68 commentaries
Soweit nach Art. 1 Abs. 1 AHVG die Bestimmungen des ATSG auf die Alters‑ und Hinterlassenenversicherung anwendbar sind, findet das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG) in Sozialversicherungssachen keine Anwendung. Diese Rechtsfolge ergibt sich aus der in den Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts dargelegten Wechselwirkung zwischen Art. 1 Abs. 1 AHVG und Art. 3 lit. dbis VwVG.
“Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelten Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
“Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Normen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
In der früheren Fassung (insbesondere vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2000) sah Art. 2 Abs. 1 AHVG vor, dass Schweizer Bürger im Ausland, die nicht kraft Art. 1 AHVG versichert waren, sich versichern konnten.
“Altersjahr noch nicht zurückgelegt haben. Schweizer Bürger, die aus der obligatorischen Versicherung ausscheiden, können die Versicherung ohne Rücksicht auf ihr Alter freiwillig weiterführen (aArt. 2 Abs. 2 AHVG). Gemäss Art. 2 Abs. 1 AHVG in der vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung können sich Schweizer Bürger im Ausland, die nicht gemäss Art. 1 AHVG versichert sind, versichern, sofern sie das”
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG hat nach der Praxis eine nicht anwaltlich vertretene Partei grundsätzlich keinen Anspruch auf Parteientschädigung, auch nicht im Obsiegensfall; die Rechtsprechung stützt sich dabei auf die Auslegung des ATSG und verweist auf Art. 108 Abs. 3 VRPG.
“Infolge Unterliegens hat der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss] und Art. 108 Abs. 3 VRPG). Daran ändert die Gehörsverletzung nichts, da die Vorbringen des Beschwerdeführers insbesondere die behauptete Befangenheit des B.________ betreffen (vgl. Eingaben vom 25. November und 15. Dezember 2022; act. I 4 f.) und demnach nichts darauf hindeutet, dass er ohne die (als geheilt zu betrachtende) Gehörsverletzung von einer Beschwerde abgesehen hätte. Im Übrigen hätte er auch im Obsiegensfall grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (BGE 127 V 205 E. 4b S. 207; SVR 2019 KV Nr. 7 S. 51 E. 9.2.1). Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin nach allgemeinem sozialversicherungsrechtlichem Prozessgrundsatz keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b S. 133). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege betreffend die Verfahrenskosten wird gutgeheissen. Die Verfahrenskosten von Fr.”
ATSG‑Begriffs‑ und Verfahrensnormen sind gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG auf die im ersten Teil geregelte Alters‑ und Hinterlassenenversicherung anzuwenden, soweit das AHVG nicht ausdrücklich abweicht. In der Praxis sind daher beispielsweise ATSG‑Begriffsbestimmungen und Auskunfts‑ oder Verfahrensregelungen grundsätzlich massgeblich für die Anwendung des AHVG; das AHVG kann in einzelnen Fällen ausdrücklich von diesen ATSG‑Regeln abweichen (etwa hinsichtlich der Rückerstattungs‑ bzw. Beitragsfestsetzungsfristen, vgl. Art. 16 AHVG gegenüber Art. 25 ATSG).
“Art. 25 Abs. 3 ATSG ist grundsätzlich auch auf die Rückerstattung von Beiträgen nach AHVG anwendbar (vgl. Art. 1 Abs. 1 AHVG). Satz 1 von Art. 16 Abs. 3 AHVG wiederholt aus redaktionellen Gründen (UELI KIESER, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. Aufl. 2016, S. 1319 Rz. 410) die Vorgaben der genannten Bestimmung. In den Sätzen 2 und 3 von Art. 16 Abs. 3 AHVG werden in ausdrücklicher Abweichung von Art. 25 Abs. 3 ATSG für die Rückerstattung bestimmter Beiträge - insbesondere prozentuale Beiträge vom Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit - die Verwirkungsfristen spezifisch geregelt. Das gilt nicht nur für die deutsche, sondern auch für die französische und italienische Sprachversion. Somit ist Art. 16 Abs. 3 AHVG in Bezug auf die hier interessierenden Fragen (vgl. vorangehende E. 4.1) gleich auszulegen wie Art. 25 Abs. 3 ATSG.”
“Die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sind auf die im ersten Teil des AHVG geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht (Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG).”
“Das Vorgehen der Ausgleichskasse ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerinnen haben es trotz mehrmaliger Aufforderungen unterlassen, auf den Lohnbescheinigungen für die Kontrollperiode 2020 zu bestätigen, dass sie keine AHV-beitragspflichtigen Arbeitnehmenden beschäftigen, womit sie ihre Auskunftspflicht gemäss Art. 43 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG verletzt haben. Durch ihr Verhalten war es der Ausgleichskasse nicht möglich zu prüfen, ob die Angaben von C.____, wonach dieser bei einem persönlichen Besuch bei der Ausgleichskasse im Jahr 2019 mitgeteilt hatte, dass die Beschwerdeführerinnen keine Angestellten hätten, auch für das Jahr 2020 zutreffen. Die Ausgleichskasse hat sodann das Verfahren für die Auferlegung von Ordnungsbussen eingehalten, indem sie die Mahnungen mit der Androhung verbunden hat, dass nach unbenutztem Fristenablauf eine Busse auferlegt werde (Art. 205 Abs. 1 AHVV), und die Bussenverfügungen begründet hat (Art. 91 Abs. 2 AHVG). Bei dieser Sachlage sind die Verfügungen vom”
“Es ist nicht streitig, dass der Rekurrent mindestens bis 4. Juni 2019 und damit über das ordentliche AHV-Rentenalter hinaus bei der F AG angestellt war. Dies ergibt sich aus dem Lohnausweis vom 14. Januar 2020 (act. 8/I/41). Sozialversicherungsrechtlich galt er damit als Arbeitnehmer, der einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachging (Art. 5 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG und Art. 10 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [SR 830.1]). Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Diese Definition deckt sich im Wesentlichen mit der steuerrechtlichen (SK ATSG-Kieser, 4. Aufl. 2020, Art. 10 N 28; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 17 N 7).”
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG/ LAVS (vgl. LPGA/ATSG) sind die Bestimmungen der LPGA auf die in der LAVS/AVS geregelten Materien anwendbar, soweit die LAVS/AVS nicht ausdrücklich abweichen. Daraus folgt, dass prozessuale Regelungen der LPGA — etwa Zuständigkeits- und Verfahrensfragen sowie Rechtsmittelfragen und Fristen — grundsätzlich auch für AVS-Fälle gelten, sofern die LAVS/AVS keine speziellen Abweichungen vorsehen.
“1 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît, en instance unique, des contestations prévues à l'art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales, du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants, du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10). Sa compétence ratione materiae pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Le délai de recours est de 30 jours (art. 60 al. 1 LPGA ; art. 62 al. 1 let. a de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]). Interjeté dans la forme (art. 61 let. b LPGA) et le délai prescrits par la loi, le recours est recevable. 2. Le litige porte sur la responsabilité du recourant pour le préjudice causé à l’intimée, par le défaut de paiement des cotisations sociales (AVS-AI-APG et AC ainsi qu’AF) pour les mois de décembre 2019, décembre 2020, octobre et novembre 2022, frais et intérêts moratoires compris. 3. 3.1 À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l’AVS réglée dans la première partie, à moins que la LAVS n'y déroge expressément. 3.2 L'art. 14 al. 1 LAVS, en corrélation avec les art. 34ss du règlement sur l'assurance-vieillesse et survivants du 31 octobre 1947 (RAVS - RS 831.101), prescrit l'obligation pour l'employeur de déduire sur chaque salaire la cotisation du salarié et de verser celle-ci à la caisse de compensation avec sa propre cotisation. Les employeurs doivent envoyer aux caisses, périodiquement, les pièces comptables concernant les salaires versés à leurs salariés, de manière à ce que les cotisations paritaires puissent être calculées et faire l'objet de décisions. L'obligation de payer les cotisations et de fournir les décomptes est, pour l'employeur, une tâche de droit public prescrite par la loi. À cet égard, le Tribunal fédéral a déclaré, à réitérées reprises, que la responsabilité de l'employeur au sens de l'art. 52 LAVS est liée au statut de droit public. L'employeur qui ne s'acquitte pas de cette tâche commet une violation des prescriptions au sens de l'art.”
“32 LTAF, le Tribunal de céans connaît, selon l'art. 31 LTAF, des recours contre les décisions - au sens de l'art. 5 PA - prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF. En particulier, les décisions rendues par la CSC peuvent être contestées devant le Tribunal administratif fédéral conformément à l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10 ; cf. art. 33 let. d LTAF). 1.2 Le Tribunal administratif fédéral examine d'office et avec une pleine cognition sa compétence et les conditions de recevabilité des recours qui lui sont soumis (art. 7 PA ; ATAF 2016/15 consid. 1 ; 2014/4 consid. 1.2). La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est en principe régie par la PA (art. 37 LTAF), sous réserve des dispositions particulières de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurance sociales (LPGA, RS 830.1 ; cf. art. 3 let. dbis PA). A cet égard, conformément à l'art. 2 LPGA, en relation avec l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la loi, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA. Selon les principes généraux du droit intertemporel, les règles de procédure précitées s'appliquent dans leur version en vigueur ce jour (ATF 130 V 1 consid. 3.2). 1.3 Dans la mesure où le recourant est directement touché par la décision attaquée et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée, il a qualité pour recourir (art. 59 LPGA). Déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 al. 1 LPGA et 52 al. 1 PA), le recours est recevable. 2. Le présent litige porte sur le bien-fondé de la décision sur opposition rendue par la CSC en date du 7 décembre 2023 rejetant la demande de remise de l'obligation de restituer des prestations indues formulée par le recourant. 3. La procédure dans le domaine des assurances sociales fait prévaloir la maxime inquisitoire (art.”
“1) relatives à la LAVS. Sa compétence ratione materiae pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 52 al. 5 LAVS, en dérogation à l’art. 58 al. 1 LPGA, le tribunal des assurances du canton dans lequel l’employeur est domicilié est compétent pour traiter le recours. Cette disposition est également applicable lorsque la caisse recherche un organe de l’employeur en réparation du dommage, et ce quel que soit le domicile dudit organe (arrêt du Tribunal fédéral des assurances H 184/06 du 25 avril 2007 consid. 2.3). La société en cause ayant été domiciliée dans le canton de Genève depuis le 9 novembre 2016 jusqu'au moment de sa faillite, la chambre de céans est également compétente ratione loci. 1.3 Le délai de recours est de trente jours (art. 60 al. 1 LPGA; art. 62 al. 1 de la de loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]). Interjeté dans la forme (art. 61 let. b LPGA) et le délai prévus par la loi, le recours est recevable. 2. À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent aux art. 1 à 97 LAVS, à moins que la loi n'y déroge expressément. 3. Le litige porte sur la responsabilité de la recourante dans le préjudice causé à l’intimée, par le défaut de paiement des cotisations sociales entre le 1er janvier 2018 et le 30 juin 2019. 4. En premier lieu, il convient d’examiner si la prétention de la caisse est prescrite. 4.1 Le 1er janvier 2020 est entrée en vigueur la révision du droit de la prescription de la loi fédérale du 30 mars 1911, complétant le Code civil suisse (CO, Code des obligations - RS 220), entraînant la modification de l’art. 52 al. 3 LAVS (RO 2018 5343 ; FF 2014 221). Cet alinéa prévoit désormais que l’action en réparation du dommage se prescrit conformément aux dispositions du code des obligations sur les actes illicites. Selon l’art. 60 al. 1 CO (dans sa teneur en vigueur à compter du 1er janvier 2020), l’action en dommages-intérêts ou en paiement d’une somme d’argent à titre de réparation morale se prescrit par trois ans à compter du jour où la partie lésée a eu connaissance du dommage ainsi que de la personne tenue à réparation et, dans tous les cas, par dix ans à compter du jour où le fait dommageable s’est produit ou a cessé.”
“31 LTAF, des recours contre les décisions - au sens de l'art. 5 PA - prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF. En particulier, les décisions rendues par la CSC à l'attention de personnes résidant à l'étranger peuvent être contestées devant le Tribunal administratif fédéral conformément à l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10 ; cf. art. 33 let. d LTAF). 1.2 Le Tribunal administratif fédéral examine d'office et avec une pleine cognition sa compétence et les conditions de recevabilité des recours qui lui sont soumis (art. 7 PA ; ATAF 2016/15 consid. 1 ; 2014/4 consid. 1.2). La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est en principe régie par la PA (art. 37 LTAF), sous réserve des dispositions particulières de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances-sociales (LPGA, RS 830.1 ; art. 3 let. dbis PA). A cet égard, conformément à l'art. 2 LPGA, en relation avec l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la loi, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA. Selon les principes généraux du droit intertemporel, les règles de procédure précitées s'appliquent dans leur version en vigueur ce jour (ATF 130 V 1 consid. 3.2). 1.3 Dans la mesure où le recourant est directement touché par la décision attaquée et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée, il a qualité pour recourir (art. 59 LPGA). Déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 al. 1 LPGA et 52 al. 1 PA), le recours est recevable. 2. Le présent litige porte sur le bien-fondé de la décision sur opposition de la CSC du 25 août 2023, rejetant la demande de renonciation à des prestations d'assurance pour la période de septembre 2020 à avril 2022. 3. Le Tribunal administratif fédéral établit les faits et apprécie les preuves d'office et librement (cf. art. 12 PA).”
“1 Sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce dernier connaît des recours contre les décisions sur opposition prises par la Caisse suisse de compensation CSC en matière de remboursement de cotisations versées à l'AVS (art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]). 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. Conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la LAVS, à moins que cette dernière ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. En l'espèce, ces conditions sont remplies, le recourant étant le destinataire de la décision sur opposition litigieuse. 1.4 Par ailleurs, le mémoire de recours, dûment signé et muni de motifs et de conclusions, a été adressé dans les formes requises par la loi (art. 52 PA). 1.5 Quant à la question de savoir si le délai pour recourir a été respecté (cf. art. 60 al. 1 LPGA et 50 al. 1 PA), il y a lieu de rappeler que la preuve de la notification d'une décision administrative et de la date à laquelle cette notification a eu lieu incombe, en principe, à l'administration. Si la notification ou la date de celle-ci sont contestées et qu'il existe effectivement un doute à ce sujet, il y a lieu de se fonder sur les déclarations du destinataire de la communication (ATF 142 IV 125 consid.”
“1 Sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce dernier connaît des recours contre les décisions sur opposition prises par la Caisse suisse de compensation CSC en matière de remboursement de cotisations versées à l'AVS (art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]). 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. Conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la LAVS, à moins que cette dernière ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. En l'espèce, ces conditions sont remplies, le recourant étant le destinataire de la décision sur opposition litigieuse. 1.4 Par ailleurs, le mémoire de recours, dûment signé et muni de motifs et de conclusions, a été adressé dans les formes requises par la loi (art. 52 PA). 1.5 Quant à la question de savoir si le délai pour recourir a été respecté (cf. art. 60 al. 1 LPGA et 50 al. 1 PA), il y a lieu de rappeler que la preuve de la notification d'une décision administrative et de la date à laquelle cette notification a eu lieu incombe, en principe, à l'administration. Si la notification ou la date de celle-ci sont contestées et qu'il existe effectivement un doute à ce sujet, il y a lieu de se fonder sur les déclarations du destinataire de la communication (ATF 142 IV 125 consid.”
Nach Art. 1 AHVG ist auf die AHV das LPGA anwendbar; nach Art. 19 Abs. 3 LPGA sind periodische Geldleistungen grundsätzlich monatlich auszuzahlen. Als Ausnahme nennt Art. 44 Abs. 2 AHVG Teilrenten, deren Betrag 10 % der vollen Mindestrente nicht übersteigt; diese werden einmal jährlich im Dezember ausgerichtet. Internationale Abkommen können hiervon abweichen (z. B. eine einmalige Kapitalentschädigung statt Jahreszahlung).
“31ss LTAF et 85bis de la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants [ci-après : LAVS, RS 831.10]) dans les délais et formes légaux (art. 50 et 52 PA, 60 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales [ci-après : LPGA, RS 830.1]) par une personne disposant manifestement de la qualité pour recourir (art. 59 LPGA et 48 PA), le recours est recevable en la forme, que circonscrit par la décision attaquée, la contestation a pour objet le droit de l'assuré à une rente de vieillesse, que dans le cadre de cette contestation, sont seules litigieuses les modalités de versement de la rente de vieillesse versée au recourant, qui réclame que cette prestation soit acquittée sous la forme de mensualités, qu'au vu du domicile et de la nationalité du recourant, est applicable en sus du droit suisse la Convention de sécurité social conclue le 8 juin 2018 entre la Suisse et la république du Kosovo (RS 0.831.109.475.1), que selon l'art. 19 al. 3 LPGA - applicable par renvoi de l'art. 1 LAVS -, les prestations périodiques en espèces sont en règle générale payées mensuellement, que l'art. 44 al. 2 LAVS prévoit toutefois que les rentes partielles - à savoir les rentes fondées sur les échelles 1 à 43 (art. 38 LAVS et 52 du règlement sur l'assurance-vieillesse et survivants (ci-après : RAVS, RS 831.101) - dont le montant ne dépasse pas 10 % de la rente minimale complète sont versées une fois l'an à terme échu, au mois de décembre, qu'en dérogation à l'art. 44 al. 2 LAVS, l'art. 16 ch. 2 première phrase de la Convention susmentionnée prévoit en outre que les ressortissants kosovars ou leurs survivants ne résidant pas en Suisse et ayant droit à une rente ordinaire partielle dont le montant n'excède pas 10 % de la rente ordinaire entière correspondante perçoivent en lieu et place de cette rente partielle une indemnité unique égale à sa valeur actuelle, qu'en l'occurrence, le montant de la rente mensuelle de vieillesse litigieuse de Fr. 154.- est inférieur au 10 % de la rente ordinaire entière correspondante, qui - eu égard au revenu annuel moyen déterminant de Fr.”
“10]) dans les délais et formes légaux (art. 50 et 52 PA, 60 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales [ci-après : LPGA, RS 830.1]) par une personne disposant manifestement de la qualité pour recourir (art. 59 LPGA et 48 PA), le recours est recevable en la forme, que circonscrit par la décision attaquée, la contestation a pour objet le droit de l'assurée à une rente de vieillesse, toute conclusion éventuelle dépassant cet objet devant être déclarée d'emblée irrecevable (ATF 134 V 418 consid. 5.2.1, 125 V 414 consid. 1b, 2 et les réf. cit. ; Meyer/von Zwehl, L'objet du litige en procédure de droit administratif fédéral, in Mélanges Pierre Moor, 2005, p. 440), que dans le cadre de cette contestation, sont seules litigieuses les modalités de versement de la rente de vieillesse et de la rente liée pour enfant versées à la recourante, qui réclame que ces prestations soient acquittées annuellement « en une seule fois », que selon l'art. 19 al. 3 LPGA - applicable par renvoi de l'art. 1 LAVS -, les prestations périodiques en espèces sont en règle générale payées mensuellement, qu'en dérogation à cette disposition, l'art. 44 al. 2 LAVS prévoit que les rentes partielles - à savoir les rentes fondées sur les échelles 1 à 43 (art. 38 LAVS et 52 du règlement sur l'assurance-vieillesse et survivants (ci-après : RAVS, RS 831.101) - dont le montant ne dépasse pas 10 % de la rente minimale complète sont versées une fois l'an à terme échu, au mois de décembre, qu'en l'occurrence, l'assurée ne peut rien tirer en sa faveur de l'art. 44 al. 2 LAVS, le montant de sa rente mensuelle de vieillesse de Fr. 157.- dépassant le 10 % de la rente minimale complète, qui s'élève à Fr. 119.50.-, dès lors que la rente minimale mensuelle de l'échelle 44 se montait à Fr. 1'195.- au moment de l'ouverture, en 2021, du droit à la rente de l'assurée (cf. Tables de rentes 2021, OFAS n. 318.117.011 df 11.20, p. 20), que la recourante ne saurait rien tirer non plus de la règlementation européenne en matière de sécurité sociale, ni l'Accord sur la libre circulation des personnes (ci-après : ALCP, RS 0.”
Praktische Folgen: Art. 1 Abs. 1 AHVG macht die Vorschriften des ATSG/der LPGA auf die in Teil I geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar. Gerichtliche Entscheidungen führen daraus insbesondere her, dass Verfahrensfragen wie Fristen und Formvorschriften, Zuständigkeitsregeln, Rechtsmittelwege sowie Zahlungsmodalitäten nach den für die Sozialversicherung geltenden Bestimmungen (z. B. LPGA/ATSG) zu beurteilen sind. Beispiele in der Rechtsprechung betreffen die 30‑tägige Beschwerdefrist, Formerfordernisse bei Einsprache/rekurs sowie Regeln zu Auszahlung/Abrechnung von Renten und Leistungen.
“3 En l’espèce, l’on ne saurait considérer que l’OFAS serait un tiers lié par un rapport de droit avec l’une des parties à la procédure dont les intérêts juridiques ou de fait pourraient être affectés par l’issue de la procédure. En qualité d’autorité de surveillance, l’OFAS a en outre la qualité pour recourir devant le Tribunal fédéral contre un prononcé d'une juridiction cantonale dans le domaine de l'assurance-vieillesse et survivants (art. 89 al. 2 let. a loi fédérale sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF - RS 173.110) cum art. 201 al. 1 RAVS). Par conséquent, il n’y a pas lieu de procéder à l’appel en cause de l’OFAS, dès lors que la position exprimée par celui-ci figure déjà dans l’un des courriels produits par l’intimée et qu’il a la qualité pour exercer un recours contre le présent arrêt. 3. Le litige porte sur l’admissibilité de la décision de l’intimée, par laquelle celle-ci a refusé de verser la rente AVS et l’allocation pour impotent de la recourante directement à l’EMS dans lequel elle réside. 4. À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent aux art. 1 à 97 LAVS, à moins que la loi n'y déroge expressément. Le 1er janvier 2021 est entrée en vigueur la modification du 21 juin 2019 de la LPGA. Dans la mesure où le recours a été interjeté postérieurement au 1er janvier 2021, il est soumis au nouveau droit (cf. art. 82a LPGA a contrario). 5. 5.1 Selon l'art. 19 LPGA, en règle générale, les prestations périodiques en espèces sont payées mensuellement (al. 1). Les indemnités journalières et les prestations analogues sont versées à l'employeur dans la mesure où il continue à verser un salaire à l'assuré malgré son droit à des indemnités journalières (al. 2). Les rentes et allocations pour impotents sont toujours payées d'avance pour le mois civil entier. Une prestation qui en remplace une autre est versée seulement pour le mois suivant (al. 3). Si le droit à des prestations semble avéré et que leur versement est retardé, des avances peuvent être versées (al. 4). En vertu de l'art.”
“1 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît, en instance unique, des contestations prévues à l'art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales, du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants, du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10). Sa compétence ratione materiae pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Le délai de recours est de 30 jours (art. 60 al. 1 LPGA ; art. 62 al. 1 let. a de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]). Interjeté dans la forme (art. 61 let. b LPGA) et le délai prescrits par la loi, le recours est recevable. 2. Le litige porte sur la responsabilité du recourant pour le préjudice causé à l’intimée, par le défaut de paiement des cotisations sociales (AVS-AI-APG et AC ainsi qu’AF) pour les mois de décembre 2019, décembre 2020, octobre et novembre 2022, frais et intérêts moratoires compris. 3. 3.1 À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l’AVS réglée dans la première partie, à moins que la LAVS n'y déroge expressément. 3.2 L'art. 14 al. 1 LAVS, en corrélation avec les art. 34ss du règlement sur l'assurance-vieillesse et survivants du 31 octobre 1947 (RAVS - RS 831.101), prescrit l'obligation pour l'employeur de déduire sur chaque salaire la cotisation du salarié et de verser celle-ci à la caisse de compensation avec sa propre cotisation. Les employeurs doivent envoyer aux caisses, périodiquement, les pièces comptables concernant les salaires versés à leurs salariés, de manière à ce que les cotisations paritaires puissent être calculées et faire l'objet de décisions. L'obligation de payer les cotisations et de fournir les décomptes est, pour l'employeur, une tâche de droit public prescrite par la loi. À cet égard, le Tribunal fédéral a déclaré, à réitérées reprises, que la responsabilité de l'employeur au sens de l'art. 52 LAVS est liée au statut de droit public. L'employeur qui ne s'acquitte pas de cette tâche commet une violation des prescriptions au sens de l'art.”
“Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Das VwVG findet indes keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG). Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Einspracheentscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. Die Beschwerde wurde im Übrigen frist- und formgerecht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG) eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist. 2. 2.1 Der Beschwerdeführer ist portugiesischer Staatsangehöriger, wohnt in Portugal und war in der Schweiz erwerbstätig. Damit gelangen grundsätzlich das Freizügigkeitsabkommen vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Gemeinschaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.”
“Nach Art. 52 Abs. 1 ATSG, dessen Bestimmungen gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG anwendbar sind, kann gegen Verfügungen der Ausgleichskasse innerhalb von 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Nach dem im selben Abschnitt des Gesetzes stehenden Art. 39 Abs. 1 ATSG müssen schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist dem Versicherungsträger eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden. Eine gesetzliche Frist kann gemäss Art. 40 Abs. 1 ATSG nicht erstreckt werden. Ist die gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeterweise abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wiederhergestellt, sofern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 41 ATSG).”
Auch bei abgewiesenen Beschwerden kann die Kostenfolgenpraxis variieren; die Entscheidung über Verfahrenskosten richtet sich nach der Auslegung des ATSG. In den zitierten Entscheiden wurde in beiden Fällen keine Parteientschädigung zugesprochen, wobei auf Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG verwiesen wird.
