Introduit par l’annexe ch. 6 de la LF du 23 juin 2006 (Nouveau numéro d’assuré AVS) (RO 2007 5259;FF 2006 515). Abrogé par l’annexe ch. 20 de la LF du 18 déc. 2020 (Utilisation systématique du numéro AVS par les autorités), avec effet au 1erjanv. 2022 (RO 2021 758;FF 2019 6955). ↩
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Bei interkantonaler Steuerpflicht ergibt sich zugunsten des Wohnsitz- bzw. Sitzkantons eine faktische Führungsrolle. Dieser Kanton prüft die Steuererklärung, führt die erforderlichen Ermittlungen durch und fordert vom Steuerpflichtigen die für Veranlagung und Ausscheidung der steuerbaren Faktoren notwendigen Auskünfte an. Die übrigen beteiligten Kantone behalten jedoch die Befugnis zu einer selbständigen Veranlagung. Gemäss SSK-Praxis sollen Auskunftsersuchen der Neben- oder Spezialsteuerdomizilkantone auf die von ihnen direkt besteuerten Faktoren beschränkt bleiben; sie sollen sich zudem zurückhalten, wenn der Wohnsitzkanton bereits Kontrollen vorgenommen hat.
“Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen (Abs. 2). Das Verfahren richtet sich nach dem jeweiligen kantonalen Verfahrensrecht (Abs. 4). In jedem beteiligten Kanton, in dem eine Steuerpflicht gegeben ist, sei es aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Zugehörigkeit, wird ein eigenständiges Veranlagungsverfahren durchgeführt; die steuerpflichtige Person treffen deshalb die jeweiligen Verfahrenspflichten (vgl. §§ 144 ff. StG; Art. 42 StHG) und kommen ihr die Verfahrensrechte (vgl. §§ 139 ff. StG; Art. 41 StHG) zu. Allein die Steuererklärungspflicht – nicht die steuerliche Mitwirkungspflicht an sich – wird gemildert, da die steuerpflichtige Person diese auch dadurch erfüllen kann, dass sie eine Kopie der Steuererklärung einreichen, die sie im Wohnsitz- oder Sitzkanton (Hauptsteuerdomizil) abgegeben hat (vgl. LGVE 2016 IV Nr. 6 E. 4.2.1.1.; Zweifel/Hunziker, a.a.O., Art. 39 StHG N 26). Zwar hat bei dieser Rechtslage der Wohnsitz- bzw. Sitzkanton im Verhältnis zu den Nebensteuerdomizilkantonen faktisch eine Führungsrolle. Die übrigen beteiligten Kantone werden dadurch indessen nicht in ihren Befugnissen zur selbständigen Veranlagung und Steuerausscheidung eingeschränkt, wenn auch die Zusammenarbeit und das Recht des Steuerpflichtigen auf Vereinfachung der interkantonalen Beziehungen an Bedeutung gewinnen (Zweifel/Hunziker, a.a.O., Art. 39 StHG N 29). Die faktische Führungsrolle des Wohnsitzkantons hat gemäss der Praxisfestlegung der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK) Auswirkungen für die Veranlagung von natürlichen Personen. Der Wohnsitzkanton des Steuerpflichtigen prüft die Steuererklärung. Er führt die notwendigen Untersuchungen durch und fordert vom Steuerpflichtigen die nötigen Auskünfte für die Veranlagung und die Ausscheidung der steuerbaren Faktoren ein. Zwar kann der Kanton des Spezial- oder Nebensteuerdomizils vom Steuerpflichtigen die für die Veranlagung nötigen Auskünfte einverlangen, er werde sich dabei aber laut Kreisschreiben der SSK zurückhalten, wenn der Wohnsitzkanton bereits eine Kontrolle durchgeführt habe.”
“In jedem beteiligten Kanton, in dem eine Steuerpflicht gegeben ist, sei es aufgrund persönlicher oder wirtschaftlicher Zugehörigkeit, wird ein eigenständiges Veranlagungsverfahren durchgeführt; die steuerpflichtige Person treffen deshalb die jeweiligen Verfahrenspflichten (vgl. §§ 144 ff. StG; Art. 42 StHG) und kommen ihr die Verfahrensrechte (vgl. §§ 139 ff. StG; Art. 41 StHG) zu. Allein die Steuererklärungspflicht – nicht die steuerliche Mitwirkungspflicht an sich – wird gemildert, da die steuerpflichtige Person diese auch dadurch erfüllen kann, dass sie eine Kopie der Steuererklärung einreichen, die sie im Wohnsitz- oder Sitzkanton (Hauptsteuerdomizil) abgegeben hat (vgl. LGVE 2016 IV Nr. 6 E. 4.2.1.1.; Zweifel/Hunziker, a.a.O., Art. 39 StHG N 26). Zwar hat bei dieser Rechtslage der Wohnsitz- bzw. Sitzkanton im Verhältnis zu den Nebensteuerdomizilkantonen faktisch eine Führungsrolle. Die übrigen beteiligten Kantone werden dadurch indessen nicht in ihren Befugnissen zur selbständigen Veranlagung und Steuerausscheidung eingeschränkt, wenn auch die Zusammenarbeit und das Recht des Steuerpflichtigen auf Vereinfachung der interkantonalen Beziehungen an Bedeutung gewinnen (Zweifel/Hunziker, a.a.O., Art. 39 StHG N 29). Die faktische Führungsrolle des Wohnsitzkantons hat gemäss der Praxisfestlegung der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK) Auswirkungen für die Veranlagung von natürlichen Personen. Der Wohnsitzkanton des Steuerpflichtigen prüft die Steuererklärung. Er führt die notwendigen Untersuchungen durch und fordert vom Steuerpflichtigen die nötigen Auskünfte für die Veranlagung und die Ausscheidung der steuerbaren Faktoren ein. Zwar kann der Kanton des Spezial- oder Nebensteuerdomizils vom Steuerpflichtigen die für die Veranlagung nötigen Auskünfte einverlangen, er werde sich dabei aber laut Kreisschreiben der SSK zurückhalten, wenn der Wohnsitzkanton bereits eine Kontrolle durchgeführt habe. Als Allgemeinregel müsse der Kanton mit dem Spezialsteuerdomizil des Grundeigentums seine Auskunftsanfragen auf die Faktoren begrenzen, die er direkt besteuert (KS SSK Nr. 16 Ziff. 22).”
Art. 39 Abs. 3 StHG unterscheidet zwischen der Informationsamtshilfe auf Ersuchen und der spontanen Mitteilung. Die Amtshilfe auf Ersuchen erstreckt sich inhaltlich auf «alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind». Die anderen Behörden sind zudem befugt, die Steuerbehörden von sich aus darauf hinzuweisen, wenn sie vermuten, eine Veranlagung sei unvollständig. Damit ergibt sich: Auf Ersuchen besteht eine Auskunftspflicht, in den übrigen Fällen nur eine Befugnis zur Mitteilung.
“Das Steuergeheimnis gilt aber nicht absolut. Es kann durchbrochen werden, sofern hierfür eine gesetzliche Grundlage im Bundesrecht oder im kantonalen Recht besteht (Art. 39 Abs. 1 Satz 2 StHG; BGE 141 I 172 E. 5 S. 181; Urteile 1C_304/2017 vom 8. September 2017 E. 2.4; 1C_598/2014 vom 18. April 2016 E. 3.1; 1B_245/2015 vom 12. April 2016 E. 5.2). Eine solche findet sich für die Informationsamtshilfe unter Steuerbehörden in Art. 39 Abs. 2, für die Informationsamtshilfe zwischen den "anderen Behörden" von Bund, Kantonen und Gemeinden einerseits und den Steuerbehörden anderseits in Art. 39 Abs. 3 StHG. Dabei bezieht Art. 39 Abs. 3 Satz 1 StHG sich auf die "Informationsamtshilfe a uf Ersuchen ". Inhaltlich erstreckt diese sich auf "alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind", ohne dass das Gesetz eine Einschränkung vornimmt. Demgegenüber hat Art. 39 Abs. 3 Satz 2 StHG die " spo ntane Informationsamtshilfe" zum Inhalt. Danach sind die "anderen Behörden" befugt, die Steuerbehörden "von sich aus darauf aufmerksam [zu] machen, wenn sie vermuten, dass eine Veranlagung unvollständig" sei. In diesem Sinne ist in Art. 39 Abs. 3 StHG ein eigentliches Pflichtrecht der "anderen Behörden" verankert: Auf Ersuchen sind sie verpflichtet, in den übrigen Fällen befugt, den Steuerbehörden "alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind" bekanntzugeben.”
Das Steuergeheimnis ist gegenüber Aktionären einer juristischen Person anwendbar. Aktionäre sind als von der Gesellschaft unterscheidbare dritte Personen zu behandeln, auch wenn sie innerhalb der Gesellschaft als Verwaltungsrat oder Geschäftsführer tätig sind.
“Les parties et leurs mandataires sont admis à consulter au siège de l’autorité les pièces du dossier destinées à servir de fondement à la décision (art. 44 al. 1 LPA). L’autorité peut interdire la consultation du dossier ou d’une partie de celui-ci si l’intérêt public ou des intérêts privés prépondérants l’exigent, le refus d’autoriser la consultation des pièces ne pouvant s’étendre toutefois qu’aux pièces qu’il y a lieu de garder secrètes (art. 45 al. 1 et 2 LPA). Une pièce dont la consultation est refusée à une partie ne peut être utilisée à son désavantage que si l’autorité lui en a communiqué par écrit le contenu essentiel se rapportant à l’affaire et lui a donné en outre l’occasion de s’exprimer et de proposer les contre-preuves (art. 45 al. 3 LPA). 2.2 La chambre administrative et les autorités fiscales sont soumises au secret fiscal en vertu des art. 110 LIFD, 39 LHID et 11 LPFisc. Des renseignements peuvent être communiqués dans la mesure où une disposition légale fédérale ou cantonale le prévoit expressément (art. 110 al. 2 LIFD ; art. 39 al. 1 LHID ; art. 12 al. 6 LPFisc). Le contribuable a le droit de consulter les pièces du dossier qu’il a produites ou signées (art. 114 al. 1 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 1 LPFisc). Il peut prendre connaissance des autres pièces une fois les faits établis et à condition qu’aucune sauvegarde d’intérêts publics ou privés ne s’y oppose (art. 114 al. 2 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 2 LPFisc). Lorsqu’une autorité refuse au contribuable le droit de consulter une pièce du dossier, elle ne peut se baser sur ce document pour trancher au détriment du contribuable que si elle lui a donné connaissance, oralement ou par écrit, du contenu essentiel de la pièce et qu’elle lui a au surplus permis de s’exprimer et d’apporter ses propres moyens de preuve (art. 114 al. 3 LIFD). En particulier, le secret fiscal est opposable à l’actionnaire d’une société, dans la mesure où celle-ci dispose de la personnalité morale et qu’elle constitue une personne tierce et distincte de l’actionnaire, en dépit de la position de celui-ci au sein de ladite société en tant que directeur ou administrateur (ATF 126 I 122 consid.”
“S'il y a lieu, il la transmet au responsable compétent au regard des procédures adoptées au sein de son institution en application de l'art. 50 LIPAD (al. 2). S'il fait intégralement droit aux prétentions du requérant, il l'en informe (al. 3). S'il n'entend pas faire droit intégralement aux prétentions du requérant ou en cas de doute sur le bien-fondé de celles-ci, il transmet la requête au PPDT avec ses observations et les pièces utiles (al. 4). Le PPDT instruit la requête de manière informelle, puis il formule, à l'adresse de l'institution concernée et du requérant, une recommandation écrite sur la suite à donner à la requête (al. 5). L'institution concernée statue alors par voie de décision dans les dix jours sur les prétentions du requérant. Elle notifie aussi sa décision au PPDT (al. 6). d. La chambre administrative et les autorités fiscales sont soumises au secret fiscal en vertu des art. 110 LIFD, 39 LHID et 11 LPFisc. Des renseignements peuvent être communiqués dans la mesure où une disposition légale fédérale ou cantonale le prévoit expressément (art. 110 al. 2 LIFD ; art. 39 al. 1 LHID ; art. 12 al. 6 LPFisc). Le contribuable a le droit de consulter les pièces du dossier qu'il a produites ou signées (art. 114 al. 1 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 1 LPFisc). Il peut prendre connaissance des autres pièces une fois les faits établis et à condition qu'aucune sauvegarde d'intérêts publics ou privés ne s'y oppose (art. 114 al. 2 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 2 LPFisc). En particulier, le secret fiscal est opposable à l'actionnaire d'une société, dans la mesure où celle-ci dispose de la personnalité morale et qu'elle constitue une personne tierce et distincte de l'actionnaire, en dépit de la position de celui-ci au sein de ladite société en tant que directeur ou administrateur (ATF 126 I 122 consid. 5b ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_669/2008 du 8 décembre 2008 consid. 5.2 ; 2P.185/2006 du 27 novembre 2006 consid. 4.2 ; Peter LOCHER, Kommentar zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, III. Teil - Art. 102 -222 DBG, 2015, ad art. 110 n. 20 et 24, et ad art.”
Nach der Rechtsprechung ist Art. 39 StHG in gleicher Weise auszulegen wie die ausführlicher geregelten Bestimmungen in Art. 110 ff. DBG. Das Bundesgericht zieht die Regelungen des DBG heran; Art. 112 DBG verfolgt dabei das Ziel, eine möglichst weite Zusammenarbeit der Behörden zu fördern.
“Nach der Praxis des Bundesgerichts ist Art. 39 StHG in gleicher Weise auszulegen wie die detaillierter gehaltene Regelung von Art. 110 ff. DBG (Urteil 2C_66/2014 vom 5. November 2014 E. 4). Die "Amtshilfe anderer Behörden" auf Ebene der direkten Bundessteuer ist in Art. 112 DBG verankert. Dieser beabsichtigt "à favoriser une collaboration la plus large possibleentre les autorités" (Urteil 2C_806/2011 vom 20. März 2012 E. 3, unter Bezugnahme auf BGE 134 II 318 E. 6.1 S. 325).”
