RS 831.30 ↩
Usa la pagina corrente come contesto per ricerca, sintesi, confronti e bozze.
241 commentaries
Citazione: LStrI art. 43 n. 241 Per l'ammissibilità del ricorso giurisdizionale amministrativo è sufficiente che un'eventuale pretesa al rilascio di un permesso di soggiorno sia esposta in modo sufficientemente fondato e dettagliato. Nel settore del ricongiungimento familiare, ai fini della valutazione della situazione giuridica interna, è determinante in particolare l'età del minore al momento della presentazione della domanda. Nella misura in cui una potenziale pretesa alla concessione del permesso permanga, ciò può inoltre consentire la presentazione di una nuova domanda in futuro.
“Selon la jurisprudence, il suffit qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que cette clause d'exclusion ne s'applique pas et, partant, que la voie du recours en matière de droit public soit ouverte (ATF 147 I 89 consid. 1.1.1; 139 I 330 consid. 1.1). A certaines conditions, l'art. 43 al. 1 de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20) confère un droit à une autorisation de séjour au conjoint et aux enfants étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement. Pour statuer sur la recevabilité du recours contre une décision rendue en matière de regroupement familial, le Tribunal fédéral, pour ce qui concerne le droit interne, se fonde sur l'âge de l'enfant au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.2). En l'espèce, la mère du recourant est titulaire d'une autorisation d'établissement. Par conséquent, son fils, né le 23 juin 2008 et mineur au moment de la demande d'autorisation du 5 février 2020, peut se prévaloir d'un droit à une autorisation de séjour au sens de l'art. 43 LEI. La voie du recours en matière de droit public est donc ouverte. Le recours constitutionnel subsidiaire formé en parallèle est partant irrecevable (art. 113 LTF a contrario). Les griefs présentés dans ce recours seront traités dans le cadre du recours en matière de droit public.”
“Selon la jurisprudence, il suffit qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que cette clause d'exclusion ne s'applique pas et, partant, que la voie du recours en matière de droit public soit ouverte (ATF 147 I 89 consid. 1.1.1; 139 I 330 consid. 1.1). A certaines conditions, l'art. 43 al. 1 LEI (RS 142.20) confère un droit à une autorisation de séjour au conjoint et aux enfants étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement. Pour statuer sur la recevabilité du recours contre une décision rendue en matière de regroupement familial, le Tribunal fédéral, pour ce qui concerne le droit interne, se fonde sur l'âge de l'enfant au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.2). En l'espèce, le recourant 2 est titulaire d'une autorisation d'établissement. Par conséquent, sa fille, née le 4 décembre 2005 et mineure au moment de la demande d'autorisation du 8 juillet 2019, peut se prévaloir d'un droit à une autorisation de séjour au sens de l'art. 43 LEI. La voie du recours en matière de droit public est donc ouverte.”
“Auch in der hier vorliegenden Konstellation eines intakten Familienverhältnisses bieten Besuche oder elektronische Kommunikationsmittel dem Beschwerdeführer die Möglichkeit, den Kontakt zu seinen Kindern und seiner Ehefrau vom Kosovo aus zu pflegen (Urteil 2C_818/2018 vom 25. November 2019 E. 4.4-4.7). Der Beschwerdeführer verkennt ferner, dass das von ihm herangezogene Urteil des EGMR Udeh gegen die Schweiz vom 16. April 2013 (Nr. 12020/09) keinen Grundsatzentscheid darstellt, sondern die Umstände des konkreten Einzelfalls berücksichtigt hat, die teilweise erst nach der Beurteilung durch das Bundesgericht eintraten und mit der vorliegenden Angelegenheit nicht vergleichbar sind (vgl. BGE 141 II 169 E. 5.1 S. 179; 139 I 325 E. 2.4 S. 327 ff.; Urteil 2C_366/2014 vom 6. Juni 2014 E. 2.3.2). Es ist ferner nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer bei fortdauerndem potentiellen Bewilligungsanspruch (Art. 43 AIG) künftig erneut ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung stellen kann.”
Per le persone in possesso del permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 LStrI non sussiste il diritto al ricongiungimento familiare inverso; l'art. 43 cpv. 1 LStrI non prevede un tale diritto (a differenza dell'art. 42 cpv. 2 LStrI per i cittadini svizzeri).
Riferimento: LStrI art. 43 n. 239 In caso di diniego del ricongiungimento familiare va verificata la proporzionalità. Nella valutazione va tenuto conto dell'interesse del minore come importante interesse privato. Tuttavia, tale interesse può soccombere, nell'ambito della ponderazione degli interessi prevista dal diritto degli stranieri, a rilevanti interessi pubblici (p. es. la tutela del benessere pubblico o la prevenzione della dipendenza dall'assistenza sociale).
“Das anrechenbare (zugesicherte) Einkommen der Beschwerdeführerin ist indessen bei Weitem nicht geeignet, den Bedarf der Familie zu decken. Dies führt dazu, dass hinreichende finanzielle Mittel nicht nachgewiesen sind und die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht widerlegt wurde. Um die öffentliche Ordnung bzw. die öffentliche Wohlfahrt vor einem unbekannten Sozialhilfebezug zu schützen, besteht ein hinreichender Grund und ein erhebliches öffentliches Interesse daran, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden zu verweigern. 5. 5.1 Die Verweigerung des Familiennachzugs hat verhältnismässig zu sein, insbesondere wenn vorliegend in das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Recht auf Familienleben eingegriffen wird (Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV). Das Interesse an einer Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung bzw. an der Erhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung sowie der Schutz der öffentlichen Wohlfahrt vor einem nicht bezifferbaren Sozialhilfebezug gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG können ein legitimes Interesse darstellen, das im Rahmen der Verhältnismässigkeit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann (BGE 144 I 266 E. 3.7; 138 I 246 E. 3.2.2; 137 I 247 E. 4.1.2; EGMR M.A. gegen Dänemark vom 9. Juli 2021 [Nr. 6697/18] N 142; Biao gegen Dänemark vom 24. Mai 2016 [Nr. 38590/10] N 117 mit weiteren Hinweisen). 5.2 Sind Kinder vorhanden, ist bei der Interessenabwägung auch dem Kindeswohl bzw. dem grundlegenden Bedürfnis der Kinder Rechnung zu tragen. Das Kindeswohl stellt ein wichtiges privates Interesse dar. Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention [KRK]) ist es bei allen Massnahmen, welche Kinder betreffen, vorrangig zu berücksichtigen. Das Kindeswohl beinhaltet auch das grundlegende Bedürfnis des Kindes, in möglichst engem Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können. Dennoch ist das Kindeswohl im Rahmen der ausländerrechtlichen Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung von Art.”
“Zunächst ist festzuhalten, dass aufgrund der anhaltenden Sozialhilfeabhängigkeit der Beschwerdeführerin und der negativen Prognose bezüglich der Gefahr der fortgesetzten Sozialhilfeabhängigkeit bei Nachzug des Beschwerdeführers ein erhebliches, öffentliches Interesse an der Verweigerung des Familiennachzugs des Beschwerdeführers besteht. Ausserdem heirateten die Beschwerdeführer zu einem Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer über kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz verfügte und die Beschwerdeführer aufgrund der erheblichen Sozialhilfeabhängigkeit der Beschwerdeführerin nicht davon ausgehen konnten, ihr Ehe- und Familienleben in der Schweiz pflegen zu können (vgl. Urteil 2C_891/2021 vom 6. Dezember 2022 E. 4.3.6). Vor diesem Hintergrund ist es zumutbar, wenn der Beschwerdeführer die familiären Beziehungen durch gelegentliche Besuche und mittels moderner Kommunikationsmittel aufrecht erhält. Das öffentliche Interesse an der Verweigerung des Familiennachzugs überwiegt deshalb vorliegend das entgegenstehende private Interesse am Nachzug des Beschwerdeführers. In diesem Sinne ist die Verweigerung des Nachzugs des Beschwerdeführers auch verhältnismässig. Die Verweigerung des Familiennachzugs, insbesondere die vorinstanzliche Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG und mithin das angefochtene Urteil, erweisen sich nach dem Gesagten als bundesrechts- und konventionskonform.”
Il diritto all'ottenimento del permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 cpv. 5 LStrI può essere fatto valere già nel procedimento per il rinnovo del permesso di soggiorno. La giurisprudenza conferma che il corrispondente diritto sussiste anche quando l'interessato richiede soltanto il rinnovo del proprio permesso di soggiorno.
“Ein weiterer Rechtsanspruch ergibt sich aus Art. 43 Abs. 2 AuG (vgl. heute Art. 43 Abs. 5 AIG) : Danach haben die Ehegatten bei einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren einen Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung; der entsprechende Rechtsanspruch gilt auch dann, wenn der betroffene Ausländer - wie hier - lediglich beantragt, seine Aufenthaltsbewilligung zu verlängern.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 237 Se è stato esposto in modo sostenibile un diritto al ricongiungimento familiare o alla proroga del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, il ricorso in materia di diritto pubblico è ammissibile; ai fini dell'esame è sufficiente che una tale pretesa potenziale sia presentata in modo difendibile.
“Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann vor Bundesgericht der letztinstanzliche, verfahrensabschliessende Entscheid eines kantonalen, oberen Gerichts auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts angefochten werden (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 90 BGG). Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen. Ein solcher besteht allerdings im vorliegenden Fall gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG (SR 142.20; Nachzug von Ehegatten und Kindern von Personen mit Niederlassungsbewilligung). Für das Eintreten genügt dabei, dass ein potentieller Anspruch auf den Familiennachzug in vertretbarer Weise dargetan wird (BGE 139 I 330 E. 1.1), was vorliegend der Fall ist. Auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist deshalb, unter Vorbehalt von E. 5.2 nachfolgend, einzutreten. Nicht einzutreten ist folglich auf die gleichzeitig erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 BGG e contrario).”
“Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig, da das Bundesrecht vorliegend einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einräumt (Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 42.20]) und der Beschwerdeführer zudem in vertretbarer Weise eine Verletzung von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV geltend macht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Die Beschwerde erfüllt auch die weiteren Zulässigkeitsvoraussetzungen (Art. 100 Abs. 1, Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 90, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 82 lit. a und Art. 89 Abs. 1 BGG), weshalb unter Vorbehalt des Nachfolgenden darauf einzutreten ist.”
L'art. 43 LStrI si applica soltanto ai coniugi stranieri e ai figli non coniugati di età inferiore ai 18 anni di persone in possesso di un permesso di domicilio. Se la persona di riferimento non è in possesso di un permesso di domicilio (p. es. la moglie), l'art. 43 LStrI non è applicabile.
“Soweit sich der Beschwerdeführer auf Art. 43 AIG beruft, verschafft ihm diese Bestimmung ebenfalls keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung. Art. 43 AIG regelt den Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ausländischer Ehegatten und lediger Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung. Da die Ehefrau des Beschwerdeführers über keine Niederlassungsbewilligung verfügt, ist diese Bestimmung vorliegend nicht anwendbar. Auch Art. 31 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) verschafft dem Beschwerdeführer keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung. Bei Art. 31 VZAE geht es um eine Ermessensbewilligung; die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist in diesem Zusammenhang deshalb ausgeschlossen (vgl. Urteil 2C_405/2015 vom 23. Oktober 2015 E. 4.2).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 235 In caso di residenze separate, devono, secondo la giurisprudenza, sussistere motivi oggettivabili e rilevanti («importanti»). Inoltre è richiesta la prova della persistenza della comunità coniugale/familiare. Questi requisiti sono cumulativi affinché il diritto al rilascio o al rinnovo del permesso rimanga valido nonostante la convivenza separata.
“Das Erfordernis des Zusammenwohnens im Sinne von Art. 43 AIG besteht nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft als solche andauert (Art. 49 AIG). Der Artikel spricht von Familiengemeinschaft, dürfte sich im Regelfall aber auf die Ehegemeinschaft beziehen (Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, Art. 49 AIG N 1). Bei einem Getrenntleben der Ehegatten ist nicht leichthin von einer fortbestehenden Ehegemeinschaft auszugehen (BGer 2C_375/2020 vom 24. Juli 2020 E. 2.2.1). Die Voraussetzungen des wichtigen Grundes für getrennte Wohnorte und des Weiterbestehens der Familiengemeinschaft sind kumulativ (BGer 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1). Wichtige Gründe müssen objektivierbar sein und eine gewisse Erheblichkeit aufweisen (BGer 2C_375/2020 vom 24. Juli 2020 E. 2.2.1, 2C_207/2011 vom 5. September 2011 E. 4.1). Entsprechende Nachweise für das Fortbestehen der Ehe sind durch die Ehegatten beizubringen, da es dabei um Umstände aus ihrem Lebensbereich geht, die sie besser kennen als die Behörden.”
“Demgegenüber müsse von einem erloschenen Ehewillen dann ausgegangen werden, wenn für getrennte Wohnsitze weder rechtserhebliche Gründe noch starke Bindungen ersichtlich seien. Nach einer Trennung von mehr als einem Jahr sei in aller Regel davon auszugehen, dass die eheliche Gemeinschaft aufgelöst beziehungsweise die Ehe definitiv gescheitert sei. Diesen mit der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts und des Bundesgerichts übereinstimmenden Erwägungen kann in allen Teilen gefolgt werden. Bei einem Getrenntleben der Ehegatten ist nicht leichthin von einer fortbestehenden Ehegemeinschaft auszugehen (VGE VD.2021.43 vom 28. Dezember 2021 E. 2.4.1, m.H. auf BGer 2C_375/2020 vom 24. Juli 2020 E. 2.2.1). Das Bundesgericht bejaht wichtige Gründe für das Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AIG nur restriktiv, erlaubt namentlich bei krisenbedingtem Getrenntleben in der Regel nur kurze Unterbrüche des Zusammenlebens von einigen Monaten und verlangt eine objektivierbare Erheblichkeit der Konfliktsituation (Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, Art. 43 AIG N 1, m.w.H.). Jedenfalls müssen wichtige Gründe für getrennte Wohnorte und das Weiterbestehen der Familiengemeinschaft als kumulative Voraussetzungen für einen fortdauernden Anspruch gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG bestehen (VGE VD.2021.43 vom 28. Dezember 2021 E. 2.4.1, m.H. auf BGer 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ab einem rund einjährigen Getrenntleben das Erlöschen des Ehewillens zu vermuten, vor allem, wenn das gemeinsame Eheleben in der Folge nicht wieder aufgenommen worden ist. In einem solchen Fall muss substantiiert dargelegt werden, dass weiterhin ein Ehewillen besteht (VGE VD.2020.116 vom 3. November 2020 E. 2.3, m.H. auf BGer 2C_845/2019 vom 19. Februar 2020 E. 4.2, m.H. auf BGer 2C_575/2009 vom 1. Juni 2010 E. 3.5 und 2C_40/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4). Entsprechende Nachweise für das Fortbestehen der Ehe sind durch die Ehegatten beizubringen, da es dabei um Umstände aus ihrem Lebensbereich geht, die sie besser kennen als die Behörden.”
Ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI è previsto un diritto al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno alle condizioni cumulative (lett. a–e): convivenza, abitazione adeguata alle esigenze, assenza di dipendenza dall'assistenza sociale, capacità di comunicazione nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio, nonché assenza di percezione di prestazioni complementari annuali o di un diritto a tali prestazioni derivante dal ricongiungimento. L'autorità può subordinare la concessione del permesso, se del caso, a condizioni o alla conclusione di un accordo d'integrazione.
“Sachverhalt hinreichend klar aus den Akten, weshalb sich weitere Beweiserhebungen erübrigen. 3. 3.1 Nach Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit einer Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Nach Auflösung der Ehegemeinschaft hat der ausländische Ehegatte einer niederlassungsberechtigten Person gemäss Art. 50 Abs. 1 AIG weiterhin Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit.”
“Die Voraussetzungen für einen Familiennachzug gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG sind demnach im vorliegenden Fall erfüllt, was zur Gutheissung der Beschwerde führt. Die Beurteilung der weiteren Rügen - namentlich der gerügten Verletzung des Diskriminierungsverbots (vgl. Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 18. April 1999; Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK] vom 4. November 1950) - erübrigt sich bei diesem Ausgang. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und das AFMB anzuweisen, der Ehefrau des Beschwerdeführers die Einreisebewilligung im Rahmen des Familiennachzuges zu erteilen. Dabei steht es im Ermessen der Behörde, die Bewilligung gegebenenfalls unter Auflagen oder Bedingungen zu erteilen und mit dem Abschluss einer Integrationsvereinbarung (Art. 43 Abs. 4 AIG) zu verbinden.”
Nella valutazione ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI si deve partire dalle condizioni pregresse e attuali e ponderare l'evoluzione finanziaria probabile nel lungo periodo. Non va considerato soltanto il reddito corrente, bensì anche le possibilità finanziarie di tutti i membri della famiglia. Semplici preoccupazioni finanziarie, così come ipotesi o motivi generici, non sono sufficienti.
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bezüglich der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit nach Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG analog auf die Rechtsprechung zur Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG abzustellen (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.5 und 6.1). Demnach ist dieses Kriterium erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3 mit Hinweisen; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_574/2018 vom 15. September 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (Urteile 2C_10/2022 vom 21.”
“a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). 2.2 Nicht strittig ist, dass die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. a, b, d und e AIG erfüllt sind. Ebenso ist die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 Satz 1 AIG gewahrt. 2.3 Die Vorinstanz verneinte jedoch das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. Dabei verwies sie insbesondere auf die Verschuldung des Beschwerdeführers. Diese betrug am 18. Mai 2020 rund Fr. 45'000.-. 2.3.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (BGr, 24.”
“Für die Beurteilung, ob das Kriterium der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG erfüllt ist, kann analog auf die Rechtsprechung zur Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG abgestellt werden (Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.5). Danach ist dieses Kriterium erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht (vgl. Urteile 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 4.1; 2C_953/2018 vom 23. Januar 2019 E. 3.1; 2C_834/2016 vom 31. Juli 2017 E. 2.1). Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (vgl. Urteile 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_574/2018 vom 15. September 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (vgl.”
“Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Der Anspruch auf Familiennachzug entfällt, wenn eine Person bzw. die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen (zum Ganzen: BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.3 mit weiteren Hinweisen; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2 [jeweils zum bis 31. Dezember 2018 in Kraft stehendes Recht]). Das mutmassliche Einkommen ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (zu Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG: BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1; zu Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG: BGr, 15. September 2020, 2C_35/2019, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 6.2). In Bezug auf das mutmassliche Einkommen der nachzuziehenden Person sind ein Arbeitsvertrag oder eine zugesicherte Stelle beachtlich (vgl. Spescha, Art. 43 AIG N. 4), aber auch bereits konkrete Bemühungen wie Deutschkurse oder Stellenbewerbungen (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 5.5.2). Bei jungen und gut ausgebildeten ausländischen Staatsangehörigen kann in der Regel erwartet werden, dass sie sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können, selbst wenn sie mit den hiesigen Verhältnissen noch nicht vertraut sind (BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.4; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2). 3.3 Der Ehemann und die Kinder der Beschwerdeführerin sind staatenlos, womit es auf deren finanzielle Situation nicht unmittelbar ankommt (vgl. Art. 23 des Übereinkommens vom 28.”
“4000.-- unterstützt werde. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass er mindestens den im Dezember 2020 in V.________ erhaltenen Lohn von Fr. 3'788.-- wird erwirtschaften können, ist ihm entgegenzuhalten, dass diese Aussage unbelegt geblieben ist. Zu Recht hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang das von ihm eingereichte Arbeitsversprechen für unzureichend qualifiziert, da er weder hatte nachweisen können, dass er über eine Ausbildung als Chauffeur noch über eine Fahrerlaubnis in der Schweiz verfügte. Unbehelflich ist deshalb auch die Behauptung, eine zukünftige Sozialhilfeabhängigkeit könne ausgeschlossen werden, da gemäss den Angaben des Migrationsamts des Kantons Freiburg das monatliche Budget eines Dreipersonenhaushalts Fr. 1834.-- nicht übersteige. In Abwesenheit eines Nachweises, der aufzeigt, dass ein ausreichendes Einkommen mittelfristig gesichert erscheint, muss die Gefahr einer zusätzlichen Belastung der öffentlichen Wohlfahrt bejaht werden. Auch die Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG sind insofern vorliegend nicht erfüllt.”
I conviventi non sono compresi nel diritto previsto dall'art. 43 cpv. 1 LStrI. Per loro è eventualmente concepibile la concessione discrezionale di un'autorizzazione per grave difficoltà personale (art. 30 cpv. 1 lett. b LStrI).
“Dabei ist wesentlich, ob die Partner in einem gemeinsamen Haushalt leben; zudem ist der Natur und Länge ihrer Beziehung sowie ihrem Interesse und ihrer Bindung aneinander, etwa durch Kinder oder andere Umstände wie die Übernahme von wechselseitiger Verantwortung, Rechnung zu tragen (vgl. BGer 2C_880/2017 vom 3. Mai 2018 E. 3.1, 2C_208/2015 vom 24. Juni 2015 E. 1.2; 2C_1194/2012 vom 31. Mai 2013 E. 4.4, 2C_1035/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 5.2). Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass ein Anspruch auf Familiennachzug für Konkubinatspaare vom Gesetzgeber gerade nicht vorgesehen worden ist und diese für eine allfällige Bewilligungserteilung auf die ermessensweise zu gewährende Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen aufgrund schwerwiegender persönlicher Härtefälle (vgl. Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG) verwiesen worden sind. Die gesetzliche Regelung des Familiennachzugs für Erwachsene aus Drittstaaten ist ausdrücklich auf Ehegatten und Personen in eingetragener Partnerschaft beschränkt (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 AIG, Art. 42 Abs. 2 AIG e contrario; Art. 52 AIG). Diese Regelung ist mit Art. 8 Ziff. 1 EMRK vereinbar, weil eine Heirat bzw. Eintragung der Partnerschaft in der Regel möglich und zumutbar ist (BGE 144 I 266 E. 2.5 S. 270 f.). 3.2.2 Fraglich erscheint, ob aufgrund der finanziellen Situation des Rekurrenten und seiner Partnerin im vorliegenden Fall von einer Übernahme wechselseitiger Verantwortung der Partner gesprochen werden kann. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, vermögen die Partner weder für ihre Kinder noch für sich selber finanziell aufzukommen, weshalb sie von der Sozialhilfe unterstützt werden müssen. Weiter ist festzustellen, dass Heiratsabsichten nicht einmal behauptet werden. Letztlich kann aber mit Blick auf die Einschränkungsmöglichkeit im Rahmen einer umfassenden Interessenabwägung offenbleiben, ob sich der Rekurrent mit Bezug auf seine Beziehung zu seiner Partnerin und den gemeinsamen Kindern auf den Schutzbereich von Art. 8 EMRK berufen kann.”
LStrI art. 43 n. 231 La durata matrimoniale di cinque anni può essere valutata dalle autorità o dai tribunali come indizio dell'esistenza di un matrimonio fittizio e comporta un esame più approfondito degli eventuali indizi di matrimonio fittizio in relazione all'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Sodann ist dem Beschwerdeführer zwar Recht zu geben, dass er (bei Unterstellung eines echten Ehewillens) grundsätzlich schon nach drei Ehejahren einen Anspruch auf eine eigenständige Aufenthaltsbewilligung hätte geltend machen können (vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG); für eine unbefristete Niederlassungsbewilligung, die unter den Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Familiennachzug mit sich bringt, bedurfte es jedoch fünf Ehejahre (vgl. Art. 43 Abs. 5 AIG). Angesichts dessen erscheint es entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht willkürlich, dass die Vorinstanz die fünfjährige Ehedauer als Indiz für eine Scheinehe betrachtete. Das für eine Scheinehe sprechende Gesamtbild vermag der Beschwerdeführer auch nicht damit in Frage zu stellen, dass er vorbringt, die Ex-Ehefrau habe ihm nach der "Affäre" eine zweite Chance gegeben, die Widersprüche und Wissenslücken in ihren Befragungen seien auf sprachliche Schwierigkeiten sowie die Stresssituation am Tag der Polizeikontrolle zurückzuführen und die Abwesenheit naher Verwandter an der Hochzeit sei familiären und finanziellen Gründen geschuldet - ohne jedoch zu erklären, wieso die Hochzeit unter den gegebenen Umständen nicht in Serbien statt in der Schweiz gefeiert wurde.”
In caso di venire meno del diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, nell'ambito dell'esame del caso di particolare durezza devono essere considerati diversi elementi; tra questi, in particolare, il grado di integrazione della persona straniera interessata e — nella misura in cui rilevi — gli interessi e la situazione di integrazione dei figli che vivono in Svizzera.
“1 VZAE erwähnten Gesichtspunkte bei der entsprechenden Wertung eine Rolle spielen, auch wenn sie einzeln betrachtet grundsätzlich noch keinen Härtefall begründen (BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348; vgl. BGer 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.3.1). Dabei handelt es sich um die Integration der ausländischen Person, die Familienverhältnisse, insbesondere der Zeitpunkt der Einschulung und die Dauer des Schulbesuchs der Kinder, die finanziellen Verhältnisse, die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz, den Gesundheitszustand und die Möglichkeiten für eine Wiedereingliederung im Herkunftsstaat (Art. 31 Abs. 1 VZAE). Dementsprechend ist im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG auch den Interessen allfälliger Kinder Rechnung zu tragen, falls eine enge Beziehung zu ihnen besteht und sie in der Schweiz ihrerseits gut integriert erscheinen (BGE 138 II 229 E. 3.1 S. 232). Ein nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalls eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 42 Abs. 1 oder Art. 43 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350; BGer 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.3.1). Eine erfolgreiche Integration genügt für sich genommen nicht zur Begründung eines Anspruchs gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG (BGer 2C_842/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 4.3.3). Wenn der Aufenthalt nur kürzere Zeit gedauert hat, die ausländische Person keine engen Beziehungen zur Schweiz geknüpft hat, gemeinsame Kinder fehlen und die Wiederintegration im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt, lässt sich ein Anspruch gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b nur selten rechtfertigen (BGer 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.3.1; vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350).”
In determinati casi il soggiorno di un coniuge straniero ai sensi dell'art. 43 LStrI può essere valutato come dipendente dal titolo di soggiorno del partner; in tal caso può mancare un diritto autonomo di soggiorno del coniuge. La Corte federale ha affermato ciò, ad esempio, quando le circostanze di fatto — in particolare la stessa cittadinanza, la moglie entrata nel Paese solo in età adulta, l'assenza di attività lavorativa e la scarsa integrazione dei figli — lasciavano concludere che il diritto di soggiorno della moglie fosse legato a quello del marito.
“Sous l'angle de la garantie du respect de la vie familiale tout d'abord, il sied de relever que l'épouse du recourant est, comme lui, de nationalité camerounaise. Elle a quitté ce pays pour venir en Suisse en 2016 par le biais du regroupement familial, dans le cadre de son mariage avec le recourant. Dans cette mesure, il ne ressort pas de la décision attaquée que l'épouse et les enfants disposeraient d'un droit de séjour durable en Suisse qui soit indépendant de celui de leur époux, respectivement père (cf. art. 43 LEI). Au demeurant, il ressort de l'état de fait cantonal que l'épouse du recourant ne travaille pas; lors de l'audience d'appel, le recourant a déclaré que celle-ci avait terminé ses études visant l'obtention d'un brevet fédéral de gestion et souhaitait désormais poursuivre sa formation par un bachelor, selon l'issue de la présente procédure (jugement entrepris, p. 3). Par ailleurs, la cour cantonale a constaté que les enfants du couple, nés en 2017 et 2019, n'étaient pas encore scolarisés. Aussi, considérant que l'épouse est ressortissante du même pays que le recourant, qu'elle est arrivée en Suisse à l'âge adulte, que les études qu'elle poursuivait sont achevées, qu'elle n'a encore jamais travaillé dans ce pays, que son droit de séjour paraît lié à celui de son époux et, enfin, que les deux enfants du couple ne sont pas encore intégrés à la vie suisse par l'intermédiaire de l'école, on peut attendre des personnes concernées qu'elles réalisent leur vie de famille à l'étranger (cf. consid.”
Un soggiorno prolungato e legittimo insieme a un minore residente in Svizzera può costituire una vita familiare meritevole di protezione ai sensi dell'art. 8 CEDU. Se l'art. 8 CEDU è fatto valere in modo sostanziato, un ricorso contro una decisione in materia di diritto degli stranieri relativa al permesso di domicilio in questione ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI non è a priori inammissibile; tuttavia la questione se siano soddisfatti i requisiti materiali per il permesso rientra nella decisione sul merito.
“D'après l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions relatives à une autorisation de droit des étrangers à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. En l'occurrence, le recourant, qui séjourne légalement en Suisse depuis plus de dix ans, où vit son enfant mineur, vraisemblablement, au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 al. 6 LEI), invoque de façon défendable l'art. 8 CEDH. Cette disposition étant de nature à lui conférer un droit (cf. ATF 144 I 266 consid. 3.9; 136 II 177 consid. 1.2), son recours échappe au motif d'irrecevabilité prévu à l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, étant précisé que le point de savoir si l'intéressé remplit les conditions pour obtenir l'autorisation requise relève du fond et non de la recevabilité (cf. ATF 136 II 177 consid. 1.1 s.). Les autres conditions de recevabilité du recours en matière de droit public sont également réunies (cf. art. 42, 82 let. a, 86 al. 1 let. d et al. 2, 89 al. 1, 90 et 100 al. 1 LTF), si bien qu'il convient d'entrer en matière.”
l'art. 43 LStrI subordina il diritto al ricongiungimento all'esistenza della relazione di coppia nella forma del matrimonio o dell'unione registrata. Anche qualora in ciò si potesse ravvisare una discriminazione di altre forme di vita suscettibile di rilievi costituzionali, il Tribunale federale è vincolato alla valutazione del legislatore.
“Die verfassungsrechtlichen Bestimmungen, auf die sich der Beschwerdeführer beruft (Art. 8 Abs. 2, Art. 13 und Art. 14 BV), sind ihm vor Bundesgericht keine Hilfe. Der Gesetzgeber hat mit Art. 43 AIG die Entscheidung getroffen, den landesrechtlichen Anspruch auf Nachzug des Partners einer in der Schweiz niedergelassenen Person davon abhängig zu machen, dass die Paarbeziehung in der Form der Ehe (oder der eingetragenen Partnerschaft; vgl. Art. 52 AIG) gelebt wird. Selbst wenn darin eine verfassungsrechtlich bedenkliche Diskriminierung anderer Lebensformen zu sehen wäre, wäre das Bundesgericht an die Wertung des Gesetzgebers gebunden (Art. 190 BV; vgl. BGE 146 V 378 E. 3.2).”
Alla dissoluzione del matrimonio può permanere il diritto al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI, se importanti motivi personali rendono necessario un ulteriore soggiorno. In particolare, la persistenza del rapporto genitore-figlio con i figli in comune può costituire un tale motivo rilevante. Per l'accertamento di un caso di difficoltà post-matrimoniale la giurisprudenza esige una certa continuità ovvero un nesso di causalità rispetto alla comunità coniugale o familiare venuta meno.
“Gemäss Art. 50 Abs. 1 Bst. b AIG besteht der Anspruch des Ehegatten auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG nach Auflösung der Ehe verselbständigt weiter, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Der Fortbestand der elterlichen Beziehung zum hier gefestigt anwesenheitsberechtigten Kind kann einen wichtigen Grund zum Verbleib im Land bilden (BGE 143 I 21 E. 4.1, 139 I 315 E. 2.1). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung erfasst der sachliche Anwendungsbereich von Art. 50 Abs. 1 Bst. b AIG grundsätzlich und in erster Linie die gemeinsamen Kinder der Eheleute, deren Beziehung gescheitert ist (BGE 143 I 21 E. 4.2.1). Für die Bejahung eines nachehelichen Härtefalls ist eine gewisse Kontinuität bzw. Kausalität mit bzw. zur gescheiterten ehelichen und familiären Gemeinschaft verlangt (vgl. etwa BGer 2C_880/2022 vom”
LStrI art. 43 n. 225 Secondo la giurisprudenza, offerte presentate all'ultimo momento o successivamente possono costituire un vero novum e rimanere non prese in considerazione. Promesse non vincolanti o semplici manifestazioni d'interesse non sono sufficienti; per la computazione dei redditi futuri sono necessarie assicurazioni concrete e vincolanti ovvero un contratto di lavoro garantito, oppure deve risultare con alta probabilità che i redditi futuri porranno fine alle prestazioni complementari.
“Dass die Vorinstanz gestützt auf diese Sachlage davon ausging, es erscheine nicht offensichtlich, dass der Beschwerdeführer und seine Verlobte nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG erfüllen würden, ist nicht zu beanstanden. Die gegenteiligen Ausführungen des Beschwerdeführers überzeugen nicht: Er macht im Wesentlichen geltend, dass die C.________ AG dem Beschwerdeführer am 16. Dezember 2022 nunmehr eine detaillierte und sehr konkrete Offerte hinsichtlich des Abschlusses eines Arbeitsvertrages unterbreitet habe, welche den vom Verwaltungsgericht genannten Parametern unter allen Titeln entspreche. Ein Aufenthaltsanspruch sei damit klar ausgewiesen, da kein Fehlbetrag mehr vorliegen würde. Wie bereits dargelegt (vorstehende E. 2.3), handelt es sich bei der erwähnten Offerte um ein echtes Novum, das vor dem Bundesgericht entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht berücksichtigt werden kann.”
“Das AFMB führte in seiner Verfügung vom 7. Februar 2022 aus, die in Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG enthaltene Bedingung, wonach die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen beziehen dürfe, sei im Fall des Beschwerdeführers nicht erfüllt. Allfällige künftige Einkommen müssten berücksichtigt werden, sofern diese mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Beendigung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen zur Folge hätten und somit zu einer nachhaltigen Entlastung der öffentlichen Hand führen würden. Dem AFMB liege jedoch kein entsprechender Vorvertrag und keine verbindliche Stellenzusicherung für B.____ vor. Der Beschwerdeführer beziehe bereits heute Ergänzungsleistungen und seine Ehefrau hätte nach dem Familiennachzug ebenfalls Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Folglich bestehe kein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG.”
“Auf die erbotene Zeugenbefragung von E ist in diesem Zusammenhang in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, da mündliche Angaben seinerseits zu einer künftigen Anstellung von X einerseits nicht verbindlich wären und sich die Sachlage andererseits jederzeit ändern kann. Dasselbe gilt für die behaupteten, nicht näher belegten telefonischen Interessensbekundungen an einer Anstellung von X. Der Beschwerdeführer führt in seiner Beschwerde schliesslich eigens aus, dass seine Verlobte weder einen Arbeitsvertrag noch eine konkrete Zusicherung für einen Stellenantritt in der Schweiz hat. Auch die Zahlen aus einer Medienmitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft über die hiesige Gesamtbeschäftigung lassen keine konkreten Rückschlüsse auf eine gesicherte Anstellung von X in der Schweiz mit hinreichendem Verdienst zu. Insgesamt ist unter den gegebenen Umständen somit nicht offensichtlich, dass der Beschwerdeführer und seine Verlobte nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG erfüllen würden.”
Se viene meno il titolo di soggiorno originario del soggetto che conferisce il diritto (p.es. per trasferimento o per revoca del permesso di domicilio), viene in linea di principio meno anche il diritto derivato del coniuge straniero ai sensi dell'art. 43 LStrI. In tal caso gli art. 43 LStrI e, su tale base, l'art. 50 LStrI non sono applicabili, poiché l'art. 50 si collega esclusivamente a un titolo di diritto originario esistente al momento dello scioglimento.
“Diese beiden Bestimmungen statuieren eine abgeleitete Anwesenheitsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen. Ist dieser Zweck nicht mehr erreichbar, so fällt der abgeleitete Anwesenheitsanspruch grundsätzlich dahin (BGE 140 II 129 E. 3.4). Der in Art. 50 AIG geregelte Anspruch schliesst an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an, besteht aber unter den genannten Voraussetzungen verselbständigt weiter (BGE 140 II 129 E. 3.5; Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1). Reist der originär Aufenthaltsberechtigte während der Ehegemeinschaft aus der Schweiz aus, verliert der andere Ehegatte den abgeleiteten Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung aus Art. 42 oder Art. 43 AIG. Dasselbe gilt für den Fall des Verlusts der Niederlassungsbewilligung infolge Widerrufs gemäss Art. 63 AIG (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1; vgl. BGE 140 II 129 E. 3.4). Entfällt die originäre Aufenthaltsbewilligung, entfällt auch der Anspruch, daraus eine Bewilligung abzuleiten. In diesem Fall sind Art. 42 und Art. 43 AIG nicht anwendbar und folglich nachher auch Art. 50 AIG nicht. Der Anspruch aus Art. 50 AIG setzt somit voraus, dass zum Zeitpunkt, in dem die Ehe oder Familiengemeinschaft aufgelöst wird, eine originäre Anspruchsberechtigung besteht, die einen Anspruch vermittelt. Der den Anspruch vermittelnde Ehegatte muss folglich noch über einen eigenen Anspruch verfügen. Weder darf der Anspruch widerrufen worden sein, noch darf der Ehegatte (freiwillig) aus der Schweiz ausgereist sein (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1).”
“Der Aufenthaltsanspruch von Art. 50 AIG knüpft explizit an die Voraussetzungen von Art. 42 und Art. 43 AIG an. Er setzt damit voraus, dass der Ehegatte, von dem die Aufenthaltsbewilligung abgeleitet werden soll, über das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt (Urteile 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1 und 2C_202/2018 vom 19. Juli 2019 E. 3.1). Systematisch steht Art. 50 AIG im Zusammenhang mit Art. 42 und Art. 43 AIG (BGE 140 II 289 E. 3.6.1; 136 II 113 E. 3.3.2). Diese beiden Bestimmungen statuieren eine abgeleitete Anwesenheitsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen. Ist dieser Zweck nicht mehr erreichbar, so fällt der abgeleitete Anwesenheitsanspruch grundsätzlich dahin (BGE 140 II 129 E. 3.4). Der in Art. 50 AIG geregelte Anspruch schliesst an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an, besteht aber unter den genannten Voraussetzungen verselbständigt weiter (BGE 140 II 129 E. 3.5; Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1). Reist der originär Aufenthaltsberechtigte während der Ehegemeinschaft aus der Schweiz aus, verliert der andere Ehegatte den abgeleiteten Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung aus Art. 42 oder Art. 43 AIG. Dasselbe gilt für den Fall des Verlusts der Niederlassungsbewilligung infolge Widerrufs gemäss Art. 63 AIG (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1; vgl. BGE 140 II 129 E.”
L'art. 43 cpv. 1 LStrI costituisce un potenziale diritto di diritto federale al ricongiungimento familiare per il coniuge straniero e i figli non coniugati di età inferiore ai 18 anni dei titolari di un permesso di domicilio. Se i requisiti di legge per la concessione sono effettivamente soddisfatti è invece una questione di merito che va esaminata separatamente.
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Sowohl auf die Weitergeltung der Niederlassungsbewilligung (BGE 135 II 1 E. 1.2.1; Urteile 2C_171/2024 vom 20. November 2024 E. 1; 2C_5/2024 vom 6. September 2024 E. 1.1) als auch auf den Familiennachzug (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]; Urteile 2C_501/2024 vom 3. Dezember 2024 E. 2; 2C_648/2023 vom 8. Oktober 2024 E. 1; 2C_5/2024 vom 6. September 2024 E. 1.1) besteht grundsätzlich ein Anspruch. Ob die Voraussetzungen dafür tatsächlich vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1). Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen (Art. 42, Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG) erfüllt sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ein solcher, potentieller Anspruch besteht allerdings im vorliegenden Fall gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug bzw. Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung). Ob die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllt sind, ist praxisgemäss eine Frage der materiellen Beurteilung (BGE 139 I 330 E. 1.1). Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 BGG), ist auf die im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.”
“Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Endentscheid des Verwaltungsgerichts vom 23. August 2023 (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Auf dem hier betroffenen Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 lit. a BGG) nur zulässig, wenn auf die angestrebte Aufenthaltsbewilligung ein bundes- oder völkerrechtlicher Anspruch besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Die Ehefrau des Beschwerdeführers verfügt über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz, womit ein potenzieller Anspruch auf Familiennachzug betreffend den Beschwerdeführer ausgewiesen ist (Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Da auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 42, Art. 89 Abs. 1, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 BGG), ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.”
“1 BGG) und formgerecht (Art. 42 BGG) eingereichte Beschwerde richtet sich gegen das verfahrensabschliessende (Art. 90 BGG) Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Mai 2022 (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG) und betrifft eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin verfügt über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz, womit ein potenzieller Anspruch auf Familiennachzug für ihren Ehemann ausgewiesen ist (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Da die Beschwerdeführer überdies zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert sind (Art. 89 Abs. 1 BGG), ist unter Vorbehalt des Nachfolgenden darauf einzutreten.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ein solcher besteht im vorliegenden Fall gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug zu Personen mit Niederlassungsbewilligung) sowie Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV (Schutz des Familien- und Privatlebens). Ob die erforderlichen Bewilligungsvoraussetzungen gegeben sind, ist praxisgemäss eine Frage der materiellen Beurteilung; für das Eintreten genügt, dass - wie hier - ein potentieller Anspruch auf Familiennachzug bzw. Aufenthalt in der Schweiz in vertretbarer Weise dargetan wird (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 222 In presenza di un particolare bisogno d'integrazione ai sensi dell'art. 58a LStrI, il rilascio o il rinnovo del permesso di soggiorno può essere subordinato alla conclusione di un accordo d'integrazione. Le autorità dispongono a tal riguardo di un potere discrezionale e possono concedere il permesso con prescrizioni o condizioni, in particolare sotto forma di un accordo d'integrazione.
“Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans titulaires d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 2.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). 2.3 Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al. 4 LEI et 73 al. 3 OASA). Les limites d'âge et les délais prévus à l'art. 47 LEI visent à permettre une intégration précoce et à offrir une formation scolaire en Suisse aussi complète que possible (ATF 133 II 6 consid. 5.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1176/2016 du 26 juillet 2017 consid. 4.2.2 et les arrêts cités). Les délais prévus à l'art. 47 LEI ont également pour objectif la régulation de l'afflux d'étrangers (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1/2017 du 22 mai 2017 consid.”
“Die Voraussetzungen für einen Familiennachzug gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG sind demnach im vorliegenden Fall erfüllt, was zur Gutheissung der Beschwerde führt. Die Beurteilung der weiteren Rügen - namentlich der gerügten Verletzung des Diskriminierungsverbots (vgl. Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 18. April 1999; Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK] vom 4. November 1950) - erübrigt sich bei diesem Ausgang. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und das AFMB anzuweisen, der Ehefrau des Beschwerdeführers die Einreisebewilligung im Rahmen des Familiennachzuges zu erteilen. Dabei steht es im Ermessen der Behörde, die Bewilligung gegebenenfalls unter Auflagen oder Bedingungen zu erteilen und mit dem Abschluss einer Integrationsvereinbarung (Art. 43 Abs. 4 AIG) zu verbinden.”
“Die Prognose über die Auswirkungen des Ehegattennachzugs auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführer führt nach dem vorliegend sinngemäss heranzuziehenden Massstab der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit zum Ergebnis, dass die Familie voraussichtlich längerfristig ein stabiles Gesamteinkommen erzielen wird, welches über dem sozialhilferechtlichen Bedarf zu liegen kommt. Die Voraussetzungen der Art. 43 Abs. 1 lit. c und e AIG für eine Bewilligung des Familiennachzugs sind daher entgegen der Vorinstanz als erfüllt zu betrachten. In diesem Zusammenhang werden die Beschwerdeführer - wie in der Beschwerdebegründung angeboten - auf ihrer Zusage behaftet, inskünftig auf Ergänzungsleistungen zu verzichten. Dies führt zu Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und das AFMB ist anzuweisen, der Ehegattin die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Es steht dabei im Ermessen der Behörde, die Bewilligung gegebenenfalls unter Auflagen oder Bedingungen zu erteilen und mit dem Abschluss einer Integrationsvereinbarung (Art. 43 Abs. 4 AIG) zu verbinden. Das Kind hat Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). Gleichzeitig ist die schweizerische Auslandvertretung von der Behörde zur Ausstellung der nachgesuchten Einreisebewilligungen zu ermächtigen.”
I coniugi stranieri hanno, ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, in linea di principio un diritto soggettivo al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno se sono sposati con una persona stabilmente residente in Svizzera. Se la via del ricorso nel merito è aperta e l'impugnazione di una decisione interlocutoria si fonda su tale via, il ricorso deve essere ricevuto come ricorso in materia di diritto pubblico, anche se l'oggetto della controversia dinanzi al Tribunale federale si limita di fatto alla concessione dell'assistenza giudiziaria gratuita (cfr. 2C_156/2021 E.1).
“Darauf hat dieser grundsätzlich einen Rechtsanspruch (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG SR 142.20), da er mit der in der Schweiz niedergelassenen Beschwerdeführerin 2 verheiratet ist. Da der Rechtsweg in der Hauptsache offensteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario) und sich die Anfechtung des Zwischenentscheides nach diesem Rechtsweg richtet, ist die vorliegende Beschwerde demnach als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegen zu nehmen, auch wenn sich der Streitgegenstand vor Bundesgericht auf die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren beschränkt (BGE 137 III 380 E. 1.1). Als Verfügungsadressaten sind die Beschwerdeführenden gestützt auf Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert; auf das form- und fristgerecht eingereichte Rechtsmittel (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist daher einzutreten.”
“Darauf hat dieser grundsätzlich einen Rechtsanspruch (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG SR 142.20), da er mit der in der Schweiz niedergelassenen Beschwerdeführerin 2 verheiratet ist. Da der Rechtsweg in der Hauptsache offensteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario) und sich die Anfechtung des Zwischenentscheides nach diesem Rechtsweg richtet, ist die vorliegende Beschwerde demnach als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegen zu nehmen, auch wenn sich der Streitgegenstand vor Bundesgericht auf die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren beschränkt (BGE 137 III 380 E. 1.1). Als Verfügungsadressaten sind die Beschwerdeführenden gestützt auf Art. 89 Abs. 1 lit. a BGG zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert; auf das form- und fristgerecht eingereichte Rechtsmittel (Art. 42 und Art. 100 Abs. 1 BGG) ist daher einzutreten.”
La persistenza del diritto derivante dall'art. 43 LStrI dopo lo scioglimento della famiglia è disciplinata dagli art. 50 ss. LStrI. Tale disposizione sembra applicarsi anche nell'ambito di applicazione del FZA e in caso di morte di un familiare. La sussistenza continuata del diritto presuppone, in particolare, che il matrimonio sia durato almeno tre anni e che siano soddisfatti i criteri di integrazione; restano tuttavia riserve in caso di rivendicazione abusiva ai sensi dell'art. 51 LStrI.
“Der Beschwerdeführer hat die hier interessierende Aufenthaltsbewilligung als Ehegatte einer in der Schweiz aufenthaltsberechtigten EU-Bürgerin gestützt auf Art. 7 lit. d FZA i.V.m. Art. 3 Anhang I FZA erhalten; heute leitet er einen Anspruch auf Verlängerung (bzw. Aufrechterhaltung) seiner Aufenthaltsbewilligung aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ab. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG sieht vor, dass der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach den Art. 42 und Art. 43 AIG weiterbesteht, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind; diese Vorschrift kommt auch im Anwendungsbereich des FZA zum Tragen, und zwar selbst dann, wenn die anspruchsvermittelnde Ex-Ehegattin - wie vorliegend (vgl. Bst. A hiervor) - nur über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt (BGE 144 II 1 E. 4.7; anders würde der Fall liegen, wenn die Ex-Ehegattin ihr Aufenthaltsrecht zwischenzeitlich verloren hätte, vgl. Urteil 2C_812/2020 vom 23. Februar 2021 E. 2.2.1 und 2.2.2). Vorbehalten bleiben Fälle, in denen der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird, namentlich weil die ausländerrechtlichen Vorschriften umgangen werden sollen (Art. 51 Abs. 2 lit. a AIG) bzw. weil die Behörden über das Bestehen einer Ehe getäuscht worden sind (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG).”
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de l'Algérie (ATA/823/2019 du 25 avril 2019 consid. 5). 7) a. Aux termes de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui et de ne pas dépendre de l'aide sociale. b. En l'occurrence, feu Mme C______, épouse du recourant, était titulaire d'une autorisation d'établissement, de sorte que l'art. 43 al. 1 LEI lui aurait été applicable. Toutefois et compte tenu du décès de celle-ci, les dispositions relatives à la dissolution de la famille s'appliquent à la situation juridique actuelle du recourant (art. 50 LEI et ss). 8) a. Aux termes de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation d'établissement et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l'art. 43 LEI subsiste lorsque l'union conjugale a duré au moins trois ans et que l'intégration est réussie. La période minimale de trois ans de l'union conjugale commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s'achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 138 II 229 consid. 2 ; 136 II 113 consid. 3.3.3). Seules les années de mariage et non de concubinage sont pertinentes (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_178/2014 du 20 mars 2014 consid. 5.2). Il n'est pas nécessaire d'examiner la condition de la réussite de l'intégration lorsque l'union conjugale a duré moins de trois ans, les deux conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 2C_352/2014 du 18 mars 2015 consid. 4 ; ATA/1091/2018 du 16 octobre 2018 consid. 5a). b. Le principe de l'intégration doit permettre aux étrangers, dont le séjour est légal et durable, de participer à la vie économique, sociale et culturelle de la Suisse (art. 4 al. 2 LEI ; ATF 134 II 1 consid.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 219 Se la domanda viene presentata soltanto dopo il raggiungimento della maggiore età, secondo le decisioni citate non sussiste alcun diritto al rilascio di un permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI.
“Par ailleurs, il n'incombait pas à l'ambassade de contrôler ni de faire en sorte que la demande soit déposée avant la majorité de A.________, les autorités migratoires n'étant pas tenues d'informer activement les étrangers de tous les délais qui leur sont applicables, y compris ceux relatifs au regroupement familial (TF 2C_776/2017 du 2 octobre 2017 consid. 3.2; 2C_97/2013 du 26 août 2013 consid. 4 qui concernait précisément le délai pour demander un regroupement familial; PE.2022.0003 du 12 mai 2022 consid. 5b). Quant au fait qu'alors qu'il aurait déjà pu constater que la demande était tardive, le SPOP en a néanmoins poursuivi l'instruction et a requis des informations et des documents supplémentaires, bien qu'on puisse s’en étonner dans la mesure où cela a pu engendrer un faux espoir pour les recourants, il ne saurait toutefois constituer un motif pour que le SPOP fasse droit à la demande. Dès lors que le jour où il a déposé sa demande, A.________ avait plus de dix-huit ans, il ne pouvait se voir octroyer une autorisation de séjour sur la base de l'art. 43 LEI. Il est ainsi inutile de vérifier s’il y a lieu d’entrer en matière sur cette requête au regard de l’art. 47 al. 4 LEI, qui ne trouve pas application. Les recourants ne peuvent ainsi se prévaloir des dispositions de droit interne pour obtenir une autorisation de séjour par regroupement familial.”
“Par ailleurs, il n'incombait pas à l'ambassade de contrôler ni de faire en sorte que la demande soit déposée avant la majorité de A.________, les autorités migratoires n'étant pas tenues d'informer activement les étrangers de tous les délais qui leur sont applicables, y compris ceux relatifs au regroupement familial (TF 2C_776/2017 du 2 octobre 2017 consid. 3.2; 2C_97/2013 du 26 août 2013 consid. 4 qui concernait précisément le délai pour demander un regroupement familial; PE.2022.0003 du 12 mai 2022 consid. 5b). Quant au fait qu'alors qu'il aurait déjà pu constater que la demande était tardive, le SPOP en a néanmoins poursuivi l'instruction et a requis des informations et des documents supplémentaires, bien qu'on puisse s’en étonner dans la mesure où cela a pu engendrer un faux espoir pour les recourants, il ne saurait toutefois constituer un motif pour que le SPOP fasse droit à la demande. Dès lors que le jour où il a déposé sa demande, A.________ avait plus de dix-huit ans, il ne pouvait se voir octroyer une autorisation de séjour sur la base de l'art. 43 LEI. Il est ainsi inutile de vérifier s’il y a lieu d’entrer en matière sur cette requête au regard de l’art. 47 al. 4 LEI, qui ne trouve pas application. Les recourants ne peuvent ainsi se prévaloir des dispositions de droit interne pour obtenir une autorisation de séjour par regroupement familial.”
Per le domande presentate prima del 1° gennaio 2019 si applica la normativa vigente prima della modifica del 2019 (art. 43 cpv. 1 LStrI).
“20), et de l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à la jurisprudence du Tribunal fédéral (arrêts du Tribunal fédéral 2C_841/2019 du 11 octobre 2019 consid. 3 ; 2C_737/2019 du 27 septembre 2019 consid. 4.1), les demandes déposées, comme en l'espèce, avant le 1er janvier 2019 sont régies par l'ancien droit. 5) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissantes et ressortissants du Kosovo. 6) a. La conjointe étrangère ou le conjoint étranger de la ou du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui (art. 43 al. 1 LEI). L’autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d’une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c ; art. 44 LEI). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. Comme le délai dépend de l’âge de l’enfant, le moment du dépôt de la demande est également déterminant à ce dernier égard (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1 ; 2C_207/2017 du 2 novembre 2017 consid. 1.1). Les délais commencent à courir pour les membres de la famille de personnes étrangères, lors de l’octroi de l’autorisation de séjour ou d’établissement ou lors de l’établissement du lien familial (art.”
Nel caso manchino ancora conoscenze orali della lingua a livello A1, secondo la giurisprudenza può essere sufficiente, in luogo di un'attestazione linguistica esistente, l'iscrizione a un'offerta adeguata di promozione linguistica come requisito per il rilascio (cfr. art. 43 cpv. 2 LStrI e giurisprudenza in proposito). L'istruzione della SEM richiede che la prova di tale iscrizione possa essere presentata al più tardi al momento della registrazione in Svizzera. Per ragioni di proporzionalità, non è necessario, nel singolo caso, esigere già durante la procedura di rilascio del permesso un'iscrizione vincolante al corso quando una data d'ingresso non è ancora fissata o non è prevedibile.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG die Anmeldung zu einem Sprachförderangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG unter den gleichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Diese Bewilligungsvoraussetzungen sind mit der EMRK vereinbar (BGE 137 I 284 E. 2.6). Insbesondere ist das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs konventionsrechtlich anerkannt (BGE 139 I 330 E. 3.2). Die Ansprüche nach Art. 43 AIG erlöschen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (lit.”
“Die Kosten der Krankenkassenprämien belaufen sich für den Ehemann der Beschwerdeführerin in Anbetracht des zwischenzeitlich erfolgten Prämienanstiegs vermutlich auf monatlich Fr. 350.-. Für die Beschwerdeführerin ist mit ähnlichen Kosten zu rechnen. Des Weiteren sind die Kosten für die Hausrats- und Haftpflichtversicherung in Höhe von pauschal Fr. 60.- pro Monat miteinzubeziehen (vgl. VGr, 4. Februar 2021, VB.2020.00881, E. 4.2.1 am Ende, mit Hinweis). Zudem sind angesichts der regelmässigen Nachtarbeit des Ehemanns der Beschwerdeführerin gemäss SKOS-Richtlinien Fr. 200.- für auswärtige Verpflegung zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich ein Bedarf von Fr. 3'618.- pro Monat. Das Ehepaar vermag seinen Lebensunterhalt folglich bereits mit dem Einkommen des Ehemanns der Beschwerdeführerin zu decken, auch wenn gewisse Bedarfspositionen in Zukunft noch höher ausfallen würden. Ohnehin ist nach der Einreise auch mit einem gewissen Einkommen der Beschwerdeführerin zu rechnen. 6.3 Die Beschwerdeführerin hat schliesslich bereits Sprachkurse für die deutsche Sprache besucht, womit auch die Voraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG erfüllt ist (vgl. VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00518, E. 4.3, wo bereits eine Anmeldung für einen Sprachkurs als ausreichend erachtet wurde). 6.4 Da alle Voraussetzungen von Art. 43 AIG erfüllt sind, hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug. 7. Die Beschwerde ist nach dem Gesagten gutzuheissen. Der Beschwerdegegner wird angewiesen, der Beschwerdeführerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. 8. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG). Des Weiteren hat der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin antragsgemäss eine angemessene Parteientschädigung von Fr. 2'000.- für das Rekurs- und Fr. 1'500.- (je inklusive Mehrwertsteuer) für das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Demgemäss erkennt die Kammer: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Dispositiv-Ziff.- I des Entscheids der Sicherheitsdirektion vom 24.”
“2 Der Beschwerdeführer erzielt als Betriebsmitarbeiter der E AG seit dem 1. Juni 2022 ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von Fr. 3'900.-. In den Akten ist ausserdem ein Schreiben eines Restaurants vorhanden, worin der Beschwerdeführerin eine Stelle als … mit einem Arbeitspensum von 80 % zugesichert wird. Dafür, dass es sich hierbei um ein reines Gefälligkeitsschreiben handeln könnte, finden sich in den Akten keine Hinweise. Damit liegen keine konkreten Anhaltspunkte vor, die darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführerin nach der Heirat mit ihrem Verlobten auf Sozialhilfe angewiesen sein wird. 4.3 Weitere Gründe, die dem künftigen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 43 AIG entgegenstünden, sind bei der hier vorzunehmenden summarischen Prüfung nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer verfügt über eine 3 ½-Zimmer-Wohnung, in der die beiden bereits gemeinsam wohnen. Die Beschwerdeführerin hat sodann eine Bestätigung der Anmeldung für einen Sprachkurs eingereicht, womit die Voraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG ebenfalls erfüllt ist. 5. 5.1 Absehbar ist die Eheschliessung, wenn mit der Beschaffung der zivilrechtlich erforderlichen Papiere bzw. Bestätigungen innert der für die Vorbereitung der Eheschliessung üblichen Zeitperiode von sechs Monaten gerechnet werden kann (BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 3.1; VGr, 12. Oktober 2023, VB.2023.00453, E. 3.2). 5.2 Die Beschwerdeführenden reichten am 6. Februar 2023 auf dem Zivilstandsamt der Stadt Zürich ein Gesuch um Vorbereitung der Eheschliessung ein. Gemäss Schreiben des Zivilstandsamts vom 8. August 2023 konnten die Geburtsurkunde sowie die Ledigkeitsbescheinigung der Beschwerdeführerin bereits erfolgreich beglaubigt werden. Zu diesem Zeitpunkt sei eine Passkopie des Beschwerdeführers noch ausstehend. Die Beschwerdeführerin betreffend fehle neben dem Nachweis über den rechtmässigen Aufenthalt eine Meldebescheinigung der Einwohnerkontrolle der Stadt Zürich oder alternativ eine Original National Identity Card der zuständigen äthiopischen Gemeindeverwaltung.”
“Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass C noch nicht über im Sinn des Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG ausreichende Deutschkenntnisse verfügt. Er macht jedoch zu Recht sinngemäss geltend, es sei unverhältnismässig, von ihm bzw. C bereits im vorliegenden Verfahren den Nachweis einer verbindlichen Anmeldung zu einem Sprachkurs zu verlangen, weil das Einreisedatum noch nicht feststehe oder absehbar sei und mithin die Gefahr bestehe, dass diese den Kurs nicht antreten könne, jedoch bezahlen müsse (vgl. auch Staatssekretariat für Migration, "Weisungen und Erläuterungen I. Ausländerbereich [Weisungen AIG]", Bern, Oktober 2013 [Fassung vom 1. November 2019], Ziff. 6.3.1.4 [abrufbar unter www.sem.admin.ch > Publikationen & Service > Weisungen und Kreisschreiben], wonach der Nachweis einer Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot, das mindestens zur Erreichung des Referenzniveau A1 führt, spätestens bei der Anmeldung in der Schweiz vorzuweisen ist). 2.4 Weiter geht die Vorinstanz davon aus, dass die Voraussetzung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt sei bzw. der Ehegattennachzug angesichts des unbestrittenen Bezugs von Ergänzungsleistungen durch den Beschwerdeführer in der Höhe von Fr. 517.- pro Monat nicht bewilligungsfähig sei. Soweit der Beschwerdeführer rüge, die Anwendung dieser Bestimmung führe zu einer Diskriminierung von IV-Rentnern und verletze Art. 8 Abs. 2 BV bzw. Art. 14 EMRK, könne er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten: Die am 1. Dezember 2019 in Kraft getretene Bestimmung des Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG sei zurückzuführen auf die parlamentarische Initiative Nr. 08.428 "Kein Familiennachzug bei Bezug von Ergänzungsleistungen" vom 28. Mai 2008. Die Initiative wiederum sei durch ein Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2008 (2C_448/2007) ausgelöst worden, im welchem das Bundesgericht entschieden habe, dass Ergänzungsleistungen nicht mit der Sozialhilfe gleichzustellen seien und es einer gesetzlichen Grundlage bedürfe, wenn man Ergänzungsleistungen bei der Prüfung der notwendigen finanziellen Mittel im Familiennachzugsverfahren mitberücksichtigen wolle.”
Se i presupposti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI non sono soddisfatti e le chiare indicazioni del legislatore non lasciano margini di valutazione, la concessione del permesso di soggiorno può essere rifiutata; nel caso esaminato non era stata invocata (o non risultava) una richiesta per motivi di particolare gravità ai sensi dell'art. 30 cpv. 1 lett. b LStrI, per cui il diniego è stato ritenuto ammissibile.
“Für eine Bewilligungserteilung nach Art. 43 Abs. 1 AIG besteht aufgrund der dargelegten Sachlage und aufgrund der klaren gesetzgeberischen Vorgaben kein Raum, und der Anspruch für eine Härtefallbewilligung im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Die Verweigerung des Ehegattennachzugs erscheint damit auch unter Berücksichtigung der verfassungs- und konventionsrechtlichen Vorgaben zulässig und verhältnismässig. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Vorinstanz der Ehefrau des Beschwerdeführers zu Recht keine Aufenthaltsbewilligung gewährt hat. Die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG sind nicht erfüllt. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen und die Verfügung der Vorinstanz ist zu bestätigen.”
“Für eine Bewilligungserteilung nach Art. 43 Abs. 1 AIG besteht aufgrund der dargelegten Sachlage und aufgrund der klaren gesetzgeberischen Vorgaben kein Raum, und der Anspruch für eine Härtefallbewilligung im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Die Verweigerung des Ehegattennachzugs erscheint damit auch unter Berücksichtigung der verfassungs- und konventionsrechtlichen Vorgaben zulässig und verhältnismässig. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Vorinstanz der Ehefrau des Beschwerdeführers zu Recht keine Aufenthaltsbewilligung gewährt hat. Die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG sind nicht erfüllt. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen und die Verfügung der Vorinstanz ist zu bestätigen.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 215 Dopo una partenza avvenuta a seguito di una misura che pone fine al soggiorno, la persona interessata può, dopo un periodo di prova all'estero, chiedere una nuova valutazione del suo diritto alla concessione di un'autorizzazione di presenza. La giurisprudenza indica normalmente un termine di cinque anni a tale scopo, seppure in casi particolari anche prima.
“Von der Ehefrau kann nicht erwartet werden, dass sie das Land mit dem Beschwerdeführer verlässt. Immerhin verfügt sie doch wie dieser über die kosovarische Staatsbürgerschaft. Verbleibt die Gattin in der Schweiz kann das gemeinsame Eheleben über wechselseitige Besuch bzw. täglich über die modernen Kommunikationsmittel aufrecht erhalten werden. Dies ist den Ehegatten im Hinblick auf die zeitlich beschränkte Wirkung der aufenthaltsbeendenden Massnahme zumutbar: Eine ausländische Person, gegen die eine Entfernungsmassnahme ergriffen wurde und die - wie der Beschwerdeführer - weiterhin über einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Anwesenheitsberechtigung verfügt (hier Art. 43 AIG), kann nach einer gewissen Bewährungszeit - in der Regel nach fünf Jahren, aber bei besonderen Umständen auch schon früher - um eine Neubeurteilung ihrer Situation ersuchen, falls sie das Land verlassen und sich in der Heimat bewährt hat (Urteile 2C_346/2021 vom 6. Oktober 2021 E. 4.3; 2C_846/2018 vom 26. März 2019 E. 7.4.3 mit zahlreichen Hinweisen). Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer trotz der aufenthaltsbeendenden Massnahme seine ehelichen und familiären Beziehungen künftig wieder in der Schweiz wird leben können, was den mit der aufenthaltsbeendenden Massnahme verbundenen Eingriff in sein Privat- und Familienleben relativiert (vgl. das Urteil 2C_873/2020 vom 4. Februar 2021 E. 6.4).”
Per l'accertamento dell'indipendenza dall'assistenza sociale ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI sono richieste prove concrete, circostanziate e verificabili riguardanti il reddito, le possibilità di guadagno e i costi sostenuti. I fatti che fondano il diritto devono essere esposti e comprovati in modo concreto dai coniugi tenuti all'obbligo di collaborazione.
“In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG konkret belegt sein und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen, um Berücksichtigung zu finden. Diese Mitwirkungspflicht erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die diese ohne Mitwirkung der Betroffenen gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können. Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr.”
“Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr. ... auf, bestehend aus dem Grundbedarf für eine dreiköpfige Familie von Fr. 1'918.-, den in den Akten belegten Wohnungskosten von Fr. …, den Kosten für die medizinische Grundversorgung von Fr. …, situationsbedingten Leistungen von Fr. … (Haftpflicht- und Hausratversicherung von pauschal Fr. … und Erwerbsunkosten von Fr. …) sowie einer Integrationszulage von Fr. … Abgezogen werden hingegen noch die Kinderzulagen von Fr. 200.- und die belegte Prämienverbilligung der Krankenkasse von Fr. ... Allfällige Erwerbsunkosten für die Beschwerdeführerin sind dabei unberücksichtigt geblieben, sodass der Bedarf auch höher ausfallen könnte.”
“In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG konkret belegt sein und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen, um Berücksichtigung zu finden. Diese Mitwirkungspflicht erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die diese ohne Mitwirkung der Betroffenen gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können. Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr. ... auf, bestehend aus dem Grundbedarf für eine dreiköpfige Familie von Fr. 1'918.”
“In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG konkret belegt sein und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen, um Berücksichtigung zu finden. Diese Mitwirkungspflicht erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die diese ohne Mitwirkung der Betroffenen gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können. Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr. ... auf, bestehend aus dem Grundbedarf für eine dreiköpfige Familie von Fr. 1'918.”
“In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG konkret belegt sein und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen, um Berücksichtigung zu finden. Diese Mitwirkungspflicht erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die diese ohne Mitwirkung der Betroffenen gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können. Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 213 Dopo un soggiorno legittimo di dieci anni si presume regolarmente che sussistano sul territorio nazionale legami sociali sufficientemente stretti, in modo che per la cessazione del diritto di soggiorno siano necessari motivi particolari (diritto alla protezione della vita privata). Tale presunzione non opera se il diritto di soggiorno è già estinto con decisione passata in giudicato. Anche in tal caso, tuttavia, non è escluso un diritto alla protezione della vita privata quando sia presente un'integrazione particolarmente pronunciata.
“Weiter kann im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 144 I 266 E. 3.9). Die Rechtsprechung, wonach nach einem rechtmässigen Aufenthalt von zehn Jahren regelmässig für einen Anspruch auf Schutz des Privatlebens genügende Beziehungen zum Land zu vermuten sind, ist nicht anwendbar, wenn das Anwesenheitsrecht bereits rechtskräftig erloschen ist (BGE 149 I 207 E. 5.3.4). Auch in einem solchen Fall ist jedoch ein Anspruch auf Schutz des Privatlebens nicht ausgeschlossen, wenn eine besonders ausgeprägte Integration vorliegt (BGE 149 I 207 E. 5.3.4 und E. 5.4). 4. Zu prüfen ist zunächst, ob der Aufenthaltsanspruch nach Art. 43 AIG erloschen ist, weil der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG gesetzt hat (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung). 4.1 Gemäss Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG i.V.m Art. 77a Abs. 1 Bst. b VZAE liegt ein Widerrufsgrund unter anderem bei mutwilliger Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen vor. Die «Schuldenwirtschaft» allein genügt für den Widerruf bzw. die Nichterneuerung eines Anwesenheitsrechts jedoch nicht. Die Verschuldung muss vielmehr selbst verursacht und der betroffenen Person qualifiziert vorwerfbar sein. Erforderlich ist zumindest ein erheblicher Ordnungsverstoss; ein solcher kann bereits in einer qualifizierten Leichtfertigkeit liegen (BGer 2C_573/2019 vom 14.4.2020 E. 2.2, 2C_789/2017 vom 7.3.2018 E. 3.3.1). Die so umschriebene Mutwilligkeit ist nicht leichthin anzunehmen (BGer 2C_354/2020 vom 30.10.2020 E. 2.1 mit Hinweisen). Der Beweis dafür obliegt der Migrationsbehörde (BGer 2C_724/2018 vom 24.”
Dopo lo scioglimento del matrimonio, il diritto alla concessione o al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI può perdurare se sussistono «importanti motivi personali» ai sensi dell'art. 50 LStrI. Tali motivi possono essere, in particolare, che uno dei coniugi sia stato vittima di violenza domestica, che il matrimonio non sia stato contratto di propria libera volontà o che il reinserimento sociale nel Paese d'origine appaia fortemente a rischio.
“Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG weiter, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Wichtige persönliche Gründe können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (vgl. Art. 50 Abs. 2 AIG). Die eheliche oder häusliche Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG in Verbindung mit Art. 50 Abs. 2 AIG kann physischer oder psychischer Natur sein. Jede Form häuslicher Gewalt ist ernst zu nehmen (vgl. BGE 138 II 229 E. 3.2.1).”
“De jurisprudence constante, le calcul de la période minimale de trois ans commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s'achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; 138 II 229 consid. 2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_520/2016 du 13 janvier 2017 consid. 3.2 ; ATA/978/2019 du 4 juin 2019 consid. 5c) ; peu importe combien de temps le mariage perdure encore formellement par la suite (ATF 136 II 113 consid. 3.2 et 3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_980/2014 du 2 juin 2015 consid. 3.1). La limite des trois ans est absolue et s'applique même s'il ne reste que quelques jours pour atteindre la durée des trente-six mois exigés par l'art. 50 al. 1 let. a LEI (ATF 137 II 345 consid. 3.1.3 ; 136 II 113 consid. 3.2 et 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_50/2015 du 26 juin 2015 consid. 3.1 ; ATA/978/2019 du 4 juin 2019 consid. 5c). 10. Selon l'art. 50 al. 1 let. b LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l’art. 43 LEI notamment subsiste si la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures. L'art. 50 al. 2 LEI, repris à l'art. 77 al. 2 OASA, précise qu'il existe de telles raisons notamment lorsque le conjoint est victime de violence conjugale, que le mariage a été conclu en violation de la libre volonté de l'un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise. 11. L'art. 50 al. 1 let. b et al. 2 LEI vise à régler les situations qui échappent aux dispositions de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, soit parce que le séjour en Suisse durant le mariage n'a pas duré trois ans ou parce que l'intégration n'est pas suffisamment accomplie ou encore parce que ces deux aspects font défaut, mais que - eu égard à l'ensemble des circonstances - l'étranger se trouve dans un cas de rigueur après la dissolution de la famille (ATF 138 II 393 consid. 3 ; 137 II 345 consid. 3.2.1 ; 137 II 1 consid. 4.1). À cet égard, c'est la situation personnelle de l'intéressé qui est décisive et non l'intérêt public que revêt une politique migratoire restrictive.”
Dopo lo scioglimento del matrimonio il diritto di soggiorno derivante dall'art. 43 LStrI si estingue in linea di principio. Tuttavia, una prosecuzione o proroga dell'autorizzazione può essere prevista ai sensi dell'art. 50 LStrI, in particolare se (a) la convivenza coniugale è durata almeno tre anni e sono soddisfatti i requisiti d'integrazione di cui all'art. 58a LStrI, oppure (b) per importanti ragioni personali (caso di particolare difficoltà post-matrimoniale) è necessario un ulteriore soggiorno (cfr. la giurisprudenza pertinente).
“Indes fällt eine Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 i.V.m. Art. 43 AIG in Betracht. Der Beschwerdeführer beruft sich richtigerweise nicht auf Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG. Danach besteht der Bewilligungsanspruch trotz Auflösens bzw. definitiven Scheiterns der Ehe verselbständigt weiter, wenn das Zusammenleben mindestens drei Jahre gedauert hat und (kumulativ) die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (vgl. BGE 140 II 289 E. 3.8; BGer 2C_994/2022 vom”
“1 Anhang I FZA gestütztes und vom Aufenthaltsrecht seiner Ex-Frau abgeleitetes Aufenthaltsrecht verfügte. Demzufolge ist dieser Anspruch spätestens mit der Scheidung am 29. September 2021 erloschen und der Beschwerdeführer kann sich im heutigen Zeitpunkt nicht mehr auf sein abgeleitetes Aufenthaltsrecht berufen. Der nacheheliche Aufenthaltsanspruch ist im Freizügigkeitsabkommen nicht geregelt, weshalb ein solcher sich aufgrund des Diskriminierungsverbots von Art. 2 FZA und im Sinne einer günstigeren ausländerrechtlichen Regelung gemäss Art. 2 Abs. 2 AIG grundsätzlich nach den Bestimmungen richtet, die für Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern gelten. Zu prüfen ist deshalb, ob der Beschwerdeführer landesrechtlich einen nachehelichen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat. 5.1 Nach der Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der bislang gestützt auf das Recht auf Familiennachzug (Art. 42 oder Art. 43 AIG) erteilten Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration vorliegt (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 58a AIG) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, nachehelicher Härtefall). Dieser Artikel kommt im Verhältnis zu Art. 49 AIG zur Anwendung, wenn mindestens faktisch von einer definitiven Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist. Diesfalls gilt die Ehegemeinschaft als definitiv gescheitert, dergestalt, dass "die Ehegatten ihr Leben unabhängig voneinander gestalten, sich geistig-seelisch voneinander gelöst haben und ein wirtschaftlicher und emotionaler Bruch eingetreten ist" (BGE 136 II 113 E. 2). Gemäss Bundesgericht ist der Zeitpunkt der Auflösung der Ehegemeinschaft – vorbehältlich eines Getrenntlebens gestützt auf Art. 49 AIG – im Regelfall mit der Aufhebung der Haushaltsgemeinschaft gleichzusetzen. Freilich kann die Annahme einer trennungsbedingten Auflösung der Ehegemeinschaft nur gelten, wo das Zusammenwohnen überhaupt Bewilligungsvoraussetzung ist, was bei Familiengemeinschaften auf der Grundlage von Art.”
“Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG zudem dann weiter, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (sog. nachehelicher Härtefall). Solche wichtige persönliche Gründe sind u.a gegeben, wenn die soziale Wiedereingliederung im Heimatland stark gefährdet ist (Art. 50 Abs. 2 AIG).”
“d ALPC, les membres de la famille d'une personne ressortissante d'une partie contractante ayant un droit de séjour ont le droit de s'installer avec elle, à condition que celle-ci dispose d'un logement approprié (cf. art. 3 par. 1 phr. 2 Annexe I ALCP). Sont notamment considérés comme membres de la famille, quelle que soit leur nationalité, le conjoint et leurs descendants de moins de 21 ans ou à charge (art. 3 par. 2 let. a Annexe I ALCP). 4.2 En l'espèce, la recourante a obtenu, en application de l'art. 3 Annexe I ALCP, une autorisation de séjour UE/AELE au titre du regroupement familial, du fait de son mariage, célébré le 7 novembre 2014, avec un ressortissant français titulaire d'une autorisation d'établissement. Etant donné que son union a été dissoute par le divorce prononcé le 28 novembre 2019 par le Président du Tribunal d'arrondissement de l'Est vaudois, la recourante ne peut plus déduire aucun droit à une autorisation de séjour au titre de l'art. 3 Annexe I ALCP ni se prévaloir des dispositions de l'art. 43 LEI (arrêt du TF 2C_1148/2012 du 22 avril 2013 consid. 4 ; arrêt du TAF F-2718/2018 du 20 avril 2020 consid. 7.2). Elle ne peut pas davantage, dans ce contexte, se prévaloir des art. 8 par. 1 CEDH et 13 al. 1 Cst. sous l'angle de la protection de la vie familiale (cf. ATF 141 II 169 consid. 5.2.1). 5. Il convient dès lors d'examiner si l'intéressée peut se prévaloir d'un droit à la poursuite de son séjour en Suisse en vertu de l'art. 50 LEI. 5.1 Aux termes de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité subsiste si l'union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d'intégration définis à l'art. 58a LEI sont remplis. Les deux conditions posées par l'art. 50 al. 1 let. a LEI sont cumulatives (ATF 140 II 345 consid. 4 et 136 II 113 consid. 3.3.3). 5.2 Pour déterminer la durée de l'union conjugale, il y a lieu de se référer essentiellement à la période durant laquelle le couple a fait ménage commun en Suisse (cf.”
Per i figli non sposati di età inferiore ai 18 anni non si applica il requisito della capacità di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio (art. 43 cpv. 3 LStrI). Inoltre, l'art. 43 cpv. 2 LStrI prevede che, per il rilascio del permesso di soggiorno, l'iscrizione a un'offerta di promozione linguistica possa sostituire il requisito della capacità di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio.
“201), règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Togo. 2.1 Le regroupement familial est régi par les art. 42 et suivants LEI. Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans titulaires d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 2.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG (Verständigung in der am Wohnort gesprochenen Landessprache) keine Anwendung (Art. 43 Abs. 3 AIG). Das Erfordernis des Zusammenwohnens besteht nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht (Art. 49 AIG). Wichtige Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens können insbesondere durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen (Art. 76 VZAE).”
“Ausländische minderjährige Kinder von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit.”
Un diritto alla concessione o al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI può essere fatto valere già nella fase di esame di ammissibilità. Se i presupposti di merito del diritto sono soddisfatti, ciò rientra invece nella valutazione di merito.
“Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit (Art. 29 Abs. 1 BGG) und die weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 149 II 462 E. 1.1; 147 I 268 E. 1). Angefochten ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit (Art. 82, 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht (BGE 139 I 330 E. 1.1 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beruft sich im Wesentlichen auf Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 EMRK. Er argumentiert, dass er - sofern seine Aufenthaltsbewilligung überhaupt erloschen sei (was er bestreitet) - aufgrund seiner familiären Situation in der Schweiz aufenthaltsberechtigt sei. Damit macht er in vertretbarer Weise einen Anspruch auf (Wieder-) Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung geltend. Ob die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, ist nicht Gegenstand der Eintretensprüfung, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7 mit Hinweisen). Sodann ist der Beschwerdeführer zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die form- (Art. 42 BGG) und fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten.”
Rif.: LStrI, art. 43 n. 208 Per le domande presentate tramite ambasciate o consolati fa stato la data effettiva della presentazione presso l'ambasciata o il consolato. Una richiesta di appuntamento o la fissazione di un appuntamento non valgono come presentazione formale della domanda, e l'ambasciata non è tenuta a garantire che la domanda sia presentata prima della scadenza di un termine (p. es. prima del raggiungimento della maggiore età).
“2019) LEI-47-1 LEI-47-3-b Résumé contenant: Refus de regroupement familial en faveur du fils d'un ressortissant du Kosovo titulaire d'une autorisation de séjour au motif que la demande, déposée auprès de l'Ambassade de Suisse quelques jours après l'anniversaire de ses dix-huit ans, lors du rendez-vous que lui avait fixé l'ambassade, l'a été tardivement. Rejet du recours: c'est bien la date à laquelle les recourants ont déposé la demande auprès de l'ambassade qui doit être retenue. En effet, ni la requête d'un rendez-vous auprès d'une administration ni la réponse de cette administration à cette requête ne sauraient être considérées comme des actes formels de demande. Par ailleurs, il n'incombait pas à l'ambassade de contrôler ni de faire en sorte que la demande soit déposée avant la majorité du recourant, les autorités migratoires n'étant pas tenues d'informer activement les étrangers de tous les délais qui leur sont applicables, y compris ceux relatifs au regroupement familial. Dès lors que le jour où il a déposé sa demande, l'intéressé avait plus de dix-huit ans, il ne pouvait se voir octroyer une autorisation de séjour sur la base de l'art. 43 LEI. Il est ainsi inutile de vérifier s’il y a lieu d’entrer en matière sur cette requête au regard de l’art. 47 al. 4 LEI, qui ne trouve pas application (consid. 3c). Par ailleurs, l'intéressé ne remplit pas les conditions d'obtention d'une autorisation de séjour pour cas de rigueur (consid. 4b). TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 26 mars 2024 Composition M. Alain Thévenaz, président; M. Claude Bonnard et M. Emmanuel Vodoz, assesseurs; Mme Marie-Christine Bernard, greffière. Recourants 1. A.________, au Kosovo, 2. B.________, à ******** représentés par Florence Rouiller, ARF Conseils juridiques Sàrl, à Lausanne, Autorité intimée Service de la population (SPOP), à Lausanne. Objet Refus de délivrer Recours A.________ et B.________ c/ décision sur opposition du Service de la population (SPOP) du 8 août 2023 refusant d'octroyer une autorisation d'entrée et de séjour en faveur de A.”
Il diritto di cui all'art. 43 LStrI si estingue se il coniuge straniero è stato condannato a una «pena detentiva di lunga durata» (art. 51 cpv. 2 lett. b in combinato disposto con art. 62 cpv. 1 lett. b). La giurisprudenza definisce tale pena detentiva, nella prassi, come una pena stabilita nella sentenza superiore a un anno.
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung unter den in dieser Bestimmung genannten Voraussetzungen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Der Anspruch nach Art. 43 AIG erlöscht insbesondere, wenn der ausländische Ehegatte zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG i.V. mit Art. 62 Abs.1 lit. b AIG). Dies ist praxisgemäss der Fall, wenn die Strafe die Dauer von einem Jahr überschreitet (BGE 146 II 324 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers wurde gestützt auf Art. 63 Abs. 1 lit. a und Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG (heute gleich geregelt im AIG) widerrufen (vgl. Urteil 2C_1015/2017 vom 7. August 2018 E. 2). Dies, nachdem der Beschwerdeführer am 7. Januar 2016 wegen einer Vielzahl Strassenverkehrsdelikte und mehrfacher (versuchter) falscher Anschuldigung zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt wurde (vgl. Sachverhalt A.b). Sein Anspruch nach Art. 43 AIG ist deshalb erloschen.”
“Selon l'art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour, pour autant qu'ils remplissent certaines conditions. Le droit au regroupement familial fondé sur l'art. 43 LEI s'éteint, en vertu de l'art. 51 al. 2 let. b LEI, s'il existe des motifs de révocation au sens des art. 62 LEI, et notamment si l'étranger a été condamné à une peine privative de liberté de longue durée (cf. art. 62 al. 1 let. b LEI). L'instance précédente a dûment exposé la jurisprudence qui définit la peine privative de liberté de longue durée comme une peine supérieure à un an, résultant d'un seul jugement pénal, prononcée avec sursis, sursis partiel ou sans (ATF 139 I 16 consid. 2.1; 137 II 297 consid. 2.3) et qui autorise à prendre en considération les condamnations prononcées à l'étranger, pour autant qu'elles portent sur des délits ou des crimes selon l'ordre juridique suisse et qu'elles aient été prononcées dans une procédure qui respecte les garanties constitutionnelles minimales de procédure ainsi que les droits de la défense (ATF 146 II 1 consid.”
Se le autorità competenti non hanno confermato la revoca del permesso di domicilio del titolare principale, il coniuge e i figli di quest'ultimo hanno in linea di principio diritto al rilascio di un permesso di soggiorno (cfr. art. 43 LStrI, confermato dalla giurisprudenza citata).
“Die gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung gerichtete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c Ziff. 2, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1 und Art. 90 BGG; BGE 135 II 1 E. 1.2.1). Würde der Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht bestätigt, so hätten Ehefrau und Tochter grundsätzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 AIG [SR 142.20]), so dass auch insoweit die Beschwerde zulässig ist.”
Se sono soddisfatti i presupposti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI e la domanda è presentata nei termini conformemente all'art. 47 LStrI, il permesso di soggiorno deve, in linea di principio, essere rilasciato, salvo che non sussistano motivi di estinzione ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 LStrI.
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl. Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 3.3.2). Wird das Gesuch zwar rechtzeitig gestellt, jedoch abgewiesen, weil die in der Schweiz befindliche Person (z.”
La condizione disciplinata dall'art. 43 cpv. 1 lett. d LStrI (percezione o eventuale riferimento alle prestazioni complementari) non si applica ai figli non coniugati di età inferiore a 18 anni. I termini per l'esercizio del diritto al ricongiungimento familiare risultano dall'art. 47 cpv. 1 LStrI (per i figli di età inferiore ai 12 anni: 5 anni; per i figli di età superiore ai 12 anni: 12 mesi). Secondo l'art. 47 cpv. 3 lett. b LStrI tali termini decorrono dal rilascio del permesso di soggiorno o del permesso di domicilio o dalla costituzione del rapporto familiare; inoltre va osservata la disposizione transitoria di cui all'art. 126 cpv. 3 LStrI.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) vom 6. Oktober 2006 bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG keine Anwendung (Art. 43 Abs. 3 AIG). Gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG muss der Anspruch auf Familiennachzug für Kinder unter 12 Jahren innerhalb von fünf Jahren, für Kinder über 12 Jahren innerhalb von 12 Monaten geltend gemacht werden. Die Fristen bei Familienangehörigen von Ausländerinnen und Ausländern beginnen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG). Aufgrund der Übergangsbestimmung von Art. 126 Abs. 3 AIG begannen die Nachzugsfristen frühestens am 1. Januar 2008 (Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, N 4 zu Art. 47).”
In caso di decisioni di espulsione o di modifiche dei rapporti familiari, va verificato se la misura comporterebbe con elevata probabilità che i parenti stretti siano nuovamente o in futuro dipendenti dall'assistenza sociale; ciò può incidere sull'applicazione dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“4) ist damit zu rechnen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Qualifikation relativ rasch eine besser bezahlte Arbeitstätigkeit findet und den überschaubaren Fehlbetrag von monatlich Fr. 735.-- spätestens mittelfristig wird ausgleichen können. Dies umso mehr, als der Beschwerdeführer bereits im hiesigen Arbeitsmarkt - wenn auch im Niedriglohnsektor - Fuss gefasst hat. Damit ist seine Ausgangslage sogar besser als in anderen Fällen, in welchen das Bundesgericht die konkrete Gefahr der zukünftigen Sozialhilfeabhängigkeit verneint hat, obwohl die betroffene Person noch keine Erwerbstätigkeit aufgenommen hatte (vgl. Urteile 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.3; 2C_184/2018 vom 16. August 2018 E. 2.4). Umgekehrt wäre bei einer Ausweisung des Beschwerdeführers die Ehefrau, welche teilinvalid ist und ein Kleinkind betreut, wieder auf sich alleine gestellt und das Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers würde wegfallen. Damit würde sich mit grösster Wahrscheinlichkeit die Sozialhilfeabhängigkeit von Ehefrau und Sohn wieder verstärken und die Sozialhilfeausgaben würden wieder markant ansteigen. Die Vorinstanz hat nach dem Gesagten Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG bundesrechtswidrig angewendet.”
