RS 311.0 ↩
RS 313.0 ↩
Nouvelle teneur selon le ch. II 28 de l’annexe 1 au code de procédure pénale du 5 oct. 2007, en vigueur depuis le 1erjanv. 2011 (RO 2010 1881;FF 2006 1057). ↩
RS 831.10 ↩
Introduit par le ch. I de la LF du 16 mars 2018 (Base légale pour la surveillance des assurés), en vigueur depuis le 1eroct. 2019 (RO 2019 2829;FF 2017 70037021). ↩
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Si l'assureur bénéficie, en vertu de l'art. 79 al. 2 LPGA, de la qualité de partie et que celle-ci lui est refusée dans la procédure pénale, il peut former un recours contre la décision correspondante conformément à l'art. 393 al. 1 let. a CPP.
“Oktober 2020 teilweise anwendbar, nämlich soweit dem Beschuldigten eine Täuschungshandlung gegenüber dem ASB im Jahr 2018 vorgeworfen wird. Insoweit ist die Parteistellung des ASB offensichtlich gegeben. Die früheren Strafvorwürfe Täuschungen in den Jahren 2003, 2008, 2012 und 2015 sind nach Art. 146 Abs. 1 StGB zu beurteilen, soweit sie nicht verjährt sind. Die diesbezügliche Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Der die Parteistellung begründende Art. 79 Abs. 2 ATSG trat am 1. Oktober 2019 in Kraft und bildete im Zeitpunkt der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 geltendes Recht. Die Parteistellung des ASB ist eine verfahrensrechtliche Frage, welche vom materiell-rechtlichen Rückwirkungsverbot nicht berührt wird (vgl. Jositsch/Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 4. Auflage 2023, N 70 ff.; BGE 117 IV 369 E. 4d, 98 IV 73 E. 2, 70 IV 86 E. 3). Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das ASB in der Strafanzeige dem Beschuldigten auch Taten vorwerfen darf, die er vor Inkrafttreten von Art. 79 Abs. 2 ATSG begangen hat. Insoweit erweisen sich die früheren Tatvorwürfe, soweit sie nicht länger als 15 Jahre zurückliegen und verjährt sind, als zulässig. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass dem ASB als Versicherungsträger in Anwendung von Art. 79 Abs. 2 ATSG und Art. 104 Abs. 2 StPO Parteistellung zukommt. Wird ihm die Parteirolle im Strafverfahren verweigert, so kann der Versicherungsträger gegen die entsprechende Verfügung Beschwerde gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO erheben (Weiss, Sozialversicherungsträger als Privatklägerschaft, in: forumpoenale 6/2022 S. 436, 440). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde des ASB ist demnach einzutreten.”
La qualité pour agir au sens de l'art. 79 al. 2 LPGA doit être qualifiée de question de droit procédural. En conséquenÎ, l'organisme d'assuranÎ peut invoquer des actes commis avant l'entrée en vigueur de l'art. 79 al. 2 LPGA; des reproches concernant des faits antérieurs sont, à cet égard, admissibles dans la mesure où ils ne sont pas prescrits.
“Art. 148a StGB trat am 1. Oktober 2016 in Kraft. Er ist auf die vorgeworfenen Handlungen in der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 teilweise anwendbar, nämlich soweit dem Beschuldigten eine Täuschungshandlung gegenüber dem ASB im Jahr 2018 vorgeworfen wird. Insoweit ist die Parteistellung des ASB offensichtlich gegeben. Die früheren Strafvorwürfe Täuschungen in den Jahren 2003, 2008, 2012 und 2015 sind nach Art. 146 Abs. 1 StGB zu beurteilen, soweit sie nicht verjährt sind. Die diesbezügliche Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Der die Parteistellung begründende Art. 79 Abs. 2 ATSG trat am 1. Oktober 2019 in Kraft und bildete im Zeitpunkt der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 geltendes Recht. Die Parteistellung des ASB ist eine verfahrensrechtliche Frage, welche vom materiell-rechtlichen Rückwirkungsverbot nicht berührt wird (vgl. Jositsch/Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 4. Auflage 2023, N 70 ff.; BGE 117 IV 369 E. 4d, 98 IV 73 E. 2, 70 IV 86 E. 3). Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das ASB in der Strafanzeige dem Beschuldigten auch Taten vorwerfen darf, die er vor Inkrafttreten von Art. 79 Abs. 2 ATSG begangen hat. Insoweit erweisen sich die früheren Tatvorwürfe, soweit sie nicht länger als 15 Jahre zurückliegen und verjährt sind, als zulässig. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass dem ASB als Versicherungsträger in Anwendung von Art. 79 Abs. 2 ATSG und Art. 104 Abs. 2 StPO Parteistellung zukommt. Wird ihm die Parteirolle im Strafverfahren verweigert, so kann der Versicherungsträger gegen die entsprechende Verfügung Beschwerde gemäss Art.”
“Oktober 2020 teilweise anwendbar, nämlich soweit dem Beschuldigten eine Täuschungshandlung gegenüber dem ASB im Jahr 2018 vorgeworfen wird. Insoweit ist die Parteistellung des ASB offensichtlich gegeben. Die früheren Strafvorwürfe Täuschungen in den Jahren 2003, 2008, 2012 und 2015 sind nach Art. 146 Abs. 1 StGB zu beurteilen, soweit sie nicht verjährt sind. Die diesbezügliche Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Der die Parteistellung begründende Art. 79 Abs. 2 ATSG trat am 1. Oktober 2019 in Kraft und bildete im Zeitpunkt der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 geltendes Recht. Die Parteistellung des ASB ist eine verfahrensrechtliche Frage, welche vom materiell-rechtlichen Rückwirkungsverbot nicht berührt wird (vgl. Jositsch/Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 4. Auflage 2023, N 70 ff.; BGE 117 IV 369 E. 4d, 98 IV 73 E. 2, 70 IV 86 E. 3). Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das ASB in der Strafanzeige dem Beschuldigten auch Taten vorwerfen darf, die er vor Inkrafttreten von Art. 79 Abs. 2 ATSG begangen hat. Insoweit erweisen sich die früheren Tatvorwürfe, soweit sie nicht länger als 15 Jahre zurückliegen und verjährt sind, als zulässig. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass dem ASB als Versicherungsträger in Anwendung von Art. 79 Abs. 2 ATSG und Art. 104 Abs. 2 StPO Parteistellung zukommt. Wird ihm die Parteirolle im Strafverfahren verweigert, so kann der Versicherungsträger gegen die entsprechende Verfügung Beschwerde gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO erheben (Weiss, Sozialversicherungsträger als Privatklägerschaft, in: forumpoenale 6/2022 S. 436, 440). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde des ASB ist demnach einzutreten.”
Dans la présente décision, le canton de Zurich, se référant à l'art. 79 al. 3 LPGA, ne s'est pas constitué en qualité de demandeur civil faute d'une prétention de droit civil et a, en conséquenÎ, renoncé à faire valoir des prétentions civiles.
