Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 der V vom 6. Sept. 2006 gegen die Schwarzarbeit, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 373). ↩
SR 822.41 ↩
Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 der V vom 6. Sept. 2006 gegen die Schwarzarbeit, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 373). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. März 2025, in Kraft seit 1. Jan. 2026 (AS 2025 226). ↩
Eingefügt durch Ziff. I 1 der V vom 20. März 2020 über Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) zur Kurzarbeitsentschädigung und zur Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge, in Kraft vom 21. März bis zum 20. Sept. 2020 (AS 2020 875). ↩
Eingefügt durch Ziff. I der V vom 29. April 2020, in Kraft seit 21. März 2020 (AS 2020 1407). ↩
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Gemäss dem in der genannten Zeit geltenden Art. 41bis Abs. 1bis AHVV waren auf Beiträgen, für die in direktem Zusammenhang mit der Verbreitung von COVID‑19 ein Zahlungsaufschub nach Art. 34b AHVV gewährt wurde, ab dem Beginn des Zahlungsaufschubs keine Verzugszinsen zu erheben. Die Regelung galt für den Zeitraum 21. März 2020 bis 30. Juni 2020.
“Dieser beginnt jeweils am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, und endet mit der Rechnungsstellung, welche vorliegend für den Beschwerdeführer am 23. November 2020 (für das Jahr 2016 [AB 14]) bzw. am 17. November 2020 (für die Jahre 2015, 2017 und 2018 [AB 15 – AB 17]) und für die Beschwerdeführerin am 10. Dezember 2020 (AB 9 – AB 13) erfolgt ist (vgl. E. 2.3 hiervor). Schliesslich hat die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung des vom Bundesrat am 20. März 2020 ergriffenen Massnahmenpakets zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus (vgl. die Medienmitteilung des Bundesrates vom 20. März 2020) richtigerweise auf die Erhebung von Zinsen für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 verzichtet (vgl. Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus [COVID-19] zur Kurzarbeitsentschädigung und zur Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge vom 20. März 2020, AS 2020 875). Gemäss dem in dieser Zeit geltenden Art. 41bis Abs. 1bis AHVV waren auf Beiträgen, für die in direktem Zusammenhang mit der Verbreitung des COVID-19 ein Zahlungsaufschub nach Art. 34b AHVV gewährt wurde, ab dem Zahlungsaufschub keine Verzugszinsen zu bezahlen. Die aus dieser Berechnung resultierende Höhe des Verzugszinses von Fr. 2'613.45 (AB 6) für den Beschwerdeführer bzw. von Fr. 3'730.95 (AB 6) für die Beschwerdeführerin ist schliesslich ebenfalls nicht zu beanstanden.”
“Dieser beginnt jeweils am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, und endet mit der Rechnungsstellung, welche vorliegend für den Beschwerdeführer am 23. November 2020 (für das Jahr 2016 [AB 14]) bzw. am 17. November 2020 (für die Jahre 2015, 2017 und 2018 [AB 15 – AB 17]) und für die Beschwerdeführerin am 10. Dezember 2020 (AB 9 – AB 13) erfolgt ist (vgl. E. 2.3 hiervor). Schliesslich hat die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung des vom Bundesrat am 20. März 2020 ergriffenen Massnahmenpakets zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus (vgl. die Medienmitteilung des Bundesrates vom 20. März 2020) richtigerweise auf die Erhebung von Zinsen für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 verzichtet (vgl. Verordnung über Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus [COVID-19] zur Kurzarbeitsentschädigung und zur Abrechnung der Sozialversicherungsbeiträge vom 20. März 2020, AS 2020 875). Gemäss dem in dieser Zeit geltenden Art. 41bis Abs. 1bis AHVV waren auf Beiträgen, für die in direktem Zusammenhang mit der Verbreitung des COVID-19 ein Zahlungsaufschub nach Art. 34b AHVV gewährt wurde, ab dem Zahlungsaufschub keine Verzugszinsen zu bezahlen. Die aus dieser Berechnung resultierende Höhe des Verzugszinses von Fr. 2'613.45 (AB 6) für den Beschwerdeführer bzw. von Fr. 3'730.95 (AB 6) für die Beschwerdeführerin ist schliesslich ebenfalls nicht zu beanstanden.”
Bei Streit über Verzugszinsen und Beitragsforderungen liegt die Darlegungslast für die konkrete Forderung bei der Ausgleichskasse; sie muss ihre Ansprüche durch Unterlagen (z. B. Abrechnungen, Lohnausweise) belegen. Gleichzeitig trifft den Beitragspflichtigen eine Mitwirkungspflicht; unterbliebene Mitwirkung kann die Abrechnung oder eine Veranlagung durch die Kasse erleichtern. Diese prozessualen Beweisanforderungen sind bei der Geltendmachung oder Verteidigung von Zinsansprüchen nach Art. 41bis AHVV zu beachten.
“Visto che le decisioni di risarcimento sono state emesse rispettivamente il 13 ottobre 2023 ed il 17 gennaio 2024, quindi entro tre anni dal rilascio del primo ACB, il credito risarcitorio non è prescritto. 2.5. Con le decisioni contestate, la Cassa ha chiesto al ricorrente il risarcimento di fr. 20'441,90 pari ai contributi AVS/ AI/IPG/ AD e AF non soluti dalla società nel 2022 (interessi di mora e dalle spese esecutive incluse) e fr. 6'223,10 per i contributi paritetici insoluti relativi alla ripresa salariale nei confronti di __________ per il periodo 2019-2021. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b) Ritornando al caso in esame, alla decisione di risarcimento 13 ottobre 2023 la Cassa ha allegato il conteggio dei contributi paritetici 2022 dovuti e di quelli rivendicati (doc. 1). Inoltre, con la risposta di causa 15 marzo 2024 l’amministrazione ha prodotto la dichiarazione salari 2022 firmata dal ricorrente il 2 giugno 2023, rettificata dalla Cassa e posta a fondamento del calcolo della massa salariale e dei relativi oneri sociali (sub doc.”
“Dabei nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akontobeiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrechnung vor (Art. 36 Abs. 4 Satz 1 AHVV). Die Arbeitgeber haben die Löhne innert 30 Tagen nach Ablauf der Abrechnungsperiode abzurechnen (Art. 36 Abs. 2 AHVV). Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 AHVV). Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezahlen (Art. 36 Abs. 4 Satz 2 AHVV). Werden innert Frist die für die Abrechnung erforderlichen Angaben nicht gemacht oder die Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerbeiträge nicht bezahlt, hat die Ausgleichskasse die geschuldeten Beiträge durch eine Veranlagungsverfügung festzusetzen (Art. 38 Abs. 1 AHVV). Dasselbe gilt, wenn eine Ausgleichskasse Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat und die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge nach Rechnungsstellung ausbleibt (vgl. Art. 39 Abs. 1 Satz 1 AHVV). Für fällige Beitragsforderungen sind nach Art. 41bis AHVV Verzugszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 ATSG]. 3.4 Die Arbeitgeber haben die Löhne ihrer Mitarbeitenden und die weiteren Angaben für die Eintragung in das individuelle Konto laufend aufzuzeichnen, soweit es für eine geordnete Abrechnung und die Arbeitgeberkontrolle erforderlich ist (Art. 143 Abs. 2 AHVV). Die Lohnaufzeichnungspflicht erlaubt es der Ausgleichskasse, die jeder oder jedem einzelnen Arbeitnehmenden während der Abrechnungsperiode gewährten Leistungen, die zum massgebenden Lohn gehören, sowie die insgesamt ausgerichteten Löhne zuverlässig zu ermitteln (vgl. auch Rz. 2027 und Rz. 2072 der Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], gültig ab 1. Januar 2021). Die der Ausgleichskasse angeschlossenen Arbeitgeber sind periodisch auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen hin zu kontrollieren (Art. 68 Abs. 2 Satz 1 AHVG). Die Ausgleichskassen bzw. die Arbeitgeber haben den Revisions- bzw. Kontrollstellen Einsicht in ihre Bücher und Belege zu gewähren und alle Aufschlüsse zu erteilen, die zur Erfüllung der Revisions- und Kontrollpflichten erforderlich sind (Art.”
“a) Reste à examiner la quotité du dommage que B.W.________, A.W.________ et K.________ doivent réparer. b) Le dommage, dont l’ampleur est égale au capital dont la caisse de compensation se trouve frustrée (ATF 108 V 189 consid. 2c), comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la LAI (loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20), de la LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0), de la LAFam (loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2) et de la LAPG (loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1). En font également partie les contributions aux frais d’administration des caisses de compensation que l’employeur doit selon l’art. 69 al. 1 LAVS, de même que les frais de sommation selon l’art. 34a RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). c) Dans leurs écritures, B.W.________ et A.W.________ ne contestent pas la somme de 29'469 fr. 80 réclamée par la Caisse, admettant que ce montant n’a pas été payé. En revanche, K.________ estime que les frais d’administration relevant de l’art. 69 al. 1 LAVS et chiffrés par la Caisse à 3'619 fr. 70 sont trop élevés et que les frais d’administrations supplémentaires de 2.55%, soit 342 fr. 15, réclamés en sus par l’intimée ne reposent sur aucune base légale. aa) Les frais d’administration pour l’année 2018 ont été arrêtés à 2'935 fr. 35 par décision du 31 mars 2019 et les frais pour l’année 2019 à 684 fr. 35 par décision du 25 septembre 2019, représentant ainsi un total de 3'619 fr. 70 pour ces deux années. Or, les décisions précitées, notifiées à la succursale à l’adresse de la société mère, n’ont pas été contestées et sont dès lors entrées en force. Partant, K.________ ne saurait les remettre en cause dans le cadre de la présente procédure, ce d’autant plus que ces montants ont été reconnus par la société mère lors de sa faillite (avis du 3 mars 2020 de l’Office des faillites de la République et canton de Genève).”
Mahn‑/Sommationskosten sowie Betreibungs‑/Vollstreckungskosten gelten nach der Rechtsprechung als erstattungsfähige Nebenforderungen und gehören — neben den Verzugszinsen nach Art. 41bis — zum ersatzfähigen Schaden; sie können daher von der Kasse geltend gemacht werden.
“Ces manquements sont à l’origine du préjudice subi par cette autorité à la suite de la faillite de la société précitée. Les conditions d’application de l’art. 52 LAVS sont donc réalisées dans le cas d’espèce. 9. a) Le dommage, dont l’ampleur est égale au capital dont la caisse de compensation se trouve frustrée (ATF 108 V 189 consid. 2c), comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la LAI (loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20), de la LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0), de la LAFam (loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2) et de la LAPG (loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1). En font également partie les contributions aux frais d’administration des caisses de compensation que l’employeur doit selon l’art. 69 al. 1 LAVS de même que les frais de sommation selon l’art. 34a RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). b) Dans ses écritures, le recourant conteste les montants réclamés à titre de cotisations. Il fait valoir que celles-ci auraient dû être recalculées sur la base des décomptes de salaires pour les années 2017 à 2019 établis par X.________ et transmis à l’intimée en avril 2022, indiquant que le total des salaires versés s’élevait en 2017 à 12'000 fr. et en 2018 à 6'000 francs. Or, ces décomptes n’ont été étayés par aucune des pièces nécessaires pour leur accorder une valeur probante, X.________ n’ayant pas donné suite à une interpellation dans ce sens de l’intimée. Au contraire, il ressort du dossier que cette dernière avait connaissance d’au moins un autre employé travaillant pour la société et qui n’avait pas été mentionné dans les décomptes produits. Partant, c’est à juste titre que l’intimée n’a pas revu sa position sur la base de ses décomptes, établis manifestement pour les besoins de la présente cause. c) Le recourant estime également que les montants réclamés par l’intimée ne sont pas établis et ne ressortent pas des pièces au dossier.”
“79 segg.). Nella fattispecie in esame, con riferimento alla menzionata giurisprudenza, a seguito del rilascio degli ACB 2 gennaio 2023, i quali segnano l’insorgenza (e anche la conoscenza) del danno e quindi l’insolvenza della società, la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria a RI 1, già gerente con firma individuale della DT 1 (cfr. supra consid. 1.1.), il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati dalla società negli anni dal 2020 al 2022. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003 e H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, la Cassa ha debitamente comprovato e documentato il danno da lei subito allegando alla decisione di risarcimento i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi agli anni dal 2020 al 2022 per complessivi fr.”
“5 et 6 LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0). Il en va de même en matière d’allocations pour perte de gain (LAPG [loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1]), d’allocations familiales (LAFam [loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2]) et d’assurance-invalidité (LAI [loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20]). Le dommage, dont l’ampleur est égale au capital dont la caisse de compensation se trouve frustrée (ATF 108 V 189 consid. 2c), comprend ainsi les cotisations paritaires dues en vertu des lois citées ci-dessus (LAVS, LAI, LACI, LAFam, LAPG) ; en font également partie les contributions aux frais d’administration des caisses de compensation que l’employeur doit selon l’art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l’art. 34a RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l’art. 41bis RAVS (ATF 134 I 179 ; 121 III 382 consid. 3bb ; 113 V 186). b) In casu, l’ampleur du dommage dont le total a été chiffré à 147'392 fr. 90, au demeurant établi par un acte de défaut de biens (cf. pièces 54 et 55), n’a pas été contesté par le recourant qui n’a formulé aucun grief sur le calcul des cotisations dues, lesquelles ne sont en outre pas prescrites, dans le cadre de la présente procédure. Ce montant peut être d’office confirmé. 7. En définitive, le principe de la responsabilité du recourant et la quotité du dommage sont établis à satisfaction de droit. Le recourant doit ainsi à l’intimée un montant de 147'392 fr. 90 – dont une part pénale de 58'377 fr. 75 –, au titre de réparation du dommage subi ensuite du non-paiement de cotisations paritaires par la société faillie pour l’année 2018, additionné des intérêts, des frais de sommation, ainsi que ceux inhérents aux poursuites. 8. a) Au regard de ce qui précède, le recours est entièrement mal fondé et c’est à juste titre que la caisse a exigé la réparation de son dommage à hauteur de 147'392 fr.”
“16 cpv. 1 LAVS o per insolvenza del datore di lavoro (Nussbaumer AJP 1996 pag. 1076; STF del 18 agosto 2005 nella causa L., H 136/04, consid. 3.2.; DTF 123 V 15, 16, consid. 5b, 98 V 26). L'ammontare del danno corrisponde a quello dei contributi che il datore di lavoro avrebbe dovuto versare (DTF 98 V 26 = RCC 1972 pag. 687; Frésard, La responsabilité de l’employeur pour le non-paiement de cotisations d’assurances sociales selon l’art. 52 LAVS, in RSA 1987, no. 10, pag. 9). Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. AA. VV., La procedura di risarcimento danni della Cassa di compensazione AVS/AI/IPG nei confronti del datore di lavoro ex art. 52 LAVS, RtiD II 2006, n. 5.2.1. pag. 368 con giurisprudenza ivi citata; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc.. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Secondo la giurisprudenza federale, come rilevato nella STF di rinvio, “(…) secondo l'art. 52 LAVS l'entità della pretesa deriva da decisioni di pagamento di contributi passate in giudicato.”
“Sia peraltro anche ricordato che la Cassa può promuovere un'azione risarcitoria per l'intero credito anche qualora sia pendente la procedura fallimentare della società: il versamento di un eventuale dividendo sarà computato, successivamente, in riduzione del danno (DTF 116 V 76 consid. 3b, 113 V 180 consid. 3b = RCC 1987 pag. 607. consid. 3b; SVR 2000 AHV Nr. 23, pag. 74). Per quanto precede, la Cassa era quindi legittimata ad avviare la presente procedura ex art. 52 LAVS nei confronti del ricorrente per l’intero credito contributivo insinuato. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 p. 104), i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4), i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione, gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s e in RDAT II 2002 pp. 519s; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 p. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.3), oggetto del danno è il mancato versamento del saldo contributivo AVS/AI/IPG/AD e AF rimasto impagato dalla FA 1 per gli anni dal 2017 al 2019, così come risulta dai conteggi allestiti secondo la dichiarazione dei salari (doc.”
Bei Nachforderungen wegen zu tiefer Akontobeiträge: Liegt eine Unterdeckung der Akontobeiträge von mindestens 25 % vor und sind diese nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet, beginnt die Verzugszinspflicht ab dem genannten 1. Januar. Der Verzugszinssatz beträgt 5 % p.a.
“Nach Art. 26 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sind für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten. Der Bundesrat kann für geringfügige Beiträge und kurzfristige Ausstände Ausnahmen vorsehen. Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV haben Selbständigerwerbende, Nichterwerbstätige und Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber auf auszugleichenden Beiträgen, falls die Akontobeiträge mindesten 25 Prozent unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden, ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres Verzugszinsen zu entrichten. Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 Satz 2 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
“Nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV haben Selbständigerwerbende auf auszugleichenden Beiträgen, falls die Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden, ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres Verzugszinsen zu entrichten. Der Zinssatz beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsordnung des Art. 41bis AHVV ist gesetzeskonform (BGE 139 V 297 E. 3.3 S. 304).”
Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die nachgeforderten Beiträge innert der gesetzten Frist bezahlt werden.
“41bis RAVS énonce que doivent payer des intérêts moratoires sur les cotisations à acquitter sur la base du décompte, notamment les personnes exerçant une activité lucrative indépendante, lorsque les acomptes versés étaient inférieurs d’au moins 25 % aux cotisations effectivement dues et que les cotisations n’ont pas été versées jusqu’au 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation, ce dès le 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation. Le Tribunal fédéral a eu l’occasion de préciser que le but de l’art. 41bis al. 1 let. f RAVS est de prévenir d’éventuels abus et d’éviter que certains assurés ne communiquent volontairement un revenu trop bas ou qu’ils s’abstiennent de signaler aux caisses de compensation des augmentations importantes de revenu pour ne payer que de faibles acomptes jusqu’à ce que la caisse soit en mesure, sur la base des communications fiscales, de calculer les cotisations définitives et de réclamer le paiement de la différence (ATF 134 V 405 consid. 7.2 à 7.4). L’art. 41bis al. 2 RAVS précise que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation. En cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. En vertu de l’art. 42 al. 2 RAVS, le taux des intérêts moratoires et rémunératoires s’élève à 5 % par année. Ce taux a été fixé par le Conseil fédéral, dans le cadre de la compétence qui lui a été déléguée par la loi, en collaboration avec la Commission fédérale de l’AVS (art. 73 LAVS) et les commissions spécialisées, de telle manière qu’il puisse être appliqué efficacement et sans trop de formalités administratives lors de la procédure de recouvrement et de perception menée par les caisses de compensation. Le Tribunal fédéral a confirmé à plusieurs reprises que le taux de 5 % prévu par l’art.”
Leistet der Arbeitgeber auszugleichende Beiträge nicht innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung, sind ab Rechnungsstellung Verzugszinsen geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 % p.a.
“Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. c AHVV haben Arbeitgeber unter anderem auf auszugleichenden Beiträgen, die sie nicht innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung leisten, Verzugszinsen ab Rechnungsstellung durch die Ausgleichskasse zu entrichten. Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
“Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. c AHVV haben Arbeitgeber unter anderem auf auszugleichenden Beiträgen, die sie nicht innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung leisten, Verzugszinsen ab Rechnungsstellung durch die Ausgleichskasse zu entrichten. Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
Verzugszinsen stellen einen pauschalen Ausgleich für den durch den Zahlungsverzug entstandenen Zinsnachteil dar und sind unabhängig von einem allfälligen Verschulden der beteiligten Personen oder Behörden geschuldet. Sie laufen grundsätzlich weiter und enden gemäss Art. 41bis AHVV erst mit der vollständigen Bezahlung der Beiträge, mit dem Eintreffen der ordnungsgemässen Abrechnung oder, mangels dieser, mit der Rechnungsstellung. Ein Unterbruch der Verzugszinsen während laufender Verhandlungen oder Rechtsmittel ist nicht angezeigt. (Berechnungsgrundlage betrifft die unbezahlten Beitragsforderungen.)
“Les caisses de compensation ajoutent au revenu communiqué par les autorités fiscales les déductions admissibles selon le droit fiscal des cotisations dues en vertu de l’art. 8 LAVS, de l’art. 3 al. 1 LAI et de l’art. 27 al. 2 LAPG. Elles reconstituent à 100 % le revenu communiqué en fonction des taux de cotisation applicables (art. 9 al. 4 LAVS). Le revenu provenant de l'exercice d'une activité indépendante communiqué par l'autorité fiscale à la caisse de compensation doit en effet être considéré, du point de vue du droit des cotisations, comme du revenu net et être majoré pour être amené à 100 % pour le calcul des cotisations AVS/AI/APG (ATF 139 V 537 consid. 5.5 ; 141 V 433). Il y a lieu de s'écarter de ce principe lorsque la communication de l'autorité fiscale atteste de façon claire, expresse et dénuée de réserve qu'il n'a été procédé à aucune déduction de cotisations (ATF 139 V 537 consid. 6). d) Les créances de cotisations échues sont soumises à la perception d'intérêts moratoires (art. 26 al. 1 LPGA en relation avec l'art. 41bis RAVS). Le taux des intérêts moratoires s’élève à 5 % par année (art. 42 al. 2 RAVS). Selon le Tribunal fédéral, l'intérêt moratoire n'a pas un caractère de sanction. Il doit être perçu indépendamment du caractère éventuellement fautif du retard de paiement ou de la fixation définitive des cotisations et peu importe que le retard soit imputable à la caisse de compensation, aux autorités de taxation fiscale ou au débiteur des cotisations. Il vise simplement à compenser, d'une manière forfaitaire, la perte subie par le créancier, parce qu'il n'a pas reçu d'emblée le total des cotisations et n'a donc pas pu profiter des intérêts sur le montant concerné, et le gain, toujours en matière d'intérêts, réalisé par le débiteur qui a pu payer tardivement ses cotisations (ATF 134 V 202 consid. 3.3 ; 134 V 405 consid. 7). L’art. 34a al. 2 RAVS prévoit par ailleurs la perception de taxes de sommation à la charge des personnes tenues de payer des cotisations. e) Aux termes de l’art. 16 al.”
“bb) Dans sa réplique, le recourant fait valoir que des acomptes ont été payés sur la base de l’accord du 5 mai 2017 et ne semblent pas avoir été tous portés en compte et déduits du montant réclamé. Les tableaux produits par la Caisse le 26 novembre 2024 montrent les différents paiements intervenus et la date à laquelle ils ont été comptabilisés. Le recourant n’apporte aucun élément concret qui permettrait de douter de l’exactitude des paiements recensés par la Caisse, laquelle confirme, dans sa duplique, que l’ensemble des montants payés par la société ont été déduits du montant du dommage réclamé. cc) Le recourant estime que les intérêts ne devaient pas courir pendant les périodes durant lesquelles des discussions étaient en cours entre les parties, de même que pour les cotisations relatives à son salaire durant la procédure de recours devant la Cour des assurances sociales, dont l’issue était incertaine. La perception d’intérêts moratoires est réglée par l’art. 41bis RAVS. L’alinéa 2 de cette disposition prévoit que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation ; en cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. Au vu de la règlementation applicable, il n’existe ainsi pas de motif qui justifierait d’interrompre le cours des intérêts moratoires durant les périodes de pourparlers ou de procédure judiciaire entre les parties. dd) Invitée à préciser le mode de calcul des intérêts moratoires, la Caisse a communiqué, par courrier du 26 novembre 2024, que ceux-ci avaient été calculés sur les cotisations sociales (AVS/AI/AC/APG/LAFam) impayées, liées aux tâches propres au sens de la LAVS, résultant des factures adressées à P.________ SA sur la base des déclarations de salaires remises par cette dernière.”
“Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht vom 8. April 2022 (710 22 3/77) Alters- und Hinterlassenenversicherung Verzugszinsen sind unabhängig von einem allfälligen Verschulden der involvierten Personen bzw. der Verwaltungsträger an einer verzögerten Beitragsberechnung gemäss den im Art. 41bis AHVV festgelegten Verfahren zu berechnen und zu bezahlen Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch B.____ gegen Ausgleichskasse Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Beschwerdegegnerin Betreff Beiträge A. Mit Verfügung vom 29. November 2021 betreffend die Beitragsperiode 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 legte die Ausgleichskasse Basel-Landschaft (Ausgleichskasse) die persönlichen Beiträge von A.____ definitiv fest und stellte ihr unter anderem Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 225.45 in Rechnung. Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 8. Dezember 2021 Einsprache. Sie stellte zunächst klar, dass sie sich nicht gegen die persönlichen Beiträge an und für sich wehre, sondern nur gegen die in Rechnung gestellten Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 225.45. Sie sei selbständig und führe mit ihrem Ehemann gemeinsam eine Praxis, wohne mit ihm am selben Ort und sie hätten die Steuererklärung gemeinsam als Paar eingereicht.”
Wird der Versicherte nachträglich über eine definitive Steuerveranlagung unterrichtet oder veranlasst er rechtzeitig eine Anpassung der Akontobeiträge, kann dies die Verzugszinsfolgen gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV mindern oder vermeiden. Nachträgliche Anpassungen sind bei der endgültigen Beitragsfestsetzung zu berücksichtigen; ihr Einfluss auf die Verzugszinsen hängt vom Zeitpunkt der Anpassung ab.
“Juni 2022 jeweils darauf hingewiesen hat, dass eine wesentliche Veränderung des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit gemeldet werden müsse, um eine allfällige Verzinsung der Differenz zwischen Akontobeiträgen und tatsächlich geschuldeten Beiträgen zu vermeiden (Urk. 8/2 und Urk. 8/4, jeweils S. 2). Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei beim Ausfüllen der Steuererklärung 2019 davon ausgegangen, dass es sich bei den Einkünften aus Devisenhandel um steuerfreien Kapitalgewinn handle. Er sei vom kantonalen Steueramt Z.___ erst ca. vier Jahre später als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler veranlagt worden (Urk. 1 S. 1). Darauf ist zu erwidern, dass die Veranlagung für die direkte Bundessteuer 2018, mit welcher Erwerbeinkommen aus gewerbsmässigem Wertschriftenhandel erfasst wurde, vom 31. März 2022 datiert (Urk. 8/3 S. 1). Der Beschwerdeführer muss somit spätestens nach der Eröffnung der Veranlagung vom 31. März 2022 gewusst haben, dass das Steueramt seine im Jahr 2019 durch Devisenhandel erzielten Einkünfte ebenfalls als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit qualifizieren wird. Hätte er hernach die Beschwerdegegnerin zu einer Anpassung der Akontobeiträge gestützt auf sein Einkommen 2019 veranlasst, hätte er die Verzugszinsen gestützt auf Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zumindest vermindern können. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt:”
“1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw. Erlass des Einspracheentscheids, erfolgte Anpassung der Akontobeiträge 2019 - implizit unabhängig davon, ob die Abweichung mehr als 25 % von den ursprünglich festgesetzten Akontobeiträgen beträgt - sowohl bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Art. 2 Abs. 3bis COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch bei der Bemessung der Entschädigung gemäss Art. 5 COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu berücksichtigen ist (E. 6.2 - 6.4, insbesondere E. 6.2.3). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 15.”