“Nach der Praxis des Bundesgerichts ist Art. 39 StHG in gleicher Weise auszulegen wie die detaillierter gehaltene Regelung von Art. 110 ff. DBG (Urteil 2C_66/2014 vom 5. November 2014 E. 4). Die "Amtshilfe anderer Behörden" auf Ebene der direkten Bundessteuer ist in Art. 112 DBG verankert. Dieser beabsichtigt "à favoriser une collaboration la plus large possibleentre les autorités" (Urteil 2C_806/2011 vom 20. März 2012 E. 3, unter Bezugnahme auf BGE 134 II 318 E. 6.1 S. 325).”
Bei wirtschaftlicher Zugehörigkeit kann in mehreren Kantonen ein Veranlagungsverfahren durchgeführt werden.
“Nach Art. 39 Abs. 2 StHG erteilen die Steuerbehörden bei interkantonalen Sachverhalten einander kostenlos die benötigten Auskünfte und gewähren einander Einsicht in die amtlichen Akten (Satz 1). Ist eine Person mit Wohnsitz oder Sitz in einem Kanton aufgrund der Steuererklärung auch in einem andern Kanton steuerpflichtig, so gibt die Veranlagungsbehörde der Steuerbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung (Satz 2). In Ausführung dieser Gesetzesvorschrift ergänzt Art. 2 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis (VO StHG; SR 642.141), dass, wenn aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit in anderen Kantonen als im Wohnsitz- oder im Sitzkanton eine Steuerpflicht besteht, auch in diesen Kantonen ein Veranlagungsverfahren durchgeführt wird (Abs. 1). Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen (Abs.”
Im konkreten Kanton stimmt die kantonale Regel zur fiskalrechtlichen Amtshilfe (Art. 163 StG/SG) weitgehend mit Art. 39 StHG überein. Insbesondere entspricht Art. 163 Abs. 2 StG/SG dem Sinn nach Art. 39 Abs. 3 StHG; deshalb kann dem besseren Verständnis halber auch bei nicht harmonisierten Steuerarten von der entsprechenden Systematik des harmonisierten Rechts ausgegangen werden.
“Im hier interessierenden Kanton ist die fiskalrechtliche Amtshilfe in Art. 163 des Steuergesetzes (des Kantons St. Gallen) vom 9. April 1998 (StG/SG; sGS 811.1) geregelt. Dieser deckt sich, wie die Vorinstanz in Auslegung des kantonalen Rechts erkannte, weitestgehend mit Art. 39 StHG. So stimmen insbesondere Art. 163 Abs. 1 StG/SG und Art. 39 Abs. 2 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG und Art. 39 Abs. 3 StHG dem Sinn nach überein. Es kann damit, dem besseren Verständnis halber, vom harmonisierten Steuerrecht ausgegangen werden, auch wenn es vorliegend um die Erbschafts- und Schenkungssteuer des Kantons St. Gallen und damit eine nicht harmonisierte Steuerart geht.”
Bei Unsicherheit über schätzbare Posten oder solange die Veranlagung am steuerlichen Hauptdomizil noch nicht vorliegt, ist eine provisorische Veranlagung (vorläufige Veranlagung) zulässig. Dies gilt auch bei Mehrkantonsbesteuerung, bis die Veranlagung des Hauptdomizils feststeht.
“La déclaration d’impôt du canton du siège ou du domicile est également valable pour les autres cantons ; ceux-ci seront en droit d’en demander une copie au contribuable, qui la joindra à la formule du canton concerné. Les effets de l’art. 39, al. 2, LHID pour les personnes assujetties à l’impôt dans plusieurs cantons sont précisées dans l’OLHID. 6) a. En matière d'impôt fédéral direct (ci-après : IFD) – non en jeu en l'espèce –, l'art. 162 al. 1 LIFD prévoit que l'IFD est perçu sur la base de la taxation. Lorsque la taxation n’est pas encore effectuée au terme d’échéance, l’impôt est perçu à titre provisoire. Il est fixé sur la base de la déclaration ou sur celle de la taxation précédente ou encore selon une estimation du montant dû. b. Dans un arrêt rendu en 2006 et cité à plusieurs reprises par la recourante, le Tribunal fédéral a considéré qu'en ce qui concernait l'estimation au domicile fiscal principal, l'administration fiscale fribourgeoise aurait pu se renseigner auprès du canton de Berne sur la déclaration d'impôt et la taxation des recourants (en renvoyant aux art. 39 al. 2 LHID, à l'art. 2 al. 3 OLHID et au ch. 22 in fine de la Circulaire 16 de la CSI). Si la procédure au domicile fiscal principal n'était pas encore terminée, l'administration aurait également eu la possibilité de ne percevoir l'impôt que provisoirement, sous réserve de l'issue de cette procédure. Cette possibilité n'était certes expressément prévue que pour l'IFD (par l'art. 162 LIFD), mais elle était à juste titre considérée par l'instance précédente comme également admissible pour le droit cantonal (arrêt du Tribunal fédéral 2A.585/2005 du 8 mai 2006 consid. 3.4.2 = StE 2007 B 97.41 n. 19). c. Cette jurisprudence a été confirmée à plusieurs reprises à propos de différents types d'impôts. Ainsi, le Tribunal fédéral a estimé en 2011 qu'une taxation provisoire était indispensable en cas d'incertitude sur les postes estimatifs. Selon lui, si, faute de connaître précisément les pertes imputables, il n'est pas encore possible de procéder à une taxation définitive, l'impôt doit être perçu provisoirement sur la base de facteurs fiscaux fixés à titre provisoire, ajoutant que si le tribunal administratif cantonal avait confirmé des taxations (définitives) établies sur des bases incertaines sous réserve d'une révision et que ces décisions doivent entrer en force, on ne pouvait pas le suivre (arrêt du Tribunal fédéral 2C_689/2010 du 4 avril 2011 consid.”
Bei Sitzverlegung wird das steuerbare Kapital in der Praxis pro rata temporis zwischen den Kantonen aufgeteilt. Abweichende Veranlagungen des steuerbaren Reingewinns können darauf zurückzuführen sein, dass die Kantone unterschiedlich über Einspracheentscheide entschieden haben.
“Sowohl die Steuerausscheidung des Kantons Zürich mit einer Quote von 263/360 am dort veranlagten steuerbaren Reingewinn und Kapital der Steuerperiode 2016 (Beilage 3 der Veranlagungsbehörde) als auch jene des Kantons Zug mit einer Quote von 97/360 am hier veranlagten steuerbaren Kapital der Periode 2016 (Beilage 9 der Veranlagungsbehörde) trügen der Sitzverlegung per 24. September 2016 Rechnung. In Bezug auf den steuerbaren Reingewinn wichen die Veranlagungsverfügungen der beiden Kantone zwar voneinander ab, was aber auf keine fehlerhafte Ausscheidung zurückzuführen sei. Vielmehr beruhten die Abweichungen darauf, dass der Kanton Zug die gegen seine Veranlagungsverfügung erhobene Einsprache gutgeheissen habe, während der Kanton Zürich auf die Einsprache gegen die dortige Veranlagungsverfügung rechtskräftig nicht eingetreten sei, da die Steuerpflichtige die Einsprachefrist versäumt habe (Beilage 5 der Steuerpflichtigen). Das steuerbare Kapital von Fr. 1'000'000.-- sei pro rata temporis zugewiesen worden (Kanton Zürich: Fr. 730'000.--, Kanton Zug: Fr. 270'000.--). Mithin liege weder eine aktuelle oder virtuelle Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV) noch eine Verletzung von Art. 22 Abs. 1 bzw. Art. 39 Abs. 2 StHG vor (angefochtener Entscheid, E. 4.2). D.d. Was schliesslich den Antrag 2(die "Begründung der Veranlagung" zum Einspracheentscheid sei an den Einspracheentscheid anzupassen) betreffe, so habe die Steuerpflichtige diesen damit begründet, dass von der Aufrechnung von Fr. 96'000.-- abzusehen sei. Die Aufrechnung stehe nach Auffassung der Steuerpflichtigen "im krassen Widerspruch zur 'vollumfänglichen' Gutheissung der Einsprache, welche auch die Gutheissung des Rechtsbegehrens 2 miterfasse". Indessen sei zu berücksichtigen, so das Verwaltungsgericht, dass sich aufgrund des Einspracheentscheids ein steuerbarer Reingewinn von Fr. 0.-- ergeben habe. Praxisgemäss fehle damit ein Rechtsschutzinteresse, welches die Steuerpflichtige anrufen könnte. Auf den Antrag sei folglich mangels Beschwer nicht einzutreten (angefochtener Entscheid, E. 5). E. Mit Eingabe vom 18. Dezember 2020 erhebt die Steuerpflichtige beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt: 1.”
Die Übermittlung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz‑ oder Sitzkantons kann die Obliegenheit zur Einreichung gegenüber den andern beteiligten Kantonen erfüllen. Sie entbindet die steuerpflichtige Person jedoch nicht von weiteren Mitwirkungspflichten und löst nicht die sonstigen kantonalen Verfahrenspflichten gegenüber dem Kanton der wirtschaftlichen Zugehörigkeit; diese bleiben in dem vom kantonalen Verfahrensrecht vorgesehenen Umfang bestehen.
“Auch im formell harmonisierten einheitlichen "Steuerraum Schweiz" besteht keine zentrale Anlaufstelle, die sämtliche Eingaben der steuerpflichtigen Personen entgegennimmt und diese sachdienlich weiterverteilt. Das heutige Konzept unterscheidet sich von der früheren Ausgestaltung einzig darin, dass die steuerpflichtigen Personen nicht mehr gehalten sind, die Steuererklärungen aller beteiligten Kantone je einzeln auszufüllen und einzureichen. Diese aufwändige Arbeit wurde dadurch ersetzt, dass die steuerpflichtige Person sich mit dem (rechtzeitigen) Einreichen einer Kopie der Steuererklärung begnügen darf, wie sie diese im Wohnsitz- oder Sitzkanton abgibt. Die übrigen Mitwirkungspflichten bestehen gegenüber dem Kanton der wirtschaftlichen Zugehörigkeit im herkömmlichen Umfang, gemäss dem jeweiligen kantonalen Verfahrensrecht (Art. 2 Abs. 4 StHV; Urteil 9C_674/2022 vom 12. April 2023 E. 7.3). Dies hat die bundesgerichtliche Rechtsprechung verschiedentlich hervorgehoben ("La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art. 39 al. 2 LHID ne dispense pas les contribuables de leurs propres obligations de déclaration"; Urteil 2C_553/2018 vom 17. Juni 2019 E. 5.3.1; dazu etwa auch Urteil 2C_632/2012 vom 28. Juni 2013 E. 3.2).”
“1 LPFisc prévoit que toute personne qui, ayant reçu une formule de déclaration, estime ne pas être soumise à l’impôt dans le canton, comme ne remplissant pas les conditions prévues par la législation fiscale, doit la retourner au département, en exposant les motifs pour lesquels elle estime ne pas être astreinte à l’impôt. Le département statue sur la demande (art. 35 al. 2 LPFisc). 2.4 L’autorité fiscale doit, en vertu de la maxime inquisitoriale, procéder à des investigations supplémentaires lorsqu’il ressort de manière évidente du dossier que les éléments de faits déterminants sont incomplets ou peu clairs. Ne commet pas de négligence grave, l’autorité de taxation qui n’a pas connaissance d’informations à disposition d’un autre secteur de l’administration, sauf s’il est établi que ces informations ont effectivement été communiquées (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1225/2012 du 6 juillet 2013 consid. 3.1 et 3.2). 2.5 Il appartient aux autorités de taxation d'établir et tenir à jour le rôle (aussi appelé registre) des contribuables (art. 24 al. 1 LPFisc; art. 122 LIFD) ainsi que d'établir les éléments de fait et de droit permettant une taxation complète et exacte, en collaboration avec le contribuable (art. 25 al. 1 LPFisc ; art. 123 al. 1 LIFD). Selon l'art. 39 al. 2 LHID, les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton. En vertu de l'art. 2 al. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (RS 642.141; dans sa teneur en vigueur pour les périodes fiscales litigieuses, cf. RO 2001 1058; ci-après: OLHID), le contribuable assujetti à l'impôt dans plusieurs cantons peut y remplir son obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton du domicile ou du siège. La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art.”
“2 LHID, les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton. En vertu de l'art. 2 al. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (RS 642.141; dans sa teneur en vigueur pour les périodes fiscales litigieuses, cf. RO 2001 1058; ci-après: OLHID), le contribuable assujetti à l'impôt dans plusieurs cantons peut y remplir son obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton du domicile ou du siège. La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art. 39 al. 2 LHID ne dispense pas la contribuable de ses propres obligations de déclaration. Ainsi, la contribuable assujettie à raison d'un rattachement économique doit respecter les obligations de procédure de taxation prévues par le droit du canton d'assujettissement, mais, comme cela résulte de l'art. 2 al. 2 OLHID, son obligation de déposer la déclaration d'impôt est allégée, dans le sens qu'elle peut être remplie par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt de son canton de domicile ou de siège (Conférence suisse des impôts, ch. 23 de la circulaire no 15 relative à la coordination et simplification des procédures de taxation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 31 août 2001 et ch. 22 de la circulaire no 16 relative à l'OLHID du 31 août 2001). 2.6 Selon l’art. 53 al. 1 LHID, lorsque des moyens de preuve ou des faits jusque-là inconnus de l’autorité fiscale permettent d’établir qu’une taxation n’a pas été effectuée alors qu’elle aurait dû l’être, qu’une taxation entrée en force est incomplète ou qu’une taxation non effectuée ou incomplète est due à un crime ou à un délit commis contre l’autorité fiscale, cette dernière procède au rappel de l’impôt qui n’a pas été perçu, y compris les intérêts.”
Die Kantone können und sollen Amtshilfe leisten: Die Veranlagungsbehörden dürfen Auskünfte und Einsicht in amtliche Akten bei andern Kantonen einholen und sind zur vertieften Sachverhaltsabklärung verpflichtet; nötigenfalls ist die Sache zur ergänzenden Abklärung an die Vorinstanz bzw. an die zuständige Behörde zurückzuverweisen, damit die massgebenden Unterlagen eingeholt werden können.