“– als Zusatzstrafe zu be- strafen und für 5 Jahre des Landes zu verweisen. Zudem stellte sie Anträge be- treffend Entscheid über die Zivilansprüche der Privatklägerschaft sowie Kosten- auflage (Urk. 39). Das vorinstanzliche Urteil blieb folglich hinsichtlich Kostenfest- setzung und Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Dispositivziffern 5 und 7 Abs. 1) unangefochten und ist insoweit in Rechtskraft erwachsen, was mit Be- schluss festzustellen ist . 2. Der Antrag der Anklägerin betreffend die Zivilansprüche ist als Versehen zu betrachten, da der Kanton Zürich sich als Partei sui generis (vgl. Urteil des Bun- desgerichts 1B_158/2018 vom 11. Juli 2018 E. 2.6 und Art. 79 Abs. 3 ATSG) mangels zivilrechtlicher Forderung zu Recht nicht als Zivilklägerin konstituiert und dementsprechend auf die Geltendmachung von Zivilansprüchen verzichtet hat (Urk. 2 S. 2; Urk. 7/2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_158/2018 vom 11. Juli 2018 E. 2.6 und Art. 79 Abs. 3 ATSG) und der Antrag von der Anklägerin im Rahmen der Berufungsverhandlung nicht wiederholt wurde (Urk. 57). III. 1.1. Am 17. März 2017 stellte der Beschuldigte einen Antrag auf Arbeitslo- senentschädigung, woraufhin ihm am 1. Mai 2017 von der inzwischen geschlos- senen Arbeitslosenkasse IAW eine Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosen- taggeldern eröffnet wurde (Urk. 3/25; Urk. 2 S. 2; vgl. auch Vorakten Kanton Aar- gau, ST.2018.26, Urk. 3 [1. Blatt]) und ihm in Folge für die Monate Mai 2017 bis April 2018 Leistungen nach Arbeitslosenversicherungsgesetz entrichtet wurden. In diesem Zeitraum reichte er der zuständigen Arbeitslosenkasse monatlich die - 6 - von ihm erstmals am 22. Mai 2017 und letztmals am 21. April 2018 ausgefüllten und unterzeichneten Formulare "Angaben der versicherten Person für den Monat [...]" ein, in denen er jeweils u.a. die Frage, ob er bei einem oder mehreren Ar- beitgebern gearbeitet habe, die mit der in Klammer festgehaltenen Bitte um Beila- ge von Bescheinigungen über Zwischenverdienst und Lohnabrechnungen ver- bunden war, verneinte (vgl.”
l'art. 79 al. 3 LPGA constitue la base légale permettant aux organismes d'assuranÎ sociale d'exercer, dans le cadre de procédures pénales, notamment concernant l'art. 148a CP et l'art. 87 LAVS, les droits d'une partie civile. Sur cette base, ils sont en pratique considérés comme partie sui generis au sens de l'art. 104 al. 2 CPP.
“87 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants, l’assureur peut exercer les droits d’une partie plaignante. Entrée en vigueur le 1er octobre 2019, en même temps que le nouvel art. 43a LPGA relatif à l'observation des assurés (RO 2019 2829), cette disposition fait suite à une proposition de la commission de la sécurité sociale et de la santé publique du conseil des Etats au cours des débats parlementaires, visant à garantir une certaine uniformité entre les différentes pratiques cantonales quant à la qualité de partie à la procédure pénale des assureurs sociaux, notamment des offices AI (BO CE 2017 p. 1013). 1.3.2. En l'espèce,le recourant est un service étatique, chargé d'appliquer la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC ; RS 831.30) et d'allouer des prestations fondées sur cette loi (cf. art. 21 LPC et 37 de la loi genevoise sur les prestations complémentaires cantonales [LPCC ; J 4 25]). En ce sens, il agit en tant que détenteur de la puissance publique. Il faut admettre que l'art. 79 al. 3 LPGA constitue une base légale suffisante pour reconnaître aux assureurs sociaux la qualité de partie sui generis selon l'art. 104 al. 2 CPP dans les procédures portant notamment sur l'art. 148a CP, ce qui est le cas en l'occurrence. Si cette disposition n'est pas dénuée de toute ambiguïté, notamment en ce qu'elle se limite à deux infractions déterminées et semble négliger celles, généralement subsidiaires à l'art. 148a CP, qui sont prévues dans d'autres lois spéciales – comme en l'occurrence l'art. 31 al. 1 let. d LPC –, elle a précisément été adoptée afin de permettre aux assureurs sociaux de participer activement aux procédures pénales menées dans leurs domaines de compétences, avec les droits d'une partie plaignante (ACPR/648/2020 du 16 septembre 2020 consid. 1.2.3). Tel est le cas en l'espèce pour le SPC. Il s'ensuit que le recourant dispose de la qualité pour recourir contre l'ordonnance querellée. 1.4. Toutefois, il y a lieu de constater que les conclusions du recourant visant à la condamnation de A______ pour infractions aux art.”
“La qualité d'organe de la prénommée ne suffisait pas à fonder sa culpabilité. La différence de traitement avec C______ s'expliquait par le fait que les éléments recueillis permettaient de retenir que des infractions avaient été commises intentionnellement par ce dernier, ce qu'il avait du reste admis, contrairement à son épouse, pour laquelle la condition de l'intention n'avait pas été établie. Enfin, aucun acte d'instruction ne semblait à même de démontrer que B______ avait connaissance des actes reprochés à son époux. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et – faute de notification conforme à l'art. 85 al. 2 CPP – dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner une ordonnance sujette à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner d'un assureur social (caisse de compensation) qui s'est vu reconnaître la qualité de partie sui generis (art. 104 al. 2 CPP) dans les procédures menées pour violation de l'art. 87 LAVS (art. 79 al. 3 LPGA) et qui, dans cette mesure, a qualité pour agir (art. 382 al. 1 CPP ; cf. ACPR/21/2022 du 17 janvier 2022 consid. 1.3 ; ACPR/648/2020 du 16 septembre 2020 consid. 1.2). 2. La recourante reproche au Ministère public d'avoir refusé d'entrer en matière sur une partie des faits dénoncés le 30 janvier 2020, soit ceux concernant la mise en cause. 2.1. Conformément à l'art. 310 al. 1 let. a CPP, le ministère public rend immédiatement une ordonnance de non-entrée en matière s'il ressort de la dénonciation ou du rapport de police que les éléments constitutifs de l'infraction ou les conditions à l'ouverture de l'action pénale ne sont manifestement pas réunis. Cette disposition doit être appliquée conformément à l'adage in dubio pro duriore. Celui-ci découle du principe de la légalité (art. 5 al. 1 Cst. et art. 2 al. 2 CPP en relation avec les art. 319 al. 1 et 324 al. 1 CPP) et signifie qu'en principe, un classement ou une non-entrée en matière ne peuvent être prononcés par le ministère public que lorsqu'il apparaît clairement que les faits ne sont pas punissables ou que les conditions à la poursuite pénale ne sont pas remplies (ATF 146 IV 68 consid.”
“43a LPGA relatif à l'observation des assurés (RO 2019 2829), cette disposition fait suite à une proposition de la commission de la sécurité sociale et de la santé publique du conseil des États au cours des débats parlementaires, visant à garantir une certaine uniformité entre les différentes pratiques cantonales quant à la qualité de partie à la procédure pénale des assureurs sociaux, notamment des offices AI (BO CE 2017 p. 1013). 2.4. En l'espèce, l’appelant est un service étatique, chargé d'appliquer la LPC et d'allouer des prestations fondées sur cette loi (cf. art. 21 LPC et 37 de la loi genevoise sur les prestations complémentaires cantonales [LPCC]). En ce sens, il agit en tant que détenteur de la puissance publique et ne revêt en principe pas la qualité de lésé, et donc de partie plaignante, s'agissant des infractions objets de la présente procédure (art. 148a CP et 31 al. 1 let. d LPC), qui ne le touchent pas dans ses droits personnels, au même titre qu'un privé. Sous cet angle, l’appel devrait en principe être déclaré irrecevable. Cela étant, il faut admettre que l'art. 79 al. 3 LPGA constitue désormais une base légale suffisante pour reconnaître aux assureurs sociaux la qualité de partie sui generis selon l'art. 104 al. 2 CPP dans les procédures portant notamment sur l'art. 148a CP, ce qui est le cas en l'occurrence. Si cette disposition n'est pas dénuée de toute ambigüité, notamment en ce qu'elle se limite à deux infractions déterminées et semble négliger celles, généralement subsidiaires à l'art. 148a CP, qui sont prévues dans d'autres lois spéciales - comme en l'occurrence l'art. 31 al. 1 let. d LPC -, elle a précisément été adoptée afin de permettre aux assureurs sociaux de participer activement aux procédures pénales menées dans leurs domaines de compétences, avec les droits d'une partie plaignante. Tel est le cas en l'espèce pour le SPC. La loi ne limite pas l'étendue des droits octroyés aux assureurs, qui doivent donc également pouvoir exercer un appel (cf. N. SCHMID / D. JOSITSCH, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3ème éd., Zurich 2017, N 1457 p.”
