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Für den Ausbildungsstatus nach Art. 49bis Abs. 1 AHVV kann es erforderlich sein, dass eine in der Schweiz anerkannte Grundbildung (z.B. EFZ oder FBA) begonnen wurde oder zumindest erreichbar ist. Die reine Teilnahme an einer ausländischen Schule, die zu keinem in der Schweiz anerkannten Abschluss führt, begründet nach den zitierten Entscheiden keinen Ausbildungsstatus im Sinn von Art. 49bis Abs. 1.
“6/29/1) ist es jedoch auch für die Erlangung des Titels «Hundecoiffeuse/-coiffeur SVBT» ohne Ausbildung zum Tierpfleger EFZ des Schweizerischen Verbandes für Bildung in Tierpflege nicht ausreichend, sich allein die praktischen Fähigkeiten eines Hundecoiffeurs anzueignen. Gemäss dem einschlägigen Reglement des SVBT (abrufbar unter: www.tierpfleger.ch/svbt/ hundecoiffeuse, besucht am 16. Februar 2022) können nebst Tierpflegerinnen und Tierpfleger EFZ tiermedizinische Praxisassistentinnen und tiermedizinische Praxisassistenten EFZ sowie Personen mit fachspezifischer berufsunabhängiger Ausbildung (FBA) für Tierbetreuer/innen zwar ebenfalls den Titel «Hundecoiffeuse/-coiffeur SVBT» erlangen. Das Diplom zur/m Hundecoiffeuse/Hundecoiffeur SVBT wird laut dem Reglement des SVBT aber erst ausgestellt, wenn dem SVBT das EFZ Tiermedizinische Praxisassistenten/in oder das Zertifikat FBA für Tierbetreuer/innen vorliegt. Immerhin gilt gemäss demselben Reglement zugleich, dass die Ausbildung zum Hundecoiffeur grundsätzlich in einem Jahr absolviert werden kann. Diesbezüglich wird vom SVBT zudem nicht vorgegeben, in welchem Zeitrahmen die benötigten Fähigkeiten erlernt werden. Von einer systematischen Vorbereitung auf einen Berufsabschluss im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV könnte im vorliegenden Fall indes erst dann gesprochen werden, wenn der Beschwerdeführer nachweisen könnte, dass er zusätzlich zu seinem Praktikum als Hundecoiffeur mit der dreijährigen Grundbildung zum Tiermedizinischen Praxisassistenten begonnen hat (Art. 2 Abs. 1 der Verordnung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI] über die berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/Tiermedizinischer Praxisassistent EFZ, SR 412.101.220.64) oder bei einer der vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) anerkannten Institutionen mit der FBA für Tierbetreuer angefangen hat, und darüber hinaus erkennbar wird, dass der Beschwerdeführer eine dieser Ausbildungen mit dem ihm objektiv zumutbaren Einsatz betreibt, um sie innert nützlicher Frist abzuschliessen (BGE 104 V 64 E. 3, Urteil des Bundesgerichts 9C_647/2014 vom 15. Januar 2015 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). In den vorliegenden Akten finden sich dafür aber keine Hinweise.”
“La recourante a d'ailleurs aussi reconnu dans son recours que son fils ne pourra obtenir aucune reconnaissance de formation et aucun diplôme au sein de l'établissement dans lequel il est pris en charge. Elle a également admis qu'une formation sanctionnée par un diplôme reconnu, telle qu'exigée en droit suisse, s'agissant de l'octroi d'allocations de formation, n'existait tout simplement pas dans son pays de résidence pour des personnes handicapées comme son fils, ce que l'intimée a confirmé (voir c. 4.2 in fine et dos. de l'intimée, p. 30). Enfin, il n'y a au demeurant pas lieu de retenir que la fréquentation de cette école constitue une solution transitoire en vue d'une future formation, ce que la recourante ne prétend pas non plus (voir aussi à ce sujet: DR, ch. 3363 in fine). Par conséquent, c'est à bon droit que l'intimée a conclu que la formation suivie par le fils de la recourante à l'étranger ne constituait pas une formation reconnue au sens de l'art. 3 LAFam, en lien avec l'art. 1 al. 2 OAFam et l'art. 49bis al. 1 RAVS. 5. Reste à examiner si, comme le prétend la recourante, celle-ci subit les effets d'une inégalité de traitement, dès lors que son fils est défavorisé par rapport aux jeunes adultes handicapés domiciliés en Suisse qui y sont en apprentissage ou accomplissent une formation jusqu'à l'âge de 25 ans (dos. de l'intimée, p. 30), puisqu'il ne peut quant à lui ni se prévaloir d'accomplir une formation au sens de l'art. 3 al. 1 let. b LAFam (en lien avec les art. 1 OAFam et 49bis RAVS), ni solliciter des prestations de l'AI (faute de satisfaire aux conditions d'assurance, voir le courrier du 17 janvier 2017 de l'Office de l'assurance-invalidité pour les assurés résidant à l'étranger [OAIE], produit par la recourante le 12 novembre 2020). En particulier, se pose la question d'une violation de l'interdiction des discriminations à l'égard des personnes atteintes de déficience mentale/ psychique (au sens de l'art. 8 al. 2 de la Constitution fédérale du 18 avril 1999 [Cst., RS 101]). 5.1 L'art. 8 al.”
Die Wegleitung über die Renten (RWL) konkretisiert den Begriff der Ausbildung nach Art. 49bis AHVV. Sie nennt u.a. eine Mindestdauer von vier Wochen, verlangt eine systematische Ausrichtung auf ein Bildungsziel, eine zeitliche Überwiegung zugunsten der Ausbildung sowie den objektiv zumutbaren Einsatz des Kindes, um die Ausbildung in nützlicher Frist abzuschliessen. Die RWL ist eine Verwaltungsweisung für Durchführungsstellen und somit für Sozialversicherungsgerichte nicht verbindlich; diese weichen jedoch nicht ohne triftigen Grund davon ab und wenden die RWL in der Praxis regelmässig an, sofern keine solchen Gründe vorliegen.
“49ter AHVV Gebrauch gemacht. Gemäss Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). 3.2. 3.2.1. Die Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (RWL; gültig ab 1. Januar 2003, Stand 1. Januar 2022) konkretisiert (Randziffer [Rz]. 3358 ff.) den Begriff der Ausbildung gemäss Art. 49bis AHVV. Verwaltungsweisungen wie die RWL richten sich an Durchführungsstellen und sind für Sozialversicherungsgerichte nicht verbindlich. Letztere weichen zu Gunsten der Rechtsgleichheit jedoch nicht ohne triftigen Grund davon ab, sofern die fragliche Weisung eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulässt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_292/2016 vom 18. August 2016 E. 3.3 mit Hinweis auf BGE 140 V 314, 317 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend besteht keine Veranlassung, die RWL nicht anzuwenden. 3.2.2. Nach Rz. 3358 der RWL muss eine Ausbildung mindestens vier Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein. Das angestrebte Bildungsziel soll zu einem bestimmten Berufsabschluss führen oder eine berufliche Tätigkeit ohne speziellen Berufsabschluss ermöglichen. Falls die Ausbildung nicht zum vornherein auf einen bestimmten Beruf ausgerichtet ist, muss sie eine allgemeine Grundlage für eine Mehrzahl von Berufen bilden bzw.”
“Der Bundesrat hat von der ihm im zweiten Satz von Art. 25 Abs. 5 AHVG eingeräumten Kompetenz zur Definition der Ausbildung mit dem 2011 in Kraft getretenen Art. 49bis der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) Gebrauch gemacht. Gemäss Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). Gemäss der Wegleitung über die Renten (RWL, Stand 1. Januar 2024, Rz. 3119) erfordert die systematische Vorbereitung, dass das Kind die Ausbildung mit dem objektiv zumutbaren Einsatz betreibt, um sie innert nützlicher Frist abschliessen zu können. Während der Ausbildung muss sich das Kind zeitlich überwiegend dem Ausbildungsziel widmen.”
Die Einkommensgrenze bezweckt, dass ein Kind mit einem durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen oberhalb der maximalen vollen AHV‑Rente nicht mehr als «in Ausbildung» gilt, weil es in erheblichem Umfang selbst für seinen Unterhalt aufkommen kann; damit entfällt die Anspruchsgrundlage für die Kinderzuwage.
“Du point de vue systématique, on constate qu'à la différence de l'art. 25 al. 5 LAVS, l'art. 22 al. 3 LPP ne prévoit pas la compétence du Conseil fédéral de définir ce que l'on entend par formation. Il ne comprend pas non plus un renvoi à la notion de formation au sens de la RAVS, comme le fait par exemple l'art. 1 al. 1 de l'ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam; RS 836.21), en relation avec l'art. 3 al. 1 let. b LAFam, pour le droit à l'allocation de formation. Selon cette disposition de l'OAFam, ce droit "existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement du 31 octobre 1947 sur l'assurance-vieillesse et survivants". Or, pour admettre la conformité au droit fédéral de l'art. 49bis al. 3 RAVS (en relation avec une rente complémentaire pour enfants de l'assurance-invalidité [art. 35 al. 1 LAI]), le Tribunal fédéral a mis en évidence, dans l' ATF 142 V 226 déjà cité, que la délégation législative de l'art. 25 al. 5 LAVS accordait un (très) large pouvoir d'appréciation au Conseil fédéral. Reconnaissant que la limite de revenu fixée à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présentait pas de lien direct avec la notion de "formation", il a considéré que la délégation législative devait néanmoins être comprise de façon large et être interprétée à la lumière du but assigné par le législateur à la rente complémentaire pour enfant (de l'AVS). Dès lors qu'un enfant qui réalisait à côté de sa formation un revenu mensuel moyen au cours d'une année civile au moins équivalent à la rente maximale de l'AVS était en mesure de subvenir dans une large mesure, si ce n'est totalement, à ses besoins et n'était plus tributaire du soutien financier de ses parents. De ce fait, le parent bénéficiaire de la rente n'avait plus d'obligation d'entretien à l'égard de son enfant, si bien que la rente complémentaire pour enfant perdait sa justification au regard du droit des assurances sociales (ATF 142 V 226 consid.”
Praktika gelten nach Art. 49bis Abs. 1 AHVV als Ausbildung, wenn ihr Absolvieren gesetzlich oder reglementarisch für den Zugang zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung oder für den Erwerb eines Diploms bzw. Berufsabschlusses vorausgesetzt ist. Fehlen diese Voraussetzungen, werden Praktika nur dann als Ausbildung anerkannt, wenn sie für die betreffende Ausbildung faktisch erforderlich sind und bei Antritt tatsächlich die Absicht bestand, die angestrebte Ausbildung zu realisieren; das Praktikum darf im betreffenden Betrieb höchstens ein Jahr dauern.
“Ein Praktikum wird gemäss Rz. 3361 der Wegleitung über die Renten (RWL, in der Fassung vom 1. Januar 2023; ebenso: RWL Rz 3121 in der Fassung vom 1. Januar 2024) in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung als Ausbildung anerkannt, wenn es gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung vorausgesetzt ist oder zum Erwerb eines Diploms oder eines Berufsabschlusses verlangt wird. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird ein Praktikum dennoch als Ausbildung anerkannt, wenn es für eine bestimmte Ausbildung faktisch geboten ist und mit dem Antritt des Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren (BGE 139 V 209) und das Praktikum im betreffenden Betrieb höchstens ein Jahr dauert (BGE 140 V 299; RWL Rz. 3361.1). Die Anerkennung eines Praktikums als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV hängt nicht davon ab, ob im Anschluss an das Praktikum im selben Betrieb eine Lehrstelle angetreten werden kann (vgl. BGE 139 V 209 E. 5.2), sondern davon, ob das Praktikum für die Ausbildung faktisch notwendig ist (BGE 139 V 209 E. 5.3). Zudem muss bei Antritt des Praktikums tatsächlich die Absicht bestehen, die angestrebte Ausbildung zu realisieren (BGE 139 V 209 E. 5.3). Übt das Kind jedoch lediglich eine praktische Tätigkeit aus, um sich dabei einige Branchenkenntnisse und Fertigkeiten anzueignen, um die Anstellungschancen bei schwieriger Beschäftigungssituation zu verbessern oder um eine Berufswahl zu treffen, liegt keine Ausbildung vor (Urteil des Bundesgerichts 9C_223/2008 vom 1. April 2008 E. 1.2; RWL Rz. 3362).”
“b LAFam, les allocations familiales comprennent notamment l’allocation de formation professionnelle, qui est octroyée à partir du début du mois au cours duquel l’enfant commence une formation postobligatoire, mais au plus tôt à partir du début du mois au cours duquel il atteint l’âge de 15 ans; si l’enfant accomplit encore sa scolarité obligatoire lorsqu’il atteint l’âge de 16 ans, l’allocation de formation est octroyée à partir du mois qui suit ses 16 ans; l’allocation de formation est versée jusqu’à la fin de la formation de l’enfant, mais au plus tard jusqu’à la fin du mois au cours duquel il atteint l’âge de 25 ans. 2.1.2. Selon l’art. 1 al. 1 de l’ordonnance fédérale du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam; RS 836.21), un droit à l’allocation de formation existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants (RAVS; RS 831.101). Ainsi, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (art. 49bis al. 1 RAVS). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (art. 49bis al. 2 RAVS). 2.2. Selon les Directives concernant les rentes de l’assurance vieillesse, survivants et invalidité fédérale (ci-après : DR ; état au 1er janvier 2024), un stage pratique est assimilé à une formation si, légalement ou réglementairement, son accomplissement est une condition indispensable pour accéder à une formation donnée ou passer un examen, ou obtenir un diplôme ou un certificat de fin d‘apprentissage (n. 3121 ss). Si les conditions précitées ne sont pas remplies, un stage pratique est néanmoins assimilé à une formation si le stage est de fait requis pour la formation et qu’au début de celui-ci, l’intéressé ait effectivement l’intention d’accomplir la formation envisagée, et si le stage dure au maximum une année dans l’entreprise concernée.”
“August 2022 beginnt und am 4. August 2023 endet. Das Pensum beträgt 80 % (Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag) bei einem Lohn von Fr. 400.00 netto pro Monat sowie einem 13. Monatslohn von Fr. 400.00 (vgl. AB 2). Als Tätigkeit wird Folgendes vereinbart: Kennenlernen des Berufsalltags eines Landschaftsgärtners und des Betriebes und der Gärten von E____, Aufbau physischer und mentaler Rhythmisierung und das Erarbeiten einfacher, fachlicher Vorkenntnisse. 4.2. Demzufolge absolviert D____ ein einjähriges Praktikum in einer Gärtnerei. Es ist daher zu untersuchen, ob dieses in den Anwendungsbereich von Art. 49bis Abs. 1 AHVV fällt. Der Anwendungsbereich von Abs. 2 fällt von vornherein ausser Betracht, da mit dem Praktikum von D____ kein Schulbesuch verbunden ist. Ebenso ist offensichtlich, dass das Praktikum in der Gärtnerei vorliegend nicht dem Erwerb einer Allgemeinausbildung als Grundlage verschiedenartiger Berufe dient (vgl. Abs. 1 letzte Variante). 4.3. Vorweg ist als Grundsatz zu wiederholen, dass Art. 49bis Abs. 1 AHVV keinen abschliessenden Charakter hat und der Begriff der Ausbildung in diesem Zusammenhang weit zu verstehen ist, da die Ausbildungszulage in erster Linie der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen dienen soll (siehe dazu oben Erw. 3.4). 4.4. Art. 49bis Abs. 1 AHVV setzt voraus, dass sich ein Kind in Ausbildung, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend auf einen Berufsabschluss vorbereitet. 4.5. Die Tätigkeit von D____ in der Gärtnerei erfüllt jedenfalls die zeitlichen Anforderungen an eine Ausbildung (vgl. Rz. 3358 und 3359 RWL). Das Arbeitsverhältnis dauert weit mehr als vier Wochen und D____ arbeitet bei einem Pensum von 80 % auch weit mehr als 20 Stunden pro Woche. 4.6. Ein Praktikum kann unter gewissen Voraussetzungen als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV anerkannt werden, wenn es gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung vorausgesetzt ist oder zum Erwerb eines Diploms oder eines Berufsabschlusses verlangt wird (Rz.”
Einmalige Sonderzahlungen (z. B. «Corona‑Prämie»), die dem massgeblichen Lohn zugerechnet werden, sind beim durchschnittlichen Jahreseinkommen zu berücksichtigen und können — sofern dadurch die maximale Jahresgrenze gemäss Art. 49bis AHVV überschritten wird — zum Wegfall des Anspruchs auf Ausbildungszulagen für das betreffende Jahr führen.
“Entscheid Versicherungsgericht, 13.04.2023 Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG, Art. 1 Abs. 1 FamZV, Art. 49bis AHVV. Rückforderung von Ausbildungszulagen aufgrund Überschreitens der maximalen jährlichen Einkommensgrenze infolge einer "Corona-Prämie". Da die "Corona-Prämie" unter den massgeblichen Lohn fällt und weil gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auf das durchschnittliche Jahreseinkommen abzustellen ist, ist die "Corona-Prämie" beim Jahreseinkommen zu berücksichtigen. Dadurch entfällt der Anspruch auf Ausbildungszulagen für das ganze Jahr (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. April 2023, FZG 2022/2). Entscheid vom 13. April 2023 Besetzung Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz), Karin Huber-Studerus und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Jeannine Wiessner-Bodmer Geschäftsnr. FZG 2022/2 Parteien A.___, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Mägerle, Obergasse 19, 8400 Winterthur, gegen Ausgleichskasse AGRAPI, Thunstrasse 55, 3000 Bern 6, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Ausbildungszulagen (Anspruch + Rückforderung; B.”
“Entscheid Versicherungsgericht, 13.04.2023 Art. 3 Abs. 1 lit. b FamZG, Art. 1 Abs. 1 FamZV, Art. 49bis AHVV. Rückforderung von Ausbildungszulagen aufgrund Überschreitens der maximalen jährlichen Einkommensgrenze infolge einer "Corona-Prämie". Da die "Corona-Prämie" unter den massgeblichen Lohn fällt und weil gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auf das durchschnittliche Jahreseinkommen abzustellen ist, ist die "Corona-Prämie" beim Jahreseinkommen zu berücksichtigen. Dadurch entfällt der Anspruch auf Ausbildungszulagen für das ganze Jahr (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. April 2023, FZG 2022/2). Entscheid vom 13. April 2023 Besetzung Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz), Karin Huber-Studerus und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Jeannine Wiessner-Bodmer Geschäftsnr. FZG 2022/2 Parteien A.___, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Mägerle, Obergasse 19, 8400 Winterthur, gegen Ausgleichskasse AGRAPI, Thunstrasse 55, 3000 Bern 6, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Ausbildungszulagen (Anspruch + Rückforderung; B.”
Bei der Prüfung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV ist das Einkommen in Jahresbetrachtung zu erfassen. Gratifikationen sind dem Jahreserwerbseinkommen zuzurechnen und dürfen nicht lediglich dem Monat ihrer Auszahlung zugerechnet werden.
“Monatslohn abgestellt wurde, wonach das durchschnittliche monatliche Einkommen von Fr. 2'353.-- die monatliche maximale volle Altersrente der AHV von damals (2015) Fr. 2'350.-- ebenfalls knapp überstieg, muss somit auch vorliegend von einer Jahresbetrachtung ausgegangen werden. So ergibt sich weder aus der Rechtsprechung noch aus der nachvollziehbaren Bestimmung in Rz. 3367, 1/17, lit. a RWL (vgl. Erwägung 4.2.4), Anlass für eine Abweichung von der Jahresbetrachtung. Nachdem die "Corona-Prämie" - als Gratifikation - somit aufgrund obiger Ausführungen zum erzielten Einkommen dazuzuzählen ist, fällt eine Berücksichtigung lediglich für den Monat ihrer Auszahlung ebenfalls dahin. Die Beschwerdegegnerin ist folglich für das Jahr 2021 zu Recht von einem Einkommen von Fr. 28'888.35 ausgegangen. Da dieses die gesetzliche Grenze nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV übertrifft, erweist sich die ursprüngliche Zusprache der Zulagen für das Jahr 2021 als unrichtig. Folglich durfte die Beschwerdegegnerin auf ihre früheren Verfügungen zurückkommen und einen Anspruch für das Jahr 2021 aberkennen. Damit erweisen sich die für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 ausgerichteten Leistungen im Nachhinein als zu Unrecht bezogen und die Rückforderung als rechtmässig. Soweit dem Beschwerdeführer die Rückerstattung nicht möglich sein sollte, hat er die Möglichkeit, innert 30 Tagen nach Rechtskraft der Rückforderung bei der Beschwerdegegnerin ein Erlassgesuch zu stellen (Art. 25 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 ATSV). Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). Trotz Abweisung der Beschwerde hat der Beschwerdeführer aufgrund der zuvor festgestellten Gehörsverletzung (vgl. Erwägung 1) Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4.”
“Monatslohn abgestellt wurde, wonach das durchschnittliche monatliche Einkommen von Fr. 2'353.-- die monatliche maximale volle Altersrente der AHV von damals (2015) Fr. 2'350.-- ebenfalls knapp überstieg, muss somit auch vorliegend von einer Jahresbetrachtung ausgegangen werden. So ergibt sich weder aus der Rechtsprechung noch aus der nachvollziehbaren Bestimmung in Rz. 3367, 1/17, lit. a RWL (vgl. Erwägung 4.2.4), Anlass für eine Abweichung von der Jahresbetrachtung. Nachdem die "Corona-Prämie" - als Gratifikation - somit aufgrund obiger Ausführungen zum erzielten Einkommen dazuzuzählen ist, fällt eine Berücksichtigung lediglich für den Monat ihrer Auszahlung ebenfalls dahin. Die Beschwerdegegnerin ist folglich für das Jahr 2021 zu Recht von einem Einkommen von Fr. 28'888.35 ausgegangen. Da dieses die gesetzliche Grenze nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV übertrifft, erweist sich die ursprüngliche Zusprache der Zulagen für das Jahr 2021 als unrichtig. Folglich durfte die Beschwerdegegnerin auf ihre früheren Verfügungen zurückkommen und einen Anspruch für das Jahr 2021 aberkennen. Damit erweisen sich die für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 ausgerichteten Leistungen im Nachhinein als zu Unrecht bezogen und die Rückforderung als rechtmässig. Soweit dem Beschwerdeführer die Rückerstattung nicht möglich sein sollte, hat er die Möglichkeit, innert 30 Tagen nach Rechtskraft der Rückforderung bei der Beschwerdegegnerin ein Erlassgesuch zu stellen (Art. 25 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 ATSV). Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). Trotz Abweisung der Beschwerde hat der Beschwerdeführer aufgrund der zuvor festgestellten Gehörsverletzung (vgl. Erwägung 1) Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4.”
Bei Waisen- oder Kinderrenten der beruflichen Vorsorge kann das Vorliegen einer Ausbildung nicht allein mit dem Hinweis auf ein durchschnittlich monatliches Erwerbseinkommen oberhalb der maximalen vollen AHV-Rente verneint werden. Das Bundesgericht hat entschieden, dass die Rente nicht mit Verweis auf dieses Einkommenslimit aufgehoben werden darf, wenn das Kind tatsächlich in Ausbildung steht; der Begrif f der Ausbildung ist dabei selbständig auszulegen.
“Regeste Art. 22 Abs. 3 lit. a BVG; Art. 25 Abs. 5 AHVG; Art. 49bis Abs. 3 AHVV; Untergang des Anspruchs auf eine Waisenrente der beruflichen Vorsorge bei Ausbildung. Auslegung des Begriffs der Ausbildung im Sinne von Art. 22 Abs. 3 lit. a BVG. Die Waisenrente der 2. Säule kann nicht aufgehoben werden mit der Begründung, die mehr als 18 Jahre alte Waise befinde sich nicht mehr in einer Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, da sie ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erziele, das höher sei als die maximale volle Altersrente der AHV (E. 5 und 6).”
“3 LPP ne prévoit pas la compétence du Conseil fédéral de définir ce que l'on entend par formation. Il ne comprend pas non plus un renvoi à la notion de formation au sens de la RAVS, comme le fait par exemple l'art. 1 al. 1 de l'ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam; RS 836.21), en relation avec l'art. 3 al. 1 let. b LAFam, pour le droit à l'allocation de formation. Selon cette disposition de l'OAFam, ce droit "existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement du 31 octobre 1947 sur l'assurance-vieillesse et survivants". Or, pour admettre la conformité au droit fédéral de l'art. 49bis al. 3 RAVS (en relation avec une rente complémentaire pour enfants de l'assurance-invalidité [art. 35 al. 1 LAI]), le Tribunal fédéral a mis en évidence, dans l' ATF 142 V 226 déjà cité, que la délégation législative de l'art. 25 al. 5 LAVS accordait un (très) large pouvoir d'appréciation au Conseil fédéral. Reconnaissant que la limite de revenu fixée à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présentait pas de lien direct avec la notion de "formation", il a considéré que la délégation législative devait néanmoins être comprise de façon large et être interprétée à la lumière du but assigné par le législateur à la rente complémentaire pour enfant (de l'AVS). Dès lors qu'un enfant qui réalisait à côté de sa formation un revenu mensuel moyen au cours d'une année civile au moins équivalent à la rente maximale de l'AVS était en mesure de subvenir dans une large mesure, si ce n'est totalement, à ses besoins et n'était plus tributaire du soutien financier de ses parents. De ce fait, le parent bénéficiaire de la rente n'avait plus d'obligation d'entretien à l'égard de son enfant, si bien que la rente complémentaire pour enfant perdait sa justification au regard du droit des assurances sociales (ATF 142 V 226 consid. 7.2.2).”
Ein Praktikum kann unter den Voraussetzungen von Art. 49bis AHVV als Ausbildung anerkannt werden. Anerkannt wird es insbesondere, wenn das Praktikum gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung bzw. für den Erwerb eines Diploms oder Berufsabschlusses vorausgesetzt ist. Fehlen solche formellen Voraussetzungen, kommt eine Anerkennung nur infrage, wenn das Praktikum für die betreffende Ausbildung faktisch geboten ist, mit dem Antritt tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu verfolgen, und die Praxisbetriebsdauer die in der Rechtsprechung genannte Grenze (im Regelfall höchstens ein Jahr) nicht überschreitet. Nicht jedes Praktikum ist deshalb automatisch als Ausbildung zu qualifizieren; es sind die Umstände der Durchführung (z. B. Dauer, zeitliches Pensum, systematische Ausrichtung) und die Ernsthaftigkeit der Ausbildungsabsicht zu prüfen.
“Ebenso ist offensichtlich, dass das Praktikum in der Gärtnerei vorliegend nicht dem Erwerb einer Allgemeinausbildung als Grundlage verschiedenartiger Berufe dient (vgl. Abs. 1 letzte Variante). 4.3. Vorweg ist als Grundsatz zu wiederholen, dass Art. 49bis Abs. 1 AHVV keinen abschliessenden Charakter hat und der Begriff der Ausbildung in diesem Zusammenhang weit zu verstehen ist, da die Ausbildungszulage in erster Linie der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen dienen soll (siehe dazu oben Erw. 3.4). 4.4. Art. 49bis Abs. 1 AHVV setzt voraus, dass sich ein Kind in Ausbildung, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend auf einen Berufsabschluss vorbereitet. 4.5. Die Tätigkeit von D____ in der Gärtnerei erfüllt jedenfalls die zeitlichen Anforderungen an eine Ausbildung (vgl. Rz. 3358 und 3359 RWL). Das Arbeitsverhältnis dauert weit mehr als vier Wochen und D____ arbeitet bei einem Pensum von 80 % auch weit mehr als 20 Stunden pro Woche. 4.6. Ein Praktikum kann unter gewissen Voraussetzungen als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV anerkannt werden, wenn es gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung vorausgesetzt ist oder zum Erwerb eines Diploms oder eines Berufsabschlusses verlangt wird (Rz. 3361 RWL). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so wird ein Praktikum gleichwohl als Ausbildung anerkannt, wenn es für eine bestimmte Ausbildung faktisch geboten ist und mit dem Antritt des Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren und das Praktikum im betreffenden Betrieb höchstens ein Jahr dauert (Rz. 3361.1 RWL mit Hinweis auf BGE 139 V 209 und 140 V 299). 4.7. Es soll nicht jedes Praktikum automatisch im Sinne einer Ausbildung verstanden werden, sondern nur dann, wenn mit dem Antritt eines Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren. Die Tatsache, dass ein einjähriges Praktikum eingegangen wird, zeugt bereits durch die Dauer für die Ernsthaftigkeit, die angestrebte Ausbildung zu absolvieren (BGE 139 V 209 E.”
“in BGE 139 V 122, in der das Bundesgericht zu den faktisch anerkannten Bildungsgängen und unter Bezugnahme auf die Tendenz potenzieller Lehrbetriebe, jungen Lehrinteressierten nicht direkt einen Lehrvertrag anzubieten, sondern von diesen zunächst ein Praktikum zu verlangen ausführt, Zweck sei die Förderung der beruflichen Ausbildung und das berufliche Weiterkommen. Die Frage, ob die Tätigkeit in der Gärtnerei eine Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV darstellt, kann jedoch letztlich offenbleiben, wie im Folgenden gezeigt wird.”
