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Der sozialversicherungsrechtliche Betriebsstättenbegriff (Art. 12 Abs. 2 AHVG) ist weiter gefasst als der steuerrechtliche. Er setzt nicht voraus, dass in der Betriebsstätte ein qualitativ oder quantitativ wesentlicher Teil der Geschäftstätigkeit ausgeübt wird; auch eine lediglich nebensächliche oder wirtschaftlich geringfügige Geschäftstätigkeit kann zur Annahme einer Betriebsstätte führen.
“Der Begriff der Betriebsstätte wird nicht nur im Sozialversicherungsrecht, sondern auch im Steuerrecht verwendet. Entsprechend der Verschiedenheit ihrer Zielsetzungen definieren die beiden Rechtsgebiete die Betriebsstätte indessen unterschiedlich (vgl. auch PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 555 unten f.). Dabei ist der sozialversicherungsrechtlich massgebende Begriff der Betriebsstätte im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG insofern weiter gefasst als der steuerrechtliche, als er nicht voraussetzt, dass ein qualitativ oder quantitativ wesentlicher Teil der Geschäftstätigkeit in der Betriebsstätte ausgeübt wird (BGE 110 V 72 E. 5b; Rz. 1022 WBB; PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 552 f.). Anders als im Steuerrecht (vgl. dazu OESTERHELT/SCHREIBER, in: Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 4. Aufl. 2022, N. 33 zu Art. 51 DBG) kann es sich mithin um eine Geschäftstätigkeit handeln, die nur einen nebensächlichen wirtschaftlichen Wert aufweist (Urteil H 244/01 vom 14. Juli 2003 E. 3.4; EVGE 1960 S. 301 E. 2). So wurden in der Vergangenheit regelmässig Betriebsstätten angenommen in Fällen, in welchen ausländische Firmen in der Schweiz Personal vermittelten, die Arbeitsverträge formell mit den ausländlichen Firmen, aber in Büroräumlichkeiten in der Schweiz abgeschlossen wurden (KÄSER, a.a.O., S. 248 Rz. 12.14).”
“Der Begriff der Betriebsstätte wird nicht nur im Sozialversicherungsrecht, sondern auch im Steuerrecht verwendet. Entsprechend der Verschiedenheit ihrer Zielsetzungen definieren die beiden Rechtsgebiete die Betriebsstätte indessen unterschiedlich (vgl. auch PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 555 unten f.). Dabei ist der sozialversicherungsrechtlich massgebende Begriff der Betriebsstätte im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG insofern weiter gefasst als der steuerrechtliche, als er nicht voraussetzt, dass ein qualitativ oder quantitativ wesentlicher Teil der Geschäftstätigkeit in der Betriebsstätte ausgeübt wird (BGE 110 V 72 E. 5b; Rz. 1022 WBB; PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 552 f.). Anders als im Steuerrecht (vgl. dazu STEFAN OESTERHELT/SUSANNE SCHREIBER, in: Martin Zweifel/Michael Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 4. Aufl. 2022, N. 33 zu Art. 51 DBG) kann es sich mithin um eine Geschäftstätigkeit handeln, die nur einen nebensächlichen wirtschaftlichen Wert aufweist (Urteil H 244/01 vom 14. Juli 2003 E. 3.4; EVGE 1960 S. 301, H 132/60 E. 2). So wurden in der Vergangenheit regelmässig Betriebsstätten angenommen in Fällen, in welchen ausländische Firmen in der Schweiz Personal vermittelten, die Arbeitsverträge formell mit den ausländlichen Firmen, aber in Büroräumlichkeiten in der Schweiz abgeschlossen wurden (KÄSER, a.a.O., S. 248 Rz.”
Das Bundesgericht hat im konkreten Fall entschieden, dass die ausländische Muttergesellschaft (Uber B.V.) als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG zu qualifizieren ist; die schweizerische Tochter (Uber Switzerland GmbH) steht den Fahrern rechtlich nicht als Arbeitgeber gegenüber und ist nicht als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG anzusehen. Folglich sind Verfügungen betreffend die Erwerbstätigkeit der Fahrer an die Muttergesellschaft zu richten.
“Wie das Bundesgericht in BGE 149 V 57 erkannt hat, ist die Uber B.V. als Arbeitgeberin der Fahrer im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG zu betrachten (damalige E. 9.2) und stehen die Uber-Fahrer in keiner rechtlichen Beziehung zur Uber Switzerland GmbH (damalige E. 10.7). Ebenso wurde bereits entschieden, dass die Uber Switzerland GmbH keine Betriebsstätte der Uber B.V. in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG ist und die Uber B.V. vielmehr - was einen davon zu unterscheidenden Sachverhalt darstellt - lediglich in den Räumlichkeiten der Uber Switzerland GmbH eine Betriebsstätte hat (damalige E. 10.3, 10.7-10.9). Bei dieser Rechts- und Sachlage sind Verfügungen und Einspracheentscheide, welche die Erwerbstätigkeit der Uber-Fahrer betreffen, nur an die Uber B.V. zu richten und nicht auch an die Uber Switzerland GmbH, dies entgegen der bisherigen Praxis der Ausgleichskasse. Anders verhalten würde es sich lediglich, wenn die inzwischen revidierten Bestimmungen auch betreffend die Arbeitgebereigenschaft eine Änderung mit sich gebracht hätten, wofür indessen keine Anhaltspunkte bestehen. Aus diesem Grund ist der Einspracheentscheid vom 24.”
Die reine Auszahlung des massgebenden Lohnes begründet nicht automatisch die Stellung als Arbeitgeber i.S.v. Art. 12 AHVG. Entscheidend ist vielmehr, wer die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und über die für eine betriebswirtschaftlich/organisatorisch massgebende Abhängigkeit bzw. die notwendigen Weisungs- und Führungsbefugnisse verfügt.
“5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (vgl. zum Begriff des Arbeitgebers auch Art. 11 ATSG; UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 12 AHVG [zit. Rechtsprechung AHVG]). Dies wird in der Praxis so verstanden, dass als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin betrachtet wird, wer gegenüber einer Person, die für ihn tätig ist, in einem Ausmass über Weisungsrechte verfügt, dass sie von ihm betriebswirtschaftlich bzw. organisatorisch in massgebender Weise abhängig erscheint (ZAK 1990 S. 129 E. 3b, H 28/89; 1953 S. 419, H 137/53). Nach der Rechtsprechung ist es in der Regel derjenige, der den massgebenden Lohn auszahlt (ZAK 1990 S. 130 E. 3b, H 28/89), was aber nicht bedeutet, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt; vielmehr gilt in solchen Fällen derjenige als Arbeitgeber, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 147 V 268 E. 7.3; KIESER, Rechtsprechung AHVG, N. 3 zu Art. 12 AHVG). Dabei kommt den Arbeitgebenden im AHV-Beitragswesen insofern eine bedeutende Rolle zu, als sie allein zur Entrichtung der paritätischen Beiträge (d.h. des Arbeitgebers- und des Arbeitnehmeranteils) verpflichtet (Art. 14 Abs. 1 AHVG) und in diesem Sinne sowohl zahlende Selbstschuldner als auch gesetzliche Erfüllungsvertreter der Arbeitnehmenden für deren Schuld sind (Art. 3 Abs. 1 und Art. 5 Abs. 1 AHVG; vgl. BGE 147 V 174 E. 6.1).”
“Il Tribunale cantonale delle assicurazioni avrebbe altresì arbitrariamente valutato il ruolo dei revisori e della Commissione paritetica ponteggi. A torto la Corte cantonale avrebbe poi negato un motivo a giustificazione: non corrisponde al vero che i contributi non si sarebbero potuti pagare in tempo ragionevole. La società aveva crediti, confermati dalla perizia C.________, ma sono stati ignorati dai giudici cantonali. 6.3. 6.3.1. A norma dell'art. 12 cpv. 1 LAVS è considerato datore di lavoro chiunque paghi, a persone obbligatoriamente assicurate, una retribuzione giusta l'art. 5 cpv. 2 LAVS. Secondo tale normativa è considerato datore di lavoro chiunque versa a persone obbligatoriamente assicurate una retribuzione. Per prassi, bisogna ritenere come datore di lavoro di massima colui che versa il salario determinante. Tuttavia, questo non significa che bisogna considerare come datore di lavoro tenuto ad allestire i conteggi e a saldare i contributi anche colui che versa la retribuzione su mandato della persona che impiega i salariati. L'art. 12 LAVS indica solamente che in caso di dubbio, vale a dire quando ci si chiede chi sia il vero datore di lavoro, bisogna considerare tale colui che versa il salario. Quando la persona che versa il salario non è la medesima di quella che assume il salariato, datore di lavoro secondo la LAVS è colui che occupa effettivamente i lavoratori e non il terzo che versa il salario. In altre parole, in tali circostanze non è l'indirizzo di versamento ("Auszahl- und Zahladresse") che è determinante, ma piuttosto sapere per chi l'attività dipendente è esercitata. Ciò è il caso, in linea di principio, quando la prestazione del terzo dipende da rapporti di subordinazione nell'organizzazione del lavoro la cui origine si trova in un altro luogo. Pertanto, quando un terzo versa una prestazione pecuniaria da qualificare come salario determinante nel senso della LAVS, tale unica circostanza non fa di lui la persona obbligata a versare contributi (sentenze 2C_803/2018 del 17 dicembre 2019 consid. 5.3.4 e 9C_824/2008 del 6 marzo 2009 consid.”
“In altri termini, alla luce di quanto precede, si ritiene che i dipendenti il cui contributo AVS non è stato pagato erano in un rapporto di subordinazione non già con FA 1 bensì con ____________________, con la conseguenza che __________ deve essere considerata datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, quand’anche formalmente e per pura apparenza fosse la FA 1. (…)” (I, punti dal 2 al 6 e dall’11 al 19, pagg. 3-8) 2.2.3. Secondo l’art. 12 cpv. 1 LAVS è considerato datore di lavoro chiunque paghi, a persone obbligatoriamente assicurate, una retribuzione giusta l’articolo 5 capoverso 2. Il TF, chiamato a pronunciarsi su chi fosse il datore di lavoro, nella STF 9C_355/2018 del 1. aprile 2019 ha, in particolare, osservato che “(…) di regola è considerato datore di lavoro colui che versa il salario determinante. Questo non significa tuttavia che si debba considerare datore di lavoro chi, pur effettuando i conteggi e pagando i contributi, versa il salario per conto terzi. L'art. 12 LAVS stabilisce unicamente che, in caso di dubbio, cioè se non è chiaro chi sia il reale datore di lavoro, bisogna prendere in considerazione chi versa il salario. Quando la persona che versa il salario non è la stessa di quella che impiega i salariati, il datore di lavoro ai sensi della LAVS è colui che occupa effettivamente i lavoratori e non il terzo che versa il salario. In altre parole, in queste circostanze, non è la destinazione del versamento (indirizzo del prelievo, rispettivamente del pagamento) che è determinante ma piuttosto a favore di chi l'attività dipendente è esercitata (sentenza 9C_824/2008 del 6 marzo 2009 consid. 6.1 con i riferimenti) (…)” (STF 9C_355/2018 del 1. aprile 2019, consid. 3.2). Questo Tribunale rileva innanzitutto che il Municipio di __________, con la Risoluzione Municipale “__________” del 7 luglio 2016, ha deciso che “(…) 1. la __________ è autorizzata a sublocare alla FA 1 i locali e le infrastrutture inerenti all'esercizio pubblico denominato "__________", oggetto del contratto di locazione e del citato Capitolato; 2.”
Zu den Arbeitnehmern, deren Arbeitgeber nicht zur Zahlung der AHV-/IV-/EO-Beiträge verpflichtet ist, gehören solche, deren Arbeitgeber in der Schweiz weder Sitz noch Betriebsstätte haben. In diesen Fällen sind die betroffenen Arbeitnehmer für die Abführung der Beiträge selbst verantwortlich.
“1 LAPG [loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain ; RS 834.1]). b) Les cotisations des assurés qui exercent une activité lucrative sont calculés en pourcent du revenu provenant de l’activité dépendante et indépendante (art. 4 al. 1 LAVS). Le revenu provenant d’une activité lucrative comprend, sous réserve des exceptions mentionnées expressément par la loi, le revenu en espèces ou en nature tiré en Suisse ou à l’étranger de l’exercice d’une activité, y compris les revenus accessoires (art. 6 al. 1 RAVS). Il appartient aux caisses de compensation de déterminer le revenu des salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations (cf. Michel Valterio, Droit de l’assurance-vieillesse et survivants et de l’assurance-invalidité, Commentaire thématique, Genève/Zurich/Bâle 2011, no 579). Font partie des salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations notamment ceux dont l’employeur n’a ni siège, ni établissement stable en Suisse (cf. art. 12 al. 2 LAVS ; Valterio, op. cit., no 577). c) Les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations versent des cotisations AVS de 8,7 % (art. 6 al. 1 LAVS) ainsi que des cotisations AC de 2,2 % (art. 3 al. 1 et 2 LACI) sur leur salaire déterminant au sens de la législation sur l’AVS. Une cotisation AI de 1,4 % (art. 3 al. 1, 2e phrase, LAI) ainsi qu’une cotisation APG de 0,5 % sont en outre perçues sur ce revenu (art. 27 al. 2, 3e phrase, et 28 LAPG ; 36 al. 1, 1re phrase, OAPG [ordonnance sur les allocations pour perte de gain du 24 novembre 2004 ; RS 834.11]). Une cotisation au désendettement de l’assurance-chômage de 1 % (pourcent de solidarité) est perçue sur la partie du salaire déterminant au-delà de 148'200 fr. perçu en 2021 (art. 3 al. 1 et 90c al. 1 in fine LACI ; Bulletin LACI relatif au domaine de l’indemnité de chômage du Secrétariat d’Etat à l’économie dans son édition du 1er janvier 2021, ch. A16 et A17a n. 6 ; ATF 146 V 104 consid. 3 à 8 ; cf. également art. 22 al. 1 OLAA [ordonnance sur l’assurance-accidents du 20 décembre 1982 ; RS 832.”
“Das Bundesgericht hat in BGE 147 V 174, welcher die AHV-Beitragsplicht von D.___-Fahrern im Kanton Zürich betraf, erwogen, dass die «Abwicklung» der D.___-Fahrten via die E.___ B.V., einem Tochterunternehmen der A.___ B.V. mit Sitz in C.___, laufe (E. 5), und dass die F.___ GmbH nicht Arbeitgeberin der D.___-Fahrer sei, weshalb die F.___ GmbH - unabhängig davon, ob sie eine Betriebsstätte der E.___ B.V. sei oder nicht, für die D.___-Fahrer beitragsrechtlich nicht belangt werden und für die von diesen erzielten Verdiensten im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG nicht beitragspflichtig sei (E. 7.1).”
Für Arbeitgeber mit Betriebsstätte in der Schweiz besteht eine Beitragspflicht nach Art. 12 Abs. 2 AHVG, die nicht von der Höhe des Umsatzes abhängt. Fehlerhafte oder unvollständige Lohnmeldungen entheben den Arbeitgeber nicht von der Verpflichtung zur Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge.
“Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid. 3.2 ; 139 V 176 consid. 5.3 et les références citées). 5. a) En l’espèce, le recourant a été désigné en qualité d’associé gérant de U.________Sàrl au bénéfice de la signature individuelle, selon décision rendue le 10 octobre 2018 par le Président du Tribunal civil de l’arrondissement de Lausanne. Il a assumé cette fonction jusqu’à la faillite de la société, prononcée le 23 mars 2022. Il avait ainsi formellement la qualité d’organe de celle-ci durant la période au cours de laquelle les cotisations sociales n’ont pas été versées, de sorte qu’il peut, sur le principe, être recherché à titre subsidiaire pour la réparation du préjudice subi par la caisse intimée, conformément à l’art. 52 al. 1 et 2 LAVS. b) ba) Dans un premier grief, le recourant fait valoir que la société n’aurait pas dû être assujettie au versement de cotisations sociales, dans la mesure où à l’issue des exercices concernés, le montant minimal de recettes requis pour autoriser sa taxation n’avait pas été atteint. L’art. 12 al. 2 LAVS prévoit expressément l’obligation de payer des cotisations sociales (cf. consid. 3.a ci-dessus) pour tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse, sans que leur perception ne dépende d’une quelconque manière du chiffre d’affaires réalisé. Dès lors que U.________Sàrl avait son siège en Suisse, elle était tenue de payer des cotisations sociales sur les salaires de ses employés. bb) Le recourant soutient également que contrairement à ce qu’allègue l’intimée, il lui aurait transmis les déclarations de salaires requises. Bien qu’il prétende le contraire, il n'a pourtant pas retourné à l’intimée les déclarations de salaires correctement complétées pour les années 2019 à 2021. Il a en effet inscrit le montant des cotisations et non les salaires bruts versés sur les documents transmis, sans corriger cette erreur alors qu’il a été sollicité à cette fin à plusieurs reprises. Il a même été condamné pénalement pour avoir omis de transmettre les renseignements utiles au calcul des cotisations sociales (cf.”