Nach Art. 24 Abs. 4 AHVV besteht die Pflicht, wesentliche Abweichungen vom voraussichtlichen Einkommen auch ohne Aufforderung der Ausgleichskasse zu melden. Vor diesem Hintergrund beginnen die in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV vorgesehenen Verzugszinsen erst insoweit zu laufen, als diese Meldepflicht nicht erfüllt wurde (die Zinsen setzen demnach erst nach Unterlassen der vorgeschriebenen Meldung ein).
“Die Beitragspflichtigen haben den Ausgleichskassen die für die Festsetzung der Akontobeiträge erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen auf Verlangen einzureichen und wesentliche Abweichungen vom voraussichtlichen Einkommen zu melden (Art. 24 Abs. 4 AHVV; vgl. E. 2.3 hiervor). Entsprechend dem Wortlaut von Art. 24 Abs. 4 AHVV haben die Beitragspflichtigen die wesentlichen Abweichungen des voraussichtlichen Einkommens nicht bloss auf Verlangen, sondern auch ohne Aufforderung der Ausgleichskasse zu melden (BGE 134 V 405 E. 7.2 S. 410 f.). Die in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV vorgesehenen Zinsen beginnen insofern erst relativ spät zu laufen (vgl. E.”
Die Verwaltung hat ihre aus Art. 41bis AHVV geltend gemachte Schadenforderung zu belegen. Sie muss die Berechnung und Zusammensetzung der Forderung durch Unterlagen konkret nachweisen, z. B. Lohnabrechnungen/Salärlisten, Konto‑/Kassen‑Auszüge sowie Abrechnungs‑ und Kalkulationsunterlagen; in den Entscheidungen finden sich wiederholt entsprechende Hinweise und als Grundlage vorgelegte Lohn‑ und Berechnungsunterlagen. Macht die Gegenpartei Einwendungen gegen die Höhe, trifft sie im Rahmen der gegenseitigen Mitwirkungspflicht die Beweislast dafür, dass die von der Kasse vorgelegte Berechnung unrichtig ist.
“16 cpv. 1 LAVS o per insolvenza del datore di lavoro (Nussbaumer AJP 1996 pag. 1076; STF del 18 agosto 2005 nella causa L., H 136/04, consid. 3.2.; DTF 123 V 15, 16, consid. 5b, 98 V 26). L'ammontare del danno corrisponde a quello dei contributi che il datore di lavoro avrebbe dovuto versare (DTF 98 V 26 = RCC 1972 pag. 687; Frésard, La responsabilité de l’employeur pour le non-paiement de cotisations d’assurances sociales selon l’art. 52 LAVS, in RSA 1987, no. 10, pag. 9). Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. AA. VV., La procedura di risarcimento danni della Cassa di compensazione AVS/AI/IPG nei confronti del datore di lavoro ex art. 52 LAVS, RtiD II 2006, n. 5.2.1. pag. 368 con giurisprudenza ivi citata; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). 2.3. Nel caso in esame, allegati alle singole decisione di risarcimento la Cassa ha prodotto i conteggi dei salari 2013 – 2015, oltre alle distinte dei salari rivendicati nel 2015 e nel 2016.”
“Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.2), oggetto del danno è il mancato versamento di parte dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni dal 2017 al 2019, inclusi quelli per rivendicazioni salariali, così come risulta dai conteggi allestiti secondo le relative dichiarazione dei salari e dagli specchietti allestiti dalla Cassa (doc. 9/7, 9/9 e 9/12). L’importo complessivo di fr. 17'744.90, che già tiene conto della ridistribuzione della tassa sul CO2, fatto valere nei confronti di RI 1 – il quale non lo contesta in quanto tale – è quindi da ritenere adeguatamente comprovato, ricordato altresì come conformemente alla legge (art. 41bis OAVS) e alla succitata giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici scoperti. Va pure osservato che la Cassa, rispetto alla decisione di risarcimento danni del 16 marzo 2022, ha correttamente decurtato il saldo contributivo relativo al 2020, di fr. 9'103.10, in considerazione delle argomentazioni esposte dall’opponente, in particolare riguardo al fatto che egli aveva consegnato le chiavi della ditta alla Polizia nel gennaio 2020 e da quella data aveva intrapreso una nuova attività lucrativa presso la __________. Giova qui ribadire che, avendo l’amministrazione debitamente documentato le proprie pretese, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag.”
“febbraio 2023 di RI 2 (inc. 31.2023.3) Composizione e ammontare del danno RI 2 contesta la composizione del danno fatto valere nei suoi confronti, osservando come nei conteggi risultano computate anche diffide, multe e tassazioni d’ufficio per complessivi fr. 1'740 per il 2020, rispettivamente fr. 900 per il 2021, poste che a mente sua non possono costituire un danno (inc. 31.2023.3, doc. 2, p.to 4. e I, p.to 4.). Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Come rettamente rilevato dall’insorgente, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa. Di tutta evidenza, ciò è avvenuto, avendo la Cassa allegato alla decisione di risarcimento del 16 settembre 2022 i conteggi per gli anni 2020 e 2021 dai quali emergono i dettagli dei contributi paritetici insoluti (fr.”
“Inoltre – anche se ciò non è esplicitamente menzionato nella legge – il datore di lavoro deve preoccuparsi dei contributi paritetici dei quali è tenuto ad assumere il prelevamento e la trasmissione alla Cassa con tutta la necessaria attenzione richiesta. Ne consegue che se è causa della propria insolvenza nei confronti della Cassa, lo stesso può essere reso responsabile ai sensi dell'art. 52 LAVS, anche se non ha violato una prescrizione specifica della LAVS (RCC 1985 pag. 608 consid. 5b). 2.4. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame, la Cassa ha debitamente comprovato e documentato il danno da lei subito allegando alla decisione di risarcimento i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi agli anni 2020 e 2021, quest’ultimo fino al mese di giugno, per complessivi fr. 7'085.20, importo rimasto peraltro in questa sede incontestato (cfr.”
Unbezahlte Beiträge können als ersatzfähiger Schaden gelten. Zu den in den Quellen ausdrücklich genannten erstattungsfähigen Positionen gehören insbesondere die ausstehenden AVS/AI/IPG-Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile), die Arbeitslosen- sowie die kantonalen Familienzulagenbeiträge, Verwaltungsaufwendungen, Verzugszinsen (Art. 41bis OAVS) und Exekutionskosten. Geldbussen der Ausgleichskasse sind nicht erstattungsfähig. Die Kasse hat die Höhe ihrer Forderung zu belegen; bei Streit trifft den Schuldner die Pflicht zur Mitwirkung bzw. zum Gegenbeweis.
“Questa nuova disposizione si applica alla fattispecie in esame, la conoscenza del danno da parte della Cassa – e quindi la decorrenza del termine di prescrizione – essendo da far risalire al momento in cui l’UF di __________, dopo che è stato decretato il fallimento della FA 1 in data 18 settembre 2018 con successiva autorizzazione alla liquidazione in procedura sommaria giusta l’art. 231 LEF (FUSC 9 novembre 2018), le ha comunicato il 16 giugno 2020 che il credito (risarcitorio) insinuato non sarebbe stato verosimilmente tacitato (doc. 9; sulla conoscenza del danno al momento del deposito della graduatoria o in momento precedente cfr. DTF 126 V 443, 118 V 196, 116 II 162; RCC 1992 p. 504). Ne consegue che il credito risarcitorio non è prescritto. 2.4 Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che per quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti per gli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS) e le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II 2002 pp. 519s.; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giuri-sprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 p. 396). Va tuttavia ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazio-ne incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Nel caso in disamina il danno è costituito – come accennato – dal mancato pagamento da parte della FA 1 dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF non soluti concernenti gli anni 2016 (fr. 33'115.30), 2017 (fr. 35'014.95) e 2018 (fr. 10'855.50) per complessivi fr.”
“Questa disposizione si applica alla fattispecie in esame, la conoscenza del danno da parte della Cassa – e quindi la decorrenza del termine di prescrizione – essendo da far risalire al momento in cui l’UF di __________, dopo che è stato decretato il fallimento della FA 1 il 12 agosto 2020, le ha comunicato il 6 dicembre 2021 che il credito (risarcitorio) insinuato non sarebbe stato verosimilmente tacitato visto che allo stadio della procedura non era previsto alcun dividendo (doc. 9/1; sulla conoscenza del danno al momento del deposito della graduatoria o in momento precedente cfr. DTF 126 V 443, 118 V 196, 116 II 162; RCC 1992 p. 504). Appare quindi chiaro che, avendo intimato la decisione di risarcimento giusta l’art. 52 LAVS il 16 marzo 2022 (doc. 1), la Cassa ha rispettato il termine triennale ex art. 52 consid. 3 LAVS e quindi il credito risarcitorio non è prescritto. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003 e H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.2), oggetto del danno è il mancato versamento di parte dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni dal 2017 al 2019, inclusi quelli per rivendicazioni salariali, così come risulta dai conteggi allestiti secondo le relative dichiarazione dei salari e dagli specchietti allestiti dalla Cassa (doc.”
“Infatti, conformemente alla surriferita giurisprudenza e dottrina, l’obbligo di risarcire il danno giusta l’art. 52 LAVS risultante dalla responsabilità sussidiaria del de cuius quale (ex) organo della persona giuridica fallita è trasferito agli eredi nella misura in cui non abbiano rifiutato la successione. In considerazione della responsabilità solidale degli eredi per i debiti della successione, la Cassa è libera di procedere (con separate decisioni) nei confronti dei singoli eredi soltanto per una parte del credito oppure per la sua integralità. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). In concreto la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento 29 marzo 2024 i conteggi riepilogativi determinanti per i contributi AVS/AI/IPD/AD relativi al periodo 1.”
Zum Entstehen der Verzugszinsen genügt nach der Rechtsprechung der blosse Zahlungsverzug; es ist keine Verschuldensform oder ein tatsächlicher Vorteil des Schuldners nachzuweisen. Verhandlungen oder ein laufendes Verfahren zwischen den Parteien unterbrechen den Zinslauf nicht automatisch.
“a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. c) Vu la valeur litigieuse inférieure à 30’000 fr., la cause est de la compétence du juge unique (art. 94 al. 1 let. a LPA-VD). 2. Le présent recours porte sur la question de savoir si la Caisse intimée était fondée à réclamer paiement à la recourante d’intérêts moratoires portant sur les cotisations sociales 2020 pour la période entre le 8 janvier et le 29 mars 2021, singulièrement sur la date déterminante de la notification du décompte final 2020. 3. Aux termes de l’art. 14 al. 1 LAVS, les cotisations perçues sur le revenu provenant de l’exercice d’une activité dépendante sont retenues lors de chaque paie. Elles doivent être versées périodiquement par l’employeur en même temps que la cotisation d’employeur. Les créances de cotisations échues sont soumises à la perception d'intérêts moratoires (art. 26 al. 1 LPGA en relation avec l'art. 41bis RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). Les intérêts moratoires ont pour fonction de compenser le bénéfice réalisé par le paiement tardif de la dette principale. De cette façon, la perte d’intérêts du créancier et le gain du débiteur sont compensés de façon forfaitaire, indépendamment du bénéfice et du préjudice réel. L’intérêt moratoire ne revêt toutefois pas de caractère punitif et doit être versé indépendamment du fait que le retard soit dû à une faute. Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid. 3.1 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4 ; TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). La seule exigence est qu'il y ait du retard dans le paiement des cotisations (TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid.”
“bb) Dans sa réplique, le recourant fait valoir que des acomptes ont été payés sur la base de l’accord du 5 mai 2017 et ne semblent pas avoir été tous portés en compte et déduits du montant réclamé. Les tableaux produits par la Caisse le 26 novembre 2024 montrent les différents paiements intervenus et la date à laquelle ils ont été comptabilisés. Le recourant n’apporte aucun élément concret qui permettrait de douter de l’exactitude des paiements recensés par la Caisse, laquelle confirme, dans sa duplique, que l’ensemble des montants payés par la société ont été déduits du montant du dommage réclamé. cc) Le recourant estime que les intérêts ne devaient pas courir pendant les périodes durant lesquelles des discussions étaient en cours entre les parties, de même que pour les cotisations relatives à son salaire durant la procédure de recours devant la Cour des assurances sociales, dont l’issue était incertaine. La perception d’intérêts moratoires est réglée par l’art. 41bis RAVS. L’alinéa 2 de cette disposition prévoit que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation ; en cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. Au vu de la règlementation applicable, il n’existe ainsi pas de motif qui justifierait d’interrompre le cours des intérêts moratoires durant les périodes de pourparlers ou de procédure judiciaire entre les parties. dd) Invitée à préciser le mode de calcul des intérêts moratoires, la Caisse a communiqué, par courrier du 26 novembre 2024, que ceux-ci avaient été calculés sur les cotisations sociales (AVS/AI/AC/APG/LAFam) impayées, liées aux tâches propres au sens de la LAVS, résultant des factures adressées à P.________ SA sur la base des déclarations de salaires remises par cette dernière.”
Bei Nichtbezahlung innerhalb der gesetzten Frist sind Verzugszinsen geschuldet.
“51 AHVG, wonach die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten sind. Weiter zu beachten sind Art. 34 ff. AHVV über den Beitragsbezug. Der Arbeitgeber haftet grundsätzlich nur für jenen Schaden, der durch die Nichtbezahlung von paritätischen Beiträgen entstanden ist, die zu einem Zeitpunkt zur Bezahlung fällig waren, als er über allenfalls vorhandenes Vermögen disponieren und eine Zahlung an die Ausgleichskasse veranlassen konnte. Die Haftung des Organs setzt mit dem Eintritt in den Verwaltungsrat ein; dabei wird auf den Tag des effektiven Eintritts und nicht auf den Zeitpunkt des Handelsregister- eintrags abgestellt (vgl. KIESER, a.a.O., Art. 52 Rz. 86 ff.). Erhält die Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, verlangt sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge und setzt diese nötigenfalls durch Verfügung fest (Art. 39 AHVV). Bei Nichtbezahlung innert Frist sind Verzugszinsen geschuldet (vgl. Art. 41bis Abs. 1 AHVV). Weiter kann nach der Rechtsprechung auch Widerrechtlichkeit vorliegen, wenn keine AHV-Vorschrift verletzt wurde. Nämlich dann, wenn die nach den objektiven Umständen und den persönlichen Verhältnissen gebotene Pflicht (Sorgfaltsgebot), dafür zu sorgen, dass keine Zahlungsunfähigkeit eintritt, vorsätzlich oder grobfahrlässig missachtet wird (Vorschriften im weiteren Sinne; vgl. ZAK 1985 S. 581 f.). Letzteres kann etwa dann der Fall sein, wenn es um die Beiträge aus einer noch nicht abgeschlossenen Zahlungsperiode oder um die Entrichtung von zwar bereits fälligen, aber noch nicht verfallenen Beiträgen geht (vgl. ZAK 1985 S. 582).”
“51 AHVG, wonach die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten sind. Weiter zu beachten sind Art. 34 ff. AHVV über den Beitragsbezug. Der Arbeitgeber haftet grundsätzlich nur für jenen Schaden, der durch die Nichtbezahlung von paritätischen Beiträgen entstanden ist, die zu einem Zeitpunkt zur Bezahlung fällig waren, als er über allenfalls vorhandenes Vermögen disponieren und eine Zahlung an die Ausgleichskasse veranlassen konnte. Die Haftung des Organs setzt mit dem Eintritt in den Verwaltungsrat ein; dabei wird auf den Tag des effektiven Eintritts und nicht auf den Zeitpunkt des Handelsregister- eintrags abgestellt (vgl. KIESER, a.a.O., Art. 52 Rz. 86 ff.). Erhält die Ausgleichskasse Kenntnis davon, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, verlangt sie die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge und setzt diese nötigenfalls durch Verfügung fest (Art. 39 AHVV). Bei Nichtbezahlung innert Frist sind Verzugszinsen geschuldet (vgl. Art. 41bis Abs. 1 AHVV). Weiter kann nach der Rechtsprechung auch Widerrechtlichkeit vorliegen, wenn keine AHV-Vorschrift verletzt wurde. Nämlich dann, wenn die nach den objektiven Umständen und den persönlichen Verhältnissen gebotene Pflicht (Sorgfaltsgebot), dafür zu sorgen, dass keine Zahlungsunfähigkeit eintritt, vorsätzlich oder grobfahrlässig missachtet wird (Vorschriften im weiteren Sinne; vgl. ZAK 1985 S. 581 f.). Letzteres kann etwa dann der Fall sein, wenn es um die Beiträge aus einer noch nicht abgeschlossenen Zahlungsperiode oder um die Entrichtung von zwar bereits fälligen, aber noch nicht verfallenen Beiträgen geht (vgl. ZAK 1985 S. 582).”
Verzugszinsen nach Art. 41bis AHVV gelten in der Praxis auch als Bestandteil des ersatzfähigen Schadens bei Nachforderungen infolge von Konkursen. Voraussetzung ist, dass die Verwaltung die entsprechenden Forderungen und die Berechnung (z. B. Abrechnungen, Kontenauszüge, Lohnbelege) hinreichend dokumentiert.
“Nel caso in esame, come da citata giurisprudenza, a seguito del fallimento di FA 1, decretato il 12 ottobre 2021 (cfr. supra consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria alla ricorrente, la quale ha rivestito la carica di direttrice della società dal 23 settembre 2010, di membro e direttrice del consiglio di amministrazione con firma individuale dal 27 dicembre 2017 e di amministratrice unica con firma individuale dal 26 maggio 2021, il risarcimento ex. art 52 LAVS per l’anno 2021, da gennaio alla data del fallimento (12 ottobre 2021). 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame, la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento e alla decisione su opposizione i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al periodo da gennaio al momento del fallimento, decretato il 12 ottobre 2021, per complessivi fr. 12’063.05 (cfr. conteggi di cui agli allegati a doc.”
“52 LAVS deve essere mantenuta anche successivamente all’entrata in vigore – il 1° gennaio 2003 – del nuovo art. 52 LAVS (DTF 129 V 11 = Pratique VSI 2003 pag. 79 segg.). Nel caso in esame, come da giurisprudenza esposta, a seguito del fallimento della società, decretato il 15 giugno 2022 (cfr. supra consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria al ricorrente, quale organo della fallita dal 28 agosto 2019 (cfr. supra consid. 1.1), il risarcimento ex art. 52 LAVS per gli anni dal 2019 al 2022. 2.2. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame, la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento e alla decisione su opposizione i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al periodo da gennaio 2019 a dicembre 2022, per complessivi fr. 42'670.90 (docc. 7-10), importo rimasto peraltro in questa sede incontestato. Pertanto, la Cassa ha debitamente documentato l’ammontare del danno.”
“Nel caso di specie, con il fallimento del 20 novembre 2020 della FA 1, circostanza che ha sancito l’irrecuperabilità del credito contributivo, la Cassa ha subito un danno. Pertanto è a ragione che la Cassa, conformemente alla surriferita giurisprudenza, ha chiesto in via sussidiaria ad RI 1, quale membro del CdA dal 2019 al 2020, il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati riferiti al periodo in cui era in carica. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). In concreto, con la decisione impugnata la Cassa ha fatto valere nei confronti del ricorrente il risarcimento di complessivi fr. 19'902.05 a titolo di contributi paritetici AVS/AI/IPG/AD e AF non soluti dalla FA 1 per gli anni 2019 e 2020 (limitatamente al periodo di carica dell’insorgente), oltre alle spese amministrative, interessi moratori e spese esecutive.”
“52 LAVS deve essere mantenuta anche successivamente all’entrata in vigore – il 1° gennaio 2003 – del nuovo art. 52 LAVS (DTF 129 V 11 = Pratique VSI 2003 pag. 79 ss.). Nella fattispecie concreta, a seguito dell’apertura del fallimento della FA 1 la Cassa ha chiesto in via sussidiaria al ricorrente, socio gerente, il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati dalla società nel 2019 e 2020, quest’ultimo sino a marzo. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, il danno di complessivi fr. 5'502,85 fatto valere nei confronti del ricorrente è costituito dal mancato versamento dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni 2019 e 2020 (fino a marzo), così come risulta dai conteggi allegati alla decisione di risarcimento, nonché dagli specchietti relativi all’evoluzione del pagamento dei contributi (doc.”
Sind im konkreten Fall nachgewiesen, dass die betroffene Person die formelle Organstellung verloren hat und die Geschäftsführung danach nicht mehr beeinflussen konnte, sind Verzugszinsen nur bis zum Ausscheidensdatum geschuldet.
“Indem er es aber zuliess, dass der vorgängige Geschäftsführer formal seine Befugnisse überschritt und für das Jahr 2014 eine falsche Lohnbescheinigung ausfüllte resp. der Beschwerdegegnerin fälschlicherweise mitteilte, dass im Jahr 2014 keine Löhne mehr ausbezahlt worden waren (Urk. 6/56), ist er seinen Überwachungsaufgaben nicht nachgekommen. Nach der Rechtsprechung begründet die Nichtausübung von verwaltungsrätlichen Kontrollrechten Grobfahrlässigkeit hinsichtlich der Schadensverschuldung selbst und gerade dann, wenn sich jemand einer Firma als blosser Strohmann für den Verwaltungsrat zur Verfügung stellt (BGE 112 V 3 E. 1b; Urteil des Bundesgerichts H 201/01 vom 2. Juli 2002 E. 4b). Nach dem Gesagten haftet der Beschwerdeführer nur für die nicht bezahlten Lohnbeiträge 2014 in der Höhe von Fr. 4'418.25 zuzüglich der Verwaltungskosten (Fr. 132.85) und Verzugszinsen, wobei letztere nur bis zu seinem Ausscheiden aus der Gesellschaft am 9. April 2015 geschuldet sind, verlor er danach doch die formelle Organstellung und konnte die Geschäftsführung nicht mehr beeinflussen (vgl. E. 5.2.4). Insofern hat der Beschwerdeführer gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV ab 1. Januar 2015 bis 9. April 2015 (= 99 Tage) 5 % Verzugszinsen auf Fr. 4'551.10, was Fr.”
Nach Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV sind Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderte Beiträge Verzugszinsen zu entrichten; der Verzugszinslauf beginnt ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind.
“Nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten. Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Laut Art. 42 Abs. 2 AHVV beträgt der Verzugszinssatz 5% im Jahr, wobei die Zinsen tageweise berechnet und ganze Monate zu 30 Tagen gerechnet werden (Art. 42 Abs. 3 AHVV). Das Bundesgericht bestätigte, dass die zum früheren Art. 14 Abs. 4 lit. e AHVG erlassene Ausführungsbestimmung des Art. 41bis Abs. 1 AHVV gesetzeskonform ist. Die Verzugszinspflicht findet in Art. 26 Abs. 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG) eine genügende gesetzliche Grundlage (BGE 134 V 202 E. 3.2). Ferner wurde seitens des Bundesgerichts auch der Verzugszinssatz, wie er in der Vollzugsverordnung vorgesehen ist (Art. 42 Abs. 2 AHVV), als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.2.1 ff.; ferner Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Murer/Stauffer [Hrsg.], Zürich 2012, Art. 14 AHVG, Rz. 33).”
“Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die gesamte Nachzahlung der Pensionskassenrente als Renteneinkommen für das Jahr 2019 berücksichtigen durfte und trotz der Erwerbstätigkeit der Ehefrau im Jahr 2019 zu Recht Beiträge für Nichterwerbstätige vom Beschwerdeführer gefordert und diese im angefochtenen Einspracheentscheid aufgrund der Hälfte des ehelichen Renteneinkommens und Vermögens (Art. 28 Abs. 4 AHVV) korrekt berechnet hat. Zu prüfen bleibt die Höhe der Verzugszinsen. Der Beschwerdeführer bringt vor, der von der Beschwerdegegnerin eingeforderte Verzugszins von 5 % sei unverhältnismässig. Für fällige Beitragsforderungen sind grundsätzlich Verzugszinsen zu leisten (vgl. Art. 26 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Der Bundesrat erliess dazu in Anwendung von Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG insbesondere folgende Vorschriften: Beitragspflichtige haben auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Zinsenlauf endet mit der vollständigen Bezahlung der Beiträge, mit Einreichung der ordnungsgemässen Abrechnung oder bei deren Fehlen mit der Rechnungsstellung. Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 AHVV). Die Beiträge gelten mit Zahlungseingang bei der Ausgleichskasse als bezahlt (Art. 42 Abs. 1 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Zinsen werden tageweise berechnet. Ganze Monate werden zu 30 Tagen gerechnet (Art. 42 AHVV). Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezwecken die Verzugszinsen, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Dabei weist der Verzugszins keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet.”
“Was schliesslich den Verzugszins betrifft, haben Beitragspflichtige gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen Verzugszinsen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, zu bezahlen. Dabei beträgt der Zinssatz 5 % (vgl. E. 2.7 hiervor). Mithin ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf den ausstehenden persönlichen AHV/IV/EO-Beiträgen der Beschwerdeführerin für das Jahr 2017 einen Zins von 5 % ab 1. Januar 2018 erhebt. Allerdings ist die Beschwerde auch diesbezüglich insofern gutzuheissen, als die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie den Verzugszins auf den neu zu berechnenden persönlichen AHV/IV/EO-Beiträgen pro 2017 ebenfalls neu festsetze. Die Erhebung von Verwaltungskostenbeiträgen von 3 % wird dem Grundsatz nach nicht beanstandet (vgl. E. 2.7 hiervor). Indessen wird die AKB die Verwaltungskostenbeiträge nach Festlegung der noch zu leistenden persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge pro 2017 ebenfalls neu festzusetzen haben.”
