Abrogé par le ch. I de l’O du 28 sept. 2007, avec effet au 1erjanv. 2008 (RO 2007 5155). ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 1 de l’O du 24 août 2022, en vigueur depuis le 1erjanv. 2023 (RO 2022 497). ↩
RS 834.1 ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 1 de l’O du 24 août 2022, en vigueur depuis le 1erjanv. 2023 (RO 2022 497). ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 1 de l’O du 24 août 2022, en vigueur depuis le 1erjanv. 2023 (RO 2022 497). ↩
Introduite par l’annexe ch. 1 de l’O du 24 août 2022, en vigueur depuis le 1erjanv. 2023 (RO 2022 497). ↩
Introduite par l’annexe ch. 1 de l’O du 24 août 2022, en vigueur depuis le 1erjanv. 2023 (RO 2022 497). ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 16 nov. 2011, en vigueur depuis le 1erjanv. 2012 (RO 2011 5679). ↩
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Bei einer mehr als zweijährigen Unterbrechung ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das die versicherte Person durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (fiktives Vorinvalideneinkommen). Dieses entspricht – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen der Einkommensvergleichsmethode. Bei der Ermittlung wird dieses Valideneinkommen in der Praxis häufig nötigenfalls an Teuerung und an die reale Einkommensentwicklung angepasst.
“Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt. Abs. 4 sieht vor, dass Lohnbestandteile, die zwar regelmässig, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehrmonatigen Abständen ausbezahlt werden, ebenfalls hinzugezählt werden. Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht - abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt - dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil 8C_168/2024 vom 16. Oktober 2024 E. 4.3.2 mit Hinweisen).”
“e) oder anderen Gründen, die nicht auf ihr Verschulden zurückzuführen sind (lit. f; Art. 21 Abs. 2 IVV). 2.3 Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben wurden (Art. 21quater Abs. 1 IVG). Unerheblich ist dabei, ob die Beiträge für das betreffende Jahr rechtskräftig festgesetzt wurden. Ebenso sind allfällige Herabsetzungs- und Erlassverfügungen nicht zu berücksichtigen. Das Jahreseinkommen wird zur Ermittlung des massgebenden Einkommens pro Tag durch 365 geteilt (Kreisschreiben über die Taggelder der Invalidenversicherung in der ab 1. Januar 2024 gültigen Version [KSTI], Rz. 0835 f.). 2.4 Liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausgeübte (unselbstständige oder selbstständige) Tätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das diese, wenn sie nicht invalid geworden wäre, durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV; KSTI, Rz. 0838). Gemäss konstanter Rechtsprechung entspricht das der Bemessung des Taggelds zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2007, I 732/06, E. 2.1; vgl. auch Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Auflage, Zürich/Genf 2022, Art. 23 N. 4). Immerhin ist mit Blick auf den Zweck des Taggelds, das im Unterschied zur Rente keine Dauerleistung ist, bei der Beurteilung der beruflichen Weiterentwicklung kein allzu strenger Massstab anzulegen, weshalb die Feststellung des Valideneinkommens für das Taggeld diejenige für die Rente nicht zwingend präjudiziert. Da nach empirischer Festlegung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V 325 E.”
“Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt. Abs. 4 sieht vor, dass Lohnbestandteile, die zwar regelmässig, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehrmonatigen Abständen ausbezahlt werden, ebenfalls hinzugezählt werden. Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht - abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt - dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 2.1 mit Hinweis; vgl. auch MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Aufl. 2022, N. 4 zu Art. 23 IVG). Überstundenentschädigungen unterstehen der AHV-Beitragspflicht (Art. 5 Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 7 lit. a AHVV) und gehören nach der Rechtsprechung zum Valideneinkommen, wenn und soweit die versicherte Person effektiv auch zukünftig mit solchen Einkünften hätte rechnen können (Art. 25 Abs. 1 Satz 1 IVV; SVR 2024 IV Nr. 6 S. 18, 9C_151/2023 E. 6.2; MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 73 zu Art. 28a IVG).”
Lässt sich das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielbare Erwerbseinkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf die Einkommensvergleichsmethode abzustellen. Soweit erforderlich, sind Erfahrungs‑ und Durchschnittswerte heranzuziehen, namentlich Tabellenlöhne und Lohndaten des Bundesamtes für Statistik (LSE).
“3 Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben wurden (Art. 21quater Abs. 1 IVG). Unerheblich ist dabei, ob die Beiträge für das betreffende Jahr rechtskräftig festgesetzt wurden. Ebenso sind allfällige Herabsetzungs- und Erlassverfügungen nicht zu berücksichtigen. Das Jahreseinkommen wird zur Ermittlung des massgebenden Einkommens pro Tag durch 365 geteilt (Kreisschreiben über die Taggelder der Invalidenversicherung in der ab 1. Januar 2024 gültigen Version [KSTI], Rz. 0835 f.). 2.4 Liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausgeübte (unselbstständige oder selbstständige) Tätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das diese, wenn sie nicht invalid geworden wäre, durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV; KSTI, Rz. 0838). Gemäss konstanter Rechtsprechung entspricht das der Bemessung des Taggelds zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2007, I 732/06, E. 2.1; vgl. auch Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Auflage, Zürich/Genf 2022, Art. 23 N. 4). Immerhin ist mit Blick auf den Zweck des Taggelds, das im Unterschied zur Rente keine Dauerleistung ist, bei der Beurteilung der beruflichen Weiterentwicklung kein allzu strenger Massstab anzulegen, weshalb die Feststellung des Valideneinkommens für das Taggeld diejenige für die Rente nicht zwingend präjudiziert. Da nach empirischer Festlegung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V 325 E. 4.1, 129 V 224 E. 4.3.1; RKUV 2006 U 568 S. 66 E. 2). Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte (Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik [BfS] herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen [LSE]) abzustellen.”
“Pour les assurés payés au mois, il est calculé sur la base du dernier salaire mensuel touché sans diminution pour raison de santé et multiplié par douze. Un 13e salaire mensuel s’ajoute le cas échéant au salaire annuel ainsi obtenu. Le produit est ensuite divisé par 365 (al. 3 let. a). Les éléments de salaire versés régulièrement une fois par année ou à des intervalles de plusieurs mois, tels que les provisions et les gratifications, sont ajoutés au revenu déterminé selon l’al. 3 (al. 4). Selon l’art. 21 ter RAI, pour les assurés n’ayant pas de revenu régulier au sens de l’art. 21bis, le revenu déterminant est établi d’après le gain obtenu durant les trois derniers mois sans interruption pour raison de santé et converti en revenu journalier. e) Lorsque la dernière activité lucrative exercée par l’assuré sans restriction due à des raisons de sa santé remonte à plus de deux ans, il y a lieu de se fonder sur le revenu que l’assuré aurait tiré de la même activité, immédiatement avant la réadaptation, s’il n’était pas devenu invalide (art. 21 al. 3 RAI). Pour ce faire, on doit, dans les grandes lignes, appliquer les mêmes règles que lors de la détermination du revenu d’invalide dans le cadre de la méthode de comparaison des revenus applicable aux rentes et se fonder, si nécessaire, sur les données de l’Office fédéral de la statistique (Michel Valterio, Commentaire de la Loi fédérale sur l’assurance-invalidité [LAI], Genève/Zurich/Bâle 2018, n° 29 ad art. 23 – 23bis LAI, p. 360 et référence citée). Le montant de l’indemnité journalière est déterminé au moyen des tables pour la fixation des indemnités journalières AI édictées par l’OFAS (art. 24 al. 5 LAI et ch. 3064 CIJ). 4. Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid.”
Kann die letzte tatsächlich ausgeübte Erwerbstätigkeit länger als zwei Jahre zurückliegen, ist es zulässig, sich auf das damals erzielte Erwerbseinkommen zu beziehen, sofern keine glaubhaften Anhaltspunkte für eine seither erfolgte Änderung des Beschäftigungsgrads oder der Erwerbssituation vorliegen. Eine solche Bezugnahme kann zugunsten der versicherten Person sein. Das zur Bemessung herangezogene Einkommen kann bis zum Zeitpunkt der Eingliederung indexiert werden.
“Ce revenu correspond à un taux d'activité manifestement supérieur à celui que l'assurée serait actuellement prête à envisager, on en veut notamment pour preuve le fait qu'elle a interrompu son activité accessoire (sécurité) après la naissance de son premier enfant. Il convient également de constater que ce revenu est très éloigné de la survenance (médicalement attestée) de l'atteinte à la santé; on relève à cet égard l'absence de certificats médicaux antérieurs à 2017. Tout bien considéré, aucun élément ne permet sérieusement de penser que la recourante aurait modifié son taux d'activité entre-temps, d'autant moins qu'elle doit encore s'occuper de ses trois enfants, ce qu'elle concède d'ailleurs. Rien ne s'oppose donc à se référer au revenu réalisé dans la dernière activité lucrative salariée. Dans ce contexte particulier, on ne saurait donc reprocher à l'autorité intimé de s'être référée au revenu réalisé en 2018 pour déterminer le montant de l'indemnité journalière litigieuse, d'autant que cette solution est favorable à la recourante. En indexant le revenu précité jusqu'au début de l'année 2024, l'OAI a en outre correctement tenu compte de l'évolution probable de la rémunération jusqu'au moment de la mesure de réadaptation, conformément à l'art. 21 al. 3 RAI. C'est donc à bon droit que l'autorité intimée a fixé le montant de l'indemnité journalière due à la recourante en se référant au salaire perçu durant l'année 2018. 4. Partant, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision attaquée confirmée. La procédure n'étant pas gratuite (art. 69 al. 1bis LAI), les frais de justice, par CHF 400.-, seront mis à la charge de la recourante, qui succombe, et compensés par l'avance de frais du même montant. (dispositif sur la page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. II. Les frais de procédure, par CHF 400.-, sont mis à la charge de la recourante et compensés par l'avance de frais du même montant versée par la recourante. III. Il n'est pas alloué de dépens. IV. Notification. Un recours en matière de droit public peut être déposé auprès du Tribunal fédéral contre le présent jugement dans un délai de 30 jours dès sa notification. Ce délai ne peut pas être prolongé. Le mémoire de recours sera adressé, en trois exemplaires, au Tribunal fédéral, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerne.”