Für Art. 12 AHVG hat die Rechtsprechung klargestellt, dass eine in der Schweiz gelegene ständige Anlage oder Einrichtung keine eigene Rechtspersönlichkeit benötigen muss; auch gemietete Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten können daher eine Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne bilden. Voraussetzung ist ein Konnex zur Geschäftstätigkeit, d.h. die Tätigkeit der Arbeitskräfte muss sich zumindest teilweise dort abspielen. Ferner gilt in Lehre und Praxis, dass die Ermöglichung der Vollstreckung von Beitragsforderungen ein bedeutsamer, aber nicht zwingend alleiniger Zweck einer Betriebsstätte sein kann.
“Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen wie Fabrikations-, Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten, in denen Arbeitskräfte des Inhabers oder der Inhaberin der Betriebsstätte tätig sind (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts [EVG] H 244/01 vom 14. Juli 2003 E. 3.4; EVGE 1960 S. 301 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 18 zu Art. 12 AHVG; STEPHANIE PURTSCHERT HESS, Die Bedeutung der Betriebsstätte im Sozialversicherungsrecht, SZS 2013 S. 551 ff., 552; HANSPETER KÄSER, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl. 1996, S. 247 Rz. 12.8; Rz. 1021 der Wegleitung des BSV über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], BGE 149 V 57 S. 85 gültig ab 1. Januar 2008 [Stand 1. Januar 2020]). Zwischen den Anlagen und den darin beschäftigten Arbeitskräften ist insofern ein Konnex erforderlich, als sich die Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielen muss (PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 555). Eine eigene Rechtspersönlichkeit der in der Schweiz befindlichen ständigen Anlagen und Einrichtungen des im Ausland domizilierten Arbeitgebers ist nicht erforderlich (ZAK 1966 S. 425, H 131/65 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 18 zu Art. 12 AHVG). In diesem Sinne können beispielsweise auch Geschäftsräume in der Schweiz, die eine ausländische Unternehmung mietet, eine Betriebsstätte darstellen (ZAK 1958 S.”
“Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen wie Fabrikations-, Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten, in denen Arbeitskräfte des Inhabers oder der Inhaberin der Betriebsstätte tätig sind (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts [EVG] H 244/01 vom 14. Juli 2003 E. 3.4; EVGE 1960 S. 301 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 18 zu Art. 12 AHVG; STEPHANIE PURTSCHERT HESS, Die Bedeutung der Betriebsstätte im Sozialversicherungsrecht, SZS 2013 S. 551 ff., 552; HANSPETER KÄSER, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl. 1996, S. 247 Rz. 12.8; Rz. 1021 der Wegleitung des BSV über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], BGE 149 V 57 S. 85 gültig ab 1. Januar 2008 [Stand 1. Januar 2020]). Zwischen den Anlagen und den darin beschäftigten Arbeitskräften ist insofern ein Konnex erforderlich, als sich die Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielen muss (PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 555). Eine eigene Rechtspersönlichkeit der in der Schweiz befindlichen ständigen Anlagen und Einrichtungen des im Ausland domizilierten Arbeitgebers ist nicht erforderlich (ZAK 1966 S. 425, H 131/65 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 18 zu Art. 12 AHVG). In diesem Sinne können beispielsweise auch Geschäftsräume in der Schweiz, die eine ausländische Unternehmung mietet, eine Betriebsstätte darstellen (ZAK 1958 S. 179, H 244/57). Ein bedeutsamer, wenn auch nicht der alleinige und unerlässliche Zweck der Betriebsstätte stellt dabei die Möglichkeit der Vollstreckung von Beitragsforderungen dar (KÄSER, a.a.O., S. 248 Rz. 12.12; vgl. EVGE 1960 S. 301 E. 2; ZAK 1973 S. 363, H 12/72).”
Hat ein Arbeitgeber eine Betriebsstätte in der Schweiz, begründet Art. 12 Abs. 2 AHVG seine Beitragspflicht; dies schliesst nach den zitierten Entscheiden auch ausländische Arbeitgeber ein, soweit ihnen inländische Betriebsstätten für die Entrichtung von Beiträgen bezüglich der an hier tätige Personen ausbezahlten Entschädigungen zugeordnet werden.
“Vernehmlassungsweise stellten die Uber B.V. und die Rasier Operations B.V. das Rechtsbegehren, auf die Beschwerde der Kasse sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. C.e. Die Ausgleichskasse schloss in ihrer Stellungnahme auf Abweisung der Beschwerde der Uber B.V. und der Rasier Operations B.V. Des Weitern präzisierte sie ihre eigenen Beschwerdeanträge wie folgt: "1. Es sei das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Dezember 2021 aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 3. März 2020 sei zu bestätigen mit Bezug auf: - die Feststellung, dass A.________ als UberX-Fahrer eine unselbständige Tätigkeit für Uber B.V. ausgeübt hat (vorfrageweise Feststellung des Beitragsstatuts) - die Feststellung, dass Uber B.V. Arbeitgeberin von A.________ im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG ist (Arbeitgebereigenschaft von Uber B.V.) - die Feststellung, dass Uber Switzerland GmbH (bzw. deren Räumlichkeiten) die Betriebsstätte von Uber B.V. in der Schweiz ist und Uber B.V. deshalb gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG für die an A.________ ausbezahlten Entschädigungen beitragspflichtig ist (Rechtsgrundlage für die Beitragspflicht der ausländischen Arbeitgeberin Uber B.V.).”
“wiedergegebenen Überlegungen) - kann indessen offen gelassen werden. Der Grund dafür liegt darin, dass das mit dem Hinweis "Beitragspflicht der ausländischen Arbeitgeberin Rasier Operations B.V./Umfang der Beitragspflicht" versehene Rechtsbegehren der Ausgleichskasse, welches nach Treu und Glauben auszulegen ist (BGE 147 V 369 E. 4.2.1 mit Hinweisen), klar darauf abzielt, die Rasier Operations B.V. gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG, d.h. als Arbeitgeberin mit einer Betriebsstätte in der Schweiz, zur Entrichtung von Beiträgen zu verpflichten, zu welcher Frage jedenfalls noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Dass die Ausgleichskasse gleichzeitig unzutreffenderweise (vgl. dazu E. 10.7) die Feststellung beantragt, die Uber Switzerland GmbH sei als Betriebsstätte der Rasier Operations B.V. zu betrachten, ist unerheblich, denn diesem Begehren kommt keine selbstständige Bedeutung zu. Vielmehr handelt es sich dabei um die Begründung ihres den Umfang der Beitragspflicht betreffenden Antrages, an welche das Bundesgericht nicht gebunden ist (vgl. Art. 106 BGG). Soweit die Rasier Operations B.V. - wohl veranlasst durch die Erwähnung der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte der Rasier Operations B.V. im Antrag der Ausgleichskasse - von einem sich gegen die Uber Switzerland GmbH richtenden Begehren ausgeht und daraus auf eine unzulässige Ausweitung des Streitgegenstandes schliesst (vgl. E. 10.2.2), übersieht sie, dass im Rahmen des gestellten Antrages ihre eigene Beitragspflicht und nicht etwa diejenige der Uber Switzerland GmbH zur Diskussion steht (vgl.”
Besteht der Verdacht einer Scheinfirma (società di facciata), kann nach Art. 12 AHVG diejenige Person oder Gesellschaft als Arbeitgeber qualifiziert werden, die tatsächlich die Arbeitgeberfunktion ausübt. Anhaltspunkte hierfür sind insbesondere, dass sie (auch faktisch) die Löhne zahlt, Personal rekrutiert oder einstellt, die Lohnhöhe und die konkreten Arbeitsmodalitäten bestimmt, die Erlöse einzieht oder dispositive Verfügungen über den Betrieb trifft. Die formelle Zurechnung auf ein anderes Unternehmen verliert in solchen Fällen an Bedeutung; massgeblich ist die tatsächliche Übernahme der Arbeitgeberrolle. (vgl. Entscheid 31.2020.15.)
“Di conseguenza, proprio secondo lo stesso argomento della Cassa AVS, in questa circostanza non è rilevante che il pagamento dello stipendio dovesse avvenire da parte di FA 1, rispettivamente non bisogna limitarsi alla mera apparenza formale sul contratto di lavoro (intestato a FA 1), bensì bisogna verificare, secondo quanto indicato dal TF nella sentenza citata dalla Cassa TF 9C 824/2008, consid. 6.1, chi avesse concretamente il ruolo di datore di lavoro: […] 16. Tale ruolo era concretamente assunto da __________. Del resto, è __________ che si è occupata delle assunzioni (v. fatture doc. 6), che determinava la remunerazione e le modalità concrete di svolgimento dell'attività (orari, pause, vacanze, ecc), che incassava il risultato dell'attività del Bar __________ per pagare gli stipendi (incasso che inizialmente riversava a FA 1 fino al 31.12.2016, per poi non più versare alcunché come ammesso dalla signora __________ dinnanzi al MP). Bisogna quindi giocoforza ritenere che il ruolo assunto da __________ è quello di datore di lavoro ai sensi dell’art. 12 LAVS, a tutti gli effetti. Poco importa se il "mandato" di versare gli stipendi fosse stato assunto, fino al 31.12.2016, da FA 1 per una scelta imputabile solo alla volontà di __________ di non apparire formalmente nei confronti della Cassa AVS. Il fatto che __________ abbia versato gli stipendi arretrati è un altro indizio a favore della tesi qui portata avanti. 17. Il secondo elemento è che in ogni caso __________ decideva, di fatto, per FA 1 per tutto quanto riguardava la gestione del personale che le serviva per l'attività di gestione dell'esercizio pubblico Bar __________ a __________. Solo un organo con potere di rappresentare la società può decidere e predisporre la cessione di contratti a favore di un terzo soggetto. Questo fa di __________ un organo di fatto di primissimo piano. […] 18. Ad ulteriore dimostrazione che FA 1 era una società di facciata utilizzata da __________, la quale era la vera datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, vi sono anche le due fatture emesse da __________ a carico di FA 1 per prestazioni inusuali: "consulenza assunzione e formazione personale" rispettivamente "realizzazione gara e progettazione format, consulenza assunzione e formazione personale".”
“Bisogna quindi giocoforza ritenere che il ruolo assunto da __________ è quello di datore di lavoro ai sensi dell’art. 12 LAVS, a tutti gli effetti. Poco importa se il "mandato" di versare gli stipendi fosse stato assunto, fino al 31.12.2016, da FA 1 per una scelta imputabile solo alla volontà di __________ di non apparire formalmente nei confronti della Cassa AVS. Il fatto che __________ abbia versato gli stipendi arretrati è un altro indizio a favore della tesi qui portata avanti. 17. Il secondo elemento è che in ogni caso __________ decideva, di fatto, per FA 1 per tutto quanto riguardava la gestione del personale che le serviva per l'attività di gestione dell'esercizio pubblico Bar __________ a __________. Solo un organo con potere di rappresentare la società può decidere e predisporre la cessione di contratti a favore di un terzo soggetto. Questo fa di __________ un organo di fatto di primissimo piano. […] 18. Ad ulteriore dimostrazione che FA 1 era una società di facciata utilizzata da __________, la quale era la vera datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, vi sono anche le due fatture emesse da __________ a carico di FA 1 per prestazioni inusuali: "consulenza assunzione e formazione personale" rispettivamente "realizzazione gara e progettazione format, consulenza assunzione e formazione personale". Ovvero, la __________ ha rifatturato alla FA 1 le prestazioni per l'aggiudicazione della gestione dei locali la __________ e per tutte le pratiche di assunzione del personale per il Bar __________. Questo dimostra come fosse __________ ad occuparsi di tutti gli aspetti organizzativi, e non il signor RI 1. 19. In altri termini, alla luce di quanto precede, si ritiene che i dipendenti il cui contributo AVS non è stato pagato erano in un rapporto di subordinazione non già con FA 1 bensì con ____________________, con la conseguenza che __________ deve essere considerata datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, quand’anche formalmente e per pura apparenza fosse la FA 1. (…)” (I, punti dal 2 al 6 e dall’11 al 19, pagg. 3-8) 2.”
“Di conseguenza, proprio secondo lo stesso argomento della Cassa AVS, in questa circostanza non è rilevante che il pagamento dello stipendio dovesse avvenire da parte di FA 1, rispettivamente non bisogna limitarsi alla mera apparenza formale sul contratto di lavoro (intestato a FA 1), bensì bisogna verificare, secondo quanto indicato dal TF nella sentenza citata dalla Cassa TF 9C 824/2008, consid. 6.1, chi avesse concretamente il ruolo di datore di lavoro: […] 16. Tale ruolo era concretamente assunto da __________. Del resto, è __________ che si è occupata delle assunzioni (v. fatture doc. 6), che determinava la remunerazione e le modalità concrete di svolgimento dell'attività (orari, pause, vacanze, ecc), che incassava il risultato dell'attività del Bar __________ per pagare gli stipendi (incasso che inizialmente riversava a FA 1 fino al 31.12.2016, per poi non più versare alcunché come ammesso dalla signora __________ dinnanzi al MP). Bisogna quindi giocoforza ritenere che il ruolo assunto da __________ è quello di datore di lavoro ai sensi dell’art. 12 LAVS, a tutti gli effetti. Poco importa se il "mandato" di versare gli stipendi fosse stato assunto, fino al 31.12.2016, da FA 1 per una scelta imputabile solo alla volontà di __________ di non apparire formalmente nei confronti della Cassa AVS. Il fatto che __________ abbia versato gli stipendi arretrati è un altro indizio a favore della tesi qui portata avanti. 17. Il secondo elemento è che in ogni caso __________ decideva, di fatto, per FA 1 per tutto quanto riguardava la gestione del personale che le serviva per l'attività di gestione dell'esercizio pubblico Bar __________ a __________. Solo un organo con potere di rappresentare la società può decidere e predisporre la cessione di contratti a favore di un terzo soggetto. Questo fa di __________ un organo di fatto di primissimo piano. […] 18. Ad ulteriore dimostrazione che FA 1 era una società di facciata utilizzata da __________, la quale era la vera datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, vi sono anche le due fatture emesse da __________ a carico di FA 1 per prestazioni inusuali: "consulenza assunzione e formazione personale" rispettivamente "realizzazione gara e progettazione format, consulenza assunzione e formazione personale".”
In der zitierten Praxisstelle waren die C. AG und die F. AG im konkreten Fall unbestritten als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 AHVG tätig.
“Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob der Beschwerdeführer für den aus den Beitragsausständen der C. AG resp. F. AG entstandenen Schaden von insgesamt CHF 101'845.85 haftbar gemacht werden kann. Es geht also um die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 AHVG. Arbeitgeber ist nach Art. 11 ATSG, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Laut Art. 12 AHVG ist Arbeitgeber, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte nach Art. 5 Abs. 2 AHVG (Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit) ausrichtet. Dass die C. AG resp. F. AG vorliegend als Arbeitgeberin tätig waren, blieb unbestritten.”
Arbeitgebende, die in der Schweiz eine Betriebsstätte (auch eine faktische Betriebsstätte) haben, sind nach Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig. Erkennt die Ausgleichskasse, dass Beiträge fehlen oder zu tief ausfallen, kann sie die Nachzahlung verlangen und diese nötigenfalls durch Verfügung festsetzen; dies steht unter dem Vorbehalt der Verjährungsregelungen.
“Verfügt die Uber B.V. nach dem Gesagten (seit 2014) über eine Betriebsstätte in der Schweiz, ist sie gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig. In diesem Sinne ist das Begehren der Ausgleichskasse gutzuheissen.”
“Es lägen keine Straftatbestände vor, welche mehr als drei Jahre Freiheitsstrafe als Sanktion vorsähen. Es sei keine längere Verjährungsfrist gemäss Art. 16 Abs. 1 Satz 3 AHVG ersichtlich. 2.2. Die Beschwerdegegnerin ist der Auffassung, dass der Straftatbestand der Urkundenfälschung vorliegen dürfte, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bedroht sei. Deshalb sei von einer Verjährungsfrist von 15 Jahren auszugehen, womit auch die Forderungen für die Jahre 2006 bis 2008 nicht verjährt seien. 2.3. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin von der Beschwerdeführerin für die Abrechnungsperiode vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2008 zu Recht nachträglich Fr. 206'148.60 eingefordert hat. Insbesondere ist strittig, ob der Anspruch bereits verjährt bzw. verwirkt ist. Unumstritten ist hingegen, dass die Beschwerdeführerin höhere Sozialversicherungsabgaben (AHV, IV, EO, ALV und FAK BS) hätte erbringen müssen. 3. 3.1. Arbeitgebende im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben, sind gemäss Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig. Dabei haben sie die Beiträge der Arbeitnehmenden vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen (vgl. dazu auch Art. 5 Abs. 1 und 2 sowie Art. 51 Abs. 1 AHVG) und zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). 3.2. Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt dabei die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Art. 39 Abs. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]). Gemäss der Bestimmung von Art. 16 Abs. 1 AHVG können Beiträge, welche nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert werden (Satz 1). In Abweichung von Art.”
Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen, sind beitragspflichtig. Die Beitragspflicht trifft den Arbeitgeber als Verpflichteten; es werden paritätische Beiträge (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil) erhoben, die der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung einbehält und periodisch zusammen mit seinem Anteil entrichtet.
“Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Als beitragspflichtiger Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Artikel 5 Absatz 2 ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AHVG). Art. 12 Abs. 2 AHVG legt fest, dass alle Arbeitgeber beitragspflichtig sind, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen. Im Beitragssystem der AHV (und der mit ihr verbundenen Versicherungszweige) ist die versicherte erwerbstätige Person grundsätzlich beitragspflichtig für den Arbeitnehmeranteil (Art. 3 Abs. 1 und Art. 5 Abs. 1 AHVG). Der Arbeitgeber hat die Beiträge vom Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). Es gilt das Prinzip der Beitragserhebung an der Quelle (BGE 139 V 50 E. 4.2.1 S. 54; 114 V 65 E. 4c S. 71 f. mit Hinweisen). In diesem Sinne ist zur Entrichtung der paritätischen Beiträge von vornherein einzig der Arbeitgeber (sowohl für seinen Anteil wie auch für denjenigen des Arbeitnehmers) verpflichtet, weshalb grundsätzlich nur er von der Ausgleichskasse belangt werden kann (BGE 147 V 147, E.”
“Gemäss Art. 3 Abs. 1 AHVG sind erwerbstätige versicherte Personen und gemäss Art. 12 Abs. 2 AHVG alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen, beitragspflichtig. Nach Art. 5 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AHVG werden vom Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit, dem massgebenden Lohn, Beiträge erhoben. Als massgebender Lohn gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Die Beiträge vom Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit sind bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG).”
“A l'époque, le législateur avait considéré que les difficultés d'affiliation à l'assurance étaient disproportionnées par rapport au montant des cotisations à encaisser. Pour cette raison, il se justifiait d'exempter de l'obligation d'assujettissement les personnes qui venaient depuis l'étranger en Suisse pour travailler pendant une courte durée, que ce soit à titre dépendant ou indépendant. Avec la modification de l'art. 1a al. 2 let. c LAVS, entrée en vigueur le 1er janvier 2012, ce dispositif légal reste valable, avec l'exception que les personnes salariées venant de l'étranger mais rémunérées par un employeur en Suisse ne pourront plus bénéficier de l'exemption de l'assurance (Message relatif à la modification de la loi fédérale sur l'assurance-vieillesse et survivants [LAVS] [amélioration de la mise en œuvre] du 3 décembre 2010, FF 2011 pp. 519 ss, spéc. p. 522, voir aussi ATF 122 V 386 consid. 2b et ATF 111 V 73 consid. 3b ; TF 9C_43/2014 du 21 mai 2014 consid. 3.1). Les cas dans lesquels l’employeur est tenu de payer des cotisations sont définis à l’art. 12 al. 2 LAVS. Il s’agit de tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse ou occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées. 5.2.2 Se rend punissable au sens de l’art. 112 al. 1 let. a LAA, celui qui, par des indications fausses ou incomplètes ou d’une autre manière, se dérobe, partiellement ou totalement, à ses obligations en matière d’assurance ou de primes. Aux termes de l’art. 1a al. 1 LAA, sont assurés à titre obligatoire conformément à la LAA, les travailleurs occupés en Suisse, y compris les travailleurs à domicile, les apprentis, les stagiaires, les volontaires ainsi que les personnes travaillant dans des écoles de métiers ou des ateliers protégés. En application de l’art. 1 OLAA, est réputé travailleur au sens de la LAA quiconque exerce une activité lucrative dépendante au sens de la législation fédérale sur l’assurance-vieillesse et survivants (AVS). Selon la jurisprudence, est réputé travailleur au sens de l'art. 1a al. 1 LAA celui qui, dans un but lucratif ou de formation et sans devoir supporter de risque économique propre, exécute durablement ou provisoirement un travail pour un employeur, auquel il est plus ou moins subordonné.”
Die Beitragspflicht kann auch bestehen, wenn ein Dritter die Lohnzahlung vornimmt. Massgeblich ist eine objektbezogene Prüfung, ob die geleistete Zahlung in einem wirtschaftlichen Zusammenhang zum Arbeitsverhältnis steht; die blosse Zahlung durch einen Dritten begründet nicht automatisch dessen Stellung als Arbeitgeber.
“73 LPP est limitée par le fait que la loi désigne de manière non équivoque les parties pouvant être liées à une contestation, à savoir les institutions de prévoyance, les employeurs et les ayants droit (ATF 141 V 170 consid. 3 ; TF 9C_130/2017 du 20 novembre 2017 consid. 3.1), qu’en ce qui concerne la notion d’employeurs, il faut entendre ceux qui occupent des salariés soumis à l’assurance obligatoire et qui doivent être affiliés à une institution de prévoyance inscrite dans le registre de la prévoyance professionnelle selon l’art. 11 al. 1 LPP (Ulrich Meyer/Laurence Uttinger in : Jacques-André Schneider/Thomas Geiser/Thomas Gächter [éd.], Commentaire LPP et LFLP, 2e éd., Berne 2020, n° 9 ad art. 73 LPP), qu’en ce sens, la notion d’employeur correspond à la définition donnée par l’art. 11 LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1), selon lequel est réputé employeur celui qui emploie des salariés, qui renvoie tacitement à la législation sur l’assurance-vieillesse et survivants et en particulier à l’art. 12 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), qu’il faut ainsi admettre une notion unitaire de l’employeur en droit des assurances sociales, selon laquelle l’entité qui reçoit une prestation de travail dépendante et qui paye en échange un salaire résultant d’une activité dépendante appelé salaire déterminant doit être considérée comme employeur (Jean-Philippe Dunand in : Anne-Sylvie Dupont/Magrit Moser-Szeless [éd.], Commentaire Romand : Loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, n° 5 et 7 ad art. 11 LPGA), que dans la situation où une personne paye le salaire déterminant sur mandat de l’entité qui occupe le salarié, l’employeur est celui qui occupe effectivement le travailleur et non pas le tiers qui verse le salaire. Dans de telles circonstances, il y a donc lieu de déterminer pour qui l’activité dépendante est exercée (Dunand, op. cit., n° 10 ad art. 11 LPGA). Il faut en déduire également que le versement du salaire par un tiers ne fait pas de lui l’employeur et, partant, le titulaire de l’obligation de retenir sur chaque paie la cotisation du salarié et de la reverser avec la cotisation de l’employeur à la Caisse de compensation compétente, comme la jurisprudence l’a précisé (TF 9C_824/2008 du 6 mars 2009 consid.”
“Die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). Arbeitgeber ist, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt (Art. 11 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Als Arbeitgeber gemäss Art. 12 AHVG gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Abs. 1) und in der Schweiz eine Betriebsstätte hat oder in seinem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigt (Abs. 2). Vorbehalten bleiben zwischenstaatliche Vereinbarungen und völkerrechtliche Übung (Abs. 3). Die Frage, ob eine bestimmte Geldleistung als AHV-beitragspflichtige Leistung gilt, beurteilt sich nach einer objektbezogenen Betrachtungsweise. Nicht massgebend ist also die subjektsbezogene Qualifikation, welche als entscheidend betrachtet, welche Person die zu qualifizierende Leistung ausbezahlt hat. Insoweit kann die Beitragspflicht auch gegeben sein, wenn ein anderes Rechtssubjekt als der Arbeitgeber eine Zuwendung tätigt. Verlangt ist bei einer solchen Konstellation aber immerhin, dass die betreffende Zuwendung in einem wirtschaftlichen Zusammenhang zum Arbeitsverhältnis steht (BGE 137 V 321 E. 2 S. 325 ff.).”
Nach der in der Quelle dargestellten Stellungnahme und Rechtsprechung trifft die Verantwortung für die Wahrnehmung der Beitragsabzugspflicht und für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge den ehemaligen Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG; die blosse Übernahme von Aktiven (mit Passiven) begründet demnach keine Haftung der Erwerberin für solche Beitragsforderungen. Geht die ehemalige Arbeitgebergesellschaft in Liquidation, können subsidiär deren Organe in Anspruch genommen werden.
“52 LAVS; cette responsabilité incombe aussi à toutes les personnes qui, sans être désignées formellement en qualité d'organes, prennent en fait les décisions réservées à ces derniers ou se chargent de la gestion proprement dite, soit les organes dits de fait. Sur la question du réel pouvoir exercé au sein de la société en dépit de l'inscription au registre du commerce, on notera enfin que la jurisprudence assimile le fait de servir d'homme de paille à une négligence grave (RCC 1986 p. 420; arrêt TFA H 126/04 du 8 septembre 2005) et que, dès lors, implicitement, le statut d'organe doit également être reconnu à l'homme de paille. Si une personne invoque que, dans les faits, elle ne fait plus partie d'un organe quand bien même l'inscription au registre du commerce est inchangée, la preuve qu'elle doit apporter présente un degré plus élevé qu'une simple probabilité prépondérante (arrêt TF 9C_424/2016 du 26 janvier 2017 consid. 4.1 et les références citées). La responsabilité instituée par l'art. 52 LAVS est le corollaire des obligations que l'employeur - c'est-à-dire celui qui verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS (cf. art. 12 al. 1 LAVS) - assume, notamment en matière de perception des cotisations et de versement des prestations. En matière de cotisations, l'employeur responsable ne peut donc être que la personne (physique ou morale) qui était chargée, en tant qu'organe d'exécution de la loi, de la perception des cotisations et du règlement des comptes, conformément à l'article 14 al. 1 LAVS, en corrélation avec les articles 34 ss RAVS. Dans ces conditions, la société qui reprend une entreprise avec actifs et passifs, n'encourt aucune responsabilité, au sens de l'article 52 LAVS, pour le dommage résultant du non-paiement d'une dette de cotisations sociales de cette entreprise. L'obligation légale de perception des cotisations et de règlement des comptes, ainsi que la responsabilité qui en découle, incombent exclusivement à l'ancien employeur. Si cet employeur est une société et entre en liquidation, ses organes peuvent être recherchés en responsabilité, à titre subsidiaire (arrêt de la Cour de Justice du canton de Genève ATAS/121/2022 du 15 février 2022 consid.”
Als Arbeitgeber im Sinn von Art. 12 Abs. 1 AHVG gilt nach der Rechtsprechung regelmässig diejenige Partei, die die versicherten Personen tatsächlich beschäftigt und entlöhnt. Entscheidend sind faktische Weisungsbefugnisse sowie eine betriebswirtschaftliche bzw. organisatorische Abhängigkeit der Arbeitnehmenden. Dass eine Drittperson den Lohn lediglich im Auftrag auszahlt, macht diese Drittperson nicht automatisch zum Arbeitgeber; in der Regel ist Arbeitgeber diejenige Stelle, die den massgebenden Lohn bezahlt und zur Leistung der Sozialversicherungsabgaben verpflichtet ist.
“Arbeitgeber ist nach der Definition von Art. 11 ATSG, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt (Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 11 ATSG). Als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten gemäss Art. 10 ATSG Personen, die in unselbstständiger Stellung Arbeit leisten und dafür massgebenden Lohn nach dem jeweiligen Einzelgesetz beziehen. Da der massgebende Lohn Grundlage für die Beiträge und Leistungen der jeweiligen Sozialversicherungsgesetze bildet, ist Arbeitgeber im Sinne dieser Bestimmung, wer den Lohn bezahlt und entsprechend zur Leistung von Sozialversicherungsabgaben verpflichtet ist (BGE 145 III 63 E. 2.2.2; vgl. auch Art. 12 Abs. 1 AHVG). Dies bedeutet allerdings nicht, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt. Als Arbeitgeber gilt in solchen Fällen vielmehr derjenige, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 149 V 57 E. 9.1; 147 V 268 E. 7.3; je mit Hinweisen).”
“Gemäss Art. 12 Abs. 1 AHVG gilt als Arbeitgeber, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (vgl. zum Begriff des Arbeitgebers auch Art. 11 ATSG; UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG [nachfolgend: Rechtsprechung AHVG], 4. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 12 AHVG). Dies wird in der Praxis so verstanden, dass als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin betrachtet wird, wer gegenüber einer Person, die für ihn tätig ist, in einem Ausmass über Weisungsrechte verfügt, dass sie von ihm betriebswirtschaftlich bzw. organisatorisch in massgebender Weise abhängig erscheint (ZAK 1990 S. 129, H 28/89 E. 3b; 1953 S. 419, H 137/53). Nach der Rechtsprechung ist es in der Regel derjenige, der den massgebenden Lohn auszahlt (ZAK 1990 S. 130, H 28/89 E. 3b), was aber nicht bedeutet, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt; vielmehr gilt in solchen Fällen derjenige als Arbeitgeber, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 147 V 268 E.”
“Als Arbeitgeber gilt nach der Definition von Art. 11 ATSG, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt (Art. 1 UVG i.V.m. Art. 11 ATSG). Als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gelten gemäss Art. 10 ATSG Personen, die in unselbstständiger Stellung Arbeit leisten und dafür massgebenden Lohn nach dem jeweiligen Einzelgesetz beziehen. Da der massgebende Lohn Grundlage für die Beiträge und Leistungen der jeweiligen Sozialversicherungsgesetze bildet, ist Arbeitgeber im Sinne dieser Bestimmung, wer den Lohn bezahlt und entsprechend zur Leistung von Sozialversicherungsabgaben verpflichtet ist ( BGE 145 III 63 E. 2.2.2.; vgl. auch Art. 12 Abs. 1 AHVG). Dies bedeutet allerdings nicht, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt. Als Arbeitgeber gilt in solchen Fällen vielmehr derjenige, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlohnt (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, N. 7 zu Art. 11 ATSG).”
Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelt im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG auszahlt. Hierunter fallen sowohl natürliche als auch juristische Personen; die C. AG und die F. AG wurden im vorliegenden Entscheid als Arbeitgeberinnen bezeichnet.
“Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob der Beschwerdeführer für den aus den Beitragsausständen der C. AG resp. F. AG entstandenen Schaden von insgesamt CHF 101'845.85 haftbar gemacht werden kann. Es geht also um die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 AHVG. Arbeitgeber ist nach Art. 11 ATSG, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. Laut Art. 12 AHVG ist Arbeitgeber, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte nach Art. 5 Abs. 2 AHVG (Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit) ausrichtet. Dass die C. AG resp. F. AG vorliegend als Arbeitgeberin tätig waren, blieb unbestritten.”
Zwar wird in der Praxis regelmässig derjenige als Arbeitgeber angesehen, der den massgebenden Lohn auszahlt. Ergibt sich jedoch, dass der Zahlende nicht mit der tatsächlich Beschäftigenden identisch ist, ist nicht automatisch der Zahlende, sondern diejenige Person als Arbeitgeber anzusehen, die die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und über die wesentlichen Weisungsrechte verfügt bzw. sie wirtschaftlich-organisatorisch unterordnet.
“Il ricorrente censura d'arbitrarie le conclusioni del Tribunale cantonale, sostanzialmente perché avrebbero avallato in modo arbitrario gli esiti degli accertamenti della Cassa che sarebbero frutto di congetture, e avrebbero anche disatteso le prescrizioni previste dal Tribunale federale nella sentenza del 22 luglio 2021. 6.3. La nozione di datore di lavoro è disciplinata all'art. 11 LPGA, che lo definisce come chi impiega salariati. Questa norma non ha una portata propria e rinvia tacitamente all'art. 12 LAVS (sul tema cfr. JEAN-PHILIPPE DUNAND, in Commentaire romand, Loi sur la partie générale des assurances sociales, 2018, n. 3 e n. 6 ad art. 11), il quale definisce il datore di lavoro come chiunque paghi a persone obbligatoriamente assicurate una retribuzione giusta l'art. 5 cpv. 2 LAVS, dove per salario determinante si intende qualsiasi retribuzione del lavoro a dipendenza d'altri per un tempo determinato o indeterminato (sul tema cfr. UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4a ed. 2020, n. 9 segg. ad art. 12 LAVS). Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale, il datore di lavoro è pertanto generalmente colui che paga il salario determinante al salariato. Quando però chi versa il salario non è la stessa persona che impiega i salariati, allora il datore di lavoro nel senso della LAVS è colui che occupa effettivamente i salariati. Detto altrimenti, non è da ritenere datore di lavoro colui che versa il salario per conto di una terza persona che impiega i salariati: in questo caso è la persona che effettivamente impiega i dipendenti che deve essere considerata come datore di lavoro (DTF 147 V 268 consid. 7.3; K IESER, op. cit, n. 3 ad art. 12 LAVS). È considerato datore di lavoro in pratica chi ha il diritto di impartire istruzioni a una persona, che lavora per lui in misura tale da sembrare dipendente da lui in modo significativo in termini di gestione e/o organizzazione aziendale (sul tema cfr. DTF 149 V 57 consid. 9.1 con riferimenti). 6.4. 6.4.1. Il Tribunale cantonale ha dapprima operato i propri accertamenti riferendosi al rapporto contrattuale tra la B.”