“Altersjahr vollendet haben, vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit nur für den Teil Beiträge entrichten, der je Arbeitgeber Fr. 1'400.-- im Monat bzw. Fr. 16'800.-- im Jahr übersteigt (sog. Rentnerfreibetrag). 4.2. 4.2.1. Gemäss Art. 39 AHVV hat die Ausgleichskasse, die Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Abs. 1). 4.2.2. Für fällige Beitragsforderungen sind Verzugszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 AHVG). Der Bundesrat (vgl. Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG) erliess dazu insbesondere folgende Vorschriften: Verzugszinsen zu entrichten haben u.a. Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen, ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 Satz 2 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). 4.3. 4.3.1. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts bezwecken die Verzugszinsen, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Der Verzugszins weist keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet, weshalb es für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich keine Rolle spielt, ob den Beitragspflichtigen, die Ausgleichskasse oder eine andere Amtsstelle ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 139 V 297, 305 E. 3.3.2.2.; siehe auch das Urteil des Bundesgerichts 9C_1/2022 vom 23. Februar 2022 E. 4.1.1.). 4.3.2. Wie sich ebenfalls der Rechtsprechung des Bundesgerichts entnehmen lässt, ist es gemäss einer Stellungnahme des Bundesrates vom 28.”
Nach Entstehung und Auslegung von Art. 41bis Abs. 1 AHVV beginnen die vorgesehenen Verzugszinsen erst erst relativ spät zu laufen.
“Die Beitragspflichtigen haben den Ausgleichskassen die für die Festsetzung der Akontobeiträge erforderlichen Auskünfte zu erteilen, Unterlagen auf Verlangen einzureichen und wesentliche Abweichungen vom voraussichtlichen Einkommen zu melden (Art. 24 Abs. 4 AHVV; vgl. E. 2.3 hiervor). Entsprechend dem Wortlaut von Art. 24 Abs. 4 AHVV haben die Beitragspflichtigen die wesentlichen Abweichungen des voraussichtlichen Einkommens nicht bloss auf Verlangen, sondern auch ohne Aufforderung der Ausgleichskasse zu melden (BGE 134 V 405 E. 7.2 S. 410 f.). Die in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV vorgesehenen Zinsen beginnen insofern erst relativ spät zu laufen (vgl. E.”
Praxis: Liegen die geleisteten Akontozahlungen mehr als 25 % unter den geschuldeten Beiträgen, hat die Behörde in den zitierten Verfügungen gestützt auf Art. 41bis Abs. 1 AHVV Verzugszins auf den noch geschuldeten Restbetrag ab Fälligkeit erhoben. Dies wurde in den konkreten Entscheidungen auch für die Berechnung von Verzugszinsen über bestimmte Zeiträume angewendet.
“Gemäss der diesbezüglich in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 22. Juni 2023 (act. II 2) betragen die persönlichen Beiträge des Beschwerdeführers für das Jahr 2020 Fr. 31'735.80 (inkl. Verwaltungskosten). Sodann ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2020 Akontozahlungen im Umfang von total Fr. 16'898.60 geleistet hatte, womit sich der geschuldete Restbetrag auf Fr. 14'837.20 belief (act. II 2 S. 2). Weil die geleisteten Akontobeiträge damit mehr als 25 % unter den geschuldeten persönlichen Beiträgen liegen und der geschuldete Restbetrag nicht bis zum 1. Januar 2022 entrichtet wurde, ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren somit – zu Recht – nicht mehr bestritten, dass der Beschwerdeführer auf dem geschuldeten Restbetrag grundsätzlich Verzugszins nach Massgabe von Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zu entrichten hat. Ebenfalls nicht (mehr) streitig ist in diesem Zusammenhang die Erhebung des Verzugszinses für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 7. September 2022 (vgl. act. II 7 sowie Beschwerde), weshalb die Verfügung vom 22. Juni 2023 (act. II 2) auch diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist. Zu prüfen ist hingegen nachfolgend, ob die Beschwerdegegnerin auf dem geschuldeten Restbetrag auch für den Zeitraum vom 8. September 2022 bis 22. Juni 2023 zu Recht Verzugszins, total ausmachend Fr.”
“Gemäss der diesbezüglich in Rechtskraft erwachsenen Verfügung vom 22. Juni 2023 (act. II 2) betragen die persönlichen Beiträge des Beschwerdeführers für das Jahr 2020 Fr. 31'735.80 (inkl. Verwaltungskosten). Sodann ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2020 Akontozahlungen im Umfang von total Fr. 16'898.60 geleistet hatte, womit sich der geschuldete Restbetrag auf Fr. 14'837.20 belief (act. II 2 S. 2). Weil die geleisteten Akontobeiträge damit mehr als 25 % unter den geschuldeten persönlichen Beiträgen liegen und der geschuldete Restbetrag nicht bis zum 1. Januar 2022 entrichtet wurde, ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren somit – zu Recht – nicht mehr bestritten, dass der Beschwerdeführer auf dem geschuldeten Restbetrag grundsätzlich Verzugszins nach Massgabe von Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zu entrichten hat. Ebenfalls nicht (mehr) streitig ist in diesem Zusammenhang die Erhebung des Verzugszinses für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 7. September 2022 (vgl. act. II 7 sowie Beschwerde), weshalb die Verfügung vom 22. Juni 2023 (act. II 2) auch diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen ist. Zu prüfen ist hingegen nachfolgend, ob die Beschwerdegegnerin auf dem geschuldeten Restbetrag auch für den Zeitraum vom 8. September 2022 bis 22. Juni 2023 zu Recht Verzugszins, total ausmachend Fr.”
“Aus dieser Verfügung geht hervor, dass die Beschwerdeführerin für das Jahr 2019 bereits Akontobeiträge in der Höhe von insgesamt Fr. 1'704.60 geleistet hatte. Definitiv in Rechnung gestellt wurden ihr von der Beschwerdegegnerin Beiträge in der Höhe von insgesamt Fr. 6'637.60. Damit lagen die von der Beschwerdeführerin bezahlten Akontobeiträge mehr als 25% unter den von ihr tatsächlich geschuldeten Beiträgen, weshalb die Beschwerdegegnerin für die Berechnung der Verzugszinsen zu Recht Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV anwendete. Die konkrete Höhe der Verzugszinsen von Fr.”
Nach Art. 41bis sind neben den ausstehenden Beiträgen als erstattungsfähige Schadenbestandteile anerkannt: Verwaltungskosten, Mahn- und Vollstreckungskosten sowie Verzugszinsen und Exekutionsspesen. Die Kasse muss ihre Forderung durch geeignete Unterlagen (z. B. Kontoauszüge, Lohnangaben, Rechnungen, Verrechnungsübersichten) belegen. Bei Streit gilt, gestützt auf das Prinzip der Mitwirkungspflicht der Parteien, dass die Gegenpartei die entlastenden Beweise vorlegen muss; trifft sie dies nicht, bleibt die von der Kasse behauptete Schadenshöhe in der Regel bestehen.
“Nella fattispecie in esame, con riferimento alla menzionata giurisprudenza, a seguito del rilascio (il 29 luglio 2021) di attestati di carenza beni, come pure del fallimento (decretato il 1. settembre 2021) della FA 1, la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria a RI 1, quale organo formale dal 5 aprile 2019 della fallita (cfr. supra consid. 1.1.), il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati dalla società negli anni 2019-2021. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD relativi agli anni 2019-2021 per complessivi fr. 38'028 (doc. 1; scritto del 7 ottobre 2022 della Cassa all’UF di __________, sub doc.”
“Del resto, sia nuovamente sottolineato che dalla documentazione agli atti risulta che la società, per quanto riguarda i contributi dovuti negli anni oggetto della presente procedura, non ha mai reagito o contestato le varie richieste di acconto formulate con richiami e diffide, né del resto in occasione delle svariate procedure esecutive culminate quindi con l’apertura del fallimento, ha contestato il credito fatto valere dalla Cassa. Le censure ricorsuali in merito ai salari posti alla base dei conteggi risultano pertanto di gran lunga tardive. Riassumendo, la definizione del danno scoperto in relazione agli anni 2016 e 2017 - così come dettagliatamente esposta negli estratti conto e nei riepiloghi prodotti dalla Cassa, comprendenti la lista di tutte le diffide e esecuzioni promosse contro la società, considerando pure le spese amministrative, le spese di diffida e esecutive, gli interessi di mora e che conclude per uno scoperto a carico dei qui ricorrenti, in quanto relativi al periodo in cui erano in carica come amministratori, di fr. 184'098.95 (RI 2) rispettivamente fr. 184'025.65 (RI 1) - appare ineccepibile (doc. 1/A, 1/B, 3/A, 3/B; cfr. anche doc. 18; per quanto riguarda i costi si ricordi che conformemente all’art. 41bis OAVS e alla giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti; cfr. anche l’art. 69 cpv. 1 LAVS; la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II-2002 pp. 519s.; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Contrariamente a quanto sostenuto nella sua opposizione alla decisione del 15 luglio 2020 da RI 2 - il quale per il resto non ha fornito alcun elemento concreto che possa in qualche modo far apparire errata la composizione del danno così come allestita dalla Cassa -, sono pure elementi del danno i contributi dovuti alla formazione professionale cantonale (art. 36a e 36e della Lorform e Regolamento; cfr. anche STCA 31.2028.15 del 18 marzo 2019), ragione per cui la richiesta di stralcio dei relativi contributi va respinta. In queste circostanze, tutto ben considerato, questo TCA ritiene che la Cassa ha comprovato a sufficienza il danno subito di fr.”
Die Vorschrift gehört zur Regelung von Art. 41bis; deren Zweck ist es, missbräuchlich tief deklarierte Acomptozahlungen und damit verbundenen Missbrauch zu verhindern. Absatz 2 präzisiert in diesem Zusammenhang den Zeitpunkt, zu dem der Zinsenlauf endet.
“41bis RAVS énonce que doivent payer des intérêts moratoires les personnes exerçant une activité lucrative indépendante, les personnes sans activité lucrative et les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations, sur les cotisations à payer sur la base du décompte, lorsque les acomptes versés étaient inférieurs d’au moins 25 % aux cotisations effectivement dues et que les cotisations n’ont pas été versées jusqu’au 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation, dès le 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation. Le Tribunal fédéral a eu l'occasion de préciser que le but de l’art. 41bis al. 1 let. f RAVS est de prévenir d’éventuels abus et d’éviter que certains assurés ne communiquent volontairement un revenu trop bas ou qu’ils s’abstiennent de signaler aux caisses de compensation des augmentations importantes de revenu pour ne payer que de faibles acomptes jusqu’à ce que la caisse soit en mesure, sur la base des communications fiscales, de calculer les cotisations définitives et de réclamer le paiement de la différence (ATF 134 V 405 consid. 7.2 à 7.4). L'art. 41bis al. 2 RAVS précise que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation. En cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. En vertu de l'art. 42 al. 2 RAVS, le taux des intérêts moratoires et rémunératoires s’élève à 5 % par année. Il a été fixé par le Conseil fédéral dans le cadre de la compétence qui lui a été déléguée par la loi en collaboration avec la Commission fédérale de l'AVS (art. 73 LAVS) et les commissions spécialisées, de telle manière qu'il puisse être appliqué efficacement et sans trop de formalités administratives lors de la procédure de recouvrement et de perception menée par les caisses de compensation. Le Tribunal fédéral a confirmé à plusieurs reprises que le taux de 5 % prévu par l'art. 42 al.”
Bei einer Pflichtverletzung des Arbeitgebers hinsichtlich der Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge kann nach Art. 52 LAVS Haftung entstehen; subsidiär kommen die Organe des Arbeitgebers in Betracht. Zum ersatzfähigen Schaden gehören nach Rechtsprechung die Verwaltungsbeiträge der Ausgleichskasse, Mahnspesen sowie die Verzugszinsen gemäss Art. 41bis RAVS. Bei juristischen Personen sind erhöhte Sorgfaltsanforderungen bei der Beurteilung von Fahrlässigkeit bzw. grober Fahrlässigkeit anzulegen.
“52 LAVS recouvre les situations dans lesquelles l’employeur – et, à titre subsidiaire, les organes qui ont agi en son nom – crée un dommage à la caisse de compensation en ne s’acquittant pas des cotisations sociales dues en vertu du droit fédéral (singulièrement en vertu de la LAVS et, par renvoi, de la LFA [loi fédérale du 20 juin 1952 sur les allocations familiales dans l'agriculture ; RS 836.1], de la LAPG [loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1], de la LAI [loi fédérale du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité ; RS 831.20], de la LACI [loi fédérale du 25 juin 1982 sur l'assurance-chômage obligatoire et l'indemnité en cas d'insolvabilité ; RS 837.0] et de la LAFam [loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2] ; ATF 137 V 51 consid. 3.1). Le dommage au sens de l’art. 52 LAVS comprend aussi les frais d’administration des caisses de compensation (art. 69 al. 1 LAVS), les frais de sommation (art. 34a RAVS) et les intérêts moratoires afférent aux cotisations impayées à l’échéance, conformément à l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). e) Est intentionnelle la faute de l’auteur qui a agi avec conscience et volonté. Quant à la négligence grave, admise très largement, s’en rend coupable l’employeur qui ne respecte pas la diligence que l’on peut et l’on doit en général attendre, en matière de gestion, d’un employeur de la même catégorie. Dans le cas d’une société commerciale, il y a en principe lieu de poser des exigences sévères en ce qui concerne l’attention que la société doit accorder en tant qu’employeur, au respect des prescriptions de droit public sur le paiement des cotisations d’assurances sociales. Les mêmes exigences s’imposent également lorsqu’il s’agit d’apprécier la responsabilité subsidiaire des organes de l’employeur (ATF 132 III 523 consid. 4.6 ; 126 V 237 consid. 4 ; 112 V 156 consid. 4). Dans certaines circonstances exceptionnelles, l’inobservation des prescriptions relatives au paiement des cotisations par l’employeur peut apparaître comme légitime et non fautive.”
“Par sa nature, l'obligation de l'employeur de percevoir les cotisations et de remettre les décomptes est une tâche de droit public prescrite par la loi. Organe d'exécution de la loi à raison de cette tâche, l'employeur supporte une responsabilité de droit public. Celui qui néglige d'accomplir cette tâche enfreint les prescriptions au sens de l'art. 52 LAVS et doit, par conséquent, réparer la totalité du dommage ainsi occasionné (ATF 137 V 51 consid. 3.2 et les références). bb) L’art. 52 LAVS recouvre les situations dans lesquelles l’employeur – et, à titre subsidiaire, les organes qui ont agi en son nom – crée un dommage à la caisse de compensation en ne s’acquittant pas des cotisations sociales dues en vertu du droit fédéral (ATF 137 V 51 consid. 3.1). Le dommage au sens de l’art. 52 LAVS comprend aussi les frais d’administration des caisses de compensation (art. 69 al. 1 LAVS), les amendes d’ordre (art. 91 LAVS), les frais de sommation (art. 34a RAVS) et les intérêts moratoires afférent aux cotisations impayées à l’échéance, conformément à l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). cc) Est intentionnelle la faute de l’auteur qui a agi avec conscience et volonté. Quant à la négligence grave, admise très largement, s’en rend coupable l’employeur qui ne respecte pas la diligence que l’on peut et l’on doit en général attendre, en matière de gestion, d’un employeur de la même catégorie. Dans le cas d’une société commerciale, il y a en principe lieu de poser des exigences sévères en ce qui concerne l’attention que la société doit accorder en tant qu’employeur, au respect des prescriptions de droit public sur le paiement des cotisations d’assurances sociales. Les mêmes exigences s’imposent également lorsqu’il s’agit d’apprécier la responsabilité subsidiaire des organes de l’employeur (ATF 132 III 523 consid. 4.6 ; 126 V 237 consid. 4 ; 112 V 156 consid. 4). Le fait de ne pas être en mesure d’exercer ses fonctions, parce que la personne morale est dirigée en fait par d’autres personnes, ou d’accepter un mandat à titre fiduciaire, ne constitue pas un motif de suppression ou d’atténuation de la faute commise.”
“a) Il convient en dernier lieu de se prononcer sur le montant de la créance en réparation de dommage dont le paiement a été réclamé auprès du recourant. b) Le dommage, dont l’ampleur est égale au capital dont la caisse de compensation se trouve frustrée (ATF 108 V 189 consid. 2c), comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la LAI (loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20), de la LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0), de la LAFam (loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2) et de la LAPG (loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1). En font également partie les contributions aux frais d’administration des caisses de compensation que l’employeur doit selon l’art. 69 al. 1 LAVS de même que les frais de sommation selon l’art. 34a RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). c) En l’occurrence, l’intimée a déclaré avoir essuyé une perte s’élevant à 201'374 fr. 20 dans le cadre de la faillite de la société S.________ SA. Aussi, au regard du tableau reproduit dans sa décision du 28 février 2023, il n'y a pas lieu de s'écarter de ce montant, dont les détails n'ont au demeurant pas été contestés par le recourant. 7. a) En définitive, le principe de la responsabilité – subsidiaire – du recourant et la quotité du dommage sont établis à satisfaction de droit. Celui-ci est en conséquence tenu de rembourser à l’intimée un montant de 201'374 fr. 20 au titre de réparation du dommage subi à la suite du défaut du versement des cotisations sociales par la société faillie susmentionnée entre le 1er juin 2019 et le 8 juin 2020. b) La procédure ne porte pas sur l’octroi ou le refus de prestations d’assurance au sens de l’art. 61 let. fbis LPGA. Elle donne lieu à la perception de frais de justice, qu’il convient de mettre à la charge de la partie recourante, vu le sort de ses conclusions (art.”
Bei Konkurs‑ oder Haftungsfällen kann der Eintritt des Schadens grundsätzlich auf den Konkurszeitpunkt datiert werden; als ersatzfähige Posten werden in der Praxis unter anderem die ausstehenden Sozialversicherungsbeiträge, Verwaltungskosten, Betreibungs-/Vollstreckungskosten und Verzugszinsen nach Art. 41bis gerechnet. Die Verwaltung muss ihre Forderung durch entsprechende Nachweise (z. B. Lohn‑/Abrechnungsunterlagen, Auszüge, Berechnungen) belegen; im Streitfall ist die Richtigkeit der von der Kasse vorgelegten Berechnung zu prüfen.
“259; Fresard, La responsabilité de l'employeur pour le non-paiement de cotisations d'assurances sociales selon l'art. 52 LAVS in Revue Suisse d'Assurances [RSA] 1987 p. 8 ch. 8). Un dommage se produit en cas de faillite en raison de l'impossibilité pour la caisse de récupérer les cotisations dans la procédure ordinaire de recouvrement. Le dommage subi par la caisse est réputé être survenu le jour de la faillite (ATF 129 V 193 consid. 2.2). Le dommage comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), de la loi 25 septembre 1952 sur le régime des allocations pour perte de gain en faveur des personnes servant dans l'armée ou dans la protection civile (LAPG; RS 834.1) et, le cas échéant, de la loi du 24 mars 2006 sur les allocations familiales (LAFam; RS 836.2); en font également partie les contributions aux frais d'administration des caisses de compensation que l'employeur doit selon l'art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l'art. 37 RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l'art. 41bis RAVS. Les caisses de compensation sont de plus habilitées à y englober, le cas échéant, les cotisations d'assurance-chômage non réglées (cf. Fresard, p. 8 ss ch. 9 et 10; ATF 113 V 186). 2.3. L'art. 52 al. 2 LAVS prévoit une responsabilité subsidiaire des membres de l'administration et de toutes les personnes qui s'occupent de la gestion ou de la liquidation lorsque l'employeur est une personne morale, ainsi qu'une responsabilité solidaire pour la totalité du dommage lorsque plusieurs personnes sont responsables du même dommage. La responsabilité subsidiaire au sens de l'art. 52 al. 2 LAVS suppose que la personne intéressée soit un organe formel ou de fait de l'employeur assujetti à l'obligation de payer des cotisations. Selon la jurisprudence (cf. arrêt TF 9C_289/2009 du 19 mai 2010 consid. 2 et les références), les personnes qui sont formellement ou légalement organes d'une personne morale entrent en principe toujours en considération en tant que responsables subsidiaires aux conditions de l'art.”
“Nel caso in esame, come da citata giurisprudenza, a seguito del fallimento di FA 1, decretato il 12 ottobre 2021 (cfr. supra consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria alla ricorrente, la quale ha rivestito la carica di direttrice della società dal 23 settembre 2010, di membro e direttrice del consiglio di amministrazione con firma individuale dal 27 dicembre 2017 e di amministratrice unica con firma individuale dal 26 maggio 2021, il risarcimento ex. art 52 LAVS per l’anno 2021, da gennaio alla data del fallimento (12 ottobre 2021). 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame, la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento e alla decisione su opposizione i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al periodo da gennaio al momento del fallimento, decretato il 12 ottobre 2021, per complessivi fr. 12’063.05 (cfr. conteggi di cui agli allegati a doc.”
“Va osservato che tale termine sarebbe ugualmente da considerare rispettato qualora si volesse farlo partire dal 6 luglio 2018, data in cui la Cassa ha preso conoscenza dello scritto 3 luglio 2018 con il quale la Cassa __________ ha comunicato di aver rilevato una discrepanza tra il periodo di impiego di __________ presso la __________ (da marzo a settembre 2014) e il periodo contabilizzato sul suo conto individuale (da gennaio a agosto 2014) (doc. 1). 2.5. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 p. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s e in RDAT II 2002 pp. 519s; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Nel caso in esame, il danno subito dalla Cassa corrisponde ai contributi AVS/AI/IPG/AD e AF rimasti insoluti dalla __________ relativamente all’anno 2014 e pertanto perenti. Tali oneri sono stati calcolati sulla base delle relative distinte salariali emesse dalla società all’indirizzo dell’allora dipendente __________ (doc. 1), per complessivi fr. 1'237.80 (spese amministrative, esecutive e interessi di mora inclusi), già tenendo conto dei versamenti effettuati, così come risulta dal conteggio allegato alla decisione di risarcimento (doc. 2). Va qui rilevato che l’ammontare degli oneri sociali che sarebbero stati dovuti dalla società è da ritenere adeguatamente comprovato dalla documentazione prodotta, ricordato anche come conformemente alla legge (art.”
Nach der Rechtsprechung zu Art. 41bis OAVS (AHVV) gehören zu den ersatzfähigen Schadensposten neben den ausstehenden Beiträgen insbesondere Verwaltungskosten, Mahn‑/Diffidierkosten, Vollstreckungs‑/Exekutionskosten sowie die Verzugszinsen.
“16 cpv. 1 LAVS o per insolvenza del datore di lavoro (Nussbaumer AJP 1996 pag. 1076; STF del 18 agosto 2005 nella causa L., H 136/04, consid. 3.2.; DTF 123 V 15, 16, consid. 5b, 98 V 26). L'ammontare del danno corrisponde a quello dei contributi che il datore di lavoro avrebbe dovuto versare (DTF 98 V 26 = RCC 1972 pag. 687; Frésard, La responsabilité de l’employeur pour le non-paiement de cotisations d’assurances sociales selon l’art. 52 LAVS, in RSA 1987, no. 10, pag. 9). Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. AA. VV., La procedura di risarcimento danni della Cassa di compensazione AVS/AI/IPG nei confronti del datore di lavoro ex art. 52 LAVS, RtiD II 2006, n. 5.2.1. pag. 368 con giurisprudenza ivi citata; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc.. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Secondo la giurisprudenza federale, come rilevato nella STF di rinvio, “(…) secondo l'art. 52 LAVS l'entità della pretesa deriva da decisioni di pagamento di contributi passate in giudicato.”
“2.6. Quanto al danno di complessivi fr. 2’897.90 fatto valere nei confronti del ricorrente, il TCA ne constata la fondatezza, essendo costituito da contributi AVS/AI/IPG/AD e AF non soluti per gli anni 2016-2017 dopo riprese salariali derivanti da un rapporto di revisione del 20 dicembre 2018, nonché dalle spese esecutive sopportate dalla Cassa per il recupero dei contributi non soluti per gli anni 2014-2016. Al riguardo, va infatti ricordato che costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Il TCA non ha motivo per discostarsi dall’ammontare preteso in risarcimento dalla Cassa, risultante dal conteggio allegato alla decisione di risarcimento (cfr. doc. 1 e allegati). L’insorgente, del resto, non ha apportato prove che possano mettere in dubbio l’ammontare del danno richiesto dalla Cassa. Va, peraltro, rilevato che, come indicato dalla Cassa nella decisione su opposizione impugnata, le informazioni necessarie per l’allestimento del rapporto di revisione sono state fornite dall’insorgente stesso (cfr. doc. A1). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag.”
“Va osservato che tale termine sarebbe ugualmente da considerare rispettato qualora si volesse farlo partire dal 6 luglio 2018, data in cui la Cassa ha preso conoscenza dello scritto 3 luglio 2018 con il quale la Cassa __________ ha comunicato di aver rilevato una discrepanza tra il periodo di impiego di __________ presso la __________ (da marzo a settembre 2014) e il periodo contabilizzato sul suo conto individuale (da gennaio a agosto 2014) (doc. 1). 2.5. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 p. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s e in RDAT II 2002 pp. 519s; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Nel caso in esame, il danno subito dalla Cassa corrisponde ai contributi AVS/AI/IPG/AD e AF rimasti insoluti dalla __________ relativamente all’anno 2014 e pertanto perenti. Tali oneri sono stati calcolati sulla base delle relative distinte salariali emesse dalla società all’indirizzo dell’allora dipendente __________ (doc. 1), per complessivi fr. 1'237.80 (spese amministrative, esecutive e interessi di mora inclusi), già tenendo conto dei versamenti effettuati, così come risulta dal conteggio allegato alla decisione di risarcimento (doc. 2). Va qui rilevato che l’ammontare degli oneri sociali che sarebbero stati dovuti dalla società è da ritenere adeguatamente comprovato dalla documentazione prodotta, ricordato anche come conformemente alla legge (art.”