“Ebenso ist offensichtlich, dass das Praktikum in der Gärtnerei vorliegend nicht dem Erwerb einer Allgemeinausbildung als Grundlage verschiedenartiger Berufe dient (vgl. Abs. 1 letzte Variante). 4.3. Vorweg ist als Grundsatz zu wiederholen, dass Art. 49bis Abs. 1 AHVV keinen abschliessenden Charakter hat und der Begriff der Ausbildung in diesem Zusammenhang weit zu verstehen ist, da die Ausbildungszulage in erster Linie der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen dienen soll (siehe dazu oben Erw. 3.4). 4.4. Art. 49bis Abs. 1 AHVV setzt voraus, dass sich ein Kind in Ausbildung, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend auf einen Berufsabschluss vorbereitet. 4.5. Die Tätigkeit von D____ in der Gärtnerei erfüllt jedenfalls die zeitlichen Anforderungen an eine Ausbildung (vgl. Rz. 3358 und 3359 RWL). Das Arbeitsverhältnis dauert weit mehr als vier Wochen und D____ arbeitet bei einem Pensum von 80 % auch weit mehr als 20 Stunden pro Woche. 4.6. Ein Praktikum kann unter gewissen Voraussetzungen als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV anerkannt werden, wenn es gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung vorausgesetzt ist oder zum Erwerb eines Diploms oder eines Berufsabschlusses verlangt wird (Rz. 3361 RWL). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so wird ein Praktikum gleichwohl als Ausbildung anerkannt, wenn es für eine bestimmte Ausbildung faktisch geboten ist und mit dem Antritt des Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren und das Praktikum im betreffenden Betrieb höchstens ein Jahr dauert (Rz. 3361.1 RWL mit Hinweis auf BGE 139 V 209 und 140 V 299). 4.7. Es soll nicht jedes Praktikum automatisch im Sinne einer Ausbildung verstanden werden, sondern nur dann, wenn mit dem Antritt eines Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren. Die Tatsache, dass ein einjähriges Praktikum eingegangen wird, zeugt bereits durch die Dauer für die Ernsthaftigkeit, die angestrebte Ausbildung zu absolvieren (BGE 139 V 209 E.”
Für das Vorliegen eines Ausbildungscharakters nach Art. 49bis AHVV ist erforderlich, dass die betroffene Person dem Ausbildungsziel zeitlich überwiegend zuarbeitet. In der Praxis wird dies nur angenommen, wenn der gesamte Ausbildungsaufwand im Durchschnitt mindestens 20 Stunden pro Woche beträgt. Einzelne Wochentage oder nur wenige Kurslektionen bei gleichzeitig überwiegender Erwerbstätigkeit genügen daher in der Regel nicht.
“Die Beschwerdeführerin besuchte nach Auflösung des Lehrvertrags bis Ende Dezember 2023 die Berufsschule (Urk. 3/1 = Urk. 17/43). Auch dieser Umstand ändert nichts daran, dass von einer Beendigung der Ausbildung per 31. Oktober 2023 auszugehen ist. Die Berufsfachschule für Bäckerei-Konditorei-Confiserie-Lehrlinge beinhaltet einen Schulungstag pro Woche (vgl. https://www.bfsl.ch/bildungsangebote/berufslehre/baecker-in-konditor-in-confiseur-in-efz; vgl. auch Urk. 17/47 S. 4). Dieses Pensum erreicht den erforderlichen Aufwand von mindestens 20 Stunden pro Woche, den es braucht, damit von einer massgeblichen Ausbildung im Sinne von Art. 25 Abs. 5 AHVG i.V.m. Art. 49bis AHVV gesprochen werden kann (vgl. E. 1.2.2 hiervor), nicht.”
“Nicht als Ausbildung anerkannt werden lediglich praktische Tätigkeiten zur Aneignung von Branchenkenntnissen und Fertigkeiten, um die Anstellungschancen bei schwieriger Beschäftigungssituation zu verbessern oder um eine Berufswahl zu treffen (Rz. 3362 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_223/2008 vom 1. April 2008). 4. 4.1. Zwischen den Parteien besteht Uneinigkeit darüber, ob die Ausbildung zum Tontechniker EFZ, respektive das Praktikum bei der Stiftung C____ den Ausbildungsbegriff nach Art. 49is AHVV erfüllt. Dieser Frage ist im Folgenden nachzugehen. 4.2. 4.2.1. Gemäss Ausbildungsvertrag vom 9. Juli 2021, respektive vom 29. Juni 2021 (bei den AB) steht dem Beschwerdeführer pro Woche ein Tag für seine externe Ausbildung an der Technischen Berufsschule Zürich (TBZ) zur Verfügung. Aus den eingereichten Stundenplänen geht weiter hervor, dass die Ausbildung vier Semester dauert und jeweils einmal die Woche von 12:15 Uhr bis 20:15 Uhr Unterricht stattfindet (Stundenplan Herbstsemester, AB 3, S. 4 ff.). 4.2.2. Gemäss Rz. 3359 der RWL erfordert die systematische Vorbereitung im Rahmen einer Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV (vgl. E. 3.1.2. ff.), dass die sich in Ausbildung befindliche Person zeitlich überwiegend dem Ausbildungsziel widmen muss. Dies gilt nur dann als erfüllt, wenn der gesamte Ausbildungsaufwand mindestens zwanzig Stunden pro Woche ausmacht. Wer wöchentlich nur eine geringe Anzahl an Kurslektionen besucht und daneben zur Hauptsache arbeitet, vermag den erforderlichen überwiegenden Ausbildungsaufwand nur schwer nachzuweisen (Rz 3360). Es ist weiter gefordert, dass sich die auszubildende Person zeitlich überwiegende ihrem Ausbildungsziel widmet. 4.2.3. Insgesamt beträgt die reine Unterrichtszeit acht Lektionen pro Woche. Selbst unter grosszügiger Hinzurechnung von Vor- und Nachbereitungszeit und Prüfungsvorbereitung erscheint es als nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer im Durchschnitt auf einen Ausbildungsaufwand von mindestens 20 Stunden pro Woche kommt. Gegenteiliges macht im Übrigen auch der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Beschwerde nicht geltend. Mangels überwiegendem Ausbildungsaufwand ist der Ausbildungscharakter der hier in Frage stehenden Ausbildung daher bereits vor diesem Hintergrund zu verneinen.”
Einmalige Sonderzahlungen (z.B. «Corona‑Prämien») sind nach den zitierten Entscheidungen und der WML grundsätzlich dem massgebenden Erwerbseinkommen zuzurechnen und können dadurch die in Art. 49bis Abs. 3 AHVV festgelegte Einkommensgrenze überschreiten. Die Verwaltung darf in Einzelfällen nicht willkürlich von dieser Erfassung abweichen; zugleich ist im Einzelfall zu prüfen, für welchen konkreten Zeitraum eine einmalige Zahlung zu berücksichtigen ist.
“Die von der Arbeitgeberin freiwillig geleistete "Corona-Prämie", die Motivation und Anreiz für den weiteren Berufsweg sein sollte, führte vorliegend aufgrund der spezifischen Umstände ungewollt dazu, dass die gesetzlich festgelegte Maximalgrenze übertroffen wurde. Dass vorliegend der massgebende Betrag nahe beim Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, vermag weder ein willkürliches noch sonst wie bundesrechtswidriges Ergebnis zu begründen, liegt es doch in der Natur von Grenzwerten, dass es in gewissen Konstellationen zu hart anmutenden Resultaten kommt. Es würde jedoch einer ungleichen Rechtsanwendung Vorschub geleistet, wenn es im Ermessen der Verwaltung liegen würde, im Einzelfall von bundesrechtlich vorgesehenen Grenzwerten (wie z.B. bei der Einhaltung von Fristen) abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2018, 8C_866/2017, E. 5.2.2). Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin grundsätzlich kein Recht verletzt, indem sie die strittige Prämie mit Blick auf Art. 49bis Abs. 3 AHVV zum erzielten Erwerbseinkommen dazugezählt hat. Zu klären bleibt nachfolgend, für welchen konkreten Zeitraum die im Februar 2021 ausgezahlte "Corona-Prämie" zu berücksichtigen ist. Mit der Formulierung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, wonach ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV, bleibt der Verordnungswortlaut hinsichtlich der genauen Festlegung dieser Grenze nicht ganz klar, weil anders als beispielsweise in Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht ausdrücklich auf den jährlichen Betrag der AHV-Rente verwiesen wird (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O., Rz. 77 zu Art. 3). Zu prüfen ist daher zuerst, wie das in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannte Einkommen zu ermitteln ist. Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der massgeblichen Norm. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Interpretationen möglich, so muss nach der wahren Tragweite der Bestimmung gesucht werden, wobei alle Auslegungselemente zu berücksichtigen sind (Methodenpluralismus). Dabei kommt es namentlich auf den Zweck der Regelung, die dem Text zugrunde liegenden Wertungen sowie auf den Sinnzusammenhang an, in dem die Norm steht. Die Entstehungsgeschichte ist zwar nicht unmittelbar entscheidend, dient aber als Hilfsmittel, um den Sinn der Norm zu erkennen.”
“Weiter definiert auch die Wegleitung des BSV über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML) keine Ausnahme, unter welche die vorliegende "Corona-Prämie" zu subsumieren wäre. Vielmehr erscheint es naheliegend, eine solche ausserordentliche Entschädigung unter den Begriff der Gratifikation zu zählen oder als Entschädigung zum Ausgleich der mit der Funktion oder dem Arbeitsort verbundenen Inkonvenienzen zu sehen. Beide werden aber ebenfalls vollumfänglich vom massgebenden Lohn umfasst (vgl. WML Rz. 2002). Auch wenn die Argumentation verständlich erscheint, dass die Tochter des Beschwerdeführers für ihren Einsatz während der Epidemie belohnt und nicht durch eine Kürzung der Familienzulagen bestraft werden sollte, kann nicht von einer Lücke im Gesetz ausgegangen werden, welche durch das Gericht zu füllen ist. Die von der Arbeitgeberin freiwillig geleistete "Corona-Prämie", die Motivation und Anreiz für den weiteren Berufsweg sein sollte, führte vorliegend aufgrund der spezifischen Umstände ungewollt dazu, dass die gesetzlich festgelegte Maximalgrenze übertroffen wurde. Dass vorliegend der massgebende Betrag nahe beim Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, vermag weder ein willkürliches noch sonst wie bundesrechtswidriges Ergebnis zu begründen, liegt es doch in der Natur von Grenzwerten, dass es in gewissen Konstellationen zu hart anmutenden Resultaten kommt. Es würde jedoch einer ungleichen Rechtsanwendung Vorschub geleistet, wenn es im Ermessen der Verwaltung liegen würde, im Einzelfall von bundesrechtlich vorgesehenen Grenzwerten (wie z.B. bei der Einhaltung von Fristen) abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2018, 8C_866/2017, E. 5.2.2). Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin grundsätzlich kein Recht verletzt, indem sie die strittige Prämie mit Blick auf Art. 49bis Abs. 3 AHVV zum erzielten Erwerbseinkommen dazugezählt hat. Zu klären bleibt nachfolgend, für welchen konkreten Zeitraum die im Februar 2021 ausgezahlte "Corona-Prämie" zu berücksichtigen ist. Mit der Formulierung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, wonach ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV, bleibt der Verordnungswortlaut hinsichtlich der genauen Festlegung dieser Grenze nicht ganz klar, weil anders als beispielsweise in Art.”
Das Nichtbestehen einer Abschlussprüfung führt nicht zwingend zu einer Unterbrechung der Ausbildung nach Art. 49bis AHVV, sofern die betroffene Person die Ausbildung unverzüglich am nächstmöglichen Termin wieder aufnimmt und in der Zwischenzeit aktiv lernend tätig bleibt; in diesem Fall bleibt der Ausbildungsstatus bestehen.
“Sachverhalt ist jedoch anders gelagert. Die Tochter des Beschwerdeführers hat wider Erwarten, mithin ausserplanmässig (unüblich), die Abschlussprüfung nicht bestanden. Auf diesen Sachverhalt ist die Bestimmung des Art. 49ter AHVV nicht zugeschnitten. Da die Tochter des Beschwerdeführers die begonnene Ausbildung unverzüglich am nächstmöglichen Termin fortgesetzt hat, liegt daher keine Unterbrechung der Ausbildung vor. Vielmehr befand sich die Tochter des Beschwerdeführers auch in den fraglichen Monaten (Mai 2022 bis Juli 2022) weiterhin in Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV (und Art. 25 Abs. 5 AHVG). Wie im Übrigen vom Beschwerdeführer anlässlich der Befragung durch das Gericht dargetan wurde, holte sich seine Tochter nach dem Nichtbestehen der Prüfung Hilfe im familiären Umfeld, um ihre Schwachstelle (französische Grammatik) zu verbessern. Von einem (offiziellen) Angebot, um die Ausbildungslücke(n) zu schliessen, hätte sie zwar gerne Gebrauch gemacht; ein solches stand aber nicht zur Verfügung (vgl. das Verhandlungsprotokoll). Diese Aussagen des Beschwerdeführers erscheinen plausibel und legen nahe, dass seine Tochter bis zum Semesterbeginn lernmässig nicht untätig geblieben ist. 3.6. 3.6.1. Im Übrigen gilt es Folgendes zu beachten: Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen.”
“Sachverhalt ist jedoch anders gelagert. Die Tochter des Beschwerdeführers hat wider Erwarten, mithin ausserplanmässig (unüblich), die Abschlussprüfung nicht bestanden. Auf diesen Sachverhalt ist die Bestimmung des Art. 49ter AHVV nicht zugeschnitten. Da die Tochter des Beschwerdeführers die begonnene Ausbildung unverzüglich am nächstmöglichen Termin fortgesetzt hat, liegt daher keine Unterbrechung der Ausbildung vor. Vielmehr befand sich die Tochter des Beschwerdeführers auch in den fraglichen Monaten (Mai 2022 bis Juli 2022) weiterhin in Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV (und Art. 25 Abs. 5 AHVG). Wie im Übrigen vom Beschwerdeführer anlässlich der Befragung durch das Gericht dargetan wurde, holte sich seine Tochter nach dem Nichtbestehen der Prüfung Hilfe im familiären Umfeld, um ihre Schwachstelle (französische Grammatik) zu verbessern. Von einem (offiziellen) Angebot, um die Ausbildungslücke(n) zu schliessen, hätte sie zwar gerne Gebrauch gemacht; ein solches stand aber nicht zur Verfügung (vgl. das Verhandlungsprotokoll). Diese Aussagen des Beschwerdeführers erscheinen plausibel und legen nahe, dass seine Tochter bis zum Semesterbeginn lernmässig nicht untätig geblieben ist. 3.6. 3.6.1. Im Übrigen gilt es Folgendes zu beachten: Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen.”
Bei der Beurteilung des Begriffs «in Ausbildung» gemäss Art. 49bis AHVV kann der Gesundheitszustand des Kindes unzureichend abgeklärt sein.
“Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt URTEIL vom 10. September 2024 Mitwirkende Dr. G. Thomi (Vorsitz), lic. iur. M. Prack Hoenen , P. Waegeli und Gerichtsschreiberin Dr. B. Gruber Parteien A____ [...] Beschwerdeführer B____ [...] Beschwerdegegnerin Gegenstand FZ.2022.7 Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2022 Ausbildungsbegriff nach Art. 49bis AHVV, gesundheitliche Situation nicht ausreichend abegklärt Tatsachen I. Der Beschwerdeführer ist als Arbeitnehmer der C____ AG Basel bei der B____ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) zum Bezug von Familienzulagen angemeldet. Die Beschwerdegegnerin richtete dem Beschwerdeführer für seinen Sohn D____ (geboren im September 2006) bis zum 30. September 2022 Kinderzulagen aus (Antwortbeilage [AB] 1). Mit Schreiben vom 18. August 2022 teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit, dass der Anspruch auf Kinderzulagen für seinen Sohn D____ aufgrund Erreichen des 16. Altersjahres am 30. September 2022 endet und forderte ihn auf, einen aktuellen Ausbildungsnachweis einzureichen, damit Leistungen der Familienausgleichskasse weiterhin gewährt werden können (AB 1). In der Folge reichte der Beschwerdeführer bei der Beschwerdegegnerin den mit «Überbrückungsjahr» betitelten Vertrag vom 7. August 2022 (AB 2) zwischen seinem Sohn D____ (als Arbeitnehmer) und der E____ (als Arbeitgeber) ein. Gemäss diesem Vertrag ist D____ vom 8.”
Die kantonale Akkreditierung von Übergangs‑ oder Integrationsmassnahmen (z. B. MIS, FORJAD) begründet nicht automatisch einen Anspruch auf eine Kinder‑Rente nach Art. 49bis Abs. 2 AHVV. Anspruch kann nur entstehen, wenn die Massnahme auf den Erwerb oder die Konsolidierung von Kenntnissen gerichtet ist, die für eine berufliche Ausbildung nützlich sind.
“d) En l’occurrence, il est constant que la mesure suivie par le fils de la recourante constitue une MIS de transition proposée par le Canton de Vaud dans le cadre du programme FORJAD. Plus largement, elle semble également s’inscrire dans le cadre des mesures de transition visées par les législations tant fédérale que vaudoise en matière d’encouragement à la formation professionnelle. Cependant, le fait qu’une mesure soit accréditée par les autorités cantonales en tant que mesure d’insertion professionnelle ne signifie pas encore qu’elle constitue une formation ouvrant le droit à une rente pour enfant en formation. A cet égard, force est de constater que, bien qu’introduit postérieurement à l’adoption de la LFPr et de son ordonnance d’application, l’art. 49bis al. 2 RAVS n’y renvoie pas, s’agissant de la définition des solutions transitoires d’occupation évoquées, pas plus que la jurisprudence rendue postérieurement à l’adoption de cette disposition ou les directives d’application. Comme déjà relevé, l’art. 49bis al. 2 RAVS a pour objectif de donner des critères permettant de distinguer les mesures purement occupationnelles, de celles qui visent l’acquisition ou la consolidation par leur bénéficiaire de connaissances utiles à leur formation professionnelle, seules ces dernières étant susceptibles d’ouvrir le droit à une rente pour enfant en formation. En effet, contrairement aux législations applicables en matière de formation professionnelle et d’assistance sociale, qui tendent à apporter un soutien général à la formation professionnelle afin d’encourager l’insertion professionnelle et éviter le recours aux prestations de l’aide sociale, l’objectif des rentes complémentaires de l’assurance-invalidité est de constituer un revenu de substitution pour l’assuré invalide, s’ajoutant à la rente principale, pour subvenir à l’entretien de sa famille. Il s’agit en d’autres termes de permettre au parent invalide d’honorer son obligation d’entretien (cf. ATF 142 V 226 consid. 6.1 et 6.2). Il n’est dès lors pas contradictoire que la notion de formation donnant droit à des prestations de l’assurance-invalidité ne recoupe pas entièrement celle qui ouvre le droit à l’octroi d’une bourse d’études.”
“101) lesquelles prévoient que les cantons doivent proposer aux personnes qui accusent un déficit de formation à la fin de la scolarité obligatoire, des mesures de préparation à la formation professionnelle initiale qui sont axées sur la pratique et sur le monde du travail, qui s’inscrivent dans le prolongement de la scolarité obligatoire et qui en complètent le programme pour que les personnes qui les suivent soient capables d’entamer une formation professionnelle initiale (art. 7 al. 1 OFPr). d) En l’occurrence, il est constant que la mesure suivie par le fils de la recourante constitue une MIS de transition proposée par le Canton de Vaud dans le cadre du programme FORJAD. Plus largement, elle semble également s’inscrire dans le cadre des mesures de transition visées par les législations tant fédérale que vaudoise en matière d’encouragement à la formation professionnelle. Cependant, le fait qu’une mesure soit accréditée par les autorités cantonales en tant que mesure d’insertion professionnelle ne signifie pas encore qu’elle constitue une formation ouvrant le droit à une rente pour enfant en formation. A cet égard, force est de constater que, bien qu’introduit postérieurement à l’adoption de la LFPr et de son ordonnance d’application, l’art. 49bis al. 2 RAVS n’y renvoie pas, s’agissant de la définition des solutions transitoires d’occupation évoquées, pas plus que la jurisprudence rendue postérieurement à l’adoption de cette disposition ou les directives d’application. Comme déjà relevé, l’art. 49bis al. 2 RAVS a pour objectif de donner des critères permettant de distinguer les mesures purement occupationnelles, de celles qui visent l’acquisition ou la consolidation par leur bénéficiaire de connaissances utiles à leur formation professionnelle, seules ces dernières étant susceptibles d’ouvrir le droit à une rente pour enfant en formation. En effet, contrairement aux législations applicables en matière de formation professionnelle et d’assistance sociale, qui tendent à apporter un soutien général à la formation professionnelle afin d’encourager l’insertion professionnelle et éviter le recours aux prestations de l’aide sociale, l’objectif des rentes complémentaires de l’assurance-invalidité est de constituer un revenu de substitution pour l’assuré invalide, s’ajoutant à la rente principale, pour subvenir à l’entretien de sa famille.”
Der Begriff «Ausbildung» in Art. 49bis AHVV ist weit zu verstehen. Er umfasst nach Praxis, Rechtsprechung und dem Kommentar des Bundesamts für Sozialversicherungen sowohl die berufliche Erstausbildung als auch Zusatz‑ und Zweitausbildungen sowie Weiterbildungen und Umschulungen bzw. berufliche Reorientierungen. Zweck der Regelung ist die Förderung der beruflichen Ausbildung.
“22ter LAVS, les personnes auxquelles une rente de vieillesse a été allouée ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à une rente d'orphelin (al. 1). La rente pour enfant est versée comme la rente à laquelle elle se rapporte. Les dispositions relatives à un emploi de la rente conforme à son but (art. 20 LPGA) ainsi que les décisions contraires du juge civil sont réservées. Le Conseil fédéral peut édicter des dispositions spéciales sur le versement de la rente, en dérogation à l'art. 20 LPGA, notamment pour les enfants de parents séparés ou divorcés (al. 2). Pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s’étend jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolus ; le Conseil fédéral peut définir ce que l’on entend par formation (art. 25 al. 5 LAVS). Se fondant sur cette délégation de compétence, le Conseil fédéral a adopté les art. 49bis et 49ter du règlement sur l’assurance-vieillesse et survivants du 31 octobre 1947 (RAVS - RS 831.101), entrés en vigueur le 1er janvier 2011 (RO 2010 4573) Selon l’art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Le commentaire des modifications du RAVS à teneur du 1er janvier 2011 publié sur le site de l’office fédéral des assurances sociales (OFAS) (ci-après : commentaire RAVS, disponible à l’adresse internet suivante : https://www.bsv.admin.ch/bsv/fr/home/assurances-sociales/ahv/donnees-de-base-et-legislation/avs---legislation/archives-modifications-des-reglements.html) précise, au sujet du nouvel art. 49bis RAVS (commentaire RAVS, p. 7), qu’il s’agit de principes généraux développés par la jurisprudence et la pratique administrative sur le thème de la notion de formation, qui s’appliquent dans le cadre d’une formation professionnelle initiale, d’un perfectionnement, d’une formation complémentaire ou d’une réorientation professionnelle.”
“Zweck der Waisenrenten der AHV für volljährige Waisen ist die Förderung der beruflichen Ausbildung. Der Begriff der Ausbildung ist umfassend und weit zu verstehen (vgl. BGE 143 V 305 E. 3.2 f.; Urteil des BGer 9C_631/2019 vom 19. Juni 2020 E. 2.1). Eine weite Fassung des Begriffs Ausbildung war bereits in der Botschaft vom 24. Mai 1946 zum Entwurf des AHVG (BBl 1946 II 412 Ziff. III/3b) vorgesehen. Danach sollten in der Ausführungsverordnung alle Arten der Ausbildung für den zukünftigen Beruf unter diesen Begriff subsumiert werden (vgl. BGE 143 V 305 E. 3.2 m.H.). Dies setzte der Bundesrat in Art. 49bis AHVV um, welcher keinen abschliessenden Charakter hat (vgl. BGE 143 V 305 E. 3.3; 140 V 314 E. 4.3.1; Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 4. Aufl. 2022 [nachfolgend: IVG-Rechtsprechung] S. 460 Rz. 5 zu Art. 35 IVG). Namentlich spielt es keine Rolle, ob es sich um eine erstmalige Ausbildung, eine Zusatz- oder Zweitausbildung handelt (vgl. BGE 143 V 305 E. 3.4 und”
Nach den einschlägigen Richtlinien der Verwaltung gelten zur Abgrenzung, ob eine Massnahme den Ausbildungscharakter des Art. 49bis Abs. 1 hat, praktisch orientierte Mindestgrenzen: Der Zeitaufwand soll in der Regel mindestens 20 Stunden pro Woche betragen; zudem wird eine Mindestanzahl von Kursperioden (mindestens acht Kursperioden) verlangt. Diese Hinweise stammen aus Verwaltungsrichtlinien und geben die Praxis der Auslegung wieder; sie sind für die Verwaltung als Anwendungshinweis verbindlich, stellen jedoch keine unmittelbar geltenden Rechtsnormen dar.
“206, renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI). Il ressort en particulier des DR que la formation doit durer quatre semaines au moins et tendre systématiquement à l’acquisition de connaissances. Les connaissances acquises doivent soit déboucher sur l’obtention d’un diplôme professionnel spécifique, soit permettre l’exercice d’une activité professionnelle même sans diplôme professionnel à la clé, voire enfin – si elles n’ont pas été ciblées sur l’exercice d’une profession bien définie – servir pour l’exercice d’une multitude de professions ou valoir comme formation générale. La formation doit obéir à un plan de formation structuré reconnu de jure ou à tout le moins de facto. Par contre, peu importe qu’il s’agisse d’une formation initiale, d’une formation complémentaire ou d’une formation qui vise à une réorientation professionnelle. 2.4 Quant à la préparation systématique évoquée à l'art. 49bis al. 1 RAVS, elle exige que l’enfant suive la formation avec tout l’engagement que l’on est objectivement en droit d’exiger de sa part, pour qu’il la termine dans les délais usuels. Durant la formation, l’enfant doit consacrer l’essentiel de son temps à l’accomplissement de celle-ci. Cette condition n’est réalisée que si le temps total consacré à la formation (apprentissage dans l’entreprise, enseignement scolaire, conférences, rédaction d’un travail de diplôme, étude à distance, etc.) s’élève à 20 heures au moins par semaine (ch. 3359 DR). 2.5 Les directives administratives ne créent pas de nouvelles règles de droit mais sont destinées à assurer l'application uniforme des prescriptions légales, en visant à unifier, voire à codifier la pratique des organes d'exécution. Elles ont notamment pour but d'établir des critères généraux d'après lesquels sera tranché chaque cas d'espèce et cela aussi bien dans l'intérêt de la praticabilité que pour assurer une égalité de traitement des ayants droit. Selon la jurisprudence, ces directives n'ont d'effet qu'à l'égard de l'administration, dont elles donnent le point de vue sur l'application d'une règle de droit et non pas une interprétation contraignante de celle-ci.”
“3 Concernant la notion de formation au sens de la LAFam, il convient également de mentionner l'existence des Directives de l'Office fédéral des assurances sociales (OFAS) pour l'application de la loi fédérale sur les allocations familiales (DAFam) qui renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI). Il ressort en particulier des DR que la formation doit durer quatre semaines au moins et tendre systématiquement à l’acquisition de connaissances. Les connaissances acquises doivent soit déboucher sur l’obtention d’un diplôme professionnel spécifique, soit permettre l’exercice d’une activité professionnelle même sans diplôme professionnel à la clé, voire enfin – si elles n’ont pas été ciblées sur l’exercice d’une profession bien définie – servir pour l’exercice d’une multitude de professions ou valoir comme formation générale. La formation doit obéir à un plan de formation structuré reconnu de jure ou à tout le moins de facto. Par contre, peu importe qu’il s’agisse d’une formation initiale, d’une formation complémentaire ou d’une formation qui vise à une réorientation professionnelle. 2.4 Quant à la préparation systématique évoquée à l'art. 49bis al. 1 RAVS, elle exige que l’enfant suive la formation avec tout l’engagement que l’on est objectivement en droit d’exiger de sa part, pour qu’il la termine dans les délais usuels. Durant la formation, l’enfant doit consacrer l’essentiel de son temps à l’accomplissement de celle-ci. Cette condition n’est réalisée que si le temps total consacré à la formation (apprentissage dans l’entreprise, enseignement scolaire, conférences, rédaction d’un travail de diplôme, étude à distance, etc.) s’élève à 20 heures au moins par semaine (DR ch. 3359, version de janvier 2015 identique à la version précédemment en vigueur). Les DR énoncent également que les enfants qui s’engagent comme enfant au pair dans une région de langue étrangère ou qui y accomplissent un stage linguistique sont considérés comme étant en formation professionnelle dans la mesure où les cours suivis portent sur quatre leçons au moins (de 45 à 60 minutes) par semaine (DR ch. 3364, version de janvier 2015 identique à la version précédemment en vigueur).”