“143 StG gestellt und auch keine Ergänzung der Veranlagung nach Art. 178 Abs. 3 StG veranlasst (Beschwerdeantwort S. 2). Zudem konnte die Steuerverwaltung von Umständen, die eine solche gerechtfertigt hätten, nicht ohne weiteres Kenntnis erlangen: Die B.________ AG hatte ihren Sitz im hier massgebenden Zeitpunkt im Kanton Aargau, bevor sie ihn im September 2018 in den Kanton Zug verlegte, und war entsprechend im Kanton Bern nicht subjektiv steuerpflichtig. Indes hat sich auch die Beschwerdeführerin keine Versäumnis zuschulden kommen lassen. Es war ihr als Pfandeigentümerin nicht möglich, ohne (freiwillige) Kooperation der B.________ AG die für den Nachweis erforderlichen Steuerunterlagen erhältlich zu machen. Weiter kann ihr die Untätigkeit der Verkäuferin im Veranlagungsverfahren nicht entgegengehalten werden, ist doch die geschuldete Steuer im Pfandrechtsverfahren auf entsprechende Rüge hin (erneut) zu überprüfen. Die Steuerbehörden können nötige Auskünfte in anderen Kantonen jederzeit einholen (vgl. Art. 39 Abs. 2 StHG). Deshalb ist es in Wahrung der behördlichen Untersuchungspflicht angezeigt, weitere Abklärungen hinsichtlich einer möglichen Verlustanrechnung vorzunehmen. Dem entsprechenden Beweisantrag der Beschwerdeführerin ist grundsätzlich stattzugeben. Es ist jedoch nicht Sache des Verwaltungsgerichts, das Vorliegen der Voraussetzungen von Art. 143 StG als letzte kantonale Instanz erstmals zu prüfen (vgl. etwa Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 84 N. 11 mit Hinweisen). Die Sache ist daher zur weiteren Sachverhaltsabklärung bzw. zur Einholung der massgebenden Steuerunterlagen bei der Steuerverwaltung des Kantons Aargau und (gegebenenfalls) zur Prüfung einer allfälligen Verlustanrechnung an die Vorinstanz zurückzuweisen.”
“Mit Blick auf den Systemwechsel vom 1. Januar 2014 (vorne E. 3.1) und vor dem Hintergrund des klarerweise gegebenen Geschäftsvermögens (Sachverhalt, lit. A) wäre unstreitig die Einkommenssteuer am Platz gewesen (vorne E. 3.1). Die Veranlagungsbehörde bzw. deren Spezialabteilung scheint indes alleine aufgrund des Umstands, dass der Steuerpflichtige weder "Ja" noch "Nein" angekreuzt hatte, geradewegs auf das Vorliegen von Privatvermögen geschlossen zu haben. Dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt lassen sich jedenfalls keine vertiefende Abklärungen der Veranlagungsbehörde zur entscheidenden Frage entnehmen, ob Privat- oder Geschäftsvermögen gegeben sei. Solche Untersuchungen wären aber angezeigt gewesen, zumal der Steuerpflichtige, wie mit geringem Aufwand hätte geklärt werden können, als selbständig erwerbender Landwirt tätig ist und das streitbetroffene Grundstück bis dahin landwirtschaftlich genutzt worden war (Sachverhalt, lit. A). Dies hätte sich amtsintern abklären lassen, gegebenenfalls amtshilfeweise (Art. 39 Abs. 2 StHG) bei der Wohnsitzgemeinde. Die Veranlagungsbehörde hat demzufolge der ihr obliegenden Untersuchungs- und Sorgfaltspflicht nicht genügt. Wenn die KSTV/TG die Grundstückgewinnsteuer zur Anwendung brachte, so beruhte dies auf einem Veranlagungsfehler. Diesen muss die KSTV/TG sich im Bereich der Einkommens- und Vermögenssteuern entgegenhalten lassen. Sie hat den Veranlagungsfehler zu vertreten. Eine Überwälzung der Rechtsfolgen dieses Fehlers auf die steuerpflichtige Person sieht das Gesetz nicht vor.”
Art. 39 Abs. 2 StHG enthält keine zeitlichen Vorgaben dazu, wann der Wohnsitz- oder Sitzkanton die Steuererklärung dem andern Kanton bekanntzugeben hat. Die Vorschrift lässt offen, ob dies sofort, zu einem späteren Zeitpunkt oder erst zusammen mit der Veranlagungsverfügung geschieht. Damit liegt die konkrete Zeitpunktfestlegung grundsätzlich im Ermessen der Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- bzw. Sitzkantons, dem sog. «Leitkanton», dem in der Rechtsprechung faktisch eine Führungsrolle zukommt.
“Im vorliegenden Zusammenhang ist der Wortlaut von Art. 39 Abs. 2 StHG insofern klar, als er in zeitlicher Hinsicht keinerlei Vorgaben macht, indem er nicht vorschreibt, zu welchem Zeitpunkt die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder Sitzkantons der Veranlagungsbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagungsverfügung zu geben hat. Die drei gleichwertigen Sprachfassungen (Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 über die Sammlungen des Bundesrechts und das Bundesblatt [PublG; SR 170.512]; BGE 149 II 442 E. 4.3.3; 148 II 243 E. 4.2.2; 145 II 130 E. 2.2.1) sind übereinstimmend gehalten und lassen keine aufschlussreichen Unterschiede erkennen. Dass die Veranlagungsverfügung als solche erst nach Abschluss der Veranlagungstätigkeit an den anderen Kanton weitergeleitet werden kann, versteht sich von selbst. Keine derartige logische Fixierung besteht in Bezug auf die Steuererklärung. Insofern lässt Art. 39 Abs. 2 StHG offen, ob die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder Sitzkantons sogleich, etwas später oder gar erst zusammen mit der Veranlagungsverfügung zur Bekanntgabe an den anderen Kanton zu schreiten hat. Dies bleibt grundsätzlich dem Ermessen der Veranlagungsbehörde des "Leitkantons" überlassen. Dem Wohnsitz- oder Sitzkanton, auch "Leitkanton" oder "Leadkanton" genannt, kommt "faktisch eine Führungsrolle zu" (BGE 142 II 182 E. 3.2.4; 139 I 64 E. 3.6; Urteile 9C_674/2022 vom 12. April 2023 E. 7.3; 2C_1055/2020 vom 3. März 2021 E. 3.2.2).”
“Im vorliegenden Zusammenhang ist der Wortlaut von Art. 39 Abs. 2 StHG insofern klar, als er in zeitlicher Hinsicht keinerlei Vorgaben macht, indem er nicht vorschreibt, zu welchem Zeitpunkt die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder Sitzkantons der Veranlagungsbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagungsverfügung zu geben hat. Die drei gleichwertigen Sprachfassungen (Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 über die Sammlungen des Bundesrechts und das Bundesblatt [PublG; SR 170.512]; BGE 149 II 442 E. 4.3.3; 148 II 243 E. 4.2.2; 145 II 130 E. 2.2.1) sind übereinstimmend gehalten und lassen keine aufschlussreichen Unterschiede erkennen. Dass die Veranlagungsverfügung als solche erst nach Abschluss der Veranlagungstätigkeit an den anderen Kanton weitergeleitet werden kann, versteht sich von selbst. Keine derartige logische Fixierung besteht in Bezug auf die Steuererklärung. Insofern lässt Art. 39 Abs. 2 StHG offen, ob die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder Sitzkantons sogleich, etwas später oder gar erst zusammen mit der Veranlagungsverfügung zur Bekanntgabe an den anderen Kanton zu schreiten hat. Dies bleibt grundsätzlich dem Ermessen der Veranlagungsbehörde des "Leitkantons" überlassen. Dem Wohnsitz- oder Sitzkanton, auch "Leitkanton" oder "Leadkanton" genannt, kommt "faktisch eine Führungsrolle zu" (BGE 142 II 182 E. 3.2.4; 139 I 64 E. 3.6; Urteile 9C_674/2022 vom 12. April 2023 E. 7.3; 2C_1055/2020 vom 3. März 2021 E. 3.2.2).”
Erfüllt der Steuerpflichtige seine Mitwirkungspflichten nicht (z. B. verweigert er die Vorlage von Lohnbescheinigungen), kann die mit dem Vollzug der Steuergesetze betraute Behörde vorhandene, für die Besteuerung verwertbare Auskünfte (beispielsweise frühere Lohnbescheinigungen) zur Vervollständigung der Veranlagung heranziehen. Dabei ist das Vorgehen im Einklang mit den für das steuerliche Beweisverfahren geltenden Regeln zu beurteilen.
“La procédure de taxation est ainsi caractérisée par la collaboration réciproque de l'autorité fiscale et du contribuable (procédure de taxation mixte). Le contribuable est tenu de faire tout ce qui est nécessaire pour assurer une taxation complète et exacte (art. 126 al. 1 LIFD). Il doit en particulier remplir la déclaration d'impôt de manière conforme à la vérité et complète (art. 124 al. 2 LIFD) et fournir les documents nécessaires, dont les certificats de salaire (art. 125 LIFD). A la demande de l'autorité de taxation, il est tenu de fournir tout renseignement écrit ou oral, spécialement lorsque, au vu de la déclaration d'impôt, des questions surgissent par exemple à propos des revenus, des frais d'acquisition ou de l'évolution de la fortune (cf. art. 126 al. 2 LIFD). Le contribuable porte ainsi la responsabilité de l'exactitude de sa déclaration (arrêt 2C_3/2019 du 4 juillet 2019), et ce peu importe que d'autres autorités soient appelées à collaborer à l'application de la législation fiscale (cf. art. 39 al. 3 LHID; arrêt 2C_898/2011 du 28 mars 2012 consid. 3.2). L'art. 176 al. 2 LI a une teneur identique à l'art. 126 al. 2 LIFD, de sorte que le raisonnement qui suit vaut tant en matière d'IFD que d'ICC. Vu l'argumentation d'emblée mal fondée présentée par le recourant, on peut renvoyer à la motivation développée par les juges cantonaux, qui ne prête pas le flanc à la critique (cf. art. 109 al. 3 LTF). C'est en effet conformément aux dispositions légales précitées qu'ils ont considéré qu'au vu du manque de collaboration du recourant (consistant en un refus injustifié de présenter ses certificats de salaire pour les années fiscales 2019 et 2020 notamment), l'intimée était en droit de se fonder sur le certificat de salaire 2011 à sa disposition; en ayant renoncé sciemment à communiquer les éléments nécessaires à sa taxation et en contrevenant de ce fait à son obligation de collaborer, le recourant devait s'attendre à ce que l'Administration fiscale établisse les éléments sur la base du dossier en sa possession, dans le respect des règles relatives au fardeau de la preuve applicable en matière fiscale (comp.”
“La procédure de taxation est ainsi caractérisée par la collaboration réciproque de l'autorité fiscale et du contribuable (procédure de taxation mixte). Le contribuable est tenu de faire tout ce qui est nécessaire pour assurer une taxation complète et exacte (art. 126 al. 1 LIFD). Il doit en particulier remplir la déclaration d'impôt de manière conforme à la vérité et complète (art. 124 al. 2 LIFD) et fournir les documents nécessaires, dont les certificats de salaire (art. 125 LIFD). A la demande de l'autorité de taxation, il est tenu de fournir tout renseignement écrit ou oral, spécialement lorsque, au vu de la déclaration d'impôt, des questions surgissent par exemple à propos des revenus, des frais d'acquisition ou de l'évolution de la fortune (cf. art. 126 al. 2 LIFD). Le contribuable porte ainsi la responsabilité de l'exactitude de sa déclaration (arrêt 2C_3/2019 du 4 juillet 2019), et ce peu importe que d'autres autorités soient appelées à collaborer à l'application de la législation fiscale (cf. art. 39 al. 3 LHID; arrêt 2C_898/2011 du 28 mars 2012 consid. 3.2). L'art. 176 al. 2 LI a une teneur identique à l'art. 126 al. 2 LIFD, de sorte que le raisonnement qui suit vaut tant en matière d'IFD que d'ICC. Vu l'argumentation d'emblée mal fondée présentée par le recourant, on peut renvoyer à la motivation développée par les juges cantonaux, qui ne prête pas le flanc à la critique (cf. art. 109 al. 3 LTF). C'est en effet conformément aux dispositions légales précitées qu'ils ont considéré qu'au vu du manque de collaboration du recourant (consistant en un refus injustifié de présenter ses certificats de salaire pour les années fiscales 2019 et 2020 notamment), l'intimée était en droit de se fonder sur le certificat de salaire 2011 à sa disposition; en ayant renoncé sciemment à communiquer les éléments nécessaires à sa taxation et en contrevenant de ce fait à son obligation de collaborer, le recourant devait s'attendre à ce que l'Administration fiscale établisse les éléments sur la base du dossier en sa possession, dans le respect des règles relatives au fardeau de la preuve applicable en matière fiscale (comp.”
Art. 39 StHG verpflichtet die Steuerbehörden zur unentgeltlichen Erteilung der für den Vollzug der Steuergesetze benötigten Auskünfte und zur Gewährung von Akteneinsicht. Nach der Rechtsprechung gilt dies auch für kantonale Akten, soweit die angefragte Behörde die verlangten Informationen bereits besitzt.
“Anders verhält es sich, wenn sich die verlangten Informationen bereits im Besitz einer kantonalen Steuerverwaltung befinden. In diesem Fall bestehen hinsichtlich der Informationsbeschaffung unabhängig davon, ob die nach Art. 3 Bst. a StAhiG betroffene Person im ersuchenden Staat steuerpflichtig ist oder nicht, keine Einschränkungen gemäss Art. 28 Abs. 3 Bst. b DBA CH-FR. Dies ergibt sich daraus, dass Art. 111 Abs. 1 DBG bzw. Art. 39 StHG die Steuerbehörden verpflichtet, einander kostenlos die benötigten Auskünfte zu erteilen und einander Einsicht in die amtlichen Akten zu gewähren. Im Kontext der internationalen Amtshilfe sind mit «benötigten Auskünften» Informationen gemeint, die voraussichtlich erheblich sind (vgl. Urteil des BGer 2C_954/2015 vom 13. Februar 2017 E. 7.3; Urteil des BVGer A-272/2017 vom 5. Dezember 2015 E. 2.4.2.3).”