Bei einer letzten, ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübten Erwerbstätigkeit, die mehr als zwei Jahre zurückliegt, ist als Bemessungsgrundlage dasjenige Erwerbseinkommen heranzuziehen, das die versicherte Person durch dieselbe Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Für die Bestimmung dieses hypothetischen Erwerbseinkommens sind in den Grundzügen die Regeln der Valideneinkommens- bzw. Einkommensvergleichsmethode anzuwenden.
“Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt. Abs. 4 sieht vor, dass Lohnbestandteile, die zwar regelmässig, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehrmonatigen Abständen ausbezahlt werden, ebenfalls hinzugezählt werden. Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht - abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt - dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil 8C_168/2024 vom 16. Oktober 2024 E. 4.3.2 mit Hinweisen).”
“Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt. Abs. 4 sieht vor, dass Lohnbestandteile, die zwar regelmässig, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehrmonatigen Abständen ausbezahlt werden, ebenfalls hinzugezählt werden. Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht - abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt - dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 2.1 mit Hinweis; vgl. auch MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Aufl. 2022, N. 4 zu Art. 23 IVG). Überstundenentschädigungen unterstehen der AHV-Beitragspflicht (Art. 5 Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 7 lit. a AHVV) und gehören nach der Rechtsprechung zum Valideneinkommen, wenn und soweit die versicherte Person effektiv auch zukünftig mit solchen Einkünften hätte rechnen können (Art. 25 Abs. 1 Satz 1 IVV; SVR 2024 IV Nr. 6 S. 18, 9C_151/2023 E. 6.2; MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 73 zu Art. 28a IVG).”
“3006 des Kreisschreibens über die Taggelder der Invalidenversicherung [KSTI] in seiner Version gültig ab 1. Januar 2021). Darunter ist dasjenige Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person zuletzt ohne Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit erzielt hat. Unerheblich ist, ob dieses Erwerbseinkommen dabei durch eine den Fähigkeiten und der Ausbildung der versicherten Person entsprechende Tätigkeit erzielt wurde. Bei Unfallinvaliden ist in der Regel von dem vor dem Unfall erzielten Einkommen auszugehen (Rz. 3009 KSTI). Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 21 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]; Rz. 3044 KSTI). Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil EVG I 732/06 vom 2. Mai 2007 E. 2 mit Hinweis).”
Fehlen Abklärungen zum hypothetischen Erwerbseinkommen im massgeblichen Zeitpunkt, hat die IV-Stelle bei der Arbeitgeberin zu eruieren, welchen Lohn die versicherte Person vor der Eingliederung durch die gleiche Tätigkeit erzielt hätte; liegen keine derartigen Abklärungen vor, ist die Sache an die IV‑Stelle zur Nachholung dieser Abklärungen zurückzuweisen.
“Damit steht auch fest, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der Taggeldzusprechung mit Verfügung vom 12. Oktober 2022 bereits seit mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat. Es ist deshalb nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Die Vorinstanz verletzte demnach auch insoweit Bundesrecht, als sie bei der Taggeldberechnung keine Abklärungen zum Einkommen im massgeblichen Zeitpunkt im Oktober 2022 traf, sondern darauf hinwies, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug nie mehr als Fr. 81'171.- (dies im Jahr 2018) und ab 1. Mai 2020 im 80 %-Pensum ohnehin lediglich Fr. 74'311.- verdient habe. Die Sache ist an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie bei der Arbeitgeberin abkläre, welchen Lohn die Beschwerdeführerin vor Beginn der beruflichen Massnahmen im Oktober 2022 verdient hätte, wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch die gleiche Tätigkeit wie im April 2019, vor Eintritt der Gesundheitsschädigung, ausgeübt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV). Gestützt auf diese Angaben ist der betragliche Taggeldanspruch nach den im Einzelnen für die Berechnung weiter massgeblichen Regeln (oben E.”
“Oktober 2022 bereits seit mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat. Es ist deshalb nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Die Vorinstanz verletzte demnach auch insoweit Bundesrecht, als sie bei der Taggeldberechnung keine Abklärungen zum Einkommen im massgeblichen Zeitpunkt im Oktober 2022 traf, sondern darauf hinwies, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug nie mehr als Fr. 81'171.- (dies im Jahr 2018) und ab 1. Mai 2020 im 80 %-Pensum ohnehin lediglich Fr. 74'311.- verdient habe. Die Sache ist an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie bei der Arbeitgeberin abkläre, welchen Lohn die Beschwerdeführerin vor Beginn der beruflichen Massnahmen im Oktober 2022 verdient hätte, wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch die gleiche Tätigkeit wie im April 2019, vor Eintritt der Gesundheitsschädigung, ausgeübt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV). Gestützt auf diese Angaben ist der betragliche Taggeldanspruch nach den im Einzelnen für die Berechnung weiter massgeblichen Regeln (oben E. 3) zu ermitteln.”
“Damit steht auch fest, dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der Taggeldzusprechung mit Verfügung vom 12. Oktober 2022 bereits seit mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat. Es ist deshalb nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Die Vorinstanz verletzte demnach auch insoweit Bundesrecht, als sie bei der Taggeldberechnung keine Abklärungen zum Einkommen im massgeblichen Zeitpunkt im Oktober 2022 traf, sondern darauf hinwies, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug nie mehr als Fr. 81'171.- (dies im Jahr 2018) und ab 1. Mai 2020 im 80 %-Pensum ohnehin lediglich Fr. 74'311.- verdient habe. Die Sache ist an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie bei der Arbeitgeberin abkläre, welchen Lohn die Beschwerdeführerin vor Beginn der beruflichen Massnahmen im Oktober 2022 verdient hätte, wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch die gleiche Tätigkeit wie im April 2019, vor Eintritt der Gesundheitsschädigung, ausgeübt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV). Gestützt auf diese Angaben ist der betragliche Taggeldanspruch nach den im Einzelnen für die Berechnung weiter massgeblichen Regeln (oben E.”
Corona-Erwerbsersatzentschädigungen sind nicht als Erwerbseinkommen bei der Bemessung des massgebenden Erwerbseinkommens im Sinne von Art. 21 Abs. 2 IVV hinzuzurechnen. Gleichwohl können entsprechende Abrechnungen zur Schätzung des im betreffenden Jahr erzielbaren Erwerbseinkommens herangezogen werden.
“1 IVG das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben werden, die Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet. Da die Beschwerdeführerin unbestritten seit Februar 2022 eine erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 50 % aufweist, ist demnach für die Bemessung des IV-Taggelds vom Erwerbseinkommen im Jahr 2021 auszugehen. Der vorliegende IK-Auszug (act. 10) belegt, dass sie im Jahr 2021 ein AHVpflichtiges Erwerbseinkommen von Fr. 3'200.-- erzielte und zudem Corona-Erwerbsersatzentschädigungen im Betrag von insgesamt Fr. 16'220.-- bezog. Die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin, bei der Bemessung des Taggelds zum Erwerbseinkommen von Fr. 3'200.-- die Corona-Erwerbsersatzentschädigungen im Betrag von Fr. 16'220.-- hinzuzurechnen und im Jahr 2021 von einem massgebenden Erwerbseinkommen von Fr. 19'420.--auszugehen, ist jedoch rechtlich nicht haltbar, denn ein Abstellen auf Ersatzeinkommen für die Bemessung des Taggelds ist gesetzlich nicht vorgesehen (vgl. Art. 21 Abs. 2 IVV). Der Berechnung der Beschwerdegegnerin kann daher nicht gefolgt werden. 4.2 Dennoch bilden die vorliegenden Abrechnungen der Corona-Erwerbsersatzentschädigung eine taugliche Grundlage für die Schätzung des im Jahr 2021 (erzielbaren) Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin. Das diesen zugrunde liegende durchschnittliche Tageseinkommen von Fr. 74.--, welches auf dem vor der Corona-Pandemie erzielten Erwerbseinkommen basiert, wird von keiner Partei bestritten. Damit hätte die Beschwerdeführerin ohne die besondere Situation während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 ein Jahreseinkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 27'010.-- (Fr. 74.-- x 365 Tage) erzielen können. Dieses Einkommen steht in seiner Höhe im Einklang mit den in den Vorjahren verdienten, jedoch schwankenden Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin, wie sich aus dem IK-Auszug ergibt. Bei der Aufrechnung des durchschnittlichen Tageseinkommens von Fr. 74.-- auf ein Jahreseinkommen ist eine Einrechnung des in diesem Jahr tatsächlich erzielten Einkommens von Fr.”
Liegt das letzte tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen mehr als zwei Jahre zurück, ist dieses für die Berechnung nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Jahr der Leistungsfestsetzung zu aktualisieren; hierfür ist in den angeführten Entscheiden die Verwendung des Schweizerischen Nominallohnindex (ISS) bzw. der entsprechenden Tabellen (OFAS/BfS) vorgesehen.
“Die AK ihrerseits ist der Ansicht, Basis für die Berechnung bilde das ihr gegenüber angegebene Einkommen für das Jahr 2015, welches sich auf CHF 54'078.- belaufe. Jedoch komme hier Art. 21 Abs. 3 IVV zur Anwendung, weshalb das vorgenannte Einkommen mittels dem Nominallohnindex auf das Jahr 2021 (Jahr der Berechnung des Taggeldes) indexiert werden müsse. Somit ergebe sich ein massgebendes Einkommen von CHF 55'881.-.”