“11), il quale definisce il datore di lavoro come chiunque paghi a persone obbligatoriamente assicurate una retribuzione giusta l'art. 5 cpv. 2 LAVS, dove per salario determinante si intende qualsiasi retribuzione del lavoro a dipendenza d'altri per un tempo determinato o indeterminato (sul tema cfr. UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4a ed. 2020, n. 9 segg. ad art. 12 LAVS). Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale, il datore di lavoro è pertanto generalmente colui che paga il salario determinante al salariato. Quando però chi versa il salario non è la stessa persona che impiega i salariati, allora il datore di lavoro nel senso della LAVS è colui che occupa effettivamente i salariati. Detto altrimenti, non è da ritenere datore di lavoro colui che versa il salario per conto di una terza persona che impiega i salariati: in questo caso è la persona che effettivamente impiega i dipendenti che deve essere considerata come datore di lavoro (DTF 147 V 268 consid. 7.3; K IESER, op. cit, n. 3 ad art. 12 LAVS). È considerato datore di lavoro in pratica chi ha il diritto di impartire istruzioni a una persona, che lavora per lui in misura tale da sembrare dipendente da lui in modo significativo in termini di gestione e/o organizzazione aziendale (sul tema cfr. DTF 149 V 57 consid. 9.1 con riferimenti). 6.4. 6.4.1. Il Tribunale cantonale ha dapprima operato i propri accertamenti riferendosi al rapporto contrattuale tra la B.________ Sagl e la C.________ AG, partendo dal contratto quadro stipulato tra le due società ("Rahmenvertrag" dell'ottobre 2021) in cui è stata definita la loro cooperazione per realizzare lo scopo comune di montare/smontare ponteggi sui cantieri edili. I compiti delle due società sono stati esplicitati in questi termini: C.________ AG concludeva, quale "appaltatore principale" i vari contratti con i clienti finali e la B.________ Sagl quale società subappaltatrice si occupava di montare e smontare i ponteggi. C.________ AG forniva i ponteggi e la B.________ Sagl trasportava con i propri veicoli il materiale aggiuntivo, se del caso necessario.”
“Gemäss Art. 12 Abs. 1 AHVG gilt als Arbeitgeber, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (vgl. zum Begriff des Arbeitgebers auch Art. 11 ATSG; UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG [nachfolgend: Rechtsprechung AHVG], 4. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 12 AHVG). Dies wird in der Praxis so verstanden, dass als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin betrachtet wird, wer gegenüber einer Person, die für ihn tätig ist, in einem Ausmass über Weisungsrechte verfügt, dass sie von ihm betriebswirtschaftlich bzw. organisatorisch in massgebender Weise abhängig erscheint (ZAK 1990 S. 129, H 28/89 E. 3b; 1953 S. 419, H 137/53). Nach der Rechtsprechung ist es in der Regel derjenige, der den massgebenden Lohn auszahlt (ZAK 1990 S. 130, H 28/89 E. 3b), was aber nicht bedeutet, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt; vielmehr gilt in solchen Fällen derjenige als Arbeitgeber, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 147 V 268 E. 7.3; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 3 zu Art. 12 AHVG). Dabei kommt den Arbeitgebenden im AHV-Beitragswesen insofern eine bedeutende Rolle zu, als sie allein zur Entrichtung der paritätischen Beiträge (d.h. des Arbeitgebers- und des Arbeitnehmeranteils) verpflichtet (Art.”
“Questo fa di __________ un organo di fatto di primissimo piano. […] 18. Ad ulteriore dimostrazione che FA 1 era una società di facciata utilizzata da __________, la quale era la vera datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, vi sono anche le due fatture emesse da __________ a carico di FA 1 per prestazioni inusuali: "consulenza assunzione e formazione personale" rispettivamente "realizzazione gara e progettazione format, consulenza assunzione e formazione personale". Ovvero, la __________ ha rifatturato alla FA 1 le prestazioni per l'aggiudicazione della gestione dei locali la __________ e per tutte le pratiche di assunzione del personale per il Bar __________. Questo dimostra come fosse __________ ad occuparsi di tutti gli aspetti organizzativi, e non il signor RI 1. 19. In altri termini, alla luce di quanto precede, si ritiene che i dipendenti il cui contributo AVS non è stato pagato erano in un rapporto di subordinazione non già con FA 1 bensì con ____________________, con la conseguenza che __________ deve essere considerata datrice di lavoro ex art. 12 LAVS, quand’anche formalmente e per pura apparenza fosse la FA 1. (…)” (I, punti dal 2 al 6 e dall’11 al 19, pagg. 3-8) 2.2.3. Secondo l’art. 12 cpv. 1 LAVS è considerato datore di lavoro chiunque paghi, a persone obbligatoriamente assicurate, una retribuzione giusta l’articolo 5 capoverso 2. Il TF, chiamato a pronunciarsi su chi fosse il datore di lavoro, nella STF 9C_355/2018 del 1. aprile 2019 ha, in particolare, osservato che “(…) di regola è considerato datore di lavoro colui che versa il salario determinante. Questo non significa tuttavia che si debba considerare datore di lavoro chi, pur effettuando i conteggi e pagando i contributi, versa il salario per conto terzi. L'art. 12 LAVS stabilisce unicamente che, in caso di dubbio, cioè se non è chiaro chi sia il reale datore di lavoro, bisogna prendere in considerazione chi versa il salario. Quando la persona che versa il salario non è la stessa di quella che impiega i salariati, il datore di lavoro ai sensi della LAVS è colui che occupa effettivamente i lavoratori e non il terzo che versa il salario.”
Wird eine in der Schweiz gelegene Betriebsstätte einer ausländischen Gesellschaft festgestellt, begründet dies nach Art. 12 Abs. 2 AHVG die Beitragspflicht der ausländischen Gesellschaft in der Schweiz.
Als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 AHVG gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 auszahlt. Beitragspflichtig sind damit die Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen. Internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung bleiben vorbehalten.
“Die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). Arbeitgeber ist, wer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt (Art. 11 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Als Arbeitgeber gemäss Art. 12 AHVG gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Abs. 1) und in der Schweiz eine Betriebsstätte hat oder in seinem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigt (Abs. 2). Vorbehalten bleiben zwischenstaatliche Vereinbarungen und völkerrechtliche Übung (Abs. 3).”
Der Arbeitgeberbegriff des AHVG entspricht demjenigen des BVG. Beitragspflichtig sind nach den zitierten Quellen Arbeitgeber mit Betriebsstätte in der Schweiz sowie Arbeitgeber, die in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen; für Arbeitgeber ohne Betriebsstätte in der Schweiz bestehen Vorbehalte aufgrund internationaler Abkommen und völkerrechtlicher Übung.
“Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 AHVG). Beitragspflichtig sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen (Art. 12 Abs. 2 AHVG). Vorbehalten bleiben internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung hinsichtlich der Unterstellung unter die Beitragspflicht von Arbeitgebern ohne Betriebsstätte in der Schweiz (Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG).”
“Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu versichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschliessen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Verfügt der Arbeitgeber nicht bereits über eine Vorsorgeeinrichtung, hat er eine solche im Einverständnis mit seinem Personal oder der allfälligen Arbeitnehmervertretung zu wählen (Art. 11 Abs. 2 BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend auf das Datum des Stellenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11 Abs. 3 i.V.m. Art. 10 Abs. 1 BVG). Der Begriff des Arbeitgebers im Sinne von Art. 11 BVG wird im Gesetz nicht näher umschrieben, entspricht gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung aber demjenigen des AHVG. Nach Art. 12 Abs. 1 AHVG gilt als (beitragspflichtiger) Arbeitgeber, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG (massgebender Lohn respektive Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit) ausrichtet (Hürzeler/Stauffer, Basler Kommentar, Berufliche Vorsorge, 2021, Art. 11 BVG, Rz. 14).”
Hat ein Arbeitgeber im Ausland keine Betriebsstätte in der Schweiz, kann nach Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG eine Beitragspflicht nur dann bestehen, wenn dies aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung oder aus völkerrechtlicher Übung folgt. Für Arbeitgeber mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU/EFTA-Staat kommt dies namentlich in Betracht, wenn die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 (in Verbindung mit der Durchführungsverordnung Nr. 987/2009) anwendbar ist. Die Verordnungen gelten entsprechend ihrem persönlichen Geltungsbereich nur für Schweizer und Staatsangehörige eines Mitgliedstaats der EU oder der EFTA.
“Nach der von der Ausgleichskasse angerufenen Bestimmung des Art. 12 Abs. 2 AHVG sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben (oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen), beitragspflichtig. Hat eine Arbeitgeberin keine Betriebsstätte in der Schweiz, ist sie gestützt auf Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG beitragspflichtig, wenn sich dies aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung oder völkerrechtlicher Übung ergibt. Eine Beitragspflicht aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung besteht für die Arbeitgebenden mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU/EFTA-Mitgliedstaat, wenn die Verordnung Nr. 883/ 2004 anwendbar ist, dies gestützt auf Art. 21 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11), wobei allerdings nach Abs. 2 derselben Bestimmung Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine abweichende Regelung treffen können. Wie die Ausgleichskasse zutreffend vorbringt, finden die Verordnungen Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 entsprechend ihrem persönlichen Geltungsbereich nur Anwendung auf Schweizer Staatsangehörige und Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU oder der EFTA.”
“Nach der von der Ausgleichskasse angerufenen Bestimmung des Art. 12 Abs. 2 AHVG sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben (oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen), beitragspflichtig. Hat eine Arbeitgeberin keine Betriebsstätte in der Schweiz, ist sie gestützt auf Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG beitragspflichtig, wenn sich dies aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung oder völkerrechtlicher Übung ergibt. Eine Beitragspflicht aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung besteht für die Arbeitgebenden mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU/EFTA-Mitgliedstaat, wenn die Verordnung Nr. 883/2004 anwendbar ist, dies gestützt auf Art. 21 Abs. 1 der Verordnung (EG) des Europäischen Parlaments und des Rates Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11), wobei allerdings nach Abs. 2 derselben Bestimmung Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine abweichende Regelung treffen können. Wie die Ausgleichskasse zutreffend vorbringt, finden die Verordnungen Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 entsprechend ihrem persönlichen Geltungsbereich nur Anwendung auf Schweizer Staatsangehörige und Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU oder der EFTA.”
“Nach der von der Ausgleichskasse angerufenen Bestimmung des Art. 12 Abs. 2 AHVG sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben (oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen), beitragspflichtig. Hat eine Arbeitgeberin keine Betriebsstätte in der Schweiz, ist sie gestützt auf Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG beitragspflichtig, wenn sich dies aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung oder völkerrechtlicher Übung ergibt. Eine Beitragspflicht aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung besteht für die Arbeitgebenden mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU/EFTA-Mitgliedstaat, wenn die Verordnung Nr. 883/ 2004 anwendbar ist, dies gestützt auf Art. 21 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11), wobei allerdings nach Abs. 2 derselben Bestimmung Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine abweichende Regelung treffen können. Wie die Ausgleichskasse zutreffend vorbringt, finden die Verordnungen Nr. 883/2004 und Nr. 987/2009 entsprechend ihrem persönlichen Geltungsbereich nur Anwendung auf Schweizer Staatsangehörige und Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU oder der EFTA.”
Fehlt nach Art. 12 Abs. 2 AHVG eine Betriebsstätte in der Schweiz und besteht keine Übereinkunft gemäss Art. 6 Abs. 2 AHVG, gilt die betroffene Person als ANOBAG und ist persönlich beitragspflichtig; die AHV-Beiträge sind vom massgebenden Lohn der Person zu berechnen.
“Der Beschwerdeführer ist nach Art. 1a Abs. 1 lit. a AHVG aufgrund seines Wohnsitzes in der Schweiz in den hier interessierenden Beitragsjahren 2016 bis 2018 obligatorisch bei der AHV versichert (vgl. E. 2.2.1 hiervor; vgl. Käslin/von Fischer, a.a.O., S. 13 Rz. 13). Da die D.________ in der Schweiz keine Betriebsstätte im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG hat und auch keine Übereinkunft im Sinne von Art. 6 Abs. 2 AHVG bestand, gilt der Beschwerdeführer als ANOBAG im Sinne von Art. 6 AHVG und hat auf dem massgebenden Lohn namentlich persönliche AHV-Beiträge für die Jahre 2016 bis 2018 nach dem Satz von”
Nach Art. 12 Abs. 2 AHVG folgt die Beitragspflicht dem Territorialitätsprinzip: Sie besteht nur, wenn die Betriebsstätte bzw. der Arbeitsort auf schweizerischem Gebiet liegt oder wenn obligatorisch Versicherte im Haushalt des Arbeitgebers in der Schweiz beschäftigt werden. Vorbehalten bleiben internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung, die die Unterstellung von Arbeitgebern ohne inländische Betriebsstätte regeln können.
“a et b LAVS, les personnes physiques domiciliées en Suisse et les personnes physiques qui exercent en Suisse une activité lucrative sont assurées obligatoirement. 3.1.1 Selon l'art. 3 al. 1 LAVS, les assurés sont tenus de payer des cotisations tant qu’ils exercent une activité lucrative. Selon l'art. 6 al. 1 LAVS, dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2020, les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations versent des cotisations de 8.7% sur leur salaire déterminant. 3.1.2 En vertu de l'art. 12 al. 1 LAVS, est considéré comme employeur quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l’art. 5 al. 2 LAVS, à teneur duquel le salaire déterminant comprend toute rémunération pour un travail dépendant, fourni pour un temps déterminé ou indéterminé. Il englobe les allocations de renchérissement et autres suppléments de salaire, les commissions, les gratifications, les prestations en nature, les indemnités de vacances ou pour jours fériés et autres prestations analogues, ainsi que les pourboires, s’ils représentent un élément important de la rémunération du travail. Aux termes de l'art. 12 al. 2 LAVS, sont tenus de payer des cotisations tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse ou occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées. Dans les deux cas, l'employeur n'est tenu de cotiser que si l'entreprise, la succursale ou le ménage où travaille l'assuré se trouve sur territoire suisse conformément au principe de la territorialité. En d'autres termes, sous réserve d'une convention internationale, aucune loi suisse ne peut contraindre au paiement de cotisations des employeurs qui ont le siège de leur entreprise à l'étranger et qui emploient dans des entreprises étrangères des assurés tenus de payer des cotisations (Michel VALTERIO, Droit de l'assurance-vieillesse et survivants et de l'assurance-invalidité, Commentaire thématique, 2011, n. 570 p. 174 et la note de bas de page n. 914). 3.2 3.2.1 Selon l'art. 16b al. 1 LAPG, ont droit à l'allocation de maternité les femmes qui ont été assurées obligatoirement au sens de la LAVS durant les neuf mois précédant l’accouchement (let.”
“Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 AHVG). Beitragspflichtig sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen (Art. 12 Abs. 2 AHVG). Vorbehalten bleiben internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung hinsichtlich der Unterstellung unter die Beitragspflicht von Arbeitgebern ohne Betriebsstätte in der Schweiz (Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG).”
Als Betriebsstätte im Sinn von Art. 12 Abs. 2 AHVG gelten ständige Anlagen und Einrichtungen, in denen Arbeitskräfte tätig sind oder die Geschäftstätigkeit ganz oder teilweise ausgeübt wird. Für die Zurechnung von Anlagen und Einrichtungen zum Arbeitgebenden ist — analog zum Steuerrecht — die Verfügungsmacht entscheidend; eine faktische (tatsächliche) Verfügungsmacht genügt. Eine von der Arbeitgeberin vorgesehene Anlaufstelle in den Räumlichkeiten einer Tochtergesellschaft kann demnach als Betriebsstätte qualifiziert werden.
“Regeste Art. 5 und 8 f., Art. 12 Abs. 2 AHVG; Abgrenzung selbstständige und unselbstständige Erwerbstätigkeit; Beitragspflicht der Arbeitgeberin mit Sitz im Ausland und Betriebsstätte in der Schweiz. UberX-, UberBlack-, UberVan- und UberGreen-Fahrer üben eine unselbstständige Erwerbstätigkeit für die Uber B.V. aus (E. 7 und 9.2). Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen, in denen Arbeitskräfte tätig sind bzw. die Geschäftstätigkeit ganz oder teilweise ausgeübt wird (E. 10.4). Im Unterschied zum Steuerrecht muss es sich nicht um einen qualitativ oder quantitativ wesentlichen Teil der Geschäftstätigkeit handeln, sondern reicht eine Geschäftstätigkeit von nebensächlichem wirtschaftlichem Wert (E. 10.5). Für die Frage, wann Anlagen und Einrichtungen einem Arbeitgebenden zuzurechnen sind, ist analog zum Steuerrecht die Verfügungsmacht entscheidend, wobei eine solche faktischer Natur genügt (E. 10.6). Die Uber B.V. ist gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig, weil die von ihr vorgesehene Anlaufstelle für die Fahrer in den Räumlichkeiten der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte zu qualifizieren ist (E. 10.8 und 10.9).”
