RS 311.0 ↩
RS 321.0 ↩
Nuovo testo giusta la cifra III della LF del 17 dic. 2021 (Limitazioni per i viaggi all’estero e adeguamenti dello statuto dell’ammissione provvisoria), in vigore dal 1° giu. 2024 (RU 2024 188;FF 2020 6543). ↩
RS 142.31 ↩
Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 14 dic. 2018 (Norme procedurali e sistemi d’informazione), in vigore dal 1° giu. 2019 (RU 2019 1413;FF 2018 1381). ↩
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Il riconoscimento dello status di apolide fa sorgere direttamente un diritto a un permesso di dimora ai sensi dell'art. 31 cpv. 1 LStrI; ciò, di per sé, non costituisce un abuso. Il riconoscimento non esclude tuttavia che, in casi concreti, si possa esaminare la revoca, il rifiuto o la mancata proroga di un titolo di soggiorno, oppure l'esecuzione di un allontanamento. Le limitazioni all'accesso alla procedura di riconoscimento devono rispondere a un interesse pubblico.
“L'existence d'un abus de droit se détermine selon les circonstances concrètes de l'espèce, en s'inspirant des diverses catégories mises en évidence par la jurisprudence et la doctrine. Les cas typiques en sont l'absence d'intérêt à l'exercice d'un droit, l'utilisation d'une institution juridique contrairement à son but, la disproportion manifeste des intérêts en présence, l'exercice d'un droit sans ménagement ou l'attitude contradictoire (ATF 149 II 442 consid. 4.2.2 et 135 III 162 consid. 3.3.1 ; arrêts du TF 2C_135/2020 du 21 avril 2020 consid. 7.1). Or, le Tribunal ne voit pas en quoi la demande de reconnaissance du statut d'apatride déposée par A._______ serait assimilable à l'un des cas typiques d'abus de droit retenu par la jurisprudence, en particulier l'utilisation d'une institution juridique contrairement à son but. En l'espèce, on ne saurait reprocher au recourant, à l'instar du SEM, d'entrevoir la possibilité de poursuivre son séjour en Suisse si le statut d'apatride devait lui être reconnu. En effet, au même titre que le droit à un titre de voyage (art. 28 Convention de New York et art. 59 al. 2 LEI), celui du droit à une autorisation de séjour (art. 31 al. 1 LEI) est une conséquence immédiate et, somme toute, logique de la reconnaissance du statut d'apatride. De plus, quoi que soutienne le SEM dans sa décision, la reconnaissance du statut d'apatride n'exclut pas en soi la révocation, respectivement le refus d'octroi ou de prolongation, d'un titre de séjour ou d'établissement (art. 62 et 63 LEI) ou, à tout le moins dans son principe, l'exécution d'une décision de renvoi (art. 31 al. 2 LEI). Dans ce contexte, le Tribunal relève par ailleurs la contradiction interne que contient la décision entreprise qui reconnaît, dans un premier temps, que l'intéressé à un intérêt « digne de protection » à la procédure, étant donné qu'il pourrait obtenir un titre de séjour en Suisse, avant de déclarer, dans un second temps que la poursuite de cet intérêt constitue un « abus de droit ». 5.2.3 Enfin, il convient de rappeler qu'aux termes de la jurisprudence établie dans l'ATAF 2021 VII/8 (en particulier consid. 4.4.3), la limitation de l'accès à la procédure de reconnaissance du statut d'apatride doit en outre répondre à l'exigence d'un intérêt public.”
Una persona riconosciuta come apolide ha, ai sensi dell'art. 31 cpv. 1 LStrI, diritto a un permesso di dimora nel Cantone del suo soggiorno legale. Se la persona apolide adempie le condizioni di cui all'art. 83 cpv. 7 LStrI (ad es. a causa di una pena detentiva passata in giudicato), si applicano le disposizioni sull'ammissione provvisoria di cui all'art. 83 cpv. 8 LStrI (cfr. consid. 6.1 della decisione citata).