“Cela étant, pour calculer les indemnités journalières auxquelles le recourant a droit durant la mesure de reclassement professionnel qui lui a été accordée, il y a lieu de se fonder sur le revenu moyen sur lequel les cotisations prévues par la LAVS sont prélevés (art. 23 al. 3 LAI et 21quater RAI). In casu, l’intimé s’est fondé sur le revenu inscrit au compte individuel en 2014, soit 48'701 fr. (cf. extrait du compte individuel du 22 mai 2018). Ce revenu est en effet le dernier revenu annuel réalisé par l’assuré avant la survenance de l’atteinte en 2015, sur lequel les cotisations prévues par la LAVS ont été prélevées (cf. pièce n° 9 du bordereau de la Caisse cantonale vaudoise de compensation AVS [décision du 19 mai 2016 fixant les cotisations personnelles pour l’année 2014 et la note manuscrite y figurant]). Cependant, ce revenu remonte à plus de deux ans avant la date de la fixation des indemnités journalières, de sorte qu’il y a lieu de se fonder sur le revenu que l’assuré aurait tiré de la même activité immédiatement avant la réadaptation s’il n’était pas devenu invalide (art. 21 al. 3 RAI). Pour ce faire, on doit, dans les grandes lignes, appliquer les mêmes règles que lors de la détermination du revenu d’invalide dans le cadre de la méthode de comparaison des revenus applicable aux rentes et se fonder, si nécessaire, sur les données de l’Office fédéral de la statistique (cf. Michel Valterio, op. cit., n° 29 ad art. 23 – 23bis LAI, p. 360 et référence citée), à savoir actualiser le revenu résultant de l’indice ISS (+ 0,3 % en 2015, + 0,6 % en 2016, + 0,4 % en 2017, tableau T39), ce qui n’a pas été fait et doit être corrigé. Il en résulte un montant de 48'847 fr. en 2015, de 49'140 fr. en 2016 et de 49'336 en 2017, soit 135 fr. par jour (au lieu de 134 fr.), dont le 80 % équivaut à 108 fr. (au lieu de 107 fr.) par jour pour le montant brut de l’indemnité journalière (sur l’adaptation au coût de la vie du revenu perçu en tant qu’indépendant, cf. TFA I 138/05 du 14 juin 2006 consid. 6.2.3 et la référence citée). 5. a) Le recourant prétend qu’il ne travaillait pas à plein temps pendant la période considérée car il devait garder ses enfants.”
“c) En l’espèce, le revenu sur lequel les cotisations sociales ont été prélevées en 2018, selon l’art. 23 al. 3 LAI, se monte à 13’700 fr., ainsi que l’a pris en compte l’intimé. Ce revenu ayant été réalisé plus de deux ans avant la date de la fixation du montant de l’indemnité journalière, il s’agit de l’actualiser. L’intimé se ralliant à l’avis de la Caisse compétente s’est référé à tort à l’art. 26 al. 1 RAI et a fixé le montant revalorisé à 2020 à 13'950 fr. 60, ce qui correspond à une hausse d’environ 1.8% (revenu de 82'000 fr. en 2018 et 83'500 fr. en 2020). Il s’avère que selon la Table pour la fixation des indemnités journalières AI, édictée par l’OFAS, le revenu annuel immédiatement supérieur au montant de 13'950 fr. 60 s’élève alors à 14’235 fr. par an, soit 39 fr. par jour, ce qui correspond à une indemnité journalière de base de 31 fr. 20. Il convient toutefois de constater que l’application de l’art. 26 al. 1 RAI n’est pas conforme, dès lors qu’il y a lieu de procéder conformément à l’art. 21 al. 3 RAI au moyen de l’Indice suisse des salaires nominaux (ISS ; Evolution des salaires nominaux, des prix à la consommation et des salaires réels 1942-2019, tableau T39), ce par analogie avec l’actualisation d’un salaire hypothétique sans invalidité à l’année de référence pour le droit à la rente. L’évolution des salaires était de 0.9% en 2019, alors que l’indice pour 2020 n’est à ce jour pas encore disponible. L’intimé aurait dès lors dû se référer uniquement à 2019 (+0.9%, soit 13'823 fr.), étant rappelé que durant la réadaptation, un examen a lieu d’office tous les deux ans pour établir si le revenu déterminant pour le calcul de l’indemnité journalière s’est modifié (art. 21sexies RAI). Il s’avère que selon la Table pour la fixation des indemnités journalières AI, édictée par l’OFAS, le revenu annuel immédiatement supérieur au montant de 13'823 fr. s’élève alors à 13’870 fr. par an, soit 38 fr. par jour, ce qui correspond à une indemnité journalière de base de 30 fr. 40. d) Cette issue aboutit néanmoins à un résultat qui est moins favorable pour la recourante, dans la mesure où elle obtiendrait moins que ce qu’elle a obtenu devant l’office intimé.”
Bei Arbeitslosigkeit ist für die Berechnung des massgebenden Einkommens grundsätzlich der Lohn massgebend, der im letzten Monat vor Beginn der Arbeitslosigkeit erzielt wurde. Nimmt die versicherte Person wegen der Arbeitslosigkeit hingegen ohne Einkommensminderung (nicht als Zwischenverdienst) eine neue Erwerbstätigkeit auf, so ist das Einkommen dieser neuen Tätigkeit massgebend.
“Le calcul du revenu de l’activité lucrative se fonde sur le revenu moyen sur lequel les cotisations prévues par la LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10) sont prélevées (art. 23 al. 3 LAI). Le revenu de la dernière activité exercée en l’absence d’atteinte à la santé est le dernier que l’assuré a perçu avant d’être atteint dans sa santé physique, mentale ou psychique. Peu importe, à cet égard, si l’activité correspondait ou non aux capacités et à la formation de l’assuré. Pour les personnes devenues invalides par suite d’accident, est déterminant, en règle générale, le revenu perçu avant l’accident (ch. 3009 de la Circulaire concernant les indemnités journalières de l’assurance-invalidité, édictée par l’Office fédéral des assurances sociales [OFAS], état au 1er janvier 2019, version 11 [ci-après : CIJ]). Dans l’hypothèse où, à la suite de l’aggravation de son état de santé, l’assuré a été contraint d’abandonner sa profession pour accepter un emploi moins bien rétribué, l’indemnité journalière est calculée selon le revenu acquis dans la profession apprise (ch. 3010 CIJ). c) L’art. 21 al. 2 RAI (règlement du 17 janvier 1961 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.201) dispose que lors de l’établissement du revenu déterminant au sens de l’art. 23 al. 3 LAI, ne sont pas pris en compte les jours durant lesquels l’assuré n’a pu obtenir aucun revenu d’une activité lucrative ou seulement un revenu diminué en raison : a. d’une maladie ; b. d’un accident ; c. d’une période de chômage ; d. d’une période de service au sens de l’art. 1 LAPG (loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain ; RS 834.1) ; e. de maternité ; ou f. d’autres motifs n’impliquant pas une faute de sa part. Ainsi, lorsque l’assuré est sans emploi, c’est le moment précédant le chômage qui est déterminant pour le calcul de l’indemnité journalière (ch. 3007 CIJ). En cas de chômage ou de travail réduit, c’est le salaire mensuel obtenu au cours du dernier mois précédant la survenance de ces événements qui entre en ligne de compte. Si, à cause du chômage, un assuré a repris sans réduction une nouvelle activité lucrative (pour autant qu’il ne s’agisse pas d’un gain intermédiaire), c’est le revenu mensuel de cette nouvelle activité qui sera déterminant, même s’il est inférieur au revenu obtenu avant la survenance du chômage (ch.”
“Le calcul du revenu de l’activité lucrative se fonde sur le revenu moyen sur lequel les cotisations prévues par la LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10) sont prélevées (art. 23 al. 3 LAI). Le revenu de la dernière activité exercée en l’absence d’atteinte à la santé est le dernier que l’assuré a perçu avant d’être atteint dans sa santé physique, mentale ou psychique. Peu importe, à cet égard, si l’activité correspondait ou non aux capacités et à la formation de l’assuré. Pour les personnes devenues invalides par suite d’accident, est déterminant, en règle générale, le revenu perçu avant l’accident (ch. 3009 de la Circulaire concernant les indemnités journalières de l’assurance-invalidité, édictée par l’Office fédéral des assurances sociales [OFAS], état au 1er janvier 2019, version 11 [ci-après : CIJ]). Dans l’hypothèse où, à la suite de l’aggravation de son état de santé, l’assuré a été contraint d’abandonner sa profession pour accepter un emploi moins bien rétribué, l’indemnité journalière est calculée selon le revenu acquis dans la profession apprise (ch. 3010 CIJ). c) L’art. 21 al. 2 RAI (règlement du 17 janvier 1961 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.201) dispose que lors de l’établissement du revenu déterminant au sens de l’art. 23 al. 3 LAI, ne sont pas pris en compte les jours durant lesquels l’assuré n’a pu obtenir aucun revenu d’une activité lucrative ou seulement un revenu diminué en raison : a. d’une maladie ; b. d’un accident ; c. d’une période de chômage ; d. d’une période de service au sens de l’art. 1 LAPG (loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain ; RS 834.1) ; e. de maternité ; ou f. d’autres motifs n’impliquant pas une faute de sa part. Ainsi, lorsque l’assuré est sans emploi, c’est le moment précédant le chômage qui est déterminant pour le calcul de l’indemnité journalière (ch. 3007 CIJ). En cas de chômage ou de travail réduit, c’est le salaire mensuel obtenu au cours du dernier mois précédant la survenance de ces événements qui entre en ligne de compte. Si, à cause du chômage, un assuré a repris sans réduction une nouvelle activité lucrative (pour autant qu’il ne s’agisse pas d’un gain intermédiaire), c’est le revenu mensuel de cette nouvelle activité qui sera déterminant, même s’il est inférieur au revenu obtenu avant la survenance du chômage (ch.”