“E. 2.3). Es kann davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführenden mit den Einnahmen aus dem Coiffeurgeschäft des Beschwerdeführers 1 mit Mitarbeit oder einer externen Teilzeitanstellung der Beschwerdeführerin den Lebensbedarf ihrer aktuell noch kleinen Familie selbständig zu decken vermögen. Daraus folgt, dass die Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG derzeit erfüllt sind und der Nachzug der Ehefrau und des gemeinsamen Sohns zu bewilligen ist. Sollten die Beschwerdeführenden jedoch – entgegen ihren Zusicherungen – nicht in der Lage sein, die für die künftig allenfalls noch wachsende Familie erforderlichen Erwerbseinkünfte zu erzielen, und müssten sie Sozialhilfe beziehen, haben sie mit ausländerrechtlichen Massnahmen zu rechnen (vgl. BGer 2C_35/2019 vom”
Se sono soddisfatte le condizioni di cui all'art. 43 cpv. 1 LStrI e il termine previsto dall'art. 47 LStrI è rispettato, il permesso di soggiorno deve, in linea di principio, essere rilasciato o prorogato, salvo che non sussistano ragioni di estinzione o di revoca ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 LStrI ovvero degli artt. 62 o 63 LStrI. Un comportamento volontariamente scorretto (ad es. l'inosservanza qualificata e imputabile, derivante da colpa propria, di obblighi pubblici o privati, come l'indebitamento volontario) può costituire un rilevante motivo di esclusione o di revoca.
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl.”
“mit Gültigkeit bis zu diesem Datum verlängert worden. Der Beschwerdeführer hat am 25. Juli 2019 und damit rund ein Monat nach dem Ablauf seiner Aufenthaltsbewilligung um deren (erneute) Verlängerung ersucht. Sein Verlängerungsgesuch erfolgte damit verspätet. In den Akten lassen sich indes keine Hinweise finden – etwa Korrespondenz des Beschwerdegegners oder mit demselben –, aufgrund derer angenommen werden müsste, dass die verspätete Einreichung des Verlängerungsgesuchs seitens des Beschwerdeführers nicht aus Nachlässigkeit bzw. fahrlässig erfolgte (vgl. diesbezüglich etwa VGr, 24. Oktober 2018, VB.2018.00236, E. 2.2 – 15. November 2016, VB.2016.00546, E. 3.3 – 1. Juni 2016, VB.2015.00600, E. 2.2 – 1. September 2015, VB.2015.00230, E. 4.3 Abs. 2). Unter den hier gegebenen Umständen ist daher von einer fahrlässig verspäteten Gesuchseinreichung auszugehen. 4. Damit fragt sich, ob bei einer rechtzeitigen Gesuchseinreichung der weitere Verbleib zu bewilligen gewesen wäre. 4.1 Die Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG steht unter dem Vorbehalt, dass keine Widerrufsgründe nach Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG). Dies ist unter anderem der Fall, wenn die ausländische Person erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Eine Nichtbeachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung liegt nach Art. 77a Abs. 1 VZAE insbesondere vor, wenn die betroffene Person öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Verpflichtungen mutwillig nicht erfüllt (lit. b). Eine Verschuldung ist mutwillig, wenn sie selbst verschuldet und qualifiziert vorwerfbar ist (BGr, 31. Januar 2020, 2C_58/2019, E. 3.1 mit Hinweisen [auch zum Folgenden]; Spescha, Art. 62 AIG N. 11). Davon ist nicht leichthin auszugehen. Wurde bereits eine ausländerrechtliche Verwarnung (Art. 96 Abs. 2 AIG) ausgesprochen, ist entscheidend, ob die ausländische Person danach weiterhin mutwillig Schulden angehäuft hat.”
“In Bezug auf das vom Beschwerdeführer betonte Interesse an der Pflege seines Familienlebens in der Schweiz ist sodann folgendes anzumerken: Die Beschränkungen des Familienlebens sind in erster Linie darauf zurückzuführen, dass er als Folge seiner Straffälligkeit sein Aufenthaltsrecht hierzulande verloren hat (siehe oben Sachverhalt Bst. A.c). Die Pflege regelmässiger physischer Kontakte zwischen ihm und seiner Familie scheitert somit bereits an der fehlenden Anwesenheitsberechtigung in der Schweiz (vgl. BVGE 2014/20 E. 8.3.4 m.H.). Somit stellt sich im Folgenden einzig die Frage, ob die über die Verweigerung des Aufenthaltsrechts hinausgehende, durch das Einreiseverbot zusätzlich bewirkte Beeinträchtigung des Familien- und Privatlebens einer rechtlichen Prüfung standhält. Etwas daran zu ändern vermag auch nicht der Umstand, dass der Ehegattin des Beschwerdeführers gemäss zentralem Migrationsinformationssystem (ZEMIS) am 22. März 2024, auf ihr Gesuch hin, eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 43 Abs. 5 AIG erteilt wurde. Davon abgeleitet kann der Beschwerdeführer zwar laut Art. 43 Abs. 1 AIG - unter Voraussetzung der Erfüllung der unter Bst. a-e erwähnten Bedingungen - einen Antrag auf Familiennachzug stellen. In der Konstellation des Beschwerdeführers ist dies gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach fünf Jahren seit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung möglich (Urteil des BGer 2C_1224/2013 vom 12. Dezember 2014 E. 5.1.2). Nach Art. 51 Abs. 2 AIG besteht aber kein Anspruch auf Familiennachzug, wenn wie im hiesigen Fall Widerrufsgründe nach Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (siehe bspw. analog zu Art. 42 AIG das Urteil des BGer 2C_41/2023 vom 1. März 2024 E. 6.4.1). Zu beachten ist auch, dass es einer von einer Fernhaltemassnahme betroffenen Person für Besuche in der Schweiz jederzeit offensteht, vorgängig um deren Aussetzung zu ersuchen (Art. 67 Abs. 5 AIG). Eine solche Suspension kann auf Gesuch hin für eine kurze und klar begrenzte Zeit gewährt werden und sie darf das Einreiseverbot nicht aushöhlen (BVGE 2013/4 E. 7.4.3). In diesem - wenn auch eingeschränkten - Rahmen verbleibt dem Beschwerdeführer weiterhin die Möglichkeit, familiäre Beziehungen auf schweizerischem Hoheitsgebiet zu pflegen.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 201 In caso di conflitti di competenza, le pretese delle persone interessate restano esigibili presso le autorità cantonali effettivamente competenti; nel caso concreto le autorità del Cantone H erano indicate come competenti e le persone interessate vi hanno inoltrato la relativa istanza. Inoltre, la questione della competenza cantonale può influenzare la prassi concreta di concessione dei permessi, come risulta dai permessi provvisori e dai riferimenti alla procedura nel Cantone H.
“Wie bereits dargelegt wurde, war und ist das (Zürcher) Migrationsamt nicht zuständig für die Beurteilung abgeleiteter Aufenthaltsrechte aus der Beziehung zum Ehemann, da hierfür seit Einleitung des Widerrufsverfahrens ausschliesslich die Behörden im Kanton H zuständig sind. Entsprechend erscheint bereits aufgrund der fehlenden Zuständigkeit der Zürcher Behörden fraglich, ob die im Februar 2017 (und erneut im Januar 2019) gleichwohl erteilte Aufenthaltsbewilligung geeignet war, das Vertrauen in weitere Bewilligungsverlängerungen zu begründen. Sodann hat das (Zürcher) Migrationsamt nie verbindlich weitere Verlängerungen in Aussicht gestellt, sondern vielmehr ausdrücklich auf das hängige Verfahren im Kanton H verwiesen und weitere Bewilligungsverlängerungen vom Ausgang dieses Verfahrens abhängig gemacht. Aus den im Februar 2017 und Januar 2019 vorgenommenen Bewilligungserteilungen durch das an sich unzuständige (Zürcher) Migrationsamt sind den Beschwerdeführenden überdies keinerlei Nachteile erwachsen. Die Beschwerdeführenden können ihre Ansprüche aus dem konventions- und verfassungsmässig geschützten Recht auf Familienleben bzw. Art. 43 AIG vielmehr nach wie bei den hierfür allein zuständigen Behörden des Kantons H vorbringen und ein entsprechendes Gesuch wurde inzwischen auch anhängig gemacht. Insbesondere ist auch kein nicht wiedergutzumachender Nachteil im blossen Umstand zu erblicken, dass die Beschwerdeführenden 1–3 nach der Erteilung einer halbjährigen Aufenthaltsbewilligung zunächst im Kanton Zürich verbleiben durften, vielmehr ist darin ein Entgegenkommen der Migrationsbehörden zu erblicken, welches nicht zuletzt auch in der Hoffnung auf eine frühere Klärung der Bewilligungssituation im Kanton H getroffen worden sein dürfte. Wie sich aus der bereits erwähnten Eingabe vom 22. Juli 2021 erschliesst, hatten die Beschwerdeführenden ohnehin ursprünglich einen Familiennachzug im Kanton H geplant und ihr Nachzugsgesuch nur aufgrund der von ihnen als besser eingeschätzten Erfolgsaussichten im Kanton Zürich deponiert, wobei sie inzwischen auch selbst ein Nachzugsgesuch im Kanton H gestellt haben. Sodann ist die Sachlage seit den Bewilligungsverlängerungen nur bedingt mit der heutigen vergleichbar, nachdem seither die Schulden und Sozialhilfebezüge der Familie weiter angestiegen sind und der weitere Verbleib des Ehemanns aufgrund des erstinstanzlichen Schuldspruchs zu einer viereinhalb jährigen (Zusatz-)Freiheitsstrafe heute noch weitaus stärker infrage gestellt ist als damals.”
“Wie bereits dargelegt wurde, war und ist das (Zürcher) Migrationsamt nicht zuständig für die Beurteilung abgeleiteter Aufenthaltsrechte aus der Beziehung zum Ehemann, da hierfür seit Einleitung des Widerrufsverfahrens ausschliesslich die Behörden im Kanton H zuständig sind. Entsprechend erscheint bereits aufgrund der fehlenden Zuständigkeit der Zürcher Behörden fraglich, ob die im Februar 2017 (und erneut im Januar 2019) gleichwohl erteilte Aufenthaltsbewilligung geeignet war, das Vertrauen in weitere Bewilligungsverlängerungen zu begründen. Sodann hat das (Zürcher) Migrationsamt nie verbindlich weitere Verlängerungen in Aussicht gestellt, sondern vielmehr ausdrücklich auf das hängige Verfahren im Kanton H verwiesen und weitere Bewilligungsverlängerungen vom Ausgang dieses Verfahrens abhängig gemacht. Aus den im Februar 2017 und Januar 2019 vorgenommenen Bewilligungserteilungen durch das an sich unzuständige (Zürcher) Migrationsamt sind den Beschwerdeführenden überdies keinerlei Nachteile erwachsen. Die Beschwerdeführenden können ihre Ansprüche aus dem konventions- und verfassungsmässig geschützten Recht auf Familienleben bzw. Art. 43 AIG vielmehr nach wie bei den hierfür allein zuständigen Behörden des Kantons H vorbringen und ein entsprechendes Gesuch wurde inzwischen auch anhängig gemacht. Insbesondere ist auch kein nicht wiedergutzumachender Nachteil im blossen Umstand zu erblicken, dass die Beschwerdeführenden 1–3 nach der Erteilung einer halbjährigen Aufenthaltsbewilligung zunächst im Kanton Zürich verbleiben durften, vielmehr ist darin ein Entgegenkommen der Migrationsbehörden zu erblicken, welches nicht zuletzt auch in der Hoffnung auf eine frühere Klärung der Bewilligungssituation im Kanton H getroffen worden sein dürfte. Wie sich aus der bereits erwähnten Eingabe vom 22. Juli 2021 erschliesst, hatten die Beschwerdeführenden ohnehin ursprünglich einen Familiennachzug im Kanton H geplant und ihr Nachzugsgesuch nur aufgrund der von ihnen als besser eingeschätzten Erfolgsaussichten im Kanton Zürich deponiert, wobei sie inzwischen auch selbst ein Nachzugsgesuch im Kanton H gestellt haben. Sodann ist die Sachlage seit den Bewilligungsverlängerungen nur bedingt mit der heutigen vergleichbar, nachdem seither die Schulden und Sozialhilfebezüge der Familie weiter angestiegen sind und der weitere Verbleib des Ehemanns aufgrund des erstinstanzlichen Schuldspruchs zu einer viereinhalb jährigen (Zusatz-)Freiheitsstrafe heute noch weitaus stärker infrage gestellt ist als damals.”
Quando la comunità coniugale viene definitivamente interrotta, l'art. 43 LStrI cessa di costituire il fondamento giuridico per il rilascio o il rinnovo del permesso di soggiorno. Se la durata del matrimonio è nettamente inferiore al limite di tre anni previsto dall'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI (ad es. circa un anno), il soggiorno non può più essere proseguito sulla base di tale disposizione; un rinnovo è possibile in tale ipotesi solo se sussiste una situazione di particolare difficoltà post-coniugale ai sensi dell'art. 50 cpv. 1 lett. b in combinato disposto con il cpv. 2 LStrI.
“Die Beschwerdeführerin hat am 21. April 2017 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten jetzigen Ex-Ehemann geheiratet und gestützt auf Art. 43 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Mit der definitiven Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft am 23. März 2018 fiel Art. 43 AIG als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung dahin. Da die eheliche Gemeinschaft mit 11 Monaten deutlich weniger als die von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG geforderten drei Jahre dauerte, kann der weitere Aufenthalt der Beschwerdeführerin auch nicht gestützt auf diese Bestimmung geregelt werden. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin, wie von ihr behauptet, ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG vorliegt, der ihren Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach dem Art. 43 AIG weiterbestehen lässt, und ob gegebenenfalls dieser Anspruch nach Massgabe von Art. 51 Abs. 2 Bst. a und b AIG erloschen ist, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 199 I motivi importanti per la convivenza separata vanno interpretati in modo restrittivo. Devono essere oggettivabili e presentare un certo peso. Quanto più i coniugi potrebbero influenzare la situazione di separazione senza subire svantaggi rilevanti, tanto meno sussiste un motivo importante. Non ogni occasione professionale è pertanto sufficiente, e una convivenza separata voluta («living apart together») è, secondo la giurisprudenza, in linea di principio, non considerata un motivo importante.
“Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, besteht das Erfordernis des Zusammenwohnens (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) nach Art. 49 AIG und Art. 76 VZAE ausnahmsweise nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe wie berufliche Verpflichtungen oder eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme geltend gemacht werden, die Familiengemeinschaft aber weiterbesteht. In Konkretisierung dieser Regelung hat die Vorinstanz erwogen, damit solle den Ehegatten aber nicht ermöglicht werden, während längerer Zeit getrennt in der Schweiz zu leben oder sich über ihre Beziehung klar zu werden, verlangten die Bestimmungen doch den weiteren Bestand einer Familiengemeinschaft. Die wichtigen Gründe für das Getrenntleben müssten auf jeden Fall objektivierbar sein und ein gewisses Gewicht aufweisen. Von einem wichtigen Grund könne demnach umso eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen. Gerade die «erheblichen familiären Probleme» im Sinne von Art. 76 VZAE müssten dabei beispielsweise aus besonders schwierigen Situationen hervorgehen.”
“Das Erfordernis des gemeinsamen Wohnsitzes nach Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG besteht laut Art. 49 AIG nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Wichtige Gründe für die Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens können gemäss Art. 76 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE; SR 142.201) insbesondere durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen. Von einem wichtigen Grund kann desto eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen. Dementsprechend ist nicht jeder berufliche Grund ein wichtiger Grund, um eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens zu rechtfertigen (vgl. Urteile BGer 2C_511/2019 vom 28. November 2019 E. 3.1; 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.3.1). Auch ist ein bewusstes Getrenntleben, sogenanntes "living apart together", nach der Rechtsprechung an sich kein wichtiger Grund im Sinne von Art.”
“En droit interne, l'art. 43 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à la condition, notamment, qu'il vive en ménage commun avec lui (let. a). Selon l'art. 49 LEI, l'exigence du ménage commun prévue à l'art. 43 n'est pas applicable lorsque la communauté familiale est maintenue et que des raisons majeures justifiant l'existence de domiciles séparés peuvent être invoquées. L'art. 76 de l'ordonnance fédérale du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA; RS 142.201) précise qu'une exception à l’exigence du ménage commun peut résulter de raisons majeures dues, notamment, à des obligations professionnelles ou à une séparation provisoire en raison de problèmes familiaux importants. L'art. 49 LEI ne vise que des situations exceptionnelles. D'une façon générale, un motif apparaît d'autant plus sérieux et digne d'être pris en considération que les époux ne peuvent remédier à leur situation de vie séparée qu'au prix d'un préjudice important.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 198 La condizione prevista dall'art. 43 cpv. 1 lett. d (capacità di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio) non si applica ai figli non sposati di età inferiore ai 18 anni. Per il rilascio del permesso di soggiorno, ai sensi dell'art. 43 cpv. 2, nella prassi è sufficiente l'iscrizione a un'offerta di sostegno linguistico anziché l'effettivo livello di conoscenza della lingua.
“Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans titulaires d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 2.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). 2.3 Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al. 4 LEI et 73 al. 3 OASA). Les limites d'âge et les délais prévus à l'art. 47 LEI visent à permettre une intégration précoce et à offrir une formation scolaire en Suisse aussi complète que possible (ATF 133 II 6 consid.”
“1 Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 3.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al. 4 LEI et 73 al. 3 OASA). Les limites d'âge et les délais prévus à l'art. 47 LEI visent à permettre une intégration précoce et à offrir une formation scolaire en Suisse aussi complète que possible (ATF 133 II 6 consid.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG (Verständigung in der am Wohnort gesprochenen Landessprache) keine Anwendung (Art. 43 Abs. 3 AIG). Das Erfordernis des Zusammenwohnens besteht nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht (Art. 49 AIG). Wichtige Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens können insbesondere durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen (Art. 76 VZAE).”
Se la persona straniera non soddisfa i requisiti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, la tutela dell'art. 8 CEDU / art. 13 Cost., secondo la giurisprudenza predominante, di norma non dà luogo a un diritto autonomo al rilascio di un permesso di soggiorno. In caso di mancato adempimento di un requisito di ammissione, ciò costituisce di norma un valido motivo per il diniego del ricongiungimento; tuttavia la giurisprudenza formula valutazioni differenziate caso per caso.
“4 AIG). Gemäss der überzeugenden Rechtsprechung des Bundesgerichts gelten Art. 44 Abs. 1, Art. 51 Abs. 2 und Art. 47 Abs. 1 AIG auch für ausländische Personen, deren grundsätzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sich nicht aus dem AIG, sondern nur aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ergibt, weil ihr Ehegatte oder ihr Elternteil bloss über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt (BGE 139 I 330 E. 2.4.2, 137 I 284 E. 2.7; BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2; vgl. VGE VD.2020.125 vom 17. Dezember 2020 E. 2.1). Entsprechend müssen Art. 43 Abs. 1, Art. 51 Abs. 2 und Art. 47 Abs. 1 AIG auch für ausländische Personen gelten, deren grundsätzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sich deshalb nicht aus dem AIG, sondern nur aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ergibt, weil ihr Familienangehöriger mit Niederlassungsbewilligung weder ihr Ehegatte noch ihr Elternteil ist. Wenn die ausländische Person die Bewilligungsvoraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt oder ein Erlöschensgrund im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegt, ist im Hinblick auf den Schutz des Familienlebens regelmässig ein guter Grund zur Verweigerung des Nachzugs des Familienangehörigen gegeben (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6). Teilweise scheint das Bundesgericht die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 Abs. 1 BV in jedem Fall auszuschliessen, wenn die Zulassungsvoraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt sind (vgl. BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2 und 7 [zu Art. 44 Abs. 1 AIG], 2C_207/2017 vom 2. November 2017 E. 5.1). Zum Teil scheint es der Ansicht zu sein, dass die Frage, ob eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist, im Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV immer mittels einer umfassenden Interessenabwägung zu beantworten sei (vgl. BGer 2C_502/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.1). Richtigerweise dürfte davon auszugehen sein, dass bei Nichterfüllung einer Zulassungsvoraussetzung gemäss Art.”
Il mancato soddisfacimento dei requisiti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI o l'esistenza di motivi di estinzione ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 LStrI costituiscono di regola un valido motivo per rifiutare il ricongiungimento familiare. La giurisprudenza procede in parte in modo diverso e non è univoca nel ritenere se, in ogni caso, in base all'art. 8 CEDU o all'art. 13 Cost., debba comunque essere rilasciato un permesso di soggiorno.
“4 AIG). Gemäss der überzeugenden Rechtsprechung des Bundesgerichts gelten Art. 44 Abs. 1, Art. 51 Abs. 2 und Art. 47 Abs. 1 AIG auch für ausländische Personen, deren grundsätzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sich nicht aus dem AIG, sondern nur aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ergibt, weil ihr Ehegatte oder ihr Elternteil bloss über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt (BGE 139 I 330 E. 2.4.2, 137 I 284 E. 2.7; BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2; vgl. VGE VD.2020.125 vom 17. Dezember 2020 E. 2.1). Entsprechend müssen Art. 43 Abs. 1, Art. 51 Abs. 2 und Art. 47 Abs. 1 AIG auch für ausländische Personen gelten, deren grundsätzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sich deshalb nicht aus dem AIG, sondern nur aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ergibt, weil ihr Familienangehöriger mit Niederlassungsbewilligung weder ihr Ehegatte noch ihr Elternteil ist. Wenn die ausländische Person die Bewilligungsvoraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt oder ein Erlöschensgrund im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegt, ist im Hinblick auf den Schutz des Familienlebens regelmässig ein guter Grund zur Verweigerung des Nachzugs des Familienangehörigen gegeben (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6). Teilweise scheint das Bundesgericht die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 Abs. 1 BV in jedem Fall auszuschliessen, wenn die Zulassungsvoraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt sind (vgl. BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2 und 7 [zu Art. 44 Abs. 1 AIG], 2C_207/2017 vom 2. November 2017 E. 5.1). Zum Teil scheint es der Ansicht zu sein, dass die Frage, ob eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist, im Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV immer mittels einer umfassenden Interessenabwägung zu beantworten sei (vgl. BGer 2C_502/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.1). Richtigerweise dürfte davon auszugehen sein, dass bei Nichterfüllung einer Zulassungsvoraussetzung gemäss Art.”
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl.”
I minori di dodici anni hanno, ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI, diritto immediato al rilascio di un permesso di stabilimento. La direttiva della SEM e la giurisprudenza precisano che il ricongiungimento familiare può essere possibile anche quando la persona residente in Svizzera soddisfa i requisiti per il permesso di stabilimento, ma tale permesso non è ancora stato rilasciato (p. es. a causa di ritardi procedurali o nell'ottenimento dei documenti). Le autorità possono tener conto di tali ritardi senza diminuire il diritto dei minori ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI.
“De même, le conjoint du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à cette même autorisation après un séjour légal ininterrompu en Suisse de cinq ans en communauté conjugale et domicile commun s’il remplit les critères d’intégration définis à l’art. 58a LEI (cf. art. 43 al. 5 LEI; il en va de même pour le conjoint d’un ressortissant suisse, cf. art. 42 al. 3 LEI). Ses enfants de moins de 12 ans ont, pour leur part, tout de suite le droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement (cf. art. 43 al. 6 LEI). S’agissant de ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans, ils ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour (cf. art. 43 al. 1 LEI) et l’article 34 LEI s’applique s’agissant de la fixation du délai nécessaire pour qu’ils obtiennent la délivrance de l’autorisation d’établissement (cf. Directives LEI, ch. 6.3.3; v. Caroni/Scheiber/Preisig/Plozza, op. cit., n. 599 pp. 245/246; Martina Caroni, in: Ausländer- und Integrationsgesetz [AIG], op. cit., n. 41 ad ad. 43 LEI). Le point de départ du le délai de cinq ans précité est la date du mariage en Suisse ou, si le mariage a eu lieu à l'étranger, le début de la résidence en Suisse. Le droit du conjoint à la délivrance d’un permis d’établissement, après un séjour régulier et ininterrompu de cinq ans, constitue un droit de présence indépendant de l'existence continue de la communauté conjugale et familiale (Luca Montisano, Das Recht auf Ehe und Familie im Migrationsrecht, Zurich 2019, n. 32 p. 16). Une fois délivré le permis d’établissement, sa présence en Suisse ne dépend plus de celle du conjoint (Peter Bolzli/Lisa Rudin/Sven Gretler, Migrationsrecht, Zurich 2022, p.”
“Ils exposent également que toute leur famille, à l'exception de l'un des frères de la recourante, vivrait en Suisse. La réintégration de celle-ci au Kosovo serait impossible, dans la mesure où elle aurait tissé des liens profonds avec la Suisse, où elle aurait réussi son intégration et vécu à Genève depuis l'âge de 23 ans sans discontinuer. Elle n'aurait plus de tissu familial au Kosovo et n'y aurait aucun ami ni aucun contact professionnel. Sa fille, née en Suisse, n'y aurait jamais vécu. Son départ porterait atteinte aux liens affectifs intenses existant entre sa fille et le père de celle-ci. 6.1 Selon l'art. 43 LEtr, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui (al. 1). Les enfants de moins de douze ans ont droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement (al. 3). L'art. 43 al. 6 LEI, dans sa teneur depuis le 1er janvier 2019, a la même teneur que l'art. 43 al. 3 LEtr. Selon le ch. 6.3 de la Directive intitulée « I. Domaine des étrangers » du Secrétariat d'État aux migrations (SEM), dans sa version d'octobre 2013 actualisée le 1er juin 2024 (Directives LEI), qui, comme toute directive, ne lie pas le juge, mais dont celui-ci peut tenir compte pour assurer une application uniforme de la loi envers chaque administré, pourvu qu'elles respectent le sens et le but de la norme applicable (ATA/45/2024 du 16 janvier 2024 consid. 5.7), un regroupement familial au titre de l’art. 43 LEI est possible lorsque le membre de la famille résidant en Suisse remplit toutes les conditions pour obtenir une autorisation d'établissement (durée du séjour, comportement), mais que celle-ci ne lui a pas encore été délivrée pour diverses raisons (retard dans le traitement du dossier, délai pour la production de documents). Les enfants de moins de douze ans ont tout de suite le droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement.”
“Le refus de délivrer actuellement des autorisations d'établissements à titre anticipé aux recourants ne remet cependant nullement en cause leur présence sur le territoire helvétique, puisque ceux-ci sont au bénéfice de permis de séjour. Il leur sera par ailleurs possible de solliciter à nouveau la délivrance d'autorisations d'établissement de façon ordinaire à partir des dates de libération du contrôle fédéral fixées par le SEM au 4 décembre 2022 pour le recourant 1 et au 7 mars 2023 pour la recourante 2. 6.6 S'agissant enfin des trois enfants mineurs des recourants 1 et 2, âgés respectivement de 8, 6 et 3 ans, ceux-ci ne peuvent prétendre, vu leur jeune âge, à titre individuel, à l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en vertu de l'art. 34 al. 4 LEI. Il convient toutefois de relever que, dans l'hypothèse où leurs parents devaient se voir délivrer une autorisation d'établissement à la suite de la libération du contrôle fédéral, ils pourraient prétendre à une telle autorisation en vertu de l'art. 43 al. 6 LEI. 7. 7.1 Par sa décision du 17 novembre 2020, l'autorité intimée n'a ainsi ni violé le droit fédéral, ni constaté des faits pertinents de manière inexacte ou incomplète ; en outre, cette décision n'est pas inopportune (art. 49 PA). En conséquence, le recours est rejeté. 7.2 Vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants en tant que débiteurs solidaires (cf. art. 63 al. 1 PA en relation avec les art. 1 à 3 et 6a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral [FITAF, RS 173.320.2]) et de ne pas allouer de dépens (cf. art. 64 al. 1 PA). (dispositif à la page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. C._______, D._______ et E._______, représentés par les recourants 1 et 2, ont la qualité pour recourir. 2. Le recours est rejeté. 3. Les frais de procédure de CHF 1'000.- sont mis à la charge des recourants en tant que débiteurs solidaires.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 194 Se manca la convivenza dei coniugi, il diritto al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI di norma non sussiste; il matrimonio meramente formale non fonda tale diritto. La giurisprudenza ritiene in particolare, in caso di separazione di durata superiore a circa un anno, che la volontà matrimoniale si sia normalmente estinta, per cui occorre dimostrare in modo circostanziato che la comunità coniugale continua a sussistere.
“d ALPC, les membres de la famille d'une personne ressortissante d'une partie contractante ayant un droit de séjour ont le droit de s'installer avec elle, à condition que celle-ci dispose d'un logement approprié (cf. art. 3 par. 1 phr. 2 Annexe I ALCP). Sont notamment considérés comme membres de la famille, quelle que soit leur nationalité, le conjoint et leurs descendants de moins de 21 ans ou à charge (art. 3 par. 2 let. a Annexe I ALCP). 5.2 En l'espèce, le recourant a obtenu, en application de l'art. 3 Annexe I ALCP, une autorisation de séjour UE/AELE au titre du regroupement familial, du fait de son mariage, célébré le 5 avril 2013, avec une ressortissante française, titulaire d'une autorisation d'établissement. Or, il n'est pas contesté que les époux ne vivent plus en ménage commun depuis avril 2017. Par ailleurs, le 15 juin 2017, des mesures protectrices de l'union conjugale ont été prononcées. Partant, le recourant ne peut déduire aucun droit à une autorisation de séjour au titre de l'art. 3 Annexe I ALCP ni se prévaloir des dispositions de l'art. 43 LEI (arrêt du TF 2C_1148/2012 du 22 avril 2013 consid. 4 ; arrêt du TAF F-2718/2018 du 20 avril 2020 consid. 7.2). 6. Il convient dès lors d'examiner si le recourant peut se prévaloir d'un droit au renouvellement de son autorisation de son séjour en Suisse en vertu de l'art. 50 LEI. 6.1 Aux termes de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité subsiste si l'union conjugale a duré au moins trois ans et si les critères d'intégration définis à l'art. 58a LEI sont remplis. Les deux conditions posées par l'art. 50 al. 1 let. a LEI sont cumulatives (ATF 140 II 345 consid. 4 et 136 II 113 consid. 3.3.3). 6.2 La notion d'union conjugale au sens de l'art. 50 al. 1 let. a LEI implique la vie en commun des époux, sous réserve de l'exception prévue à l'art. 49 LEI (cf. ATF 136 II 113 consid. 3.2). Cette notion d'union conjugale ne se confond pas avec celle du mariage, qui peut n'être plus que formel, l'union conjugale supposant toutefois l'existence d'une communauté conjugale effectivement vécue et reposant sur une volonté matrimoniale réciproque et la volonté de la maintenir (cf.”
“Le litige porte sur le refus d'approbation à la prolongation de l'autorisation de séjour du recourant. Il n'est pas contesté que le recourant ne peut pas se prévaloir d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur son union avec son épouse, titulaire d'une autorisation d'établissement, dès lors que les époux vivent séparés (cf. art. 43 LEI). Seul est litigieux le point de savoir s'il peut prétendre à droit à la prolongation de son titre de séjour sur le fondement de l'art. 50 LEI ou de l'art. 8 CEDH comme il le prétend.”
“Demgegenüber müsse von einem erloschenen Ehewillen dann ausgegangen werden, wenn für getrennte Wohnsitze weder rechtserhebliche Gründe noch starke Bindungen ersichtlich seien. Nach einer Trennung von mehr als einem Jahr sei in aller Regel davon auszugehen, dass die eheliche Gemeinschaft aufgelöst beziehungsweise die Ehe definitiv gescheitert sei. Diesen mit der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts und des Bundesgerichts übereinstimmenden Erwägungen kann in allen Teilen gefolgt werden. Bei einem Getrenntleben der Ehegatten ist nicht leichthin von einer fortbestehenden Ehegemeinschaft auszugehen (VGE VD.2021.43 vom 28. Dezember 2021 E. 2.4.1, m.H. auf BGer 2C_375/2020 vom 24. Juli 2020 E. 2.2.1). Das Bundesgericht bejaht wichtige Gründe für das Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AIG nur restriktiv, erlaubt namentlich bei krisenbedingtem Getrenntleben in der Regel nur kurze Unterbrüche des Zusammenlebens von einigen Monaten und verlangt eine objektivierbare Erheblichkeit der Konfliktsituation (Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, Art. 43 AIG N 1, m.w.H.). Jedenfalls müssen wichtige Gründe für getrennte Wohnorte und das Weiterbestehen der Familiengemeinschaft als kumulative Voraussetzungen für einen fortdauernden Anspruch gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG bestehen (VGE VD.2021.43 vom 28. Dezember 2021 E. 2.4.1, m.H. auf BGer 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ab einem rund einjährigen Getrenntleben das Erlöschen des Ehewillens zu vermuten, vor allem, wenn das gemeinsame Eheleben in der Folge nicht wieder aufgenommen worden ist. In einem solchen Fall muss substantiiert dargelegt werden, dass weiterhin ein Ehewillen besteht (VGE VD.2020.116 vom 3. November 2020 E. 2.3, m.H. auf BGer 2C_845/2019 vom 19. Februar 2020 E. 4.2, m.H. auf BGer 2C_575/2009 vom 1. Juni 2010 E. 3.5 und 2C_40/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4). Entsprechende Nachweise für das Fortbestehen der Ehe sind durch die Ehegatten beizubringen, da es dabei um Umstände aus ihrem Lebensbereich geht, die sie besser kennen als die Behörden.”
“Suite à son mariage avec une ressortissante camerounaise titulaire d'une autorisation d'établissement le 18 janvier 2014, le recourant a obtenu une autorisation de séjour pour la rejoindre et vivre auprès d'elle en Suisse. Cette décision était fondée sur l'art. 43 LEI qui prévoit les conditions auxquelles le conjoint d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité. Le ménage commun des époux constitue en particulier l'une des conditions au séjour du regroupé (art. 43 al. 1 let. a LEI), condition que ne remplit plus le recourant depuis le 1er avril 2018 à tout le moins, ce qui exclut la prolongation de son autorisation de séjour pour regroupement familial au sens de cette disposition.”
Il permesso di stabilimento per familiari maggiorenni può essere accorpato in via accessoria al permesso di stabilimento di un figlio ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI. Secondo la giurisprudenza, tali dipendenze accessorie sono subordinate al previo assenso della SEM (Segreteria di Stato della migrazione) nell'ambito della procedura di assenso prevista dal diritto degli stranieri.
“Folglich ist dem Beschwerdeführer 1 die Niederlassungsbewilligung – unter Vorbehalt der Zustimmung des SEM nach Art. 3 lit. c der Verordnung vom 13. August 2015 des EJPD über das ausländerrechtliche Zustimmungsverfahren (ZV-EJPD) – wieder zu erteilen. Unter demselben Vorbehalt ist der Beschwerdeführerin 4 erstmals die Niederlassungsbewilligung zu erteilen (Art. 43 Abs. 6 AIG). Erteilt das SEM die Zustimmung zur Erteilung der Niederlassungsbewilligung an den Beschwerdeführer 1, ist dem Beschwerdeführer 3 die Niederlassungsbewilligung zu belassen. Die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin 2 ist nicht zu widerrufen: Die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin 2 ist indes von der – unter dem Vorbehalt der Zustimmung des SEM – wieder erteilten Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 akzessorisch abhängig. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.”
Per l'applicazione dell'art. 43 cpv. 2 LStrI, in luogo delle comprovate conoscenze linguistiche è sufficiente l'iscrizione a un'offerta di sostegno linguistico. Le restanti condizioni devono comunque essere verificate, in particolare la convivenza, la disponibilità di un alloggio adeguato alle esigenze e l'indipendenza dall'assistenza sociale. Nella valutazione dell'indipendenza dall'assistenza sociale non possono essere determinanti mere preoccupazioni di carattere finanziario o ipotesi; si deve partire dalle circostanze pregresse e attuali, ponderare a lungo termine l'evoluzione finanziaria probabile e considerare le possibilità finanziarie di tutti i membri della famiglia.
“Mai 2021 als vom Beschwerdeführer (im Namen seiner Ehefrau) erhoben zu behandeln. 2. 2.1 Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, sofern sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). 2.2 Nicht strittig ist, dass die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. a, b, d und e AIG erfüllt sind. Ebenso ist die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 Satz 1 AIG gewahrt. 2.3 Die Vorinstanz verneinte jedoch das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. Dabei verwies sie insbesondere auf die Verschuldung des Beschwerdeführers. Diese betrug am 18. Mai 2020 rund Fr. 45'000.-. 2.3.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen.”
“Weil auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, sofern sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Nicht strittig ist, dass die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. a, b, d und e AIG erfüllt sind. 2.2 Vorinstanz und Beschwerdegegner verneinten jedoch das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. 2.2.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG die Anmeldung zu einem Sprachförderangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG unter den gleichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Diese Bewilligungsvoraussetzungen sind mit der EMRK vereinbar (BGE 137 I 284 E. 2.6). Insbesondere ist das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs konventionsrechtlich anerkannt (BGE 139 I 330 E. 3.2). Die Ansprüche nach Art. 43 AIG erlöschen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (lit.”
Un'assenza all'estero di sei mesi consecutivi conduce regolarmente all'estinzione del diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, poiché il requisito della convivenza comune può venir meno. Per i figli minorenni la giurisprudenza prevede eccezioni (p.es. soggiorni temporanei per motivi di formazione con rientro entro pochi mesi); va però osservato che assenze prolungate all'estero possono determinare lo spostamento del centro degli interessi vitali all'estero e l'estinzione del diritto alla concessione del permesso.
“Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). 2.3 Der Beschwerdeführer hat die Schweiz Ende März 2019 nach Nordmazedonien verlassen und ist erst am 5. Dezember 2019 wieder in die Schweiz zurückgekehrt. Seine Aufenthaltsbewilligung ist Ende September 2019 von Gesetzes wegen erloschen. Mit der Vorinstanz vermag der angebliche (nicht belegte) kurze Aufenthalt in der Schweiz im Juli oder August 2019 daran nichts zu ändern. Ebenfalls ist es mit der Vorinstanz nicht relevant, ob sich der Beschwerdeführer in Nordmazedonien eine neue Existenz hat aufbauen wollen oder nicht (angefochtener Entscheid E. 3.2). Entscheidend ist hier allein das formelle Kriterium der Auslandsabwesenheit von sechs aufeinanderfolgenden Monaten. Auf den Lebensmittelpunkt kommt es dagegen nicht an, hat der Beschwerdeführer die Schweiz doch länger als sechs Monate verlassen (vgl. etwa BGer 2C_164/2022 vom 23.2.2023 E. 4.2, 2C_602/2020 vom 19.11.2020 E. 4.3). 3. 3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Aufenthalt sei gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG oder Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) zu bewilligen (Beschwerde Ziff. 3.1 ff.). 3.2 Der Beschwerdeführer lebt wieder mit seiner hier niedergelassenen Ehefrau zusammen. Er hat daher grundsätzlich einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 Abs. 1 AIG. Ein Anspruch nach Art. 43 AIG erlischt allerdings, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 Bst. b AIG). Die Vorinstanz erachtet den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung) als erfüllt, was der Beschwerdeführer bestreitet (vgl. Beschwerde Ziff. 4.2.2 f.). 3.3 Der Beschwerdeführer kann sich für sein Anwesenheitsrecht sodann auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) berufen. Als Ehemann und Vater seiner hier lebenden Ehefrau und jüngsten, noch minderjährigen Tochter fällt er in den Anwendungsbereich des Rechts auf Schutz des Familienlebens. Weiter kann im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 144 I 266 E.”
“La jurisprudence admet, dans certaines limites, qu'un enfant qui retourne dans sa patrie pour y acquérir une formation puisse rester au bénéfice d'une autorisation d'établissement, s'il revient en Suisse dans le délai de six mois pour passer toutes les vacances scolaires auprès de ses parents (arrêt du Tribunal fédéral 2A.377/1998 du 1er mars 1999 consid. 3 : persistance de l'autorisation d'établissement d'un jeune qui a terminé une formation dans sa patrie et qui, sur environ deux ans, a passé seulement dix mois en Suisse). Cependant une telle situation ne doit pas durer trop longtemps ; sinon il y a lieu de considérer que le centre d'intérêts de l'enfant se trouve dans son pays d'origine et que son autorisation d'établissement a pris fin (arrêt du Tribunal fédéral 2A.311/1999 du 26 novembre 1999 consid. 2 : extinction de l'autorisation d'établissement de deux enfants qui, à douze ans, sont allés dans leur patrie pour y suivre des études secondaires et supérieures et y ont ainsi passé respectivement dix et sept ans, tout en revenant dans leur famille en Suisse pendant leurs vacances). 9) En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement a droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Cette disposition requiert non seulement le mariage des époux, mais aussi leur ménage commun (ATF 136 II 113 consid. 3.2). Selon l’art. 62 let. d LEI, l’autorisation peut être révoquée si son titulaire ne respecte pas les conditions dont la décision est assortie. 10) En l’espèce, le raisonnement de l’OCPM, tel que confirmé par le TAPI, doit être approuvé. a. Le recourant admet qu’avec sa fratrie, il avait suivi sa mère au D______ lorsque ses parents avaient connu des difficultés relationnelles. Il a établi qu’il avait été scolarisée dans son pays de 2002 à 2013. L’OCPM pouvait tenir pour établi qu’il avait quitté la Suisse pour plus de six mois sans annoncer son départ. Le recourant soutient qu’il aurait avec sa mère vécu entre la Suisse et le D______ durant les difficultés conjugales de ses parents.”
Il percepimento di prestazioni complementari o il rischio, con elevata probabilità, di un futuro percepimento di prestazioni complementari può impedire il diritto al ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI. La sussistenza di un probabile futuro percepimento di prestazioni complementari è spesso decisiva nella prassi e deve essere valutata sulla base delle concrete condizioni finanziarie.
“Das AFMB führte in seiner Verfügung vom 7. Februar 2022 aus, die in Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG enthaltene Bedingung, wonach die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen beziehen dürfe, sei im Fall des Beschwerdeführers nicht erfüllt. Allfällige künftige Einkommen müssten berücksichtigt werden, sofern diese mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Beendigung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen zur Folge hätten und somit zu einer nachhaltigen Entlastung der öffentlichen Hand führen würden. Dem AFMB liege jedoch kein entsprechender Vorvertrag und keine verbindliche Stellenzusicherung für B.____ vor. Der Beschwerdeführer beziehe bereits heute Ergänzungsleistungen und seine Ehefrau hätte nach dem Familiennachzug ebenfalls Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Folglich bestehe kein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG.”
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG, SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte.”
“Folgendes: "Die zu geringen Einkünfte der Rekurrentin und ihres Ehemannes sprechen grundsätzlich für ein grosses Risiko künftiger Sozialhilfebezüge bzw. einen künftigen Bezug von Ergänzungsleistungen nach ELG (Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG)." In E. 15.1 folgt dann die Passage: "Es ergibt sich, dass die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c und lit. e AIG nicht erfüllt sind. Der Familiennachzug der Rekurrentin ist daher zu verweigern." Dass die Sicherheitsdirektion sich also zur Frage eines allfälligen Ergänzungsleistungsbezugs mit keinem Wort geäussert habe, wie die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht argumentiert, ist nachweislich nicht zutreffend. Es handelt sich insofern aus der Sicht des Verwaltungsgerichts bei Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG um eine Rechtsnorm, die im bisherigen Verfahren bereits herangezogen wurde und mit deren Erheblichkeit ohne Weiteres gerechnet werden musste. Die Sicherheitsdirektion wies in ihrem Entscheid deutlich darauf hin, dass diese Voraussetzung der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit nicht erfüllt sei und begründete unter anderem auch damit ihre Abweisung. Die Erheblichkeit musste für die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin ohne Weiteres erkennbar sein, müssen die verschiedenen Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG doch kumulativ erfüllt sein, um einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung aus Familiennachzug zu begründen. Dazu kommt, dass sich bei beiden strittigen Voraussetzungen grundsätzlich die gleiche Frage, nämlich diejenige nach den finanziellen Verhältnissen der ausländischen Person, stellt und somit auch nicht ersichtlich ist, inwiefern die Beschwerdeführerin relevante Informationen nicht in das Verfahren einbringen konnte, wenn sie sich schon ausführlich zum Risiko des Sozialhilfebezugs geäussert hat.”
“Während die Vorinstanzen sich auf eine inskünftige Sozialhilfeabhängigkeit der Ehegatten fokussierten, begründet der vorliegende Entscheid die Nachzugsverweigerung mit der drohenden Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und unter Verweis auf Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG. Es stellt sich deshalb die Frage, ob eine Motivsubstitution vorliegt, welche den Parteien vorgängig angezeigt werden müsste.”
“Es stellt sich allerdings die Frage, ob eine grössere Wohnung von den Beschwerdeführenden finanziert werden könnte. Zurzeit bezieht die Beschwerdeführerin Renten in der Höhe von Fr. 3'090.--. Ab Volljährigkeit des Beschwerdeführers und dem Wegfall der Kinderrente in der Höhe von Fr. 509.-- verbleiben der Beschwerdeführerin noch Fr. 2'580.--. Dieser Betrag liegt bereits unter dem Grundbedarf der Familie. Um eine bedarfsgerechte Wohnung beziehen und finanzieren zu können, müsste der Beschwerdeführer somit umgehend einer Arbeit nachgehen und könnte deswegen keine Lehre absolvieren, ansonsten wohl ein Bezug von Sozialhilfe drohen würde, was zum Untergang des Anspruchs auf Nachzug führen würde (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG). Dem kann jedoch entgegengehalten werden, dass dem Beschwerdeführer eine existenzsichernde Arbeitsstelle zugesichert worden ist. Die Finanzierung einer grösseren Wohnung erscheint somit realistisch. Deshalb ist auch ein künftiger Bezug von Ergänzungsleistungen seitens der Beschwerdeführerin auszuschliessen (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Da das Gesuch überdies zum Zwecke des Zusammenlebens gestellt wurde (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG), sind die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt.”
Il criterio della disponibilità di mezzi finanziari sufficienti quale presupposto per il ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 LStrI è riconosciuto dalla giurisprudenza e dalla dottrina come compatibile con la CEDU e con la Cost. In mancanza di mezzi propri, oppure qualora sussista un rischio concreto di dipendenza dall'assistenza sociale, ciò può giustificare il diniego del rilascio del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI; il diniego persegue l'interesse legittimo di prevenire oneri per l'assistenza sociale e per le finanze pubbliche.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG die Anmeldung zu einem Sprachförderangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG unter den gleichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Diese Bewilligungsvoraussetzungen sind mit der EMRK vereinbar (BGE 137 I 284 E. 2.6). Insbesondere ist das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs konventionsrechtlich anerkannt (BGE 139 I 330 E. 3.2). Die Ansprüche nach Art. 43 AIG erlöschen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (lit.”
“d/aa), wobei von den aktuellen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen auszugehen ist (BGE 120 Ib 257 E. 1. f). Die in Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV statuierte Garantie des Familienlebens gilt allerdings nicht absolut, sondern kann unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK und Art. 36 BV eingeschränkt werden. Ein Eingriff ist danach gerechtfertigt, sofern er gesetzlich vorgesehen und verhältnismässig ist sowie einem legitimen Interesse des Staates entspricht (vgl. auch Botschaft des Bundesrats zum AIG vom 8. März 2002 [Botschaft zum AIG], BBl 2002, 3740). Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 43 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug auch bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Lichte der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852).”
“- (3 personnes), d'une pension alimentaire de CHF 500.- (dossier SPoMi, pièce 68), d'un loyer mensuel de CHF 1'350.- pour un 3,5 pièces (dossier SPoMi, pièce 40), de primes d'assurance de CHF 637.45 (dossier SPoMi, pièce 29 et 30) et d'un montant couvrant d'autres charges. Par ailleurs, l'on ne peut pas ignorer que l'épouse du recourant a déjà bénéficié de prestations d'aide sociale en 2017, aide qu'elle rembourse depuis selon ses possibilités. Certes, cette aide a été obtenue dans des circonstances particulières, soit comme une aide visant à pallier l'absence (transitoire) de pensions alimentaires (bordereau recours, pièce 4). Cela confirme néanmoins que, sur le plan financier, la situation de sa famille apparaît déjà tendue. 3.3. Partant, du moment que l'épouse ne dispose pas d'un revenu apte à couvrir les dépenses accrues du couple, on doit admettre qu'en l'état, la venue en Suisse du recourant comporte un risque concret et sérieux d'une dépendance à l'aide sociale. Dans ce contexte, l'autorité intimée n'a pas violé l'art. 43 LEI en refusant l'octroi d'une autorisation de séjour au recourant dont le conjoint est établi en Suisse. 3.4. Force est de constater également que la décision du SPoMi s'avère justifiée et proportionnée à l'ensemble des circonstances du cas également à l'aune de l'art. 96 LEI. En effet, le recourant n'a jamais séjourné en Suisse. A l'exception de son épouse et de la fille de cette dernière, lesquelles ont le droit de résider durablement en Suisse, il n'y a aucune famille ou relation personnelle. Face à l'intérêt privé du recourant de pouvoir séjourner dans le pays de son épouse, l'incapacité prévisible des intéressés à assumer les charges financières qu'impliquera sa venue en Suisse pèse un poids prépondérant. Face à l'intérêt public éminent à éviter le recours à l'aide sociale, le recourant ne fait valoir aucun intérêt privé particulier qui imposerait d'autoriser le regroupement familial litigieux. Au demeurant, il faut convenir que le refus litigieux ne rend pas impossible toute relation entre les conjoints et que, cas échéant, la vie de famille peut être vécue, en partie du moins, à B.”
“De plus, au regard des éléments au dossier, il ne pouvait être considéré que les intéressés avaient déployé des efforts particuliers afin de sortir de la dépendance à l’aide de l’assistance publique. Mme A______ n’avait nullement démontré avoir procédé à de nombreuses postulations – qui auraient abouti à des promesses d’embauche qui n’auraient cependant pu se concrétiser faute de titre de séjour. En outre, tout employeur potentiel aurait eu la possibilité de solliciter la délivrance d’une autorisation provisoire de travail révocable en tout temps durant l’instruction de la requête. Aucun élément au dossier ne laissait à penser que Mme A______ et son époux seraient, à court ou moyen terme, à même de subvenir à l’ensemble de leurs besoins sans recourir à l’aide sociale. Les chances que la situation s’améliore apparaissaient ténues, étant en outre relevé que ni le domaine de formation ni d’activité des intéressés étaient connus. Ainsi, les moyens financiers de Mme A______ n’étaient actuellement pas compatibles avec un regroupement familial fondé sur l'art. 43 LEI. Il existait également un motif de révocation en application de l’art. 62 al. 1 let. e LEI, une telle mesure apparaissant au demeurant proportionnée, l'intérêt public à l'éloignement de Mme A______ l'emportant sur son intérêt privé à demeurer en Suisse. Même à retenir un séjour en Suisse depuis 2008, illégal et devant donc être relativisé, Mme A______, âgée de 53 ans, avait vécu toute son enfance, son adolescence ainsi qu’une importante partie de sa vie d’adulte dans son pays d’origine. Tant son intégration professionnelle que sociale en Suisse ne pouvaient être qualifiées de particulièrement marquées. Lors de son mariage en octobre 2019, son mari émargeait à l’aide sociale depuis déjà plus de deux ans. Dès lors que l’une des conditions posées par le droit suisse en vue de la délivrance d’une autorisation de séjour au titre de regroupement familial n’était pas remplie déjà lors de la célébration de leur union, les époux ne pouvaient ignorer qu’ils pourraient être amenés à devoir mener leur vie maritale dans un autre pays que la Suisse, notamment au Portugal.”
La garanzia di un impiego che assicuri il sostentamento del coniuge che si ricongiunge o di quello già presente può impedire un ricorso imminente all'assistenza sociale o alle prestazioni complementari e, in tal modo, sostenere il diritto al ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, purché ciò renda realistico il finanziamento di un alloggio adeguato alle esigenze e si possa escludere un futuro ricorso alle prestazioni complementari (EL).
“Zurzeit bezieht die Beschwerdeführerin Renten in der Höhe von Fr. 3'090.--. Ab Volljährigkeit des Beschwerdeführers und dem Wegfall der Kinderrente in der Höhe von Fr. 509.-- verbleiben der Beschwerdeführerin noch Fr. 2'580.--. Dieser Betrag liegt bereits unter dem Grundbedarf der Familie. Um eine bedarfsgerechte Wohnung beziehen und finanzieren zu können, müsste der Beschwerdeführer somit umgehend einer Arbeit nachgehen und könnte deswegen keine Lehre absolvieren, ansonsten wohl ein Bezug von Sozialhilfe drohen würde, was zum Untergang des Anspruchs auf Nachzug führen würde (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG). Dem kann jedoch entgegengehalten werden, dass dem Beschwerdeführer eine existenzsichernde Arbeitsstelle zugesichert worden ist. Die Finanzierung einer grösseren Wohnung erscheint somit realistisch. Deshalb ist auch ein künftiger Bezug von Ergänzungsleistungen seitens der Beschwerdeführerin auszuschliessen (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Da das Gesuch überdies zum Zwecke des Zusammenlebens gestellt wurde (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG), sind die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt.”
“Der Beschwerdeführer hat keinen Platz, um sich gegebenenfalls zurückzuziehen. Eine taugliche Wohnung muss denn auch nicht im Zeitpunkt der Gesuchstellung vorhanden sein, wenn keinerlei Hinweise dafür bestehen, dass nicht zu gegebener Zeit für den erforderlichen Wohnraum gesorgt werden kann (Urteil des BGer 2C_194/2011 vom 17. November 2011 E. 2.4.5). Es stellt sich allerdings die Frage, ob eine grössere Wohnung von den Beschwerdeführenden finanziert werden könnte. Zurzeit bezieht die Beschwerdeführerin Renten in der Höhe von Fr. 3'090.--. Ab Volljährigkeit des Beschwerdeführers und dem Wegfall der Kinderrente in der Höhe von Fr. 509.-- verbleiben der Beschwerdeführerin noch Fr. 2'580.--. Dieser Betrag liegt bereits unter dem Grundbedarf der Familie. Um eine bedarfsgerechte Wohnung beziehen und finanzieren zu können, müsste der Beschwerdeführer somit umgehend einer Arbeit nachgehen und könnte deswegen keine Lehre absolvieren, ansonsten wohl ein Bezug von Sozialhilfe drohen würde, was zum Untergang des Anspruchs auf Nachzug führen würde (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG). Dem kann jedoch entgegengehalten werden, dass dem Beschwerdeführer eine existenzsichernde Arbeitsstelle zugesichert worden ist. Die Finanzierung einer grösseren Wohnung erscheint somit realistisch. Deshalb ist auch ein künftiger Bezug von Ergänzungsleistungen seitens der Beschwerdeführerin auszuschliessen (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Da das Gesuch überdies zum Zwecke des Zusammenlebens gestellt wurde (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG), sind die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt.”
Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale, dopo la revoca di un permesso di domicilio una domanda di ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI può essere riesaminata soltanto dopo il decorso di un periodo di interdizione (nella giurisprudenza spesso cinque anni). Inoltre, non sussiste alcun diritto al ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI quando ricorrono motivi di revoca ai sensi degli art. 62 o 63 LStrI (cfr. in particolare art. 51 cpv. 2 LStrI).
“In Bezug auf das vom Beschwerdeführer betonte Interesse an der Pflege seines Familienlebens in der Schweiz ist sodann folgendes anzumerken: Die Beschränkungen des Familienlebens sind in erster Linie darauf zurückzuführen, dass er als Folge seiner Straffälligkeit sein Aufenthaltsrecht hierzulande verloren hat (siehe oben Sachverhalt Bst. A.c). Die Pflege regelmässiger physischer Kontakte zwischen ihm und seiner Familie scheitert somit bereits an der fehlenden Anwesenheitsberechtigung in der Schweiz (vgl. BVGE 2014/20 E. 8.3.4 m.H.). Somit stellt sich im Folgenden einzig die Frage, ob die über die Verweigerung des Aufenthaltsrechts hinausgehende, durch das Einreiseverbot zusätzlich bewirkte Beeinträchtigung des Familien- und Privatlebens einer rechtlichen Prüfung standhält. Etwas daran zu ändern vermag auch nicht der Umstand, dass der Ehegattin des Beschwerdeführers gemäss zentralem Migrationsinformationssystem (ZEMIS) am 22. März 2024, auf ihr Gesuch hin, eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 43 Abs. 5 AIG erteilt wurde. Davon abgeleitet kann der Beschwerdeführer zwar laut Art. 43 Abs. 1 AIG - unter Voraussetzung der Erfüllung der unter Bst. a-e erwähnten Bedingungen - einen Antrag auf Familiennachzug stellen. In der Konstellation des Beschwerdeführers ist dies gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach fünf Jahren seit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung möglich (Urteil des BGer 2C_1224/2013 vom 12. Dezember 2014 E. 5.1.2). Nach Art. 51 Abs. 2 AIG besteht aber kein Anspruch auf Familiennachzug, wenn wie im hiesigen Fall Widerrufsgründe nach Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (siehe bspw. analog zu Art. 42 AIG das Urteil des BGer 2C_41/2023 vom 1. März 2024 E. 6.4.1). Zu beachten ist auch, dass es einer von einer Fernhaltemassnahme betroffenen Person für Besuche in der Schweiz jederzeit offensteht, vorgängig um deren Aussetzung zu ersuchen (Art. 67 Abs. 5 AIG). Eine solche Suspension kann auf Gesuch hin für eine kurze und klar begrenzte Zeit gewährt werden und sie darf das Einreiseverbot nicht aushöhlen (BVGE 2013/4 E. 7.4.3). In diesem - wenn auch eingeschränkten - Rahmen verbleibt dem Beschwerdeführer weiterhin die Möglichkeit, familiäre Beziehungen auf schweizerischem Hoheitsgebiet zu pflegen.”
“Le nouvel examen de la demande suppose que l'étranger ait respecté son obligation de quitter la Suisse et ait fait ses preuves dans son pays d'origine ou de séjour (arrêts TF 2C_170/2018 du 18 avril 2018 consid. 4.2; 2C_198/2018 du 25 juin 2018 consid. 3.3); qu'en l'occurrence, la décision initiale de non-renouvellement de l'autorisation de séjour est entrée en force le 6 juin 2016. Lorsque le SPoMi a refusé, par décision du 5 janvier 2021, l'autorisation de séjour actuellement contestée, le délai de 5 ans était très proche. A ce jour, il est largement dépassé, de sorte qu'il se justifie dans tous les cas de procéder à un nouvel examen au fond de la prétention au regroupement familial, étant rappelé que le Tribunal cantonal doit tenir compte de tous les faits pertinents connus au moment de sa décision, y compris ceux qui sont survenus après la notification du prononcé attaqué (arrêt TF 2C_221/2014 du 14 janvier 2015 consid. 5.3 s'agissant de la PA; arrêts TC FR 601 2021 36 du 8 février 2022, 601 2012 61 du 21 décembre 2012); qu'aux termes de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui; que ce droit s'éteint toutefois, en vertu de l'art. 51 al. 2 let. b LEI, s'il existe un motif de révocation au sens de l'art. 62 ou 63 al. 2 LEI; que, dans le cas particulier, seuls les motifs révocation énoncés à l'art. 62 al. 1 let. c LEI et 62 al. 1 let. e LEI entrent en considération. Il faut donc que le recourant ait attenté de manière grave ou répétée à la sécurité et l’ordre publics en Suisse ou à l’étranger, les ait mis en danger ou représente une menace pour la sécurité intérieure ou extérieure de la Suisse (let. c) ou que lui-même ou une personne dont il a la charge dépend de l’aide sociale (let e); qu'en l'occurrence, même si la décision initiale du SPoMi du 4 février 2016 est peu claire et vague sur les motifs de refus de l'autorisation de séjour et de renvoi, se limitant à constater un manque d'intégration du recourant et à citer pêle-mêle des faits et des dispositions légales variées, on doit admettre que cette autorité a retenu que le droit au regroupement familial fondé sur l'art.”
Nella valutazione del diritto ai sensi dell'art. 43 LStrI non è determinante una mera presenza effettiva di breve durata in Svizzera. Decisivo può essere il criterio formale di un'assenza all'estero di sei mesi consecutivi; il centro della vita o del sostentamento passa in secondo piano.
“Mit der Vorinstanz vermag der angebliche (nicht belegte) kurze Aufenthalt in der Schweiz im Juli oder August 2019 daran nichts zu ändern. Ebenfalls ist es mit der Vorinstanz nicht relevant, ob sich der Beschwerdeführer in Nordmazedonien eine neue Existenz hat aufbauen wollen oder nicht (angefochtener Entscheid E. 3.2). Entscheidend ist hier allein das formelle Kriterium der Auslandsabwesenheit von sechs aufeinanderfolgenden Monaten. Auf den Lebensmittelpunkt kommt es dagegen nicht an, hat der Beschwerdeführer die Schweiz doch länger als sechs Monate verlassen (vgl. etwa BGer 2C_164/2022 vom 23.2.2023 E. 4.2, 2C_602/2020 vom 19.11.2020 E. 4.3). 3. 3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Aufenthalt sei gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG oder Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) zu bewilligen (Beschwerde Ziff. 3.1 ff.). 3.2 Der Beschwerdeführer lebt wieder mit seiner hier niedergelassenen Ehefrau zusammen. Er hat daher grundsätzlich einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 Abs. 1 AIG. Ein Anspruch nach Art. 43 AIG erlischt allerdings, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 Bst. b AIG). Die Vorinstanz erachtet den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung) als erfüllt, was der Beschwerdeführer bestreitet (vgl. Beschwerde Ziff. 4.2.2 f.). 3.3 Der Beschwerdeführer kann sich für sein Anwesenheitsrecht sodann auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) berufen. Als Ehemann und Vater seiner hier lebenden Ehefrau und jüngsten, noch minderjährigen Tochter fällt er in den Anwendungsbereich des Rechts auf Schutz des Familienlebens. Weiter kann im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 144 I 266 E.”
Nell'esame ai sensi dell'art. 43 LStrI il grado di integrazione dei familiari va considerato soltanto nella misura in cui consente di desumere l'integrazione personale della richiedente/del richiedente. Dal comportamento dei familiari (p. es. la commissione di reati) non può di per sé desumersi un deficit di integrazione della richiedente/del richiedente.
“1 lit. d AIG. Auch deshalb kann ihr keine Niederlassungsbewilligung erteilt werden (vgl. Art. 34 Abs. 2 lit. b AIG). Da die Verweigerung der Niederlassungsbewilligung bereits aus den vorstehenden Gründen nicht zu beanstanden ist, braucht auf die von der Rekurrentin bestrittenen weiteren Begründungen des JSD nicht weiter eingegangen zu werden. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass die Ansicht des JSD, die Rekurrentin hätte sich die aufgrund seiner Straffälligkeit gescheiterte Integration ihres Ehemanns bei der Prüfung der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung negativ anrechnen zu lassen (angefochtener Entscheid E. 27), nicht haltbar ist. Gemäss Art. 62 Abs. 2 VZAE wird bei der Prüfung eines Gesuchs um vorzeitige Erteilung einer Niederlassungsbewilligung zwar der Integrationsgrad der Familienmitglieder der Gesuchstellerin, die älter als zwölf Jahre sind, berücksichtigt. Eine Auslegung dieser Bestimmung unter Berücksichtigung des Wortlauts und Zwecks von Art. 34 Abs. 4 AIG sowie von Art. 43 AIG ergibt jedoch, dass der Integrationsgrad der Familienangehörigen nur insoweit zu berücksichtigen ist, als er Rückschlüsse auf die eigene Integration der Gesuchstellerin erlaubt (BVGer F-6168/2016 vom 3. Dezember 2018 E. 7.3 f.; VGer ZH VB.2016.00155 vom 20. April 2016 E. 2.2; vgl. Weisungen AIG Ziff. 3.5.3.2; Uebersax/Schlegel, in: Uebersax et al. [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Auflage, Basel 2022, N 9.415). Aus dem Umstand, dass ihr Ehemann straffällig geworden ist, kann offensichtlich nicht auf ein Integrationsdefizit der Rekurrentin geschlossen werden, wie sie sinngemäss zu Recht geltend macht (vgl. Rekursbegründung Ziff. 24).”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 184 Dal 1° gennaio 2019 il ricongiungimento familiare con una persona titolare del diritto di stabilirsi è subordinato al fatto che la persona che si ricongiunge sia in grado di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio. A titolo di prova linguistica è richiesto che il coniuge che si ricongiunge dimostri competenze orali almeno al livello di riferimento A1; i requisiti e la procedura per le prove linguistiche sono disciplinati nell'OASA. Inoltre, obiettivi volti all'acquisizione di competenze linguistiche possono essere inseriti in un accordo di integrazione, il mancato rispetto del quale può comportare la revoca o il mancato rinnovo dell'autorizzazione.
“Auf den 1. Januar 2019 hat der Gesetzgeber den Familiennachzug zu einer niederlassungsberechtigten Person im Sinne der vorstehenden Wertungen ausdrücklich davon abhängig gemacht, dass sich die nachzuziehende Person in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann (vgl. Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG [AS 2017 6521]). Zielsetzungen zum Erwerb von Sprachkompetenzen können sodann Gegenstand einer Integrationsvereinbarung bilden (Art. 58b Abs. 2 AIG), wobei deren Nichteinhaltung nach Art. 62 Abs. 1 lit. g AIG den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung auslösen kann. Der Sprachnachweis gilt als erbracht, wenn der nachzuziehende ausländische Ehegatte nachweist, dass er in der am Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügt (Art. 73a VZAE [AS 2018 3173]); in Frage kommt insbesondere die Vorlage eines Sprachnachweises, der die Sprachkompetenzen in der entsprechenden Landessprache bescheinigt und der sich auf ein Sprachnachweisverfahren abstützt, das den allgemein anerkannten Qualitätsstandards für Sprachtests entspricht (Art. 77d Abs. 1 lit. d VZAE [AS 2018 3173]). Die vorgenannten Bestimmungen finden auf den vorliegenden Fall aus intertemporalrechtlichen Gründen zwar noch keine Anwendung (vgl.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 183 La questione se si desideri una convivenza matrimoniale è un fatto interiore che di norma non è direttamente dimostrabile; perciò ciò viene tipicamente valutato sulla base di un'impressione d'insieme ricavata da più indizi ("ventaglio di indizi"). Come possibili indizi le decisioni citate menzionano, tra l'altro, una grande differenza d'età, rilevanti difficoltà di comunicazione, scarsa conoscenza reciproca dell'ambito di vita e dei mezzi di sussistenza, accordi finanziari in funzione dello scopo matrimoniale, breve intervallo fra il primo incontro e il matrimonio e l'assenza di una conduzione di vita analoga a quella coniugale prima delle nozze.
“7; arrêts TF 2C_178/2024 du 31 mai 2024 consid. 4.1; 2C_1019/2022 du 7 juin 2023 consid. 3.1); que l'autorisation de courte durée en vue du mariage ne doit enfin être délivrée que si le mariage peut être célébré dans un délai prévisible; ce titre de séjour ne devant en effet pas servir à assurer une présence à long terme (cf. arrêts TF 2C_266/2023 du 2 août 2023 consid. 4.1; 2C_704/2022 du 31 janvier 2023 consid. 4.1; 2C_309/2021 du 5 octobre 2021 consid. 3.1 et les arrêts cités); que, dans le cadre de dite requête fondée sur l'art. 17 al. 2 LEI, il y a lieu d'examiner si le recourant possède manifestement un droit à l'obtention d'une autorisation de séjour durable sur la base de ses projets de mariage avec sa fiancée. Il faut ainsi, dans un premier temps, exclure le caractère abusif du mariage puis, dans un second temps, déterminer dans quelle mesure le recourant pourra, une fois marié, se prévaloir des règles sur le regroupement familial; qu'en effet, les droits prévus notamment à l'art. 43 LEI s'éteignent lorsqu'ils sont invoqués abusivement, notamment pour éluder les dispositions de la présente loi sur l'admission et le séjour ou ses dispositions d'exécution (cf. art. 51 al. 2 let. a LEI); qu'il y a abus de droit notamment lorsqu'une institution juridique est utilisée à l'encontre de son but pour réaliser des intérêts qu'elle ne veut pas protéger (ATF 121 II 97 consid. 4). C’est notamment le cas des mariages fictifs. Il y a mariage fictif lorsque celui-ci est contracté dans le seul but d’éluder les dispositions de la loi, en ce sens que les époux (voire seulement l’un deux) n’ont jamais eu la volonté de former une véritable communauté conjugale (ATF 130 II 113 consid. 10.2); que, selon le Tribunal fédéral, la volonté de fonder une communauté conjugale est un élément intime qui, par la nature des choses, ne peut guère être prouvé directement. Le plus souvent, l’abus ne pourra être établi qu’au moyen d’un faisceau d’indices, tels qu’une grande différence d’âge entre les fiancés, une impossibilité ou de grandes difficultés à communiquer entre eux, une méconnaissance réciproque de leur cadre de vie et de leurs conditions d’existence, un arrangement financier en vue du mariage, un projet de mariage élaboré peu de temps après la rencontre des fiancés, une absence de vie commune des fiancés avant le mariage, etc.”
“17 al. 2 LEI, il y a lieu d'examiner si le recourant possède manifestement un droit à l'obtention d'une autorisation de séjour durable sur la base de ses projets de mariage avec sa fiancée. Il faut ainsi, dans un premier temps, exclure le caractère abusif du mariage puis, dans un second temps, déterminer dans quelle mesure le recourant pourra, une fois marié, se prévaloir des règles sur le regroupement familial; que, cela étant, il n'est pas contesté que le recourant séjourne dans le pays depuis septembre 2019, que, sans permis de séjour, il se trouve en situation illégale et qu'il ne remplit en soi pas les conditions des art. 18 à 29 LEI; qu'il y a lieu de souligner par ailleurs que, bien qu'en provenance d'Espagne où il était au bénéfice d'un permis de résidence, le recourant est ressortissant marocain et qu'il ne peut dès lors pas prétendre à l'application de l'ALCP et, en particulier, à la libre circulation des personnes; que, selon l'art. 51 al. 2 let. a LEI, les droits prévus à l'art. 43 LEI s'éteignent s'ils sont invoqués abusivement, notamment pour éluder les dispositions de la LEI ou ses dispositions d'exécution; qu'il y a abus de droit notamment lorsqu'une institution juridique est utilisée à l'encontre de son but pour réaliser des intérêts qu'elle ne veut pas protéger (ATF 121 II 97 consid. 4). C’est notamment le cas des mariages fictifs. Il y a mariage fictif lorsque celui-ci est contracté dans le seul but d’éluder les dispositions de la loi, en ce sens que les époux (voire seulement l’un deux) n’ont jamais eu la volonté de former une véritable communauté conjugale (ATF 130 II 113 consid. 10.2); que, selon le Tribunal fédéral, la volonté de fonder une communauté conjugale est un élément intime qui, par la nature des choses, ne peut guère être prouvé directement. Le plus souvent, l’abus ne pourra être établi qu’au moyen d’un faisceau d’indices, tels qu’une grande différence d’âge entre les fiancés, une impossibilité ou de grandes difficultés à communiquer entre eux, une méconnaissance réciproque de leur cadre de vie et de leurs conditions d’existence, un arrangement financier en vue du mariage, un projet de mariage élaboré peu de temps après la rencontre des fiancés, une absence de vie commune des fiancés avant le mariage, etc.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 182 In singoli casi, fondandosi sulle considerazioni eccezionali previste dall'art. 47 cpv. 4 LStrI, un ricongiungimento familiare successivo può essere giustificato a favore del benessere del minore o per importanti ragioni familiari. Condizione è che siano soddisfatti i requisiti materiali dell'art. 43 LStrI.
“Aus den vorstehenden Erwägungen folgt, dass wichtige familiäre Gründe für einen ausnahmsweisen nachträglichen Familiennachzug gemäss Art. 47 Abs. 4 AIG vorliegen. Neben der unbestrittenermassen vorbestandenen Integration der Rekurrentin in die schweizerischen Verhältnisse ist der vorliegend besonderen Konstellation Rechnung zu tragen. Von Bedeutung sind dabei insbesondere die nur vorübergehend angedachte Trennung der Familie, die fehlende Integration in Simbabwe der für begrenzte Zeit in einem Internat lebenden Rekurrentin und der Wegfall des bisherigen Betreuungssettings nach Beendigung ihrer Internatszeit sowie die spezifische politische und wirtschaftliche Situation in Simbabwe. Angesichts dieser Ausgangslage konnte das Kindeswohl der Rekurrentin zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung nur durch einen Nachzug in die Schweiz gewahrt werden und es besteht kein überwiegendes öffentliches Interesse an einer Einwanderungsbeschränkung. Da sodann nicht bestritten ist, dass die materiellen Voraussetzungen für einen Nachzug gemäss Art. 43 AIG erfüllt sind, ist der Rekurs gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements vom 28. Februar 2022 wie auch die Verfügung des Bereichs BdM vom 22. Oktober 2021 sind deshalb aufzuheben und der Bereich BdM anzuweisen, der Rekurrentin eine Aufenthaltsbewilligung auszustellen. Vor diesem Hintergrund braucht weder auf die Rüge der unterbliebenen Anhörung (vgl. oben E. 2.4. i.f.) der Rekurrentin noch auf die weiteren rechtlichen Erwägungen der Rekurrierenden zur Begründung eines Aufenthaltsanspruchs der Rekurrentin eingegangen werden.”
Indizi concreti, come una festa di nozze sontuosa, numerosi invitati e referenze scritte, possono sostenere l'esistenza di un matrimonio/rapporto effettivamente vissuto e dunque favorire il diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Dichiarazioni contraddittorie o rigetti della domanda d'asilo non giustificano da soli la conclusione che si tratti di un matrimonio fittizio. Se invece manca un diritto evidente a poter rimanere in Svizzera dopo il matrimonio, ciò può impedire il rilascio del permesso. Dopo la celebrazione del matrimonio o in presenza di fatti nuovi resta possibile presentare una nuova domanda (p.es. permesso di soggiorno per breve durata o ricongiungimento familiare); un matrimonio con una persona stabilita può in linea di principio costituire un diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Ebenso sind die Räumlichkeiten aufwendig mit Blumen und anderen Dekorationen geschmückt. So hängt etwa ein grosses Poster des Brautpaars im Festsaal. Die Festlichkeiten wirken insgesamt echt und authentisch. Für eine tatsächlich gelebte Beziehung spricht in diesem Zusammenhang insbesondere ebenso, dass eine Vielzahl von Freunden und Familienmitgliedern an der Festlichkeit teilnahmen. Auch die eingereichten zahlreichen Referenzschreiben von Familienangehörigen und Freundinnen deuten auf eine echte Beziehung zwischen den Beschwerdeführenden hin. 3.7 Allein aus den widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin und dem Umstand, dass sie eine rechtskräftig weggewiesene Asylsuchende ist, kann nicht auf eine Scheinehe geschlossen werden. Es liegen keine klaren und konkreten Indizien vor, die auf ein rechtsmissbräuchliches Verhalten der Beschwerdeführerin hinweisen. 4. 4.1 Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin, hätte sie ihren niedergelassenen Verlobten bereits geheiratet, gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhielte. Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen bezieht oder beziehen könnte. 4.2 Der Beschwerdeführer erzielt als Betriebsmitarbeiter der E AG seit dem 1. Juni 2022 ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von Fr. 3'900.-. In den Akten ist ausserdem ein Schreiben eines Restaurants vorhanden, worin der Beschwerdeführerin eine Stelle als … mit einem Arbeitspensum von 80 % zugesichert wird. Dafür, dass es sich hierbei um ein reines Gefälligkeitsschreiben handeln könnte, finden sich in den Akten keine Hinweise. Damit liegen keine konkreten Anhaltspunkte vor, die darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführerin nach der Heirat mit ihrem Verlobten auf Sozialhilfe angewiesen sein wird.”
“Andere Gründe, weshalb der vorinstanzliche Entscheid rechtsverletzend und insbesondere unverhältnismässig sein soll, macht der Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend. Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. Insbesondere bringt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht vor, eine Eheschliessung in der Heimat sei unmöglich oder unzumutbar. Vielmehr hat der Beschwerdeführer gemäss den Feststellungen der Vorinstanz nach eigenen Angaben immer wieder einige Wochen in Nordmazeonien bei seiner Verlobten verbracht. Auch macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht geltend, dass die Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG zu einer Diskriminierung von an einer Behinderung leidenden Person, die eine IV-Rente bezieht, führen könnte (Art. 8 Abs. 2 BV; Art. 8 i.V.m. Art. 14 EMRK; vgl. Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 7; vorstehende E. 2.1). Sodann steht es dem Beschwerdeführer und seiner künftigen Ehegattin grundsätzlich offen, gestützt auf die echten Noven (vorstehende E. 2.3 und 5.2) ein neues Gesuch um Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung einzureichen oder - nach Eheschluss in der Heimat - ein Gesuch um Familiennachzug zu stellen.”
“Die Vorinstanz verneinte, dass die oben dargelegten Voraussetzungen für einen Anspruch auf Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung des Eheschlusses erfüllt sind. Sie erwog, mit Blick auf Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG fehle es an einem offensichtlichen Anspruch der künftigen Ehegattin des Beschwerdeführers nach der Heirat in der Schweiz verbleiben zu können.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Es genügt jedoch für das Eintreten, dass ein entsprechender Anspruch in vertretbarer Weise geltend gemacht werden kann (vgl. BGE 147 I 89 E. 1.1.1; 139 I 330 E. 1.1). Der Beschwerdeführer besitzt aufgrund seiner Heirat mit einer niederlassungsberechtigten Ehefrau grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 Abs. 1 AIG). Ausserdem berufen sich beide Beschwerdeführer in vertretbarer Weise auf einen auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK gestützten Anspruch auf Familiennachzug. Das Rechtsmittel ist folglich als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig. Ob die Voraussetzungen des Bewilligungsanspruchs vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1).”
Nel valutare l'alloggio adeguato alle esigenze va tenuto conto del mercato locale degli alloggi: in presenza di scarsità di alloggi i requisiti richiesti per l'alloggio possono essere meno severi. Viceversa, nel ricongiungimento familiare di titolari di un permesso per soggiorno di breve durata, di un permesso di soggiorno o di un permesso di domicilio devono essere poste esigenze più elevate riguardo all'alloggio messo a disposizione (art. 43 cpv. 1 lett. b LStrI).
“Die angemessene Grösse berechnet sich grundsätzlich nach der Regel "Anzahl Familienmitglieder minus eins". Weist die Wohnung die erforderliche Mindestgrösse nicht auf, haben die Gesuchsteller das Einverständnis des Vermieters beizubringen (Weisung zum Familiennachzug vom 22. Februar 2022 Kanton ZH, https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/migration-integration/einreise-aufenthalt/weisungen/Familiennachzug.pdf, S. 13, letztmals besucht am 20. Dezember 2022; Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 3). Zu berücksichtigen ist auch der lokale Wohnungsmarkt: Wo Wohnungsknappheit herrscht, können an die bedarfsgerechte Wohnung keine hohen Anforderungen gestellt werden (vgl. auch Urteil BGer 2C_416/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 2.2; Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 3). Hingegen sind beim Familiennachzug durch Personen mit Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung die Anforderungen an die zur Verfügung stehende Wohnung höher, indem Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG ausdrücklich eine bedarfsgerechte Wohnung voraussetzt (Weisung zum Familiennachzug vom 22. Februar 2022 Kanton ZH, https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/migration-integration/einreise-aufenthalt/weisungen/Familiennachzug.pdf, S. 13, letztmals besucht am 27. Dezember 2022).”
“Die angemessene Grösse berechnet sich grundsätzlich nach der Regel "Anzahl Familienmitglieder minus eins". Weist die Wohnung die erforderliche Mindestgrösse nicht auf, haben die Gesuchsteller das Einverständnis des Vermieters beizubringen (Weisung zum Familiennachzug vom 22. Februar 2022 Kanton ZH, https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/migration-integration/einreise-aufenthalt/weisungen/Familiennachzug.pdf, S. 13, letztmals besucht am 20. Dezember 2022; Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 3). Zu berücksichtigen ist auch der lokale Wohnungsmarkt: Wo Wohnungsknappheit herrscht, können an die bedarfsgerechte Wohnung keine hohen Anforderungen gestellt werden (vgl. auch Urteil BGer 2C_416/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 2.2; Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 3). Hingegen sind beim Familiennachzug durch Personen mit Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung die Anforderungen an die zur Verfügung stehende Wohnung höher, indem Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG ausdrücklich eine bedarfsgerechte Wohnung voraussetzt (Weisung zum Familiennachzug vom 22. Februar 2022 Kanton ZH, https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/migration-integration/einreise-aufenthalt/weisungen/Familiennachzug.pdf, S. 13, letztmals besucht am 27. Dezember 2022).”
“Grundsätzlich muss die zur Verfügung stehende Wohnung die Gesamtfamilie tatsächlich beherbergen können (Urteil BGer 6B_497/2010 vom 25. Oktober 2010 E. 1.2). Sie gilt im Rahmen von Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG als ausreichend, wenn sie den bau-, feuer- und gesundheitspolizeilichen Vorschriften genügt und nicht überbelegt ist. Die angemessene Grösse berechnet sich grundsätzlich nach der Regel "Anzahl Familienmitglieder minus eins". Weist die Wohnung die erforderliche Mindestgrösse nicht auf, haben die Gesuchsteller das Einverständnis des Vermieters beizubringen (Weisung zum Familiennachzug vom 22. Februar 2022 Kanton ZH, https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/migration-integration/einreise-aufenthalt/weisungen/Familiennachzug.pdf, S. 13, letztmals besucht am 20. Dezember 2022; Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 3). Zu berücksichtigen ist auch der lokale Wohnungsmarkt: Wo Wohnungsknappheit herrscht, können an die bedarfsgerechte Wohnung keine hohen Anforderungen gestellt werden (vgl. auch Urteil BGer 2C_416/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 2.2; Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 3). Hingegen sind beim Familiennachzug durch Personen mit Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung die Anforderungen an die zur Verfügung stehende Wohnung höher, indem Art.”
Secondo la genesi della norma e la giurisprudenza, la persistenza del diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI dopo lo scioglimento del matrimonio richiede di regola una convivenza matrimoniale in Svizzera della durata di almeno tre anni; i periodi di convivenza matrimoniale all'estero non sono computati. Il periodo di tre anni deve essere preso in considerazione nell'ambito dell'esame dell'integrazione.
“Hingegen gehe daraus hervor, dass sich die getroffene Regelung an der damaligen Bewilligungspraxis vieler Kantone, namentlich der (langjährigen) Praxis des Kantons Zürich, orientierte (Votum Nationalrat Beck für die Kommission, AB 2004 N 1064; Votum Bundesrat Blocher, AB 2004 N 1064), welche für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung eines ausländischen Ehegatten nach Aufgabe des ehelichen Zusammenlebens das mindestens dreijährige Bestehen der ehelichen Gemeinschaft in der Schweiz verlangte (vgl. Beschluss des Regierungsrates des Kantons Zürich RRB Nr. 702/2008 vom 21. Mai 2008 E. 5.b). Dasselbe gilt für die Entstehungsgeschichte des heutigen Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG, welche darauf hinweist, dass ein Bewilligungsanspruch gemäss dieser Bestimmung eine dreijährige Ehegemeinschaft in der Schweiz voraussetzt. Selbst die systematische Auslegung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG führt zum gleichen Schluss. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers spricht der Gesetzeswortlaut von einem "Weiterbestehen" der Ansprüche nach Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 AIG. Diese sind im Gesetz unter dem Titel "Familiennachzug" aufgeführt und erlangen erst dann Bedeutung, wenn die nachzugsberechtigte Person mit ihrem nachzuziehenden Angehörigen in der Schweiz zusammenleben möchte. Folglich setzt auch der Wortlaut von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG gerade voraus, dass die eheliche Gemeinschaft in der Schweiz gelebt werden müsse. Aufgrund der zitierten bundesgerichtlichen Praxis gibt es keinen Grund, die Dauer der ehelichen Beziehung im Ausland bei der Berechnung der Dreijahresfrist miteinzubeziehen. Bei einer im Ausland gelebten ehelichen Beziehung kommt hinzu, dass keine Integrationsleistungen in der Schweiz erbracht werden, welche die hiesige Integration verstärken und ein nacheheliches Bleiberecht rechtfertigen könnten (vgl. VGr, 18. April 2018, VB.2018.00063, E. 3.4; vgl. auch BGE 136 II 11 E. 3.3.3). Die Dreijahresfrist ist im Zusammenhang mit der Erfüllung der Integrationskriterien zu sehen, welche kumulativ erfüllt sein müssen. Ergänzend ist auf die vorinstanzlichen”
“14 LPA est une norme potestative, qui ne confère aucun droit à la suspension. Le recourant justifie ladite suspension par les besoins de la procédure pénale. Outre qu’il n’est pas démontré que sa présence serait indispensable et qu’il ne pourrait pas se faire représenter, il lui appartiendra d’examiner, en tant que de besoin et en temps voulu, les possibilités pour lui d’obtenir notamment un sauf-conduit. Il ne sera ainsi pas donné suite à la demande de suspension. 4. Le recourant se plaint d’une violation de l’art. 50 al. 1 let. b LEI. 4.1 La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Venezuela. 4.2 Aux termes de l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 4.3 Aux termes de l’art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l’art. 43 LEI subsiste lorsque l’union conjugale a duré au moins trois ans et que l’intégration est réussie (art.”
Nella prassi, per la valutazione della sostenibilità ai sensi dell’art. 43 cpv. 1 LStrI, in particolare lett. c, possono essere determinanti previsioni concrete sul reddito minimo (p.es. circa Fr. 3'000) nonché la presenza di più nuclei familiari da mantenere (doppio nucleo familiare).
“Für die Prognose über die Auswirkungen des Ehegattennachzugs auf die finanzielle Situation des Beschwerdeführers und seiner Verlobten bzw. die Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG kann zunächst auf die nachvollziehbaren und nicht substanziiert bestrittenen Berechnungen der Vorinstanz abgestellt werden. X müsste für die Deckung des künftigen gemeinsamen Bedarfs sowie für den Wegfall des Ergänzungsleistungsbezugs des Beschwerdeführers folglich ein monatliches Einkommen von rund Fr. 3'000.- erzielen.”
“Es ist daher zu schliessen, dass die Beschwerdeführer nicht über genügend finanzielle Mittel im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG verfügen, um die gesamte Familie versorgen zu können, ohne dass ein Risiko der Sozialhilfeabhängigkeit bestehen würde, zumal offenbar zwei Haushalte zu finanzieren sind.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 177 Le possibilità di occupazione e il reddito previsto derivante da esse devono essere documentati concretamente e apparire garantiti con una certa probabilità per un periodo superiore a una mera breve durata. I fatti che fondano il diritto devono essere esposti in modo sostanziato e comprovati dalle persone che si ricongiungono, nell'ambito del loro obbligo di collaborazione (p. es. contratto di lavoro, posto garantito o concreti sforzi di integrazione/di ricerca di lavoro).
“Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist (BGr, 21. September 2022, 2C_10/2022, E. 8.2). In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG konkret belegt sein und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen, um Berücksichtigung zu finden. Diese Mitwirkungspflicht erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die diese ohne Mitwirkung der Betroffenen gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können. Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr.”
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, sofern sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). 2.2 Vorinstanz und Beschwerdegegner verneinten das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. 2.2.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinne müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (BGr, 24.”
“Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Der Anspruch auf Familiennachzug entfällt, wenn eine Person bzw. die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen (zum Ganzen: BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.3 mit weiteren Hinweisen; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2 [jeweils zum bis 31. Dezember 2018 in Kraft stehendes Recht]). Das mutmassliche Einkommen ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (zu Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG: BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1; zu Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG: BGr, 15. September 2020, 2C_35/2019, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 6.2). In Bezug auf das mutmassliche Einkommen der nachzuziehenden Person sind ein Arbeitsvertrag oder eine zugesicherte Stelle beachtlich (vgl. Spescha, Art. 43 AIG N. 4), aber auch bereits konkrete Bemühungen wie Deutschkurse oder Stellenbewerbungen (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 5.5.2). Bei jungen und gut ausgebildeten ausländischen Staatsangehörigen kann in der Regel erwartet werden, dass sie sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können, selbst wenn sie mit den hiesigen Verhältnissen noch nicht vertraut sind (BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.4; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2). 3.3 Der Ehemann und die Kinder der Beschwerdeführerin sind staatenlos, womit es auf deren finanzielle Situation nicht unmittelbar ankommt (vgl. Art. 23 des Übereinkommens vom 28.”