“4 Von der Zulässigkeit des formellen Zurückkommens auf die Sistierungsverfügung ist die materielle Frage zu unterscheiden, ob die Sistierung nach neuerlicher Prüfung von Amtes wegen erneut hätte angeordnet werden müssen, weil es sich beim noch offenen Ausgang des hängigen Strafverfahrens um eine massgebliche Entscheidgrundlage handelt und das Verfahren daher nicht spruchreif ist. Diese Frage ist im Folgenden zu behandeln (vgl. E. 7 f.). 5. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem sie sein Sistierungsbegehren allein mit dem nichtssagenden Hinweis auf die Spruchreife des Verfahrens abgelehnt habe und indem sie sich nicht materiell mit den Anspruchsgrundlagen nach Art. 42 Abs. 1 (und 3) AIG auseinandergesetzt habe. Die Rüge trifft nicht zu: Weshalb die Vorinstanz die Sache für spruchreif hielt, ergibt sich aus der materiellen Begründung ihres Entscheids, und sie hat diesem die Ansprüche aus Art. 42 AIG zugrunde gelegt. 6. 6.1 Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird. 6.2 Sodann leitet der Beschwerdeführer einen Anwesenheitsanspruch daraus ab, dass er als Ehegatte einer Schweizerbürgerin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügte, bis er erleichtert eingebürgert wurde, und dass er in der Zeitspanne zwischen der Einbürgerung und deren Nichtigerklärung einen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung erworben habe.”
“4 Von der Zulässigkeit des formellen Zurückkommens auf die Sistierungsverfügung ist die materielle Frage zu unterscheiden, ob die Sistierung nach neuerlicher Prüfung von Amtes wegen erneut hätte angeordnet werden müssen, weil es sich beim noch offenen Ausgang des hängigen Strafverfahrens um eine massgebliche Entscheidgrundlage handelt und das Verfahren daher nicht spruchreif ist. Diese Frage ist im Folgenden zu behandeln (vgl. E. 7 f.). 5. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem sie sein Sistierungsbegehren allein mit dem nichtssagenden Hinweis auf die Spruchreife des Verfahrens abgelehnt habe und indem sie sich nicht materiell mit den Anspruchsgrundlagen nach Art. 42 Abs. 1 (und 3) AIG auseinandergesetzt habe. Die Rüge trifft nicht zu: Weshalb die Vorinstanz die Sache für spruchreif hielt, ergibt sich aus der materiellen Begründung ihres Entscheids, und sie hat diesem die Ansprüche aus Art. 42 AIG zugrunde gelegt. 6. 6.1 Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird. 6.2 Sodann leitet der Beschwerdeführer einen Anwesenheitsanspruch daraus ab, dass er als Ehegatte einer Schweizerbürgerin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügte, bis er erleichtert eingebürgert wurde, und dass er in der Zeitspanne zwischen der Einbürgerung und deren Nichtigerklärung einen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung erworben habe.”
Il riconoscimento dell'apolidia può avere ripercussioni su altri procedimenti; ad esempio, una domanda d'asilo può essere esaminata invocando il titolo di soggiorno in Svizzera che ne consegue, conformemente all'art. 19 cpv. 1 del regolamento Dublino III.
“Die Beschwerdeführenden machen geltend, staatenlose Maktumi aus Syrien zu sein. Seit ihrer Ausschaffung am 27. Februar 2024 leben sie in Rumänien. Ihr Interesse und praktischer Nutzen, welche die Beschwerdeführenden mit der Anerkennung der Staatenlosigkeit anstreben, liegt auf der Hand: Unter anderem hat eine von der Schweiz als staatenlos anerkannte Person gemäss Art. 31 Abs. 1 AIG (SR 142.20) Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Ausserdem müsste ihr Asylgesuch aufgrund des Aufenthaltstitels in der Schweiz geprüft werden (vgl. Art. 19 Abs. 1 Dublin-III-VO).”
L’art. 31 LStrI consente di prevedere deroghe in caso di sovraccarico del Paese di prima domanda. Il Tribunale amministrativo federale richiama, tra gli indizi possibili di un tale sovraccarico, tra l’altro, il fatto che gli interessati non avrebbero avuto accesso alle informazioni sulle prestazioni sociali (ad es. accompagnamento da parte di interpreti, corsi d’integrazione) e che l’attestazione della revoca del loro status «UKR» sarebbe stata rilasciata solo con mesi di ritardo. Tali constatazioni si riferiscono all’applicazione dell’art. 31 LStrI.
“Abschliessend sei auf Art. 31 AIG (SR 142.20) hinzuweisen, wonach die Schweiz im Falle einer Überlastung des Erstantragslandes Ausnahmen vorsehen könne. Es würden Hinweise auf eine Überlastung Polens bestehen, was sich massgeblich auf die Gewährung eines umfassenden Schutzes auswirke. So hätten sie dort keinen Zugang zu Informationen über Sozialleistungen gehabt (wie Begleitung durch eine dolmetschende Person oder Integrationskurse) und die Bescheinigung der Aufhebung ihres "UKR"-Status hätten sie erst mit einer Verzögerung von mehreren Monaten erhalten.”
