38 commentaries
Ein Ausstandsgesuch richtet sich grundsätzlich gegen einzelne Mitglieder des Bundesgerichts; ein genereller Ausstand gegen das Bundesgericht in seiner Gesamtheit ist im Regelfall nicht möglich (Ausnahmen bleiben vorbehalten).
“Der Steuerpflichtige lehnt das "Bundesgericht Lausanne" in globo ab, wobei unklar bleibt, ob er das Bundesgericht in seiner Gesamtheit oder lediglich die fünf in Lausanne beheimateten Abteilungen als befangen erachtet. Dies ist freilich von keiner weiteren Bedeutung: Ein Ausstandsgesuch ist nach dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 34 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BGG) zwar gegen einzelne Mitglieder des Bundesgerichts möglich, nicht aber - abgesehen von Ausnahmen - gegen das Bundesgericht in seiner Gesamtheit (BGE 105 Ib 301 E. 1a [zur analogen Regelung im früheren Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege [OG; AS 60 271] und seitherige ständige Praxis; zuletzt etwa Verfügung vom 8. Juli 2020 im Verfahren 2E_4/2019, zitiert im Urteil 2E_4/2019 vom 28. Oktober 2021, Sachverhalt lit. E; 5A_528/2020 vom 3. Juli 2020 E. 3; 4A_613/2017 vom 28. September 2018 E. 5).”
Unzureichend bzw. nicht rechtsgenüglich begründete Ausstandsbegehren sind als offensichtlich unzulässig oder unbegründet abzuweisen. Die blosse Teilnahme einer Richterin oder eines Richters an einem früheren Verfahren allein begründet keinen Ausstand.
“Die Kritik des Gesuchstellers, die Gerichtsbesetzung sei gesetzwidrig und die Besetzung des Spruchkörpers sei nicht ohne Einflussnahme bestimmt worden, erweist sich als unzutreffend und ist unbegründet. Sodann vermag der Gesuchsteller auch nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, inwiefern die Vorschriften über die Besetzung des Gerichts bzw. über den Ausstand verletzt worden sein sollen, da zwei ehemalige Mitglieder der Berner Justiz am angefochtenen Urteil mitgewirkt haben. Die Berufung des Gesuchstellers auf eine mutmassliche "Mobbing-Kampagne" von Teilen der Berner Justiz vermag keine individuelle Ausstandspflicht der beiden Bundesrichter zu begründen. Daran ändert auch seine Behauptung nichts, es handle sich bei einem der Bundesrichter, der vorliegend mitgewirkt habe, um einen Hauptakteur des Mobbings. Der Gesuchsteller zeigt nicht auf, inwiefern er tatsächlich "gemobbt" worden sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Auf das bloss subjektive Empfinden einer Partei kann bei der Beurteilung, wie erwähnt, nicht abgestellt werden. Auf das für das Revisionsverfahren gestellte Ausstandsgesuch, das unzureichend begründet ist (Art. 36 Abs. 1 BGG), ist mithin nicht einzutreten. Offensichtlich unzulässige oder rechtsmissbräuchliche Ausstandsgesuche, deren Beurteilung keinerlei Ermessensbetätigung erfordert, können sodann nach ständiger bundesgerichtlicher Praxis ohne Durchführung eines Verfahrens gemäss Art. 37 BGG unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtspersonen beurteilt werden (Urteile 7B_951/2023 vom 11. Juni 2024 E. 3.5; 7B_567/2023 vom 30. Oktober 2023 E. 3).”
“Conformément à l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. Elle doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande. En l'espèce, le requérant n'expose d'aucune manière ce qui imposerait, à ses yeux, la récusation du juge et du greffier visés. Il convient, par ailleurs, de rappeler que la participation à une procédure antérieure devant le Tribunal fédéral ne constitue pas à elle seule un motif de récusation (art. 34 al. 2 LTF) et que rien ne s'oppose en principe à ce que le ou les juges et greffier à l'origine de l'arrêt contesté connaissent, même dans une composition identique, d'une demande de révision relative audit arrêt (cf. arrêts 2F_19/2013 du 4 octobre 2013 consid. 2; 2F_20/2012 du 25 septembre 2012 consid. 1.2.2). Cela étant, faute de toute motivation apte à rendre vraisemblable un motif de récusation, la demande est manifestement irrecevable. A l'instar des demandes de récusation abusives ou manifestement mal fondées, elle peut donc être écartée par la juridiction concernée, respectivement par les personnes visées (ATF 129 III 445 consid.”
“Conformément à l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. Elle doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande. En l'espèce, abstraction faite des critiques qu'il formule contre la décision objet de sa demande de révision, et autant qu'on le comprenne, le requérant semble soutenir que la Présidente de la cour de céans aurait déjà dû se récuser dans la procédure 6F_37/2023 pour avoir signé la décision 6B_716/2023 (mémoire de recours, p. 3) et qu'elle se trouverait manifestement en situation de conflit d'intérêts, son impartialité n'étant plus garantie. Le requérant n'expose d'aucune manière en quoi consisterait le conflit d'intérêts qu'il invoque et quelles circonstances précises susciteraient des doutes sur l'impartialité. Il suffit dès lors de rappeler que la seule participation à une procédure antérieure devant le Tribunal fédéral ne constitue pas à elle seule un motif de récusation (art.”
Erforderlicher Nachweisgrad: Die Partei muss die den Ausstandsgrund begründenden Tatsachen glaubhaft machen. Damit ist nicht die volle Überzeugung des Gerichts erforderlich; es genügt, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit bzw. Plausibilität für das Vorliegen des Ausstandsgrunds besteht.
“Die Tatsachen, die den Ausstandsgrund bewirken, müssen von der Partei, die sich darauf berufen will, zumindest glaubhaft gemacht werden (Art. 36 Abs. 1 BGG). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit - beispielsweise andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der betreffenden Partei abweicht - sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Moser/Beusch/Kneubühler/ Kayser, a.a.O., Rz. 3.69). Hingegen bedeutet Glaubhaftmachung auch nicht, dass die volle Überzeugung des Gerichts vom Vorhandensein des geltend gemachten Ausstandsgrunds herbeigeführt zu werden braucht; es genügt, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür spricht (BGE 120 II 393 E. 4c). Es dürfen keine zu hohen Massstäbe angelegt werden, da die Ausstandsgründe in Bezug auf Gerichtspersonen eine Konkretisierung der Verfahrensgarantien von Art. 30 Abs. 1 BV bilden (vgl. Zwischenentscheid C-5949/2017 E. 2.5 mit Hinweis auf EMARK 2003 Nr. 26 E. 3a [= VPB 68.42]).”
“Die Tatsachen, die den Ausstandsgrund bewirken, müssen von der Partei, die sich darauf berufen will, zumindest glaubhaft gemacht werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG). Dabei genügt es, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafürspricht (vgl. BGE 120 II 393 E. 4c). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit - beispielsweise andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der Parteien abweicht - sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Urteile des BVGer B-2381/2020 vom 23. September 2020 E. 6.2 m.H.; A-2142/2016 vom 9. September 2016 E. 6.4.2 m.H.).”
“Für verwaltungsinterne Verfahren gilt nicht der gleich strenge Massstab wie gemäss Art. 30 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK für unabhängige richterliche Behörden (BGE 125 I 209 E. 8; Urteil des BGer 2C_732/2008 vom 24. März 2009 E. 2.2.1). Ablehnungs- und Ausstandsbegehren gegen nichtrichterliche Justizpersonen beziehungsweise gegen Personen, die an einem Verwaltungsentscheid in irgendeiner Form beratend oder instruierend mitwirken, sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Interesse einer beförderlichen Rechtspflege nicht leichthin gutzuheissen (zum Ganzen Urteil des BGer 2C_989/2020 vom 29. April 2021 E. 2.2 m.H.; Urteile des BVGer A-2142/2016 vom 9. September 2016 E. 6.1 und A-7010/2015 vom 19. Mai 2016 E. 3 m.w.H.). Die Tatsachen, die den Ausstandsgrund bewirken, müssen von der Partei, die sich darauf berufen will, zumindest glaubhaft gemacht werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG). Dabei genügt es, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür spricht (BGE 120 II 393 E. 4c). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit - beispielsweise andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der Parteien abweicht - sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Urteile des BVGer B-2381/2020 vom 23. September 2020 E. 6.2 m.H.; A-2142/2016 vom 9. September 2016 E. 6.4.2 m.H. und MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl., 2022, Rz. 3.69). Ein Ausstandsbegehren kann grundsätzlich nicht mit dem Ergebnis bzw. dem Inhalt bereits gefällter Entscheide begründet werden (vgl. BGer 2E_1/2008 vom 29. Mai 2008 E. 2.1.4). Fehlentscheide in der Sache oder prozessuale Fehler begründen dann einen Ausstandsgrund, wenn sie als schwere Pflichtverletzung betrachtet werden müssen und von der Absicht des Amtsträgers zeugen, der Partei zu schaden. Dabei müssen objektiv gerechtfertigte Gründe zur Annahme bestehen, dass sich in Rechtsfehlern gleichzeitig eine Haltung manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralität beruht (vgl.”
Für den Ausstand müssen die vorgebrachten Tatsachen nicht in Beweis erhoben werden; sie sind jedoch so darzulegen, dass der Anschein (vraisemblance) der Befangenheit plausibel erscheint. Gefordert sind konkrete, glaubhaft gemachte Tatsachen; allgemeine Vorwürfe, blosse Vermutungen oder pauschale Kritik genügen nicht.
“Richter Jürg Marcel Tiefenthal macht zusammengefasst geltend, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Begründung insbesondere auf die in Art. 34 Abs. 1 Bst. a-d BGG genannten Ausstandsgründe keinen konkreten Bezug nehme. Überdies bringe sie betreffend den vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt keine Umstände vor, die bei objektiver Betrachtung den Anschein einer Befangenheit begründen könnten. Damit mache sie keine Tatsachen im Sinne des Art. 36 Abs. 1 BGG glaubhaft. Soweit die Beschwerdeführerin mit den angeführten Urteilen nicht einverstanden sei, stehe es ihr offen, den Rechtsweg zu beschreiten. Ein Nicht-Einverständnis mit dem im ordentlichen Rechtsmittelverfahren ergangenen Entscheid vermöge nicht einen objektiven Anschein der Befangenheit der beteiligten Gerichtspersonen zu begründen. Demnach werde auch im Sinne von Art. 34 Bst. e i. V. m. Art. 36 Abs. 1 BGG keine befangenheitsbegründende Tatsache glaubhaft gemacht.”
“105 LAsi, devant le Tribunal, lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF), exception non réalisée en l'espèce, que le Tribunal est également compétent pour se prononcer sur les décisions rendues au cours d'une telle procédure et portant sur un aspect formel, tel la récusation (cf. ATAF 2007/4 consid. 1.1 et réf. cit.), que selon l'art. 38 LTAF, les dispositions de la LTF relatives à la récusation des juges et des greffiers du Tribunal fédéral s'appliquent par analogie à la procédure devant le Tribunal, qu'une partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal dès qu'elle a connaissance du motif de récusation et doit rendre vraisemblables les faits qui motivent la demande (art. 36 al. 1 LTF), que la partie doit agir sans délai dès qu'elle a en main tous les éléments propres à fonder une demande de récusation, sous peine d'être déchue du droit de s'en prévaloir ultérieurement (cf. ATF 138 I 1 consid. 2.2 ; 136 I 207 consid. 3.4 ; 134 I 20 consid. 4.3.1), que l'art. 36 al. 1 LTF pose des exigences quant au contenu de la motivation de la demande de récusation, qu'en premier lieu, la partie doit avancer des faits, ce qui exclut les critiques d'ordre général ou les soupçons, par exemple de partialité, qui ne reposent sur aucun élément factuel ou tangible (cf. arrêts du Tribunal fédéral 2C_238/2016 du 23 mai 2016 consid. 5 ; 8C_648/2012 du 29 novembre 2012 consid. 2 ; Florence Aubry Girardin, in : Commentaire de la LTF Corboz/Wurzburger/Ferrari/Frésard/Aubry Girardin (éd.), 2ème éd., 2014, ad art. 36, no 15), qu'en outre, les faits allégués doivent être rendus vraisemblables ; que cela signifie que, si la partie n'a certes pas à prouver les éléments qu'elle invoque, elle doit néanmoins faire état d'un contexte qui permet de tenir pour plausible le(s) motif(s) de récusation avancé(s) (cf. arrêts du Tribunal fédéral 2C_790/2019 du 14 septembre 2020 consid. 8.2 ; 5F_3/2015 du 13 août 2015 consid. 2.2 ; 2C_171/2007 du 19 octobre 2007 consid. 4.2.2), que dans la mesure où elle a été présentée en temps utile et dans les formes prescrites par la loi, la demande de récusation déposée par la requérante est recevable, que le juge Yanick Felley n'étant pas dans le collège des juges de l'affaire D-2682/2023, la demande de récusation le concernant est irrecevable, que dans la mesure où le juge instructeur visé par la demande de récusation s'est opposé à tout reproche de partialité, le Tribunal statue à trois juges, en l'absence de l'intéressé (art.”
“Für den Ausstand einer Gerichtsperson muss nicht deren tatsächliche Befangenheit nachgewiesen werden, sondern es genügt bereits, wenn Umstände glaubhaft gemacht werden, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG [zweiter Satz]; vgl. ferner statt vieler BGE 144 I 159 E. 4.3, 138 I 1 E. 2.2, 136 I 207 E. 3.1 sowie 134 I 238 E. 2.1, je m.w.H.). Der Anschein der Befangenheit besteht, wenn Umstände vorliegen, die bei objektiver Betrachtungsweise geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit der Gerichtsperson zu erwecken. Solche Umstände können namentlich in einem bestimmten Verhalten begründet sein. Auf das bloss subjektive Empfinden der Partei kann bei der Beurteilung nicht abgestellt werden. Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begründet erscheinen (vgl. hierzu BGE 141 IV 178 E. 3.2.1 und 140 I 326 E. 5.1, je m.w.H.). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit, wie andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der Parteien abweicht, sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Moser / Beusch / Kneubühler/ Kayer, a.a.O., Rz 3.69). Richterliche Verfahrensfehler oder ein falscher Entscheid in der Sache können die Unabhängigkeit respektive Unparteilichkeit einer Richterin oder eines Richters nur dann in Frage stellen, wenn objektiv gerechtfertigte Gründe zur Annahme bestehen, in den Rechtsfehlern manifestiere sich gleichzeitig eine Haltung, die auf fehlender Distanz und Neutralität beruht.”
Folge unzureichender Glaubhaftmachung: Offensichtlich unzulässige, missbräuchliche oder ersichtlich ungenügend begründete Ausstandsgesuche können von der betroffenen Kammer ohne Durchführung des in Art. 37 BGG vorgesehenen Verfahrens abgewiesen werden. Die blosse Mitwirkung an einem früheren Entscheid begründet für sich allein keinen Ausstandsgrund.
“Die Kritik des Gesuchstellers, die Gerichtsbesetzung sei gesetzwidrig und die Besetzung des Spruchkörpers sei nicht ohne Einflussnahme bestimmt worden, erweist sich als unzutreffend und ist unbegründet. Sodann vermag der Gesuchsteller auch nicht rechtsgenüglich aufzuzeigen, inwiefern die Vorschriften über die Besetzung des Gerichts bzw. über den Ausstand verletzt worden sein sollen, da zwei ehemalige Mitglieder der Berner Justiz am angefochtenen Urteil mitgewirkt haben. Die Berufung des Gesuchstellers auf eine mutmassliche "Mobbing-Kampagne" von Teilen der Berner Justiz vermag keine individuelle Ausstandspflicht der beiden Bundesrichter zu begründen. Daran ändert auch seine Behauptung nichts, es handle sich bei einem der Bundesrichter, der vorliegend mitgewirkt habe, um einen Hauptakteur des Mobbings. Der Gesuchsteller zeigt nicht auf, inwiefern er tatsächlich "gemobbt" worden sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Auf das bloss subjektive Empfinden einer Partei kann bei der Beurteilung, wie erwähnt, nicht abgestellt werden. Auf das für das Revisionsverfahren gestellte Ausstandsgesuch, das unzureichend begründet ist (Art. 36 Abs. 1 BGG), ist mithin nicht einzutreten. Offensichtlich unzulässige oder rechtsmissbräuchliche Ausstandsgesuche, deren Beurteilung keinerlei Ermessensbetätigung erfordert, können sodann nach ständiger bundesgerichtlicher Praxis ohne Durchführung eines Verfahrens gemäss Art. 37 BGG unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtspersonen beurteilt werden (Urteile 7B_951/2023 vom 11. Juni 2024 E. 3.5; 7B_567/2023 vom 30. Oktober 2023 E. 3).”
