Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 40 de la LF du 20 juin 2014 sur la formation continue, en vigueur depuis le 1erjanv. 2017 (RO 2016 689;FF 2013 3265). ↩
RS 830.1 ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’Ass. féd. du 21 juin 2002, en vigueur depuis le 1erjanv. 2003 (RO 2002 3472;FF 2002 763). ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’Ass. féd. du 21 juin 2002, en vigueur depuis le 1erjanv. 2003 (RO 2002 3472;FF 2002 763). ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I 12 de la LF du 8 oct. 1999 sur l’Ac. entre d’une part, la Suisse et, d’autre part, la CE et ses Etats membres sur la libre circulation des personnes, en vigueur depuis le 1erjuin 2002 (RO 2002 701;FF 1999 5440). ↩
Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 2 de la LF du 16 déc. 2016 (Gestion de l’immigration et amélioration de la mise en œuvre des accords sur la libre circulation des personnes), en vigueur depuis le 1erjuil. 2018 (RO 2018 733;FF 2016 2835). ↩
Nouvelle teneur selon le ch. I 11 de la LF du 14 déc. 2001 relative aux disp. concernant la libre circulation des personnes de l’Ac. amendant la Conv. instituant l’AELE, en vigueur depuis le 1erjuin 2002 (RO 2002 685;FF 2001 4729). ↩
Abrogé par le ch. I de la LF du 22 mars 2002, avec effet au 1erjuil. 2003 (RO 2003 1728;FF 2001 2123). ↩
Introduits par le ch. I de la LF du 23 juin 1995 (RO 1996 273;FF 1994 I 340). Abrogés par le ch. I de la LF du 22 mars 2002, avec effet au 1erjuil. 2003 (RO 2003 1728;FF 2001 2123). ↩
Utilisez la page actuelle comme contexte pour rechercher, résumer, comparer ou rédiger.
151 commentaries
La maladie, l'accident ou la maternité sont mentionnés à l'art. 14 al. 1 let. b LACI comme motifs possibles pour lesquels des personnes n'ont pas pu remplir la périoÞ de cotisation dans le délai-cadre et sont, de ce fait, dispensées de cette obligation.
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht erfüllen konnte.”
Des motifs de dispense manquants ou insuffisamment étayés au sens de l'art. 14 LACI entraînent dans la pratique fréquemment le refus du droit aux prestations; de nombreuses décisions concluent également à l'absenÎ de motifs de dispense dans le cas d'espèÎ.
“Monaten (4.327 Monate bei D____ und sechs Monate bei E____ AG; vgl. dazu die Verfügung [AB 5]; siehe auch S. 4 des Kontoauszuges ALE/AM [AB 12]). Die Korrektheit der Berechnung wird von der Beschwerdeführerin zu Recht auch nicht infrage gestellt (vgl. implizit die Beschwerde). Wie von der Beschwerdegegnerin zutreffend dargetan wird (vgl. S. 2 der Beschwerdeantwort), liegt im Übrigen auch kein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 AVIG vor.”
“Der Vollständigkeit halber ist schliesslich zu erwähnen, dass für den fraglichen Zeitraum keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich sind.”
“Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass angesichts der Anmeldung zum Leistungsbezug per 1. Februar 2021 (Urk. 11/433) die relevante Rahmenfrist für die Beitragszeit (vgl. E. 1.1) am 1. Februar 2019 begann und am 31. Januar 2021 endete (vgl. auch Urk. 11/247). Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich; solche werden vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit innerhalb der massgeblichen Rahmenfrist eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat und die erforderliche zwölfmonatige Beitragszeit nachweisen kann.”
“Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers liegt auch kein Befreiungsgrund im Sinne von Art. 14 AVIG vor, denn von der Befreiungszeit befreit sind nur Personen, die aufgrund eines Befreiungsgrundes innerhalb der Rahmenfrist nicht in der Lage waren, die Beitragszeit zu erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.3). Die Tätigkeit beim Verein B.___ endete jedoch - wie eingangs dargelegt - bereits vor Beginn der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 1. Oktober 2019, weshalb sie als Befreiungsgrund ohnehin nicht in Betracht fällt. Offen bleiben kann damit, ob die geschützte Tätigkeit beim Verein B.___ überhaupt beitragswirksam wäre beziehungsweise den Befreiungstatbestand einer Weiterbildung/Umschulung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG erfüllen würde. Da auch die weiteren Tatbestände von Art. 14 AVIG nicht erfüllt sind, liegen somit keine Gründe für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit vor.”
“Offenkundig ist der Beschwerdeführer in der Rahmenfrist für die Beitragszeit, welche von der Beschwerdegegnerin korrekt auf den Zeitraum vom 5. November 2018 bis zum 4. August 2021 festgelegt worden ist (vgl. Art. 9 AVIG sowie E. 1.2 hinsichtlich im Rahmen der Covid-Pandemie verlängerter Rahmenfristen), keinerlei beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen. In seinem Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 21. Juni 2021 hat er denn auch bloss das infolge Frühpensionierung per 31. Dezember 2017 beendete frühere Arbeitsverhältnis aufgeführt (Urk. 7/1). Spätere Beschäftigungen – allenfalls im Zwischenverdienst – sind nicht aktenkundig und wurden vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet. Gegenteils brachte er vor, kurz vor der ordentlichen Pensionierung habe er keine Chancen auf eine neue Anstellung (E. 2.2). Ebenso wenig ergeben sich aus den Akten Anhaltpunkte für einen Befreiungsgrund im Sinne von Art. 14 AVIG (E. 1.3).”
“Strittig und zu prüfen ist, ob mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Beschwerdeführer innerhalb der relevanten Rahmenfrist bei der Y.___ GmbH und der Z.___ GmbH während insgesamt mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) ausgeübt hat. Unstrittig ist, dass die hier massgebliche Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. September 2018 bis 31. August 2020 dauerte. Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht.”
“Zusammenfasend erfüllt die Beschwerdeführerin weder das Erfordernis einer beitragspflichtigen Beschäftigung von 12 Monaten innerhalb der Rahmenfrist (Art. 13 Abs. 1 AVIG) noch kann sie sich auf einen Befreiungsgrund nach Art. 14 AVIG berufen. Damit hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenentschädigung zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Das Gericht erkennt:”
“Zusammenfassend fehlt es nach dem Ausgeführten innerhalb der massgebenden Rahmenfrist sowohl an der erforderlichen Beitragszeit von mindestens zwölf Monaten als auch an einem Befreiungstatbestand im Sinne von Art. 14 AVIG. Die Beschwerdegegnerin hat demnach den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 6. April 2020 zu Recht verneint. Folglich ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt:”
LACI art. 14 N. 149 La durée de résidenÎ exigée d'au moins dix ans en Suisse doit, en pratique, être établie par une attestation de domicile.
“Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat eine versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn sie unter anderem die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind u.a. Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit wegen einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung nicht erfüllen konnten, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG). Letzteres ist grundsätzlich mit einer Wohnsitzbescheinigung zu belegen (vgl. auch SECO, AVIG-Praxis ALE, B336; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen, BGE 144 V 195 E. 4.2 S. 198).”
L'art. 14 al. 2 LACI doit être examiné lorsqu'un poste à temps partiel existant est envisagé en vue d'une extension prospective (p. ex. : temps partiel → plein temps). Dans de tels cas, la situation doit être appréciée prioritairement en fonction du taux d'occupation visé.
“Entgegen der von der Beschwerdegegnerin vertretenen Auffassung liegt nach der gängigen Praxis mit Bezug auf die gewünschte Erweiterung der Erwerbstätigkeit ein anrechenbarer Arbeitsausfall vor. So ist bei einer bestehenden Teilzeitbeschäftigung bei gewünschter Ganztagesstelle die Situation prospektiv im Hinblick auf die angestrebte Beschäftigung zu beurteilen (BGE 121 V 336 E. 3). Zutreffend ist jedoch, dass aufgrund der Anmeldung zum Leistungsbezug von einer massgebenden Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Dezember 2018 bis 2. Dezember 2020 auszugehen ist und die Beschwerdeführerin in diesem Zeitraum ausschliesslich im Umfang von 50 % für das Notariat Y.___ tätig war. Daraus ergibt sich ohne weiteres, dass eine Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG für jenen Teil der Zeit, für welchen die Beschwerdeführerin einen Arbeitsausfall geltend machte (vgl. BGE 121 V 336 E. 4), nicht möglich ist. Zu prüfen bleibt, ob bezüglich jenes Teils der Zeit, für den die Beschwerdeführerin einen Arbeitsausfall geltend machte, allenfalls ein Befreiungstatbestand im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG vorliegt.”
En cas de séquelles d'un accident, l'art. 14 al. 1 let. b LACI peut conduire à l'exonération de l'obligation de remplir la durée de cotisation. Cela est notamment admis lorsque les indemnités journalières en cas d'accident et les investigations médicales en cours permettent objectivement de conclure que la personne assurée ne pouvait pas s'attendre à devoir mettre à profit sa capacité de travail restante.
“Aus einer autoritativen Festsetzung von Leistungsansprüchen im Invalidenversicherungsrecht ergibt sich in Nachachtung der den Versicherten im Sozialversicherungsrecht obliegenden Schadenminderungspflicht je nach Zumutbarkeitsbeurteilung somit eine Verpflichtung zur Arbeitssuche (BGE 129 V 460, E. 4.2). Hintergrund bildet der Umstand, dass die Arbeitslosenversicherung gegenüber anderen Sozialversicherungszweigen gemäss Art. 15 Abs. 3 AVIV vorleistungspflichtig ist, es sei denn, die Vermittlungsunfähigkeit sei offensichtlich. Daraus resultiert, dass eine versicherte Person zur Aufnahme einer Teilzeittätigkeit verpflichtet ist, ohne beispielsweise zunächst die Durchführung von beruflichen Massnahmen der IV abzuwarten. Eine Teilzeittätigkeit aufnehmen muss die versicherte Person in arbeitslosenversicherungsrechtlicher Hinsicht selbst dann, wenn ihr gestützt auf ein im Vergleich zu weiteren medizinischen Unterlagen divergierendes Arztzeugnis, welches von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgeht, Krankentaggelder ausgerichtet werden (Urteil des EVG vom 11. April 2002, C 333/00, E. 3). Ausnahmsweise kann trotz einer nachträglich zumutbaren beitragspflichtigen Erwerbstätigkeit innert der Beitragsrahmenfrist ein Befreiungstatbestand gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG allerdings dann anerkannt werden, wenn die versicherte Person keine Veranlassung hatte anzunehmen, die Verwertung der bestehenden Restarbeitsfähigkeit werde von ihr trotz weiterer Leistungen von Lohnersatz – wie beispielsweise Taggeldern der Unfallversicherung – verlangt (BGE 141 V 625 E. 4). 3. Zwischen den Parteien ist zu Recht unbestritten geblieben, dass die massgebliche Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 6. April 2021 bis 5. April 2023 gedauert hat und der Versicherte innert dieser Frist keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist. Zu prüfen ist einzig, ob sich der Beschwerdeführer auf den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen kann. 3.1 Den Akten zufolge meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf seinen am 20. Januar 2020 erlittenen Arbeitsunfall am 28. Juli 2020 bei der IV zum Leistungsbezug an (IV-Dok 1). Mangels Eingliederungspotentials sprach ihm die zuständige IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) nach ergänzender Abklärung seiner gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sowie nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens in der Folge mit Verfügung vom 30.”
“Diese hatte einen Leistungsanspruch mit der Begründung verneint, weder sei in der massgeblichen Rahmenfrist die Beitragszeit erfüllt noch liege ein Befreiungsgrund vor (vgl. BGE 141 V 625 Sachverhalt A). Das Bundesgericht gelangte in seinem Grundsatzurteil zum Ergebnis, der versicherten Person wäre es zwar, objektiv betrachtet, möglich gewesen, während über eines Jahres innert der Rahmenfrist für die Beitragszeit einer beitragspflichtigen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Für sie habe aber durch die auch nach der im April 2012 durchgeführten kreisärztlichen Untersuchung auf der Basis einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgerichteten Unfalltaggelder – ohne Aufforderung, sich gemäss kreisärztlicher Feststellung um eine zumutbare Tätigkeit zu bemühen – sowie der nach der Entfernung des Osteosynthesematerials noch geplanten beruflichen Abklärung in einer Klinik keine Veranlassung bestanden anzunehmen, die Verwertung der bestehenden Restarbeitsfähigkeit werde von ihr trotz weiterer Leistung von Taggeldern der Unfallversicherung verlangt. Daher bestehe gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ein Befreiungstatbestand (BGE 141 V 625 E. 4.3 f.).”
Citation : LACI art. 14 n. 146 Étant donné que le travail à temps partiel est assimilé au travail à plein temps pour la validation de la durée de cotisation (art. 11 al. 4 OACI), le cas d'exonération prévu à l'art. 14 al. 1 LACI n'est réalisé que si la personne assurée, pour l'un des motifs énoncés à l'art. 14 al. 1, n'était ni en mesure ni raisonnablement tenue d'accepter un emploi à temps partiel.
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1).”
“Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1). Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627). Die in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Befreiungsgründe sind kumulierbar, womit zur Erfüllung der Mindestdauer mehrere davon beigezogen werden können. Dabei verlangt die Rechtsprechung explizit, dass sich die Voraussetzung des spezifischen Kausalzusammenhangs für jeden einzelnen Tatbestand bejahen lässt (ARV 2020 S. 383 E. 3.4.2).”
“1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). Eine Kumulation von Beitragszeiten nach Art. 13 AVIG und beitragsbefreiten Zeiten (Art. 14 Abs. 1 AVIG) ist ausgeschlossen; dies ergibt sich schon aufgrund der eindeutigen Formulierung in Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG, wonach alternativ vorausgesetzt wird, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (BGE 141 V 674 E. 4.3.1).”
En cas d'incapacité de travail due à maladie ou à un accident d'une durée supérieure à un an, il convient d'examiner si la personne assurée n'a pas pu remplir la périoÞ de cotisation en raison d'une absenÎ d'emploi; il faut également tenir compte de la mise en valeur de la capacité de travail résiduelle dans une autre activité raisonnable. À titre exceptionnel, le cas d'exonération prévu à l'art. 14 al. 1 let. b LACI peut être reconnu malgré l'existenÎ d'autres prestations de remplacement de salaire si la personne assurée n'avait aucune raison de supposer que l'exploitation de la capacité de travail résiduelle serait exigée d'elle malgré ces prestations.
“Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627).”
“Eine Teilzeittätigkeit aufnehmen muss die versicherte Person in arbeitslosenversicherungsrechtlicher Hinsicht selbst dann, wenn ihr gestützt auf ein im Vergleich zu weiteren medizinischen Unterlagen divergierendes Arztzeugnis, welches von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgeht, Krankentaggelder ausgerichtet werden (Urteil des EVG vom 11. April 2002, C 333/00, E. 3). Ausnahmsweise kann trotz einer nachträglich zumutbaren beitragspflichtigen Erwerbstätigkeit innert der Beitragsrahmenfrist ein Befreiungstatbestand gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG allerdings dann anerkannt werden, wenn die versicherte Person keine Veranlassung hatte anzunehmen, die Verwertung der bestehenden Restarbeitsfähigkeit werde von ihr trotz weiterer Leistungen von Lohnersatz – wie beispielsweise Taggeldern der Unfallversicherung – verlangt (BGE 141 V 625 E. 4). 3. Zwischen den Parteien ist zu Recht unbestritten geblieben, dass die massgebliche Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 6. April 2021 bis 5. April 2023 gedauert hat und der Versicherte innert dieser Frist keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist. Zu prüfen ist einzig, ob sich der Beschwerdeführer auf den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen kann. 3.1 Den Akten zufolge meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf seinen am 20. Januar 2020 erlittenen Arbeitsunfall am 28. Juli 2020 bei der IV zum Leistungsbezug an (IV-Dok 1). Mangels Eingliederungspotentials sprach ihm die zuständige IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) nach ergänzender Abklärung seiner gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sowie nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens in der Folge mit Verfügung vom 30. November 2023 auf der Basis einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit eine vom 1. Januar 2021 bis 31. März 2022 befristete ganze Rente der IV zu (IV-Dok 129). In diesem Zusammenhang ist der IV-Verfügung zu entnehmen, dass bis Ende März 2022 weder in der angestammten Tätigkeit als Maschinenführer noch in einer körperlich angepassten Verweistätigkeit eine Arbeitsfähigkeit bestanden hatte. Diese Feststellung stützt sich ihrerseits auf die Abklärung des medizinischen”
Le droit à l'indemnité de chômage existe si la personne assurée a accompli la durée de cotisation (art. 13 LACI) ou si elle en est dispensée conformément à l'art. 14 LACI.
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Abs. 2 dieser Bestimmung listet verschiedene der Beitragspflicht gleichgestellte Tatbestände auf, so werden unter anderem Zeiten angerechnet, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit oder Unfalls keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (lit. c). Unter welchen Voraussetzungen versicherte Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, regelt Art. 14 AVIG.”
“In Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) werden die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug einer Arbeitslosenentschädigung geregelt. Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt unter anderem voraus, dass die versicherte Person die Beitragszeit (Art. 13 AVIG) erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG; Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Des Weiteren muss sich die versicherte Person nach Art. 17 Abs. 2 möglichst frühzeitig, spätestens jedoch am ersten Tag, für den sie Arbeitslosenentschädigung beansprucht, persönlich zur Arbeitsvermittlung anmelden und von da an die Kontrollvorschriften des Bundesrates befolgen.”
Les personnes qui, selon l'art. 14 al. 3 LACI, sont dispensées d'accomplir la durée de cotisation ont droit au maximum à 90 indemnités journalières. Lors de l'application, il convient de tenir compte des délais-cadres pertinents (notamment du délai-cadre prévu à l'art. 9 LACI).
“a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. Le litige porte sur le refus de l’intimée de mettre le recourant au bénéfice d’indemnités de chômage à compter du 12 décembre 2022. 3. a) L’art. 8 al. 1 LACI énumère les conditions cumulatives dont dépend le droit à l’indemnité de chômage. Pour avoir droit à cette indemnité, l’assuré doit notamment, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9 al. 3 LACI), remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 8 al. 1 let. e LACI, en lien avec les art. 13 et 14 LACI). Selon l’art. 9 LACI, le délai-cadre de cotisation est de deux ans, sauf disposition contraire de la loi (al. 1). Ce délai-cadre commence à courir deux ans avant le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l’indemnité sont réunies (al. 2 et 3). En vertu de l’art. 14 al. 3 LACI, les ressortissants suisses de retour au pays après un séjour de plus d’un an dans un pays non membre de la Communauté européenne ou de l’Association européenne de libre-échange (AELE) sont libérés des conditions relatives à la période de cotisation durant une année, à condition qu’ils justifient de l’exercice d’une activité salariée à l’étranger et qu’ils aient exercé pendant au moins six mois une activité salariée soumise à cotisation en Suisse (première phrase). Il en va de même des ressortissants des Etats membres de la Communauté européenne ou de l’AELE dont l’autorisation d’établissement n’est pas échue (deuxième phrase). Le Conseil fédéral détermine en outre à quelles conditions les étrangers non-ressortissants d’un Etat membre de la Communauté européenne ou de l’AELE dont l’autorisation d’établissement n’est pas échue sont libérés des conditions relatives à la période de cotisation après un séjour à l’étranger de plus d’un an (troisième phrase). Les personnes libérées des conditions relatives à la période de cotisation ont droit à 90 indemnités journalières au plus (art.”
Pour l'imputation, il convient de retenir la durée formelle du rapport de travail. Une double imputation temporelle des mêmes périodes, tant comme périoÞ de cotisation au sens de l'art. 13 LACI que comme périoÞ de dispense au sens de l'art. 14 LACI, est interdite.
“Anstelle der vorangehenden Bindung zu seiner ehemaligen Arbeitgeberin ist der Versicherte im vorliegenden Fall anschliessend eine versicherungsrechtliche Bindung mit seinem Taggeldversicherer eingegangen und es haben in materieller Hinsicht seit dem 1. Februar 2020 keine laufenden Ansprüche gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin weiterbestanden, welche für eine Fortführung des vormaligen Arbeitsverhältnisses sprechen würden. Massgebend ist deshalb mit Blick auf die Anrechnung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ausschliesslich die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses (vgl. oben, Erwägung 2.5; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 1. September 2009, 8C_403/2009, E. 3). Von dieser rechtsprechungsgemässen Vorgabe abzuweichen, würde bedeuten, dass dem Versicherten dieselben Zeiten sowohl im Rahmen von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als auch im Rahmen von Art. 14 Abs. 1 AVIG angerechnet würden. Dies aber würde letztlich dem klaren Verbot zuwiderlaufen, wonach eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG ausgeschlossen ist (oben, Erwägung”
“Anstelle der vorangehenden Bindung zu seiner ehemaligen Arbeitgeberin ist der Versicherte im vorliegenden Fall anschliessend eine versicherungsrechtliche Bindung mit seinem Taggeldversicherer eingegangen und es haben in materieller Hinsicht seit dem 1. Februar 2020 keine laufenden Ansprüche gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin weiterbestanden, welche für eine Fortführung des vormaligen Arbeitsverhältnisses sprechen würden. Massgebend ist deshalb mit Blick auf die Anrechnung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ausschliesslich die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses (vgl. oben, Erwägung 2.5; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 1. September 2009, 8C_403/2009, E. 3). Von dieser rechtsprechungsgemässen Vorgabe abzuweichen, würde bedeuten, dass dem Versicherten dieselben Zeiten sowohl im Rahmen von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als auch im Rahmen von Art. 14 Abs. 1 AVIG angerechnet würden. Dies aber würde letztlich dem klaren Verbot zuwiderlaufen, wonach eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG ausgeschlossen ist (oben, Erwägung”
Sont dispensées de l'accomplissement de la durée de cotisation visée à l'art. 14 al. 1 LACI les personnes qui, pendant la périoÞ-cadre, n'ont pas été en relation de travail pendant plus de douze mois au total (cumulativement) en raison d'une scolarité, d'une reconversion professionnelle ou d'une formation continue.
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit, wer innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
Selon la jurisprudenÎ, l'art. 14 al. 1 LACI exige un lien de causalité concret entre le motif d'exonération invoqué et le non-accomplissement de la périoÞ de cotisation. L'empêchement doit avoir duré plus de douze mois. De plus, la causalité requise n'existe que si, pour la personne assurée, il n'était ni possible ni raisonnablement exigible, pour l'une des raisons visées à l'art. 14 al. 1, d'occuper un emploi à temps partiel.
“1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel/Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts 8C_750/2010 vom 11. Mai 2010). 3. 3.1. Streitig ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung wegen fehlender Beitragszeiterfüllung bzw. wegen Fehlen eines Befreiungsgrundes verneint hat. 3.2. 3.2.1. In der Beschwerde wird sinngemäss ausgeführt, dass der Beschwerdeführer bis am 15. April 2023 wegen seines schlechten und instabilen psychischen Gesundheitszustandes Medikamente habe einnehmen müssen (Beschwerde, S. 1). Da seine Erkrankung nach einem Jahr besser geworden sei, habe er noch während der Krankschreibung begonnen, eine Stelle zu suchen. Am 20. März 2023 habe er den Arbeitsvertrag unterzeichnet. Aufgrund des Arztzeugnisses, wonach er bis 30.”
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1).”
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38).”
“1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist nach Art. 9 Abs. 3 AVIG während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. In Art. 13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt sind, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird (Zeiten der Arbeitnehmertätigkeit vor Entstehen der AHVBeitragspflicht, schweizerischer Militärdienst, Zeiten der Krankheit und des Unfalls in einem bestehenden Arbeitsverhältnis und Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft). In Art. 14 AVIG werden die Tatbestände aufgezählt, die zu einer Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit führen. Nach Art. 14 Abs. 1 AVIG sind Personen befreit, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten aus bestimmten Gründen nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zu diesen Gründen gehört nach Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG die Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern die versicherte Person während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatte. Eine Befreiung nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ist rechtsprechungsgemäss nur möglich, wenn es der versicherten Person aus einem der genannten Befreiungsgründe nicht einmal zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 139 Pour qu'une personne soit dispensée de remplir la durée de cotisation prévue à l'art. 14 al. 2 LACI, un lien de causalité entre l'événement invoqué et la nécessité qui en résulte de reprendre ou d'accroître une activité salariée est nécessaire. Il n'est pas exigé une preuve de causalité de nature strictement scientifique ; il suffit que l'événement apparaisse crédible et compréhensible comme ayant contribué ou ayant été co‑déterminant de la nécessité pour la personne concernée de travailler. Des situations de contrainte économique existantes ou des prestations de soutien déjà perçues avant l'événement (p. ex. l'aiÞ sociale) peuvent faire manquer le lien de causalité requis.
“Gemäss Rechtsprechung ist eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 14 Abs. 2 AVIG nur möglich, wenn zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit ein Kausalzusammenhang gegeben ist. Dabei ist kein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne zu verlangen. Der erforderliche Kausalzusammenhang ist (unter Vorbehalt der zeitlichen Schranke gemäss Satz 2 dieser Bestimmung) vernünftigerweise bereits zu bejahen, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person, eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern, in dem als Befreiungsgrund in Frage kommenden Ereignis mitbegründet liegt (BGE 138 V 434 E. 5.3 S. 436; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.2 und 6.2.3.1).”
“Sinn und Zweck der in Art. 14 Abs. 2 AVIG genannten, um die Generalklausel der «ähnlichen Gründe» ergänzten, Befreiungstatbestände ist, der sich unvermutet einstellenden Notwendigkeit, eine Erwerbstätigkeit auszuüben (beziehungsweise eine Stelle zu suchen) in den Fällen Rechnung zu tragen, in denen die versicherte Person bis zum Eintritt des die Situation verändernden Ereignisses keine Veranlassung hatte, ein Erwerbseinkommen zu generieren (weil für das Haushalteinkommen anderweitig gesorgt war) oder dies (infolge Invalidität) auch gar nicht konnte (vgl. vorstehend E. 1.6). Sie ist also vom Erfordernis, die Beitragszeit zu erfüllen, befreit, weil sie ohne den Eintritt des die Situation verändernden Ereignisses die Arbeitslosenversicherung nicht in Anspruch genommen hätte. Erst der Wegfall des bisher anderweitig gesicherten Einkommens (sowie, beim Wegfall einer Invalidenrente, eine wiedererlangte Arbeitsfähigkeit) hat die versicherte Person genötigt, eine Erwerbstätigkeit auszuüben beziehungsweise eine Stelle zu suchen und sich arbeitslos zu melden.”
“Gemäss Rz B192 des Kreisschreibens des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) AVIG-Praxis ALE erfassen die Befreiungsgründe von Art. 14 Abs. 2 AVIG Personen, die nicht auf die Aufnahme oder Erweiterung einer Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit auf die veränderte Situation reagieren müssen. Eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit ist somit nur möglich, wenn zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit ein Kausalzusammenhang gegeben ist. Dabei ist kein strikter Kausalitätsnachweis zu verlangen. Wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern, in dem als Befreiungsgrund in Frage kommenden Ereignis mitbegründet liegt, sind die finanzielle Zwangslage und die Kausalität grundsätzlich zu bejahen.”
“Dieses Wiedererwägungsgesuch nahm die Arbeitslosenkasse als Einsprache entgegen (vgl. Schreiben vom 14. April 2020). Mit Entscheid vom 12. Mai 2020 wies die Arbeitslosenkasse die Einsprache des Versicherten ab. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass der Versicherte die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten unbestrittenermassen nicht erfüllt habe. Die Voraussetzungen für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 seien nicht gegeben. Desgleichen liege auch kein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 2 IVG vor. Der Versicherte werde seit 1. August 2016 von der Sozialhilfe unterstützt. Damit habe er bereits vor der Reduktion der Invalidenrente von einer ganzen auf eine halbe Invalidenrente mit Wirkung per 1. August 2017 Sozialhilfegelder bezogen. Da die wirtschaftliche Zwangslage nicht erst durch die Herabsetzung der Rente entstanden sei, fehle es am erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen einem Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG und der Notwendigkeit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Zudem stelle die Herabsetzung einer Invalidenrente kein unvorhergesehenes Ereignis im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG dar. Der Versicherte habe deshalb genügend Zeit gehabt, neu zu disponieren. Die Anspruchsberechtigung wegen Nichterfüllung der Beitragszeit sei deshalb zu Recht verneint worden. E. Gegen den Entscheid vom 12. Mai 2020 liess der Versicherte durch die Sozialarbeiterin H. am 19. Mai 2020 Beschwerde ans Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), erheben. Es wurde sinngemäss beantragt, es sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheids festzustellen, dass der Versicherte von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 AVIG befreit sei. Es seien ihm deshalb die gesetzlichen Leistungen auszurichten. F. Die Arbeitslosenkasse schloss mit Vernehmlassung vom 2. Oktober 2020 weiterhin auf Abweisung der Beschwerde. Sie wies zudem darauf hin, dass gemäss der Beurteilung der Ärzteschaft der E.”
RéférenÎ: LACI art. 14 n. 138 Dans les demandes de dispense d'accomplir la périoÞ de cotisation, la personne concernée doit étayer de manière substantielle les circonstances pertinentes au motif de la dispense et rendre leur existenÎ fortement vraisemblable; l'administration doit certes, dans le cadre de la procédure inquisitoire, procéder à ses propres vérifications, mais peut, selon les circonstances, exiger des moyens de preuve, notamment des pièces. Dans la mesure où une incapacité de travail est alléguée, celle-ci doit en pratique être justifiée par un certificat médical.
“1 et la référence). 4.2 La procédure est régie par la maxime inquisitoire, selon laquelle les faits pertinents de la cause doivent être constatés d'office par le juge. Le devoir du juge de constater les faits pertinents ne dispense toutefois pas les parties de collaborer à l'administration des preuves en donnant des indications sur les faits de la cause ou en désignant des moyens de preuve (art. 61 let. c LPGA ; ATF 130 I 184 consid. 3.2 ; 128 III 411 consid. 3.2). En matière de libération des conditions relatives à la période de cotisation de chômage, les motifs doivent être contrôlables et prouvés. La caisse exigera, en vertu de son devoir d'établir les faits, les éléments de preuve pertinents (Bulletin LACI IC, ch. B185; ATAS/482/2021 du 14 mai 2021 consid. 5.c). Il appartient aux personnes qui invoquent de telles circonstances d’en rendre l’existence hautement vraisemblable. Elles supportent donc le fardeau de la preuve à cet égard (RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, n. 12 ad art. 14 LACI et la référence citée). S'agissant de l’empêchement de travailler, il doit être attesté par un médecin (Bulletin LACI IC, ch. B188). 5. 5.1 En l’espèce, il n’est pas contesté que le contrat de travail de la recourante avec la société C______ s’est terminé en date du 31 janvier 2022, ce qui ressort expressément du « Settlement agreement » du 19 juin 2023. Il n’est pas non plus contesté qu’au 31 janvier 2022, la condition d’une durée de cotisation d’au moins douze mois n’était pas remplie, la recourante concluant en page onze de son recours qu’elle a cotisé pendant une période de dix mois et 29 jours. De son côté la CCGC considère qu’il y a eu cotisation pendant dix mois et 26.6 jours ; il n’y a pas lieu de se pencher sur la différence de 2.4 jours dans la mesure où, la période de cotisation pendant le délai-cadre de cotisation est ainsi inférieure à douze mois et donc insuffisante au regard de l’art. 13 al. 1 LACI, dont les conditions ne sont, dès lors, pas réunies.”
“b LACI peut, à certaines conditions, entrer en ligne de compte sous la forme d’une libération de la condition relative à la période de cotisation. La condition déterminante pour admettre l’existence d’une période assimilée plutôt que celle d’un motif de libération n’est pas le fait que la personne assurée a payé des cotisations, mais bien plutôt le fait qu’elle a été partie à un rapport de travail (TF 8C_782/2017 du 16 mai 2018 consid. 2 et 3.3). b) Selon l’art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 3 LACI), et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art. 3 LPGA), d’un accident (art. 4 LPGA) ou de maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante. c) L’art. 14 LACI est une disposition d’exception qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante. En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n’est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles la personne assurée est libérée des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (ATF 141 V 674 consid. 4 ; TF 8C_645/2014 du 3 juillet 2015 consid. 1.2). Le SECO, autorité de surveillance en matière d'exécution de la LACI et d'application uniforme du droit, a édicté une circulaire relative à l'indemnité de chômage (Bulletin LACI-IC). Selon la circulaire. Les motifs de libération doivent être contrôlables et prouvés. La caisse exigera, en vertu de son devoir d’établir les faits, les éléments de preuve pertinents. Dans tous les cas, l’élément déterminant est l'empêchement d'exercer une activité salariée.”
Selon la jurisprudenÎ du LACI citée dans les sources, l'exonération prévue à l'art. 14 al. 3 LACI suppose qu'il soit démontré, dans le délai-cadre de deux ans pour la périoÞ de cotisation, une activité lucrative d'au moins douze mois en tant que salarié dans l'État tiers. En outre, l'inscription en vue de l'ouverture du droit aux prestations doit intervenir dans l'année qui suit le retour en Suisse. De plus, l'emploi assujetti à cotisations d'au moins six mois exigé par l'art. 13 al. 2 OACI doit être accompli en Suisse dans le délai-cadre pour la périoÞ de cotisation.
“12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt. 3.2 Gemäss Art. 14 Abs. 3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art.”
“3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein. 3.4 Die in Art. 14 Abs. 3 AVIG statuierte Voraussetzung der mindestens sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz ist per 1. Juli 2018 neu eingefügt worden. Mangels übergangsrechtlicher Ordnung kommt die allgemeine Regel zur Anwendung, wonach in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze relevant sind, die bei der Verwirklichung des zu den Rechtsfolgen führenden”
“Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein.”
Citation : LACI art. 14 ch. 136 Les motifs de dispense énumérés à l'art. 14 al. 1 LACI peuvent se cumuler entre eux, de sorte que plusieurs motifs peuvent être invoqués pour atteindre la durée minimale requise. Toutefois, pour chacun des motifs de dispense retenus, il convient de reconnaître séparément un lien de causalité spécifique avì le défaut d'accomplissement de la durée de cotisation.
“14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1). Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627). Die in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Befreiungsgründe sind kumulierbar, womit zur Erfüllung der Mindestdauer mehrere davon beigezogen werden können. Dabei verlangt die Rechtsprechung explizit, dass sich die Voraussetzung des spezifischen Kausalzusammenhangs für jeden einzelnen Tatbestand bejahen lässt (ARV 2020 S. 383 E. 3.4.2).”
“14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1). Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627). Die in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Befreiungsgründe sind kumulierbar, womit zur Erfüllung der Mindestdauer mehrere davon beigezogen werden können. Dabei verlangt die Rechtsprechung explizit, dass sich die Voraussetzung des spezifischen Kausalzusammenhangs für jeden einzelnen Tatbestand bejahen lässt (ARV 2020 S. 383 E. 3.4.2).”
RéférenÎ : LACI art. 14 N. 135 Lors de l'examen, il faut se fonder sur la durée d'emploi assujettie effectivement justifiée pendant la périoÞ-cadre. L'absenÎ de preuve, notamment l'absenÎ de bulletins de salaire, peut conduire à ce que la durée d'empêchement requise de plus de douze mois ne soit pas reconnue comme remplie; les activités exercées avant le début de la périoÞ-cadre ne sont pas prises en compte.
“5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162; Urteil des BGer 9C_298/2024 vom 14. August 2024 E. 5.2, zur Publikation vorgesehen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 9C_296/2018 E. 4). Dass während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2024 (Art. 9 Abs. 3 AVIG; AVIG-Praxis ALE B35 ff.; act. II 4/12) tatsächlich Lohnzahlungen erfolgt sind, ist nach dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit – abgesehen von der Zeit von Januar bis Juni 2023 – damit nicht nachgewiesen (vgl. dazu auch AVIG-Praxis ALE B144 ff.). Demnach ist lediglich eine Beitragszeit von sechs Monaten (der mindestens geforderten zwölf Monaten; vgl. E. 2.3 hiervor) nachgewiesen. Ein Befreiungsgrund liegt nicht vor, zumal die Beschwerdeführerin in Anbetracht der Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 30. Juni 2023 (act. II 53/232 Ziff. 23, 67/266 Ziff. 16) innerhalb der Rahmenfrist nicht während insgesamt mehr als zwölf Monaten in keinem Arbeitsverhältnis stehen konnte (vgl. Art. 14 Abs. 1 AVIG).”
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Unbestrittenermassen ist der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023 keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen, womit die Voraussetzungen für die Erfüllung der Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten nicht gegeben sind. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann seine 32jährige Tätigkeit, welche er von März 1978 bis Ende Juli 2012 und damit vor Beginn der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt hat, nicht berücksichtigt werden. 2.2 Von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als 12 Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragspflicht nicht erfüllen konnten wegen einer Ausoder Weiterbildung, wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft oder wegen Aufenthalts in einer Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung sind von der Erfüllung der Beitragszeit ebenfalls Personen befreit, die wegen Trennung oder Scheidung ihrer Ehe, wegen Invalidität oder wegen Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern (Satz 1). Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Satz 2). Diese Bestimmung ist für jene Fälle vorgesehen, in denen einer Personen unvermittelt eine Erwerbsquelle aus- oder weggefallen ist. Sie zielt mithin auf Versicherte ab, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder die Ausdehnung ihrer Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 137 V 133 E.”
“Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers liegt auch kein Befreiungsgrund im Sinne von Art. 14 AVIG vor, denn von der Befreiungszeit befreit sind nur Personen, die aufgrund eines Befreiungsgrundes innerhalb der Rahmenfrist nicht in der Lage waren, die Beitragszeit zu erfüllen (vgl. vorstehend E. 1.3). Die Tätigkeit beim Verein B.___ endete jedoch - wie eingangs dargelegt - bereits vor Beginn der Rahmenfrist für die Beitragszeit am 1. Oktober 2019, weshalb sie als Befreiungsgrund ohnehin nicht in Betracht fällt. Offen bleiben kann damit, ob die geschützte Tätigkeit beim Verein B.___ überhaupt beitragswirksam wäre beziehungsweise den Befreiungstatbestand einer Weiterbildung/Umschulung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG erfüllen würde. Da auch die weiteren Tatbestände von Art. 14 AVIG nicht erfüllt sind, liegen somit keine Gründe für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit vor.”