“Da die Rasier Operations B.V. nach dem Gesagten über die ständigen Anlagen und Einrichtungen an der Badenerstrasse 565a in Zürich (früher an der Seefeldstrasse 223 in Zürich) Verfügungsmacht hatte (E. 10.8.1) und sich ihre Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielte (E. 10.8.2), sind die Voraussetzungen für die Annahme einer Betriebsstätte in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG als erfüllt zu betrachten.”
Bei Kindern mit Wohnsitz im Ausland werden Familienzulagen nur ausgerichtet, wenn eine internationale Vereinbarung dies vorsieht. Als Ausnahme nennt die Verwaltung Schweizer Arbeitnehmer im Ausland, die nach den einschlägigen Bestimmungen weiterhin obligatorisch bei der AHV versichert bleiben.
“2 Interjeté dans la forme et le délai prévus par la loi devant le tribunal compétent, le recours est recevable. 2. Le litige porte sur le bien-fondé du refus de l'intimée d'allouer des allocations familiales au recourant. 3. 3.1 Les allocations familiales sont des prestations en espèces, uniques ou périodiques, destinées à compenser partiellement la charge financière représentée par un ou plusieurs enfants (art. 2 LAFam et 4 al. 1 LAF). Elles doivent être affectées exclusivement à l'entretien du ou des enfants (art. 4 al. 2 LAF). Selon l'art. 3 al. 1 LAFam, l'allocation familiale comprend l'allocation pour enfant (let. a) et l'allocation de formation professionnelle, qui est octroyée à partir du mois qui suit celui au cours duquel l'enfant atteint l'âge de 16 ans jusqu'à la fin de sa formation, mais au plus tard jusqu'à l'âge de 25 ans (let. b). Selon l’art. 11 al. 1 LAFam, sont assujettis à la présente loi les employeurs tenus de payer des cotisations au titre de l’art. 12 LAVS (let. a), les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations selon l’art. 6 LAVS (let. b) et les personnes exerçant une activité lucrative indépendante qui sont obligatoirement assurées à l’AVS à ce titre (let. c). 3.2 Selon l'art. 4 al. 3 LAFam, dont la teneur est reprise sur le plan cantonal à l’art. 3 al. 1 let. a LAF, donnent droit à des allocations, les enfants avec lesquels l'ayant droit a un lien de filiation en vertu du code civil (al. 1 let. a). Pour les enfants vivant à l'étranger, le Conseil fédéral détermine les conditions d'octroi des allocations (al. 3, 1ère phrase). En exécution de ce mandat, le Conseil fédéral a adopté l'art. 7 OAFam. Selon cette disposition, pour les enfants ayant leur domicile à l’étranger, les allocations familiales ne sont versées que si une convention internationale le prévoit (al. 1). L’art. 7 al. 2 OAFam prévoit une exception pour les ressortissants suisses travaillant à l'étranger et obligatoirement assurés à l'AVS selon l'art.”
Arbeitgebende mit schweizerischer Betriebsstätte gelten nach Art. 12 Abs. 2 AHVG als beitragspflichtig. Die Ausgleichskasse kann Nachzahlungen geschuldeter Beiträge verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festsetzen, insbesondere wenn Arbeitnehmerbeiträge nicht abgezogen oder zu tief ausgewiesen wurden. Vorbehalten bleibt die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG; diese sieht grundsätzlich eine Frist von fünf Jahren vor, wobei die Frage längerer Fristen bei relevanten Straftatbeständen in der Literatur und Rechtsprechung thematisiert wird.
“Die Nachforderung für die Jahre 2006 bis 2008 sei jedoch verjährt. Es lägen keine Straftatbestände vor, welche mehr als drei Jahre Freiheitsstrafe als Sanktion vorsähen. Es sei keine längere Verjährungsfrist gemäss Art. 16 Abs. 1 Satz 3 AHVG ersichtlich. 2.2. Die Beschwerdegegnerin ist der Auffassung, dass der Straftatbestand der Urkundenfälschung vorliegen dürfte, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bedroht sei. Deshalb sei von einer Verjährungsfrist von 15 Jahren auszugehen, womit auch die Forderungen für die Jahre 2006 bis 2008 nicht verjährt seien. 2.3. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin von der Beschwerdeführerin für die Abrechnungsperiode vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2008 zu Recht nachträglich Fr. 206'148.60 eingefordert hat. Insbesondere ist strittig, ob der Anspruch bereits verjährt bzw. verwirkt ist. Unumstritten ist hingegen, dass die Beschwerdeführerin höhere Sozialversicherungsabgaben (AHV, IV, EO, ALV und FAK BS) hätte erbringen müssen. 3. 3.1. Arbeitgebende im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben, sind gemäss Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig. Dabei haben sie die Beiträge der Arbeitnehmenden vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen (vgl. dazu auch Art. 5 Abs. 1 und 2 sowie Art. 51 Abs. 1 AHVG) und zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). 3.2. Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt dabei die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Art. 39 Abs. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]). Gemäss der Bestimmung von Art. 16 Abs. 1 AHVG können Beiträge, welche nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert werden (Satz 1).”
Internationale Abkommen bzw. die völkerrechtliche Übung können dazu führen, dass Arbeitgeber ohne Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in der Schweiz nicht der Beitragspflicht unterstellt sind; dies wird in der Verwaltungspraxis und der Rechtsprechung entsprechend berücksichtigt.
“6 LAVS concerne les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de cotiser (ANOBAG ou ANoBAG). Selon cette disposition, les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations versent des cotisations de 8.7% sur leur salaire déterminant (al. 1). Les cotisations des assurés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations peuvent être perçues conformément à l’art. 14 al. 1, si l’employeur y consent. Le taux de cotisation s’élève alors à 4.35% du salaire déterminant pour chacune des parties (al. 2). À teneur du ch. 1042 des Directives sur la perception des cotisations dans l’AVS, AI et APG (DP), sont des salariés dont l’employeur n’est pas tenu de cotiser les salariés : - dont l’employeur n’a ni domicile, ni siège, ni établissement stable en Suisse et n’est pas tenu de cotiser en vertu de l’Accord avec l’Union européenne (UE) ou de la Convention de l’AELE (art. 12 al. 2 et 3 LAVS) ; - dont l’employeur est libéré de l’obligation de cotiser conformément aux art. 12 al. 3 LAVS et 33 RAVS (p. ex. représentations d’États étrangers en Suisse) ; - qui sont domiciliés en Suisse, mais ne sont pas assurés en raison d’une convention internationale, et adhèrent à l’assurance conformément à l’art. 1a al. 4 LAVS. 6. La procédure est régie par la maxime inquisitoire, selon laquelle les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par le juge, mais ce principe n'est pas absolu, sa portée est restreinte par le devoir des parties de collaborer à l'instruction de l'affaire (art. 61 let. c LPGA). Celui-ci comprend en particulier l'obligation des parties d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l'absence de preuves (ATF 125 V 195 consid. 2 et les références ; cf. ATF 130 I 183 consid. 3.2). Le devoir du juge de constater les faits pertinents ne dispense donc pas les parties de collaborer à l'administration des preuves en donnant des indications sur les faits de la cause ou en désignant des moyens de preuve (ATF 130 I 184 consid.”
“Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 AHVG). Beitragspflichtig sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen (Art. 12 Abs. 2 AHVG). Vorbehalten bleiben internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung hinsichtlich der Unterstellung unter die Beitragspflicht von Arbeitgebern ohne Betriebsstätte in der Schweiz (Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG).”
Das Begehren der Ausgleichskasse zielt auf die Beitragspflicht der konkret beklagten ausländischen Arbeitgeberin gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG. Die gleichzeitige Behauptung, eine namentlich genannte inländische Gesellschaft sei deren Betriebsstätte, ist hierfür unerheblich und besitzt keine selbständige Bedeutung; der Streitgegenstand betrifft die Beitragspflicht der beklagten juristischen Person.
“als Arbeitgeberin mit einer Betriebsstätte in der Schweiz, zur Entrichtung von Beiträgen zu verpflichten, zu welcher Frage jedenfalls noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Dass die Ausgleichskasse gleichzeitig unzutreffenderweise (vgl. dazu E. 10.7) die Feststellung beantragt, die Uber Switzerland GmbH sei als Betriebsstätte der Uber B.V. zu betrachten, ist unerheblich, weil diesem Begehren keine selbstständige Bedeutung zukommt. Vielmehr handelt es sich dabei um die Begründung ihres den Umfang der Beitragspflicht betreffenden Antrages, an welche das Bundesgericht nicht gebunden ist (vgl. Art. 106 BGG). Soweit die Uber B.V. - wohl veranlasst durch die Erwähnung der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte der Uber B.V. im Antrag der Ausgleichskasse - von einem sich gegen die Uber Switzerland GmbH richtenden Begehren ausgeht und daraus auf eine unzulässige Ausweitung des Streitgegenstandes schliesst (vgl. E. 10.2.2), übersieht sie, dass im Rahmen des gestellten Antrages ihre eigene Beitragspflicht und nicht etwa diejenige der Uber Switzerland GmbH zur Diskussion steht (vgl. Art. 12 Abs. 2 AHVG). Ihr Einwand, das Bundesgericht habe ein entsprechendes Feststellungsinteresse bereits verneint, ist zudem unzutreffend.”
“als Arbeitgeberin mit einer Betriebsstätte in der Schweiz, zur Entrichtung von Beiträgen zu verpflichten, zu welcher Frage jedenfalls noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Dass die Ausgleichskasse gleichzeitig unzutreffenderweise (vgl. dazu E. 10.7) die Feststellung beantragt, die Uber Switzerland GmbH sei als Betriebsstätte der Rasier Operations B.V. zu betrachten, ist unerheblich, denn diesem Begehren kommt keine selbstständige Bedeutung zu. Vielmehr handelt es sich dabei um die Begründung ihres den Umfang der Beitragspflicht betreffenden Antrages, an welche das Bundesgericht nicht gebunden ist (vgl. Art. 106 BGG). Soweit die Rasier Operations B.V. - wohl veranlasst durch die Erwähnung der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte der Rasier Operations B.V. im Antrag der Ausgleichskasse - von einem sich gegen die Uber Switzerland GmbH richtenden Begehren ausgeht und daraus auf eine unzulässige Ausweitung des Streitgegenstandes schliesst (vgl. E. 10.2.2), übersieht sie, dass im Rahmen des gestellten Antrages ihre eigene Beitragspflicht und nicht etwa diejenige der Uber Switzerland GmbH zur Diskussion steht (vgl. Art. 12 Abs. 2 AHVG). Ihr Einwand, das Bundesgericht habe ein entsprechendes Feststellungsinteresse bereits verneint, ist zudem unzutreffend.”
Wer einer obligatorisch versicherten Person Entgelt im Sinn von Art. 5 Abs. 2 AHVG zahlt, gilt als Arbeitgeber i.S.v. Art. 12 Abs. 1 AHVG. Dies kann auch bei einmaliger Auszahlung der Fall sein. Arbeitgeber haben sich bei der zuständigen Ausgleichskasse anzumelden; die Lohnbeiträge sind bei jeder Lohnzahlung einzubehalten, und die Abrechnungs- sowie Zahlungsmodalitäten (periodische Abrechnungen/Acomptes, Veranlagung und Zahlung des Saldos innerhalb der vorgesehenen Fristen) sind einzuhalten.
“Par contre, celui qui d'emblée ne s'affilie pas à une caisse de compensation se rend coupable non pas d'une manœuvre frauduleuse active, mais d'une simple omission, et ne peut donc être puni sur la base du seul alinéa 2. Les éléments constitutifs de cette nouvelle infraction seront réputés réunis si l'employeur a par deux fois violé ses obligations au moment où expire le délai de décompte. Il faut ainsi, d'une part, qu'il ne se soit pas affilié à temps à la caisse de compensation compétente, comme le prescrit l'art. 64 al. 5 LAVS, et d'autre part, qu'il n'ait pas fourni le décompte des salaires dans les 30 jours qui suivent le terme de la période de décompte. Il aura par-là manifesté sa volonté d'éluder l'obligation de payer des cotisations (FF 2016 160ss). 1.8.4. Sont tenus de payer des cotisations tous les employeurs occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées (art. 12 al. 2 LAVS). Est considéré comme employeur quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS (art. 12 al. 1 LAVS). Le salaire déterminant, au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS, comprend toute rémunération pour un travail dépendant, fourni pour un temps déterminé ou indéterminé. Selon l'art. 14 al. 1 LAVS, les cotisations perçues sur le revenu provenant de l'exercice d'une activité dépendante sont retenues lors de chaque paie. Elles doivent être versées périodiquement par l'employeur en même temps que la cotisation d'employeur. Selon l'art. 64 al 5 LAVS, les employeurs en particulier doivent s'annoncer auprès de la caisse de compensation cantonale. Selon l'art. 22 RAVS, les cotisations sont versées pour chaque année de cotisation. Selon l'art. 24 RAVS, pendant l'année de cotisation, les personnes tenues de payer des cotisations doivent verser périodiquement des acomptes de cotisations, qui sont fixées sur le revenu probable de l'années en cours. Selon l'art. 25 RAVS, les caisses de compensation fixent les cotisations dues pour l'année de cotisation dans une décision de cotisation et établissent le solde entre les cotisations dues et les acomptes versés, les cotisations encore dues devant être payées dans les 30 jours dès la facturation.”
Die Beitragspflicht nach Art. 12 Abs. 2 AHVG knüpft ausschliesslich beim Arbeitgeber an. Die Ausgleichskasse richtet ihre Forderungen daher grundsätzlich gegen den Arbeitgeber als massgeblichen Anspruchsinhaber.
“Regeste Art. 12 Abs. 2 AHVG; Beitragspflicht des Arbeitgebers; Betriebsstätte. Art. 12 Abs. 2 AHVG schafft nicht mehrere in Frage kommende Schuldner, sondern knüpft für die Beitragspflicht ausschliesslich beim Arbeitgeber an (E. 6).”
“Zusammengefasst steht fest, dass Art. 12 Abs. 2 AHVG nicht mehrere in Frage kommende Schuldner schafft, sondern für die Beitragspflicht ausschliesslich beim Arbeitgeber anknüpft. BGE 147 V 174 S. 179”
“Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 1 und Art. 13 AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Als beitragspflichtiger Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Artikel 5 Absatz 2 ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AHVG). Art. 12 Abs. 2 AHVG legt fest, dass alle Arbeitgeber beitragspflichtig sind, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen. Im Beitragssystem der AHV (und der mit ihr verbundenen Versicherungszweige) ist die versicherte erwerbstätige Person grundsätzlich beitragspflichtig für den Arbeitnehmeranteil (Art. 3 Abs. 1 und Art. 5 Abs. 1 AHVG). Der Arbeitgeber hat die Beiträge vom Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). Es gilt das Prinzip der Beitragserhebung an der Quelle (BGE 139 V 50 E. 4.2.1 S. 54; 114 V 65 E. 4c S. 71 f. mit Hinweisen). In diesem Sinne ist zur Entrichtung der paritätischen Beiträge von vornherein einzig der Arbeitgeber (sowohl für seinen Anteil wie auch für denjenigen des Arbeitnehmers) verpflichtet, weshalb grundsätzlich nur er von der Ausgleichskasse belangt werden kann (BGE 147 V 147, E.”
Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinn sind ständige Anlagen oder Einrichtungen, in denen Arbeitnehmende tätig sind oder die Geschäftstätigkeit ganz oder teilweise ausgeübt wird. Es ist nicht erforderlich, dass dieser Tätigkeitsort einen qualitativ oder quantitativ wesentlichen Teil der Geschäftstätigkeit darstellt; eine wirtschaftlich nebensächliche Tätigkeit kann genügen. Zur Zurechnung eines Raums zum Arbeitgeber ist die Verfügungsmacht massgeblich; dabei genügt auch eine faktische Verfügungsmacht.
“Regeste Art. 5 und 8 f., Art. 12 Abs. 2 AHVG; Abgrenzung selbstständige und unselbstständige Erwerbstätigkeit; Beitragspflicht der Arbeitgeberin mit Sitz im Ausland und Betriebsstätte in der Schweiz. UberX-, UberBlack-, UberVan- und UberGreen-Fahrer üben eine unselbstständige Erwerbstätigkeit für die Uber B.V. aus (E. 7 und 9.2). Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen, in denen Arbeitskräfte tätig sind bzw. die Geschäftstätigkeit ganz oder teilweise ausgeübt wird (E. 10.4). Im Unterschied zum Steuerrecht muss es sich nicht um einen qualitativ oder quantitativ wesentlichen Teil der Geschäftstätigkeit handeln, sondern reicht eine Geschäftstätigkeit von nebensächlichem wirtschaftlichem Wert (E. 10.5). Für die Frage, wann Anlagen und Einrichtungen einem Arbeitgebenden zuzurechnen sind, ist analog zum Steuerrecht die Verfügungsmacht entscheidend, wobei eine solche faktischer Natur genügt (E. 10.6). Die Uber B.V. ist gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig, weil die von ihr vorgesehene Anlaufstelle für die Fahrer in den Räumlichkeiten der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte zu qualifizieren ist (E.”