On entend par «assureur» au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA les unités organisationnelles qui exercent une branche d'assuranÎ. Sont notamment comprises parmi elles les caisses de compensation cantonales. Selon la jurisprudenÎ, ces organismes disposent à cet égard d'une qualité de partie sui generis; ils doivent en conséquenÎ être traités comme des autorités ou comme une partie au sens de l'art. 104 al. 2 CPP et peuvent exercer les droits d'une partie civile sans pour autant être eux‑mêmes considérés comme partie civile.
“1 StPO ist jede Partei zur Erhebung von Rechtsmitteln legitimiert, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Parteien des Verfahrens sind gemäss Art. 104 Abs. 1 StPO die beschuldigte Person, die Privatklägerschaft und im Haupt- und Rechtsmittelverfahren die Staatsanwaltschaft. Gemäss Art. 104 Abs. 2 StPO können Bund und Kantone weiteren Behörden, die öffentliche Interessen zu wahren haben, volle oder beschränkte Parteirechte einräumen. Dies erfordert eine klare gesetzliche Grundlage und hat mit der Frage der Geschädigteneigenschaft nichts zu tun. Die Behörde tritt als Partei sui generis, nicht aber als Privatklägerin im Strafprozess auf (BGer 6B_267/2020 vom 27. April 2021 E. 2.1.2, 1B_158/2018 vom 11. Juli 2018 E. 2.6). Mit Art. 79 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) wurde eine gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO für Sozialversicherungsträger geschaffen (vgl. KGer SZ BEK 2019 80 vom 27. Dezember 2019 E. 3a). Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a des Strafgesetzbuches (StGB, SR 311.0) und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Als Versicherungsträger gelten diejenigen organisatorischen Einheiten, die einen Versicherungszweig durchführen bzw. betreiben (Kieser, in: Zürcher Kommentar ATSG, 4. Aufl. 2020, Vorbemerkungen N 112 m.w.H.; Art. 79 N 20). Die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter anderem durch die kantonalen Ausgleichskassen (Art. 49, Art. 61 AHVG), im Kanton Basel-Stadt durch die Ausgleichskasse Basel-Stadt (§ 1 Abs. 1 des basel-städtischen Einführungsgesetzes zum AHVG). Die Beschwerdeführerin ist folglich eine Versicherungsträgerin im Sinne von Art. 79 Abs. 3 ATSG (vgl. auch Görner/Matteotti, in: Basler Kommentar ATSG, Art. 80 N 5) und damit eine Behörde im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO, der vom Gesetzgeber gewisse strafprozessuale Parteirechte eingeräumt werden.”
“1) wurde eine gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO für Sozialversicherungsträger geschaffen (vgl. KGer SZ BEK 2019 80 vom 27. Dezember 2019 E. 3a). Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a des Strafgesetzbuches (StGB, SR 311.0) und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Als Versicherungsträger gelten diejenigen organisatorischen Einheiten, die einen Versicherungszweig durchführen bzw. betreiben (Kieser, in: Zürcher Kommentar ATSG, 4. Aufl. 2020, Vorbemerkungen N 112 m.w.H.; Art. 79 N 20). Die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter anderem durch die kantonalen Ausgleichskassen (Art. 49, Art. 61 AHVG), im Kanton Basel-Stadt durch die Ausgleichskasse Basel-Stadt (§ 1 Abs. 1 des basel-städtischen Einführungsgesetzes zum AHVG). Die Beschwerdeführerin ist folglich eine Versicherungsträgerin im Sinne von Art. 79 Abs. 3 ATSG (vgl. auch Görner/Matteotti, in: Basler Kommentar ATSG, Art. 80 N 5) und damit eine Behörde im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO, der vom Gesetzgeber gewisse strafprozessuale Parteirechte eingeräumt werden. Sie ist entsprechend der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung als eine Partei sui generis zu behandeln, die gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen kann, aber selbst nicht Privatklägerin ist und sich deshalb auch nicht mittels einer Erklärung nach Art. 118 f. StPO als solche zu konstituieren braucht. Auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde ist daher einzutreten.”
“Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a StGB und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Nach der Rechtsprechung kommt dem ASB als Versicherungsträger insoweit eine Parteistellung sui generis zu (Art. 321 Abs. 1 lit. d StPO in Verbindung mit Art. 79 Abs. 3 ATSG; AGE BES.2023.27 vom 17. Juli 2023 E. 3.1, BES.2022.133 vom 15. Februar 2023 E. 1.2). Zur sachlichen Umschreibung des Strafverfahrens in Art. 79 Abs. 3 ATSG hat das Beschwerdegericht festgehalten, die in der Anzeige genannten Strafbestimmungen seien nicht entscheidend. Solange sachverhaltsmässig nicht ausgeschlossen sei, dass beim Ausfall des Betrugs auch eine Verurteilung nach Art. 148a StGB oder Art. 87 AHVG in Frage kommen könnte, sei die Parteistellung des ASB vorläufig nicht entfallen (vgl. KGer SZ BEK 2020 191 vom 26. Februar 2021, in: EGV-SZ 2021, A 5.2, S. 50, 53; AGE BES.2023.27 vom 17.”
Si la caisse de compensation directement lésée n'est pas informée d'une décision ou d'un refus, on peut ainsi lui ôter la possibilité d'exercer la position prévue à l'art. 79 al. 3 LPGA en tant que partie civile, ainsi que, le cas échéant, un droit de recours existant. La sourÎ laisse entendre que les autorités compétentes doivent informer expressément la caisse lorsque ses intérêts sont concernés.
“La notion d'"assureur social" comprend toutes les entités organisationnelles qui participent à l'administration d'une ou de plusieurs branches d'assurance sociale. Il peut ainsi s'agir, par exemple, d'une caisse de compensation, d'un office d'assurance-invalidité, d'une caisse de chômage ou d'un assureur maladie (A.S. DUPONT / M. MOSER-SZELESS (éds), Commentaire romand de la Loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, p. 511 n. 12). En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art.”
art. 79 al. 3 LPGA constitue la base légale au sens de l'art. 104 al. 2 StPO. Il permet aux organismes d'assuranÎ, dans les procédures pénales pour violation de l'art. 148a CP et de l'art. 87 LAVS, d'exercer les droits d'une partie privée. Les organismes d'assuranÎ sont considérés comme des autorités et interviennent dans la procédure pénale en tant que partie sui generis, et non comme parties privées.