“die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenden Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen (Urteile 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_156/2021 vom 1. September 2021 E. 4.1; 2C_184/2018 vom 16. August 2018 E. 2.3; jeweils mit Hinweisen). Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 4.1 zum im Vergleich mit Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG gleichlautenden Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG).”
“Auf die erbotene Zeugenbefragung von E ist in diesem Zusammenhang in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, da mündliche Angaben seinerseits zu einer künftigen Anstellung von X einerseits nicht verbindlich wären und sich die Sachlage andererseits jederzeit ändern kann. Dasselbe gilt für die behaupteten, nicht näher belegten telefonischen Interessensbekundungen an einer Anstellung von X. Der Beschwerdeführer führt in seiner Beschwerde schliesslich eigens aus, dass seine Verlobte weder einen Arbeitsvertrag noch eine konkrete Zusicherung für einen Stellenantritt in der Schweiz hat. Auch die Zahlen aus einer Medienmitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft über die hiesige Gesamtbeschäftigung lassen keine konkreten Rückschlüsse auf eine gesicherte Anstellung von X in der Schweiz mit hinreichendem Verdienst zu. Insgesamt ist unter den gegebenen Umständen somit nicht offensichtlich, dass der Beschwerdeführer und seine Verlobte nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG erfüllen würden.”
Se la convivenza matrimoniale è durata meno di tre anni, viene meno il diritto di cui all'art. 43 in combinato disposto con l'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI. In tali casi può eventualmente essere presa in considerazione una verifica ai sensi dell'art. 50 cpv. 1 lett. b LStrI (situazione di particolare difficoltà postmatrimoniale).
“De jurisprudence constante, le calcul de la période minimale de trois ans commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s'achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; 138 II 229 consid. 2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_520/2016 du 13 janvier 2017 consid. 3.2 ; ATA/978/2019 du 4 juin 2019 consid. 5c) ; peu importe combien de temps le mariage perdure encore formellement par la suite (ATF 136 II 113 consid. 3.2 et 3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_980/2014 du 2 juin 2015 consid. 3.1). La limite des trois ans est absolue et s'applique même s'il ne reste que quelques jours pour atteindre la durée des trente-six mois exigés par l'art. 50 al. 1 let. a LEI (ATF 137 II 345 consid. 3.1.3 ; 136 II 113 consid. 3.2 et 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_50/2015 du 26 juin 2015 consid. 3.1 ; ATA/978/2019 du 4 juin 2019 consid. 5c). 10. Selon l'art. 50 al. 1 let. b LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l’art. 43 LEI notamment subsiste si la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures. L'art. 50 al. 2 LEI, repris à l'art. 77 al. 2 OASA, précise qu'il existe de telles raisons notamment lorsque le conjoint est victime de violence conjugale, que le mariage a été conclu en violation de la libre volonté de l'un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise. 11. L'art. 50 al. 1 let. b et al. 2 LEI vise à régler les situations qui échappent aux dispositions de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, soit parce que le séjour en Suisse durant le mariage n'a pas duré trois ans ou parce que l'intégration n'est pas suffisamment accomplie ou encore parce que ces deux aspects font défaut, mais que - eu égard à l'ensemble des circonstances - l'étranger se trouve dans un cas de rigueur après la dissolution de la famille (ATF 138 II 393 consid. 3 ; 137 II 345 consid. 3.2.1 ; 137 II 1 consid. 4.1). À cet égard, c'est la situation personnelle de l'intéressé qui est décisive et non l'intérêt public que revêt une politique migratoire restrictive.”
“30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 20. Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2). 21. En l'espèce, la recourante a obtenu, suite à son mariage du 22 février 2016 avec un ressortissant portugais titulaire d'une autorisation de séjour, un titre de séjour en application de l'art. 44 LEI. Les époux étant toutefois séparés depuis de nombreuses années, elle ne peut pas se prévaloir de la disposition précitée pour obtenir le renouvellement de son ancien titre de séjour. 22. Conformément à l’art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l’art. 43 LEI (« conjoint et enfants étrangers du titulaire d’une autorisation d’établissement ») subsiste lorsque l’union conjugale a duré au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a LEI sont remplis. Il s’agit de deux conditions cumulatives (ATF 140 II 345 consid. 4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_417/2021 du 16 juin 2021 consid. 5.3). Le délai de trois ans prévu par cette disposition commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s’achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; 138 II 229 consid. 2; 136 II 113 consid. 3.3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_417/2021 du 16 juin 2021 consid. 5.3). 23. En l’espèce, les époux se sont mariés le ______ 2016 pour se séparer le 16 mars 2019, dans l’hypothèse la plus favorable à la recourante. Celle-ci est arrivée en Suisse le 18 juin 2016, de sorte que l’union conjugale a duré moins de trois ans. 24. Dans la mesure où les deux conditions posées par l’art.”
“Die Beschwerdeführerin hat am 21. April 2017 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten jetzigen Ex-Ehemann geheiratet und gestützt auf Art. 43 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Mit der definitiven Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft am 23. März 2018 fiel Art. 43 AIG als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung dahin. Da die eheliche Gemeinschaft mit 11 Monaten deutlich weniger als die von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG geforderten drei Jahre dauerte, kann der weitere Aufenthalt der Beschwerdeführerin auch nicht gestützt auf diese Bestimmung geregelt werden. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin, wie von ihr behauptet, ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG vorliegt, der ihren Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach dem Art. 43 AIG weiterbestehen lässt, und ob gegebenenfalls dieser Anspruch nach Massgabe von Art. 51 Abs. 2 Bst. a und b AIG erloschen ist, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint.”
“Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen weniger als 3 Jahre mit seiner hier niedergelassenen und nunmehr von ihm geschiedenen Ehefrau in der Schweiz zusammengelebt (angefochtener Entscheid E. 3.1). Damit entfällt ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a i.V.m Art. 43 AIG. Der Beschwerdeführer macht jedoch einen Anspruch auf Verbleib in der Schweiz aus wichtigen Gründen im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG i.V.m. Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend.”
“Das Verwaltungsgericht hat die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der Ehegemeinschaft haben (vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. a und b i.V.m. Art. 43 AIG [SR 142.20]). Es hat sodann festgehalten, dass die eheliche Gemeinschaft mit der Heirat der Eheleute am 11. April 2019 begonnen und bis zum 4. November 2021 gedauert habe. Das Getrenntleben sei mit Urteil des Bezirksgerichts Baden vom 20. Dezember 2021 festgestellt worden. Ab November 2021 habe beim Ehemann der Beschwerdeführerin kein Ehewille mehr bestanden, dies ungeachtet des Umstandes, dass er am 27. Dezember 2021 wieder in die gemeinsame Wohnung gezogen sei. Zu diesem Schluss ist das Verwaltungsgericht, insbesondere unter Würdigung der Aussagen der Eheleute anlässlich einer Parteibefragung vom 31. August 2022, gelangt. Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz festgehalten, dass die Ehe der Beschwerdeführerin weniger als drei Jahre gedauert habe, sodass sie aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten könne. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht das Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs.”
Se il diritto di soggiorno del coniuge straniero è evidentemente vincolato a quello del titolare del permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 LStrI, il Tribunale federale può, ponderando le circostanze concrete (p. es. stessa cittadinanza, ingresso da adulto, assenza di attività lavorativa, scarse conoscenze linguistiche, legami familiari nel paese d'origine), attendersi che il coniuge faccia ritorno nel paese d'origine. In tali casi il Tribunale ha ritenuto che l'espulsione del coniuge non costituisca una violazione dell'art. 8 CEDU.
“Sous l'angle de la garantie du respect de la vie familiale tout d'abord, il sied de relever que l'épouse du recourant est, comme lui, de nationalité kosovare. Elle a quitté ce pays pour venir en Suisse en novembre 2020 par le biais du regroupement familial, dans le cadre de son mariage avec le recourant. Dans cette mesure, il ne ressort pas de la décision attaquée que celle-ci disposerait d'un droit de séjour durable en Suisse qui soit indépendant de celui de son époux (cf. art. 43 LEI). Au demeurant, il ne ressort pas de l'état de fait cantonal que l'épouse du recourant, qui est très jeune et ne parle que très peu le français, travaillerait. Ainsi, considérant que l'épouse est ressortissante du même pays que le recourant, qu'elle est arrivée en Suisse à l'âge adulte, qu'elle n'a encore jamais travaillé dans ce pays et que son droit de séjour paraît lié à celui de son époux, on peut attendre d'elle qu'elle retourne vivre avec le recourant dans son pays d'origine, où vit d'ailleurs sa famille (cf. consid. 6.4 supra). Dans ces conditions, l'expulsion du recourant n'entraîne pas d'atteinte à la vie familiale au sens de l'art. 8 CEDH et, dans cette mesure, ne le place pas dans une situation personnelle grave selon l'art. 66a al. 2 CP (cf. notamment arrêt 6B_234/2021 du 30 mars 2022 consid. 3.4).”
LStrI art. 43 n. 174 Secondo le istruzioni sono necessarie almeno risorse finanziarie conformi alle linee guida SKOS; i Cantoni possono inoltre richiedere risorse aggiuntive, ad esempio per facilitare l'integrazione sociale.
“[Art. 44], einsehbar unter: <www.sem.admin.ch>, Rubriken «Publikationen & Service/Weisungen und Kreisschreiben/I. Ausländerbereich»). Diesen Weisungen wird in der verwaltungsgerichtlichen Praxis regelmässig Nachachtung verschafft, wenn sie rechtliche Vorgaben überzeugend und in praktikabler Weise konkretisieren (vgl. BVR 2021 S. 463 E. 6.1). Nach der hier interessierenden Vorgabe sollen mindestens finanzielle Mittel gemäss den SKOS-Richtlinien vorhanden sein, wobei es den Kantonen überlassen sein soll, zusätzliche Mittel vorauszusetzen, welche die soziale Integration in der Schweiz erleichtern können (kritisch dazu hinsichtlich deutlich höherer Ansätze Marc Spescha, in Spescha et al. [Hrsg.], Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 4, Art. 44 AIG N. 3; vgl. auch BGer 2C_685/2010 vom”
“[Art. 44], einsehbar unter: <www.sem.admin.ch>, Rubriken «Publikationen & Service/Weisungen und Kreisschreiben/I. Ausländerbereich»). Diesen Weisungen wird in der verwaltungsgerichtlichen Praxis regelmässig Nachachtung verschafft, wenn sie rechtliche Vorgaben überzeugend und in praktikabler Weise konkretisieren (vgl. BVR 2021 S. 463 E. 6.1). Nach der hier interessierenden Vorgabe sollen mindestens finanzielle Mittel gemäss den SKOS-Richtlinien vorhanden sein, wobei es den Kantonen überlassen sein soll, zusätzliche Mittel vorauszusetzen, welche die soziale Integration in der Schweiz erleichtern können (kritisch dazu hinsichtlich deutlich höherer Ansätze Marc Spescha, in Spescha et al. [Hrsg.], Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 4, Art. 44 AIG N. 3; vgl. auch BGer 2C_685/2010 vom”
Dopo la morte del titolare del permesso di domicilio l'art. 43 LStrI non è più applicabile; la questione di un ulteriore soggiorno va esaminata secondo le norme sulla dissoluzione della famiglia (art. 50 ss. LStrI). In base all'art. 50 LStrI un diritto di soggiorno può perdurare se oppure (lett. a) la convivenza matrimoniale è durata almeno tre anni e sono soddisfatti i criteri di integrazione ai sensi dell'art. 58a LStrI, oppure (lett. b) la prosecuzione del soggiorno risulta necessaria per motivi personali (difficoltà personali). Nella valutazione devono quindi essere considerate in particolare la durata del matrimonio e i criteri di integrazione.
“En revanche, à défaut d’habilitation légale expresse, le Tribunal cantonal ne peut pas examiner en l’espèce le grief d’opportunité (art. 78 al. 2 CPJA). 2. 2.1. Aux termes de l'art. 43 al. 1 de la loi du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20), le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Selon l'art. 50 al. 1 LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 subsiste si l’union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (let. a) ou si la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (let. b). En tant qu'épouse d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement, la recourante a eu droit à une autorisation de séjour sur la base de l'art. 43 LEI. Suite au décès de son conjoint, il convient d'examiner si elle se trouve au bénéfice d'une raison personnelle majeure au sens de la let. b de l'art. 50 al. 1 LEI, l'application de la let. a étant d'emblée exclue compte tenu du fait que l'union conjugale a duré moins de trois ans, le mariage ayant été célébré en août 2018 et le conjoint étant décédé en avril 2020. 2.2. L'art. 50 al. 1 let. b et al. 2 LEI vise à régler les situations qui échappent aux dispositions de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, parce que le séjour en Suisse durant le mariage n'a pas duré trois ans ou parce que l'intégration n'est pas suffisamment accomplie ou encore parce que ces deux aspects font défaut mais que - eu égard à l'ensemble des circonstances - l'étranger se trouve dans un cas de rigueur après la dissolution de la famille (ATF 138 II 393 consid. 3.1; 137 II 345 consid. 3.2.1; arrêt TF 2C_777/2015 du 26 mai 2016 consid. 3.1, non publié in ATF 142 I 152). A cet égard, c'est la situation personnelle de l'intéressé qui est décisive et non l'intérêt public que revêt une politique migratoire restrictive.”
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de l'Algérie (ATA/823/2019 du 25 avril 2019 consid. 5). 7) a. Aux termes de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui et de ne pas dépendre de l'aide sociale. b. En l'occurrence, feu Mme C______, épouse du recourant, était titulaire d'une autorisation d'établissement, de sorte que l'art. 43 al. 1 LEI lui aurait été applicable. Toutefois et compte tenu du décès de celle-ci, les dispositions relatives à la dissolution de la famille s'appliquent à la situation juridique actuelle du recourant (art. 50 LEI et ss). 8) a. Aux termes de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation d'établissement et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l'art. 43 LEI subsiste lorsque l'union conjugale a duré au moins trois ans et que l'intégration est réussie. La période minimale de trois ans de l'union conjugale commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s'achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 138 II 229 consid. 2 ; 136 II 113 consid. 3.3.3). Seules les années de mariage et non de concubinage sont pertinentes (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_178/2014 du 20 mars 2014 consid. 5.2). Il n'est pas nécessaire d'examiner la condition de la réussite de l'intégration lorsque l'union conjugale a duré moins de trois ans, les deux conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 2C_352/2014 du 18 mars 2015 consid. 4 ; ATA/1091/2018 du 16 octobre 2018 consid. 5a). b. Le principe de l'intégration doit permettre aux étrangers, dont le séjour est légal et durable, de participer à la vie économique, sociale et culturelle de la Suisse (art. 4 al. 2 LEI ; ATF 134 II 1 consid.”
Se i requisiti di termine (p. es. il termine triennale) e le verifiche ad essi connesse ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI continuino a essere applicabili, deve essere valutato il momento dell'abbandono della convivenza domestica. Determinante, per il calcolo retrospettivo della durata della vita coniugale, è di regola l'abbandono del domicilio comune; non appena la comunione coniugale non è più effettivamente vissuta, la persona straniera non può, in linea di principio, più invocare pretese fondate sull'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“43 AIG, wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.3 Eine relevante Ehegemeinschaft im Sinn dieser Bestimmungen ist nur gegeben, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht (BGE 137 II 345 E. 3.1.2; BGr, 7. Juli 2011, 2C_155/2011, E. 3). Dass die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird, zeigt sich in erster Linie im Zusammenwohnen, wobei nur auf die Dauer der in der Schweiz gelebten Ehegemeinschaft abzustellen ist (BGE 140 II 345 E. 4.1 = Pra 104 [2015] Nr. 75; BGE 136 II 113 E. 3.2 f.; BGr, 23. Dezember 2010, 2C_544/2010, E. 2.2). Massgeblicher Zeitpunkt für die retrospektive Berechnung der Dauer der ehelichen Gemeinschaft ist deshalb in der Regel die Aufgabe der Haushaltsgemeinschaft. Die ausländische Person kann sich ab diesem Moment grundsätzlich nicht mehr auf ihre bisherigen Ansprüche gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG stützen. Nicht relevant ist demgegenüber, bis zu welchem Zeitpunkt die Ehe nach Beendigung des ehelichen Zusammenlebens formell noch weiterbestanden hat (BGE 136 II 113 E. 3.2). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass mehrere aufeinanderfolgende Ehegemeinschaften von kürzerer Dauer nicht zusammenzurechnen sind (BGE 140 II 289 E. 3.3). Nachdem der Beschwerdeführer seit Januar 2022 getrennt von seiner Ehefrau lebt und die noch im Rekursverfahren behauptete Wiederaufnahme der Wohngemeinschaft nicht stattgefunden hat, besteht unbestritten keine gelebte eheliche Gemeinschaft mehr. Der Beschwerdeführer hat damit keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 AIG. Sodann kommt ihm mangels Erfüllens der Dreijahresfrist – die hier relevante eheliche Gemeinschaft hat nur rund zweieinhalb Jahre gedauert – auch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kein Aufenthaltsanspruch in der Schweiz zu. Ob er die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt, ist deshalb nicht zu prüfen.”
“Strittig und zu prüfen ist, in welchem Zeitpunkt die Ehegemeinschaft zwischen dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Ehefrau aufgelöst wurde. Davon hängt die Anwendbarkeit von Art. 50 Abs. 1 AIG auf den vorliegenden Fall ab. Entscheidend ist, ob die Ehegemeinschaft bereits aufgelöst wurde, als die Ehefrau sich noch in der Schweiz aufhielt. Nach Auffassung des Beschwerdeführers wurde die Ehegemeinschaft mit der Auflösung des gemeinsamen Haushalts durch den Wegzug der Ehefrau ins Ausland am 30. Juni 2019 aufgelöst. Damit wäre die Auflösung der Ehegemeinschaft mit dem Erlöschen der Niederlassungsbewilligung der Ehefrau zeitlich zusammengefallen. Das für die Bewilligung nach Art. 43 AIG erforderliche Zusammenwohnen hätte bis zur Auflösung der Ehegemeinschaft und damit bis zum Zeitpunkt der Anwendbarkeit von Art. 50 Abs. 1 AIG gedauert. Die Vorinstanz geht hingegen davon aus, dass die Ehegemeinschaft durch den Wegzug der Ehefrau am 30. Juni 2019 noch nicht aufgelöst wurde. Demnach wäre der auf Art. 43 Abs. 1 AIG gestützte Aufenthaltsanspruch des Beschwerdeführers bereits vor der Auflösung der Ehegemeinschaft untergegangen, womit Art. 50 Abs. 1 AIG im vorliegenden Fall nicht anwendbar wäre.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 171 Nel ricongiungimento del coniuge devono essere esaminati i requisiti materiali di cui all'art. 43 LStrI; inoltre vanno rispettati i termini per il ricongiungimento e, eventualmente, i pertinenti motivi di estinzione (art. 51 cpv. 2 LStrI). Un soggiorno durante la pendenza della procedura di ricongiungimento (soggiorno procedurale) è consentito solo su ordinanza dell'autorità.
“3 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist die behördliche Gewährung eines prozeduralen Aufenthaltsrechts während eines hängigen Nachzugsverfahrens – zumindest ausserhalb des freizügigkeitsrechtlichen Bereichs – konstitutiv und ist es den betroffenen Personen zuvor nicht erlaubt, eigenmächtig über die Zeit ihres bewilligungsfreien Aufenthalts in der Schweiz zu verbleiben (vgl. auch BGr, 23. November 2020, 2C_490/2020, E. 3.3.1, wo lediglich im freizügigkeitsrechtlichen Bereich von einer deklaratorischen Wirkung der Bewilligungserteilung ausgegangen wird). Dies gilt selbst bei offensichtlicher Erfüllung der Zulassungskriterien. So wird in Art. 17 Abs. 1 und 2 AIG ausdrücklich festgehalten, dass der Bewilligungsentscheid grundsätzlich im Ausland abzuwarten ist und die zuständige kantonale Behörde den Aufenthalt während des Verfahrens gestatten kann, wenn die Zulassungsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt sind. Bereits der Wortlaut der genannten Bestimmung stellt klar, dass ein prozeduraler Aufenthalt nur auf behördliche Anordnung hin gestattet ist, wofür zumindest prima facie die Zulassungsvoraussetzungen bzw. Erfolgsaussichten zu prüfen sind. Ein Ehegattennachzug durch in der Schweiz niedergelassene Personen ist hierbei nur unter den materiellen Voraussetzungen von Art. 43 AIG zulässig, sofern (vorbehaltlich wichtiger familiärer Gründe) die Nachzugsfristen eingehalten werden und keine Erlöschensgründe im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen. Wird nicht innert angemessener Frist ein Endentscheid oder ein Entscheid über den prozeduralen Aufenthalt gefällt, steht es Betroffenen frei, hierzu eine anfechtbare Verfügung zu verlangen oder gegebenenfalls eine Rechtsverzögerungsbeschwerde zu erheben, ohne dass aber allein hierdurch ihr Aufenthalt bereits legalisiert wird. Der Beschwerdeführer erfüllte zunächst nicht alle Nachzugsvoraussetzungen und reichte nicht alle erforderlichen Belege ein, weshalb sein Nachzug erst nach weiteren Nachweisen – unter anderem zum Besuch eines Deutschkurses – bewilligt werden konnte. Aus den Akten ist nicht ersichtlich, dass die Behörden des Kantons C dem Beschwerdeführer den Aufenthalt während der Hängigkeit des Nachzugsverfahrens gestattet oder dessen Anwesenheit zumindest geduldet hätten. Vielmehr teilten sie ihm zunächst mit, sein Familiennachzugsgesuch erst nach Einreichung weiterer Unterlagen behandeln zu wollen.”
Se le prospettive di soggiorno dei figli dipendono dalla decisione sullo status di soggiorno dei genitori e la domanda è stata presentata anche per i figli, i figli possono essere riconosciuti come parti legittimate a proporre ricorso. Il tribunale ha inoltre rilevato che i figli, se del caso, possono avere diritto a un permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI qualora ai genitori venga rilasciato un tale permesso.
“3 Le recourant 1 ainsi que la recourante 2 ont la qualité pour recourir (cf. art. 48 al. 1 PA). A ce sujet, il convient de relever que le recourant 1 avait, dans sa requête du 28 mars 2019, sollicité l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement pour lui-même ainsi que pour toute sa famille. Dans sa décision du 13 mai 2020, le SMIG a informé les parties qu'il était favorable à l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en faveur du recourant 1 ainsi que de sa famille. Le SEM a, quant à lui, dans sa décision du 17 novembre 2020, refusé d'approuver l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en faveur des recourants 1 et 2, sans mentionner leurs enfants comme parties à la procédure. Il a cependant indiqué, dans les considérants de sa décision, que, dès lors que les enfants seront âgés de moins de douze ans aux deux dates de libération du contrôle fédéral des recourants 1 et 2, ils pourront, cas échéant, prétendre à l'octroi du permis d'établissement en application de l'art. 43 al. 6 LEI. Au vu de ce qui précède et de l'art. 48 PA, le Tribunal considère que la qualité pour recourir doit également être reconnue aux enfants du couple, dès lors que leur statut dépend de celui de leurs parents et que la demande du recourant 1 portait également sur le statut de ses enfants. On notera, par ailleurs, que ni le SEM, ni les intéressés ne se sont opposés à cette manière de procéder. 1.4 Présenté dans la forme et les délais prescrits par la loi, le recours est recevable (cf. art. 50 et 52 PA). 2. Le Tribunal examine les décisions qui lui sont soumises avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit. Les recourants peuvent ainsi invoquer devant le Tribunal la violation du droit fédéral, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation, la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents ainsi que l'inopportunité de la décision entreprise, sauf lorsqu'une autorité cantonale a statué comme autorité de recours (cf. art. 49 PA). L'autorité de recours applique le droit d'office, sans être liée par les motifs invoqués par les parties (cf.”
“Le refus de délivrer actuellement des autorisations d'établissements à titre anticipé aux recourants ne remet cependant nullement en cause leur présence sur le territoire helvétique, puisque ceux-ci sont au bénéfice de permis de séjour. Il leur sera par ailleurs possible de solliciter à nouveau la délivrance d'autorisations d'établissement de façon ordinaire à partir des dates de libération du contrôle fédéral fixées par le SEM au 4 décembre 2022 pour le recourant 1 et au 7 mars 2023 pour la recourante 2. 6.6 S'agissant enfin des trois enfants mineurs des recourants 1 et 2, âgés respectivement de 8, 6 et 3 ans, ceux-ci ne peuvent prétendre, vu leur jeune âge, à titre individuel, à l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en vertu de l'art. 34 al. 4 LEI. Il convient toutefois de relever que, dans l'hypothèse où leurs parents devaient se voir délivrer une autorisation d'établissement à la suite de la libération du contrôle fédéral, ils pourraient prétendre à une telle autorisation en vertu de l'art. 43 al. 6 LEI. 7. 7.1 Par sa décision du 17 novembre 2020, l'autorité intimée n'a ainsi ni violé le droit fédéral, ni constaté des faits pertinents de manière inexacte ou incomplète ; en outre, cette décision n'est pas inopportune (art. 49 PA). En conséquence, le recours est rejeté. 7.2 Vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants en tant que débiteurs solidaires (cf. art. 63 al. 1 PA en relation avec les art. 1 à 3 et 6a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral [FITAF, RS 173.320.2]) et de ne pas allouer de dépens (cf. art. 64 al. 1 PA). (dispositif à la page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. C._______, D._______ et E._______, représentés par les recourants 1 et 2, ont la qualité pour recourir. 2. Le recours est rejeté. 3. Les frais de procédure de CHF 1'000.- sont mis à la charge des recourants en tant que débiteurs solidaires.”
LStrI art. 43 n. 169 Un ricongiungimento familiare può essere giustificato quando, secondo la prognosi dovuta, le possibilità di impiego e il reddito dei familiari ricongiungenti prevedibilmente comportano che il percepimento delle prestazioni complementari del residente sia ridotto o venga meno.
“Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3). Mithin ist eine Prognose zu treffen, wie sich der Nachzug auf die wirtschaftliche Situation des Niedergelassenen auswirkt. Der Familiennachzug ist nach der Lehre im öffentlichen Interesse geboten, wenn die vom Niedergelassenen bezogenen Ergänzungsleistungen durch den Nachzug von Familienangehörigen dank Anrechnung von deren Einkommen voraussichtlich reduziert werden können oder gar gänzlich dahinfallen (vgl. Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Aufl., Zürich 2019, Rz. 6 zu Art. 43 AIG).”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 168 I coniugi stranieri e i figli non sposati di età inferiore a 18 anni di persone titolari del permesso di domicilio hanno il diritto al rilascio e al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, purché siano soddisfatti i requisiti indicati nell'art. 43 cpv. 1; in particolare che vivano con la persona di riferimento, sia disponibile un alloggio adeguato alle esigenze, non dipendano dall'assistenza sociale, siano in grado di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio e non percepiscano né potrebbero percepire prestazioni complementari annuali.
“2 Zwischen der Schweiz und Nordmazedonien besteht kein auf den vorliegenden Fall anwendbarer Staatsvertrag. 4. 4.1 Das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 (AuG) wurde am 1. Januar 2019 in das heutige Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) umbenannt und hat dabei einzelne Änderungen erfahren. In seiner aktuell gültigen Fassung sieht Art. 43 Abs. 1 AIG vor, dass ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung haben, wenn sie mit diesen zusammenwohnen; eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist; sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind; sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte. Bei Erfüllen der vorgenannten Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung. Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG hält jedoch fest, dass auf Art. 43 AIG gestützte Ansprüche erlöschen, wenn Widerrufsgründe vorliegen. 4.2 Für die Beurteilung des anwendbaren Rechts ist bei der Prüfung von Widerrufsgründen grundsätzlich auf den Zeitpunkt abzustellen, in welchem der betroffene Ausländer von der Einleitung des zum Bewilligungswiderruf führenden Verfahrens in Kenntnis gesetzt wurde (vgl. BGr, 11. November 2010, 2C_445/2010, E. 2 und BGr, 27. Mai 2010, 2C_837/2009, E. 1). Ansonsten ist analog der Regelung von Art. 126 AIG grundsätzlich auf den Gesuchszeitpunkt abzustellen (VGr, 17. April 2019, VB.2019.00139, E. 1.3). In Bezug auf den Familiennachzug stellt sich die Frage, ob nicht generell auf die neurechtlichen Bestimmungen abzustellen ist, wenn der Gesuchsteller andernfalls gestützt auf diese umgehend wieder ausgewiesen werden dürfte (vgl.”
“Nach Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d), und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. d). Die Gewährung einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs: So erlöschen nämlich laut Art. 51 Abs. 2 AIG die Ansprüche nach den Art. 43 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (lit. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen (lit. b). Widerrufsgründe nach Artikel 62 Abs. 1 AIG stellen unter anderem die Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe oder die Anordnung eines Massnahme im Sinne der Art.”
LStrI art. 43 n. 167 In caso di provvedimento favorevole, l'autorità competente deve, nell'ambito dell'esecuzione, verificare se sussiste l'effettiva attività lucrativa ovvero la realtà del matrimonio/partenariato e — se necessario — adottare di conseguenza ulteriori decisioni.
“43 LEI sont remplies; que, partant, c'est à tort que l'autorité intimée a refusé le regroupement familial au recourant; que le recours, bien fondé, doit dès lors être admis et la décision attaquée annulée, le SPoMi étant invité à octroyer à l'intéressé un permis de séjour; que l'autorité intimée ne manquera toutefois pas de vérifier la réalité de l'activité professionnelle du recourant, respectivement de l'union conjugale, et ne manquera pas, cas échéant, de prendre les décisions qui s'imposent; que, vu l'issue de la procédure, il n'est pas perçu de frais de justice; que la demande d'assistance judiciaire gratuite partielle devient dès lors sans objet; la Cour arrête : I. Le recours (601 2021 156) est admis et la décision litigieuse annulée. Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 20 janvier 2022/ape La Présidente : Le Greffier-stagiaire : 601 2021 156 601 2021 157 601 2021 156 601 2021 157 Art. 8 EMRKart. 8 CEDHart. 8 EMRK 601 2020 120 2C_951/2020 Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 44 AIGart. 44 LEIart. 44 LStrI 2C_914/2020 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 13 KVart. 13 Cst.art. 13 KV Art. 13 BVart. 13 Cst.art. 13 Costituzione federale della Confederazione Svizzera 2C_309/2021 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 2C_309/2021 2C_35/2019 2C_574/2018 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 Art. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetzart. 7 Ordonnance fixant les normes de calcul de l'aide matérielle de la loi sur l'aide socialeart. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetz Art. 11 ELGart. 11 LPCart. 11 LPC Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 601 2021 156 601 2021 157 erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2021 15620.”
“43 LEI sont remplies; que, partant, c'est à tort que l'autorité intimée a refusé le regroupement familial au recourant; que le recours, bien fondé, doit dès lors être admis et la décision attaquée annulée, le SPoMi étant invité à octroyer à l'intéressé un permis de séjour; que l'autorité intimée ne manquera toutefois pas de vérifier la réalité de l'activité professionnelle du recourant, respectivement de l'union conjugale, et ne manquera pas, cas échéant, de prendre les décisions qui s'imposent; que, vu l'issue de la procédure, il n'est pas perçu de frais de justice; que la demande d'assistance judiciaire gratuite partielle devient dès lors sans objet; la Cour arrête : I. Le recours (601 2021 156) est admis et la décision litigieuse annulée. Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 20 janvier 2022/ape La Présidente : Le Greffier-stagiaire : 601 2021 156 601 2021 157 601 2021 156 601 2021 157 Art. 8 EMRKart. 8 CEDHart. 8 EMRK 601 2020 120 2C_951/2020 Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 44 AIGart. 44 LEIart. 44 LStrI 2C_914/2020 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 13 KVart. 13 Cst.art. 13 KV Art. 13 BVart. 13 Cst.art. 13 Costituzione federale della Confederazione Svizzera 2C_309/2021 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 2C_309/2021 2C_35/2019 2C_574/2018 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 Art. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetzart. 7 Ordonnance fixant les normes de calcul de l'aide matérielle de la loi sur l'aide socialeart. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetz Art. 11 ELGart. 11 LPCart. 11 LPC Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 601 2021 156 601 2021 157 erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2021 15620.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 166 Nella giurisprudenza la morte del coniuge svizzero dà luogo a una presunzione relativa dell'esistenza di un caso di difficoltà postmatrimoniale. È decisivo che il decesso abbia interessato una vita coniugale costruita in Svizzera. Inoltre la prassi richiede che il matrimonio abbia avuto una certa durata e sia stato sostanzialmente rilevante affinché la presunzione operi.
“Mai 2020 erteilt. Am 19. Juli 2019 verstarb B.________ an Krebs. 1.2. Das Migrationsamt des Kantons Thurgau widerrief gestützt hierauf am 10. Dezember 2019 die Aufenthaltsbewilligung von A.________. Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. A.________ beantragt vor Bundesgericht, das entsprechende Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 7. Juli 2021 aufzuheben und ihr die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen eines nachehelichen Härtefalls zu belassen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG; SR 142.20). Es wurden keine Instruktionsmassnahmen getroffen. 2. Die Vorinstanz gibt die bundesgerichtliche Praxis bezüglich des Bestehens eines nachehelichen Härtefalls im Falle des Todes des schweizerischen Ehegatten zutreffend wieder: 2.1. Die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG setzt voraus, dass die Ehegemeinschaft eine gewisse Dauer aufweist. Dies ergibt sich daraus, dass der nacheheliche Härtefall an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 AIG bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG anknüpft. Nach der Rechtsprechung ist der Härtefall gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG für Situationen gedacht, in denen die Voraussetzungen der Litera a nicht erfüllt sind, sei es, dass der Aufenthalt während der Ehe von kürzerer Dauer war oder dass die Integration nicht fortgeschritten ist oder es an beidem fehlt (BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348, 1 E. 4.1 S. 7). 2.2. Die Rechtsprechung gemäss BGE 138 II 393 ff., wonach der Tod des Ehegatten eine widerlegbare Vermutung für einen nachehelichen Härtefall begründet, beruht darauf, dass durch den Tod ein in der Schweiz aufgebautes Eheleben zerstört wird. Der Härtefall ist darin zu erblicken, dass der überlebende Ehegatte jenes Leben aufgeben muss, welches er zusammen mit dem verstorbenen Partner in der Schweiz geführt hat (vgl. BGE 138 II 393 E. 3.1, 3.3 und 3.4). Die Ehe muss deshalb eine gewisse zeitliche Dauer aufweisen und von einer einen Härtefall rechtfertigenden inhaltlichen Relevanz sein (vgl. das Urteil 2C_669/2012 vom 5. Mai 2013 E.”
“En l'espèce, la demande d'autorisation de séjour au titre du regroupement familial a été déposée le 6 février 2013, de sorte que c'est l'ancien droit, soit la LEI dans sa teneur avant le 1er janvier 2019, qui s'applique. 5) Est litigieux le bien-fondé du refus d'octroi d'une autorisation de séjour au recourant et le prononcé de son renvoi de Suisse. 6) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de l'Algérie (ATA/823/2019 du 25 avril 2019 consid. 5). 7) a. Aux termes de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui et de ne pas dépendre de l'aide sociale. b. En l'occurrence, feu Mme C______, épouse du recourant, était titulaire d'une autorisation d'établissement, de sorte que l'art. 43 al. 1 LEI lui aurait été applicable. Toutefois et compte tenu du décès de celle-ci, les dispositions relatives à la dissolution de la famille s'appliquent à la situation juridique actuelle du recourant (art. 50 LEI et ss). 8) a. Aux termes de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation d'établissement et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l'art. 43 LEI subsiste lorsque l'union conjugale a duré au moins trois ans et que l'intégration est réussie. La période minimale de trois ans de l'union conjugale commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s'achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 138 II 229 consid. 2 ; 136 II 113 consid. 3.3.3). Seules les années de mariage et non de concubinage sont pertinentes (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_178/2014 du 20 mars 2014 consid. 5.2). Il n'est pas nécessaire d'examiner la condition de la réussite de l'intégration lorsque l'union conjugale a duré moins de trois ans, les deux conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 2C_352/2014 du 18 mars 2015 consid.”
“2 LEI, du terme « notamment », elle indique qu'une raison personnelle majeure peut résulter d'autres circonstances que celles qui y sont énumérées (respectivement que l'énumération contenue dans cette disposition n'est pas exhaustive) et que le législateur entendait laisser aux autorités une certaine liberté d'appréciation humanitaire (cf. ATF 136 II 1 consid. 5.3; dans le même sens, cf. ATF 138 II 393 consid. 3.1, 138 II 229 consid. 3.1, 137 II 345 consid. 3.2.2, 137 II 1 consid. 4.1). Ainsi, selon la jurisprudence, la poursuite du séjour en Suisse peut également s'imposer, sous l'angle de l'art. 50 al. 1 let. b LEI, lorsque le conjoint dont dépend le droit de séjour de l'étranger décède (cf. ATF 138 II 393 consid. 3.1, 137 II 345 consid. 3.2.1 et 3.2.2). Etant donné que l'art. 50 al. 1 let. b LEI (en relation avec l'alinéa 2 de cette même disposition) vise le cas de rigueur survenant à la suite de la dissolution de la famille, en lien avec la perte du droit de séjour (fondé sur l'art. 42 al. 1 ou l'art. 43 al. 1 LEI) découlant du mariage, les raisons qui ont conduit à cette dissolution revêtent de l'importance. L'admission d'un tel cas de rigueur personnel suppose en outre que, sur la base des circonstances du cas d'espèce, les conséquences pour la vie privée et familiale du conjoint étranger concerné liées à ses conditions de vie après la perte de son droit de séjour découlant du mariage soient d'une intensité considérable (cf. ATF 139 II 393 consid. 6, 138 II 393 consid. 3.1, 138 II 229 consid. 3.1, 137 II 345 consid. 3.2.3), autrement dit de nature à « imposer » la poursuite du séjour en Suisse, ainsi que l'indique l'art. 50 al. 1 let. b et al. 2 LEI (cf. ATF 137 II 345 consid. 3.2.2, 137 II 1 consid. 4.1). 5.3 Dans le cadre de l'appréciation de la situation personnelle de l'intéressé, le Tribunal fédéral a considéré que les critères énumérés à l'art. 31 al. 1 OASA (qui comprend une liste exemplative de critères à prendre en considération pour juger de l'existence d'un cas individuel d'extrême gravité, et ce tant sous l'angle l'art.”
I diritti riconosciuti dall'art. 43 LStrI si estinguono quando sussistono motivi di revoca ai sensi dell'art. 62 o 63 cpv. 2 LStrI (cfr. art. 51 cpv. 2 lett. b LStrI). In particolare, l'autorità competente può, ai sensi dell'art. 62 cpv. 1 lett. e LStrI, revocare l'autorizzazione (con l'eccezione del permesso di domicilio) in caso di dipendenza dall'assistenza sociale esistente o concretamente imminente. Per la valutazione è richiesto un rischio concreto di dipendenza dall'assistenza sociale; devono essere considerate sia le condizioni attuali sia l'evoluzione finanziaria prevedibile e le possibilità finanziarie a lungo termine di tutti i membri della famiglia.
“203), les ressortissants de l’UE et de l’Association européenne de libre-échange (AELE) ainsi que les membres de leur famille reçoivent une autorisation d’établissement UE/AELE de durée indéterminée sur la base de l’art. 34 LEI et des art. 60 à 63 OASA ainsi qu’en conformité avec les conventions d’établissement conclues par la Suisse. L’art. 63 LEI est applicable lors de la délivrance d’une autorisation d’établissement UE/AELE (art. 23 al. 2 OLCP). c. Aux termes de l’art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité aux conditions énumérées à l’al. 1. Après un séjour légal ininterrompu de cinq ans, le conjoint a droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement si les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (al. 5). À teneur de l’art. 51 al. 2 let. b LEI, les droits prévus à l’art. 43 LEI s’éteignent s’il existe des motifs de révocation au sens des art. 62 ou 63 al. 2 LEI. Selon l’art. 62 al. 1 let. e LEI, l’autorité compétente peut révoquer une autorisation, à l’exception de l’autorisation d’établissement si l’étranger lui-même ou une personne dont il a la charge dépend de l’aide sociale. Cette disposition suppose qu'il existe un risque concret de dépendance de l'aide sociale, de simples préoccupations financières ne suffisant pas. Pour évaluer ce risque, il sied non seulement de tenir compte des circonstances actuelles, mais aussi de considérer l'évolution financière probable à plus long terme. Il convient en outre de tenir compte des capacités financières de tous les membres de la famille sur le plus long terme (ATF 137 I 351 consid. 3.9 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_139/2013 du 11 juin 2013 consid. 6.2.4 ; 2C_685/2010 du 30 mai 2011 consid. 2.3.1). Une révocation entre en considération lorsqu'une personne a reçu des aides financières élevées et qu'on ne peut s'attendre à ce qu'elle puisse pourvoir à son entretien dans le futur (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1041/2018 du 21 mars 2019 consid.”
“203), les ressortissants de l’UE et de l’Association européenne de libre-échange (AELE) ainsi que les membres de leur famille reçoivent une autorisation d’établissement UE/AELE de durée indéterminée sur la base de l’art. 34 LEI et des art. 60 à 63 OASA ainsi qu’en conformité avec les conventions d’établissement conclues par la Suisse. L’art. 63 LEI est applicable lors de la délivrance d’une autorisation d’établissement UE/AELE (art. 23 al. 2 OLCP). c. Aux termes de l’art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité aux conditions énumérées à l’al. 1. Après un séjour légal ininterrompu de cinq ans, le conjoint a droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement si les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (al. 5). À teneur de l’art. 51 al. 2 let. b LEI, les droits prévus à l’art. 43 LEI s’éteignent s’il existe des motifs de révocation au sens des art. 62 ou 63 al. 2 LEI. Selon l’art. 62 al. 1 let. e LEI, l’autorité compétente peut révoquer une autorisation, à l’exception de l’autorisation d’établissement si l’étranger lui-même ou une personne dont il a la charge dépend de l’aide sociale. Cette disposition suppose qu'il existe un risque concret de dépendance de l'aide sociale, de simples préoccupations financières ne suffisant pas. Pour évaluer ce risque, il sied non seulement de tenir compte des circonstances actuelles, mais aussi de considérer l'évolution financière probable à plus long terme. Il convient en outre de tenir compte des capacités financières de tous les membres de la famille sur le plus long terme (ATF 137 I 351 consid. 3.9 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_139/2013 du 11 juin 2013 consid. 6.2.4 ; 2C_685/2010 du 30 mai 2011 consid. 2.3.1). Une révocation entre en considération lorsqu'une personne a reçu des aides financières élevées et qu'on ne peut s'attendre à ce qu'elle puisse pourvoir à son entretien dans le futur (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1041/2018 du 21 mars 2019 consid.”
Nel valutare i casi di particolare difficoltà va presa in esame la situazione finanziaria. Occorre considerare che il fatto che il richiedente, per motivi di età, del suo stato di salute o a causa di un divieto di lavoro ai sensi dell'art. 43 LStrI, non abbia potuto svolgere un'attività lavorativa retribuita o seguire una formazione, deve essere ponderato nella valutazione della sua situazione finanziaria.
“18 à 29 LEI) dans le but notamment de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité. Les critères qu'il convient de prendre en considération pour examiner la notion de cas individuel d'extrême gravité sont précisés à l'art. 31 al. 1 OASA comme il suit: " 1 Une autorisation de séjour peut être octroyée dans les cas individuels d’extrême gravité. Lors de l’appréciation, il convient de tenir compte notamment: a. de l’intégration du requérant sur la base des critères d'intégration définis à l'art. 58a, al. 1, LEI; b. … c. de la situation familiale, particulièrement de la période de scolarisation et de la durée de la scolarité des enfants; d. de la situation financière; e. de la durée de la présence en Suisse; f. de l’état de santé; g. des possibilités de réintégration dans l’Etat de provenance." L'art. 31 al. 5 OASA précise en outre que si le requérant n'a pu participer à la vie économique ou acquérir une formation (art. 58a al. 1 let. d LEI) en raison de son âge, de son état de santé ou d'une interdiction de travailler en vertu de l'art. 43 LEI, il convient d'en tenir compte lors de l'examen de sa situation financière. Selon la jurisprudence, les conditions à la reconnaissance d'un cas de rigueur doivent être appréciées restrictivement. Il est ainsi nécessaire que l'étranger concerné se trouve dans une situation de détresse personnelle. Cela signifie que ses conditions de vie et d'existence, comparées à celles applicables à la moyenne des étrangers, doivent être mises en cause de manière accrue, c'est-à-dire que le refus de l'autorisation de séjour comporte, pour l'étranger, de graves conséquences. Le fait que l'étranger ait séjourné en Suisse pendant une assez longue période, qu'il s'y soit bien intégré socialement et professionnellement et que son comportement n'ait pas fait l'objet de plaintes ne suffit pas, à lui seul, à constituer un cas d'extrême gravité; il faut encore que la relation du requérant avec la Suisse soit si étroite qu'on ne saurait exiger qu'il aille vivre dans un autre pays, entre autres dans son pays d'origine.”
“18 à 29 LEI) dans le but notamment de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité. Les critères qu'il convient de prendre en considération pour examiner la notion de cas individuel d'extrême gravité sont précisés à l'art. 31 al. 1 OASA comme il suit: " 1 Une autorisation de séjour peut être octroyée dans les cas individuels d’extrême gravité. Lors de l’appréciation, il convient de tenir compte notamment: a. de l’intégration du requérant sur la base des critères d'intégration définis à l'art. 58a, al. 1, LEI; b. … c. de la situation familiale, particulièrement de la période de scolarisation et de la durée de la scolarité des enfants; d. de la situation financière; e. de la durée de la présence en Suisse; f. de l’état de santé; g. des possibilités de réintégration dans l’Etat de provenance." L'art. 31 al. 5 OASA précise en outre que si le requérant n'a pu participer à la vie économique ou acquérir une formation (art. 58a al. 1 let. d LEI) en raison de son âge, de son état de santé ou d'une interdiction de travailler en vertu de l'art. 43 LEI, il convient d'en tenir compte lors de l'examen de sa situation financière. Selon la jurisprudence, les conditions à la reconnaissance d'un cas de rigueur doivent être appréciées restrictivement. Il est ainsi nécessaire que l'étranger concerné se trouve dans une situation de détresse personnelle. Cela signifie que ses conditions de vie et d'existence, comparées à celles applicables à la moyenne des étrangers, doivent être mises en cause de manière accrue, c'est-à-dire que le refus de l'autorisation de séjour comporte, pour l'étranger, de graves conséquences. Le fait que l'étranger ait séjourné en Suisse pendant une assez longue période, qu'il s'y soit bien intégré socialement et professionnellement et que son comportement n'ait pas fait l'objet de plaintes ne suffit pas, à lui seul, à constituer un cas d'extrême gravité; il faut encore que la relation du requérant avec la Suisse soit si étroite qu'on ne saurait exiger qu'il aille vivre dans un autre pays, entre autres dans son pays d'origine.”
“18 à 29 LEI) dans le but notamment de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité. Les critères qu'il convient de prendre en considération pour examiner la notion de cas individuel d'extrême gravité sont précisés à l'art. 31 al. 1 OASA comme il suit: " 1 Une autorisation de séjour peut être octroyée dans les cas individuels d’extrême gravité. Lors de l’appréciation, il convient de tenir compte notamment: a. de l’intégration du requérant sur la base des critères d'intégration définis à l'art. 58a, al. 1, LEI; b. … c. de la situation familiale, particulièrement de la période de scolarisation et de la durée de la scolarité des enfants; d. de la situation financière; e. de la durée de la présence en Suisse; f. de l’état de santé; g. des possibilités de réintégration dans l’Etat de provenance." L'art. 31 al. 5 OASA précise en outre que si le requérant n'a pu participer à la vie économique ou acquérir une formation (art. 58a al. 1 let. d LEI) en raison de son âge, de son état de santé ou d'une interdiction de travailler en vertu de l'art. 43 LEI, il convient d'en tenir compte lors de l'examen de sa situation financière.”
Le istruzioni del SEM non vincolano il giudice. Possono tuttavia essere utilizzate come orientamento nell'esame delle domande ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, al fine di promuovere un'applicazione uniforme della disposizione, a condizione che le istruzioni non contrastino con il senso e lo scopo della norma.
“Saisi d’un recours, le tribunal applique le droit d’office. Il ne peut pas aller au-delà des conclusions des parties, mais n’est lié ni par les motifs invoqués par celles-ci (art. 69 al. 1 LPA), ni par leur argumentation juridique (cf. ATA/386/2018 du 24 avril 2018 consid. 1b ; ATA/117/2016 du 9 février 2016 consid. 2 ; ATA/723/2015 du 14 juillet 2015 consid. 4a). 5. Les recourants contestent la décision de l’OCPM en tant qu’elle refuse l’octroi d’autorisations de séjour en faveur de Mme B______ et de leurs enfants au titre du regroupement familial. 6. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de Gambie. 7. L'art. 43 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d); la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 8. Le Secrétariat d'État aux migrations (ci-après : SEM) a précisé les dispositions précitées dans ses directives (Directives LEI, Domaine des étrangers, octobre 2013, état au 1er septembre 2023 ; ci-après : Directives LEI) qui ne lient pas le juge mais dont celui-ci peut tenir compte pour assurer une application uniforme de la loi envers chaque administré, pourvu qu'elles respectent le sens et le but de la norme applicable (ATA/1304/ 2019 du 27 août 2019 consid.”
art. 43 LStrI istituisce un diritto di soggiorno derivato, che presuppone che la persona di riferimento sia titolare del diritto di insediamento (permesso di insediamento). Viene meno il titolo originario del diritto — per esempio perché la persona di riferimento lascia la Svizzera o perde il permesso di insediamento ovvero questo viene revocato —, il diritto di soggiorno derivato, secondo la giurisprudenza, decade in linea di principio.
“Er setzt damit voraus, dass der Ehegatte, von dem die Aufenthaltsbewilligung abgeleitet werden soll, über das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt (Urteile 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1 und 2C_202/2018 vom 19. Juli 2019 E. 3.1). Systematisch steht Art. 50 AIG im Zusammenhang mit Art. 42 und Art. 43 AIG (BGE 140 II 289 E. 3.6.1; 136 II 113 E. 3.3.2). Diese beiden Bestimmungen statuieren eine abgeleitete Anwesenheitsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen. Ist dieser Zweck nicht mehr erreichbar, so fällt der abgeleitete Anwesenheitsanspruch grundsätzlich dahin (BGE 140 II 129 E. 3.4). Der in Art. 50 AIG geregelte Anspruch schliesst an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an, besteht aber unter den genannten Voraussetzungen verselbständigt weiter (BGE 140 II 129 E. 3.5; Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1). Reist der originär Aufenthaltsberechtigte während der Ehegemeinschaft aus der Schweiz aus, verliert der andere Ehegatte den abgeleiteten Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung aus Art. 42 oder Art. 43 AIG. Dasselbe gilt für den Fall des Verlusts der Niederlassungsbewilligung infolge Widerrufs gemäss Art. 63 AIG (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1; vgl. BGE 140 II 129 E. 3.4). Entfällt die originäre Aufenthaltsbewilligung, entfällt auch der Anspruch, daraus eine Bewilligung abzuleiten. In diesem Fall sind Art. 42 und Art. 43 AIG nicht anwendbar und folglich nachher auch Art. 50 AIG nicht. Der Anspruch aus Art. 50 AIG setzt somit voraus, dass zum Zeitpunkt, in dem die Ehe oder Familiengemeinschaft aufgelöst wird, eine originäre Anspruchsberechtigung besteht, die einen Anspruch vermittelt. Der den Anspruch vermittelnde Ehegatte muss folglich noch über einen eigenen Anspruch verfügen. Weder darf der Anspruch widerrufen worden sein, noch darf der Ehegatte (freiwillig) aus der Schweiz ausgereist sein (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1).”
“Soweit sich der Beschwerdeführer auf Art. 43 AIG beruft, verschafft ihm diese Bestimmung ebenfalls keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung. Art. 43 AIG regelt den Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ausländischer Ehegatten und lediger Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung. Da die Ehefrau des Beschwerdeführers über keine Niederlassungsbewilligung verfügt, ist diese Bestimmung vorliegend nicht anwendbar. Auch Art. 31 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) verschafft dem Beschwerdeführer keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung. Bei Art. 31 VZAE geht es um eine Ermessensbewilligung; die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist in diesem Zusammenhang deshalb ausgeschlossen (vgl. Urteil 2C_405/2015 vom 23. Oktober 2015 E. 4.2).”
Un permesso di soggiorno per breve durata temporaneo (p. es. ai fini della celebrazione del matrimonio) non esclude di per sé il diritto previsto dall'art. 43 cpv. 1 LStrI. La giurisprudenza ammette tale permesso, purché non vi siano indizi di intenzioni elusive e sia ragionevole prevedere la celebrazione del matrimonio in tempi brevi; la verifica se sussistono i requisiti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI resta una questione di valutazione sostanziale.
“12 EMRK bzw. dem analog ausgelegten Art. 14 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) eine vorübergehende (Kurz-)Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, sofern keine Hinweise vorliegen, dass die ausländischen Personen mit ihrem Vorhaben die Vorschriften über den Familiennachzug umgehen wollen, und feststeht, dass sie nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz offensichtlich erfüllen (analoge Anwendung von Art. 17 Abs. 2 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG, SR 142.20]; BGE 137 I 351 E. 3.5 und 3.7; vgl. auch Marc Spescha, in: derselbe et al., Migrationsrecht, 5. A., Zürich 2019, Art. 98 ZGB N. 2 f.). Für die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zum Zweck der Eheschliessung ist sodann vorausgesetzt, dass mit dem Eheschluss in absehbarer Zeit zu rechnen ist (VGr, 11. Juni 2020, VB.2020.00351, E. 2.3.1 Abs. 2 mit Hinweisen). Als (künftige) Ehegattin des über die Niederlassungsbewilligung verfügenden Beschwerdeführers hat C nach Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Bewilligung des Ehegattennachzugs, wenn sie mit jenem zusammenwohnt (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann (lit. d) oder zu einem Sprachförderungsangebot angemeldet ist (Abs. 2) und der niedergelassene Ehegatte keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenversicherung bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). 2.2 Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass keine Indizien für eine Scheinehe vorliegen, die Aktenprüfung im Rahmen des Ehevorbereitungsverfahrens erfolgreich abgeschlossen wurde und die Erfordernisse des Art. 43 Abs. 1 lit. a und b AIG vorliegend erfüllt sind; auf die entsprechenden Erwägungen kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). 2.3 Die Voraussetzung des Art.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ein solcher, potentieller Anspruch besteht allerdings im vorliegenden Fall gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug bzw. Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung). Ob die Bewilligungsvoraussetzungen erfüllt sind, ist praxisgemäss eine Frage der materiellen Beurteilung (BGE 139 I 330 E. 1.1). Da die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 BGG), ist auf die im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.”
Con lo scioglimento del matrimonio o la definitiva cessazione della convivenza domestica viene di regola meno la base giuridica per il rilascio o il rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI. Come momento determinante si considera di norma la cessazione della convivenza domestica ovvero lo scioglimento definitivo della comunità coniugale/familiare.
“La recourante 1 a obtenu une autorisation de séjour en application de l’art. 43 LEI, selon lequel le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à condition notamment de vivre en ménage commun avec lui. Désormais divorcée de son époux depuis le 8 juillet 2022, la recourante 1 ne remplit plus les conditions pour avoir droit à la prolongation de son autorisation de séjour au sens de cette disposition, ce qu’elle ne conteste pas.”
“Die Beschwerdeführerin hat am 21. April 2017 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten jetzigen Ex-Ehemann geheiratet und gestützt auf Art. 43 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Mit der definitiven Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft am 23. März 2018 fiel Art. 43 AIG als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung dahin. Da die eheliche Gemeinschaft mit 11 Monaten deutlich weniger als die von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG geforderten drei Jahre dauerte, kann der weitere Aufenthalt der Beschwerdeführerin auch nicht gestützt auf diese Bestimmung geregelt werden. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin, wie von ihr behauptet, ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG vorliegt, der ihren Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach dem Art. 43 AIG weiterbestehen lässt, und ob gegebenenfalls dieser Anspruch nach Massgabe von Art. 51 Abs. 2 Bst. a und b AIG erloschen ist, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint.”
“Nach der Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der bislang gestützt auf das Recht auf Familiennachzug (Art. 42 oder Art. 43 AIG) erteilten Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration vorliegt (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 58a AIG) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, "nachehelicher Härtefall"). Dieser Artikel kommt im Verhältnis zu Art. 49 AIG zur Anwendung, wenn mindestens faktisch von einer definitiven Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist. Diesfalls gilt die Ehegemeinschaft als definitiv gescheitert, dergestalt, dass "die Ehegatten ihr Leben unabhängig voneinander gestalten, sich geistig-seelisch voneinander gelöst haben und ein wirtschaftlicher und emotionaler Bruch eingetreten ist" (BGE 136 II 113 E. 2). Gemäss Bundesgericht ist der Zeitpunkt der Auflösung der Ehegemeinschaft - vorbehältlich eines Getrenntlebens gestützt auf Art. 49 AIG - im Regelfall mit der Aufhebung der Haushaltsgemeinschaft gleichzusetzen. Für die Annahme einer Auflösung der Familiengemeinschaft ist dabei weder eine eheschutzrichterliche oder gerichtliche Trennung noch eine Scheidung der Eheleute erforderlich.”
I diritti ai sensi dell'art. 43 LStrI si estinguono ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 lett. b se sussiste un motivo di revoca ai sensi dell'art. 62 cpv. 1; come tale è considerata, tra l'altro, la dipendenza della persona straniera o di una persona a suo carico dall'assistenza sociale (art. 62 cpv. 1 lett. e). La giurisprudenza osserva che il rifiuto del ricongiungimento familiare/di coniuge per una tale dipendenza dall'assistenza sociale è, in linea di principio, ammissibile.
“Nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG erlöschen die Ansprüche gemäss Art. 43 AIG, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen. Ein solcher Grund ist nach dieser Bestimmung unter anderem anzunehmen, wenn die ausländische Person oder eine Person, für die sie zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist (Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG).”
“d/aa), wobei von den aktuellen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen auszugehen ist (BGE 120 Ib 257 E. 1. f). Die in Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV statuierte Garantie des Familienlebens gilt allerdings nicht absolut, sondern kann unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK und Art. 36 BV eingeschränkt werden. Ein Eingriff ist danach gerechtfertigt, sofern er gesetzlich vorgesehen und verhältnismässig ist sowie einem legitimen Interesse des Staates entspricht (vgl. auch Botschaft des Bundesrats zum AIG vom 8. März 2002 [Botschaft zum AIG], BBl 2002, 3740). Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 43 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug auch bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Lichte der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 158 Se palesemente non sussiste un presupposto per il ricongiungimento — ad esempio a causa di mezzi finanziari evidentemente insufficienti o di una promessa di lavoro manifestamente fittizia — i requisiti di legge per il rilascio di un'autorizzazione ai sensi dell'art. 43 LStrI possono essere considerati non soddisfatti e l'istanza può essere valutata come manifestamente infondata.
“Es wurde bereits dargelegt, dass der Beschwerdeführer offensichtlich nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügt und die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs (Art. 43 AIG) vorliegend klar nicht erfüllt sind. Insbesondere musste dem Beschwerdeführer auch klar sein, dass das von ihm eingereichte Arbeitsversprechen lediglich zum Schein ausgestellt wurde. Die gegen den Entscheid vom 1. September 2022 erhobene Beschwerde muss damit als offensichtlich aussichtslos bezeichnet werden, weshalb das Gesuch (601 2022 119) um Gewährung der vollständigen unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist.”
Se viene meno il titolo originario di soggiorno del coniuge che ha costituito la famiglia — ad esempio per la revoca del permesso di domicilio o per la sua partenza — viene, in linea di principio, meno anche il diritto di presenza dei coniugi e dei figli non coniugati derivato dall'art. 43 LStrI. Se il titolo originario che legittimava la pretesa non è più presente, gli art. 43 LStrI (e, nelle successive configurazioni, l'art. 50 LStrI) non sono applicabili.
“Der beantragte Familiennachzug von Ehefrau und Sohn nach Art. 43 AIG leitet sich vom Anwesenheitsrecht des Beschwerdeführers 1 ab (vorne E. 4.1). Dessen Niederlassungsbewilligung wird widerrufen und er hat die Schweiz zu verlassen. Ein abgeleiteter Anwesenheitsanspruch der Beschwerdeführerin 2 und des Beschwerdeführers 3 fällt damit ausser Betracht. Demnach kann dem Rechtsbegehren, der Beschwerdeführerin 2 und dem Beschwerdeführer 3 seien im Rahmen des Familiennachzugs die Einreise zu bewilligen und eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, ebenfalls nicht entsprochen werden.”
“Diese beiden Bestimmungen statuieren eine abgeleitete Anwesenheitsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen. Ist dieser Zweck nicht mehr erreichbar, so fällt der abgeleitete Anwesenheitsanspruch grundsätzlich dahin (BGE 140 II 129 E. 3.4). Der in Art. 50 AIG geregelte Anspruch schliesst an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an, besteht aber unter den genannten Voraussetzungen verselbständigt weiter (BGE 140 II 129 E. 3.5; Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1). Reist der originär Aufenthaltsberechtigte während der Ehegemeinschaft aus der Schweiz aus, verliert der andere Ehegatte den abgeleiteten Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung aus Art. 42 oder Art. 43 AIG. Dasselbe gilt für den Fall des Verlusts der Niederlassungsbewilligung infolge Widerrufs gemäss Art. 63 AIG (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1; vgl. BGE 140 II 129 E. 3.4). Entfällt die originäre Aufenthaltsbewilligung, entfällt auch der Anspruch, daraus eine Bewilligung abzuleiten. In diesem Fall sind Art. 42 und Art. 43 AIG nicht anwendbar und folglich nachher auch Art. 50 AIG nicht. Der Anspruch aus Art. 50 AIG setzt somit voraus, dass zum Zeitpunkt, in dem die Ehe oder Familiengemeinschaft aufgelöst wird, eine originäre Anspruchsberechtigung besteht, die einen Anspruch vermittelt. Der den Anspruch vermittelnde Ehegatte muss folglich noch über einen eigenen Anspruch verfügen. Weder darf der Anspruch widerrufen worden sein, noch darf der Ehegatte (freiwillig) aus der Schweiz ausgereist sein (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1).”
Per il diritto ai sensi dell'art. 43 LStrI è rilevante se il minore, al momento della presentazione della domanda, era ancora minorenne (<18 anni); il momento della presentazione della domanda determina quindi il limite di età.
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Der Beschwerdeführer macht für seine Tochter B.A.________ einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des nachträglichen Familiennachzugs gestützt auf Art. 43 AIG in Verbindung mit Art. 47 Abs. 4 AIG geltend. Für die Beurteilung des Anspruchs auf Familiennachzug auf Grundlage des AIG ist das Alter des Kindes im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung massgebend (vgl. BGE 145 I 227 E. 2; 136 II 497 E. 3.2; Urteil 2C_865/2021 vom 2. Februar 2022 E. 1.1). Die Tochter B.A.________ wurde am 20. März 2004 geboren und war bei Gesuchseinreichung am 20. Dezember 2021 somit 17 Jahre alt. Da der Beschwerdeführer über die Niederlassungsbewilligung verfügt und in vertretbarer Weise wichtige familiäre Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug geltend macht, kann er sich auf einen potenziellen Bewilligungsanspruch stützen. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig.”
“Selon la jurisprudence, il suffit qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que cette clause d'exclusion ne s'applique pas et, partant, que la voie du recours en matière de droit public soit ouverte (ATF 147 I 89 consid. 1.1.1; 139 I 330 consid. 1.1). A certaines conditions, l'art. 43 al. 1 de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20) confère un droit à une autorisation de séjour au conjoint et aux enfants étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement. Pour statuer sur la recevabilité du recours contre une décision rendue en matière de regroupement familial, le Tribunal fédéral, pour ce qui concerne le droit interne, se fonde sur l'âge de l'enfant au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.2). En l'espèce, la mère du recourant est titulaire d'une autorisation d'établissement. Par conséquent, son fils, né le 23 juin 2008 et mineur au moment de la demande d'autorisation du 5 février 2020, peut se prévaloir d'un droit à une autorisation de séjour au sens de l'art. 43 LEI. La voie du recours en matière de droit public est donc ouverte. Le recours constitutionnel subsidiaire formé en parallèle est partant irrecevable (art. 113 LTF a contrario). Les griefs présentés dans ce recours seront traités dans le cadre du recours en matière de droit public.”
“Ein grundsätzlicher Anspruch auf Familiennachzug ergibt sich hingegen aus Art. 43 AIG: Ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben unter den in Art. 43 Abs. 1-3 AIG genannten Voraussetzungen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Für die Altersgrenze von 18 Jahren ist der Zeitpunkt der Gesuchseinreichung massgebend (BGE 136 II 497 E. 3). Hier wurde das Gesuch am 10. April 2018 eingereicht, also zu einem Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer noch nicht 18-jährig war. Ein Anspruch nach Art. 43 AIG kommt somit in Betracht (vgl. Urteil 2C_347/2020 vom 5. August 2020 E. 3.2).”
“Même si, à juste titre, aucun grief n'a été soulevé à ce propos, il convient encore d'ajouter que la recourante ne saurait prétendre à une autorisation de séjour fondée sur la LEI. Elle est en effet majeure et, même à respecter les délais de l'art. 47 LEI, l'art. 43 LEI ne donne un droit à un regroupement familial que pour les enfants de moins de 18 ans d'un titulaire d'une autorisation d'établissement.”
La cessazione o la revoca del permesso di domicilio del titolare principale comporta di regola la perdita del diritto di soggiorno dei familiari derivante dall'art. 43 cpv. 1 LStrI. È ammissibile subordinare temporalmente il permesso di soggiorno dei familiari alla validità del permesso di domicilio del titolare principale.
“Die Vorinstanz hat das Vorliegen des Widerrufsgrunds des erheblichen Verstosses gegen die öffentliche Ordnung zu Recht bejaht. Der Anspruch auf Familiennachzug gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG, auf den sich der Beschwerdeführer beruft, ist erloschen.”
“Die dem Beschwerdeführer infolge der Eheschliessung erteilte und mit dem angefochtenen Entscheid nicht mehr verlängerte Aufenthaltsbewilligung stützte sich auf Art. 43 Abs. 1 AIG. Nach dieser Bestimmung haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie - nebst der Erfüllung der übrigen Voraussetzungen (lit. b-e) - mit diesen zusammenwohnen (lit. a). Eine ausländerrechtliche Bewilligung erlischt u.a. mit der Abmeldung ins Ausland (Art. 61 Abs. 1 lit. a AIG). Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, ist deshalb die Niederlassungsbewilligung der damaligen Ehefrau des Beschwerdeführers mit deren Abmeldung nach Bosnien und Herzegowina erloschen, womit auch der abgeleitete Anwesenheitsanspruch des Beschwerdeführers (Art. 43 Abs. 1 AIG) dahingefallen ist. Strittig und zu prüfen ist, in welchem Zeitpunkt die Ehegemeinschaft zwischen dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Ehefrau aufgelöst wurde. Davon hängt die Anwendbarkeit von Art. 50 Abs. 1 AIG auf den vorliegenden Fall ab. Entscheidend ist, ob die Ehegemeinschaft bereits aufgelöst wurde, als die Ehefrau sich noch in der Schweiz aufhielt. Nach Auffassung des Beschwerdeführers wurde die Ehegemeinschaft mit der Auflösung des gemeinsamen Haushalts durch den Wegzug der Ehefrau ins Ausland am 30. Juni 2019 aufgelöst. Damit wäre die Auflösung der Ehegemeinschaft mit dem Erlöschen der Niederlassungsbewilligung der Ehefrau zeitlich zusammengefallen. Das für die Bewilligung nach Art. 43 AIG erforderliche Zusammenwohnen hätte bis zur Auflösung der Ehegemeinschaft und damit bis zum Zeitpunkt der Anwendbarkeit von Art. 50 Abs. 1 AIG gedauert. Die Vorinstanz geht hingegen davon aus, dass die Ehegemeinschaft durch den Wegzug der Ehefrau am 30. Juni 2019 noch nicht aufgelöst wurde.”
“Im mit diesem Entscheid beurteilten Fall widerriefen die kantonalen Behörden die Niederlassungsbewilligung eines Ausländers, wiesen ihn auf den Tag seiner Entlassung aus dem (in der Schweiz durchgeführten) Strafvollzug weg, verweigerten die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung seiner Ehefrau und wiesen sie mit einer Ausreisefrist von zwei Monaten weg. Das Bundesgericht hob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau nur deshalb auf, weil die Niederlassungsbewilligung des Ehemanns gemäss Art. 70 Abs. 1 VZAE bis zu seiner Entlassung aus dem Strafvollzug gültig blieb (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.2). Demnach durfte die Frau in der Schweiz bleiben, solange sich ihr Ehemann in der Schweiz im Strafvollzug befand. Nach der Rückweisung der Sache verlängerte das kantonale Verwaltungsgericht die Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau bis zur Entlassung ihres Ehemanns aus dem Strafvollzug und wies sie auf den Tag der Entlassung ihres Ehemanns weg (BGer 2C_332/2018 vom 17. Januar 2019 Sachverhalt lit. C). Das Bundesgericht bestätigte die Befristung der Aufenthaltsbewilligung bis zur Entlassung des Ehemanns aus dem Strafvollzug. Dabei erwog es, das Anwesenheitsrecht der Ehefrau leite sich aus der Niederlassungsbewilligung ihres Ehemanns ab (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG). Sobald die Gültigkeit seiner Niederlassungsbewilligung ablaufe, was gemäss Art. 70 Abs. 1 VZAE im Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Strafvollzug der Fall sein werde, entfalle folglich auch der Aufenthaltszweck der Ehefrau und könne ihre Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG widerrufen werden. Da der Wegfall ihres Aufenthaltszwecks in zeitlicher Hinsicht absehbar sei, erweise es sich als zulässig, ihre Aufenthaltsbewilligung bis zu diesem Zeitpunkt zu befristen (BGer 2C_332/2018 vom 17. Januar 2019 E. 2.2.2). Da eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Rekurrentin gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG aus dem vorstehend dargelegten Grund von vornherein ausgeschlossen ist, braucht auf die Frage, ob die Landesverweisung einen wichtigen Grund für getrennte Wohnorte im Sinn von Art. 49 AIG darstellt (vgl. dazu angefochtener Entscheid E. 616; Rekursbegründung Ziff. 615), nicht weiter eingegangen zu werden.”
“Le litige a pour unique objet le bien-fondé du refus de l’OCPM de soumettre au SEM avec un préavis positif la demande d’autorisation de séjour pour cas individuel d’extrême gravité formée par les recourants. Il a été établi définitivement dans l’arrêt de la chambre de céans du 6 décembre 2022 que E______ avait suivi sa mère au Kosovo et y avait été scolarisé entre 2002 et 2013 et que d’éventuels séjours en Suisse pour y voir son père, qu’il n’établissait pas, ne permettaient pas d’infirmer qu’elle avait déplacé son centre d’intérêt de la Suisse au Kosovo, de sorte que l’OCPM devait constater la caducité, par l’effet de la loi, de son autorisation d’établissement six mois après son départ, personne ne contestant que ce départ n’avait jamais été annoncé. Il n’avait en outre pas demandé sa réintégration et n’y aurait pas eu droit vu la durée de son absence de Suisse. De même, G______ s’était vue octroyer une autorisation de séjour en sa qualité d’épouse d’un étranger titulaire d’une autorisation d’établissement. Cette dernière ayant été déclarée caduque, la condition à l’octroi de l’autorisation de séjour selon l’art. 43 al. 1 LEI venait à faire défaut, ce qui devait entraîner sa révocation conformément à l’art. 62 let. d LEI. Le TAPI avait observé à juste titre qu’G______ ne pouvait plus former avec son mari ménage commun en Suisse dès lors que ce dernier avait perdu son autorisation et était renvoyé. L’exécution du renvoi a enfin été examinée, et celui-ci a été jugé licite, possible et raisonnablement exigible, la recourante ne faisant pas valoir que tel ne serait pas le cas. 4.1 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la loi fédérale sur les étrangers et l'intégration du 16 décembre 2005 (LEI - RS 142.20) et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les recourants ayant conclu à l’octroi d’une autorisation de séjour le 12 octobre 2018, la décision de refus est régie par l’ancien droit. 4.2 L'art. 30 al. 1 let. b LEI permet de déroger aux conditions d'admission en Suisse, telles que prévues aux art.”
Se sussiste una prognosi di reddito positiva ovvero prospettive occupazionali realisticamente garantite, non sussiste un pericolo sufficientemente concreto di dipendenza dall'assistenza sociale. Di conseguenza può sussistere il diritto al rilascio di un permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Insgesamt ist den Beschwerdeführenden hinsichtlich ihres Einkommens eine positive Prognose zu stellen. Es besteht somit keine hinreichend konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit, um die Voraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG zu verneinen. Der Beschwerdeführer hat demnach gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung.”
“Insgesamt ist den Beschwerdeführenden hinsichtlich ihres Einkommens eine positive Prognose zu stellen. Es besteht somit keine hinreichend konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit, um die Voraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG zu verneinen. Der Beschwerdeführer hat demnach gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung.”
In mancanza di prove sufficienti sui mezzi finanziari adeguati, o in presenza di una dipendenza persistente dall'assistenza sociale, ciò può giustificare un rilevante interesse pubblico al diniego del ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Nella ponderazione degli interessi, tale interesse pubblico può prevalere sull'interesse privato al ricongiungimento, in particolare quando sussiste un serio rischio di futura dipendenza dall'assistenza sociale e non risultano misure meno restrittive.
“Das anrechenbare (zugesicherte) Einkommen der Beschwerdeführerin ist indessen bei Weitem nicht geeignet, den Bedarf der Familie zu decken. Dies führt dazu, dass hinreichende finanzielle Mittel nicht nachgewiesen sind und die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht widerlegt wurde. Um die öffentliche Ordnung bzw. die öffentliche Wohlfahrt vor einem unbekannten Sozialhilfebezug zu schützen, besteht ein hinreichender Grund und ein erhebliches öffentliches Interesse daran, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden zu verweigern. 5. 5.1 Die Verweigerung des Familiennachzugs hat verhältnismässig zu sein, insbesondere wenn vorliegend in das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Recht auf Familienleben eingegriffen wird (Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV). Das Interesse an einer Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung bzw. an der Erhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung sowie der Schutz der öffentlichen Wohlfahrt vor einem nicht bezifferbaren Sozialhilfebezug gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG können ein legitimes Interesse darstellen, das im Rahmen der Verhältnismässigkeit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann (BGE 144 I 266 E. 3.7; 138 I 246 E. 3.2.2; 137 I 247 E. 4.1.2; EGMR M.A. gegen Dänemark vom 9. Juli 2021 [Nr. 6697/18] N 142; Biao gegen Dänemark vom 24. Mai 2016 [Nr. 38590/10] N 117 mit weiteren Hinweisen). 5.2 Sind Kinder vorhanden, ist bei der Interessenabwägung auch dem Kindeswohl bzw. dem grundlegenden Bedürfnis der Kinder Rechnung zu tragen. Das Kindeswohl stellt ein wichtiges privates Interesse dar. Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention [KRK]) ist es bei allen Massnahmen, welche Kinder betreffen, vorrangig zu berücksichtigen. Das Kindeswohl beinhaltet auch das grundlegende Bedürfnis des Kindes, in möglichst engem Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können. Dennoch ist das Kindeswohl im Rahmen der ausländerrechtlichen Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung von Art.”
“Sie beherrscht die dortige Sprache und hält sich erst seit einer kurzen Dauer in der Schweiz auf und ist mit den Gepflogenheiten ihres Heimatlandes bestens vertraut. Zudem lebt ihre restliche Familie weiterhin dort. Da ihr Ehemann sie bereits vor deren Heirat regelmässig im Kosovo besuchte, kann der familiäre Kontakt inskünftig auch in dieser Form weiter gepflegt werden, zumal die Distanz in den Kosovo nicht derart gross ist, dass Besuche unverhältnismässig erschwert würden. Schliesslich kann der Kontakt auch durch moderne Kommunikationsmittel aufrechterhalten werden. 5.5 Der Eingriff in das Recht auf Familienleben erscheint schon allein deshalb nicht als derart gravierend, da die Nachzugsfrist noch nicht abgelaufen ist und es dem Ehemann möglich sein sollte, innerhalb der verbleibenden Nachzugsfrist den Nachweis über genügende finanzielle Mittel in der Schweiz zu erbringen (vollständige Buchhaltung und Kassaführung, korrekte Erfolgsrechnung und richtige Auszüge des Geschäftskontos oder ein regelmässiges Einkommen aus einer unselbständigen Erwerbstätigkeit). 5.6 Da die materielle Nachzugsbedingung von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG einem legitimen öffentlichen Interesse im Sinn von Art. 8 Abs. 2 EMRK dient und bei den Beschwerdeführenden ein erhebliches Risiko für einen Sozialhilfebezug besteht, ist das öffentliche Interesse an der Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung als erheblich einzustufen, während das private Interesse am Verbleib beim Ehemann bzw. Vater als relativ gering erscheint. In diesem Sinn ist die Verweigerung des Nachzugs des Beschwerdeführers auch verhältnismässig. Schliesslich ist auch kein milderes Mittel als die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden ersichtlich, zumal die Beschwerdeführenden wiederholt aufgefordert worden sind und es unterlassen haben, entsprechende Belege einzureichen, um genügende finanzielle Mittel nachzuweisen. 5.7 Für eine Härtefallbewilligung im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG oder eine ermessensweise Bewilligungserteilung nach Art. 96 AIG besteht aufgrund der zu Ungunsten der Beschwerdeführenden ausgefallenen Interessenabwägung und der klaren gesetzgeberischen Vorgaben kein Raum.”
“Zunächst ist festzuhalten, dass aufgrund der anhaltenden Sozialhilfeabhängigkeit der Beschwerdeführerin und der negativen Prognose bezüglich der Gefahr der fortgesetzten Sozialhilfeabhängigkeit bei Nachzug des Beschwerdeführers ein erhebliches, öffentliches Interesse an der Verweigerung des Familiennachzugs des Beschwerdeführers besteht. Ausserdem heirateten die Beschwerdeführer zu einem Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer über kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz verfügte und die Beschwerdeführer aufgrund der erheblichen Sozialhilfeabhängigkeit der Beschwerdeführerin nicht davon ausgehen konnten, ihr Ehe- und Familienleben in der Schweiz pflegen zu können (vgl. Urteil 2C_891/2021 vom 6. Dezember 2022 E. 4.3.6). Vor diesem Hintergrund ist es zumutbar, wenn der Beschwerdeführer die familiären Beziehungen durch gelegentliche Besuche und mittels moderner Kommunikationsmittel aufrecht erhält. Das öffentliche Interesse an der Verweigerung des Familiennachzugs überwiegt deshalb vorliegend das entgegenstehende private Interesse am Nachzug des Beschwerdeführers. In diesem Sinne ist die Verweigerung des Nachzugs des Beschwerdeführers auch verhältnismässig. Die Verweigerung des Familiennachzugs, insbesondere die vorinstanzliche Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG und mithin das angefochtene Urteil, erweisen sich nach dem Gesagten als bundesrechts- und konventionskonform.”
Il rilascio di un permesso di domicilio alla coniuge ai sensi dell'art. 43 cpv. 5 LStrI non opera automaticamente a favore del coniuge straniero soggetto a divieto d'ingresso; il suo diritto di soggiorno e di ingresso rimane, in linea di principio, inalterato.
“In Bezug auf das vom Beschwerdeführer betonte Interesse an der Pflege seines Familienlebens in der Schweiz ist sodann folgendes anzumerken: Die Beschränkungen des Familienlebens sind in erster Linie darauf zurückzuführen, dass er als Folge seiner Straffälligkeit sein Aufenthaltsrecht hierzulande verloren hat (siehe oben Sachverhalt Bst. A.c). Die Pflege regelmässiger physischer Kontakte zwischen ihm und seiner Familie scheitert somit bereits an der fehlenden Anwesenheitsberechtigung in der Schweiz (vgl. BVGE 2014/20 E. 8.3.4 m.H.). Somit stellt sich im Folgenden einzig die Frage, ob die über die Verweigerung des Aufenthaltsrechts hinausgehende, durch das Einreiseverbot zusätzlich bewirkte Beeinträchtigung des Familien- und Privatlebens einer rechtlichen Prüfung standhält. Etwas daran zu ändern vermag auch nicht der Umstand, dass der Ehegattin des Beschwerdeführers gemäss zentralem Migrationsinformationssystem (ZEMIS) am 22. März 2024, auf ihr Gesuch hin, eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 43 Abs. 5 AIG erteilt wurde. Davon abgeleitet kann der Beschwerdeführer zwar laut Art. 43 Abs. 1 AIG - unter Voraussetzung der Erfüllung der unter Bst. a-e erwähnten Bedingungen - einen Antrag auf Familiennachzug stellen. In der Konstellation des Beschwerdeführers ist dies gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach fünf Jahren seit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung möglich (Urteil des BGer 2C_1224/2013 vom 12. Dezember 2014 E. 5.1.2). Nach Art. 51 Abs. 2 AIG besteht aber kein Anspruch auf Familiennachzug, wenn wie im hiesigen Fall Widerrufsgründe nach Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (siehe bspw. analog zu Art. 42 AIG das Urteil des BGer 2C_41/2023 vom 1. März 2024 E. 6.4.1). Zu beachten ist auch, dass es einer von einer Fernhaltemassnahme betroffenen Person für Besuche in der Schweiz jederzeit offensteht, vorgängig um deren Aussetzung zu ersuchen (Art. 67 Abs. 5 AIG). Eine solche Suspension kann auf Gesuch hin für eine kurze und klar begrenzte Zeit gewährt werden und sie darf das Einreiseverbot nicht aushöhlen (BVGE 2013/4 E.”
I minori di età inferiore ai dodici anni hanno, ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI, diritto al rilascio del permesso di domicilio.
“Juni 2007 in Marokko geheiratet und sind Eltern von fünf Kindern. Die drei älteren Kinder leben bereits seit 2016 bei ihrem Vater in der Schweiz und sind ebenfalls im Besitz einer Niederlassungsbewilligung. Die Beschwerdeführerin 1 ist im August 2022 mit den beiden jüngeren Kindern in die Schweiz eingereist und ersucht um Familiennachzug zum hier lebenden Ehemann bzw. Vater. 2.1 2.1.1 Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) haben ausländische Ehegatten und Kinder von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG]). Sind die Kinder unter zwölf Jahre alt, haben sie Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). 2.1.2 Ein Anspruch auf Familiennachzug kann sich auch aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Achtung des Familienlebens ergeben; auf dieses kann sich im Zusammenhang mit einer Einreise- bzw. Aufenthaltsbewilligung berufen, wer nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat, sofern die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist. 2.2 Die Beschwerdeführenden wohnen derzeit mit dem Rest der hier lebenden Familie in einer 4-Zimmer-Wohnung. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, gilt eine Wohnung in der Regel dann als angemessen bzw. bedarfsgerecht, wenn die Anzahl Personen, die sie bewohnt, die Anzahl Zimmer um höchstens eins überschreitet (vgl. BGr, 29. Juli 2021, 2C_304/2021, E. 4.1). Vorliegend leben rund sieben Personen in der angemieteten Wohnung. Es ist unbestritten, dass sie damit zurzeit über keine bedarfsgerechte Wohnung verfügen.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Kinder unter zwölf Jahren haben Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG).”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 150 La persistenza di un diritto di soggiorno dopo lo scioglimento del matrimonio può costituire un motivo rilevante per il permanere in Svizzera quando continui un rapporto genitoriale meritevole di tutela. Un genitore straniero che non è titolare dell'autorità parentale può però mantenere il rapporto familiare solo in modo limitato sin dall'inizio; a tal fine, di norma è sufficiente esercitare il diritto di visita concesso nell'ambito di brevi soggiorni provenienti dall'estero.
“Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG dann weiter, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen ("nachehelicher Härtefall"). Das Andauern einer schützenswerten, von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV erfassten elterlichen Beziehung kann in diesem Rahmen einen wichtigen Grund zum Verbleib im Land bilden (Urteil 2C_994/2022 vom 22. Juni 2023 E. 6.1 mit Hinweisen). Der nicht sorge- bzw. obhutsberechtigte ausländische Elternteil kann die familiäre Beziehung mit seinem Kind jedoch von vornherein nur in beschränktem Rahmen pflegen, nämlich durch Ausübung des ihm eingeräumten Besuchsrechts. Um dieses wahrnehmen zu können, ist es in der Regel nicht erforderlich, dass der ausländische Elternteil dauerhaft im selben Land wie das Kind lebt und dort über ein Anwesenheitsrecht verfügt. Unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Familienleben (Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV) genügt es grundsätzlich, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausgeübt werden kann, wobei allenfalls dessen Modalitäten entsprechend auszugestalten sind (BGE 147 I 149 E.”
Un caso di rigore post-coniugale richiede un'intensità rilevante delle conseguenze per la vita personale, privata e familiare della persona interessata e presuppone che il reinserimento professionale e familiare nel Paese d'origine sia considerato fortemente a rischio. Determinanti sono le circostanze concrete del singolo caso e non la mera facilitazione della vita in Svizzera. Questi requisiti si applicano anche quando l'autorizzazione al soggiorno viene meno ai sensi dell'art. 43 LStrI.
“Bei der Beurteilung der wichtigen persönlichen Gründe sind jeweils sämtliche Aspekte des Einzelfalls zu berücksichtigen. Hat der Aufenthalt nur kürzere Zeit gedauert und wurden keine engen Beziehungen zur Schweiz geknüpft, lässt sich ein Anspruch auf weiteren Verbleib nicht begründen, wenn die erneute Integration im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt. Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre. Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 42 AIG oder Art. 43 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (vgl. BGE 139 II 393 E. 6; 138 II 229 E. 3.1; 137 II 345 E. 3.2.3; Urteil 2C_549/2022 vom 15. September 2022 E. 3.1).”
“Ein nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 42 Abs. 1 oder Art. 43 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 139 II 393 E. 6; Urteil 2C_5/2019 vom 10. Juli 2019 E. 4.1). Der nacheheliche Härtefall muss sich zudem auf die Ehe und den damit zusammenhängenden Aufenthalt beziehen (BGE 140 II 289 E. 3.6.1; 139 II 393 E. 6; Urteile 2C_682/2019 vom 26. Februar 2020 E. 3; 2C_668/2019 vom 19. November 2019 E. 2.1). Die Vorinstanz verweist in ihrer Begründung zwar auf Art. 43 AIG betreffend Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung, gemäss ihrer verbindlichen Sachverhaltsfeststellung handelt es sich beim Ehemann der Beschwerdeführerin jedoch um einen Schweizer. Konkrete Auswirkungen zeitigt dieses Versehen jedoch keine, da die massgeblichen Vorgaben von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG sowohl für Ehegatten nach Art. 42 als auch Art. 43 AIG gelten.”
Il sovraffollamento può escludere il diritto al ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI; nella giurisprudenza citata la domanda sarebbe dovuta essere respinta per mancanza di un alloggio idoneo, poiché un appartamento di 3 locali con sei persone sarebbe stato qualificato come sovraffollato.