“Das Mitwirken an einem früheren Urteil bildet für sich allein keinen Ausstandsgrund und begründet keine unzulässige Vorbefassung (Art. 34 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 137 E. 5.4; 143 IV 69 E. 3.1). Am Entscheid über das Ausstandsgesuch können die abgelehnten Gerichtspersonen mitwirken, ohne dass gemäss Art. 37 BGG vorzugehen wäre (BGE 145 III 469 E. 3.2; 129 III 445 E. 4.2.2; 114 Ia 278 E. 1; 105 Ib 301 E. 1c; Urteile 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2.1; 5A_318/2024 vom 29. Mai 2024 E. 1). Der Beschwerdeführer kritisiert in seinem Gesuch das ihn betreffende und von ihm als skandalös falsch empfundene Urteil 9D_5/2023 vom 17. Oktober 2023, wobei er ehrenrührige Äusserungen anbringt, den Ausstand von Präsident Parrino und Gerichtsschreiber Kocher verlangt und seine Vorstellungen zur Besetzung des Spruchkörpers vorträgt. Verwertbare Ausstandsgründe, die glaubhaft zu machen wären (Art. 36 Abs. 1 BGG), treten nicht an den Tag. Auf das Ausstandsgesuch ist - unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtspersonen - nicht einzutreten (Antrag 2).”
“Darüber hinaus stellt der Beschwerdeführer ein Ausstandsgesuch gegen Bundesrichter Kölz (Art. 36 Abs. 1 BGG). Indem er jedoch vorbringt, dieser habe sich durch seine Mitwirkung am Urteil 1B_22/2023 vom 13. Februar 2023 in der Sache bereits festgelegt und dabei die Unschuldsvermutung verletzt, übt er letztlich einzig inhaltliche Urteilskritik. Solche und damit auch die Mitwirkung von Bundesrichter Kölz an einem früheren, nicht im Sinne des Beschwerdeführers ausgefallenen Entscheid, vermögen keinen Ausstandsgrund zu begründen (Art. 34 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 143 IV 69 E. 3.1 mit Hinweis). Das Ausstandsgesuch erweist sich als unzulässig, weshalb darauf ohne Durchführung des von Art. 37 Abs. 1 BGG vorgesehenen Verfahrens und unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtsperson nicht einzutreten ist (vgl. 129 III 445 E. 4.2.2; 114 Ia 278 E. 1; Urteil 6F_35/2022 vom 5. Dezember 2022 E. 2; je mit Hinweisen).”
“Les art. 34 à 38 LTF règlent les cas de récusation des juges du Tribunal fédéral ainsi que la procédure de récusation. La partie qui sollicite la récusation doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (art. 36 al. 1 LTF). La cour concernée peut écarter elle-même une demande de récusation, sans qu'il soit nécessaire de mettre en place la procédure visée par les art. 36 al. 2 et 37 LTF, lorsque ladite demande n'est pas recevable ou qu'elle est manifestement mal fondée ou abusive (arrêt 1B_587/2019 du 21 janvier 2020 consid. 3.3 et la référence citée).”
“Demnach bildet die Mitwirkung an vorangegangenen Verfahren für sich allein keinen Ausstandsgrund (Urteile 5F_24/2021 vom 20. Januar 2022 E. 4.2; 1F_7/2020 vom 4. Mai 2020 E. 2.2; 5F_20/2017 vom 29. Januar 2018 E. 1.2). Das Gesagte gilt auch für das ursprünglich instruierende Gerichtsmitglied bzw. den mitwirkenden Gerichtsschreiber, soweit gegen sie nicht andere Ausstandsgründe als die (blosse) Beteiligung am umstrittenen Entscheid geltend gemacht werden (zit. Urteil 2F_20/2012 E. 1.2.2). Aus dem blossen Umstand, dass das frühere Verfahren nicht im Sinne des Gesuchstellers ausgegangen ist, lässt sich keine Befangenheit ableiten (zit. Urteil 6F_21/2020 a.a.O.). Im Lichte dieser Grundsätze ist das erwähnte Begehren auf Austausch des Spruchkörpers abzuweisen. Abgesehen von der abstrakten Befürchtung, die mit der Beurteilung seiner Beschwerde im Verfahren 5A_603/2021 befassten Gerichtspersonen könnten im daran anschliessenden Revisionsverfahren "sachimmanent" nicht mehr unvoreingenommen sein, nennt der Gesuchsteller keine konkreten Ausstandsgründe, noch stellt er nach Massgabe von Art. 36 Abs. 1 BGG ein Ausstandsbegehren gegen konkret genannte Gerichtspersonen.”
Bei unzulässigen, offensichtlich unbegründeten oder missbräuchlichen Gesuchen kann auf die in Art. 36 Abs. 2 BGG vorgesehene Stellungnahme der betroffenen Gerichtsperson verzichtet werden. Insbesondere kann ein Gesuch bei erheblicher Verzögerung bzw. offenkundiger Verspätung als missbräuchlich erachtet werden, sodass die Durchführung der Anhörung entbehrlich ist.
“La personne dont la récusation est demandée doit prendre position sur les motifs de la requête de manière étayée, soit par écrit, soit oralement (Denis TAPPY, Commentaire romand CPC, ad art. 49, n° 28 ; Stephan WULLSCHLEGER, in Thomas SUTTER-SOMM/Franz HASENBÖHLER/ Christoph LEUENBERGER, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3ème édition 2016, n° 13 ad art. 49 ZPO). Il est possible de renoncer à demander une prise de position si le tribunal qui a rendu le jugement estime que la demande de récusation constitue un abus de droit (arrêt du Tribunal fédéral 5A_309/2016 du 4 octobre 2016 consid. 6.1 et les références citées). Le mis en cause pourra être invité à se déterminer oralement ou par écrit, au choix de l’autorité de récusation. Il ne sera pas à proprement parler une partie et les règles des art.191ss CPC sur l’interrogatoire et la déposition de partie ne s’appliqueront pas, mais ses déclarations pourront être prises en compte dans la détermination des faits rendus suffisamment vraisemblables (Denis TAPPY, op. cit, ad art. 49, n° 28 ; Marc WEBWE, BSK ZPO, art.49 N°5). c. La procédure visée à l’art. 36 al. 2 LTF suppose que la demande soit recevable (arrêt du Tribunal fédéral 5F_3/2015 du 13 août 2015 consid. 2.2). Si la demande de récusation est irrecevable, manifestement mal fondée ou abusive, l’art. 36 al. 2 LTF n’a pas être mis en œuvre (Florence AUBRY GIRARIN in Commentaire de la LTF, 3ème éd., Berne 2022, art. 36). 6) En l’occurrence, l’enquête administrative contre le recourant a été ouverte le 26 août 2020. Des audiences se sont déroulées les 8 septembre, 8 octobre, 20 novembre, 3, 8 et 17 décembre 2020, 7, 12, 25 et 26 janvier, 8, 12 et 23 février, 11, 19, 25 et 26 mars, 16 et 22 avril, 7, 11 et 20 mai 2021. La demande de récusation porte sur des faits qui se seraient passés le 21 mai 2021. Les audiences ont repris dès le 28 mai 2021, pour se poursuivre les 4, 15, 18, 24, 25 juin 2021, 6 juillet 2021, 21 et 24 septembre 2021, sans que la demande de récusation ne soit formulée. La demande de récusation a été faite le 16 mai 2022, soit un an après les faits. Même à retenir que le dossier était en mains des enquêteurs jusqu’au 25 mars 2022, date du rapport d’enquête, le recourant a su, dès le courrier du CA du 30 mars 2022, que son licenciement était envisagé.”
Wurde kein ausdrückliches Ausstandsbegehren gestellt, geht das Gericht auf die vorgebrachten Vorwürfe des Befangenheitsgrundes in der Regel nicht weiter ein; eine Pflicht zur Stellungnahme besteht dann nicht.
“Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin kritisiert mit Eingabe vom 27. Dezember 2018 die Tätigkeit der Instruktionsrichterin im vorliegenden Verfahren (aufgrund anderer Verfahren, die mit der Beschwerdeführerin nichts zu tun haben, in denen aber ebenfalls der vorliegend bevollmächtigte Rechtsvertreter beteiligt gewesen ist) und stellt unter anderem ihre Objektivität in Frage. Er stellte jedoch kein ausdrückliches Ablehnungsgesuch gegen die Instruktionsrichterin, sondern vertritt die Auffassung, die Instruktionsrichterin habe ihm in anderen Verfahren mit schikanöser Absicht persönliche Kosten auferlegt. Deshalb wäre es die sinnvollste Lösung, wenn sie in den Verfahren, die er betreue, auf jegliche Tätigkeit verzichten würde. Nachdem vorliegend kein Grund gemäss Art. 34 Abs. 1 BGG (i.V.m. Art. 38 VGG) gegeben ist, der die zuständige Instruktionsrichterin dazu hätte ver-anlassen müssen, in den Ausstand zu treten, und nachdem der Rechtsvertreter explizit kein Ausstandsbegehren im Sinne von Art. 36 BGG (i.V.m. Art. 38 VGG) gestellt hat, ist auf die entsprechenden Ausführungen des Rechtsvertreters nicht weiter einzugehen; es bestand auch keine Veranlassung, eine Korrespondenz mit dem Rechtsvertreter zur Beantwortung entsprechender Unterstellungen zu führen.”
Ist ein Ausstandsbegehren unzulässig, offensichtlich unbegründet oder missbräuchlich (z. B. offenkundig verspätet), ist die nach Art. 36 Abs. 2 BGG vorgesehene Anhörung der betroffenen Gerichtsperson nicht durchzuführen; solche Gesuche werden nicht weiterverfolgt.
“49, n° 28 ; Stephan WULLSCHLEGER, in Thomas SUTTER-SOMM/Franz HASENBÖHLER/ Christoph LEUENBERGER, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3ème édition 2016, n° 13 ad art. 49 ZPO). Il est possible de renoncer à demander une prise de position si le tribunal qui a rendu le jugement estime que la demande de récusation constitue un abus de droit (arrêt du Tribunal fédéral 5A_309/2016 du 4 octobre 2016 consid. 6.1 et les références citées). Le mis en cause pourra être invité à se déterminer oralement ou par écrit, au choix de l’autorité de récusation. Il ne sera pas à proprement parler une partie et les règles des art.191ss CPC sur l’interrogatoire et la déposition de partie ne s’appliqueront pas, mais ses déclarations pourront être prises en compte dans la détermination des faits rendus suffisamment vraisemblables (Denis TAPPY, op. cit, ad art. 49, n° 28 ; Marc WEBWE, BSK ZPO, art.49 N°5). c. La procédure visée à l’art. 36 al. 2 LTF suppose que la demande soit recevable (arrêt du Tribunal fédéral 5F_3/2015 du 13 août 2015 consid. 2.2). Si la demande de récusation est irrecevable, manifestement mal fondée ou abusive, l’art. 36 al. 2 LTF n’a pas être mis en œuvre (Florence AUBRY GIRARIN in Commentaire de la LTF, 3ème éd., Berne 2022, art. 36). 6) En l’occurrence, l’enquête administrative contre le recourant a été ouverte le 26 août 2020. Des audiences se sont déroulées les 8 septembre, 8 octobre, 20 novembre, 3, 8 et 17 décembre 2020, 7, 12, 25 et 26 janvier, 8, 12 et 23 février, 11, 19, 25 et 26 mars, 16 et 22 avril, 7, 11 et 20 mai 2021. La demande de récusation porte sur des faits qui se seraient passés le 21 mai 2021. Les audiences ont repris dès le 28 mai 2021, pour se poursuivre les 4, 15, 18, 24, 25 juin 2021, 6 juillet 2021, 21 et 24 septembre 2021, sans que la demande de récusation ne soit formulée. La demande de récusation a été faite le 16 mai 2022, soit un an après les faits. Même à retenir que le dossier était en mains des enquêteurs jusqu’au 25 mars 2022, date du rapport d’enquête, le recourant a su, dès le courrier du CA du 30 mars 2022, que son licenciement était envisagé. Il n’a réagi que le 16 mai 2022, ce qui est manifestement tardif.”
Die zuständige Kammer — einschliesslich der betroffenen Gerichtsperson — kann ein Ausstandsbegehren ohne Einleitung des Verfahrens nach Art. 36 Abs. 2 und Art. 37 BGG abweisen, wenn es unzulässig, offensichtlich unbegründet oder missbräuchlich ist.
“Les art. 34 à 38 LTF règlent les cas de récusation des juges et des greffiers du Tribunal fédéral ainsi que la procédure de récusation. La partie qui sollicite la récusation doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (art. 36 al. 1 LTF). La cour concernée - y compris le juge visé - peut écarter elle-même une demande de récusation, sans qu'il soit nécessaire de mettre en place la procédure visée par les art. 36 al. 2 et 37 LTF, lorsque ladite demande n'est pas recevable ou qu'elle est manifestement mal fondée ou abusive (arrêt 5G_1/2024 du 9 avril 2024 consid. 3.1 et les arrêts cités; voir également FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in Commentaire de la LTF, 3e éd. 2022, n° 20 ad art. 36 LTF et n° 14 ad art. 37 LTF), étant précisé que le Tribunal fédéral ne communique pas préalablement la composition de la formation de jugement (ATF 144 I 37 consid. 2.3.3 et les références; arrêt 5G_1/2024 du 9 avril 2024 consid. 3.1 et les arrêts cités).”
“Les art. 34 à 38 LTF règlent les cas de récusation des juges du Tribunal fédéral ainsi que la procédure de récusation. La partie qui sollicite la récusation doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (art. 36 al. 1 LTF). La cour concernée - y compris le juge visé (arrêts 8C_592/2021 du 4 mai 2022 consid. 4.3; 4A_82/2022 du 26 avril 2022 consid. 2.1; AUBRY GIRARDIN, Commentaire de la LTF, 3ème éd. 2022, n° 20 ad art. 36 LTF et n° 14 ad art. 37 LTF) - peut écarter elle-même une demande de récusation, sans qu'il soit nécessaire de mettre en place la procédure visée par les art. 36 al. 2 et 37 LTF, lorsque ladite demande n'est pas recevable ou qu'elle est manifestement mal fondée ou abusive (arrêt 4A_522/2022 du 30 novembre 2022 consid. 4.1 et la référence).”
Die Rüge der Befangenheit nach Art. 36 Abs. 1 BGG ist «aussitôt» bzw. unverzüglich nach Kenntnis des Ausstandsgrundes zu erheben; dies bedeutet in der Praxis in den Tagen nach Kenntnis. Wird nicht unverzüglich reagiert, kann das Recht auf Ausstand erlöschen.
“Aux termes de l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. La jurisprudence précise que même si la loi ne prévoit aucun délai particulier, il y a lieu d'admettre que la récusation doit être formée aussitôt, c'est-à-dire dans les jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation (arrêts 6B_695/2014 du 22 décembre 2017 consid. 3.1; 1B_390/2017 du 31 octobre 2017 consid. 2.1). A défaut, la partie peut voir son droit se périmer (ATF 138 I 1 consid. 2.2 et les arrêts cités). Par ailleurs, en vertu de l'art. 61 LTF, les arrêts du Tribunal fédéral acquièrent force de chose jugée le jour où ils sont prononcés. Cette date correspond, en cas d'arrêts rendus par voie de circulation, à celle du jour où le Président de la Cour constate que la proposition a obtenu l'unanimité (JEAN-MAURICE FRÉSARD, Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 21 ad art. 61 LTF). L'entrée en force immédiate résulte du fait que ces arrêts ne sont soumis à aucun recours ordinaire.”