“Il correspond à un cinquième seulement d’une formation se déroulant sur dix demi-journées comme la mesure suivie par W.________, de sorte que la part consacrée à l’acquisition de connaissances théoriques n’est pas prépondérante, mais conserve néanmoins une place importante par rapport à la pratique. Une durée de cours inférieure à ce minima reviendrait à rendre l’aspect formatif de la mesure purement accessoire. Par conséquent, il n’y a pas lieu de s’écarter des directives de l’OFAS quant à l’exigence de huit périodes de cours au minimum. Cela étant, la recourante estime que la mesure suivie par son fils doit être considérée comme une formation en vertu de l’art. 49bis RAVS, dans la mesure où trois demi-journées sont consacrées à des cours. Cette appréciation ne peut être suivie en l’état. En effet, compte tenu de son but, en exigeant que la mesure transitoire comporte une partie de cours, l’art. 49bis al. 2 RAVS complète l’al. 1 en ce sens que les cours doivent apporter à l’enfant des connaissances qui lui permettront ensuite de suivre une formation professionnelle visée par l’art. 49bis al. 1 RAVS. Or, le descriptif de la mesure établi par Caritas mentionne clairement qu’une seule demi-journée de quatre heures est consacrée à la remise à niveau scolaire. Les deux autres demi-journées mises en avant par la recourante n’en sont pas, dans la mesure où, aux dires mêmes de l’intéressée, elles ont pour objectif la préparation de dossiers de postulation et l’entraînement aux entretiens d’embauche. Ainsi, il ne s’agit ni d’acquisition de connaissances scolaires ou générales permettant ensuite de suivre une formation professionnelle, ni de cours théoriques en lien avec l’apprentissage d’un métier. La recourante a été spécialement prévenue de cette problématique et invitée par la Caisse à obtenir des éclaircissements de la part de Caritas au sujet de ces deux demi-journées d’insertion, respectivement à faire établir un nouveau programme de cours conforme aux directives. Elle n’a toutefois pas donné suite à cette suggestion. Elle ne peut non plus tirer argument du courrier du Chef du DSAS du 21 mars 2018.”
Erzielt ein Kind ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen, das die maximale volle AHV-Altersrente übersteigt, gilt es nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV nicht mehr als in Ausbildung und verliert damit den Anspruch auf Ausbildungs-/Kinderrente.
“3 al. 1 LAFam). Selon l’art. 1 al. 1 OAFam (ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales ; RS 836.21), un droit à l’allocation de formation professionnelle existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter RAVS (règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101). c) L’art. 49bis al. 1 RAVS prévoit qu’un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions. Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). En revanche, selon l’art. 49bis al. 3 RAVS, un enfant n’est pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l’AVS. Autrement dit, lorsqu’un enfant perçoit un revenu d’activité lucrative mensuel moyen supérieur à la rente de vieillesse AVS, il n’a pas droit à l’allocation de formation professionnelle, quand bien même il suit une formation remplissant les conditions des alinéas 1 et 2 (cf. ATF 142 V 442). d) En vertu de l’art. 49ter RAVS, qui règle la fin ou l’interruption de la formation, celle-ci se termine avec l’obtention d’un diplôme, avec un abandon ou une interruption des études, ou encore avec la naissance du droit à une rente d’invalidité (al. 1 et 2). e) L’Office fédéral des assurances sociales (OFAS) a édicté des directives administratives relatives aux rentes de l’assurance vieillesse, survivants et invalidité (DR) qui précisent notamment la notion de formation au sens de la LAVS. Les directives administratives ne créent pas de nouvelles règles de droit mais sont destinées à assurer l’application uniforme des prescriptions légales, en visant à unifier, voire à codifier, la pratique des organes d’exécution.”
“10), qui laisse lui-même au Conseil fédéral le soin d’en définir la notion. Se fondant sur cette délégation de compétence, le Conseil fédéral a adopté les art. 49bis et 49ter RAVS (règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101), entrés en vigueur le 1er janvier 2011 (RO 2010 4573). c) L’art. 49bis al. 1 RAVS a concrétisé la jurisprudence antérieure en la matière (cf. ATF 108 V 54 consid. 1a). Il prévoit qu’un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions. Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). En revanche, selon l’art. 49bis al. 3 RAVS, un enfant n’est pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l’AVS. Autrement dit, lorsqu’un enfant perçoit un revenu d’activité lucrative mensuel moyen supérieur à la rente de vieillesse AVS, il n’a pas droit à l’allocation de formation professionnelle, quand bien même il suit une formation remplissant les conditions des alinéas 1 et 2 (cf. ATF 142 V 442). d) Quant à l’art. 49ter RAVS, il règle la fin ou l’interruption de la formation. Celle-ci se termine avec l’obtention d’un diplôme, avec un abandon ou une interruption des études, ou encore la naissance du droit à une rente d’invalidité (al. 1 et 2). N’est pas assimilé à une interruption, pour autant que la formation se poursuive immédiatement après, le service militaire ou civil d’une durée maximale de cinq mois (al. 3 let. b). e) L’Office fédéral des assurances sociales (OFAS) a édicté des directives administratives relatives aux rentes de l’assurance vieillesse, survivants et invalidité (DR).”
“b) En principe, le droit à la rente s'éteint au 18e anniversaire de l'enfant ou au décès de celui-ci ; pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s'étend toutefois jusqu'au terme de cette formation, mais au plus jusqu'à l'âge de 25 ans révolus (art. 25 al. 4, 2e phrase, et al. 5 LAVS ; ATF 140 V 458 consid. 3.1 ; ch. 3349 et 3350 DR). Le Conseil fédéral peut définir ce que l’on entend par formation (art. 25 al. 5 LAVS). Conformément à l’art. 49bis al. 1 RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions. Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (art. 49bis al. 2 RAVS). En revanche, l’enfant n’est pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l’AVS (art. 49bis al. 3 RAVS). La formation se termine avec un diplôme de fin d’étude ou un diplôme professionnel (49ter al. 1 RAVS), ainsi que lorsqu’elle est abandonnée ou interrompue ou lorsque le droit à une rente d’invalidité prend naissance (art. 49ter al. 2 RAVS). Sous réserve des cas où l'enfant atteint l'âge de la majorité ou le terme de sa formation, le statut d'enfant recueilli et, partant, le droit à la rente complémentaire, ne prennent fin que si les parents nourriciers ne supportent plus les charges et obligations d'entretien et d'éducation (ATF 140 V 458 consid. 5.3). Ainsi, lorsque l’enfant séjourne en dehors du ménage commun afin de suivre une formation, ce ménage commun continue d’exister tant que les parents nourriciers subviennent aux besoins de l’enfant (ch. 3308.1 DR). 4. Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
“1 AHVG haben Personen, welchen eine Altersrente zusteht, für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. Der Rentenanspruch erlischt mit der Vollendung des 18. Altersjahres (Art. 25 Abs. 4 AHVG); für Kinder in Ausbildung dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 AHVG). In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinbildung erwirbt, die Grundlage für den Erwerb verschiedener Berufe bildet (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 [AHVV], SR 831.101). Nicht als in Ausbildung stehend gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV). Diese betrug im Jahr 2019 gemäss Skala 44 Fr. 2'370.-- monatlich, respektive Fr. 28'440.-- jährlich (Rententabelle des Bundesamtes für Sozialversicherungen, gültig ab 1. Januar 2019, Dokumentennummer 318.117.1). 4.2. Aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2020 keine Ausbildungsnachweise für seinen Sohn mehr einreichte hat die Beschwerdegegnerin gefolgert, dessen Ausbildung sei abgeschlossen und mit Schreiben vom 29. Januar 2020 die Kinderrente eingestellt. Der Beschwerdeführer hat sich gegen dieses Vorgehen nicht mittels Einreichung entsprechender Belege verwehrt, sodass davon auszugehen ist, dass diese Anpassung zu Recht erfolgt ist. Die Rechtmässigkeit der rückwirkenden Aufhebung der Kinderrente für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Januar 2020 wird vom Beschwerdeführer desgleichen nicht in Frage gestellt. Wie sich aus dem IK-Auszug (AB 12) ergibt, hat sein Sohn tatsächlich im Jahr 2019 ein Einkommen von Fr. 184'876.-- erzielt, was deutlich über dem Grenzwert von Fr.”
Brücken- oder Übergangsangebote gelten als Ausbildung im Sinn von Art. 49bis Abs. 2 AHVV, wenn sie einen schulischen Unterrichtsanteil aufweisen. Als Praxisrichtwert wird ein Mindestumfang von acht Unterrichtslektionen pro Woche (entspricht ungefähr einem ganzen Tag oder zwei halben Tagen) verlangt.
“Ein Praktikum wird als Ausbildung anerkannt, wenn es gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung vorausgesetzt ist oder zum Erwerb eines Diploms oder eines Berufsabschlusses verlangt wird (Rz. 3361). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so wird ein Praktikum gleichwohl als Ausbildung anerkannt, wenn es für eine bestimmte Ausbildung faktisch geboten ist und mit dem Antritt des Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren und das Praktikum im betreffenden Betrieb höchstens ein Jahr dauert (Rz. 3361.1 mit Hinweis auf BGE 139 V 209 und 140 V 299). Dauert ein Praktikum länger als ein Jahr, überwiegt der Beschäftigungs- den Ausbildungscharakter, womit die Ausbildung als beendet zu betrachten ist (vgl. BGE 140 V 299, 304 E. 3). Ebenso anerkannt werden zwischen der Schulzeit und einer Anschlusslösung wahrgenommene Brückenangebote wie Motivationssemester (arbeitsmarktliche Massnahmen) oder berufsorientierende Vorlehren, sofern, ein Schulanteil (Schulfächer, Werkstattunterricht) von mindestens acht Lektionen (à 45 bis 60 Minuten) pro Woche Bestandteil dieser Zwischenlösung sei (vgl. Art. 49bis Abs. 2 AHVV; RWL Rz. 3363). Nicht als Ausbildung anerkannt werden lediglich praktische Tätigkeiten zur Aneignung von Branchenkenntnissen und Fertigkeiten, um die Anstellungschancen bei schwieriger Beschäftigungssituation zu verbessern oder um eine Berufswahl zu treffen (Rz. 3362 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_223/2008 vom 1. April 2008). 4. 4.1. Zwischen den Parteien besteht Uneinigkeit darüber, ob die Ausbildung zum Tontechniker EFZ, respektive das Praktikum bei der Stiftung C____ den Ausbildungsbegriff nach Art. 49is AHVV erfüllt. Dieser Frage ist im Folgenden nachzugehen. 4.2. 4.2.1. Gemäss Ausbildungsvertrag vom 9. Juli 2021, respektive vom 29. Juni 2021 (bei den AB) steht dem Beschwerdeführer pro Woche ein Tag für seine externe Ausbildung an der Technischen Berufsschule Zürich (TBZ) zur Verfügung. Aus den eingereichten Stundenplänen geht weiter hervor, dass die Ausbildung vier Semester dauert und jeweils einmal die Woche von 12:15 Uhr bis 20:15 Uhr Unterricht stattfindet (Stundenplan Herbstsemester, AB 3, S.”
“2 RAVS a pour objectif de donner des critères permettant de distinguer les mesures purement occupationnelles, de celles qui visent l’acquisition ou la consolidation par leur bénéficiaire de connaissances utiles à leur formation professionnelle, seules ces dernières étant susceptibles d’ouvrir le droit à une rente pour enfant en formation. En effet, contrairement aux législations applicables en matière de formation professionnelle et d’assistance sociale, qui tendent à apporter un soutien général à la formation professionnelle afin d’encourager l’insertion professionnelle et éviter le recours aux prestations de l’aide sociale, l’objectif des rentes complémentaires de l’assurance-invalidité est de constituer un revenu de substitution pour l’assuré invalide, s’ajoutant à la rente principale, pour subvenir à l’entretien de sa famille. Il s’agit en d’autres termes de permettre au parent invalide d’honorer son obligation d’entretien (cf. ATF 142 V 226 consid. 6.1 et 6.2). Il n’est dès lors pas contradictoire que la notion de formation donnant droit à des prestations de l’assurance-invalidité ne recoupe pas entièrement celle qui ouvre le droit à l’octroi d’une bourse d’études. e) Dans ses directives, l’OFAS a établi que l’exigence posée par l’art. 49bis al. 2 RAVS de comporter une partie de cours était remplie si la mesure comprenait au moins huit périodes par semaines. La recourante ne remet pas en cause cette directive, à juste titre. Distinguer les mesures à visée formative des mesures purement occupationnelles en fonction du nombre de périodes de cours de remise à niveau qu’elles proposent paraît en effet un critère objectif et force est de constater que le chiffre retenu de huit périodes, soit une journée ou deux demi-journées, paraît adéquat. Il correspond à un cinquième seulement d’une formation se déroulant sur dix demi-journées comme la mesure suivie par W.________, de sorte que la part consacrée à l’acquisition de connaissances théoriques n’est pas prépondérante, mais conserve néanmoins une place importante par rapport à la pratique. Une durée de cours inférieure à ce minima reviendrait à rendre l’aspect formatif de la mesure purement accessoire. Par conséquent, il n’y a pas lieu de s’écarter des directives de l’OFAS quant à l’exigence de huit périodes de cours au minimum.”
Brückenangebote (z. B. Motivationssemester, Vorlehren, Au‑pair‑ und Sprachaufenthalte) gelten als Ausbildung, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (vgl. BVGer C-1600/2021 E.4.5.3; Art. 49bis Abs. 2 AHVV).
“Gemäss Art. 49bis Abs. 1 AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (vgl. auch BGE 143 V 305 E. 3.1.3 m.H. auf BGE 108 V 54 und 104 V 64). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Art. 49bis Abs. 2 AHVV).”
Die Bestimmung umfasst auch "de facto" anerkannte Ausbildungen; Art. 49bis nennt ausdrücklich regelmässige, de jure oder de facto anerkannte Bildungsgänge. Zudem werden in der Literatur und Rechtspraxis die OFAS‑Directives/DAFam bei der Auslegung der Ausbildungsbegriffe herangezogen; diese Directives verweisen dabei auf die einschlägigen Direktiven der AVS/AI (u. a. ch. 3358–3367 der DR).
“Si l’enfant donne droit à une allocation de formation avant l’âge de 16 ans, cette dernière est versée en lieu et place de l’allocation pour enfant. Quant à l'allocation de formation, elle est octroyée à partir du début du mois au cours duquel l’enfant commence une formation postobligatoire, mais au plus tôt à partir du début du mois au cours duquel il atteint l’âge de 15 ans. Si l’enfant accomplit encore sa scolarité obligatoire lorsqu’il atteint l’âge de 16 ans, l’allocation de formation est octroyée à partir du mois qui suit ses 16 ans. L’allocation de formation est versée jusqu’à la fin de la formation de l’enfant, mais au plus tard jusqu’à la fin du mois au cours duquel il atteint l’âge de 25 ans. 2.2 Selon l'art. 1 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam, RS 836.21), un droit à l'allocation de formation professionnelle existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants (RAVS, RS 831.101). Aux termes de l'art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu'il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d'occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu'ils comprennent une partie de cours (al. 2). L'art. 49ter RAVS règle la fin ou l'interruption de la formation et prévoit notamment à son al. 3 let. a que ne sont pas assimilés à une interruption, pour autant que la formation se poursuive immédiatement après, les périodes usuelles libres de cours et les vacances d’une durée maximale de quatre mois. 2.3 Concernant la notion de formation au sens de la LAFam, il convient également de mentionner l'existence des Directives de l'Office fédéral des assurances sociales (OFAS) pour l'application de la loi fédérale sur les allocations familiales (DAFam) qui, à leur ch.”
“a) et l'allocation de formation. L'allocation pour enfant est octroyée à partir du début du mois de la naissance de l'enfant et jusqu'à la fin du mois au cours duquel celui-ci atteint l'âge de 16 ans. Si l’enfant donne droit à une allocation de formation avant l’âge de 16 ans, cette dernière est versée en lieu et place de l’allocation pour enfant. L'allocation pour enfant est par ailleurs versée jusqu'à la fin du mois auquel l'enfant atteint l'âge de 20 ans si ce dernier est incapable d'exercer une activité lucrative. Quant à l'allocation de formation, elle est octroyée au plus tard, en cas de formation, jusqu'à l'âge de 25 ans (let. b). 2.2 Selon l'art. 1 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam, RS 836.21), un droit à l'allocation de formation professionnelle existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants (RAVS, RS 831.101). Aux termes de l'art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu'il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d'occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu'ils comprennent une partie de cours (al. 2). L'art. 49ter RAVS règle la fin ou l'interruption de la formation. 2.3 Concernant la notion de formation au sens de la LAFam, il convient également de mentionner l'existence des Directives de l'Office fédéral des assurances sociales (OFAS) pour l'application de la loi fédérale sur les allocations familiales (DAFam) qui renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI).”
“22ter LAVS, les personnes auxquelles une rente de vieillesse a été allouée ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à une rente d'orphelin (al. 1). La rente pour enfant est versée comme la rente à laquelle elle se rapporte. Les dispositions relatives à un emploi de la rente conforme à son but (art. 20 LPGA) ainsi que les décisions contraires du juge civil sont réservées. Le Conseil fédéral peut édicter des dispositions spéciales sur le versement de la rente, en dérogation à l'art. 20 LPGA, notamment pour les enfants de parents séparés ou divorcés (al. 2). Pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s’étend jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolus ; le Conseil fédéral peut définir ce que l’on entend par formation (art. 25 al. 5 LAVS). Se fondant sur cette délégation de compétence, le Conseil fédéral a adopté les art. 49bis et 49ter du règlement sur l’assurance-vieillesse et survivants du 31 octobre 1947 (RAVS - RS 831.101), entrés en vigueur le 1er janvier 2011 (RO 2010 4573) Selon l’art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Le commentaire des modifications du RAVS à teneur du 1er janvier 2011 publié sur le site de l’office fédéral des assurances sociales (OFAS) (ci-après : commentaire RAVS, disponible à l’adresse internet suivante : https://www.bsv.admin.ch/bsv/fr/home/assurances-sociales/ahv/donnees-de-base-et-legislation/avs---legislation/archives-modifications-des-reglements.html) précise, au sujet du nouvel art. 49bis RAVS (commentaire RAVS, p. 7), qu’il s’agit de principes généraux développés par la jurisprudence et la pratique administrative sur le thème de la notion de formation, qui s’appliquent dans le cadre d’une formation professionnelle initiale, d’un perfectionnement, d’une formation complémentaire ou d’une réorientation professionnelle.”
Liegt die materielle Grundlage für die Beurteilung nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV (insbesondere das durchschnittliche monatliche Erwerbseinkommen des Kindes) nicht hinreichend fest, hätte die Verwaltung ergänzende Auskünfte einholen müssen. Unterlässt sie eine solche Instruktion, kann dies eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung und damit eine Verletzung des inquisitorischen Prüfprinzips bedeuten, was dazu führen kann, dass Art. 49bis Abs. 3 AHVV nicht angewendet wird.
“Contrairement à l'appréciation des premiers juges, cette mention à elle seule ne permettait toutefois pas de tirer une quelconque conclusion quant au montant du revenu que la fille de l'intimé percevait de l'exercice de cette activité, notamment quant au point de savoir si ce revenu était inférieur ou supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l'AVS. Il sied de constater que cet élément aurait dû conduire la recourante à requérir - dès la première attestation de cours reçue le 28 septembre 2015 - des informations complémentaires de la part de l'intimé sur l'activité accessoire exercée par sa fille et le revenu qui en résultait. En omettant d'instruire cet état de fait pourtant décisif pour le droit aux allocations de formation, la recourante a alloué des prestations en violation manifeste du principe inquisitoire (cf. art. 43 al. 1 LPGA) sur la base d'un état de fait établi de manière incomplète. C'est aussi en raison de ce défaut d'instruction que la recourante n'a pas appliqué la disposition légale topique, soit l'art. 49bis al. 3 RAVS. Dès lors, il sied de conclure que les conditions d'une reconsidération sont remplies.”
Für Art. 49bis Abs. 1 AHVV gilt, dass Anspruch auf eine Ausbildungszulage bei nachobligatorischen Ausbildungen besteht, sofern die obligatorische Schulzeit abgeschlossen ist und das Kind mindestens 15 Jahre alt ist. Für die Abgrenzung dessen, was als Ausbildung gilt, ist der Ausbildungsbegriff der AHV massgebend: Die Ausbildung muss systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet und zeitlich überwiegend darauf ausgerichtet sein; zudem ist eine Mindestdauer von vier Wochen vorgesehen.
“Altersjahr vollendet wird, ausgerichtet wird. Entsprechend der Regelung von Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2007 über die Familienzulagen (FamZV; SR 836.21) besteht ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage für Kinder, die eine Ausbildung i. S. v. Art. 49bis und 49ter der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) absolvieren. Gemäss Art. 49bis Abs. 1 AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe. Gemäss Rz. 205 der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG (FamZWL; Stand 1. Januar 2023) besteht der Anspruch auf Ausbildungszulage, wenn das Kind sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befindet und die obligatorische Schulzeit abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist. Für die Beurteilung, was als Ausbildung gilt, ist gemäss Rz. 206 FamZWL der Ausbildungsbegriff der AHV massgebend, wobei zudem auf Rz. 3356 ff. der Wegleitung über die Renten (RWL) in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung verwiesen wird. Der Begriff der Ausbildung wird in Rz. 3358 ff. RWL geregelt. Die Ausbildung muss mindestens vier Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein.”
“Altersjahr vollendet wird, ausgerichtet wird. Entsprechend der Regelung von Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2007 über die Familienzulagen (FamZV; SR 836.21) besteht ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage für Kinder, die eine Ausbildung i. S. v. Art. 49bis und 49ter der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) absolvieren. Gemäss Art. 49bis Abs. 1 AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe. Gemäss Rz. 205 der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG (FamZWL; Stand 1. Januar 2023) besteht der Anspruch auf Ausbildungszulage, wenn das Kind sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befindet und die obligatorische Schulzeit abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist. Für die Beurteilung, was als Ausbildung gilt, ist gemäss Rz. 206 FamZWL der Ausbildungsbegriff der AHV massgebend, wobei zudem auf Rz. 3356 ff. der Wegleitung über die Renten (RWL) in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung verwiesen wird. Der Begriff der Ausbildung wird in Rz. 3358 ff. RWL geregelt. Die Ausbildung muss mindestens vier Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein.”
Bei spezialisierten Ausbildungen (z. B. im Sportbereich) sind für die Anerkennung als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV umfassende und überprüfbare Angaben zu den zu vermittelnden Inhalten sowie zu den dafür verantwortlichen Lehrpersonen erforderlich. Fehlen solche Angaben, kann die entsprechende Tätigkeit unter den gegebenen Umständen nicht als Ausbildung im Sinn des Art. 49bis Abs. 1 AHVV anerkannt werden.
“1) lassen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dem Vertrag mit Swiss Tennis nichts über die genauen Elemente und Lernziele der Ausbildung in den jeweiligen Jahren entnehmen lässt. Weiter ist kein allgemeines konkretes Ausbildungsziel beschrieben. Ebenso ist nicht ersichtlich, inwiefern mit dieser Ausbildung Kompetenzen vermittelt werden, die den Zugang zu einem breiten Spektrum von Berufen eröffnen würde. Daran ändern auch die vorliegend erworbenen Sprachkenntnisse nichts, da sie weder allgemein vorgesehen sind noch ein vorgegebenes Niveau erreichen. Bei der erwähnten Schulhilfe TEN handelt es sich ebenfalls nicht um die Vermittlung eines vorgegebenen Schulstoffes, sondern bloss um die allenfalls notwendige Unterstützung im Rahmen einer nebst dem Training absolvierten Ausbildung (wie etwa der anfängliche Besuch des Gymnasiums von B.A.________), welche B.A.________ denn auch nicht in Anspruch genommen hatte. Daran ändern auch die Ausführungen des Leiters Spitzensport von Swiss Tennis in seinem Schreiben vom 14. Januar 2020 nichts, da sich daraus nichts ergibt, was im Hinblick auf die Qualifizierung als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV bedeutsam sein könnte. Nach dem Gesagten fehlt es an den für die Anerkennung als Ausbildung notwendigen vorgegebenen und überprüfbaren Leistungszielen im Sinne eines systematischen und strukturierten Lehrgangs.”
“Denn Zweck der Familienzulagen ist ein teilweiser Ausgleich der finanziellen Kosten des Kindesunterhalts (Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, 2010, N. 10 f. zu Art. 2 FamZG). Im Zusammenhang mit den Ausbildungszulagen bedeutet dies, dass die Eltern in ihrer Pflicht, ihrem Kind den Erwerb von Fähigkeiten zur selbstständigen Bestreitung des Lebensunterhalts zu ermöglichen, finanziell unterstützt werden. Dabei geht es jedoch nicht um die Erfüllung von irgendwelchen Berufswünschen, sondern um die Aneignung von im konkreten Fall realistischen und für die Verwertung auf dem Arbeitsmarkt erfolgversprechenden beruflichen Fähigkeiten. Damit ist nicht gesagt, dass eine Ausbildung im Bereich des Sports schlechthin nicht anerkannt werden könnte (vgl. etwa das Studium zum Lehrdiplom Sport an der ETH oder die verschiedenen Trainerausbildungen). Dafür bedarf es aber umfassender und überprüfbarer Informationen über die zu vermittelnden Inhalte und die damit betrauten Lehrpersonen und deren Ausbildung. Unter den gegebenen Umständen kann das Angebot von Swiss Tennis nicht als faktische Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV anerkannt werden.”
Art. 49bis AHVV beruht auf der Delegation in Art. 25 LAVS; der Bundesrat hat auf dieser Grundlage Art. 49bis OAVS erlassen (Inkrafttreten 1. Januar 2011). Gerichte, namentlich das Bundesgericht, haben wiederholt festgestellt, dass diese Verordnungsbestimmung die Grenzen der Delegation respektiert und mit der Bundesverfassung vereinbar ist.
“4); per figli ancora in formazione, il diritto alla rendita dura fino al termine della stessa, ma al più tardi fino a 25 anni compiuti (cpv. 5 prima frase). 7.2 Il Consiglio federale può stabilire che cosa si intende per formazione (art. 25 cpv. 5 seconda frase LAVS). Fondandosi su tale delegazione di competenza, l'esecutivo federale ha adottato gli art. 49bis e 49ter OAVS (entrati in vigore il 1° gennaio 2011). Queste disposizioni hanno forza di legge, fondano quindi diritti ed obblighi dei cittadini e vincolano gli amministrati, i tribunali e la stessa amministrazione. I tribunali possono tuttavia esaminare se dette norme d'ordinanza rispettino i limiti della delegazione legislativa e siano compatibili con la Costituzione federale. Il Tribunale federale ha peraltro già più volte ritenuto che gli art. 49bis e 49ter OAVS rispettano i limiti della delega di cui all'art. 25 cpv. 5 LAVS e la Costituzione federale (cfr. DTF 141 V 473 consid. 8.3 e 8.4 con rinvii; sentenza del TF 8C_745/2017 del 5 febbraio 2018 consid. 4.2 e 4.3 con rinvii). 7.3 7.3.1 Giusta l'art. 49bis OAVS un figlio è ritenuto in formazione se segue un ciclo di formazione regolare e riconosciuto giuridicamente o perlomeno di fatto e, sistematicamente e per la maggior parte del suo tempo, si prepara a un diploma professionale o acquisisce una formazione generale che funge da base per diverse professioni (cpv. 1); sono considerate formazione anche soluzioni di occupazione transitorie quali i semestri di motivazione e i pretirocini nonché i soggiorni alla pari e i soggiorni linguistici, a condizione che comprendano una parte d'insegnamento scolastico (cpv. 2); un figlio non è considerato in formazione se consegue un reddito da attività lucrativa mensile medio superiore all'importo massimo della rendita di vecchiaia completa dell'AVS (cpv. 3). 7.3.2 Conformemente all'art. 49ter OAVS, la formazione si conclude con un diploma professionale o scolastico (cpv. 1). La formazione è considerata conclusa anche se è abbandonata o interrotta o se nasce il diritto a una rendita invalidità (cpv. 2). Non sono considerati interruzioni ai sensi del cpv.”
“Le litige a pour objet le droit de la recourante au versement d’une rente pour son fils majeur W.________ pendant la période du 1er septembre 2019 au 31 juillet 2020. 3. a) Aux termes de l’art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre à une rente d’invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d’orphelin de l’assurance-vieillesse et survivants. Il est ainsi renvoyé à l’art. 25 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), selon lequel le droit à la rente d’orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère et s’éteint au 18e anniversaire ou au décès de l’orphelin (al. 4) ou, pour les enfants qui accomplissent une formation, jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolu, le Conseil fédéral pouvant définir ce que l’on entend par formation (al. 5). b) Le Conseil fédéral a fait usage de cette délégation de compétence en édictant notamment l’art. 49bis RAVS (règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101). Ainsi, en vertu de cette disposition, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). L’enfant n’est toutefois pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rentre de vieillesse complète maximale de l’AVS (al. 3). Avant l'entrée en vigueur de cette disposition réglementaire le 1er janvier 2011, il n'existait aucune disposition matérielle relative au droit à la rente d'orphelin ou à la rente complémentaire pour enfant pour les enfants qui accomplissaient une formation.”
