(Art. 23 Abs. 1 AVIG) Für Zeiten, die nach Artikel 13 Absatz 2 Buchstaben b–d AVIG als Beitragszeiten angerechnet werden, ist derjenige Lohn massgebend, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte.
12 commentaries
Für nach Art. 13 Abs. 2 lit. b–d AVIG angerechnete Beitragszeiten ist der Lohn massgebend, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte.
“Für Zeiten, die nach Art. 13 Abs. 2 lit. b-d AVIG als Beitragszeiten angerechnet werden, ist derjenige Lohn massgebend, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte (Art. 39 AVIV).”
“Als versicherter Verdienst gilt laut Art. 23 Abs. 1 AVIG der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraumes aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde; eingeschlossen sind die vertraglich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen. Der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes (Art. 18 ATSG) entspricht demjenigen der obligatorischen Unfallversicherung. Der Verdienst gilt nicht als versichert, wenn er eine Mindestgrenze nicht erreicht. Der Bundesrat bestimmt den Bemessungszeitraum und die Mindestgrenze. Für Zeiten, die nach Art. 13 Abs. 2 lit. b-d AVIG als Beitragszeiten angerechnet werden, ist gemäss Art. 39 AVIV derjenige Lohn massgebend, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte.”
“Für Zeiten, die nach Art. 13 Abs. 2 lit. b-d AVIG als Beitragszeiten angerechnet werden, ist derjenige Lohn massgebend, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte (Art. 39 AVIV).”
“Il guadagno assicurato è calcolato in base al salario medio degli ultimi dodici mesi di contribuzione che precedono il termine quadro per la riscossione della prestazione se tale salario è più elevato del salario medio di cui al capoverso 1 (cfr. art. 37 cpv. 2 OADI). Il periodo di calcolo decorre dal giorno che precede l’inizio della perdita di guadagno computabile, indipendentemente dalla data dell’annuncio alla disoccupazione. A quel momento, l’assicurato deve aver versato contributi per almeno dodici mesi durante il termine quadro per il periodo di contribuzione (cfr. art. 37 cpv. 3 OADI). Se il salario varia in seguito all'orario di lavoro usuale nel ramo, il guadagno assicurato è calcolato conformemente ai capoversi 1-3, al massimo tuttavia in base all'orario annuo medio convenuto contrattualmente (cfr. art. 37 cpv. 3bis OADI). Il Consiglio federale ha pure stabilito che per periodi che, secondo l’art. 13 cpv. 2 lett. b-d LADI, sono computati come periodi di contribuzione, è determinante il salario che l’assicurato avrebbe normalmente ottenuto (cfr. art. 39 OADI). L’art. 13 cpv. 2 lett. c LADI stabilisce che sono computati quali periodi di contribuzione i periodi in cui l’assicurato è vincolato da un rapporto di lavoro, ma, per malattia (art. 3 LPGA) o infortunio (art. 4 LPGA), non riceve salario e non paga quindi i contributi. 2.4. Per costante giurisprudenza, determinanti ai fini del calcolo del guadagno assicurato ai sensi dell’art. 23 LADI sono i redditi effettivamente percepiti sotto forma di salario durante il periodo di calcolo (cfr. DTF 123 V 72 consid. 3; DLA 1995 Nr. 15 pag. 81 consid. 2c). Il Tribunale federale, in una sentenza C 180/01 del 5 giugno 2002, pubblicata in DTF 128 V 189, ha confermato il principio secondo il quale il guadagno assicurato è stabilito in funzione dei redditi effettivamente percepiti sotto forma di salario durante il periodo di calcolo. Soltanto in casi eccezionali e giustificati il guadagno assicurato è determinato fondandosi sull'accordo salariale tra il datore di lavoro e il lavoratore.”
Zahlungen auf ein auf den Namen des Versicherten lautendes Bankkonto können als Lohn gelten und zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes nach Art. 39 AVIV herangezogen werden, sofern festgestellt wird, dass es sich um Entgelt für geleistete Arbeit handelt.
“05 respektive - wie der Beschwerdeführer geltend mache - Fr. 82'427.05 von der Y.___ GmbH in Liquidation auf das Konto des Beschwerdeführers geflossen seien. Grundsätzlich genüge als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Weshalb dies vorliegend nicht der Fall sein solle, ergebe sich aus dem angefochtenen Urteil des Sozialversicherungsgerichts nicht. Die grundsätzlich gegebene Arbeitnehmereigenschaft scheine unbestritten zu sein. Dem angefochtenen Urteil des Sozialversicherungsgerichts sei auch nicht zu entnehmen, dass es sich bei den Banküberweisungen um etwas anderes als Lohn für geleistete Arbeit gehandelt hätte. Sollte es sich bei den betreffenden Zahlungen aber tatsächlich um Lohn handeln, so wäre nicht einsichtig, weshalb dieses Einkommen nicht zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes respektive des versicherten Verdienstes (Art. 24 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden könnte. Indem das Sozialversicherungsgericht auf Feststellungen dazu verzichtet habe, ob die von der Y.___ GmbH auf das Bankkonto des Beschwerdeführers geleisteten Zahlungen als Lohnzahlungen zu betrachten seien, habe es den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgesetzt und folglich Bundesrecht verletzt. Da der Sachverhalt nicht liquid erscheine, könne er vom Bundesgericht auch nicht ergänzt werden. Es würden sich vielmehr weitere Abklärungen zum Grund der fraglichen Überweisungen aufdrängen (z. B. Beizug von weiteren Lohnabrechnungen sowie der Geschäftsbücher der Y.___ GmbH soweit [noch] vorhanden, Zeugenbefragungen). Dass von weiteren Beweiserhebungen keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Grund der Banküberweisungen erwartet werden könnten, sei nicht einsichtig und die von der Vorinstanz vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung nicht haltbar (Urk. 1 S. 7-8). Das Sozialversicherungsgericht hat somit zu prüfen, ob es sich bei den Fr. 82'847.05, die im Jahr 2017 von der Y.”