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Dossierinfos 200 2024 394”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse Handel Schweiz - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. VGE 16 Art. 57 ATSGart. 57 LPGAart. 57 LPGA Art. 54 GSOGart. 54 LOJMart. 54 GSOG Art. 59 ATSGart. 59 LPGAart. 59 LPGA Art. 58 ATSGart. 58 LPGAart. 58 LPGA Art. 60 ATSGart. 60 LPGAart. 60 LPGA Art. 61 ATSGart.”
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Regeln des ATSG (u. a. Art. 53 Abs. 2 ATSG) anwendbar: Eine Wiedererwägung formell rechtskräftiger Verfügungen setzt voraus, dass diese «zweifellos unrichtig» sind. Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist nach der Sach- und Rechtslage zu beurteilen, die im Zeitpunkt des Erlasses der ursprünglichen Verfügung bestand.
“Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen (Art. 39 Abs. 1 AHVV). Dies betrifft Beiträge für Einkommen, auf denen bisher keine Abgaben geleistet worden sind. Ist hingegen für ein bestimmtes Einkommen das Beitragsstatut bereits rechtskräftig verfügt worden, so bedarf es für dessen Änderung eines Rückkommenstitels in Form der prozessualen Revision oder der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 1 oder 2 ATSG; Urteil des Bundesgerichts vom 8. September 2021, 9C_278/2021, E. 2.4. mit Hinweis). 3.3. Vorliegend hat die AKBS das Beitragsstatut für ein bestimmtes Einkommen bereits rechtskräftig verfügt. Solange die Beitragsverfügungen vom 21. Oktober 2019, 11. November 2019 und 19. Oktober 2020 nicht formell abgeändert worden sind, sind die neuerlichen Verfügungen der AKBS vom 26. November 2020 über die bereits verfügten Beitragsperioden 1. Januar bis 31. Dezember 2016, 2017 und 2018 von vornherein unzulässig (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 31. Mai 2010, 9C_1094/2009, E. 3.4). 3.4. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im Beitragsbereich der AHV anwendbaren Art. 53 Abs. 2 ATSG können die Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Wiedererwägung). Diese Bestimmung ist auch anwendbar, wenn ein formell rechtskräftig festgestelltes Beitragsstatut rückwirkend geändert werden soll. Die Frage der zweifellosen Unrichtigkeit beurteilt sich nach der Sach- und Rechtslage (einschliesslich Rechtspraxis) im Zeitpunkt des damaligen Verfügungserlasses (BGE 143 V 177 E. 3.5, 138 V 147 E. 2.1, 138 V 324 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 3.5. Die Wiedererwägung im Sinne dieser Bestimmung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des”
“Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen (Art. 39 Abs. 1 AHVV). Dies betrifft Beiträge für Einkommen, auf denen bisher keine Abgaben geleistet worden sind. Ist hingegen für ein bestimmtes Einkommen das Beitragsstatut bereits rechtskräftig verfügt worden, so bedarf es für dessen Änderung eines Rückkommenstitels in Form der prozessualen Revision oder der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 1 oder 2 ATSG; Urteil des Bundesgerichts vom 8. September 2021, 9C_278/2021, E. 2.4. mit Hinweis). 3.3. Vorliegend hat die AKBS das Beitragsstatut für ein bestimmtes Einkommen bereits rechtskräftig verfügt. Solange die Beitragsverfügungen vom 21. Oktober 2019, 11. November 2019 und 19. Oktober 2020 nicht formell abgeändert worden sind, sind die neuerlichen Verfügungen der AKBS vom 26. November 2020 über die bereits verfügten Beitragsperioden 1. Januar bis 31. Dezember 2016, 2017 und 2018 von vornherein unzulässig (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 31. Mai 2010, 9C_1094/2009, E. 3.4). 3.4. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im Beitragsbereich der AHV anwendbaren Art. 53 Abs. 2 ATSG können die Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Wiedererwägung). Diese Bestimmung ist auch anwendbar, wenn ein formell rechtskräftig festgestelltes Beitragsstatut rückwirkend geändert werden soll. Die Frage der zweifellosen Unrichtigkeit beurteilt sich nach der Sach- und Rechtslage (einschliesslich Rechtspraxis) im Zeitpunkt des damaligen Verfügungserlasses (BGE 143 V 177 E. 3.5, 138 V 147 E. 2.1, 138 V 324 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 3.5. Die Wiedererwägung im Sinne dieser Bestimmung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des”
“Dieser hat die Aufgabe seiner Erwerbstätigkeit im Oktober 2014 zwar keiner Ausgleichskasse umgehend gemeldet. Eine Meldepflichtverletzung hat er dadurch jedoch nicht begangen, da er wohl davon ausgegangen ist, dass seine Ehefrau mindestens den doppelten Mindestbeitrag bezahlt, sodass seine Beiträge als bezahlt gelten (vgl. Urteil vom 11. Februar 2021, Verfahren Nr. 710 20 213/41, E. 3). Es kommt hinzu, dass seine Einkommenssituation auch den jährlichen Steuermeldungen zu entnehmen war. In Bezug auf die Beschwerdeführerin selber, namentlich in Bezug auf ihre berufliche Tätigkeit, liegen keine neuen Tatsachen vor. Die Höhe des von der Beschwerdeführerin erzielten Einkommens war der Beschwerdegegnerin bekannt und die Organisation der Einzelunternehmung C.____ blieb unverändert. Unter diesen Umständen fällt eine Änderung der Verfügungen gestützt auf die prozessuale Revision gemäss Art. 53 Abs. 1 ATSG ausser Betracht. Zu prüfen ist indessen nachfolgend, ob die ursprünglichen Verfügungen in Wiedererwägung gezogen werden können (Art. 53 Abs. 2 ATSG). Gemäss dem gestützt auf Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im Beitragsbereich der AHV anwendbaren Art. 53 Abs. 2 ATSG können die Ausgleichskassen formell rechtskräftige Verfügungen in Wiedererwägung ziehen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Die Frage der zweifellosen Unrichtigkeit als Voraussetzung für die Wiedererwägung ist gemäss ständiger Praxis nach der Sach- und Rechtslage zu beurteilen, die im Zeitpunkt des damaligen Verfügungserlasses bestand (BGE 140 V 77 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine gesetzeswidrige Verfügung aufgrund falscher oder unzutreffender Rechtsregeln erlassen wurde, wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden oder eine klare höchstrichterliche Praxis nicht beachtet wurde.”
Für die Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG ist unselbständige Erwerbstätigkeit in der Regel gegeben, wenn eine Person in betriebswirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht von einem Arbeitgeber abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Dass eine Person das ordentliche AHV-Rentenalter erreicht hat, ändert diese Beurteilung nicht automatisch (vgl. die zitierte Praxisfallgestaltung).
“Es ist nicht streitig, dass der Rekurrent mindestens bis 4. Juni 2019 und damit über das ordentliche AHV-Rentenalter hinaus bei der F AG angestellt war. Dies ergibt sich aus dem Lohnausweis vom 14. Januar 2020 (act. 8/I/41). Sozialversicherungsrechtlich galt er damit als Arbeitnehmer, der einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachging (Art. 5 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG und Art. 10 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [SR 830.1]). Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Diese Definition deckt sich im Wesentlichen mit der steuerrechtlichen (SK ATSG-Kieser, 4. Aufl. 2020, Art. 10 N 28; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 17 N 7).”
Mit der Löschung im Handelsregister endet die Rechtspersönlichkeit der Gesellschaft; in der Folge entfällt ihre Parteifähigkeit für Verfahren, die nach der Löschung erlassen werden. Soweit in Entscheidungen gegen die Gesellschaft auf eine Verantwortung der Organe hingewiesen wird, richtet sich die Verfügung indessen in der Regel an die Gesellschaft; etwaige persönliche Haftungsansprüche gegen Organe sind gesondert nach den einschlägigen Grundsätzen zu prüfen.
“________ SA en liquidation qui a persisté dans ses conclusions précédentes en invoquant la nullité de la décision attaquée au motif que la société n’avait plus de personnalité juridique à la date de la décision sur opposition rendue le 9 août 2021, et concluant, se basant sur l’arrêt 4A_384/2016 précité, à ce qu’il soit en outre constaté que « des revendications à titre personnel contre les organes de la recourante sont exclues », vu le courrier du 22 septembre 2021 de la Caisse aux termes duquel elle informait renoncer à déposer d’éventuelles déterminations et qu’elle s’en remettait à justice s’agissant de la recevabilité du recours, vu les pièces au dossier ; attendu que les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte peuvent faire l’objet d’un recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 al. 1 et 58 LPGA [loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1]), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA), applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]) ; attendu que l’existence juridique d’une société cesse lorsque, à l’issue de la liquidation, celle-ci est radiée du Registre du commerce (ATF 132 III 371 consid. 3.1 ; ATF 117 III 39 consid. 3b ; TF 4A_384/2016 du 1er février 2017 consid. 2.1.3 ; TF 5A_65/2008 du 15 décembre 2008 consid. 2.1 ; TF 4A_188/2008 du 9 septembre 2008 consid. 4.4 ; cf. également: Rudolf Ottomann, Die Aktiengesellschaft als Partei im schweizerischen Zivilprozess, thèse Zurich 1976, p. 13 sv.), qu’en l’occurrence, la caisse intimée a rendu, en date du 9 août 2021, une décision sur opposition à l’encontre de la société J.________ SA en liquidation rejetant l’opposition de cette dernière contre une facture [...] du 23 juillet 2021 consécutive à un contrôle d’employeur du 24 juin 2021 portant sur la période comprise entre le 1er janvier 2016 et le 10 juin 2021, que dans l’intervalle la procédure de faillite de la société J.________ SA en liquidation a été clôturée le 8 juin 2021 et la société radiée d’office le 10 juin 2021, dite radiation étant ensuite publiée dans la Feuille officielle suisse du commerce (FOSC) le 15 juin 2021, que même si la décision sur opposition attaquée du 9 août 2021 évoque la responsabilité des organes d’une société, son destinataire est indubitablement la société J.”
Art. 1 AHVG ermöglicht die Anwendung des ATSG auf AHV-Angelegenheiten; dies hat das Gericht in der zitierten Entscheidung für die Anwendung verfahrensrechtlicher Regeln mit kostenrechtlichen Folgen herangezogen: Die Verfahrenskosten der vorliegenden Verfahren wurden pauschal dem unterliegenden Rekurrenten auferlegt (Fr. 800.–), während Parteientschädigungen (dépens) nicht zugesprochen wurden.
“3 Il n'y a pas lieu d'allouer de dépens au recourant qui succombe (art. 1 al. 1 LAVS en relation avec l’art. 61 let. g LPGA), ni à l'intimée (art. 104 al. 1 LPJA; ATF 128 V 124 c. 5b). Par ces motifs: Le recours est rejeté. Les frais de la présente procédure, fixés forfaitairement à Fr. 800.-, sont mis à la charge du recourant et compensés par son avance de frais. Il n'est pas alloué de dépens. Le présent jugement est notifié (R): - au recourant, - à l'intimée, - à l'Office fédéral des assurances sociales. Le président: La greffière: Voie de recours Dans les 30 jours dès la notification de ses considérants, le présent jugement peut faire l'objet d'un recours en matière de droit public auprès du Tribunal fédéral, Schweizerhofquai 6, 6004 Lucerne, au sens des art. 39 ss, 82 ss et 90 ss de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF, RS 173.110) Dossierinfos 200 2024 56 23.12.2024 Splitting en cas de divorce Normen Bund Art. 1 AHVG Art. 29 AHVG Art. 29bis AHVG Rechtsprechung Bund BGE 149 III 410 BGE 148 V 385 BGE 147 V 79 5A_170/2023 9C_228/2022 5A_866/2012 BVGer C-312/2021 Normen Kanton Art. 54 GSOG Art. 56 GSOG Art. 74 VRPG”
Nach der in den zitierten Entscheiden wiedergegebenen Auffassung führt die Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss) dazu, dass keine Verfahrenskosten erhoben werden.
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
Das ATSG findet ergänzend auf die AHV Anwendung für Verzugszinsfragen (Art. 26 ATSG in Verbindung mit Art. 1 AHVG). Der Bundesrat hat aus dieser Grundlage Ausführungsbestimmungen erlassen (insbesondere Art. 41bis und Art. 42 AHVV), welche u. a. den Beginn und das Ende des Zinsenlaufs sowie den Zinssatz (5 % p.a.) regeln. Für die Periode 21.3.–30.6.2020 sieht Art. 41bis AHVV eine Ausnahme vom Zinslauf vor.
“Denn für die Jahre, während der die versicherte Person auf den Rentenentscheid und die nachträgliche Rentenleistung warten muss, sind dennoch die Beiträge für Nichterwerbstätige (bzw. bei einer allfälligen teilweisen Erwerbstätigkeit unter Umständen für Erwerbstätige) zu leisten, sodass keine eigentlichen Beitragslücken entstehen sollten. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die gesamte Nachzahlung der Pensionskassenrente als Renteneinkommen für das Jahr 2019 berücksichtigen durfte und trotz der Erwerbstätigkeit der Ehefrau im Jahr 2019 zu Recht Beiträge für Nichterwerbstätige vom Beschwerdeführer gefordert und diese im angefochtenen Einspracheentscheid aufgrund der Hälfte des ehelichen Renteneinkommens und Vermögens (Art. 28 Abs. 4 AHVV) korrekt berechnet hat. Zu prüfen bleibt die Höhe der Verzugszinsen. Der Beschwerdeführer bringt vor, der von der Beschwerdegegnerin eingeforderte Verzugszins von 5 % sei unverhältnismässig. Für fällige Beitragsforderungen sind grundsätzlich Verzugszinsen zu leisten (vgl. Art. 26 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Der Bundesrat erliess dazu in Anwendung von Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG insbesondere folgende Vorschriften: Beitragspflichtige haben auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Zinsenlauf endet mit der vollständigen Bezahlung der Beiträge, mit Einreichung der ordnungsgemässen Abrechnung oder bei deren Fehlen mit der Rechnungsstellung. Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 AHVV). Die Beiträge gelten mit Zahlungseingang bei der Ausgleichskasse als bezahlt (Art. 42 Abs. 1 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Zinsen werden tageweise berechnet.”
“2 AHVG kann der Bundesrat von der Beitragsbemessung ausnehmen: das von Frauen nach Vollendung des 64., von Männern nach Vollendung des 65. Altersjahres erzielte Erwerbseinkommen bis zur Höhe des anderthalbfachen Mindestbetrages der Altersrente nach Art. 34 Abs. 5. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat Gebrauch gemacht. Art. 6quater Abs. 1 AHVV statuiert, dass Frauen, die das 64., und Männer, die das 65. Altersjahr vollendet haben, vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit nur für den Teil Beiträge entrichten, der je Arbeitgeber Fr. 1'400.-- im Monat bzw. Fr. 16'800.-- im Jahr übersteigt (sog. Rentnerfreibetrag). 4.2. 4.2.1. Gemäss Art. 39 AHVV hat die Ausgleichskasse, die Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Abs. 1). 4.2.2. Für fällige Beitragsforderungen sind Verzugszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 AHVG). Der Bundesrat (vgl. Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG) erliess dazu insbesondere folgende Vorschriften: Verzugszinsen zu entrichten haben u.a. Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen, ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 Satz 2 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). 4.3. 4.3.1. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts bezwecken die Verzugszinsen, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Der Verzugszins weist keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet, weshalb es für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich keine Rolle spielt, ob den Beitragspflichtigen, die Ausgleichskasse oder eine andere Amtsstelle ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 139 V 297, 305 E.”
Bei Rentenanträgen von Personen, die zivilrechtlich im Ausland ihren Wohnsitz haben, hat die Rechtsprechung anerkannt, dass diese Anträge bei der Caisse suisse de compensation (Schweizerische Ausgleichskasse) einzureichen sind. Der zivilrechtliche Wohnsitz setzt nach den zitierten Normen Aufenthalt an einem Ort sowie die Absicht, sich dort dauerhaft niederzulassen, voraus.
“Le 11 août 2022, la recourante précise que l'exécuteur testamentaire ignorait que la demande de rente d'une personne domiciliée à l'étranger devait être déposée auprès de la Caisse suisse de compensation et non auprès de la Caisse et qu'elle communique dans un anglais très rudimentaire avec lui et avec son avocat. Il n'existe ensuite pas de comptabilité ou de déclaration fiscale pour l'exploitation d'une rizière en Thaïlande. Aucun autre échange d'écritures n'a été ordonné entre les parties. Il sera fait état des arguments, invoquées par elles à l'appui de leurs conclusions respectives, dans les considérants en droit du présent arrêt pour autant que cela soit utile à la solution du litige. en droit 1. Interjeté en temps utile et dans les formes légales auprès de l'autorité judiciaire compétente par une assurée directement touchée par la décision attaquée et dûment représentée, le recours est recevable. 2. 2.1. Selon l'art. 1a al. 1 let. a de la loi du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS; RS 831.10), les personnes physiques domiciliées en Suisse sont assurés de manière obligatoire. Au sens des art. 13 al. 1 de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA; RS 830.1), applicable par le renvoi de l'art. 1 LAVS, et 23 al. 1 1ère phrase CC, le domicile civil de toute personne est au lieu où elle réside avec l'intention de s'y établir et est conservé aussi longtemps que celle-ci ne s'en est pas créé un nouveau (art. 24 al. 1 CC). La notion de domicile contient deux éléments: d'une part, la résidence, soit un séjour d'une certaine durée dans un endroit donné et la création en ce lieu de rapports assez étroits et, d'autre part, l'intention de se fixer pour une certaine durée au lieu de sa résidence qui doit être reconnaissable pour les tiers et donc ressortir de circonstances extérieures et objectives. Cette intention implique la volonté manifestée de faire d'un lieu le centre de ses relations personnelles et professionnelles. L'intention de se constituer un domicile volontaire suppose que l'intéressé soit capable de discernement au sens de l'art. 16 CC. Cette exigence ne doit pas être appréciée de manière trop sévère (ATF 127 V 237 consid. 2c) et peut être remplie par des personnes présentant une maladie mentale, dans la mesure où leur état leur permet de se former une volonté (arrêt TFA I 282/91 du 21 octobre 1992 consid.”
Fehlendes schutzwürdiges Interesse kann zur fehlenden Beschwerdelegitimation und damit zum Nichteintreten auf die Beschwerde führen. In der zitierten Entscheidung wird Art. 59 ATSG im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung als anwendbar bezeichnet, gestützt auf Art. 1 AHVG und Art. 2 ATSG.
“221'712.-- (vgl. Urk. 12/71-73) davon unberührt (vgl. die Berechnungsmitteilung 2013 als integrierter Bestandteil des Einspracheentscheids der Veranlagungsbehörde vom 17. Juli 2020, Urk. 5/120/4, sowie die Einschätzungsentscheide des kantonalen Steueramts vom 20. Juli 2020 betreffend das Jahr 2014, Urk. 5/121/1-5, und für das Jahr 2015, Urk. 5/122/1-6). Weil gemäss dem mit Beschwerde vom 17. März 2023 gestellten Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2) im vorliegenden Verfahren aber nur zu prüfen ist, ob auf den Einkünften aus den Dividenden der Z.___ AG persönliche Beiträge auf Erträgen aus Geschäftsvermögen zu bezahlen sind, ist das schutzwürdige Interesse der an dieser Gesellschaft nicht beteiligt gewesenen Beschwerdeführerin 2 an einer solchen Prüfung zu verneinen. Die Beschwerdeführerin 2 fehlt daher die Beschwerdelegitimation (Art. 59 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG; anwendbar im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung gestützt auf Art. 1 AHVG und Art. 2 ATSG). Auf deren Beschwerde ist somit nicht einzutreten.”
Bei Unterliegen besteht, nach Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG, grundsätzlich kein Anspruch auf Parteientschädigung. Die Rechtsprechung spricht daher bei unterliegenden Parteien regelmässig keine Parteientschädigungen zu.
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Renten und Taggelder - Bundesamt für Sozialversicherungen Mitteilung an: - Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genève 2 Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. -1- Dossierinfos 200 2024 775”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.-- entnommen. Der Restbetrag von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer nach Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - Rechtsanwältin B.________ z.H. des Beschwerdeführers - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17.”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - Beiständin B.________ z.H. der Beschwerdeführerin - Ausgleichskasse GastroSocial - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Dossierinfos 200 2024 493”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Dossierinfos 200 2024 394”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Dossierinfos 200 2024 578”
“Ausgangsgemäss besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - B.________ z.H. des Beschwerdeführers - Ausgleichskasse C.________ - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Dossierinfos 200 2023 823”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht: Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 500.-- wird ihm nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückerstattet. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Renten und Taggelder - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Dossierinfos 200 2023 571”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht: Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. VGE 24 Art. 57 ATSGart. 57 LPGAart. 57 LPGA Art. 54 GSOGart. 54 LOJMart. 54 GSOG Art. 59 ATSGart. 59 LPGAart. 59 LPGA Art. 84 AHVGart. 84 LAVSart. 84 LAVS Art. 60 ATSGart. 60 LPGAart. 60 LPGA Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art.”
In einzelnen Entscheiden wird die Nichterhebung bzw. Nichtzuerkennung einer Parteientschädigung mit dem Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG begründet.
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht: Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. VGE 24 Art. 57 ATSGart. 57 LPGAart. 57 LPGA Art. 54 GSOGart. 54 LOJMart. 54 GSOG Art. 59 ATSGart. 59 LPGAart. 59 LPGA Art. 84 AHVGart. 84 LAVSart. 84 LAVS Art. 60 ATSGart. 60 LPGAart. 60 LPGA Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art.”
“Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht: Die Beschwerde wird abgewiesen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. VGE 24 Art. 57 ATSGart. 57 LPGAart. 57 LPGA Art. 54 GSOGart. 54 LOJMart. 54 GSOG Art. 59 ATSGart. 59 LPGAart. 59 LPGA Art.”
Bei Auslandaufenthalt prüft die Ausgleichskasse, ob die Voraussetzungen für eine fakultative Weiterversicherung des nicht erwerbstätigen Ehegatten persönlich erfüllt sind. Eine bloss bestehende Ehe begründet nicht automatisch Anspruch auf fortgesetzte Versicherung; es bedarf einer individuellen Prüfung (und gegebenenfalls einer Anmeldung) der Voraussetzungen.
“________ allègue également que le modèle du travailleur de sexe masculin occupé à plein temps et de manière ininterrompue tout au long de sa carrière, issu de la répartition traditionnelle des tâches au sein du couple, ne saurait péjorer les épouses au moment de faire valoir leur droit à la retraite, d’autant plus si elles ont consenti un déplacement à l’étranger. Selon elle, la décision entreprise viole ainsi l’égalité de traitement entre homme et femme. b) Par réponse du 12 juin 2020, la Caisse conclut au rejet du recours ainsi qu’au maintien de la décision attaquée. Elle relève qu’une adhésion à l’assurance facultative ne consiste pas uniquement à remplir un formulaire mais permet d’examiner si l’épouse remplit personnellement les conditions pour continuer d’être assurée. Concernant la violation du principe de la bonne foi, la Caisse rappelle qu’un délai extraordinaire - au 31 décembre 1985 - a été accordé aux épouses afin de sauvegarder la possibilité de s’affilier. Ce délai extraordinaire a été largement communiqué, tant par la presse que par les représentations à l’étranger. E n d r o i t : 1. a) Les dispositions de la LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants (art. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]). Les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l'opposition n'est pas ouverte sont sujettes à recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 et 58 LPGA). Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l'espèce, le recours a été interjeté en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respecte pour le surplus les formes prévues par la loi (cf. art. 61 let. b LPGA), de sorte qu'il est recevable. 2. Le litige porte sur la qualité d’assurée de la recourante, qui n’exerçait pas d’activité lucrative, en tant qu’épouse d’un employé suisse résidant à l’étranger et exerçant une activité lucrative, dans un premier temps à l’étranger employé par une entreprise suisse, puis en Suisse, singulièrement sur les années de cotisations à prendre en considération lors de la fixation de la rente AVS de l’assurée.”
Soweit die AHV/AVS betroffen ist, besteht die Regel, dass bei kantonalen Ausgleichskassen die kantonale Rekurszuständigkeit gilt: Entscheidungen kantonaler Kassen können vor dem kantonalen Versicherungsgericht (bzw. der dafür vorgesehenen kantonalen Instanz) angefochten werden; der Rekurs ist innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist, namentlich binnen 30 Tagen nach Zustellung (Art. 60 Abs. 1 LPGA), und unter Beachtung der Formvorschriften einzureichen.
“fixé dans le but de permettre une décompte séparé entre les dépenses en matériel et les prestations de service, vu le courrier du 9 janvier 2021 de l’intimée, contenant une série de questions pour le recourant dans le but qu’il décrive plus précisément sa relation avec la régie N.________SA, vu les réponses fournies par le recourant en date du 9 mars 2021, indiquant notamment que le montant de 1'000 fr. constituait une avance dans le but qu’il n’ait pas à débourser cette somme pour le compte de la régie lors de l’achat d’un certain type d’outillage et de matériel dont l’utilisation était spécifique aux immeubles gérés par la régie, vu le courrier du 26 mars 2021 de l’intimée, par lequel elle a admis que la relation d’affaires entre le recourant et la régie N.________SA était constitutive d’une activité indépendante, vu les pièces au dossier ; attendu que les dispositions de la LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales; RS 830.1) s’appliquent à l’AVS (art. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants; RS 831.10]), qu’en dérogation à l'art. 58 al. 1 LPGA, les décisions et les décisions sur opposition prises par les caisses cantonales de compensation peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton où la caisse de compensation a son siège (art. 84 LAVS), que le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (art. 60 al. 1 LPGA), que, dans le cas présent, le recours a été formé en temps utile et dans le respect des formalités prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), de sorte qu’il est recevable, que la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal est compétente pour statuer (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise sur la procédure administrative du 28 octobre 2008; RSV 173.36]); attendu qu’aux termes de l’art. 82 LPA-VD, applicable par renvoi de l’art. 99 LPA-VD, l’autorité peut renoncer à l’échange d’écritures ou, après celui-ci, à toute autre mesure d’instruction, lorsque le recours paraît manifestement irrecevable, bien ou mal fondé (al.”