Bei einer Unterbrechung von mehr als zwei Jahren ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf dasjenige Erwerbseinkommen abzustellen, das die versicherte Person durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor Beginn der Eingliederung erzielt hätte. Bei der Ermittlung dieses potenziellen Erwerbseinkommens ist die zwischenzeitliche Erwerbsentwicklung zu berücksichtigen (z. B. durch Anpassung mit dem Nominallohnindex).
“Das diesen zugrunde liegende durchschnittliche Tageseinkommen von Fr. 74.--, welches auf dem vor der Corona-Pandemie erzielten Erwerbseinkommen basiert, wird von keiner Partei bestritten. Damit hätte die Beschwerdeführerin ohne die besondere Situation während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 ein Jahreseinkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 27'010.-- (Fr. 74.-- x 365 Tage) erzielen können. Dieses Einkommen steht in seiner Höhe im Einklang mit den in den Vorjahren verdienten, jedoch schwankenden Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin, wie sich aus dem IK-Auszug ergibt. Bei der Aufrechnung des durchschnittlichen Tageseinkommens von Fr. 74.-- auf ein Jahreseinkommen ist eine Einrechnung des in diesem Jahr tatsächlich erzielten Einkommens von Fr. 3'200.-- nicht angezeigt, da das durchschnittliche Tageseinkommen bereits auf den tatsächlichen Einkommensverhältnissen der Versicherten vor der Corona-Pandemie basiert. Da zwischen dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit und dem Beginn der Eingliederungsmassnahme mehr als zwei Jahre liegen, ist gemäss Art. 21 Abs. 3 IVV und Rz. 0838 des KSTI das potenzielle Erwerbseinkommen unmittelbar vor der Eingliederung massgebend. Folglich ist die Einkommensentwicklung bis ins Jahr 2024 zu berücksichtigen. Bei Anwendung der Nominallohnentwicklung von +0.9 % (2022), +1.7 % (2023) und +1.1 % (2024; BfS T1.20 Nominallohnindex, 2011-2023; Quartalschätzung 2024) errechnet sich ein massgebendes jährliches Erwerbseinkommen von Fr. 28'021.25 (Fr. 27'010.-- x 1.009 x 1.017 x 1.011). Auf dieser Grundlage beläuft sich das Taggeld auf Fr. 61.40 (Fr. 28'021.25 x 80 % : 365). 4.3 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als begründet. Die angefochtene Verfügung vom 18. April 2024 ist demnach aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin für den Zeitraum vom 15. April 2024 bis 14. Juli 2024 Anspruch auf ein Taggeld in der Höhe von Fr. 61.40 hat. 5. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr.”
Bei Unfallinvaliden ist in der Regel auf das vor dem Unfall erzielte Erwerbseinkommen abzustellen. Das massgebliche Erwerbseinkommen entspricht – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen.
“3006 des Kreisschreibens über die Taggelder der Invalidenversicherung [KSTI] in seiner Version gültig ab 1. Januar 2021). Darunter ist dasjenige Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person zuletzt ohne Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit erzielt hat. Unerheblich ist, ob dieses Erwerbseinkommen dabei durch eine den Fähigkeiten und der Ausbildung der versicherten Person entsprechende Tätigkeit erzielt wurde. Bei Unfallinvaliden ist in der Regel von dem vor dem Unfall erzielten Einkommen auszugehen (Rz. 3009 KSTI). Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 21 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]; Rz. 3044 KSTI). Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil EVG I 732/06 vom 2. Mai 2007 E. 2 mit Hinweis).”
Ergibt sich, dass der frühere Arbeitgeber vor dem massgeblichen Zeitpunkt (hier: vor 2021) konkursiert ist, kann das bei diesem Arbeitgeber erzielte Einkommen nicht als hypothetisches Valideneinkommen im Sinn von Art. 21 Abs. 3 IVV zugrunde gelegt werden. In solchen Fällen ist zu berücksichtigen, dass die versicherte Person ohne gesundheitliche Einschränkung aus invaliditätsfremden Gründen nicht mehr beim fraglichen Arbeitgeber tätig gewesen wäre.
“Er übte damit vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung aus. Daher wurde das Taggeld grundsätzlich zu Recht gemäss Art. 21 Abs. 3 IVV festgelegt. Die AK hat dabei aber offenbar übersehen, dass gemäss der vorgenannten Bestimmung jenes Einkommen relevant ist, welches der Beschwerdeführer unmittelbar vor der Eingliederung im Jahr 2021 erzielt hätte. Hier genügt es jedoch nicht, das Einkommen von 2015 auf das Jahr 2021 zu indexieren. So wurde über die E.________ SA am 16. Januar 2017 der Konkurs eröffnet, weshalb der Beschwerdeführer auch ohne gesundheitliche Einschränkungen im Jahr 2021 aus invaliditätsfremden Gründen nicht mehr bei der E.________ SA tätig gewesen wäre. Es geht deshalb nicht an, das bei der E.________ SA erzielte Einkommen als Grundlage für die Festsetzung der Taggelder zu nehmen. Es ist daran zu erinnern, dass, wie dargestellt, das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV, abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt, dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung entspricht.”
“Seit November 2012 bis zum Ereignis vom 27. August 2016 war der Beschwerdeführer bei der E.________ SA tätig. Ab dem letztgenannten Datum lagen gesundheitliche Einschränkungen vor. Wegen des von der IV-Stelle zugesprochenen Belastbarkeitstrainings bestand unbestritten ab dem 8. April 2021 Anspruch auf IV-Taggelder. Er übte damit vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung aus. Daher wurde das Taggeld grundsätzlich zu Recht gemäss Art. 21 Abs. 3 IVV festgelegt. Die AK hat dabei aber offenbar übersehen, dass gemäss der vorgenannten Bestimmung jenes Einkommen relevant ist, welches der Beschwerdeführer unmittelbar vor der Eingliederung im Jahr 2021 erzielt hätte. Hier genügt es jedoch nicht, das Einkommen von 2015 auf das Jahr 2021 zu indexieren. So wurde über die E.________ SA am 16. Januar 2017 der Konkurs eröffnet, weshalb der Beschwerdeführer auch ohne gesundheitliche Einschränkungen im Jahr 2021 aus invaliditätsfremden Gründen nicht mehr bei der E.________ SA tätig gewesen wäre. Es geht deshalb nicht an, das bei der E.________ SA erzielte Einkommen als Grundlage für die Festsetzung der Taggelder zu nehmen. Es ist daran zu erinnern, dass, wie dargestellt, das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV, abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt, dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung entspricht.”
“Seit November 2012 bis zum Ereignis vom 27. August 2016 war der Beschwerdeführer bei der E.________ SA tätig. Ab dem letztgenannten Datum lagen gesundheitliche Einschränkungen vor. Wegen des von der IV-Stelle zugesprochenen Belastbarkeitstrainings bestand unbestritten ab dem 8. April 2021 Anspruch auf IV-Taggelder. Er übte damit vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung aus. Daher wurde das Taggeld grundsätzlich zu Recht gemäss Art. 21 Abs. 3 IVV festgelegt. Die AK hat dabei aber offenbar übersehen, dass gemäss der vorgenannten Bestimmung jenes Einkommen relevant ist, welches der Beschwerdeführer unmittelbar vor der Eingliederung im Jahr 2021 erzielt hätte. Hier genügt es jedoch nicht, das Einkommen von 2015 auf das Jahr 2021 zu indexieren. So wurde über die E.________ SA am 16. Januar 2017 der Konkurs eröffnet, weshalb der Beschwerdeführer auch ohne gesundheitliche Einschränkungen im Jahr 2021 aus invaliditätsfremden Gründen nicht mehr bei der E.________ SA tätig gewesen wäre. Es geht deshalb nicht an, das bei der E.________ SA erzielte Einkommen als Grundlage für die Festsetzung der Taggelder zu nehmen. Es ist daran zu erinnern, dass, wie dargestellt, das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV, abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt, dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung entspricht.”
“Er übte damit vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung aus. Daher wurde das Taggeld grundsätzlich zu Recht gemäss Art. 21 Abs. 3 IVV festgelegt. Die AK hat dabei aber offenbar übersehen, dass gemäss der vorgenannten Bestimmung jenes Einkommen relevant ist, welches der Beschwerdeführer unmittelbar vor der Eingliederung im Jahr 2021 erzielt hätte. Hier genügt es jedoch nicht, das Einkommen von 2015 auf das Jahr 2021 zu indexieren. So wurde über die E.________ SA am 16. Januar 2017 der Konkurs eröffnet, weshalb der Beschwerdeführer auch ohne gesundheitliche Einschränkungen im Jahr 2021 aus invaliditätsfremden Gründen nicht mehr bei der E.________ SA tätig gewesen wäre. Es geht deshalb nicht an, das bei der E.________ SA erzielte Einkommen als Grundlage für die Festsetzung der Taggelder zu nehmen. Es ist daran zu erinnern, dass, wie dargestellt, das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV, abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt, dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung entspricht.”
Für die Anwendung von Art. 21 Abs. 3 IVV können einschlägige internationale bzw. europäische Rechtsgrundlagen sowie die dazugehörige Rechtsprechung relevant sein.