“Aux termes de l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. La jurisprudence précise que même si la loi ne prévoit aucun délai particulier, il y a lieu d'admettre que la récusation doit être formée aussitôt, c'est-à-dire dans les jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation (arrêts 6B_695/2014 du 22 décembre 2017 consid. 3.1; 1B_390/2017 du 31 octobre 2017 consid. 2.1). A défaut, la partie peut voir son droit se périmer (ATF 138 I 1 consid. 2.2 et les arrêts cités). Par ailleurs, en vertu de l'art. 61 LTF, les arrêts du Tribunal fédéral acquièrent force de chose jugée le jour où ils sont prononcés. Cette date correspond, en cas d'arrêts rendus par voie de circulation, à celle du jour où le Président de la Cour constate que la proposition a obtenu l'unanimité (JEAN-MAURICE FRÉSARD, Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 21 ad art. 61 LTF). L'entrée en force immédiate résulte du fait que ces arrêts ne sont soumis à aucun recours ordinaire.”
Die Ausstandsgründe sind unverzüglich, d.h. «so bald wie möglich» nach Kenntnis des Ausstandsgrunds geltend zu machen; die Rechtsprechung versteht dies als in den Tagen nach Kenntnis. Wird der Ausstand nicht unverzüglich erhoben, kann das Ablehnungsrecht verwirken.
“Aux termes de l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. La jurisprudence précise que même si la loi ne prévoit aucun délai particulier, il y a lieu d'admettre que la récusation doit être formée aussitôt, c'est-à-dire dans les jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation (arrêts 6B_695/2014 du 22 décembre 2017 consid. 3.1; 1B_390/2017 du 31 octobre 2017 consid. 2.1). A défaut, la partie peut voir son droit se périmer (ATF 138 I 1 consid. 2.2 et les arrêts cités). Par ailleurs, en vertu de l'art. 61 LTF, les arrêts du Tribunal fédéral acquièrent force de chose jugée le jour où ils sont prononcés. Cette date correspond, en cas d'arrêts rendus par voie de circulation, à celle du jour où le Président de la Cour constate que la proposition a obtenu l'unanimité (JEAN-MAURICE FRÉSARD, Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 21 ad art. 61 LTF). L'entrée en force immédiate résulte du fait que ces arrêts ne sont soumis à aucun recours ordinaire.”
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat (Art. 36 Abs. 1 BGG [erster Satz]). Macht die Partei die Ausstandsgründe nicht unverzüglich geltend, so verwirkt sie ihr Ablehnungsrecht (vgl. beispielsweise BGE 138 I 1 E. 2.2 und 120 Ia 19 E. 2c aa).”
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden Tatsache sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Macht die Partei die Ausstandsgründe nicht unverzüglich geltend, so verwirkt sie ihr Ablehnungsrecht (vgl. BGE 120 Ia 19 E. 2c). Die betroffene Gerichtsperson hat sich über die vorgebrachten Ausstandsgründe zu äussern (Art. 36 Abs. 2 BGG).”
“Es kommt hinzu, dass die Steuerpflichtige das Ausstandsgesuch offensichtlich verspätet gestellt hat. Nach der Rechtsprechung muss der Betroffene den Ausstand unverzüglich nach Kenntnis des Ausstandsgrunds verlangen. Andernfalls verwirkt er den Anspruch (BGE 143 V 66 E. 4.3 m.H.; vgl. auch Art. 36 Abs. 1 BGG). Im vorliegenden Fall wusste die Steuerpflichtige spätestens mit Urteil 2C_551/2021 vom 24. Januar 2022 von der Verletzung des rechtlichen Gehörs. Sodann wusste sie nach Zustellung der Verfügung vom 10. Februar 2022, dass Richter Keita Mutombo im wiederaufgenommenen Verfahren Instruktionsrichter ist. Sie hätte deshalb sofort seinen Ausstand verlangen müssen, anstatt damit fast drei Monate lang zuzuwarten. Daran ändert nichts, dass ihre Stellungnahme vom 5. Mai 2022 innert (erstreckter) Frist erfolgt ist. Ihr wurde Frist angesetzt, um zur Vernehmlassung der ESTV Stellung zu nehmen, und nicht um ein Ausstandsgesuch zu stellen.”
Die betroffene Gerichtsperson hat sich zu den vorgebrachten Ausstandsgründen zu äussern; sie kann dies entweder schriftlich oder mündlich tun. Die Pflicht zur Stellungnahme muss nicht umgesetzt werden, wenn das Ausstandsbegehren unzulässig, offensichtlich unbegründet oder missbräuchlich ist.
“La personne dont la récusation est demandée doit prendre position sur les motifs de la requête de manière étayée, soit par écrit, soit oralement (Denis TAPPY, Commentaire romand CPC, ad art. 49, n° 28 ; Stephan WULLSCHLEGER, in Thomas SUTTER-SOMM/Franz HASENBÖHLER/ Christoph LEUENBERGER, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3ème édition 2016, n° 13 ad art. 49 ZPO). Il est possible de renoncer à demander une prise de position si le tribunal qui a rendu le jugement estime que la demande de récusation constitue un abus de droit (arrêt du Tribunal fédéral 5A_309/2016 du 4 octobre 2016 consid. 6.1 et les références citées). Le mis en cause pourra être invité à se déterminer oralement ou par écrit, au choix de l’autorité de récusation. Il ne sera pas à proprement parler une partie et les règles des art.191ss CPC sur l’interrogatoire et la déposition de partie ne s’appliqueront pas, mais ses déclarations pourront être prises en compte dans la détermination des faits rendus suffisamment vraisemblables (Denis TAPPY, op. cit, ad art. 49, n° 28 ; Marc WEBWE, BSK ZPO, art.49 N°5). c. La procédure visée à l’art. 36 al. 2 LTF suppose que la demande soit recevable (arrêt du Tribunal fédéral 5F_3/2015 du 13 août 2015 consid. 2.2). Si la demande de récusation est irrecevable, manifestement mal fondée ou abusive, l’art. 36 al. 2 LTF n’a pas être mis en œuvre (Florence AUBRY GIRARIN in Commentaire de la LTF, 3ème éd., Berne 2022, art. 36). 6) En l’occurrence, l’enquête administrative contre le recourant a été ouverte le 26 août 2020. Des audiences se sont déroulées les 8 septembre, 8 octobre, 20 novembre, 3, 8 et 17 décembre 2020, 7, 12, 25 et 26 janvier, 8, 12 et 23 février, 11, 19, 25 et 26 mars, 16 et 22 avril, 7, 11 et 20 mai 2021. La demande de récusation porte sur des faits qui se seraient passés le 21 mai 2021. Les audiences ont repris dès le 28 mai 2021, pour se poursuivre les 4, 15, 18, 24, 25 juin 2021, 6 juillet 2021, 21 et 24 septembre 2021, sans que la demande de récusation ne soit formulée. La demande de récusation a été faite le 16 mai 2022, soit un an après les faits. Même à retenir que le dossier était en mains des enquêteurs jusqu’au 25 mars 2022, date du rapport d’enquête, le recourant a su, dès le courrier du CA du 30 mars 2022, que son licenciement était envisagé.”
Ein Ausstandsbegehren nach Art. 36 Abs. 1 BGG kann als form- und fristgerecht gelten, wenn es schriftlich eingereicht wurde, innert nützlicher Frist erfolgte und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde. Die Quelle stellt dies im konkret entschiedenen Fall fest.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat (Art. 36 Abs. 1 BGG [erster Satz]). Das vorliegende Ausstandsbegehren erfolgte in der zu beachtenden Form sowie innert nützlicher Frist. Schliesslich wurde der Kostenvorschuss fristgereicht geleistet und der Gesuchsteller ist im Beschwerdeverfahren D-4927/2023 Partei und damit zur Einreichung des Ausstandsbegehrens legitimiert.”
Ergibt die Partei die erforderlichen Tatsachen nicht oder macht sie diese nicht glaubhaft, ist das Ausstandsbegehren in der Regel unzulässig; ein derart ungenügend begründetes Begehren kann zudem als missbräuchlich qualifiziert werden.
“1 LVCPP [loi vaudoise d'introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009; BLV 312.01]), lorsque le Ministère public, les autorités pénales compétentes en matière de contraventions et les tribunaux de première instance sont concernés. 2. 2.1 A teneur de l'art. 58 al. 1 CPP, lorsqu'une partie entend demander la récusation d'une personne qui exerce une fonction au sein d'une autorité pénale, elle doit présenter sans délai à la direction de la procédure une demande en ce sens, dès qu'elle a connaissance du motif de récusation; les faits sur lesquels elle fonde sa demande doivent être rendus plausibles. La partie instante doit invoquer des faits à l’appui de sa demande et les rendre vraisemblables. Si ces deux conditions cumulatives ne sont pas respectées, la demande doit être déclarée irrecevable (CREP 15 février 2021/136; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire du Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, nn. 6 et 7 ad art. 58 CPP; Aubry Girardin, in : Corboz et al. [éd.], Commentaire de la LTF, 2e éd., Berne 2014, nn. 14 et 15 ad art. 36 LTF et jurisprudence citée). 2.2 En l’espèce, le recourant indique avoir un doute quant à l’impartialité du président du tribunal de police devant lequel il est renvoyé, mais il n’invoque pas, ni ne rend vraisemblable le moindre motif de récusation au sens de l’art. 56 CPP. Il se borne à exposer qu’il a un doute quant à la version du plaignant et de son épouse, que son avocat a des question complémentaires à leur poser dans l’optique de « réactiver » la plainte qu’il a lui-même déposée contre eux, mais ne mentionne aucun fait ou acte du Président N.________ susceptible de fonder un doute quelconque sur son impartialité, et le dossier n’en révèle du reste aucun. Force est dès lors de constater que la demande de récusation ne satisfait pas aux exigences de motivation requises par la loi et qu’elle se révèle même abusive. 3. Il résulte de ce qui précède que la demande de récusation est irrecevable. Les frais de la présente procédure, constitués en l’espèce du seul émolument de décision (art. 422 al.”
Bei Gerichtsferien ist – zugunsten der Partei – davon auszugehen, dass das Ausstandsbegehren als gestellt gilt, sobald die Partei oder ihr Rechtsvertreter vom behaupteten Ausstandsgrund Kenntnis erlangt hat. Ein unmittelbar nach dieser Kenntnis eingereichtes Ausstandsbegehren ist damit rechtzeitig.
“Eine Partei, die gemäss Art. 36 Abs. 1 BGG den Ausstand einer Gerichtsperson verlangt, hat dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Durch die Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 (eröffnet am 19. Dezember 2023) erfuhr die Gesuchstellerin, dass Richterin Regula Schenker Senn im Verfahren F-6881/2023 als Instruktionsrichterin amtiert. Da sie das Ausstandsbegehren vom 11. Januar 2024 damit begründet, Richterin Regula Schenker Senn sei aufgrund ihrer Mitwirkung im Verfahren E-2918/2014 befangen, war sie gehalten, das Ausstandsgesuch nach Erhalt der Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 einzureichen. Mit Blick auf die Gerichtsferien (18. Dezember 2023 bis 2. Januar 2024) ist zugunsten der Gesuchstellerin davon auszugehen, dass sie das Ausstandsbegehren gestellt hat, sobald sie respektive ihr Rechtsvertreter vom (behaupteten) Ausstandsgrund Kenntnis erlangt hat.”
“Eine Partei, die gemäss Art. 36 Abs. 1 BGG den Ausstand einer Gerichtsperson verlangt, hat dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Durch die Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 (eröffnet am 19. Dezember 2023) erfuhr die Gesuchstellerin, dass Richterin Regula Schenker Senn im Verfahren F-6881/2023 als Instruktionsrichterin amtiert. Da sie das Ausstandsbegehren vom 11. Januar 2024 damit begründet, Richterin Regula Schenker Senn sei aufgrund ihrer Mitwirkung im Verfahren E-2918/2014 befangen, war sie gehalten, das Ausstandsgesuch nach Erhalt der Zwischenverfügung vom 18. Dezember 2023 einzureichen. Mit Blick auf die Gerichtsferien (18. Dezember 2023 bis 2. Januar 2024) ist zugunsten der Gesuchstellerin davon auszugehen, dass sie das Ausstandsbegehren gestellt hat, sobald sie respektive ihr Rechtsvertreter vom (behaupteten) Ausstandsgrund Kenntnis erlangt hat.”
Behauptungen müssen durch Tatsachen angedeutet und plausibel gemacht werden; blosse Vermutungen oder eine „innere, vermutete“ Voreingenommenheit ohne konkrete Anhaltspunkte genügen nicht.
“La procédure de récusation n'a donc pas pour objet de permettre aux parties de contester la manière dont est menée l'instruction et de remettre en cause les différentes décisions incidentes prises notamment par la direction de la procédure (ATF 143 IV 69 précité ; TF 7B_317/2024 précité). 2.2.4 A teneur de l'art. 58 al. 1 CPP, lorsqu'une partie entend demander la récusation d'une personne qui exerce une fonction au sein d'une autorité pénale, elle doit présenter sans délai à la direction de la procédure une demande en ce sens, dès qu'elle a connaissance du motif de récusation ; les faits sur lesquels elle fonde sa demande doivent être rendus plausibles. La partie instante doit invoquer des faits à l’appui de sa demande et les rendre vraisemblables. Si ces deux conditions cumulatives ne sont pas respectées, la demande doit être déclarée irrecevable (CREP 9 août 2021/639 consid. 2.2 ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire du Code de procédure pénale, 2e éd. 2016, nn. 6 et 7 ad art. 58 CPP ; Aubry Girardin, in : Corboz et al. [éd.], Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, nn. 14 et 15 ad art. 36 LTF et réf. cit.). 2.3 En l’espèce, l’intéressé se contente d’affirmer que la procureure aurait instruit la précédente affaire en manquant d’impartialité et d’objectivité – sans préciser les éléments qui dénoteraient une quelconque partialité –, et que cette cause serait désormais pendante devant le Tribunal fédéral, autorité qui pourrait constater son éventuelle prévention. Il lui prête une « disposition intérieure présumée défavorable » à son encontre. Ce faisant, il ne rend pas vraisemblable, ni même n’invoque, de circonstance qui serait de nature à rendre plausible une prévention de la part de la procureure à son égard. Force est dès lors de constater que la demande de récusation n’est ni motivée ni étayée, de sorte qu’elle ne satisfait pas aux exigences de motivation requises par la loi (cf. supra consid. 2.2.4), et qu’elle doit être déclarée irrecevable. Par surabondance, on relèvera que le simple fait que la procureure ait, dans une procédure antérieure, refusé d’entrer en matière sur une plainte déposée par le requérant n’est pas de nature à fonder un motif de récusation (cf.”
Ergänzend zu Art. 36 Abs. 1 BGG ist zu beachten, dass die betroffene Gerichtsperson gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG Gelegenheit zur Äusserung hat und dass die Ausstandsgründe unverzüglich geltend gemacht werden müssen; werden sie nicht unverzüglich vorgebracht, verwirkt das Ablehnungsrecht.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden Tatsache sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Macht die Partei die Ausstandsgründe nicht unverzüglich geltend, so verwirkt sie ihr Ablehnungsrecht (vgl. BGE 120 Ia 19 E. 2c). Die betroffene Gerichtsperson hat sich über die vorgebrachten Ausstandsgründe zu äussern (Art. 36 Abs. 2 BGG).”
“Die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) über den Ausstand gelten im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss (Art. 38 VGG). Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Die betroffene Gerichtsperson hat sich über die vorgebrachten Ausstandsgründe zu äussern (Art. 36 Abs. 2 BGG). Bestreitet die Gerichtsperson, deren Ausstand verlangt wird, oder ein Richter beziehungsweise eine Richterin der Abteilung den Ausstandsgrund, so entscheidet die Abteilung unter Ausschluss der betroffenen Gerichtsperson über den Ausstand (Art. 37 Abs. 1 BGG). Über die Ausstandsfrage kann ohne Anhörung der Gegenpartei entschieden werden (Art. 37 Abs. 2 BGG).”
Wird kein ausdrückliches Ausstandsbegehren im Sinne von Art. 36 BGG gestellt, kann das Gericht auf entsprechende Vorwürfe oder Beanstandungen nicht weiter eingehen.
“Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin kritisiert mit Eingabe vom 27. Dezember 2018 die Tätigkeit der Instruktionsrichterin im vorliegenden Verfahren (aufgrund anderer Verfahren, die mit der Beschwerdeführerin nichts zu tun haben, in denen aber ebenfalls der vorliegend bevollmächtigte Rechtsvertreter beteiligt gewesen ist) und stellt unter anderem ihre Objektivität in Frage. Er stellte jedoch kein ausdrückliches Ablehnungsgesuch gegen die Instruktionsrichterin, sondern vertritt die Auffassung, die Instruktionsrichterin habe ihm in anderen Verfahren mit schikanöser Absicht persönliche Kosten auferlegt. Deshalb wäre es die sinnvollste Lösung, wenn sie in den Verfahren, die er betreue, auf jegliche Tätigkeit verzichten würde. Nachdem vorliegend kein Grund gemäss Art. 34 Abs. 1 BGG (i.V.m. Art. 38 VGG) gegeben ist, der die zuständige Instruktionsrichterin dazu hätte ver-anlassen müssen, in den Ausstand zu treten, und nachdem der Rechtsvertreter explizit kein Ausstandsbegehren im Sinne von Art. 36 BGG (i.V.m. Art. 38 VGG) gestellt hat, ist auf die entsprechenden Ausführungen des Rechtsvertreters nicht weiter einzugehen; es bestand auch keine Veranlassung, eine Korrespondenz mit dem Rechtsvertreter zur Beantwortung entsprechender Unterstellungen zu führen.”
Im Beschwerdeverfahren kann eine Partei ein Ausstandsbegehren einreichen. Die Partei ist zur Einreichung legitimiert, sofern die für Art. 36 Abs. 1 BGG vorgeschriebene Form und Frist gewahrt sind und allfällige Anforderungen wie der Kostenvorschuss erfüllt wurden.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat (Art. 36 Abs. 1 BGG [erster Satz]). Das vorliegende Ausstandsbegehren erfolgte in der zu beachtenden Form sowie innert nützlicher Frist. Schliesslich wurde der Kostenvorschuss fristgereicht geleistet und der Gesuchsteller ist im Beschwerdeverfahren D-4927/2023 Partei und damit zur Einreichung des Ausstandsbegehrens legitimiert.”
Wiederholte oder besonders schwere Fehler, die zugleich als grobe Verletzungen amtlicher Pflichten qualifiziert werden können, vermögen — sofern objektiv zureichende Anhaltspunkte vorliegen — die Glaubhaftmachung eines Ausstandsgrunds zu stützen. Entscheidend ist, dass aus den Fehlern objektiv begründete Zweifel an der notwendigen Distanz und Unbefangenheit der Gerichtsperson folgen.
“Während die Tatbestände von Art. 10 Abs. 1 Bst. a-c VwVG typische Interessenkollisionen normieren, bildet Art. 10 Abs. 1 Bst. d VwVG einen Auffangtatbestand. Er gilt als erfüllt, wenn objektive Umstände vorliegen, die das Misstrauen in die Unbefangenheit einer Amtsperson objektiv rechtfertigen. Auf das subjektive Empfinden der Partei, welche die Befangenheit behauptet, kommt es dabei ebenso wenig an, wie darauf, ob die Amtsperson tatsächlich befangen ist (vgl. BGE 142 III 732 E. 4.2.2 m.H.). Die Umstände, welche den Anschein der Befangenheit begründen, sind von der Partei zumindest glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG analog; Urteil des BVGer A-4026/2021 vom 28. Juli 2023 E. 7.4.11 m.H.). Solche Umstände können im Verhalten des Amtsträgers begründet sein. So können Äusserungen über den Verfahrensausgang innerhalb und ausserhalb des Verfahrens Zweifel an der Unbefangenheit wecken, wenn sie konkret sind und die notwendige Distanz vermissen lassen (vgl. Breitenmoser/Weyeneth, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023 [nachfolgend: Praxiskommentar VwVG], N. 97 zu Art. 10 m.H.). Prozessuale Fehler oder Fehlentscheide rechtfertigen dagegen für sich alleine nicht die Annahme der Befangenheit. Anders kann es sich verhalten, wenn es sich um wiederholte oder grobe Irrtümer handelt, die zugleich als schwere Amtspflichtverletzungen zu qualifizieren sind (vgl. BGE 143 IV 69 E. 3.2 m.H.). Zur begründeten Besorgnis der Befangenheit kann auch das Zusammentreffen verschiedener Umstände führen, welche für sich allein genommen keinen genügenden Intensitätsgrad für die Annahme einer Ausstandspflicht aufweisen (vgl.”
“Für verwaltungsinterne Verfahren gilt nicht der gleich strenge Massstab wie gemäss Art. 30 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK für unabhängige richterliche Behörden (BGE 125 I 209 E. 8; Urteil des BGer 2C_732/2008 vom 24. März 2009 E. 2.2.1). Ablehnungs- und Ausstandsbegehren gegen nichtrichterliche Justizpersonen beziehungsweise gegen Personen, die an einem Verwaltungsentscheid in irgendeiner Form beratend oder instruierend mitwirken, sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Interesse einer beförderlichen Rechtspflege nicht leichthin gutzuheissen (zum Ganzen Urteil des BGer 2C_989/2020 vom 29. April 2021 E. 2.2 m.H.; Urteile des BVGer A-2142/2016 vom 9. September 2016 E. 6.1 und A-7010/2015 vom 19. Mai 2016 E. 3 m.w.H.). Die Tatsachen, die den Ausstandsgrund bewirken, müssen von der Partei, die sich darauf berufen will, zumindest glaubhaft gemacht werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG). Dabei genügt es, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür spricht (BGE 120 II 393 E. 4c). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit - beispielsweise andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der Parteien abweicht - sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Urteile des BVGer B-2381/2020 vom 23. September 2020 E. 6.2 m.H.; A-2142/2016 vom 9. September 2016 E. 6.4.2 m.H. und MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl., 2022, Rz. 3.69). Ein Ausstandsbegehren kann grundsätzlich nicht mit dem Ergebnis bzw. dem Inhalt bereits gefällter Entscheide begründet werden (vgl. BGer 2E_1/2008 vom 29. Mai 2008 E. 2.1.4). Fehlentscheide in der Sache oder prozessuale Fehler begründen dann einen Ausstandsgrund, wenn sie als schwere Pflichtverletzung betrachtet werden müssen und von der Absicht des Amtsträgers zeugen, der Partei zu schaden. Dabei müssen objektiv gerechtfertigte Gründe zur Annahme bestehen, dass sich in Rechtsfehlern gleichzeitig eine Haltung manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralität beruht (vgl.”
“Les art. 34 à 38 LTF règlent les cas de récusation des juges du Tribunal fédéral ainsi que la procédure de récusation. La partie qui sollicite la récusation doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (art. 36 al. 1 LTF). La cour concernée - y compris le juge visé, en l'occurrence son Président - peut écarter elle-même une demande de récusation, sans qu'il soit nécessaire de mettre en place la procédure visée par les art. 36 al. 2 et 37 LTF, lorsque ladite demande n'est pas recevable ou qu'elle est manifestement mal fondée ou abusive (arrêts 8C_592/2021 du 4 mai 2022 consid. 4.3; 4A_82/2022 du 26 avril 2022 consid. 2.1; Aubry Girardin, Commentaire de la LTF, 3ème éd. 2022, n° 20 ad art. 36 LTF et n° 14 ad art. 37 LTF). Selon la jurisprudence, seules des erreurs particulièrement lourdes ou répétées, constitutives de violations graves des devoirs du magistrat, peuvent, selon les circonstances, fonder une suspicion de partialité pouvant justifier une récusation (ATF 143 IV 69 consid. 3.2; 141 IV 178 consid. 3.2.3). En l'occurrence, le simple fait que le Président de la cour a déjà statué en défaveur du requérant ne suffit donc pas pour fonder une apparence objective de prévention, ni pour remettre en cause les compétences du magistrat en question (arrêt 1F_42/2021 du 9 décembre 2021).”
Die Partei muss die den Ausstand begründenden Tatsachen glaubhaft machen und insbesondere plausibel darlegen, wann sie den Ausstandsgrund entdeckt hat und dass sie unverzüglich gehandelt hat; gelingt ihr dies nicht, ist das Begehren in der Regel als verspätet bzw. unzulässig zu behandeln.
“En matière pénale, est irrecevable pour cause de tardiveté la demande de récusation déposée trois mois, deux mois ou même vingt jours après avoir pris connaissance du motif de récusation. En revanche, n'est pas tardive la requête formée après une période de six ou sept jours (TF 1B_65/2022 du 18 mars 2022 consid. 3.1 et les références citées). Il incombe à la partie qui se prévaut d'un motif de récusation de rendre vraisemblable qu'elle a agi en temps utile, en particulier de rendre vraisemblable le moment de la découverte de ce motif (TF 1B_117/2022 précité ; TF 1B_305/2019 du 26 novembre 2019 consid. 3.2.1 ; TF 1B_502/2018 du 12 novembre 2018 consid. 4 et les références citées). La partie instante doit invoquer des faits à l’appui de sa demande et les rendre vraisemblables. Si ces deux conditions cumulatives ne sont pas respectées, la demande doit être déclarée irrecevable (CREP 30 août 2024/596 consid. 2.2.4 ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire du Code de procédure pénale, 2e éd. 2016, nn. 6 et 7 ad art. 58 CPP ; Aubry Girardin, in : Corboz et al. [éd.], Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, nn. 14 et 15 ad art. 36 LTF et les références citées). 2.1.2 Un magistrat est récusable pour l'un des motifs prévus aux art. 56 let. a à e CPP, de même que, selon l'art. 56 let. f CPP, « lorsque d'autres motifs, notamment un rapport d'amitié étroit ou d'inimitié avec une partie ou son conseil juridique, sont de nature à le rendre suspect de prévention ». Cette disposition a la portée d'une clause générale recouvrant tous les motifs de récusation non expressément prévus aux lettres précédentes de l'art. 56 CPP. Cette clause correspond à la garantie d'un tribunal indépendant et impartial instituée par les art. 30 al. 1 Cst. et 6 par. 1 CEDH (Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.101) (ATF 143 IV 69 consid 3.2). Elle concrétise aussi les droits déduits de l'art. 29 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101) garantissant l'équité du procès et assure au justiciable cette protection lorsque d'autres autorités ou organes que des tribunaux sont concernés (ATF 141 IV 178 consid.”
Blosses subjektives Empfinden der Partei genügt nicht. Die geltend gemachten, den Ausstand begründenden Tatsachen oder Umstände sind objektiv glaubhaft zu machen; es genügt dabei bereits der Anschein der Befangenheit, eine tatsächliche Voreingenommenheit muss nicht nachgewiesen werden.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson des Bundesgerichts verlangen, so hat sie dem Bundesgericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden objektiven Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Auf das bloss subjektive Empfinden einer Partei kann bei der Beurteilung nicht abgestellt werden. Die abgelehnte Gerichtsperson muss nicht tatsächlich befangen sein; der Anschein ihrer Befangenheit genügt (Art. 30 Abs. 1 BV; BGE 147 I 173 E. 5.1; 147 III 89 E. 4.1; 147 III 379 E. 2.3.1). Bei unzulässigen Ausstandsgesuchen ist kein Verfahren nach Art. 37 BGG durchzuführen und können die abgelehnten Gerichtsmitglieder mitwirken (unter vielen: Urteil 5A_318/2024 vom 29. Mai 2024 E. 1 m.w.H.).”
“Für den Ausstand einer Gerichtsperson muss nicht deren tatsächliche Befangenheit nachgewiesen werden, sondern es genügt bereits, wenn Umstände glaubhaft gemacht werden, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG [zweiter Satz]; vgl. ferner statt vieler BGE 144 I 159 E. 4.3, 138 I 1 E. 2.2, 136 I 207 E. 3.1 sowie 134 I 238 E. 2.1, je m.w.H.). Der Anschein der Befangenheit besteht, wenn Umstände vorliegen, die bei objektiver Betrachtungsweise geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit der Gerichtsperson zu erwecken. Solche Umstände können namentlich in einem bestimmten Verhalten begründet sein. Auf das bloss subjektive Empfinden der Partei kann bei der Beurteilung nicht abgestellt werden. Das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begründet erscheinen (vgl. hierzu BGE 141 IV 178 E. 3.2.1 und 140 I 326 E. 5.1, je m.w.H.). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit, wie andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der Parteien abweicht, sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Moser / Beusch / Kneubühler/ Kayer, a.a.O., Rz 3.69). Richterliche Verfahrensfehler oder ein falscher Entscheid in der Sache können die Unabhängigkeit respektive Unparteilichkeit einer Richterin oder eines Richters nur dann in Frage stellen, wenn objektiv gerechtfertigte Gründe zur Annahme bestehen, in den Rechtsfehlern manifestiere sich gleichzeitig eine Haltung, die auf fehlender Distanz und Neutralität beruht.”
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson des Bundesgerichts verlangen, so hat sie dem Bundesgericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden objektiven Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Auf das bloss subjektive Empfinden einer Partei kann bei der Beurteilung nicht abgestellt werden. Die abgelehnte Gerichtsperson muss nicht tatsächlich befangen sein; der Anschein ihrer Befangenheit genügt (Art. 30 Abs. 1 BV; BGE 147 I 173 E. 5.1; 147 III 89 E. 4.1; 147 III 379 E. 2.3.1; 144 I 159 E. 4.3; Urteil 2F_4/2022 vom 28. Januar 2022 E. 3.3). Die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts bildet für sich allein aber keinen Ausstandsgrund (Art. 34 Abs. 2 BGG; zur procédure antérieure bzw. zur même cause ausführlich BGE 143 IV 69 E. 3.1; Urteile 5F_9/2022 vom 20. Mai 2022 E. 1.2; 5F_24/2021 vom 20. Januar 2022 E. 4.2; FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Commentaire romand, Loi sur le Tribunal fédéral, N. 43 ff. zu Art. 34 LTF).”
Das Gericht kann die betroffene Gerichtsperson zur Stellungnahme auffordern. Im vorliegenden Fall forderte die Instruktionsrichterin gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG Richter Simon Thurnheer zur Stellungnahme zum Ausstandsbegehren und setzte zugleich Verfahrensregelungen (z. B. Fristen).
“September 2023 nahm er sodann als Gesuch um wiedererwägungsweise Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Rechtsverbeiständung entgegen und setzte die mit der Zwischenverfügung vom 20. September 2023 angesetzte Kostenvorschussfrist aus. Die (erneute) Prüfung der Prozessaussichten stellte er nach Sichtung des lediglich der physischen Eingabe vom 15. September 2023 beiliegenden USB-Sticks in Aussicht. D. Mit Eingabe vom 13. Oktober 2023 nahm der Gesuchsteller zur Kenntnis, dass auf das Ausstandsgesuch nicht eingetreten wurde und ersuchte um Bekanntgabe des Spruchkörpers im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023. E. Das Verfahren D-4943/2023 wurde am 19. Oktober 2023 durch Abschreibungsentscheid beendet. F. F.a Ebenfalls am 19. Oktober 2023 wurde von der zuständigen Abteilungspräsidentin die Eröffnung des vorliegenden Verfahrens veranlasst. F.b Mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2023 hielt das Bundesverwaltungsgericht sodann hinsichtlich des Ausstandsbegehrens gestützt auf Art. 21 und 38 VGG in Verbindung mit Art. 36 BGG sowie Art. 63 Abs. 4 VwVG fest, dass das Ausstandsbegehren in formeller Hinsicht die Voraussetzungen des Art. 36 BGG erfülle, weshalb es - unabhängig von seinen Erfolgsaussichten - als separates Verfahren mit der vorliegenden eigenen Geschäftsnummer D-5685/2023 an die Hand genommen werde. Dementsprechend hob die Instruktionsrichterin Ziffer 1 der Zwischenverfügung im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023 vom 27. September 2023 auf und sistierte das Beschwerdeverfahren bis zur Entscheidung über das Ausstandsbegehren. Daneben gab die Instruktionsrichterin den Spruchkörper für das vorliegende Verfahren bekannt und forderte Richter Simon Thurnheer gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG zur Stellungnahme zum gestellten Ausstandsbegehren auf. F.c Gleichzeitig forderte sie den Gesuchsteller auf, bis zum 6. November 2023 einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten von Fr. 500.- zu leisten. G. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2023 reichte Richter Simon Thurnheer eine Stellungnahme zum Ausstandsbegehren ein.”
Ein nach Ablauf der Beschwerdefrist gestelltes oder aus anderen Gründen offensichtlich verspätetes Ausstandsgesuch kann von der betroffenen Instanz als a priori zu spät angesehen und als unzulässig beziehungsweise als offensichtlich missbräuchlich oder manifest unbegründet zurückgewiesen werden.