Nach Art. 1 Abs. 1 LAVS ist die LPGA grundsätzlich auf die Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das LAVS nicht ausdrücklich eine Abweichung vorsieht. Dementsprechend sind Entscheidungen über Einsprache und sonstige anfechtbare Verfügungen in der Regel dem Rekurs an das Versicherungsgericht des Kantons zugänglich; die Zuständigkeit bemisst sich nach den Regeln der LPGA (u. a. nach dem Wohnsitz des Versicherten). Als Abweichung sieht das Gesetz vor, dass Entscheidungen der kantonalen Ausgleichskassen (vgl. Art. 84 LAVS) vor dem Versicherungsgericht des Kantons angefochten werden können, in dem die Ausgleichskasse ihren Sitz hat.
“Elle conclut au rejet du recours et au maintien de la décision sur opposition dont est recours. Le 12 février 2023, le recourant a déposé une réplique par laquelle il a maintenu ses moyens. Il fait notamment grief à l’intimée d’avoir violé son droit d’être entendu. L’intimée a maintenu ses conclusions aux termes de sa duplique du 27 février 2024. Le 14 mars 2024, le recourant a déposé des déterminations spontanées. En substance, il a notamment reproché à l’intimée de ne pas avoir motivé sa décision du 3 mars 2021 et d’avoir rendu cette décision sans avoir préalablement discuté avec lui. E n d r o i t : 1. a) La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS). Les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte sont sujettes à recours (art. 56 al. 1 LPGA). En dérogation à l’art. 58 LPGA (cf. art. 1 al. 1 LAVS), les décisions et les décisions sur opposition prises par les caisses cantonales de compensation peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton où la caisse de compensation a son siège (art. 84 LAVS). Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. c) S’agissant de la contestation d’une décision sur opposition relative à une décision définitive de cotisations personnelles, la valeur litigieuse se calcule sur la base de la somme des cotisations et des intérêts moratoires jusqu’à la décision de première instance dont est recours. En l’espèce, la valeur des cotisations relatives à la période courant entre le 1er février et le 30 avril 2021 est fixée à 12'667 fr.”
“Faisant suite à la transmission du recours et du dossier de la cause par la juge instructrice de la Cour de céans, la Caisse a déposé une réponse le 5 novembre 2020, dans laquelle elle a conclu au rejet du recours et à la confirmation de la décision entreprise. Elle a fait valoir qu’un remboursement des cotisations AVS ne pouvait avoir lieu que si le demandeur n’était plus domicilié en Suisse ; or, en l’espèce, la recourante était domiciliée en Suisse. Par avis du 8 décembre 2020, la juge instructrice a invité la recourante à élire domicile en Suisse aux fins de la procédure. La recourante a produit une procuration qu’elle a signée le 9 janvier 2020 en faveur de Y.________. Elle a également transmis à la Cour de céans des copies des pièces d’identités de Y.________, de son époux et d’elle-même. La recourante ne s’est pas déterminée plus avant. E n d r o i t : 1. a) La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]). En vertu de ces dispositions, les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte peuvent faire l’objet d’un recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 al. 1 et 58 LPGA), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). Selon l'art. 58 LPGA, le tribunal des assurances compétent est celui du canton de domicile de l'assuré au moment du dépôt du recours (al. 1), ou, si l'assuré est domicilié à l'étranger, celui du canton de son dernier domicile en Suisse ou celui du canton de domicile de son dernier employeur suisse (al. 2). Dans le cas présent, la recourante était domiciliée à Ecublens, soit dans le canton de Vaud, au moment du dépôt de son recours, ce qu’elle ne conteste pas. L'art. 85bis LAVS, qui déroge à l'art. 58 al. 2 LPGA précité, ne s'applique pas en l'espèce, dès lors que le recours n'a pas été interjeté par une personne résidant à l'étranger, ce qui a conduit à la transmission de la cause à la Cour de céans par le Tribunal administratif fédéral.”
Wendet sich Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 61 lit. fbis ATSG an, sind keine Verfahrenskosten zu erheben; bereits geleistete Kostenvorschüsse sind nach Eintritt der Rechtskraft zurückzuerstatten.
Die Bestimmungen der LPGA sind auf die in der ersten Partie geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung (LAVS/AHV) anwendbar, soweit die LAVS nicht ausdrücklich abweicht. In Verfahren vor kantonalen Versicherungs- oder Sozialversicherungsgerichten kommt daher ergänzend die LPGA zur Anwendung. Der Rekurs ist innerhalb von 30 Tagen nach Mitteilung der anfechtbaren Entscheidung zu erheben (Art. 60 LPGA); der Fristbeginn richtet sich in der Regel nach Art. 38 Abs. 1 LPGA (Beginn am Tag nach der Mitteilung).
“Enfin, les recourants, se prévalant d’un arrêt du Tribunal fédéral 9C_60/2022 du 9 mars 2023, ont encore fait valoir qu’il n’était pas du tout certain que ladite autorité valide une taxe supplémentaire sur une partie importante des revenus moyens. Par réponses du 10 juin 2024, l’intimée a préavisé pour le rejet du recours, en indiquant notamment que le principe de progressivité de l’impôt auquel se référaient les recourants ne concernait pas le domaine de l’AVS et que, dans la jurisprudence invoquée, la Haute Cour avait écarté l’argumentation dont se prévalaient les recourants. Les recourants ont répliqué le 15 août 2024, en maintenant en substance les arguments de leur recours. Le 30 août 2024, la Caisse a derechef conclu au rejet du recours et renvoyé aux considérants de ses décisions sur opposition du 15 avril 2024. E n d r o i t : 1. a) La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]). Les décisions et les décisions sur opposition prises par les caisses cantonales de compensation peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton où la caisse de compensation a son siège (art. 56 al. 1 LPGA et 84 LAVS), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. a) Le litige porte sur le taux de participation aux frais d’administration facturés aux recourants, singulièrement sur le barème de 5 % pour des cotisations comprises entre 0 fr. à 4’999 fr., respectivement de 2,5 % pour des cotisations comprises entre 5'000 fr.”
“32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce dernier connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions sur opposition prises par la CSC (cf. art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]), que selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal de céans est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement, qu'en vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable, que les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA (art. 1 al. 1 LAVS), que sont également applicables les dispositions de l'accord du 21 juin 1999 sur la libre circulation des personnes (ALCP, RS 0.142.112.681) conclu entre la Suisse et la Communauté européenne et ses Etats membres - en particulier son annexe II laquelle règle la coordination des systèmes de sécurité sociale (art. 8 ALCP) - , du règlement (CE) no 883/2004 du Parlement européen et du Conseil du 29 avril 2014 portant sur la coordination des systèmes de sécurité sociale (ci-après : règlement (CE) no 883/2004, RS 0.831.109.268.1), ainsi que du règlement (CE) no 987/2009 du Parlement européen et du Conseil du 16 septembre 2009 fixant les modalités d'application du règlement (CE) no 883/2004 (RS 0.831.109.268.11), qu'aux termes de l'art. 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (voir également art. 50 al. 1 PA), que le délai légal ne peut pas être prolongé (art. 40 al. 1 LPGA ; voir également art. 22 al. 1 PA), que si le délai, compté par jours ou par mois, doit être communiqué aux parties, il commence à courir le lendemain de la communication (art.”
“32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF ; RS 173.32), ce dernier connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions sur opposition prises par la CSC (cf. art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS ; RS 831.10]), que selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal de céans est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA ; RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement, qu'en vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA ; RS 830.1) est applicable, que les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA (art. 1 al. 1 LAVS), que sont également applicables les dispositions de l'accord du 21 juin 1999 sur la libre circulation des personnes (ALCP ; RS 0.142.112.681) conclu entre la Suisse et la Communauté européenne et ses Etats membres, de son annexe II laquelle règle la coordination des systèmes de sécurité sociale (art. 8 ALCP), du règlement (CE) no 883/2004 du Parlement européen et du Conseil du 29 avril 2014 portant sur la coordination des systèmes de sécurité sociale (ci-après : règlement (CE) no 883/2004 ; RS 0.831.109.268.1), et du règlement (CE) no 987/2009 du Parlement européen et du Conseil du 16 septembre 2009 fixant les modalités d'application du règlement (CE) no 883/2004 (RS 0.831.109.268.11), qu'aux termes de l'art. 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (voir également art. 50 al. 1 PA), que si le délai, compté par jours ou par mois, doit être communiqué aux parties, il commence à courir le lendemain de la communication (art.”
“Les autres faits seront mentionnés, en tant que de besoin, dans la partie « en droit » du présent arrêt. EN DROIT 1. Conformément à l'art. 134 al. 1 let. a ch. 1 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît, en instance unique, des contestations prévues à l'art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales, du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants, du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10). Sa compétence pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 2. La procédure devant la chambre de céans est régie par les dispositions de la LPGA et celles du titre IVA (soit les art. 89B à 89l) de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 (LPA – E 5 10), complétées par les autres dispositions de la LPA en tant que ses articles précités n’y dérogent pas (art. 89A LPA), les dispositions spécifiques que la LAVS contient sur la procédure restant réservées (art. 1 al. 1 LAVS). 3. Le délai de recours est de 30 jours (art. 60 al. 1 LPGA ; art. 62 al. 1 let. a de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]). Interjeté dans la forme (art. 61 let. b LPGA) et le délai prévus par la loi, le recours est recevable. 4. Est en l’espèce litigieuse la question du bien-fondé de l’affiliation de la recourante en tant que personne sans activité lucrative, pour l’année 2018. 5. 5.1 A teneur de l’art. 1a LAVS, sont notamment assurés conformément à la loi les personnes physiques domiciliées en Suisse (let. a) et les personnes physiques qui exercent en Suisse une activité lucrative (let. b). Les assurés sont tenus de payer des cotisations tant qu’ils exercent une activité lucrative (art. 3 al. 1 LAVS). Quant aux personnes sans activité lucrative, elles sont tenues de payer des cotisations à compter du 1er janvier de l’année qui suit la date à laquelle elles ont eu 20 ans, cette obligation cessant à la fin du mois où les femmes atteignent l’âge de 64 ans, les hommes l’âge de 65 ans (art.”
“________ (ci-après : le recourant), vu le recours adressé en courrier A, daté du 25 février 2023 et reçu le 1er mars suivant interjeté par le recourant à l’encontre de la décision sur opposition susmentionnée auprès de la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal, vu l’enveloppe contenant le recours, portant le sceau postal du centre de courriers d’Eclépens du 28 février 2023, vu l’ordonnance du 10 mars 2023, par laquelle la juge instructrice a signifié au recourant que son recours paraissait tardif et imparti à ce dernier un délai au 24 mars 2023 pour se déterminer ou retirer son recours, vu le courrier du 20 mars 2023, par lequel le recourant a expliqué avoir déposé l’acte de recours le lundi 27 février 2023, aux alentours de 14 heures, dans une boîte postale située non loin de son domicile, sans se douter que l’heure de levée de celle-ci avait été avancée de 16 heures à 10 heures, à la suite des perturbations engendrées par la pandémie de COVID-19, vu les pièces au dossier ; attendu que, selon l'art. 60 LPGA (loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1), applicable sauf dérogation expresse en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]), le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours, qu'à teneur de l'art. 38 al. 1 LPGA, si le délai, compté par jours ou par mois, doit être communiqué aux parties, il commence à courir le lendemain de la communication, que lorsque le délai échoit un samedi, un dimanche ou un jour férié selon le droit fédéral ou cantonal, son terme est reporté au premier jour ouvrable qui suit (art. 38 al. 3 LPGA), que les écrits doivent être remis au plus tard le dernier jour du délai à l'assureur, respectivement au tribunal compétent, ou à son adresse, à la Poste suisse ou à une représentation diplomatique ou consulaire suisse (art. 39 al. 1 et 60 al. 2 LPGA), que le délai est sauvegardé si l’acte est remis le dernier jour du délai à minuit (ATF 142 V 389 consid. 2.2), que le recourant supporte le fardeau de la preuve du respect du délai de recours (ATF 142 V 389 précité ; TF C.”
Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 53 ATSG können Ausgleichskassen im AHV-Bereich nur im Rahmen der in Art. 53 ATSG vorgesehene Rückkommenstitel auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen. Dies erfolgt entweder durch die prozessuale Revision (neue Tatsachen/Beweismittel) oder durch die Wiedererwägung (zweifellose Unrichtigkeit und erhebliche Bedeutung der Berichtigung).
“Gemäss dem kraft Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im AHV-Beitragsbereich anwendbaren Art. 53 ATSG können die Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, dies im Rahmen einer prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG [nachträgliches Entdecken erheblicher neuer Tatsachen oder Auffinden von Beweismitteln, deren Beibringung zuvor nicht möglich war]) oder einer Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG [zweifellose Unrichtigkeit der formell rechtskräftigen Verfügungen oder Einspracheentscheide und erhebliche Bedeutung der Berichtigung]). Dass es eines der beiden Rückkommenstitel bedarf, gilt auch, wenn ein formell rechtskräftig festgestelltes Beitragsstatut rückwirkend geändert werden soll (BGE 143 V 177 E. 3.5 mit weiteren Hinweisen).”
“Zu Unrecht bezogene Geldleistungen, die auf einer formell rechtskräftigen Verfügung beruhen, können, unabhängig davon, ob die zur Rückforderung Anlass gebenden Leistungen förmlich oder formlos verfügt worden sind, nur zurückgefordert werden, wenn entweder die für die Wie-dererwägung (wegen zweifelloser Unrichtigkeit und erheblicher Bedeutung der Berichtigung; Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 ATSG) oder die für die prozessuale Revision (wegen vorbestandener neuer Tatsachen oder Beweismittel; Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 53 Abs. 1 ATSG) bestehenden Voraussetzungen erfüllt sind (BGE 142 V 259 E. 3.2 S. 260, 130 V 318 E. 5.2 S. 320; SVR 2019 UV Nr. 3 S. 10 E. 3.1).”
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG gelten die Bestimmungen der LPGA für die in Teil 1 geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung, soweit das AHVG nicht ausdrücklich von der LPGA abweicht. Vor dem Bundesverwaltungsgericht ist das Verfahren grundsätzlich nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (PA) geregelt, sofern die LTAF nicht eine abweichende Regelung trifft; insofern die LPGA anwendbar ist, tritt sie an die Stelle der PA. Vor diesem Hintergrund werden Zuständigkeit und Verfahrensvoraussetzungen in Fällen der AHV regelmässig unter Rückgriff auf die LPGA geprüft.
“32 LTAF, le Tribunal de céans connaît, selon l'art. 31 LTAF, des recours contre les décisions - au sens de l'art. 5 PA - prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF. En particulier, le Tribunal administratif fédéral connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions de la CSC (cf. art. 85bis al. 1, 1re phr. et art. 62 al. 2 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]). 1.2 Le Tribunal administratif fédéral examine d'office et avec une pleine cognition sa compétence et les conditions de recevabilité des recours qui lui sont soumis (art. 7 PA ; ATAF 2016/15 consid. 1 ; 2014/4 consid. 1.2). La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est en principe régie par la PA (art. 37 LTAF), sous réserve des dispositions particulières de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances-sociales (LPGA, RS 830.1 ; art. 3 let. dbis PA). A cet égard, conformément à l'art. 2 LPGA, en relation avec l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la loi, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA. Selon les principes généraux du droit intertemporel, les règles de procédure précitées s'appliquent dans leur version en vigueur ce jour (ATF 130 V 1 consid. 3.2). 1.3 Dans la mesure où le recourant est directement touché par la décision attaquée et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée il a qualité pour recourir (art. 59 LPGA). Déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 al. 1 et 2 cum art. 38 al. 4 let. b LPGA et 52 al. 1 PA) et l'avance sur les frais de procédure ayant été dûment acquittée (art. 63 al. 4 PA ; TAF pce 5), le recours est recevable. 2. Le présent litige porte sur le bien-fondé de la décision sur opposition de la CSC du 26 juillet 2023, par laquelle elle a rejeté la demande d'adhésion à l'assurance facultative du recourant, en l'absence d'une affiliation ininterrompue de 5 ans à l'assurance obligatoire avant la sortie de celle-ci.”
“1), la décision sur opposition du 13 mars 2024, et fixe le montant de la rente de vieillesse du recourant à 1'002 francs, complétée par la rente pour enfant liée de 401 francs (TAF pce 4), la correspondance spontanée du recourant du 11 juin 2024 (timbre postal ; TAF pce 5), l'ordonnance du 24 juin 2024 du Tribunal invitant notamment le recourant à lui communiquer par écrit, s'il est satisfait de la nouvelle décision de la CSC du 3 juin 2024 ou s'il estime ne pas avoir obtenu gain de cause par cette décision (TAF pce 6), la correspondance du 3 juillet 2024 (timbre postal) du recourant (TAF pce 8), l'ordonnance du 17 juillet 2024 du Tribunal signalant aux parties que l'échange d'écritures est en principe clos, d'autres mesures d'instruction demeurant toutefois réservées (TAF pce 9), et considérant que, sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 LTAF (RS 173.32), le Tribunal administratif fédéral connaît des recours contre les décisions sur opposition prises par la CSC (cf. art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]), que selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA, (RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement, qu'en vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la LPGA (RS 830.1) est applicable, qu'aux termes de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA, que les conditions de l'art. 59 LPGA, qui prévoit que quiconque est touché par la décision et a un intérêt digne de protection à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir, sont remplies en l'espèce, que, déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 LPGA et art. 52 PA), le recours est recevable, l'objet du présent litige porte sur le bien-fondé de la décision sur opposition de la CSC du 13 mars 2024, que selon l'art. 53 al. 3 LPGA, l'assureur peut, jusqu'à l'envoi de son préavis, reconsidérer une décision ou une décision sur opposition contre laquelle un recours a été formé, que l'autorité de recours continue à traiter le recours, dans la mesure où la nouvelle décision de l'autorité inférieure ne l'a pas rendu sans objet (art. 58 al. 3 PA), que dans son mémoire de recours, le recourant conteste la décision sur opposition du 13 mars 2024 de la CSC au motif que l'autorité inférieure n'a pas pris en considération les cotisations versées à l'AVS en 2001, 2002, 2003, 2004 et 2016 alors qu'il a travaillé auprès de B.”
“1 Sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), le Tribunal administratif fédéral, en vertu de l'art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10), connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions sur opposition prises par la CSC. 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. Conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la LAVS (art. 1 à 101bis), à moins que cette dernière ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne de protection à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. Le recourant remplit ces conditions en l'espèce. 1.4 Pour être recevable, un recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision (art. 50 al. 1 PA et art. 60 al. 1 LPGA). De jurisprudence constante, le fardeau de la preuve de la notification et de la date de celle-ci incombe en principe à l'autorité qui entend en tirer une conséquence juridique (ATF 136 V 295 consid. 5.9 et les réf. cit.). L'autorité supporte donc les conséquences de l'absence de preuve en ce sens que si la notification ou sa date sont contestées et qu'il existe effectivement un doute à ce sujet, il y a lieu de se fonder sur les déclarations du destinataire de l'envoi (ATF 129 I 8 consid.”
“32), en relation avec l'art. 33 let. d LTAF, de l'art. 85bbis al. 1 LAVS, et, enfin, de l'art. 200 RAVS a contrario, le Tribunal administratif fédéral (ci-après aussi : le Tribunal) connaît des recours interjetés par les assurés résidant à l'étranger (pour peu qu'ils n'exercent pas d'activité lucrative dépendante auprès d'un employeur dont le siège est en Suisse) contre les décisions prises par les caisses cantonales de compensation. Demeurent réservées les exceptions non réalisées en l'espèce prévues à l'art. 32 LTAF. 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est toutefois pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. L'art. 1 al. 1 LAVS prévoit que les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. Ces conditions sont remplies en l'espèce. 1.4 En outre, déposé en temps utile (art. 39 al. 2 LPGA, par renvoi de l'art. 60 LPGA ; art. 58 al. 3 LPGA), et dans les formes requises par la loi (art. 52 PA), l'avance de frais ayant été acquittée en temps utile, le recours est recevable. 2. 2.1 Devant le Tribunal, le recourant peut invoquer la violation du droit fédéral, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, la constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents, ainsi que l'inopportunité (art. 49 PA). 2.2 La procédure dans le domaine des assurances sociales fait prévaloir la procédure inquisitoire (art. 43 LPGA ; ATF 138 V 218 consid.”
Auch in besonderen Verfahrenskonstellationen (z.B. Konkurs/Liquidation einer Gesellschaft) bleiben Fristvorschriften anwendbar. Art. 1 Abs. 1 AHVG verweist auf die einschlägigen ATSG‑Bestimmungen, welche u.a. die Einreichungsfristen und die Regeln zur Wiederherstellung versäumter Fristen vorsehen (Art. 39, 40, 41 ATSG). Die Rechtsprechung bestätigt, dass Fristen und Rechtsbehelfe auch im Zusammenhang mit der Liquidation einer Gesellschaft zu prüfen sind, obwohl die juristische Existenz der Gesellschaft mit der Löschung im Handelsregister endet.
“________ SA en liquidation qui a persisté dans ses conclusions précédentes en invoquant la nullité de la décision attaquée au motif que la société n’avait plus de personnalité juridique à la date de la décision sur opposition rendue le 9 août 2021, et concluant, se basant sur l’arrêt 4A_384/2016 précité, à ce qu’il soit en outre constaté que « des revendications à titre personnel contre les organes de la recourante sont exclues », vu le courrier du 22 septembre 2021 de la Caisse aux termes duquel elle informait renoncer à déposer d’éventuelles déterminations et qu’elle s’en remettait à justice s’agissant de la recevabilité du recours, vu les pièces du dossier ; attendu que les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte peuvent faire l’objet d’un recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 al. 1 et 58 LPGA [loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1]), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA), applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]) ; attendu que l’existence juridique d’une société cesse lorsque, à l’issue de la liquidation, celle-ci est radiée du Registre du commerce (ATF 132 III 371 consid. 3.1 ; ATF 117 III 39 consid. 3b ; TF 4A_384/2016 du 1er février 2017 consid. 2.1.3 ; TF 5A_65/2008 du 15 décembre 2008 consid. 2.1 ; TF 4A_188/2008 du 9 septembre 2008 consid. 4.4 ; cf. également : Rudolf Ottomann, Die Aktiengesellschaft als Partei im schweizerischen Zivilprozess, thèse Zurich 1976, p. 13 sv.), qu’en l’occurrence, la caisse intimée a rendu, en date du 9 août 2021, une décision sur opposition à l’encontre de la société K.________ SA en liquidation rejetant l’opposition de cette dernière contre une facture [...] du 8 juillet 2021 consécutive à une décision de taxation d’office 2020, que dans l’intervalle la procédure de la faillite de la société K.________ SA en liquidation a été clôturée le 8 juin 2021 et la société radiée d’office le 10 juin 2021, dite radiation étant ensuite publiée dans la Feuille officielle suisse du commerce (FOSC) le 15 juin 2021, que même si la décision sur opposition attaquée du 9 août 2021 évoque la responsabilité des organes d’une société, son destinataire est indubitablement la société K.”
“Nach Art. 52 Abs. 1 ATSG, dessen Bestimmungen gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG anwendbar sind, kann gegen Verfügungen der Ausgleichskasse innerhalb von 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Nach dem im selben Abschnitt des Gesetzes stehenden Art. 39 Abs. 1 ATSG müssen schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist dem Versicherungsträger eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden. Eine gesetzliche Frist kann gemäss Art. 40 Abs. 1 ATSG nicht erstreckt werden. Ist die gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeterweise abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wiederhergestellt, sofern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 41 ATSG).”
Art. 1 AHVG verbindet die AHV mit der LPGA: Die Bestimmungen der LPGA sind auf die AHV anwendbar, soweit das AHVG keine ausdrückliche Abweichung vorsieht. Soweit die LPGA anwendbar ist, tritt sie an die Stelle der allgemeinen Verwaltungsverfahrensordnung (PA); die in der LPGA geregelten Verfahrensfragen (z. B. Anspruch auf Beschwerde/Rechtsmittel) sind daher massgeblich.
“TAF 9) le parti si sono sostanzialmente riconfermate nelle proprie antitetiche posizioni. Diritto: 1. Riservate le eccezioni, non adempiute in concreto, di cui all'art. 32 della legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF, RS 173.32), questa Corte giudica, in virtù dell'art. 31 LTAF, i ricorsi contro le decisioni ai sensi dell'art. 5 della legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA, RS 172.021) emanate dalle autorità menzionate all'art. 33 LTAF. In particolare, le decisioni ai sensi dell'art. 5 PA rese dalla CSC possono essere impugnate innanzi al TAF conformemente all'art. 85bis cpv. 1 della legge federale del 20 dicembre 1946 sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti (LAVS, RS 831.10). 2. 2.1 In virtù dell'art. 3 lett. dbis PA, a cui rinvia l'art. 37 LTAF, la procedura in materia di assicurazioni sociali non è disciplinata dalla PA nella misura in cui è applicabile la legge federale del 6 ottobre 2000 sulla parte generale del diritto delle assicurazioni sociali (LPGA, RS 830.1). Giusta l'art. 1 LAVS le disposizioni della LPGA sono applicabili all'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti, sempre che la presente legge non preveda espressamente una deroga alla LPGA. 2.2 Secondo l'art. 59 LPGA ha diritto di ricorrere chiunque è toccato dalla decisione o dalla decisione su opposizione ed ha un interesse degno di protezione al suo annullamento o alla sua modificazione. Queste condizioni sono adempiute nella specie. 2.3 Presentato da una parte direttamente toccata dalla decisione e avente un interesse degno di protezione al suo annullamento o alla sua modifica (art. 59 LPGA), il ricorso - interposto tempestivamente e rispettoso dei requisiti previsti dalla legge (art. 60 LPGA nonché art. 52 PA) - è ammissibile. 3. Oggetto del contendere è la liceità della decisione su opposizione del 14 novembre 2022, con cui l'autorità inferiore ha stabilito l'ammontare della rendita ordinaria di vecchiaia spettante ad A._______. 3.1 Il ricorrente, che non contesta la durata contributiva in Svizzera, contesta il calcolo eseguito dalla CSC per determinare l'ammontare della sua rendita di vecchiaia.”