Ist die Erwerbsunfähigkeit bereits vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit vorhanden, bemisst sich der massgebende Lohn nach dem zuletzt tatsächlich erzielten Lohn (die verbleibende Erwerbsfähigkeit bleibt Grundlage; Art. 40b OACI findet dann keine Anwendung). Liegt die Invalidität erst später vor, ist der Lohn gemäss Art. 40b OACI zu korrigieren; diese Anpassung kann auch auf nicht endgültigen IV-Entscheiden (z. B. Projektentscheiden), sofern sie anerkannt sind, gestützt werden.
“La situation est différente lorsque la personne assurée était déjà atteinte dans sa capacité de gain bien avant le début du chômage. Dans ce cas, l’art. 40b OACI ne s’applique pas et le gain assuré est calculé sur la base du dernier salaire, lequel correspond à la capacité de gain résiduelle inchangée. Le gain assuré doit par conséquent être corrigé conformément à l’art. 40b OACI lorsque la personne assurée n’est plus en mesure, au moment de la survenance du chômage, de réaliser un salaire équivalent au salaire retenu pour le calcul du gain assuré, en raison d’une invalidité survenue entre-temps. Le salaire réalisé par l’assuré pendant une période déterminée avant d'être touché dans sa capacité de gain en raison d'une atteinte à la santé doit ainsi être multiplié par le facteur résultant de la différence entre 100 % et le degré d'invalidité (ATF 132 V 357 consid. 3.2.4.2). A cet égard, il est sans importance que le gain assuré ait été calculé en fonction du salaire réalisé durant une période de référence conformément à l’art. 37 OACI ou sur la base du salaire normalement obtenu au sens de l’art. 39 OACI en relation avec l’art. 13 al. 2 let. c LACI (TF 8C_104/2011 du 2 décembre 2011 consid. 3.3.1). Dès lors que les indemnités journalières de l’assurance-invalidité s’élèvent à 80 % du revenu assuré, la différence de 20 % entre le revenu assuré et le montant de l’indemnité journalière de l’assurance-invalidité ne doit pas être prise en considération dans l’adaptation du gain assuré prescrite à l’art. 40b OACI (TF 8C_829/2016 du 30 juin 2017 consid. 6). L’adaptation du gain assuré en application de l’art. 40b OACI peut déjà intervenir sur la base d’une décision non encore entrée en force (cf. ATF 142 V 380 consid. 5.2.2 ; TF 8C_919/2015 du 21 juillet 2016 consid. 5.2.2). Aussi, le projet de décision de l’OAI constitue une base suffisante pour adapter le gain assuré lorsque ce projet n’a pas fait l’objet de contestation et qu’il reconnaît à l’assuré une incapacité totale (ATF 142 V 380 consid. 5.3 ; TF 8C_919/2015 du 21 juillet 2016 consid. 5.2). 4. En l’espèce, l’intimée a réduit le gain assuré de 6'863 fr.”
Bei einer (formell) von Angehörigen geführten Firma ist nach Art. 39 AVIV nur der Lohn als massgebend anzusetzen, wenn nachgewiesen ist, dass der Versicherte diesen tatsächlich bezogen hat.
“November 2019 einen anrechenbaren Arbeitsausfall (Art. 11 Abs. 1 AVIG) erlitten habe (vgl. Urk. 2 S. 3). Da der Beschwerdeführer gemäss den vorliegenden Akten nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ GmbH per 31. Oktober 2019 bis zur Anmeldung beim RAV am 4. März 2020 keine Arbeitsstelle mehr inne hatte, ist diese Feststellung nicht zu beanstanden. Die Zeitperiode vom 4. März 2018 bis 31. Oktober 2019, als der Beschwerdeführer in einem Arbeitsverhältnis stand, gemäss der Suva unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig war und von dieser Taggelder ausgerichtet wurden, ist gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen. In der Folgezeit ging der Beschwerdeführer bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 3. März 2020 keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nach und es liegt für diese Zeit auch kein Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Art 14 AVIG) vor. Der versicherte Verdienst des Beschwerdeführers bestimmt sich vorliegend somit nach Art. 39 AVIV (vgl. Urteil des Bundesgerichts C 153/02 vom 22. Dezember 2003 E. 4.2, Urteile des Sozialversicherungsgerichts AL.2015.00253 vom 20. September 2016 E. 6.6, AL.2007.00039 vom 29. Februar 2008 E. 2.3 und AL.2006.00120 vom 31. Juli 2006 E. 2.3, je mit weiteren Hinweisen). Demnach muss im Folgenden der Lohn, den der Beschwerdeführerin normalerweise erzielt hätte, ermittelt werden. Diesbezüglich ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer vor der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung am 4. März 2020 bei einer (formell) von seiner Ehefrau geführten Gesellschaft arbeitete (Urk. 7/134, Urk. 7/168-170; Urk. 1 S. 2). Vorliegend kann somit nur dann von vom Beschwerdeführer normalerweise erzieltem Lohn ausgegangen werden, wenn der Nachweis erbracht ist, dass dieser Lohn auch effektiv bezogen wurde (E. 1.3.2).”
