Fassung gemäss Ziff. III des BG vom 15. März 2024, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2024 648;BBl 2023 13,437). ↩
SR 172.010 ↩
Fassung gemäss Ziff. I 14 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). ↩
Fassung gemäss Ziff. I 14 des BG vom 18. Juni 1999 über die Koordination und Vereinfachung von Entscheidverfahren, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 3071; BBl 1998 2591). ↩
Ursprünglich: Abs. 3. ↩
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1 commentary
Bei bundeskompetenten Infrastrukturvorhaben führt die Bundesbehörde das Altlastenrecht; die Kantone sind vorgängig anzuhören.
“Ob eine Pflicht zur Sanierung eines Standorts besteht, beurteilt sich nach Art. 32c Abs. 1 USG (Urteil BGer 1C_414/2014 vom 2. März 2015 E. 2.2). Danach sorgen die Kantone dafür, dass Deponien und andere durch Abfälle belastete Standorte (belastete Standorte) saniert werden, wenn sie zu schädlichen oder lästigen Einwirkungen führen oder die konkrete Gefahr besteht, dass solche Einwirkungen entstehen (Art. 32c Abs. 1 Satz 1 USG). Liegt der Bau eines Infrastrukturvorhabens in der alleinigen Bewilligungskompetenz des Bundes, so vollzieht dieser das Altlastenrecht (vgl. Art. 41 Abs. 2 USG; Urteil BGer 1C_255/2007 vom 17. Juli 2008 E. 3.1). Letzteres ist in weiten Teilen vom Gedanken der Vorsorge geprägt (Rausch/Marti/Griffel, a. a. O., Rz. 70 m. H.).”