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Bei der Auslegung von Art. 4 KV wurde hierbei insbesondere auf die einschlägige Rechtsprechung zu Art. 4 BV Bezug genommen.
“247 CPCart. 247 CPC 102 2021 19 Art. 316 ZPOart. 316 CPCart. 316 CPC Art. 8 ZGBart. 8 CCart. 8 CC Art. 4 ZGBart. 4 CCart. 4 CC Art. 272 ORart. 272 COart. 272 CO BGE 142 III 336ATF 142 III 336DTF 142 III 336 4A_281/2008 BGE 135 III 121ATF 135 III 121DTF 135 III 121 BGE 125 III 226ATF 125 III 226DTF 125 III 226 BGE 116 II 446ATF 116 II 446DTF 116 II 446 4A_662/2012 Art. 272 ORart. 272 COart. 272 CO 4A_460/2020 Art. 4 ZGBart. 4 CCart. 4 CC BGE 145 II 49ATF 145 II 49DTF 145 II 49 BGE 136 III 190ATF 136 III 190DTF 136 III 190 BGE 142 III 336ATF 142 III 336DTF 142 III 336 BGE 136 III 190ATF 136 III 190DTF 136 III 190 BGE 125 III 226ATF 125 III 226DTF 125 III 226 4A_143/2021 BGE 136 III 190ATF 136 III 190DTF 136 III 190 4A_198/2014 4A_57/2012 Art. 272 ORart. 272 COart. 272 CO Art. 272 ORart. 272 COart. 272 CO 4A_346/2016 BGE 125 III 226ATF 125 III 226DTF 125 III 226 5A_243/2012 Art. 2 ZGBart. 2 CCart. 2 CC Art. 269d ORart. 269d COart. 269d CO Art. 19 VMWGart. 19 OBLFart. 19 OLAL Art. 4 KVart. 4 Cst.art. 4 KV Art. 4 BVart. 4 Cst.art. 4 Cost. BGE 121 III 6ATF 121 III 6DTF 121 III 6 Art. 269d ORart. 269d COart. 269d CO Art. 269 ORart. 269 COart. 269 CO BGE 142 III 375ATF 142 III 375DTF 142 III 375 Art. 269d ORart. 269d COart. 269d CO Art. 269d ORart. 269d COart. 269d CO Art. 270 ORart. 270 COart. 270 CO BGE 140 III 583ATF 140 III 583DTF 140 III 583 BGE 140 III 583ATF 140 III 583DTF 140 III 583 Art. 2 ZGBart. 2 CCart. 2 CC BGE 138 III 123ATF 138 III 123DTF 138 III 123 BGE 138 III 425ATF 138 III 425DTF 138 III 425 BGE 134 III 52ATF 134 III 52DTF 134 III 52 Art. 29 KVart. 29 Cst.art. 29 KV Art. 29 BVart. 29 Cst.art. 29 Cost. BGE 135 II 286ATF 135 II 286DTF 135 II 286 Art. 29 KVart. 29 Cst.art. 29 KV Art. 29 BVart. 29 Cst.art. 29 Cost. BGE 134 I 140ATF 134 I 140DTF 134 I 140 2D_54/2014 BGE 146 III 265ATF 146 III 265DTF 146 III 265 Art. 29 KVart. 29 Cst.art. 29 KV Art. 29 BVart. 29 Cst.art. 29 Cost. BGE 141 V 557ATF 141 V 557DTF 141 V 557 BGE 134 I 83ATF 134 I 83DTF 134 I 83 4A_266/2020 Art. 106 ZPOart.”
Bei Androhung eines Zwangsanschlusses kann die versicherungspflichtige Person ihr Wahlrecht gemäss Art. 4 KVG bzw. zu einer sofortigen Beitrittserklärung veranlasst werden.
“Ebenso braucht ein Gläubiger ein Inkassomandat, ein Zessionsangebot oder eine Schuldübernahmeerklärung nicht anzunehmen; ebenso ist er nicht verpflichtet – ausser bei einer entsprechenden Geschäftsusanz – einen Zinscoupon, Wechsel oder Check zu akzeptieren. Den Parteien steht es jedoch frei, einen anderen Modus zur Erfüllung einer Geldschuld vorzusehen als die Barzahlung. Will der Schuldner mit einem irregulären Zahlungsmittel erfüllen, hat er sich vor Erbringung der Leistung zu vergewissern, dass dies unter den gegebenen Umständen zulässig ist. Selbst die Zulässigkeit einer bargeldlosen Zahlung in Form einer Giralzahlung hängt vom Einverständnis des Gläubigers ab, wobei in bestimmten Fällen von diesem auszugehen ist, bspw. wenn die Kontonummer (Bank, Post) dem Schuldner auf Briefköpfen, Lieferscheinen, Rechnungen usw. mitgeteilt wurde (BGE 55 II 201 f.; Rolf H. Weber, Das Obligationenrecht, Berner Kommentar, Band VI, Allgemeine Bestimmungen, Hrsg. Heinz Hausherr, 2005, Art. 84 Rn. 154 ff.). Erst als die Wohnortgemeinde dem Beschwerdeführer den zwangsweisen Anschluss bei einer OKP eines Krankenversicherers androhte, erklärte er in Ausübung des ihm zustehenden Wahlrechts gemäss Art. 4 KVG den Beitritt zur OKP der Beschwerdegegnerin (vgl. act. G 4.1.2). Für die Beschwerdegegnerin bestand – wenn wie vorliegend die gesetzlichen Beitrittsvoraussetzungen erfüllt sind – nach Art. 5 lit. i des Bundesgesetzes betreffend die Aufsicht über die soziale Krankenversicherung (Krankenversicherungsaufsichtsgesetz, KVAG; SR 832.12) eine Pflicht zur Aufnahme des Beschwerdeführers in ihre OKP. Das Versicherungsverhältnis entstand mit dem Eingang der Beitrittserklärung bei der Beschwerdegegnerin am 23. November”
Der Versicherte hat sein Kündigungsrecht nicht ausgeübt; in der Praxis führt dies zur Bindung an denselben, nie gekündigten Vertrag und zur faktischen Nichtausübung der freien Wahl.
“Dies erklärt die fehlende Übereinstimmung der entsprechenden Vertrags- und Versichertennummer. Die Police 2017 vom Oktober 2016, auf welche sich der Beschwerdeführer für seine Argumentation beruft, wurde nun aber mit Wirkung ab 1. März 2017 (d.h. nach Ende des Kollektivvertrages) abgelöst durch die ebenfalls in den Akten liegende Police 2017 vom 15. Februar 2017, welche dieselbe Vertrags- und Versichertennummer wie die Police 2023 nennt. Wie die Vorinstanz mithin zutreffend erkannte, liegt den streitigen Forderungen offensichtlich derselbe, trotz Prämienerhöhungen in den Jahren zwischen 2017 und 2023 nie gekündigte Versicherungsvertrag zugrunde. Dass davon auch der Beschwerdeführer ausging, zeigt sich darin, dass er im hier massgebenden Zeitraum bezogene ärztliche Leistungen, wie feststeht und unbestritten ist, mit der Beschwerdegegnerin abrechnete. Da der Beschwerdeführer mithin von seinem Kündigungsrecht und der ihm zustehenden freien Wahl eines anderen Versicherers (jedenfalls im hier zu beurteilenden Zeitraum) keinen Gebrauch gemacht hat, ist nicht erkennbar, inwiefern Art. 4 KVG und Art. 1 Abs. 1 OR verletzt sein könnten.”
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