Einmalige Sonderzahlungen sind dahingehend zu prüfen, ob sie zum tatsächlich erzielten Bruttoerwerbseinkommen nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV gehören. Bei der Corona‑Prämie wurde beispielsweise Sozialversicherungsbeitrag erhoben und sie wurde im AHV‑beitragsrechtlichen Sinn als massgebender Lohn betrachtet (vgl. Art. 5 Abs. 2 AHVG); entfällt ihre Berücksichtigung nicht, kann dies — bei Überschreiten der Grenze — zum Wegfall des Ausbildungsstatus führen.
“Somit ist zu prüfen, ob die Prämie zum für die Familienzulagen massgebenden AHV-Einkommen dazuzurechnen ist oder nicht, und falls ja, ob die Berücksichtigung der Einmalprämie für den Jahreslohn oder lediglich für denjenigen Monatslohn zu erfolgen hat, in welchem sie ausbezahlt wurde. Nebenbei ist festzuhalten, dass auf der "Corona-Prämie" gemäss Lohnausweis die üblichen Sozialversicherungsbeiträge erhoben wurden, diese mithin im AHV-beitragsrechtlichen Sinn zum massgebenden Lohn gezählt wurden (vgl. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Vorab ist folglich zu eruieren, ob die sog. "Corona-Prämie" zum in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannten durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen gehört. Während vor dem Inkrafttreten einer bundesrechtlichen Regelung bei den Familienzulagen unterschiedliche kantonale Bestimmungen bestanden und teilweise auch Vermögenserträge zum Einkommen dazugezählt, jedoch Ausbildungskosten wiederum in Abzug gebracht wurden (vgl. Ueli Kieser/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Zürich 2010, Rz. 78 zu Art. 3), ist für die Eruierung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Bruttoerwerbseinkommen bzw. der tatsächlich erzielte Verdienst massgebend (vgl. BGE 142 V 442 E. 6.1). Wie das Bundesgericht in besagtem Urteil festhielt, geben die Weisungen des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) insofern eine gesetzeskonforme und überzeugende Umsetzung der massgebenden Bestimmungen wieder. Damit ist zu prüfen, ob die "Corona-Prämie" zum tatsächlich erzielten Verdienst gehört oder ob sie unter eine Ausnahmebestimmung subsumiert werden kann. Wie die Beschwerdegegnerin korrekt darauf hingewiesen hat, enthalten weder das Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102) noch die Weisung des BSV über Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) im Bereich der AHV/IV/EO-Beiträge, Organisation und Versicherungsunterstellung eine Regelung für die sozialversicherungsrechtliche Handhabung einer derartigen Leistung des Arbeitgebers.”
“1 ATSV). In dieser weist der Versicherer auf die Möglichkeit des Erlasses hin, sofern nicht ohnehin eine Verfügung zum Verzicht auf die Rückforderung angezeigt ist (Art. 3 Abs. 2 und 3 ATSV). Die Parteien haben Anspruch auf rechtliches Gehör. Sie müssen nicht angehört werden vor Verfügungen, die durch Einsprache anfechtbar sind (Art. 42 Abs. 2 ATSG). Der Rückforderungsanspruch erlischt drei Jahre, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre seit der Auszahlung der einzelnen Leistung (Art. 25 Abs. 2 ATSG, in der ab dem 1. Januar 2021 gültigen und hier anwendbaren Fassung). Materiell stellt sich nachfolgend konkret die Frage, ob die aufgrund der Covid-19-Epidemie ausgerichtete "Corona-Prämie" von Fr. 700.--, welche die Tochter des Beschwerdeführers im Jahr 2021 von ihrer Arbeitgeberin zusätzlich zum Lohn von Fr. 28'188.35 erhalten hat, bei der Berechnung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 1 Abs. 1 FamZV i.V.m. Art. 49bis Abs. 3 AHVV zu berücksichtigen ist, da ansonsten ihr Einkommen unbestrittenermassen unter der maximalen Ausschlussgrenze von jährlich Fr. 28'680.-- bzw. monatlich Fr. 2'390.-- (Stand 2021) lag. Somit ist zu prüfen, ob die Prämie zum für die Familienzulagen massgebenden AHV-Einkommen dazuzurechnen ist oder nicht, und falls ja, ob die Berücksichtigung der Einmalprämie für den Jahreslohn oder lediglich für denjenigen Monatslohn zu erfolgen hat, in welchem sie ausbezahlt wurde. Nebenbei ist festzuhalten, dass auf der "Corona-Prämie" gemäss Lohnausweis die üblichen Sozialversicherungsbeiträge erhoben wurden, diese mithin im AHV-beitragsrechtlichen Sinn zum massgebenden Lohn gezählt wurden (vgl. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Vorab ist folglich zu eruieren, ob die sog. "Corona-Prämie" zum in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannten durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen gehört. Während vor dem Inkrafttreten einer bundesrechtlichen Regelung bei den Familienzulagen unterschiedliche kantonale Bestimmungen bestanden und teilweise auch Vermögenserträge zum Einkommen dazugezählt, jedoch Ausbildungskosten wiederum in Abzug gebracht wurden (vgl.”
Fehlen Ausbildungsnachweise und wird nicht widersprochen, kann die Behörde daraus folgern, die Ausbildung sei beendet, und die Kinderrente — gegebenenfalls auch rückwirkend — einstellen.
“1 AHVG haben Personen, welchen eine Altersrente zusteht, für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. Der Rentenanspruch erlischt mit der Vollendung des 18. Altersjahres (Art. 25 Abs. 4 AHVG); für Kinder in Ausbildung dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 AHVG). In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinbildung erwirbt, die Grundlage für den Erwerb verschiedener Berufe bildet (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 [AHVV], SR 831.101). Nicht als in Ausbildung stehend gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV). Diese betrug im Jahr 2019 gemäss Skala 44 Fr. 2'370.-- monatlich, respektive Fr. 28'440.-- jährlich (Rententabelle des Bundesamtes für Sozialversicherungen, gültig ab 1. Januar 2019, Dokumentennummer 318.117.1). 4.2. Aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2020 keine Ausbildungsnachweise für seinen Sohn mehr einreichte hat die Beschwerdegegnerin gefolgert, dessen Ausbildung sei abgeschlossen und mit Schreiben vom 29. Januar 2020 die Kinderrente eingestellt. Der Beschwerdeführer hat sich gegen dieses Vorgehen nicht mittels Einreichung entsprechender Belege verwehrt, sodass davon auszugehen ist, dass diese Anpassung zu Recht erfolgt ist. Die Rechtmässigkeit der rückwirkenden Aufhebung der Kinderrente für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Januar 2020 wird vom Beschwerdeführer desgleichen nicht in Frage gestellt. Wie sich aus dem IK-Auszug (AB 12) ergibt, hat sein Sohn tatsächlich im Jahr 2019 ein Einkommen von Fr. 184'876.-- erzielt, was deutlich über dem Grenzwert von Fr.”
Für die Anwendung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV ist das tatsächlich erzielte Bruttoerwerbseinkommen des Kindes massgebend. Hypothetische Einkünfte sind nicht zu berücksichtigen; auf den Nettolohn kommt es nicht an.
“Da die Beschwerde fristgerecht eingereicht wurde (Art. 60 Abs. 1 ATSG) und auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1. Nach Art. 3 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 24. März 2006 über die Familienzulagen (Familienzulagengesetz, FamZG; SR 836.2) werden Ausbildungszulagen ab Ende des Monats, in welchem das Kind das 16. Altersjahr vollendet, bis zum Abschluss der Ausbildung ausgerichtet, längstens jedoch bis zum Ende des Monats, in welchem das Kind das 25. Altersjahr vollendet. 2.2. Ein Kind befindet sich nicht in Ausbildung, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV). Diese Verordnungsnorm ist bundesrechtskonform (BGE 142 V 226 [= Pra 2017 Nr. 57 S. 565]; vgl. für die Familienzulagen BGE 142 V 442, 444 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 142 V 226). Das Bundesgericht hat mit Urteil 8C_875/2013 vom 29. April 2014 E. 3.4 erkannt, dass im Rahmen von Art. 49bis Abs. 3 AHVV das tatsächlich erzielte Bruttoeinkommen massgebend ist und hat diesen Entscheid mit BGE 142 V 442, 447 E. 6.1 bestätigt. 2.3. Unrechtmässig bezogene Leistungen sind zurückzuerstatten (Art. 1 FamZG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Wer Leistungen in gutem Glauben empfangen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG; vgl. auch Art. 4 Abs. 1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSV]). 2.4. Der gute Glaube als Erlassvoraussetzung ist nicht schon mit der Unkenntnis des Rechtsmangels gegeben. Der Leistungsempfänger darf sich vielmehr nicht nur keiner böswilligen Absicht, sondern auch keiner groben Nachlässigkeit schuldig gemacht haben. Der gute Glaube entfällt von vornherein, wenn die zu Unrecht erfolgte Leistungsausrichtung auf eine arglistige oder grobfahrlässige Melde- oder Auskunftspflichtverletzung zurückzuführen ist.”
“On ajoutera que selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, pour déterminer le revenu d'un enfant qui est en formation au sens de l'art. 49bis al. 3 RAVS, il y a lieu de se fonder sur le revenu brut effectivement réalisé; la prise en considération d'un revenu hypothétique n'est pas admissible (ATF 142 V 442).”
Sprachaufenthalte mit einem Kursanteil können als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 2 RAVS anerkannt werden; nach ch. 3358 DR ist für die Anerkennung vorausgesetzt, dass solche Sprachaufenthalte mehr als vier Wochen gedauert haben.
“b) En l’occurrence, il convient de rappeler que les séjours linguistiques peuvent être considérés comme des formations (art. 49bis al. 2 RAVS), le règlement reconnaissant la valeur formatrice de séjours linguistiques sous réserve que ces séjours comprennent une partie de cours, ce qui est le cas en l’espèce. Le ch. 3358 DR exige quant à lui que ces formations, pour être reconnues, durent plus de quatre semaines. Il n’est pas contesté que les formations linguistiques suivies par l’assurée ont duré plus de quatre semaines, l’intéressée ayant débuté un premier stage en septembre 2019, pour poursuivre dite formation jusqu’au mois de juin 2020. De tels séjours répondent à l’objectif d’éducation poursuivi par les art. 25 LAVS, 49bis et 49ter RAVS, la maîtrise d’une langue étrangère étant un acquis essentiel dans l’optique de toute carrière professionnelle à venir (OFAS, Commentaire des modifications du RAVS au 1er janvier 2011, document consultable sous : www.bsv.admin.ch/themen/ahv, sous la rubrique Législation – Archives ; ad art. 49bis al. 2 RAVS). Ainsi, l’argument de l’intimée consistant à retenir qu’une formation linguistique n’est pas un prérequis aux études dans le domaine économique est irrelevant. En effet, suivre des formations linguistiques à l’étranger ne saurait être réservé aux étudiants désireux de se former dans le domaine de la traduction ou l’enseignement de langues. Pour les étudiants ayant achevé une formation économique également, la nécessité de la maîtrise de l’allemand ne fait plus de doute sur le marché du travail suisse. Par ailleurs, dans un monde économique globalisé tel que nous le connaissons aujourd’hui, où l’essentiel des transactions se font en anglais, l’apprentissage de cette langue paraît également nécessaire. Compte tenu de ce qui précède, les stages de langues suivis par l’assurée ne sont pas de nature à rompre la continuité d’une formation, bien au contraire. La qualification de formation ayant été admise, cette dernière ayant été entamée moins de quatre mois depuis la fin de la formation gymnasiale, elle donne effectivement lieu au versement des prestations requises, soit les rentes pour orphelin concernant les mois d’août et septembre 2019 en faveur de B.”
Ein vorzeitiger Abbruch der Schulausbildung kurz nach Schuljahresbeginn oder das Fortbestehen von zwei aufeinanderfolgenden Misserfolgen kann gegen die Anerkennung des Kindes als «in Ausbildung» im Sinne von Art. 49bis AHVV sprechen. Nach der zitierten Rechtsprechung genügt nicht bloss formelle Teilnahme; das Kind muss die Ausbildung mit dem zu erwartenden Fleiss verfolgen und in der Regel innerhalb normaler Fristen abschliessen. Liegt dagegen ein Abbruch kurz nach Semesterbeginn vor oder liegen zwei aufeinanderfolgende Prüfungs‑/Leistungs‑Misserfolge vor, so ist die Annahme, das Kind widme der Ausbildung die überwiegende Zeit und bereite sich systematisch vor, erschwert und kann zum Wegfall des Ausbildungsstatus für das betroffene Leistungsjahr führen.
“En outre, selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il ne suffit pas, pour admettre l'existence d'une préparation systématique, que l'enfant concerné suive d'une manière purement formelle les écoles et cours pratiques prescrits à cet effet ; il doit bien plutôt suivre sa formation avec tout le zèle que l'on peut attendre de lui afin de l'achever dans des délais normaux, ce qui est, une fois encore, difficilement soutenable en l'espèce, après deux échecs consécutifs, alors que le fils du recourant a suivi deux années de suite les mêmes cours, traitant des mêmes matières et a cessé de fréquenter son lycée à peine un mois après la rentrée scolaire 2022/2023. En outre, le raisonnement du recourant n'est pas aisé à suivre. En effet, il déclare d'une part que la scolarité de son fils a été affectée par les grèves des enseignants et d'autre part, il indique que son fils maîtrise suffisamment bien ses cours afin de se préparer aux examens sans suivre les cours dispensés au lycée. Par conséquent, la scolarité de son fils ne pouvait pas être affectée plus que cela par les grèves des enseignants dès lors qu'il avait pu acquérir les connaissances nécessaires afin de ne plus suivre les cours dispensés dans son établissement scolaire. 5.9 Compte tenu de ce qui précède, le Tribunal constate que le fils du recourant ne remplissait pas les conditions de l'art. 49bis RAVS pour l'année scolaire 2022/2023. En effet, celui-ci ne suivait pas de formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacrait la majeure partie de son temps dès lors qu'il a abandonné la fréquentation de son lycée le 17 octobre 2022, soit à peine un mois après le début de l'année scolaire 2022/2023 et s'est inscrit en tant que candidat libre aux examens de baccalauréat 2023, car il estimait maîtriser suffisamment bien son programme d'études pour ne plus suivre les cours dispensés par son lycée. Il sied également de relever que le recourant indiquait déjà le 8 juin 2022 que son fils ne continuerait peut-être pas ses études au-delà du 30 juin 2022 (cf. courrier électronique du 8 juin 2022 [CSC pce 487 p. 1]). En outre, il sied de constater qu'à la suite de la suppression de la rente complémentaire pour enfant, par décision du 17 mai 2023 de la CSC, le fils de l'intéressé a réussi ses examens de baccalauréat lors de la session de l'année 2023 (cf. Diplôme délivré le 16 juillet 2023 [TAF pce 9]).”
Praktika, die überwiegend der Überbrückung bis zum Beginn einer Lehrstelle dienen und bei denen der Ausbildungscharakter deutlich in den Hintergrund tritt, sind nach der zitierten Rechtsprechung nicht als Ausbildung i.S. von Art. 49bis AHVV zu qualifizieren. Ob ein Praktikum diesen Charakter hat, ist anhand der konkreten Umstände zu prüfen (z.B. zeitliche Dauer, Vorliegen einer Bildungsbewilligung bzw. Lehrvertragsabsicht).
“RWL entspreche. Streitig sei einzig, ob dies auch für das Praktikum bei der G.________ gelte. Bereits nach einem Jahr sollte klar sein, ob eine Eignung zur FaBe-Ausbildung gegeben sei, weshalb kein zweites Praktikumsjahr notwendig sei. Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers sei die G.________ im September 2002 noch nicht im Besitze einer Bildungsbewilligung gewesen und habe der Tochter keinen Lehrvertrag ausstellen können. In der Zwischenzeit sei ihr ein Praktikumsvertrag [recte: Lehrvertrag] ausgestellt worden, was vermuten lasse, dass das Praktikum mehr eine Beschäftigung zur Überbrückung der Zeit bis zum Beginn der Lehre am 1. August 2023 gewesen sei, womit der Ausbildungscharakter deutlich in den Hintergrund trete. Das zweite Praktikum könne deshalb nicht als Ausbildung gemäss Art. 49bis AHVV qualifiziert werden.”
“RWL entspreche. Streitig sei einzig, ob dies auch für das Praktikum bei der G.________ gelte. Bereits nach einem Jahr sollte klar sein, ob eine Eignung zur FaBe-Ausbildung gegeben sei, weshalb kein zweites Praktikumsjahr notwendig sei. Gemäss den Angaben des Beschwerdeführers sei die G.________ im September 2002 noch nicht im Besitze einer Bildungsbewilligung gewesen und habe der Tochter keinen Lehrvertrag ausstellen können. In der Zwischenzeit sei ihr ein Praktikumsvertrag [recte: Lehrvertrag] ausgestellt worden, was vermuten lasse, dass das Praktikum mehr eine Beschäftigung zur Überbrückung der Zeit bis zum Beginn der Lehre am 1. August 2023 gewesen sei, womit der Ausbildungscharakter deutlich in den Hintergrund trete. Das zweite Praktikum könne deshalb nicht als Ausbildung gemäss Art. 49bis AHVV qualifiziert werden.”
Als «in Ausbildung» gilt nach Art. 49bis AHVV nur, wer einer regelmässigen, de jure oder de facto anerkannten Ausbildung folgt und dieser den überwiegenden Teil seiner Zeit widmet. Wer lediglich vereinzelte Kurse besucht oder daneben überwiegend anderen, nicht als Ausbildung zu qualifizierenden Tätigkeiten nachgeht, gilt demnach nicht als in Ausbildung.
“Le litige porte sur le point de savoir si l’intimé était fondé à supprimer le droit de la recourante à une rente de l’assurance-invalidité pour l’enfant Q.________ dès le 1er janvier 2024 et à en réclamer la restitution, à hauteur de 3'668 francs. 3. Selon l'art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre une rente d'invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d'orphelin de l'assurance-vieillesse et survivants. Ont droit à une rente d'orphelin au sens de l'assurance-vieillesse et survivants les enfants dont le père ou la mère est décédé (art. 25 al. 1 LAVS). Le droit à une rente d'orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère ; il s'éteint au 18ème anniversaire ou au décès de l'orphelin (art. 25 al. 4 LAVS). Pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s'étend jusqu'au terme de cette formation, mais au plus jusqu'à l'âge de 25 ans révolus ; le Conseil fédéral peut définir ce que l'on entend par formation (art. 25 al. 5 LAVS). Aux termes de l'art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation s'il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). L'enfant n'est pas considéré en formation si son revenu d'activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l'assurance-vieillesse et survivants (al. 3). Le montant maximal de la rente de vieillesse complète correspond au double du montant minimal de la rente vieillesse complète (1'225 fr.), soit 2'450 fr. en 2024 (art. 34 al. 3 et 5 LAVS). Le Conseil fédéral précise qu’avec l’exigence que « la majeure partie du temps » doit être consacrée à l’objectif de formation, seul un enfant qui dédie une part prépondérante de son temps à sa formation pourra être pris en considération. Dès lors, ceux qui ne fréquentent que quelques cours par semaine et, à côté, vaquent à des occupations, lucratives ou non, sans caractère de formation (donc pas un stage en vue d’un objectif de formation), ne se trouvent pas en formation.”
“Pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s’étend jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolus ; le Conseil fédéral peut définir ce que l’on entend par formation (art. 25 al. 5 LAVS). Se fondant sur cette délégation de compétence, le Conseil fédéral a adopté les art. 49bis et 49ter du règlement sur l’assurance-vieillesse et survivants du 31 octobre 1947 (RAVS - RS 831.101), entrés en vigueur le 1er janvier 2011 (RO 2010 4573) Selon l’art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Le commentaire des modifications du RAVS à teneur du 1er janvier 2011 publié sur le site de l’office fédéral des assurances sociales (OFAS) (ci-après : commentaire RAVS, disponible à l’adresse internet suivante : https://www.bsv.admin.ch/bsv/fr/home/assurances-sociales/ahv/donnees-de-base-et-legislation/avs---legislation/archives-modifications-des-reglements.html) précise, au sujet du nouvel art. 49bis RAVS (commentaire RAVS, p. 7), qu’il s’agit de principes généraux développés par la jurisprudence et la pratique administrative sur le thème de la notion de formation, qui s’appliquent dans le cadre d’une formation professionnelle initiale, d’un perfectionnement, d’une formation complémentaire ou d’une réorientation professionnelle. Avec l’exigence que « la majeure partie du temps » doit être consacrée à l’objectif de formation, seul un enfant qui dédie une part prépondérante de son temps à sa formation pourra être pris en considération. Dès lors, ceux qui ne fréquentent que quelques cours par semaine et, en parallèle, vaquent à des occupations, lucratives ou non, sans caractère de formation ne se trouvent pas en formation. Ce cas de figure comprend notamment les personnes qui ont échoué aux examens finaux et répètent l’année tout en ne fréquentant plus qu’un nombre restreint de cours par semaine ainsi que celles qui ne terminent pas leur formation dans le cadre du plan d’étude préalablement établi.”
“Vorliegend kann auch nicht die Rede davon sein, dass die sportlichen und musikalischen Aktivitäten erwerblich genutzt werden würden und dass diesen jeweils Lehrgänge zu Grunde liegen würden, die systematisch aufgebaut und von einer gewissen Dauer seien (vgl. Gabriela Riemer-Kafka, Bildung, Ausbildung und Weiterbildung aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht, in: Schweizerische Zeitschrift für Sozialversicherung und berufliche Vorsorge [SZS] 3/2006, S. 210 mit Verweis auf AGVE 1999 Nr. 42 betreffend Tennistraining als Ausbildung zum Tennisprofi). Da der Ausbildungscharakter der sportlichen und musikalischen Aktivitäten der Beschwerdeführerin mit Blick auf die obgenannte Begründung unabhängig davon zu verneinen ist, dass diese im politischen Internetauftritt von C____ als «Hobbys» bezeichnet werden, erübrigt sich der Antrag der Beschwerdeführerin auf Entfernung der Beilage 1 und des dazugehörenden Textteils aus der Duplik der Beschwerdegegnerin vom 22. März 2024 (vgl. Duplik, Rz. 6) aus den Verfahrensakten (vgl. Schreiben vom 2. Mai 2024). 4.3. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht den Ausbildungscharakter im Sinne von Art. 49bis AHVV nur hinsichtlich des Vorbereitungsaufwands für die Biologieprüfung im Selbststudium bejaht hat, womit der in Rz. 3359 RWL vorausgesetzte Ausbildungsaufwand von mindestens zwanzig Stunden pro Woche eindeutig nicht erfüllt ist. Angesichts der deklarierten 11 Stunden an Vorbereitungsaufwand für die Biologieprüfung kann daher offengelassen werden, ob der angegebene zeitliche Aufwand für den Russischkurs im Umfang von drei Stunden (davon eine Stunde für die Lösung von Aufgaben) pro Woche Ausbildungscharakter zukommt. Triftige Gründe, welche für ein Abweichen von den vorliegend einschlägigen Regelungen der Wegleitung über die Renten (RWL) in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung sprechen würden, sind vorliegend nicht ersichtlich (vgl. E. 3.4.6. hiervor). Insgesamt kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich C____ zeitlich überwiegend einer systematischen Vorbereitung auf ein anerkanntes Ausbildungsziel widmen würde. Der Einspracheentscheid vom 15. November 2023 respektive die Verfügung vom 27.”
Praktika können als "in Ausbildung" i.S. von Art. 49bis AHVV anerkannt werden, wenn sie gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang bzw. für den Erwerb eines Diploms/Abschlusses verlangt werden. Sind solche formellen Voraussetzungen nicht erfüllt, kommt eine Anerkennung gleichwohl in Betracht, wenn das Praktikum für die betreffende Ausbildung faktisch geboten ist und mit dessen Antritt tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren (unter Hinweis auf Dauergesichtspunkte, z.B. Praktika von längerer, ernsthafter Dauer).
“Falls ein solches absolviert wurde, kann dies allenfalls hilfreich sein bei der Bewerbung für die Lehre als Fachfrau Gesundheit EFZ. Jedoch genügt der Umstand, der verbesserten Chancen auf einen Praktikumsplatz gemäss der dargestellten Rechtsprechung nicht, um das Praktikum als Ausbildung anzuerkennen. Beim auch vom Beschwerdeführer zitierten BGE 139 V 209 war die Sachlage eine andere, da in jenem Fall, die ordentliche Lehre als Kleinkindererzieherin betreffend, zwar weder ein gesetzliches noch ein reglementarisches Praktikum vorausgesetzt war, aber praktisch alle Institutionen, welche die Ausbildung anboten, ein Praktikum verlangten und damit ein solches faktisch notwendig war. Dies ist beim E.________, mit der Ausnahme von kurzen Schnupperpraktika, gerade nicht der Fall, womit keine faktische Notwendigkeit bestand, ein längeres Praktikum, wie von der Tochter des Beschwerdeführers absolviert, zu absolvieren. Auch wenn die Sichtweise des Beschwerdeführers durchaus verständlich ist, kann hier das Praktikum aus den vorgenannten Gründen nicht als Ausbildung i. S. v. Art. 49bis AHVV qualifiziert werden, womit kein Anspruch auf Ausbildungszulagen während der Dauer des Praktikums besteht.”
“Ebenso ist offensichtlich, dass das Praktikum in der Gärtnerei vorliegend nicht dem Erwerb einer Allgemeinausbildung als Grundlage verschiedenartiger Berufe dient (vgl. Abs. 1 letzte Variante). 4.3. Vorweg ist als Grundsatz zu wiederholen, dass Art. 49bis Abs. 1 AHVV keinen abschliessenden Charakter hat und der Begriff der Ausbildung in diesem Zusammenhang weit zu verstehen ist, da die Ausbildungszulage in erster Linie der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen dienen soll (siehe dazu oben Erw. 3.4). 4.4. Art. 49bis Abs. 1 AHVV setzt voraus, dass sich ein Kind in Ausbildung, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend auf einen Berufsabschluss vorbereitet. 4.5. Die Tätigkeit von D____ in der Gärtnerei erfüllt jedenfalls die zeitlichen Anforderungen an eine Ausbildung (vgl. Rz. 3358 und 3359 RWL). Das Arbeitsverhältnis dauert weit mehr als vier Wochen und D____ arbeitet bei einem Pensum von 80 % auch weit mehr als 20 Stunden pro Woche. 4.6. Ein Praktikum kann unter gewissen Voraussetzungen als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV anerkannt werden, wenn es gesetzlich oder reglementarisch für die Zulassung zu einem Bildungsgang oder zu einer Prüfung vorausgesetzt ist oder zum Erwerb eines Diploms oder eines Berufsabschlusses verlangt wird (Rz. 3361 RWL). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so wird ein Praktikum gleichwohl als Ausbildung anerkannt, wenn es für eine bestimmte Ausbildung faktisch geboten ist und mit dem Antritt des Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren und das Praktikum im betreffenden Betrieb höchstens ein Jahr dauert (Rz. 3361.1 RWL mit Hinweis auf BGE 139 V 209 und 140 V 299). 4.7. Es soll nicht jedes Praktikum automatisch im Sinne einer Ausbildung verstanden werden, sondern nur dann, wenn mit dem Antritt eines Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren. Die Tatsache, dass ein einjähriges Praktikum eingegangen wird, zeugt bereits durch die Dauer für die Ernsthaftigkeit, die angestrebte Ausbildung zu absolvieren (BGE 139 V 209 E.”
Ersatzleistungen (z. B. EO‑Entschädigungen, Taggelder der ALV, Taggelder der IV) werden bei der Bemessung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens im Sinne von Art. 49bis Abs. 3 AHVV als Erwerbseinkommen angerechnet.