“1 StPO ist jede Partei zur Erhebung von Rechtsmitteln legitimiert, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat. Parteien des Verfahrens sind gemäss Art. 104 Abs. 1 StPO die beschuldigte Person, die Privatklägerschaft und im Haupt- und Rechtsmittelverfahren die Staatsanwaltschaft. Gemäss Art. 104 Abs. 2 StPO können Bund und Kantone weiteren Behörden, die öffentliche Interessen zu wahren haben, volle oder beschränkte Parteirechte einräumen. Dies erfordert eine klare gesetzliche Grundlage und hat mit der Frage der Geschädigteneigenschaft nichts zu tun. Die Behörde tritt als Partei sui generis, nicht aber als Privatklägerin im Strafprozess auf (BGer 6B_267/2020 vom 27. April 2021 E. 2.1.2, 1B_158/2018 vom 11. Juli 2018 E. 2.6). Mit Art. 79 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) wurde eine gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO für Sozialversicherungsträger geschaffen (vgl. KGer SZ BEK 2019 80 vom 27. Dezember 2019 E. 3a). Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a des Strafgesetzbuches (StGB, SR 311.0) und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Als Versicherungsträger gelten diejenigen organisatorischen Einheiten, die einen Versicherungszweig durchführen bzw. betreiben (Kieser, in: Zürcher Kommentar ATSG, 4. Aufl. 2020, Vorbemerkungen N 112 m.w.H.; Art. 79 N 20). Die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter anderem durch die kantonalen Ausgleichskassen (Art. 49, Art. 61 AHVG), im Kanton Basel-Stadt durch die Ausgleichskasse Basel-Stadt (§ 1 Abs. 1 des basel-städtischen Einführungsgesetzes zum AHVG). Die Beschwerdeführerin ist folglich eine Versicherungsträgerin im Sinne von Art. 79 Abs. 3 ATSG (vgl. auch Görner/Matteotti, in: Basler Kommentar ATSG, Art. 80 N 5) und damit eine Behörde im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO, der vom Gesetzgeber gewisse strafprozessuale Parteirechte eingeräumt werden.”
l'art. 79 LPGA prévoit que les dispositions pénales générales du CoÞ pénal et l'art. 6 DPA sont applicables, et que la poursuite pénale relève des cantons. Les règles spéciales de droit fédéral s'appliquent à titre subsidiaire, notamment seulement dans la mesure où il n'est pas question d'infractions plus graves au CoÞ pénal (p. ex. escroquerie, faux dans les titres).
“2 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA ; RS 830.1), l'office poursuit et juge les infractions à l'art. 56 al. 3 let. b LAMal en relation avec l'art. 92 al. 1 let. d LAMal. Par office, on entend l'Office fédéral de la santé publique (cf. art. 7 al. 2 LAMal). Sous le titre marginal "Caractère économique des prestations", l'art. 56 al. 1 LAMal prévoit que le fournisseur de prestations doit limiter ses prestations à la mesure exigée par l'intérêt de l'assuré et le but du traitement. Selon l'art. 56 al. 3 LAMal, le fournisseur de prestations doit répercuter sur le débiteur de la rémunération les avantages directs ou indirects qu'il perçoit d'un autre fournisseur de prestations agissant sur son mandat (let. a) ou de personnes ou d'institutions qui fournissent des médicaments ou des moyens et appareils diagnostiques ou thérapeutiques (let. b). Si le fournisseur de prestations ne répercute pas cet avantage, l'assuré ou l'assureur peut en exiger la restitution (al. 4). Aux termes de l'art. 79 LPGA ("Dispositions pénales"), la partie générale du CP ainsi que l'art. 6 DPA sont applicables (al. 1). La poursuite pénale incombe aux cantons (al. 2). Selon l'art. 1 DPA ("Champ d'application"), cette loi s'applique lorsqu'une autorité administrative fédérale est chargée de poursuivre et de juger des infractions. 2.3.2. Comme le soulignent les termes "à moins qu'il ne s'agisse d'un crime ou d'un délit passible d'une peine plus lourde prévue par le code pénal", l'art. 92 al. 1 LAMal est applicable à titre subsidiaire seulement, lorsqu'aucune infraction plus grave n'entre en considération. Parmi les infractions prévues par le Code pénal et passibles d'une peine plus lourde, la doctrine cite notamment l'escroquerie (art. 146 CP) et le faux dans les titres (art. 251 CP) (S. DE VITO BIERI / M. DANNACHER, in G. BLECHTA et al. (éds), Basler Kommentar KVG/KVAG, 1e éd., Bâle 2020, n. 5 ad art. 92 KVG ; I. ATHANASOPOULOS, Fehlbare Leistungserbringer in der Krankenversicherung, Genève/Zurich/Bâle 2013, p.”
Selon l'art. 79 al. 3 LPGA, l'organisme d'assuranÎ dispose d'une qualité de partie sui generis. Cette qualité de partie ne cesse pas provisoirement tant qu'il n'est pas exclu, au vu des faits, qu'une condamnation au titre de l'art. 148a CP ou de l'art. 87 LAVS puisse être envisagée.
“Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a StGB und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Nach der Rechtsprechung kommt dem ASB als Versicherungsträger insoweit eine Parteistellung sui generis zu (Art. 321 Abs. 1 lit. d StPO in Verbindung mit Art. 79 Abs. 3 ATSG; AGE BES.2023.27 vom 17. Juli 2023 E. 3.1, BES.2022.133 vom 15. Februar 2023 E. 1.2). Zur sachlichen Umschreibung des Strafverfahrens in Art. 79 Abs. 3 ATSG hat das Beschwerdegericht festgehalten, die in der Anzeige genannten Strafbestimmungen seien nicht entscheidend. Solange sachverhaltsmässig nicht ausgeschlossen sei, dass beim Ausfall des Betrugs auch eine Verurteilung nach Art. 148a StGB oder Art. 87 AHVG in Frage kommen könnte, sei die Parteistellung des ASB vorläufig nicht entfallen (vgl. KGer SZ BEK 2020 191 vom 26. Februar 2021, in: EGV-SZ 2021, A 5.2, S. 50, 53; AGE BES.2023.27 vom 17.”
L'art. 79 al. 3 LPGA prévoit que l'institution d'assuranÎ sociale peut, dans des procédures pénales pour violation de l'art. 148a CP ou de l'art. 87 LAVS, exercer les droits d'une partie civile. La disposition est entrée en vigueur le 1er octobre 2019 et a été considérée comme la base légale permettant aux assureurs sociaux de bénéficier d'une qualité de partie sui generis au sens de l'art. 104 al. 2 CPP.
“285 CP a pour but de sanctionner, n’est pas portée à ses intérêts privés mais à l’intérêt public qu’il appartient au Ministère public de défendre dans la procédure pénale en cours (consid. 2.5). 2.5.3. Dans l’arrêt 1B_450/2019 du 14 mai 2020, le Tribunal fédéral a refusé la qualité de partie plaignante comme demandeur au pénal à une caisse publique de chômage dans une procédure ouverte pour obtention illicite de prestations d’une assurance au sens de l’art. 148a CP. Il convient de préciser ici l’art. 79 al. 3 de la loi sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA ; RS 830.1), disposition entrée en vigueur le 1er octobre 2019, qui prévoit qu’en cas de procédure pénale pour violation de l'art. 148a CP ou de l'art. 87 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants, l'assureur peut exercer les droits d'une partie plaignante. Cette disposition trouve son fondement dans l’art. 104 al. 2 CPP qui autorise les cantons et la Confédération à accorder une qualité de partie, avec tous les droits ou des droits limités, à différentes entités. L’art. 79 al. 3 LPGA n’a pas été appliqué au cas de l’arrêt 1B_450/2019 car il est entré en vigueur postérieurement aux faits reprochés. 2.5.4. Dans un arrêt 6B_908/2009 du 3 novembre 2010, le Tribunal fédéral a reconnu exceptionnellement la qualité de lésé à un Etat étranger dans un cas de blanchiment d’argent portant sur des sommes issues d'opérations de corruption par des agents du fisc de cet Etat. Il a considéré que l’Etat étranger a subi un dommage financier en raison du système mis en place par ses propres employés car ceux-ci ont détourné des recettes fiscales qui devaient en réalité lui revenir, précisant de surcroît que, de manière générale, la corruption d'agents publics pervertissait le processus de décision au sein de l'administration, desservait l'intérêt public et affaiblissait l'Etat. La reconnaissance de la qualité de lésé de l'Etat étranger se justifiait ainsi non seulement parce qu'il avait subi un préjudice financier, mais aussi parce que le ministère public ne saurait assumer la défense des intérêts publics et privés de cette entité dans la procédure pénale (consid.”
