Wer Massnahmen nach diesem Gesetz verursacht, trägt die Kosten dafür.
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Die Kostenpflicht trifft die Gemeinde bzw. die Eigentümerin der betroffenen Anlagen; sie muss als Eigentümerin der Ortsdurchfahrt die geschätzten Sanierungskosten tragen.
“En l'occurrence, l'arrêt attaqué impose à la commune recourante, en coordination avec l'autorité cantonale compétente, de réaliser, dans un délai d'une année, l'assainissement d'un tronçon routier traversant son territoire (DP 35). En tant qu'autorité propriétaire de la partie de l'installation en traversée de localité, elle devra en supporter les coûts (cf. art. 2 LPE; voir également brochure Bruit du trafic routier-Assainissement publiée par l'ancien service cantonal de l'environnement et de l'énergie [SEVEN] et l'ancien service cantonal des routes, avril 2007, p. 16). La recourante allègue à cet égard en particulier que cela impliquera d'obtenir un financement extraordinaire ainsi que la mise en place de mesures de régulation du trafic. Il ressort du rapport d'assainissement let. A 2e § p. 2 2013 que les coûts estimatifs pour cette mesure sont devisés à 357'000 fr. (mesure B1, coûts total à la charge du bruit, hors subventions; cf. rapport acoustique 2013, ch. 6.2, p. 37; voir également ch. 4.2.2, p. 24). Dans ces conditions, on peut se demander si la commune bénéficie de la qualité pour recourir sur la base de l'application combinée des art. 89 al. 2 let. d LTF et 57 LPE, ou encore si elle est particulièrement touchée comme un particulier ou atteinte dans ses prérogatives de puissance publique au sens de l'art. 89 al. 1 LTF. Compte tenu de l'issue du litige, ces questions peuvent cependant demeurer indécises.”
Kantone und Gemeinden müssen den Verursacherbegriff gesetzlich konkretisieren; ihnen steht dabei ein weiter/erheblicher gestalterischer Ermessensspielraum zu (insbesondere auch bei Abfallgebühren und der Frage, wer als «Verursacher» gilt).
“das darin verankerte Verursacherprinzip stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keine unmittelbar anwendbare gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Abfallgebühren dar, sondern verlangt eine konkretisierende Gesetzgebung seitens der Kantone und/oder Gemeinden. Diese verfügen dabei über einen weiten Ermessensspielraum (BGE 138 II 111 E. 3.1 mit Hinweisen; BGE 141 II 113 E. 5.5.1; ferner jüngst auch den zur Publikation bestimmten BGr, 22. Juni 2023, 9C_633/2022, E. 3.8 zur Parallelnorm von Art. 60a des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 [GSG, SR 814.20]). 3.3 Das umweltrechtliche Verursacherprinzip (Art. 74 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, SR 101]; Art. 2 USG) will die Kosten einer bestimmten umweltrechtlich gebotenen Massnahme denjenigen auferlegen, welche die Ursache dafür gesetzt haben; es hat eine Finanzierungs- bzw. Kostenanlastungs- oder -internalisierungsfunktion. Zugleich hat es eine Lenkungsfunktion, indes es Anreize schafft, die Umweltbelastung möglichst zu reduzieren (BGE 138 II 111 E. 5.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Art. 2 USG definiert aber nicht, wer Verursacher ist (BGE 138 II 111 E. 5.3.2 mit zahlreichen Hinweisen). Wo die Umsetzung des Verursacherprinzips einer konkretisierenden Gesetzgebung bedarf, ergibt sich der Verursacherbegriff in erster Linie aus der positivrechtlichen Regelung, wobei der zuständige Gesetzgeber im Rahmen der umweltrechtlichen Grundsätze einen Gestaltungsspielraum in dieser Zuordnung hat (BGE 138 II 111 E. 5.3.3). Im Bereich der nach Art. 32a USG zu erhebenden Abfallgebühren haben die Kantone und Gemeinden nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung einen grossen Gestaltungsspielraum (BGE 138 II 111 E. 5.3.4 mit zahlreichen Hinweisen, auch zum Nachstehenden). Das Bundesrecht verlangt nicht, dass die Kehrichtentsorgungsgebühren ausschliesslich proportional zur effektiv erzeugten Menge des Abfalls erhoben werden; zwischen den Benützungsgebühren und dem Ausmass der Beanspruchung der Entsorgungseinrichtung muss aber ein gewisser Zusammenhang bestehen, was eine Schematisierung nicht ausschliesst.”
Die Kantone behalten Gestaltungsspielraum bei Kostenaufteilungen; eine Verteilung muss nicht strikt mengenproportional erfolgen.
