Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2015 5081, 2017 2703;BBl 2013 6205). ↩
Ausdruck gestrichen durch Anhang Ziff. 4 Abs. 2 des Gesundheitsberufegesetzes vom 30. Sept. 2016, mit Wirkung seit 1. Febr. 2020 (AS 2020 57;BBl 2015 8715). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt. ↩
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Das Bundesrecht regelt abschliessend die Ausübung der in Art. 1 Abs. 3 (lit. e) genannten universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung. Soweit die Berufsausübung nicht fachlich eigenverantwortlich erfolgt (z. B. unter fachlicher Aufsicht), liegt deren Regelung in der Zuständigkeit der Kantone. Es ist daher zwischen eigenverantwortlicher Berufsausübung und Berufsausübung unter fachlicher Aufsicht zu unterscheiden.
“Gemäss Art. 40 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 über die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) halten sich Personen, die einen universitären Medizinalberuf in eigener fachlicher Verantwortung ausüben, unter anderem an folgende Berufspflichten: Sie üben ihren Beruf sorgfältig und gewissenhaft aus; sie halten sich an die Grenzen der Kompetenzen, die sie im Rahmen der Aus-, Weiter- und Fortbildung erworben haben (lit. a). Bei Verletzung der Berufspflichten, der Vorschriften des Medizinalberufegesetzes oder von Ausführungsbestimmungen zu diesem Gesetz kann die Aufsichtsbehörde gemäss Art. 43 Abs. 1 MedBG Disziplinarmassnahmen, darunter eine Busse bis zu Fr. 20'000.-- (lit. c), anordnen. Das Bundesrecht regelt einzig die Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG); die Regelung der nicht fachlich eigenverantwortlichen Berufsausübung ist den Kantonen überlassen (vgl. BGE 143 I 352 E. 3.1; Urteil 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2; YVES DONZALLAZ, Traité de droit médical, Bd. II, 2021, S. 2744 Rz. 5730).”
“Das Bundesgericht anerkennt in seiner ständigen Rechtsprechung, dass das Medizinalberufegesetz die Ausübung der in Art. 2 Abs. 1 MedBG aufgezählten universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung in abschliessender Weise normiert (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG; BGE 143 I 352 E. 3.1; Urteil 2C_782/2017 vom 27. März 2018 E. 2.1; zu den begrifflichen Revisionen und deren beabsichtigten Konsequenzen vgl. Urteile 2C_387/2021 vom 4. November 2021 E. 8.1; 2C_95/2021 vom 27. August 2021 E. 3.2.1; 2C_119/2021 vom 1. Juni 2021 E. 5.2; 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2). Die Kantone verfügen jedoch über die Kompetenz, die Berufsausübung der universitären Medizinalberufe zu regeln, sofern diese nicht fachlich eigenverantwortlich erfolgt (vgl. Art. 49 Abs. 1 BV; Urteil 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2 i.f.). Deshalb ist zwischen der Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung und jener unter fachlicher Aufsicht zu unterscheiden (vgl. Urteil 2C_531/2021 vom 28. April 2022 E. 5.1.2).”
Art. 1 Abs. 3 MedBG nennt ausdrücklich unter anderem die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel (lit. d) als von dem Absatz umschriebenen Anwendungsbereich.
“Das Medizinalberufegesetz fördert im Interesse der öffentlichen Gesundheit die Qualität der universitären Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Fortbildung sowie der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Zahnmedizin (vgl. Art. 1 Abs. 1 MedBG). Zu diesem Zweck umschreibt das Gesetz gemäss Art. 1 Abs. 3 MedBG unter anderem die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel (lit. d), die Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung (lit.”
Bei derart gravierenden Pflichtverletzungen, die einen Bewilligungsentzug rechtfertigen würden, kann daneben disziplinarisch ein Berufsausübungsverbot verfügt werden, das schweizweit wirkt; dies entspricht dem in Art. 1 Abs. 1 MedBG verfolgten Ziel, die Qualität der Berufsausübung sicherzustellen.
