La designazione dell’unità amministrativa è stata adattata in applicazione dell’art. 16 cpv. 3 dell’O del 17 nov. 2004 sulle pubblicazioni ufficiali (RU 2004 4937), con effetto dal 1° gen. 2015. Di detta mod. è tenuto conto in tutto il presente testo. ↩
Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 20 giu. 2014 (Violazioni dell’obbligo di diligenza e di comunicazione delle imprese di trasporto aereo; sistemi d’informazione), in vigore dal 1° ott. 2015 (RU 2015 3023;FF 2013 2195). ↩
RS 172.021 ↩
Introdotto dall’art. 2 n. 1 del DF dell’11 dic. 2009 che approva e traspone nel diritto svizzero gli scambi di note tra la Svizzera e l’UE in merito al recepimento del regolamento e della decisione relativi al sistema d’informazione visti (VIS) (RU 2010 2063;FF 2009 3629). Nuovo testo giusta la cifra I della LF del 20 giu. 2014, in vigore dal 1° ott. 2015 (RU 2015 3023,FF 2013 2195). ↩
Nuovo testo giusta l’art. 127 qui avanti, in vigore dal 12 dic. 2008 (RU 2008 5405art. 2 lett. a). ↩
Usa la pagina corrente come contesto per ricerca, sintesi, confronti e bozze.
16 commentaries
Contro il diniego di un visto Schengen, ai sensi dell'art. 6 cpv. 2bis LStrI, può essere presentata opposizione entro 30 giorni all'autorità di primo grado che ha emanato il provvedimento. Nella decisione citata (BVGer F‑4389/2021) il ricorrente ha presentato opposizione nei termini; l'autorità di primo grado la dichiarò poi priva di oggetto, poiché l'ufficio migrazione cantonale aveva comunicato che gli accertamenti avviati nel frattempo erano rimasti senza esito.
“BVGer F-4389/2021 Entscheiddatum: 17.01.2022Publikationsdatum: 26.01.2022 Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung VI F-4389/2021 Urteil vom 17. Januar 2022 Besetzung Richter Fulvio Haefeli (Vorsitz), Richter Gregor Chatton, Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, Gerichtsschreiber Michael Spring. Parteien A._______, (...), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Schengen-Visum zu Besuchszwecken. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die schweizerische Auslandvertretung in (...) am 1. Juli 2021 die Visumsanträge vom 3. Juni 2021 der Ehefrau und des Sohnes des Beschwerdeführers abwies, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 29. Juli 2021 gestützt auf Art. 6 Abs. 2bis AIG (SR 142.20) Einsprache bei der Vorinstanz erhob, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. September 2021 die Einsprache als durch Rückzug gegenstandslos geworden abschrieb, dass die Vorinstanz den Abschreibungsentscheid damit begründete, dass das Migrationsamt des Kantons (...) (nachfolgend: Migrationsamt) mitgeteilt habe, die zwischenzeitlich eingeleiteten Abklärungen beim Beschwerdeführer seien erfolglos geblieben, weshalb angenommen werden könne, dass dieser die Gäste nicht mehr erwarten würde, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 4. Oktober 2021 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids beantragte, dass er auf Beschwerdeebene geltend macht, vom Migrationsamt nie etwas vernommen zu haben und seine Gäste nach wie vor zu erwarten, dass das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden, dass darunter unter anderem Verfügungen des SEM fallen, die im Einspracheverfahren gegen die Verweigerung eines Schengen-Visums ergehen, dass das Bundesverwaltungsgericht in dieser Materie endgültig entscheidet (Art.”
“BVGer F-4389/2021 Entscheiddatum: 17.01.2022Publikationsdatum: 26.01.2022 Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung VI F-4389/2021 Urteil vom 17. Januar 2022 Besetzung Richter Fulvio Haefeli (Vorsitz), Richter Gregor Chatton, Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, Gerichtsschreiber Michael Spring. Parteien A._______, (...), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Schengen-Visum zu Besuchszwecken. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die schweizerische Auslandvertretung in (...) am 1. Juli 2021 die Visumsanträge vom 3. Juni 2021 der Ehefrau und des Sohnes des Beschwerdeführers abwies, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 29. Juli 2021 gestützt auf Art. 6 Abs. 2bis AIG (SR 142.20) Einsprache bei der Vorinstanz erhob, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. September 2021 die Einsprache als durch Rückzug gegenstandslos geworden abschrieb, dass die Vorinstanz den Abschreibungsentscheid damit begründete, dass das Migrationsamt des Kantons (...) (nachfolgend: Migrationsamt) mitgeteilt habe, die zwischenzeitlich eingeleiteten Abklärungen beim Beschwerdeführer seien erfolglos geblieben, weshalb angenommen werden könne, dass dieser die Gäste nicht mehr erwarten würde, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 4. Oktober 2021 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids beantragte, dass er auf Beschwerdeebene geltend macht, vom Migrationsamt nie etwas vernommen zu haben und seine Gäste nach wie vor zu erwarten, dass das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden, dass darunter unter anderem Verfügungen des SEM fallen, die im Einspracheverfahren gegen die Verweigerung eines Schengen-Visums ergehen, dass das Bundesverwaltungsgericht in dieser Materie endgültig entscheidet (Art.”
La costituzione preventiva di una cauzione può essere ordinata al fine di far fronte al rischio residuo di mancata partenza nei termini previsti e alle spese di soggiorno, di assistenza e di rimpatrio che in tal caso si verificherebbero. Ciò corrisponde alla base giuridica e alle considerazioni di proporzionalità richiamate nella prassi in connessione con l'art. 6 cpv. 3 LStrI.
“Nach dem Gesagten fragt sich, ob dem Restrisiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise der Beschwerdeführenden und den in diesem Fall entstehenden hohen Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten vorliegend mit der Auferlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. b AIG; vgl. auch Art. 6 Abs. 3 AIG [vgl. hierzu und zum Folgenden BVGE 2019 VII/1 E. 9.2; 2018 VII/6 E. 8.3]). Die vorgängige Hinterlegung einer Kaution soll im Einklang mit Art. 5 Abs. 2 AIG und Art. 6 Abs. 1 Bst. c sowie Abs. 3 SGK (s. auch Anhang I) ebenfalls dazu dienen, Gewähr für die sichere Wiederausreise bei Ablauf des Visums zu bieten (vgl. Urteile des BVGer F-2075/2020 vom 26. November 2020 E. 7.1; F-560/2019 vom 25. Juni 2019 E. 6.6). Die Beschwerdeführenden verfügen soweit ersichtlich hierzulande über kein familiäres Beziehungsnetz, dass sie davon abhalten könnte, nach dem medizinischen Eingriff nach Pakistan zurückzureisen. Auch die in der angefochtenen Verfügung von der Vorinstanz festgehaltenen Zweifel bezüglich ihren Hotelbuchungen in der Schweiz, konnten auf Beschwerdeebene ausgeräumt werden (BVGer-act. 1, Beilagen). Schliesslich ist auch ein zeitlich eng begrenzter Aufenthalt in der Schweiz beabsichtigt. In einer Gesamtwürdigung, welcher dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit Rechnung trägt (vgl. Art. 5 Abs.”
