Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 22 mars 2002, en vigueur depuis le 1erjuil. 2003 (RO 2003 1728;FF 2001 2123). ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 11 de la LF du 18 mars 2016, en vigueur depuis le 1erjanv. 2018 (RO 2016 4277, 2017 2297;FF 2014 6693). ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 16 de la LF du 6 oct. 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales, en vigueur depuis le 1erjanv. 2003 (RO 2002 3371;FF 1991 II 181888, 1994 V 897, 1999 4168). ↩
RS 830.1 ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 16 de la LF du 6 oct. 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales, en vigueur depuis le 1erjanv. 2003 (RO 2002 3371;FF 1991 II 181888, 1994 V 897, 1999 4168). ↩
Introduits par le ch. I de la LF du 23 juin 1995 (RO 1996 273;FF 1994 I 340). Abrogés par le ch. I de la LF du 22 mars 2002, avec effet au 1erjuil. 2003 (RO 2003 1728;FF 2001 2123). ↩
Abrogé par l’annexe ch. 9 de la LF du 17 déc. 2021 (AVS 21), avec effet au 1erjanv. 2024 (RO 2023 92;FF 2019 5979). ↩
Introduit par le ch. I de la LF du 22 mars 2002, en vigueur depuis le 1erjuil. 2003 (RO 2003 1728;FF 2001 2123). ↩
Introduit par le ch. I de la LF du 22 mars 2002, en vigueur depuis le 1erjuil. 2003 (RO 2003 1728;FF 2001 2123). ↩
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Dans une décision de première instanÎ, l'art. 13 al. 2 let. c LACI a été invoqué afin de comptabiliser comme périoÞ de cotisation des durées liées à une maladie durant lesquelles il n'y avait pas d'emploi assujetti aux cotisations ; cette solution a été appliquée dans le cadre de l'examen de la périoÞ de cotisation / de l'exonération de cotisations ainsi que pour la détermination d'un gain assuré forfaitaire.
“Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) damit, dass die Rahmenfrist für die Beitragszeit vorliegend vom 24. Juli 2018 bis 23. Juli 2020 daure, da die Beschwerdeführerin per 24. Juli 2020 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erhoben habe. Eine längere Rahmenfrist komme nicht zur Anwendung, da Art. 9 AVIG eine Veränderung lediglich im Falle von Erziehungszeiten oder bei Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit vorsehe. Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ habe per 30. April 2019 geendet. Obwohl die Beschwerdeführerin seit Juli 2018 infolge Krankheit keine beitragspflichtige Beschäftigung mehr habe ausüben können, gelte die Zeit vom 24. Juli 2018 bis zum 30. April 2019 gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG trotzdem als Beitragszeit. Die Beschwerdeführerin sei deshalb innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden und könne deshalb die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllen. Entsprechend sei sie gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AIVG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Damit seien für die Ermittlung des versicherten Verdiensts Pauschalansätze anwendbar, wobei vorliegend der Ansatz von Fr. 127.-- (Abschluss der Sekundarstufe II) zur Anwendung komme und von einem versicherten Verdienst von Fr. 2'756.-- (21.7 x Fr. 127.--) auszugehen sei (Urk. 2 S. 3 f. Ziff. 9 ff.).”
La périoÞ-cadre pour la durée de cotisation commenÎ deux ans avant le jour où toutes les conditions d'octroi du droit aux prestations sont remplies (art. 9 al. 3 en liaison avì al. 2 LACI). À l'intérieur de cette périoÞ d'observation rétroactive, la durée minimale de cotisation de douze mois doit être accomplie (art. 13 al. 1 LACI).
“Nach Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Ist die Rahmenfrist für den Leistungsbezug abgelaufen und beansprucht der Versicherte wieder Arbeitslosenentschädigung, so gelten, sofern gesetzlich nichts anderes vorgesehen ist, erneut zweijährige Rahmenfristen für den Leistungsbezug und die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 4 AVIG).”
“Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1); Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten (Abs. 2).”
“1 AVIG zählt die für die Arbeitslosenentschädigung massgeblichen Anspruchsvoraussetzungen auf. Danach ist unter anderem erforderlich, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (lit. a). Als ganz arbeitslos gilt laut Art. 10 Abs. 1 AVIG, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und eine Vollzeitbeschäftigung sucht. Als teilweise arbeitslos gilt nach Art. 10 Abs. 2 AVIG, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und lediglich eine Teilzeitbeschäftigung sucht (lit. a) oder eine Teilzeitbeschäftigung hat und eine Vollzeitoder eine weitere Teilzeitbeschäftigung sucht (lit. b). Zu den gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen gehört ferner, dass die versicherte Person einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG). Nach Art. 11 Abs. 1 AVIG ist ein Arbeitsausfall anrechenbar, wenn er einen Verdienstausfall zur Folge hat und mindestens zwei aufeinander folgende volle Arbeitstage dauert. Des Weiteren muss die versicherte Person die Beitragszeit erfüllen oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sein (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). 2.2 Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn die Beitragszeit erfüllt ist oder wenn sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmen-fristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Nach Art. 17 Abs. 1 Abs. 1 Satz 1 AVIG muss die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb des bisherigen Berufes.”
Pour l'application de l'art. 13 al. 2 let. c LACI, il importe uniquement de savoir si un rapport de travail existe effectivement. Le simple fait de percevoir des indemnités journalières de maladie n'entraîne pas automatiquement que le rapport de travail soit considéré comme toujours existant. De même, l'intérêt de l'employeur à une résiliation aussi rapiÞ que possible est sans incidenÎ pour l'appréciation. Dans la mesure où des arguments d'inégalité de traitement sont invoqués par rapport à des personnes qui n'ont pas droit aux indemnités journalières de maladie, la jurisprudenÎ estime que cela n'est pas déterminant.
“Sodann mag zwar zutreffen, dass eine Person, deren Arbeitsverhältnis erst nach Ausschöpfung des Krankentaggeldes gekündigt wird, arbeitslosenversicherungsrechtlich besser gestellt ist als eine Person, deren Arbeitsverhältnis schon früher aufgelöst wird. Dass dies vom Gesetzgeber nicht gewollt wäre, vermag der Beschwerdeführer aber nicht aufzuzeigen. Dieser scheint zudem zu übersehen, dass in vielen Fällen gar keine Krankentaggeldversicherung besteht. Soweit er entgegen dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG bei laufendem Krankentaggeldbezug nach gültiger Kündigung des Arbeitsvertrages ein fortbestehendes Arbeitsverhältnis annehmen will, postuliert er seinerseits eine Ungleichbehandlung mit Personen, deren Arbeitsverhältnis infolge längerdauernder Krankheit aufgelöst wurde, die aber keinen Anspruch auf Krankentaggelder haben. Dies entspricht nicht dem Sinn und Zweck von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG. Da der LMV unbestrittenermassen auf das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers nicht anwendbar ist, kann im Übrigen auch daraus nicht abgeleitet werden, das Arbeitsverhältnis bestehe während des Taggeldbezugs weiter. Ebenfalls nicht massgeblich ist, ob der Arbeitgeber ein Interesse an einer möglichst raschen Kündigung hat oder nicht. Entscheidend ist nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG allein, ob ein Arbeitsverhältnis besteht oder nicht.”
En cas de départ anticipé à la retraite, il convient d'examiner quelle règle de prise en compte s'applique aux périodes accomplies pour satisfaire la durée de cotisation requise. Pour l'appréciation de la décision, il peut s'agir soit de la règle générale de l'art. 12 al. 1 OACI, soit du cas exceptionnel de l'art. 12 al. 2 let. a OACI (cf. art. 13 al. 3 LACI).
“Streitig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die am 11. April 2019 verfügte und mit Einspracheentscheid vom 22. Juli 2019 bestätigte Verneinung der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. März 2019 mit angefochtenem Entscheid schützte. Dabei ist einzig zu prüfen, ob sich die Erfüllung der erforderlichen Beitragszeit (vgl. dazu Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG) des per 1. März 2019 vorzeitig pensionierten Beschwerdeführers nach der Regel von Art. 12 Abs. 1 AVIV richtet, oder aber die vor der vorzeitigen Pensionierung zurückgelegte Beitragszeit in Anwendung des Ausnahmetatbestandes von Art. 12 Abs. 2 lit. a erster Halbsatz AVIV anrechenbar ist (vgl. Art. 13 Abs. 3 AVIG).”
Dans le travail temporaire, le contrat-cadre conclu avì l'entreprise de travail temporaire ne constitue en règle générale pas une relation de travail ouvrant droit à une périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. Ce sont les contrats individuels de mission qui sont déterminants; seuls les services effectués en vertu de ces contrats individuels peuvent être pris en compte comme périoÞ de cotisation. Pour la détermination de la périoÞ de cotisation, les mois civils sont, le cas échéant, proratisés au début et à la fin de chaque mission.
“Bei solchen Vertragsverhältnissen ist für die Bestimmung und insbesondere für die Entstehung des Arbeitsverhältnisses auf den Einsatzarbeitsvertrag abzustellen (vgl. dazu Rehbinder, Berner Kommentar VI/2, N 16 zu Art. 319 OR; Streiff/von Kaenel, 7. Auflage, 2012, N 20 zu Art. 319 OR; je mit Hinweisen). Damit im Einklang stehend sieht Randziffer B160 der AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO] vor, dass der Rahmenvertrag mit einer Temporärfirma grundsätzlich kein beitragszeitrelevantes Arbeitsverhältnis begründet, da der Rahmenvertrag in der Regel keinen Anspruch auf Beschäftigung auslöst und die versicherte Person berechtigt ist, Einsätze abzulehnen. Dagegen begründen die einzelnen Einsatzverträge jeweils ein neues, in sich abgeschlossenes Arbeitsverhältnis. Massgebend für die Berechnung der Beitragszeit ist somit die Dauer jedes einzelnen Arbeitseinsatzes. Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts können nur die sich aus den einzelnen Einsatzverträgen ergebenden Arbeitseinsätze als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG angerechnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_541/2020 vom 21. Dezember 2020 E. 4.1, 8C_335/2016 vom 23. August 2016 E. 4.2, 8C_787/2010 vom 12. Januar 2011 E. 3.1 und 8C_403/2009 vom 1. September 2009 E. 3). In diesen Fällen erfolgt eine allfällige Proratisierung der Kalendermonate für die Ermittlung der Beitragszeit zu Beginn und am Ende von jedem Arbeitseinsatz (AVIG-Praxis ALE Randziffer B150b).”
“8/6 und 9) und vom 20. August 2018 (mit Unterbrüchen) bis zum 12. Januar 2020 bei der A.___ (Urk. 8/16). Bis 13. Juni 2018 befand sich der Beschwerdeführer zudem in einem Lehrverhältnis (Urk. 3/9). Bei den Vereinbarungen zwischen dem Beschwerdeführer und der Z.___ sowie der A.___ handelt es sich jeweils um einen Rahmenvertrag für Temporärarbeit (vgl. Urk. 8/6, 7, 9 und 22 sowie Urk. 8/9 und 13-17). Der Rahmenvertrag mit einer Temporärfirma begründet grundsätzlich kein beitragszeitrelevantes Arbeitsverhältnis, da der Rahmenvertrag in der Regel keinen Anspruch auf Beschäftigung auslöst und die versicherte Person berechtigt ist, Einsätze abzulehnen. Dagegen begründen die einzelnen Einsatzverträge jeweils ein neues, in sich abgeschlossenes Arbeitsverhältnis. Massgebend für die Berechnung der Beitragszeit ist somit die Dauer jedes einzelnen Arbeitseinsatzes (AVIG-Praxis ALE Rz B160). Nur die sich aus den einzelnen Einsatzverträgen ergebenden Arbeitseinsätze können als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG angerechnet werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_787/2010 vom 12. Januar 2011 E. 3.1). In diesen Fällen erfolgt eine allfällige Proratisierung der Kalendermonate für die Ermittlung der Beitragszeit zu Beginn und am Ende von jedem Arbeitseinsatz (AVIG-Praxis ALE Rz B150b).”
Dans des situations transfrontalières, une attribution de compétenÎ en droit international (p. ex. art. 56 de la Convention de coordination) peut exclure ou supplanter l'application des règles nationales prévues à l'art. 13 al. 4 LACI pour le calcul et la durée de la périoÞ de cotisation, dans la mesure où la Convention attribue la compétenÎ à un autre État (p. ex. l'État du dernier rapport de travail).
“3 LACI qui libérait les ressortissants suisses de retour au pays des conditions relatives à la période de cotisation s’ils justifiaient d’une activité salariée à l’étranger et avaient exercé pendant au moins six mois une activité salariée soumise à cotisation en Suisse. Il a précisé qu’avant son activité salariée pour le compte de X.________ du 8 février au 31 juillet 2021, il avait déjà travaillé en tant que salarié en Suisse pour le groupe X.________ du 12 octobre 2020 au 7 février 2021. Dans un courriel du 3 novembre 2023, la Caisse a admis qu’elle s’était basée sur les mauvaises dispositions légales pour nier le droit à l’indemnité de chômage, précisant qu’elle aurait dû se fonder sur l’art. 56 de la Convention sur la coordination de la sécurité sociale entre la Confédération suisse et le Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d’Irlande du Nord conclue le 9 septembre 2021 (RS 0.831.109.367.2). Un délai a été imparti à l’assuré pour se déterminer sur ce point. Dans un courrier du 8 novembre 2023, l’assuré a réitéré que l’art. 13 al. 4 LACI était applicable dans son cas, ajoutant que l’art. 56 de la convention conclue avec le Royaume-Uni, qui avait trait à la totalisation des périodes de cotisation quand le droit aux prestations était subordonné à une période de cotisation déterminée dans l’Etat considéré, ne visait pas la situation dans laquelle, selon le droit interne suisse, une personne est libérée de la période de cotisation. Sur interpellation de la Caisse, le Secrétariat d’Etat à l’économie (SECO) a rendu un avis le 11 avril 2024 dans lequel il a conclu que le Royaume-Uni, pays du dernier emploi, était en l’espèce compétent en vertu de l’art. 56 de la Convention sur la coordination de la sécurité sociale conclue avec cet Etat à la suite du Brexit. Il a observé que l’art. 14 al. 3 LACI est une disposition destinée aux situations dans lesquelles il n’existe pas de convention de coordination de la sécurité sociale ou lorsqu’une convention existe mais ne coordonne pas l’assurance-chômage, ce qui n’était pas le cas en l’espèce.”
En cas de travail à temps partiel, la durée minimale de cotisation requise pour l'art. 13 LACI doit être appréciée au prorata; les périodes de cotisation résultant d'une activité à temps partiel n'ouvrent donc pas automatiquement droit à des prestations correspondant à celles d'un emploi à plein temps.
“Est réputé partiellement sans emploi celui qui occupe un emploi à temps partiel et cherche à le remplacer par une activité à plein temps ou à le compléter par une autre activité à temps partiel (art. 10 al. 2 let. b LACI). Remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) – c'est-à-dire dans les deux ans précédant le jour où toutes les conditions du droit à l'indemnité sont remplies –, a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation (art.13. al. 1 LACI). Pour que le droit à l’indemnité puisse être reconnu, la condition relative à la période minimale de cotisation doit être remplie proportionnellement à l’étendue de la perte de travail alléguée. Les personnes travaillant à temps partiel et qui souhaitent étendre leur taux d’activité ne peuvent bénéficier de l’indemnité de chômage que si elles peuvent faire valoir un motif de libération pour le temps partiel correspondant à l’extension envisagée (Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n° 6 ad art. 13 LACI et les références citées). Lorsqu’un assuré n’a cotisé que sur la base d’un emploi à temps partiel, il ne peut en effet pas prétendre à des prestations pour le manque à gagner d’un emploi à plein temps (cf. ATF 121 V 336 cons. 2a). b) En vertu de l'article 14 al. 2 LACI, est libérée des conditions relatives à la période de cotisation, la personne qui est contrainte d'exercer une activité salariée ou de l'étendre par suite de séparation de corps ou de divorce, d'invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de son conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de sa rente d'invalidité. L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant.”
“1 let. e LACI, l'assuré a droit à l'indemnité de chômage s'il remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou en est libéré. Aux termes de l'article 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) – c'est-à-dire dans les deux ans précédant le jour où toutes les conditions du droit à l'indemnité sont remplies –, a exercé durant six mois au moins une activité soumise à cotisation. Pour que le droit à l’indemnité puisse être reconnu, la condition relative à la période minimale de cotisation doit être remplie proportionnellement à l’étendue de la perte de travail alléguée. Les personnes travaillant à temps partiel et qui souhaitent étendre leur taux d’activité ne peuvent bénéficier de l’indemnité de chômage que si elles peuvent faire valoir un motif de libération pour le temps partiel correspondant à l’extension envisagée (Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n° 6 ad art. 13 LACI et les références citées). En effet, les assurés qui souhaitent élargir leur activité ne remplissent pas les conditions relatives à la période de cotisation en ce qui concerne l'extension souhaitée de leur activité, bien qu'ils aient exercé pendant au moins six mois une activité à temps partiel soumise à cotisation (ATF 121 V 336 cons. 4). b) En l'espèce et contrairement à ce que soutient la recourante, il est constant que cette exigence légale n'est pas remplie. L’assurée était réputée partiellement sans emploi au moment de son inscription au chômage, étant donné qu’elle occupait un emploi à temps partiel et qu’elle cherchait à le compléter par une autre activité à temps partiel (cf. art. 10 al. 2 let. b LACI). En effet, dans sa demande tendant à l'octroi de prestations de l'assurance-chômage, elle a indiqué qu'elle recherchait une activité à 40 % (16 heures par semaine), en complément de son activité à 50 % au service de la crèche A.________ qu’elle exerçait déjà au même taux et pour le même salaire durant le délai-cadre de cotisation.”
Selon l'art. 13 al. 3 LACI, la règle renvoie à la dérogation à l'art. 12 al. 1 OACI. Conformément à l'art. 12 al. 2 OACI, l'art. 12 al. 1 ne s'applique pas lorsque, de manière cumulative, (a) la mise à la retraite est intervenue pour des motifs économiques ou en raison de règles impératives de la prévoyanÎ professionnelle et (b) la prestation de vieillesse acquise est inférieure à l'indemnité que l'assuré recevrait en vertu de l'art. 22 LACI ; cela doit être examiné au cas par cas.
“Eine versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie - neben weiteren Voraussetzungen - die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. zur Rahmenfrist Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG: Diese beginnt für den Leistungsbezug mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Diejenige für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag). Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). In diesem Sinne ist in Art. 12 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) geregelt, dass Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters des AHVG pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet wird, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben. Nach Art. 12 Abs. 2 AVIV gilt Abs. 1 nicht, wenn der Versicherte: a. aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde und b. einen Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, der geringer ist als die Entschädigung, die ihm nach Art. 22 AVIG zustünde.”
“Streitig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die am 11. April 2019 verfügte und mit Einspracheentscheid vom 22. Juli 2019 bestätigte Verneinung der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. März 2019 mit angefochtenem Entscheid schützte. Dabei ist einzig zu prüfen, ob sich die Erfüllung der erforderlichen Beitragszeit (vgl. dazu Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG) des per 1. März 2019 vorzeitig pensionierten Beschwerdeführers nach der Regel von Art. 12 Abs. 1 AVIV richtet, oder aber die vor der vorzeitigen Pensionierung zurückgelegte Beitragszeit in Anwendung des Ausnahmetatbestandes von Art. 12 Abs. 2 lit. a erster Halbsatz AVIV anrechenbar ist (vgl. Art. 13 Abs. 3 AVIG).”
LACI art. 13 n. 155 Pour le calcul du gain assuré, les revenus des mois de cotisation précédant la périoÞ-cadre sont déterminants. Les revenus d'activité professionnelle réalisés au cours des mois travaillés doivent être pris en compte en priorité et dans leur intégralité; les indemnités AI ne sont utilisées de manière complémentaire que pour combler les mois manquants jusqu'à la base de calcul de douze mois.
“f.). Dabei wurden jeweils Beiträge an die AHV/IV, EO und ALV in Abzug gebracht (act. G 3.1.40, 44; act. G 7.1). Ab dem 18. Februar 2021 bezog der Beschwerdeführer ungekürzte ALE (act. G 3.2, 24, 20, 18, 16, 8, 6, 4, 1). Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG setzt der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter anderem voraus, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit ist. Die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Der Beschwerdeführer war wie aufgezeigt vom 1. Februar bis 6. Mai 2019 erwerbstätig und bezog vom 1. April 2020 bis zum 17. Februar 2021 zum massgeblichen Lohn zählende Taggelder der IV. Dass er damit die erforderliche Beitragszeit von 12 Monaten innerhalb der massgablichen Rahmenfrist erfüllt hat, ist zu Recht unbestritten. Festzulegen bleibt die Höhe des erzielten versicherten Verdienstes. Die Reihenfolge, in welcher die zwölf für die Ermittlung des versicherten Verdienstes relevanten Monate (vgl. E. 1.2) festzulegen sind, ergibt sich eindeutig aus dem Wortlaut von Art. 37 Abs. 1 und 2 AVIV. Danach sind für die Berechnung des versicherten Verdienstes die Einkommen der dem Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (hier am 3. September 2021) vorangehenden Beitragsmonate massgebend. Dies schliesst eine vollumfängliche Berücksichtigung des während der Erwerbsmonate erzielten Einkommens und eine ergänzende Berücksichtigung der IV-Taggelder lediglich der bis zur Berechnungsbasis von 12 Monaten fehlenden Monate aus.”
Les périodes assimilées aux périodes contributives (art. 13 al. 2 LACI), ainsi que les périodes pour lesquelles un salaire de vacances/une indemnité de vacances a été versé, sont, pour la détermination de la durée de cotisation, traitées de la même manière que les mois soumis à cotisation. Les mois calendaires incomplets sont cumulés; 30 jours calendaires correspondent à un mois de cotisation.
“Die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG ist in Art. 11 AVIV geregelt. Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Art. 13 Abs. 3).”
“Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Person gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). Für die Bestimmung des Beitragsmonats im Hinblick auf die Ermittlung der Beitragszeit kommt es auf die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Dies bedeutet, dass jeder Monat als voller Kalendermonat angerechnet wird, in welchem die versicherte Person aufgrund eines während des ganzen Monats dauernden Arbeitsverhältnisses eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Ausser Betracht fallen jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhältnisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 130 V 492 E. 2). Massgebend ist, wann eine versicherte Person im Verlaufe der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit in einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen stand.”
“Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Person gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4).”
Citation : LACI art. 13 n. 153 Les périodes pendant lesquelles la personne assurée, malgré l'existenÎ d'un rapport de travail, ne reçoit pas de salaire en raison d'une maladie ou d'un accident et n'acquitte donc pas de cotisations, sont considérées comme périoÞ de cotisation selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI. Tel est notamment le cas lorsque l'obligation de maintien du salaire de l'employeur prend fin ou lorsque la perte de gain est remplacée par des indemnités journalières de l'assuranÎ-maladie ou de l'assuranÎ-accidents.
“Satisfait à ces conditions celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 13 al. 1 et 9 al. 1 à 3 LACI). c) Par activité soumise à cotisation, il faut entendre toute activité de l'assuré destinée à l'obtention d'un revenu soumis à cotisation pendant la durée d'un rapport de travail. L’activité doit être suffisamment contrôlable pour qu’il puisse être retenu au degré de la vraisemblance prépondérante qu’elle a été réellement exercée (ATF 133 V 515 consid. 2.4). 4. a) L’art. 13 al. 2 let. c LACI s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). Lorsqu’un cas de maladie ou d’accident intervient hors d’un rapport de travail, l’application de l’art. 13 al. 2 LACI est exclue ; seul l’art. 14 al. 1 let. b LACI peut, à certaines conditions, entrer en ligne de compte sous la forme d’une libération de la condition relative à la période de cotisation. La condition déterminante pour admettre l’existence d’une période assimilée plutôt que celle d’un motif de libération n’est pas le fait que la personne assurée a payé des cotisations, mais bien plutôt le fait qu’elle a été partie à un rapport de travail (TF 8C_782/2017 du 16 mai 2018 consid. 2 et 3.3). b) Selon l’art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art. 3 LPGA), d’un accident (art.”
“Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). In Art. 13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird, gleichgestellt sind. Dazu gehören unter anderem die Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG).”
“13 AVIG kennt fünf Tatbestände, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeittspanne keine Beiträge geleistet hat. Wesentliche Elemente der Beitragszeit sind die Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht. Gesetzessystematisch richtig wäre unter dem Gesichtspunkt der gleichgestellten Tatbestände, dass hier nur Sachverhalte innerhalb eines Arbeitsverhältnisses privilegiert würden. Die Tatbestände nach Art. 13 Abs. 2 lit. b und Abs 2bis AVIG setzen jedoch nicht voraus, dass der Versicherte in einem Arbeitsverhältnis steht. Sie hätten in Art. 14 AVIG geregelt werden sollen. Anderseits hat die Gleichstellung mit Beitragszeiten für die betreffenden Versicherten den Vorteil, keine besondere Wartezeit bestehen zu müssen. (…) ccc) Kranke und verunfallte Arbeitnehmer 177 Zeiten, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfall keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt, sind nach Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ebenfalls anrechenbar. Auch hier handelt es sich um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses. Dieses Anrechnungstatbestand kommt zum Zuge, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitsgebers aufgehört hat (vgl Art. 324a OR) oder durch Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung ersetzt bzw. abgelöst worden ist (Art. 324b OR). Dieser Bestimmung kommt gegenüber der Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion zu, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszwige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV)." (cfr. Th. Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, cifra marginale 173 e 177, pag. 68 e 70) e " 3. Sonderzeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses 27 Laut gesetzlicher Vorschrift sind als Beitragszeit anrechenbar Zeiten, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Bst.”
“1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). In Art. 13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird, gleichgestellt sind. Dazu gehören unter anderem die Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG). Der Anrechnungstatbestand gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt dann in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a des Obligationenrechts [OR]) oder an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2331 Rz. 222; vgl. auch Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich AL.2015.00253 vom 20. September 2016 E. 6.6).”
La périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI suppose l'exerciÎ effectif d'une activité assujettie à cotisations pendant au moins douze mois au sein de la périoÞ de référenÎ. La preuve du paiement effectif des salaires ne doit pas être considérée comme une condition autonome d'ouverture du droit, mais peut toutefois constituer un indiÎ important pour vérifier l'exerciÎ réel de l'activité et prévenir des accords fictifs.
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Mindestbeitragsdauer. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kann nicht der Sinn einer selbstständigen Anspruchsvoraussetzung zukommen, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 444 E.”
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Mindestbeitragsdauer. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kann nicht der Sinn einer selbstständigen Anspruchsvoraussetzung zukommen, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 444 E.”
“AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung, Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.2.2 Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 251 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit dem Leisten von Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen des Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (BGE 128 V 190 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden (vgl. ARV 2001 Nr. 27 S. 228 E. 4c). 2.2.3 In BGE 131 V 444 präzisierte das EVG, die bisherige Rechtsprechung sei nicht in dem Sinne zu verstehen, dass eine beitragspflichtige Beschäftigung überhaupt nur dann zur Bildung von Beitragszeiten führe, wenn und soweit der Nachweis tatsächlicher Lohnzahlungen erbracht ist. Unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs.1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG sei die faktische Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer die einzige Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung.”
Les périodes pendant lesquelles des personnes reçoivent une bourse de mobilité du FNS (ou des aides similaires) et sont, au regard de l'AVS, classées comme non actives, ne sont pas considérées comme un emploi assujetti à cotisations et peuvent faire en sorte que la durée minimale de cotisation de douze mois requise par l'art. 13 al. 1 LACI ne soit pas remplie.
“II 58-74) der Hinweis zu finden, dass die nötige Beitragszeit der ALV üblicherweise nicht erfüllt werde. Unter gewissen Umständen stelle eine Weiterbildung im Rahmen eines SNF-Stipendiums aber einen Befreiungsgrund von der Beitragspflicht dar und der SNF stelle eine Bestätigung über das gewährte Stipendium aus (act. II 62 Ziff. 4) Überdies gelten Postdoc.Mobility-Stipendiaten in der Regel AHV-rechtlich als Nichterwerbstätige (act. II 59 Ziff. 2). Am 13. August 2024 bestätigte der SNF, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Status von der Beitragspflicht befreit werden sollte (act. II 33). Schliesslich ist dem Bestätigungsschreiben der B.________ vom 26. August 2024 (act. II 32) zu entnehmen, dass das Postdoc-Studium 40 Stunden pro Woche inkl. Vorbereitungszeit erforderte. Da der Forschungsaufenthalt in ... unter Gewährung eines sog. Mobilitätsstipendiums durch den SNF unbestrittenermassen nicht im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses erfolgte, konnte der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2024 die Minimalbeitragszeit von zwölf Monaten gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllen.”
LACI art. 13 N. 150 La caisse de chômage détermine le début concret des délais-cadres. Cette détermination est contraignante et demeure en principe valable, sauf s'il est constaté ultérieurement que des indemnités de chômage ont été indûment attribuées et versées.
“Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt nach Art. 8 Abs. 1 AVIG voraus, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10), einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 11), in der Schweiz wohnt (Art. 12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt.”
“Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt nach Art. 8 Abs. 1 AVIG voraus, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10), einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 11), in der Schweiz wohnt (Art. 12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt.”
“Sauf disposition contraire de la loi, des délais-cadres de deux ans s'appliquent aux périodes d'indemnisation et de cotisation (art. 9 al. 1 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de l'indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l'indemnité sont réunies (art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (art. 9 al. 3 LACI). Lorsque le délai-cadre s'appliquant à la période d'indemnisation est écoulé et que l'assuré demande à nouveau l'indemnité de chômage, de nouveaux délais-cadres de deux ans sont ouverts pour la période d'indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire (art. 9 al. 4 LACI). Celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisations remplit les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI). Le début du délai-cadre applicable à la période d'indemnisation reste fixé une fois pour toutes, sauf s'il s'avère par la suite, sous l'angle de la reconsidération ou de la révision procédurale, que les indemnités de chômage ont été indûment allouées et versées parce qu'une ou plusieurs conditions du droit n'étaient pas remplies (ATF 127 V 475).”
“En opérant le versement, la caisse se subroge à l’assuré dans tous ses droits, y compris le privilège légal, jusqu’à concurrence de l’indemnité journalière versée (art. 29 al. 2 LACI). b) Sauf disposition contraire de la loi, des délais-cadres de deux ans s’appliquent aux périodes d’indemnisation et de cotisation (art. 9 al. 1 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de l’indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (art. 9 al. 3 LACI). Lorsque le délai-cadre s’appliquant à la période d’indemnisation est écoulé et que l’assuré demande à nouveau l’indemnité de chômage, de nouveaux délais-cadres de deux ans sont ouverts pour la période d’indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire (art. 9 al. 4 LACI). Celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI). Selon l’art. 27 al. 1 LACI, dans les limites du délai-cadre d’indemnisation (art. 9 al. 2), le nombre maximum d’indemnités journalières est calculé selon l’âge de l’assuré et la période de cotisation (art. 9 al. 3). Aux termes de l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de douze mois au total (let. a) et à 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b). Le début du délai-cadre applicable à la période d’indemnisation reste fixé une fois pour toutes, sauf s’il s’avère par la suite, sous l’angle de la reconsidération ou de la révision procédurale, que les indemnités de chômage ont été indûment allouées et versées parce qu’une ou plusieurs conditions du droit n’étaient pas remplies (ATF 127 V 475). c) Lorsqu’une indemnité de chômage est allouée et effectivement perçue par un assuré conformément à l’art. 29 al. 1 LACI, il n’y a pas lieu de reporter le début du délai-cadre applicable à la période d’indemnisation s’il est fait droit ultérieurement, en tout ou en partie, à des prétentions de salaire ou d’indemnisation contre l’ancien employeur (ATF 127 V 475 consid.”
Sont considérées comme prestations de vieillesse au sens de l'art. 13 al. 3 LACI les prestations de la prévoyanÎ professionnelle obligatoire et de la prévoyanÎ professionnelle surobligatoire ainsi que les prestations de vieillesse d'une assuranÎ vieillesse étrangère, obligatoire ou volontaire. Cela vaut indépendamment du fait qu'il s'agisse d'une prestation de vieillesse ordinaire ou d'une prestation de préretraite.
“und er Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, die geringer sind als die Arbeitslosenentschädigung, die ihm nach Art. 22 AVIG zustünde (lit. b). Als Altersleistungen im Sinne von Art. 13 Abs. 3 AVIG gelten Leistungen der obligatorischen und weitergehenden beruflichen Vorsorge sowie Altersleistungen einer ausländischen obligatorischen oder freiwilligen Altersversicherung, unabhängig davon, ob es sich um eine ordentliche Altersleistung oder um eine Vorruhestandsleistung handelt (Art. 12 Abs. 3 AVIV).”
“Als Altersleistungen im Sinne von Art. 13 Abs. 3 AVIG gelten Leistungen der obligatorischen und weitergehenden beruflichen Vorsorge sowie Altersleistungen einer ausländischen obligatorischen oder freiwilligen Altersversicherung, unabhängig davon, ob es sich um eine ordentliche Altersleistung oder um eine Vorruhestandsleistung handelt (Art. 12 Abs. 3 AVIV).”
“Als Altersleistungen im Sinne von Art. 13 Abs. 3 AVIG gelten Leistungen der obligatorischen und weitergehenden beruflichen Vorsorge sowie Altersleistungen einer ausländischen obligatorischen oder freiwilligen Altersversicherung, unabhängig davon, ob es sich um eine ordentliche Altersleistung oder um eine Vorruhestandsleistung handelt (Art. 12 Abs. 3 AVIV).”
Dans le cadre du COVID‑19, les périodes de référenÎ ont été prolongées par des ordonnances ou des mesures législatives (par exemple de deux ans à deux ans et neuf mois ; d'autres prolongations sont mentionnées dans les décisions). Pour apprécier si la périoÞ de cotisation minimale de douze mois requise par l'art. 13 al. 1 LACI est remplie, seule la durée d'emploi accomplie pendant la périoÞ de référenÎ effectivement en vigueur (le cas échéant prolongée) est déterminante.
“Der Beschwerdeführer beantragt die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung für eine zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab 1. Dezember 2022 (act. II pag. 39). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit begann unter Berücksichtigung der aufgrund der Covid-19-Pandemie um drei Monate verlängerten ersten Rahmenfrist für den Leistungsbezug (1. September 2020 bis 30. November 2022) am 1. September 2020 (vgl. dazu act. II pag. 7). Dies ist unbestritten. Aufgrund der Akten erstellt und ebenso unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer die für einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung vorausgesetzte Beitragszeit während der entsprechenden Rahmenfrist mit den Beschäftigungen bei der B.________ GmbH (September 2020 bis Januar 2021), bei der C.________ GmbH (April 2021 bis August 2021) und bei der D.________ AG (ab August 2021) erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e i.V.m. Art. 13 Abs. 1 AVIG; vgl. Beschwerdeantwort, S. 2 Art. 2).”
“Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt grundsätzlich zwei Jahre - bzw. vorliegend gemäss den Bestimmungen der Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) zwei Jahre und neun Monate - vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG) und dauerte vorliegend unbestrittenermassen vom 19. Februar 2019 bis 18. November”
“] le 4 octobre 2021 et a sollicité l’octroi d’indemnités de chômage dès le 1er novembre 2021 auprès de la Caisse cantonale de chômage, que par décision du 9 novembre 2021, la Caisse a refusé de lui allouer des indemnités journalières au motif qu’il ne remplissait pas les conditions relatives à la période de cotisation, qu’elle a considéré qu’il ne pouvait en effet se prévaloir que de 9 mois de cotisations (du 1er février au 31 octobre 2021) pendant cette période, ce qui était insuffisant pour l’ouverture d’un nouveau délai-cadre d’indemnisation, que la Caisse a confirmé ce refus de prester par décision sur opposition du 13 décembre 2021, que le 22 décembre 2021, J.________ a interjeté un recours de droit administratif auprès de la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal contre cette décision sur opposition, dont il demande « la reconsidération », qu’en l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable, qu’aux termes des 8 al. 1 let. e et art. 13 al. 1 LACI, celui qui, entre autres conditions, a exercé une activité soumise à cotisation durant douze mois au moins pendant le délai-cadre de cotisation, a droit à l’indemnité de chômage, qu’en l’espèce, au vu de la date à partir de laquelle le recourant a demandé des indemnités journalières de chômage, un délai-cadre de cotisation, en principe de deux ans (art. 9 al. 3 LACI), courait du 1er novembre 2019 au 31 octobre 2021, que ce délai-cadre de cotisation a été prolongé de six mois conformément à l’art. 8a al. 3, 2ème phrase, de l’Ordonnance COVID-19 assurance-chômage, de sorte qu’on peut admettre un délai-cadre de cotisation du 1er mai 2019 au 31 octobre 2021, que l’intimée a considéré que ce délai-cadre de cotisation a été encore prolongé de trois mois supplémentaires, faisant implicitement référence à l’art. 17 al. 2 de la Loi fédérale du 25 septembre 2020 sur les bases légales des ordonnances du Conseil fédéral visant à surmonter l’épidémie de COVID-19 (Loi COVID-19 ; RS 818.102) et appliquant par analogie l’art.”
“5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante. 3. En l’espèce, le recourant a bénéficié d’un délai-cadre de cotisation du 1er janvier 2021 au 31 décembre 2022, prolongé ultérieurement jusqu’au 31 mars 2023 selon l’art. 17 al. 2 et 3 de la loi fédérale du 25 septembre 2020 sur les bases légales des ordonnances du Conseil fédéral visant à surmonter l’épidémie COVID-19 (loi COVID-19 ; RS 818.102) en vigueur jusqu’au 31 décembre 2023. Durant cette période qui est seule déterminante, il a effectué deux périodes d’emploi, à savoir du 1er juin au 30 novembre 2021, soit une durée de six mois, auprès de B.________SA, et du 16 mai au 1er juillet 2022, soit une durée d’un mois et dix-huit jours civils, pour le compte de T.________SA. Il totalise ainsi une période de cotisation de sept mois et dix-huit jours au cours du délai-cadre de cotisation, ce qui est insuffisant pour permettre l’ouverture d’un délai-cadre d’indemnisation sur la base de l’art. 13 al. 1 LACI qui prévoit une durée de douze mois au moins de cotisation durant la période en question. Il convient encore d’examiner si le recourant peut être libéré des conditions relatives à la période de cotisation au sens de l’art. 14 al.1 let. b LACI. En l’occurrence, D.________ a subi une incapacité de travail qui l’a empêché d’être partie à un rapport de travail du 2 juillet 2022, soit à l’issue du contrat de mission avec T.________SA, au 31 mars 2023, donc pour une durée inférieure à douze mois. Depuis le 1er avril 2023, il a récupéré une pleine capacité de travail, même si elle est limitée à une activité qui ne nécessite pas de port de charges lourdes. Le recourant n’est ainsi pas empêché, depuis cette date, d’être partie à un rapport de travail. Il n’y a par conséquent pas de motif de libération des conditions relatives à la période de cotisation au sens de l’art. 14 al. 1 let. b LACI. On relèvera encore, à l’instar de l’intimée, que le délai-cadre d’indemnisation ouvert jusqu’au 31 mars 2023 en faveur du recourant ne pouvait pas être prolongé en raison d’une période d’incapacité de travail durant ce délai (art.”
Le règlement prévu à l'art. 13 al. 5 LACI fixe les modalités de la prise en compte. L'art. 11 OACI définit à cet égard notamment la notion de mois de cotisation, le cumul des mois incomplets et l'égalité de traitement des périodes mentionnées à l'art. 13 al. 2 LACI.
“) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c. Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt; d. Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeitsvertraglich vereinbart sind. 2.2.4. Die Einzelheiten regelt die Verordnung (Art. 13 Abs. 5 AVIG). In Art. 11 AVIV wird Folgendes statuiert: Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt der Versicherte gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). 2.3. Vorliegend begann am 1. Mai 2023 eine neue bis zum 30. April 2025 dauernde zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug (vgl. AB 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit hätte nach Art. 9 Abs. 3 AVIG grundsätzlich zwei Jahre vor diesem Tag (also am 1. Mai 2021) begonnen und am 30. April 2023 geendet (vgl. Erwägung 2.2.2. hiervor). Aufgrund der COVID-19-Bestimmungen ist jedoch unbestrittenermassen von einer verlängerten Rahmenfrist für die Beitragszeit auszugehen. Diese dauerte vom 1. Februar 2021 bis zum 30. April 2023 (vgl. die Verfügung; AB 5), was jedoch vorliegend keine Auswirkungen zeitigt. 2.4. Während der Zeit vom 1. Februar 2021 bis zum 30.”
“) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c. Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt; d. Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeitsvertraglich vereinbart sind. 2.2.4. Die Einzelheiten regelt die Verordnung (Art. 13 Abs. 5 AVIG). In Art. 11 AVIV wird Folgendes statuiert: Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt der Versicherte gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). 2.3. Vorliegend begann am 1. Mai 2023 eine neue bis zum 30. April 2025 dauernde zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug (vgl. AB 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit hätte nach Art. 9 Abs. 3 AVIG grundsätzlich zwei Jahre vor diesem Tag (also am 1. Mai 2021) begonnen und am 30. April 2023 geendet (vgl. Erwägung 2.2.2. hiervor). Aufgrund der COVID-19-Bestimmungen ist jedoch unbestrittenermassen von einer verlängerten Rahmenfrist für die Beitragszeit auszugehen. Diese dauerte vom 1. Februar 2021 bis zum 30. April 2023 (vgl. die Verfügung; AB 5), was jedoch vorliegend keine Auswirkungen zeitigt. 2.4. Während der Zeit vom 1. Februar 2021 bis zum 30.”
Dans la présente décision, il a été indiqué à la recourante qu'elle ne pouvait se prévaloir de périodes d'assuranÎ accomplies à l'étranger; par conséquent, il manquait les douze mois de périodes de cotisation exigés par l'art. 13 al. 1 LACI.
“Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz gemäss der vorstehenden Definition (vgl. E. 3.2.2. hiervor) per 11. Juli 2023 in die Schweiz verlegte. Sie zog mit ihrer Tochter von Frankreich nach Basel-Stadt zu ihrem Lebensgefährten und Vater ihres Kindes, um fortan in der Schweiz zu leben. Nach der Wohnsitzverlegung nach Basel-Stadt meldete sie sich am 25. Juli 2023 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung an (Anmeldebestätigung vom 31. Juli 2023, bei den AB). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag und dauerte vom 25. Juli 2021 bis zum 24. Juli 2023 (vgl. E. 3.1.1. hiervor). Während der Rahmenfrist für die Beitragszeit ging die Beschwerdeführerin vom 11. Juli 2021 bis zum 30. April 2022 einer beitragspflichtigen Beschäftigung bei der Regent Beleuchtungskörper AG nach. Damit kann die Beschwerdeführerin während der massgebenden Rahmenfrist eine Beitragszeit von neun Monaten und sechs Tagen vorweisen. Die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG) ist somit nicht erfüllt. Gestützt auf die Regelungen des schweizerischen Rechts besteht somit mangels Erfüllung der Mindestbeitragszeit kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. 5. 5.1. Die Beschwerdeführerin kann sich auch nicht auf im Ausland zurückgelegte Versicherungszeiten berufen. 5.2. 5.2.1. Grundlage für die Übernahme und Anwendung des europäischen Sozialrechts durch die Schweiz bilden das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681). Gemäss Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgebarbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden Anhangs II FZA in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs wendeten die Vertragsparteien untereinander bis zum 31. März 2012 die Verordnung (EWG) Nr, 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachstehend Verordnung Nr.”
“Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz gemäss der vorstehenden Definition (vgl. E. 3.2.2. hiervor) per 11. Juli 2023 in die Schweiz verlegte. Sie zog mit ihrer Tochter von Frankreich nach Basel-Stadt zu ihrem Lebensgefährten und Vater ihres Kindes, um fortan in der Schweiz zu leben. Nach der Wohnsitzverlegung nach Basel-Stadt meldete sie sich am 25. Juli 2023 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung an (Anmeldebestätigung vom 31. Juli 2023, bei den AB). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag und dauerte vom 25. Juli 2021 bis zum 24. Juli 2023 (vgl. E. 3.1.1. hiervor). Während der Rahmenfrist für die Beitragszeit ging die Beschwerdeführerin vom 11. Juli 2021 bis zum 30. April 2022 einer beitragspflichtigen Beschäftigung bei der Regent Beleuchtungskörper AG nach. Damit kann die Beschwerdeführerin während der massgebenden Rahmenfrist eine Beitragszeit von neun Monaten und sechs Tagen vorweisen. Die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG) ist somit nicht erfüllt. Gestützt auf die Regelungen des schweizerischen Rechts besteht somit mangels Erfüllung der Mindestbeitragszeit kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. 5. 5.1. Die Beschwerdeführerin kann sich auch nicht auf im Ausland zurückgelegte Versicherungszeiten berufen. 5.2. 5.2.1. Grundlage für die Übernahme und Anwendung des europäischen Sozialrechts durch die Schweiz bilden das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681). Gemäss Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgebarbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden Anhangs II FZA in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs wendeten die Vertragsparteien untereinander bis zum 31. März 2012 die Verordnung (EWG) Nr, 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (nachstehend Verordnung Nr.”
LACI art. 13 N. 145 Les périodes de cotisation ne sont prises en compte que dans le délai-cadre de deux ans applicable à la périoÞ de cotisation. Les périodes antérieures au début de ce délai-cadre ne sont pas prises en compte et ne peuvent pas être réutilisées pour des délais-cadres antérieurs.
“c AVIG ist demnach nur erfüllt, wenn und solange der gewöhnliche Aufenthalt in der Schweiz (mit den Elementen der Absicht dauernden Verbleibens und des Mittelpunktes der Lebensbeziehungen) durchgehend gegeben ist. Andernfalls besteht kein Taggeldanspruch (EVG-Urteil C 303/00 vom 31.7.2001 E. 2 a/b). 3.2. Sowohl für den Leistungsbezug als auch für die Beitragszeit gelten, sofern das AVIG nichts Anderes vorsieht, zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 Abs. 1 AVIG erfüllt sind (vgl. dazu AVIG-Praxis ALE B41). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Eine Verlängerung der Rahmenfrist aufgrund eines Wohnsitzwechsels ist in den gesetzlichen Bestimmungen nicht vorgesehen. Nach Eröffnung der Rahmenfrist darf diese grundsätzlich nicht mehr verschoben werden (vgl. AVIG-Praxis ALE B44). 3.3. 3.3.1. Die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausübte (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Unter beitragspflichtiger Beschäftigung ist jede Tätigkeit der versicherten Person zu verstehen, die der Erzielung eines beitragspflichtigen Einkommens während der Dauer eines Arbeitsverhältnisses dient (BGE 133 V 515, 521 E. 2.4 mit Hinweisen). 3.3.2. Bei der Berechnung der Beitragszeit zählt gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIV jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist, als Beitragsmonat (vgl. AVIG-Praxis ALE B149). Wird eine beitragspflichtige Beschäftigung nicht auf Beginn eines Kalendermonats aufgenommen, beziehungsweise nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage des angebrochenen Monats mit Faktor 1.4 in Kalendertage umgerechnet. Beitragszeiten die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen werden gemäss Art. 11 Abs. 2 AVIV zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als Beitragsmonat zählen (vgl. AVIG-Praxis ALE B150.). 4. Aus den Akten ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz gemäss der vorstehenden Definition (vgl.”
“Um einen neuen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Februar 2021 zu haben, müsste der Beschwerdeführer in der Zeit vom 1. Februar 2019 bis und mit 31. Januar 2021 erneut während mindestens 12 Monaten gearbeitet haben. Das Arbeitsverhältnis bei der Firma «D____» vom 2. März 2020 bis 1. September 2020 (6 Monate, vgl. Arbeitsvertrag vom 24. Februar 2020, AB 12) könnte einzig im Rahmen einer neuen Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab 1. Februar 2021 berücksichtigt (mit entsprechender Rahmenfrist für die Beitragszeit ab 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2021) werden. Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Sie stimmen mit Art. 9 Abs. 1 bis 3 AVIG überein, wonach für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit, sofern dieses Gesetz nichts anderes vorsieht, zweijährige Rahmenfristen gelten. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag. Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Es gibt sich aus dieser Ordnung, dass, wie die Beschwerdegegnerin richtig ausführt, Beitragszeiten nur für jeweils eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug anrechenbar sind und darum auch nicht doppelt gezählt werden können. Ist aber einmal der Taggeldanspruch noch vor Ablauf der Rahmenfrist für den Leistungsbezug aufgebraucht, bleibt es dabei, dass der Versicherte für die restliche Rahmenfrist für den Leistungsbezug keine weiteren Taggelder mehr beanspruchen kann. Neu zusammengerechnet werden die Beitragszeiten erst ab Beginn der neuen Rahmenfrist für den Leistungsbezug, und zwar mit Blick auf das Intervall von 2 Jahren innerhalb der zwei Jahre vor Beginn der Bezugsrahmenfrist.”
“Après l’échéance du premier délai-cadre d’indemnisation le 24 août 2023 et à la suite de la réinscription de la recourante, l’Agence de [...] a, à juste titre, ouvert un nouveau délai-cadre d’indemnisation du 1er novembre 2023 (date de la réinscription de la recourante au chômage au 31 octobre 2023). Dans ce contexte, elle a examiné si durant le délai-cadre de cotisation (soit durant les deux années précédentes) la recourante avait exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation. L’intéressée ne peut donc pas se prévaloir du délai-cadre d’indemnisation ouvert du 25 août 2021 au 24 août 2023 pour justifier d’une période de cotisation suffisante permettant d’ouvrir un délai-cadre d’indemnisation sur la base de l’art. 13 LACI depuis le 1er novembre 2023. d) Il s’avère que dans le délai-cadre de cotisation déterminant, soit du 1er novembre 2021 au 31 octobre 2023, l’assurée n’a pas exercé une activité soumise à cotisation durant une période de douze mois au minimum (cf. art. 13 al. 1 LACI). Dans le cas présent, l’intéressée a effectué les périodes d’emploi suivantes durant le délai-cadre de cotisation : - Du 1er au 30 novembre 2021 à la Fondation A.__________, soit un mois; - du 15 juin au 15 juillet 2022 à la Fondation E.________, soit un mois et 2.2 jours civils; - du 1er septembre 2022 au 3 février 2023 au Secteur Petite Enfance N.________, soit 5 mois et 4.2 jours civils; - du 27 mars au 14 avril 2023 auprès de l’association B.________, soit 19 jours civils; - du 1er juin au 8 septembre 2023 au Secteur Petite Enfance de W.________, soit 3 mois et 8.4 jours civils. Contrairement à ce qu’allègue la recourante, la période de travail auprès de la Fondation A.__________ du 4 au 31 octobre 2021 ne peut être comptabilisée dès lors qu’elle est antérieure au début du délai-cadre de cotisation qui a commencé le 1er novembre 2021. e) Au vu des éléments précités, il y a lieu de constater que l’assurée a totalisé une période de cotisation de 11 mois et 3.8 jours civils durant le délai-cadre de cotisation allant du 1er novembre 2021 au 31 octobre 2023, ce qui est insuffisant pour permettre l’ouverture d’un nouveau délai-cadre d’indemnisation dès le 1er novembre 2023 sur la base de l’art.”
Lors de l'appréciation de la périoÞ de cotisation conformément à l'art. 13 al. 1 LACI, il convient de noter que l'art. 13 al. 2 énumère des périodes qui sont assimilées à une activité assujettie aux cotisations, bien que pendant ces périodes aucune cotisation ne soit versée. Décisive est la durée formelle de la relation de travail ; le cas d'assimilation ou d'imputation visé à l'art. 13 al. 2 let. c entre notamment en ligne de compte lorsque l'obligation de l'employeur de maintenir le salaire a pris fin ou lorsque des indemnités journalières de l'assuranÎ-maladie ou de l'assuranÎ-accidents lui ont succédé.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt die Anrechnung von Zeiten als Beitragszeiten voraus, dass die versicherten Person in einem Arbeitsverhältnis steht. Für die Ermittlung der Beitragszeit ist demnach die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend (vgl. BGE 130 V 492 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art.”
“Nach Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). In Art. 13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird, gleichgestellt sind. Dazu gehören unter anderem die Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG). Der Anrechnungstatbestand gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt dann in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a des Obligationenrechts [OR]) oder an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2331 Rz. 222; vgl. auch Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich AL.”
l'art. 13 LACI s'applique prioritairement aux personnes qui ont contribué, au moyen d'une activité soumise à cotisations, au financement de l'assurance‑chômage ; les situations visées à l'art. 13 al. 2 doivent être comprises comme des exceptions sociales strictes. l'art. 14 LACI couvre les situations en dehors d'une relation de travail et, dans l'ordre des priorités, est subsidiaire à l'art. 13.
“Indem die Kasse im vorliegenden Fall die Anwendbarkeit von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG abgelehnt, den Versicherten in Nachachtung der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses und seiner ab 1. Februar 2020 fortdauernden vollständigen Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG hingegen von der Beitragszeit befreit hat, hat sie zu Recht der subsidiären Stufenfolge von Art. 14 gegenüber Art. 13 Rechnung getragen (oben, Erwägung 2.4). Diese Subsidiarität erklärt sich damit, dass Art. 13 AVIG im Rahmen von Art. 27 bevorzugt jene Personen entschädigen soll, die mittels einer beitragspflichtigen Beschäftigung zur Finanzierung der Arbeitslosenversicherung beigetragen haben. Damit wird letztlich das Kongruenzprinzip stipuliert, innerhalb dessen die Tatbestände gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG bereits Ausnahmen aus sozialen Gründen darstellen. In Art. 14 AVIG werden hingegen die Tatbestände ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses erfasst (Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genf, 2014, Art. 13 AVIG). Daran vermag auch eine in allfälligen Gesamtarbeitsverträgen enthaltene, arbeitsrechtlich abweichend zu Art.”
Citation : LACI art. 13 n. 142 ExigenÎ du paiement effectif du salaire : Selon la jurisprudenÎ constante, l'art. 13 al. 1 LACI suppose que la personne assurée a effectivement exercé un emploi assujetti à cotisations et que l'employeur a versé un salaire pour cet emploi. Cette condition vise à prévenir les conventions salariales abusives et purement fictives.
“Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und 4b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1).”
“Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 251 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit dem Leisten von Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen des Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (BGE 128 V 190 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden (vgl. ARV 2001 Nr. 27 S. 228 E. 4c).”
“Art. 13 Abs. 1 AVIG setzt nach dem Gesagten eine beitragspflichtige Beschäftigung voraus. Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (vgl. BGE 122 V 251 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (vgl. BGE 111 V 166 E. 4a und b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (vgl. BGE 128 V 190 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28.”
“Art. 13 Abs. 1 AVIG setzt nach dem Gesagten eine beitragspflichtige Beschäftigung voraus. Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (vgl. BGE 122 V 251 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (vgl. BGE 111 V 166 E. 4a und b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (vgl. BGE 128 V 190 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlungen sollen Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden (vgl. ARV 2001 Nr. 27 S. 228 E. 4c).”
Dans la pratique (pratique du SECO, notamment point B170), on admet la cumulation des mois de cotisation et des périodes assimilées. Cela n'altère toutefois pas la subsidiarité de l'art. 14 à l'égard de l'art. 13 LACI soulignée par la jurisprudenÎ : selon cette jurisprudenÎ, l'art. 14 n'autorise pas la cumulation des périodes de cotisation avì des périodes d'exonération au sens de l'art. 14.
“(…)” Infine la Prassi al punto B170 stabilisce che “il cumulo di periodi di contribuzione e di periodi equiparati ai periodi di contribuzione è ammesso”. Sulla portata delle direttive amministrative, cfr. STF 8C_769/2021 del 3 maggio 2022 consid. 3.3.; STF 9C_270/2021 del 30 dicembre 2021 consid. 3.5.; STF 9C_458/2020 del 27 settembre 2021 consid. 4.1.; DTF 147 V 79 consid. 7.3.2.; DTF 146 V 224; DTF 146 V 104; STF 9C_631/2019 del 19 giugno 2020 consid. 2.3.; STF 8C_331/2019 del 18 settembre 2019 consid. 4.3.; STF 8C_405/2018 del 22 gennaio 2019 consid. 6.1.1.; STF 8C_902/2017 del 12 giugno 2018 consid. 4.2., pubblicata in DTF 144 V 195 e in DLA 2018 N. 10 pag. 260; DTF 138 V 50 consid. 4.1.; DTF 132 V 121 consid. 4.4 pag. 125; STF 8C_834/2016 del 28 settembre 2017 consid. 6.2.1.; STF 2C_105/2009 del 18 settembre 2009; STF E 1/06 del 26 luglio 2007 consid. 4.3. 2.6. In dottrina Boris Rubin, in Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Ed. Schulthess 2014, a proposito dell’art. 13 LADI, sottolinea che: " (…) 28 Lettre c – Cette disposition s’applique pour les cas de maladie et d’accident dans le cadre d’un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin ou lorsque la perte de gain est prise en charge et compensée par le biais d’indemnités journalières versées par une assurance (prestations alors non soumises à cotisation AVS [art. 6 al. 2 let. B RAVS]). 29 Est donc déterminant le point de savoir si l’incapacité de travail a eu lieu durant le rapport de travail ou hors de celui-ci, en particulier après une resiliation valable. On sait qu’après le temps d’essai, l’employeur ne peut pas résilier le contrat de travail dans différents cas de figure, en particulier pendant une incapacité de travail totale ou partielle résultant d’une maladie ou d’un accident non imputable à faute du travalleur, et ce pour un certain nombre de jours (art. 336c al. 1 let. B CO). 30 Lorsque les cas de maladie et d’accident interviennent hors d’un rapport de travail, c’est l’art.”
“In effetti, siccome la pratica era stata effettuata in piena libertà, senza essere vincolata da orari precisi, era escluso un nesso di causalità con il mancato ossequio del periodo di contribuzione. In un giudizio 38.2021.54 dell’11 ottobre 2021 questa Corte ha, poi, stabilito che rettamente la Cassa competente aveva escluso un motivo di esonero ai sensi dell’art. 14 LADI, in quanto né la frequenza di lezioni di recupero di matematica di 2/3 ore per 4 volte la settimana, né la frequenza di un corso di tedesco (livello principianti, per totali 57 ore su due mesi) avevano occupato il ricorrente a tempo pieno. Egli poteva, dunque, esercitare parallelamente un’attività lavorativa. 2.4. In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 1.2.; STF 8C_318/2011 del 5 marzo 2012 consid. 5.2.; STF C 25/07 del 22 novembre 2007. 2.5. A proposito dell’esenzione dall’adempimento del periodo di contribuzione, la Segreteria di Stato per l’economia (SECO), nella Prassi LADI ID punti 182-187a nella versione in vigore dal 1° luglio 2021, ha enunciato quanto segue: " Motivi di esenzione secondo il capoverso 1 B182 Sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro per il periodo di contribuzione, per oltre 12 mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro – e non hanno quindi potuto soddisfare i relativi obblighi - per uno dei seguenti motivi: a.”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 140 La périoÞ de cotisation peut être constatée comme accomplie à une date déterminée dès que l'emploi assujetti aux cotisations d'une durée minimale de douze mois dans le délai‑cadre est effectivement prouvé. (Dans l'affaire jugée, la constatation a pris effet à la date précisément indiquée.)
“Monaten (vgl. vorstehend E. 3.3) hat die Beschwerdeführerin somit während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt. Damit erfüllt sie die Anspruchsvoraussetzung von Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 AVIG. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids mit der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin ab dem 31. August 2020 die Beitragszeit erfüllt und Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Das Gericht erkennt:”
LACI art. 13 n. 139 Une prolongation du préavis pour cause de maladie n'entraîne pas, à elle seule, l'acquisition de la durée minimale de cotisation de douze mois lorsque, malgré cette prolongation, le nombre total de mois à prendre en compte comme périoÞ de cotisation demeure inférieur à douze.
“August 2018, AB 19) ist allerdings zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer während der bis Ende Februar 2017 dauernden einmonatigen Kündigungsfrist vom 13. bis 19. Februar 2017 krankheitsabwesend war. Die Beschwerdegegnerin anerkennt (Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 10), dass diese Krankheitsabsenz zu einer Verlängerung des Arbeitsverhältnisses bis Ende März 2017 geführt hat (vgl. Art. 336c Abs. 2 und Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht/OR, SR 220]; Beschwerdeantwort vom 7. März 2019). Selbst wenn aber der Monat März 2017 als Beitragszeit hinzugerechnet würde, ergäbe sich eine Beitragszeit von lediglich elf Monaten (drei Monate [C____] + acht Monate [C____]), womit die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten (siehe Erw. 3.3) in der massgeblichen Rahmenfrist für die Beitragszeit nicht erreicht wird. 6. . Hat der Beschwerdeführer die erforderliche Beitragszeit gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 AVIG nicht erfüllt, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung abgelehnt. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen. 7. Das Verfahren ist gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG kostenlos. Demgemäss erkennt das Sozialversicherungsgericht: ://: Die Beschwerde wird abgewiesen. Das Verfahren ist kostenlos. Sozialversicherungsgericht BASEL-STADT Die Präsidentin Der Gerichtsschreiber lic. iur. R. Schnyder lic. iur. H. Dikenmann Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG]). Die Beschwerdefrist kann nicht erstreckt werden (Art. 47 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegründe sind in Art. 95 ff. BGG geregelt. Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat den Anforderungen gemäss Art.”
La périoÞ de cotisation visée à l'art. 13 al. 1 LACI est accomplie lorsque, dans le délai-cadre prévu à cet effet, une activité salariée assujettie à cotisations au sens de l'assuranÎ-chômage a été exercée pendant au moins douze mois. Est considérée comme assujettie à cotisations une activité pour laquelle des cotisations doivent être versées en vertu du droit de l'AVS. Le statut de cotisant constaté par les organes de l'AVS est, en principe, déterminant pour l'assuranÎ-chômage, sauf en cas d'erreur manifeste.