“87 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants, l’assureur peut exercer les droits d’une partie plaignante. Entrée en vigueur le 1er octobre 2019, en même temps que le nouvel art. 43a LPGA relatif à l'observation des assurés (RO 2019 2829), cette disposition fait suite à une proposition de la commission de la sécurité sociale et de la santé publique du conseil des Etats au cours des débats parlementaires, visant à garantir une certaine uniformité entre les différentes pratiques cantonales quant à la qualité de partie à la procédure pénale des assureurs sociaux, notamment des offices AI (BO CE 2017 p. 1013). 1.3.2. En l'espèce,le recourant est un service étatique, chargé d'appliquer la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC ; RS 831.30) et d'allouer des prestations fondées sur cette loi (cf. art. 21 LPC et 37 de la loi genevoise sur les prestations complémentaires cantonales [LPCC ; J 4 25]). En ce sens, il agit en tant que détenteur de la puissance publique. Il faut admettre que l'art. 79 al. 3 LPGA constitue une base légale suffisante pour reconnaître aux assureurs sociaux la qualité de partie sui generis selon l'art. 104 al. 2 CPP dans les procédures portant notamment sur l'art. 148a CP, ce qui est le cas en l'occurrence. Si cette disposition n'est pas dénuée de toute ambiguïté, notamment en ce qu'elle se limite à deux infractions déterminées et semble négliger celles, généralement subsidiaires à l'art. 148a CP, qui sont prévues dans d'autres lois spéciales – comme en l'occurrence l'art. 31 al. 1 let. d LPC –, elle a précisément été adoptée afin de permettre aux assureurs sociaux de participer activement aux procédures pénales menées dans leurs domaines de compétences, avec les droits d'une partie plaignante (ACPR/648/2020 du 16 septembre 2020 consid. 1.2.3). Tel est le cas en l'espèce pour le SPC. Il s'ensuit que le recourant dispose de la qualité pour recourir contre l'ordonnance querellée. 1.4. Toutefois, il y a lieu de constater que les conclusions du recourant visant à la condamnation de A______ pour infractions aux art.”
Sont considérées comme « organismes d'assuranÎ » au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA les unités organisationnelles qui exercent ou gèrent une branche d'assuranÎ; y compris notamment les caisses de compensation cantonales.
“87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Als Versicherungsträger gelten diejenigen organisatorischen Einheiten, die einen Versicherungszweig durchführen bzw. betreiben (Kieser, in: Zürcher Kommentar ATSG, 4. Aufl. 2020, Vorbemerkungen N 112 m.w.H.; Art. 79 N 20). Die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter anderem durch die kantonalen Ausgleichskassen (Art. 49, Art. 61 AHVG), im Kanton Basel-Stadt durch die Ausgleichskasse Basel-Stadt (§ 1 Abs. 1 des basel-städtischen Einführungsgesetzes zum AHVG). Die Beschwerdeführerin ist folglich eine Versicherungsträgerin im Sinne von Art. 79 Abs. 3 ATSG (vgl. auch Görner/Matteotti, in: Basler Kommentar ATSG, Art. 80 N 5) und damit eine Behörde im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO, der vom Gesetzgeber gewisse strafprozessuale Parteirechte eingeräumt werden. Sie ist entsprechend der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung als eine Partei sui generis zu behandeln, die gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen kann, aber selbst nicht Privatklägerin ist und sich deshalb auch nicht mittels einer Erklärung nach Art. 118 f. StPO als solche zu konstituieren braucht. Auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde ist daher einzutreten.”
“1) wurde eine gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO für Sozialversicherungsträger geschaffen (vgl. KGer SZ BEK 2019 80 vom 27. Dezember 2019 E. 3a). Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a des Strafgesetzbuches (StGB, SR 311.0) und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Als Versicherungsträger gelten diejenigen organisatorischen Einheiten, die einen Versicherungszweig durchführen bzw. betreiben (Kieser, in: Zürcher Kommentar ATSG, 4. Aufl. 2020, Vorbemerkungen N 112 m.w.H.; Art. 79 N 20). Die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter anderem durch die kantonalen Ausgleichskassen (Art. 49, Art. 61 AHVG), im Kanton Basel-Stadt durch die Ausgleichskasse Basel-Stadt (§ 1 Abs. 1 des basel-städtischen Einführungsgesetzes zum AHVG). Die Beschwerdeführerin ist folglich eine Versicherungsträgerin im Sinne von Art. 79 Abs. 3 ATSG (vgl. auch Görner/Matteotti, in: Basler Kommentar ATSG, Art. 80 N 5) und damit eine Behörde im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO, der vom Gesetzgeber gewisse strafprozessuale Parteirechte eingeräumt werden. Sie ist entsprechend der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung als eine Partei sui generis zu behandeln, die gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen kann, aber selbst nicht Privatklägerin ist und sich deshalb auch nicht mittels einer Erklärung nach Art. 118 f. StPO als solche zu konstituieren braucht. Auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde ist daher einzutreten.”
Quiconque commet une infraction lors de l'accomplissement des affaires d'une personne morale, d'une société ou d'une entité analogue, dans l'exerciÎ d'activités commerciales ou de serviÎ, est personnellement tenu pénalement responsable en vertu de l'art. 79 al. 1 LPGA en liaison avì l'art. 6 DPA; les dispositions pénales s'appliquent à la personne physique qui a commis l'infraction.
“2) oder eine inhaltlich falsche Lohnabrechnung erstellt (BGE 118 IV 365 E. 2b). Hinsichtlich des subjektiven Tatbestands ist mindestens Eventualvorsatz erforderlich (Art. 18 Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 333 Abs. 1 StGB, vgl. auch BGE 133 V 256 E. 4c). Keine Voraussetzung der Strafbarkeit nach Art. 87 Abs. 2 AHVG ist anders als im Rahmen von Art. 87 Abs. 3 AHVG die Durchführung des Mahnverfahrens (BGE 80 IV 184 E. 1c; a.A. Kieser, in: Stauffer/Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG. 4. Aufl. 2020, Art. 87 N 2). Wird eine Widerhandlung beim Besorgen der Angelegenheiten einer juristischen Person, Kollektiv- oder Kommanditgesellschaft, Einzelfirma oder Personengesamtheit ohne Rechtspersönlichkeit oder sonst in Ausübung geschäftlicher oder dienstlicher Verrichtungen für einen andern begangen, so sind die Strafbestimmungen auf diejenigen natürlichen Personen anwendbar, welche die Tat verübt haben (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsstrafrecht [SR 313.0, VStrR] i.V.m. Art. 79 Abs. 1 ATSG).”
L'assureur (ASB) a la qualité de partie dans la procédure pénale en vertu de l'art. 79 al. 2 LPGA. L'art. 79 al. 2 LPGA est entré en vigueur le 1er octobre 2019 et constitue dès lors le droit applicable en matière de procédure; la qualité de partie est une question de procédure qui n'est pas affectée par l'interdiction de rétroactivité en droit substantiel.
“Art. 148a StGB trat am 1. Oktober 2016 in Kraft. Er ist auf die vorgeworfenen Handlungen in der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 teilweise anwendbar, nämlich soweit dem Beschuldigten eine Täuschungshandlung gegenüber dem ASB im Jahr 2018 vorgeworfen wird. Insoweit ist die Parteistellung des ASB offensichtlich gegeben. Die früheren Strafvorwürfe Täuschungen in den Jahren 2003, 2008, 2012 und 2015 sind nach Art. 146 Abs. 1 StGB zu beurteilen, soweit sie nicht verjährt sind. Die diesbezügliche Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Der die Parteistellung begründende Art. 79 Abs. 2 ATSG trat am 1. Oktober 2019 in Kraft und bildete im Zeitpunkt der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 geltendes Recht. Die Parteistellung des ASB ist eine verfahrensrechtliche Frage, welche vom materiell-rechtlichen Rückwirkungsverbot nicht berührt wird (vgl. Jositsch/Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 4. Auflage 2023, N 70 ff.; BGE 117 IV 369 E. 4d, 98 IV 73 E. 2, 70 IV 86 E. 3). Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das ASB in der Strafanzeige dem Beschuldigten auch Taten vorwerfen darf, die er vor Inkrafttreten von Art. 79 Abs. 2 ATSG begangen hat. Insoweit erweisen sich die früheren Tatvorwürfe, soweit sie nicht länger als 15 Jahre zurückliegen und verjährt sind, als zulässig. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass dem ASB als Versicherungsträger in Anwendung von Art. 79 Abs. 2 ATSG und Art. 104 Abs. 2 StPO Parteistellung zukommt. Wird ihm die Parteirolle im Strafverfahren verweigert, so kann der Versicherungsträger gegen die entsprechende Verfügung Beschwerde gemäss Art.”