Riferimento: LStrI art. 6 n. 14 Se l'opposizione viene ritirata, l'autorità di grado inferiore può dichiararla priva di oggetto e procedere alla sua archiviazione. Avverso una tale decisione di archiviazione è possibile il ricorso al Tribunale amministrativo federale (cfr. TAF F-4389/2021).
“BVGer F-4389/2021 Entscheiddatum: 17.01.2022Publikationsdatum: 26.01.2022 Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung VI F-4389/2021 Urteil vom 17. Januar 2022 Besetzung Richter Fulvio Haefeli (Vorsitz), Richter Gregor Chatton, Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, Gerichtsschreiber Michael Spring. Parteien A._______, (...), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Schengen-Visum zu Besuchszwecken. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die schweizerische Auslandvertretung in (...) am 1. Juli 2021 die Visumsanträge vom 3. Juni 2021 der Ehefrau und des Sohnes des Beschwerdeführers abwies, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 29. Juli 2021 gestützt auf Art. 6 Abs. 2bis AIG (SR 142.20) Einsprache bei der Vorinstanz erhob, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. September 2021 die Einsprache als durch Rückzug gegenstandslos geworden abschrieb, dass die Vorinstanz den Abschreibungsentscheid damit begründete, dass das Migrationsamt des Kantons (...) (nachfolgend: Migrationsamt) mitgeteilt habe, die zwischenzeitlich eingeleiteten Abklärungen beim Beschwerdeführer seien erfolglos geblieben, weshalb angenommen werden könne, dass dieser die Gäste nicht mehr erwarten würde, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 4. Oktober 2021 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids beantragte, dass er auf Beschwerdeebene geltend macht, vom Migrationsamt nie etwas vernommen zu haben und seine Gäste nach wie vor zu erwarten, dass das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden, dass darunter unter anderem Verfügungen des SEM fallen, die im Einspracheverfahren gegen die Verweigerung eines Schengen-Visums ergehen, dass das Bundesverwaltungsgericht in dieser Materie endgültig entscheidet (Art.”
LStrI art. 6 n. 13 In presenza di un rischio di emigrazione valutato come elevato (ad es. a causa della situazione di provenienza o di un fitto reticolo familiare in Svizzera), il deposito di una cauzione di norma non può assicurare in misura sufficiente la garanzia necessaria per l'uscita dal Paese nei termini previsti. Gli ospitanti possono sì farsi garanti per taluni rischi finanziari, ma non possono essere ritenuti — né giuridicamente né di fatto — responsabili per il comportamento futuro delle persone invitate; di conseguenza, in tali casi una cauzione spesso non riduce il rischio di mancato rientro a un livello accettabile.
“Zwar ist der Aufenthaltszweck, namentlich ein rund zweimonatiger Besuch bei den in der Schweiz lebenden Eltern und dem Bruder der Gesuchstellerin, zeitlich und inhaltlich klar umrissen, dennoch lassen die persönlichen Lebensumstände der Gesuchstellenden im Iran soweit bekannt nicht auf eine ausreichende Gewähr für die fristgerechte und anstandslose Wiederausreise schliessen. An dieser Einschätzung vermögen weder das Wohlverhalten vergangener Gäste noch der gute Leumund und die Verpflichtungserklärungen des Beschwerdeführers (BVGer-act. 1 und 7; SEM-act. 3 pag. 24 und act. 5 pag. 74) etwas zu ändern. Es gilt zu bedenken, dass er in seiner Eigenschaft als Gastgeber zwar für gewisse finanzielle Risiken Garantie leisten kann, nicht aber mangels rechtlicher und faktischer Durchsetzbarkeit für ein bestimmtes Verhalten der eingeladenen Personen (vgl. BVGE 2014/1 E. 6.3.7, 2009/27 E. 9). Dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise kann vorliegend auch mit der Hinterlegung einer Kaution nicht ausreichend Rechnung getragen werden (vgl. Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. b und Art. 6 Abs. 3 AIG, Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9, 2018 VII/6 E. 8.3, vgl. Urteil des BVGer F-3040/2023 E. 5.9, je m.w.H.). Damit fehlt es an einer der kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen, weshalb die Erteilung von einheitlichen Schengen-Visa an die Gesuchstellenden zu verweigern ist (Art. 32 Abs. 1 Bst. b VK).”
“Das Risiko, die Beschwerdeführenden könnten - einmal in die Schweiz eingereist - vom zuvor deklarierten Aufenthaltszweck abweichen und versuchen, diesen auf eine neue Basis zu stellen, ist nach dem Gesagten als hoch einzuschätzen. Die Zusicherung einer fristgerechten Ausreise durch die Gastgeber ändert daran nichts. Diese können mit rechtlich verbindlicher Wirkung zwar für gewisse finanzielle Risiken im Zusammenhang mit dem Besuchsaufenthalt, nicht aber für ein bestimmtes Tun oder Unterlassen ihrer Gäste einstehen (vgl. in diesem Zusammenhang auch BVGE 2009/27 E. 9). Dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise kann vorliegend mit der Hinterlegung einer Kaution nicht ausreichend Rechnung getragen werden (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 AIG; Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9; 2018 VII/6 E. 8.3; Urteil des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 m.w.H.). Im Übrigen sind die aus den Akten ersichtlichen Barmittel der Gastgebenden von rund Fr. 27'500.- zu gering, als dass sie ihrer unterzeichneten Garantieverpflichtung vom 28. Januar 2023 nachkommen, geschweige denn eine angemessene Kaution leisten könnten. Soweit die Beschwerdeführenden anbieten, ihre Reisedokumente am Flughafen zu deponieren, eine Rückkehrerklärung zu unterzeichnen oder einer Zwangsabschiebung zuzustimmen, kann das Emigrationsrisiko damit angesichts des bestehenden familiären Netzes in der Schweiz nicht als hinreichend gebannt betrachtet werden (vgl. Urteil F-2677/2024 E. 5.3).”