“wiedergegebenen Überlegungen) - kann indessen offengelassen werden. Der Grund dafür liegt darin, dass das mit dem Hinweis "Beitragspflicht der ausländischen Arbeitgeberin Uber B.V./Umfang der Beitragspflicht" versehene Rechtsbegehren der Ausgleichskasse, welches nach Treu und Glauben auszulegen ist (BGE 147 V 369 E. 4.2.1 mit Hinweisen), klar darauf abzielt, die Uber B.V. gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG, d.h. als Arbeitgeberin mit einer Betriebsstätte in der Schweiz, zur Entrichtung von Beiträgen zu verpflichten, zu welcher Frage jedenfalls noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Dass die Ausgleichskasse gleichzeitig unzutreffenderweise (vgl. dazu E. 10.7) die Feststellung beantragt, die Uber Switzerland GmbH sei als Betriebsstätte der Uber B.V. zu betrachten, ist unerheblich, weil diesem Begehren keine selbstständige Bedeutung zukommt. Vielmehr handelt es sich dabei um die Begründung ihres den Umfang der Beitragspflicht betreffenden Antrages, an welche das Bundesgericht nicht gebunden ist (vgl. Art. 106 BGG). Soweit die Uber B.V. - wohl veranlasst durch die Erwähnung der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte der Uber B.V. im Antrag der Ausgleichskasse - von einem sich gegen die Uber Switzerland GmbH richtenden Begehren ausgeht und daraus auf eine unzulässige Ausweitung des Streitgegenstandes schliesst (vgl. E. 10.2.2), übersieht sie, dass im Rahmen des gestellten Antrages ihre eigene Beitragspflicht und nicht etwa diejenige der Uber Switzerland GmbH zur Diskussion steht (vgl.”
“a.O., S. 552), ist nicht weiter begründet. Darüber hinaus fehlt es an einer Differenzierung: Ihre Aussage ist insoweit nicht in Frage zu stellen, als es um die (eigenen) Arbeitnehmer einer Betriebsstätte geht, was hier nicht zur Diskussion steht (vgl. E. 7.1 vorne). Im Übrigen hält auch PURTSCHERT HESS ausdrücklich fest (a.a.O., S. 558), dass sich durch den Bestand einer Betriebsstätte nichts an der Beitragspflicht ändere und die Beiträge durch den Arbeitgeber abzurechnen seien. Ebenso wenig untermauert HANSPETER KÄSER (Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl. 1996, S. 248 Rz. 12.12) seine Ausführungen, dass entweder die in der Schweiz BGE 147 V 174 S. 180 gelegene Betriebsstätte oder, falls eine solche fehle, der Arbeitnehmer selber Beitragssubjekt (im Sinne von Art. 6 AHVG) sei, näher. Dass eine Betriebsstätte für ihre (eigenen) Arbeitnehmer Beitragssubjekt ist, wird hier, wie bereits gesagt, nicht in Abrede gestellt. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit Art. 12 Abs. 2 AHVG fehlt auch in der Publikation von KURT PÄRLI (Gutachten "Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Fragen bei Uber Taxifahrer/innen", Bern und Basel, 10. Juli 2016, S. 25 f. Rz. 86 ff.). Er hält fest, die Beschwerdegegnerin sei eine Betriebsstätte und nimmt ohne weitere Begründung an, dass diese als beitragspflichtige Arbeitgeberin gelte. Zudem scheint er die Uber-Fahrer als Arbeitnehmer der Betriebsstätte zu qualifizieren, was in Bezug auf die hier im Vordergrund stehenden UberPop-Fahrer nicht zutrifft (vgl. E. 7.1 vorne).”
Nach den Entscheidungen des Bundesgerichts kann bei Plattformverhältnissen (etwa Uber) die ausländische Betreiberin (wie die Uber B.V.) als Arbeitgeberin im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG gelten. Im entschiedenen Fall standen die Fahrer in keiner rechtlichen Beziehung zur lokalen Gesellschaft; daher waren Verfügungen, die die Erwerbstätigkeit der Fahrer betrafen, an die ausländische Arbeitgeberin zu richten.
“Wie das Bundesgericht in BGE 149 V 57 erkannt hat, ist die Uber B.V. als Arbeitgeberin der Fahrer im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG zu betrachten (damalige E. 9.2) und stehen die Uber-Fahrer in keiner rechtlichen Beziehung zur Uber Switzerland GmbH (damalige E. 10.7). Ebenso wurde bereits entschieden, dass die Uber Switzerland GmbH keine Betriebsstätte der Uber B.V. in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG ist und die Uber B.V. vielmehr - was einen davon zu unterscheidenden Sachverhalt darstellt - lediglich in den Räumlichkeiten der Uber Switzerland GmbH eine Betriebsstätte hat (damalige E. 10.3, 10.7-10.9). Bei dieser Rechts- und Sachlage sind Verfügungen und Einspracheentscheide, welche die Erwerbstätigkeit der Uber-Fahrer betreffen, nur an die Uber B.V. zu richten und nicht auch an die Uber Switzerland GmbH, dies entgegen der bisherigen Praxis der Ausgleichskasse. Anders verhalten würde es sich lediglich, wenn die inzwischen revidierten Bestimmungen auch betreffend die Arbeitgebereigenschaft eine Änderung mit sich gebracht hätten, wofür indessen keine Anhaltspunkte bestehen. Aus diesem Grund ist der Einspracheentscheid vom 24.”
“Rejeter toute autre conclusion de la SUVA (recte: SVA)." C.c. Nachdem die beiden Grundsatzurteile am 16. Februar 2023 ergangen waren, hielten die Uber B.V., die Rasier Operations B.V. und die Ausgleichskasse an ihren Beschwerden fest. C.d. Vernehmlassungsweise stellten die Uber B.V. und die Rasier Operations B.V. das Rechtsbegehren, auf die Beschwerde der Kasse sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. C.e. Die Ausgleichskasse schloss in ihrer Stellungnahme auf Abweisung der Beschwerde der Uber B.V. und der Rasier Operations B.V. Des Weitern präzisierte sie ihre eigenen Beschwerdeanträge wie folgt: "1. Es sei das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Dezember 2021 aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 3. März 2020 sei zu bestätigen mit Bezug auf: - die Feststellung, dass A.________ als UberX-Fahrer eine unselbständige Tätigkeit für Uber B.V. ausgeübt hat (vorfrageweise Feststellung des Beitragsstatuts) - die Feststellung, dass Uber B.V. Arbeitgeberin von A.________ im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG ist (Arbeitgebereigenschaft von Uber B.V.) - die Feststellung, dass Uber Switzerland GmbH (bzw. deren Räumlichkeiten) die Betriebsstätte von Uber B.V. in der Schweiz ist und Uber B.V. deshalb gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG für die an A.________ ausbezahlten Entschädigungen beitragspflichtig ist (Rechtsgrundlage für die Beitragspflicht der ausländischen Arbeitgeberin Uber B.V.).”
Als Arbeitgeber i.S. von Art. 12 AHVG ist in der Regel derjenige zu betrachten, der den massgebenden Lohn auszahlt. Ergibt sich dadurch Zweifel oder zahlt ein Dritter den Lohn für fremde Rechnung, ist jedoch nicht der Zahlungsadressat, sondern diejenige Person als Arbeitgeber zu qualifizieren, die die Arbeitnehmer tatsächlich beschäftigt und in organisatorischer bzw. weisungsrechtlicher Hinsicht in das Arbeitsverhältnis einbindet.
“5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (vgl. zum Begriff des Arbeitgebers auch Art. 11 ATSG; UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 12 AHVG [zit. Rechtsprechung AHVG]). Dies wird in der Praxis so verstanden, dass als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin betrachtet wird, wer gegenüber einer Person, die für ihn tätig ist, in einem Ausmass über Weisungsrechte verfügt, dass sie von ihm betriebswirtschaftlich bzw. organisatorisch in massgebender Weise abhängig erscheint (ZAK 1990 S. 129 E. 3b, H 28/89; 1953 S. 419, H 137/53). Nach der Rechtsprechung ist es in der Regel derjenige, der den massgebenden Lohn auszahlt (ZAK 1990 S. 130 E. 3b, H 28/89), was aber nicht bedeutet, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt; vielmehr gilt in solchen Fällen derjenige als Arbeitgeber, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 147 V 268 E. 7.3; KIESER, Rechtsprechung AHVG, N. 3 zu Art. 12 AHVG). Dabei kommt den Arbeitgebenden im AHV-Beitragswesen insofern eine bedeutende Rolle zu, als sie allein zur Entrichtung der paritätischen Beiträge (d.h. des Arbeitgebers- und des Arbeitnehmeranteils) verpflichtet (Art. 14 Abs. 1 AHVG) und in diesem Sinne sowohl zahlende Selbstschuldner als auch gesetzliche Erfüllungsvertreter der Arbeitnehmenden für deren Schuld sind (Art. 3 Abs. 1 und Art. 5 Abs. 1 AHVG; vgl. BGE 147 V 174 E. 6.1).”
“In queste circostanze, contrariamente a quanto sostenuto nel ricorso, da parte della Cassa non si è trattato di aver semplicemente “rispiegato” la documentazione già esaminata e contestata e tantomeno di non aver adempiuto ai dettami del TF, motivi che – a mente del ricorrente – da soli sarebbero stati sufficienti per giustificare l’annullamento della decisione contestata. 2.8. 2.8.1. Nella sentenza di rinvio il TF aveva ordinato alla Cassa di approfondire se la FA 1 fosse effettivamente datrice di lavoro dei salariati “in nero”, oppure la __________. Secondo l’art. 12 cpv. 1 LAVS è considerato datore di lavoro chiunque paghi, a persone obbligatoriamente assicurate, una retribuzione giusta l’articolo 5 capoverso 2. Il TF, chiamato a pronunciarsi su chi fosse il datore di lavoro, nella STF 9C_355/2018 del 1. aprile 2019 ha, in particolare, rilevato che “(…) di regola è considerato datore di lavoro colui che versa il salario determinante. Questo non significa tuttavia che si debba considerare datore di lavoro chi, pur effettuando i conteggi e pagando i contributi, versa il salario per conto terzi. L'art. 12 LAVS stabilisce unicamente che, in caso di dubbio, cioè se non è chiaro chi sia il reale datore di lavoro, bisogna prendere in considerazione chi versa il salario. Quando la persona che versa il salario non è la stessa di quella che impiega i salariati, il datore di lavoro ai sensi della LAVS è colui che occupa effettivamente i lavoratori e non il terzo che versa il salario. In altre parole, in queste circostanze, non è la destinazione del versamento (indirizzo del prelievo, rispettivamente del pagamento) che è determinante ma piuttosto a favore di chi l'attività dipendente è esercitata (sentenza 9C_824/2008 del 6 marzo 2009 consid. 6.1 con i riferimenti) (…)” (STF 9C_355/2018 del 1. aprile 2019, consid. 3.2). Secondo la prassi amministrativa, è considerato datore di lavoro chiunque paghi, a persone obbligatoriamente assicurate, una retribuzione giusta l'articolo 5 capoverso 2. Il datore di lavoro è la persona per la quale il salariato esegue un lavoro, su retribuzione, in una situazione dipendente e per un tempo determinato o indeterminato (marg.”
“Il Tribunale cantonale delle assicurazioni avrebbe altresì arbitrariamente valutato il ruolo dei revisori e della Commissione paritetica ponteggi. A torto la Corte cantonale avrebbe poi negato un motivo a giustificazione: non corrisponde al vero che i contributi non si sarebbero potuti pagare in tempo ragionevole. La società aveva crediti, confermati dalla perizia C.________, ma sono stati ignorati dai giudici cantonali. 6.3. 6.3.1. A norma dell'art. 12 cpv. 1 LAVS è considerato datore di lavoro chiunque paghi, a persone obbligatoriamente assicurate, una retribuzione giusta l'art. 5 cpv. 2 LAVS. Secondo tale normativa è considerato datore di lavoro chiunque versa a persone obbligatoriamente assicurate una retribuzione. Per prassi, bisogna ritenere come datore di lavoro di massima colui che versa il salario determinante. Tuttavia, questo non significa che bisogna considerare come datore di lavoro tenuto ad allestire i conteggi e a saldare i contributi anche colui che versa la retribuzione su mandato della persona che impiega i salariati. L'art. 12 LAVS indica solamente che in caso di dubbio, vale a dire quando ci si chiede chi sia il vero datore di lavoro, bisogna considerare tale colui che versa il salario. Quando la persona che versa il salario non è la medesima di quella che assume il salariato, datore di lavoro secondo la LAVS è colui che occupa effettivamente i lavoratori e non il terzo che versa il salario. In altre parole, in tali circostanze non è l'indirizzo di versamento ("Auszahl- und Zahladresse") che è determinante, ma piuttosto sapere per chi l'attività dipendente è esercitata. Ciò è il caso, in linea di principio, quando la prestazione del terzo dipende da rapporti di subordinazione nell'organizzazione del lavoro la cui origine si trova in un altro luogo. Pertanto, quando un terzo versa una prestazione pecuniaria da qualificare come salario determinante nel senso della LAVS, tale unica circostanza non fa di lui la persona obbligata a versare contributi (sentenze 2C_803/2018 del 17 dicembre 2019 consid. 5.3.4 e 9C_824/2008 del 6 marzo 2009 consid.”
Die Tatbestandsvoraussetzungen nach Art. 12 Abs. 2 AHVG gelten als erfüllt, wenn der Arbeitgeber beim Ablauf der Abrechnungsfrist zweimal seine Pflichten verletzt hat. Dies ist nach den zitierten Entscheidungen insbesondere der Fall, wenn er (a) nicht fristgerecht bei der zuständigen Ausgleichskasse angemeldet wurde (Art. 64 Abs. 5 LAVS) und (b) den Lohnabrechnungsbericht nicht innerhalb von 30 Tagen nach Ablauf der Abrechnungsperiode eingereicht hat. Danach kann daraus die Absicht zur Umgehung der Beitragszahlung geschlossen werden.
“Ainsi, un employeur qui est affilié à une caisse de compensation AVS et qui effectue des décomptes pour un travailleur, mais n'en déclare pas un deuxième ou fournit à son sujet des indications fausses ou incomplètes, se rend passible d'une peine aux termes de cette disposition. Par contre, celui qui d'emblée ne s'affilie pas à une caisse de compensation se rend coupable non pas d'une manœuvre frauduleuse active, mais d'une simple omission, et ne peut donc être puni sur la base du seul alinéa 2. Les éléments constitutifs de cette nouvelle infraction seront réputés réunis si l'employeur a par deux fois violé ses obligations au moment où expire le délai de décompte. Il faut ainsi, d'une part, qu'il ne se soit pas affilié à temps à la caisse de compensation compétente, comme le prescrit l'art. 64 al. 5 LAVS, et d'autre part, qu'il n'ait pas fourni le décompte des salaires dans les 30 jours qui suivent le terme de la période de décompte. Il aura par-là manifesté sa volonté d'éluder l'obligation de payer des cotisations (FF 2016 160ss). 1.8.4. Sont tenus de payer des cotisations tous les employeurs occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées (art. 12 al. 2 LAVS). Est considéré comme employeur quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS (art. 12 al. 1 LAVS). Le salaire déterminant, au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS, comprend toute rémunération pour un travail dépendant, fourni pour un temps déterminé ou indéterminé. Selon l'art. 14 al. 1 LAVS, les cotisations perçues sur le revenu provenant de l'exercice d'une activité dépendante sont retenues lors de chaque paie. Elles doivent être versées périodiquement par l'employeur en même temps que la cotisation d'employeur. Selon l'art. 64 al 5 LAVS, les employeurs en particulier doivent s'annoncer auprès de la caisse de compensation cantonale. Selon l'art. 22 RAVS, les cotisations sont versées pour chaque année de cotisation. Selon l'art. 24 RAVS, pendant l'année de cotisation, les personnes tenues de payer des cotisations doivent verser périodiquement des acomptes de cotisations, qui sont fixées sur le revenu probable de l'années en cours. Selon l'art.”