“Nel caso in esame, il danno subito dalla Cassa corrisponde ai contributi AVS/AI/IPG/AD e AF rimasti insoluti dalla __________ relativamente all’anno 2014 e pertanto perenti. Tali oneri sono stati calcolati sulla base delle relative distinte salariali emesse dalla società all’indirizzo dell’allora dipendente __________ (doc. 1), per complessivi fr. 1'237.80 (spese amministrative, esecutive e interessi di mora inclusi), già tenendo conto dei versamenti effettuati, così come risulta dal conteggio allegato alla decisione di risarcimento (doc. 2). Va qui rilevato che l’ammontare degli oneri sociali che sarebbero stati dovuti dalla società è da ritenere adeguatamente comprovato dalla documentazione prodotta, ricordato anche come conformemente alla legge (art. 41bis OAVS) e alla succitata giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le eventuali spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti (art. 41bis OAVS; cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II 2002 pp. 519s.; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Del resto val la pena di ribadire che se spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 p. 396) - come ha in concreto fatto la Cassa -, per la giurisprudenza, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie, mentre la Cassa ha prodotto agli atti i conteggi di salario mensili, relativi ai mesi da marzo a settembre 2014, emessi dalla __________ all’attenzione dell’allora dipendente __________, sul primo dei quali risulta pure apposta la menzione manoscritta “ricevuto in contante 1.”
Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV sind auf nachgeforderte Beiträge Verzugszinsen ab dem 1. Januar nach Ablauf des geschuldeten Kalenderjahres zu entrichten. Der Zinssatz beträgt 5% jährlich (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Für den Zeitraum 21. März bis 30. Juni 2020 sind jedoch keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV); dieser Zeitraum ist daher bei Verzugszinsberechnungen nicht zu berücksichtigen.
“Zur Deckung ihrer Verwaltungskosten erheben die Ausgleichskassen von ihren Mitgliedern (Arbeitgebern, Selbständigerwerbenden, Arbeitnehmern nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber, Nichterwerbstätigen und freiwillig Versicherten nach Art. 2 AHVG) besondere Beiträge, die nach der Leistungsfähigkeit der Pflichtigen abzustufen sind (Art. 69 Abs. 1 Satz 1 AHVG). Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Zinssatz beträgt 5% im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsordnung des Art. 41bis AHVV und des im Zusammenhang damit stehenden Art. 42 Abs. 2 und 3 AHVV ist gesetzeskonform (BGE 139 V 297 E. 3.3 S. 304).”
“Nach dem Gesagten ergibt sich folgende Berechnung für den Verzugszins: In Abweichung der Verfügung vom 26. April 2023 betreffend das Jahr 2017 (Urk. 13/52) besteht nur für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 23. Februar 2022 (ausser vom 21. März bis 30. Juni 2020, vgl. E. 1.2) eine Verzugszinspflicht (vgl. Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV), mithin für 1393 statt für 1816 Tage, woraus sich ein Verzugszins von Fr. 40'193.85 ergibt (Fr. 207'749.95 x 5 / 100 / 360 x 1393). Die Verzugszinspflicht für das Jahr 2018 (vgl. Urk. 13/51) besteht vom 1. Januar 2019 bis 20. März 2020 und vom 1. Juli 2020 bis ebenfalls 23. Februar 2022, mithin für 1033 statt 1456 Tage, woraus ein Verzugszins von Fr. 23'480.80 (Fr. 163'661.00 x 5 / 100 / 360 x 1033) resultiert. Für das Jahr 2019 (vgl. Urk. 13/53) besteht ebenfalls nur für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 20. März 2020 und vom 1. Juli 2020 bis 23. Februar 2022 eine Verzugszinspflicht, mithin für 673 statt 1096 Tage, was einem Verzugszins von Fr. 9'412.85 entspricht (Fr. 100'702.40 x 5 / 100 / 360 x 673). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten teilweise gutzuheissen und dem Beschwerdeführer sind Verzugszinsen für persönliche Beiträge für das Jahr 2017 von Fr. 40'193.85, für das Jahr 2018 von Fr. 23'480.80 und für das Jahr 2019 von Fr. 9'412.85 aufzuerlegen.”
Die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV tritt nur ein, wenn die beitragspflichtige Person es versäumt, der Ausgleichskasse ein erhöhtes Erwerbseinkommen rechtzeitig zu melden. Wird das höhere Einkommen fristgerecht gemeldet und setzen die Akontobeiträge die Ausgleichskassen entsprechend herauf, ist die Erhebung von Verzugszinsen praktisch ausgeschlossen.
“S. 411). Die Verzugszinspflicht nach Massgabe von Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV setzt sodann nur ein, wenn die beitragspflichtige Person es versäumt, der Ausgleichskasse ihr höheres Einkommen rechtzeitig zu melden (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206 f.,134 V 405 E. 7.4 S. 411); bei entsprechender Meldung ist die Erhebung von Verzugszinsen praktisch ausgeschlossen (BGE 134 V 405 E. 7.4 S. 411). Damit hat es die beitragspflichtige Person in der Hand, Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zu vermeiden, indem die Ausgleichskasse dank rechtzeitiger Meldung des höheren Erwerbseinkommens die Akontobeiträge heraufsetzt, damit diese weniger als 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 23. Februar 2022, 9C_1/2022, E. 4.1.3).”
“S. 411). Die Verzugszinspflicht nach Massgabe von Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV setzt sodann nur ein, wenn die beitragspflichtige Person es versäumt, der Ausgleichskasse ihr höheres Einkommen rechtzeitig zu melden (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206 f.,134 V 405 E. 7.4 S. 411); bei entsprechender Meldung ist die Erhebung von Verzugszinsen praktisch ausgeschlossen (BGE 134 V 405 E. 7.4 S. 411). Damit hat es die beitragspflichtige Person in der Hand, Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zu vermeiden, indem die Ausgleichskasse dank rechtzeitiger Meldung des höheren Erwerbseinkommens die Akontobeiträge heraufsetzt, damit diese weniger als 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 23. Februar 2022, 9C_1/2022, E. 4.1.3).”
“S. 411). Die Verzugszinspflicht nach Massgabe von Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV setzt sodann nur ein, wenn die beitragspflichtige Person es versäumt, der Ausgleichskasse ihr höheres Einkommen rechtzeitig zu melden (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206 f.,134 V 405 E. 7.4 S. 411); bei entsprechender Meldung ist die Erhebung von Verzugszinsen praktisch ausgeschlossen (BGE 134 V 405 E. 7.4 S. 411). Damit hat es die beitragspflichtige Person in der Hand, Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zu vermeiden, indem die Ausgleichskasse dank rechtzeitiger Meldung des höheren Erwerbseinkommens die Akontobeiträge heraufsetzt, damit diese weniger als 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 23. Februar 2022, 9C_1/2022, E. 4.1.3).”
“S. 411). Die Verzugszinspflicht nach Massgabe von Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV setzt sodann nur ein, wenn die beitragspflichtige Person es versäumt, der Ausgleichskasse ihr höheres Einkommen rechtzeitig zu melden (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206 f.,134 V 405 E. 7.4 S. 411); bei entsprechender Meldung ist die Erhebung von Verzugszinsen praktisch ausgeschlossen (BGE 134 V 405 E. 7.4 S. 411). Damit hat es die beitragspflichtige Person in der Hand, Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zu vermeiden, indem die Ausgleichskasse dank rechtzeitiger Meldung des höheren Erwerbseinkommens die Akontobeiträge heraufsetzt, damit diese weniger als 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen (BGE 134 V 202 E. 3.4 S. 206; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 23. Februar 2022, 9C_1/2022, E. 4.1.3).”
Der Zinsenlauf beginnt am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, und endet mit der Rechnungsstellung. Das Verfahren der Steuerveranlagung (Zeitpunkt und Dauer) ist dabei unbeachtlich.
“Sodann legte die Beschwerdegegnerin die Dauer des Zinsenlaufs korrekt fest (AB 10). Dieser richtet sich einzig nach den in E. 2.1 hiervor genannten Bestimmungen (vgl. auch Rz. 4039 der vom Bundesamt für Sozialversicherung [BSV] herausgegebenen Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB; in der aktuellen Fassung]), wonach Zeitpunkt und Dauer des Steuerveranlagungsverfahrens nicht massgebend sind. Nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV beginnt der Zinsenlauf am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind und endet mit der Rechnungsstellung (Art. 41bis Abs. 2 AHVV), welche vorliegend am 12. November 2019 erfolgte (AB 10). Die aus dieser Berechnung resultierende Höhe des Verzugszinses von Fr. 290'293.05 ist nicht zu beanstanden und blieb rechnerisch unbestritten (vgl. AB 9 f. i.V.m. AB 1).”
Bei strittigen Beitragsjahren ist zu prüfen, ob die Ausgleichskasse Verzugszinsen bereits konkret festgesetzt hat. Die Höhe der Verzugszinsen ist im Rahmen der von der Ausgleichskasse zu erlassenden Verfügung neu festzusetzen.
“Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV für das Beitragsjahr 2019 Verzugszinsen in der Höhe von Fr. 3'433.80 zu bezahlen hat.”
“Soweit sich die Rasier Operations B.V. auch gegen die Verzugszinsforderung wendet bzw. die Feststellung beantragt, dass sie keine Verzugszinsen schulde, ist auf ihr Begehren (soweit diesem überhaupt selbstständige Bedeutung zukommt) mangels Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Im Übrigen ergibt sich die Verzugszinspflicht aus Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV. Die Höhe wird im Rahmen der von der Ausgleichskasse zu erlassenden Verfügung neu festzusetzen sein. X. Zur Beitragsrechnung”
Der Zinsenlauf beginnt nach Art. 41bis Abs. 1 (lit. f) AHVV jeweils am 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres; im im zitierten Fall (Beitragsjahr 2020) begann er daher am 1. Januar 2022 und endete mit der Rechnungsstellung (vgl. Quelle).
“Die Beschwerdegegnerin hat damit die Dauer des Zinsenlaufs korrekt festgelegt (act. II 2): Dieser beginnt gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV jeweils am 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr (2020) folgenden Kalenderjahres (2021) – d.h. vorliegend am 1. Januar 2022 – und endet gemäss Art. 41 Abs. 2 AHVV mit der Rechnungsstellung, welche vorliegend am 22. Juni 2023 erfolgt ist (vgl. act. II 2). Die konkrete Zinsberechnung wurde vom Beschwerdeführer sodann nicht beanstandet und es bestehen auch keine Anzeichen für Fehler in der Berechnung.”
“Die Beschwerdegegnerin hat damit die Dauer des Zinsenlaufs korrekt festgelegt (act. II 2): Dieser beginnt gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV jeweils am 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr (2020) folgenden Kalenderjahres (2021) – d.h. vorliegend am 1. Januar 2022 – und endet gemäss Art. 41 Abs. 2 AHVV mit der Rechnungsstellung, welche vorliegend am 22. Juni 2023 erfolgt ist (vgl. act. II 2). Die konkrete Zinsberechnung wurde vom Beschwerdeführer sodann nicht beanstandet und es bestehen auch keine Anzeichen für Fehler in der Berechnung.”
Die endgültigen AHV-Beiträge werden auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % beträgt. Verzugszinsen werden gemäss Art. 41bis Abs. 1 (insbesondere lit. f im Zusammenhang mit Meldepflichtverletzungen) erhoben, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen; die Verfahrensdauer der Steuerveranlagung ändert grundsätzlich nichts an der Verzugszinspflicht.
“1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw. Erlass des Einspracheentscheids, erfolgte Anpassung der Akontobeiträge 2019 - implizit unabhängig davon, ob die Abweichung mehr als 25 % von den ursprünglich festgesetzten Akontobeiträgen beträgt - sowohl bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Art. 2 Abs. 3bis COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch bei der Bemessung der Entschädigung gemäss Art. 5 COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu berücksichtigen ist (E. 6.2 - 6.4, insbesondere E. 6.2.3). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 15.”
“1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw. Erlass des Einspracheentscheids, erfolgte Anpassung der Akontobeiträge 2019 - implizit unabhängig davon, ob die Abweichung mehr als 25 % von den ursprünglich festgesetzten Akontobeiträgen beträgt - sowohl bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Art. 2 Abs. 3bis COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch bei der Bemessung der Entschädigung gemäss Art. 5 COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu berücksichtigen ist (E. 6.2 - 6.4, insbesondere E. 6.2.3). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 15.”
“Gestützt auf die gesetzliche Bestimmung in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV und die bundesgerichtliche Rechtsprechung erhob die Beschwerdegegnerin damit zu Recht Verzugszinsen, liegen doch die für das Jahr 2013 geschuldeten persönlichen Beiträge offensichtlich weit mehr als 25 % über den geleisteten Akontobeiträgen (vgl. E. 2.1 hiervor). Daran vermag nach dem Dargelegten – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 5 Ziff. 15 ff.) – auch die Verfahrensdauer hinsichtlich der Steuerveranlagung für das Jahr 2013 nichts zu ändern, denn die Umstände für die Verzögerung der Beitragsfestsetzung sind unerheblich (vgl. E. 2.3.2 hiervor).”
Zum ersatzfähigen Schaden nach Art. 41bis AHVV gehören in der Regel die unbezahlten Beiträge, namentlich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile für die AHV/IV/EO; ferner können darin enthalten sein Beiträge an die Arbeitslosenversicherung sowie allenfalls Beiträge an die kantonalen Familienzulagen. Ebenfalls ersatzfähig sind Verwaltungskosten der Ausgleichskasse, Mahn- und Betreibungskosten sowie Verzugszinsen. Offene Beitragssalden können sich über mehrere Jahre erstrecken und insbesondere bei Konkurs oder bei Ausstellung von Attesten über Mangeldeckung ersetzt werden.
“Nel caso concreto, considerato che un danno per la Cassa è insorto con l’emissione dell’attestato di carenza di beni del 19 settembre 2023 (cfr. consid. 2.4) e che, stante la situazione d’insolvenza della società, detto danno comprende i contributi rimasti impagati per il 2022 e il 2023 (cfr. consid. 2.5), il pagamento dell’attestato di carenza di beni incorporante i contributi rimasti impagati per il 2021 serve sì a ridurre l’onere a carico del ricorrente, ma non a escluderne la responsabilità. 2.7. 2.7.1. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). 2.7.2. In concreto la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al 2022 e al 2023 per complessivi fr.”
“Per questi motivi alla convenuta non può essere imputato alcun ritardo nella riscossione dei contributi dovuti e quindi non sussiste alcun motivo di riduzione del danno. 2.3. Con la decisione contestata, la Cassa ha fatto valere nei confronti del ricorrente complessivamente fr. 4’716,75 pari ai contributi AVS/AI/IPG/AD e AF non soluti dalla società per il 2019, limitatamente al periodo agosto-dicembre, nonché dagli interessi di mora e dalle spese esecutive. Al riguardo, va ricordato che costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Ritornando al caso in esame, nella decisione contestata la Cassa ha fatto presente che per il 2019 non sono stati emessi acconti, ma solo il conguaglio poiché la domanda di affiliazione quale datrice di lavoro è stata presentata a fine 2019. Di conseguenza, sulla base della relativa dichiarazione di salari di fr 27'824,80, la convenuta ha determinato i contributi di quell’an-no in fr.”
“259; Fresard, La responsabilité de l'employeur pour le non-paiement de cotisations d'assurances sociales selon l'art. 52 LAVS in Revue Suisse d'Assurances [RSA] 1987 p. 8 ch. 8). Un dommage se produit en cas de faillite en raison de l'impossibilité pour la caisse de récupérer les cotisations dans la procédure ordinaire de recouvrement. Le dommage subi par la caisse est réputé être survenu le jour de la faillite (ATF 129 V 193 consid. 2.2). Le dommage comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), de la loi 25 septembre 1952 sur le régime des allocations pour perte de gain en faveur des personnes servant dans l'armée ou dans la protection civile (LAPG; RS 834.1) et, le cas échéant, de la loi du 24 mars 2006 sur les allocations familiales (LAFam; RS 836.2); en font également partie les contributions aux frais d'administration des caisses de compensation que l'employeur doit selon l'art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l'art. 37 RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l'art. 41bis RAVS. Les caisses de compensation sont de plus habilitées à y englober, le cas échéant, les cotisations d'assurance-chômage non réglées (cf. Fresard, p. 8 ss ch. 9 et 10; ATF 113 V 186). 3.3. L'art. 52 al. 2 LAVS prévoit une responsabilité subsidiaire des membres de l'administration et de toutes les personnes qui s'occupent de la gestion ou de la liquidation lorsque l'employeur est une personne morale, ainsi qu'une responsabilité solidaire pour la totalité du dommage lorsque plusieurs personnes sont responsables du même dommage. La responsabilité subsidiaire au sens de l'art. 52 al. 2 LAVS suppose que la personne intéressée soit un organe formel ou de fait de l'employeur assujetti à l'obligation de payer des cotisations. Selon la jurisprudence (cf. arrêt TF 9C_289/2009 du 19 mai 2010 consid. 2 et les références), les personnes qui sont formellement ou légalement organes d'une personne morale entrent en principe toujours en considération en tant que responsables subsidiaires aux conditions de l'art.”
Auch wenn eine Steuerveranlagung oder eine Meldung erst verspätet erfolgt, können nach Art. 41bis Abs. 1 AHVV Verzugszinsen anfallen. Wenn der Versicherte nach Kenntnis der Veranlagung oder sonstiger Tatsachen die Akontobeiträge rechtzeitig hätte anpassen lassen, hätten sich die Verzugszinsen nach den dargestellten Entscheiden zumindest vermindern oder vermeiden lassen.
“Juni 2022 jeweils darauf hingewiesen hat, dass eine wesentliche Veränderung des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit gemeldet werden müsse, um eine allfällige Verzinsung der Differenz zwischen Akontobeiträgen und tatsächlich geschuldeten Beiträgen zu vermeiden (Urk. 8/2 und Urk. 8/4, jeweils S. 2). Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei beim Ausfüllen der Steuererklärung 2019 davon ausgegangen, dass es sich bei den Einkünften aus Devisenhandel um steuerfreien Kapitalgewinn handle. Er sei vom kantonalen Steueramt Z.___ erst ca. vier Jahre später als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler veranlagt worden (Urk. 1 S. 1). Darauf ist zu erwidern, dass die Veranlagung für die direkte Bundessteuer 2018, mit welcher Erwerbeinkommen aus gewerbsmässigem Wertschriftenhandel erfasst wurde, vom 31. März 2022 datiert (Urk. 8/3 S. 1). Der Beschwerdeführer muss somit spätestens nach der Eröffnung der Veranlagung vom 31. März 2022 gewusst haben, dass das Steueramt seine im Jahr 2019 durch Devisenhandel erzielten Einkünfte ebenfalls als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit qualifizieren wird. Hätte er hernach die Beschwerdegegnerin zu einer Anpassung der Akontobeiträge gestützt auf sein Einkommen 2019 veranlasst, hätte er die Verzugszinsen gestützt auf Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV zumindest vermindern können. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Die Einzelrichterin erkennt:”
“Vorliegend gibt es für das Beitragsjahr 2019 noch keine definitive Beitragsverfügung. Gemäss der Mitteilung vom 29. Januar 2019 erhob die Beschwerdegegnerin die Akontobeiträge für das Jahr 2019 aufgrund eines voraussichtlichen beitragspflichtigen Einkommens in der Höhe von Fr. 4'900.-- (Urk. 9/56/1). Dazu führte sie unter anderem aus, dass der Beschwerdeführer gebeten werde, wesentliche Abweichungen des effektiven Erwerbseinkommens von den provisorischen Berechnungsgrundlagen (mehr als 25 Prozent) umgehend mitzuteilen (Urk. 9/56/3). Im beigelegten Formular konnte der Beschwerdeführer Änderungen des voraussichtlichen Erwerbseinkommens für das Jahr 2019 eintragen (Urk. 9/56/5). Davon machte der Beschwerdeführer gemäss den Kassenakten in der Folge keinen Gebrauch. Dies obwohl er sich der Folgen hinsichtlich Verzugszinsen (Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV) bewusst sein musste: So auferlegte ihm die Beschwerdegegnerin am 15. März 2019 Verzugszinsen auf auszugleichenden persönlichen Beiträgen der Periode 2016 (vgl. Urk. 9/60). Obwohl er nach eigenen Vorbringen seit Beginn seiner selbständigen Erwerbstätigkeit im Jahre 1999 jedes Jahr zwischen Fr. 25'000.-- und Fr. 65'000.-- verdient haben soll, liess er die Akontobeiträge für das Jahr 2019 unverändert. Hierzu ist festzuhalten, dass Art. 24 Abs. 4 AHVV auch eine Verpflichtung des Selbständigerwerbenden enthält, wesentliche Abweichungen vom voraussichtlichen Einkommen der Ausgleichskasse zu melden. Gemäss Rz 1155 WSN gilt als wesentlich eine Abweichung des erzielten vom voraussichtlichen Jahreseinkommen von mindestens 25 Prozent. Angesichts des vom Beschwerdeführer in der Steuererklärung 2019 deklarierten Erwerbseinkommens in der Höhe von Fr. 32'734.-- (Urk. 3/1 S. 2) wird sein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2019 deutlich, das heisst weit mehr als 25 Prozent, vom den Akontobeiträgen 2019 zugrundeliegenden Einkommen in der Höhe von Fr.”
“1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw. Erlass des Einspracheentscheids, erfolgte Anpassung der Akontobeiträge 2019 - implizit unabhängig davon, ob die Abweichung mehr als 25 % von den ursprünglich festgesetzten Akontobeiträgen beträgt - sowohl bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Art. 2 Abs. 3bis COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch bei der Bemessung der Entschädigung gemäss Art. 5 COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu berücksichtigen ist (E. 6.2 - 6.4, insbesondere E. 6.2.3). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 15.”
Bei Selbständigerwerbenden gelten Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV, wenn die geleisteten Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten (auszugleichenden) Beiträgen liegen und die Differenz nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres beglichen wird. Ab diesem 1. Januar sind Verzugszinsen in der Höhe von 5 % zu entrichten. Nach der Rechtsprechung ist die Verzugszinspflicht unabhängig von einem Verschulden oder von Verzögerungsgründen des Verfahrens.
“Nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV haben Selbständigerwerbende auf auszugleichenden Beiträgen, falls die Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden, ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres Verzugszinsen zu entrichten. Der Zinssatz beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsordnung des Art. 41bis AHVV ist gesetzeskonform (BGE 139 V 297 E. 3.3 S. 304).”
“Gestützt auf die gesetzliche Bestimmung in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV und die bundesgerichtliche Rechtsprechung erhob die Beschwerdegegnerin damit zu Recht Verzugszinsen, liegen doch die für das Jahr 2013 geschuldeten persönlichen Beiträge offensichtlich weit mehr als 25 % über den geleisteten Akontobeiträgen (vgl. E. 2.1 hiervor). Daran vermag nach dem Dargelegten – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 5 Ziff. 15 ff.) – auch die Verfahrensdauer hinsichtlich der Steuerveranlagung für das Jahr 2013 nichts zu ändern, denn die Umstände für die Verzögerung der Beitragsfestsetzung sind unerheblich (vgl. E. 2.3.2 hiervor).”
“Nicht strittig ist, dass Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV im vorliegenden Fall zur Anwendung kommt, weil die am 12. Juni 2019 und 22. Juni 2022 erhobenen Akontobeiträge (Urk. 8/2, Urk. 8/4) weit über 25 % unter den gemäss Verfügung vom 2. Oktober 2023 tatsächlich geschuldeten Beiträgen (Urk. 8/6 S. 1) liegen (E. 1.3.3). Alsdann wurden weder der von der Beschwerdegegnerin korrekt berechnete Zinsenlauf vom 1. Januar 2021 bis 2. Oktober 2023 (Urk. 8/6 S. 2; E. 1.3.3) noch der ebenfalls zu Recht angewendete Zinssatz von 5 % (Urk. 8/6 S. 2; E. 1.3.3) angefochten. Der Beschwerdeführer hat gegen die Höhe der Verzugszinsen im Betrag von Fr. 3'433.80 (Urk. 8/6 S. 2) als solche keine Einwendungen erhoben. Alsdann hat die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2023 (Urk. 2) auch die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 134 V 202 E. 3.3.1), wonach der Verzugszins keinen pönalen Charakter hat und unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet ist, korrekt wiedergegeben (Urk. 2 S. 2). Zu ergänzen ist, dass das Bundesgericht mit BGE 139 V 297 E.”
“Was die Beschwerdeführerin dagegen einwendet, führt nicht zu einer anderen Betrachtungsweise. Zunächst ist ihr entgegenzuhalten, dass sie Gelegenheit gehabt hätte, der Beschwerdegegnerin für das Jahr 2019 rechtzeitig ein den effektiven Verhältnissen entsprechendes höheres Einkommen zu melden. In ihrer Mitteilung betreffend die Akontobeiträge 2019 vom 29. Januar 2019 führte die Beschwerdegegnerin unter anderem aus, dass die Beschwerdeführerin gebeten werde, ihr wesentliche Abweichungen des effektiven Erwerbseinkommens von den provisorischen Berechnungsgrundlagen (mehr als 25 Prozent) umgehend mitzuteilen (Urk. 7/80/3). Dabei wies sie auf die in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV geregelte Verzugszinspflicht für Selbständigerwerbende hin, falls die Akontobeiträge mindestens 25 Prozent unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden. Alsdann haben Selbständigerwerbende gemäss Art. 24 Abs. 4 AHVV wesentliche Abweichungen vom voraussichtlichen Einkommen zu melden. Als wesentlich gilt laut Rz 1155 der Wegleitung des BSV über die Beiträge der Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO (WSN) eine Abweichung des erzielten vom voraussichtlichen Jahreseinkommen von mindestens 25 Prozent (gleichlautend in den ab 1. Januar 2019 und ab 1. Januar 2021 gültigen Versionen). Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sie gemäss ihrer Buchhaltung mit ihrer selbstständigen Tätigkeit im Jahr 2019 einen Gewinn in der Höhe von Fr. 33'831.25 erzielt habe (Urk. 3, Urk. 7/144/10). Diesen Gewinn deklarierte sie in ihrer Steuererklärung 2019 (ausgedruckt am 7.”
Bei auszugleichenden Akontobeiträgen entfällt die Verzugszinspflicht, wenn der Differenzbetrag innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung bezahlt wird. Wird nicht innert 30 Tagen bezahlt, sind Verzugszinsen geschuldet. Liegen die Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen und werden sie nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet, sind Verzugszinsen ab diesem 1. Januar geschuldet.