“TAF 9) le parti si sono sostanzialmente riconfermate nelle proprie antitetiche posizioni. Diritto: 1. Riservate le eccezioni, non adempiute in concreto, di cui all'art. 32 della legge del 17 giugno 2005 sul Tribunale amministrativo federale (LTAF, RS 173.32), questa Corte giudica, in virtù dell'art. 31 LTAF, i ricorsi contro le decisioni ai sensi dell'art. 5 della legge federale del 20 dicembre 1968 sulla procedura amministrativa (PA, RS 172.021) emanate dalle autorità menzionate all'art. 33 LTAF. In particolare, le decisioni ai sensi dell'art. 5 PA rese dalla CSC possono essere impugnate innanzi al TAF conformemente all'art. 85bis cpv. 1 della legge federale del 20 dicembre 1946 sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti (LAVS, RS 831.10). 2. 2.1 In virtù dell'art. 3 lett. dbis PA, a cui rinvia l'art. 37 LTAF, la procedura in materia di assicurazioni sociali non è disciplinata dalla PA nella misura in cui è applicabile la legge federale del 6 ottobre 2000 sulla parte generale del diritto delle assicurazioni sociali (LPGA, RS 830.1). Giusta l'art. 1 LAVS le disposizioni della LPGA sono applicabili all'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti, sempre che la presente legge non preveda espressamente una deroga alla LPGA. 2.2 Secondo l'art. 59 LPGA ha diritto di ricorrere chiunque è toccato dalla decisione o dalla decisione su opposizione ed ha un interesse degno di protezione al suo annullamento o alla sua modificazione. Queste condizioni sono adempiute nella specie. 2.3 Presentato da una parte direttamente toccata dalla decisione e avente un interesse degno di protezione al suo annullamento o alla sua modifica (art. 59 LPGA), il ricorso - interposto tempestivamente e rispettoso dei requisiti previsti dalla legge (art. 60 LPGA nonché art. 52 PA) - è ammissibile. 3. Oggetto del contendere è la liceità della decisione su opposizione del 14 novembre 2022, con cui l'autorità inferiore ha stabilito l'ammontare della rendita ordinaria di vecchiaia spettante ad A._______. 3.1 Il ricorrente, che non contesta la durata contributiva in Svizzera, contesta il calcolo eseguito dalla CSC per determinare l'ammontare della sua rendita di vecchiaia.”
“52 LAVS BGE 136 V 268ATF 136 V 268DTF 136 V 268 BGE 121 V 243ATF 121 V 243DTF 121 V 243 EVG H 273/03 Art. 43 ATSGart. 43 LPGAart. 43 LPGA Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS BGE 108 V 183ATF 108 V 183DTF 108 V 183 Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS BGE 119 V 401ATF 119 V 401DTF 119 V 401 Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS Art. 60 ORart. 60 COart. 60 CO Art. 60 VAWart. 60 ORHart. 60 OR Art. 60 SVart. 60 ORart. 60 SV Art. 135 ORart. 135 COart. 135 CO Art. 135 VAWart. 135 ORHart. 135 OR Art. 135 SVart. 135 ORart. 135 SV BGE 141 V 487ATF 141 V 487DTF 141 V 487 BGE 135 V 74ATF 135 V 74DTF 135 V 74 BGE 129 V 193ATF 129 V 193DTF 129 V 193 BGE 128 V 15ATF 128 V 15DTF 128 V 15 Art. 16 AHVGart. 16 LAVSart. 16 LAVS Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS Art. 14 AHVGart. 14 LAVSart. 14 LAVS BGE 141 V 487ATF 141 V 487DTF 141 V 487 BGE 136 V 268ATF 136 V 268DTF 136 V 268 Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS 9C_158/2008 Art. 14 AHVGart. 14 LAVSart. 14 LAVS Art. 34 AHVVart. 34 RAVSart. 34 OAVS Art. 35 AHVVart. 35 RAVSart. 35 OAVS Art. 1 AHVGart. 1 LAVSart. 1 LAVS Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 83 ATSGart. 83 LPGAart. 83 LPGA Art. 1 AHVGart. 1 LAVSart. 1 LAVS Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 111 VRPGart. 111 LPJAart. 111 VRPG Art. 42 KAGart. 42 LAart. 42 KAG Art. 42 KAGart. 42 LPCCart. 42 LICol Art. 1 EAVart. 1 ORAart. 1 EAV Art. 123 ZPOart. 123 CPCart. 123 CPC Art. 123 ZPOart. 123 CPCart. 123 CPC Art. 39 BGGart. 39 LTFart. 39 LTF Art. 82 BGGart. 82 LTFart. 82 LTF Art. 90 BGGart. 90 LTFart. 90 LTF Art. 51 BGGart. 51 LTFart. 51 LTF erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos200 2020 86209.03.2021Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2020Normen BundArt. 1 AHVGArt. 14 AHVGArt. 16 AHVGRechtsprechung BundBGE 141 V 487BGE 136 V 268BGE 135 V 749C_204/20089C_158/2008EVG H 273/03Normen KantonArt. 1 EAVArt. 54 GSOGArt. 56 GSOGRechtsprechung KantonVGE 9Normen Bund/KantonArt. 42 KAGArt. 42 KAGArt. 60 OR”
Bei Beschwerden gegen Verbandsausgleichskassen findet wegen des Verweises auf das ATSG die ordentliche Gerichtsstandsregel von Art. 58 Abs. 1 ATSG Anwendung: Zuständig ist das Versicherungsgericht des Kantons, in dem die versicherte Person oder der beschwerdeführende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung den Wohnsitz hat. Im Kanton Basel‑Landschaft ist hierfür das Kantonsgericht als einzige gerichtliche Instanz bezeichnet.
“Hiergegen erhob A. , vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, mit Eingabe vom 27. April 2023 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragt er, die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, ihm eine Witwerrente ab dem 1. Juni 2020 auszurichten. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren bis zum Inkrafttreten einer neuen gesetzlichen Regelung zu sistieren. Zur Begründung wurde im Wesentlichen auf das Urteil des EGMR vom 11. Oktober 2022 verwiesen. C. Mit Vernehmlassung vom 10. Mai 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf die Übergangsregelung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) vom 22. Oktober 2022 (Mitteilungen an die AHV-Ausgleichskassen und EL-Durchführungsstellen Nr. 460) die Abweisung der Beschwerde. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 1 AHVG vom 20. Dezember 1946 kann gegen Einspracheentscheide in jedem Kanton bei einem Versicherungsgericht als einziger Instanz Beschwerde erhoben werden. Bei Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen ist das Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse zuständig (Art. 84 AHVG). Vorliegend handelt es sich aber bei der Beschwerdegegnerin nicht um eine kantonale, sondern um eine Verbandsausgleichskasse. Dementsprechend kommt die ordentliche Gerichtsstandregelung von Art. 58 Abs. 1 ATSG zur Anwendung, wonach das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung den Wohnsitz hatte. Im Kanton Basel-Landschaft ist gemäss § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 das Kantonsgericht als einzige gerichtliche Instanz für Beschwerden gegen Verfügungen einer Ausgleichskasse gemäss Art. 57 ATSG zuständig.”
“Hiergegen erhob A. , vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, mit Eingabe vom 27. April 2023 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragt er, die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, ihm eine Witwerrente ab dem 1. Juni 2020 auszurichten. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren bis zum Inkrafttreten einer neuen gesetzlichen Regelung zu sistieren. Zur Begründung wurde im Wesentlichen auf das Urteil des EGMR vom 11. Oktober 2022 verwiesen. C. Mit Vernehmlassung vom 10. Mai 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf die Übergangsregelung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) vom 22. Oktober 2022 (Mitteilungen an die AHV-Ausgleichskassen und EL-Durchführungsstellen Nr. 460) die Abweisung der Beschwerde. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 1 AHVG vom 20. Dezember 1946 kann gegen Einspracheentscheide in jedem Kanton bei einem Versicherungsgericht als einziger Instanz Beschwerde erhoben werden. Bei Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen ist das Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse zuständig (Art. 84 AHVG). Vorliegend handelt es sich aber bei der Beschwerdegegnerin nicht um eine kantonale, sondern um eine Verbandsausgleichskasse. Dementsprechend kommt die ordentliche Gerichtsstandregelung von Art. 58 Abs. 1 ATSG zur Anwendung, wonach das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung den Wohnsitz hatte. Im Kanton Basel-Landschaft ist gemäss § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 das Kantonsgericht als einzige gerichtliche Instanz für Beschwerden gegen Verfügungen einer Ausgleichskasse gemäss Art. 57 ATSG zuständig.”
“November 2022 bekräftigte der Beschwerdeführer seinen Standpunkt, wonach ihm in Nachachtung des Urteils des EGMR eine Hinterlassenenrente auszurichten sei. F. Mit prozessleitender Verfügung vom 30. November 2022 bewilligte der instruierende Präsident dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung mit Advokat Herrmann als Rechtsvertreter. G. In ihrer Duplik vom 11. Januar 2023 hielt die Ausgleichskasse vollumfänglich an ihrem Antrag fest. Unter Hinweis auf die zwischenzeitlich veröffentlichte Mitteilung Nr. 460 des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) stellte sie sich auf den Standpunkt, dass sich die vorliegende Streitsache nicht unter die in der Mitteilung dargestellte Fallkonstellation subsumieren lasse. Demzufolge bestehe auch unter Berücksichtigung des ergangenen EGMR-Entscheids kein Anspruch des Versicherten auf eine Witwerrente. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 1 AHVG vom 20. Dezember 1946 kann gegen Einspracheentscheide in jedem Kanton bei einem Versicherungsgericht als einziger Instanz Beschwerde erhoben werden. Bei Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen ist das Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse zuständig (Art. 84 AHVG). Vorliegend handelt es sich aber bei der Beschwerdegegnerin nicht um eine kantonale, sondern um eine Verbandsausgleichskasse. Dementsprechend kommt die ordentliche Gerichtsstandregelung von Art. 58 Abs. 1 ATSG zur Anwendung, wonach das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung den Wohnsitz hatte. Im Kanton Basel-Landschaft ist gemäss § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 das Kantonsgericht als einzige gerichtliche Instanz für Beschwerden gegen Verfügungen einer Ausgleichskasse gemäss Art. 56 ATSG zuständig.”
Gemäss Art. 1 Abs. 1 (AVS) sind die Verfahrensregeln der LPGA auf die im ersten Teil geregelte Alters‑ und Hinterlassenenversicherung anwendbar. Daraus folgt in der Praxis insbesondere: Die Rekursfrist beträgt 30 Tage (Art. 60 LPGA). Das Rechtsmittel muss die gesetzlichen Form‑ und Motivationsanforderungen erfüllen (Art. 61 lit. b LPGA); bei Mängeln kann das Gericht Nachfrist zur Ergänzung ansetzen. Die Fristberechnung richtet sich nach den LPGA‑/PA‑Regeln (Beginn am Folgetag der Mitteilung); Zustellungen ins Ausland und ihre Auswirkungen auf den Fristlauf werden in der Rechtsprechung behandelt. Gesetzlich vorgesehene Fristen sind nicht verlängerbar.
“________ un délai de trois jours dès réception pour lui confirmer sa volonté de recourir à la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal et la preuve de son envoi en temps utile, sa contestation étant erronément datée du 12 avril 2024, à savoir une date antérieure à la décision sur opposition litigieuse, et l’a averti que, faute de réponse, il ne serait pas entré en matière sur sa contestation, vu le suivi des envois recommandés de La Poste suisse dont il ressort que l’envoi a été distribué le 8 juillet 2024, vu l’ordonnance du 14 août 2024 au curateur de A.H.________, par laquelle la juge instructrice a constaté que son envoi du 5 juillet 2024 était resté sans réponse et imparti un ultime délai de trois jours dès réception pour lui donner suite, étant précisé que, sans réponse de sa part, il ne serait pas entré en matière sur la contestation, vu le suivi des envois recommandés de La Poste suisse dont il ressort que l’envoi a été distribué le 17 août 2024, vu l’absence de réaction du curateur de A.H.________; attendu que la LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]), que les décisions et les décisions sur opposition prises par les caisses cantonales de compensation peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton où la caisse de compensation a son siège (art. 56 al. 1 LPGA et 84 LAVS), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA), que l’art. 61 let. b LPGA énonce que l’acte de recours doit contenir un exposé succinct des faits et des motifs invoqués, ainsi que des conclusions et que, si l’acte n’est pas conforme à ces règles, le tribunal impartit un délai convenable au recourant pour combler les lacunes en l’avertissant qu’en cas d’inobservation le recours sera écarté, qu’en droit cantonal, l’exigence de motivation résulte de l’art. 79 al. 1 LPA-VD (loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36), applicable par renvoi de l’art.”
“1) relatives à la LAVS. Sa compétence ratione materiae pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 52 al. 5 LAVS, en dérogation à l’art. 58 al. 1 LPGA, le tribunal des assurances du canton dans lequel l’employeur est domicilié est compétent pour traiter le recours. Cette disposition est également applicable lorsque la caisse recherche un organe de l’employeur en réparation du dommage, et ce quel que soit le domicile dudit organe (arrêt du Tribunal fédéral des assurances H 184/06 du 25 avril 2007 consid. 2.3). La société en cause ayant été domiciliée dans le canton de Genève depuis le 9 novembre 2016 jusqu'au moment de sa faillite, la chambre de céans est également compétente ratione loci. 1.3 Le délai de recours est de trente jours (art. 60 al. 1 LPGA; art. 62 al. 1 de la de loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]). Interjeté dans la forme (art. 61 let. b LPGA) et le délai prévus par la loi, le recours est recevable. 2. À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent aux art. 1 à 97 LAVS, à moins que la loi n'y déroge expressément. 3. Le litige porte sur la responsabilité de la recourante dans le préjudice causé à l’intimée, par le défaut de paiement des cotisations sociales entre le 1er janvier 2018 et le 30 juin 2019. 4. En premier lieu, il convient d’examiner si la prétention de la caisse est prescrite. 4.1 Le 1er janvier 2020 est entrée en vigueur la révision du droit de la prescription de la loi fédérale du 30 mars 1911, complétant le Code civil suisse (CO, Code des obligations - RS 220), entraînant la modification de l’art. 52 al. 3 LAVS (RO 2018 5343 ; FF 2014 221). Cet alinéa prévoit désormais que l’action en réparation du dommage se prescrit conformément aux dispositions du code des obligations sur les actes illicites. Selon l’art. 60 al. 1 CO (dans sa teneur en vigueur à compter du 1er janvier 2020), l’action en dommages-intérêts ou en paiement d’une somme d’argent à titre de réparation morale se prescrit par trois ans à compter du jour où la partie lésée a eu connaissance du dommage ainsi que de la personne tenue à réparation et, dans tous les cas, par dix ans à compter du jour où le fait dommageable s’est produit ou a cessé.”
“Par décision du 16 juin 2023, la juge instructrice a octroyé l’assistance judiciaire au recourant avec effet au 28 avril 2023, a désigné Me Marguet comme avocate d’office et l’a exonéré des frais judiciaires et de leur avance, ainsi que de toute franchise mensuelle. Par écritures des 19 juillet et 28 août 2023, les parties ont maintenu leurs conclusions respectives. A la suite du courrier de la juge instructrice du 6 février 2024, le recourant a confirmé, le 16 février 2024, sa requête de débats publics et réitéré ses réquisitions tendant à l’audition d’un témoin et à la production de pièces par le DFAE. Par courrier du 20 février 2024, la juge instructrice a rejeté les requêtes de complément d’instruction. Une audience de débats publics s’est tenue le 18 mars 2024. A l’issue de cette audience, les parties ont maintenu leurs conclusions respectives. Me Marguet a en outre produit deux listes des opérations pour les années 2023 et 2024. E n d r o i t : 1. a) La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]). Les décisions et les décisions sur opposition prises par les caisses cantonales de compensation peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du canton où la caisse de compensation a son siège (art. 56 al. 1 LPGA et 84 LAVS), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. a) aa) En procédure juridictionnelle administrative, ne peuvent être examinés et jugés que les rapports juridiques à propos desquels l’autorité administrative compétente s’est prononcée préalablement d’une manière qui la lie, sous la forme d’une décision. La décision détermine ainsi l’objet de la contestation qui peut être déféré en justice par voie de recours.”
“La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]). En vertu de ces dispositions, les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte peuvent faire l’objet d’un recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 al. 1 et 58 LPGA), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA).”
“_______ (ci-après : le recourant, l'assuré ou l'intéressé ; annexes à TAF pce 1 et CSC pce 137), le recours du 5 décembre 2022 (timbre postal) transmis par l'intéressé au Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal ou le Tribunal de céans; TAF pce 1), demandant une prolongation de délai pour s'opposer à la décision du 14 (recte : 16) juin 2022 de la CSC, « [à] cause d'une maladie chronique très pénible et qui dure depuis plus d'une décennie », l'ordonnance du Tribunal du 13 décembre 2022, invitant notamment le recourant à indiquer un domicile de notification en Suisse et l'autorité inférieure à se prononcer sur la recevabilité du recours (TAF pce 2), le courrier de l'autorité précédente du 16 février 2023, concluant à l'irrecevabilité du recours du 5 décembre 2022, la décision sur opposition précitée ayant été notifiée par voie diplomatique au recourant en date du 31 octobre 2022 (TAF pce 7 et CSC pce 149), le courrier de Me Louis Steullet du 6 mars 2023, défendant les intérêts du recourant, informant le Tribunal de céans que l'assuré élit domicile en son étude et requérant un délai de 20 jours pour compléter le recours déposé par son mandant à l'encontre de la décision sur opposition du 21 septembre 2022 (TAF pce 9), et considérant que, sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 LTAF, le Tribunal de céans connaît, selon l'art. 31 LTAF, des recours contre les décisions - au sens de l'art. 5 PA - prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF, qu'en particulier, les décisions rendues par la CSC à l'attention de personnes résidant à l'étranger peuvent être contestées devant le Tribunal administratif fédéral conformément à l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10 ; cf. art. 33 let. d LTAF), que, selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA pour autant que la LTAF n'en dispose autrement, que, conformément à l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurance sociale n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable, ce qui est le cas ici dans les limites des art. 1 al. 1 LAVS et 2 LPGA, que, conformément aux art. 50 al. 1 PA et 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours dès la notification de la décision ; que le délai compté par jours commence à courir le lendemain de la communication (art. 38 al. 1 et 60 al. 2 LPGA ; cf. aussi art. 20 al. 1 PA) ; que les écrits doivent parvenir à l'autorité compétente ou avoir été remis, à son adresse, à un bureau de poste suisse ou à une représentation diplomatique ou consulaire suisse, le dernier jour du délai au plus tard (art. 21 al. 1 PA), que les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 40 al. 1 et 60 al. 2 LPGA), qu'en l'espèce, la décision attaquée du 21 septembre 2022 a été valablement notifiée le 31 octobre 2022 à l'assuré (cf. ATF 143 III 28 consid. 2.2.1) et mentionne expressément un délai de recours de 30 jours à partir de sa notification, qu'ainsi, le délai pour recourir a commencé à courir le 1er novembre 2022, que ce délai est par conséquent arrivé à échéance le mercredi 30 novembre 2022, que, malgré les termes quelque peu ambigus employés par le recourant dans son courrier du 5 décembre 2022, l'intéressé a clairement manifesté sa volonté de recourir contre la décision sur opposition précitée, que le recours du 5 décembre 2022 (timbre postal) est toutefois tardif, que si, comme le prévoit l'art.”
“65 en janvier 2022 (annexes à TAF pce 1), le courriel du 27 octobre 2022 de l'intéressé adressé à la CSC par lequel il souhaite s'entretenir au téléphone avec la personne ayant signé la décision du 23 août 2022 afin de discuter de sa situation (annexes à TAF pce 1), le courriel du 28 octobre 2022 de l'assuré adressé à la CSC par lequel il conteste le bien-fondé de la décision de compensation et requiert le remboursement de toute retenue effectuée sur sa rente de vieillesse (annexes à TAF pce 1), le courrier de l'intéressé du 12 novembre 2022 (timbre postal) adressé directement à l'autorité inférieure reprenant en substance le contenu du courriel du 28 octobre 2022, reçu par la CSC en date du 15 novembre 2022 (TAF pce 1), l'envoi par la CSC en date du 1er décembre 2022 du courrier précité et de ses annexes au Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal), comme objet de sa compétence, et accompagné de l'avis de distribution de la décision sur opposition en date du 31 août 2022 (TAF pces 1 et 2), l'ordonnance du Tribunal du 21 décembre 2022 par laquelle l'autorité inférieure est invitée à se déterminer uniquement sur la question de la recevabilité du recours interjeté le 12 novembre 2022 (timbre postal) d'ici au 1er février 2023 ainsi qu'à produire le dossier complet de la cause (TAF pce 3), la réponse de l'autorité inférieure du 27 janvier 2023, considérant le recours du 12 novembre 2022 comme étant tardif (TAF pce 4), l'ordonnance du 7 février 2023 par laquelle le Tribunal a porté à la connaissance du recourant une copie de la réponse de l'autorité inférieure du 27 janvier 2023 et a clos l'échange d'écritures, d'autres mesures d'instruction demeurant toutefois réservées (TAF pce 6), et considérant que, sous réserve des exceptions, non réalisées en l'espèce, prévues à l'art. 32 LTAF, le Tribunal administratif fédéral connaît, en vertu de l'art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 LAVS (RS 831.10), des recours interjetés par des personnes résidant à l'étranger contre les décisions, au sens de l'art. 5 PA, prises par la CSC, que, selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA pour autant que la LTAF n'en dispose autrement, que, conformément à l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable, ce qui est le cas ici dans les limites des art. 1 al. 1 LAVS et 2 LPGA, que, selon l'art. 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours ; que le délai compté par jours commence à courir le lendemain de la communication (art. 38 al. 1 et 60 al. 2 LPGA ; cf. également art. 20 al. 1 et 50 al. 1 PA) ; que les écrits doivent parvenir à l'autorité compétente ou avoir été remis, à son adresse, à un bureau de poste suisse ou à une représentation diplomatique ou consulaire suisse, le dernier jour du délai au plus tard (art. 21 al. 1 PA), que les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 40 al. 1 et 60 al. 2 LPGA ; cf. aussi art. 22 al. 1 PA), qu'en l'espèce, la décision attaquée du 23 août 2022 a été valablement notifiée le 31 août 2022 à l'assuré (CSC pce 86 ; TAF pces 1 et 5) et mentionne expressément un délai de recours de 30 jours à partir de sa notification (CSC pce 83 p. 3 ; annexes à TAF pce 1), de sorte que le délai de recours est échu le 30 septembre 2022, que l'assuré n'a invoqué aucun motif de restitution du délai au sens de l'art.”
“) 2014 en dépit des pièces justificatives qu'il a produites à la CSC et conclut implicitement à l'octroi d'une rente d'orphelin de père (TAF pce 1), le courrier électronique du 10 novembre 2020 de la CSC, précisant notamment que la décision sur opposition querellée a été notifiée le 18 décembre 2018, accompagné d'annexes (TAF pce 2), le dossier complet de la cause, complété par l'extrait de feu Monsieur B._______, remis, sur demande, au Tribunal administratif fédéral par la CSC le 16 novembre 2020 (TAF pces 3, 4), et considérant que, sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce Tribunal connaît, en vertu de l'art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10), des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions prises par la CSC, qu'en vertu de l'art. 3 let. dbis de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable, et que, conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants (AVS) réglée dans la première partie de la loi, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA, que, selon l'art. 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours, que la jurisprudence précise qu'une décision, pour être valablement notifiée, doit non seulement être expédiée, mais encore être mise à la disposition du ou de la destinataire ou de son ou sa représentant-e à leur juste adresse, qu'ainsi, une décision est réputée notifiée dès qu'elle est entrée en possession de son ou sa destinataire ; en d'autres termes, il suffit que l'acte se trouve dans la sphère d'influence du ou de la destinataire, que ce-tte dernier-ère ou un-e représentant-e autorisé-e soit à même d'en prendre connaissance ; peu importe qu'il ou elle l'ait personnellement en main, encore moins qu'il ou elle en prenne effectivement connaissance (ATF 122 III 316 consid.”
Auf das AHVG finden die Rückforderungsfristen des ATSG Anwendung: Der Rückforderungsanspruch erlischt drei Jahre nach Kenntnis, spätestens jedoch fünf Jahre seit der Auszahlung der einzelnen Leistung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 25 Abs. 2 ATSG).
Bei grenzüberschreitender Tätigkeit wird das anwendbare Recht regelmässig durch völkerrechtliche Koordinationsnormen bestimmt. Vorrang haben die einschlägigen bilateralen oder mehrseitigen Sozialversicherungsabkommen und die auf die ALCP verweisenden EU-/Regelungen, die das jeweils zuständige System benennen. Als allgemeiner Anknüpfungspunkt gilt dabei das Beschäftigungsortsprinzip (lex loci laboris), wobei die konkreten Abkommen Ausnahmen und speziellere Zuweisungsregeln enthalten.