“Ainsi, un employeur qui est affilié à une caisse de compensation AVS et qui effectue des décomptes pour un travailleur, mais n'en déclare pas un deuxième ou fournit à son sujet des indications fausses ou incomplètes, se rend passible d'une peine aux termes de cette disposition. Par contre, celui qui d'emblée ne s'affilie pas à une caisse de compensation se rend coupable non pas d'une manœuvre frauduleuse active, mais d'une simple omission, et ne peut donc être puni sur la base du seul alinéa 2. Les éléments constitutifs de cette nouvelle infraction seront réputés réunis si l'employeur a par deux fois violé ses obligations au moment où expire le délai de décompte. Il faut ainsi, d'une part, qu'il ne se soit pas affilié à temps à la caisse de compensation compétente, comme le prescrit l'art. 64 al. 5 LAVS, et d'autre part, qu'il n'ait pas fourni le décompte des salaires dans les 30 jours qui suivent le terme de la période de décompte. Il aura par-là manifesté sa volonté d'éluder l'obligation de payer des cotisations (FF 2016 160ss). 1.8.4. Sont tenus de payer des cotisations tous les employeurs occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées (art. 12 al. 2 LAVS). Est considéré comme employeur quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS (art. 12 al. 1 LAVS). Le salaire déterminant, au sens de l'art. 5 al. 2 LAVS, comprend toute rémunération pour un travail dépendant, fourni pour un temps déterminé ou indéterminé. Selon l'art. 14 al. 1 LAVS, les cotisations perçues sur le revenu provenant de l'exercice d'une activité dépendante sont retenues lors de chaque paie. Elles doivent être versées périodiquement par l'employeur en même temps que la cotisation d'employeur. Selon l'art. 64 al 5 LAVS, les employeurs en particulier doivent s'annoncer auprès de la caisse de compensation cantonale. Selon l'art. 22 RAVS, les cotisations sont versées pour chaque année de cotisation. Selon l'art. 24 RAVS, pendant l'année de cotisation, les personnes tenues de payer des cotisations doivent verser périodiquement des acomptes de cotisations, qui sont fixées sur le revenu probable de l'années en cours. Selon l'art.”
Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen, etwa Fabrikations-, Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten, in denen Arbeitskräfte des Inhabers tätig sind. Zwischen der Anlage und den dort beschäftigten Arbeitskräften ist ein Konnex erforderlich, d. h. die Geschäftstätigkeit muss sich zumindest teilweise in der Betriebsstätte abspielen.
“Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen wie Fabrikations-, Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten, in denen Arbeitskräfte des Inhabers oder der Inhaberin der Betriebsstätte tätig sind (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts [EVG] H 244/01 vom 14. Juli 2003 E. 3.4; EVGE 1960 S. 301 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 18 zu Art. 12 AHVG; STEPHANIE PURTSCHERT HESS, Die Bedeutung der Betriebsstätte im Sozialversicherungsrecht, SZS 2013 S. 551 ff., 552; HANSPETER KÄSER, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl. 1996, S. 247 Rz. 12.8; Rz. 1021 der Wegleitung des BSV über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], BGE 149 V 57 S. 85 gültig ab 1. Januar 2008 [Stand 1. Januar 2020]). Zwischen den Anlagen und den darin beschäftigten Arbeitskräften ist insofern ein Konnex erforderlich, als sich die Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielen muss (PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 555). Eine eigene Rechtspersönlichkeit der in der Schweiz befindlichen ständigen Anlagen und Einrichtungen des im Ausland domizilierten Arbeitgebers ist nicht erforderlich (ZAK 1966 S. 425, H 131/65 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 18 zu Art. 12 AHVG). In diesem Sinne können beispielsweise auch Geschäftsräume in der Schweiz, die eine ausländische Unternehmung mietet, eine Betriebsstätte darstellen (ZAK 1958 S.”
“Als Betriebsstätte im sozialversicherungsrechtlichen Sinne gelten ständige Anlagen und Einrichtungen wie Fabrikations-, Geschäfts- oder Büroräumlichkeiten, in denen Arbeitskräfte des Inhabers oder der Inhaberin der Betriebsstätte tätig sind (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts [EVG] H 244/01 vom 14. Juli 2003 E. 3.4; EVGE 1960 S. 301 E. 2; KIESER, Rechtsprechung AHVG, N. 18 zu Art. 12 AHVG; STEPHANIE PURTSCHERT HESS, Die Bedeutung der Betriebsstätte im Sozialversicherungsrecht, SZS 2013 S. 551 ff., 552; HANSPETER KÄSER, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl. 1996, S. 247 Rz. 12.8; Rz. 1021 der Wegleitung des BSV über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB; gültig ab 1. Januar 2008, Stand: 1. Januar 2020]). Zwischen den Anlagen und den darin beschäftigten Arbeitskräften ist insofern ein Konnex erforderlich, als sich die Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielen muss (PURTSCHERT HESS, a.a.O., S. 555). Eine eigene Rechtspersönlichkeit der in der Schweiz befindlichen ständigen Anlagen und Einrichtungen des im Ausland domizilierten Arbeitgebers ist nicht erforderlich (ZAK 1966 S. 425 E. 2, H 131/65; KIESER, Rechtsprechung AHVG, N. 18 zu Art. 12 AHVG). In diesem Sinne können beispielsweise auch Geschäftsräume in der Schweiz, die eine ausländische Unternehmung mietet, eine Betriebsstätte darstellen (ZAK 1958 S. 179, H 244/57).”
Zahlt ein Arbeitgeber während des Anspruchs auf Mutterschaftsleistungen Lohn an eine obligatorisch versicherte Arbeitnehmerin, kann er als Arbeitgeber im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG gelten und dadurch Beitragspflichten begründen.
“Le litige porte sur le point de savoir si la recourante, qui a versé à son ex-employée un salaire pendant le congé de maternité de mai à août 2023, peut obtenir de l'intimée le versement en ses mains de l'allocation de maternité due à son ex-employée durant cette période. Il s'agit singulièrement de déterminer si l'employeur qui paie à son employée un salaire pendant la période du droit à l'allocation de maternité doit être soumis à l'obligation de cotiser à l'AVS pour que cette prestation lui soit versée. 3. 3.1 En vertu de l'art. 1a al. 1 let. a et b LAVS, les personnes physiques domiciliées en Suisse et les personnes physiques qui exercent en Suisse une activité lucrative sont assurées obligatoirement. 3.1.1 Selon l'art. 3 al. 1 LAVS, les assurés sont tenus de payer des cotisations tant qu’ils exercent une activité lucrative. Selon l'art. 6 al. 1 LAVS, dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2020, les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations versent des cotisations de 8.7% sur leur salaire déterminant. 3.1.2 En vertu de l'art. 12 al. 1 LAVS, est considéré comme employeur quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l’art. 5 al. 2 LAVS, à teneur duquel le salaire déterminant comprend toute rémunération pour un travail dépendant, fourni pour un temps déterminé ou indéterminé. Il englobe les allocations de renchérissement et autres suppléments de salaire, les commissions, les gratifications, les prestations en nature, les indemnités de vacances ou pour jours fériés et autres prestations analogues, ainsi que les pourboires, s’ils représentent un élément important de la rémunération du travail. Aux termes de l'art. 12 al. 2 LAVS, sont tenus de payer des cotisations tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse ou occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées. Dans les deux cas, l'employeur n'est tenu de cotiser que si l'entreprise, la succursale ou le ménage où travaille l'assuré se trouve sur territoire suisse conformément au principe de la territorialité.”
Liegt eine Betriebsstätte in der Schweiz vor, kann die Ausgleichskasse die ausländische Arbeitgeberin gemäss Art. 12 Abs. 2 AHVG als beitragspflichtig betrachten und gegenüber ihr Beitragsansprüche geltend machen. Fehlt eine solche Betriebsstätte, kommt eine Beitragspflicht der ausländischen Gesellschaft grundsätzlich nicht in Betracht.
“Vernehmlassungsweise stellten die Uber B.V. und die Rasier Operations B.V. das Rechtsbegehren, auf die Beschwerde der Kasse sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. D.b.a. Die Ausgleichskasse schloss in ihrer Stellungnahme auf Abweisung der Beschwerde der Uber B.V. und der Rasier Operations B.V. Des Weitern präzisierte sie ihre eigenen Beschwerdeanträge wie folgt: "1. Es sei das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 20. Dezember 2021 aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 3. März 2020 sei zu bestätigen mit Bezug auf: - die Feststellung, dass A.________ als UberX-Fahrer eine unselbständige Tätigkeit für Uber B.V. ausgeübt hat (vorfrageweise Feststellung des Beitragsstatuts) - die Feststellung, dass Uber B.V. Arbeitgeberin von A.________ im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG ist (Arbeitgebereigenschaft von Uber B.V.) - die Feststellung, dass Uber Switzerland GmbH (bzw. deren Räumlichkeiten) die Betriebsstätte von Uber B.V. in der Schweiz ist und Uber B.V. deshalb gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG für die an A.________ ausbezahlten Entschädigungen beitragspflichtig ist (Rechtsgrundlage für die Beitragspflicht der ausländischen Arbeitgeberin Uber B.V.).”
“wiedergegebenen Überlegungen) - kann indessen offengelassen werden. Der Grund dafür liegt darin, dass das mit dem Hinweis "Beitragspflicht der ausländischen Arbeitgeberin Uber B.V./Umfang der Beitragspflicht" versehene Rechtsbegehren der Ausgleichskasse, welches nach Treu und Glauben auszulegen ist (BGE 147 V 369 E. 4.2.1 mit Hinweisen), klar darauf abzielt, die Uber B.V. gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AHVG, d.h. als Arbeitgeberin mit einer Betriebsstätte in der Schweiz, zur Entrichtung von Beiträgen zu verpflichten, zu welcher Frage jedenfalls noch kein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Dass die Ausgleichskasse gleichzeitig unzutreffenderweise (vgl. dazu E. 10.7) die Feststellung beantragt, die Uber Switzerland GmbH sei als Betriebsstätte der Uber B.V. zu betrachten, ist unerheblich, weil diesem Begehren keine selbstständige Bedeutung zukommt. Vielmehr handelt es sich dabei um die Begründung ihres den Umfang der Beitragspflicht betreffenden Antrages, an welche das Bundesgericht nicht gebunden ist (vgl. Art. 106 BGG). Soweit die Uber B.V. - wohl veranlasst durch die Erwähnung der Uber Switzerland GmbH als Betriebsstätte der Uber B.V. im Antrag der Ausgleichskasse - von einem sich gegen die Uber Switzerland GmbH richtenden Begehren ausgeht und daraus auf eine unzulässige Ausweitung des Streitgegenstandes schliesst (vgl. E. 10.2.2), übersieht sie, dass im Rahmen des gestellten Antrages ihre eigene Beitragspflicht und nicht etwa diejenige der Uber Switzerland GmbH zur Diskussion steht (vgl.”
“________LLC, dont la tâche se limite principalement à la recherche de talents et à l’acquisition de mandats en leur faveur. De même, le fait que la rémunération ne soit pas directement versée à l’assuré par O.________SA, mais par N.________LLC n'exprime pas non plus une subordination hiérarchique. Le versement en ses mains a plutôt pour objectif de lui garantir le produit de ses commissions. De même, la remise des décomptes d’heures ne sert pas d'instrument de surveillance du contenu du travail fourni, mais de contrôle du volume d'activité respectif comme base de facturation. N.________LLC n'entre donc pas en ligne de compte en tant qu'employeur soumis à l'obligation de cotiser. c) Par ailleurs, dans le système de cotisation de l'AVS, le principe de la perception des cotisations à la source s'applique, ce qui signifie que seul l'employeur est tenu de payer les cotisations paritaires et, en principe, lui seul peut être poursuivi par la caisse de compensation. La base légale prévoit explicitement que tous les employeurs qui ont un établissement stable en Suisse sont tenus de payer des cotisations (art. 12 al. 2 LAVS). Il est donc clair qu'il ne peut y avoir plus d'un débiteur (de cotisations) et que l'obligation de cotiser incombe exclusivement à l'employeur (ATF 147 V 174 consid. 6.1 et 6.3). Ainsi, dans l’hypothèse où l’assuré devait se voir reconnaître le statut de salarié de N.________LLC, celle-ci ne pourrait se voir recherchée pour le paiement des cotisations. En effet, N.________LLC n’a pas qualité d’établissement stable. Elle a son siège à l’Ile de Man, n’a ni filiale, ni succursale en Suisse et, au vu des pièces au dossier, ne dispose d’aucune installation permanente en Suisse. d) Pour le surplus, l’appréciation du statut de salarié ou d’indépendant de Q.________ à l’égard d’O.________SA s’avère en l’état exclue, d’une part, parce que les pièces au dossier ne suffisent pas, l’audition, indispensable, de l’intéressé n’ayant pu avoir lieu en l’absence de retour en Suisse, et, d’autre part, parce que la qualité d’employeur de cette société par rapport à l’assuré n’a jamais été prétendue dans la procédure administrative, ni dans la décision sur opposition, de telle sorte que son examen excéderait l’objet du litige.”
Bei grenzüberschreitenden Konzernen sind nur diejenigen Gruppengesellschaften beitragspflichtig, die rechtlich als Arbeitgeber anzusehen sind. Eine in der Schweiz ansässige Tochtergesellschaft ist nicht automatisch Arbeitgeberin für Arbeitsverhältnisse mit einer ausländischen Mutter und stellt nicht ohne Weiteres eine Betriebsstätte der Mutter im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG dar, soweit keine entsprechende rechtliche Arbeitgeberbeziehung oder Betriebsstätteneigenschaft besteht.
“Wie das Bundesgericht in BGE 149 V 57 erkannt hat, ist die Uber B.V. als Arbeitgeberin der Fahrer im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG zu betrachten (damalige E. 9.2) und stehen die Uber-Fahrer in keiner rechtlichen Beziehung zur Uber Switzerland GmbH (damalige E. 10.7). Ebenso wurde bereits entschieden, dass die Uber Switzerland GmbH keine Betriebsstätte der Uber B.V. in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG ist und die Uber B.V. vielmehr - was einen davon zu unterscheidenden Sachverhalt darstellt - lediglich in den Räumlichkeiten der Uber Switzerland GmbH eine Betriebsstätte hat (damalige E. 10.3, 10.7-10.9). Bei dieser Rechts- und Sachlage sind Verfügungen und Einspracheentscheide, welche die Erwerbstätigkeit der Uber-Fahrer betreffen, nur an die Uber B.V. zu richten und nicht auch an die Uber Switzerland GmbH, dies entgegen der bisherigen Praxis der Ausgleichskasse. Anders verhalten würde es sich lediglich, wenn die inzwischen revidierten Bestimmungen auch betreffend die Arbeitgebereigenschaft eine Änderung mit sich gebracht hätten, wofür indessen keine Anhaltspunkte bestehen. Aus diesem Grund ist der Einspracheentscheid vom 24. Juli 2023 aufzuheben, soweit er die Uber Switzerland GmbH (Beschwerdegegnerin 2) betrifft. Im selben Umfang ist auch das vorinstanzliche Urteil aufzuheben, denn auch es vermag gegenüber der Uber Switzerland GmbH keine Rechtswirkung zu entfalten.”
Als Arbeitgeber im Sinn von Art. 12 AHVG gilt in der Regel diejenige Person oder Einheit, die den massgebenden Lohn auszahlt und gegenüber der versicherten Person in einem Ausmass Weisungsrechte ausübt, dass eine betriebswirtschaftliche bzw. organisatorische Abhängigkeit vorliegt. Wird der Lohn durch einen Dritten bezahlt, ist nicht automatisch dieser Dritte als beitragspflichtiger Arbeitgeber zu qualifizieren; vielmehr gilt in solchen Fällen primär als Arbeitgeber derjenige, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt.
“2 AHVG ausrichtet (vgl. zum Begriff des Arbeitgebers auch Art. 11 ATSG; UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG [nachfolgend: Rechtsprechung AHVG], 4. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 12 AHVG). Dies wird in der Praxis so verstanden, dass als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin betrachtet wird, wer gegenüber einer Person, die für ihn tätig ist, in einem Ausmass über Weisungsrechte verfügt, dass sie von ihm betriebswirtschaftlich bzw. organisatorisch in massgebender Weise abhängig erscheint (ZAK 1990 S. 129, H 28/89 E. 3b; 1953 S. 419, H 137/53). Nach der Rechtsprechung ist es in der Regel derjenige, der den massgebenden Lohn auszahlt (ZAK 1990 S. 130, H 28/89 E. 3b), was aber nicht bedeutet, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt; vielmehr gilt in solchen Fällen derjenige als Arbeitgeber, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 147 V 268 E. 7.3; KIESER, Rechtsprechung AHVG, a.a.O., N. 3 zu Art. 12 AHVG). Dabei kommt den Arbeitgebenden im AHV-Beitragswesen insofern eine bedeutende Rolle zu, als sie allein zur Entrichtung der paritätischen Beiträge (d.h. des Arbeitgebers- und des Arbeitnehmeranteils) verpflichtet (Art. 14 Abs. 1 AHVG) und in diesem Sinne sowohl zahlende Selbstschuldner als auch gesetzliche Erfüllungsvertreter der Arbeitnehmenden für deren Schuld sind (Art. 3 Abs. 1 und Art. 5 Abs. 1 AHVG; vgl. BGE 147 V 174 E. 6.1).”