“Gemäss Art. 41bis Abs. 1 AHVV haben Beitragspflichtige unter anderem auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten (lit. b). Auf auszugleichenden Akontobeiträgen haben sie nur dann Verzugszinsen zu entrichten, sofern sie den Differenzbetrag nicht innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung durch die Ausgleichskasse bezahlen (lit. e), es sei denn die Akontobeiträge lägen mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen und würden nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet; diesfalls sind ab 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres Verzugszinsen geschuldet (lit. f). Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden. (Art. 41bis Abs. 2 letzter Satz AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
Bei nachträglicher Lohnzahlung (hier: Bonus, Ende 2014 realisiert) sind die Beitragsnachzahlungen gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV verzinslich; im konkreten Fall begann die Verzinsung ab dem 1. Januar 2015. Dies gilt auch für den Anteil des Bonus, der dem Erwerbsjahr 2013 zugeordnet war, weil die Fälligkeit der Beiträge erst mit der Auszahlung eintritt.
“Bei der Bonuszahlung über Fr. 380'584.-- handelt es sich um eine nachträgliche Lohnzahlung, welche - entgegen der Feststellung des Arbeitgeberrevisors (vgl. Urk. 3/12) - nach unwidersprochenen Vorbringen der Beschwerdeführerin Ende 2014 realisiert wurde. Nach dem Gesagten richtet sich der Beitragsbezug nach den in diesem Jahre geltenden Vorschriften, wobei der Beitragssatz sowohl für die Bestimmungsjahre 2013 und 2014 als auch im Realisierungsjahr 2014 (oder 2015) gleich ist. Die Beitragsnachzahlung im Sinne von Art. 39 AHVV ist entsprechend Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV ab dem 1 Januar 2015 zu verzinsen. Dies gilt auch für den Anteil des Bonus, welcher für das Erwerbsjahr 2013 bestimmt gewesen war, weil die Fälligkeit der Beiträge erst mit der Auszahlung des Lohnes eintreten kann, was vorliegend mit dem Ende des letzten Jahres des Arbeitsverhältnisses zusammenfällt (vgl. nachfolgende E. 5.3.2).”
Bei Beitragsnachforderungen können Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 AHVV auch auf mitverfügte Verwaltungskosten erhoben werden; in der Praxis wurden die Verzugszinsen zudem zusammen mit Beiträgen für mehrere Jahre bzw. auf nachträglich festgesetzte Nachforderungen berechnet.
“143'700.-- netto bzw. Fr. 153'239.15 brutto (Fr. 143'700.--: 0,93775). Da der Beigeladene dieses Einkommen lediglich für die Zeit vom 1. April 2016 bis 31. Dezember 2016 erzielte, ging die Ausgleichskasse von einem AHV-pflichtigen Lohn von Fr. 114'929.36 (Fr. 153'239.15:12 x 9) aus. Der Bruttolohn für das Jahr 2017 belief sich auf Fr. 153'740.-- netto bzw. 163'945.61 brutto (Fr. 153'740.--: 0,93775). Die Differenz zwischen den gestützt auf die Steuermeldung errechneten und den von der Beschwerdeführerin gemeldeten Lohnsummen beträgt somit für das Jahr 2016 Fr. 83'429.36 (Fr. 114'929.36 - Fr. 31'500.--) und für das Jahr Fr. 132'445.61 (Fr. 163'945.61 - Fr. 31'500.--). Gestützt auf diese Lohnsummen erhob die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 24. Juli 2020 Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von Fr. 11'895.40 (2016) und Fr. 18'672.20 (2017), jeweils inkl. Verwaltungskosten. Zu dieser Beitragsforderung in Höhe von insgesamt Fr. 30'567.60 (Fr. 11'895.40 + Fr. 18'672.20) addierte sie gestützt auf Art. 41bis Abs. 1 AHVV in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 ATSG Verzugszinsen in Höhe von insgesamt Fr. 4'093.10, deren Höhe von der Beschwerdeführerin und vom Beigeladenen zu Recht nicht beanstandet wird. Demzufolge ist die Beschwerdeführerin mit ihrem Rechtsbegehren nicht durchgedrungen, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.”
“143'700.-- netto bzw. Fr. 153'239.15 brutto (Fr. 143'700.--: 0,93775). Da der Beigeladene dieses Einkommen lediglich für die Zeit vom 1. April 2016 bis 31. Dezember 2016 erzielte, ging die Ausgleichskasse von einem AHV-pflichtigen Lohn von Fr. 114'929.36 (Fr. 153'239.15:12 x 9) aus. Der Bruttolohn für das Jahr 2017 belief sich auf Fr. 153'740.-- netto bzw. 163'945.61 brutto (Fr. 153'740.--: 0,93775). Die Differenz zwischen den gestützt auf die Steuermeldung errechneten und den von der Beschwerdeführerin gemeldeten Lohnsummen beträgt somit für das Jahr 2016 Fr. 83'429.36 (Fr. 114'929.36 - Fr. 31'500.--) und für das Jahr Fr. 132'445.61 (Fr. 163'945.61 - Fr. 31'500.--). Gestützt auf diese Lohnsummen erhob die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 24. Juli 2020 Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von Fr. 11'895.40 (2016) und Fr. 18'672.20 (2017), jeweils inkl. Verwaltungskosten. Zu dieser Beitragsforderung in Höhe von insgesamt Fr. 30'567.60 (Fr. 11'895.40 + Fr. 18'672.20) addierte sie gestützt auf Art. 41bis Abs. 1 AHVV in Verbindung mit Art. 26 Abs. 1 ATSG Verzugszinsen in Höhe von insgesamt Fr. 4'093.10, deren Höhe von der Beschwerdeführerin und vom Beigeladenen zu Recht nicht beanstandet wird. Demzufolge ist die Beschwerdeführerin mit ihrem Rechtsbegehren nicht durchgedrungen, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.”
Bei Selbständigerwerbenden sind Verzugszinsen geschuldet, wenn die geleisteten Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und die fehlenden Beiträge nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden. In diesem Fall beginnen die Verzugszinsen ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres.
“Für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche sind Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Der Bundesrat (vgl. Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG) erliess dazu insbesondere folgende Vorschriften: Verzugszinsen zu entrichten haben u.a. Selbstständigerwerbende auf auszugleichenden Beiträgen, falls die Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden, ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres (Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [SR 831.101]). Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 Satz 2 AHVV). Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
“Gestützt auf die gesetzliche Bestimmung in Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV und die bundesgerichtliche Rechtsprechung erhob die Beschwerdegegnerin damit zu Recht Verzugszinsen, liegen doch die für das Jahr 2013 geschuldeten persönlichen Beiträge offensichtlich weit mehr als 25 % über den geleisteten Akontobeiträgen (vgl. E. 2.1 hiervor). Daran vermag nach dem Dargelegten – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Beschwerde S. 5 Ziff. 15 ff.) – auch die Verfahrensdauer hinsichtlich der Steuerveranlagung für das Jahr 2013 nichts zu ändern, denn die Umstände für die Verzögerung der Beitragsfestsetzung sind unerheblich (vgl. E. 2.3.2 hiervor).”
Verzugszinsen (interessi moratori) nach Art. 41bis OAVS zählen zu den ersatzfähigen Schadenbestandteilen. Die Kasse hat die Zinsforderungen durch konkrete Berechnungen und geeignete Unterlagen zu belegen; bei Streit über die Höhe hat die Gegenpartei gemäss dem Grundsatz der Mitwirkung die Richtigkeit der vom Ausgleichsfonds geltend gemachten Beträge zu bestreiten bzw. zu beweisen.
“Tale richiesta non merita accoglimento ritenuto come, in ragione di quanto sopra esposto, quand’anche tale pagamento di un minimo importo del credito contributivo fosse stato effettivamente effettuato dalla società e non da TERZ 2, ciò non permetterebbe, contrariamente a quanto asserito dal ricorrente, di mettere in dubbio la manifesta illiquidità della stessa (cfr. supra consid. 2.1.), né dimostrerebbe alcuna violazione del principio della sussidiarietà. Giova a tal riguardo ricordare che è sufficiente che la Cassa subisca danno parziale per legittimare l'inizio di una procedura ex art. 52 LAVS (DTF 121 V 243 consid. 4c). 2.2. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso concreto, la Cassa ha debitamente comprovato e documentato il danno da lei subito allegando alla decisione di risarcimento i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF – in cui sono indicate le basi di calcolo, gli importi richiesti, le aliquote utilizzate e la fonte dei dati – relativi agli anni 2020 e 2021 per quanto attiene al periodo di responsabilità di RI 1 e riferiti al solo 2020 per quanto riguarda invece RI 2, chiedendo il risarcimento di fr.”
“Nel caso in esame, come da citata giurisprudenza, a seguito del fallimento di FA 1, decretato il 12 ottobre 2021 (cfr. supra consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria alla ricorrente, la quale ha rivestito la carica di direttrice della società dal 23 settembre 2010, di membro e direttrice del consiglio di amministrazione con firma individuale dal 27 dicembre 2017 e di amministratrice unica con firma individuale dal 26 maggio 2021, il risarcimento ex. art 52 LAVS per l’anno 2021, da gennaio alla data del fallimento (12 ottobre 2021). 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame, la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento e alla decisione su opposizione i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al periodo da gennaio al momento del fallimento, decretato il 12 ottobre 2021, per complessivi fr. 12’063.05 (cfr. conteggi di cui agli allegati a doc.”
“16 cpv. 1 LAVS o per insolvenza del datore di lavoro (Nussbaumer AJP 1996 pag. 1076; STF del 18 agosto 2005 nella causa L., H 136/04, consid. 3.2.; DTF 123 V 15, 16, consid. 5b, 98 V 26). L'ammontare del danno corrisponde a quello dei contributi che il datore di lavoro avrebbe dovuto versare (DTF 98 V 26 = RCC 1972 pag. 687; Frésard, La responsabilité de l’employeur pour le non-paiement de cotisations d’assurances sociales selon l’art. 52 LAVS, in RSA 1987, no. 10, pag. 9). Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. AA. VV., La procedura di risarcimento danni della Cassa di compensazione AVS/AI/IPG nei confronti del datore di lavoro ex art. 52 LAVS, RtiD II 2006, n. 5.2.1. pag. 368 con giurisprudenza ivi citata; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc.. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Secondo la giurisprudenza federale, come rilevato nella STF di rinvio, “(…) secondo l'art. 52 LAVS l'entità della pretesa deriva da decisioni di pagamento di contributi passate in giudicato.”
Für den Zeitraum 21. März 2020 bis 30. Juni 2020 fallen keine Verzugszinsen an; dies umfasst auch Verzugszinsen, die auf nachgeforderte Beiträge für vergangene Kalenderjahre entfallen.
“Die Verzugszinsen richten sich sodann nach Art. 41bis AHVV. Verzugszinsen haben dabei insbesondere Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderte Beiträge zu entrichten und zwar ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 Bst. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
Für fällige Beitragsforderungen nach Art. 41bis AHVV sind Verzugszinsen geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 % p.a.; die Verzugszinsregelung ist nach Auffassung der Rechtsprechung gesetzeskonform.
“Zur Deckung ihrer Verwaltungskosten erheben die Ausgleichskassen von ihren Mitgliedern (Arbeitgebern, Selbständigerwerbenden, Arbeitnehmern nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber, Nichterwerbstätigen und freiwillig Versicherten nach Art. 2 AHVG) besondere Beiträge, die nach der Leistungsfähigkeit der Pflichtigen abzustufen sind (Art. 69 Abs. 1 Satz 1 AHVG). Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Der Zinssatz beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsordnung des Art. 41bis AHVV und des damit im Zusammenhang stehenden Art. 42 Abs. 2 und 3 AHVV ist gesetzeskonform (BGE 139 V 297 E. 3.3 S. 304).”
“Dabei nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akontobeiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrechnung vor (Art. 36 Abs. 4 Satz 1 AHVV). Die Arbeitgeber haben die Löhne innert 30 Tagen nach Ablauf der Abrechnungsperiode abzurechnen (Art. 36 Abs. 2 AHVV). Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr (Art. 36 Abs. 3 Satz 1 AHVV). Ausstehende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungsstellung zu bezahlen (Art. 36 Abs. 4 Satz 2 AHVV). Werden innert Frist die für die Abrechnung erforderlichen Angaben nicht gemacht oder die Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerbeiträge nicht bezahlt, hat die Ausgleichskasse die geschuldeten Beiträge durch eine Veranlagungsverfügung festzusetzen (Art. 38 Abs. 1 AHVV). Dasselbe gilt, wenn eine Ausgleichskasse Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat und die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge nach Rechnungsstellung ausbleibt (vgl. Art. 39 Abs. 1 Satz 1 AHVV). Für fällige Beitragsforderungen sind nach Art. 41bis AHVV Verzugszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 ATSG].”
Liegt Streit über die Höhe des massgebenden Lohns vor, muss die Kasse ihre Behauptung dokumentieren (z. B. Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen, Kontoauszüge). Haben die Akten solche Belege zum behaupteten höheren Einkommen, obliegt es der Gegenpartei, konkrete Gegenbeweise vorzulegen, die diese Belege widerlegen.
“La Cassa ha in ogni modo prodotto agli atti la documentazione atta a dimostrare che __________ ha percepito dalla __________ nell’anno 2014 fr. 24'600 in luogo dei fr. 20'500 annunciati, ovvero il contratto di lavoro sottoscritto tra le parti il 1. marzo 2014, i conteggi di salario mensili dei mesi da marzo 2014 a agosto 2014, il certificato di salario attestante per il 2014 un reddito di fr. 24'600 oltre agli estratti bancari dai quali sono evincibili i versamenti effettuati dalla __________ a __________ (doc. 6-7c). La ricorrente non ha invece prodotto alcuna prova che possa smentire tali circostanze. L’ammontare degli oneri sociali che sarebbero stati dovuti dalla società è quindi da ritenere adeguatamente comprovato dalla documentazione prodotta, ricordato anche come conformemente alla legge (art. 41bis OAVS) e alla succitata giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le eventuali spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti (art. 41bis OAVS; cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II 2002 pp. 519s.; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Del resto val la pena di ribadire che se spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 p. 396) - come ha in concreto fatto la Cassa -, per la giurisprudenza, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Sia peraltro osservato che i contributi sono di principio determinati sulla base delle distinte salariali (cfr. l’art. 14 cpv. 1 LAVS) e che decisivo per l'insorgenza del debito contributivo – e quindi per la questione a sapere quando i contributi devono essere prelevati dal salario determinante – è il momento in cui il reddito da attività lavorativa si è realizzato (DTF 111 V 166 consid.”
“La Cassa ha in ogni modo prodotto agli atti la documentazione atta a dimostrare che __________ ha percepito dalla __________ nell’anno 2014 fr. 24'600 in luogo dei fr. 20'500 annunciati, ovvero il contratto di lavoro sottoscritto tra le parti il 1. marzo 2014, i conteggi di salario mensili dei mesi da marzo 2014 a agosto 2014, il certificato di salario attestante per il 2014 un reddito di fr. 24'600 oltre agli estratti bancari dai quali sono evincibili i versamenti effettuati dalla __________ a __________ (doc. 6-7c). La ricorrente non ha invece prodotto alcuna prova che possa smentire tali circostanze. L’ammontare degli oneri sociali che sarebbero stati dovuti dalla società è quindi da ritenere adeguatamente comprovato dalla documentazione prodotta, ricordato anche come conformemente alla legge (art. 41bis OAVS) e alla succitata giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le eventuali spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti (art. 41bis OAVS; cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II 2002 pp. 519s.; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Del resto val la pena di ribadire che se spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 p. 396) - come ha in concreto fatto la Cassa -, per la giurisprudenza, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Sia peraltro osservato che i contributi sono di principio determinati sulla base delle distinte salariali (cfr. l’art. 14 cpv. 1 LAVS) e che decisivo per l'insorgenza del debito contributivo – e quindi per la questione a sapere quando i contributi devono essere prelevati dal salario determinante – è il momento in cui il reddito da attività lavorativa si è realizzato (DTF 111 V 166 consid.”
Die Befreiung betrifft Verzugszinsen, insbesondere solche, die auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderte Beiträge anfallen; solche Verzugszinsen laufen nach den Regeln von Art. 41bis in der Regel ab dem 1. Januar nach Ablauf des betreffenden Kalenderjahres. Die Befreiung gilt für den Zeitraum 21. März 2020 bis 30. Juni 2020.
“1 AHVV werden die Beiträge für jedes Beitragsjahr - was dem Kalenderjahr entspricht - festgesetzt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr erzielten Renteneinkommens und des Vermögens am 31. Dezember. Das Renteneinkommen wird dabei nicht in ein Jahreseinkommen umgerechnet (Art. 29 Abs. 2 AHVV). Bei einer Beitragspflicht von weniger als einem Jahr werden die Beiträge im Verhältnis zur Dauer der Beitragspflicht erhoben, wobei für die Beitragsbemessung das auf ein Jahreseinkommen umgerechnete Renteneinkommen und das von den Steuerbehörden für dieses Kalenderjahr ermittelte Vermögen massgebend sind (Art. 29 Abs. 6 AHVV). 5.2.1.5 Die Verzugszinsen richten sich sodann nach Art. 41bis AHVV. Verzugszinsen haben dabei insbesondere Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderte Beiträge zu entrichten und zwar ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 Bst. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). 5.2.1.6 Gemäss Art. 39 Abs. 1 AHVV hat eine Ausgleichskasse, die Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt dabei Art. 16 AHVG: Beiträge, die nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht werden, können nicht mehr eingefordert oder entrichtet werden (Art. 16 Abs. 1 Satz 1 AHVG). In Abweichung zu Art. 24 Abs. 1 ATSG endet die Verjährungsfrist insbesondere für Beiträge nach Art. 10 Abs. 1 AHVG (vgl. oben E. 5.2.1.2) erst ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die massgebende Steuerveranlagung rechtskräftig wurde (vgl. Art. 16 Abs. 1 Satz 2 AHVG). Nach der Rechtsprechung richtet sich die Verwirkungsfrist für Verzugszinsen auf ausstehende AHV/IV/EO-Beiträge nach derjenigen für die Hauptforderung und beträgt demnach ebenfalls fünf Jahre (BGE 129 V 345”
Fehlt bei provisorischer Beitragsveranlagung noch die definitive Steuerveranlagung, führt dies nicht zwingend zur Verwirkung der nachträglichen Prüf- bzw. Revisionsmöglichkeiten. Die provisorisch erhobenen Beiträge werden nach Vorliegen der Steuerveranlagung an die definitiven Verhältnisse angepasst; im provisorischen Kontext ist die unmittelbare Folge einer Meldepflichtverletzung regelmässig die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 (lit. f in den Quellen bezeichnet).
“Zum zweiten ist die Regelung des Art. 24 Abs. 4 AHVV ohnehin auf die provisorische Verabgabung der AHV-Beiträge ausgerichtet und dient im Wesentlichen einem reibungslosen Beitragsbezug. Anders als bei einer "richtigen" Meldepflichtverletzung nach Art. 31 Abs. 1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw.”
“Zum zweiten ist die Regelung des Art. 24 Abs. 4 AHVV ohnehin auf die provisorische Verabgabung der AHV-Beiträge ausgerichtet und dient im Wesentlichen einem reibungslosen Beitragsbezug. Anders als bei einer "richtigen" Meldepflichtverletzung nach Art. 31 Abs. 1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw.”
Weil Verzugszinsen gemäss Art. 41bis Abs. 1 AHVV verschuldensunabhängig geschuldet sind, rechtfertigen Verzögerungen durch Behörden oder ähnliche Einwendungen grundsätzlich nicht deren Aufhebung. Muss die Einkommensbasis neu festgestellt werden, sind die Verzugszinsen auf dieser neuen Einkommensgrundlage neu zu berechnen.
“Nachdem die Verzugszinsen gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV verschuldensunabhängig geschuldet sind (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.2.2, 134 V 405 E. 7.1), kann dem vom Beschwerdeführer gestellten Antrag auf Aufhebung der Verzugszinsen aufgrund der seiner Ansicht nach verzögerten Behandlung durch das Steueramt und die Beschwerdegegnerin nicht gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin wird die Verzugszinsen aber auf der von ihr neu festzustellenden Einkommensbasis erneut zu berechnen haben.”
“Weil die Verzugszinsen gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV verschuldensunabhängig geschuldet sind (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.2.2; 134 V 405 E. 7.1) kann dem von X.___ gestellten Antrag auf Annullation der Verzugszinsen wegen der nach seiner Ansicht verzögerten Behandlung durch das Steueramt und die Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 1) nicht gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin wird die Verzugszinsen 2012 aber auf der neuen Einkommensbasis (E. 6.2) berechnen müssen.”
Zu den ersatz‑ bzw. nachforderungsfähigen Posten gehören die Sozialversicherungsbeiträge (insb. AVS/AI/IPG sowie u. a. Beiträge an die Arbeitslosen‑ und Familienzulagenversicherung), und zwar sowohl der Arbeitnehmer‑ als auch der Arbeitgeberanteil. Für diese Forderungen kommen Verzugszinsen gemäss Art. 41bis zur Anwendung.
“Ces manquements sont à l’origine du préjudice subi par cette autorité à la suite de la faillite de la société précitée. Les conditions d’application de l’art. 52 LAVS sont donc réalisées dans le cas d’espèce. 9. a) Le dommage, dont l’ampleur est égale au capital dont la caisse de compensation se trouve frustrée (ATF 108 V 189 consid. 2c), comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la LAI (loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20), de la LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0), de la LAFam (loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2) et de la LAPG (loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1). En font également partie les contributions aux frais d’administration des caisses de compensation que l’employeur doit selon l’art. 69 al. 1 LAVS de même que les frais de sommation selon l’art. 34a RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). b) Dans ses écritures, le recourant conteste les montants réclamés à titre de cotisations. Il fait valoir que celles-ci auraient dû être recalculées sur la base des décomptes de salaires pour les années 2017 à 2019 établis par X.________ et transmis à l’intimée en avril 2022, indiquant que le total des salaires versés s’élevait en 2017 à 12'000 fr. et en 2018 à 6'000 francs. Or, ces décomptes n’ont été étayés par aucune des pièces nécessaires pour leur accorder une valeur probante, X.________ n’ayant pas donné suite à une interpellation dans ce sens de l’intimée. Au contraire, il ressort du dossier que cette dernière avait connaissance d’au moins un autre employé travaillant pour la société et qui n’avait pas été mentionné dans les décomptes produits. Partant, c’est à juste titre que l’intimée n’a pas revu sa position sur la base de ses décomptes, établis manifestement pour les besoins de la présente cause. c) Le recourant estime également que les montants réclamés par l’intimée ne sont pas établis et ne ressortent pas des pièces au dossier.”
“9), prima, e della successiva dichiarazione di fallimento della società la Cassa è venuta a conoscenza del danno e rettamente ha chiesto (in via sussidiaria) a RI 1 (socio gerente con diritto di firma individuale dal 2 febbraio 2015 fino al 25 novembre 2020; cfr. supra consid. 1.1) il risarcimento dello stesso ex art. 52 LAVS. 2.3. Con la decisione contestata, la Cassa ha fatto valere nei confronti del ricorrente complessivamente fr. 29'862,65 pari al saldo dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF non soluti dalla società per gli anni 2018-2020, nonché dagli interessi di mora e dalle spese esecutive. Al riguardo, va ricordato che costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Ritornando al caso in esame, la Cassa ha determinato i contributi della società sulla massa salariale risultante da tre “Dichiarazione dei salari e degli assegni familiari” compilate e firmate dal ricorrente relative agli anni 2018, 2019 e per il 2020.”
“In via abbondanziale va poi detto che non è nemmeno assodato che la Cassa avrebbe potuto richiedere il dissequestro dei beni riconducibili all’ex amministratore unico, né che sarebbe stata integralmente tacitata, come sostenuto dal ricorrente. A tal riguardo, va fatto presente che in sede penale TERZ 1 aveva sostenuto che gli averi della società __________, costituenti la maggior parte dei beni sequestrati, non erano suoi ma di clienti della società (cfr. pag. 11 del citato verbale, doc. V/1). 2.7. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.3), oggetto del danno è il mancato versamento integrale dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni dal 2015 al 2017 (quest’ultimo limitatamente ai mesi gennaio e febbraio), di cui fr.”
Bei Nachforderungen, die mit einer Konkurseröffnung zusammenhängen, kann der Zinsenlauf gegenüber dem früheren Organ entfallen, weil mit der Konkurseröffnung der Zinsenlauf gegen den Schuldner aufhört. Entsprechendes kann sich ergeben, wenn die fragliche Verzugszinsverpflichtung zeitlich nach dem Ausscheiden des früheren Organs beginnt.
“Ausgeschlossen ist jedoch eine Haftung des Beschwerdeführers für die mit Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2019 geltend gemachten, entgangenen Verzugszinsen auf der Nachforderungsverfügung für die Periode 2014, zumal Art. 209 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) vorsieht, dass der Zinsenlauf gegenüber dem Schuldner mit Konkurseröffnung, hier am 14. Januar 2015, aufhört. Im Zeitpunkt des Beginns der Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV (1. Januar 2015) war der Beschwerdeführer nicht mehr Organ der Konkursitin.”
Nach Abschluss des Konkursverfahrens sind spätere Einwendungen nur wirksam, wenn sie mit dem in den Sozialversicherungen geforderten Mindestbeweisgrad hinreichend substantiiert werden. Unzureichend belegte oder nicht glaubhaft gemachte Angaben genügen nicht, um das von der Kasse ausgewiesene Schadensbetrag — einschliesslich Verwaltungsaufwand, Mahn‑ und Exekutionsspesen sowie Verzugszinsen — zu reduzieren.
“Del resto, sia nuovamente sottolineato che dalla documentazione agli atti risulta che la società, per quanto riguarda i contributi dovuti negli anni oggetto della presente procedura, non ha mai reagito né presentato opposizione o qualsivoglia contestazione riguardo alle varie richieste di acconto formulate con richiami e diffide, né del resto in occasione delle svariate procedure esecutive culminate con il rilascio di attestati carenza beni definitivi e, quindi, con l’apertura del fallimento, ha contestato il credito fatto valere dalla Cassa. Le censure ricorsuali in merito ai salari posti alla base dei conteggi risultano pertanto in ogni modo di gran lunga tardive. Riassumendo, la definizione del danno scoperto in relazione agli anni 2016 e 2017 - così come dettagliatamente esposta negli estratti conto e nei riepiloghi prodotti dalla Cassa, comprendenti la lista di tutte le diffide e esecuzioni promosse contro la società, considerando pure le spese amministrative, le spese di diffida e esecutive, gli interessi di mora e che conclude per uno scoperto di fr. 12'677.50 - appare ineccepibile (doc. 5, 6; cfr. anche i riepiloghi doc. 18; per quanto riguarda i costi si ricordi che conformemente all’art. 41bis OAVS e alla giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti; cfr. anche l’art. 69 cpv. 1 LAVS; la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II-2002 pp. 519s.; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Di tale somma, fr. 6'505.20 sono relativi al periodo i cui era in carica il qui ricorrente. Da tale ammontare, calcolato sulla base dei dati notificati dal medesimo ricorrente il 28 febbraio 2017, non è possibile discostarsi, considerato come l’interessato non abbia saputo indicare e comprovare, con il grado minimo di verosimiglianza preponderante previsto nelle assicurazioni sociali, a oltre tre anni di distanza dai fatti e dopo la chiusura della procedura fallimentare nell’aprile 2019, elementi che permettano di modificare l'importo del danno.”