“Dans les deux causes, postérieurement au délai de recours, le recourant a requis la récusation de la Ire Cour de droit social au motif que celle-ci aurait déjà fait preuve de partialité à son égard dans la procédure 8C_719/2018 qui l'opposait à son ancien employeur. Cette requête apparaît a priori tardive (art. 36 al. 1 LTF). Quoi qu'il en soit, outre que le recourant n'invoque concrètement aucun des motifs de récusation prévus par l'art. 34 al. 1 let. a à e LTF à l'encontre de l'un ou l'autre membre de la Ire Cour de droit social, le fait que cette dernière a rendu un précédent arrêt concernant le recourant en matière de personnel du secteur public (domaine qui, comme celui de l'aide sociale, ressortit à la Ire Cour de droit social en vertu de l'art. 34 du Règlement du Tribunal fédéral [RS 173.110.131]) ne fonde pas un tel motif. Partant, la présente demande de récusation en bloc de la I re Cour de droit social est sinon irrecevable, en tous les cas manifestement mal fondée et abusive. Elle peut être écartée par la cour visée (ATF 129 III 445 consid. 4.2.2).”
“Dans les deux causes, postérieurement au délai de recours, le recourant a requis la récusation de la Ire Cour de droit social au motif que celle-ci aurait déjà fait preuve de partialité à son égard dans la procédure 8C_719/2018 qui l'opposait à son ancien employeur. Cette requête apparaît a priori tardive (art. 36 al. 1 LTF). Quoi qu'il en soit, outre que le recourant n'invoque concrètement aucun des motifs de récusation prévus par l'art. 34 al. 1 let. a à e LTF à l'encontre de l'un ou l'autre membre de la Ire Cour de droit social, le fait que cette dernière a rendu un précédent arrêt concernant le recourant en matière de personnel du secteur public (domaine qui, comme celui de l'aide sociale, ressortit à la Ire Cour de droit social en vertu de l'art. 34 du Règlement du Tribunal fédéral [RS 173.110.131]) ne fonde pas un tel motif. Partant, la présente demande de récusation en bloc de la I re Cour de droit social est sinon irrecevable, en tous les cas manifestement mal fondée et abusive. Elle peut être écartée par la cour visée (ATF 129 III 445 consid. 4.2.2).”
Glaubhaftmachungspflicht: Die Partei muss die den Ausstand begründenden Tatsachen darlegen und glaubhaft machen; es genügt nicht, bloss allgemeine, pauschale, ehrenrührige Behauptungen, reine Vermutungen oder subjektive Empfindungen vorzubringen. Die Partei braucht die Umstände nicht abschliessend zu beweisen, wohl aber ein Kontext darzulegen, der die geltend gemachten Ausstandsgründe als plausibel erscheinen lässt.
“Die Tatsachen, die den Ausstandsgrund bewirken, müssen von der Partei, die sich darauf berufen will, zumindest glaubhaft gemacht werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG). Dabei genügt es, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafürspricht (vgl. BGE 120 II 393 E. 4c). Bloss allgemeine Vorwürfe der Befangenheit - beispielsweise andere Ansichten in Grundsatzfragen oder der Umstand, dass die herrschende Praxis der Behörde zu einer bestimmten Frage von der Auffassung der Parteien abweicht - sind keine konkreten Anhaltspunkte für eine Befangenheit (vgl. Urteile des BVGer B-2381/2020 vom 23. September 2020 E. 6.2 m.H.; A-2142/2016 vom 9. September 2016 E. 6.4.2 m.H.).”
“5 PA, prises par les autorités mentionnées à l'art. 33 LTAF, qu'en particulier, les décisions rendues par le SEM en matière d'asile peuvent être contestées, par renvoi de l'art. 105 LAsi, devant le Tribunal, lequel statue alors définitivement, sauf demande d'extradition déposée par l'Etat dont le requérant cherche à se protéger (art. 83 let. d ch. 1 LTF), exception non réalisée en l'espèce, que le Tribunal est également compétent pour se prononcer sur les décisions rendues au cours d'une telle procédure et portant sur un aspect formel, tel la récusation (cf. ATAF 2007/4 consid. 1.1 et réf. cit.), que selon l'art. 38 LTAF, les dispositions de la LTF relatives à la récusation des juges et des greffiers du Tribunal fédéral s'appliquent par analogie à la procédure devant le Tribunal, qu'une partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal dès qu'elle a connaissance du motif de récusation et doit rendre vraisemblables les faits qui motivent la demande (art. 36 al. 1 LTF), que la partie doit agir sans délai dès qu'elle a en main tous les éléments propres à fonder une demande de récusation, sous peine d'être déchue du droit de s'en prévaloir ultérieurement (cf. ATF 138 I 1 consid. 2.2 ; 136 I 207 consid. 3.4 ; 134 I 20 consid. 4.3.1), que l'art. 36 al. 1 LTF pose des exigences quant au contenu de la motivation de la demande de récusation, qu'en premier lieu, la partie doit avancer des faits, ce qui exclut les critiques d'ordre général ou les soupçons, par exemple de partialité, qui ne reposent sur aucun élément factuel ou tangible (cf. arrêts du Tribunal fédéral 2C_238/2016 du 23 mai 2016 consid. 5 ; 8C_648/2012 du 29 novembre 2012 consid. 2 ; Florence Aubry Girardin, in : Commentaire de la LTF Corboz/Wurzburger/Ferrari/Frésard/Aubry Girardin (éd.), 2ème éd., 2014, ad art. 36, no 15), qu'en outre, les faits allégués doivent être rendus vraisemblables ; que cela signifie que, si la partie n'a certes pas à prouver les éléments qu'elle invoque, elle doit néanmoins faire état d'un contexte qui permet de tenir pour plausible le(s) motif(s) de récusation avancé(s) (cf.”
“Der Gesuchsteller hat ein Ausstandsbegehren zu begründen, indem er die dem Ausstand zugrunde liegenden Tatsachen glaubhaft macht (Art. 36 Abs. 1 BGG). Hierfür ist es unzureichend bloss vorzubringen, Bundesrichter Seiler, der die vom vorliegenden Revisionsgesuch betroffenen Urteile als Einzelrichter erlassen hat, "missbrauche seine Gerichtsbarkeit" gegen den Gesuchsteller, wofür mutmasslich "religiöse oder politische Gründe" bestünden. Ohne jede Substanz bleibt auch der Vorwurf, Bundesrichter Seiler wolle den Gesuchsteller "finanziell zerstören, damit [er] aufhöre, [s]eine Rechte einzufordern" bzw. Bundesrichter Seiler wolle die Zukunft des Gesuchstellers beeinträchtigen. Die entsprechenden Vorhaltungen bleiben - genauso wie der Vorwurf des "Psychoterrors" - vollständig unbelegt. Das Vorliegen eines Revisionsgrunds gemäss Art. 121 lit. a BGG ist damit nicht glaubhaft gemacht, wobei es der Eingabe offensichtlich an einer hinreichenden Begründung fehlt (Art. 42 Abs. 1 BGG). Auf das Revisionsgesuch ist deshalb nicht einzutreten.”
“Das Mitwirken an einem früheren Urteil bildet für sich allein keinen Ausstandsgrund und begründet keine unzulässige Vorbefassung (Art. 34 Abs. 2 BGG; BGE 148 IV 137 E. 5.4; 143 IV 69 E. 3.1). Am Entscheid über das Ausstandsgesuch können die abgelehnten Gerichtspersonen mitwirken, ohne dass gemäss Art. 37 BGG vorzugehen wäre (BGE 145 III 469 E. 3.2; 129 III 445 E. 4.2.2; 114 Ia 278 E. 1; 105 Ib 301 E. 1c; Urteile 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2.1; 5A_318/2024 vom 29. Mai 2024 E. 1). Der Beschwerdeführer kritisiert in seinem Gesuch das ihn betreffende und von ihm als skandalös falsch empfundene Urteil 9D_5/2023 vom 17. Oktober 2023, wobei er ehrenrührige Äusserungen anbringt, den Ausstand von Präsident Parrino und Gerichtsschreiber Kocher verlangt und seine Vorstellungen zur Besetzung des Spruchkörpers vorträgt. Verwertbare Ausstandsgründe, die glaubhaft zu machen wären (Art. 36 Abs. 1 BGG), treten nicht an den Tag. Auf das Ausstandsgesuch ist - unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtspersonen - nicht einzutreten (Antrag 2).”
“En vertu de l'art. 34 al. 1 let. e LTF, les juges et les greffiers se récusent s'ils pouvaient être prévenus de toute autre manière, notamment en raison d'une amitié étroite ou d'une inimitié personnelle avec une partie ou son mandataire. L'art. 36 al. 1 LTF prévoit que la partie qui sollicite la récusation d'un juge doit rendre vraisemblable les faits qui motivent sa demande.”
Ein Ausstandsgesuch darf sich nicht allgemein gegen ein Gericht oder eine Abteilung richten; verlangt wird vielmehr ein substanziierter Vortrag von Ausstandsgründen gegenüber konkret bestimmten Mitgliedern des Bundesgerichts.
“Les art. 34 à 38 LTF règlent les cas de récusation des juges et des greffiers du Tribunal fédéral ainsi que la procédure de récusation. Selon l'art. 34 al. 1 let. e LTF, les juges et les greffiers se récusent s'ils pouvaient être prévenus de toute autre manière, notamment en raison d'une amitié étroite ou d'une inimitié personnelle avec une partie ou son mandataire. La partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation et doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (art. 36 al. 1 LTF). La demande de récusation ne saurait viser l'institution comme telle, c'est-à-dire un tribunal ou une cour en bloc; la partie doit justifier de motifs de récusation à l'encontre d'un ou plusieurs magistrats déterminés (cf. ATF 105 Ib 301 consid. 1a; arrêts 5G_1/2024 précité loc. cit.; 5A_379/2022 du 24 octobre 2023 consid. 2.1; 5A_9/2018 du 8 janvier 2018 consid. 1).”
“Der Gesuchsteller formuliert in seinem Begehren erneut seine persönliche Sichtweise in Bezug auf die Bildung des Spruchkörpers. Einerseits verlangt er eine Fünferbesetzung (hierzu gilt E. 3.2), andererseits ist er erneut darauf hinzuweisen, dass ein Ausstandsbegehren gegen das ganze Gericht oder eine ganze Abteilung nicht zulässig ist. Ein Ausstandsgesuch ist nach dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 34 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BGG) gegen einzelne Mitglieder des Bundesgerichts möglich, aber grundsätzlich nicht gegen das Bundesgericht und dessen Abteilungen als solche. Ein Ausstandsbegehren kann mithin nicht institutionell, d.h. gegen ein Gericht oder eine Abteilung in globo gestellt werden. Vielmehr sind, damit auf die Sache eingetreten werden kann, substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Gerichtspersonen vorzutragen (bereits BGE 105 Ib 301 E. 1a; Urteile 4F_18/2024 vom 11. Oktober 2024 E. 1.4; 7B_42/2024 vom 20. August 2024 E. 2.7; 9F_14/2024 vom 23. August 2024 E. 2.4; ISABELLE HÄNER, in: Niggli/Uebersax/Wiprächtiger/Kneubühler [Hrsg.], Basler Kommentar Bundesgerichtsgesetz [Kommentar BGG], 3. Aufl. 2018, N. 6 zu Art. 37 BGG). Solch substanziierte Ausstandsgründe vermag der Gesuchsteller jedoch nicht glaubhaft zu machen. Keine seiner Ausführungen bezieht sich auf einen Ausstandsgrund, der durch objektive Tatsachen glaubhaft erscheinen würde. Es ist entsprechend auch kein Ausstandsverfahren durchzuführen (vgl.”
“Ein Ausstandsgesuch ist nach dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 34 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BGG) gegen einzelne Mitglieder des Bundesgerichts möglich, aber grundsätzlich nicht gegen das Bundesgericht und dessen Abteilungen als solche. Ein Ausstandsbegehren kann mithin nicht institutionell, d.h. gegen ein Gericht oder eine Abteilung in globo gestellt werden. Vielmehr sind, damit auf die Sache eingetreten werden kann, substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Gerichtspersonen vorzutragen (vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1a; Urteile 5A_762/2023 vom 24. Januar 2024 E. 2; 5A_699/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 2; je mit Hinweisen). Soweit der Gesuchsteller sein Ausstandsgesuch in seinem Hauptantrag allgemein gegen die I. zivilrechtliche Abteilung richtet, ist darauf nicht einzutreten.”
“Die Gesuchstellerin stellt neben der Abteilungspräsidentin auch ein Ausstandsgesuch gegen sämtliche Mitglieder der I. Zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts. Auch dieses Ausstandsgesuch geht fehl: Ein Ausstandsgesuch ist nach dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 34 Abs. 1 und Art. 36 Abs. 1 BGG) gegen einzelne Mitglieder des Bundesgerichts möglich, aber grundsätzlich nicht gegen das Bundesgericht und dessen Abteilungen als solche. Ein Ausstandsbegehren kann mithin nicht institutionell, d.h. gegen ein Gericht oder eine Abteilung in globo gestellt werden. Vielmehr sind, damit auf die Sache eingetreten werden kann, substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Gerichtspersonen vorzutragen (vgl. BGE 105 Ib 301 E. 1a; Urteile 5A_762/2023 vom 24. Januar 2024 E. 2; 5A_699/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 2; je mit Hinweisen). Solche Gründe zeigt die Gesuchstellerin nicht auf, indem sie pauschal unterstellt, dass die Abteilungspräsidentin und Abteilungsmitglieder nicht neutral seien, die "gravierenden Rechtsverletzungen" ihrer Kollegin Bundesrichterin Kiss schützen würden, und es auch aus "strukturellen Gründen" eine Befangenheit gebe. Auch insoweit ist auf das Ausstandgesuch nicht einzutreten. Ein Vorgehen nach Art. 37 BGG erübrigt sich ebenfalls.”
Wurde ein früheres Ausstandsgesuch bereits als von untauglichen Motiven geprägt beurteilt, sind die damit im Wesentlichen identischen Umstände nicht nochmals inhaltsmässig zu behandeln; in einem solchen Fall war die betroffene Gerichtsperson nach der genannten Praxis nicht verpflichtet, sich vorgängig gesondert nach Art. 36 Abs. 2 BGG zu äussern.
“Ausstandsgründe können nur dann auf dem Weg der Revision geltend gemacht werden, wenn sie nach Abschluss des Verfahrens entdeckt werden (vgl. Art. 38 Abs. 3 BGG; DENYS, a.a.O., N. 12 f. zu Art. 121 BGG; ESCHER, a.a.O., N. 6 zu Art. 121 BGG; OBERHOLZER, a.a.O., N. 15 zu Art. 121 BGG). Die Umstände, welche die Gesuchstellerinnen als Revisionsgrund vortragen - Bundesrichter Chaix sei befangen gewesen aufgrund der hängigen Staatshaftungsklage, bei der es um den Zusammenbruch der Gesuchstellerin 2 und die damit verbundenen Kosten gehe, ausgelöst durch den von ihm gefällten Nichteintretensentscheid -, sind im Wesentlichen dieselben wie diejenigen, die ihrem Ausstandsgesuch in den Verfahren 1C_42/2021 und 1F_3/2021 zugrunde lagen. Mit diesen Ausführungen sind sie folglich nicht mehr zu hören. Indem das Bundesgericht das damalige Ausstandsgesuch als mit untauglichen Motiven begründet beurteilte, verzichtete es folgerichtig auch auf die Durchführung des Ausstandsverfahrens. Bundesrichter Chaix hatte sich folglich nicht im Sinne von Art. 36 Abs. 2 BGG vorgängig gesondert zum Ausstandsgesuch zu äussern.”
Nach Art. 36 Abs. 1 BGG ist das Ausstandsbegehren schriftlich ‘‘sobald’’ nach Kenntnis des Ausstandsgrundes einzureichen. In den zitierten Entscheiden hat das Bundesverwaltungsgericht eine Frist von zehn Tagen nach Erlass der betreffenden Verfügung als nützliche/innert Frist im Sinne von Art. 36 Abs. 1 BGG angesehen.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat (Art. 36 Abs. 1 BGG [erster Satz]). In der Gesuchseingabe vom 22. Juli 2024 wird die von Instruktionsrichter König erlassene Zwischenverfügung vom 11. Juli 2024 thematisiert. Das Ausstandsbegehren erfolgte in der zu beachtenden Form sowie innert Frist, nämlich innert zehn Tagen nach Erlass der erwähnten Zwischenverfügung (Art. 36 Abs. 1 BGG). Im Revisionsverfahren E-4361/2024 war respektive ist der Gesuchsteller Partei; er ist damit zur Einreichung des Ausstandsbegehrens legitimiert.”