“Dagegen kommt einem administrativen Entzug der Bewilligung wegen (nachträglichen) Entfalls der Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 38 MedBG – welchem die Nichtverlängerung einer befristeten Bewilligung nach zürcherischem Recht gleichzusetzen ist – diese gesamtschweizerische Sperrwirkung nicht zu (vgl. Tomas Poledna, in Ariane Ayer et al. [Hrsg.], Medizinalberufegesetz [MedBG] – Kommentar, Basel 2009, Art. 45 N. 1); es handelt sich dabei vielmehr bloss um einen an das Eidgenössischen Departement des Innern meldepflichtigen Vorgang (Art. 52 Abs. 1 lit. a MedBG). Würden Berufspflichtverletzungen, welche derart gravierend sind, dass sie einen Bewilligungsentzug bzw. eine Nichtverlängerung der Bewilligung mangels Vertrauenswürdigkeit rechtfertigten, nicht (zugleich auch) disziplinarisch mit einem Berufsausübungsverbot sanktioniert und damit die Fehlbaren schweizweit von einer entsprechenden Tätigkeit ausgeschlossen, vermöchte dies dem Ziel des Medizinalberufegesetzes, die Qualität der Berufsausübung der medizinischen Fachpersonen sicherzustellen (vgl. Art. 1 Abs. 1 MedBG), nur sehr bedingt zu entsprechen (vgl. dazu auch Jean-François Dumoulin, a. a. O., Art. 38 N. 32). Infolgedessen erscheint es nachvollziehbar und mit Blick auf die aufgezeigte gesetzgeberische Konzeption unter Umständen gar geboten, wenn vorliegend das Disziplinarverfahren fortgeführt und das Bewilligungsverlängerungsverfahren als vom Ausgang jenes Verfahrens abhängig ausgesetzt wird. Damit liegt im Prinzip ein massgeblicher Sistierungsgrund vor.”
Das MedBG fördert im Interesse der öffentlichen Gesundheit auch die Qualität der Berufsausübung der universitären Medizinalberufe und umschreibt dabei Regeln zur Ausübung in eigener fachlicher Verantwortung.
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 MedBG fördert das Medizinalberufegesetz im Interesse der öffentlichen Gesundheit unter anderem die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin. Dazu werden Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung umschrieben (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG). Ärztinnen und Ärzte gelten laut Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG als universitäre Medizinalberufe.”
Art. 1 Abs. 1 MedBG formuliert den fördernden Zweck der öffentlichen Gesundheit. Zu diesem Zweck umschreibt das Gesetz unter anderem die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel.
“Das Bundesgesetz vom 23. Juni 2006 über die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) fördert im Interesse der öffentlichen Gesundheit die Qualität der universitären Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Fortbildung sowie der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin, der Zahnmedizin, der Chiropraktik, der Pharmazie und der Veterinärmedizin (Art. 1 Abs. 1 MedBG). Zu diesem Zweck umschreibt es unter anderem die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel (Art. 1 Abs. 3 Bst. d MedBG).”
“Das Bundesgesetz vom 23. Juni 2006 über die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) fördert im Interesse der öffentlichen Gesundheit die Qualität der universitären Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Fortbildung sowie der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin, der Zahnmedizin, der Chiropraktik, der Pharmazie und der Veterinärmedizin (Art. 1 Abs. 1 MedBG). Zu diesem Zweck umschreibt es unter anderem die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel (Art. 1 Abs. 3 Bst. d MedBG).”
“Das Bundesgesetz vom 23. Juni 2006 über die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) fördert im Interesse der öffentlichen Gesundheit die Qualität der universitären Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung und der Fortbildung sowie der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin, der Zahnmedizin, der Chiropraktik, der Pharmazie und der Veterinärmedizin (Art. 1 Abs. 1 MedBG). Zu diesem Zweck umschreibt es unter anderem die Voraussetzungen für die Anerkennung ausländischer Diplome und Weiterbildungstitel (Art. 1 Abs. 3 Bst. d MedBG).”
Art. 1 Abs. 1 MedBG bezweckt unter anderem die Förderung der Qualität der Berufsausübung der universitären Medizinalberufe. Ärztinnen und Ärzte gehören zu diesen Berufen, und die Regelungen betreffen die Ausübung in eigener fachlicher/beruflicher Verantwortung.