“Selbst wenn jedoch die neun Monate des Studiums an der FH Z.___ und des Validierungsverfahrens als Zeit der Verhinderung an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG anzurechnen wären, so wäre damit die erforderliche mehr als zwölfmonatige Verhinderungsdauer noch nicht erreicht. Die Beschwerdeführerin machte indessen nicht geltend, in der massgebenden Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli 2021 weitere Ausbildungszeiten durchlaufen zu haben, sondern brachte vor, sie habe ihr Studium unterbrochen, als im Jahr 2019 ein Familienmitglied schwer erkrankt sei, und habe beabsichtigt, das Studium im Jahr 2020 weiterzuführen und eine Teilzeitstelle zu finden, was sie jedoch wegen der Erkrankung ihres Familienmitgliedes nicht realisiert habe (Urk. 8/11/1). Eine Befreiung von der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG ist somit schon wegen der zu kurzen Dauer des allfälligen Befreiungsgrundes der Aus- oder Weiterbildung nicht möglich. Es ist darauf hinzuweisen, dass es hierbei allein auf die Verhältnisse im Zeitraum der Rahmenfrist für die Beitragszeit ankommt, also auf die Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli”
“Schliesslich liegen auch keine Gründe im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG vor, welche die Beschwerdeführerin während insgesamt mehr als zwölf Monaten daran gehindert hätten, die Beitragszeit zu erfüllen. Mit den Ausführungen zu ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung macht die Beschwerdeführerin nicht einen Befreiungsgrund «Krankheit» (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG) geltend. Im Arztzeugnis, auf das sie sich beruft, wird keine allgemeine Arbeitsunfähigkeit, sondern eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule attestiert (Urk. 7/6/1). Es wurde von der Beschwerdegegnerin verlangt um zu beurteilen, ob die Auflösung des Arbeitsverhältnisses beim Verein C.___ durch die Beschwerdeführerin (Urk. 7/6, Urk. 7/16) als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit zu qualifizieren ist, die zu einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung führen würde. Daher ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid nicht mehr darauf eingegangen ist, denn die Frage, ob eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit vorliegt, stellt sich nur dann, wenn die Anspruchsberechtigung gegeben ist. Es finden sich sodann auch keine Hinweise dafür, dass sich die Beschwerdeführerin - nebst dem als Beitragszeit berücksichtigten sechsmonatigen Praktikum an der A.___ (E. 2.2-2.3) - in der Rahmenfrist für die Beitragszeit (ausschliesslich) ihrer Ausbildung gewidmet hat.”
Selon l'art. 14 al. 2 LACI, les personnes sont exonérées de l'accomplissement de la durée de cotisation lorsqu'elles sont contraintes, en raison d'une séparation ou d'un divorÎ, d'une invalidité (art. 8 LPGA), du décès du conjoint ou pour des motifs similaires, ou en raison de la suppression d'une rente d'invalidité, d'exercer ou d'accroître une activité lucrative dépendante. L'exonération n'est accordée que si l'événement déclencheur remonte à moins d'un an et si la personne concernée avait son domicile en Suisse au moment où l'événement s'est produit.
“3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Ebenfalls von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes der Ehegattin oder des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Art. 14 Abs. 2 AVIG). Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Personen im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländerinnen und Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art.”
“Nach Art. 14 Abs. 2 AVIG sind unter anderem Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Art. 14 Abs. 2 AVIG).”
Pour les travailleurs à temps partiel, la durée de cotisation à accomplir doit se rapporter à la perte de travail invoquée. Toute personne qui occupe un poste à temps partiel et qui réclame des prestations pour une autre part d’activité (non occupée) ou qui recherche un emploi complémentaire doit prouver la durée de cotisation pour la part d’emploi demandée ou perdue, ou établir qu’une dispense au sens de l’art. 14 LACI s’applique.
“Bei Teilzeitbeschäftigten ist zu beachten, dass sich das Erfordernis der Beitragszeit auf den geltend gemachten Arbeitsausfall beziehen muss. Wer eine Teilzeitbeschäftigung innehat und eine weitere Teilzeitbeschäftigung oder eine Vollzeitstelle sucht, erfüllt die Beitragszeit nur, wenn er auch für den beschäftigungslosen Teil die Beitragszeit erfüllt oder davon gestützt auf Art. 14 AVIG befreit ist (vgl. BGE 121 V 336 E. 4, Urteile des Bundesgerichts vom 19. Februar 2003, C 61/02, E. 3, vom 4. Juli 2012, E. 3.2 und vom 18. Februar 2019, 8C_166/2018, E. 6.2; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schindler/Tanquerel/Tschannen/Uhlmann [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016, S. 2328 f. Rz. 216).”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 132 Dans la pratique, la dispense en vertu de l'art. 14 al. 1 LACI est refusée en l'absenÎ ou en cas d'insuffisanÎ de justificatifs concernant la durée de la formation à plein temps. L'appréciation de la durée de la formation se fonÞ sur les dates et circonstances effectivement vérifiables (p. ex. derniers examens, activité effective à plein temps), de sorte que des éléments formels tels que la remise du diplôme ne sont pas nécessairement déterminants.
“Entscheid Versicherungsgericht, 27.09.2021 Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG Der Beschwerdeführer kann nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit darlegen, dass er während mehr als zwölf Monaten eine Vollzeitausbildung absolviert hat und entsprechend von der Beitragszeit befreit war (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. September 2021, AVI 2020/61). Entscheid vom 27. September 2021 Besetzung Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiberin Julia Dillier Geschäftsnr. AVI 2020/61 Parteien A.___, Beschwerdeführer, gegen Kantonale Arbeitslosenkasse, Geltenwilenstrasse 16/18, 9001 St. Gallen, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Arbeitslosenentschädigung (Beitragszeitbefreiung)”
“Il a ainsi attesté au total vingt-huit offres, réparties entre le 26 septembre 2019 et le 24 juin 2020. La dernière entrée correspondait à celle qui a donné lieu à l’engagement précité. Par décision du 29 octobre 2020, l’agence de [...] de la Caisse a indiqué à l’assuré qu’il devait observer un délai d’attente de 120 jours indemnisables dès le 16 juillet 2020. Durant le délai-cadre de cotisation allant du 16 juillet 2018 au 15 juillet 2020, il avait fait valoir une période d’éducation de ses enfants. Cette période avait duré moins d’un mois, soit du 21 juin au 15 juillet 2020, de sorte que le délai-cadre de cotisation ordinaire ne pouvait être prolongé de deux ans supplémentaires. Durant le délai-cadre de cotisation ordinaire, l’assuré justifiait d’une période de cotisation insuffisante, soit trois mois et vingt-et-un jours, pour ses engagements successifs auprès de G.________ AG puis de R.________ Inc. Cependant, à la suite de sa formation, l’agence lui avait ouvert un délai-cadre d’indemnisation en vertu de la libération des conditions relatives à la période de cotisation selon l’art. 14 al. 1 LACI (loi fédérale du 25 juin 1982 sur l’assurance-chômage obligatoire et l’indemnité en cas d’insolvabilité ; RS 837.0). Il devait toutefois observer un délai d’attente spécial de cent-vingt jours dès le 16 juillet 2020. Par courrier daté du 7 novembre 2020, l’assuré a formé opposition à l’encontre de la décision précitée. La période éducative dont il se prévalait avait débuté au plus tard le 14 juin 2020 et avait donc eu une durée minimale de trente-deux jours. Le 21 juin 2020, retenu par la Caisse comme date de début de ladite période, était la date de remise de son diplôme MBA, qui ne coïncidait pas avec le début de la période éducative, un diplôme pouvant être remis des mois après l’achèvement des études correspondantes. Que l’on retienne la date de son dernier examen obligatoire (le 16 mars 2020), la date de son dernier devoir rendu, après lequel il s’était consacré à plein temps à sa famille (le 11 juin 2020), ou le jour suivant la fin officielle du trimestre (le 14 juin 2020), la période éducative avait duré plus d’un mois.”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 131 Une durée de cotisation inexistante ou insuffisante s'oppose à une exonération au sens de l'art. 14 al. 1 LACI lorsque, d'après les pièces du dossier, il existe des indices montrant que l'assuré, malgré une capacité de travail partielle, aurait eu la possibilité d'exercer pendant au moins douze mois une activité soumise à cotisations (y compris à temps partiel). Les sources précisent en outre que, essentiellement, seul le retrait ou la réduction d'une rente d'invalidité peut être reconnu comme motif causal ; des conditions strictes doivent être remplies à cet égard (en particulier une contrainte économique en résultant, avì la nécessité, dans l'année, de reprendre ou d'élargir une activité lucrative dépendante).
“Es ist demzufolge gestützt auf das Gutachten von Dr. G. vom 18. Mai 2019 davon auszugehen, dass der Versicherte bei Beginn der hier massgebenden Rahmenfrist am 2. März 2018 aufgrund seiner psychischen Erkrankung für rund 3 Monate bis 5. Juni 2018 vollständig arbeitsunfähig war. Danach bestand aus gutachterlicher Sicht zuerst für rund 10 Monate eine durchschnittliche 35%ige und anschliessend eine 60%ige Teilarbeitsfähigkeit. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG den Versicherten daran hinderte, ab 6. Juni 2018 kontinuierlich einen Teilzeiterwerb aufzunehmen. Damit wäre es ihm möglich gewesen, während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung auszuüben und dadurch die erforderliche Beitragszeit innerhalb der massgebenden Rahmenfrist zu erfüllen. Da er keine genügende Beitragsdauer vorweisen kann, sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben. 5.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art. 14). Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl.”
“Es ist demzufolge gestützt auf das Gutachten von Dr. G. vom 18. Mai 2019 davon auszugehen, dass der Versicherte bei Beginn der hier massgebenden Rahmenfrist am 2. März 2018 aufgrund seiner psychischen Erkrankung für rund 3 Monate bis 5. Juni 2018 vollständig arbeitsunfähig war. Danach bestand aus gutachterlicher Sicht zuerst für rund 10 Monate eine durchschnittliche 35%ige und anschliessend eine 60%ige Teilarbeitsfähigkeit. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG den Versicherten daran hinderte, ab 6. Juni 2018 kontinuierlich einen Teilzeiterwerb aufzunehmen. Damit wäre es ihm möglich gewesen, während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung auszuüben und dadurch die erforderliche Beitragszeit innerhalb der massgebenden Rahmenfrist zu erfüllen. Da er keine genügende Beitragsdauer vorweisen kann, sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben. 5.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art. 14). Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl.”
S'il existe une position assimilée à celle d'un employeur ou si la durée de cotisation requise fait défaut, le droit à l'indemnisation est, dans la pratique, examiné en priorité; un cas de dispense au sens de l'art. 14 al. 1 LACI n'est alors plus examiné.
“Aufgrund des Dargelegten ist zusammenfassend erstellt, dass der Beschwerdeführer bezüglich der geltend gemachten Zeit ab 1. Oktober 2022 bis 10. November 2022 wegen seiner arbeitgeberähnlichen Stellung bei der C.________ GmbH keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hatte. Zudem ist für diese Periode sowie die Zeit danach ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ebenfalls wegen fehlender Beitragszeit zu verneinen. Damit erübrigen sich Weiterungen bezüglich der geltend gemachten und die hier fragliche Zeit betreffenden Arbeitsunfähigkeit d.h. eines Befreiungstatbestands (vgl. Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Denn wie der Beschwerdegegner zu Recht darauf hinweist (vgl. Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 3), wird grundsätzlich vor der Erfüllung eines Befreiungstatbestandes zuerst die Anspruchsberechtigung betreffend die Erfüllung der Beitragszeit sowie die Leistungen auf Taggeldentschädigung geprüft. Die Vermittlungsfähigkeit im Sinne von Art. 15 AVIG wurde als kumulative Anspruchsvoraussetzung (vgl. Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG) durch die Kantonale Amtsstelle (KAST) zu Recht nicht geprüft (vgl. Art. 85 Abs. 1 lit. d AVIG; vgl. dazu auch AVIG-Praxis ALE B274 ff.) und kann auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren offen bleiben, da der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bereits an der arbeitgeberähnlichen Stellung des Beschwerdeführers bzw. an der fehlenden Beitragszeit scheitert. Der Einspracheentscheid vom 5. April 2023 (act. II 8 pag. 26-29) ist damit nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen.”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 129 En cas d'incapacité de travail prolongée, il convient en outre de vérifier s'il est possible d'exercer un emploi convenable dans une autre profession ou dans un autre domaine d'activité.
“Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627).”
“Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627).”
“Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627).”
Si l'incapacité de travail due à un accident est inférieure à douze mois, le motif de dispense prévu à l'art. 14 al. 1 let. e LACI n'est pas rempli (voir KGer BL, 24.03.2022, E. 5.3).
“Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin für den beschäftigungslosen Teil die Beitragszeit nicht erfüllt hat und der geltend gemachte Befreiungsgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. e AVIG nicht erfüllt ist, da die Beschwerdeführerin weniger als 12 Monate wegen Unfallfolgen arbeitsunfähig war und ein anderer Befreiungsgrund nicht in Frage kommt. Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin die Anspruchsvoraussetzungen zu Recht als nicht erfüllt erachtet. Die vorliegende Beschwerde ist folglich abzuweisen.”
Dans la pratique, une exonération de l'obligation d'accomplir la durée de cotisation au sens de l'art. 14 LACI pour des formations personnelles, flexibles ou choisies librement (p. ex. pratique libérale, études à temps partiel, courts cours de langue ou de remise à niveau) n'est admise qu'à titre exceptionnel. La jurisprudenÎ apprécie si la formation concernée engage effectivement la personne à plein temps, de sorte qu'elle ne peut exercer une activité lucrative assujettie aux cotisations, à temps partiel et raisonnablement acceptable. S'il manque des obligations fixes et liées à des horaires, ou si les dossiers montrent qu'une activité partielle aurait pu être envisagée, le motif d'exonération est en règle générale écarté.
“In effetti, essendo tale studio personale e flessibile, l’assicurato avrebbe potuto dedicarsi, oltre alla preparazione dell’esame, a un’occupazione a tempo parziale. In proposito cfr. pure STF 8C_294/2019 del 30 settembre 2019. Dal canto suo il TCA, con sentenza 38.2015.20 del 25 giugno 2015, ha respinto il ricorso di un’assicurata che aveva svolto nuovamente la pratica notarile al fine di sostenere per la seconda volta il relativo esame e alla quale era stato negato il diritto a indennità di disoccupazione, poiché, oltre a non avere adempiuto il periodo di contribuzione minimo, non poteva essere esonerata dallo stesso. In effetti, siccome la pratica era stata effettuata in piena libertà, senza essere vincolata da orari precisi, era escluso un nesso di causalità con il mancato ossequio del periodo di contribuzione. In un giudizio 38.2021.54 dell’11 ottobre 2021 questa Corte ha, poi, stabilito che rettamente la Cassa competente aveva escluso un motivo di esonero ai sensi dell’art. 14 LADI, in quanto né la frequenza di lezioni di recupero di matematica di 2/3 ore per 4 volte la settimana, né la frequenza di un corso di tedesco (livello principianti, per totali 57 ore su due mesi) avevano occupato il ricorrente a tempo pieno. Egli poteva, dunque, esercitare parallelamente un’attività lavorativa. 2.4. A proposito dell’esenzione dall’adempimento del periodo di contribuzione, la Segreteria di Stato per l’economia (SECO), nella Prassi LADI ID punti B182-B187a, enuncia quanto segue: " Motivi di esenzione secondo il capoverso 1 B182 Sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro per il periodo di contribuzione, per oltre 12 mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro – e non hanno quindi potuto soddisfare i relativi obblighi - per uno dei seguenti motivi: a. formazione scolastica, riqualificazione o perfezionamento, a condizione che per almeno 10 anni siano state domiciliate in Svizzera; b.”
“20 del 25 giugno 2015, ha respinto il ricorso di un’assicurata che aveva svolto nuovamente la pratica notarile al fine di sostenere per la seconda volta il relativo esame e alla quale era stato negato il diritto a indennità di disoccupazione, poiché, oltre a non avere adempiuto il periodo di contribuzione minimo, non poteva essere esonerata dallo stesso. In effetti, siccome la pratica era stata effettuata in piena libertà, senza essere vincolata da orari precisi, era escluso un nesso di causalità con il mancato ossequio del periodo di contribuzione. In un giudizio 38.2021.54 dell’11 ottobre 2021 questa Corte ha, poi, stabilito che rettamente la Cassa competente aveva escluso un motivo di esonero ai sensi dell’art. 14 LADI, in quanto né la frequenza di lezioni di recupero di matematica di 2/3 ore per 4 volte la settimana, né la frequenza di un corso di tedesco (livello principianti, per totali 57 ore su due mesi) avevano occupato il ricorrente a tempo pieno. Egli poteva, dunque, esercitare parallelamente un’attività lavorativa. 2.4. In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 1.2.; STF 8C_318/2011 del 5 marzo 2012 consid. 5.2.; STF C 25/07 del 22 novembre 2007. 2.5. A proposito dell’esenzione dall’adempimento del periodo di contribuzione, la Segreteria di Stato per l’economia (SECO), nella Prassi LADI ID punti 182-187a nella versione in vigore dal 1° luglio 2021, ha enunciato quanto segue: " Motivi di esenzione secondo il capoverso 1 B182 Sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro per il periodo di contribuzione, per oltre 12 mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro – e non hanno quindi potuto soddisfare i relativi obblighi - per uno dei seguenti motivi: a.”
“Con una sentenza 8C_796/2014 del 21 aprile 2015 l’Alta Corte ha, infine, avvallato il diniego del diritto a indennità di disoccupazione a far tempo dal 9 ottobre 2013 a una madre di due figli (nati nel 1998 e nel 2001) che dal settembre 2007 al settembre 2013 ha svolto un Bachelor in giornalismo a tempo parziale, in quanto non aveva ossequiato il periodo di contribuzione minimo e non poteva essere esonerata dallo stesso. A quest’ultimo riguardo il TF ha osservato che una formazione in misura del 50% non le impediva di reperire un’occupazione soggetta a contribuzione a tempo parziale (25-30%), visto peraltro che dagli atti non risultava che la medesima, nel restante 50% del tempo, fosse occupata con la cura dei figli. La nostra Massima Istanza ha, inoltre, evidenziato che l’obiezione della ricorrente secondo cui sulla base del diritto di famiglia i figli minori di 16 anni hanno diritto a che almeno uno dei genitori sia disponibile alla loro cura e che non si dedichi a un’attività lavorativa in misura maggiore del 50% non era fondata. In effetti l’educazione e la cura dei figli, elemento dell’obbligo di mantenimento dei genitori giusta l’art. 276 CC, non configura secondo la giurisprudenza un’attività soggetta a contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI, né un motivo di esenzione ex art. 14 LADI. Con il giudizio 8C_418/2016 del 15 novembre 2016 pubblicata in SVR 2017 ALV Nr. 1 pag. 1-3, l’Alta Corte ha, poi, negato le indennità per disoccupazione ad un ricorrente che anni dopo aver terminato la formazione universitaria (ultimata nel 2003) - e dopo aver lavorato prima a tempo pieno come project manager ed esperto tecnico (dal 2003 al 2010) - aveva iniziato il proprio dottorato, lavorando inizialmente come assistente di ricerca per poi dedicarsi - e meglio da settembre 2013 a maggio 2015 - interamente alla stesura della propria tesi e poi postulare le indennità di disoccupazione. In quel caso l’amministrazione ha negato al ricorrente (nato nel 1976) il diritto alle prestazioni LADI ritenendo ch’egli non avesse adempiuto il periodo minimo di contribuzione e che non potesse invocare a suo favore alcun motivo di esenzione. L’Alta Corte ha rammentato che per formazione scolastica ai sensi dell’art.”
Selon la pratique de la LACI, la dispense de l'obligation de satisfaire à la durée de cotisation au sens de l'art. 14 al. 3 LACI suppose que la demanÞ de prestations soit déposée dans l'année qui suit le retour en Suisse ; si ce délai n'est pas respecté, la dispense tombe.
“3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein. 3.4 Die in Art. 14 Abs. 3 AVIG statuierte Voraussetzung der mindestens sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz ist per 1. Juli 2018 neu eingefügt worden. Mangels übergangsrechtlicher Ordnung kommt die allgemeine Regel zur Anwendung, wonach in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze relevant sind, die bei der Verwirklichung des zu den Rechtsfolgen führenden”
“Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt. 3.2 Gemäss Art. 14 Abs. 3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein. 3.4 Die in Art. 14 Abs. 3 AVIG statuierte Voraussetzung der mindestens sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz ist per 1. Juli 2018 neu eingefügt worden. Mangels übergangsrechtlicher Ordnung kommt die allgemeine Regel zur Anwendung, wonach in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze relevant sind, die bei der Verwirklichung des zu den Rechtsfolgen führenden”
“12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt. 3.2 Gemäss Art. 14 Abs. 3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art.”
L'art. 14 al. 1 LACI dispense de l'obligation de remplir la durée de cotisation les personnes qui, durant la périoÞ-cadre, sont restées au total plus de douze mois sans être liées par un rapport de travail et qui n'ont pas pu accomplir la durée de cotisation pour les motifs énumérés aux let. a–c. La dispense vise à accorder, pour des raisons sociales, une protection d'assuranÎ à certains groupes de personnes lorsqu'il n'existait aucune possibilité d'assuranÎ volontaire. Les situations visées à l'art. 14 al. 1 sont subsidiaires par rapport au régime ordinaire de la durée de cotisation (art. 13 LACI). Pour la distinction par rapport à l'art. 13 al. 2 let. c, il convient notamment d'examiner si l'incapacité de travail existait au sein d'un rapport de travail ou en dehors de celui-ci.
“2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte.”
“324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt.”
Toute atteinte à la santé ne constitue pas automatiquement un motif d'exemption au sens de l'art. 14 al. 1 LACI. Une simple réduction de la capacité de travail attestée ne constitue en règle générale pas un motif d'exemption suffisant ; il doit en revanche exister un obstacle durable présentant un lien de causalité avì le fait de ne pas avoir accompli la périoÞ de cotisation.
“Schliesslich liegen auch keine Gründe im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG vor, welche die Beschwerdeführerin während insgesamt mehr als zwölf Monaten daran gehindert hätten, die Beitragszeit zu erfüllen. Mit den Ausführungen zu ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung macht die Beschwerdeführerin nicht einen Befreiungsgrund «Krankheit» (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG) geltend. Im Arztzeugnis, auf das sie sich beruft, wird keine allgemeine Arbeitsunfähigkeit, sondern eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule attestiert (Urk. 7/6/1). Es wurde von der Beschwerdegegnerin verlangt um zu beurteilen, ob die Auflösung des Arbeitsverhältnisses beim Verein C.___ durch die Beschwerdeführerin (Urk. 7/6, Urk. 7/16) als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit zu qualifizieren ist, die zu einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung führen würde. Daher ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid nicht mehr darauf eingegangen ist, denn die Frage, ob eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit vorliegt, stellt sich nur dann, wenn die Anspruchsberechtigung gegeben ist.”
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38). Die realen arbeitsmarktlichen Verhältnisse stellen keinen Beitragsbefreiungsgrund dar, weder für sich allein noch in Verbindung mit Krankheit oder Unfall gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG (BGE 141 V 674 E. 4.3.2 S. 680).”
Citation : LACI art. 14 n. 123 La version utilisée ici de l'art. 14 al. 3 LACI est en vigueur depuis le 1er juillet 2018.
“Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Personen im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländerinnen und Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 Abs. 3 AVIG).”
“Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 Abs. 3 AVIG).”
“Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 Abs. 3 AVIG).”
Réf. : LACI art. 14 N. 122 Quiconque, pendant la périoÞ-cadre, n'a pas été lié par un rapport de travail pendant au total plus de douze mois en raison d'une scolarité, d'une reconversion professionnelle ou d'une formation continue, ou en raison d'une maladie, d'un accident ou de la maternité, est dispensé de remplir la périoÞ de cotisation. Il est en outre nécessaire que l'empêchement de travailler ait duré au total au moins douze mois.
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit. a), infolge Krankheit, Unfall oder Mutterschaft (lit.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung (lit.”
“2 LACI et celles pour lesquelles l’assuré a touché une indemnité de vacances comptent de même (al. 3). 3.2 Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, pour l’un des motifs suivants : formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a) ; maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b) ; séjour dans un établissement suisse de détention ou d’éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature (let. c). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré douze mois au moins (« 12 mois au total »). Car si la durée de l'empêchement est inférieure à douze mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). 4. 4.1 En ce qui concerne la preuve, le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu'un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible. Parmi tous les éléments de fait allégués ou envisageables, le juge doit, le cas échéant, retenir ceux qui lui paraissent les plus probables (ATF 126 V 353 consid. 5b ; 125 V 193 consid. 2 et les références ; cf. 130 III 321 consid. 3.2 et 3.3). Aussi n'existe-t-il pas, en droit des assurances sociales, un principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le doute, en faveur de l'assuré (ATF 135 V 39 consid.”
L'art. 14 al. 1 LACI ne s'applique que si, pendant le délai-cadre, la personne assurée n'a pas occupé de relation de travail pendant au total plus de douze mois en raison d'un des motifs énumérés dans la norme (p. ex. maladie, accident, maternité) et n'a donc pas pu remplir la durée de cotisation. Les cas d'exonération sont subsidiaires à la durée de cotisation normale. Il doit exister un lien de causalité entre l'empêchement et le non-respect de la durée de cotisation; en outre, l'exonération n'est accordée que si, pour l'une des raisons mentionnées, il n'était ni possible ni raisonnablement exigible pour la personne concernée d'accepter un emploi à temps partiel.
“2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs.1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 S. 676).”
“3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragspflicht befreit. Die Unia richtete denn auch zu Recht im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht (vgl. Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG) 90 Taggelder (vgl. Art. 27 Abs. 4 AVIG) aus. Dass die Vorleistungspflicht bei Abstellen auf den Wortlaut von Art.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (vgl. nachfolgend E. 1.4.1), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E.”
“c LACI qu’il y a également lieu de compter comme période de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade et, partant, ne paie pas de cotisations. Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, pour l’un des motifs suivants : (a.) formation scolaire, reconversion, formation ou formation continue, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins ; (b.) maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante; (c.) séjour dans un établissement suisse de détention ou d’éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature. Le Tribunal fédéral des assurances a posé le principe selon lequel le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus que 12 mois («12 mois au total»); à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation. Il en découle que la libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI, la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies. Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (arrêt TF C 45/06 du 22 janvier 2007 consid. 3.2 et ses références). 2.4. Selon l’art. 27 al. 2 LACI, L’assuré a droit à: (a.) 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de douze mois au total; (b.”
“Die Beschwerdeführerin trat im Januar 1992 in die Dienste der Y.___ ein (Urk. 9/17) und war seit Juli 2018 krankgeschrieben (Urk. 9/4 S. 2 Ziff. 23, Urk. 9/13-14), weshalb sie für die Zeit vom 23. Oktober 2018 bis 23. Juli 2020 die maximal möglichen Krankentaggeldleistungen erhielt (Urk. 9/13-15). Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 30. April 2019 aufgehoben (Urk. 9/6). Innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (24. Juli 2018 bis 23. Juli 2020) stand die Beschwerdeführerin vom 24. Juli 2018 bis 30. April 2019 in einem Arbeitsverhältnis, wobei sie keinen Lohn erhielt und keine Beiträge bezahlte. Auch mit Anrechnung dieser Periode (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG) resultiert eine Beitragszeit von weniger als zwölf Monaten. Die Beschwerdeführerin stand während der betreffenden Rahmenfrist für die Beitragszeit während mehr als zwölf Monaten - vom 1. Mai 2019 bis 23. Juli 2020 – wegen Krankheit in keinem Arbeitsverhältnis. Entsprechend ist sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG), weshalb die Ermittlung des versicherten Verdiensts nach den gesetzlichen Bestimmungen gestützt auf die Pauschalansätze nach Art. 41 AVIV erfolgt (vgl. E. 1.4).”
Tous les événements énumérés à l'art. 14 al. 2 LACI ne donnent pas automatiquement droit à l'exonération de l'accomplissement de la durée de cotisation. Selon la jurisprudenÎ citée, l'exonération n'est pas applicable lorsque la situation économique contraignante existait déjà avant l'événement (p. ex. perception d'aiÞ sociale déjà avant la réduction de la rente d'invalidité), car le lien de causalité requis entre l'événement et la prise ou l'extension ultérieure d'une activité lucrative dépendante nécessaire fait alors défaut. La réduction d'une rente d'invalidité ne peut donc, selon les circonstances concrètes, pas être considérée comme un événement imprévu au sens de l'art. 14 al. 2 LACI.
“Dieses Wiedererwägungsgesuch nahm die Arbeitslosenkasse als Einsprache entgegen (vgl. Schreiben vom 14. April 2020). Mit Entscheid vom 12. Mai 2020 wies die Arbeitslosenkasse die Einsprache des Versicherten ab. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass der Versicherte die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten unbestrittenermassen nicht erfüllt habe. Die Voraussetzungen für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 seien nicht gegeben. Desgleichen liege auch kein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 2 IVG vor. Der Versicherte werde seit 1. August 2016 von der Sozialhilfe unterstützt. Damit habe er bereits vor der Reduktion der Invalidenrente von einer ganzen auf eine halbe Invalidenrente mit Wirkung per 1. August 2017 Sozialhilfegelder bezogen. Da die wirtschaftliche Zwangslage nicht erst durch die Herabsetzung der Rente entstanden sei, fehle es am erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen einem Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG und der Notwendigkeit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Zudem stelle die Herabsetzung einer Invalidenrente kein unvorhergesehenes Ereignis im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG dar. Der Versicherte habe deshalb genügend Zeit gehabt, neu zu disponieren. Die Anspruchsberechtigung wegen Nichterfüllung der Beitragszeit sei deshalb zu Recht verneint worden. E. Gegen den Entscheid vom 12. Mai 2020 liess der Versicherte durch die Sozialarbeiterin H. am 19. Mai 2020 Beschwerde ans Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), erheben. Es wurde sinngemäss beantragt, es sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheids festzustellen, dass der Versicherte von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 AVIG befreit sei. Es seien ihm deshalb die gesetzlichen Leistungen auszurichten. F. Die Arbeitslosenkasse schloss mit Vernehmlassung vom 2. Oktober 2020 weiterhin auf Abweisung der Beschwerde. Sie wies zudem darauf hin, dass gemäss der Beurteilung der Ärzteschaft der E.”
LACI art. 14 n. 119 En cas de non-respect manifeste de la durée minimale de cotisation, le rétablissement ultérieur des délais n'ouvre pas droit aux prestations. Dans de tels cas, il y a lieu d'entrer en matière sur le recours formé en temps utile et de rejeter la prétention faute d'avoir accompli la durée de cotisation requise.
“Eine Wiederherstellung der damals noch laufenden Einsprachefrist (vgl. in diesem Sinne das Urteil des Bundesgerichts 1P.254/2005 vom 30. August 2005 E. 2.7) und eine damit einhergehende Wiederholung des Verfahrens würde jedoch unter den vorliegenden Umständen (eindeutige Nichterfüllung der Mindestbeitragszeit; vgl. dazu die nachstehenden Überlegungen) zu einem verfahrensmässigen Leerlauf führen. 1.3. Auf die rechtzeitig innert der 30-tägigen Frist nach Eröffnung des Einspracheentscheides (Art. 60 ATSG) erhobene Beschwerde ist daher einzutreten. 2. 2.1. Zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht mit Verfügung vom 19. April 2023, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 16. Mai 2023, wegen Nichterfüllung der Beitragszeit einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Arbeitslosenentschädigung abgelehnt hat. 2.2. 2.2.1. Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 2.2.2. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beträgt gemäss Art. 9 Abs. 1 AVIG zwei Jahre. Sie beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Voraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt sind (vgl. Abs. 2 und Abs. 3 von Art. 9 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit ist demnach rückwärtsgerichtet (Heine Alexia/Polla Beatrice, Erneute Beanspruchung von Arbeitslosenentschädigung nach abgelaufener Rahmenfrist für den Leistungsbezug: Folgerahmenfristen und ihre Besonderheiten, in: Zeitschrift für Arbeitsrecht und Arbeitslosenversicherung [ARV] 2014, S. 77, 78). 2.2.3. Angerechnet werden gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIG auch (a.) Zeiten, in denen die versicherte Person als Arbeitnehmerin tätig ist, bevor sie das Alter erreicht, von dem an sie AHV-Beiträge bezahlen muss; b. schweizerischer Militär-, Zivil- und Schutzdienst, ferner obligatorische Hauswirtschaftskurse, die ganztägig und ununterbrochen während mindestens zwei Wochen geführt werden; c.”
Citation : LACI art. 14 n. 118 La dispense de l'accomplissement de la durée de cotisation s'applique lorsque, en raison d'une séparation (y compris séparation de fait), d'un divorÎ, du décès du conjoint, d'une invalidité ou pour des motifs analogues, ou encore de la suppression d'une rente d'invalidité, un soutien antérieurement existant cesse et que la personne concernée est dès lors obligée de prendre ou d'accroître une activité lucrative dépendante. Il doit exister un lien de causalité entre l'événement et la prise ou l'accroissement de l'activité lucrative; le moment déterminant est la date de la disparition effective du soutien. En cas de séparation, il convient de prouver la tenue séparée du ménage ainsi que l'existenÎ d'un accord financier correspondant entre les époux. Les autres conditions prévues par la loi (événement survenu depuis moins d'un an; domicile en Suisse au moment de l'événement) demeurent inchangées.
“3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation pour l'un des motifs suivants : formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a) ; maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b) ; séjour dans un établissement suisse de détention ou d'éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature (let. c). 2.2 Selon l'art. 14 al. 2 LACI, sont également libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, par suite de séparation de corps ou de divorce, d'invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d'invalidité, sont contraintes d'exercer une activité salariée ou de l'étendre ; cette disposition n'est applicable que si l'événement en question ne remonte pas à plus d'une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. L'art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d'existence garantis auparavant. Cette disposition s’applique également en cas de séparation de fait (arrêt du Tribunal fédéral C 105/00 du 23 octobre 2000 consid. 3a). La preuve de domiciles séparés et de l’existence d’un arrangement financier conclu entre conjoints devra alors être rapportée (Boris RUBIN, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n. 39 ad art. 14 LACI). Le moment déterminant de la survenance d’un motif de libération lié au divorce est celui de la perte de soutien effective (arrêt du Tribunal fédéral C 369/01 du 4 août 2004 consid. 3.3). Comme cela ressort du texte de l'art. 14 al. 2 LACI, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération invoqué et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 consid. 2.4 ; 125 V 123 consid. 2 ; Boris Rubin, Assurance-chômage, Droit fédéral, Survol des mesures cantonales, Procédure, 2e éd.”
La présenÎ d'un motif d'exonération (maladie, accident, maternité) au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit être appréciée selon une approche objective, ex post. Ce qui compte est l'existenÎ effective de l'incapacité de travail ; l'auto-évaluation purement subjective de la personne assurée n'est pas déterminante à cet égard.
“Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht vom 21. März 2024 (715 23 328 / 69) Arbeitslosenversicherung Befreiung von der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Das Vorliegen eines Befreiungstatbestandes bestimmt sich nach objektiver Betrachtungsweise und damit ex post. Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Stephan Paukner Parteien A. , Beschwerdeführer, vertreten durch Ramón D. Eichenberger, Advokat, Blumenrain 3, Postfach, 4001 Basel gegen Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland, Bahnhofstrasse 32, 4133 Pratteln, Beschwerdegegnerin Betreff Ablehnung der Anspruchsberechtigung A. A. war zuletzt bis 30. November 2020 als Maschinenführer tätig. Am 20. Januar 2020 verletzte er sich bei einem Arbeitsunfall an der rechten Schulter und erlitt dabei eine Ruptur der rechten Supraspinatussehne sowie eine Partialruptur der rechten Bizepssehne. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte in der Folge zunächst Taggeldleistungen auf der Basis einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit. Am 27. August 2020 löste die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis des Versicherten per Ende November 2020 auf.”
“Gemäss der Rechtsprechung bestimmt sich das Vorliegen des Befreiungstatbestands Krankheit, Unfall oder Mutterschaft gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG grundsätzlich nach objektiver Betrachtungsweise, somit ex post. Ob sich eine versicherte Person nach eigener Einschätzung gesundheitsbedingt ausserstande sieht, eine beitragspflichtige (Teilzeit-)Beschäftigung auszuüben, ist demgegenüber nicht massgebend. Daran ändert nichts, dass im Zuge der Abklärungen hinsichtlich unfall- und/oder invalidenversicherungsrechtlicher Ansprüche, die häufig längere Zeit dauern, allenfalls kontroverse Stellungnahmen der involvierten Ärzte zur Arbeitsfähigkeit vorliegen (Urteile des Bundesgerichts 8C_367/2013 vom 18. Juni 2013 E. 3.3, 8C_988/2008 vom 14. Mai 2009 E. 4.2.1 und C 333/00 vom 11. April 2002 E. 3).”
Pour les formations suivies en parallèle d'une activité professionnelle ou organisées à temps partiel, ainsi que pour les procédures de validation/qualification, la prise en compte au titre d'une périoÞ d'exemption au sens de l'art. 14 al. 1 LACI est douteuse. Selon la jurisprudenÎ citée, en particulier : lorsque la formation n'est suivie qu'à temps partiel et qu'il aurait été raisonnablement exigible d'exercer parallèlement une activité lucrative assujettie à cotisations (même à temps partiel), la prise en compte comme périoÞ d'exemption n'est pas envisageable.