“1 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît, en instance unique, des contestations prévues à l'art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales, du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants, du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10). Sa compétence pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 S'agissant de la recevabilité du recours, les conditions de délai et de forme prévues aux art. 56ss LPGA et 62ss de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]) sont remplies. 2. Le litige porte sur la question de savoir si c’est à juste titre que l’intimée a considéré la recourante comme étant obligatoirement assujettie à l'AVS/AI/APG/AC/AF/Amat dès le 1er juin 2021, en raison de ses activités de stagiaire et de consultante déployées pour la B______. 3. 3.1 Par renvoi de l'art. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants, à moins que la loi n'y déroge expressément. La LAVS a été modifiée dans le cadre de la révision "AVS 21" (modification du 17 décembre 2021, RO 2023 92 ; FF 2019 5979), entrée en vigueur le 1er janvier 2024. Comme ces modifications n'ont toutefois pas d'effet sur la présente cause, il n'y a pas lieu de se prononcer plus avant sur d'éventuels aspects de droit transitoire. 3.2 Le litige présente un caractère transfrontalier, dès lors que la recourante, ressortissante britannique, était, avant son arrivée en Suisse en août 2020, domiciliée au Royaume-uni. Il y a donc lieu de déterminer, dans un premier temps, la législation applicable aux regards des dispositions de l'Accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse, d'une part, et la Communauté européenne et ses États membres, d'autre part, sur la libre circulation des personnes (ALCP ; RS 0.142.112.681) et des règlements auxquels il renvoie. 3.3 Jusqu'au 31 mars 2012, les parties contractantes appliquaient entre elles le Règlement (CEE) n° 1408/71 du Conseil du 14 juin 1971 relatif à l'application des régimes de sécurité sociale aux travailleurs salariés, aux travailleurs non-salariés et aux membres de leur famille qui se déplacent à l'intérieur de la Communauté (RO 2004 121 ; ci-après : le règlement n° 1408/71).”
“Aufgrund eines Briefwechsel zwischen den zuständigen Behörden wurde diese Ausdehnung 1982 auch auf die übrigen in Art. 8 Abs. 1 genannten Ausnahmen vom Erwerbsortsprinzip als anwendbar erklärt” e n. 1.4, pag. 9: “Der obligatorischen AHV sind die natürlichen Personen kraft Gesetz unterstellt. Mit Ausnahme der restriktiven Befreiungsgründe kann niemand, der die Versicherungsvoraussetzungen erfüllt, der Versicherteneigenschaft (Unterstellung) entsagen”; cfr. anche DTF 105 V 241). Nel diritto internazionale, allo scopo di evitare sia i conflitti di legge positivi che negativi, esiste la regola generale dell'unicità della legislazione applicabile. Gli strumenti di coordinazione designano di regola un diritto nazionale (Greber, Duc, Scartazzini, op. cit., n. 55 ad art. 1 LAVS, pag. 41) e il criterio principale utilizzato per determinare il sistema di sicurezza sociale competente è quello del luogo di lavoro (lex loci laboris; Greber, Duc, Scartazzini, op. cit., n. 57 ad art. 1 LAVS, pag. 42). In concreto il ricorrente, cittadino italiano, è giunto in Svizzera nel 1966 quale dipendente delle ferrovie italiane a __________ ed è rimasto affiliato in Italia per il rischio vecchiaia in applicazione delle Convenzioni internazionali sottoscritte dalla Svizzera con l’Italia. A questo proposito l’art. 5 della Convenzione tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica italiana relativa alla sicurezza sociale entrato in vigore il 1° settembre 1964 (RS 0.831.109.454.2) enumera le eccezioni al principio generale stabilito all’articolo 4, 1° paragrafo secondo cui “la legislazione applicabile è di regola quella della Parte contraente sul cui territorio viene esercitata l’attività determinante ai fini dell’assicurazione”. La lettera b dell’art. 5 prevede che i lavoratori dipendenti dalle imprese di trasporto di una delle Parti contraenti occupati temporaneamente sul territorio dell’altra Parte sono soggetti alla legislazione della Parte in cui l’impresa ha la sua sede.”
“Greber, Duc, Scartazzini, Commentaire des articles 1 à 16 de la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS), Basilea 1997, n. 82 ad art. 1 LAVS, pag. 52). I criteri d'assoggettamento previsti dall'art. 1a LAVS sono alternativi ed è pertanto sufficiente adempierne uno solo (il domicilio o l'attività lucrativa in Svizzera) per essere obbligatoriamente assicurato (cfr. anche Kieser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4a edizione, 2020, n. 5 ad art. 1a, pag. 19). Nel diritto internazionale, allo scopo di evitare sia i conflitti di legge positivi che negativi, esiste la regola generale dell'unicità della legislazione applicabile. Gli strumenti di coordinazione designano di regola un diritto nazionale (Greber, Duc, Scartazzini, op. cit., n. 55 ad art. 1 LAVS, pag. 41) e il criterio principale utilizzato per determinare il sistema di sicurezza sociale competente è quello del luogo di lavoro (lex loci laboris; Greber, Duc, Scartazzini, op. cit., n. 57 ad art. 1 LAVS, pag. 42; cfr. anche Kieser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4a edizione, 2020, n. 27 ad art. 1a, pag. 30). Le convenzioni concluse dalla Svizzera contengono regole sul diritto applicabile, ossia la designazione del sistema di sicurezza sociale competente. Queste norme internazionali sono direttamente applicabili e prevalgono sul diritto interno (cfr. DTF 110 V 72). 2.5. In concreto l’insorgente, affiliato quale persona il cui datore di lavoro non è soggetto all’AVS dal 1° luglio 1997, nel 2019 e nel 2020 (oggetto del contendere), oltre a lavorare in due Stati extra UE con cui la Svizzera ha concluso delle convenzioni internazionali (nel 2019: USA e Cile; cfr. doc. 3 pag. 4), ha lavorato almeno in uno Stato con cui la Svizzera non ha concluso alcuna convenzione (nel 2019: Argentina e Repubblica Dominicana, cfr. doc. 3, pag. 4; nel 2020: Argentina: doc. 3, pag. 5; cfr. la lista degli Stati con cui la Svizzera ha concluso una convenzione internazionale: marg.”
Auf Art. 1 Abs. 1 AHVG ist der Untersuchungsgrundsatz des ATSG anwendbar. Demnach haben der Versicherungsträger bzw. das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die traditionelle parteibezogene Beweisführungslast weitgehend aus; Parteien müssen in der Regel nur dann Beweise beibringen, wenn im Rahmen der Amtsermittlung bestimmte tatsächliche Umstände noch zu klären sind. Erst wenn es trotz gebotener Amtsermittlung unmöglich ist, einen zumindest wahrscheinlichen Sachverhalt zu ermitteln, wirkt sich die fehlende Beweisführung zugunsten der unterliegenden Partei aus (Beweislosigkeit). Die Verwaltungsinstanz bzw. das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen ansehen, wenn sie von deren Bestehen überzeugt sind.
“1 AHVG –, beginnt die Frist mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die massgebliche Steuerveranlagung rechtskräftig wurde, und dauert ein Jahr (Festsetzungsverjährung; Art. 16 Abs. 1 Satz 2 AHVG). Die gemäss Absatz 1 geltend gemachte Beitragsforderung erlischt fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem sie in Rechtskraft erwuchs (Vollstreckungsverjährung; Art. 16 Abs. 2 AHVG). Entgegen dem Wortlaut der Bestimmungen handelt es sich dabei um von Amtes wegen zu berücksichtigende Verwirkungsfristen (BGE 115 V 183 E. 2b, 111 V 89 E. 5b; Urteil des Bundesgerichts vom 6. August 2009, 9C_1003/2008, E. 3.2, je mit weiteren Hinweisen). 4. Im Sozialversicherungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz. Danach haben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c i.V.m. Art. 2 ATSG und Art. 1 Abs. 1 AHVG; BGE 136 V 376 E. 4.1.1). Zu beachten ist, dass der Untersuchungsgrundsatz die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig ausschliesst, da es Sache der verfügenden Verwaltungsstelle bzw. des Sozialversicherungsgerichts ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b mit Hinweisen). Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind.”
“Im Sozialversicherungsverfahren gilt der Untersuchungsgrundsatz. Danach haben der Versicherungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c i.V.m. Art. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000 und Art. 1 Abs. 1 AHVG; BGE 136 V 376 E. 4.1.1). Zu beachten ist, dass der Untersuchungsgrundsatz die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig ausschliesst, da es Sache der verfügenden Verwaltungsstelle bzw. des Sozialversicherungsgerichts ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b mit Hinweisen). Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind.”
Die Versicherungsqualität des in der Schweiz obligatorisch Versicherten wird nicht automatisch auf im Ausland wohnhafte Ehefrauen ausgedehnt; solche Ehefrauen mussten, sofern sie die Voraussetzungen erfüllten, der freiwilligen Versicherung beitreten, damit die Auslandszeiten als Beitragsjahre berücksichtigt werden. Zeiträume, in denen die Ehefrau ohne Beitritt zur freiwilligen Versicherung im Ausland wohnte, konnten nicht als Beitragsjahre angerechnet werden.
“Nachdem die Beschwerdeführerin während ihres Auslandaufenthaltes weder Wohnsitz in der Schweiz hatte noch einer Erwerbstätigkeit nachging (SAK-act. 2, 26 S. 1) und nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung weder bei einem nach aArt. 1 Abs. 3 AHVG noch bei einem nach aArt. 1 Abs. 1 Bst. c AHVG versicherten Ehemann eine Ausdehnung der Versicherteneigenschaft auf seine Ehefrau erfolgte - und zwar weder in der bis 31. Dezember 1996 noch in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung -, erfüllte die Beschwerdeführerin die Anforderungen an eine Versicherungsunterstellung nicht. Zeiten, in welchen die (nicht der freiwilligen Versicherung beigetretene) Ehefrau mit ihrem Ehemann Wohnsitz im Ausland hatte und dieser nach Massgabe der obgenannten Artikel versichert war, können demnach nicht als Beitragsjahre berücksichtigt werden (vgl. BGE 126 V 217 E. 1d und 3).”
“Cette modification permettait (dans un certain délai) l'adhésion tardive et rétroactive à l'assurance facultative des épouses de ressortissants suisses à l'étranger obligatoirement assurés (Loi fédérale sur l’assurance-vieillesse et survivants [LAVS], Disposition transitoire selon modification du 7 octobre 1983 ; FF 1983 II 177 et 1983 III 1060 ; arrêt TF H 318/00 du 25 juin 2001 consid. 2b ; voir aussi Nathalie Kohler, La situation de la femme dans l'AVS, thèse Lausanne 1986, p. 57 ss). e) Dans l'arrêt ATF 126 V 217, le Tribunal fédéral des assurances a précisé que, même après l'entrée en vigueur des dispositions introduites par la 10ème révision de l'AVS, il ne se justifiait pas d'étendre à l'épouse la qualité d'assuré du mari, lorsque celle-ci dépend des conditions prévues à l'art. 1 al. 1 let. b ou c LAVS (dans la teneur valable jusqu'au 31 décembre 1996) - ou à l'art. 1 al. 1 let. b et c, ou encore à l'art. 1 al. 3 LAVS (dans la version en vigueur depuis le 1er janvier 1997). En effet, le Tribunal fédéral a confirmé que les périodes pendant lesquelles l'épouse - qui n'a pas adhéré à l'assurance facultative - était domiciliée à l'étranger avec son mari, lequel était assuré obligatoirement en vertu de l'art. 1 al. 1 let. b et c LAVS ou en vertu du nouvel art. 1 al. 3 LAVS entré en vigueur le 1er janvier 1997, n’étaient pas prises en compte en tant qu'années de cotisation (ATF 126 V 217). f) En l’espèce, et comme constaté précédemment, la recourante ne remplissait pas les conditions d’assurance pendant les périodes litigieuses, cette dernière étant domiciliée à l’étranger entre 1979 et 1981 et de 1981 à 2002. Elle n’a en outre exercé aucune activité lucrative, ni en Suisse, ni à l’étranger. Ainsi, et de jurisprudence constante, l’intéressée, ne pouvant profiter de l’extension de la qualité d’assuré de son mari, aurait effectivement dû adhérer à l’assurance facultative afin de conserver sa qualité d’assurée, dans la mesure où elle en remplissait les conditions (ATF 107 V 1 consid. 1). C’est donc à bon droit que l’intimée n’a pas tenu compte des années pendant lesquelles la recourante était domiciliée à l’étranger. Elle a ainsi correctement fixé la durée de cotisations à 18 années et 11 mois. 6. a) Dans un second moyen, la recourante invoque la violation du principe de la bonne foi en alléguant que l’intimée avait délibérément omis de l’avertir des modalités d’adhésion à l’assurance facultative.”
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Vorschriften von Art. 53 ATSG im Beitragsbereich der AHV anwendbar. Dementsprechend können Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Beitragsverfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, sofern die in Art. 53 ATSG vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt sind — sei es im Rahmen der prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) oder der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG).
“Gemäss dem kraft Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im AHV-Beitragsbereich anwendbaren Art. 53 ATSG können die Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, dies im Rahmen einer prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG [nachträgliches Entdecken erheblicher neuer Tatsachen oder Auffinden von Beweismitteln, deren Beibringung zuvor nicht möglich war]) oder einer Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG [zweifellose Unrichtigkeit der formell rechtskräftigen Verfügungen oder Einspracheentscheide und erhebliche Bedeutung der Berichtigung]). Dass es eines der beiden Rückkommenstitel bedarf, gilt auch, wenn ein formell rechtskräftig festgestelltes Beitragsstatut rückwirkend geändert werden soll (BGE 143 V 177 E. 3.5 mit weiteren Hinweisen).”
“Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) kann der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist.”
“Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen (Art. 39 Abs. 1 AHVV). Dies betrifft Beiträge für Einkommen, auf denen bisher keine Abgaben geleistet worden sind. Ist hingegen für ein bestimmtes Einkommen das Beitragsstatut bereits rechtskräftig verfügt worden, so bedarf es für dessen Änderung eines Rückkommenstitels in Form der prozessualen Revision oder der Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 1 oder 2 ATSG; Urteil des Bundesgerichts vom 8. September 2021, 9C_278/2021, E. 2.4. mit Hinweis). 3.3. Vorliegend hat die AKBS das Beitragsstatut für ein bestimmtes Einkommen bereits rechtskräftig verfügt. Solange die Beitragsverfügungen vom 21. Oktober 2019, 11. November 2019 und 19. Oktober 2020 nicht formell abgeändert worden sind, sind die neuerlichen Verfügungen der AKBS vom 26. November 2020 über die bereits verfügten Beitragsperioden 1. Januar bis 31. Dezember 2016, 2017 und 2018 von vornherein unzulässig (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 31. Mai 2010, 9C_1094/2009, E. 3.4). 3.4. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im Beitragsbereich der AHV anwendbaren Art. 53 Abs. 2 ATSG können die Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Wiedererwägung). Diese Bestimmung ist auch anwendbar, wenn ein formell rechtskräftig festgestelltes Beitragsstatut rückwirkend geändert werden soll. Die Frage der zweifellosen Unrichtigkeit beurteilt sich nach der Sach- und Rechtslage (einschliesslich Rechtspraxis) im Zeitpunkt des damaligen Verfügungserlasses (BGE 143 V 177 E. 3.5, 138 V 147 E. 2.1, 138 V 324 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 3.5. Die Wiedererwägung im Sinne dieser Bestimmung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des”
“Dies sei daraus ersichtlich, dass kein angemessenes Verhältnis zwischen Leistung und Entgelt bestehe. Aus diesem Grunde gehe man zu Recht von einer "nicht dauernd vollen Erwerbstätigkeit" im Sinne der AHV-Gesetzgebung aus. Folglich habe der Beschwerdeführer Beiträge wie ein Nichterwerbstätiger zu bezahlen (vgl. insb. die Beschwerdeantwort; siehe auch die Duplik). Darüber hinaus wird implizit geltend gemacht, die Beschwerdeführerin habe ebenfalls Beiträge als Nichterwerbstätige zu entrichten (vgl. insb. die an die Beschwerdeführerin gerichtete Verfügung vom 13. Juni 2023). 2.3. Umstritten und im Folgenden zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin die vom Beschwerdeführer und der Beschwerdeführerin für die Beitragsperioden 2018 und 2019 zu leistenden Beiträge mit Verfügungen vom 13. Juni 2023, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 15. September 2023, zu Recht ausgehend von einer "nicht dauernd vollen Erwerbstätigkeit" des Beschwerdeführers auf der Grundlage des von der Steuerverwaltung gemeldeten Reinvermögens festgelegt hat. 3. 3.1. Gemäss dem kraft Art. 1 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 2 ATSG auch im Beitragsbereich der AHV anwendbaren Art. 53 Abs. 2 ATSG können die Ausgleichskassen auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Wiedererwägung). Diese Bestimmung ist auch anwendbar, wenn ein formell rechtskräftig festgestelltes Beitragsstatut rückwirkend geändert werden soll (BGE 143 V 177, 185 E. 3.5). 3.2. 3.2.1. Obligatorisch versichert sind nach AHVG natürliche Personen, die in der Schweiz Wohnsitz haben oder in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachgehen (vgl. Art. 1a AHVG). Gemäss Art. 3 AHVG sind die Versicherten beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit ausüben. Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem Frauen das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (Abs. 1). Bei nichterwerbstätigen Ehegatten von erwerbstätigen Versicherten gelten die eigenen Beiträge als bezahlt, sofern der Ehegatte Beiträge von mindestens der doppelten Höhe des Mindestbeitrages bezahlt hat (Abs.”
Bei Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 ATSG haben Gerichte in einzelnen Entscheidungen darauf abgestellt, dass keine Verfahrenskosten erhoben bzw. keine Parteientschädigungen zugesprochen werden. Dies ergibt sich aus dem in den Entscheidungen genannten Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 ATSG.
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG (Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. VGE 2 Art. 57 ATSGart. 57 LPGAart. 57 LPGA Art. 54 GSOGart. 54 LOJMart. 54 GSOG Art. 59 ATSGart. 59 LPGAart. 59 LPGA Art. 84 AHVGart. 84 LAVSart. 84 LAVS Art. 60 ATSGart. 60 LPGAart.”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).”
“Bei diesem Ausgang besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Demnach entscheidet die Einzelrichterin: Die Verfahren AHV/2020/187 und AHV/2020/188 werden vereinigt. Die Eingabe vom 4. März 2020 wird, soweit sie die Verfügung der Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 5. Februar 2020 zu Verzugszinsen betrifft, zur Behandlung als Einsprache an die Ausgleichskasse des Kantons Bern weitergeleitet. Auf die Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde wird nicht eingetreten. Die Beschwerde vom 4. März 2020 wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - A.________ - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art.”
Nach Art. 53 Abs. 3 ATSG kann die Ausgleichskasse eine getroffene Entscheidung bis zum Versand ihres Vorberichts an die Rekursinstanz revidieren. Diese Möglichkeit gilt — kraft Verweisung des Art. 1 Abs. 1 AHVG — auch für Entscheidungen der AHV/BVG-Versicherung. Die Revidierung unterliegt den Fristen und Verfahrensgrenzen des ATSG; das Vorgehen ist innerhalb der dort vorgesehenen Frist- und Verfahrensordnung vorzunehmen.
“11), à l’intimée, laquelle l’a accueillie favorablement sur le principe et a, dès lors, requis du juge instructeur un délai pour en examiner les conditions légales, que le juge instructeur a, séance tenante, prononcé la suspension de la procédure jusqu’à sa reprise par la partie la plus diligente, que par ordonnance du 7 septembre 2020, le juge instructeur a confirmé ladite suspension de l'instruction de la cause, que par courrier du 3 novembre 2020, l’intimée a indiqué au juge instructeur que la transaction n’avait pas abouti, de sorte qu’elle sollicitait la reprise de l’instruction, que dans une correspondance du 20 novembre 2020, le recourant a communiqué sa surprise au juge instructeur, dans la mesure où il avait respecté ses engagements pris auprès de l’intimée dans le sens d’une transaction, et n’avait plus reçu de nouvelles de la part de cette dernière, excepté le dernier courrier adressé au juge instructeur le 3 novembre précédent, qu’il a mentionné demeurer toutefois dans l’attente d’une détermination de l’intimée au sujet de sa demande de remise, que par ordonnance du 23 novembre 2020, respectivement du 10 décembre 2020 et 12 janvier 2021, le juge instructeur a imparti un délai au 8 décembre 2020, prolongé respectivement au 11 janvier 2021 et au 5 février 2021, à l’intimée pour déposer ses déterminations, respectivement pour statuer sur la demande de remise formulée par le recourant, que dans sa correspondance du 3 février 2021, l’intimée a requis une nouvelle suspension de l'instruction de la cause, afin de procéder à la reconsidération de sa décision sur opposition du 11 novembre 2013, que par avis du 8 février 2021, le juge instructeur a refusé la suspension de l’instruction de la cause et a fixé un délai au 30 mars 2021 à l’intimée pour finaliser la reconsidération de sa décision, que dans un courrier du 30 mars 2021, l’intimée a informé le juge instructeur de sa décision de reconsidération du même jour, rendue au sens de l’art. 53 al. 3 LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1), annulant la décision de réparation initiale du 20 novembre 2012 et la décision sur opposition litigieuse du 11 novembre 2013, que dans cette décision sur reconsidération du 30 mars 2021, l’intimée a considéré qu’on ne pouvait reprocher au recourant, tout au plus, qu’une négligence légère, de sorte que les conditions de la responsabilité posées à l’art. 52 LAVS n’étaient pas remplies ; qu’aux termes de l’art. 56 al. 1 LPGA, applicable par renvoi de l’art. 1 al. 1 LAVS, peuvent faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances compétent, les décisions rendues sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte, que le recours, interjeté dans le respect du délai légal de trente jours suivant la notification de la décision entreprise (art. 60 al. 1 LPGA), a été déposé en temps utile, qu’il satisfait en outre aux autres conditions de recevabilité (art. 61 let. b LPGA notamment) ; que selon l’art. 53 al. 3 LPGA, un assureur social peut, jusqu’à l’envoi de son préavis à l’autorité de recours, reconsidérer une décision ou une décision sur opposition contre laquelle un recours a été formé, que la possibilité de reconsidérer s’étend jusqu’à l’échéance du délai dans lequel l’assureur social a été appelé à se déterminer pour la dernière fois, respectivement, en l’absence de délai déterminé, jusqu’à la fin de l’échange d’écriture (Margit Moser-Szeless, in Dupont / Moser Szeless (éd.), Commentaire romand de la loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, n°101 ad art.”
In Fällen teilweiser Gutheissung oder sonstiger Teilerfolge wird häufig keine Parteientschädigung zugesprochen; dies erfolgt in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss).
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für die unterliegende Beschwerdeführerin, die obsiegende Beschwerdegegnerin, noch für den Beigeladenen, der sich nicht hat vernehmen lassen, ein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150; Daum, a.a.O.). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. Zu eröffnen (R): - Rechtsanwalt Dr. B.________ z.H. der Beschwerdeführerin - Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber (AKBA) - B.________ - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. -1- Dossierinfos 200 2024 691”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Demnach entscheidet der Einzelrichter: Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.-- entnommen. Der Restbetrag von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer nach Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - Rechtsanwältin B.________ z.H. des Beschwerdeführers - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17.”
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch E. 5.2 hiervor). Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht: In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der Ausgleichskasse des Kantons Bern dahingehend abgeändert, als der vom Beschwerdeführer geschuldete Schadenersatz auf Fr. 86'936.40 festgesetzt wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. Die Verfahrenskosten von Fr. 2’500.-- werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnommen. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Zu eröffnen (R): - B.________, lic. iur. Advokat C.________ z.H. des Beschwerdeführers - Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen - Bundesamt für Sozialversicherungen Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin: Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art.”
Die Bestimmungen des ATSG gelten für die AHV, soweit das AHVG nicht ausdrücklich abweicht. Nach der Rechtsprechung sind neue verfahrensrechtliche Vorschriften des ATSG, sofern im AHVG keine abweichenden Übergangsregeln vorgesehen sind, mit ihrem Inkrafttreten sofort und in vollem Umfang anwendbar.
“1) - über Beschwerden von Personen im Ausland entscheidet, wobei der Bundesrat vorsehen kann, dass diese Zuständigkeit dem Versicherungsgericht des Kantons zugewiesen wird, in welchem der Arbeitgeber des Versicherten seinen Wohnsitz oder Sitz hat. Der Bundesrat hat in Art. 200 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 831.101) von dieser Kompetenz Gebrauch gemacht. Da die Beschwerdeführerin bis ins Jahr 2018 selbständigerwerbend und danach nicht mehr erwerbstätig war und demnach keinen Arbeitgeber hatte, kommt diese Ausnahmebestimmung jedoch vorliegend nicht zum Tragen. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt ebenfalls nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Das VwVG findet indes keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG). Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Nach der Rechtsprechung sind neue Verfahrensvorschriften mangels anders lautender Übergangsbestimmungen mit dem Tag des In-Kraft-Tretens sofort und in vollem Umfang anwendbar (BGE 130 V 1 E. 3.2; 129 V 133 E. 2.2). 1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einspracheentscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. Die Beschwerde wurde im Übrigen frist- und formgerecht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG) eingereicht, weshalb - nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde (Art. 63 Abs. 4 VwVG; vgl. auch BVGer-act. 6) - darauf einzutreten ist. 2. Zum Beschwerdeverfahren ist Folgendes festzuhalten: 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art.”
Das Gericht kann die für die Urteilssprache massgebenden Tatsachen von Amtes wegen feststellen und Beweise aufnehmen; die Parteien sind daneben verpflichtet, zur Instruktion beizutragen und nach vernünftigem Ermessen beweiserhebliche Unterlagen (insbesondere buchhalterische Nachweise für behauptete Beitragszahlungen) vorzulegen. Versäumen die Parteien dies, können sie die daraus entstehenden nachteiligen Folgen tragen.