“Die Pflichten der eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Behörden unter dem Aspekt der nationalen Amtshilfe ergeben sich im Bereich des harmonisierten Steuerrechts von Kantonen und Gemeinden aus Art. 39 StHG, der unter dem Titel "Amtspflichten" steht. Danach gilt (Abs. 4 ist hier von keiner Bedeutung) : 1 Die mit dem Vollzug der Steuergesetze betrauten Personen sind zur Geheimhaltung verpflichtet. Vorbehalten bleibt die Auskunftspflicht, soweit hierfür eine gesetzliche Grundlage im Bundesrecht oder im kantonalen Recht besteht. 2 Die Steuerbehörden erteilen einander kostenlos die benötigten Auskünfte und gewähren einander Einsicht in die amtlichen Akten. Ist eine Person mit Wohnsitz oder Sitz im Kanton aufgrund der Steuererklärung auch in einem andern Kanton steuerpflichtig, so gibt die Veranlagungsbehörde der Steuerbehörde des andern Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung. 3 Die Behörden des Bundes, der Kantone, Bezirke, Kreise und Gemeinden erteilen den mit dem Vollzug der Steuergesetze betrauten Behörden auf Ersuchen hin alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind. Sie können diese Behörden von sich aus darauf aufmerksam machen, wenn sie vermuten, dass eine Veranlagung unvollständig ist.”
Art. 39 Abs. 2 StHG kann sinngemäss auch auf nicht harmonisierte kantonale Steuern angewendet werden, wenn das einschlägige kantonale Recht in Sinn und Zweck weitgehend mit dem harmonisierten Recht übereinstimmt.
“Im hier interessierenden Kanton ist die fiskalrechtliche Amtshilfe in Art. 163 des Steuergesetzes (des Kantons St. Gallen) vom 9. April 1998 (StG/SG; sGS 811.1) geregelt. Dieser deckt sich, wie die Vorinstanz in Auslegung des kantonalen Rechts erkannte, weitestgehend mit Art. 39 StHG. So stimmen insbesondere Art. 163 Abs. 1 StG/SG und Art. 39 Abs. 2 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG und Art. 39 Abs. 3 StHG dem Sinn nach überein. Es kann damit, dem besseren Verständnis halber, vom harmonisierten Steuerrecht ausgegangen werden, auch wenn es vorliegend um die Erbschafts- und Schenkungssteuer des Kantons St. Gallen und damit eine nicht harmonisierte Steuerart geht.”
Die gesetzliche Geheimhaltungspflicht steht der Vorlage steuerlich relevanter Tatsachen und Beweismittel in steuerrechtlichen Rechtsmittelverfahren nicht entgegen. Die Geheimhaltungsinteressen der betroffenen Person werden dabei mitbedacht, zumal grundsätzlich auch die Rechtsmittelinstanzen der Geheimhaltungspflicht unterliegen.
“März 2020; 2C_277/2018 vom 6. Mai 2019; vgl. angefochtenes Urteil E. 10.4). Diese Information war potenziell relevant für die Beurteilung der Frage, ob die Beschwerdeführerin ein schutzwürdiges Interesse an einer Verfügung über die Bewertung haben könnte, zumal sie zunächst verlangt hatte, dass ihr selbst - und nicht der von ihr gehaltenen Gesellschaft - eine Verfügung zu eröffnen sei. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin war die Steuerverwaltung des Kantons Zug daher ohne Weiteres berechtigt, diese Daten zu erheben und sie zu bearbeiten (§ 110bis des Steuergesetzes des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 [StG/ZG; BGS 632.1]; vgl. auch Art. 39a Abs. 1 StHG [SR 642.14], wonach die Steuerbehörden einander die Daten weitergeben, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben dienlich sein können). Es ist auch nicht zu beanstanden, dass die Steuerverwaltung diese Information im Verfahren vor der Finanzdirektion beigebracht hat. Schliesslich kann die gesetzliche Geheimhaltungspflicht (§ 108 Abs. 1 StG/ZG; vgl. auch Art. 39 Abs. 1 StHG) offensichtlich nicht so weit gehen, dass es den Steuerbehörden verboten wäre, in steuerrechtlichen Rechtsmittelverfahren Tatsachen und Beweismittel beizubringen, die sie für relevant halten. Das Geheimhaltungsinteresse der betroffenen Person wird ohnehin bereits dadurch geschützt, dass grundsätzlich auch die Rechtsmittelinstanzen der Geheimhaltungspflicht unterliegen (vgl. ZWEIFEL/HUNZIKER, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, StHG, 4. Aufl. 2022, N. 5 zu Art. 39 StHG; vgl. aber zu öffentlichen Verhandlungen und Beratungen BGE 135 I 198 E. 2.4 und 3.1). Folglich ist kein Anspruch der Beschwerdeführerin darauf erkennbar, dass die von der Steuerverwaltung beigebrachte Information über ihre Rechtsmittelverfahren im Kanton Zürich und vor dem Bundesgericht aus den Akten entfernt wird. Andere Daten, welche die Beschwerdeführerin aus den Akten entfernt sehen möchte, nennt sie nicht.”
Die Übermittlung von Strafakten an mit dem Vollzug der Steuergesetze betraute Behörden ist zulässig, sofern die Staatsanwaltschaft zuvor geprüft hat, dass die übermittelten Auskünfte für den Vollzug der Steuergesetze erforderlich sind.
“Der Beschwerdegegner hat die Akten der Strafuntersuchung amtshilfeweise gemäss Art. 112 Abs. 1 DBG, Art. 39 Abs. 3 StHG sowie Art. 38 Abs. 1 FINMAG an die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz sowie an die FINMA übermittelt. Nach diesen Bestimmungen ist die Übermittlung der Strafakten dann zulässig, wenn die Staatsanwaltschaft vorhergehend geprüft hat, ob die fraglichen Auskünfte für den Vollzug der Steuergesetze bzw. für die Erfüllung der Aufgaben der FINMA notwendig sind. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass der Beschwerdegegner die Akten der Strafuntersuchung vor ihrer Übermittlung nicht geprüft hätte oder dass die übermittelten Akten keinerlei Informationen enthielten, die für die Anwendung der Gesetze notwendig wären. Ein offensichtlicher, schwerer Verstoss gegen die Geheimhaltungspflicht bzw. das Amtsgeheimnis seitens des Beschwerdegegners erscheint damit jedenfalls ausgeschlossen. Selbst wenn er nämlich die fraglichen Einvernahmeprotokolle vor ihrer Übermittlung an die ersuchenden Behörden auszugsweise hätte schwärzen müssen - was hier nicht abschliessend zu prüfen ist -, so wäre die Übermittlung der ungeschwärzten Einvernahmeprotokolle dennoch weder als Amtsgeheimnisverletzung noch als schwere Verfehlung zu werten, da der Beschwerdegegner damit lediglich seiner Pflicht zur Amtshilfe nachkommen wollte (vgl.”
Kantonale Bestimmungen zur fiskalischen Amtshilfe (z. B. Art. 163 StG/SG) entsprechen inhaltlich weitgehend Art. 39 Abs. 2 StHG. Die praktische Umsetzung kann erfolgen, indem die Steuerbehörde des Wohnsitz- bzw. Sitzkantons der Steuerbehörde des anderen Kantons den Inhalt der Steuererklärung und die Veranlagung (bzw. eine Kopie der Erklärung) übermittelt.
“Im hier interessierenden Kanton ist die fiskalrechtliche Amtshilfe in Art. 163 des Steuergesetzes (des Kantons St. Gallen) vom 9. April 1998 (StG/SG; sGS 811.1) geregelt. Dieser deckt sich, wie die Vorinstanz in Auslegung des kantonalen Rechts erkannte, weitestgehend mit Art. 39 StHG. So stimmen insbesondere Art. 163 Abs. 1 StG/SG und Art. 39 Abs. 2 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG und Art. 39 Abs. 3 StHG dem Sinn nach überein. Es kann damit, dem besseren Verständnis halber, vom harmonisierten Steuerrecht ausgegangen werden, auch wenn es vorliegend um die Erbschafts- und Schenkungssteuer des Kantons St. Gallen und damit eine nicht harmonisierte Steuerart geht.”
“1 LPFisc prévoit que toute personne qui, ayant reçu une formule de déclaration, estime ne pas être soumise à l’impôt dans le canton, comme ne remplissant pas les conditions prévues par la législation fiscale, doit la retourner au département, en exposant les motifs pour lesquels elle estime ne pas être astreinte à l’impôt. Le département statue sur la demande (art. 35 al. 2 LPFisc). 2.4 L’autorité fiscale doit, en vertu de la maxime inquisitoriale, procéder à des investigations supplémentaires lorsqu’il ressort de manière évidente du dossier que les éléments de faits déterminants sont incomplets ou peu clairs. Ne commet pas de négligence grave, l’autorité de taxation qui n’a pas connaissance d’informations à disposition d’un autre secteur de l’administration, sauf s’il est établi que ces informations ont effectivement été communiquées (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1225/2012 du 6 juillet 2013 consid. 3.1 et 3.2). 2.5 Il appartient aux autorités de taxation d'établir et tenir à jour le rôle (aussi appelé registre) des contribuables (art. 24 al. 1 LPFisc; art. 122 LIFD) ainsi que d'établir les éléments de fait et de droit permettant une taxation complète et exacte, en collaboration avec le contribuable (art. 25 al. 1 LPFisc ; art. 123 al. 1 LIFD). Selon l'art. 39 al. 2 LHID, les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton. En vertu de l'art. 2 al. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (RS 642.141; dans sa teneur en vigueur pour les périodes fiscales litigieuses, cf. RO 2001 1058; ci-après: OLHID), le contribuable assujetti à l'impôt dans plusieurs cantons peut y remplir son obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton du domicile ou du siège. La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art.”
Nach Art. 2 VO StHG kann eine Person, die in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, ihre Erklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder Sitzkantons erfüllen. Die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- bzw. Sitzkantons übermittelt den Inhalt der Veranlagung kostenlos an die betroffenen anderen Kantonsbehörden, einschliesslich der interkantonalen Verteilung der Steuer und allfälliger Änderungen.
“Nach Art. 39 Abs. 2 StHG erteilen die Steuerbehörden bei interkantonalen Sachverhalten einander kostenlos die benötigten Auskünfte und gewähren einander Einsicht in die amtlichen Akten. Ist eine Person mit Wohnsitz oder Sitz in einem Kanton aufgrund der Steuererklärung auch in einem anderen Kanton steuerpflichtig, so gibt die Veranlagungsbehörde der Steuerbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung. In Ausführung dieser Gesetzesvorschrift ergänzt Art. 2 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis (VO StHG; SR 642.141), dass, wenn aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit in anderen Kantonen als im Wohnsitz- oder im Sitzkanton eine Steuerpflicht besteht, auch in diesen Kantonen ein Veranlagungsverfahren durchgeführt wird (Abs. 1). Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen (Abs.”
“Le fait de n’avoir pas reçu de formule de déclaration ne dispense pas du paiement des impôts, ni de l’obligation de faire une déclaration (art. 28 al. 1 LPFisc). Un avis est inséré chaque année dans la Feuille d’avis officielle (ci-après : FAO) et publié par voie d’affiches avisant les contribuables de l’obligation de payer les impôts directs et invitant ceux qui sont tenus de faire une déclaration et qui n’ont pas reçu de formule à la retirer auprès du département (art. 28 al. 2 LPFisc). Le contribuable doit faire tout ce qui est nécessaire pour assurer une taxation complète et exacte (art. 42 al. 1 LHID ; art. 31 al. 1 LPFisc). c. Les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton (art. 39 al. 2 LHID ; art. 13 LPFisc). d. À teneur de l'art. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (OLHID - RS 642.141) visant les contribuables assujettis à l'impôt dans plusieurs cantons, dans sa version en vigueur durant les années litigieuses, ceux-ci peuvent y remplir leur obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton de domicile ou du siège (al. 2) et l'autorité de taxation du canton de domicile ou du siège porte gratuitement à la connaissance des autorités de taxation des autres cantons le contenu de la taxation, y compris la répartition intercantonale et d'éventuelles modifications apportées à la déclaration d'impôt (al. 3). En cas d'assujettissement à l'impôt à raison du rattachement économique dans d'autres cantons que ceux du domicile ou du siège du contribuable, la procédure de taxation se déroule aussi dans ces autres cantons et est régie par le droit cantonal de procédure (al.”
Übermittelte Lohndaten und andere im Rahmen von Art. 39 Abs. 2 LHID ausgetauschte Unterlagen können von der veranlagenden Steuerbehörde für die Veranlagung verwendet werden; geltend gemachte Einwände wegen Verletzung des Steuergeheimnisses wurden in der Praxis als unbegründet zurückgewiesen.
“En l’occurrence, le recourant a effectué sa déclaration d’impôt par voie électronique, conformément à l’art. 174 al. 1bis LI; or, il n’a pas eu à joindre ses certificats de salaire puisque ceux-ci ne lui ont pas été demandés. Il se plaint cependant de ce que l’autorité de taxation aurait eu connaissance des certificats de salaire que lui a régulièrement délivrés son employeur, dont le siège se situe dans le canton de Lucerne, grâce à la communication faite par les autorités fiscales de ce dernier canton. On a vu cependant que la collaboration entre les autorités fiscales cantonales trouve son fondement légal à l’art. 111 al. 1 LIFD, en ce qui concerne l’IFD et à l’art. 39 al. 2 LHID en qui concerne les impôts directs cantonaux. Dans le canton de Lucerne, cette collaboration avec les autorités fiscales de la Confédération et celles des autres cantons est du reste expressément consacrée par l’art. 136 al. 1 de la loi du 22 novembre 1999 sur l’impôt (Steuergesetz; SRL 620). Le grief de violation du secret fiscal (cf. art. 110 LIFD, 39 al. 1 LHID et 157 LI) invoqué à cet égard par le recourant est par conséquent dénué de toute consistance. Plus particulièrement, le recourant invoque le «vol» (sic!) du certificat de salaire de l’année 2011; comme on l’a vu au considérant précédent, le grief ayant trait à cette période fiscale, non concernée par la procédure de réclamation, est irrecevable. En ce qui concerne les périodes 2019 et 2020, le recourant a fait valoir des déductions liées à des dépenses professionnelles; on y reviendra plus loin. Or, il a été requis, par l’office d’impôt, pendant la procédure de réclamation, de justifier sa revendication en produisant une copie de ses certificats de salaire.”