“Die Beschwerdeführenden sind abschliessend darauf hinzuweisen, dass gemäss bestehender Rechtslage die Hinterlegung einer Kaution zwar grundsätzlich möglich ist (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. b AIG sowie Art. 6 Abs. 3 AIG; siehe dazu BVGE 2019 VII/1 E. 9.2; 2018 VII/6 E. 8.3). Eine solche Hinterlegung kommt vorliegend jedoch nicht zum Tragen, lassen die vorgenannten Ausführungen doch nicht den Schluss zu, diese würde das Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise auf ein vertretbares Niveau senken lassen (vgl. dazu Urteil des BVGer F-1218/2022 vom 29. November 2022 E. 8.3). Gleiches gilt auch für das replikweise Vorbringen, die Beschwerdeführenden könnten gestaffelt in die Schweiz reisen. Wie die Erfahrung zeigt, können selbst zurückbleibende Familienangehörige regelmässig nicht verlässlich davon abhalten, den Entschluss für eine Emigration zu fällen (vgl. Urteil des BVGer F-4659/2023 vom 19. Januar 2024 E. 7.5.1). Die Beschwerdeführerin 2 reiste denn auch bereits ohne ihren Ehemann in die Schweiz ein und stellte hier ein Asylgesuch (E. 6.3).”
“Schliesslich ist festzuhalten, dass dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise der Gesuchstellerin vorliegend auch nicht mit der Hinterlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 AIG; Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9; 2018 VII/6 E. 8.3; Urteil des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 m.w.H.). Aktenkundig verfügen die Beschwerdeführenden über keine Barmittel, die es ihnen erlauben würden, ihrer unterzeichneten Garantieverpflichtung vom 16. August 2022 nachzukommen, geschweige denn eine angemessene Kaution leisten zu können (vgl. Steuererklärung der Beschwerdeführerin 1 vom 3. März 2023: Fr. 718.- steuerbares Vermögen; Bankauszug Beschwerdeführer 2 per 1. Februar 2022: Guthaben von Fr. 41.06). Unbesehen dessen kann das Emigrationsrisiko der Gesuchstellerin aufgrund des bestehenden familiären Netzes in der Schweiz mit der Hinterlegung einer Geldsumme ohnehin nicht als gebannt betrachtet werden. Das (sinngemässe) Eventualbegehren auf Leistung einer Kaution ist deshalb abzuweisen.”
LStrI art. 6 n. 12 Nel caso illustrato nella fonte 0, relativo a una domanda presentata poco prima del raggiungimento della maggiore età, sono stati giudicati rilevanti i vincoli familiari esistenti e i regolari trasferimenti di denaro effettuati dai familiari residenti in Svizzera (per un totale di circa 9'500 CHF).
“Il est vrai que le recourant, qui ne possède pas la nationalité de l’une des parties contractantes, a déposé sa demande de regroupement familial (depuis la Suisse, sans qu'un visa ait préalablement été établi, cf. art. 6 LEI) moins d’un an avant ses 21 ans, soit à une époque où, la scolarité obligatoire étant terminée, il faut se tourner vers la vie professionnelle (cf. arrêt TF précité 2C_767/2013 consid. 3.4; 2C_409/2007 du 2 novembre 2007 consid. 3). Il convient également de tenir compte du fait qu'il est né et a toujours vécu au Brésil, où il a effectué l'ensemble de sa scolarité. Cela étant, on retient que le recourant a grandi avec sa mère jusqu'à l'âge de 17 ans et que mère et fils vivaient séparés depuis moins de trois ans lorsque la demande de regroupement familial litigieuse a été déposée. La situation du recourant diverge ainsi de celle d'enfants séparés durant une longue période du ou des parents se trouvant en Suisse. S'agissant des liens ayant persisté entre le recourant et sa mère depuis la séparation, l'intéressé prétend certes avoir maintenu des contacts téléphoniques réguliers, sans toutefois le démontrer par pièce. On relève toutefois que la mère et le beau-père du recourant ont régulièrement procédé depuis le mois de février 2018 à des envois d'argent au Brésil, visiblement pour l'entretien du jeune homme, pour un total avoisinant 9'500 fr.”
La prassi ha evidenziato l'aumentato rischio di una successiva mancata permanenza in Svizzera e le difficoltà connesse ai rimpatri forzati. Ciò può comportare che le autorità applichino una prassi più rigorosa di verifica e autorizzazione, che per i soggiorni venga richiesto il consenso dello SEM e che siano esaminate garanzie più elevate o aggiuntive ai sensi dell'art. 6 LStrI (p. es. dichiarazione di assunzione di responsabilità); in un caso concretamente illustrato è stato tuttavia constatato che anche una maggiore prestazione a titolo di garanzia non è stata ritenuta sufficiente.
“Après avoir relevé que d'autres options s'offraient à l'intéressé en terme de formation, certaines universités en Iran proposant des cursus aptes à lui apporter les connaissances complémentaires souhaitées, le SPoMi a également exposé qu'il existait un risque que A.________ et sa famille ne quittent plus le territoire, une fois la formation achevée. A cet égard, le service a souligné que ni le précité, ni son épouse n'étaient retenus en Iran sur le plan professionnel ou familial et qu'en tous les cas, compte tenu de l'âge du père et de son enfant, il leur serait difficile de se réintégrer par la suite dans leur pays d'origine. Enfin, le SPoMi a rappelé que, selon la législation en vigueur, l'Iran fait partie des pays associés à un risque élevé d'atteinte à la sécurité intérieure ou extérieure de la Suisse ou de contournement des prescriptions légales en matière de séjour, que les demandes de séjour pour études nécessitaient dès lors l'approbation du Secrétariat d'Etat aux migrations (ci-après: SEM) et que les rapatriements sous contrainte étaient difficiles, voire impossibles. Dans ces conditions, même le versement d'une somme plus importante au sens de l'art. 6 LEI, tel que proposé par l'intéressé, ne suffisait pas à garantir son départ de Suisse ainsi que celui de sa famille. Partant, A.________ ne pouvait pas être mis au bénéfice d'une autorisation de séjour pour études, ce qui avait pour conséquence que la demande de regroupement familial, pour son épouse et sa fille, devait également être rejetée; qu'agissant le 7 mars 2022, A.________ et son épouse, agissant pour eux et leur enfant, interjettent recours contre cette décision auprès du Tribunal cantonal et concluent, sous suite de frais et dépens, principalement à son annulation et à ce qu'une autorisation de séjour leur soit octroyée et, subsidiairement, à ce que celle-ci soit assortie de conditions. Plus subsidiairement, ils requièrent que la cause soit renvoyée à l'autorité intimée pour complément d'instruction et nouvelle décision. A l'appui leurs conclusions, les intéressés font valoir, en substance, que la nécessité de suivre la formation requise, en tant qu'élément sur lequel s'est basé le SPoMi, n'est pas un critère figurant dans la loi et que l'autorité précitée n'est pas en droit, quand bien même elle dispose d'une latitude de jugement, de combler ici une quelconque lacune dès lors qu'il est question d'un silence qualifié de la loi.”
Riferimento: LStrI art. 6 n. 10 Nel caso di tentativi ripetuti di consentire l'ingresso o il (breve) soggiorno in Svizzera, il rischio di una mancata uscita entro il termine previsto non può essere considerato eliminato mediante il deposito di una cauzione.