“Selon l'art. 8 al. 1 let. e LACI (RS 837.0), l'assuré a droit à l'indemnité de chômage, entre autres conditions, s'il remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou en est libéré (art. 13 et 14 LACI). Aux termes de l'art. 13 al. 1 LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation - soit une activité salariée au sens de la LAVS (cf. art. 2 al. 1 let. a LACI) - remplit les conditions relatives à la période de cotisation. Les personnes qui, dans les limites du délai-cadre et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail peuvent être libérées des conditions relatives à la période de cotisation pour les motifs évoqués à l'art. 14 al. 1 let. a à c LACI. Selon la jurisprudence, la délimitation entre travailleurs salariés et indépendants est en principe définie dans l'assurance-chômage en fonction du statut de cotisant selon le droit de l'AVS. Sous réserve d'erreur manifeste, le statut fixé par les autorités d'application de l'AVS ont un effet contraignant dans l'assurance-chômage (ATF 126 V 213 consid. 2a; 119 V 158 consid. 3a et les arrêts cités).”
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251).”
“et doctrine et jurisprudence citées) - par les instructions édictées par le SECO en sa qualité d'autorité de surveillance de l'assurance-chômage chargée d'assurer une application uniforme du droit (art. 110 LACI), notamment par le biais du Bulletin relatif à l'indemnité de chômage (Bulletin LACI / IC). 4.2 Conformément à l’art. 13 al. 1 LACI, qui porte sur la période de cotisation au sens de l’art. 8 al. 1 let. e LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3) a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation. À teneur de l’art. 9 LACI, des délais-cadres de deux ans s’appliquent aux périodes d’indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire de la présente loi (al. 1). Le délai-cadre applicable à la période de l’indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (al. 2). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (al. 3). 4.2.1 Pour qu'un assuré remplisse les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI, il faut qu'il ait eu le statut de travailleur et qu'il puisse démontrer avoir exercé une activité soumise à cotisation pendant douze mois au moins durant le délai-cadre relatif à la période de cotisation (RUBIN ad art. 13, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014 n° 8). Cette disposition se rapporte à l'obligation de cotiser et implique donc, par principe, l'exercice d'une activité en Suisse (arrêt du Tribunal fédéral des assurances C 188/01 du 28 mars 2002 consid. 3b). 4.2.2 La notion de travailleur salarié correspond au statut défini à l'art. 2 al. 1 let. a LACI, à savoir le travailleur au sens de l’art. 10 LPGA, assuré en vertu de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants (LAVS) et qui doit payer des cotisations sur le revenu d’une activité salariée en vertu de cette loi. Le statut défini par les organes de l'AVS est déterminant, sauf erreur manifeste (RUBIN, op. cit., n° 9). 4.2.3 Selon l’art. 10 LPGA, est réputé salarié celui qui fournit un travail dépendant et qui reçoit pour ce travail un salaire déterminant au sens des lois spéciales.”
Pour la détermination de la durée de cotisation, l'art. 11 OACI s'applique : les mois calendaires complets durant lesquels existe une obligation de cotisation sont chacun comptés comme un mois de cotisation ; les mois incomplets sont cumulés, 30 jours calendaires correspondant à un mois de cotisation. Si la date de début ou de fin d'une activité soumise à cotisation ne coïnciÞ pas avì les limites d'un mois calendaire, les jours ouvrables correspondants (lundi–vendredi) sont convertis en jours calendaires au moyen d'un facteur de conversion de 1,4. Dans le cadre d'un rapport de travail, sont également pris en compte les jours ouvrables pendant lesquels aucun travail n'a été effectué. Les samedis et dimanches peuvent, sous les conditions indiquées dans la pratique du SECO, être assimilés à des jours ouvrables.
“Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. einen massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG werden dabei auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfall keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt, an die Beitragszeit angerechnet. 2.2. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere wiederum beginnt an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG). Massgebend ist dabei der Zeitpunkt, in welchem sich die versicherte Person erstmals zur Erfüllung der Kontrollpflicht bei ihrer Wohnsitzgemeinde oder einer vom Kanton bestimmten zuständigen Amtsstelle zur Arbeitsvermittlung meldet (Art. 17 Abs. 2 AVIG). 2.3. Die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG ist in Art. 11 AVIV geregelt. Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). 2.4. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat die Praxis über die Arbeitslosenentschädigung (kurz: "AVIG-Praxis ALE") erlassen. Wie das SECO darin festhält gilt folgendes: Wird eine beitragspflichtige Beschäftigung nicht auf Beginn eines Kalendermonats aufgenommen bzw. nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage mit dem Faktor 1,4 in Kalendertage umgerechnet. Als Werktage gelten nur die Tage von Montag bis Freitag. Es werden auch diejenigen Werktage innerhalb eines Arbeitsverhältnisses in Beitragszeit umgerechnet, an denen nicht gearbeitet worden ist. Arbeitstage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden Werktagen gleichgestellt, wenn diese wöchentlich deren 5 nicht übersteigen.”
“Est litigieuse la question de savoir si la recourante a exercé durant dix-huit mois au moins une activité soumise à cotisation durant le délai-cadre de cotisation courant du 1er février 2020 au 31 janvier 2022. 3. a) Selon l'art. 8 al. 1 let. e LACI, l'assuré a droit à l'indemnité de chômage s'il remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou en est libéré. Des délais-cadres de deux ans s'appliquent, en règle générale, aux périodes d'indemnisation et de cotisation (art. 9 al. 1 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de l'indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l'indemnité sont réunies (art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (art. 9 al. 3 LACI). Celui qui, dans les limites du délai-cadre, a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI). b) Selon l’art. 11 OACI, compte comme mois de cotisation chaque mois civil entier, durant lequel l’assuré est tenu de cotiser (al. 1). Les périodes de cotisations qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées ; trente jours sont réputés constituer un mois de cotisation (al. 2). Lorsque le début ou la fin de l'activité soumise à cotisation ne coïncide pas avec le début ou la fin d'un mois civil, les jours ouvrables correspondants sont convertis en jours civils au moyen du facteur 1,4 (7 jours ÷ 5 jours). Seuls sont réputés jours ouvrables les jours du lundi au vendredi (TF 8C_646/2013 du 11 août 2014 consid. 4.2 non publié aux ATF 140 V 379 et les références ; Bulletin LACI IC [Indemnité de chômage] du Secrétariat d'Etat à l'économie [SECO], juillet 2024, ch. B150). En outre, les périodes de cotisation qui se chevauchent dans le temps ne peuvent être comptées qu'une fois (Bulletin LACI IC précité, ch. B150c). Aux termes de l’art. 13 al.”
“Für die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG sind Kalendertage massgebend, nicht Tage, an denen eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt wird. Beschäftigungstage müssen in Kalendertage umgerechnet werden, weil der Nachweis der ausreichenden beitragspflichtigen Beschäftigung gestützt auf Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) durch Kalendermonate erfolgt. Dabei werden Tage der Nichtbeschäftigung (Samstage, Sonntag) im Ergebnis mitberücksichtigt. Der Faktor zur Umrechnung beträgt”
Dans la jurisprudenÎ citée, il a été constaté qu'une seule activité professionnelle, en l'espèÎ, n'atteignait pas la durée contributive requise de 12 mois prévue à l'art. 13 al. 1 LACI et que l'exerciÎ d'une activité assujettie à cotisations n'a de surcroît pas pu être établi avì une probabilité prépondérante; des documents incomplets ou manquants réduisaient la valeur probante et pouvaient mettre en péril le droit aux prestations.
“Und schliesslich wurden der Beschwerdeführer und seine Ehefrau für das Steuerjahr 2019 mangels Einreichung einer Steuererklärung nach pflichtgemässem Ermessen eingeschätzt, wobei lediglich ein Einkommen von Fr. 10'000.-- veranschlagt wurde (Urk. 8/163 f.). Damit lässt sich der effektive Bezug des vom Beschwerdeführer behaupteten Einkommens bei der Y.___ GmbH anhand der aktenkundigen Unterlagen ebenfalls nicht beweisen. Die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung ist damit nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. An diesem Ergebnis würde auch ein Beizug der Akten beim Konkursamt Winterthur nichts ändern, zumal im Handelsregister auch ein Verzicht auf die eingeschränkte Revision eingetragen ist (Urk. 8/204), was den Beweiswert allfälliger Geschäftsunterlagen der Y.___ GmbH von vornherein schmälert. Ausserdem könnte der Beschwerdeführer alleine mit der Beschäftigung bei der Y.___ GmbH die erforderliche Beitragszeit von 12 Monaten (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG) gar nicht erreichen (vgl. E. 1.2).”
D'après l'appréciation du juge, les facilités prévues à l'art. 13 al. 4 LACI (en liaison avì les art. 12a et 8 OACI) pour les professions du domaine de l'art et de la culture ne s'appliquent pas à l'activité de monteur en ventilation.
“Die Vorinstanz gelangte nach eingehender Würdigung der Akten und der Parteivorbringen zum Schluss, die Unia Arbeitslosenkasse habe den versicherten Verdienst nach der Wiederanmeldung zum Leistungsbezug per 1. Oktober 2019 zu Recht nicht neu festgesetzt. Dabei legte sie dar, weshalb die nach Art. 37 Abs. 4 lit. a AVIV für die Neufestsetzung des versicherten Verdiensts vorausgesetzte Frist, wonach während mindestens sechs Monaten ununterbrochen eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt werden muss, vom Beschwerdeführer nicht erfüllt sei. Zudem führte das kantonale Gericht näher aus, weshalb die Bestimmungen von Art. 13 Abs. 4 AVIG in Verbindung mit Art. 12a und 8 AVIV, welche erleichterte Anforderungen an die Berechnung der Beitragszeit für bestimmte Berufe aus dem Bereich der Kunst- und Kulturschaffenden vorsehen (vgl. Urteil 8C_429/2020 vom 2. September 2020 E. 4.1), auf die Tätigkeit als Lüftungsmonteur keine Anwendung fänden.”
Citation: LACI art. 13 N. 134 La preuve que, pendant la périoÞ-cadre pertinente, un rapport de travail assujetti aux cotisations a effectivement été exercé repose, en principe, sur la constatation d'une activité assujettie aux cotisations ; la perception effective du salaire n'est pas prévue comme condition d'octroi autonome et supplémentaire, mais constitue un indiÎ probant important. Dans les situations présentant un risque accru d'abus (p. ex. proximité étroite avì l'employeur ou conventions salariales fictives), l'absenÎ de preuve du paiement effectif du salaire peut toutefois être déterminante et conduire à la non-reconnaissanÎ de la périoÞ de cotisation. La seule preuve que l'employeur a versé des cotisations ne suffit pas, en soi, à dissiper de tels doutes.
“Dans certains cas où le risque d'abus est important, à savoir dans des situations de proximité avec l'employeur, la preuve du versement effectif d'un salaire devient pratiquement une condition du droit à part entière car, en l'absence de celui-ci ou en cas de déclarations mal documentées, peu crédibles voire contradictoires, le droit à l'indemnité de chômage peut être nié (Boris RUBIN, op. cit., n. 142). Au surplus, l'art. 13 al. 1 LACI ne présuppose pas que l'employeur ait réellement transféré à la caisse de compensation la cotisation du salarié, en sa qualité d'organe participant à la procédure de perception des cotisations (ATF 113 V 352). Le versement du salaire par un employeur ne fonde par ailleurs pas, à lui seul, la présomption de fait qu'une activité salariée soumise à cotisation a été exercée. Par activité soumise à cotisation, il faut entendre toute activité de l'assuré destinée à l'obtention d'un revenu soumis à cotisation pendant la durée d'un rapport de travail. Cela suppose l'exercice effectif d'une activité salariée suffisamment contrôlable. N'exerce ainsi pas une activité soumise à cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI celui qui perçoit un salaire en vertu d'un contrat d'emploi temporaire conclu avec l'État essentiellement pour lui permettre d'obtenir l'ouverture d'un (nouveau) délai-cadre d'indemnisation, sans que la rémunération convenue soit liée à l'exercice effectif d'une activité pour l'employeur, et qui ne travaille pas dans les faits (ATF 133 V 515 consid. 2.3 et 2.4). L'exigence d'une activité salariée suffisamment contrôlable ne suppose pas nécessairement un contrôle temporel par l'employeur, à défaut de quoi l'on priverait tous les salariés travaillant exclusivement à la commission de la couverture d'assurance. Dans ces cas-là, la preuve de la durée minimale de cotisation peut être apportée par le résultat du travail, à savoir par la conclusion de contrats et les décomptes de primes correspondants (ATF 105 V 325 ; arrêt du Tribunal fédéral 8C_323/2015 du 16 juillet 2015 consid. 3.3.2). 3.2 Selon le chiffre B144 de la directive LACI IC (Bulletin LACI IC) établie par le Secrétariat d'État à l'économie (ci-après : SECO), s’agissant de la période de cotisation, non seulement l'assuré doit avoir exercé une activité soumise à cotisation mais il faut encore que le salaire convenu lui ait effectivement été versé.”
“1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). 1.2 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2013 vom 25. Juni 2013 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 131 V 444 E. 3.2.3). 1.3 Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden.”
Des études à temps partiel, une formation à temps partiel ou un travail à temps partiel peuvent faire en sorte que la durée minimale de cotisation requise par l'art. 13 LACI ne soit pas atteinte. Selon la jurisprudenÎ citée, la prise en charge d'enfants ne constitue pas une activité lucrative assujettie aux cotisations et n'entraîne en règle générale pas une dispense de l'exigenÎ de durée de cotisation.
“Con una sentenza 8C_796/2014 del 21 aprile 2015 l’Alta Corte ha, infine, avvallato il diniego del diritto a indennità di disoccupazione a far tempo dal 9 ottobre 2013 a una madre di due figli (nati nel 1998 e nel 2001) che dal settembre 2007 al settembre 2013 ha svolto un Bachelor in giornalismo a tempo parziale, in quanto non aveva ossequiato il periodo di contribuzione minimo e non poteva essere esonerata dallo stesso. A quest’ultimo riguardo il TF ha osservato che una formazione in misura del 50% non le impediva di reperire un’occupazione soggetta a contribuzione a tempo parziale (25-30%), visto peraltro che dagli atti non risultava che la medesima, nel restante 50% del tempo, fosse occupata con la cura dei figli. La nostra Massima Istanza ha, inoltre, evidenziato che l’obiezione della ricorrente secondo cui sulla base del diritto di famiglia i figli minori di 16 anni hanno diritto a che almeno uno dei genitori sia disponibile alla loro cura e che non si dedichi a un’attività lavorativa in misura maggiore del 50% non era fondata. In effetti l’educazione e la cura dei figli, elemento dell’obbligo di mantenimento dei genitori giusta l’art. 276 CC, non configura secondo la giurisprudenza un’attività soggetta a contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI, né un motivo di esenzione ex art. 14 LADI. È poi utile segnalare che con sentenza 8C_418/2016 del 15 novembre 2016 pubblicata in SVR 2017 ALV Nr. 1 pag. 1-3, l’Alta Corte ha negato le indennità per disoccupazione ad un ricorrente che anni dopo aver terminato la formazione universitaria (ultimata nel 2003) - e dopo aver lavorato prima a tempo pieno come project manager ed esperto tecnico (dal 2003 al 2010) - aveva iniziato il proprio dottorato, lavorando inizialmente come assistente di ricerca per poi dedicarsi - e meglio da settembre 2013 a maggio 2015 - interamente alla stesura della propria tesi e poi postulare le indennità di disoccupazione. In quel caso l’amministrazione ha negato al ricorrente (nato nel 1976) il diritto alle prestazioni LADI ritenendo ch’egli non avesse adempiuto il periodo minimo di contribuzione e che non potesse invocare a suo favore alcun motivo di esenzione. L’Alta Corte ha rammentato che per formazione scolastica ai sensi dell’art.”
Citation : LACI art. 13 n° 132 Les cotisations versées par l'employeur (p. ex. par une SARL) pendant les mois d'emploi en cause peuvent être prises en compte pour la durée de cotisation exigée par l'art. 13 LACI ; la sourÎ décrit un cas où de tels paiements de cotisations ont abouti à une durée de cotisation suffisamment longue à l'intérieur du délai-cadre.
“Il a été vu ci-dessus qu'à ce moment-là, son activité indépendante au sein de sa société à responsabilité limitée venait de prendre fin, de telle sorte que la condition de la cessation définitive de cette activité posée par l'art. 9a LACI était désormais en soi remplie. Cela étant, elle disposait alors, en raison des cotisations versées par sa société durant les 8 mois et demi durant lesquels elle avait perçu un salaire qui s'ajoutaient à celles acquittées par son employeur de juin 2017 à mars 2018, d'une période de cotisation suffisante pendant le délai-cadre de cotisation s'étendant du 1er avril 2016 au 31 mars 2018, permettant d'ouvrir un nouveau délai-cadre d'indemnisation. En conséquence, conformément à la règle selon laquelle l'application de l'art. 9a LACI est subsidiaire à celle de l'art. 13 LACI lorsque les conditions de cotisation sont remplies (voir ci-dessus consid. 4.1), une éventuelle prolongation du délai-cadre d'indemnisation qui avait couru originellement du 1er janvier 2015 au 31 décembre 2016 n'entrait plus en ligne de compte pour déterminer le droit aux indemnités à partir du 1er avril”
Certaines circonstances prévues par la loi peuvent prolonger la période‑cadre pour la périoÞ de cotisation visée à l'art. 13 al. 1 LACI ou en reporter les effets. Pour les personnes qui ont exercé une activité indépendante non prise en compte pour le calcul des cotisations et qui y ont définitivement renoncé, l'art. 9a LACI prévoit une prolongation de la période‑cadre de deux ans. Des emplois d'affectation temporaires ou des programmes de travail (art. 72 LACI) peuvent, en pratique, prolonger la période‑cadre, dans la mesure où l'exerciÎ de telles activités influe sur celle‑ci. Le droit à des allocations supplémentaires entraîne une prolongation de la période‑cadre des prestations; la période‑cadre pour la périoÞ de cotisation peut être prolongée d'une durée correspondante (en tenant compte des plafonds légaux). Pour les périodes d'éducation ou de formation existent des règles particulières (art. 9b LACI) qui peuvent conduire à une prolongation de la période‑cadre.
“Zu prüfen ist weiter, ob die Rahmenfrist für die Beitragszeit in Anwendung von Art. 9a Abs. 2 AVIG (E. 1.3) um zwei Jahre zu verlängern ist. Zum besseren Verständnis dieser Norm ist zunächst festzuhalten, dass Art. 9a AVIG jene Personen erfasst, die eine selbständige Erwerbstätigkeit ohne Unterstützung der Arbeitslosenversicherung (Art. 71a ff. AVIG) aufgenommen und wieder definitiv aufgegeben haben sowie bei (Wieder-)Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung die Mindestbeitragszeit im Sinne von Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllen. Mit der Verlängerung der Rahmenfrist soll dem erhöhten Risiko, das mit der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit verbunden ist, Rechnung getragen werden. Die Tatsache allein, dass aufgrund einer nicht beitragswirksamen (vgl. Art. 3a Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIV) selbständigen Erwerbstätigkeit keine genügende Beitragszeit generiert werden konnte, soll bei (Wieder-)Anmeldung zum Taggeldbezug den Anspruch nicht ausschliessen (Urteil des Bundesgerichts 8C_383/2010 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen). Das Bundesgericht hat weiter festgehalten, dass sowohl bei der Leistungsrahmenfristverlängerung nach Art. 9a Abs. 1 AVIG als auch bei der Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit gestützt auf Art. 9a Abs. 2 AVIG (zum Verhältnis von Art. 9a Abs. 1 und 9a Abs. 2 AVIG: BGE 133 V 82 E. 3) die definitive Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit vorausgesetzt wird (Urteile des Bundesgerichts 8C_383/2010 vom 28.”
“Zu prüfen ist weiter, ob die Rahmenfrist für die Beitragszeit in Anwendung von Art. 9a Abs. 2 AVIG (E. 1.3) um zwei Jahre zu verlängern ist. Zum besseren Verständnis dieser Norm ist zunächst festzuhalten, dass Art. 9a AVIG jene Personen erfasst, die eine selbständige Erwerbstätigkeit ohne Unterstützung der Arbeitslosenversicherung (Art. 71a ff. AVIG) aufgenommen und wieder definitiv aufgegeben haben sowie bei (Wieder-)Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung die Mindestbeitragszeit im Sinne von Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllen. Mit der Verlängerung der Rahmenfrist soll dem erhöhten Risiko, das mit der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit verbunden ist, Rechnung getragen werden. Die Tatsache allein, dass aufgrund einer nicht beitragswirksamen (vgl. Art. 3a Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIV) selbständigen Erwerbstätigkeit keine genügende Beitragszeit generiert werden konnte, soll bei (Wieder-)Anmeldung zum Taggeldbezug den Anspruch nicht ausschliessen (Urteil des Bundesgerichts 8C_383/2010 E. 2.3 mit weiteren Hinweisen). Das Bundesgericht hat weiter festgehalten, dass sowohl bei der Leistungsrahmenfristverlängerung nach Art. 9a Abs. 1 AVIG als auch bei der Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit gestützt auf Art. 9a Abs. 2 AVIG (zum Verhältnis von Art. 9a Abs. 1 und 9a Abs. 2 AVIG: BGE 133 V 82 E. 3) die definitive Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit vorausgesetzt wird (Urteile des Bundesgerichts 8C_383/2010 vom 28.”
“Dans ce domaine également, il convient en effet de respecter le principe de proportionnalité qui requiert de la part de l'Etat, entre les moyens et les buts, un rapport pertinent, adéquat, convenable (ATF 111 V 320 consid. 4 et les références). Cependant, dans le cas particulier, on constate que le recourant semble éprouver beaucoup de difficultés è retrouver un emploi, en partie à cause de difficultés linguistiques que l'assurance-chômage a toutefois contribué à atténuer en finançant les cours de langues suivis par l'assuré. Dans ces conditions, il est compréhensible que l'office communal du travail lui ait assigné un emploi temporaire dans le cadre d'un programme d'occupation de chômeurs, ce qui constitue précisément l'une des mesures prévues par la loi pour combattre le chômage (art. 72 LACI). On relèvera du reste qu'il est dans l'intérêt d'un assuré dont le chômage se prolonge d'occuper un tel emploi temporaire, car cela prolonge d'autant les limites de délai-cadre de la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI) et donc aussi la durée de l'indemnisation (art. 27 LACI)." La seconda revisione della LADI del 23 giugno 1995, che ha voluto conferire una primaria importanza agli aspetti preventivi e reintegrativi, aveva introdotto un art. 72a cpv. 1 LADI nel quale veniva riconosciuto il diritto dell'assicurato ad ottenere un'occupazione temporanea nell'ambito di un programma d'occupazione, applicando tuttavia il principio della sussidiarietà ("l'assicurato che soddisfa le condizioni di cui all'articolo 60 capoverso 1 lettera b ha diritto, entro il termine quadro per la riscossione delle prestazioni, ad un'occupazione temporanea se non è possibile assegnargli un'occupazione adeguata e non si rivelino opportuni altri provvedimenti inerenti al mercato del lavoro"). Al capoverso 2 dell'art. 72a il legislatore aveva poi ristretto i criteri che tale programma d'occupazione deve essere rispettato per poter essere imposto ad un assicurato ("per l'assegnazione di un'occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 1 valgono per analogia i criteri dell'occupazione adeguata conformemente all'articolo 16 capoverso 2 lettera c; se si tratta di occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 2, valgono i criteri di cui all'articolo 16 capoverso 2 lettere c, e, f, g, h"; sul tema cfr.”
“Dans ce domaine également, il convient en effet de respecter le principe de proportionnalité qui requiert de la part de l'Etat, entre les moyens et les buts, un rapport pertinent, adéquat, convenable (ATF 111 V 320 consid. 4 et les références). Cependant, dans le cas particulier, on constate que le recourant semble éprouver beaucoup de difficultés è retrouver un emploi, en partie à cause de difficultés linguistiques que l'assurance-chômage a toutefois contribué à atténuer en finançant les cours de langues suivis par l'assuré. Dans ces conditions, il est compréhensible que l'office communal du travail lui ait assigné un emploi temporaire dans le cadre d'un programme d'occupation de chômeurs, ce qui constitue précisément l'une des mesures prévues par la loi pour combattre le chômage (art. 72 LACI). On relèvera du reste qu'il est dans l'intérêt d'un assuré dont le chômage se prolonge d'occuper un tel emploi temporaire, car cela prolonge d'autant les limites de délai-cadre de la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI) et donc aussi la durée de l'indemnisation (art. 27 LACI)." La seconda revisione della LADI del 23 giugno 1995, che ha voluto conferire una primaria importanza agli aspetti preventivi e reintegrativi, aveva introdotto un art. 72a cpv. 1 LADI nel quale veniva riconosciuto il diritto dell'assicurato ad ottenere un'occupazione temporanea nell'ambito di un programma d'occupazione, applicando tuttavia il principio della sussidiarietà ("l'assicurato che soddisfa le condizioni di cui all'articolo 60 capoverso 1 lettera b ha diritto, entro il termine quadro per la riscossione delle prestazioni, ad un'occupazione temporanea se non è possibile assegnargli un'occupazione adeguata e non si rivelino opportuni altri provvedimenti inerenti al mercato del lavoro"). Al capoverso 2 dell'art. 72a il legislatore aveva poi ristretto i criteri che tale programma d'occupazione deve essere rispettato per poter essere imposto ad un assicurato ("per l'assegnazione di un'occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 1 valgono per analogia i criteri dell'occupazione adeguata conformemente all'articolo 16 capoverso 2 lettera c; se si tratta di occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 2, valgono i criteri di cui all'articolo 16 capoverso 2 lettere c, e, f, g, h"; sul tema cfr.”
“Dans ce domaine également, il convient en effet de respecter le principe de proportionnalité qui requiert de la part de l'Etat, entre les moyens et les buts, un rapport pertinent, adéquat, convenable (ATF 111 V 320 consid. 4 et les références). Cependant, dans le cas particulier, on constate que le recourant semble éprouver beaucoup de difficultés è retrouver un emploi, en partie à cause de difficultés linguistiques que l'assurance-chômage a toutefois contribué à atténuer en finançant les cours de langues suivis par l'assuré. Dans ces conditions, il est compréhensible que l'office communal du travail lui ait assigné un emploi temporaire dans le cadre d'un programme d'occupation de chômeurs, ce qui constitue précisément l'une des mesures prévues par la loi pour combattre le chômage (art. 72 LACI). On relèvera du reste qu'il est dans l'intérêt d'un assuré dont le chômage se prolonge d'occuper un tel emploi temporaire, car cela prolonge d'autant les limites de délai-cadre de la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI) et donc aussi la durée de l'indemnisation (art. 27 LACI)." La seconda revisione della LADI del 23 giugno 1995, che ha voluto conferire una primaria importanza agli aspetti preventivi e reintegrativi, aveva introdotto un art. 72a cpv. 1 LADI nel quale veniva riconosciuto il diritto dell'assicurato ad ottenere un'occupazione temporanea nell'ambito di un programma d'occupazione, applicando tuttavia il principio della sussidiarietà ("l'assicurato che soddisfa le condizioni di cui all'articolo 60 capoverso 1 lettera b ha diritto, entro il termine quadro per la riscossione delle prestazioni, ad un'occupazione temporanea se non è possibile assegnargli un'occupazione adeguata e non si rivelino opportuni altri provvedimenti inerenti al mercato del lavoro"). Al capoverso 2 dell'art. 72a il legislatore aveva poi ristretto i criteri che tale programma d'occupazione deve essere rispettato per poter essere imposto ad un assicurato ("per l'assegnazione di un'occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 1 valgono per analogia i criteri dell'occupazione adeguata conformemente all'articolo 16 capoverso 2 lettera c; se si tratta di occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 2, valgono i criteri di cui all'articolo 16 capoverso 2 lettere c, e, f, g, h"; sul tema cfr.”
“Dans ce domaine également, il convient en effet de respecter le principe de proportionnalité qui requiert de la part de l'Etat, entre les moyens et les buts, un rapport pertinent, adéquat, convenable (ATF 111 V 320 consid. 4 et les références). Cependant, dans le cas particulier, on constate que le recourant semble éprouver beaucoup de difficultés è retrouver un emploi, en partie à cause de difficultés linguistiques que l'assurance-chômage a toutefois contribué à atténuer en finançant les cours de langues suivis par l'assuré. Dans ces conditions, il est compréhensible que l'office communal du travail lui ait assigné un emploi temporaire dans le cadre d'un programme d'occupation de chômeurs, ce qui constitue précisément l'une des mesures prévues par la loi pour combattre le chômage (art. 72 LACI). On relèvera du reste qu'il est dans l'intérêt d'un assuré dont le chômage se prolonge d'occuper un tel emploi temporaire, car cela prolonge d'autant les limites de délai-cadre de la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI) et donc aussi la durée de l'indemnisation (art. 27 LACI)." La seconda revisione della LADI del 23 giugno 1995, che ha voluto conferire una primaria importanza agli aspetti preventivi e reintegrativi, aveva introdotto un art. 72a cpv. 1 LADI nel quale veniva riconosciuto il diritto dell'assicurato ad ottenere un'occupazione temporanea nell'ambito di un programma d'occupazione, applicando tuttavia il principio della sussidiarietà ("l'assicurato che soddisfa le condizioni di cui all'articolo 60 capoverso 1 lettera b ha diritto, entro il termine quadro per la riscossione delle prestazioni, ad un'occupazione temporanea se non è possibile assegnargli un'occupazione adeguata e non si rivelino opportuni altri provvedimenti inerenti al mercato del lavoro"). Al capoverso 2 dell'art. 72a il legislatore aveva poi ristretto i criteri che tale programma d'occupazione deve essere rispettato per poter essere imposto ad un assicurato ("per l'assegnazione di un'occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 1 valgono per analogia i criteri dell'occupazione adeguata conformemente all'articolo 16 capoverso 2 lettera c; se si tratta di occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 2, valgono i criteri di cui all'articolo 16 capoverso 2 lettere c, e, f, g, h"; sul tema cfr.”
“Dans ce domaine également, il convient en effet de respecter le principe de proportionnalité qui requiert de la part de l'Etat, entre les moyens et le buts, un rapport pertinent, adéquat, convenable (ATF 111 V 320 consid. 4 et les références). Cependant, dans le cas particulier, on constate que le recourant semble éprouver beaucoup de difficultés è retrouver un emploi, en partie a cause de difficultés linguistiques que l'assurance-chômage a toutefois contribué à atténuer en finançant les cours de langues suivis par l'assuré. Dans ces conditions, il est compréhensible que l'office communal du travail lui ait assigné un emploi temporaire dans le cadre d'un programme d'occupation de chômeurs, ce qui constitue précisément l'une des mesures prévues par la loi pour combattre le chômage (art. 72 LACI). On relèvera du reste qu'il est dans l'intérêt d'un assuré dont le chômage se prolonge d'occuper un tel emploi temporaire, car cela prolonge d'autant les limites de délai-cadre de la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI) et donc aussi la durée de l'indemnisation (art. 27 LACI)." La seconda revisione della LADI del 23 giugno 1995, che ha voluto conferire una primaria importanza agli aspetti preventivi e reintegrativi, aveva introdotto un art. 72a cpv. 1 LADI nel quale veniva riconosciuto il diritto dell'assicurato ad ottenere un'occupazione temporanea nell'ambito di un programma d'occupazione, applicando tuttavia il principio della sussidiarietà ("l'assicurato che soddisfa le condizioni di cui all'articolo 60 capoverso 1 lettera b ha diritto, entro il termine quadro per la riscossione delle prestazioni, ad un'occupazione temporanea se non è possibile assegnargli un'occupazione adeguata e non si rivelino opportuni altri provvedimenti inerenti al mercato del lavoro"). Al capoverso 2 dell'art. 72a il legislatore aveva poi ristretto i criteri che tale programma d'occupazione deve essere rispettato per poter essere imposto ad un assicurato ("per l'assegnazione di un'occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 1 valgono per analogia i criteri dell'occupazione adeguata conformemente all'articolo 16 capoverso 2 lettera c; se si tratta di occupazione temporanea ai sensi dell'articolo 72 capoverso 2, valgono i criteri di cui all'articolo 16 capoverso 2 lettere c, e, f, g, h"; sul tema cfr.”
“August 2020 Anspruch auf maximal 120 zusätzliche Taggelder gehabt haben, die Rahmenfrist für den Leistungsbezug um die Dauer verlängert, für die die versicherte Person Anspruch auf zusätzliche Taggelder hatte, höchstens jedoch um 6 Monate (Abs. 2). Die versicherte Person, deren Rahmenfrist für den Leistungsbezug nach Absatz 2 verlängert wird, hat bei Bedarf Anspruch auf eine Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit, wenn eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet wird. Die Dauer der Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit entspricht der Dauer der Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug nach Absatz 2 (Abs. 2). Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG).”
“August 2020 Anspruch auf maximal 120 zusätzliche Taggelder gehabt haben, die Rahmenfrist für den Leistungsbezug um die Dauer verlängert, für die die versicherte Person Anspruch auf zusätzliche Taggelder hatte, höchstens jedoch um 6 Monate (Abs. 2). Die versicherte Person, deren Rahmenfrist für den Leistungsbezug nach Absatz 2 verlängert wird, hat bei Bedarf Anspruch auf eine Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit, wenn eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet wird. Die Dauer der Verlängerung der Rahmenfrist für die Beitragszeit entspricht der Dauer der Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug nach Absatz 2 (Abs. 2). Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG).”
“02]), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent compte tenu des féries estivales (art. 93 let. a et 96 al. 1 let. b LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. Le litige porte sur le droit du recourant aux prestations de l’assurance-chômage dès son inscription le 16 juillet 2020. 3. a) L’art. 8 al. 1 LACI énumère les conditions cumulatives dont dépend le droit à l’indemnité de chômage. Pour avoir droit à cette indemnité, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (let. e). Celles-ci sont satisfaites par celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation (art. 13 al. 1 LACI). Selon l’art. 9 al. 1 LACI, le délai-cadre de cotisation est de deux ans, sauf disposition contraire de la loi. Ce délai-cadre commence à courir deux ans avant le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 en relation avec l’art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre d’indemnisation délimite la période durant laquelle l’assuré peut recevoir des prestations, tandis que le délai-cadre de cotisation fixe le laps de temps durant lequel l’assuré doit avoir accompli la période de cotisation minimale (Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n° 3 ad art. 9 LACI). b) L'art. 9b LACI prévoit une réglementation spéciale en matière de délais-cadres en cas de période éducative, dans deux hypothèses. La première, qui aboutit à la prolongation de deux ans du délai-cadre d’indemnisation, est réalisée lorsqu’un délai-cadre d’indemnisation courait au début de la période éducative consacrée à un enfant de moins de dix ans et si l’assuré, à sa réinscription au chômage, ne justifie pas d’une période de cotisation suffisante (al.”
L'exerciÎ effectif d'un emploi assujetti aux cotisations pendant la durée minimale constitue la condition déterminante pour la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. Le paiement effectif du salaire, en revanche, n'est pas impératif ; il constitue toutefois un indiÎ important de la relation de travail effectivement fournie et peut, dans les cas critiques ou litigieux, être décisif pour la preuve de l'activité exercée.
“9 LACI, des délais-cadres de deux ans s'appliquent aux périodes d'indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire de la LACI (al. 1). Le délai-cadre applicable à la période de l'indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l'indemnité sont réunies (al. 2). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (al. 3). Selon l'art. 13 al. 1 LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation. 3.2 En vue de prévenir les abus qui pourraient advenir en cas d'accord fictif entre l'employeur et un travailleur au sujet du salaire que le premier s'engage contractuellement à verser au second, surtout lorsque l'employeur et le travailleur ne sont qu'une seule et même personne, la jurisprudence a indiqué que la réalisation des conditions relatives à la période de cotisation (art. 8 al. 1 let. e et art. 13 LACI) présupposait qu'un salaire ait été réellement versé au travailleur (DTA 2001 p. 225 consid. 4c ; arrêt du Tribunal fédéral C 174/05 du 26 juillet 2006 consid. 1.2). Dans un arrêt (ATF 131 V 444), le Tribunal fédéral a précisé cette jurisprudence en indiquant qu'en ce qui concerne la période de cotisation, la seule condition du droit à l'indemnité de chômage est, en principe, que l'assuré ait exercé une activité soumise à cotisation pendant la période minimale de cotisation. La jurisprudence exposée au DTA 2001 p. 225 (et les arrêts postérieurs) ne doit pas être comprise en ce sens qu'un salaire doit en outre avoir été effectivement versé ; en revanche, la preuve qu'un salaire a bel et bien été payé est un indice important en ce qui concerne la preuve de l'exercice effectif de l'activité salariée (ATF 131 V 444 consid. 3 ; 133 V 515 consid. 2.2). L'exercice d'une activité salariée pendant douze mois au moins est donc une condition à part entière pour la réalisation de la période de cotisation, tandis que le versement d'un salaire effectif n'est pas forcément exigé, mais permet au besoin de rapporter la preuve de cette activité (ATF 133 V 515 consid.”
“Unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs.1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG sei die faktische Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer die einzige Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung komme deshalb nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 444 E. 3.3 in fine). Das im Gesetz zwar nicht ausdrücklich genannte, nach ständiger Rechtsprechung aber massgebliche Erfordernis der genügenden Überprüfbarkeit der beitragspflichtigen Beschäftigung diene der Verhinderung von Missbräuchen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Dezember 2005, C 258/04, E. 3.2 mit Hinweis). Fehle es am Nachweis einer tatsächlich ausgeübten unselbständigen Tätigkeit, sei das Anspruchserfordernis nach Art. 8 Abs. 1 lit. e und Art. 13 AVIG nicht gegeben. Dies gelte auch beim Bestehen von erfolgten Zahlungen des Arbeitgebers, welche als Lohn bezeichnet oder auf ein als Lohnkonto definiertes Konto überwiesen worden seien. Dieser Umstand bilde eben nur, aber immerhin, ein bedeutsames Indiz für eine beitragspflichtige Beschäftigung (BGE 131 V 444 E. 3.2.2). Nicht entscheidend ist demgegenüber, ob die Arbeitgeberin die Sozialversicherungsbeiträge tatsächlich an die Ausgleichs-kasse überwiesen hat (Weisung AVIG ALE/B145 des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO], Stand 1. Januar 2023). 3. Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten”
“Cette disposition présuppose que l'assuré ait effectivement exercé une activité soumise à cotisation, mais non que l'employeur ait réellement transféré à la caisse de compensation la cotisation du salarié, en sa qualité d'organe participant à la procédure de perception des cotisations (ATF 113 V 352). Par activité soumise à cotisation, il faut entendre toute activité de l'assuré destinée à l'obtention d'un revenu soumis à cotisation pendant la durée d'un rapport de travail (Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Vol. I, n. 8 ad art. 13 LACI p. 170). Cela suppose l'exercice effectif d'une activité salariée suffisamment contrôlable (ATF 113 V 352 ; Rubin, Assurance-chômage: Droit fédéral, survol des mesures cantonales, procédure, 2e éd., n. 3.8.4.2, p. 179). 3.2. En vue de prévenir les abus qui pourraient advenir en cas d'accord fictif entre l'employeur et un travailleur au sujet du salaire que le premier s'engage contractuellement à verser au second, la jurisprudence considère que la réalisation des conditions relatives à la période de cotisation (art. 8 al. 1 let. e et art. 13 LACI) présuppose qu'un salaire a été réellement versé au travailleur (DTA 2001 p. 228). L'ancien Tribunal fédéral des assurances a précisé cette jurisprudence en indiquant qu'en ce qui concerne la période de cotisation, la seule condition du droit à l'indemnité de chômage est, en principe, que l'assuré ait exercé une activité soumise à cotisation durant la période minimale de cotisation. Il a également indiqué que sa jurisprudence publiée au DTA 2001 p. 225 ss (et les arrêts postérieurs) ne doit pas être comprise en ce sens qu'un salaire doit en outre avoir été effectivement versé ; en revanche, la preuve qu'un salaire a bel et bien été payé est un indice important en ce qui concerne la preuve de l'exercice effectif de l'activité salariée (ATF 131 V 444 consid. 3). L'exercice d'une activité salariée pendant douze mois au moins est donc une condition à part entière pour la réalisation de la période de cotisation, tandis que le versement d'un salaire effectif n'est pas forcément exigé, mais permet au besoin de rapporter la preuve de cette activité.”
“En revanche, l’activité doit être suffisamment contrôlable pour qu’il puisse être retenu au degré de la vraisemblance prépondérante qu’elle a été réellement exercée. Dans ce contexte, la preuve qu’un salaire a bel et bien été versé constitue un indice important de l’exercice effectif d’une activité salariée. Toutefois, le fait qu’un assuré ne puisse pas établir qu’il a perçu un salaire ne suffit pas à nier d’emblée l’existence d’une activité salariée soumise à cotisation. Dans un tel cas, il incombe à l’assuré d’établir l’existence d’une activité soumise à cotisation par d’autres moyens (ATF 133 V 515 consid. 2.4 ; 131 V 444 consid. 3.3 ; TF 8C_466/2018 du 13 août 2019 consid. 3). c) L’existence d’un contrat de travail formel, d’une lettre de résiliation, de fiches de paie, ainsi que la preuve du versement de cotisations sociales ou d’impôts ne sont pas à eux seuls de nature à établir la réalité du versement de salaires (TF 8C_765/2009 du 2 août 2010 consid. 2.5 ; cf. Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n° 19 ad art. 13 LACI). Il en va de même de créances produites dans une faillite (TF C 199/04 du 15 avril 2005 consid. 3.2). Enfin, si comme vu précédemment, l’établissement du versement d’un salaire est un indice important pour établir l’exercice effectif de l’activité salariée, le versement déclaré comme salaire par un employeur ne fonde cependant pas à lui seul la présomption de fait qu’une activité salariée soumise à cotisation a été exercée (ATF 133 V 515 consid. 2.3; TF 8C_453/2007 du 17 mars 2008 consid. 3.1). d) Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid.”
“a LADI stabilisce che è tenuto a pagare i contributi all'assicurazione contro la disoccupazione (assicurazione) il salariato (art. 10 LPGA) che è assicurato obbligatoriamente ed è tenuto a pagare contributi per il reddito di un'attività dipendente giusta la legge federale del 20 dicembre 1946 sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti (LAVS). L'obbligo di adempiere al periodo di contribuzione è dunque ossequiato quando l'assicurato, quale dipendente, prova di aver svolto, nel pertinente termine quadro, un'occupazione soggetta a contribuzione durante almeno dodici mesi (cfr. DTF 122 V 249, consid. 2b, pag. 250-251 e la giurisprudenza ivi citata). Ai fini dell’applicazione di tale articolo, da una parte, non è necessario che il datore di lavoro, quale organo nella procedura di percezione, abbia effettivamente trasferito alla cassa di compensazione i contributi del salariato, non essendo un presupposto per il riconoscimento di un periodo contributivo ai sensi dell'art. 13 LADI (cfr. STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 consid. 7.1.; STFA C 34/04 del 20 settembre 2004 consid. 1.3.; DTF 113 V 352; DLA 1988 N. 88, consid. 3a, pag. 88-89). In una sentenza pubblicata in DTF 131 V 444 l’Alta Corte ha stabilito, precisando la propria giurisprudenza, che, dal profilo del periodo di contribuzione, la sola condizione per il diritto all'indennità di disoccupazione è, di principio, l'esercizio di un'attività soggetta a tale obbligo durante il periodo minimo di contribuzione. La giurisprudenza esposta in DLA 2001 no. 27 pag. 225 (e le sentenze che ne sono seguite) non deve essere intesa nel senso che, in aggiunta a ciò, deve pure essere stato versato un salario; per contro, la prova che un salario è stato effettivamente pagato costituisce un indizio importante per la prova dell'esercizio effettivo di una attività dipendente. In secondo luogo, allorché un assicurato non comprova di aver effettivamente percepito un salario, segnatamente in assenza di bonifici periodici di una remunerazione su un conto bancario o postale a suo nome, il diritto all’indennità di disoccupazione non potrà essergli negato in applicazione degli art.”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 129 Délai-cadre : Le délai-cadre applicable à la périoÞ de cotisation est de deux ans ; il commenÎ deux ans avant le jour où toutes les conditions d'octroi sont remplies. Décompte des mois de cotisation : Est considéré comme mois de cotisation chaque mois civil complet au cours duquel l'obligation de cotiser existait. Les mois civils incomplets sont additionnés ; chaque tranche de 30 jours civils est réputée constituer un mois de cotisation.
“Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1); Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten (Abs. 2).”
“Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Art. 11 Abs. 1 AVIV). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Art. 11 Abs. 2 AVIV).”
“Die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG ist in Art. 11 AVIV geregelt. Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Art. 13 Abs. 3).”
“Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Gemäss Art. 11 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist. Bei angebrochenen Kalendermonaten (Beginn oder Ende des Arbeitsverhältnisses im Laufe des Monats) kommt Art. 11 Abs. 2 AVIV zur Anwendung: Danach werden Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten.”
“Die Beschwerdegegnerin macht im Wesentlichen geltend, der Beschwerdeführer habe die Mindestbeitragsdauer von zwölf Monaten nicht erfüllt; denn es sei nicht rechtsgenügend belegt, dass er innert der massgebenden Rahmenfrist vom 23. April 2019 bis zum 24. April 2020 während mindestens zwölf Monaten einer Arbeit nachgegangen sei resp. Lohn bezogen habe (vgl. insb. S. 7 ff. der Beschwerdeantwort). Der Beschwerdeführer wendet hiergegen zur Hauptsache ein, er habe sehr wohl Lohn bezogen. Dies lasse sich namentlich seinen Steuerunterlagen und dem Auszug aus dem Individuellen Konto entnehmen (vgl. S. 1 f. der Beschwerde; siehe auch die Replik). 2.2. Zu prüfen ist daher im Folgenden, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Verfügung vom 16. Oktober 2020, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2020, einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung wegen Nichterfüllung der Beitragszeit abgelehnt hat. 3. 3.1. 3.1.1. Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG setzt unter anderem voraus, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat. Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen zweijährigen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 1, 2 und 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt gemäss Art. 9 AVIG mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Abs. 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Abs. 3). 3.1.2. Bei der Ermittlung der Beitragszeit ist nach Art. 11 Abs. 1 AVIV als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat zu zählen, in welchem der Versicherte beitragspflichtig ist. Abs. 2 derselben Bestimmung sieht vor, dass Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, zusammengezählt werden (Satz 1), wobei je dreissig Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten (Satz 2). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165, 170 E.”
Citation: LACI art. 13 N. 128 Outre les motifs objectifs typiques de licenciement, la pratique administrative admet, pour l'appréciation de la périoÞ de cotisation, une composante subjective : les licenciements « pour (d'autres) motifs non imputables » sont considérés comme déterminants. L'examen de telles circonstances subjectives peut exiger des démarches complémentaires d'éclaircissement ; l'autorité de surveillanÎ n'y voit toutefois pas un obstacle pratique.
“Der Umstand, dass die Aufsichtsbehörde selbst eine Praxis befürwortet, die über den aktuellen Verordnungswortlaut hinausgeht, zeigt zunächst, dass aus Sicht der praktischen Durchführbarkeit keine namhaften Hindernisse zu bestehen scheinen. Zwar trifft es zu, dass die in Abs. 2 lit. a von Art. 12 AVIV explizit genannten Gründe objektiver Art sind, die mithin von der betroffenen Person unabhängig bestehen, wie dies etwa bei wirtschaftlichen Gründen in Gestalt von Absatzschwierigkeiten, Strukturveränderungen, Rationalisierungsmassnahmen oder Fusionen und dergleichen der Fall ist (vgl. GERHARD GERHARDS, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bd. I [Art. 1-58], 1988, N. 38 zu Art. 13 AVIG). Demgegenüber gelangt mit der von der Verwaltungspraxis als massgeblich erachteten "Entlassung aus (anderen) unverschuldeten Gründen" (vgl. E. 5.5.2.1 und 5.5.4.3) im Vergleich zur bisherigen wortlautgetreuen Auslegung eine subjektive Komponente ins Spiel (vgl. BGE 129 V 327 E. 4.6; Urteil 8C_839/2009 vom 19. Februar 2010 E. 3.4). Die Abklärung solcher subjektiver Verhältnisse, namentlich auch von Verschuldensaspekten mögen fallweise entsprechenden Aufwand nach sich ziehen. Dies wird von der Aufsichtsbehörde jedoch nicht als Hindernisgrund betrachtet und ist im Übrigen dem AVIG auch in anderem Zusammenhang (vgl. Art. 30 Abs. 1 lit. a und g; Art. 41 Abs. 5; Art. 71b Abs. 1 lit.”
Si l'assuré peut prouver une activité assujettie à cotisations de plus de 18 mois, la périoÞ de cotisation est considérée comme remplie. Le dossier doit, dans ce cas, être renvoyé afin d'examiner les autres conditions d'octroi (art. 8 LACI).
“Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer eine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 13 AVIG von insgesamt über 18 Monaten nachweisen kann. Die Beitragszeit ist demnach erfüllt. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen und die Angelegenheit zur Prüfung der weiteren Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 AVIG an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.”
Citation : LACI art. 13 n. 126 L'ordonnanÎ précise le moÞ de comptage des mois de cotisation et la prise en compte des périodes assimilées. Chaque mois civil complet est considéré comme mois de cotisation; les mois civils incomplets sont cumulés et 30 jours civils équivalent à un mois de cotisation. Les périodes assimilées aux périodes de cotisation (p. ex. serviÎ presté avant le début de l'obligation de cotiser à l'AVS, serviÎ militaire/serviÎ civil/serviÎ de protection suisse, périodes de maladie/accident sans salaire, congés de maternité prescrits ou prévus par convention collective) ainsi que les périodes pour lesquelles un salaire de vacances est versé sont prises en compte de la même manière. Le calcul de la durée de cotisation des travailleurs à temps partiel s'effectue selon les mêmes règles que pour les travailleurs à plein temps; si une personne assurée exerÎ simultanément plusieurs emplois à temps partiel, la durée de cotisation n'est comptabilisée qu'une seule fois.
“Die Rahmenfrist für die Beitragszeit ist demnach rückwärtsgerichtet (Heine Alexia/Polla Beatrice, Erneute Beanspruchung von Arbeitslosenentschädigung nach abgelaufener Rahmenfrist für den Leistungsbezug: Folgerahmenfristen und ihre Besonderheiten, in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung [ARV] 2014, S. 77, 78). 2.2.3. Angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG auch (a.) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c. Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt; d. Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeitsvertraglich vereinbart sind. 2.2.4. Die Einzelheiten regelt die Verordnung (Art. 13 Abs. 5 AVIG). In Art. 11 AVIV wird Folgendes statuiert: Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt der Versicherte gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). 2.3. Vorliegend begann am 1. Mai 2023 eine neue bis zum 30. April 2025 dauernde zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug (vgl. AB 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit hätte nach Art. 9 Abs. 3 AVIG grundsätzlich zwei Jahre vor diesem Tag (also am 1. Mai 2021) begonnen und am 30.”
Conformément à l'art. 13 al. 2 LACI, sont assimilées, en plus des activités soumises à cotisation, les périodes suivantes : les périodes au cours desquelles la personne assurée a exercé une activité salariée avant d'être assujettie aux cotisations AVS; le serviÎ militaire, le serviÎ civil et le serviÎ de protection suisses; les cours obligatoires d'économie domestique, pour autant qu'ils durent à plein temps et sans interruption au moins deux semaines; les périodes pendant lesquelles existait un contrat de travail mais où, en raison d'une maladie ou d'un accident, aucun salaire n'a été versé et, par conséquent, aucune cotisation n'a été payée; ainsi que les interruptions de travail pour maternité, dans la mesure où elles sont prescrites par des dispositions de protection des travailleurs ou par des conventions collectives de travail. Est considéré comme mois de cotisation tout mois civil complet; les mois incomplets sont additionnés (30 jours calendaires = 1 mois de cotisation) (cf. art. 11 OACI).
“Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 2.2.2. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beträgt gemäss Art. 9 Abs. 1 AVIG zwei Jahre. Sie beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Voraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt sind (vgl. Abs. 2 und Abs. 3 von Art. 9 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit ist demnach rückwärtsgerichtet (Heine Alexia/Polla Beatrice, Erneute Beanspruchung von Arbeitslosenentschädigung nach abgelaufener Rahmenfrist für den Leistungsbezug: Folgerahmenfristen und ihre Besonderheiten, in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung [ARV] 2014, S. 77, 78). 2.2.3. Angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG auch (a.) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c. Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt; d. Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeitsvertraglich vereinbart sind. 2.2.4. Die Einzelheiten regelt die Verordnung (Art. 13 Abs. 5 AVIG). In Art. 11 AVIV wird Folgendes statuiert: Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs.”
RéférenÎ : LACI art. 13 N. 124 En cas d'activité indépendante antérieure, il est controversé dans quelle mesure la périoÞ-cadre peut être reculée. Des acceptations internes antérieures de l'administration peuvent influer sur la pratique ; l'appréciation et l'éventuelle rétrodatation s'opèrent toutefois au cas par cas, selon les motifs concrets de la décision.
“1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus de 12 mois (« 12 mois au total ») ; à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). La libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI (voir aussi SVR 1999 ALV n° 7 p. 19), la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies (DTA 1995 p. 167 consid. 3b/aa et 170 consid. 4c). Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (ATF 141 V 674 consid. 4). 4. 4.1 En l’espèce, le recourant s’est inscrit à l’OCE le 26 mai 2023 et a sollicité des indemnités de chômage de la caisse intimée dès cette même date. Le recourant voudrait que le délai-cadre de cotisation soit fixé au 1er janvier 2020, pour pouvoir justifier de douze mois de cotisations. Il fait valoir que par le passé, il avait pu s’inscrire au chômage après l’échec d’une activité indépendante en tant que restaurateur, en 2003, et que la caisse avait accepté de fixer le délai-cadre de juin 2000 à juin 2002 (date de la fin d’un précédent emploi salarié).”
“1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus de 12 mois (« 12 mois au total ») ; à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). La libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI (voir aussi SVR 1999 ALV n° 7 p. 19), la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies (DTA 1995 p. 167 consid. 3b/aa et 170 consid. 4c). Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (ATF 141 V 674 consid. 4). 4. 4.1 En l’espèce, le recourant s’est inscrit à l’OCE le 26 mai 2023 et a sollicité des indemnités de chômage de la caisse intimée dès cette même date. Le recourant voudrait que le délai-cadre de cotisation soit fixé au 1er janvier 2020, pour pouvoir justifier de douze mois de cotisations. Il fait valoir que par le passé, il avait pu s’inscrire au chômage après l’échec d’une activité indépendante en tant que restaurateur, en 2003, et que la caisse avait accepté de fixer le délai-cadre de juin 2000 à juin 2002 (date de la fin d’un précédent emploi salarié).”
Citation : LACI art. 13 n. 123 En cas d'activité indépendante non soumise à cotisations, la périoÞ-cadre initiale de deux ans en cours peut, en cas d'abandon définitif de l'activité, être prolongée de deux ans pour atteindre au total quatre ans (périoÞ-cadre prolongée) (cf. [0]). L'art. 9a est subsidiaire à l'art. 13 : son application suppose que les périodes non soumises à cotisations soient imputables à l'exerciÎ de l'activité indépendante (causalité) (cf. [1]). Les travailleurs indépendants exerçant de façon durable sont en principe exclus du droit aux prestations ; toutefois, l'examen d'un éventuel droit aux prestations peut être envisagé si, avant l'activité indépendante et dans le cadre de la périoÞ-cadre, il existait des périodes d'emploi assujetties à cotisations (cf. [2]).
“1 AVIG kann die Versicherung arbeitslose Personen, die eine dauernde selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen, durch die Ausrichtung von höchstens 90 Taggeldern während der Planungsphase (Art. 95a der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIV) eines Projektes unterstützen. Nimmt der Versicherte nach dem Bezug des letzten besonderen Taggeldes eine selbständige Erwerbstätigkeit auf oder hat er sie zu diesem Zeitpunkt bereits aufgenommen, ist seine Arbeitslosigkeit beendet und er erhält keine weiteren Leistungen der Arbeitslosenversicherung (BGE 126 V 212). Bei endgültiger Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit gilt für den allfälligen Bezug weiterer Taggelder eine Rahmenfrist von vier Jahren (Art. 71d Abs. 2 AVIG), gerechnet ab Stichtag bei der Eröffnung der ursprünglichen Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Damit wird die laufende zweijährige Rahmenfrist um zwei Jahre erstreckt, wenn die Erwerbstätigkeit nicht beitragswirksam nach Art. 13 AVIG war (Urteil des Bundesgerichts 8C_191/2008 vom 9. Oktober 2008 E. 2 mit weiteren Hinweisen).”
“Le prolongement du délai-cadre d'indemnisation suppose: qu'un délai-cadre courait au moment où l'assuré a entrepris l'activité indépendante; que l'assuré ait exercé comme indépendant en Suisse ou dans l'un des pays de l'UE/AELE (voir arrêt TF C 350/05 du 3 mai 2006 publié DTA 2006 p. 291 consid. 4.2); qu'il n'ait touché, durant l'exercice de cette activité, ni l'indemnité de chômage, ni l'indemnité compensatoire; qu'il ait définitivement cessé son activité indépendante; que les conditions de cotisation ne soient pas réunies et que cette absence de période de cotisation suffisante pour bénéficier d'un nouveau délai-cadre d'indemnisation soit due à l'exercice de l'activité indépendante ("du fait de celle-ci" [art. 9a al. 1 let. b LACI]). Cette dernière condition impose qu'il existe une relation de causalité entre l'exercice d'une activité indépendante et l'absence de période de cotisation suffisante. La causalité s'examine ici de manière stricte (Rubin, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, art. 9a n. 7). Il ressort notamment de ce qui précède que l'art. 9a LACI est subsidiaire à l'art. 13 LACI, en ce sens qu'il ne peut s'appliquer que lorsque les conditions de cotisation ne sont pas réunies (Rubin, art. 9a n. 4).”
“Andauernd selbstständig erwerbende Personen sind in der Regel bereits von vornherein vom Arbeitslosentaggeldbezug ausgeschlossen. Soweit allerdings vor der Tätigkeit als selbstständig erwerbende Person innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt wurde (vgl. dazu Art. 13 AVIG), ist der Anspruch auf Arbeitslosentschädigung ausnahmsweise auch bei einer nunmehr selbstständig erwerbenden Person zu prüfen. Auf solche Personen rechtfertigt sich gemäss konstanter Praxis des Bundesgerichts die Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 123 V 234, wonach eine Überprüfung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der rechtsmissbräuchlichen Gesetzesumgehung möglich sein muss. Dabei ist massgebend, ob der Status des Selbstständigerwerbenden mit dem Ziel dauernder wirtschaftlicher und unternehmerischer Unabhängigkeit aufgenommen und beibehalten wird. Es ist nicht Aufgabe der Arbeitslosenversicherung, die in solchen Fällen anfänglich fehlenden Einnahmen zu ersetzen (Urteil des Bundesgerichts 8C_344/2018 vom 13. Juni 2018 E. 3.4 mit diversen weiteren Hinweisen). Unter den Gesichtspunkten des Aufbaus einer auf Dauer angelegten oder nur vorübergehenden Selbstständigkeit und der Vermittlungsfähigkeit ist auch der Leistungsanspruch von Personen zu prüfen, die unfreiwillig aus einem Arbeitnehmerverhältnis ausgeschieden sind, sich jedoch nicht umgehend zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung angemeldet, sondern durch die Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit eine Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung zu vermeiden versucht haben.”
En l'absenÎ de justificatifs de paiement clairs (p. ex. relevés bancaires/postaux, fiches de salaire) et si les documents fournis ne permettent pas de tirer des conclusions nettes quant aux salaires effectivement versés, la pratique constate une absenÎ de preuve au détriment de la personne assurée. Dans de tels cas, la durée de cotisation requise au sens de l'art. 13 LACI ne peut donc pas être confirmée et un droit à l'indemnité de chômage est écarté en raison de l'absenÎ de durée de cotisation.
“Solche Dokumente stellen lediglich Parteibehauptungen dar, über deren Wahrheitsgehalt niemand ausser der versicherten Person, welche eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, selbst Angaben machen kann. Lassen sich in Fällen, die weitergehende Abklärungen bedingen, Bank- oder Postbelege beibringen, ist damit der Lohnfluss und die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung in der Regel nachgewiesen (AVIG-Praxis ALE Rz. B147). Die Angaben über die Entrichtung und die Höhe des Lohnes sind aber insbesondere dann mit besonderer Vorsicht zu geniessen, wenn die versicherte Person oder deren Ehepartner in einer Aktiengesellschaft oder in einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in welcher sie angestellt waren, Gesellschafter und Geschäftsführer waren. Ergeben sich aufgrund der eingereichten Belege keine klaren Rückschlüsse auf die in der fraglichen Zeit effektiv ausbezahlten Löhne, liegt eine Beweislosigkeit zu Lasten der versicherten Person vor, weshalb ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung infolge fehlender Beitragszeit verneint werden muss. Dem Nachweis eines tatsächlich realisierten Lohnes kommt im Übrigen nicht nur bei der Bestimmung der Beitragszeit gemäss Art. 13 AVIG, sondern auch bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes gemäss Art. 23 AVIG eine entscheidende Bedeutung zu. Ohne genaue Angaben über den Lohnfluss ist es nämlich nicht möglich, die Höhe des versicherten Verdienstes zu bestimmen (AVIG-Praxis ALE Rz. B148; Urteil des Bundesgerichts vom 28. Februar 2019, 8C_749/2018, E. 5.4 mit Hinweisen).”