“Dès lors, ceux qui ne fréquentent que quelques cours par semaine et, à côté, vaquent à des occupations, lucratives ou non, sans caractère de formation (donc pas un stage en vue d’un objectif de formation), ne se trouvent pas en formation. Le temps consacré à la formation (cours ainsi que préparation et suivi, devoirs à domicile et travail personnel) doit représenter au moins 20 heures par semaine. Il importe, dans le même ordre, d’être très attentif à ce titre dans le cadre des formations à distance. Le temps dévolu à la formation (devoir à domicile, formation à distance, travail de diplôme dans le cadre de la formation) ne peut être déterminé que sur la base d’indices et doit être évalué selon le critère de la vraisemblance prépondérante ; dans la pratique, on se basera notamment sur les renseignements fournis par les institutions de formation (Commentaire des modifications du RAVS au 1er janvier 2011, ad. art. 49bis al. 1, p. 7). Le Conseil fédéral considère qu’aucune prestation de sécurité sociale ne saurait être versée lorsque l’enfant réalise un revenu considérable qui lui permet de subvenir entièrement ou partiellement à ses besoins (art. 49bis al. 3 RAVS). Tel est le cas lorsqu’un stagiaire réalise un salaire élevé (par ex. dans les assurances, les banques ou les sociétés informatiques) auquel viendrait encore s’ajouter une rente d’orphelin ou pour enfant. Sont assimilés au revenu d’activité lucrative les revenus de substitution tels que les indemnités journalières versées par les assurances pertes de gain, l’assurance-chômage, l’assurance-invalidité, ou encore celles de l’assurance-maladie ou accidents. Les prestations d’entretien du droit de la famille, ainsi que les bourses et rentes, ne sont pas prises en compte (Directives DR ch. 3127, dans la version en vigueur au 1er janvier 2024). Si une formation s'étend sur plus d'une année civile, le revenu est considéré séparément pour chaque année civile. Si l'enfant est en formation pendant toute l'année civile (y compris les interruptions reconnues comme période de formation conformément à l'art. 49 ter, al. 3, RAVS), le revenu annuel total est pris en compte et divisé par 12.”
Anspruch auf Ausbildungszulage besteht für nachobligatorische Ausbildungen, wenn die obligatorische Schulzeit beendet ist und das Kind mindestens 15 Jahre alt ist. Der Anspruch endet mit dem Abschluss oder Abbruch der Ausbildung; längstens besteht er bis zum Monat, in dem das Kind 25 Jahre alt wird.
“Altersjahr vollendet wird, ausgerichtet wird. Entsprechend der Regelung von Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über die Familienzulagen (FamZV; SR 836.21) besteht ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage für Kinder, die eine Ausbildung i. S. v. Art. 49bis und 49ter der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) absolvieren. Gemäss Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). Gemäss Rz. 205 der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG (FamZWL; Stand 1. Januar 2022) besteht der Anspruch auf Ausbildungszulage, wenn das Kind sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befindet und die obligatorische Schulzeit abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist.”
“4 Selon les principes généraux du droit intertemporel, le droit matériel applicable est en principe celui en vigueur lors de la réalisation de l'état de fait qui doit être apprécié juridiquement ou qui a des conséquences juridiques, sous réserve de dispositions particulières du droit transitoire (notamment : ATF 143 V 446 consid. 3.3 ; 136 V 24 consid. 4.3 et références). 4. 4.1 Les personnes auxquelles une rente de vieillesse a été allouée ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à une rente d'orphelin (art. 22ter al. 1 première phrase LAVS). L'art. 25 LAVS prévoit que les enfants dont le père ou la mère est décédé ont droit à une rente d'orphelin (al. 1). Le droit à une rente d'orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère. Il s'éteint au 18e anniversaire ou au décès de l'orphelin (al. 4). Pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s'étend jusqu'au terme de cette formation, mais au plus jusqu'à l'âge de 25 ans révolus. Le Conseil fédéral peut définir ce que l'on entend par formation (al. 5). 4.2 Faisant suite à cette délégation législative, le Conseil fédéral a édité les art. 49bis et 49ter RAVS qui sont entrés en vigueur le 1er janvier 2011. Selon l'art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu'il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d'occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu'ils comprennent une partie de cours (al. 2). L'enfant n'est pas considéré en formation si son revenu d'activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l'AVS (al. 3). Conformément à l'art. 49ter RAVS, la formation se termine avec un diplôme de fin d'étude ou un diplôme professionnel (al. 1). La formation est également considérée comme terminée lorsqu'elle est abandonnée ou interrompue ou lorsque le droit à une rente d'invalidité prend naissance (al.”
Gemäss Rz. 205 der Wegleitung zum FamZG besteht ein Anspruch auf Ausbildungszulage, wenn das Kind sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befindet, die obligatorische Schulzeit abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist.
“Altersjahr vollendet wird, ausgerichtet wird. Entsprechend der Regelung von Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über die Familienzulagen (FamZV; SR 836.21) besteht ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage für Kinder, die eine Ausbildung i. S. v. Art. 49bis und 49ter der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) absolvieren. Gemäss Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). Gemäss Rz. 205 der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG (FamZWL; Stand 1. Januar 2022) besteht der Anspruch auf Ausbildungszulage, wenn das Kind sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befindet und die obligatorische Schulzeit abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist.”
“Altersjahr vollendet wird, ausgerichtet wird. Entsprechend der Regelung von Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über die Familienzulagen (FamZV; SR 836.21) besteht ein Anspruch auf eine Ausbildungszulage für Kinder, die eine Ausbildung i. S. v. Art. 49bis und 49ter der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) absolvieren. Gemäss Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). Gemäss Rz. 205 der Wegleitung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen FamZG (FamZWL; Stand 1. Januar 2022) besteht der Anspruch auf Ausbildungszulage, wenn das Kind sich in einer nachobligatorischen Ausbildung befindet und die obligatorische Schulzeit abgeschlossen hat und mindestens 15 Jahre alt ist.”
Brückenangebote (z. B. Motivationssemester, Vorlehren, Au‑pair‑ und Sprachaufenthalte) gelten nur dann als Ausbildung, wenn sie einen Anteil an Schulunterricht aufweisen; reine Aufenthaltserfahrungen ohne Schulunterricht erfüllen diese Voraussetzung nicht.
“Gemäss Art. 49bis Abs. 1 AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (vgl. auch BGE 143 V 305 E. 3.1.3 m.H. auf BGE 108 V 54 und 104 V 64). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Art. 49bis Abs. 2 AHVV).”
“In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHVV). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Aupair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Art. 49bis Abs. 2 AHVV). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV).”
Das Fehlen eines systematischen und strukturierten Lehrgangs mit vorgegebenen und überprüfbaren Leistungszielen sowie das Fehlen von individuellen Beurteilungen oder Prüfungen spricht gegen die Anerkennung eines Angebots als «Ausbildung» im Sinn von Art. 49bis Abs. 1 AHVV und kann dazu führen, dass es nicht als solcher Ausbildung anerkannt wird.
“Il en ressort aussi que le fils de la recourante y apprend à tisser des paniers et des textiles (en partie sous la surveillance d'instructeurs) et fait en outre partie de l'école de danse de l'établissement. Aussi, il est précisé que l'institution dispense des journées d'éducation de base pour les enfants de 6 à 18 ans, de même que des formations professionnelles pour adultes souffrant de déficiences intellectuelles et d'autisme. Du dossier de l'intimée, il apparaît en outre que cette dernière a encore mentionné que certains enseignants à temps partiel exercent bénévolement dans l'établissement. De plus, l'intimée a expliqué qu'aucune aide n'était apportée aux personnes handicapées par les autorités locales et que l'école fonctionnait uniquement grâce aux frais scolaires payés par les parents, par des sponsors, ainsi que par des dons (de personnes aisées, d'ambassadeurs ou d'organisations non gouvernementales; voir dossier [dos.] de l'intimée, p. 16). 4.2 Ce faisant, quand bien même l'art. 49bis al. 1 RAVS n'est pas exhaustif et doit être interprété largement (ATF 140 V 314 c. 4.3.1; Michel Valterio, Commentaire – Loi fédérale sur l'assurance-invalidité, 2018, art. 35 n. 22), force est néanmoins d'admettre avec l'intimée que les prestations fournies par l'établissement fréquenté par le fils de la recourante ne permettent pas de conclure que celui-ci y accomplit une formation reconnue (au sens de cette disposition) et qu'il vise à y obtenir un diplôme ou une formation professionnelle générale tendant à lui permettre d'accéder à différents métiers (voir c. 2.2). En effet, il ressort du dossier et n'est du reste pas contesté que l'enfant de la recourante est occupé dans un atelier de travaux manuels (voir dos. de l'intimée, p. 9) et son encadrement ne fait pas l'objet d'un programme de cours, d'évaluations personnelles et individualisées ou encore d'examens intermédiaires (ce qui peut également être vérifié en consultant le site internet de l'école en question: […] [consulté en avril 2021]).”
“1) lassen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dem Vertrag mit Swiss Tennis nichts über die genauen Elemente und Lernziele der Ausbildung in den jeweiligen Jahren entnehmen lässt. Weiter ist kein allgemeines konkretes Ausbildungsziel beschrieben. Ebenso ist nicht ersichtlich, inwiefern mit dieser Ausbildung Kompetenzen vermittelt werden, die den Zugang zu einem breiten Spektrum von Berufen eröffnen würde. Daran ändern auch die vorliegend erworbenen Sprachkenntnisse nichts, da sie weder allgemein vorgesehen sind noch ein vorgegebenes Niveau erreichen. Bei der erwähnten Schulhilfe TEN handelt es sich ebenfalls nicht um die Vermittlung eines vorgegebenen Schulstoffes, sondern bloss um die allenfalls notwendige Unterstützung im Rahmen einer nebst dem Training absolvierten Ausbildung (wie etwa der anfängliche Besuch des Gymnasiums von B.A.________), welche B.A.________ denn auch nicht in Anspruch genommen hatte. Daran ändern auch die Ausführungen des Leiters Spitzensport von Swiss Tennis in seinem Schreiben vom 14. Januar 2020 nichts, da sich daraus nichts ergibt, was im Hinblick auf die Qualifizierung als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV bedeutsam sein könnte. Nach dem Gesagten fehlt es an den für die Anerkennung als Ausbildung notwendigen vorgegebenen und überprüfbaren Leistungszielen im Sinne eines systematischen und strukturierten Lehrgangs.”
Vorübergehende Unterbrechungen führen grundsätzlich zum Ende der Ausbildungseigenschaft. Die Quelle stellt jedoch fest, dass Art. 49ter Abs. 3 OAVS eine abschliessende Aufzählung von Ausnahmen enthält; Art. 49bis wird dagegen tendenziell weiter ausgelegt (vgl. DTF 140 V 314), sodass die Schlussfolgerung über eine abschliessende Natur der Ausnahmen nicht ohne Weiteres auf Art. 49bis übertragbar ist.
“Nel caso che ci occupa, anche ammettendo che __________ abbia cercato (e trovato) immediatamente un nuovo contratto di tirocinio (per il 1. settembre 2022), per il periodo dal 15 marzo al 31 agosto 2022 egli è rimasto inattivo, non essendo stata provata, come visto, la formazione da autodidatta. Pertanto, benché presenti evidenti analogie con il caso di specie, la STF 8C_916/2013 non risulta in concreto applicabile. Vi è stata quindi un’interruzione (temporanea) della formazione, ragione per cui, conformemente all’art. 49ter cpv. 2 OAVS (cfr. supra consid. 2.2.) la formazione sarebbe conclusa. Tuttavia, il cpv. 3 del disposto prevede delle eccezioni a tale regola: determinati motivi vincolati a determinati intervalli temporali non vengono considerati interruzioni della formazione, a condizione però che la formazione sia proseguita immediatamente dopo. Il tenore dell’art. 49ter cpv. 3 OAVS lascia intendere che – a differenza dell’art. 49bis OAVS che prevede un’interpretazione estesa del concetto di formazione (cfr. pro multis DTF 140 V 314 consid. 4.3.1.) – si tratta di un elenco esaustivo. Nella DTF 139 V 122 il TF ha rilevato come lo scopo degli artt. 49bis e 49ter OAVS emanati dall’Esecutivo federale fosse quello di fare chiarezza a fronte di un numero crescente di casi d’incertezza circa la situazione formativa degli assicurati (consid. 3.2.). Il citato documento “Erläuterungen zu den Änderungen der AHVV auf 1. Januar 2011” (cfr. supra consid. 2.4.) prevede che solo determinati motivi d’interruzione della formazione (“gewisse Unterbrechungen in der Ausbildung”, sottolineature del redattore) e per determinati intervalli temporali non comportano la caducità del diritto all’assegno di formazione. In particolare, il commento in francese dell’art. 49ter cpv. 3 OAVS lascia intendere che si tratta di un elenco esaustivo: " […] certaines formes d’interruption dans la formation ne constituent pas un motif de cessation de versement des rentes pour enfants et d’orphelins.”
Das bloss formelle Überschreiten des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens gegenüber der maximalen vollen AHV‑Altersrente genügt nicht unbedingt, um den Ausbildungsstatus nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV zu verneinen; die rechtliche Auslegung und die materiellen Voraussetzungen der Ausbildung sind zu prüfen.
“Regeste Art. 22 Abs. 3 lit. a BVG; Art. 25 Abs. 5 AHVG; Art. 49bis Abs. 3 AHVV; Untergang des Anspruchs auf eine Waisenrente der beruflichen Vorsorge bei Ausbildung. Auslegung des Begriffs der Ausbildung im Sinne von Art. 22 Abs. 3 lit. a BVG. Die Waisenrente der 2. Säule kann nicht aufgehoben werden mit der Begründung, die mehr als 18 Jahre alte Waise befinde sich nicht mehr in einer Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, da sie ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erziele, das höher sei als die maximale volle Altersrente der AHV (E. 5 und 6).”
Einmalige Gratifikationen (z. B. «Corona‑Prämie») können zum tatsächlich erzielten Bruttoerwerbseinkommen im Sinne von Art. 49bis Abs. 3 AHVV gehören. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob sie dem massgebenden AHV‑Einkommen hinzuzurechnen sind; dabei ist zu berücksichtigen, dass auf die fragliche Prämie Sozialversicherungsbeiträge erhoben worden sein können (vgl. Art. 5 Abs. 2 AHVG) und nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung für Art. 49bis Abs. 3 AHVV das Bruttoerwerbseinkommen bzw. der tatsächlich erzielte Verdienst massgebend ist (vgl. BGE 142 V 442 E.6.1).
“28'188.35 erhalten hat, bei der Berechnung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 1 Abs. 1 FamZV i.V.m. Art. 49bis Abs. 3 AHVV zu berücksichtigen ist, da ansonsten ihr Einkommen unbestrittenermassen unter der maximalen Ausschlussgrenze von jährlich Fr. 28'680.-- bzw. monatlich Fr. 2'390.-- (Stand 2021) lag. Somit ist zu prüfen, ob die Prämie zum für die Familienzulagen massgebenden AHV-Einkommen dazuzurechnen ist oder nicht, und falls ja, ob die Berücksichtigung der Einmalprämie für den Jahreslohn oder lediglich für denjenigen Monatslohn zu erfolgen hat, in welchem sie ausbezahlt wurde. Nebenbei ist festzuhalten, dass auf der "Corona-Prämie" gemäss Lohnausweis die üblichen Sozialversicherungsbeiträge erhoben wurden, diese mithin im AHV-beitragsrechtlichen Sinn zum massgebenden Lohn gezählt wurden (vgl. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Vorab ist folglich zu eruieren, ob die sog. "Corona-Prämie" zum in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannten durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen gehört. Während vor dem Inkrafttreten einer bundesrechtlichen Regelung bei den Familienzulagen unterschiedliche kantonale Bestimmungen bestanden und teilweise auch Vermögenserträge zum Einkommen dazugezählt, jedoch Ausbildungskosten wiederum in Abzug gebracht wurden (vgl. Ueli Kieser/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Zürich 2010, Rz. 78 zu Art. 3), ist für die Eruierung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Bruttoerwerbseinkommen bzw. der tatsächlich erzielte Verdienst massgebend (vgl. BGE 142 V 442 E. 6.1). Wie das Bundesgericht in besagtem Urteil festhielt, geben die Weisungen des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) insofern eine gesetzeskonforme und überzeugende Umsetzung der massgebenden Bestimmungen wieder. Damit ist zu prüfen, ob die "Corona-Prämie" zum tatsächlich erzielten Verdienst gehört oder ob sie unter eine Ausnahmebestimmung subsumiert werden kann.”
“Somit ist zu prüfen, ob die Prämie zum für die Familienzulagen massgebenden AHV-Einkommen dazuzurechnen ist oder nicht, und falls ja, ob die Berücksichtigung der Einmalprämie für den Jahreslohn oder lediglich für denjenigen Monatslohn zu erfolgen hat, in welchem sie ausbezahlt wurde. Nebenbei ist festzuhalten, dass auf der "Corona-Prämie" gemäss Lohnausweis die üblichen Sozialversicherungsbeiträge erhoben wurden, diese mithin im AHV-beitragsrechtlichen Sinn zum massgebenden Lohn gezählt wurden (vgl. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Vorab ist folglich zu eruieren, ob die sog. "Corona-Prämie" zum in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannten durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen gehört. Während vor dem Inkrafttreten einer bundesrechtlichen Regelung bei den Familienzulagen unterschiedliche kantonale Bestimmungen bestanden und teilweise auch Vermögenserträge zum Einkommen dazugezählt, jedoch Ausbildungskosten wiederum in Abzug gebracht wurden (vgl. Ueli Kieser/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Zürich 2010, Rz. 78 zu Art. 3), ist für die Eruierung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Bruttoerwerbseinkommen bzw. der tatsächlich erzielte Verdienst massgebend (vgl. BGE 142 V 442 E. 6.1). Wie das Bundesgericht in besagtem Urteil festhielt, geben die Weisungen des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) insofern eine gesetzeskonforme und überzeugende Umsetzung der massgebenden Bestimmungen wieder. Damit ist zu prüfen, ob die "Corona-Prämie" zum tatsächlich erzielten Verdienst gehört oder ob sie unter eine Ausnahmebestimmung subsumiert werden kann. Wie die Beschwerdegegnerin korrekt darauf hingewiesen hat, enthalten weder das Bundesgesetz über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Gesetz; SR 818.102) noch die Weisung des BSV über Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) im Bereich der AHV/IV/EO-Beiträge, Organisation und Versicherungsunterstellung eine Regelung für die sozialversicherungsrechtliche Handhabung einer derartigen Leistung des Arbeitgebers.”
“28'188.35 erhalten hat, bei der Berechnung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 1 Abs. 1 FamZV i.V.m. Art. 49bis Abs. 3 AHVV zu berücksichtigen ist, da ansonsten ihr Einkommen unbestrittenermassen unter der maximalen Ausschlussgrenze von jährlich Fr. 28'680.-- bzw. monatlich Fr. 2'390.-- (Stand 2021) lag. Somit ist zu prüfen, ob die Prämie zum für die Familienzulagen massgebenden AHV-Einkommen dazuzurechnen ist oder nicht, und falls ja, ob die Berücksichtigung der Einmalprämie für den Jahreslohn oder lediglich für denjenigen Monatslohn zu erfolgen hat, in welchem sie ausbezahlt wurde. Nebenbei ist festzuhalten, dass auf der "Corona-Prämie" gemäss Lohnausweis die üblichen Sozialversicherungsbeiträge erhoben wurden, diese mithin im AHV-beitragsrechtlichen Sinn zum massgebenden Lohn gezählt wurden (vgl. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Vorab ist folglich zu eruieren, ob die sog. "Corona-Prämie" zum in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannten durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen gehört. Während vor dem Inkrafttreten einer bundesrechtlichen Regelung bei den Familienzulagen unterschiedliche kantonale Bestimmungen bestanden und teilweise auch Vermögenserträge zum Einkommen dazugezählt, jedoch Ausbildungskosten wiederum in Abzug gebracht wurden (vgl. Ueli Kieser/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Zürich 2010, Rz. 78 zu Art. 3), ist für die Eruierung des durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommens nach Art. 49bis Abs. 3 AHVV gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Bruttoerwerbseinkommen bzw. der tatsächlich erzielte Verdienst massgebend (vgl. BGE 142 V 442 E. 6.1). Wie das Bundesgericht in besagtem Urteil festhielt, geben die Weisungen des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV) insofern eine gesetzeskonforme und überzeugende Umsetzung der massgebenden Bestimmungen wieder. Damit ist zu prüfen, ob die "Corona-Prämie" zum tatsächlich erzielten Verdienst gehört oder ob sie unter eine Ausnahmebestimmung subsumiert werden kann.”
Hinweis: Nach BGE 148 V 334 kann die Waisenrente der beruflichen Vorsorge nicht allein mit dem Argument aufgehoben werden, die über 18-jährige Waise erziele ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen oberhalb der maximalen vollen AHV-Altersrente. Art. 49bis Abs. 3 AHVV ist demnach restriktiv auszulegen.
“Regeste Art. 22 Abs. 3 lit. a BVG; Art. 25 Abs. 5 AHVG; Art. 49bis Abs. 3 AHVV; Untergang des Anspruchs auf eine Waisenrente der beruflichen Vorsorge bei Ausbildung. Auslegung des Begriffs der Ausbildung im Sinne von Art. 22 Abs. 3 lit. a BVG. Die Waisenrente der 2. Säule kann nicht aufgehoben werden mit der Begründung, die mehr als 18 Jahre alte Waise befinde sich nicht mehr in einer Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, da sie ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erziele, das höher sei als die maximale volle Altersrente der AHV (E. 5 und 6).”
Die pauschale Einkommensgrenze des Art. 49bis Abs. 3 AHVV ist nicht direkt auf die Regelung von Art. 22 Abs. 3 lit. a LPP über die Anspruchsberechtigung für Hinterlassenenrenten anwendbar; es fehlt an einer entsprechenden gesetzlichen Delegation bzw. an einem Verweis. Eine analoge Anwendung der darin vorgesehenen quantitativen Grenze kommt ebenfalls nicht in Betracht, da der Zweck der Leistungen der beruflichen Vorsorge ein anderer ist als der der AHV/IV und die zweite Säule gerade der Verbesserung bzw. dem Erhalt des Lebensstandards dient, sodass die schematische pauschale Grenze des Art. 49bis Abs. 3 AHVV systematisch und zweckwidrig wäre.
“Il a par ailleurs retenu que la limite de revenu figurant à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présente pas de lien direct avec la notion de formation (cf. aussi LENDFERS, op. cit., p. 128); s'il a admis la BGE 148 V 334 S. 346 conformité au droit fédéral de cette norme, c'est en raison du large pouvoir d'appréciation dont disposait le Conseil fédéral au regard de la délégation législative de l'art. 25 al. 5, 2e phrase, LAVS (consid. 5.4 supra). Une telle délégation législative fait cependant défaut à l'art. 22 al. 3 let. a LPP, tout comme un renvoi à la norme de la LAVS, ce qui exclut, sous l'angle systématique, une application directe de l'art. 49bis al. 3 RAVS. Quant à une application par analogie de cette disposition, en ce sens que l'élément quantitatif prévu vaudrait également pour la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle, elle ne prend pas en considération le but des prestations du deuxième pilier, qui n'est pas le même que celui de l'AVS/AI (consid. 5.5 supra). L'idée qui sous-tend la limite quantitative prévue par l'art. 49bis al. 3 RAVS est que l'enfant qui réalise un revenu équivalent à celle-ci est en mesure de subvenir dans une large mesure à ses besoins (consid. 5.4 supra). Or le droit à une rente d'orphelin de l'AVS et celui à une rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle obligatoire sont en principe ouverts en parallèle (cf. art. 34a al. 2 LPP sur le concours des prestations), de sorte que la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle est censée améliorer la situation de l'enfant au-delà de la seule couverture de ses besoins vitaux. La suppression de la rente d'orphelin du deuxième pilier, pour le même motif que celle du premier pilier, revient à nier que la prestation de la prévoyance professionnelle a pour but d'améliorer la situation financière de l'enfant en formation, l'objectif étant le maintien du niveau de vie et non seulement la couverture des besoins vitaux. L'application de la limite forfaitaire, fixée de manière schématique à l'art. 49bis al. 3 RAVS, ne se justifie par conséquent pas dans le cadre de l'art.”
“En revanche, en ce qui concerne l'élément quantitatif par lequel le Conseil fédéral a défini la notion de formation en adoptant l'art. 49bis al. 3 RAVS, le Tribunal fédéral avait considéré par le passé - avant l'entrée en vigueur de cette disposition - que le fait que l'orphelin réalisait un revenu lui permettant de subvenir à ses besoins, en parallèle à ses études, ne constituait pas un motif d'extinction du droit à la rente d'orphelin de l'AVS (consid. 5.3 supra). Il a par ailleurs retenu que la limite de revenu figurant à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présente pas de lien direct avec la notion de formation (cf. aussi LENDFERS, op. cit., p. 128); s'il a admis la BGE 148 V 334 S. 346 conformité au droit fédéral de cette norme, c'est en raison du large pouvoir d'appréciation dont disposait le Conseil fédéral au regard de la délégation législative de l'art. 25 al. 5, 2e phrase, LAVS (consid. 5.4 supra). Une telle délégation législative fait cependant défaut à l'art. 22 al. 3 let. a LPP, tout comme un renvoi à la norme de la LAVS, ce qui exclut, sous l'angle systématique, une application directe de l'art. 49bis al. 3 RAVS. Quant à une application par analogie de cette disposition, en ce sens que l'élément quantitatif prévu vaudrait également pour la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle, elle ne prend pas en considération le but des prestations du deuxième pilier, qui n'est pas le même que celui de l'AVS/AI (consid. 5.5 supra). L'idée qui sous-tend la limite quantitative prévue par l'art. 49bis al. 3 RAVS est que l'enfant qui réalise un revenu équivalent à celle-ci est en mesure de subvenir dans une large mesure à ses besoins (consid. 5.4 supra). Or le droit à une rente d'orphelin de l'AVS et celui à une rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle obligatoire sont en principe ouverts en parallèle (cf. art. 34a al. 2 LPP sur le concours des prestations), de sorte que la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle est censée améliorer la situation de l'enfant au-delà de la seule couverture de ses besoins vitaux. La suppression de la rente d'orphelin du deuxième pilier, pour le même motif que celle du premier pilier, revient à nier que la prestation de la prévoyance professionnelle a pour but d'améliorer la situation financière de l'enfant en formation, l'objectif étant le maintien du niveau de vie et non seulement la couverture des besoins vitaux.”
“L'idée qui sous-tend la limite quantitative prévue par l'art. 49bis al. 3 RAVS est que l'enfant qui réalise un revenu équivalent à celle-ci est en mesure de subvenir dans une large mesure à ses besoins (consid. 5.4 supra). Or le droit à une rente d'orphelin de l'AVS et celui à une rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle obligatoire sont en principe ouverts en parallèle (cf. art. 34a al. 2 LPP sur le concours des prestations), de sorte que la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle est censée améliorer la situation de l'enfant au-delà de la seule couverture de ses besoins vitaux. La suppression de la rente d'orphelin du deuxième pilier, pour le même motif que celle du premier pilier, revient à nier que la prestation de la prévoyance professionnelle a pour but d'améliorer la situation financière de l'enfant en formation, l'objectif étant le maintien du niveau de vie et non seulement la couverture des besoins vitaux. L'application de la limite forfaitaire, fixée de manière schématique à l'art. 49bis al. 3 RAVS, ne se justifie par conséquent pas dans le cadre de l'art. 22 al. 3 let. a LPP (cf. aussi les critiques sur la limite forfaitaire, LENDFERS, op. cit., p. 135; RIEMER-KAFKA, op. cit., n. 398 et note de bas de page 622; HÜRZELER, op. cit., p. 335 s. et note de bas de page 1175).”
Nicht jedes Praktikum ist eine «Ausbildung» i.S. von Art. 49bis Abs. 1 AHVV. Blosse Praxis‑ oder Orientierungspraktika, die primär dem Erwerb vereinzelter Branchenkenntnisse oder der Berufswahl dienen, genügen nicht. Ob ein Praktikum als Ausbildung anzuerkennen ist, hängt danach ab, ob es für die angestrebte Ausbildung faktisch notwendig ist und ob mit dem Antritt die erkennbare Absicht besteht, die Ausbildung zu realisieren; die Dauer (z. B. einjähriges Praktikum) kann hierfür ein Indiz sein. In konkreten Fällen ist darzulegen, inwiefern das Praktikum systematisch auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder mit einer (formalen) Ausbildung verknüpft ist.
“RWL). Es wird nicht verlangt, dass das Kind während eines Praktikums schulischen Unterricht besucht. Übt das Kind jedoch lediglich eine praktische Tätigkeit aus, um sich dabei einige Branchenkenntnisse und Fertigkeiten anzueignen, um die Anstellungschancen bei schwieriger Beschäftigungssituation zu verbessern oder um eine Berufswahl zu treffen, liegt keine Ausbildung vor (Rz. 3362 RWL; vgl. auch Urteil BGer 8C_177/2015 vom 14. Oktober 2015 E. 5.1.2 in fine). Die Anerkennung eines Praktikums als Ausbildung i. S. v. Art. 49bis Abs. 1 AHVV hängt nicht davon ab, ob im Anschluss an das Praktikum im selben Betrieb oder in einem anderen Betrieb auch eine Lehrstelle angetreten werden kann, sondern ob das Praktikum für die Ausbildung faktisch notwendig ist. Hingegen soll nicht jedes Praktikum automatisch im Sinne einer Ausbildung verstanden werden, sondern nur dann, wenn mit dem Antritt eines Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren. Die Tatsache, dass ein einjähriges Praktikum eingegangen wird, zeugt bereits durch die Dauer für die Ernsthaftigkeit, die angestrebte Ausbildung zu absolvieren (BGE 139 V 209 E. 5.3).”