In der Praxis wurden in den genannten Fällen Verzugs- und Vergütungszinsen, die Buchungen vom Zeitraum 21. März 2020 bis 30. Juni 2020 betrafen, teilweise storniert. Solche Stornierungen sind als Korrektur im Sinne von Art. 41bis Abs. 1ter AHVV zu verstehen.
“Im Wesentlichen dasselbe gilt für die Verzugs- und Vergütungszinsen. Diese sind gemäss Art. 41bis und Art. 41ter AHVV zu entrichten. Es ergeben sich soweit sie nicht von den unter E. 6.4. aufgeführten Verfügungen erfasst wurden und deshalb im vorliegenden Verfahren nicht mehr überprüft werden können auch bezüglich dieser Zinsen keine Hinweise auf eine fehlerhafte Erhebung. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die Beschwerdegegnerin am 10. August 2020 Verzugs- und Vergütungszinse, die sie am 7. Juli 2020, am 27. Juli 2020 und am 29. Juli 2020 verbucht hat, teilweise storniert hat. Die erwähnten Buchungen im Juli 2020 bezogen den Zeitraum vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 mit ein, in welchem gemäss Art. 41bis Abs. 1ter AHVV aufgrund der Corona-Pandemie keine Verzugszinsen zu bezahlen waren. Die teilweise Stornierung der Zinserhebungen im Juli 2020 ist als Korrektur aufgrund von Art. 41bis Abs. 1ter AHVV zu verstehen.”
Der Zinsenlauf endet mit dem Zugang der ordnungsgemässen Abrechnung oder, falls eine solche fehlt, mit der Rechnungsstellung. Auf steuerliche Veranlagungs- oder Veranlagungsverfahren kommt es für das Ende des Zinsenlaufs nicht an.
“1 RAVS prévoit que si une caisse de compensation a connaissance du fait qu’une personne soumise à l’obligation de payer des cotisations n’a pas payé de cotisations ou n’en a payé que pour un montant inférieur à celui qui était dû, elle doit réclamer, au besoin par décision, le paiement des cotisations dues. Cette disposition réserve la prescription, selon l’art. 16 al. 1 LAVS. 2.3.2. S’agissant des intérêts moratoires, l’art. 41bis al. 1 let. f RAVS a la teneur suivante: doivent payer des intérêts moratoires les personnes exerçant une activité lucrative indépendante, les personnes sans activité lucrative et les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations, sur les cotisations à payer sur la base du décompte, lorsque les acomptes versés étaient inférieurs d’au moins 25% aux cotisations effectivement dues et que celles-ci n’ont pas été versées jusqu’au 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation, et ce dès le 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation. Selon l'art. 41bis al. 1ter RAVS, aucun intérêt moratoire ne sera dû pour la période du 21 mars 2020 au 30 juin 2020. L'art. 41bis al. 2 RAVS ajoute que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation. En cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. En vertu de l'art. 42 al. 2 RAVS, le taux des intérêts moratoires et rémunératoires s’élève à 5% par année. Les intérêts moratoires ont pour fonction de compenser le bénéfice réalisé par le paiement tardif de la dette principale. De cette façon, la perte d’intérêts du créancier et le gain du débiteur sont compensés de façon forfaitaire, indépendamment du bénéfice et du préjudice réel. L’intérêt moratoire ne revêt toutefois pas de caractère punitif et doit être versé indépendamment du fait que le retard soit dû à une faute. Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid.”
“Sodann legte die Beschwerdegegnerin die Dauer des Zinsenlaufs korrekt fest (AB 10). Dieser richtet sich einzig nach den in E. 2.1 hiervor genannten Bestimmungen (vgl. auch Rz. 4039 der vom Bundesamt für Sozialversicherung [BSV] herausgegebenen Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB; in der aktuellen Fassung]), wonach Zeitpunkt und Dauer des Steuerveranlagungsverfahrens nicht massgebend sind. Nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV beginnt der Zinsenlauf am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind und endet mit der Rechnungsstellung (Art. 41bis Abs. 2 AHVV), welche vorliegend am 12. November 2019 erfolgte (AB 10). Die aus dieser Berechnung resultierende Höhe des Verzugszinses von Fr. 290'293.05 ist nicht zu beanstanden und blieb rechnerisch unbestritten (vgl. AB 9 f. i.V.m. AB 1).”
Zu den ersatzfähigen Elementen der von der Ausgleichskasse geltend gemachten Forderung gehören neben den nicht bezahlten Beiträgen nach der Rechtsprechung auch Verwaltungs‑ sowie Mahn‑ und Exekutionskosten sowie die Verzugszinsen, sofern diese von der Kasse durch geeignete Unterlagen belegt sind. Nicht anrechenbar sind demgegenüber von der Kasse verhängte Geldstrafen.
“Del resto, sia nuovamente sottolineato che dalla documentazione agli atti risulta che la società, per quanto riguarda i contributi dovuti negli anni oggetto della presente procedura, non ha mai reagito o contestato le varie richieste di acconto formulate con richiami e diffide, né del resto in occasione delle svariate procedure esecutive culminate quindi con l’apertura del fallimento, ha contestato il credito fatto valere dalla Cassa. Le censure ricorsuali in merito ai salari posti alla base dei conteggi risultano pertanto di gran lunga tardive. Riassumendo, la definizione del danno scoperto in relazione agli anni 2016 e 2017 - così come dettagliatamente esposta negli estratti conto e nei riepiloghi prodotti dalla Cassa, comprendenti la lista di tutte le diffide e esecuzioni promosse contro la società, considerando pure le spese amministrative, le spese di diffida e esecutive, gli interessi di mora e che conclude per uno scoperto a carico dei qui ricorrenti, in quanto relativi al periodo in cui erano in carica come amministratori, di fr. 184'098.95 (RI 2) rispettivamente fr. 184'025.65 (RI 1) - appare ineccepibile (doc. 1/A, 1/B, 3/A, 3/B; cfr. anche doc. 18; per quanto riguarda i costi si ricordi che conformemente all’art. 41bis OAVS e alla giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti; cfr. anche l’art. 69 cpv. 1 LAVS; la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II-2002 pp. 519s.; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Contrariamente a quanto sostenuto nella sua opposizione alla decisione del 15 luglio 2020 da RI 2 - il quale per il resto non ha fornito alcun elemento concreto che possa in qualche modo far apparire errata la composizione del danno così come allestita dalla Cassa -, sono pure elementi del danno i contributi dovuti alla formazione professionale cantonale (art. 36a e 36e della Lorform e Regolamento; cfr. anche STCA 31.2028.15 del 18 marzo 2019), ragione per cui la richiesta di stralcio dei relativi contributi va respinta. In queste circostanze, tutto ben considerato, questo TCA ritiene che la Cassa ha comprovato a sufficienza il danno subito di fr.”
“In via abbondanziale va poi detto che non è nemmeno assodato che la Cassa avrebbe potuto richiedere il dissequestro dei beni riconducibili all’ex amministratore unico, né che sarebbe stata integralmente tacitata, come sostenuto dal ricorrente. A tal riguardo, va fatto presente che in sede penale TERZ 1 aveva sostenuto che gli averi della società __________, costituenti la maggior parte dei beni sequestrati, non erano suoi ma di clienti della società (cfr. pag. 11 del citato verbale, doc. V/1). 2.7. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.3), oggetto del danno è il mancato versamento integrale dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni dal 2015 al 2017 (quest’ultimo limitatamente ai mesi gennaio e febbraio), di cui fr.”
Bei rückwirkenden Beitragsforderungen beginnt der Zinsenlauf gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b RAVS am 1. Januar des dem Fälligkeitsjahr folgenden Jahres. Die Zinsen hören auf zu laufen, sobald die Beiträge vollständig bei der Ausgleichskasse eingegangen sind (Art. 41bis Abs. 2 und Art. 42 RAVS).
“1 LPGA en lien avec les art. 41bis et 42 RAVS). Il s'agit d'intérêts compensatoires destinés à compenser l'avantage financier que le débiteur peut tirer en raison du paiement tardif des cotisations tandis que le créancier, de son côté, subit un désavantage. Les intérêts moratoires n'ont pas un caractère pénal et sont dus indépendamment de toute faute du débiteur ou de la caisse de compensation (ATF 134 V 2020 consid. 3.3.1 ; TF 9C_1/2022 du 23 février 2022 consid. 4.1.1 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4 ; TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). Le taux d'intérêts de 5 % est prévu par l'art. 42 al. 2 RAVS. b) L’art. 41bis al. 1 let. b RAVS prévoit que doivent payer des intérêts moratoires, les personnes tenues de payer des cotisations sur les cotisations arriérées réclamées pour des années antérieures, dès le 1er janvier qui suit la fin de l’année civile pour laquelle les cotisations sont dues. Les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées (art. 41bis al. 2 RAVS). Les cotisations sont réputées payées lorsqu’elles parviennent à la caisse de compensation (art. 42 al. 1 RAVS ; TF 9C_119/2013 précité, consid. 7.1). 5. a) En l’espèce, il est constant que le recourant, domicilié en Suisse, est sans activité lucrative et vit uniquement de la rente d’un montant mensuel de 4'000 fr. versée par G.________ pour une durée de vingt ans. Le gain de loterie en question a donc bien une influence sur les conditions sociales de l’intéressé. C’est donc à juste titre que l’intimée l’a retenu comme revenu sous forme de rente, lequel s’ajoute à la fortune, éléments déterminants pour le calcul des cotisations des personnes sans activité lucrative, pour lesquelles la cotisation minimale n’est pas prévue (art. 10 al. 2 LAVS), conformément à l’art. 28 al. 1 RAVS (cf. ég. art. 28 al. 2 RAVS et consid. 3c supra). Contrairement à ce que soutient le recourant, peu importe, sous l’angle du calcul des cotisations des personnes sans activité lucrative au sens de la LAVS, que les gains de loterie compris entre 1'000 fr.”
Art. 41bis Abs. 1ter AHVV bestimmt, dass für den Zeitraum 21. März 2020 bis 30. Juni 2020 keine Verzugszinsen geschuldet sind. Verzugszinsen nach Art. 41bis betreffen insbesondere Nachforderungen für vergangene Kalenderjahre; sie sind zudem als Ausgleich für den Zinsvorteil des Schuldners ausgestaltet und werden unabhängig von einem Verschulden erhoben.
“1 AHVV werden die Beiträge für jedes Beitragsjahr - was dem Kalenderjahr entspricht - festgesetzt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr erzielten Renteneinkommens und des Vermögens am 31. Dezember. Das Renteneinkommen wird dabei nicht in ein Jahreseinkommen umgerechnet (Art. 29 Abs. 2 AHVV). Bei einer Beitragspflicht von weniger als einem Jahr werden die Beiträge im Verhältnis zur Dauer der Beitragspflicht erhoben, wobei für die Beitragsbemessung das auf ein Jahreseinkommen umgerechnete Renteneinkommen und das von den Steuerbehörden für dieses Kalenderjahr ermittelte Vermögen massgebend sind (Art. 29 Abs. 6 AHVV). 5.2.1.5 Die Verzugszinsen richten sich sodann nach Art. 41bis AHVV. Verzugszinsen haben dabei insbesondere Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderte Beiträge zu entrichten und zwar ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 Bst. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). 5.2.1.6 Gemäss Art. 39 Abs. 1 AHVV hat eine Ausgleichskasse, die Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt dabei Art. 16 AHVG: Beiträge, die nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht werden, können nicht mehr eingefordert oder entrichtet werden (Art. 16 Abs. 1 Satz 1 AHVG). In Abweichung zu Art. 24 Abs. 1 ATSG endet die Verjährungsfrist insbesondere für Beiträge nach Art. 10 Abs. 1 AHVG (vgl. oben E. 5.2.1.2) erst ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die massgebende Steuerveranlagung rechtskräftig wurde (vgl. Art. 16 Abs. 1 Satz 2 AHVG). Nach der Rechtsprechung richtet sich die Verwirkungsfrist für Verzugszinsen auf ausstehende AHV/IV/EO-Beiträge nach derjenigen für die Hauptforderung und beträgt demnach ebenfalls fünf Jahre (BGE 129 V 345”
“Les caisses de compensation fixent les acomptes de cotisations dans une décision si elles ne reçoivent pas les renseignements ou les pièces justificatives requis ou si les acomptes de cotisations ne sont pas payés dans le délai imparti (al. 5). 2.3. Intérêts moratoires Selon l’art. 14 al. 4 let. c LAVS, le Conseil fédéral édicte des dispositions sur le paiement a posteriori de cotisations non versées. 2.3.1. Faisant usage de cette compétence, le Conseil fédéral a notamment édicté l’art. 41bis RAVS dont la teneur de l’al. 1 let. f est la suivante: doivent payer des intérêts moratoires les personnes exerçant une activité lucrative indépendante, les personnes sans activité lucrative et les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations, sur les cotisations à payer sur la base du décompte, lorsque les acomptes versés étaient inférieurs d’au moins 25% aux cotisations effectivement dues et que celles-ci n’ont pas été versées jusqu’au 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation, et ce dès le 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation. Selon l'art. 41bis al. 1ter RAVS, aucun intérêt moratoire ne sera dû pour la période du 21 mars 2020 au 30 juin 2020. L'art. 41bis al. 2 RAVS ajoute que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation. En cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. En vertu de l'art. 42 al. 2 RAVS, le taux des intérêts moratoires et rémunératoires s’élève à 5% par année. 2.3.2. Les intérêts moratoires ont pour fonction de compenser le bénéfice réalisé par le paiement tardif de la dette principale. De cette façon, la perte d’intérêts du créancier et le gain du débiteur sont compensés de façon forfaitaire, indépendamment du bénéfice et du préjudice réel. L’intérêt moratoire ne revêt toutefois pas de caractère punitif et doit être versé indépendamment du fait que le retard soit dû à une faute.”
“En cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. En vertu de l’art. 42 al. 2 RAVS, le taux des intérêts moratoires et rémunératoires s’élève à 5 % par année. Ce taux a été fixé par le Conseil fédéral, dans le cadre de la compétence qui lui a été déléguée par la loi, en collaboration avec la Commission fédérale de l’AVS (art. 73 LAVS) et les commissions spécialisées, de telle manière qu’il puisse être appliqué efficacement et sans trop de formalités administratives lors de la procédure de recouvrement et de perception menée par les caisses de compensation. Le Tribunal fédéral a confirmé à plusieurs reprises que le taux de 5 % prévu par l’art. 42 al. 2 RAVS est conforme au droit (ATF 139 V 297 consid. 3.3.2.1 ; 134 V 2020 consid. 3.5 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4). Dans le cadre de la crise sanitaire liée au SARS-CoV-2 (Covid 19), le Conseil fédéral a introduit l’art. 41bis al. 1ter RAVS par modification du 29 avril 2020, entrée en vigueur rétroactivement le 21 mars 2020. Cet article dispose qu’aucun intérêt moratoire n’est dû pour la période du 21 mars au 30 juin 2020. b) Les intérêts moratoires ont pour fonction de compenser le bénéfice réalisé par le paiement tardif de la dette principale. De cette façon, la perte d’intérêts du créancier et le gain du débiteur sont compensés de façon forfaitaire, indépendamment du bénéfice et du préjudice réel. L’intérêt moratoire ne revêt toutefois pas de caractère punitif et doit être versé indépendamment du fait que le retard soit dû à une faute. Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non. Dès lors, le début du cours de ces intérêts ne saurait dépendre des motifs pour lesquels les cotisations n’ont pas été payées à l’échéance.”
Bei Nachforderungen für vergangene Kalenderjahre beginnen die Verzugszinsen grundsätzlich am 1. Januar des dem betreffenden Kalenderjahr folgenden Jahres. Der Verzugszinssatz beträgt 5 % pro Jahr; die Zinsen werden tageweise berechnet, wobei ganze Monate zu 30 Tagen gerechnet werden.
“Nach Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG sind für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten. Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Laut Art. 42 Abs. 2 AHVV beträgt der Verzugszinssatz 5% im Jahr, wobei die Zinsen tageweise berechnet und ganze Monate zu 30 Tagen gerechnet werden (Art. 42 Abs. 3 AHVV). Das Bundesgericht bestätigte, dass die zum früheren Art. 14 Abs. 4 lit. e AHVG erlassene Ausführungsbestimmung des Art. 41bis Abs. 1 AHVV gesetzeskonform ist. Die Verzugszinspflicht findet in Art. 26 Abs. 1 ATSG (in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 AHVG) eine genügende gesetzliche Grundlage (BGE 134 V 202 E. 3.2). Ferner wurde seitens des Bundesgerichts auch der Verzugszinssatz, wie er in der Vollzugsverordnung vorgesehen ist (Art. 42 Abs. 2 AHVV), als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.2.1 ff.; ferner Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Murer/Stauffer [Hrsg.”
“Auf den so ermittelten Betrag von Fr. 7'246.75 sind die Verwaltungskosten von vorliegend 3 % (vgl. hierzu Art. 4 des Beschlusses über die Verwaltungskostenbeiträge in der AHV; sGS 351.13) dazuzuschlagen, sodass eine Beitragsforderung von Fr. 7'464.15 resultiert (siehe zur Berechnung auch SVA-act. 10 und SVA-act. 5-6). Die Berechnung der Beschwerdegegnerin erweist sich damit als korrekt. Zu prüfen bleibt die Höhe der Verzugszinsen. Die Beschwerdeführerin bringt vor, der von der Beschwerdegegnerin eingeforderte Verzugszins von 5 % sei unverhältnismässig. Für fällige Beitragsforderungen sind grundsätzlich Verzugszinsen zu leisten (vgl. Art. 26 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Der Bundesrat erliess dazu in Anwendung von Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG insbesondere folgende Vorschriften: Beitragspflichtige haben auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Für die Zeit vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 sind keine Verzugszinsen zu bezahlen (Art. 41bis Abs. 1ter AHVV). Der Zinsenlauf endet mit der vollständigen Bezahlung der Beiträge, mit Einreichung der ordnungsgemässen Abrechnung oder bei deren Fehlen mit der Rechnungsstellung. Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 AHVV). Die Beiträge gelten mit Zahlungseingang bei der Ausgleichskasse als bezahlt (Art. 42 Abs. 1 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Zinsen werden tageweise berechnet. Ganze Monate werden zu 30 Tagen gerechnet (Art. 42 AHVV). Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezwecken die Verzugszinsen, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Dabei weist der Verzugszins keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet.”
“Altersjahr vollendet haben, vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit nur für den Teil Beiträge entrichten, der je Arbeitgeber Fr. 1'400.-- im Monat bzw. Fr. 16'800.-- im Jahr übersteigt (sog. Rentnerfreibetrag). 4.2. 4.2.1. Gemäss Art. 39 AHVV hat die Ausgleichskasse, die Kenntnis davon erhält, dass ein Beitragspflichtiger keine Beiträge oder zu niedrige Beiträge bezahlt hat, die Nachzahlung der geschuldeten Beiträge zu verlangen und nötigenfalls durch Verfügung festzusetzen. Vorbehalten bleibt die Verjährung nach Art. 16 Abs. 1 AHVG (Abs. 1). 4.2.2. Für fällige Beitragsforderungen sind Verzugszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG in Verbindung mit Art. 1 AHVG). Der Bundesrat (vgl. Art. 81 ATSG und Art. 154 Abs. 2 AHVG) erliess dazu insbesondere folgende Vorschriften: Verzugszinsen zu entrichten haben u.a. Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen, ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind (Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV). Bei Beitragsnachforderungen endet der Zinsenlauf mit der Rechnungsstellung, sofern die Beiträge innert Frist bezahlt werden (Art. 41bis Abs. 2 Satz 2 AHVV). Der Satz für die Verzugszinsen beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). 4.3. 4.3.1. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts bezwecken die Verzugszinsen, unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Der Verzugszins weist keinen pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet, weshalb es für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich keine Rolle spielt, ob den Beitragspflichtigen, die Ausgleichskasse oder eine andere Amtsstelle ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 139 V 297, 305 E. 3.3.2.2.; siehe auch das Urteil des Bundesgerichts 9C_1/2022 vom 23. Februar 2022 E. 4.1.1.). 4.3.2. Wie sich ebenfalls der Rechtsprechung des Bundesgerichts entnehmen lässt, ist es gemäss einer Stellungnahme des Bundesrates vom 28.”
“Für fällige Beitragsforderungen und Beitragsrückerstattungsansprüche sind Verzugs- und Vergütungszinsen zu leisten (Art. 26 Abs. 1 Satz 1 ATSG i.V.m. Art. 1 AHVG). Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV haben Beitragspflichtige auf für vergangene Kalenderjahre nachgeforderten Beiträgen ab dem 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind, Verzugszinsen zu entrichten. Der Satz für die Verzugs- und der Vergütungszinsen beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV).”
“Entsprechend fällt der Beginn der nach Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV auf Nachforderungen geschuldeten Verzugszinsen nicht für sämtliche realisierten geldwerten Vorteile auf den 1. Januar 2015, sondern entsprechend ihrer Realisation jeweils auf den 1. Januar des der Auszahlung bzw. Realisation nachfolgenden Kalenderjahres. Dies bedeutet, dass auf den nachzuzahlenden Beiträgen auf dem im Jahre 2015 realisierten Lohn im Umfang von Fr. 471'521.-- die Verzugszinsen am 1. Januar 2016, für die nachzuzahlenden Beiträgen auf dem im Jahre 2016 realisierten Lohn von Fr. 65'369.-- am 1. Januar 2017 und auf den Beiträgen auf den im Jahre 2017 realisierten Lohn von Fr. 16'043.-- am 1. Januar 2018 zu laufen beginnen.”
Die Verzugszinsen werden tagegenau berechnet; die Berechnung in den Quellen erfolgt mit einem 360‑Tage‑Jahr (Formel: Betrag × Zinssatz / 100 / 360 × Anzahl Tage). Unterbrechungen der Verzugszeit und geleistete Teilschuldzahlungen können die Zinsperioden aufteilen und damit die Höhe der berechneten Verzugszinsen beeinflussen.
“Nach dem Gesagten ergibt sich folgende Berechnung für den Verzugszins: In Abweichung der Verfügung vom 26. April 2023 betreffend das Jahr 2017 (Urk. 13/52) besteht nur für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 23. Februar 2022 (ausser vom 21. März bis 30. Juni 2020, vgl. E. 1.2) eine Verzugszinspflicht (vgl. Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV), mithin für 1393 statt für 1816 Tage, woraus sich ein Verzugszins von Fr. 40'193.85 ergibt (Fr. 207'749.95 x 5 / 100 / 360 x 1393). Die Verzugszinspflicht für das Jahr 2018 (vgl. Urk. 13/51) besteht vom 1. Januar 2019 bis 20. März 2020 und vom 1. Juli 2020 bis ebenfalls 23. Februar 2022, mithin für 1033 statt 1456 Tage, woraus ein Verzugszins von Fr. 23'480.80 (Fr. 163'661.00 x 5 / 100 / 360 x 1033) resultiert. Für das Jahr 2019 (vgl. Urk. 13/53) besteht ebenfalls nur für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 20. März 2020 und vom 1. Juli 2020 bis 23. Februar 2022 eine Verzugszinspflicht, mithin für 673 statt 1096 Tage, was einem Verzugszins von Fr. 9'412.85 entspricht (Fr. 100'702.40 x 5 / 100 / 360 x 673). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten teilweise gutzuheissen und dem Beschwerdeführer sind Verzugszinsen für persönliche Beiträge für das Jahr 2017 von Fr. 40'193.85, für das Jahr 2018 von Fr. 23'480.80 und für das Jahr 2019 von Fr. 9'412.85 aufzuerlegen.”
“Aus dieser Verfügung geht hervor, dass die Beschwerdeführerin für das Jahr 2019 bereits Akontobeiträge in der Höhe von insgesamt Fr. 1'704.60 geleistet hatte. Definitiv in Rechnung gestellt wurden ihr von der Beschwerdegegnerin Beiträge in der Höhe von insgesamt Fr. 6'637.60. Damit lagen die von der Beschwerdeführerin bezahlten Akontobeiträge mehr als 25% unter den von ihr tatsächlich geschuldeten Beiträgen, weshalb die Beschwerdegegnerin für die Berechnung der Verzugszinsen zu Recht Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV anwendete. Die konkrete Höhe der Verzugszinsen von Fr.”
Neben den ausstehenden Beiträgen können bei subsidiärer Haftung auch Nebenforderungen erstattungsfähig sein, namentlich Verzugszinsen (Art. 41bis), Verwaltungs- und Betreibungskosten. Geldstrafen/Multen der Kasse gelten nach der Rechtsprechung nicht als anrechenbarer Schadenposten. Die Kasse muss ihre Forderung hinreichend dokumentieren; wird der Betrag bestritten, trifft die Gegenpartei eine Mitwirkungspflicht zur Erbringung von Gegenbeweisen.