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat (Art. 36 Abs. 1 BGG [erster Satz]). In der Gesuchseingabe vom 10. Juni 2024 wird die von Richterin Freihofer erlassene Zwischenverfügung vom 31. Mai 2024 thematisiert. Das Ausstandsbegehren erfolgte in der zu beachtenden Form sowie innert nützlicher Frist, nämlich innert zehn Tagen nach Erlass der erwähnten Zwischenverfügung (Art. 36 Abs. 1 BGG). Im Beschwerdeverfahren E-3306/2024 waren respektive sind die Gesuchstellenden Partei; sie sind damit zur Einreichung des Ausstandsbegehrens legitimiert.”
Die Rechtsprechung verlangt aus Art. 36 Abs. 1 BGG eine rasche Geltendmachung des Ausstandsgrundes. Als zulässig gelten in der Praxis kurz bemessene Fristen; sechs bis sieben Tage nach Kenntnis des Ausstandsgrundes werden als akzeptabel angesehen, Anträge, die erst nach zwei bis drei Wochen eingereicht werden, können als verspätet beurteilt werden. In der Praxis wird bei Mitteilung der Kollegiumsbesetzung in der Regel ein Zeitraum von etwa zehn Tagen eingeräumt.
“) -, soulignant que la collaboration entre juges d'un même niveau hiérarchique qui s'étend souvent sur de nombreuses années comportait un potentiel de conflits, ont affirmé être en droit d'attendre que les magistrats s'efforcent tous d'entretenir de bons rapports les uns avec les autres et que, en cas de conflit, ils s'efforcent de les surmonter eux-mêmes en respectant le principe de la collégialité, au besoin avec l'aide de collègues ou de la direction du tribunal (cf. Rapport annuel 2004 des CdG du 21 janvier 2005, FF 2005 1765, 1793). 2.5 2.5.1 La récusation ne touche en principe que les personnes physiques individuelles composant les autorités, et non l'autorité en tant que telle. Une demande de récusation dirigée contre une autorité dans son ensemble peut cependant être examinée comme si elle était dirigée contre chacun des membres de l'autorité pris individuellement (cf. arrêts du TF 1C_537/2022 du 7 février 2023 consid. 3.1, 2C_187/2021 du 11 mai 2021 consid. 3.1, 2C_110/2019 du 9 décembre 2019 consid. 5.3). La demande doit être déposée par écrit dès que la partie a connaissance du motif de récusation ; elle doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (cf. art. 36 al. 1 LTF). Le délai pour déposer la demande de récusation doit être bref. La diligence de la partie qui demande la récusation doit être appréciée en fonction du principe de la bonne foi ; une partie ne saurait attendre l'issue de la procédure et n'invoquer un motif de récusation que si celle-ci lui est défavorable (cf. parmi d'autres : ATF 143 V 66 consid. 4.3, 139 III 120 consid. 3.2.1, 136 III 605 consid. 3.2.2). Un délai de six à sept jours après la connaissance du motif de récusation est considéré comme admissible, alors qu'une demande déposée deux à trois semaines plus tard risque d'être jugée tardive (cf. parmi d'autres : arrêts du TF 1B_630/2020 du 23 mars 2021 consid. 2.2, 1B_499/2012 du 7 novembre 2012 consid. 2.3). En pratique, le Tribunal octroie en principe un délai de dix jours lorsqu'il communique la composition du collège. 2.5.2 Selon une jurisprudence constante, les demandes de récusation abusive ou mal fondée peuvent être tranchées sans devoir passer par la procédure visée à l'art.”
“L'art. 49 CPC ne fixe pas de délai pour solliciter la récusation, mais précise qu'elle doit être requise " aussitôt " après la connaissance du motif invoqué, ce qui rejoint les exigences des art. 36 al. 1 LTF et 58 al. 1 CPP (arrêts 5A_508/2022 du 8 décembre 2022 consid. 4.1.2; 4A_172/2019 du 4 juin 2019 consid. 4.1.3 et la référence). En matière civile, le Tribunal fédéral a laissé ouverte la question de savoir si " aussitôt " pouvait signifier plus de dix jours (arrêt 4A_600/2015 du 1er avril 2016 consid. 6.3); il a en revanche jugé qu'une requête formée quarante jours après la connaissance du motif de récusation était manifestement incompatible avec l'art. 49 al. 1 CPC (arrêt 4A_104/2015 du 20 mai 2015 consid. 6). En matière pénale, les réquisits temporels de l'art. 58 al. 1 CPP sont considérés comme satisfaits lorsque la demande de récusation est déposée dans les six et sept jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation, tandis qu'ils ne le sont pas lorsqu'elle est formée trois mois, deux mois, deux à trois semaines ou vingt jours après que son auteur a pris connaissance du motif de récusation (arrêts 1B_65/2022 du 18 mars 2022 consid. 3.1; 1B_367/2021 du 29 novembre 2021 consid.”
Erforderlich sind objektive, konkrete Umstände, die den Anschein der Befangenheit begründen; auf das bloss subjektive Empfinden der Partei kommt es nicht an. Die den Ausstand begründenden Tatsachen sind von der Partei glaubhaft zu machen.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson des Bundesgerichts verlangen, so hat sie dem Bundesgericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden objektiven Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Auf das bloss subjektive Empfinden einer Partei kann bei der Beurteilung nicht abgestellt werden. Die abgelehnte Gerichtsperson muss nicht tatsächlich befangen sein; der Anschein ihrer Befangenheit genügt (Art. 30 Abs. 1 BV; BGE 147 I 173 E. 5.1; 147 III 89 E. 4.1; 147 III 379 E. 2.3.1). Bei unzulässigen Ausstandsgesuchen ist kein Verfahren nach Art. 37 BGG durchzuführen und können die abgelehnten Gerichtsmitglieder mitwirken (unter vielen: Urteil 5A_318/2024 vom 29. Mai 2024 E. 1 m.w.H.).”
“Während die Tatbestände von Art. 10 Abs. 1 Bst. a-c VwVG typische Interessenkollisionen normieren, bildet Art. 10 Abs. 1 Bst. d VwVG einen Auffangtatbestand. Er gilt als erfüllt, wenn objektive Umstände vorliegen, die das Misstrauen in die Unbefangenheit einer Amtsperson objektiv rechtfertigen. Auf das subjektive Empfinden der Partei, welche die Befangenheit behauptet, kommt es dabei ebenso wenig an, wie darauf, ob die Amtsperson tatsächlich befangen ist (vgl. BGE 142 III 732 E. 4.2.2 m.H.). Die Umstände, welche den Anschein der Befangenheit begründen, sind von der Partei zumindest glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG analog; Urteil des BVGer A-4026/2021 vom 28. Juli 2023 E. 7.4.11 m.H.). Solche Umstände können im Verhalten des Amtsträgers begründet sein. So können Äusserungen über den Verfahrensausgang innerhalb und ausserhalb des Verfahrens Zweifel an der Unbefangenheit wecken, wenn sie konkret sind und die notwendige Distanz vermissen lassen (vgl. Breitenmoser/Weyeneth, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023 [nachfolgend: Praxiskommentar VwVG], N. 97 zu Art. 10 m.H.). Prozessuale Fehler oder Fehlentscheide rechtfertigen dagegen für sich alleine nicht die Annahme der Befangenheit. Anders kann es sich verhalten, wenn es sich um wiederholte oder grobe Irrtümer handelt, die zugleich als schwere Amtspflichtverletzungen zu qualifizieren sind (vgl. BGE 143 IV 69 E. 3.2 m.H.). Zur begründeten Besorgnis der Befangenheit kann auch das Zusammentreffen verschiedener Umstände führen, welche für sich allein genommen keinen genügenden Intensitätsgrad für die Annahme einer Ausstandspflicht aufweisen (vgl.”
“Conformément à l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. Elle doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande. En l'espèce, abstraction faite des critiques qu'il formule contre la décision objet de sa demande de révision, et autant qu'on le comprenne, le requérant semble soutenir que la Présidente de la cour de céans aurait déjà dû se récuser dans la procédure 6F_37/2023 pour avoir signé la décision 6B_716/2023 (mémoire de recours, p. 3) et qu'elle se trouverait manifestement en situation de conflit d'intérêts, son impartialité n'étant plus garantie. Le requérant n'expose d'aucune manière en quoi consisterait le conflit d'intérêts qu'il invoque et quelles circonstances précises susciteraient des doutes sur l'impartialité. Il suffit dès lors de rappeler que la seule participation à une procédure antérieure devant le Tribunal fédéral ne constitue pas à elle seule un motif de récusation (art.”
“Les art. 34 à 38 LTF règlent les cas de récusation des juges du Tribunal fédéral ainsi que la procédure de récusation. La partie qui sollicite la récusation doit rendre vraisemblables les faits qui motivent sa demande (art. 36 al. 1 LTF). La cour concernée - y compris le juge visé, en l'occurrence son Président - peut écarter elle-même une demande de récusation, sans qu'il soit nécessaire de mettre en place la procédure visée par les art. 36 al. 2 et 37 LTF, lorsque ladite demande n'est pas recevable ou qu'elle est manifestement mal fondée ou abusive (arrêts 8C_592/2021 du 4 mai 2022 consid. 4.3; 4A_82/2022 du 26 avril 2022 consid. 2.1; Aubry Girardin, Commentaire de la LTF, 3ème éd. 2022, n° 20 ad art. 36 LTF et n° 14 ad art. 37 LTF). Selon la jurisprudence, seules des erreurs particulièrement lourdes ou répétées, constitutives de violations graves des devoirs du magistrat, peuvent, selon les circonstances, fonder une suspicion de partialité pouvant justifier une récusation (ATF 143 IV 69 consid. 3.2; 141 IV 178 consid. 3.2.3). En l'occurrence, le simple fait que le Président de la cour a déjà statué en défaveur du requérant ne suffit donc pas pour fonder une apparence objective de prévention, ni pour remettre en cause les compétences du magistrat en question (arrêt 1F_42/2021 du 9 décembre 2021).”
“Demnach bildet die Mitwirkung an vorangegangenen Verfahren für sich allein keinen Ausstandsgrund (Urteile 5F_24/2021 vom 20. Januar 2022 E. 4.2; 1F_7/2020 vom 4. Mai 2020 E. 2.2; 5F_20/2017 vom 29. Januar 2018 E. 1.2). Das Gesagte gilt auch für das ursprünglich instruierende Gerichtsmitglied bzw. den mitwirkenden Gerichtsschreiber, soweit gegen sie nicht andere Ausstandsgründe als die (blosse) Beteiligung am umstrittenen Entscheid geltend gemacht werden (zit. Urteil 2F_20/2012 E. 1.2.2). Aus dem blossen Umstand, dass das frühere Verfahren nicht im Sinne des Gesuchstellers ausgegangen ist, lässt sich keine Befangenheit ableiten (zit. Urteil 6F_21/2020 a.a.O.). Im Lichte dieser Grundsätze ist das erwähnte Begehren auf Austausch des Spruchkörpers abzuweisen. Abgesehen von der abstrakten Befürchtung, die mit der Beurteilung seiner Beschwerde im Verfahren 5A_603/2021 befassten Gerichtspersonen könnten im daran anschliessenden Revisionsverfahren "sachimmanent" nicht mehr unvoreingenommen sein, nennt der Gesuchsteller keine konkreten Ausstandsgründe, noch stellt er nach Massgabe von Art. 36 Abs. 1 BGG ein Ausstandsbegehren gegen konkret genannte Gerichtspersonen.”
Wird ein Ausstandsbegehren nicht unverzüglich gestellt, so kann der Anspruch auf Ablehnung als verwirkt bzw. das Gesuch mangels Unverzüglichkeit nicht angetreten werden. Sachdarstellungen, die ein ursprünglich als Ausstandsbegehren bezeichnetes Verfahren später als lediglich feststellend darzustellen versuchen, können als aktenwidrig gewertet werden.
“Der Argumentation des Gesuchstellers kann nicht gefolgt werden. Verfah- rensantrag Ziff. 8 ist nicht als Feststellungsbegehren formuliert. Dieser lautet viel- mehr dahin, es "haben die Kantonsrichter Dr. iur. D. und lic. iur. F. bei der Beurteilung des vorliegenden Rechtsfalles in Ausstand zu tre- ten" (act. A.1 Antrag Ziff. 8). In der Begründung des Antrags bezeichnet der Ge- suchsteller sodann seinen Verfahrensantrag explizit als "Ausstandsbegehren" (act. A.1 Ziff. 6), was gemeinhin als Synonym für "Ausstandsgesuch" verstanden wird (vgl. etwa Art. 36 BGG). Hinweise, dass er in diesem Zusammenhang ledig- lich um eine Feststellung ersuchen und kein förmliches Ausstandsgesuch gemäss Art. 49 ZPO stellen würde, finden sich keine. Wenn der Gesuchsteller, nachdem das Ausstandsverfahren eröffnet und er zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert worden ist, neu vorbringt, er habe "an keiner Stelle ein Ausstandsge- such gemäss Art. 49 ZPO" gestellt, ist das aktenwidrig.”
“Oktober 2020 derart krass sein sollen, dass daraus auf eine Absicht der Benachteiligung der Beschwerdeführerin geschlossen werden könnte, sondern bloss in frei gehaltenen, kaum nachvollziehbaren Ausführungen die Begründung der Verfügung als willkürlich kritisiert; dass sie insbesondere auch nicht nachvollziehbar aufzeigt, inwiefern darin, dass die Beschwerdeführerin in der Verfügung aufgrund ihrer konkreten tatsächlichen Konstituierung und Verwendung als "Vehikel" mit einem Eigenkapital von "bloss" 1 GBP bezeichnet wurde, oder inwiefern aufgrund von anderen angeblichen "Abfälligkeiten" oder despektierlichen Äusserungen in der Begründung der Verfügung darauf geschlossen werden müsste, dass die mitwirkenden Gerichtspersonen ihr gegenüber - objektiv betrachtet - befangen seien; dass die Beschwerdeführerin auch ansonsten keine tauglichen Ausstandsgründe gegen die an der Verfügung vom 8. Oktober 2020 beteiligten Gerichtspersonen geltend macht, weshalb auf das Ausstandsgesuch nicht einzutreten ist, worüber nach der zitierten Rechtsprechung die vom Ablehnungsbegehren (mit) betroffenen Gerichtspersonen entscheiden können; dass eine Partei, die den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen will, ein schriftliches dahingehendes Begehren einzureichen hat, sobald sie vom Ausstandsgesuch Kenntnis erhalten hat (Art. 36 BGG); dass sie den Anspruch auf spätere Anrufung des Ausstandsgrundes verwirkt, wenn sie nicht unverzüglich ein entsprechendes Gesuch stellt, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat (BGE 143 V 66 E. 4.3; 139 III 120 E. 3.2.1; 134 I 20 E. 4.3.1; 132 II 485 E. 4.3, je mit Hinweisen); dass auf das vorliegende, praktisch ausschliesslich mit Äusserungen in der Verfügung vom 8. Oktober 2020 begründete Ausstandsgesuch auch aus dem Grund nicht eingetreten werden kann, da es nicht unverzüglich gestellt wurde, nachdem die Verfügung der Beschwerdeführerin am 20. Oktober 2020 zugestellt wurde, sondern mehr als einen Monat später, und der Anspruch auf Ablehnung damit verwirkt ist; dass das Ausstandsgesuch unabhängig vom Ausgeführten zudem gegenstandslos wird, soweit es die an der Verfügung vom 8. Oktober 2020 beteiligten Bundesrichterinnen betrifft, die beim vorliegenden Entscheid, mit dem das bundesgerichtliche Verfahren erledigt wird, nicht mitwirken; dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 18.”
Die betroffene Gerichtsperson hat sich zu den vorgebrachten Ausstandsgründen zu äussern.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden Tatsache sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Macht die Partei die Ausstandsgründe nicht unverzüglich geltend, so verwirkt sie ihr Ablehnungsrecht (vgl. BGE 120 Ia 19 E. 2c). Die betroffene Gerichtsperson hat sich über die vorgebrachten Ausstandsgründe zu äussern (Art. 36 Abs. 2 BGG).”