“Ce critère a été ultérieurement remplacé par celui de l’exercice des professions médicales universitaires à titre d’activité économique privée sous propre responsabilité professionnelle (en vigueur depuis le 1er janvier 2018) puis, depuis le 1er février 2020 par celui d’exercice des professions médicales universitaires sous propre responsabilité professionnelle (ATF 148 I 1 consid. 5.1 et les références citées). 4.3 En l’espèce, les faits en cause se sont déroulés pendant plusieurs années, à savoir de 2017 à 2023. Il était prévu tant dans le premier centre que dans le second que le recourant exerce la profession de médecin comme indépendant, sous sa propre responsabilité médicale. C’est donc à l’aune de la LPMed, et plus particulièrement de l’art. 40 LPMéd qui définit les devoirs professionnels, que la présente affaire doit être examinée. Ceci a pour conséquence qu’au regard de la primauté du droit fédéral, le recourant ne peut être soumis qu’aux mesures disciplinaires prévues par cette loi (art. 43 LPMéd), à l’exclusion d’éventuelles sanctions prévues par le droit cantonal (ATF 149 II 109 consid. 7.1). 5. La LPMed, dans le but de promouvoir la santé publique, encourage notamment la qualité de l’exercice des professions dans les domaines de la médecine humaine (art. 1 al. 1 LPMed). Elle établit les règles régissant l’exercice des professions médicales universitaires sous propre responsabilité professionnelle (al. 3 let. e), à l’instar des médecins (art. 2 al. 1 let. a LPMed). Selon l’art. 34 al. 1 LPMéd, l’exercice d’une profession médicale universitaire sous propre responsabilité professionnelle requiert une autorisation du canton sur le territoire duquel la profession médicale est exercée. 5.1 En vertu de l’art. 40 LPMéd « Devoirs professionnels », les personnes exerçant une profession médicale universitaire à titre indépendant doivent, notamment, exercer leur activité avec soin et conscience professionnelle (let. a) et garantir les droits du patient (let. c). Les devoirs professionnels des personnes exerçant une profession médicale universitaire sous leur propre responsabilité professionnelle sont réglés de manière exhaustive par le droit fédéral à l’art. 40 LPMéd (ATF 143 I 352 consid. 3.3). 5.2 Les dispositions cantonales relatives à ces devoirs sont compatibles avec le principe de la primauté du droit fédéral, dans le mesure où elles précisent les devoirs de l’art.”
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 MedBG fördert das Medizinalberufegesetz im Interesse der öffentlichen Gesundheit unter anderem die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin. Dazu werden Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung umschrieben (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG). Ärztinnen und Ärzte gelten laut Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG als universitäre Medizinalberufe.”
Das MedBG erfasst nach der Revision die in Art. 2 Abs. 1 genannten universitären Medizinalberufe, die «in eigener fachlicher Verantwortung» tätig sind. Mit der Revision 2015 wurde der bisherige Begriff «selbständige Berufsausübung» durch die Formulierung «privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung» ersetzt, wodurch auch fachlich eigenverantwortlich tätige Personen im Anstellungsverhältnis vom Anwendungsbereich erfasst werden. In einer späteren Revision wurde zudem klargestellt, dass auch leitende Ärzte im öffentlichen Dienst erfasst werden sollen.