“Solche Dokumente stellen lediglich Parteibehauptungen dar, über deren Wahrheitsgehalt niemand ausser der versicherten Person, welche eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, selbst Angaben machen kann. Lassen sich in Fällen, die weitergehende Abklärungen bedingen, Bank- oder Postbelege beibringen, ist damit der Lohnfluss und die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung in der Regel nachgewiesen (AVIG-Praxis ALE Rz. B147). Die Angaben über die Entrichtung und die Höhe des Lohnes sind aber insbesondere dann mit besonderer Vorsicht zu geniessen, wenn die versicherte Person oder deren Ehepartner in einer Aktiengesellschaft oder in einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, in welcher sie angestellt waren, Gesellschafter und Geschäftsführer waren. Ergeben sich aufgrund der eingereichten Belege keine klaren Rückschlüsse auf die in der fraglichen Zeit effektiv ausbezahlten Löhne, liegt eine Beweislosigkeit zu Lasten der versicherten Person vor, weshalb ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung infolge fehlender Beitragszeit verneint werden muss. Dem Nachweis eines tatsächlich realisierten Lohnes kommt im Übrigen nicht nur bei der Bestimmung der Beitragszeit gemäss Art. 13 AVIG, sondern auch bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes gemäss Art. 23 AVIG eine entscheidende Bedeutung zu. Ohne genaue Angaben über den Lohnfluss ist es nämlich nicht möglich, die Höhe des versicherten Verdienstes zu bestimmen (AVIG-Praxis ALE Rz. B148; Urteil des Bundesgerichts vom 28. Februar 2019, 8C_749/2018, E. 5.4 mit Hinweisen).”
“In effetti qualora non sia definibile l’entità del salario (ad esempio difettando libri contabili tenuti in maniera regolare e trasparente, giustificativi di pagamenti bancari, postali o in contanti oppure testimonianze che permettano di stabilire il reddito come richiesto dalla legge), il guadagno assicurato ai sensi dell’art. 23 LADI non è determinabile in modo sufficientemente attendibile. Ciò comporta il diniego della pretesa di prestazioni dell’assicurazione contro la disoccupazione (cfr. STF 8C_194/2021 del 15 giugno 2021 consid. 4.4.; STF 8C_472/2019 del 20 novembre 2019 consid. 4.1.; STF 8C_75/2013 del 25 giugno 2013 consid. 3.5. in fine; STF 8C_913/2011 del 10 aprile 2012, in particolare consid. 3.3. in fine, pubblicata in DLA 2012 N. 11 pag. 288; STCA 38.2012.5 del 10 dicembre 2012 consid. 2.7.). 2.10. Nel caso di specie, tutto ben ponderato, non è determinante la questione di sapere se il ricorrente abbia adempiuto, o meno, i presupposti per avere diritto alle indennità di disoccupazione di cui all’art. 8 cpv. 1 LADI, tra cui il periodo di contribuzione minimo secondo la lett. e dell’art. 8 cpv. 1 LADI e l’art. 13 LADI (cfr. consid. 2.2.). Va, comunque, sottolineato che la prova che un salario è stato realmente percepito è un indizio importante e significativo per dimostrare l’esercizio effettivo di un’attività dipendente, soprattutto nei casi critici (cfr. consid. 2.9.; STCA 38.2019.7 del 22 maggio 2019 consid. 2.7., confermata dalla STF 8C_452/2019 del 12 novembre 2019, menzionate al consid. 2.5.), come risulta essere la presente fattispecie, considerato che l’insorgente, quale socio e gerente della __________ (cfr. consid. 2.8.), aveva una posizione analoga a quella di un datore di lavoro nella società in cui lavorava. In concreto decisivo è il fatto che non sia possibile determinare il guadagno assicurato del ricorrente. In effetti nella presente fattispecie quest’ultimo va stabilito in funzione dei redditi effettivamente percepiti sotto forma di salari. Non torna, per contro, applicabile l’eccezione contemplata dalla giurisprudenza, e meglio non va preso come riferimento il salario concordato tra il dipendente e il datore di lavoro (cfr.”
Le délai-cadre applicable à l'art. 13 al. 1 commenÎ deux ans avant le premier jour où toutes les conditions d'octroi des prestations sont remplies (art. 9 al. 3 en liaison avì al. 2 LACI). Dans ce délai-cadre, il faut justifier au total d'au moins douze mois d'activité assujettie à cotisations.
“Nach Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG).”
“Gemäss Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit, sofern im Gesetz nichts anderes vorgesehen ist, zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Ist die Rahmenfrist für den Leistungsbezug abgelaufen und beansprucht der Versicherte wieder Arbeitslosenentschädigung, so gelten, sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht, erneut zweijährige Rahmenfristen für den Leistungsbezug und die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 4 AVIG). Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Ermittlung der Beitragszeit richtet sich nach Art. 11 AVIV.”
“Sauf disposition contraire de la loi, des délais-cadres de deux ans s'appliquent aux périodes d'indemnisation et de cotisation (art. 9 al. 1 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de l'indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l'indemnité sont réunies (art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (art. 9 al. 3 LACI). Celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI).”
Si l'incapacité de travail a pour effet qu'aucun rapport de travail n'a existé au total pendant plus de douze mois au cours de la périoÞ de référenÎ et que, pour cette raison, la durée de cotisation n'a pu être accomplie, une dispense au sens de l'art. 14 al. 1 let. b LACI peut être envisagée. L'art. 14 est subsidiaire et n'est applicable que si la durée minimale de cotisation exigée à l'art. 13 al. 1 LACI ne peut être accomplie pour les motifs énumérés à l'art. 14.
“2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs.1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 S. 676).”
“2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 mit Verweis auf THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, S. 2334 Rz. 233; Urteile 8C_646/2021 vom 9. Februar 2022 E. 2.2.2; 8C_539/2019 vom 20. November 2019 E. 3.1).”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Es muss somit ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem gesetzlich umschriebenen Hinderungsgrund bestehen. Um kausal für die fehlende Beitragszeit zu sein, muss das Hindernis folglich ebenfalls während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung verblieb der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.”
Les périodes d'emploi relevant de plusieurs rapports de travail peuvent être totalisées dans le délai-cadre prévu à cet effet, de sorte que la durée de cotisation d'au moins douze mois requise par l'art. 13 al. 1 LACI puisse être atteinte.
“Aufgrund der Akten erstellt und zu Recht unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer die für einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung vorausgesetzte zwölfmonatige Beitragszeit (Art. 13 Abs. 1 AVIG) während der entsprechenden zweijährigen Rahmenfrist (vgl. Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG) mit den Beschäftigungen für die D.________ AG (27. September 2021 bis 18. Mai 2022; AB 23) und die C.________ AG (ab 28. März 2022; AB 27) erfüllt (vgl. auch Beschwerdeantwort S. 2 Ziff. III Art. 1). Zwischen den Parteien umstritten ist hingegen, ob der Beschwerdeführer die weitere Anspruchsvoraussetzung eines erlittenen Arbeitsausfalls (vgl. E. 2.2 und E. 2.2.1 f. hiervor) erfüllt.”
“Der Beschwerdeführer beantragt die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung für eine zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab 1. Dezember 2022 (act. II pag. 39). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit begann unter Berücksichtigung der aufgrund der Covid-19-Pandemie um drei Monate verlängerten ersten Rahmenfrist für den Leistungsbezug (1. September 2020 bis 30. November 2022) am 1. September 2020 (vgl. dazu act. II pag. 7). Dies ist unbestritten. Aufgrund der Akten erstellt und ebenso unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer die für einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung vorausgesetzte Beitragszeit während der entsprechenden Rahmenfrist mit den Beschäftigungen bei der B.________ GmbH (September 2020 bis Januar 2021), bei der C.________ GmbH (April 2021 bis August 2021) und bei der D.________ AG (ab August 2021) erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e i.V.m. Art. 13 Abs. 1 AVIG; vgl. Beschwerdeantwort, S. 2 Art. 2).”
LACI art. 13 ch. 118 Les rapatriés après un séjour à l'étranger de plus d'un an peuvent, sous les conditions prévues par l'ordonnanÎ ou par le Conseil fédéral, être exemptés pendant un an de l'accomplissement de la durée de cotisation, s'ils prouvent avoir exercé à l'étranger une activité salariée et avoir été soumis aux cotisations en Suisse pendant au moins six mois (pour les ressortissants de l'UE/AELE, condition supplémentaire : autorisation de séjour en cours de validité). Cette exception doit être interprétée de manière restrictive. Selon la jurisprudenÎ, la cumulation des périodes de cotisation avì des périodes d'exemption est en outre exclue.
“3Gli Svizzeri che rimpatriano dopo un soggiorno di oltre un anno in uno Stato che non è membro né della Comunità europea né dell’Associazione europea di libero scambio (AELS) sono esentati per un anno dall’adempimento del periodo di contribuzione, purché possano certificare di avere svolto un’attività dipendente all’estero ed abbiano svolto in Svizzera durante almeno sei mesi un’occupazione soggetta a contribuzione. Alle stesse condizioni sono esonerati dall’adempimento del periodo di contribuzione i cittadini degli Stati membri della Comunità europea o dell’AELS il cui permesso di domicilio non è scaduto. Il Consiglio federale stabilisce inoltre a quali condizioni gli stranieri il cui permesso di domicilio non è scaduto e che non sono cittadini di uno Stato membro della Comunità europea o dell’AELS e il cui permesso di domicilio non è scaduto, sono esentati dall’adempimento del periodo di contribuzione se rientrano in Svizzera dopo un soggiorno all’estero di oltre un anno.” In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_143/2023 del 24 agosto 2023 consid. 4.3.2., pubblicata in DLA 2023 N. 13 pag. 386 e SVR 2024 Nr. 8 pag. 29; STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 1.2.; STF 8C_318/2011 del 5 marzo 2012 consid. 5.2.; STF C 25/07 del 22 novembre 2007. L’art. 14 LADI configura, in effetti, un’eccezione al presupposto dell’adempimento del periodo contributivo per persone che non hanno potuto svolgere un’attività lavorativa precedentemente alla disoccupazione. Perciò le fattispecie enumerate in tale disposto vanno interpretate restrittivamente. Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale l'applicazione di questo disposto presuppone che l'assicurato sia stato impedito, per almeno dodici mesi, di essere parte contraente di un rapporto di lavoro per una delle ragioni enumerate dalla legge.”
“3Gli Svizzeri che rimpatriano dopo un soggiorno di oltre un anno in uno Stato che non è membro né della Comunità europea né dell’Associazione europea di libero scambio (AELS) sono esentati per un anno dall’adempimento del periodo di contribuzione, purché possano certificare di avere svolto un’attività dipendente all’estero ed abbiano svolto in Svizzera durante almeno sei mesi un’occupazione soggetta a contribuzione. Alle stesse condizioni sono esonerati dall’adempimento del periodo di contribuzione i cittadini degli Stati membri della Comunità europea o dell’AELS il cui permesso di domicilio non è scaduto. Il Consiglio federale stabilisce inoltre a quali condizioni gli stranieri il cui permesso di domicilio non è scaduto e che non sono cittadini di uno Stato membro della Comunità europea o dell’AELS e il cui permesso di domicilio non è scaduto, sono esentati dall’adempimento del periodo di contribuzione se rientrano in Svizzera dopo un soggiorno all’estero di oltre un anno.” In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_143/2023 del 24 agosto 2023 consid. 4.3.2., pubblicata in DLA 2023 N. 13 pag. 386 e SVR 2024 Nr. 8 pag. 29; STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 1.2.; STF 8C_318/2011 del 5 marzo 2012 consid. 5.2.; STF C 25/07 del 22 novembre 2007. L’art. 14 LADI configura, in effetti, un’eccezione al presupposto dell’adempimento del periodo contributivo per persone che non hanno potuto svolgere un’attività lavorativa precedentemente alla disoccupazione. Perciò le fattispecie enumerate in tale disposto vanno interpretate restrittivamente. Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale l'applicazione di questo disposto presuppone che l'assicurato sia stato impedito, per almeno dodici mesi, di essere parte contraente di un rapporto di lavoro per una delle ragioni enumerate dalla legge.”
Pour l'ouverture du droit en vertu de l'art. 13 al. 1 LACI, l'exerciÎ factuel d'une activité salariée assujettie aux cotisations pendant la durée minimale requise suffit en principe. Le paiement effectif du salaire n'est pas exigé comme condition autonome d'ouverture du droit; la preuve que le salaire a effectivement été versé reste toutefois un indiÎ important de la réalité d'une activité dépendante et peut, dans les cas contestés, être déterminante, notamment pour prévenir des rapports de travail fictifs.
“1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison, notamment, d’une maladie alors qu’elles étaient domiciliées en Suisse (let. b). L’art. 14 LACI est cependant une disposition d’exception, qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010 consid. 7.2 et la référence citée). En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n’est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l’assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (ATF 141 V 674 consid. 4.1 et les références citées). b) Selon la jurisprudence relative à l’art. 13 al. 1 LACI, la seule condition du droit à l’indemnité de chômage est, en principe, que l’assuré ait exercé une activité soumise à cotisation pendant la période minimale de cotisation. Le paiement effectif d’un salaire n’est donc pas exigé, bien que la preuve qu’un salaire a bel et bien été payé reste un indice important de l’exercice d’une activité soumise à cotisation (ATF 133 V 515 consid. 2.2 et les références citées). L’art. 13 al. 2 let. c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA). Cette disposition s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse, livre cinquième : Droit des obligations ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art.”
“In BGE 131 V 444 präzisierte das EVG, die bisherige Rechtsprechung sei nicht in dem Sinne zu verstehen, dass eine beitragspflichtige Beschäftigung überhaupt nur dann zur Bildung von Beitragszeiten führe, wenn und soweit der Nachweis tatsächlicher Lohnzahlungen erbracht ist. Unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs.1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG sei die faktische Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer die einzige Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung komme deshalb nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 444 E. 3.3 in fine). Das im Gesetz zwar nicht ausdrücklich genannte, nach ständiger Rechtsprechung aber massgebliche Erfordernis der genügenden Überprüfbarkeit der beitragspflichtigen Beschäftigung, diene der Verhinderung von Missbräuchen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Dezember 2005, C 258/04, E. 3.2 mit Hinweis). Fehle es am Nachweis einer tatsächlich ausgeübten unselbständigen Tätigkeit, sei das Anspruchserfordernis nach Art. 8 Abs. 1 lit. e und Art. 13 AVIG nicht gegeben. Dies gelte auch bei Bestehen von erfolgten Zahlungen des Arbeitgebers, welche als Lohn bezeichnet oder auf ein als Lohnkonto definiertes Konto überwiesen wurden.”
“2 AVIG an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Art. 11 Abs. 1 und 2 AVIV). 2.4.1 Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 251 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit dem Leisten von Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (BGE 128 V 190 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden (vgl. ARV 2001 Nr. 27 S. 228 E. 4c). 2.4.2 In BGE 131 V 444 präzisierte das EVG, die bisherige Rechtsprechung sei nicht in dem Sinne zu verstehen, dass eine beitragspflichtige Beschäftigung überhaupt nur dann zur Bildung von Beitragszeiten führe, wenn und soweit der Nachweis tatsächlicher Lohnzahlungen erbracht sei. Unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs.1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG sei die faktische Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer die einzige Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung.”
Même si un licenciement prononcé par l'employeur est juridiquement invaliÞ, la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI peut néanmoins être remplie si la personne assurée a continué, pendant le délai-cadre pertinent, à être considérée comme partie au contrat de travail. Pour déterminer le début du droit aux prestations de l'assuranÎ-chômage, il convient toutefois de se fonder sur les faits réels; le chômage ne commenÎ qu'avì la cessation effective et définitive de l'exécution du travail et du paiement du salaire.
“Dans tous les cas, même à supposer que l'interprétation du contrat ne permette pas de dégager le sens de la clause litigieuse, celle-ci serait à interpréter en défaveur de celui qui l'a rédigée, soit en l'espèce l'employeur, en vertu de la règle "in dubio contra stipulatorem" (arrêt TF 4A_238/2015 du 22 septembre 2015 consid. 4.1 et les références citées). 5.9. Dès lors, le raisonnement de la caisse de chômage selon lequel ce sont les dispositions du CO qui s'appliquent en l'espèce par renvoi de l'art. 41 LSE ne peut être suivi. Le contrat de travail étant soumis au délai de protection de l'art. 21 CN construction, la résiliation du contrat de travail par l'employeur était exclue aussi longtemps que le recourant avait droit à des indemnités journalières de l'assurance-accidents obligatoire, soit en l'espèce jusqu'au 30 septembre 2020. Par conséquent, la résiliation du contrat de travail donnée par l'employeur pour le 19 juillet 2017 n'était pas valable, de sorte que le recourant était toujours partie à un rapport de travail durant le délai de cotisation, soit du 1er octobre 2018 au 30 septembre 2020. Ainsi, il remplissait la condition relative à la période de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. 6. Discussion relative aux autres conditions du droit à l’indemnité de chômage 6.1. Ceci étant dit, il convient d'analyser les conséquences du fait que la résiliation donnée par l'employeur n'était pas valable sur les autres conditions ouvrant le droit à une indemnité de chômage au sens de l'art. 8 al. 1 LACI. 6.2. Concernant la première condition, soit le fait d'être sans emploi ou partiellement sans emploi (art. 8 al. 1 let. a et art. 10 LACI), il est rappelé que l'examen doit avoir lieu sur la base des faits et non en fonction de la réponse juridique à la question de savoir si le rapport de travail existe toujours (ATF 119 V 156 consid. 2a; Rubin, art. 10 ch. 11). Ainsi, le chômage au sens de l'art. 10 LACI débute dès que les prestations caractéristiques d'un contrat de travail (travail et salaire) ne sont plus exécutées, c'est-à-dire dès la cessation définitive effective du rapport de travail. En l'espèce, étant donné que le recourant a cessé d'offrir ses services et que l'employeur n'a plus versé de salaire, le rapport de travail a cessé définitivement au 30 septembre 2020, si bien que la première condition ouvrant le droit à l'indemnité de chômage à partir du 1er octobre 2020 est remplie.”
À l'égard des personnes ayant une position assimilée à celle d'un employeur ou présentant une proximité étroite avì l'employeur (p. ex. fonctions de direction, participation importante d'associés, parenté proche), des vérifications plus approfondies du flux salarial s'imposent. La jurisprudenÎ exige, dans de tels cas, un contrôle plus strict du versement du salaire ; la preuve que le salaire a effectivement été versé est considérée comme un indiÎ important et, dans les cas critiques, déterminant de l'existenÎ d'une activité soumise à cotisations selon l'art. 13 al. 1 LACI.
“Le fait que le salaire n'est pas déterminable ne suffit pas à conclure à l'absence d'une activité salariée soumise à cotisation et c'est uniquement lorsque l'assuré a explicitement renoncé à percevoir une rémunération pour le travail effectué – par exemple dans le but de sauver son entreprise – que l'existence d'une telle activité sera niée en raison de l'absence d'un salaire. Un risque de délivrance d'une attestation de salaire de complaisance existe en effet lorsqu'un assuré a été au service d'une entité dans laquelle il occupait une position assimilable à celle d'un employeur (gérant, directeur, actionnaire important, titulaire d'une raison individuelle), raison pour laquelle une telle attestation doit alors être vérifiée de manière stricte (arrêt 8C_466/2018 du 13 août 2019 consid. 6.3 et les références). Dans certains cas où le risque d'abus est important, à savoir dans des situations de proximité avec l'employeur, la preuve du versement effectif d'un salaire devient pratiquement une condition du droit à part entière car, en l'absence de celui-ci ou en cas de déclarations mal documentées, peu crédibles voire contradictoires, le droit à l'indemnité de chômage peut être nié (Boris RUBIN, op. cit., n. 142). Au surplus, l'art. 13 al. 1 LACI ne présuppose pas que l'employeur ait réellement transféré à la caisse de compensation la cotisation du salarié, en sa qualité d'organe participant à la procédure de perception des cotisations (ATF 113 V 352). Le versement du salaire par un employeur ne fonde par ailleurs pas, à lui seul, la présomption de fait qu'une activité salariée soumise à cotisation a été exercée. Par activité soumise à cotisation, il faut entendre toute activité de l'assuré destinée à l'obtention d'un revenu soumis à cotisation pendant la durée d'un rapport de travail. Cela suppose l'exercice effectif d'une activité salariée suffisamment contrôlable. N'exerce ainsi pas une activité soumise à cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI celui qui perçoit un salaire en vertu d'un contrat d'emploi temporaire conclu avec l'État essentiellement pour lui permettre d'obtenir l'ouverture d'un (nouveau) délai-cadre d'indemnisation, sans que la rémunération convenue soit liée à l'exercice effectif d'une activité pour l'employeur, et qui ne travaille pas dans les faits (ATF 133 V 515 consid.”
“2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und 4b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). 2.3 Bei Personen, die vor ihrer Arbeitslosigkeit eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, sowie bei deren mitarbeitenden Ehegatten, hat die Arbeitslosenkasse in Anlehnung an Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG näher zu prüfen, ob diese tatsächlich einen Lohn bezogen haben (AVIG-Praxis ALE Rz. B32 und B146). Auch wenn dem Nachweis einer tatsächlichen Lohnzahlung nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zukommt, stellt er doch ein bedeutsames und in kritischen Fällen ausschlaggebendes Indiz für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung dar. Das im Gesetz zwar nicht ausdrücklich genannte, nach ständiger Rechtsprechung aber massgebende Erfordernis der genügenden Überprüfbarkeit der beitragspflichtigen Beschäftigung dient insbesondere in solchen Fällen der Verhinderung von Missbräuchen.”
“c AVIG auf den vorliegenden Fall, wonach Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre Mitarbeitenden Ehegatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE) haben, rechtfertigt sich entgegen der Ausführungen der Beschwerdegegnerin mit Blick auf BGE 123 V 234, 237 E. 7b/bb nicht. Zum Zeitpunkt der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin war die C____ GmbH längst in Konkurs, wobei der Beschwerdeführer bereits aufgrund der Kündigung der Arbeitgeberin per 31. März 2019 (bei den Beschwerdebeilagen) jene Eigenschaft endgültig verlor, deretwegen er bei der KAE aufgrund von Art. 31. Abs. 3 lit. c AVIG vom Anspruch ausgenommen wäre. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer in der C____ GmbH ohnehin nie zeichnungsberechtigt war (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 8C_380/2010 vom 18. August 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil C 110/03 vom 8. Juni 2004; Handelsregisterauszug des Kantons Basel-Stadt, AB 3). 5.2. 5.2.1. Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 5.2.2. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hierfür effektiv Lohn ausbezahlt wird (BGE 128 V 190 E. 3a/aa in fine mit Hinweisen). Der Nachweis, dass tatsächlich Lohn ausbezahlt worden ist, ist ein erhebliches Indiz für den Beweis der tatsächlich ausgebübten Arbeitnehmertätigkeit (BGE 131 V 444 E. 3.1.1; AVIG-Praxis/B144). Bei Personen, die vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, sowie bei deren Ehegatten, muss die Arbeitslosenkasse hinsichtlich des Lohnflusses weitergehende Abklärungen treffen (vgl. AVIG-Praxis ALE B32). Hierzu hat die Behörde in erster Linie Bank- oder Postbelege beizubringen (vgl. AVIG-Praxis/B147). Wurde der Lohn bar bezogen, so können das bei der Steuerverwaltung mit Lohnausweis deklarierte Einkommen, Lohnquittungen oder durch ein Treuhandbüro geführte Geschäftsbücher jeweils in Verbindung mit einem entsprechenden individuellen Kontoauszug der AHV als Nachweis für den Lohnbezug akzeptiert werden.”
“L'absence d'attestation d'une fiduciaire ou d'un comptable permettant de clarifier les divers versements opérés n'est ainsi pas déterminante au stade de l'analyse de l'exercice d'une activité soumise à cotisation. Du reste, l'intimée ne s'est prononcée, ni dans sa décision sur opposition, ni dans le cadre de la présente procédure, sur les éléments exposés dans la liste récapitulative des versements contresignée par l'employeuse et le recourant, qui fournissent pourtant certaines explications quant aux montants versés. Au vu des éléments qui précèdent, la Cour de céans est convaincue, au degré de la vraisemblance prépondérante applicable en matière d'assurances sociales, que le recourant a exercé une activité soumise à cotisation d'avril 2022 à septembre 2023 en faveur de l'employeuse. L'intimée, qui ne discute plus ce fait dans son mémoire de réponse, mais argumente sur la position du recourant au sein de la société, semble d'ailleurs en convenir. Par conséquent, il doit être admis que le recourant, qui a exercé durant plus de douze mois une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre, remplit les conditions de l'art. 13 al. 1 LACI. 6.2 Il s'agit maintenant d’examiner si le recourant occupe une position de dirigeant au sein de l'employeuse. S'il est certes vrai que le recourant est le fils du seul associé-gérant de la société, ce lien de parenté n'exclut pas ex lege le droit à l'indemnité de chômage. L'art. 31 al. 3 let. c LACI cite en effet uniquement les conjoints des personnes qui fixent les décisions prises par l'employeur et la jurisprudence a considéré que cette disposition, même appliquée par analogie, ne constituait pas une base légale suffisante pour exclure le droit aux prestations d'autres membres de la famille. Le fait que le recourant soit domicilié à la même adresse que l'employeuse – qui ne dispose pas elle-même de locaux, ce qui est relativement répandu dans le cas des petites entreprises – ne permet par ailleurs pas de tenir pour acquis qu'il en influencerait nécessairement les décisions. Il découle simplement du fait qu’il a continué de vivre au domicile familial, également avec sa sœur cadette.”
Citation : LACI art. 13 n. 114 Comme preuve de la cessation définitive d'une activité indépendante, l'attestation de la caisse de compensation (AVS) peut servir ; l'assuré doit par ce moyen démontrer que l'activité indépendante a été définitivement abandonnée.
“Le but de cette disposition est d’éviter que l’assuré qui a exercé une activité indépendante soit pénalisé pour cette raison dans son droit à l’indemnité (ATF 138 V 50 consid. 4.4). Il n'est pas nécessaire que l'activité lucrative soit exercée pendant une durée minimale (Bulletin LACI IC, B65). L’assuré doit prouver qu’il a cessé définitivement son activité indépendante en produisant une attestation de la caisse de compensation AVS (Bulletin LACI IC, B64). Etant donné qu'une période minimale de cotisation d'un an doit être accomplie pendant le délai-cadre de quatre ans au maximum, la demande d’indemnité de chômage doit être déposée au plus tard trois ans après le dernier jour d'une activité soumise à cotisation. Dans le cadre de la prolongation du délai de cotisation, il faut également tenir compte des autres activités soumises à cotisation qui ont été exercées parallèlement à l'activité indépendante (Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in Soziale Sicherheit, SBVR, vol. XIV, 2ème éd. 2007, pp. 2213-2214 n° 109). d) L’art. 9a LACI est subsidiaire à l’art. 13 LACI, en ce sens qu’il ne peut s’appliquer que lorsque les conditions de cotisation ne sont pas réunies (art. 9a al. 1 let. b LACI). Le délai-cadre prolongé selon l’art. 9a al. 1 LACI est remplacé par un nouveau délai-cadre d’indemnisation dès que l’assuré qui a épuisé son droit à l’indemnité remplit les conditions d’ouverture de ce délai-cadre (art. 3a al. 3 OACI). Un assuré est réputé avoir pris une activité indépendante à partir du moment où il a pris le statut d’indépendant pour l’AVS. Il est en principe contraignant pour l’assurance-chômage. Le fait qu’il ait tiré ou non un revenu de son activité indépendante et qu’il ait payé des cotisations aux assurances sociales est indifférent (ATF 126 V 212 consid. 2a). 4. a) Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
Si, pendant la périoÞ-cadre, des cotisations n'ont été versées que pour une activité salariée à temps partiel soumise à l'obligation d'assuranÎ, les prestations ne peuvent pas être fondées sur une perte ou une diminution par rapport à une activité à plein temps. Pour remplir les conditions de l'art. 13 al. 1 LACI, seuls les volumes de travail effectivement assurés (à temps partiel) durant la périoÞ-cadre, ainsi que les cotisations y afférentes, sont pris en considération.
“En effet, dans sa demande tendant à l'octroi de prestations de l'assurance-chômage, elle a indiqué qu'elle recherchait une activité à 40 % (16 heures par semaine), en complément de son activité à 50 % au service de la crèche A.________ qu’elle exerçait déjà au même taux et pour le même salaire durant le délai-cadre de cotisation. Aussi, elle n’a subi aucune perte de travail ni perte de gain à prendre en considération pour ce 50 % et, partant, les gains réalisés grâce à cet emploi durant le délai-cadre de cotisation ne sauraient être pris en compte. En effet, lorsqu’un assuré n’a cotisé que sur la base d’un emploi à temps partiel, il ne peut pas prétendre à des prestations pour le manque à gagner d’un emploi à plein temps (cf. ATF 121 V 336 cons. 2a). La recourante ne soutient pas non plus avoir exercé une autre activité soumise à cotisation durant le délai-cadre de cotisation en plus de son emploi au service de la crèche A.________, raison pour laquelle les conditions relatives à la période de cotisation ne sont pas remplies pour le deuxième emploi à 40 % qu’elle recherche (art. 13 al. 1 LACI). Il n’existe pas non plus de motifs permettant de prendre en compte certaines périodes malgré l’absence de rapports de travail (art. 13 al. 2 LACI). 4. Le seul point encore litigieux est ainsi de savoir si la recourante peut être libérée des conditions relatives à la période de cotisation en vertu de l'article 14 al. 2 LACI. a) En vertu de l'article 14 al. 2 LACI, est libérée des conditions relatives à la période de cotisation, la personne qui est contrainte d'exercer une activité salariée ou de l'étendre par suite de séparation de corps ou de divorce, d'invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de son conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de sa rente d'invalidité. L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant.”
Selon la jurisprudenÎ du Tribunal fédéral, les personnes assimilées à l'employeur — notamment les associés, les personnes ayant des participations financières ou les membres des organes décisionnels supérieurs de l'entreprise qui déterminent ou influencent de manière significative les décisions de l'employeur — peuvent, par analogie, être exclues du droit à l'indemnité de chômage (jurisprudenÎ sur l'applicabilité de l'art. 31 al. 3 let. c LACI à l'indemnité de chômage).
“Die Beschwerdegegnerin begründet die Ablehnung des Anspruchs auf ALE zunächst damit, dass die Anspruchsvoraussetzungen von Art. 13 AVIG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG, soweit die Tätigkeit bei der B____ betreffend, nicht erfüllt seien (Einspracheentscheid vom 29.10.2020, S. 3). Nach Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG haben Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidungen des Arbeitsgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Gemäss der Praxis des Bundesgerichts ist diese Regel analog auf arbeitgeberähnliche Personen anzuwenden, die ALE nach Art. 8 ff. AVIG verlangen (BGE 123 V 234 E.7.b/bb wird in BGE 145 V 200 E.4.1 bestätigt). Ferner stellt das Bundesgericht auch klar, der implizite Einwand, die Firma sei zeitweise inaktiv gewesen, vermöge nichts am Ergebnis zu ändern (BGE 123 V 234 E.7b/bb; Urteil des Bundesgerichts 8C_509/2007 vom 8. Mai 2008 E.3.2).”
Citation : LACI art. 13 n. 111 Selon la jurisprudenÎ, un justificatif de paiements effectués sur un compte postal ou bancaire au nom de la travailleuse ou du travailleur est en principe considéré comme preuve du salaire effectivement versé. En cas d'allégation de paiement en espèces, peuvent notamment être retenus comme preuves les quittances de salaire, les informations fournies par d'anciens collaborateurs (éventuellement comme témoignages) ou — conjointement avì l'extrait de compte AVS correspondant — les écritures comptables tenues ou les documents du fiduciaire. Les attestations de l'employeur, les bulletins de salaire signés par le salarié et les déclarations fiscales ne constituent au mieux que des indices.
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und arbeitnehmenden Personen verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 131 V 444 E. 1.2 mit Hinweisen).”
“c AVIG auf den vorliegenden Fall, wonach Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre Mitarbeitenden Ehegatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE) haben, rechtfertigt sich entgegen der Ausführungen der Beschwerdegegnerin mit Blick auf BGE 123 V 234, 237 E. 7b/bb nicht. Zum Zeitpunkt der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin war die C____ GmbH längst in Konkurs, wobei der Beschwerdeführer bereits aufgrund der Kündigung der Arbeitgeberin per 31. März 2019 (bei den Beschwerdebeilagen) jene Eigenschaft endgültig verlor, deretwegen er bei der KAE aufgrund von Art. 31. Abs. 3 lit. c AVIG vom Anspruch ausgenommen wäre. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer in der C____ GmbH ohnehin nie zeichnungsberechtigt war (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 8C_380/2010 vom 18. August 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil C 110/03 vom 8. Juni 2004; Handelsregisterauszug des Kantons Basel-Stadt, AB 3). 5.2. 5.2.1. Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 5.2.2. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hierfür effektiv Lohn ausbezahlt wird (BGE 128 V 190 E. 3a/aa in fine mit Hinweisen). Der Nachweis, dass tatsächlich Lohn ausbezahlt worden ist, ist ein erhebliches Indiz für den Beweis der tatsächlich ausgebübten Arbeitnehmertätigkeit (BGE 131 V 444 E. 3.1.1; AVIG-Praxis/B144). Bei Personen, die vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, sowie bei deren Ehegatten, muss die Arbeitslosenkasse hinsichtlich des Lohnflusses weitergehende Abklärungen treffen (vgl. AVIG-Praxis ALE B32). Hierzu hat die Behörde in erster Linie Bank- oder Postbelege beizubringen (vgl. AVIG-Praxis/B147). Wurde der Lohn bar bezogen, so können das bei der Steuerverwaltung mit Lohnausweis deklarierte Einkommen, Lohnquittungen oder durch ein Treuhandbüro geführte Geschäftsbücher jeweils in Verbindung mit einem entsprechenden individuellen Kontoauszug der AHV als Nachweis für den Lohnbezug akzeptiert werden.”
Pour la prise en compte selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI, c'est la durée formelle de la relation de travail qui est déterminante. Est considéré comme mois de cotisation tout mois civil pendant lequel la personne assurée a accompli du travail dans le cadre de cette relation de travail; les mois civils où elle n'a travaillé aucun jour ne sont pas pris en considération.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt die Anrechnung von Zeiten als Beitragszeiten voraus, dass die versicherten Person in einem Arbeitsverhältnis steht. Für die Ermittlung der Beitragszeit ist demnach die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend (vgl. BGE 130 V 492 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art.”
“1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2010, 8C_750/2010). 2.5 Innerhalb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (Art. 9 Abs. 2 AVIG) bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder nebst dem Alter der Versicherten namentlich nach der Beitragszeit. Während versicherte Personen, welche eine Beitragszeit von insgesamt 18 Monaten nachweisen können, Anspruch auf höchstens 400 Taggelder besitzen (Art. 27 Abs. 2 lit. b AVIG), beläuft sich der maximale Taggeldanspruch für Personen, die gemäss Art. 14 AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, auf 90 Taggelder (Art. 27 Abs. 4 AVIG). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate in diesem Zusammenhang die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person beispielsweise im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165 E.”
“Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Person gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). Für die Bestimmung des Beitragsmonats im Hinblick auf die Ermittlung der Beitragszeit kommt es auf die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Dies bedeutet, dass jeder Monat als voller Kalendermonat angerechnet wird, in welchem die versicherte Person aufgrund eines während des ganzen Monats dauernden Arbeitsverhältnisses eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Ausser Betracht fallen jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhältnisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 130 V 492 E. 2). Massgebend ist, wann eine versicherte Person im Verlaufe der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit in einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen stand.”
Citation : LACI art. 13 n. 109 Si l'emploi soumis à cotisation est prouvé, mais que le salaire effectivement versé demeure incertain, le gain assuré doit être corrigé en conséquenÎ. Les incertitudes impossibles à lever quant au montant exact du salaire se répercutent au détriment de la personne assurée.
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer unter anderem die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (BGE 131 V 444 E. 3.2.3 f.; Urteile des Bundesgerichts 8C_749/2018 vom 28. Februar 2019 E. 3.2; 8C_75/2013 vom 25. Juni 2013 E. 2.2; je mit Hinweisen). Nicht auszuräumende Unklarheiten hinsichtlich der exakten Lohnhöhe bei der Bestimmung des versicherten Verdiensts wirken sich nach der Rechtsprechung zum Nachteil der versicherten Person aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_245/2007 vom 22.”
“1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). 1.2 Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2013 vom 25. Juni 2013 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 131 V 444 E. 3.2.3). 1.3 Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden.”
En l'absenÎ de justificatifs de salaire ou en cas de justificatifs peu clairs, des vérifications complémentaires sont admissibles et, en règle générale, nécessaires. La caisse de compensation doit, à cet égard, exiger et apprécier des preuves appropriées; celles-ci comprennent notamment des relevés bancaires ou postaux, des extraits de compte AVS, des quittances de salaire, des témoignages, des pièces fiscales et, le cas échéant, des documents comptables ou des livres du fiduciaire. Ces vérifications visent à établir le flux salarial effectif, déterminant pour l'appréciation de la périoÞ de cotisation selon l'art. 13 al. 1 LACI.
“c AVIG auf den vorliegenden Fall, wonach Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entscheidgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre Mitarbeitenden Ehegatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE) haben, rechtfertigt sich entgegen der Ausführungen der Beschwerdegegnerin mit Blick auf BGE 123 V 234, 237 E. 7b/bb nicht. Zum Zeitpunkt der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin war die C____ GmbH längst in Konkurs, wobei der Beschwerdeführer bereits aufgrund der Kündigung der Arbeitgeberin per 31. März 2019 (bei den Beschwerdebeilagen) jene Eigenschaft endgültig verlor, deretwegen er bei der KAE aufgrund von Art. 31. Abs. 3 lit. c AVIG vom Anspruch ausgenommen wäre. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer in der C____ GmbH ohnehin nie zeichnungsberechtigt war (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 8C_380/2010 vom 18. August 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf Urteil C 110/03 vom 8. Juni 2004; Handelsregisterauszug des Kantons Basel-Stadt, AB 3). 5.2. 5.2.1. Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 5.2.2. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hierfür effektiv Lohn ausbezahlt wird (BGE 128 V 190 E. 3a/aa in fine mit Hinweisen). Der Nachweis, dass tatsächlich Lohn ausbezahlt worden ist, ist ein erhebliches Indiz für den Beweis der tatsächlich ausgebübten Arbeitnehmertätigkeit (BGE 131 V 444 E. 3.1.1; AVIG-Praxis/B144). Bei Personen, die vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, sowie bei deren Ehegatten, muss die Arbeitslosenkasse hinsichtlich des Lohnflusses weitergehende Abklärungen treffen (vgl. AVIG-Praxis ALE B32). Hierzu hat die Behörde in erster Linie Bank- oder Postbelege beizubringen (vgl. AVIG-Praxis/B147). Wurde der Lohn bar bezogen, so können das bei der Steuerverwaltung mit Lohnausweis deklarierte Einkommen, Lohnquittungen oder durch ein Treuhandbüro geführte Geschäftsbücher jeweils in Verbindung mit einem entsprechenden individuellen Kontoauszug der AHV als Nachweis für den Lohnbezug akzeptiert werden.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und arbeitnehmenden Personen verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbescheinigungen, von der Arbeitnehmerin oder vom Arbeitnehmer unterzeichnete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 131 V 444 E.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 131 V 444 E. 1.2 mit Hinweisen).”
“und einen Nettolohn von Fr. 1'417.15 ausweist (act. G1.1.10). Dass diese Lohnabrechnung offenbar später erstellt wurde, dabei aber weder das Datum angepasst noch darauf hingewiesen wurde, dass damit eine frühere Fassung ersetzt wird, stellt die Aussagekraft der Lohnabrechnungen in Frage. Die Beschwerdegegnerin weist darauf hin, dass nur für die Monate Juli bis September 2021 und April bis September 2022 Quellensteuer abgerechnet worden sei (vgl. hierzu die Angaben des Steueramtes, act. G3.1/159 f.). Sie schliesst daraus, dass nur für diese achteinhalb Monate überhaupt ein Arbeitsverhältnis bestanden haben könne, sodass die erforderliche minimale Beitragszeit von zwölf Monaten (Art. 13 Abs. 1 AVIG) ohnehin nicht erfüllt sei. Die Beschwerdeführerin bestreitet dies. Nachfolgend werden die Angaben des Steueramtes unter Berücksichtigung der Vorbringen der Beschwerdeführerin beweisrechtlich gewürdigt. Die Beschwerdeführerin reicht in diesem Zusammenhang die Anmeldebestätigung vom 20. Juli 2021 ein (act. G1.1.13) und macht geltend, die Arbeitgeberin habe für den gesamten Zeitraum von Juli 2021 bis September 2022 Quellensteuermeldungen vorgenommen. Sie räumt ein, dass sich dies für die jeweiligen Monate nicht nachweisen lasse, weil die Meldungen jeweils auf dem Postweg übermittelt worden seien. Der im Sozialversicherungsrecht geltende Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 43 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]) schliesst eine Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast zwar aus. Wenn es sich jedoch als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen, fällt der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableitet (BGE 117 V 261 E.”
“2 L'intimée invoque plusieurs éléments l'ayant conduite à instruire la relation de travail entre le recourant et l'employeuse (salaires versés en espèces, métier de coiffeur qui ne correspond pas aux précédents emplois, salaire déclaré largement supérieur au salaire minimum, société fondée récemment et travail sur une très courte période) et considère que ni la perception effective des salaires, ni l'exercice d'une activité suffisamment contrôlable, n'ont pu être prouvées par d'autres éléments que leurs déclarations. Elle rajoute que la perception effective d'un salaire est déterminante pour reconnaître l'existence d'une activité soumise à cotisation. Quant au recourant, il fait valoir que le paiement du salaire en espèces est une pratique courante dans le domaine de la coiffure, que le versement du salaire est en l'occurrence établi par les certificats de salaire et corroboré par le témoignage de l'employeuse et que l'intimée ajoute une condition qui ne ressort pas de la loi en exigeant que l'assuré apporte la preuve de la perception effective du salaire. 4.3 Comme le soutient le recourant, il est exact que le versement effectif du salaire n'est pas une condition légale de l'art. 13 al. 1 LACI. L'affirmation de l'intimée selon laquelle la perception effective du salaire est déterminante pour reconnaître l'existence d'une activité soumise à cotisation ne peut ainsi être comprise comme signifiant que seul le versement effectif du salaire permet de prouver l'exercice d'une activité salariée. Si la perception du salaire est certes un moyen de preuve privilégié pour démontrer l'existence d'une relation de travail, cet élément n'est pas exclusif, ni même suffisant, selon la jurisprudence, pour attester, en toutes circonstances, de l'exercice d'une activité soumise à cotisation. La condition de l'exercice concret d'une telle activité est en définitive la seule pertinente dans le cadre de l'art. 13 al. 1 LACI. En l'occurrence, au vu de l'impossibilité du recourant à prouver la perception de d'un salaire pour les mois de décembre 2023 et janvier 2024 puisqu’il a, selon ses dires, été payé en espèces et a dépensé son salaire pour ses besoins courants sans le reverser sur son compte bancaire, l'intimée était fondée à solliciter des explications et des justificatifs complémentaires au sujet de la relation de travail avec l'employeuse.”
En tant que « prestations de vieillesse » au sens de l'art. 13 al. 3 LACI sont considérées les prestations de la prévoyanÎ professionnelle obligatoire et surobligatoire visées à l'art. 18c LACI / art. 32 OACI, notamment les rentes ou les prestations en capital convertibles en rente. Les prestations de libre passage au sens de la loi sur la libre circulation dans la prévoyanÎ professionnelle (FZG) ne sont en revanche pas considérées comme des prestations de vieillesse au sens de l'art. 13 al. 3 LACI.
“32 AVIV sind Altersleistungen im Sinne von Art. 18c Abs. 1 AVIG definiert als Leistungen der obligatorischen und weitergehenden beruflichen Vorsorge, auf die bei Erreichen der reglementarischen Altersgrenze für die vorzeitige Pensionierung ein Anspruch erworben wurde. Dabei ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht entscheidend, ob die Altersleistung in Form einer Rente oder eines Kapitals ausgerichtet wird; eine Kapitalzahlung ist vielmehr in eine monatliche Altersrente umzuwandeln, welche an die Arbeitslosenentschädigung angerechnet wird (BGE 134 V 418 E. 3.3 mit Hinweis). Abzugrenzen sind die Altersleistungen nach Art. 18c AVIG von den Freizügigkeitsleistungen, die anfallen, wenn die Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mit einer Pensionierung einhergeht; diese Leistungen sind nicht von der Arbeitslosenentschädigung abzuziehen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts C 28/04 vom 21. Juli 2005 E. 2.2 mit Hinweisen). Des Weiteren hat der Verordnungsgeber in Art. 12 AVIV gestützt auf eine Kompetenzdelegation in Art. 13 Abs. 3 AVIG die Berücksichtigung der Altersleistungen bei der Berechnung der Beitragszeit geregelt. Nach Art. 12 Abs. 1 AVIV wird Versicherten, die vor der Erreichung des Rentenalters der AHV pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben, was jedoch nach Art. 12 Abs. 2 AVIV nicht gilt, wenn die versicherte Person aus wirtschaftlichen Gründen (beziehungsweise aus anderweitig unverschuldeten Gründen; vgl. BGE 147 V 342) oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde und (kumulativ; vgl. BGE 134 V 418 E. 3.2.1 mit Hinweisen) einen Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, der geringer ist als die Entschädigung, die ihr nach Art. 22 AVIG zustünde. Als Altersleistungen geltend diejenigen Leistungen, die gestützt auf Art. 18c AVIG und Art. 32 AVIV von der Arbeitslosenentschädigung abgezogen werden (vgl. Art. 12 Abs. 3 AVIV).”
“Altersjahres des Beschwerdeführers und damit vor dem Eintritt des Vorsorgefalles im Sinne von Art. 13 Abs. 1 lit. a BVG. Seine Austrittsleistung beträgt gemäss den Angaben der Asga Pensionskasse Fr. 11'379.80 (Urk. 10/16). In welcher Weise und wann dieses Freizügigkeitskapital zur Auszahlung gelangen würde, war im Zeitpunkt der Anmeldung zum Leistungsbezug per 1. Juli 2020 noch offen (vgl. Urk. 10/59). Sowohl die Art der Übertragung des Freizügigkeitskapitals als auch der Zeitpunkt können allerdings offenbleiben, denn Freizügigkeitsleistungen im Sinne von Art. 2 ff. FZG gelten nicht als Altersleistungen im Sinne von Art. 13 Abs. 3 AVIG (BGE 141 V 681 E. 2.2).”
Pour l'examen de l'art. 13 LACI, seules les périodes d'emploi assujetties aux cotisations sont prises en compte si elles se situent dans le délai-cadre applicable selon l'art. 9 al. 3 LACI ; les périodes situées en dehors de ce délai-cadre ne sont pas prises en compte.
“Pour avoir droit à cette indemnité, l’assuré doit notamment, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 8 al. 1 let. e LACI, en lien avec les art. 13 et 14 LACI). Satisfait à ces conditions celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 13 al. 1 et 9 al. 1 à 3 LACI). b) En l’occurrence, dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 12 avril 2024, c’est à juste titre que le délai-cadre de cotisation a été fixé du 12 avril 2022 au 11 avril 2024, ce qui n’est au demeurant pas contesté. Au cours de cette période, le recourant ne peut se prévaloir d’aucune période de cotisation, son dernier contrat s’étant terminé le 14 mars 2022. Les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont ainsi pas réalisées, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. 4. Il convient dès lors d’examiner si le recourant peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). a) Aux termes de l’art. 14 al. 2 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, par suite de séparation de corps ou de divorce, d’invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d’invalidité, sont contraintes d’exercer une activité salariée ou de l’étendre. Cette disposition n’est applicable que si l’événement en question ne remonte pas à plus d’une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s’est produit. L’art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant.”
“c) La recourante confond au demeurant le délai-cadre d’indemnisation dont elle a bénéficié du 25 août 2021 au 24 août 2023 avec le nouveau délai-cadre de cotisation de deux ans ouvert ensuite de sa réinscription au chômage, le 1er novembre 2023 et qui s’étend du 1er novembre 2021 au 31 octobre 2023. Après l’échéance du premier délai-cadre d’indemnisation le 24 août 2023 et à la suite de la réinscription de la recourante, l’Agence de [...] a, à juste titre, ouvert un nouveau délai-cadre d’indemnisation du 1er novembre 2023 (date de la réinscription de la recourante au chômage au 31 octobre 2023). Dans ce contexte, elle a examiné si durant le délai-cadre de cotisation (soit durant les deux années précédentes) la recourante avait exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation. L’intéressée ne peut donc pas se prévaloir du délai-cadre d’indemnisation ouvert du 25 août 2021 au 24 août 2023 pour justifier d’une période de cotisation suffisante permettant d’ouvrir un délai-cadre d’indemnisation sur la base de l’art. 13 LACI depuis le 1er novembre 2023. d) Il s’avère que dans le délai-cadre de cotisation déterminant, soit du 1er novembre 2021 au 31 octobre 2023, l’assurée n’a pas exercé une activité soumise à cotisation durant une période de douze mois au minimum (cf. art. 13 al. 1 LACI). Dans le cas présent, l’intéressée a effectué les périodes d’emploi suivantes durant le délai-cadre de cotisation : - Du 1er au 30 novembre 2021 à la Fondation A.__________, soit un mois; - du 15 juin au 15 juillet 2022 à la Fondation E.________, soit un mois et 2.2 jours civils; - du 1er septembre 2022 au 3 février 2023 au Secteur Petite Enfance N.________, soit 5 mois et 4.2 jours civils; - du 27 mars au 14 avril 2023 auprès de l’association B.________, soit 19 jours civils; - du 1er juin au 8 septembre 2023 au Secteur Petite Enfance de W.________, soit 3 mois et 8.4 jours civils. Contrairement à ce qu’allègue la recourante, la période de travail auprès de la Fondation A.__________ du 4 au 31 octobre 2021 ne peut être comptabilisée dès lors qu’elle est antérieure au début du délai-cadre de cotisation qui a commencé le 1er novembre 2021.”
“b) Le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Aussi n'existe-t-il pas, en droit des assurances sociales, un principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le doute, en faveur de l'assuré (ATF 126 V 319 consid. 5a). 5. a) En l’espèce, il convient de constater que le délai-cadre de cotisation a été fixé par l’Agence pour la période allant du 1er août 2018 au 31 juillet 2020, soit une période de deux ans avant l’inscription au chômage de l’assuré, ce qui est conforme à l’art. 9 al. 3 LACI. Durant la période précitée, si l’intéressé n’était pas partie à un rapport de travail, il a en revanche suivi des mesures de réinsertion professionnelle auprès de l’ORIF du 14 octobre 2019 au 30 juillet 2020. Il peut de ce fait attester d’une période de cotisation de 9,653 mois, respectivement de neuf mois et dix-neuf jours. Cette période de cotisation étant toutefois insuffisante, il y a lieu de considérer que les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont pas réalisées dans le cas d’espèce, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. b) Reste à déterminer si le recourant peut se prévaloir d’un motif de libération de la période de cotisation, soit celui prévu par l’art. 14 al. 1 let. b LACI (consid. 3d supra). En l’occurrence, il sied tout d’abord de relever que les indemnités journalières de l’assurance-accidents perçues du 15 mars 2017 au 30 juin 2018 en raison d’une incapacité de travail à 100 % à la suite d’un accident n’entrent pas en ligne de compte, dès lors que dite incapacité se situe hors du délai-cadre de cotisation déterminant, soit du 1er août 2018 au 31 juillet 2020. Il en va de même de l’incapacité de travail de trois jours faisant suite à l’événement accidentel du 15 juin 2018. S’agissant du certificat médical du 11 août 2020 du Dr D.________ attestant une incapacité de travail à 50 % pour une durée indéterminée, il convient de constater qu’il est postérieur au délai-cadre de cotisation, raison pour laquelle il ne peut en être tenu compte.”
Citation : LACI art. 13 n. 105 En cas de retraite anticipée, il est admis en pratique et selon la réglementation de l'AVIV que, en principe, seules les activités assujetties aux cotisations exercées après la retraite sont comptabilisées comme périodes de cotisation. Une exception existe lorsque la retraite anticipée a eu lieu de manière involontaire ; dans ce cas, l'activité assujettie aux cotisations accomplie avant la retraite peut également être prise en compte comme périoÞ de cotisation.
“Eine versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie - neben weiteren Voraussetzungen - die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. zur Rahmenfrist Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG: Diese beginnt für den Leistungsbezug mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Diejenige für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag). Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). In diesem Sinne ist in Art. 12 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) geregelt, dass Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters des AHVG pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet wird, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben.”
“Einer versicherten Person, die vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV im Rahmen der beruflichen Vorsorge freiwillig vorzeitig zu 100 % pensioniert wurde, kann keine Beitragszeit nach Art. 13 Abs. 1 AVIG angerechnet werden. Gemäss Art. 13 Abs. 3 AIVG darf der versicherten Person nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet werden, die sie nach der Pensionierung ausgeübt hat (AVIG-Praxis Rz B173 Abs. 1). Einer versicherten Person, die unfreiwillig, das heisst aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde, ist die vor der vorzeitigen Pensionierung ausgeübte beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit anzurechnen (AVIG-Praxis Rz B176). Entscheidende Kriterien für die Anwendung dieser Beitragszeitregelung sind die Unfreiwilligkeit des vorzeitigen Altersrücktrittes und der damit verbundene Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge. Unfreiwilligkeit ist immer dann anzunehmen, wenn die versicherte Person an ihrer Arbeitsstelle bleiben möchte, dies aber nicht tun kann, weil sie aus wirtschaftlichen oder aus anderen unverschuldeten Gründen entlassen wurde und eine Altersleistung der beruflichen Vorsorge bezieht (AVIG-Praxis Rz B177).”
“FZG nicht als Altersleistungen gelten, erweist sich mit Blick auf die folgende Überlegung als angemessen: Würde die Freizügigkeitsleistung aufgrund einer nach einer vorzeitigen Pensionierung ausgeübten Tätigkeit zum Anlass genommen, von einer erneuten vorzeitigen Pensionierung mit der Folge auszugehen, dass die davor erarbeitete Beitragszeit keine Anrechnung finden kann, so würde es der versicherten Person faktisch verunmöglicht, nach einer vorzeitigen Pensionierung in den Genuss von Arbeitslosenentschädigung zu kommen. Dies aber widerspräche dem Willen des Gesetzgebers. Mit Art. 13 Abs. 3 AVIG soll ein ungerechtfertigter gleichzeitiger Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung verhindert werden, weswegen gemäss Art. 12 Abs. 1 AVIV nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet wird, die die versicherte Person nach der vorzeitigen Pensionierung ausgeübt hat. Die nach dem Gesetz vorausgesetzte Beitragszeit hat der Beschwerdeführer mit der ab dem 1. Januar 2019 unbestrittenermassen bis zum 30. Juni 2020 ausgeübten Tätigkeit für die A.___ AG im Umfang von 18 Monaten Dauer erfüllt. Die für einen Anspruch erforderliche Mindestbeitragszeit von 12 Monaten ist damit gegeben (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Damit ist die Anspruchsvoraussetzung gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG erfüllt, wobei die Beschwerdegegnerin die Anrechnung der Altersleistungen der beruflichen Vorsorge im Rahmen von Art. 18c AVIG zu prüfen haben wird (BGE 141 V 681 E. 4 und E. 5.3).”
“Streitig ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie die am 11. April 2019 verfügte und mit Einspracheentscheid vom 22. Juli 2019 bestätigte Verneinung der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. März 2019 mit angefochtenem Entscheid schützte. Dabei ist einzig zu prüfen, ob sich die Erfüllung der erforderlichen Beitragszeit (vgl. dazu Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG) des per 1. März 2019 vorzeitig pensionierten Beschwerdeführers nach der Regel von Art. 12 Abs. 1 AVIV richtet, oder aber die vor der vorzeitigen Pensionierung zurückgelegte Beitragszeit in Anwendung des Ausnahmetatbestandes von Art. 12 Abs. 2 lit. a erster Halbsatz AVIV anrechenbar ist (vgl. Art. 13 Abs. 3 AVIG).”
Comme base de calcul du gain assuré, on prend le salaire moyen des six derniers mois de cotisation précédant le début de la périoÞ cadre d'octroi des prestations. Lors de l'examen de la durée de cotisation exigée par l'art. 13 al. 1 LACI, l'élément déterminant est l'exerciÎ d'une activité soumise à cotisations pendant au moins douze mois ; un salaire constaté n'est pas, en soi, un élément autonome ouvrant droit. Si les paiements salariaux exacts sont inconnus, le gain assuré peut être ajusté afin d'établir la durée de cotisation.
“Monatslohn, Treueprämien, Orts- und Teuerungszulagen und Gratifikationen; Art. 23 Abs. 1 Satz 1 AVIG), soweit sie nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen. Diese Zulagen sind anteilsmässig auf jene Monate anzurechnen, auf die sie sich beziehen, weshalb unerheblich ist, wann sie (innerhalb des Bemessungszeitraums) zur Auszahlung gelangten (Urteile 8C_148/2019 vom 4. Juli 2019 E. 5.2; 8C_757/2011 vom 21. Dezember 2011 E. 3; THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV: Soziale Sicherheit, 3. Aufl., 2016, S. 2376 Rz. 365 mit Hinweis in Fn. 850 auf BGE 122 V 362, ARV 2001 Nr. 4 S. 75, C 254/99 und BGE 115 V 326 E. 4). Gemäss Art. 37 Abs. 1 AVIV bemisst sich der versicherte Verdienst nach dem Durchschnittslohn der letzten sechs Beitragsmonate (Art. 13 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 11 AVIV) vor Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 131 V 444 E. 3.2.3).”
Pour le calcul de la durée de cotisation requise aux termes de l'art. 13 LACI, les périodes d'assuranÎ ou d'emploi à l'étranger ne peuvent être prises en compte que si la personne assurée a préalablement exercé pour la dernière fois une activité assujettie à cotisations en Suisse (principe de raccordement selon l'art. 61 du règlement (CE) n° 883/2004, tel qu'appliqué par la jurisprudenÎ pertinente).
“61 Vorschriften über die Zusammenrechnung von Versicherungs- Beschäftigungs- und Zeiten einer selbständigen Erwerbstätigkeit. Die Bestimmung verlangt, dass Zeiten zusammengerechnet werden, wenn die betreffende Person «unmittelbar zuvor» nach den Rechtsvorschriften, nach denen die Leistungen beantragt werden, Versicherungs- Beschäftigungs- oder Zeiten einer selbständigen Erwebstätigkeit zurückgelegt hat. 5.3. Eine Berücksichtigung ausländischer Zeiten kommt demnach nur dann in Betracht, wenn die antragstellende Person «unmittelbar zuvor» die in Abs. 2 genannten Zeiten im Mitgliedstaat des zuständigen Trägers (Schweiz) zurückgelegt hat (Fuchs Maximilian, Janda Constanze (Hrsg.), Europäisches Sozialrecht, 8. Aufl. 2022, Art. 61 N 3). Die Staatsangehörige eines Mitgliedsstaates, die Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung in der Schweiz erheben will, muss somit vorgängig eine der Beitragspflicht in der Schweiz unterworfene Stelle innegehabt haben, bevor sie sich, soweit erforderlich, für die Berechnung der Beitragszeit nach Art. 13 AVIG auf im Ausland zurückgelegte Versicherungszeiten berufen kann. Eine Versicherungs- oder Beitragszeit ist dann als «unmittelbar zuvor» in einem Mitgliedsstaat zurückgelegt anzusehen, wenn unabhängig von der zwischen der Beendigung der letzten Versicherungs- oder Beitragszeit und dem Antrag auf Leistungen verstrichene Zeit in der Zwischenzeit keine weitere Versicherungs- oder Beitragszeit in einem anderen Mitgliedsstaat zurückgelegt wurde (BGer 8C_273/2015 E. 3.3 mit Hinweis auf BGE 132 V 196 und weiteren Hinweisen). 5.4. In der massgebenden Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 25. Juli 2021 bis 24. Juli 2023 hat die Beschwerdeführerin ihre letzte beitragspflichtige Beschäftigung zwar in der Schweiz ausgeübt. Diese erfüllt jedoch, wie bereits erwähnt, die Beitragszeit von mindestens zwölf Monaten nicht. Davor hat die Beschwerdeführerin an ihrem damaligen Wohnort in Frankreich Arbeitslosenentschädigung bezogen und insofern können ihr keine Versicherungszeiten in der EU angerechnet werden.”