“Il finanziamento dello smaltimento dei rifiuti urbani è regolato all'art. 32a della legge federale sulla protezione dell'ambiente del 7 ottobre 1983 (LPAmb; RS 814.01). Questa norma concretizza il principio generale di causalità ancorato all'art. 2 LPAmb nel contesto del finanziamento dello smaltimento dei rifiuti urbani (Messaggio del Consiglio federale concernente la modifica della legge federale sulla protezione delle acque del 4 settembre 1996, FF 1996 IV 1041, 1060). In passato il Tribunale federale ha costantemente considerato che il prelievo dei costi concernenti il trattamento dei rifiuti urbani non doveva avvenire tuttavia in applicazione diretta dei combinati art. 2 e 48 LPAmb, essendo necessaria una regolamentazione cantonale, per la cui promulgazione i Cantoni, rispettivamente i Comuni ai quali tale compito è delegato (com'è il caso per il Ticino) godevano di un certo margine di decisione. In particolare, sempre secondo l'Alta Corte, in questo ambito il principio della causalità non poteva essere interpretato nel senso che fosse lecita solo una ripartizione dei costi proporzionale alla quantità dei rifiuti effettivamente prodotta. Una simile interpretazione avrebbe in pratica obbligato gli enti pubblici ad introdurre la cosiddetta tassa sul sacco, mentre che il legislatore federale non aveva inteso limitare in maniera così importante le competenze dei Cantoni in una materia politicamente così discussa (cfr.”
Bei Grundeigentümern/Liegenschaftseigentümerinnen verbleibt die Kostentragungspflicht auch bei lediglich aufgeforderter Messung; sie haben Radonmessungen zu organisieren und die Kosten einer anerkannten Fachstelle zu tragen. Die Liegenschaftseigentümerin haftet dabei praktisch als Verursacherin für Radon-Messkosten, nicht die Behörde.
“3 Als Verursacher(in) im Sinn des Art. 4 StSG (oben E. 3.2) erscheint nach dem soeben Ausgeführten (E. 3.2) nicht das AWEL, welches im Rahmen seines Vollzugsauftrags auf die Erfüllung der der Beschwerdeführerin aus Art. 164 StSV erwachsenden Pflicht hinwirkte, sondern vielmehr die Beschwerdeführerin, welcher als Grundeigentümerin der streitbetroffenen Liegenschaft die rechtliche Gewalt über die potenziell belasteten Räumlichkeiten zukommt. Dass das AWEL die Beschwerdeführerin aufforderte, dort eine Radonmessung durchführen zu lassen, und somit diese präventive Massnahme veranlasste, macht es (das AWEL) entgegen der Beschwerde nicht zum Verursacher gemäss Art. 4 StSG. Die von der Beschwerdeführerin postulierte Überwälzung der Kosten für die Radonmessung auf den Beschwerdegegner (und damit auf das Gemeinwesen) stünde daher nicht im Einklang, sondern vielmehr im Widerspruch zum Verursacherprinzip nach Art. 4 StSG. Auch die Kostenzurechnungsregel des § 19f BBV I steht nicht in Konflikt zu Art. 4 StSG oder Art. 2 USG. Sie ist, wie die Vorinstanz zutreffend erläutert hat und worauf in Anwendung von § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG verwiesen werden kann, mithin entgegen der Beschwerde nicht bundesrechtswidrig. 4. 4.1 Die rechtskundig vertretene Beschwerdeführerin rügt wie bereits im Rekursverfahren in unsubstanziierter Weise, die Kosten der Ausgangsverfügung vom 31. März 2022 seien viel zu hoch und verletzten das Äquivalenz- sowie das Kostendeckungsprinzip. Sie setzt sich indes weder mit der (nachvollziehbaren) Begründung des Kostenentscheids in der Verfügung vom 31. März 2022 noch mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Darauf ist nicht weiter einzugehen. 4.2 Die Beschwerdeführerin erblickt schliesslich im Umstand, dass sie vom AWEL vor Erlass der Ausgangsverfügung auf deren Kostenfolge hingewiesen wurde, den Versuch einer Nötigung im strafrechtlichen Sinn, und überlässt es dem Verwaltungsgericht, "allenfalls auch noch weitere, rechtliche Schritte" einzuleiten. Soweit die Beschwerdeführerin damit auf die Einleitung eines Strafverfahrens gegen Mitarbeitende des AWEL hinwirken wollte, mangelt es dem Verwaltungsgericht hierfür an der Zuständigkeit, zumal anhand der vorliegenden Akten kein ausreichender Tatverdacht erkennbar ist (vgl.”
Bei Umwelteingriffen/Gewässerschäden trägt der Verursacher auch die Kosten für akute Gefahrenabwehr, Feststellung und Sanierung.
“L'art. 3a LEaux et l'art. 2 LPE codifient le principe dit "de causalité" ou du "pollueur-payeur", selon lequel celui qui est à l'origine d'une mesure prescrite par la loi doit en supporter les frais (CDAP, arrêts AC.2021.0086 du 9 septembre 2021 consid. 2a/aa; AC.2020.0021 du 4 août 2021 consid. 4b; AC.2017.0382 du 24 juillet 2019 consid. 2a/aa). L'art. 54 LEaux concrétise ce principe. Cette disposition prévoit que les coûts résultant des mesures prises par l'autorité pour prévenir un danger imminent pour les eaux, pour établir un constat et pour réparer les dommages sont à la charge de celui qui a provoqué ces interventions. Une disposition similaire figure à l'art. 59 LPE, selon lequel les frais provoqués par des mesures que les autorités prennent pour empêcher une atteinte imminente, ainsi que pour en déterminer l'existence et y remédier, sont mis à la charge de celui qui en est la cause. Quant à l'art. 15 LFSP, sous l'intitulé "Responsabilité civile", il renvoie aux dispositions du droit fédéral régissant la responsabilité (al.”
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