“Abschliessend sei auf Art. 31 AIG (SR 142.20) hinzuweisen, wonach die Schweiz im Falle einer Überlastung des Erstantragslandes Ausnahmen vorsehen könne. Es würden Hinweise auf eine Überlastung Polens bestehen, was sich massgeblich auf die Gewährung eines umfassenden Schutzes auswirke. So hätten sie dort keinen Zugang zu Informationen über Sozialleistungen gehabt (wie Begleitung durch eine dolmetschende Person oder Integrationskurse) und die Bescheinigung der Aufhebung ihres "UKR"-Status hätten sie erst mit einer Verzögerung von mehreren Monaten erhalten.”
I periodi di soggiorno effettuati in virtù di un’autorizzazione temporanea, come una carta di legittimazione, non sono automaticamente computati come soggiorno "durevole" ai sensi dell’art. 31 LStrI. La giurisprudenza considera tali soggiorni fin dall’inizio non durevoli, per cui di regola non vengono presi in considerazione per il rilascio del permesso di dimora previsto dall’art. 31 LStrI.
“Aucun document médical récent ne confirme la gravité de l'allergie alors même que des tests auraient dûs être refaits par le praticien depuis plus d'un an. Enfin, même à considérer que l'état de santé de l'enfant soit identique à celui décrit par les praticiens il y a deux et trois ans, ils n'atteindraient pas le stade de gravité de l'art. 3 CEDH. Un renvoi au C______, pays dans lequel le SEM a confirmé que les médicaments étaient disponibles, ne viole en conséquence pas la CEDH. Les allégations sur la proportion entre les salaires locaux et le coût du traitement, ne sont pas étayées par pièces. 7) Pour le surplus, c'est à bon droit que le TAPI a confirmé la décision de l'OCPM, lequel n'avait ni abusé ni excédé de son pouvoir d'appréciation en refusant de considérer que la recourante et son fils remplissaient les conditions d'un permis de séjour pour motifs humanitaires. Il peut être renvoyé à la motivation détaillée du TAPI, lequel retient principalement que la durée du séjour de la recourante au bénéfice d'une carte de légitimation ne peut pas compter pour la délivrance d'un permis en application de l'art. 31 LEI. Ceci est conforme à la jurisprudence du Tribunal fédéral. En effet, selon celle-ci, lorsqu'un étranger réside en Suisse au bénéfice d'une autorisation de séjour pour études, il ne peut pas se prévaloir de la protection de la vie privée garantie par l'art. 8 CEDH (ATF 144 I 266 consid. 3.9). Cette jurisprudence est fondée sur le caractère temporaire d'emblée connu de l'autorisation de séjour pour études, qui ne confère précisément pas un droit de séjour durable (ATF 144 I 266 consid. 3.3). Il en va de même des séjours, qui ne sont pas considérés comme durables (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1023/2016 du 11 avril 2017 consid. 6.4), lorsqu'ils sont fondés sur les cartes de légitimation délivrées par le DFAE en application de loi fédérale du 22 juin 2007 sur l'État hôte (LEH - RS 192.12) et de son ordonnance du 7 décembre 2007 relative à la loi fédérale sur les privilèges, les immunités et les facilités, ainsi que sur les aides financières accordées par la Suisse en tant qu'État hôte (Ordonnance sur l'État hôte - OLEH - RS 192.”
Il riconoscimento dello status di apolide può comportare direttamente il diritto a un permesso di dimora ai sensi dell’art. 31 cpv. 1 LStrI. L’art. 31 cpv. 2 LStrI rinvia, nel caso in cui ricorrano le fattispecie di cui all’art. 83 cpv. 7 LStrI (p. es. una condanna passata in giudicato ai sensi della lett. a), alla disciplina delle persone ammesse provvisoriamente secondo l’art. 83 cpv. 8 LStrI.