Sind für den massgeblichen Zeitraum die tatsächlich erzielten Löhne bekannt (z. B. ein Gesamtverdienst innerhalb von 12 Monaten), können diese als «normaler» Lohn i.S.v. Art. 39 AVIV gleichgesetzt und als versicherter Verdienst herangezogen werden.
“% und ein von der Beschwerdeführerin bei diesem Unternehmen innerhalb von 12 Monaten erzielten Verdienst von total Fr. 7'240.70 (vgl. die Berechnungstabelle versicherter Verdienst der Beschwerdegegnerin, Urk. 8/88 [letzte Seite]). Die Beschwerdeführerin hat dies nicht bestritten. Der von der Beschwerdegegnerin ermittelte Jahresverdienst entspricht zudem in etwa dem Jahreslohn, welcher bei der AXA Versicherungen AG versichert war (Fr. 7'242., Urk. 8/102-103). Auf die Berechnungen der Beschwerdegegnerin abstellend ergibt dies ein durchschnittliches Einkommen von Fr. 603.--, was mit dem von der Beschwerdeführerin normalerweise erzielten Lohn gleichzusetzen ist. In Anwendung von Art. 39 AVIV resultiert somit ein versicherter Verdienst in derselben Höhe.”
Zahlungen, die als Lohn erkennbar auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers lautendes Post‑ oder Bankkonto überwiesen werden, genügen grundsätzlich als Beleg für den tatsächlichen Lohnfluss und können — sofern es sich tatsächlich um Lohnzahlungen handelt — zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes bzw. des versicherten Verdienstes (Art. 24 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden. Bestehen Zweifel am Zweck der Überweisungen, drängen sich weitere Abklärungen auf.
“05 respektive - wie der Beschwerdeführer geltend mache - Fr. 82'427.05 von der Y.___ GmbH in Liquidation auf das Konto des Beschwerdeführers geflossen seien. Grundsätzlich genüge als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Weshalb dies vorliegend nicht der Fall sein solle, ergebe sich aus dem angefochtenen Urteil des Sozialversicherungsgerichts nicht. Die grundsätzlich gegebene Arbeitnehmereigenschaft scheine unbestritten zu sein. Dem angefochtenen Urteil des Sozialversicherungsgerichts sei auch nicht zu entnehmen, dass es sich bei den Banküberweisungen um etwas anderes als Lohn für geleistete Arbeit gehandelt hätte. Sollte es sich bei den betreffenden Zahlungen aber tatsächlich um Lohn handeln, so wäre nicht einsichtig, weshalb dieses Einkommen nicht zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes respektive des versicherten Verdienstes (Art. 24 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden könnte. Indem das Sozialversicherungsgericht auf Feststellungen dazu verzichtet habe, ob die von der Y.___ GmbH auf das Bankkonto des Beschwerdeführers geleisteten Zahlungen als Lohnzahlungen zu betrachten seien, habe es den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgesetzt und folglich Bundesrecht verletzt. Da der Sachverhalt nicht liquid erscheine, könne er vom Bundesgericht auch nicht ergänzt werden. Es würden sich vielmehr weitere Abklärungen zum Grund der fraglichen Überweisungen aufdrängen (z. B. Beizug von weiteren Lohnabrechnungen sowie der Geschäftsbücher der Y.___ GmbH soweit [noch] vorhanden, Zeugenbefragungen). Dass von weiteren Beweiserhebungen keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Grund der Banküberweisungen erwartet werden könnten, sei nicht einsichtig und die von der Vorinstanz vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung nicht haltbar (Urk. 1 S. 7-8). Das Sozialversicherungsgericht hat somit zu prüfen, ob es sich bei den Fr. 82'847.05, die im Jahr 2017 von der Y.”
“- wie der Beschwerdeführer geltend macht - Fr. 82'427.05 von der B.________ GmbH auf das Konto des Beschwerdeführers geflossen sind. Grundsätzlich genügen als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto (Urteil 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.2; vgl. auch AVIG-Praxis ALE, Rz. B147). Weshalb dies vorliegend nicht der Fall sein soll, ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil nicht. Die grundsätzlich gegebene Arbeitnehmereigenschaft scheint unbestritten zu sein. Dem angefochtenen Urteil ist auch nicht zu entnehmen, dass es sich bei den Banküberweisungen um etwas anderes als Lohn für geleistete Arbeit gehandelt hätte. Sollte es sich bei den betreffenden Zahlungen aber tatsächlich um Lohn handeln, so wäre nicht einsichtig, weshalb dieses Einkommen nicht zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes resp. des versicherten Verdienstes (Art. 24 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden könnte (vgl. zudem Urteil 8C_218/2014 vom 9. Februar 2015 E. 5.2.2, wonach für die Berechnung analog Art. 37 AVIV vorzugehen ist). Indem die Vorinstanz auf Feststellungen dazu verzichtete, ob die von der B.________ GmbH auf das Bankkonto des Beschwerdeführers geleisteten Zahlungen als Lohnzahlungen zu betrachten sind, hat sie den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgestellt und folglich Bundesrecht verletzt. Da der Sachverhalt nicht liquid erscheint, kann er vom Bundesgericht auch nicht ergänzt werden (vgl. E. 1.1 hiervor; zur Ergänzung des Sachverhalts bei entsprechend liquider Aktenlage vgl. auch BGE 143 V 19 E. 6.1.3 in fine). Es drängen sich vielmehr weitere Abklärungen zum Grund der fraglichen Überweisungen auf (z.B. Beizug von weiteren Lohnabrechnungen sowie der Geschäftsbücher der B.________ GmbH, soweit [noch] vorhanden [vgl. Art. 826 OR i.V.m. Art. 747 OR]; Zeugenbefragungen). Dass von weiteren Beweiserhebungen keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Grund der Banküberweisungen erwartet werden könnten, ist nicht einsichtig und die von der Vorinstanz vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung nicht haltbar.”