“883/2004 zudem wörtlich Folgendes vor: Der zuständige Träger eines Mitgliedstaats, nach dessen Rechtsvorschriften der Erwerb, die Aufrechterhaltung, das Wiederaufleben oder die Dauer des Leistungsanspruchs von der Zurücklegung von Versicherungszeiten, Beschäftigungszeiten oder Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit abhängig ist, hat die Versicherungszeiten, Beschäftigungszeiten oder Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, die nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegt wurden, soweit erforderlich, so zu berücksichtigen, als ob sie nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden wären. Ist jedoch nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften der Leistungsanspruch von der Zurücklegung von Versicherungszeiten abhängig, so werden die nach den Rechtsvorschriften eines anderen Mitgliedstaats zurückgelegten Beschäftigungszeiten oder Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht berücksichtigt, es sei denn, sie hätten als Versicherungszeiten gegolten, wenn sie nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften zurückgelegt worden wären. Ferner beinhaltet Art. 61 Abs. 2 VO Nr. 883/2004 den Grundsatz, dass an das Land anzuknüpfen ist, in welchem der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin zuletzt beschäftigt war. So muss ein Angehöriger oder eine Angehörige eines Mitgliedstaats, welcher in der Schweiz Arbeitslosenentschädigungen beansprucht, vorgängig eine der Beitragspflicht in der Schweiz unterworfene Stelle innegehabt haben, bevor er oder sie sich, soweit erforderlich, für die Berechnung der Beitragszeit gemäss Art. 13 AVIG auf im Ausland zurückgelegte Versicherungszeiten berufen kann (vgl. KUPFER BUCHER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Aufl. 2019, S. 28 ff.; EICHENHOFER, Sozialrecht der Europäischen Union, 6. Aufl. 2015, N. 251).”
“56 de la Convention sur la coordination de la sécurité sociale entre la Suisse et le Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d’Irlande du Nord E n f a i t : A. K.________ (ci-après : l’assuré ou le recourant), ressortissant suisse, a pris domicile en Suisse le 1er décembre 2022, après un séjour au Royaume-Uni. Le 8 décembre 2022, il s’est inscrit comme demandeur d’emploi auprès de l’Office régional de placement de [...] et a sollicité l’octroi d’indemnités de chômage auprès de la Caisse cantonale de chômage (ci-après : la Caisse ou l’intimée) à compter du 12 décembre 2022. Dans sa demande d’indemnité datée du 8 décembre 2022, il a mentionné avoir été employé en dernier lieu par R.________ à [...] du 1er août 2021 au 10 décembre 2022 et que son dernier jour de travail avait été le 25 novembre 2022. Il a précisé avoir travaillé précédemment pour X.________ du 8 février 2021 au 31 juillet 2021 et pour « [...] » du 1er octobre 2020 au 31 décembre 2020. Par décision du 30 janvier 2023, la Caisse a refusé de donner suite à la demande d’indemnisation de l’assuré, au motif que les conditions de l’art. 13 LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0) relatives à la période de cotisation n’étaient pas réalisées, l’assuré n’ayant pas exercé une activité soumise à cotisation de douze mois au moins durant le délai-cadre de cotisation et les périodes accomplies au Royaume-Uni ne pouvant pas être prises en compte en vertu de l’art. 61 du règlement (CE) n° 883/2004 du Parlement européen et du Conseil du 29 avril 2004 portant sur la coordination des systèmes de sécurité sociale (RS 0.831.109.268.1) étant donné qu’il n’avait pas exercé d’emploi soumis à cotisation en Suisse immédiatement avant son chômage. Par courrier du 1er mars 2023, l’assuré, représenté par Me Boris Heinzer, s’est opposé à ce projet de décision. Il a fait valoir que le Royaume-Uni avait quitté l’Union européenne, de sorte que l’ALCP (accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse, d’une part, et la Communauté européenne et ses Etats membres, d’autre part, sur la libre circulation des personnes ; RS 0.”
Citation: LACI art. 13 n. 102 Une activité assujettie aux cotisations effectivement exercée pendant plus de douze mois au cours de la périoÞ de référenÎ satisfait l'art. 13 al. 1 LACI. Un lien familial avì l'employeur n'exclut pas, en tant que tel, le droit à des prestations.
“L'absence d'attestation d'une fiduciaire ou d'un comptable permettant de clarifier les divers versements opérés n'est ainsi pas déterminante au stade de l'analyse de l'exercice d'une activité soumise à cotisation. Du reste, l'intimée ne s'est prononcée, ni dans sa décision sur opposition, ni dans le cadre de la présente procédure, sur les éléments exposés dans la liste récapitulative des versements contresignée par l'employeuse et le recourant, qui fournissent pourtant certaines explications quant aux montants versés. Au vu des éléments qui précèdent, la Cour de céans est convaincue, au degré de la vraisemblance prépondérante applicable en matière d'assurances sociales, que le recourant a exercé une activité soumise à cotisation d'avril 2022 à septembre 2023 en faveur de l'employeuse. L'intimée, qui ne discute plus ce fait dans son mémoire de réponse, mais argumente sur la position du recourant au sein de la société, semble d'ailleurs en convenir. Par conséquent, il doit être admis que le recourant, qui a exercé durant plus de douze mois une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre, remplit les conditions de l'art. 13 al. 1 LACI. 6.2 Il s'agit maintenant d’examiner si le recourant occupe une position de dirigeant au sein de l'employeuse. S'il est certes vrai que le recourant est le fils du seul associé-gérant de la société, ce lien de parenté n'exclut pas ex lege le droit à l'indemnité de chômage. L'art. 31 al. 3 let. c LACI cite en effet uniquement les conjoints des personnes qui fixent les décisions prises par l'employeur et la jurisprudence a considéré que cette disposition, même appliquée par analogie, ne constituait pas une base légale suffisante pour exclure le droit aux prestations d'autres membres de la famille. Le fait que le recourant soit domicilié à la même adresse que l'employeuse – qui ne dispose pas elle-même de locaux, ce qui est relativement répandu dans le cas des petites entreprises – ne permet par ailleurs pas de tenir pour acquis qu'il en influencerait nécessairement les décisions. Il découle simplement du fait qu’il a continué de vivre au domicile familial, également avec sa sœur cadette.”
Les périodes pendant lesquelles la personne assurée restait liée au contrat de travail, mais pour lesquelles aucune cotisation n'a été versée (p. ex. en raison d'une maladie ou d'un accident), sont, selon la jurisprudenÎ, considérées comme des périodes de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. De même, les jours encore payés par l'employeur ou les indemnités versées dans le cadre de la cessation du contrat de travail sont à considérer comme des périodes de cotisation.
“c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations. Cette disposition s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse (livre cinquième : Droit des obligations) ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 2 janvier 2017, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 2 janvier 2015 au 1er janvier 2017. Ces dates ne sont pas contestées. b) Aux termes de la décision litigieuse du 18 septembre 2019, l'intimée a retenu que l'assuré avait travaillé 11 mois et 13,4 jours durant la période de cotisation considérée, soit un nombre de jours insuffisant pour répondre aux exigences de l'art.”
“3 LADI si intende il salario dovuto per il periodo posteriore allo scioglimento del rapporto di lavoro, rispettivamente il salario dovuto in caso di mancato rispetto del termine di disdetta (art. 335c CO) oppure in caso di disdetta in tempo inopportuno (art. 336c CO). La nozione di “risarcimenti a cagione dello scioglimento anticipato del rapporto di lavoro” concerne principalmente le pretese fondate sugli art. 337b e 337c cpv. 1 CO. Può pure trattarsi di prestazioni in contanti versate dal datore di lavoro e destinate a compensare, per i dipendenti che lasciano la loro funzione prima dell’età legale di pensionamento, la perdita dei vantaggi economici derivante dal prepensionamento (cfr. STF 8C_267/2016 del 13 febbraio 2017 consid. 3.2., pubblicata in DTF 143 V 161). L’assicurato che è stato licenziato in modo ingiustificato non ha pertanto diritto a indennità di disoccupazione fino a quando gli viene pagato il salario da parte del datore di lavoro. I giorni retribuiti sono in ogni caso da computare quale periodo di contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI (cfr. STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 consid. 5.1.; DTF 133 V 515; DTF 119 V 494; STCA 38.2019.40 del 25 maggio 2020; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance chômage, 2014, ad art. 13, N. 23 pag. 125). Riguardo all’art. 11 LADI, Boris Rubin (“Assurance - chômage et service public de l’emploi”, Ed. Schulthess, Ginevra/Zurigo/Basilea 2019, pag. 23-24) rileva: " (…) 3 Perte de travail non indemnisable 107 Selon l'art. 11 al. 3 LACI, n'est pas prise en considération la perte de travail pour laquelle le chômeur a droit au salaire ou à une indemnité pour cause de résiliation anticipée des rapports de travail. L'art. 29 LACI déroge à cette règle. Certe disposition permet une indemnisation en cas de doutes quant au bien-fondé de la créance envers l'employeur et en cas de perspectives de recouvrement aléatoires (N 452). Les pertes de travail entrant dans le champ d'application de l'art. 11 al. 3 LACI entrainent un report du début du délai-cadre d'indemnisation.”
Les périodes pendant lesquelles une personne a travaillé en télétravail, mais n'a pas versé les cotisations aux assurances sociales dues en Suisse (notamment à l'AVS et à l'assuranÎ-chômage), ne sont pas comptées comme périodes de cotisation au sens de l'art. 13 LACI.
“Celui-ci comprend en particulier l'obligation des parties d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l'absence de preuves (ATF 139 V 176 consid. 5.2 et les références). 6. En l’espèce, le délai-cadre de cotisation de deux ans ouvrant le droit à l’indemnité de chômage pour le recourant a débuté le 4 octobre 2020. Pendant cette période, le recourant n’a pas exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation au sens de l’art. 13 LACI. En effet, même s’il travaillait sur le territoire suisse en home office et a été en incapacité de travail totale pour cause de maladie du 27 décembre 2021 au 7 octobre 2022 tout en percevant un salaire de son employeur U.________ (UE/AELE), le recourant ne payait pas les assurances sociales liées à sa profession, en particulier l’AVS et l’assurance-chômage, en Suisse. Le recourant a exclusivement payé des cotisations sociales liées à son emploi en U.________ (UE/AELE). Partant, on ne saurait retenir que la période de cotisation minimale de l’art. 13 LACI serait réalisée en l’espèce. Le recourant ne soutient pas le contraire. Partant, sous l’angle du droit interne, le droit à l’indemnité de chômage n’est pas ouvert au recourant. 7. a) Le recourant estime en revanche qu’un statut de frontalier doit lui être reconnu. Un tel statut serait susceptible de lui ouvrir le droit à l’indemnité de chômage en Suisse, sur la base du droit communautaire. En effet, même en n’ayant jamais cotisé en Suisse, les périodes d’assurance accomplies à l’étranger par des frontaliers (vrais ou faux) sont prises en compte pour le calcul de la période de cotisation prévu par l’art. 13 LACI. b) Il convient ainsi d’examiner l’éventuel droit du recourant aux prestations de l’assurance-chômage sous l’angle du droit européen, conformément à l’art. 121 al. 1 let. a LACI qui renvoie expressément à la règlementation topique européenne (cf. également Boris Rubin, n° 24 ad art. 121 et la référence). Dans l’ATF 148 V 209, le Tribunal fédéral a présenté une analyse détaillée des mécanismes applicables, en particulier de celui qui concerne le régime dérogatoire pour les frontaliers, proprement ou improprement dits (« Unechter Grenzgänger »).”
Les périodes d'éducation peuvent prolonger la durée‑cadre pour la périoÞ de cotisation conformément à l'art. 9b LACI jusqu'à quatre ans et prendre ainsi en compte des mois de cotisation manquants pour l'accomplissement de la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. Cette prolongation n'intervient toutefois pas automatiquement ; des questions d'application (p. ex. lorsque la durée‑cadre est déjà en cours) peuvent en influencer la portée.
“90 et qu'elle n'a perçu, ou du moins réclamé, aucune indemnité de chômage, et donc aucun revenu, pour la période allant du 1er octobre au 31 décembre 2021. 2.2.2.1. L'appelant soutient que D.________ avait droit à des indemnités de chômage, qu'elle n'a pas perçues en raison de son comportement fautif. Il estime ainsi qu'un revenu hypothétique de CHF 2'082.70 doit être imputé à la mère de l'intimée du 1er octobre au 31 décembre 2021, correspondant à 80% de son salaire mensuel net moyen pour les mois d'avril à septembre 2021. 2.2.2.2. L'intimée oppose que sa mère ne remplissait pas les conditions d'octroi des indemnités de chômage dès lors qu'elle n'avait travaillé que six mois au lieu des douze mois requis par la loi fédérale sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité [LACI; RS 837.0], sa maternité étant en outre intervenue près de trois ans auparavant. 2.2.2.3. Il n'est pas possible d'établir, sur la base du dossier, si la mère de l'intimée remplissait les conditions d'octroi des indemnités de chômage. En effet, l'art. 13 LACI exige effectivement une période de cotisation de douze mois, mais ce dans un délai-cadre fixé à deux ans par l'art. 9 LACI, voire quatre ans pour un assuré s'étant consacré à l’éducation de son enfant (art. 9b LACI). Or, en l'espèce, il ressort du dossier que D.________ a travaillé six mois en 2021 en qualité de secrétaire médicale et qu'elle avait également travaillé en 2016 ou 2017 comme accompagnatrice auprès de l'accueil extra-scolaire de la Ville de G.________ (PV de l'audience du 6 décembre 2021, p. 3; DOI/97). Son droit à des indemnités de chômage pour la période du 1er octobre au 31 décembre 2021 ne peut ainsi être exclu. Cette question peut toutefois demeurer ouverte. En effet, l'imputation d'un revenu hypothétique n'est pas admissible lorsqu'elle concernerait une période révolue, sous réserve de l'hypothèse dans laquelle le débirentier diminue volontairement son revenu alors qu'il sait, ou doit savoir, qu'il doit assumer des obligations d'entretien (arrêt TF 5A_553/2020 du 16 février 2021 consid.”
“Unter den Parteien besteht Einigkeit darüber, dass sich die Rahmenfrist für die Beitragszeit nicht im Sinne von Art. 9b Abs. 2 AVIG auf vier Jahre verlängern kann, da zu Beginn der geltend gemachten Erziehungszeit eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug lief (Urk. 2, Urk. 1 S. 5 f.). Unbestritten ist auch, dass der Beschwerdeführer die Beitragszeit gemäss Art. 13 AVIG nicht erfüllt hat und kein Befreiungsgrund im Sinne von Art. 14 AVIG vorliegt. Strittig und zu prüfen bleibt, ob sich die Rahmenfrist für den Leistungsbezug, welche am 1. April 2021 begonnen hatte, wegen Erziehungszeiten gemäss Art. 9b Abs. 1 AVIG um zwei Jahre verlängert.”
LACI art. 13 n. 98 Pour satisfaire au délai minimal de cotisation de douze mois, aucun arrondi à la hausse n'est admissible; les seuils doivent être appliqués strictement. Si la durée de cotisation requise manque d'une fraction de jour, cela ne conduit pas à un arrondi au jour ou au mois entier.
“Indessen ist bei abstrakten Regelungen, wie sie hier getroffen wurden, ein gewisser Schematismus unvermeidbar (vgl. E. 9.2.2 vorne). Dass daraus (anspruchsrelevante) Schwellenwerte resultieren, ist namentlich im Sozialversicherungsrecht nicht ungewöhnlich, wie nachfolgende Beispiele illustrieren: So hängt etwa in den Zweigen der Invaliden- und Unfallversicherung sowie in der obligatorischen beruflichen Vorsorge der Anspruch auf eine Invalidenrente davon ab, dass ein Invaliditätsgrad – im Sinne der mittels eines Prozentwerts ausgedrückten Erwerbseinbusse – von mindestens 10% bzw. 40% erreicht wird (vgl. Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]; Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]; Art. 23 lit. a des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG; SR 831.40]). Sodann setzt der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung grundsätzlich die Erfüllung einer zwölfmonatigen Mindestbeitragszeit voraus (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG), wobei eine Aufrundung der als Beitragszeit anrechenbaren Kalendertage auch dann nicht in Betracht fällt, wenn sie nur um den Bruchteil eines Tages nicht erreicht wird (vgl. Entscheid des BGer vom 21. Dezember 2020, 8C_541/2020, E. 5.3.6). Aber auch die Versicherungsunterstellung als solche kann vom Erreichen von Schwellenwerten abhängen: So sind etwa nach dem BVG nur diejenigen AHV-pflichtigen Arbeitnehmer obligatorisch zu versichern, die einen Jahreslohn über der gesetzlichen Eintrittsschwelle (von aktuell Fr. 21'510.-- [vgl. Art. 3a der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen und Invalidenvorsorge; BVV 2, SR 831.441.1]) beziehen. Personen, die diesen Lohn nicht erreichen, sind nicht obligatorisch in der zweiten Säule versichert. Es sind Gründe der Klarheit, Praktikabilität und der Rechtssicherheit, welche für die Festlegung von derartigen Schwellenwerten im Sozialversicherungsrecht sprechen. Was jedoch für Bestimmungen, die im ordentlichen Rechtsetzungsprozess ergingen, richtig ist, kann betreffend Art.”
La question de savoir si l'art. 13 al. 2 let. c LACI ou l'art. 14 al. 1 let. b LACI est applicable dépend de savoir si la maladie ou l'accident sont survenus pendant un rapport de travail. Si l'incapacité de travail est survenue pendant un rapport de travail, l'art. 13 al. 2 let. c LACI s'applique; si elle est intervenue en dehors d'un rapport de travail, il convient plutôt d'examiner l'art. 14 al. 1 let. b LACI.
“13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragspflicht befreit. Die Unia richtete denn auch zu Recht im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht (vgl. Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG) 90 Taggelder (vgl. Art. 27 Abs. 4 AVIG) aus. Dass die Vorleistungspflicht bei Abstellen auf den Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG gänzlich wirkungslos wäre, wie der Beschwerdeführer geltend macht, trifft demnach nicht zu.”
“4c ; TF 8C_592/2019 du 8 septembre 2020 consid. 3.2.2 ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 38 ad art. 13 LACI). Le calcul de la période de cotisation court à partir du début des rapports de travail jusqu’à la fin de ceux-ci uniquement lorsque le travail a débuté, respectivement s’est terminé, en cours de mois conformément à l’art. 11 al. 2 OACI (calcul au prorata ; Bulletin LACI IC [indemnité de chômage], B150a). bb) L’art. 13 al. 2 let. c LACI s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). Lorsqu’un cas de maladie ou d’accident intervient hors d’un rapport de travail, l’application de l’art. 13 al. 2 LACI est exclue ; seul l’art. 14 al. 1 let. b LACI peut, à certaines conditions, entrer en ligne de compte sous la forme d’une libération de la condition relative à la période de cotisation. La condition déterminante pour admettre l’existence d’une période assimilée plutôt que celle d’un motif de libération n’est pas le fait que la personne assurée a payé des cotisations, mais bien plutôt le fait qu’elle a été partie à un rapport de travail (TF 8C_782/2017 du 16 mai 2018 consid. 2 et 3.3). b) Sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art. 3 LPGA), d’un accident (art. 4 LPGA) ou de maternité (art.”
“Est donc déterminant le point de savoir si l’incapacité de travail a eu lieu durant le rapport de travail ou hors de celui-ci, en particulier après une résiliation valable (arrêt du Tribunal fédéral 8C_645/2014 du 3 juillet 2015). En revanche, lorsque les cas de maladie et d’accident interviennent hors d’un rapport de travail, c’est l’art. 14 al. 1 let. b LACI qui, à certaines conditions, peut trouver application (Boris RUBIN, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage 2014, n. 30 ad art. 13 LACI). Selon l’art. 11 al. 1 de l'ordonnance sur l'assurance-chômage obligatoire et l'indemnité en cas d'insolvabilité du 31 août 1983 (Ordonnance sur l’assurance-chômage, OACI - RS 837.02), chaque mois civil entier durant lequel l’assuré est soumis à cotisations compte comme mois de cotisations. Les périodes de cotisations qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées ; trente jours sont alors réputés constituer un mois de cotisations (al. 2). Les périodes assimilées à des périodes de cotisations au sens de l’art. 13 al. 2 LACI et celles pour lesquelles l’assuré a touché une indemnité de vacances comptent de même (al. 3). 3.2 Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, pour l’un des motifs suivants : formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a) ; maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b) ; séjour dans un établissement suisse de détention ou d’éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature (let. c). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art.”
En cas de paiements prétendument effectués en espèces, les quittances de salaire et des déclarations crédibles ou des témoignages peuvent être retenus comme moyens de preuve ; en revanche, comme pièces justificatives de paiements effectifs des salaires, il convient de privilégier les preuves de virements sur un compte postal ou bancaire ouvert au nom de la personne assurée. Les attestations de l'employeur, les bulletins de salaire signés par le salarié, les déclarations fiscales et les inscriptions dans le compte individuel ne sont, selon la jurisprudenÎ, que des indices d'un paiement effectif du salaire. La preuve du versement effectif du salaire n'est pas une condition autonome du droit à la prestation, mais peut être déterminante dans des cas litigieux ; si l'emploi est certes établi mais que le salaire versé est incertain, une correction du gain assuré doit être effectuée.
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und arbeitnehmenden Personen verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbescheinigungen, von der Arbeitnehmerin oder vom Arbeitnehmer unterzeichnete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 131 V 444 E.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung nur Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hiefür effektiv ein Lohn ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden Arbeitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 131 V 444 E. 1.2 mit Hinweisen).”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 131 V 444 E. 3.2.3).”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 95 La caisse vérifie rétroactivement si la durée de cotisation requise a été accomplie dans le délai-cadre légal. Les incapacités de travail intervenant en dehors de ce délai-cadre ne sont pas prises en compte. Les mesures de réintégration ne sont prises en compte dans la durée de cotisation que si elles se déroulent pendant ce délai-cadre.
“Im vorliegenden Fall ist zu prüfen, ob die Arbeitslosenkasse die Anspruchsberechtigung der Beschwerdeführerin für die Zeit ab 23. August 2021 mangels Erfüllens der erforderlichen Beitragszeit gemäss Art. 13 AVIG zu Recht abgelehnt hat.”
“b) Le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Aussi n'existe-t-il pas, en droit des assurances sociales, un principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le doute, en faveur de l'assuré (ATF 126 V 319 consid. 5a). 5. a) En l’espèce, il convient de constater que le délai-cadre de cotisation a été fixé par l’Agence pour la période allant du 1er août 2018 au 31 juillet 2020, soit une période de deux ans avant l’inscription au chômage de l’assuré, ce qui est conforme à l’art. 9 al. 3 LACI. Durant la période précitée, si l’intéressé n’était pas partie à un rapport de travail, il a en revanche suivi des mesures de réinsertion professionnelle auprès de l’ORIF du 14 octobre 2019 au 30 juillet 2020. Il peut de ce fait attester d’une période de cotisation de 9,653 mois, respectivement de neuf mois et dix-neuf jours. Cette période de cotisation étant toutefois insuffisante, il y a lieu de considérer que les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont pas réalisées dans le cas d’espèce, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. b) Reste à déterminer si le recourant peut se prévaloir d’un motif de libération de la période de cotisation, soit celui prévu par l’art. 14 al. 1 let. b LACI (consid. 3d supra). En l’occurrence, il sied tout d’abord de relever que les indemnités journalières de l’assurance-accidents perçues du 15 mars 2017 au 30 juin 2018 en raison d’une incapacité de travail à 100 % à la suite d’un accident n’entrent pas en ligne de compte, dès lors que dite incapacité se situe hors du délai-cadre de cotisation déterminant, soit du 1er août 2018 au 31 juillet 2020. Il en va de même de l’incapacité de travail de trois jours faisant suite à l’événement accidentel du 15 juin 2018. S’agissant du certificat médical du 11 août 2020 du Dr D.________ attestant une incapacité de travail à 50 % pour une durée indéterminée, il convient de constater qu’il est postérieur au délai-cadre de cotisation, raison pour laquelle il ne peut en être tenu compte.”
Les mois civils au cours desquels la personne assurée n'a travaillé aucun jour ne sont pas considérés comme des mois de cotisation et ne peuvent être pris en compte au sens de l'art. 13 al. 2 LACI. Les périodes pendant lesquelles une personne assurée n'a pas travaillé en raison de la fermeture de l'entreprise ordonnée par la Confédération ne relèvent pas non plus des cas assimilés visés à l'art. 13 al. 2 LACI. Les questions relatives à l'indemnité pour réduction de l'horaire de travail ont été réglées dans l'ordonnanÎ Covid‑19 et doivent être distinguées du dispositif visé à l'art. 13 al. 2 LACI.
“Vom Erfordernis der Erfüllung der Beitragszeit wurde aber weder im Covid-19-Gesetz noch in der vom Bundesrat erlassenen Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung, SR 837.033) abgewichen. Daher gilt auch vorliegend die in E. 1.4.3 dargelegte Praxis, wonach jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhältnisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat, nicht als Beitragsmonate zu berücksichtigen sind. Da die Beschwerdeführerin im Februar und März 2021 trotz formell bis zum 31. März 2021 weiterbestehendem Arbeitsverhältnis mit der B.___ keinen Arbeitseinsatz geleistet hat, können ihr für diese beiden Monate keine Beitragszeiten angerechnet werden. Die Zeiten, in welchen die Beschwerdeführerin nicht im Café «D.___» arbeiten konnte, weil dieses wegen einer Anordnung des Bundesrates ab dem 22. Dezember 2020 geschlossen bleiben musste, fallen auch nicht unter einen der in Art. 13 Abs. 2 AVIG aufgeführten Tatbestände, welche der Beitragszeit gleichgestellt werden. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich geltend macht, das Unternehmen B.___ habe für sie zu Unrecht keine Kurzarbeitsentschädigung beantragt und ihr stattdessen gekündigt, betrifft dies einen Streitpunkt, der nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. Immerhin ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass gemäss Art. 8f der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung (in der rückwirkend ab 1. September 2020 bis zum 30. September 2021 geltenden Fassung) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Abruf, deren Beschäftigungsgrad starken Schwankungen unterliegt (mehr als 20 %), zwar in Abweichung von Art. 31 Abs. 3 lit. a und Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG grundsätzlich ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung hatten; dies setzte jedoch voraus, dass die versicherte Person seit mindestens sechs Monaten unbefristet in dem Unternehmen arbeitet, das Kurzarbeit anmeldet. Die Berechnung der Beitragszeit durch die Beschwerdegegnerin gibt auch im Übrigen zu keinen Beanstandungen Anlass.”
Pour la mise à disposition de personnel ainsi que pour les contrats de travail sur appel et les contrats‑cadre, la durée de cotisation prise en compte au sens de l'art. 13 al. 2 LACI se calcule d'après les durées effectives des différentes missions. La seule durée d'un contrat‑cadre ou d'un contrat de mise à disposition n'est pas déterminante; les périodes découlant d'un contrat‑cadre sans durée de mission concrètement établie ne peuvent être assimilées à une activité assujettie aux cotisations.
“Weshalb die Arbeitgeberin in ihrer zweiten Arbeitgeberbescheinigung vom 23. November 2020 entgegen den früheren Angaben bestätigte, das Arbeitsverhältnis habe bis zum 30. April 2020 gedauert, wird nicht weiter begründet und ist nicht nachvollziehbar. Soweit die Dauer des Rahmenvertrags hier überhaupt von Belang ist (da bei Rahmenverträgen mit Temporärbüros für die Berechnung der Beitragszeit grundsätzlich die Dauer der einzelnen Arbeitseinsätze massgebend ist, vgl. E. 1.1.3), wurde das Arbeitsverhältnis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit spätestens per Ende September 2019 beendet, wie die Y.___ AG sowohl in der ersten Arbeitgeberbescheinigung vom 1. Mai 2020 wie auch im Lohnausweis vom 23. Januar 2020 und dem Stundennachweis vom 11. Mai 2020 bestätigte. Zusätzlich zur ausgewiesenen beitragspflichtigen Beschäftigung vom 7. März bis zum 3. Juni 2019 (Einsatzdauer bei der Z.___ AG) könnte dem Beschwerdeführer daher höchstens die Zeit vom 4. Juni bis 30. September 2019 als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG angerechnet werden. In der massgebenden Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 2. Juli 2018 bis zum 1. Januar 2021 kann der Beschwerdeführer somit lediglich eine beitragspflichtige Beschäftigung von knapp drei Monaten oder – unter Berücksichtigung einer krankheitsbedingten Verhinderung während laufendem Arbeitsverhältnis – von knapp sieben Monaten nachweisen. Die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten ist demnach nicht erfüllt.”
“Im Personalverleihverhältnis besteht der Arbeitsvertrag des Versicherten mit dem Verleiher, nicht mit dem Einsatzbetrieb. Zur Tragung der Prämien für die obligatorische Versicherung der Berufsunfälle und Berufskrankheiten nach Art. 91 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) ist mithin der Verleiher verpflichtet, da er vertraglich zur Lohnzahlung verpflichtet ist (BGE 145 II 63 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Art. 8 und 19 ff. des Bundesgesetzes über die Arbeitsvermittlung und den Personalverleih [Arbeitsvermittlungsgesetz, AVG]). Wie bereits dargelegt, ist indes beim Personalverleih nicht der Rahmenarbeitsvertrag beitragszeitrelevant, sondern wird hierfür auf die einzelnen Einsatzverträge abgestellt (E. 3.2). Damit war zwar die A.___ zur Entrichtung der Versicherungsbeiträge und zur Lohnauszahlung verpflichtet, welcher Verpflichtung sie denn auch nachgekommen ist (Urk. 8/17). Ein an die Beitragszeit anrechenbares Arbeitsverhältnis lässt sich hieraus aber nicht ableiten, womit sich der Beschwerdeführer auch nicht auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG berufen kann.”
Pour l'application des motifs d'exemption prévus à l'art. 14, il faut un lien de causalité entre le motif d'empêchement énoncé par la loi (p. ex. maladie, accident, maternité) et le non-respect de la périoÞ de cotisation. Pour que l'empêchement puisse être causal du défaut de périoÞ de cotisation, il doit avoir existé pendant plus de douze mois au total dans le délai-cadre. Comme le travail à temps partiel est assimilé au travail à temps complet pour l'accomplissement des périodes de cotisation, l'exemption n'entre en ligne de compte que si, pour les motifs visés à l'art. 14 al. 1 let. a–c LACI, il n'a pas été possible ou n'a pas été raisonnable pour la personne assurée d'accepter un emploi à temps partiel.
“Als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung verlangt Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG u.a. die Erfüllung der Beitragszeit (Art. 13 AVIG) oder das Vorliegen eines diesbezüglichen Befreiungsgrundes (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Angerechnet werden gemäss Abs. 2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs.1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 S. 676).”
“Weil es sich dabei um ein offensichtliches Versehen handelt und der nachfolgenden Begründung in der Rechtsschrift klar zu entnehmen ist, dass sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 4. Januar 2022 richtet, liegt ein solches vor. Sämtliche übrigen Eintretensvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Weiterungen Anlass (vgl. Art. 58 ff. ATSG). Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. 3. 3.1. Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Es muss somit ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem gesetzlich umschriebenen Hinderungsgrund bestehen. Um kausal für die fehlende Beitragszeit zu sein, muss das Hindernis folglich ebenfalls während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung verblieb der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.”
“Um wirklich kausal für die fehlende Beitragszeit zu sein, müsse das Hindernis zudem während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibe der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt sei (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, AVIV), liege die erforderliche Kausalität für das Fehlen einer beitragspflichtigen Beschäftigung zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a-c AVIG genannten Gründen auch nicht möglich und zumutbar sei, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen. Denn bei genügender Beitragszeit, das heisse wenn die versicherte Person innerhalb der Rahmenfrist während mindestens sechs Monaten (seit 1. Juli 2003: 12 Monate) eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt habe (Art. 13 Abs. 1 AVIG), komme die Befreiungsregelung nicht zum Zuge (BGE 121 V 336 E. 5b mit weiteren Hinweisen, s. a. BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). In E. 1.2 des Urteils C 76/03 vom 9. Dezember 2003 erwog das Bundesgericht sodann, dass zwischen dem Befreiungsgrund der Krankheit und der Nichterfüllung der Beitragszeit auch dann kein Kausalzusammenhang bestehe, wenn in der fraglichen Zeitspanne eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausgeübt worden wäre.”
LACI art. 13 n. 91 Pour le calcul de la durée de cotisation, la durée formelle du rapport de travail (du début à la fin du contrat) est déterminante ; il ne faut pas retenir le simple nombre de jours effectivement travaillés. Si le rapport de travail commenÎ ou se termine en cours de mois, le calcul s'effectue au prorata mensuel conformément aux dispositions réglementaires applicables.
“Seuls sont réputés jours ouvrables les jours du lundi au vendredi. Les jours de travail qui tombent sur un samedi ou un dimanche sont considérés comme jours ouvrables jusqu’au maximum de cinq jours de travail par semaine. Cette limite maximale est le résultat de la conversion des cinq jours ouvrables en sept jours civils (ATF 140 V 379 consid. 4.2 et les références citées). La manière dont l’assuré a été occupé (temps plein ou temps partiel ; régulièrement ou irrégulièrement) n’importe pas. C’est la durée formelle du rapport de travail qui est déterminante, et non le nombre de jours effectifs de travail. Si un assuré a travaillé chez un employeur tous les mois, toute la durée du rapport de travail peut être prise en compte. Par contre, les périodes durant lesquelles l’assuré n’a pas travaillé, lorsqu’il a par exemple bénéficié d’un congé non payé en cours de contrat, ne comptent pas comme période de cotisation (ATF 122 V 256 consid. 4c ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 38 ad art. 13 LACI). b) L’art. 27 al. 1 LACI prévoit que dans les limites du délai-cadre d’indemnisation (art. 9 al. 2), le nombre maximum d’indemnités journalières est calculé selon l’âge de l’assuré et la période de cotisation (art. 9 al. 3). Selon l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à : - 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 12 mois au total (let. a) ; - 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b) ; - 520 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 22 mois au moins et remplit au moins une des conditions suivantes : 1. être âgé de 55 ans ou plus ou 2. toucher une rente d’invalidité correspondant à un taux d’invalidité d’au moins 40 % (let. c). c) L’on ajoutera que dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
“Le calcul de la période de cotisation court à partir du début des rapports de travail jusqu’à la fin de ceux-ci uniquement lorsque le travail a débuté, respectivement lorsque le travail s’est terminé, en cours de mois conformément à l’art. 11 al. 2 OACI (calcul au prorata ; Bulletin LACI IC précité, ch. B150a). 4. a) L’art. 27 al. 1 LACI prévoit que dans les limites du délai-cadre d’indemnisation (art. 9 al. 2), le nombre maximum d’indemnités journalières est calculé selon l’âge de l’assuré et la période de cotisation (art. 9 al. 3). Selon l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à : - 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 12 mois au total (let. a) ; - 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b) ; - 520 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 22 mois au moins et remplit au moins une des conditions suivantes : 1. être âgé de 55 ans ou plus ou 2. toucher une rente d’invalidité correspondant à un taux d’invalidité d’au moins 40 % (let. c). b) En vertu de l’art. 41b al. 1 OACI, édicté sur la base de l’art. 27 al. 3 LACI, l’assuré pour lequel un délai-cadre d’indemnisation fondé sur l’art. 13 LACI a été ouvert dans les quatre ans précédant l’âge donnant droit à une rente ordinaire AVS a droit à 120 indemnités journalières supplémentaires. Le délai-cadre d’indemnisation est prolongé jusqu’à la fin du mois précédant celui du versement de la rente AVS (art. 41b al. 2 OACI). 5. a) En l’occurrence, le recourant conteste en premier lieu l’ouverture d’un délai-cadre d’indemnisation en date du 25 décembre 2017. Il soutient qu’un tel délai-cadre avait été ouvert en date de son inscription du 23 décembre 2016, délai-cadre qui n’avait pas été fermé. Dans un deuxième moyen, le recourant soutient que le nombre d’indemnités à servir devait se monter à 520 indemnités au lieu des 380 retenues par la Caisse. b) Il y a lieu de rejeter les griefs du recourant. En effet, l’inscription du 23 décembre 2016 n’est pas constitutive de l’ouverture d’un nouveau délai-cadre d’indemnisation. Il n’est pas contesté qu’un délai-cadre d’indemnisation a été ouvert en date du 24 décembre 2015, ce dernier n’ayant aucunement été interrompu, même par l’engagement de l’intéressé dans le cadre de sa mission temporaire effectuée entre le 18 janvier 2016 et le 16 décembre 2016.”
Les mesures spéciales adoptées pendant la pandémie de COVID‑19 n'ont pas entraîné un assouplissement général des exigences relatives à la durée de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. La jurisprudenÎ constate que les conditions légales de la durée de cotisation doivent, en principe, être strictement respectées et que seules les exceptions expressément prévues à l'art. 14 LACI peuvent justifier une dispense de la durée minimale de cotisation.
“c LACI devrait lui être appliqué par analogie compte tenu de la situation exceptionnelle liée à la crise sanitaire et que cette période devrait être prise en compte à titre de cotisation. Cet argument ne saurait être suivi. L’article 13 al. 2 let. c LACI s’applique en effet, comme exposé ci-dessus (cf. consid. 3c supra), pour les cas de maladie et d’accident dans le cadre d’un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin ou que la perte de gain est prise en charge et compensée par le biais d’indemnités journalières versées par une assurance, ce qui n’est pas le cas en l’espèce. Bien que la Cour de céans ait conscience des difficultés rencontrées par l’intéressée en raison de la pandémie de COVID-19, comme de nombreux travailleurs sur appel, elle ne dispose d’aucune marge d’appréciation par rapport aux conditions posées par la loi pour l’ouverture du droit aux prestations, qui ne sont pas remplies en l’espèce. La loi ne permet pas de déroger aux conditions relatives à la période de cotisation prévues à l’art. 13 LACI, en dehors des exceptions expressément prévues à l’art. 14 LACI. En particulier, les dispositions édictées pour tenir compte de l’épidémie de COVID-19 dans le domaine de l’assurance-chômage (cf. art. 17 à 17d de la loi fédérale du 25 septembre 2020 sur les bases légales des ordonnance du Conseil fédéral visant à surmonter l’épidémie de COVID-19 [loi COVID-19 ; RS 818.102] et art. 8a à 8k de l’ordonnance du 20 mars 2020 sur les mesures dans le domaine de l’assurance-chômage en lien avec le coronavirus COVID-19 [Ordonnance COVID-19 assurance-chômage ; RS 837.033]) ne prévoient pas d’allègement des conditions relatives à la période de cotisation. c) Au vu de ce qui précède, il y a lieu de considérer que les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont pas réalisées dans le cas d’espèce, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. 6. Il sied à présent de déterminer si la recourante peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation eu égard à la formation universitaire suivie durant le délai-cadre de cotisation (art.”
“Bien que la Cour de céans ait conscience des difficultés rencontrées par l’intéressée en raison de la pandémie de COVID-19, comme de nombreux travailleurs sur appel, elle ne dispose d’aucune marge d’appréciation par rapport aux conditions posées par la loi pour l’ouverture du droit aux prestations, qui ne sont pas remplies en l’espèce. La loi ne permet pas de déroger aux conditions relatives à la période de cotisation prévues à l’art. 13 LACI, en dehors des exceptions expressément prévues à l’art. 14 LACI. En particulier, les dispositions édictées pour tenir compte de l’épidémie de COVID-19 dans le domaine de l’assurance-chômage (cf. art. 17 à 17d de la loi fédérale du 25 septembre 2020 sur les bases légales des ordonnance du Conseil fédéral visant à surmonter l’épidémie de COVID-19 [loi COVID-19 ; RS 818.102] et art. 8a à 8k de l’ordonnance du 20 mars 2020 sur les mesures dans le domaine de l’assurance-chômage en lien avec le coronavirus COVID-19 [Ordonnance COVID-19 assurance-chômage ; RS 837.033]) ne prévoient pas d’allègement des conditions relatives à la période de cotisation. c) Au vu de ce qui précède, il y a lieu de considérer que les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont pas réalisées dans le cas d’espèce, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. 6. Il sied à présent de déterminer si la recourante peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation eu égard à la formation universitaire suivie durant le délai-cadre de cotisation (art. 14 LACI). a) Sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation parce qu’elles suivaient une formation scolaire, une reconversion ou un perfectionnement professionnel, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (art.”
“Le délai-cadre de cotisation a donc été fixé par la Caisse pour la période allant du 30 avril 2019 au 29 avril 2021, soit une période de deux ans avant sa seconde inscription, ce qui est conforme à l’art. 9 al. 3 LACI. Le recourant admet que, durant le délai-cadre de cotisation, il n’a eu aucune activité soumise à cotisation. Il fait toutefois valoir que c’est en raison de la pandémie Covid-19 et des restrictions sanitaires mises en place qu’il n’a pas été en mesure de trouver un emploi. Or, les difficultés éprouvées par une personne à trouver un emploi en raison de l’état du marché du travail ne constituent pas un motif de libération, et ce ni isolément, ni en relation avec une période d’incapacité de travailler trop courte pour constituer un motif de libération (ATF 141 V 674 consid. 4.3.2 ; TF 8C_516/2012 du 28 février 2013 consid. 6.2.2.2). Par ailleurs, aucune exception à ce principe n’a été prévue dans la règlementation exceptionnelle relative à l’assurance-chômage mise en œuvre en raison de la pandémie Covid-19. Ceci étant, il y a lieu de considérer que les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont pas réalisées dans le cas d’espèce, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. Au surplus, il convient de relever que, contrairement à ce que semble penser le recourant, le fait de chercher activement un emploi ne donne pas le droit de percevoir l’indemnité de chômage. 4. a) Reste à déterminer si le recourant peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation eu égard à la formation qu’il a eue durant le délai-cadre de cotisation (art. 14 LACI). Cette disposition fixe exhaustivement les motifs de libération des conditions relatives à la période de cotisation, soit les exceptions au principe de la durée minimale de cotisation, lesquels doivent être interprétés de manière restrictive (TF 8C_415/2012 du 21 février 2013 consid. 2.2 ; voir également Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, N 1 ad art. 14 LACI).”
l'art. 13 est subsidiaire par rapport aux règles applicables aux personnes se trouvant en dehors d'un rapport de travail (voir en particulier l'art. 14). l'art. 13 s'adresse prioritairement aux assurés qui ont contribué au financement de l'assuranÎ-chômage par des emplois assujettis à cotisations ; dans ce cadre, les situations visées à l'art. 13 al. 2 constituent des exceptions pour des motifs sociaux (principe de congruenÎ).
“Indem die Kasse im vorliegenden Fall die Anwendbarkeit von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG abgelehnt, den Versicherten in Nachachtung der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses und seiner ab 1. Februar 2020 fortdauernden vollständigen Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG hingegen von der Beitragszeit befreit hat, hat sie zu Recht der subsidiären Stufenfolge von Art. 14 gegenüber Art. 13 Rechnung getragen (oben, Erwägung 2.4). Diese Subsidiarität erklärt sich damit, dass Art. 13 AVIG im Rahmen von Art. 27 bevorzugt jene Personen entschädigen soll, die mittels einer beitragspflichtigen Beschäftigung zur Finanzierung der Arbeitslosenversicherung beigetragen haben. Damit wird letztlich das Kongruenzprinzip stipuliert, innerhalb dessen die Tatbestände gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG bereits Ausnahmen aus sozialen Gründen darstellen. In Art. 14 AVIG werden hingegen die Tatbestände ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses erfasst (Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genf, 2014, Art. 13 AVIG). Daran vermag auch eine in allfälligen Gesamtarbeitsverträgen enthaltene, arbeitsrechtlich abweichend zu Art. 336c OR enthaltene Regelung vorliegend nichts zu ändern. Daraus folgt, dass die Kasse die Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 lit. c AVIG zu Recht abgelehnt hat (oben, Erwägung”
Par l'ordonnanÎ COVID‑19 sur l'assuranÎ-chômage (introduite rétroactivement au 17 mars 2020), l'art. 8a a été inséré; celui-ci prévoyait que les personnes ayant droit se voyaient accorder, en sus, au maximum 120 indemnités journalières. Cette modification est mentionnée dans la sourÎ en lien avì les règles relatives aux délais-cadres et à la périoÞ de cotisation.
“Dezember 2020 sei aufgrund des vorangegangenen Bezugs von ALE die Rahmenfrist für die Beitragszeit nicht erfüllt. Ein Anspruch auf ALE bestehe daher nicht. 2.3. Streitig und zu prüfen ist im Folgenden, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf ALE zu Recht verneint hat. 3. 3.1. 3.1.1. Nach Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten - soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht - für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG), und die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). 3.1.2. Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt haben muss (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). 3.1.3. Am 20. März 2020 erliess der Bundesrat aufgrund der Covid-19-Pandemie unter anderem die Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung [AS 2020 877; SR 837.033]). Die Verordnung wurde rückwirkend per 17. März 2020 in Kraft gesetzt (vgl. Art. 9 Abs. 1 der Verordnung). Am 25. März 2020 wurde die COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung ein erstes Mal abgeändert und es wurden weitere Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie eingeführt (AS 2020 1075). Mit der Änderung vom 25. März 2020 wurde unter anderem Art. 8a der COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung eingefügt. Dieser besagt, dass alle anspruchsberechtigten Personen gemäss AVIG zusätzlich höchstens 120 Taggelder erhalten.”
art. 13 al. 2 remplit une fonction de coordination à l'égard de prestations telles que les indemnités journalières de maladie : même les périodes d'indemnités journalières de maladie exonérées de cotisations peuvent être prises en compte, évitant ainsi des lacunes d'assuranÎ.
“Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es bestehe eine echte Lücke im Gesetz, da die Regelung im AVIG den Bezug von Krankentaggeldern nicht berücksichtige, kann ihm nicht gefolgt werden, erfüllt doch Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG nach dem Gesagten gerade in diesem Bereich eine Koordinationsfunktion, indem trotz fehlender Versicherungsbeiträge eine Anrechnung von Beitragszeiten vorgenommen wird (vgl. E. 4.3.2 hiervor).”
Les activités sans flux de salaire (p. ex. stages non rémunérés), pour lesquelles, faute de salaire, aucune cotisation à l'assuranÎ-chômage n'est due, ne sont pas considérées en droit suisse comme une activité assujettie aux cotisations au sens de l'art. 2 al. 1 LACI et ne sauraient donc constituer une périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI.
“1 erster Satz VO Nr. 883/2004 darstelle. Soweit es sich dabei um eine Beschäftigung im Sinne von Art. 1 lit. a VO Nr. 883/2004 handle (gemeint ist wohl: Beschäftigungszeit im Sinne von Art. 1 lit. u i.V.m. Art. 61 Abs. 1 zweiter Satz VO Nr. 883/2004), führe dies dennoch nicht zur Berücksichtigung des Praktikums als Beitragszeit. Denn ausländische Beschäftigungszeiten, die keine Versicherungszeiten dargestellt hätten, seien durch die Schweiz nur dann zu berücksichtigen, wenn sie in der Schweiz als Versicherungszeiten gegolten hätten (vgl. Kreisschreiben über die Auswirkungen der Verordnungen [EG] Nr. 883/2004 und 987/2009 auf die Arbeitslosenversicherung; KS ALE 883; Rz. E19 f.). Bei einem unentgeltlichen Praktikum seien - mangels Lohnfluss - keine ALV-Beiträge geschuldet. Demnach sei die Tätigkeit am internationalen Gericht C.________ in D.________ (NL) nach Schweizer Recht keine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 2 Abs. 1 AVIG, weshalb sie auch keine Beitragszeit nach Art. 13 AVIG habe generieren können.”
Les difficultés sur le marché du travail, notamment en raison de la pandémie de Covid‑19, n'ouvrent pas droit à une exonération de l'obligation de satisfaire à la périoÞ de cotisation selon l'art. 13 LACI. Les motifs d'exonération énumérés à l'art. 14 LACI sont exhaustifs et doivent être interprétés de manière restrictive; même de courtes périodes d'incapacité de travail ne justifient pas une telle exonération.
“Le délai-cadre de cotisation a donc été fixé par la Caisse pour la période allant du 30 avril 2019 au 29 avril 2021, soit une période de deux ans avant sa seconde inscription, ce qui est conforme à l’art. 9 al. 3 LACI. Le recourant admet que, durant le délai-cadre de cotisation, il n’a eu aucune activité soumise à cotisation. Il fait toutefois valoir que c’est en raison de la pandémie Covid-19 et des restrictions sanitaires mises en place qu’il n’a pas été en mesure de trouver un emploi. Or, les difficultés éprouvées par une personne à trouver un emploi en raison de l’état du marché du travail ne constituent pas un motif de libération, et ce ni isolément, ni en relation avec une période d’incapacité de travailler trop courte pour constituer un motif de libération (ATF 141 V 674 consid. 4.3.2 ; TF 8C_516/2012 du 28 février 2013 consid. 6.2.2.2). Par ailleurs, aucune exception à ce principe n’a été prévue dans la règlementation exceptionnelle relative à l’assurance-chômage mise en œuvre en raison de la pandémie Covid-19. Ceci étant, il y a lieu de considérer que les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont pas réalisées dans le cas d’espèce, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. Au surplus, il convient de relever que, contrairement à ce que semble penser le recourant, le fait de chercher activement un emploi ne donne pas le droit de percevoir l’indemnité de chômage. 4. a) Reste à déterminer si le recourant peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation eu égard à la formation qu’il a eue durant le délai-cadre de cotisation (art. 14 LACI). Cette disposition fixe exhaustivement les motifs de libération des conditions relatives à la période de cotisation, soit les exceptions au principe de la durée minimale de cotisation, lesquels doivent être interprétés de manière restrictive (TF 8C_415/2012 du 21 février 2013 consid. 2.2 ; voir également Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, N 1 ad art. 14 LACI).”
Sont également comptées comme périodes de cotisation, selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI, les périodes sans cotisations pendant lesquelles la personne assurée est certes liée par un contrat de travail, mais ne reçoit pas de salaire en raison d'une maladie ou d'un accident. Cela comprend les cas où, au lieu du salaire, des indemnités journalières de l'assuranÎ-maladie ou de l'assuranÎ-accidents sont versées (paiement direct des indemnités journalières de l'assuranÎ-accidents). Pour le calcul, s'appliquent les règles de l'OACI: les mois calendaires incomplets sont additionnés en jours calendaires; chaque tranche de 30 jours calendaires compte pour un mois de cotisation.
“2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E.”
“Als Beitragszeiten angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch Zeiten, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) oder Unfall (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt. Nach der Rechtsprechung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich gilt dies namentlich bei der (direkten) Auszahlung von UV-Taggeldern anstelle von Lohn (Urteil AL.2020.00307 vom 29. Januar 2021 E. 1.1.2 mit Hinweis).”
“1 AVIG). Unter beitragspflichtiger Beschäftigung ist jede Tätigkeit der versicherten Person zu verstehen, die der Erzielung eines beitragspflichtigen Einkommens während der Dauer eines Arbeitsverhältnisses dient (BGE 133 V 515, 521 E. 2.4 mit Hinweisen). Es wird vorausgesetzt, dass die versicherte Person für ihre Beschäftigung nachweislich und tatsächlich einen Lohn von der Arbeitgeberin respektive dem Arbeitgeber bekommen hat. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jene eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (vgl. Urteil des Bundesgerichts C 83/06 vom 18. August 2006, E. 2.2; AVIG-Praxis ALE B144). Angerechnet werden auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG). 3.4. Bei der Berechnung der Beitragszeit zählt gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIV jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist, als Beitragsmonat. Dabei ist unerheblich, ob die versicherte Person regelmässig oder unregelmässig, stunden- oder tageweise, teil- oder vollzeitlich beschäftigt war. Hat die versicherte Person bei der gleichen Arbeitgeberin beziehungsweise beim gleichen Arbeitgeber und in jedem Kalendermonat gearbeitet, kann die ganze Dauer des Arbeitsverhältnisses als Beitragszeit angerechnet werden. Wird jedoch eine beitragspflichtige Beschäftigung nicht auf Beginn eines Kalendermonats aufgenommen, beziehungsweise nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage des angebrochenen Monats mit Faktor 1.4 in Kalendertage umgerechnet (vgl. AVIG-Praxis ALE B149 ff.). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als Beitragsmonat zählen (Art. 11 Abs. 2 AVIV).”
Citation : LACI art. 13 n. 83 Selon la jurisprudenÎ, la périoÞ pendant laquelle le contrat de travail ne pouvait pas être résilié à l'égard de l'employeur et pour laquelle un salaire était dû doit également être prise en compte comme périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI.
“L’on rappellera à toutes fins utiles que le SECO est autorisé, en tant qu'autorité de surveillance chargée d'assurer l'application uniforme du droit en vertu de l’art. 110 LACI, à donner des instructions aux organes d'exécution. Cela étant, bien que de telles ordonnances exercent, par leur fonction, une influence indirecte sur les droits et les obligations des administrés, elles n'en ont pas pour autant force de loi. En particulier, elles ne lient ni les administrés, ni le juge, ni même l'administration dans la mesure où elles ne dispensent pas cette dernière de l'examen de chaque situation individuelle. Par ailleurs, elles ne peuvent créer de nouvelles règles de droit, ni contraindre les administrés à adopter un certain comportement, actif ou passif. En bref, elles ne peuvent sortir du cadre de l'application de la loi et prévoir autre chose que ce qui découle de la législation ou de la jurisprudence (cf. ATF 127 V 61 consid. 3a et les références citées). Sur la base de la jurisprudence fédérale rappelée plus haut, il s’agit en définitive de considérer également au titre de période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, la période pendant laquelle le contrat de travail ne pouvait être résilié par l’employeur et donnait droit au salaire, soit la période s’étendant du 13 février 2020 au 31 mai”
Les périodes pendant lesquelles l'assuré était dans l'incapacité de travailler en raison d'un accident ou d'une maladie peuvent être prises en compte en vertu de l'art. 13 LACI, pour autant que l'assuré se trouvait au moment considéré dans un rapport de travail (voir art. 13 al. 2 let. c). Pour la preuve de l'incapacité de travail, des attestations d'accident ou d'incapacité de travail (p.ex. déclaration à la Suva) suffisent; des décomptes complets des indemnités journalières ne sont, selon les décisions citées, pas indispensables.
“Je rappelle à toutes fins utiles que le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt, selon l'art. 9 al. 3 LACI. Il est donc fixé dans le cas qui nous occupe du 1er octobre 2016 au 30 septembre 2018. Du 1er octobre 2016 au 28 février 2018, et à teneur de l'art. 13 al. 2 litt. c., les mois effectifs ont compté comme période de cotisation dès lors que mon client était bien partie à un rapport de travail. Par contre, celui-ci pouvant faire valoir aussi bien une période de cotisation suffisante (au sens des 12 mois de l'art. 13 LACI) qu'un motif de libération, la question se pose de savoir comment les mois ultérieurs, soit du 1er mars 2018 au 30 septembre 2018, ont été comptabilisés dans la mesure où mon client n'avait aucun moyen de s'opposer à la résiliation des rapports de travail, décidée seule par son employeur. Le législateur a ainsi prévu un filet de sécurité via l'art. 14 LACI (libération des conditions relatives à la période de cotisation), lequel ne semble pas pouvoir être appliqué à mon client parce qu'il remplit les conditions de l'art. 13 LACI. Cependant, c'est indépendamment de sa volonté, puisqu'il était alors accidenté, qu'il n'a pas pu cotiser des mois supplémentaires permettant de lui faire bénéficier des 560 indemnités journalières. Or, ce n'est clairement pas ce qu'a voulu le législateur. D'une façon ou d'une autre, les mois supplémentaires où la SUVA a presté devraient soit être comptabilisé en période de cotisation soit être comptabilisé en tant que « période de libération », ceci afin que mon client ne soit pas préjudicié dans ses droits. » Par décision sur opposition du 9 janvier 2020, la Caisse cantonale de chômage, Division juridique (ci-après : l’intimée), a rejeté l’opposition et confirmé la décision du 24 octobre 2019 fixant le droit de l’assuré à l’indemnité de chômage à 260 jours. Elle a rappelé que, dans les limites du délai-cadre de cotisation, soit du 1er octobre 2016 au 30 septembre 2018, non contesté par l’opposant, l’assuré avait comptabilisé 17 mois de cotisation. Elle a également retenu que la période d’incapacité de travail hors cadre d’un contrat de travail, soit dans le cas présent du 1er mars 2018 au 30 septembre 2018 (7 mois), était considérée comme un motif de libération des conditions relatives à la période de cotisation.”
“Schliesslich reichte der Beschwerdeführer am 23. Januar 2020 einen Unfallschein der Suva ein. Daraus ist ersichtlich, dass er am 12. Oktober 2018 verunfallte und infolgedessen bis zum 30. Januar 2019 zu 100% arbeitsunfähig war. Gemäss Art. 13 AVIG hat die Beitragszeit auch erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, wobei nach Abs. 2 lit. c auch Zeiten angerechnet werden, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt. Im vorliegenden Fall war der Beschwerdeführer im Unfallzeitpunkt und während den darauffolgenden Monaten bei der D.____ AG angestellt gewesen. Die Zeit vom 12. Oktober 2018 bis 30. Januar 2019 liegt innerhalb der Rahmenfrist. Die Voraussetzungen für die Anrechnung als beitragspflichtige Beschäftigung sind somit auch für die Zeit bis Ende Januar 2019 erfüllt. Entgegen der von der Beschwerdegegnerin vertretenen Auffassung, wonach sämtliche Taggeldabrechnungen der Suva vom 6. Dezember 2018 bis 30. Januar 2019 für die Ermittlung der Beitragszeit notwendig seien, sind die Taggeldabrechnungen für den Nachweis des Unfalles und der Arbeitsunfähigkeit nicht erforderlich.”
Les périodes pendant lesquelles une personne assurée participe à une mesure du marché du travail réalisée en vertu de l'art. 23 al. 3bis LACI (mesure du marché du travail financée par l'État, MMT) ne sont pas considérées comme des périodes de cotisation et ne sont pas prises en compte au sens de l'art. 13 al. 1 LACI.
“3 Le jugement de la cause incombe à la Cour des affaires de langue française du TA dans sa composition ordinaire de trois juges (art. 54 al. 1 let. c et 56 al. 1 de la loi cantonale du 11 juin 2009 sur l'organisation des autorités judiciaires et du Ministère public [LOJM, RSB 161.1]). 1.4 Le TA examine librement la décision contestée et n'est pas lié par les conclusions des parties (art. 61 let. c et d LPGA; art. 80 let. c ch. 1 et 84 al. 3 LPJA). 2. 2.1 D'après l'art. 1a al. 2 LACI, les buts de cette loi consistent entre autres à prévenir le chômage imminent, à combattre le chômage existant et à favoriser l'intégration rapide et durable des assurés dans le marché du travail. Afin d'atteindre les buts précités, le législateur a notamment instauré les mesures relatives au marché du travail (MMT; art. 59 ss LACI). 2.2 L'art. 8 al. 1 let. e LACI dispose que l'assuré a notamment droit à l'indemnité de chômage s’il remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou en est libéré (art. 13 et 14 LACI). D'après l’art. 13 al. 1 LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation. Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans avant le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 en relation avec l’al. 2 LACI). La définition de l’activité soumise à cotisation découle de l’art. 2 al. 1 let. a LACI. Selon cette disposition, est tenu de payer des cotisations de l’assurance-chômage, le travailleur qui est assuré selon la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10) et doit payer des cotisations sur le revenu d’une activité dépendante en vertu de cette loi (ATF 122 V 249 c. 2b; DTA 2007 p. 44 c. 2.2). Une personne qui exerce une activité tombant sous le coup de l'art. 23 al. 3bis LACI (participation à une mesure relative au marché du travail financée par les pouvoirs publics) n'accomplit pas une période de cotisation au sens de l'art.”
Les périodes assimilées aux périodes de cotisation au sens de l'art. 13 al. 2 LACI doivent, pour la détermination de la durée de cotisation, être considérées comme des périodes de cotisation : les mois civils incomplets sont additionnés (30 jours civils sont réputés constituer un mois de cotisation). L'arrondissement des fractions de mois en vue de satisfaire une durée minimale de cotisation prévue par la loi n'est pas admissible.
“Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Person gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). Für die Bestimmung des Beitragsmonats im Hinblick auf die Ermittlung der Beitragszeit kommt es auf die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Dies bedeutet, dass jeder Monat als voller Kalendermonat angerechnet wird, in welchem die versicherte Person aufgrund eines während des ganzen Monats dauernden Arbeitsverhältnisses eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Ausser Betracht fallen jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhältnisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 130 V 492 E. 2). Massgebend ist, wann eine versicherte Person im Verlaufe der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit in einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen stand.”
“September 2021 geltenden Fassung) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Abruf, deren Beschäftigungsgrad starken Schwankungen unterliegt (mehr als 20 %), zwar in Abweichung von Art. 31 Abs. 3 lit. a und Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG grundsätzlich ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung hatten; dies setzte jedoch voraus, dass die versicherte Person seit mindestens sechs Monaten unbefristet in dem Unternehmen arbeitet, das Kurzarbeit anmeldet. Die Berechnung der Beitragszeit durch die Beschwerdegegnerin gibt auch im Übrigen zu keinen Beanstandungen Anlass. Anzufügen ist, dass das Aufrunden der als Beitragszeit anrechenbaren Kalendertage auf die gesetzliche Mindestbeitragszeit nicht zulässig ist, auch wenn diese nur um den Bruchteil eines Tages nicht erreicht wird (BGE 122 V 256 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts 8C_541/2020 vom 21. Dezember 2020 E. 5.3.6 mit weiteren Hinweisen). Gründe für eine Anrechnung von der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) sind vorliegend nicht gegeben. Die anrechenbare Beitragszeit beträgt somit”
Dans le délai-cadre rétroactif de deux ans, il faut atteindre les au moins douze mois de cotisation requis au sens de l'art. 13 al. 1 LACI. Sont pris en compte les périodes d'emploi assujetties aux cotisations; les mois civils complets sont regardés comme des mois de cotisation et les mois incomplets sont cumulés conformément aux règles applicables. Si des périodes assujetties aux cotisations font défaut, l'exigenÎ de durée minimale de cotisation peut ne pas être remplie.