“Or, le Tribunal ne voit pas en quoi la demande de reconnaissance du statut d'apatride déposée par A._______ serait assimilable à l'un des cas typiques d'abus de droit retenu par la jurisprudence, en particulier l'utilisation d'une institution juridique contrairement à son but. En l'espèce, on ne saurait reprocher au recourant, à l'instar du SEM, d'entrevoir la possibilité de poursuivre son séjour en Suisse si le statut d'apatride devait lui être reconnu. En effet, au même titre que le droit à un titre de voyage (art. 28 Convention de New York et art. 59 al. 2 LEI), celui du droit à une autorisation de séjour (art. 31 al. 1 LEI) est une conséquence immédiate et, somme toute, logique de la reconnaissance du statut d'apatride. De plus, quoi que soutienne le SEM dans sa décision, la reconnaissance du statut d'apatride n'exclut pas en soi la révocation, respectivement le refus d'octroi ou de prolongation, d'un titre de séjour ou d'établissement (art. 62 et 63 LEI) ou, à tout le moins dans son principe, l'exécution d'une décision de renvoi (art. 31 al. 2 LEI). Dans ce contexte, le Tribunal relève par ailleurs la contradiction interne que contient la décision entreprise qui reconnaît, dans un premier temps, que l'intéressé à un intérêt « digne de protection » à la procédure, étant donné qu'il pourrait obtenir un titre de séjour en Suisse, avant de déclarer, dans un second temps que la poursuite de cet intérêt constitue un « abus de droit ». 5.2.3 Enfin, il convient de rappeler qu'aux termes de la jurisprudence établie dans l'ATAF 2021 VII/8 (en particulier consid. 4.4.3), la limitation de l'accès à la procédure de reconnaissance du statut d'apatride doit en outre répondre à l'exigence d'un intérêt public. Or, en l'espèce, le SEM n'en fait valoir aucun et le Tribunal n'en constate aucun qui soit immédiatement tangible. 5.3 Pour tous les motifs retenus ci-dessus, c'est de manière infondée que le SEM a refusé d'entrer en matière sur la demande de reconnaissance du statut d'apatride que le recourant lui avait présentée. 6. Au vu de ce qui précède, il convient d'admettre le recours et de renvoyer l'affaire au SEM pour qu'il entre en matière sur la demande de reconnaissance du statut d'apatride, mène l'instruction nécessaire à l'établissement des faits pertinents, puis statue au fond sur la requête.”
“Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird.”
“Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem sie sein Sistierungsbegehren allein mit dem nichtssagenden Hinweis auf die Spruchreife des Verfahrens abgelehnt habe und indem sie sich nicht materiell mit den Anspruchsgrundlagen nach Art. 42 Abs. 1 (und 3) AIG auseinandergesetzt habe. Die Rüge trifft nicht zu: Weshalb die Vorinstanz die Sache für spruchreif hielt, ergibt sich aus der materiellen Begründung ihres Entscheids, und sie hat diesem die Ansprüche aus Art. 42 AIG zugrunde gelegt. 6. 6.1 Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird. 6.2 Sodann leitet der Beschwerdeführer einen Anwesenheitsanspruch daraus ab, dass er als Ehegatte einer Schweizerbürgerin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügte, bis er erleichtert eingebürgert wurde, und dass er in der Zeitspanne zwischen der Einbürgerung und deren Nichtigerklärung einen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung erworben habe. 6.2.1 Für eine Person, deren Bürgerrecht für nichtig erklärt wird, gelten die allgemeinen gesetzlichen Zulassungsvoraussetzungen (Art.”
Die Anerkennung der Staatenlosigkeit kann über die in Art. 31 AIG geregelte Erwerbsberechtigung hinaus Ansprüche auf die Ausstellung von Reisepapieren durch den Aufenthaltsstaat sowie weitere spezifische bundesrechtliche Vorteile begründen. Vor diesem Hintergrund kann die Anerkennung auch dann noch von praktischem Vorteil sein, wenn bereits eine Aufenthaltsbewilligung vorliegt, etwa wenn die Ausstellung schweizerischer Reisedokumente für die betroffene Person relevant ist.
“Die Beschwerdeführerin 3 hat jedoch inzwischen gemäss Angaben des Staatssekretariats für Migration im Rahmen von Art. 84 Abs. 5 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten (Art. 105 Abs. 2 BGG; act. 11, S. 4). Bei dieser Sachlage ist es fraglich, ob und gegebenenfalls inwieweit ihr die Anerkennung als Staatenlose überhaupt noch einen Rechtsvorteil einräumt. Die Staatenlosigkeit vermittelt der betroffenen Person den Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung in dem Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält (Art. 31 Abs. 1 Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20]) und erlaubt es ihr, in der ganzen Schweiz eine Erwerbstätigkeit auszuüben (Art. 31 Abs. 2 AIG). Sodann räumt die Anerkennung der Staatenlosigkeit auch einen Anspruch auf die Ausstellung von Reisepapieren durch den Aufenthaltsstaat ein (vgl. Art. 28 Staatenlosen-Übereinkommen; Urteil 2C_763/2008 vom 26. März 2009 E. 1.1). Eine Person, der bereits eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde, ist zwar aus dem Blickwinkel der Möglichkeit der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mindestens gleich gestellt wie ein Staatenloser (vgl. Art. 38 Abs. 2 AIG). Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass vorliegend auch strittig ist, inwiefern die Beschwerdeführer über die syrischen Behörden überhaupt Reisedokumente beantragen können, respektive inwiefern sie mit palästinensischen Reisepässen überhaupt ins Ausland reisen könnten, weshalb für sie der Anspruch auf Ausstellung von schweizerischen Reisepapieren zweifelsohne einen Vorteil darstellen würde. Zudem ergeben sich aus verschiedenen Bundeserlassen weitere spezifische Rechtsvorteile für Staatenlose (Art. 18 Abs. 2 Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.”