“Oktober 2020 teilweise anwendbar, nämlich soweit dem Beschuldigten eine Täuschungshandlung gegenüber dem ASB im Jahr 2018 vorgeworfen wird. Insoweit ist die Parteistellung des ASB offensichtlich gegeben. Die früheren Strafvorwürfe Täuschungen in den Jahren 2003, 2008, 2012 und 2015 sind nach Art. 146 Abs. 1 StGB zu beurteilen, soweit sie nicht verjährt sind. Die diesbezügliche Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Der die Parteistellung begründende Art. 79 Abs. 2 ATSG trat am 1. Oktober 2019 in Kraft und bildete im Zeitpunkt der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 geltendes Recht. Die Parteistellung des ASB ist eine verfahrensrechtliche Frage, welche vom materiell-rechtlichen Rückwirkungsverbot nicht berührt wird (vgl. Jositsch/Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 4. Auflage 2023, N 70 ff.; BGE 117 IV 369 E. 4d, 98 IV 73 E. 2, 70 IV 86 E. 3). Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das ASB in der Strafanzeige dem Beschuldigten auch Taten vorwerfen darf, die er vor Inkrafttreten von Art. 79 Abs. 2 ATSG begangen hat. Insoweit erweisen sich die früheren Tatvorwürfe, soweit sie nicht länger als 15 Jahre zurückliegen und verjährt sind, als zulässig. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass dem ASB als Versicherungsträger in Anwendung von Art. 79 Abs. 2 ATSG und Art. 104 Abs. 2 StPO Parteistellung zukommt. Wird ihm die Parteirolle im Strafverfahren verweigert, so kann der Versicherungsträger gegen die entsprechende Verfügung Beschwerde gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO erheben (Weiss, Sozialversicherungsträger als Privatklägerschaft, in: forumpoenale 6/2022 S. 436, 440). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde des ASB ist demnach einzutreten.”
Si la caisse de compensation est considérée comme lésée de façon directe, elle doit être informée séparément afin qu'elle puisse exercer les droits qui lui sont reconnus en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA (p. ex. la qualité de partie civile privée et, le cas échéant, le recours). Si la communication adressée à la personne dénonçante ne comportait pas cette information, l'autorité pénale devrait notifier la décision à la caisse de compensation séparément, afin que ne lui soit pas refusée la possibilité d'exercer ses droits.
“En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG. 1.2.5. En revanche, le recourant dispose de la qualité pour recourir, en tant que le Ministère public a refusé d'entrer en matière sur sa dénonciation pour violation des dispositions pénales de la LSC et de son ordonnance d'application. Le recours est dès lors recevable sur cet aspect. 2. Le recourant se plaint du caractère insuffisamment motivé de l'ordonnance querellée. 2.1. Le droit d'être entendu, tel qu'il est garanti par les art.”
“La notion d'"assureur social" comprend toutes les entités organisationnelles qui participent à l'administration d'une ou de plusieurs branches d'assurance sociale. Il peut ainsi s'agir, par exemple, d'une caisse de compensation, d'un office d'assurance-invalidité, d'une caisse de chômage ou d'un assureur maladie (A.S. DUPONT / M. MOSER-SZELESS (éds), Commentaire romand de la Loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, p. 511 n. 12). En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art.”
“En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG. 1.2.5. En revanche, le recourant dispose de la qualité pour recourir, en tant que le Ministère public a refusé d'entrer en matière sur sa dénonciation pour violation des dispositions pénales de la LSC et de son ordonnance d'application. Le recours est dès lors recevable sur cet aspect. 2. Le recourant se plaint du caractère insuffisamment motivé de l'ordonnance querellée. 2.1. Le droit d'être entendu, tel qu'il est garanti par les art.”
“En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG. 1.2.5. En revanche, le recourant dispose de la qualité pour recourir, en tant que le Ministère public a refusé d'entrer en matière sur sa dénonciation pour violation des dispositions pénales de la LSC et de son ordonnance d'application. Le recours est dès lors recevable sur cet aspect. 2. Le recourant se plaint du caractère insuffisamment motivé de l'ordonnance querellée. 2.1. Le droit d'être entendu, tel qu'il est garanti par les art.”
Les organismes d'assuranÎ sont considérés, selon l'art. 79 al. 3 LPGA, comme une partie sui generis et peuvent exercer les droits d'une partie civile. En conséquenÎ, ils n'ont pas besoin de se constituer en tant que partie civile par une déclaration visée à l'art. 118 ss. CPP ; ils se voient reconnaître les droits de partie pertinents en procédure pénale, ce qui, selon la jurisprudenÎ, comprend également l'exerciÎ de voies de recours (p. ex. le recours).
“1) wurde eine gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO für Sozialversicherungsträger geschaffen (vgl. KGer SZ BEK 2019 80 vom 27. Dezember 2019 E. 3a). Gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG kann der Versicherungsträger in Strafverfahren wegen Verletzung von Art. 148a des Strafgesetzbuches (StGB, SR 311.0) und Art. 87 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen. Als Versicherungsträger gelten diejenigen organisatorischen Einheiten, die einen Versicherungszweig durchführen bzw. betreiben (Kieser, in: Zürcher Kommentar ATSG, 4. Aufl. 2020, Vorbemerkungen N 112 m.w.H.; Art. 79 N 20). Die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter anderem durch die kantonalen Ausgleichskassen (Art. 49, Art. 61 AHVG), im Kanton Basel-Stadt durch die Ausgleichskasse Basel-Stadt (§ 1 Abs. 1 des basel-städtischen Einführungsgesetzes zum AHVG). Die Beschwerdeführerin ist folglich eine Versicherungsträgerin im Sinne von Art. 79 Abs. 3 ATSG (vgl. auch Görner/Matteotti, in: Basler Kommentar ATSG, Art. 80 N 5) und damit eine Behörde im Sinne von Art. 104 Abs. 2 StPO, der vom Gesetzgeber gewisse strafprozessuale Parteirechte eingeräumt werden. Sie ist entsprechend der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung als eine Partei sui generis zu behandeln, die gemäss Art. 79 Abs. 3 ATSG die Rechte einer Privatklägerschaft wahrnehmen kann, aber selbst nicht Privatklägerin ist und sich deshalb auch nicht mittels einer Erklärung nach Art. 118 f. StPO als solche zu konstituieren braucht. Auf die form- und fristgerecht erhobene Beschwerde ist daher einzutreten.”