“3 OAI (“Se l’ultima attività lucrativa esercitata dall’assicurato senza riduzioni per motivi di salute risale a più di due anni, il reddito determinante è quello che egli avrebbe conseguito per questa attività immediatamente prima dell’integrazione, se non fosse divenuto invalido”), al quale si appella la parte ricorrente (cfr. doc, I pag. 8), consente di giungere a una differente conclusione. In effetti l’art. 21 cpv. 3 OAI ha lo scopo di tenere conto delle evoluzioni dei salari, ma se il diritto alle indennità giornaliere deve essere escluso a priori, tale questione resta senza pertinenza. Al riguardo, in una sentenza 9C_797/2012 del 25 marzo 2013 consid. 3.2., il Tribunale federale ha evidenziato: " (…) S'il est vrai, comme l'ont justement soutenu les premiers juges, que l'indemnité de base au sens de l'art. 23 al. 1 LAI (dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2008), correspond en principe au 80% du revenu que l'intéressé percevait pour la dernière activité exercée sans restriction due à des raisons de santé, le système réglementaire a prévu des aménagements spécifiques pour tenir compte d'une probable évolution de la rémunération de référence en cas d'écoulement du temps. Ainsi, l'art. 21 al. 3 RAI, permet de se fonder sur le salaire que l'assuré aurait obtenu dans la même activité tout de suite avant la réadaptation s'il n'était pas devenu invalide lorsque cette dernière activité exercée sans restriction due à des raisons de santé (teneur en vigueur depuis 2012) ou pleinement exercée (formulation jusqu'en 2011) remonte à plus de deux ans, (…)” Si tratta, pertanto, di stabilire se l’assicurato possa ottenere le prestazioni in questione sulla base delle disposizioni di diritto internazionale (cfr. DTF 133 V 172; DTF 131 V 222; STF 8C_273/2015 del 12 agosto 2015; DTF 139 V 88; Rubin, in "Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage”, Schulthess Editions Romandes, Ginevra-Zurigo-Basilea, 2014, pag. 683 n. 24). 2.6. L’art. 80a LAI concernente la relazione con il diritto europeo prevede: " 1 Ai cittadini svizzeri o di uno Stato membro dell’Unione europea che sono o sono stati soggetti alla legislazione in materia di sicurezza sociale della Svizzera o di uno o più Stati membri dell’Unione europea, ai rifugiati o agli apolidi residenti in Svizzera o in uno Stato membro dell’Unione europea, nonché ai familiari e ai superstiti di queste persone, in merito alle prestazioni che rientrano nel campo d’applicazione della presente legge, si applicano i seguenti atti normativi nella versione vincolante per la Svizzera dell’allegato II sezione A dell’Accordo del 21 giugno 1999 tra la Confederazione Svizzera, da una parte, e la Comunità europea ed i suoi Stati membri, dall’altra, sulla libera circolazione delle persone (Accordo sulla libera circolazione delle persone): a.”
Ist die zuletzt ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübte Erwerbstätigkeit mehr als zwei Jahre zurückliegend, ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das die versicherte Person durch dieselbe Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. In der Praxis wird hierfür häufig auf den zuletzt erzielten Verdienst abgestellt; dieser kann gegebenenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasst werden.
“Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt. Abs. 4 sieht vor, dass Lohnbestandteile, die zwar regelmässig, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehrmonatigen Abständen ausbezahlt werden, ebenfalls hinzugezählt werden. Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht - abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt - dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil 8C_168/2024 vom 16. Oktober 2024 E. 4.3.2 mit Hinweisen).”
“e) oder anderen Gründen, die nicht auf ihr Verschulden zurückzuführen sind (lit. f; Art. 21 Abs. 2 IVV). 2.3 Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben wurden (Art. 21quater Abs. 1 IVG). Unerheblich ist dabei, ob die Beiträge für das betreffende Jahr rechtskräftig festgesetzt wurden. Ebenso sind allfällige Herabsetzungs- und Erlassverfügungen nicht zu berücksichtigen. Das Jahreseinkommen wird zur Ermittlung des massgebenden Einkommens pro Tag durch 365 geteilt (Kreisschreiben über die Taggelder der Invalidenversicherung in der ab 1. Januar 2024 gültigen Version [KSTI], Rz. 0835 f.). 2.4 Liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausgeübte (unselbstständige oder selbstständige) Tätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das diese, wenn sie nicht invalid geworden wäre, durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV; KSTI, Rz. 0838). Gemäss konstanter Rechtsprechung entspricht das der Bemessung des Taggelds zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2007, I 732/06, E. 2.1; vgl. auch Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Auflage, Zürich/Genf 2022, Art. 23 N. 4). Immerhin ist mit Blick auf den Zweck des Taggelds, das im Unterschied zur Rente keine Dauerleistung ist, bei der Beurteilung der beruflichen Weiterentwicklung kein allzu strenger Massstab anzulegen, weshalb die Feststellung des Valideneinkommens für das Taggeld diejenige für die Rente nicht zwingend präjudiziert. Da nach empirischer Festlegung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens häufig der zuletzt erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V 325 E.”
“Monatslohn hinzugerechnet. Der so ermittelte Jahresverdienst wird durch 365 geteilt. Abs. 4 sieht vor, dass Lohnbestandteile, die zwar regelmässig, jedoch nur einmal im Jahr oder in mehrmonatigen Abständen ausbezahlt werden, ebenfalls hinzugezählt werden. Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt, so ist nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht - abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt - dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (SVR 2008 IV Nr. 4 S. 9, I 732/06 E. 2.1 mit Hinweis; vgl. auch MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Aufl. 2022, N. 4 zu Art. 23 IVG). Überstundenentschädigungen unterstehen der AHV-Beitragspflicht (Art. 5 Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 7 lit. a AHVV) und gehören nach der Rechtsprechung zum Valideneinkommen, wenn und soweit die versicherte Person effektiv auch zukünftig mit solchen Einkünften hätte rechnen können (Art. 25 Abs. 1 Satz 1 IVV; SVR 2024 IV Nr. 6 S. 18, 9C_151/2023 E. 6.2; MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 73 zu Art. 28a IVG).”
“Eine versicherte Person, die wegen einer Eingliederungsmassnahme an wenigstens drei aufeinanderfolgenden Tagen daran gehindert ist, einer Arbeit nachzugehen oder die zu mindestens 50 % arbeitsunfähig ist, hat gemäss Art. 22 Abs. 1 IVG während der Dauer der Eingliederungsmassnahme einen Anspruch auf ein Taggeld. Die Bemessung des Taggelds während der Dauer der beruflichen Eingliederung richtet sich nach Art. 23 Abs. 1 IVG, wonach die Grundentschädigung 80 % des letzten ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens beträgt, jedoch nicht mehr als 80 % des Höchstbetrages des Taggeldes nach Art. 24 Abs. 1 IVG. Unter dem letzten ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielten Erwerbseinkommen ist dasjenige Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person zuletzt ohne Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit erzielt hat (Rz. 805 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen über die Taggelder der Invalidenversicherung [KSTI], in der ab 1. Januar 2022 gültigen Fassung). Bei versicherten Personen, die vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt haben, ist laut Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätten, wenn sie nicht invalid geworden wären.”
“3006 des Kreisschreibens über die Taggelder der Invalidenversicherung [KSTI] in seiner Version gültig ab 1. Januar 2021). Darunter ist dasjenige Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person zuletzt ohne Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit erzielt hat. Unerheblich ist, ob dieses Erwerbseinkommen dabei durch eine den Fähigkeiten und der Ausbildung der versicherten Person entsprechende Tätigkeit erzielt wurde. Bei Unfallinvaliden ist in der Regel von dem vor dem Unfall erzielten Einkommen auszugehen (Rz. 3009 KSTI). Hat die versicherte Person vor mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 21 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]; Rz. 3044 KSTI). Das der Bemessung des Taggeldes zu Grunde zu legende Erwerbseinkommen nach Art. 23 Abs. 3 IVG und Art. 21 Abs. 3 IVV entspricht – abgesehen vom Festsetzungszeitpunkt – dem Valideneinkommen bei der Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Urteil EVG I 732/06 vom 2. Mai 2007 E. 2 mit Hinweis).”
Liegt die letzte ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübte Tätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, ist auf das hypothetisch vorinvaliden Erwerbseinkommen abzustellen. Bei Schätzungen ist auf das tatsächlich erzielbare Erwerbseinkommen abzustellen; Ersatz‑ bzw. Entschädigungsleistungen sind dabei nicht als massgebliches Erwerbseinkommen zu berücksichtigen, können aber zur Bestimmung eines erzielbaren Einkommens herangezogen werden.
“a) ou s’il présente, dans son activité lucrative, une incapacité de travail (art. 6 LPGA) de 50 % au moins (let. b). Conformément à l’art. 23 al. 1 LAI, l'indemnité de base de l'indemnité journalière s'élève à 80% du revenu que l’assuré percevait pour la dernière activité lucrative exercée sans restriction due à des raisons de santé. L'al. 3 ajoute que le calcul du revenu de l’activité lucrative se fonde sur le revenu moyen sur lequel les cotisations prévues par la LAVS sont prélevées (revenu déterminant). D'après l'art. 24 al. 5 LAI, le Conseil fédéral règle la prise en compte du revenu d’une éventuelle activité lucrative, et peut prévoir des réductions à certaines conditions. L’OFAS établit, pour déterminer les indemnités journalières, des tables obligatoires dont les montants sont arrondis au franc supérieur. En vertu de l'art. 20sexies al. 1 RAI, sont considérés comme exerçant une activité lucrative les assurés qui exerçaient une activité lucrative immédiatement avant la survenance de l’incapacité de travail (art. 6 LPGA). Selon l'art. 21 al. 2 RAI, lors de l’établissement du revenu déterminant au sens de l’art. 23 al. 3 LAI, ne sont pas pris en compte les jours durant lesquels l’assuré n’a pu obtenir aucun revenu d’une activité lucrative ou seulement un revenu diminué en raison notamment d'une maladie (let. a) ou de maternité (let. e). L'al. 3 ajoute que lorsque la dernière activité lucrative exercée par l’assuré sans restriction due à des raisons de sa santé remonte à plus de deux ans, il y a lieu de se fonder sur le revenu que l’assuré aurait tiré de la même activité, immédiatement avant la réadaptation, s’il n’était pas devenu invalide. 2.3. La procédure dans le domaine des assurances sociales est régie par le principe inquisitoire selon lequel les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par l'assureur (art. 43 al. 1 LPGA) ou, éventuellement, par le juge (art. 61 let. c LPGA). Ce principe n'est cependant pas absolu. Sa portée peut être restreinte par le devoir des parties de collaborer à l'instruction de l'affaire.”