“Par sa nature, l’obligation de l’employeur de percevoir les cotisations et de remettre les décomptes est une tâche de droit public prescrite par la loi. Organe d’exécution de la loi à raison de cette tâche, l’employeur supporte une responsabilité de droit public. Celui qui néglige d’accomplir cette tâche enfreint les prescriptions au sens de l’art. 52 LAVS et doit, par conséquent, réparer la totalité du dommage ainsi occasionné (ATF 137 V 51 consid. 3.2 et les références). bb) L’art. 52 LAVS recouvre les situations dans lesquelles l’employeur – et, à titre subsidiaire, les organes qui ont agi en son nom – crée un dommage à la caisse de compensation en ne s’acquittant pas des cotisations sociales dues en vertu du droit fédéral (ATF 137 V 51 consid. 3.1). Le dommage au sens de l’art. 52 LAVS comprend aussi les frais d’administration des caisses de compensation (art. 69 al. 1 LAVS), les amendes d’ordre (art. 91 LAVS), les frais de sommation (art. 34a RAVS) et les intérêts moratoires afférent aux cotisations impayées à l’échéance, conformément à l’art. 41bis RAVS (ATF 121 III 382 consid. 3/bb). cc) Est intentionnelle la faute de l’auteur qui a agi avec conscience et volonté. Quant à la négligence grave, admise très largement, s’en rend coupable l’employeur qui ne respecte pas la diligence que l’on peut et l’on doit en général attendre, en matière de gestion, d’un employeur de la même catégorie. Dans le cas d’une société commerciale, il y a en principe lieu de poser des exigences sévères en ce qui concerne l’attention que la société doit accorder en tant qu’employeur, au respect des prescriptions de droit public sur le paiement des cotisations d’assurances sociales. Les mêmes exigences s’imposent également lorsqu’il s’agit d’apprécier la responsabilité subsidiaire des organes de l’employeur (ATF 132 III 523 consid. 4.6 ; 126 V 237 consid. 4 ; 112 V 156 consid. 4). Le fait de ne pas être en mesure d’exercer ses fonctions, parce que la personne morale est dirigée en fait par d’autres personnes, ou d’accepter un mandat à titre fiduciaire, ne constitue pas un motif de suppression ou d’atténuation de la faute commise.”
“Nella fattispecie in esame, con riferimento alla menzionata giurisprudenza, a seguito del rilascio (il 29 luglio 2021) di attestati di carenza beni, come pure del fallimento (decretato il 1. settembre 2021) della FA 1, la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria a RI 1, quale organo formale dal 5 aprile 2019 della fallita (cfr. supra consid. 1.1.), il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati dalla società negli anni 2019-2021. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD relativi agli anni 2019-2021 per complessivi fr. 38'028 (doc. 1; scritto del 7 ottobre 2022 della Cassa all’UF di __________, sub doc.”
“52 LAVS deve essere mantenuta anche successivamente all’entrata in vigore – il 1° gennaio 2003 – del nuovo art. 52 LAVS (DTF 129 V 11 = Pratique VSI 2003 pag. 79 segg.). Nel caso in esame, come da giurisprudenza esposta, a seguito del fallimento della società, decretato il 15 giugno 2022 (cfr. supra consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria al ricorrente, quale organo della fallita dal 28 agosto 2019 (cfr. supra consid. 1.1), il risarcimento ex art. 52 LAVS per gli anni dal 2019 al 2022. 2.2. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nella fattispecie in esame, la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento e alla decisione su opposizione i conteggi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al periodo da gennaio 2019 a dicembre 2022, per complessivi fr. 42'670.90 (docc. 7-10), importo rimasto peraltro in questa sede incontestato. Pertanto, la Cassa ha debitamente documentato l’ammontare del danno.”
“52 LAVS deve essere mantenuta anche successivamente all’entrata in vigore – il 1° gennaio 2003 – del nuovo art. 52 LAVS (DTF 129 V 11 = Pratique VSI 2003 pag. 79 segg.). Nel caso in esame, a seguito della dichiarazione di fallimento della FA 1 (cfr. consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto (in via sussidiaria) a RI 1 (amministratore unico fino al 15 marzo 2018, data delle dimissioni; cfr. consid. 1.1 e doc. 4/D) il risarcimento ex art. 52 LAVS. 2.2. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). 2.2.1. Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.3), oggetto del danno è il mancato versamento dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni 2015 e 2017 (quest’ultimo in relazione alle fatture d’acconto emesse), così come risulta dai conteggi allestiti secondo la relativa dichiarazione dei salari e le fatture d’acconto (doc.”
Art. 41bis AHVV sieht Verzugszinsen vor; der Zinssatz beträgt 5 % pro Jahr (vgl. Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsen haben den Charakter eines pauschalen Vorteilsausgleichs (Ausgleich des Zinsverlusts des Gläubigers und des Zinsgewinns des Schuldners). Sie sind nicht pönal und werden unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet.
“Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. f der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) haben unter anderem Selbständigerwerbende auf auszugleichenden Beiträgen, falls die Akontobeiträge mindestens 25 % unter den tatsächlich geschuldeten Beiträgen liegen und nicht bis zum 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres entrichtet werden, ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres Verzugszinsen zu entrichten. Der Zinssatz beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsordnung des Art. 41bis AHVV und des im Zusammenhang damit stehenden Art. 42 Abs. 2 und 3 AHVV ist gesetzeskonform (BGE 139 V 297 E. 3.3 S. 304). Dem Verzugszins kommt die Funktion eines Vorteilsausgleichs wegen verspäteter Zahlung der Hauptschuld zu. Die Verzugszinsen bezwecken unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Hingegen weist der Verzugszins nicht pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet. Für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich ist nicht massgebend, ob den Beitragspflichtigen oder die Ausgleichskasse ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 139 V 297 E. 3.3.2.2 S. 305).”
“Gemäss Art. 41bis Abs. 1 lit. a AHVV haben Beitragspflichtige auf Beiträgen, die sie nicht innert 30 Tagen nach Ablauf der Zahlungsperiode bezahlen, ab Ablauf der Zahlungsperiode Verzugszinsen zu entrichten. Der Zinssatz beträgt 5 % im Jahr (Art. 42 Abs. 2 AHVV). Die Verzugszinsordnung des Art. 41bis AHVV und des im Zusammenhang damit stehenden Art. 42 Abs. 2 und 3 AHVV ist gesetzeskonform (BGE 139 V 297 E. 3.3 S. 304). Dem Verzugszins kommt die Funktion eines Vorteilsausgleichs wegen verspäteter Zahlung der Hauptschuld zu. Die Verzugszinsen bezwecken unbekümmert um den tatsächlichen Nutzen und Schaden, den Zinsverlust des Gläubigers und den Zinsgewinn des Schuldners in pauschalierter Form auszugleichen. Hingegen weist der Verzugszins nicht pönalen Charakter auf und ist unabhängig von einem Verschulden am Verzug geschuldet. Für die Verzugszinspflicht im Beitragsbereich ist nicht massgebend, ob den Beitragspflichtigen oder die Ausgleichskasse ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung oder -zahlung trifft (BGE 139 V 297 E. 3.3.2.2 S. 305).”
“Wie sich aus der vorstehenden Erwägung ergibt, beruht Art. 42 Abs. 2 AHVV auf einer genügenden gesetzlichen Grundlage. Des Weiteren ist die Höhe des Verzugszinssatzes von 5%, die im Übrigen auch beispielsweise dem in Art. 104 Abs. 1 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220) geregelten Verzugszinssatz entspricht, ebenfalls rechtmässig. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers vermag daran auch nichts zu ändern, dass auf dem Kapitalmarkt ein tieferer Zinsfuss gilt (vgl. BGE 139 V 297 E. 3.3.3 und E. 6.2.2 hiervor). Da die Verzugszinsen schliesslich unabhängig von einem allfälligen Verschulden der involvierten Personen bzw. der Verwaltungsträger an einer verzögerten Beitragsberechnung gemäss den im Art. 41bis AHVV festgelegten Verfahren zu berechnen und zu bezahlen sind, spielt der Grund für die vorliegende Verzögerung keine Rolle. Für die Verzugszinspflicht des Beschwerdeführers ist deshalb nicht massgebend, ob und weshalb die involvierten Steuer- und Sozialversicherungsbehörden ein Verschulden an der Verzögerung der Beitragsfestsetzung trifft. Die Berechnung der Verzugszinsen als solche ist seitens des Beschwerdeführers nicht beanstandet worden, und es finden sich in den Akten auch keine Hinweise für offensichtliche Fehler.”
Die Beschwerdegegnerin hat Verzugs- und Vergütungszinse, die sie am 7., 27. und 29. Juli 2020 verbucht hatte, am 10. August 2020 teilweise storniert. Die betreffenden Juli-Buchungen bezogen sich auch auf den Zeitraum 21. März 2020 bis 30. Juni 2020, für den gemäss Art. 41bis Abs. 1ter AHVV keine Verzugszinsen zu bezahlen waren. Die teilweisen Stornierungen sind als Korrektur aufgrund von Art. 41bis Abs. 1ter AHVV zu verstehen.
“Im Wesentlichen dasselbe gilt für die Verzugs- und Vergütungszinsen. Diese sind gemäss Art. 41bis und Art. 41ter AHVV zu entrichten. Es ergeben sich soweit sie nicht von den unter E. 6.4. aufgeführten Verfügungen erfasst wurden und deshalb im vorliegenden Verfahren nicht mehr überprüft werden können auch bezüglich dieser Zinsen keine Hinweise auf eine fehlerhafte Erhebung. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die Beschwerdegegnerin am 10. August 2020 Verzugs- und Vergütungszinse, die sie am 7. Juli 2020, am 27. Juli 2020 und am 29. Juli 2020 verbucht hat, teilweise storniert hat. Die erwähnten Buchungen im Juli 2020 bezogen den Zeitraum vom 21. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 mit ein, in welchem gemäss Art. 41bis Abs. 1ter AHVV aufgrund der Corona-Pandemie keine Verzugszinsen zu bezahlen waren. Die teilweise Stornierung der Zinserhebungen im Juli 2020 ist als Korrektur aufgrund von Art. 41bis Abs. 1ter AHVV zu verstehen.”
Die Akontobeiträge werden auch dann an die tatsächlich geschuldeten Beiträge angepasst, wenn die Abweichung zwischen voraussichtlichem und tatsächlichem Einkommen weniger als 25 % beträgt. Die in den Quellen erwähnte 25-%-Ziffer ergibt sich nicht unmittelbar aus Art. 24 Abs. 4 AHVV. Die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV wird als Folge einer Meldepflichtverletzung nach Art. 24 Abs. 4 AHVV genannt; die 25-%-Grenze ist daher nicht automatisch entscheidend für das Vorliegen einer Verzugszinspflicht.
“1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw. Erlass des Einspracheentscheids, erfolgte Anpassung der Akontobeiträge 2019 - implizit unabhängig davon, ob die Abweichung mehr als 25 % von den ursprünglich festgesetzten Akontobeiträgen beträgt - sowohl bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Art. 2 Abs. 3bis COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch bei der Bemessung der Entschädigung gemäss Art. 5 COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu berücksichtigen ist (E. 6.2 - 6.4, insbesondere E. 6.2.3). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 15.”
“1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw. Erlass des Einspracheentscheids, erfolgte Anpassung der Akontobeiträge 2019 - implizit unabhängig davon, ob die Abweichung mehr als 25 % von den ursprünglich festgesetzten Akontobeiträgen beträgt - sowohl bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen des Art. 2 Abs. 3bis COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall als auch bei der Bemessung der Entschädigung gemäss Art. 5 COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall zu berücksichtigen ist (E. 6.2 - 6.4, insbesondere E. 6.2.3). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 15.”
“Zum zweiten ist die Regelung des Art. 24 Abs. 4 AHVV ohnehin auf die provisorische Verabgabung der AHV-Beiträge ausgerichtet und dient im Wesentlichen einem reibungslosen Beitragsbezug. Anders als bei einer "richtigen" Meldepflichtverletzung nach Art. 31 Abs. 1 ATSG, bei welcher der Versicherungsträger definitiv über den wahren Sachverhalt im Unklaren bleibt und damit eine falsche Leistungsausrichtung erfolgt, ist hier von Vornherein klar, dass die definitiv zu entrichtenden AHV-Beiträge noch genau bestimmt und erhoben werden, sobald die Steuermeldung vorliegt. Zudem werden die endgültig zu zahlenden Beiträge auch dann den tatsächlichen Verhältnissen angepasst, wenn die Abweichung des tatsächlichen vom voraussichtlichen Einkommen weniger als 25 % (welcher Wert sich im Übrigen nicht aus Art. 24 Abs. 4 AHVV ergibt) beträgt und damit selbst nach Ansicht von Rz 1154 f. WSN keine Meldepflichtverletzung vorliegt. Einzige Folge einer "Meldepflichtverletzung" nach Art. 24 Abs. 4 AHVV ist die Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV [nur nebenbei sei erwähnt, dass sich die Abweichung von 25 % gemäss der genannten Zinsbestimmung in der AHVV und in Rz 1155 WSN nicht auf dieselbe Basis beziehen. In der Verordnungsbestimmung ist das tatsächliche Einkommen bzw. die tatsächlich geschuldeten Beiträge 100 %, in der WSN ist es das "voraussichtliche" Einkommen, also die provisorische Basis, mit der Folge, dass eine nach Rz 1154 f. WSN festgestellte "Meldepflichtverletzung" nicht automatisch zu einer Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV führt]). Eine unterlassene Meldung einer wesentlichen Änderung, die - solange noch keine definitive Steuerveranlagung vorliegt - im Grunde ohnehin nur eine erneuerte Annahme des voraussichtlichen Einkommens darstellt, führt deshalb nicht zu einer Verwirkung der nach Vorliegen der Steuerveranlagung gegebenen Revisionsmöglichkeit. In seinem Entscheid vom 17. März 2022 (9C_442/2021) hat denn auch das Bundesgericht festgestellt, dass eine erst nach dem 17. März 2020, aber noch vor Verfügungs- bzw.”
Im Konkursfall gilt der Schadenstag als der Tag der Konkursöffnung. Zum erstattungsfähigen Schaden zählen nach einschlägiger Rechtsprechung und Literatur die ausstehenden paritätischen Beiträge sowie die vom Arbeitgeber zu tragenden Verwaltungsbeiträge, Mahn‑ und Betreibungskosten und die Verzugszinsen nach Art. 41bis AHVV.
“259; Fresard, La responsabilité de l'employeur pour le non-paiement de cotisations d'assurances sociales selon l'art. 52 LAVS in Revue Suisse d'Assurances [RSA] 1987 p. 8 ch. 8). Un dommage se produit en cas de faillite en raison de l'impossibilité pour la caisse de récupérer les cotisations dans la procédure ordinaire de recouvrement. Le dommage subi par la caisse est réputé être survenu le jour de la faillite (ATF 129 V 193 consid. 2.2). Le dommage comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), de la loi 25 septembre 1952 sur le régime des allocations pour perte de gain en faveur des personnes servant dans l'armée ou dans la protection civile (LAPG; RS 834.1) et, le cas échéant, de la loi du 24 mars 2006 sur les allocations familiales (LAFam; RS 836.2); en font également partie les contributions aux frais d'administration des caisses de compensation que l'employeur doit selon l'art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l'art. 37 RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l'art. 41bis RAVS. Les caisses de compensation sont de plus habilitées à y englober, le cas échéant, les cotisations d'assurance-chômage non réglées (cf. Fresard, p. 8 ss ch. 9 et 10; ATF 113 V 186). 3.3. L'art. 52 al. 2 LAVS prévoit une responsabilité subsidiaire des membres de l'administration et de toutes les personnes qui s'occupent de la gestion ou de la liquidation lorsque l'employeur est une personne morale, ainsi qu'une responsabilité solidaire pour la totalité du dommage lorsque plusieurs personnes sont responsables du même dommage. La responsabilité subsidiaire au sens de l'art. 52 al. 2 LAVS suppose que la personne intéressée soit un organe formel ou de fait de l'employeur assujetti à l'obligation de payer des cotisations. Selon la jurisprudence (cf. arrêt TF 9C_289/2009 du 19 mai 2010 consid. 2 et les références), les personnes qui sont formellement ou légalement organes d'une personne morale entrent en principe toujours en considération en tant que responsables subsidiaires aux conditions de l'art.”
“259; Fresard, La responsabilité de l'employeur pour le non-paiement de cotisations d'assurances sociales selon l'art. 52 LAVS in Revue Suisse d'Assurances [RSA] 1987 p. 8 ch. 8). Un dommage se produit en cas de faillite en raison de l'impossibilité pour la caisse de récupérer les cotisations dans la procédure ordinaire de recouvrement. Le dommage subi par la caisse est réputé être survenu le jour de la faillite (ATF 129 V 193 consid. 2.2). Le dommage comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), de la loi 25 septembre 1952 sur le régime des allocations pour perte de gain en faveur des personnes servant dans l'armée ou dans la protection civile (LAPG; RS 834.1) et, le cas échéant, de la loi du 24 mars 2006 sur les allocations familiales (LAFam; RS 836.2); en font également partie les contributions aux frais d'administration des caisses de compensation que l'employeur doit selon l'art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l'art. 37 RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l'art. 41bis RAVS. Les caisses de compensation sont de plus habilitées à y englober, le cas échéant, les cotisations d'assurance-chômage non réglées (cf. Fresard, p. 8 ss ch. 9 et 10; ATF 113 V 186). 2.3. L'art. 52 al. 2 LAVS prévoit une responsabilité subsidiaire des membres de l'administration et de toutes les personnes qui s'occupent de la gestion ou de la liquidation lorsque l'employeur est une personne morale, ainsi qu'une responsabilité solidaire pour la totalité du dommage lorsque plusieurs personnes sont responsables du même dommage. La responsabilité subsidiaire au sens de l'art. 52 al. 2 LAVS suppose que la personne intéressée soit un organe formel ou de fait de l'employeur assujetti à l'obligation de payer des cotisations. Selon la jurisprudence (cf. arrêt TF 9C_289/2009 du 19 mai 2010 consid. 2 et les références), les personnes qui sont formellement ou légalement organes d'une personne morale entrent en principe toujours en considération en tant que responsables subsidiaires aux conditions de l'art.”
“259; Fresard, La responsabilité de l'employeur pour le non-paiement de cotisations d'assurances sociales selon l'art. 52 LAVS, in Revue Suisse d'Assurances [RSA] 1987 p. 8 ch. 8). Un dommage se produit en cas de faillite en raison de l'impossibilité pour la caisse de récupérer les cotisations dans la procédure ordinaire de recouvrement. Le dommage subi par la caisse est réputé être survenu le jour de la faillite (ATF 129 V 193 consid. 2.2). Le dommage comprend les cotisations paritaires dues en vertu de la LAVS, de la loi sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), de la loi sur le régime des allocations pour perte de gain en faveur des personnes servant dans l'armée ou dans la protection civile (LAPG; RS 834.1) et, le cas échéant, de la loi sur les allocations familiales dans l'agriculture (LFA; RS 836.1); en font également partie les contributions aux frais d'administration des caisses de compensation que l'employeur doit selon l'art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l'art. 37 RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l'art. 41bis RAVS. Les caisses de compensation sont de plus habilitées à y englober, le cas échéant, les cotisations d'assurance-chômage non réglées (cf. Fresard, p. 8 ss ch. 9 et 10; ATF 113 V 186). 2.2. L'art. 52 al. 2 LAVS prévoit une responsabilité subsidiaire des membres de l'administration et de toutes les personnes qui s'occupent de la gestion ou de la liquidation lorsque l'employeur est une personne morale, ainsi qu'une solidaire pour la totalité du dommage lorsque plusieurs personnes sont responsables du même dommage. La responsabilité subsidiaire au sens de l'art. 52 al. 2 LAVS suppose que la personne intéressée soit un organe formel ou de fait de l'employeur assujetti à l'obligation de payer des cotisations. Selon la jurisprudence (cf. arrêt TF 9C_289/2009 du 19 mai 2010 consid. 2 et les références), les personnes qui sont formellement ou légalement organes d'une personne morale entrent en principe toujours en considération en tant que responsables subsidiaires aux conditions de l'art. 52 LAVS; cette responsabilité incombe aussi à toutes les personnes qui, sans être désignées formellement en qualité d'organes, prennent en fait les décisions réservées à ces derniers ou se chargent de la gestion proprement dite, soit les organes dits de fait.”
Liegen detaillierte Konto-/Kassenbelege und nachvollziehbare Berechnungen der Ausgleichskasse vor und werden diese nicht substanziiert bestritten, ist ihnen in der Regel zu folgen. In solchen Fällen erweist sich eine Einzelanfechtung von Verzugszinsen oder einzelnen Posten meist als erfolglos; die Gegenpartei trägt die Darlegungs- und Beweislast für eine konkrete Unrichtigkeit der von der Kasse vorgelegten Zahlen.
“Riassumendo, la definizione del danno scoperto in relazione agli anni 2017 e 2018 - così come dettagliatamente esposta negli estratti conto prodotti dalla Cassa, considerando pure le spese amministrative, le spese di diffida e esecutive, gli interessi di mora, rimasti totalmente incontestati, considerati i pagamenti effettuati, e che conclude per uno scoperto di fr. 33'796.35 -appare ineccepibile (doc. 1/a e 1/B; cfr. anche i riepiloghi doc. 4, 5, 6; per quanto riguarda i costi cfr. anche l’art. art. 69 cpv. 1 LAVS). Ai conteggi della Cassa, dettagliati e che non lasciano spazio a censura alcuna, si deve aderire, a maggior ragione considerando come il ricorrente abbia formulato delle contestazioni del tutto generiche e sprovviste di motivazione. La Cassa ha in ogni modo ben comprovato, anche mediante la produzione dei riepiloghi ai doc. 4, 5 e 6, comprendenti la lista di tutte le diffide e esecuzioni promosse contro la società, anche le spese, ove si ricordi come conformemente alla legge (art. 41bis OAVS) e alla succitata giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti (art. 41bis OAVS; cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II-2002 pp. 519s.; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Del resto val la pena di ribadire che se spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II-1995 p. 396) - come ha in concreto fatto la Cassa, producendo anche la documentazione relativa alle esecuzioni forzate intraprese dalla creditrice e sfociate in attestati carenza beni -, per la giurisprudenza, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Il ricorrente non ha prodotto alcuna prova in tal senso. Inoltre, come detto, dalla documentazione prodotta non sembra che le singole fatture rese dalla Cassa e rimaste parzialmente non pagate, malgrado i regolari solleciti, siano mai state oggetto di alcuna contestazione da parte dell’interessato o della società di cui era amministratore unico.”
“Riassumendo, la definizione del danno scoperto in relazione agli anni 2017 e 2018 - così come dettagliatamente esposta negli estratti conto prodotti dalla Cassa, considerando pure le spese amministrative, le spese di diffida e esecutive, gli interessi di mora, rimasti totalmente incontestati, considerati i pagamenti effettuati, e che conclude per uno scoperto di fr. 33'796.35 -appare ineccepibile (doc. 1/a e 1/B; cfr. anche i riepiloghi doc. 4, 5, 6; per quanto riguarda i costi cfr. anche l’art. art. 69 cpv. 1 LAVS). Ai conteggi della Cassa, dettagliati e che non lasciano spazio a censura alcuna, si deve aderire, a maggior ragione considerando come il ricorrente abbia formulato delle contestazioni del tutto generiche e sprovviste di motivazione. La Cassa ha in ogni modo ben comprovato, anche mediante la produzione dei riepiloghi ai doc. 4, 5 e 6, comprendenti la lista di tutte le diffide e esecuzioni promosse contro la società, anche le spese, ove si ricordi come conformemente alla legge (art. 41bis OAVS) e alla succitata giurisprudenza, le spese di amministrazione, gli interessi moratori e le spese di diffida e esecutive costituiscono elementi del danno risarcibile unitamente ai contributi paritetici rimasti scoperti (art. 41bis OAVS; cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s. e in RDAT II-2002 pp. 519s.; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Del resto val la pena di ribadire che se spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II-1995 p. 396) - come ha in concreto fatto la Cassa, producendo anche la documentazione relativa alle esecuzioni forzate intraprese dalla creditrice e sfociate in attestati carenza beni -, per la giurisprudenza, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p.”
Bei Nachforderungen nach Art. 39 Abs. 1 AHVV richtet sich der Beginn der Verzugszinspflicht nach Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV; die Verzugszinspflicht tritt demnach mit der Fälligkeit der Beitragsschuld ein.
“Die solidarische Haftung der beiden Rechtsträger beginnt bei fälligen Forderungen mit der Wirksamkeit der Vermögensübertragung bzw. bei Forderungen, welche in diesem Zeitpunkt noch nicht fällig sind, mit Eintritt der Fälligkeit (Art. 75 Abs. 2 FusG; Christ, a.a.O., Art. 75 N. 9). Fälligkeit bedeutet, dass der Gläubiger beim Schuldner die Leistung einfordern und sie einklagen darf. Der Zeitpunkt der Fälligkeit einer Forderung kann sich aus Vereinbarung, aus der Natur des Rechtsverhältnisses oder gestützt auf eine gesetzliche Bestimmung ergeben (vgl. dazu Art. 75 OR; Ueli Kieser, in: Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 26 N. 29). Im Bereich der AHV ist nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung für den Eintritt der Fälligkeit Art. 41bis AHVV massgebend (BGE 134 V 202 E. 3.1 S. 204). Vorliegend steht die Nachforderung von Beiträgen im Sinne von Art. 39 Abs. 1 AHVV in Frage (vgl. E. 3.3 hiervor), womit bezüglich der Verzugszinsregelung Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV anwendbar ist. Danach trat die Fälligkeit der Beitragsschuld (und damit die Verzugszinspflicht) am”
Bei der Berechnung der Verzugszinsen nach Art. 41bis AHVV ist als Bemessungsgrundlage nur auf die ausstehenden Beiträge für AVS/AI/APG/AC/AF abzustellen. Kantonale Zusatzbeiträge (z. B. FAJE, FONPRO) sowie andere nicht zu diesen Beiträgen gehörende Posten (z. B. LPP, Krankentaggeld/Indemnité perte de gain) sind nicht in die Verzugszinsberechnung einzubeziehen.