“Schliesslich ist festzuhalten, dass vorliegend dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise des Beschwerdeführers auch nicht mit der Hinterlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 AIG; Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9; 2018 VII/6 E. 8.3; Urteil des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 m.w.H.). Angesichts der verschiedentlichen Versuche des Beschwerdeführers, die Einreise und den (Kurz-)Aufenthalt in die Schweiz zu ermöglichen, kann das Emigrationsrisiko des Beschwerdeführers mit der Hinterlegung einer Geldsumme nicht als gebannt betrachtet werden.”
“Schliesslich ist festzuhalten, dass vorliegend dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise des Beschwerdeführers auch nicht mit der Hinterlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 AIG; Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9; 2018 VII/6 E. 8.3; Urteil des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 m.w.H.). Angesichts der verschiedentlichen Versuche des Beschwerdeführers, die Einreise und den (Kurz-)Aufenthalt in die Schweiz zu ermöglichen, kann das Emigrationsrisiko des Beschwerdeführers mit der Hinterlegung einer Geldsumme nicht als gebannt betrachtet werden.”
LStrI art. 6 n. 9 Se, nel caso concreto, una cauzione riduce il rischio di emigrazione abusiva o aumenta la probabilità di rientro, ciò va accertato in concreto. Se, come risulta dagli atti, i soggetti obbligati non dispongono di disponibilità liquide che consentano una adeguata prestazione cauzionale, la richiesta di una cauzione è irrealistica e il rischio di emigrazione non può considerarsi eliminato; una domanda eventuale in tal senso deve in questi casi essere respinta.
“Schliesslich ist festzuhalten, dass dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise der Gesuchstellerin vorliegend auch nicht mit der Hinterlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 AIG; Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9; 2018 VII/6 E. 8.3; Urteil des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 m.w.H.). Aktenkundig verfügen die Beschwerdeführenden über keine Barmittel, die es ihnen erlauben würden, ihrer unterzeichneten Garantieverpflichtung vom 16. August 2022 nachzukommen, geschweige denn eine angemessene Kaution leisten zu können (vgl. Steuererklärung der Beschwerdeführerin 1 vom 3. März 2023: Fr. 718.- steuerbares Vermögen; Bankauszug Beschwerdeführer 2 per 1. Februar 2022: Guthaben von Fr. 41.06). Unbesehen dessen kann das Emigrationsrisiko der Gesuchstellerin aufgrund des bestehenden familiären Netzes in der Schweiz mit der Hinterlegung einer Geldsumme ohnehin nicht als gebannt betrachtet werden. Das (sinngemässe) Eventualbegehren auf Leistung einer Kaution ist deshalb abzuweisen.”
Riferimento: LStrI art. 6 n. 8 La rappresentanza svizzera all'estero agisce, ai sensi dell'art. 6 cpv. 1 LStrI, per conto del SEM. Le domande di soggiorno prolungato (comprese le procedure relative ai visti umanitari) sono esaminate in base al diritto nazionale e non alla normativa sui visti Schengen. Se il visto viene rifiutato, la decisione è emanata a nome del SEM mediante un formulario; contro tale decisione è possibile proporre opposizione entro 30 giorni presso l'organo che l'ha emanata. Una rappresentanza può, in via eccezionale, accettare una domanda presentata da persone al di fuori del proprio distretto consolare se le ragioni sono ritenute giustificabili (cfr. art. 22 cpv. 3 OEV).
“_______, la question de l'octroi des visas humanitaires ne pouvant constituer l'objet du litige. 3. Ne pouvant se prévaloir ni de la citoyenneté d'un Etat membre de l'Union européenne ou de l'Association européenne de libre-échange ni d'aucune autre exception prévue dans la réglementation, les invités sont soumis à l'obligation de visa pour l'entrée en Suisse, conformément à l'art. 9 de l'ordonnance du 15 août 2018 sur l'entrée et l'octroi de visa (OEV, RS 142.204). Les intéressés projetant un séjour de longue durée en Suisse (cf. art. 2 let. b OEV), c'est à bon droit que leurs demandes n'ont pas été examinées à l'aune de la réglementation sur les visas Schengen, mais selon les règles du droit national (cf. ATAF 2018 VII/5 consid. 3.5 et 3.6.1). 4. Si la procédure en matière de visa humanitaire est en principe soumise aux règles générales de la procédure administrative fédérale, la LEI (RS 142.20) ainsi que l'OEV contiennent néanmoins des dispositions de procédure spécifiques à cette matière. 4.1 Dans ce contexte, il ressort notamment de l'art. 6 LEI que le visa est établi par la représentation suisse à l'étranger compétente sur mandat du SEM (al. 1), que lorsque l'établissement du visa est refusé, ladite représentation rend une décision au moyen d'un formulaire, au nom du SEM (al. 2), et que dite décision peut faire l'objet d'une opposition écrite devant le SEM dans un délai de 30 jours (al. 2bis). Dans l'OEV, le Conseil fédéral a rappelé la compétence décisionnelle du SEM en manière de visa humanitaire (cf. art. 35 al. 2 OEV) et les tâches que les représentations à l'étranger sont appelées à effectuer en son nom (art. 36 OEV). Selon l'art. 22 al. 1 OEV, l'étranger doit déposer sa demande de visa de long séjour auprès de la représentation suisse de la circonscription consulaire dans laquelle il a son domicile légal. L'art. 22 al. 3 OEV prévoit toutefois qu'une représentation suisse peut accepter la demande d'un étranger dont le domicile légal n'est pas dans sa circonscription consulaire si elle juge acceptables les motifs pour lesquels il n'a pas pu déposer sa demande auprès de la représentation suisse compétente.”
“_______, la question de l'octroi des visas humanitaires ne pouvant constituer l'objet du litige. 3. Ne pouvant se prévaloir ni de la citoyenneté d'un Etat membre de l'Union européenne ou de l'Association européenne de libre-échange ni d'aucune autre exception prévue dans la réglementation, les invités sont soumis à l'obligation de visa pour l'entrée en Suisse, conformément à l'art. 9 de l'ordonnance du 15 août 2018 sur l'entrée et l'octroi de visa (OEV, RS 142.204). Les intéressés projetant un séjour de longue durée en Suisse (cf. art. 2 let. b OEV), c'est à bon droit que leurs demandes n'ont pas été examinées à l'aune de la réglementation sur les visas Schengen, mais selon les règles du droit national (cf. ATAF 2018 VII/5 consid. 3.5 et 3.6.1). 4. Si la procédure en matière de visa humanitaire est en principe soumise aux règles générales de la procédure administrative fédérale, la LEI (RS 142.20) ainsi que l'OEV contiennent néanmoins des dispositions de procédure spécifiques à cette matière. 4.1 Dans ce contexte, il ressort notamment de l'art. 6 LEI que le visa est établi par la représentation suisse à l'étranger compétente sur mandat du SEM (al. 1), que lorsque l'établissement du visa est refusé, ladite représentation rend une décision au moyen d'un formulaire, au nom du SEM (al. 2), et que dite décision peut faire l'objet d'une opposition écrite devant le SEM dans un délai de 30 jours (al. 2bis). Dans l'OEV, le Conseil fédéral a rappelé la compétence décisionnelle du SEM en manière de visa humanitaire (cf. art. 35 al. 2 OEV) et les tâches que les représentations à l'étranger sont appelées à effectuer en son nom (art. 36 OEV). Selon l'art. 22 al. 1 OEV, l'étranger doit déposer sa demande de visa de long séjour auprès de la représentation suisse de la circonscription consulaire dans laquelle il a son domicile légal. L'art. 22 al. 3 OEV prévoit toutefois qu'une représentation suisse peut accepter la demande d'un étranger dont le domicile légal n'est pas dans sa circonscription consulaire si elle juge acceptables les motifs pour lesquels il n'a pas pu déposer sa demande auprès de la représentation suisse compétente.”