“a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist folglich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde örtlich und sachlich zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Beschwerde vom 29. September 2023 ist demnach einzutreten. 2.1 Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt nach Art. 8 Abs. 1 AVIG voraus, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10), einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 11), in der Schweiz wohnt (Art. 12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). 2.2 Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. AVIG-Praxis Randziffer B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Art. 11 Abs. 1 und 2 AVIV). 2.4.1 Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.”
“Eine Wiederherstellung der damals noch laufenden Einsprachefrist (vgl. in diesem Sinne das Urteil des Bundesgerichts 1P.254/2005 vom 30. August 2005 E. 2.7) und eine damit einhergehende Wiederholung des Verfahrens würde jedoch unter den vorliegenden Umständen (eindeutige Nichterfüllung der Mindestbeitragszeit; vgl. dazu die nachstehenden Überlegungen) zu einem verfahrensmässigen Leerlauf führen. 1.3. Auf die rechtzeitig innert der 30-tägigen Frist nach Eröffnung des Einspracheentscheides (Art. 60 ATSG) erhobene Beschwerde ist daher einzutreten. 2. 2.1. Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Verfügung vom 19. April 2023, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2023, wegen Nichterfüllung der Beitragszeit einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenentschädigung abgelehnt hat. 2.2. 2.2.1. Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 2.2.2. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beträgt gemäss Art. 9 Abs. 1 AVIG zwei Jahre. Sie beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Voraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt sind (vgl. Abs. 2 und Abs. 3 von Art. 9 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit ist demnach rückwärtsgerichtet (Heine Alexia/Polla Beatrice, Erneute Beanspruchung von Arbeitslosenentschädigung nach abgelaufener Rahmenfrist für den Leistungsbezug: Folgerahmenfristen und ihre Besonderheiten, in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung [ARV] 2014, S. 77, 78). 2.2.3. Angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG auch (a.) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c.”
“2 LACI, l’assuré a droit à : - 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 12 mois au total (let. a) ; - 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b) ; - 520 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 22 mois au moins et remplit au moins une des conditions suivantes : 1. être âgé de 55 ans ou plus ou 2. toucher une rente d’invalidité correspondant à un taux d’invalidité d’au moins 40 % (let. c). Compte comme mois de cotisation chaque mois civil entier durant lequel l’assuré est tenu de cotiser (art. 11 al. 1 OACI [ordonnance fédérale du 31 août 1983 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.02]). Les périodes de cotisation qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées, trente jours étant réputés constituer un mois de cotisation (art. 11 al. 2 OACI). Il est possible de cumuler des périodes de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI, des périodes assimilées à des périodes de cotisation au sens de l’art. 13 al. 2 LACI, ainsi que des périodes pour lesquelles l’assuré a touché une indemnité de vacances (art. 11 al. 3 OACI). Pour la conversion d’une journée de travail, on utilise le facteur 1,4 (soit cinq jours ouvrables pour sept jours civils ; cf. ATF 122 V 249 consid. 2c ; TF 8C_645/2015 du 3 juillet 2015 consid. 1.1). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 1er avril 2019, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 1er avril 2017 au 31 mars 2019. Au demeurant, ces dates ne sont pas contestées. b) Il est constant qu’au 1er avril 2017, le recourant travaillait déjà pour W.________ SA depuis plus de sept ans et qu’il a perçu un salaire soumis à cotisation de cette entreprise jusqu’au 15 août 2018, date à laquelle son employeur a résilié le contrat de travail avec effet immédiat. Sur ce dernier point, le recourant admet dans son recours que les rapports ont pris fin à cette date, compte tenu de l’effet ex nunc de la résiliation.”
Citation : LACI art. 13 N. 78 Pour la détermination des mois de cotisation, la durée formelle du rapport de travail est décisive. Est considéré comme mois de cotisation tout mois civil complet au cours duquel la personne assurée est assujettie aux cotisations ; les mois civils à l'intérieur d'un rapport de travail pendant lesquels aucun jour n'a été travaillé ne sont pas pris en compte. En cas de prestations irrégulières (p. ex. travail à la demanÞ), tout mois civil où du travail a effectivement été accompli est réputé constituer un mois de cotisation complet.
“Dezember 2022 ins Recht. E. In ihrer Vernehmlassung vom 17. Februar 2023 schloss die Arbeitslosenkasse auf Abweisung der Beschwerde. Das Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 2.1 Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 voraus, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10), einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 11), in der Schweiz wohnt (Art. 12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). 2.2 Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. AVIG-Praxis Randziffer B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Art. 11 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV] vom 31. August 1983). Entscheidend für die Bestimmung der Beitragsmonate ist die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses.”
“Vorliegend hat der Beschwerdeführer die Kontrollpflicht im Kanton Basel-Landschaft erfüllt, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Auf die beim sachlich und örtlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde des Versicherten vom 12. September 2022 ist einzutreten. 2. Im vorliegenden Fall ist zu prüfen, ob die Kasse den Antrag des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab 23. April 2022 zu Recht abgewiesen hat. 3.1 Art. 8 Abs. 1 AVIG regelt die für die Arbeitslosenentschädigung massgeblichen Anspruchsvoraussetzungen. Danach ist unter anderem erforderlich, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). 3.2 Nach Art. 11 Abs. 1 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Für die Bestimmung des Beitragsmonats kommt es auf die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Dies bedeutet, dass jeder Monat als voller Kalendermonat angerechnet wird, in welchem der Versicherte aufgrund eines während dieses ganzen Monats dauernden Arbeitsverhältnisses eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Ausser Betracht fallen jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhältnisses, in denen der Arbeitnehmer an gar keinem Tag gearbeitet hat (Urteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: III.”
“b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. Le litige porte sur le nombre d’indemnités à servir au recourant durant le délai-cadre d’indemnisation qui lui a été ouvert le 25 décembre 2017, respectivement la date à retenir pour l’ouverture de celui-ci. 3. a) Selon l’art. 8 al. 1 let. e LACI, l’assuré a droit à l’indemnité de chômage s’il remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou en est libéré. Des délais-cadres de deux ans s’appliquent, en règle générale, aux périodes d’indemnisation et de cotisation (art. 9 al. 1 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de l’indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (art. 9 al. 3 LACI). Celui qui, dans les limites du délai-cadre, a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 al. 1 LACI). b) Selon l’art. 11 OACI, compte comme mois de cotisation chaque mois civil entier, durant lequel l’assuré est tenu de cotiser (al. 1). Les périodes de cotisations qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées ; trente jours sont réputés constituer un mois de cotisation (al. 2). Lorsque le début ou la fin de l’activité soumise à cotisation ne coïncide pas avec le début ou la fin d’un mois civil, les jours ouvrables correspondants sont convertis en jours civils au moyen du facteur 1,4 (7 jours ÷ 5 jours). Seuls sont réputés jours ouvrables les jours du lundi au vendredi (Bulletin LACI IC [Indemnité de chômage] du Secrétariat d’Etat à l’économie [SECO], janvier 2020, ch. B150). En outre, les périodes de cotisation qui se chevauchent dans le temps ne peuvent être comptées qu’une fois (Bulletin LACI IC précité, ch. B150c). c) En cas de missions irrégulières effectuées dans le cadre d’un seul et même contrat de travail auprès du même employeur (p. ex. pour le travail sur appel), tous les mois comportant une période de travail sont considérés comme un mois entier de cotisation.”
“Die Beschwerdegegnerin macht im Wesentlichen geltend, der Beschwerdeführer habe die Mindestbeitragsdauer von zwölf Monaten nicht erfüllt; denn es sei nicht rechtsgenügend belegt, dass er innert der massgebenden Rahmenfrist vom 23. April 2019 bis zum 24. April 2020 während mindestens zwölf Monaten einer Arbeit nachgegangen sei resp. Lohn bezogen habe (vgl. insb. S. 7 ff. der Beschwerdeantwort). Der Beschwerdeführer wendet hiergegen zur Hauptsache ein, er habe sehr wohl Lohn bezogen. Dies lasse sich namentlich seinen Steuerunterlagen und dem Auszug aus dem Individuellen Konto entnehmen (vgl. S. 1 f. der Beschwerde; siehe auch die Replik). 2.2. Zu prüfen ist daher im Folgenden, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Verfügung vom 16. Oktober 2020, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2020, einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung wegen Nichterfüllung der Beitragszeit abgelehnt hat. 3. 3.1. 3.1.1. Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG setzt unter anderem voraus, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat. Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen zweijährigen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 1, 2 und 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt gemäss Art. 9 AVIG mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Abs. 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Abs. 3). 3.1.2. Bei der Ermittlung der Beitragszeit ist nach Art. 11 Abs. 1 AVIV als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat zu zählen, in welchem der Versicherte beitragspflichtig ist. Abs. 2 derselben Bestimmung sieht vor, dass Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, zusammengezählt werden (Satz 1), wobei je dreissig Kalendertage als ein Beitragsmonat gelten (Satz 2). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165, 170 E.”
Les périodes d'assuranÎ et les périodes assimilées ainsi que les périodes de congé payé peuvent être prises en compte comme périodes de cotisation selon l'art. 13 LACI.
“in der Unfallversicherung (Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften [EuGH] vom 12. Mai 1989 Rs. 388/87 Warmerdam-Steggerda, Slg. I-1989, S. 1232 ff.; vgl. zur Kritik an dieser weiten Auslegung durch den EuGH: BGE 139 V 88 E. 7.4 mit Hinweisen; SUSANNE DERN, in: Schreiber/Wunder/Dern, VO [EG] Nr. 883/2004, Verordnung zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, Kommentar, 2012, N. 5 zu Art. 61 VO Nr. 883/2004). Beschäftigungszeiten oder Zeiten einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Sinn von Art. 1 lit. u VO Nr. 883/2004 sind dagegen Zeiten der Arbeitstätigkeit, die nach den Rechtsvorschriften, nach denen sie zurückgelegt wurden, nicht als Zeiten gelten, die einen Anspruch auf Zugehörigkeit zu einem System von Leistungen bei Arbeitslosigkeit begründen (DERN, a.a.O., N. 5 zu Art. 61 VO Nr. 883/2004; vgl. auch KS ALE 883, Rz. A66). Nach schweizerischem Recht entsprechen Versicherungszeiten oder gleichgestellte Zeiten den als Beitragszeiten qualifizierten Tatbeständen gemäss Art. 13 AVIG.”
“3 LADI si intende il salario dovuto per il periodo posteriore allo scioglimento del rapporto di lavoro, rispettivamente il salario dovuto in caso di mancato rispetto del termine di disdetta (art. 335c CO) oppure in caso di disdetta in tempo inopportuno (art. 336c CO). La nozione di “risarcimenti a cagione dello scioglimento anticipato del rapporto di lavoro” concerne principalmente le pretese fondate sugli art. 337b e 337c cpv. 1 CO. Può pure trattarsi di prestazioni in contanti versate dal datore di lavoro e destinate a compensare, per i dipendenti che lasciano la loro funzione prima dell’età legale di pensionamento, la perdita dei vantaggi economici derivante dal prepensionamento (cfr. STF 8C_267/2016 del 13 febbraio 2017 consid. 3.2., pubblicata in DTF 143 V 161). L’assicurato che è stato licenziato in modo ingiustificato non ha pertanto diritto a indennità di disoccupazione fino a quando gli viene pagato il salario da parte del datore di lavoro. I giorni retribuiti sono in ogni caso da computare quale periodo di contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI (cfr. STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 consid. 5.1.; DTF 133 V 515; DTF 119 V 494; STCA 38.2019.40 del 25 maggio 2020; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance chômage, 2014, ad art. 13, N. 23 pag. 125). Riguardo all’art. 11 LADI, Boris Rubin (“Assurance - chômage et service public de l’emploi”, Ed. Schulthess, Ginevra/Zurigo/Basilea 2019, pag. 23-24) rileva: " (…) 3 Perte de travail non indemnisable 107 Selon l'art. 11 al. 3 LACI, n'est pas prise en considération la perte de travail pour laquelle le chômeur a droit au salaire ou à une indemnité pour cause de résiliation anticipée des rapports de travail. L'art. 29 LACI déroge à cette règle. Certe disposition permet une indemnisation en cas de doutes quant au bien-fondé de la créance envers l'employeur et en cas de perspectives de recouvrement aléatoires (N 452). Les pertes de travail entrant dans le champ d'application de l'art. 11 al. 3 LACI entrainent un report du début du délai-cadre d'indemnisation.”
L'incapacité de travail pour cause de maladie reste prise en compte lorsqu'elle a été causée principalement par un trouble psychique, même si une détention préventive a ensuite eu lieu. L'art. 13 al. 2 let. c LACI n'exige pas que des indemnités journalières pour maladie aient effectivement été versées pendant cette périoÞ.
“November 2020 erkannte die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Meilen, dass der Beschwerdeführer den Tatbestand der mehrfachen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte im Sinne von Art. 285 Ziff. 1 des schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB) in objektiver Hinsicht erfüllt habe; der Beschuldigte sei diesbezüglich zufolge Schuldunfähigkeit im Sinne von Art. 19 Abs. 1 StGB nicht strafbar (Urk. 7/J). Das psychische Leiden des Beschwerdeführers hat somit nicht nur zu einer langdauernden Arbeitsunfähigkeit geführt, sondern war auch Ursache für die Untersuchungshaft. Die (unverschuldete) Arbeitsverhinderung wurde primär durch die psychische Störung und nicht durch die Untersuchungshaft verursacht. Daher wird in der fraglichen Zeit die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nicht durch die Untersuchungshaft derogiert. Da die Arbeitgeberin in dieser Zeit keine Lohnfortzahlung mehr leistete - wozu sie nach Art. 324a OR auch nicht mehr verpflichtet war -, ist die Zeitperiode vom 24. Juli bis 17. Oktober 2019 gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anzurechnen. Dass der Krankentaggeldversicherer gestützt auf die Ausschlussklausel von Art. 4 Ziff. 2 lit. c der Allgemeinen Bedingungen, wonach während der Dauer der Untersuchungshaft auch dann kein Anspruch auf Taggeld besteht, wenn die Arbeitsunfähigkeit vorher eingetreten ist und während der Dauer der Untersuchungshaft weiterhin besteht, die Leistungen verweigerte (Urk. 7/K; vgl. zur Zulässigkeit einer solchen Klausel Urteil des Bundesgerichts 4A_232/2019 vom 18. November 2019), ändert - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin - nichts. Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt nicht voraus, dass Krankentaggelder ausgerichtet werden (vgl. E. 1.2).”
“Die (unverschuldete) Arbeitsverhinderung wurde primär durch die psychische Störung und nicht durch die Untersuchungshaft verursacht. Daher wird in der fraglichen Zeit die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nicht durch die Untersuchungshaft derogiert. Da die Arbeitgeberin in dieser Zeit keine Lohnfortzahlung mehr leistete - wozu sie nach Art. 324a OR auch nicht mehr verpflichtet war -, ist die Zeitperiode vom 24. Juli bis 17. Oktober 2019 gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anzurechnen. Dass der Krankentaggeldversicherer gestützt auf die Ausschlussklausel von Art. 4 Ziff. 2 lit. c der Allgemeinen Bedingungen, wonach während der Dauer der Untersuchungshaft auch dann kein Anspruch auf Taggeld besteht, wenn die Arbeitsunfähigkeit vorher eingetreten ist und während der Dauer der Untersuchungshaft weiterhin besteht, die Leistungen verweigerte (Urk. 7/K; vgl. zur Zulässigkeit einer solchen Klausel Urteil des Bundesgerichts 4A_232/2019 vom 18. November 2019), ändert - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin - nichts. Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt nicht voraus, dass Krankentaggelder ausgerichtet werden (vgl. E. 1.2).”
Pour la prise en compte au sens de l'art. 13 al. 2 let. c LACI, c'est l'existenÎ effective d'un rapport de travail qui est déterminante. S'il n'existe plus de rapport de travail (p. ex. parÎ qu'il a été valablement terminé avant la périoÞ d'indemnisation), la prise en compte est également exclue, même si des prestations ont été versées par une assuranÎ pendant cette périoÞ.
“Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie sei bereits vom 1. März bis 16. Mai 2019 bei der Z.___ GmbH angestellt gewesen, vermag dies nicht zu überzeugen. Gemäss Arbeitsvertrag zwischen der Beschwerdeführerin und der Z.___ GmbH sowie Arbeitgeberbescheinigung vom 6. Oktober 2020 war der Vertragsbeginn der 7. März 2019 (Urk. 7/64, Urk. 7/48). Im Übrigen entspricht dies auch ihren Angaben im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 5. September 2020 (Urk. 7/79 Ziff. 29). Gemäss Aktenlage erlitt die Beschwerdeführerin am 9. Mai 2019 und somit während des Arbeitsverhältnisses bei der Z.___ GmbH einen Unfall (Urk. 7/72, Urk. 7/77). Vom 18. Mai bis 31. August 2019 erhielt sie Leistungen des Unfallversicherers (Urk. 7/12). Gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG werden auch Zeiten angerechnet, in denen die Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt. Ausschlaggebend für die Anwendung von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ist somit das Vorliegen eines Arbeitsverhältnisses. Gemäss Kündigungsschreiben vom 10. Mai 2019 wurde der Beschwerdeführerin während der vereinbarten dreimonatigen Probezeit (Urk. 7/64) per 17. Mai 2019 gekündigt (Urk. 7/61), was sich mit ihren Angaben im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung deckt (Urk. 7/79 Ziff. 29). Demzufolge ist der Zeitraum vom 18. Mai bis 31. August 2019, in welchem Leistungen durch den Versicherer gewährt wurden, nicht als Beitragszeit anzurechnen. Auch Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG fällt vorliegend als Befreiungstatbestand ausser Betracht, da die Tatbestände von Art. 13 und Art. 14 AVIG nicht zu kumulieren sind.”
l'art. 14 LACI constitue une exception subsidiaire à l'art. 13 LACI. L'art. 14 ne s'applique que lorsque la durée minimale de cotisation exigée par l'art. 13 (au moins douze mois dans le délai-cadre) n'a pas été atteinte ; en cas de durée de cotisation suffisante, l'art. 14 n'est pas applicable.
“Art. 14 AVIG bildet die Ausnahmeregelung zur Hauptbestimmung des Art. 13 AVIG, welche eine mindestens zwölfmonatige beitragspflichtige Beschäftigung vorsieht. Bei genügender Beitragszeit, d.h. wenn die versicherte Person innerhalb der Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, kommt die Befreiungsregelung daher nicht zum Zug (BGE 126 V 384 E. 2b S. 387; ARV 2012 S. 86 E. 7.2, S. 207 E. 5.2).”
“L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie, accident ou maternité à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). L'art. 14 LACI est une disposition d'exception qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d'activité soumise à cotisation de l'art. 13 LACI et il ne s'applique pas lorsque cette durée est suffisante. En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n'est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l'assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010, consid. 7.2 ; Boris Rubin, op. cit., n. 5 ad art. 13 LACI, p. 120).”
“Indem die Kasse im vorliegenden Fall die Anwendbarkeit von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG abgelehnt, den Versicherten in Nachachtung der Beendigung seines Arbeitsverhältnisses und seiner ab 1. Februar 2020 fortdauernden vollständigen Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG hingegen von der Beitragszeit befreit hat, hat sie zu Recht der subsidiären Stufenfolge von Art. 14 gegenüber Art. 13 Rechnung getragen (oben, Erwägung 2.4). Diese Subsidiarität erklärt sich damit, dass Art. 13 AVIG im Rahmen von Art. 27 bevorzugt jene Personen entschädigen soll, die mittels einer beitragspflichtigen Beschäftigung zur Finanzierung der Arbeitslosenversicherung beigetragen haben. Damit wird letztlich das Kongruenzprinzip stipuliert, innerhalb dessen die Tatbestände gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG bereits Ausnahmen aus sozialen Gründen darstellen. In Art. 14 AVIG werden hingegen die Tatbestände ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses erfasst (Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genf, 2014, Art. 13 AVIG). Daran vermag auch eine in allfälligen Gesamtarbeitsverträgen enthaltene, arbeitsrechtlich abweichend zu Art. 336c OR enthaltene Regelung vorliegend nichts zu ändern. Daraus folgt, dass die Kasse die Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 und Abs. 2 lit. c AVIG zu Recht abgelehnt hat (oben, Erwägung”
Les activités mises en œuvre à titre de mesures du marché du travail financées par les pouvoirs publics au sens de l'art. 23 al. 3bis LACI ne sont pas considérées comme de l'emploi soumis à cotisations ni comme de l'emploi pris en compte au sens de l'art. 13 al. 1 LACI.
“Die Vorinstanz gelangte im Urteil vom 27. November 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten zur Überzeugung, die Beschwerdegegnerin habe das Gesuch des Beschwerdeführers vom 29. Januar 2024 um Arbeitslosenversicherungsleistungen abweisen dürfen. Dies begründete sie damit, dass der Beschwerdeführer die gemäss Art. 8 in Verbindung mit Art. 13 f. AVIG dafür geforderte Beitragszeit von mindestens zwölf Monaten in der massgeblichen Rahmenfrist vom 29. Januar 2022 bis 28. Januar 2024 nicht erfüllt habe. Insbesondere könne die vom 1. Juni bis 31. August 2022 bei der B.________ AG ausgeübte Tätigkeit, weil von der öffentlichen Hand als arbeitsmarktliche Massnahme im Sinne von Art. 23 Abs. 3bis erster Satz AVIG finanziert, nicht als beitragspflichtige und damit anrechenbare Beschäftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG betrachtet werden. Dabei setzte sich das kantonale Gericht auch mit dem Einwand des Beschwerdeführers auseinander, er sei vor Antritt dieser Integrationsmassnahme nicht ausdrücklich auf deren fehlende Anrechenbarkeit als Beitragszeit hingewiesen worden.”
“3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation. Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans avant le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 en relation avec l’al. 2 LACI). La définition de l’activité soumise à cotisation découle de l’art. 2 al. 1 let. a LACI. Selon cette disposition, est tenu de payer des cotisations de l’assurance-chômage, le travailleur qui est assuré selon la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l'assurance-vieillesse et survivants (LAVS, RS 831.10) et doit payer des cotisations sur le revenu d’une activité dépendante en vertu de cette loi (ATF 122 V 249 c. 2b; DTA 2007 p. 44 c. 2.2). Une personne qui exerce une activité tombant sous le coup de l'art. 23 al. 3bis LACI (participation à une mesure relative au marché du travail financée par les pouvoirs publics) n'accomplit pas une période de cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI (ATF 139 V 212 c. 3.3). 2.3 L'administration en tant qu'autorité de décision et le juge, en cas de recours, ne peuvent considérer un fait comme établi que lorsqu'ils sont convaincus de son existence. En droit des assurances sociales, pour autant que la loi n'en dispose pas autrement, le juge doit fonder sa décision sur les faits qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. La simple possibilité de l'existence d'un fait ne suffit pas. Le juge doit bien plus retenir les éléments qui, parmi les faits possibles, lui paraissent les plus probables (ATF 144 V 427 c. 3.2; SVR 2022 UV n° 41 c. 3.3). 3. 3.1 Dans sa décision sur opposition, l'intimé relève que la recourante avait été engagée dans une entreprise sociale en sa qualité de bénéficiaire de l'aide sociale sans emploi, âgée d'au moins 25 ans, qui n'a pas droit à l'assurance-chômage et qui relève de la compétence des communes. Il ajoute qu'au terme du contrat de travail conclu en août 2018 entre la recourante et cette entreprise, puis de l'avenant de mars 2020 et du contrat à durée indéterminée d'août 2020, l'intégration dans le marché primaire du travail est resté un objectif prioritaire de l'engagement.”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 72 Les jours calendaires sans cotisations, pendant lesquels la personne assurée se trouvait certes en relation de travail mais, par exemple en raison d'une maladie, n'a pas perçu de salaire et donc de cotisations, peuvent être imputés à la périoÞ de cotisation et ainsi être comptabilisés en mois de cotisation entiers ou au prorata (voir l'exemple dans la jurisprudenÎ citée).
“dargelegt, sind laut Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG Zeiten, in welchen eine versicherte Person in einem Arbeitsverhältnis gestanden hat, aber wegen Krankheit keinen Lohn erhalten und deshalb keine Beiträge bezahlt hat, der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG gleichgestellt. Gemäss den Akten war die Versicherte vom 16. Januar 2019 bis 10. März 2019 aus psychischen Gründen zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (vgl. ärztliches Zeugnisse des Spitals E.____ vom 16. Januar 2019 [Dok.-Nr. 81], der F.____ vom 4. Februar 2021 [Dok.-Nr. 82] und der behandelnden Psychiaterin, Dr. med. G.____, vom 11. Februar 2021 [Dok.-Nr. 78]). Demgemäss sind für die Zeit vom 1. bis 10. März 2019 gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG 10 Kalendertage an die Beitragszeit anzurechnen. Da die Versicherte für die Zeit vom 11. März 2019 bis 31. März 2019, d.h. für 21 Kalendertage, unbestrittenermassen einer beitragspflichtigen Beschäftigung gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nachgegangen ist, umfasst der Monat März 2019 insgesamt 31 Kalendertage und damit einen vollen Beitragsmonat. Folglich ist insgesamt eine Beitragszeit von 12 Monaten nachgewiesen.”
art. 14 LACI peut remplacer une périoÞ de cotisation manquante prévue à l'art. 13. Sont notamment visés, d'après les sources, la maladie, l'accident, la maternité ainsi que des événements tels que la séparation/le divorÎ, l'invalidité ou le décès du conjoint. Il est notamment requis que l'événement empêchant ait duré au total plus de 12 mois (ou, pour certains cas, que soient respectés les autres délais prévus par les dispositions) et que la personne concernée ait été domiciliée en Suisse pendant la périoÞ en question. La dispense prévue à l'art. 14 est subsidiaire à la périoÞ de cotisation prévue à l'art. 13; les périodes de cotisation et les périodes de dispense ne peuvent pas être cumulées.
“Ce délai-cadre est arrivé à échéance le 31 mars 2022, ce qui n’est pas litigieux dans la présente procédure. C’est le lieu de rappeler que le délai-cadre d’indemnisation délimite la période durant laquelle l’assuré peut percevoir le nombre maximal d’indemnités accordé par l’art. 27 LACI. Ainsi, les indemnités non perçues lorsque le délai-cadre d’indemnisation arrive à terme sont perdues. Elles ne peuvent en particulier pas être reportées sur un délai-cadre d’indemnisation ultérieur, les compteurs d’indemnités étant remis à zéro lors du changement de délai-cadre (en ce sens, Bulletin LACI IC du Secrétariat d’Etat à l’économie [SECO], B50 [ci-après : Bulletin LACI IC]). Dans le cas du recourant, les 190 indemnités journalières restantes ne pouvaient ainsi pas être reportées comme il l’avait demandé en procédure administrative. b) A l’examen de la nouvelle demande d’indemnité de chômage du recourant, dès le 1er avril 2022, l’intimée a retenu qu’il ne remplissait pas les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI), mais qu’un nouveau délai-cadre d’indemnisation pouvait toutefois être ouvert, sur la base d’un motif de libération de ces conditions (art. 14 LACI). c) Durant les limites du délai-cadre de cotisation applicable à l’issue de ce premier délai-cadre d’indemnisation, le recourant a présenté une incapacité de travail pour cause de maladie, pendant plus de douze mois au total. Ainsi, il va de soi que durant son premier délai-cadre d’indemnisation, le recourant n’a accumulé aucune période de cotisation, car il était au chômage, respectivement en arrêt de travail au bénéfice de l’APGM. Il ne le conteste d’ailleurs pas. Il était domicilié en Suisse durant la période correspondante. Il remplissait donc les conditions de la libération des conditions relatives à la période de cotisation, au sens de l’art. 14 al. 1 let. b LACI, à défaut de remplir celles de l’art. 13 LACI. C’est ainsi de manière fondée que l’intimée a ouvert un second délai-cadre d’indemnisation en sa faveur, sur cette base, dès le 1er avril 2022.”
“1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus de 12 mois (« 12 mois au total ») ; à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). La libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI (voir aussi SVR 1999 ALV n° 7 p. 19), la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies (DTA 1995 p. 167 consid. 3b/aa et 170 consid. 4c). Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (ATF 141 V 674 consid. 4). 4. 4.1 En l’espèce, le recourant s’est inscrit à l’OCE le 26 mai 2023 et a sollicité des indemnités de chômage de la caisse intimée dès cette même date. Le recourant voudrait que le délai-cadre de cotisation soit fixé au 1er janvier 2020, pour pouvoir justifier de douze mois de cotisations. Il fait valoir que par le passé, il avait pu s’inscrire au chômage après l’échec d’une activité indépendante en tant que restaurateur, en 2003, et que la caisse avait accepté de fixer le délai-cadre de juin 2000 à juin 2002 (date de la fin d’un précédent emploi salarié).”
“Pour avoir droit à cette indemnité, l’assuré doit notamment, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 8 al. 1 let. e LACI, en lien avec les art. 13 et 14 LACI). Satisfait à ces conditions celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 13 al. 1 et 9 al. 1 à 3 LACI). b) En l’occurrence, dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 12 avril 2024, c’est à juste titre que le délai-cadre de cotisation a été fixé du 12 avril 2022 au 11 avril 2024, ce qui n’est au demeurant pas contesté. Au cours de cette période, le recourant ne peut se prévaloir d’aucune période de cotisation, son dernier contrat s’étant terminé le 14 mars 2022. Les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI) ne sont ainsi pas réalisées, ce qui exclut la réalisation de la première condition alternative du droit à l’indemnité prévue à l’art. 8 al. 1 let. e LACI. 4. Il convient dès lors d’examiner si le recourant peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). a) Aux termes de l’art. 14 al. 2 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, par suite de séparation de corps ou de divorce, d’invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d’invalidité, sont contraintes d’exercer une activité salariée ou de l’étendre. Cette disposition n’est applicable que si l’événement en question ne remonte pas à plus d’une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s’est produit. L’art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant.”
LACI art. 13 n. 70 En cas de perception de prestations de la prévoyanÎ professionnelle, il convient de vérifier si et dans quelle mesure ces rentes doivent être imputées sur l'indemnité de chômage; il existe régulièrement un litige quant à savoir si la rente de vieillesse doit être imputée intégralement ou seulement partiellement.
“Altersjahr vor, und mit diesem Rücktritt entsteht nach Art. 16 Abs. 1 und 2 des Reglements der Anspruch auf das Altersguthaben, das wahlweise als Altersrente (Art. 17 des Reglements) oder (ganz oder teilweise) in Kapitalform (Art. 21 des Reglements) bezogen werden kann. Die Anrechenbarkeit der Rente an die Arbeitslosenentschädigung (es steht ausser Frage, dass der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 12 Abs. 2 AVIV die Beitragszeit im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG für einen Arbeitslosenentschädigungsanspruch ab November 2021 erfüllt hat) ist daher dem Grundsatz nach nicht umstritten, sondern strittig ist nur, ob die Altersrente in ihrer gesamten Höhe oder nur zu einem Teilbetrag anzurechnen ist. Des Weiteren ist strittig, ob der monatliche Betrag von Fr. 2'141.--, den die Profond dem Beschwerdeführer unter der Bezeichnung einer AHVÜberbrückungsrente ausrichtet, ebenfalls als Altersleistung der beruflichen Vorsorge im Sinne von Art. 18c Abs. 1 AVIG und Art. 32 AVIV zu qualifizieren ist. Dies ist im Folgenden als Erstes zu prüfen.”
Citation : LACI art. 13 n. 69 Quiconque n'a cotisé jusqu'à présent que sur la base d'une activité à temps partiel et souhaite étendre son activité à temps plein (ou à un degré supérieur) ne peut faire valoir la durée de cotisation requise pour l'extension que si existe un motif de dispense reconnu pour l'ancien taux d'activité à temps partiel. En l'absenÎ d'un tel motif de dispense, l'ancienne activité à temps partiel ne justifie pas la prise en compte d'un taux d'activité fictif à temps plein pour la durée minimale de cotisation.
“Est réputé partiellement sans emploi celui qui occupe un emploi à temps partiel et cherche à le remplacer par une activité à plein temps ou à le compléter par une autre activité à temps partiel (art. 10 al. 2 let. b LACI). Remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) – c'est-à-dire dans les deux ans précédant le jour où toutes les conditions du droit à l'indemnité sont remplies –, a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation (art.13. al. 1 LACI). Pour que le droit à l’indemnité puisse être reconnu, la condition relative à la période minimale de cotisation doit être remplie proportionnellement à l’étendue de la perte de travail alléguée. Les personnes travaillant à temps partiel et qui souhaitent étendre leur taux d’activité ne peuvent bénéficier de l’indemnité de chômage que si elles peuvent faire valoir un motif de libération pour le temps partiel correspondant à l’extension envisagée (Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n° 6 ad art. 13 LACI et les références citées). Lorsqu’un assuré n’a cotisé que sur la base d’un emploi à temps partiel, il ne peut en effet pas prétendre à des prestations pour le manque à gagner d’un emploi à plein temps (cf. ATF 121 V 336 cons. 2a). b) En vertu de l'article 14 al. 2 LACI, est libérée des conditions relatives à la période de cotisation, la personne qui est contrainte d'exercer une activité salariée ou de l'étendre par suite de séparation de corps ou de divorce, d'invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de son conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de sa rente d'invalidité. L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant.”
“1 let. e LACI, l'assuré a droit à l'indemnité de chômage s'il remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou en est libéré. Aux termes de l'article 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) – c'est-à-dire dans les deux ans précédant le jour où toutes les conditions du droit à l'indemnité sont remplies –, a exercé durant six mois au moins une activité soumise à cotisation. Pour que le droit à l’indemnité puisse être reconnu, la condition relative à la période minimale de cotisation doit être remplie proportionnellement à l’étendue de la perte de travail alléguée. Les personnes travaillant à temps partiel et qui souhaitent étendre leur taux d’activité ne peuvent bénéficier de l’indemnité de chômage que si elles peuvent faire valoir un motif de libération pour le temps partiel correspondant à l’extension envisagée (Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n° 6 ad art. 13 LACI et les références citées). En effet, les assurés qui souhaitent élargir leur activité ne remplissent pas les conditions relatives à la période de cotisation en ce qui concerne l'extension souhaitée de leur activité, bien qu'ils aient exercé pendant au moins six mois une activité à temps partiel soumise à cotisation (ATF 121 V 336 cons. 4). b) En l'espèce et contrairement à ce que soutient la recourante, il est constant que cette exigence légale n'est pas remplie. L’assurée était réputée partiellement sans emploi au moment de son inscription au chômage, étant donné qu’elle occupait un emploi à temps partiel et qu’elle cherchait à le compléter par une autre activité à temps partiel (cf. art. 10 al. 2 let. b LACI). En effet, dans sa demande tendant à l'octroi de prestations de l'assurance-chômage, elle a indiqué qu'elle recherchait une activité à 40 % (16 heures par semaine), en complément de son activité à 50 % au service de la crèche A.________ qu’elle exerçait déjà au même taux et pour le même salaire durant le délai-cadre de cotisation.”
L'activité lucrative pendant des études peut satisfaire la durée de cotisation requise au sens de l'art. 13 al. 4 LACI. Les cas d'exonération (cf. art. 14 al. 1 let. a LACI) ont un caractère subsidiaire par rapport à la durée de cotisation; une cumulativité entre exonération de cotisations et paiement de cotisations n'est pas prévue. Dans les cas où coexistent à la fois une activité lucrative et un éventuel motif d'exonération, il est possible, en vertu de l'art. 23 al. 2bis LACI, de déterminer le gain assuré en combinant le salaire effectivement perçu et un montant forfaitaire réduit en fonction du taux d'occupation, pour autant que le taux d'occupation antérieur et le degré d'empêchement constituent ensemble une activité à plein temps.
“Der Beschwerdeführer absolvierte an der Universität … ein Studium in …; während acht Semestern war er für den Bachelor und während elf Semestern für den Master (Herbstsemester 2014 bis Herbstsemester 2019) immatrikuliert (act. II 120 ff., 175, 232). Am 10. März 2020 erlangte er den Titel "…" (act. II 232). Während der Zeit der Immatrikulation bestand damit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG grundsätzlich die Möglichkeit einer Befreiung von der Beitragspflicht. Gleichzeitig erfüllte der Beschwerdeführer jedoch unbestritten bereits aufgrund seiner Erwerbstätigkeit während des Studiums die Beitragszeit (vgl. Art. 13 Abs. 4 AVIG; act. IIA 145 f.). Die Befreiungstatbestände sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Eine Kumulation von Beitragsbefreiung und Beitragszahlung ist nicht vorgesehen und zur Festlegung einer Anspruchsberechtigung im vorliegenden Fall auch gar nicht nötig (vgl. E. 4.1 in fine). Hingegen besteht aufgrund der Konstellation von Erwerbstätigkeit und potentiellem Befreiungsgrund gestützt auf die Sonderregelung von Art. 23 Abs. 2bis AVIG die Möglichkeit, dass der versicherte Verdienst auf Grund des erzielten Lohnes und des um den Beschäftigungsgrad gekürzten Pauschalansatzes zu bestimmen ist. Voraussetzung ist, dass der bisherige Beschäftigungsgrad und der Verhinderungsgrad zusammen einer Vollzeitbeschäftigung entsprechen (vgl. E. 4.2 in fine), was hier umstritten ist.”
“Der Beschwerdeführer absolvierte an der Universität … ein Studium in …; während acht Semestern war er für den Bachelor und während elf Semestern für den Master (Herbstsemester 2014 bis Herbstsemester 2019) immatrikuliert (act. II 120 ff., 175, 232). Am 10. März 2020 erlangte er den Titel "…" (act. II 232). Während der Zeit der Immatrikulation bestand damit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG grundsätzlich die Möglichkeit einer Befreiung von der Beitragspflicht. Gleichzeitig erfüllte der Beschwerdeführer jedoch unbestritten bereits aufgrund seiner Erwerbstätigkeit während des Studiums die Beitragszeit (vgl. Art. 13 Abs. 4 AVIG; act. IIA 145 f.). Die Befreiungstatbestände sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Eine Kumulation von Beitragsbefreiung und Beitragszahlung ist nicht vorgesehen und zur Festlegung einer Anspruchsberechtigung im vorliegenden Fall auch gar nicht nötig (vgl. E. 4.1 in fine). Hingegen besteht aufgrund der Konstellation von Erwerbstätigkeit und potentiellem Befreiungsgrund gestützt auf die Sonderregelung von Art. 23 Abs. 2bis AVIG die Möglichkeit, dass der versicherte Verdienst auf Grund des erzielten Lohnes und des um den Beschäftigungsgrad gekürzten Pauschalansatzes zu bestimmen ist. Voraussetzung ist, dass der bisherige Beschäftigungsgrad und der Verhinderungsgrad zusammen einer Vollzeitbeschäftigung entsprechen (vgl. E. 4.2 in fine), was hier umstritten ist.”
Citation : LACI art. 13 N. 67 Lors de la détermination des périodes de cotisation dans le délai-cadre, doivent également être pris en compte les mois effectivement accomplis chez l'ancien employeur avant la survenanÎ du chômage, même si la relation de travail avait déjà pris fin avant le versement des prestations. À titre d'exemple, la jurisprudenÎ citée a considéré comme périoÞ de cotisation l'emploi du 1er septembre au 30 novembre 2019, bien que l'assurée n'ait plus eu de relation de travail depuis le 30 novembre 2019.
“In dieser Rahmenfrist war die Versicherte vom 1. September 2019 bis 30. November 2019 noch bei der C.________ angestellt, was ihr als Beitragszeit anzurechnen ist (vgl. Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG; AVIG-Praxis ALE Rz. B164). Die Beschwerdegegnerin hat dafür denn auch drei Monate Beitragszeit berücksichtigt. Es ist sodann unbestritten, dass die Beschwerdeführerin seit der Kündigung der C.________ per 30. November 2019 in keinem Arbeitsverhältnis mehr stand. Damit weist sie während der relevanten Rahmenfrist eine Beitragszeit von nur drei Monaten anstelle der erforderlichen zwölf Monate auf.”
Pour des activités fréquemment intermittentes en pratique, le Conseil fédéral a, sur la base de l'art. 13 al. 4 LACI, adopté une réglementation particulière : Selon l'art. 12a OACI, la périoÞ de cotisation à déterminer en vertu de l'art. 13 al. 1 LACI est doublée pour les 60 premiers jours des rapports de travail à durée déterminée. La règle s'applique notamment aux activités exemplaires énumérées à l'art. 8 OACI (p. ex. musiciens, acteurs, techniciens de cinéma, journalistes).
“C’est la durée formelle du rapport de travail qui est déterminante, et non le nombre de jours effectifs de travail. Si un assuré a travaillé chez un employeur tous les mois, toute la durée du rapport de travail peut être prise en compte. En revanche, les périodes durant lesquelles l’assuré n’a pas travaillé, lorsqu’il a par exemple bénéficié d’un congé non payé en cours de contrat, ne comptent pas comme période de cotisation (ATF 122 V 256 consid. 4c ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 38 ad art. 13 LACI). c) Conformément à l'art. 13 al. 4 LACI, le Conseil fédéral peut fixer des règles de calcul et la durée des périodes de cotisation tenant compte des conditions particulières pour les assurés qui tombent au chômage après avoir travaillé dans une profession où les changements d’employeur ou les contrats de durée limitée sont usuels. C'est ce qu'il a fait en adoptant l'art. 12a OACI, lequel prévoit que pour ce type de profession, la période de cotisation déterminée selon l’art. 13 al. 1 LACI est multipliée par deux pour les 60 premiers jours du contrat de durée déterminée (voir également Bulletin LACI IC, B153). Aux termes de l'art. 8 OACI, cette réglementation concerne notamment les musiciens, les acteurs, les artistes, les collaborateurs artistiques de la radio, de la télévision ou de cinéma, les techniciens du film et les journalistes, cette liste exemplative étant non exhaustive. Toutefois, la catégorie d'activités citée à l'art. 8 OACI se caractérise par le fait qu'elles sont souvent intermittentes, ainsi que par des engagements irréguliers, de durée variable et souvent entrecoupés de périodes sans emploi. Pour ce genre d’activités, il est en particulier difficile de planifier de futurs engagements, notamment en raison du fait que ceux-ci dépendent de la réalisation de projets temporaires. Par conséquent, l'irrégularité propre à ce type d'emplois entraîne (ou, à tout le moins, peut entraîner) des lacunes de l'emploi (ATF 137 V 126 consid. 2 et 4.4 ; TF 8C_429/2020 du 2 septembre 2020 consid.”
Dans la procédure, il n'a pas été allégué ni démontré par les pièces du dossier qu'une des situations visées à l'art. 13 al. 2 LACI se trouvait réalisée; par conséquent, aucune périoÞ assimilée aux périodes de cotisation n'a pu être reconnue, de sorte que la demanÞ de prestation a été rejetée.
“Satisfait aux conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 13 al. 1 et art. 9 al. 1 à 3 LACI). La loi assimile à des périodes de cotisation des situations dans lesquelles aucunes cotisations n'ont été acquittées, énumérées à l'art. 13 al. 2 LACI. L'art. 14 al. 1 à 3 LACI définit, de manière exhaustive, les circonstances dans lesquelles un assuré peut être libéré de l'obligation de cotiser. b) Dans le cas d'espèce, le recourant ne peut se prévaloir d'aucune période de cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI durant le délai-cadre de cotisation courant du 1er décembre 2019 au 30 novembre 2021. Il n'a en effet annoncé aucune activité salariée en réponse aux questions no 14 à 30 du formulaire de demande d'indemnité qu'il a complété le 21 décembre 2021. Il ne ressort pas non plus des pièces en mains du tribunal que le recourant se trouvait dans l'une des situations prévues à l'art. 13 al. 2 LACI, permettant de reconnaître l'existence de périodes assimilées à des périodes de cotisation, ce qu'il ne prétend d'ailleurs pas. Enfin, le recourant ne s'est prévalu d'aucune circonstance constitutive d'un motif de dispense de l'obligation de cotiser au sens de l'art. 14 LACI. c) Le recourant ne conteste pas les constats qui précèdent et admet avoir insuffisamment cotisé pour pouvoir prétendre à l'ouverture d'un nouveau-délai cadre selon les règles légales applicables. Son argumentation tient plutôt à la situation extraordinaire à laquelle il a été confronté peu après l'ouverture de son restaurant, en raison des impacts économiques du COVID-19, dont il demande la prise en compte dans l'examen de son droit aux prestations. Même si les obstacles rencontrés par le recourant dans le cadre de l'exploitation de son activité indépendante puis dans sa quête d'un emploi salarié sont regrettables, ils ne permettent cependant pas de déroger aux dispositions applicables. d) En définitive, c'est de manière fondée que l'intimée a considéré que le recourant n'avait pas droit à l'ouverture d'un nouveau délai-cadre d'indemnisation et à l'octroi d'indemnités de chômage dès le 1er décembre 2021, au motif qu'il ne satisfaisait pas aux conditions des art.”
Citation : LACI art. 13 N. 64 Selon la pratique exposée dans les sources (Tribunal cantonal BL et accord-type national pour le gros œuvre), une personne formellement licenciée est, pendant la périoÞ continue de perception des indemnités journalières de maladie, en substanÎ considérée comme restant liée par un contrat de travail ; la durée de perception a été prise en compte comme périoÞ de cotisation. Dans l'affaire jugée, la résiliation intervenue pendant une incapacité de travail prolongée a été considérée comme sans effet.
“Als erfüllt gelte die Beitragspflicht auch dann, wenn der arbeitsunfähige Versicherte keinen Lohn erhalte. Angerechnet würden nämlich auch Zeiten, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis stehe, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhalte und daher keine Beiträge bezahle. Im Sinne dieser Bestimmung stehe auch ein formell gekündigter Mitarbeiter während des Bezugs von Krankentaggeldleistungen noch in einem Arbeitsverhältnis. Dieses bestehe in materieller Hinsicht weiter, weil der arbeitsunfähige Mitarbeiter Krankentaggelder erhalte. Folgerichtig sei auch im Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) eine Kündigung untersagt, solange der betroffene Arbeitnehmer arbeitsunfähig sei und Krankentaggelder erhalte. Diese Bestimmung sei allgemeinverbindlich und bewirke, dass Arbeitnehmende des Bauhauptgewerbes immer Beitragszeiten nachweisen könnten, wenn sie nach dem Auslaufen der Krankentaggelder wieder vermittlungsfähig seien. Dieser Konsens unter den Sozialpartnern bedeute, dass Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG keinen formellen Bestand des Arbeitsverhältnisses voraussetze. Eine Kündigung während dem fortlaufenden Bezug von Krankentaggeldern sei daher auch im vorliegenden Fall unbeachtlich und die Dauer der Krankentaggeldzahlungen gelte als Beitragszeit. H. Die Kasse schloss mit Vernehmlassung vom 23. Mai 2022 auf Abweisung der Beschwerde. Das Kantonsgericht zieht in Erwägung: 1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 56 und 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheentscheide aus dem Bereich der Arbeitslosenversicherung Beschwerde beim kantonalen Versicherungsgericht erhoben werden. Örtlich zuständig ist nach Art. 100 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 128 Abs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit des Verfügungserlasses ihre Kontrollpflicht erfüllt hat.”
“Als erfüllt gelte die Beitragspflicht auch dann, wenn der arbeitsunfähige Versicherte keinen Lohn erhalte. Angerechnet würden nämlich auch Zeiten, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis stehe, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhalte und daher keine Beiträge bezahle. Im Sinne dieser Bestimmung stehe auch ein formell gekündigter Mitarbeiter während des Bezugs von Krankentaggeldleistungen noch in einem Arbeitsverhältnis. Dieses bestehe in materieller Hinsicht weiter, weil der arbeitsunfähige Mitarbeiter Krankentaggelder erhalte. Folgerichtig sei auch im Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) eine Kündigung untersagt, solange der betroffene Arbeitnehmer arbeitsunfähig sei und Krankentaggelder erhalte. Diese Bestimmung sei allgemeinverbindlich und bewirke, dass Arbeitnehmende des Bauhauptgewerbes immer Beitragszeiten nachweisen könnten, wenn sie nach dem Auslaufen der Krankentaggelder wieder vermittlungsfähig seien. Dieser Konsens unter den Sozialpartnern bedeute, dass Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG keinen formellen Bestand des Arbeitsverhältnisses voraussetze. Eine Kündigung während dem fortlaufenden Bezug von Krankentaggeldern sei daher auch im vorliegenden Fall unbeachtlich und die Dauer der Krankentaggeldzahlungen gelte als Beitragszeit. H. Die Kasse schloss mit Vernehmlassung vom 23. Mai 2022 auf Abweisung der Beschwerde. Das Kantonsgericht zieht in Erwägung: 1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 56 und 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheentscheide aus dem Bereich der Arbeitslosenversicherung Beschwerde beim kantonalen Versicherungsgericht erhoben werden. Örtlich zuständig ist nach Art. 100 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 128 Abs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit des Verfügungserlasses ihre Kontrollpflicht erfüllt hat.”
Des études universitaires reconnues peuvent — en lien avì la question de l'accomplissement de la périoÞ de cotisation — revêtir une importanÎ, dès lors que ces études peuvent être reconnues comme formation au sens de l'art. 14 al. 1 let. a LACI. En outre, des périodes de travail antérieures peuvent être prises en compte dans le délai de référenÎ applicable ; ce délai est généralement de deux ans, mais peut, dans certains cas prévus par la loi (p. ex. pour la prise en charge d'enfants), s'étendre jusqu'à quatre ans. Enfin, lorsque la périoÞ de cotisation est remplie, d'éventuelles autres prétentions (par ex. des contributions aux frais de déplacement) doivent être examinées séparément et conformément aux dispositions qui leur sont applicables.
“Le lien de causalité requis n’existe que si, pour l’un des motifs dont il est question, il n’était pas possible, ou pas raisonnablement exigible de la part de la personne assurée d’exercer une activité soumise à cotisation, y compris à temps partiel (ATF 141 V 625 consid. 2 ; TF 8C_232/2021 du 8 juin 2021 consid. 3.2 ; TF 8C_327/2019 du 5 mai 2020 consid. 3.2). 4. Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid. 3.2 ; 139 V 176 consid. 5.3 et les références). 5. a) En l’espèce, il n’est pas contesté que le recourant ne peut ni se prévaloir d’une période de cotisation selon l’art. 13 LACI ni d’une libération des conditions relatives à celle-ci pour cause de séjour de plus d’un an à l’étranger au sens de l’art. 14 al. 3 LACI, faute d’avoir exercé une activité salariée en Suisse durant le délai-cadre de cotisation. b) Reste à déterminer si le recourant peut se prévaloir d’un motif de libération des conditions relatives à la période de cotisation, au sens de l’art. 14 al. 1 let. a LACI, eu égard à la formation qu’il a suivie durant ce délai-cadre. Tout d’abord, il convient de considérer à l’instar du recourant que son cursus de Bachelor en économie et management constitue bien une formation au sens de l’art. 14 al. 1 let. a LACI. En effet, UniDistance est un institut universitaire reconnu par le Secrétariat d’Etat à la formation, à la recherche et à l’innovation dans le domaine suisse des hautes écoles selon la LEHE. Cet institut est partant accrédité par la Confédération pour délivrer des diplômes universitaires reconnus au même titre que ceux des universités dites classiques.”
“90 et qu'elle n'a perçu, ou du moins réclamé, aucune indemnité de chômage, et donc aucun revenu, pour la période allant du 1er octobre au 31 décembre 2021. 2.2.2.1. L'appelant soutient que D.________ avait droit à des indemnités de chômage, qu'elle n'a pas perçues en raison de son comportement fautif. Il estime ainsi qu'un revenu hypothétique de CHF 2'082.70 doit être imputé à la mère de l'intimée du 1er octobre au 31 décembre 2021, correspondant à 80% de son salaire mensuel net moyen pour les mois d'avril à septembre 2021. 2.2.2.2. L'intimée oppose que sa mère ne remplissait pas les conditions d'octroi des indemnités de chômage dès lors qu'elle n'avait travaillé que six mois au lieu des douze mois requis par la loi fédérale sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité [LACI; RS 837.0], sa maternité étant en outre intervenue près de trois ans auparavant. 2.2.2.3. Il n'est pas possible d'établir, sur la base du dossier, si la mère de l'intimée remplissait les conditions d'octroi des indemnités de chômage. En effet, l'art. 13 LACI exige effectivement une période de cotisation de douze mois, mais ce dans un délai-cadre fixé à deux ans par l'art. 9 LACI, voire quatre ans pour un assuré s'étant consacré à l’éducation de son enfant (art. 9b LACI). Or, en l'espèce, il ressort du dossier que D.________ a travaillé six mois en 2021 en qualité de secrétaire médicale et qu'elle avait également travaillé en 2016 ou 2017 comme accompagnatrice auprès de l'accueil extra-scolaire de la Ville de G.________ (PV de l'audience du 6 décembre 2021, p. 3; DOI/97). Son droit à des indemnités de chômage pour la période du 1er octobre au 31 décembre 2021 ne peut ainsi être exclu. Cette question peut toutefois demeurer ouverte. En effet, l'imputation d'un revenu hypothétique n'est pas admissible lorsqu'elle concernerait une période révolue, sous réserve de l'hypothèse dans laquelle le débirentier diminue volontairement son revenu alors qu'il sait, ou doit savoir, qu'il doit assumer des obligations d'entretien (arrêt TF 5A_553/2020 du 16 février 2021 consid.”
“Gemäss Thomas Nussbaumer (Arbeitslosenversicherung, in Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, S. 2506 N. 812) können zudem Pendlerkostenbeiträge sogar kumulativ zu Kompensationszahlungen bei Zwischenverdienst in Frage kommen. Nur nebenbei sei im Übrigen erwähnt, dass der Beschwerdegegner in der Beschwerdeantwort (S. 3 Art. 3) anerkannt hat, dass es sich – wenn auch rückblickend – um ein stabiles Arbeitsverhältnis gehandelt hat. Hier sei ergänzt, dass spätestens am 6. September 2018 – d.h. vor Einreichen des Gesuchs um Pendlerkostenbeiträge am 12. September 2018 (act. II 23 ff.) – feststand, dass der Beschwerdeführer bis mindestens Januar 2019 bei der D.________ GmbH tätig sein wird (act. IIB 57). Mit VGE ALV/2019/26 wurde zudem verbindlich festgestellt, der Arbeitsort des Beschwerdeführers liege ausserhalb von dessen Wohnortsregion (vgl. E. 2.2 hiervor). Ausserdem ist unbestritten, dass die Beitragszeit im Sinne von Art. 68 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 13 AVIG (vgl. E. 2.1 hiervor) erfüllt ist (act. IIB 9). Zu prüfen bleibt entsprechend dem Rückweisungsentscheid (VGE ALV/2019/26), ob der Beschwerdeführer im Vergleich zu seiner letzten Tätigkeit durch die Arbeit bei der D.________ GmbH eine finanzielle Einbusse im Sinne von Art. 68 Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 94 AVIV erlitt (vgl. E. 3.2 hiernach).”
“In Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) werden die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug einer Arbeitslosenentschädigung geregelt. Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt unter anderem voraus, dass die versicherte Person die Beitragszeit (Art. 13 AVIG) erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG; Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Des Weiteren muss sich die versicherte Person nach Art. 17 Abs. 2 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch am ersten Tag, für den sie Arbeitslosenentschädigung beansprucht, persönlich zur Arbeitsvermittlung anmelden und von da an die Kontrollvorschriften des Bundesrates befolgen.”
Selon la jurisprudenÎ, la prise en charge et l'éducation d'enfants mineurs ne constituent pas une activité assujettie aux cotisations au sens de l'art. 13 LACI et n'ouvrent, en règle générale, pas non plus droit à une dispense d'accomplissement de la périoÞ de cotisation.
“Con una sentenza 8C_796/2014 del 21 aprile 2015 l’Alta Corte ha, infine, avvallato il diniego del diritto a indennità di disoccupazione a far tempo dal 9 ottobre 2013 a una madre di due figli (nati nel 1998 e nel 2001) che dal settembre 2007 al settembre 2013 ha svolto un Bachelor in giornalismo a tempo parziale, in quanto non aveva ossequiato il periodo di contribuzione minimo e non poteva essere esonerata dallo stesso. A quest’ultimo riguardo il TF ha osservato che una formazione in misura del 50% non le impediva di reperire un’occupazione soggetta a contribuzione a tempo parziale (25-30%), visto peraltro che dagli atti non risultava che la medesima, nel restante 50% del tempo, fosse occupata con la cura dei figli. La nostra Massima Istanza ha, inoltre, evidenziato che l’obiezione della ricorrente secondo cui sulla base del diritto di famiglia i figli minori di 16 anni hanno diritto a che almeno uno dei genitori sia disponibile alla loro cura e che non si dedichi a un’attività lavorativa in misura maggiore del 50% non era fondata. In effetti l’educazione e la cura dei figli, elemento dell’obbligo di mantenimento dei genitori giusta l’art. 276 CC, non configura secondo la giurisprudenza un’attività soggetta a contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI, né un motivo di esenzione ex art. 14 LADI. Con il giudizio 8C_418/2016 del 15 novembre 2016 pubblicata in SVR 2017 ALV Nr. 1 pag. 1-3, l’Alta Corte ha, poi, negato le indennità per disoccupazione ad un ricorrente che anni dopo aver terminato la formazione universitaria (ultimata nel 2003) - e dopo aver lavorato prima a tempo pieno come project manager ed esperto tecnico (dal 2003 al 2010) - aveva iniziato il proprio dottorato, lavorando inizialmente come assistente di ricerca per poi dedicarsi - e meglio da settembre 2013 a maggio 2015 - interamente alla stesura della propria tesi e poi postulare le indennità di disoccupazione. In quel caso l’amministrazione ha negato al ricorrente (nato nel 1976) il diritto alle prestazioni LADI ritenendo ch’egli non avesse adempiuto il periodo minimo di contribuzione e che non potesse invocare a suo favore alcun motivo di esenzione. L’Alta Corte ha rammentato che per formazione scolastica ai sensi dell’art.”
“Con una sentenza 8C_796/2014 del 21 aprile 2015 l’Alta Corte ha, infine, avvallato il diniego del diritto a indennità di disoccupazione a far tempo dal 9 ottobre 2013 a una madre di due figli (nati nel 1998 e nel 2001) che dal settembre 2007 al settembre 2013 ha svolto un Bachelor in giornalismo a tempo parziale, in quanto non aveva ossequiato il periodo di contribuzione minimo e non poteva essere esonerata dallo stesso. A quest’ultimo riguardo il TF ha osservato che una formazione in misura del 50% non le impediva di reperire un’occupazione soggetta a contribuzione a tempo parziale (25-30%), visto peraltro che dagli atti non risultava che la medesima, nel restante 50% del tempo, fosse occupata con la cura dei figli. La nostra Massima Istanza ha, inoltre, evidenziato che l’obiezione della ricorrente secondo cui sulla base del diritto di famiglia i figli minori di 16 anni hanno diritto a che almeno uno dei genitori sia disponibile alla loro cura e che non si dedichi a un’attività lavorativa in misura maggiore del 50% non era fondata. In effetti l’educazione e la cura dei figli, elemento dell’obbligo di mantenimento dei genitori giusta l’art. 276 CC, non configura secondo la giurisprudenza un’attività soggetta a contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI, né un motivo di esenzione ex art. 14 LADI. È poi utile segnalare che con sentenza 8C_418/2016 del 15 novembre 2016 pubblicata in SVR 2017 ALV Nr. 1 pag. 1-3, l’Alta Corte ha negato le indennità per disoccupazione ad un ricorrente che anni dopo aver terminato la formazione universitaria (ultimata nel 2003) - e dopo aver lavorato prima a tempo pieno come project manager ed esperto tecnico (dal 2003 al 2010) - aveva iniziato il proprio dottorato, lavorando inizialmente come assistente di ricerca per poi dedicarsi - e meglio da settembre 2013 a maggio 2015 - interamente alla stesura della propria tesi e poi postulare le indennità di disoccupazione. In quel caso l’amministrazione ha negato al ricorrente (nato nel 1976) il diritto alle prestazioni LADI ritenendo ch’egli non avesse adempiuto il periodo minimo di contribuzione e che non potesse invocare a suo favore alcun motivo di esenzione. L’Alta Corte ha rammentato che per formazione scolastica ai sensi dell’art.”
Les indemnités compensatoires de congé ne sont pas automatiquement imputées au gain assuré (et, partant, à la périoÞ de cotisation visée à l'art. 13 al. 1 LACI) ; la jurisprudenÎ admet des appréciations différentes selon la nature de la compensation.