“Enfin, si la recourante et son associée avaient véritablement été entraînées à déclarer des salaires non perçus, comme invoqué, erreur qui aurait (prétendument) été corrigée par les gérantes de la société via le portail en ligne de la Caisse, l'on peut alors s'étonner qu'aucune trace de cette prétendue erreur ne soit documentée par la recourante. 5.1.3. Finalement, à la lecture de courriels échangés (PJ 22 p. 4), la société affirme qu'elle aurait versé CHF 2'225.40 mensuellement à la Caisse, montant que cette dernière n'aurait pas pris en considération. L'on peut inférer de cet écrit que des cotisations prétendument versées par la société à la Caisse n'auraient, à tort, pas été portées en déduction du dommage subi par la Caisse. La lecture de l'extrait de compte individuel de la société, tenu et produit par la Caisse, couvrant la période allant du 1er octobre 2019 au 17 octobre 2023 (PJ 2), met en lumière des écritures comptables devant être qualifiées d'exhaustives et détaillées avec des opérations référencées chronologiquement et méthodiquement aux débit/crédit du compte ouvert au nom de la société. Il est vrai, selon l'art. 61 let. c de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA; RS 830.1), applicable par le renvoi de l'art. 1 LAVS, que le tribunal établit avec la collaboration des parties les faits déterminants pour la solution du litige. Toutefois, même si le juge établit d'office les faits déterminants pour la résolution du litige et administre les preuves nécessaires, conformément au principe de l'instruction d'office, les parties ne sont toutefois pas dispensées de leur devoir de collaborer à l'instruction de l'affaire. Ce devoir comprend en particulier l'obligation pour ces dernières d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l'absence de preuves (ATF 125 V 193 consid. 2). N'ayant pas jugé utile d'apporter un quelconque élément concret attestant notamment de versements (prétendument) mensuels réguliers à hauteur de CHF 2'225.40 en faveur de la Caisse, voire de tout autre indice permettant de mettre en doute le dommage subi par la Caisse, alors que la production de ces données aurait de toute évidence été raisonnablement exigible de la part de la recourante, la recourante doit supporter les conséquences de cette absence de preuve.”
“Enfin, si la recourante et son associée avaient véritablement été entraînées à déclarer des salaires non perçus, comme invoqué, erreur qui aurait (prétendument) été corrigée par les gérantes de la société via le portail en ligne de la Caisse, l'on peut alors s'étonner qu'aucune trace de cette prétendue erreur ne soit documentée par la recourante. 5.1.3. Finalement, à la lecture de courriels échangés (PJ 22 p. 4), la société affirme qu'elle aurait versé CHF 2'225.40 mensuellement à la Caisse, montant que cette dernière n'aurait pas pris en considération. L'on peut inférer de cet écrit que des cotisations prétendument versées par la société à la Caisse n'auraient, à tort, pas été portées en déduction du dommage subi par la Caisse. La lecture de l'extrait de compte individuel de la société, tenu et produit par la Caisse, couvrant la période allant du 1er octobre 2019 au 17 octobre 2023 (PJ 2), met en lumière des écritures comptables devant être qualifiées d'exhaustives et détaillées avec des opérations référencées chronologiquement et méthodiquement aux débit/crédit du compte ouvert au nom de la société. Il est vrai, selon l'art. 61 let. c de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA; RS 830.1), applicable par le renvoi de l'art. 1 LAVS, que le tribunal établit avec la collaboration des parties les faits déterminants pour la solution du litige. Toutefois, même si le juge établit d'office les faits déterminants pour la résolution du litige et administre les preuves nécessaires, conformément au principe de l'instruction d'office, les parties ne sont toutefois pas dispensées de leur devoir de collaborer à l'instruction de l'affaire. Ce devoir comprend en particulier l'obligation pour ces dernières d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l'absence de preuves (ATF 125 V 193 consid. 2). N'ayant pas jugé utile d'apporter un quelconque élément concret attestant notamment de versements (prétendument) mensuels réguliers à hauteur de CHF 2'225.40 en faveur de la Caisse, voire de tout autre indice permettant de mettre en doute le dommage subi par la Caisse, alors que la production de ces données aurait de toute évidence été raisonnablement exigible de la part de la recourante, la recourante doit supporter les conséquences de cette absence de preuve.”
Im Ausland niedergelassene Schweizer, die nicht nach Art. 1 AHVG versichert sind, können sich nach Massgabe des Gesetzes versichern.
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG finden die Bestimmungen des ATSG auf die in Teil 1 geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung Anwendung, soweit das AHVG nicht ausdrücklich abweicht. Die Rechtsprechung stellt daraus klar, dass die Ausgleichskasse berechtigt — und innerhalb der gesetzlichen Grenzen auch verpflichtet — sein kann, geschuldete Beiträge sowie Betreibungs- und Verwaltungskosten mit fälligen Rentenleistungen zu verrechnen. Bei der Bemessung der einbehaltenen Beträge ist das Existenzminimum zu beachten.
“- alors que le jugement du TPI lui donnait acte de son engagement à participer au loyer à raison de CHF 800.- par mois. i. Par lettres du 3 décembre 2024, la chambre de céans a transmis au recourant, pour information, copie des observations du 26 novembre 2024 de l’intimée et de l'annexe y afférente, et elle a informé les parties que, le recourant ne s’étant pas manifesté dans le délai imparti, la cause était gardée à juger sur mesures d'instruction ou au fond. EN DROIT 1. 1.1 Conformément à l'art. 134 al. 1 let. a ch. 1 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales connaît, en instance unique, des contestations prévues à l'art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales, du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants, du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10). Sa compétence pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'AVS, à moins que la LAVS n'y déroge expressément. 1.3 Interjeté dans la forme et le délai – de trente jours – prévus par la loi, le recours est recevable (art. 38 al. 4 56 ss LPGA et 62 ss de la loi sur la procédure administrative du 12 septembre 1985 [LPA - E 5 10]). 2. 2.1 C’est à juste titre que le recourant ne fait plus valoir, en procédure de recours, des griefs afférents à la décision du 19 avril 2021 de réparation du dommage causé par le non-paiement des cotisations paritaires de la société à responsabilité limitée, étant donné que cette décision, non frappée d’opposition, est entrée en force de chose décidée. Le litige porte uniquement sur le bien-fondé ou non de la décision de l’intimée de procéder à une retenue de CHF 1'000.- sur la rente AVS du recourant dès le 1er octobre 2022 puis de CHF 500.- à partir du 1er mai 2024, en compensation de la créance totale de CHF 46'800.55 due en réparation du dommage causé par le non-paiement des cotisations paritaires de la société à responsabilité limitée.”
“Il n'avait jamais fait parvenir les lettres de démission de ses fonctions d'administrateur. Ainsi, il continuait vraisemblablement à toucher des honoraires d'administrateur. L'extrait du compte individuel AVS de l'épouse attestait par ailleurs la réalisation d'un revenu annuel brut de CHF 85'654.-, correspondant à un revenu mensuel brut de CHF 7'137.-. Il en découlait que le revenu global à prendre en compte était au moins de CHF 4'500.- (CHF 1'672.- + CHF 500.- + CHF 2'500.-). L'intimée en a tiré la conclusion qu'elle était en droit, par sa décision du 29 mars 2023, d'arrêter la retenue à CHF 941.- sur la rente de vieillesse du recourant sans entamer le minimum vital de ce dernier. v. Par ordonnance du 23 juillet 2024, la chambre de céans a versé à la procédure le dossier A/4296/2023-LAA. EN DROIT 1. La compétence de la chambre de céans et la recevabilité du recours ont été examinées dans l'arrêt incident du 9 octobre 2023. Il suffit d'y renvoyer. 2. À teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA - RS 830.1) s'appliquent à l'AVS réglée dans la première partie, à moins que la LAVS n'y déroge expressément. 3. Le litige a pour objet la quotité de la compensation opérée par l’intimée sur la rente de vieillesse du recourant dès avril 2023, singulièrement le bien-fondé du calcul du minimum vital du recourant. Le principe même de la compensation n’est en revanche pas remis en cause. 4. 4.1 En principe, le droit aux rentes est soustrait à toute exécution forcée (art. 20 al. 1 de la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants, du 20 décembre 1946 [LAVS - RS 831.10]). Toutefois, aux termes de l'art. 20 al. 2 let. a LAVS, les créances découlant de la LAVS peuvent être compensées avec des prestations échues. Contrairement à la teneur littérale de cette disposition, la caisse de compensation a non seulement le droit mais aussi l'obligation, dans le cadre des prescriptions légales, de compenser des cotisations dues, frais de poursuites et autres frais administratifs avec des prestations échues (ATF 115 V 341 consid.”
Soweit das AHVG nicht abweicht, sind die ATSG-Bestimmungen anwendbar. Nach Art. 49 Abs. 1 ATSG hat die Kasse bei erheblichen Leistungen oder bei Nichtübereinstimmung mit der betroffenen Person eine schriftliche Verfügung zu erlassen.
“Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG koordiniert das Sozialversicherungsrecht des Bundes, indem es ein einheitliches Sozialversicherungsverfahren festlegt und dabei insbesondere auch die Rechtspflege regelt (vgl. Art. 1 Ingress und lit. b ATSG). Seine Bestimmungen sind auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze dies vorsehen (vgl. Art. 2 ATSG). Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Eine entsprechende Ausnahme ist dem AHVG nicht zu entnehmen. Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungsträger gemäss Art. 49 Abs. 1 ATSG und mithin auch die Kasse daher schriftlich eine Verfügung zu erlassen. Gegen solche Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden; davon ausgenommen sind einzig - hier nicht zur Diskussion stehende - prozess- und verfahrensleitende Verfügungen (Art. 52 Abs. 1 ATSG; vgl. zur Entstehungsgeschichte dieser Bestimmung: Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., N 1 zu Art. 52).”
“Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG koordiniert das Sozialversicherungsrecht des Bundes, indem es ein einheitliches Sozialversicherungsverfahren festlegt und dabei insbesondere auch die Rechtspflege regelt (vgl. Art. 1 Ingress und lit. b ATSG). Seine Bestimmungen sind auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze dies vorsehen (vgl. Art. 2 ATSG). Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Eine entsprechende Ausnahme ist dem AHVG nicht zu entnehmen. Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versicherungsträger gemäss Art. 49 Abs. 1 ATSG und mithin auch die Kasse daher schriftlich eine Verfügung zu erlassen. Gegen solche Verfügungen kann innerhalb von 30 Tagen bei der verfügenden Stelle Einsprache erhoben werden; davon ausgenommen sind einzig - hier nicht zur Diskussion stehende - prozess- und verfahrensleitende Verfügungen (Art. 52 Abs. 1 ATSG; vgl. zur Entstehungsgeschichte dieser Bestimmung: Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., N 1 zu Art. 52).”
Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG ist das ATSG auf das kantonale Beschwerdeverfahren nach Art. 52 AHVG anwendbar. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG ist dieses Verfahren «einfach, rasch und in der Regel öffentlich» zu führen. Elemente eines raschen Verfahrens sind nach der Quelle kurze Fristen, der Verzicht auf einen zweiten Schriftenwechsel, ein mündliches Verfahren und der Verfahrensabschluss innert nützlicher Frist. Der Grundsatz der Öffentlichkeit erfüllt die Anforderungen von Art. 6 Abs. 1 EMRK; Parteien können auf die Öffentlichkeit verzichten, und eine öffentliche Verhandlung ist nur vorzusehen, wenn die Umstände dies rechtfertigen.
“Auf das kantonale Beschwerdeverfahren sind die Bestimmungen des ATSG, der EMRK und der Bundesverfassung, andere abweichende bundesgesetzliche Einzelbestimmungen sowie das kantonale Recht anwendbar (vgl. LENDFERS, in: Kieser/Kradolfer/Lendfers [Hrsg.], Kommentar ATSG, 5. Aufl. 2024, Art. 61 N. 21 und 23). Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG ist das ATSG auch im Bereich von Art. 52 AHVG anwendbar. Diesbezüglich sind Art. 61 lit. a und Art. 61 lit. e ATSG, die der kantonalen Bestimmung (z.B. Gerichtsverhandlung gemäss Art. 45 VRG) vorgehen (vgl. LENDFERS, a.a.O., Art. 61 N. 31), zu beachten, wonach die Parteien zur öffentlichen Verhandlung vorgeladen werden können, wenn die Umstände es rechtfertigen. Nach Art. 61 lit. a ATSG muss das Verfahren einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein. Elemente des raschen Verfahrens sind kurze Fristen, Verzicht auf einen zweiten Schriftenwechsel, mündliches Verfahren und Verfahrensabschluss innert nützlicher Frist (LENDFERS, a.a.O., Art. 61 N. 50). Der Grundsatz der Öffentlichkeit des Verfahrens trägt den Anforderungen von Art. 6 Abs. 1 EMRK Rechnung (LENDFERS, a.a.O., Art. 61 N. 58 m.H.). Nach ständiger Rechtsprechung kann eine Partei auf die Garantie der Öffentlichkeit verzichten. Deshalb ist es nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig, eine öffentliche Verhandlung i.S.v. Art.”
“Auf das kantonale Beschwerdeverfahren sind die Bestimmungen des ATSG, der EMRK und der Bundesverfassung, andere abweichende bundesgesetzliche Einzelbestimmungen sowie das kantonale Recht anwendbar (vgl. LENDFERS, in: Kieser/Kradolfer/Lendfers [Hrsg.], Kommentar ATSG, 5. Aufl. 2024, Art. 61 N. 21 und 23). Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG ist das ATSG auch im Bereich von Art. 52 AHVG anwendbar. Diesbezüglich sind Art. 61 lit. a und Art. 61 lit. e ATSG, die der kantonalen Bestimmung (z.B. Gerichtsverhandlung gemäss Art. 45 VRG) vorgehen (vgl. LENDFERS, a.a.O., Art. 61 N. 31), zu beachten, wonach die Parteien zur öffentlichen Verhandlung vorgeladen werden können, wenn die Umstände es rechtfertigen. Nach Art. 61 lit. a ATSG muss das Verfahren einfach, rasch und in der Regel öffentlich sein. Elemente des raschen Verfahrens sind kurze Fristen, Verzicht auf einen zweiten Schriftenwechsel, mündliches Verfahren und Verfahrensabschluss innert nützlicher Frist (LENDFERS, a.a.O., Art. 61 N. 50). Der Grundsatz der Öffentlichkeit des Verfahrens trägt den Anforderungen von Art. 6 Abs. 1 EMRK Rechnung (LENDFERS, a.a.O., Art. 61 N. 58 m.H.). Nach ständiger Rechtsprechung kann eine Partei auf die Garantie der Öffentlichkeit verzichten. Deshalb ist es nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig, eine öffentliche Verhandlung i.S.v. Art.”
Art. 26 Abs. 1 ATSG bildet — in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG — die genügende gesetzliche Grundlage für die Erhebung von Verzugs- und Vergütungszinsen auf nachgeforderte AHV-Beiträge. Die Vollzugsverordnung (AHVV) regelt dabei insbesondere Fragen der Fälligkeit und des Zinssatzes (vgl. Art. 41bis und Art. 42 AHVV).
“Nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten. Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Laut Art. 42 Abs. 2 AHVV beträgt der Verzugszinssatz 5% im Jahr, wobei die Zinsen tageweise berechnet und ganze Monate zu 30 Tagen gerechnet werden (Art. 42 Abs. 3 AHVV). Das Bundesgericht bestätigte, dass die zum früheren Art. 14 Abs. 4 lit. e AHVG erlassene Ausführungsbestimmung des Art. 41bis Abs. 1 AHVV gesetzeskonform ist. Die Verzugszinspflicht findet in Art. 26 Abs. 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG) eine genügende gesetzliche Grundlage (BGE 134 V 202 E. 3.2). Ferner wurde seitens des Bundesgerichts auch der Verzugszinssatz, wie er in der Vollzugsverordnung vorgesehen ist (Art. 42 Abs. 2 AHVV), als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.2.1 ff.; ferner Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Murer/Stauffer [Hrsg.], Zürich 2012, Art. 14 AHVG, Rz. 33).”
“Nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten. Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Laut Art. 42 Abs. 2 AHVV beträgt der Verzugszinssatz 5% im Jahr, wobei die Zinsen tageweise berechnet und ganze Monate zu 30 Tagen gerechnet werden (Art. 42 Abs. 3 AHVV). Das Bundesgericht bestätigte, dass die zum früheren Art. 14 Abs. 4 lit. e AHVG erlassene Ausführungsbestimmung des Art. 41bis Abs. 1 AHVV gesetzeskonform ist. Die Verzugszinspflicht findet in Art. 26 Abs. 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG) eine genügende gesetzliche Grundlage (BGE 134 V 202 E. 3.2). Ferner wurde seitens des Bundesgerichts auch der Verzugszinssatz, wie er in der Vollzugsverordnung vorgesehen ist (Art. 42 Abs. 2 AHVV), als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.2.1 ff.; ferner Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Murer/Stauffer [Hrsg.], Zürich 2012, Art. 14 AHVG, Rz. 33).”
Für Art. 1 Abs. 1 AHVG bestimmt sich der massgebende zivilrechtliche Wohnsitz nach Art. 23 ZGB in Verbindung mit Art. 13 ATSG: Er setzt Aufenthalt und die Absicht dauernden Verbleibens voraus. Die subjektive Absicht wird dabei anhand der objektiv erkennbaren Umstände beurteilt; massgeblich ist deshalb der Ort, an dem sich der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet.
“Gemäss Art. 23 Abs. 1 ZGB (in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 ATSG und Art. 1 Abs. 1 AHVG) befindet sich der massgebende zivilrechtliche Wohnsitz einer Person am Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält. Für die Begründung des Wohnsitzes müssen demnach zwei Merkmale (kumulativ) erfüllt sein: Ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen (BGE 133 V 309 E. 3.1; 127 V 238 E. 1). Massgebend ist somit der Ort, wo sich der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet (Urteil des EVG H 267/03 vom 21. Januar 2004 E. 3.1; RKUV 2000 Nr. KV 101 S. 15 E. 3a; ASA 64 S. 405 E. 3a; BGE 138 V 186 E. 3.3.2; Urteil des BGer 9C_600/2017 vom 9. August 2018 E. 2.2). Der Mittelpunkt der Lebensinteressen befindet sich an demjenigen Ort bzw. in demjenigen Staat, wo sich die meisten Aspekte des persönlichen, sozialen und beruflichen Lebens der betroffenen Person konzentrieren, so dass deren Beziehungen zu diesem Zentrum enger sind als jene zu einem anderen Ort bzw.”
“Der im Bereich der AHV massgebende zivilrechtliche Wohnsitz einer Person befindet sich an dem Orte, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 23 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 ATSG und Art. 1 Abs. 1 AHVG). Für die Begründung des Wohnsitzes müssen demnach zwei Merkmale (kumulativ) erfüllt sein: Ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen. Massgebend ist somit der Ort, wo sich der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet. Es handelt sich dabei im Normalfall um den Wohnort, d.h. wo die betreffende Person schläft, die Freizeit verbringt, ihre persönlichen Effekten aufbewahrt und sie üblicherweise über einen Telefonanschluss sowie eine Postadresse verfügt. Die nach aussen erkennbare Absicht muss auf einen dauernden - im Sinne eines "bis auf Weiteres-Aufenthalts" - ausgerichtet sein. Allerdings schliesst die Absicht, einen Ort später wieder zu verlassen, eine Wohnsitznahme nicht aus. Der Wohnsitz bleibt an diesem Ort bestehen, solange nicht anderswo ein neuer begründet wird (Art.”
Art. 1 Abs. 1 AHVG macht die Bestimmungen der LPGA/ATSG auf die im ersten Teil geregelte AHV anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich abweicht. Dementsprechend gelten nach den Gerichtsentscheiden die verfahrensrechtlichen Fristen (insbesondere die 30-Tage-Frist für Einsprache/Recours), die Vorgaben zur Einreichung schriftlicher Eingaben sowie die Regel, dass gesetzliche Fristen nicht verlängert werden dürfen, soweit das AHVG/ die LAVS nicht ausdrücklich anderes bestimmt.
“Art. 1 Abs. 1 AHVG sieht vor, dass die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) auf die im ersten Teil des AHVG geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar sind, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dementsprechend kann gegen von der SAK erlassene Verfügungen innerhalb von 30 Tagen bei derselben Einsprache erhoben werden; davon ausgenommen sind prozess- und verfahrensleitende Verfügungen (vgl. Art. 52 Abs. 1 ATSG). Gegen die Einspracheentscheide der SAK kann wiederum Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht geführt werden (vgl. Art. 56 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 1 AHVG).”
“32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce dernier connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions sur opposition prises par la CSC (cf. art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]), que selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal de céans est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement, qu'en vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable, que les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA (art. 1 al. 1 LAVS), que sont également applicables les dispositions de l'accord du 21 juin 1999 sur la libre circulation des personnes (ALCP, RS 0.142.112.681) conclu entre la Suisse et la Communauté européenne et ses Etats membres - en particulier son annexe II laquelle règle la coordination des systèmes de sécurité sociale (art. 8 ALCP) - , du règlement (CE) no 883/2004 du Parlement européen et du Conseil du 29 avril 2014 portant sur la coordination des systèmes de sécurité sociale (ci-après : règlement (CE) no 883/2004, RS 0.831.109.268.1), ainsi que du règlement (CE) no 987/2009 du Parlement européen et du Conseil du 16 septembre 2009 fixant les modalités d'application du règlement (CE) no 883/2004 (RS 0.831.109.268.11), qu'aux termes de l'art. 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (voir également art. 50 al. 1 PA), que le délai légal ne peut pas être prolongé (art. 40 al. 1 LPGA ; voir également art. 22 al. 1 PA), que si le délai, compté par jours ou par mois, doit être communiqué aux parties, il commence à courir le lendemain de la communication (art.”
“________ (ci-après : le recourant), vu le recours adressé en courrier A, daté du 25 février 2023 et reçu le 1er mars suivant interjeté par le recourant à l’encontre de la décision sur opposition susmentionnée auprès de la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal, vu l’enveloppe contenant le recours, portant le sceau postal du centre de courriers d’Eclépens du 28 février 2023, vu l’ordonnance du 10 mars 2023, par laquelle la juge instructrice a signifié au recourant que son recours paraissait tardif et imparti à ce dernier un délai au 24 mars 2023 pour se déterminer ou retirer son recours, vu le courrier du 20 mars 2023, par lequel le recourant a expliqué avoir déposé l’acte de recours le lundi 27 février 2023, aux alentours de 14 heures, dans une boîte postale située non loin de son domicile, sans se douter que l’heure de levée de celle-ci avait été avancée de 16 heures à 10 heures, à la suite des perturbations engendrées par la pandémie de COVID-19, vu les pièces au dossier ; attendu que, selon l'art. 60 LPGA (loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1), applicable sauf dérogation expresse en matière d’assurance-vieillesse et survivants (art. 1 al. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]), le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours, qu'à teneur de l'art. 38 al. 1 LPGA, si le délai, compté par jours ou par mois, doit être communiqué aux parties, il commence à courir le lendemain de la communication, que lorsque le délai échoit un samedi, un dimanche ou un jour férié selon le droit fédéral ou cantonal, son terme est reporté au premier jour ouvrable qui suit (art. 38 al. 3 LPGA), que les écrits doivent être remis au plus tard le dernier jour du délai à l'assureur, respectivement au tribunal compétent, ou à son adresse, à la Poste suisse ou à une représentation diplomatique ou consulaire suisse (art. 39 al. 1 et 60 al. 2 LPGA), que le délai est sauvegardé si l’acte est remis le dernier jour du délai à minuit (ATF 142 V 389 consid. 2.2), que le recourant supporte le fardeau de la preuve du respect du délai de recours (ATF 142 V 389 précité ; TF C.”
“Nach Art. 52 Abs. 1 ATSG, dessen Bestimmungen gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG anwendbar sind, kann gegen Verfügungen der Ausgleichskasse innerhalb von 30 Tagen Einsprache erhoben werden. Nach dem im selben Abschnitt des Gesetzes stehenden Art. 39 Abs. 1 ATSG müssen schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist dem Versicherungsträger eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden. Eine gesetzliche Frist kann gemäss Art. 40 Abs. 1 ATSG nicht erstreckt werden. Ist die gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeterweise abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wiederhergestellt, sofern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshandlung nachholt (Art. 41 ATSG).”
Gestützt auf Art. 1 Abs. 1 AHVG ist Art. 61 lit. g ATSG anwendbar: Ersatz der Parteikosten steht der obsiegenden, beschwerdeführenden Partei zu. Ein Anspruch der Beschwerdegegnerin (des Versicherungsträgers) auf Parteientschädigung ist auszuschliessen, auch bei teilweisem Obsiegen.
“Gemäss Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, anwendbar gestützt auf Art. 1 Abs. 1 AHVG und Art. 2 ATSG) hat die obsiegende beschwerdeführende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Nach der Rechtsprechung gilt es unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf eine Parteientschädigung als Obsiegen, wenn die Rechtsstellung der Partei durch den Entscheid im Vergleich zu derjenigen im Administrativverfahren verbessert wird. Massgebend sind dabei die im Beschwerdeverfahren gestellten Anträge (BGE 132 V 215 E. 6.2; Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., 2020, N 224 zu Art. 61 ATSG).”