“Im vorliegenden Fall war ursprünglich einzig und allein streitig, ob das AFMB den Familiennachzug zu Recht wegen des derzeitigen bzw. zukünftigen Ergänzungsleistungsbezugs des Beschwerdeführers verweigert hat (Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Im Verlauf des kantonsgerichtlichen Verfahrens machte der Beschwerdegegner mit Eingabe vom 3. Juni 2022 neu zusätzlich geltend, der Beschwerdeführer verfüge gar nicht über eine bedarfsgerechte Wohnung im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG. Der Familiennachzug sei daher auch aus diesem Grund zu verweigern. Im entsprechenden Gesuchsformular vom 10. Februar 2020 hatte der Beschwerdeführer angegeben, in der Wohnung in C.____ würden nach dem Familiennachzug zwei Erwachsene wohnen. Sodann hatte er im Verfahren vor Kantonsgericht auf dem Gesuchsformular betreffend unentgeltliche Rechtspflege deklariert, alleine dort zu wohnen. Da der Beschwerdeführer in Wirklichkeit unwidersprochen zusammen mit seinen Eltern und seinem volljährigen Bruder in der Wohnung lebte, waren diese Angaben falsch. In der Tat muss mit dem Beschwerdegegner davon ausgegangen werden, dass die 3-Zimmer-Wohnung in C.____ mit dem Beschwerdeführer, seiner Ehefrau, seinem Kind, seinen Eltern und seinem Bruder - und damit insgesamt sechs Bewohnern - als überbelegt qualifiziert worden wäre und sein Familiennachzugsgesuch mangels bedarfsgerechter Wohnung abzuweisen gewesen wäre.”
I tribunali devono verificare d'ufficio se, in conseguenza di un nuovo matrimonio, sussiste un diritto ai sensi dell'art. 43 LStrI.
“Vorliegend wies der Beschwerdeführer die Vorinstanz am 7. Juli 2020 darauf hin, dass er am 20. Juli 2020 eine niederlassungsberechtigte Person heiraten werde. Nachdem die Vorinstanz einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch zu Recht verneint hatte (vgl. E. 4 und E. 5 hiervor), hätte sie als erste und einzige gerichtliche kantonale Instanz in ihrem Urteil vom 18. Januar 2021 die erneute Eheschliessung nicht nur erwähnen, sondern in ihre materielle Würdigung mit einbeziehen müssen. Die Vorinstanz unterliess demnach, von Amtes wegen zu prüfen, ob dem Beschwerdeführer aufgrund der neuerlichen Eheschliessung ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 43 AIG zukommt. Entgegen der vom Migrationsamt in seiner Vernehmlassung geäusserten Auffassung ist nicht massgebend, dass die neue Ehefrau des Beschwerdeführers das Familiennachzugsgesuch erst nach Fällung des angefochtenen Urteils eingereicht hat.”
Se sussistono dubbi sull'autenticità del matrimonio (p. es. sospetto di matrimonio di comodo), si può rinunciare ad accertamenti più approfonditi se gli altri presupposti per il diritto, ai sensi dell'art. 43 LStrI, in ogni caso non sussistono.
“Überdies ist es auch bemerkenswert, dass die Schweizer Botschaft im Kosovo im Rahmen der Prüfung des Gesuches aufgrund der eingereichten Unterlagen zum Schluss kam, dass eine Scheinehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner in der Schweiz lebenden Ehefrau nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden könne. Auf eine vertiefte Abklärung der vorgebrachten Indizien kann indes jedoch verzichtet werden, da, wie dargelegt, die Voraussetzungen für einen Familiennachzug nach Art. 43 AIG vorliegend ohnehin nicht erfüllt sind.”
LStrI art. 43 n. 145 Se il titolare originario del diritto di soggiorno lascia la Svizzera o vi esce, il diritto di soggiorno derivato del coniuge si estingue di regola, poiché viene meno lo scopo della convivenza familiare.
“Der Aufenthaltsanspruch von Art. 50 AIG knüpft explizit an die Voraussetzungen von Art. 42 und Art. 43 AIG an. Er setzt damit voraus, dass der Ehegatte, von dem die Aufenthaltsbewilligung abgeleitet werden soll, über das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt (Urteile 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1 und 2C_202/2018 vom 19. Juli 2019 E. 3.1). Systematisch steht Art. 50 AIG im Zusammenhang mit Art. 42 und Art. 43 AIG (BGE 140 II 289 E. 3.6.1; 136 II 113 E. 3.3.2). Diese beiden Bestimmungen statuieren eine abgeleitete Anwesenheitsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen. Ist dieser Zweck nicht mehr erreichbar, so fällt der abgeleitete Anwesenheitsanspruch grundsätzlich dahin (BGE 140 II 129 E. 3.4). Der in Art. 50 AIG geregelte Anspruch schliesst an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an, besteht aber unter den genannten Voraussetzungen verselbständigt weiter (BGE 140 II 129 E. 3.5; Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1). Reist der originär Aufenthaltsberechtigte während der Ehegemeinschaft aus der Schweiz aus, verliert der andere Ehegatte den abgeleiteten Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung aus Art.”
L'art. 43 LStrI non si estende a parenti più lontani (p.es. fratelli, nipoti). Il ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 LStrI è limitato ai coniugi e ai figli non sposati.
“Ni l’art. 42 LEI, ni l’art. 43 LEI n’étendent le regroupement familial de membres étrangers de la famille d’un ressortissant suisse, respectivement du titulaire d’une autorisation d’établissement, aux frères et sœurs, ainsi qu’aux neveux et nièces. Les recourantes ne sont dès lors pas fondées à invoquer les dispositions permettant le regroupement familial auprès des époux D.________, ce dont elles se gardent du reste.”
Una persistente dipendenza dall'assistenza sociale e l'assenza di un'occupazione almeno a tempo parziale da parte della persona ospitante possono impedire il ricongiungimento ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Inoltre, altre circostanze (ad es. conoscenze linguistiche insufficienti o debiti rilevanti) possono ugualmente ostacolare il ricongiungimento.
“a oben) und rechtsprechungsgemäss die Aufnahme einer zumindest teilzeitlichen Erwerbstätigkeit für alleinerziehende Mütter zumutbar war (vgl. dazu Urteile 2C_891/2021 vom 6. Dezember 2022 E. 4.3.2; 2C_965/2021 vom 5. April 2022 E. 3.4; 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 5.4), hat die Beschwerdeführerin keine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Aufgrund der bisherigen und aktuellen Verhältnisse ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich in der Sozialhilfe "eingerichtet" hat und weder willens noch in der Lage ist, ein weiteres, wenn auch nur teilzeitliches Erwerbseinkommen zu erzielen. Aufgrund des trotz Nachzug des Beschwerdeführers bestehenden Mankos besteht damit die konkrete Gefahr, dass sich auch bei einem Nachzug des Beschwerdeführers die Sozialhilfeabhängigkeit der Familie weiter fortsetzt. Es ist mithin bezüglich der künftigen, finanziellen Entwicklung der Familie auch bei Nachzug des Beschwerdeführers eine negative Prognose zu stellen. Die Bedingung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist demnach nicht erfüllt, weshalb die Voraussetzungen für den Nachzug des Beschwerdeführers gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht gegeben sind.”
“Damit ist zumindest die Nachzugsbedingung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt und es kann offenbleiben, ob die übrigen Nachzugsbedingungen – namentlich die Anforderungen an die Sprachkenntnisse bzw. die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot (die Beschwerdeführerin hat nur wenige Stunden einen Deutschkurs für Anfänger besucht) – erfüllt sind. Ebenso kann offenbleiben, ob nicht auch die Schuldenwirtschaft des Ehegatten einem Nachzug entgegenstehen könnte (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 lit. b der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE]), womit auch nicht weiter zu klären ist, ob die Schulden des Ehemannes mutwillig angehäuft wurden.”
I minori possono ragionevolmente sostenere che, in virtù dei diritti di soggiorno dei loro genitori, spetti loro un diritto al rilascio o al rinnovo di un permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Di conseguenza il ricorso in materia di diritto pubblico deve essere ritenuto ammissibile; ciò può essere inoltre motivato con riferimento all'art. 8 CEDU.
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Der Vater verfügt über eine Niederlassungsbewilligung für die Schweiz und die Mutter über eine Aufenthaltsbewilligung, welche ihr durch das Zusammenleben mit ihrem niederlassungsberechtigten Ehemann ein gefestigtes Aufenthaltsrecht vermittelt (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.3). Die Kinder können somit in vertretbarer Weise einen Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Familienlebens), der ihnen durch ihre Eltern vermittelt wird, geltend machen. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 141 In caso di richieste tardive, il ricongiungimento familiare successivo è stato respinto nelle decisioni citate per mancanza di «importanti ragioni familiari». La presenza di tali ragioni è, secondo queste decisioni, determinante per una concessione successiva del ricongiungimento.
“Il avait donc implicitement reconnu sa paternité et la filiation avait été juridiquement établie le 13 juin 2012, étant rappelé que l’intéressé connaissait l’existence de son fils depuis novembre 2009. Pour le surplus, au moment du dépôt de sa demande, C______ n’était pas légitimé, sous l’angle du droit civil, à vivre avec son fils en Suisse (et partant à déposer une demande dans ce sens), notamment parce qu’il ne disposait pas (seul) de l’autorité parentale ni du droit de garde sur ce dernier. c. Le recourant a indiqué qu’il renonçait à répliquer tout en sollicitant la jonction de la procédure avec celle relative à la situation de son frère (procédure A/1743/2023). d. Par jugement du 10 novembre 2023, le TAPI a rejeté le recours. La jonction était refusée, la situation de chacun des frères, majeurs, devant être appréciée individuellement. Le lien de filiation entre A______ et son père avait été établi par jugement brésilien du 13 juin 2012, alors que celui-là était âgé de 8 ans. Le père devait alors solliciter le regroupement familial sur la base de l’art. 43 al. 1 LEI au plus tard une année suivant le douzième anniversaire de l’intéressé, soit le 6 avril 2017. Déposée en février 2022, la demande de regroupement était tardive. Il n’existait pas de raisons familiales majeures justifiant un regroupement familial différé. L’application des art. 8 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH - RS 0.101) et 13 de la Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 (Cst. - RS 101), en lien avec l’art. 96 LEI, ne conduisait pas à un résultat différent. En effet, l’art. 47 al. 4 LEI devait demeurer l’exception et le fait de conditionner le regroupement familial différé aux conditions posées par le droit interne, en particulier la présence de raisons familiales majeures, était compatible avec le droit au respect de la vie familiale garanti à l’art. 8 CEDH. Au demeurant, le père du recourant n’avait pas demandé le regroupement familial dans le délai légal, ni, d’autre part, démontré avoir entretenu une relation véritablement étroite et effective avec son fils, qu’il n’avait jamais rencontré avant son arrivée en Suisse en 2019.”
“Il avait donc implicitement reconnu sa paternité et la filiation avait été juridiquement établie le 13 juin 2012, étant rappelé que l’intéressé connaissait l’existence de son fils depuis novembre 2009. Pour le surplus, au moment du dépôt de sa demande, C______ n’était pas légitimé, sous l’angle du droit civil, à vivre avec son fils en Suisse (et partant à déposer une demande dans ce sens), notamment parce qu’il ne disposait pas (seul) de l’autorité parentale ni du droit de garde sur ce dernier. c. Le recourant a indiqué qu’il renonçait à répliquer tout en sollicitant la jonction de la procédure avec celle relative à la situation de son frère (procédure A/1743/2023). d. Par jugement du 10 novembre 2023, le TAPI a rejeté le recours. La jonction était refusée, la situation de chacun des frères, majeurs, devant être appréciée individuellement. Le lien de filiation entre D______ et son père avait été établi par jugement brésilien du 13 juin 2012, alors que celui-là était âgé de 8 ans. Le père devait alors solliciter le regroupement familial sur la base de l’art. 43 al. 1 LEI au plus tard une année suivant le douzième anniversaire de l’intéressé, soit le 6 avril 2017. Déposée en février 2022, la demande était tardive. Il n’existait pas de raisons familiales majeures justifiant un regroupement familial différé. L’application des art. 8 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH - RS 0.101) et 13 de la Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 (Cst. - RS 101), en lien avec l’art. 96 LEI, ne conduisait pas à un résultat différent. En effet, l’art. 47 al. 4 LEI devait demeurer l’exception et le fait de conditionner le regroupement familial différé aux conditions posées par le droit interne, en particulier la présence de raisons familiales majeures, était compatible avec le droit au respect de la vie familiale garanti à l’art. 8 CEDH. Au demeurant, le père de l’intéressé n’avait pas demandé le regroupement familial dans le délai légal, ni, d’autre part, démontré avoir entretenu une relation véritablement étroite et effective avec son fils, qu’il n’avait jamais rencontré avant son arrivée en Suisse en 2019.”
Per il diritto del coniuge derivato al rilascio del permesso d'insediamento (art. 42 cpv. 3 in coll. con art. 43 cpv. 2 LStrI), il diritto cantonale richiede una convivenza in Svizzera della durata di cinque anni; i periodi di separazione vengono considerati nel calcolo di tale termine solo se sussistono motivi importanti.
“Entgegen der Beschwerdeführerin kann die massgebliche Bestimmung in der Niederschrift mithin nicht dahingehend ausgelegt werden, dass für das Entstehen eines Anspruchs auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung in diesem Sinn lediglich ein fünfjähriger ordnungsgemässer Aufenthalt in der Schweiz und eine Haushaltsgemeinschaft mit einem bzw. einer Staatsangehörigen Deutschlands im Zeitpunkt des fünfjährigen Aufenthalts vorausgesetzt werden. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, erscheint es sachgerecht, zur Auslegung der Voraussetzungen für die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung in Ziff. I.3 Niederschrift das Ausländer- und Integrationsgesetz heranzuziehen, nachdem sich in Ziff. I.1 Niederschrift ein dynamischer Verweis auf die jeweils im Landesrecht geltende Regelung der Niederlassung ausländischer Personen findet (iehe auch VGr, 14. Mai 2020, VB.2019.00605, E. 2.2; ferner VGr, 26. August 2021, VB.2021.00406, E. 2.3; BGr, 9. Mai 2022, 2C_881/2021, E. 4.2 f.). Landesrechtlich aber wird für das Entstehen eines vom Ehegatten abgeleiteten Anspruchs auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung nach Art. 42 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 1 AIG und Art. 43 Abs. 2 AIG – entgegen der Beschwerde – das Bestehen einer Haushaltsgemeinschaft während fünf Jahren in der Schweiz verlangt (BGE 140 II 289 E. 3.6.2 mit Hinweisen) und werden Phasen des Getrenntlebens bei der Berechnung dieser Frist nur mitberücksichtigt, wenn dafür wichtige Gründe vorliegen (Art. 49 AIG; vgl. BGr, 12. März 2021, 2C_974/2020, E. 4.2, und 26. März 2018, 2C_281/2017, E. 3.2.1). 2.3 Die Beschwerdeführerin reiste Ende Oktober 2016 in die Schweiz und bewohnte zunächst gemeinsam mit ihrem Ehemann eine Einzimmerwohnung an der D-Strasse sowie ab März 2019 eine Einzimmerwohnung im Quartier E in der Stadt Zürich. Anfang April 2019 bezog sie ein eigenes Appartement im gleichen Gebäude, weil es zwischen ihr und ihrem Ehemann infolge der engen räumlichen Verhältnisse, einer ausserehelichen Beziehung des Letztgenannten und ihrer finanziellen Situation zu Differenzen gekommen sei. Per 1. Dezember 2019 verlegte die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz dann nach G, wo sie anfänglich allein eine Dreieinhalbzimmerwohnung bewohnte; ihr Ehemann folgte ihr erst im März 2021.”
Se una persona non soddisfa i requisiti di ammissione di cui all'art. 43 cpv. 1 LStrI, di regola prevalgono gli interessi pubblici a favore del rifiuto del permesso di soggiorno. In casi eccezionali, tuttavia, una valutazione complessiva degli interessi può portare a che gli interessi privati prevalgano su quelli pubblici.
“6.2; vgl. VGE VD.2020.125 vom 17. Dezember 2020 E. 2.1). Entsprechend müssen Art. 43 Abs. 1, Art. 51 Abs. 2 und Art. 47 Abs. 1 AIG auch für ausländische Personen gelten, deren grundsätzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sich deshalb nicht aus dem AIG, sondern nur aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ergibt, weil ihr Familienangehöriger mit Niederlassungsbewilligung weder ihr Ehegatte noch ihr Elternteil ist. Wenn die ausländische Person die Bewilligungsvoraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt oder ein Erlöschensgrund im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegt, ist im Hinblick auf den Schutz des Familienlebens regelmässig ein guter Grund zur Verweigerung des Nachzugs des Familienangehörigen gegeben (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6). Teilweise scheint das Bundesgericht die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 Abs. 1 BV in jedem Fall auszuschliessen, wenn die Zulassungsvoraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt sind (vgl. BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2 und 7 [zu Art. 44 Abs. 1 AIG], 2C_207/2017 vom 2. November 2017 E. 5.1). Zum Teil scheint es der Ansicht zu sein, dass die Frage, ob eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist, im Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV immer mittels einer umfassenden Interessenabwägung zu beantworten sei (vgl. BGer 2C_502/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.1). Richtigerweise dürfte davon auszugehen sein, dass bei Nichterfüllung einer Zulassungsvoraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG in der Regel die öffentlichen Interessen an der Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung die privaten Interessen an ihrer Erteilung überwiegen, in Ausnahmefällen das Resultat der Interessenabwägung aber umgekehrt ausfallen kann.”
Se, dopo la presentazione o nel corso del procedimento, si sia verificato un nuovo fatto con effetti matrimoniali (ad es. un nuovo matrimonio con una persona titolare del permesso di domicilio), l'istanza cantonale deve esaminarlo d'ufficio e tenerne conto nella propria valutazione di merito, in particolare al fine di verificare se da ciò derivi un diritto ai sensi dell'art. 43 LStrI.
“Vorliegend wies der Beschwerdeführer die Vorinstanz am 7. Juli 2020 darauf hin, dass er am 20. Juli 2020 eine niederlassungsberechtigte Person heiraten werde. Nachdem die Vorinstanz einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch zu Recht verneint hatte (vgl. E. 4 und E. 5 hiervor), hätte sie als erste und einzige gerichtliche kantonale Instanz in ihrem Urteil vom 18. Januar 2021 die erneute Eheschliessung nicht nur erwähnen, sondern in ihre materielle Würdigung mit einbeziehen müssen. Die Vorinstanz unterliess demnach, von Amtes wegen zu prüfen, ob dem Beschwerdeführer aufgrund der neuerlichen Eheschliessung ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 43 AIG zukommt. Entgegen der vom Migrationsamt in seiner Vernehmlassung geäusserten Auffassung ist nicht massgebend, dass die neue Ehefrau des Beschwerdeführers das Familiennachzugsgesuch erst nach Fällung des angefochtenen Urteils eingereicht hat.”
Nel valutare il rischio di dipendenza dall'assistenza sociale ai sensi dell'art. 43 LStrI, devono essere considerati i contributi finanziari e le possibilità di tutti i componenti della famiglia. Il reddito dei familiari va verificato nella misura in cui appaia concretamente realizzabile e sia verosimile che possa mantenersi nel medio-lungo periodo. Va altresì preso in considerazione il probabile reddito da lavoro del familiare in fase di ricongiungimento; sono particolarmente rilevanti, in particolare, un posto di lavoro prospettato o un contratto di lavoro, nonché sforzi concreti (p. es. corsi di lingua, candidature).
“Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit nach Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG, die dem Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug entgegensteht, ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen (Urteil BGer 2C_944/2021 vom 25. Februar 2022 E. 4.2). Insbesondere sollen die Eigenmittel das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz der Sozialhilfe kein Sozialhilfeanspruch resultiert (Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 4). Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (vgl. Urteil KG FR 601 2022 31 vom 11. Juli 2022 E. 3.3; BGE 139 I 330 E. 4.1; 122 II 1 E. 3c; Urteile BGer 2C_502/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.1; 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 4.1). Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses als tatsächlich realisierbar erweist. Das voraussichtliche Einkommen des nachzuziehenden Familienangehörigen ist zu berücksichtigen, sofern eine Stelle in Aussicht steht (Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 4; Botschaft vom 8. März 2002 zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, BBl 2002 3793). In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (BGE 139 I 330 E.”
“Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (zum Ganzen BGr, 17. März 2022, 2C_795/2021, E. 4.2.3 mit Hinweisen). In Bezug auf das mutmassliche Einkommen der nachzuziehenden Person sind ein Arbeitsvertrag oder eine zugesicherte Stelle beachtlich (vgl. Marc Spescha in: Marc Spescha et al., Migrationsrecht, 5. A., Zürich 2019, Art. 43 AIG N. 4), aber auch bereits konkrete Bemühungen wie Deutschkurse oder Stellenbewerbungen (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 5.5.2). 2.4 Die Bedarfs- und Einkommenssituation des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau gestaltet sich wie folgt: 2.4.1 Der Beschwerdeführer bezieht Sozialhilfe in Höhe von insgesamt Fr. 2'387.40 pro Monat, was seinen Grundbedarf plus Krankenkassenprämien und Wohnungsmiete abdeckt. Im Fall eines Nachzugs seiner Ehefrau in die Schweiz würde sich der Gesamtbedarf der Eheleute auf Fr. 3'194.20 erhöhen (SKOS [Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe], Richtlinien 2022, Ziff. C.3.1 [https:/rl.skos.ch]). Dazu kämen noch allenfalls anfallende situationsbedingte Leistungen. 2.4.2 Der Beschwerdeführer hat eine Lehre im geschützten Rahmen als Informatiker absolviert, wobei sich aus dem Leistungsentscheid der Sozialbehörde D vom 31. August 2021 ergibt, dass er an Depressionen und Panikattacken leide und deshalb seit Jahren nicht erwerbstätig sei. Ein Gesuch um eine IV-Rente wurde abgewiesen.”
“Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3). Mithin ist eine Prognose zu treffen, wie sich der Nachzug auf die wirtschaftliche Situation des Niedergelassenen auswirkt. Der Familiennachzug ist nach der Lehre im öffentlichen Interesse geboten, wenn die vom Niedergelassenen bezogenen Ergänzungsleistungen durch den Nachzug von Familienangehörigen dank Anrechnung von deren Einkommen voraussichtlich reduziert werden können oder gar gänzlich dahinfallen (vgl. Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Aufl., Zürich 2019, Rz. 6 zu Art. 43 AIG).”
“Ce dernier montant correspond à un salaire net de CHF 4'665.- par mois, qui est pris en compte à raison de 80 %, soit de CHF 3'732.- ou de CHF 44'784.- par an, dans le calcul des prestations complémentaires; que, selon le calculateur de prestations complémentaires (cf. https://form.zas.admin.ch/orbeon/fr/AHV-IV/EL_Tool_Version2022/new, consulté le 12 janvier 2022), le total des revenus du couple atteint CHF 63'937.- (19'140 + 44'784), pour CHF 38'004.- de dépenses (29'415 [besoins vitaux] + 8'100 [loyer annuel x ½] + 489 [prime effective d'assurance-maladie]). Avec un solde positif de CHF 25'000.-, l'épouse n'aura manifestement plus droit à des prestations complémentaires; qu'enfin, celle-ci, même si elle a des poursuites pour CHF 37'150.- et des actes de défaut de biens pour un montant de CHF 73'192.85, n'a jamais eu recours à l'aide sociale; que les revenus futurs du couple devraient ainsi également, a fortiori, les empêcher d'émarger à l'aide sociale; qu'enfin, il n'est pas contesté que les autres conditions posées à l'art. 43 LEI sont remplies; que, partant, c'est à tort que l'autorité intimée a refusé le regroupement familial au recourant; que le recours, bien fondé, doit dès lors être admis et la décision attaquée annulée, le SPoMi étant invité à octroyer à l'intéressé un permis de séjour; que l'autorité intimée ne manquera toutefois pas de vérifier la réalité de l'activité professionnelle du recourant, respectivement de l'union conjugale, et ne manquera pas, cas échéant, de prendre les décisions qui s'imposent; que, vu l'issue de la procédure, il n'est pas perçu de frais de justice; que la demande d'assistance judiciaire gratuite partielle devient dès lors sans objet; la Cour arrête : I. Le recours (601 2021 156) est admis et la décision litigieuse annulée. Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 136 Se la domanda è presentata tramite una rappresentanza estera (p. es. un'ambasciata), ai fini della determinazione dell'età e della competenza ai sensi dell'art. 43 LStrI si deve fare riferimento alla data effettiva di presentazione formale della domanda presso tale rappresentanza. La richiesta di un appuntamento o la risposta della rappresentanza a tale richiesta non costituiscono una presentazione formale; la rappresentanza non è tenuta ad assicurarsi che la domanda venga presentata prima del compimento della maggiore età.
“2019) LEI-47-1 LEI-47-3-b Résumé contenant: Refus de regroupement familial en faveur du fils d'un ressortissant du Kosovo titulaire d'une autorisation de séjour au motif que la demande, déposée auprès de l'Ambassade de Suisse quelques jours après l'anniversaire de ses dix-huit ans, lors du rendez-vous que lui avait fixé l'ambassade, l'a été tardivement. Rejet du recours: c'est bien la date à laquelle les recourants ont déposé la demande auprès de l'ambassade qui doit être retenue. En effet, ni la requête d'un rendez-vous auprès d'une administration ni la réponse de cette administration à cette requête ne sauraient être considérées comme des actes formels de demande. Par ailleurs, il n'incombait pas à l'ambassade de contrôler ni de faire en sorte que la demande soit déposée avant la majorité du recourant, les autorités migratoires n'étant pas tenues d'informer activement les étrangers de tous les délais qui leur sont applicables, y compris ceux relatifs au regroupement familial. Dès lors que le jour où il a déposé sa demande, l'intéressé avait plus de dix-huit ans, il ne pouvait se voir octroyer une autorisation de séjour sur la base de l'art. 43 LEI. Il est ainsi inutile de vérifier s’il y a lieu d’entrer en matière sur cette requête au regard de l’art. 47 al. 4 LEI, qui ne trouve pas application (consid. 3c). Par ailleurs, l'intéressé ne remplit pas les conditions d'obtention d'une autorisation de séjour pour cas de rigueur (consid. 4b). TRIBUNAL CANTONAL COUR DE DROIT ADMINISTRATIF ET PUBLIC Arrêt du 26 mars 2024 Composition M. Alain Thévenaz, président; M. Claude Bonnard et M. Emmanuel Vodoz, assesseurs; Mme Marie-Christine Bernard, greffière. Recourants 1. A.________, au Kosovo, 2. B.________, à ******** représentés par Florence Rouiller, ARF Conseils juridiques Sàrl, à Lausanne, Autorité intimée Service de la population (SPOP), à Lausanne. Objet Refus de délivrer Recours A.________ et B.________ c/ décision sur opposition du Service de la population (SPOP) du 8 août 2023 refusant d'octroyer une autorisation d'entrée et de séjour en faveur de A.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 135 Se non vi sono accertamenti di fatto chiari, la giurisprudenza assume a favore del richiedente che possa esistere un 'diritto potenziale' ai sensi dell'art. 43 (in connessione con l'art. 50). Un tale diritto potenziale è sufficiente ai fini dell'ammissibilità del ricorso; la questione se i presupposti materiali siano effettivamente soddisfatti viene esaminata nel merito.
“2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Selon la jurisprudence, il suffit qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que le recours échappe à la clause d'irrecevabilité de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF (cf. ATF 147 I 89 consid. 1.1.1), la question de savoir si les conditions d'un tel droit sont effectivement réunies relevant du fond (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.1). En l'occurrence, le recourant, qui vit séparé d'une ressortissante européenne titulaire d'une autorisation de séjour, se prévaut de l'art. 50 LEI (RS 142.20). Cette disposition confère à certaines conditions un droit à la poursuite du séjour après la dissolution de l'union aux étrangers qui sont séparés de ressortissants suisses (cf. art. 42 LEI) ou d'étrangers au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 LEI). Elle peut également être invoquée par l'ex-conjoint d'un ressortissant d'un État de l'Union européenne (UE) ou d'un État membre de l'Association européenne de libre-échange (AELE) titulaire d'une autorisation de séjour, pour autant que celui-ci puisse encore se prévaloir d'un droit de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêts 2C_649/2022 du 14 février 2023 consid. 3; 2C_96/2022 du 16 août 2022 consid. 1.1). Dans l'arrêt attaqué, l'instance précédente a indiqué qu'il semblait que l'épouse du recourant était repartie vivre au Portugal en octobre 2022, puis qu'on ignorait si celle-ci était revenue en Suisse, laissant ainsi ouvert le point de savoir si elle pouvait encore se prévaloir d'un droit de séjour. Faute d'éléments de fait clairement établis, le Tribunal fédéral partira du principe, favorable au recourant, qu'il invoque de manière défendable l'éventualité d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur l'art. 50 LEI, applicable en vertu de l'art.”
Per le domande presentate prima del 1º gennaio 2019 si applica la versione dell'art. 43 (LStrI) vigente fino al 31 dicembre 2018.
“Le recourant est au bénéfice d'une autorisation d'établissement depuis le 6 janvier 2015, de sorte que le regroupement familial en faveur des enfants doit s'envisager sous l'angle de l'art. 43 LEI (dans sa version en vigueur jusqu’au 31 décembre 2018, vu que la demande de regroupement familial a été déposée le 7 juin 2017; cf. art. 126 al. 1 LEI). En vertu de l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à condition de vivre en ménage commun avec lui (al. 1). Après un séjour légal ininterrompu de cinq ans, le conjoint a droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (al. 2). Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (al. 3).”
“Le recourant est au bénéfice d'une autorisation d'établissement depuis le 6 janvier 2015, de sorte que le regroupement familial en faveur des enfants doit s'envisager sous l'angle de l'art. 43 LEI (dans sa version en vigueur jusqu’au 31 décembre 2018, vu que la demande de regroupement familial a été déposée le 7 juin 2017; cf. art. 126 al. 1 LEI). En vertu de l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à condition de vivre en ménage commun avec lui (al. 1). Après un séjour légal ininterrompu de cinq ans, le conjoint a droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (al. 2). Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (al. 3).”
In caso di assenza all'estero superiore a sei mesi consecutivi, il diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI può venire meno; determinante è dunque la durata effettiva del soggiorno all'estero. In presenza di una situazione di convivenza separata protratta per oltre un anno, si presume tuttavia la cessazione della convivenza coniugale, il che può altresì comportare la perdita del diritto.
“Mit der Vorinstanz vermag der angebliche (nicht belegte) kurze Aufenthalt in der Schweiz im Juli oder August 2019 daran nichts zu ändern. Ebenfalls ist es mit der Vorinstanz nicht relevant, ob sich der Beschwerdeführer in Nordmazedonien eine neue Existenz hat aufbauen wollen oder nicht (angefochtener Entscheid E. 3.2). Entscheidend ist hier allein das formelle Kriterium der Auslandsabwesenheit von sechs aufeinanderfolgenden Monaten. Auf den Lebensmittelpunkt kommt es dagegen nicht an, hat der Beschwerdeführer die Schweiz doch länger als sechs Monate verlassen (vgl. etwa BGer 2C_164/2022 vom 23.2.2023 E. 4.2, 2C_602/2020 vom 19.11.2020 E. 4.3). 3. 3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, sein Aufenthalt sei gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG oder Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) zu bewilligen (Beschwerde Ziff. 3.1 ff.). 3.2 Der Beschwerdeführer lebt wieder mit seiner hier niedergelassenen Ehefrau zusammen. Er hat daher grundsätzlich einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 Abs. 1 AIG. Ein Anspruch nach Art. 43 AIG erlischt allerdings, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 Bst. b AIG). Die Vorinstanz erachtet den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung) als erfüllt, was der Beschwerdeführer bestreitet (vgl. Beschwerde Ziff. 4.2.2 f.). 3.3 Der Beschwerdeführer kann sich für sein Anwesenheitsrecht sodann auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) berufen. Als Ehemann und Vater seiner hier lebenden Ehefrau und jüngsten, noch minderjährigen Tochter fällt er in den Anwendungsbereich des Rechts auf Schutz des Familienlebens. Weiter kann im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 144 I 266 E.”
“La jurisprudence admet, dans certaines limites, qu'un enfant qui retourne dans sa patrie pour y acquérir une formation puisse rester au bénéfice d'une autorisation d'établissement, s'il revient en Suisse dans le délai de six mois pour passer toutes les vacances scolaires auprès de ses parents (arrêt du Tribunal fédéral 2A.377/1998 du 1er mars 1999 consid. 3 : persistance de l'autorisation d'établissement d'un jeune qui a terminé une formation dans sa patrie et qui, sur environ deux ans, a passé seulement dix mois en Suisse). Cependant une telle situation ne doit pas durer trop longtemps ; sinon il y a lieu de considérer que le centre d'intérêts de l'enfant se trouve dans son pays d'origine et que son autorisation d'établissement a pris fin (arrêt du Tribunal fédéral 2A.311/1999 du 26 novembre 1999 consid. 2 : extinction de l'autorisation d'établissement de deux enfants qui, à douze ans, sont allés dans leur patrie pour y suivre des études secondaires et supérieures et y ont ainsi passé respectivement dix et sept ans, tout en revenant dans leur famille en Suisse pendant leurs vacances). 9) En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement a droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Cette disposition requiert non seulement le mariage des époux, mais aussi leur ménage commun (ATF 136 II 113 consid. 3.2). Selon l’art. 62 let. d LEI, l’autorisation peut être révoquée si son titulaire ne respecte pas les conditions dont la décision est assortie. 10) En l’espèce, le raisonnement de l’OCPM, tel que confirmé par le TAPI, doit être approuvé. a. Le recourant admet qu’avec sa fratrie, il avait suivi sa mère au D______ lorsque ses parents avaient connu des difficultés relationnelles. Il a établi qu’il avait été scolarisée dans son pays de 2002 à 2013. L’OCPM pouvait tenir pour établi qu’il avait quitté la Suisse pour plus de six mois sans annoncer son départ. Le recourant soutient qu’il aurait avec sa mère vécu entre la Suisse et le D______ durant les difficultés conjugales de ses parents.”
“Wenn die Eheleute über ein Jahr getrennt gewohnt haben, spricht eine Vermutung für die Erlöschung des Ehewillens und die Auflösung der Ehegemeinschaft (BGer 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1, 2C_575/2009 1. Juni 2010 E. 3.5), vor allem, wenn das gemeinsame Eheleben in der Folge nicht wieder aufgenommen worden ist. In einem solchen Fall muss substanziiert dargelegt werden, dass weiterhin ein Ehewillen besteht (BGer 2C_845/2019 vom 19. Februar 2020 E. 4.2, mit Hinweis auf BGer 2C_575/2009 vom 1. Juni 2010 E. 3.5 und 2C_40/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4). Eine Ehegemeinschaft besteht nur solange, als die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille vorhanden ist. Dabei ist im Wesentlichen auf die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft abzustellen (vgl. BGer 2C_301/2019 vom 8. Juli 2019 E. 2.4.1, 2C_522/2015 vom 12. Mai 2016 E. 2.1; BGE 138 II 229 E. 2, BGE 137 II 345 E. 3.1.2). Nach Aufgabe der ehelichen Wohngemeinschaft kann sich die ausländische Person somit grundsätzlich nicht mehr auf ihre bisherigen Ansprüche gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG stützen (BGE 136 II 113 E. 3.2).”
Tra gli interessi pubblici da considerare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI rientrano in particolare l'attuazione di una politica restrittiva in materia di immigrazione, la tutela del benessere pubblico contro un onere supplementare per l'assistenza sociale nonché la protezione della sicurezza e dell'ordine pubblici. Tali interessi pubblici possono essere contrari alla concessione di un permesso di soggiorno, senza però dover automaticamente escludere la possibilità di concessione; in ciascun caso deve essere effettuato un bilanciamento proporzionato degli interessi.
“Aus den vorstehenden dargelegten Gründen erscheint es wahrscheinlich, dass zwei gesetzliche Grundlagen (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG analog und Art. 51 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG analog) und gute Gründe für eine Einschränkung des Rechts der Rekurrentin, ihres angeblichen Partners sowie ihres (künftigen) gemeinsamen Kinds auf Achtung ihres Privatlebens vorliegen würden und dass nicht nur das öffentliche Interesse an der Durchsetzung einer restriktiven Einwanderungspolitik (vgl. dazu BGE 137 I 284 E. 2.1), sondern auch das öffentliche Interesse an der Vermeidung einer zusätzlichen Belastung der Sozialhilfe und damit der öffentlichen Finanzen (vgl. dazu BGE 139 I 330 E. 3.2 und oben E. 3.3.2) sowie das öffentliche Interesse an der Vermeidung einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (vgl. oben E. 3.3.3) gegen die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für die Rekurrentin sprechen würden. Aufgrund einer provisorischen Beurteilung aufgrund einer summarischen Prüfung der dem Verwaltungsgericht zurzeit vorliegenden Akten kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass sich die privaten Interessen der Rekurrentin, ihres angeblichen Partners und des gemeinsamen (künftigen) Kinds an der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für die Rekurrentin als derart gewichtig erweisen würden, dass sie die entgegenstehenden öffentlichen Interessen überwiegen würden und das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung daher gutzuheissen wäre.”
“Das anrechenbare (zugesicherte) Einkommen der Beschwerdeführerin ist indessen bei Weitem nicht geeignet, den Bedarf der Familie zu decken. Dies führt dazu, dass hinreichende finanzielle Mittel nicht nachgewiesen sind und die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht widerlegt wurde. Um die öffentliche Ordnung bzw. die öffentliche Wohlfahrt vor einem unbekannten Sozialhilfebezug zu schützen, besteht ein hinreichender Grund und ein erhebliches öffentliches Interesse daran, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden zu verweigern. 5. 5.1 Die Verweigerung des Familiennachzugs hat verhältnismässig zu sein, insbesondere wenn vorliegend in das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Recht auf Familienleben eingegriffen wird (Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV). Das Interesse an einer Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung bzw. an der Erhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung sowie der Schutz der öffentlichen Wohlfahrt vor einem nicht bezifferbaren Sozialhilfebezug gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG können ein legitimes Interesse darstellen, das im Rahmen der Verhältnismässigkeit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann (BGE 144 I 266 E. 3.7; 138 I 246 E. 3.2.2; 137 I 247 E. 4.1.2; EGMR M.A. gegen Dänemark vom 9. Juli 2021 [Nr. 6697/18] N 142; Biao gegen Dänemark vom 24. Mai 2016 [Nr. 38590/10] N 117 mit weiteren Hinweisen). 5.2 Sind Kinder vorhanden, ist bei der Interessenabwägung auch dem Kindeswohl bzw. dem grundlegenden Bedürfnis der Kinder Rechnung zu tragen. Das Kindeswohl stellt ein wichtiges privates Interesse dar. Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention [KRK]) ist es bei allen Massnahmen, welche Kinder betreffen, vorrangig zu berücksichtigen. Das Kindeswohl beinhaltet auch das grundlegende Bedürfnis des Kindes, in möglichst engem Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können. Dennoch ist das Kindeswohl im Rahmen der ausländerrechtlichen Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung von Art.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 131 Vita separata: i motivi importanti che giustificano un'eccezione all'obbligo di convivenza sono riconosciuti in modo restrittivo. Le separazioni dovute a crisi possono costituire un tale motivo, devono però essere oggettivamente rilevanti e di norma durano solo pochi mesi. Soluzioni «living apart together» prolungate o volontarie, di regola, non sono considerate un motivo importante e comportano la perdita del diritto.
“Wichtige Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens können insbesondere durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen (Art. 76 VZAE). Art. 49 AIG in Verbindung mit Art. 76 VZAE erlaubt aus bestimmten Gründen eine räumliche Trennung der Ehegatten nur, wenn die Ehegemeinschaft trotz dieser Trennung weiter besteht (BGer 2C_827/2017 vom 17. April 2018 E. 3.5). Das Bundesgericht bejaht wichtige Gründe für das Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AIG nur restriktiv, erlaubt namentlich bei krisenbedingtem Getrenntleben in der Regel nur kurze Unterbrüche des Zusammenlebens von einigen Monaten und verlangt eine objektivierbare Erheblichkeit der Konfliktsituation (Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, Art. 43 AIG N 1, mit Hinweisen). Eine vorübergehende kurzfristige Ehekrise kann einen wichtigen Grund für eine Trennung darstellen. Das krisenbedingte Getrenntleben darf jedoch nur wenige Monate dauern, ansonsten der Anspruch auf eine Aufenthaltsberechtigung erlischt (betr. Art. 42 AuG: BGer 2C_712/2014 vom 12. Juni 2015 E. 2.3, mit Hinweis). Das System des Ausländerrechts ist nicht darauf angelegt, dass ausländische Eheleute längere Zeit voneinander getrennt in der Schweiz leben können, um sich über ihre Beziehung klar zu werden (BGer 2C_891/2012 vom 7. Juni 2013 E. 2.3). Der freiwillige Entscheid für ein «living apart together» stellt für sich allein genommen praxisgemäss keinen wichtigen Grund im Sinne von Art. 49 AIG dar (BGer 2C_375/2020 vom 24. Juli 2020 E. 2.2.1, 2C_545/2017 vom 8. Juni 2018 E. 4.3.1, 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1, 2C_207/2011 vom 5. September 2011 E. 4.2).”
L'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI richiede che la persona che si ricongiunge non percepisca prestazioni complementari annuali (PC) ai sensi della LPC né potrebbe percepirle a seguito del ricongiungimento familiare. La disposizione è stata introdotta nell'ambito della revisione del diritto degli stranieri ed è entrata in vigore il 1° gennaio 2019. Il percepimento delle prestazioni complementari (o la possibilità di percepirle a seguito del ricongiungimento) esclude il diritto al ricongiungimento familiare ai sensi di questa disposizione.
“Die aktuell geltende Fassung von Art. 43 AIG ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Sie geht auf eine Revision zurück, deren Ziel unter anderem die Umsetzung verschiedener parlamentarischer Initiativen, darunter der Initiative "Vereinheitlichung beim Familiennachzug" (Nr. 10.485), bildete. Diese Initiative bezweckte die Anpassung der Anforderungen beim Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung an jene von Personen mit Aufenthaltsbewilligung. Neu sollten Personen mit Niederlassungsbewilligung ihre Familienan-gehörigen nur dann in die Schweiz nachziehen dürfen, wenn sie über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügen und die Familie keine Sozialhilfe beansprucht (vgl. Zusatzbotschaft zur Änderung des Ausländerrechts [Integration] vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., 2829 f. [nachfolgend: Zusatzbotschaft AIG]). Im Rahmen dieser Revision wurde auch der hier zur Diskussion stehende Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eingeführt, welcher auf die parlamentarische Initiative "Kein Familiennachzug bei Bezug von Ergänzungsleistungen" (Nr. 08.428) zurückgeht. Anlass für deren Einreichung bildete das bereits zitierte Urteil 2C_448/2007 vom 20. Februar 2008 (vgl. E. 5.1 hiervor). Wörtlich gleichlautende Bestimmungen wurden in Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (Familiennachzug von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) und Art. 45 Abs. 1 lit. d AIG (Familiennachzug von Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligung) eingeführt.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Bestimmung in Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG führte der Gesetzgeber mit Geltung per 1. Januar 2019 ein, nachdem das Bundesgericht in einem Urteil aus dem Jahr 2008 festgestellt hatte, dass Ergänzungsleistungen nicht unter den Begriff der Sozialhilfe (im Sinne der bereits damals bestehenen Voraussetzung von Art. 10 Abs. 1 lit. d ANAG respektive Art. 43 AuG [heute AIG]) fallen (vgl. dazu BGE 149 II 1 E. 4.5 mit Hinweisen; Urteile 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5; 2C_448/2007 vom 20. Februar 2008 E. 3.4 f. betreffend ANAG und AuG; jeweils mit Hinweisen).”
“Mit der parlamentarischen Initiative "Kein Familiennachzug bei Ergänzungsleistungen" wurde der Anstoss für die damit angesprochene Gesetzesänderung (des Ausländergesetzes) gegeben. Das Anliegen wurde mit der auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzten Revision des Ausländer- und Integrationsgesetzes bzw. dessen Art. 43 f. umgesetzt (vgl. die Zusatzbotschaft des Bundesrats zur Änderung des Ausländergesetzes vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., insbesondere 2827 ff., 2837 und 2842); für den Familiennachzug durch niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer wird nunmehr nicht nur vorausgesetzt, dass die nachzuziehenden Personen nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG), sondern auch, dass die nachziehende Person keine jährlichen (bundesrechtlichen) Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Anders als die Vorinstanz implizit annimmt, ergibt sich jedoch weder aus der Entstehungsgeschichte des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG (oder des Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG) noch aus den Materialien, dass der Gesetzgeber die Prüfung der genügenden finanziellen Mittel beim Bezug von Ergänzungsleistungen hätte anders bzw. strenger handhaben wollen als bei Sozialhilfeabhängigkeit oder gar eine Verletzung verfassungs- oder völkerrechtlicher Garantien gewollt oder bewusst in Kauf genommen hätte (vgl. in diesem Zusammenhang auch BGE 138 II 524 E. 5.3.2). Vielmehr wird in der bundesrätlichen Zusatzbotschaft vom 4. März 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genügende finanzielle Mittel als Voraussetzung für den Familiennachzug der Entlastung der öffentlichen Finanzen dienten, weshalb die zusätzliche (negative) Anspruchsvoraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen ein im Sinn des Art.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 129 I figli non sposati di età inferiore a 18 anni possono vantare un diritto al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, quando tale diritto è trasmesso dal diritto di soggiorno di un genitore. La giurisprudenza ritiene giustificabile il riconoscimento di un simile diritto quando un genitore è titolare di un permesso di domicilio oppure quando il diritto di soggiorno è consolidato dalla convivenza con il coniuge titolare del permesso di domicilio.
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Der Vater verfügt über eine Niederlassungsbewilligung für die Schweiz und die Mutter über eine Aufenthaltsbewilligung, welche ihr durch das Zusammenleben mit ihrem niederlassungsberechtigten Ehemann ein gefestigtes Aufenthaltsrecht vermittelt (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.3). Die Kinder können somit in vertretbarer Weise einen Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 EMRK (Recht auf Achtung des Familienlebens), der ihnen durch ihre Eltern vermittelt wird, geltend machen. Damit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig.”
“Die Beschwerdeführerin 1 ist Inhaberin der Niederlassungsbewilligung. Ein Anspruch der Kinder auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung wird deshalb in vertretbarer Weise vorgebracht (Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist in Bezug auf die Beschwerdeführerin 1 somit zulässig (Art. 82 lit. a, Art. 83 lit. c Ziff. 2 e contrario, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Vor diesem Hintergrund kann die Legitimation der Beschwerdeführerinnen 2 und 3, die nicht geltend machen, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf ihre Beschwerde nicht eingetreten (vgl. BGE 135 II 145 E. 4; Urteile 2C_444/2021 vom 19. Oktober 2021 E. 1.3; 1C_322/2014 vom 22. April 2015 E. 1), offenbleiben.”
Dopo lo scioglimento del matrimonio può sussistere un diritto alla proroga del permesso di soggiorno fondato sull'art. 43 LStrI ai sensi dell'art. 50 LStrI. Tra i requisiti figurano in particolare che la convivenza matrimoniale in Svizzera sia durata almeno tre anni e che siano soddisfatti i criteri di integrazione (art. 58a LStrI), ovvero che, per importanti ragioni personali, sussista un caso di particolare difficoltà post-matrimoniale.
“Da sich die Sache jedoch als spruchreif und – wie sich im Folgenden zeigt – auch als eindeutig erweist, trifft das Verwaltungsgericht aus prozessökonomischen Gründen einen reformatorischen Entscheid und verzichtet auf eine Rückweisung (vgl. Marco Donatsch, in: Kommentar VRG, § 63 N. 18). Der Verfahrensfehler ist jedoch bei den Nebenfolgen zu berücksichtigen. 3. 3.1 Nach Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) haben ausländische Ehegatten von niedergelassenen Ausländerinnen und Ausländern Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, soweit sie mit diesen zusammenwohnen und eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können und die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte. 3.2 Nach Auflösung der Ehegemeinschaft hat der ausländische Ehegatte gemäss Art. 50 Abs. 1 AIG weiterhin Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG, wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.3 Eine relevante Ehegemeinschaft im Sinn dieser Bestimmungen ist nur gegeben, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht (BGE 137 II 345 E. 3.1.2; BGr, 7. Juli 2011, 2C_155/2011, E. 3). Dass die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird, zeigt sich in erster Linie im Zusammenwohnen, wobei nur auf die Dauer der in der Schweiz gelebten Ehegemeinschaft abzustellen ist (BGE 140 II 345 E. 4.1 = Pra 104 [2015] Nr. 75; BGE 136 II 113 E. 3.2 f.; BGr, 23. Dezember 2010, 2C_544/2010, E. 2.2). Massgeblicher Zeitpunkt für die retrospektive Berechnung der Dauer der ehelichen Gemeinschaft ist deshalb in der Regel die Aufgabe der Haushaltsgemeinschaft. Die ausländische Person kann sich ab diesem Moment grundsätzlich nicht mehr auf ihre bisherigen Ansprüche gemäss Art.”
“1 Anhang I FZA gestütztes und vom Aufenthaltsrecht seiner Ex-Frau abgeleitetes Aufenthaltsrecht verfügte. Demzufolge ist dieser Anspruch spätestens mit der Scheidung am 29. September 2021 erloschen und der Beschwerdeführer kann sich im heutigen Zeitpunkt nicht mehr auf sein abgeleitetes Aufenthaltsrecht berufen. Der nacheheliche Aufenthaltsanspruch ist im Freizügigkeitsabkommen nicht geregelt, weshalb ein solcher sich aufgrund des Diskriminierungsverbots von Art. 2 FZA und im Sinne einer günstigeren ausländerrechtlichen Regelung gemäss Art. 2 Abs. 2 AIG grundsätzlich nach den Bestimmungen richtet, die für Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern gelten. Zu prüfen ist deshalb, ob der Beschwerdeführer landesrechtlich einen nachehelichen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung hat. 5.1 Nach der Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der bislang gestützt auf das Recht auf Familiennachzug (Art. 42 oder Art. 43 AIG) erteilten Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration vorliegt (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 58a AIG) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, nachehelicher Härtefall). Dieser Artikel kommt im Verhältnis zu Art. 49 AIG zur Anwendung, wenn mindestens faktisch von einer definitiven Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist. Diesfalls gilt die Ehegemeinschaft als definitiv gescheitert, dergestalt, dass "die Ehegatten ihr Leben unabhängig voneinander gestalten, sich geistig-seelisch voneinander gelöst haben und ein wirtschaftlicher und emotionaler Bruch eingetreten ist" (BGE 136 II 113 E. 2). Gemäss Bundesgericht ist der Zeitpunkt der Auflösung der Ehegemeinschaft – vorbehältlich eines Getrenntlebens gestützt auf Art. 49 AIG – im Regelfall mit der Aufhebung der Haushaltsgemeinschaft gleichzusetzen. Freilich kann die Annahme einer trennungsbedingten Auflösung der Ehegemeinschaft nur gelten, wo das Zusammenwohnen überhaupt Bewilligungsvoraussetzung ist, was bei Familiengemeinschaften auf der Grundlage von Art.”
“Die Beschwerdeführerin hat am 21. April 2017 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten jetzigen Ex-Ehemann geheiratet und gestützt auf Art. 43 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Mit der definitiven Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft am 23. März 2018 fiel Art. 43 AIG als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung dahin. Da die eheliche Gemeinschaft mit 11 Monaten deutlich weniger als die von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG geforderten drei Jahre dauerte, kann der weitere Aufenthalt der Beschwerdeführerin auch nicht gestützt auf diese Bestimmung geregelt werden. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin, wie von ihr behauptet, ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG vorliegt, der ihren Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach dem Art. 43 AIG weiterbestehen lässt, und ob gegebenenfalls dieser Anspruch nach Massgabe von Art. 51 Abs. 2 Bst. a und b AIG erloschen ist, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint.”
“Dem Beschwerdeführer wurde der Aufenthalt in der Schweiz gestützt auf die am 28. Mai 2013 geschlossene Ehe mit einer Niederlasserin bewilligt (vgl. Akten MIDI pag. 111-114.). Am 18. Mai 2016 wurde der gemeinsame Haushalt aufgehoben und die Ehe am 19. Dezember 2018 geschieden (vgl. Akten MIDI pag. 288 ff., 292; Akten POM pag. 28). Es ist unbestritten, dass dem Beschwerdeführer nach Auflösung der Ehe kein Anspruch aus Art. 43 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20; vor dem 1.1.2019: Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [Ausländergesetz, AuG]) mehr zukommt. Er beruft sich allerdings auf Art. 50 AIG. Gemäss Abs. 1 dieser Bestimmung besteht der Anspruch des Ehegatten auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG nach Auflösung der Ehe weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat (Bst. a; nach der seit dem”
“Nach der Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der bislang gestützt auf das Recht auf Familiennachzug (Art. 42 oder Art. 43 AIG) erteilten Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration vorliegt (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG i.V.m. Art. 58a AIG) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, "nachehelicher Härtefall"). Dieser Artikel kommt im Verhältnis zu Art. 49 AIG zur Anwendung, wenn mindestens faktisch von einer definitiven Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist. Diesfalls gilt die Ehegemeinschaft als definitiv gescheitert, dergestalt, dass "die Ehegatten ihr Leben unabhängig voneinander gestalten, sich geistig-seelisch voneinander gelöst haben und ein wirtschaftlicher und emotionaler Bruch eingetreten ist" (BGE 136 II 113 E. 2). Gemäss Bundesgericht ist der Zeitpunkt der Auflösung der Ehegemeinschaft - vorbehältlich eines Getrenntlebens gestützt auf Art. 49 AIG - im Regelfall mit der Aufhebung der Haushaltsgemeinschaft gleichzusetzen. Für die Annahme einer Auflösung der Familiengemeinschaft ist dabei weder eine eheschutzrichterliche oder gerichtliche Trennung noch eine Scheidung der Eheleute erforderlich.”
La disponibilità di un alloggio adeguato alle esigenze è condizione per il ricongiungimento ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI; se tale alloggio non è disponibile al momento rilevante, il diritto al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno può essere negato.
“Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er habe eine grössere Wohnung angemietet, damit er und seine Verlobte über eine angemessene Wohnung in der Schweiz verfügen. Dies spreche gegen eine Scheinehe. Er übersieht jedoch, dass im Falle eines Eheschlusses das Vorliegen einer bedarfsgerechten Wohnung Voraussetzung für den Nachzug der Ehefrau wäre (vgl. Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Daraus kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Seine Kritik am angefochtenen Entscheid geht insofern ins Leere.”
“Da der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des regierungsrätlichen Entscheids über keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG verfügte (vgl. oben E. 3.2) und die vorinstanzliche Beschwerdeabweisung aus diesem Grund zumindest im Ergebnis berechtigt war, wird auf eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neuverlegung der Parteikosten des vorinstanzlichen Verfahrens verzichtet (vgl. KGE VV vom 9. Dezember 2020 [810 20 103] E. 8.3; Urteil des BGer 2C_304/2021 vom 29. Juli 2021 E. 3.6). Demgemäss wird erkannt: ://:”
Nell'applicazione dell'art. 43 cpv. 1 (in particolare lett. e) va effettuato un bilanciamento degli interessi. A questo proposito si può fare riferimento ai criteri elaborati per la verifica della dipendenza dall'assistenza sociale ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. c; tra l'altro devono essere considerate la probabile evoluzione a lungo termine della situazione finanziaria e un presumibile reddito futuro dei familiari da ricongiungere.
“strenger handhaben wollen als bei Sozialhilfeabhängigkeit oder gar eine Verletzung verfassungs- oder völkerrechtlicher Garantien gewollt oder bewusst in Kauf genommen hätte (vgl. in diesem Zusammenhang auch BGE 138 II 524 E. 5.3.2). Vielmehr wird in der bundesrätlichen Zusatzbotschaft vom 4. März 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genügende finanzielle Mittel als Voraussetzung für den Familiennachzug der Entlastung der öffentlichen Finanzen dienten, weshalb die zusätzliche (negative) Anspruchsvoraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen ein im Sinn des Art. 8 Abs. 2 EMRK legitimes Ziel für die Einschränkung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens bilde. Der Eingriff müsse sich weiter mit Blick auf dieses Ziel als notwendig und verhältnismässig erweisen, weshalb die verschiedenen Interessen im Einzelfall gegeneinander abzuwägen seien (BBl 2016 2837 und 2852). Es ist mithin auch in Anwendung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eine Interessenabwägung vorzunehmen (vgl. auch Art. 96 AIG). Dabei kann auf die zur Prüfung der Fürsorgeabhängigkeit im Sinn des Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG entwickelten Kriterien zurückgegriffen werden: Es ist die wahrscheinliche Entwicklung der finanziellen Situation der Familie auf längere Sicht abzuwägen; ein mutmassliches künftiges Einkommen der nachzuziehenden Familienangehörigen ist dabei mit zu berücksichtigen (vgl. VGr, 3. April 2019, VB.2018.00777, E. 5.7 [nicht publiziert]).”
“e AIG) noch aus den Materialien, dass der Gesetzgeber die Prüfung der genügenden finanziellen Mittel beim Bezug von Ergänzungsleistungen hätte anders bzw. strenger handhaben wollen als bei Sozialhilfeabhängigkeit oder gar eine Verletzung verfassungs- oder völkerrechtlicher Garantien gewollt oder bewusst in Kauf genommen hätte (vgl. in diesem Zusammenhang auch BGE 138 II 524 E. 5.3.2). Vielmehr wird in der bundesrätlichen Zusatzbotschaft vom 4. März 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genügende finanzielle Mittel als Voraussetzung für den Familiennachzug der Entlastung der öffentlichen Finanzen dienten, weshalb die zusätzliche (negative) Anspruchsvoraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen ein im Sinn des Art. 8 Abs. 2 EMRK legitimes Ziel für die Einschränkung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens bilde. Der Eingriff müsse sich weiter mit Blick auf dieses Ziel als notwendig und verhältnismässig erweisen, weshalb die verschiedenen Interessen im Einzelfall gegeneinander abzuwägen seien (BBl 2016 2837 und 2852). Es ist mithin auch in Anwendung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eine Interessenabwägung vorzunehmen (vgl. auch Art. 96 AIG). Dabei kann auf die zur Prüfung der Fürsorgeabhängigkeit im Sinn des Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG entwickelten Kriterien zurückgegriffen werden: Es ist die wahrscheinliche Entwicklung der finanziellen Situation der Familie auf längere Sicht abzuwägen; ein mutmassliches künftiges Einkommen der nachzuziehenden Familienangehörigen ist dabei mit zu berücksichtigen (vgl. VGr, 3. April 2019, VB.2018.00777, E. 5.7 [nicht publiziert]).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 125 Dopo lo scioglimento del matrimonio, il diritto all'ottenimento o al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI può perdurare se, ai sensi dell'art. 50 LStrI, importanti motivi personali rendono necessaria un'ulteriore permanenza in Svizzera. La giurisprudenza e la prassi indicano tra tali motivi, in particolare, che il coniuge abbia subito violenza coniugale o domestica; tale violenza può essere di natura fisica o psicologica.
“Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten und der Kinder auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG weiter, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Wichtige persönliche Gründe können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (vgl. Art. 50 Abs. 2 AIG). Die eheliche oder häusliche Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG in Verbindung mit Art. 50 Abs. 2 AIG kann physischer oder psychischer Natur sein. Jede Form häuslicher Gewalt ist ernst zu nehmen (vgl. BGE 138 II 229 E. 3.2.1).”
“- RS 101) le droit d'être entendu comprend notamment le droit pour l'intéressé d'offrir des preuves pertinentes, de prendre connaissance du dossier, d'obtenir qu'il soit donné suite à ses offres de preuves pertinentes, de participer à l'administration des preuves essentielles ou à tout le moins de s'exprimer sur son résultat, lorsque cela est de nature à influer sur la décision à rendre (ATF 142 III 48 consid. 4.1.1 ; 140 I 285 consid. 6.3.1). Le droit de faire administrer des preuves n'empêche cependant pas le juge de renoncer à l'administration de certaines preuves offertes et de procéder à une appréciation anticipée de ces dernières, en particulier s'il acquiert la certitude que celles-ci ne l'amèneront pas à modifier son opinion ou si le fait à établir résulte déjà des constatations ressortant du dossier (ATF 145 I 167 consid. 4.1. ; 140 I 285 consid. 6.3.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_41/2020 du 24 juin 2020 consid. 5.1.1 ; 2C_203/2019 du 4 juillet 2019 consid. 2.1 ; ATA/631/2020 du 30 juin 2020 consid. 2 a et les arrêts cités). b. Après la dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l’art. 43 LEI subsiste lorsque l'union conjugale a duré au moins trois ans et que l'intégration est réussie (let. a) ou si la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures (let. b ; art. 50 al. 1 LEI). Des raisons personnelles majeures sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violences conjugales (art. 50 al. 2 LEI et 77 al. 2 OASA). c. En l’espèce, dans son recours devant le TAPI, la recourante a exposé dans sa partie en fait, sur deux pages, la problématique des violences conjugales, proposant sous chaque allégué, l’audition d’un témoin, dont le nom était mentionné. Sous certains allégués, notamment la récurrence desdites violences, l’audition de sept témoins, cités nommément, était proposée. La majorité de ses développements en droit étaient fondés sur l’existence de violences conjugales et leur incidence dans sa situation. Dans son jugement, le TAPI a refusé l’audition des témoins, reprochant à la recourante de ne pas avoir précisé les points sur lesquels ils pourraient compléter le dossier.”
“L'art. 50 al. 1 let. b LEI prévoit qu'après la dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l'art. 43 LEI subsiste lorsque la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures. L’art. 50 al. 2 LEI précise à cet égard que les raisons personnelles majeures visées à l’al. 1, let. b, sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violence conjugale, que le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d’un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise. L'art. 50 al. 1 let. b et al. 2 LEI vise à régler les situations qui échappent aux hypothèses de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, soit parce que le séjour en Suisse durant le mariage n'a pas duré trois ans, soit parce que l'intégration n'est pas suffisamment accomplie ou encore parce que ces deux aspects font défaut mais que, eu égard à l'ensemble des circonstances, l'étranger se trouve dans un cas de rigueur après la dissolution de la famille (ATF 138 II 393 consid. 3.1 p. 394 s.; arrêt TF 2C_1030/2018 du 8 février 2019 consid. 4.1; arrêt CDAP PE.2018.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 124 Prove autentiche (p. es. feste documentate con invitati, numerose lettere di referenza, attendibili attestazioni di impiego o di abitazione) possono smentire indizi contrari riguardo a un matrimonio fittizio e così dimostrare l'effettiva comunità familiare.
“Ebenso sind die Räumlichkeiten aufwendig mit Blumen und anderen Dekorationen geschmückt. So hängt etwa ein grosses Poster des Brautpaars im Festsaal. Die Festlichkeiten wirken insgesamt echt und authentisch. Für eine tatsächlich gelebte Beziehung spricht in diesem Zusammenhang insbesondere ebenso, dass eine Vielzahl von Freunden und Familienmitgliedern an der Festlichkeit teilnahmen. Auch die eingereichten zahlreichen Referenzschreiben von Familienangehörigen und Freundinnen deuten auf eine echte Beziehung zwischen den Beschwerdeführenden hin. 3.7 Allein aus den widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin und dem Umstand, dass sie eine rechtskräftig weggewiesene Asylsuchende ist, kann nicht auf eine Scheinehe geschlossen werden. Es liegen keine klaren und konkreten Indizien vor, die auf ein rechtsmissbräuchliches Verhalten der Beschwerdeführerin hinweisen. 4. 4.1 Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin, hätte sie ihren niedergelassenen Verlobten bereits geheiratet, gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhielte. Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen bezieht oder beziehen könnte. 4.2 Der Beschwerdeführer erzielt als Betriebsmitarbeiter der E AG seit dem 1. Juni 2022 ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von Fr. 3'900.-. In den Akten ist ausserdem ein Schreiben eines Restaurants vorhanden, worin der Beschwerdeführerin eine Stelle als … mit einem Arbeitspensum von 80 % zugesichert wird. Dafür, dass es sich hierbei um ein reines Gefälligkeitsschreiben handeln könnte, finden sich in den Akten keine Hinweise. Damit liegen keine konkreten Anhaltspunkte vor, die darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführerin nach der Heirat mit ihrem Verlobten auf Sozialhilfe angewiesen sein wird.”
“Ebenso sind die Räumlichkeiten aufwendig mit Blumen und anderen Dekorationen geschmückt. So hängt etwa ein grosses Poster des Brautpaars im Festsaal. Die Festlichkeiten wirken insgesamt echt und authentisch. Für eine tatsächlich gelebte Beziehung spricht in diesem Zusammenhang insbesondere ebenso, dass eine Vielzahl von Freunden und Familienmitgliedern an der Festlichkeit teilnahmen. Auch die eingereichten zahlreichen Referenzschreiben von Familienangehörigen und Freundinnen deuten auf eine echte Beziehung zwischen den Beschwerdeführenden hin. 3.7 Allein aus den widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführerin und dem Umstand, dass sie eine rechtskräftig weggewiesene Asylsuchende ist, kann nicht auf eine Scheinehe geschlossen werden. Es liegen keine klaren und konkreten Indizien vor, die auf ein rechtsmissbräuchliches Verhalten der Beschwerdeführerin hinweisen. 4. 4.1 Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin, hätte sie ihren niedergelassenen Verlobten bereits geheiratet, gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhielte. Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen bezieht oder beziehen könnte. 4.2 Der Beschwerdeführer erzielt als Betriebsmitarbeiter der E AG seit dem 1. Juni 2022 ein monatliches Bruttoeinkommen in Höhe von Fr. 3'900.-. In den Akten ist ausserdem ein Schreiben eines Restaurants vorhanden, worin der Beschwerdeführerin eine Stelle als … mit einem Arbeitspensum von 80 % zugesichert wird. Dafür, dass es sich hierbei um ein reines Gefälligkeitsschreiben handeln könnte, finden sich in den Akten keine Hinweise. Damit liegen keine konkreten Anhaltspunkte vor, die darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführerin nach der Heirat mit ihrem Verlobten auf Sozialhilfe angewiesen sein wird.”
Un rapporto familiare effettivamente vissuto e stretto — ad esempio in caso di contatti persistenti e intensi durante un soggiorno temporaneo all'estero e in presenza di bisogno o di un coinvolgimento pratico nella vita familiare quotidiana dopo il ritorno — può sostenere i presupposti per il ricongiungimento familiare di figli minorenni ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Nach Beendigung ihres Studiums im November 2019 sei sie in die Schweiz zurückgekehrt, ohne je die Absicht gehabt zu haben, weiterhin in Simbabwe zu leben. Dementsprechend habe sie dazu auch keinerlei Vorkehrungen getroffen. Sie habe keine Verwandten in Simbabwe, die sich um sie kümmern könnten, und sei nicht in der Lage, alleine in Simbabwe unter den derzeit im Land herrschenden Bedingungen zu arbeiten. Obschon die Rekurrentin mit ihrer Familie wöchentlich mehrmals Kontakt gehabt und alle langen Ferien mit ihrer Familie in Basel oder Simbabwe verbracht habe, habe die Trennung alle Familienmitglieder sehr geprägt. Es sei für die Rekurrentin wie auch die Eltern und Geschwister emotional extrem belastend gewesen, voneinander getrennt zu sein. Mit Freunden in der Schweiz habe die Rekurrentin während des Auslandsaufenthalts mittels E-Mail und Videoanrufen Kontakt gehalten. Schliesslich sei Deutsch nach wie vor ihre Muttersprache, welche sie im Kindergarten gelernt habe. Die Rekurrierenden erfüllten die Voraussetzungen für einen Familiennachzug gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG. Die Rekurrentin sei zusammen mit ihren drei Geschwistern als ältestes Kind der Familie bei ihren Eltern aufgewachsen. Sie pflege eine enge und intensive Beziehung zu ihrer Familie. In diesem religiös geprägten Umfeld stehe die Familie im Mittelpunkt. Sie sei insbesondere aufgrund ihres Teenager-Alters auf mentale und finanzielle Unterstützung ihrer Familie angewiesen und habe den Kontakt auch während dem vorübergehenden Auslandsaufenthalt aufrechterhalten. Seit ihrer Rückkehr aus Simbabwe im Jahr 2019 sei ihr Verhältnis zu ihren jüngeren Geschwistern noch enger geworden, da die Brüder grösser geworden seien und sie gleiche Interessen teilten. Ihre jüngste Schwester werde von ihr täglich in die Kita gebracht und abends wieder abgeholt. Es bestehe daher ein tatsächlich gelebtes, intaktes Familienleben. Sie habe im Ausland keine näheren Bezugspersonen und pflege zu ihren Grosseltern in Simbabwe fast keinen Kontakt. Beim Besuch der G____ High School habe es sich um einen vorübergehenden Aufenthalt in einem isolierten Setting gehandelt und es habe keine Integration in der simbabwischen Gesellschaft stattgefunden.”
LStrI art. 43 n. 122 Requisiti del diritto (cumulativi): convivenza coniugale effettiva / coabitazione (lett. a), disponibilità di un alloggio adeguato alle necessità (lett. b), indipendenza dall'assistenza sociale (lett. c) nonché competenza linguistica o almeno iscrizione a un corso di lingua (lett. d). I fatti che fondano il diritto devono essere esposti in modo sostanziale dai richiedenti.
“Als (künftige) Ehegattin des über die Niederlassungsbewilligung verfügenden Beschwerdeführers hat X nach Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Bewilligung des Ehegattennachzugs, wenn sie mit jenem zusammenwohnt (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann (lit.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG (in der bis 31. Dezember 2018 gültigen Fassung) haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Entscheidend ist damit nicht das formelle Bestehen einer Ehe zwischen den Beteiligten, sondern der Bestand einer gelebten Wohn- und Lebensgemeinschaft (BGE 136 II 113 E. 3.2). Nach Auflösung der Ehegemeinschaft besteht ein entsprechender Bewilligungsanspruch in der bis 31. Dezember 2018 gültigen Fassung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG weiter, wenn die in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und kumulativ eine erfolgreiche Integration vorliegt. Die Ansprüche aus Art. 43 und 50 AIG erlöschen unter anderem, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften des Ausländer- und Integrationsgesetzes und dessen Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (Art. 51 Abs. 2 lit. a AIG).”
“Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr. ... auf, bestehend aus dem Grundbedarf für eine dreiköpfige Familie von Fr. 1'918.-, den in den Akten belegten Wohnungskosten von Fr. …, den Kosten für die medizinische Grundversorgung von Fr. …, situationsbedingten Leistungen von Fr. … (Haftpflicht- und Hausratversicherung von pauschal Fr. … und Erwerbsunkosten von Fr. …) sowie einer Integrationszulage von Fr. … Abgezogen werden hingegen noch die Kinderzulagen von Fr. 200.- und die belegte Prämienverbilligung der Krankenkasse von Fr. ... Allfällige Erwerbsunkosten für die Beschwerdeführerin sind dabei unberücksichtigt geblieben, sodass der Bedarf auch höher ausfallen könnte.”
“a oben) und rechtsprechungsgemäss die Aufnahme einer zumindest teilzeitlichen Erwerbstätigkeit für alleinerziehende Mütter zumutbar war (vgl. dazu Urteile 2C_891/2021 vom 6. Dezember 2022 E. 4.3.2; 2C_965/2021 vom 5. April 2022 E. 3.4; 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 5.4), hat die Beschwerdeführerin keine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Aufgrund der bisherigen und aktuellen Verhältnisse ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich in der Sozialhilfe "eingerichtet" hat und weder willens noch in der Lage ist, ein weiteres, wenn auch nur teilzeitliches Erwerbseinkommen zu erzielen. Aufgrund des trotz Nachzug des Beschwerdeführers bestehenden Mankos besteht damit die konkrete Gefahr, dass sich auch bei einem Nachzug des Beschwerdeführers die Sozialhilfeabhängigkeit der Familie weiter fortsetzt. Es ist mithin bezüglich der künftigen, finanziellen Entwicklung der Familie auch bei Nachzug des Beschwerdeführers eine negative Prognose zu stellen. Die Bedingung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist demnach nicht erfüllt, weshalb die Voraussetzungen für den Nachzug des Beschwerdeführers gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht gegeben sind.”
“Die Kosten der Krankenkassenprämien belaufen sich für den Ehemann der Beschwerdeführerin in Anbetracht des zwischenzeitlich erfolgten Prämienanstiegs vermutlich auf monatlich Fr. 350.-. Für die Beschwerdeführerin ist mit ähnlichen Kosten zu rechnen. Des Weiteren sind die Kosten für die Hausrats- und Haftpflichtversicherung in Höhe von pauschal Fr. 60.- pro Monat miteinzubeziehen (vgl. VGr, 4. Februar 2021, VB.2020.00881, E. 4.2.1 am Ende, mit Hinweis). Zudem sind angesichts der regelmässigen Nachtarbeit des Ehemanns der Beschwerdeführerin gemäss SKOS-Richtlinien Fr. 200.- für auswärtige Verpflegung zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich ein Bedarf von Fr. 3'618.- pro Monat. Das Ehepaar vermag seinen Lebensunterhalt folglich bereits mit dem Einkommen des Ehemanns der Beschwerdeführerin zu decken, auch wenn gewisse Bedarfspositionen in Zukunft noch höher ausfallen würden. Ohnehin ist nach der Einreise auch mit einem gewissen Einkommen der Beschwerdeführerin zu rechnen. 6.3 Die Beschwerdeführerin hat schliesslich bereits Sprachkurse für die deutsche Sprache besucht, womit auch die Voraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG erfüllt ist (vgl. VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00518, E. 4.3, wo bereits eine Anmeldung für einen Sprachkurs als ausreichend erachtet wurde). 6.4 Da alle Voraussetzungen von Art. 43 AIG erfüllt sind, hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug. 7. Die Beschwerde ist nach dem Gesagten gutzuheissen. Der Beschwerdegegner wird angewiesen, der Beschwerdeführerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. 8. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG). Des Weiteren hat der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin antragsgemäss eine angemessene Parteientschädigung von Fr. 2'000.- für das Rekurs- und Fr. 1'500.- (je inklusive Mehrwertsteuer) für das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Demgemäss erkennt die Kammer: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Dispositiv-Ziff.- I des Entscheids der Sicherheitsdirektion vom 24.”
“Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen dargelegt, unter welchen ein Familiennachzugsanspruch gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG (SR 142.20) besteht. Sie hat sodann festgehalten, dass die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht erfüllt sei. Zur Begründung hat sie ausgeführt, dass der Beschwerdeführer Sozialhilfe beziehe und aufgrund der Akten mit einer Aufnahme einer Erwerbstätigkeit kurz- und mittelfristig nicht zu rechnen sei. Zudem würde das durch die Erwerbstätigkeit seiner Frau erzielte Einkommen nicht zur Deckung ihres Lebensbedarfs ausreichen, sodass keine Ablösung von der Sozialhilfe in Aussicht stehe.”
Per il rilascio del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 2 LStrI è sufficiente l'iscrizione a un'offerta di promozione linguistica. Il rilascio può essere subordinato all'obbligo di presentare entro un termine (p. es. un anno) un diploma linguistico riconosciuto che attesti competenze orali in tedesco al livello A1.
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Togo. 2.1 Le regroupement familial est régi par les art. 42 et suivants LEI. Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans titulaires d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 2.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). 2.3 Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al.”
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de Colombie. 3. Le regroupement familial est régi par les art. 42 et suivants LEI. 3.1 Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 3.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al.”
“Folglich ist der Beschwerdeführerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Diese ist mit der Auflage zu verbinden, die Beschwerdeführerin habe sich für ein Sprachförderungsangebot anzumelden und innerhalb eines Jahres ein anerkanntes Sprachzertifikat, das mündliche Deutschkenntnisse auf dem Niveau A1 bescheinigt, vorzulegen (Art. 43 Abs. 2 AIG).”
La mancanza di prospettive professionali concrete e comprovate in Svizzera può portare al rifiuto della concessione/rinnovo ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Una mera possibilità ipotetica o non adeguatamente documentata di ottenere in futuro un impiego non è sufficiente, secondo le decisioni citate.
“Quant à la recourante, elle a certes produit un contrat de travail et une attestation de service de son employeur indiquant qu’elle travaille depuis le 23 novembre 2022 comme agente commerciale à Kinshasa pour un salaire de 2'000 dollars par mois. Toutefois, sur sa demande d'autorisation de séjour de 2023, elle a indiqué un autre employeur et une activité de stagiaire. La recourante ne démontre qu'un niveau d’études secondaires et ne fait quoi qu'il en soit valoir aucune perspective professionnelle concrète en Suisse. La simple possibilité qu’elle obtienne un emploi ne suffit du reste pas à retenir que les époux disposeraient à l’avenir et sur le moyen ou long terme des moyens suffisants pour subvenir à leurs besoins. Il découle de ce qui précède qu'il existe un risque concret que la recourante perçoive des prestations complémentaires ou l'aide sociale en cas de réunification familiale en Suisse, sans perspective de modification à brève échéance de cette situation. Partant, l'autorité intimée n’a pas abusé de son pouvoir d’appréciation en refusant de délivrer l’autorisation requise en application de l'art. 43 al. 1 LEI.”
“Auf die erbotene Zeugenbefragung von E ist in diesem Zusammenhang in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten, da mündliche Angaben seinerseits zu einer künftigen Anstellung von X einerseits nicht verbindlich wären und sich die Sachlage andererseits jederzeit ändern kann. Dasselbe gilt für die behaupteten, nicht näher belegten telefonischen Interessensbekundungen an einer Anstellung von X. Der Beschwerdeführer führt in seiner Beschwerde schliesslich eigens aus, dass seine Verlobte weder einen Arbeitsvertrag noch eine konkrete Zusicherung für einen Stellenantritt in der Schweiz hat. Auch die Zahlen aus einer Medienmitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft über die hiesige Gesamtbeschäftigung lassen keine konkreten Rückschlüsse auf eine gesicherte Anstellung von X in der Schweiz mit hinreichendem Verdienst zu. Insgesamt ist unter den gegebenen Umständen somit nicht offensichtlich, dass der Beschwerdeführer und seine Verlobte nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG erfüllen würden.”
Un caso di durezza post‑matrimoniale presuppone, in base alle circostanze concrete, una notevole intensità delle conseguenze per la vita privata e familiare della persona straniera. Deve riguardare il matrimonio e il soggiorno ad esso connesso e concernere la situazione di vita dopo la venuta meno del diritto di permanenza fondato sull'art. 43 cpv. 1 LStrI. La giurisprudenza indica come esempi di tali importanti motivi personali, in particolare, la violenza coniugale e un reinserimento sociale nel paese d'origine gravemente a rischio.
“Es steht fest und ist unbestritten, dass die Ehegemeinschaft des Beschwerdeführers weniger als drei Jahre gedauert hat, weshalb ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung lediglich im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG bestehen könnte. Gemäss dieser Bestimmung besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft weiterhin ein Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung des (geschiedenen) ausländischen Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern (Art. 42 Abs. 1 AIG), wenn wichtige Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (BGE 138 II 229 E. 3 ["nachehelicher Härtefall"]). Wichtige persönliche Gründe können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AIG). Ein nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 42 Abs. 1 oder Art. 43 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sein muss (BGE 139 II 393 E. 6; Urteil 2C_5/2019 vom 10. Juli 2019 E. 4.1). Der nacheheliche Härtefall muss sich zudem auf die Ehe und den damit zusammenhängenden Aufenthalt beziehen (BGE 140 II 289 E. 3.6.1; 139 II 393 E. 6; Urteile 2C_682/2019 vom 26. Februar 2020 E. 3; 2C_668/2019 vom 19. November 2019 E. 2.1).”
“2 AIG namentlich vorliegen, wenn die betroffene Person Opfer ehelicher Gewalt wurde, die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder ihre soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AIG; Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, Art. 50 AIG N 25; Caroni, in: Caroni et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar Ausländergesetz [AuG], Bern 2010, Art. 50 AuG N 23). Bei der Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG ist entscheidend, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung der betroffenen ausländischen Person bei einer Rückkehr in ihre Heimat als stark gefährdet zu gelten hätte und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre und von der betroffenen Person daher vorgezogen würde. Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der gesamten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben voraus, die mit der Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sein muss (vgl. BGer 2C_837/2016 vom 23. Dezember 2016 E. 4.3.1; BGE 137 II 345 E. 3.2.3, VGE VD.2020.116 vom E. 4.1).”
Una separazione intervenuta poco dopo il termine del periodo di soggiorno di cinque anni prescritto dall'art. 43 cpv. 5 LStrI può — a seconda delle circostanze del caso concreto — costituire un indizio significativo di un matrimonio fittizio pianificato o di una condotta finalizzata.
“Schliesslich ist auch in den zeitlichen Abläufen ein gewichtiges Scheineheindiz zu erblicken bzw. sprechen diese für ein geplantes Vorgehen seitens des Beschwerdeführers. Dieser trennte sich um Weihnachten 2017 und damit nur kurze Zeit nach Ablauf der Fünfjahresfrist, welche für die Erteilung der Niederlassungsbewilligung gemäss Art. 43 Abs. 5 AIG vorausgesetzt ist, von seiner Ehefrau. Letztere gab an, die Trennung sei "von heute auf Morgen" gekommen, ohne dass der Beschwerdeführer einen konkreten Grund dafür genannt hätte. Vor diesem Hintergrund ist die Behauptung des Beschwerdeführers, die Trennung sei wegen "Meinungsverschiedenheiten bezüglich Kinderwunsch" erfolgt, wenig glaubhaft. Sodann führte der Beschwerdeführer in seinem Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung Folgendes aus: "Meines Wissens erfülle ich dazu Ihre publizierten Auflagen im Internet". Zusammen mit der kurz davor erfolgten Trennung von seiner Ehefrau legt dieses Vorgehen den Schluss nahe, dass der Beschwerdeführer über die ausländerrechtlichen Vorschriften gut informiert war. Dass er sich kurz nach Erlass der Ausgangverfügung wieder bei seiner Ehefrau meldete und erneut bei ihr einzog, erscheint demnach (ebenfalls) zweckgerichtet erfolgt zu sein. Denn anlässlich der Befragung durch die Kantonspolizei gab der Beschwerdeführer noch an, es sei "keine Liebe mehr vorhanden" und er glaube nicht, dass mit der Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft zu rechnen sei.”
I minori di 12 anni hanno, ai sensi dell'art. 43 cpv. 3 LStrI, diritto al rilascio di un'autorizzazione d'insediamento. La condizione del domicilio comune prevista dall'art. 43 cpv. 1 lett. d LStrI non si applica ai figli non sposati di età inferiore ai 18 anni. Lo scopo di questa disposizione è, tra l'altro, facilitare l'integrazione scolastica precoce dei minori in Svizzera.
“1 LEI par rapport à l'autorisation d'établissement du père, lequel est le parent regroupant et à qui la demande de regroupement familial doit être rattachée. 4.4 Il convient dès lors d'examiner si la demande de regroupement familial de l'intéressée répond aux exigences de l'art. 43 al. 1 LEI (en relation avec l'art. 47 LEI) et du droit international (art. 8 CEDH ; art. 3 CDE). 5. 5.1 Sous l'angle du droit interne, le regroupement familial sollicité en faveur de membres de la famille d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement est régi par l'art. 43 LEI, qui en fixe les conditions matérielles. En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger ou les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 al. 3 LEI). Ainsi qu'il appert de sa formulation, l'art. 43 LEI est une disposition impérative qui confère au conjoint étranger et aux enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement un droit à la délivrance d'une autorisation de séjour (al. 1) ou d'une autorisation d'établissement (al. 3). 5.2 Le sens et le but de l'introduction de ce système de délais dans la loi sur les étrangers était notamment de faciliter l'intégration des enfants en Suisse, en faisant en sorte que le regroupement familial intervienne le plus tôt possible. En suivant une formation scolaire suffisamment longue sur le territoire helvétique, les intéressés acquièrent en effet les aptitudes linguistiques indispensables à leur intégration. Les délais en question doivent en outre éviter que des demandes de regroupement familial soient déposées de manière abusive, en faveur d'enfants qui sont sur le point d'atteindre l'âge de travailler (cf. Message concernant la loi sur les étrangers [ci-après: Message LEtr] du 8 mars 2002, FF 2002 3469, spéc.”
“1 LEI par rapport à l'autorisation d'établissement du père, lequel est le parent regroupant et à qui la demande de regroupement familial doit être rattachée. 4.4 Il convient dès lors d'examiner si la demande de regroupement familial de l'intéressée répond aux exigences de l'art. 43 al. 1 LEI (en relation avec l'art. 47 LEI) et du droit international (art. 8 CEDH ; art. 3 CDE). 5. 5.1 Sous l'angle du droit interne, le regroupement familial sollicité en faveur de membres de la famille d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement est régi par l'art. 43 LEI, qui en fixe les conditions matérielles. En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger ou les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 al. 3 LEI). Ainsi qu'il appert de sa formulation, l'art. 43 LEI est une disposition impérative qui confère au conjoint étranger et aux enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement un droit à la délivrance d'une autorisation de séjour (al. 1) ou d'une autorisation d'établissement (al. 3). 5.2 Le sens et le but de l'introduction de ce système de délais dans la loi sur les étrangers était notamment de faciliter l'intégration des enfants en Suisse, en faisant en sorte que le regroupement familial intervienne le plus tôt possible. En suivant une formation scolaire suffisamment longue sur le territoire helvétique, les intéressés acquièrent en effet les aptitudes linguistiques indispensables à leur intégration. Les délais en question doivent en outre éviter que des demandes de regroupement familial soient déposées de manière abusive, en faveur d'enfants qui sont sur le point d'atteindre l'âge de travailler (cf. Message concernant la loi sur les étrangers [ci-après: Message LEtr] du 8 mars 2002, FF 2002 3469, spéc.”
Se il termine previsto dall'art. 47 cpv. 1 LStrI è scaduto, il ricongiungimento familiare successivo è possibile solo in via eccezionale. Esso presuppone — oltre ai requisiti materiali dell'art. 43 LStrI — l'esistenza di gravi motivi familiari.
“b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG). Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von ausländischen Personen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 47 Abs. 3 Bst. b AIG). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen wird nur bewilligt, wenn – zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 43 AIG – wichtige familiäre Gründe vorliegen (Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist die Verweigerung des Familiennachzugs grundsätzlich mit Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) vereinbar (vgl. etwa BGE 146 I 185 E. 7.1.1 [Pra 110/2021 Nr. 36] mit Hinweisen; BVR 2022 S. 19 E. 7.5.2). 2.2 Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin die Frist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG nicht eingehalten hat und deshalb einzig ein nachträglicher Familiennachzug zur Diskussion steht (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2 und Verfügung des ABEV vom 4.8.2022 E. 3): Die Mutter der Beschwerdeführerin reiste am 19. Januar 2014 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Die fünfjährige Frist für den Nachzug der 2009 geborenen Beschwerdeführerin endete am 19. Januar 2019. Die Mutter ersuchte erstmals am 25. Mai 2022 um Nachzug ihrer Tochter. Mit der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung an die Mutter am 12.”
“Nach Art. 47 Abs. 1 AIG setzt der Nachzug zusätzlich zu den Erfordernissen gemäss Art. 43 AIG (bei Niedergelassenen) bzw. Art. 42 AIG (bei Schweizerinnen und Schweizern) voraus, dass der Anspruch innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht wird (Satz 1); Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Satz 2). Die Fristen beginnen bei ausländischen Personen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 Bst. b AIG). Bei Schweizerinnen und Schweizern beginnen die Nachzugsfristen mit der Einreise oder mit der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 Bst. a AIG). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen wird (zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 43 AIG bzw. Art. 42 AIG) nur bewilligt, wenn wichtige familiäre Gründe vorliegen (sog. nachträglicher Familiennachzug, Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG; vgl. auch Art. 73 Abs. 1-3 und Art. 75 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; vgl. auch BGer 2C_1154/2016 vom”
“43 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) haben ausländische Eheleute und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). 2.2 Der Familiennachzug setzt zusätzlich zu den in Art. 43 AIG genan-nten Erfordernissen voraus, dass der Nachzug innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht wird (Art. 47 Abs. 1 Satz 1 AIG). Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 Satz 2 AIG). Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von aufenthaltsberechtigten Personen mit der Erteilung der Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 Bst. b AIG). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen wird nur bewilligt, wenn – zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG – wichtige familiäre Gründe vorliegen (sog. nachträglicher Familiennachzug, Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG; vgl. auch Art. 73 Abs. 1-3 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist die Verweigerung des Familiennachzugs grundsätzlich mit Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) vereinbar (vgl.”
