| Fr. | |
|---|---|
| a. lorsque l’absence du domicile dure de cinq à huit heures | 11.50 par jour |
| b. lorsque l’absence du domicile dure plus de huit heures | 19.— par jour |
| c. pour le gîte à l’extérieur | 37.50 par nuit .4 |
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 3 nov. 2021, en vigueur depuis le 1erjanv. 2022 (RO 2021 706). ↩
Introduit par le ch. I de l’O du 3 nov. 2021, en vigueur depuis le 1erjanv. 2022 (RO 2021 706). ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 29 nov. 1976, en vigueur depuis le 1erjanv. 1977 (RO 1976 2650). ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O du 21 août 1991, en vigueur depuis le 1erjanv. 1992 (RO 1991 2116). ↩
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Ein Anspruch auf Übernahme sämtlicher im Zusammenhang mit einer angeordneten Begutachtung entstehenden Kosten besteht nicht. Die Kostenübernahme richtet sich nach Art. 51 IVG i.V.m. Art. 90 IVV (bzw. Art. 90bis IVV) und ist von der IV-Stelle innerhalb dieses Rahmens vorzunehmen. Dass die Kosten nicht vollständig übernommen werden, begründet nach der zitierten Rechtsprechung keinen entschuldbaren Grund für die Nichtteilnahme an einer angeordneten Begutachtung; eine unentschuldigte Nichtteilnahme kann als schuldhafte Verletzung der Mitwirkungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 3 ATSG gewertet werden.
“Dezember 2019 geltend machte, sie könne sich die Reise in die Schweiz zur Begutachtung nicht leisten (IVSTA-act. 304), nachdem ihr bereits mit Schreiben vom 2. Dezember 2019 mitgeteilt worden war, dass die Vorinstanz die Reisekosten übernehme (IVSTA-act. 303). Mit Eingabe vom 15. Januar 2020 stellte sie sich schliesslich auf den Standpunkt, das angebotene Reisegeld von Fr. 395.- reiche nicht für sie selbst und eine Begleitperson (IVSTA-act. 313; vgl. auch oben Bst. C.d.a). Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin wiederholt - für verschiedene Reiseoptionen (Anreise mit privatem Fahrer oder mit einer Busgesellschaft) - mitgeteilt, welche Kosten sie übernehme. Festzuhalten ist dazu, dass ein rechtlicher Anspruch auf die Übernahme sämtlicher Kosten im Zusammenhang mit der Begutachtung nicht besteht und hieraus auch kein entschuldbarer Grund für die Nichtteilnahme an einer solchen abgeleitet werden kann. Die Kostenübernahme im Rahmen von angeordneten Begutachtungen ist einheitlich in Art. 51 IVG i.V.m Art. 90 IVV («Reisekosten im Inland») und Art. 90bis IVV («Reisekosten im Ausland») geregelt und von der IVSTA zu beachten (vgl. dazu auch Urteil des BVGer C-726/2020 vom 2. Februar 2023 E. 5.3.6). Dass sich die Vorinstanz nicht an diesen rechtlichen Rahmen gehalten habe, ist weder ersichtlich noch wird dies - auch nicht sinngemäss - von der Beschwerdeführerin geltend gemacht. Hinsichtlich der Reiseunfähigkeit ist die Vorinstanz wie bereits dargelegt zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Reise zur Begutachtung in die Schweiz zuzumuten ist (vgl. oben E. 5.3.2). Letzten Endes kommt die Beschwerdeführerin der vorinstanzlichen Aufforderung zur Begutachtung in die Schweiz nicht nach und verletzt mit diesem Verhalten im Sinne von Art. 43 Abs. 3 Satz 1 ATSG schuldhaft ihre Mitwirkungspflicht.”
Ein Anspruch auf Ersatz sämtlicher im Zusammenhang mit einer angeordneten Begutachtung entstehender Kosten besteht nicht. Die Übernahme von Reisekosten erfolgt einheitlich gestützt auf die geltenden rechtlichen Vorgaben und ist von den IV-Stellen bzw. der zuständigen Aufsicht zu beachten. Soweit die Bestimmung der Begutachtungsstelle relevant ist, ist diese nach Rechtsprechung und KSVI per Los (mittels SuisseMED@P) zu bestimmen.
“Festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer im Zeitraum 2010 bis 2013 mehrfach in die Schweiz reisen konnte, wofür er einen Reisepass benötigte. Weshalb die neuerliche Ausstellung eines Reisepasses bzw. dessen Verlängerung einer Teilnahme an der Begutachtung Ende 2019 entgegenstand, wird aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich. Wiederholt forderte der Beschwerdeführer auch, dass ihm sämtliche Kosten, die ihm im Zusammenhang mit der Begutachtung entstünden, zu entschädigen seien. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer wiederholt mitgeteilt, welche Kosten sie übernehme und auf welche Grundlage sie sich dazu stütze. Festzuhalten ist, dass ein rechtlicher Anspruch auf Übernahme sämtlicher Kosten im Zusammenhang mit der Begutachtung nicht besteht und hieraus auch kein entschuldbarer Grund für die Nichtteilnahme an einer solchen abgeleitet werden kann. Die Kostenübernahme im Rahmen von angeordneten Begutachtungen ist - worauf die Vorinstanz mit Nennung von Art. 51 Abs. 2 IVG i.V.m Art. 90 IVV («Reisekosten im Inland») und 90bis IVV («Reisekosten im Ausland») zu Recht hinweist - einheitlich geregelt und von der IVSTA zu beachten. Dass sich die Vorinstanz nicht an diesen rechtlichen Rahmen gehalten habe, wird vom Beschwerdeführer in der Beschwerdeverbesserung nicht geltend gemacht. Wie weiter oben dargelegt wurde (s. E. 5.2.1), besteht auch kein Anspruch darauf, dass die Begutachtung in einer vom Beschwerdeführer gewünschten MEDAS stattfindet. Vielmehr hat das Bundesgericht mit Grundsatzurteil vom 28. Juni 2011 festgehalten, dass zur Wahrung der Parteirechte der Versicherten die Begutachtungsstelle mittels Los bestimmt werden müsse (BGE 137 V 210 E. 3.1). Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), das die Aufsicht über die schweizerischen IV-Stellen innehat, hat daraufhin mit Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI) alle IV-Stellen ab 1. März 2012 zur Einhaltung des entsprechenden Verfahrens (zwingende Bestimmung der MEDAS via SuisseMED@P) angehalten (KSVI Anhang V; vgl.”
Bei hospitalisierten Versicherten können die Kosten für eine notwendige, vertraute Begleitperson übernommen werden; die Notwendigkeit kann sich aus ärztlichen Abklärungen und den konkreten Hospitalisationsumständen ergeben.
“bzw. total Fr. 46.-- (4 x Fr. 11.50) für den Beschwerdeführer zu gewähren (Ziff. 4 KSVR; Art. 90 Abs. 4 lit. a IVV). Was die Kosten für die Begleitperson anbelangt, führte der Hausarzt Dr. med. U.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, im Arztzeugnis vom 6. September 2019 nachvollziehbar aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner langjährigen, psychischen Probleme – er reagiere in Stresssituationen und bei auftretenden Schwierigkeiten mit Panikattacken, Blockaden, starken psychosomatischen Symptomen, welche ihm die Einhaltung der Begutachtungstermine verunmöglichen könnten – auf eine ihm vertraute Begleitperson angewiesen sei (act. IA 2). Dies korreliert mit dem Umstand, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Begutachtung bzw. seit Anfang Oktober 2019 wieder (teilstationär) in der Tagesklinik der Q.________ AG in … hospitalisiert war. Gegenüber dem Gutachter gab er an, dass es ihm psychisch so schlecht gegangen sei, dass er eingesehen habe, dass er Hilfe benötige (pag. 76 f., 81). Somit ist die Notwendigkeit einer Begleitperson (vgl. Rz. 27 f. KSVR) belegt, weshalb die entsprechenden Reisekosten (Zugkosten von Fr.”
Bei Versicherten unter 20 Jahren können die Kosten für eine erforderliche Begleitperson (inkl. Fahrkosten oder Taxi statt öffentlicher Verkehrsmittel) als notwendige Reisekosten übernommen werden, wenn die Begleitung tatsächlich notwendig ist, die Nutzung des ÖV nicht verlangt werden kann und der gewählte Weg der direkteste ist. Die Prüfung bleibt einzelfallbezogen.
“arrêts TF 9C_501/2013 du 28 novembre 2013 consid. 4.3.1; 8C_704/2007 du 9 avril 2008 consid. 2; ATF 130 III 321 consid. 3.2 et 3.3; 126 V 319 consid. 5a). Si la procédure est régie par le principe inquisitoire, selon lequel les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par le tribunal, ce principe n'est pas absolu, les parties n'étant en particulier pas libérées du fardeau de la preuve. Dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, elles doivent apporter les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi celle qui voulait en déduire un droit risque de devoir supporter les conséquences de l'absence de celles-ci (ATF 125 V 195 consid. 2; 117 V 264 consid. 3 et réf. cit.). 3. En l'espèce, l'OAI n'a pas contesté que le voyage aller-retour litigieux était nécessaire à l’application de la mesure médicale d'ergothérapie pour un assuré de moins de 20 ans, ni remis en cause que l'ergothérapeute mandaté remplissait les conditions de compétence et de proximité de l'art. 90 al. 1 RAI, ni encore que la présence d'une personne accompagnante était nécessaire à l'enfant pour ce voyage et que ne pouvait être exigé de lui (pas d'avantage que de l'accompagnant) le recours aux transports en commun, ni enfin que le trajet choisi était le plus direct. C'est ainsi que l'OAI a accepté le remboursement de CHF 9.- de frais représentant 20 km de voyage aller-retour en automobile du domicile de l'assuré au thérapeute, trajet indemnisé à CHF 0.45/km (cf. formulaire de facture pour frais de voyage et de nourriture, dos. OAI 247). Ce que n'a pas remis en cause en soi le recourant. Seul doit être examiné ici si l'assuré peut à bon droit demander que son trajet de retour soit effectué en taxi et que les frais y relatifs, estimés à CHF 35.-, soient pris en charge par l'OAI. 3.1. Selon le recourant, son ergothérapeute n'a d'autre disponibilité que de le prendre chaque mardi matin hors vacances scolaires, à 8h00. L'un ou l'autre de ses parents l'amène au rendez-vous en voiture. Initialement, il l'attendait et, à 9h00, le ramenait dans son village.”