LStrI art. 6 n. 7 Una cauzione preventiva può, in singoli casi, essere valutata come mezzo idoneo per far fronte al rischio di una mancata uscita entro i termini e ai connessi elevati costi di soggiorno, assistenza e rimpatrio. Nella valutazione possono essere presi in considerazione circostanze quali responsabilità familiari e una situazione economica stabile (p. es. reddito regolare) come indizi della garanzia del rientro.
“Vor diesem Hintergrund fragt sich, ob dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise des Gesuchstellers und den in diesem Fall entstehenden hohen Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten vorliegend mit der Auferlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. b AIG; vgl. auch Art. 6 Abs. 3 AIG [vgl. hierzu und zum Folgenden BVGE 2019 VII/1 E. 9.2; 2018 VII/6 E. 8.3]). Die vorgängige Hinterlegung einer Kaution soll im Einklang mit Art. 5 Abs. 2 AIG und Art. 6 Abs. 1 Bst. c sowie Abs. 3 SGK (s. auch Anhang I) ebenfalls dazu dienen, Gewähr für die sichere Wiederausreise bei Ablauf des Visums zu bieten (vgl. Urteile des BVGer F-2075/2020 vom 26. November 2020 E. 7.1; F-560/2019 vom 25. Juni 2019 E. 6.6). Dem Gesuchsteller obliegt als Vater zweier minderjähriger Kinder in Ägypten eine gewisse familiäre Verantwortung und seine dortige wirtschaftliche Situation mit einem regelmässigen Einkommen kann als eher vorteilhaft bezeichnet werden. Bislang wurden ihm zwar keine Einreisen in den Schengen-Raum gewährt. Ein ausländerrechtlich regelkonformes Verhalten konnte er jedoch aktengemäss anlässlich von Aufenthalten in der Türkei und in China unter Beweis stellen, indem er dort jeweils fristgerecht wieder ausreiste. Im Weiteren ist vorliegend ein zeitlich eng begrenzter Besuchsaufenthalt bei der Beschwerdeführerin beabsichtigt.”
In un procedimento d'opposizione, un interesse meritevole di protezione al rilascio del visto può continuare a sussistere anche qualora nel frattempo sia intervenuto il matrimonio; ciò è stato confermato nella decisione di riferimento sull'applicazione dell'art. 6 cpv. 2bis LStrI.
“_______ (ci-après : le recourant ou invitant, respectivement la recourante ou invitée), agissant par l'entremise de leur mandataire, ont recouru contre la décision précitée auprès du Tribunal administratif fédéral (ci-après : le TAF ou Tribunal de céans), en concluant à l'annulation de cette décision et à l'octroi du visa requis. Les recourants ont notamment fait valoir que la demande de visa était toujours d'actualité en dépit du mariage célébré au mois de juin 2022, dès lors que dite requête visait aussi à permettre à la prénommée de rendre visite à sa famille résidant en Suisse. D. Dans sa réponse du 16 janvier 2023, l'autorité inférieure a proposé le rejet du recours et complété la motivation qu'elle avait développée dans sa décision. E. Invités par ordonnance du 19 janvier 2023 (notifiée le jour suivant) à présenter leurs éventuelles observations, les recourants n'ont pas répliqué. F. Les autres faits et moyens de la cause seront évoqués, si nécessaire, dans les considérants qui suivent. Droit : 1. 1.1 Les décisions sur opposition rendues par le SEM en matière d'entrée en Suisse en application de l'art. 6 al. 2bis LEI (cf. consid. 3.2 infra) peuvent être contestées devant le Tribunal de céans (cf. art. 112 al. 1 LEI, en relation avec les art. 31 ss LTAF [RS 173.32], notamment l'art. 33 let. d LTAF), qui statue de manière définitive (cf. art. 1 al. 2 LTAF, en relation avec l'art. 83 let. c ch. 1 LTF [RS 173.110]). 1.2 A moins que la LTAF n'en dispose autrement, la procédure devant le Tribunal de céans est régie par la PA (cf. art. 37 LTAF). 1.3 Pour le motif avancé par les recourants (cf. let. C supra), il convient d'admettre la persistance d'un intérêt digne de protection à la modification de la décision attaquée en dépit du mariage ayant été célébré au mois de juin 2022. Les intéressés, qui ont participé à la procédure d'opposition (cf. let. A.c supra ; ATAF 2014/1 consid. 1.3.1 et 1.3.2) et sont particulièrement touchés par cette décision, ont donc qualité pour recourir (cf. art. 48 al. 1 PA). Présenté dans la forme et les délais prescrits par la loi, le recours est recevable (cf. art. 50 al. 1 et 52 al.”
Riferimento: LStrI art. 6 n. 5 La capacità di pagamento della persona che presta la garanzia deve essere comprovata. La prassi si avvale, tra l'altro, delle iscrizioni nel registro delle esecuzioni (Betreibungsregister) e di documenti che attestino il patrimonio (p. es. depositi bancari, documentazione fiscale). Se dagli atti risultano iscrizioni esecutive evidenti o la mancanza di mezzi comprovata, ciò può comportare la mancanza di capacità di pagamento e, di conseguenza, il rifiuto della cauzione prestata.
“In Bezug auf die vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellte Kaution ist gemäss Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 6 Abs. 3 AIG und Art. 32 Abs. 1 Bst. a Ziff. 3 VK i.V.m. Art. 14 Abs. 1 VEV die Zahlungsfähigkeit der sicherheitshinterlegenden Person nachzuweisen. Den Akten sind verschiedene Betreibungen zulasten des Beschwerdeführers zu entnehmen, welche diverse Forderungen des Gemeinwesens betreffen (SEM-Act. 5, pag. 143). Änderungen bezüglich dieser Einträge im Betreibungsregister sind nicht ersichtlich und werden auch nicht belegt, weshalb davon ausgegangen werden muss, dass der Beschwerdeführer seine öffentlich-rechtlichen Schulden nicht beglichen hat und auch in absehbarer Zeit nicht begleichen kann. Demnach ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer eine Kaution in Höhe des gestellten Subeventualantrags nicht leisten könnte, weshalb seine Zahlungsfähigkeit zu verneinen ist. Selbst wenn diese Voraussetzung erfüllt wäre, wäre klarzustellen, dass der Gastgeber mit der Hinterlegung einer Kaution zwar für bestimmte finanzielle Risiken, nicht aber für ein bestimmtes Verhalten seiner Gäste einstehen kann (vgl.”