“1 IVG das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben werden, die Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet. Da die Beschwerdeführerin unbestritten seit Februar 2022 eine erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von 50 % aufweist, ist demnach für die Bemessung des IV-Taggelds vom Erwerbseinkommen im Jahr 2021 auszugehen. Der vorliegende IK-Auszug (act. 10) belegt, dass sie im Jahr 2021 ein AHVpflichtiges Erwerbseinkommen von Fr. 3'200.-- erzielte und zudem Corona-Erwerbsersatzentschädigungen im Betrag von insgesamt Fr. 16'220.-- bezog. Die Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin, bei der Bemessung des Taggelds zum Erwerbseinkommen von Fr. 3'200.-- die Corona-Erwerbsersatzentschädigungen im Betrag von Fr. 16'220.-- hinzuzurechnen und im Jahr 2021 von einem massgebenden Erwerbseinkommen von Fr. 19'420.--auszugehen, ist jedoch rechtlich nicht haltbar, denn ein Abstellen auf Ersatzeinkommen für die Bemessung des Taggelds ist gesetzlich nicht vorgesehen (vgl. Art. 21 Abs. 2 IVV). Der Berechnung der Beschwerdegegnerin kann daher nicht gefolgt werden. 4.2 Dennoch bilden die vorliegenden Abrechnungen der Corona-Erwerbsersatzentschädigung eine taugliche Grundlage für die Schätzung des im Jahr 2021 (erzielbaren) Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin. Das diesen zugrunde liegende durchschnittliche Tageseinkommen von Fr. 74.--, welches auf dem vor der Corona-Pandemie erzielten Erwerbseinkommen basiert, wird von keiner Partei bestritten. Damit hätte die Beschwerdeführerin ohne die besondere Situation während der Corona-Pandemie im Jahr 2021 ein Jahreseinkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 27'010.-- (Fr. 74.-- x 365 Tage) erzielen können. Dieses Einkommen steht in seiner Höhe im Einklang mit den in den Vorjahren verdienten, jedoch schwankenden Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin, wie sich aus dem IK-Auszug ergibt. Bei der Aufrechnung des durchschnittlichen Tageseinkommens von Fr. 74.-- auf ein Jahreseinkommen ist eine Einrechnung des in diesem Jahr tatsächlich erzielten Einkommens von Fr.”
Wird eine vom Arzt als zumutbare Teilarbeit nicht ausgeübt, kann für die Kürzung hypothetisches Erwerbseinkommen berücksichtigt werden. Dies ist jedoch nur zulässig, wenn eine Verletzung der Schadenminderungspflicht vorliegt und unter Berücksichtigung aller objektiven und subjektiven Umstände (u. a. Lage am Arbeitsmarkt). Ergibt sich, dass die fehlende Erwerbstätigkeit nicht der versicherten Person zurechenbar ist, ist von einer Aufrechnung abzusehen; nach der einschlägigen Verwaltungspraxis erfolgt zudem keine Kürzung bei zumutbarer Erwerbstätigkeit unter 25 %.
“Dies gilt insbesondere mit Blick auf Art. 7 IVG, welche Bestimmung die Schadenminderungspflicht für die IV spezifiziert. In Art. 21septies IVV ist jedoch geregelt, dass wenn eine versicherte Person während der Eingliederung eine Erwerbstätigkeit ausübt, das Taggeld soweit gekürzt wird, als es das für die Bemessung des Taggelds massgebende Einkommen übersteigt (Abs. 1). Dabei ist das Einkommen zu berücksichtigen, das die versicherte Person mit der während der Eingliederung ausgeübten Tätigkeit erzielt hat (Abs. 2). In Rz. 3075 KSTI hat das Bundesamt für Sozialversicherungen festgehalten, dass wenn die versicherte Person die vom Arzt für die Zeit der Eingliederung als zumutbar erklärte Teilerwerbstätigkeit nicht ausübt, für die Kürzung der Lohn massgebend ist, den sie erzielen könnte, wobei keine Kürzung erfolgt, wenn die zumutbare Erwerbstätigkeit unter 25% liegt. Das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) hat – zuletzt – mit Urteil I 137/05 vom 26. Oktober 2005 zum damals anwendbaren Art. 21 Abs. 4 IVV, welcher grundsätzlich mit dem vorliegend anwendbaren Art. 21septies Abs. 2 IVV übereinstimmt, erklärt, dass es rechtens sei, nicht nur das tatsächlich erzielte, sondern auch das aus invaliditätsfremden Gründen nicht erwirtschaftete Einkommen für die Kürzung heranzuziehen (E. 2.2 des genannten Urteils). Die Anrechnung von hypothetischen Erwerbseinkommen ist gemäss dem damaligen EVG allerdings nur zulässig, wenn und soweit eine Verletzung der generell in der Sozialversicherung geltenden Schadenminderungspflicht vorliegt. Dabei sind alle objektiven und subjektiven Umstände miteinzubeziehen, welche die Realisierung eines Einkommens verhindern oder erschweren. Die Anrechenbarkeit bestimmt sich unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit aufgrund der konkreten Gegebenheiten, beispielsweise der Lage am Arbeitsmarkt. Erzielt die versicherte Person aus Gründen, welche nicht von ihr zu vertreten sind, während der Wartezeit kein Einkommen, so ist von der Aufrechnung des hypothetischen Verdienstes abzusehen (E.”
Wird das nach Art. 21 Abs. 3 IVV massgebende Erwerbseinkommen nicht mittels des ISS oder nicht korrekt auf das Bezugsjahr aktualisiert, ist die Berechnung zu berichtigen. Ist der ISS für das Bezugsjahr noch nicht verfügbar, ist auf den zuletzt verfügbaren ISS‑Wert abzustellen.
“Elle n’a ainsi pas établi la probabilité que sans la survenance de l’invalidité, elle aurait entrepris durant la période de réadaptation une autre activité lucrative que celle exercée en dernier lieu sans restriction due à des raisons de santé. Elle n’avait par exemple pas signé de contrat de travail, ou commencé une formation. Elle sortait d’une longue période de chômage, avait épuisé son droit aux indemnités, n’avait pas retrouvé d’emploi depuis plus de deux ans, et n’a pas évoqué d’activité, de taux ou de revenu spécifiques. L’on soulignera encore que l’indemnité journalière a pour but de remplacer le salaire durant la mesure de réadaptation et ne saurait avoir pour conséquence qu’une personne assurée touchant des indemnités journalières se retrouve dans une meilleure situation financière qu’auparavant. c) Cela étant, le revenu déterminant, de 4'000 fr. par mois, a été réalisé plus de deux ans avant la date de la fixation du montant de l’indemnité journalière en juillet 2020. Il s’agit de procéder conformément à l’art. 21 al. 3 RAI en l’actualisant à l’année 2020 au moyen de l’Indice suisse des salaires nominaux (ISS ; Evolution des salaires nominaux, des prix à la consommation et des salaires réels 2010-2020, tableau T39), ce par analogie avec l’actualisation d’un salaire hypothétique sans invalidité à l’année de référence pour le droit à la rente. L’intimé n’a pas procédé à cette adaptation, au sujet de laquelle les explications de la Caisse de compensation sont muettes. Cette étape de calcul doit être rectifiée. d) In casu, le revenu de 4'000 fr. actualisé au moyen de l’ISS se monte à 4'076 fr. 36 en 2020 (+1 % en 2019 et +0,9 % en 2020). Selon la Table pour la fixation des indemnités journalières AI, édictées par l’OFAS (version 1, valable jusqu’au 31 décembre 2021), le revenu mensuel immédiatement supérieur à ce montant s’élève à 4'106 fr., ce qui correspond à un revenu journalier moyen de 135 francs. L’indemnité journalière de base s’élève donc à 108 fr. (80 % de 135) avant déduction des cotisations sociales.”