“Gemäss dem nach Art. 1 Abs. 1 AHVG anwendbaren Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) ist der Anspruch auf Parteientschädigung auf die Beschwerde führende Partei beschränkt. Damit wird klargestellt, dass der Beschwerdegegnerin – das heisst dem Versicherungsträger – keinesfalls ein Parteientschädigungsanspruch zusteht (Kieser, Kommentar ATSG, 4. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2020, N 218 zu Art. 61). Ein Anspruch der Beschwerdegegnerin auf eine Parteientschädigung infolge teilweisen Obsiegens ist demnach zu verneinen (vgl. Urk. 7). Das Gericht erkennt:”
Bei beiderseitiger oder gemeinsamer Verantwortlichkeit für die beitragsrechtliche Fehlführung (z.B. gemeinsames Unterlassen von Beitragsabrechnungen) kann – trotz obsiegender Prozessführung – der Anspruch auf Parteientschädigung abgelehnt werden (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).
“Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]). Auch die obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung (BGE 126 V 143 E. 4a S. 150). Obsiegende beigeladene Parteien haben Anspruch auf Parteikostenersatz, wenn sie anwaltlich vertreten sind (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VPRG; Daum, a.a.O., Art. 14 N. 11). Obwohl die Beigelade im vorliegenden Fall mit Blick auf ihren Antrag im Grundsatz als obsiegend zu betrachten ist, hat sie keinen Anspruch gegenüber der Beschwerdeführerin auf Abgeltung ihrer Parteikosten. Wie dargelegt, waren Beschwerdeführerin und Beigeladene in gemeinsamer Übereinkunft dafür verantwortlich, dass während Jahren gegenüber den Sozialversicherungsträgern je zu ihrem finanziellen Nutzen zu wenig Beiträge abgerechnet und bezahlt wurden. Erst die nach dem Zerwürfnis zwischen Beschwerdeführerin und Beigeladener seitens der Beigeladenen eingereichte Selbstanzeige löste das vorliegende Verfahren aus. Wenn die Beigeladene als Geschäftsfrau sich im vorliegenden Verfahren deshalb als Opfer der Beschwerdeführerin darstellt, kann ihr nicht gefolgt werden.”
Bei für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen beginnt der Lauf der Verzugszinsen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (vgl. Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV i.V.m. Art. 26 ATSG und Art. 1 AHVG).
“Als Folge davon muss die Beschwerdeführerin, obwohl sie erwerbstätig war, für das Jahr 2019 Beiträge wie eine Nichterwerbstätige bezahlen. Indes sind von den so ermittelten Beiträgen von Fr. 8'251.25 – wie die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid anerkannt hat – die bereits aus dem Arbeitsverhältnis geleisteten Beiträge von Fr. 1'004.50 abzuziehen. Auf den so ermittelten Betrag von Fr. 7'246.75 sind die Verwaltungskosten von vorliegend 3 % (vgl. hierzu Art. 4 des Beschlusses über die Verwaltungskostenbeiträge in der AHV; sGS 351.13) dazuzuschlagen, sodass eine Beitragsforderung von Fr. 7'464.15 resultiert (siehe zur Berechnung auch SVA-act. 10 und SVA-act. 5-6). Die Berechnung der Beschwerdegegnerin erweist sich damit als korrekt. Zu prüfen bleibt die Höhe der Verzugszinsen. Die Beschwerdeführerin bringt vor, der von der Beschwerdegegnerin eingeforderte Verzugszins von 5 % sei unverhältnismässig. Für fällige Beitragsforderungen sind grundsätzlich Verzugszinsen zu leisten (vgl. Art. 26 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Der Bundesrat erliess dazu in Anwendung von Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG insbesondere folgende Vorschriften: Beitragspflichtige haben auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Zinsenlauf endet mit der vollständigen Bezahlung der Beiträge, mit Einreichung der ordnungsgemässen Abrechnung oder bei deren Fehlen mit der Rechnungsstellung. Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 AHVV). Die Beiträge gelten mit Zahlungseingang bei der Ausgleichskasse als bezahlt (Art. 42 Abs. 1 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Zinsen werden tageweise berechnet.”
“Für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche sind Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
“Für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche sind Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
Die Bestimmungen des ATSG sind auf die AHV anwendbar und können insbesondere bei Streitigkeiten über die Beitragspflicht bestimmter Zahlungen relevant sein. Kann der Arbeitgeber eine nachträgliche Rückerstattung (Rétrocession) eines bereits ausgerichteten Lohnteils nachweisen, ist eine Revision der Beitragsfestsetzung für diesen Lohnanteil möglich.
“Les reprises concernant les deux anciens collaborateurs de la recourante étaient ainsi parfaitement fondées. La Caisse relève ensuite, concernant la condition d’indépendant du dénommé B.________, que les cotisations sont perçues au moment où le salarié réalise son droit au salaire et que, si une partie du salaire devait être rétrocédée par la suite, cela n’est pas pertinent. Toutefois, si l’employeur peut établir la rétrocession du salaire, la Caisse pourrait réviser sa décision pour cette part de salaire. c) Dans leurs réplique du 12 avril 2023 et duplique du 8 mai 2023, les parties ont maintenu leurs conclusions. d) Le dossier de la cause a été repris par la juge soussignée à partir du 22 janvier 2025, le dossier étant initialement attribué à une magistrate partie à la retraite. E n d r o i t : 1. a) Les dispositions de la LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants (art. 1 LAVS [loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10]). Les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l'opposition n'est pas ouverte sont sujettes à recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 et 58 LPGA). Le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l'espèce, le recours a été interjeté en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 al. 1 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respecte pour le surplus les formalités prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), de sorte qu'il est recevable. 2. Sont litigieuses les questions de savoir si les indemnités allouées aux anciens collaborateurs C.________ et K.________ ainsi que les commissions allouées au dénommé B.________ sont sujettes ou non à la perception de cotisations sociales.”
Art. 1 Abs. 1 AHVG bedeutet, dass die allgemeinen Verfahrensregeln des ATSG/LPGA auf die im ersten Teil geregelte AHV Anwendung finden, soweit das AHVG nicht davon abweicht. Soweit die Quellen ausführen, betrifft dies insbesondere prozessuale Fragen wie die Entziehung oder Restitution des Effet suspensif (vgl. Regelungen und Rechtsprechung zu Rückgabe/Entzug des suspensiven Effekts) sowie Zuständigkeits- und Verfahrensfragen bei Versicherten mit Wohnsitz im Ausland. Diese Aspekte werden in der Praxis vor den zuständigen Instanzen (z. B. Verwaltungs- und Gerichtsinstanzen) unter Rückgriff auf das ATSG/LPGA-LAVS/‑AHVG-Regelwerk beurteilt.
“75 par mois ; Que l’assuré a formé recours contre la décision sur opposition, le 7 mai 2024, en concluant préalablement à l’octroi de l’effet suspensif au recours, et sur le fond à l’annulation de la décision du 25 mars 2024 en tant qu’elle ordonne une compensation à hauteur de CHF 500.- par mois sur sa rente mensuelle, subsidiairement à ce que le montant de la retenue soit arrêté à CHF 50.- par mois ; Que par actes des 17 et 23 mai 2024, la caisse a informé la chambre de céans qu’elle s’opposait à la restitution de l’effet suspensif et, sur le fond, proposait le rejet du recours ; Que sur ce, la cause a été gardée à juger sur la requête en restitution de l’effet suspensif. Attendu en droit que conformément à l'art. 134 al. 1 let. a ch. 1 de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît, en instance unique, des contestations prévues à l'art. 56 de la loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales du 6 octobre 2000 (LPGA - RS 830.1) relatives à la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants du 20 décembre 1946 (LAVS - RS 831.10) ; Que sa compétence pour juger du cas d'espèce est ainsi établie ; Qu'à teneur de l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l’AVS réglée dans la première partie, à moins que la loi n'y déroge expressément ; Que selon l'art. 49 al. 5 LPGA, l’assureur peut, dans sa décision, priver toute opposition ou tout recours de l’effet suspensif, même si cette décision porte sur une prestation en espèces ; Que cette disposition correspond à l’ancien art. 97 LAVS ; Que, selon l’art. 55 al. 1 LPGA, les points de procédure qui ne sont pas réglés de manière exhaustive aux art. 27 à 54 de la présente loi ou par les dispositions des lois spéciales sont régis par la loi fédérale sur la procédure administrative du 20 décembre 1968 (PA - RS 172.021) ; Que, selon l’art. 55 al. 3 PA, l’autorité de recours, son président ou le juge instructeur peut restituer l’effet suspensif à un recours auquel l’autorité inférieure l’avait retiré ; la demande de restitution de l’effet suspensif est traitée sans délai ; Que conformément à la jurisprudence relative à l'art. 55 PA, la possibilité de retirer ou de restituer l'effet suspensif au recours n'est pas subordonnée à la condition qu'il existe, dans le cas particulier, des circonstances tout à fait exceptionnelles qui justifient cette mesure ; qu'il incombe bien plutôt à l'autorité appelée à statuer d'examiner si les motifs qui parlent en faveur de l'exécution immédiate de la décision l'emportent sur ceux qui peuvent être invoqués à l'appui de la solution contraire ; que l'autorité dispose sur ce point d'une certaine liberté d'appréciation ; qu'en général, elle se fondera sur l'état de fait tel qu'il résulte du dossier, sans effectuer de longues investigations supplémentaires ; qu'en procédant à la pesée des intérêts en présence, les prévisions sur l'issue du litige au fond peuvent également être prises en considération ; qu'il faut cependant qu'elles ne fassent aucun doute (ATF 124 V 82 consid.”
“Droit : 1. 1.1 Sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce dernier connaît des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021) prises sur opposition par la Caisse suisse de compensation CSC (art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]). 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA, pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. Conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la LAVS, à moins que cette dernière ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. En l'espèce, ces conditions sont remplies, le recourant étant touché par la décision sur opposition litigieuse qui lui a été notifiée. 1.4 Déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 LPGA et 52 PA), le recours, non soumis à des frais de procédure (art. 85bis al. 2 LAVS), est recevable. 2. La présente affaire comporte un aspect transnational, dans la mesure où le recourant, domicilié au Portugal, est un ressortissant portugais, qu'il a travaillé en Suisse et au Portugal et cotisé aux assurances sociales de chacun de ces deux pays (CSC pces 20, 26). La cause doit donc être tranchée non seulement au regard des normes du droit suisse, mais également à la lumière des dispositions prévues par l'Accord entre la Suisse et la Communauté européenne et ses Etats membres sur la libre circulation des personnes du 21 juin 1999 (ALCP, RS 0.”
“Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Das VwVG findet indes keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG). Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Einspracheentscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. Die Beschwerde wurde im Übrigen frist- und formgerecht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG) eingereicht, weshalb darauf einzutreten ist. 2. 2.1 Der Beschwerdeführer ist portugiesischer Staatsangehöriger, wohnt in Portugal und war in der Schweiz erwerbstätig. Damit gelangen grundsätzlich das Freizügigkeitsabkommen vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Gemeinschaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.”
“65 en janvier 2022 (annexes à TAF pce 1), le courriel du 27 octobre 2022 de l'intéressé adressé à la CSC par lequel il souhaite s'entretenir au téléphone avec la personne ayant signé la décision du 23 août 2022 afin de discuter de sa situation (annexes à TAF pce 1), le courriel du 28 octobre 2022 de l'assuré adressé à la CSC par lequel il conteste le bien-fondé de la décision de compensation et requiert le remboursement de toute retenue effectuée sur sa rente de vieillesse (annexes à TAF pce 1), le courrier de l'intéressé du 12 novembre 2022 (timbre postal) adressé directement à l'autorité inférieure reprenant en substance le contenu du courriel du 28 octobre 2022, reçu par la CSC en date du 15 novembre 2022 (TAF pce 1), l'envoi par la CSC en date du 1er décembre 2022 du courrier précité et de ses annexes au Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal), comme objet de sa compétence, et accompagné de l'avis de distribution de la décision sur opposition en date du 31 août 2022 (TAF pces 1 et 2), l'ordonnance du Tribunal du 21 décembre 2022 par laquelle l'autorité inférieure est invitée à se déterminer uniquement sur la question de la recevabilité du recours interjeté le 12 novembre 2022 (timbre postal) d'ici au 1er février 2023 ainsi qu'à produire le dossier complet de la cause (TAF pce 3), la réponse de l'autorité inférieure du 27 janvier 2023, considérant le recours du 12 novembre 2022 comme étant tardif (TAF pce 4), l'ordonnance du 7 février 2023 par laquelle le Tribunal a porté à la connaissance du recourant une copie de la réponse de l'autorité inférieure du 27 janvier 2023 et a clos l'échange d'écritures, d'autres mesures d'instruction demeurant toutefois réservées (TAF pce 6), et considérant que, sous réserve des exceptions, non réalisées en l'espèce, prévues à l'art. 32 LTAF, le Tribunal administratif fédéral connaît, en vertu de l'art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 LAVS (RS 831.10), des recours interjetés par des personnes résidant à l'étranger contre les décisions, au sens de l'art. 5 PA, prises par la CSC, que, selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la PA pour autant que la LTAF n'en dispose autrement, que, conformément à l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable, ce qui est le cas ici dans les limites des art. 1 al. 1 LAVS et 2 LPGA, que, selon l'art. 60 al. 1 LPGA, le recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision sujette à recours ; que le délai compté par jours commence à courir le lendemain de la communication (art. 38 al. 1 et 60 al. 2 LPGA ; cf. également art. 20 al. 1 et 50 al. 1 PA) ; que les écrits doivent parvenir à l'autorité compétente ou avoir été remis, à son adresse, à un bureau de poste suisse ou à une représentation diplomatique ou consulaire suisse, le dernier jour du délai au plus tard (art. 21 al. 1 PA), que les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 40 al. 1 et 60 al. 2 LPGA ; cf. aussi art. 22 al. 1 PA), qu'en l'espèce, la décision attaquée du 23 août 2022 a été valablement notifiée le 31 août 2022 à l'assuré (CSC pce 86 ; TAF pces 1 et 5) et mentionne expressément un délai de recours de 30 jours à partir de sa notification (CSC pce 83 p. 3 ; annexes à TAF pce 1), de sorte que le délai de recours est échu le 30 septembre 2022, que l'assuré n'a invoqué aucun motif de restitution du délai au sens de l'art.”
Bis zum 31. Dezember 2011 wurden die Beiträge von Personen, deren Arbeitgeber nicht beitragspflichtig war, nach Analogie der für Selbständigerwerbende geltenden Regeln erhoben. Ab dem 1. Januar 2012 wurde die Regelung geändert.
“Dopo aver chiesto ulteriore documentazione, alla luce delle “condizioni per interventi di supervisione” sottoscritto dalla __________ il 24 giugno 1997 e rilevato come l’insorgente aveva indicato di essere occupato al 100% presso la società italiana (cfr. doc. 24), la Cassa, il 2 marzo 1998, lo ha affiliato come persona il cui datore di lavoro non è tenuto al versamento dei contributi AVS ai sensi dell’art. 6 LAVS con effetto dal 1° luglio 1997 (doc. 23). A questo proposito va rammentato che fino al 31 dicembre 2011 i contributi delle persone il cui datore di lavoro non è soggetto all’AVS erano percepiti applicando per analogia le norme relative agli indipendenti (Kieser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4a edizione, 2020, n. 3 ad art. 6, pag. 154; cfr. anche Greber, Duc, Scartazzini, Commentaire des articles 1 à 16 de la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS), Basilea 1997, n. 82 ad art. 1 LAVS, pag. 211 e seguenti). Secondo l’art. 6 LAVS in vigore fino al 31 dicembre 2011: " 1 I contributi degli assicurati i cui datori di lavoro non sono soggetti all’obbligo di pagare i contributi sono fissati al 7,8 per cento del salario determinante. Per il calcolo del contributo questo e arrotondato al multiplo di 100 franchi immediatamente inferiore. Se il salario determinante è inferiore a 48 300 franchi l’anno, il tasso del contributo è ridotto fino al 4,2 per cento secondo una tavola scalare stabilita dal Consiglio federale. 2 I contributi degli assicurati il cui datore di lavoro non è soggetto a contribuzione possono essere percepiti, d’intesa con lo stesso, secondo il metodo previsto dall’articolo 14 capoverso 1. In simili casi, il tasso del contributo è del 4,2 per cento del salario determinante, tanto per il datore di lavoro quanto per l’assicurato.” Con il 1° gennaio 2012 è entrato in vigore un nuovo tenore dell’art.”
Durch den Verweis in Art. 1 Abs. 1 (LAVS/AHVG) können Bestimmungen des allgemeinen Teils des StGB sowie Art. 6 DPA auf AHV-Delikte Anwendung finden. Die einschlägigen Regeln betreffen u. a. die Zurechnung besonderer Pflichten auf natürliche Personen (z. B. Art. 29 StGB) und die Verantwortlichkeit von Personen, die in der Geschäftsführung einer juristischen Person handeln (Art. 6 DPA).
“4 LAVS punit d'une peine pécuniaire de 180 jours-amende au plus, à moins qu'il ne s'agisse d'un crime ou d'un délit frappé d'une peine plus lourde, celui qui, en sa qualité d'employeur, aura versé à un salarié des salaires dont il aura déduit les cotisations et qui, au lieu de payer les cotisations salariales dues à la caisse de compensation, les aura utilisées pour lui-même ou pour régler d'autres créances. 2.2.1. Les infractions définies à l'art. 87 LAVS sont des infractions intentionnelles, qui peuvent également être commises par dol éventuel (arrêt du Tribunal fédéral 6B_662/2018 du 5 septembre 2018 consid. 2.1.3 ; G. WEISSBRODT, Les dispositions pénales LAVS, in Rémy Wyler [éd.], Panorama III en droit du travail, 2017, 407 ss, p. 411). Il y a dol éventuel lorsque l'auteur envisage le résultat dommageable, mais agit néanmoins, même s'il ne le souhaite pas, parce qu'il s'accommode du résultat au cas où celui-ci se produirait (art. 12 al. 2 CP). 2.2.2. L'art. 79 al. 1 LPGA – applicable par renvoi de l'art. 1 al. 1 LAVS – dispose que la partie générale du CP ainsi que l'art. 6 DPA sont applicables. Selon l'art. 29 CP, un devoir particulier dont la violation fonde ou aggrave la punissabilité et qui incombe uniquement à la personne morale, à la société ou à l'entreprise en raison individuelle est imputé à une personne physique lorsque celle-ci agit notamment en qualité d'organe d'une personne morale ou de membre d'un tel organe (let. a) ou en qualité de dirigeant effectif qui n'est ni un organe ou un membre d'un organe, ni un associé ou un collaborateur (let. d). Selon l'art. 6 DPA, lorsqu'une infraction est commise notamment dans la gestion d'une personne morale, les dispositions pénales sont applicables aux personnes physiques qui ont commis l'acte (al. 1). Le chef d'entreprise, l'employeur, le mandant ou le représenté qui, intentionnellement ou par négligence et en violation d'une obligation juridique, omet de prévenir une infraction commise par le subordonné, le mandataire ou le représentant ou d'en supprimer les effets, tombe sous le coup des dispositions pénales applicables à l'auteur ayant agi intentionnellement ou par négligence (al.”
Ist die in der bis 31. Dezember 2020 geltenden Fassung des ATSG (aArt. 61 lit. a) anzuwenden, sind nach Art. 1 Abs. 1 AHVG keine Verfahrenskosten zu erheben.
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung (vgl. Art. 82a ATSG) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung (vgl. Art. 83 ATSG) keine zu erheben.”
“Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen und hier anwendbaren Fassung (vgl. Art. 83 ATSG) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. aArt. 61 lit. a ATSG (in der bis 31. Dezember 2020 gültigen Fassung; vgl. Art. 83 ATSG) sind keine Verfahrenskosten zu erheben.”
“Das Verfahren ist kostenlos (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. aArt. 61 lit. a ATSG [in der bis 31. Dezember 2020 gültigen Fassung; vgl. Art. 83 ATSG]).”
Zwischen den Sozialversicherungszweigen ist eine koordinierende, harmonisierende Auslegung geboten. Soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht, ist eine ein und dieselbe Erwerbstätigkeit in den einzelnen Zweigen grundsätzlich gleich zu werten; dem stehen nur ausdrückliche gesetzliche Regelungen entgegen. Mit der Schaffung einheitlicher Begriffsbestimmungen auf Gesetzes‑ und Verordnungsstufe besteht kein Anlass, von dieser Praxis abzuweichen.
“2), gibt es somit grundsätzlich keinen Grund, von dem in diesem Verfahren festgesetzten Beitragsstatut abzuweichen. Vielmehr scheint dies auch unter Gesichtspunkten der Koordination geboten. Die Rechtsprechung hat, als noch keine einheitliche Definition des Begriffs des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers im Unfallversicherungsrecht und im Recht der AHV bestand, entschieden, auf eine Koordination zwischen den verschiedenen Sozialversicherungszweigen bei der Handhabung der unterschiedlichen Anknüpfungspunkte (AHVG, UVG) mit einer harmonisierenden Auslegung hinzuwirken. Es sei - vorbehalten offensichtliche Unrichtigkeit (RKUV 1992 Nr. U 155 S. 251, U 63/90 E. 2c) - ein und dieselbe Erwerbstätigkeit in einzelnen Zweigen des Sozialversicherungsrechts gleich zu werten, soweit dem nicht eine gesetzliche Regelung entgegenstehe (vgl. BGE 119 V 161 E. 3b; vgl. auch BGE 126 V 212 E. 2a betreffend ALV). Von dieser Rechtsprechung abzuweichen besteht, nachdem nun auf Gesetzes- und Verordnungsstufe ein einheitlicher Begriff (Art. 10-12 ATSG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 AHVG und Art. 1 Abs. 1 UVG; i.c. vgl. auch Art. 1 UVV) zur Diskussion steht, kein Anlass (zur vom Gesetzgeber gewünschten Koordination: vgl. Bericht und Entwurf zu einem Allgemeinen Teil der Sozialversicherung, Bern 1984, S. 27 f. Ziff.”
Das ATSG gilt subsidiär für die im ersten Teil des AHVG geregelten Bestimmungen, soweit das AHVG nicht ausdrücklich abweicht. Dementsprechend findet das VwVG auf Verfahren in Sozialversicherungssachen keine Anwendung, soweit das ATSG anwendbar ist.
“Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG gelangen die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung zur Anwendung, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
Die Bestimmungen des ATSG gelangen auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung zur Anwendung, soweit das AHVG nicht ausdrücklich abweicht (Art. 1 Abs. 1 AHVG). Dementsprechend findet das Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG) in Sozialversicherungsrechtssachen keine Anwendung, soweit das ATSG anwendbar ist (Art. 3 lit. dbis VwVG).
“Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze des Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Normen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
“Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das ATSG (SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
“Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
“Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des ATSG (SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen des ATSG auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
“Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.”
Hatte die Ehefrau während eines Auslandsaufenthaltes keinen Wohnsitz in der Schweiz und war sie nicht erwerbstätig, bewirkt die Versicherung des Ehemanns nach Art. 1 Abs. 3 AHVG keine Ausdehnung der Versicherteneigenschaft auf die Ehefrau; entsprechende Zeiten können nicht als Beitragsjahre berücksichtigt werden.
“Nachdem die Beschwerdeführerin während ihres Auslandaufenthaltes weder Wohnsitz in der Schweiz hatte noch einer Erwerbstätigkeit nachging (SAK-act. 2, 26 S. 1) und nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung weder bei einem nach aArt. 1 Abs. 3 AHVG noch bei einem nach aArt. 1 Abs. 1 Bst. c AHVG versicherten Ehemann eine Ausdehnung der Versicherteneigenschaft auf seine Ehefrau erfolgte - und zwar weder in der bis 31. Dezember 1996 noch in der bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung -, erfüllte die Beschwerdeführerin die Anforderungen an eine Versicherungsunterstellung nicht. Zeiten, in welchen die (nicht der freiwilligen Versicherung beigetretene) Ehefrau mit ihrem Ehemann Wohnsitz im Ausland hatte und dieser nach Massgabe der obgenannten Artikel versichert war, können demnach nicht als Beitragsjahre berücksichtigt werden (vgl. BGE 126 V 217 E. 1d und 3).”
Art. 1 Abs. 1 AHVG (in Verbindung mit Art. 72 Abs. 1 ATSG) lässt es zu, dass eine Klägerin zur Geltendmachung von Ansprüchen an die Stelle der versicherten Person tritt; die Aktivlegitimation besteht insoweit, als sie in die Rechte der versicherten Person bis zur Höhe der gesetzlichen Leistungen eingetreten ist.
“Aktivlegitimation der Klägerin 1 Gestützt auf Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 72 Abs. 1 ATSG ist die Klägerin 1 im Zeitpunkt des Schadensereignisses am 30. Januar 2006 bis auf die Höhe der ge- setzlichen Leistungen in die Ansprüche der versicherten Person und ihrer Hinter- lassenen eingetreten. Die Aktivlegitimation der Klägerin 1 ist gegeben.”
Bei Verweis auf das ATSG sind einschlägige bundesgerichtliche Entscheide und die dazu entwickelte Rechtsprechung zu berücksichtigen. Insbesondere behandeln Entscheide wie BGE 141 V 487 und BGE 136 V 268 Auslegungsfragen, die auch für Beitrags- und Verfahrensaspekte im Zusammenhang mit Art. 1 AHVG relevant sein können.