“Semesters ungenügenden Jahreszeugnisses 2020/21 vom 29. Juni 2021 (AB 104 f.) erfolgte keine Promotion ins sechste Semester, sondern der Austritt. Ab August 2021 bis zur Anmeldung zur Arbeitsvermittlung am 25. Februar 2022 (AB 136 f.) war der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben an keiner Schule und keinem Kurs mehr gewesen. Er habe auch weder ein Praktikum noch eine Festanstellung gehabt. Er habe in der Zeit vor allem nach einer schulischen Anschlussmöglichkeit gesucht (AB 114 Ziff. 7). Nach dem Dargelegten befand sich der Beschwerdeführer während der vom 25. Februar 2020 bis 24. Februar 2022 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit einzig während gut 17 Monaten im Bildungsgang der … der B.________. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, er habe deswegen innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden und die Beitragszeit nicht erfüllen können (vgl. Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG). Gemäss dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern wird die … berufsbegleitend absolviert. Der Ausbildungsgang besteht aus einer Kombination von Selbststudium und Direktunterricht. Der Aufwand für Unterricht und Selbststudium betrage ab dem”
“11/8/1/56), woraus rund drei Ausbildungsmonate während der Rahmenfrist resultieren. Schliesslich ergeben sich aus dem wieder aufgenommenen Studium an der FH Z.___ in der Zeit vom 1. Februar bis zum Ende der Rahmenfrist am 28. Juli 2021 rund sechs weitere Ausbildungsmonate. Damit ist eine Gesamtdauer von rund neun Ausbildungsmonaten nachgewiesen. Allerdings hat die Beschwerdeführerin für das Studium an der FH Z.___ die Variante «Teilzeit» gewählt, wie aus den beiden Immatrikulationsbestätigungen der Jahre 2017 und 2021 hervorgeht (Urk. 11/8/2 und Urk. 11/8/3; vgl. Art. 3 und Art. 4 des Studien- und Prüfungsreglementes, Urk. 11/8/5). Wäre es aber als zumutbar zu beurteilen, dass die Beschwerdeführerin neben dem Teilzeitstudium teilzeitlich eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hätte - was sie gemäss ihren Vorbringen in der Eingabe vom 8. Oktober 2021 tatsächlich zu tun beabsichtigt hatte (vgl. Urk. 11/8/1) -, so gälte die Zeit des Studiums an der FH Z.___ aufgrund der dargelegten Rechtsprechung nicht als Befreiungszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG. Des Weiteren hatte die Beschwerdeführerin gemäss ihren weiteren Vorbringen in der Eingabe vom 8. Oktober 2021 und in der Beschwerdeschrift für den Erwerb des Fähigkeitszeugnisses der Kauffrau EFZ den Weg des sogenannten Validierungs- oder Qualifikationsverfahrens eingeschlagen (Urk. 11/8/1 und Urk. 1), das ebenfalls keine vollzeitliche Ausbildung darstellt, sondern vielmehr ein Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen ist, die ausserhalb eines festgelegten Bildungslehrgangs erworben worden sind (vgl. den Lernleistungsausweis vom 17. Oktober 2019 mit dem Hinweis auf Art. 32 und 32 der Verordnung über die Berufsbildung [BBV]). Damit ist entsprechend dem zutreffenden Hinweis im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2 S. 3 f.) in Frage gestellt, ob die geltend gemachten Ausbildungszeiten im Rahmen des Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG überhaupt angerechnet werden können.”
“11/8/1) -, so gälte die Zeit des Studiums an der FH Z.___ aufgrund der dargelegten Rechtsprechung nicht als Befreiungszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG. Des Weiteren hatte die Beschwerdeführerin gemäss ihren weiteren Vorbringen in der Eingabe vom 8. Oktober 2021 und in der Beschwerdeschrift für den Erwerb des Fähigkeitszeugnisses der Kauffrau EFZ den Weg des sogenannten Validierungs- oder Qualifikationsverfahrens eingeschlagen (Urk. 11/8/1 und Urk. 1), das ebenfalls keine vollzeitliche Ausbildung darstellt, sondern vielmehr ein Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen ist, die ausserhalb eines festgelegten Bildungslehrgangs erworben worden sind (vgl. den Lernleistungsausweis vom 17. Oktober 2019 mit dem Hinweis auf Art. 32 und 32 der Verordnung über die Berufsbildung [BBV]). Damit ist entsprechend dem zutreffenden Hinweis im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2 S. 3 f.) in Frage gestellt, ob die geltend gemachten Ausbildungszeiten im Rahmen des Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG überhaupt angerechnet werden können.”
“11/8/1/56), woraus rund drei Ausbildungsmonate während der Rahmenfrist resultieren. Schliesslich ergeben sich aus dem wieder aufgenommenen Studium an der FH Z.___ in der Zeit vom 1. Februar bis zum Ende der Rahmenfrist am 28. Juli 2021 rund sechs weitere Ausbildungsmonate. Damit ist eine Gesamtdauer von rund neun Ausbildungsmonaten nachgewiesen. Allerdings hat die Beschwerdeführerin für das Studium an der FH Z.___ die Variante «Teilzeit» gewählt, wie aus den beiden Immatrikulationsbestätigungen der Jahre 2017 und 2021 hervorgeht (Urk. 11/8/2 und Urk. 11/8/3; vgl. Art. 3 und Art. 4 des Studien- und Prüfungsreglementes, Urk. 11/8/5). Wäre es aber als zumutbar zu beurteilen, dass die Beschwerdeführerin neben dem Teilzeitstudium teilzeitlich eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hätte - was sie gemäss ihren Vorbringen in der Eingabe vom 8. Oktober 2021 tatsächlich zu tun beabsichtigt hatte (vgl. Urk. 11/8/1) -, so gälte die Zeit des Studiums an der FH Z.___ aufgrund der dargelegten Rechtsprechung nicht als Befreiungszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG. Des Weiteren hatte die Beschwerdeführerin gemäss ihren weiteren Vorbringen in der Eingabe vom 8. Oktober 2021 und in der Beschwerdeschrift für den Erwerb des Fähigkeitszeugnisses der Kauffrau EFZ den Weg des sogenannten Validierungs- oder Qualifikationsverfahrens eingeschlagen (Urk. 11/8/1 und Urk. 1), das ebenfalls keine vollzeitliche Ausbildung darstellt, sondern vielmehr ein Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen ist, die ausserhalb eines festgelegten Bildungslehrgangs erworben worden sind (vgl. den Lernleistungsausweis vom 17. Oktober 2019 mit dem Hinweis auf Art. 32 und 32 der Verordnung über die Berufsbildung [BBV]). Damit ist entsprechend dem zutreffenden Hinweis im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2 S. 3 f.) in Frage gestellt, ob die geltend gemachten Ausbildungszeiten im Rahmen des Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG überhaupt angerechnet werden können.”
Pour bénéficier de l'exemption prévue à l'art. 14 al. 1 LACI, la personne assurée doit avoir eu son domicile en Suisse pendant la périoÞ correspondante de plus de douze mois. En outre, pour le motif d'exemption visé (p. ex. maladie, accident, maternité), il doit exister un lien de causalité entre ce motif et le non‑accomplissement de la durée de cotisation; l'empêchement devait avoir duré plus de douze mois.
“3) a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisations, remplit les conditions relatives à la période de cotisation (al. 1). Compte également comme période de cotisation le temps durant lequel l'assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu'il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d'un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations (al. 2 let. c). Aux termes de l'art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus de 12 mois (« 12 mois au total ») ; à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). La libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI (voir aussi SVR 1999 ALV n° 7 p. 19), la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies (DTA 1995 p. 167 consid. 3b/aa et 170 consid. 4c). Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (ATF 141 V 674 consid. 4). 4. 4.”
“März 2020 nur 0,42 Monate Beitragszeit nachweisen kann und somit die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt hat. Zu prüfen ist, ob ein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG und/oder Art. 14 Abs. 2 AVIG vorliegt. Die anderen in Art. 14 AVIG genannten Befreiungsgründe sind im vorliegenden Fall nicht relevant, weshalb nicht näher darauf eingegangen wird. 3.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG unter anderem Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Auch sind nur Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die beim Eintritt des Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten (vgl. AVIG-Praxis ALE, gültig ab 1. Januar 2020, Rz. 188). Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). Dies bedeutet, dass beim Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und der Krankheit vorliegen muss. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. (BGE 121 V 336 E. b). Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 126 V 384 E. 2b und 130 V 229 E. 1.2.3; Urteil des Bundesgerichts vom 29. Mai 2017, 8C_116/2017, E. 4.2). 3.2 Das Vorliegen des Befreiungstatbestandes "Krankheit" bestimmt sich grundsätzlich nach objektiver Betrachtungsweise, somit ex post (vgl.”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Personen im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (Art.”
L'art. 14 LACI doit être interprété de manière restrictive. La jurisprudenÎ exige que l'événement empêchant ait duré, en tout, plus de douze mois. Elle requiert en outre que la capacité de travail résiduelle soit réduite à tel point qu'il n'est pas raisonnable d'exiger de l'assuré qu'il exerÎ une activité lucrative adaptée à son état de santé (même à temps partiel) ; en pratique, cela signifie qu'une incapacité de travail d'environ 80 % est généralement nécessaire. Pour l'ouverture du droit, il importe d'apporter une preuve médicale concrète (p. ex. certificats médicaux, indemnités journalières).
“3Gli Svizzeri che rimpatriano dopo un soggiorno di oltre un anno in uno Stato che non è membro né della Comunità europea né dell’Associazione europea di libero scambio (AELS) sono esentati per un anno dall’adempimento del periodo di contribuzione, purché possano certificare di avere svolto un’attività dipendente all’estero ed abbiano svolto in Svizzera durante almeno sei mesi un’occupazione soggetta a contribuzione. Alle stesse condizioni sono esonerati dall’adempimento del periodo di contribuzione i cittadini degli Stati membri della Comunità europea o dell’AELS il cui permesso di domicilio non è scaduto. Il Consiglio federale stabilisce inoltre a quali condizioni gli stranieri il cui permesso di domicilio non è scaduto e che non sono cittadini di uno Stato membro della Comunità europea o dell’AELS e il cui permesso di domicilio non è scaduto, sono esentati dall’adempimento del periodo di contribuzione se rientrano in Svizzera dopo un soggiorno all’estero di oltre un anno.” In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_143/2023 del 24 agosto 2023 consid. 4.3.2., pubblicata in DLA 2023 N. 13 pag. 386 e SVR 2024 Nr. 8 pag. 29; STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 1.2.; STF 8C_318/2011 del 5 marzo 2012 consid. 5.2.; STF C 25/07 del 22 novembre 2007. L’art. 14 LADI configura, in effetti, un’eccezione al presupposto dell’adempimento del periodo contributivo per persone che non hanno potuto svolgere un’attività lavorativa precedentemente alla disoccupazione. Perciò le fattispecie enumerate in tale disposto vanno interpretate restrittivamente. Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale l'applicazione di questo disposto presuppone che l'assicurato sia stato impedito, per almeno dodici mesi, di essere parte contraente di un rapporto di lavoro per una delle ragioni enumerate dalla legge.”
“C’est d’ailleurs en considération de cette exigence que le législateur a voulu que l’empêchement dure plus de douze mois au moins : en cas d’empêchement de plus courte durée, l’assuré dispose, en règle ordinaire, d’un laps de temps suffisant, dans le délai-cadre de deux ans, pour exercer une activité soumise à cotisation de douze mois (TF 8C_174/2015 du 11 février 2016 consid. 3). La condition de la causalité n’est réalisée que s’il n’est pas possible ni raisonnablement exigible pour l’assuré d’exercer une activité adaptée aux restrictions liés à la santé, et ce même en temps partiel (ATF 126 V 384 consid. 2b p. 387). Peu importe que l’assuré ait été conscient de l’étendue de sa capacité résiduelle de travail (TF 8C_367/2013 du 18 juin 2013). Un droit à l’indemnité de chômage ne peut être accordé si l’assuré dispose d’une capacité de travail supérieure à 20%. Par conséquent, l’incapacité de travailler doit probablement être d’au moins 80% pour qu’une libération puisse être retenue. La jurisprudence a par exemple indiqué qu’une capacité de travail résiduelle de 30% était suffisante pour que l’on puisse raisonnablement exiger qu’un assuré exerce une activité salariée à temps partiel (TF 8C_497/2010 du 5 août 2010, consid. 4.2.2 ; Rubin, op. cit., n°25 ad. art. 14 LACI). 4. a) D’après le principe de la libre appréciation des preuves, pleinement valable en procédure judiciaire de recours dans le domaine des assurances sociales (art. 61 let. c LPGA), le juge n’est pas lié par des règles formelles pour constater les faits au regard des preuves administrées, mais doit examiner de manière objective tous les moyens de preuve quelle qu’en soit la provenance, puis décider s'ils permettent de porter un jugement valable sur le droit litigieux. S'il existe des avis contradictoires, il ne peut trancher l'affaire sans indiquer les raisons pour lesquelles il se fonde sur une opinion médicale plutôt qu'une autre. L'élément déterminant pour la valeur probante d'un rapport médical n'est ni son origine, ni sa désignation comme rapport ou comme expertise, mais son contenu. A cet égard, il importe que les points litigieux aient fait l'objet d'une étude circonstanciée, que le rapport se fonde sur des examens complets, qu'il prenne également en considération les plaintes exprimées par la personne examinée, qu'il ait été établi en pleine connaissance de l'anamnèse, que la description des interférences médicales soit claire et enfin que les conclusions de l'expert soient dûment motivées (ATF 134 V 231 consid.”
“Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (lit.”
“Februar 2020, mit welcher ihr (während der Rahmenfrist für die Beitragszeit) eine mehr als 12-monatige volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden sei. In den echtzeitlichen Arztzeugnissen sei ihr für den Zeitraum von 1. März bis 30. Januar (richtig: November) 2019 aber eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Die von der Beschwerdeführerin nachgereichte Begründung, wonach diese Arbeitsunfähigkeitsatteste lediglich für gewisse Tätigkeiten gegolten haben sollen, könne nicht nachvollzogen werden. Nebst den echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitsattesten würden auch die Zahlungen der Krankentaggeldversicherung gegen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin im erwähnten Zeitraum sprechen. Die Krankentaggeldversicherung habe bis 30. April 2019 volle Taggeldleistungen, ab dem 1. Mai 2019 jedoch nur noch Taggeldleistungen im Umfang von 75 bis 80 % erbracht. Aufgrund der Akten sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin nur für den Zeitraum von 1. Juli 2018 (ab Ende des letzten Arbeitsverhältnisses) bis maximal 30. April 2019 nachgewiesen. Somit seien die Voraussetzungen nach Art. 14 AVIG nicht gegeben (Urk. 2 S. 2). Die Verfügung vom 5. Februar 2020, mit welcher ein Anspruch der Beschwerdeführerin ab 25. Februar 2019 verneint worden sei, weil weder die Beitragszeit erfüllt sei noch ein Befreiungsgrund von der Erfüllung der Beitragszeit vorliege, sei daher zu bestätigen (Urk. 2 S. 1-2).”
En cas de maladie (y compris maladie psychique), il convient d'examiner si la maladie empêchait et rendait également inacceptable la reprise d'une activité à temps partiel assujettie à cotisations pendant la périoÞ d'empêchement de plus de douze mois. Une dispense prévue à l'art. 14 al. 1 LACI n'existe que si, pour cette raison, un rapport de travail à temps partiel n'était ni possible ni raisonnable. Les certificats médicaux ne suppriment pas automatiquement l'obligation d'accepter une activité à temps partiel raisonnable; la question de la raisonnabilité doit être appréciée dans le cadre de l'obligation d'atténuation du dommage et au vu de tous les éléments de preuve objectifs.
“Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel/Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts 8C_750/2010 vom 11. Mai 2010). 3. 3.1. Streitig ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung wegen fehlender Beitragszeiterfüllung bzw. wegen Fehlen eines Befreiungsgrundes verneint hat. 3.2. 3.2.1. In der Beschwerde wird sinngemäss ausgeführt, dass der Beschwerdeführer bis am 15. April 2023 wegen seines schlechten und instabilen psychischen Gesundheitszustandes Medikamente habe einnehmen müssen (Beschwerde, S. 1). Da seine Erkrankung nach einem Jahr besser geworden sei, habe er noch während der Krankschreibung begonnen, eine Stelle zu suchen. Am 20. März 2023 habe er den Arbeitsvertrag unterzeichnet. Aufgrund des Arztzeugnisses, wonach er bis 30. April 2023 krank geschrieben gewesen sei, habe der Arbeitsvertrag auf den 1.”
“Aus einer autoritativen Festsetzung von Leistungsansprüchen im Invalidenversicherungsrecht ergibt sich in Nachachtung der den Versicherten im Sozialversicherungsrecht obliegenden Schadenminderungspflicht je nach Zumutbarkeitsbeurteilung somit eine Verpflichtung zur Arbeitssuche (BGE 129 V 460, E. 4.2). Hintergrund bildet der Umstand, dass die Arbeitslosenversicherung gegenüber anderen Sozialversicherungszweigen gemäss Art. 15 Abs. 3 AVIV vorleistungspflichtig ist, es sei denn, die Vermittlungsunfähigkeit sei offensichtlich. Daraus resultiert, dass eine versicherte Person zur Aufnahme einer Teilzeittätigkeit verpflichtet ist, ohne beispielsweise zunächst die Durchführung von beruflichen Massnahmen der IV abzuwarten. Eine Teilzeittätigkeit aufnehmen muss die versicherte Person in arbeitslosenversicherungsrechtlicher Hinsicht selbst dann, wenn ihr gestützt auf ein im Vergleich zu weiteren medizinischen Unterlagen divergierendes Arztzeugnis, welches von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausgeht, Krankentaggelder ausgerichtet werden (Urteil des EVG vom 11. April 2002, C 333/00, E. 3). Ausnahmsweise kann trotz einer nachträglich zumutbaren beitragspflichtigen Erwerbstätigkeit innert der Beitragsrahmenfrist ein Befreiungstatbestand gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG allerdings dann anerkannt werden, wenn die versicherte Person keine Veranlassung hatte anzunehmen, die Verwertung der bestehenden Restarbeitsfähigkeit werde von ihr trotz weiterer Leistungen von Lohnersatz – wie beispielsweise Taggeldern der Unfallversicherung – verlangt (BGE 141 V 625 E. 4). 3. Zwischen den Parteien ist zu Recht unbestritten geblieben, dass die massgebliche Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 6. April 2021 bis 5. April 2023 gedauert hat und der Versicherte innert dieser Frist keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen ist. Zu prüfen ist einzig, ob sich der Beschwerdeführer auf den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen kann. 3.1 Den Akten zufolge meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf seinen am 20. Januar 2020 erlittenen Arbeitsunfall am 28. Juli 2020 bei der IV zum Leistungsbezug an (IV-Dok 1). Mangels Eingliederungspotentials sprach ihm die zuständige IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) nach ergänzender Abklärung seiner gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sowie nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens in der Folge mit Verfügung vom 30.”
“1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38). Die realen arbeitsmarktlichen Verhältnisse stellen keinen Beitragsbefreiungsgrund dar, weder für sich allein noch in Verbindung mit Krankheit oder Unfall gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG (BGE 141 V 674 E. 4.3.2 S. 680).”
Une application par analogie de l'art. 14 al. 2 LACI aux partenaires en concubinage qui travaillent dans l'entreprise n'est pas justifiée; la situation juridique des partenaires en concubinage diffère de celle des époux, de sorte qu'ils ne peuvent être assimilés.
“AVIG bei einem im Betrieb mitarbeitenden Konkubinatspartner auch vergleichbar sein mag mit demjenigen bei einem mitarbeitenden Ehegatten, so ist eine analoge Anwendung der genannten Bestimmung auf Konkubinatspartner insofern nicht gerechtfertigt, als sich die Rechtsstellungen von Konkubinatspartnern und Ehegatten, obwohl deren Beziehungen faktisch oftmals sehr ähnlich sind, in diversen Rechtsgebieten sowohl des öffentlichen als auch des Privatrechts klar unterscheiden. Im Arbeitslosenversicherungsrecht haben denn etwa Personen, die nicht aufgrund von Ehescheidung oder -trennung, sondern wegen Auflösung des Konkubinats gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern, auch keinen Anspruch auf Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 14 Abs. 2 AVIG. Nachdem das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht die Anwendbarkeit von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG auf Verwandte von Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung bereits wiederholt verneint (vgl. etwa Urteil C 146/06 vom 28. November 2006 E. 2.2 und Urteil C 244/04 vom 13. Juni 2005 E. 2.2) und das Bundesgericht mit Urteil 8C_270/2009 vom 24. August 2009 E. 3.2.3 die Frage, ob sich betreffend den Anspruch auf Insolvenzentschädigung eine Gleichstellung von Konkubinatspaaren mit Ehegatten im Sinne von Art. 51 Abs. 2 AVIG rechtfertige, noch offen gelassen hatte, lehnte es schliesslich im Urteil 8C_664/2009 vom 13. Januar 2010 E. 4.1 – zumindest e contrario – die Gleichstellung des mitarbeitenden Konkubinatspartners mit dem – vom Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausgeschlossenen – mitarbeitenden Ehegatten nach Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG ab (vgl. Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich AL.2011.00308 vom 30. Juli 2012 E. 3.1). Ausserdem hatte sich das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht auch in seinem Urteil C 193/04 vom 7.”
S'il existe, pour l'activité exercée à l'étranger, une convention de sécurité sociale contenant une règle de totalisation, cette règle fait obstacle à l'application de l'art. 14 al. 3 LACI.
“Il ressort en outre du message du Conseil fédéral que les commissions parlementaires compétentes ont été consultées conformément à la procédure prévue à l’art. 152 al. 3 bis LParl (loi fédérale sur le Parlement du 13 décembre 2002 ; RS 171.10) et que ces dernières ont approuvé à l’unanimité l’application à titre provisoire de la convention (FF 2022 1180 p. 6, 19 et 20). Ce n’est donc pas sur la base d’une directive du SECO que la convention a été appliquée provisoirement depuis le 1er novembre 2021, contrairement à ce qui est allégué par le recourant, et les griefs tirés d’une violation du principe de la légalité et de la hiérarchie des normes apparaissent infondés. C’est donc à juste titre que l’intimée a fait application de la Convention sur la coordination de la sécurité sociale conclue avec le Royaume-Uni. Dans la mesure où cette convention prévoit la totalisation des périodes de cotisation accomplies à l’étranger, le recourant ne peut pas se prévaloir de l’art. 14 al. 3 LACI. Cette disposition s’applique en effet aux situations dans lesquelles il n’existe pas de convention sur la coordination de la sécurité sociale en matière de chômage prévoyant la totalisation des périodes accomplies à l’étranger (ATF 139 V 88 consid. 7.6) b) Concernant les prestations de chômage, l’art. 56 de la convention contient une disposition relative à la totalisation des périodes d’assurance, d’emploi ou d’activité non salariée, qui prévoit ce qui suit : « (1) L’institution compétente d’un État dont la législation subordonne l’acquisition, le maintien, le recouvrement ou la durée du droit aux prestations à l’accomplissement soit de périodes d’assurance, soit de périodes d’emploi, soit de périodes d’activité non salariée, tient compte, dans la mesure nécessaire, des périodes d’assurance, d’emploi ou d’activité non salariée accomplies sous la législation de l’autre État comme si elles avaient été accomplies sous la législation qu’elle applique. Toutefois, lorsque la législation applicable subordonne le droit aux prestations à l’accomplissement de périodes d’assurance, les périodes d’emploi ou d’activité non salariée accomplies sous la législation de l’autre État ne sont prises en compte qu’à la condition que ces périodes eussent été considérées comme périodes d’assurance si elles avaient été accomplies en vertu de la législation applicable.”
Dans la mesure où l'art. 14 LACI n'est pas invoqué comme motif de dispense, il convient, dans les présentes décisions, d'examiner pour chacune si la durée de cotisation requise de douze mois a été établie, au sein du délai-cadre pertinent, selon le degré de preuve de la prépondéranÎ des probabilités.
“Zwischen den Parteien ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass angesichts der Anmeldung des Beschwerdeführers zum Leistungsbezug per 1. Februar 2021 (Urk. 9/269-272) die relevante Rahmenfrist für die Beitragszeit (vgl. E. 1.1 f.) am 1. Februar 2019 begann und am 31. Januar 2021 endete. Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich; solche werden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht. Strittig und zu prüfen ist, ob mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit mit Blick auf den Nachweis der tatsächlichen Lohnzahlungen erstellt ist, dass der Beschwerdeführer innerhalb der relevanten Rahmenfrist bei der Y.___ eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat und somit die erforderlichen zwölf Monate an beitragspflichtiger Beschäftigung nachweisen kann.”
“Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass angesichts der Anmeldung zum Leistungsbezug per 1. Februar 2022 (Urk. 5/217 ff.) die relevante Rahmenfrist für die Beitragszeit (vgl. E. 1.1) am 1. Februar 2020 begann und am 31. Januar 2022 endete. Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich; solche werden vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit innerhalb der massgeblichen Rahmenfrist eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat und die erforderliche zwölfmonatige Beitragszeit nachweisen kann.”
“Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 AVIG ersichtlich; solche werden von der Beschwerdeführerin denn auch nicht geltend gemacht. Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit innerhalb der massgeblichen Rahmenfrist die erforderliche zwölfmonatige Beitragszeit nachweisen kann.”
“Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass angesichts der Anmeldung zum Leistungsbezug per 1. Februar 2021 (Urk. 11/433) die relevante Rahmenfrist für die Beitragszeit (vgl. E. 1.1) am 1. Februar 2019 begann und am 31. Januar 2021 endete (vgl. auch Urk. 11/247). Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich; solche werden vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit innerhalb der massgeblichen Rahmenfrist eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat und die erforderliche zwölfmonatige Beitragszeit nachweisen kann.”
“Strittig und zu prüfen ist, ob mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, dass der Beschwerdeführer innerhalb der relevanten Rahmenfrist bei der Y.___ GmbH und der Z.___ GmbH während insgesamt mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG in Verbindung mit Art. 13 Abs. 1 AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (Art. 9 Abs. 3 AVIG) ausgeübt hat. Unstrittig ist, dass die hier massgebliche Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. September 2018 bis 31. August 2020 dauerte. Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht.”
Selon la jurisprudenÎ, en cas de contestation sur la capacité de travail résiduelle, il est nécessaire, pour bénéficier de l'exonération prévue à l'art. 14 al. 1 LACI, que l'événement empêchant l'accomplissement de la périoÞ de cotisation ait duré plus de douze mois. En cas de maladie, on exige en règle générale une incapacité de travail totale (100 %) durant cette périoÞ; des périodes plus courtes ou une incapacité partielle (p. ex. 60 %) ne suffisent pas selon la jurisprudenÎ, car le travail à temps partiel permettrait et serait raisonnable pour atteindre la périoÞ de cotisation.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1).”
“Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin innert der massgebenden Rahmenfrist vom 25. November 2017 bis zum 24. November 2019 nur eine Beitragszeit von 7,187 Monaten vorweisen kann. Umstritten ist einzig, ob sie sich auf den Befreiungsgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen kann, also während mindestens 12 Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war.”
“Hinsichtlich der Befreiungsgründe nach Art. 14 Abs. 1 AVIG fällt vorliegend einzig Krankheit (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG i.V.m Art. 3 ATSG) in Betracht (vgl. auch act. II pag. 129 Ziff. 31). Diesbezüglich geht aus dem Bericht vom 15. Januar 2021 (act. II pag. 135-137) des seit Herbst 2019 behandelnden Psychiaters, Dr. med. D.________, hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.2/3) und einer ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) leide. Daneben wurde der Verdacht auf eine Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) festgehalten. Dr. med. D.________ attestierte – unter Verweis auf eine (nicht in den vorliegenden Akten enthaltene) Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung vom 17. Juli 2019 – eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 60 % (act. II pag. 137, 104). Unabhängig davon, ob der vom behandelnden Arzt beschriebenen teilweisen Arbeitsunfähigkeit aus versicherungsrechtlicher Sicht zu folgen ist, steht somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin in der Lage gewesen wäre, eine Arbeit im Umfang von mindestens 20 % einer Vollzeitbeschäftigung aufzunehmen.”
“Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin für den beschäftigungslosen Teil die Beitragszeit nicht erfüllt hat und der geltend gemachte Befreiungsgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. e AVIG nicht erfüllt ist, da die Beschwerdeführerin weniger als 12 Monate wegen Unfallfolgen arbeitsunfähig war und ein anderer Befreiungsgrund nicht in Frage kommt. Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin die Anspruchsvoraussetzungen zu Recht als nicht erfüllt erachtet. Die vorliegende Beschwerde ist folglich abzuweisen.”
Les motifs d'exemption visés à l'art. 14 al. 1 LACI sont cumulables, c.-à-d. que plusieurs motifs peuvent être combinés pour atteindre la durée minimale. Pour chaque motif invoqué, il convient de reconnaître le lien de causalité spécifique entre ce motif et la non-atteinte de la durée de cotisation requise. Le cumul de périodes de cotisation au sens de l'art. 13 LACI avì des périodes relevant d'un motif d'exemption selon l'art. 14 LACI est exclu.
“Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1). Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627). Die in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Befreiungsgründe sind kumulierbar, womit zur Erfüllung der Mindestdauer mehrere davon beigezogen werden können. Dabei verlangt die Rechtsprechung explizit, dass sich die Voraussetzung des spezifischen Kausalzusammenhangs für jeden einzelnen Tatbestand bejahen lässt (ARV 2020 S. 383 E. 3.4.2).”
“Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2010, 8C_750/2010). 2.5 Innerhalb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (Art. 9 Abs. 2 AVIG) bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder nebst dem Alter der Versicherten namentlich nach der Beitragszeit. Während versicherte Personen, welche eine Beitragszeit von insgesamt 18 Monaten nachweisen können, Anspruch auf höchstens 400 Taggelder besitzen (Art. 27 Abs. 2 lit. b AVIG), beläuft sich der maximale Taggeldanspruch für Personen, die gemäss Art. 14 AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, auf 90 Taggelder (Art. 27 Abs. 4 AVIG). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate in diesem Zusammenhang die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person beispielsweise im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165 E.”
Est considérée comme formation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI toute préparation systématique à un objectif professionnel concret ou à une future activité lucrative, reposant sur un cours dûment établi, reconnu légalement ou, à tout le moins, de facto. La formation doit être suffisamment vérifiable et prend fin lors de la constatation de la réussite. L'autoformation n'est en règle générale pas reconnue en raison de son manque de vérifiabilité; de même, les offres qui ne visent pas un objectif professionnel concret (p. ex. des cours de perfectionnement généraux ou des cours de langue) ne sont, en principe, pas prises en considération.
“Es stellt sich nun die Frage, ob der Beschwerdeführer ausserdem zusätzlich aufgrund seiner besuchten Kurse bzw. wegen einer Ausbildung gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Voraussetzung zur Geltendmachung dieses Befreiungsgrundes ist, dass die betroffene Person während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatte. Nach der Rechtsprechung gilt als Ausbildung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG jede systematische, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten (üblichen) Lehrganges beruhende Vorbereitung auf ein konkretes berufliches Ziel (BGE 122 V 43 E. 3c/aa) bzw. eine künftige erwerbliche Tätigkeit (Urteile des Bundesgerichts vom 15. November 2016, 8C_418/2016, E. 3.3, und vom 2. September 2003, C 157/03, E. 2.2). Sie muss genügend überprüfbar sein und endet mit Kenntnisnahme des erfolgreichen Abschlusses. Nachbesserungen von Diplomarbeiten oder Wiederholungen von Prüfungen zählen zur Dauer der Ausbildung, wenn die entsprechenden Vorbereitungen und Arbeiten zeitlich intensiv sind und die Erfüllung der Kontrollvorschriften verunmöglichen (SVR 2012 ALV Nr. 10 S. 31, 8C_318/2011 E. 6; Urteile des Bundesgerichts vom 15. November 2016, 8C_418/2016, E. 3.3, vom 8. April 2009, 8C_312/2008, E. 4.3; Nussbaumer, a.a.O., S. 2336 Rz. 237). Die Art der Schule, an welcher die Ausbildung, Umschulung oder Weiterbildung erfolgt ist, spielt grundsätzlich keine Rolle (Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bd.”
“Als Ausbildung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG gilt praxisgemäss jede systematische, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten (üblichen) Lehrganges beruhende Vorbereitung auf ein konkretes berufliches Ziel bzw. eine künftige erwerbliche Tätigkeit. Sie muss genügend überprüfbar sein und endet mit der Kenntnisnahme des erfolgreichen Abschlusses. Ein Selbststudium, im Zusammenhang mit einem eigenen Forschungsprojekt, kann nicht genügend überprüft werden und fällt deswegen nicht unter den gesetzlichen Befreiungsgrund der Aus- bzw. Weiterbildung oder Umschulung (Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage 2019, S. 76; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Auflage 2016, S. 2336 Rz. 237; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_418/2016 vom 15. November 2016 E. 3.3 mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung).”
“Die im Selbststudium absolvierte Weiterbildungszeit kann in der Regel aufgrund ungenügender Überprüfbarkeit nicht anerkannt werden. Der erste vom Beschwerdeführer absolvierte Kurs dauerte vom 23. April bis 14. Mai 2019 und beinhaltete 15 Kurstage. In der Umschreibung des Kurses wird angegeben, die Teilnehmer würden viel Wertvolles und Interessantes für Ihre Stellensuche, aber auch für sich persönlich daraus mitnehmen. Beim zweiten Kurs handelte es sich um einen Deutschkurs, welcher vom 19. Februar bis 6. Mai 2020 dauerte. Der Kursumfang beinhaltete 200 Lektionen innerhalb von 10 Wochen. Sowohl aus der Dauer der beiden Kurse als auch aus der Umschreibung lässt sich klarerweise schliessen, dass diese nicht darauf ausgerichtet waren, den Beschwerdeführer auf ein konkretes berufliches Ziel bzw. eine künftige berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Vielmehr dienten sie dazu, dem Beschwerdeführer einerseits Deutschkenntnisse und andererseits Kenntnisse über das Vorgehen bei der Stellensuche zu vermitteln. Damit können die Kurse nicht als Ausbildung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG berücksichtigt werden und der Beschwerdeführer kann sich bereits aus diesem Grund nicht auf diesen Befreiungstatbestand berufen. Es kann damit offenbleiben, ob die weitere Voraussetzung der mindestens 10jährigen Wohnsitznahme in der Schweiz, welche vorliegend nicht nachgewiesen ist, erfüllt ist.”
Lors de l'application de l'art. 14 al. 1 LACI, seules doivent être prises en considération comme exonératoires pour l'accomplissement de la durée de cotisation les périodes durant lesquelles existait une incapacité de travail à 100 % due à un accident. Les périodes pendant lesquelles la personne assurée était au moins partiellement apte au travail (p. ex. ≥50 %) ne doivent pas être considérées comme des périodes exonératoires, car durant ces périodes elle pouvait exercer une activité assujettie à cotisation.
“Vorweg ist zu prüfen, ob bzw. gegebenenfalls wie lange der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist unfallbedingt von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Beschwerdegegnerin geht zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführer in der Zeit vom 28. Mai 2019 bis 17. November 2019 und vom 26. Januar 2021 bis 31. Mai 2021 zu 100% unfallbedingt arbeitsunfähig war. Ebenso ist sie zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer in der Zeit dazwischen zu mindestens 50% arbeitsfähig war und folglich in dieser Zeit einer beitragspflichten Tätigkeit hätte nachgehen können. Diese Zeit ist demgemäss nicht zu berücksichtigen. Damit ergibt sich eine Dauer von 9,877 Monaten, während welcher der Beschwerdeführer unfallbedingt von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist.”
Les activités dans des emplois protégés (deuxième marché du travail) n'entraînent pas automatiquement une exonération au sens de l'art. 14 al. 1 LACI. Dans la décision citée, une telle occupation n'a pas été considérée comme une reconversion ou une formation continue au sens du droit de l'assuranÎ-chômage, mais comme une mesure de réinsertion sur le premier marché du travail.
“Beitragsmonate nachweisen könne. Aufgrund dessen könne er die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten nicht erfüllen (S. 2 Ziff. 7). Der von ihm genannte Befreiungsgrund der Umschulung/Weiterbildung nach Art. 14 Abs. 1 AVIG sei vorliegend nicht erfüllt. Die Tätigkeit beim Verein B.___ sei weder beitragswirksam, noch könne sie als Befreiungsgrund im Sinne einer Umschulung/Weiterbildung gelten. Diese Anstellung im zweiten Arbeitsmarkt diene dazu, sich erneut im ersten Arbeitsmarkt zu etablieren. Der Verein B.___ biete geschützte Arbeitsplätze an. Eine Ausbildung oder Weiterbildung in arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht liege somit nicht vor (S. 2 Ziff. 8). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2022 (Urk. 8) hielt die Beschwerdegegnerin vollumfänglich an ihrem Entscheid fest und beantragte die Abweisung der Beschwerde.”
L'art. 14 al. 1 LACI exige que la personne assurée ait été, pendant le délai‑cadre, empêchée d'exercer une activité assujettie aux cotisations pendant au total plus de douze mois et ait dès lors été dans l'impossibilité de remplir la périoÞ contributive. Sont notamment prévus comme motifs : la scolarité, la reconversion professionnelle ainsi que la formation initiale et continue (pour ces dernières sous la condition de domicile mentionnée dans les sources), la maladie, l'accident ou la maternité (chacun sous la condition de domicile indiquée), ainsi que le séjour dans un établissement pénitentiaire ou d'éducation par le travail suisse ou dans une institution similaire. Il doit exister un lien de causalité entre le motif d'exemption et la non‑réalisation de la périoÞ contributive ; étant donné que le travail à temps partiel est assimilé au travail à temps plein pour la périoÞ contributive, l'exemption n'est accordée que si, pour le motif en cause, il n'a pas été possible et n'était pas raisonnablement exigible pour la personne assurée d'occuper un emploi à temps partiel. En cas de maladie, d'accident ou de maternité, une périoÞ d'incapacité de travail de plus d'une année est requise à cet égard ; l'incapacité de travail est définie à l'art. 6 LPGA.
“Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV]), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Ebenfalls von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes der Ehegattin oder des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern.”
“Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627).”
“Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG; BGE 141 V 625 E. 2 S. 627).”
Le délai d'un an prévu à l'art. 14 al. 2 LACI commenÎ au moment où l'assuré prend connaissanÎ du motif de dispense ou lorsqu'il devait sérieusement s'attendre à une réduction de sa rente d'invalidité. Selon la jurisprudenÎ citée, la notification d'une décision préalable laissant envisager une réduction de la rente peut déclencher ce point de départ.