Nell'ambito della ponderazione degli interessi ai sensi dell'art. 43 LStrI va valutato se il reddito presumibile del familiare che si ricongiunge ridurrà o eliminerà del tutto le prestazioni complementari o l'assistenza sociale percepite dal titolare del permesso di domicilio; un simile effetto può rafforzare l'interesse pubblico a favore della domanda di ricongiungimento familiare.
“Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3). Mithin ist eine Prognose zu treffen, wie sich der Nachzug auf die wirtschaftliche Situation des Niedergelassenen auswirkt. Der Familiennachzug ist nach der Lehre im öffentlichen Interesse geboten, wenn die vom Niedergelassenen bezogenen Ergänzungsleistungen durch den Nachzug von Familienangehörigen dank Anrechnung von deren Einkommen voraussichtlich reduziert werden können oder gar gänzlich dahinfallen (vgl. Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Aufl., Zürich 2019, Rz. 6 zu Art. 43 AIG).”
“Ce dernier montant correspond à un salaire net de CHF 4'665.- par mois, qui est pris en compte à raison de 80 %, soit de CHF 3'732.- ou de CHF 44'784.- par an, dans le calcul des prestations complémentaires; que, selon le calculateur de prestations complémentaires (cf. https://form.zas.admin.ch/orbeon/fr/AHV-IV/EL_Tool_Version2022/new, consulté le 12 janvier 2022), le total des revenus du couple atteint CHF 63'937.- (19'140 + 44'784), pour CHF 38'004.- de dépenses (29'415 [besoins vitaux] + 8'100 [loyer annuel x ½] + 489 [prime effective d'assurance-maladie]). Avec un solde positif de CHF 25'000.-, l'épouse n'aura manifestement plus droit à des prestations complémentaires; qu'enfin, celle-ci, même si elle a des poursuites pour CHF 37'150.- et des actes de défaut de biens pour un montant de CHF 73'192.85, n'a jamais eu recours à l'aide sociale; que les revenus futurs du couple devraient ainsi également, a fortiori, les empêcher d'émarger à l'aide sociale; qu'enfin, il n'est pas contesté que les autres conditions posées à l'art. 43 LEI sont remplies; que, partant, c'est à tort que l'autorité intimée a refusé le regroupement familial au recourant; que le recours, bien fondé, doit dès lors être admis et la décision attaquée annulée, le SPoMi étant invité à octroyer à l'intéressé un permis de séjour; que l'autorité intimée ne manquera toutefois pas de vérifier la réalité de l'activité professionnelle du recourant, respectivement de l'union conjugale, et ne manquera pas, cas échéant, de prendre les décisions qui s'imposent; que, vu l'issue de la procédure, il n'est pas perçu de frais de justice; que la demande d'assistance judiciaire gratuite partielle devient dès lors sans objet; la Cour arrête : I. Le recours (601 2021 156) est admis et la décision litigieuse annulée. Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 114 I titolari di un permesso di domicilio possono far valere, in termini ragionevoli, un diritto al ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Possono inoltre invocare, sempre in termini ragionevoli, il diritto al rispetto della vita familiare (art. 8 CEDU).
“Der Beschwerdeführer verfügt über die Niederlassungsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise einen Bewilligungsanspruch gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug für ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung) geltend. Ausserdem beruft sich der Beschwerdeführer in vertretbarer Weise auf das Recht auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK (in Bezug auf die geltend gemachte Diskriminierung zudem in Verbindung mit Art. 14 EMRK). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 42, Art. 82 lit. a, 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2, Art. 89 Abs. 1, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 BGG), ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Es genügt jedoch für das Eintreten, dass ein entsprechender Anspruch in vertretbarer Weise geltend gemacht werden kann (vgl. BGE 147 I 89 E. 1.1.1; 139 I 330 E. 1.1). Der Beschwerdeführer besitzt aufgrund seiner Heirat mit einer niederlassungsberechtigten Ehefrau grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 Abs. 1 AIG). Ausserdem berufen sich beide Beschwerdeführer in vertretbarer Weise auf einen auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK gestützten Anspruch auf Familiennachzug. Das Rechtsmittel ist folglich als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig. Ob die Voraussetzungen des Bewilligungsanspruchs vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1).”
Nonostante un provvedimento di allontanamento, è possibile una successiva nuova valutazione e, se del caso, il rientro in Svizzera. Una persona straniera, nei confronti della quale è stata adottata una misura di allontanamento e che continua ad avere diritto al rilascio di un'autorizzazione alla presenza conformemente all'art. 43 LStrI, può chiedere una nuova valutazione dopo un periodo di prova — normalmente dopo cinque anni, in casi particolari prima — a condizione che lasci il paese e si sia dimostrata affidabile nel paese d'origine.
“Von der Ehefrau kann nicht erwartet werden, dass sie das Land mit dem Beschwerdeführer verlässt. Immerhin verfügt sie doch wie dieser über die kosovarische Staatsbürgerschaft. Verbleibt die Gattin in der Schweiz kann das gemeinsame Eheleben über wechselseitige Besuch bzw. täglich über die modernen Kommunikationsmittel aufrecht erhalten werden. Dies ist den Ehegatten im Hinblick auf die zeitlich beschränkte Wirkung der aufenthaltsbeendenden Massnahme zumutbar: Eine ausländische Person, gegen die eine Entfernungsmassnahme ergriffen wurde und die - wie der Beschwerdeführer - weiterhin über einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Anwesenheitsberechtigung verfügt (hier Art. 43 AIG), kann nach einer gewissen Bewährungszeit - in der Regel nach fünf Jahren, aber bei besonderen Umständen auch schon früher - um eine Neubeurteilung ihrer Situation ersuchen, falls sie das Land verlassen und sich in der Heimat bewährt hat (Urteile 2C_346/2021 vom 6. Oktober 2021 E. 4.3; 2C_846/2018 vom 26. März 2019 E. 7.4.3 mit zahlreichen Hinweisen). Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer trotz der aufenthaltsbeendenden Massnahme seine ehelichen und familiären Beziehungen künftig wieder in der Schweiz wird leben können, was den mit der aufenthaltsbeendenden Massnahme verbundenen Eingriff in sein Privat- und Familienleben relativiert (vgl. das Urteil 2C_873/2020 vom 4. Februar 2021 E. 6.4).”
“Von der Ehefrau kann nicht erwartet werden, dass sie das Land mit dem Beschwerdeführer verlässt. Immerhin verfügt sie doch wie dieser über die kosovarische Staatsbürgerschaft. Verbleibt die Gattin in der Schweiz kann das gemeinsame Eheleben über wechselseitige Besuch bzw. täglich über die modernen Kommunikationsmittel aufrecht erhalten werden. Dies ist den Ehegatten im Hinblick auf die zeitlich beschränkte Wirkung der aufenthaltsbeendenden Massnahme zumutbar: Eine ausländische Person, gegen die eine Entfernungsmassnahme ergriffen wurde und die - wie der Beschwerdeführer - weiterhin über einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Anwesenheitsberechtigung verfügt (hier Art. 43 AIG), kann nach einer gewissen Bewährungszeit - in der Regel nach fünf Jahren, aber bei besonderen Umständen auch schon früher - um eine Neubeurteilung ihrer Situation ersuchen, falls sie das Land verlassen und sich in der Heimat bewährt hat (Urteile 2C_346/2021 vom 6. Oktober 2021 E. 4.3; 2C_846/2018 vom 26. März 2019 E. 7.4.3 mit zahlreichen Hinweisen). Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer trotz der aufenthaltsbeendenden Massnahme seine ehelichen und familiären Beziehungen künftig wieder in der Schweiz wird leben können, was den mit der aufenthaltsbeendenden Massnahme verbundenen Eingriff in sein Privat- und Familienleben relativiert (vgl. das Urteil 2C_873/2020 vom 4. Februar 2021 E. 6.4).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 112 Le direttive della SEM non sono norme giuridicamente vincolanti; il giudice non è vincolato ad esse, ma può prenderle in considerazione per garantire un'applicazione uniforme della disposizione, a condizione che le direttive siano compatibili con il senso e lo scopo della norma pertinente.
“Saisi d’un recours, le tribunal applique le droit d’office. Il ne peut pas aller au-delà des conclusions des parties, mais n’est lié ni par les motifs invoqués par celles-ci (art. 69 al. 1 LPA), ni par leur argumentation juridique (cf. ATA/386/2018 du 24 avril 2018 consid. 1b ; ATA/117/2016 du 9 février 2016 consid. 2 ; ATA/723/2015 du 14 juillet 2015 consid. 4a). 5. Les recourants contestent la décision de l’OCPM en tant qu’elle refuse l’octroi d’autorisations de séjour en faveur de Mme B______ et de leurs enfants au titre du regroupement familial. 6. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de Gambie. 7. L'art. 43 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d); la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 8. Le Secrétariat d'État aux migrations (ci-après : SEM) a précisé les dispositions précitées dans ses directives (Directives LEI, Domaine des étrangers, octobre 2013, état au 1er septembre 2023 ; ci-après : Directives LEI) qui ne lient pas le juge mais dont celui-ci peut tenir compte pour assurer une application uniforme de la loi envers chaque administré, pourvu qu'elles respectent le sens et le but de la norme applicable (ATA/1304/ 2019 du 27 août 2019 consid.”
A seguito del rinvio, l'istanza inferiore è tenuta a verificare se sussiste un diritto all'ottenimento o al rinnovo dell'autorizzazione ai sensi dell'art. 43 LStrI. Se tale diritto sussiste, essa deve quindi accertare se esso sia venuto meno in base ai fatti accertati (cfr. art. 51 cpv. 2 lett. b in combinato disposto con art. 62 LStrI).
“Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde in diesem Punkt gutzuheissen, das Urteil vom 18. Januar 2021 aufzuheben und die Angelegenheit zur Beurteilung des Aufenthaltsanspruchs im Sinne von Art. 43 AIG an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei Vorliegen eines entsprechenden Aufenthaltsanspruchs hat sie ebenso zu prüfen, ob dieser Anspruch aufgrund des erstellten Sachverhalts allenfalls erloschen ist (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG i.V.m. Art. 62 AIG).”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 110 In caso di scioglimento del matrimonio o della convivenza familiare, il diritto al rilascio e al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI sussiste se (i) la vita coniugale in Svizzera è durata almeno tre anni e (ii) sono soddisfatti i criteri di integrazione di cui all'art. 58a LStrI.
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AIG). Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Die beiden Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 140 II 289 E. 3.8). Die Vorinstanz betrachtete die Dreijahresfrist als grundsätzlich erreicht; umstritten ist, ob der Beschwerdeführer die Integrationskriterien erfüllt.”
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung, solange sie zusammenleben und eine Reihe weiterer Voraussetzungen erfüllt ist (Art. 43 Abs. 1 AIG). Nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch aus Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien des Art. 58a AIG erfüllt sind (Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 Bst. b AIG; sog. "nachehelicher Härtefall"). Gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG erlöschen die Ansprüche aus Art. 43 und 50 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (Bst. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 oder 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Bst. b).”
“Davanti al Tribunale federale, l'insorgente non sostiene l'esistenza delle condizioni per un richiamo all'accordo sulla libera circolazione delle persone o all'art. 50 cpv. 1 lett. b LStrI. Di conseguenza, in assenza di lesioni manifeste del diritto, che bisognerebbe rilevare d'ufficio, su tali aspetti non occorre tornare (art. 42 cpv. 2 LTF; precedente consid. 2.1; sentenza 2C_74/2024 del 23 febbraio 2024 consid. 3.2). Per contro, la ricorrente fa valere l'esistenza delle condizioni per il riconoscimento di un permesso di soggiorno in base all'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI e all'art. 8 CEDU, che tutela la vita privata e familiare (al riguardo, cfr. i successivi consid. 4 e 5). 4. 4.1. Secondo l'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI - nella versione in vigore dal 1° gennaio 2019, qui determinante perché la procedura è iniziata l'8 ottobre 2020 (art. 126 cpv. 1 LStrI e contrario; sentenza 2C_186/2023 del 25 aprile 2023 consid. 4.1) - dopo lo scioglimento del matrimonio o della comunità familiare il diritto del coniuge al rilascio e alla proroga del permesso di dimora in virtù dell'art. 43 LStrI è preservato se l'unione coniugale è durata almeno tre anni e sono soddisfatti i criteri d'integrazione di cui all'art. 58a LStrI. Nella fattispecie, la durata dell'unione coniugale richiesta dall'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI non è litigiosa e risulta data. In discussione è però il rispetto dei criteri di integrazione, che la Corte cantonale ha negato. 4.2. L'art. 58a cpv. 1 LStrI prevede che nel valutare l'integrazione l'autorità competente tiene conto del rispetto della sicurezza e dell'ordine pubblici (lett. a), del rispetto dei valori della Costituzione federale (lett. b), delle competenze linguistiche (lett. c) e della partecipazione alla vita economica o dell'acquisizione di una formazione (lett. d). I criteri d'integrazione indicati sono quindi concretizzati dagli art. 77 segg. dell'ordinanza del 24 ottobre 2007 sull'ammissione, il soggiorno e l'attività lucrativa (OASA; RS 142.201; DTF 148 II 1 consid. 2.2; sentenza 2C_353/2023 del 22 novembre 2023 consid. 4.3), sempre nella versione in vigore dal 1° gennaio 2019.”
LStrI art. 43 n. 109 Per la revoca del ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI a motivo di infrazioni amministrative è necessario un comportamento colpevole e, in concreto, volontariamente intenzionale. Una situazione di indebitamento gravosa può costituire motivo di revoca solo se l'indebitamento è autoinflitto e gravemente rimproverabile; vanno considerate, tra l'altro, l'entità dei debiti, la durata del soggiorno e gli sforzi della persona interessata per ridurre le passività e per trovare soluzioni con i creditori. Gli inadempimenti dovuti a eventi sfortunati non sono considerati volontari.
“Der Anspruch auf Familiennachzug gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erlischt u.a., wenn die ausländische Person die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland erheblich gefährdet bzw. gegen diese verstossen hat (Art. 51 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Vorausgesetzt ist ein schuldhaftes Verhalten. In Konkretisierung des gesetzlichen Kriteriums des erheblichen Ordnungsverstosses nach Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG verlangt Art. 77a Abs. 1 lit. b VZAE, dass die Verstösse mutwillig erfolgt sind. Eine "Schuldenwirtschaft" vermag nur dann einen Widerrufsgrund darzustellen, wenn sie selbstverschuldet und der ausländischen Person qualifiziert vorwerfbar ist. Neben der Höhe der Schulden und der Dauer der Anwesenheit des pflichtvergessenen Schuldners ist entscheidend, ob und inwiefern dieser sich bemüht hat, seine Verbindlichkeiten abzubauen und mit den Gläubigern nach einer Lösung zu suchen. Eine durch Schicksalsschläge bedingte Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen gilt nicht als mutwillig.”
“mit Gültigkeit bis zu diesem Datum verlängert worden. Der Beschwerdeführer hat am 25. Juli 2019 und damit rund ein Monat nach dem Ablauf seiner Aufenthaltsbewilligung um deren (erneute) Verlängerung ersucht. Sein Verlängerungsgesuch erfolgte damit verspätet. In den Akten lassen sich indes keine Hinweise finden – etwa Korrespondenz des Beschwerdegegners oder mit demselben –, aufgrund derer angenommen werden müsste, dass die verspätete Einreichung des Verlängerungsgesuchs seitens des Beschwerdeführers nicht aus Nachlässigkeit bzw. fahrlässig erfolgte (vgl. diesbezüglich etwa VGr, 24. Oktober 2018, VB.2018.00236, E. 2.2 – 15. November 2016, VB.2016.00546, E. 3.3 – 1. Juni 2016, VB.2015.00600, E. 2.2 – 1. September 2015, VB.2015.00230, E. 4.3 Abs. 2). Unter den hier gegebenen Umständen ist daher von einer fahrlässig verspäteten Gesuchseinreichung auszugehen. 4. Damit fragt sich, ob bei einer rechtzeitigen Gesuchseinreichung der weitere Verbleib zu bewilligen gewesen wäre. 4.1 Die Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG steht unter dem Vorbehalt, dass keine Widerrufsgründe nach Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG). Dies ist unter anderem der Fall, wenn die ausländische Person erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Eine Nichtbeachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung liegt nach Art. 77a Abs. 1 VZAE insbesondere vor, wenn die betroffene Person öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Verpflichtungen mutwillig nicht erfüllt (lit. b). Eine Verschuldung ist mutwillig, wenn sie selbst verschuldet und qualifiziert vorwerfbar ist (BGr, 31. Januar 2020, 2C_58/2019, E. 3.1 mit Hinweisen [auch zum Folgenden]; Spescha, Art. 62 AIG N. 11). Davon ist nicht leichthin auszugehen. Wurde bereits eine ausländerrechtliche Verwarnung (Art. 96 Abs. 2 AIG) ausgesprochen, ist entscheidend, ob die ausländische Person danach weiterhin mutwillig Schulden angehäuft hat.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 108 Se le condizioni finanziarie sono poco chiare o non sufficientemente documentate, l'istanza precedente può rinviare gli atti all'Ufficio della migrazione per un esame approfondito; in mancanza di prove, ciò può comportare il diniego del permesso di soggiorno (in particolare per il rischio di un onere a carico dell'assistenza pubblica). Dichiarazioni incomplete possono inoltre comportare conseguenze in termini di spese procedurali.
“Die Vorinstanz prüfte in der Hauptsache die Voraussetzungen des Familiennachzugs nach Art. 43 Abs. 1 AIG für B.________ und C.________. Sie holte eine telefonische Auskunft beim vormaligen Arbeitgeber von B.________ ein (Aktennotiz vom 13. Februar 2023) und kam auf dieser Grundlage zum Ergebnis, die finanziellen Verhältnisse des Ehepaars seien zu wenig klar. Daher wies die Vorinstanz die Sache zur weiteren Prüfung der Einkommens- und Vermögenssituation an das Migrationsamt zurück. Die Gerichtskosten überband das kantonale Gericht gestützt auf § 13 Abs. 2 Satz 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (175.2 LS; VRG/ZH) im Umfang von Fr. 1'000.-- dem Beschwerdeführer. Es erwog, dieser habe durch sein prozessuales Verhalten, insbesondere durch die unvollständigen Angaben zur Erwerbstätigkeit des Ehemannes in den Eingaben vom 19. November 2022 und 7. Februar 2023, unnötigen Aufwand verursacht.”
“4000.-- unterstützt werde. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass er mindestens den im Dezember 2020 in V.________ erhaltenen Lohn von Fr. 3'788.-- wird erwirtschaften können, ist ihm entgegenzuhalten, dass diese Aussage unbelegt geblieben ist. Zu Recht hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang das von ihm eingereichte Arbeitsversprechen für unzureichend qualifiziert, da er weder hatte nachweisen können, dass er über eine Ausbildung als Chauffeur noch über eine Fahrerlaubnis in der Schweiz verfügte. Unbehelflich ist deshalb auch die Behauptung, eine zukünftige Sozialhilfeabhängigkeit könne ausgeschlossen werden, da gemäss den Angaben des Migrationsamts des Kantons Freiburg das monatliche Budget eines Dreipersonenhaushalts Fr. 1834.-- nicht übersteige. In Abwesenheit eines Nachweises, der aufzeigt, dass ein ausreichendes Einkommen mittelfristig gesichert erscheint, muss die Gefahr einer zusätzlichen Belastung der öffentlichen Wohlfahrt bejaht werden. Auch die Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG sind insofern vorliegend nicht erfüllt.”
“Insgesamt ergibt sich damit, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu Recht keine Aufenthaltsbewilligung im Familiennachzug gewährt und ihn weggewiesen hat. Die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG sind nicht erfüllt; die ersuchte Aufenthaltsbewilligung kann nicht erteilt werden und es kann offenbleiben, ob vorliegend noch Widerrufsgründe erfüllt wären. Überdies machte der Beschwerdeführer keine Vollzugshindernisse geltend und solche sind auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen und der Entscheid der Vorinstanz zu bestätigen.”
Viene meno la convivenza matrimoniale o domestica, l'art. 43 LStrI non è più applicabile; un eventuale ulteriore soggiorno va quindi esaminato ai sensi dell'art. 50 LStrI. L'art. 50 LStrI può, alle condizioni ivi previste (tra l'altro la durata del matrimonio, una integrazione riuscita ovvero importanti motivi personali), concedere una proroga. Tuttavia il diritto previsto dall'art. 50 LStrI può venire meno, ad esempio se sussistono motivi di revoca (in particolare il ricorso all'assistenza sociale quale motivo di revoca rilevante).
“Er setzt damit voraus, dass der Ehegatte, von dem die Aufenthaltsbewilligung abgeleitet werden soll, über das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügt (Urteile 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1 und 2C_202/2018 vom 19. Juli 2019 E. 3.1). Systematisch steht Art. 50 AIG im Zusammenhang mit Art. 42 und Art. 43 AIG (BGE 140 II 289 E. 3.6.1; 136 II 113 E. 3.3.2). Diese beiden Bestimmungen statuieren eine abgeleitete Anwesenheitsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen. Ist dieser Zweck nicht mehr erreichbar, so fällt der abgeleitete Anwesenheitsanspruch grundsätzlich dahin (BGE 140 II 129 E. 3.4). Der in Art. 50 AIG geregelte Anspruch schliesst an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an, besteht aber unter den genannten Voraussetzungen verselbständigt weiter (BGE 140 II 129 E. 3.5; Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1). Reist der originär Aufenthaltsberechtigte während der Ehegemeinschaft aus der Schweiz aus, verliert der andere Ehegatte den abgeleiteten Rechtsanspruch auf Verlängerung seiner Bewilligung aus Art. 42 oder Art. 43 AIG. Dasselbe gilt für den Fall des Verlusts der Niederlassungsbewilligung infolge Widerrufs gemäss Art. 63 AIG (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1; vgl. BGE 140 II 129 E. 3.4). Entfällt die originäre Aufenthaltsbewilligung, entfällt auch der Anspruch, daraus eine Bewilligung abzuleiten. In diesem Fall sind Art. 42 und Art. 43 AIG nicht anwendbar und folglich nachher auch Art. 50 AIG nicht. Der Anspruch aus Art. 50 AIG setzt somit voraus, dass zum Zeitpunkt, in dem die Ehe oder Familiengemeinschaft aufgelöst wird, eine originäre Anspruchsberechtigung besteht, die einen Anspruch vermittelt. Der den Anspruch vermittelnde Ehegatte muss folglich noch über einen eigenen Anspruch verfügen. Weder darf der Anspruch widerrufen worden sein, noch darf der Ehegatte (freiwillig) aus der Schweiz ausgereist sein (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 5.1).”
“Mit der Umbenennung wurden auch verschiedene Bestimmungen des früheren AuG samt dazugehörige Ausführungsverordnungen angepasst, ohne dass hierzu in das AIG selbst eine übergangsrechtliche Bestimmung aufgenommen wurde. Die Praxis wendet in diesen Fällen die allgemeinen Übergangsbestimmungen von Art. 126 AIG an (BGr, 25. März 2020, 2C_1072/2019, E. 7.1 und E. 9.1 mit Hinweisen zu Art. 63 Abs. 2 AIG; Marc Spescha in: derselbe et al., Migrationsrecht, Kommentar, 5. A., Zürich 2019, Art. 126 AIG N. 1). Damit ist vorliegend auf den Zeitpunkt des Gesuchs um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung abzustellen, welcher vor dem 1. Januar 2019 liegt. 3. 3.1 Nach Art. 43 Abs. 1 AIG (in der bis zum 31. Dezember 2018 gültigen Fassung) haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, (unter anderem) soweit sie mit diesen zusammenwohnen. Nach Auflösung der Ehegemeinschaft hat der ausländische Ehegatte gemäss Art. 50 Abs. 1 AIG weiterhin Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG, wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz mindestens drei Jahre gedauert hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a, in der bis zum 31. Dezember 2018 gültigen Fassung) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Dass der Beschwerdeführer mit D eine länger als drei Jahre dauernde, tatsächlich gelebte Ehegemeinschaft führte, ist vorliegend zurecht unbestritten. 3.2 Eine erfolgreiche Integration liegt nach Art. 77 Abs. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, in der bis zum 31. Dezember 2018 gültigen Fassung, AS 2008 5421) vor, wenn die ausländische Person die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a) und den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Geringfügige Strafen schliessen eine erfolgreiche Integration ebenso wenig von vornherein aus wie Schulden, sofern die ausländische Person sich um deren Verringerung bemüht.”
“1 L’intéressé a obtenu à l’origine une autorisation de séjour suite à la naissance en avril 2004 de son premier enfant, puis a bénéficié d’une autorisation de séjour dans le cadre du regroupement avec la mère de ce fils devenue son épouse en juin 2005. Après sa séparation de celle-ci début 2015, son autorisation de séjour a été prolongée à plusieurs reprises sur la base de l’art. 50 al. 1 let. b de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI, RS 142.20), sous certaines conditions et charges en date du 11 février 2016 (engagement intensif à trouver un emploi et efforts pour sortir de l’aide sociale, engagement à ne pas contracter de dettes supplémentaires, à ne pas commettre de nouvelles infractions pénales et à s’acquitter de ses obligations envers son épouse et ses enfants; dossier Service des migrations [SEMI] 591 ss). A défaut de vivre depuis 2015 en ménage commun avec son épouse qui bénéficie d'une autorisation d'établissement, le recourant ne peut se prévaloir d’un droit au séjour ou à sa prolongation en vertu de l'art. 43 LEI. Seul l’art. 50 LEI peut lui conférer un tel droit dans les éventualités prévues après dissolution de la famille. 3.2 Un droit au séjour ou à sa prolongation au sens de l'art. 50 LEI s'éteint toutefois notamment en présence de motifs de révocation au sens de l'art. 62 LEI (art. 51 al. 2 let. b LEI). Un tel motif est notamment donné lorsque la personne étrangère dépend de l'aide sociale (art. 62 al. 1 let. e LEI). Cette révocation constitue une mesure à caractère social ou relevant du droit de l’aide sociale qui vise à préserver les intérêts fiscaux publics (Michael Spring, Der Bewilligungswiderruf im schweizerischen Ausländerrecht, 2021, n. 173). Il s'agit en premier lieu d'éviter une charge supplémentaire et donc future pour l’assistance publique. La révocation de l'autorisation ou le refus de sa prolongation, fondés sur l'art. 62 al. 1 let. e LEI, entrent en principe en ligne de compte lorsqu'une personne a bénéficié d'une aide financière importante et qu'on ne peut pas s'attendre à ce qu'elle subvienne à ses besoins à l'avenir (voir par ex.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 106 Secondo la giurisprudenza, i minori di dodici anni hanno diritto al rilascio del permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI.
“Die Prognose über die Auswirkungen des Ehegattennachzugs auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführer führt nach dem vorliegend sinngemäss heranzuziehenden Massstab der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit zum Ergebnis, dass die Familie voraussichtlich längerfristig ein stabiles Gesamteinkommen erzielen wird, welches über dem sozialhilferechtlichen Bedarf zu liegen kommt. Die Voraussetzungen der Art. 43 Abs. 1 lit. c und e AIG für eine Bewilligung des Familiennachzugs sind daher entgegen der Vorinstanz als erfüllt zu betrachten. In diesem Zusammenhang werden die Beschwerdeführer - wie in der Beschwerdebegründung angeboten - auf ihrer Zusage behaftet, inskünftig auf Ergänzungsleistungen zu verzichten. Dies führt zu Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und das AFMB ist anzuweisen, der Ehegattin die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Es steht dabei im Ermessen der Behörde, die Bewilligung gegebenenfalls unter Auflagen oder Bedingungen zu erteilen und mit dem Abschluss einer Integrationsvereinbarung (Art. 43 Abs. 4 AIG) zu verbinden. Das Kind hat Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). Gleichzeitig ist die schweizerische Auslandvertretung von der Behörde zur Ausstellung der nachgesuchten Einreisebewilligungen zu ermächtigen.”
“Die Beschwerde erweist sich damit als begründet und ist unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids gutzuheissen. Die Akten sind dem ABEV (MIDI) zu übermitteln, um den Aufenthalt der Beschwerdeführerin und des Beschwerdeführers 3 zu regeln. Gemäss Art. 43 Abs. 6 AIG hat Letzterer Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung.”
LStrI art. 43 n. 105 I titolari di un permesso d'insediamento possono, in linea di principio, derivare un diritto esigibile alla concessione o al rinnovo di un permesso di soggiorno per il loro coniuge e per i figli nubili di età inferiore ai 18 anni. Devono essere soddisfatte le condizioni materiali previste dall'art. 43 cpv. 1 LStrI; in particolare, nella prassi si verificano criteri quali la convivenza comune (da valutare anche in prospettiva) e l'assenza di dipendenza dall'assistenza sociale.
“Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Endentscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts vom 21. August 2024 (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Gegen ausländerrechtliche Bewilligungsentscheide ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 lit. a BGG) nur zulässig, wenn auf den angestrebten Aufenthaltstitel ein bundes- oder völkerrechtlicher Anspruch besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Der Beschwerdeführer verfügt über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz, womit ein potenzieller Anspruch auf Familiennachzug betreffend die Beschwerdeführerin ausgewiesen ist (Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]; vgl. Urteil 2C_531/2023 vom 3. Juli 2024 E. 2). Da auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen (Art. 42, Art. 89 Abs. 1, Art. 100 Abs. 1 BGG) erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.”
“Da die Beschwerdeführerin sowie ihre drei Kinder über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfügen, kann der Beschwerdeführer grundsätzlich gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ableiten. Strittig ist vorliegend, ob die Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 lit. a und c AIG erfüllt sind.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Mit der in Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG verankerten Voraussetzung des gemeinsamen Zusammenwohnens soll gewährleistet werden, dass eine tatsächlich gelebte eheliche Beziehung und ein entsprechender Ehewille bestehen. Wohnt der nachzuziehende Ehegatte im Ausland, so ist das Kriterium des Zusammenwohnens grundsätzlich auf die Zukunft ausgerichtet auszulegen, da in einer solchen Konstellation das Zusammenwohnen in der Schweiz (noch) nicht möglich ist (vgl. Botschaft vom 8. März 2002 zum Ausländergesetz, BBl 2002 3753 Ziff. 1.3.7.5; Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 4 zu Art. 42 AIG). Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Abwesenheit von Sozialhilfeabhängigkeit soll ferner sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine zusätzliche Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (vgl.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 104 In caso di sospetto di matrimonio fittizio o di matrimonio finalizzato all'ottenimento del permesso di soggiorno, la giurisprudenza esclude il diritto al rilascio del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Per la valutazione possono essere presi in considerazione indizi, in particolare: la minaccia di espulsione in assenza del matrimonio, la breve durata della conoscenza, la mancanza di una convivenza effettiva, una notevole differenza d'età, l'accordo per il pagamento di una somma in cambio del matrimonio, nonché dichiarazioni contraddittorie su questioni importanti relative alla convivenza.
“), und "klar" erscheint, dass sie nach der Heirat mit dem Ehepartner in der Schweiz wird verbleiben können, das heisst, sie auch die weiteren hierfür erforderlichen Voraussetzungen erfüllt (analoge Anwendung von Art. 17 Abs. 2 AIG; BGE 139 I 37 E. 3.5.2, 137 I 351 [= Pra. 101/2012 Nr. 61] E. 3.5 und 3.7; BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 3.1). Für die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zum Zweck der Eheschliessung ist sodann vorausgesetzt, dass mit dem Eheschluss in absehbarer Zeit zu rechnen ist (BGer, 5. April 2023, 2C_656/2022, E. 3.1; VGr, 12. Oktober 2023, VB.2023.00453, E. 2.3, und 8. Dezember 2022, VB.2022.00690, E. 2.3.1). 3.2 Eine sogenannte Schein- oder Ausländerrechtsehe liegt vor, wenn die Eheleute (oder zumindest jemand von ihnen) die Ehe nur zur Erlangung des Aufenthaltsrechts eingehen, ohne eine echte eheliche Gemeinschaft zu beabsichtigen (BGr, 29. September 2023, 2C_482/2022, E. 4.1). In solchen Fällen hat die ausländische Person auch nach der Heirat kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz (vgl. für die vorliegende Konstellation Art. 51 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 AIG). 3.3 Um festzustellen, ob der Anspruch auf eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Ehe rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird, können die allgemein für das Vorliegen einer Umgehungsehe sprechenden Indizien beigezogen werden. Indizien, die auf eine Umgehungsehe und das Fehlen eines Bewilligungsanspruchs nach der Heirat hindeuten, liegen vor, wenn der ausländischen Person die Wegweisung droht, weil sie ohne Heirat keine Aufenthaltsbewilligung erhielte bzw. eine Bewilligung ohne Ehe nicht oder kaum erhältlich gemacht werden könnte. Auch die Umstände des Kennenlernens und die kurze Dauer der Bekanntschaft können für einen fehlenden Ehewillen sprechen; dasselbe gilt bei einem grossen Altersunterschied oder wenn die Eheleute gar nie eine Wohngemeinschaft aufgenommen haben. Als Hinweis für eine Ausländerrechtsehe – und damit das Fehlen eines offensichtlichen Bewilligungsanspruchs nach der Heirat – kann auch berücksichtigt werden, dass die Eheleute sich kaum kennen, die Bezahlung einer Geldsumme für die Heirat vereinbart wurde oder die Eheleute sich in wichtigen Fragen des Zusammenlebens widersprechen bzw.”
“), und "klar" erscheint, dass sie nach der Heirat mit dem Ehepartner in der Schweiz wird verbleiben können, das heisst, sie auch die weiteren hierfür erforderlichen Voraussetzungen erfüllt (analoge Anwendung von Art. 17 Abs. 2 AIG; BGE 139 I 37 E. 3.5.2, 137 I 351 [= Pra. 101/2012 Nr. 61] E. 3.5 und 3.7; BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 3.1). Für die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zum Zweck der Eheschliessung ist sodann vorausgesetzt, dass mit dem Eheschluss in absehbarer Zeit zu rechnen ist (BGer, 5. April 2023, 2C_656/2022, E. 3.1; VGr, 12. Oktober 2023, VB.2023.00453, E. 2.3, und 8. Dezember 2022, VB.2022.00690, E. 2.3.1). 3.2 Eine sogenannte Schein- oder Ausländerrechtsehe liegt vor, wenn die Eheleute (oder zumindest jemand von ihnen) die Ehe nur zur Erlangung des Aufenthaltsrechts eingehen, ohne eine echte eheliche Gemeinschaft zu beabsichtigen (BGr, 29. September 2023, 2C_482/2022, E. 4.1). In solchen Fällen hat die ausländische Person auch nach der Heirat kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz (vgl. für die vorliegende Konstellation Art. 51 Abs. 2 lit. a in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 AIG). 3.3 Um festzustellen, ob der Anspruch auf eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Ehe rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird, können die allgemein für das Vorliegen einer Umgehungsehe sprechenden Indizien beigezogen werden. Indizien, die auf eine Umgehungsehe und das Fehlen eines Bewilligungsanspruchs nach der Heirat hindeuten, liegen vor, wenn der ausländischen Person die Wegweisung droht, weil sie ohne Heirat keine Aufenthaltsbewilligung erhielte bzw. eine Bewilligung ohne Ehe nicht oder kaum erhältlich gemacht werden könnte. Auch die Umstände des Kennenlernens und die kurze Dauer der Bekanntschaft können für einen fehlenden Ehewillen sprechen; dasselbe gilt bei einem grossen Altersunterschied oder wenn die Eheleute gar nie eine Wohngemeinschaft aufgenommen haben. Als Hinweis für eine Ausländerrechtsehe – und damit das Fehlen eines offensichtlichen Bewilligungsanspruchs nach der Heirat – kann auch berücksichtigt werden, dass die Eheleute sich kaum kennen, die Bezahlung einer Geldsumme für die Heirat vereinbart wurde oder die Eheleute sich in wichtigen Fragen des Zusammenlebens widersprechen bzw.”
In caso di cambiamento di stato dal permesso di soggiorno al permesso di domicilio, il termine per il ricongiungimento familiare ricomincia a decorrere soltanto se in precedenza è stata presentata, nei termini, una domanda di ricongiungimento risultata però infruttuosa; se non è stata presentata una domanda nei termini, il termine originario continua a decorrere.
“Nach Art. 43 Abs. 1 AIG haben ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Gesuch für den Nachzug von Kindern über 12 Jahren muss innerhalb von 12 Monaten eingereicht werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Diese Fristen beginnen gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG i.V.m. Art. 73 Abs. 2 VZAE mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Urteil 2C_50/2023 vom 31. Juli 2023 E. 3.1 mit Hinweisen). Ein sog. Statuswechsel von der Aufenthalts- zur Niederlassungsbewilligung begründet nur dann eine neue Frist für den Familiennachzug, sofern bereits fristgerecht, aber erfolglos ein Nachzugsgesuch gestellt wurde (BGE 145 II 105 E. 3.10; 137 II 393 E. 3.3; Urteile 2C_505/2023 vom 18. Juni 2024 E. 6.5; 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 3.1). Die Tochter B.A.________ wurde am 20.”
“Die Rechtsprechung zum Statuswechsel dient dazu, die unterschiedlichen Rechtswirkungen der Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung in Bezug auf den Familiennachzug aufeinander abzustimmen. Die Aufenthaltsbewilligung verschafft der ausländischen Person grundsätzlich keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug (Art. 44 Abs. 1 AIG). Erst die Niederlassungsbewilligung räumt ihr einen solchen ein (Art. 43 Abs. 1 AIG). Eine ausländische Person, die vor Erteilung der Niederlassungsbewilligung erfolglos um Familiennachzug ersuchte, sieht sich mit dem Risiko konfrontiert, dass die Verwaltung auf ein nach Erteilung der Niederlassungsbewilligung gestelltes Gesuch wegen fehlender veränderter Verhältnisse nicht eintritt. Durch den Neubeginn des Fristenlaufs wird diese Problematik entschärft (BGE 137 II 393 E. 3.3; Urteil 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 3.4).”
“Dans ce contexte, il importe peu de savoir si la mère du recourant est tombée malade, respectivement a eu besoin de soins journaliers, dès 2003, 2004 ou encore 2007; cet élément ne remet de toute façon pas en cause l’absence de demande regroupement familial à la suite du mariage du recourant en 2001, sa mère – malade ou non – étant alors soutenue par d’autres membres de sa famille. Partant, le grief du recourant, mal fondé, doit être rejeté. 3. Sur le fond, le recourant estime tout d’abord que le SPoMi a violé les art. 42 al. 1 et 47 al. 4 LEI, et 8 CEDH en niant l’existence de raisons familiales majeures en l’espèce. 3.1. A teneur de l’art. 42 al. 1 LEI, le conjoint d’un ressortissant suisse ainsi que ses enfants célibataires de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à condition de vivre en ménage commun avec lui. Selon l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité s’ils vivent en ménage commun avec lui et ne dépendent pas de l’aide sociale notamment. Dans ce contexte, la demande de regroupement familial, qu’elle se fonde sur l’art. 42 al. 1 ou sur l’art. 43 al. 1 LEI, doit être présentée dans les délais fixés à l’art. 47 LEI, à savoir, en ce qui concerne le conjoint, dans un délai de cinq ans (al. 1). L’art. 47 al. 3 LEI précise en outre que, eu égard aux membres de la famille de ressortissants suisses, ce délai commence à courir au moment de l’entrée en Suisse ou de l’établissement du lien familial (let. a) et, eu égard aux membres de la famille d’étrangers établis en Suisse, au moment de l’octroi de l’autorisation de séjour ou d’établissement ou dès l’établissement du lien familial (let. b). Par ailleurs, selon la jurisprudence, la naturalisation de l’étranger que la famille cherche à rejoindre déclenche un nouveau délai pour demander le regroupement familial uniquement si une première demande a été préalablement déposée dans les délais de l’art. 47 LEI et si la seconde demande intervient également dans ces délais (cf. ATF 137 II 393 consid. 3.3; arrêts TF 2C_1028/2018 du 27 mai 2019 consid. 4.1; 2C_259/2018 du 9 novembre 2018 consid. 3.1). En l’occurrence, il n’est pas contesté que la première demande de regroupement familial du recourant formulée notamment en faveur de son épouse a été déposée en mai 2018, alors que celui-ci était marié avec l’intéressée depuis 2001 et titulaire d’une autorisation d’établissement depuis 2000.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 102 Se la separazione della famiglia è stata volontariamente provocata per un periodo prolungato, l'interesse all'immigrazione può prevalere. In tali casi sono richieste "importanti ragioni familiari" esposte in modo convincente e rese credibili, affinché venga accordato il ricongiungimento; l'onere della prova e l'obbligo di collaborazione gravano sulla persona che intende ricongiungersi.
“1 Ausserhalb der ordentlichen Nachzugsfristen kommt ein Familiennachzug nach Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG bzw. Art. 73 Abs. 3 Satz 1 VZAE nur in Betracht, wenn wichtige familiäre Gr.de geltend gemacht werden. Namentlich dort, wo die Familie selbst die Trennung freiwillig herbeigeführt hat, bedarf es stichhaltiger Gründe, die zum Wohle der Familie eine andere Lösung erforderlich machen (BGr, 29. Mai 2017, 2C_1093/2016, E. 3.2 – 18. Mai 2015, 2C_914/2014, E. 3.1 – 25. Januar 2013, 2C_900/2012, E. 3.4.1). Dabei ist Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG so zu handhaben, dass der Anspruch auf Schutz des Familienlebens nach Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) nicht verletzt wird (BGr, 22. Januar 2020, 2C_943/2018, E. 3.2 – 24. Mai 2019, 2C_889/2018, E. 3.1 – 26. August 2013, 2C_97/2013, E. 2.3). Nach der Praxis des Bundesgerichts haben die Fristen für den Familiennachzug auch die Funktion der Einwanderungsbegrenzung. Zwar will Art. 43 AIG grundsätzlich den Niedergelassenen das gemeinsame Familienleben in der Schweiz ermöglichen. Wenn eine Familie aber jahrelang freiwillig getrennt gelebt hat, zeigt sie damit auch, dass ihr an einem gemeinsamen Familienleben nicht sehr viel liegt, sodass das Interesse an der Einwanderungsbeschränkung überwiegt, solange nicht wichtige familiäre Gründe etwas anderes nahelegen (BGr, 18. November 2021, 2C_513/2021, E. 3.3.1, und 18. Mai 2015, 2C_914/2014, E. 4.1; VGr, 27. Februar 2020, VB.2019.00792, E. 4.1 Abs. 2). 4.2 Es obliegt im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten der nachzugswilligen Person, die wichtigen familiären Gründe nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen (vgl. Art. 90 AIG; BGr, 25. März 2020, 2C_917/2019, E. 5.1.2, und 19. Februar 2016, 2C_767/2015, E. 5.1.3; VGr, 23. August 2023, VB.2023.00279, E. 7.5 mit Hinweisen). 4.3 Vorliegend hat die Familie nach der (erneuten) Ausreise der Beschwerdeführenden 1 und 2 im September 2014 rund acht Jahre getrennt gelebt, bevor ein (erneutes) Gesuch um Einreisebewilligung gestellt wurde.”
Nella valutazione dell'integrazione devono essere considerati, in particolare, il rispetto della sicurezza e dell'ordine pubblico, il rispetto dei valori della Costituzione federale, le competenze linguistiche e la partecipazione alla vita economica (ovvero occupazione/formazione); tali criteri sono indicati nell'art. 58a LStrI e sono disciplinati più dettagliatamente nelle disposizioni di esecuzione (art. 77 ss. OASA).
“Davanti al Tribunale federale, l'insorgente non sostiene l'esistenza delle condizioni per un richiamo all'accordo sulla libera circolazione delle persone o all'art. 50 cpv. 1 lett. b LStrI. Di conseguenza, in assenza di lesioni manifeste del diritto, che bisognerebbe rilevare d'ufficio, su tali aspetti non occorre tornare (art. 42 cpv. 2 LTF; precedente consid. 2.1; sentenza 2C_74/2024 del 23 febbraio 2024 consid. 3.2). Per contro, la ricorrente fa valere l'esistenza delle condizioni per il riconoscimento di un permesso di soggiorno in base all'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI e all'art. 8 CEDU, che tutela la vita privata e familiare (al riguardo, cfr. i successivi consid. 4 e 5). 4. 4.1. Secondo l'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI - nella versione in vigore dal 1° gennaio 2019, qui determinante perché la procedura è iniziata l'8 ottobre 2020 (art. 126 cpv. 1 LStrI e contrario; sentenza 2C_186/2023 del 25 aprile 2023 consid. 4.1) - dopo lo scioglimento del matrimonio o della comunità familiare il diritto del coniuge al rilascio e alla proroga del permesso di dimora in virtù dell'art. 43 LStrI è preservato se l'unione coniugale è durata almeno tre anni e sono soddisfatti i criteri d'integrazione di cui all'art. 58a LStrI. Nella fattispecie, la durata dell'unione coniugale richiesta dall'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI non è litigiosa e risulta data. In discussione è però il rispetto dei criteri di integrazione, che la Corte cantonale ha negato. 4.2. L'art. 58a cpv. 1 LStrI prevede che nel valutare l'integrazione l'autorità competente tiene conto del rispetto della sicurezza e dell'ordine pubblici (lett. a), del rispetto dei valori della Costituzione federale (lett. b), delle competenze linguistiche (lett. c) e della partecipazione alla vita economica o dell'acquisizione di una formazione (lett. d). I criteri d'integrazione indicati sono quindi concretizzati dagli art. 77 segg. dell'ordinanza del 24 ottobre 2007 sull'ammissione, il soggiorno e l'attività lucrativa (OASA; RS 142.201; DTF 148 II 1 consid. 2.2; sentenza 2C_353/2023 del 22 novembre 2023 consid. 4.3), sempre nella versione in vigore dal 1° gennaio 2019.”
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Venezuela. 4.2 Aux termes de l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 4.3 Aux termes de l’art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l’art. 43 LEI subsiste lorsque l’union conjugale a duré au moins trois ans et que l’intégration est réussie (art. 50 al. 1 let. a LEI). La limite légale de trois ans se calcule en fonction de la durée pendant laquelle les époux ont fait ménage commun en Suisse (ATF 136 II 113 consid. 3.3.5 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1111/2015 du 9 mai 2016 consid. 4.1), soit depuis la date du mariage, à condition que la cohabitation ait lieu en Suisse, jusqu’à ce que les époux cessent d’habiter sous le même toit (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid. 3.1 ; 2C_195/2010 du 23 juin 2010 consid. 5.1). Il n’est pas nécessaire d’examiner la condition de la réussite de l’intégration lorsque l’union conjugale a duré moins de trois ans, les deux conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 2C_352/2014 du 18 mars 2015 consid. 4 ; ATA/1046/2024 du 3 septembre 2024 consid. 3.7.1). 4.4 En l'espèce, les époux ont fait ménage commun en Suisse, au sens de la LEI, du 18 août 2022, date du mariage du couple, au 1er, voire au 3 octobre 2022, date de leur séparation.”
“En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l’opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu’il ne s’agit pas d’une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA). 5. La LEI et ses ordonnances d’exécution, en particulier l’ordonnance relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Maroc. 6. Le recourant se plaint d’une mauvaise application de l’art. 50 al. 1 let. a LEI, le TAPI n’ayant pas correctement pris en compte le critère de l’intégration prévu par cette disposition. 6.1 Après la dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l’art. 43 LEI subsiste si l’union conjugale a duré au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a LEI sont remplis (art. 50 al. 1 let. a LEI). Ces deux conditions sont cumulatives (ATF 140 II 289 consid. 3.8). 6.2 Selon l’art. 58a al. 1 LEI, auquel se réfère l'art. 50 al. 1 let. a LEI, pour évaluer l’intégration, l’autorité compétente tient compte des critères suivants : le respect de la sécurité et de l’ordre publics (let. a), le respect des valeurs de la Constitution (let. b), les compétences linguistiques (let. c) et la participation à la vie économique ou l’acquisition d’une formation (let. d). Ces critères sont en outre explicités aux art. 77a ss OASA (ATF 148 II 1 consid. 2.2). À teneur de l’art. 77e OASA, une personne participe à la vie économique lorsque son revenu, sa fortune ou des prestations de tiers auxquelles elle a droit lui permettent de couvrir ses besoins et de s’acquitter de son obligation d’entretien. Selon la jurisprudence, une intégration réussie n’implique pas nécessairement la réalisation d’une trajectoire professionnelle particulièrement brillante au travers d’une activité exercée sans discontinuité.”
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AIG). Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Die beiden Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 140 II 289 E. 3.8). Die Vorinstanz betrachtete die Dreijahresfrist als grundsätzlich erreicht; umstritten ist, ob der Beschwerdeführer die Integrationskriterien erfüllt.”
Per l'ammissibilità del ricorso di diritto pubblico è sufficiente un'indicazione plausibile di un potenziale diritto alla concessione o al rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI; la questione se i requisiti materiali siano effettivamente soddisfatti rientra nella decisione di merito.
“2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Selon la jurisprudence, il suffit qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que le recours échappe à la clause d'irrecevabilité de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF (cf. ATF 147 I 89 consid. 1.1.1), la question de savoir si les conditions d'un tel droit sont effectivement réunies relevant du fond (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.1). En l'occurrence, le recourant, qui vit séparé d'une ressortissante européenne titulaire d'une autorisation de séjour, se prévaut de l'art. 50 LEI (RS 142.20). Cette disposition confère à certaines conditions un droit à la poursuite du séjour après la dissolution de l'union aux étrangers qui sont séparés de ressortissants suisses (cf. art. 42 LEI) ou d'étrangers au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 LEI). Elle peut également être invoquée par l'ex-conjoint d'un ressortissant d'un État de l'Union européenne (UE) ou d'un État membre de l'Association européenne de libre-échange (AELE) titulaire d'une autorisation de séjour, pour autant que celui-ci puisse encore se prévaloir d'un droit de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêts 2C_649/2022 du 14 février 2023 consid. 3; 2C_96/2022 du 16 août 2022 consid. 1.1). Dans l'arrêt attaqué, l'instance précédente a indiqué qu'il semblait que l'épouse du recourant était repartie vivre au Portugal en octobre 2022, puis qu'on ignorait si celle-ci était revenue en Suisse, laissant ainsi ouvert le point de savoir si elle pouvait encore se prévaloir d'un droit de séjour. Faute d'éléments de fait clairement établis, le Tribunal fédéral partira du principe, favorable au recourant, qu'il invoque de manière défendable l'éventualité d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur l'art. 50 LEI, applicable en vertu de l'art.”
“2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions dans le domaine du droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Selon la jurisprudence, il suffit toutefois, sous l'angle de la recevabilité, qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que cette clause d'exclusion ne s'applique pas et que la voie du recours en matière de droit public soit ouverte (ATF 136 II 177 consid. 1.1). La question de savoir si les conditions d'un tel droit sont effectivement réunies relève du fond (ATF 139 I 330 consid. 1.1). En l'occurrence, le recourant peut potentiellement déduire un droit de séjourner en Suisse de son mariage avec une ressortissante française titulaire d'une autorisation d'établissement en vertu de l'ALCP (RS 0.142.112.681, cf. art. 7 let. d ALCP en relation avec l'art. 3 par. 1 et 2 annexe I ALCP; ATF 130 II 113 consid. 8.3), ainsi que de l'art. 43 LEI (RS 142.20). Du fait de son mariage, le recourant peut aussi se prévaloir de la garantie de la protection de la vie familiale de l'art. 8 CEDH et de l'art. 13 Cst., dès lors que son épouse dispose d'un droit de séjour durable en Suisse (cf. ATF 139 I 330 consid. 2.1). Enfin, le recourant, arrivé en Suisse en 1986 à l'âge de trois ans, séjourne légalement dans ce pays depuis plus de 30 ans, de sorte qu'il peut également se prévaloir de l'art. 8 CEDH sous l'angle de la vie privée pour prétendre au renouvellement de son autorisation de séjour (cf. ATF 146 I 185 consid. 5.2; 144 I 266 consid. 3.9). Le présent recours ne tombe en conséquence pas sous le coup de l'exception prévue à l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, ni d'aucune autre clause d'irrecevabilité figurant à l'art. 83 LTF. La voie du recours en matière de droit public est donc ouverte.”
Dopo lo scioglimento del matrimonio il diritto di cui all'art. 43 LStrI sussiste soltanto se il matrimonio è durato almeno tre anni e sono soddisfatti i criteri di integrazione di cui all'art. 58a LStrI. I due requisiti sono cumulativi; in caso di durata inferiore a tre anni la verifica dei criteri di integrazione non deve essere effettuata.
“1 LStrI, il coniuge straniero e i figli stranieri, non coniugati e minori di diciotto anni, di uno straniero titolare del permesso di domicilio hanno diritto al rilascio e alla proroga del permesso di dimora (ricongiungimento familiare) se: (a) coabitano con lui; (b) dispongono di un'abitazione conforme ai loro bisogni; (c) non dipendono dall'aiuto sociale; (d) sono in grado di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di residenza; e (e) lo straniero cui si ricongiungono non riceve prestazioni complementari annue ai sensi della legge federale del 6 ottobre 2006 sulle prestazioni complementari all'assicurazione per la vecchiaia, i superstiti e l'invalidità (LPC, RS 831.30), né potrebbe riceverne in seguito al ricongiungimento familiare. L'art. 43 cpv. 5 LStrI specifica che, dopo un soggiorno regolare e ininterrotto di cinque anni, il coniuge ha diritto al rilascio del permesso di domicilio se sono soddisfatti i criteri d'integrazione di cui all'art. 58a LStrI. 7. L'art. 50 cpv. 1 lett a LStrI stabilisce che, dopo lo scioglimento del matrimonio o della comunità familiare, il diritto dell'ex coniuge e dei figli al rilascio e alla proroga del permesso di dimora, ottenuto in virtù dell'art. 43 LStrI (coniugi e figli di stranieri del titolare di un permesso di domicilio C), sussiste se l'unione coniugale è durata almeno tre anni e sono soddisfatti i criteri d'integrazione di cui all'art. 58a LStrI (condizioni cumulative: DTF 140 II 289 consid. 3.8). L'art. 51 cpv. 2 LStrI (estinzione del diritto al ricongiungimento familiare) prevede che i diritti contemplati dagli artt. 43 e 50 LStrI si estinguono se: (a) sono invocati abusivamente, segnatamente per eludere le prescrizioni della LStrI o le pertinenti disposizioni d'esecuzione sull'ammissione e sul soggiorno; (b) sussistono motivi di revoca secondo l'art. 62 LStrI (revoca di permessi, salvo quelli di domicilio). 8. Innanzitutto bisogna verificare se l'unione coniugale del ricorrente con la sua ex moglie italiana, titolare di un permesso C UE/AELS (cfr. consid. A), sia durata almeno tre anni. È soltanto in questo caso che, qualora sussistano corrispondenti indizi ("bei Vorliegen entsprechender Indizien"), può porsi la domanda di sapere se i coniugi abbiano coabitato soltanto pro forma ("ob die Eheleute lediglich der Form halber zusammengewohnten": DTF 136 II 113 consid.”
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Venezuela. 4.2 Aux termes de l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 4.3 Aux termes de l’art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l’art. 43 LEI subsiste lorsque l’union conjugale a duré au moins trois ans et que l’intégration est réussie (art. 50 al. 1 let. a LEI). La limite légale de trois ans se calcule en fonction de la durée pendant laquelle les époux ont fait ménage commun en Suisse (ATF 136 II 113 consid. 3.3.5 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1111/2015 du 9 mai 2016 consid. 4.1), soit depuis la date du mariage, à condition que la cohabitation ait lieu en Suisse, jusqu’à ce que les époux cessent d’habiter sous le même toit (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid. 3.1 ; 2C_195/2010 du 23 juin 2010 consid. 5.1). Il n’est pas nécessaire d’examiner la condition de la réussite de l’intégration lorsque l’union conjugale a duré moins de trois ans, les deux conditions étant cumulatives (arrêt du Tribunal fédéral 2C_352/2014 du 18 mars 2015 consid. 4 ; ATA/1046/2024 du 3 septembre 2024 consid. 3.7.1). 4.4 En l'espèce, les époux ont fait ménage commun en Suisse, au sens de la LEI, du 18 août 2022, date du mariage du couple, au 1er, voire au 3 octobre 2022, date de leur séparation.”
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AIG). Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Die beiden Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 140 II 289 E. 3.8). Die Vorinstanz betrachtete die Dreijahresfrist als grundsätzlich erreicht; umstritten ist, ob der Beschwerdeführer die Integrationskriterien erfüllt.”
Se sono soddisfatti i presupposti dell'art. 43 LStrI e il termine di cui all'art. 47 cpv. 1 LStrI è stato rispettato, il permesso di soggiorno deve in linea di principio essere rilasciato, salvo che non sussistano cause di estinzione ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 LStrI. Per il rispetto del termine non è sufficiente la sola entrata della persona ricongiunta; è invece necessaria la presentazione tempestiva della domanda.
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl. Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 3.3.2). Wird das Gesuch zwar rechtzeitig gestellt, jedoch abgewiesen, weil die in der Schweiz befindliche Person (z.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 97 Per il rinnovo di un permesso di soggiorno rilasciato ai sensi dell'art. 43 LStrI è necessario fornire la prova che la persona ricongiunta possiede, nella lingua nazionale parlata nel luogo di residenza, competenze orali almeno al livello di riferimento A1. Tale prova deve essere fornita in particolare mediante un certificato linguistico basato su una procedura conforme agli standard di qualità generalmente riconosciuti per i test linguistici. Il semplice svolgimento di un'attività lavorativa non sostituisce tale certificazione (cfr. motivazione della decisione; il settore delle pulizie non costituisce un indizio affidabile).
“Es stelle sich auch die Frage, ob es ihr dabei zuzumuten sei, gleichzeitig auch noch mehrere umfangreiche Sprachkurse zu besuchen. Ausserdem hält die Rekurrentin daran fest, von ihrem Ehemann in ihrer sprachlichen Integration behindert worden zu sein. Dieser sei dem Besuch von Sprachkursen wiederholt äusserst skeptisch gegenübergestanden und habe sich aus Eifersucht vehement dagegen gewehrt. Entgegen der Auffassung des JSD könne hierfür gar kein Nachweis erbracht werden, habe die Druckausübung doch im innerfamiliären Umfeld zu Hause stattgefunden. Zu beachten sei auch im Sinn einer Prognose, dass sie dank ihrer perfekt Schweizerdeutsch sprechenden Kinder ihre Deutschkenntnisse zwangsläufig nochmals verbessern werde. Vor diesem Hintergrund könne nicht ernsthaft behauptet werden, es liege gemessen an ihrem sozioprofessionellen Umfeld eine sprachliche Integration vor, die den Anforderungen an Art. 58a AIG nicht genüge (Rekursbegründung, Rz. 1721). Darin kann der Rekurrentin nicht gefolgt werden. Für die Verlängerung einer nach Art. 43 AIG erteilten Aufenthaltsbewilligung ist der Nachweis zu erbringen, dass die nachgezogene Person in der am Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügt (Art. 73a Abs. 2 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE, SR 142.201]). Dieser Nachweis ist insbesondere unter Vorlage eines Sprachnachweises zu erbringen, der die Sprachkompetenzen in der entsprechenden Landessprache bescheinigt und der sich auf ein Sprachnachweisverfahren abstützt, das den allgemein anerkannten Qualitätsstandards für Sprachtests entspricht (Art. 77d Abs. 1 lit. d VZAE, BGer 2C_1030/2020 vom 8. Dezember 2021 E. 5.3.2). Einen solchen Nachweis hat die Rekurrentin nicht einmal angetreten. Auch ihre Erwerbstätigkeit in der Reinigungsbranche vermag kein Indiz für einen entsprechenden Spracherwerb zu bilden, ist es doch notorisch, dass in der Reinigung auch Personen beschäftigt werden, welche sich nur ungenügend auf Deutsch verständigen können, da dies für die Erfüllung der arbeitsvertraglichen Aufgabe oft als entbehrlich erscheint.”
Se sono soddisfatti i presupposti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI e il termine previsto dall'art. 47 cpv. 1 LStrI è stato rispettato, il permesso di soggiorno deve in linea di principio essere rilasciato. Ciò vale tuttavia solo fintantoché non sussistano motivi di estinzione successivi ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 LStrI, che devono essere esaminati separatamente.
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl.”
LStrI art. 43 n. 95 — Nel presente caso la persona straniera ha presentato una relazione conclusiva sul progresso dell'apprendimento relativa a un corso A1 e l'iscrizione all'esame telc Tedesco A1.
“- zulässigerweise zum monatlichen Bedarf addiert wurde (vgl. dazu bereits VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 6.5 Abs. 2 – 5. Februar 2020, VB.2019.00650, E. 4.5 Abs. 2 – 11. Juli 2018, VB.2018.00254, E. 3.2). 2.3 Im Weiteren ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann zusammen in H wohnen. Ihre 3-Zimmer-Wohnung ist dabei als bedarfsgerecht zu qualifizieren (vgl. zu diesem Kriterium VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 5.2 mit Hinweisen). Dies gilt selbst dann, wenn man berücksichtigt, dass ein Zimmer an eine Drittperson untervermietet wird (vgl. BGr, 29. Juli 2021, 2C_304/2021, E. 4.1 f. – 16. November 2016, 2C_131/2016, E. 4.5). Sodann bezieht die Beschwerdeführerin keine Ergänzungsleistungen noch wäre ersichtlich, dass sie solche wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (vgl. zu diesem Kriterium und dessen Abgrenzung von Sozialhilfeleistungen BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 5.1 ff.). 2.4 Was das Sprachförderungsangebot für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 Abs. 2 AIG betrifft, so muss dieses gemäss Art. 73a Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) mindestens zur Erreichung des Referenzniveaus A1 des Referenzrahmens führen. Desgleichen kann die ausländische Person ihre mündlichen Sprachkenntnisse auf diesem Niveau mit einem von den Migrationsbehörden anerkannten Sprachnachweis belegen (vgl. Art. 73a Abs. 2 VZAE; VGr, 18. Februar 2021, VB.2020.00399, E. 2.3 Abs. 1). Die Beschwerdeführerin reichte dem Beschwerdegegner einen "Schlussbericht über den Lernfortschritt" bezüglich eines Deutschkurses ein, den sie im Rahmen der "Erstintegration Durchgangsheim" absolvierte. Daraus geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 16. bis am 24. August 2021 sowie vom 27. September bis am 29. Oktober 2021 zwei Module auf dem Niveau A1.1 besuchte; ihre Sprachkompetenz im Bereich "Sprechen" wurde mit genügend bewertet. Am 3. August 2022 reichte die Beschwerdeführerin ausserdem eine Anmeldung für eine Prüfung "telc Deutsch A1" am 18.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 94 La concessione di un permesso di soggiorno in seguito a un matrimonio non può essere accordata se il matrimonio è manifestamente abusivo o fittizio. Nell'accertamento occorre basarsi su un insieme di indizi, in particolare: ampia differenza d'età, notevoli carenze nella comunicazione o nella conoscenza reciproca tra i coniugi, assenza di una vita comune, accordi finanziari a favore del matrimonio o un piano matrimoniale elaborato poco dopo l'incontro. I diritti ai sensi dell'art. 43 si estinguono se sono fatti valere in modo abusivo.
“7; arrêts TF 2C_178/2024 du 31 mai 2024 consid. 4.1; 2C_1019/2022 du 7 juin 2023 consid. 3.1); que l'autorisation de courte durée en vue du mariage ne doit enfin être délivrée que si le mariage peut être célébré dans un délai prévisible; ce titre de séjour ne devant en effet pas servir à assurer une présence à long terme (cf. arrêts TF 2C_266/2023 du 2 août 2023 consid. 4.1; 2C_704/2022 du 31 janvier 2023 consid. 4.1; 2C_309/2021 du 5 octobre 2021 consid. 3.1 et les arrêts cités); que, dans le cadre de dite requête fondée sur l'art. 17 al. 2 LEI, il y a lieu d'examiner si le recourant possède manifestement un droit à l'obtention d'une autorisation de séjour durable sur la base de ses projets de mariage avec sa fiancée. Il faut ainsi, dans un premier temps, exclure le caractère abusif du mariage puis, dans un second temps, déterminer dans quelle mesure le recourant pourra, une fois marié, se prévaloir des règles sur le regroupement familial; qu'en effet, les droits prévus notamment à l'art. 43 LEI s'éteignent lorsqu'ils sont invoqués abusivement, notamment pour éluder les dispositions de la présente loi sur l'admission et le séjour ou ses dispositions d'exécution (cf. art. 51 al. 2 let. a LEI); qu'il y a abus de droit notamment lorsqu'une institution juridique est utilisée à l'encontre de son but pour réaliser des intérêts qu'elle ne veut pas protéger (ATF 121 II 97 consid. 4). C’est notamment le cas des mariages fictifs. Il y a mariage fictif lorsque celui-ci est contracté dans le seul but d’éluder les dispositions de la loi, en ce sens que les époux (voire seulement l’un deux) n’ont jamais eu la volonté de former une véritable communauté conjugale (ATF 130 II 113 consid. 10.2); que, selon le Tribunal fédéral, la volonté de fonder une communauté conjugale est un élément intime qui, par la nature des choses, ne peut guère être prouvé directement. Le plus souvent, l’abus ne pourra être établi qu’au moyen d’un faisceau d’indices, tels qu’une grande différence d’âge entre les fiancés, une impossibilité ou de grandes difficultés à communiquer entre eux, une méconnaissance réciproque de leur cadre de vie et de leurs conditions d’existence, un arrangement financier en vue du mariage, un projet de mariage élaboré peu de temps après la rencontre des fiancés, une absence de vie commune des fiancés avant le mariage, etc.”
La pendenza di una domanda fondata sull'art. 43 LStrI non attribuisce automaticamente un diritto di soggiorno legittimo. Un soggiorno procedurale deve essere, secondo la prassi consolidata, concesso mediante ordinanza dell'autorità competente; esso ha effetto costitutivo e richiede una decisione amministrativa. Se le autorità non sono in grado di decidere entro un termine ragionevole, gli interessati hanno il diritto di richiedere un provvedimento impugnabile oppure, se del caso, l'avvio di una procedura per ritardo nell'emanazione della decisione, senza che la sola pendenza legalizzi il soggiorno.
“3 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist die behördliche Gewährung eines prozeduralen Aufenthaltsrechts während eines hängigen Nachzugsverfahrens – zumindest ausserhalb des freizügigkeitsrechtlichen Bereichs – konstitutiv und ist es den betroffenen Personen zuvor nicht erlaubt, eigenmächtig über die Zeit ihres bewilligungsfreien Aufenthalts in der Schweiz zu verbleiben (vgl. auch BGr, 23. November 2020, 2C_490/2020, E. 3.3.1, wo lediglich im freizügigkeitsrechtlichen Bereich von einer deklaratorischen Wirkung der Bewilligungserteilung ausgegangen wird). Dies gilt selbst bei offensichtlicher Erfüllung der Zulassungskriterien. So wird in Art. 17 Abs. 1 und 2 AIG ausdrücklich festgehalten, dass der Bewilligungsentscheid grundsätzlich im Ausland abzuwarten ist und die zuständige kantonale Behörde den Aufenthalt während des Verfahrens gestatten kann, wenn die Zulassungsvoraussetzungen offensichtlich erfüllt sind. Bereits der Wortlaut der genannten Bestimmung stellt klar, dass ein prozeduraler Aufenthalt nur auf behördliche Anordnung hin gestattet ist, wofür zumindest prima facie die Zulassungsvoraussetzungen bzw. Erfolgsaussichten zu prüfen sind. Ein Ehegattennachzug durch in der Schweiz niedergelassene Personen ist hierbei nur unter den materiellen Voraussetzungen von Art. 43 AIG zulässig, sofern (vorbehaltlich wichtiger familiärer Gründe) die Nachzugsfristen eingehalten werden und keine Erlöschensgründe im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen. Wird nicht innert angemessener Frist ein Endentscheid oder ein Entscheid über den prozeduralen Aufenthalt gefällt, steht es Betroffenen frei, hierzu eine anfechtbare Verfügung zu verlangen oder gegebenenfalls eine Rechtsverzögerungsbeschwerde zu erheben, ohne dass aber allein hierdurch ihr Aufenthalt bereits legalisiert wird. Der Beschwerdeführer erfüllte zunächst nicht alle Nachzugsvoraussetzungen und reichte nicht alle erforderlichen Belege ein, weshalb sein Nachzug erst nach weiteren Nachweisen – unter anderem zum Besuch eines Deutschkurses – bewilligt werden konnte. Aus den Akten ist nicht ersichtlich, dass die Behörden des Kantons C dem Beschwerdeführer den Aufenthalt während der Hängigkeit des Nachzugsverfahrens gestattet oder dessen Anwesenheit zumindest geduldet hätten. Vielmehr teilten sie ihm zunächst mit, sein Familiennachzugsgesuch erst nach Einreichung weiterer Unterlagen behandeln zu wollen.”
“Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 20 janvier 2022/ape La Présidente : Le Greffier-stagiaire : 601 2021 156 601 2021 157 601 2021 156 601 2021 157 Art. 8 EMRKart. 8 CEDHart. 8 EMRK 601 2020 120 2C_951/2020 Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 44 AIGart. 44 LEIart. 44 LStrI 2C_914/2020 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 13 KVart. 13 Cst.art. 13 KV Art. 13 BVart. 13 Cst.art. 13 Costituzione federale della Confederazione Svizzera 2C_309/2021 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 2C_309/2021 2C_35/2019 2C_574/2018 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 Art. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetzart. 7 Ordonnance fixant les normes de calcul de l'aide matérielle de la loi sur l'aide socialeart. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetz Art. 11 ELGart. 11 LPCart. 11 LPC Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 601 2021 156 601 2021 157 erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2021 15620.01.2022Arrêt de la Ie Cour administrative du Tribunal cantonalNormen BundArt. 43 AIGArt. 44 AIGArt. 11 ELGRechtsprechung BundBGE 139 I 330BGE 122 II 12C_309/20212C_951/20202C_914/2020Normen KantonArt. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem SozialhilfegesetzArt.”
Nelle circostanze presenti (genitori non sposati e non conviventi; padre titolare di permesso di domicilio; affidamento genitoriale congiunto, custodia effettiva presso la madre) al bambino, nonostante fosse sotto i dodici anni, è stato negato il diritto a un permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI. Secondo la direttiva LStrI richiamata nella decisione, il bambino dovrebbe ottenere lo stesso status di soggiorno della persona presso la quale vive effettivamente in custodia; perciò il bambino non poteva invocare l'art. 43 cpv. 6 LStrI.
“Pour le surplus, son départ n'est pas susceptible de porter atteinte aux faibles liens qu'elle entretient avec son père, ce d'autant plus que celui‑ci ne réside pas à Genève. Par conséquent, la chambre de céans ne peut considérer que les liens de la recourante et de sa fille avec la Suisse sont si étroits que l’on ne saurait exiger d’elles qu’elles retournent dans leur pays d’origine. Rien n'indique d'ailleurs que leur réintégration sociale serait gravement compromise, ni même compromise. Quant à C______, dont le père est au bénéfice d'une autorisation d'établissement, ses parents ne sont pas mariés et ne font pas ménage commun, si bien qu'il ne peut pas obtenir une autorisation de séjour fondée sur l'art. 43 al. 1 LEI. Si l'autorité parentale sur l'intéressé est conjointe, sa garde est en revanche confiée exclusivement à sa mère. Par conséquent, conformément à la directive LEI, il doit obtenir le même statut que celle-ci et ne saurait ainsi se prévaloir d'un droit à l'obtention d'une autorisation de séjour fondée sur l'art. 43 al. 6 LEI, malgré son âge inférieur à douze ans. En outre, vu son âge (trois ans), il n'est pas encore scolarisé et n'est donc pas encore intégré socialement. Ses liens prépondérants affectifs sont ceux qu'il entretient avec sa mère. Ainsi, quand bien même il n'a jamais vécu au Kosovo, son départ de Suisse ne saurait constituer un déracinement. Le grief sera par conséquent écarté. 7. Les recourants se plaignent de la violation de l'art. 8 CEDH, pour les mêmes motifs que ceux exposés précédemment. 7.1 Un étranger peut se prévaloir de l'art. 8 par. 1 CEDH pour s'opposer à l'éventuelle séparation de sa famille. Il peut invoquer la protection de sa vie familiale en lien avec un membre de sa famille, pour autant qu'il soit notamment au bénéfice d'une autorisation d'établissement (ATF 146 I 185 consid 6.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_877/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.1) Les relations familiales qui peuvent fonder un droit à une autorisation sont avant tout celles qui concernent la famille dite nucléaire, soit celles qui existent entre époux ainsi qu'entre parents et enfants mineurs vivant en ménage commun (ATF 144 II 1 consid.”
“Pour le surplus, son départ n'est pas susceptible de porter atteinte aux faibles liens qu'elle entretient avec son père, ce d'autant plus que celui‑ci ne réside pas à Genève. Par conséquent, la chambre de céans ne peut considérer que les liens de la recourante et de sa fille avec la Suisse sont si étroits que l’on ne saurait exiger d’elles qu’elles retournent dans leur pays d’origine. Rien n'indique d'ailleurs que leur réintégration sociale serait gravement compromise, ni même compromise. Quant à C______, dont le père est au bénéfice d'une autorisation d'établissement, ses parents ne sont pas mariés et ne font pas ménage commun, si bien qu'il ne peut pas obtenir une autorisation de séjour fondée sur l'art. 43 al. 1 LEI. Si l'autorité parentale sur l'intéressé est conjointe, sa garde est en revanche confiée exclusivement à sa mère. Par conséquent, conformément à la directive LEI, il doit obtenir le même statut que celle-ci et ne saurait ainsi se prévaloir d'un droit à l'obtention d'une autorisation de séjour fondée sur l'art. 43 al. 6 LEI, malgré son âge inférieur à douze ans. En outre, vu son âge (trois ans), il n'est pas encore scolarisé et n'est donc pas encore intégré socialement. Ses liens prépondérants affectifs sont ceux qu'il entretient avec sa mère. Ainsi, quand bien même il n'a jamais vécu au Kosovo, son départ de Suisse ne saurait constituer un déracinement. Le grief sera par conséquent écarté. 7. Les recourants se plaignent de la violation de l'art. 8 CEDH, pour les mêmes motifs que ceux exposés précédemment. 7.1 Un étranger peut se prévaloir de l'art. 8 par. 1 CEDH pour s'opposer à l'éventuelle séparation de sa famille. Il peut invoquer la protection de sa vie familiale en lien avec un membre de sa famille, pour autant qu'il soit notamment au bénéfice d'une autorisation d'établissement (ATF 146 I 185 consid 6.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_877/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.1) Les relations familiales qui peuvent fonder un droit à une autorisation sont avant tout celles qui concernent la famille dite nucléaire, soit celles qui existent entre époux ainsi qu'entre parents et enfants mineurs vivant en ménage commun (ATF 144 II 1 consid.”
LStrI art. 43 n. 91 Per il rilascio del permesso di soggiorno, in luogo della competenza linguistica richiesta dall'art. 43 cpv. 1 lett. d, è sufficiente l'iscrizione a un'offerta di promozione linguistica.
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Togo. 2.1 Le regroupement familial est régi par les art. 42 et suivants LEI. Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans titulaires d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 2.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). 2.3 Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al.”
“1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de Colombie. 3. Le regroupement familial est régi par les art. 42 et suivants LEI. 3.1 Les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d’une autorisation d’établissement ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (art. 43 al. 1 LEI). Pour l’octroi de l’autorisation de séjour, une inscription à une offre d’encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l’al. 1 let. d (art. 43 al. 2 LEI). La condition prévue à l’al. 1 let. d ne s’applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans (art. 43 al. 3 LEI). L’octroi et la prolongation d’une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d’une convention d’intégration lorsque se présentent des besoins d’intégration particuliers conformément aux critères définis à l’art. 58a (art. 43 al. 4 LEI). 3.2 Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. L’âge de l’enfant au moment du dépôt de la demande est déterminant (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1). Passé ce délai, le regroupement familial différé n’est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al.”
Verifica della sostituzione del motivo e del diritto di essere sentiti: Se la minacciata dipendenza dalle prestazioni complementari ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI è invocata come motivo della decisione o sostituisce un altro motivo addotto a fondamento della decisione, occorre verificare se si tratta di una sostituzione del motivo; in tal caso agli interessati deve in linea di principio essere data la possibilità di presentare osservazioni (diritto di essere sentiti). Una nuova audizione può essere superflua se l'autorità ha già in precedenza avvertito espressamente gli interessati del pericolo di una dipendenza dalle prestazioni complementari.
“Das Verwaltungsgericht bestätigt, eine Motivsubstitution vorgenommen zu haben und diese den Parteien nicht vorgängig angezeigt zu haben (angefochtenes Urteil E. 4). Sie begründet den Verzicht auf die Anzeige an die Beschwerdeführerin damit, dass die Unterinstanzen sich zwar massgeblich auf eine zu erwartende Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums i.S.v. Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG abgestützt hätten, jedoch zugleich in beiden Entscheiden festgehalten worden sei, dass auch die Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG - der Nicht-Bezug von jährlichen Ergänzungsleistungen gemäss Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) - nicht erfüllt sei. Sodann habe das Migrationsamt bei der ersten Gehörswahrung vom 9. April 2020 ausdrücklich auf die Gefahr einer Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und damit der Nichterfüllung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG hingewiesen, womit die Beschwerdeführerin Veranlassung und Gelegenheit gehabt habe, sich zu dieser Frage zu äussern.”
“Folglich wurde das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin nicht verletzt, wenn die Vorinstanz, ohne erneut eine Stellungnahme von ihr einzuholen, eine Motivsubstitution vorgenommen hat und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur mit Verweis auf den möglichen Bezug von Ergänzungsleistungen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG abweist. Die diesbezügliche Rüge ist unbegründet.”
“Während die Vorinstanzen sich auf eine inskünftige Sozialhilfeabhängigkeit der Ehegatten fokussierten, begründet der vorliegende Entscheid die Nachzugsverweigerung mit der drohenden Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und unter Verweis auf Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG. Es stellt sich deshalb die Frage, ob eine Motivsubstitution vorliegt, welche den Parteien vorgängig angezeigt werden müsste.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 89 Nell'esame del ricongiungimento familiare vanno considerate, su un arco temporale più ampio, le possibilità finanziarie di tutti i membri della famiglia (non solo il reddito del parente attualmente presente). Occorre verificare se il reddito dei familiari obbligati a contribuire appaia effettivamente realizzabile e se le prospettive di occupazione siano, con una certa probabilità, assicurate per più di un breve periodo. Il reddito prevedibile della persona da ricongiungere è preso in considerazione soltanto se è disponibile un posto di lavoro o una concreta prospettiva di impiego.
“Insbesondere sollen die Eigenmittel das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz der Sozialhilfe kein Sozialhilfeanspruch resultiert (Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 4). Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (vgl. Urteil KG FR 601 2022 31 vom 11. Juli 2022 E. 3.3; BGE 139 I 330 E. 4.1; 122 II 1 E. 3c; Urteile BGer 2C_502/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.1; 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 4.1). Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses als tatsächlich realisierbar erweist. Das voraussichtliche Einkommen des nachzuziehenden Familienangehörigen ist zu berücksichtigen, sofern eine Stelle in Aussicht steht (Spescha, in Migrationsrecht Kommentar, 5. Aufl. 2019, Art. 43 AIG N. 4; Botschaft vom 8. März 2002 zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, BBl 2002 3793). In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (BGE 139 I 330 E. 4.1; 122 II 1 E. 3 c; Urteil BGer 2C_31/2012 vom 15. März 2012 E. 2.2).”
“E. 5.1 [je betreffend Familiennachzug gestützt auf Art. 43 AIG bzw. AuG]). Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenden Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Zeit miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erscheint (vgl. BGE 139 I 330 E. 4.1 f. [betreffend Flüchtling mit Asyl]; BGer 2C_35/2019 vom”
“Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen (zum Ganzen: BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.3 mit weiteren Hinweisen; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2 [jeweils zum bis 31. Dezember 2018 in Kraft stehendes Recht]). Das mutmassliche Einkommen ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (zu Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG: BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1; zu Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG: BGr, 15. September 2020, 2C_35/2019, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 6.2). In Bezug auf das mutmassliche Einkommen der nachzuziehenden Person sind ein Arbeitsvertrag oder eine zugesicherte Stelle beachtlich (vgl. Spescha, Art. 43 AIG N. 4), aber auch bereits konkrete Bemühungen wie Deutschkurse oder Stellenbewerbungen (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 5.5.2). Bei jungen und gut ausgebildeten ausländischen Staatsangehörigen kann in der Regel erwartet werden, dass sie sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können, selbst wenn sie mit den hiesigen Verhältnissen noch nicht vertraut sind (BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.4; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2). 3.3 Der Ehemann und die Kinder der Beschwerdeführerin sind staatenlos, womit es auf deren finanzielle Situation nicht unmittelbar ankommt (vgl. Art. 23 des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen [SR 0.142.40]). Die Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG wird dadurch nicht ausgeschlossen, wobei den statusspezifischen Umständen und den völkerrechtlichen Schutzverpflichtungen Rechnung zu tragen ist (vgl. bezüglich Flüchtlingen mit Asyl: BGr, 25. Juni 2018, 2C_599/2017, E.”
In caso di rinvio, l'autorità di grado inferiore deve essere incaricata di esaminare il diritto di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI. Nella misura in cui tale diritto risulti accertato, essa deve poi verificare se esso sia venuto meno per cessazione dei presupposti (cfr. art. 51 cpv. 2 lett. b in combinato disposto con art. 62 LStrI).
“Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde in diesem Punkt gutzuheissen, das Urteil vom 18. Januar 2021 aufzuheben und die Angelegenheit zur Beurteilung des Aufenthaltsanspruchs im Sinne von Art. 43 AIG an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei Vorliegen eines entsprechenden Aufenthaltsanspruchs hat sie ebenso zu prüfen, ob dieser Anspruch aufgrund des erstellten Sachverhalts allenfalls erloschen ist (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG i.V.m. Art. 62 AIG).”
LStrI art. 43 n. 87 L'eccezione all'obbligo di convivenza si applica quando la comunità familiare continua a sussistere e sussistono motivi oggettivamente dimostrabili e rilevanti («raisons majeures») per residenze separate. La giurisprudenza indica, a titolo esemplificativo, in particolare impegni professionali improrogabili o una separazione temporanea dovuta a gravi problemi familiari. Tali motivi devono essere oggettivamente dimostrabili e presentare una certa rilevanza.
“2 De plus, en tant qu'elle se prévaudrait du caractère illicite de l'exécution de son renvoi, alors même que l'autorité inférieure en a reconnu le caractère inexigible, une telle conclusion se révèlerait irrecevable, puisque les trois causes d'empêchement figurant à l'art. 83 al. 2 à 4 LEI (impossibilité, illicéité et inexigibilité) sont de nature alternative (ATAF 2009/51, consid. 5.4 ; en ce sens : arrêts du TAF E-1042/2023 du 9 mars 2023 consid. 8.2 et E-7380/2016 du 20 septembre 2018 p. 11). 4.3.3 Enfin, dans son recours, l'intéressée ne s'est pas prévalue des dispositions ayant trait à l'octroi d'une autorisation d'établissement - dont le SPOP lui avait refusé la délivrance dans sa décision du 11 mai 2020 (cf. supra, FAITS C). En tout état de cause, cette question échappe à l'objet de la contestation (ATAF 2020 VII/2 consid. 6.2). 5. Il convient à présent de se pencher sur les bases légales régissant la poursuite du séjour en Suisse de la recourante. 5.1 L'étranger n'a en principe aucun droit à la délivrance d'une autorisation de séjour, à moins qu'il ne puisse invoquer en sa faveur une disposition particulière du droit fédéral ou d'un traité lui conférant un tel droit (ATF 135 II 1 consid. 1.1 et 131 II 339 consid. 1). Selon l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à condition - notamment - de vivre en ménage commun avec lui, l'art. 49 LEI prévoyant cependant une exception à l'exigence du ménage commun lorsque la communauté familiale est maintenue et que des raisons majeures justifiant l'existence de domiciles séparés peuvent être invoquées (arrêt du TAF F-2504/2019 du 5 mai 2021 consid. 4.5). Aux termes de l'art. 76 OASA, une exception à l'exigence du ménage commun peut résulter de raisons majeures dues, notamment, à des obligations professionnelles ou à une séparation provisoire en raison de problèmes familiaux importants. Il ressort de la formulation des art. 49 LEI («raisons majeures») et 76 OASA («problèmes familiaux importants») que ces dispositions visent des situations exceptionnelles. Les motifs susceptibles de constituer une raison majeure doivent dans tous les cas être objectifs et d'une certaine consistance.”
“Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, besteht das Erfordernis des Zusammenwohnens (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) nach Art. 49 AIG und Art. 76 VZAE ausnahmsweise nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe wie berufliche Verpflichtungen oder eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme geltend gemacht werden, die Familiengemeinschaft aber weiterbesteht. In Konkretisierung dieser Regelung hat die Vorinstanz erwogen, damit solle den Ehegatten aber nicht ermöglicht werden, während längerer Zeit getrennt in der Schweiz zu leben oder sich über ihre Beziehung klar zu werden, verlangten die Bestimmungen doch den weiteren Bestand einer Familiengemeinschaft. Die wichtigen Gründe für das Getrenntleben müssten auf jeden Fall objektivierbar sein und ein gewisses Gewicht aufweisen. Von einem wichtigen Grund könne demnach umso eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen. Gerade die «erheblichen familiären Probleme» im Sinne von Art. 76 VZAE müssten dabei beispielsweise aus besonders schwierigen Situationen hervorgehen.”
“En droit interne, l'art. 43 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à la condition, notamment, qu'il vive en ménage commun avec lui (let. a). Selon l'art. 49 LEI, l'exigence du ménage commun prévue à l'art. 43 n'est pas applicable lorsque la communauté familiale est maintenue et que des raisons majeures justifiant l'existence de domiciles séparés peuvent être invoquées. L'art. 76 de l'ordonnance fédérale du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA; RS 142.201) précise qu'une exception à l’exigence du ménage commun peut résulter de raisons majeures dues, notamment, à des obligations professionnelles ou à une séparation provisoire en raison de problèmes familiaux importants. L'art. 49 LEI ne vise que des situations exceptionnelles. D'une façon générale, un motif apparaît d'autant plus sérieux et digne d'être pris en considération que les époux ne peuvent remédier à leur situation de vie séparée qu'au prix d'un préjudice important.”
“Das Erfordernis des gemeinsamen Wohnsitzes nach Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG besteht laut Art. 49 AIG nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Wichtige Gründe für die Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens können gemäss Art. 76 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE; SR 142.201) insbesondere durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen. Von einem wichtigen Grund kann desto eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen. Dementsprechend ist nicht jeder berufliche Grund ein wichtiger Grund, um eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens zu rechtfertigen (vgl. Urteile BGer 2C_511/2019 vom 28. November 2019 E. 3.1; 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.3.1). Auch ist ein bewusstes Getrenntleben, sogenanntes "living apart together", nach der Rechtsprechung an sich kein wichtiger Grund im Sinne von Art.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben u.a. ausländische Ehegattinnen sowie ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungs-bewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Das Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 43 Abs. 1 Bst. a AIG besteht nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiterbesteht (Art. 49 AIG). Wichtige Gründe können insbesondere durch berufliche Verpflichtungen oder durch eine vorübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme entstehen (Art. 76 VZAE). Ein solcher Grund muss objektivierbar sein und ein gewisses Gewicht aufweisen. Er ist umso eher zu bejahen, je weniger das Paar auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen kann, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen (BGer 2C_375/2020 vom”
La revisione dell'art. 43 LStrI (in vigore dal 1.1.2019) ha uniformato il ricongiungimento familiare per le persone titolari del permesso di domicilio ai requisiti vigenti per i titolari di un permesso di soggiorno. Nel quadro della modifica sono stati introdotti, tra l'altro, i requisiti relativi a un alloggio adeguato alle esigenze e alla non percezione di assistenza sociale (introduzione del cpv. 1 lett. e).