“Die Beschwerdeführerin 3 hat jedoch inzwischen gemäss Angaben des Staatssekretariats für Migration im Rahmen von Art. 84 Abs. 5 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten (Art. 105 Abs. 2 BGG; act. 11, S. 4). Bei dieser Sachlage ist es fraglich, ob und gegebenenfalls inwieweit ihr die Anerkennung als Staatenlose überhaupt noch einen Rechtsvorteil einräumt. Die Staatenlosigkeit vermittelt der betroffenen Person den Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung in dem Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält (Art. 31 Abs. 1 Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20]) und erlaubt es ihr, in der ganzen Schweiz eine Erwerbstätigkeit auszuüben (Art. 31 Abs. 2 AIG). Sodann räumt die Anerkennung der Staatenlosigkeit auch einen Anspruch auf die Ausstellung von Reisepapieren durch den Aufenthaltsstaat ein (vgl. Art. 28 Staatenlosen-Übereinkommen; Urteil 2C_763/2008 vom 26. März 2009 E. 1.1). Eine Person, der bereits eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde, ist zwar aus dem Blickwinkel der Möglichkeit der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mindestens gleich gestellt wie ein Staatenloser (vgl. Art. 38 Abs. 2 AIG). Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass vorliegend auch strittig ist, inwiefern die Beschwerdeführer über die syrischen Behörden überhaupt Reisedokumente beantragen können, respektive inwiefern sie mit palästinensischen Reisepässen überhaupt ins Ausland reisen könnten, weshalb für sie der Anspruch auf Ausstellung von schweizerischen Reisepapieren zweifelsohne einen Vorteil darstellen würde. Zudem ergeben sich aus verschiedenen Bundeserlassen weitere spezifische Rechtsvorteile für Staatenlose (Art. 18 Abs. 2 Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.”
Per le persone apolidi riconosciute ai sensi dell’art. 31 cpv. 1 LStrI sussiste un diritto a un permesso di dimora nel Cantone del loro soggiorno regolare. Da ciò non discende però alcun diritto soggettivo al rilascio di un permesso di domicilio; l’art. 34 LStrI è formulato come disposizione potestativa.
“Aus der Beschwerde ergibt sich nicht in vertretbarer Weise, dass der Beschwerdeführer einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung besitzt. Der blosse Verweis auf seine angebliche Staatenlosigkeit und die "Genfer Konvention für Staatenlose" (gemeint wohl: Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen vom 28. September 1954 [SR 0.142.40]) genügt dabei nicht; es ist nicht ersichtlich, inwieweit ihm dieses Übereinkommen einen Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung verschaffen soll. Als staatenlos anerkannte Personen haben Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhalten (Art. 31 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Die Vorinstanz hat das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der Niederlassungsbewilligung deshalb summarisch unter den allgemeinen Voraussetzungen von Art. 34 AIG geprüft und festgehalten, dass der Beschwerdeführer weder die Voraussetzungen für die ordentliche noch für die vorzeitige Erteilung der Niederlassungsbewilligung erfülle. Art. 34 AIG ist als "Kann"-Bestimmung ausgestaltet und verleiht keinen Rechtsanspruch auf eine Bewilligungserteilung. Folglich kann auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mangels Bewilligungsanspruchs nicht eingetreten werden.”
Nell'esame delle domande ai sensi dell'art. 31, per le vittime o i testimoni della tratta di esseri umani occorre tenere particolarmente conto delle limitazioni sul piano della salute nonché dei rischi e degli ostacoli alla reintegrazione (ad es. il rischio di cadere nuovamente nelle mani dei trafficanti di esseri umani); problemi di salute rilevanti che non possono essere adeguatamente curati nello Stato di origine possono costituire ragioni determinanti per il riconoscimento di un caso di rigore particolarmente grave.