“Es ist somit davon auszugehen, dass die Mitteilung der abgestuften Rente ziemlich überraschend für den Versicherten und er nicht auf den Wiedereintritt ins Erwerbsleben vorbereitet war. Er musste deshalb aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in relativ kurzer Zeit planen, wie er als Arbeitsnehmer auf dem freien Arbeitsmarkt Fuss fassen könnte. 5.5 Was die in Art. 14 Abs. 2 AVIG atuierte Jahresfrist anbelangt, stellt sich die Frage, ob für die Auslösung dieser Frist der Zeitpunkt der Zustellung des Vorbescheids vom 19. Dezember 2019 oder – wie der Versicherte meint – die Rentenverfügung vom 18. Februar 2020 massgebend ist. Der Beginn der Jahresfrist gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG ist auf den Zeitpunkt anzusetzen, in welchem dem Versicherten der Befreiungsgrund bekannt wurde. Mit der Zustellung des Vorbescheids musste er ernsthaft mit einer Herabsetzung der Invalidenrente rechnen, weshalb dieser Zeitpunkt die Jahresfrist auslöst. Da der Versicherte sich rund 3 Monate später beim RAV anmeldete, ist die Jahresfrist gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG gewahrt. 5.6 Nach dem Gesagten ist die Kausalität zwischen einer durch die Herabsetzung der Invalidenrente und der dadurch verursachten Notwendigkeit zur Aufnahme der Erwerbstätigkeit zu bejahen und die in Art. 14 Abs. 2 AVIG statuierte Jahresfrist ist gewahrt. Damit sind die Voraussetzungen für die Befreiung von der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG erfüllt. 6.1 Ein Anspruch auf Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung entsteht jedoch erst dann, wenn unter anderem auch die Vermittlungsfähigkeit gegeben ist (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG). Gemäss Art. 15 Abs. 1 AVIG ist eine arbeitslose Person vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen. Zur Vermittlungsfähigkeit gehören die Arbeitsfähigkeit im objektiven Sinn sowie – als subjektiver Faktor – die Vermittlungsbereitschaft (vgl. Kupfer Bucher, a.a.O., Art. 15, S. 111). Nach der Verwaltungspraxis ist unter Arbeitsfähigkeit (in der Lage sein) insbesondere die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie die örtliche und zeitliche Verfügbarkeit zu verstehen.”
“Zwischen der Herabsetzung der Invalidenrente und der Notwendigkeit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit besteht somit ein Kausalzusammenhang. 5.4 Ebenso wenig kann der Auffassung der Arbeitslosenkasse gefolgt werden, wonach die Herabsetzung der Invalidenrente per 1. August 2019 kein unvorhergesehenes Ereignis darstelle und der Versicherte deshalb genügend Zeit gehabt habe, neu zu disponieren. Der Versicherte erfuhr erstmals mit Vorbescheid vom 19. Dezember 2019 davon, dass er ab 1. Juli 2017 vorerst Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. August 2019 dann nur noch auf eine halbe habe. Aus den Akten geht nicht hervor, dass er schon vorher Kenntnis von der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. G. hatte. Es ist somit davon auszugehen, dass die Mitteilung der abgestuften Rente ziemlich überraschend für den Versicherten und er nicht auf den Wiedereintritt ins Erwerbsleben vorbereitet war. Er musste deshalb aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in relativ kurzer Zeit planen, wie er als Arbeitsnehmer auf dem freien Arbeitsmarkt Fuss fassen könnte. 5.5 Was die in Art. 14 Abs. 2 AVIG atuierte Jahresfrist anbelangt, stellt sich die Frage, ob für die Auslösung dieser Frist der Zeitpunkt der Zustellung des Vorbescheids vom 19. Dezember 2019 oder – wie der Versicherte meint – die Rentenverfügung vom 18. Februar 2020 massgebend ist. Der Beginn der Jahresfrist gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG ist auf den Zeitpunkt anzusetzen, in welchem dem Versicherten der Befreiungsgrund bekannt wurde. Mit der Zustellung des Vorbescheids musste er ernsthaft mit einer Herabsetzung der Invalidenrente rechnen, weshalb dieser Zeitpunkt die Jahresfrist auslöst. Da der Versicherte sich rund 3 Monate später beim RAV anmeldete, ist die Jahresfrist gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG gewahrt. 5.6 Nach dem Gesagten ist die Kausalität zwischen einer durch die Herabsetzung der Invalidenrente und der dadurch verursachten Notwendigkeit zur Aufnahme der Erwerbstätigkeit zu bejahen und die in Art. 14 Abs. 2 AVIG statuierte Jahresfrist ist gewahrt. Damit sind die Voraussetzungen für die Befreiung von der Beitragszeit gemäss Art.”
RéférenÎ: LACI art. 14 n° 102 Il convient d'examiner l'absenÎ de motifs de dispense de la périoÞ de cotisation. Il importe de vérifier si, dans le délai-cadre, une activité assujettie aux cotisations et la périoÞ de cotisation exigée de douze mois peuvent être établies. Si une situation s'apparentant à celle d'un employeur existe, des vérifications complémentaires, notamment concernant les flux de rémunération, sont admissibles.
“Aufgrund der Akten ist ausgewiesen, dass angesichts der Anmeldung zum Leistungsbezug per 28. April 2023 (Urk. 8/296) die relevante Rahmenfrist für die Beitragszeit (vgl. E. 1.2) am 28. April 2021 begann und am 27. April 2023 endete. Für den fraglichen Zeitraum sind keine Gründe für eine Befreiung von der Beitragszeit (Art. 14 AVIG) ersichtlich; solche werden vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit innerhalb der massgeblichen Rahmenfrist eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat und die erforderliche zwölfmonatige Beitragszeit nachweisen kann. Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei während der gesamten Rahmenfrist für die Y.___ GmbH tätig gewesen, bis Ende Juni 2022 als Geschäftsführer und ab Juli 2022 als angestellter Bauführer (Urk. 1 S. 2 f.). Da er somit bis am 14. Juli 2022 - als er als Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung aus dem Handelsregister gelöscht wurde (Urk. 8/280) - eine arbeitgeberähnliche Stellung bei der Y.___ GmbH innehatte, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht weitergehende Abklärungen hinsichtlich des geltend gemachten Lohnflusses getätigt.”
Lors d'une formation offrant une granÞ liberté dans l'organisation du temps, la seule participation ne suffit pas. Il doit être constaté qu'en raison de la formation, il était objectivement impossible ou déraisonnable pour l'assuré, pendant au moins douze mois, d'exercer au moins une activité assujettie à cotisations à temps partiel. À défaut d'une telle preuve, l'invocation de l'art. 14 al. 1 LACI échoue.
“Der Umstand, dass gemäss nicht näher belegter Darstellung des Beschwerdeführers eine periodische Überprüfung der Projektarbeiten durch die genannte Dozentin erfolgt sein soll, vermag daran nichts zu ändern. Für die Zeit vom 8. Mai bis 19. Juni 2018 bezifferte der Beschwerdeführer die Arbeitszeit sodann mit lediglich 25 %, während er für die Perioden vom 20. Juni bis 17. August 2018 und 1. Juli bis 13. September 2019 gar eine «Sommerpause» von rund zwei bzw. zweieinhalb Monaten protokollierte. Insgesamt ist damit nicht erstellt, dass es dem Beschwerdeführer in der vom 6. April 2018 bis 5. April 2020 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit wegen der Ausbildung nicht möglich und zumutbar war, während mindestens zwölf Monaten wenigstens teilzeitlich einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachzugehen. Dies gilt umso mehr, als er bei der Ausbildung in seiner Zeiteinteilung im Wesentlichen frei war. Demzufolge scheitert die Berufung auf den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob die vom Beschwerdeführer absolvierten Kurse und die geleisteten «Projektarbeiten» die Anforderungen an eine Ausbildung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG (E. 1.3.2 hiervor) erfüllen.”
Pour l'imputation au sens de l'art. 13 LACI, c'est notamment la durée formelle du contrat de travail qui est déterminante; les mêmes périodes ne peuvent pas être prises en compte simultanément comme périoÞ de cotisation (art. 13) et comme périoÞ exonérée de cotisations selon l'art. 14 al. 1 LACI (une double imputation est inadmissible).
“Nach Ablauf der Kündigungsfrist wird das Arbeitsverhältnis und damit jegliche laufende Vertragsbindung in Bezug auf das arbeitsrechtliche Prinzip «Arbeit gegen Lohn» aufgelöst. Anstelle der vorangehenden Bindung zu seiner ehemaligen Arbeitgeberin ist der Versicherte im vorliegenden Fall anschliessend eine versicherungsrechtliche Bindung mit seinem Taggeldversicherer eingegangen und es haben in materieller Hinsicht seit dem 1. Februar 2020 keine laufenden Ansprüche gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin weiterbestanden, welche für eine Fortführung des vormaligen Arbeitsverhältnisses sprechen würden. Massgebend ist deshalb mit Blick auf die Anrechnung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG ausschliesslich die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses (vgl. oben, Erwägung 2.5; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 1. September 2009, 8C_403/2009, E. 3). Von dieser rechtsprechungsgemässen Vorgabe abzuweichen, würde bedeuten, dass dem Versicherten dieselben Zeiten sowohl im Rahmen von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG als auch im Rahmen von Art. 14 Abs. 1 AVIG angerechnet würden. Dies aber würde letztlich dem klaren Verbot zuwiderlaufen, wonach eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG ausgeschlossen ist (oben, Erwägung”
“Die Vorbringen der Beschwerdeführerin richten sich zunächst gegen diese Nichtberücksichtigung der bei der B.___ erworbenen Beitragszeit vom 2. August bis 19. Dezember 2020 (Urk. 1 S. 3-4). Diesbezüglich darf aber keine Korrektur erfolgen, weil dies eine unzulässige doppelte Berücksichtigung von Beitragszeit bedeuten würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_541/2020 vom 21. Dezember 2020 E. 5.3.2 unter Hinweis auf Rz. B156a und B160 der AVIG-Praxis ALE). Selbst wenn der Ansicht der Beschwerdeführerin zu folgen wäre, dass dem Praktikum an der A.___ ein anderer Stellenwert zukomme, weil das Praktikum für ihr Studium obligatorisch und deshalb als Teil ihrer Ausbildung zu qualifizieren sei (Urk. 1 S. 3), liesse sich daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Bei Annahme des Befreiungsgrundes «Ausbildung» (Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG) könnte die Praktikumszeit nicht zur Beitragszeit hinzugerechnet werden, da eine Kumulation von Beitragszeiten (Art. 13 AVIG) und beitragsbefreiten Zeiten (Art. 14 Abs. 1 AVIG) ausgeschlossen ist (vgl. E. 1.3). Des Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor, dass sie bei der B.___ bis zum 31. März 2021 angestellt gewesen sei (Urk. 1 S. 4). Ihrem Arbeitszeugnis vom 16. Februar 2021 (Urk. 3/2) könne entnommen werden, dass sie im von der B.___ betriebenen Café «D.___» ein geregeltes Arbeitspensum gehabt habe. Die Betriebe der B.___ seien allerdings ab dem 22. Dezember 2021 (richtig: 2020) wegen der «Corona Krise» geschlossen worden. Deswegen habe sie nach ihrem letzten Arbeitseinsatz vom 19. Dezember 2020 nicht mehr im Café «D.___» arbeiten können (Urk. 1 S. 5). Dazu ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin gemäss dem Arbeitsvertrag vom 29. Juli 2020 bei der B.___ im Stundenlohn als Mitarbeiterin mit unregelmässigem Arbeitspensum angestellt war (Urk. 7/18/2). Das Arbeitsverhältnis wurde sodann seitens Arbeitgeberin am 12. Februar 2021 per 31. März 2021 gekündigt. Die Kündigung wurde mit der schwierigen finanziellen Lage des Unternehmens aufgrund der Covid-19-Pandemie begründet (Urk.”
Citation : LACI art. 14 n. 99 Les personnes au sens de l'art. 14 LACI n'ont pas droit à l'indemnité de chômage avant la première perception dans le délai-cadre, pendant une périoÞ d'attente spéciale fixée par le Conseil fédéral d'au plus douze mois (cf. art. 18 al. 2 LACI).
“Personen, die von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 AVIG), haben vor dem erstmaligen Bezug in der Rahmenfrist während einer vom Bundesrat festgesetzten besonderen Wartezeit von längstens zwölf Monaten keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (Art. 18 Abs. 2 AVIG).”
S'il manque, pendant le délai-cadre légal, toute activité lucrative assujettie à cotisations exercée en Suisse, une dispense de l'accomplissement de la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 14 LACI n'entre en règle générale pas en ligne de compte. Pour le travail effectué à l'étranger, il convient en outre d'examiner séparément si et dans quelle mesure des règles de coordination de droit international ou communautaire (p. ex. conventions/règlements relatifs à la sécurité sociale) sont applicables.
“766), non poteva prevalersi di un’attività soggetta a contribuzione in Svizzera di almeno dodici mesi nel corso del termine quadro per il periodo di contribuzione che decorre dal 4 luglio 2021 al 3 luglio 2023. In effetti l’insorgente, in tale lasso di tempo, non ha svolto in Svizzera un’attività salariata. Dall’estratto del conto individuale AVS del 28 febbraio 2024 si evincono quali ultime registrazioni “indennità per disoccupazione” da gennaio a settembre 2021 per complessivi fr. 69'720 e un reddito da attività dipendente (cfr. codice 1) di fr. 15'938 nel gennaio 2020. D’altronde il medesimo non può prevalersi di un motivo di esenzione dal periodo di contribuzione ex art. 14 LADI, ciò che peraltro egli nemmeno ha fatto valere. Non adempiendo il presupposto legale del periodo di contribuzione minimo ex art. 8 cpv. 1 lett. e LADI e non potendo esserne esentato giusta l’art. 14 LADI (cfr. consid. 2.2.; 2.4.), il ricorrente non ha diritto alle indennità di disoccupazione in applicazione del diritto interno svizzero. Si tratta, pertanto, di stabilire se RI 1 possa ottenere le prestazioni della LADI sulla base delle disposizioni di diritto internazionale (cfr. DTF 133 V 172; DTF 131 V 222; STF 8C_273/2015 del 12 agosto 2015; DTF 139 V 88; Rubin, in "Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage”, Schulthess Editions Romandes, Ginevra-Zurigo-Basilea, 2014, pag. 683 n. 24). 2.6. Per quanto concerne il diritto internazionale, il 1° giugno 2002 è entrato in vigore l'"Accordo tra la Comunità europea ed i suoi Stati membri, da una parte, e la Confederazione Svizzera, dall'altra, sulla libera circolazione delle persone" (ALC) e in particolare il suo Allegato II regolante il coordinamento dei sistemi di sicurezza sociale (cfr. DTF 130 V 145 consid. 3 pag. 146; DTF 128 V 315, con riferimenti [RS 0.142.112.681]).”
“consid. 2.3.). Nella presente evenienza, dal profilo del diritto interno, il ricorrente, al momento in cui si è annunciato per il collocamento presso l’URC di __________, il 4 luglio 2023, (cfr. doc. 766), non poteva prevalersi di un’attività soggetta a contribuzione in Svizzera di almeno dodici mesi nel corso del termine quadro per il periodo di contribuzione che decorre dal 4 luglio 2021 al 3 luglio 2023. In effetti l’insorgente, in tale lasso di tempo, non ha svolto in Svizzera un’attività salariata. Dall’estratto del conto individuale AVS del 28 febbraio 2024 si evincono quali ultime registrazioni “indennità per disoccupazione” da gennaio a settembre 2021 per complessivi fr. 69'720 e un reddito da attività dipendente (cfr. codice 1) di fr. 15'938 nel gennaio 2020. D’altronde il medesimo non può prevalersi di un motivo di esenzione dal periodo di contribuzione ex art. 14 LADI, ciò che peraltro egli nemmeno ha fatto valere. Non adempiendo il presupposto legale del periodo di contribuzione minimo ex art. 8 cpv. 1 lett. e LADI e non potendo esserne esentato giusta l’art. 14 LADI (cfr. consid. 2.2.; 2.4.), il ricorrente non ha diritto alle indennità di disoccupazione in applicazione del diritto interno svizzero. Si tratta, pertanto, di stabilire se RI 1 possa ottenere le prestazioni della LADI sulla base delle disposizioni di diritto internazionale (cfr. DTF 133 V 172; DTF 131 V 222; STF 8C_273/2015 del 12 agosto 2015; DTF 139 V 88; Rubin, in "Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage”, Schulthess Editions Romandes, Ginevra-Zurigo-Basilea, 2014, pag. 683 n. 24). 2.6. Per quanto concerne il diritto internazionale, il 1° giugno 2002 è entrato in vigore l'"Accordo tra la Comunità europea ed i suoi Stati membri, da una parte, e la Confederazione Svizzera, dall'altra, sulla libera circolazione delle persone" (ALC) e in particolare il suo Allegato II regolante il coordinamento dei sistemi di sicurezza sociale (cfr.”
“Par conséquent, quand bien même le recourant est ressortissant d’un État membre de l’UE, à savoir l’Espagne, l’ALCP et les règlements 883/2004 et 988/2009 ne s’appliquent pas, la prestation de travail ayant été fournie en Guinée, État non membre de l’UE, pour un employeur, avec siège en Guinée et sans établissement stable en Suisse. Par ailleurs, aucune convention bilatérale n’a été signée entre la Suisse et la République de Guinée. Ainsi, conformément aux règles de coordination en matière internationale, dans de telles circonstances, le droit aux prestations du recourant s’examine au regard du droit suisse uniquement (cf. consid. 4.1 supra). 8.3 Or, selon le droit suisse, pour pouvoir prétendre à une indemnité de chômage, l’assuré doit rendre vraisemblable qu’il remplit les conditions cumulatives énoncées à l’art. 8 al. 1 LACI et notamment celle relative à la période de cotisation (let. e), à savoir l’exercice, durant douze mois au moins, d’une activité soumise à cotisation (art. 13 al. 1 LACI) ou la libération de conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Concrètement, il doit pouvoir rendre vraisemblable que durant le délai-cadre de cotisation de deux ans (art. 9 LACI), il a exercé, en Suisse, une activité lucrative dépendante pendant au moins douze mois (cf. art. 2 al. 1 let. a LACI et art. 1a al. 1 let. b LAVS) ou qu’il a été libéré des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Comme il a été constaté ci-dessus, le recourant a déployé son activité sur sol guinéen, ce qu’il admet d’ailleurs dans son courriel du 12 février 2023 et dans son opposition du 7 mars 2023, dans lesquels il évoque un employeur guinéen pour lequel il était expatrié d’une société sise à Dubaï. Il n’a donc pas exercé d’activité lucrative en Suisse durant la période de cotisation comme l’a relevé à juste titre la caisse intimée dans la décision sur opposition querellée, de sorte que l’une des conditions du droit aux prestations de chômage fait de toute évidence défaut. 8.4 Le recourant est toutefois d’avis qu’en raison de son domicile en Suisse et du fait d’avoir cotisé, par l’intermédiaire d’E______, il remplissait la condition de la période de cotisation.”
Si le travail salarié est effectivement effectué dans un État tiers et qu'aucune règle de coordination bilatérale ou européenne ne s'applique, le droit suisse doit être pris en considération pour l'examen du droit à prestations. Dans de tels cas, la périoÞ de cotisation requise pour l'ouverture du droit ne peut, selon les décisions citées, être déduite d'une activité exercée à l'étranger dans un État tiers; il importe dès lors de vérifier l'accomplissement des conditions nationales ou l'une des dispenses prévues à l'art. 14 LACI.
“Par conséquent, quand bien même le recourant est ressortissant d’un État membre de l’UE, à savoir l’Espagne, l’ALCP et les règlements 883/2004 et 988/2009 ne s’appliquent pas, la prestation de travail ayant été fournie en Guinée, État non membre de l’UE, pour un employeur, avec siège en Guinée et sans établissement stable en Suisse. Par ailleurs, aucune convention bilatérale n’a été signée entre la Suisse et la République de Guinée. Ainsi, conformément aux règles de coordination en matière internationale, dans de telles circonstances, le droit aux prestations du recourant s’examine au regard du droit suisse uniquement (cf. consid. 4.1 supra). 8.3 Or, selon le droit suisse, pour pouvoir prétendre à une indemnité de chômage, l’assuré doit rendre vraisemblable qu’il remplit les conditions cumulatives énoncées à l’art. 8 al. 1 LACI et notamment celle relative à la période de cotisation (let. e), à savoir l’exercice, durant douze mois au moins, d’une activité soumise à cotisation (art. 13 al. 1 LACI) ou la libération de conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Concrètement, il doit pouvoir rendre vraisemblable que durant le délai-cadre de cotisation de deux ans (art. 9 LACI), il a exercé, en Suisse, une activité lucrative dépendante pendant au moins douze mois (cf. art. 2 al. 1 let. a LACI et art. 1a al. 1 let. b LAVS) ou qu’il a été libéré des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Comme il a été constaté ci-dessus, le recourant a déployé son activité sur sol guinéen, ce qu’il admet d’ailleurs dans son courriel du 12 février 2023 et dans son opposition du 7 mars 2023, dans lesquels il évoque un employeur guinéen pour lequel il était expatrié d’une société sise à Dubaï. Il n’a donc pas exercé d’activité lucrative en Suisse durant la période de cotisation comme l’a relevé à juste titre la caisse intimée dans la décision sur opposition querellée, de sorte que l’une des conditions du droit aux prestations de chômage fait de toute évidence défaut. 8.4 Le recourant est toutefois d’avis qu’en raison de son domicile en Suisse et du fait d’avoir cotisé, par l’intermédiaire d’E______, il remplissait la condition de la période de cotisation.”
“Ainsi, conformément aux règles de coordination en matière internationale, dans de telles circonstances, le droit aux prestations du recourant s’examine au regard du droit suisse uniquement (cf. consid. 4.1 supra). 8.3 Or, selon le droit suisse, pour pouvoir prétendre à une indemnité de chômage, l’assuré doit rendre vraisemblable qu’il remplit les conditions cumulatives énoncées à l’art. 8 al. 1 LACI et notamment celle relative à la période de cotisation (let. e), à savoir l’exercice, durant douze mois au moins, d’une activité soumise à cotisation (art. 13 al. 1 LACI) ou la libération de conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Concrètement, il doit pouvoir rendre vraisemblable que durant le délai-cadre de cotisation de deux ans (art. 9 LACI), il a exercé, en Suisse, une activité lucrative dépendante pendant au moins douze mois (cf. art. 2 al. 1 let. a LACI et art. 1a al. 1 let. b LAVS) ou qu’il a été libéré des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). Comme il a été constaté ci-dessus, le recourant a déployé son activité sur sol guinéen, ce qu’il admet d’ailleurs dans son courriel du 12 février 2023 et dans son opposition du 7 mars 2023, dans lesquels il évoque un employeur guinéen pour lequel il était expatrié d’une société sise à Dubaï. Il n’a donc pas exercé d’activité lucrative en Suisse durant la période de cotisation comme l’a relevé à juste titre la caisse intimée dans la décision sur opposition querellée, de sorte que l’une des conditions du droit aux prestations de chômage fait de toute évidence défaut. 8.4 Le recourant est toutefois d’avis qu’en raison de son domicile en Suisse et du fait d’avoir cotisé, par l’intermédiaire d’E______, il remplissait la condition de la période de cotisation. Il estime par ailleurs que sa situation se trouve à cheval entre la notion de faux frontalier et celle d’ANoBAG. Force est de constater, en premier lieu, que les art. 8 al. 1 let. e et 13 al. 1 LACI n’exigent pas de l’assuré d’avoir versé des cotisations durant le délai-cadre de cotisation mais d’avoir exercé une activité soumise à cotisation.”
“consid. 2.3.). Nella presente evenienza, dal profilo del diritto interno, il ricorrente, al momento in cui si è annunciato per il collocamento presso l’URC di __________, il 4 luglio 2023, (cfr. doc. 766), non poteva prevalersi di un’attività soggetta a contribuzione in Svizzera di almeno dodici mesi nel corso del termine quadro per il periodo di contribuzione che decorre dal 4 luglio 2021 al 3 luglio 2023. In effetti l’insorgente, in tale lasso di tempo, non ha svolto in Svizzera un’attività salariata. Dall’estratto del conto individuale AVS del 28 febbraio 2024 si evincono quali ultime registrazioni “indennità per disoccupazione” da gennaio a settembre 2021 per complessivi fr. 69'720 e un reddito da attività dipendente (cfr. codice 1) di fr. 15'938 nel gennaio 2020. D’altronde il medesimo non può prevalersi di un motivo di esenzione dal periodo di contribuzione ex art. 14 LADI, ciò che peraltro egli nemmeno ha fatto valere. Non adempiendo il presupposto legale del periodo di contribuzione minimo ex art. 8 cpv. 1 lett. e LADI e non potendo esserne esentato giusta l’art. 14 LADI (cfr. consid. 2.2.; 2.4.), il ricorrente non ha diritto alle indennità di disoccupazione in applicazione del diritto interno svizzero. Si tratta, pertanto, di stabilire se RI 1 possa ottenere le prestazioni della LADI sulla base delle disposizioni di diritto internazionale (cfr. DTF 133 V 172; DTF 131 V 222; STF 8C_273/2015 del 12 agosto 2015; DTF 139 V 88; Rubin, in "Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage”, Schulthess Editions Romandes, Ginevra-Zurigo-Basilea, 2014, pag. 683 n. 24). 2.6. Per quanto concerne il diritto internazionale, il 1° giugno 2002 è entrato in vigore l'"Accordo tra la Comunità europea ed i suoi Stati membri, da una parte, e la Confederazione Svizzera, dall'altra, sulla libera circolazione delle persone" (ALC) e in particolare il suo Allegato II regolante il coordinamento dei sistemi di sicurezza sociale (cfr.”
LACI art. 14 ch. 96 Si une situation assimilable à celle d'un employeur est constatée, une exonération initialement accordée de l'obligation d'accomplir la durée de cotisation peut être retirée rétroactivement et les prestations peuvent être réclamées.
“Der Ort des Betriebes befindet sich vorliegend im Kanton Basel-Stadt. Damit ist das angerufene Gericht zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde örtlich zuständig. 1.2.2. Gestützt auf § 82 des Gesetzes vom 3. Juni 2015 betreffend die Organisation der Gerichte und der Staatsanwaltschaft (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1 des Gesetzes vom 9. Mai 2001 über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und über das Schiedsgericht in Sozialversicherungssachen (SVGG; SG 154.200) entscheidet das Sozialversicherungsgericht als einzige kantonale Instanz über alle sich aus Bundesrecht oder kantonalem Recht ergebenden sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten. Dieses ist somit zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde sachlich zuständig. 1.3. Da auch die weiteren formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten. 2. 2.1. Nachdem sie den Beschwerdeführer zunächst gestützt auf AVIG infolge Krankheit als von der Erfüllung der Beitragszeit befreit betrachtet und ihm 90 Taggelder zum Ansatz von Fr. 153.-- (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG und Art. 27 Abs. 4 AVIG i.V.m. Art. 41 Abs. 1 lit. a AVIV) zugesprochen hatte (vgl. AB 15), kam die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 24. April 2023 (AB 26) auf diese Gutsprache zurück und entschied, der Beschwerdeführer habe aufgrund arbeitgeberähnlicher Stellung keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Als diese Verfügung aus Sicht der Beschwerdegegnerin unangefochten in Rechtskraft erwachsen war, erliess sie am 27. Juli 2023 eine entsprechende Rückforderungsverfügung (AB 21). In seiner dagegen am 29. Juli 2023 erhobenen Einsprache (AB 22) brachte der Beschwerdeführer hauptsächlich vor, er habe die Verfügung vom 24. April 2023 nie erhalten, die Rückforderung komme für ihn überraschend und wies diese sinngemäss von sich. Die Beschwerdegegnerin stellte sich im vorliegend angefochtenen Einspracheentscheid auf den Standpunkt, die Einsprache vom 29. Juli 2023 richte sich gegen die Verfügung vom 24. April 2023, welche ordnungsgemäss zugestellt worden sei. Die Einsprache sei demnach verspätet erfolgt, weshalb materiell nicht darauf eingetreten wurde (vgl.”
Pour qu'une exonération au sens de l'art. 14 al. 1 LACI soit accordée en cas d'accident, il faut prouver à la fois que l'incapacité de travail est causée par l'accident et que la durée attestée de cette incapacité est d'au moins douze mois. Si la causalité fait défaut ou si l'incapacité de travail est inférieure à douze mois, cela n'entraîne pas d'exonération.
“Die Unfallversicherung des Beschwerdeführers verfügte rechtskräftig, dass es sich beim Ereignis vom 19. November 2021 um kein Zufallsereignis gehandelt hatte (vgl. Urk. 5/99). Nachdem sich der Beschwerdeführer offenbar gar nicht im vom Auffahrunfall betroffenen Fahrzeug befunden hatte (vgl. Urk. 5/265), ist eine Arbeitsunfähigkeit infolge dieses Ereignisses, welche zu einer Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit während der Dauer der Arbeitsunfähigkeit führen würde (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG), nicht erstellt. Die dem Beschwerdeführer anschliessend aufgrund eines im Juli 2022 erlittenen Unfalls bis im April 2023 attestierte Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 5/368) dauerte weniger als die erforderlichen zwölf Monate, weshalb auch diese nicht zur Erfüllung der Beitragszeit führen kann. Weiterungen hierzu erübrigen sich entsprechend.”
“Mit Blick auf die im Zusammenhang mit den Unfällen vom 22. September 2018 (act. I 6) und 25. Februar 2019 (act. IIa 27 f.) eingetretenen Arbeitsunfähigkeiten ist zu prüfen, ob ein Befreiungstatbestand gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG gegeben ist (vgl. E. 2.5 hiervor). In der hier relevanten Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 8. Juni 2017 bis 7. Juni 2019 (vgl. E. 3.1 hiervor) wurden der Beschwerdeführerin die folgenden Arbeitsunfähigkeiten attestiert:”
Pour établir un motif de dispense au sens de l'art. 14 LACI, des justificatifs médicaux appropriés sont nécessaires. Décisifs sont la durée réelle et l'ampleur de l'incapacité de travail ; les preuves doivent montrer que l'incapacité a atteint la durée minimale exigée (plus de douze mois) et une telle intensité qu'un emploi raisonnablement acceptable (le cas échéant à temps partiel) n'est pas possible. Les appréciations judiciaires examinent la qualité et la substanÎ des certificats médicaux (p. ex. si une incapacité de travail concrète y est attestée) et, à défaut d'une confirmation médicale directe, retiennent d'autres éléments de preuve tels que les prestations journalières d'assuranÎ maladie. En pratique, une capacité de travail résiduelle nettement supérieure à 20–30 % est souvent considérée comme suffisante, de sorte que, pour obtenir une dispense, une incapacité de travail très élevée (proche de 80 % ou plus) est en règle générale requise.
“A l’appui de sa réplique du 28 janvier 2024, la recourante a produit un rapport du 15 janvier 2024 du Dr G.________ mentionnant le fait qu’elle était toujours en arrêt de travail. Outre le fait que cette pièce est postérieure à la décision litigieuse et ne saurait être prise en compte (cf. ATF 144 V 210 consid. 4.3.1), elle ne permet de toute façon pas de modifier l’état de fait à ce sujet, le Dr G.________ se limitant à constater en anamnèse que sa patiente était en « arrêt de travail » mais sans attester lui-même une telle incapacité de travail. A cet égard, on relèvera que la recourante a produit un certificat du Dr Z.________ du 24 août 2023 faisant état de limitations fonctionnelles pour son poste de travail sans attester une quelconque incapacité de travail. Au vu de ces éléments, on ne peut que constater, à l’instar de l’intimée, que la recourante ne justifiait pas d’une incapacité de travail ayant duré douze mois au moins durant le délai-cadre de cotisation allant du 2 août 2021 au 1er août 2023. Faute de pouvoir appliquer l’art. 14 LACI, l’assurée n’est pas libérée du paiement des cotisations et elle ne remplit donc pas la condition de l’art. 8 al. 1 let. e LACI lui ouvrant le droit à une indemnité de chômage. C’est donc à bon droit que l’intimée lui a nié le droit aux indemnités de chômage à compter du 2 août 2023. 6. Au vu de ce qui précède, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision sur opposition du 27 septembre 2023 confirmée. Il n’y a pas lieu de percevoir de frais judiciaires (art. 61 let. fbis LPGA), ni d’allouer de dépens à la partie recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art. 61 let. g LPGA ; ATF 127 V 205 consid. 4b). Par ces motifs, la Cour des assurances sociales prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision sur opposition rendue le 27 septembre 2023 par la Caisse cantonale de chômage est confirmée. III. Il n’est pas perçu de frais judiciaires, ni alloué de dépens. La présidente : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ W.”
“Februar 2020, mit welcher ihr (während der Rahmenfrist für die Beitragszeit) eine mehr als 12-monatige volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden sei. In den echtzeitlichen Arztzeugnissen sei ihr für den Zeitraum von 1. März bis 30. Januar (richtig: November) 2019 aber eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Die von der Beschwerdeführerin nachgereichte Begründung, wonach diese Arbeitsunfähigkeitsatteste lediglich für gewisse Tätigkeiten gegolten haben sollen, könne nicht nachvollzogen werden. Nebst den echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitsattesten würden auch die Zahlungen der Krankentaggeldversicherung gegen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin im erwähnten Zeitraum sprechen. Die Krankentaggeldversicherung habe bis 30. April 2019 volle Taggeldleistungen, ab dem 1. Mai 2019 jedoch nur noch Taggeldleistungen im Umfang von 75 bis 80 % erbracht. Aufgrund der Akten sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin nur für den Zeitraum von 1. Juli 2018 (ab Ende des letzten Arbeitsverhältnisses) bis maximal 30. April 2019 nachgewiesen. Somit seien die Voraussetzungen nach Art. 14 AVIG nicht gegeben (Urk. 2 S. 2). Die Verfügung vom 5. Februar 2020, mit welcher ein Anspruch der Beschwerdeführerin ab 25. Februar 2019 verneint worden sei, weil weder die Beitragszeit erfüllt sei noch ein Befreiungsgrund von der Erfüllung der Beitragszeit vorliege, sei daher zu bestätigen (Urk. 2 S. 1-2).”
“C’est d’ailleurs en considération de cette exigence que le législateur a voulu que l’empêchement dure plus de douze mois au moins : en cas d’empêchement de plus courte durée, l’assuré dispose, en règle ordinaire, d’un laps de temps suffisant, dans le délai-cadre de deux ans, pour exercer une activité soumise à cotisation de douze mois (TF 8C_174/2015 du 11 février 2016 consid. 3). La condition de la causalité n’est réalisée que s’il n’est pas possible ni raisonnablement exigible pour l’assuré d’exercer une activité adaptée aux restrictions liés à la santé, et ce même en temps partiel (ATF 126 V 384 consid. 2b p. 387). Peu importe que l’assuré ait été conscient de l’étendue de sa capacité résiduelle de travail (TF 8C_367/2013 du 18 juin 2013). Un droit à l’indemnité de chômage ne peut être accordé si l’assuré dispose d’une capacité de travail supérieure à 20%. Par conséquent, l’incapacité de travailler doit probablement être d’au moins 80% pour qu’une libération puisse être retenue. La jurisprudence a par exemple indiqué qu’une capacité de travail résiduelle de 30% était suffisante pour que l’on puisse raisonnablement exiger qu’un assuré exerce une activité salariée à temps partiel (TF 8C_497/2010 du 5 août 2010, consid. 4.2.2 ; Rubin, op. cit., n°25 ad. art. 14 LACI). 4. a) D’après le principe de la libre appréciation des preuves, pleinement valable en procédure judiciaire de recours dans le domaine des assurances sociales (art. 61 let. c LPGA), le juge n’est pas lié par des règles formelles pour constater les faits au regard des preuves administrées, mais doit examiner de manière objective tous les moyens de preuve quelle qu’en soit la provenance, puis décider s'ils permettent de porter un jugement valable sur le droit litigieux. S'il existe des avis contradictoires, il ne peut trancher l'affaire sans indiquer les raisons pour lesquelles il se fonde sur une opinion médicale plutôt qu'une autre. L'élément déterminant pour la valeur probante d'un rapport médical n'est ni son origine, ni sa désignation comme rapport ou comme expertise, mais son contenu. A cet égard, il importe que les points litigieux aient fait l'objet d'une étude circonstanciée, que le rapport se fonde sur des examens complets, qu'il prenne également en considération les plaintes exprimées par la personne examinée, qu'il ait été établi en pleine connaissance de l'anamnèse, que la description des interférences médicales soit claire et enfin que les conclusions de l'expert soient dûment motivées (ATF 134 V 231 consid.”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 93 En cas de suppression ou de réduction d'une rente d'invalidité, il faut démontrer que cela a entraîné, dans un délai d'un an, une situation de contrainte économique rendant nécessaire la reprise ou l'augmentation d'une activité salariée. Une preuve stricte de causalité au sens des sciences naturelles n'est pas exigée ; il suffit que le lien entre l'événement et la prise d'emploi paraisse crédible et compréhensible.
“2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art. 14). Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.”
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
“Mai 2019 davon auszugehen, dass der Versicherte bei Beginn der hier massgebenden Rahmenfrist am 2. März 2018 aufgrund seiner psychischen Erkrankung für rund 3 Monate bis 5. Juni 2018 vollständig arbeitsunfähig war. Danach bestand aus gutachterlicher Sicht zuerst für rund 10 Monate eine durchschnittliche 35%ige und anschliessend eine 60%ige Teilarbeitsfähigkeit. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG den Versicherten daran hinderte, ab 6. Juni 2018 kontinuierlich einen Teilzeiterwerb aufzunehmen. Damit wäre es ihm möglich gewesen, während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung auszuüben und dadurch die erforderliche Beitragszeit innerhalb der massgebenden Rahmenfrist zu erfüllen. Da er keine genügende Beitragsdauer vorweisen kann, sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben. 5.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art. 14). Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art.”
RéférenÎ : LACI art. 14 n° 92 Une formation initiale ou continue à plein temps, d'une durée supérieure à douze mois et impliquant une présenÎ obligatoire, qui exclut de facto la possibilité d'exercer une activité lucrative, peut donner lieu à une dispense de la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI. Les demandeurs doivent, en règle générale, le prouver selon le degré de preuve de la prépondéranÎ des probabilités.