“RWL). Es wird nicht verlangt, dass das Kind während eines Praktikums schulischen Unterricht besucht. Übt das Kind jedoch lediglich eine praktische Tätigkeit aus, um sich dabei einige Branchenkenntnisse und Fertigkeiten anzueignen, um die Anstellungschancen bei schwieriger Beschäftigungssituation zu verbessern oder um eine Berufswahl zu treffen, liegt keine Ausbildung vor (Rz. 3362 RWL; vgl. auch Urteil BGer 8C_177/2015 vom 14. Oktober 2015 E. 5.1.2 in fine). Die Anerkennung eines Praktikums als Ausbildung i. S. v. Art. 49bis Abs. 1 AHVV hängt nicht davon ab, ob im Anschluss an das Praktikum im selben Betrieb oder in einem anderen Betrieb auch eine Lehrstelle angetreten werden kann, sondern ob das Praktikum für die Ausbildung faktisch notwendig ist. Hingegen soll nicht jedes Praktikum automatisch im Sinne einer Ausbildung verstanden werden, sondern nur dann, wenn mit dem Antritt eines Praktikums tatsächlich die Absicht besteht, die angestrebte Ausbildung zu realisieren. Die Tatsache, dass ein einjähriges Praktikum eingegangen wird, zeugt bereits durch die Dauer für die Ernsthaftigkeit, die angestrebte Ausbildung zu absolvieren (BGE 139 V 209 E. 5.3).”
“6/29/1) ist es jedoch auch für die Erlangung des Titels «Hundecoiffeuse/-coiffeur SVBT» ohne Ausbildung zum Tierpfleger EFZ des Schweizerischen Verbandes für Bildung in Tierpflege nicht ausreichend, sich allein die praktischen Fähigkeiten eines Hundecoiffeurs anzueignen. Gemäss dem einschlägigen Reglement des SVBT (abrufbar unter: www.tierpfleger.ch/svbt/ hundecoiffeuse, besucht am 16. Februar 2022) können nebst Tierpflegerinnen und Tierpfleger EFZ tiermedizinische Praxisassistentinnen und tiermedizinische Praxisassistenten EFZ sowie Personen mit fachspezifischer berufsunabhängiger Ausbildung (FBA) für Tierbetreuer/innen zwar ebenfalls den Titel «Hundecoiffeuse/-coiffeur SVBT» erlangen. Das Diplom zur/m Hundecoiffeuse/Hundecoiffeur SVBT wird laut dem Reglement des SVBT aber erst ausgestellt, wenn dem SVBT das EFZ Tiermedizinische Praxisassistenten/in oder das Zertifikat FBA für Tierbetreuer/innen vorliegt. Immerhin gilt gemäss demselben Reglement zugleich, dass die Ausbildung zum Hundecoiffeur grundsätzlich in einem Jahr absolviert werden kann. Diesbezüglich wird vom SVBT zudem nicht vorgegeben, in welchem Zeitrahmen die benötigten Fähigkeiten erlernt werden. Von einer systematischen Vorbereitung auf einen Berufsabschluss im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV könnte im vorliegenden Fall indes erst dann gesprochen werden, wenn der Beschwerdeführer nachweisen könnte, dass er zusätzlich zu seinem Praktikum als Hundecoiffeur mit der dreijährigen Grundbildung zum Tiermedizinischen Praxisassistenten begonnen hat (Art. 2 Abs. 1 der Verordnung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation [SBFI] über die berufliche Grundbildung Tiermedizinische Praxisassistentin/Tiermedizinischer Praxisassistent EFZ, SR 412.101.220.64) oder bei einer der vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) anerkannten Institutionen mit der FBA für Tierbetreuer angefangen hat, und darüber hinaus erkennbar wird, dass der Beschwerdeführer eine dieser Ausbildungen mit dem ihm objektiv zumutbaren Einsatz betreibt, um sie innert nützlicher Frist abzuschliessen (BGE 104 V 64 E. 3, Urteil des Bundesgerichts 9C_647/2014 vom 15. Januar 2015 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). In den vorliegenden Akten finden sich dafür aber keine Hinweise.”
“________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist, in Erwägung, dass innert der nach Art. 44 - 48 in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 BGG am 10. Januar 2021 abgelaufenen Rechtsmittelfrist keine weitere Eingabe eingereicht worden ist, dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, dass dies von der Beschwerde führenden Person verlangt, sich konkret mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind; eine rein appellatorische Kritik genügt nicht (statt vieler: BGE 140 III 264 E. 2.3 und 134 V 53 E. 3.3), dass die Vorinstanz in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen darlegte, weshalb das betriebsinterne Praktikum in der medizinischen Praxis der Beschwerdeführerin für ihre Tochter nicht als Ausbildung im Sinn von Art. 49bis Abs. 1 AHVV anerkannt werden kann, und gestützt darauf den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 12. März 2021 bestätigte, wonach für die Zeit vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2021 keine Ausbildungszulage ausgerichtet werden könne, dass das, was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt - soweit überhaupt sachbezogen -, nicht über eine letztinstanzlich unzulässige appellatorische Kritik hinaus geht, indem sie den Geschehensablauf aus ihrer Sicht schildert und die Wertigkeit einer medizinischen Praxisassistentin hervorhebt, dass sie insbesondere nicht darlegt, inwiefern die für den Verfahrensausgang entscheidende vorinstanzliche”
Ein deutlicher Überschuss des Erwerbseinkommens gegenüber dem in Art. 49bis Abs. 3 AHVV massgeblichen Grenzwert kann zur Einstellung der Kinderrente führen. Im zugrundeliegenden Fall erzielte das Kind 2019 ein Einkommen von Fr. 184'876, was deutlich über der für 2019 geltenden maximalen vollen Altersrente von Fr. 28'440 jährlich (Fr. 2'370 monatlich) lag, sodass die Kinderrente eingestellt wurde.
“1 AHVG haben Personen, welchen eine Altersrente zusteht, für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. Der Rentenanspruch erlischt mit der Vollendung des 18. Altersjahres (Art. 25 Abs. 4 AHVG); für Kinder in Ausbildung dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 AHVG). In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinbildung erwirbt, die Grundlage für den Erwerb verschiedener Berufe bildet (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 [AHVV], SR 831.101). Nicht als in Ausbildung stehend gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV). Diese betrug im Jahr 2019 gemäss Skala 44 Fr. 2'370.-- monatlich, respektive Fr. 28'440.-- jährlich (Rententabelle des Bundesamtes für Sozialversicherungen, gültig ab 1. Januar 2019, Dokumentennummer 318.117.1). 4.2. Aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2020 keine Ausbildungsnachweise für seinen Sohn mehr einreichte hat die Beschwerdegegnerin gefolgert, dessen Ausbildung sei abgeschlossen und mit Schreiben vom 29. Januar 2020 die Kinderrente eingestellt. Der Beschwerdeführer hat sich gegen dieses Vorgehen nicht mittels Einreichung entsprechender Belege verwehrt, sodass davon auszugehen ist, dass diese Anpassung zu Recht erfolgt ist. Die Rechtmässigkeit der rückwirkenden Aufhebung der Kinderrente für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Januar 2020 wird vom Beschwerdeführer desgleichen nicht in Frage gestellt. Wie sich aus dem IK-Auszug (AB 12) ergibt, hat sein Sohn tatsächlich im Jahr 2019 ein Einkommen von Fr. 184'876.-- erzielt, was deutlich über dem Grenzwert von Fr.”
Sprachaufenthalte werden als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 2 AHVV anerkannt, sofern sie einen Unterrichtsanteil aufweisen und die gesamte Dauer mehr als vier Wochen beträgt.
“a) Concernant le premier grief, soit la durée de quatre mois entre la fin des études gymnasiales et le début des stages linguistiques, l’intimée ne saurait être suivie. En effet, si la date de la remise de diplôme n’apparaît pas en soi déterminante afin de pouvoir qualifier une formation de terminée, le moment où l’assurée a rempli toutes les conditions pour se voir octroyer une maturité, spécialement la fin des examens, ne saurait remonter au-delà du 15 juin 2019. Par ailleurs, il est établi que le début du séjour linguistique de l’intéressée en Italie a débuté le 9 septembre, ce qui n’est pas contesté par l’intimée. Il en résulte qu’entre la fin du gymnase et le début de la formation en langue de B.S.________, un maximum de trois mois se sont écoulés et non quatre comme retenu par l’intimée. Cette période correspondant en outre aux périodes usuelles libres de cours et de vacances, elle ne saurait ainsi être considérée comme une interruption au sens de l’art. 49ter al. 3 let. a RAVS. b) En l’occurrence, il convient de rappeler que les séjours linguistiques peuvent être considérés comme des formations (art. 49bis al. 2 RAVS), le règlement reconnaissant la valeur formatrice de séjours linguistiques sous réserve que ces séjours comprennent une partie de cours, ce qui est le cas en l’espèce. Le ch. 3358 DR exige quant à lui que ces formations, pour être reconnues, durent plus de quatre semaines. Il n’est pas contesté que les formations linguistiques suivies par l’assurée ont duré plus de quatre semaines, l’intéressée ayant débuté un premier stage en septembre 2019, pour poursuivre dite formation jusqu’au mois de juin 2020. De tels séjours répondent à l’objectif d’éducation poursuivi par les art. 25 LAVS, 49bis et 49ter RAVS, la maîtrise d’une langue étrangère étant un acquis essentiel dans l’optique de toute carrière professionnelle à venir (OFAS, Commentaire des modifications du RAVS au 1er janvier 2011, document consultable sous : www.bsv.admin.ch/themen/ahv, sous la rubrique Législation – Archives ; ad art. 49bis al. 2 RAVS). Ainsi, l’argument de l’intimée consistant à retenir qu’une formation linguistique n’est pas un prérequis aux études dans le domaine économique est irrelevant.”
Beginn und Dauer des Anspruchs: Nach Art. 25 LAVS entsteht der Anspruch auf Waisenrente am ersten Tag des Monats, der auf den Todesfall folgt, und erlischt grundsätzlich mit dem 18. Geburtstag oder dem Tod. Für Kinder in Ausbildung besteht der Anspruch bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Die vom Bundesrat getroffene Regelung zu Begriff und Umfang der Ausbildung findet sich in Art. 49bis RAVS/OAVS.
“1 LAI, le persone legittimate alla rendita d’invalidità hanno diritto a una rendita completiva per ogni figlio che, qualora esse fossero morte, avrebbe diritto a una rendita per orfani dell’assicurazione per la vecchiaia e i superstiti. L’art. 25 cpv. 4 LAVS, applicabile per analogia alla LAI (cfr. pro multis DTF 143 V 305 consid. 3.1.1. e 4.2.), stabilisce che il diritto alla rendita per orfani nasce il primo giorno del mese successivo a quello della morte del padre o della madre e si estingue quando l’orfano compie i 18 anni o muore. L’art. 25 cpv. 5 LAVS prevede che i figli ancora in formazione hanno diritto alla rendita fino al termine della stessa, ma al più tardi fino al compimento di 25 anni, delegando al Consiglio federale la definizione di formazione. Il Consiglio federale ha emanato gli artt. 49bis e 49ter OAVS, entrati in vigore il 1. gennaio 2011 (circa la natura giuridica dei disposti, cfr. pro multis DTF 141 V 473 consid. 8.2. e Frey/Mosimann/Bollinger, AHVG/IVG Kommentar, n. 6 ad art. 25 LAVS). L’art. 49bis OAVS prevede che: " 1 Un figlio è ritenuto in formazione se segue un ciclo di formazione regolare e riconosciuto giuridicamente o perlomeno di fatto e, sistematicamente e per la maggior parte del suo tempo, si prepara a un diploma professionale o acquisisce una formazione generale che funge da base per diverse professioni. 2 Sono considerate formazione anche soluzioni di occupazione transitorie quali i semestri di motivazione e i pretirocini nonché i soggiorni alla pari e i soggiorni linguistici, a condizione che comprendano una parte d'insegnamento scolastico. 3 Un figlio non è considerato in formazione se consegue un reddito da attività lucrativa mensile medio superiore all'importo massimo della rendita di vecchiaia completa dell'AVS.” In merito alla fine o all’interruzione della formazione, l’art. 49ter OAVS, anch’esso in vigore dal 2011, prevede che: " 1 La formazione si conclude con un diploma professionale o scolastico. 2 La formazione è considerata conclusa anche se è abbandonata o interrotta o se nasce il diritto a una rendita d'invalidità.”
“Le litige a pour objet le droit de la recourante au versement d’une rente pour son fils majeur W.________ pendant la période du 1er septembre 2019 au 31 juillet 2020. 3. a) Aux termes de l’art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre à une rente d’invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d’orphelin de l’assurance-vieillesse et survivants. Il est ainsi renvoyé à l’art. 25 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), selon lequel le droit à la rente d’orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère et s’éteint au 18e anniversaire ou au décès de l’orphelin (al. 4) ou, pour les enfants qui accomplissent une formation, jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolu, le Conseil fédéral pouvant définir ce que l’on entend par formation (al. 5). b) Le Conseil fédéral a fait usage de cette délégation de compétence en édictant notamment l’art. 49bis RAVS (règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101). Ainsi, en vertu de cette disposition, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). L’enfant n’est toutefois pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rentre de vieillesse complète maximale de l’AVS (al. 3). Avant l'entrée en vigueur de cette disposition réglementaire le 1er janvier 2011, il n'existait aucune disposition matérielle relative au droit à la rente d'orphelin ou à la rente complémentaire pour enfant pour les enfants qui accomplissaient une formation.”
Vor Inkrafttreten von Art. 49bis (1.1.2011) bestand keine materielle Regelung zum Ausbildungsbegriff für den Anspruch auf Waisenrente; Art. 49bis hat diese Regelungslücke geschlossen.
“Le litige a pour objet le droit de la recourante au versement d’une rente pour son fils majeur W.________ pendant la période du 1er septembre 2019 au 31 juillet 2020. 3. a) Aux termes de l’art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre à une rente d’invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d’orphelin de l’assurance-vieillesse et survivants. Il est ainsi renvoyé à l’art. 25 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), selon lequel le droit à la rente d’orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère et s’éteint au 18e anniversaire ou au décès de l’orphelin (al. 4) ou, pour les enfants qui accomplissent une formation, jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolu, le Conseil fédéral pouvant définir ce que l’on entend par formation (al. 5). b) Le Conseil fédéral a fait usage de cette délégation de compétence en édictant notamment l’art. 49bis RAVS (règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101). Ainsi, en vertu de cette disposition, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). L’enfant n’est toutefois pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rentre de vieillesse complète maximale de l’AVS (al. 3). Avant l'entrée en vigueur de cette disposition réglementaire le 1er janvier 2011, il n'existait aucune disposition matérielle relative au droit à la rente d'orphelin ou à la rente complémentaire pour enfant pour les enfants qui accomplissaient une formation.”
Für Übergangsmassnahmen/Brückenangebote hat die Rechtsprechung die in den OFAS‑Richtlinien enthaltene Mindestanforderung von mindestens acht Kursperioden (bzw. eine entsprechende Mindestkursdauer) als taugliches, objektives Kriterium anerkannt. Nach dieser Sichtweise würde eine Kursdauer unterhalb dieses Minimums den formativen (kursmässigen) Charakter der Massnahme weitgehend entwerten, sodass er nur noch eine nebensächliche Rolle spiele.
“La recourante ne remet pas en cause cette directive, à juste titre. Distinguer les mesures à visée formative des mesures purement occupationnelles en fonction du nombre de périodes de cours de remise à niveau qu’elles proposent paraît en effet un critère objectif et force est de constater que le chiffre retenu de huit périodes, soit une journée ou deux demi-journées, paraît adéquat. Il correspond à un cinquième seulement d’une formation se déroulant sur dix demi-journées comme la mesure suivie par W.________, de sorte que la part consacrée à l’acquisition de connaissances théoriques n’est pas prépondérante, mais conserve néanmoins une place importante par rapport à la pratique. Une durée de cours inférieure à ce minima reviendrait à rendre l’aspect formatif de la mesure purement accessoire. Par conséquent, il n’y a pas lieu de s’écarter des directives de l’OFAS quant à l’exigence de huit périodes de cours au minimum. Cela étant, la recourante estime que la mesure suivie par son fils doit être considérée comme une formation en vertu de l’art. 49bis RAVS, dans la mesure où trois demi-journées sont consacrées à des cours. Cette appréciation ne peut être suivie en l’état. En effet, compte tenu de son but, en exigeant que la mesure transitoire comporte une partie de cours, l’art. 49bis al. 2 RAVS complète l’al. 1 en ce sens que les cours doivent apporter à l’enfant des connaissances qui lui permettront ensuite de suivre une formation professionnelle visée par l’art. 49bis al. 1 RAVS. Or, le descriptif de la mesure établi par Caritas mentionne clairement qu’une seule demi-journée de quatre heures est consacrée à la remise à niveau scolaire. Les deux autres demi-journées mises en avant par la recourante n’en sont pas, dans la mesure où, aux dires mêmes de l’intéressée, elles ont pour objectif la préparation de dossiers de postulation et l’entraînement aux entretiens d’embauche. Ainsi, il ne s’agit ni d’acquisition de connaissances scolaires ou générales permettant ensuite de suivre une formation professionnelle, ni de cours théoriques en lien avec l’apprentissage d’un métier.”
“a) et l'allocation de formation. L'allocation pour enfant est octroyée à partir du début du mois de la naissance de l'enfant et jusqu'à la fin du mois au cours duquel celui-ci atteint l'âge de 16 ans. Si l’enfant donne droit à une allocation de formation avant l’âge de 16 ans, cette dernière est versée en lieu et place de l’allocation pour enfant. L'allocation pour enfant est par ailleurs versée jusqu'à la fin du mois auquel l'enfant atteint l'âge de 20 ans si ce dernier est incapable d'exercer une activité lucrative. Quant à l'allocation de formation, elle est octroyée au plus tard, en cas de formation, jusqu'à l'âge de 25 ans (let. b). 2.2 Selon l'art. 1 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam, RS 836.21), un droit à l'allocation de formation professionnelle existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants (RAVS, RS 831.101). Aux termes de l'art. 49bis RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu'il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d'occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu'ils comprennent une partie de cours (al. 2). L'art. 49ter RAVS règle la fin ou l'interruption de la formation. 2.3 Concernant la notion de formation au sens de la LAFam, il convient également de mentionner l'existence des Directives de l'Office fédéral des assurances sociales (OFAS) pour l'application de la loi fédérale sur les allocations familiales (DAFam) qui renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI).”
In der Praxis wird die Voraussetzung, dass das Kind «die meiste Zeit» der Ausbildung widmet, anhand eines wöchentlichen Gesamtaufwands beurteilt. Gemäss den Erläuterungen der Verwaltung gilt dabei als praktischer Anhaltspunkt ein Gesamtaufwand von mindestens rund 20 Stunden pro Woche (Kursstunden sowie zugehörige Vorbereitung/Arbeitsaufwand). Wer lediglich einige wenige Kurse pro Woche besucht ohne sonstigen zeitlichen Ausbildungsaufwand, wird in der Regel nicht als in Ausbildung stehend angesehen. Die Bestimmung des der Ausbildung gewidmeten Zeitaufwands erfolgt anhand von Indizien und stützt sich u. a. auf Auskünfte der Ausbildungsinstitutionen.
“La durée qui s’écoule entre la résiliation anticipée d’un contrat d’apprentissage et l’établissement d’un nouveau contrat ne constitue pas une interruption de la formation au sens du droit si la recherche d’une autre place d’apprentissage a été entreprise sans délai (TF 8C_916/2013 du 20 mars 2014 consid. 3.4). Le ch. 3369 DR indique encore que si la formation professionnelle est interrompue, elle est – sous réserve de certaines interruptions visées aux ch. 3370 à 3373 DR – en principe considérée comme ayant pris fin ; tel est également le cas lorsque seul un objectif intermédiaire a jusqu’alors été atteint, tel l’obtention d’une maturité par exemple. Ces considérations correspondent largement au commentaire des modifications du RAVS au 1er janvier 2011 du 22 octobre 2010 (ci-après : le commentaire RAVS ; consultable sur le site : https://www.bsv.admin.ch/bsv/fr/home/ assurances-sociales/ahv/donnees-de-base-et-legislation/avs---legislation/archives- modifications-des-reglements.html, sous Modifications RAVS [consulté le 24 mars 2025]), dans lequel l'OFAS indique à propos de l'art. 49bis al. 1 RAVS qu'avec la nécessité de consacrer « la majeure partie du temps » à l'objectif de formation, l'enfant doit dédier une part prépondérante de son temps à sa formation. Dès lors, les enfants qui ne fréquentent que quelques cours par semaine et, à côté, vaquent à des occupations, lucratives ou non, sans caractère de formation ne se trouvent pas en formation. Ce cas de figure comprend notamment les personnes qui ont échoué aux examens finaux et répètent l’année tout en ne fréquentant plus qu’un nombre restreint de cours par semaine ainsi que celles qui ne terminent pas leur formation dans le cadre du plan d’étude préalablement établi. Le temps consacré à la formation (cours ainsi que préparation et suivi, devoirs à domicile et travail personnel) doit représenter au moins vingt heures par semaine. Il importe, dans le même ordre, d'être très attentif à ce titre dans le cadre des formations à distance. Le temps dévolu à la formation (devoir à domicile, formation à distance, travail de diplôme dans le cadre de la formation) ne peut être déterminé que sur la base d'indices et doit être évalué selon le critère de la vraisemblance prépondérante ; dans la pratique, on se basera notamment sur les renseignements fournis par les institutions de formation (Commentaire RAVS, p.”
“3370 à 3373 DR – en principe considérée comme ayant pris fin ; tel est également le cas lorsque seul un objectif intermédiaire a jusqu’alors été atteint, tel l’obtention d’une maturité par exemple. Le ch. 3370 DR indique, notamment, que des vacances ou autres périodes sans cours usuelles d’une durée maximale de quatre mois ne peuvent être assimilées à de la formation professionnelle que si elles sont comprises entre deux phases de formation et que la formation soit poursuivie immédiatement après. Les mois entamés sont pris en compte. Si la formation ne prend fin qu’après l’âge de 25 ans révolus, le droit à la rente s’éteint à la fin du mois au cours duquel l’orphelin ou l’enfant accomplit sa 25e année (ch. 3357 DR). Ces considérations correspondent largement au commentaire des modifications du RAVS au 1er janvier 2011 du 22 octobre 2010 (ci-après: le commentaire RAVS; <https://www.bsv.admin.ch/bsv/fr/home/assurances-sociales/ahv/donnees-de-base-et-legislation/avs---legislation/archives-modifications-des-reglements.html>, sous Modifications RAVS [consulté le 15 août 2024]), dans lequel l'OFAS indique à propos de l'art. 49bis al. 1 RAVS qu'avec la nécessité de consacrer « la majeure partie du temps » à l'objectif de formation, l'enfant doit dédier une part prépondérante de son temps à sa formation. Dès lors, les enfants qui ne fréquentent que quelques cours par semaine et, à côté, vaquent à des occupations, lucratives ou non, sans caractère de formation ne se trouvent pas en formation. Le temps consacré à la formation (cours ainsi que préparation et suivi, devoirs à domicile et travail personnel) doit représenter au moins vingt heures par semaine. Il importe, dans le même ordre, d'être très attentif à ce titre dans le cadre des formations à distance. Le temps dévolu à la formation (devoir à domicile, formation à distance, travail de diplôme dans le cadre de la formation) ne peut être déterminé que sur la base d'indices et doit être évalué selon le critère de la vraisemblance prépondérante; dans la pratique, on se basera notamment sur les renseignements fournis par les institutions de formation (Commentaire RAVS, p. 7 ; TF 8C_834/2016 du 28 septembre 2017 consid.”
“206, renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI). Il ressort en particulier des DR que la formation doit durer quatre semaines au moins et tendre systématiquement à l’acquisition de connaissances. Les connaissances acquises doivent soit déboucher sur l’obtention d’un diplôme professionnel spécifique, soit permettre l’exercice d’une activité professionnelle même sans diplôme professionnel à la clé, voire enfin – si elles n’ont pas été ciblées sur l’exercice d’une profession bien définie – servir pour l’exercice d’une multitude de professions ou valoir comme formation générale. La formation doit obéir à un plan de formation structuré reconnu de jure ou à tout le moins de facto. Par contre, peu importe qu’il s’agisse d’une formation initiale, d’une formation complémentaire ou d’une formation qui vise à une réorientation professionnelle. 2.4 Quant à la préparation systématique évoquée à l'art. 49bis al. 1 RAVS, elle exige que l’enfant suive la formation avec tout l’engagement que l’on est objectivement en droit d’exiger de sa part, pour qu’il la termine dans les délais usuels. Durant la formation, l’enfant doit consacrer l’essentiel de son temps à l’accomplissement de celle-ci. Cette condition n’est réalisée que si le temps total consacré à la formation (apprentissage dans l’entreprise, enseignement scolaire, conférences, rédaction d’un travail de diplôme, étude à distance, etc.) s’élève à 20 heures au moins par semaine (ch. 3359 DR). 2.5 Les directives administratives ne créent pas de nouvelles règles de droit mais sont destinées à assurer l'application uniforme des prescriptions légales, en visant à unifier, voire à codifier la pratique des organes d'exécution. Elles ont notamment pour but d'établir des critères généraux d'après lesquels sera tranché chaque cas d'espèce et cela aussi bien dans l'intérêt de la praticabilité que pour assurer une égalité de traitement des ayants droit. Selon la jurisprudence, ces directives n'ont d'effet qu'à l'égard de l'administration, dont elles donnent le point de vue sur l'application d'une règle de droit et non pas une interprétation contraignante de celle-ci.”
Einzelfallrechtsprechung: In einem konkret entschiedenen Fall hielt das Gericht eine bereits abgeschlossene EFZ-Ausbildung zusammen mit einer anschliessenden, gleichartigen EFZ-Ausbildung nicht für den Ausbildungsbegriff nach Art. 49bis AHVV erfüllt.
“Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt URTEIL vom 6. Juli 2022 Mitwirkende lic. iur. R. Schnyder (Vorsitz), lic. iur. M. Prack Hoenen , MLaw B. Fürbringer und Gerichtsschreiberin MLaw N. Marbot Parteien A____ [...] vertreten durch B____, Advokat, [...] Beschwerdeführer Ausgleichskasse Basel-Stadt Wettsteinplatz 1, Postfach, 4001 Basel Beschwerdegegnerin Gegenstand AH.2022.1 Einspracheentscheid vom 7. Januar 2022 Beschwerde abgewiesen. Ausbildungsbegriff nach Art. 49bis AHVV nicht erfüllt. Tatsachen I. a) Der im Jahr 1998 geborene Beschwerdeführer schloss im Juli 2020 die Ausbildung zum Multimediaelektroniker EFZ (Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis) ab (Beschwerdeantwortbeilage [AB] 1, S. 18). Aufgrund des Todes seines Vaters im März 2012 erhielt der Beschwerdeführer während der Dauer seiner Ausbildung eine Waisenrente. b) In der Folge entschloss sich der Beschwerdeführer ab Juli 2021 eine weitere Ausbildung, namentlich eine Ausbildung zum Tontechniker mit EFZ zu absolvieren. Der Beschwerdeführer arbeitet in diesem Zusammenhang seit Juni 2021 in einem zweijährigen Praktikum in einem 80%-Pensum bei der Stiftung C____ (Ausbildungsvertrag vom 9. Juli 2021/29. Juni 2021, BB 9). Mit E-Mail vom 2. Februar 2021 beantragte der Beschwerdeführer bei der Beschwerdegegnerin die Ausrichtung einer Waisenrente für die Dauer der Ausbildung zum Tontechniker EFZ. c) Mit Verfügung vom 29. April 2021 (Beschwerdebeilage [BB] 6) sprach die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ab dem 1.”
Art. 49bis konkretisiert den vom Bundesrat aufgrund von Art. 25 Abs. 5 LAVS delegierten Begriff der «in Ausbildung» stehenden Kinder. Die Bestimmung wurde durch den Bundesrat erlassen und trat am 1. Januar 2011 in Kraft; vor ihrem Erlass gab es keine materielle Regelung zum Ausbildungsbegriff.