“Schliesslich ist festzuhalten, dass dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise der Gesuchstellerin vorliegend auch nicht mit der Hinterlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. dazu Art. 6 Abs. 3 AIG; Art. 14 ff. VEV; BVGE 2019 VII/1 E. 9; 2018 VII/6 E. 8.3; Urteil des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 m.w.H.). Aktenkundig verfügen die Beschwerdeführenden über keine Barmittel, die es ihnen erlauben würden, ihrer unterzeichneten Garantieverpflichtung vom 16. August 2022 nachzukommen, geschweige denn eine angemessene Kaution leisten zu können (vgl. Steuererklärung der Beschwerdeführerin 1 vom 3. März 2023: Fr. 718.- steuerbares Vermögen; Bankauszug Beschwerdeführer 2 per 1. Februar 2022: Guthaben von Fr. 41.06). Unbesehen dessen kann das Emigrationsrisiko der Gesuchstellerin aufgrund des bestehenden familiären Netzes in der Schweiz mit der Hinterlegung einer Geldsumme ohnehin nicht als gebannt betrachtet werden. Das (sinngemässe) Eventualbegehren auf Leistung einer Kaution ist deshalb abzuweisen.”
Riferimento: LStrI art. 6 n. 4 Se, in occasione della richiesta di rilascio di un visto, manca l'esperienza di rientro della persona interessata, può essere richiesta, in casi concreti, la costituzione di una cauzione. Tale garanzia può essere limitata ad alcune persone di un nucleo familiare e ha in particolare lo scopo di assicurare la partenza entro i termini previsti e di coprire eventuali spese di soggiorno, di assistenza e di rimpatrio.
“Im Weiteren hat der Gastgeber im Verlaufe der kantonalen Abklärungen Garantieerklärungen über Fr. 30'000.- pro Person abgegeben (SEM act. 9/386, 9/391 und 9/392), wobei aufgrund der Akten davon auszugehen ist, dass er diese zumindest für eine Person ohne weiteres zu leisten vermag (SEM act. 9/387-390, ferner Beschwerdebeilagen 12 und 15). Vor diesem Hintergrund fragt sich, ob dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise der Beschwerdeführenden und den in diesem Fall entstehenden hohen Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten vorliegend mit der Auferlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. b AIG; vgl. auch Art. 6 Abs. 3 AIG [vgl. hierzu und zum Folgenden BVGE 2019 VII/1 E. 9.2; 2018 VII/6 E. 8.3]). Die vorgängige Hinterlegung einer Kaution soll im Einklang mit Art. 5 Abs. 2 AIG und Art. 6 Abs. 1 Bst. c sowie Abs. 3 SGK (s. auch Anhang I) ebenfalls dazu dienen, Gewähr für die sichere Wiederausreise bei Ablauf des Visums zu bieten (vgl. Urteile des BVGer F-4590/2021 vom 2. Dezember 2022 E. 5.7; F-2075/2020 vom 26. November 2020 E. 7.1; F-692/2018 vom 30. Januar 2020 E. 7.4). Derweil der Beschwerdeführer 1 und die Beschwerdeführerin 2 ihr ausländerrechtlich konformes Verhalten anlässlich ihrer bisherigen Besuchsaufenthalte hierzulande mehrfach unter Beweis gestellt haben, erhielt die Beschwerdeführerin 3 hierzu noch keine Gelegenheit, weshalb sich in ihrem Fall ein Vorgehen im beschriebenen Sinne rechtfertigt. Im Kontext der dargelegten, vergleichsweise günstigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf Seiten aller Beschwerdeführenden sowie angesichts der Bereitschaft des Gastgebers, für allfällig entstehende Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten finanziell einzustehen und nötigenfalls als Sicherheit eine Kaution zu hinterlegen, erscheint die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise auch in Bezug auf die Beschwerdeführerin 3 vertretbar und die vorliegende Konstellation als insgesamt vergleichbar mit anderen Entscheiden, in denen das Bundesverwaltungsgericht die Visumserteilung unter der Bedingung einer Kautionszahlung als möglich erkannte (vgl.”
“Im Weiteren hat der Gastgeber im Verlaufe der kantonalen Abklärungen Garantieerklärungen über Fr. 30'000.- pro Person abgegeben (SEM act. 9/386, 9/391 und 9/392), wobei aufgrund der Akten davon auszugehen ist, dass er diese zumindest für eine Person ohne weiteres zu leisten vermag (SEM act. 9/387-390, ferner Beschwerdebeilagen 12 und 15). Vor diesem Hintergrund fragt sich, ob dem Risiko einer nicht fristgerechten Wiederausreise der Beschwerdeführenden und den in diesem Fall entstehenden hohen Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten vorliegend mit der Auferlegung einer Kaution Rechnung getragen werden kann (vgl. Art. 6 Abs. 3 SGK i.V.m. Art. 5 Abs. 1 Bst. b AIG; vgl. auch Art. 6 Abs. 3 AIG [vgl. hierzu und zum Folgenden BVGE 2019 VII/1 E. 9.2; 2018 VII/6 E. 8.3]). Die vorgängige Hinterlegung einer Kaution soll im Einklang mit Art. 5 Abs. 2 AIG und Art. 6 Abs. 1 Bst. c sowie Abs. 3 SGK (s. auch Anhang I) ebenfalls dazu dienen, Gewähr für die sichere Wiederausreise bei Ablauf des Visums zu bieten (vgl. Urteile des BVGer F-4590/2021 vom 2. Dezember 2022 E. 5.7; F-2075/2020 vom 26. November 2020 E. 7.1; F-692/2018 vom 30. Januar 2020 E. 7.4). Derweil der Beschwerdeführer 1 und die Beschwerdeführerin 2 ihr ausländerrechtlich konformes Verhalten anlässlich ihrer bisherigen Besuchsaufenthalte hierzulande mehrfach unter Beweis gestellt haben, erhielt die Beschwerdeführerin 3 hierzu noch keine Gelegenheit, weshalb sich in ihrem Fall ein Vorgehen im beschriebenen Sinne rechtfertigt. Im Kontext der dargelegten, vergleichsweise günstigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf Seiten aller Beschwerdeführenden sowie angesichts der Bereitschaft des Gastgebers, für allfällig entstehende Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten finanziell einzustehen und nötigenfalls als Sicherheit eine Kaution zu hinterlegen, erscheint die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise auch in Bezug auf die Beschwerdeführerin 3 vertretbar und die vorliegende Konstellation als insgesamt vergleichbar mit anderen Entscheiden, in denen das Bundesverwaltungsgericht die Visumserteilung unter der Bedingung einer Kautionszahlung als möglich erkannte (vgl.”