“Materiell sei nach der Beschwerdeführerin zu prüfen, ob sie im Zeitpunkt der Geburt ihres Sohnes arbeitslos im Sinne von Art. 29 Abs. 1 EOV gewesen sei. Dabei sei gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vom materiellen Arbeitslosigkeitsbegriff auszugehen. Innert der ordentlichen zweijährigen Rahmenfrist (29. Dezember 2014 bis 29. Dezember 2016) weise die Beschwerdeführerin lediglich eine Beitragszeit von neun Monaten auf (Januar bis September 2015). Sie sei indes aufgrund ihres LL.M.-Studiums von der Beitragszeit zu befreien. Dieses habe gemeinsam mit dem ebenfalls anzurechnenden Englischkurs insgesamt 368 Tage und damit mehr als zwölf Monate gedauert. Da es sich dabei um ein Vollzeitstudium mit obligatorischer Präsenz während der Vorlesungs- und Prüfungszeit vom 15. Februar bis 16. Dezember 2016 gehandelt habe, sei die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht möglich gewesen. Insgesamt habe sie sich in der ordentlichen Rahmenfrist von zwei Jahren während mehr als zwölf Monaten in Weiterbildung befunden, aufgrund derer sie keiner Erwerbstätigkeit habe nachgehen können, weshalb sie nach Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit zu befreien sei und die Voraussetzungen für den Bezug einer Mutterschaftsentschädigung nach Art. 29 Abs. 1 lit. b EOV erfülle. Was die Vermittlungsfähigkeit anbelangt, die von der Vorinstanz ins Feld geführt wird, macht die Beschwerdeführerin geltend, es sei fraglich, ob diese überhaupt zu prüfen sei, verweise Art. 29 Abs. 1 lit. b EOV doch einzig auf die Beitragsdauer gemäss Arbeitslosenversicherung; zudem sei eine schwangere Frau in den letzten zwei Monaten vor der Niederkunft grundsätzlich ohnehin nicht vermittelbar. Es müsse vielmehr geprüft werden, ob sie im Zeitpunkt der Geburt als arbeitslos im Sinne von Art. 10 Abs. 1 bzw. 2 AVIG gegolten habe. Aus den Unterlagen zum Studium folge, dass nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen am 16. Dezember 2016 keine Präsenzveranstaltungen, sondern nur noch sogenannte "Take-Home"-Arbeiten angestanden hätten, die bis 1. Februar 2017 zu erledigen waren. Wäre die Beschwerdeführerin nicht hochschwanger gewesen, wäre sie ab dem 16.”
“Entscheid Versicherungsgericht, 27.09.2021 Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG Der Beschwerdeführer kann nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit darlegen, dass er während mehr als zwölf Monaten eine Vollzeitausbildung absolviert hat und entsprechend von der Beitragszeit befreit war (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. September 2021, AVI 2020/61). Entscheid vom 27. September 2021 Besetzung Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiberin Julia Dillier Geschäftsnr. AVI 2020/61 Parteien A.___, Beschwerdeführer, gegen Kantonale Arbeitslosenkasse, Geltenwilenstrasse 16/18, 9001 St. Gallen, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Arbeitslosenentschädigung (Beitragszeitbefreiung)”
Les emplois intervenus avant le début de la périoÞ-cadre ne peuvent pas être pris en compte lors de l'examen de l'art. 14 al. 1 LACI.
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG deshalb vorausgesetzt, dass die versicherte Person effektiv eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt und der Arbeitgeber für diese Beschäftigung tatsächlich auch einen Lohn entrichtet hat (AVIG-Praxis ALE Rz. B144 und B145; BGE 128 V 189 E. 3a/aa; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 28. Februar 2003, C 127/02, E. 1). Unbestrittenermassen ist der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023 keiner beitragspflichtigen Beschäftigung nachgegangen, womit die Voraussetzungen für die Erfüllung der Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten nicht gegeben sind. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann seine 32jährige Tätigkeit, welche er von März 1978 bis Ende Juli 2012 und damit vor Beginn der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt hat, nicht berücksichtigt werden. 2.2 Von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als 12 Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragspflicht nicht erfüllen konnten wegen einer Ausoder Weiterbildung, wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft oder wegen Aufenthalts in einer Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung sind von der Erfüllung der Beitragszeit ebenfalls Personen befreit, die wegen Trennung oder Scheidung ihrer Ehe, wegen Invalidität oder wegen Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern (Satz 1). Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Satz 2). Diese Bestimmung ist für jene Fälle vorgesehen, in denen einer Personen unvermittelt eine Erwerbsquelle aus- oder weggefallen ist. Sie zielt mithin auf Versicherte ab, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder die Ausdehnung ihrer Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 137 V 133 E.”
Citation : LACI art. 14 n. 90 Le versement d'indemnités de chômage, ou le chômage non imputable, n'entraîne ni la prise en compte de périodes de cotisation ni ne fonÞ une exonération de la durée de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI. La prise en compte de périodes de cotisation supplémentaires en raison du chômage non imputable n'est pas prévue par la loi; les conditions réelles du marché du travail ne constituent pas un motif d'exonération.
“Innerhalb dieser Rahmenfrist stand der Beschwerdeführer – wie im angefochtenen Einspracheentscheid vom 11. Dezember 2024 zutreffend festgehalten (act. II 28 Ziff. 11) – einzig in der beitragspflichtigen Beschäftigung bei der B.________ AG vom 1. November 2023 bis zum 30. September 2024 (act. II 66 Ziff. 14-20, 54-64, 52-53, 49-51), während er in der Zeit davor vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. Oktober 2023 durchgehend Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezog (Akten der Unia [act. IIA] 61, 58, 54, 50, 45, 41, 38, 35, 30, 28, 25, 23, 18, 13, 10, 3). Letzteres führt weder zur Erfüllung der Beitragszeit noch zu einer Befreiung hiervon. Denn die Anrechnung weiterer Beitragszeit aufgrund unverschuldet entstandener Arbeitslosigkeit ist gesetzlich nicht vorgesehen; die realen arbeitsmarktlichen Verhältnisse stellen keinen Beitragsbefreiungsgrund dar, weder für sich allein noch in Verbindung mit Krankheit oder Unfall gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG (BGE 141 V 674 E. 4.3.2 S. 680). Folglich vermag der Umstand, dass das letzte Arbeitsverhältnis bei der B.________ AG von der Arbeitgeberin aus wirtschaftlichen Gründen und für den Beschwerdeführer unvorhersehbar gekündigt wurde (Akten des Beschwerdeführers [act. I] 4), nichts an der anrechenbaren Beschäftigungsdauer zu ändern. Dasselbe gilt für die vom Beschwerdeführer vorgebrachten persönlichen Erschwernisse bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten missbräuchlichen Kündigungen früherer Anstellungsverhältnisse bei der C.________ AG am 14. Januar 2021 und der D.________ AG am”
art. 14 LACI est une règle dérogatoire subsidiaire à la durée minimale de cotisation prévue à l'art. 13 LACI. Elle n'est applicable que si la durée minimale de cotisation exigée à l'art. 13 n'a pas pu être accomplie dans la périoÞ de référenÎ. Un mécanisme de cumul ou de compensation entre l'art. 13 et l'art. 14 est exclu; les périodes de cotisation faisant défaut ne peuvent pas être compensées par des périodes qui, selon l'art. 14, dispensent de l'exigenÎ de durée de cotisation.
“a) Conformément à l’art. 8 al. 1 let. e LACI, pour avoir droit à l’indemnité de chômage, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 13 et 14). Selon l’art. 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet, soit dans les deux années précédent le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 1 à 3 LACI). L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison, notamment, d’une maladie alors qu’elles étaient domiciliées en Suisse (let. b). L’art. 14 LACI est cependant une disposition d’exception, qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010 consid. 7.2 et la référence citée). En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n’est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l’assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (ATF 141 V 674 consid. 4.1 et les références citées). b) Selon la jurisprudence relative à l’art. 13 al. 1 LACI, la seule condition du droit à l’indemnité de chômage est, en principe, que l’assuré ait exercé une activité soumise à cotisation pendant la période minimale de cotisation. Le paiement effectif d’un salaire n’est donc pas exigé, bien que la preuve qu’un salaire a bel et bien été payé reste un indice important de l’exercice d’une activité soumise à cotisation (ATF 133 V 515 consid.”
“a) Conformément à l’art. 8 al. 1 let. e LACI, pour avoir droit à l’indemnité de chômage, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 13 et 14). Conformément à l’art. 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet, soit dans les deux années précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 1 à 3 LACI). L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison, notamment, d’une maladie alors qu’elles étaient domiciliées en Suisse (let. b). L’art. 14 LACI est cependant une disposition d’exception, qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante. En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n’est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l’assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010 consid. 7.2). b) Selon la jurisprudence relative à l’art. 13 al. 1 LACI, la seule condition du droit à l’indemnité de chômage est, en principe, que l’assuré ait exercé une activité soumise à cotisation pendant la période minimale de cotisation. Le paiement effectif d’un salaire n’est donc pas exigé, bien que la preuve qu’un salaire a bel et bien été payé reste un indice important de l’exercice d’une activité soumise à cotisation (ATF 133 V 515 consid. 2.2 et les références citées).”
“Schliesslich findet auch Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG, gemäss welchem Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfall (Art. 4 ATSG), keine Anwendung. Die Sonderregelung von Art. 14 AVIG kann nur gelten, wenn die Mindestbeitragszeit gemäss Art. 13 AVIG nicht erfüllt werden konnte und dafür Gründe gemäss Art. 14 AVIG vorliegen. Wer in der Rahmenfrist etwa”
Si, au cours de la périoÞ-cadre, la personne assurée n'a exercé aucune activité dépendante pendant plus de douze mois en raison d'une maladie, elle est dispensée de satisfaire à la périoÞ de cotisation visée à l'art. 14 al. 1 let. b LACI. Dans de tels cas, le gain assuré est déterminé d'après les taux forfaitaires prévus à l'art. 41 OACI.
“Zu prüfen bleibt die Höhe des versicherten Verdienstes. Aus den Akten geht hervor, dass das Arbeitsverhältnis bei der B.________ AG vom 1. Mai 2016 (act. II 616) bis zum 31. Dezember 2018 (act. II 623 Ziff. 16) gedauert hat. Damit steht mit Blick auf die Rahmenfrist für die Beitragszeit, dauernd vom 3. April 2018 bis 2. April 2020 (vgl. E. 2.2.1 hiervor) fest, dass der Beschwerdeführer in diesem Zeitraum eine beitragspflichtige Beschäftigung von etwas weniger als 9 Monaten nachzuweisen vermag. Zudem ist gestützt auf die echtzeitlichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse erstellt, dass jedenfalls ab dem 16. Januar 2019 bis 2. April 2020 eine mehr als 12 Monate dauernde volle Arbeitsunfähigkeit vorlag (act. II 630 ff., 598 ff., 518 ff.), die es dem Beschwerdeführer verunmöglichte, die Beitragszeit zu erfüllen. Damit sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG gegeben (vgl. E. 2.2.2 hiervor). Da der Beschwerdeführer als ... einen Abschluss in der Tertiärstufe absolviert hat (act. II 614), setzte der Beschwerdegegner den versicherten Verdienst ab dem 3. April 2020 richtigerweise anhand des höchsten Pauschalan-satzes von Fr. 153.-- im Tag auf Fr. 3'320.-- (Fr. 153.-- x 21.7) fest (vgl. E. 2.5 hiervor; Rz. C42 AVIG-Praxis ALE). Folglich entspricht die vom Beschwerdegegner vorgenommene Berechnung des versicherten Verdienstes den gesetzlichen und verordnungsmässigen Vorgaben und gibt zu keinen Beanstandungen Anlass.”
“Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdeführerin habe sich am 29. Juni 2020 zur Arbeitsvermittlung angemeldet, eine Stelle hätte sie gesundheitsbedingt jedoch erst ab 24. Juli 2020 antreten können, da sie seit Juli 2018 krank gewesen sei und vom 23. Oktober 2018 bis 23. Juli 2020 die maximal möglichen Krankentaggeldleistungen erhalten habe. Innerhalb der vom 24. Juli 2018 bis 23. Juli 2020 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit sei die Beschwerdeführerin vom 24. Juli 2018 bis 30. April 2019 zwar in einem Arbeitsverhältnis gestanden, habe aber weder Lohn erhalten noch Sozialversicherungsbeiträge entrichtet. Selbst bei Anrechnung dieser Periode als Beitragszeit nach Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG resultiere eine solche von weniger als zwölf Monaten. Vom 1. Mai 2019 bis 23. Juli 2020 sei sie wegen Krankheit in keinem Arbeitsverhältnis gestanden und dementsprechend von der Erfüllung der Beitragszeit befreit (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG), weshalb ihre Taggeldleistungen auf einem Pauschalansatz beruhten (Art. 41 AVIV).”
“Die Beschwerdeführerin trat im Januar 1992 in die Dienste der Y.___ ein (Urk. 9/17) und war seit Juli 2018 krankgeschrieben (Urk. 9/4 S. 2 Ziff. 23, Urk. 9/13-14), weshalb sie für die Zeit vom 23. Oktober 2018 bis 23. Juli 2020 die maximal möglichen Krankentaggeldleistungen erhielt (Urk. 9/13-15). Das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ wurde per 30. April 2019 aufgehoben (Urk. 9/6). Innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit (24. Juli 2018 bis 23. Juli 2020) stand die Beschwerdeführerin vom 24. Juli 2018 bis 30. April 2019 in einem Arbeitsverhältnis, wobei sie keinen Lohn erhielt und keine Beiträge bezahlte. Auch mit Anrechnung dieser Periode (Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG) resultiert eine Beitragszeit von weniger als zwölf Monaten. Die Beschwerdeführerin stand während der betreffenden Rahmenfrist für die Beitragszeit während mehr als zwölf Monaten - vom 1. Mai 2019 bis 23. Juli 2020 – wegen Krankheit in keinem Arbeitsverhältnis. Entsprechend ist sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG), weshalb die Ermittlung des versicherten Verdiensts nach den gesetzlichen Bestimmungen gestützt auf die Pauschalansätze nach Art. 41 AVIV erfolgt (vgl. E. 1.4).”
Citation : LACI art. 14 n. 87 Formation/études : Il faut démontrer que la formation a causé que la personne assurée n'ait pas occupé un emploi pendant au total plus de douze mois et n'ait donc pas pu accomplir la périoÞ de cotisation. Il est nécessaire qu'en raison de la formation il n'ait pas été possible, et qu'il n'ait pas été raisonnablement exigible, d'exercer durant cette périoÞ au moins une activité soumise à cotisation à temps partiel. En particulier, lorsque le temps de formation est librement aménageable, une preuve correspondante est exigée.
“s'il a achevé sa scolarité obligatoire, qu'il n'a pas encore atteint l'âge donnant droit à une rente AVS et ne touche pas de rente de vieillesse de l'AVS; e. s'il remplit les conditions relatives à la période de cotisations ou en est libéré (art. 13 et 14); f. s'il est apte au placement (art. 15); et g. s'il satisfait aux exigences du contrôle (art. 17). Selon l’art. 9 al. 1 à 3 LACI, des délais-cadres de deux ans s'appliquent aux périodes d'indemnisation et de cotisations, sauf disposition contraire de la loi (al. 1). Le délai-cadre applicable à la période de l'indemnisation commence à courir le premier jour où toutes les conditions dont dépend le droit à l'indemnité sont réunies (al. 2). Le délai-cadre applicable à la période de cotisations commence à courir deux ans plus tôt (al. 3). Selon l’art. 13 al. 1 LACI, celui qui, dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet (art. 9, al. 3), a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisations remplit les conditions relatives à la période de cotisations. 2.2 Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont notamment libérées des conditions relatives à la période de cotisations les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisations, pour cause de formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a). Cette disposition vise à soutenir financièrement les personnes sans emploi qui n’ont pas pu travailler en raison d’une formation, notamment (BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, p.133). Il doit exister une relation de causalité entre le non-accomplissement de la période de cotisations et l'empêchement mentionné dans la loi. Cette causalité exigée par la disposition légale n'est donnée que si, pour l'un des motifs retenus par la loi, il n'était pas possible, ni raisonnablement exigible pour l'assuré d'exercer une activité, même à temps partiel (ATF 130 V 229 consid.”
“mit «erheblichem Mehraufwand» verbunden nicht auf ein geleistetes Vollzeitpensum schliessen lässt. Der Umstand, dass gemäss nicht näher belegter Darstellung des Beschwerdeführers eine periodische Überprüfung der Projektarbeiten durch die genannte Dozentin erfolgt sein soll, vermag daran nichts zu ändern. Für die Zeit vom 8. Mai bis 19. Juni 2018 bezifferte der Beschwerdeführer die Arbeitszeit sodann mit lediglich 25 %, während er für die Perioden vom 20. Juni bis 17. August 2018 und 1. Juli bis 13. September 2019 gar eine «Sommerpause» von rund zwei bzw. zweieinhalb Monaten protokollierte. Insgesamt ist damit nicht erstellt, dass es dem Beschwerdeführer in der vom 6. April 2018 bis 5. April 2020 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit wegen der Ausbildung nicht möglich und zumutbar war, während mindestens zwölf Monaten wenigstens teilzeitlich einer beitragspflichtigen Beschäftigung nachzugehen. Dies gilt umso mehr, als er bei der Ausbildung in seiner Zeiteinteilung im Wesentlichen frei war. Demzufolge scheitert die Berufung auf den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob die vom Beschwerdeführer absolvierten Kurse und die geleisteten «Projektarbeiten» die Anforderungen an eine Ausbildung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG (E. 1.3.2 hiervor) erfüllen.”
La suppression d'une rente de demi‑orphelin n'entraîne pas automatiquement une exonération du délai de cotisation au sens de l'art. 14 al. 2 LACI et, selon la jurisprudenÎ citée, ne peut être considérée comme un « motif analogue » assimilable à la suppression d'une rente d'invalidité.
“Ferner hinderte – anders als bei einer Invalidenrente zufolge einer (vollständigen) Arbeitsunfähigkeit – weder der Bezug der Witwenrente noch die vormals ausgerichtete Halbwaisenrente die Beschwerdeführerin daran, zumindest einer teilzeitlichen Erwerbtätigkeiten nachzugehen (vgl. Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Aufl. 2019, Art. 14, S. 83 mit Hinweisen). Schliesslich kann der Wegfall der Halbwaisenrente – was kein unerwartetes, zeitlich nicht voraussehbares Ereignis darstellt (vgl. vorne E. 2.4.1; Rz. 196 AVIG-Praxis ALE) – auch inhaltlich nicht unter den unbestimmten Rechtsbegriff der "anderen Gründe" im Sinne von Art. 14 AVIG bzw. Art. 13 Abs. 1bis AVIV subsumiert werden. Eine allfällige Pflege- oder Betreuungsbedürftigkeit des Sohnes der Beschwerdeführerin ist weder ersichtlich noch wird eine solche geltend gemacht. Der Wegfall der Halbwaisenrente ist auch unter Berücksichtigung, dass er gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin einen nicht unerheblichen Teil des Haushaltsbudgets ausmachte (vgl. Beschwerde S. 2), hinsichtlich seiner Auswirkungen und Tragweite nicht mit den in Art. 14 Abs. 2 AVIG genannten Ereignisse (Trennung oder Scheidung der Ehe, Invalidität oder Tod des Ehegatten) vergleichbar (vgl. vorne E. 2.4.2). Den gesetzlich aufgezählten Vorkommnissen ist gemein, dass der bis anhin (mit-)versorgende Ehegatte in irgendeiner Weise für unabsehbare Zeit oder gar definitiv ausfällt (vgl. Kupfer Bucher, a.a.O., Art. 14 S. 85). Dies trifft auf den Sohn der Beschwerdeführerin augenscheinlich nicht zu, hat er doch gegenüber seiner Mutter keine mit einem Ehegatten vergleichbare Unterstützungspflicht. Der Wegfall der Halbwaisenrente des Sohnes der Beschwerdeführerin per 31. Mai 2020 bietet demnach keine Grundlage für eine Befreiung von der Beitragspflicht.”
“Altersjahr, woraufhin die Ausgleichskasse des Kantons Bern mit Verfügung vom 22. Mai 2020 (Akten der Beschwerdeführerin [act. I] 4) die auf ihn lautende Halbwaisenrente per Ende Mai 2020 aufhob. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht (vgl. Beschwerde S. 2) ist der Wegfall der Halbwaisenrente des Sohnes der Beschwerdeführerin nicht mit dem zur Befreiung von der Beitragszeit führenden Wegfall einer Invalidenrente im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG vergleichbar. Denn die auf die Beschwerdeführerin entfallenden Hinterlassenenleistungen der AHV sind von der erfolgten Aufhebung der Halbwaisenrente nicht betroffen. Ihr musste zudem aufgrund des gesetzlich geregelten Erlöschens des Anspruchs auf die Waisenrente mit der Vollendung des”
LACI, art. 14, n. 85 En cas de formation : le motif d'exemption « formation » prend fin dès la prise de connaissanÎ de l'obtention du diplôme. La même périoÞ ne peut pas être prise en compte simultanément comme périoÞ d'exemption et comme périoÞ de cotisation.
“Es ist daran zu erinnern, dass dieser mehr als zwölf Monate dauern muss, da ansonsten der versicherten Person innert der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit bleibt, um die Beitragszeit zu erfüllen, womit auch bei einer Ausbildung während zwölf Monaten der Befreiungsgrund nicht gegeben wäre. Da weiter, wie dargestellt, eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist, ist die Kausalität zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit nur erfüllt, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 Bst. a bis c AVIG genannten Gründe nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen. Gemäss der Bestätigung der C.________ vom 22. September 2020 (ÖALK-Akten S. 89) war die Beschwerdeführerin vom 1. August 2017 bis zum 31. Juli 2019 sowie vom 1. Februar 2020 bis zum 31. Januar 2021 immatrikuliert. Das Bachelor-Diplom datiert vom 10. September 2019 (ÖALK-Akten S. 100) und sie erhielt die Bestätigung des Bachelor-Abschlusses mit Schreiben vom 11. September 2019 (zusammen mit der Beschwerde eingereicht). Es ist zwar richtig, dass eine Ausbildung i. S. v. Art. 14 AVIG mit der Kenntnisnahme des erfolgreichen Abschlusses endet. Jedoch geht es nicht an, die gleiche Zeitperiode sowohl bei der Beitragszeit als auch beim Befreiungsgrund zu berücksichtigen. Deshalb kann die Ausbildung während der hier relevanten Periode vom 2. September 2018 bis zum 1. September 2020 nur für die Zeit bis Ende August 2019 berücksichtigt werden, da die Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2019 zunächst im Vollpensum und anschliessend auf Abruf tätig war. Damit ist der Befreiungsgrund Ausbildung, wenn auch knapp, nicht während mehr als zwölf Monaten gegeben.”
art. 14 al. 1 LACI prévoit une dispense de l'obligation de remplir la périoÞ de cotisation lorsque la personne assurée n'a pas occupé de relation de travail pendant, au total, plus de douze mois dans le délai-cadre applicable et n'a donc pas pu satisfaire à la périoÞ de cotisation pour cause de maladie, d'accident ou de maternité. Condition requise : durant cette périoÞ, la personne devait avoir son domicile en Suisse.
“Als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung verlangt Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG u.a. die Erfüllung der Beitragszeit (Art. 13 AVIG) oder das Vorliegen eines diesbezüglichen Befreiungsgrundes (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Angerechnet werden gemäss Abs. 2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs.1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 S. 676).”
“Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer während mehr als zwölf Monaten in der hier massgebenden Beitragsrahmenfrist vom 6. April 2021 bis 5. April 2022, während welcher er nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis gestanden war, seine Beitragszeit wegen Unfalls und Krankheit nicht erfüllen konnte. Damit gilt er gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragszeit befreit. Die Beschwerde ist bei diesem Ergebnis gutzuheissen, und die Angelegenheit ist zur Prüfung der übrigen Anspruchsvoraussetzungen für einen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung sowie zur erneuten Verfügung an die Kasse zurückzuweisen.”
“b) Satisfait aux conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre de cotisation, à savoir dans les deux ans précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 13 al. 1 et 9 al. 1 à 3 LACI). Compte également comme période de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d’un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations (art. 13 al. 2 let. c LACI). c) Aux termes de l’art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art. 3 LPGA), d’un accident (art. 4 LPGA) ou de maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante. Il doit exister un lien de causalité entre les motifs de libération énumérés à l'art. 14 al. 1 LACI et l'absence d'une durée minimale de cotisation. Cette causalité n’est donnée que si, pour des motifs énumérés, il n’était pas possible ni raisonnablement exigible pour l’assuré d’exercer une activité, même à temps partiel. C’est d’ailleurs en considération de cette exigence que le législateur a voulu que l’empêchement dure plus de douze mois au moins : en cas d’empêchement de plus courte durée, l’assuré dispose, en règle ordinaire, d’un laps de temps suffisant, dans le délai-cadre de deux ans, pour exercer une activité soumise à cotisation de douze mois (TF 8C_174/2015 du 11 février 2016 consid. 3 ; C 98/03 du 10 juillet 2003 consid. 3.1 et les références). 4. En l’espèce, la recourante ne conteste pas qu’elle ne remplit pas les conditions relatives à la période de cotisation, dès lors que la période de cotisation dont elle peut se prévaloir est de onze mois et dix-neuf jours. Cette période inclut celle pendant laquelle elle était sous contrat de travail, mais ne pouvait pas travailler en raison d’une atteinte à sa santé, soit du 7 février au 30 juin 2020.”
La disposition vise les cas où la sourÎ de revenus ou les moyens d'existenÎ disparaissent soudainement et où la personne concernée n'est pas préparée à la prise, à la reprise ou à l'extension d'une activité lucrative dépendante, de sorte qu'elle doit se réorganiser à court terme. La règle est conçue pour répondre à cette nécessité économique et n'a pas de lien avì la qualité assimilable à celle d'un employeur au sens de l'art. 31 al. 3 let. c LACI.
“Abs. 2 AVIG beruft und geltend macht, dass eine Person, die in Trennung oder Scheidung lebt, von der Beitragszeit befreit sei, kann ihr ebenfalls nicht beigepflichtet werden. Art. 14 Abs. 2 AVIG hat einen völlig anderen Regelungsgegenstand zum Inhalt. Hierbei geht es, wie sich bereits aus der Marginalie erschliessen lässt, um die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit. Davon sind insbesondere Personen betroffen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe gezwungen sind, eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Die Bestimmung steht in keinem Zusammenhang mit Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG bzw. sie hat nichts mit der arbeitgeberähnlichen Stellung zu tun.”
“Die Bestimmung von Art. 14 Abs. 2 AVIG ist in erster Linie für jene Fälle vorgesehen, in denen die Person, welche durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, oder die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder weggefallen ist. Sie zielt auf Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.2 S. 436; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.2).”
“Nach Art. 14 Abs. 2 AVIG sind unter anderem Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Art. 14 Abs. 2 AVIG).”
Pour l'art. 14 al. 2 LACI, il n'est pas nécessaire d'apporter une preuve causale scientifique stricte. Il suffit qu'il soit exposé de manière crédible et compréhensible que l'événement invoqué comme motif d'exonération (p. ex. la suppression ou la réduction d'une rente d'invalidité) a contribué à la décision de prendre ou d'élargir une activité lucrative dépendante.
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
“2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art. 14). Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.”
Le libellé de l'art. 14 al. 3 LACI exige une activité assujettie aux cotisations en Suisse pendant six mois comme condition préalable à l'exonération. Selon la jurisprudenÎ citée dans les sources, il n'y a lieu de déroger à un texte légal clair et sans équivoque que s'il existe un motif impérieux; en conséquenÎ, le tribunal cantonal est lié par les prescriptions légales claires.
“Auch sein Einwand, wonach ihm während seines Auslandaufenthaltes die Ausrichtung von Beiträgen nicht möglich gewesen sei, ändert nichts an diesem Ergebnis. Es bleibt auszuführen, dass die seit dem 1. Juli 2018 in Kraft stehende Fassung von Art. 14 Abs. 3 AVIG mit den Änderungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizügigkeitsabkommen) vom 16. Dezember 2016 im Anhang Ziffer 2 vom Schweizer Gesetzgeber so beschlossen wurde. Mit diesem Beschluss hat er die zusätzliche Voraussetzung der sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in Koordination der Bestimmungen des AuG in der Schweiz aufgenommen (vgl. BBl 2016 3007). In diesem Zusammenhang ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach vom klaren, das heisst eindeutigen und unmissverständlichen Wortlaut einer Gesetzesbestimmung nur abgewichen werden darf, wenn ein triftiger Grund für die Annahme besteht, der Wortlaut ziele am wahren Sinn der Regelung vorbei (BGE 141 V 679 E. 4.3.1, 140 II 87 E. 2.5.3). Der Wortlaut von Art. 14 Abs. 3 AVIG verlangt eindeutig eine sechsmonatige beitragspflichtige Beschäftigung in der Schweiz. Das Kantonsgericht ist an die klare Gesetzesbestimmung gebunden und hat keine Möglichkeit, davon abzuweichen.”
“Auch sein Einwand, wonach ihm während seines Auslandaufenthaltes die Ausrichtung von Beiträgen nicht möglich gewesen sei, ändert nichts an diesem Ergebnis. Es bleibt auszuführen, dass die seit dem 1. Juli 2018 in Kraft stehende Fassung von Art. 14 Abs. 3 AVIG mit den Änderungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizügigkeitsabkommen) vom 16. Dezember 2016 im Anhang Ziffer 2 vom Schweizer Gesetzgeber so beschlossen wurde. Mit diesem Beschluss hat er die zusätzliche Voraussetzung der sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in Koordination der Bestimmungen des AuG in der Schweiz aufgenommen (vgl. BBl 2016 3007). In diesem Zusammenhang ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach vom klaren, das heisst eindeutigen und unmissverständlichen Wortlaut einer Gesetzesbestimmung nur abgewichen werden darf, wenn ein triftiger Grund für die Annahme besteht, der Wortlaut ziele am wahren Sinn der Regelung vorbei (BGE 141 V 679 E. 4.3.1, 140 II 87 E. 2.5.3). Der Wortlaut von Art. 14 Abs. 3 AVIG verlangt eindeutig eine sechsmonatige beitragspflichtige Beschäftigung in der Schweiz. Das Kantonsgericht ist an die klare Gesetzesbestimmung gebunden und hat keine Möglichkeit, davon abzuweichen. Der Beschwerdeführer kann daher mangels Nachweises einer sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz nicht von der Erfüllung der Beitragszeit befreit werden.”
“Auch sein Einwand, wonach ihm während seines Auslandaufenthaltes die Ausrichtung von Beiträgen nicht möglich gewesen sei, ändert nichts an diesem Ergebnis. Es bleibt auszuführen, dass die seit dem 1. Juli 2018 in Kraft stehende Fassung von Art. 14 Abs. 3 AVIG mit den Änderungen des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG; Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizügigkeitsabkommen) vom 16. Dezember 2016 im Anhang Ziffer 2 vom Schweizer Gesetzgeber so beschlossen wurde. Mit diesem Beschluss hat er die zusätzliche Voraussetzung der sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in Koordination der Bestimmungen des AuG in der Schweiz aufgenommen (vgl. BBl 2016 3007). In diesem Zusammenhang ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach vom klaren, das heisst eindeutigen und unmissverständlichen Wortlaut einer Gesetzesbestimmung nur abgewichen werden darf, wenn ein triftiger Grund für die Annahme besteht, der Wortlaut ziele am wahren Sinn der Regelung vorbei (BGE 141 V 679 E. 4.3.1, 140 II 87 E. 2.5.3). Der Wortlaut von Art. 14 Abs. 3 AVIG verlangt eindeutig eine sechsmonatige beitragspflichtige Beschäftigung in der Schweiz. Das Kantonsgericht ist an die klare Gesetzesbestimmung gebunden und hat keine Möglichkeit, davon abzuweichen. Der Beschwerdeführer kann daher mangels Nachweises einer sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz nicht von der Erfüllung der Beitragszeit befreit werden.”
Pour l'exemption au sens de l'art. 14 al. 1 LACI, un lien de causalité entre le motif d'exemption et le non-respect de la durée de cotisation est nécessaire; l'empêchement doit avoir duré, dans l'ensemble, plus de douze mois. De plus, la causalité requise n'existe que si la personne assurée, du fait de cet empêchement, n'était ni en mesure ni raisonnablement tenue d'accepter un rapport de travail à temps partiel.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E.”
“Entscheidend ist die vollumfängliche Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitgeber (Weisungen AVIG ALE, Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Stand 1. Januar 2024, Rz. B182). Nach der Rechtsprechung muss für die Annahme eines gesetzlichen Befreiungstatbestands nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen Nichterfüllung der Beitragszeit und Befreiungsgrund vorliegen, wobei das Hindernis insgesamt mehr als zwölf Monate bestanden haben muss (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4; 130 V 229 E. 1.2). Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a-c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2). Entscheidend ist mithin eine vollständige Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer (Weisungen AVIG ALE, a.a.O., Rz. B186). 2.3 Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert damit eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei unter Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit zu verstehen ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Auch im Bereich der Unfallversicherung gilt der Grundsatz, dass für die Bemessung der Arbeitsunfähigkeit auf die Einschränkung im jeweils zuletzt ausgeübten Beruf abzustellen ist. Aufgrund der Schadenminderungspflicht einer versicherten Person besteht allerdings die Obliegenheit, dass bei langandauernder Arbeitsunfähigkeit auch eine Tätigkeit in einem anderen Beruf anzunehmen ist. Bei einer langandauernden Arbeitsunfähigkeit wird deshalb auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich gemäss Art. 6 ATSG berücksichtigt. Im Bereich der Unfallversicherung ist die versicherte Person in diesem Zusammenhang deshalb zunächst auf ihre Schadenminderungspflicht hinzuweisen und zu einem Berufs-wechsel aufzufordern, wobei ihr dazu eine angemessene Übergangsfrist in der Regel von drei bis fünf Monaten einzuräumen ist.”
“Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin innert der massgebenden Rahmenfrist vom 25. November 2017 bis zum 24. November 2019 nur eine Beitragszeit von 7,187 Monaten vorweisen kann. Umstritten ist einzig, ob sie sich auf den Befreiungsgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen kann, also während mindestens 12 Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war.”
Dans l'espèÎ, le droit à l'indemnité de maternité a été refusé, car la recourante, au moment de l'accouchement, n'était ni en activité ni au chômage. La question de savoir si l'exemption prévue à l'art. 14 al. 1 let. a LACI, qui dispense de l'obligation de remplir la périoÞ de cotisation en raison d'une formation continue, s'applique aux mères qui, au moment de la naissanÎ, ne sont pas en activité est restée ouverte.
“Da die Beschwerdeführerin nach dem Gesagten im Zeitpunkt der Niederkunft weder erwerbstätig noch zufolge Arbeitslosigkeit nicht erwerbstätig war, hat die Vorinstanz den Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung im Ergebnis zu Recht abgelehnt. Damit kann offenbleiben, ob die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit wegen Weiterbildung gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG auf im Zeitpunkt der Geburt nicht erwerbstätige Mütter im Sinne einer gesetzeskonformen Auslegung von Art. 29 Abs. 1 lit. b EOV im Erwerbsersatzrecht überhaupt Anwendung finden kann (vgl. BGE 136 V 239 E. 2.4).”
Pour l'application de l'art. 14 LACI, il faut un lien de causalité entre l'événement mentionné dans la disposition légale et le non-respect de la périoÞ de cotisation. Selon la jurisprudenÎ, ce lien n'existe que si l'effet d'empêchement était tel qu'une activité salariée à temps partiel raisonnable n'était ni possible ni raisonnablement exigible. Les activités caractérisées par une granÞ flexibilité personnelle et l'absenÎ d'horaires fixes n'établissent souvent pas un tel lien de causalité.
“225 (e le sentenze che ne sono seguite) non deve dunque essere intesa nel senso che, in aggiunta a ciò, deve pure essere stato versato un salario; per contro, la prova che un salario è stato effettivamente pagato costituisce un indizio importante per la prova dell'esercizio effettivo di una attività dipendente. Al riguardo cfr. anche STF 8C_297/2019 del 29 agosto 2019 consid. 5; STF 8C_749/2018 del 28 febbraio 2019 consid. 3.2.; DTF 133 V 515 e STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 e D. Cattaneo, “Nouvautés en matière d’assurance-chômage” in Quoi de neuf en droit social? Ed. Stämpfli SA, Berna 2009 pag. 76-79. 2.3. L'art. 14 LADI, che regola l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione, prevede, tra l'altro, al cpv. 1 lett. a che sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro (art. 9 cpv. 3 LADI), durante oltre dodici mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro per formazione scolastica, riqualificazione o perfezionamento, a condizione che durante almeno dieci anni siano state domiciliate in Svizzera. L’art. 14 LADI configura un’eccezione al presupposto dell’adempimento del periodo contributivo per persone che non hanno potuto svolgere un’attività lavorativa precedentemente alla disoccupazione. Perciò le fattispecie enumerate in tale disposto vanno interpretate restrittivamente. Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale l'applicazione di questo disposto presuppone che l'assicurato sia stato impedito, per almeno dodici mesi, di essere parte contraente di un rapporto di lavoro per una delle ragioni enumerate dalla legge. In altri termini, deve esistere un legame di causalità tra l'assenza di un'attività lucrativa e, quindi, tra l'inadempimento del periodo di contribuzione da un lato, e uno dei motivi elencati nel predetto disposto dall'altro lato. Siffatta causalità è unicamente data se, per una delle ragioni indicate, non era possibile né ragionevolmente esigibile per l'assicurato esercitare un'attività, anche solo a tempo parziale (cfr. STF 8C_329/2020 del 10 settembre 2020, pubblicata in DLA 2020 Nr.”