Bei Tätigkeit in einer (formell) familiengeführten Gesellschaft ist für die Festlegung des nach Art. 39 AVIV massgebenden «normalerweise erzielten» Lohns nur der tatsächlich bezogene und nachgewiesene Lohn zu berücksichtigen. Ein effektiver Einkommensnachweis ist in solchen Fällen erforderlich.
“November 2019 einen anrechenbaren Arbeitsausfall (Art. 11 Abs. 1 AVIG) erlitten habe (vgl. Urk. 2 S. 3). Da der Beschwerdeführer gemäss den vorliegenden Akten nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ GmbH per 31. Oktober 2019 bis zur Anmeldung beim RAV am 4. März 2020 keine Arbeitsstelle mehr inne hatte, ist diese Feststellung nicht zu beanstanden. Die Zeitperiode vom 4. März 2018 bis 31. Oktober 2019, als der Beschwerdeführer in einem Arbeitsverhältnis stand, gemäss der Suva unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig war und von dieser Taggelder ausgerichtet wurden, ist gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen. In der Folgezeit ging der Beschwerdeführer bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 3. März 2020 keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nach und es liegt für diese Zeit auch kein Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Art 14 AVIG) vor. Der versicherte Verdienst des Beschwerdeführers bestimmt sich vorliegend somit nach Art. 39 AVIV (vgl. Urteil des Bundesgerichts C 153/02 vom 22. Dezember 2003 E. 4.2, Urteile des Sozialversicherungsgerichts AL.2015.00253 vom 20. September 2016 E. 6.6, AL.2007.00039 vom 29. Februar 2008 E. 2.3 und AL.2006.00120 vom 31. Juli 2006 E. 2.3, je mit weiteren Hinweisen). Demnach muss im Folgenden der Lohn, den der Beschwerdeführerin normalerweise erzielt hätte, ermittelt werden. Diesbezüglich ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer vor der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung am 4. März 2020 bei einer (formell) von seiner Ehefrau geführten Gesellschaft arbeitete (Urk. 7/134, Urk. 7/168-170; Urk. 1 S. 2). Vorliegend kann somit nur dann von vom Beschwerdeführer normalerweise erzieltem Lohn ausgegangen werden, wenn der Nachweis erbracht ist, dass dieser Lohn auch effektiv bezogen wurde (E. 1.3.2).”
“November 2019 einen anrechenbaren Arbeitsausfall (Art. 11 Abs. 1 AVIG) erlitten habe (vgl. Urk. 2 S. 3). Da der Beschwerdeführer gemäss den vorliegenden Akten nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ GmbH per 31. Oktober 2019 bis zur Anmeldung beim RAV am 4. März 2020 keine Arbeitsstelle mehr inne hatte, ist diese Feststellung nicht zu beanstanden. Die Zeitperiode vom 4. März 2018 bis 31. Oktober 2019, als der Beschwerdeführer in einem Arbeitsverhältnis stand, gemäss der Suva unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig war und von dieser Taggelder ausgerichtet wurden, ist gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen. In der Folgezeit ging der Beschwerdeführer bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 3. März 2020 keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nach und es liegt für diese Zeit auch kein Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Art 14 AVIG) vor. Der versicherte Verdienst des Beschwerdeführers bestimmt sich vorliegend somit nach Art. 39 AVIV (vgl. Urteil des Bundesgerichts C 153/02 vom 22. Dezember 2003 E. 4.2, Urteile des Sozialversicherungsgerichts AL.2015.00253 vom 20. September 2016 E. 6.6, AL.2007.00039 vom 29. Februar 2008 E. 2.3 und AL.2006.00120 vom 31. Juli 2006 E. 2.3, je mit weiteren Hinweisen). Demnach muss im Folgenden der Lohn, den der Beschwerdeführerin normalerweise erzielt hätte, ermittelt werden. Diesbezüglich ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer vor der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung am 4. März 2020 bei einer (formell) von seiner Ehefrau geführten Gesellschaft arbeitete (Urk. 7/134, Urk. 7/168-170; Urk. 1 S. 2). Vorliegend kann somit nur dann von vom Beschwerdeführer normalerweise erzieltem Lohn ausgegangen werden, wenn der Nachweis erbracht ist, dass dieser Lohn auch effektiv bezogen wurde (E. 1.3.2).”
Ergibt sich zwischen dem Referenzzeitraum und dem Eintritt des Leistungsanspruchs eine Invalidität, die den Versicherten daran hindert, den für die Berechnung massgeblichen Lohn noch zu erzielen, ist der «normalerweise erzielte» Lohn zu korrigieren. Die Korrektur erfolgt entsprechend dem verbleibenden Erwerbsgrad (z. B. durch Multiplikation mit 100 % minus dem Invaliditätsgrad). Dies gilt auch, wenn aus dem festgestellten Invaliditätsgrad noch keine IV‑Rente resultiert.
