(Art. 34 Abs. 3 AVIG) Weicht der Lohn im letzten Beitragsmonat um mindestens 10 Prozent vom Durchschnittslohn der letzten zwölf Monate ab, so bemisst sich die Kurzarbeitsentschädigung aufgrund dieses Durchschnittslohnes.
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Bei flexiblen Einsätzen ist ein Anspruch nur dann anzunehmen, wenn sich eine gewisse Regelmässigkeit der Arbeitseinsätze nachweisen lässt. Die Praxis verlangt hierfür in der Regel eine Mindestanstellungsdauer von etwa sechs Monaten und lückenlose Arbeitszeitaufzeichnungen; fehlen Regelmässigkeit oder Nachweise, ist ein Anspruch grundsätzlich nicht gegeben.
“B31; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Aufl. 2019, S. 256). Auch bei flexiblen Arbeitsverhältnissen kann nach der Praxis ein anrechenbarer Arbeitsausfall aber nicht einfach verneint werden, sondern er ist zu bejahen, wenn sich eine gewisse Regelmässigkeit der Arbeitseinsätze abzeichnet. In diesem Fall muss jedoch die effektive Arbeitsauslastung durch Arbeitszeitaufzeichnungen lückenlos dokumentiert werden, damit eine Berechnung des Arbeitsausfalls möglich wird; dabei verlangt die Praxis eine Mindestanstellungsdauer von sechs Monaten (vgl. Urteile des BVGer B-2470/2013 vom 20. November 2014 E. 2.9; B-6200/2011 vom 13. Februar 2012 E. 3.3; Kupfer Bucher, a.a.O. S. 264 f.). Ist hingegen eine Regelmässigkeit der Arbeitszeit nicht erstellt, weil die Einsätze entweder tatsächlich unregelmässig sind oder aber weil das Vertragsverhältnis zu kurz ist, um eine Regelmässigkeit verlässlich zu etablieren, sind die Arbeitnehmenden grundsätzlich nicht beitragsberechtigt (Art. 57 AVIV analog; vgl. dazu Urteil B-2470/2013 E. 6.3; allgemeiner und mit Blick auf die Ganzarbeitslosigkeit auch das Urteil des BGer 8C_417/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 3.2).”
Zur Anwendung von Art. 57: Die Praxis bzw. Rechtsprechung nennt ausdrücklich, dass zu den massgebenden Erwerbseinnahmen u. a. Provisionen gehören und dass die Regelung in Situationen mit Lohnschwankungen zur Anwendung kommen kann, etwa bei Beschäftigten in Schichtbetrieben.
“Nel sistema dell'assicurazione contro la disoccupazione, il datore di lavoro non può dedurre alcunché dalla concessione (senza riserve) delle prestazioni (cfr. STF 8C_681/2021 del 23 febbraio 2022 consid. 3.5.). Per quanto attiene al messaggio di posta elettronica del 18 maggio 2020 di __________ allegato al ricorso secondo cui in caso di provvigioni quale stipendio determinante vale la media salariale degli ultimi 6 mesi di lavoro prima del lavoro ridotto, rispettivamente degli ultimi 12 mesi se la media è più alta (cfr. doc. B), il TCA rileva, in primo luogo, che tale affermazione non è stata formulata dalla Cassa resistente. In secondo luogo, che l’art. 34 cpv. 2 LADI enuncia segnatamente che determinante per il calcolo dell’indennità per lavoro ridotto, fino al limite massimo valido per il calcolo dei contributi (art. 3), è il salario, convenuto contrattualmente, dell’ultimo periodo salariale prima dell’inizio del lavoro ridotto. Giusta l’art. 57 OADI se il salario dell’ultimo mese di contribuzione si scosta di almeno il 10 per cento dal salario medio degli ultimi 12 mesi, l’indennità per lavoro ridotto è calcolata in base a questo salario medio. Inoltre il guadagno determinante comprende in particolare il salario di base (mensile, orario o a cottimo) e le provvigioni (cfr. Prassi LADI ILR E4). In ogni caso il tenore del messaggio del 18 maggio 2020 non può comunque implicare di per sé la tutela della buona fede della ricorrente. Non risulta, in effetti, soddisfatto il presupposto secondo cui l’errata o la mancata informazione deve avere indotto l’assicurato ad adottare un comportamento o un'omissione non reversibile senza pregiudizio (cfr. consid. 2.14.). Da una parte, non può essere ammesso, secondo la verosimiglianza preponderante (cfr., in relazione alla condizione secondo cui “l’informazione errata ha indotto l’assicurato ad adottare un comportamento o un’omissione che gli è pregiudizievole”, STF 8C_325/2021 del 23 dicembre 2021 consid.”