Citazione: LStrI art. 6 n. 3 Il Tribunale amministrativo federale ha ammesso, in diverse decisioni, la concessione del visto subordinata al deposito di una cauzione. Nei casi citati è stata regolarmente richiesta una cauzione di Fr. 30'000.–. In taluni casi la richiesta di deposito è stata rivolta solidalmente nei confronti di più obbligati.
“Im Kontext der dargelegten, vergleichsweise günstigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse auf Seiten aller Beschwerdeführenden sowie angesichts der Bereitschaft des Gastgebers, für allfällig entstehende Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten finanziell einzustehen und nötigenfalls als Sicherheit eine Kaution zu hinterlegen, erscheint die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise auch in Bezug auf die Beschwerdeführerin 3 vertretbar und die vorliegende Konstellation als insgesamt vergleichbar mit anderen Entscheiden, in denen das Bundesverwaltungsgericht die Visumserteilung unter der Bedingung einer Kautionszahlung als möglich erkannte (vgl. etwa Urteile des BVGer F-3040/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 5.9 oder F-4590/2021 vom 2. Dezember 2022 E. 5.7, je m.H.). Somit sind den Beschwerdeführenden 1-3 die beantragten Visa unter der Auflage zu erteilen, dass für die Gewähr der Wiederausreise der Beschwerdeführerin 3 eine Kaution im Betrag von Fr. 30'000.- beim zuständigen kantonalen Migrationsamt bzw. auf ein von letzterer Behörde bezeichnetes Bankkonto (Bankgarantie) in der Schweiz zu hinterlegen ist (vgl. Art. 6 Abs. 3 AIG i.V.m. Art 15 Abs. 5 [analog] und Art. 18 VEV).”
“In einer Gesamtwürdigung, welcher dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit Rechnung trägt (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV), erscheint die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise der Beschwerdeführenden somit als vertretbar und die vorliegende Konstellation als mit anderen Entscheiden vergleichbar, in denen das Bundesverwaltungsgericht die Visumserteilung unter der Bedingung einer Kautionszahlung für möglich erkannte (vgl. Urteile des BVGer F-4845/2022 vom 5. Februar 2024, E. 5 und 6; F-4590/2021 vom 2. Dezember 2022 E. 5.7; F-5925/2018 vom 24. Juni 2020 E. 8.7; F-1022/2019 vom 14. Februar 2020 E. 8.5). Somit sind den Beschwerdeführenden die beantragten Visa unter der Auflage zu erteilen, dass sie solidarisch aufzufordern sind, zusätzlich zu den für die medizinische Behandlung bereits bezahlten Kosten von Fr. 34'700.- (vgl. SEM-act., S. 311), eine Kaution im Betrag von Fr. 30'000.- beim zuständigen kantonalen Migrationsamt beziehungsweise auf ein von letzterer Behörde bezeichnetes Bankkonto (Bankgarantie) in der Schweiz zu hinterlegen (vgl. Art. 6 Abs. 3 AIG i.V.m. Art. 15 Abs. 5 [analog] und Art. 18 VEV).”
“Ein ausländerrechtlich regelkonformes Verhalten konnte er jedoch aktengemäss anlässlich von Aufenthalten in der Türkei und in China unter Beweis stellen, indem er dort jeweils fristgerecht wieder ausreiste. Im Weiteren ist vorliegend ein zeitlich eng begrenzter Besuchsaufenthalt bei der Beschwerdeführerin beabsichtigt. Damit erscheint die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise des Gesuchstellers vertretbar und die vorliegende Konstellation als insgesamt vergleichbar mit anderen Entscheiden, in denen das Bundesverwaltungsgericht die Visumserteilung unter der Bedingung einer Kautionszahlung als möglich erkannte (vgl. insb. Urteile des BVGer F-4590/2021 vom 2. Dezember 2022 E. 5.7; F-5925/2018 vom 24. Juni 2020 E. 8.7; F-1022/2019 vom 14. Februar 2020 E. 8.5). Somit ist dem Gesuchsteller das beantragte Visum unter der Auflage zu erteilen, dass er sowie die Beschwerdeführerin solidarisch aufzufordern sind, eine Kaution im Betrag von Fr. 30'000.- beim zuständigen kantonalen Migrationsamt beziehungsweise auf ein von letzterer Behörde bezeichnetes Bankkonto (Bankgarantie) in der Schweiz zu hinterlegen (vgl. Art. 6 Abs. 3 AIG i.V.m. Art. 15 Abs. 5 [analog] und Art. 18 VEV).”
“Dass eine relativ lange Visumsdauer von drei Monaten beantragt wurde, ist unter den konkreten Umständen (langer und eher umständlicher Reiseweg, gegenseitige Besuche waren unter anderem pandemiebedingt längere Zeit nicht mehr möglich) nachvollziehbar. Im Kontext der dargelegten günstigen wirtschaftliche Verhältnisse auf Seiten der Gesuchstellenden sowie angesichts der Bereitschaft des Beschwerdeführers, für allfällig entstehende Aufenthalts-, Betreuungs- und Rückreisekosten finanziell einzustehen und nötigenfalls als Sicherheit eine Kaution von Fr. 30'000.- zu hinterlegen, erscheint die Prognose für eine anstandslose Wiederausreise vertretbar und die vorliegende Konstellation als insgesamt vergleichbar mit anderen Entscheiden, in denen das Bundesverwaltungsgericht die Visumserteilung unter der Bedingung einer Kautionszahlung als möglich erkannte (vgl. Urteil des BVGer F-4590/2021 vom 2. Dezember 2022 E. 5.7 m.w.H.). Somit sind den Gesuchstellenden die beantragten Visa unter der Auflage zu erteilen, eine Kaution im Betrag von Fr. 30'000.- beim zuständigen kantonalen Migrationsamt bzw. auf ein von letzterer Behörde bezeichnetes Bankkonto (Bankgarantie) in der Schweiz zu hinterlegen (vgl. Art. 6 Abs. 3 AIG i.V.m. Art 15 Abs. 5 [analog] und Art. 18 VEV).”
LStrI art. 6 n. 2 Per le iscrizioni nel Sistema d'informazione di Schengen nonché per l'adozione di divieti d'ingresso sono competenti le autorità federali; non i Cantoni.