“Die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) über den Ausstand gelten im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinngemäss (Art. 38 VGG). Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Die betroffene Gerichtsperson hat sich über die vorgebrachten Ausstandsgründe zu äussern (Art. 36 Abs. 2 BGG). Bestreitet die Gerichtsperson, deren Ausstand verlangt wird, oder ein Richter beziehungsweise eine Richterin der Abteilung den Ausstandsgrund, so entscheidet die Abteilung unter Ausschluss der betroffenen Gerichtsperson über den Ausstand (Art. 37 Abs. 1 BGG). Über die Ausstandsfrage kann ohne Anhörung der Gegenpartei entschieden werden (Art. 37 Abs. 2 BGG).”
Ein Ausstandsbegehren nach Art. 36 BGG ist nur dann zulässig, wenn die die Befangenheit begründenden Tatsachen glaubhaft gemacht und damit in nachvollziehbarer Weise plausibilisiert werden. Blosse innere Abneigungen, rein subjektive Eindrücke oder pauschale, generische Behauptungen ohne konkrete Tatsachendarlegung genügen nicht. Soweit eine Partei im Wesentlichen die Art oder Führung des Verfahrens beanstandet, begründet dies für sich genommen keinen Ausstandsgrund; solche Beanstandungen sind allenfalls über Rechtsmittel zu prüfen.
“La procédure de récusation n'a donc pas pour objet de permettre aux parties de contester la manière dont est menée l'instruction et de remettre en cause les différentes décisions incidentes prises notamment par la direction de la procédure (ATF 143 IV 69 précité ; TF 7B_317/2024 précité). 2.2.4 A teneur de l'art. 58 al. 1 CPP, lorsqu'une partie entend demander la récusation d'une personne qui exerce une fonction au sein d'une autorité pénale, elle doit présenter sans délai à la direction de la procédure une demande en ce sens, dès qu'elle a connaissance du motif de récusation ; les faits sur lesquels elle fonde sa demande doivent être rendus plausibles. La partie instante doit invoquer des faits à l’appui de sa demande et les rendre vraisemblables. Si ces deux conditions cumulatives ne sont pas respectées, la demande doit être déclarée irrecevable (CREP 9 août 2021/639 consid. 2.2 ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire du Code de procédure pénale, 2e éd. 2016, nn. 6 et 7 ad art. 58 CPP ; Aubry Girardin, in : Corboz et al. [éd.], Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, nn. 14 et 15 ad art. 36 LTF et réf. cit.). 2.3 En l’espèce, l’intéressé se contente d’affirmer que la procureure aurait instruit la précédente affaire en manquant d’impartialité et d’objectivité – sans préciser les éléments qui dénoteraient une quelconque partialité –, et que cette cause serait désormais pendante devant le Tribunal fédéral, autorité qui pourrait constater son éventuelle prévention. Il lui prête une « disposition intérieure présumée défavorable » à son encontre. Ce faisant, il ne rend pas vraisemblable, ni même n’invoque, de circonstance qui serait de nature à rendre plausible une prévention de la part de la procureure à son égard. Force est dès lors de constater que la demande de récusation n’est ni motivée ni étayée, de sorte qu’elle ne satisfait pas aux exigences de motivation requises par la loi (cf. supra consid. 2.2.4), et qu’elle doit être déclarée irrecevable. Par surabondance, on relèvera que le simple fait que la procureure ait, dans une procédure antérieure, refusé d’entrer en matière sur une plainte déposée par le requérant n’est pas de nature à fonder un motif de récusation (cf.”
“Les impressions purement individuelles d'une des parties au procès ne sont pas décisives (ATF 143 IV 69 précité ; ATF 141 IV 178 consid. 3.2.1, JdT 2016 IV 247; ATF 138 IV 142 consid. 2.1). 2.1.2 A teneur de l'art. 58 al. 1 CPP, lorsqu'une partie entend demander la récusation d'une personne qui exerce une fonction au sein d'une autorité pénale, elle doit présenter sans délai à la direction de la procédure une demande en ce sens, dès qu'elle a connaissance du motif de récusation ; les faits sur lesquels elle fonde sa demande doivent être rendus plausibles. La partie instante doit invoquer des faits à l’appui de sa demande et les rendre vraisemblables. Si ces deux conditions cumulatives ne sont pas respectées, la demande doit être déclarée irrecevable (CREP 9 août 2021/639 consid. 2.2 ; Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire du Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, nn. 6 et 7 ad art. 58 CPP ; Aubry Girardin, in : Corboz et al. [éd.], Commentaire de la LTF, 2e éd., Berne 2014, nn. 14 et 15 ad art. 36 LTF et jurisprudence citée). 2.2 En l’espèce, la Chambre de céans ne discerne aucun motif de récusation dans l’acte transmis au tribunal correctionnel lors de l’audience du 24 octobre 2022. Le requérant n’invoque en effet pas le moindre fait ou reproche qui serait dirigé contre l’un ou l’autre des trois juges de l’autorité de première instance. Il se borne à demander un complément au rapport concernant l’extraction de ses données téléphoniques – demande également rejetée par le tribunal correctionnel le 24 octobre 2022, décision distincte faisant l’objet d’un recours déposé devant l’autorité de céans – et à demander la récusation du tribunal « jusqu’à ce que l’intégralité des données des applications Instagram et Snapchat soient récupérées ». Ce faisant, le recourant ne rend pas vraisemblable, ni même n’invoque, de circonstance qui serait de nature à rendre les trois membres du tribunal correctionnel suspects de prévention à son égard. Force est dès lors de constater que la demande de récusation ne comporte aucun grief au sens de l’art.”
“La fonction judiciaire oblige à se déterminer rapidement sur des éléments souvent contestés et délicats. Il appartient en outre aux juridictions de recours normalement compétentes de constater et de redresser les erreurs éventuellement commises dans ce cadre. La procédure de récusation n’a donc pas pour objet de contester la manière dont est menée l’instruction et de remettre en cause les différentes décisions incidentes prises notamment par la direction de la procédure (ATF 143 IV 69 consid. 3.2 ; TF 1B_319/2020 du 17 novembre 2020 consid. 2.1 ; TF 6B_24/2021 du 5 février 2021 consid. 3.2). 2.3 La partie instante doit invoquer des faits à l’appui de sa demande de récusation et les rendre vraisemblables. Si ces deux conditions cumulatives ne sont pas respectées, la demande doit être déclarée irrecevable (Moreillon/Parein-Reymond, Petit Commentaire du Code de procédure pénale, 2e éd., Bâle 2016, nn. 6 et 7 ad art. 58 CPP ; Aubry Girardin, Commentaire de la LTF, 2e éd., Berne 2014, nn. 14 et 15 ad art. 36 LTF et la jurisprudence citée). 2.4 Le requérant reproche dans un premier argument au procureur de n’avoir pas versé au dossier le constat médical qu’il a remis à la police le 10 juin 2021. Cet argument apparaît irrelevant dès lors que ce document figure au dossier (P. 9). Pour le surplus, le requérant semble, dans une argumentation relativement décousue et peu compréhensible, formuler des reproches sur la manière dont le Procureur mènerait la procédure. Ces reproches, si tant est qu’ils soient recevables compte tenu du fait qu’il s’agit uniquement pour le requérant de substituer sa propre appréciation de la bonne façon de conduire la procédure à celle du Procureur, ne sont pas pertinents dès lors qu’ils ne constituent pas des violations des règles de procédure et qu’au surplus ils ne relèvent pas de prévention à son égard. Ils ne constituent ainsi pas des motifs de récusation. En outre, c’est par la voie du recours que les parties doivent contester des décisions du procureur et non par la voie de la récusation.”
“Per costante giurisprudenza, il Tribunale federale non fa precedere le sue decisioni da una comunicazione circa la composizione della Corte giudicante (DTF 144 I 37 consid. 2.3.3 con rinvii). La domanda di "astensione" dei Giudici federali Herrmann (Presidente), Marazzi e Schöbi e della sottoscritta Cancelliera dall'intervenire nel presente giudizio è inammissibile, poiché formulata in maniera generica e senza sostanziare alcun motivo di ricusazione ai sensi dell'art. 34 cpv. 1 LTF. Contrariamente a quanto ritengono gli istanti, dalla partecipazione a decisioni terminate con un esito a loro sfavorevole - compresa la decisione oggetto dell'istanza di revisione all'esame - non può essere dedotta alcuna prevenzione (art. 34 cpv. 2 LTF; sentenza 2F_20/2012 del 25 settembre 2012 consid. 1.2.2). In tali circostanze, la domanda di "astensione" può essere evasa dai Giudici federali e dalla Cancelliera di cui è chiesta la ricusazione, prescindendo dall'avvio della procedura prevista all'art. 37 LTF (cfr. FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in Commentaire de la LTF, 2a ed. 2014, n. 17 ad art. 36 LTF e n. 13 ad art. 37 LTF). 5. Si pone il problema della capacità processuale di A.________, il quale ha inoltrato personalmente l'istanza di revisione all'esame. In suo favore, infatti, l'Autorità regionale di protezione 9 sede di Torricella-Taverne ha nominato un curatore di rappresentanza giusta l'art. 394 CC nella persona dell'avv. Pascal Cattaneo con il compito, in particolare, di "rappresentare l'interessato in ogni procedimento giudiziario civile o amministrativo" (v. decisione cautelare 9 dicembre 2019) e il Presidente della Camera di protezione del Tribunale d'appello del Cantone Ticino ha nominato un curatore di rappresentanza giusta l'art. 449a CC nella persona dell'avv. Daniele Jörg "con il compito di tutelare i suoi interessi nelle procedure davanti all'Autorità regionale di protezione 9 sede di Torricella-Taverne e alla Camera di protezione del Tribunale d'appello" (v. decreto 6 novembre 2019). Siccome l'istanza di revisione all'esame si inserisce nella vertenza contro l'istituzione della curatela di rappresentanza ex art.”
Die Rechtsprechung versteht «sobald» im Sinne von Art. 36 Abs. 1 BGG so, dass die Anrufung des Gerichts binnen Tagen nach Kenntnis des Ausstandsgrundes erfolgen muss. In der zitierten zivilrechtlichen Rechtsprechung blieb offen, ob «sobald» mehr als zehn Tage bedeuten kann; eine Verzögerung von 40 Tagen wurde als mit «sobald» unvereinbar angesehen. In der strafrechtlichen Rechtsprechung wurden Zeiträume von etwa sechs bis sieben Tagen als ausreichend angesehen, dagegen Fristen von Wochen bis Monaten (z. B. rund zwei bis drei Wochen, 20 Tage, zwei Monate, drei Monate) als nicht ausreichend beurteilt. Bei der Beurteilung sind die Umstände des Einzelfalls sowie das Verfahrensstadium zu berücksichtigen.
“L'art. 49 CPC ne fixe pas de délai pour solliciter la récusation, mais précise qu'elle doit être requise " aussitôt " après la connaissance du motif invoqué, ce qui rejoint les exigences des art. 36 al. 1 LTF et 58 al. 1 CPP (arrêts 5A_508/2022 du 8 décembre 2022 consid. 4.1.2; 4A_172/2019 du 4 juin 2019 consid. 4.1.3 et la référence). En matière civile, le Tribunal fédéral a laissé ouverte la question de savoir si " aussitôt " pouvait signifier plus de dix jours (arrêt 4A_600/2015 du 1er avril 2016 consid. 6.3); il a en revanche jugé qu'une requête formée quarante jours après la connaissance du motif de récusation était manifestement incompatible avec l'art. 49 al. 1 CPC (arrêt 4A_104/2015 du 20 mai 2015 consid. 6). En matière pénale, les réquisits temporels de l'art. 58 al. 1 CPP sont considérés comme satisfaits lorsque la demande de récusation est déposée dans les six et sept jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation, tandis qu'ils ne le sont pas lorsqu'elle est formée trois mois, deux mois, deux à trois semaines ou vingt jours après que son auteur a pris connaissance du motif de récusation (arrêts 1B_65/2022 du 18 mars 2022 consid. 3.1; 1B_367/2021 du 29 novembre 2021 consid.”
“Aux termes de l'art. 49 al. 1 CPC, la partie qui entend obtenir la récusation d'un magistrat ou d'un fonctionnaire judiciaire la demande au tribunal aussitôt qu'elle a eu connaissance du motif de récusation. A défaut, elle est déchue du droit de s'en prévaloir ultérieurement (parmi plusieurs: ATF 141 III 210 consid. 5.2; 139 III 120 consid. 3.2.1). L'art. 49 CPC ne fixe pas de délai pour solliciter la récusation, mais précise qu'elle doit être requise " aussitôt " après la connaissance du motif invoqué, ce qui rejoint les exigences des art. 36 al. 1 LTF et 58 al. 1 CPP (arrêt 4A_172/2019 du 4 juin 2019 consid. 4.1.3 et la référence). En matière civile, le Tribunal de céans a laissé ouverte la question de savoir si " aussitôt " pouvait signifier plus de dix jours (arrêt 4A_600/2015 du 1er avril 2016 consid. 6.3); il a en revanche jugé qu'une requête formée 40 jours après la connaissance du motif de récusation était manifestement incompatible avec l'art. 49 al. 1 CPC (arrêt 4A_104/2015 du 20 mai 2015 consid. 6). En matière pénale, les réquisits temporels de l'art. 58 al. 1 CPP sont considérés satisfaits lorsque la demande de récusation est déposée dans les six et sept jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation, tandis qu'ils ne le sont pas lorsqu'elle est formée trois mois, deux mois, deux à trois semaines ou vingt jours après que son auteur a pris connaissance du motif de récusation (arrêts 1B_65/2022 du 18 mars 2022 consid. 3.1; 1B_367/2021 du 29 novembre 2021 consid. 2.1 et les arrêts cités). Les circonstances d'espèce ainsi que le stade de la procédure doivent notamment être prises en compte (arrêts 1B_65/2022 précité ibid.”
“Aux termes de l'art. 36 al. 1 LTF, la partie qui sollicite la récusation d'un juge ou d'un greffier doit présenter une demande écrite au Tribunal fédéral dès qu'elle a connaissance du motif de récusation. La jurisprudence précise que même si la loi ne prévoit aucun délai particulier, il y a lieu d'admettre que la récusation doit être formée aussitôt, c'est-à-dire dans les jours qui suivent la connaissance de la cause de récusation (arrêts 6B_695/2014 du 22 décembre 2017 consid. 3.1; 1B_390/2017 du 31 octobre 2017 consid. 2.1). A défaut, la partie peut voir son droit se périmer (ATF 138 I 1 consid. 2.2 et les arrêts cités). Par ailleurs, en vertu de l'art. 61 LTF, les arrêts du Tribunal fédéral acquièrent force de chose jugée le jour où ils sont prononcés. Cette date correspond, en cas d'arrêts rendus par voie de circulation, à celle du jour où le Président de la Cour constate que la proposition a obtenu l'unanimité (JEAN-MAURICE FRÉSARD, Commentaire de la LTF, 2e éd. 2014, n° 21 ad art. 61 LTF). L'entrée en force immédiate résulte du fait que ces arrêts ne sont soumis à aucun recours ordinaire.”
Das Ausstandsbegehren wurde vom Gericht formell als eigenes Verfahren mit eigener Geschäftsnummer behandelt; dies erfolgte nach Ansicht des Gerichts unabhängig von den Erfolgsaussichten des Begehrens.