“1 LAI, le persone legittimate alla rendita d’invalidità hanno diritto a una rendita completiva per ogni figlio che, qualora esse fossero morte, avrebbe diritto a una rendita per orfani dell’assicurazione per la vecchiaia e i superstiti. L’art. 25 cpv. 4 LAVS, applicabile per analogia alla LAI (cfr. pro multis DTF 143 V 305 consid. 3.1.1. e 4.2.), stabilisce che il diritto alla rendita per orfani nasce il primo giorno del mese successivo a quello della morte del padre o della madre e si estingue quando l’orfano compie i 18 anni o muore. L’art. 25 cpv. 5 LAVS prevede che i figli ancora in formazione hanno diritto alla rendita fino al termine della stessa, ma al più tardi fino al compimento di 25 anni, delegando al Consiglio federale la definizione di formazione. Il Consiglio federale ha emanato gli artt. 49bis e 49ter OAVS, entrati in vigore il 1. gennaio 2011 (circa la natura giuridica dei disposti, cfr. pro multis DTF 141 V 473 consid. 8.2. e Frey/Mosimann/Bollinger, AHVG/IVG Kommentar, n. 6 ad art. 25 LAVS). L’art. 49bis OAVS prevede che: " 1 Un figlio è ritenuto in formazione se segue un ciclo di formazione regolare e riconosciuto giuridicamente o perlomeno di fatto e, sistematicamente e per la maggior parte del suo tempo, si prepara a un diploma professionale o acquisisce una formazione generale che funge da base per diverse professioni. 2 Sono considerate formazione anche soluzioni di occupazione transitorie quali i semestri di motivazione e i pretirocini nonché i soggiorni alla pari e i soggiorni linguistici, a condizione che comprendano una parte d'insegnamento scolastico. 3 Un figlio non è considerato in formazione se consegue un reddito da attività lucrativa mensile medio superiore all'importo massimo della rendita di vecchiaia completa dell'AVS.” In merito alla fine o all’interruzione della formazione, l’art. 49ter OAVS, anch’esso in vigore dal 2011, prevede che: " 1 La formazione si conclude con un diploma professionale o scolastico. 2 La formazione è considerata conclusa anche se è abbandonata o interrotta o se nasce il diritto a una rendita d'invalidità.”
“Le litige a pour objet le droit de la recourante au versement d’une rente pour son fils majeur W.________ pendant la période du 1er septembre 2019 au 31 juillet 2020. 3. a) Aux termes de l’art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre à une rente d’invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d’orphelin de l’assurance-vieillesse et survivants. Il est ainsi renvoyé à l’art. 25 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), selon lequel le droit à la rente d’orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère et s’éteint au 18e anniversaire ou au décès de l’orphelin (al. 4) ou, pour les enfants qui accomplissent une formation, jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolu, le Conseil fédéral pouvant définir ce que l’on entend par formation (al. 5). b) Le Conseil fédéral a fait usage de cette délégation de compétence en édictant notamment l’art. 49bis RAVS (règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101). Ainsi, en vertu de cette disposition, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). L’enfant n’est toutefois pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rentre de vieillesse complète maximale de l’AVS (al. 3). Avant l'entrée en vigueur de cette disposition réglementaire le 1er janvier 2011, il n'existait aucune disposition matérielle relative au droit à la rente d'orphelin ou à la rente complémentaire pour enfant pour les enfants qui accomplissaient une formation.”
“49bis RAVS, selon lequel un enfant est réputé en formation lorsqu'il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d'occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu'ils comprennent une partie de cours (al. 2). L'enfant n'est pas considéré en formation si son revenu d'activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l'AVS (al. 3). Autrement dit, lorsqu'un enfant perçoit un revenu d'activité lucrative mensuel moyen supérieur à la rente de vieillesse AVS, il n'a pas droit à la rente d'orphelin de l'AVS, quand bien même il suit une formation remplissant les conditions des al. 1 et 2 de l'art. 49bis RAVS (cf. ATF 142 V 226). A partir du 1er janvier 2013, la rente AVS maximale s'élevait à 2'340 fr. par mois (cf. art. 3 de l'ordonnance 13 du 21 septembre 2012 sur les adaptations à l'évolution des salaires et des prix, dans sa version en vigueur à partir du 1er janvier 2013; RO 2012 6333).”
Fehlt ein schulischer Anteil, schliesst dies eine Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV nicht automatisch aus. Liegt jedoch lediglich eine praktische Tätigkeit vor, die vornehmlich dem Erwerb von Branchenkenntnissen oder der kurzfristigen, personenbezogenen Verbesserung der Anstellungschancen bzw. der Entscheidungsfindung für eine Berufswahl dient, so begründet dies regelmässig keine Ausbildung im Sinne von Art. 49bis. Massgeblich ist die inhaltliche Ausgestaltung des Anstellungsverhältnisses; fehlen systematische, auf einen Berufsabschluss oder eine allgemeinbildende Ausbildung gerichtete Ausbildungsziele, ist von keiner Ausbildung i.S.v. Art. 49bis auszugehen.
“Es wird nicht verlangt, dass das Kind während eines Praktikums schulischen Unterricht besucht. Übt das Kind jedoch lediglich eine praktische Tätigkeit aus, um sich dabei einige Branchenkenntnisse und Fertigkeiten anzueignen, um die Anstellungschancen bei schwieriger Beschäftigungssituation zu verbessern oder um eine Berufswahl zu treffen, liegt keine Ausbildung vor (Rz. 3362). 3.7. Verwaltungsweisungen (wie vorliegend die RWL) richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen (BGE 140 V 299 E. 3 mit Hinweis). 4. Zwischen den Parteien besteht Uneinigkeit darüber, ob das Praktikum in der Gärtnerei den Ausbildungsbegriff nach Art. 49bis AHVV erfüllt. 4.1. Der Anstellungsvertrag vom 7. August 2022 (AB 2) trägt den Titel «Überbrückungsjahr». Nicht massgebend für die Frage, ob das Anstellungsverhältnis als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV zu qualifizieren ist, ist die Betitelung des Vertrages, da es auf die inhaltliche Ausgestaltung des Anstellungsverhältnisses ankommt (BGE 140 V 314 E. 4.3.3.). E____ hat mit D____ mit Vertrag vom 7. August 2022 ein befristetes Arbeitsverhältnis abgeschlossen, das am 8. August 2022 beginnt und am 4. August 2023 endet. Das Pensum beträgt 80 % (Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag) bei einem Lohn von Fr. 400.00 netto pro Monat sowie einem 13. Monatslohn von Fr. 400.00 (vgl. AB 2). Als Tätigkeit wird Folgendes vereinbart: Kennenlernen des Berufsalltags eines Landschaftsgärtners und des Betriebes und der Gärten von E____, Aufbau physischer und mentaler Rhythmisierung und das Erarbeiten einfacher, fachlicher Vorkenntnisse. 4.2. Demzufolge absolviert D____ ein einjähriges Praktikum in einer Gärtnerei.”
“"Schulhilfe (bei Bedarf) " enthalte der Vertrag kein Ausbildungselement im Sinne von Art. 49bis AHVV. Die B.A.________ auferlegten Pflichten liessen nicht auf das Überwiegen einer Tätigkeit als erprobtem berufsmässigen Spieler schliessen. Der Vertrag sei jeweils auf ein Jahr befristet und es werde darin weder fachlich noch zeitlich ein Ausbildungsziel definiert. Es sei nicht erkennbar, wann der Schritt vom Tennisschüler zum Tennisprofi vollendet sei. Gemäss den Unterlagen liege keine allgemeinbildende Ausbildung vor, da die Inhalte ausschliesslich mit der individuellen Entwicklung zu tun hätten. Es könne aber auch nicht von einer systematischen Vorbereitung auf einen Berufsabschluss gesprochen werden. Es gebe keine allgemein verbindliche Qualifikation als Berufsspieler. Die formulierten Ziele seien immer nur kurzfristig und personenbezogen. Das Erreichen dieser Ziele hänge nicht nur vom Spieler ab, sondern auch vom Verhalten der Konkurrenz. Der Entscheid über die Teilnahme an einem Turnier sei auch von taktischen Überlegungen bestimmt, die aber nicht dem Berufsziel dienen würden. Anders als beim Erwerb eines Eidg.”
Nach der Wegleitung des BSV (RWL) und den Direktiven der Verwaltung (DR) gilt für Art. 49bis Abs. 1 AHVV, dass eine Ausbildung mindestens vier Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein muss. Das angestrebte Bildungsziel muss entweder zu einem bestimmten Berufsabschluss führen, die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit auch ohne speziellen Berufsabschluss ermöglichen oder – wenn die Ausbildung nicht auf einen bestimmten Beruf ausgerichtet ist – eine allgemeine Grundlage für mehrere Berufe bilden. Zudem muss die Ausbildung auf einem strukturierten Bildungsgang beruhen, der rechtlich oder zumindest faktisch anerkannt ist. Die DR sind dabei administrativ anzuwendende Leitlinien und stellen keine selbständige, für Dritte rechtsverbindliche Norm dar.
“--zurückzuerstatten hat, weshalb die Angelegenheit in die Kompetenz der präsidierenden Person der Abteilung Sozialversicherungsrecht fällt. 2.1 Gemäss Art. 35 Abs. 1 IVG i. V. m. Art. 22ter Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 haben Männer und Frauen, denen eine Invalidenrente zusteht, für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. Nach Art. 25 Abs. 4 AHVG erlischt der Anspruch auf eine Waisenrente (und damit auf die Kinder- rente) mit der Vollendung des 18. Altersjahrs. Über das 18. Altersjahr hinaus besteht der Anspruch auf eine Kinderrente nur für Kinder, die noch in der Ausbildung sind, bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 AHVG). 2.2 Unter Anwendung von Art. 25 Abs. 5 Satz 2 AHVG hat der Bundesrat Art. 49bis der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) vom 31. Oktober 1947 erlassen. Gemäss Art. 49bis Abs. 1 AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend auf einen Berufsabschluss vorbereitet. 2.3 Die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (RWL; Stand 1. Januar 2021), hält sodann fest, dass die Ausbildung mindestens 4 Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein muss. Weiter wird ausgeführt, das angestrebte Bildungsziel müsse entweder zu einem bestimmten Berufsabschluss führen oder eine berufliche Tätigkeit ohne speziellen Berufsabschluss ermöglichen, oder, falls die Ausbildung nicht zum vornherein auf einen bestimmten Beruf ausgerichtet sei, müsse sie eine allgemeine Grundlage für eine Mehrzahl von Berufen bilden bzw. eine Allgemeinausbildung beinhalten. Des Weiteren muss die Ausbildung auf einem strukturierten Bildungsgang beruhen, der rechtlich oder zumindest faktisch anerkannt ist.”
“206, renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI). Il ressort en particulier des DR que la formation doit durer quatre semaines au moins et tendre systématiquement à l’acquisition de connaissances. Les connaissances acquises doivent soit déboucher sur l’obtention d’un diplôme professionnel spécifique, soit permettre l’exercice d’une activité professionnelle même sans diplôme professionnel à la clé, voire enfin – si elles n’ont pas été ciblées sur l’exercice d’une profession bien définie – servir pour l’exercice d’une multitude de professions ou valoir comme formation générale. La formation doit obéir à un plan de formation structuré reconnu de jure ou à tout le moins de facto. Par contre, peu importe qu’il s’agisse d’une formation initiale, d’une formation complémentaire ou d’une formation qui vise à une réorientation professionnelle. 2.4 Quant à la préparation systématique évoquée à l'art. 49bis al. 1 RAVS, elle exige que l’enfant suive la formation avec tout l’engagement que l’on est objectivement en droit d’exiger de sa part, pour qu’il la termine dans les délais usuels. Durant la formation, l’enfant doit consacrer l’essentiel de son temps à l’accomplissement de celle-ci. Cette condition n’est réalisée que si le temps total consacré à la formation (apprentissage dans l’entreprise, enseignement scolaire, conférences, rédaction d’un travail de diplôme, étude à distance, etc.) s’élève à 20 heures au moins par semaine (ch. 3359 DR). 2.5 Les directives administratives ne créent pas de nouvelles règles de droit mais sont destinées à assurer l'application uniforme des prescriptions légales, en visant à unifier, voire à codifier la pratique des organes d'exécution. Elles ont notamment pour but d'établir des critères généraux d'après lesquels sera tranché chaque cas d'espèce et cela aussi bien dans l'intérêt de la praticabilité que pour assurer une égalité de traitement des ayants droit. Selon la jurisprudence, ces directives n'ont d'effet qu'à l'égard de l'administration, dont elles donnent le point de vue sur l'application d'une règle de droit et non pas une interprétation contraignante de celle-ci.”
“3 Concernant la notion de formation au sens de la LAFam, il convient également de mentionner l'existence des Directives de l'Office fédéral des assurances sociales (OFAS) pour l'application de la loi fédérale sur les allocations familiales (DAFam) qui renvoient aux ch. 3358 à 3367 des Directives de l'OFAS concernant les rentes (DR) de l'assurance-vieillesse, survivants et invalidité fédérale (AVS/AI). Il ressort en particulier des DR que la formation doit durer quatre semaines au moins et tendre systématiquement à l’acquisition de connaissances. Les connaissances acquises doivent soit déboucher sur l’obtention d’un diplôme professionnel spécifique, soit permettre l’exercice d’une activité professionnelle même sans diplôme professionnel à la clé, voire enfin – si elles n’ont pas été ciblées sur l’exercice d’une profession bien définie – servir pour l’exercice d’une multitude de professions ou valoir comme formation générale. La formation doit obéir à un plan de formation structuré reconnu de jure ou à tout le moins de facto. Par contre, peu importe qu’il s’agisse d’une formation initiale, d’une formation complémentaire ou d’une formation qui vise à une réorientation professionnelle. 2.4 Quant à la préparation systématique évoquée à l'art. 49bis al. 1 RAVS, elle exige que l’enfant suive la formation avec tout l’engagement que l’on est objectivement en droit d’exiger de sa part, pour qu’il la termine dans les délais usuels. Durant la formation, l’enfant doit consacrer l’essentiel de son temps à l’accomplissement de celle-ci. Cette condition n’est réalisée que si le temps total consacré à la formation (apprentissage dans l’entreprise, enseignement scolaire, conférences, rédaction d’un travail de diplôme, étude à distance, etc.) s’élève à 20 heures au moins par semaine (DR ch. 3359, version de janvier 2015 identique à la version précédemment en vigueur). Les DR énoncent également que les enfants qui s’engagent comme enfant au pair dans une région de langue étrangère ou qui y accomplissent un stage linguistique sont considérés comme étant en formation professionnelle dans la mesure où les cours suivis portent sur quatre leçons au moins (de 45 à 60 minutes) par semaine (DR ch. 3364, version de janvier 2015 identique à la version précédemment en vigueur).”
Massgeblich für die Grenze ist die maximale volle AHV-Altersrente; daher ist auf den jeweiligen Jahres- oder Monatsbetrag abzustellen (z. B. 2019: Fr. 2'370 pro Monat / Fr. 28'440 pro Jahr).
“Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 AHVG). In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinbildung erwirbt, die Grundlage für den Erwerb verschiedener Berufe bildet (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 [AHVV], SR 831.101). Nicht als in Ausbildung stehend gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV). Diese betrug im Jahr 2019 gemäss Skala 44 Fr. 2'370.-- monatlich, respektive Fr. 28'440.-- jährlich (Rententabelle des Bundesamtes für Sozialversicherungen, gültig ab 1. Januar 2019, Dokumentennummer 318.117.1).”
“Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 AHVG). In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinbildung erwirbt, die Grundlage für den Erwerb verschiedener Berufe bildet (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom 31. Oktober 1947 [AHVV], SR 831.101). Nicht als in Ausbildung stehend gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV). Diese betrug im Jahr 2019 gemäss Skala 44 Fr. 2'370.-- monatlich, respektive Fr. 28'440.-- jährlich (Rententabelle des Bundesamtes für Sozialversicherungen, gültig ab 1. Januar 2019, Dokumentennummer 318.117.1).”
Wer unterschiedliche Unterbrechungsgründe kumulativ berücksichtigt, muss prüfen, ob dadurch die in Art. 49bis Abs. 3 RAVS vorausgesetzte Höchstgrenze für das durchschnittliche Erwerbseinkommen beziehungsweise die zulässigen Leistungen überschritten wird. Eine kumulative Anwendung kann zu einem willkürlichen Ergebnis führen, weil dadurch Anspruchszeiträume deutlich verlängert werden können, ohne dass während dieser Zeit Ausbildung erfolgt, und weil die Ausgleichskassen in jedem Fall prüfen müssten, ob die ausbezahlten Beträge das nach Art. 49bis Abs. 3 RAVS zulässige Einkommen übersteigen. Insofern ist eine nicht-kumulative Betrachtungsweise mit dem Zweck der Ausbildungszulagen und der sachgerechten Verwaltung vereinbar.
“En effet, la durée de l'interruption est un critère de distinction objectif, raison pour laquelle il n'y a pas de violation du principe de l'égalité de traitement (art. 8 al. 1 Cst.) ni de l'interdiction de l'arbitraire (art. 9 Cst.). L'application cumulative de l'art. 49ter al. 3 let. a et b RAVS conduirait en revanche à un résultat arbitraire, dans la mesure où un droit à l'allocation de formation professionnelle pourrait être ouvert pendant une période deux fois plus longue que si un seul motif était pris en considération, alors que pas un seul jour de cette période n'est consacré à la formation ; on ne voit pas dans quelle mesure le but des allocations de formation professionnelle, à savoir l'encouragement de la formation par une contribution partielle au coût de la vie (cf. art. 2 LAFam), est ainsi réalisé. Dans cette mesure, une prise en compte cumulative des motifs d'interruption irait à l'encontre des intentions du législateur et du Conseil fédéral. De plus, en cas de périodes de service plus longues, les caisses d'allocations familiales devraient toujours vérifier si les sommes versées ne dépassent pas le montant du revenu autorisé par l'art. 49bis al. 3 RAVS. L'application non cumulative se situe donc dans le cadre de la large marge de manœuvre ouverte par la norme de délégation (cf. consid. 8.2) et n'est donc pas critiquable (cf. consid. 8.3). d) Sur le vu de ce qui précède, il convient de retenir que la recourante ne peut se réclamer, pour justifier d’une période d’interruption de huit mois, à la fois d’une période de service militaire (du 16 janvier au 19 mai 2023) et d’une période normale de vacances (période sans cours entre la fin du service militaire et le début des cours à l’EPFL). 6. Dans un troisième moyen, la recourante soutient que le fait de priver un jeune, en l’occurrence son fils B.Z.________, des allocations familiales durant les périodes entre l’obtention de la maturité fédérale et le début de l’école de recrues, respectivement la fin de l’école de recrues et le début de la formation post-gymnasiale, constitue une discrimination et une inégalité de traitement contraire non seulement aux art. 8 et 9 Cst. mais également aux art.”
Die Verwaltung darf nicht im Einzelfall nach freiem Ermessen von bundesrechtlich vorgesehenen Einkommensgrenzen abweichen; ein Ergebnis, das nahe am Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, rechtfertigt keine abweichende Anwendung der Regelung.
“Die von der Arbeitgeberin freiwillig geleistete "Corona-Prämie", die Motivation und Anreiz für den weiteren Berufsweg sein sollte, führte vorliegend aufgrund der spezifischen Umstände ungewollt dazu, dass die gesetzlich festgelegte Maximalgrenze übertroffen wurde. Dass vorliegend der massgebende Betrag nahe beim Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, vermag weder ein willkürliches noch sonst wie bundesrechtswidriges Ergebnis zu begründen, liegt es doch in der Natur von Grenzwerten, dass es in gewissen Konstellationen zu hart anmutenden Resultaten kommt. Es würde jedoch einer ungleichen Rechtsanwendung Vorschub geleistet, wenn es im Ermessen der Verwaltung liegen würde, im Einzelfall von bundesrechtlich vorgesehenen Grenzwerten (wie z.B. bei der Einhaltung von Fristen) abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2018, 8C_866/2017, E. 5.2.2). Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin grundsätzlich kein Recht verletzt, indem sie die strittige Prämie mit Blick auf Art. 49bis Abs. 3 AHVV zum erzielten Erwerbseinkommen dazugezählt hat. Zu klären bleibt nachfolgend, für welchen konkreten Zeitraum die im Februar 2021 ausgezahlte "Corona-Prämie" zu berücksichtigen ist. Mit der Formulierung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, wonach ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV, bleibt der Verordnungswortlaut hinsichtlich der genauen Festlegung dieser Grenze nicht ganz klar, weil anders als beispielsweise in Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht ausdrücklich auf den jährlichen Betrag der AHV-Rente verwiesen wird (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O., Rz. 77 zu Art. 3). Zu prüfen ist daher zuerst, wie das in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannte Einkommen zu ermitteln ist. Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der massgeblichen Norm. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Interpretationen möglich, so muss nach der wahren Tragweite der Bestimmung gesucht werden, wobei alle Auslegungselemente zu berücksichtigen sind (Methodenpluralismus). Dabei kommt es namentlich auf den Zweck der Regelung, die dem Text zugrunde liegenden Wertungen sowie auf den Sinnzusammenhang an, in dem die Norm steht. Die Entstehungsgeschichte ist zwar nicht unmittelbar entscheidend, dient aber als Hilfsmittel, um den Sinn der Norm zu erkennen.”
“Auch wenn die Argumentation verständlich erscheint, dass die Tochter des Beschwerdeführers für ihren Einsatz während der Epidemie belohnt und nicht durch eine Kürzung der Familienzulagen bestraft werden sollte, kann nicht von einer Lücke im Gesetz ausgegangen werden, welche durch das Gericht zu füllen ist. Die von der Arbeitgeberin freiwillig geleistete "Corona-Prämie", die Motivation und Anreiz für den weiteren Berufsweg sein sollte, führte vorliegend aufgrund der spezifischen Umstände ungewollt dazu, dass die gesetzlich festgelegte Maximalgrenze übertroffen wurde. Dass vorliegend der massgebende Betrag nahe beim Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, vermag weder ein willkürliches noch sonst wie bundesrechtswidriges Ergebnis zu begründen, liegt es doch in der Natur von Grenzwerten, dass es in gewissen Konstellationen zu hart anmutenden Resultaten kommt. Es würde jedoch einer ungleichen Rechtsanwendung Vorschub geleistet, wenn es im Ermessen der Verwaltung liegen würde, im Einzelfall von bundesrechtlich vorgesehenen Grenzwerten (wie z.B. bei der Einhaltung von Fristen) abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2018, 8C_866/2017, E. 5.2.2). Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin grundsätzlich kein Recht verletzt, indem sie die strittige Prämie mit Blick auf Art. 49bis Abs. 3 AHVV zum erzielten Erwerbseinkommen dazugezählt hat. Zu klären bleibt nachfolgend, für welchen konkreten Zeitraum die im Februar 2021 ausgezahlte "Corona-Prämie" zu berücksichtigen ist. Mit der Formulierung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, wonach ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV, bleibt der Verordnungswortlaut hinsichtlich der genauen Festlegung dieser Grenze nicht ganz klar, weil anders als beispielsweise in Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht ausdrücklich auf den jährlichen Betrag der AHV-Rente verwiesen wird (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O., Rz. 77 zu Art. 3). Zu prüfen ist daher zuerst, wie das in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannte Einkommen zu ermitteln ist. Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der massgeblichen Norm. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Interpretationen möglich, so muss nach der wahren Tragweite der Bestimmung gesucht werden, wobei alle Auslegungselemente zu berücksichtigen sind (Methodenpluralismus).”
Rechtsprechung und Anwendungsfragen: Art. 49bis AHVV wird in der Praxis und Rechtsprechung regelmässig bei Anspruchsfragen herangezogen, namentlich im Zusammenhang mit Waisenrenten und Ausbildungszulagen. Zu beachten sind die materiellen Übergangsfragen: Vor Inkrafttreten der heutigen Regelung (1.1.2011) bestand laut den Quellen keine materielle Regelung für den Umfang des Anspruchs während einer Ausbildung.
“74 VRPGart. 74 LPJAart. 74 VRPG Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 1 KFamZGart. 1 LCAFamart. 1 KFamZG Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam BGE 140 V 449ATF 140 V 449DTF 140 V 449 Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 80 VRPGart. 80 LPJAart. 80 VRPG Art. 84 VRPGart. 84 LPJAart. 84 VRPG Art. 2 FamZGart. 2 LAFamart. 2 LAFam Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 1 FamZVart. 1 OAFamart. 1 OAFami Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS BGE 145 V 84ATF 145 V 84DTF 145 V 84 BGE 144 V 195ATF 144 V 195DTF 144 V 195 BGE 132 V 121ATF 132 V 121DTF 132 V 121 BGE 142 V 425ATF 142 V 425DTF 142 V 425 Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS BGE 140 V 314ATF 140 V 314DTF 140 V 314 BGE 108 V 54ATF 108 V 54DTF 108 V 54 9C_487/2016 8C_404/2015 9C_223/2008 Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 1 FamZVart. 1 OAFamart. 1 OAFami Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 1 FamZVart. 1 OAFamart. 1 OAFami Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 8 BVart. 8 Cst.art. 8 Cost. Art. 8 BVart. 8 Cst.art. 8 Cost. Art. 8 BVart. 8 Cst.art. 8 Cost. Art. 8 BVart. 8 Cst.art. 8 Cost. BGE 143 V 139ATF 143 V 139DTF 143 V 139 Art. 190 BVart. 190 Cst.art. 190 Cost. BGE 141 II 338ATF 141 II 338DTF 141 II 338 BGE 140 V 185ATF 140 V 185DTF 140 V 185 BGE 139 I 257ATF 139 I 257DTF 139 I 257 BGE 137 I 128ATF 137 I 128DTF 137 I 128 BGE 136 I 65ATF 136 I 65DTF 136 I 65 BGE 131 II 710ATF 131 II 710DTF 131 II 710 BGE 129 II 249ATF 129 II 249DTF 129 II 249 2C_61/2008 Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 17 FamZGart. 17 LAFamart. 17 LAFam Art. 21 FamZGart. 21 LAFamart. 21 LAFam Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 22 IVGart. 22 LAIart. 22 LAI Art. 29 IVGart. 29 LAIart. 29 LAI Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS Art. 3 FamZGart. 3 LAFamart. 3 LAFam Art. 1 FamZVart. 1 OAFamart. 1 OAFami Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart.”
“49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS BGE 147 V 79ATF 147 V 79DTF 147 V 79 BGE 146 V 224ATF 146 V 224DTF 146 V 224 BGE 132 V 121ATF 132 V 121DTF 132 V 121 Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS BGE 138 V 286ATF 138 V 286DTF 138 V 286 Art. 7 FamZVart. 7 OAFamart. 7 OAFami Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS BGE 141 V 473ATF 141 V 473DTF 141 V 473 BGE 138 V 286ATF 138 V 286DTF 138 V 286 BGE 102 V 208ATF 102 V 208DTF 102 V 208 8C_916/2013 Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS 9C_292/2017 8C_834/2016 Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS BGE 140 V 299ATF 140 V 299DTF 140 V 299 Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS Art. 49bis AHVVart. 49bis RAVSart. 49bis OAVS Art. 49ter AHVVart. 49ter RAVSart. 49ter OAVS BGE 143 V 341ATF 143 V 341DTF 143 V 341 BGE 131 V 472ATF 131 V 472DTF 131 V 472 BGE 111 Ib 116ATF 111 Ib 116DTF 111 Ib 116 Art. 7 FamZVart. 7 OAFamart. 7 OAFami BGE 141 V 521ATF 141 V 521DTF 141 V 521 BGE 141 V 43ATF 141 V 43DTF 141 V 43 BVR 2019 567 Art. 7 FamZVart. 7 OAFamart. 7 OAFami Art. 7 FamZVart. 7 OAFamart. 7 OAFami Art. 61 ATSGart. 61 LPGAart. 61 LPGA Art. 108 VRPGart. 108 LPJAart. 108 VRPG Art. 104 VRPGart. 104 LPJAart. 104 VRPG erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos200 2022 5812.07.2022Allocations familiales aux personnes sans activité lucrativeUn recours en matière de droit public interjeté contre ce jugement a été rejeté par le Tribunal fédéral en date du 30 novembre 2022 (8C_476/2022)Normen BundArt. 49bis AHVVArt. 49ter AHVVArt. 56 ATSGRechtsprechung BundBGE 147 V 79BGE 146 V 224BGE 143 V 3419C_292/20178C_834/20168C_916/2013Normen KantonArt.”
“Le litige a pour objet le droit de la recourante au versement d’une rente pour son fils majeur W.________ pendant la période du 1er septembre 2019 au 31 juillet 2020. 3. a) Aux termes de l’art. 35 al. 1 LAI, les hommes et les femmes qui peuvent prétendre à une rente d’invalidité ont droit à une rente pour chacun des enfants qui, au décès de ces personnes, auraient droit à la rente d’orphelin de l’assurance-vieillesse et survivants. Il est ainsi renvoyé à l’art. 25 LAVS (loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.10), selon lequel le droit à la rente d’orphelin prend naissance le premier jour du mois suivant le décès du père ou de la mère et s’éteint au 18e anniversaire ou au décès de l’orphelin (al. 4) ou, pour les enfants qui accomplissent une formation, jusqu’au terme de cette formation, mais au plus tard jusqu’à l’âge de 25 ans révolu, le Conseil fédéral pouvant définir ce que l’on entend par formation (al. 5). b) Le Conseil fédéral a fait usage de cette délégation de compétence en édictant notamment l’art. 49bis RAVS (règlement fédéral du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101). Ainsi, en vertu de cette disposition, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (al. 1). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (al. 2). L’enfant n’est toutefois pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rentre de vieillesse complète maximale de l’AVS (al. 3). Avant l'entrée en vigueur de cette disposition réglementaire le 1er janvier 2011, il n'existait aucune disposition matérielle relative au droit à la rente d'orphelin ou à la rente complémentaire pour enfant pour les enfants qui accomplissaient une formation.”