“c) En l’espèce, le revenu sur lequel les cotisations sociales ont été prélevées en 2018, selon l’art. 23 al. 3 LAI, se monte à 13’700 fr., ainsi que l’a pris en compte l’intimé. Ce revenu ayant été réalisé plus de deux ans avant la date de la fixation du montant de l’indemnité journalière, il s’agit de l’actualiser. L’intimé se ralliant à l’avis de la Caisse compétente s’est référé à tort à l’art. 26 al. 1 RAI et a fixé le montant revalorisé à 2020 à 13'950 fr. 60, ce qui correspond à une hausse d’environ 1.8% (revenu de 82'000 fr. en 2018 et 83'500 fr. en 2020). Il s’avère que selon la Table pour la fixation des indemnités journalières AI, édictée par l’OFAS, le revenu annuel immédiatement supérieur au montant de 13'950 fr. 60 s’élève alors à 14’235 fr. par an, soit 39 fr. par jour, ce qui correspond à une indemnité journalière de base de 31 fr. 20. Il convient toutefois de constater que l’application de l’art. 26 al. 1 RAI n’est pas conforme, dès lors qu’il y a lieu de procéder conformément à l’art. 21 al. 3 RAI au moyen de l’Indice suisse des salaires nominaux (ISS ; Evolution des salaires nominaux, des prix à la consommation et des salaires réels 1942-2019, tableau T39), ce par analogie avec l’actualisation d’un salaire hypothétique sans invalidité à l’année de référence pour le droit à la rente. L’évolution des salaires était de 0.9% en 2019, alors que l’indice pour 2020 n’est à ce jour pas encore disponible. L’intimé aurait dès lors dû se référer uniquement à 2019 (+0.9%, soit 13'823 fr.), étant rappelé que durant la réadaptation, un examen a lieu d’office tous les deux ans pour établir si le revenu déterminant pour le calcul de l’indemnité journalière s’est modifié (art. 21sexies RAI). Il s’avère que selon la Table pour la fixation des indemnités journalières AI, édictée par l’OFAS, le revenu annuel immédiatement supérieur au montant de 13'823 fr. s’élève alors à 13’870 fr. par an, soit 38 fr. par jour, ce qui correspond à une indemnité journalière de base de 30 fr. 40. d) Cette issue aboutit néanmoins à un résultat qui est moins favorable pour la recourante, dans la mesure où elle obtiendrait moins que ce qu’elle a obtenu devant l’office intimé.”
Bei der Ermittlung des massgebenden Erwerbseinkommens bleiben Tage unberücksichtigt, an denen die versicherte Person wegen der in Art. 21 Abs. 2 IVV genannten Gründe kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt hat, namentlich wegen Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit, Dienst im Sinne von Art. 1 EOG, Mutterschaft oder andern, nicht auf ihr Verschulden zurückzuführenden Gründen.
“2 IVG besteht das Taggeld aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern. Die Grundentschädigung beträgt 80 % des letzten ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht mehr als 80 % des Höchstbetrages des Taggelds nach Art. 24 Abs. 1 IVG (Art. 23 Abs. 1 IVG). Grundlage für die Ermittlung des Erwerbseinkommens bildet das durchschnittliche Einkommen, von dem Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 erhoben werden (massgebendes Einkommen; Art. 23 Abs. 3 IVG). Bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens im Sinne von Art. 23 Abs. 3 IVG werden Tage nicht berücksichtigt, an denen die versicherte Person kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt hat und zwar wegen: Krankheit (lit. a), Unfall (lit. b), Arbeitslosigkeit (lit. c), Dienst im Sinne von Art. 1 EOG (lit. d), Mutterschaft (lit. e) oder anderen Gründen, die nicht auf ihr Verschulden zurückzuführen sind (lit. f; Art. 21 Abs. 2 IVV). 2.3 Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben wurden (Art. 21quater Abs. 1 IVG). Unerheblich ist dabei, ob die Beiträge für das betreffende Jahr rechtskräftig festgesetzt wurden. Ebenso sind allfällige Herabsetzungs- und Erlassverfügungen nicht zu berücksichtigen. Das Jahreseinkommen wird zur Ermittlung des massgebenden Einkommens pro Tag durch 365 geteilt (Kreisschreiben über die Taggelder der Invalidenversicherung in der ab 1. Januar 2024 gültigen Version [KSTI], Rz. 0835 f.). 2.4 Liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausgeübte (unselbstständige oder selbstständige) Tätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das diese, wenn sie nicht invalid geworden wäre, durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV; KSTI, Rz.”
“2 IVG besteht das Taggeld aus einer Grundentschädigung, auf die alle Versicherten Anspruch haben, und einem Kindergeld für Versicherte mit Kindern. Die Grundentschädigung beträgt 80 % des letzten ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten Erwerbseinkommens, jedoch nicht mehr als 80 % des Höchstbetrages des Taggelds nach Art. 24 Abs. 1 IVG (Art. 23 Abs. 1 IVG). Grundlage für die Ermittlung des Erwerbseinkommens bildet das durchschnittliche Einkommen, von dem Beiträge nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 erhoben werden (massgebendes Einkommen; Art. 23 Abs. 3 IVG). Bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens im Sinne von Art. 23 Abs. 3 IVG werden Tage nicht berücksichtigt, an denen die versicherte Person kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt hat und zwar wegen: Krankheit (lit. a), Unfall (lit. b), Arbeitslosigkeit (lit. c), Dienst im Sinne von Art. 1 EOG (lit. d), Mutterschaft (lit. e) oder anderen Gründen, die nicht auf ihr Verschulden zurückzuführen sind (lit. f; Art. 21 Abs. 2 IVV). 2.3 Grundlage für die Bemessung des Taggelds für Selbständigerwerbende bildet das auf den Tag umgerechnete, zuletzt ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielte Erwerbseinkommen, von dem Beiträge nach dem AHVG erhoben wurden (Art. 21quater Abs. 1 IVG). Unerheblich ist dabei, ob die Beiträge für das betreffende Jahr rechtskräftig festgesetzt wurden. Ebenso sind allfällige Herabsetzungs- und Erlassverfügungen nicht zu berücksichtigen. Das Jahreseinkommen wird zur Ermittlung des massgebenden Einkommens pro Tag durch 365 geteilt (Kreisschreiben über die Taggelder der Invalidenversicherung in der ab 1. Januar 2024 gültigen Version [KSTI], Rz. 0835 f.). 2.4 Liegt die von der versicherten Person zuletzt voll ausgeübte (unselbstständige oder selbstständige) Tätigkeit mehr als zwei Jahre zurück, so ist auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das diese, wenn sie nicht invalid geworden wäre, durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV; KSTI, Rz.”
Bei der Festlegung des hypothetischen Erwerbseinkommens nach Art. 21 Abs. 3 IVV sind im Wesentlichen die bei der Vergleichsmethode für die Einkommensbestimmung geltenden Regeln anzuwenden; nötigenfalls sind dabei Daten des Bundesamts für Statistik heranzuziehen. Theoretische Lohnfortschritte oder rein spekulative Beförderungsmöglichkeiten sind nicht zu berücksichtigen.
“Pour les assurés payés au mois, il est calculé sur la base du dernier salaire mensuel touché sans diminution pour raison de santé et multiplié par douze. Un 13e salaire mensuel s’ajoute le cas échéant au salaire annuel ainsi obtenu. Le produit est ensuite divisé par 365 (al. 3 let. a). Les éléments de salaire versés régulièrement une fois par année ou à des intervalles de plusieurs mois, tels que les provisions et les gratifications, sont ajoutés au revenu déterminé selon l’al. 3 (al. 4). Selon l’art. 21 ter RAI, pour les assurés n’ayant pas de revenu régulier au sens de l’art. 21bis, le revenu déterminant est établi d’après le gain obtenu durant les trois derniers mois sans interruption pour raison de santé et converti en revenu journalier. e) Lorsque la dernière activité lucrative exercée par l’assuré sans restriction due à des raisons de sa santé remonte à plus de deux ans, il y a lieu de se fonder sur le revenu que l’assuré aurait tiré de la même activité, immédiatement avant la réadaptation, s’il n’était pas devenu invalide (art. 21 al. 3 RAI). Pour ce faire, on doit, dans les grandes lignes, appliquer les mêmes règles que lors de la détermination du revenu d’invalide dans le cadre de la méthode de comparaison des revenus applicable aux rentes et se fonder, si nécessaire, sur les données de l’Office fédéral de la statistique (Michel Valterio, Commentaire de la Loi fédérale sur l’assurance-invalidité [LAI], Genève/Zurich/Bâle 2018, n° 29 ad art. 23 – 23bis LAI, p. 360 et référence citée). Le montant de l’indemnité journalière est déterminé au moyen des tables pour la fixation des indemnités journalières AI édictées par l’OFAS (art. 24 al. 5 LAI et ch. 3064 CIJ). 4. Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid.”
“Dans tous les cas, l’indemnité s’élève toutefois à 80 % au plus du montant maximal de l’indemnité journalière, lequel correspond au montant maximum du gain assuré journalier fixé dans la LAA (loi fédérale du 20 mars 1981 sur l’assurance-accidents ; RS 832.20). Le calcul du revenu de l’activité lucrative se fonde sur le revenu moyen sur lequel les cotisations prévues par la LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10) sont prélevées (art. 23 al. 3 LAI). Selon les art. 24 al. 1 et 4 LAI, une garantie minimale du montant de l’indemnité journalière de l’assurance-invalidité n’est prévue que lorsque celle-ci succède à une indemnité journalière fixée en vertu de la LAA (cf. également : Michel Valterio, Commentaire de la Loi fédérale sur l’assurance-invalidité [LAI], Genève/Zurich/Bâle 2018, n° 6 ad art. 24 – 24bis LAI, p. 364) c) Lorsque la dernière activité lucrative exercée par l’assuré sans restriction due à des raisons de sa santé remonte à plus de deux ans, il y a lieu de se fonder sur le revenu que l’assuré aurait tiré de la même activité, immédiatement avant la réadaptation, s’il n’était pas devenu invalide (art. 21 al. 3 RAI [règlement du 17 janvier 1961 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.201]). Pour ce faire, on doit, dans les grandes lignes, appliquer les mêmes règles que lors de la détermination du revenu d’invalide dans le cadre de la méthode de comparaison des revenus applicable aux rentes et se fonder, si nécessaire, sur les données de l’Office fédéral de la statistique (cf. Michel Valterio, op. cit., n° 29 ad art. 23 – 23bis LAI, p. 360 et référence citée). En revanche, ne sont pas à retenir les possibilités d’avancement théoriques dont l’assuré aurait pu se prévaloir s’il n’était pas devenu invalide. Le revenu de l’assuré, déterminant jusqu’alors, reste inchangé ou n’est pas adapté si l’employeur n’a pas accordé d’augmentations de salaire ou a procédé à des réductions de salaire (Circulaire concernant les indemnités journalières de l’assurance-invalidité (CIJ), n°3050 et 3051). d) Selon l’art. 21quater al. 1 RAI, l’indemnité journalière pour les personnes de condition indépendante est calculée d’après le dernier revenu obtenu sans diminution due à la maladie, ramené au gain journalier, soumis au prélèvement de cotisations conformément à la LAVS.”