“52 LAVS BGE 136 V 268ATF 136 V 268DTF 136 V 268 BGE 121 V 243ATF 121 V 243DTF 121 V 243 EVG H 273/03 Art. 43 ATSGart. 43 LPGAart. 43 LPGA Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS BGE 108 V 183ATF 108 V 183DTF 108 V 183 Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS BGE 119 V 401ATF 119 V 401DTF 119 V 401 Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS Art. 60 ORart. 60 COart. 60 CO Art. 60 VAWart. 60 ORHart. 60 OR Art. 60 SVart. 60 ORart. 60 SV Art. 135 ORart. 135 COart. 135 CO Art. 135 VAWart. 135 ORHart. 135 OR Art. 135 SVart. 135 ORart. 135 SV BGE 141 V 487ATF 141 V 487DTF 141 V 487 BGE 135 V 74ATF 135 V 74DTF 135 V 74 BGE 129 V 193ATF 129 V 193DTF 129 V 193 BGE 128 V 15ATF 128 V 15DTF 128 V 15 Art. 16 AHVGart. 16 LAVSart. 16 LAVS Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS Art. 14 AHVGart. 14 LAVSart. 14 LAVS BGE 141 V 487ATF 141 V 487DTF 141 V 487 BGE 136 V 268ATF 136 V 268DTF 136 V 268 Art. 52 AHVGart. 52 LAVSart. 52 LAVS 9C_158/2008 Art. 14 AHVGart. 14 LAVSart. 14 LAVS Art. 34 AHVVart. 34 RAVSart. 34 OAVS Art. 35 AHVVart. 35 RAVSart. 35 OAVS Art. 1 AHVGart. 1 LAVSart. 1 LAVS Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 83 ATSGart. 83 LPGAart. 83 LPGA Art. 1 AHVGart. 1 LAVSart. 1 LAVS Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 111 VRPGart. 111 LPJAart. 111 VRPG Art. 42 KAGart. 42 LAart. 42 KAG Art. 42 KAGart. 42 LPCCart. 42 LICol Art. 1 EAVart. 1 ORAart. 1 EAV Art. 123 ZPOart. 123 CPCart. 123 CPC Art. 123 ZPOart. 123 CPCart. 123 CPC Art. 39 BGGart. 39 LTFart. 39 LTF Art. 82 BGGart. 82 LTFart. 82 LTF Art. 90 BGGart. 90 LTFart. 90 LTF Art. 51 BGGart. 51 LTFart. 51 LTF erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos200 2020 86209.03.2021Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2020Normen BundArt. 1 AHVGArt. 14 AHVGArt. 16 AHVGRechtsprechung BundBGE 141 V 487BGE 136 V 268BGE 135 V 749C_204/20089C_158/2008EVG H 273/03Normen KantonArt. 1 EAVArt. 54 GSOGArt. 56 GSOGRechtsprechung KantonVGE 9Normen Bund/KantonArt. 42 KAGArt. 42 KAGArt. 60 OR”
Für Versicherte, die das Rentenalter erreicht haben (Frauen ab 64, Männer ab 65), gilt pro Arbeitgeber ein Freibetrag von Fr. 1'400.– pro Monat (Fr. 16'800.– pro Jahr) für die Beitragsbemessung (sog. Rentnerfreibetrag; Umsetzung durch den Bundesrat in der AHVV). Erkennt die Ausgleichskasse, dass Beiträge fehlen oder zu niedrig festgesetzt sind, kann sie die Nachzahlung verlangen und nötigenfalls per Verfügung festsetzen. Auf nachgeforderte Beiträge sind Verzugszinsen geschuldet; der Bundesrat hat hierfür u. a. Regeln zur Verzinsung und den Zinssatz (5 % p.a.) erlassen.
“2 AHVG kann der Bundesrat von der Beitragsbemessung ausnehmen: das von Frauen nach Vollendung des 64., von Männern nach Vollendung des 65. Altersjahres erzielte Erwerbseinkommen bis zur Höhe des anderthalbfachen Mindestbetrages der Altersrente nach Art. 34 Abs. 5. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat Gebrauch gemacht. Art. 6quater Abs. 1 AHVV statuiert, dass Frauen, die das 64., und Männer, die das 65. Altersjahr vollendet haben, vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit nur für den Teil Beiträge entrichten, der je Arbeitgeber Fr. 1'400.-- im Monat bzw. Fr. 16'800.-- im Jahr übersteigt (sog. Rentnerfreibetrag). 4.2. 4.2.1. Gemäss Art. 39 AHVV hat die Ausgleichskasse, die Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Abs. 1). 4.2.2. Für fällige Beitragsforderungen sind Verzugszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 AHVG). Der Bundesrat (vgl. Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG) erliess dazu insbesondere folgende Vorschriften: Verzugszinsen zu entrichten haben u.a. Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen, ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 Satz 2 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). 4.3. 4.3.1. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts bezwecken die Verzugszinsen, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Der Verzugszins weist keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet, weshalb es für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich keine Rolle spielt, ob den Beitragspflichtigen, die Ausgleichskasse oder eine andere Amtsstelle ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 139 V 297, 305 E.”
Für die AHV bestimmt sich der massgebende zivilrechtliche Wohnsitz nach Art. 23 ZGB: erforderlich sind kumulativ ein objektiver Aufenthalt und eine nach aussen erkennbare Absicht des dauernden Verbleibens; massgeblich ist der Mittelpunkt der Lebensinteressen.
“Gemäss Art. 23 Abs. 1 ZGB (in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 ATSG und Art. 1 Abs. 1 AHVG) befindet sich der massgebende zivilrechtliche Wohnsitz einer Person am Ort, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält. Für die Begründung des Wohnsitzes müssen demnach zwei Merkmale (kumulativ) erfüllt sein: Ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen (BGE 133 V 309 E. 3.1; 127 V 238 E. 1). Massgebend ist somit der Ort, wo sich der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet (Urteil des EVG H 267/03 vom 21. Januar 2004 E. 3.1; RKUV 2000 Nr. KV 101 S. 15 E. 3a; ASA 64 S. 405 E. 3a; BGE 138 V 186 E. 3.3.2; Urteil des BGer 9C_600/2017 vom 9. August 2018 E. 2.2). Der Mittelpunkt der Lebensinteressen befindet sich an demjenigen Ort bzw. in demjenigen Staat, wo sich die meisten Aspekte des persönlichen, sozialen und beruflichen Lebens der betroffenen Person konzentrieren, so dass deren Beziehungen zu diesem Zentrum enger sind als jene zu einem anderen Ort bzw.”
“Der im Bereich der AHV massgebende zivilrechtliche Wohnsitz einer Person befindet sich an dem Orte, wo sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 23 Abs. 1 ZGB in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 ATSG und Art. 1 Abs. 1 AHVG). Für die Begründung des Wohnsitzes müssen demnach zwei Merkmale (kumulativ) erfüllt sein: Ein objektives äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es nicht auf den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren Umstände objektiv schliessen lassen. Massgebend ist somit der Ort, wo sich der Mittelpunkt der Lebensbeziehungen befindet. Es handelt sich dabei im Normalfall um den Wohnort, d.h. wo die betreffende Person schläft, die Freizeit verbringt, ihre persönlichen Effekten aufbewahrt und sie üblicherweise über einen Telefonanschluss sowie eine Postadresse verfügt. Die nach aussen erkennbare Absicht muss auf einen dauernden - im Sinne eines "bis auf Weiteres-Aufenthalts" - ausgerichtet sein. Allerdings schliesst die Absicht, einen Ort später wieder zu verlassen, eine Wohnsitznahme nicht aus. Der Wohnsitz bleibt an diesem Ort bestehen, solange nicht anderswo ein neuer begründet wird (Art.”
Die Bestimmungen der LPGA (ATSG) sind auf die in Teil 1 des AHVG/LAVS geregelten Materien anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich davon abweicht.
“1 Sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), le Tribunal administratif fédéral, en vertu de l'art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10), connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions sur opposition prises par la CSC. 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. Conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la LAVS (art. 1 à 101bis), à moins que cette dernière ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne de protection à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. Le recourant remplit ces conditions en l'espèce. 1.4 Pour être recevable, un recours doit être déposé dans les trente jours suivant la notification de la décision (art. 50 al. 1 PA et art. 60 al. 1 LPGA). De jurisprudence constante, le fardeau de la preuve de la notification et de la date de celle-ci incombe en principe à l'autorité qui entend en tirer une conséquence juridique (ATF 136 V 295 consid. 5.9 et les réf. cit.). L'autorité supporte donc les conséquences de l'absence de preuve en ce sens que si la notification ou sa date sont contestées et qu'il existe effectivement un doute à ce sujet, il y a lieu de se fonder sur les déclarations du destinataire de l'envoi (ATF 129 I 8 consid.”
“32 LTAF, le Tribunal de céans connaît, selon l'art. 31 LTAF, des recours contre les décisions - au sens de l'art. 5 PA - prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF. En particulier, les décisions rendues par la CSC peuvent être contestées devant le Tribunal administratif fédéral conformément à l'art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10 ; cf. art. 33 let. d LTAF). 1.2 Le Tribunal administratif fédéral examine d'office et avec une pleine cognition sa compétence et les conditions de recevabilité des recours qui lui sont soumis (art. 7 PA ; ATAF 2016/15 consid. 1 ; 2014/4 consid. 1.2). La procédure devant le Tribunal administratif fédéral est en principe régie par la PA (art. 37 LTAF), sous réserve des dispositions particulières de la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurance sociales (LPGA, RS 830.1 ; cf. art. 3 let. dbis PA). A cet égard, conformément à l'art. 2 LPGA, en relation avec l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la loi, à moins que la LAVS ne déroge expressément à la LPGA. Selon les principes généraux du droit intertemporel, les règles de procédure précitées s'appliquent dans leur version en vigueur ce jour (ATF 130 V 1 consid. 3.2). 1.3 Dans la mesure où le recourant est directement touché par la décision attaquée et a un intérêt digne d'être protégé à ce qu'elle soit annulée ou modifiée, il a qualité pour recourir (art. 59 LPGA). Déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 al. 1 LPGA et 52 al. 1 PA), le recours est recevable. 2. Le présent litige porte sur le bien-fondé de la décision sur opposition rendue par la CSC en date du 7 décembre 2023 rejetant la demande de remise de l'obligation de restituer des prestations indues formulée par le recourant. 3. La procédure dans le domaine des assurances sociales fait prévaloir la maxime inquisitoire (art.”
“1 Sous réserve des exceptions - non réalisées en l'espèce - prévues à l'art. 32 de la loi fédérale du 17 juin 2005 sur le Tribunal administratif fédéral (LTAF, RS 173.32), ce dernier connaît des recours interjetés par les personnes résidant à l'étranger contre les décisions sur opposition prises par la Caisse suisse de compensation CSC en matière de calcul des rentes de vieillesse (art. 31 LTAF en relation avec l'art. 33 let. d LTAF et art. 85bis al. 1 de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS, RS 831.10]). 1.2 Selon l'art. 37 LTAF, la procédure devant le Tribunal administratif fédéral est régie par la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative (PA, RS 172.021), pour autant que la LTAF n'en dispose pas autrement. En vertu de l'art. 3 let. dbis PA, la procédure en matière d'assurances sociales n'est pas régie par la PA dans la mesure où la loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales (LPGA, RS 830.1) est applicable. Conformément à l'art. 1 al. 1 LAVS, les dispositions de la LPGA s'appliquent à l'assurance-vieillesse et survivants réglée dans la première partie de la LAVS (art. 1 à 101bis), à moins que cette dernière ne déroge expressément à la LPGA. 1.3 Selon l'art. 59 LPGA, quiconque est touché par la décision ou la décision sur opposition et a un intérêt digne de protection à ce qu'elle soit annulée ou modifiée a qualité pour recourir. Le recourant remplit ces conditions en l'espèce. 1.4 Déposé en temps utile et dans les formes requises par la loi (art. 60 LPGA et 50 PA ; art. 52 al. 1 PA), le recours est recevable. 2. La procédure dans le domaine des assurances sociales fait prévaloir la maxime inquisitoire (art. 43 LPGA ; ATF 138 V 218 consid. 6). Ainsi, le Tribunal administratif fédéral définit les faits et apprécie les preuves d'office et librement (art. 12 PA ; Moor/Poltier, Droit administratif, vol. II, 3e éd. 2011, ch. 2.2.6.3). Ce faisant, il ne tient pour existants que les faits qui sont prouvés, cas échéant au degré de la vraisemblance prépondérante (ATF 139 V 176 consid.”
Bei länderübergreifenden Sachverhalten gilt grundsätzlich die lex loci laboris: Massgebend sind i.d.R. die Rechtsvorschriften des Staates, auf dessen Gebiet die Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. Vor dem Hintergrund des Anhangs II FZA sind insb. die EU-Verordnungen (z.B. VO Nr. 883/2004 mit Art. 11) zu beachten. Daher können Personen mit Wohnsitz im Ausland unter bestimmten Voraussetzungen dem schweizerischen AHV-Recht unterliegen.
“Da der Beigeladene in Frankreich wohnt und die Beschwerdeführerin ihren Sitz in der Schweiz hat - so dass der wirtschaftliche Erfolg der Tätigkeit des Beigeladenen für die Beschwerdeführerin in der Schweiz eingetreten ist - liegt ein länderübergreifender Sachverhalt vor. Folglich stellt sich vorweg die Frage des anwendbaren Rechts. Zu klären ist die Frage, ob der in Frankreich wohnhafte Beigeladene überhaupt unter die nach schweizerischem Recht zu bestimmende Abgabepflicht von Sozialversicherungsbeiträgen gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG fällt. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage von Art 8 des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten anderseits über die Freizügigkeit (FZA) ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden (vgl. Art. 15 FZA) Anhangs II FZA sind insbesondere die folgenden Verordnungen (Vo) zu beachten: ab 1. April 2012 die Vo Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 und ab 1. Januar 2015 die EU Vo Nr. 465/2012. Art. 11 Abs. 1 VO Nr. 883/2004 legt als kollisionsrechtlichen Grundsatz fest, dass für eine betroffene Person die Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaats massgebend sind. Grundsätzlich ist auf abhängig Beschäftigte wie auf selbstständig tätige Personen die lex loci laboris anwendbar. Demnach unterstehen Personen grundsätzlich dem Sozialversicherungsrecht desjenigen Staats, auf dessen Territorium sie ihre Erwerbstätigkeit ausüben. Diese Anknüpfung gilt unabhängig vom Wohnort (Art. 11 Abs. 3 lit.”
Die Verwaltung hat gegebenenfalls ergänzend abzuklären und die Instruktion zu vervollständigen; sie hat die betroffene Person auf ihre Mitwirkungspflicht hinzuweisen und konkrete Beweismittel (z. B. Nachweise über Entlöhnungen, Korrespondenz, Arbeitszeiten, Abrechnungen bzw. Honorarnoten) zu verlangen, bevor sie eine für den Entscheid relevante Schlussfolgerung zieht. Sie wird die betroffene Person zudem auffordern, schriftlich und/oder im Rahmen von Anhörungen so umfassend wie möglich Auskunft zu geben über ihre Rolle in der Gesellschaft, die Häufigkeit der Kontakte mit dem geschäftsführenden Gesellschafter, die für die Gesellschaft erbrachten Tätigkeiten, ihr Pflichtenheft sowie darüber, weshalb sie die Oppositionshandlungen gegen die Betreibungsbefehle vom 24. März und 8. September 2017 vorgenommen hat, warum sie im Handelsregister eingetragen war, wie oft Generalversammlungen stattfanden, welche Auskünfte sie nach Kenntnis des Nichtzahlung der Beiträge beim Geschäftsführer eingeholt hat und die Art ihrer Beziehung zur Gesellschaft seit ihrer Eintragung als Geschäftsführerin im Handelsregister.
“Par ailleurs, dès lors que la recourante a réceptionné personnellement, à deux reprises en 2017, des commandements de payer et s’y est opposée au nom de la société, il y a lieu de retenir qu’elle savait, à tout le moins à compter de mars 2017, que les cotisations sociales de la part employeur n’étaient pas payées. Or, elle n’a produit aucun élément tendant à établir qu’elle aurait entrepris de démarches, avec l’associé gérant, afin de remédier à cette problématique, tandis que l’intimée n’a requis aucune précision sur ce point. Il s’agit cependant d’informations essentielles pour déterminer, cas échéant, si une faute peut être imputée à la recourante dans l’hypothèse où la qualité d’organe de fait lui est reconnue. 6. En définitive, il convient de constater que l’instruction menée par l’intimée n’est pas complète et ne permet pas en l’état de se prononcer en connaissance de cause sur le rôle de la recourante au sein de P.________ Sàrl. La résolution de cette question est pourtant cruciale, avant de déterminer si un comportement fautif peut éventuellement lui être imputé. Ce constat a pour corollaire que la cause doit être retournée à la caisse intimée, à qui il appartient en premier lieu d’instruire (cf. art. 43 LPGA, applicable par renvoi de l’art. 1 al. 1 LAVS), afin qu’elle procède à des mesures d’instruction complémentaires. Elle veillera ainsi, notamment, à requérir, en mains de la recourante, en la rendant attentive à son obligation de collaborer (cf. art. 28 LPGA), la preuve de toutes les rémunérations perçues de la part de la société pour son activité, tous les courriers et courriels échangés dans ce cadre, ainsi que le nombre d’heures consacrées à cette activité, le cas échéant au moyen de notes d’honoraires faisant état de sa facturation. La caisse invitera par ailleurs, entre autres, la recourante à la renseigner aussi exhaustivement que possible sur le rôle qu’elle jouait auprès de la société, la fréquence de ses contacts avec l’associé gérant, les activités qu’elle déployait pour le compte de la société, ainsi que son cahier des charges. Il s’agira pour l’intéressée d’indiquer, par écrit et/ou dans le cadre d’auditions, notamment, pourquoi c’est elle qui a formé opposition aux commandements de payer notifiés les 24 mars et 8 septembre 2017, pour quelles raisons elle était inscrite au Registre du commerce, à quelle fréquence se tenaient les assemblées générales de la société, les renseignements qu’elle aura sollicités du gérant après avoir appris le non-paiement des cotisations ayant fait l’objet des poursuites précitées, ainsi que la nature des relations la liant à la société, depuis son inscription en qualité de directrice au Registre du commerce.”
Verzugszinsen dienen als pauschalisierter Vorteilsausgleich für den Zinsverlust des Gläubigers bzw. den Zinsgewinn des Schuldners bei verspäteter Zahlung; sie haben keinen pönalen Charakter und sind grundsätzlich unabhängig vom Verschulden der Beitragspflichtigen. Im Beitragsbereich werden Verzugszinsen zudem zur Abgeltung des administrativen Aufwands für die verspätete bzw. nachträgliche Beitragserhebung und für die Erhebung des Verzugszinses herangezogen. Die Verzugszinspflicht findet ihre gesetzliche Grundlage in Art. 26 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG (vgl. Rechtsprechung BGE 134 V 202; BGE 139 V 297).
“1 Satz 1 ATSG sind für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten. Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) vom 31. Oktober 1947 haben beitragspflichtige Selbständigerwerbende ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber auf auszugleichenden persönlichen Beiträgen, falls die Akontobeiträge mindestens 25% unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden, ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres Verzugszinsen zu entrichten. Laut Art. 42 Abs. 2 AHVV beträgt der Verzugszinssatz 5% im Jahr, wobei die Zinsen tageweise berechnet und ganze Monate zu 30 Tagen gerechnet werden (Art. 42 Abs. 3 AHVV). Das Bundesgericht bestätigte, dass die zum früheren Art. 14 Abs. 4 lit. e AHVG erlassene Ausführungsbestimmung des Art. 41bis Abs. 1 AHVV gesetzeskonform ist. Die Verzugszinspflicht findet in Art. 26 Abs. 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG) eine genügende gesetzliche Grundlage (BGE 134 V 202 E. 3.2). Dem Verzugszins kommt die Funktion eines Vorteilsausgleichs wegen verspäteter Zahlung der Hauptschuld zu. Die Verzugszinsen bezwecken, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Hingegen weist der Verzugszins keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet. Für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich ist daher nicht massgebend, ob den Beitragspflichtigen, die Ausgleichskasse oder eine andere Amtsstelle ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 134 V 202 E. 3.3.1 f.).”
“Die Beschwerdeführer machen geltend, es sei störend, wenn die Beschwerdegegnerin über drei Jahre benötige, um die Nachforderungen zu verfügen und gleichzeitig auf den entsprechenden Beträgen Verzugszinsen verlange (Beschwerde im Verfahren AHV/2021/406). Ein Missverständnis habe zu den bestrittenen Verzugszinsen geführt, weshalb sie selber kein Verschulden treffe und die Verzugszinse zu erlassen seien (Beschwerde im Verfahren AHV/2021/405). Die Verzugszinsregelung gemäss Art. 41bis Abs. 1 AHVV ist gesetzeskonform und die entsprechende Zinspflicht findet in Art. 26 Abs. 1 ATSG (i.V.m. Art. 1 Abs. 1 AHVG) eine genügende gesetzliche Grundlage (BGE 139 V 297 E. 3.3.2.1 S. 304). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung kommt dem Verzugszins die Funktion eines Vorteilsausgleichs wegen verspäteter Zahlung der Hauptschuld zu. Unabhängig vom tatsächlichen Nutzen oder Schaden bezwecken die Verzugszinsen den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalisierter Form auszugleichen und die Abgeltung des administrativen Aufwands für die verspätete resp. nachträgliche Beitragserhebung sowie für die Erhebung des Verzugszinses selbst. Hingegen weist der Verzugszins nicht pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet (BGE 139 V 297 E. 3.3.2.2 S. 305). Mit anderen Worten ist es für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich nicht massgebend, ob ein Missverständnis vorlag, wie es die Beschwerdeführer geltend machen (Beschwerde im Verfahren AHV/2021/405), ob die Beitragspflichtigen selber, die Beschwerdegegnerin (Beschwerde im Verfahren AHV/2021/405 S.”
Für die auf die AHV nach Art. 1 Abs. 1 AHVG anwendbaren Verfahrensnormen ergibt sich aus der Rechtsprechung und dem Übergangsregime, dass Bezügerinnen/Bezüger, deren Witwen-/Witwerrente bereits vor dem 11. Oktober 2022 endgültig eingestellt wurde (namentlich weil das jüngste Kind volljährig wurde), keinen Anspruch auf Wiederaufnahme der Rentenzahlungen haben; ausgenommen bleiben die Verfahrenswege der Anfechtung/Revision bzw. der Wiedererwägung nach Art. 53 ATSG, die weiterhin möglich sind.
“Afin d'établir une situation conforme à la Convention dans des constellations comparables au cas individuel objet de cet arrêt, il convient désormais de s'abstenir de supprimer la rente de veuf au seul motif que le plus jeune enfant a atteint l'âge de la majorité (cf. ATF 143 I 50 consid. 4.1 et 4.2; arrêt TF 591/2024 du 4 décembre 2024 consid. 2.2.1 et les références; régime transitoire de l'OFAS, p. 1). Les dispositions du régime transitoire doivent s'appliquer du 11 octobre 2022 à l'entrée en vigueur d'une prochaine révision partielle de la LAVS en matière de rente de veuf (cf. arrêt TF 591/2024 du 4 décembre 2024 consid. 2.2.2). Les veufs dont le versement de la rente avait déjà été définitivement supprimé avant le 11 octobre 2022 en raison du fait que le plus jeune enfant avait atteint l'âge de la majorité n'ont pas droit à la reprise du versement de la rente – sous réserve des titres de révocation de la révision procédurale (art. 53 al. 1 de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales [LPGA; RS 830.1], applicable par renvoi de l'art. 1 al. 1 LAVS) et de la reconsidération (art. 53 al. 2 LPGA) – même après l'arrêt 78630/12 précité et ils sont exclus du champ d'application du régime transitoire de l'OFAS (cf. arrêts TF 591/2024 précité consid. 2.2.2, 3.2.2 et 4.2 et les réf.; 9C_229/2024 du 27 juin 2024 consid. 6.2. et 6.3; 9C_481/2021 consid. 2.1 et 9C_749/2020 cons. 2.1, tous deux du 9 janvier 2023; régime transitoire de l'OFAS, p. 1 ss.; également Directives concernant les rentes [DR] de l'assurance vieillesse, survivants et invalidité fédérale de l'OFAS, version 19, valables dès le 1er janvier 2024, n°3138 et 3147). 3. Doit être déterminé, en l'espèce, si la Caisse a à juste titre refusé à l'assuré la reprise du versement de sa rente de veuf. Le recourant ne conteste pas l'entrée en force de la décision du 4 juillet 2019, faute d'avoir été attaquée, et ni que son droit à la rente de veuf a conséquemment pris fin au 31 du même mois. 3.1. Si la situation de l'assuré correspond à celle individuelle fondant le jugement 78630/12, sa rente de veuf ayant également été supprimée au seul motif que son enfant le plus jeune avait atteint l'âge de la majorité, leur constellation diverge de manière déterminante, dans la mesure où l'assuré n'a pas remis en question la cessation de dite rente en ne constestant pas la décision du 4 juillet 2019.”
Verletzungen der Auskunftspflicht nach Art. 43 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG können die Einleitung eines Verfahrens zur Auferlegung von Ordnungsbussen rechtfertigen. Die Rechtsprechung bestätigt, dass die Ausgleichskasse dabei formelle Verfahrensschritte zu beachten hat, namentlich Mahnung mit Androhung der Busse und eine begründete Bussenverfügung.
“Das Vorgehen der Ausgleichskasse ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerinnen haben es trotz mehrmaliger Aufforderungen unterlassen, auf den Lohnbescheinigungen für die Kontrollperiode 2020 zu bestätigen, dass sie keine AHV-beitragspflichtigen Arbeitnehmenden beschäftigen, womit sie ihre Auskunftspflicht gemäss Art. 43 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG verletzt haben. Durch ihr Verhalten war es der Ausgleichskasse nicht möglich zu prüfen, ob die Angaben von C.____, wonach dieser bei einem persönlichen Besuch bei der Ausgleichskasse im Jahr 2019 mitgeteilt hatte, dass die Beschwerdeführerinnen keine Angestellten hätten, auch für das Jahr 2020 zutreffen. Die Ausgleichskasse hat sodann das Verfahren für die Auferlegung von Ordnungsbussen eingehalten, indem sie die Mahnungen mit der Androhung verbunden hat, dass nach unbenutztem Fristenablauf eine Busse auferlegt werde (Art. 205 Abs. 1 AHVV), und die Bussenverfügungen begründet hat (Art. 91 Abs. 2 AHVG). Bei dieser Sachlage sind die Verfügungen vom”
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