“Il faut cependant constater que tel n’est manifestement pas le cas au vu des tableaux récapitulatifs qu’elle a transmis avec son courrier, qui détaillent le calcul des intérêts moratoires facturés pour les années 2013 à 2018. Il en ressort en effet que, pour les années 2013 et 2014, les intérêts moratoires ont également porté sur les montants impayés de cotisations à la FAJE (fondation pour l’accueil de jour des enfants) et au FONPRO (fondation cantonale pour la formation professionnelle), soit des cotisations cantonales, qui sortent du champ d’application de l’art. 52 LAVS. En ce qui concerne les années 2015 à 2018, les intérêts moratoires ont été calculés non seulement sur les cotisations AVS/AI/APG/AC/AF, mais également sur les cotisations LPP et celles pour l’indemnité perte de gain en cas de maladie, ainsi que sur les cotisations à la FAJE et au FONPRO. La base de calcul utilisée par la Caisse pour déterminer les intérêts moratoires pouvant être réclamés au recourant en application de l’art. 41bis RAVS est dès lors manifestement erronée. Il convient par conséquent de procéder à un nouveau calcul des intérêts moratoires, qui ne tienne compte que des cotisations AVS/AI/APG/AC/AF impayées. Sur la base des montants de cotisations et du nombre de jours portant intérêt figurant dans les tableaux produits le 26 novembre 2024 par la Caisse, les intérêts moratoires dus par le recourant doivent être arrêtés comme suit : 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Janvier 372 fr. 90 413 fr. 65 621 fr. 35 381 fr. 80 Février 390 fr. 15 407 fr. 00 395 fr. 75 604 fr. 40 22 fr. 60 Mars 371 fr. 65 574 fr. 55 239 fr. 80 587 fr. 50 35 fr. 95 Avril 680 fr. 40 272 fr. 85 570 fr. 55 50 fr. 45 Mai 417 fr. 90 438 fr. 00 159 fr. 85 493 fr. 95 38 fr. 85 Juin 344 fr. 60 506 fr. 30 25 fr. 75 Juillet 30 fr.”
“Il faut cependant constater que tel n’est manifestement pas le cas au vu des tableaux récapitulatifs qu’elle a transmis avec son courrier, qui détaillent le calcul des intérêts moratoires facturés pour les années 2013 à 2018. Il en ressort en effet que, pour les années 2013 et 2014, les intérêts moratoires ont également porté sur les montants impayés de cotisations à la FAJE (fondation pour l’accueil de jour des enfants) et au FONPRO (fondation cantonale pour la formation professionnelle), soit des cotisations cantonales, qui sortent du champ d’application de l’art. 52 LAVS. En ce qui concerne les années 2015 à 2018, les intérêts moratoires ont été calculés non seulement sur les cotisations AVS/AI/APG/AC/AF, mais également sur les cotisations LPP et celles pour l’indemnité perte de gain en cas de maladie, ainsi que sur les cotisations à la FAJE et au FONPRO. La base de calcul utilisée par la Caisse pour déterminer les intérêts moratoires pouvant être réclamés au recourant en application de l’art. 41bis RAVS est dès lors manifestement erronée. Il convient par conséquent de procéder à un nouveau calcul des intérêts moratoires, qui ne tienne compte que des cotisations AVS/AI/APG/AC/AF impayées. Sur la base des montants de cotisations et du nombre de jours portant intérêt figurant dans les tableaux produits le 26 novembre 2024 par la Caisse, les intérêts moratoires dus par le recourant doivent être arrêtés comme suit : 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Janvier 372 fr. 90 413 fr. 65 621 fr. 35 381 fr. 80 Février 390 fr. 15 407 fr. 00 395 fr. 75 604 fr. 40 22 fr. 60 Mars 371 fr. 65 574 fr. 55 239 fr. 80 587 fr. 50 35 fr. 95 Avril 680 fr. 40 272 fr. 85 570 fr. 55 50 fr. 45 Mai 417 fr. 90 438 fr. 00 159 fr. 85 493 fr. 95 38 fr. 85 Juin 344 fr. 60 506 fr. 30 25 fr. 75 Juillet 30 fr.”
COVID‑19-Ausnahme: Für die Periode 21. März bis 30. Juni 2020 hat der Bundesrat eine Befreiung von Verzugszinsen bei der Einziehung von Beitragsrückständen angeordnet. Abgesehen von dieser ausdrücklich genannten Ausnahmeregel gilt nach der Rechtsprechung, dass Verzugszinsen bei Beitragsrückständen grundsätzlich geschuldet sind, unabhängig von Schuld oder Verschulden des Schuldners oder der Ausgleichskasse.
“Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid. 3.1 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4 et 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). La seule exigence est qu'il y ait du retard dans le paiement des cotisations (TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). En bref, les intérêts moratoires réclamés en cas de retard dans le versement des cotisations sont dus indépendamment de toute mise en demeure, de sommation ou de la bonne foi de l’assuré (TF 9C_173/2007 du 15 avril 2008), et de toute faute du débiteur ou de la caisse de compensation (ATF 134 V 202 consid. 3.3.1 ; TF 9C_811/2012 du 15 octobre 2012). bb) L'art. 41bis al. 1 let. b RAVS dispose qu'en cas de réclamation de cotisations arriérées les intérêts moratoires commencent à courir dès le 1er janvier qui suit la fin de l'année civile pour laquelle les cotisations sont dues. Les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées (art. 41bis al. 2 RAVS). Les cotisations sont réputées payées lorsqu'elles parviennent à la caisse de compensation (art. 42 al. 1 RAVS ; parmi d’autres : TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). Le taux des intérêts moratoires s’élève à 5 % par années (art. 42 al. 2 RAVS). cc) En édictant les art. 41bis et 42 al. 1 RAVS, le Conseil fédéral a introduit des dispositions plus sévères en matière d’encaissement (notamment) des intérêts moratoires dans le régime de l’AVS ; afin de garantir l’égalité de traitement, I’AVS doit se montrer intransigeante, même en présence d’un montant d’intérêts modique et d’un dépassement de délai minime et ce, quel que soit le motif du retard, la seule exception à ce principe concernant l’encaissement d’intérêts moratoires d’un montant inférieur à trente francs (TFA H 268/02 du 21 août 2003 consid. 5.4, H 328/02 du 30 janvier 2004 consid. 5 ; VSI 2004 p. 56). dd) Lors de sa séance du 29 avril 2020, le Conseil fédéral a décidé d’une exemption des intérêts moratoires sur la perception des arriérés de cotisations pour la période du 21 mars au 30 juin 2020, en raison de la crise sanitaire liée au COVID- 19 (cf.”
Verzugszinsen gemäss Art. 41bis AHVV gehören grundsätzlich zu den ersatzfähigen Schadenbestandteilen. Dazu zählen, soweit von den Quellen konkret genannt, Verzugszinsen auf nicht bezahlte paritätische Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile) sowie Verzugszinsen auf nachgeforderte Beiträge.
“Nella fattispecie in esame, con riferimento alla menzionata giurisprudenza, a seguito del rilascio (il 22 giugno 2023) dell’attestato di carenza beni (come pure del fallimento decretato per il 27 giugno 2023) della FA 1 (cfr. supra consid. 1.2.), la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria a RI 1, quale organo formale dal 22 luglio 2020 fino al fallimento della società (cfr. supra consid. 1.1.), il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati per il periodo giugno-dicembre 2021 (cfr. supra consid. 1.3.). 2.2. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). In concreto la Cassa ha allegato alla decisione di risarcimento 17 gennaio 2024 i conteggi riepilogativi determinanti per i contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi al periodo 1.”
“5 et 6 LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0). Il en va de même en matière d’allocations pour perte de gain (LAPG [loi fédérale du 25 septembre 1952 sur les allocations pour perte de gain en cas de service et de maternité ; RS 834.1]), d’allocations familiales (LAFam [loi fédérale du 24 mars 2006 sur les allocations familiales ; RS 836.2]) et d’assurance-invalidité (LAI [loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20]). Le dommage, dont l’ampleur est égale au capital dont la caisse de compensation se trouve frustrée (ATF 108 V 189 consid. 2c), comprend ainsi les cotisations paritaires dues en vertu des lois citées ci-dessus (LAVS, LAI, LACI, LAFam, LAPG) ; en font également partie les contributions aux frais d’administration des caisses de compensation que l’employeur doit selon l’art. 69 al. 1 LAVS, ainsi que les frais de sommation selon l’art. 34a RAVS, les frais de poursuite et les intérêts moratoires selon l’art. 41bis RAVS (ATF 134 I 179 ; 121 III 382 consid. 3bb ; 113 V 186). b) In casu, l’ampleur du dommage, dont le total a été chiffré à 163'767 fr. 90, n’a pas été contesté par le recourant qui n’a formulé aucun grief sur le calcul des cotisations dues, lesquelles ne sont en outre pas prescrites, dans le cadre de la présente procédure. Ce montant peut être d’office confirmé. 7. En définitive, le principe de la responsabilité du recourant et la quotité du dommage sont établis à satisfaction de droit. Le recourant doit ainsi à l’intimée un montant de 163'767 fr. 90, au titre de réparation du dommage subi ensuite du non-paiement de cotisations paritaires par la société faillie pour l’année 2017. 8. a) Au regard de ce qui précède, le recours est entièrement mal fondé et c’est à juste titre que la caisse a exigé la réparation de son dommage à hauteur de 163'767 fr. 90. Il s’ensuit que le recours doit être rejeté et la décision sur opposition entreprise confirmée. b) La présente procédure ne porte pas sur l’octroi ou le refus de prestations d’assurance au sens de l’art.”
“Nel caso di un eventuale dividendo da fallimento, essa lo cederà all’insorgente, ovviamente a condizione che egli abbia liquidato l’eventuale danno ex art. 52 LAVS. Così stanti le cose, un’eventuale sospensione della presente procedura sino al termine della procedura di fallimento non entra in linea di conto. D’altra parte, eventuali azioni di responsabilità verso gli organi dell’Ufficio esecuzioni e fallimenti, cui accenna l’insorgente (cfr. VII), esulano dalla competenza del TCA e saranno semmai da formulare nell’opportuna sede. 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA 31.2002.10 del 10 giugno 2002 consid. 2.3; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STFA H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STFA H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STFA H 142/03 del 19 agosto 2003 e H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.2 e 1.3), oggetto del danno è il mancato versamento di parte dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per l’anno 2017, così come risulta dai conteggi allestiti secondo le relative dichiarazione dei salari (doc.”
“52 LAVS deve essere mantenuta anche successivamente all’entrata in vigore – il 1° gennaio 2003 – del nuovo art. 52 LAVS (DTF 129 V 11 = Pratique VSI 2003 pag. 79 segg.). Nel caso in esame, a seguito della dichiarazione di fallimento della FA 1 (cfr. consid. 1.2), la Cassa ha rettamente chiesto (in via sussidiaria) a RI 1(gerente, con diritto di firma individuale, fino al 4 maggio 2018, data delle dimissioni; cfr. consid. 1.1 e doc. 4/1-2) il risarcimento ex art. 52 LAVS. 2.2. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STF H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 pag. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari; le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS); le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pagg. 369-370 confermata in RDAT II 2002 pag. 533; STF H 113/00 del 24 ottobre 2000 consid. 6 e RtiD II 2006 pagg. 368-370). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 pag. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RDAT II 1995 pag. 397 che rinvia alla RCC 1991 pag. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, come accennato (cfr. consid. 1.3), oggetto del danno è il mancato versamento dei contributi AVS/AI/IPG/AD e AF per gli anni dal 2016 al 2018 (quest’ultimo sino al mese di marzo), così come risulta dai conteggi allestiti secondo la relativa dichiarazione dei salari e le fatture d’acconto emesse per il periodo indicato (doc.”
“È quindi chiaro che, avendo intimato la decisione di risarcimento il 14 febbraio 2020 (doc. 1), la Cassa ha ampiamente rispettato detto termine di prescrizione di tre anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS in vigore dal 1. gennaio 2020 (rispettivamente art. 60 cpv. 1 CO) e quindi il credito risarcitorio non è prescritto (in argomento cfr. DTF 113 V 256 consid. 3c; RCC 1991 p. 132; Nussbaumer, Les caisses de compensation en tant que parties à une procédure de réparation d’un dommage selon l’art. 52 LAVS, in RCC 1991 p. 405). 2.3. Costituiscono elementi del danno risarcibile, tra l’altro, i contributi AVS/AI/IPG, sia per la parte del salariato che quella del datore di lavoro (STFA H 166/02 del 28 ottobre 2002 consid. 4.1.; STCA del 10 giugno 2002 consid. 2.3 inc. 31.2002.10; Pratique VSI 1994 p. 104); i contributi della disoccupazione (STF H 346/01 del 4 ottobre 2002 consid. 4); i contributi dovuti all’assicurazione cantonale degli assegni familiari, le spese di amministrazione; gli interessi moratori (art. 41bis OAVS), le spese esecutive (cfr. la giurisprudenza citata in RDAT II 1995 pp. 369s e in RDAT II 2002 pp. 519s; STF H 113/00 del 24 ottobre 2 consid. 6). Non sono invece computabili le multe inflitte dalla Cassa (STF H 142/03 del 19 agosto 2003, H 194/96 del 4 novembre 1996). Secondo costante giurisprudenza, spetta all’amministrazione documentare la propria pretesa, mediante estratti, salari, fatture ecc. (RDAT II 1995 p. 396). Tuttavia va ricordato che, in applicazione del principio dell’obbligo di collaborazione delle parti, in caso di contestazione incombe alla controparte portare le prove che l’importo del danno richiesto dalla cassa di compensazione non è corretto (RCC 1991 p. 133 consid. II/1b). Nel caso in esame, il danno complessivo subito dalla Cassa è costituito dal saldo contributivo AVS/AI/IPG/AD e AF rimasto non pagato dalla FA 1, relativamente agli anni 2016 e gennaio 2017, oneri che sono stati calcolati sulla base delle distinte salariali fatte pervenire dalla società (cfr.”
Die Praxis bestätigt, dass Verzugszinsen nach Art. 41bis Abs. 2 AHVV verschuldensunabhängig geschuldet sind: Massgeblich ist ein objektiver Zahlungsverzug; die Zinspflicht hängt nicht von Mahnung, von gutem Glauben oder von einem Verschulden der beteiligten Parteien ab.
“2 il TF ha ribadito il medesimo concetto: " (…) Da die Pflicht zur Entrichtung von Verzugszinsen verschuldensunabhängig ist, bestünde sie nach der Rechtsprechung (ZAK 1992 S. 168 Erw. 4c) auch für den Zeitraum vom 13. Mai bis 14. Oktober 2003 selbst dann, wenn die Ausgleichskasse die Rechnungsstellung für die Beitragsnachforderung schuldhaft und trölerisch verschleppt hätte (wofür jedoch keine Anhaltspunkte bestehen). Denn der Beschwerdeführer konnte währenddessen die nicht abgerechnete und nicht abgelieferte Beitragsschuld zinsbringend nutzen. Unerheblich ist, ob er während der Verzugsdauer aus dem Gegenwert der Beitragsschulden tatsächlich Nutzen in der Höhe des gesetzlichen Verzugszinssatzes gezogen hat. Die Pflicht zur Bezahlung von Verzugszinsen beruht auf der Fiktion eines Zinsgewinns des Beitragsschuldners und Zinsverlustes der Ausgleichskasse in der Höhe des gesetzlichen Verzugszinses (ZAK 1992 S. 168 Erw. 4c), der sich während des hier interessierenden Zeitraums auf fünf Prozent pro Jahr belief (Art. 42 Abs. 2 AHVV in der seit 1. Januar 2001 geltenden Fassung). Der die Verzugszinspflicht bis zur Rechnungsstellung (Art. 41bis Abs. 2 AHVV) bestätigende kantonale Entscheid ist somit bundesrechtskonform.” (sottolineatura del redattore) Ancora recentemente, in una sentenza 9C_1/2022 del 23 febbraio 2022 pubblicata in SVR 2022 AHV Nr. 26, il Tribunale federale ha confermato la citata giurisprudenza. In quel caso si trattava di un assicurato che facendo valere la propria buona fede e l’arbitrarietà della decisione ai sensi dell’art. 9 Cost. fed., si lamentava di dover pagare interessi di mora dell’importo di circa fr. 300'000 poiché il reddito sul quale erano stati pagati i contributi era stato qualificato dall’autorità fiscale, dopo numerosi anni, secondo lui in maniera inaspettata, quale reddito da attività indipendente in seguito ad una sentenza del Tribunale federale che avrebbe modificato una giurisprudenza consolidata, di modo che egli non avrebbe mai potuto immaginare che su tale importo avrebbe dovuto pagare dei contributi (cfr. consid. 3: “Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, in concreto verletzte die Anwendung der einschlägigen Bestimmungen resp.”
“1 RAVS prévoit que si une caisse de compensation a connaissance du fait qu’une personne soumise à l’obligation de payer des cotisations n’a pas payé de cotisations ou n’en a payé que pour un montant inférieur à celui qui était dû, elle doit réclamer, au besoin par décision, le paiement des cotisations dues. Cette disposition réserve la prescription, selon l’art. 16 al. 1 LAVS. 2.3.2. S’agissant des intérêts moratoires, l’art. 41bis al. 1 let. f RAVS a la teneur suivante: doivent payer des intérêts moratoires les personnes exerçant une activité lucrative indépendante, les personnes sans activité lucrative et les salariés dont l’employeur n’est pas tenu de payer des cotisations, sur les cotisations à payer sur la base du décompte, lorsque les acomptes versés étaient inférieurs d’au moins 25% aux cotisations effectivement dues et que celles-ci n’ont pas été versées jusqu’au 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation, et ce dès le 1er janvier après la fin de l’année civile qui suit l’année de cotisation. Selon l'art. 41bis al. 1ter RAVS, aucun intérêt moratoire ne sera dû pour la période du 21 mars 2020 au 30 juin 2020. L'art. 41bis al. 2 RAVS ajoute que les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées, lorsque le décompte établi en bonne et due forme parvient à la caisse de compensation ou, à défaut, à la date de la facturation. En cas de réclamation de cotisations arriérées, les intérêts moratoires cessent de courir à la date de la facturation, pour autant qu’elles soient payées dans le délai. En vertu de l'art. 42 al. 2 RAVS, le taux des intérêts moratoires et rémunératoires s’élève à 5% par année. Les intérêts moratoires ont pour fonction de compenser le bénéfice réalisé par le paiement tardif de la dette principale. De cette façon, la perte d’intérêts du créancier et le gain du débiteur sont compensés de façon forfaitaire, indépendamment du bénéfice et du préjudice réel. L’intérêt moratoire ne revêt toutefois pas de caractère punitif et doit être versé indépendamment du fait que le retard soit dû à une faute. Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid.”
“Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid. 3.1 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4 ; TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). La seule exigence est qu'il y ait du retard dans le paiement des cotisations (TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). En bref, les intérêts moratoires réclamés en cas de retard dans le versement des cotisations sont dus indépendamment de toute mise en demeure, de sommation ou de la bonne foi de l’assuré (TF 9C_173/2007 du 15 avril 2008), et de toute faute du débiteur ou de la caisse de compensation (ATF 134 V 202 consid. 3.3.1 ; TF 9C_811/2012 du 15 octobre 2012). L'art. 41bis al. 1 let. b RAVS dispose qu'en cas de réclamation de cotisations arriérées les intérêts moratoires commencent à courir dès le 1er janvier qui suit la fin de l'année civile pour laquelle les cotisations sont dues. Les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées (art. 41bis al. 2 RAVS). Le taux des intérêts moratoires s’élève à 5 % par année (art. 42 al. 2 RAVS). b) En l’occurrence, la perception d’intérêts moratoires n’apparaît pas davantage critiquable dès lors que ces intérêts sont dus du seul fait d’un retard objectif dans le paiement des cotisations. Le montant facturé, soit 277 fr. 20 pour la période du 1er janvier 2016 au 13 juillet 2020, s’inscrit en outre dans le cadre légal instauré en la matière. Afin d’éviter toute inégalité de traitement, on rappellera que le Conseil fédéral a décidé lors de sa séance du 29 avril 2020 que l’exemption des intérêts moratoires s’appliquait rétroactivement pour la période du 21 mars 2020 au 30 juin 2020, et non pas après que le sursis eut été accordé (cf. ch. I de l’ordonnance du 20 mars 2020 sur les mesures en lien avec le coronavirus [COVID-19] concernant l’indemnité en cas de réduction de l’horaire de travail et le décompte des cotisations aux assurances sociales [RO 2020 875]). Il convient enfin de relever que le recourant n’a pas contesté les montants réclamés.”
“Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid. 3.1 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4 ; TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). La seule exigence est qu'il y ait du retard dans le paiement des cotisations (TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). En bref, les intérêts moratoires réclamés en cas de retard dans le versement des cotisations sont dus indépendamment de toute mise en demeure, de sommation ou de la bonne foi de l’assuré (TF 9C_173/2007 du 15 avril 2008), et de toute faute du débiteur ou de la caisse de compensation (ATF 134 V 202 consid. 3.3.1 ; TF 9C_811/2012 du 15 octobre 2012). L'art. 41bis al. 1 let. b RAVS dispose qu'en cas de réclamation de cotisations arriérées les intérêts moratoires commencent à courir dès le 1er janvier qui suit la fin de l'année civile pour laquelle les cotisations sont dues. Les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées (art. 41bis al. 2 RAVS). Le taux des intérêts moratoires s’élève à 5 % par année (art. 42 al. 2 RAVS). b) En l’occurrence, la perception d’intérêts moratoires n’apparaît pas davantage critiquable dès lors que ces intérêts sont dus du seul fait d’un retard objectif dans le paiement des cotisations. Le montant facturé, soit 217 fr. 45 pour la période du 1er janvier 2016 au 17 décembre 2019, s’inscrit en outre dans le cadre légal instauré en la matière. Enfin, on rappellera que le recourant a finalement avalisé la décision rendue à cet égard par la Caisse (cf. mémoire de recours du 17 février 2020). 7. a) De ce qui précède, il résulte que la décision sur opposition du 24 janvier 2020 ne peut qu’être validée en tous points. b) Au surplus, il convient encore de se positionner quant au sort de la demande de réduction des cotisations formulée par l’assuré en procédure judiciaire, étrangère au cadre de la présente contestation (cf. consid. 2b supra). Plus spécifiquement, il y a lieu de souligner que la réduction comme la remise des cotisations reposent sur une procédure bien définie, qui débute par le dépôt d’une requête motivée auprès de la caisse de compensation compétente et aboutit à une décision au sens de l’art.”
“Ainsi, dans le domaine des cotisations AVS, il n’est pas décisif de savoir si le retard dans la fixation ou le paiement des cotisations est imputable à une faute de l’assuré ou de la caisse de compensation pour décider si des intérêts moratoires doivent être versés ou non (ATF 134 V 202 consid. 3.1 ; TF 9C_531/2015 du 22 mars 2016 consid. 4 ; TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). La seule exigence est qu'il y ait du retard dans le paiement des cotisations (TF 9C_119/2013 du 29 août 2013 consid. 7.1). En bref, les intérêts moratoires réclamés en cas de retard dans le versement des cotisations sont dus indépendamment de toute mise en demeure, de sommation ou de la bonne foi de l’assuré (TF 9C_173/2007 du 15 avril 2008), et de toute faute du débiteur ou de la caisse de compensation (ATF 134 V 202 consid. 3.3.1 ; TF 9C_811/2012 du 15 octobre 2012). L'art. 41bis al. 1 let. b RAVS dispose qu'en cas de réclamation de cotisations arriérées les intérêts moratoires commencent à courir dès le 1er janvier qui suit la fin de l'année civile pour laquelle les cotisations sont dues. Les intérêts moratoires cessent de courir lorsque les cotisations sont intégralement payées (art. 41bis al. 2 RAVS). Le taux des intérêts moratoires s’élève à 5 % par année (art. 42 al. 2 RAVS). b) En l’occurrence, la perception d’intérêts moratoires n’apparaît pas davantage critiquable dès lors que ces intérêts sont dus du seul fait d’un retard objectif dans le paiement des cotisations. Le montant facturé, soit 217 fr. 45 pour la période du 1er janvier 2016 au 17 décembre 2019, s’inscrit en outre dans le cadre légal instauré en la matière. Enfin, on rappellera que le recourant a finalement avalisé la décision rendue à cet égard par la Caisse (cf. mémoire de recours du 17 février 2020). 7. a) De ce qui précède, il résulte que la décision sur opposition du 24 janvier 2020 ne peut qu’être validée en tous points. b) Au surplus, il convient encore de se positionner quant au sort de la demande de réduction des cotisations formulée par l’assuré en procédure judiciaire, étrangère au cadre de la présente contestation (cf. consid. 2b supra). Plus spécifiquement, il y a lieu de souligner que la réduction comme la remise des cotisations reposent sur une procédure bien définie, qui débute par le dépôt d’une requête motivée auprès de la caisse de compensation compétente et aboutit à une décision au sens de l’art.”
Der Zinsenlauf beginnt gemäss Art. 41bis Abs. 1 jeweils am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind. Zeitpunkt und Dauer des Steuerveranlagungsverfahrens sind für Beginn und Dauer des Zinsenlaufs nicht massgebend; der Zinsenlauf endet sodann mit der Rechnungsstellung (vgl. Art. 41bis Abs. 2 AHVV).
“Vorliegend liegt grundsätzlich ein Fall von Art. 41bis lit. b AHVV vor, da eine Nachforderung für vergangene Jahre vorliegt und bisher für die entsprechenden Jahre keine Akontozahlungen geleistet wurden, weshalb grundsätzlich eine Verzugszinspflicht besteht. Bezüglich des Beginns des Zinsenlaufs gibt Art. 41bis Abs. 1 lit. b AHVV eine eindeutige und klare Antwort: Danach sind Verzugszinsen ab dem 1. Januar nach Ablauf des dem Beitragsjahr folgenden Kalenderjahres zu entrichten. Da vorliegend Beiträge für die Jahre 2017, 2018 und 2019 zu entrichten waren, sind für das Jahr 2017 ab 1. Januar 2018, für das Jahr 2018 ab 1. Januar 2019 und für das Jahr 2019 ab 1. Januar 2020 Verzugszinsen geschuldet, was von der Beschwerdegegnerin korrekt berücksichtigt wurde (vgl. Urk. 13/51-53) und vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten wird.”
“Sodann legte die Beschwerdegegnerin die Dauer des Zinsenlaufs korrekt fest (AB 10). Dieser richtet sich einzig nach den in E. 2.1 hiervor genannten Bestimmungen (vgl. auch Rz. 4039 der vom Bundesamt für Sozialversicherung [BSV] herausgegebenen Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB; in der aktuellen Fassung]), wonach Zeitpunkt und Dauer des Steuerveranlagungsverfahrens nicht massgebend sind. Nach Art. 41bis Abs. 1 lit. f AHVV beginnt der Zinsenlauf am 1. Januar nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches die Beiträge geschuldet sind und endet mit der Rechnungsstellung (Art. 41bis Abs. 2 AHVV), welche vorliegend am 12. November 2019 erfolgte (AB 10). Die aus dieser Berechnung resultierende Höhe des Verzugszinses von Fr. 290'293.05 ist nicht zu beanstanden und blieb rechnerisch unbestritten (vgl. AB 9 f. i.V.m. AB 1).”