Tage, an denen die versicherte Person wegen Krankheit oder Mutterschaft kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt hat, bleiben bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens unberücksichtigt.
“a) ou s’il présente, dans son activité lucrative, une incapacité de travail (art. 6 LPGA) de 50 % au moins (let. b). Conformément à l’art. 23 al. 1 LAI, l'indemnité de base de l'indemnité journalière s'élève à 80% du revenu que l’assuré percevait pour la dernière activité lucrative exercée sans restriction due à des raisons de santé. L'al. 3 ajoute que le calcul du revenu de l’activité lucrative se fonde sur le revenu moyen sur lequel les cotisations prévues par la LAVS sont prélevées (revenu déterminant). D'après l'art. 24 al. 5 LAI, le Conseil fédéral règle la prise en compte du revenu d’une éventuelle activité lucrative, et peut prévoir des réductions à certaines conditions. L’OFAS établit, pour déterminer les indemnités journalières, des tables obligatoires dont les montants sont arrondis au franc supérieur. En vertu de l'art. 20sexies al. 1 RAI, sont considérés comme exerçant une activité lucrative les assurés qui exerçaient une activité lucrative immédiatement avant la survenance de l’incapacité de travail (art. 6 LPGA). Selon l'art. 21 al. 2 RAI, lors de l’établissement du revenu déterminant au sens de l’art. 23 al. 3 LAI, ne sont pas pris en compte les jours durant lesquels l’assuré n’a pu obtenir aucun revenu d’une activité lucrative ou seulement un revenu diminué en raison notamment d'une maladie (let. a) ou de maternité (let. e). L'al. 3 ajoute que lorsque la dernière activité lucrative exercée par l’assuré sans restriction due à des raisons de sa santé remonte à plus de deux ans, il y a lieu de se fonder sur le revenu que l’assuré aurait tiré de la même activité, immédiatement avant la réadaptation, s’il n’était pas devenu invalide. 2.3. La procédure dans le domaine des assurances sociales est régie par le principe inquisitoire selon lequel les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par l'assureur (art. 43 al. 1 LPGA) ou, éventuellement, par le juge (art. 61 let. c LPGA). Ce principe n'est cependant pas absolu. Sa portée peut être restreinte par le devoir des parties de collaborer à l'instruction de l'affaire.”
Liegt ein seit längerer Zeit bekanntes und tatsächlich gelebtes Einkommensmuster vor (z. B. dass die versicherte Person nur in bestimmten Monaten Lohn erzielt), gelten die fehlenden Lohnzahlungen in den übrigen Monaten nicht als Tage, an denen wegen nicht von der versicherten Person verschuldeter Gründe kein oder nur vermindertes Erwerbseinkommen erzielt wurde im Sinne von Art. 21 Abs. 2 IVV.
“Nur so wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Beschwerdeführerin ihren Lohn jeweils nur in den ersten Monaten des Jahres generierte und das restliche Jahr ohne Bezahlung arbeitete. Soweit die Beschwerdeführerin ausserdem beantragt, als Berechnungsgrundlage für das massgebende Einkommen i.S.v. Art. 23 Abs. 3 IVG sei das Einkommen, welches das Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern (AVA) als Basis für die Berechnung des Taggeldanspruchs heranzog (Fr. 5'312.-- pro Monat [vgl. auch act. II 56 S. 5] respektive Fr. 63'744.-- pro Jahr; Beschwerde S. 4 Ziff. 15), kann ihr mit Blick darauf, dass dieses – nach dem hiervor dargelegten – die Einkommensverhältnisse der Beschwerdeführerin offensichtlich nicht angemessen widerspiegelt, sondern diese deutlich verzerrt abbildet, nicht gefolgt werden. So blieb auch hier unberücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin zwar ganzjährig arbeitete, jedoch lediglich in den ersten Monaten des Jahres ein Einkommen generierte. Die Beschwerdegegnerin ist ohnehin nicht an die Taggeldberechnung des AVA gebunden. Letztlich verfängt die Berufung auf Art. 21 Abs. 2 lit. h IVV, wonach bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens i.S.v. Art. 23 Abs. 3 IVG Tage nicht berücksichtigt werden, an denen die versicherte Person aus (anderen) Gründen, die nicht auf ihr Verschulden zurückzuführen sind, kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielte (Beschwerde S. 3 Ziff. 13; vgl. E. 2.2 hiervor), nicht. Die Beschwerdeführerin stand jedenfalls seit über einem Jahrzehnt (zu den unterschiedlichen Angaben zum Arbeitsbeginn vgl. E. 3.1 hiervor) in einem Arbeitsverhältnis mit ihrer ... . Sie wusste demnach, dass sie mit dieser Tätigkeit – nachdem die zur Verfügung stehende Quote der EL-Krankheitskosten sowie der Mehreinnahmen nach jährlicher EL-Berechnung jeweils ausgeschöpft war – über mehrere Monate im Jahr keinen Lohn erzielt respektive sie insgesamt lediglich ein eher bescheidenes Einkommen generiert. Damit liegt kein nicht auf das Verschulden der Beschwerdeführerin zurückzuführender Grund vor. Im Gegenteil entschied sie sich bewusst für das mit dieser Tätigkeit einhergehende eher tiefe Einkommen.”
“Nur so wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Beschwerdeführerin ihren Lohn jeweils nur in den ersten Monaten des Jahres generierte und das restliche Jahr ohne Bezahlung arbeitete. Soweit die Beschwerdeführerin ausserdem beantragt, als Berechnungsgrundlage für das massgebende Einkommen i.S.v. Art. 23 Abs. 3 IVG sei das Einkommen, welches das Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern (AVA) als Basis für die Berechnung des Taggeldanspruchs heranzog (Fr. 5'312.-- pro Monat [vgl. auch act. II 56 S. 5] respektive Fr. 63'744.-- pro Jahr; Beschwerde S. 4 Ziff. 15), kann ihr mit Blick darauf, dass dieses – nach dem hiervor dargelegten – die Einkommensverhältnisse der Beschwerdeführerin offensichtlich nicht angemessen widerspiegelt, sondern diese deutlich verzerrt abbildet, nicht gefolgt werden. So blieb auch hier unberücksichtigt, dass die Beschwerdeführerin zwar ganzjährig arbeitete, jedoch lediglich in den ersten Monaten des Jahres ein Einkommen generierte. Die Beschwerdegegnerin ist ohnehin nicht an die Taggeldberechnung des AVA gebunden. Letztlich verfängt die Berufung auf Art. 21 Abs. 2 lit. h IVV, wonach bei der Ermittlung des massgebenden Einkommens i.S.v. Art. 23 Abs. 3 IVG Tage nicht berücksichtigt werden, an denen die versicherte Person aus (anderen) Gründen, die nicht auf ihr Verschulden zurückzuführen sind, kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielte (Beschwerde S. 3 Ziff. 13; vgl. E. 2.2 hiervor), nicht. Die Beschwerdeführerin stand jedenfalls seit über einem Jahrzehnt (zu den unterschiedlichen Angaben zum Arbeitsbeginn vgl. E. 3.1 hiervor) in einem Arbeitsverhältnis mit ihrer ... . Sie wusste demnach, dass sie mit dieser Tätigkeit – nachdem die zur Verfügung stehende Quote der EL-Krankheitskosten sowie der Mehreinnahmen nach jährlicher EL-Berechnung jeweils ausgeschöpft war – über mehrere Monate im Jahr keinen Lohn erzielt respektive sie insgesamt lediglich ein eher bescheidenes Einkommen generiert. Damit liegt kein nicht auf das Verschulden der Beschwerdeführerin zurückzuführender Grund vor. Im Gegenteil entschied sie sich bewusst für das mit dieser Tätigkeit einhergehende eher tiefe Einkommen.”
Bei Anwendung von Art. 21 Abs. 3 IVV hat die IV-Stelle das massgebliche Erwerbseinkommen durch Lohnabklärungen bei der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber für den relevanten Zeitpunkt festzustellen.
“Oktober 2022 bereits seit mehr als zwei Jahren zum letzten Mal eine Erwerbstätigkeit ohne gesundheitliche Einschränkung ausgeübt hat. Es ist deshalb nach Art. 21 Abs. 3 IVV auf das Erwerbseinkommen abzustellen, das sie durch die gleiche Tätigkeit unmittelbar vor der Eingliederung erzielt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Die Vorinstanz verletzte demnach auch insoweit Bundesrecht, als sie bei der Taggeldberechnung keine Abklärungen zum Einkommen im massgeblichen Zeitpunkt im Oktober 2022 traf, sondern darauf hinwies, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug nie mehr als Fr. 81'171.- (dies im Jahr 2018) und ab 1. Mai 2020 im 80 %-Pensum ohnehin lediglich Fr. 74'311.- verdient habe. Die Sache ist an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie bei der Arbeitgeberin abkläre, welchen Lohn die Beschwerdeführerin vor Beginn der beruflichen Massnahmen im Oktober 2022 verdient hätte, wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch die gleiche Tätigkeit wie im April 2019, vor Eintritt der Gesundheitsschädigung, ausgeübt hätte (Art. 21 Abs. 3 IVV). Gestützt auf diese Angaben ist der betragliche Taggeldanspruch nach den im Einzelnen für die Berechnung weiter massgeblichen Regeln (oben E. 3) zu ermitteln.”