“September 2023 nahm er sodann als Gesuch um wiedererwägungsweise Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Rechtsverbeiständung entgegen und setzte die mit der Zwischenverfügung vom 20. September 2023 angesetzte Kostenvorschussfrist aus. Die (erneute) Prüfung der Prozessaussichten stellte er nach Sichtung des lediglich der physischen Eingabe vom 15. September 2023 beiliegenden USB-Sticks in Aussicht. D. Mit Eingabe vom 13. Oktober 2023 nahm der Gesuchsteller zur Kenntnis, dass auf das Ausstandsgesuch nicht eingetreten wurde und ersuchte um Bekanntgabe des Spruchkörpers im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023. E. Das Verfahren D-4943/2023 wurde am 19. Oktober 2023 durch Abschreibungsentscheid beendet. F. F.a Ebenfalls am 19. Oktober 2023 wurde von der zuständigen Abteilungspräsidentin die Eröffnung des vorliegenden Verfahrens veranlasst. F.b Mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2023 hielt das Bundesverwaltungsgericht sodann hinsichtlich des Ausstandsbegehrens gestützt auf Art. 21 und 38 VGG in Verbindung mit Art. 36 BGG sowie Art. 63 Abs. 4 VwVG fest, dass das Ausstandsbegehren in formeller Hinsicht die Voraussetzungen des Art. 36 BGG erfülle, weshalb es - unabhängig von seinen Erfolgsaussichten - als separates Verfahren mit der vorliegenden eigenen Geschäftsnummer D-5685/2023 an die Hand genommen werde. Dementsprechend hob die Instruktionsrichterin Ziffer 1 der Zwischenverfügung im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023 vom 27. September 2023 auf und sistierte das Beschwerdeverfahren bis zur Entscheidung über das Ausstandsbegehren. Daneben gab die Instruktionsrichterin den Spruchkörper für das vorliegende Verfahren bekannt und forderte Richter Simon Thurnheer gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG zur Stellungnahme zum gestellten Ausstandsbegehren auf. F.c Gleichzeitig forderte sie den Gesuchsteller auf, bis zum 6. November 2023 einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten von Fr. 500.- zu leisten. G. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2023 reichte Richter Simon Thurnheer eine Stellungnahme zum Ausstandsbegehren ein. H. Der Gesuchsteller zahlte am 3. November 2023 - innerhalb der gesetzten Frist - den geforderten Kostenvorschuss ein und reichte am 11.”
“September 2023 nahm er sodann als Gesuch um wiedererwägungsweise Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Rechtsverbeiständung entgegen und setzte die mit der Zwischenverfügung vom 20. September 2023 angesetzte Kostenvorschussfrist aus. Die (erneute) Prüfung der Prozessaussichten stellte er nach Sichtung des lediglich der physischen Eingabe vom 15. September 2023 beiliegenden USB-Sticks in Aussicht. D. Mit Eingabe vom 13. Oktober 2023 nahm der Gesuchsteller zur Kenntnis, dass auf das Ausstandsgesuch nicht eingetreten wurde und ersuchte um Bekanntgabe des Spruchkörpers im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023. E. Das Verfahren D-4943/2023 wurde am 19. Oktober 2023 durch Abschreibungsentscheid beendet. F. F.a Ebenfalls am 19. Oktober 2023 wurde von der zuständigen Abteilungspräsidentin die Eröffnung des vorliegenden Verfahrens veranlasst. F.b Mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2023 hielt das Bundesverwaltungsgericht sodann hinsichtlich des Ausstandsbegehrens gestützt auf Art. 21 und 38 VGG in Verbindung mit Art. 36 BGG sowie Art. 63 Abs. 4 VwVG fest, dass das Ausstandsbegehren in formeller Hinsicht die Voraussetzungen des Art. 36 BGG erfülle, weshalb es - unabhängig von seinen Erfolgsaussichten - als separates Verfahren mit der vorliegenden eigenen Geschäftsnummer D-5685/2023 an die Hand genommen werde. Dementsprechend hob die Instruktionsrichterin Ziffer 1 der Zwischenverfügung im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023 vom 27. September 2023 auf und sistierte das Beschwerdeverfahren bis zur Entscheidung über das Ausstandsbegehren. Daneben gab die Instruktionsrichterin den Spruchkörper für das vorliegende Verfahren bekannt und forderte Richter Simon Thurnheer gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG zur Stellungnahme zum gestellten Ausstandsbegehren auf. F.c Gleichzeitig forderte sie den Gesuchsteller auf, bis zum 6. November 2023 einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten von Fr. 500.- zu leisten. G. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2023 reichte Richter Simon Thurnheer eine Stellungnahme zum Ausstandsbegehren ein.”
“September 2023 nahm er sodann als Gesuch um wiedererwägungsweise Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie Rechtsverbeiständung entgegen und setzte die mit der Zwischenverfügung vom 20. September 2023 angesetzte Kostenvorschussfrist aus. Die (erneute) Prüfung der Prozessaussichten stellte er nach Sichtung des lediglich der physischen Eingabe vom 15. September 2023 beiliegenden USB-Sticks in Aussicht. D. Mit Eingabe vom 13. Oktober 2023 nahm der Gesuchsteller zur Kenntnis, dass auf das Ausstandsgesuch nicht eingetreten wurde und ersuchte um Bekanntgabe des Spruchkörpers im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023. E. Das Verfahren D-4943/2023 wurde am 19. Oktober 2023 durch Abschreibungsentscheid beendet. F. F.a Ebenfalls am 19. Oktober 2023 wurde von der zuständigen Abteilungspräsidentin die Eröffnung des vorliegenden Verfahrens veranlasst. F.b Mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2023 hielt das Bundesverwaltungsgericht sodann hinsichtlich des Ausstandsbegehrens gestützt auf Art. 21 und 38 VGG in Verbindung mit Art. 36 BGG sowie Art. 63 Abs. 4 VwVG fest, dass das Ausstandsbegehren in formeller Hinsicht die Voraussetzungen des Art. 36 BGG erfülle, weshalb es - unabhängig von seinen Erfolgsaussichten - als separates Verfahren mit der vorliegenden eigenen Geschäftsnummer D-5685/2023 an die Hand genommen werde. Dementsprechend hob die Instruktionsrichterin Ziffer 1 der Zwischenverfügung im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023 vom 27. September 2023 auf und sistierte das Beschwerdeverfahren bis zur Entscheidung über das Ausstandsbegehren. Daneben gab die Instruktionsrichterin den Spruchkörper für das vorliegende Verfahren bekannt und forderte Richter Simon Thurnheer gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG zur Stellungnahme zum gestellten Ausstandsbegehren auf. F.c Gleichzeitig forderte sie den Gesuchsteller auf, bis zum 6. November 2023 einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten von Fr. 500.- zu leisten. G. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2023 reichte Richter Simon Thurnheer eine Stellungnahme zum Ausstandsbegehren ein. H. Der Gesuchsteller zahlte am 3. November 2023 - innerhalb der gesetzten Frist - den geforderten Kostenvorschuss ein und reichte am 11.”
Bei Befangenheitsvorwürfen ist zunächst die betroffene Instanz anzusprechen; das Bundesgericht entscheidet nicht in erster Instanz über Ausstandsbegehren (vgl. 1C_599/2022 E.2 i.V.m. Art. 36 BGG bzw. Art. 38 VGG).
“Der Beschwerdeführer bringt in zweierlei Hinsicht vor, der Instruktionsrichter am Bundesverwaltungsgericht, der die angefochtene Zwischenverfügung erlassen hat, sei befangen. Zum einen ist er der Auffassung, der Einzelrichter habe durch eine die Zwischenverfügung betreffende Medienmitteilung vom 22. November 2022 dem Hauptverfahren vorgegriffen. Zum andern kritisiert er, der Instruktionsrichter habe zahlreiche Fehler begangen, wobei er auf das Urteil 1C_216/2022 vom 28. Juli 2022 und die im vorliegenden Verfahren vorgebrachten Rügen verweist. Soweit die behauptete Befangenheit das Hauptverfahren und nicht das Zwischenverfahren, das in die hier angefochtene Verfügung mündete, betrifft, hat der Beschwerdeführer zunächst ein Ausstandsbegehren an das Bundesverwaltungsgericht zu richten (Art. 38 VGG [SR 173.32] i.V.m. Art. 36 BGG). Das Bundesgericht ist nicht zuständig, darüber in erster Instanz zu befinden, weshalb auf die Rüge, der Einzelrichter habe dem Entscheid im Hauptverfahren vorgegriffen, nicht einzutreten ist. Soweit sich das Vorbringen auf das Zwischenverfahren bezieht, ist zu berücksichtigen, dass fehlerhafte Verfügungen und Verfahrenshandlungen für sich grundsätzlich keinen Anschein der Voreingenommenheit begründen. Materielle oder prozessuale Rechtsfehler stellen einzig dann einen Ausstandsgrund dar, wenn sie besonders krass sind oder wiederholt auftreten, sodass sie einer schweren Amtspflichtverletzung gleichkommen und sich einseitig zulasten einer der Prozessparteien auswirken; andernfalls begründen sie keinen hinreichenden Anschein der Befangenheit. Gegen beanstandete Verfahrenshandlungen sind primär die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel auszuschöpfen (BGE 143 IV 69 E. 3.2 mit Hinweisen). Der Umstand allein, dass eine frühere Zwischenverfügung desselben Instruktionsrichters durch das Bundesgericht aufgehoben wurde, schafft somit keinen Ausstandsgrund.”
Ein Ausstandsbegehren muss sich auf konkret genannte Gerichtspersonen beziehen und die den Ausstand begründenden Tatsachen substanziiert und glaubhaft darlegen. Pauschale, institutionell oder allgemein gehaltene Vorbringen genügen nicht; in solchen Fällen wird in der Regel nicht auf das Begehren eingetreten.
“Sinngemäss ersucht die Gesuchstellerin um Beurteilung durch unbefangene Richter, welche noch nie in einem früheren Urteil mitgewirkt haben. Indes können Ausstandsbegehren von vornherein nicht institutionell gestellt werden, sondern es wären substanziiert vorgetragene Ausstandsgründe in Bezug auf konkrete Personen zu nennen (Art. 36 Abs. 1 BGG; BGE 105 Ib 301 E. 1a S. 302 f.; zuletzt Urteile 4F_18/2024 vom 11. Oktober 2024 E. 1.4; 9F_19/2024 vom 3. Dezember 2024 E. 2.2.1). Ohnehin sind Richter nicht allein deshalb befangen, weil sie in einem früheren Verfahren zwischen den gleichen Parteien geurteilt haben (Art. 34 Abs. 2 BGG; BGE 129 III 445 E. 4.2.2.2; 143 IV 69 E. 3.1). Dies gilt insbesondere auch für das Revisionsverfahren (vgl. Urteile 6F_6/2023 vom 6. Juli 2023 E. 1.2; 6F_28/2023 vom 29. August 2023 E. 2.2; 5F_30/2023 vom 21. Dezember 2023 E. 1). Vor diesem Hintergrund erübrigen sich Weiterungen.”
“Die Gesuchsteller stellen kein Ausstandsbegehren nach Massgabe von Art. 36 Abs. 1 BGG gegen konkret genannte Gerichtspersonen, d.h. gegen die Richterin, die Richter oder die Gerichtsschreiberin, noch nennen sie konkrete oder begründete Ausstandsgründe, abgesehen von der systemimmanenten Vorbefassung oder Befangenheit wegen früherer Mitwirkung. In Anwendung der obigen Ausführungen ist entsprechend auf das Ausstandsgesuch, das für das Revisionsverfahren gestellt wurde, nicht einzutreten.”
Die betroffene Gerichtsperson hat sich zu den vorgebrachten Ausstandsgründen zu äussern. Die Stellungnahme kann schriftlich oder mündlich erfolgen; die Behörde kann die Form der Äusserung festlegen.
“Will eine Partei den Ausstand einer Gerichtsperson verlangen, so hat sie dem Gericht ein schriftliches Begehren einzureichen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Die den Ausstand begründenden Tatsache sind glaubhaft zu machen (Art. 36 Abs. 1 BGG). Macht die Partei die Ausstandsgründe nicht unverzüglich geltend, so verwirkt sie ihr Ablehnungsrecht (vgl. BGE 120 Ia 19 E. 2c). Die betroffene Gerichtsperson hat sich über die vorgebrachten Ausstandsgründe zu äussern (Art. 36 Abs. 2 BGG).”
“Oktober 2023 durch Abschreibungsentscheid beendet. F. F.a Ebenfalls am 19. Oktober 2023 wurde von der zuständigen Abteilungspräsidentin die Eröffnung des vorliegenden Verfahrens veranlasst. F.b Mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2023 hielt das Bundesverwaltungsgericht sodann hinsichtlich des Ausstandsbegehrens gestützt auf Art. 21 und 38 VGG in Verbindung mit Art. 36 BGG sowie Art. 63 Abs. 4 VwVG fest, dass das Ausstandsbegehren in formeller Hinsicht die Voraussetzungen des Art. 36 BGG erfülle, weshalb es - unabhängig von seinen Erfolgsaussichten - als separates Verfahren mit der vorliegenden eigenen Geschäftsnummer D-5685/2023 an die Hand genommen werde. Dementsprechend hob die Instruktionsrichterin Ziffer 1 der Zwischenverfügung im Verfahren mit der Geschäftsnummer D-4927/2023 vom 27. September 2023 auf und sistierte das Beschwerdeverfahren bis zur Entscheidung über das Ausstandsbegehren. Daneben gab die Instruktionsrichterin den Spruchkörper für das vorliegende Verfahren bekannt und forderte Richter Simon Thurnheer gemäss Art. 36 Abs. 2 BGG zur Stellungnahme zum gestellten Ausstandsbegehren auf. F.c Gleichzeitig forderte sie den Gesuchsteller auf, bis zum 6. November 2023 einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten von Fr. 500.- zu leisten. G. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2023 reichte Richter Simon Thurnheer eine Stellungnahme zum Ausstandsbegehren ein. H. Der Gesuchsteller zahlte am 3. November 2023 - innerhalb der gesetzten Frist - den geforderten Kostenvorschuss ein und reichte am 11. Dezember 2023 eine Replik zu den Akten. I. Mit Zwischenverfügung vom 15. Januar 2024 wies das Gericht den Gesuchsteller darauf hin, dass sich eine in seiner Replik erwähnte ergänzende Eingabe vom 24. Oktober 2023 nicht bei den Akten befinde und forderte ihn auf, einen Nachweis über den Versand dieser Eingabe zu erbringen. J. Mit Eingabe vom 16. Januar 2024 reichte der Gesuchsteller eine auf den 24. Oktober 2023 datierende Eingabe nach und ersuchte um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in”
“La personne dont la récusation est demandée doit prendre position sur les motifs de la requête de manière étayée, soit par écrit, soit oralement (Denis TAPPY, Commentaire romand CPC, ad art. 49, n° 28 ; Stephan WULLSCHLEGER, in Thomas SUTTER-SOMM/Franz HASENBÖHLER/ Christoph LEUENBERGER, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3ème édition 2016, n° 13 ad art. 49 ZPO). Il est possible de renoncer à demander une prise de position si le tribunal qui a rendu le jugement estime que la demande de récusation constitue un abus de droit (arrêt du Tribunal fédéral 5A_309/2016 du 4 octobre 2016 consid. 6.1 et les références citées). Le mis en cause pourra être invité à se déterminer oralement ou par écrit, au choix de l’autorité de récusation. Il ne sera pas à proprement parler une partie et les règles des art.191ss CPC sur l’interrogatoire et la déposition de partie ne s’appliqueront pas, mais ses déclarations pourront être prises en compte dans la détermination des faits rendus suffisamment vraisemblables (Denis TAPPY, op. cit, ad art. 49, n° 28 ; Marc WEBWE, BSK ZPO, art.49 N°5). c. La procédure visée à l’art. 36 al. 2 LTF suppose que la demande soit recevable (arrêt du Tribunal fédéral 5F_3/2015 du 13 août 2015 consid. 2.2). Si la demande de récusation est irrecevable, manifestement mal fondée ou abusive, l’art. 36 al. 2 LTF n’a pas être mis en œuvre (Florence AUBRY GIRARIN in Commentaire de la LTF, 3ème éd., Berne 2022, art. 36). 6) En l’occurrence, l’enquête administrative contre le recourant a été ouverte le 26 août 2020. Des audiences se sont déroulées les 8 septembre, 8 octobre, 20 novembre, 3, 8 et 17 décembre 2020, 7, 12, 25 et 26 janvier, 8, 12 et 23 février, 11, 19, 25 et 26 mars, 16 et 22 avril, 7, 11 et 20 mai 2021. La demande de récusation porte sur des faits qui se seraient passés le 21 mai 2021. Les audiences ont repris dès le 28 mai 2021, pour se poursuivre les 4, 15, 18, 24, 25 juin 2021, 6 juillet 2021, 21 et 24 septembre 2021, sans que la demande de récusation ne soit formulée. La demande de récusation a été faite le 16 mai 2022, soit un an après les faits. Même à retenir que le dossier était en mains des enquêteurs jusqu’au 25 mars 2022, date du rapport d’enquête, le recourant a su, dès le courrier du CA du 30 mars 2022, que son licenciement était envisagé.”
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