“Vorab ist festzuhalten, dass das MedBG die Ausübung der in Art. 2 Abs. 1 MedBG aufgezählten universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung in abschliessender Weise regelt (Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG; BGE 143 I 352 E. 3.1; Urteil 2C_782/2017 vom 27. März 2018 E. 2.1). Wie die Beschwerdeführerin zu Recht ausführt, wurde der bisherige Begriff der "selbständigen" Berufsausübung im Rahmen der Revision des MedBG vom 20. März 2015 durch den weitergehenden Ausdruck "privatwirtschaftlich in eigener fachlicher Verantwortung" ersetzt (Botschaft vom 3. Juli 2013 zur Änderung des Medizinalberufegesetzes [Botschaft MedBG 2013], BBl 2013 6205 ff., in Kraft [teilweise] ab 1. Januar 2016 und [vollständig] ab 1. Januar 2018; AS 2015 5081, AS 2017 2703). Damit wurden auch fachlich eigenverantwortlich tätige Personen, die aber aufgrund eines Anstellungsverhältnisses als unselbständig galten, vom Geltungsbereich des MedBG erfasst (Urteil 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2; Botschaft MedBG 2013, BBl 2013 6213). Um auch leitende Ärzte im öffentlichen Dienst zu erfassen, wurde sodann in einer weiteren Revision des MedBG (im Rahmen der Einführung des Bundesgesetzes über die Gesundheitsberufe [Gesundheitsberufegesetz, GesBG; SR 811.”
Nach ständiger Rechtsprechung normiert das Medizinalberufegesetz die fachlich eigenverantwortliche Ausübung der in Art. 2 Abs. 1 genannten universitären Medizinalberufe in abschliessender Weise. Die Kantone verbleiben jedoch mit eigener Zuständigkeit zur Regelung der Berufsausübung, soweit diese nicht fachlich eigenverantwortlich erfolgt. Vor diesem Hintergrund ist zwischen Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung und Berufsausübung unter fachlicher Aufsicht zu unterscheiden.
“Das Bundesgericht anerkennt in seiner ständigen Rechtsprechung, dass das Medizinalberufegesetz die Ausübung der in Art. 2 Abs. 1 MedBG aufgezählten universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung in abschliessender Weise normiert (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG; BGE 143 I 352 E. 3.1; Urteil 2C_782/2017 vom 27. März 2018 E. 2.1; zu den begrifflichen Revisionen und deren beabsichtigten Konsequenzen vgl. Urteile 2C_387/2021 vom 4. November 2021 E. 8.1; 2C_95/2021 vom 27. August 2021 E. 3.2.1; 2C_119/2021 vom 1. Juni 2021 E. 5.2; 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2). Die Kantone verfügen jedoch über die Kompetenz, die Berufsausübung der universitären Medizinalberufe zu regeln, sofern diese nicht fachlich eigenverantwortlich erfolgt (vgl. Art. 49 Abs. 1 BV; Urteil 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2 i.f.). Deshalb ist zwischen der Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung und jener unter fachlicher Aufsicht zu unterscheiden (vgl. Urteil 2C_531/2021 vom 28. April 2022 E. 5.1.2).”
“Das Bundesgericht anerkennt in seiner ständigen Rechtsprechung, dass das Medizinalberufegesetz die Ausübung der in Art. 2 Abs. 1 MedBG aufgezählten universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung in abschliessender Weise normiert (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG; BGE 143 I 352 E. 3.1; Urteil 2C_782/2017 vom 27. März 2018 E. 2.1; zu den begrifflichen Revisionen und deren beabsichtigten Konsequenzen vgl. Urteile 2C_387/2021 vom 4. November 2021 E. 8.1; 2C_95/2021 vom 27. August 2021 E. 3.2.1; 2C_119/2021 vom 1. Juni 2021 E. 5.2; 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2). Die Kantone verfügen jedoch über die Kompetenz, die Berufsausübung der universitären Medizinalberufe zu regeln, sofern diese nicht fachlich eigenverantwortlich erfolgt (vgl. Art. 49 Abs. 1 BV; Urteil 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.2 i.f.). Deshalb ist zwischen der Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung und jener unter fachlicher Aufsicht zu unterscheiden (vgl. Urteil 2C_531/2021 vom 28. April 2022 E. 5.1.2).”
Art. 1 Abs. 3 lit. e umschreibt Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung. Ärztinnen und Ärzte gelten nach Art. 2 Abs. 1 lit. a als solche universitären Medizinalberufe (vgl. Quelle).
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 MedBG fördert das Medizinalberufegesetz im Interesse der öffentlichen Gesundheit unter anderem die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin. Dazu werden Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung umschrieben (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG). Ärztinnen und Ärzte gelten laut Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG als universitäre Medizinalberufe.”