Brückenangebote (z. B. Motivationssemester, Vorlehren, Au‑pair‑ und Sprachaufenthalte) gelten nach der Rechtsprechung und Praxis als Ausbildung, wenn sie einen Anteil Schulunterricht enthalten. Praktische Tätigkeiten bzw. Praktika werden nur unter den in den Richtlinien genannten Voraussetzungen einer Ausbildung gleichgestellt, namentlich wenn ihr Absolvieren gesetzlich oder reglementarisch Voraussetzung für den Zugang zu einer bestimmten Ausbildung, Prüfung oder zu einem Abschluss ist; bzw. gegebenenfalls, wenn das Praktikum de facto für die angestrebte Ausbildung erforderlich ist, die betroffene Person zu dessen Beginn die Absicht zur anschliessenden Ausbildung hat und das Praktikum in der betreffenden Unternehmung im Regelfall nicht länger als ein Jahr dauert.
“b LAFam, les allocations familiales comprennent notamment l’allocation de formation professionnelle, qui est octroyée à partir du début du mois au cours duquel l’enfant commence une formation postobligatoire, mais au plus tôt à partir du début du mois au cours duquel il atteint l’âge de 15 ans; si l’enfant accomplit encore sa scolarité obligatoire lorsqu’il atteint l’âge de 16 ans, l’allocation de formation est octroyée à partir du mois qui suit ses 16 ans; l’allocation de formation est versée jusqu’à la fin de la formation de l’enfant, mais au plus tard jusqu’à la fin du mois au cours duquel il atteint l’âge de 25 ans. 2.1.2. Selon l’art. 1 al. 1 de l’ordonnance fédérale du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam; RS 836.21), un droit à l’allocation de formation existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants (RAVS; RS 831.101). Ainsi, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions (art. 49bis al. 1 RAVS). Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (art. 49bis al. 2 RAVS). 2.2. Selon les Directives concernant les rentes de l’assurance vieillesse, survivants et invalidité fédérale (ci-après : DR ; état au 1er janvier 2024), un stage pratique est assimilé à une formation si, légalement ou réglementairement, son accomplissement est une condition indispensable pour accéder à une formation donnée ou passer un examen, ou obtenir un diplôme ou un certificat de fin d‘apprentissage (n. 3121 ss). Si les conditions précitées ne sont pas remplies, un stage pratique est néanmoins assimilé à une formation si le stage est de fait requis pour la formation et qu’au début de celui-ci, l’intéressé ait effectivement l’intention d’accomplir la formation envisagée, et si le stage dure au maximum une année dans l’entreprise concernée. Il n’est pas exigé que durant son stage pratique, l’enfant suive des cours scolaires. Toutefois, si l’enfant exerce une activité pratique dans le seul but d’acquérir certaines connaissances ou une expérience bien spécifiques susceptibles d’améliorer ses chances sur le marché de l’emploi en période de crise, il ne saurait être question d’une formation (ex: stage chez un producteur de cinéma selon arrêt du TF 9C_223/2008 du 1er avril 2008).”
“b) En principe, le droit à la rente s'éteint au 18e anniversaire de l'enfant ou au décès de celui-ci ; pour les enfants qui accomplissent une formation, le droit à la rente s'étend toutefois jusqu'au terme de cette formation, mais au plus jusqu'à l'âge de 25 ans révolus (art. 25 al. 4, 2e phrase, et al. 5 LAVS ; ATF 140 V 458 consid. 3.1 ; ch. 3349 et 3350 DR). Le Conseil fédéral peut définir ce que l’on entend par formation (art. 25 al. 5 LAVS). Conformément à l’art. 49bis al. 1 RAVS, un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions. Sont également considérées comme formation les solutions transitoires d’occupation telles que les semestres de motivation et les préapprentissages, les séjours au pair et les séjours linguistiques, pour autant qu’ils comprennent une partie de cours (art. 49bis al. 2 RAVS). En revanche, l’enfant n’est pas considéré en formation si son revenu d’activité lucrative mensuel moyen est supérieur à la rente de vieillesse complète maximale de l’AVS (art. 49bis al. 3 RAVS). La formation se termine avec un diplôme de fin d’étude ou un diplôme professionnel (49ter al. 1 RAVS), ainsi que lorsqu’elle est abandonnée ou interrompue ou lorsque le droit à une rente d’invalidité prend naissance (art. 49ter al. 2 RAVS). Sous réserve des cas où l'enfant atteint l'âge de la majorité ou le terme de sa formation, le statut d'enfant recueilli et, partant, le droit à la rente complémentaire, ne prennent fin que si les parents nourriciers ne supportent plus les charges et obligations d'entretien et d'éducation (ATF 140 V 458 consid. 5.3). Ainsi, lorsque l’enfant séjourne en dehors du ménage commun afin de suivre une formation, ce ménage commun continue d’exister tant que les parents nourriciers subviennent aux besoins de l’enfant (ch. 3308.1 DR). 4. Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
Sehr kurze Kurse können als Unterbruch der Ausbildung gewertet werden und somit den Anspruch auf den Ausbildungsstatus verneinen. Im entschiedenen Fall wurde eine Teilnahme von drei Wochen als nicht ausreichend erachtet, so dass die Voraussetzungen von Art. 49bis RAVS nicht erfüllt waren (vgl. ch. 3358 DR).
“Le 29 décembre 2023, le recourant a transmis à l’intimée l'attestation finale des cours suivis par son fils en décembre, en l'informant du fait que son fils repartirait à l'armée vers la fin janvier, ce qui l’avait obligé à décaler à début mars son départ en Angleterre prévu initialement en début d'année. Il en ressort que le fils du recourant n’avait pas planifié de faire une formation à l’IFAGE pendant plus de trois semaines et de continuer cette formation après l’interruption de fin d’année. S’il s’était inscrit pour une durée plus longue, l’interruption de fin d’année n’aurait pas constitué une interruption de la durée de la formation. L’argument du recourant selon lequel son fils ne pouvait pas faire quatre semaines de formation en décembre en raison des fêtes de fin d’année n’est ainsi pas pertinent. Du fait que son fils n’a suivi en décembre 2023 qu’une formation de trois semaines, les conditions du droit à une rente pour enfant ne sont pas remplies, en application du ch. 3358 DR, dont il n’y a pas lieu de s’éloigner dans la mesure où cette règle respecte le principe légal de l’art. 49bis RAVS, selon lequel un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions. Le recourant a informé l’intimée le 28 novembre 2023 de l’'inscription de son fils à l’IFAGE dès le 2 décembre suivant. Il ne pouvait compter sur une réponse de cette dernière sur le versement de la rente avant le début de la formation, faute de délai suffisant. Le recourant a ainsi décidé sciemment de laisser son fils s’inscrire à l’IFAGE sans avoir l’assurance qu’il recevrait la rente pour enfant en décembre 2023 et il doit en assumer les conséquences. L’intimée ne lui avait donné aucune garantie s’agissant du versement de la rente pour son fils, dès lors que le 26 juin 2023, elle l’avait invité, si son fils devait suivre une école de langue après son école de recrue, à lui remettre des attestations relatives pour lui permettre d'examiner son droit à la rente pour enfant.”
“Le 29 décembre 2023, le recourant a transmis à l’intimée l'attestation finale des cours suivis par son fils en décembre, en l'informant du fait que son fils repartirait à l'armée vers la fin janvier, ce qui l’avait obligé à décaler à début mars son départ en Angleterre prévu initialement en début d'année. Il en ressort que le fils du recourant n’avait pas planifié de faire une formation à l’IFAGE pendant plus de trois semaines et de continuer cette formation après l’interruption de fin d’année. S’il s’était inscrit pour une durée plus longue, l’interruption de fin d’année n’aurait pas constitué une interruption de la durée de la formation. L’argument du recourant selon lequel son fils ne pouvait pas faire quatre semaines de formation en décembre en raison des fêtes de fin d’année n’est ainsi pas pertinent. Du fait que son fils n’a suivi en décembre 2023 qu’une formation de trois semaines, les conditions du droit à une rente pour enfant ne sont pas remplies, en application du ch. 3358 DR, dont il n’y a pas lieu de s’éloigner dans la mesure où cette règle respecte le principe légal de l’art. 49bis RAVS, selon lequel un enfant est réputé en formation lorsqu’il suit une formation régulière reconnue de jure ou de facto à laquelle il consacre la majeure partie de son temps et se prépare systématiquement à un diplôme professionnel ou obtient une formation générale qui sert de base en vue de différentes professions. Le recourant a informé l’intimée le 28 novembre 2023 de l’'inscription de son fils à l’IFAGE dès le 2 décembre suivant. Il ne pouvait compter sur une réponse de cette dernière sur le versement de la rente avant le début de la formation, faute de délai suffisant. Le recourant a ainsi décidé sciemment de laisser son fils s’inscrire à l’IFAGE sans avoir l’assurance qu’il recevrait la rente pour enfant en décembre 2023 et il doit en assumer les conséquences. L’intimée ne lui avait donné aucune garantie s’agissant du versement de la rente pour son fils, dès lors que le 26 juin 2023, elle l’avait invité, si son fils devait suivre une école de langue après son école de recrue, à lui remettre des attestations relatives pour lui permettre d'examiner son droit à la rente pour enfant.”
Lehrgänge können als «Ausbildung» im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV gelten, wenn sie faktisch anerkannt sind und eine systematische, auf ein Berufsziel ausgerichtete Vorbereitung bieten. Für die Anerkennung genügt nicht, dass einzelne Teilnehmende erfolgreich abschliessen; vielmehr muss die überwiegende Mehrheit der Personen des Lehrgangs das Berufsziel tatsächlich erreichen.
“Die Methoden der Trainer würden auf jahrelanger Erfahrung und neuesten Erkenntnissen gründen und würden somit als faktisch anerkannter Lehrgang gelten und eine systematische Vorbereitung bieten, um in die nationale und internationale Tennisspitze vorzudringen und das Berufsziel Tennisprofi zu erreichen. Eine weitergehende schulische Ausbildung wie das Gymnasium sei sicher wünschenswert, aber nicht Voraussetzung und aufgrund des Trainingsaufwands auch kaum zu bewältigen. Wegen der Reisetätigkeit und der internationalen Auftritte seien jedoch die guten Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch hilfreich, was von Swiss Tennis gefördert werde. Zudem bilde es die Spieler zu Unternehmern aus. Schliesslich stehe die Ausbildung zum Tennisprofi mit dem Ziel, ein Einkommen zu erzielen, im Vordergrund. Ob dieses Ziel erreicht werde, hänge von verschiedenen Faktoren ab (Konkurrenz, Verletzungen, etc.) und sei somit ungewiss, aber auch sekundär. Denn die Qualifizierung eines Lehrgangs als Ausbildung hänge nicht davon ab, ob die Ausbildung tatsächlich zum Erfolg führe. Es verbleibe einem ausgebildeten Spieler die Möglichkeit, als Trainer oder in einem anderen Bereich des Tennis zu arbeiten. Somit seien die Lehrgänge von Swiss Tennis als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV zu verstehen und der Vater von B.A.________ habe Anspruch auf Ausbildungszulagen für seinen Sohn. Die Leistungseinstellung und die Rückforderung seien damit unrechtmässig.”
“Weiter ist auch zu berücksichtigen, dass ein erfolgreicher Abschluss mit Erreichen des Berufsziels nicht sehr wahrscheinlich ist. Insofern kann den vorinstanzlichen Ausführungen, wonach im hier zu beurteilenden Fall die Erreichung der gesetzten Ziele von verschiedenen Faktoren abhänge und somit ungewiss, aber auch sekundär sei, da die Anerkennung als Ausbildung nicht vom erfolgreichen Abschluss abhänge, nicht gefolgt werden. Denn für die Anerkennung als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis Abs. 1 AHVV ist zwar nicht notwendig, dass das Kind, für welches Leistungen in Zusammenhang mit dessen Ausbildung erbracht werden, diese erfolgreich abschliesst. Es ist für die Anerkennung als Ausbildung jedoch unerlässlich, dass dies die überwiegende Mehrheit der Personen dieses Lehrgangs tut, was vorliegend offensichtlich nicht gegeben ist. Denn Zweck der Familienzulagen ist ein teilweiser Ausgleich der finanziellen Kosten des Kindesunterhalts (Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, 2010, N. 10 f. zu Art. 2 FamZG). Im Zusammenhang mit den Ausbildungszulagen bedeutet dies, dass die Eltern in ihrer Pflicht, ihrem Kind den Erwerb von Fähigkeiten zur selbstständigen Bestreitung des Lebensunterhalts zu ermöglichen, finanziell unterstützt werden. Dabei geht es jedoch nicht um die Erfüllung von irgendwelchen Berufswünschen, sondern um die Aneignung von im konkreten Fall realistischen und für die Verwertung auf dem Arbeitsmarkt erfolgversprechenden beruflichen Fähigkeiten. Damit ist nicht gesagt, dass eine Ausbildung im Bereich des Sports schlechthin nicht anerkannt werden könnte (vgl.”
Erfasst ist, dass ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV.
“Der Bundesrat hat in Artikel 49bis Abs. 1 AHVV geregelt, was als Ausbildung gilt. Demnach handelt es sich um ein in Ausbildung befindliches Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe. Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV).”
“In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHVV). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Aupair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Art. 49bis Abs. 2 AHVV). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV).”
“In Ausbildung ist ein Kind, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Art. 49bis Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV]). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Aupair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Art. 49bis Abs. 2 AHVV). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Art. 49bis Abs. 3 AHVV).”
Der Ausbildungsbegriff ist weit auszulegen. Unter Art. 49bis Abs. 1 AHVV können auch Brückenangebote und Vorlehren erfasst sein, wenn die Massnahme systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet ist und das Kind sich zeitlich überwiegend dem Ausbildungsziel widmet. Die Wegleitung des BSV verlangt zudem eine Mindestdauer von vier Wochen.
“Unter den Begriff Ausbildung fallen danach ordentliche Lehrverhältnisse sowie Tätigkeiten zum Erwerb von Vorkenntnissen für ein Lehrverhältnis, aber auch Kurs- und Schulbesuche, wenn sie der berufsbezogenen Vorbereitung auf eine Ausbildung oder späteren Berufsausübung dienen (BGE 140 V 314 E. 3.2). 3.4. Nach Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). 3.5. Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts besitzt die Bestimmung des Art. 49bis Abs. 1 AHVV keinen abschliessenden Charakter. Die Ausbildungszulage soll in erster Linie der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen dienen, weshalb der Begriff der Ausbildung in diesem Zusammenhang weit zu verstehen ist (BGE 140 V 314 E. 4.3.1 mit Verweis auf Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Praxiskommentar, 2010, N. 38 zu Art. 3 FamZG). 3.6. Die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (RWL, gültig seit Januar 2003, Stand 1. Januar 2023) präzisiert, dass die Ausbildung mindestens 4 Wochen dauern muss und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein muss (Rz. 3358). Die Ausbildung erfordert systematische Vorbereitung, dass das Kind die Ausbildung mit dem objektiv zumutbaren Einsatz betreibt, um sie innert nützlicher Frist abschliessen zu können. Während der Ausbildung muss sich das Kind zeitlich überwiegend dem Ausbildungsziel widmen. Dies gilt nur dann als erfüllt, wenn der gesamte Ausbildungsaufwand (Lehre im Betrieb, Schulunterricht, Vorlesungen, Kurse, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, Selbststudium, Verfassen einer Diplomarbeit, Fernstudium etc.”
“Unter den Begriff Ausbildung fallen danach ordentliche Lehrverhältnisse sowie Tätigkeiten zum Erwerb von Vorkenntnissen für ein Lehrverhältnis, aber auch Kurs- und Schulbesuche, wenn sie der berufsbezogenen Vorbereitung auf eine Ausbildung oder späteren Berufsausübung dienen (BGE 140 V 314 E. 3.2). 3.4. Nach Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). 3.5. Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts besitzt die Bestimmung des Art. 49bis Abs. 1 AHVV keinen abschliessenden Charakter. Die Ausbildungszulage soll in erster Linie der beruflichen Ausbildung von Jugendlichen dienen, weshalb der Begriff der Ausbildung in diesem Zusammenhang weit zu verstehen ist (BGE 140 V 314 E. 4.3.1 mit Verweis auf Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz über die Familienzulagen, Praxiskommentar, 2010, N. 38 zu Art. 3 FamZG). 3.6. Die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (RWL, gültig seit Januar 2003, Stand 1. Januar 2023) präzisiert, dass die Ausbildung mindestens 4 Wochen dauern muss und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein muss (Rz. 3358). Die Ausbildung erfordert systematische Vorbereitung, dass das Kind die Ausbildung mit dem objektiv zumutbaren Einsatz betreibt, um sie innert nützlicher Frist abschliessen zu können. Während der Ausbildung muss sich das Kind zeitlich überwiegend dem Ausbildungsziel widmen. Dies gilt nur dann als erfüllt, wenn der gesamte Ausbildungsaufwand (Lehre im Betrieb, Schulunterricht, Vorlesungen, Kurse, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, Selbststudium, Verfassen einer Diplomarbeit, Fernstudium etc.”
Eine einmalig ausgezahlte Prämie kann bei Grenzwertnähe dazu führen, dass das durchschnittliche monatliche Erwerbseinkommen den in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannten Schwellenwert übersteigt. Nach der in den Quellen dargestellten Praxis ist es möglich, solche ausserordentlichen Entschädigungen (z. B. Gratifikationen) zum massgebenden Erwerbseinkommen zu rechnen. Allein die Nähe zum Grenzwert rechtfertigt kein rechtswidriges Ergebnis, und es besteht keine Grundlage dafür, im Einzelfall von bundeseinheitlichen Grenzwerten durch ein Ermessen der Verwaltung abzuweichen.
“Weiter definiert auch die Wegleitung des BSV über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML) keine Ausnahme, unter welche die vorliegende "Corona-Prämie" zu subsumieren wäre. Vielmehr erscheint es naheliegend, eine solche ausserordentliche Entschädigung unter den Begriff der Gratifikation zu zählen oder als Entschädigung zum Ausgleich der mit der Funktion oder dem Arbeitsort verbundenen Inkonvenienzen zu sehen. Beide werden aber ebenfalls vollumfänglich vom massgebenden Lohn umfasst (vgl. WML Rz. 2002). Auch wenn die Argumentation verständlich erscheint, dass die Tochter des Beschwerdeführers für ihren Einsatz während der Epidemie belohnt und nicht durch eine Kürzung der Familienzulagen bestraft werden sollte, kann nicht von einer Lücke im Gesetz ausgegangen werden, welche durch das Gericht zu füllen ist. Die von der Arbeitgeberin freiwillig geleistete "Corona-Prämie", die Motivation und Anreiz für den weiteren Berufsweg sein sollte, führte vorliegend aufgrund der spezifischen Umstände ungewollt dazu, dass die gesetzlich festgelegte Maximalgrenze übertroffen wurde. Dass vorliegend der massgebende Betrag nahe beim Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, vermag weder ein willkürliches noch sonst wie bundesrechtswidriges Ergebnis zu begründen, liegt es doch in der Natur von Grenzwerten, dass es in gewissen Konstellationen zu hart anmutenden Resultaten kommt. Es würde jedoch einer ungleichen Rechtsanwendung Vorschub geleistet, wenn es im Ermessen der Verwaltung liegen würde, im Einzelfall von bundesrechtlich vorgesehenen Grenzwerten (wie z.B. bei der Einhaltung von Fristen) abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2018, 8C_866/2017, E. 5.2.2). Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin grundsätzlich kein Recht verletzt, indem sie die strittige Prämie mit Blick auf Art. 49bis Abs. 3 AHVV zum erzielten Erwerbseinkommen dazugezählt hat. Zu klären bleibt nachfolgend, für welchen konkreten Zeitraum die im Februar 2021 ausgezahlte "Corona-Prämie" zu berücksichtigen ist. Mit der Formulierung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, wonach ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV, bleibt der Verordnungswortlaut hinsichtlich der genauen Festlegung dieser Grenze nicht ganz klar, weil anders als beispielsweise in Art.”
“Auch wenn die Argumentation verständlich erscheint, dass die Tochter des Beschwerdeführers für ihren Einsatz während der Epidemie belohnt und nicht durch eine Kürzung der Familienzulagen bestraft werden sollte, kann nicht von einer Lücke im Gesetz ausgegangen werden, welche durch das Gericht zu füllen ist. Die von der Arbeitgeberin freiwillig geleistete "Corona-Prämie", die Motivation und Anreiz für den weiteren Berufsweg sein sollte, führte vorliegend aufgrund der spezifischen Umstände ungewollt dazu, dass die gesetzlich festgelegte Maximalgrenze übertroffen wurde. Dass vorliegend der massgebende Betrag nahe beim Grenzwert von Art. 49bis Abs. 3 AHVV liegt, vermag weder ein willkürliches noch sonst wie bundesrechtswidriges Ergebnis zu begründen, liegt es doch in der Natur von Grenzwerten, dass es in gewissen Konstellationen zu hart anmutenden Resultaten kommt. Es würde jedoch einer ungleichen Rechtsanwendung Vorschub geleistet, wenn es im Ermessen der Verwaltung liegen würde, im Einzelfall von bundesrechtlich vorgesehenen Grenzwerten (wie z.B. bei der Einhaltung von Fristen) abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2018, 8C_866/2017, E. 5.2.2). Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin grundsätzlich kein Recht verletzt, indem sie die strittige Prämie mit Blick auf Art. 49bis Abs. 3 AHVV zum erzielten Erwerbseinkommen dazugezählt hat. Zu klären bleibt nachfolgend, für welchen konkreten Zeitraum die im Februar 2021 ausgezahlte "Corona-Prämie" zu berücksichtigen ist. Mit der Formulierung von Art. 49bis Abs. 3 AHVV, wonach ein Kind nicht als in Ausbildung gilt, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV, bleibt der Verordnungswortlaut hinsichtlich der genauen Festlegung dieser Grenze nicht ganz klar, weil anders als beispielsweise in Art. 13 Abs. 3 FamZG nicht ausdrücklich auf den jährlichen Betrag der AHV-Rente verwiesen wird (vgl. Kieser/Reichmuth, a.a.O., Rz. 77 zu Art. 3). Zu prüfen ist daher zuerst, wie das in Art. 49bis Abs. 3 AHVV genannte Einkommen zu ermitteln ist. Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der massgeblichen Norm. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Interpretationen möglich, so muss nach der wahren Tragweite der Bestimmung gesucht werden, wobei alle Auslegungselemente zu berücksichtigen sind (Methodenpluralismus).”
Der Ausbildungsbegriff des Art. 49bis Abs. 1 AHVV hat keinen abschliessenden Charakter und ist weit zu verstehen.
“Der Bundesrat hat von der ihm im zweiten Satz von Art. 25 Abs. 5 AHVG eingeräumten Kompetenz zur Definition der Ausbildung mit dem 2011 in Kraft getretenen Art. 49bis der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) Gebrauch gemacht. Gemäss Art. 49bis AHVV ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe (Abs. 1). Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht enthalten (Abs. 2). Nicht als in Ausbildung gilt ein Kind, wenn es ein durchschnittliches monatliches Erwerbseinkommen erzielt, das höher ist als die maximale volle Altersrente der AHV (Abs. 3). Die Bestimmung des Art. 49bis Abs. 1 AHVV besitzt keinen abschliessenden Charakter; der Ausbildungsbegriff ist weit zu verstehen (BGE 140 V 314 E. 4.3.1).”
Die einkommensbezogene Grenze des Art. 49bis Abs. 3 AHVV steht nicht in einem unmittelbaren inhaltlichen Zusammenhang mit dem Ausbildungsbegriff, sondern stellt eine gesetzgeberische Wertung dar. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ihr zugrunde liegende Idee, dass ein Kind mit einem durchschnittlichen monatlichen Erwerbseinkommen in der Höhe der maximalen vollen AHV‑Rente weitgehend selbst für seinen Unterhalt aufkommen kann und somit die finanzielle Abhängigkeit von den Eltern entfällt.
“3 LPP ne prévoit pas la compétence du Conseil fédéral de définir ce que l'on entend par formation. Il ne comprend pas non plus un renvoi à la notion de formation au sens de la RAVS, comme le fait par exemple l'art. 1 al. 1 de l'ordonnance du 31 octobre 2007 sur les allocations familiales (OAFam; RS 836.21), en relation avec l'art. 3 al. 1 let. b LAFam, pour le droit à l'allocation de formation. Selon cette disposition de l'OAFam, ce droit "existe pour les enfants accomplissant une formation au sens des art. 49bis et 49ter du règlement du 31 octobre 1947 sur l'assurance-vieillesse et survivants". Or, pour admettre la conformité au droit fédéral de l'art. 49bis al. 3 RAVS (en relation avec une rente complémentaire pour enfants de l'assurance-invalidité [art. 35 al. 1 LAI]), le Tribunal fédéral a mis en évidence, dans l' ATF 142 V 226 déjà cité, que la délégation législative de l'art. 25 al. 5 LAVS accordait un (très) large pouvoir d'appréciation au Conseil fédéral. Reconnaissant que la limite de revenu fixée à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présentait pas de lien direct avec la notion de "formation", il a considéré que la délégation législative devait néanmoins être comprise de façon large et être interprétée à la lumière du but assigné par le législateur à la rente complémentaire pour enfant (de l'AVS). Dès lors qu'un enfant qui réalisait à côté de sa formation un revenu mensuel moyen au cours d'une année civile au moins équivalent à la rente maximale de l'AVS était en mesure de subvenir dans une large mesure, si ce n'est totalement, à ses besoins et n'était plus tributaire du soutien financier de ses parents. De ce fait, le parent bénéficiaire de la rente n'avait plus d'obligation d'entretien à l'égard de son enfant, si bien que la rente complémentaire pour enfant perdait sa justification au regard du droit des assurances sociales (ATF 142 V 226 consid. 7.2.2).”
“En revanche, en ce qui concerne l'élément quantitatif par lequel le Conseil fédéral a défini la notion de formation en adoptant l'art. 49bis al. 3 RAVS, le Tribunal fédéral avait considéré par le passé - avant l'entrée en vigueur de cette disposition - que le fait que l'orphelin réalisait un revenu lui permettant de subvenir à ses besoins, en parallèle à ses études, ne constituait pas un motif d'extinction du droit à la rente d'orphelin de l'AVS (consid. 5.3 supra). Il a par ailleurs retenu que la limite de revenu figurant à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présente pas de lien direct avec la notion de formation (cf. aussi LENDFERS, op. cit., p. 128); s'il a admis la BGE 148 V 334 S. 346 conformité au droit fédéral de cette norme, c'est en raison du large pouvoir d'appréciation dont disposait le Conseil fédéral au regard de la délégation législative de l'art. 25 al. 5, 2e phrase, LAVS (consid. 5.4 supra). Une telle délégation législative fait cependant défaut à l'art. 22 al. 3 let. a LPP, tout comme un renvoi à la norme de la LAVS, ce qui exclut, sous l'angle systématique, une application directe de l'art. 49bis al. 3 RAVS. Quant à une application par analogie de cette disposition, en ce sens que l'élément quantitatif prévu vaudrait également pour la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle, elle ne prend pas en considération le but des prestations du deuxième pilier, qui n'est pas le même que celui de l'AVS/AI (consid. 5.5 supra). L'idée qui sous-tend la limite quantitative prévue par l'art. 49bis al. 3 RAVS est que l'enfant qui réalise un revenu équivalent à celle-ci est en mesure de subvenir dans une large mesure à ses besoins (consid.”
“En revanche, en ce qui concerne l'élément quantitatif par lequel le Conseil fédéral a défini la notion de formation en adoptant l'art. 49bis al. 3 RAVS, le Tribunal fédéral avait considéré par le passé - avant l'entrée en vigueur de cette disposition - que le fait que l'orphelin réalisait un revenu lui permettant de subvenir à ses besoins, en parallèle à ses études, ne constituait pas un motif d'extinction du droit à la rente d'orphelin de l'AVS (consid. 5.3 supra). Il a par ailleurs retenu que la limite de revenu figurant à l'art. 49bis al. 3 RAVS ne présente pas de lien direct avec la notion de formation (cf. aussi LENDFERS, op. cit., p. 128); s'il a admis la BGE 148 V 334 S. 346 conformité au droit fédéral de cette norme, c'est en raison du large pouvoir d'appréciation dont disposait le Conseil fédéral au regard de la délégation législative de l'art. 25 al. 5, 2e phrase, LAVS (consid. 5.4 supra). Une telle délégation législative fait cependant défaut à l'art. 22 al. 3 let. a LPP, tout comme un renvoi à la norme de la LAVS, ce qui exclut, sous l'angle systématique, une application directe de l'art. 49bis al. 3 RAVS. Quant à une application par analogie de cette disposition, en ce sens que l'élément quantitatif prévu vaudrait également pour la rente d'orphelin de la prévoyance professionnelle, elle ne prend pas en considération le but des prestations du deuxième pilier, qui n'est pas le même que celui de l'AVS/AI (consid. 5.5 supra). L'idée qui sous-tend la limite quantitative prévue par l'art. 49bis al. 3 RAVS est que l'enfant qui réalise un revenu équivalent à celle-ci est en mesure de subvenir dans une large mesure à ses besoins (consid.”
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