“Les critères énumérés par cette disposition, qui doivent impérativement être respectés, ne sont pas exhaustifs, d'autres éléments pouvant également entrer en considération, comme les circonstances concrètes ayant amené un étranger à séjourner illégalement en Suisse (Directives du SEM, domaine des étrangers, 2013, état au 1er janvier 2021, ch. 5.6.10 [ci-après : directives SEM]). 5.1.3 Les dispositions dérogatoires des art. 30 LEI et 31 OASA présentent un caractère exceptionnel et les conditions pour la reconnaissance d'une telle situation doivent être appréciées de manière restrictive (ATF 128 II 200 consid. 4). Elles ne confèrent pas de droit à l'obtention d'une autorisation de séjour (ATF 138 II 393 consid. 3.1; 137 II 345 consid. 3.2.1). L'autorité doit néanmoins procéder à l'examen de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce pour déterminer l'existence d'un cas de rigueur (ATF 128 II 200 consid. 4; 124 II 110 consid. 2; ATA/38/2019 du 15 janvier 2019 consid. 4c; directives SEM, op. cit., ch. 5.6). 5.1.4 Selon l'art. 36 al. 6 OASA, une prolongation du séjour peut être autorisée en présence d’un cas individuel d’une extrême gravité (art. 31 LEI). Il y a lieu de tenir compte de la situation particulière des victimes ou des témoins de la traite d’êtres humains. L’octroi d’une admission provisoire (art. 83 LEtr) est réservé. Dans l'évaluation de la détresse de la personne concernée, il y a lieu de tenir compte de la situation particulière des victimes ou témoins de la traite d'êtres humains, et ce, indépendamment de leur volonté de coopérer avec les autorités de poursuite pénale (art. 36 al. 6 OASA). Lors de l'examen de la pondération des critères prévus à l'art. 31 OASA, une attention particulière sera accordée à de telles circonstances. On tiendra, par exemple, compte d'atteintes graves à la santé qui ne peuvent être traitées de manière adéquate dans le pays de provenance (la santé de la victime est menacée), des obstacles auxquels se heurte la réinsertion dans le pays de provenance ou du risque de voir la victime retomber entre les mains de trafiquants d'êtres humains. S'il ressort de la pondération des éléments constitutifs d'un cas individuel d'une extrême gravité qu'un retour ne peut être raisonnablement exigé, la demande de séjour pour motifs humanitaires peut être approuvée, même si le degré d'intégration est jugé insuffisant (Directives et commentaires du secrétariat d'État aux migrations, Domaine des étrangers, du 25 octobre 2013, dans leur version actualisée au 1er mars 2022, ch.”
Se una persona apolide soddisfa i presupposti di cui all’art. 83 cpv. 7 LStrI, conformemente all’art. 31 cpv. 2 LStrI si applicano le disposizioni sulle persone ammesse provvisoriamente (art. 83 cpv. 8 LStrI). L’esempio pratico citato menziona una condanna passata in giudicato a una pena detentiva (cfr. art. 83 cpv. 7 lett. a LStrI) quale fattispecie che, ai sensi dell’art. 83 cpv. 8 LStrI, può comportare l’ammissione provvisoria.
“Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird.”
Se un soggiorno di durata limitata non è più necessario per la partecipazione a procedimenti di polizia o penali, si può prendere in considerazione e concedere una proroga del soggiorno in base all'art. 31 LStrI (caso individuale di straordinaria gravità). Nell'esame occorre tener conto della situazione particolare delle vittime o dei testimoni – in particolare delle vittime dei reati di tratta di esseri umani. La valutazione della proroga avviene inoltre indipendentemente dal fatto che la persona interessata abbia collaborato con le autorità di perseguimento penale.