“Die aktuell geltende Fassung von Art. 43 AIG ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Sie geht auf eine Revision zurück, deren Ziel unter anderem die Umsetzung verschiedener parlamentarischer Initiativen, darunter der Initiative "Vereinheitlichung beim Familiennachzug" (Nr. 10.485), bildete. Diese Initiative bezweckte die Anpassung der Anforderungen beim Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung an jene von Personen mit Aufenthaltsbewilligung. Neu sollten Personen mit Niederlassungsbewilligung ihre Familienan-gehörigen nur dann in die Schweiz nachziehen dürfen, wenn sie über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügen und die Familie keine Sozialhilfe beansprucht (vgl. Zusatzbotschaft zur Änderung des Ausländerrechts [Integration] vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., 2829 f. [nachfolgend: Zusatzbotschaft AIG]). Im Rahmen dieser Revision wurde auch der hier zur Diskussion stehende Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eingeführt, welcher auf die parlamentarische Initiative "Kein Familiennachzug bei Bezug von Ergänzungsleistungen" (Nr.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 85 Se sussiste il fondato sospetto di un matrimonio fittizio, l'autorità competente può rifiutare il rilascio di un permesso di soggiorno; in tal caso il matrimonio non dà luogo a pretese ai sensi dell'art. 43 LStrI.
“Il y a dès lors tout lieu de craindre, sur la base des indices listés ci-dessus, que le recourant ne projette de se marier que dans le seul but d'éluder les dispositions de la LEI; que l'attestation de Queeramnesty du 8 mai 2024 produite à l'appui du recours indique que l'entretien s'étant déroulé avec le recourant aurait montré qu'il se considère désormais comme bisexuel mais qu'il n'en est pas sûr car l'affection pour sa fiancée est quelque chose de nouveau pour lui et qu'il ne peut pas encore la nommer précisément, la sexualité de l'être humain étant fluide; que cette attestation, rapportant par ailleurs les propos de l'intéressé lui-même, n'autorise pas une autre conclusion et conforte même la précédente appréciation de la situation, dans la mesure où le recourant n'est pas sûr de son orientation sexuelle en l'état; que les conclusions en question sont renforcées par le déroulement des faits et le statut du recourant du point de vue de la police des étrangers; que les arguments de la recourante n'y changent rien; qu'en particulier, le Tribunal ne remet pas en question l'amitié qui unit les intéressés mais que celle-ci ne saurait démontrer une union maritale véritablement vécue; que, comme un mariage de complaisance exclut de toute façon le regroupement familial (cf. art. 51 2 let. a LEI), il n'y a en soi pas lieu d'examiner si le recourant remplirait a priori les conditions à l'octroi d'un titre de séjour par regroupement familial une fois l'union célébrée (cf. arrêts TF 2C_951/2020 du 1er décembre 2020 consid. 4.5; 2C_585/2018 du 14 janvier 2019 consid. 3.4), qui sont énumérées à l'art. 43 LEI pour les conjoints de titulaires d'une autorisation d'établissement; que, sur le vu de ce qui précède, c'est sans violer l'art. 12 CEDH (respectivement l'art. 14 Cst.) et l'interdiction de l'arbitraire que l'autorité intimée a refusé de délivrer une autorisation de séjour au recourant en vue de célébrer l'union; que rien dans le dossier n'indique enfin que les démarches en vue du mariage ne pourraient pas être poursuivies depuis l'étranger ou que les fiancés n'auraient aucune possibilité juridique de se marier dans un pays autre que la Suisse, par exemple au Cameroun. On ne se trouve dès lors pas dans une situation où une tolérance de séjour en vue du mariage devrait être envisagée, afin que soit garantie la substance du droit au mariage (cf. arrêt TF 2C_154/2020 du 7 avril 2020 consid. 3.10 et les arrêts cités); que les griefs avancés par le recourant en lien avec les art. 2 et 3 CEDH ne sont dès lors pas fondés, ni la référence à la convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (RS 0.”
L'art. 43 cpv. 4 LStrI consente, in caso di ricongiungimento familiare con persone ivi stabilmente domiciliate, la stipula di un accordo d'integrazione. Nel ricongiungimento a cittadine o cittadini svizzeri, invece, non possono essere collegati al rilascio del permesso di soggiorno obblighi d'integrazione vincolanti (sono possibili soltanto raccomandazioni d'integrazione).
“Wie die Beschwerdeführerin zu Recht einwendet, könnte eine solche Massnahme bei ihr allerdings bloss mit einer Integrationsempfehlung (Loslösung von der Sozialhilfe) verbunden werden (so auch Weisung Migrationsamt, Ziff. 2.4). Grund dafür ist, dass bei im Familiennachzug zu Schweizerinnen oder Schweizern eingereisten ausländischen Personen die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nicht an den Abschluss einer verpflichtenden Integrationsvereinbarung geknüpft werden darf, "d.h. Auflagen und Bedingungen [zur Integration] ausgeschlossen" sind (vgl. Art. 58b Abs. 4 AIG; Botschaft Integration, S. 2407 und 2430; Staatssekretariat für Migration, Weisungen AIG, Stand: 1. November 2019 [Weisungen SEM], Kap. 3.3.3, 3.3.3.2 und 8.3.3.4). Nach dem Willen des Gesetzgebers können den betreffenden Personen deshalb bei Integrationsdefiziten im Sinn des Art. 58a Abs. 1 AIG bloss Integrationsempfehlungen abgegeben werden, deren Berücksichtigung nicht Bedingung des (weiteren) Aufenthaltsrechts bildet (anders beim Familiennachzug zu einer hier niedergelassenen Person Art. 43 Abs. 4 AIG; ferner Weisungen SEM, Ziff. 6.3.2). Nachdem mit der Rückstufung einer Niederlassungsbewilligung aber die Neuerteilung einer Aufenthaltsbewilligung einhergeht, hat dies auch für die Formulierung der Rückstufungsverfügung zu gelten. Der Beschwerdeführerin wurde zudem bereits mit Urteil des Verwaltungsgerichts vom 9. Mai 2018 aufgezeigt, dass sie sich künftig intensiv um eine umfassende (sprachliche, soziale und wirtschaftliche) Integration in der Schweiz zu bemühen habe, wenn sie nicht wolle, dass nach dem 18. Geburtstag ihrer Tochter ihre Niederlassungsbewilligung zu widerrufen sei. Auch wurde sie explizit darauf hingewiesen, dass im Rahmen des ausländerrechtlichen Verfahrens ein strengerer Massstab als im Sozialhilferecht gilt und der Umstand, dass eine ausländische Person ihrer Schadenminderungspflicht im Fürsorgeverhältnis nachgekommen ist, nicht automatisch bedeutet, dass eine ausländerrechtliche Massnahme wegen Sozialhilfeabhängigkeit nicht verhältnismässig wäre (vgl. VGr, 9. Mai 2018, VB.”
La presenza di un alloggio adeguato alle esigenze è un requisito oggettivo e verificabile e rientra tra i requisiti cumulativi per il diritto di cui all'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG in der geltenden Fassung haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit.”
Ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI non è necessario possedere una formazione qualificata (ad es. AFC) per una prognosi finanziaria positiva. La disponibilità a intraprendere un'attività lavorativa e misure concrete di integrazione (ad es. corso di lingua e ricerca attiva di lavoro) possono sostenere tale prognosi positiva.
“Der Beschwerdeführer wendet hiergegen zusammengefasst ein, dass blosse finanzielle Bedenken, Hypothesen und pauschalierte Gründe nicht genügen würden, um einen Familiennachzug wegen eines befürchteten Ergänzungsleistungsbezugs zu verweigern. Es sei die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht unter Einbezug aller Familienangehörigen der Beurteilung der Gefahr des Ergänzungsleistungsbezugs zugrunde zu legen. Zwar sei richtig, dass seine Ehefrau keine Landessprache spreche. Dies stehe einer erfolgreichen Stellensuche jedoch nicht im Wege, zumal sie bereit sei, umgehend einen Sprachkurs zu besuchen. Weiter sei nach Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG keine qualifizierte Ausbildung verlangt, damit von einer positiven finanziellen Prognose auszugehen sei. Es könne daher kein EFZ oder gleichwertiger Abschluss verlangt werden. Die Ehefrau sei bereit, nach ihrer Einreise so rasch wie möglich eine Stelle im Coiffeur-Bereich - soweit erforderlich aber auch in einer anderen Branche (z.B. Reinigung) - anzutreten. Es bestehe daher kein Grund, um von einer schlechten finanziellen Prognose auszugehen. Im Gegenteil könne man erwarten, dass sich mit Blick auf die Erwerbsfähigkeit und Erwerbswilligkeit der Ehefrau die finanzielle Lage der Familie verbessern und damit auch zu einer Ablösung des Beschwerdeführers von Ergänzungsleistungen führen werde.”
“Der Beschwerdeführer wendet hiergegen zusammengefasst ein, dass blosse finanzielle Bedenken, Hypothesen und pauschalierte Gründe nicht genügen würden, um einen Familiennachzug wegen eines befürchteten Ergänzungsleistungsbezugs zu verweigern. Es sei die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht unter Einbezug aller Familienangehörigen der Beurteilung der Gefahr des Ergänzungsleistungsbezugs zugrunde zu legen. Zwar sei richtig, dass seine Ehefrau keine Landessprache spreche. Dies stehe einer erfolgreichen Stellensuche jedoch nicht im Wege, zumal sie bereit sei, umgehend einen Sprachkurs zu besuchen. Weiter sei nach Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG keine qualifizierte Ausbildung verlangt, damit von einer positiven finanziellen Prognose auszugehen sei. Es könne daher kein EFZ oder gleichwertiger Abschluss verlangt werden. Die Ehefrau sei bereit, nach ihrer Einreise so rasch wie möglich eine Stelle im Coiffeur-Bereich - soweit erforderlich aber auch in einer anderen Branche (z.B. Reinigung) - anzutreten. Es bestehe daher kein Grund, um von einer schlechten finanziellen Prognose auszugehen. Im Gegenteil könne man erwarten, dass sich mit Blick auf die Erwerbsfähigkeit und Erwerbswilligkeit der Ehefrau die finanzielle Lage der Familie verbessern und damit auch zu einer Ablösung des Beschwerdeführers von Ergänzungsleistungen führen werde.”
LStrI art. 43 n. 81 I minori di età inferiore ai dodici anni hanno diritto al rilascio del permesso di domicilio, purché convivano con la persona avente diritto (ricongiungimento familiare).
“Der Beschwerdeführer zählt in seiner Beschwerde die von ihm im Rekursverfahren eingereichten Unterlagen auf und rügt diesbezüglich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz. Diese habe die vorgelegten Beweismittel absichtlich übersehen. Welches Beweismittel die Vorinstanz übersehen haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar, und ist auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat in ihrem Entscheid die wesentlichen Beweismittel ausreichend berücksichtigt. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor. 3. 3.1 Die minderjährigen Kinder einer Person mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit dieser zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG, SR 142.20]). Sind die Kinder unter zwölf Jahre alt, haben sie Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). Ein Anspruch auf Familiennachzug kann sich auch aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Recht auf Achtung des Familienlebens ergeben; auf dieses kann sich im Zusammenhang mit einer Einreise- bzw. Aufenthaltsbewilligung berufen, wer nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat, sofern die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist. 3.2 Nach Art. 47 Abs. 1 AIG muss der Anspruch auf Familiennachzug innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht werden (Satz 1); Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Satz 2). Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von Ausländerinnen und Ausländern mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG). Ein Statuswechsel – wie etwa die Erteilung der Niederlassungsbewilligung – löst keine neue Frist aus, wenn zuvor kein fristgerechtes Gesuch gestellt worden ist (vgl.”
“D'après l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions relatives à une autorisation de droit des étrangers à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Il est recevable contre les décisions révoquant ou, comme en l'espèce s'agissant du recourant 1, constatant la caducité d'une autorisation d'établissement, parce qu'il existe en principe un droit au maintien de cette autorisation (ATF 135 II 1 consid. 1.2.1 p. 4; arrêt 2C_397/2018 du 1er mai 2019 consid. 1.1). En outre, dans la mesure où la présente cause traite de la question de l'autorisation d'établissement du recourant 1, la recourante 2 et les deux enfants (qui bénéficient au demeurant eux-mêmes d'autorisations d'établissement, cf. art. 43 al. 6 LEI [RS 142.20; dans sa version en vigueur avant le 1er janvier 2019 (RO 2007 5437), ci-après: LEtr; cf. art. 126 al. 1 LEI]) peuvent invoquer un droit à leurs autorisations respectives, puisqu'ils vivent avec celui-ci (cf. art. 43 al. 1 LEtr; arrêt 2C_75/2020 du 8 juin 2020 consid. 1).”
Dal 1° gennaio 2019 l'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI esclude il ricongiungimento familiare se la persona che richiede il ricongiungimento o la persona a favore della quale esso avviene percepisce prestazioni complementari (PC) o le percepirebbe a seguito del ricongiungimento. Le autorità valutano il rischio di dipendenza dall'assistenza sociale/dalle prestazioni complementari, tra l'altro, sulla base delle linee guida SKOS; devono essere considerati anche redditi futuri realistici che con elevata probabilità si verificheranno. Inoltre, una grave violazione dell'obbligo di collaborazione (p. es. omissione della presentazione di documenti richiesti) può comportare che non sia dimostrata una riduzione del rischio di ricorso all'assistenza sociale e che il ricongiungimento venga respinto.
“________ auprès de sa famille pour des séjours touristiques de longue durée, étant précisé qu'en cas de besoin, C.________ offre des structures hospitalières adéquates, la Ville de Madhia en particulier, où réside sa famille, disposant d'un hôpital universitaire reconnu. En tout état de cause, même s'il est indéniable que la présence de son épouse à ses côtés serait favorable à l'équilibre affectif du recourant, on peut laisser indécise ici la question de savoir l'état de santé de ce dernier constitue, dans ce contexte précité, une raison familiale majeure justifiant un regroupement partiel différé, au sens de l'art. 47 al. 4 LEI, sachant que l'enfant mineur reste au pays. En effet, même en présence de circonstances familiales majeures pouvant justifier l'octroi d'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial hors des délais légaux, encore faut-il que les conditions générales mises à l'octroi de dite autorisation soient réunies. Or, à juste titre le SPoMi a constaté que ces conditions, telles qu'énoncées par l'art. 43 al. 1 LEI, n'étaient en l'espèce pas remplies. 4. 4.1. Selon cette disposition, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes: - ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), - ils disposent d’un logement approprié (let. b), - ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), - ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d), - la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC; RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Depuis le 1er janvier 2019, le regroupement familial au sens de l'art. 43 LEI est exclu lorsque la personne à l'origine de la demande touche des prestations complémentaires (cf.”
“Die negative Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG, dass die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG beziehen darf oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte, wurde im Rahmen der auf die Integrationspolitik fokussierten Revision des Migrationsrechts neu eingeführt (vgl. Zusatzbotschaft zur Änderung des Ausländerrechts [Integration] vom 4. März 2016, BBl 2016, S. 2829 f.) und ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Nach dem Ergehen des vorliegend angefochtenen Entscheids hatte das Bundesgericht Gelegenheit, sich auf Beschwerde des Staatssekretariats für Migration hin im Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 erstmals vertieft mit dieser Bestimmung auseinanderzusetzen. Das Bundesgericht ruft dort in Erwägung”
“Das AFMB führte in seiner Verfügung vom 7. Februar 2022 aus, die in Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG enthaltene Bedingung, wonach die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen beziehen dürfe, sei im Fall des Beschwerdeführers nicht erfüllt. Allfällige künftige Einkommen müssten berücksichtigt werden, sofern diese mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Beendigung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen zur Folge hätten und somit zu einer nachhaltigen Entlastung der öffentlichen Hand führen würden. Dem AFMB liege jedoch kein entsprechender Vorvertrag und keine verbindliche Stellenzusicherung für B.____ vor. Der Beschwerdeführer beziehe bereits heute Ergänzungsleistungen und seine Ehefrau hätte nach dem Familiennachzug ebenfalls Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Folglich bestehe kein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG.”
“Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr. ... auf, bestehend aus dem Grundbedarf für eine dreiköpfige Familie von Fr. 1'918.-, den in den Akten belegten Wohnungskosten von Fr. …, den Kosten für die medizinische Grundversorgung von Fr. …, situationsbedingten Leistungen von Fr. … (Haftpflicht- und Hausratversicherung von pauschal Fr. … und Erwerbsunkosten von Fr. …) sowie einer Integrationszulage von Fr. … Abgezogen werden hingegen noch die Kinderzulagen von Fr. 200.- und die belegte Prämienverbilligung der Krankenkasse von Fr. ... Allfällige Erwerbsunkosten für die Beschwerdeführerin sind dabei unberücksichtigt geblieben, sodass der Bedarf auch höher ausfallen könnte.”
“Daher hat die Vorinstanz die Verpflichtungserklärung der Tochter zu Recht nicht in Betracht gezogen. 4.5 Zusammenfassend haben es die Beschwerdeführenden trotz Aufforderung wiederholt unterlassen, eine zur Prüfung des Gewinns des Ehemanns aus seiner selbständigen Erwerbstätigkeit notwendige vollständige Bilanz, eine korrekte Erfolgsrechnung sowie ein Kassabuch einzureichen. Damit sind sie ihren Mitwirkungspflichten nicht nur im ausländerrechtlichen Sinn nicht nachgekommen. Die Einkünfte des Ehemanns sind daher weder substanziiert nachgewiesen noch glaubhaft gemacht worden. Die Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG erscheint im vorliegenden Fall deshalb derart krass verletzt, dass ein genügendes hypothetisches Einkommen des Ehemanns überhaupt nicht ermittelt werden kann. Das anrechenbare (zugesicherte) Einkommen der Beschwerdeführerin ist indessen bei Weitem nicht geeignet, den Bedarf der Familie zu decken. Dies führt dazu, dass hinreichende finanzielle Mittel nicht nachgewiesen sind und die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht widerlegt wurde. Um die öffentliche Ordnung bzw. die öffentliche Wohlfahrt vor einem unbekannten Sozialhilfebezug zu schützen, besteht ein hinreichender Grund und ein erhebliches öffentliches Interesse daran, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden zu verweigern. 5. 5.1 Die Verweigerung des Familiennachzugs hat verhältnismässig zu sein, insbesondere wenn vorliegend in das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Recht auf Familienleben eingegriffen wird (Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV). Das Interesse an einer Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung bzw. an der Erhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung sowie der Schutz der öffentlichen Wohlfahrt vor einem nicht bezifferbaren Sozialhilfebezug gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG können ein legitimes Interesse darstellen, das im Rahmen der Verhältnismässigkeit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann (BGE 144 I 266 E. 3.7; 138 I 246 E.”
Tra i motivi di revoca indicati dall'art. 62 cpv. 1 LStrI, che possono far venire meno il diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, figurano in particolare la condanna a una pena detentiva di lunga durata (lett. b), una violazione grave o reiterata della sicurezza e dell'ordine pubblici (lett. c) e il rischio di una futura dipendenza dall'assistenza sociale (lett. e). In presenza di tali motivi di revoca il diritto può estinguersi ai sensi dell'art. 51 cpv. 2 lett. b LStrI.
“Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer durch seine Vorstrafen in Bosnien und Herzegowina den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe) erfüllt. Gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG erlischt damit sein Anspruch nach Art. 43 Abs. 1 AIG auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Familie. Streitig ist dagegen, ob die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer verhältnismässig ist. Er rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 8 EMRK.”
“Streitfrage bildet zunächst, ob der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG (erheblicher oder wiederholter Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung) erfüllt und deshalb sein Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG gestützt auf Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG (Vorliegen von Widerrufsgründen nach Art. 62 AIG) erloschen ist.”
“Der Widerrufsgrund des erheblichen bzw. wiederholten Verstosses gegen die öffentliche Ordnung nach Art. 62 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit Art. 77a Abs. 1 lit. a und b VZAE ist vorliegend erfüllt und der Bewilligungsanspruch des Beschwerdeführers (Art. 43 Abs. 1 AIG) somit gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG erloschen.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG hat der ausländische Ehegatte einer Person mit Niederlassungsbewilligung grundsätzlich Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung. Der Rechtsanspruch gilt unter dem Vorbehalt von Erlöschensgründen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG; birgt der Nachzug eines Familienangehörigen die Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit der nachzuziehenden Person oder eine Erhöhung der finanziellen Abhängigkeit der anwesenden Person, kann es sich im öffentlichen Interesse rechtfertigen, von der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für den Familienangehörigen abzusehen (Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG, Urteile 2C_984/2018 vom 7. April 2020 E. 5.2, mit Hinweisen; 2C_834/2016 vom 31. Juli 2017 E. 2.1). Bei diesem Widerrufsgrund geht es in erster Linie darum, eine weitergehende (künftige) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. Ob dies der Fall sein wird, ist allerdings kaum je mit Sicherheit feststellbar. Es ist daher auf die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung der betroffenen Person und ihrer Familie abzustellen.”
“Nach Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d), und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. d). Die Gewährung einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs: So erlöschen nämlich laut Art. 51 Abs. 2 AIG die Ansprüche nach den Art. 43 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (lit. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen (lit. b). Widerrufsgründe nach Artikel 62 Abs. 1 AIG stellen unter anderem die Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe oder die Anordnung eines Massnahme im Sinne der Art.”
Lo stato di relazione coniugale costituisce, ai sensi dell'art. 43 LStrI, in linea di principio un diritto azionabile al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno. Se tale diritto sussista effettivamente non è una questione di ammissibilità, bensì va verificato nell'ambito dell'esame di merito.
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Der Beschwerdeführer besitzt aufgrund der Heirat mit der niederlassungsberechtigten Beschwerdeführerin grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 AIG). Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1).”
“Auf die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs besteht gemäss Art. 43 AIG (SR 142.20) ein potenzieller Anspruch, sofern das Anwesenheitsrecht des Beschwerdeführers 1 Bestand hat. Ob der geltend gemachte Anspruch tatsächlich besteht, ist nicht im Rahmen des Eintretens zu prüfen, sondern bei der materiellen Beurteilung (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1, je mit Hinweisen).”
Una situazione di incertezza finanziaria di fatto può ostare al diritto ai sensi dell'art. 43 LStrI. La giurisprudenza tiene conto in particolare del percepimento di prestazioni complementari, di una dipendenza dall'assistenza sociale esistente o prevedibile, di significative procedure esecutive (pignoramenti) ovvero di un bilancio cronicamente deficitario come indizi di una situazione finanziaria precaria. Contrariamente, depongono a favore un saldo di bilancio equilibrato o positivo e l'assenza di prestazioni di assistenza o di prestazioni complementari.
“Comme un mariage de complaisance exclut de toute façon le regroupement familial (cf. art. 51 al. 1 et 2 let. a LEI), il n'y a en soi pas lieu d'examiner si le recourant remplirait a priori les conditions à l'octroi d'un titre de séjour par regroupement familial une fois l'union célébrée (cf. arrêt 2C_585/2018 du 14 janvier 2019 consid. 3.4), qui sont énumérées à l'art. 43 LEI pour les conjoints de titulaires d'une autorisation d'établissement. On notera néanmoins en l'espèce, que, parmi ces conditions, figurent notamment l'absence de dépendance à l'aide sociale et l'absence de perception de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC; RS 831.30) (art. 43 al. 1 let. c et e LEI). Or, à teneur de l'arrêt entrepris, la compagne du recourant perçoit des prestations complémentaires à hauteur de 693 fr. par mois. L'extrait des poursuites fait en outre état d'actes de défaut de biens à son encontre pour un total de 68'756 fr. 75 et son budget mensuel est déficitaire à hauteur de 999 fr., ce qui laisse apparaître une situation financière précaire. La simple possibilité que le recourant puisse obtenir un emploi ne suffit pas à retenir que la famille ne dépendrait pas à l'avenir de l'assistance publique (arrêt 2C_154/2020 du 7 avril 2020 consid. 3.5). Au vu de ces circonstances, il n'apparaît pas clairement que le recourant pourrait être admis à séjourner en Suisse après l'union, ce qui exclut aussi sous cet angle l'octroi d'un titre de séjour de courte durée en vue du mariage.”
“Ce dernier montant correspond à un salaire net de CHF 4'665.- par mois, qui est pris en compte à raison de 80 %, soit de CHF 3'732.- ou de CHF 44'784.- par an, dans le calcul des prestations complémentaires; que, selon le calculateur de prestations complémentaires (cf. https://form.zas.admin.ch/orbeon/fr/AHV-IV/EL_Tool_Version2022/new, consulté le 12 janvier 2022), le total des revenus du couple atteint CHF 63'937.- (19'140 + 44'784), pour CHF 38'004.- de dépenses (29'415 [besoins vitaux] + 8'100 [loyer annuel x ½] + 489 [prime effective d'assurance-maladie]). Avec un solde positif de CHF 25'000.-, l'épouse n'aura manifestement plus droit à des prestations complémentaires; qu'enfin, celle-ci, même si elle a des poursuites pour CHF 37'150.- et des actes de défaut de biens pour un montant de CHF 73'192.85, n'a jamais eu recours à l'aide sociale; que les revenus futurs du couple devraient ainsi également, a fortiori, les empêcher d'émarger à l'aide sociale; qu'enfin, il n'est pas contesté que les autres conditions posées à l'art. 43 LEI sont remplies; que, partant, c'est à tort que l'autorité intimée a refusé le regroupement familial au recourant; que le recours, bien fondé, doit dès lors être admis et la décision attaquée annulée, le SPoMi étant invité à octroyer à l'intéressé un permis de séjour; que l'autorité intimée ne manquera toutefois pas de vérifier la réalité de l'activité professionnelle du recourant, respectivement de l'union conjugale, et ne manquera pas, cas échéant, de prendre les décisions qui s'imposent; que, vu l'issue de la procédure, il n'est pas perçu de frais de justice; que la demande d'assistance judiciaire gratuite partielle devient dès lors sans objet; la Cour arrête : I. Le recours (601 2021 156) est admis et la décision litigieuse annulée. Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification.”
“2 CPJA); qu'en l'occurrence, malgré les indices relevés précédemment en lien avec un mariage abusif (différence d'âges, seule possibilité pour rester en Suisse, situation financière précaire) qui restent présents, force est d'admettre que, vu l'évolution de la situation en raison du mariage, il convient de faire une nouvelle appréciation des circonstances et d'examiner si le recourant peut prétendre au regroupement familial pour vivre auprès de son épouse en Suisse; qu'aux termes de l’art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), ils disposent d’un logement approprié (let. b), ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires (LPC; RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e); que le regroupement familial au sens de l'art. 43 LEI est exclu, depuis le 1er janvier 2019, lorsque la personne à l'origine de la demande touche des prestations complémentaires (cf. art. 43 al. 1 let. e LEI précité), alors que ce n'était pas le cas auparavant. Ainsi, même si la perception de telles prestations n'est pas en soi un motif de révocation ou de non-renouvellement d'un permis de séjour, elle s'oppose à l'octroi d'un tel permis; que, cela étant, le Tribunal fédéral a récemment jugé que l'art. 43 al. 1 let. c et e LEI garantit l'indépendance financière de la famille et cherche à éviter une charge supplémentaire pour l'assistance publique. Eu égard au sens et au but de l'art. 43 al. 1 let. e LEI, à son origine ainsi qu'à la jurisprudence rendue en application de l'art. 44 al. 1 let. e LEI (cf. arrêt TF 2C_914/2020 du 11 mars 2020 consid. 5.10), il a admis que l'on pouvait tenir compte, pour juger de la condition de l'absence de prestations complémentaires, des critères qui servent à évaluer la dépendance à l'aide sociale selon l'art.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 76 Nel valutare ai sensi dell’art. 43 cpv. 1 LStrI si deve fare riferimento alla probabile evoluzione finanziaria futura della persona interessata e della sua famiglia; un rischio aumentato di dipendenza dall’assistenza sociale può giustificare la concessione o il rinnovo. La sussistenza di una violazione di dovere (p. es. indebitamento doloso) richiede la colpa e una rimproverabilità qualificata e non può essere presunta automaticamente.
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG hat der ausländische Ehegatte einer Person mit Niederlassungsbewilligung grundsätzlich Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung. Der Rechtsanspruch gilt unter dem Vorbehalt von Erlöschensgründen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG; birgt der Nachzug eines Familienangehörigen die Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit der nachzuziehenden Person oder eine Erhöhung der finanziellen Abhängigkeit der anwesenden Person, kann es sich im öffentlichen Interesse rechtfertigen, von der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für den Familienangehörigen abzusehen (Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG, Urteile 2C_984/2018 vom 7. April 2020 E. 5.2, mit Hinweisen; 2C_834/2016 vom 31. Juli 2017 E. 2.1). Bei diesem Widerrufsgrund geht es in erster Linie darum, eine weitergehende (künftige) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. Ob dies der Fall sein wird, ist allerdings kaum je mit Sicherheit feststellbar. Es ist daher auf die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung der betroffenen Person und ihrer Familie abzustellen.”
“mit Gültigkeit bis zu diesem Datum verlängert worden. Der Beschwerdeführer hat am 25. Juli 2019 und damit rund ein Monat nach dem Ablauf seiner Aufenthaltsbewilligung um deren (erneute) Verlängerung ersucht. Sein Verlängerungsgesuch erfolgte damit verspätet. In den Akten lassen sich indes keine Hinweise finden – etwa Korrespondenz des Beschwerdegegners oder mit demselben –, aufgrund derer angenommen werden müsste, dass die verspätete Einreichung des Verlängerungsgesuchs seitens des Beschwerdeführers nicht aus Nachlässigkeit bzw. fahrlässig erfolgte (vgl. diesbezüglich etwa VGr, 24. Oktober 2018, VB.2018.00236, E. 2.2 – 15. November 2016, VB.2016.00546, E. 3.3 – 1. Juni 2016, VB.2015.00600, E. 2.2 – 1. September 2015, VB.2015.00230, E. 4.3 Abs. 2). Unter den hier gegebenen Umständen ist daher von einer fahrlässig verspäteten Gesuchseinreichung auszugehen. 4. Damit fragt sich, ob bei einer rechtzeitigen Gesuchseinreichung der weitere Verbleib zu bewilligen gewesen wäre. 4.1 Die Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG steht unter dem Vorbehalt, dass keine Widerrufsgründe nach Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG). Dies ist unter anderem der Fall, wenn die ausländische Person erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Eine Nichtbeachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung liegt nach Art. 77a Abs. 1 VZAE insbesondere vor, wenn die betroffene Person öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Verpflichtungen mutwillig nicht erfüllt (lit. b). Eine Verschuldung ist mutwillig, wenn sie selbst verschuldet und qualifiziert vorwerfbar ist (BGr, 31. Januar 2020, 2C_58/2019, E. 3.1 mit Hinweisen [auch zum Folgenden]; Spescha, Art. 62 AIG N. 11). Davon ist nicht leichthin auszugehen. Wurde bereits eine ausländerrechtliche Verwarnung (Art. 96 Abs. 2 AIG) ausgesprochen, ist entscheidend, ob die ausländische Person danach weiterhin mutwillig Schulden angehäuft hat.”
Se manca la prova che un reddito adeguato risulti garantito nel medio termine (in particolare in caso di attività lucrativa indipendente incerta o di promesse di lavoro non garantite), ciò può comportare che l'indipendenza dall'assistenza sociale richiesta dall'art. 43 cpv. 1 lett. c LStrI non sia considerata soddisfatta. I fatti costitutivi del diritto devono essere esposti in modo sostanziale e comprovati dagli interessati.
“In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG konkret belegt sein und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen, um Berücksichtigung zu finden. Diese Mitwirkungspflicht erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, die eine Partei besser kennt als die Behörden und die diese ohne Mitwirkung der Betroffenen gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben können. Insbesondere anspruchsbegründende Tatsachen sind durch die um Bewilligung ersuchenden Ausländer substanziiert darzulegen und zu belegen (VGr, 1. April 2020, VB.2020.00012, E. 2.2.6). 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für die Beschwerdeführenden rechtzeitig gestellt wurde (Art. 47 Abs. 1 AIG), die Familie zusammenlebt (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG). Ebenso wurde die Beschwerdeführerin für einen Deutschkurs angemeldet (Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG). Jedoch erachtete es die Vorinstanz wegen der bestehenden Unklarheiten in Bezug auf das Einkommen des Ehemanns aus der selbständigen Erwerbstätigkeit in Kombination mit dem zugesicherten Einkommen der Ehefrau als nicht erstellt, dass genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG für die Bestreitung des Lebensbedarfs vorhanden sind. Die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit sei daher nicht gegeben. Zu prüfen ist damit einzig, ob das in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG statuierte Erfordernis der Sozialhilfeunabhängigkeit erfüllt bzw. von den Beschwerdeführenden im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG bzw. § 7 Abs. 2 VRG nachgewiesen wurde. 4.2 Nach der unbestrittenen vorinstanzlichen Berechnung gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) weist die Familie der Beschwerdeführenden einen monatlichen Lebensbedarf von insgesamt Fr.”
“4000.-- unterstützt werde. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass er mindestens den im Dezember 2020 in V.________ erhaltenen Lohn von Fr. 3'788.-- wird erwirtschaften können, ist ihm entgegenzuhalten, dass diese Aussage unbelegt geblieben ist. Zu Recht hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang das von ihm eingereichte Arbeitsversprechen für unzureichend qualifiziert, da er weder hatte nachweisen können, dass er über eine Ausbildung als Chauffeur noch über eine Fahrerlaubnis in der Schweiz verfügte. Unbehelflich ist deshalb auch die Behauptung, eine zukünftige Sozialhilfeabhängigkeit könne ausgeschlossen werden, da gemäss den Angaben des Migrationsamts des Kantons Freiburg das monatliche Budget eines Dreipersonenhaushalts Fr. 1834.-- nicht übersteige. In Abwesenheit eines Nachweises, der aufzeigt, dass ein ausreichendes Einkommen mittelfristig gesichert erscheint, muss die Gefahr einer zusätzlichen Belastung der öffentlichen Wohlfahrt bejaht werden. Auch die Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG sind insofern vorliegend nicht erfüllt.”
Per i cittadini di paesi terzi (ad esempio i cittadini brasiliani) la LStrI e l'OASA disciplinano il ricongiungimento familiare; l'art. 43 LStrI costituisce la base giuridica per l'esame dei requisiti indicati nel presente articolo.
“3) Le recours devant la chambre administrative peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, ainsi que pour constatation inexacte des faits (art. 61 al. 1 LPA). En revanche, celle-ci ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr – F 2 10, a contrario ; ATA/12/2020 du 7 janvier 2020 consid. 3). 4) Est litigieux le refus de l’OCPM de délivrer une autorisation de séjour à la recourante et le prononcé de son renvoi. Celle-ci ne se prévaut à juste titre plus devant la chambre de céans de l’application de l’ALCP à sa situation, question qui a été tranchée par le TAPI au terme d’un raisonnement fouillé et convaincant auquel il peut être expressément renvoyé. Elle soutient qu’une autorisation de séjour devrait lui être octroyée sur la base des art. 43 LEI, respectivement 8 CEDH. a. Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la loi sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr), qui a alors été renommée LEI, et de l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l’espèce, après le 1er janvier 2019 sont régies par le nouveau droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). b. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. 5) a. Au terme de l’art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité aux conditions cumulatives suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.”
Se si era già fatto esplicito riferimento al rischio di dipendenza dall'assistenza sociale e al mancato adempimento del requisito di cui all'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI, e la persona interessata aveva avuto l'opportunità di presentare osservazioni, le istanze hanno ritenuto non necessaria una nuova concessione del diritto di essere ascoltati davanti al tribunale amministrativo; la procedura poteva essere considerata matura per la decisione.
“Vorliegend stützten beide Vorinstanzen ihre Entscheide massgeblich auf die Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums und die Gefahr einer zukünftigen Abhängigkeit von Sozialhilfeleistungen ab. Zugleich wurde jedoch in beiden vorinstanzlichen Entscheiden festgehalten, dass neben der drohenden Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG auch die Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt sei. Auch bei der erstmaligen Gehörsgewährung vom 9. April 2020 wies das Migrationsamt ausdrücklich auf die Gefahr einer Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und die Nichterfüllung der Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG hin. Die Beschwerdeführerin hatte damit sowohl Veranlassung als auch Gelegenheit, sich auch zu dieser Frage zu äussern. Deshalb erscheint eine nochmalige Gehörsgewährung vor der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung entbehrlich und ist das Verfahren spruchreif. Damit ist die Beschwerde abzuweisen.”
Con riferimento all'art. 43 cpv. 1 LStrI va verificato se i requisiti d'ammissione a seguito del matrimonio risultino manifestamente soddisfatti. In particolare, secondo la giurisprudenza l'art. 43 cpv. 1 lett. a presuppone la convivenza; la mancata sussistenza di questo requisito è spesso considerata un indizio di matrimonio di comodo e può compromettere il diritto al ricongiungimento familiare.
“Sinn und Zweck des Familiennachzuges ist es, das Zusammenleben der Familie zu ermöglichen und rechtlich abzusichern. Entsprechend setzt Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG für das Recht auf Familiennachzug wie erwähnt das Zusammenwohnen voraus. Wenn Ehegatten nicht zusammenwohnen, stellt dies meist ein Indiz für eine Umgehungsehe dar bzw. indiziert, dass nicht das Familienleben im Vordergrund steht (vgl. zum Ganzen auch Spescha, Kommentar zum Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, Art. 42 AIG N. 4).”
Se il rigetto si basa anche sul pericolo di dipendenza dall'assistenza sociale, la persona interessata deve avere la possibilità di presentare osservazioni in merito al requisito in questione ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI; se ciò è già stato fatto espressamente in un'audizione precedente, una nuova concessione del diritto di essere ascoltati può non essere necessaria.
“Vorliegend stützten beide Vorinstanzen ihre Entscheide massgeblich auf die Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums und die Gefahr einer zukünftigen Abhängigkeit von Sozialhilfeleistungen ab. Zugleich wurde jedoch in beiden vorinstanzlichen Entscheiden festgehalten, dass neben der drohenden Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG auch die Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt sei. Auch bei der erstmaligen Gehörsgewährung vom 9. April 2020 wies das Migrationsamt ausdrücklich auf die Gefahr einer Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und die Nichterfüllung der Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG hin. Die Beschwerdeführerin hatte damit sowohl Veranlassung als auch Gelegenheit, sich auch zu dieser Frage zu äussern. Deshalb erscheint eine nochmalige Gehörsgewährung vor der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung entbehrlich und ist das Verfahren spruchreif. Damit ist die Beschwerde abzuweisen.”
Se il permesso di domicilio è stato revocato in via definitiva, non vi è più alcun permesso di domicilio. Tuttavia, gli interessati possono, con un'istanza subordinata, far valere un diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI o richiedere una nuova valutazione, qualora emergano novità rilevanti ai fini della decisione (p. es. matrimonio con una persona stabilmente domiciliata in Svizzera).
“Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Vorliegend hat das Migrationsamt in einem früheren Verfahren die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers widerrufen und ihn aus der Schweiz weggewiesen. Die Verfügung wurde letztinstanzlich vom Bundesgericht bestätigt (Urteil 2C_653/2022 vom 15. September 2022) und erwuchs in Rechtskraft. Es geht mithin nicht um die Weitergeltung einer noch bestehenden Niederlassungsbewilligung (vgl. BGE 146 I 185 E. 4.1; Urteil 2C_1060/2020 vom 19. Februar 2021 E. 4), auf die grundsätzlich ein Anspruch bestünde (dazu BGE 135 II 1 E. 1.2.1; vgl. Urteile 2C_19/2023 vom 20. Juli 2023 E. 1; 2C_889/2021 vom 24. Februar 2022 E. 1; 2C_628/2021 vom 21. Oktober 2021 E. 1). Der Beschwerdeführer verfügt zurzeit weder über eine Niederlassungsbewilligung noch über eine Aufenthaltsbewilligung. Er macht jedoch vor Bundesgericht in einem Eventualbegehren in vertretbarer Weise einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug für ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung) geltend. Ausserdem beruft er sich in vertretbarer Weise auf das Recht auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK. Insoweit ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario).”
“Aufgrund seiner Heirat mit der in der Schweiz wohnhaften Beschwerdeführerin, die im Besitz einer Niederlassungsbewilligung ist, liegt ein entscheiderhebliches Novum vor, weshalb der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Neubeurteilung seines Aufenthaltsstatus in der Schweiz hat. 3. 3.1 Der Familiennachzug von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz richtet sich nach dem AIG, soweit keine anderen Bestimmungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene völkerrechtliche Verträge zur Anwendung kommen (Art. 1 Satz 1 in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG]). 3.2 Zwischen der Schweiz und Nordmazedonien besteht kein auf den vorliegenden Fall anwendbarer Staatsvertrag. 4. 4.1 Das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 (AuG) wurde am 1. Januar 2019 in das heutige Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) umbenannt und hat dabei einzelne Änderungen erfahren. In seiner aktuell gültigen Fassung sieht Art. 43 Abs. 1 AIG vor, dass ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung haben, wenn sie mit diesen zusammenwohnen; eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist; sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind; sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte. Bei Erfüllen der vorgenannten Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung. Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG hält jedoch fest, dass auf Art. 43 AIG gestützte Ansprüche erlöschen, wenn Widerrufsgründe vorliegen. 4.2 Für die Beurteilung des anwendbaren Rechts ist bei der Prüfung von Widerrufsgründen grundsätzlich auf den Zeitpunkt abzustellen, in welchem der betroffene Ausländer von der Einleitung des zum Bewilligungswiderruf führenden Verfahrens in Kenntnis gesetzt wurde (vgl.”
LStrI art. 43 n. 69 Ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI i bambini di età inferiore a dodici anni hanno diritto al rilascio di un permesso di domicilio.
“4 ZGB durch die zuständige Zivilstandsbehörde unbestrittenermassen von einem zivilrechtlich gültigen Eheschluss auszugehen und nachfolgend lediglich noch die sich hieraus ergebenden migrationsrechtlichen Konsequenzen zu erörtern sind. 3. 3.1 3.1.1 Nach Art. 43 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) haben ausländische Ehegatten und Kinder von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Abs. 1 lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Abs. 1 lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Abs. 1 lit. c), die nachzuziehende Person sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann oder sich zumindest zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot angemeldet hat (Abs. 1 lit. d in Verbindung mit Abs. 2) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Abs. 1 lit. e). Kinder unter zwölf Jahren haben überdies Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). 3.1.2 Ein Anspruch auf Familiennachzug kann sich auch aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Achtung des Familienlebens ergeben; auf dieses kann sich im Zusammenhang mit einer Einreise- bzw. Aufenthaltsbewilligung berufen, wer nahe Verwandte mit einem Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat, sofern die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist. 3.1.3 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann dabei auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen.”
“De même, le conjoint du titulaire d’une autorisation d’établissement a droit à cette même autorisation après un séjour légal ininterrompu en Suisse de cinq ans en communauté conjugale et domicile commun s’il remplit les critères d’intégration définis à l’art. 58a LEI (cf. art. 43 al. 5 LEI; il en va de même pour le conjoint d’un ressortissant suisse, cf. art. 42 al. 3 LEI). Ses enfants de moins de 12 ans ont, pour leur part, tout de suite le droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement (cf. art. 43 al. 6 LEI). S’agissant de ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans, ils ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour (cf. art. 43 al. 1 LEI) et l’article 34 LEI s’applique s’agissant de la fixation du délai nécessaire pour qu’ils obtiennent la délivrance de l’autorisation d’établissement (cf. Directives LEI, ch. 6.3.3; v. Caroni/Scheiber/Preisig/Plozza, op. cit., n. 599 pp. 245/246; Martina Caroni, in: Ausländer- und Integrationsgesetz [AIG], op. cit., n. 41 ad ad. 43 LEI). Le point de départ du le délai de cinq ans précité est la date du mariage en Suisse ou, si le mariage a eu lieu à l'étranger, le début de la résidence en Suisse. Le droit du conjoint à la délivrance d’un permis d’établissement, après un séjour régulier et ininterrompu de cinq ans, constitue un droit de présence indépendant de l'existence continue de la communauté conjugale et familiale (Luca Montisano, Das Recht auf Ehe und Familie im Migrationsrecht, Zurich 2019, n. 32 p. 16). Une fois délivré le permis d’établissement, sa présence en Suisse ne dépend plus de celle du conjoint (Peter Bolzli/Lisa Rudin/Sven Gretler, Migrationsrecht, Zurich 2022, p.”
“20), la mère des recourants est au bénéfice d'une autorisation de séjour découlant de son mariage le 19 avril 2018 avec le père des recourants, lui-même titulaire d'une autorisation d'établissement. C'est sur la base de cette autorisation de séjour de la mère des recourants que se pose la question du regroupement familial. 2.2 D'après l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint et les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans d'une personne étrangère titulaire d'une autorisation d'établissement ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), ils disposent d'un logement approprié (let. b), ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c), la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC, RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (art. 43 al. 6 LEI). L'art. 44 LEI règle pour sa part le droit du conjoint et des enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans d'une personne étrangère titulaire d'une autorisation de séjour d'obtenir eux aussi une autorisation de séjour. Les conditions de l'art. 44 al. 1 sont identiques à celles de l'art. 43 al. 1 LEI. 2.3 L'art. 47 LEI, applicable tant en relation avec l'art. 43 qu'avec l'art. 44 LEI, dispose que le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de 12 mois (al. 1). Les délais commencent à courir, pour les membres de la famille d'étrangers, lors de l'octroi de l'autorisation de séjour ou d'établissement ou lors de l'établissement du lien familial (al. 3 let. b). Passé ce délai, le regroupement familial différé n'est autorisé que pour des raisons familiales majeures (al. 4). Au vu de l'art. 51 al. 2 LEI, lorsque la demande de regroupement familial est déposée dans les délais fixés par l'art.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Kinder unter zwölf Jahren haben Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG).”
Per situazioni di status particolari (p. es. apolidi e rifugiati riconosciuti con status di asilo) vanno considerati i fattori connessi allo specifico status e gli obblighi di protezione derivanti dal diritto internazionale. La giurisprudenza ammette che, per tali persone, i requisiti relativi all'indipendenza dall'assistenza sociale possano essere attenuati nel quadro dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“September 2020, 2C_35/2019, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 6.2). In Bezug auf das mutmassliche Einkommen der nachzuziehenden Person sind ein Arbeitsvertrag oder eine zugesicherte Stelle beachtlich (vgl. Spescha, Art. 43 AIG N. 4), aber auch bereits konkrete Bemühungen wie Deutschkurse oder Stellenbewerbungen (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 5.5.2). Bei jungen und gut ausgebildeten ausländischen Staatsangehörigen kann in der Regel erwartet werden, dass sie sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können, selbst wenn sie mit den hiesigen Verhältnissen noch nicht vertraut sind (BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.4; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2). 3.3 Der Ehemann und die Kinder der Beschwerdeführerin sind staatenlos, womit es auf deren finanzielle Situation nicht unmittelbar ankommt (vgl. Art. 23 des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen [SR 0.142.40]). Die Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG wird dadurch nicht ausgeschlossen, wobei den statusspezifischen Umständen und den völkerrechtlichen Schutzverpflichtungen Rechnung zu tragen ist (vgl. bezüglich Flüchtlingen mit Asyl: BGr, 25. Juni 2018, 2C_599/2017, E. 3.2; BGE 139 I 330 E. 3.1 f.). Entsprechend gelten bei der Prüfung eines Familiennachzugsgesuchs eines anerkannten Flüchtlings mit Asylstatus herabgesetzte Anforderungen bezüglich Sozialhilfeunabhängigkeit (BGr, 25. Juni 2018, 2C_599/2017, E. 3.2). Staatenlose Personen verfügen – gleichsam wie anerkannte Flüchtlinge mit Asylstatus – über eine besonders gesicherte Rechtsstellung, weshalb es sich rechtfertigt, auch an die Sozialhilfeunabhängigkeit staatenloser Personen herabgesetzte Anforderungen zu stellen. Diese Herabsetzung der Anforderungen ist vorliegend jedoch nicht entscheidrelevant, zumal der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann – wie nachfolgend aufgezeigt wird – auf längere Sicht ohnehin eine günstige berufliche Prognose zu stellen ist. 3.4 Gemäss den Lohnabrechnungen für den Zeitraum von Januar bis Oktober 2020 erwirtschaftet der Ehemann der Beschwerdeführerin mit zwei Teilzeitstellen als Übersetzer ein Nettoeinkommen von durchschnittlich Fr.”
Prassi: i tribunali verificano concretamente se l'alloggio presentato e definito adeguato alle esigenze corrisponde effettivamente ai requisiti dell'art. 43 cpv. 1 LStrI; un alloggio indicato nel contratto di locazione in un altro Cantone può dare motivo a mettere in dubbio l'idoneità dell'abitazione. Per i bambini di età inferiore ai 12 anni, secondo la prassi sussiste un diritto immediato al rilascio del permesso di domicilio (cfr. art. 43 cpv. 3 LStrI). Inoltre la giurisprudenza ha affrontato la possibilità di requisiti aggiuntivi o di ulteriori punti di verifica nell'ambito dell'applicazione dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG setzt der Nachzug voraus, dass die Nachziehende über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt. Hierzu reichte die Beschwerdeführerin einen Mietvertag ein. Die im eingereichten Mietvertrag bezeichnete Wohnung befindet sich im Kanton Basel-Stadt, wobei der Vertrag keinen Mietzins nennt. Das Gesuch um Familiennachzug wurde aber im Kanton Basel-Landschaft gestellt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin einen Kantonwechsel beabsichtigt. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Beschwerdeführerin eine bedarfsgerechte Wohnung aufweist.”
“.) 2013 (cf. dossier SEM, pièce 82). Il s'est marié le (...) 2015 avec la recourante 2, laquelle a été mise au bénéfice d'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial le 19 février 2018 (cf. dossier SEM, pièces 103 et 144). Dans ces conditions, le regroupement familial doit être envisagé, retenu à juste titre par le SEM sous l'angle de l'art. 43 al. 1 LEI par rapport à l'autorisation d'établissement du père, lequel est le parent regroupant et à qui la demande de regroupement familial doit être rattachée. 4.4 Il convient dès lors d'examiner si la demande de regroupement familial de l'intéressée répond aux exigences de l'art. 43 al. 1 LEI (en relation avec l'art. 47 LEI) et du droit international (art. 8 CEDH ; art. 3 CDE). 5. 5.1 Sous l'angle du droit interne, le regroupement familial sollicité en faveur de membres de la famille d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement est régi par l'art. 43 LEI, qui en fixe les conditions matérielles. En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger ou les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 al. 3 LEI). Ainsi qu'il appert de sa formulation, l'art. 43 LEI est une disposition impérative qui confère au conjoint étranger et aux enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement un droit à la délivrance d'une autorisation de séjour (al. 1) ou d'une autorisation d'établissement (al. 3). 5.2 Le sens et le but de l'introduction de ce système de délais dans la loi sur les étrangers était notamment de faciliter l'intégration des enfants en Suisse, en faisant en sorte que le regroupement familial intervienne le plus tôt possible. En suivant une formation scolaire suffisamment longue sur le territoire helvétique, les intéressés acquièrent en effet les aptitudes linguistiques indispensables à leur intégration.”
“A., Zürich etc. 2014, § 20 N. 13). Anstoss für die Statuierung der zusätzlichen Voraussetzung für den Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG bildete, wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, ein Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2008 (2C_448/2007). Streitgegenstand des genannten Verfahrens bildete ein Gesuch eines im Kanton St. Gallen niederlassungsberechtigten Drittstaatsangehörigen um Bewilligung des Nachzugs seiner Ehegattin und vier gemeinsamer Kinder (E. 1.3). Da das entsprechende Nachzugsgesuch vor Inkrafttreten des Ausländergesetzes vom 16. Januar 2005 (AuG; per 1. Januar 2019 umbenannt in Ausländer- und Integrationsgesetz [AIG]) eingereicht worden war, kamen noch das Bundesgesetz vom 26. Mai 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) und dessen Ausführungserlasse zur Anwendung. Das Bundesgericht führte zunächst im Wesentlichen Folgendes aus: Nach Art. 17 Abs. 2 ANAG habe der Ehegatte eines in der Schweiz niedergelassenen Ausländers Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammenwohnten; ledige Kinder unter 18 Jahren hätten Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung, wenn sie mit ihren Eltern zusammenwohnten.”
Un'iscrizione a un'offerta di sostegno linguistico può — come esposto nella decisione VB.2022.00232 — essere considerata come prova ai sensi dell'art. 43 cpv. 2 LStrI.
“Desgleichen kann die ausländische Person ihre mündlichen Sprachkenntnisse auf diesem Niveau mit einem von den Migrationsbehörden anerkannten Sprachnachweis belegen (vgl. Art. 73a Abs. 2 VZAE; VGr, 18. Februar 2021, VB.2020.00399, E. 2.3 Abs. 1). Die Beschwerdeführerin reichte dem Beschwerdegegner einen "Schlussbericht über den Lernfortschritt" bezüglich eines Deutschkurses ein, den sie im Rahmen der "Erstintegration Durchgangsheim" absolvierte. Daraus geht hervor, dass die Beschwerdeführerin vom 16. bis am 24. August 2021 sowie vom 27. September bis am 29. Oktober 2021 zwei Module auf dem Niveau A1.1 besuchte; ihre Sprachkompetenz im Bereich "Sprechen" wurde mit genügend bewertet. Am 3. August 2022 reichte die Beschwerdeführerin ausserdem eine Anmeldung für eine Prüfung "telc Deutsch A1" am 18. November 2022 ein. Gleichzeitig brachte sie vor, dass sie zur Vorbereitung auf die Prüfung einmal pro Woche einen Deutschkurs der katholischen Kirche besuche. Insgesamt können die von der Beschwerdeführerin eingereichten Dokumente und die von ihr gemachten Ausführungen als Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot (Art. 43 Abs. 2 AIG) qualifiziert werden. 2.5 Insgesamt erfüllt die Beschwerdeführerin somit sämtliche Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG. Folglich ist die Beschwerde gutzuheissen und der Beschwerdegegner anzuweisen, der Beschwerdeführerin eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. 3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 teilweise in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG). Desgleichen hat dieser der Beschwerdeführerin antragsgemäss eine angemessene Parteientschädigung von Fr. 2'000.- für das Rekurs- sowie Fr. 1'500.- für das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die vorliegende Beschwerde nicht lediglich deshalb gutgeheissen wird, weil die Beschwerdeführerin eine (neue) Arbeitszusicherung einreichte (vgl. dazu vorn, E. 2.2.2.2). Denn bereits das im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Schreiben wäre als hinreichende Arbeitszusicherung zu qualifizieren gewesen, zumal dieses auch bereits inhaltlich ausreichend konkret formuliert und überdies von F unterzeichnet war.”
“Weil auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, sofern sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). 2.2 Vorinstanz und Beschwerdegegner verneinten das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. 2.2.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 65 Per la valutazione del rischio di dipendenza dall'assistenza sociale si devono considerare le condizioni pregresse e attuali; l'evoluzione finanziaria probabile va ponderata su un orizzonte di medio-lungo periodo. Non ci si può basare esclusivamente sul reddito del familiare presente; vanno incluse le possibilità finanziarie di tutti i membri della famiglia. Opportunità di lavoro incerte nel breve termine non sono sufficienti; le prospettive di impiego e il reddito da esse atteso devono, con una certa probabilità, risultare garantiti non soltanto nel breve periodo e apparire sostanzialmente realizzabili.
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG setzt der Anspruch ausländischer Ehegatten und lediger Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung voraus, dass sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Art. 43 Abs. 1 lit c AIG verlangt Sozialhilfeunabhängigkeit der nachzuziehenden Person für den Fall des erfolgten Nachzugs (Spescha, a.a.O., Art. 43 N 4). Die Verweigerung des Nachzugs gestützt auf Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG setzt eine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit voraus. Blosse finanzielle Bedenken sowie Hypothesen und pauschalierte Gründe genügen nicht. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn der genannten Bestimmung liegt vor, wenn eine Person bzw. die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenden Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist.”
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bezüglich der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit nach Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG analog auf die Rechtsprechung zur Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG abzustellen (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.5 und 6.1). Demnach ist dieses Kriterium erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3 mit Hinweisen; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_574/2018 vom 15. September 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (Urteile 2C_10/2022 vom 21.”
“a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). 2.2 Nicht strittig ist, dass die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. a, b, d und e AIG erfüllt sind. Ebenso ist die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 Satz 1 AIG gewahrt. 2.3 Die Vorinstanz verneinte jedoch das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. Dabei verwies sie insbesondere auf die Verschuldung des Beschwerdeführers. Diese betrug am 18. Mai 2020 rund Fr. 45'000.-. 2.3.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (BGr, 24.”
Per le domande ai sensi dell'art. 43 LStrI nonché per le decisioni relative alla revoca e al ricongiungimento familiare è aperta la via di ricorso di diritto pubblico; il ricorso in materia di diritto pubblico è pertanto, in linea di principio, ammissibile (cfr. in particolare le considerazioni nelle decisioni citate).
“L'auteur d'un recours déclaré irrecevable pour non-paiement de l'avance de frais dans le délai imparti est habilité à contester l'irrecevabilité par un recours au Tribunal fédéral lorsque l'arrêt au fond de l'autorité intimée aurait pu être déféré à cette autorité (cf. arrêt 2C_523/2019 du 12 novembre 2019 consid. 1.1; cf. aussi ATF 135 II 145 consid. 3.2), ce qu'il convient d'examiner sous l'angle de l'art. 83 LTF. En l'occurrence, il ressort de la décision de l'Office de la population et des migrations du 5 juin 2023 figurant au dossier que la recourante 1 a sollicité pour elle l'octroi d'une autorisation de séjour en vue de mariage avec le recourant 2, titulaire d'une autorisation d'établissement, en application de l'art. 43 LEI. Cette disposition lui conférant un droit potentiel à l'obtention de l'autorisation de séjour, la voie du recours en matière de droit public est donc ouverte (art. 83 let. c ch. 2 LTF a contrario). Le recours constitutionnel subsidiaire est par conséquent irrecevable.”
“Gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung und für den Familiennachzug, sofern diese Bewilligung besteht (Art. 43 AIG), steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG [e contrario]; BGE 135 II 1 E. 1.2.1). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten. Gegen den Entscheid in Bezug auf die Ausreisefrist ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde grundsätzlich zulässig; ob dies im vorliegenden Fall auch zutrifft, ist weiter unten zu klären (E. 6).”
“Mit dem angefochtenen Urteil wird der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers 1 und - als Folge davon - die Verweigerung der Aufenthaltsverlängerung der Beschwerdeführerin 2 bestätigt. Demgemäss richtet sich die Beschwerde in erster Linie gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung; sie ist vorab zu behandeln. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist zulässig (Art. 82 lit. a BGG), weil grundsätzlich ein Anspruch auf den Fortbestand der Niederlassungsbewilligung sowie auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung (Art. 43 AIG und Art. 8 EMRK) gegeben ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario; BGE 135 II 1 E. 1.2.1). Die Beschwerde wurde unter Einhaltung der gesetzlichen Frist (Art. 100 Abs. 1 BGG) und Form (Art. 42 BGG) eingereicht, und die Beschwerdeführer sind zur Erhebung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 63 La disciplina normativa mira a consentire il ricongiungimento familiare in una fase precoce, affinché i bambini, frequentando la scuola in Svizzera per un periodo più lungo, acquisiscano competenze linguistiche e venga così agevolata la loro integrazione.
“Le divorce du recourant 3 et de ladite épouse a été prononcé le (...) 2013 (cf. dossier SEM, pièce 82). Il s'est marié le (...) 2015 avec la recourante 2, laquelle a été mise au bénéfice d'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial le 19 février 2018 (cf. dossier SEM, pièces 103 et 144). Dans ces conditions, le regroupement familial doit être envisagé, retenu à juste titre par le SEM sous l'angle de l'art. 43 al. 1 LEI par rapport à l'autorisation d'établissement du père, lequel est le parent regroupant et à qui la demande de regroupement familial doit être rattachée. 4.4 Il convient dès lors d'examiner si la demande de regroupement familial de l'intéressée répond aux exigences de l'art. 43 al. 1 LEI (en relation avec l'art. 47 LEI) et du droit international (art. 8 CEDH ; art. 3 CDE). 5. 5.1 Sous l'angle du droit interne, le regroupement familial sollicité en faveur de membres de la famille d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement est régi par l'art. 43 LEI, qui en fixe les conditions matérielles. En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger ou les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 al. 3 LEI). Ainsi qu'il appert de sa formulation, l'art. 43 LEI est une disposition impérative qui confère au conjoint étranger et aux enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement un droit à la délivrance d'une autorisation de séjour (al. 1) ou d'une autorisation d'établissement (al. 3). 5.2 Le sens et le but de l'introduction de ce système de délais dans la loi sur les étrangers était notamment de faciliter l'intégration des enfants en Suisse, en faisant en sorte que le regroupement familial intervienne le plus tôt possible.”
“1 LEI par rapport à l'autorisation d'établissement du père, lequel est le parent regroupant et à qui la demande de regroupement familial doit être rattachée. 4.4 Il convient dès lors d'examiner si la demande de regroupement familial de l'intéressée répond aux exigences de l'art. 43 al. 1 LEI (en relation avec l'art. 47 LEI) et du droit international (art. 8 CEDH ; art. 3 CDE). 5. 5.1 Sous l'angle du droit interne, le regroupement familial sollicité en faveur de membres de la famille d'un étranger titulaire d'une autorisation d'établissement est régi par l'art. 43 LEI, qui en fixe les conditions matérielles. En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger ou les enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Les enfants de moins de douze ans ont droit à l'octroi d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 al. 3 LEI). Ainsi qu'il appert de sa formulation, l'art. 43 LEI est une disposition impérative qui confère au conjoint étranger et aux enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans du titulaire d'une autorisation d'établissement un droit à la délivrance d'une autorisation de séjour (al. 1) ou d'une autorisation d'établissement (al. 3). 5.2 Le sens et le but de l'introduction de ce système de délais dans la loi sur les étrangers était notamment de faciliter l'intégration des enfants en Suisse, en faisant en sorte que le regroupement familial intervienne le plus tôt possible. En suivant une formation scolaire suffisamment longue sur le territoire helvétique, les intéressés acquièrent en effet les aptitudes linguistiques indispensables à leur intégration. Les délais en question doivent en outre éviter que des demandes de regroupement familial soient déposées de manière abusive, en faveur d'enfants qui sont sur le point d'atteindre l'âge de travailler (cf. Message concernant la loi sur les étrangers [ci-après: Message LEtr] du 8 mars 2002, FF 2002 3469, spéc.”
Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale, per effetto del divieto di discriminazione previsto dall'art. 2 ALCP/FZA, l'art. 50 LStrI — e, in via sussidiaria, la disciplina dell'art. 43 LStrI — può trovare applicazione anche nei confronti di cittadini di uno Stato UE/AELE, sebbene costoro siano in possesso soltanto di un permesso di soggiorno (UE/AELE) e non di un permesso di domicilio. Ciò vale tuttavia solo fintanto che la persona UE/AELE interessata mantiene il diritto di soggiorno in Svizzera ai sensi delle norme sulla libera circolazione.
“Der geschiedene Ehemann der Beschwerdeführerin ist deutscher Staatsangehöriger, besitzt eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA für die Schweiz und wohnt im gleichen Mehrfamilienhaus wie die Beschwerdeführerin in U.________/SO. In Anwendung des Diskriminierungsverbots gemäss Art. 2 FZA ist Art. 50 Abs. 1 AIG auch im vorliegenden Fall anwendbar, in dem der geschiedene Ehegatte nicht über eine Niederlassungsbewilligung gemäss Art. 43 AIG verfügt (BGE 144 II 1 E. 4.7; vorstehend E. 1.2.2).”
“Le recourant, qui vit séparé d'une ressortissante de l'Union européenne, se prévaut d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur l'art. 50 al. 1 LEI (RS 142.20). Cette disposition confère, à certaines conditions, un droit à la poursuite du séjour après la dissolution de l'union conjugale notamment pour les étrangers qui sont séparés de ressortissants étrangers au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. le renvoi de l'art. 50 LEI à l'art. 43 LEI; arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2018 consid. 3.1). Selon la jurisprudence relative à l'interdiction de la discrimination de l'art. 2 ALCP (RS 0.142.112.681), l'art. 50 al. 1 LEI peut toutefois également être invoquée par l'ancien conjoint d'une ressortissante d'un Etat de l'Union européenne titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE - et non d'une autorisation d'établissement - pour autant que celle-ci puisse encore se prévaloir d'un droit de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2019 consid. 3.1). Dans ce cas de figure, le champ d'application de l'art. 2 ALCP dépend du droit à une autorisation de séjour de l'épouse ressortissante de l'Union européenne; si cette dernière ne dispose plus d'aucun droit de séjour en Suisse, l'art. 2 ALCP ne s'applique pas et le recourant ne peut, partant, pas se prévaloir d'un droit conféré par l'art. 50 LEI (cf. arrêt 2C_490/2021 du 21 juin 2021 consid. 3). Dès lors, si la ressortissante de l'Etat de l'Union européenne a quitté la Suisse et ne bénéficie plus d'aucun droit de séjour, le droit de séjour de son ancien conjoint étranger tombe également (cf.”
“Der Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG setzt voraus, dass der ehemalige Ehegatte der ausländischen Person, die den abgeleiteten nachehelichen Aufenthaltsanspruch geltend macht, das Schweizer Bürgerrecht (vgl. Art. 42 AIG) oder eine Niederlassungsbewilligung (vgl. Art. 43 AIG) besitzt. Dagegen genügt eine Aufenthaltsbewilligung hierzu nicht (vgl. BGE 144 II 1 E. 4.3). Allerdings gilt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu Art. 2 FZA, dass die Angehörigen eines EU-Mitgliedstaats in Bezug auf den Nachzug ihrer Ehegatten nicht schlechter gestellt werden dürfen als Schweizer Bürger. Die ehemaligen Ehegatten von Angehörigen eines EU-Mitgliedstaats sind daher gleich zu behandeln wie die ehemaligen Ehegatten von Schweizer Bürgern. Deshalb ist Art. 50 AIG auch dann anzuwenden, wenn der ehemalige, EU-angehörige Ehegatte lediglich eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und nicht eine Niederlassungsbewilligung besitzt (vgl. BGE 144 II 1 E. 4.7; Urteil 2C_150/2021 vom 27. Dezember 2021 E. 3.1). Weil es aber auch dann um die Nachwirkungen des Familiennachzugsanspruchs des EU-Angehörigen geht, gilt dies bloss, solange dieser selber noch freizügigkeitsrechtlich aufenthaltsberechtigt ist (vgl. BGE 144 II 1 E. 4.7 f.; Urteil 2C_1007/2020 vom 14. Januar 2021 E. 2.4).”
“Der Beschwerdeführer hat die hier interessierende Aufenthaltsbewilligung als Ehegatte einer in der Schweiz aufenthaltsberechtigten EU-Bürgerin gestützt auf Art. 7 lit. d FZA i.V.m. Art. 3 Anhang I FZA erhalten; heute leitet er einen Anspruch auf Verlängerung (bzw. Aufrechterhaltung) seiner Aufenthaltsbewilligung aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ab. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG sieht vor, dass der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach den Art. 42 und Art. 43 AIG weiterbesteht, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind; diese Vorschrift kommt auch im Anwendungsbereich des FZA zum Tragen, und zwar selbst dann, wenn die anspruchsvermittelnde Ex-Ehegattin - wie vorliegend (vgl. Bst. A hiervor) - nur über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt (BGE 144 II 1 E. 4.7; anders würde der Fall liegen, wenn die Ex-Ehegattin ihr Aufenthaltsrecht zwischenzeitlich verloren hätte, vgl. Urteil 2C_812/2020 vom 23. Februar 2021 E. 2.2.1 und 2.2.2). Vorbehalten bleiben Fälle, in denen der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird, namentlich weil die ausländerrechtlichen Vorschriften umgangen werden sollen (Art. 51 Abs. 2 lit. a AIG) bzw. weil die Behörden über das Bestehen einer Ehe getäuscht worden sind (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG).”
LStrI art. 43 n. 61 Nel caso deciso il giudice ha annullato il provvedimento di diniego e ha invitato l'autorità a rilasciare il permesso di soggiorno; l'autorità è stata inoltre incaricata di verificare la realtà dell'attività lavorativa ovvero della convivenza matrimoniale e, se del caso, di adottare eventuali ulteriori provvedimenti.
“43 LEI sont remplies; que, partant, c'est à tort que l'autorité intimée a refusé le regroupement familial au recourant; que le recours, bien fondé, doit dès lors être admis et la décision attaquée annulée, le SPoMi étant invité à octroyer à l'intéressé un permis de séjour; que l'autorité intimée ne manquera toutefois pas de vérifier la réalité de l'activité professionnelle du recourant, respectivement de l'union conjugale, et ne manquera pas, cas échéant, de prendre les décisions qui s'imposent; que, vu l'issue de la procédure, il n'est pas perçu de frais de justice; que la demande d'assistance judiciaire gratuite partielle devient dès lors sans objet; la Cour arrête : I. Le recours (601 2021 156) est admis et la décision litigieuse annulée. Partant, l'autorité intimée est invitée à délivrer un permis de séjour au recourant. II. Il n'est pas perçu de frais de justice. III. La requête (601 2021 157) d'assistance judiciaire gratuite partielle, devenue sans objet, est rayée du rôle. IV. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 20 janvier 2022/ape La Présidente : Le Greffier-stagiaire : 601 2021 156 601 2021 157 601 2021 156 601 2021 157 Art. 8 EMRKart. 8 CEDHart. 8 EMRK 601 2020 120 2C_951/2020 Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 44 AIGart. 44 LEIart. 44 LStrI 2C_914/2020 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI Art. 13 KVart. 13 Cst.art. 13 KV Art. 13 BVart. 13 Cst.art. 13 Costituzione federale della Confederazione Svizzera 2C_309/2021 Art. 43 AIGart. 43 LEIart. 43 LStrI 2C_309/2021 2C_35/2019 2C_574/2018 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 BGE 139 I 330ATF 139 I 330DTF 139 I 330 BGE 122 II 1ATF 122 II 1DTF 122 II 1 2C_502/2020 2C_35/2019 Art. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetzart. 7 Ordonnance fixant les normes de calcul de l'aide matérielle de la loi sur l'aide socialeart. 7 Verordnung über die Richtsätze für die Bemessung der materiellen Hilfe nach dem Sozialhilfegesetz Art. 11 ELGart. 11 LPCart. 11 LPC Art. 43 AIGart. 43 LEIart.”
La concessione del ricongiungimento del coniuge ai sensi dell'art. 43 LStrI è soggetta al divieto di abuso del diritto. Secondo l'art. 51 cpv. 2 LStrI i diritti ai sensi dell'art. 43 LStrI si estinguono se vengono fatti valere in modo abusivo (in particolare per eludere le disposizioni relative all'ammissione e al soggiorno) oppure se sussistono motivi di revoca ai sensi dell'art. 62 LStrI.
“Die Gewährung einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs: So erlöschen nämlich laut Art. 51 Abs. 2 AIG die Ansprüche nach Art. 43 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (lit. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen (lit. b). Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG liegen vor, wenn der Ausländer oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat (lit. a); wenn der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder gegen ihn eine strafrechtliche Massnahme im Sinne der Art. 59-61 AIG oder 64 StGB angeordnet wurde (lit. b); wenn er erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (lit. c); eine mit der Verfügung verbundene Bedingung nicht einhält (lit.”
“oder sich zumindest für ein entsprechendes Sprachförderungsangebot angemeldet haben (Abs. 2), und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen vom 6. Oktober 2006 zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Liegen keine wichtigen Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug vor, muss überdies innert fünf Jahren (nach dem Eheschluss oder der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung an den originär anwesenheitsberechtigten Ehegatten) um den Ehegattennachzug ersucht werden (vgl. Art. 47 Abs. 1, 3 und 4 AIG). Zudem steht die Bewilligung des Ehegattennachzugs unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs und es dürfen keine Widerrufsgründe im Sinne von Art. 62 oder Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Art. 43 AIG in Verbindung mit dessen Art. 51 Abs. 2).”
“Nach Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d), und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. d). Die Gewährung einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs: So erlöschen nämlich laut Art. 51 Abs. 2 AIG die Ansprüche nach den Art. 43 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (lit. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen (lit. b). Widerrufsgründe nach Artikel 62 Abs. 1 AIG stellen unter anderem die Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe oder die Anordnung eines Massnahme im Sinne der Art. 59-61 oder 64 StGB (lit. b), der erhebliche oder wiederholte Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz der im Ausland oder deren Gefährdung sowie die Gefährdung der inneren und äusseren Sicherheit (lit. c.) als auch die Sozialhilfeabhängigkeit des Ausländers oder einer von ihr abhängigen Person (lit.”
Il non dichiarare una relazione parallela intrattenuta all'estero può costituire un motivo di revoca ai sensi dell'art. 62 cpv. 1 lett. a LStrI e, conseguentemente, pregiudicare il diritto a un permesso di soggiorno o di domicilio ai sensi dell'art. 43 LStrI. Secondo la giurisprudenza non sussiste un obbligo generale di divulgazione in assenza di una precisa domanda; rileva piuttosto se i fatti non divulgati siano, alla luce di tutte le circostanze, concretamente rilevanti. La valutazione avviene sulla base di indizi concreti: la nascita di figli extraconiugali o prematrimoniali durante la vigenza del matrimonio è considerata un indizio importante, ma non l'unico. Altri elementi indicativi possono essere, ad esempio, visite regolari, prestazioni economiche o una seconda unione di fatto nel Paese d'origine.
“Gemäss bundesgerichtlicher Praxis trifft die ausländische Person im Bewilligungsverfahren ohne ausdrückliche entsprechende Befragung seitens der Behörden keine generelle Pflicht, auf die Existenz von vor- oder ausserehelichen Kindern im Ausland hinzuweisen. Dies ist nur so weit erforderlich, als deren Existenz für den ausländerrechtlichen Status nicht nur potenziell, sondern aufgrund sämtlicher Umstände auch konkret als wesentlich zu gelten hat (BGE 142 II 265 [= Pra. 106/2017 Nr. 10] E. 3.2; BGr, 17. August 2018, 2C_169/2018, E. 3.3.1, auch zum Folgenden). Ausschlaggebend ist demnach nicht das (alleinige) Verschweigen von vor- oder ausserehelichen Kindern, sondern der dadurch indizierte Verdacht, dass im Heimatland eine parallel gelebte Beziehung bestand, die künftig unter Umgehung von Sinn und Zweck der ausländerrechtlichen Regeln zu einem Familiennachzug führen soll. Das Verschweigen einer Parallelbeziehung im Ausland ist ein Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG, da die ausländische Person damit versucht, die Behörden über den stabilen Charakter ihrer Beziehung zu der in der Schweiz lebenden Person zu täuschen, aufgrund welcher sie gemäss Art. 42 oder Art. 43 AIG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung hat (BGE 142 II 265 [= Pra. 106/2017 Nr. 10] E. 3.2; BGr, 23. Februar 2021, 2C_860/2020, E. 4.3). Die Geburt von ausserehelichen oder vorehelichen Kindern während des Bestehens der Ehe in der Schweiz bildet ein – nicht allein – entscheidendes Indiz in diesem Zusammenhang. Neben der Zeugung gemeinsamer Kinder sind je nachdem zusätzliche andere Hinweise dafür erforderlich, dass tatsächlich eine Zweitbeziehung bestand. Solche können etwa darin liegen, dass sich die Partner regelmässig wechselseitig besuchen, besondere wirtschaftliche Leistungen an den anderen Elternteil erbringen oder eine De-facto-Ehe in der Heimat aufrechterhalten. Entscheidend ist die qualitative Natur der Beziehung, die – parallel zur hiesigen Ehe – im Ausland gelebt wird und zeitverschoben den späteren Familienzusammenschluss in der Schweiz bezweckt (BGr, 17. Mai 2019, 2C_118/2018, E. 4.4 – 20. Juli 2016, 2C_1115/2015, E. 4.2.2; vgl. zum Ganzen auch VGr, 12.”
“Gemäss bundesgerichtlicher Praxis trifft die ausländische Person im Bewilligungsverfahren ohne ausdrückliche entsprechende Befragung seitens der Behörden keine generelle Pflicht, auf die Existenz von vor- oder ausserehelichen Kindern im Ausland hinzuweisen. Dies ist nur so weit erforderlich, als deren Existenz für den ausländerrechtlichen Status nicht nur potenziell, sondern aufgrund sämtlicher Umstände auch konkret als wesentlich zu gelten hat (BGE 142 II 265 [= Pra. 106/2017 Nr. 10] E. 3.2; BGr, 17. August 2018, 2C_169/2018, E. 3.3.1, auch zum Folgenden). Ausschlaggebend ist demnach nicht das (alleinige) Verschweigen von vor- oder ausserehelichen Kindern, sondern der dadurch indizierte Verdacht, dass im Heimatland eine parallel gelebte Beziehung bestand, die künftig unter Umgehung von Sinn und Zweck der ausländerrechtlichen Regeln zu einem Familiennachzug führen soll. Das Verschweigen einer Parallelbeziehung im Ausland ist ein Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG, da die ausländische Person damit versucht, die Behörden über den stabilen Charakter ihrer Beziehung zu der in der Schweiz lebenden Person zu täuschen, aufgrund welcher sie gemäss Art. 42 oder Art. 43 AIG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung hat (BGE 142 II 265 [= Pra. 106/2017 Nr. 10] E. 3.2; BGr, 23. Februar 2021, 2C_860/2020, E. 4.3). Die Geburt von ausserehelichen oder vorehelichen Kindern während des Bestehens der Ehe in der Schweiz bildet ein – nicht allein – entscheidendes Indiz in diesem Zusammenhang. Neben der Zeugung gemeinsamer Kinder sind je nachdem zusätzliche andere Hinweise dafür erforderlich, dass tatsächlich eine Zweitbeziehung bestand. Solche können etwa darin liegen, dass sich die Partner regelmässig wechselseitig besuchen, besondere wirtschaftliche Leistungen an den anderen Elternteil erbringen oder eine De-facto-Ehe in der Heimat aufrechterhalten. Entscheidend ist die qualitative Natur der Beziehung, die – parallel zur hiesigen Ehe – im Ausland gelebt wird und zeitverschoben den späteren Familienzusammenschluss in der Schweiz bezweckt (BGr, 17. Mai 2019, 2C_118/2018, E. 4.4 – 20. Juli 2016, 2C_1115/2015, E. 4.2.2; vgl. zum Ganzen auch VGr, 12.”
“Gemäss bundesgerichtlicher Praxis trifft die ausländische Person im Bewilligungsverfahren ohne ausdrückliche entsprechende Befragung seitens der Behörden dabei keine generelle Pflicht, auf die Existenz von vor- oder ausserehelichen Kindern im Ausland hinzuweisen. Dies ist nur soweit erforderlich, als deren Existenz für den ausländerrechtlichen Status nicht nur potentiell, sondern aufgrund sämtlicher Umstände auch konkret als wesentlich zu gelten hat (BGE 142 II 265 E. 3.2). Ausschlaggebend ist demnach nicht das (alleinige) Verschweigen von vor- oder ausserehelichen Kindern, sondern der dadurch indizierte Verdacht, dass im Heimatland eine parallel gelebte Beziehung bestand (BGr, 17. Mai 2019, 2C_118/2018, E. 4.4 mit Hinweisen, auch zum Folgenden). Das Verschweigen einer Parallelbeziehung im Ausland ist ein Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG, da die ausländische Person damit versucht, die Behörden über den stabilen Charakter ihrer Beziehung zu der in der Schweiz lebenden Person zu täuschen, aufgrund welcher sie gemäss Art. 42 oder Art. 43 AIG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung hat. Die Geburt von ausserehelichen oder vorehelichen Kindern während des Bestehens der Ehe in der Schweiz bildet ein – nicht allein – entscheidendes Indiz in diesem Zusammenhang. 2.2.3 Bei der Beurteilung, ob (in der Schweiz) eine Schein- bzw. Ausländerrechtsehe vorliegt, gilt es weiter zu berücksichtigen, dass eine solche nicht bereits dann gegeben ist, wenn auch ausländerrechtliche Motive den Eheschluss beeinflusst haben. Erforderlich ist vielmehr, dass der Wille zur Führung der Lebensgemeinschaft im Sinn einer auf Dauer angelegten wirtschaftlichen, körperlichen und spirituellen Verbindung zumindest bei einem der Ehepartner fehlt (BGr, 23. Februar 2021, 2C_860/2020, E. 4.4 mit Hinweisen, auch zum Folgenden). Als Indizien für die Annahme einer Ausländerrechtsehe gelten praxisgemäss namentlich ein erheblicher Altersunterschied, unterschiedliche Angaben der Eheleute zum Kennenlernen und zum (gemeinsamen) Tagesablauf, eine unklare Wohnsituation, auffällige Wissenslücken (erstes Treffen, Heiratsantrag, Geburtstagsdatum, usw.”
L'art. 43 LStrI è applicabile solo se la persona di riferimento interessata è in possesso di un permesso di domicilio. In mancanza di tale permesso di domicilio, l'art. 43 non conferisce alcun diritto al rilascio o al rinnovo di un permesso di soggiorno.
“Soweit sich der Beschwerdeführer auf Art. 43 AIG beruft, verschafft ihm diese Bestimmung ebenfalls keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung. Art. 43 AIG regelt den Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ausländischer Ehegatten und lediger Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung. Da die Ehefrau des Beschwerdeführers über keine Niederlassungsbewilligung verfügt, ist diese Bestimmung vorliegend nicht anwendbar. Auch Art. 31 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) verschafft dem Beschwerdeführer keinen Anspruch auf die beantragte Bewilligung. Bei Art. 31 VZAE geht es um eine Ermessensbewilligung; die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist in diesem Zusammenhang deshalb ausgeschlossen (vgl. Urteil 2C_405/2015 vom 23. Oktober 2015 E. 4.2).”
Per l'ammissione davanti al Tribunale federale è sufficiente che la persona interessata dimostri in modo plausibile di avere potenzialmente un diritto al ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Se i presupposti sostanziali di tale diritto sussistono effettivamente, ciò non è una questione di ammissione, bensì oggetto dell'esame di merito.
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, dass die betroffene Person in vertretbarer Weise darlegt, potenziell über einen Bewilligungsanspruch zu verfügen. Ob die Voraussetzungen des Bewilligungsanspruchs tatsächlich vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht offen, da sich der Beschwerdeführer, welcher mit seiner niederlassungsberechtigten Ehefrau und den beiden gemeinsamen Kindern in der Schweiz zusammenwohnt, in vertretbarer Weise auf einen potenziellen Bewilligungsanspruch aus Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 EMRK beruft.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend ausländerrechtliche Bewilligungen nur zulässig, wenn das Bundesrecht oder das Völkerrecht einen Anspruch auf die Bewilligung einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Der Beschwerdeführer kann sich aufgrund der Ehe mit seiner niederlassungsberechtigten Ehefrau in vertretbarer Weise auf einen potenziellen Anspruch auf Familiennachzug bzw. Aufenthalt in der Schweiz gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG und Art. 8 Abs. 1 EMRK (Recht auf Familienleben) berufen. Gleichermassen kann sich die Beschwerdeführerin gestützt auf jene Rechtsgrundlagen darauf berufen, ihren Ehemann in die Schweiz nachzuziehen. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist damit zulässig. Für die hilfsweise erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde bleibt bei dieser Ausgangslage kein Raum (Art. 113 BGG). Auf diese ist nicht einzutreten (Urteil 2C_1057/2022 vom 31. Mai 2023 E. 1.3).”
“1 BGG) und formgerecht (Art. 42 BGG) eingereichte Beschwerde richtet sich gegen das verfahrensabschliessende (Art. 90 BGG) Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Mai 2022 (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG) und betrifft eine Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt, wenn die betroffene Person in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein solcher Anspruch besteht. Ob tatsächlich ein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine materielle Frage und keine Eintretensfrage (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1). Die Beschwerdeführerin verfügt über eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz, womit ein potenzieller Anspruch auf Familiennachzug für ihren Ehemann ausgewiesen ist (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Da die Beschwerdeführer überdies zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten legitimiert sind (Art. 89 Abs. 1 BGG), ist unter Vorbehalt des Nachfolgenden darauf einzutreten.”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Zusammenhang mit Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Ein solcher besteht im vorliegenden Fall gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG (Familiennachzug zu Personen mit Niederlassungsbewilligung) sowie Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV (Schutz des Familien- und Privatlebens). Ob die erforderlichen Bewilligungsvoraussetzungen gegeben sind, ist praxisgemäss eine Frage der materiellen Beurteilung; für das Eintreten genügt, dass - wie hier - ein potentieller Anspruch auf Familiennachzug bzw. Aufenthalt in der Schweiz in vertretbarer Weise dargetan wird (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1).”
Nell'applicazione dell'art. 43 cpv. 1 LStrI occorre considerare la probabile evoluzione finanziaria della famiglia nel lungo periodo. Devono essere valutate le circostanze pregresse e attuali e vanno incluse le possibilità finanziarie di tutti i membri della famiglia.
“Gemäss jüngerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bezüglich der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit nach Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG analog auf die Rechtsprechung zur Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG abzustellen (Urteile 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.5 und 6.1). Danach ist dieses Kriterium erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (Urteile 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3 mit Hinweisen; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_574/2018 vom 15. September 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (Urteile 2C_795/2021 vom 17.”
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, sofern sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). 2.2 Vorinstanz und Beschwerdegegner verneinten das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel. 2.2.1 Mit dem in Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG festgelegten Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit soll sichergestellt werden, dass die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleistet ist und eine (zusätzliche) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindert wird. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen der hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinne müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (BGr, 24.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG hat der ausländische Ehegatte einer Person mit Niederlassungsbewilligung grundsätzlich Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung. Der Rechtsanspruch gilt unter dem Vorbehalt von Erlöschensgründen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG; birgt der Nachzug eines Familienangehörigen die Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit der nachzuziehenden Person oder eine Erhöhung der finanziellen Abhängigkeit der anwesenden Person, kann es sich im öffentlichen Interesse rechtfertigen, von der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für den Familienangehörigen abzusehen (Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG, Urteile 2C_984/2018 vom 7. April 2020 E. 5.2, mit Hinweisen; 2C_834/2016 vom 31. Juli 2017 E. 2.1). Bei diesem Widerrufsgrund geht es in erster Linie darum, eine weitergehende (künftige) Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. Ob dies der Fall sein wird, ist allerdings kaum je mit Sicherheit feststellbar. Es ist daher auf die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung der betroffenen Person und ihrer Familie abzustellen.”
“c), die nachzuziehende Person sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann oder sich zumindest zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot angemeldet hat (Abs. 1 lit. d in Verbindung mit Abs. 2) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Abs. 1 lit. e). Kinder unter zwölf Jahren haben überdies Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). 3.1.2 Ein Anspruch auf Familiennachzug kann sich auch aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Achtung des Familienlebens ergeben; auf dieses kann sich im Zusammenhang mit einer Einreise- bzw. Aufenthaltsbewilligung berufen, wer nahe Verwandte mit einem Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat, sofern die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist. 3.1.3 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann dabei auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Hand zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb finanzielle Möglichkeiten sämtlicher Familienmitglieder miteinzubeziehen. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist (BGr, 21.”