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 MedBG fördert das Medizinalberufegesetz im Interesse der öffentlichen Gesundheit unter anderem die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin. Dazu werden Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung umschrieben (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG). Ärztinnen und Ärzte gelten laut Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG als universitäre Medizinalberufe.”
Die Tätigkeit als Apothekerin/Apotheker ist in der Schweiz ein reglementierter Beruf. Ausbildung, Anerkennung von Ausbildungsnachweisen und die Ausübung der Tätigkeit — einschliesslich der Herstellung von Darreichungsformen — sind in den Art. 21–23, 44 ff. und Art. 45 Abs. 2 der Richtlinie 2005/36/EG geregelt.
“des Gemischten Ausschusses EU-Schweiz, der mit Artikel 14 des Abkommens eingesetzt wurde, über die Änderung von Anhang III [Gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen], AS 2011 S. 4859 ff.). Die Richtlinie gilt für alle Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats, die als Selbstständige oder abhängig Beschäftigte, einschliesslich der Angehörigen der freien Berufe, einen reglementierten Beruf in einem anderen Mitgliedstaat als dem, in dem sie ihre Berufsqualifikationen erworben haben, ausüben wollen (Art. 2 Abs. 1 RL 2005/36/EG). Bei der Tätigkeit als Apothekerin bzw. Apotheker handelt es sich (in der Schweiz) unstreitig um einen reglementierten Beruf im Sinn der Richtlinie (vgl. Art. 3 Abs. 1 Bst. a RL 2005/36/EG; Art. 1 MedBG). Die Ausbildung von Apothekerinnen und Apothekern, die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen sowie die Ausübung der Tätigkeit sind in den Art. 21-23 und Art. 44 f. RL 2005/36/EG geregelt. Gemäss Art. 45 Abs. 2 der Richtlinie (anwendbar in der ursprünglichen Fassung vom 7.9.2005, vgl. Anhang III/A Ziff. 1 FZA; die neuste Version ist hier nicht massgebend und enthält im Übrigen soweit hier interessierend keine relevanten Anpassungen) sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass eine Person mit einem anerkannten Ausbildungsnachweis als Apothekerin bzw. Apotheker – gegebenenfalls vorbehaltlich des Erfordernisses einer ergänzenden Berufserfahrung – im Aufnahmestaat mindestens die folgenden Tätigkeiten aufnehmen und ausüben darf: «a) Herstellung der Darreichungsform von Arzneimitteln,”
“des Gemischten Ausschusses EU-Schweiz, der mit Artikel 14 des Abkommens eingesetzt wurde, über die Änderung von Anhang III [Gegenseitige Anerkennung von Berufsqualifikationen], AS 2011 S. 4859 ff.). Die Richtlinie gilt für alle Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats, die als Selbstständige oder abhängig Beschäftigte, einschliesslich der Angehörigen der freien Berufe, einen reglementierten Beruf in einem anderen Mitgliedstaat als dem, in dem sie ihre Berufsqualifikationen erworben haben, ausüben wollen (Art. 2 Abs. 1 RL 2005/36/EG). Bei der Tätigkeit als Apothekerin bzw. Apotheker handelt es sich (in der Schweiz) unstreitig um einen reglementierten Beruf im Sinn der Richtlinie (vgl. Art. 3 Abs. 1 Bst. a RL 2005/36/EG; Art. 1 MedBG). Die Ausbildung von Apothekerinnen und Apothekern, die Anerkennung von Ausbildungsnachweisen sowie die Ausübung der Tätigkeit sind in den Art. 21-23 und Art. 44 f. RL 2005/36/EG geregelt. Gemäss Art. 45 Abs. 2 der Richtlinie (anwendbar in der ursprünglichen Fassung vom 7.9.2005, vgl. Anhang III/A Ziff. 1 FZA; die neuste Version ist hier nicht massgebend und enthält im Übrigen soweit hier interessierend keine relevanten Anpassungen) sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass eine Person mit einem anerkannten Ausbildungsnachweis als Apothekerin bzw. Apotheker – gegebenenfalls vorbehaltlich des Erfordernisses einer ergänzenden Berufserfahrung – im Aufnahmestaat mindestens die folgenden Tätigkeiten aufnehmen und ausüben darf: «a) Herstellung der Darreichungsform von Arzneimitteln,”
Das Gesetz umschreibt Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe mit dem Zweck, die Qualität der Berufsausübung im Interesse der öffentlichen Gesundheit zu fördern. Ärztinnen und Ärzte gelten als universitäre Medizinalberufe; die Regeln beziehen sich auf die Ausübung in eigener fachlicher Verantwortung.