“Lorsque la présence de la victime ou du témoin est requise, une autorisation de séjour de courte durée est délivrée pour la durée probable de l’enquête policière ou de la procédure judiciaire (art. 36 al. 1 et 2 OASA). La présence de la victime doit être considérée comme nécessaire par les autorités de poursuite pénales et dépend de sa volonté de coopérer. A cet égard, les autorités de migration ne peuvent pas s’écarter de l’appréciation des autorités de poursuites pénales (cf. ATF 145 I 308, résumé in RDAF 2020 I p. 354, consid. 3; arrêt de principe selon lequel le Tribunal fédéral a reconnu le caractère self-executing de l’art. 14 par. 1 let. b CTEH et considéré que l’art. 14 al. 1 de la loi du 26 juin 1998 sur l’asile [LAsi; RS 142.31] ne fait pas obstacle à l’octroi d’une autorisation de séjour en vertu de la LEI). Lorsque le séjour de la personne concernée n’est plus requis pour les besoins de l’enquête et de la procédure judiciaire, une prolongation du séjour peut être autorisée en présence d’un cas individuel d’une extrême gravité (art. 31 LEI). Il y a lieu de tenir compte de la situation particulière des victimes ou des témoins de la traite d’êtres humains. L’octroi d’une admission provisoire (art. 83 LEI) est par ailleurs réservé (cf. art. 36 al. 5 et 6 OASA). Une demande de séjour pour motifs humanitaires au sens des art. 30 al. 1 let. b LEI et 31 OASA peut en outre être déposée à tout moment, à l’échéance de délai de rétablissement et de réflexion, indépendamment du fait que la victime ait ou non été disposée à collaborer avec les autorités de poursuite pénale (cf. Directives et commentaires - Domaines des étrangers [Directives LEI] du SEM, état au 1er janvier 2021, ch. 5.7.2.5). La possibilité d’octroyer un permis de séjour à la victime de traite humaine en raison de sa situation personnelle au sens de l’art. 14 par. 1 let. a CTEH doit ainsi être examinée sous l’angle des art. 30 al. 1 let. b LEI et 31 OASA (cf. Message concernant l’approbation et la mise en œuvre de la Convention du Conseil de l’Europe sur la lutte contre la traite des êtres humains et la loi sur la protection extraprocédurale des témoins; FF 2011 1, p.”
La prassi applicativa delle autorità può comportare che persone riconosciute come apolidi rimangano per lunghi periodi senza uno status amministrativo chiaro, sebbene ai sensi dell'art. 31 cpv. 1 LStrI esse abbiano diritto a un permesso di dimora nel Cantone del loro soggiorno legale. Ciò risulta nella causa citata, in cui, nonostante il riconoscimento o gli accertamenti sull'apolidia, per anni l'autorità competente non ha adottato alcuna decisione definitiva.
“15 et aucune recette tierce n’avait été réalisée ; - un courrier de soutien de Mme D______ du 26 mai 2021, par le biais duquel elle sollicitait le réexamen de la position de l’OCPM afin que son fils soit autorisé à rester en Suisse pour qu’il puisse se soigner ; ce dernier, qui était apatride, avait connu les souffrances de la dictature, raison pour laquelle elle avait dû fuir l’B______, et en était resté véritablement traumatisé ; il avait eu des difficultés à s’intégrer à Genève à cause de ses séquelles du passé » et, lorsqu’il était profondément bon, s’était laissé entraîner par des « jeunes plus malins ou plus âgés » ; son fils ayant des problèmes de santé importants, il était indispensable qu’elle soit près de lui pour le rassurer, le soutenir moralement et l’aider dans sa vie quotidienne ; il adorait sa fille et ce sentiment était réciproque ; lorsqu’ils s’étaient tous trois réunis deux ans plus tôt, ils étaient tombés dans les bras l’un de l’autre avec beaucoup d’émotion, étant précisé qu’ils se réunissaient depuis lors régulièrement en famille ; son fils était « [s]on oxygène, [s]on pilier » et tous deux ne pouvaient vivre l’un sans l’autre ; il n’avait nulle part où aller et aucune attache avec quelque autre pays que ce soit ; en outre, elle ne survivrait pas à un éloignement de ce dernier et cette mesure serait également fatale pour lui ; - un courrier adressé le 6 juillet 2004 au conseil de Mme D______ par l’OCPM, indiquant que la demande d’autorisation de séjour déposée par la précitée avait été acceptée ; cette correspondance indique, sous concerne, que la précitée est « ressortissante d’B______ ». pp. À teneur de l’attestation établie le 9 juin 2021 par l’hospice, le recourant était financièrement soutenu à hauteur d’un montant mensuel de CHF 1'472.50. qq. Le 30 juillet 2021, l’OCPM a conclu au rejet du recours par le TAPI, les conditions de reconnaissance d’un cas de rigueur n’étant pas remplies. rr. Le 20 septembre 2021, le recourant a persisté dans ses conclusions devant le TAPI. Il ressortait du courriel de l’ambassade d’B______ – joint – du 17 septembre 2021 que, selon la législation B______ applicable, il était apatride, à l’instar de sa mère. Un éventuel renvoi ne serait pas licite, dès lors qu’une telle mesure serait contraire aux engagements de la Suisse relevant du droit international, notamment à la Convention relative au statut des apatrides. Alternativement, il conviendrait d’inviter l’OCPM à préaviser favorablement auprès du SEM l’octroi d’une autorisation de séjour en application de l’art. 31 al. 1 LEI, étant précisé qu’il séjournait légalement en Suisse depuis le dépôt de sa demande de titre de séjour en mars 2005. En outre, le SEM avait constaté, par décision du 29 novembre 2004, qu’il pouvait se prévaloir de l’art. 8 CEDH, étant donné qu’il vivait avec son enfant qu’il avait reconnu. Toutefois, jusqu’au prononcé de la décision attaquée le 28 avril 2021, l’OCPM n’avait pris aucune décision le concernant. La décision du SEM précitée apparaissait prématurée, dès lors que cette autorité n’aurait pas dû constater la caducité de l’admission provisoire – formellement valable jusqu’au 12 mai 2005 – tant que l’OCPM ne s’était pas prononcé en l’espèce. En effet, si un examen préjudiciel pouvait amener le SEM à constater qu’il pouvait faire valoir en Suisse un droit à une autorisation de séjour au titre de regroupement familial inversé, cela ne signifiait pas encore que toutes les exigences légales et jurisprudentielles requises étaient effectivement remplies. Ainsi, en agissant de la sorte, le SEM avait pris le risque de le laisser sans aucun statut administratif pendant toute la durée de sa procédure de police des étrangers, soit in casu durant plus de quinze ans.”