“40b OACI prescrit la correction du gain assuré lorsque celui-ci est fondé sur un salaire que l’assuré n’est plus en mesure de réaliser au moment de la survenance du chômage, en raison d’une invalidité apparue entre-temps (ATF 133 V 530 consid. 4.1.2). Cette correction se justifie également lorsque le taux d’invalidité constaté n’ouvre pas droit à une rente (ATF 133 V 524 consid. 5.2 et 5.3). En revanche, la situation est différente lorsque l’assuré était déjà atteint dans sa capacité de gain bien avant le début du chômage. Dans ce cas, l’art. 40b OACI ne s’applique pas et le gain assuré est calculé sur la base du dernier salaire, lequel correspond à la capacité de gain résiduelle inchangée. Le gain assuré doit par conséquent être corrigé conformément à l’art. 40b OACI lorsque l’assuré n’est plus en mesure, au moment de la survenance du chômage, de réaliser un salaire équivalent au salaire retenu pour le calcul du gain assuré, en raison d’une invalidité survenue entre-temps. A cet égard, il est sans importance que celui-ci ait été calculé en fonction du salaire réalisé durant une période de référence conformément à l’art. 37 OACI ou sur la base du salaire normalement obtenu au sens de l’art. 39 OACI en relation avec l’art. 13 al. 2 let. c LACI (TF 8C_104/2011 du 2 décembre 2011 consid. 3.3.1). Dans un arrêt de principe du 9 juin 2006, le Tribunal fédéral a relevé que la ratio legis de l'art. 40b OACI était d'assurer une coordination avec l'assurance-invalidité par une correction du gain assuré, dans le but d'empêcher une surindemnisation résultant de la coexistence d'une rente d'invalidité et d'indemnités de chômage (ATF 132 V 357 consid. 3.2.3). Il a précisé ultérieurement qu’il s’agissait également de délimiter la compétence de l’assurance-chômage par rapport à d’autres assureurs, en fonction de la capacité de gain de la personne assurée pendant la période de chômage, et d’éviter que l’indemnité de chômage ne soit déterminée sur la base d’un gain que la personne assurée ne pourrait plus obtenir (ATF 133 V 524 consid. 5.2). Ainsi, le salaire réalisé par l’assuré pendant une période déterminée avant d'être touché dans sa capacité de gain en raison d'une atteinte à la santé doit être multiplié par le facteur résultant de la différence entre 100 % et le degré d'invalidité (ATF 132 V 357 consid.”
“40b OACI prescrit la correction du gain assuré lorsque celui-ci est fondé sur un salaire que l’assuré n’est plus en mesure de réaliser au moment de la survenance du chômage, en raison d’une invalidité apparue entre-temps (ATF 133 V 530 consid. 4.1.2). Cette correction se justifie également lorsque le taux d’invalidité constaté n’ouvre pas droit à une rente (ATF 133 V 524 consid. 5.2 et 5.3). En revanche, la situation est différente lorsque l’assuré était déjà atteint dans sa capacité de gain bien avant le début du chômage. Dans ce cas, l’art. 40b OACI ne s’applique pas et le gain assuré est calculé sur la base du dernier salaire, lequel correspond à la capacité de gain résiduelle inchangée. Le gain assuré doit par conséquent être corrigé conformément à l’art. 40b OACI lorsque l’assuré n’est plus en mesure, au moment de la survenance du chômage, de réaliser un salaire équivalent au salaire retenu pour le calcul du gain assuré, en raison d’une invalidité survenue entre-temps. A cet égard, il est sans importance que celui-ci ait été calculé en fonction du salaire réalisé durant une période de référence conformément à l’art. 37 OACI ou sur la base du salaire normalement obtenu au sens de l’art. 39 OACI en relation avec l’art. 13 al. 2 let. c LACI (TF 8C_104/2011 du 2 décembre 2011 consid. 3.3.1). Dans un arrêt de principe du 9 juin 2006, le Tribunal fédéral a relevé que la ratio legis de l'art. 40b OACI était d'assurer une coordination avec l'assurance-invalidité par une correction du gain assuré, dans le but d'empêcher une surindemnisation résultant de la coexistence d'une rente d'invalidité et d'indemnités de chômage (ATF 132 V 357 consid. 3.2.3). Il a précisé ultérieurement qu’il s’agissait également de délimiter la compétence de l’assurance-chômage par rapport à d’autres assureurs, en fonction de la capacité de gain de la personne assurée pendant la période de chômage, et d’éviter que l’indemnité de chômage ne soit déterminée sur la base d’un gain que la personne assurée ne pourrait plus obtenir (ATF 133 V 524 consid. 5.2). Ainsi, le salaire réalisé par l’assuré pendant une période déterminée avant d'être touché dans sa capacité de gain en raison d'une atteinte à la santé doit être multiplié par le facteur résultant de la différence entre 100 % et le degré d'invalidité (ATF 132 V 357 consid.”
Bei der Anrechnung von nach Art. 13 Abs. 2 Buchst. b–d LADI als Beitragszeiten geltenden Zeiten ist als massgebender Lohn derjenige Lohn heranzuziehen, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte. Tageweise Ersatzleistungen oder Taggelder (z. B. Krankentaggeld) gelten nicht als massgeblicher Lohn.