“arrêts TF 9C_501/2013 du 28 novembre 2013 consid. 4.3.1; 8C_704/2007 du 9 avril 2008 consid. 2; ATF 130 III 321 consid. 3.2 et 3.3; 126 V 319 consid. 5a). Si la procédure est régie par le principe inquisitoire, selon lequel les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par le tribunal, ce principe n'est pas absolu, les parties n'étant en particulier pas libérées du fardeau de la preuve. Dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, elles doivent apporter les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi celle qui voulait en déduire un droit risque de devoir supporter les conséquences de l'absence de celles-ci (ATF 125 V 195 consid. 2; 117 V 264 consid. 3 et réf. cit.). 3. En l'espèce, l'OAI n'a pas contesté que le voyage aller-retour litigieux était nécessaire à l’application de la mesure médicale d'ergothérapie pour un assuré de moins de 20 ans, ni remis en cause que l'ergothérapeute mandaté remplissait les conditions de compétence et de proximité de l'art. 90 al. 1 RAI, ni encore que la présence d'une personne accompagnante était nécessaire à l'enfant pour ce voyage et que ne pouvait être exigé de lui (pas d'avantage que de l'accompagnant) le recours aux transports en commun, ni enfin que le trajet choisi était le plus direct. C'est ainsi que l'OAI a accepté le remboursement de CHF 9.- de frais représentant 20 km de voyage aller-retour en automobile du domicile de l'assuré au thérapeute, trajet indemnisé à CHF 0.45/km (cf. formulaire de facture pour frais de voyage et de nourriture, dos. OAI 247). Ce que n'a pas remis en cause en soi le recourant. Seul doit être examiné ici si l'assuré peut à bon droit demander que son trajet de retour soit effectué en taxi et que les frais y relatifs, estimés à CHF 35.-, soient pris en charge par l'OAI. 3.1. Selon le recourant, son ergothérapeute n'a d'autre disponibilité que de le prendre chaque mardi matin hors vacances scolaires, à 8h00. L'un ou l'autre de ses parents l'amène au rendez-vous en voiture. Initialement, il l'attendait et, à 9h00, le ramenait dans son village.”
Bei polydisziplinären Begutachtungen genügt in der Regel eine einmalige, allenfalls maximal zweimalige Anreise; zahlreiche (z. B. fünf) Anreisen sind normalerweise nicht erforderlich.
“1, 3), so erhellt ohne weiteres, dass dies nicht möglich ist, muss doch – wenn und soweit dies im Rahmen der Begutachtung als indiziert erachtet wird – auch die Möglichkeit allfälliger apparativer oder anderweitiger Untersuchungen, bei denen die Gutachter auf medizinische Instrumente und Werkzeuge sowie eine zweckmässige Infrastruktur angewiesen sind, gewährleistet sein. Sodann ist mit der Reise vom Wohnort der Beschwerdeführerin (…) nach … (Sitz der MEDAS E.________) keine übermässige bzw. unzumutbare körperliche Belastung verbunden, so dass für einen Wechsel der Gutachterstelle in medizinischer Hinsicht kein Anlass besteht. Daran ändern auch die von der Beschwerdeführerin geschilderten und von Dr. med. G.________ in seinen (im Wesentlichen auf den Angaben der Beschwerdeführerin beruhenden) Berichten wiedergegebenen Beschwerden nichts: Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass für die polydisziplinäre Begutachtung eine einmalige, allenfalls maximal zweimalige Anreise nach … genügt und nicht – wie von Dr. med. G.________ angenommen (act. I 1 S. 3) – fünf Termine bzw. fünf Anreisen nach … erforderlich sind. Sodann kann die Beschwerdeführerin für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel oder, soweit erforderlich, ein Taxi benützen (vgl. Art. 90 Abs. 2 IVV; Merkblatt”