“Diese gesetzliche Regelung nach Art. 34 Abs. 2 AVIG basiert auf der Rechtsprechung des ehemaligen Eidg. Versicherungsgerichts (heute: Sozialrechtliche Abteilungen des Schweizerischen Bundesgerichts; vgl. Botschaft vom 23. August 1989 zu einer Teilrevision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes, BBl 1989 III 377 ff., 394). So äusserte sich dieses in BGE 112 V 220 E. 2d u.a. zur Bedeutung der Abgeltung des Ferienanspruchs in Form eines Zuschlages zum Stunden- oder Monatslohn für den versicherten Verdienst (Art. 23 Abs. 1 AVIG), zur Beitragszeit (Art. 13 Abs. 1 AVIG) sowie zum anrechenbaren Arbeitsausfall (Art. 11 Abs. 4 AVIG). Es bestätigte die Rechtsprechung gemäss BGE 111 V 244 E. 3b, wonach die Ferienentschädigung Bestandteil des versicherten Verdienstes bildet. In BGE 123 V 70 E. 5 änderte das Eidg. Versicherungsgericht diese bisherige Rechtsprechung dahingehend, dass - entsprechend dem Vorgehen der Arbeitslosenkasse - im Falle der Abgeltung des BGE 148 V 144 S. 157 Ferienanspruchs in Form eines Lohnzuschlages resp. bei "Verzicht auf den Realbezug" die Ferienentschädigung nicht zum versicherten Verdienst nach Art. 23 Abs. 1 AVIG gehört. Damit wolle die Verwaltung bei der Bemessung des versicherten Verdienstes eine Besserstellung jener Versicherten vermeiden, die ihre Ferien nicht real beziehen, sondern sich diese - entgegen der absolut zwingenden Schutzbestimmung des Art. 329d Abs. 2 OR - abgelten liessen. So gehöre im Falle der Abgeltung des Ferienanspruchs in Form eines Lohnzuschlages resp. bei "Verzicht auf den Realbezug" die Ferienentschädigung nicht zum versicherten Verdienst nach Art.”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 60 Dans le délai-cadre ne sont pris en compte que les mois au cours desquels une obligation de cotiser existait. Les mois calendaires incomplets sont cumulés conformément à l'ordonnanÎ applicable (30 jours sont réputés équivaloir à un mois). L'obligation de cotiser naît certes avì l'exécution du travail ; toutefois, les cotisations ne sont dues qu'au moment de la réalisation du droit au salaire ou à l'indemnité, de sorte que le paiement effectif du salaire par l'employeur est déterminant pour la reconnaissanÎ de la périoÞ en tant que périoÞ de cotisation.
“2 LACI, le nombre maximum d’indemnités journalières est calculé selon l’âge de l’assuré et la période de cotisation définie à l’art. 9 al. 3 LACI. Selon l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à : - 260 indemnités journalières s’il justifie d’une période de cotisation de 12 mois au total (let. a) ; - 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b) ; - 520 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 22 mois au moins et remplit au moins une des conditions suivantes : être âgé de 55 ans ou plus ; toucher une rente d’invalidité correspondant à un taux d’invalidité d’au moins 40% (let. c). Compte comme mois de cotisation chaque mois civil entier durant lequel l’assuré est tenu de cotiser (art. 11 al. 1 OACI). Les périodes de cotisation qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées, trente jours étant réputés constituer un mois de cotisation (art. 11 al. 2 OACI). Il est possible de cumuler des périodes de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI, des périodes assimilées à des périodes de cotisations au sens de l’art. 13 al. 2 LACI ainsi que des périodes pour lesquelles l’assuré a touché une indemnité de vacances (art. 11 al. 3 OACI). Pour la conversion d’une journée de travail, on utilise le facteur 1,4 (soit cinq jours ouvrables pour sept jours civils ; ATF 122 V 249 consid. 2c et les références citées ; TF 8C_592/2019 du 8 septembre 2020 consid. 3.2.2). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 2 avril 2024, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 2 avril 2022 au 1er avril 2024. Au demeurant, ces dates ne sont pas contestées. b) Il est constant que le recourant a été engagé par [...] à compter du 1er mai 2003 et que, depuis le 1er décembre 2017, il exerçait une fonction de responsable du projet « [...]» à 60 %. Il est également établi que le contrat de travail du recourant a été résilié par l’employeur en juin 2022 par courriel et entretien puis par courrier du 21 mars 2023 pour le 30 juin 2023.”
“1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt grundsätzlich zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG) und dauerte vorliegend unbestrittenermassen vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023. Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbstständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und 4b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Unbestrittenermassen ist der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023 keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen, womit die Voraussetzungen für die Erfüllung der Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten nicht gegeben sind. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann seine 32jährige Tätigkeit, welche er von März 1978 bis Ende Juli 2012 und damit vor Beginn der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt hat, nicht berücksichtigt werden. 2.2 Von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als 12 Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragspflicht nicht erfüllen konnten wegen einer Ausoder Weiterbildung, wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft oder wegen Aufenthalts in einer Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt.”
Les cas d'exonération prévus à l'art. 14 al. 1 LACI doivent être appliqués de manière restrictive et sont, par rapport à la durée de cotisation, subsidiaires. Ils ne s'appliquent que lorsque la durée minimale de cotisation exigée à l'art. 13 al. 1 LACI ne peut être remplie en raison des motifs énoncés à l'art. 14 al. 1. Un effet de cumul ou une compensation entre des périodes de cotisation déjà accomplies (art. 13 LACI) et des périodes pour lesquelles une exonération est accordée (art. 14 LACI) est exclu.
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1).”
“eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). Eine Kumulation von Beitragszeiten nach Art. 13 AVIG und beitragsbefreiten Zeiten (Art. 14 Abs. 1 AVIG) ist ausgeschlossen; dies ergibt sich schon aufgrund der eindeutigen Formulierung in Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG, wonach alternativ vorausgesetzt wird, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (BGE 141 V 674 E. 4.3.1).”
“Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind als Ausnahmeklausel grundsätzlich restriktiv auszulegen und im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, S. 2334 Rz. 233).”
“Les décisions sur opposition et celles contre lesquelles la voie de l’opposition n’est pas ouverte peuvent faire l’objet d’un recours auprès du tribunal des assurances compétent (art. 56 al. 1 LPGA ; 100 al. 3 LACI, 128 al. 1 et 119 al. 1 OACI [ordonnance du 31 août 1983 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.02]), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. Le litige porte sur le droit du recourant à l’indemnité de chômage dès le 18 février 2020, plus précisément sur la condition d’une période de cotisation suffisante pour ouvrir ce droit. 3. a) Conformément à l’art. 8 al. 1 let. e LACI, pour avoir droit à l’indemnité de chômage, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 13 et 14). Conformément à l’art. 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet, soit dans les deux années précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 1 à 3 LACI). L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison, notamment, d’une maladie alors qu’elles étaient domiciliées en Suisse (let. b). L’art. 14 LACI est cependant une disposition d’exception, qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante. En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu.”
RéférenÎ: LACI art. 13 ch. 58 Pour la validation de la périoÞ de cotisation, il suffit d'avoir exercé une activité assujettie aux cotisations pendant la périoÞ-cadre; il n'est pas nécessaire que les cotisations paritaires dues par l'employeur aient effectivement été versées.
“Im Regelfall muss eine Versicherte Person gemäss dessen Absatz 1 ganz oder teilweise arbeitslos sein, einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten haben, in der Schweiz wohnen, die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht haben noch eine Altersrente der AHV beziehen, die Beitragszeit erfüllt haben oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sein und zudem vermittlungsfähig sein und die Kontrollvorschriften erfüllen. 3.2. Sowohl für den Leistungsbezug als auch für die Beitragszeit gelten, sofern das AVIG nichts Anderes vorsieht, zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen nach Art. 8 Abs. 1 AVIG erfüllt sind (vgl. dazu AVIG-Praxis ALE B41). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). Massgebender Zeitpunkt für die Festsetzung der beiden Rahmenfristen ist der erste Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (AVIG-Praxis ALE B41). 3.3. 3.3.1 Die Beitragszeit hat eine Person gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wenn sie innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist von zwei Jahren vor dem ersten Tag, für welchen sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Art. 9 Abs. 2 AVIG), während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat oder nach Art. 14 AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Nicht erforderlich ist dabei, dass die vom Arbeitgeber zu entrichtenden paritätischen Beiträge auch tatsächlich bezahlt wurden (BGE 131 V 444, 449 E. 3.1.1). 3.3.2 Bei der Berechnung der Beitragszeit zählt gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIV jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als Beitragsmonat zählen (Art. 11 Abs. 2 AVIV). Als Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, gelten solche aus angebrochenen Kalendermonaten, in denen Beginn oder Ende des Arbeitsverhältnisses innerhalb des gleichen Monats liegen oder in denen ein Arbeitsverhältnis nicht den ganzen Monat angedauert hat.”
Les paiements qui ne sont effectués qu'après la cessation du rapport de travail ne correspondent pas aux activités énumérées de manière exhaustive à l'art. 13 al. 2 LACI (let. a–d) et ne peuvent donc pas être pris en compte comme périodes de cotisation au titre du présent alinéa.
“Il n’est pas non plus contesté qu’au 31 janvier 2022, la condition d’une durée de cotisation d’au moins douze mois n’était pas remplie, la recourante concluant en page onze de son recours qu’elle a cotisé pendant une période de dix mois et 29 jours. De son côté la CCGC considère qu’il y a eu cotisation pendant dix mois et 26.6 jours ; il n’y a pas lieu de se pencher sur la différence de 2.4 jours dans la mesure où, la période de cotisation pendant le délai-cadre de cotisation est ainsi inférieure à douze mois et donc insuffisante au regard de l’art. 13 al. 1 LACI, dont les conditions ne sont, dès lors, pas réunies. Les parties divergent sur la prise en compte du paiement de CHF 51'000.-, versé postérieurement (en juin 2023) à la fin des rapports de travail (le 31 janvier 2022), dans le calcul de la durée des cotisations. La recourante allègue que le montant de CHF 51'000.- correspond à plus de trois mois de salaire et en tire la conséquence qu’il faut ajouter trois mois de cotisations aux dix mois et 26.6 jours admis par la CCGC, aboutissant ainsi à une durée de dix mois + 26.6 jours + trois mois, soit une durée plus longue que les douze mois de cotisation ouvrant le droit à l’indemnité. L’art. 13 al. 2 LACI permet de prendre en compte, comme périodes de cotisation, le temps durant lequel l’assuré a exercé certaines activités, or aucune des conditions limitativement énumérées sous lettres a à d, n’est remplie soit l’exercice d’une activité en qualité de travailleur sans avoir atteint l’âge où l’on est tenu de payer des cotisations AVS (let. a), ou le fait d’avoir servi dans l’armée ou un service civil ou dans la protection civile ou accomplie un cours obligatoire d’économie familiale (let. b), ou, bien que partie à un rapport de travail ne pas avoir perçu de salaire en raison d’une maladie ou d’un accident (let. c), ou avoir interrompu son travail pour cause de maternité (let. d). Partant, le montant de CHF 51'000.- dont il est question ne correspond à aucune activité assimilée à une période de cotisation et ne peut donc pas être pris en compte de ce chef. L’art. 11a LACI permet également de prendre en compte les prestations volontaires de l’employeur en cas de résiliation des rapports de travail.”
“Il n’est pas non plus contesté qu’au 31 janvier 2022, la condition d’une durée de cotisation d’au moins douze mois n’était pas remplie, la recourante concluant en page onze de son recours qu’elle a cotisé pendant une période de dix mois et 29 jours. De son côté la CCGC considère qu’il y a eu cotisation pendant dix mois et 26.6 jours ; il n’y a pas lieu de se pencher sur la différence de 2.4 jours dans la mesure où, la période de cotisation pendant le délai-cadre de cotisation est ainsi inférieure à douze mois et donc insuffisante au regard de l’art. 13 al. 1 LACI, dont les conditions ne sont, dès lors, pas réunies. Les parties divergent sur la prise en compte du paiement de CHF 51'000.-, versé postérieurement (en juin 2023) à la fin des rapports de travail (le 31 janvier 2022), dans le calcul de la durée des cotisations. La recourante allègue que le montant de CHF 51'000.- correspond à plus de trois mois de salaire et en tire la conséquence qu’il faut ajouter trois mois de cotisations aux dix mois et 26.6 jours admis par la CCGC, aboutissant ainsi à une durée de dix mois + 26.6 jours + trois mois, soit une durée plus longue que les douze mois de cotisation ouvrant le droit à l’indemnité. L’art. 13 al. 2 LACI permet de prendre en compte, comme périodes de cotisation, le temps durant lequel l’assuré a exercé certaines activités, or aucune des conditions limitativement énumérées sous lettres a à d, n’est remplie soit l’exercice d’une activité en qualité de travailleur sans avoir atteint l’âge où l’on est tenu de payer des cotisations AVS (let. a), ou le fait d’avoir servi dans l’armée ou un service civil ou dans la protection civile ou accomplie un cours obligatoire d’économie familiale (let. b), ou, bien que partie à un rapport de travail ne pas avoir perçu de salaire en raison d’une maladie ou d’un accident (let. c), ou avoir interrompu son travail pour cause de maternité (let. d). Partant, le montant de CHF 51'000.- dont il est question ne correspond à aucune activité assimilée à une période de cotisation et ne peut donc pas être pris en compte de ce chef. L’art. 11a LACI permet également de prendre en compte les prestations volontaires de l’employeur en cas de résiliation des rapports de travail.”
LACI art. 13 N. 56 Si une seule activité n'atteint pas, pendant au moins 12 mois, la durée incluse dans la périoÞ-cadre, elle ne suffit pas, à elle seule, pour satisfaire la durée de cotisation de 12 mois.
“Was das angegebene, nach Ausscheiden des Beschwerdeführers als Gesellschafter und Geschäftsführer der Y.___ GmbH, per 1. Juli 2022 ebenfalls mit der Y.___ GmbH eingegangene Arbeitsverhältnis als Bauführer betrifft, erübrigen sich diesbezüglich weitergehende Ausführungen, da der Beschwerdeführer alleine mit dieser Beschäftigung die erforderliche Beitragszeit von 12 Monaten innert der bis 27. April 2023 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG) nicht erreichen könnte (vgl. E. 1.2).”
“Was das angebliche Arbeitsverhältnis mit der Z.___ GmbH anbelangt, so erübrigen sich diesbezüglich weitergehende Ausführungen, da der Beschwerdeführer alleine mit dieser Beschäftigung die erforderliche Beitragszeit von 12 Monaten (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG) nicht erreichen könnte (vgl. E. 1.2).”
En cas de soupçon d'aménagements salariaux abusifs (p. ex. pour des cadres dirigeants), la caisse ou l'organe de contrôle peut exiger la preuve du paiement effectif des salaires. À défaut de preuves appropriées, cela peut conduire à ce que le salaire assuré retenu pour la détermination de l'indemnité journalière / du salaire assuré soit réduit ; il ne peut toutefois pas être conclu, sur cette seule base, à la disparition de la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI.
“La période de référence commence à courir le jour précédant le début de la perte de gain à prendre en considération quelle que soit la date de l’inscription au chômage ; à ce jour, l’assuré doit avoir cotisé douze mois au moins pendant le délai-cadre applicable à la période de cotisation (art. 37 al. 3 OACI). 4. Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu’un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible ; la vraisemblance prépondérante suppose que, d’un point de vue objectif, des motifs importants plaident pour l’exactitude d’une allégation, sans que d’autres possibilités ne revêtent une importance significative ou n’entrent raisonnablement en considération (ATF 144 V 427 consid. 3.2 ; 139 V 176 consid. 5.3 et les références citées). 5. a) En l’occurrence, il n’est pas contesté que le recourant a travaillé pour S.________ SA du 1er mai 2019 au 30 juin 2021, et la Caisse a reconnu l’existence d’une période de cotisation suffisante (art. 13 LACI). Le contrat de travail a été résilié pour le 30 juin 2021, si bien que la perte de gain du recourant a commencé le 1er juillet 2021. La période de référence pour le calcul du gain assuré s’étend par conséquent sur les six ou douze mois précédant cette date, soit du 1er janvier au 30 juin 2021, ou du 1er juillet 2020 au 30 juin 2021 (art. 37 al. 1 et 2 OACI). b) Le salaire prévu contractuellement pour cette période s’élevait à 3'000 fr. brut par mois, treizième salaire en sus, pour le mois de juillet 2020, et 6'000 fr. brut par mois, treizième salaire en sus, dès le mois d’août 2020. Constatant que le recourant avait occupé une position dirigeante au sein de S.________ SA jusqu’au 29 août 2019, ce qui constituait une situation typique de potentiel d’abus, la Caisse a exigé de sa part la preuve du versement effectif du salaire invoqué comme gain assuré. Les extraits bancaires fournis par le recourant dans un premier temps, couvrant les mois de septembre 2019 à juin 2021, n’établissaient pas la perception effective du salaire allégué, de sorte que l’intimée a rendu la décision du 17 août 2021, arrêtant un montant de gain assuré inférieur, à savoir 2'179 francs.”
“Soweit die Vorinstanz einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung verneinte, weil ein Lohnfluss im behaupteten Umfang nicht nachgewiesen sei und folglich die Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllt sei, erklärte sie den Nachweis der Lohnzahlung zur Anspruchsvoraussetzung, was der Rechtsprechung zuwiderläuft (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Februar 2019, 8C_749/2018, E. 5.3). Folglich ist von einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 8. August 2020 bis 7. August 2022 auszugehen. Neben der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung ist erforderlich, dass Lohn tatsächlich bezogen worden ist, damit der versicherte Verdienst zur Festlegung des Taggeldes bestimmt werden kann. 4.4 Bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes gemäss Art. 23 Abs. 1 AVIG ist der im Bemessungszeitraum tatsächlich bezogene Lohn massgebend; eine davon abweichende Lohn-abrede zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmer hat grundsätzlich unbeachtet zu bleiben (BGE 128 V 190 E. 3a/aa). Bei Art. 23 AVIG handelt es sich im Unterschied zu Art. 13 AVIG (in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG) um eine Bemessungsnorm. Sie bekommt nur dann die Bedeutung einer negativen Anspruchsvoraussetzung, wenn der Mindestbetrag für den versicherten Verdienst von monatlich Fr. 500.-- nach Art. 40 AVIV über den Bemessungszeitraum gemittelt nicht erreicht wird. Das Abstellen auf den tatsächlich ausgerichteten Lohn anstatt auf den vereinbarten Lohn wirkt sich allenfalls auf die Höhe des Taggeldes aus (Art. 22 Abs. 1 AVIG), berührt somit nicht den Anspruch an sich. Der versicherte Verdienst nach Art. 23 Abs. 1 AVIG bildet ein Korrektiv bei allfälligen missbräuchlichen Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeberin, indem grundsätzlich die tatsächlichen Lohnbezüge im Bemessungszeitraum massgebend sind. Die Höhe des Entgelts bestimmt sich danach, was vereinbart wurde oder üblich ist unter Berücksichtigung allfälliger zwingender gesetzlicher Vorschriften (BGE 131 V 444 E. 3.2 ff). Rechtsprechungsgemäss führt die mangelnde Bestimmbarkeit der Lohnhöhe dazu, dass sich ein versicherter Verdienst im Sinne von Art.”
Pour la question de la dispense des conditions de durée de cotisation, il convient de se fonder sur la vérifiabilité de la formation suivie et de son étendue temporelle. Les indications relatives à un travail personnel supplémentaire ne suffisent pas sans pièces justificatives appropriées et vérifiables (p. ex. attestations scolaires ou pour raisons de santé ou autres preuves); les affirmations non étayées concernant une charge de travail accrue ne sont pas prises en compte. Dès lors, les périodes de formation doivent être documentées de manière vérifiable pour pouvoir justifier une dispense au sens de l'art. 13 al. 1 LACI.
“2 et les références). Aussi n'existe-t-il pas, en droit des assurances sociales, un principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le doute, en faveur de l'assuré (ATF 126 V 322 consid. 5a). Par ailleurs, la procédure est régie par le principe inquisitoire, selon lequel les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par le juge. Mais ce principe n'est pas absolu. Sa portée est restreinte par le devoir des parties de collaborer à l'instruction de l'affaire. Celui-ci comprend en particulier l'obligation des parties d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l'absence de preuves (ATF 125 V 195 consid. 2 et les références). 2.4 En l’espèce, il est constant que la recourante ne remplit pas – dans le délai-cadre de cotisations du 12 février 2021 au 11 février 2023 – les conditions de l’art. 13 al. 1 LACI, de sorte que se pose la question de savoir si elle est libérée, par la formation entreprise, des conditions relatives à la période de cotisations. Dans la décision entreprise, l’intimée a considéré que la recourante ne pouvait se prévaloir d’aucun motif de libération, puisque la formation entreprise ne l’occupait pas à plein temps, ce qui était de nature à rompre le lien de causalité entre le motif de formation invoqué et l’empêchement d’exercer une activité salariée. La recourante conteste ce raisonnement, estimant qu’en raison de ses difficultés scolaires, elle avait dû consacrer plus de temps au travail personnel que les dix heures par semaine estimées par l’école dans son attestation d’études. Un tel argument ne suffit toutefois pas pour retenir un motif de libération des conditions relatives à la période de cotisations. Outre le fait que la recourante n’apporte aucune pièce à l’appui des difficultés invoquées, mettant par hypothèse en évidence des troubles permettant de justifier des aménagements scolaires, elle perd de vue que, pour retenir un motif de libération, les formations suivies doivent être suffisamment contrôlables.”
Si, après la perception de la dernière allocation particulière, l'assuré exerÎ une activité indépendante, le droit aux allocations/prestations prend fin, même lorsque cette activité indépendante ne constitue qu'une occupation marginale. Si l'activité indépendante n'ouvre pas droit à cotisation au sens de l'art. 13 LACI, le délai-cadre pour le droit aux prestations est prolongé de deux ans (de deux à quatre ans).
“Nimmt der Versicherte nach dem Bezug des letzten besonderen Taggeldes eine selbständige Erwerbstätigkeit auf oder hat er sie zu diesem Zeitpunkt bereits aufgenommen, ist seine Arbeitslosigkeit beendet und er erhält keine weiteren Leistungen der Arbeitslosenversicherung (BGE 126 V 212). Dies gilt nach der Rechtsprechung selbst dann, wenn sie in ihrer neuen Tätigkeit unter mangelnder Beschäftigung steht, bezweckt doch das spezifische Taggeld nicht die Finanzierung der mangelnden Beschäftigung einer Person, die eine selbständige Tätigkeit aufnimmt. Dem Umstand eines möglichen späteren Scheiterns des Unterfangens trägt der Gesetzgeber dadurch Rechnung, dass mit Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit die Rahmenfrist zum Leistungsbezug von zwei auf vier Jahre verlängert wird, gerechnet ab Stichtag bei der Eröffnung der ursprünglichen Rahmenfrist für den Leistungsbezug. (Art. 71d Abs. 2 AVIG und Art. 95e Abs. 2 AVIV; BGE 126 V 212 E. 3a mit weiteren Hinweisen). Damit wird die laufende zweijährige Rahmenfrist um zwei Jahre erstreckt, wenn die Erwerbstätigkeit nicht beitragswirksam nach Art. 13 AVIG war (Urteil des Bundesgerichts 8C_191/2008 vom 9. Oktober 2008 E. 2 mit weiteren Hinweisen).”
La prise en compte visée à l'art. 13 al. 2 let. c LACI suppose que la personne assurée se trouve dans une relation de travail. Pour la détermination de la périoÞ de cotisation, il y a lieu de retenir la durée formelle de la relation de travail; la prise en compte des périodes concernées cesse dès l'extinction juridique de celle-ci.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt die Anrechnung von Zeiten als Beitragszeiten voraus, dass die versicherten Person in einem Arbeitsverhältnis steht. Für die Ermittlung der Beitragszeit ist demnach die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend (vgl. BGE 130 V 492 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit.”
“b OR erfolgt wäre, wird denn auch weder geltend gemacht, noch bestehen für deren Nichtigkeit allfällige Anhaltspunkte in den Akten. So ist unbestritten, dass zwischen dem Beschwerdeführer und der B.____ GmbH seit 1. Oktober 2017 ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bestand (Beilage 10 zur Beschwerdebegründung). Aktenkundig ist sodann, dass der Beschwerdeführer am 14. Mai 2019 seinen letzten Arbeitstag geleistet hat (Kassen-Dok 151 f.), seit dem 21. Mai 2019 wegen Krankheit zu 100% arbeitsunfähig war und deshalb in der Folge entsprechende Krankentaggeldleistungen über seine Arbeitgeberin ausbezahlt erhalten hat (Kassen-Dok 169 ff.). Die von der ehemaligen Arbeitgeberin am 21. November 2019 ausgesprochene Kündigung, auf welche sich auch die Arbeitslosenkasse in ihrem Entscheid abstützt, wurde deckungsgleich zu den Angaben in der Arbeitgeberbescheinigung vom 20. April 2021 am 21. November 2019 auf den 31. Januar 2020 ausgesprochen. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende Januar 2020 ist somit rechtsgültig erfolgt. Mit Blick auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG resultiert somit, dass der Versicherte seit Beginn seiner Beitragsrahmenfrist am 1. Juni 2019 für die Zeit bis zur Auflösung seines Arbeitsverhältnisses per 31. Januar 2020 letztlich lediglich acht Monate einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachweisen kann. Soweit die Kasse dem Versicherten eine beitragspflichtige Beschäftigung von neun Monaten zugestanden hat, ist sie darauf hinzuweisen, dass aus der Arbeitgeberbescheinigung der B.____ GmbH vom 20. April 2021 zwar hervorgeht, dass die Lohnzahlung bis Ende Februar 2020 erfolgt ist (Kassen-Dok 151 f.). Diese Zahlung im Februar 2020 ändert jedoch nichts daran, dass das Arbeitsverhältnis bereits einen Monat zuvor per Ende Januar 2020 beendet worden ist und deshalb unter dem Titel von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses lediglich acht Monate einer beitragspflichtigen Beschäftigung angerechnet werden können.”
“Wenn der Beschwerdeführer nunmehr auch die Zeit nach der Auflösung seines Arbeitsverhältnisses am 31. Januar 2020 als Beitragszeit angerechnet haben will, ist ihm vorab der klare Gesetzeswortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG entgegen zu halten, wonach der Frage nach dem Zeitpunkt der Auflösung des Arbeitsverhältnisses entscheidende Bedeutung zukommt (Urteil des Kantonsgerichts vom 6. November 2014, 715 14 141/273, E. 6 a. E.). Diese Bestimmung stipuliert unmissverständlich das Vorhandensein eines Arbeitsverhältnisses. Nichts anderes ergibt eine systematische Auslegung dieser Bestimmung in Gegenüberstellung mit Art. 14 AVIG. Den dort geregelten Tatbeständen ist gemeinsam, dass sie e contrario zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG nur dann zu einer Befreiung von der Beitragszeit führen, wenn die versicherte Person innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monate nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden ist. Die beiden Bestimmungen von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG und Art. 14 Abs. 1 AVIG ergänzen sich demnach dahingehend, dass deren Rechtsanwendung jeweils durch das Bestehen bzw. Nichtbestehens eines Arbeitsverhältnisses bestimmt wird. Dass vor diesem Hintergrund eine Unterscheidung zwischen formeller und materieller Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu treffen wäre, wie der Beschwerdeführer vorbringen lässt, überzeugt nicht. Namentlich lässt sich auch keine «materielle» Weiterführung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen. Nach Ablauf der Kündigungsfrist wird das Arbeitsverhältnis und damit jegliche laufende Vertragsbindung in Bezug auf das arbeitsrechtliche Prinzip «Arbeit gegen Lohn» aufgelöst. Anstelle der vorangehenden Bindung zu seiner ehemaligen Arbeitgeberin ist der Versicherte im vorliegenden Fall anschliessend eine versicherungsrechtliche Bindung mit seinem Taggeldversicherer eingegangen und es haben in materieller Hinsicht seit dem 1. Februar 2020 keine laufenden Ansprüche gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin weiterbestanden, welche für eine Fortführung des vormaligen Arbeitsverhältnisses sprechen würden.”
Une extension du fait justificatif d'exception (art. 12 al. 2 OACI en relation avì art. 13 al. 3 LACI) peut certes accroître le nombre de cumuls de prestations ; cela n'entraîne toutefois pas nécessairement davantage de cumuls injustifiés. Les assuré·e·s doivent, dans de telles configurations, justifier de leur aptituÞ et de leur disponibilité à la recherche d'emploi conformément aux art. 15 ss. LACI (art. 17 LACI). De plus, il est possible d'y remédier par des distinctions appropriées au niveau de l'ordonnanÎ.
“Was die Rückkoppelung an das höherrangige Gesetz angeht (Art. 13 Abs. 3 AVIG), das den Doppelbezug von Arbeitslosenentschädigung und Altersleistungen der beruflichen Vorsorge ohne Nachweis der Vermittlungsfähigkeit und -bereitschaft verhindern soll ( BGE 126 V 393 E. 3b/bb), wird eine Erweiterung des Anwendungsbereichs der Ausnahmebestimmung gemäss Art. 12 Abs. 2 AVIV im hier diskutierten Sinn zu einer Zunahme der Zahl solcher Doppelbezüge führen. Das geht indessen nicht unweigerlich mit mehr ungerechtfertigten Doppelbezügen und damit nicht zwingend mit einer Gefährdung des Gesetzeszwecks einher. Zum einen versteht sich von selbst, dass die Versicherten auch in solchen Konstellationen ihre Vermittlungsfähigkeit und -bereitschaft (Art. 15 f. AVIG) mit entsprechenden Bemühungen im Rahmen der Kontrollvorschriften zu belegen haben werden (Art. 17 AVIG). Zum andern lässt sich dem auch begegnen, indem die Grenze auf Stufe Verordnungsrecht BGE 147 V 342 S. 355 sachgerecht gezogen wird. Diesbezüglich fällt auf, dass der hier in erster Linie interessierende Verordnungszweck rechtsprechungsgemäss darin bestehen soll, die Versicherten von einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses abzuhalten ( BGE 126 V 393 E.”
Citation : LACI art. 13 N. 50 La périoÞ de cotisation est calculée sur la base des mois civils effectivement à prendre en compte comme mois de cotisation ou de leur addition ; les mois partiels sont cumulés selon les règles de conversion applicables (concrètement, p. ex. 14,933 mois → 260 indemnités journalières). Les périodes d'incapacité de travail intervenant en dehors d'un rapport de travail ne comptent pas comme périoÞ de cotisation.
“Pour la conversion d’une journée de travail, on utilise le facteur 1,4 (soit cinq jours ouvrables pour sept jours civils ; ATF 122 V 249 consid. 2c et les références citées ; TF 8C_592/2019 du 8 septembre 2020 consid. 3.2.2). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 2 avril 2024, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 2 avril 2022 au 1er avril 2024. Au demeurant, ces dates ne sont pas contestées. b) Il est constant que le recourant a été engagé par [...] à compter du 1er mai 2003 et que, depuis le 1er décembre 2017, il exerçait une fonction de responsable du projet « [...]» à 60 %. Il est également établi que le contrat de travail du recourant a été résilié par l’employeur en juin 2022 par courriel et entretien puis par courrier du 21 mars 2023 pour le 30 juin 2023. Ainsi, au cours du délai-cadre de cotisation, soit du 2 avril 2022 au 30 juin 2023, le recourant comptabilise une période de cotisation de 14 mois et 28 jours civils (14.933 mois), de sorte que l’art. 13 LACI lui est applicable à l’exclusion de l’art. 14 LACI, ce qu’il ne conteste d’ailleurs pas. Comme relevé au demeurant par l’intimée, la période durant laquelle il a été en incapacité de travail hors d’un rapport de travail, soit du 1er juillet 2023 au 1er avril 2024, ne compte pas comme période de cotisation. Conformément à l’art. 27 al. 2 let. a LACI, une période de cotisation de 14.933 mois donne droit à 260 indemnités journalières au plus. Ni la loi, ni la jurisprudence ne prévoient d’exception à la réglementation précitée. Ce système est assurément strict, mais garantit que tous les chômeurs soient traités de manière égale. En outre, la législation sur l’assurance-chômage ne prévoit pas non plus de possibilité de racheter des périodes de cotisation. Finalement, la Caisse a donc correctement fixé le nombre d’indemnités journalières à 260 dans le délai-cadre d’indemnisation litigieux. 5. a) Il résulte de ce qui précède que le recours, manifestement mal fondé, et pour autant que recevable, doit être rejeté, sans échange d’écritures, selon la procédure de l’art.”
“Compte comme mois de cotisation chaque mois civil entier durant lequel l’assuré est tenu de cotiser (art. 11 al. 1 OACI). Les périodes de cotisation qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées. Trente jours sont réputés constituer un mois de cotisation (art. 11 al. 2 OACI). La manière dont la personne assurée a été occupée (temps plein ou temps partiel ; régulièrement ou irrégulièrement) n’importe pas. C’est la durée formelle du rapport de travail qui est déterminante, et non le nombre de jours effectifs de travail. Si la personne assurée a travaillé chez un employeur tous les mois, toute la durée du rapport de travail peut être prise en compte. En revanche, les périodes durant lesquelles elle n’a pas travaillé, lorsqu’elle a par exemple bénéficié d’un congé non payé en cours de contrat, ne comptent pas comme période de cotisation (ATF 122 V 256 consid. 4c ; TF 8C_592/2019 du 8 septembre 2020 consid. 3.2.2 ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 38 ad art. 13 LACI). Le calcul de la période de cotisation court à partir du début des rapports de travail jusqu’à la fin de ceux-ci uniquement lorsque le travail a débuté, respectivement s’est terminé, en cours de mois conformément à l’art. 11 al. 2 OACI (calcul au prorata ; Bulletin LACI IC [indemnité de chômage], B150a). bb) L’art. 13 al. 2 let. c LACI s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). Lorsqu’un cas de maladie ou d’accident intervient hors d’un rapport de travail, l’application de l’art. 13 al. 2 LACI est exclue ; seul l’art. 14 al. 1 let. b LACI peut, à certaines conditions, entrer en ligne de compte sous la forme d’une libération de la condition relative à la période de cotisation.”
Si les périodes d'emploi assujetties aux cotisations comprises dans la durée-cadre ne totalisent pas les douze mois requis en raison d'une incapacité de travail continue, les douze mois exigés par l'art. 13 al. 1 LACI sont réputés ne pas être accomplis; il n'existe dès lors en règle générale aucun droit selon l'art. 13 al. 1 LACI.
“Es ist unbestritten, dass die Arbeitgeberin des Beschwerdeführers, die B.________ GmbH, das seit Jahren bestehende Arbeitsverhältnis per Ende Januar 2020 rechtsgültig auflöste. Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer in der Rahmenfrist für die Beitragszeit (1. Juni 2019 bis 31. Mai 2021) nicht während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG ausübte. Fest steht zudem, dass der Beschwerdeführer ab 21. Mai 2019 bis Ende Mai 2021 vollständig arbeitsunfähig war und in dieser Zeit Taggelder der Unfallversicherung und der Krankentaggeldversicherung bezog.”
“Monate an beitragspflichtiger Beschäftigung aus. Damit könne er die gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e i.V.m. Art. 13 Abs. 1 AVIG erforderlichen zwölf Monate an beitragspflichtiger Beschäftigung nicht nachweisen. Der Beschwerdeführer habe am 25. Februar 2018 einen Unfall erlitten und sei in der Folge bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Die schriftliche Kündigung datiere vom 27. Februar”
“Monaten nachweisen kann (Urk. 1 S. 6, Urk. 8/24 S. 1, Urk. 8/33 S. 1) und demzufolge die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllt. Eine Anrechnung von gleichgestellten Zeiten im Sinne von Art. 13 Abs. 2 AVIG scheidet ebenfalls ohne Weiteres aus. Zu prüfen bleibt, ob sich die Beschwerdeführerin in der Beitragsrahmenfrist vom 25. November 2017 bis 24. November 2019 auf einen Befreiungsgrund gemäss Art. 14 AVIG berufen kann. Diesbezüglich ist nur streitig, ob die Beschwerdeführerin wegen Krankheit nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Urk. 1 S. 6, Urk. 2 S. 2).”
Les dispositions juridiques liées à la COVID n’ont pas prévu de prolongation du délai-cadre ni d’assouplissement de la durée minimale de cotisation lorsque les personnes concernées n’ont pas pu rentrer en Suisse en raison d’obstacles à l’entrée ou de fermetures de frontières. En conséquenÎ, la durée minimale de cotisation de douze mois prévue à l’art. 13 al. 1 LACI ne pouvait pas être automatiquement réduite dans de tels cas.
“17 à 17d de la loi fédérale du 25 septembre 2020 sur les bases légales des ordonnance du Conseil fédéral visant à surmonter l’épidémie de COVID-19 [loi COVID-19 ; RS 818.102] ; cf. art. 8a à 8k de l’ordonnance du 20 mars 2020 sur les mesures dans le domaine de l’assurance-chômage en lien avec le coronavirus COVID-19 [Ordonnance COVID-19 assurance-chômage ; RS 837.033]) ne prévoient pas d’allongement du délai-cadre de cotisation en cas d’empêchement de revenir en Suisse depuis l’étranger en raison d’une période de confinement, ni d’allègement des conditions relatives à la période de cotisation dans de telles circonstances. c) Au vu de ce qui précède, durant le délai-cadre de cotisation allant du 1er octobre 2019 au 30 septembre 2021, la recourante ne justifiait que d’une période de trois mois de cotisation, du 1er octobre au 31 décembre 2019 pour son emploi d’infirmière auprès de la F.________ ; dans la mesure où cette durée de trois mois est inférieure au minimum de douze mois pour remplir les conditions relatives à la période de cotisation prévu par l’art. 13 al. 1 LACI, la caisse intimée était dès lors fondée à ne pas donner de suite à la demande d’indemnisation présentée le 12 octobre 2021 par la recourante. 4. En conclusion, le recours doit être rejeté et la décision sur opposition entreprise confirmée. Il n’y a pas lieu de percevoir de frais judiciaires (art. 61 let. fbis LPGA), ni d’allouer de dépens à la recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art. 61 let. g LPGA ; ATF 127 V 205 consid. 4b). Par ces motifs, la Cour des assurances sociales prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision sur opposition rendue le 26 novembre 2021 par la Caisse cantonale de chômage, Division juridique, est confirmée. III. Il n’est pas perçu de frais judiciaires, ni alloué de dépens. Le président : Le greffier : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ T.________, ‑ Caisse cantonale de chômage, Division juridique, - Secrétariat d’Etat à l’économie (SECO), par l'envoi de photocopies.”
“17 à 17d de la loi fédérale du 25 septembre 2020 sur les bases légales des ordonnance du Conseil fédéral visant à surmonter l’épidémie de COVID-19 [loi COVID-19 ; RS 818.102] ; cf. art. 8a à 8k de l’ordonnance du 20 mars 2020 sur les mesures dans le domaine de l’assurance-chômage en lien avec le coronavirus COVID-19 [Ordonnance COVID-19 assurance-chômage ; RS 837.033]) ne prévoient pas d’allongement du délai-cadre de cotisation en cas d’empêchement de revenir en Suisse depuis l’étranger en raison d’une période de confinement, ni d’allègement des conditions relatives à la période de cotisation dans de telles circonstances. c) Au vu de ce qui précède, durant le délai-cadre de cotisation allant du 1er octobre 2019 au 30 septembre 2021, la recourante ne justifiait que d’une période de trois mois de cotisation, du 1er octobre au 31 décembre 2019 pour son emploi d’infirmière auprès de la F.________ ; dans la mesure où cette durée de trois mois est inférieure au minimum de douze mois pour remplir les conditions relatives à la période de cotisation prévu par l’art. 13 al. 1 LACI, la caisse intimée était dès lors fondée à ne pas donner de suite à la demande d’indemnisation présentée le 12 octobre 2021 par la recourante. 4. En conclusion, le recours doit être rejeté et la décision sur opposition entreprise confirmée. Il n’y a pas lieu de percevoir de frais judiciaires (art. 61 let. fbis LPGA), ni d’allouer de dépens à la recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art. 61 let. g LPGA ; ATF 127 V 205 consid. 4b). Par ces motifs, la Cour des assurances sociales prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision sur opposition rendue le 26 novembre 2021 par la Caisse cantonale de chômage, Division juridique, est confirmée. III. Il n’est pas perçu de frais judiciaires, ni alloué de dépens. Le président : Le greffier : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ T.________, ‑ Caisse cantonale de chômage, Division juridique, - Secrétariat d’Etat à l’économie (SECO), par l'envoi de photocopies.”
Des périodes sans cotisations peuvent être assimilées à des périodes de cotisation en vertu de l'art. 13 al. 2 LACI lorsque, formellement, un rapport de travail a existé ; pour la détermination de la périoÞ de cotisation, c'est la durée formelle du rapport de travail qui est décisive.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt die Anrechnung von Zeiten als Beitragszeiten voraus, dass die versicherten Person in einem Arbeitsverhältnis steht. Für die Ermittlung der Beitragszeit ist demnach die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend (vgl. BGE 130 V 492 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art.”
Le critère déterminant pour la distinction entre l'art. 13 al. 2 let. c et l'art. 14 al. 1 let. b LACI est de savoir si la maladie ou l'accident est survenu pendant un rapport de travail. Si l'incapacité de travail est intervenue durant un rapport de travail existant, l'art. 13 al. 2 let. c s'applique; si elle est survenue en dehors d'un rapport de travail, c'est en règle générale l'art. 14 al. 1 let. b LACI (dispense d'accomplir la périoÞ de cotisation) qui entre en considération.
“4c ; TF 8C_592/2019 du 8 septembre 2020 consid. 3.2.2 ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 38 ad art. 13 LACI). Le calcul de la période de cotisation court à partir du début des rapports de travail jusqu’à la fin de ceux-ci uniquement lorsque le travail a débuté, respectivement s’est terminé, en cours de mois conformément à l’art. 11 al. 2 OACI (calcul au prorata ; Bulletin LACI IC [indemnité de chômage], B150a). bb) L’art. 13 al. 2 let. c LACI s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). Lorsqu’un cas de maladie ou d’accident intervient hors d’un rapport de travail, l’application de l’art. 13 al. 2 LACI est exclue ; seul l’art. 14 al. 1 let. b LACI peut, à certaines conditions, entrer en ligne de compte sous la forme d’une libération de la condition relative à la période de cotisation. La condition déterminante pour admettre l’existence d’une période assimilée plutôt que celle d’un motif de libération n’est pas le fait que la personne assurée a payé des cotisations, mais bien plutôt le fait qu’elle a été partie à un rapport de travail (TF 8C_782/2017 du 16 mai 2018 consid. 2 et 3.3). b) Sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art. 3 LPGA), d’un accident (art. 4 LPGA) ou de maternité (art.”
“Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragspflicht befreit. Die Unia richtete denn auch zu Recht im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht (vgl. Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG) 90 Taggelder (vgl. Art. 27 Abs. 4 AVIG) aus.”
“Eine der Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. In Art. 13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt sind, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird (Zeiten der Arbeitnehmertätigkeit vor Entstehen der AHVBeitragspflicht, schweizerischer Militärdienst, Zeiten der Krankheit und des Unfalls in einem bestehenden Arbeitsverhältnis und Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft). In Art. 14 AVIG werden die Tatbestände aufgezählt, die zu einer Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit führen. Nach Art. 14 Abs. 1 AVIG sind Personen befreit, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten aus bestimmten Gründen nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zu diesen Gründen gehört nach Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG die Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern die versicherte Person während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatte. Eine Befreiung nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ist rechtsprechungsgemäss nur möglich, wenn es der versicherten Person aus einem der genannten Befreiungsgründe nicht einmal zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E.”
Selon la jurisprudenÎ, les jours pendant lesquels le salarié ne travaille plus, mais pour lesquels l'employeur doit néanmoins verser le salaire jusqu'à l'expiration du préavis (en cas de licenciement illicite), sont comptés comme périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. Cette prise en compte influe sur la périoÞ de cotisation déterminante pour le calcul de la durée et du montant du droit à l'indemnité journalière et plaÎ, en ce sens, la personne licenciée de manière illicite dans la situation où elle aurait travaillé jusqu'à l'expiration normale du préavis.
“La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001 ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 23 ad. art. 13 LACI). c) Conformément à l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de douze mois au total (let. a), à 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b) et à 520 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 22 mois au moins et est âgé de 55 ans ou plus ou touche une rente d’invalidité correspondant à un taux d’invalidité d’au moins 40 % (let. c). d) En vertu de l’art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art.”
“c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations. Cette disposition s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse (livre cinquième : Droit des obligations) ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 2 janvier 2017, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 2 janvier 2015 au 1er janvier 2017. Ces dates ne sont pas contestées. b) Aux termes de la décision litigieuse du 18 septembre 2019, l'intimée a retenu que l'assuré avait travaillé 11 mois et 13,4 jours durant la période de cotisation considérée, soit un nombre de jours insuffisant pour répondre aux exigences de l'art.”
“c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations. Cette disposition s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse (livre cinquième : Droit des obligations) ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001). c) L’art. 27 al. 1 LACI prévoit ensuite que, dans les limites du délai-cadre d’indemnisation de l’art. 9 al. 2 LACI, le nombre maximum d’indemnités journalières est calculé selon l’âge de l’assuré et la période de cotisation définie à l’art. 9 al. 3 LACI. Selon l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à : - 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 12 mois au total (let.”
Citation : LACI art. 13 n. 44 Les indemnités journalières pour maladie ou accident non soumises aux cotisations sont, selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI, considérées comme périodes de cotisation lorsqu'elles surviennent dans le cadre d'une relation de travail. Pour la détermination de la périoÞ de cotisation, la durée formelle de la relation de travail est décisive. La disposition remplit une fonction de coordination avì l'assuranÎ-maladie et l'assuranÎ-accidents, puisque les prestations d'indemnités journalières ne sont pas soumises aux cotisations AVS.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt die Anrechnung von Zeiten als Beitragszeiten voraus, dass die versicherten Person in einem Arbeitsverhältnis steht. Für die Ermittlung der Beitragszeit ist demnach die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend (vgl. BGE 130 V 492 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art.”
Une extension par analogie de l'art. 13 al. 2 LACI au chômage ou aux pertes de travail liées à la pandémie/COVID‑19 n'est pas justifiée. L'OrdonnanÎ COVID‑19 sur l'assurance‑chômage ne prévoyait pas une telle prise en compte, a été révisée à plusieurs reprises, et il n'existe pas de lacune législative manifeste permettant le recours à une analogie. En se fondant sur le principe de légalité, on ne peut donc pas étendre l'art. 13 al. 2 LACI au chômage dû à la pandémie.
“Lücken können oftmals auf dem Weg der Analogie geschlossen werden. Umgekehrt ist Voraussetzung für die analoge Anwendung eines Rechtssatzes, dass zunächst das Vorliegen einer Gesetzeslücke festgestellt wird (Urteil 1C_624/2022 vom 21. April 2023 E. 6.6 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen). Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, ist die vom Beschwerdeführer beantragte Anrechnung weiterer Beitragszeiten wegen pandemiebedingter unverschuldeter Arbeitslosigkeit in der Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) vom 20. März 2020 (COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung; SR 837.033) nicht vorgesehen. Die Verordnung wurde mehrfach revidiert. Es spricht daher nichts dafür, dass diesbezüglich ein Versehen des Gesetzgebers vorliegen würde. Mit Blick auf das im Bereich der Leistungsverwaltung geltende Legalitätsprinzip (vgl. Urteil 8C_493/2020 vom 5. Oktober 2020 E. 5) lässt sich insbesondere eine analoge Anwendung von Art. 13 Abs. 2 AVIG und Ausweitung der dort geregelten Sachverhalte auch auf eine pandemiebedingte Arbeitslosigkeit nicht rechtfertigen. Für eine Anrechnung zusätzlicher Beitragszeiten bei Arbeitslosigkeit wegen der Covid-19-Pandemie bestand somit mangels gesetzlicher Grundlage von vornherein kein Raum. Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf weitere Abklärungen zur Überprüfung, ob die jeweiligen Arbeitsverhältnisse tatsächlich wegen der Covid-19-Pandemie verfrüht aufgelöst worden beziehungsweise der Beschwerdeführer deswegen nur verkürzt zum Einsatz gekommen sei, verzichtet hat. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet.”
“Lücken können oftmals auf dem Weg der Analogie geschlossen werden. Umgekehrt ist Voraussetzung für die analoge Anwendung eines Rechtssatzes, dass zunächst das Vorliegen einer Gesetzeslücke festgestellt wird (Urteil 1C_624/2022 vom 21. April 2023 E. 6.6 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen). Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, ist die vom Beschwerdeführer beantragte Anrechnung weiterer Beitragszeiten wegen pandemiebedingter unverschuldeter Arbeitslosigkeit in der Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) vom 20. März 2020 (COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung; SR 837.033) nicht vorgesehen. Die Verordnung wurde mehrfach revidiert. Es spricht daher nichts dafür, dass diesbezüglich ein Versehen des Gesetzgebers vorliegen würde. Mit Blick auf das im Bereich der Leistungsverwaltung geltende Legalitätsprinzip (vgl. Urteil 8C_493/2020 vom 5. Oktober 2020 E. 5) lässt sich insbesondere eine analoge Anwendung von Art. 13 Abs. 2 AVIG und Ausweitung der dort geregelten Sachverhalte auch auf eine pandemiebedingte Arbeitslosigkeit nicht rechtfertigen. Für eine Anrechnung zusätzlicher Beitragszeiten bei Arbeitslosigkeit wegen der Covid-19-Pandemie bestand somit mangels gesetzlicher Grundlage von vornherein kein Raum. Es ist daher auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf weitere Abklärungen zur Überprüfung, ob die jeweiligen Arbeitsverhältnisse tatsächlich wegen der Covid-19-Pandemie verfrüht aufgelöst worden beziehungsweise der Beschwerdeführer deswegen nur verkürzt zum Einsatz gekommen sei, verzichtet hat. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet.”
“Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer sei während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. September 2019 bis 31. August 2021 über einen Personalvermittler beschäftigt gewesen. Er habe vier Einsätze geleistet und insgesamt eine Beitragszeit von 16,307 Monaten erreicht. Weitergehende Beitragszeiten könnten ihm insbesondere gestützt auf Art. 13 Abs. 2 AVIG nicht angerechnet werden. Nach dieser Bestimmung seien namentlich Arbeitsunterbrüche wegen Militär-, Zivil- und Schutzdienstes oder Mutterschaft zu berücksichtigen, nicht aber die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Nichtbeschäftigung wegen der Covid-19-Pandemie. Es sei nicht ersichtlich und werde vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet, dass weitere Arbeitseinsätze als die von ihm bei C.________ SA und bei der Firma D.________ geleisteten wegen pandemiebedingter behördlicher Anordnungen verunmöglicht worden wären. Im Übrigen sei eine Gesetzeslücke nicht erkennbar, zumal der Gesetzgeber zur Linderung der wirtschaftlichen Pandemiefolgen im Bereich der Arbeitslosenversicherung sehr wohl (aber andere) Massnahmen getroffen habe wie unter anderem die Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug.”
Lors de la conversion ou de l'addition de jours, on n'arrondit pas à la hausse : si la durée de cotisation exigée par l'art. 13 al. 1 LACI n'est pas atteinte d'une fraction de jour, elle est réputée non accomplie.
“Entscheid Versicherungsgericht, 24.01.2022 Art. 8 Abs. 1 lit. e und Art. 13 Abs. 1 AVIG, Art. 11 Abs. 1 AVIV. Erfüllung der Beitragszeit bei verschiedenen Arbeitseinsätzen. Umrechnung von Werktagen in Kalendertage. Keine Aufrundung, selbst wenn die Beitragszeit nur um den Bruchteil eines Tages nicht erreicht wird (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Januar 2022, AVI 2021/22). Entscheid vom 24. Januar 2022 Besetzung Versicherungsrichterinnen Corinne Schambeck (Vorsitz) und Michaela Machleidt Lehmann, Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Jeannine Bodmer Geschäftsnr. AVI 2021/22 Parteien A.___, Beschwerdeführerin, gegen UNIA Arbeitslosenkasse Kompetenzzentrum D-CH Ost, Strassburgstrasse 11, Postfach 5037, 8021 Zürich 1, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Arbeitslosenentschädigung (Beitragszeit)”
“Entscheid Versicherungsgericht, 24.01.2022 Art. 8 Abs. 1 lit. e und Art. 13 Abs. 1 AVIG, Art. 11 Abs. 1 AVIV. Erfüllung der Beitragszeit bei verschiedenen Arbeitseinsätzen. Umrechnung von Werktagen in Kalendertage. Keine Aufrundung, selbst wenn die Beitragszeit nur um den Bruchteil eines Tages nicht erreicht wird (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Januar 2022, AVI 2021/22). Entscheid vom 24. Januar 2022 Besetzung Versicherungsrichterinnen Corinne Schambeck (Vorsitz) und Michaela Machleidt Lehmann, Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Jeannine Bodmer Geschäftsnr. AVI 2021/22 Parteien A.___, Beschwerdeführerin, gegen UNIA Arbeitslosenkasse Kompetenzzentrum D-CH Ost, Strassburgstrasse 11, Postfach 5037, 8021 Zürich 1, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Arbeitslosenentschädigung (Beitragszeit)”
Citation : LACI art. 13 n. 41 Les périodes sans salaire ni prestations (par exemple la détention préventive pendant laquelle ni l'employeur ni l'assureur n'ont versé d'indemnités journalières) ne sont pas automatiquement assimilées à des périodes de cotisation. Pour la prise en compte au sens de l'art. 13 al. 2 LACI, c'est en principe la relation de travail, respectivement la durée formelle d'un contrat de travail, qui est déterminante; les mois civils sans aucune activité de travail ne sont pas considérés comme des mois de cotisation.
“Monaten nachweisen könne und damit Anspruch auf höchstens 260 Taggelder habe. Für die Dauer der Untersuchungshaft vom 24. Juli bis 16. Oktober 2019 verneinte sie die Anerkennung der Beitragszeit und setzte den Höchstanspruch gemäss Art. 27 Abs. 2 lit. a AVIG auf 260 Taggelder fest (Urk. 2). Die Nicht-Anerkennung der Zeitperiode vom 24. Juli bis 16. Oktober 2019 als der Beitragszeit gleichgestellte Zeit begründete sie namentlich unter Hinweis auf die Stellungnahme des Krankentaggeldversicherers vom 30. Juli 2021 (vgl. Urk. 7/K). Darin habe dieser die Leistungspflicht für die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit vor und nach der Untersuchungshaft bejaht, für die Dauer der Untersuchungshaft indessen gestützt auf Art. 4 Ziff. 2 lit. c der Allgemeinen Bedingungen (AB) Leistungen ausgeschlossen. Da weder die Arbeitgeberin eine Lohnfortzahlung oder einen Lohnersatz geleistet noch der Krankentaggeldversicherer während der Untersuchungshaft Taggeldleistungen erbracht habe, unterscheide sich der vorliegende Sachverhalt wesentlich von den durch Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geregelten Fällen, zumal eine Untersuchungshaft darin nicht aufgeführt werde.”
“Vom Erfordernis der Erfüllung der Beitragszeit wurde aber weder im Covid-19-Gesetz noch in der vom Bundesrat erlassenen Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19; Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung, SR 837.033) abgewichen. Daher gilt auch vorliegend die in E. 1.4.3 dargelegte Praxis, wonach jene Kalendermonate innerhalb des Arbeitsverhältnisses, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat, nicht als Beitragsmonate zu berücksichtigen sind. Da die Beschwerdeführerin im Februar und März 2021 trotz formell bis zum 31. März 2021 weiterbestehendem Arbeitsverhältnis mit der B.___ keinen Arbeitseinsatz geleistet hat, können ihr für diese beiden Monate keine Beitragszeiten angerechnet werden. Die Zeiten, in welchen die Beschwerdeführerin nicht im Café «D.___» arbeiten konnte, weil dieses wegen einer Anordnung des Bundesrates ab dem 22. Dezember 2020 geschlossen bleiben musste, fallen auch nicht unter einen der in Art. 13 Abs. 2 AVIG aufgeführten Tatbestände, welche der Beitragszeit gleichgestellt werden. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich geltend macht, das Unternehmen B.___ habe für sie zu Unrecht keine Kurzarbeitsentschädigung beantragt und ihr stattdessen gekündigt, betrifft dies einen Streitpunkt, der nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. Immerhin ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass gemäss Art. 8f der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung (in der rückwirkend ab 1. September 2020 bis zum 30. September 2021 geltenden Fassung) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Abruf, deren Beschäftigungsgrad starken Schwankungen unterliegt (mehr als 20 %), zwar in Abweichung von Art. 31 Abs. 3 lit. a und Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG grundsätzlich ebenfalls Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung hatten; dies setzte jedoch voraus, dass die versicherte Person seit mindestens sechs Monaten unbefristet in dem Unternehmen arbeitet, das Kurzarbeit anmeldet. Die Berechnung der Beitragszeit durch die Beschwerdegegnerin gibt auch im Übrigen zu keinen Beanstandungen Anlass.”
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt die Anrechnung von Zeiten als Beitragszeiten voraus, dass die versicherten Person in einem Arbeitsverhältnis steht. Für die Ermittlung der Beitragszeit ist demnach die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend (vgl. BGE 130 V 492 E. 4.3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 1.1). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass der Wortlaut der Bestimmung nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. Das AVIG verknüpft die Versicherteneigenschaft grundsätzlich mit der Beitragspflicht (vgl. Art. 13 Abs. 1 AVIG). Als Ausnahme von der Mindestbeitragszeit sind gewisse Tatbestände einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt (Nussbaumer, a.a.O., S. 2324 f. Rz. 202). So sind in Art. 13 Abs. 2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.”
Pour la reconnaissanÎ des périodes de cotisation au sens de l'art. 13 LACI, il n'est pas exigé que le salaire ait effectivement été versé ni que les cotisations aient effectivement été payées. Ce qui importe, c'est l'existenÎ d'une activité assujettie aux cotisations ; le paiement du salaire constitue en revanche un indiÎ important de l'exerciÎ effectif de cette activité. Dans les cas où l'employeur a illégalement empêché l'exécution du travail ou aurait été tenu de verser le salaire jusqu'à l'expiration du délai de congé, les créances salariales ou indemnitaires correspondantes doivent être comptées comme périoÞ de cotisation (notamment par analogie au ch. B158 de la pratique LACI), la possibilité réelle de faire valoir ces créances (p. ex. par jugement ou accord définitif) pouvant être pertinente.
“In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass das Kantonsgericht nicht an solche Weisungen gebunden ist. Es soll sie bei seiner Entscheidung indessen berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Dies trifft im vorliegenden Fall aber nicht zu. Ferner geht denn auch das Bundesgericht nicht davon aus, dass die versicherte Person stets effektiv gearbeitet haben muss, um Beitragszeiten zu generieren. In dem von der Beschwerdeführerin angerufenen Urteil (BGE 119 V 494) stand der Anspruch einer seitens der Arbeitgeberin fristlos entlassenen Versicherten zur Beurteilung. Die Arbeitslosenkasse hatte die Anspruchsberechtigung ebenfalls wegen Nichterfüllung der Mindestbeitragszeit verneint. Das Bundesgericht kam jedoch zum Schluss, dass jene Tage, an denen die versicherte Person zwar nicht mehr gearbeitet hat, die aber vom Arbeitgeber im Falle der ungerechtfertigten Entlassung bis zum Ablauf der massgebenden Kündigungsfrist noch zu entlöhnen gewesen seien, als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG anzurechnen seien. Damit werde erreicht, dass die versicherte Person, die ungerechtfertigt entlassen wurde, aber wegen der Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist keine Arbeitslosenentschädigung beziehen kann, hinsichtlich der Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen nicht schlechter gestellt sei, als wenn sie bis zum ordentlichen Kündigungstermin gearbeitet hätte (vgl. zum Ganzen: BGE 119 V 494 E. 3c). In Übereinstimmung mit dieser Rechtsprechung wird denn auch in Ziffer B158 der AVIG-Praxis ALE explizit festgehalten, dass Tage, an denen die versicherte Person zwar nicht mehr gearbeitet hat, die aber vom Arbeitgeber im Falle der ungerechtfertigten Entlassung bis zum Ablauf der massgebenden Kündigungsfrist noch zu entlöhnen sind, als Beitragszeit gelten würden, sofern die strittigen Lohn- und Entschädigungsansprüche mit rechtskräftigem Urteil zugesprochen worden sind. 4.2 Im vorliegenden Fall steht zwar nicht eine ungerechtfertigte Entlassung zur Diskussion.”
“Gleichwohl war es im konkret zur Diskussion stehenden Arbeitsverhältnis offensichtlich Gebrauch, dass die Versicherte über Monate regelmässig zu Einsätzen aufgefordert wurde. Indem die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis erst am 27. Mai 2022 per Ende Juni 2022 gekündigt, die Versicherte aber bereits seit Februar 2022 nicht mehr zu Einsätzen aufgefordert hat, hat sie der Versicherten durch ihr Verhalten die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung vorliegend zu Unrecht verunmöglicht. Dies hat die Arbeitgeberin − wie dargelegt − mit der besagten Vereinbarung vom 20./22. Dezember 2022 (vgl. auch E. 4.1 hiervor) explizit bestätigt. Die vorliegende Konstellation führt somit im Hinblick auf die Anspruchsvoraussetzungen ebenso zu einer Schlechterstellung der Versicherten gegenüber einer versicherten Person, die bei ansonsten unveränderten Verhältnissen, seitens der Arbeitgeberin in den Monaten Februar und März 2022 noch zu Einsätzen aufgefordert worden wäre. Vor diesem Hintergrund sind die mit Vereinbarung vom 20./22. Dezember 2022 zugesprochenen Entschädigungsansprüche analog zu Randziffer B158 der AVIG-Praxis als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG anzurechnen. 4.3 Die Arbeitslosenkasse bringt denn auch keine Gründe vor, die eine andere Auffassung rechtfertigen würden. Aus dem wiederholten Hinweis, dass die versicherte Person für die Anrechnung der Beitragszeit zwingend effektiv gearbeitet haben muss, kann sie nach dem vorstehend Dargelegten nichts zu ihren Gunsten ableiten. Zwar trifft es zu, dass der Lohnfluss allein keine eigenständige Anspruchsvoraussetzung darstellt, sondern vielmehr ein gewichtiges Indiz für die Anerkennung einer beitragspflichtigen Beschäftigung bildet. Dies ändert indessen nichts an der Tatsache, dass das Bundesgericht im Falle einer unrechtmässigen Nichtentlöhnung gerade nicht darauf abstellt, dass die versicherte Person effektiv gearbeitet haben muss. Alsdann ist vorliegend nicht streitig, dass die Versicherte in einem Arbeitsverhältnis zur B. AG stand bzw. überhaupt einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist. Des Weiteren ist auch nicht ersichtlich, inwiefern der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin erst mit Erhalt der Vereinbarung vom 20.”