“1, première phrase, LACI, est réputé gain assuré le salaire déterminant au sens de la législation sur l’AVS qui est obtenu normalement au cours d’un ou de plusieurs rapports de travail durant une période de référence, y compris les allocations régulièrement versées et convenues contractuellement, dans la mesure où elles ne sont pas des indemnités pour inconvénients liés à l’exécution du travail. Le gain assuré est calculé sur la base du salaire moyen des six derniers mois de cotisation qui précèdent le délai-cadre d’indemnisation (art. 37 al. 1 OACI). Il est déterminé sur la base du salaire moyen des douze derniers mois de cotisation précédant le délai-cadre d’indemnisation si ce salaire est plus élevé que le salaire moyen visé à l’art. 37 al. 1 OACI (art. 37 al. 2 OACI). La période de référence commence à courir le jour précédant le début de la perte de gain à prendre en considération quelle que soit la date de l’inscription au chômage ; à ce jour, l’assuré doit avoir cotisé douze mois au moins pendant le délai-cadre applicable à la période de cotisation (art. 37 al. 3 OACI). En cas de prise en compte de périodes assimilées à des périodes de cotisation selon l’art. 13 al. 2 let. b à d LACI, le salaire déterminant est celui que l’intéressé aurait normalement obtenu (art. 39 OACI) et non pas d’éventuelles indemnités journalières qu’il obtiendrait en vertu des art. 324a al. 4 et 324b CO (TF 8C_821/2017 et 8C_825/2017 du 4 juin 2018 consid. 4.2 et les références citées). b) En revanche, aux termes de l’art. 40b OACI (dans sa teneur en vigueur jusqu’au 30 juin 2021), est déterminant pour le calcul du gain assuré des personnes qui, en raison de leur santé, subissent une atteinte dans leur capacité de travail durant le chômage ou immédiatement avant, le gain qu’elles pourraient obtenir, compte tenu de leur capacité effective de gagner leur vie. L’art. 40b OACI a été modifié dès le 1er juillet 2021, en ce sens que les termes « capacité de travail » ont été remplacés par « capacité de gain » (Modification du 26 mai 2021 de l’Ordonnance sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité, RO 2021 339). A cet égard, il est précisé dans le Commentaire relatif à cette modification, établi par le Secrétariat d’Etat à l’économie (SECO) et publié sur le site internet travail.”
“4 se il termine quadro per la riscossione è scaduto e l’assicurato pretende di nuovo l’indennità di disoccupazione, termini quadro biennali sono nuovamente applicabili alla riscossione e al periodo di contribuzione sempre che la legge non disponga altrimenti. Riguardo all’art. 9 cpv. 4 LADI cfr. STF 8C_656/2014 del 10 novembre 2015, consid. 3.2. 2.4. Giusta l’art. 13 cpv. 2 lett. c LADI sono pure considerati, tra l'altro, periodo di contribuzione i periodi in cui l’assicurato è vincolato da un rapporto di lavoro, ma, per malattia (art. 3 LPGA) o infortunio (art. 4 LPGA), non riceve salario e non paga quindi contributi. L’art. 13 cpv. 2 lett. c LADI si applica ai casi di malattia e infortunio contestuali a un rapporto di lavoro valido, quando il diritto al salario è terminato o la perdita di guadagno è presa a carico e compensata tramite indennità giornaliere versate da un’assicurazione, prestazioni queste non sottoposte a contribuzione. Il salario determinante ai fini del guadagno assicurato è, in tal caso, il salario che l’assicurato avrebbe normalmente ottenuto (art. 39 OADI in correlazione con l’art. 23 cpv. 1 LADI) e non eventuali indennità giornaliere percepite in virtù degli art. 324a cpv. 4 e 324b CO. È così decisivo sapere se l’incapacità lavorativa è subentrata durante il rapporto di lavoro o al difuori dello stesso, segnatamente successivamente a una disdetta valida. Nella prima ipotesi si applica l’art. 13 cpv. 2 lett. c LADI, mentre nel secondo caso entra in considerazione soltanto l’art. 14 cpv. 1 lett. b CO (cfr. STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 2). 2.5. Nella Prassi LADI ID la Segreteria di Stato dell’economia (SECO), in relazione al periodo minimo di contribuzione e alla percezione effettiva di un salario, prevedono quanto segue: " (…) B143 Ha adempiuto il periodo di contribuzione colui che, entro il pertinente termine quadro, ha svolto durante almeno 12 mesi un’occupazione soggetta a contribuzione. Secondo l’art. 2 cpv. 1 lett. a LADI, sono tenute a pagare i contributi all’AD le persone che sono assicurate obbligatoriamente e sono tenute a pagare contributi per il reddito di un’attività dipendente giusta la LAVS (A2).”
Fehlende oder nicht als Lohn nachgewiesene Zahlungen können dazu führen, dass ein vertraglich vereinbarter (Soll‑)Lohn nicht als "normalerweise erzielter" Lohn i.S.v. Art. 39 AVIV berücksichtigt wird. Bestehen aus den Akten nicht behebbar erscheinende Unklarheiten über die tatsächliche Lohnhöhe, so können diese Unklarheiten bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes zulasten des Versicherten wirken.