“In effetti, essendo tale studio personale e flessibile, l’assicurato avrebbe potuto dedicarsi, oltre alla preparazione dell’esame, a un’occupazione a tempo parziale. In proposito cfr. pure STF 8C_294/2019 del 30 settembre 2019. Dal canto suo il TCA, con sentenza 38.2015.20 del 25 giugno 2015, ha respinto il ricorso di un’assicurata che aveva svolto nuovamente la pratica notarile al fine di sostenere per la seconda volta il relativo esame e alla quale era stato negato il diritto a indennità di disoccupazione, poiché, oltre a non avere adempiuto il periodo di contribuzione minimo, non poteva essere esonerata dallo stesso. In effetti, siccome la pratica era stata effettuata in piena libertà, senza essere vincolata da orari precisi, era escluso un nesso di causalità con il mancato ossequio del periodo di contribuzione. In un giudizio 38.2021.54 dell’11 ottobre 2021 questa Corte ha, poi, stabilito che rettamente la Cassa competente aveva escluso un motivo di esonero ai sensi dell’art. 14 LADI, in quanto né la frequenza di lezioni di recupero di matematica di 2/3 ore per 4 volte la settimana, né la frequenza di un corso di tedesco (livello principianti, per totali 57 ore su due mesi) avevano occupato il ricorrente a tempo pieno. Egli poteva, dunque, esercitare parallelamente un’attività lavorativa. 2.4. In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid.”
En cas de maladie ou d'accident, pour qu'il y ait dispense d'accomplir la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI, il faut qu'il existe un rapport de causalité entre l'inexécution de la périoÞ de cotisation et le motif de dispense et que l'empêchement ait duré au total plus de douze mois. Étant donné que le travail à temps partiel est assimilé, pour la périoÞ de cotisation, au travail à temps plein, il n'y a motif de dispense pour cause de maladie/accident que si, pendant ces plus de douze mois, il n'a pas été possible ou n'a pas été raisonnablement exigible pour la personne assurée d'exercer une activité à temps partiel — soit, en pratique, une incapacité totale (100 %) d'exercer une activité soumise à cotisation.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E.”
“Entscheidend ist die vollumfängliche Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitgeber (Weisungen AVIG ALE, Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Stand 1. Januar 2024, Rz. B182). Nach der Rechtsprechung muss für die Annahme eines gesetzlichen Befreiungstatbestands nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen Nichterfüllung der Beitragszeit und Befreiungsgrund vorliegen, wobei das Hindernis insgesamt mehr als zwölf Monate bestanden haben muss (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4; 130 V 229 E. 1.2). Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a-c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2). Entscheidend ist mithin eine vollständige Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer (Weisungen AVIG ALE, a.a.O., Rz. B186). 2.3 Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert damit eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei unter Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit zu verstehen ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Auch im Bereich der Unfallversicherung gilt der Grundsatz, dass für die Bemessung der Arbeitsunfähigkeit auf die Einschränkung im jeweils zuletzt ausgeübten Beruf abzustellen ist. Aufgrund der Schadenminderungspflicht einer versicherten Person besteht allerdings die Obliegenheit, dass bei langandauernder Arbeitsunfähigkeit auch eine Tätigkeit in einem anderen Beruf anzunehmen ist. Bei einer langandauernden Arbeitsunfähigkeit wird deshalb auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich gemäss Art. 6 ATSG berücksichtigt. Im Bereich der Unfallversicherung ist die versicherte Person in diesem Zusammenhang deshalb zunächst auf ihre Schadenminderungspflicht hinzuweisen und zu einem Berufs-wechsel aufzufordern, wobei ihr dazu eine angemessene Übergangsfrist in der Regel von drei bis fünf Monaten einzuräumen ist.”
“Monaten, womit die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt sei. Da die Beschwerdeführerin aber in der Zeit vom 1. November 2020 (ausserhalb des Arbeitsverhältnisses bei der Y.___ AG) bis 1. November 2021 während zwölf Monaten und einem Tag infolge Krankheit vollständig von der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert gewesen sei, liege ein Befreiungsgrund von der Erfüllung der Beitragszeit nach Art. 14 Abs. 1 AVIG vor. Die Voraussetzungen des Vertrauensschutzes im Zusammenhang mit der verspäteten Anmeldung zur Arbeitsvermittlung und zum Leistungsbezug aufgrund einer falschen Auskunft der Sozialen Dienste des Sanatoriums B.___ seien nicht erfüllt. Auch die von der Beschwerdeführerin genannte Rz. C192 der AVIG-Praxis ALE komme nicht zur Anwendung, da dieser die Geltendmachung des Entschädigungsanspruchs betreffe. Somit liege ein Anspruch wegen Befreiung von der Erfüllung der Beitragspflicht vor, weshalb die Höchstzahl der Taggelder 90 Tage betrage.”
“Der Beschwerdegegner prüfte in der Folge, ob eine Befreiung von der Beitragszeit vorliegt (vgl. E. 2.3 hiervor). Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 6. Mai 2024 hielt er fest, die Beschwerdeführerin sei vor Eintritt des Befreiungstatbestandes gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG selbstständig erwerbend gewesen; bei allen Befreiungsgründen sei die Verhinderung an der Ausübung einer arbeitnehmenden Tätigkeit entscheidend; sei eine versicherte Person vor Eintritt des Befreiungstatbestandes selbstständig erwerbend gewesen, so fehle diese Kausalität (act. II 13; vgl. auch Beschwerdeantwort S. 2 f. Art. 1). Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei vom 1. Februar 2022 bis 31. März 2023 ununterbrochen vorerst zu 100 %, danach im April 2023 zu 90 %, dann zu 70 % und zuletzt zu 50 % krankgeschrieben gewesen, weshalb sie infolge Krankheit keiner Erwerbstätigkeit habe nachgehen können (Beschwerde S. 6 Art. 3 Rz. 11). Beschwerdeweise wird sodann erstmals vorgebracht, dass die Einzelunternehmung nie die Haupteinnahmequelle gewesen und sie stets – fast lückenlos – einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen sei (Beschwerde S. 6 f. Art. 4 Rz. 12). Gemäss Rechtsprechung könne eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit infolge Krankheit auch bei Vorliegen einer Selbstständigkeit erfüllt sein, sofern die krankgeschriebene Person nicht in der Lage sei, einer (selbstständigen) Arbeit nachzugehen, was ein Arzt zu bescheinigen habe (Beschwerde S.”
“Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin innert der massgebenden Rahmenfrist vom 25. November 2017 bis zum 24. November 2019 nur eine Beitragszeit von 7,187 Monaten vorweisen kann. Umstritten ist einzig, ob sie sich auf den Befreiungsgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG berufen kann, also während mindestens 12 Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war.”
Il est exclu de cumuler des périodes de cotisation insuffisantes ou manquantes avì des périodes pendant lesquelles la personne assurée est dispensée d'accomplir la durée de cotisation. Les cas de dispense prévus à l'art. 14 LACI sont subsidiaires ; ils ne s'appliquent que si l'accomplissement de la durée minimale de cotisation exigée à l'art. 13 LACI était effectivement impossible pour les raisons énumérées à l'art. 14. Il n'est dès lors pas admissible de compenser des périodes de cotisation manquantes par des périodes de dispense, ni inversement.
“2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit des Verfügungserlasses die Kontrollpflicht erfüllt. Vorliegend kam die Versicherte ihren Kontrollpflichten im Kanton Basel-Landschaft nach, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG, weshalb auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene Beschwerde vom 18. März 2024 ist demnach einzutreten. 2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). 2.2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art.”
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1).”
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1).”
“Strittig ist vorliegend die Erfüllung der Beitragszeit respektive eine Befreiung von derselben in der dafür vorgesehenen Rahmenfrist. Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeit mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1, Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021, E. 4.1; Thomas Nussbaumer, in: Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, Arbeitslosenversicherung, 3. Auflage, Basel 2016, S. 2342 Rz. 254). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1, Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021, E. 3.1; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz.”
“Des Weiteren ist nun aber zu prüfen, ob der Beschwerdeführer in der Rahmenfrist für die Beitragszeit aus den in Art. 14 AVIG genannten Gründen während mindestens zwölf Monaten die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, wobei eine Kumulation der Befreiungsgründe möglich ist (BGE 134 V 279 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts vom 15. November 2016, 8C_418/2016). Eine Kumulation ungenügender Beitragszeit mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ist hingegen ausgeschlossen, weshalb es nicht möglich ist, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (vgl. oben E. 2).”
Pour la dispense prévue à l'art. 14 al. 3 LACI, il convient d'entendre par «activité correspondante» une activité salariée exercée à l'étranger d'une durée d'au moins douze mois. Les périodes de cotisation acquises à l'étranger ne peuvent pas être cumulées avì une activité assujettie exercée en Suisse durant moins de douze mois pour constituer la durée minimale requise.
“Während der Beitragsrahmenfrist übte die Beschwerdeführerin eine beitragspflichtige Beschäftigung vom 14. September 2018 bis am 31. Juli 2019 beim E____ aus. Dies entspricht einer Dauer von ca. 10,5 Monaten. Dazu kommt die Beschäftigung beim E____ vom 1. August 2020 bis am 31. August 2020, also ein Monat (Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 29. September 2020, AB 14, Punkt 29). Somit kommt die Beschwerdeführerin auf eine beitragspflichtige Beschäftigung von ca. 11,5 Monaten während der Rahmenfrist. Daraus ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin korrekterweise davon ausging, dass nur Befreiungsgründe nach Art. 14 AVIG in Frage kommen. Dies wird auch nicht weiter bestritten. 5.4. 5.4.1. Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind während eines Jahres Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können (Art. 14 Abs. 3 AVIG). Unter entsprechender Beschäftigung ist eine Arbeitnehmendentätigkeit von mindestens zwölf Monaten zu verstehen. Ausländische Beitragszeiten können nicht mit einer unter zwölf Monaten liegenden beitragspflichtigen Tätigkeit in der Schweiz für eine Beitragsbefreiung zusammengezählt werden (Befreiungsgründe nach Abs. 3, AVIG-Praxis ALE vom 1. Juli 2021, Rz. B203). Die Dauer des Auslandsaufenthaltes muss, wie auch die entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Person, innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit nach Art. 9 Abs. 3 AVIG liegen (a.a.O., Rz. B205). 5.4.2. Die Beschwerdegegnerin macht widersprüchliche Angaben zur Frage, auf welcher Grundlage die Annahme getroffen wurde, dass die Beschwerdeführerin einen Auslandaufenthalt von über einem Jahr absolviert hat. Nach Ziff. 4 der Beschwerdeantwort vom 14. September 2021 geschah dies gestützt auf den Arbeitsvertrag vom 30. Mai 2019 (AB 3), der eine Beschäftigung vom 12. August 2019 bis am 11. August 2020 angibt. Nach Ziff. 13 stützte sich die F____ jedoch auf die Angabe unter Punkt 32 des Antrags auf Arbeitslosenentschädigung vom 29.”
“Während der Beitragsrahmenfrist übte die Beschwerdeführerin eine beitragspflichtige Beschäftigung vom 14. September 2018 bis am 31. Juli 2019 beim E____ aus. Dies entspricht einer Dauer von ca. 10,5 Monaten. Dazu kommt die Beschäftigung beim E____ vom 1. August 2020 bis am 31. August 2020, also ein Monat (Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 29. September 2020, AB 14, Punkt 29). Somit kommt die Beschwerdeführerin auf eine beitragspflichtige Beschäftigung von ca. 11,5 Monaten während der Rahmenfrist. Daraus ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin korrekterweise davon ausging, dass nur Befreiungsgründe nach Art. 14 AVIG in Frage kommen. Dies wird auch nicht weiter bestritten. 5.4. 5.4.1. Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind während eines Jahres Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können (Art. 14 Abs. 3 AVIG). Unter entsprechender Beschäftigung ist eine Arbeitnehmendentätigkeit von mindestens zwölf Monaten zu verstehen. Ausländische Beitragszeiten können nicht mit einer unter zwölf Monaten liegenden beitragspflichtigen Tätigkeit in der Schweiz für eine Beitragsbefreiung zusammengezählt werden (Befreiungsgründe nach Abs. 3, AVIG-Praxis ALE vom 1. Juli 2021, Rz. B203). Die Dauer des Auslandsaufenthaltes muss, wie auch die entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Person, innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit nach Art. 9 Abs. 3 AVIG liegen (a.a.O., Rz. B205). 5.4.2. Die Beschwerdegegnerin macht widersprüchliche Angaben zur Frage, auf welcher Grundlage die Annahme getroffen wurde, dass die Beschwerdeführerin einen Auslandaufenthalt von über einem Jahr absolviert hat. Nach Ziff. 4 der Beschwerdeantwort vom 14. September 2021 geschah dies gestützt auf den Arbeitsvertrag vom 30. Mai 2019 (AB 3), der eine Beschäftigung vom 12. August 2019 bis am 11. August 2020 angibt. Nach Ziff. 13 stützte sich die F____ jedoch auf die Angabe unter Punkt 32 des Antrags auf Arbeitslosenentschädigung vom 29.”
Citation : LACI art. 14 n. 74 La condition pour bénéficier de l'exonération est que l'empêchement ait, au total, duré plus de douze mois pendant la périoÞ-cadre pertinente ; les détériorations de l'état de santé intervenant seulement après l'expiration de cette périoÞ-cadre sont sans incidenÎ.
“Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG u.a. befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit (lit.”
“An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass sich das Gericht bewusst ist, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten im weiteren Verlauf während der Arbeitsvermittlung durch das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) etwa Anfang Frühling 2020 derart verschlechtert hatte, dass dieser psychisch dekompensierte (vgl. Bericht der E. vom 20. Mai 2020) und am 22. Juni 2020 wieder eine teilstationäre Behandlung in der Tagesklinik der E. aufnehmen musste (vgl. Bericht vom 10. August 2020). Diese gesundheitliche Verschlechterung ist jedoch erst nach Ablauf der Rahmenfrist für die Beitragszeit eingetreten, weshalb sie bei der Beurteilung der hier strittigen Frage nicht von Belang ist. Es ist demzufolge gestützt auf das Gutachten von Dr. G. vom 18. Mai 2019 davon auszugehen, dass der Versicherte bei Beginn der hier massgebenden Rahmenfrist am 2. März 2018 aufgrund seiner psychischen Erkrankung für rund 3 Monate bis 5. Juni 2018 vollständig arbeitsunfähig war. Danach bestand aus gutachterlicher Sicht zuerst für rund 10 Monate eine durchschnittliche 35%ige und anschliessend eine 60%ige Teilarbeitsfähigkeit. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG den Versicherten daran hinderte, ab 6. Juni 2018 kontinuierlich einen Teilzeiterwerb aufzunehmen. Damit wäre es ihm möglich gewesen, während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung auszuüben und dadurch die erforderliche Beitragszeit innerhalb der massgebenden Rahmenfrist zu erfüllen. Da er keine genügende Beitragsdauer vorweisen kann, sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben. 5.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art.”
“Selbst wenn jedoch die neun Monate des Studiums an der FH Z.___ und des Validierungsverfahrens als Zeit der Verhinderung an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG anzurechnen wären, so wäre damit die erforderliche mehr als zwölfmonatige Verhinderungsdauer noch nicht erreicht. Die Beschwerdeführerin machte indessen nicht geltend, in der massgebenden Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli 2021 weitere Ausbildungszeiten durchlaufen zu haben, sondern brachte vor, sie habe ihr Studium unterbrochen, als im Jahr 2019 ein Familienmitglied schwer erkrankt sei, und habe beabsichtigt, das Studium im Jahr 2020 weiterzuführen und eine Teilzeitstelle zu finden, was sie jedoch wegen der Erkrankung ihres Familienmitgliedes nicht realisiert habe (Urk. 8/11/1). Eine Befreiung von der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG ist somit schon wegen der zu kurzen Dauer des allfälligen Befreiungsgrundes der Aus- oder Weiterbildung nicht möglich. Es ist darauf hinzuweisen, dass es hierbei allein auf die Verhältnisse im Zeitraum der Rahmenfrist für die Beitragszeit ankommt, also auf die Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli”
L'art. 14 al. 1 LACI doit être interprété comme une disposition dérogatoire subsidiaire par rapport à l'art. 13 LACI. Elle n'est applicable que lorsque la durée minimale de cotisation exigée à l'art. 13 al. 1 n'a effectivement pas pu être accomplie pour les motifs énoncés à l'art. 14. Tout calcul de cumulation ou de compensation entre les périodes de cotisation prises en compte en vertu de l'art. 13 et les périodes exonérées en vertu de l'art. 14 est exclu.
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1).”
“1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeit mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1, Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021, E. 4.1; Thomas Nussbaumer, in: Ulrich Meyer [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, Arbeitslosenversicherung, 3. Auflage, Basel 2016, S. 2342 Rz. 254). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1, Urteil des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021, E. 3.1; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). 2.1 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt grundsätzlich zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG) und dauerte vorliegend unbestrittenermassen vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023. Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art.”
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Die Beitragszeit hat laut Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Angerechnet werden gemäss Abs. 2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 mit Verweis auf THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, S. 2334 Rz. 233; Urteile 8C_646/2021 vom 9. Februar 2022 E. 2.2.2; 8C_539/2019 vom 20. November 2019 E. 3.1).”
“5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). Eine Kumulation von Beitragszeiten nach Art. 13 AVIG und beitragsbefreiten Zeiten (Art. 14 Abs. 1 AVIG) ist ausgeschlossen; dies ergibt sich schon aufgrund der eindeutigen Formulierung in Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG, wonach alternativ vorausgesetzt wird, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (BGE 141 V 674 E. 4.3.1).”
“Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind als Ausnahmeklausel grundsätzlich restriktiv auszulegen und im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 2016, S. 2334 Rz. 233).”
“36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), les recours sont recevables. 2. Le litige porte sur le droit du recourant à l’indemnité de chômage dès le 1er avril 2019, plus précisément sur la période de cotisation à prendre en compte dans le délai-cadre de cotisation et le nombre d’indemnités journalières qui en découle, ainsi que sur la détermination du gain assuré. 3. a) Conformément à l’art. 8 al. 1 let. e LACI, pour avoir droit à l’indemnité de chômage, l’assuré doit notamment remplir les conditions relatives à la période de cotisation ou en être libéré (art. 13 et 14). Conformément à l’art. 13 al. 1 LACI, remplit les conditions relatives à la période de cotisation celui qui a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisation dans les limites du délai-cadre prévu à cet effet, soit dans les deux années précédant le premier jour où toutes les conditions du droit à l’indemnité sont réunies (art. 9 al. 1 à 3 LACI). L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison, notamment, d’une maladie alors qu’elles étaient domiciliées en Suisse (let. b). L’art. 14 LACI est cependant une disposition d’exception, qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d’activité soumise à cotisation de l’art. 13 LACI et il ne s’applique pas lorsque cette durée est suffisante. En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n’est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l’assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010 consid. 7.2). b) Selon la jurisprudence relative à l’art.”
“Schliesslich findet auch Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG, gemäss welchem Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfall (Art. 4 ATSG), keine Anwendung. Die Sonderregelung von Art. 14 AVIG kann nur gelten, wenn die Mindestbeitragszeit gemäss Art. 13 AVIG nicht erfüllt werden konnte und dafür Gründe gemäss Art. 14 AVIG vorliegen. Wer in der Rahmenfrist etwa”
En tant que «motif similaire», la disparition de la prise en charge de personnes dépendantes peut notamment être envisagée lorsque sont cumulativement réunis : (1) la personne prise en charge était durablement dépendante d'aiÞ, (2) la personne aidante et la personne aidée vivaient dans le même ménage, et (3) la prise en charge a duré plus d'un an. En outre, le délai d'un an prévu à l'art. 14 al. 2 LACI s'applique (l'événement ne doit pas remonter à plus d'un an au moment du dépôt de la demanÞ).
“1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als 12 Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragspflicht nicht erfüllen konnten wegen einer Ausoder Weiterbildung, wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft oder wegen Aufenthalts in einer Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung sind von der Erfüllung der Beitragszeit ebenfalls Personen befreit, die wegen Trennung oder Scheidung ihrer Ehe, wegen Invalidität oder wegen Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern (Satz 1). Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Satz 2). Diese Bestimmung ist für jene Fälle vorgesehen, in denen einer Personen unvermittelt eine Erwerbsquelle aus- oder weggefallen ist. Sie zielt mithin auf Versicherte ab, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder die Ausdehnung ihrer Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 137 V 133 E. 4.2). Art. 13 Abs. 1bis AVIV führt dazu aus, dass ein ähnlicher Grund im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG insbesondere dann vorliegt, wenn Personen, die wegen Wegfalls der Betreuung von Pflegebedürftigen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern, falls die pflegbedürftige Person dauernd auf Hilfe angewiesen war, die betreuende und die pflegebedürftige Person im gemeinsamen Haushalt gewohnt haben und die Betreuung mehr als ein Jahr gedauert hat. 3. Da der Beschwerdeführer angibt, seine betagten Eltern bis zu ihrem Tod betreut zu haben, liegt grundsätzlich ein möglicher Befreiungsgrund vor, unter der Voraussetzung, dass die Eltern tatsächlich auf dauernde Hilfe angewiesen waren und der Beschwerdeführer im selben Haushalt mit seinen Eltern gewohnt hat. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist unklar, kann letztlich aber offenbleiben, da es an den weiteren Voraussetzungen gemäss Art. 14 AVIG bzw. Art. 13 Abs. 1bis AVIV fehlt, nämlich einerseits an der Voraussetzung, dass die Betreuung während der Rahmenfrist mindestens 12 Monate angedauert hat und die Betreuung im Zeitpunkt der Stellung des Gesuchs um Arbeitslosenentschädigung nicht mehr als ein Jahr zurückliegt.”
“1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als 12 Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragspflicht nicht erfüllen konnten wegen einer Ausoder Weiterbildung, wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft oder wegen Aufenthalts in einer Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung sind von der Erfüllung der Beitragszeit ebenfalls Personen befreit, die wegen Trennung oder Scheidung ihrer Ehe, wegen Invalidität oder wegen Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern (Satz 1). Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Satz 2). Diese Bestimmung ist für jene Fälle vorgesehen, in denen einer Personen unvermittelt eine Erwerbsquelle aus- oder weggefallen ist. Sie zielt mithin auf Versicherte ab, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder die Ausdehnung ihrer Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 137 V 133 E. 4.2). Art. 13 Abs. 1bis AVIV führt dazu aus, dass ein ähnlicher Grund im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG insbesondere dann vorliegt, wenn Personen, die wegen Wegfalls der Betreuung von Pflegebedürftigen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern, falls die pflegbedürftige Person dauernd auf Hilfe angewiesen war, die betreuende und die pflegebedürftige Person im gemeinsamen Haushalt gewohnt haben und die Betreuung mehr als ein Jahr gedauert hat. 3. Da der Beschwerdeführer angibt, seine betagten Eltern bis zu ihrem Tod betreut zu haben, liegt grundsätzlich ein möglicher Befreiungsgrund vor, unter der Voraussetzung, dass die Eltern tatsächlich auf dauernde Hilfe angewiesen waren und der Beschwerdeführer im selben Haushalt mit seinen Eltern gewohnt hat. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist unklar, kann letztlich aber offenbleiben, da es an den weiteren Voraussetzungen gemäss Art. 14 AVIG bzw. Art. 13 Abs. 1bis AVIV fehlt, nämlich einerseits an der Voraussetzung, dass die Betreuung während der Rahmenfrist mindestens 12 Monate angedauert hat und die Betreuung im Zeitpunkt der Stellung des Gesuchs um Arbeitslosenentschädigung nicht mehr als ein Jahr zurückliegt.”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 71 Lors d'une formation suivie en parallèle ou à temps partiel, l'exigenÎ relative à la périoÞ de cotisation porte sur la partie effectivement dépourvue d'emploi. Une formation qui n'est pas attestée comme étant à plein temps n'empêche en principe pas l'exerciÎ concomitant d'une activité lucrative à temps partiel raisonnablement exigible ; dans de tels cas, la périoÞ de cotisation peut être exigée pour la partie sans emploi, sauf s'il existe un motif de dispense reconnu en vertu de l'art. 14 LACI.
“Con una sentenza 8C_796/2014 del 21 aprile 2015 l’Alta Corte ha, infine, avvallato il diniego del diritto a indennità di disoccupazione a far tempo dal 9 ottobre 2013 a una madre di due figli (nati nel 1998 e nel 2001) che dal settembre 2007 al settembre 2013 ha svolto un Bachelor in giornalismo a tempo parziale, in quanto non aveva ossequiato il periodo di contribuzione minimo e non poteva essere esonerata dallo stesso. A quest’ultimo riguardo il TF ha osservato che una formazione in misura del 50% non le impediva di reperire un’occupazione soggetta a contribuzione a tempo parziale (25-30%), visto peraltro che dagli atti non risultava che la medesima, nel restante 50% del tempo, fosse occupata con la cura dei figli. La nostra Massima Istanza ha, inoltre, evidenziato che l’obiezione della ricorrente secondo cui sulla base del diritto di famiglia i figli minori di 16 anni hanno diritto a che almeno uno dei genitori sia disponibile alla loro cura e che non si dedichi a un’attività lavorativa in misura maggiore del 50% non era fondata. In effetti l’educazione e la cura dei figli, elemento dell’obbligo di mantenimento dei genitori giusta l’art. 276 CC, non configura secondo la giurisprudenza un’attività soggetta a contribuzione ai sensi dell’art. 13 LADI, né un motivo di esenzione ex art. 14 LADI. Con il giudizio 8C_418/2016 del 15 novembre 2016 pubblicata in SVR 2017 ALV Nr. 1 pag. 1-3, l’Alta Corte ha, poi, negato le indennità per disoccupazione ad un ricorrente che anni dopo aver terminato la formazione universitaria (ultimata nel 2003) - e dopo aver lavorato prima a tempo pieno come project manager ed esperto tecnico (dal 2003 al 2010) - aveva iniziato il proprio dottorato, lavorando inizialmente come assistente di ricerca per poi dedicarsi - e meglio da settembre 2013 a maggio 2015 - interamente alla stesura della propria tesi e poi postulare le indennità di disoccupazione. In quel caso l’amministrazione ha negato al ricorrente (nato nel 1976) il diritto alle prestazioni LADI ritenendo ch’egli non avesse adempiuto il periodo minimo di contribuzione e che non potesse invocare a suo favore alcun motivo di esenzione. L’Alta Corte ha rammentato che per formazione scolastica ai sensi dell’art.”
“Bei Teilzeitbeschäftigten ist zu beachten, dass sich das Erfordernis der Beitragszeit auf den geltend gemachten Arbeitsausfall beziehen muss. Wer eine Teilzeitbeschäftigung innehat und eine weitere Teilzeitbeschäftigung oder eine Vollzeitstelle sucht, erfüllt die Beitragszeit nur, wenn er auch für den beschäftigungslosen Teil die Beitragszeit erfüllt oder davon gestützt auf Art. 14 AVIG befreit ist (vgl. BGE 121 V 336 E. 4, Urteile des Bundesgerichts vom 19. Februar 2003, C 61/02, E. 3, vom 4. Juli 2012, E. 3.2 und vom 18. Februar 2019, 8C_166/2018, E. 6.2; Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schindler/Tanquerel/Tschannen/Uhlmann [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016, S. 2328 f. Rz. 216).”
“Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung mit der Begründung, dieser habe in der vom 6. April 2018 bis 5. April 2020 dauernden Rahmenfrist weder die Beitragszeit erfüllt noch könne er sich auf einen Grund für die Befreiung von deren Erfüllung nach Art. 14 AVIG berufen. Insbesondere könne angesichts der Anzahl Lektionen selbst unter Anrechnung einer gewissen Vorbereitungszeit nicht davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer mit den an der Z.___ besuchten Kursen einer vollzeitlichen Ausbildung nachgegangen sei, woran die geltend gemachten, nicht näher dargelegten Projektarbeiten nichts änderten. Demnach wäre es dem Beschwerdeführer möglich gewesen, daneben eine teilzeitliche Erwerbstätigkeit auszuüben und damit die Beitragszeit zu erfüllen (Urk. 2 und 6).”
Selon la jurisprudenÎ, les diplômées et diplômés universitaires peuvent également, conformément à l'art. 14 al. 1 let. a LACI, avoir droit aux prestations de l'assuranÎ-chômage s'ils ont eu leur domicile en Suisse pendant au moins dix ans.
“Vorab ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer nicht als arbeitslos im Sinne des Art. 1 Abs. 2 lit. a EOV zu bezeichnen ist. Gemäss Art. 10 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 25. Juni 1982 (AVIG) ist zwar arbeitslos, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und eine Voll- oder Teilzeitbeschäftigung sucht, aber durch Abs. 3 desselben Artikels erfolgt eine Relativierung, wonach der Arbeitssuchende erst als arbeitslos gilt, wenn er sich beim Arbeitsamt seines Wohnorts zur Arbeitsvermittlung angemeldet hat. Dies ist erst nach den Zivildiensteinsätzen erfolgt (erstes Beratungsgespräch am 28. Mai 2021). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers haben gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG auch Hochschulabsolventinnen und -absolventen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung, sofern sie während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatten.”
“Vorab ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer nicht als arbeitslos im Sinne des Art. 1 Abs. 2 lit. a EOV zu bezeichnen ist. Gemäss Art. 10 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung vom 25. Juni 1982 (AVIG) ist zwar arbeitslos, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und eine Voll- oder Teilzeitbeschäftigung sucht, aber durch Abs. 3 desselben Artikels erfolgt eine Relativierung, wonach der Arbeitssuchende erst als arbeitslos gilt, wenn er sich beim Arbeitsamt seines Wohnorts zur Arbeitsvermittlung angemeldet hat. Dies ist erst nach den Zivildiensteinsätzen erfolgt (erstes Beratungsgespräch am 28. Mai 2021). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers haben gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG auch Hochschulabsolventinnen und -absolventen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung, sofern sie während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatten.”
En cas de motif d'exonération au sens de l'art. 14 al. 1 let. b LACI, il faut établir un lien de causalité entre l'empêchement d'exercer une activité lucrative (p. ex. incapacité de travail attestée par un médecin) et le non-respect de la périoÞ de cotisation. Si le dossier est peu clair ou s'il existe des doutes fondés quant à ce lien, l'autorité doit, le cas échéant d'offiÎ, procéder à des investigations complémentaires (notamment des renseignements médicaux). L'appréciation de la preuve s'effectue selon le principe de la prépondéranÎ des probabilités.
“Sachverhalts von Amtes wegen wäre sie verpflichtet gewesen, bei Dr. C. ergänzende Auskünfte einzuholen oder anderweitige Abklärungen zu tätigen, zumal die Versicherte an verschiedenen somatischen Beeinträchtigungen und an einer psychischen Erkrankung leide, was den mit der Beschwerde eingereichten ärztlichen Berichten zu entnehmen sei. Unter Verweis auf die Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von Dr. D. vom 4. und 11. Juli 2023 sowie 2. August 2023 wurde weiter geltend gemacht, dass die Versicherte seit 1. Mai 2023 durchgehend bis 31. August 2023 zu 80 % arbeitsunfähig geschrieben worden sei. Da sie bereit sei, einer Erwerbsarbeit in diesem Umfang nachzugehen, habe die Arbeitslosenversicherung im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht gegenüber der IV die volle Arbeitslosenentschädigung zu erbringen. D. Die Arbeitslosenkasse schloss mit Vernehmlassung vom 8. Januar 2024 auf Abweisung der Beschwerde. Sie wies darauf hin, dass für den Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs.1 lit. b AVIG eine ärztliche Bescheinigung vorliegen müsse, welche aufzeige, dass zwischen der Verhinderung an der Ausübung einer unselbstständigen Arbeitstätigkeit und der fehlenden Beitragszeit ein Kausalzusammenhang gegeben sei. Ein solcher Nachweis liege hier nicht vor. Ausserdem habe sie sich mehrmals mit der vorliegenden Aktenlage auseinandergesetzt, weshalb dem Vorwurf der ungenügenden Sachverhaltsabklärung jegliche Grundlage fehle. E. Am 11. Januar 2024 wurde der Fall dem Dreiergericht zur Beurteilung überwiesen. Das Kantongericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit den Art. 56 und 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Einspracheentscheide aus dem Bereich der Arbeitslosenversicherung Beschwerde beim kantonalen Versicherungsgericht erhoben werden. Örtlich zuständig ist nach Art. 100 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 128 Abs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31.”
“2 LACI et celles pour lesquelles l’assuré a touché une indemnité de vacances comptent de même (al. 3). 3.2 Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, pour l’un des motifs suivants : formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a) ; maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b) ; séjour dans un établissement suisse de détention ou d’éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature (let. c). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré douze mois au moins (« 12 mois au total »). Car si la durée de l'empêchement est inférieure à douze mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). 4. 4.1 En ce qui concerne la preuve, le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu'un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible. Parmi tous les éléments de fait allégués ou envisageables, le juge doit, le cas échéant, retenir ceux qui lui paraissent les plus probables (ATF 126 V 353 consid. 5b ; 125 V 193 consid. 2 et les références ; cf. 130 III 321 consid. 3.2 et 3.3). Aussi n'existe-t-il pas, en droit des assurances sociales, un principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le doute, en faveur de l'assuré (ATF 135 V 39 consid.”
“15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). 2.2 Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn die Beitragszeit erfüllt ist oder wenn sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Vorliegend ist unbestritten, dass die Versicherte innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 9. Mai 2021 bis 8. Mai 2023 die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt hat. Zu prüfen ist, ob ein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG vorliegt. Die anderen in Art. 14 AVIG genannten Befreiungsgründe sind im vorliegenden Fall nicht relevant, weshalb nicht näher darauf eingegangen wird. 3.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG unter anderem Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Auch sind nur Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die beim Eintritt des Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten (vgl. AVIG-Praxis ALE, gültig ab 1. Juli 2023, B188). Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). Dies bedeutet, dass beim Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und der Krankheit vorliegen muss.”
art. 14 al. 1 LACI exige que le motif d'exemption invoqué soit la cause de la non‑satisfaction de l'exigenÎ relative à la durée de cotisation. L'événement ou l'obstacle empêchant l'accomplissement de la durée de cotisation doit en outre avoir existé, au total, pendant plus de douze mois au sein de la périoÞ de référenÎ.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E.”
“Wie das SECO darin festhält gilt folgendes: Wird eine beitragspflichtige Beschäftigung nicht auf Beginn eines Kalendermonats aufgenommen bzw. nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage mit dem Faktor 1,4 in Kalendertage umgerechnet. Als Werktage gelten nur die Tage von Montag bis Freitag. Es werden auch diejenigen Werktage innerhalb eines Arbeitsverhältnisses in Beitragszeit umgerechnet, an denen nicht gearbeitet worden ist. Arbeitstage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden Werktagen gleichgestellt, wenn diese wöchentlich deren 5 nicht übersteigen. Grundlage für die Ermittlung dieses Faktors ist die Umrechnung der 5 Werktage in 7 Kalendertage (7:5 = 1.4) (zum Ganzen: AVIG-Praxis ALE B150). 2.5. Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann Personen, die innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit infolge Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht erfüllen konnten, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel/Genf 2019, zu Art.”
“Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.3 Vorliegend ist unbestritten, dass die Versicherte innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 9. Mai 2021 bis 8. Mai 2023 die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt hat. Zu prüfen ist, ob ein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG vorliegt. Die anderen in Art. 14 AVIG genannten Befreiungsgründe sind im vorliegenden Fall nicht relevant, weshalb nicht näher darauf eingegangen wird. 3.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG unter anderem Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Auch sind nur Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die beim Eintritt des Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten (vgl. AVIG-Praxis ALE, gültig ab 1. Juli 2023, B188). Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). Dies bedeutet, dass beim Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und der Krankheit vorliegen muss. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben.”
“56 ATSG, weshalb auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde vom 19. Oktober 2023 ist demnach einzutreten. 2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat die versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn die Beitragszeit erfüllt ist oder wenn sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem (wiederum) sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft, sofern sie in dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Diese Befreiungsgründe sind kumulierbar. Entscheidend ist die vollumfängliche Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitgeber (Weisungen AVIG ALE, Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Stand 1. Januar 2024, Rz. B182). Nach der Rechtsprechung muss für die Annahme eines gesetzlichen Befreiungstatbestands nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen Nichterfüllung der Beitragszeit und Befreiungsgrund vorliegen, wobei das Hindernis insgesamt mehr als zwölf Monate bestanden haben muss (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4; 130 V 229 E. 1.2). Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a-c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2). Entscheidend ist mithin eine vollständige Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer (Weisungen AVIG ALE, a.”
En cas d'incapacité de travail totale (100 %) due à un accident, la caisse peut reconnaître la dispense de la périoÞ de cotisation et, pour la fixation du salaire assuré, appliquer un montant forfaitaire conformément aux dispositions légales pertinentes en matière de forfaits.
“Celui-ci comprend en particulier l’obligation des parties d’apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d’elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l’absence de preuves (ATF 117 V 264 consid. 3b). Ainsi, en l’absence de preuve, la décision sera défavorable à la partie qui voulait déduire un droit de l’état de fait non prouvé, sauf si l’impossibilité de prouver pouvait être imputée à la partie adverse. 4. Problématique 4.1. En l'espèce, sont litigieux le nombre de jours d'indemnité journalière ainsi que le montant du gain assuré mensuel qui ont été retenus par la caisse de chômage. Cette dernière a estimé que, durant le délai-cadre de cotisation du 1er octobre 2018 au 30 septembre 2020, le recourant pouvait justifier d'une période d'incapacité continue en raison d'un accident à 100%. Elle a par conséquent reconnu le droit à l'indemnité sur le fondement de l'art. 14 al. 1 let. b LACI. Sur cette base, elle a fixé un montant forfaitaire de CHF 2'213.- comme gain assuré, conformément aux art. 23 al. 2 LACI et 41 OACI, lesquels trouvent application en cas de libération des conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 LACI. 4.2. Le recourant estime quant à lui que, durant le délai-cadre de cotisation, il pouvait justifier d'une période de cotisation de plus de 18 mois selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI, de sorte qu'il pouvait prétendre à 400 indemnités journalières (art. 27 al. 2 let. b LACI) auxquelles s'ajoutent 66 indemnités journalières supplémentaires prévues par l'art. 17 al. 2 de la loi fédérale sur les bases légales des ordonnances du Conseil fédéral visant à surmonter l'épidémie de COVID-19 (Loi-COVID-19; RS 818.102). Selon lui, le gain assuré est le salaire qu'il aurait normalement touché, soit CHF 5'822.95. 4.3. Le litige porte donc spécifiquement sur le point de savoir si, durant le délai-cadre applicable à la période de cotisation, à savoir du 1er octobre 2018 au 30 septembre 2020, le recourant était partie à un rapport de travail mais n'a pas touché de salaire parce qu'il était malade ou victime d'un accident (art. 13 al. 2 let. c LACI) ou si, durant ce délai, il présentait un motif de libération au sens de l'art.”