Das Bundesgericht hat seine frühere Rechtsprechung (insbesondere ATF 139 I 64) aufgegeben bzw. relativiert. Zwar wird dem Sitzkanton in der neueren Rechtsprechung weiterhin eine Rolle als «canton leader» oder Koordinator zugeschrieben; gleichwohl hat das Bundesgericht klargestellt, dass dies dem Sekundärkanton weder die Befugnis nimmt, eigene Tatsachenfeststellungen vorzunehmen, noch ihn verpflichtet, auf die definitive Veranlagung des Sitzkantons zu warten. Jeder Kanton bleibt demnach befugt, selbstständig zu prüfen und zu veranlagen. (vgl. insbesondere die Erwägungen in den zitierten Entscheiden und die Rückweisung an die Vorinstanz zwecks erneuter Prüfung.)
“c de la loi sur l’imposition des personnes physiques du 27 septembre 2009 [LIPP - D 3 08]). Cet assujettissement est limité aux parties du revenu et de la fortune qui sont imposables dans ce canton (art. 5 al. 2 LIPP). Dans une telle situation intercantonale, la procédure de taxation ne se déroule pas seulement dans le canton du siège, mais aussi dans l’autre canton (cf. art. 2 al. 1 de l'ordonnance du 9 mars 2001 sur l'application de la loi fédérale sur l’harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux [OLHID - RS 642.141]). Dans chaque canton, la procédure de taxation se déroule en application des dispositions cantonales calquées sur les art. 39 ss LHID (cf. art. 2 al. 4 OLHID). L'autre canton est donc (aussi) habilité à contrôler la déclaration d'impôt et à procéder aux investigations nécessaires (cf. art. 46 al. 1 LHID ; ATF 150 II 73 consid. 4.1). 8. Dans l’ATF 150 II 73 précité, le Tribunal fédéral est revenu sur sa jurisprudence publiée aux ATF 139 I 64 aux termes de laquelle il avait attribué au canton principal – sur la base de l’art. 39 al. 2 LHID et de l’art. 2 al. 3 OLHID, lesquels prévoient que l’autorité de taxation du canton du domicile ou du siège porte gratuitement à la connaissance des autorités de taxation des autres cantons le contenu de la taxation, y compris la répartition intercantonale et d’éventuelles modifications apportées à la déclaration d’impôt –, un rôle de direction et considéré que si le canton secondaire procédait à une taxation avant le canton principal, il ne pouvait le faire que sur une base provisoire ; à défaut, dans l’hypothèse où la taxation du canton principal différait de la taxation définitive du canton secondaire, ce dernier perdait la possibilité de mener un rappel d’impôt. Le Tribunal fédéral a considéré que cette jurisprudence devait être abandonnée. Il a notamment relevé que l'importance du rôle de « canton leader » et de coordinateur rappelée dans l'ATF 139 I 64, qui se déduit notamment de l'art. 39 al. 2 LHID, a été nuancée par la jurisprudence récente (cf. arrêts du Tribunal fédéral 9C_ 674/2022 du 12 avril 2023 consid.”
“La jurisprudence de l’ATF 139 I 64 devait être abandonnée en tant qu’elle posait le principe que le canton (de domicile) secondaire qui avait rendu une décision de taxation définitive avant le canton de domicile ou du siège était déchu du droit de procéder à l’ouverture d’une procédure en rappel d’impôt (et a fortiori en soustraction fiscale), même si les conditions en étaient, le cas échéant, réunies (consid. 5.2.4). Comme la chambre administrative avait considéré que l’ouverture d’une procédure de rappel d’impôt et en soustraction n’était par principe pas possible, elle n’avait donc pas examiné l’ensemble des conditions régissant ces procédures, ni procédé à des constatations de fait y relatives. Il n’appartenait pas au Tribunal fédéral d’établir les faits comme le ferait une autorité de première instance, ni de se prononcer pour la première fois sur les griefs de la contribuable concernant le rappel d’impôt et la procédure en soustraction d’impôt. Le Tribunal fédéral a pour ces raisons renvoyé la cause à la juridiction cantonale pour qu’elle procède en ce sens et rende une nouvelle décision. Dans sa motivation, le Tribunal fédéral a mis en lumière plusieurs éléments dont les suivants. En dépit du rôle de « canton leader » du canton du siège, déduit notamment de l’art. 39 al. 2 LHID, chaque canton restait habilité à effectuer sa propre appréciation des faits et à procéder ensuite à sa propre taxation et à sa propre répartition. Ni l’art. 39 LHID ni l’art. 2 OLHID n’imposaient au canton secondaire d’attendre la taxation définitive du canton principal (consid. 5.2.1). Une partie de la doctrine s’opposait au principe péremptoire de son ancienne jurisprudence lorsque, par exemple, des éléments imposables dans le cadre d’une activité lucrative indépendante ne figuraient pas dans les documents remis par le contribuable au canton de taxation secondaire, tels que des revenus en espèce qui n’auraient pas été déclarés, ou lorsque l’insuffisance de taxation dans ce canton n’apparaissait pas manifeste (consid. 5.2.2). Il existait un numerus clausus des moyens permettant de revenir sur une décision de taxation entrée en force en matière fiscale. En cas de modification en défaveur du contribuable, seul entrait en ligne de compte le rappel d’impôt. Les motifs permettant de procéder à un rappel d’impôt étaient énumérés de manière exhaustive tant en matière d’impôt fédéral direct que d’ICC (consid.”
Ist die Übermittlung amtshilfeweise nach Art. 39 Abs. 3 StHG erfolgt, genügt es, dass die Staatsanwaltschaft zuvor geprüft hat, ob die übermittelten Auskünfte für den Vollzug der Steuergesetze erforderlich sind. Liegt eine solche Prüfung vor, spricht dies gegen das Vorliegen eines offensichtlichen, schweren Verstosses gegen die Geheimhaltungspflicht; auch die Weitergabe ungeschwärzter Vernehmungsprotokolle wurde in diesem Zusammenhang nicht als Amtsgeheimnisverletzung gewertet, soweit die Übermittlung der Amtshilfepflicht diente.
“Der Beschwerdegegner hat die Akten der Strafuntersuchung amtshilfeweise gemäss Art. 112 Abs. 1 DBG, Art. 39 Abs. 3 StHG sowie Art. 38 Abs. 1 FINMAG an die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz sowie an die FINMA übermittelt. Nach diesen Bestimmungen ist die Übermittlung der Strafakten dann zulässig, wenn die Staatsanwaltschaft vorhergehend geprüft hat, ob die fraglichen Auskünfte für den Vollzug der Steuergesetze bzw. für die Erfüllung der Aufgaben der FINMA notwendig sind. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass der Beschwerdegegner die Akten der Strafuntersuchung vor ihrer Übermittlung nicht geprüft hätte oder dass die übermittelten Akten keinerlei Informationen enthielten, die für die Anwendung der Gesetze notwendig wären. Ein offensichtlicher, schwerer Verstoss gegen die Geheimhaltungspflicht bzw. das Amtsgeheimnis seitens des Beschwerdegegners erscheint damit jedenfalls ausgeschlossen. Selbst wenn er nämlich die fraglichen Einvernahmeprotokolle vor ihrer Übermittlung an die ersuchenden Behörden auszugsweise hätte schwärzen müssen - was hier nicht abschliessend zu prüfen ist -, so wäre die Übermittlung der ungeschwärzten Einvernahmeprotokolle dennoch weder als Amtsgeheimnisverletzung noch als schwere Verfehlung zu werten, da der Beschwerdegegner damit lediglich seiner Pflicht zur Amtshilfe nachkommen wollte (vgl.”
Art. 39 Abs. 3 StHG regelt die Informationsamtshilfe zwischen den Steuerbehörden und den übrigen Behörden in zweierlei Gestalt: Erstens die Auskunftserteilung auf Ersuchen, die sich inhaltlich auf "alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind" erstreckt; zweitens die spontane Informationsmeldung, wonach die "anderen Behörden" befugt sind, die Steuerbehörden von sich aus darauf aufmerksam zu machen, wenn sie vermuten, eine Veranlagung sei unvollständig. Damit besteht auf Ersuchen eine Auskunftspflicht, während die spontane Mitteilung als Befugnis ausgestaltet ist.
“Es kann durchbrochen werden, sofern hierfür eine gesetzliche Grundlage im Bundesrecht oder im kantonalen Recht besteht (Art. 39 Abs. 1 Satz 2 StHG; BGE 141 I 172 E. 5 S. 181; Urteile 1C_304/2017 vom 8. September 2017 E. 2.4; 1C_598/2014 vom 18. April 2016 E. 3.1; 1B_245/2015 vom 12. April 2016 E. 5.2). Eine solche findet sich für die Informationsamtshilfe unter Steuerbehörden in Art. 39 Abs. 2, für die Informationsamtshilfe zwischen den "anderen Behörden" von Bund, Kantonen und Gemeinden einerseits und den Steuerbehörden anderseits in Art. 39 Abs. 3 StHG. Dabei bezieht Art. 39 Abs. 3 Satz 1 StHG sich auf die "Informationsamtshilfe a uf Ersuchen ". Inhaltlich erstreckt diese sich auf "alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind", ohne dass das Gesetz eine Einschränkung vornimmt. Demgegenüber hat Art. 39 Abs. 3 Satz 2 StHG die " spo ntane Informationsamtshilfe" zum Inhalt. Danach sind die "anderen Behörden" befugt, die Steuerbehörden "von sich aus darauf aufmerksam [zu] machen, wenn sie vermuten, dass eine Veranlagung unvollständig" sei. In diesem Sinne ist in Art. 39 Abs. 3 StHG ein eigentliches Pflichtrecht der "anderen Behörden" verankert: Auf Ersuchen sind sie verpflichtet, in den übrigen Fällen befugt, den Steuerbehörden "alle Auskünfte, die für die Anwendung dieser Gesetze erforderlich sind" bekanntzugeben.”
Art. 39 Abs. 2 StHG lässt den Zeitpunkt der Mitteilung offen; die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz‑/Sitzkantons kann die Angaben daher auch erst zusammen mit der Veranlagungsverfügung übermitteln. Die Mitteilung umfasst die Veranlagungsverfügung einschliesslich der interkantonalen Steuerausscheidung und allfälliger Abweichungen gegenüber der Steuererklärung. Praxishinweise sehen dem Hauptsteuerdomizil bzw. dem Zuzugskanton dabei eine koordinierende Rolle zu.
“Im vorliegenden Zusammenhang ist der Wortlaut von Art. 39 Abs. 2 StHG insofern klar, als er in zeitlicher Hinsicht keinerlei Vorgaben macht, indem er nicht vorschreibt, zu welchem Zeitpunkt die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder Sitzkantons der Veranlagungsbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagungsverfügung zu geben hat. Die drei gleichwertigen Sprachfassungen (Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. Juni 2004 über die Sammlungen des Bundesrechts und das Bundesblatt [PublG; SR 170.512]; BGE 149 II 442 E. 4.3.3; 148 II 243 E. 4.2.2; 145 II 130 E. 2.2.1) sind übereinstimmend gehalten und lassen keine aufschlussreichen Unterschiede erkennen. Dass die Veranlagungsverfügung als solche erst nach Abschluss der Veranlagungstätigkeit an den anderen Kanton weitergeleitet werden kann, versteht sich von selbst. Keine derartige logische Fixierung besteht in Bezug auf die Steuererklärung. Insofern lässt Art. 39 Abs. 2 StHG offen, ob die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder Sitzkantons sogleich, etwas später oder gar erst zusammen mit der Veranlagungsverfügung zur Bekanntgabe an den anderen Kanton zu schreiten hat.”
“Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen (so Art. 2 Abs. 2 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis [SR 642.141; nachfolgend: StHV]). Abgesehen von der Steuererklärung ist hauptsächliches Informationsmittel des Wegzugskantons die Benachrichtigung durch den Zuzugskanton bzw. den Kanton der persönlichen Zugehörigkeit (Art. 111 Abs. 1 DBG bzw. Art. 39 Abs. 2 StHG). Die amtshilfeweise Benachrichtigung ist Ausdruck einer bereichsspezifischen bundesstaatlichen Treuepflicht unter den Kantonen (Art. 44 Abs. 2 BV). Danach hat die Veranlagungsbehörde des Wohnsitz- oder des Sitzkantons den Veranlagungsbehörden der anderen Kantone ihre Veranlagungsverfügung - einschliesslich der interkantonalen Steuerausscheidung und etwaiger Abweichungen gegenüber der Steuererklärung - kostenlos mitzuteilen (so namentlich Art. 2 Abs. 3 StHV). Praxisgemäss gilt, dass dem Hauptsteuerdomizil (bzw. Zuzugskanton) "faktisch eine Führungsrolle zukommt". Der Zuzugskanton hat den Wegzugskanton ungefragt ins Bild zu setzen, sodass dieser veranlagend tätig werden kann (zum Ganzen: BGE 142 II 182 E. 3.2.4 S. 195; 139 I 64 E. 3.6 S. 71 f.).”