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 über die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11; Stand der massgebenden Fassung: 1. Januar 2013) fördert das Medizinalberufegesetz im Interesse der öffentlichen Gesundheit unter anderem die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin. Dazu werden Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe umschrieben (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG). Ärztinnen und Ärzte gelten laut Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG als universitäre Medizinalberufe.”
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 MedBG fördert das Medizinalberufegesetz im Interesse der öffentlichen Gesundheit unter anderem die Qualität der Berufsausübung der Fachpersonen im Bereich der Humanmedizin. Dazu werden Regeln zur Ausübung der universitären Medizinalberufe in eigener fachlicher Verantwortung umschrieben (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. e MedBG). Ärztinnen und Ärzte gelten laut Art. 2 Abs. 1 lit. a MedBG als universitäre Medizinalberufe.”
Soweit Personen die in Art. 1 Abs. 1 genannten Berufe unter eigener beruflicher Verantwortung ausüben, sind ihre berufsrechtlichen Pflichten und die hierfür vorgesehenen Disziplinarmassnahmen abschliessend im Bundesrecht (MedBG) geregelt und verdrängen kantonale Sanktionen.
“Ce critère a été ultérieurement remplacé par celui de l’exercice des professions médicales universitaires à titre d’activité économique privée sous propre responsabilité professionnelle (en vigueur depuis le 1er janvier 2018) puis, depuis le 1er février 2020 par celui d’exercice des professions médicales universitaires sous propre responsabilité professionnelle (ATF 148 I 1 consid. 5.1 et les références citées). 4.3 En l’espèce, les faits en cause se sont déroulés pendant plusieurs années, à savoir de 2017 à 2023. Il était prévu tant dans le premier centre que dans le second que le recourant exerce la profession de médecin comme indépendant, sous sa propre responsabilité médicale. C’est donc à l’aune de la LPMed, et plus particulièrement de l’art. 40 LPMéd qui définit les devoirs professionnels, que la présente affaire doit être examinée. Ceci a pour conséquence qu’au regard de la primauté du droit fédéral, le recourant ne peut être soumis qu’aux mesures disciplinaires prévues par cette loi (art. 43 LPMéd), à l’exclusion d’éventuelles sanctions prévues par le droit cantonal (ATF 149 II 109 consid. 7.1). 5. La LPMed, dans le but de promouvoir la santé publique, encourage notamment la qualité de l’exercice des professions dans les domaines de la médecine humaine (art. 1 al. 1 LPMed). Elle établit les règles régissant l’exercice des professions médicales universitaires sous propre responsabilité professionnelle (al. 3 let. e), à l’instar des médecins (art. 2 al. 1 let. a LPMed). Selon l’art. 34 al. 1 LPMéd, l’exercice d’une profession médicale universitaire sous propre responsabilité professionnelle requiert une autorisation du canton sur le territoire duquel la profession médicale est exercée. 5.1 En vertu de l’art. 40 LPMéd « Devoirs professionnels », les personnes exerçant une profession médicale universitaire à titre indépendant doivent, notamment, exercer leur activité avec soin et conscience professionnelle (let. a) et garantir les droits du patient (let. c). Les devoirs professionnels des personnes exerçant une profession médicale universitaire sous leur propre responsabilité professionnelle sont réglés de manière exhaustive par le droit fédéral à l’art. 40 LPMéd (ATF 143 I 352 consid. 3.3). 5.2 Les dispositions cantonales relatives à ces devoirs sont compatibles avec le principe de la primauté du droit fédéral, dans le mesure où elles précisent les devoirs de l’art.”