“43a LPGA relatif à l'observation des assurés (RO 2019 2829), cette disposition fait suite à une proposition de la commission de la sécurité sociale et de la santé publique du conseil des États au cours des débats parlementaires, visant à garantir une certaine uniformité entre les différentes pratiques cantonales quant à la qualité de partie à la procédure pénale des assureurs sociaux, notamment des offices AI (BO CE 2017 p. 1013). 2.4. En l'espèce, l’appelant est un service étatique, chargé d'appliquer la LPC et d'allouer des prestations fondées sur cette loi (cf. art. 21 LPC et 37 de la loi genevoise sur les prestations complémentaires cantonales [LPCC]). En ce sens, il agit en tant que détenteur de la puissance publique et ne revêt en principe pas la qualité de lésé, et donc de partie plaignante, s'agissant des infractions objets de la présente procédure (art. 148a CP et 31 al. 1 let. d LPC), qui ne le touchent pas dans ses droits personnels, au même titre qu'un privé. Sous cet angle, l’appel devrait en principe être déclaré irrecevable. Cela étant, il faut admettre que l'art. 79 al. 3 LPGA constitue désormais une base légale suffisante pour reconnaître aux assureurs sociaux la qualité de partie sui generis selon l'art. 104 al. 2 CPP dans les procédures portant notamment sur l'art. 148a CP, ce qui est le cas en l'occurrence. Si cette disposition n'est pas dénuée de toute ambigüité, notamment en ce qu'elle se limite à deux infractions déterminées et semble négliger celles, généralement subsidiaires à l'art. 148a CP, qui sont prévues dans d'autres lois spéciales - comme en l'occurrence l'art. 31 al. 1 let. d LPC -, elle a précisément été adoptée afin de permettre aux assureurs sociaux de participer activement aux procédures pénales menées dans leurs domaines de compétences, avec les droits d'une partie plaignante. Tel est le cas en l'espèce pour le SPC. La loi ne limite pas l'étendue des droits octroyés aux assureurs, qui doivent donc également pouvoir exercer un appel (cf. N. SCHMID / D. JOSITSCH, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3ème éd., Zurich 2017, N 1457 p.”
Une plainte pénale pour violation de l'obligation d'information (art. 79 LPGA) peut simultanément déclencher des procédures pénales et concerner ou influer sur des actions civiles en restitution. Pour la préservation du délai de forclusion relatif d'un an, il est décisif de savoir à quel moment les circonstances pertinentes étaient accessibles au défendeur, à partir de la connaissanÎ desquelles la prétention en restitution pouvait en principe être reconnue tant quant à son existenÎ que quant à son étendue.
“Entscheidend für die Wahrung der einjährigen relativen Verwirkungsfrist ist, wann der Beschwerdegegnerin die erheblichen Umstände zugänglich waren, aus deren Kenntnis sich der Rückforderungsanspruch dem Grundsatz nach und in seinem Ausmass erkennen liess. Am 11. März 2008 ging bei der Beschwerdegegnerin ein anonymes Schreiben mit dem Hinweis ein, beim Beschwerdeführer handle es sich um einen «Abzocker» und «Betrüger» (Urk. 11/I/133/1-2). Der Eingabe lag ein Pressebericht bei, gemäss dem sich am 6. März 2008 die Handelskammer E.___ mit dem Beschwerdeführer als deren Präsident konstituiert habe (Urk. 11/I/133). Zu diesem Zeitpunkt wurde die Beschwerdegegnerin - worauf auch der Beschwerdeführer hinweist (Urk. 1 S. 11) - erstmals aufmerksam auf das Engagement des Beschwerdeführers für die Handelskammer E.___. Am 6. Mai 2008 erstattete sie Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Zürich wegen Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB, eventualiter wegen Erwirkung von Leistungen der Invalidenversicherung aufgrund unwahrer Angaben respektive infolge Verletzung der Auskunftspflicht im Sinne von Art. 79 ATSG in Verbindung mit Art. 70 IVG und Art. 87 Abs. 1 AHVG respektive Art. 88 Abs. 1 AHVG (Urk. 11/I/132). In der Folge eröffnete die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich gegen den Beschwerdeführer ein Strafverfahren (Urk. 11/I/120 ff., Urk. 11/I/148 ff.). Prof. Dr. med. R.___, Leitender Arzt der Klinik für affektive Erkrankungen und Allgemeinpsychiatrie S.___ der Psychiatrischen Universitätsklinik C.___, äusserte in seinem Schreiben vom 24. Juni 2008 an Dr. J.___, bezugnehmend auf die Aufforderung der Beschwerdegegnerin vom 25. Januar 2008, der Beschwerdeführer habe sich in Nachachtung seiner Schadenminderungspflicht einer stationären psychiatrischen Behandlung, vorzugsweise in der Psychiatrischen Universitätsklinik C.___ zu unterziehen (Urk. 11/I/66), es bestehe zum jetzigen Zeitpunkt keine Indikation für eine stationäre Behandlung (Urk. 11/I/68). Die Beschwerdegegnerin liess den Beschwerdeführer in der Folge am 14. Oktober 2008 durch RAD-Arzt Dr. D.___ psychiatrisch untersuchen.”
“Entscheidend für die Wahrung der einjährigen relativen Verwirkungsfrist ist, wann der Beschwerdegegnerin die erheblichen Umstände zugänglich waren, aus deren Kenntnis sich der Rückforderungsanspruch dem Grundsatz nach und in seinem Ausmass erkennen liess. Am 11. März 2008 ging bei der Beschwerdegegnerin ein anonymes Schreiben mit dem Hinweis ein, beim Beschwerdeführer handle es sich um einen «Abzocker» und «Betrüger» (Urk. 2/11/I/133/1-2). Der Eingabe lag ein Pressebericht bei, gemäss dem sich am 6. März 2008 die M.___ mit dem Beschwerdeführer als deren Präsident konstituiert habe (Urk. 2/11/I/133). Zu diesem Zeitpunkt wurde die Beschwerdegegnerin - worauf auch der Beschwerdeführer hinweist (Urk. 2/1 S. 11) - erstmals aufmerksam auf das Engagement des Beschwerdeführers für die M.___. Am 6. Mai 2008 erstattete sie Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Zürich wegen Betrugs im Sinne von Art. 146 StGB, eventualiter wegen Erwirkung von Leistungen der Invalidenversicherung aufgrund unwahrer Angaben respektive infolge Verletzung der Auskunftspflicht im Sinne von Art. 79 ATSG in Verbindung mit Art. 70 IVG und Art. 87 Abs. 1 AHVG respektive Art. 88 Abs. 1 AHVG (Urk. 2/11/I/132). In der Folge eröffnete die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich gegen den Beschwerdeführer ein Strafverfahren (Urk. 2/11/I/120 ff., Urk. 2/11/I/148 ff.). Prof. Dr. med. K.___, Leitender Arzt der Klinik für affektive Erkrankungen und Allgemeinpsychiatrie ZH Ost der C.___, äusserte in seinem Schreiben vom 24. Juni 2008 an Dr. H.___, bezugnehmend auf die Aufforderung der Beschwerdegegnerin vom 25. Januar 2008, der Beschwerdeführer habe sich in Nachachtung seiner Schadenminderungspflicht einer stationären psychiatrischen Behandlung, vorzugsweise in der C.___ zu unterziehen (Urk. 2/11/I/66), es bestehe zum jetzigen Zeitpunkt keine Indikation für eine stationäre Behandlung (Urk. 2/11/I/68). Die Beschwerdegegnerin liess den Beschwerdeführer in der Folge am 14. Oktober 2008 durch RAD-Arzt Dr. D.___ psychiatrisch untersuchen. Dieser kam zum Schluss, vor dem Hintergrund seiner psychischen Behinderung in Form einer depressiven Störung mit interpersonellen Konflikten sei der Beschwerdeführer in der Lage, während vier Stunden pro Tag eine seiner Ausbildung entsprechende Arbeitstätigkeit auszuüben, wobei zur Umsetzung dieser Restarbeitsfähigkeit flankierende therapeutische und arbeitsmarktliche Massnahmen nötig seien (Urk.”