La mancanza di conoscenze linguistiche, l'età avanzata o un reddito presumibilmente insufficiente possono determinare, ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, una prognosi negativa circa l'indipendenza dall'assistenza sociale e perciò escludere i presupposti per il ricongiungimento.
“Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, dass das voraussichtliche Einkommen des Beschwerdeführers den Bedarf der Familie nicht decken könne. Ausserdem sei der Beschwerdeführer bereits 51 Jahre alt und beherrsche die hiesige Sprache nicht (vgl. E. 2.4 angefochtenes Urteil). Die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG sei demnach nicht gegeben. Die Verweigerung des Nachzugs des Beschwerdeführers sei auch verhältnismässig im Sinne von Art. 8 Ziff. 2 EMRK bzw. Art. 96 Abs. 1 AIG.”
“a oben) und rechtsprechungsgemäss die Aufnahme einer zumindest teilzeitlichen Erwerbstätigkeit für alleinerziehende Mütter zumutbar war (vgl. dazu Urteile 2C_891/2021 vom 6. Dezember 2022 E. 4.3.2; 2C_965/2021 vom 5. April 2022 E. 3.4; 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 5.4), hat die Beschwerdeführerin keine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Aufgrund der bisherigen und aktuellen Verhältnisse ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich in der Sozialhilfe "eingerichtet" hat und weder willens noch in der Lage ist, ein weiteres, wenn auch nur teilzeitliches Erwerbseinkommen zu erzielen. Aufgrund des trotz Nachzug des Beschwerdeführers bestehenden Mankos besteht damit die konkrete Gefahr, dass sich auch bei einem Nachzug des Beschwerdeführers die Sozialhilfeabhängigkeit der Familie weiter fortsetzt. Es ist mithin bezüglich der künftigen, finanziellen Entwicklung der Familie auch bei Nachzug des Beschwerdeführers eine negative Prognose zu stellen. Die Bedingung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist demnach nicht erfüllt, weshalb die Voraussetzungen für den Nachzug des Beschwerdeführers gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht gegeben sind.”
Nel riesame dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, i criteri elaborati per la valutazione dell'indipendenza dall'assistenza sociale (lett. c) possono essere applicati per analogia anche alla valutazione della mancata percezione di prestazioni complementari (lett. e). Occorre tuttavia considerare che l'aiuto sociale e le prestazioni complementari non sono equiparabili sotto tutti gli aspetti; in particolare, la situazione finanziaria dei beneficiari di rendite AI di norma non può essere modificata. Inoltre, va esaminata, caso per caso, la proporzionalità di un eventuale intervento nel diritto alla protezione della vita privata e familiare.
“Es ergibt sich, dass Art. 43 Abs. 1 lit. c und e AIG die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleisten und eine zusätzliche Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindern sollen. Mit Blick auf Sinn und Zweck von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG und auf dessen Entstehungsgeschichte sowie gestützt auf die zitierte Rechtsprechung ist mit der Vorinstanz und dem SEM davon auszugehen, dass die für die Beurteilung der Fürsorgeunabhängigkeit (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG) entwickelten Kriterien sinngemäss bei der Prüfung der Voraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen herangezogen werden können (vgl. auch E. 2.6.3 des angefochtenen Urteils). Dabei ist jedoch auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass Fürsorgeleistungen und Ergänzungsleistungen nach dem Gesagten nicht in jeder Hinsicht gleichzustellen sind (vgl. E. 5.1 hiervor). Insbesondere gilt es zu berücksichtigen, dass es Personen, die Anspruch auf eine IV-Rente haben, in aller Regel nicht möglich ist, etwas an ihrer finanziellen Situation zu ändern. Schliesslich hat ein allfälliger Eingriff in das Recht auf Schutz des Privat- und Familienlebens (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 Ziff. 1 EMRK) auch im Falle des Bezugs von Ergänzungsleistungen verhältnismässig zu sein.”
“Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Ergänzungs- und Sozialhilfeleistungen bestehe immerhin insoweit, als beides staatliche Leistungen seien, die aus Steuermitteln finanziert würden und somit zulasten der Öffentlichkeit gingen. Weiter geht das Bundesgericht auf die Entstehungsgeschichte der neuen Bestimmung ein. Den parlamentarischen Beratungen lasse sich klar entnehmen, dass vom Gesetzgeber eine Gleichbehandlung von Sozialhilfe- und Ergänzungsleistungsbezügern im Hinblick auf den Familiennachzug beabsichtigt worden sei bzw. dass beide Konstellationen Hinderungsgründe für den Familiennachzug darstellen sollten. Demgegenüber lasse sich den Materialien nicht entnehmen, dass der Gesetzgeber die Prüfung der genügenden finanziellen Mittel beim Bezug von Ergänzungsleistungen anders oder strenger habe handhaben wollen als bei der Sozialhilfeabhängigkeit oder dass er eine Verletzung verfassungs- und völkerrechtlicher Garantien bewusst in Kauf genommen habe (E. 5.4). Daraus ergebe sich, dass Art. 43 Abs. 1 lit. c und e AIG die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleisten und eine zusätzliche Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindern sollten. Mit Blick auf Sinn und Zweck von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG und auf dessen Entstehungsgeschichte sowie gestützt auf die Rechtsprechung sei davon auszugehen, dass die für die Beurteilung der Fürsorgeunabhängigkeit (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG) entwickelten Kriterien sinngemäss bei der Prüfung der Voraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen herangezogen werden könnten. Dabei sei jedoch auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass Fürsorgeleistungen und Ergänzungsleistungen wie vorgängig erwähnt nicht in jeder Hinsicht gleichzustellen seien. Insbesondere gelte es zu berücksichtigen, dass es Personen, die Anspruch auf eine IV-Rente hätten, in aller Regel nicht möglich sei, etwas an ihrer finanziellen Situation zu ändern. Schliesslich habe ein allfälliger Eingriff in das Recht auf Schutz des Privat- und Familienlebens auch im Falle des Bezugs von Ergänzungsleistungen verhältnismässig zu sein (E. 5.5). Das Bundesgericht stellt danach im konkreten Anwendungsfall den gemäss den Sozialhilferichtlinien bemessenen inskünftigen Gesamtbedarf des Ehepaars dem gegenwärtigen Einkommen des Ehemanns (IV-Rente, Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistungen) gegenüber (E.”
“Zusammengefasst ergibt sich, dass Art. 43 Abs. 1 lit. c und e AIG die finanzielle Selbständigkeit der Familie gewährleisten und eine zusätzliche Belastung der öffentlichen Wohlfahrt verhindern sollen. Mit Blick auf Sinn und Zweck von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG und auf dessen Entstehungsgeschichte ist davon auszugehen, dass die für die Beurteilung der Fürsorgeunabhängigkeit (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG) entwickelten Kriterien sinngemäss bei der Prüfung der Voraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen herangezogen werden können. Dabei ist jedoch auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass Fürsorgeleistungen und Ergänzungsleistungen nach dem Gesagten nicht in jeder Hinsicht gleichzustellen sind. Insbesondere gilt es zu berücksichtigen, dass es Personen, die Anspruch auf eine IV-Rente haben, in aller Regel nicht möglich ist, etwas an ihrer finanziellen Situation zu ändern. Schliesslich hat ein allfälliger Eingriff in das Recht auf Schutz des Privat- und Familienlebens (Art. 13 Abs. 1 BV; Art. 8 Ziff. 1 EMRK) auch im Falle des Bezugs von Ergänzungsleistungen verhältnismässig zu sein (BGr, 2. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 5.5 mit Hinweisen).”
LStrI art. 43 n. 53 Il diritto del coniuge straniero può venire meno se la persona UE/AELS non può più far valere un diritto di soggiorno; se tale persona non ha più il diritto di soggiorno in Svizzera (ad es. perché non soddisfa più i requisiti per un diritto di soggiorno o perché ha lasciato la Svizzera), secondo la giurisprudenza viene meno anche il diritto derivato del coniuge fondato su di essa.
“2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Selon la jurisprudence, il suffit qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que le recours échappe à la clause d'irrecevabilité de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF (cf. ATF 147 I 89 consid. 1.1.1), la question de savoir si les conditions d'un tel droit sont effectivement réunies relevant du fond (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.1). En l'occurrence, le recourant, qui vit séparé d'une ressortissante européenne titulaire d'une autorisation de séjour, se prévaut de l'art. 50 LEI (RS 142.20). Cette disposition confère à certaines conditions un droit à la poursuite du séjour après la dissolution de l'union aux étrangers qui sont séparés de ressortissants suisses (cf. art. 42 LEI) ou d'étrangers au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 LEI). Elle peut également être invoquée par l'ex-conjoint d'un ressortissant d'un État de l'Union européenne (UE) ou d'un État membre de l'Association européenne de libre-échange (AELE) titulaire d'une autorisation de séjour, pour autant que celui-ci puisse encore se prévaloir d'un droit de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêts 2C_649/2022 du 14 février 2023 consid. 3; 2C_96/2022 du 16 août 2022 consid. 1.1). Dans l'arrêt attaqué, l'instance précédente a indiqué qu'il semblait que l'épouse du recourant était repartie vivre au Portugal en octobre 2022, puis qu'on ignorait si celle-ci était revenue en Suisse, laissant ainsi ouvert le point de savoir si elle pouvait encore se prévaloir d'un droit de séjour. Faute d'éléments de fait clairement établis, le Tribunal fédéral partira du principe, favorable au recourant, qu'il invoque de manière défendable l'éventualité d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur l'art. 50 LEI, applicable en vertu de l'art.”
“Le recourant, qui vit séparé d'une ressortissante de l'Union européenne, se prévaut d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur l'art. 50 al. 1 LEI (RS 142.20). Cette disposition confère, à certaines conditions, un droit à la poursuite du séjour après la dissolution de l'union conjugale notamment pour les étrangers qui sont séparés de ressortissants étrangers au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. le renvoi de l'art. 50 LEI à l'art. 43 LEI; arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2018 consid. 3.1). Selon la jurisprudence relative à l'interdiction de la discrimination de l'art. 2 ALCP (RS 0.142.112.681), l'art. 50 al. 1 LEI peut toutefois également être invoquée par l'ancien conjoint d'une ressortissante d'un Etat de l'Union européenne titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE - et non d'une autorisation d'établissement - pour autant que celle-ci puisse encore se prévaloir d'un droit de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2019 consid. 3.1). Dans ce cas de figure, le champ d'application de l'art. 2 ALCP dépend du droit à une autorisation de séjour de l'épouse ressortissante de l'Union européenne; si cette dernière ne dispose plus d'aucun droit de séjour en Suisse, l'art. 2 ALCP ne s'applique pas et le recourant ne peut, partant, pas se prévaloir d'un droit conféré par l'art. 50 LEI (cf. arrêt 2C_490/2021 du 21 juin 2021 consid. 3). Dès lors, si la ressortissante de l'Etat de l'Union européenne a quitté la Suisse et ne bénéficie plus d'aucun droit de séjour, le droit de séjour de son ancien conjoint étranger tombe également (cf.”
“Le recourant, qui vit séparé d'une ressortissante de l'Union européenne, se prévaut d'un droit à la prolongation de son autorisation de séjour fondé sur l'art. 50 al. 1 LEI (RS 142.20). Cette disposition confère, à certaines conditions, un droit à la poursuite du séjour après la dissolution de l'union conjugale notamment pour les étrangers qui sont séparés de ressortissants étrangers au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. le renvoi de l'art. 50 LEI à l'art. 43 LEI; arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2018 consid. 3.1). Selon la jurisprudence relative à l'interdiction de la discrimination de l'art. 2 ALCP (RS 0.142.112.681), l'art. 50 al. 1 LEI peut toutefois également être invoquée par l'ancien conjoint d'une ressortissante d'un Etat de l'Union européenne titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE - et non d'une autorisation d'établissement - pour autant que celle-ci puisse encore se prévaloir d'un droit de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2019 consid. 3.1). Dans ce cas de figure, le champ d'application de l'art. 2 ALCP dépend du droit à une autorisation de séjour de l'épouse ressortissante de l'Union européenne; si cette dernière ne dispose plus d'aucun droit de séjour en Suisse, l'art. 2 ALCP ne s'applique pas et le recourant ne peut, partant, pas se prévaloir d'un droit conféré par l'art. 50 LEI (cf. arrêt 2C_490/2021 du 21 juin 2021 consid. 3). Dès lors, si la ressortissante de l'Etat de l'Union européenne a quitté la Suisse et ne bénéficie plus d'aucun droit de séjour, le droit de séjour de son ancien conjoint étranger tombe également (cf.”
Il caso di difficoltà successiva al matrimonio (art. 50 cpv. 1 lett. b LStrI) si ricollega al diritto di presenza derivato ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. Nella sua valutazione va effettuata una ponderazione complessiva di tutte le circostanze del singolo caso. Tra i criteri da considerare figurano in particolare l'integrazione, i rapporti familiari, la durata della permanenza, lo stato di salute, la situazione finanziaria e la possibilità di reinserimento nel Paese d'origine.
“2 AIG sind sämtliche Aspekte des Einzelfalls mitzuberücksichtigen (BGE 138 II 229 E. 3.1). Dazu zählen die Integration der ausländischen Person, die Familienverhältnisse, die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz, der Gesundheitszustand, die finanziellen Verhältnisse und die Möglichkeit der Wiedereingliederung im Herkunftsland (Art. 31 Abs. 1 der Verordnung über die Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; Urteile 2C_99/2024 vom 26. Juli 2024 E. 3.2.1; 2C_435/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 6.1; 2C_827/2022 vom 31. März 2023 E. 3.3). Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat, und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre. Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalls eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (vgl. zum Ganzen BGE 138 II 229 E. 3.1; Urteile 2C_435/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 6.1; 2C_827/2022 vom 31. März 2023 E. 3.3).”
“Neben Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG (Ehedauer und erfolgreiche Integration) sieht das Gesetz als nachehelichen ausländerrechtlichen Härtefall einen Rechtsanspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung vor, wenn "wichtige persönliche Gründe" einen "weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen" (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG). Dabei geht es darum, Härtefälle bei der Bewilligungsverlängerung nach der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft zu vermeiden (BGE 138 II 393 E. 3.1; 137 II 345 E. 3.2.1; 136 II 1 E. 5.3; Urteile 2C_10/2023 vom 31. Mai 2023 E. 3.2; 2C_47/2023 vom 31. März 2023 E. 3.3). Der nacheheliche Härtefall knüpft an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an; bei der Beurteilung der "wichtigen persönlichen Gründe" sind in der Folge aber sämtliche Umstände des Einzelfalles mitzuberücksichtigen.”
“Neben Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG (Ehedauer und erfolgreiche Integration) sieht das Gesetz als nachehelichen ausländerrechtlichen Härtefall einen Rechtsanspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung vor, wenn "wichtige persönliche Gründe" einen "weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen" (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG). Dabei geht es darum, Härtefälle bei der Bewilligungsverlängerung nach der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft zu vermeiden (BGE 138 II 393 E. 3.1; 137 II 345 E. 3.2.1; BGE 136 II 1 E. 5.3; Urteil 2C_47/2023 vom 31. März 2023 E. 3.3). Der nacheheliche Härtefall knüpft an den abgeleiteten Anwesenheitsanspruch nach Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 AIG an; bei der Beurteilung der "wichtigen persönlichen Gründe" sind in der Folge aber sämtliche Umstände des Einzelfalles mitzuberücksichtigen (Urteil 2C_10/2023 vom 31. Mai 2023 E. 3.2).”
Dopo lo scioglimento del matrimonio il diritto alla concessione o al rinnovo del permesso di soggiorno secondo l'art. 43 cpv. 1 LStrI può perdurare se sono soddisfatte due condizioni cumulative: in primo luogo, la convivenza matrimoniale effettivamente vissuta in Svizzera sia durata almeno tre anni; in secondo luogo, siano soddisfatti i criteri di integrazione di cui all'art. 58a LStrI. Il termine di tre anni si calcola in base alla durata della convivenza effettiva in Svizzera.
“Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). 2. 2.1 2.1.1 Gemäss Art. 43 Abs. 1 f. des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie weder auf Sozialhilfe angewiesen sind noch Ergänzungsleistungen beziehen oder beziehen könnten und sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zumindest zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot angemeldet haben. 2.1.2 Nach Auflösung der Ehegemeinschaft besteht gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 AIG ein entsprechender Bewilligungsanspruch weiter, wenn die in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und kumulativ eine erfolgreiche Integration besteht (so die bis Ende 2018 gültige Fassung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG) bzw. die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (so die seit dem 1. Januar 2019 geltende und materiell gleichwertige Fassung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG, ausführlich dazu VGr, 17. April 2019, VB.2018.00796, E. 4.3). 2.1.3 Die im Ausland verbrachte Zeit ist grundsätzlich unabhängig vom Vorliegen wichtiger Gründe für eine vorübergehende Trennung im Sinn von Art. 49 AIG in Verbindung mit Art. 76 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) und dem Fortbestand der ehelichen Gemeinschaft nicht an die Dreijahresfrist anzurechnen, da in dieser Zeit auch keine Integrationsleistungen in der Schweiz stattgefunden haben (VGr, 3. Februar 2021, VB.2020.00650, E. 3). Ebenso wenig sind mehrere aufeinanderfolgende Ehegemeinschaften von kürzerer Dauer zusammenzurechnen, selbst wenn sie dieselben Ehepartner betreffen (vgl.”
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AIG). Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Die beiden Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 140 II 289 E. 3.8). Die Vorinstanz betrachtete die Dreijahresfrist als grundsätzlich erreicht; umstritten ist, ob der Beschwerdeführer die Integrationskriterien erfüllt.”
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung, solange sie zusammenleben und eine Reihe weiterer Voraussetzungen erfüllt ist (Art. 43 Abs. 1 AIG). Nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch aus Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien des Art. 58a AIG erfüllt sind (Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 Bst. b AIG; sog. "nachehelicher Härtefall"). Gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG erlöschen die Ansprüche aus Art. 43 und 50 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (Bst. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 oder 63 Abs. 2 AIG vorliegen (Bst. b).”
“1; 133 III 614 consid. 5). L'absence de chances de succès peut résulter des faits ou du droit. L'assistance sera refusée s'il apparaît d'emblée que les faits pertinents allégués sont invraisemblables ou ne pourront pas être prouvés (arrêt du Tribunal fédéral 4A_614/2015 du 25 avril 2016 consid. 3.2). 4. 4.1. Le 1er janvier 2019, est entrée en vigueur une modification de la loi fédérale sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr), devenue la LEI. Conformément à la jurisprudence du Tribunal fédéral (arrêts du Tribunal fédéral 2C_841/2019 du 11 octobre 2019 consid. 3; 2C_737/2019 du 27 septembre 2019 consid. 4.1), les demandes déposées avant le 1er janvier 2019 sont régies par l'ancien droit, étant précisé que la plupart des dispositions de la LEI sont demeurées identiques. En l'occurrence, les demandes ayant été formées les 14 mai 2013 et 13 juin 2018, le dossier de la recourante est soumis aux dispositions de la LEI dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2018. 4.2. En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement a droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui. Cette disposition requiert non seulement le mariage des époux, mais aussi leur ménage commun (ATF 136 II 113 consid. 3.2). 4.3. Selon l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après la dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l'art. 43 LEI subsiste si l'union conjugale a duré au moins trois ans et que l'intégration est réussie. L'union conjugale suppose le mariage en tant que condition formelle ainsi que la vie commune des époux, sous réserve des exceptions de l'art. 49 LEI (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid. 3.1; 2C_416/2009 du 8 septembre 2009 consid. 2.1.2; ATA/15/2018 du 9 janvier 2018 consid. 9a et les références citées). La limite légale de trois ans se calcule en fonction de la durée pendant laquelle les époux ont fait ménage commun en Suisse (ATF 136 II 113 consid.”
“3 En l’espèce, bien que les conclusions de la recourante ne ressortent pas expressément de l’acte de recours, on comprend qu’elle conteste la décision de l'intimé du 1er février 2022 et souhaite son annulation. Le recours est ainsi recevable. 2. 2.1 Le litige porte sur la conformité au droit du refus de prolonger l'autorisation de séjour de la recourante et du prononcé de son renvoi de Suisse. 2.2 Le 1er janvier 2019, est entrée en vigueur une modification de la loi fédérale sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr), devenue la LEI, étant précisé que la plupart des dispositions de la LEI sont demeurées identiques. 2.3 La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Congo. 3. 3.1 Aux termes de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement a droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition notamment de vivre en ménage commun avec lui. Toutefois et compte tenu de la séparation du couple, avant le décès de l’ex-époux de la recourante, les dispositions relatives à la dissolution de la famille s'appliquent à sa situation juridique actuelle (art. 50 LEI et ss). 3.2 Selon l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu notamment de l'art. 43 LEI subsiste lorsque l'union conjugale a duré au moins 3 ans et que l'intégration est réussie. La limite légale de 3 ans se calcule en fonction de la durée pendant laquelle les époux ont fait ménage commun en Suisse (ATF 136 II 113 consid. 3.3.5 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1111/2015 du 9 mai 2016 consid. 4.1), soit depuis la date du mariage, à condition que la cohabitation ait lieu en Suisse, jusqu'à ce que les époux cessent d'habiter sous le même toit (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid.”
LStrI art. 43 n. 50 Il diritto non sussiste se le persone che chiedono il ricongiungimento dipendono dall'assistenza sociale.
“A teneur de l'art. 42 al. 1 LEI, le conjoint d'un ressortissant suisse ainsi que ses enfants célibataires de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité à condition de vivre en ménage commun avec lui. Selon l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation d'établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité s'ils vivent en ménage commun avec lui et ne dépendent pas de l'aide sociale notamment. Dans ce contexte, la demande de regroupement familial, qu'elle se fonde sur l'art. 42 al. 1 ou sur l'art. 43 al. 1 LEI, doit être présentée dans les délais fixés à l'art. 47 LEI, à savoir, en ce qui concerne le conjoint, dans un délai de cinq ans (al. 1). L'art. 47 al. 3 LEI précise en outre que, eu égard aux membres de la famille de ressortissants suisses, ce délai commence à courir au moment de l'entrée en Suisse ou de l'établissement du lien familial (let.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit.”
“Ausländische minderjährige Kinder von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit.”
La durata matrimoniale di cinque anni può essere valutata, ai sensi dell'art. 43 cpv. 5 LStrI, quale indizio di un matrimonio di comodo; la giurisprudenza non ritiene arbitraria una siffatta valutazione.
“Sodann ist dem Beschwerdeführer zwar Recht zu geben, dass er (bei Unterstellung eines echten Ehewillens) grundsätzlich schon nach drei Ehejahren einen Anspruch auf eine eigenständige Aufenthaltsbewilligung hätte geltend machen können (vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG); für eine unbefristete Niederlassungsbewilligung, die unter den Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Familiennachzug mit sich bringt, bedurfte es jedoch fünf Ehejahre (vgl. Art. 43 Abs. 5 AIG). Angesichts dessen erscheint es entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht willkürlich, dass die Vorinstanz die fünfjährige Ehedauer als Indiz für eine Scheinehe betrachtete. Das für eine Scheinehe sprechende Gesamtbild vermag der Beschwerdeführer auch nicht damit in Frage zu stellen, dass er vorbringt, die Ex-Ehefrau habe ihm nach der "Affäre" eine zweite Chance gegeben, die Widersprüche und Wissenslücken in ihren Befragungen seien auf sprachliche Schwierigkeiten sowie die Stresssituation am Tag der Polizeikontrolle zurückzuführen und die Abwesenheit naher Verwandter an der Hochzeit sei familiären und finanziellen Gründen geschuldet - ohne jedoch zu erklären, wieso die Hochzeit unter den gegebenen Umständen nicht in Serbien statt in der Schweiz gefeiert wurde.”
Dopo lo scioglimento del matrimonio il diritto previsto dall'art. 43 LStrI alla prosecuzione del permesso di soggiorno sussiste solo se il matrimonio è durato almeno tre anni e sono soddisfatti i criteri d'integrazione di cui all'art. 58a LStrI. Nel valutare l'integrazione vanno considerate in particolare le competenze linguistiche nonché la partecipazione alla vita economica o la frequenza di percorsi formativi.
“Ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 AIG). Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft der Anspruch des Ehegatten nach Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Die beiden Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 140 II 289 E. 3.8). Die Vorinstanz betrachtete die Dreijahresfrist als grundsätzlich erreicht; umstritten ist, ob der Beschwerdeführer die Integrationskriterien erfüllt.”
“Nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder von Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 43 AIG) auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Art. 58a Abs. 1 AIG bestimmt, dass bei der Beurteilung der Integration die zuständige Behörde folgende Kriterien berücksichtigt: die Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (lit. a); die Respektierung der Werte der Bundesverfassung (lit. b); die Sprachkompetenzen (lit. c); und die Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung (lit. d). Der Situation von Personen, welche die Integrationskriterien von Absatz 1 Buchstaben c und d aufgrund einer Behinderung oder Krankheit oder anderen gewichtigen persönlichen Umständen nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen erfüllen können, ist angemessen Rechnung zu tragen (Art. 58a Abs. 2 AIG). Art. 77a ff. der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201); in der Fassung vom 15. August 2018, in Kraft seit 1.”
Documentazione contrattuale di locazione incompleta o non comprovata in modo convincente (p. es. pagina del contratto mancante con le firme, mancata indicazione del canone di locazione o cantone di residenza divergente) può far sorgere dubbi sull'effettiva esistenza o idoneità di un alloggio adeguato alle esigenze e comporta che il criterio dell'alloggio adeguato alle esigenze ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI non sia ritenuto soddisfatto.
“Es ist grundsätzlich unbestritten, dass, wenn der Beschwerdeführer und seine Frau mit ihrer Tochter und den weiteren zwei Kindern der Ehefrau zukünftig in einer Dreizimmerwohnung leben würden, diese dem Gesagten nach nicht bedarfsgerecht wäre. Der Beschwerdeführer vermag in seiner Beschwerde die Behauptung, dass seine Frau mit den Kindern tatsächlich in einer Vierzimmerwohnung lebe, nicht überzeugend zu belegen. So handelt es sich beim von ihm eingereichten Dokument zur Belegung dieses Mietverhältnisses lediglich um die erste Seite eines Mietvertrages. Hingegen fehlt die zweite Seite, wo insbesondere auch die Unterschrift des Mieters und des Vermieters entnommen werden könnte. Es sei an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass es Sache des anwaltlich vertretenen Beschwerdeführers ist, schlüssig nachzuweisen, dass die angegebene Vierzimmerwohnung tatsächlich vorhanden und ab dem angegebenen Datum von ihm bzw. seiner Ehefrau gemietet wird. Damit ist ein weiteres für den Familiennachzug erforderliches kumulatives Kriterium, nämlich das Kriterium der bedarfsgerechten Wohnung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG, vorliegend nicht erfüllt.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG setzt der Nachzug voraus, dass die Nachziehende über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt. Hierzu reichte die Beschwerdeführerin einen Mietvertag ein. Die im eingereichten Mietvertrag bezeichnete Wohnung befindet sich im Kanton Basel-Stadt, wobei der Vertrag keinen Mietzins nennt. Das Gesuch um Familiennachzug wurde aber im Kanton Basel-Landschaft gestellt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin einen Kantonwechsel beabsichtigt. Deshalb stellt sich die Frage, ob die Beschwerdeführerin eine bedarfsgerechte Wohnung aufweist.”
Le condizioni indicate nell'art. 43 cpv. 1 LStrI devono essere adempiute cumulativamente. Tra queste figurano in particolare: la convivenza, un alloggio adeguato alle necessità, l'indipendenza dall'assistenza sociale (assenza di un pericolo concreto di dipendenza dall'assistenza sociale ovvero assenza di una probabilità sufficiente di percepire prestazioni complementari) e la capacità di comunicare nella lingua nazionale parlata nel luogo di domicilio. La mancanza di competenze linguistiche può, a seconda della configurazione del caso, influenzare il diritto.
“1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Schutz des Familienlebens, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3, 130 II 281 E. 3.1; BGr, 5. April 2016, 2C_281/2016, E. 2.2; VGr, 5. Februar 2020, VB.2019.00650, E. 3.1). 2.1.2 Voraussetzung des Nachzugsanspruchs aus Art. 43 Abs. 1 AIG ist, dass die nachzuziehende Person mit der nachziehenden Person zusammenwohnt (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist (lit. c), die nachzuziehende Person sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). 2.1.3 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen durch die bei der Sachverhaltserstellung mitwirkungspflichtigen Eheleute im bereits dargelegten Sinn nach Art.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Bewilligung des Familiennachzugs, wenn sie mit dieser Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG in der vorliegend anwendbaren Fassung vom 16. Dezember 2016 (in Kraft seit 1. Januar 2019; zum anwendbaren Recht vgl. E. 7 unten) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Sprache verständigen können (lit.”
“Das SEM bringt vor, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie die Voraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG als erfüllt erachtet habe. Zwar geht auch das SEM davon aus, dass das Kriterium der fehlenden Ergänzungsleistungsabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nach dem gleichen Massstab zu beurteilen sei wie jenes der fehlenden Sozialhilfeabhängigkeit i.S.v. Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG. Im Gegensatz zum Verwaltungsgericht ist es jedoch der Auffassung, dass die wirtschaftliche Situation des Beschwerdegegners und seiner Verlobten nicht als hinreichend gesichert erachtet werden könne, um im Fall des Nachzugs der Partnerin eine auf Dauer ins Gewicht fallende Ergänzungsleistungsabhängigkeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit auszuschliessen. Zur Begründung führt das SEM insbesondere aus, für die Verlobte des Beschwerdegegners liege keine schriftliche Bestätigung für eine Anstellung vor. Zudem verfüge sie über keine Deutschkenntnisse und habe keine qualifizierte Ausbildung abgeschlossen.”
“Damit ist zumindest die Nachzugsbedingung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt und es kann offenbleiben, ob die übrigen Nachzugsbedingungen – namentlich die Anforderungen an die Sprachkenntnisse bzw. die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot (die Beschwerdeführerin hat nur wenige Stunden einen Deutschkurs für Anfänger besucht) – erfüllt sind. Ebenso kann offenbleiben, ob nicht auch die Schuldenwirtschaft des Ehegatten einem Nachzug entgegenstehen könnte (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 lit. b der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE]), womit auch nicht weiter zu klären ist, ob die Schulden des Ehemannes mutwillig angehäuft wurden.”
In caso di pretese ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI, nella valutazione del pericolo concreto di dipendenza dall'assistenza sociale va inclusa anche la prevedibile possibilità di occupazione del coniuge straniero; ciò può comportare che si neghi l'esistenza di un pericolo concreto di dipendenza dall'assistenza sociale.
“c AIG nur voraussetzt, dass die Ausländerin oder eine Person, für die sie zu sorgen hat, nicht dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen ist, ergibt sich zweifelsfrei, dass die Anforderungen an die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit beim Familiennachzug von ausländischen Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern deutlich höher sind als beim Familiennachzug von ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung. Dass das Erfordernis des konkreten Belegs der Erwerbsmöglichkeit und des damit verbundenen Einkommens bei der Prüfung des Anspruchs gemäss Art. 42 Abs. 1 AIG auf erstmalige Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zumindest in Fällen, in denen die Ausländerin und die Personen, für die sie zu sorgen hat, noch nicht in erheblichem Mass Sozialhilfeleistungen bezogen haben, keine Anwendung finden kann, wird durch Urteile des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts bestätigt. In einem Fall, in dem ein ausländischer Ehegatte einer Ausländerin mit Niederlassungsbewilligung gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Familiennachzug geltend machte, verneinte das Bundesgericht eine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG, weil die voraussichtliche Erwerbsmöglichkeit des Ehemanns einzubeziehen sei. Dies begründete es damit, dass keine konkreten Anhaltspunkte bestünden, dass er keine Stelle werde finden können, und dass von einem jungen, gut ausgebildeten Tunesier erwartet werden könne, dass er sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen könne. In diesem Fall bescheinigten zwar mehrere Arbeitsvermittlungsfirmen das Bestehen einer grundsätzlichen Arbeitsmöglichkeit. Diesem Umstand mass das Bundesgericht aber offensichtlich kein entscheidendes Gewicht bei (vgl. BGer 2C_184/2018 vom 16. August 2018 E. 2.4). In einem Fall, in dem die ausländische Ehegattin eines Schweizers gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung geltend machte, verneinte das Verwaltungsgericht die Verhältnismässigkeit der Verweigerung der Bewilligung unter anderem deshalb, weil anzunehmen sei, dass die Ehefrau in absehbarer Zeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen werde, mit der sie ihren eigenen Existenzbedarf und einen angemessenen Anteil des Bedarfs ihrer Kinder werde decken können.”
“c AIG nur voraussetzt, dass die Ausländerin oder eine Person, für die sie zu sorgen hat, nicht dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen ist, ergibt sich zweifelsfrei, dass die Anforderungen an die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit beim Familiennachzug von ausländischen Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern deutlich höher sind als beim Familiennachzug von ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung. Dass das Erfordernis des konkreten Belegs der Erwerbsmöglichkeit und des damit verbundenen Einkommens bei der Prüfung des Anspruchs gemäss Art. 42 Abs. 1 AIG auf erstmalige Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zumindest in Fällen, in denen die Ausländerin und die Personen, für die sie zu sorgen hat, noch nicht in erheblichem Mass Sozialhilfeleistungen bezogen haben, keine Anwendung finden kann, wird durch Urteile des Bundesgerichts und des Verwaltungsgerichts bestätigt. In einem Fall, in dem ein ausländischer Ehegatte einer Ausländerin mit Niederlassungsbewilligung gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Familiennachzug geltend machte, verneinte das Bundesgericht eine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG, weil die voraussichtliche Erwerbsmöglichkeit des Ehemanns einzubeziehen sei. Dies begründete es damit, dass keine konkreten Anhaltspunkte bestünden, dass er keine Stelle werde finden können, und dass von einem jungen, gut ausgebildeten Tunesier erwartet werden könne, dass er sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen könne. In diesem Fall bescheinigten zwar mehrere Arbeitsvermittlungsfirmen das Bestehen einer grundsätzlichen Arbeitsmöglichkeit. Diesem Umstand mass das Bundesgericht aber offensichtlich kein entscheidendes Gewicht bei (vgl. BGer 2C_184/2018 vom 16. August 2018 E. 2.4). In einem Fall, in dem die ausländische Ehegattin eines Schweizers gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AIG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung geltend machte, verneinte das Verwaltungsgericht die Verhältnismässigkeit der Verweigerung der Bewilligung unter anderem deshalb, weil anzunehmen sei, dass die Ehefrau in absehbarer Zeit einer Erwerbstätigkeit nachgehen werde, mit der sie ihren eigenen Existenzbedarf und einen angemessenen Anteil des Bedarfs ihrer Kinder werde decken können.”
art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI collega — come art. 43 cpv. 1 lett. c LStrI — alla questione della (mancata) capacità economica di autosostenersi, che è in linea di principio richiesta per il ricongiungimento familiare. L'invalidità può limitare tale capacità economica di autosostenersi. Di conseguenza, una persona che percepisce prestazioni complementari a causa di invalidità e quindi non realizza un reddito da lavoro sufficiente può essere svantaggiata rispetto a una persona straniera sana e in grado di lavorare nell'esame del ricongiungimento familiare.
“Der Gesetzgeber beabsichtigte mit der Einführung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG ausdrücklich die Gleichbehandlung von Personen, die Sozialhilfe beziehen mit solchen, die Ergänzungsleistungen beziehen, wobei die Belastung der öffentlichen Finanzen durch Ergänzungsleistungen im Zentrum stand (vgl. Urteil 2C_309/2021 vom 28. November 2021 E. 5.4 f. mit Hinweisen). Aus dieser Perspektive knüpft Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG - wie Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG - damit an die Frage der (fehlenden) wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit an, die für den Familiennachzug von Personen mit Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung grundsätzlich vorausgesetzt wird. Im Fall des Beschwerdeführers - der ja gerade deshalb Ergänzungsleistungen zur Existenzsicherung beziehen muss - ist die wirtschaftliche Selbsterhaltungsfähigkeit aber wegen seiner Invalidität beschränkt: er kann aufgrund seiner Behinderung kein Einkommen erzielen, welches den Familiennachzug erlauben würde. Gegenüber einer gesunden und erwerbsfähigen ausländischen Person, die ihre Familie in die Schweiz nachziehen möchte, wird der Beschwerdeführer deshalb behinderungsbedingt benachteiligt.”
LStrI art. 43 n. 43 Nel ricongiungimento familiare parziale (il figlio si trasferisce soltanto presso uno dei genitori) lo status di soggiorno del figlio è determinato dallo status del genitore presso il quale vive effettivamente o che esercita la potestà parentale. Lo status di un nuovo coniuge di tale genitore è irrilevante.
“En tant que le recourant invoque l'art. 44 de la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20) pour prétendre au regroupement familial en faveur de son fils mineur, il perd de vue que cette disposition ne confère aucun droit au sens de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.2). On relèvera par ailleurs que, dans la mesure où le regroupement requis vise à permettre à un enfant de vivre en Suisse avec l'un de ses parents seulement, il s'agit d'un regroupement familial partiel. Dans un tel cas, c'est le statut du parent concerné - même si celui-ci est (re) marié - qui est déterminant, et non pas le statut du nouveau conjoint (cf. arrêt 2C_1007/2019 du 30 janvier 2020 consid. 3). Ainsi, bien que l'épouse du recourant bénéficie d'une autorisation d'établissement en Suisse, le regroupement requis ne saurait être envisagé sous l'angle de l'art. 43 LEI, dès lors que le père de l'enfant ne dispose que d'une autorisation de séjour UE/AELE.”
“43 LEtr, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui (al. 1). Les enfants de moins de douze ans ont droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement (al. 3). L'art. 43 al. 6 LEI, dans sa teneur depuis le 1er janvier 2019, a la même teneur que l'art. 43 al. 3 LEtr. Selon le ch. 6.3 de la Directive intitulée « I. Domaine des étrangers » du Secrétariat d'État aux migrations (SEM), dans sa version d'octobre 2013 actualisée le 1er juin 2024 (Directives LEI), qui, comme toute directive, ne lie pas le juge, mais dont celui-ci peut tenir compte pour assurer une application uniforme de la loi envers chaque administré, pourvu qu'elles respectent le sens et le but de la norme applicable (ATA/45/2024 du 16 janvier 2024 consid. 5.7), un regroupement familial au titre de l’art. 43 LEI est possible lorsque le membre de la famille résidant en Suisse remplit toutes les conditions pour obtenir une autorisation d'établissement (durée du séjour, comportement), mais que celle-ci ne lui a pas encore été délivrée pour diverses raisons (retard dans le traitement du dossier, délai pour la production de documents). Les enfants de moins de douze ans ont tout de suite le droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement. Si les parents ne sont pas mariés mais vivent ensemble, l’enfant de moins de douze ans obtient l’autorisation d’établissement si le parent qui a la garde est au bénéfice de l’autorisation d’établissement (Directive LEI ch. 6.3.3. p. 119). En revanche, lorsque les parents ne font pas ménage commun, que l’autorité parentale est conjointe, mais que la garde est confiée exclusivement à un seul parent, l'enfant obtiendra le statut du parent avec lequel il fait ménage commun et qui détient la garde exclusive (Directive LEI ch. 6.1.2. p. 111 par renvoi de la page 119).”
art. 43 LStrI non conferisce alcun diritto al ricongiungimento familiare per gli ascendenti. Un diritto può eventualmente sussistere ai sensi dell'ALCP (in particolare art. 3 cpv. 1 e cpv. 2 dell'allegato I), nella misura in cui l'ALCP sia applicabile.
“En revanche, à défaut d’habilitation légale expresse, le Tribunal cantonal ne peut pas examiner en l’espèce le grief d’inopportunité (art. 78 al. 2 CPJA). 2. 2.1. Aux termes de son art. 2 al. 2, la loi du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20) n’est applicable aux ressortissants des Etats membres de la Communauté européenne, aux membres de leur famille et aux travailleurs détachés par un employeur ayant son siège ou son domicile dans un de ces Etats que dans la mesure où l’ALCP n’en dispose pas autrement ou lorsque ladite loi contient des dispositions plus favorables. En l'espèce, C.________ est ressortissant français et vit en Suisse, au bénéfice d'une autorisation d'établissement UE/AELE, avec son épouse, fille de la recourante. C'est donc à juste titre que le regroupement familial est demandé sous l'angle de l'ALCP, la LEI ne prévoyant aucun droit de la sorte en faveur des ascendants d'un étranger titulaire en Suisse d'une autorisation d'établissement ou de ceux de son conjoint (étranger) (cf. arrêt TF 2C_629/2018 du 6 février 2019 consid. 3; art. 43 LEI; art. 42 al. 2 LEI a contrario). 2.2. Selon l'art. 3 par. 1 Annexe I ALCP, les membres de la famille d’une personne ressortissant d’une partie contractante ayant un droit de séjour ont le droit de s’installer avec elle. Le travailleur salarié doit disposer d’un logement pour sa famille, considéré comme normal pour les travailleurs nationaux salariés dans la région où il est employé sans que cette disposition puisse entraîner de discriminations entre les travailleurs nationaux et les travailleurs en provenance de l’autre partie contractante. Selon l'art. 3 par. 2 Annexe I ALCP, sont considérés comme membres de la famille, quelle que soit leur nationalité son conjoint et leurs descendants de moins de 21 ans ou à charge (let. a), ses ascendants et ceux de son conjoint qui sont à sa charge (let. b) ou dans le cas de l’étudiant, son conjoint et leurs enfants à charge (let. c). A titre préliminaire, il y a lieu de rappeler que l’art. 3 Annexe I ALCP a pour objectif d’autoriser les membres de la famille du ressortissant de l’Union européenne à s’installer avec lui.”
“La recourante, qui vit chez son fils E.________, conclut à ce qu’une autorisation de séjour au titre du regroupement familial soit délivrée en sa faveur. Or, elle ne peut tirer aucun droit de l’art. 43 LEI, bien que ce dernier soit titulaire d’un permis d’établissement. Cette disposition ne prévoit en effet pas le regroupement familial en faveur d’un ascendant. E.________ se prévaut sans doute de ce qu’il a entrepris une procédure de naturalisation, mais la solution ne serait pas différente pour autant si cette procédure avait abouti. L’art. 42 LEI ne permet pas non plus le regroupement familial entre un ressortissant suisse et un ascendant ressortissant d’un Etat tiers, excepté dans l’hypothèse de l’al. 2 qui ne se vérifie pas dans le cas d’espèce.”
“En revanche, à défaut d’habilitation légale expresse, le Tribunal cantonal ne peut pas examiner en l’espèce le grief d’inopportunité (art. 78 al. 2 CPJA). 2. 2.1. Aux termes de son art. 2 al. 2, la loi du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20) n’est applicable aux ressortissants des Etats membres de la Communauté européenne, aux membres de leur famille et aux travailleurs détachés par un employeur ayant son siège ou son domicile dans un de ces Etats que dans la mesure où l’ALCP n’en dispose pas autrement ou lorsque ladite loi contient des dispositions plus favorables. En l'espèce, la recourante et sa mère sont toutes les deux de nationalité allemande et la fille vit en Suisse au bénéfice d'une autorisation d'établissement. C'est donc à juste titre que le regroupement est demandé sous l'angle de l'ALCP, la LEI ne prévoyant aucun droit de la sorte en faveur des ascendants d'un étranger titulaire en Suisse d'une autorisation d'établissement ou de ceux de son conjoint (étranger) (cf. arrêt TF 2C_629/2018 du 6 février 2019 consid. 3; art. 43 LEI; art. 42 al. 2 LEI a contrario). 2.2. Selon l'art. 3 par. 1 Annexe I ALCP, les membres de la famille d’une personne ressortissant d’une partie contractante ayant un droit de séjour ont le droit de s’installer avec elle. Le travailleur salarié doit disposer d’un logement pour sa famille considéré comme normal pour les travailleurs nationaux salariés dans la région où il est employé sans que cette disposition puisse entraîner de discriminations entre les travailleurs nationaux et les travailleurs en provenance de l’autre partie contractante. Selon l'art. 3 par. 2 Annexe I ALCP, sont considérés comme membres de la famille, quelle que soit leur nationalité son conjoint et leurs descendants de moins de 21 ans ou à charge (let. a), ses ascendants et ceux de son conjoint qui sont à sa charge (let. b) ou dans le cas de l’étudiant, son conjoint et leurs enfants à charge (let. c). A titre préliminaire, il y a lieu de rappeler que l’art. 3 Annexe I ALCP a pour objectif d’autoriser les membres de la famille du ressortissant de l’Union européenne à s’installer avec lui.”
Con una presenza regolare di lunga durata – in particolare dopo dieci anni – si ritiene di norma che esistano stretti legami sociali nel Paese; ciò va tenuto in considerazione nelle decisioni connesse all'art. 43 LStrI. La presunzione può venire meno nel singolo caso; essa non opera quando il diritto di soggiorno è già cessato.
“Weiter kann im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 144 I 266 E. 3.9). Die Rechtsprechung, wonach nach einem rechtmässigen Aufenthalt von zehn Jahren regelmässig für einen Anspruch auf Schutz des Privatlebens genügende Beziehungen zum Land zu vermuten sind, ist nicht anwendbar, wenn das Anwesenheitsrecht bereits rechtskräftig erloschen ist (BGE 149 I 207 E. 5.3.4). Auch in einem solchen Fall ist jedoch ein Anspruch auf Schutz des Privatlebens nicht ausgeschlossen, wenn eine besonders ausgeprägte Integration vorliegt (BGE 149 I 207 E. 5.3.4 und E. 5.4). 4. Zu prüfen ist zunächst, ob der Aufenthaltsanspruch nach Art. 43 AIG erloschen ist, weil der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG gesetzt hat (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung). 4.1 Gemäss Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG i.V.m Art. 77a Abs. 1 Bst. b VZAE liegt ein Widerrufsgrund unter anderem bei mutwilliger Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen vor. Die «Schuldenwirtschaft» allein genügt für den Widerruf bzw. die Nichterneuerung eines Anwesenheitsrechts jedoch nicht. Die Verschuldung muss vielmehr selbst verursacht und der betroffenen Person qualifiziert vorwerfbar sein. Erforderlich ist zumindest ein erheblicher Ordnungsverstoss; ein solcher kann bereits in einer qualifizierten Leichtfertigkeit liegen (BGer 2C_573/2019 vom 14.4.2020 E. 2.2, 2C_789/2017 vom 7.3.2018 E. 3.3.1). Die so umschriebene Mutwilligkeit ist nicht leichthin anzunehmen (BGer 2C_354/2020 vom 30.10.2020 E. 2.1 mit Hinweisen). Der Beweis dafür obliegt der Migrationsbehörde (BGer 2C_724/2018 vom 24.”
In sede di rilascio di un permesso di domicilio ai sensi dell'art. 43 LStrI, i coniugi devono dimostrare nella lingua nazionale parlata nel luogo di residenza oralmente almeno il livello di riferimento A2 e per iscritto almeno il livello di riferimento A1 (art. 73b OASA; cfr. 2C_867/2020 cons. 4.1.1).
“Art. 58a Abs. 1 AIG bestimmt, dass bei der Beurteilung der Integration die zuständige Behörde folgende Kriterien berücksichtigt: die Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (lit. a); die Respektierung der Werte der Bundesverfassung (lit. b); die Sprachkompetenzen (lit. c); und die Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung (lit. d). Art. 73b der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) präzisiert die Anforderungen an die Sprachkompetenzen bei der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs: Damit Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern und Ehegatten von Personen mit einer Niederlassungsbewilligung eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 42 AIG oder Art. 43 AIG erteilt wird, müssen sie nachweisen, dass sie in der am Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A2 und schriftliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügen (vgl. auch Art. 58a Abs. 3 AIG zur Delegationsnorm; Art. 77d Abs. 1 lit. d VZAE zu den formellen Anforderungen an den Nachweis der Sprachkompetenzen im Sinne von Art. 58a Abs. 1 lit. c AIG).”
“Art. 58a Abs. 1 AIG bestimmt, dass bei der Beurteilung der Integration die zuständige Behörde folgende Kriterien berücksichtigt: die Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (lit. a); die Respektierung der Werte der Bundesverfassung (lit. b); die Sprachkompetenzen (lit. c); und die Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung (lit. d). Art. 73b der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) präzisiert die Anforderungen an die Sprachkompetenzen bei der Erteilung einer Niederlassungsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs: Damit Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern und Ehegatten von Personen mit einer Niederlassungsbewilligung eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 42 AIG oder Art. 43 AIG erteilt wird, müssen sie nachweisen, dass sie in der am Wohnort gesprochenen Landessprache über mündliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A2 und schriftliche Sprachkompetenzen mindestens auf dem Referenzniveau A1 des Referenzrahmens verfügen (vgl. auch Art. 58a Abs. 3 AIG zur Delegationsnorm; Art. 77d Abs. 1 lit. d VZAE zu den formellen Anforderungen an den Nachweis der Sprachkompetenzen im Sinne von Art. 58a Abs. 1 lit. c AIG).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 39 Se il diritto di essere sentiti è stato accordato per la prima volta e l'autorità ha espressamente richiamato l'attenzione sulla minacciata dipendenza dall'assistenza sociale, ciò può essere sufficiente; una nuova concessione del diritto di essere sentiti non è necessaria se la persona interessata ha avuto la possibilità di esprimersi in merito (cfr. VB.2021.00159, E.4.3).
“Vorliegend stützten beide Vorinstanzen ihre Entscheide massgeblich auf die Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums und die Gefahr einer zukünftigen Abhängigkeit von Sozialhilfeleistungen ab. Zugleich wurde jedoch in beiden vorinstanzlichen Entscheiden festgehalten, dass neben der drohenden Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG auch die Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt sei. Auch bei der erstmaligen Gehörsgewährung vom 9. April 2020 wies das Migrationsamt ausdrücklich auf die Gefahr einer Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und die Nichterfüllung der Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG hin. Die Beschwerdeführerin hatte damit sowohl Veranlassung als auch Gelegenheit, sich auch zu dieser Frage zu äussern. Deshalb erscheint eine nochmalige Gehörsgewährung vor der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung entbehrlich und ist das Verfahren spruchreif. Damit ist die Beschwerde abzuweisen.”
“Vorliegend stützten beide Vorinstanzen ihre Entscheide massgeblich auf die Unterschreitung des sozialhilferechtlichen Existenzminimums und die Gefahr einer zukünftigen Abhängigkeit von Sozialhilfeleistungen ab. Zugleich wurde jedoch in beiden vorinstanzlichen Entscheiden festgehalten, dass neben der drohenden Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG auch die Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt sei. Auch bei der erstmaligen Gehörsgewährung vom 9. April 2020 wies das Migrationsamt ausdrücklich auf die Gefahr einer Abhängigkeit von Ergänzungsleistungen und die Nichterfüllung der Voraussetzung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG hin. Die Beschwerdeführerin hatte damit sowohl Veranlassung als auch Gelegenheit, sich auch zu dieser Frage zu äussern. Deshalb erscheint eine nochmalige Gehörsgewährung vor der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung entbehrlich und ist das Verfahren spruchreif. Damit ist die Beschwerde abzuweisen.”
Diritto di libera circolazione (FZA/UE): i diritti di soggiorno derivati dalla FZA dei coniugi di cittadini UE/EFTA vanno oltre la disciplina interna dell'art. 43 cpv. 1 LStrI. In particolare, ai sensi della FZA l'esistenza di un matrimonio formalmente valido non può, in linea di principio, essere subordinata alla convivenza effettiva. Inoltre la giurisprudenza ha chiarito che, in determinate condizioni, il coniuge di un cittadino UE può invocare un diritto di soggiorno post-coniugale anche se il coniuge è soltanto in possesso di un permesso di soggiorno.
“Gestützt auf Art. 7 lit. d und e FZA in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang I FZA haben sodann Ehegatten von EU-Staatsangehörigen mit Aufenthaltsrecht in der Schweiz ungeachtet der eigenen Staatsangehörigkeit das Recht, bei diesen Wohnung zu nehmen und eine Erwerbstätigkeit auszuüben. Dieses abgeleitete Aufenthaltsrecht knüpft an den formellen Bestand der Ehe an und darf grundsätzlich nicht vom Erfordernis des Zusammenlebens abhängig gemacht werden (vgl. BGE 130 II 113= Pr 93 [2004] Nr. 171, E. 8 f.; EuGH, 13. Februar 1985, Rs. 267/83, Diatta, Slg. 1985, 567 ff., N. 18 ff.). Damit gehen die freizügigkeitsrechtlichen Ansprüche über die innerstaatliche Regelung hinaus, wonach ausländische Ehegatten von Schweizer Bürgern oder hier niedergelassenen Personen nur Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung haben, wenn die Ehegatten zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG).”
“Gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht nach Auflösung der Ehe der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach (unter anderem) Art. 43 AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind. Art. 43 Abs. 1 AIG gewährt den Familiennachzug von (ausländischen) Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung in der Schweiz. Rechtsprechungsgemäss kann sich der Ehegatte einer EU-Staatsangehörigen im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG auch dann auf einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch berufen, wenn Letztere bloss über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt. Vom Erfordernis der Niederlassungsbewilligung wird jedoch nur abgesehen, wenn die betreffende EU-Staatsangehörige sich überhaupt noch in der Schweiz aufhält (BGE 144 II 1 E. 4).”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 37 Bambini di età inferiore ai dodici anni possono essere riconosciuti nel procedimento come parti cointeressate, poiché il loro status giuridico dipende da quello dei genitori; la prassi cantonale e l'orientamento del Tribunale federale lo hanno confermato in casi concreti. Tribunali e autorità hanno, in singole decisioni o su istruzione, concesso permessi di insediamento o di soggiorno basandosi sull'art. 43 cpv. 6 LStrI.
“3 Le recourant 1 ainsi que la recourante 2 ont la qualité pour recourir (cf. art. 48 al. 1 PA). A ce sujet, il convient de relever que le recourant 1 avait, dans sa requête du 28 mars 2019, sollicité l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement pour lui-même ainsi que pour toute sa famille. Dans sa décision du 13 mai 2020, le SMIG a informé les parties qu'il était favorable à l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en faveur du recourant 1 ainsi que de sa famille. Le SEM a, quant à lui, dans sa décision du 17 novembre 2020, refusé d'approuver l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en faveur des recourants 1 et 2, sans mentionner leurs enfants comme parties à la procédure. Il a cependant indiqué, dans les considérants de sa décision, que, dès lors que les enfants seront âgés de moins de douze ans aux deux dates de libération du contrôle fédéral des recourants 1 et 2, ils pourront, cas échéant, prétendre à l'octroi du permis d'établissement en application de l'art. 43 al. 6 LEI. Au vu de ce qui précède et de l'art. 48 PA, le Tribunal considère que la qualité pour recourir doit également être reconnue aux enfants du couple, dès lors que leur statut dépend de celui de leurs parents et que la demande du recourant 1 portait également sur le statut de ses enfants. On notera, par ailleurs, que ni le SEM, ni les intéressés ne se sont opposés à cette manière de procéder. 1.4 Présenté dans la forme et les délais prescrits par la loi, le recours est recevable (cf. art. 50 et 52 PA). 2. Le Tribunal examine les décisions qui lui sont soumises avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit. Les recourants peuvent ainsi invoquer devant le Tribunal la violation du droit fédéral, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation, la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents ainsi que l'inopportunité de la décision entreprise, sauf lorsqu'une autorité cantonale a statué comme autorité de recours (cf. art. 49 PA). L'autorité de recours applique le droit d'office, sans être liée par les motifs invoqués par les parties (cf.”
A causa della loro giovane età, i figli non hanno un diritto individuale alla concessione anticipata del permesso di stabilimento. Se i genitori ottengono un permesso di stabilimento in seguito alla cessazione dei controlli federali, i figli possono rivendicare tale permesso ai sensi dell'art. 43 cpv. 6 LStrI.
“Le refus de délivrer actuellement des autorisations d'établissements à titre anticipé aux recourants ne remet cependant nullement en cause leur présence sur le territoire helvétique, puisque ceux-ci sont au bénéfice de permis de séjour. Il leur sera par ailleurs possible de solliciter à nouveau la délivrance d'autorisations d'établissement de façon ordinaire à partir des dates de libération du contrôle fédéral fixées par le SEM au 4 décembre 2022 pour le recourant 1 et au 7 mars 2023 pour la recourante 2. 6.6 S'agissant enfin des trois enfants mineurs des recourants 1 et 2, âgés respectivement de 8, 6 et 3 ans, ceux-ci ne peuvent prétendre, vu leur jeune âge, à titre individuel, à l'octroi anticipé d'une autorisation d'établissement en vertu de l'art. 34 al. 4 LEI. Il convient toutefois de relever que, dans l'hypothèse où leurs parents devaient se voir délivrer une autorisation d'établissement à la suite de la libération du contrôle fédéral, ils pourraient prétendre à une telle autorisation en vertu de l'art. 43 al. 6 LEI. 7. 7.1 Par sa décision du 17 novembre 2020, l'autorité intimée n'a ainsi ni violé le droit fédéral, ni constaté des faits pertinents de manière inexacte ou incomplète ; en outre, cette décision n'est pas inopportune (art. 49 PA). En conséquence, le recours est rejeté. 7.2 Vu l'issue de la cause, il y a lieu de mettre les frais de procédure à la charge des recourants en tant que débiteurs solidaires (cf. art. 63 al. 1 PA en relation avec les art. 1 à 3 et 6a du règlement du 21 février 2008 concernant les frais, dépens et indemnités fixés par le Tribunal administratif fédéral [FITAF, RS 173.320.2]) et de ne pas allouer de dépens (cf. art. 64 al. 1 PA). (dispositif à la page suivante) Par ces motifs, le Tribunal administratif fédéral prononce : 1. C._______, D._______ et E._______, représentés par les recourants 1 et 2, ont la qualité pour recourir. 2. Le recours est rejeté. 3. Les frais de procédure de CHF 1'000.- sont mis à la charge des recourants en tant que débiteurs solidaires.”
Il legislatore ha subordinato, con l'art. 43 LStrI, il diritto al ricongiungimento del partner alla forma del matrimonio o del partenariato registrato. La Corte federale ha rilevato di essere vincolata a tale valutazione normativa (art. 190 Cost.), sicché eventuali rilievi di incostituzionalità non permettono al giudice di sopprimere la disposizione di legge.
“Die verfassungsrechtlichen Bestimmungen, auf die sich der Beschwerdeführer beruft (Art. 8 Abs. 2, Art. 13 und Art. 14 BV), sind ihm vor Bundesgericht keine Hilfe. Der Gesetzgeber hat mit Art. 43 AIG die Entscheidung getroffen, den landesrechtlichen Anspruch auf Nachzug des Partners einer in der Schweiz niedergelassenen Person davon abhängig zu machen, dass die Paarbeziehung in der Form der Ehe (oder der eingetragenen Partnerschaft; vgl. Art. 52 AIG) gelebt wird. Selbst wenn darin eine verfassungsrechtlich bedenkliche Diskriminierung anderer Lebensformen zu sehen wäre, wäre das Bundesgericht an die Wertung des Gesetzgebers gebunden (Art. 190 BV; vgl. BGE 146 V 378 E. 3.2).”
L'occultamento di fatti essenziali può costituire un inganno quando la persona straniera ha l'intenzione di ingannare (ad esempio suscitando o mantenendo un'apparenza falsa riguardo a fatti rilevanti per la decisione sulla concessione dell'autorizzazione). In particolare la giurisprudenza ha riconosciuto l'occultamento di una relazione parallela come motivo di revoca ai sensi dell'art. 62 cpv. 1 lett. a LStrI, poiché così si può falsare il carattere stabile della relazione che fonda il diritto ai sensi dell'art. 43 LStrI.
“2 Was das Verschweigen wesentlicher Tatsachen betrifft, muss bei der ausländischen Person eine Täuschungsabsicht vorliegen. Eine solche ist zu bejahen, wenn die ausländische Person einen falschen Anschein über Tatsachen erweckt hat oder aufrechterhält, von denen sie vernünftigerweise wissen musste, dass sie für den Bewilligungsentscheid von Bedeutung sein könnten (BGE 135 II 1 E. 4.1; BGr, 23. Februar 2021, 2C_860/2020, E. 4.3 – 17. August 2018, 2C_169/2018, E. 2.2). Gemäss bundesgerichtlicher Praxis trifft die ausländische Person im Bewilligungsverfahren ohne ausdrückliche entsprechende Befragung seitens der Behörden keine generelle Pflicht, auf die Existenz von vor- oder ausserehelichen Kindern im Ausland hinzuweisen. Das Verschweigen einer Parallelbeziehung im Ausland ist dagegen ein Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG, da die ausländische Person damit versucht, die Behörden über den stabilen Charakter ihrer Beziehung zu der in der Schweiz lebenden Person zu täuschen, aufgrund welcher sie gemäss Art. 42 oder Art. 43 AIG einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung hat (BGE 142 II 265 [= Pra. 106/2017 Nr. 10] E. 3.2; BGr, 23. Februar 2021, 2C_860/2020, E. 4.3). Dies ist selbst dann der Fall, wenn das Eheleben im Sinn einer Dreiecksbeziehung parallel dazu fortgesetzt wird (vgl. VGr, 24. August 2022, VB.2021.00834, E. 3.1; 25. Mai 2022, VB.2022.00209, E. 2.1; vgl. auch BGr, 18. Februar 2014, 2C_808/2013, E. 3.4; BGr, 3. April 2014, 2C_804/2013, E. 4). 3.3 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer eine Parallelehe in Bangladesch und mit seiner dortigen Ehefrau zwei Kinder hat. Der Beschwerdeführer verschwieg die Existenz dieser Parallelbeziehung gegenüber dem Migrationsamt und leugnete sie auf direkte Nachfrage. Erst als ihm die Ergebnisse der von der Schweizer Botschaft in Bangladesch über einen Vertrauensanwalt getätigten Untersuchungen vorgehalten wurden, räumte der Beschwerdeführer seine Parallelbeziehung gegenüber dem Migrationsamt ein. Der Beschwerdeführer behauptet sinngemäss, die Parallelbeziehung sei erst nach 2011 entstanden.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 33 Il ricongiungimento familiare presuppone, oltre ai requisiti sostanziali dell'art. 43 LStrI, il rispetto dei termini di ricongiungimento previsti dall'art. 47 LStrI. Il termine è di regola di cinque anni; per i figli di età superiore ai dodici anni vale un termine di dodici mesi. I termini decorrono, per i familiari di titolari stranieri di un permesso di soggiorno, con il rilascio del permesso di soggiorno o del permesso di domicilio o con la nascita del rapporto familiare; per i familiari di cittadine o cittadini svizzeri decorrono con l'ingresso nel Paese o con la nascita del rapporto familiare (art. 47 cpv. 1 e cpv. 3 LStrI).
“Nach Art. 47 Abs. 1 AIG setzt der Nachzug zusätzlich zu den Erfordernissen gemäss Art. 43 AIG (bei Niedergelassenen) bzw. Art. 42 AIG (bei Schweizerinnen und Schweizern) voraus, dass der Anspruch innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht wird (Satz 1); Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Satz 2). Die Fristen beginnen bei ausländischen Personen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 Bst. b AIG). Bei Schweizerinnen und Schweizern beginnen die Nachzugsfristen mit der Einreise oder mit der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 Bst. a AIG). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen wird (zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 43 AIG bzw. Art. 42 AIG) nur bewilligt, wenn wichtige familiäre Gründe vorliegen (sog. nachträglicher Familiennachzug, Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG; vgl. auch Art. 73 Abs. 1-3 und Art. 75 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; vgl. auch BGer 2C_1154/2016 vom”
“43 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) haben ausländische Eheleute und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). 2.2 Der Familiennachzug setzt zusätzlich zu den in Art. 43 AIG genan-nten Erfordernissen voraus, dass der Nachzug innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht wird (Art. 47 Abs. 1 Satz 1 AIG). Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 Satz 2 AIG). Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von aufenthaltsberechtigten Personen mit der Erteilung der Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 Bst. b AIG). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen wird nur bewilligt, wenn – zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG – wichtige familiäre Gründe vorliegen (sog. nachträglicher Familiennachzug, Art. 47 Abs. 4 Satz 1 AIG; vgl. auch Art. 73 Abs. 1-3 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, ist die Verweigerung des Familiennachzugs grundsätzlich mit Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) vereinbar (vgl.”
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl. Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 3.3.2). Wird das Gesuch zwar rechtzeitig gestellt, jedoch abgewiesen, weil die in der Schweiz befindliche Person (z.”
Nella prassi è stato rilevato che la condizione materiale per il ricongiungimento di cui all'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI costituisce il perseguimento di un legittimo interesse pubblico ai sensi dell'art. 8 cpv. 2 CEDU. Dalla decisione citata non risulta inoltre alcun elemento che indichi una violazione di disposizioni di altri strumenti di diritto internazionale menzionati.
“Da die materielle Nachzugsbedingung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG einem legitimen öffentlichen Interesse im Sinn von Art. 8 Abs. 2 EMRK dient, ist auch nicht ersichtlich, dass hierdurch andere völkerrechtliche Verpflichtungen verletzt sein könnten. Namentlich ist weder eine Verletzung der Bestimmungen des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte vom 16. Dezember 1966 (UNO-Pakt II; SR 0.103.2), noch des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte vom 16. Dezember 1966 (UNO-Pakt I; 0.103.1) oder des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 13. Dezember 2006 (BRK) ersichtlich. Die beiden letztgenannten Konventionen sind ohnehin vorwiegend programmatischer Natur, ohne dass sie für die Individuen unmittelbar einklagbare Rechte begründen (vgl. BBI 1991 I 1202 und BBl 2013 673 ff.; vgl. auch BGE 126 I 240, Erw. 2.c).”
Se non vengono comprovati mezzi finanziari sufficienti ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. c LStrI e sussistono al contempo gravi carenze di collaborazione (p. es. omissioni ripetute nella presentazione delle scritture contabili o delle prove di reddito richieste), ciò può comportare il diniego del ricongiungimento familiare. In mancanza dei documenti necessari, l'autorità può, di regola, presumere un concreto rischio di dipendenza dall'assistenza sociale ovvero formulare una prognosi negativa sulla futura situazione finanziaria della famiglia.
“Daher hat die Vorinstanz die Verpflichtungserklärung der Tochter zu Recht nicht in Betracht gezogen. 4.5 Zusammenfassend haben es die Beschwerdeführenden trotz Aufforderung wiederholt unterlassen, eine zur Prüfung des Gewinns des Ehemanns aus seiner selbständigen Erwerbstätigkeit notwendige vollständige Bilanz, eine korrekte Erfolgsrechnung sowie ein Kassabuch einzureichen. Damit sind sie ihren Mitwirkungspflichten nicht nur im ausländerrechtlichen Sinn nicht nachgekommen. Die Einkünfte des Ehemanns sind daher weder substanziiert nachgewiesen noch glaubhaft gemacht worden. Die Mitwirkungspflicht nach Art. 90 AIG erscheint im vorliegenden Fall deshalb derart krass verletzt, dass ein genügendes hypothetisches Einkommen des Ehemanns überhaupt nicht ermittelt werden kann. Das anrechenbare (zugesicherte) Einkommen der Beschwerdeführerin ist indessen bei Weitem nicht geeignet, den Bedarf der Familie zu decken. Dies führt dazu, dass hinreichende finanzielle Mittel nicht nachgewiesen sind und die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht widerlegt wurde. Um die öffentliche Ordnung bzw. die öffentliche Wohlfahrt vor einem unbekannten Sozialhilfebezug zu schützen, besteht ein hinreichender Grund und ein erhebliches öffentliches Interesse daran, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden zu verweigern. 5. 5.1 Die Verweigerung des Familiennachzugs hat verhältnismässig zu sein, insbesondere wenn vorliegend in das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Recht auf Familienleben eingegriffen wird (Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV). Das Interesse an einer Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung bzw. an der Erhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung sowie der Schutz der öffentlichen Wohlfahrt vor einem nicht bezifferbaren Sozialhilfebezug gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG können ein legitimes Interesse darstellen, das im Rahmen der Verhältnismässigkeit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann (BGE 144 I 266 E. 3.7; 138 I 246 E.”
“Das anrechenbare (zugesicherte) Einkommen der Beschwerdeführerin ist indessen bei Weitem nicht geeignet, den Bedarf der Familie zu decken. Dies führt dazu, dass hinreichende finanzielle Mittel nicht nachgewiesen sind und die Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG nicht widerlegt wurde. Um die öffentliche Ordnung bzw. die öffentliche Wohlfahrt vor einem unbekannten Sozialhilfebezug zu schützen, besteht ein hinreichender Grund und ein erhebliches öffentliches Interesse daran, die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführenden zu verweigern. 5. 5.1 Die Verweigerung des Familiennachzugs hat verhältnismässig zu sein, insbesondere wenn vorliegend in das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Recht auf Familienleben eingegriffen wird (Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV). Das Interesse an einer Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung bzw. an der Erhaltung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung sowie der Schutz der öffentlichen Wohlfahrt vor einem nicht bezifferbaren Sozialhilfebezug gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG können ein legitimes Interesse darstellen, das im Rahmen der Verhältnismässigkeit Eingriffe in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK rechtfertigen kann (BGE 144 I 266 E. 3.7; 138 I 246 E. 3.2.2; 137 I 247 E. 4.1.2; EGMR M.A. gegen Dänemark vom 9. Juli 2021 [Nr. 6697/18] N 142; Biao gegen Dänemark vom 24. Mai 2016 [Nr. 38590/10] N 117 mit weiteren Hinweisen). 5.2 Sind Kinder vorhanden, ist bei der Interessenabwägung auch dem Kindeswohl bzw. dem grundlegenden Bedürfnis der Kinder Rechnung zu tragen. Das Kindeswohl stellt ein wichtiges privates Interesse dar. Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention [KRK]) ist es bei allen Massnahmen, welche Kinder betreffen, vorrangig zu berücksichtigen. Das Kindeswohl beinhaltet auch das grundlegende Bedürfnis des Kindes, in möglichst engem Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können. Dennoch ist das Kindeswohl im Rahmen der ausländerrechtlichen Interessenabwägung und Verhältnismässigkeitsprüfung von Art.”
“a oben) und rechtsprechungsgemäss die Aufnahme einer zumindest teilzeitlichen Erwerbstätigkeit für alleinerziehende Mütter zumutbar war (vgl. dazu Urteile 2C_891/2021 vom 6. Dezember 2022 E. 4.3.2; 2C_965/2021 vom 5. April 2022 E. 3.4; 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 5.4), hat die Beschwerdeführerin keine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Aufgrund der bisherigen und aktuellen Verhältnisse ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich in der Sozialhilfe "eingerichtet" hat und weder willens noch in der Lage ist, ein weiteres, wenn auch nur teilzeitliches Erwerbseinkommen zu erzielen. Aufgrund des trotz Nachzug des Beschwerdeführers bestehenden Mankos besteht damit die konkrete Gefahr, dass sich auch bei einem Nachzug des Beschwerdeführers die Sozialhilfeabhängigkeit der Familie weiter fortsetzt. Es ist mithin bezüglich der künftigen, finanziellen Entwicklung der Familie auch bei Nachzug des Beschwerdeführers eine negative Prognose zu stellen. Die Bedingung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist demnach nicht erfüllt, weshalb die Voraussetzungen für den Nachzug des Beschwerdeführers gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht gegeben sind.”
“Daher ist zu schliessen, dass der Beschwerdeführer bzw. seine in der Schweiz lebende Ehefrau nicht über genügend finanzielle Mittel im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG verfügen, um die ganze Familie versorgen zu können. Wie bereits von der Vorinstanz dargelegt, besteht ein monatlicher Aufwandüberschuss und der Beschwerdeführer gesteht selbst zu, dass "[…] der Grundbedarf der Familie mit dem Einkommen [seiner Frau] alleine nicht gedeckt werden kann." Folglich ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass bei einem Nachzug des Beschwerdeführers ein erhöhtes Risiko der Sozialhilfeabhängigkeit besteht, und mithin die Voraussetzungen für die Gewährung einer Aufenthaltsbewilligung zum Zwecke des Familiennachzugs nicht erfüllt sind.”
Se sussistono i presupposti di cui all'art. 43 cpv. 1 LStrI, in linea di principio sorge un diritto al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno. Condizione ulteriore è che il termine per il ricongiungimento ai sensi dell'art. 47 LStrI sia rispettato. Per i coniugi dei titolari di un permesso di domicilio, il termine ai sensi dell'art. 47 cpv. 3 lett. b LStrI inizia con il rilascio del permesso di soggiorno o del permesso di domicilio oppure con la nascita del rapporto familiare (p. es. il matrimonio).
“Sind die Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt und ist die Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten, ist der Aufenthaltstitel nach Art. 43 AIG grundsätzlich zu erteilen, solange keine Erlöschensgründe gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen (vgl. BGE 136 II 78 E. 4.7). Die Frist für den Nachzug des Ehegatten eines Ausländers beginnt gemäss Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses, im Falle des ausländischen Ehegatten also der Eheschliessung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 1 AIG ist die Frist gewahrt, wenn das Gesuch um Familiennachzug vor ihrem Ablauf gestellt wird (BGE 136 II 497 E. 3.4; vgl. auch Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]; BGE 145 I 227 E. 2; MARC SPESCHA, in: OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 2 zu Art. 47 AIG). Es ist für die Fristwahrung weder erforderlich noch für sich alleine genügend, dass die nachgezogene Person innerhalb der Frist einreist (vgl.”
“Nach Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn die Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 lit. a-e AIG erfüllt sind. Zudem muss der Anspruch auf Familiennachzug innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht werden (Art. 47 Abs. 1 AIG). Wird diese Frist verpasst, steht der (nachträgliche) Nachzug des ausländischen Ehegatten unter der Voraussetzung, dass wichtige familiäre Gründe geltend gemacht werden können (Art. 47 Abs. 4 AIG).”
LStrI art. 43 n. 29 Le sole difficoltà economiche o debiti esistenti non impediscono necessariamente il ricongiungimento familiare. Determinante è invece se sussista un rischio concreto che la famiglia in futuro debba fare ricorso all'assistenza sociale; a tal fine devono essere esaminate la situazione attuale e l'evoluzione prevedibile della capacità economica nel medio e lungo termine.
“La LEI n’est applicable aux ressortissants des États membres de l’Union européenne (UE), aux membres de leur famille et aux travailleurs détachés par un employeur ayant son siège ou son domicile dans un de ces États que dans la mesure où l’Accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse, d’une part, et la Communauté européenne et ses États membres, d’autre part, sur la libre circulation des personnes (ALCP - RS 0.142.112.681) n’en dispose pas autrement ou lorsque la présente loi prévoit des dispositions plus favorables. Selon l’art. 5 de l’ordonnance sur la libre circulation des personnes du 22 mai 2022 (OLCP - RS 142.203), les ressortissants de l’UE et de l’Association européenne de libre-échange (AELE) ainsi que les membres de leur famille reçoivent une autorisation d’établissement UE/AELE de durée indéterminée sur la base de l’art. 34 LEI et des art. 60 à 63 OASA ainsi qu’en conformité avec les conventions d’établissement conclues par la Suisse. L’art. 63 LEI est applicable lors de la délivrance d’une autorisation d’établissement UE/AELE (art. 23 al. 2 OLCP). c. Aux termes de l’art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité aux conditions énumérées à l’al. 1. Après un séjour légal ininterrompu de cinq ans, le conjoint a droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement si les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (al. 5). À teneur de l’art. 51 al. 2 let. b LEI, les droits prévus à l’art. 43 LEI s’éteignent s’il existe des motifs de révocation au sens des art. 62 ou 63 al. 2 LEI. Selon l’art. 62 al. 1 let. e LEI, l’autorité compétente peut révoquer une autorisation, à l’exception de l’autorisation d’établissement si l’étranger lui-même ou une personne dont il a la charge dépend de l’aide sociale. Cette disposition suppose qu'il existe un risque concret de dépendance de l'aide sociale, de simples préoccupations financières ne suffisant pas. Pour évaluer ce risque, il sied non seulement de tenir compte des circonstances actuelles, mais aussi de considérer l'évolution financière probable à plus long terme.”
“Par ailleurs, même si l'intéressé a travaillé en qualité de plâtrier/peintre et dirigé une entreprise dans ce domaine, les exigences d'un vendeur de kebab ne sont pas telles qu'il serait dans l'incapacité d'exercer cette activité, cas échéant à titre provisoire, le temps pour lui de trouver un travail plus adapté à sa spécialité. Quoi qu'il en soit, son parcours montre qu'il dispose de compétences professionnelles réelles dans le bâtiment qu'il pourra mettre à profit en temps utile pour améliorer son niveau de revenu; qu'en d'autres termes, nonobstant l'existence de dettes importantes (dont néanmoins une grande partie est constituée d'actes de défaut de biens qui ne sont pas exigibles tant que l'intéressé n'est pas revenu à meilleure fortune), aucun indice ne laisse penser que le couple devra recourir à l'aide sociale dans un proche avenir; qu'enfin, les doutes que l'autorité intimée a émis concernant la réalité des relations de couple ne sont étayés par aucun élément objectif récent. Au contraire, malgré la séparation forcée des conjoints, ceux-ci ont maintenu le lien conjugal et l'épouse a appuyé à chaque fois les démarches de son mari. Les problèmes relationnels de 2009 et 2013 ne sont visiblement plus d'actualité; qu'en conclusion, on doit admettre que l'autorité intimée a violé l'art. 43 LEI en refusant de reconnaître le droit du recourant au regroupement familial; qu'en conséquence, la décision attaquée doit être annulée. Dans la mesure où il conviendra de garder sous contrôle la situation, notamment économique, du recourant, il est exclu de lui accorder un permis de séjour valable 5 ans ainsi qu'il le demande. D'ailleurs, l'octroi d'un titre de séjour pour une durée minimale de 5 ans relève de la mise en œuvre de l'Accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse, d'une part, et la Communauté européenne et ses Etats membres, d'autre part, sur la libre circulation des personnes (ALCP; RS 0.142.112.681), convention inapplicable en l'espèce. Il convient dès lors d'inviter le SPoMi à se limiter à délivrer au recourant un permis de séjour annuel; que la Cour ayant statué au fond, la demande d'octroi de l'effet suspensif au recours (601 2021 26) est devenue sans objet; que l'Etat de Fribourg est exonéré des frais de procédure (art. 133 CPJA); qu'obtenant gain de cause, le recourant a droit à une indemnité de partie en application de l'art.”
Il diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI presuppone una convivenza coniugale effettiva oppure una comunità di vita e di domicilio coniugale vissuta. Non è determinante il vincolo matrimoniale formale, bensì la convivenza di fatto; l'assenza di una comunità vissuta comporta di regola la perdita del diritto. Con l'abbandono o la cessazione duratura della comunione domestica la legittimazione ad invocare l'art. 43 cpv. 1 LStrI può, in linea di principio, venire meno.
“43 AIG, wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.3 Eine relevante Ehegemeinschaft im Sinn dieser Bestimmungen ist nur gegeben, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht (BGE 137 II 345 E. 3.1.2; BGr, 7. Juli 2011, 2C_155/2011, E. 3). Dass die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird, zeigt sich in erster Linie im Zusammenwohnen, wobei nur auf die Dauer der in der Schweiz gelebten Ehegemeinschaft abzustellen ist (BGE 140 II 345 E. 4.1 = Pra 104 [2015] Nr. 75; BGE 136 II 113 E. 3.2 f.; BGr, 23. Dezember 2010, 2C_544/2010, E. 2.2). Massgeblicher Zeitpunkt für die retrospektive Berechnung der Dauer der ehelichen Gemeinschaft ist deshalb in der Regel die Aufgabe der Haushaltsgemeinschaft. Die ausländische Person kann sich ab diesem Moment grundsätzlich nicht mehr auf ihre bisherigen Ansprüche gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG stützen. Nicht relevant ist demgegenüber, bis zu welchem Zeitpunkt die Ehe nach Beendigung des ehelichen Zusammenlebens formell noch weiterbestanden hat (BGE 136 II 113 E. 3.2). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass mehrere aufeinanderfolgende Ehegemeinschaften von kürzerer Dauer nicht zusammenzurechnen sind (BGE 140 II 289 E. 3.3). Nachdem der Beschwerdeführer seit Januar 2022 getrennt von seiner Ehefrau lebt und die noch im Rekursverfahren behauptete Wiederaufnahme der Wohngemeinschaft nicht stattgefunden hat, besteht unbestritten keine gelebte eheliche Gemeinschaft mehr. Der Beschwerdeführer hat damit keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 AIG. Sodann kommt ihm mangels Erfüllens der Dreijahresfrist – die hier relevante eheliche Gemeinschaft hat nur rund zweieinhalb Jahre gedauert – auch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kein Aufenthaltsanspruch in der Schweiz zu. Ob er die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt, ist deshalb nicht zu prüfen.”
“Dezember 2005 (AIG) hat die ausländische Ehegattin einer in der Schweiz niederlassungsberechtigten Person Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie unter anderem mit diesem zusammenwohnt (lit. a). Entscheidend beim Zusammenwohnen ist nicht allein das formelle Eheband zwischen den Beteiligten, sondern der Bestand einer gelebten Wohn- und Ehegemeinschaft (BGE 136 II 113 E. 3.2). Bei intakter und gelebter Ehe lässt sich ein entsprechender Aufenthaltsanspruch zudem auch auf das in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) festgehaltene Recht auf Familienleben stützen. 2.2 Es ist unbestritten, dass seit der Trennung der Eheleute im März 2021 und dem Auszug des Ehemannes am 3. August 2021 keine intakte eheliche Gemeinschaft zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann mehr besteht und sie seither nicht mehr zusammenwohnen. Die Beschwerdeführerin kann damit bezüglich ihrer früheren Ehegemeinschaft aus Art. 43 Abs. 1 AIG keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten. Zu prüfen bleibt, ob sie sich aufgrund ihrer Integration und der Dauer der Ehegemeinschaft auf einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG berufen kann. 3. 3.1 3.1.1 Nach Auflösung der Ehegemeinschaft hat der ausländische Ehegatte einer niederlassungsberechtigten Person nach Art. 50 Abs. 1 AIG weiterhin Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, sofern die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat und kumulativ die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Es dürfen zudem keine Erlöschensgründe nach Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen. 3.1.2 Die Beschwerdeführerin lebte mit ihrem Ehemann trotz eines einmalig vorübergehenden Unterbruchs vom November 2019 bis Oktober 2020 unbestrittenermassen mehr als drei Jahre in einer ehelichen Gemeinschaft, weshalb die zeitlichen Anforderungen von Art.”
“Entscheidend ist damit nicht das formelle Eheband zwischen den Beteiligten, sondern der Bestand einer gelebten Wohn- und Ehegemeinschaft (BGE 136 II 113 E. 3.2). Sofern die eheliche Beziehung zu einer hier niedergelassenen Person tatsächlich gelebt wird und intakt ist, besteht überdies auch ein Anwesenheitsrecht gestützt auf das Recht auf Familienleben gemäss Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV). Nach Auflösung der Ehegemeinschaft besteht ein entsprechender Bewilligungsanspruch weiter, wenn die in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und kumulativ die Integrationskriterien von Art. 58a AIG erfüllt sind (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG). 2.2 Die Beschwerdeführerin lebte unbestrittenermassen höchstens vom 22. Februar 2018 bis zum 22. bzw. 23. November 2019 mit ihrem Ehemann in ehelicher (Wohn-)Gemeinschaft zusammen und der wechselseitige Ehewille ist nach übereinstimmender Darstellung beider Ehegatten seither erloschen. Sie hat deshalb weder einen fortdauernden Aufenthaltsanspruch nach Art. 43 Abs. 1 AIG noch erfüllt sie die zeitlichen Voraussetzungen für einen nachehelichen Aufenthaltsanspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG. Sodann entfällt aufgrund der nicht mehr gelebten Ehe auch ein konventionsrechtliches Anwesenheitsrecht. 3. 3.1 3.1.1 Auch bei Verneinung eines nachehelichen Aufenthaltsanspruchs im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kann sich ein Aufenthaltsanspruch ergeben, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Landesaufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, der sogenannte nacheheliche Härtefall). Solch wichtige persönliche Gründe liegen namentlich bei starker Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland und bei Opfern ehelicher Gewalt vor, ferner bei zwangsverheirateten Personen (Art. 50 Abs. 2 AIG, vgl. auch Art. 31 VZAE). 3.1.2 Eheliche bzw. häusliche Gewalt ist als physische oder psychische Zwangsausübung bzw. als systematische Misshandlung zwecks Ausübung von Macht und Kontrolle zu verstehen. Die anhaltende, erniedrigende Behandlung muss derart schwer wiegen, dass von der betroffenen Person bei Berücksichtigung sämtlicher Umstände vernünftigerweise nicht erwartet werden kann, dass sie einzig aus bewilligungsrechtlichen Gründen die Ehe aufrechterhält und in einer ihre Menschenwürde und Persönlichkeit verneinenden Beziehung verharrt (BGE 138 II 229 E.”
“5 Bei einer Trennung von mehr als sechs bis zwölf Monaten ist in der Regel unabhängig von den geltend gemachten Gründen von einer definitiven Trennung und Auflösung der bewilligungsrelevanten Ehegemeinschaft auszugehen und die Ehe ist spätestens mit dem Auszug eines Ehepartners aus der ehelichen Wohnung als aufgehoben zu betrachten (vgl. BGr, 18. Juli 2013, 2C_596/2013, E. 3.1; BGr, 16. Februar 2011, 2C_781/2010, E. 2.1.3; VGr, 27. Januar 2016, VB.2015.00769, E. 2.1; VGr, 9. Dezember 2013, VB.2013.00385, E. 2.2.2). 2.2 Der Beschwerdeführer reiste am 3. Dezember 2016 zu seiner Ehefrau in die Schweiz, womit die Dreijahresfrist von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG am 3. Dezember 2019 erreicht worden wäre. Unbestritten ist, dass die Eheleute seit dem 20./21. Februar 2019 bzw. spätestens seit dem 21. April 2019 voneinander getrennt leben. Ebenfalls unbestritten ist, dass beide Ehegatten eine Wiederaufnahme der Ehe ausschliessen und diese weniger als drei Jahre gedauert hat, weshalb sich für den Beschwerdeführer weder aus Art. 43 Abs. 1 AIG noch aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ableiten lässt. 3. 3.1 3.1.1 Auch bei Verneinung eines nachehelichen Aufenthaltsanspruchs im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kann sich ein Aufenthaltsanspruch ergeben, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Landesaufenthalt erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG, der sogenannte nacheheliche Härtefall). Solch wichtige persönliche Gründe liegen namentlich bei starker Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland und bei Opfern ehelicher Gewalt vor, ferner bei zwangsverheirateten Personen (Art. 50 Abs. 2 AIG, vgl. auch Art. 31 VZAE). 3.1.2 Eheliche bzw. häusliche Gewalt ist als physische oder psychische Zwangsausübung bzw. als systematische Misshandlung zwecks Ausübung von Macht und Kontrolle zu verstehen. Die anhaltende, erniedrigende Behandlung muss derart schwer wiegen, dass von der betroffenen Person bei Berücksichtigung sämtlicher Umstände vernünftigerweise nicht erwartet werden kann, dass sie einzig aus bewilligungsrechtlichen Gründen die Ehe aufrechterhält und in einer ihre Menschenwürde und Persönlichkeit verneinenden Beziehung verharrt (BGE 138 II 229 E.”
“En vertu de l'art. 43 al. 1 LEI, le conjoint du titulaire d'une autorisation d'établissement a droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité de celle-ci à certaines conditions dont celle de vivre en ménage commun avec son conjoint. En l'occurrence, cette condition n'est plus remplie depuis le 28 février 2018, ce que le recourant ne conteste pas. La vie commune n’a pas repris depuis de sorte que le recourant ne peut plus se prévaloir du droit à une autorisation de séjour que lui conférait cette disposition.”