“In seinem Rückweisungsentscheid vom 15. Juni 2021 (Urteil 8C_194/2021) hielt das Bundesgericht fest, im Jahr 2017 seien Fr. 82'847.05 - resp. gemäss den Vorbringen des Beschwerdeführers Fr. 82'427.05 - von der B.________ GmbH auf dessen Konto geflossen. Die Vorinstanz habe keine Feststellungen dazu getroffen, ob es sich bei den von der B.________ GmbH auf das Bankkonto des Beschwerdeführers geleisteten Zahlungen um Lohnzahlungen handle. Damit habe sie den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgestellt. Denn sollte es sich bei den betreffenden Zahlungen tatsächlich um Lohn gehandelt haben, so wäre nicht einsichtig, weshalb dieses Einkommen nicht zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes resp. des versicherten Verdienstes (Art. 24 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden könnte. Das Bundesgericht wies die Sache deshalb zu weiteren Abklärungen betreffend den Grund der fraglichen Überweisungen an das kantonale Gericht zurück.”
“Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer sei seit Beginn der Beitragsrahmenfrist am 4. März 2018 bis zum 31. Oktober 2019 bei der B.________ GmbH angestellt gewesen. In dieser Zeitperiode habe die Suva aufgrund einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers Taggeldleistungen erbracht. Dieser Zeitraum sei gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen. In der Folge sei der Beschwerdeführer bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 3. März 2020 keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nachgegangen und es liege für diese Zeit auch kein Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 AVIG vor. Die Vorinstanz erkannte, der versicherte Verdienst bestimme sich vorliegend nach Art. 39 AVIV. Es müsse somit der Lohn ermittelt werden, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte. Dabei erachtete sie es aufgrund der vorhandenen Akten nicht als erstellt, dass der Beschwerdeführer seit Beginn der Anstellung am 1. Oktober 2015 bis zum Beginn der Taggeldzahlungen der Suva am 19. Dezember 2017 jemals den gemäss Arbeitsvertrag vereinbarten Jahreslohn von Fr. 98'800.- bezogen habe. Folglich könne das vereinbarte Einkommen nicht als Lohn, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte, angesehen werden. Dieser normalerweise erzielte Lohn lasse sich weder aufgrund der Akten bestimmen noch könnten diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden, vermöchten doch auch weitere Erhebungen die bestehenden Widersprüche nicht zu beseitigen. Die nicht auszuräumenden Unklarheiten hinsichtlich der exakten Lohnhöhe wirkten sich bei der Bestimmung des versicherten Verdienstes zum Nachteil des Beschwerdeführers aus. Dies habe zur Folge, dass ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 4.”
“und Fr. 30'000.-, insgesamt Fr. 82'847.05, geleistet. Dazu habe der Beschwerdeführer auf dem Kontoauszug den handschriftlichen Vermerk "Lohn B________" angebracht. Laut den weiteren Handnotizen auf dem Auszug soll es sich bei den Geldbeträgen in der Grössenordnung von Fr. 1600.- bis Fr. 3000.-, welche er zwischen dem 3. Juli und 22. Dezember 2017 an einem Geldautomaten auf sein Konto einbezahlt habe, ebenfalls um Lohn der B.________ GmbH handeln. Ein nachvollziehbarer Konnex zwischen den Banküberweisungen und den Einzahlungen sei aber nicht ersichtlich. Nach all dem sei nicht belegt, dass der Beschwerdeführer seit Beginn seiner Anstellung am 1. Oktober 2015 bis zum Beginn der Taggeldzahlungen der Suva am 19. Dezember 2017 jemals den gemäss Arbeitsvertrag vom 1. Oktober 2015 vereinbarten Jahreslohn von Fr. 98'800.- bezogen habe. Dieser könne somit nicht als Lohn angesehen werden, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte (Art. 39 AVIV).”
“Mit dem hiervor Ausgeführten sind nicht nur die Vorbringen des Beschwerdeführers widerlegt worden. Daraus wird auch Folgendes ersichtlich: Aufgrund der vorliegenden Akten ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer seit Beginn der Anstellung bei der Z.___ am 1. Oktober 2015 (Urk. 7/168) bis zum Beginn der Taggeldzahlungen der Suva am 19. Dezember 2017 (Urk. 7/20-21, Urk. 7/197-200) jemals den gemäss Arbeitsvertrag vom 1. Oktober 2015 vereinbarten Jahreslohn von Fr. 98'800.-- bezogen hat. Das mit dem Arbeitsvertrag vereinbarte Einkommen kann somit nicht als Lohn, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte (Art. 39 AVIV), angesehen werden. Weder lässt sich dieser normalerweise erzielte Lohn aufgrund der vorliegenden Akten bestimmen noch können diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden, denn auch weitere Abklärungen können die aufgrund der vorliegenden Akten bestehenden Widersprüche nicht beseitigen.”
Fehlen verlässliche Lohnunterlagen, lässt sich der nach Art. 39 AVIV massgebende normalerweise erzielte Lohn nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad feststellen. Ein im Arbeitsvertrag bezeichnetes Einkommen kann in diesem Fall nicht ohne tatsächliche Nachweise als der normalerweise erzielte Lohn angesehen werden.