“Au demeurant, il est curieux qu'elle invoque sa volonté de reporter son retour afin de bénéficier de l'accompagnement de sa fille - indisponible actuellement en raison de ses obligations de mère - afin de ne pas voyager seule. Il est dès lors étonnant qu'elle n'ait pas profité du retour des parents de son gendre, le 28 février 2021, pour voyager avec eux; qu'en conclusion, compte tenu de la procédure de recours, la recourante a disposé de près de deux mois pour exécuter le renvoi. Au vu de ce qui a été dit ci-dessus, un tel délai est manifestement raisonnable et s'avère ainsi conforme à l'art. 64d LEI; qu'à titre subsidiaire, la recourante demande que la violation du délai de validité du visa ne soit pas mentionnée dans le système Schegen, respectivement dénoncée aux autorités fédérales, afin de ne pas prétériter de futures demandes de visa; que cette conclusion sort du cadre de la contestation fixé par la décision du 22 janvier 2021 qui ne concerne pas cette question. Le recours est donc irrecevable sur ce point. Au demeurant, ce ne sont pas les autorités cantonales, mais fédérales qui sont compétentes pour procéder à des inscriptions dans le système Schengen (cf. art. 6 LEI) ou pour prononcer une interdiction d'entrée en Suisse (art. 67 LEI). Quant à ne pas leur transmettre le motif du renvoi, une telle requête est contraire à la loi; que, manifestement mal fondé, le recours 601 2021 10 doit être rejeté dans la mesure de sa recevabilité; que l'affaire étant jugée au fond, la requête d'octroi de l'effet suspensif 601 2021 11 est devenue sans objet; qu'il appartient à la recourante qui succombe de supporter les frais de procédure (art. 131 CPJA); que, pour le même motif, elle n'a pas droit à une indemnité de partie (art. 137 CPJA); que, dans la mesure où le délai d'exécution du renvoi mentionné dans la décision attaquée est échu, il y a lieu d'inviter le SPoMi à en fixer un nouveau; (dispositif sur la page suivante) la Cour arrête : I. Le recours 601 2021 10 est rejeté dans la mesure où il est recevable. Partant, la décision du 22 janvier 2021 est confirmée. Le SPoMi est invité à fixer un bref délai à la recourante pour quitter la Suisse. Passé ce délai, le renvoi pourra être exécuté sous contrainte.”
Contro le decisioni nel procedimento di opposizione ai sensi dell'art. 6 cpv. 2bis LStrI può essere proposto ricorso al Tribunale amministrativo federale; questo decide in via definitiva sulla materia. Nella misura in cui la LTAF non preveda disposizioni divergenti, la procedura davanti al Tribunale deve essere svolta conformemente all'Ordinanza sulla procedura amministrativa (PA). In tale procedimento devono essere verificati i presupposti processuali (in particolare la legittimazione/qualificazione di parte nonché le prescrizioni di forma e di termine ai sensi della PA).
“_______ (ci-après : le recourant ou invitant, respectivement la recourante ou invitée), agissant par l'entremise de leur mandataire, ont recouru contre la décision précitée auprès du Tribunal administratif fédéral (ci-après : le TAF ou Tribunal de céans), en concluant à l'annulation de cette décision et à l'octroi du visa requis. Les recourants ont notamment fait valoir que la demande de visa était toujours d'actualité en dépit du mariage célébré au mois de juin 2022, dès lors que dite requête visait aussi à permettre à la prénommée de rendre visite à sa famille résidant en Suisse. D. Dans sa réponse du 16 janvier 2023, l'autorité inférieure a proposé le rejet du recours et complété la motivation qu'elle avait développée dans sa décision. E. Invités par ordonnance du 19 janvier 2023 (notifiée le jour suivant) à présenter leurs éventuelles observations, les recourants n'ont pas répliqué. F. Les autres faits et moyens de la cause seront évoqués, si nécessaire, dans les considérants qui suivent. Droit : 1. 1.1 Les décisions sur opposition rendues par le SEM en matière d'entrée en Suisse en application de l'art. 6 al. 2bis LEI (cf. consid. 3.2 infra) peuvent être contestées devant le Tribunal de céans (cf. art. 112 al. 1 LEI, en relation avec les art. 31 ss LTAF [RS 173.32], notamment l'art. 33 let. d LTAF), qui statue de manière définitive (cf. art. 1 al. 2 LTAF, en relation avec l'art. 83 let. c ch. 1 LTF [RS 173.110]). 1.2 A moins que la LTAF n'en dispose autrement, la procédure devant le Tribunal de céans est régie par la PA (cf. art. 37 LTAF). 1.3 Pour le motif avancé par les recourants (cf. let. C supra), il convient d'admettre la persistance d'un intérêt digne de protection à la modification de la décision attaquée en dépit du mariage ayant été célébré au mois de juin 2022. Les intéressés, qui ont participé à la procédure d'opposition (cf. let. A.c supra ; ATAF 2014/1 consid. 1.3.1 et 1.3.2) et sont particulièrement touchés par cette décision, ont donc qualité pour recourir (cf. art. 48 al. 1 PA). Présenté dans la forme et les délais prescrits par la loi, le recours est recevable (cf. art. 50 al. 1 et 52 al.”
“BVGer F-4389/2021 Entscheiddatum: 17.01.2022Publikationsdatum: 26.01.2022 Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung VI F-4389/2021 Urteil vom 17. Januar 2022 Besetzung Richter Fulvio Haefeli (Vorsitz), Richter Gregor Chatton, Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, Gerichtsschreiber Michael Spring. Parteien A._______, (...), Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Migration SEM, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Schengen-Visum zu Besuchszwecken. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die schweizerische Auslandvertretung in (...) am 1. Juli 2021 die Visumsanträge vom 3. Juni 2021 der Ehefrau und des Sohnes des Beschwerdeführers abwies, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 29. Juli 2021 gestützt auf Art. 6 Abs. 2bis AIG (SR 142.20) Einsprache bei der Vorinstanz erhob, dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. September 2021 die Einsprache als durch Rückzug gegenstandslos geworden abschrieb, dass die Vorinstanz den Abschreibungsentscheid damit begründete, dass das Migrationsamt des Kantons (...) (nachfolgend: Migrationsamt) mitgeteilt habe, die zwischenzeitlich eingeleiteten Abklärungen beim Beschwerdeführer seien erfolglos geblieben, weshalb angenommen werden könne, dass dieser die Gäste nicht mehr erwarten würde, dass der Beschwerdeführer hiergegen am 4. Oktober 2021 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids beantragte, dass er auf Beschwerdeebene geltend macht, vom Migrationsamt nie etwas vernommen zu haben und seine Gäste nach wie vor zu erwarten, dass das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, welche von einer in Art. 33 VGG aufgeführten Behörde erlassen wurden, dass darunter unter anderem Verfügungen des SEM fallen, die im Einspracheverfahren gegen die Verweigerung eines Schengen-Visums ergehen, dass das Bundesverwaltungsgericht in dieser Materie endgültig entscheidet (Art.”