“Le fait de n’avoir pas reçu de formule de déclaration ne dispense pas du paiement des impôts, ni de l’obligation de faire une déclaration (art. 28 al. 1 LPFisc). Un avis est inséré chaque année dans la Feuille d’avis officielle (ci-après : FAO) et publié par voie d’affiches avisant les contribuables de l’obligation de payer les impôts directs et invitant ceux qui sont tenus de faire une déclaration et qui n’ont pas reçu de formule à la retirer auprès du département (art. 28 al. 2 LPFisc). Le contribuable doit faire tout ce qui est nécessaire pour assurer une taxation complète et exacte (art. 42 al. 1 LHID ; art. 31 al. 1 LPFisc). c. Les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton (art. 39 al. 2 LHID ; art. 13 LPFisc). d. À teneur de l'art. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (OLHID - RS 642.141) visant les contribuables assujettis à l'impôt dans plusieurs cantons, dans sa version en vigueur durant les années litigieuses, ceux-ci peuvent y remplir leur obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton de domicile ou du siège (al. 2) et l'autorité de taxation du canton de domicile ou du siège porte gratuitement à la connaissance des autorités de taxation des autres cantons le contenu de la taxation, y compris la répartition intercantonale et d'éventuelles modifications apportées à la déclaration d'impôt (al. 3). En cas d'assujettissement à l'impôt à raison du rattachement économique dans d'autres cantons que ceux du domicile ou du siège du contribuable, la procédure de taxation se déroule aussi dans ces autres cantons et est régie par le droit cantonal de procédure (al.”
Nach vorinstanzlichen Feststellungen entspricht Art. 39 Abs. 3 StHG inhaltlich Art. 163 Abs. 2 StG/SG und stimmt mit Art. 112 DBG überein; die Bestimmungen dienen der Informationsamtshilfe zwischen übrigen Behörden und den Steuerbehörden. Die Vorinstanz erachtete eine kantonale Regel (Art. 78 Abs. 1 lit. c StV/SG), die Grundbuchämter zu spontaner Mitteilung sämtlicher Handänderungen und bewertungsrelevanter Tatsachen verpflichtet, als weitergehend gegenüber dem Pflichtumfang von Art. 39 Abs. 3 StHG.
“c StV/SG erscheint in diesem Sinne als klar. Er statuiert die Pflicht der Grundbuchämter, bei Vorliegen einer der beiden Tatbestandsvarianten (Handänderung oder Bewertung) unverzüglich und spontan die erforderlichen Informationen an die Veranlagungsbehörde zu übermitteln. In dieselbe Richtung weist das systematische und teleologische Element: Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge entspricht Art. 163 Abs. 2 StG/SG inhaltlich Art. 39 Abs. 3 StHG. Dieser stimmt sodann mit Art. 112 DBG überein. Alle drei Bestimmungen dienen dazu, die Informationsamtshilfe zwischen den "übrigen Behörden" und den Steuerbehörden zu gewährleisten (vorne E. 2.2.3 und 2.2.4). Im Ergebnis durfte die Vorinstanz verfassungsrechtlich haltbar zum Ergebnis gelangen, dass Art. 78 Abs. 1 lit. c StV/SG, der auf Art. 163 Abs. 3 StG/SG fusst, die Grundbuchämter zur spontanen Bekanntgabe sämtlicher Handänderungen sowie aller Tatsachen verpflichte, die für eine Bewertung massgebend sind. In diesem Sinne geht die Norm über das Pflichtrecht von Art. 39 Abs. 3 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG hinaus.”
Art. 39 StHG ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Lichte der detaillierteren Vorschriften der direkten Bundessteuer (Art. 110 ff. DBG) auszulegen. Insbesondere wird auf die Amtshilfebestimmung des Art. 112 DBG Bezug genommen, sodass Art. 39 StHG entsprechend analog zu den DBG-Amtshilfevorschriften zu interpretieren ist.
“Nach der Praxis des Bundesgerichts ist Art. 39 StHG in gleicher Weise auszulegen wie die detaillierter gehaltene Regelung von Art. 110 ff. DBG (Urteil 2C_66/2014 vom 5. November 2014 E. 4). Die "Amtshilfe anderer Behörden" auf Ebene der direkten Bundessteuer ist in Art. 112 DBG verankert. Dieser beabsichtigt "à favoriser une collaboration la plus large possibleentre les autorités" (Urteil 2C_806/2011 vom 20. März 2012 E. 3, unter Bezugnahme auf BGE 134 II 318 E. 6.1 S. 325).”
Nach Art. 39 Abs. 1 StHG schützt die Geheimhaltungspflicht im hier relevanten Kontext primär die betroffenen Drittpersonen als Geheimnisherren; nicht auf die Steuerpflichtige kommt diese Schutzwirkung im gleichen Umfang zu.
“Die Steuerpflichtige rügt in formeller Hinsicht, dass das Kantonale Steueramt das Steuergeheimnis verletzt habe, indem es Unterlagen betreffend andere Personen in das Verfahren eingeführt und der Vorinstanz vorgelegt habe. Diese Informationen seien zu einem grossen Teil gar nicht erforderlich gewesen, sodass die Voraussetzungen für die Durchbrechung des Steuergeheimnisses nicht gegeben gewesen seien. Die Vorinstanz habe überdies den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt und den Anspruch der Steuerpflichtigen auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil sie sich mit den Argumenten der Steuerpflichtigen nicht genügend auseinandergesetzt habe. Diese Rügen der Steuerpflichtigen sind offensichtlich unbegründet. Die Geheimhaltungspflicht der Veranlagungsbehörden (§ 170 Abs. 1 StG/AG; vgl. auch Art. 39 Abs. 1 StHG) schützt im vorliegenden Kontext nicht die Steuerpflichtige, sondern die betroffenen Drittpersonen als Geheimnisherren. Weiter ist nicht ersichtlich, dass sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil auf Unterlagen oder Informationen gestützt hätte, die der Steuerpflichtigen nicht offengelegt wurden oder nicht hätten offengelegt werden dürfen. Die Steuerpflichtige zeigt nicht auf, welche konkreten Folgen die angebliche Verletzung der Geheimhaltungspflicht durch das Kantonale Steueramt für das vorliegende Verfahren haben soll, in dem es alleine um die Veranlagung der Steuerpflichtigen geht. Die von der Steuerpflichtigen aufgeworfene Rechtsfrage ist für den Verfahrensausgang also ohne Belang. Darauf ist nicht weiter einzugehen, denn es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, abstrakte Rechtsfragen zu behandeln (vgl. BGE 124 IV 94 E. 1c; Urteile 7B_134/2022 vom 14. August 2023 E. 1.2; 6B_378/2018 vom 22. Mai 2019 E. 4.4, nicht publ. in: BGE 145 IV 364; 4A_125/2017 vom 20. November 2017 E. 6, nicht publ.”
“Die Steuerpflichtige rügt in formeller Hinsicht, dass das Kantonale Steueramt das Steuergeheimnis verletzt habe, indem es Unterlagen betreffend andere Personen in das Verfahren eingeführt und der Vorinstanz vorgelegt habe. Diese Informationen seien zu einem grossen Teil gar nicht erforderlich gewesen, sodass die Voraussetzungen für die Durchbrechung des Steuergeheimnisses nicht gegeben gewesen seien. Die Vorinstanz habe überdies den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt und den Anspruch der Steuerpflichtigen auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, weil sie sich mit den Argumenten der Steuerpflichtigen nicht genügend auseinandergesetzt habe. Diese Rügen der Steuerpflichtigen sind offensichtlich unbegründet. Die Geheimhaltungspflicht der Veranlagungsbehörden (§ 170 Abs. 1 StG/AG; vgl. auch Art. 39 Abs. 1 StHG) schützt im vorliegenden Kontext nicht die Steuerpflichtige, sondern die betroffenen Drittpersonen als Geheimnisherren. Weiter ist nicht ersichtlich, dass sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil auf Unterlagen oder Informationen gestützt hätte, die der Steuerpflichtigen nicht offengelegt wurden oder nicht hätten offengelegt werden dürfen. Die Steuerpflichtige zeigt nicht auf, welche konkreten Folgen die angebliche Verletzung der Geheimhaltungspflicht durch das Kantonale Steueramt für das vorliegende Verfahren haben soll, in dem es alleine um die Veranlagung der Steuerpflichtigen geht. Die von der Steuerpflichtigen aufgeworfene Rechtsfrage ist für den Verfahrensausgang also ohne Belang. Darauf ist nicht weiter einzugehen, denn es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, abstrakte Rechtsfragen zu behandeln (vgl. BGE 124 IV 94 E. 1c; Urteile 7B_134/2022 vom 14. August 2023 E. 1.2; 6B_378/2018 vom 22. Mai 2019 E. 4.4, nicht publ. in: BGE 145 IV 364; 4A_125/2017 vom 20. November 2017 E. 6, nicht publ.”
Im Verfahren nach Art. 39 Abs. 3 StHG besteht kein generelles Beschwerderecht sämtlicher involvierter Parteien. Das Bundesgericht hat zwar die Legitimation der Steuerbehörden sowie — soweit sie ins Verfahren involviert wurden — der betroffenen Steuerpflichtigen und Drittpersonen bejaht; wer eine kantonal letztinstanzliche Verfügung beim Bundesgericht anfechten kann, richtet sich jedoch nach Art. 89 BGG.
“Vorliegend ist die Amtshilfe nach Art. 39 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) streitig. Das Bundesgericht hat sich mehrfach zum Verfahren nach Art. 39 Abs. 3 StHG und zur analogen Regelung in Art. 112 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) geäussert. Dabei hat es namentlich die Legitimation der Steuerbehörden (vgl. Urteil 2C_443/2007 vom 28. Juli 2008 E. 1.2, nicht in BGE 134 II 318 publiziert; implizit BGE 124 II 58) sowie der von der Amtshilfe betroffenen Steuerpflichtigen bzw. Drittpersonen (vgl. Urteile 2C_806/2011 vom 20. März 2012 E. 1.3; 2C_909/2008 vom 2. November 2009 E. 1.4, nicht publiziert in BGE 136 II 23; implizit BGE 128 II 311) - sofern sie ins Verfahren involviert worden waren - bejaht. Daraus kann indessen nicht abgeleitet werden, dass in Bezug auf die steuerrechtliche Amtshilfe ein allgemeines Beschwerderecht sämtlicher involvierter Parteien besteht. Wer das kantonal letztinstanzliche Urteil beim Bundesgericht anfechten kann, ergibt sich aus Art. 89 BGG, wobei der Steuerpflichtige und betroffene Drittpersonen regelmässig nach Art. 89 Abs. 1 BGG und die Steuerbehörden nach Art. 89 Abs.”
Bei wirtschaftlicher Zugehörigkeit wird in den betroffenen Kantonen ebenfalls ein Veranlagungsverfahren durchgeführt; wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Erklärung durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz‑ oder Sitzkantons erfüllen. Die Steuerbehörden erteilen einander die hierzu benötigten Auskünfte und gewähren Einsicht in die amtlichen Akten.
“Nach Art. 39 Abs. 2 StHG erteilen die Steuerbehörden bei interkantonalen Sachverhalten einander kostenlos die benötigten Auskünfte und gewähren einander Einsicht in die amtlichen Akten. Ist eine Person mit Wohnsitz oder Sitz in einem Kanton aufgrund der Steuererklärung auch in einem anderen Kanton steuerpflichtig, so gibt die Veranlagungsbehörde der Steuerbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung. In Ausführung dieser Gesetzesvorschrift ergänzt Art. 2 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis (VO StHG; SR 642.141), dass, wenn aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit in anderen Kantonen als im Wohnsitz- oder im Sitzkanton eine Steuerpflicht besteht, auch in diesen Kantonen ein Veranlagungsverfahren durchgeführt wird (Abs. 1). Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen (Abs.”
“Nach Art. 39 Abs. 2 StHG erteilen die Steuerbehörden bei interkantonalen Sachverhalten einander kostenlos die benötigten Auskünfte und gewähren einander Einsicht in die amtlichen Akten (Satz 1). Ist eine Person mit Wohnsitz oder Sitz in einem Kanton aufgrund der Steuererklärung auch in einem andern Kanton steuerpflichtig, so gibt die Veranlagungsbehörde der Steuerbehörde des anderen Kantons Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung (Satz 2). In Ausführung dieser Gesetzesvorschrift ergänzt Art. 2 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis (VO StHG; SR 642.141), dass, wenn aufgrund wirtschaftlicher Zugehörigkeit in anderen Kantonen als im Wohnsitz- oder im Sitzkanton eine Steuerpflicht besteht, auch in diesen Kantonen ein Veranlagungsverfahren durchgeführt wird (Abs. 1). Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen (Abs.”
Kantonale Regelungen können die in Art. 39 Abs. 3 StHG geregelte Auskunftspflicht konkretisieren und in der Praxis weiter ausgestalten. So verpflichten etwa Bestimmungen über die Grundbuchämter diese — bei Vorliegen von Handänderungen oder bewertungsrelevanten Tatsachen — zur unverzüglichen und spontanen Mitteilung an die Veranlagungsbehörde; solche kantonalen Normen gehen damit über das in Art. 39 Abs. 3 StHG grundlegend Gewährte hinaus.
“c StV/SG erscheint in diesem Sinne als klar. Er statuiert die Pflicht der Grundbuchämter, bei Vorliegen einer der beiden Tatbestandsvarianten (Handänderung oder Bewertung) unverzüglich und spontan die erforderlichen Informationen an die Veranlagungsbehörde zu übermitteln. In dieselbe Richtung weist das systematische und teleologische Element: Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge entspricht Art. 163 Abs. 2 StG/SG inhaltlich Art. 39 Abs. 3 StHG. Dieser stimmt sodann mit Art. 112 DBG überein. Alle drei Bestimmungen dienen dazu, die Informationsamtshilfe zwischen den "übrigen Behörden" und den Steuerbehörden zu gewährleisten (vorne E. 2.2.3 und 2.2.4). Im Ergebnis durfte die Vorinstanz verfassungsrechtlich haltbar zum Ergebnis gelangen, dass Art. 78 Abs. 1 lit. c StV/SG, der auf Art. 163 Abs. 3 StG/SG fusst, die Grundbuchämter zur spontanen Bekanntgabe sämtlicher Handänderungen sowie aller Tatsachen verpflichte, die für eine Bewertung massgebend sind. In diesem Sinne geht die Norm über das Pflichtrecht von Art. 39 Abs. 3 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG hinaus.”