“1'100.-- a fr. 4'000.-- mensili dal 1° giugno 2020. L’art. 34 LADI, relativo al calcolo dell’indennità per lavoro ridotto, prevede: " 1L’indennità per lavoro ridotto ammonta all’80 per cento della perdita di guadagno computabile. 2Determinante, fino al limite massimo valido per il calcolo dei contributi (art. 3), è il salario, convenuto contrattualmente, dell’ultimo periodo salariale prima dell’inizio del lavoro ridotto. Sono compresi le indennità per vacanze e gli assegni contrattuali periodici, purché non continuino ad essere versati durante il periodo di lavoro ridotto o non costituiscano indennità per inconvenienti connessi al lavoro. È tenuto conto degli aumenti salariali, convenuti mediante contratto collettivo di lavoro e subentranti durante il periodo di lavoro ridotto. 3Il Consiglio federale stabilisce le basi di calcolo nel caso di oscillazioni rilevanti del salario.” Giusta l’art. 57 OADI riguardante le basi di calcolo nel caso di oscillazioni rilevanti del salario: " Se il salario dell’ultimo mese di contribuzione si scosta di almeno il 10 per cento dal salario medio degli ultimi 12 mesi, l’indennità per lavoro ridotto è calcolata in base a questo salario medio.” 2.2. Nella Prassi LADI ILR, la Segretaria di Stato dell’economia (SECO), riguardo al calcolo dell’indennità per lavoro ridotto, enuncia: " IMPORTO DELL’INDENNITÀ E1 L’ILR ammonta all’80 % della perdita di guadagno computabile. GUADAGNO DETERMINANTE E2 Per il calcolo dell’indennità per lavoro ridotto è determinante il salario, convenuto contrattualmente, dell’ultimo mese di contribuzione prima dell’inizio del lavoro ridotto. Se il salario dell'ultimo mese di contribuzione si scosta di almeno il 10 % dal salario medio degli ultimi 12 mesi di contribuzione, l’indennità per lavoro ridotto è calcolata in base a questo salario medio. Questa regolamentazione può riguardare per esempio anche le persone occupate in un’azienda con un’organizzazione a turni.”
Bei Monatslöhnen wird der anrechenbare Stundenverdienst individuell ermittelt. Ausgangspunkt ist der vertraglich vereinbarte oder — bei erheblich schwankendem Lohn — der jahresdurchschnittliche Lohn. Von der vertraglich vereinbarten Jahresarbeitszeit (Brutto-Jahresarbeitszeit) werden Ferien- und Feiertage abgezogen, um die Netto-Jahresarbeitszeit zu erhalten. Die Netto-Jahresarbeitszeit wird durch 12 geteilt, wodurch sich die durchschnittliche monatliche Netto-Arbeitszeit ergibt. Der anrechenbare Stundenverdienst ergibt sich aus der Division des vertraglichen Monatsverdiensts zuzüglich eines anteiligen Betrags für Zulagen durch diese durchschnittliche monatliche Netto-Arbeitszeit.