“Mit dem hiervor Ausgeführten sind nicht nur die Vorbringen des Beschwerdeführers widerlegt worden. Daraus wird auch Folgendes ersichtlich: Aufgrund der vorliegenden Akten ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer seit Beginn der Anstellung bei der Z.___ am 1. Oktober 2015 (Urk. 7/168) bis zum Beginn der Taggeldzahlungen der Suva am 19. Dezember 2017 (Urk. 7/20-21, Urk. 7/197-200) jemals den gemäss Arbeitsvertrag vom 1. Oktober 2015 vereinbarten Jahreslohn von Fr. 98'800.-- bezogen hat. Das mit dem Arbeitsvertrag vereinbarte Einkommen kann somit nicht als Lohn, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte (Art. 39 AVIV), angesehen werden. Weder lässt sich dieser normalerweise erzielte Lohn aufgrund der vorliegenden Akten bestimmen noch können diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden, denn auch weitere Abklärungen können die aufgrund der vorliegenden Akten bestehenden Widersprüche nicht beseitigen.”
Sind Zahlungen, die als Lohn in Betracht fallen, strittig, drängen sich ergänzende Abklärungen auf (z. B. Beizug weiterer Lohnabrechnungen, Einsicht in Geschäftsbücher, Zeugenbefragungen). Die Vorinstanz darf auf solche Feststellungen nicht ohne Begründung verzichten; andernfalls liegt eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung vor.
“05 respektive - wie der Beschwerdeführer geltend mache - Fr. 82'427.05 von der Y.___ GmbH in Liquidation auf das Konto des Beschwerdeführers geflossen seien. Grundsätzlich genüge als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Weshalb dies vorliegend nicht der Fall sein solle, ergebe sich aus dem angefochtenen Urteil des Sozialversicherungsgerichts nicht. Die grundsätzlich gegebene Arbeitnehmereigenschaft scheine unbestritten zu sein. Dem angefochtenen Urteil des Sozialversicherungsgerichts sei auch nicht zu entnehmen, dass es sich bei den Banküberweisungen um etwas anderes als Lohn für geleistete Arbeit gehandelt hätte. Sollte es sich bei den betreffenden Zahlungen aber tatsächlich um Lohn handeln, so wäre nicht einsichtig, weshalb dieses Einkommen nicht zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes respektive des versicherten Verdienstes (Art. 24 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden könnte. Indem das Sozialversicherungsgericht auf Feststellungen dazu verzichtet habe, ob die von der Y.___ GmbH auf das Bankkonto des Beschwerdeführers geleisteten Zahlungen als Lohnzahlungen zu betrachten seien, habe es den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgesetzt und folglich Bundesrecht verletzt. Da der Sachverhalt nicht liquid erscheine, könne er vom Bundesgericht auch nicht ergänzt werden. Es würden sich vielmehr weitere Abklärungen zum Grund der fraglichen Überweisungen aufdrängen (z. B. Beizug von weiteren Lohnabrechnungen sowie der Geschäftsbücher der Y.___ GmbH soweit [noch] vorhanden, Zeugenbefragungen). Dass von weiteren Beweiserhebungen keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Grund der Banküberweisungen erwartet werden könnten, sei nicht einsichtig und die von der Vorinstanz vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung nicht haltbar (Urk. 1 S. 7-8). Das Sozialversicherungsgericht hat somit zu prüfen, ob es sich bei den Fr. 82'847.05, die im Jahr 2017 von der Y.”
“- wie der Beschwerdeführer geltend macht - Fr. 82'427.05 von der B.________ GmbH auf das Konto des Beschwerdeführers geflossen sind. Grundsätzlich genügen als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto (Urteil 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.2; vgl. auch AVIG-Praxis ALE, Rz. B147). Weshalb dies vorliegend nicht der Fall sein soll, ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil nicht. Die grundsätzlich gegebene Arbeitnehmereigenschaft scheint unbestritten zu sein. Dem angefochtenen Urteil ist auch nicht zu entnehmen, dass es sich bei den Banküberweisungen um etwas anderes als Lohn für geleistete Arbeit gehandelt hätte. Sollte es sich bei den betreffenden Zahlungen aber tatsächlich um Lohn handeln, so wäre nicht einsichtig, weshalb dieses Einkommen nicht zur Ermittlung des normalerweise erzielten Lohnes resp. des versicherten Verdienstes (Art. 24 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 39 AVIV) herangezogen werden könnte (vgl. zudem Urteil 8C_218/2014 vom 9. Februar 2015 E. 5.2.2, wonach für die Berechnung analog Art. 37 AVIV vorzugehen ist). Indem die Vorinstanz auf Feststellungen dazu verzichtete, ob die von der B.________ GmbH auf das Bankkonto des Beschwerdeführers geleisteten Zahlungen als Lohnzahlungen zu betrachten sind, hat sie den rechtserheblichen Sachverhalt unvollständig festgestellt und folglich Bundesrecht verletzt. Da der Sachverhalt nicht liquid erscheint, kann er vom Bundesgericht auch nicht ergänzt werden (vgl. E. 1.1 hiervor; zur Ergänzung des Sachverhalts bei entsprechend liquider Aktenlage vgl. auch BGE 143 V 19 E. 6.1.3 in fine). Es drängen sich vielmehr weitere Abklärungen zum Grund der fraglichen Überweisungen auf (z.B. Beizug von weiteren Lohnabrechnungen sowie der Geschäftsbücher der B.________ GmbH, soweit [noch] vorhanden [vgl. Art. 826 OR i.V.m. Art. 747 OR]; Zeugenbefragungen). Dass von weiteren Beweiserhebungen keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Grund der Banküberweisungen erwartet werden könnten, ist nicht einsichtig und die von der Vorinstanz vorgenommene antizipierte Beweiswürdigung nicht haltbar.”
Nutzen Sie die aktuelle Seite als Kontext für Recherche, Zusammenfassungen, Vergleiche und Entwürfe.