“Der Wortlaut von Art. 78 Abs. 1 lit. c StV/SG erscheint in diesem Sinne als klar. Er statuiert die Pflicht der Grundbuchämter, bei Vorliegen einer der beiden Tatbestandsvarianten (Handänderung oder Bewertung) unverzüglich und spontan die erforderlichen Informationen an die Veranlagungsbehörde zu übermitteln. In dieselbe Richtung weist das systematische und teleologische Element: Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge entspricht Art. 163 Abs. 2 StG/SG inhaltlich Art. 39 Abs. 3 StHG. Dieser stimmt sodann mit Art. 112 DBG überein. Alle drei Bestimmungen dienen dazu, die Informationsamtshilfe zwischen den "übrigen Behörden" und den Steuerbehörden zu gewährleisten (vorne E. 2.2.3 und 2.2.4). Im Ergebnis durfte die Vorinstanz verfassungsrechtlich haltbar zum Ergebnis gelangen, dass Art. 78 Abs. 1 lit. c StV/SG, der auf Art. 163 Abs. 3 StG/SG fusst, die Grundbuchämter zur spontanen Bekanntgabe sämtlicher Handänderungen sowie aller Tatsachen verpflichte, die für eine Bewertung massgebend sind. In diesem Sinne geht die Norm über das Pflichtrecht von Art. 39 Abs. 3 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG hinaus.”
Die Übermittlung der Erklärung und der Veranlagung nach Art. 39 Abs. 2 StHG befreit die betroffene Person nicht von den verfahrensrechtlichen Verpflichtungen des betroffenen Kantons; sie muss diese Verfahrenspflichten weiterhin erfüllen. Die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung kann hingegen — gemäss Art. 2 Abs. 2 OLHID — durch die Einreichung einer Kopie der Erklärung des Wohnsitz‑ oder Sitzkantons erfüllt werden.
“2 LHID, les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton. En vertu de l'art. 2 al. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (RS 642.141; dans sa teneur en vigueur pour les périodes fiscales litigieuses, cf. RO 2001 1058; ci-après: OLHID), le contribuable assujetti à l'impôt dans plusieurs cantons peut y remplir son obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton du domicile ou du siège. La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art. 39 al. 2 LHID ne dispense pas la contribuable de ses propres obligations de déclaration. Ainsi, la contribuable assujettie à raison d'un rattachement économique doit respecter les obligations de procédure de taxation prévues par le droit du canton d'assujettissement, mais, comme cela résulte de l'art. 2 al. 2 OLHID, son obligation de déposer la déclaration d'impôt est allégée, dans le sens qu'elle peut être remplie par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt de son canton de domicile ou de siège (Conférence suisse des impôts, ch. 23 de la circulaire no 15 relative à la coordination et simplification des procédures de taxation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 31 août 2001 et ch. 22 de la circulaire no 16 relative à l'OLHID du 31 août 2001). 2.6 Selon l’art. 53 al. 1 LHID, lorsque des moyens de preuve ou des faits jusque-là inconnus de l’autorité fiscale permettent d’établir qu’une taxation n’a pas été effectuée alors qu’elle aurait dû l’être, qu’une taxation entrée en force est incomplète ou qu’une taxation non effectuée ou incomplète est due à un crime ou à un délit commis contre l’autorité fiscale, cette dernière procède au rappel de l’impôt qui n’a pas été perçu, y compris les intérêts.”
“2 LHID, les autorités fiscales se communiquent gratuitement toutes informations utiles et s'autorisent réciproquement à consulter leurs dossiers. Lorsqu'il ressort de la déclaration d'impôt d'un contribuable ayant son domicile ou son siège dans le canton qu'il est aussi assujetti à l'impôt dans un autre canton, l'autorité de taxation porte le contenu de sa déclaration et sa taxation à la connaissance des autorités fiscales de l'autre canton. En vertu de l'art. 2 al. 2 de l'ordonnance sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 9 mars 2001 (RS 642.141; dans sa teneur en vigueur pour les périodes fiscales litigieuses, cf. RO 2001 1058; ci-après: OLHID), le contribuable assujetti à l'impôt dans plusieurs cantons peut y remplir son obligation de déposer une déclaration d'impôt par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt du canton du domicile ou du siège. La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art. 39 al. 2 LHID ne dispense pas la contribuable de ses propres obligations de déclaration. Ainsi, la contribuable assujettie à raison d'un rattachement économique doit respecter les obligations de procédure de taxation prévues par le droit du canton d'assujettissement, mais, comme cela résulte de l'art. 2 al. 2 OLHID, son obligation de déposer la déclaration d'impôt est allégée, dans le sens qu'elle peut être remplie par la remise d'une copie de la déclaration d'impôt de son canton de domicile ou de siège (Conférence suisse des impôts, ch. 23 de la circulaire no 15 relative à la coordination et simplification des procédures de taxation des impôts directs dans les rapports intercantonaux du 31 août 2001 et ch. 22 de la circulaire no 16 relative à l'OLHID du 31 août 2001). 2.6 Selon l’art. 53 al. 1 LHID, lorsque des moyens de preuve ou des faits jusque-là inconnus de l’autorité fiscale permettent d’établir qu’une taxation n’a pas été effectuée alors qu’elle aurait dû l’être, qu’une taxation entrée en force est incomplète ou qu’une taxation non effectuée ou incomplète est due à un crime ou à un délit commis contre l’autorité fiscale, cette dernière procède au rappel de l’impôt qui n’a pas été perçu, y compris les intérêts.”
Art. 39 Abs. 2 StHG begründet keinen zentralen "One‑stop‑Shop". Weder sieht die Bestimmung noch die einschlägige Rechtsprechung eine zentrale Anlaufstelle oder eine automatische Weiterleitung sämtlicher Eingaben vor. Die beteiligten Kantone bringen ihr jeweiliges kantonales Verfahrensrecht zur Anwendung; der Informationsaustausch ersetzt nicht die Anwendung eigenständiger Verfahrensvorschriften oder ein automatisches Übernehmen fremder Veranlagungsfeststellungen.
“Soweit der Steuerpflichtige im vorliegenden Fall meint, er habe gar nicht säumig werden können, weil der Kanton Thurgau als "Leitkanton" gehalten gewesen sei, die Steuererklärung gewissermassen postwendend an den Kanton Aargau weiterzuleiten, findet dies nach dem Gesagten im Bundesrecht keine Grundlage. Anders, als der Steuerpflichtige dies annimmt, sieht weder Art. 39 Abs. 2 StHG noch der darauf gestützte Art. 2 Abs. 2 StHV einen "One-stop Shop" vor. Auch im formell harmonisierten einheitlichen "Steuerraum Schweiz" besteht keine zentrale Anlaufstelle, die sämtliche Eingaben der steuerpflichtigen Personen entgegennimmt und diese sachdienlich weiterverteilt. Das heutige Konzept unterscheidet sich von der früheren Ausgestaltung einzig darin, dass die steuerpflichtigen Personen nicht mehr gehalten sind, die Steuererklärungen aller beteiligten Kantone je einzeln auszufüllen und einzureichen. Diese aufwändige Arbeit wurde dadurch ersetzt, dass die steuerpflichtige Person sich mit dem (rechtzeitigen) Einreichen einer Kopie der Steuererklärung begnügen darf, wie sie diese im Wohnsitz- oder Sitzkanton abgibt. Die übrigen Mitwirkungspflichten bestehen gegenüber dem Kanton der wirtschaftlichen Zugehörigkeit im herkömmlichen Umfang, gemäss dem jeweiligen kantonalen Verfahrensrecht (Art. 2 Abs. 4 StHV; Urteil 9C_674/2022 vom 12. April 2023 E. 7.3). Dies hat die bundesgerichtliche Rechtsprechung verschiedentlich hervorgehoben ("La transmission du contenu de la déclaration du contribuable et de sa taxation par l'autorité de taxation du domicile ou du siège prévue à l'art.”
“Bei Steuerpflicht in mehreren Kantonen regeln weder Verfassung noch das Steuerhamonisierungsgesetz ausdrücklich, wie verfahrensmässig vorzugehen ist. Einzige Vorschrift hierzu ist die Bestimmung von Art. 39 Abs. 2 StHG, wonach die beteiligten Kantone sich "Kenntnis von der Steuererklärung und von der Veranlagung" geben. Unstrittig ist, dass jeder der beteiligten Kantone sein eigenes Verfahrensrecht zu Anwendung bringt (vgl. Art. 2 Abs. 4 der Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis). Daher hat die Vorinstanz zu Recht ausgeführt, der Beschwerdegegner habe die ausserkantonalen Einkünfte des Pflichtigen feststellen dürfen, ohne die entsprechenden Entscheide der Steuerkommission E/Kt. X abwarten zu müssen. Ebenso wenig lässt sich aus Vorschriften um die gesetzlich geregelte Steuerharmonisierung oder dem in der Bundesverfassung enthaltenen Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 Satz 1 BV) ableiten, dass im vorliegenden Fall eine Pflicht des zürcherischen Hauptsteuerdomizils besteht, die Steuerfaktoren des im Kanton X domizilierten Nebensteuerdomizils entsprechend den dort festgestellten Steuerfaktoren zu übernehmen.”
Bei der praktischen Anwendung der fiskalrechtlichen Amtshilfe kann Art. 39 StHG bei kantonaler Erbschafts- und Schenkungssteuer entsprechend dem kantonalen Recht (vgl. insbesondere Art. 163 StG/SG) ausgelegt werden; die Regelungen stimmen inhaltlich weitgehend überein.
“Im hier interessierenden Kanton ist die fiskalrechtliche Amtshilfe in Art. 163 des Steuergesetzes (des Kantons St. Gallen) vom 9. April 1998 (StG/SG; sGS 811.1) geregelt. Dieser deckt sich, wie die Vorinstanz in Auslegung des kantonalen Rechts erkannte, weitestgehend mit Art. 39 StHG. So stimmen insbesondere Art. 163 Abs. 1 StG/SG und Art. 39 Abs. 2 StHG bzw. Art. 163 Abs. 2 StG/SG und Art. 39 Abs. 3 StHG dem Sinn nach überein. Es kann damit, dem besseren Verständnis halber, vom harmonisierten Steuerrecht ausgegangen werden, auch wenn es vorliegend um die Erbschafts- und Schenkungssteuer des Kantons St. Gallen und damit eine nicht harmonisierte Steuerart geht.”
Nach StHV (Art. 2 Abs. 2–3) kann bei Mehrkantonaler Steuerpflicht die Pflicht zur Einreichung der Steuererklärung durch Übersendung einer Kopie der Erklärung des Wohnsitz‑ bzw. Sitzkantons erfüllt werden. Die Steuerbehörde dieses Kantons übermittelt den anderen betroffenen Kantonen kostenlos ihre Veranlagung einschliesslich der interkantonalen Steuerausscheidung.
“Es fragt sich, ob aus dem nachgeordneten Verordnungsrecht etwas Präziseres hervorgeht. Im Anschluss an Art. 39 Abs. 2 StHG und gestützt auf Art. 74 Satz 2 StHG in der Fassung vom 15. Dezember 2000, in Kraft seit dem 1. Januar 2001 (AS 2001 1050; Urteil 2C_116/2013 / 2C_117/2013 vom 2. September 2013 E. 3.6.1), hat der Bundesrat die Verordnung vom 9. März 2001 über die Anwendung des Steuerharmonisierungsgesetzes im interkantonalen Verhältnis (SR 642.141; nachfolgend: StHV) erlassen. Deren Art. 2 Abs. 2 in der Fassung vom 14. August 2013, in Kraft seit 1. Januar 2014 (AS 2013 2773) und hier massgebend, legt fest: "Wer in mehreren Kantonen steuerpflichtig ist, kann seine Steuererklärungspflicht durch Einreichung einer Kopie der Steuererklärung des Wohnsitz- oder des Sitzkantons erfüllen." Alsdann geht aus Art. 2 Abs. 3 StHV hervor: "Die Steuerbehörde des Wohnsitz- oder des Sitzkantons teilt den Steuerbehörden der anderen Kantone ihre Steuerveranlagung einschliesslich der interkantonalen Steuerausscheidung und allfälliger Abweichungen gegenüber der Steuererklärung kostenlos mit" (Auszeichnungen wiederum durch das Bundesgericht).”
Die Weitergabe von Auskünften ist nur insoweit zulässig, als eine bundes- oder kantonale gesetzliche Grundlage dies ausdrücklich erlaubt; andernfalls gilt das Steuergeheimnis.
“8 CC, destinées à déterminer qui doit supporter les conséquences de l'échec de la preuve ou de l'absence de preuve d'un fait, impliquent que l'autorité fiscale doit établir les faits qui justifient l'assujettissement et qui augmentent la taxation, tandis que le contribuable doit prouver les faits qui diminuent la dette ou la suppriment (ATF 146 II 6 consid. 4.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_667/2021 du 11 mars 2022 consid. 4.4 et les arrêts cités). C'est partant au contribuable qui fait valoir une dépense d'apporter la preuve de son existence, ainsi que de sa justification commerciale (arrêt du Tribunal fédéral 2C_14/2021 du 27 mai 2021 consid. 5.2 et les arrêts cités). La personne qui exerce une activité lucrative indépendante ne peut dès lors se contenter d'alléguer avoir encouru des frais, mais doit l'établir (arrêt du Tribunal fédéral 2C_87/2015 du 23 octobre 2015 consid. 7.1). 3.8 La chambre administrative et les autorités fiscales sont soumises au secret fiscal en vertu des art. 110 LIFD, 39 LHID et 11 LPFisc. Des renseignements peuvent être communiqués dans la mesure où une disposition légale fédérale ou cantonale le prévoit expressément (art. 110 al. 2 LIFD ; art. 39 al. 1 LHID ; art. 12 al. 6 LPFisc). Le contribuable a le droit de consulter les pièces du dossier qu'il a produites ou signées (art. 114 al. 1 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 1 LPFisc). Il peut prendre connaissance des autres pièces une fois les faits établis et à condition qu'aucune sauvegarde d'intérêts publics ou privés ne s'y oppose (art. 114 al. 2 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 2 LPFisc). 4. 4.1 Les contribuables exerçant une activité lucrative indépendante peuvent déduire les frais qui sont justifiés par l'usage commercial ou professionnel (art. 27 al. 1 LIFD, art. 3 al. 3 aLIPP-V, art. 30 LIPP). Font notamment partie de ces frais les amortissements et les provisions (art. 27 al. 2 let. a LIFD, art. 3 al. 3 let. d et e aLIPP-V, art. 30 let. d et e LIPP). Le renvoi du législateur à l'usage, commercial ou professionnel, donne à l'autorité de taxation un pouvoir d'appréciation important. L'autorité de taxation doit notamment apprécier le caractère professionnellement usuel de la dépense.”