“a LADI stabilisce che è tenuto a pagare i contributi all'assicurazione contro la disoccupazione (assicurazione) il salariato (art. 10 LPGA) che è assicurato obbligatoriamente ed è tenuto a pagare contributi per il reddito di un'attività dipendente giusta la legge federale del 20 dicembre 1946 sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti (LAVS). L'obbligo di adempiere al periodo di contribuzione è dunque ossequiato quando l'assicurato, quale dipendente, prova di aver svolto, nel pertinente termine quadro, un'occupazione soggetta a contribuzione durante almeno dodici mesi (cfr. DTF 122 V 249, consid. 2b, pag. 250-251 e la giurisprudenza ivi citata). Ai fini dell’applicazione di tale articolo, non è necessario che il datore di lavoro, quale organo nella procedura di percezione, abbia effettivamente trasferito alla cassa di compensazione i contributi del salariato, non essendo un presupposto per il riconoscimento di un periodo contributivo ai sensi dell'art. 13 LADI (cfr. STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 consid. 7.1.; STFA C 34/04 del 20 settembre 2004 consid. 1.3.; DTF 113 V 352; DLA 1988 N. 88, consid. 3a, pag. 88-89). In una sentenza pubblicata in DTF 131 V 444 l’Alta Corte ha stabilito, precisando la propria giurisprudenza, che, dal profilo del periodo di contribuzione, la sola condizione per il diritto all'indennità di disoccupazione è, di principio, l'esercizio di un'attività soggetta a tale obbligo durante il periodo minimo di contribuzione. La giurisprudenza esposta in DLA 2001 no. 27 pag. 225 (e le sentenze che ne sono seguite) non deve essere intesa nel senso che, in aggiunta a ciò, deve pure essere stato versato un salario; per contro, la prova che un salario è stato effettivamente pagato costituisce un indizio importante per la prova dell'esercizio effettivo di una attività dipendente. In secondo luogo, allorché un assicurato non comprova di aver effettivamente percepito un salario, segnatamente in assenza di bonifici periodici di una remunerazione su un conto bancario o postale a suo nome, il diritto all’indennità di disoccupazione non potrà essergli negato in applicazione degli art.”
“a LADI stabilisce che è tenuto a pagare i contributi all'assicurazione contro la disoccupazione (assicurazione) il salariato (art. 10 LPGA) che è assicurato obbligatoriamente ed è tenuto a pagare contributi per il reddito di un'attività dipendente giusta la legge federale del 20 dicembre 1946 sull'assicurazione per la vecchiaia e per i superstiti (LAVS). L'obbligo di adempiere al periodo di contribuzione è dunque ossequiato quando l'assicurato, quale dipendente, prova di aver svolto, nel pertinente termine quadro, un'occupazione soggetta a contribuzione durante almeno dodici mesi (cfr. DTF 122 V 249, consid. 2b, pag. 250-251 e la giurisprudenza ivi citata). Ai fini dell’applicazione di tale articolo, da una parte, non è necessario che il datore di lavoro, quale organo nella procedura di percezione, abbia effettivamente trasferito alla cassa di compensazione i contributi del salariato, non essendo un presupposto per il riconoscimento di un periodo contributivo ai sensi dell'art. 13 LADI (cfr. STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 consid. 7.1.; STFA C 34/04 del 20 settembre 2004 consid. 1.3.; DTF 113 V 352; DLA 1988 N. 88, consid. 3a, pag. 88-89). In una sentenza pubblicata in DTF 131 V 444 l’Alta Corte ha stabilito, precisando la propria giurisprudenza, che, dal profilo del periodo di contribuzione, la sola condizione per il diritto all'indennità di disoccupazione è, di principio, l'esercizio di un'attività soggetta a tale obbligo durante il periodo minimo di contribuzione. La giurisprudenza esposta in DLA 2001 no. 27 pag. 225 (e le sentenze che ne sono seguite) non deve essere intesa nel senso che, in aggiunta a ciò, deve pure essere stato versato un salario; per contro, la prova che un salario è stato effettivamente pagato costituisce un indizio importante per la prova dell'esercizio effettivo di una attività dipendente. In secondo luogo, allorché un assicurato non comprova di aver effettivamente percepito un salario, segnatamente in assenza di bonifici periodici di una remunerazione su un conto bancario o postale a suo nome, il diritto all’indennità di disoccupazione non potrà essergli negato in applicazione degli art.”
“3); gli subentra l'assicuratore, il quale non versa al lavoratore/assicurato il salario vero e proprio, dal quale andrebbero ancora dedotti i contributi sociali, bensì un'indennità giornaliera, esente da tali contributi”. Il fatto sostenuto dalla Cassa relativo alla mancata rivendicazione nei confronti del datore di lavoro del pagamento di contributi (cfr. doc. V pag. 7) è ininfluente, siccome la condizione determinante per ammettere l’esistenza di un periodo assimilabile a un periodo di contribuzione non è la circostanza che l’assicurato abbia pagato i contributi, ma piuttosto che sia stato parte di un rapporto di lavoro (cfr. STF 8C_646/2021 del 9 febbraio 2022 consid. 3; STF 8C_782/2017 del 16 maggio 2018 consid. 3.3.) 2.16. Stante quanto precede e ritenuto che è ammesso il cumulo dei periodi di contribuzione con i periodi equiparati ai periodi di contribuzione (cfr. consid. 2.5.), occorre concludere che l’assicurato, nel termine quadro che si estende dal 1° gennaio 2020 al 31 dicembre 2021 (cfr. art. 9 cpv. 3 LADI) ha adempiuto un periodo di contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI di 22 mesi complessivi (16 mesi di periodo di contribuzione ex art. 13 cpv. 1 LADI come peraltro già riconosciuto dalla Cassa - cfr. consid. 1.5.; 1.7.; 2.9. - + 6 mesi di periodo equivalente a un periodo di contribuzione ex art. 13 cpv. 2 lett. c LADI grazie al periodo di protezione ex art. 336c CO che ha permesso di prolungare il termine di disdetta – tenendo conto dell’incapacità lavorativa per malattia iniziata il 22 marzo 2021 (cfr. consid. 2.13.) – fino al 31 ottobre 2021). Presentando un periodo di contribuzione di 22 mesi e avendo più di 55 anni, il ricorrente, in applicazione dell’art. 27 cpv. 2 lett. c LADI (cfr. consid. 2.8.), ha pertanto diritto a 520 indennità giornaliere. La Cassa valuterà parimenti se nel caso dell’insorgente possano tornare applicabili gli art. 27 cpv. 3 LADI e 41b OADI (cfr. consid. 2.8.; STF 8C_867/2011 dell’11 aprile 2012; STCA 38.2015.11 del 3 dicembre 2015 consid. 2.6.; 2.7.”
art. 13 al. 3 LACI a pour objet d'empêcher que des personnes ayant pris une retraite anticipée perçoivent, immédiatement après celle-ci, en complément une indemnité de chômage sans démontrer qu'elles restent aptes et disposées au placement. La disposition vise également à empêcher que des rapports de travail soient résiliés dans le seul but d'ouvrir droit aux prestations. Une retraite anticipée n'ouvre pas automatiquement droit à l'indemnité de chômage.
“Art. 12 Abs. 1 AVIV bezweckt zu vermeiden, dass Personen gleichzeitig Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und Arbeitslosenentschädigung beziehen, ja sogar ihren Arbeitsvertrag zu diesem Zwecke kündigen, ohne wirklich bereit zu sein, eine zumutbare Stelle anzunehmen (vgl. BGE 144 V 42 E. 3.2 S. 44; 129 V 327 E. 4 S. 329; 126 V 393 E. 3 S. 396). Aus der bundesrätlichen Botschaft zu einem neuen Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 2. Juli 1980 ist denn auch ersichtlich, dass mit der vom Bundesrat auf Grund von Art. 13 Abs. 3 AVIG (Art. 12 Abs. 3 des Entwurfs entspricht dem Gesetz gewordenen Art. 13 Abs. 3 AVIG in seiner ursprünglichen Fassung [vgl. BBl 1980 III 652 mit AS 1982 2188]) zu erlassenden Regelung verhindert werden sollte, dass vorzeitig Pensionierte unmittelbar im Anschluss an ihre Pensionierung zusätzlich zur Pension noch Arbeitslosenentschädigung beziehen können, ohne dass sie ihre weitere Vermittlungsfähigkeit und vor allem Vermittlungswilligkeit unter Beweis stellen (BBl 1980 III 563; vgl. BGE 126 V 393 E. 3b/bb S. 397).”
“und wenn er Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, die geringer sind als die Arbeitslosenentschädigung, die ihm nach Art. 22 AVIG zustünde (lit. b). Art. 12 Abs. 1 AVIV bezweckt zu vermeiden, dass Personen gleichzeitig Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und Arbeitslosenentschädigung beziehen, ja sogar ihren Arbeitsvertrag zu diesem Zwecke kündigen, ohne wirklich bereit zu sein, eine zumutbare Stelle anzunehmen (vgl. BGE 144 V 42 E. 3.2 S. 44; 129 V 327 E. 4 S. 329; 126 V 393 E. 3 S. 396). Aus der bundesrätlichen Botschaft zu einem neuen Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 2. Juli 1980 ist denn auch ersichtlich, dass mit der vom Bundesrat auf Grund von Art. 13 Abs. 3 AVIG (Art. 12 Abs. 3 des Entwurfs entspricht dem Gesetz gewordenen Art. 13 Abs. 3 AVIG in seiner ursprünglichen Fassung [vgl. BBl 1980 III 652 mit AS 1982 2188]) zu erlassenden Regelung verhindert werden sollte, dass vorzeitig Pensionierte unmittelbar im Anschluss an ihre Pensionierung zusätzlich zur Pension noch Arbeitslosenentschädigung beziehen können, ohne dass sie ihre weitere Vermittlungsfähigkeit und vor allem Vermittlungswilligkeit unter Beweis stellen (BBl 1980 III 563; vgl. BGE 126 V 393 E. 3b/bb S. 397). Nach dem klaren Wortlaut von Art. 12 Abs. 2 AVIV fällt nicht jede Auflösung des Arbeitsverhältnisses, die – ohne dass der Versicherte eine Wahl hat – zu einer vorzeitigen Pensionierung führt, unter diese Regelung. Personen, die von ihrem Arbeitgeber aus anderen als wirtschaftlichen Gründen und auch nicht aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge entlassen werden, können sich nicht auf Art. 12 Abs. 2 AVIV berufen (vgl. BGE 144 V 42 E. 3.2 S. 44; 126 V 396 E.”
Les allègements prévus à l'art. 13 al. 4 LACI doivent être interprétés en fonction de la profession ou de l'activité. Selon la jurisprudenÎ du Tribunal fédéral, ils ne s'appliquent pas de manière générale ; ainsi, dans le cas concret, ils n'ont pas été appliqués à l'activité de monteur de systèmes de ventilation.
“Die Vorinstanz gelangte nach eingehender Würdigung der Akten und der Parteivorbringen zum Schluss, die Unia Arbeitslosenkasse habe den versicherten Verdienst nach der Wiederanmeldung zum Leistungsbezug per 1. Oktober 2019 zu Recht nicht neu festgesetzt. Dabei legte sie dar, weshalb die nach Art. 37 Abs. 4 lit. a AVIV für die Neufestsetzung des versicherten Verdiensts vorausgesetzte Frist, wonach während mindestens sechs Monaten ununterbrochen eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt werden muss, vom Beschwerdeführer nicht erfüllt sei. Zudem führte das kantonale Gericht näher aus, weshalb die Bestimmungen von Art. 13 Abs. 4 AVIG in Verbindung mit Art. 12a und 8 AVIV, welche erleichterte Anforderungen an die Berechnung der Beitragszeit für bestimmte Berufe aus dem Bereich der Kunst- und Kulturschaffenden vorsehen (vgl. Urteil 8C_429/2020 vom 2. September 2020 E. 4.1), auf die Tätigkeit als Lüftungsmonteur keine Anwendung fänden.”
Pour l'imputation en vertu de l'art. 13 al. 2 LACI, la durée formelle du rapport de travail est en principe déterminante. Les paiements effectués après la date formelle de cessation n'entraînent pas de prolongation du temps de travail à imputer. De même, une prétendue « continuation matérielle » du rapport de travail après l'expiration du délai de congé ne donne pas lieu à une imputation supplémentaire.
“November 2019 ausgesprochene Kündigung, auf welche sich auch die Arbeitslosenkasse in ihrem Entscheid abstützt, wurde deckungsgleich zu den Angaben in der Arbeitgeberbescheinigung vom 20. April 2021 am 21. November 2019 auf den 31. Januar 2020 ausgesprochen. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses per Ende Januar 2020 ist somit rechtsgültig erfolgt. Mit Blick auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG resultiert somit, dass der Versicherte seit Beginn seiner Beitragsrahmenfrist am 1. Juni 2019 für die Zeit bis zur Auflösung seines Arbeitsverhältnisses per 31. Januar 2020 letztlich lediglich acht Monate einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachweisen kann. Soweit die Kasse dem Versicherten eine beitragspflichtige Beschäftigung von neun Monaten zugestanden hat, ist sie darauf hinzuweisen, dass aus der Arbeitgeberbescheinigung der B.____ GmbH vom 20. April 2021 zwar hervorgeht, dass die Lohnzahlung bis Ende Februar 2020 erfolgt ist (Kassen-Dok 151 f.). Diese Zahlung im Februar 2020 ändert jedoch nichts daran, dass das Arbeitsverhältnis bereits einen Monat zuvor per Ende Januar 2020 beendet worden ist und deshalb unter dem Titel von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses lediglich acht Monate einer beitragspflichtigen Beschäftigung angerechnet werden können.”
“Nach Ablauf der Kündigungsfrist wird das Arbeitsverhältnis und damit jegliche laufende Vertragsbindung in Bezug auf das arbeitsrechtliche Prinzip «Arbeit gegen Lohn» aufgelöst. Anstelle der vorangehenden Bindung zu seiner ehemaligen Arbeitgeberin ist der Versicherte im vorliegenden Fall anschliessend eine versicherungsrechtliche Bindung mit seinem Taggeldversicherer eingegangen und es haben in materieller Hinsicht seit dem 1. Februar 2020 keine laufenden Ansprüche gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin weiterbestanden, welche für eine Fortführung des vormaligen Arbeitsverhältnisses sprechen würden. Massgebend ist deshalb mit Blick auf die Anrechnung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ausschliesslich die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses (vgl. oben, Erwägung 2.5; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 1. September 2009, 8C_403/2009, E. 3). Von dieser rechtsprechungsgemässen Vorgabe abzuweichen, würde bedeuten, dass dem Versicherten dieselben Zeiten sowohl im Rahmen von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als auch im Rahmen von Art. 14 Abs. 1 AVIG angerechnet würden. Dies aber würde letztlich dem klaren Verbot zuwiderlaufen, wonach eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG ausgeschlossen ist (oben, Erwägung”
Les bénéficiaires de bourses de mobilité du FNS sont, selon les dossiers en l'espèÎ, en règle générale considérés au regard de l'AVS comme non‑actifs ; par conséquent, pendant la périoÞ de référenÎ applicable, la durée minimale de cotisation de douze mois prévue à l'art. 13 al. 1 LACI n'est souvent pas remplie. Les dossiers montrent toutefois que, dans certaines circonstances, le FNS peut confirmer une exonération de l'obligation de cotiser.
“II 58-74) der Hinweis zu finden, dass die nötige Beitragszeit der ALV üblicherweise nicht erfüllt werde. Unter gewissen Umständen stelle eine Weiterbildung im Rahmen eines SNF-Stipendiums aber einen Befreiungsgrund von der Beitragspflicht dar und der SNF stelle eine Bestätigung über das gewährte Stipendium aus (act. II 62 Ziff. 4) Überdies gelten Postdoc.Mobility-Stipendiaten in der Regel AHV-rechtlich als Nichterwerbstätige (act. II 59 Ziff. 2). Am 13. August 2024 bestätigte der SNF, dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Status von der Beitragspflicht befreit werden sollte (act. II 33). Schliesslich ist dem Bestätigungsschreiben der B.________ vom 26. August 2024 (act. II 32) zu entnehmen, dass das Postdoc-Studium 40 Stunden pro Woche inkl. Vorbereitungszeit erforderte. Da der Forschungsaufenthalt in ... unter Gewährung eines sog. Mobilitätsstipendiums durch den SNF unbestrittenermassen nicht im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses erfolgte, konnte der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2024 die Minimalbeitragszeit von zwölf Monaten gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllen.”
LACI art. 13 n. 35 En cas de travail à l'extérieur (travail éloigné), des prestations sont accordées, dans le délai-cadre, pour une durée maximale de six mois. Les prestations ne sont versées que dans la mesure où le travail à l'extérieur entraîne, par rapport à la dernière activité, des pertes financières.
“und sie die Beitragszeit nach Art. 13 AVIG erfüllt haben (lit. b). Die betroffenen Versicherten erhalten die Beiträge innerhalb der Rahmenfrist während längstens sechs Monaten (Abs. 2). Sie erhalten nur so weit Beiträge, als ihnen im Vergleich zu ihrer letzten Tätigkeit durch die auswärtige Arbeit finanzielle Einbussen entstehen (Abs. 3).”
“und sie die Beitragszeit nach Art. 13 AVIG erfüllt haben (lit. b). Die betroffenen Versicherten erhalten die Beiträge innerhalb der Rahmenfrist während längstens sechs Monaten (Abs. 2). Sie erhalten nur so weit Beiträge, als ihnen im Vergleich zu ihrer letzten Tätigkeit durch die auswärtige Arbeit finanzielle Einbussen entstehen (Abs. 3).”
En cas de retraite anticipée (perception de prestations de la prévoyanÎ professionnelle), il est en principe prévu que, pour l'accomplissement de la périoÞ de cotisation, seules les activités soumises à cotisation exercées après la retraite sont prises en compte. Toutefois, l'art. 12 OACI prévoit des exceptions (en particulier l'art. 12 al. 2 OACI pour les cas de retraite anticipée pour des raisons économiques ou en raison de dispositions impératives de la prévoyanÎ professionnelle, ainsi que pour l'acquisition de prestations de vieillesse qui sont inférieures à l'indemnité due selon l'art. 22 LACI).
“Eine versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie - neben weiteren Voraussetzungen - die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. zur Rahmenfrist Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG: Diese beginnt für den Leistungsbezug mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Diejenige für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag). Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). In diesem Sinne ist in Art. 12 Abs. 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) geregelt, dass Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters des AHVG pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet wird, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben. Nach Art. 12 Abs. 2 AVIV gilt Abs. 1 nicht, wenn der Versicherte: a. aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde und b. einen Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, der geringer ist als die Entschädigung, die ihm nach Art. 22 AVIG zustünde.”
“Als eine neben sechs weiteren Voraussetzungen des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung verlangt Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG (SR 837.0) die Erfüllung der Beitragszeit oder das Vorliegen eines diesbezüglichen Befreiungsgrundes. Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen BGE 147 V 342 S. 344 Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (vgl. zur Rahmenfrist Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG: mit Beginn zwei Jahre vor dem ersten Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind). Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 AHVG pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). In diesem Sinne schreibt der Verordnungsgeber in Art. 12 Abs. 1 AVIV (SR 837.02) vor, dass Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters der AHV pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet wird, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben. Nach Art. 12 Abs. 2 AVIV gilt Abs. 1 nicht, wenn der Versicherte: a. aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde und b. einen Anspruch auf Altersleistungen erwirbt, der geringer ist als die Entschädigung, die ihm nach Art. 22 AVIG zustünde.”
“Randziffer B172 der AVIG-Praxis ALE, wonach Austrittsleistungen nach Art. 2 ff. FZG nicht als Altersleistungen gelten, erweist sich mit Blick auf die folgende Überlegung als angemessen: Würde die Freizügigkeitsleistung aufgrund einer nach einer vorzeitigen Pensionierung ausgeübten Tätigkeit zum Anlass genommen, von einer erneuten vorzeitigen Pensionierung mit der Folge auszugehen, dass die davor erarbeitete Beitragszeit keine Anrechnung finden kann, so würde es der versicherten Person faktisch verunmöglicht, nach einer vorzeitigen Pensionierung in den Genuss von Arbeitslosenentschädigung zu kommen. Dies aber widerspräche dem Willen des Gesetzgebers. Mit Art. 13 Abs. 3 AVIG soll ein ungerechtfertigter gleichzeitiger Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung verhindert werden, weswegen gemäss Art. 12 Abs. 1 AVIV nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet wird, die die versicherte Person nach der vorzeitigen Pensionierung ausgeübt hat. Die nach dem Gesetz vorausgesetzte Beitragszeit hat der Beschwerdeführer mit der ab dem 1. Januar 2019 unbestrittenermassen bis zum 30. Juni 2020 ausgeübten Tätigkeit für die A.___ AG im Umfang von 18 Monaten Dauer erfüllt. Die für einen Anspruch erforderliche Mindestbeitragszeit von 12 Monaten ist damit gegeben (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Damit ist die Anspruchsvoraussetzung gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG erfüllt, wobei die Beschwerdegegnerin die Anrechnung der Altersleistungen der beruflichen Vorsorge im Rahmen von Art. 18c AVIG zu prüfen haben wird (BGE 141 V 681 E. 4 und E. 5.3).”
L'art. 13 al. 2 LACI énumère certaines périodes assimilées à la durée de cotisation (notamment: périodes antérieures à l'entrée en vigueur de l'obligation de cotiser, serviÎ militaire/civil et serviÎ de protection suisses, contrat de travail sans salaire en raison de maladie ou d'accident, interruptions de travail pour maternité). Le règlement (art. 13 al. 5 LACI) ainsi que l'art. 11 OACI fixent les détails relatifs au décompte et à la conversion de ces périodes (p. ex. décompte en mois civils/30 jours, cumulation de courtes périodes, assimilation des périodes pendant lesquelles une rémunération de vacances a été perçue, détermination de la durée de cotisation pour les travailleurs à temps partiel).
“) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c. Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt; d. Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeitsvertraglich vereinbart sind. 2.2.4. Die Einzelheiten regelt die Verordnung (Art. 13 Abs. 5 AVIG). In Art. 11 AVIV wird Folgendes statuiert: Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt der Versicherte gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4). 2.3. Vorliegend begann am 1. Mai 2023 eine neue bis zum 30. April 2025 dauernde zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug (vgl. AB 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit hätte nach Art. 9 Abs. 3 AVIG grundsätzlich zwei Jahre vor diesem Tag (also am 1. Mai 2021) begonnen und am 30. April 2023 geendet (vgl. Erwägung 2.2.2. hiervor). Aufgrund der COVID-19-Bestimmungen ist jedoch unbestrittenermassen von einer verlängerten Rahmenfrist für die Beitragszeit auszugehen. Diese dauerte vom 1. Februar 2021 bis zum 30. April 2023 (vgl. die Verfügung; AB 5), was jedoch vorliegend keine Auswirkungen zeitigt. 2.4. Während der Zeit vom 1. Februar 2021 bis zum 30.”
Pour l'octroi des SPSS (allocations de mobilité), la pratique exige, conformément à la pratique LACI PML, que les demandeurs justifient d'une périoÞ de cotisation d'au moins 12 mois au sens de l'art. 13 LACI.
“Esso si compone di un’indennità globale per l’alloggio infrasettimanale e per le spese supplementari di vitto, come anche del rimborso delle spese necessarie e comprovate per un viaggio settimanale dal luogo di domicilio al luogo di lavoro e viceversa”. 2.2. La Direttiva relativa ai provvedimenti inerenti al mercato del lavoro (Prassi LADI PML), elaborata nel 2014 dalla Segreteria di Stato dell'economica (SECO) che, nella sua qualità di autorità di vigilanza “provvede all’applicazione uniforme del diritto e fornisce agli organi esecutivi le istruzioni necessarie per l’esecuzione della legge (art. 110 LADI)”, contiene in particolare le seguenti indicazioni: " OBIETTIVO L1 Questo provvedimento intende favorire la mobilità geografica degli assicurati che non hanno trovato un’occupazione adeguata nella loro regione di domicilio e che, per uscire dalla disoccupazione, hanno accettato di lavorare al di fuori di questa regione. (…). Condizioni L8 Condizioni per la concessione di SPSS: • Il richiedente deve poter comprovare un periodo di contribuzione di almeno 12 mesi (art. 13 LADI). • Non è stato possibile procurare all’assicurato alcuna occupazione adeguata ai sensi dell’art. 16 LADI nella regione di domicilio (art. 68 cpv. 1 lett. a LADI). • Il richiedente accetta un’occupazione fuori della propria regione di domicilio per evitare la disoccupazione. • L’assicurato subisce perdite finanziarie rispetto alla sua ultima attività (art. 68 cpv. 3 LADI). (…). Combinazione con il GI (art. 24 LADI) L34 Di regola non è possibile combinare gli SPSS con il GI. Infatti, a differenza del GI, gli SPSS sono rivolti a persone che escono dalla disoccupazione. Tuttavia, questa combinazione può essere prevista se il GI rappresenta una reale e rara opportunità di reinserimento per le persone di una certa età o il cui collocamento risulta difficile. Va precisato che il GI deve essere rilevante e stabile, ossia deve essere almeno superiore agli SPSS e il numero di ore non deve variare ogni mese. (…). Combinazione con un’occupazione a tempo parziale L36 È possibile accordare SPSS in relazione a un’occupazione a tempo parziale.”
art. 13 al. 4 LACI autorise le Conseil fédéral à édicter, pour des domaines professionnels caractérisés par des engagements fréquents ou à durée déterminée, des règles particulières de calcul et de durée de la périoÞ de cotisation. La Confédération a transposé cette disposition à l'art. 12a OACI : selon celle-ci, la périoÞ de cotisation à déterminer en vertu de l'art. 13 al. 1 peut, pour certaines activités (notamment musiciens, acteurs, artistes, collaborateurs de la radio/télévision/film, techniciens de cinéma, journalistes; voir art. 8 OACI), être doublée pour les 60 premiers jours de la périoÞ contractuelle à durée déterminée. La liste mentionnée dans la sourÎ est qualifiée de non exhaustive.
“b) Compte comme mois de cotisation chaque mois civil entier durant lequel l’assuré est tenu de cotiser (art. 11 al. 1 OACI). Les périodes de cotisation qui n’atteignent pas un mois civil entier sont additionnées. Trente jours sont réputés constituer un mois de cotisation (art. 11 al. 2 OACI). La manière dont l’assuré a été occupé (temps plein ou temps partiel ; régulièrement ou irrégulièrement) n’importe pas. C’est la durée formelle du rapport de travail qui est déterminante, et non le nombre de jours effectifs de travail. Si un assuré a travaillé chez un employeur tous les mois, toute la durée du rapport de travail peut être prise en compte. En revanche, les périodes durant lesquelles l’assuré n’a pas travaillé, lorsqu’il a par exemple bénéficié d’un congé non payé en cours de contrat, ne comptent pas comme période de cotisation (ATF 122 V 256 consid. 4c ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 38 ad art. 13 LACI). c) Conformément à l'art. 13 al. 4 LACI, le Conseil fédéral peut fixer des règles de calcul et la durée des périodes de cotisation tenant compte des conditions particulières pour les assurés qui tombent au chômage après avoir travaillé dans une profession où les changements d’employeur ou les contrats de durée limitée sont usuels. C'est ce qu'il a fait en adoptant l'art. 12a OACI, lequel prévoit que pour ce type de profession, la période de cotisation déterminée selon l’art. 13 al. 1 LACI est multipliée par deux pour les 60 premiers jours du contrat de durée déterminée (voir également Bulletin LACI IC, B153). Aux termes de l'art. 8 OACI, cette réglementation concerne notamment les musiciens, les acteurs, les artistes, les collaborateurs artistiques de la radio, de la télévision ou de cinéma, les techniciens du film et les journalistes, cette liste exemplative étant non exhaustive. Toutefois, la catégorie d'activités citée à l'art. 8 OACI se caractérise par le fait qu'elles sont souvent intermittentes, ainsi que par des engagements irréguliers, de durée variable et souvent entrecoupés de périodes sans emploi.”
En cas de licenciement immédiat illicite, la périoÞ liée à une incapacité de travail pour maladie durant laquelle l'assuré perçoit, en lieu et plaÎ du salaire, des indemnités journalières versées par une assuranÎ collective doit être prise en compte comme périoÞ de cotisation conformément à l'art. 13 al. 2 LACI.
“Dans cette situation, le recourant aurait dû bénéficier de l’art. 13 al. 2 LACI et voir la période du 15 août 2018 au 28 février 2019 assimilée à une période de cotisation, quand bien même il ne percevait pas de salaire parce qu’il était malade (art. 3 LPGA). Comme on l’a vu, la jurisprudence a assimilé à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI celle pendant laquelle l’assuré n’exerce certes plus d’activité soumise à cotisation, mais a droit au salaire en raison d’une résiliation immédiate injustifiée des rapports de travail. Il convient de faire de même pour la période pendant laquelle l’assuré n’est certes plus partie à un rapport de travail au sens de l’art. 13 al. 2 let. c LACI – mais pour la seule raison d’une résiliation immédiate injustifiée de son contrat – et pour laquelle il ne peut pas demander d’indemnisation salariale parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) et perçoit en lieu et place des indemnités journalières d’une assurance-maladie collective en cas de perte de gain. Conformément à ce qui précède, il convient d’inclure la période du 15 août 2018 au 28 février 2019 dans le calcul de la période de cotisation.”
Pour les paiements uniques postérieurs, il peut y avoir controverse quant à leur prise en compte pour le calcul de la durée de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI. Dans l’affaire citée, la prise en compte d’un paiement unique effectué après la fin du contrat de travail a été refusée, parÎ que les conditions énumérées de manière exhaustive à l’art. 13 al. 2 pour la prise en compte des périodes de cotisation n’étaient pas remplies.
“Elles supportent donc le fardeau de la preuve à cet égard (RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, n. 12 ad art. 14 LACI et la référence citée). S'agissant de l’empêchement de travailler, il doit être attesté par un médecin (Bulletin LACI IC, ch. B188). 5. 5.1 En l’espèce, il n’est pas contesté que le contrat de travail de la recourante avec la société C______ s’est terminé en date du 31 janvier 2022, ce qui ressort expressément du « Settlement agreement » du 19 juin 2023. Il n’est pas non plus contesté qu’au 31 janvier 2022, la condition d’une durée de cotisation d’au moins douze mois n’était pas remplie, la recourante concluant en page onze de son recours qu’elle a cotisé pendant une période de dix mois et 29 jours. De son côté la CCGC considère qu’il y a eu cotisation pendant dix mois et 26.6 jours ; il n’y a pas lieu de se pencher sur la différence de 2.4 jours dans la mesure où, la période de cotisation pendant le délai-cadre de cotisation est ainsi inférieure à douze mois et donc insuffisante au regard de l’art. 13 al. 1 LACI, dont les conditions ne sont, dès lors, pas réunies. Les parties divergent sur la prise en compte du paiement de CHF 51'000.-, versé postérieurement (en juin 2023) à la fin des rapports de travail (le 31 janvier 2022), dans le calcul de la durée des cotisations. La recourante allègue que le montant de CHF 51'000.- correspond à plus de trois mois de salaire et en tire la conséquence qu’il faut ajouter trois mois de cotisations aux dix mois et 26.6 jours admis par la CCGC, aboutissant ainsi à une durée de dix mois + 26.6 jours + trois mois, soit une durée plus longue que les douze mois de cotisation ouvrant le droit à l’indemnité. L’art. 13 al. 2 LACI permet de prendre en compte, comme périodes de cotisation, le temps durant lequel l’assuré a exercé certaines activités, or aucune des conditions limitativement énumérées sous lettres a à d, n’est remplie soit l’exercice d’une activité en qualité de travailleur sans avoir atteint l’âge où l’on est tenu de payer des cotisations AVS (let. a), ou le fait d’avoir servi dans l’armée ou un service civil ou dans la protection civile ou accomplie un cours obligatoire d’économie familiale (let.”
“Elles supportent donc le fardeau de la preuve à cet égard (RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, n. 12 ad art. 14 LACI et la référence citée). S'agissant de l’empêchement de travailler, il doit être attesté par un médecin (Bulletin LACI IC, ch. B188). 5. 5.1 En l’espèce, il n’est pas contesté que le contrat de travail de la recourante avec la société C______ s’est terminé en date du 31 janvier 2022, ce qui ressort expressément du « Settlement agreement » du 19 juin 2023. Il n’est pas non plus contesté qu’au 31 janvier 2022, la condition d’une durée de cotisation d’au moins douze mois n’était pas remplie, la recourante concluant en page onze de son recours qu’elle a cotisé pendant une période de dix mois et 29 jours. De son côté la CCGC considère qu’il y a eu cotisation pendant dix mois et 26.6 jours ; il n’y a pas lieu de se pencher sur la différence de 2.4 jours dans la mesure où, la période de cotisation pendant le délai-cadre de cotisation est ainsi inférieure à douze mois et donc insuffisante au regard de l’art. 13 al. 1 LACI, dont les conditions ne sont, dès lors, pas réunies. Les parties divergent sur la prise en compte du paiement de CHF 51'000.-, versé postérieurement (en juin 2023) à la fin des rapports de travail (le 31 janvier 2022), dans le calcul de la durée des cotisations. La recourante allègue que le montant de CHF 51'000.- correspond à plus de trois mois de salaire et en tire la conséquence qu’il faut ajouter trois mois de cotisations aux dix mois et 26.6 jours admis par la CCGC, aboutissant ainsi à une durée de dix mois + 26.6 jours + trois mois, soit une durée plus longue que les douze mois de cotisation ouvrant le droit à l’indemnité. L’art. 13 al. 2 LACI permet de prendre en compte, comme périodes de cotisation, le temps durant lequel l’assuré a exercé certaines activités, or aucune des conditions limitativement énumérées sous lettres a à d, n’est remplie soit l’exercice d’une activité en qualité de travailleur sans avoir atteint l’âge où l’on est tenu de payer des cotisations AVS (let. a), ou le fait d’avoir servi dans l’armée ou un service civil ou dans la protection civile ou accomplie un cours obligatoire d’économie familiale (let.”
Pour l'art. 13 al. 1 LACI, il est en principe déterminant que l'activité assujettie aux cotisations ait été effectivement exercée pendant au moins douze mois au sein du délai-cadre. Cette activité doit être suffisamment vérifiable. La preuve que le salaire a effectivement été versé n'est pas une condition autonome du droit aux prestations, mais constitue un indiÎ important de l'existenÎ d'une activité assujettie aux cotisations. Si le montant du salaire réellement versé reste incertain, il convient de procéder à une correction sur la base du gain assuré.
“Die versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie – unter anderem – die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Mindestbeitragsdauer. Diese Tätigkeit muss genügend über prüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kann nicht der Sinn einer selbstständigen Anspruchsvoraussetzung zukommen, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 444 E.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_472/2019 vom 20.”
“Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht somit darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_472/2019 vom 20. November 2019 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 131 V 444 E. 3.2.3). Sodann ist bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes gemäss BGE 128 V 189 E. 3a/aa grundsätzlich von den tatsächlichen Lohnbezügen auszugehen. Von dieser Regelung im Einzelfall abzuweichen, rechtfertigt sich nur dort, wo ein Missbrauch im Sinne der Vereinbarung fiktiver Löhne, welche in Wirklichkeit nicht zur Auszahlung gelangt sind, praktisch ausgeschlossen werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_749/2018 vom 28.”
“August 2020 bis 7. August 2022 (vgl. Art. 9 Abs. 1 und 3 AVIG). Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst (Art. 23 AVIG) zu erfolgen (BGE 131 V 444 E. 3; Urteil des Bundesgerichts vom 28. Februar 2019, 8C_749/2018, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 4.3 Die Kasse stellte anhand der Akten fest, dass der Beschwerdeführer von 2016 bis Mitte 2022 für die B. GmbH tätig gewesen war. Soweit die Vorinstanz einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung verneinte, weil ein Lohnfluss im behaupteten Umfang nicht nachgewiesen sei und folglich die Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG nicht erfüllt sei, erklärte sie den Nachweis der Lohnzahlung zur Anspruchsvoraussetzung, was der Rechtsprechung zuwiderläuft (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Februar 2019, 8C_749/2018, E. 5.3). Folglich ist von einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 8. August 2020 bis 7. August 2022 auszugehen. Neben der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung ist erforderlich, dass Lohn tatsächlich bezogen worden ist, damit der versicherte Verdienst zur Festlegung des Taggeldes bestimmt werden kann. 4.4 Bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes gemäss Art. 23 Abs. 1 AVIG ist der im Bemessungszeitraum tatsächlich bezogene Lohn massgebend; eine davon abweichende Lohn-abrede zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmer hat grundsätzlich unbeachtet zu bleiben (BGE 128 V 190 E. 3a/aa). Bei Art. 23 AVIG handelt es sich im Unterschied zu Art. 13 AVIG (in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG) um eine Bemessungsnorm. Sie bekommt nur dann die Bedeutung einer negativen Anspruchsvoraussetzung, wenn der Mindestbetrag für den versicherten Verdienst von monatlich Fr.”
Pour l'effet de départ anticipé au sens de l'art. 13 al. 3 LACI, la perception effective des prestations de vieillesse de la prévoyanÎ professionnelle est déterminante; une demanÞ de rente AVS n'est pas décisive à cet égard.
“Umstritten ist, ob der Beschwerdeführer per 31. Mai 2020 als vorzeitig pensioniert im Sinne von Art. 12 Abs. 1 AVIV zu gelten hat und demzufolge nur Beitragszeiten nach dem 1. Juni 2020 berücksichtigt werden können. Mit seinem Vorbringen, er sei "noch nicht pensioniert", bezieht sich der Beschwerdeführer offensichtlich auf den Bezug einer AHV-Rente, für welche er sich am 30. März 2021 (vor)angemeldet hat (Akten des Beschwerdeführers [act. I] unpaginiert). Massgebend ist indessen nach dem klaren Wortlaut von Art. 13 Abs. 3 AVIG der Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge (vgl. hierzu Art. 12 Abs. 3 AVIV). Nach Art. 9 Ziff. 2 des Vorsorgereglements der Pensionskasse (abrufbar unter: https://www.....ch/de/..., Kapitel Unterlagen zur Stiftung / Vorsorgereglement) ist der Bezug einer Altersrente ab dem”
Pour les travailleurs frontaliers, il est possible, dans le cadre de l'art. 13 LACI, de prendre en compte, pour le calcul de la durée de cotisation, les périodes d'assuranÎ accomplies à l'étranger. Cela s'inscrit dans le droit européen de coordination et dans la jurisprudenÎ y afférente, qui traitent également de la distinction entre frontaliers véritables et non véritables.
“En effet, même s’il travaillait sur le territoire suisse en home office et a été en incapacité de travail totale pour cause de maladie du 27 décembre 2021 au 7 octobre 2022 tout en percevant un salaire de son employeur U.________ (UE/AELE), le recourant ne payait pas les assurances sociales liées à sa profession, en particulier l’AVS et l’assurance-chômage, en Suisse. Le recourant a exclusivement payé des cotisations sociales liées à son emploi en U.________ (UE/AELE). Partant, on ne saurait retenir que la période de cotisation minimale de l’art. 13 LACI serait réalisée en l’espèce. Le recourant ne soutient pas le contraire. Partant, sous l’angle du droit interne, le droit à l’indemnité de chômage n’est pas ouvert au recourant. 7. a) Le recourant estime en revanche qu’un statut de frontalier doit lui être reconnu. Un tel statut serait susceptible de lui ouvrir le droit à l’indemnité de chômage en Suisse, sur la base du droit communautaire. En effet, même en n’ayant jamais cotisé en Suisse, les périodes d’assurance accomplies à l’étranger par des frontaliers (vrais ou faux) sont prises en compte pour le calcul de la période de cotisation prévu par l’art. 13 LACI. b) Il convient ainsi d’examiner l’éventuel droit du recourant aux prestations de l’assurance-chômage sous l’angle du droit européen, conformément à l’art. 121 al. 1 let. a LACI qui renvoie expressément à la règlementation topique européenne (cf. également Boris Rubin, n° 24 ad art. 121 et la référence). Dans l’ATF 148 V 209, le Tribunal fédéral a présenté une analyse détaillée des mécanismes applicables, en particulier de celui qui concerne le régime dérogatoire pour les frontaliers, proprement ou improprement dits (« Unechter Grenzgänger »). Cette jurisprudence est applicable en l’espèce du point de vue temporel, puisqu’elle a été rendue le 20 janvier 2022, soit antérieurement à la décision entreprise. Au demeurant, elle ne semble pas opérer de revirement jurisprudentiel, mais plutôt clarifier l’interprétation du règlement européen topique (ATF 140 V 154 consid. 6.3.2 et les références ; TF 9C_346/2017 du 14 novembre 2017 consid. 5.3.1). c) La situation doit être examinée en particulier sur la base de l’art.”
“Celui-ci comprend en particulier l'obligation des parties d'apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d'elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l'absence de preuves (ATF 139 V 176 consid. 5.2 et les références). 6. En l’espèce, le délai-cadre de cotisation de deux ans ouvrant le droit à l’indemnité de chômage pour le recourant a débuté le 4 octobre 2020. Pendant cette période, le recourant n’a pas exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation au sens de l’art. 13 LACI. En effet, même s’il travaillait sur le territoire suisse en home office et a été en incapacité de travail totale pour cause de maladie du 27 décembre 2021 au 7 octobre 2022 tout en percevant un salaire de son employeur U.________ (UE/AELE), le recourant ne payait pas les assurances sociales liées à sa profession, en particulier l’AVS et l’assurance-chômage, en Suisse. Le recourant a exclusivement payé des cotisations sociales liées à son emploi en U.________ (UE/AELE). Partant, on ne saurait retenir que la période de cotisation minimale de l’art. 13 LACI serait réalisée en l’espèce. Le recourant ne soutient pas le contraire. Partant, sous l’angle du droit interne, le droit à l’indemnité de chômage n’est pas ouvert au recourant. 7. a) Le recourant estime en revanche qu’un statut de frontalier doit lui être reconnu. Un tel statut serait susceptible de lui ouvrir le droit à l’indemnité de chômage en Suisse, sur la base du droit communautaire. En effet, même en n’ayant jamais cotisé en Suisse, les périodes d’assurance accomplies à l’étranger par des frontaliers (vrais ou faux) sont prises en compte pour le calcul de la période de cotisation prévu par l’art. 13 LACI. b) Il convient ainsi d’examiner l’éventuel droit du recourant aux prestations de l’assurance-chômage sous l’angle du droit européen, conformément à l’art. 121 al. 1 let. a LACI qui renvoie expressément à la règlementation topique européenne (cf. également Boris Rubin, n° 24 ad art. 121 et la référence). Dans l’ATF 148 V 209, le Tribunal fédéral a présenté une analyse détaillée des mécanismes applicables, en particulier de celui qui concerne le régime dérogatoire pour les frontaliers, proprement ou improprement dits (« Unechter Grenzgänger »).”
“En effet, même s’il travaillait sur le territoire suisse en home office et a été en incapacité de travail totale pour cause de maladie du 27 décembre 2021 au 7 octobre 2022 tout en percevant un salaire de son employeur U.________ (UE/AELE), le recourant ne payait pas les assurances sociales liées à sa profession, en particulier l’AVS et l’assurance-chômage, en Suisse. Le recourant a exclusivement payé des cotisations sociales liées à son emploi en U.________ (UE/AELE). Partant, on ne saurait retenir que la période de cotisation minimale de l’art. 13 LACI serait réalisée en l’espèce. Le recourant ne soutient pas le contraire. Partant, sous l’angle du droit interne, le droit à l’indemnité de chômage n’est pas ouvert au recourant. 7. a) Le recourant estime en revanche qu’un statut de frontalier doit lui être reconnu. Un tel statut serait susceptible de lui ouvrir le droit à l’indemnité de chômage en Suisse, sur la base du droit communautaire. En effet, même en n’ayant jamais cotisé en Suisse, les périodes d’assurance accomplies à l’étranger par des frontaliers (vrais ou faux) sont prises en compte pour le calcul de la période de cotisation prévu par l’art. 13 LACI. b) Il convient ainsi d’examiner l’éventuel droit du recourant aux prestations de l’assurance-chômage sous l’angle du droit européen, conformément à l’art. 121 al. 1 let. a LACI qui renvoie expressément à la règlementation topique européenne (cf. également Boris Rubin, n° 24 ad art. 121 et la référence). Dans l’ATF 148 V 209, le Tribunal fédéral a présenté une analyse détaillée des mécanismes applicables, en particulier de celui qui concerne le régime dérogatoire pour les frontaliers, proprement ou improprement dits (« Unechter Grenzgänger »). Cette jurisprudence est applicable en l’espèce du point de vue temporel, puisqu’elle a été rendue le 20 janvier 2022, soit antérieurement à la décision entreprise. Au demeurant, elle ne semble pas opérer de revirement jurisprudentiel, mais plutôt clarifier l’interprétation du règlement européen topique (ATF 140 V 154 consid. 6.3.2 et les références ; TF 9C_346/2017 du 14 novembre 2017 consid. 5.3.1). c) La situation doit être examinée en particulier sur la base de l’art.”
LACI art. 13 n. 25 La périoÞ de cotisation peut se composer de plusieurs emplois successifs soumis aux cotisations auprès de différents employeurs. La caisse de chômage doit en vérifier la réalité dans le cadre de l'examen des éléments de preuve, le cas échéant y compris rétroactivement.
“1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) respektive des Sozialversicherungsgerichts (Art. 61 lit. c ATSG) für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen; vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 8C_794/2016 vom 28. April 2017 E. 4.2 und 4.3.1). Dies muss vorliegend umso mehr gelten, als unter Berücksichtigung der unstrittigen Beschäftigung bei der AB.___ GmbH, aufgrund welcher sich der Beschwerdeführer in der letzten Rahmenfrist vom 1. Juni bis 30. November 2016 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet hatte (vgl. Urk. 8/61und 8/39-49; ferner IK-Auszug, Urk. 7/221), und der fraglichen Tätigkeit bei der AC.___ GmbH vom 1. Mai bis 30. September 2018, gegen welche die Beschwerdegegnerin nach Erhalt von Kündigung (Urk. 7/344), Arbeitgeberbescheinigung (Urk. 7/326 f.), Arbeitsvertrag (Urk. 7/321-323), Lohnabrechnungen der Monate Mai bis September 2018 (Urk. 7/314-318; Urk. 7/277) keine substantiierten Einwände vorbrachte (vgl. Urk. 2 S. 3 f.), zur Erfüllung der zwölfmonatigen Beitragspflicht nach Art. 13 AVIG bereits eine beitragspflichtige Beschäftigung bei der Z.___ GmbH während fünf Monaten ausreicht. Die Barzahlungen sind somit von untergeordneter Bedeutung.”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 24 Pour le calcul de la durée de cotisation, les règles de l'art. 11 OACI s'appliquent : chaque mois civil complet au cours duquel la personne assurée est soumise aux cotisations compte pour un mois de cotisation ; les mois incomplets sont additionnés et chaque tranche de 30 jours civils est considérée comme un mois de cotisation. Les périodes assimilées aux périodes de cotisation en vertu de l'art. 13 al. 2 LACI comptent de la même manière que les périodes de cotisation (art. 11 al. 3 OACI). Les indemnités pour congés effectivement non pris n'ouvrent, selon la jurisprudenÎ, en principe pas droit à une périoÞ de cotisation supplémentaire.
“Bei der Berechnung der Beitragszeit zählt gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIV jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist, als Beitragsmonat. Dabei ist unerheblich, ob die versicherte Person regelmässig oder unregelmässig, stunden- oder tageweise, teil- oder vollzeitlich beschäftigt war. Hat die versicherte Person bei der gleichen Arbeitgeberin beziehungsweise beim gleichen Arbeitgeber und in jedem Kalendermonat gearbeitet, kann die ganze Dauer des Arbeitsverhältnisses als Beitragszeit angerechnet werden. Wird jedoch eine beitragspflichtige Beschäftigung nicht auf Beginn eines Kalendermonats aufgenommen, beziehungsweise nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage des angebrochenen Monats mit Faktor 1.4 in Kalendertage umgerechnet (vgl. AVIG-Praxis ALE B149 ff.). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als Beitragsmonat zählen (Art. 11 Abs. 2 AVIV). Dasselbe gilt für die gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten. 3.5. Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen (BGE 144 V 427, 429 E. 3.2). 4. 4.1. Der Beschwerdeführer stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass von ihm die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten während der massgeblichen Rahmenfrist für die Beitragszeit erfüllt worden sei. Er macht zum einen geltend, dass er für den C____ nicht nur drei Monate (von der Beschwerdegegnerin anerkannt: April bis Juni 2018) ein beitragspflichtiges Einkommen erzielt hatte, sondern dass dies für zusätzliche zwei Monate (März sowie Juli 2018) der Fall gewesen sei.”
“Gemäss Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Abs. 3). Die Beitragszeit von Teilzeitbeschäftigten wird nach den gleichen Regeln ermittelt wie bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Vollzeitbeschäftigung. Übt die versicherte Person gleichzeitig mehrere Teilzeitbeschäftigungen aus, so wird die Beitragszeit nur einmal gezählt (Abs. 4).”
“Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er während diesen knapp zweieinhalb Wochen Ferien bezogen habe, was von der Kasse nicht in Frage gestellt wird. Auch anhand der Aktenlage besteht kein Anlass, diese Angabe des Versicherten in Zweifel zu ziehen. Im genannten Zeitraum galt, wie vorstehend aufgezeigt (vgl. E. 4.2 hiervor), mangels Kündigung nach wie vor der erste, ab 21. April 2021 abgeschlossene unbefristete Einsatzvertrag zwischen der B. AG und dem Beschwerdeführer. Den Lohnabrechnungen der B. AG ist nun allerdings zu entnehmen, dass dem Versicherten während seines Ferienbezugs kein Lohn ausbezahlt wurde, sondern dass ihm der Ferienanspruch in Form eines Zuschlags zum Stundenlohn abgegolten wurde. Es stellt sich daher die Frage, ob allenfalls aus diesem Grund die Periode des Ferienbezugs nicht an die massgebliche Beitragszeit angerechnet werden kann. 5.2 In diesem Zusammenhang ist die Bestimmung von Art. 11 Abs. 3 AVIV zu beachten, wonach die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und "Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, in gleicher Weise zählen." Im jüngst ergangenen Entscheid 148 V 144 wies das Bundesgericht in E. 5.4.2 auf die mit BGE 130 V 492 begründete Rechtsprechung hin, wonach die Abgeltung des Ferienanspruchs in Form eines Zuschlags zum Stunden- oder Monatslohn nicht zu einer Erhöhung der anrechenbaren Beitragszeit entsprechend der auf Tage umgerechneten Ferienentschädigung führe. Die Bestimmung von Art. 11 Abs. 3 AVIV regle den Fall, wo die versicherte Person während der Dauer des Arbeitsverhältnisses tatsächlich Ferien bezogen habe. Ob während dieser arbeitsfreien Zeit der Lohn weiterhin ausbezahlt worden sei oder die Abgeltung in Form eines Zuschlags zum (Grund-)Lohn erfolgte, sei ohne Belang. Fehle es am Merkmal des realen Bezugs von Ferien, könne Art. 11 Abs. 3 AVIV somit nicht, zumindest nicht unmittelbar, zur Anwendung gelangen. Durch Auszahlung einer Entschädigung für effektiv nicht bezogene Ferien könne grundsätzlich keine Beitragszeit entstehen.”
“Was die Ermittlung der Beitragszeit betrifft, erkannte das Eidg. Versicherungsgericht mit BGE 130 V 492, dass in Änderung der bis dahin geltenden Rechtsprechung (BGE 112 V 220 E. 2d) die Abgeltung des Ferienanspruches in Form eines Zuschlags zum Stunden- oder Monatslohn nicht zu einer Erhöhung der anrechenbaren Beitragszeit entsprechend der auf Tage umgerechneten Ferienentschädigung führt. Art. 11 Abs. 3 AVIV (SR 837.02), wonach die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die der Versicherte einen Ferienlohn bezogen hat, in gleicher Weise zählen, regle den Fall, wo die versicherte Person während der Dauer des Arbeitsverhältnisses tatsächlich Ferien bezogen habe. Ob während dieser arbeitsfreien Zeit der Lohn weiterhin ausbezahlt worden sei oder die Abgeltung in Form eines Zuschlages zum (Grund-)Lohn erfolgte, sei ohne Belang. Es könne sich insofern nach der Logik des Gesetzes unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung der Versicherten nicht anders verhalten als BGE 148 V 144 S. 158 beim versicherten Verdienst. Fehle es am Merkmal des realen Bezugs von Ferien, könne Art. 11 Abs. 3 AVIV somit nicht, zumindest nicht unmittelbar, zur Anwendung gelangen. Durch Auszahlung einer Entschädigung für effektiv nicht bezogene Ferien könne grundsätzlich keine Beitragszeit entstehen (E. 4.3.1).”
Le nombre maximal d'indemnités journalières dépend de la durée de cotisation. Pour une durée de cotisation attestée de 12 mois, le nombre maximal d'indemnités journalières est de 260 (art. 9 al. 3; art. 13; art. 27 al. 2 LACI).
“Gemäss Art. 21 AVIG wird die Arbeitslosenentschädigung in Form von Taggeldern ausgerichtet. Während sich die Höhe des Taggeldes nach dem versicherten Verdienst richtet (Art. 22 ff. AVIG), bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder in erster Linie nach der Beitragszeit, d.h. der Anzahl Kalendertage, an denen die versicherte Person in den zwei Jahren vor dem ersten Tag des Leistungsbezuges einer beitragspflichten Beschäftigung nachgegangen ist (Art. 9 Abs. 3 sowie Art. 13 AVIG; Art. 11 AVIV). Nach Art. 27 Abs. 2 AVIG beläuft sich die Höchstzahl der Taggelder bei einer nachgewiesenen Beitragszeit von insgesamt 12 Monaten auf 260 (lit.”
“Gemäss Art. 21 AVIG wird die Arbeitslosenentschädigung in Form von Taggeldern ausgerichtet. Während sich die Höhe des Taggeldes nach dem versicherten Verdienst richtet (Art. 22 ff. AVIG), bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder in erster Linie nach der Beitragszeit, d.h. der Anzahl Kalendertage, an denen die versicherte Person in den zwei Jahren vor dem ersten Tag des Leistungsbezuges einer beitragspflichten Beschäftigung nachgegangen ist (Art. 9 Abs. 3 sowie Art. 13 AVIG; Art. 11 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV]). Nach Art. 27 Abs. 2 AVIG beläuft sich die Höchstzahl der Taggelder bei einer nachgewiesenen Beitragszeit von insgesamt 12 Monaten auf 260 (lit.”
Les personnes qui, pendant la périoÞ de référenÎ, n'ont pas exercé d'activité salariée pendant plus de douze mois au total en raison d'une scolarité, d'une reconversion professionnelle ou d'une formation continue, et qui n'ont donc pas pu remplir la durée de cotisation, peuvent être dispensées de l'obligation de satisfaire à la durée de cotisation conformément à l'art. 14 al. 1 let. a LACI. Il doit exister un lien de causalité entre le motif de dispense et le défaut de remplir la durée de cotisation; l'empêchement doit avoir duré plus de douze mois.
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit (vgl. E. 2.2 vorstehend), wer innerhalb der Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Angerechnet werden u.a. auch schweizerischer Militär, Zivil- und Schutzdienst (Art. 13 Abs. 2 lit. b AVIG). Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben.”
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin in der massgebenden Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli 2021 nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden hatte und somit keine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG ausgeübt hatte. Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung sind nur für den Zeitraum von Dezember 1989 bis Juni 1996 Arbeitsverhältnisse aufgelistet (Urk. 11/34/197), und die Beschwerdeführerin gab an, anschliessend bis 2015 selbständig gewesen zu sein und seit 2017 Ausbildungen zu absolvieren (Urk. 11/34/196+197). Gleichermassen sind keine Zeiten dokumentiert, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt sind (vgl. Urk. 11/34/197). Dementsprechend machte die Beschwerdeführerin in der Einsprache vom 7. September 2021 nicht geltend, die Beitragszeit erfüllt zu haben, sondern berief sich auf den Befreiungstatbestand der Verhinderung an der Erfüllung der Beitragszeit infolge einer Aus- oder Weiterbildung in Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG (Urk. 11/11/1).”
Selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI, sont également comptabilisées comme périodes de cotisation les périodes pendant lesquelles l'assuré est lié par un contrat de travail mais, en raison d'une maladie, ne perçoit pas de salaire (et donc ne verse pas de cotisations). Cela vaut aussi lorsque, au lieu du maintien du salaire, des indemnités journalières de maladie sont prévues, ou lorsque de telles indemnités ne sont effectivement pas versées ou sont refusées par l'assureur ; la comptabilisation ne suppose pas que des indemnités journalières aient été versées.
“Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, es bestehe eine echte Lücke im Gesetz, da die Regelung im AVIG den Bezug von Krankentaggeldern nicht berücksichtige, kann ihm nicht gefolgt werden, erfüllt doch Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG nach dem Gesagten gerade in diesem Bereich eine Koordinationsfunktion, indem trotz fehlender Versicherungsbeiträge eine Anrechnung von Beitragszeiten vorgenommen wird (vgl. E. 4.3.2 hiervor).”
“Die (unverschuldete) Arbeitsverhinderung wurde primär durch die psychische Störung und nicht durch die Untersuchungshaft verursacht. Daher wird in der fraglichen Zeit die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nicht durch die Untersuchungshaft derogiert. Da die Arbeitgeberin in dieser Zeit keine Lohnfortzahlung mehr leistete - wozu sie nach Art. 324a OR auch nicht mehr verpflichtet war -, ist die Zeitperiode vom 24. Juli bis 17. Oktober 2019 gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anzurechnen. Dass der Krankentaggeldversicherer gestützt auf die Ausschlussklausel von Art. 4 Ziff. 2 lit. c der Allgemeinen Bedingungen, wonach während der Dauer der Untersuchungshaft auch dann kein Anspruch auf Taggeld besteht, wenn die Arbeitsunfähigkeit vorher eingetreten ist und während der Dauer der Untersuchungshaft weiterhin besteht, die Leistungen verweigerte (Urk. 7/K; vgl. zur Zulässigkeit einer solchen Klausel Urteil des Bundesgerichts 4A_232/2019 vom 18. November 2019), ändert - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin - nichts. Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG setzt nicht voraus, dass Krankentaggelder ausgerichtet werden (vgl. E. 1.2).”
“April 2017 wegen einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit bestehen aufgrund deren Leistungsübersicht sodann ebenfalls keine Zweifel (Urk. 8/131). Nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses mit der Putzfrauenagentur Z.___ per 30. April 2018 richtete die AXA Versicherungen der Beschwerdeführerin die Krankentaggelder bis am 12. März 2019 direkt aus (Urk. 8/102-103, Urk. 8/132, Urk. 8/134). Gemäss diesen Angaben kann somit nicht gesagt werden, dass die Beschwerdeführerin vom 1. April 2017 bis 30. April 2018 infolge Krankheit teilzeitlich gearbeitet hätte. Es war vielmehr so, dass dies Beschwerdeführerin in jener Zeitperiode zwar noch in einem Arbeitsverhältnis zur Putzfrauenagentur Z.___ stand, damals aber 100 % arbeitsunfähig war (vgl. die Angaben der Putzfrauenagentur Z.___, Urk. 8/111 S. 1, und diejenigen der AXA Versicherungen AG, Urk. 8/131) und von ihrer ehemaligen Arbeitgeberin Krankentaggelder statt Lohn ausbezahlt erhielt (vgl. Urk. 8/89-90, Urk. 8/113). Damit hat die Beschwerdeführerin in jener Zeit zwar keine beitragspflichtige Tätigkeit ausgeübt. In Anwendung von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ist aber die gesamte Zeitperiode vom 1. April 2017 bis 30. April 2018 (13 Monate) als Beitragszeit anzurechnen.”
“Als Beitragszeiten angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch Zeiten, in denen der Versicherte zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) oder Unfall (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt. Mit Urteil AL.2015.00253 vom 20. September 2016 führte das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich aus, dass dieser Anrechnungstatbestand unter anderem dann in Betracht komme, wenn an Stelle der Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers Taggelder der Krankenversicherung fliessen. Er habe Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieses Sozialversicherungszweigs nicht beitragspflichtig seien (vgl. E. 6.6 jenes Urteils).”
Des missions de courte durée, se succédant de manière rapprochée auprès de la même employeuse, ne sauraient être automatiquement qualifiées de plusieurs périodes de cotisation distinctes au sens de l’art. 13 LACI lorsqu’il n’existe aucun motif objectif justifiant cette succession. Dans une telle configuration, une périoÞ sans mission intercalée entre les interventions peut également faire partie des périodes de cotisation imputables au titre de l’art. 13 LACI.