RéférenÎ : LPGA art. 79 ch. 3 Une caisse de compensation concernée peut être considérée comme victime directe et relève de la possibilité mentionnée à l'art. 79 al. 3 d'exercer les droits d'une partie plaignante privée. S'il apparaît que la décision du ministère public (p. ex. non‑ouverture) n'a été communiquée qu'au dénonciateur, le ministère public est tenu d'informer séparément la caisse concernée, afin que celle‑ci puisse exercer ses droits de partie, notamment la qualité de partie plaignante privée et, le cas échéant, le recours contre la non‑ouverture.
“La notion d'"assureur social" comprend toutes les entités organisationnelles qui participent à l'administration d'une ou de plusieurs branches d'assurance sociale. Il peut ainsi s'agir, par exemple, d'une caisse de compensation, d'un office d'assurance-invalidité, d'une caisse de chômage ou d'un assureur maladie (A.S. DUPONT / M. MOSER-SZELESS (éds), Commentaire romand de la Loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, p. 511 n. 12). En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art.”
“En matière d'assurance pour perte de gain, les ayants droit doivent faire valoir leur droit auprès de la caisse de compensation (art. 17 al. 1 LAPG). 1.2.4. En l'espèce, en tant que le recourant reproche au civiliste d'avoir, avec la complicité de collaborateurs de la C______ et/ou de B______, perçu indûment des indemnités pour perte de gain – et de s'être ainsi rendu coupable de violation des art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG –, son recours est irrecevable. En effet, le recourant, chargé de l'exécution des dispositions relatives au service civil, ne revêt pas la qualité d'assureur social au sens de l'art. 79 al. 3 LPGA. Il ne prétend pas non plus avoir alloué des prestations pour perte de gain au civiliste. Cela étant, il apparaît que la décision querellée – en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions précitées – a été notifiée seulement au CIVI, intervenant en qualité de simple dénonciateur, et non pas à la caisse de compensation, laquelle, directement lésée (art. 115 al. 1 CPP), aurait pu revêtir apparemment la qualité de partie plaignante en vertu de l'art. 79 al. 3 LPGA et disposer même en principe de la qualité pour recourir. Il conviendra dès lors que le Ministère public, par prononcé séparé, communique cet aspect de la décision querellée à la caisse de compensation compétente, puisqu'elle est, en l'état, lésée, mais qu'il l'a privée de la possibilité d'exercer un recours contre le refus d'entrer en matière qui porte directement sur ses intérêts juridiquement protégés. L'ordonnance entreprise sera dès lors annulée, en tant qu'elle refuse d'entrer en matière sur les infractions aux art. 146 CP et 87 LAVS cum 25 LAPG. 1.2.5. En revanche, le recourant dispose de la qualité pour recourir, en tant que le Ministère public a refusé d'entrer en matière sur sa dénonciation pour violation des dispositions pénales de la LSC et de son ordonnance d'application. Le recours est dès lors recevable sur cet aspect. 2. Le recourant se plaint du caractère insuffisamment motivé de l'ordonnance querellée. 2.1. Le droit d'être entendu, tel qu'il est garanti par les art.”
La poursuite pénale en vertu de l'art. 79 al. 2 LPGA relève de la compétenÎ des autorités pénales cantonales; dans les procédures de droit administratif, les demandes visant des sanctions pénales correspondantes doivent donc être traitées comme irrecevables.
“1 ; 130 V 130 consid. 2.1). 2.2 Le litige, tel que circonscrit par la décision attaquée en matière de PC, porte sur le droit aux PC du recourant du 1er juillet au 31 décembre 2023 et dès le 1er janvier 2024, ainsi que sur la demande de restitution du montant de CHF 3'298.-, à titre de prestations indues versées pour la période du 1er juillet au 30 septembre 2023. Les conclusions du recourant en paiement de prestations pour des périodes allant au-delà de la date de la reddition de la décision litigieuse, soit au-delà du 31 janvier 2024, doivent être déclarées irrecevables conformément à la jurisprudence précitée. Par ailleurs, il ne sera pas donné suite non plus aux conclusions du recourant visant la condamnation pénale et le prononcé d'une amende sur la base de l'art. 31 al. 1 let. c LPC contre certains membres de l'intimé et le Conseiller d'État dont ils dépendent, qui sont irrecevables dès lors que l'application de cette disposition est du ressort des autorités pénales cantonales (cf. art. 79 al. 2 LPGA et 22 du code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 [CPP - RS 312.0]). À noter encore que dans un premier grief, le recourant se prévaut du principe de la liberté économique, contestant le principe de la prise en compte d'un revenu hypothétique et invoquant le droit pour son épouse d'exercer l'activité de son choix. Or, la décision attaquée ne retient plus de revenu hypothétique dans le calcul du droit aux prestations pour la période déterminante, l'intimé se contentant d'indiquer qu'il se réserve la possibilité de le faire dans le futur, dans l'hypothèse où l'épouse n'apporterait pas la preuve d'avoir recherché activement un emploi salarié à plein temps. Aussi, il n'y a pas lieu de se pencher sur cette question, laquelle excède l'objet du litige. 3. 3.1 Dans le cadre de la réforme de la LPC, entrée en vigueur le 1er janvier 2021, de nombreuses dispositions ont été modifiées (FF 2016 7249 ; RO 2020 585). Conformément à l’al. 1 des dispositions transitoires de la modification du 22 mars 2019, l’ancien droit reste applicable trois ans à compter de l’entrée en vigueur de cette modification aux bénéficiaires de prestations complémentaires pour lesquels la réforme des PC entraîne, dans son ensemble, une diminution de la prestation complémentaire annuelle ou la perte du droit à la prestation complémentaire annuelle.”
l'art. 79 al. 2 LPGA confère à l'assureur la qualité de partie dans la procédure pénale. Cette qualité de partie est une question de droit procédural et n'est pas limitée par l'interdiction de rétroactivité en droit matériel (du moins pour les plaintes pénales déjà déposées) ; l'assureur peut dès lors également invoquer des faits commis avant l'entrée en vigueur de l'art. 79 al. 2 LPGA.
“Oktober 2020 teilweise anwendbar, nämlich soweit dem Beschuldigten eine Täuschungshandlung gegenüber dem ASB im Jahr 2018 vorgeworfen wird. Insoweit ist die Parteistellung des ASB offensichtlich gegeben. Die früheren Strafvorwürfe Täuschungen in den Jahren 2003, 2008, 2012 und 2015 sind nach Art. 146 Abs. 1 StGB zu beurteilen, soweit sie nicht verjährt sind. Die diesbezügliche Verjährungsfrist beträgt 15 Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Der die Parteistellung begründende Art. 79 Abs. 2 ATSG trat am 1. Oktober 2019 in Kraft und bildete im Zeitpunkt der Strafanzeige vom 8. Oktober 2020 geltendes Recht. Die Parteistellung des ASB ist eine verfahrensrechtliche Frage, welche vom materiell-rechtlichen Rückwirkungsverbot nicht berührt wird (vgl. Jositsch/Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 4. Auflage 2023, N 70 ff.; BGE 117 IV 369 E. 4d, 98 IV 73 E. 2, 70 IV 86 E. 3). Dies bedeutet mit anderen Worten, dass das ASB in der Strafanzeige dem Beschuldigten auch Taten vorwerfen darf, die er vor Inkrafttreten von Art. 79 Abs. 2 ATSG begangen hat. Insoweit erweisen sich die früheren Tatvorwürfe, soweit sie nicht länger als 15 Jahre zurückliegen und verjährt sind, als zulässig. Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass dem ASB als Versicherungsträger in Anwendung von Art. 79 Abs. 2 ATSG und Art. 104 Abs. 2 StPO Parteistellung zukommt. Wird ihm die Parteirolle im Strafverfahren verweigert, so kann der Versicherungsträger gegen die entsprechende Verfügung Beschwerde gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO erheben (Weiss, Sozialversicherungsträger als Privatklägerschaft, in: forumpoenale 6/2022 S. 436, 440). Auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde des ASB ist demnach einzutreten.”