Ai sensi dell’art. 31 cpv. 1 LStrI, una persona riconosciuta come apolide ha diritto a un permesso di dimora nel Cantone del suo soggiorno regolare. Ai sensi dell’art. 31 cpv. 2 LStrI, si applicano le norme sulle persone ammesse provvisoriamente (cfr. art. 83 cpv. 8 LStrI), purché siano adempiute le condizioni dell’art. 83 cpv. 7 LStrI; le fonti citano quale esempio una pena detentiva passata in giudicato, che può soddisfare la condizione dell’art. 83 cpv. 7 lett. a LStrI e comportare quindi l’applicazione delle disposizioni sull’ammissione provvisoria.
“4 Von der Zulässigkeit des formellen Zurückkommens auf die Sistierungsverfügung ist die materielle Frage zu unterscheiden, ob die Sistierung nach neuerlicher Prüfung von Amtes wegen erneut hätte angeordnet werden müssen, weil es sich beim noch offenen Ausgang des hängigen Strafverfahrens um eine massgebliche Entscheidgrundlage handelt und das Verfahren daher nicht spruchreif ist. Diese Frage ist im Folgenden zu behandeln (vgl. E. 7 f.). 5. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem sie sein Sistierungsbegehren allein mit dem nichtssagenden Hinweis auf die Spruchreife des Verfahrens abgelehnt habe und indem sie sich nicht materiell mit den Anspruchsgrundlagen nach Art. 42 Abs. 1 (und 3) AIG auseinandergesetzt habe. Die Rüge trifft nicht zu: Weshalb die Vorinstanz die Sache für spruchreif hielt, ergibt sich aus der materiellen Begründung ihres Entscheids, und sie hat diesem die Ansprüche aus Art. 42 AIG zugrunde gelegt. 6. 6.1 Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird. 6.2 Sodann leitet der Beschwerdeführer einen Anwesenheitsanspruch daraus ab, dass er als Ehegatte einer Schweizerbürgerin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügte, bis er erleichtert eingebürgert wurde, und dass er in der Zeitspanne zwischen der Einbürgerung und deren Nichtigerklärung einen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung erworben habe.”
“Massgeblich für den Anwesenheitsstatus des Beschwerdeführers ist zunächst seine Rechtsstellung als Staatenloser im Sinn des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen (StÜ [Staatenlosen-Übereinkommen], SR 0.142.40). Nach Art. 31 Abs. 1 AIG hat eine als staatenlos anerkannte Person Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Gemäss Art. 31 Abs. 2 AIG kommen die Bestimmungen über vorläufig aufgenommene Personen nach Art. 83 Abs. 8 AIG zur Anwendung, wenn die staatenlose Person die Tatbestände nach Art. 83 Abs. 7 AIG erfüllt. Der Beschwerdeführer erfüllt aufgrund seiner rechtskräftigen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren die Voraussetzung von Art. 83 Abs. 7 lit. a AIG, was laut Art. 83 Abs. 8 AIG die vorläufige Aufnahme nach sich zieht, die der Beschwerdegegner gemäss seiner Verfügung vom 6. Mai 2022 denn auch nach Eintritt von deren Rechtskraft beim SEM beantragen wird.”