“1 de la loi sur les traducteurs-jurés du 7 juin 2013 - LTJ - I 2 46). Les traductions de documents officiels ne peuvent être effectuées qu’à partir de pièces originales ou de copies certifiées conformes par un officier public suisse (art. 7 al. 4 LTJ). L’activité de traducteur-juré est compatible avec celle d’interprète (art. 7 al. 10 LTJ). Par ailleurs, les juridictions peuvent être dotées de traducteurs et interprètes (art. 36 al. 1 let. c LOJ), lesquels sont soumis au secret de fonction (art. 56 LOJ), dont le conseil supérieur de la magistrature peut les délier (art. 57 al. 2 let. b LOJ). e. La chambre administrative et les autorités fiscales sont soumises au secret fiscal en vertu des art. 110 LIFD, 39 de la loi fédérale sur l’harmonisation des impôts directs des cantons et des communes du 14 décembre 1990 (LHID - RS 642.14) et 11 LPFisc. Des renseignements peuvent être communiqués dans la mesure où une disposition légale fédérale ou cantonale le prévoit expressément (art. 110 al. 2 LIFD ; art. 39 al. 1 LHID ; art. 12 al. 6 LPFisc). Le contribuable a le droit de consulter les pièces du dossier qu'il a produites ou signées (art. 114 al. 1 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 1 LPFisc). Il peut prendre connaissance des autres pièces une fois les faits établis et à condition qu'aucune sauvegarde d'intérêts publics ou privés ne s'y oppose (art. 114 al. 2 LIFD, art. 41 al. 1 LHID, art. 17 al. 2 LPFisc). f. En l’occurrence, l’original du jugement de divorce du 2 décembre 2019 a été déposé, conformément à la demande de la recourante en ce sens, au greffe de la chambre de céans le 31 janvier 2020. Il n’est pas contesté que les parties ont pu consulter ledit acte avant sa restitution, ni que chaque page de celui-ci comporte le sceau des autorités locales. En outre, les intimés en avaient informé postérieurement la recourante par courrier recommandé du 10 janvier 2020, en produisant une traduction officielle en anglais par un traducteur indonésien et une traduction partielle libre de celle-ci en français.”
Die Mitteilung des Sitzkantons nach Art. 39 Abs. 2 StHG begründet für diesen eine koordinierende/leitende Rolle. Sie bewirkt jedoch nicht, dass die übrigen Kantone an die Veranlagung des Sitzkantons gebunden wären. Jeder betroffene Kanton bleibt befugt, die Sachverhalte selbst zu prüfen und eigenständig zu veranlagen.
“1 de l'ordonnance du 9 mars 2001 sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux [RS 642.141]). Dans chaque canton, la procédure de taxation se déroule en application des dispositions cantonales calquées sur les art. 39 ss LHID (cf. art. 2 al. 4 de l'ordonnance précitée; Daniel de Vries Reilingh, La double imposition intercantonale, 2e éd., Berne 2013, p. 348s., n°1196 et n°1198). L'autre canton est donc (aussi) habilité à contrôler la déclaration d'impôt et à procéder aux investigations nécessaires (cf. art. 46 al. 1 LHID). L'art. 39 al. 2 LHID prévoit certes que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton, ce qui lui confère un rôle de canton "leader" et de coordinateur (cf. ATF 139 I 64 consid. 3.6; arrêt TF 2C_1055/2020 du 3 mars 2021 consid. 3.2.2; arrêt FI.2018.0164 du 9 avril 2020 consid. 2b; Jean-Blaise Paschoud, Evolution ou révolution du droit fiscal intercantonal? in Archives 69, p. 844). L'art. 39 al. 2 LHID se limite toutefois à prévoir que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton. Sa propre taxation n'a donc pas pour effet de contraindre l'autre canton à se rallier à sa position. Chaque canton reste ainsi habilité à effectuer sa propre appréciation des faits et à procéder ensuite à sa propre taxation et à sa propre répartition (arrêts TF 9C_14/2023 du 21 novembre 2023 destiné à la publication consid. 5.2.1; 9C_674/2022 du 12 avril 2023 consid. 7.3; 2C_1026/2021 du 21 décembre 2022 consid. 4.1 et les références; Paschoud, op. cit., p. 844 ; Martin Zweifel/Silvia Hunziker, in: Zweifel/Beusch [éd], Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, Kommentar, 4e éd. 2022, n° 29 ad art. 39 LHID). Le canton du siège est donc un simple "primus inter pares" (sur cette question, voir l’arrêt TF 2C_1026/2021 du 21 décembre 2022 consid. 4.1 et les références; Paschoud, op. cit., p. 844, cf. aussi Zweifel/Hunziker, op. cit. n° 29 ad art.”
“En premier lieu, l'importance du rôle de "canton leader" et de coordinateur rappelée dans l' ATF 139 I 64, qui se déduit notamment de l'art. 39 al. 2 LHID, a été nuancée par la jurisprudence récente. Le Tribunal fédéral a en effet considéré (notamment en se référant à l' ATF 139 I 64) que si l'art. 39 al. 2 LHID prévoit certes que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton - lui conférant de la sorte ce rôle de canton "leader" - cette taxation du canton du siège n'a toutefois pas pour effet de contraindre BGE 150 II 73 S. 80 l'autre canton à se rallier à sa position. Dès lors, chaque canton reste habilité à effectuer sa propre appréciation des faits et à procéder ensuite à sa propre taxation et à sa propre répartition (arrêts 9C_ 674/2022 du 12 avril 2023 consid. 7.3; 2C_1026/2021 du 21 décembre 2022 consid. 4.1 et les références). A la lumière de ce qui précède, on constate que le principe de la déchéance automatique du droit de procéder à un rappel d'impôt selon l' ATF 139 I 64 interfère dans la compétence du canton secondaire, puisqu'il revient indirectement à lui imposer d'attendre que soit rendue la taxation définitive du canton principal avant de rendre sa propre décision de taxation. Or ni l'art. 39 LHID, ni l'art. 2 de l'ordonnance d'application de la LHID n'imposent une telle démarche.”
“Les personnes morales sont assujetties à l'impôt dans un canton à raison d'un rattachement personnel lorsqu'elles y ont leur siège ou leur administration effective (cf. art. 20 al. 1 LHID) et sont aussi assujetties dans un autre canton si elles y remplissent un critère de rattachement économique à l'impôt, ce qui est notamment le cas si elles y sont propriétaires d'un immeuble (cf. art. 21 al. 1 let. c LHID). Dans une telle situation intercantonale, la procédure de taxation ne se déroule pas seulement dans le canton du siège, mais aussi dans l'autre canton (cf. art. 2 al. 1 de l'ordonnance du 9 mars 2001 sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux [RS 642.141]). Dans chaque canton, la procédure de taxation se déroule en application des dispositions cantonales calquées sur les art. 39 ss LHID (cf. art. 2 al. 4 de l'ordonnance précitée). L'autre canton est donc (aussi) habilité à contrôler la déclaration d'impôt et à procéder aux investigations nécessaires (cf. art. 46 al. 1 LHID). L'art. 39 al. 2 LHID prévoit certes que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton, ce qui lui confère un rôle de canton "leader" et de coordinateur. L'art. 39 al. 2 LHID se limite toutefois à prévoir que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton. Sa propre taxation n'a donc pas pour effet de contraindre l'autre canton à se rallier à sa position. Chaque canton reste ainsi habilité à effectuer sa propre appréciation des faits et à procéder ensuite à sa propre taxation et à sa propre répartition (arrêt 2C_1026/2021 du 21 décembre 2022 consid. 4.1 et les références). Il est incontesté que la recourante remplissait en l'occurrence un critère de rattachement économique à l'impôt dans le canton du Valais. En conséquence, le Service des contributions valaisan était habilité à procéder à sa propre procédure de taxation, sans être lié en principe par l'appréciation (future) de l'autorité fiscale du canton du siège quant au point de savoir si la recourante pouvait bénéficier d'une exonération au sens de l'art.”
“Les personnes morales sont assujetties à l'impôt dans un canton à raison d'un rattachement personnel lorsqu'elles y ont leur siège ou leur administration effective (cf. art. 20 al. 1 LHID) et sont aussi assujetties dans un autre canton si elles y remplissent un critère de rattachement économique à l'impôt, ce qui est notamment le cas si elles y sont propriétaires d'un immeuble (cf. art. 21 al. 1 let. c LHID). Dans une telle situation intercantonale, la procédure de taxation ne se déroule pas seulement dans le canton du siège, mais aussi dans l'autre canton (cf. art. 2 al. 1 de Ordonnance du 9 mars 2001 sur l'application de la loi fédérale sur l'harmonisation des impôts directs dans les rapports intercantonaux [RS 642.141]). Dans chaque canton, la procédure de taxation se déroule en application des dispositions cantonales calquées sur les art. 39 ss LHID (cf. art. 2 al. 4 de l'Ordonnance précitée; DANIEL DE VRIES REILINGH, La double imposition intercantonale, 2e éd. 2013, § 1196 et § 1198). L'autre canton est donc (aussi) habilité à contrôler la déclaration d'impôt et à procéder aux investigations nécessaires (cf. art. 46 al. 1 LHID). L'art. 39 al. 2 LHID prévoit certes que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton, ce qui lui confère un rôle de canton " leader " et de coordinateur (cf. ATF 139 I 64 consid. 3.6; arrêt 2C_1055/2020 du 3 mars 2021 consid. 3.2.2; JEAN-BLAISE PASCHOUD, Evolution ou révolution du droit fiscal intercantonal? in Archives 69, p. 844). L'art. 39 al. 2 LHID se limite toutefois à prévoir que le canton du siège porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton. Sa propre taxation n'a donc pas pour effet de contraindre l'autre canton à se rallier à sa position. Chaque canton reste ainsi habilité à effectuer sa propre appréciation des faits et à procéder ensuite à sa propre taxation et à sa propre répartition (PASCHOUD, op. cit., p. 844, MARTIN ZWEIFEL/SILVIA HUNZIKER, in Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, Kommentar, 4e éd. 2022, n° 29 ad art. 39 StHG). Le canton du siège est donc, pour reprendre l'expression de PASCHOUD, un simple " primus inter pares " (PASCHOUD, op.”
“Anders, als die Steuerpflichtige anzutönen scheint, besteht weder eine Pflicht des Hauptsteuerdomizils, die Rechtskraft der vom Nebensteuerdomizil getroffenen Veranlagungsverfügungen abzuwarten, noch kann Art. 127 Abs. 3 BV bzw. Art. 39 Abs. 2 StHG, den die Steuerpflichtige ausdrücklich anruft, die Pflicht zur vollständigen materiellen Koordination der Veranlagungsverfügungen entnommen werden. Eine auf Art. 127 Abs. 3 BV oder das Harmonisierungsrecht gestützte Regel, wonach die am Hauptsteuerdomizil getroffene Veranlagung für die Nebensteuerdomizile (und eventuell umgekehrt) verbindlich wäre, hat der Gesetzgeber nicht geschaffen. Folglich käme es einer unzulässigen formellen Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV) gleich, wenn ein Kanton in einem solchen Fall keinerlei eigene Prüfung vornähme und sich lediglich auf die rechtskräftige Sichtweise des anderen Kantons beriefe (Urteile 2C_1055/2020 vom 3. März 2021 E. 3.2.3; 2C_857/2019 vom 11. November 2020 E. 2.2.5).”
“3 OLHID, lesquels prévoient que l’autorité de taxation du canton du domicile ou du siège porte gratuitement à la connaissance des autorités de taxation des autres cantons le contenu de la taxation, y compris la répartition intercantonale et d’éventuelles modifications apportées à la déclaration d’impôt –, un rôle de direction et considéré que si le canton secondaire procédait à une taxation avant le canton principal, il ne pouvait le faire que sur une base provisoire ; à défaut, dans l’hypothèse où la taxation du canton principal différait de la taxation définitive du canton secondaire, ce dernier perdait la possibilité de mener un rappel d’impôt. Le Tribunal fédéral a considéré que cette jurisprudence devait être abandonnée. Il a notamment relevé que l'importance du rôle de « canton leader » et de coordinateur rappelée dans l'ATF 139 I 64, qui se déduit notamment de l'art. 39 al. 2 LHID, a été nuancée par la jurisprudence récente (cf. arrêts du Tribunal fédéral 9C_ 674/2022 du 12 avril 2023 consid. 7.3 et 2C_1026/2021 du 21 décembre 2022 consid. 4.1). Il a en effet considéré dans ces arrêts que si l'art. 39 al. 2 LHID prévoit que le canton principal porte sa taxation à la connaissance de l'autre canton – lui conférant de la sorte ce rôle de « canton leader » –, cette taxation ne contraint pas l'autre canton à se rallier à la position du canton principal. Chaque canton reste au contraire habilité à effectuer sa propre appréciation des faits et à procéder ensuite à sa propre taxation et à sa propre répartition. Il n’incombe pas au canton secondaire d’attendre que le canton principal rende sa taxation définitive pour prononcer sa propre décision de taxation. Ni l'art. 39 LHID ni l'art. 2 OLHID n'imposent en effet une telle démarche (ATF 150 II 73 consid. 4.2.2, 5.2.1 et l’arrêt cité ; Tobias SIEVERT, La procédure de rappel d’impôt dans un rapport intercantonal, in : www.lawinside.ch/1418/). 9. En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante, qui a son domicile fiscal à C______ dans le canton de Vaud, est également assujettie à raison d'un rattachement économique dans le canton de Genève puisqu'elle y possède un immeuble.”