I figli non coniugati di età inferiore a 18 anni: la condizione prevista dall'art. 43 cpv. 1 lett. d LStrI non si applica. Ciò è particolarmente rilevante per il calcolo dei termini di ricongiungimento ai sensi dell'art. 47 LStrI.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) vom 6. Oktober 2006 bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG keine Anwendung (Art. 43 Abs. 3 AIG). Gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG muss der Anspruch auf Familiennachzug für Kinder unter 12 Jahren innerhalb von fünf Jahren, für Kinder über 12 Jahren innerhalb von 12 Monaten geltend gemacht werden. Die Fristen bei Familienangehörigen von Ausländerinnen und Ausländern beginnen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG). Aufgrund der Übergangsbestimmung von Art. 126 Abs. 3 AIG begannen die Nachzugsfristen frühestens am 1. Januar 2008 (Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, N 4 zu Art. 47).”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) vom 6. Oktober 2006 bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG keine Anwendung (Art. 43 Abs. 3 AIG). Gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG muss der Anspruch auf Familiennachzug für Kinder unter 12 Jahren innerhalb von fünf Jahren, für Kinder über 12 Jahren innerhalb von 12 Monaten geltend gemacht werden. Die Fristen bei Familienangehörigen von Ausländerinnen und Ausländern beginnen mit der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses (Art. 47 Abs. 3 lit. b AIG). Aufgrund der Übergangsbestimmung von Art. 126 Abs. 3 AIG begannen die Nachzugsfristen frühestens am 1. Januar 2008 (Marc Spescha, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, N 4 zu Art. 47).”
Citazione: LStrI art. 43 n. 26 Per la sussistenza di un matrimonio fittizio o di un ricongiungimento familiare abusivo sono necessari indizi concreti; semplici supposizioni non sono sufficienti. Le constatazioni in merito attengono ai fatti e sono esaminate dalla Corte federale solo in via limitata (in particolare per manifesta inesattezza o violazione del diritto).
“Unter den Voraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Dieser Anspruch steht unter Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs (Art. 51 Abs. 2 lit. a AIG), worunter namentlich die sogenannte Scheinehe oder Ausländerrechtsehe fällt (Urteile 2C_55/2023 vom 3. August 2023 E. 5.1 und 2C_732/2022 vom 2. März 2023 E. 5.1; vgl. BGE 144 II 1 E. 3.1). Für die Annahme, es liege eine Scheinehe vor bzw. der Bewilligungsanspruch werde rechtsmissbräuchlich geltend gemacht, bedarf es konkreter Hinweise dafür, dass die Ehegatten nicht eine eigentliche Lebensgemeinschaft zu führen beabsichtigten, sondern die Beziehung nur aus aufenthaltsrechtlichen Überlegungen eingegangen sind (Urteile 2C_106/2023 vom 19. Januar 2024 E. 3.2 und 2C_70/2023 vom 20. Dezember 2023 E. 6.2; vgl. BGE 127 II 49 E. 5a mit Hinweisen). Feststellungen über das Bestehen solcher Hinweise betreffen den Sachverhalt und werden vom Bundesgericht nur auf offensichtliche Unrichtigkeit oder Rechtsverletzung hin überprüft (Art.”
“1 EMRK garantierte Recht auf ein faires Verfahren vorliegen, wenn bei der Sachverhaltsermittlung im Verwaltungsverfahren Zwang oder Druck ausgeübt werde und die auf diesem Weg aufgrund der verwaltungsrechtlichen Mitwirkungspflicht (im vorliegenden Fall Art. 90 AIG) gewonnenen Informationen im Strafprozess gegen dieselbe Person verwendet werden (vgl. EGMR, 5. April 2012, Chambaz gegen die Schweiz [Rs. 11663/04], § 52). Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Beweise in dem gegen die betreffende Person laufenden Verwaltungsverfahren nicht verwertet werden dürften (vgl. zum Ganzen BGr, 14. November 2019, 2C_613/2019, E. 2.2 f.; siehe ferner BGr, 14. November 2019, 2C_21/2019, E. 4.2.3 und E. 4.4 mit Hinweisen; VGr, 5. Dezember 2018, VB.2018.00549, E. 3.2 mit Hinweisen; anders noch VGr, 12. Mai 2016, VB.2015.00407, E. 5.3). Das Gesagte hat erst recht für das ausländerrechtliche Verfahren zu gelten, wo Art. 6 Abs. 1 EMRK – wie aufgezeigt – ohnehin nicht zur Anwendung gelangt. 5. 5.1 Als Ehegatte einer in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsfrau kommt dem Beschwerdeführer grundsätzlich gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu. Dieser Rechtsanspruch steht allerdings gemäss Art. 51 Abs. 2 lit. a AIG unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs. Unter den Begriff des Rechtsmissbrauchs fällt unter anderem die sogenannte Schein- oder Ausländerrechtsehe, welche die Ehegatten nur zur Erlangung des Aufenthaltsrechts eingehen, ohne eine echte eheliche Gemeinschaft zu beabsichtigen (vgl. BGr, 24. August 2021, 2C_407/2020, E. 3.1, und 9. März 2017, 2C_935/2016, E. 2.1), sowie die Berufung auf eine nur noch formell und ohne Aussicht auf Aufnahme bzw. Wiederaufnahme einer ehelichen Gemeinschaft bestehende Ehe (BGE 128 II 145 E. 2.2). 5.2 Eine den Rechtsmissbrauchstatbestand erfüllende Ausländerrechtsehe oder Scheinehe liegt nicht bereits dann vor, wenn auch ausländerrechtliche Motive für den Eheschluss entscheidend waren. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bedarf es für die Annahme einer Ausländerrechtsehe vielmehr konkreter Hinweise dafür, dass die Ehegatten nicht eine eigentliche Lebensgemeinschaft zu führen beabsichtigten, sondern die Beziehung nur aus aufenthaltsrechtlichen Überlegungen eingegangen wurde.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 25 Dopo la revoca del permesso di domicilio, nella situazione descritta, una domanda di ricongiungimento familiare è, secondo la giurisprudenza vigente, possibile soltanto cinque anni dopo la revoca.
“In Bezug auf das vom Beschwerdeführer betonte Interesse an der Pflege seines Familienlebens in der Schweiz ist sodann folgendes anzumerken: Die Beschränkungen des Familienlebens sind in erster Linie darauf zurückzuführen, dass er als Folge seiner Straffälligkeit sein Aufenthaltsrecht hierzulande verloren hat (siehe oben Sachverhalt Bst. A.c). Die Pflege regelmässiger physischer Kontakte zwischen ihm und seiner Familie scheitert somit bereits an der fehlenden Anwesenheitsberechtigung in der Schweiz (vgl. BVGE 2014/20 E. 8.3.4 m.H.). Somit stellt sich im Folgenden einzig die Frage, ob die über die Verweigerung des Aufenthaltsrechts hinausgehende, durch das Einreiseverbot zusätzlich bewirkte Beeinträchtigung des Familien- und Privatlebens einer rechtlichen Prüfung standhält. Etwas daran zu ändern vermag auch nicht der Umstand, dass der Ehegattin des Beschwerdeführers gemäss zentralem Migrationsinformationssystem (ZEMIS) am 22. März 2024, auf ihr Gesuch hin, eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 43 Abs. 5 AIG erteilt wurde. Davon abgeleitet kann der Beschwerdeführer zwar laut Art. 43 Abs. 1 AIG - unter Voraussetzung der Erfüllung der unter Bst. a-e erwähnten Bedingungen - einen Antrag auf Familiennachzug stellen. In der Konstellation des Beschwerdeführers ist dies gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nach fünf Jahren seit dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung möglich (Urteil des BGer 2C_1224/2013 vom 12. Dezember 2014 E. 5.1.2). Nach Art. 51 Abs. 2 AIG besteht aber kein Anspruch auf Familiennachzug, wenn wie im hiesigen Fall Widerrufsgründe nach Art. 63 Abs. 2 AIG vorliegen (siehe bspw. analog zu Art. 42 AIG das Urteil des BGer 2C_41/2023 vom 1. März 2024 E. 6.4.1). Zu beachten ist auch, dass es einer von einer Fernhaltemassnahme betroffenen Person für Besuche in der Schweiz jederzeit offensteht, vorgängig um deren Aussetzung zu ersuchen (Art. 67 Abs. 5 AIG). Eine solche Suspension kann auf Gesuch hin für eine kurze und klar begrenzte Zeit gewährt werden und sie darf das Einreiseverbot nicht aushöhlen (BVGE 2013/4 E.”
Se la convivenza matrimoniale è nettamente inferiore alla durata prevista dall'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI (p. es. inferiore a 3 anni), il diritto alla proroga ai sensi di tale disposizione viene meno anche per i soggiorni ai sensi dell'art. 43 LStrI. In tali casi va pertanto regolarmente valutato se una situazione di grave difficoltà post-matrimoniale ai sensi dell'art. 50 cpv. 1 lett. b (in combinazione con il cpv. 2) possa fondare un diritto a rimanere.
“Die Beschwerdeführerin hat am 21. April 2017 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten jetzigen Ex-Ehemann geheiratet und gestützt auf Art. 43 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Mit der definitiven Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft am 23. März 2018 fiel Art. 43 AIG als Rechtsgrundlage für eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung dahin. Da die eheliche Gemeinschaft mit 11 Monaten deutlich weniger als die von Art. 50 Abs. 1 Bst. a AIG geforderten drei Jahre dauerte, kann der weitere Aufenthalt der Beschwerdeführerin auch nicht gestützt auf diese Bestimmung geregelt werden. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob bei der Beschwerdeführerin, wie von ihr behauptet, ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG vorliegt, der ihren Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach dem Art. 43 AIG weiterbestehen lässt, und ob gegebenenfalls dieser Anspruch nach Massgabe von Art. 51 Abs. 2 Bst. a und b AIG erloschen ist, wie die Vorinstanz anzunehmen scheint.”
“Da die Ehegatten weniger als 3 Jahre zusammengelebt haben, entfällt vorliegend unbestrittenermassen ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a i.V.m Art. 43 AIG. Der Beschwerdeführer macht jedoch einen Anspruch auf Verbleib in der Schweiz aus wichtigen Gründen im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG geltend.”
Se manca un alloggio idoneo, il ricongiungimento familiare può essere rifiutato ai sensi dell'art. 43 LStrI. Se il ricongiungimento viene respinto per questo motivo, nella prassi ciò comporta altresì un esito negativo della valutazione ai sensi dell'art. 8 CEDU; la verifica di proporzionalità ai sensi dell'art. 96 LStrI si sovrappone in tal caso a quella ai sensi dell'art. 8 CEDU.
“Dans ces circonstances, la simple manifestation de volonté du couple de se rendre autonome sur le plan financier en Suisse ne saurait suffire pour aboutir à la conclusion que sa situation économique pourrait concrètement s'améliorer (cf. arrêt TF 2C_923/2017 du 3 juillet 2018 consid. 4.3). Pour le surplus, si les époux projettent de faire ménage commun (cf. art. 43 al. 1 let. a LEI), ils ne disposent pas d'un logement approprié (let. b), l'époux occupant un studio (CHF 590.-/mois; charges comprises) à Fribourg. 4.4. Pour l'ensemble des motifs qui précèdent, force est de constater que le SPoMi n'a pas violé la loi, ni commis un excès ou un abus de son pouvoir d'appréciation en refusant le regroupement familial partiel et différé en faveur de la recourante. Sa décision s'avère justifiée et proportionnée à l'ensemble des circonstances du cas examinées à l'aune de l'art. 96 LEI. Il va sans dire néanmoins que l'épouse et les enfants pourront solliciter des visas pour des séjours de courte durée dans le pays, afin de rendre visite à leur époux et père. 4.5. Du moment que le regroupement familial est refusé en application de l'art. 43 LEI, il l’est aussi sous l'angle de l'art. 8 par. 1 CEDH (arrêts TC FR 601 2017 227 et 228 du 13 avril 2018 consid. 4a; 601 2015 10 du 24 août 2015 consid. 4d et la référence citée). Pour cette raison, il n'est pas nécessaire d'examiner plus avant la question de l'application de l'art. 8 par. 1 CEDH (arrêt TF 2C_547/2017 du 12 décembre 2017 consid. 4.1). L'on rappelle, au demeurant, que l'examen de la proportionnalité sous l'angle de l'art. 8 par. 2 CEDH se confond également avec celui imposé par l'art. 96 al. 1 LEI (arrêts TF 2C_547/2017 du 12 décembre 2017 consid. 4; 2D_12/2017 du 17 juillet 2017 consid. 5.2; 2C_419/2014 du 13 janvier 2015 consid. 4.3), selon lequel les autorités compétentes tiennent compte, en exerçant leur pouvoir d'appréciation, des intérêts publics, de la situation personnelle de l'étranger, ainsi que de son degré d'intégration (cf. ATF 135 II 377 consid. 4.3; arrêt TF 2C_854/2015 du 2 mars 2016 consid. 5.2). Dans ce contexte, s'il est vrai que le refus du permis de séjour est de nature à rendre impossible ou très difficile une vie de famille en Suisse - qui n'a jamais été voulue jusqu'alors par les recourants - cette circonstance n'est pas suffisante pour admettre une violation de l'art.”
Nel procedimento per il ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI può essere fatto valere che il motivo di revoca indicato nell'art. 62 cpv. 1 lett. c LStrI non sussiste. Inoltre, l'art. 8 CEDU può essere invocato nella valutazione della sopportabilità della separazione della vita familiare.
“Streitgegenstand ist der verweigerte Familiennachzug des Beschwerdeführers zur Beschwerdeführerin und den beiden Kindern gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG. Die Beschwerdeführer machen geltend, sie hätten einen Anspruch auf eine solche Bewilligung, da der Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG nicht gegeben und es nicht zumutbar sei, das gemäss Art. 8 Abs. 1 EMRK geschützte Familienleben aus der Distanz zu leben.”
“Streitgegenstand ist der verweigerte Familiennachzug des Beschwerdeführers zur Beschwerdeführerin und den beiden Kindern gestützt auf Art. 43 Abs. 1 AIG. Die Beschwerdeführer machen geltend, sie hätten einen Anspruch auf eine solche Bewilligung, da der Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG nicht gegeben und es nicht zumutbar sei, das gemäss Art. 8 Abs. 1 EMRK geschützte Familienleben aus der Distanz zu leben.”
Dopo lo scioglimento del matrimonio, ai fini del termine triennale previsto dall'art. 50 cpv. 1 lett. a LStrI (effetto giuridico per le persone che hanno ottenuto il permesso di soggiorno in virtù dell'art. 43 LStrI) è rilevante la convivenza effettivamente svolta in Svizzera dai coniugi. Il termine decorre dal periodo effettivo di convivenza in Svizzera e termina al momento in cui il nucleo domestico comune cessa di esistere; un matrimonio che perdura soltanto in via formale è irrilevante.
“d ALPC, les membres de la famille d'une personne ressortissante d'une partie contractante ayant un droit de séjour ont le droit de s'installer avec elle, à condition que celle-ci dispose d'un logement approprié (cf. art. 3 par. 1 phr. 2 Annexe I ALCP). Sont notamment considérés comme membres de la famille, quelle que soit leur nationalité, le conjoint et leurs descendants de moins de 21 ans ou à charge (art. 3 par. 2 let. a Annexe I ALCP). 4.2 En l'espèce, la recourante a obtenu, en application de l'art. 3 Annexe I ALCP, une autorisation de séjour UE/AELE au titre du regroupement familial, du fait de son mariage, célébré le 7 novembre 2014, avec un ressortissant français titulaire d'une autorisation d'établissement. Etant donné que son union a été dissoute par le divorce prononcé le 28 novembre 2019 par le Président du Tribunal d'arrondissement de l'Est vaudois, la recourante ne peut plus déduire aucun droit à une autorisation de séjour au titre de l'art. 3 Annexe I ALCP ni se prévaloir des dispositions de l'art. 43 LEI (arrêt du TF 2C_1148/2012 du 22 avril 2013 consid. 4 ; arrêt du TAF F-2718/2018 du 20 avril 2020 consid. 7.2). Elle ne peut pas davantage, dans ce contexte, se prévaloir des art. 8 par. 1 CEDH et 13 al. 1 Cst. sous l'angle de la protection de la vie familiale (cf. ATF 141 II 169 consid. 5.2.1). 5. Il convient dès lors d'examiner si l'intéressée peut se prévaloir d'un droit à la poursuite de son séjour en Suisse en vertu de l'art. 50 LEI. 5.1 Aux termes de l'art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité subsiste si l'union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d'intégration définis à l'art. 58a LEI sont remplis. Les deux conditions posées par l'art. 50 al. 1 let. a LEI sont cumulatives (ATF 140 II 345 consid. 4 et 136 II 113 consid. 3.3.3). 5.2 Pour déterminer la durée de l'union conjugale, il y a lieu de se référer essentiellement à la période durant laquelle le couple a fait ménage commun en Suisse (cf.”
“6 et 7), cette question étant régie par les dispositions de la LEI et ses ordonnances d'exécution (arrêts du Tribunal fédéral 2C_213/2012 du 13 mars 2012 consid. 2.2.1 ; 2C_488/2010 du 2 novembre 2010 consid. 1.4). 7. Selon la jurisprudence, le conjoint et les enfants d’un ressortissant de l’UE au bénéfice d’un droit de séjour en Suisse doivent être traités de la même manière que les membres de la famille d’un ressortissant suisse au regard de l’art. 50 LEI. Par conséquent, le conjoint étranger vivant séparé d’un ressortissant d’un État membre de l’UE peut se prévaloir de l’art. 50 LEI, même si son conjoint n’est au bénéfice que d’une autorisation de séjour UE/AELE et pas d’une autorisation d’établissement (arrêt du Tribunal fédéral 2C_222/2017 du 29 novembre 2017 consid. 4.7 ; Secrétariat d’État aux migrations [ci-après : SEM], Directives et commentaires, Domaine des étrangers, état au 1er mars 2023, ch. 6.15). 8. Conformément à l’art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu de l’art. 43 LEI subsiste lorsque l’union conjugale a duré au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a LEI sont remplis. Il s’agit de deux conditions cumulatives (ATF 140 II 345 consid. 4 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_417/2021 du 16 juin 2021 consid. 5.3 ; ATA/1333/2021 du 7 décembre 2021 consid. 6c). Le délai de trois ans prévu par cette disposition commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s'achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; 138 II 229 consid. 2; 136 II 113 consid. 3.3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_417/2021 du 16 juin 2021 consid. 5.3). Peu importe combien de temps le mariage perdure encore formellement par la suite (ATF 136 II 113 consid. 3.2 et 3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_980/2014 du 2 juin 2015 consid. 3.1). La limite des trois ans est absolue et s'applique même s'il ne reste que quelques jours pour atteindre la durée des trente-six mois exigés par l'art. 50 al. 1 let.”
“C______, à savoir qu’il ne veut pas se réconcilier avec la recourante, ce qui implique l’absence d’une vie conjugale effective. D’une part, le tribunal estime plus plausible ses propos, la recourante ayant affirmé des faits - tels le nom de famille des membres de sa famille en Suisse - qui se sont révélés faux, ce qui n’est pas son cas. En outre, la véracité de ses fiches de salaire d’octobre à décembre 2021 semble douteuse dans la mesure où le salaire brut est fort important pour une personne qui venait d’arriver en Suisse et qui ne parlait pas le français à l’époque. Partant, il y a lieu de considérer que les époux A______ et C______ ne vivent pas en ménage commun à ce jour. Par conséquent, en l’absence de ménage commun avec son époux et le fait qu’il n’existe aucun élément susceptible de démontrer que la constitution de domiciles séparés résulterait de raisons majeures au sens de l’art. 49 LEI, la recourante ne saurait se prévaloir d’un droit au renouvellement de son autorisation de séjour sur la base de l’art. 43 LEI. 10. Aux termes de l’art. 50 al. 1 let. a LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 LEI subsiste si l’union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d’intégration définis à l’art. 58a LEI sont remplis. Ces deux conditions sont cumulatives (cf. ATF 140 II 345 consid. 4 ; 136 II 113 consid. 3.3.3 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_63/2024 du 18 avril 2024 consid. 6.2 ; 2C_92/2023 du 5 mai 2023 consid. 6.2). De jurisprudence constante, le calcul de la période minimale de trois ans commence à courir dès le début de la cohabitation effective des époux en Suisse et s’achève au moment où ceux-ci cessent de faire ménage commun (ATF 140 II 345 consid. 4.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_431/2023 du 26 octobre 2023 consid. 6.2) ; peu importe combien de temps le mariage perdure encore formellement par la suite (ATF 136 II 113 consid. 3.2 et 3.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 20 I bambini di età inferiore ai dodici anni hanno diritto al rilascio del permesso di domicilio. Se alla persona di riferimento residente in Svizzera manca il permesso di domicilio formalmente rilasciato, ciò non esclude necessariamente il ricongiungimento familiare, purché la persona di riferimento soddisfi i requisiti per il permesso di domicilio e il rilascio sia tuttora pendente per ragioni pratiche (p. es. ritardi nella procedura).
“Ils exposent également que toute leur famille, à l'exception de l'un des frères de la recourante, vivrait en Suisse. La réintégration de celle-ci au Kosovo serait impossible, dans la mesure où elle aurait tissé des liens profonds avec la Suisse, où elle aurait réussi son intégration et vécu à Genève depuis l'âge de 23 ans sans discontinuer. Elle n'aurait plus de tissu familial au Kosovo et n'y aurait aucun ami ni aucun contact professionnel. Sa fille, née en Suisse, n'y aurait jamais vécu. Son départ porterait atteinte aux liens affectifs intenses existant entre sa fille et le père de celle-ci. 6.1 Selon l'art. 43 LEtr, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui (al. 1). Les enfants de moins de douze ans ont droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement (al. 3). L'art. 43 al. 6 LEI, dans sa teneur depuis le 1er janvier 2019, a la même teneur que l'art. 43 al. 3 LEtr. Selon le ch. 6.3 de la Directive intitulée « I. Domaine des étrangers » du Secrétariat d'État aux migrations (SEM), dans sa version d'octobre 2013 actualisée le 1er juin 2024 (Directives LEI), qui, comme toute directive, ne lie pas le juge, mais dont celui-ci peut tenir compte pour assurer une application uniforme de la loi envers chaque administré, pourvu qu'elles respectent le sens et le but de la norme applicable (ATA/45/2024 du 16 janvier 2024 consid. 5.7), un regroupement familial au titre de l’art. 43 LEI est possible lorsque le membre de la famille résidant en Suisse remplit toutes les conditions pour obtenir une autorisation d'établissement (durée du séjour, comportement), mais que celle-ci ne lui a pas encore été délivrée pour diverses raisons (retard dans le traitement du dossier, délai pour la production de documents). Les enfants de moins de douze ans ont tout de suite le droit à l’octroi d’une autorisation d’établissement.”
“Die Prognose über die Auswirkungen des Ehegattennachzugs auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführer führt nach dem vorliegend sinngemäss heranzuziehenden Massstab der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit zum Ergebnis, dass die Familie voraussichtlich längerfristig ein stabiles Gesamteinkommen erzielen wird, welches über dem sozialhilferechtlichen Bedarf zu liegen kommt. Die Voraussetzungen der Art. 43 Abs. 1 lit. c und e AIG für eine Bewilligung des Familiennachzugs sind daher entgegen der Vorinstanz als erfüllt zu betrachten. In diesem Zusammenhang werden die Beschwerdeführer - wie in der Beschwerdebegründung angeboten - auf ihrer Zusage behaftet, inskünftig auf Ergänzungsleistungen zu verzichten. Dies führt zu Gutheissung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und das AFMB ist anzuweisen, der Ehegattin die Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Es steht dabei im Ermessen der Behörde, die Bewilligung gegebenenfalls unter Auflagen oder Bedingungen zu erteilen und mit dem Abschluss einer Integrationsvereinbarung (Art. 43 Abs. 4 AIG) zu verbinden. Das Kind hat Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). Gleichzeitig ist die schweizerische Auslandvertretung von der Behörde zur Ausstellung der nachgesuchten Einreisebewilligungen zu ermächtigen.”
LStrI art. 43 n. 19 In caso di situazioni di ricongiungimento si può fare riferimento alla giurisprudenza ANAG pregressa, in particolare alla sentenza del Tribunale federale del 20 febbraio 2008, quale fondamento storico-giuridico.
“A., Zürich etc. 2014, § 20 N. 13). Anstoss für die Statuierung der zusätzlichen Voraussetzung für den Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG bildete, wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, ein Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2008 (2C_448/2007). Streitgegenstand des genannten Verfahrens bildete ein Gesuch eines im Kanton St. Gallen niederlassungsberechtigten Drittstaatsangehörigen um Bewilligung des Nachzugs seiner Ehegattin und vier gemeinsamer Kinder (E. 1.3). Da das entsprechende Nachzugsgesuch vor Inkrafttreten des Ausländergesetzes vom 16. Januar 2005 (AuG; per 1. Januar 2019 umbenannt in Ausländer- und Integrationsgesetz [AIG]) eingereicht worden war, kamen noch das Bundesgesetz vom 26. Mai 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG) und dessen Ausführungserlasse zur Anwendung. Das Bundesgericht führte zunächst im Wesentlichen Folgendes aus: Nach Art. 17 Abs. 2 ANAG habe der Ehegatte eines in der Schweiz niedergelassenen Ausländers Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammenwohnten; ledige Kinder unter 18 Jahren hätten Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung, wenn sie mit ihren Eltern zusammenwohnten.”
“Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass C noch nicht über im Sinn des Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG ausreichende Deutschkenntnisse verfügt. Er macht jedoch zu Recht sinngemäss geltend, es sei unverhältnismässig, von ihm bzw. C bereits im vorliegenden Verfahren den Nachweis einer verbindlichen Anmeldung zu einem Sprachkurs zu verlangen, weil das Einreisedatum noch nicht feststehe oder absehbar sei und mithin die Gefahr bestehe, dass diese den Kurs nicht antreten könne, jedoch bezahlen müsse (vgl. auch Staatssekretariat für Migration, "Weisungen und Erläuterungen I. Ausländerbereich [Weisungen AIG]", Bern, Oktober 2013 [Fassung vom 1. November 2019], Ziff. 6.3.1.4 [abrufbar unter www.sem.admin.ch > Publikationen & Service > Weisungen und Kreisschreiben], wonach der Nachweis einer Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot, das mindestens zur Erreichung des Referenzniveau A1 führt, spätestens bei der Anmeldung in der Schweiz vorzuweisen ist). 2.4 Weiter geht die Vorinstanz davon aus, dass die Voraussetzung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG nicht erfüllt sei bzw. der Ehegattennachzug angesichts des unbestrittenen Bezugs von Ergänzungsleistungen durch den Beschwerdeführer in der Höhe von Fr. 517.- pro Monat nicht bewilligungsfähig sei. Soweit der Beschwerdeführer rüge, die Anwendung dieser Bestimmung führe zu einer Diskriminierung von IV-Rentnern und verletze Art. 8 Abs. 2 BV bzw. Art. 14 EMRK, könne er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten: Die am 1. Dezember 2019 in Kraft getretene Bestimmung des Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG sei zurückzuführen auf die parlamentarische Initiative Nr. 08.428 "Kein Familiennachzug bei Bezug von Ergänzungsleistungen" vom 28. Mai 2008. Die Initiative wiederum sei durch ein Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2008 (2C_448/2007) ausgelöst worden, im welchem das Bundesgericht entschieden habe, dass Ergänzungsleistungen nicht mit der Sozialhilfe gleichzustellen seien und es einer gesetzlichen Grundlage bedürfe, wenn man Ergänzungsleistungen bei der Prüfung der notwendigen finanziellen Mittel im Familiennachzugsverfahren mitberücksichtigen wolle.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 18 La giurisprudenza ritiene che, in caso di vita separata di circa un anno, la comunità domestica coniugale sia di regola considerata cessata; da quel momento sussiste una presunzione relativa dell'estinzione della volontà matrimoniale. In tal caso i coniugi devono fornire prove circostanziate che la comunità matrimoniale continui a sussistere (p. es. legami oggettivamente rilevanti o motivi giustificativi per residenze separate).
“43 LEI s’éteignent lorsqu’ils sont invoqués abusivement, notamment pour éluder les dispositions de la présente loi sur l’admission et le séjour ou ses dispositions d’exécution ou s’il existe des motifs de révocation au sens de l’art. 62 ou 63 al. 2 LEI (art.51 al. 2 LEI). Cette disposition requiert non seulement le mariage des époux, mais également leur ménage commun (ATF 136 II 113 consid. 3.2 ; ATA/978/2019 du 4 juin 2019 consid. 5a). Selon la jurisprudence, il y a présomption que la communauté conjugale est rompue après plus d’un an de séparation (arrêt du Tribunal fédéral 2C_88/2017 du 30 janvier 2017 consid. 6.1). 12. En préambule, le tribunal relèvera que Mme B______ était titulaire d’une autorisation d’établissement - et pas encore naturalisée - lors de la séparation du couple et de l’échéance de l’autorisation de séjour du recourant, de sorte que l’OCPM a à juste titre analysé les conditions de renouvellement de l’autorisation de séjour de ce dernier sous l’angle de l’art. 43 LEI et non de l’art. 42 LEI. Cela étant, le recourant ne peut plus déduire de droit de séjour fondé sur son mariage avec Mme B______, leur séparation définitive datant du 27 août 2015 et leur divorce ayant été prononcé le 4 novembre 2021. 13. Aux termes de l'art. 50 al. 1 LEI, après la dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 LEI subsiste si l’union conjugale a duré au moins trois ans et si les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (let. a), ces conditions étant cumulatives (ATF 140 II 345 consid. 4 ; 136 II 113 consid. 3.3.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_522/2021 du 30 septembre 2021 consid. 4.1) ou si la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (let. b), lesquelles sont notamment données, selon l'art. 50 al. 2 LEI, lorsque le conjoint est victime de violence conjugale, que le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d’un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise (voir aussi l'art.”
“Demgegenüber müsse von einem erloschenen Ehewillen dann ausgegangen werden, wenn für getrennte Wohnsitze weder rechtserhebliche Gründe noch starke Bindungen ersichtlich seien. Nach einer Trennung von mehr als einem Jahr sei in aller Regel davon auszugehen, dass die eheliche Gemeinschaft aufgelöst beziehungsweise die Ehe definitiv gescheitert sei. Diesen mit der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts und des Bundesgerichts übereinstimmenden Erwägungen kann in allen Teilen gefolgt werden. Bei einem Getrenntleben der Ehegatten ist nicht leichthin von einer fortbestehenden Ehegemeinschaft auszugehen (VGE VD.2021.43 vom 28. Dezember 2021 E. 2.4.1, m.H. auf BGer 2C_375/2020 vom 24. Juli 2020 E. 2.2.1). Das Bundesgericht bejaht wichtige Gründe für das Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AIG nur restriktiv, erlaubt namentlich bei krisenbedingtem Getrenntleben in der Regel nur kurze Unterbrüche des Zusammenlebens von einigen Monaten und verlangt eine objektivierbare Erheblichkeit der Konfliktsituation (Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, Art. 43 AIG N 1, m.w.H.). Jedenfalls müssen wichtige Gründe für getrennte Wohnorte und das Weiterbestehen der Familiengemeinschaft als kumulative Voraussetzungen für einen fortdauernden Anspruch gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG bestehen (VGE VD.2021.43 vom 28. Dezember 2021 E. 2.4.1, m.H. auf BGer 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ab einem rund einjährigen Getrenntleben das Erlöschen des Ehewillens zu vermuten, vor allem, wenn das gemeinsame Eheleben in der Folge nicht wieder aufgenommen worden ist. In einem solchen Fall muss substantiiert dargelegt werden, dass weiterhin ein Ehewillen besteht (VGE VD.2020.116 vom 3. November 2020 E. 2.3, m.H. auf BGer 2C_845/2019 vom 19. Februar 2020 E. 4.2, m.H. auf BGer 2C_575/2009 vom 1. Juni 2010 E. 3.5 und 2C_40/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4). Entsprechende Nachweise für das Fortbestehen der Ehe sind durch die Ehegatten beizubringen, da es dabei um Umstände aus ihrem Lebensbereich geht, die sie besser kennen als die Behörden.”
La condizione di indipendenza dall'assistenza sociale ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. c LStrI è soddisfatta solo se non sussiste un pericolo concreto di futura dipendenza dall'assistenza sociale. Semplici preoccupazioni finanziarie, ipotesi o motivi di carattere generale non sono sufficienti. Nella valutazione si deve partire dalle circostanze pregresse e attuali e ponderare l'evoluzione finanziaria probabile nel lungo termine.
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bezüglich der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit nach Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG analog auf die Rechtsprechung zur Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG abzustellen (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.5 und 6.1). Demnach ist dieses Kriterium erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3 mit Hinweisen; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_574/2018 vom 15. September 2020 E. 4.1 mit Hinweisen). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (Urteile 2C_10/2022 vom 21.”
“Nach der Rechtsprechung ist das Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (Urteile 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 8.2; 2C_795/2021 vom 17. März 2022 E. 4.2.3; 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; vgl. auch BGE 139 I 330 E. 4.1; 122 II 1 E. 3c).”
“c), die nachzuziehende Person sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen kann oder sich zumindest zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot angemeldet hat (Abs. 1 lit. d in Verbindung mit Abs. 2) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Abs. 1 lit. e). Kinder unter zwölf Jahren haben überdies Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung (Art. 43 Abs. 6 AIG). 3.1.2 Ein Anspruch auf Familiennachzug kann sich auch aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Achtung des Familienlebens ergeben; auf dieses kann sich im Zusammenhang mit einer Einreise- bzw. Aufenthaltsbewilligung berufen, wer nahe Verwandte mit einem Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat, sofern die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist. 3.1.3 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann dabei auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Hand zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb finanzielle Möglichkeiten sämtlicher Familienmitglieder miteinzubeziehen. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist (BGr, 21.”
“Gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG setzt der Anspruch ausländischer Ehegatten und lediger Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Niederlassungsbewilligung auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung voraus, dass sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Art. 43 Abs. 1 lit c AIG verlangt Sozialhilfeunabhängigkeit der nachzuziehenden Person für den Fall des erfolgten Nachzugs (Spescha, a.a.O., Art. 43 N 4). Die Verweigerung des Nachzugs gestützt auf Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG setzt eine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit voraus. Blosse finanzielle Bedenken sowie Hypothesen und pauschalierte Gründe genügen nicht. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Sozialhilfeabhängigkeit im Sinn der genannten Bestimmung liegt vor, wenn eine Person bzw. die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenden Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist.”
Per i coniugi, il termine di cinque anni prescritto dall'art. 43 cpv. 5 LStrI si considera una durata di soggiorno personale, autonoma e ininterrotta. La durata di soggiorno del coniuge non può essere computata ai fini della propria durata quinquennale.
“Mais il faut également opposer à la recourante que seul l’étudiant auquel une autorisation de séjour durable, soit en l’espèce le conjoint de la recourante, est fondé à se prévaloir de la circonstance particulière énoncée à l’art. 34 al. 5 2e phr. LEI. Le droit de la recourante à une autorisation de séjour est, comme on l’a vu, dérivé de celui de son conjoint et dépend du regroupement familial avec ce dernier, vu l’art. 3 par. 1 et 2 let. c annexe I ALCP (v. s’agissant de cette notion, ATF 144 II 1 consid. 3.1 p. 4 ; 139 II 393 consid. 2.1 p. 395; 137 II 1 consid. 3.2 p. 5s.). Peu importe, dans ces conditions, le fait qu’C.________ ait obtenu une autorisation d’établissement à titre anticipé. En effet, dans une situation de regroupement familial, c’est seulement à l’issue d’un séjour régulier et ininterrompu de cinq ans que la recourante, dans la mesure où elle serait la conjointe d’un titulaire d’une autorisation d’établissement, pourra disposer d’un droit de présence en Suisse, conformément à l’art. 43 al. 5 LEI. En revanche, la recourante n’est pas fondée à se prévaloir, au titre d’un séjour ininterrompu de cinq ans, du fait qu’au terme de la formation de son conjoint, une autorisation de séjour à caractère durable a été délivrée à ce dernier le 14 février 2022, soit maintenant depuis plus de deux ans.”
“Mais il faut également opposer à la recourante que seul l’étudiant auquel une autorisation de séjour durable, soit en l’espèce le conjoint de la recourante, est fondé à se prévaloir de la circonstance particulière énoncée à l’art. 34 al. 5 2e phr. LEI. Le droit de la recourante à une autorisation de séjour est, comme on l’a vu, dérivé de celui de son conjoint et dépend du regroupement familial avec ce dernier, vu l’art. 3 par. 1 et 2 let. c annexe I ALCP (v. s’agissant de cette notion, ATF 144 II 1 consid. 3.1 p. 4 ; 139 II 393 consid. 2.1 p. 395; 137 II 1 consid. 3.2 p. 5s.). Peu importe, dans ces conditions, le fait qu’C.________ ait obtenu une autorisation d’établissement à titre anticipé. En effet, dans une situation de regroupement familial, c’est seulement à l’issue d’un séjour régulier et ininterrompu de cinq ans que la recourante, dans la mesure où elle serait la conjointe d’un titulaire d’une autorisation d’établissement, pourra disposer d’un droit de présence en Suisse, conformément à l’art. 43 al. 5 LEI. En revanche, la recourante n’est pas fondée à se prévaloir, au titre d’un séjour ininterrompu de cinq ans, du fait qu’au terme de la formation de son conjoint, une autorisation de séjour à caractère durable a été délivrée à ce dernier le 14 février 2022, soit maintenant depuis plus de deux ans.”
Dopo un periodo di soggiorno regolare di dieci anni la giurisprudenza del Tribunale federale ritiene di regola che i rapporti sociali nazionali siano divenuti così stretti da rendere necessari motivi particolari per porre fine al soggiorno. Questa presunzione di legami privati stretti può influire a favore della persona interessata nella verifica di un diritto al soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI; tuttavia, nel singolo caso la presunzione può venire meno, ad esempio se l'integrazione non è sufficientemente sviluppata.
“D'après l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions dans le domaine du droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. En l'espèce, le recourant, séparé de son épouse, une ressortissante croate au bénéfice d'une autorisation d'établissement en Suisse, peut potentiellement prétendre à un droit à la prolongation de son autorisation de séjour en lien avec l'art. 50 al. 1 let. a LEI (RS 142.20; cf. également art. 43 LEI). En outre, il invoque de manière soutenable l'art. 8 CEDH sous l'angle de la protection de sa vie familiale en faisant valoir sa relation avec son fils de nationalité suisse, né en 2023, ainsi qu'avec sa fille, née en 2010 et titulaire d'une autorisation d'établissement (cf. ATF 146 I 185 consid 6.1; arrêt 2C_877/2022 du 2 mars 2023 consid. 1.1). Compte tenu de son séjour légal de plus de dix ans en Suisse, il peut en principe aussi se prévaloir de la protection de sa vie privée (cf. ATF 144 I 266 consid. 3; arrêt 2C_734/2022 du 3 mai 2023, consid. 1.2 non publié in ATF 149 I 207). Son recours échappe ainsi à la clause d'irrecevabilité de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, étant rappelé que le point de savoir si le recourant dispose effectivement d'un droit de séjour en Suisse relève du fond et non de la recevabilité (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.1; arrêt 2C_731/2022 du 1er novembre 2022 consid. 1.1).”
“Weiter kann im Rahmen des Anspruchs auf Achtung des Privatlebens nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig lassen (BGE 144 I 266 E. 3.9). Die Rechtsprechung, wonach nach einem rechtmässigen Aufenthalt von zehn Jahren regelmässig für einen Anspruch auf Schutz des Privatlebens genügende Beziehungen zum Land zu vermuten sind, ist nicht anwendbar, wenn das Anwesenheitsrecht bereits rechtskräftig erloschen ist (BGE 149 I 207 E. 5.3.4). Auch in einem solchen Fall ist jedoch ein Anspruch auf Schutz des Privatlebens nicht ausgeschlossen, wenn eine besonders ausgeprägte Integration vorliegt (BGE 149 I 207 E. 5.3.4 und E. 5.4). 4. Zu prüfen ist zunächst, ob der Aufenthaltsanspruch nach Art. 43 AIG erloschen ist, weil der Beschwerdeführer den Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG gesetzt hat (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung). 4.1 Gemäss Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG i.V.m Art. 77a Abs. 1 Bst. b VZAE liegt ein Widerrufsgrund unter anderem bei mutwilliger Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen vor. Die «Schuldenwirtschaft» allein genügt für den Widerruf bzw. die Nichterneuerung eines Anwesenheitsrechts jedoch nicht. Die Verschuldung muss vielmehr selbst verursacht und der betroffenen Person qualifiziert vorwerfbar sein. Erforderlich ist zumindest ein erheblicher Ordnungsverstoss; ein solcher kann bereits in einer qualifizierten Leichtfertigkeit liegen (BGer 2C_573/2019 vom 14.4.2020 E. 2.2, 2C_789/2017 vom 7.3.2018 E. 3.3.1). Die so umschriebene Mutwilligkeit ist nicht leichthin anzunehmen (BGer 2C_354/2020 vom 30.10.2020 E. 2.1 mit Hinweisen). Der Beweis dafür obliegt der Migrationsbehörde (BGer 2C_724/2018 vom 24.”
art. 43 LStrI può costituire, per i minori, un potenziale diritto all'ottenimento di un permesso di soggiorno. Di conseguenza il ricorso di diritto pubblico contro un diniego non è a priori inammissibile, purché tale potenziale diritto sia dimostrato in modo ragionevole (in particolare è rilevante l'età del minore al momento della presentazione della domanda).
“2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Selon la jurisprudence, il suffit toutefois, sous l'angle de la recevabilité, qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que cette clause d'exclusion ne s'applique pas et que la voie du recours en matière de droit public soit ouverte (ATF 147 I 89 consid. 1.1.1; 139 I 330 consid. 1.1 et les références). Pour statuer sur la recevabilité du recours contre une décision rendue en matière de regroupement familial, le Tribunal fédéral, pour ce qui concerne le droit interne, se fonde sur l'âge de l'enfant au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.2). En l'occurrence, les recourants étaient tous les deux mineurs lors du dépôt de leur demande de regroupement familial et leur père dispose d'une autorisation d'établissement, de sorte que l'art. 43 LEI (dans sa version en vigueur avant le 1er janvier 2019 [RO 2007 5437], ci-après: LEtr; cf. art. 126 al. 1 LEI; arrêt 2C_200/2021 du 17 août 2021 consid. 1.2) est potentiellement de nature à leur conférer un droit à une autorisation de séjour (cf. arrêts 2C_200/2021 du 17 août 2021 consid. 1.2; 2C_147/2021 du 11 mai 2021 consid. 1.1). La voie du recours en matière de droit public est par conséquent ouverte.”
“En revanche, même si le droit interne ne confère pas de droit au regroupement familial, il est admis que l'art. 8 CEDH (RS 0.101), dont le recourant se prévaut dans son écriture, peut conférer, à certaines conditions, un droit de séjourner en Suisse à l'enfant étranger mineur, notamment si le ou les parents dont dépend le regroupement ont un droit certain à une autorisation de séjour, à savoir un droit de présence assuré en Suisse leur permettant de résider durablement dans le pays (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.1; 137 I 284 consid. 2.6). Or, le recourant, du fait de son mariage avec une compatriote titulaire d'une autorisation d'établissement UE/AELE en Suisse, a un droit à la prolongation de son autorisation de séjour en vertu de l'art. 43 LEI et jouit ainsi d'un droit de présence assuré dans le pays (arrêt 2C_215/2023 du 6 février 2024 consid. 1.3). Il n'est par ailleurs pas contesté que le fils de l'intéressé, né en 2010, est encore mineur. Le recourant peut donc se prévaloir d'un droit potentiel à voir son fils le rejoindre en Suisse déduit du droit au respect de la vie familiale garanti par l'art. 8 CEDH. La voie du recours en matière de droit public est donc ouverte sous cet angle.”
“En l'occurrence, en sa qualité de ressortissant portugais, le recourant peut, sur le principe, prétendre à titre originaire à l'octroi d'une autorisation de séjour en Suisse, en vertu du droit à la libre circulation que lui confère l'ALCP (RS 0.142.112.681) et notamment de l'art. 6 ALCP qui garantit aux personnes n'exerçant pas d'activité économique le droit de séjourner sur le territoire d'une partie contractante, conformément aux dispositions de l'annexe 1 relatives aux non-actifs (cf. art. 24 annexe I ALCP; cf. arrêt 2C_470/2014 du 29 janvier 2015 consid. 1.1 pour les enfants mineurs). En outre, le recourant, né en 2004, peut se prévaloir, au titre du regroupement familial, d'un droit de séjour dérivé à celui de sa mère, ressortissante portugaise, étant précisé qu'il était âgé de moins de 21 ans au moment du dépôt de la demande (cf. art. 7 let. d ALCP; art. 3 par. 1 et par. 2 let. a annexe I ALCP; cf. arrêt 2C_739/2017 du 17 avril 2018 consid. 1.1). Enfin, sa mère étant titulaire d'une autorisation d'établissement et le recourant ayant 16 ans, il peut se prévaloir de manière défendable d'un droit de séjour en Suisse tant en vertu du droit interne (cf. art. 43 LEI [RS 142.20]) que de l'art. 8 CEDH (cf., sur la recevabilité du recours en matière de droit public en cas de demande de regroupement familial en faveur des enfants fondé sur le droit interne ou l'art. 8 CEDH, ATF 145 I 227). Il s'ensuit que le recours échappe à la clause d'irrecevabilité de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF. La voie du recours en matière de droit public étant ouverte, le recours constitutionnel subsidiaire formé en parallèle par le recourant est irrecevable (cf. art. 113 LTF a contrario).”
Ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 lett. e LStrI deve essere effettuato un bilanciamento degli interessi. A tal fine possono essere impiegati i criteri elaborati per l'accertamento della dipendenza dall'assistenza sociale; nella ponderazione va inclusa l'evoluzione probabile della situazione finanziaria della famiglia sul lungo periodo, tenendo conto del reddito presumibile futuro delle persone da ricongiungere.
“strenger handhaben wollen als bei Sozialhilfeabhängigkeit oder gar eine Verletzung verfassungs- oder völkerrechtlicher Garantien gewollt oder bewusst in Kauf genommen hätte (vgl. in diesem Zusammenhang auch BGE 138 II 524 E. 5.3.2). Vielmehr wird in der bundesrätlichen Zusatzbotschaft vom 4. März 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genügende finanzielle Mittel als Voraussetzung für den Familiennachzug der Entlastung der öffentlichen Finanzen dienten, weshalb die zusätzliche (negative) Anspruchsvoraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen ein im Sinn des Art. 8 Abs. 2 EMRK legitimes Ziel für die Einschränkung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens bilde. Der Eingriff müsse sich weiter mit Blick auf dieses Ziel als notwendig und verhältnismässig erweisen, weshalb die verschiedenen Interessen im Einzelfall gegeneinander abzuwägen seien (BBl 2016 2837 und 2852). Es ist mithin auch in Anwendung des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eine Interessenabwägung vorzunehmen (vgl. auch Art. 96 AIG). Dabei kann auf die zur Prüfung der Fürsorgeabhängigkeit im Sinn des Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG entwickelten Kriterien zurückgegriffen werden: Es ist die wahrscheinliche Entwicklung der finanziellen Situation der Familie auf längere Sicht abzuwägen; ein mutmassliches künftiges Einkommen der nachzuziehenden Familienangehörigen ist dabei mit zu berücksichtigen (vgl. VGr, 3. April 2019, VB.2018.00777, E. 5.7 [nicht publiziert]).”
“Die Vorinstanz hält im Wesentlichen fest, bei der Anwendung von Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG sei eine Interessenabwägung vorzunehmen, wobei auf die für die Prüfung der Fürsorgeabhängigkeit gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG entwickelten Kriterien zurückgegriffen werden könne. Abzuwägen sei dabei die wahrscheinliche Entwicklung der finanziellen Situation der Familie auf längere Sicht, wobei ein mutmassliches Einkommen der nachzuziehenden Familienangehörigen zu berücksichtigen sei. Das Verwaltungsgericht kommt im Ergebnis zum Schluss, dass es der gesunden und arbeitswilligen Verlobten des Beschwerdegegners nach Erhalt eines zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigenden Arbeitstitels möglich sein werde, ein (geringes) Einkommen zu erwirtschaften, welches den Fehlbetrag von Fr. 250.-- decken könnte. Daher sei auf längere Sicht mit einer Verbesserung der finanziellen Situation der Familie zu rechnen (vgl. E. 2.6.3 und”
Se il permesso di domicilio della terza persona avente diritto viene meno (p. es. a seguito della cancellazione dall'anagrafe/trasferimento all'estero), di regola decade anche il diritto di soggiorno derivato del coniuge straniero ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Die dem Beschwerdeführer infolge der Eheschliessung erteilte und mit dem angefochtenen Entscheid nicht mehr verlängerte Aufenthaltsbewilligung stützte sich auf Art. 43 Abs. 1 AIG. Nach dieser Bestimmung haben ausländische Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie - nebst der Erfüllung der übrigen Voraussetzungen (lit. b-e) - mit diesen zusammenwohnen (lit. a). Eine ausländerrechtliche Bewilligung erlischt u.a. mit der Abmeldung ins Ausland (Art. 61 Abs. 1 lit. a AIG). Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, ist deshalb die Niederlassungsbewilligung der damaligen Ehefrau des Beschwerdeführers mit deren Abmeldung nach Bosnien und Herzegowina erloschen, womit auch der abgeleitete Anwesenheitsanspruch des Beschwerdeführers (Art. 43 Abs. 1 AIG) dahingefallen ist. Strittig und zu prüfen ist, in welchem Zeitpunkt die Ehegemeinschaft zwischen dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Ehefrau aufgelöst wurde. Davon hängt die Anwendbarkeit von Art. 50 Abs. 1 AIG auf den vorliegenden Fall ab. Entscheidend ist, ob die Ehegemeinschaft bereits aufgelöst wurde, als die Ehefrau sich noch in der Schweiz aufhielt.”
“Le litige a pour unique objet le bien-fondé du refus de l’OCPM de soumettre au SEM avec un préavis positif la demande d’autorisation de séjour pour cas individuel d’extrême gravité formée par les recourants. Il a été établi définitivement dans l’arrêt de la chambre de céans du 6 décembre 2022 que E______ avait suivi sa mère au Kosovo et y avait été scolarisé entre 2002 et 2013 et que d’éventuels séjours en Suisse pour y voir son père, qu’il n’établissait pas, ne permettaient pas d’infirmer qu’elle avait déplacé son centre d’intérêt de la Suisse au Kosovo, de sorte que l’OCPM devait constater la caducité, par l’effet de la loi, de son autorisation d’établissement six mois après son départ, personne ne contestant que ce départ n’avait jamais été annoncé. Il n’avait en outre pas demandé sa réintégration et n’y aurait pas eu droit vu la durée de son absence de Suisse. De même, G______ s’était vue octroyer une autorisation de séjour en sa qualité d’épouse d’un étranger titulaire d’une autorisation d’établissement. Cette dernière ayant été déclarée caduque, la condition à l’octroi de l’autorisation de séjour selon l’art. 43 al. 1 LEI venait à faire défaut, ce qui devait entraîner sa révocation conformément à l’art. 62 let. d LEI. Le TAPI avait observé à juste titre qu’G______ ne pouvait plus former avec son mari ménage commun en Suisse dès lors que ce dernier avait perdu son autorisation et était renvoyé. L’exécution du renvoi a enfin été examinée, et celui-ci a été jugé licite, possible et raisonnablement exigible, la recourante ne faisant pas valoir que tel ne serait pas le cas. 4.1 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la loi fédérale sur les étrangers et l'intégration du 16 décembre 2005 (LEI - RS 142.20) et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les recourants ayant conclu à l’octroi d’une autorisation de séjour le 12 octobre 2018, la décision de refus est régie par l’ancien droit. 4.2 L'art. 30 al. 1 let. b LEI permet de déroger aux conditions d'admission en Suisse, telles que prévues aux art.”
Citazione: LStrI art. 43 n. 11 Per il rilascio del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 2 LStrI è requisito che la persona che si ricongiunge non percepisca né possa percepire prestazioni complementari annuali (PC) a causa del ricongiungimento familiare.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG die Anmeldung zu einem Sprachförderangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG unter den gleichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Diese Bewilligungsvoraussetzungen sind mit der EMRK vereinbar (BGE 137 I 284 E. 2.6). Insbesondere ist das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs konventionsrechtlich anerkannt (BGE 139 I 330 E. 3.2). Die Ansprüche nach Art. 43 AIG erlöschen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (lit.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG).”
Dopo lo scioglimento del matrimonio, il diritto post-coniugale previsto dall'art. 50 cpv. 1 LStrI può consentire la prosecuzione del diritto al rilascio o al rinnovo del permesso di soggiorno. Condizione necessaria, tra l'altro, è che la comunità coniugale soddisfi i requisiti indicati nell'art. 50 cpv. 1 (in particolare i criteri minimi di durata e di integrazione ivi previsti). Devono essere prese in considerazione eventuali riserve per abuso del diritto (p. es. elusione delle disposizioni in materia di stranieri o inganno circa l'esistenza del matrimonio).
“Der Beschwerdeführer hat die hier interessierende Aufenthaltsbewilligung als Ehegatte einer in der Schweiz aufenthaltsberechtigten EU-Bürgerin gestützt auf Art. 7 lit. d FZA i.V.m. Art. 3 Anhang I FZA erhalten; heute leitet er einen Anspruch auf Verlängerung (bzw. Aufrechterhaltung) seiner Aufenthaltsbewilligung aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG ab. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG sieht vor, dass der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach den Art. 42 und Art. 43 AIG weiterbesteht, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind; diese Vorschrift kommt auch im Anwendungsbereich des FZA zum Tragen, und zwar selbst dann, wenn die anspruchsvermittelnde Ex-Ehegattin - wie vorliegend (vgl. Bst. A hiervor) - nur über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt (BGE 144 II 1 E. 4.7; anders würde der Fall liegen, wenn die Ex-Ehegattin ihr Aufenthaltsrecht zwischenzeitlich verloren hätte, vgl. Urteil 2C_812/2020 vom 23. Februar 2021 E. 2.2.1 und 2.2.2). Vorbehalten bleiben Fälle, in denen der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird, namentlich weil die ausländerrechtlichen Vorschriften umgangen werden sollen (Art. 51 Abs. 2 lit. a AIG) bzw. weil die Behörden über das Bestehen einer Ehe getäuscht worden sind (Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG).”
“Ausgangspunkt für das vorliegende Verfahren bildet der bundesgerichtliche Rückweisungsentscheid 2C_163/2021 vom 2. Juni 2021, an den die Vorinstanz und auch das Bundesgericht gebunden sind (E. 2.2). Zu beurteilen ist, ob aufgrund der Eheschliessung des Beschwerdeführers am 20. Juli 2020 mit einer niederlassungsberechtigten Person ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 43 AIG besteht, und falls ja, ob dieser aufgrund des erstellten Sachverhalts allenfalls erloschen ist (vgl. Urteil 2C_163/2021 vom 2. Juni 2021 E. 6.4).”
Il diritto all'ottenimento o al rinnovo di un permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 LStrI si estingue se ricorrono motivi di revoca ai sensi dell'art. 62 LStrI o dell'art. 63 cpv. 2 LStrI. Tra i motivi di revoca espressamente indicati nelle decisioni ai sensi dell'art. 62 cpv. 1 figurano, ad esempio: dichiarazioni false o omissione di fatti essenziali nella procedura di concessione del permesso; condanne a pene detentive di lunga durata, misure penali o altri rilevanti motivi di natura penale; comportamenti che pongono in grave o ripetuto pericolo o turbano la sicurezza pubblica, interna o esterna; nonché la dipendenza dall'assistenza sociale (ovvero la dipendenza dall'assistenza sociale di una persona che la persona interessata deve mantenere).
“Der Anspruch ausländischer Ehegatten von Personen mit Niederlassungsbewilligung auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 43 AIG erlöscht, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG). Gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG kann die zuständige Behörde Bewilligungen widerrufen, wenn die Ausländerin oder der Ausländer oder ihr oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat. Die betroffene Person muss den Willen haben, die Behörden zu täuschen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sie versucht, einen falschen Anschein über eine wesentliche Tatsache zu erwecken bzw. aufrechtzuerhalten (vgl. BGE 142 II 265 E. 3.1; Urteil 2C_467/2022 vom 12. Dezember 2022 E. 2.1).”
“Die Gewährung einer entsprechenden Aufenthaltsbewilligung nach Art. 43 AIG steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs: So erlöschen nämlich laut Art. 51 Abs. 2 AIG die Ansprüche nach Art. 43 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen (lit. a), oder wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen (lit. b). Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG liegen vor, wenn der Ausländer oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat (lit. a); wenn der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder gegen ihn eine strafrechtliche Massnahme im Sinne der Art. 59-61 AIG oder 64 StGB angeordnet wurde (lit. b); wenn er erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (lit. c); eine mit der Verfügung verbundene Bedingung nicht einhält (lit.”
“Gestützt auf Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG erlöschen die Ansprüche gemäss Art. 43 AIG, wenn Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen. Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG sieht die Möglichkeit des Widerrufs der Aufenthaltsbewilligung vor, wenn die Ausländerin oder der Ausländer oder eine Person, für die sie oder er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist.”
Per i familiari minorenni le autorità valutano, tra l'altro, l'effettiva integrazione sociale e scolastica, i vincoli familiari esistenti nonché le conoscenze linguistiche. Rapporti familiari stretti e indizi di integrazione sociale/scolastica favoriscono il rilascio o il rinnovo del permesso di soggiorno ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Enfin, si la chambre de céans ne peut ignorer le fait que B______ a toujours vécu à Genève, et ce pendant onze ans, et qu'elle se rapproche de l'adolescence, sans toutefois avoir entamé cette période, les recourants n'allèguent pas, ni a fortiori ne prouvent, que la réussite scolaire de l'intéressée serait remarquable ni que celle-ci serait particulièrement attachée ou intégrée à la vie sociale genevoise, par exemple par la pratique d'un sport en club, celle d'un instrument dans une école de musique ou la participation régulière à d'autres activités sociales et culturelles. En outre, en cas de renvoi de sa famille, elle sera accompagnée de sa mère et de son petit frère, si bien qu'elle ne sera pas livrée à elle-même. Par ailleurs, elle parle l'albanais, ce qui facilitera son intégration. Pour le surplus, son départ n'est pas susceptible de porter atteinte aux faibles liens qu'elle entretient avec son père, ce d'autant plus que celui‑ci ne réside pas à Genève. Par conséquent, la chambre de céans ne peut considérer que les liens de la recourante et de sa fille avec la Suisse sont si étroits que l’on ne saurait exiger d’elles qu’elles retournent dans leur pays d’origine. Rien n'indique d'ailleurs que leur réintégration sociale serait gravement compromise, ni même compromise. Quant à C______, dont le père est au bénéfice d'une autorisation d'établissement, ses parents ne sont pas mariés et ne font pas ménage commun, si bien qu'il ne peut pas obtenir une autorisation de séjour fondée sur l'art. 43 al. 1 LEI. Si l'autorité parentale sur l'intéressé est conjointe, sa garde est en revanche confiée exclusivement à sa mère. Par conséquent, conformément à la directive LEI, il doit obtenir le même statut que celle-ci et ne saurait ainsi se prévaloir d'un droit à l'obtention d'une autorisation de séjour fondée sur l'art. 43 al. 6 LEI, malgré son âge inférieur à douze ans. En outre, vu son âge (trois ans), il n'est pas encore scolarisé et n'est donc pas encore intégré socialement. Ses liens prépondérants affectifs sont ceux qu'il entretient avec sa mère. Ainsi, quand bien même il n'a jamais vécu au Kosovo, son départ de Suisse ne saurait constituer un déracinement. Le grief sera par conséquent écarté. 7. Les recourants se plaignent de la violation de l'art. 8 CEDH, pour les mêmes motifs que ceux exposés précédemment. 7.1 Un étranger peut se prévaloir de l'art. 8 par. 1 CEDH pour s'opposer à l'éventuelle séparation de sa famille. Il peut invoquer la protection de sa vie familiale en lien avec un membre de sa famille, pour autant qu'il soit notamment au bénéfice d'une autorisation d'établissement (ATF 146 I 185 consid 6.”
“Plus subsidiairement, il devait être acheminé à prouver ses allégués notamment par les témoignages de M. H_______, un ami de son père depuis dix ans, et de Mme I_______. Sa sœur avait renoncé à contrecœur à la possibilité de rejoindre sa famille et vivait à J_______. Sa grand-mère était gravement atteinte dans sa santé et nécessitait des soins à domicile. Son oncle paternel s’occupait d’elle, vivait à son domicile, constituait une charge supplémentaire et ne s’occuperait pas de lui. Aucun autre membre de sa famille ne vivait à proximité ni n’était disponible ou disposé à s’occuper de lui. Il avait toujours entretenu des liens étroits avec son petit frère E_______ et n’avait plus que des contacts épisodiques avec sa sœur depuis qu’elle était allée vivre à J_______. Il disposait de bonnes connaissances en français et parlait et écrivait l’anglais. Il avait à Genève ses parents et son frère ainsi que deux tantes paternelles et des cousins et cousines dans la même tranche d’âge que lui, avec lesquelles il avait passé ses vacances et pratiqué le français. C’était l’ancien art. 43 al. 1 LEI, dans sa version antérieure au 1er janvier 2019, qui s’appliquait à sa demande du 22 septembre 2018. Son recours aurait dû être admis par le TAPI vu le ménage commun de ses parents et l’étroite relation qu’il entretenait avec son père des années durant. Ses parents avaient créé un lien familial et le départ de sa mère du F_______ avait modifié sa prise en charge. Il avait appris le français depuis la première décision de refus. Son intérêt serait mieux préservé en Suisse. Sa demande de regroupement familial n’était pas constitutive d’abus de droit et n’était pas motivée par des raisons économiques, mais par le désir de réunir la famille. Il existait des éléments sérieux en faveur de son intégration facilitée, qui n’avaient pas été pris en compte par le TAPI, comme sa maîtrise du français et de l’anglais, la présence de nombreux membres de sa famille, dont des cousins de son âge. Sa venue ne constituerait pas un déracinement. Il n’avait plus d’appuis au F_______. Il n’avait pas encore fondé sa propre famille et vivait encore avec sa mère jusqu’à son départ.”
Se l'autorità respinge il ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 LStrI, secondo la giurisprudenza citata tale diniego è normalmente considerato anche come un rifiuto ai fini dell'art. 8 CEDU; una valutazione separata dell'applicazione dell'art. 8 CEDU è pertanto spesso superflua. Inoltre, la verifica della proporzionalità ai sensi dell'art. 8 cpv. 2 CEDU coincide sostanzialmente sul piano del contenuto con quella ai sensi dell'art. 96 cpv. 1 LStrI.
“Le fait de refuser un droit de séjour à un étranger dont la famille se trouve en Suisse peut y porter atteinte (ATF 139 I 330 consid. 2.1; 137 I 247 consid. 4.1; arrêt TF 2C_942/2010 du 27 avril 2011 consid. 2.1). Un étranger peut, selon les circonstances, se prévaloir du droit au respect de sa vie privée et familiale au sens de l'art. 8 par. 1 CEDH pour s'opposer à une éventuelle séparation de sa famille. Encore faut-il, pour que l'étranger puisse invoquer cette disposition, que la relation entre celui-ci et une personne de sa famille ayant le droit de résider durablement en Suisse soit étroite et effective (ATF 139 I 330 consid. 2.1; arrêts TF 2C_783/2014 du 27 janvier 2015 consid. 4.1; 2C_365/2013 du 30 août 2013 consid. 2.1; 2C_1026/2011 du 23 juillet 2012 consid. 4.3). Pour autant, les liens familiaux ne sauraient conférer de manière absolue, en vertu de l'art. 8 CEDH, un droit d'entrée et de séjour dans le pays (ATF 139 I 330 consid. 2.1; 138 I 246 consid. 3.2.1; 137 I 247 consid. 4.1). 4.3. Or, du moment que le regroupement familial est refusé en application de l'art. 43 LEI, il l’est aussi sous l'angle de l'art. 8 par. 1 CEDH (arrêts TC FR 601 2017 227 et 228 du 13 avril 2018 consid. 4a; 601 2015 10 du 24 août 2015 consid. 4d et la référence citée). Pour cette raison, il n'est pas nécessaire d'examiner plus avant la question de l'application de l'art. 8 par. 1 CEDH (arrêt TF 2C_547/2017 du 12 décembre 2017 consid. 4.1). L'on rappelle, au demeurant, que l'examen de la proportionnalité sous l'angle de l'art. 8 par. 2 CEDH se confond également avec celui imposé par l'art. 96 al. 1 LEI (arrêts TF 2C_547/2017 du 12 décembre 2017 consid. 4; 2D_12/2017 du 17 juillet 2017 consid. 5.2; 2C_419/2014 du 13 janvier 2015 consid. 4.3), selon lequel les autorités compétentes tiennent compte, en exerçant leur pouvoir d'appréciation, des intérêts publics, de la situation personnelle de l'étranger, ainsi que de son degré d'intégration (cf. ATF 135 II 377 consid. 4.3; arrêt TF 2C_854/2015 du 2 mars 2016 consid. 5.2). Dans ce contexte, s'il est vrai que le refus du permis de séjour est de nature à rendre impossible ou très difficile une vie de famille en Suisse, cette circonstance n'est pas suffisante pour admettre une violation de l'art.”
Per l'ammissione del procedimento di ricorso è sufficiente che, in modo plausibile, sia fatto valere un potenziale diritto a un permesso ai sensi dell'art. 43 LStrI; l'esame sostanziale volto a verificare se i presupposti del diritto siano effettivamente soddisfatti avviene solo nel procedimento principale.
“Auf die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs besteht gemäss Art. 43 AIG (SR 142.20) ein potenzieller Anspruch, sofern das Anwesenheitsrecht des Beschwerdeführers 1 Bestand hat. Ob der geltend gemachte Anspruch tatsächlich besteht, ist nicht im Rahmen des Eintretens zu prüfen, sondern bei der materiellen Beurteilung (BGE 147 I 268 E. 1.2.7; 139 I 330 E. 1.1, je mit Hinweisen).”
“Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide ausgeschlossen, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Für das Eintreten genügt, wenn der Betroffene in vertretbarer Weise dartut, dass potenziell ein Anspruch auf die beantragte Bewilligung besteht. Ob die erforderlichen Voraussetzungen hierfür gegeben sind, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung und nicht des Eintretens (BGE 136 II 177 E. 1.1, 497 E. 3.3). Der Beschwerdeführer macht in vertretbarer Weise geltend, dass er Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2019: AuG [AS 2007 5437]) und auf Art. 8 EMRK hat, lebt er doch zusammen mit seiner niederlassungsberechtigten Ehefrau nun seit 25 Jahren in der Schweiz. Da auch die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten (Art. 42, 82 lit. a i.V.m. Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer hat in Bezug auf die Wegweisung subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben. Dagegen ist diese grundsätzlich zulässig; ob dies im vorliegenden Fall auch zutrifft, ist weiter unten zu klären (E. 7).”
“2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Selon la jurisprudence, il suffit toutefois, sous l'angle de la recevabilité, qu'il existe un droit potentiel à l'autorisation, étayé par une motivation soutenable, pour que cette clause d'exclusion ne s'applique pas et que la voie du recours en matière de droit public soit ouverte (ATF 139 I 330 consid. 1.1 et les références). Pour statuer sur la recevabilité du recours contre une décision rendue en matière de regroupement familial, le Tribunal fédéral, pour ce qui concerne le droit interne, se fonde sur l'âge de l'enfant au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.2). En l'occurrence, la femme du recourant, ainsi que les enfants du couple, qui sont tous les deux mineurs, disposent potentiellement d'un droit à une autorisation de séjour en Suisse, dans la mesure où, depuis 1995, leur époux, respectivement père y séjourne au bénéfice d'une autorisation d'établissement (cf. art. 43 LEI [RS 142.20]). La voie du recours en matière de droit public est par conséquent ouverte, si bien que celle du recours constitutionnel subsidiaire est irrecevable (art. 113 LTF a contrario).”
Spazio abitativo insufficiente e concrete difficoltà finanziarie (p. es. uno spazio inadeguato per la famiglia, una dipendenza parziale esistente e concreta dall'assistenza sociale o un comprovato deficit mensile di copertura) possono costituire un concreto rischio di ricorso futuro all'assistenza sociale e, di conseguenza, far venir meno i presupposti per il ricongiungimento familiare ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“Les conditions légales fixées à l’art. 43 al. 1 de la loi fédérale sur les étrangers et l’intégration du 16 décembre 2005 (LEI - RS 142.20) n’étaient pas réunies, le logement de 2.5 pièces dans lequel vivait E______ A______ ne permettant pas d’y accueillir une famille composée de cinq personnes et ses moyens financiers étant insuffisants au regard des normes de l’aide sociale individuelle dans le canton de Genève, vu son revenu mensuel moyen de CHF 4'500.-. En conséquence, le risque qu’F______ A______ puisse bénéficier des prestations d’aide sociale demeurait concret, étant observé que son mari était partiellement dépendant de ladite aide au vu de son revenu variable. La décision était conforme au principe de la protection de la vie familiale au sens de l’art. 8 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH - RS 0,101) étant donné qu’il ne s’agissait pas d’une séparation de la famille, que les conditions ultérieures du regroupement familial au sens de l’art. 43 al. 1 LEI n’étaient pas toutes remplies et que cette disposition ne conférait pas de droit inconditionnel à l’octroi d’une autorisation d’entrée et de séjour en Suisse. C. a. Par acte du 28 septembre 2023, E______ A______, agissant en son nom et celui de son épouse et de ses enfants mineurs, a formé recours auprès du Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI) contre cette décision. Il n’était plus dépendant des prestations d’aide sociale depuis le mois de juin 2023. Il n’avait pas fait sa demande de regroupement familial plus tôt car il n’avait pas une situation financière stable alors que son épouse avait un travail plus rémunérateur et en raison des grossesses de son épouse et de l’arrivée des enfants. La crise sanitaire du Covid-19 avait par ailleurs retardé sa demande. Il avait déposé des demandes de logement auprès de la Ville de Genève et à Lancy. Son épouse travaillait dans le secteur de la santé et n’aurait aucun souci à trouver un emploi aux Hôpitaux universitaires de Genève (ci-après : HUG).”
“Daher ist zu schliessen, dass der Beschwerdeführer bzw. seine in der Schweiz lebende Ehefrau nicht über genügend finanzielle Mittel im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG verfügen, um die ganze Familie versorgen zu können. Wie bereits von der Vorinstanz dargelegt, besteht ein monatlicher Aufwandüberschuss und der Beschwerdeführer gesteht selbst zu, dass "[…] der Grundbedarf der Familie mit dem Einkommen [seiner Frau] alleine nicht gedeckt werden kann." Folglich ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass bei einem Nachzug des Beschwerdeführers ein erhöhtes Risiko der Sozialhilfeabhängigkeit besteht, und mithin die Voraussetzungen für die Gewährung einer Aufenthaltsbewilligung zum Zwecke des Familiennachzugs nicht erfüllt sind.”
“Es stellt sich allerdings die Frage, ob eine grössere Wohnung von den Beschwerdeführenden finanziert werden könnte. Zurzeit bezieht die Beschwerdeführerin Renten in der Höhe von Fr. 3'090.--. Ab Volljährigkeit des Beschwerdeführers und dem Wegfall der Kinderrente in der Höhe von Fr. 509.-- verbleiben der Beschwerdeführerin noch Fr. 2'580.--. Dieser Betrag liegt bereits unter dem Grundbedarf der Familie. Um eine bedarfsgerechte Wohnung beziehen und finanzieren zu können, müsste der Beschwerdeführer somit umgehend einer Arbeit nachgehen und könnte deswegen keine Lehre absolvieren, ansonsten wohl ein Bezug von Sozialhilfe drohen würde, was zum Untergang des Anspruchs auf Nachzug führen würde (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG). Dem kann jedoch entgegengehalten werden, dass dem Beschwerdeführer eine existenzsichernde Arbeitsstelle zugesichert worden ist. Die Finanzierung einer grösseren Wohnung erscheint somit realistisch. Deshalb ist auch ein künftiger Bezug von Ergänzungsleistungen seitens der Beschwerdeführerin auszuschliessen (siehe Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Da das Gesuch überdies zum Zwecke des Zusammenlebens gestellt wurde (Art. 43 Abs. 1 lit. a AIG), sind die Voraussetzungen für den Familiennachzug nach Art. 43 Abs. 1 AIG erfüllt.”
In mancanza di mezzi finanziari sufficienti, di condizioni abitative adeguate o in presenza di dipendenza dall'assistenza sociale, gli organi amministrativi hanno respinto i casi ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI; le autorità valutano questi criteri in dettaglio e ne ponderano l'importanza nel processo decisionale.
“Die Vorinstanz begründete den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen damit, dass es zweifelhaft sei, ob der Beschwerdeführer, trotz Eheschliessung mit C.________, tatsächlich eine Familiengemeinschaft mit ihr und dem gemeinsamen Kind bilde bzw. bilden wolle. Sofern dies tatsächlich der Fall sei, sei das Kriterium der bedarfsgerechten Wohnung gemäss Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG nicht erfüllt. Derzeit wohne seine Ehefrau mit ihren drei Kindern in einer Dreizimmerwohnung, womit nach dem Zuzug des Beschwerdeführers fünf Personen in der Wohnung sein würden. Der Richtwert der Anzahl der Zimmer sei damit überschritten. Weiter sei das Kriterium der hinreichenden finanziellen Mittel und, damit verbunden, die Sicherheit, nicht von der Sozialhilfe abhängig zu werden (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG), nicht erfüllt. Gemäss den eingereichten Lohnausweisen von C.________ sei ihr bis Ende Mai 2022 ein Gehalt von CHF 1'135.30 und ab Juni 2022 von CHF 3'611.85 entrichtet worden. Die Gegenüberstellung der Einnahmen von CHF 3'611.85 und den Ausgaben – gemessen am monatlichen Grundbetrag für die Familie (ohne Berücksichtigung der Steuern) – in der Höhe von CHF 5'286.90 mache deutlich, dass monatlich ein relativ hoher Aufwandüberschuss von CHF 1'675.- resultiere. Somit sei der Grad der geforderten Gewissheit, dass die Familie in naher Zukunft nicht der öffentlichen Hand zur Last falle, in keinem Fall erreicht. Ferner hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer selbst arbeitslos sei. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass das von ihm eingereichte Arbeitsversprechen der E.________ Sàrl in F.________ nur zum Schein ausgestellt wurde, damit das Gesuch gutgeheissen werde. Folglich sei das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs abzulehnen.”
“Les conditions légales fixées à l’art. 43 al. 1 de la loi fédérale sur les étrangers et l’intégration du 16 décembre 2005 (LEI - RS 142.20) n’étaient pas réunies, le logement de 2.5 pièces dans lequel vivait E______ A______ ne permettant pas d’y accueillir une famille composée de cinq personnes et ses moyens financiers étant insuffisants au regard des normes de l’aide sociale individuelle dans le canton de Genève, vu son revenu mensuel moyen de CHF 4'500.-. En conséquence, le risque qu’F______ A______ puisse bénéficier des prestations d’aide sociale demeurait concret, étant observé que son mari était partiellement dépendant de ladite aide au vu de son revenu variable. La décision était conforme au principe de la protection de la vie familiale au sens de l’art. 8 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH - RS 0,101) étant donné qu’il ne s’agissait pas d’une séparation de la famille, que les conditions ultérieures du regroupement familial au sens de l’art. 43 al. 1 LEI n’étaient pas toutes remplies et que cette disposition ne conférait pas de droit inconditionnel à l’octroi d’une autorisation d’entrée et de séjour en Suisse. C. a. Par acte du 28 septembre 2023, E______ A______, agissant en son nom et celui de son épouse et de ses enfants mineurs, a formé recours auprès du Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI) contre cette décision. Il n’était plus dépendant des prestations d’aide sociale depuis le mois de juin 2023. Il n’avait pas fait sa demande de regroupement familial plus tôt car il n’avait pas une situation financière stable alors que son épouse avait un travail plus rémunérateur et en raison des grossesses de son épouse et de l’arrivée des enfants. La crise sanitaire du Covid-19 avait par ailleurs retardé sa demande. Il avait déposé des demandes de logement auprès de la Ville de Genève et à Lancy. Son épouse travaillait dans le secteur de la santé et n’aurait aucun souci à trouver un emploi aux Hôpitaux universitaires de Genève (ci-après : HUG).”
“Son époux bénéficiant de prestations sociales au sens de la loi sur l’insertion et l'aide sociale individuelle du 22 mars 2007 (LIASI - J 4 04), les conditions d’octroi d’un titre de séjour en sa faveur n’étaient pas remplies et le droit au regroupement familial s’éteignait. Les conditions de révocation d’un titre de séjour étaient remplies, dès lors qu’il n’avait pas été démontré que le couple pourrait sortir de la dépendance à l’assistance publique à brève échéance, aucune recherche d’emploi n’ayant été produite. Le droit à la protection de la vie familiale et privée de l’intéressée n’avait pas été violé. 10) Par acte du 23 décembre 2021, Mme A______ a interjeté recours auprès du Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI) à l’encontre de cette décision, concluant, principalement, à son annulation et à la délivrance du titre de séjour requis, subsidiairement, au renvoi de la cause à l’OCPM pour décision dans le sens des considérants. La comparution personnelle des parties et l’audition de son époux étaient requises. La décision attaquée violait l’art. 43 al. 1 LEI, consacrait un abus du pouvoir d’appréciation et constatait les faits de manière inexacte. Lors du dépôt de sa demande, elle était financièrement indépendante et projetait de débuter une activité lucrative dès l’octroi d’un titre de séjour. Sa dépendance à l’aide sociale était exclusivement due au délai excessif de réponse de l’OCPM, auquel étaient venus s’ajouter les effets catastrophiques de la pandémie. Sa disponibilité pour exercer une activité lucrative – qui assurerait son indépendance financière et celle de son époux – n’avait à tort pas été prise en compte par l’OCPM. 11) Dans ses observations du 4 mars 2022, l’OCPM a conclu au rejet du recours. Selon les informations données par l’hospice, l’époux de Mme A______ émargeait à l’aide sociale depuis le 1er juin 2017, pour un montant total de CHF 103'479.-, ce qui justifierait une révocation de son permis d’établissement. Mme A______ avait la possibilité de requérir une autorisation provisoire de travail pendant l’instruction de son dossier.”
LStrI art. 43 n. 3 Per la verifica del rischio e del recupero non è determinante la mera preoccupazione di natura finanziaria. È invece necessario un rischio concreto di dipendenza dall'assistenza sociale. Nella valutazione deve essere considerata la capacità finanziaria a lungo termine di tutti i membri della famiglia.
“La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. 5) a. Au terme de l’art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité aux conditions cumulatives suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial. À teneur de l’art. 51 al. 2 let. b LEI, les droits prévus à l’art. 43 LEI s’éteignent s’il existe des motifs de révocation au sens des art. 62 ou 63 al. 2 LEI. Selon l’art. 62 al. 1 let. e LEI, l’autorité compétente peut révoquer une autorisation, à l’exception de l’autorisation d’établissement si l’étranger lui-même ou une personne dont il a la charge dépend de l’aide sociale. Cette disposition suppose qu'il existe un risque concret de dépendance de l'aide sociale, de simples préoccupations financières ne suffisant pas. Pour évaluer ce risque, il sied non seulement de tenir compte des circonstances actuelles, mais aussi de considérer l'évolution financière probable à plus long terme. Il convient en outre de tenir compte des capacités financières de tous les membres de la famille sur le plus long terme (ATF 137 I 351 consid. 3.9 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_139/2013 du 11 juin 2013 consid. 6.2.4 ; 2C_685/2010 du 30 mai 2011 consid. 2.3.1). Une révocation entre en considération lorsqu'une personne a reçu des aides financières élevées et qu'on ne peut s'attendre à ce qu'elle puisse pourvoir à son entretien dans le futur (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1041/2018 du 21 mars 2019 consid.”
“La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. 5) a. Au terme de l’art. 43 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de la durée de validité aux conditions cumulatives suivantes : a) ils vivent en ménage commun avec lui ; b) ils disposent d’un logement approprié ; c) ils ne dépendent pas de l’aide sociale ; d) ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile ; e) la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial. À teneur de l’art. 51 al. 2 let. b LEI, les droits prévus à l’art. 43 LEI s’éteignent s’il existe des motifs de révocation au sens des art. 62 ou 63 al. 2 LEI. Selon l’art. 62 al. 1 let. e LEI, l’autorité compétente peut révoquer une autorisation, à l’exception de l’autorisation d’établissement si l’étranger lui-même ou une personne dont il a la charge dépend de l’aide sociale. Cette disposition suppose qu'il existe un risque concret de dépendance de l'aide sociale, de simples préoccupations financières ne suffisant pas. Pour évaluer ce risque, il sied non seulement de tenir compte des circonstances actuelles, mais aussi de considérer l'évolution financière probable à plus long terme. Il convient en outre de tenir compte des capacités financières de tous les membres de la famille sur le plus long terme (ATF 137 I 351 consid. 3.9 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_139/2013 du 11 juin 2013 consid. 6.2.4 ; 2C_685/2010 du 30 mai 2011 consid. 2.3.1). Une révocation entre en considération lorsqu'une personne a reçu des aides financières élevées et qu'on ne peut s'attendre à ce qu'elle puisse pourvoir à son entretien dans le futur (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1041/2018 du 21 mars 2019 consid.”
Un diritto ai sensi dell'art. 43 cpv. 1 LStrI sussiste solo fintanto che la relazione matrimoniale venga effettivamente vissuta e sussista una volontà coniugale reciproca. Determinante è, in particolare, la convivenza percepibile all'esterno; la durata della convivenza matrimoniale effettivamente vissuta in Svizzera è valutata retrospettivamente fino alla cessazione della comunità domestica. Dopo la cessazione della convivenza matrimoniale la persona straniera, in linea di principio, non può più invocare il diritto previsto dall'art. 43 cpv. 1 LStrI.
“43 AIG, wenn die Ehegemeinschaft in der Schweiz mindestens drei Jahre gedauert hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.3 Eine relevante Ehegemeinschaft im Sinn dieser Bestimmungen ist nur gegeben, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht (BGE 137 II 345 E. 3.1.2; BGr, 7. Juli 2011, 2C_155/2011, E. 3). Dass die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird, zeigt sich in erster Linie im Zusammenwohnen, wobei nur auf die Dauer der in der Schweiz gelebten Ehegemeinschaft abzustellen ist (BGE 140 II 345 E. 4.1 = Pra 104 [2015] Nr. 75; BGE 136 II 113 E. 3.2 f.; BGr, 23. Dezember 2010, 2C_544/2010, E. 2.2). Massgeblicher Zeitpunkt für die retrospektive Berechnung der Dauer der ehelichen Gemeinschaft ist deshalb in der Regel die Aufgabe der Haushaltsgemeinschaft. Die ausländische Person kann sich ab diesem Moment grundsätzlich nicht mehr auf ihre bisherigen Ansprüche gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG stützen. Nicht relevant ist demgegenüber, bis zu welchem Zeitpunkt die Ehe nach Beendigung des ehelichen Zusammenlebens formell noch weiterbestanden hat (BGE 136 II 113 E. 3.2). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass mehrere aufeinanderfolgende Ehegemeinschaften von kürzerer Dauer nicht zusammenzurechnen sind (BGE 140 II 289 E. 3.3). Nachdem der Beschwerdeführer seit Januar 2022 getrennt von seiner Ehefrau lebt und die noch im Rekursverfahren behauptete Wiederaufnahme der Wohngemeinschaft nicht stattgefunden hat, besteht unbestritten keine gelebte eheliche Gemeinschaft mehr. Der Beschwerdeführer hat damit keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 AIG. Sodann kommt ihm mangels Erfüllens der Dreijahresfrist – die hier relevante eheliche Gemeinschaft hat nur rund zweieinhalb Jahre gedauert – auch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kein Aufenthaltsanspruch in der Schweiz zu. Ob er die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt, ist deshalb nicht zu prüfen.”
“Wenn die Eheleute über ein Jahr getrennt gewohnt haben, spricht eine Vermutung für die Erlöschung des Ehewillens und die Auflösung der Ehegemeinschaft (BGer 2C_204/2014 vom 5. Mai 2014 E. 6.1, 2C_575/2009 1. Juni 2010 E. 3.5), vor allem, wenn das gemeinsame Eheleben in der Folge nicht wieder aufgenommen worden ist. In einem solchen Fall muss substanziiert dargelegt werden, dass weiterhin ein Ehewillen besteht (BGer 2C_845/2019 vom 19. Februar 2020 E. 4.2, mit Hinweis auf BGer 2C_575/2009 vom 1. Juni 2010 E. 3.5 und 2C_40/2012 vom 15. Oktober 2012 E. 4). Eine Ehegemeinschaft besteht nur solange, als die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille vorhanden ist. Dabei ist im Wesentlichen auf die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft abzustellen (vgl. BGer 2C_301/2019 vom 8. Juli 2019 E. 2.4.1, 2C_522/2015 vom 12. Mai 2016 E. 2.1; BGE 138 II 229 E. 2, BGE 137 II 345 E. 3.1.2). Nach Aufgabe der ehelichen Wohngemeinschaft kann sich die ausländische Person somit grundsätzlich nicht mehr auf ihre bisherigen Ansprüche gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG stützen (BGE 136 II 113 E. 3.2).”
Riferimento: LStrI art. 43 n. 1 Dichiarazioni mendaci sulla situazione abitativa (ad es. il non dichiarare coinquilini effettivi) possono comportare che l'alloggio venga considerato sovraffollato e che la richiesta di rilascio o di rinnovo del permesso di soggiorno (per ricongiungimento familiare) venga respinta per mancanza di un alloggio adeguato.
“Im vorliegenden Fall war ursprünglich einzig und allein streitig, ob das AFMB den Familiennachzug zu Recht wegen des derzeitigen bzw. zukünftigen Ergänzungsleistungsbezugs des Beschwerdeführers verweigert hat (Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Im Verlauf des kantonsgerichtlichen Verfahrens machte der Beschwerdegegner mit Eingabe vom 3. Juni 2022 neu zusätzlich geltend, der Beschwerdeführer verfüge gar nicht über eine bedarfsgerechte Wohnung im Sinne von Art. 43 Abs. 1 lit. b AIG. Der Familiennachzug sei daher auch aus diesem Grund zu verweigern. Im entsprechenden Gesuchsformular vom 10. Februar 2020 hatte der Beschwerdeführer angegeben, in der Wohnung in C.____ würden nach dem Familiennachzug zwei Erwachsene wohnen. Sodann hatte er im Verfahren vor Kantonsgericht auf dem Gesuchsformular betreffend unentgeltliche Rechtspflege deklariert, alleine dort zu wohnen. Da der Beschwerdeführer in Wirklichkeit unwidersprochen zusammen mit seinen Eltern und seinem volljährigen Bruder in der Wohnung lebte, waren diese Angaben falsch. In der Tat muss mit dem Beschwerdegegner davon ausgegangen werden, dass die 3-Zimmer-Wohnung in C.____ mit dem Beschwerdeführer, seiner Ehefrau, seinem Kind, seinen Eltern und seinem Bruder - und damit insgesamt sechs Bewohnern - als überbelegt qualifiziert worden wäre und sein Familiennachzugsgesuch mangels bedarfsgerechter Wohnung abzuweisen gewesen wäre. In dieser Hinsicht versuchte er die ausländerrechtlichen Behörden vorsätzlich über eine offensichtlich bewilligungsrelevante Tatsache zu täuschen, so wie er damit im Übrigen auch die unberechtigte Auszahlung von Ergänzungsleistungen im Umfang von monatlich Fr.”