“Gemäss Art. 12 Abs. 1 AHVG gilt als Arbeitgeber, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (vgl. zum Begriff des Arbeitgebers auch Art. 11 ATSG; UELI KIESER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, N. 9 ff. zu Art. 12 AHVG [zit. Rechtsprechung AHVG]). Dies wird in der Praxis so verstanden, dass als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin betrachtet wird, wer gegenüber einer Person, die für ihn tätig ist, in einem Ausmass über Weisungsrechte verfügt, dass sie von ihm betriebswirtschaftlich bzw. organisatorisch in massgebender Weise abhängig erscheint (ZAK 1990 S. 129 E. 3b, H 28/89; 1953 S. 419, H 137/53). Nach der Rechtsprechung ist es in der Regel derjenige, der den massgebenden Lohn auszahlt (ZAK 1990 S. 130 E. 3b, H 28/89), was aber nicht bedeutet, dass als beitragspflichtiger Arbeitgeber auch zu betrachten ist, wer den Lohn im Auftrag einer Drittperson auszahlt; vielmehr gilt in solchen Fällen derjenige als Arbeitgeber, der die Arbeitnehmenden tatsächlich beschäftigt und entlöhnt (BGE 147 V 268 E. 7.3; KIESER, Rechtsprechung AHVG, N. 3 zu Art. 12 AHVG). Dabei kommt den Arbeitgebenden im AHV-Beitragswesen insofern eine bedeutende Rolle zu, als sie allein zur Entrichtung der paritätischen Beiträge (d.h. des Arbeitgebers- und des Arbeitnehmeranteils) verpflichtet (Art.”
“73 LPP est limitée par le fait que la loi désigne de manière non équivoque les parties pouvant être liées à une contestation, à savoir les institutions de prévoyance, les employeurs et les ayants droit (ATF 141 V 170 consid. 3 ; TF 9C_130/2017 du 20 novembre 2017 consid. 3.1), qu’en ce qui concerne la notion d’employeurs, il faut entendre ceux qui occupent des salariés soumis à l’assurance obligatoire et qui doivent être affiliés à une institution de prévoyance inscrite dans le registre de la prévoyance professionnelle selon l’art. 11 al. 1 LPP (Ulrich Meyer/Laurence Uttinger in : Jacques-André Schneider/Thomas Geiser/Thomas Gächter [éd.], Commentaire LPP et LFLP, 2e éd., Berne 2020, n° 9 ad art. 73 LPP), qu’en ce sens, la notion d’employeur correspond à la définition donnée par l’art. 11 LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1), selon lequel est réputé employeur celui qui emploie des salariés, qui renvoie tacitement à la législation sur l’assurance-vieillesse et survivants et en particulier à l’art. 12 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), qu’il faut ainsi admettre une notion unitaire de l’employeur en droit des assurances sociales, selon laquelle l’entité qui reçoit une prestation de travail dépendante et qui paye en échange un salaire résultant d’une activité dépendante appelé salaire déterminant doit être considérée comme employeur (Jean-Philippe Dunand in : Anne-Sylvie Dupont/Magrit Moser-Szeless [éd.], Commentaire Romand : Loi sur la partie générale des assurances sociales, Bâle 2018, n° 5 et 7 ad art. 11 LPGA), que dans la situation où une personne paye le salaire déterminant sur mandat de l’entité qui occupe le salarié, l’employeur est celui qui occupe effectivement le travailleur et non pas le tiers qui verse le salaire. Dans de telles circonstances, il y a donc lieu de déterminer pour qui l’activité dépendante est exercée (Dunand, op. cit., n° 10 ad art. 11 LPGA). Il faut en déduire également que le versement du salaire par un tiers ne fait pas de lui l’employeur et, partant, le titulaire de l’obligation de retenir sur chaque paie la cotisation du salarié et de la reverser avec la cotisation de l’employeur à la Caisse de compensation compétente, comme la jurisprudence l’a précisé (TF 9C_824/2008 du 6 mars 2009 consid.”
Nach der Rechtsprechung begründet bereits das Vorhandensein eines Sitzes bzw. einer Betriebsstätte in der Schweiz die Beitragspflicht nach Art. 12 Abs. 2 AHVG; deren Erhebung hängt nicht von Umsatzhöhe oder einem Mindestumsatz ab.
“Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid. 3.2 ; 139 V 176 consid. 5.3 et les références citées). 5. a) En l’espèce, le recourant a été désigné en qualité d’associé gérant de U.________Sàrl au bénéfice de la signature individuelle, selon décision rendue le 10 octobre 2018 par le Président du Tribunal civil de l’arrondissement de Lausanne. Il a assumé cette fonction jusqu’à la faillite de la société, prononcée le 23 mars 2022. Il avait ainsi formellement la qualité d’organe de celle-ci durant la période au cours de laquelle les cotisations sociales n’ont pas été versées, de sorte qu’il peut, sur le principe, être recherché à titre subsidiaire pour la réparation du préjudice subi par la caisse intimée, conformément à l’art. 52 al. 1 et 2 LAVS. b) ba) Dans un premier grief, le recourant fait valoir que la société n’aurait pas dû être assujettie au versement de cotisations sociales, dans la mesure où à l’issue des exercices concernés, le montant minimal de recettes requis pour autoriser sa taxation n’avait pas été atteint. L’art. 12 al. 2 LAVS prévoit expressément l’obligation de payer des cotisations sociales (cf. consid. 3.a ci-dessus) pour tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse, sans que leur perception ne dépende d’une quelconque manière du chiffre d’affaires réalisé. Dès lors que U.________Sàrl avait son siège en Suisse, elle était tenue de payer des cotisations sociales sur les salaires de ses employés. bb) Le recourant soutient également que contrairement à ce qu’allègue l’intimée, il lui aurait transmis les déclarations de salaires requises. Bien qu’il prétende le contraire, il n'a pourtant pas retourné à l’intimée les déclarations de salaires correctement complétées pour les années 2019 à 2021. Il a en effet inscrit le montant des cotisations et non les salaires bruts versés sur les documents transmis, sans corriger cette erreur alors qu’il a été sollicité à cette fin à plusieurs reprises. Il a même été condamné pénalement pour avoir omis de transmettre les renseignements utiles au calcul des cotisations sociales (cf.”
“Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG ausrichtet (Art. 12 Abs. 1 AHVG). Beitragspflichtig sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen (Art. 12 Abs. 2 AHVG). Vorbehalten bleiben internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung hinsichtlich der Unterstellung unter die Beitragspflicht von Arbeitgebern ohne Betriebsstätte in der Schweiz (Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG).”
Wer an obligatorisch versicherte Personen eine dem Art. 5 Abs. 2 gleichgestellte Vergütung auszahlt, gilt nach Art. 12 Abs. 1 AHV als Arbeitgeber. Die Regelung umfasst die in Art. 5 Abs. 2 genannten Entgeltformen (z. B. Zulagen, Gratifikationen, Leistungen in Natur, Ferien- oder Feiertagsentschädigungen, Provisionen, Trinkgelder, sofern sie einen wesentlichen Bestandteil der Vergütung bilden).
“Le litige porte sur le point de savoir si la recourante, qui a versé à son ex-employée un salaire pendant le congé de maternité de mai à août 2023, peut obtenir de l'intimée le versement en ses mains de l'allocation de maternité due à son ex-employée durant cette période. Il s'agit singulièrement de déterminer si l'employeur qui paie à son employée un salaire pendant la période du droit à l'allocation de maternité doit être soumis à l'obligation de cotiser à l'AVS pour que cette prestation lui soit versée. 3. 3.1 En vertu de l'art. 1a al. 1 let. a et b LAVS, les personnes physiques domiciliées en Suisse et les personnes physiques qui exercent en Suisse une activité lucrative sont assurées obligatoirement. 3.1.1 Selon l'art. 3 al. 1 LAVS, les assurés sont tenus de payer des cotisations tant qu’ils exercent une activité lucrative. Selon l'art. 6 al. 1 LAVS, dans sa teneur en vigueur depuis le 1er janvier 2020, les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations versent des cotisations de 8.7% sur leur salaire déterminant. 3.1.2 En vertu de l'art. 12 al. 1 LAVS, est considéré comme employeur quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l’art. 5 al. 2 LAVS, à teneur duquel le salaire déterminant comprend toute rémunération pour un travail dépendant, fourni pour un temps déterminé ou indéterminé. Il englobe les allocations de renchérissement et autres suppléments de salaire, les commissions, les gratifications, les prestations en nature, les indemnités de vacances ou pour jours fériés et autres prestations analogues, ainsi que les pourboires, s’ils représentent un élément important de la rémunération du travail. Aux termes de l'art. 12 al. 2 LAVS, sont tenus de payer des cotisations tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse ou occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées. Dans les deux cas, l'employeur n'est tenu de cotiser que si l'entreprise, la succursale ou le ménage où travaille l'assuré se trouve sur territoire suisse conformément au principe de la territorialité.”
Erhält die Ausgleichskasse Kenntnis, dass Beiträge nicht oder zu niedrig entrichtet wurden, kann sie die Nachzahlung verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festsetzen; dies erfolgt vorbehaltlich der Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG.
“Es lägen keine Straftatbestände vor, welche mehr als drei Jahre Freiheitsstrafe als Sanktion vorsähen. Es sei keine längere Verjährungsfrist gemäss Art. 16 Abs. 1 Satz 3 AHVG ersichtlich. 2.2. Die Beschwerdegegnerin ist der Auffassung, dass der Straftatbestand der Urkundenfälschung vorliegen dürfte, der mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bedroht sei. Deshalb sei von einer Verjährungsfrist von 15 Jahren auszugehen, womit auch die Forderungen für die Jahre 2006 bis 2008 nicht verjährt seien. 2.3. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin von der Beschwerdeführerin für die Abrechnungsperiode vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2008 zu Recht nachträglich Fr. 206'148.60 eingefordert hat. Insbesondere ist strittig, ob der Anspruch bereits verjährt bzw. verwirkt ist. Unumstritten ist hingegen, dass die Beschwerdeführerin höhere Sozialversicherungsabgaben (AHV, IV, EO, ALV und FAK BS) hätte erbringen müssen. 3. 3.1. Arbeitgebende im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AHVG, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben, sind gemäss Art. 12 Abs. 2 AHVG beitragspflichtig. Dabei haben sie die Beiträge der Arbeitnehmenden vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen (vgl. dazu auch Art. 5 Abs. 1 und 2 sowie Art. 51 Abs. 1 AHVG) und zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten (Art. 14 Abs. 1 AHVG). 3.2. Erhält eine Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, so hat sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt dabei die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Art. 39 Abs. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]). Gemäss der Bestimmung von Art. 16 Abs. 1 AHVG können Beiträge, welche nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert werden (Satz 1). In Abweichung von Art.”
Eine seit 2014 unverändert bestehende, tatsächliche Geschäftstätigkeit bzw. dauerhafte Präsenz an ständigen Anlagen und Einrichtungen stützt die Annahme einer Betriebsstätte im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG. Im betreffenden Entscheid wurde gerade auf die Verfügungsgewalt über solche ständigen Anlagen und die zumindest teilweise dort stattfindende Geschäftstätigkeit abgestellt.
“Da die Uber B.V. nach dem Gesagten über die ständigen Anlagen und Einrichtungen an der Badenerstrasse 565a in Zürich (früher an der Seefeldstrasse 223 in Zürich) Verfügungsmacht hat (E. 10.8.1) und sich ihre Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielt (E. 10.8.2), was seit dem Jahr 2014 unverändert gilt, sind die Voraussetzungen für die Annahme einer Betriebsstätte in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG als erfüllt zu betrachten.”
“Da die Uber B.V. nach dem Gesagten über die ständigen Anlagen und Einrichtungen an der Badenerstrasse 565a in Zürich (früher an der Seefeldstrasse 223 in Zürich) Verfügungsmacht hat (E. 10.8.1) und sich ihre Geschäftstätigkeit mindestens teilweise dort abspielt (E. 10.8.2), was seit dem Jahr 2014 unverändert gilt, sind die Voraussetzungen für die Annahme einer Betriebsstätte in der Schweiz im Sinne von Art. 12 Abs. 2 AHVG als erfüllt zu betrachten.”
Das Bundesgericht stellt in BGE 147 V 174 E. 1.3.2 fest, dass Art. 12 Abs. 2 AHVG alle Arbeitgeber erfasst, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben, und weist davon abweichende Lesarten (insbesondere aus Urteil 9C_250/2017) nicht weiter zu verfolgen.
“auf BGE 114 V 65 E. 3a S. 70 und EVGE 1960 S. 304 E. 2. In beiden zitierten Entscheiden wurde ausgeführt, dass gemäss Art. 12 Abs. 2 AHVG alle Arbeitgeber beitragspflichtig seien, die in der Schweiz eine Betriebsstätte hätten. Sollte dem Urteil 9C_250/2017 E. 1.3.2 etwas anderes entnommen werden können, ist daran nicht festzuhalten.”
Auch Arbeitgeber ohne inländische Betriebsstätte können beitragspflichtig sein, wenn sie in ihrem Haushalt Personen beschäftigen, die obligatorisch versichert sind.
“________Sàrl pour les années 2019 à 2021, ainsi que 2022, bien que l’intimée ait consenti à exclure de ses prétentions les cotisations dues pour cet exercice en cours de procédure. Dans sa réponse du 28 décembre 2023, l’intimée a certes admis que ses prétentions en lien avec l’année 2022 étaient infondées et a indiqué qu’elle réduisait le montant du dommage réclamé en conséquence. Elle n’a toutefois pas fait usage de la possibilité offerte par l’art. 53 al. 3 LPGA, aux termes duquel l’assureur peut reconsidérer une décision ou une décision sur opposition contre laquelle un recours a été formé, jusqu’à l’envoi de son préavis à l’autorité de recours. Il y a dès lors lieu d’admettre que la réduction consentie ne constitue qu’une simple proposition de jugement n’ayant pas l’effet d’un acquiescement, de sorte l’autorité de céans reste tenue de statuer sur les cotisations réclamées pour l’année 2022 (ATF 130 V 138 consid. 4.2 ; 109 V 234 consid. 2 ; Margit Moser-Szeless, in Commentaire Romand de la loi sur la partie générale des assurances sociales, Helbing Lichtenhahn, Bâle 2018, n. 108 ad art. 53 LPGA et les réf. citées). 3. a) En vertu de l’art. 12 al. 1 LAVS, est considéré comme employeur tenu de payer des cotisations quiconque verse à des personnes obligatoirement assurées une rémunération au sens de l’article 5 alinéa 2. Tous les employeurs ayant un établissement stable en Suisse ou occupant dans leur ménage des personnes obligatoirement assurées sont tenus de payer des cotisations (al. 2). Selon l’art. 14 al. 1 LAVS (en corrélation avec les art. 34 ss RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]) l’employeur doit déduire, lors de chaque paie, la cotisation du salarié et verser celle-ci à la caisse de compensation en même temps que sa propre cotisation (voir également l’art. 51 al. 1 LAVS). L’employeur doit remettre périodiquement à la caisse les pièces comptables concernant les salaires versés à ses employés, de manière à ce que les cotisations paritaires puissent être calculées et faire l’objet de décisions. Par sa nature, l’obligation de l’employeur de percevoir les cotisations et de remettre les décomptes est une tâche de droit public prescrite par la loi.”
Arbeitgeber ohne Betriebsstätte in der Schweiz können aufgrund zwischenstaatlicher Vereinbarungen beitragspflichtig sein; dies gilt insbesondere für Arbeitgeber mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU-/EFTA-Staat, wenn die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 anwendbar ist (vgl. Art. 21 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009). Arbeitgeber und Arbeitnehmer können von dieser Regelung abweichende Vereinbarungen treffen.
“Nach der von der Ausgleichskasse angerufenen Bestimmung des Art. 12 Abs. 2 AHVG sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben (oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen), beitragspflichtig. Hat eine Arbeitgeberin keine Betriebsstätte in der Schweiz, ist sie gestützt auf Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG beitragspflichtig, wenn sich dies aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung oder völkerrechtlicher Übung ergibt. Eine Beitragspflicht aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung besteht für die Arbeitgebenden mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU/EFTA-Mitgliedstaat, wenn die Verordnung Nr. 883/ 2004 anwendbar ist, dies gestützt auf Art. 21 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11), wobei allerdings nach Abs. 2 derselben Bestimmung Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine abweichende Regelung treffen können.”
“Nach der von der Ausgleichskasse angerufenen Bestimmung des Art. 12 Abs. 2 AHVG sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben (oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen), beitragspflichtig. Hat eine Arbeitgeberin keine Betriebsstätte in der Schweiz, ist sie gestützt auf Art. 12 Abs. 3 lit. a AHVG beitragspflichtig, wenn sich dies aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung oder völkerrechtlicher Übung ergibt. Eine Beitragspflicht aus einer zwischenstaatlichen Vereinbarung besteht für die Arbeitgebenden mit Wohnsitz, Sitz oder Betriebsstätte in einem EU/EFTA-Mitgliedstaat, wenn die Verordnung Nr. 883/2004 anwendbar ist, dies gestützt auf Art. 21 Abs. 1 der Verordnung (EG) des Europäischen Parlaments und des Rates Nr. 987/2009 vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11), wobei allerdings nach Abs. 2 derselben Bestimmung Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine abweichende Regelung treffen können.”
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