“Dieser anrechenbare Stundenverdienst wird nach herkömmlicher Praxis für Arbeitnehmende im Stundenlohn und im Monatslohn je unterschiedlich ermittelt und zwar wiederum für jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer einzeln. Dabei wird praxisgemäss für Arbeitsverhältnisse im Monatslohn ein System angewendet, das zwar sehr präzise den Arbeitsausfall, den darauf entfallenden Lohn sowie den ebenfalls zu entschädigenden Anteil für die aufgebauten Feriensaldi berechnen lässt, das aber relativ aufwändig ist: Ausgangspunkt ist der vertraglich vereinbarte oder - bei erheblich schwankendem Lohn - der jahresdurchschnittliche Lohn (Art. 57 AVIV). Zunächst wird daraus der anrechenbare Stundenverdienst jedes Mitarbeitenden errechnet. Von der vertraglich vereinbarten Jahresarbeitszeit (Brutto-Jahresarbeitszeit) werden die Ferien- und Feiertage abgezogen, um die Netto-Jahresarbeitszeit zu erhalten. Um die durchschnittliche monatliche Netto-Arbeitszeit zu errechnen, wird die Netto-Jahresarbeitszeit durch 12 geteilt. Der anrechenbare Stundenverdienst der Mitarbeitenden im Monatslohn ergibt sich aus der Division des vertraglichen Monatsverdiensts zuzüglich eines Anteils für Zulagen (insbesondere den”
“Dieser anrechenbare Stundenverdienst wird nach herkömmlicher Praxis für Arbeitnehmende im Stundenlohn und im Monatslohn je unterschiedlich ermittelt und zwar wiederum für jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer einzeln. Dabei wird praxisgemäss für Arbeitsverhältnisse im Monatslohn ein System angewendet, das zwar sehr präzise den Arbeitsausfall, den darauf entfallenden Lohn sowie den ebenfalls zu entschädigenden Anteil für die aufgebauten Feriensaldi berechnen lässt, das aber relativ aufwändig ist: Ausgangspunkt ist der vertraglich vereinbarte oder - bei erheblich schwankendem Lohn - der jahresdurchschnittliche Lohn (Art. 57 AVIV). Zunächst wird daraus der anrechenbare Stundenverdienst jedes Mitarbeitenden errechnet. Von der vertraglich vereinbarten Jahresarbeitszeit (Brutto-Jahresarbeitszeit) werden die Ferien- und Feiertage abgezogen, um die Netto-Jahresarbeitszeit zu erhalten. Um die durchschnittliche monatliche Netto-Arbeitszeit zu errechnen, wird die Netto-Jahresarbeitszeit durch 12 geteilt. Der anrechenbare Stundenverdienst der Mitarbeitenden im Monatslohn ergibt sich aus der Division des vertraglichen Monatsverdiensts zuzüglich eines Anteils für Zulagen (insbesondere den”
Provisionen gehören zum massgebenden Erwerb. Liegt der Lohn des letzten Beitragsmonats um mindestens 10 % unter oder über dem Durchschnitt der letzten 12 Monate, so bemisst sich die Kurzarbeitsentschädigung nach diesem 12‑Monatsdurchschnitt (Art. 57 AVIV).
“Nel sistema dell'assicurazione contro la disoccupazione, il datore di lavoro non può dedurre alcunché dalla concessione (senza riserve) delle prestazioni (cfr. STF 8C_681/2021 del 23 febbraio 2022 consid. 3.5.). Per quanto attiene al messaggio di posta elettronica del 18 maggio 2020 di __________ allegato al ricorso secondo cui in caso di provvigioni quale stipendio determinante vale la media salariale degli ultimi 6 mesi di lavoro prima del lavoro ridotto, rispettivamente degli ultimi 12 mesi se la media è più alta (cfr. doc. B), il TCA rileva, in primo luogo, che tale affermazione non è stata formulata dalla Cassa resistente. In secondo luogo, che l’art. 34 cpv. 2 LADI enuncia segnatamente che determinante per il calcolo dell’indennità per lavoro ridotto, fino al limite massimo valido per il calcolo dei contributi (art. 3), è il salario, convenuto contrattualmente, dell’ultimo periodo salariale prima dell’inizio del lavoro ridotto. Giusta l’art. 57 OADI se il salario dell’ultimo mese di contribuzione si scosta di almeno il 10 per cento dal salario medio degli ultimi 12 mesi, l’indennità per lavoro ridotto è calcolata in base a questo salario medio. Inoltre il guadagno determinante comprende in particolare il salario di base (mensile, orario o a cottimo) e le provvigioni (cfr. Prassi LADI ILR E4). In ogni caso il tenore del messaggio del 18 maggio 2020 non può comunque implicare di per sé la tutela della buona fede della ricorrente. Non risulta, in effetti, soddisfatto il presupposto secondo cui l’errata o la mancata informazione deve avere indotto l’assicurato ad adottare un comportamento o un'omissione non reversibile senza pregiudizio (cfr. consid. 2.14.). Da una parte, non può essere ammesso, secondo la verosimiglianza preponderante (cfr., in relazione alla condizione secondo cui “l’informazione errata ha indotto l’assicurato ad adottare un comportamento o un’omissione che gli è pregiudizievole”, STF 8C_325/2021 del 23 dicembre 2021 consid.”
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