Les périodes d'empêchement visées à l'art. 14 al. 1 LACI sont cumulables entre elles. Il faut établir un lien de causalité entre l'empêchement de plus de douze mois et la non-satisfaction de la durée de cotisation requise. Le cumul de périodes de cotisation au sens de l'art. 13 LACI avì des périodes relevant d'un motif de dispense au sens de l'art. 14 LACI est exclu.
“1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2010, 8C_750/2010).”
LACI art. 14 n. 65 Un léger manquement à la durée minimale de cotisation prescrite par la loi n'est pas arrondi. Même si cela peut entraîner des situations de rigueur, les seuils légaux doivent, en principe, être appliqués strictement; il n'est pas envisageable d'arrondir le nombre de jours calendaires pris en compte.
“Monaten. Demzufolge erfüllt die Beschwerdeführerin die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten innerhalb der zweieinhalbjährigen Rahmenfrist vom 1. Mai 2018 bis 31. Oktober 2020 nicht. Ein Befreiungsgrund von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG auf Grund einer Krankheit oder eines Unfalles geht aus den Akten nicht hervor und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Die Tatsache, dass ihr gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % eine Invalidenrente zusteht (vgl. act. G 5.1.4), vermag daran ebenfalls nichts zu ändern, da die Befreiungsgründe Krankheit oder Unfall die der Beschwerdeführerin noch verbleibende Restarbeitsfähigkeit betreffen müssten. Vorliegend wird die erforderliche Beitragszeit zwar nur um den Bruchteil weniger Tage nicht erreicht, was für die Beschwerdeführerin zweifellos eine gewisse Härte in sich birgt. Zu beachten ist indessen, dass es überall dort, wo gesetzlich festgelegte Limiten zu berücksichtigen sind, zwangsläufig auch zu streng anmutenden Grenzfällen kommen kann, in welchen die geforderten Werte nur um wenig nicht erreicht respektive verfehlt werden. Eine Aufrundung der als Beitragszeit anrechenbaren Kalendertage auf die gesetzliche Mindestbeitragszeit fiele auch dann nicht in Betracht, wenn diese nur um den Bruchteil eines einzigen Tages nicht erreicht würde (BGE 122 V 260 E.”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 64 En cas d'incapacité de travail due à un accident, seules les périodes reconnues par l'autorité/instanÎ comme étant des périodes d'incapacité de travail liées à un accident sont exonérées de l'exigenÎ de durée de cotisation. Les périodes durant lesquelles la personne assurée était au moins à 50 % capable de travailler et aurait donc pu exercer une activité soumise à cotisations ne sont pas considérées comme des périodes exonérées.
“Vorweg ist zu prüfen, ob bzw. gegebenenfalls wie lange der Beschwerdeführer während der Rahmenfrist unfallbedingt von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Beschwerdegegnerin geht zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführer in der Zeit vom 28. Mai 2019 bis 17. November 2019 und vom 26. Januar 2021 bis 31. Mai 2021 zu 100% unfallbedingt arbeitsunfähig war. Ebenso ist sie zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer in der Zeit dazwischen zu mindestens 50% arbeitsfähig war und folglich in dieser Zeit einer beitragspflichten Tätigkeit hätte nachgehen können. Diese Zeit ist demgemäss nicht zu berücksichtigen. Damit ergibt sich eine Dauer von 9,877 Monaten, während welcher der Beschwerdeführer unfallbedingt von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist.”
Les faits énoncés à l'art. 14 doivent être interprétés restrictivement. La jurisprudenÎ exige que l'événement empêchant l'acquisition ait duré, au total, plus de douze mois et qu'il existe un lien de causalité entre cet empêchement et le non-respect de la durée de cotisation; l'empêchement doit avoir rendu l'exerciÎ d'une activité lucrative (même partiellement) déraisonnable ou impossible. L'art. 14 est subsidiaire par rapport à la règle de durée de cotisation de l'art. 13; la cumulation des périodes de cotisation et des périodes d'exonération n'est pas admissible.
“Aux termes de l'art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus de 12 mois (« 12 mois au total ») ; à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). La libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI (voir aussi SVR 1999 ALV n° 7 p. 19), la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies (DTA 1995 p. 167 consid. 3b/aa et 170 consid. 4c). Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (ATF 141 V 674 consid. 4). 4. 4.1 En l’espèce, le recourant s’est inscrit à l’OCE le 26 mai 2023 et a sollicité des indemnités de chômage de la caisse intimée dès cette même date. Le recourant voudrait que le délai-cadre de cotisation soit fixé au 1er janvier 2020, pour pouvoir justifier de douze mois de cotisations. Il fait valoir que par le passé, il avait pu s’inscrire au chômage après l’échec d’une activité indépendante en tant que restaurateur, en 2003, et que la caisse avait accepté de fixer le délai-cadre de juin 2000 à juin 2002 (date de la fin d’un précédent emploi salarié).”
“3Gli Svizzeri che rimpatriano dopo un soggiorno di oltre un anno in uno Stato che non è membro né della Comunità europea né dell’Associazione europea di libero scambio (AELS) sono esentati per un anno dall’adempimento del periodo di contribuzione, purché possano certificare di avere svolto un’attività dipendente all’estero ed abbiano svolto in Svizzera durante almeno sei mesi un’occupazione soggetta a contribuzione. Alle stesse condizioni sono esonerati dall’adempimento del periodo di contribuzione i cittadini degli Stati membri della Comunità europea o dell’AELS il cui permesso di domicilio non è scaduto. Il Consiglio federale stabilisce inoltre a quali condizioni gli stranieri il cui permesso di domicilio non è scaduto e che non sono cittadini di uno Stato membro della Comunità europea o dell’AELS e il cui permesso di domicilio non è scaduto, sono esentati dall’adempimento del periodo di contribuzione se rientrano in Svizzera dopo un soggiorno all’estero di oltre un anno.” In merito al rapporto tra l'art. 13 e l'art. 14 LADI, in una sentenza pubblicata in DLA 2004 N. 26 pag. 269 segg., l’Alta Corte ha ribadito la sussidiarietà delle regole circa l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione secondo l'art. 14 LADI rispetto al periodo minimo di contribuzione secondo l'art. 13 LADI. Contestualmente ha pure confermato che non è possibile cumulare periodi di contribuzione con periodi di esonero. Cfr. pure STF 8C_143/2023 del 24 agosto 2023 consid. 4.3.2., pubblicata in DLA 2023 N. 13 pag. 386 e SVR 2024 Nr. 8 pag. 29; STF 8C_232/2021 dell’8 giugno 2021; 8C_812/2017 del 23 agosto 2018 consid. 2.1.; DTF 141 V 674; STF 8C_645/2014 del 3 luglio 2015 consid. 1.2.; STF 8C_318/2011 del 5 marzo 2012 consid. 5.2.; STF C 25/07 del 22 novembre 2007. L’art. 14 LADI configura, in effetti, un’eccezione al presupposto dell’adempimento del periodo contributivo per persone che non hanno potuto svolgere un’attività lavorativa precedentemente alla disoccupazione. Perciò le fattispecie enumerate in tale disposto vanno interpretate restrittivamente. Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale l'applicazione di questo disposto presuppone che l'assicurato sia stato impedito, per almeno dodici mesi, di essere parte contraente di un rapporto di lavoro per una delle ragioni enumerate dalla legge.”
“In una sentenza pubblicata in DTF 131 V 444 l’Alta Corte, precisando la propria giurisprudenza, ha stabilito che, dal profilo del periodo di contribuzione, la sola condizione per il diritto all'indennità di disoccupazione è, di principio, l'esercizio di un'attività soggetta a tale obbligo durante il periodo minimo di contribuzione. La giurisprudenza esposta in DLA 2001 no. 27 pag. 225 (e le sentenze che ne sono seguite) non deve dunque essere intesa nel senso che, in aggiunta a ciò, deve pure essere stato versato un salario; per contro, la prova che un salario è stato effettivamente pagato costituisce un indizio importante per la prova dell'esercizio effettivo di una attività dipendente. Al riguardo cfr. anche STF 8C_297/2019 del 29 agosto 2019 consid. 5; STF 8C_749/2018 del 28 febbraio 2019 consid. 3.2.; DTF 133 V 515 e STF 8C_226/2007 del 16 maggio 2008 e D. Cattaneo, “Nouvautés en matière d’assurance-chômage” in Quoi de neuf en droit social? Ed. Stämpfli SA, Berna 2009 pag. 76-79. 2.3. L'art. 14 LADI, che regola l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione, prevede, tra l'altro, al cpv. 1 lett. a che sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro (art. 9 cpv. 3 LADI), durante oltre dodici mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro per formazione scolastica, riqualificazione o perfezionamento, a condizione che durante almeno dieci anni siano state domiciliate in Svizzera. L’art. 14 LADI configura un’eccezione al presupposto dell’adempimento del periodo contributivo per persone che non hanno potuto svolgere un’attività lavorativa precedentemente alla disoccupazione. Perciò le fattispecie enumerate in tale disposto vanno interpretate restrittivamente. Secondo la giurisprudenza del Tribunale federale l'applicazione di questo disposto presuppone che l'assicurato sia stato impedito, per almeno dodici mesi, di essere parte contraente di un rapporto di lavoro per una delle ragioni enumerate dalla legge.”
En cas d'activité lucrative parallèle pendant un motif d'exonération visé à l'art. 14 al. 1 LACI, la durée de cotisation peut déjà être accomplie; les cas d'exonération sont subsidiaires par rapport à la durée de cotisation accomplie. Une cumulation d'exonération de cotisations et de périodes de cotisation effectivement accomplies n'est pas prévue.
“Der Beschwerdeführer absolvierte an der Universität … ein Studium in …; während acht Semestern war er für den Bachelor und während elf Semestern für den Master (Herbstsemester 2014 bis Herbstsemester 2019) immatrikuliert (act. II 120 ff., 175, 232). Am 10. März 2020 erlangte er den Titel "…" (act. II 232). Während der Zeit der Immatrikulation bestand damit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG grundsätzlich die Möglichkeit einer Befreiung von der Beitragspflicht. Gleichzeitig erfüllte der Beschwerdeführer jedoch unbestritten bereits aufgrund seiner Erwerbstätigkeit während des Studiums die Beitragszeit (vgl. Art. 13 Abs. 4 AVIG; act. IIA 145 f.). Die Befreiungstatbestände sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Eine Kumulation von Beitragsbefreiung und Beitragszahlung ist nicht vorgesehen und zur Festlegung einer Anspruchsberechtigung im vorliegenden Fall auch gar nicht nötig (vgl. E. 4.1 in fine). Hingegen besteht aufgrund der Konstellation von Erwerbstätigkeit und potentiellem Befreiungsgrund gestützt auf die Sonderregelung von Art. 23 Abs. 2bis AVIG die Möglichkeit, dass der versicherte Verdienst auf Grund des erzielten Lohnes und des um den Beschäftigungsgrad gekürzten Pauschalansatzes zu bestimmen ist. Voraussetzung ist, dass der bisherige Beschäftigungsgrad und der Verhinderungsgrad zusammen einer Vollzeitbeschäftigung entsprechen (vgl. E. 4.2 in fine), was hier umstritten ist.”
“Der Beschwerdeführer absolvierte an der Universität … ein Studium in …; während acht Semestern war er für den Bachelor und während elf Semestern für den Master (Herbstsemester 2014 bis Herbstsemester 2019) immatrikuliert (act. II 120 ff., 175, 232). Am 10. März 2020 erlangte er den Titel "…" (act. II 232). Während der Zeit der Immatrikulation bestand damit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG grundsätzlich die Möglichkeit einer Befreiung von der Beitragspflicht. Gleichzeitig erfüllte der Beschwerdeführer jedoch unbestritten bereits aufgrund seiner Erwerbstätigkeit während des Studiums die Beitragszeit (vgl. Art. 13 Abs. 4 AVIG; act. IIA 145 f.). Die Befreiungstatbestände sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Eine Kumulation von Beitragsbefreiung und Beitragszahlung ist nicht vorgesehen und zur Festlegung einer Anspruchsberechtigung im vorliegenden Fall auch gar nicht nötig (vgl. E. 4.1 in fine). Hingegen besteht aufgrund der Konstellation von Erwerbstätigkeit und potentiellem Befreiungsgrund gestützt auf die Sonderregelung von Art. 23 Abs. 2bis AVIG die Möglichkeit, dass der versicherte Verdienst auf Grund des erzielten Lohnes und des um den Beschäftigungsgrad gekürzten Pauschalansatzes zu bestimmen ist. Voraussetzung ist, dass der bisherige Beschäftigungsgrad und der Verhinderungsgrad zusammen einer Vollzeitbeschäftigung entsprechen (vgl. E. 4.2 in fine), was hier umstritten ist.”
L'art. 14 LACI doit être compris comme une règle d'exception à l'art. 13. L'exemption prévue à l'art. 14 ne s'applique que lorsque l'emploi soumis à cotisations d'au moins douze mois exigé par l'art. 13 n'est pas accompli dans le délai-cadre ; la périoÞ de cotisation régie par l'art. 13 reste ainsi la règle, dont on ne peut déroger que par les exceptions expressément énoncées à l'art. 14.
“Art. 14 AVIG bildet die Ausnahmeregelung zur Hauptbestimmung des Art. 13 AVIG, welche eine mindestens zwölfmonatige beitragspflichtige Beschäftigung vorsieht. Bei genügender Beitragszeit, d.h. wenn die versicherte Person innerhalb der Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, kommt die Befreiungsregelung daher nicht zum Zug (BGE 126 V 384 E. 2b S. 387; ARV 2012 S. 86 E. 7.2, S. 207 E. 5.2).”
“Ces arguments n’ont cependant pas à être examinés dans le cadre de la présente procédure dès lors qu’ils sont antérieurs au début du délai cadre de cotisation ayant commencé le 12 avril 2022. Ensuite, concernant la demande d’indemnités de 2024, le recourant invoque la validité de son permis et sa résidence légale en Suisse depuis 2015. Ces questions ne sont en réalité pas remises en cause par la décision litigieuse, son autorisation de séjour de type « N » lui permettant effectivement de travailler (cf. courrier du 17 mai 2024). Le recourant met encore en avant ses efforts actifs de recherches d’emploi, ses qualifications et son potentiel à travailler de manière productive. Ces éléments ne sont toutefois pas pertinents en l’espèce. Bien que la Cour de céans ait conscience des difficultés rencontrées par l’intéressé, elle ne dispose d’aucune marge d’appréciation par rapport aux conditions posées par la loi pour l’ouverture du droit aux prestations, qui ne sont pas remplies en l’espèce. La loi ne permet en particulier pas de déroger aux conditions relatives à la période de cotisation en dehors des exceptions expressément prévues à l’art. 14 LACI. Enfin, le fait d’avoir cotisé à l’assurance-chômage sans en avoir pleinement bénéficié, comme relevé à plusieurs reprises par le recourant, ne donne pas ultérieurement un droit acquis aux prestations de l’assurance-chômage lorsque les conditions mises à l’octroi de ces prestations ne sont pas remplies (dans ce sens, Rubin, Assurance-chômage, Droit fédéral, Survol des mesures cantonales, Procédure, 2e éd., 2006, n. 3.3.3.1 in initio, p. 119). c) Au vu de ce qui précède, c’est à juste titre que l’intimée a nié au recourant le droit à des indemnités de chômage, celui-ci ne remplissant pas les conditions de l’ouverture du droit aux prestations, faute d’avoir cotisé durant la période du 12 avril 2022 au 11 avril 2024, respectivement à défaut de pouvoir se prévaloir valablement des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisations. 6. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision sur opposition attaquée confirmée.”
Lors d'une formation scolaire, d'une reconversion professionnelle ou d'une formation continue (y compris des études universitaires), la pratique vérifie si, malgré la formation, il aurait été possible et raisonnablement exigible pour la personne concernée d'exercer une activité lucrative à temps partiel pendant au moins douze mois. La condition de l'art. 14 al. 1 LACI n'est remplie que si même une activité à temps partiel n'était pas possible ou n'était pas raisonnablement exigible.
“Die Vorinstanz bestätigte mit Urteil vom 21. Dezember 2022 den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 1. September 2022, wonach der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 21. März 2022 wegen fehlender Mindestbeitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AVIG über keinen Anspruch auf Arbeitslosentaggelder verfügte. Dabei legte sie in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten näher dar, weshalb es dem Beschwerdeführer die letzten zwei Jahre zuzumuten gewesen wäre, neben dem Studium ungeachtet der zeitweilig attestierten Arbeitsunfähigkeit mindestens während zwölf Monaten teilzeitlich erwerbstätig zu sein.”
“Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG erfüllt die Beitragszeit (vgl. E. 2.2 vorstehend), wer innerhalb der Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Was eine beitragspflichtige Beschäftigung ist, ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG. Danach ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach AHVG versichert und für Einkommen aus unselbstständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist (BGE 122 V 249 E. 2b S. 251). Angerechnet werden u.a. auch schweizerischer Militär, Zivil- und Schutzdienst (Art. 13 Abs. 2 lit. b AVIG). Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E.”
art. 14 al. 1 LACI s'applique, selon les décisions citées, lorsque la personne ayant droit aux prestations a été empêchée, pendant la périoÞ-cadre de cotisation, d'exercer une activité assujettie aux cotisations en raison d'une maladie et n'a donc pas pu accomplir la durée de cotisation requise (art. 14 al. 1 let. b). Dans l'affaire jugée, cela a entraîné la libération de l'obligation de cotiser; la caisse de chômage a versé, dans le cadre de son obligation d'avanÎ, 90 indemnités journalières (voir art. 70 al. 2 let. b LPGA en liaison avì art. 27 al. 4 LACI).
“3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragspflicht befreit. Die Unia richtete denn auch zu Recht im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht (vgl. Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG) 90 Taggelder (vgl. Art. 27 Abs. 4 AVIG) aus. Dass die Vorleistungspflicht bei Abstellen auf den Wortlaut von Art.”
“257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragspflicht befreit. Die Unia richtete denn auch zu Recht im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht (vgl. Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG) 90 Taggelder (vgl. Art. 27 Abs. 4 AVIG) aus. Dass die Vorleistungspflicht bei Abstellen auf den Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG gänzlich wirkungslos wäre, wie der Beschwerdeführer geltend macht, trifft demnach nicht zu.”
“257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG von der Beitragspflicht befreit. Die Unia richtete denn auch zu Recht im Rahmen ihrer Vorleistungspflicht (vgl. Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG) 90 Taggelder (vgl. Art. 27 Abs. 4 AVIG) aus. Dass die Vorleistungspflicht bei Abstellen auf den Wortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG gänzlich wirkungslos wäre, wie der Beschwerdeführer geltend macht, trifft demnach nicht zu.”
Les indemnités journalières d'accident ne sont pas considérées comme des revenus d'activité soumis aux cotisations AVS et ne sont pas prises en compte pour le calcul de la périoÞ de cotisation. En conséquenÎ, la durée de perception des indemnités journalières d'accident peut, si les autres conditions sont remplies, conduire à la reconnaissanÎ d'une dispense d'accomplir la périoÞ de cotisation selon l'art. 14 al. 1 let. b LACI.
“16). Weiter ist unbestritten und geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer unfallbedingt vom 28. August 2018 bis 30. Juni 2020 vollständig arbeitsunfähig war und ein Taggeld der Suva bezog (AB 93 bis 99). Da Versicherungsleistungen bei Unfall jedoch nicht zu den AHV-beitragspflichtigen Erwerbseinkommen gehören (vgl. Art. 6 Abs. 2 lit. b der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]), ist die Bezugsdauer der Unfalltaggelder bei der Bemessung der Beitragszeit - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde) - nicht zu berücksichtigen. Damit war der Beschwerdeführer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während einer Zeit von insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden sowie gleichzeitig aufgrund eines Unfalls nicht in der Lage gewesen, die Beitragszeit zu erfüllen. Mithin sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG gegeben (vgl. E. 2.1.2 hiervor). Da der von der Beitragszeit befreite Beschwerdeführer keine abgeschlossene Berufslehre mit dem Erwerb eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses nachweisen kann (vgl. AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO], Rz. C34 f. [abrufbar unter www.arbeit.swiss]; zur Verbindlichkeit von Verwaltungsweisungen für das Gericht vgl. BGE 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228) und über 20 Jahre alt ist, hat der Beschwerdegegner den versicherten Verdienst in der Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab dem 1. Juli 2020 anhand der Pauschalansätze in Art. 41 Abs. 1 AVIV festgesetzt. Dabei hat er richtigerweise den Ansatz von Fr. 102.-- im Tag für Personen ohne abgeschlossene Berufslehre gewählt und ist so zu einer Monatspauschale von gerundet Fr. 2'213.-- gelangt (21.7 [durchschnittliche Arbeitstage] x Fr. 102.--; vgl. E. 2.2 hiervor). Somit hat der Beschwerdeführer ab dem 1. Juli 2020 Anspruch auf ein Taggeld in der Höhe von Fr.”
“16). Weiter ist unbestritten und geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer unfallbedingt vom 28. August 2018 bis 30. Juni 2020 vollständig arbeitsunfähig war und ein Taggeld der Suva bezog (AB 93 bis 99). Da Versicherungsleistungen bei Unfall jedoch nicht zu den AHV-beitragspflichtigen Erwerbseinkommen gehören (vgl. Art. 6 Abs. 2 lit. b der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101]), ist die Bezugsdauer der Unfalltaggelder bei der Bemessung der Beitragszeit - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde) - nicht zu berücksichtigen. Damit war der Beschwerdeführer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während einer Zeit von insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden sowie gleichzeitig aufgrund eines Unfalls nicht in der Lage gewesen, die Beitragszeit zu erfüllen. Mithin sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG gegeben (vgl. E. 2.1.2 hiervor). Da der von der Beitragszeit befreite Beschwerdeführer keine abgeschlossene Berufslehre mit dem Erwerb eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses nachweisen kann (vgl. AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO], Rz. C34 f. [abrufbar unter www.arbeit.swiss]; zur Verbindlichkeit von Verwaltungsweisungen für das Gericht vgl. BGE 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228) und über 20 Jahre alt ist, hat der Beschwerdegegner den versicherten Verdienst in der Rahmenfrist für den Leistungsbezug ab dem 1. Juli 2020 anhand der Pauschalansätze in Art. 41 Abs. 1 AVIV festgesetzt. Dabei hat er richtigerweise den Ansatz von Fr. 102.-- im Tag für Personen ohne abgeschlossene Berufslehre gewählt und ist so zu einer Monatspauschale von gerundet Fr. 2'213.-- gelangt (21.7 [durchschnittliche Arbeitstage] x Fr. 102.--; vgl. E. 2.2 hiervor). Somit hat der Beschwerdeführer ab dem 1. Juli 2020 Anspruch auf ein Taggeld in der Höhe von Fr.”
RéférenÎ: LACI art. 14 N. 57 Le terme «pour des raisons analogues» est une notion juridique indéterminée. Il ne vise que des circonstances dont la portée et les effets correspondent aux cas expressément énumérés (séparation/divorÎ, invalidité, décès du conjoint). Condition préalable pour retenir une «raison analogue»: que le conjoint du bénéficiaire des prestations soit vraisemblablement, de façon durable ou du moins à long terme, incapable ou ne soit plus disposé à pourvoir comme auparavant aux besoins du ménage. Il est décisif que l'événement en cause entraîne une situation de contrainte économique pour la personne concernée ou pour son conjoint.
“Die Formulierung "aus ähnlichen Gründen" in Art. 14 Abs. 2 AVIG stellt einen unbestimmten Rechtsbegriff dar, welcher vom Gesetzgeber bewusst nicht näher umschrieben wurde, um die Vorschrift entsprechend der Vielfalt des Lebens flexibel handhaben zu können. Indessen haben die unter den Begriff "ähnliche Gründe" in Art. 14 Abs. 2 AVIG fallenden Umstände den in derselben Bestimmung ausdrücklich erwähnten Ereignissen "Trennung oder Scheidung der Ehe" und "Invalidität oder Tod des Ehegatten" in Auswirkung und Tragweite zu entsprechen. Für die Annahme eines "ähnlichen Grundes" im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG muss verlangt werden, dass der Ehepartner des Leistungsansprechers voraussichtlich dauernd oder zumindest längerfristig nicht mehr bereit oder fähig sein wird, wie bisher für die ehelichen Bedürfnisse zu sorgen. Entscheidend ist, dass der unmittelbar Betroffene oder dessen Ehepartner durch ein bestimmtes Ereignis in eine wirtschaftliche Zwangslage gerät (BGE 138 V 434 E. 7.1 S. 439; ARV 2020 S. 385 E. 6.2.3.1).”
“Die Formulierung "aus ähnlichen Gründen" in Art. 14 Abs. 2 AVIG stellt einen unbestimmten Rechtsbegriff dar, welcher vom Gesetzgeber bewusst nicht näher umschrieben wurde, um die Vorschrift entsprechend der Vielfalt des Lebens flexibel handhaben zu können. Indessen haben die unter den Begriff "ähnliche Gründe" in Art. 14 Abs. 2 AVIG fallenden Umstände den in derselben Bestimmung ausdrücklich erwähnten Ereignissen "Trennung oder Scheidung der Ehe" und "Invalidität oder Tod des Ehegatten" in Auswirkung und Tragweite zu entsprechen. Für die Annahme eines "ähnlichen Grundes" im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG muss verlangt werden, dass der Ehepartner des Leistungsansprechers voraussichtlich dauernd oder zumindest längerfristig nicht mehr bereit oder fähig sein wird, wie bisher für die ehelichen Bedürfnisse zu sorgen. Entscheidend ist, dass der unmittelbar Betroffene oder dessen Ehepartner durch ein bestimmtes Ereignis in eine wirtschaftliche Zwangslage gerät (BGE 138 V 434 E. 7.1 S. 439; ARV 2020 S. 385 E. 6.2.3.1).”
La version documentée de l'art. 14 al. 3 LACI est entrée en vigueur le 1er juillet 2018. Elle prévoit que les personnes rentrées après un séjour à l'étranger de plus d'un an, sous certaines conditions (preuve d'une activité lucrative à l'étranger et au moins six mois d'emploi soumis à cotisations en Suisse), sont dispensées pendant un an de remplir la périoÞ de cotisation. Il en va de même pour les ressortissants de l'UE/AELE, pour autant que leur permis d'établissement n'ait pas pris fin. Pour les autres ressortissants étrangers, le Conseil fédéral fixe les conditions.
“Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Personen im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländerinnen und Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 Abs. 3 AVIG).”
“Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Personen im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländerinnen und Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 Abs. 3 AVIG).”
“Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art. 14 Abs. 3 AVIG).”
RéférenÎ : LACI, art. 14 n. 55 Pour déterminer la version applicable de l'art. 14 al. 3 LACI, il faut se fonder sur la teneur de la loi qui est en vigueur au moment de la survenanÎ de l'état générateur du droit. Selon la jurisprudenÎ citée, cet état pertinent est le chômage de longue durée; si sa survenanÎ intervient après l'entrée en vigueur de la nouvelle réglementation (1er juillet 2018), ce sont les nouvelles règles qui s'appliquent.
“art. 21a sur les mesures concernant les demandeurs d’emploi). En l'absence de dispositions transitoires topiques, l'art. 14 al. 3, première phrase, LACI est entré en vigueur le 1er juillet 2018. Il convient donc de trancher la question selon les règles générales régissant la détermination du droit applicable. Quand bien même le recourant a travaillé d’avril 2016 à juin 2018 au Myanmar, période durant laquelle l'ancienne teneur de l'art. 14 al. 3, première phrase, LACI était en vigueur, celle-ci est inapplicable in casu. En effet, l'état de fait dont découle le droit aux prestations est l'absence durable d'emploi. La situation juridique qui en résulte et donne lieu à des prestations de l'assurance-chômage perdure pendant la période du délai-cadre d'indemnisation ou à tout le moins jusqu'à la fin du chômage (cf. TFA C 89/01 du 19 mars 2002 consid. 4b). Dans la mesure où l'état de fait juridiquement déterminant s'est réalisé postérieurement à l'entrée en vigueur de la nouvelle teneur de l'art. 14 al. 3 LACI le 1er juillet 2018, dès lors que le recourant a été sans emploi à compter du 7 septembre 2018, date qui coïncide avec sa demande d'indemnités, ce sont les nouvelles règles qui sont applicables. 5. Le recourant soutient avoir reçu des renseignements erronés de la part des autorités diplomatiques suisses en Thaïlande et au Myanmar ainsi que de l’ORP de B.________. a) Selon l'art. 27 LPGA, dans les limites de leur domaine de compétence, les assureurs et les organes d'exécution des diverses assurances sociales sont tenus de renseigner les personnes intéressées sur leurs droits et obligations (al. 1). Chacun a le droit d'être conseillé, en principe gratuitement, sur ses droits et obligations. Sont compétents pour cela les assureurs à l'égard desquels les intéressés doivent faire valoir leurs droits ou remplir leurs obligations. Le Conseil fédéral peut prévoir la perception d'émoluments et en fixer le tarif pour les consultations qui nécessitent des recherches coûteuses (al. 2). Si un assureur constate qu'un assuré ou ses proches ont droit à des prestations d'autres assurances sociales, il les en informe sans retard (al.”
“art. 21a sur les mesures concernant les demandeurs d’emploi). En l'absence de dispositions transitoires topiques, l'art. 14 al. 3, première phrase, LACI est entré en vigueur le 1er juillet 2018. Il convient donc de trancher la question selon les règles générales régissant la détermination du droit applicable. Quand bien même le recourant a travaillé d’avril 2016 à juin 2018 au Myanmar, période durant laquelle l'ancienne teneur de l'art. 14 al. 3, première phrase, LACI était en vigueur, celle-ci est inapplicable in casu. En effet, l'état de fait dont découle le droit aux prestations est l'absence durable d'emploi. La situation juridique qui en résulte et donne lieu à des prestations de l'assurance-chômage perdure pendant la période du délai-cadre d'indemnisation ou à tout le moins jusqu'à la fin du chômage (cf. TFA C 89/01 du 19 mars 2002 consid. 4b). Dans la mesure où l'état de fait juridiquement déterminant s'est réalisé postérieurement à l'entrée en vigueur de la nouvelle teneur de l'art. 14 al. 3 LACI le 1er juillet 2018, dès lors que le recourant a été sans emploi à compter du 7 septembre 2018, date qui coïncide avec sa demande d'indemnités, ce sont les nouvelles règles qui sont applicables. 5. Le recourant soutient avoir reçu des renseignements erronés de la part des autorités diplomatiques suisses en Thaïlande et au Myanmar ainsi que de l’ORP de B.________. a) Selon l'art. 27 LPGA, dans les limites de leur domaine de compétence, les assureurs et les organes d'exécution des diverses assurances sociales sont tenus de renseigner les personnes intéressées sur leurs droits et obligations (al. 1). Chacun a le droit d'être conseillé, en principe gratuitement, sur ses droits et obligations. Sont compétents pour cela les assureurs à l'égard desquels les intéressés doivent faire valoir leurs droits ou remplir leurs obligations. Le Conseil fédéral peut prévoir la perception d'émoluments et en fixer le tarif pour les consultations qui nécessitent des recherches coûteuses (al. 2). Si un assureur constate qu'un assuré ou ses proches ont droit à des prestations d'autres assurances sociales, il les en informe sans retard (al.”
LACI art. 14 n. 54 Les dispenses prévues par la loi ne s'appliquent que si l'événement déclencheur ne remonte pas à plus d'un an ; s'il remonte à plus d'un an, la dispense est exclue.
“oder eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte (lit. c). Ebenfalls befreit sind nach Art. 14 Abs. 2 AVIG Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern; indessen darf das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegen (BGE 138 V 434 E. 5.1 und E. 5.3 S. 436; ARV 2020 S. 382 E. 3.2.1).”
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Ebenfalls befreit sind nach Art. 14 Abs. 2 AVIG Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern; indessen darf das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegen (BGE 138 V 434 E. 5.1 und E. 5.3 S. 436; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 10. September 2020, 8C_329/2020, E. 3.2.1).”
“Die beitragsbefreite Anspruchsberechtigung ist zu bejahen bei Erweiterung der unselbständigen Erwerbstätigkeit aus einem der in Art. 14 Abs. 2 AVIG genannten Gründe (BGE 112 V 229 sowie BGE 112 V 237 E. 2c mit Berechnungsgrundsätzen). Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung gilt es dabei jedoch zu beachten, dass das Gesetz die enumerierten oder ähnlichen Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zulässt, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 121 V 336 E. 5c/bb S. 344; Urteil 8C_372/2009 des Bundesgerichts vom 23. Juli 2009 E. 5.2.3). Aus den Akten ergibt sich, dass der ehemalige Ehegatte der Beschwerdeführerin mit Urteil vom 7. Dezember 2016 des Bezirksgerichts Hinwil verpflichtet wurde, nach Rechtskraft des Scheidungsurteils für die Kinder bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung monatlich Unterhaltsbeiträge von Fr. 1’700.-- und an die Beschwerdeführerin monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr.”
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
Citation : LACI art. 14 n° 53 Les décisions se fondent sur l'appréciation des faits exposés selon la prépondéranÎ des probabilités. En cas de séparation ou de divorÎ, le début du motif de dispense est réputé être le moment où survient la perte effective de l'entretien.
“8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d'invalidité, sont contraintes d'exercer une activité salariée ou de l'étendre ; cette disposition n'est applicable que si l'événement en question ne remonte pas à plus d'une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. L'art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d'existence garantis auparavant. Cette disposition s’applique également en cas de séparation de fait (arrêt du Tribunal fédéral C 105/00 du 23 octobre 2000 consid. 3a). La preuve de domiciles séparés et de l’existence d’un arrangement financier conclu entre conjoints devra alors être rapportée (Boris RUBIN, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n. 39 ad art. 14 LACI). Le moment déterminant de la survenance d’un motif de libération lié au divorce est celui de la perte de soutien effective (arrêt du Tribunal fédéral C 369/01 du 4 août 2004 consid. 3.3). Comme cela ressort du texte de l'art. 14 al. 2 LACI, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération invoqué et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 consid. 2.4 ; 125 V 123 consid. 2 ; Boris Rubin, Assurance-chômage, Droit fédéral, Survol des mesures cantonales, Procédure, 2e éd., Zurich 2006, p. 193). Ce qui est déterminant, c'est la soudaineté de la nécessité de reprendre une activité lucrative et le fait que l'entrée dans la vie active ou la réintégration de celle-ci n'avait pas été prévue. La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n'est toutefois pas exigée ; l'existence d'un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu'il apparaît crédible et compréhensible que l'événement en question est à l'origine de la décision de l’assuré d'exercer une activité salariée ou de l'étendre (ATF 125 V 123 consid. 2a ; 121 V 336 consid. 5c/bb ; 119 V 51 consid. 3b ; arrêt du Tribunal fédéral 8C_186/2012 du 1er mars 2013 consid. 3.2). 2.3 Le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
Le versement d'indemnités journalières de chômage dans le délai-cadre n'entraîne ni la reconnaissanÎ de la durée de cotisation, ni ne constitue un motif de dispense au sens de l'art. 14 al. 1 LACI. De même, des difficultés réelles sur le marché du travail — ni seules ni en liaison avì une maladie ou un accident — ne constituent un motif de dispense de cotisations.
“Innerhalb dieser Rahmenfrist stand der Beschwerdeführer – wie im angefochtenen Einspracheentscheid vom 11. Dezember 2024 zutreffend festgehalten (act. II 28 Ziff. 11) – einzig in der beitragspflichtigen Beschäftigung bei der B.________ AG vom 1. November 2023 bis zum 30. September 2024 (act. II 66 Ziff. 14-20, 54-64, 52-53, 49-51), während er in der Zeit davor vom 1. Oktober 2022 bis zum 31. Oktober 2023 durchgehend Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezog (Akten der Unia [act. IIA] 61, 58, 54, 50, 45, 41, 38, 35, 30, 28, 25, 23, 18, 13, 10, 3). Letzteres führt weder zur Erfüllung der Beitragszeit noch zu einer Befreiung hiervon. Denn die Anrechnung weiterer Beitragszeit aufgrund unverschuldet entstandener Arbeitslosigkeit ist gesetzlich nicht vorgesehen; die realen arbeitsmarktlichen Verhältnisse stellen keinen Beitragsbefreiungsgrund dar, weder für sich allein noch in Verbindung mit Krankheit oder Unfall gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG (BGE 141 V 674 E. 4.3.2 S. 680). Folglich vermag der Umstand, dass das letzte Arbeitsverhältnis bei der B.________ AG von der Arbeitgeberin aus wirtschaftlichen Gründen und für den Beschwerdeführer unvorhersehbar gekündigt wurde (Akten des Beschwerdeführers [act. I] 4), nichts an der anrechenbaren Beschäftigungsdauer zu ändern. Dasselbe gilt für die vom Beschwerdeführer vorgebrachten persönlichen Erschwernisse bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten missbräuchlichen Kündigungen früherer Anstellungsverhältnisse bei der C.________ AG am 14. Januar 2021 und der D.________ AG am”
Citation : LACI art. 14 n. 51 La présenÎ d'une exonération au sens de l'art. 14 LACI influe sur le début du droit à l'indemnité de chômage ; le droit peut donc dépendre de la preuve de la périoÞ de cotisation dans le délai-cadre ou de l'invocation d'une exonération.
“Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin ab dem 29. Juli 2021 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat. Dieser Anspruch hängt unter anderem davon ab, dass sie innert der Rahmenfrist für die Beitragszeit, die gestützt auf Art. 9 Abs. 3 AVIG vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli 2021 dauert, die Beitragszeit nach Art. 13 AVIG erfüllt hat oder gestützt auf Art. 14 AVIG von der Beitragszeit befreit ist.”
Citation : LACI art. 14 ch. 50 En cas d'incapacité de travail prouvée à 100 % pendant la périoÞ-cadre pertinente, une exonération de l'obligation d'accomplir le délai de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI peut être envisagée. Une périoÞ d'attente supplémentaire (p. ex. cinq jours conformément à l'art. 6 al. 2 OACI) peut toutefois s'appliquer.