“Unbestrittenermassen war die Beschwerdeführerin am 1. Juni 2020 nicht im Einsatz bei der D.________ AG. Wie die Vorinstanz in ihrer am 17. Dezember 2022 verfassten Minderheitsmeinung darlegte, leuchtet indessen nicht ein, weshalb die einzelnen Arbeitstage nicht im Zuge eines einzigen, gemäss Hinweis der Arbeitgeberin dem Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV) unterstehenden, Arbeitsverhältnisses hätten geleistet werden sollen (vgl. Arbeitgeberbescheinigung vom 21. Februar 2021). Anders verhielte es sich beispielsweise bei Personalverleih-Verhältnissen mit einem Rahmenvertrag für Temporärarbeit und den einzelnen Einsatzverträgen mit verschiedenen Betrieben. Bei solchen Verhältnissen, die sich mit den hier zu beurteilenden Gegebenheiten nicht vergleichen lassen, bildet nicht bereits der abgeschlossene Rahmenvertrag ein während längerer Zeit dauerndes Arbeitsverhältnis. Dementsprechend können nur die sich aus den einzelnen Einsatzverträgen ergebenden Arbeitseinsätze als Beitragszeit nach Art. 13 AVIG angerechnet werden (vgl. etwa SVR 2021 ALV Nr. 9 S. 27, 8C_541/2020; Urteile 8C_335/2016 vom 23. August 2016 E. 3.2; 8C_787/2010 vom 12. Januar 2011 E. 3.1). Weiter ist zwar eine Aneinanderreihung einzelner befristeter Arbeitsverträge (Kettenarbeitsverträge) erlaubt, soweit für den Abschluss mehrerer befristeter Verträge ein sachlicher Grund besteht (Urteil 2P.26/2007 vom 28. Juni 2007 E. 3.5 ff.). Bei der vorliegenden Ausgangslage mit einem Arbeiten auf Probe für ein paar Tage bei der gleichen Arbeitgeberin, mit zeitlich eng aufeinanderfolgenden Einsätzen, besteht jedoch kein sachlicher Grund, um jeden einzelnen Einsatz als jeweils neu begründetes Arbeitsverhältnis im Sinne von Kettenarbeitsverträgen zu qualifizieren. Solche Gründe werden im angefochtenen Urteil denn auch nicht genannt. Soweit die Vorinstanz annahm, dass nur die einzelnen Arbeitseinsätze Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG generieren würden, lässt sich dieser Schluss mangels eines sachlichen Grundes nicht halten. Somit bildet auch der einsatzfreie 1.”
“Dementsprechend können nur die sich aus den einzelnen Einsatzverträgen ergebenden Arbeitseinsätze als Beitragszeit nach Art. 13 AVIG angerechnet werden (vgl. etwa SVR 2021 ALV Nr. 9 S. 27, 8C_541/2020; Urteile 8C_335/2016 vom 23. August 2016 E. 3.2; 8C_787/2010 vom 12. Januar 2011 E. 3.1). Weiter ist zwar eine Aneinanderreihung einzelner befristeter Arbeitsverträge (Kettenarbeitsverträge) erlaubt, soweit für den Abschluss mehrerer befristeter Verträge ein sachlicher Grund besteht (Urteil 2P.26/2007 vom 28. Juni 2007 E. 3.5 ff.). Bei der vorliegenden Ausgangslage mit einem Arbeiten auf Probe für ein paar Tage bei der gleichen Arbeitgeberin, mit zeitlich eng aufeinanderfolgenden Einsätzen, besteht jedoch kein sachlicher Grund, um jeden einzelnen Einsatz als jeweils neu begründetes Arbeitsverhältnis im Sinne von Kettenarbeitsverträgen zu qualifizieren. Solche Gründe werden im angefochtenen Urteil denn auch nicht genannt. Soweit die Vorinstanz annahm, dass nur die einzelnen Arbeitseinsätze Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG generieren würden, lässt sich dieser Schluss mangels eines sachlichen Grundes nicht halten. Somit bildet auch der einsatzfreie 1. Juni 2021 Beitragszeit, womit die Beschwerdeführerin nach ihrem Ausscheiden aus dem ehelichen Betrieb mit einer vom 1. Juni bis 30. November 2021 dauernden beitragspflichtigen Beschäftigung die sechsmonatige Beitragszeit in einem Drittbetrieb erfüllt. Die Vorinstanz hat im Ergebnis Bundesrecht verletzt, indem sie den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung wegen nicht erfüllter Beitragszeit verneinte.”
En pratique, la preuve du versement effectif du salaire n'est pas une exigenÎ autonome de l'art. 13 al. 1 LACI, mais constitue toutefois, dans les cas litigieux ou susceptibles d'abus, un indiÎ important et parfois déterminant de l'existenÎ d'une activité assujettie à cotisations. Cela vaut en particulier en cas de proximité avì l'employeur ou de position assimilable à celle de l'employeur (p. ex. directeur, actionnaire important) ainsi qu'en cas de soupçon d'accords fictifs : les caisses de chômage et les tribunaux examinent alors de manière plus approfondie et exigent des pièces complémentaires attestant le paiement du salaire et l'effective exécution du travail.
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der geforderten Mindestbeitragsdauer. Diese Tätigkeit muss genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kann nicht der Sinn einer selbstständigen Anspruchsvoraussetzung zukommen, wohl aber jener eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung (BGE 131 V 444 E.”
“Le fait que le salaire n'est pas déterminable ne suffit pas à conclure à l'absence d'une activité salariée soumise à cotisation et c'est uniquement lorsque l'assuré a explicitement renoncé à percevoir une rémunération pour le travail effectué – par exemple dans le but de sauver son entreprise – que l'existence d'une telle activité sera niée en raison de l'absence d'un salaire. Un risque de délivrance d'une attestation de salaire de complaisance existe en effet lorsqu'un assuré a été au service d'une entité dans laquelle il occupait une position assimilable à celle d'un employeur (gérant, directeur, actionnaire important, titulaire d'une raison individuelle), raison pour laquelle une telle attestation doit alors être vérifiée de manière stricte (arrêt 8C_466/2018 du 13 août 2019 consid. 6.3 et les références). Dans certains cas où le risque d'abus est important, à savoir dans des situations de proximité avec l'employeur, la preuve du versement effectif d'un salaire devient pratiquement une condition du droit à part entière car, en l'absence de celui-ci ou en cas de déclarations mal documentées, peu crédibles voire contradictoires, le droit à l'indemnité de chômage peut être nié (Boris RUBIN, op. cit., n. 142). Au surplus, l'art. 13 al. 1 LACI ne présuppose pas que l'employeur ait réellement transféré à la caisse de compensation la cotisation du salarié, en sa qualité d'organe participant à la procédure de perception des cotisations (ATF 113 V 352). Le versement du salaire par un employeur ne fonde par ailleurs pas, à lui seul, la présomption de fait qu'une activité salariée soumise à cotisation a été exercée. Par activité soumise à cotisation, il faut entendre toute activité de l'assuré destinée à l'obtention d'un revenu soumis à cotisation pendant la durée d'un rapport de travail. Cela suppose l'exercice effectif d'une activité salariée suffisamment contrôlable. N'exerce ainsi pas une activité soumise à cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI celui qui perçoit un salaire en vertu d'un contrat d'emploi temporaire conclu avec l'État essentiellement pour lui permettre d'obtenir l'ouverture d'un (nouveau) délai-cadre d'indemnisation, sans que la rémunération convenue soit liée à l'exercice effectif d'une activité pour l'employeur, et qui ne travaille pas dans les faits (ATF 133 V 515 consid.”
“2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und 4b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). 2.3 Bei Personen, die vor ihrer Arbeitslosigkeit eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, sowie bei deren mitarbeitenden Ehegatten, hat die Arbeitslosenkasse in Anlehnung an Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG näher zu prüfen, ob diese tatsächlich einen Lohn bezogen haben (AVIG-Praxis ALE Rz. B32 und B146). Auch wenn dem Nachweis einer tatsächlichen Lohnzahlung nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zukommt, stellt er doch ein bedeutsames und in kritischen Fällen ausschlaggebendes Indiz für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung dar. Das im Gesetz zwar nicht ausdrücklich genannte, nach ständiger Rechtsprechung aber massgebende Erfordernis der genügenden Überprüfbarkeit der beitragspflichtigen Beschäftigung dient insbesondere in solchen Fällen der Verhinderung von Missbräuchen.”
RéférenÎ : LACI art. 13 n. 18 Si la durée minimale de cotisation de douze mois n'est pas atteinte dans le délai-cadre applicable, cela entraîne en pratique généralement le refus du droit à l'indemnité de chômage. Les cas d'exemption mentionnés à l'art. 14 LACI sont de nature subsidiaire; ils ne doivent être appliqués que lorsque l'accomplissement de la durée minimale de cotisation est impossible pour les raisons énoncées à l'art. 14 al. 1.
“Zusammenfassend weist der Beschwerdeführer während der massgebenden Rahmenfrist keine ausreichende Beitragszeit auf. Die Verneinung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung ab 28. April 2023 erweist sich in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 lit. e in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG als rechtens. Der angefochtene Einspracheentscheid vom 3. November 2023 (Urk. 2) ist daher nicht zu beanstanden; die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. Das Gericht erkennt:”
“Laut § 54 Abs. 1 lit. a VPO beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG, weshalb auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde vom 19. Mai 2020 ist demnach einzutreten. 2.1 Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt nach Art. 8 Abs. 1 AVIG voraus, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (Art. 10), einen anrechenbaren Arbeitsausfall von mindestens zwei aufeinander folgenden Tagen erlitten hat (Art. 11), in der Schweiz wohnt (Art. 12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). 2.2 Gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn die Beitragszeit erfüllt ist oder wenn sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmen-fristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Vorliegend ist unbestritten, dass der Versicherte innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 2. März 2018 bis 1. März 2020 nur 0,42 Monate Beitragszeit nachweisen kann und somit die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt hat. Zu prüfen ist, ob ein Befreiungsgrund gemäss Art.”
“ob ein Befreiungstatbestand für die Erfüllung der Beitragszeit gegeben ist. Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeit mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1, Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021, E. 4.1; Thomas Nussbaumer, in: Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, Arbeitslosenversicherung, 3. Auflage, Basel 2016, S. 2342 Rz. 254). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1, Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021, E. 3.1; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). 2.1 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt grundsätzlich zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG) und dauerte vorliegend unbestrittenermassen vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023. Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.”
Si la personne assurée n'accomplit pas la durée minimale de cotisation prévue à l'art. 13 LACI, le droit peut être limité ; la jurisprudenÎ a constaté, dans un cas, qu'un droit maximal à 90 indemnités journalières prévu à l'art. 27 al. 4 c. conn. art. 14 al. 1 let. b LACI s'applique.
“Zusammenfassend hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie erkannt hat, der Beschwerdeführer erfülle die Mindestbeitragszeit gemäss Art. 13 AVIG nicht, weshalb es bei einem Höchstanspruch von 90 Taggeldern gemäss Art. 27 Abs. 4 in Verbindung mit Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG sein Bewenden hat. Die Beschwerde ist unbegründet.”
Les assurés auxquels, au cours des quatre dernières années précédant l'âge ordinaire de la retraite AVS, une périoÞ-cadre pour la perception des prestations est ouverte en vertu de l'art. 13 LACI, ont droit à 120 indemnités journalières supplémentaires. La périoÞ-cadre pour la perception des prestations est prolongée jusqu'à la fin du mois précédant le versement de la rente AVS.
“Der Bundesrat hat von der Kompetenz gemäss Art. 27 Abs. 3 AVIG wie folgt Gebrauch gemacht: Versicherte, denen innerhalb der letzten vier Jahre vor Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters aufgrund von Art. 13 AVIG eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet wird, haben Anspruch auf zusätzliche 120 Taggelder (Art. 41b Abs. 1 AVIV). Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wird bis zum Ende des der Ausrichtung der AHV-Rente vorangehenden Monats verlängert (Abs. 2). Ist der Taggeldhöchstanspruch ausgeschöpft, so wird eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Abs. 3).”
“Versicherte, denen innerhalb der letzten vier Jahre vor Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters aufgrund von Art. 13 AVIG eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet wird, haben Anspruch auf zusätzliche 120 Taggelder (Art. 41b Abs. 1 AVIV). Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wird bis zum Ende des der Ausrichtung der AHV-Rente vorangehenden Monats verlängert (Abs. 2). Ist der Taggeldhöchstanspruch ausgeschöpft, so wird eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Abs. 3).”
Le serviÎ militaire, le serviÎ civil et le serviÎ de protection suisses sont, conformément à l'art. 13 al. 2 let. b LACI, pris en compte pour l'accomplissement de la durée de cotisation.
“Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 2.2.2. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beträgt gemäss Art. 9 Abs. 1 AVIG zwei Jahre. Sie beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Voraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt sind (vgl. Abs. 2 und Abs. 3 von Art. 9 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit ist demnach rückwärtsgerichtet (Heine Alexia/Polla Beatrice, Erneute Beanspruchung von Arbeitslosenentschädigung nach abgelaufener Rahmenfrist für den Leistungsbezug: Folgerahmenfristen und ihre Besonderheiten, in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung [ARV] 2014, S. 77, 78). 2.2.3. Angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG auch (a.) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c. Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt; d. Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft (Art. 5 ATSG), soweit sie durch Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorgeschrieben oder gesamtarbeitsvertraglich vereinbart sind. 2.2.4. Die Einzelheiten regelt die Verordnung (Art. 13 Abs. 5 AVIG). In Art. 11 AVIV wird Folgendes statuiert: Als Beitragsmonat zählt jeder volle Kalendermonat, in dem der Versicherte beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs.”
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit (vgl. E. 2.2 vorstehend), wer innerhalb der Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Angerechnet werden u.a. auch schweizerischer Militär, Zivil- und Schutzdienst (Art. 13 Abs. 2 lit. b AVIG). Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E.”
Si le travail effectivement presté a été réalisé à l'étranger et que les règles de coordination internationales (p. ex. coordination UE/VO) ne s'appliquent pas, le droit à l'indemnité de chômage doit être examiné en droit suisse. Selon l'art. 13 al. 1 LACI, le droit suppose que, pendant la périoÞ-cadre, une activité soumise à cotisations ait été exercée pendant au moins douze mois ; dans la mesure où l'activité a été prestée exclusivement à l'étranger, cette condition peut ne pas être remplie.
“E______ ne faisait qu’intervenir comme intermédiaire de paiement. Par conséquent, quand bien même le recourant est ressortissant d’un État membre de l’UE, à savoir l’Espagne, l’ALCP et les règlements 883/2004 et 988/2009 ne s’appliquent pas, la prestation de travail ayant été fournie en Guinée, État non membre de l’UE, pour un employeur, avec siège en Guinée et sans établissement stable en Suisse. Par ailleurs, aucune convention bilatérale n’a été signée entre la Suisse et la République de Guinée. Ainsi, conformément aux règles de coordination en matière internationale, dans de telles circonstances, le droit aux prestations du recourant s’examine au regard du droit suisse uniquement (cf. consid. 4.1 supra). 8.3 Or, selon le droit suisse, pour pouvoir prétendre à une indemnité de chômage, l’assuré doit rendre vraisemblable qu’il remplit les conditions cumulatives énoncées à l’art. 8 al. 1 LACI et notamment celle relative à la période de cotisation (let. e), à savoir l’exercice, durant douze mois au moins, d’une activité soumise à cotisation (art. 13 al. 1 LACI) ou la libération de conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Concrètement, il doit pouvoir rendre vraisemblable que durant le délai-cadre de cotisation de deux ans (art. 9 LACI), il a exercé, en Suisse, une activité lucrative dépendante pendant au moins douze mois (cf. art. 2 al. 1 let. a LACI et art. 1a al. 1 let. b LAVS) ou qu’il a été libéré des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Comme il a été constaté ci-dessus, le recourant a déployé son activité sur sol guinéen, ce qu’il admet d’ailleurs dans son courriel du 12 février 2023 et dans son opposition du 7 mars 2023, dans lesquels il évoque un employeur guinéen pour lequel il était expatrié d’une société sise à Dubaï. Il n’a donc pas exercé d’activité lucrative en Suisse durant la période de cotisation comme l’a relevé à juste titre la caisse intimée dans la décision sur opposition querellée, de sorte que l’une des conditions du droit aux prestations de chômage fait de toute évidence défaut.”
“et doctrine et jurisprudence citées) - par les instructions édictées par le SECO en sa qualité d'autorité de surveillance de l'assurance-chômage chargée d'assurer une application uniforme du droit (art. 110 LACI), notamment par le biais du Bulletin relatif à l'indemnité de chômage (Bulletin LACI / IC). 4.2 Conformément à l’art. 13 al. 1 LACI, qui porte sur la période de cotisation au sens de l’art. 8 al. 1 let. e LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3) a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation. À teneur de l’art. 9 LACI, des délais-cadres de deux ans s’appliquent aux périodes d’indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire de la présente loi (al. 1). Le délai-cadre applicable à la période de l’indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (al. 2). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (al. 3). 4.2.1 Pour qu'un assuré remplisse les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 13 al. 1 LACI, il faut qu'il ait eu le statut de travailleur et qu'il puisse démontrer avoir exercé une activité soumise à cotisation pendant douze mois au moins durant le délai-cadre relatif à la période de cotisation (RUBIN ad art. 13, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014 n° 8). Cette disposition se rapporte à l'obligation de cotiser et implique donc, par principe, l'exercice d'une activité en Suisse (arrêt du Tribunal fédéral des assurances C 188/01 du 28 mars 2002 consid. 3b). 4.2.2 La notion de travailleur salarié correspond au statut défini à l'art. 2 al. 1 let. a LACI, à savoir le travailleur au sens de l’art. 10 LPGA, assuré en vertu de la loi fédérale du 20 décembre 1946 sur l’assurance-vieillesse et survivants (LAVS) et qui doit payer des cotisations sur le revenu d’une activité salariée en vertu de cette loi. Le statut défini par les organes de l'AVS est déterminant, sauf erreur manifeste (RUBIN, op. cit., n° 9). 4.2.3 Selon l’art. 10 LPGA, est réputé salarié celui qui fournit un travail dépendant et qui reçoit pour ce travail un salaire déterminant au sens des lois spéciales.”
Sont également prises en compte, lors de l'examen de la périoÞ de cotisation minimale de douze mois exigée par l'art. 13 LACI, les périodes de cotisation qui existaient déjà au début de la périoÞ-cadre ou qui se prolongeaient à partir d'un emploi déjà en cours à ce moment.
“Pour la conversion d’une journée de travail, on utilise le facteur 1,4 (soit cinq jours ouvrables pour sept jours civils ; cf. ATF 122 V 249 consid. 2c ; TF 8C_645/2015 du 3 juillet 2015 consid. 1.1). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 1er avril 2019, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 1er avril 2017 au 31 mars 2019. Au demeurant, ces dates ne sont pas contestées. b) Il est constant qu’au 1er avril 2017, le recourant travaillait déjà pour W.________ SA depuis plus de sept ans et qu’il a perçu un salaire soumis à cotisation de cette entreprise jusqu’au 15 août 2018, date à laquelle son employeur a résilié le contrat de travail avec effet immédiat. Sur ce dernier point, le recourant admet dans son recours que les rapports ont pris fin à cette date, compte tenu de l’effet ex nunc de la résiliation. Ainsi, lorsqu’il a requis des indemnités de chômage, le recourant pouvait justifier de l’exercice d’une activité soumise à cotisation de douze mois au moins dans le délai-cadre de cotisation, de sorte que l’art. 13 LACI lui est applicable à l’exclusion de l’art. 14 LACI, ce qu’il ne conteste d’ailleurs pas.”
“Il a été vu ci-dessus qu'à ce moment-là, son activité indépendante au sein de sa société à responsabilité limitée venait de prendre fin, de telle sorte que la condition de la cessation définitive de cette activité posée par l'art. 9a LACI était désormais en soi remplie. Cela étant, elle disposait alors, en raison des cotisations versées par sa société durant les 8 mois et demi durant lesquels elle avait perçu un salaire qui s'ajoutaient à celles acquittées par son employeur de juin 2017 à mars 2018, d'une période de cotisation suffisante pendant le délai-cadre de cotisation s'étendant du 1er avril 2016 au 31 mars 2018, permettant d'ouvrir un nouveau délai-cadre d'indemnisation. En conséquence, conformément à la règle selon laquelle l'application de l'art. 9a LACI est subsidiaire à celle de l'art. 13 LACI lorsque les conditions de cotisation sont remplies (voir ci-dessus consid. 4.1), une éventuelle prolongation du délai-cadre d'indemnisation qui avait couru originellement du 1er janvier 2015 au 31 décembre 2016 n'entrait plus en ligne de compte pour déterminer le droit aux indemnités à partir du 1er avril”
La périoÞ-cadre pour le droit aux prestations commenÎ le jour où toutes les conditions d'octroi sont réunies. Dans la pratique, il s'agit en règle générale du jour où la personne assurée s'inscrit pour la première fois auprès du serviÎ de placement; la périoÞ-cadre des cotisations au sens de l'art. 9 al. 3 LACI commenÎ dès lors deux ans avant cette date.
“Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. einen massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG werden dabei auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfall keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt, an die Beitragszeit angerechnet. 2.2 Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere wiederum beginnt an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG). Massgebend ist dabei der Zeitpunkt, in welchem sich die versicherte Person erstmals zur Erfüllung der Kontrollpflicht bei ihrer Wohnsitzgemeinde oder einer vom Kanton bestimmten zuständigen Amtsstelle zur Arbeitsvermittlung meldet (Art. 17 Abs. 2 AVIG). 2.3 Die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG ist in Art. 11 AVIV geregelt. Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Art. 13 Abs. 3). 2.4 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann Personen, die innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit infolge Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht erfüllen konnten, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus.”
“60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. Le litige porte sur le droit de la recourante à des indemnités journalières de chômage, plus particulièrement sur le point de savoir si cette dernière remplit les conditions relatives à la période de cotisation ou peut en être libérée. 3. a) L’art. 8 al. 1 LACI énumère les conditions cumulatives dont dépend le droit à l’indemnité de chômage. Pour avoir droit à cette indemnité, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (let. e). Celles-ci sont satisfaites par celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation (art. 13 al. 1 LACI). b) En vertu de l’art. 9 LACI, des délais-cadres de deux ans s’appliquent aux périodes d’indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire de la loi (al. 1). Le délai-cadre d’indemnisation délimite la période durant laquelle l’assuré peut recevoir des prestations, tandis que le délai-cadre de cotisation fixe le laps de temps durant lequel l’assuré doit avoir accompli la période de cotisation minimale (Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Bâle/Zurich 2014, n° 3 ad art. 9 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de l’indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 2 LACI). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (art. 9 al. 3 LACI). Selon la jurisprudence, le délai-cadre d’indemnisation ne commence à courir que le jour où l’assuré s’annonce pour la première fois à l’office compétent en vue d’être placé (TFA C 34/90 du 12 septembre 1990 consid.”
“Beschwerde vom 3. August 2021). Auch hatte sich die Beschwerdeführerin darum bemüht, dass sie trotz der früheren Rückkehr aus [...] bis zur Entlassung durch das E____ eine lückenlose Anstellung hatte (vgl. Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 29. September 2020, AB 14, Punkt 29). Somit ist zumindest fraglich, ob das Verhalten der Beschwerdeführerin als grobfahrlässig zu qualifizieren ist. 5. 5.1. Es ist jedoch festzustellen, dass das von der Beschwerdegegnerin vorgeworfene Verhalten der Beschwerdeführerin nicht ursächlich/kausal für die unrechtmässig ausgerichtete Arbeitslosenentschädigung war. 5.2. Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt unter anderem voraus, dass die versicherte Person innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 und Art. 14 AVIG). 5.3. 5.3.1. Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine betragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist beginnt zwei Jahre vor dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG). Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ist unter anderem die ganze oder teilweise Arbeitslosigkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. a AVIG). Diese ist erst gegeben, wenn sich die arbeitssuchende Person zur Arbeitsvermittlung angemeldet hat (Art. 10 Abs. 3 AVIG). 5.3.2. Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin am 14. September 2020 zur Arbeitsvermittlung an (vgl. Bestätigung der Kontakt- und Berufsdaten vom 17. September 2020, AB 1), weshalb die Beitragsrahmenfrist richtigerweise am 14. September 2018 zu laufen begann (vgl. AB 2). Während der Beitragsrahmenfrist übte die Beschwerdeführerin eine beitragspflichtige Beschäftigung vom 14. September 2018 bis am 31.”
“Die Beschwerdeführerin hat sich am 27. Februar 2024 zum Leistungsbezug angemeldet, ohne anzugeben, ab wann sie Arbeitslosenentschädigung beziehen möchte (act. II 84 und act. II 81 Ziff. 2). Angesichts des Umstandes, dass ihre letzte Stelle per Ende Februar 2024 endete (act. II 82 Ziff. 16 und act. II 72), ist ohne Weiteres davon auszugehen, dass sie ab März 2024 Ansprüche geltend macht. In der Folge umfasst die Rahmenfrist für die Beitragszeit die Periode vom 1. März 2022 bis zum 29. Februar 2024 (Art. 9 Abs. 2 f. AVIG). Während dieser Zeit muss eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten ausgeübt worden sein (Art. 13 Abs. 1 AVIG; vgl. E. 2.1 hiervor).”
Les jours pendant lesquels le travailleur n'est plus occupé, mais pour lesquels l'employeur, en raison d'une résiliation immédiate (notamment injustifiée), doit néanmoins continuer à verser le salaire ou une indemnité jusqu'à l'expiration du préavis ordinaire, sont considérés comme périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI. Cela évite que l'assuré soit défavorisé par une cessation immédiate et non justifiée du contrat de travail par rapport à une situation où le préavis aurait été respecté (voir la jurisprudenÎ et la doctrine concernant l'interprétation de l'art. 13).
“La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001 ; Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, no 23 ad. art. 13 LACI). c) Conformément à l’art. 27 al. 2 LACI, l’assuré a droit à 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de douze mois au total (let. a), à 400 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 18 mois au total (let. b) et à 520 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de 22 mois au moins et est âgé de 55 ans ou plus ou touche une rente d’invalidité correspondant à un taux d’invalidité d’au moins 40 % (let. c). d) En vertu de l’art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art.”
“c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations. Cette disposition s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse (livre cinquième : Droit des obligations) ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001). 4. a) Dans la mesure où le recourant a sollicité des prestations de l’assurance-chômage à compter du 2 janvier 2017, le délai-cadre de cotisation a été fixé à juste titre du 2 janvier 2015 au 1er janvier 2017. Ces dates ne sont pas contestées. b) Aux termes de la décision litigieuse du 18 septembre 2019, l'intimée a retenu que l'assuré avait travaillé 11 mois et 13,4 jours durant la période de cotisation considérée, soit un nombre de jours insuffisant pour répondre aux exigences de l'art.”
“A cela s’ajoute qu’il ressort clairement de la situation du recourant que l’intention de l’employeur fut de mettre un terme aux relations de travail en raison de son insolvabilité, ce qui ne conférait aucun juste motif pour une résiliation avec effet immédiat, sans respect du délai de congé contractuel. Conformément au contrat de travail (cf. point 8 du contrat de travail signé le 13 mai 2019), l’employeur restait ainsi tenu de poursuivre le paiement du salaire de l’assuré, non seulement pour le dernier mois travaillé de février 2020, mais pour les trois mois suivant, correspondant au délai de congé, tout comme si la résiliation des rapports de travail était intervenue dans le respect des règles applicables. Compte tenu de ce qui précède, il convient d’appliquer au cas d’espèce la jurisprudence contenue dans l’ATF 119 V 494, selon laquelle les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant, suite à une résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI (voir également TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013, consid. 3.2 ; TF 8C_168/2007 du 17 août 2007, consid. 2.7). A défaut, le recourant – manifestement licencié avec effet immédiat sans aucune justification au sens requis par l’art. 337 al. 1 CO – serait clairement traité de manière moins favorable par l’assurance-chômage que si son employeur avait agi dans le respect des règles légales et conventionnelles. Enfin, la lecture de l’ATF 119 V 494 ne permet pas de déduire que le Tribunal fédéral aurait assorti le bénéfice de cette jurisprudence à la condition impérative que l’assuré eût préalablement obtenu une décision judiciaire, contrairement à ce que laisse sous-entendre – à tort – la directive du SECO qui fut invoquée. L’on rappellera à toutes fins utiles que le SECO est autorisé, en tant qu'autorité de surveillance chargée d'assurer l'application uniforme du droit en vertu de l’art. 110 LACI, à donner des instructions aux organes d'exécution. Cela étant, bien que de telles ordonnances exercent, par leur fonction, une influence indirecte sur les droits et les obligations des administrés, elles n'en ont pas pour autant force de loi.”
“A cela s’ajoute qu’il ressort clairement de la situation du recourant que l’intention de l’employeur fut de mettre un terme aux relations de travail en raison de son insolvabilité, ce qui ne conférait aucun juste motif pour une résiliation avec effet immédiat, sans respect du délai de congé contractuel. Conformément au contrat de travail (cf. point 8 du contrat de travail signé le 13 mai 2019), l’employeur restait ainsi tenu de poursuivre le paiement du salaire de l’assuré, non seulement pour le dernier mois travaillé de février 2020, mais pour les trois mois suivant, correspondant au délai de congé, tout comme si la résiliation des rapports de travail était intervenue dans le respect des règles applicables. Compte tenu de ce qui précède, il convient d’appliquer au cas d’espèce la jurisprudence contenue dans l’ATF 119 V 494, selon laquelle les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant, suite à une résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI (voir également TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013, consid. 3.2 ; TF 8C_168/2007 du 17 août 2007, consid. 2.7). A défaut, le recourant – manifestement licencié avec effet immédiat sans aucune justification au sens requis par l’art. 337 al. 1 CO – serait clairement traité de manière moins favorable par l’assurance-chômage que si son employeur avait agi dans le respect des règles légales et conventionnelles. Enfin, la lecture de l’ATF 119 V 494 ne permet pas de déduire que le Tribunal fédéral aurait assorti le bénéfice de cette jurisprudence à la condition impérative que l’assuré eût préalablement obtenu une décision judiciaire, contrairement à ce que laisse sous-entendre – à tort – la directive du SECO qui fut invoquée. L’on rappellera à toutes fins utiles que le SECO est autorisé, en tant qu'autorité de surveillance chargée d'assurer l'application uniforme du droit en vertu de l’art. 110 LACI, à donner des instructions aux organes d'exécution. Cela étant, bien que de telles ordonnances exercent, par leur fonction, une influence indirecte sur les droits et les obligations des administrés, elles n'en ont pas pour autant force de loi.”
Citation : LACI art. 13 n. 10 Pour les personnes se trouvant dans une situation analogue à celle d'un employeur, ainsi que pour les conjoints ou membres de la famille qui collaborent, la caisse de chômage doit vérifier si un salaire a effectivement été perçu. Le paiement effectif du salaire constitue un indiÎ important de l'existenÎ d'une activité soumise à cotisations et sert, dans les cas critiques, à prévenir les abus.
“2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG bezieht (BGE 122 V 249 E. 2b mit Hinweisen). Die Beitragspflicht einer versicherten unselbständig erwerbenden Person entsteht mit der Leistung der Arbeit. Beiträge sind indessen erst bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs geschuldet (BGE 111 V 166 E. 4a und 4b). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). 2.3 Bei Personen, die vor ihrer Arbeitslosigkeit eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatten, sowie bei deren mitarbeitenden Ehegatten, hat die Arbeitslosenkasse in Anlehnung an Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG näher zu prüfen, ob diese tatsächlich einen Lohn bezogen haben (AVIG-Praxis ALE Rz. B32 und B146). Auch wenn dem Nachweis einer tatsächlichen Lohnzahlung nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zukommt, stellt er doch ein bedeutsames und in kritischen Fällen ausschlaggebendes Indiz für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung dar. Das im Gesetz zwar nicht ausdrücklich genannte, nach ständiger Rechtsprechung aber massgebende Erfordernis der genügenden Überprüfbarkeit der beitragspflichtigen Beschäftigung dient insbesondere in solchen Fällen der Verhinderung von Missbräuchen.”
Le versement d'indemnités AI peut être pris en compte comme un apport de revenu assujetti aux cotisations au sens de l'art. 13 al. 1 LACI; la jurisprudenÎ a confirmé l'admissibilité de cette prise en compte dans des cas concrets. Pour les indépendants, la question se pose souvent moins, car les indemnités AI ne sont pas couvertes par l'assuranÎ-chômage obligatoire dans ce cas. Il est également admis en pratique que les périodes pendant lesquelles une personne assurée n'a perçu aucun revenu d'activité en raison d'une maladie ou d'un accident puissent être prises en compte pour la périoÞ de cotisation.
“Conformément à la jurisprudence (ATF 128 V 178 consid 2 s.; arrêt TF C 159/04 du 2 mai 2005), les indemnités journalières d’une assurance-maladie ou d’une assurance-accidents ne constituent pas un revenu, un salaire ou une indemnité au sens de l’art. 11 al. 1 et 3 LACI. Il en résulte que, même dans les cas où le versement de telles indemnités journalières a pour effet qu’aucune indemnité de chômage ne peut être versée (voir art. 28 al. 2 LACI), les conditions pour une prise en considération de la perte de travail au sens de l’art. 11 al. 1 et 3 LACI sont également remplies. 2.4. Selon l’art. 9 LACI, des délais-cadres de deux ans s’appliquent aux périodes d’indemnisation et de cotisation, sauf disposition contraire de la présente loi (al. 1). Le délai-cadre applicable à la période d’indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (al. 2). Le délai-cadre applicable à la période de cotisation commence à courir deux ans plus tôt (al. 3). 2.5. Aux termes de l'art. 13 al. 1 LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation remplit les conditions relatives à la période de cotisation. Il ressort par ailleurs de l’art. 13 al. 2 let. c LACI qu’il y a également lieu de compter comme période de cotisation le temps durant lequel l’assuré était partie à un rapport de travail, mais ne touchait pas de salaire parce qu’il était malade ou victime d'un accident et, partant, ne payait pas de cotisations. 2.6. Selon l'art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, en raison d'une maladie (art. 3 de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales [LPGA; RS 830.1]), d'un accident (art.”
“Bei selbständig und nicht erwerbstätigen Personen kann sich die Frage, ob Taggelder der Invalidenversicherung zum massgeblichen Lohn für die Berechnung eines versicherten Verdienstes gehören gar nicht stellen, denn sie sind der Arbeitslosenversicherung gar nicht unterstellt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., N 25); sie sind nicht obligatorisch arbeitslosenversichert und verfügen daher weder über einen versicherten Verdienst noch über einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Schliesslich ist Folgendes festzuhalten: Wären die IV-Taggelder nicht für die Erfüllung der Beitragszeit massgebend, würde der Beschwerdeführer die Beitragszeit nicht erfüllen und hätte deshalb gar keinen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenkasse, ausser er wäre von der Beitragspflicht zu befreien, was voraussetzen würde, dass eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung nicht möglich und zumutbar gewesen wäre (vgl. hierzu Nussbaumer, a.a.O., N 239, mit Verweisen auf die Rechtsprechung). Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin den Bezug von IV-Taggeldern zu Recht als Zufluss von beitragspflichtigem Einkommen im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG behandelt (E. 5.1 f.). Vom 1. Februar bis 6. Mai 2019 arbeitete der Beschwerdeführer bei der D.___ und erzielte ein für die Erfüllung der Beitragszeit (Art. 13 Abs. 1 AVIG) und den versicherten Verdienst (Art. 23 Abs. 1 AVIG) massgeblichen Lohn. Ab”
La maladie et l'accident peuvent, selon l'art. 13 al. 2 LACI, être pris en compte comme périodes assimilées sans cotisations. La maladie, l'accident ou la maternité peuvent, selon l'art. 14 LACI, donner droit à une dispense de la durée minimale de cotisation si les conditions qui y sont énoncées sont remplies (p. ex. durée totale au sein de la périoÞ de référenÎ). La jurisprudenÎ confirme qu'une incapacité de travail prolongée peut influer sur le début de la périoÞ de référenÎ.
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Angerechnet werden gemäss Abs. 2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art.”
“5) ne lui est d’aucun secours puisqu’elle a trait au délai-cadre de cotisation d’un assuré ayant entrepris une activité indépendante, singulièrement à l’application de l’art. 9a al. 2 LACI. Dans la mesure où la recourante n’a ni exercé une activité indépendante, ni ne s’est consacrée à un enfant de moins de dix ans avant son inscription au chômage en août 2023, elle ne saurait prétendre à l’octroi d’un délai-cadre de cotisation de quatre ans. Au vu de ce qui précède et de l’inscription de la recourante en qualité de demandeuse d’emploi auprès de l’assurance-chômage le 29 août 2023 en vue d’obtenir des prestations à compter du 11 août 2023, le délai-cadre de cotisation courait du 11 août 2021 au 10 août 2023, soit une période de deux ans avant l’inscription pour la perception des indemnités de chômage. Etant donné que, durant cette période, la recourante n’a ni travaillé, ni perçu d’indemnités journalières AI ou tout autre revenu soumis à cotisation, elle ne remplissait pas les conditions relatives à la période minimale de cotisation de douze mois au sens de l’art. 13 al. 1 LACI. On ajoutera à toutes fins utiles que les précédentes années de cotisation de la recourante durant sa carrière professionnelle, en dehors du délai-cadre de cotisation, ne peuvent être prises en considération, quelle que soit leur ampleur. b) Il convient donc d’examiner les conditions de libération relatives à la période de cotisation. En l’espèce, il est établi et non contesté par les parties que la recourante a subi une incapacité de travail totale de plus de douze mois durant le délai-cadre de cotisation, l’empêchant de remplir les conditions relatives à la période de cotisation. Elle satisfait donc aux conditions de l’art. 14 al. 1 let. b LACI et c’est à juste titre que l’intimée lui a octroyé un droit à l’indemnité de chômage sur cette base, en sa qualité de personne libérée des conditions relatives à la période de cotisation. c) Comme exposé ci-dessus (cf. consid. 3b supra), lorsque l’assurance-chômage indemnise une personne libérée des conditions relatives à la période de cotisation, elle vise, pour des motifs sociaux précis, à soutenir financièrement une personne qui recherche du travail sans avoir cotisé préalablement.”
“Dans ces conditions, l’intéressé était sans emploi à compter du 1er novembre 2020 ; toutefois en raison de son incapacité de travail totale pour cause d’accident, un droit au chômage n’avait pas pu lui être reconnu dès cette date. L’inaptitude au placement en raison de cette incapacité de travail LAA ayant perduré jusqu’au 1er janvier 2021, cette date fixait le début du délai-cadre d’indemnisation, et donc la période du délai-cadre de cotisation allant du 1er janvier 2019 au 31 décembre 2020. Durant ce délai-cadre de cotisation, l’assuré avait exercé une activité soumise à cotisation auprès de Z.________ AG du 6 mars 2016 au 30 juin 2019, puis à compter du 1er juillet 2019 il avait bénéficié d’un congé non payé jusqu’au 30 juin 2020. Ensuite, entre le 1er juillet 2020 et le 31 octobre 2020, l’intéressé avait repris son activité soumise à cotisation pour Z.________ AG. Il comptabilisait ainsi une période de cotisation de dix mois durant le délai-cadre de cotisation du 1er janvier 2019 au 31 décembre 2020, soit une période soumise à cotisation inférieure à douze mois, insuffisante pour pouvoir bénéficier de l’indemnité de chômage dès le 1er janvier 2021 (selon l’art. 13 al. 1 LACI [loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0]). Par ailleurs, durant ce délai-cadre de cotisation, l’assuré justifiait d’une période de libération de deux mois, soit du 1er novembre 2020 au 31 décembre 2020 en raison de son incapacité de travail totale ; cette période était également insuffisante pour lui ouvrir un droit à l’indemnité chômage dès le 1er janvier 2021 sur la base de l’art. 14 al. 1 LACI. Enfin, ayant séjourné moins d’un an dans un pays non membre de la Communauté européenne ou de l’Association européenne de libre-échange, il ne pouvait pas non plus bénéficier d’une libération des conditions relatives à la période de cotisation au sens de l’art. 14 al. 3 LACI. Au final, la caisse a confirmé que l’assuré ne justifiait pas d’une période de cotisation ou de libération suffisante pour lui ouvrir un droit au chômage dès le 1er janvier 2021. B. Par acte du 24 juin 2021 (timbre postal), E.________ a déféré la décision sur opposition précitée devant la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal, concluant à l’annulation de la décision sur opposition attaquée ainsi qu’à l’ouverture de son droit à l’assurance-chômage dès le 1er janvier 2021, subsidiairement dès la date que la Cour déterminera.”
Aux fins de la périoÞ de cotisation, la jurisprudenÎ considère notamment comme périodes de cotisation les jours pendant lesquels l'employeur, malgré la cessation de l'activité, restait tenu de verser le salaire (p. ex. en cas de licenciement immédiat injustifié). De telles périodes sont notamment prises en compte lorsque le droit au salaire ou à une indemnité est définitivement établi — par exemple par un jugement passé en forÎ de chose jugée ou par une créanÎ définitivement admise dans la procédure de faillite/insolvabilité (Bulletin LACI B158). Le Tribunal fédéral a toutefois précisé que la prise en compte n'est pas nécessairement subordonnée à une décision judiciaire préalable.
“In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass das Kantonsgericht nicht an solche Weisungen gebunden ist. Es soll sie bei seiner Entscheidung indessen berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Dies trifft im vorliegenden Fall aber nicht zu. Ferner geht denn auch das Bundesgericht nicht davon aus, dass die versicherte Person stets effektiv gearbeitet haben muss, um Beitragszeiten zu generieren. In dem von der Beschwerdeführerin angerufenen Urteil (BGE 119 V 494) stand der Anspruch einer seitens der Arbeitgeberin fristlos entlassenen Versicherten zur Beurteilung. Die Arbeitslosenkasse hatte die Anspruchsberechtigung ebenfalls wegen Nichterfüllung der Mindestbeitragszeit verneint. Das Bundesgericht kam jedoch zum Schluss, dass jene Tage, an denen die versicherte Person zwar nicht mehr gearbeitet hat, die aber vom Arbeitgeber im Falle der ungerechtfertigten Entlassung bis zum Ablauf der massgebenden Kündigungsfrist noch zu entlöhnen gewesen seien, als Beitragszeit im Sinne von Art. 13 AVIG anzurechnen seien. Damit werde erreicht, dass die versicherte Person, die ungerechtfertigt entlassen wurde, aber wegen der Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist keine Arbeitslosenentschädigung beziehen kann, hinsichtlich der Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen nicht schlechter gestellt sei, als wenn sie bis zum ordentlichen Kündigungstermin gearbeitet hätte (vgl. zum Ganzen: BGE 119 V 494 E. 3c). In Übereinstimmung mit dieser Rechtsprechung wird denn auch in Ziffer B158 der AVIG-Praxis ALE explizit festgehalten, dass Tage, an denen die versicherte Person zwar nicht mehr gearbeitet hat, die aber vom Arbeitgeber im Falle der ungerechtfertigten Entlassung bis zum Ablauf der massgebenden Kündigungsfrist noch zu entlöhnen sind, als Beitragszeit gelten würden, sofern die strittigen Lohn- und Entschädigungsansprüche mit rechtskräftigem Urteil zugesprochen worden sind. 4.2 Im vorliegenden Fall steht zwar nicht eine ungerechtfertigte Entlassung zur Diskussion.”
“c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations. Cette disposition s’applique aux cas de maladie et d’accident qui surviennent durant un rapport de travail, lorsque le droit au salaire a pris fin (art. 324a CO [loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le Code civil suisse (livre cinquième : Droit des obligations) ; RS 220]) ou lorsque la perte de gain est compensée par des indemnités journalières (art. 324b CO) non-soumises à cotisation (art. 6 al. 2 let. b RAVS [règlement du 31 octobre 1947 sur l’assurance-vieillesse et survivants ; RS 831.101]). La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001 ; cf. Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n° 23 ad art. 13 LACI, p. 125). c) Les directives, édictées par le Secrétariat d’État à l’économie (ci-après : le SECO) à l’attention de l’administration, indiquent quant à elles que les jours où l’assuré n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur restait tenu de payer le salaire pour cause de licenciement injustifié, comptent comme période de cotisation si le droit au salaire ou à une indemnité a été reconnu à l’assuré par un jugement définitif.”
“La jurisprudence a en outre précisé que les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant en cas de résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI, les prétentions du travailleur à cet égard empêchant la survenance d’une perte de travail à prendre en considération conformément à l’art. 11 al. 3 LACI. La jurisprudence assimile cette période à une période de cotisation au sens de l’art. 13 al. 1 LACI afin que l’assuré dont les rapports de travail ont été résiliés immédiatement, de manière injustifiée, se trouve, du point de vue des conditions du droit aux prestations (délai-cadre de cotisation), dans la même situation que s’il avait travaillé jusqu’à l’échéance du délai ordinaire de résiliation des rapports de travail (ATF 119 V 494 consid. 3c ; TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013 consid. 3.2 ; TFA C 131/01 du 8 août 2001 ; cf. Boris Rubin, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n° 23 ad art. 13 LACI, p. 125). c) Les directives, édictées par le Secrétariat d’État à l’économie (ci-après : le SECO) à l’attention de l’administration, indiquent quant à elles que les jours où l’assuré n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur restait tenu de payer le salaire pour cause de licenciement injustifié, comptent comme période de cotisation si le droit au salaire ou à une indemnité a été reconnu à l’assuré par un jugement définitif. Une créance colloquée définitivement dans la procédure de faillite pour le salaire dû jusqu’à l’expiration du délai de congé ordinaire, la conclusion d’un concordat et la suspension de la faillite faute d’actif sont assimilées à un jugement définitif (Bulletin LACI IC, octobre 2012, chiffre B158). d) L’art. 27 al. 1 LACI prévoit ensuite que, dans les limites du délai-cadre d’indemnisation de l’art. 9 al. 2 LACI, le nombre maximum d’indemnités journalières est calculé selon l’âge de l’assuré et la période de cotisation définie à l’art. 9 al. 3 LACI. Selon l’art.”
“A cela s’ajoute qu’il ressort clairement de la situation du recourant que l’intention de l’employeur fut de mettre un terme aux relations de travail en raison de son insolvabilité, ce qui ne conférait aucun juste motif pour une résiliation avec effet immédiat, sans respect du délai de congé contractuel. Conformément au contrat de travail (cf. point 8 du contrat de travail signé le 13 mai 2019), l’employeur restait ainsi tenu de poursuivre le paiement du salaire de l’assuré, non seulement pour le dernier mois travaillé de février 2020, mais pour les trois mois suivant, correspondant au délai de congé, tout comme si la résiliation des rapports de travail était intervenue dans le respect des règles applicables. Compte tenu de ce qui précède, il convient d’appliquer au cas d’espèce la jurisprudence contenue dans l’ATF 119 V 494, selon laquelle les jours pendant lesquels le travailleur n’a plus travaillé, mais pour lesquels l’employeur devait encore verser le salaire jusqu’à l’échéance du délai de congé déterminant, suite à une résiliation injustifiée du contrat de travail, sont réputés période de cotisation au sens de l’art. 13 LACI (voir également TF 8C_765/2012 du 8 mars 2013, consid. 3.2 ; TF 8C_168/2007 du 17 août 2007, consid. 2.7). A défaut, le recourant – manifestement licencié avec effet immédiat sans aucune justification au sens requis par l’art. 337 al. 1 CO – serait clairement traité de manière moins favorable par l’assurance-chômage que si son employeur avait agi dans le respect des règles légales et conventionnelles. Enfin, la lecture de l’ATF 119 V 494 ne permet pas de déduire que le Tribunal fédéral aurait assorti le bénéfice de cette jurisprudence à la condition impérative que l’assuré eût préalablement obtenu une décision judiciaire, contrairement à ce que laisse sous-entendre – à tort – la directive du SECO qui fut invoquée. L’on rappellera à toutes fins utiles que le SECO est autorisé, en tant qu'autorité de surveillance chargée d'assurer l'application uniforme du droit en vertu de l’art. 110 LACI, à donner des instructions aux organes d'exécution. Cela étant, bien que de telles ordonnances exercent, par leur fonction, une influence indirecte sur les droits et les obligations des administrés, elles n'en ont pas pour autant force de loi.”
Pour la détermination du gain assuré, il faut retenir le salaire que la personne assurée aurait normalement perçu. Il s'agit du salaire moyen des six mois précédant la survenanÎ de l'incapacité de travail à 100 % ou, si cela est plus favorable pour la personne assurée, de la moyenne des douze mois précédant la survenanÎ (voir art. 37 al. 1–2 ainsi que art. 39 OACI et à ce sujet ATF/arrêt 8C_318/2022 consid. 4.1).
“Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die Beitragszeit erfüllt hat (vgl. Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG; vgl. Urteil 8C_194/2021 vom 15. Juni 2021 E. 4.1) und dass sich der versicherte Verdienst vorliegend nach Art. 39 AVIV bestimmt. Massgebend ist demnach derjenige Lohn, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte. Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_218/2014 vom 9. Februar 2015, für die Berechnung des versicherten Verdienstes sei der Durchschnitt des Lohnes in der Zeit vom 19. Juni bis 18. Dezember 2017, d.h. der in den sechs Monaten vor Eintritt der 100%igen Arbeitsunfähigkeit erzielte Durchschnittslohn, oder - falls dies für den Beschwerdeführer vorteilhafter sei - der Durchschnitt des Lohnes in der Zeitperiode vom 19. Dezember 2016 bis zum 18. Dezember 2017 (zwölf Monate vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit) massgebend (vgl. Art. 37 Abs. 1 und 2 AVIV). Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden.”
L'art. 13 al. 3 LACI délègue au Conseil fédéral la compétenÎ, afin d'empêcher une perception concomitante injustifiée de prestations de vieillesse de la prévoyanÎ professionnelle et d'indemnités de chômage, de régler de manière dérogatoire la prise en compte des périodes de cotisation pour les personnes mises à la retraite anticipée avant d'atteindre l'âge de la retraite AVS conformément à l'art. 21 al. 1 LAVS. Sur la base de cette délégation, le Conseil fédéral a adopté l'art. 12 OACI.
“Art. 13 Abs. 3 AVIG räumt dem Bundesrat die Kompetenz ein, zur Verhinderung eines ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezugs von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und Arbeitslosenentschädigung die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend zu regeln, die vor Erreichen des Rentenalters gemäss Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen. Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat Art. 12 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) erlassen.”
“Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat Art. 12 AVIV mit der Marginalie "Beitragszeit vorzeitig pensionierter Versicherter" erlassen. Gemäss Art. 12 Abs. 1 AVIV wird Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters der AHV pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben. Gemäss Art. 12 Abs. 2 AVIV ist diese Bestimmung jedoch nicht anwendbar, wenn der Versicherte aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde (lit.”
“Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat Art. 12 AVIV mit der Marginalie "Beitragszeit vorzeitig pensionierter Versicherter" erlassen. Gemäss Art. 12 Abs. 1 AVIV wird Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters der AHV pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben (Abs. 1). Gemäss Art. 12 Abs. 2 AVIV ist diese Bestimmung jedoch nicht anwendbar, wenn der Versicherte aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde (lit.”
“Um den ungerechtfertigten gleichzeitigen Bezug von Altersleistungen der beruflichen Vorsorge und von Arbeitslosenentschädigung zu verhindern, kann der Bundesrat die Anrechnung von Beitragszeiten für diejenigen Personen abweichend regeln, die vor Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) pensioniert wurden, jedoch weiterhin als Arbeitnehmer tätig sein wollen (Art. 13 Abs. 3 AVIG). Gestützt auf diese Delegationsnorm hat der Bundesrat Art. 12 AVIV mit der Marginalie "Beitragszeit vorzeitig pensionierter Versicherter" erlassen. Gemäss Art. 12 Abs. 1 AVIV wird Versicherten, die vor Erreichung des Rentenalters der AHV pensioniert worden sind, nur jene beitragspflichtige Beschäftigung als Beitragszeit angerechnet, die sie nach der Pensionierung ausgeübt haben (Abs. 1). Gemäss Art. 12 Abs. 2 AVIV ist diese Bestimmung jedoch nicht anwendbar, wenn der Versicherte aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund von zwingenden Regelungen im Rahmen der beruflichen Vorsorge vorzeitig pensioniert wurde (lit.”
Citation : LACI art. 13 ch. 4 Les rapports de travail ouvrant droit à cotisation dans la périoÞ de référenÎ peuvent être pris en compte comme périoÞ de cotisation même si, pendant cette périoÞ, aucun salaire n'a été versé et aucune cotisation n'a été payée (p. ex. en raison de la suspension du maintien du salaire pour cause de maladie). Si, malgré cela, la durée de cotisation qui en résulte n'est pas suffisante, une dispense de satisfaire à la condition de durée de cotisation en vertu de l'art. 14 LACI peut être envisagée.
“August 2020 bestätigte, dass der Beschwerdeführerin ein Stellenantritt ab dem 24. Juli 2020 möglich sei (Urk. 9/29). Entsprechend waren am 24. Juli 2020 sämtliche Anspruchsvoraussetzungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 AVIG erfüllt, weshalb die Rahmenfrist für die Beitragszeit zwei Jahre vor diesem Tag beginnt (Art. 9 Abs. 3 AVIG) und vorliegend vom 24. Juli 2018 bis 23. Juli 2020 dauerte. Die Beschwerdeführerin trat im Januar 1992 in die Dienste der Y.___ ein (Urk. 9/17) und war seit Juli 2018 krankgeschrieben (Urk. 9/4 S. 2 Ziff. 23, Urk. 9/13-14), weshalb sie für die Zeit vom 23. Oktober 2018 bis 23. Juli 2020 die maximal möglichen Krankentaggeldleistungen erhielt (Urk. 9/13-15). Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 30. April 2019 aufgehoben (Urk. 9/6). Innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (24. Juli 2018 bis 23. Juli 2020) stand die Beschwerdeführerin vom 24. Juli 2018 bis 30. April 2019 in einem Arbeitsverhältnis, wobei sie keinen Lohn erhielt und keine Beiträge bezahlte. Auch mit Anrechnung dieser Periode (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG) resultiert eine Beitragszeit von weniger als zwölf Monaten. Die Beschwerdeführerin stand während der betreffenden Rahmenfrist für die Beitragszeit während mehr als zwölf Monaten - vom 1. Mai 2019 bis 23. Juli 2020 – wegen Krankheit in keinem Arbeitsverhältnis. Entsprechend ist sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG), weshalb die Ermittlung des versicherten Verdiensts nach den gesetzlichen Bestimmungen gestützt auf die Pauschalansätze nach Art. 41 AVIV erfolgt (vgl. E. 1.4).”
Il existe une interdiction de cumul ou d'imputation : les périodes de cotisation au sens de l'art. 13 LACI ne peuvent pas être imputées sur les périodes pour lesquelles la personne assurée est, selon l'art. 14 LACI, dispensée de l'accomplissement de la périoÞ de cotisation, et inversement. Les motifs de dispense prévus à l'art. 14 sont subsidiaires par rapport à la périoÞ minimale de cotisation prévue à l'art. 13 et ne s'appliquent que si la périoÞ minimale exigée par l'art. 13 n'a pas pu être accomplie pour les raisons mentionnées à l'art. 14.
“e LACI, pour avoir droit à l’indemnité de chômage, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 13 et 14). Selon l’art. 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet, soit dans les deux années précédent le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 1 à 3 LACI). L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison, notamment, d’une maladie alors qu’elles étaient domiciliées en Suisse (let. b). L’art. 14 LACI est cependant une disposition d’exception, qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010 consid. 7.2 et la référence citée). En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n’est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l’assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (ATF 141 V 674 consid. 4.1 et les références citées). b) Selon la jurisprudence relative à l’art. 13 al. 1 LACI, la seule condition du droit à l’indemnité de chômage est, en principe, que l’assuré ait exercé une activité soumise à cotisation pendant la période minimale de cotisation. Le paiement effectif d’un salaire n’est donc pas exigé, bien que la preuve qu’un salaire a bel et bien été payé reste un indice important de l’exercice d’une activité soumise à cotisation (ATF 133 V 515 consid. 2.2 et les références citées). L’art. 13 al. 2 let. c LACI assimile par ailleurs à des périodes de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art.”
“2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit des Verfügungserlasses die Kontrollpflicht erfüllt. Vorliegend kam die Versicherte ihren Kontrollpflichten im Kanton Basel-Landschaft nach, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG, weshalb auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene Beschwerde vom 18. März 2024 ist demnach einzutreten. 2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). 2.2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz.”
“Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2010, 8C_750/2010).”
Les périodes pendant lesquelles la personne assurée était liée par un rapport de travail et pendant lesquelles la SUVA a versé des indemnités journalières sont, aux termes de l'art. 13 al. 2 let. c LACI, prises en compte comme périoÞ de cotisation. Le gain assuré se détermine dans de tels cas conformément à l'art. 39 OACI ; il convient de déterminer le salaire que la personne assurée aurait normalement perçu.
“Die Arbeitslosenkasse verneinte einen Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung mit der Begründung, dem Beschwerdeführer sei der Nachweis nicht gelungen, dass er während der Rahmenfrist für den Beitragsbezug tatsächlich Lohnzahlungen resp. Taggelder der Unfallversicherung erhalten habe. Demgegenüber erwog die Vorinstanz, die Suva habe im Zeitraum vom 4. März 2018 bis 31. Oktober 2019 Taggelder ausgerichtet, weshalb diese Zeitperiode gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen sei. Diese Beurteilung erscheint bundesrechtskonform. Entsprechend erkannte die Vorinstanz auch richtig, dass sich der versicherte Verdienst im hier zu beurteilenden Fall nach Art. 39 AVIV bestimmt. Für die Berechnung des versicherten Verdienstes ist demnach grundsätzlich derjenige Lohn massgebend, den der Beschwerddeführer (ohne Unfall) normalerweise erzielt hätte.”
“Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer sei seit Beginn der Beitragsrahmenfrist am 4. März 2018 bis zum 31. Oktober 2019 bei der B.________ GmbH angestellt gewesen. In dieser Zeitperiode habe die Suva aufgrund einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers Taggeldleistungen erbracht. Dieser Zeitraum sei gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen. In der Folge sei der Beschwerdeführer bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 3. März 2020 keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nachgegangen und es liege für diese Zeit auch kein Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 AVIG vor. Die Vorinstanz erkannte, der versicherte Verdienst bestimme sich vorliegend nach Art. 39 AVIV. Es müsse somit der Lohn ermittelt werden, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte. Dabei erachtete sie es aufgrund der vorhandenen Akten nicht als erstellt, dass der Beschwerdeführer seit Beginn der Anstellung am 1. Oktober 2015 bis zum Beginn der Taggeldzahlungen der Suva am 19. Dezember 2017 jemals den gemäss Arbeitsvertrag vereinbarten Jahreslohn von Fr. 98'800.- bezogen habe. Folglich könne das vereinbarte Einkommen nicht als Lohn, den der Beschwerdeführer normalerweise erzielt hätte, angesehen werden. Dieser normalerweise erzielte Lohn lasse sich weder aufgrund der Akten bestimmen noch könnten diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden, vermöchten doch auch weitere Erhebungen die bestehenden Widersprüche nicht zu beseitigen.”
“Vom Beginn der Beitragsrahmenfrist am 4. März 2018 bis zum 31. Oktober 2019 war der Beschwerdeführer bei der Z.___ GmbH angestellt (Urk. 7/168-170, Urk. 7/185). Die Suva erbrachte in dieser Zeitperiode aufgrund einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers Taggeldleistungen (Urk. 7/20-21, Urk. 7/197-200). Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid davon aus, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. November 2019 einen anrechenbaren Arbeitsausfall (Art. 11 Abs. 1 AVIG) erlitten habe (vgl. Urk. 2 S. 3). Da der Beschwerdeführer gemäss den vorliegenden Akten nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Z.___ GmbH per 31. Oktober 2019 bis zur Anmeldung beim RAV am 4. März 2020 keine Arbeitsstelle mehr inne hatte, ist diese Feststellung nicht zu beanstanden. Die Zeitperiode vom 4. März 2018 bis 31. Oktober 2019, als der Beschwerdeführer in einem Arbeitsverhältnis stand, gemäss der Suva unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig war und von dieser Taggelder ausgerichtet wurden, ist gestützt auf Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als Beitragszeit anzurechnen. In der Folgezeit ging der Beschwerdeführer bis zum Ende der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 3. März 2020 keiner AHV-pflichtigen Erwerbstätigkeit nach und es liegt für diese Zeit auch kein Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Art 14 AVIG) vor. Der versicherte Verdienst des Beschwerdeführers bestimmt sich vorliegend somit nach Art. 39 AVIV (vgl. Urteil des Bundesgerichts C 153/02 vom 22. Dezember 2003 E. 4.2, Urteile des Sozialversicherungsgerichts AL.2015.00253 vom 20. September 2016 E. 6.6, AL.2007.00039 vom 29. Februar 2008 E. 2.3 und AL.2006.00120 vom 31. Juli 2006 E. 2.3, je mit weiteren Hinweisen). Demnach muss im Folgenden der Lohn, den der Beschwerdeführerin normalerweise erzielt hätte, ermittelt werden. Diesbezüglich ist zu beachten, dass der Beschwerdeführer vor der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Arbeitslosenversicherung am 4. März 2020 bei einer (formell) von seiner Ehefrau geführten Gesellschaft arbeitete (Urk.”
RéférenÎ : LACI, art. 13 n. 1 Les assurés auxquels, en vertu de l'art. 13 LACI, une périoÞ-cadre pour le versement des prestations est ouverte dans les quatre dernières années précédant l'atteinte de l'âge ordinaire de la retraite AVS ont droit à 120 indemnités journalières supplémentaires pendant la périoÞ-cadre prolongée jusqu'à la fin du mois précédant l'entrée en paiement de la rente AVS.
“Der Bundesrat hat von der Kompetenz gemäss Art. 27 Abs. 3 AVIG wie folgt Gebrauch gemacht: Versicherte, denen innerhalb der letzten vier Jahre vor Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters aufgrund von Art. 13 AVIG eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet wird, haben Anspruch auf zusätzliche 120 Taggelder (Art. 41b Abs. 1 AVIV). Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wird bis zum Ende des der Ausrichtung der AHV-Rente vorangehenden Monats verlängert (Abs. 2). Ist der Taggeldhöchstanspruch ausgeschöpft, so wird eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Abs. 3).”