“[durchschnittliche Arbeitstage; vgl. E. 2.2 hiervor]; AB 70). Da der Beschwerdeführer aufgrund der 100%igen Arbeitsunfähigkeit von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG; vgl. E. 2.1.2 hiervor), hat er gemäss Art. 6 Abs. 2 AVIV eine zusätzliche Wartezeit von fünf Tagen zu bestehen (vgl. E. 2.3.1 hiervor). Mithin entspricht die vom Beschwerdegegner vorgenommene Berechnung des versicherten Verdienstes den gesetzlichen Vorgaben und gibt zu keinen Beanstandungen Anlass.”
“Die Möglichkeit einer arbeitgeberähnlichen Stellung ist daher auch nicht in Bezug auf eine Tätigkeit für diese Unternehmung zu prüfen. Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin zu Recht festgestellt, dass der Beschwerdeführer die Beitragszeit nicht erfüllt hat. Bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer allenfalls von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit ist. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, er sei von der Erfüllung der Beitragszeit aufgrund seiner Arbeitsunfähigkeit infolge eines Unfalls nach Art. 14 AVIG zu befreien. Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit u.a. wegen Krankheit oder Unfall nicht erfüllen konnten, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten. Nachdem die Beschwerdegegnerin eine Prüfung dieses Beitragsbefreiungsgrundes unterlassen hat, ist die Sache an sie zurückzuweisen, damit sie die Untersuchung eines Leistungsanspruchs gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG noch vornehmen kann. Fest steht, dass der Beschwerdeführer über den 1. September 2021 hinaus zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. Tabelle Suva-Taggelder: act. 89 hinten, sowie act. 3.1.41-43, 3.1.46, 3.1.49, 3.1.51, 3.1.53), weshalb sie das Vorhandensein eines Befreiungsgrundes sowie der notwendigen Vermittlungsfähigkeit (vgl. Art. 8 Abs.1 lit. f und Art. 15 AVIG) bis zum Datum des Einspracheentscheids vom 21. Juni 2022 zu prüfen hat. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben. Die Angelegenheit ist zur Prüfung einer möglichen Beitragszeitbefreiung ab dem Zeitpunkt des Wegfalls der vollen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers bis spätestens zum 21. Juni 2022 (Einspracheentscheid) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). Entscheid im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.”
Citation : LACI art. 14 n. 49 Une exonération en vertu de l'art. 14 al. 2 LACI ne s'applique pas lorsque la situation de contrainte économique (p. ex. perception de l'aiÞ sociale) existait déjà avant l'événement pertinent, ou lorsqu'il n'existe aucun lien de causalité entre cet événement et la reprise ou l'extension d'une activité salariée. Il en va de même si la personne concernée était déjà apte au travail ou exerçait déjà une activité lucrative (même non déclarée), de sorte que l'événement n'a pas été la cause du non-accomplissement de la périoÞ de cotisation.
“Dieses Wiedererwägungsgesuch nahm die Arbeitslosenkasse als Einsprache entgegen (vgl. Schreiben vom 14. April 2020). Mit Entscheid vom 12. Mai 2020 wies die Arbeitslosenkasse die Einsprache des Versicherten ab. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass der Versicherte die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten unbestrittenermassen nicht erfüllt habe. Die Voraussetzungen für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 seien nicht gegeben. Desgleichen liege auch kein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 2 IVG vor. Der Versicherte werde seit 1. August 2016 von der Sozialhilfe unterstützt. Damit habe er bereits vor der Reduktion der Invalidenrente von einer ganzen auf eine halbe Invalidenrente mit Wirkung per 1. August 2017 Sozialhilfegelder bezogen. Da die wirtschaftliche Zwangslage nicht erst durch die Herabsetzung der Rente entstanden sei, fehle es am erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen einem Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG und der Notwendigkeit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Zudem stelle die Herabsetzung einer Invalidenrente kein unvorhergesehenes Ereignis im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG dar. Der Versicherte habe deshalb genügend Zeit gehabt, neu zu disponieren. Die Anspruchsberechtigung wegen Nichterfüllung der Beitragszeit sei deshalb zu Recht verneint worden. E. Gegen den Entscheid vom 12. Mai 2020 liess der Versicherte durch die Sozialarbeiterin H. am 19. Mai 2020 Beschwerde ans Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), erheben. Es wurde sinngemäss beantragt, es sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheids festzustellen, dass der Versicherte von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 AVIG befreit sei. Es seien ihm deshalb die gesetzlichen Leistungen auszurichten. F. Die Arbeitslosenkasse schloss mit Vernehmlassung vom 2. Oktober 2020 weiterhin auf Abweisung der Beschwerde. Sie wies zudem darauf hin, dass gemäss der Beurteilung der Ärzteschaft der E.”
“Beim Beschwerdeführer verhält es sich in entscheidender Weise anders. Wohl ist vordergründig der Tatbestand «Wegfall einer Invalidenrente» erfüllt. Die Invalidenrente wurde jedoch per Ende 2017 nicht sistiert, weil der Beschwerdeführer (erst) ab diesem Zeitpunkt wieder in der Lage gewesen wäre, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, sondern weil er - seit September 2014 - sehr wohl arbeitsfähig und erwerbstätig war. Es wäre ihm also möglich gewesen, als Erwerbstätiger die erforderliche Beitragszeit zu generieren. Dass dies nicht erfolgte, lag nicht an einer fehlenden Arbeitsfähigkeit (und einer daraus abgeleiteten Invalidität), sondern daran, dass er schwarz gearbeitet hat. Damit fehlt es an einem Anknüpfungspunkt, um die Beitragsbefreiung von Art. 14 Abs. 2 AVIG zum Zuge kommen zu lassen, nämlich dem Nichtausüben einer Erwerbstätigkeit aus einem der dafür in Frage kommenden Gründe (vorstehend E. 3.3). Der Bezug einer Invalidenrente, der sich als unrechtmässig herausstellte, war nicht ursächlich für das Nichterfüllen der Beitragszeit, hinderte ihn dieser doch nicht daran, effektiv einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Das Fehlen von Beitragszeit resultierte vielmehr daraus, dass er diese Erwerbstätigkeit nicht deklarierte. Dieser Umstand ist der Korrektur mittels Befreiung vom Erfüllen der Beitragszeit nicht zugänglich. Die Beschwerdegegnerin hat es somit zu Recht abgelehnt, Art. 14 Abs. 1 AVIG unbesehen anzuwenden.”
Il doit exister un lien de causalité entre le motif d'exemption et le non‑accomplissement de la périoÞ de cotisation. L'empêchement doit avoir duré plus de douze mois. Étant donné que le travail à temps partiel est assimilé au travail à plein temps pour l'accomplissement de la périoÞ de cotisation (art. 11 al. 4 OACI), le lien de causalité requis n'existe que si, pour l'une des raisons énumérées à l'art. 14 al. 1 LACI, il n'était pas non plus possible ni raisonnablement exigible que la personne assurée occupe un emploi à temps partiel. L'exemption ne s'applique pas si la personne assurée a exercé, au sein du délai‑cadre, une activité soumise aux cotisations pendant au moins douze mois.
“auch schweizerischer Militär, Zivil- und Schutzdienst (Art. 13 Abs. 2 lit. b AVIG). Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG von der Erfüllung der Beitragspflicht befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1). Bei genügender Beitragszeit, d.h. wenn die versicherte Person innerhalb der Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat, kommt die Befreiungsregelung nicht zum Zug (BGE 126 V 384 E. 2b S. 387; ARV 2012 S. 86 E. 7.2, S. 207 E. 5.2).”
En cas de maladie, d'accident ou de maternité, une exonération de l'obligation d'accomplir la durée de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 let. b LACI n'est envisageable que si la personne assurée avait son domicile en Suisse pendant la périoÞ correspondante de plus de douze mois dans la périoÞ-cadre. L'obstacle ayant empêché l'accomplissement de la durée de cotisation doit être la cause de cette non-exécution et avoir duré, au total, plus de douze mois.
“1 AVIG erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Angerechnet werden gemäss Abs. 2 unter anderem auch Zeiten, in denen die versicherte Person zwar in einem Arbeitsverhältnis steht, aber wegen Krankheit (Art. 3 ATSG) oder Unfalls (Art. 4 ATSG) keinen Lohn erhält und daher keine Beiträge bezahlt (Art. 13 Abs. 1 lit. c AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG unter anderem, wer innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG) nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte, sofern während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz bestand (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs.1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1 S. 676).”
“2 LACI et celles pour lesquelles l’assuré a touché une indemnité de vacances comptent de même (al. 3). 3.2 Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, pour l’un des motifs suivants : formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a) ; maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b) ; séjour dans un établissement suisse de détention ou d’éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature (let. c). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré douze mois au moins (« 12 mois au total »). Car si la durée de l'empêchement est inférieure à douze mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). 4. 4.1 En ce qui concerne la preuve, le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante. Il ne suffit donc pas qu'un fait puisse être considéré seulement comme une hypothèse possible. Parmi tous les éléments de fait allégués ou envisageables, le juge doit, le cas échéant, retenir ceux qui lui paraissent les plus probables (ATF 126 V 353 consid. 5b ; 125 V 193 consid. 2 et les références ; cf. 130 III 321 consid. 3.2 et 3.3). Aussi n'existe-t-il pas, en droit des assurances sociales, un principe selon lequel l'administration ou le juge devrait statuer, dans le doute, en faveur de l'assuré (ATF 135 V 39 consid.”
Les assurés qui, selon l'art. 14 al. 1 LACI, sont dispensés de l'accomplissement de la durée de cotisation doivent observer un délai d'attente de 120 jours (art. 6 al. 1 OACI). Pendant ce délai d'attente, ils peuvent suivre un semestre de motivation conformément à l'art. 64a al. 1 let. c LACI; la participation à un stage professionnel visé à l'art. 64a al. 1 let. b LACI est possible sous la condition mentionnée dans la sourÎ (taux de chômage moyen en Suisse au cours des six derniers mois).
“Versicherte, die aufgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG alleine oder in Verbindung mit einem Grund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b oder c AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, müssen eine Wartezeit von 120 Tagen bestehen (Art. 6 Abs. 1 AVIV). Versicherte nach Abs. 1, die sich im Anschluss an die obligatorische Schulpflicht der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen, können während der Wartezeit nach Abs. 1 an einem Motivationssemester nach Art. 64a Abs. 1 lit. c AVIG teilnehmen (Art. 6 Abs. 1bis AVIV). Versicherte nach Abs. 1 können während der Wartezeit an einem Berufspraktikum nach Art. 64a Abs. 1 lit. b AVIG teilnehmen, wenn die durchschnittliche Arbeitslosenquote der vergangenen sechs Monate in der Schweiz”
En cas de maladie, il faut, pour bénéficier de la dispense prévue à l'art. 14 al. 1 LACI, que la maladie ait empêché, pendant au total plus de douze mois, l'exerciÎ d'une activité soumise à cotisations et qu'il existe un lien de causalité entre ce défaut d'accomplissement de la périoÞ de cotisation et la maladie. Étant donné que le travail à temps partiel est, pour la périoÞ de cotisation, assimilé au travail à plein temps, la causalité n'est établie que si, pour des raisons de santé, il n'était ni possible ni raisonnablement exigible pour la personne assurée d'entrer dans une relation de travail à temps partiel. L'existenÎ de la maladie comme motif de dispense doit, en principe, être appréciée de manière objective (ex post) ; en pratique, cela correspond régulièrement à une incapacité de travail totale (100 %) durant plus de douze mois ou, à tout le moins, à l'existenÎ d'une cause principale, objectivement démontrée et causale, excluant toute prise d'emploi (y compris à temps partiel).
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E.”
“Mai 2023 die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt hat. Zu prüfen ist, ob ein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG vorliegt. Die anderen in Art. 14 AVIG genannten Befreiungsgründe sind im vorliegenden Fall nicht relevant, weshalb nicht näher darauf eingegangen wird. 3.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG unter anderem Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Auch sind nur Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die beim Eintritt des Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatten (vgl. AVIG-Praxis ALE, gültig ab 1. Juli 2023, B188). Der gesetzliche Befreiungstatbestand muss massgebender Grund für die Nichterwerbstätigkeit und damit für die Nichterfüllung der Beitragszeit sein (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4, 130 V 229 E. 1.2.3). Dies bedeutet, dass beim Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und der Krankheit vorliegen muss. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. (BGE 121 V 336 E. b). Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 130 V 229 E. 1.2.3 und 126 V 384 E. 2b und E. 2c/cc; Urteil des Bundesgerichts vom 29. Mai 2017, 8C_116/2017, E. 4.2). Das Vorliegen des Befreiungstatbestandes "Krankheit" bestimmt sich grundsätzlich nach objektiver Betrachtungsweise, somit ex post (vgl.”
“Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem (wiederum) sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft, sofern sie in dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Diese Befreiungsgründe sind kumulierbar. Entscheidend ist die vollumfängliche Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitgeber (Weisungen AVIG ALE, Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Stand 1. Januar 2024, Rz. B182). Nach der Rechtsprechung muss für die Annahme eines gesetzlichen Befreiungstatbestands nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen Nichterfüllung der Beitragszeit und Befreiungsgrund vorliegen, wobei das Hindernis insgesamt mehr als zwölf Monate bestanden haben muss (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4; 130 V 229 E. 1.2). Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a-c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2). Entscheidend ist mithin eine vollständige Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer (Weisungen AVIG ALE, a.a.O., Rz. B186). 2.3 Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG erfordert damit eine durch Krankheit, Unfall oder Mutterschaft bedingte Arbeitsunfähigkeitsperiode von mehr als einem Jahr, wobei unter Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit zu verstehen ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten.”
“3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art.”
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38). Die realen arbeitsmarktlichen Verhältnisse stellen keinen Beitragsbefreiungsgrund dar, weder für sich allein noch in Verbindung mit Krankheit oder Unfall gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG (BGE 141 V 674 E. 4.3.2 S. 680).”
Lorsqu'une nouvelle périoÞ-cadre s'ouvre, la caisse de compensation doit, avant son ouverture, vérifier si toutes les conditions d'ouverture du droit au sens de l'art. 8 LACI sont remplies. Si la nouvelle périoÞ-cadre suit immédiatement la précédente, la périoÞ-cadre de cotisation correspond à celle-ci.
“4 LADI va osservato che, se alla scadenza del termine quadro per la riscossione della prestazione l’assicurato chiede ulteriori prestazioni o continua a richiederle, la Cassa deve esaminare se tutti i presupposti del diritto all’indennità (cfr. art. 8 LADI) sono soddisfatti prima di aprire un nuovo termine quadro. Se il nuovo termine quadro per la riscossione segue immediatamente il precedente, il nuovo termine quadro per il periodo di contribuzione corrisponde al precedente termine quadro per la riscossione di prestazioni. Il legislatore ha, dunque, introdotto termini quadro biennali il cui scopo risiede nel fatto di poter effettuare, all’apertura di un nuovo e distinto termine quadro, un nuovo e completo esame delle condizioni da adempiere per avere diritto all’indennità di disoccupazione contemplate all’art. 8 LADI (cfr. DTF 146 V 112 consid. 5.4.; STF 8C_166/2018 del 18 febbraio 2019 consid. 6.1., pubblicata in DLA 2019 N. 7 pag. 188; STF 8C_656/2014 del 10 novembre 2015 consid. 3.2.; Prassi LADI ID emessa dalla SECO, p.to. B49). 2.4. L'art. 14 LADI, che regola l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione, prevede al cpv. 1 che sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro (art. 9 cpv. 3 LADI), durante oltre 12 mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro per uno dei seguenti motivi e non hanno quindi potuto soddisfare i relativi obblighi: a. formazione scolastica, riqualificazione professionale, formazione e formazione continua, a condizione che durante almeno dieci anni siano state domiciliate in Svizzera; b. malattia (art. 3 LPGA), infortunio (art. 4 LPGA) o maternità (art. 5 LPGA), a condizione che durante questo periodo siano state domiciliate in Svizzera; c. soggiorno in un istituto svizzero per l'esecuzione delle pene d'arresto o d'educazione al lavoro o in un istituto svizzero analogo. Il cpv.”
“4 LADI va osservato che, se alla scadenza del termine quadro per la riscossione della prestazione l’assicurato chiede ulteriori prestazioni o continua a richiederle, la Cassa deve esaminare se tutti i presupposti del diritto all’indennità (cfr. art. 8 LADI) sono soddisfatti prima di aprire un nuovo termine quadro. Se il nuovo termine quadro per la riscossione segue immediatamente il precedente, il nuovo termine quadro per il periodo di contribuzione corrisponde al precedente termine quadro per la riscossione di prestazioni. Il legislatore ha dunque introdotto termini quadro biennali il cui scopo risiede nel fatto di poter effettuare, all’apertura di un nuovo e distinto termine quadro, un nuovo e completo esame delle condizioni da adempiere per avere diritto all’indennità di disoccupazione contemplate all’art. 8 LADI (cfr. DTF 146 V 112 consid. 5.4.; STF 8C_166/2018 del 18 febbraio 2019 consid. 6.1., pubblicata in DLA 2019 N. 7 pag. 188; STF 8C_656/2014 del 10 novembre 2015 consid. 3.2.; Prassi LADI ID emessa dalla SECO, p.to. B49). 2.4. L'art. 14 LADI, che regola l'esenzione dall'adempimento del periodo di contribuzione, prevede al cpv. 1 che sono esonerate dall’adempimento del periodo di contribuzione le persone che, entro il termine quadro (art. 9 cpv. 3 LADI), durante oltre 12 mesi complessivamente, non sono state vincolate da un rapporto di lavoro per uno dei seguenti motivi e non hanno quindi potuto soddisfare i relativi obblighi: a. formazione scolastica, riqualificazione professionale, formazione e formazione continua, a condizione che durante almeno dieci anni siano state domiciliate in Svizzera; b. malattia (art. 3 LPGA), infortunio (art. 4 LPGA) o maternità (art. 5 LPGA), a condizione che durante questo periodo siano state domiciliate in Svizzera; c. soggiorno in un istituto svizzero per l'esecuzione delle pene d'arresto o d'educazione al lavoro o in un istituto svizzero analogo. Il cpv.”
Comme un emploi à temps partiel est assimilé à un emploi à plein temps pour l'accomplissement de la périoÞ de cotisation (art. 11 al. 4 OACI), l'exonération prévue à l'art. 14 al. 1 LACI suppose un lien de causalité : pendant plus de douze mois, en raison d'un motif énoncé à l'art. 14 al. 1, il a été à la fois impossible et déraisonnable pour la personne assurée d'occuper un emploi à temps partiel.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1).”
“Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen).”
“Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2010, 8C_750/2010). 2.5 Innerhalb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (Art. 9 Abs. 2 AVIG) bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder nebst dem Alter der Versicherten namentlich nach der Beitragszeit. Während versicherte Personen, welche eine Beitragszeit von insgesamt 18 Monaten nachweisen können, Anspruch auf höchstens 400 Taggelder besitzen (Art. 27 Abs. 2 lit. b AVIG), beläuft sich der maximale Taggeldanspruch für Personen, die gemäss Art. 14 AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, auf 90 Taggelder (Art. 27 Abs. 4 AVIG). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate in diesem Zusammenhang die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person beispielsweise im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165 E.”
“c) L’indemnité journalière de l’assurance-invalidité versée durant l’exécution d’une mesure de réadaptation au sens de l’art. 8 LAI (loi fédérale sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20) à un assuré qui exerçait auparavant une activité lucrative dépendante est prise en compte en tant que salaire déterminant. Les périodes en question constituent donc également des périodes de cotisation (Rubin, op. cit. n°11 ad. art. 13 LACI et références citées). d) Aux termes de l’art. 14 al. 1 let. b LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites de leur délai-cadre de cotisation et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas partie à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation en raison d’une maladie (art. 3 LPGA), d’un accident (art. 4 LPGA) ou de maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante. Il doit exister un lien de causalité entre les motifs de libération énumérés à l'art. 14 al. 1 LACI et l'absence d'une durée minimale de cotisation. Cette causalité n’est donnée que si, pour des motifs énumérés, il n’était pas possible ni raisonnablement exigible pour l’assuré d’exercer une activité, même à temps partiel. C’est d’ailleurs en considération de cette exigence que le législateur a voulu que l’empêchement dure plus de douze mois au moins : en cas d’empêchement de plus courte durée, l’assuré dispose, en règle ordinaire, d’un laps de temps suffisant, dans le délai-cadre de deux ans, pour exercer une activité soumise à cotisation de douze mois (TF 8C_174/2015 du 11 février 2016 consid. 3). La condition de la causalité n’est réalisée que s’il n’est pas possible ni raisonnablement exigible pour l’assuré d’exercer une activité adaptée aux restrictions liés à la santé, et ce même en temps partiel (ATF 126 V 384 consid. 2b p. 387). Peu importe que l’assuré ait été conscient de l’étendue de sa capacité résiduelle de travail (TF 8C_367/2013 du 18 juin 2013). Un droit à l’indemnité de chômage ne peut être accordé si l’assuré dispose d’une capacité de travail supérieure à 20%.”
Travail à temps partiel : pour l’accomplissement de la périoÞ de cotisation, le travail à temps partiel est assimilé à une activité à temps plein. Par conséquent, le lien de causalité requis au sens de l’art. 14 al. 1 LACI n’est établi que si, en raison du motif d’exonération invoqué, il n’a ni été possible ni raisonnablement exigible pour la personne assurée de travailler au moins à temps partiel pendant la périoÞ d’empêchement de plus de douze mois.
“Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis einzugehen, d.h. dass sie während mehr als zwölf Monaten infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig war (vgl. BGE 141 V 625 E.”
“Wie das SECO darin festhält gilt folgendes: Wird eine beitragspflichtige Beschäftigung nicht auf Beginn eines Kalendermonats aufgenommen bzw. nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage mit dem Faktor 1,4 in Kalendertage umgerechnet. Als Werktage gelten nur die Tage von Montag bis Freitag. Es werden auch diejenigen Werktage innerhalb eines Arbeitsverhältnisses in Beitragszeit umgerechnet, an denen nicht gearbeitet worden ist. Arbeitstage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden Werktagen gleichgestellt, wenn diese wöchentlich deren 5 nicht übersteigen. Grundlage für die Ermittlung dieses Faktors ist die Umrechnung der 5 Werktage in 7 Kalendertage (7:5 = 1.4) (zum Ganzen: AVIG-Praxis ALE B150). 2.5. Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann Personen, die innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit infolge Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht erfüllen konnten, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel/Genf 2019, zu Art.”
“56 ATSG, weshalb auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde vom 19. Oktober 2023 ist demnach einzutreten. 2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat die versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wenn die Beitragszeit erfüllt ist oder wenn sie von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist. Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten grundsätzlich zweijährige Rahmenfristen (Art. 9 Abs. 1 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug. Letztere beginnt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG an jenem Tag, an dem (wiederum) sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 2.2 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft, sofern sie in dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Diese Befreiungsgründe sind kumulierbar. Entscheidend ist die vollumfängliche Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitgeber (Weisungen AVIG ALE, Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Stand 1. Januar 2024, Rz. B182). Nach der Rechtsprechung muss für die Annahme eines gesetzlichen Befreiungstatbestands nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ein Kausalzusammenhang zwischen Nichterfüllung der Beitragszeit und Befreiungsgrund vorliegen, wobei das Hindernis insgesamt mehr als zwölf Monate bestanden haben muss (BGE 131 V 279 E. 1.2 und E. 2.4; 130 V 229 E. 1.2). Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a-c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2). Entscheidend ist mithin eine vollständige Verhinderung an der Ausübung einer Tätigkeit als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer (Weisungen AVIG ALE, a.”
Citation : LACI art. 14 n. 41 La dispense suppose non seulement que l'événement déclencheur remonte tout au plus à un an et que la personne concernée résidait en Suisse au moment de l'événement, mais aussi qu'il existe un lien de causalité entre cet événement et la nécessité d'entamer ou d'élargir une activité salariée. La personne qui demanÞ la dispense doit préciser la date et le moÞ d'action de l'événement et, selon le critère d'appréciation appliqué en pratique, en apporter la preuve au degré de vraisemblanÎ prépondérante.
“Il ressort toutefois de l’extrait de registre de l’OCPM que C______ a quitté le domicile familial, sis rue E______, le 1er avril 2024, soit plus de huit mois après l’inscription au chômage. Or, en pareille hypothèse, le lien de causalité entre l’événement libératoire et la nécessité de prendre un emploi fait défaut. Comme il sera exposé ci-après, la recourante n’a pas réussi à démontrer, au degré de la vraisemblance prépondérante, applicable en assurances sociales, que la date du registre officiel ne correspondait pas à la séparation effective du couple. Lors de l’audience de comparution personnelle, la recourante a expliqué qu’elle avait quitté son dernier emploi en janvier 2022 en raison des difficultés rencontrées dans son couple. Elle était partie vivre au Maroc avec ses enfants pendant un an et demi. Ces éléments ne sont toutefois aucunement établis, étant précisé que, selon le registre de l’OCPM, la recourante était domiciliée à son logement familial, sis à la rue E______, pendant toute cette période. Quoi qu’il en soit, même à suivre la recourante, la séparation ne pourrait constituer un motif de libération au sens de l’art. 14 al. 2 LACI. En effet, selon ses dires, la séparation de fait remonterait à janvier 2022, soit à plus d’une année avant la demande d’indemnités. Or, au vu du texte clair de cette disposition, celle-ci ne s’applique pas dans ce cas. La recourante ne démontre, au demeurant, pas qu’elle se soit soudainement retrouvée dans une situation de contrainte économique. C’est le lieu de préciser que, selon les déclarations en audience de la recourante, sa situation financière n’apparaît pas avoir connu d’évolution entre janvier 2022, lorsqu’elle serait partie vivre au Maroc avec ses trois enfants, et son inscription au chômage en août 2023. On ne se trouve ainsi pas dans un cas où l’inscription au chômage est en lien de causalité avec une perte de soutien effective dans l’année précédant l’inscription au chômage. C’est partant à juste titre que l’intimée a retenu que la recourante ne pouvait se prévaloir d’un motif de libération. Dans la mesure où la condition relative à la période de cotisation, à savoir l'exercice d'une activité soumise à cotisation durant douze mois au moins durant le délai-cadre applicable (art.”
“Nach Art. 14 Abs. 2 AVIG sind unter anderem Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Art. 14 Abs. 2 AVIG).”
Citation : LACI art. 14 N. 40 Selon la pratique de la LACI, l'exemption suppose que, dans le délai-cadre de deux ans portant sur la périoÞ de cotisation dans un État tiers, puisse être prouvée une activité salariée d'au moins douze mois. L'activité assujettie à cotisations en Suisse, d'une durée minimale de six mois, doit également avoir été accomplie durant ce même délai-cadre. L'introduction de la condition d'activité en Suisse de six mois est intervenue le 1er juillet 2018.
“Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt. 3.2 Gemäss Art. 14 Abs. 3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein. 3.4 Die in Art. 14 Abs. 3 AVIG statuierte Voraussetzung der mindestens sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz ist per 1. Juli 2018 neu eingefügt worden. Mangels übergangsrechtlicher Ordnung kommt die allgemeine Regel zur Anwendung, wonach in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze relevant sind, die bei der Verwirklichung des zu den Rechtsfolgen führenden”
“Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein.”
Si la preuve des salaires effectivement versés fait défaut (p. ex. relevés bancaires ou bulletins de salaire), le flux réel des salaires et, par conséquent, le salaire assuré ainsi que la périoÞ de cotisation requise pour celui-ci ne peuvent souvent pas être établis avì une probabilité prépondérante. Dans de tels cas, la jurisprudenÎ a généralement refusé le droit à l'indemnité de chômage en raison de l'impossibilité de déterminer le salaire assuré ou la périoÞ de cotisation; parallèlement, il a été vérifié qu'aucune dispense d'accomplir la périoÞ de cotisation au sens de l'art. 14 LACI ne s'appliquait.
“Era, invece, esclusa l’applicazione dell’eccezione contemplata dalla giurisprudenza, ossia la presa, come riferimento, del salario concordato tra dipendente e datore di lavoro, ritenuto, in particolare, che nel caso specifico socia e gerente della società era proprio l’insorgente e quindi non era escluso un abuso nel senso di accordi in merito a salari fittizi. Cfr. anche STCA 38.2020.41 del 15 marzo 2021. 2.5. Per quanto concerne la rilevanza della prova della riscossione degli stipendi sia per dimostrare l’ossequio del periodo di contribuzione che per stabilire il guadagno assicurato, è inoltre utile menzionare la sentenza 8C_820/2017 del 29 dicembre 2017, con la quale il Tribunale federale ha respinto il ricorso di un’assicurata contro il giudizio 38.2017.47 del 19 ottobre 2017, con il quale il TCA aveva approvato l’operato di una Cassa disoccupazione che aveva ritenuto non comprovato l’esercizio di un’attività lucrativa (“siccome l’assicurata non ha prodotto nessun documento comprovante il reale versamento dei salari”). Secondo questo Tribunale la ricorrente non aveva, quindi, compiuto il periodo minimo di contribuzione ai sensi dell’art. 13 cpv. 1 LADI, né poteva essere esonerata dallo stesso ex art. 14 LADI. Il TCA ha pure rilevato che in quel caso di specie il guadagno assicurato avrebbe dovuto, ad ogni modo, essere stabilito in funzione dei redditi effettivamente percepiti sotto forma di salario durante il periodo di calcolo, ricordando che allorché il guadagno assicurato non è determinabile in modo sufficientemente attendibile, la pretesa di prestazioni dell’assicurazione contro la disoccupazione deve essere negata. Con giudizio 8C_452/2019 del 12 novembre 2019 l’Alta Corte ha, poi, confermato la decisione di questo Tribunale 38.2019.7 del 22 maggio 2019. Il TCA, contestualmente a un ordine di restituzione di indennità di disoccupazione, aveva ritenuto, d’un lato, che in assenza di estratti bancari e/o postali non vi era la prova che l’assicurata avesse effettivamente percepito il salario e, d’altro lato, che la mancata produzione, da ultimo in sede ricorsuale, di documentazione atta a provarne la corresponsione costituiva una violazione del dovere delle parti di collaborare.”
“Den Akten kann nicht schlüssig entnommen werden, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe die Tochter der Beschwerdeführerin ihr tatsächlich echtzeitlich Lohn ausbezahlt hat. Wenn es auch glaubhaft ist, dass die Beschwerdeführerin ihrer Tochter im Haushalt, bei der Kinderbetreuung und in der C.___ zumindest ausgeholfen hat, ist der tatsächliche Lohnfluss mangels echtzeitlicher Belege nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Da sich keine effektive Lohnhöhe bestimmen lässt, ist die Erzielung eines versicherten Verdiensts von monatlich mindestens Fr. 500.-- (vgl. Art. 23 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 40 AVIV) während mindestens 12 Monaten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Von weiteren Abklärungen sind in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. hierzu BGE 134 I 140 E. 5.3) keine besseren Erkenntnisse zu erwarten. Die Beweislast und damit die Folgen des nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellten Lohnflusses trägt die Beschwerdeführerin (vgl. E. 1.3 und E. 3.5.1 vorstehend). Schliesslich sind vorliegend auch keine Gründe für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (vgl. Art. 14 AVIG) ersichtlich. Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung selbst unter der Annahme einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung mangels Nachweis eines tatsächlich ausbezahlten Lohnes und der damit einhergehenden fehlenden Bestimmbarkeit des versicherten Verdienstes zu Recht verneint. Es kann daher offenbleiben, ob die Beschwerdeführerin vom 15. Juli 2021 bis 30. September 2022 durchgehend bei ihrer Tochter beschäftigt war oder ob diese Beschäftigung unterbrochen war (vgl. hierzu E. 3.5 vorstehend). Die Beschwerde ist somit abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). Entscheid im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP Die Beschwerde wird abgewiesen. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.”
“Bei der Prüfung der Anspruchsvoraussetzung der genügenden Beitragszeit respektive des versicherten Mindestverdienstes besteht darüber hinaus keine Bindung der Organe der Sozialversicherungen an die Feststellungen der Strafbehörde betreffend Strafbarkeit des Verhaltens der versicherten Person gegenüber der Pfändungsbehörde (vgl. BGE 148 V 195 E. 4.2). Insgesamt vermag der Beschwerdeführer weder den Eingang des Lohnes bei ihm noch den Abgang des Lohnes bei der Arbeitgeberin zu belegen. Ein tatsächlicher Lohnfluss bzw. ein versicherter Verdienst ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Von weiteren Abklärungen (der Beschwerdeführer beantragt die Befragung von sich und von C.___ [act. G 1]) sind in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. hierzu BGE 134 I 148 E. 5.3) keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten, zumal sämtliche relevanten Unterlagen aktenkundig sind und der Beschwerdeführer und C.___ ihren Standpunkt und ihre Erklärungen im Rahmen des Verwaltungs- und des Beschwerdeverfahrens schriftlich dargetan haben. Den benötigten Nachweis, an welchem Tag in welcher Höhe dem Beschwerdeführer Lohn übergeben worden ist, vermöchten solche Auskünfte jedenfalls nicht zu erbringen. Schliesslich sind vorliegend auch keine Gründe zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit ersichtlich (vgl. Art. 14 AVIG). Nach dem Gesagten ist ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung selbst unter der Annahme einer an sich beitragspflichtigen Beschäftigung mangels Nachweises eines tatsächlich ausbezahlten Lohnes und der damit einhergehenden fehlenden Bestimmbarkeit des versicherten Verdienstes zu verneinen, weshalb offen bleiben kann, ob eine solche beitragspflichtige Beschäftigung nachgewiesen ist. Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung im Ergebnis zu Recht abgewiesen. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind mangels spezialgesetzlicher Grundlage im AVIG keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). Auf Grund der Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ist der Staat zu verpflichten, für die Kosten der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers aufzukommen. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art.”
Pour que l'art. 14 al. 1 LACI soit applicable à la dispense de la durée de cotisation, le motif empêchant l'accomplissement de cette durée doit avoir existé au total pendant plus de douze mois. Si l'empêchement est inférieur à ce seuil, il reste en règle générale suffisamment de temps, dans le délai-cadre de deux ans, pour rattraper la durée de cotisation requise.
“3) a exercé durant douze mois au moins une activité soumise à cotisations, remplit les conditions relatives à la période de cotisation (al. 1). Compte également comme période de cotisation le temps durant lequel l'assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu'il est malade (art. 3 LPGA) ou victime d'un accident (art. 4 LPGA) et, partant, ne paie pas de cotisations (al. 2 let. c). Aux termes de l'art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). Le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus de 12 mois (« 12 mois au total ») ; à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation (ATF 121 V 336 consid. 5b). La libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI (voir aussi SVR 1999 ALV n° 7 p. 19), la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies (DTA 1995 p. 167 consid. 3b/aa et 170 consid. 4c). Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (ATF 141 V 674 consid. 4). 4. 4.”
“c LACI qu’il y a également lieu de compter comme période de cotisation le temps durant lequel l’assuré est partie à un rapport de travail, mais ne touche pas de salaire parce qu’il est malade et, partant, ne paie pas de cotisations. Selon l’art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n’étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n’ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, pour l’un des motifs suivants : (a.) formation scolaire, reconversion, formation ou formation continue, à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins ; (b.) maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante; (c.) séjour dans un établissement suisse de détention ou d’éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature. Le Tribunal fédéral des assurances a posé le principe selon lequel le motif empêchant l'assuré de remplir les conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 al. 1 LACI doit avoir duré pendant plus que 12 mois («12 mois au total»); à défaut, si la durée de l'empêchement est inférieure à 12 mois, l'assuré dispose d'assez de temps pendant le délai-cadre de cotisation pour exercer une activité suffisante soumise à cotisation. Il en découle que la libération des conditions relatives à la période de cotisation de l'art. 14 LACI est subsidiaire à la période de cotisation de l'art. 13 LACI, la première de ces dispositions ne s'appliquant que lorsque les conditions de la seconde ne sont pas réunies. Il en ressort également qu'il n'y a pas de cumul possible entre les périodes de cotisation (et celles qui leur sont assimilées) et les périodes de libération. Il n'est ainsi pas admissible de combler des périodes de cotisation manquantes par des périodes de libération des conditions relatives à la période de cotisation ou le contraire (arrêt TF C 45/06 du 22 janvier 2007 consid. 3.2 et ses références). 2.4. Selon l’art. 27 al. 2 LACI, L’assuré a droit à: (a.) 260 indemnités journalières au plus s’il justifie d’une période de cotisation de douze mois au total; (b.”
“Sämtliche übrigen Eintretensvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Weiterungen Anlass (vgl. Art. 58 ff. ATSG). Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. 3. 3.1. Eine der gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor dem Tag, an welchem die versicherte Person erstmals sämtliche Anspruchsvoraussetzungen für den Leistungsbezug erfüllt (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Von der Erfüllung der Beitragszeit ist gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG befreit, wer innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Es muss somit ein Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem gesetzlich umschriebenen Hinderungsgrund bestehen. Um kausal für die fehlende Beitragszeit zu sein, muss das Hindernis folglich ebenfalls während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung verblieb der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung hinsichtlich der Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art.”
Les taux forfaitaires prévus à l’art. 41 al. 1 OACI doivent être réduits de 50 % pour les personnes qui, en vertu de l’art. 14 al. 1 let. a LACI, sont exemptées, seules ou conjointement avì les let. b ou c, de l’accomplissement de la périoÞ de cotisation.
“Gemäss Art. 41 Abs. 2 AVIV werden die Pauschalansätze gemäss Abs. 1 dieser Bestimmung um 50 Prozent reduziert bei versicherten Personen: - die nach Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG alleine oder in Verbindung mit einem Grund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b oder c AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind oder im Anschluss an eine Berufslehre Arbeitslosenentschädigung beziehen (lit.”
En cas de certificats médicaux contradictoires, l'examen de l'art. 14 al. 1 LACI doit se fonder sur la durée de l'incapacité de travail attestée qui doit effectivement être prise en compte ; les indications contradictoires doivent être éclaircies dans le cadre de l'appréciation des preuves.
“Zu prüfen bleibt, ob bezüglich jenes Teils der Zeit, für den die Versicherte einen Arbeitsausfall geltend macht, ein Befreiungsgrund vorliegt (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Sinngemäss macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei wegen eines Unfalls nicht in der Lage gewesen zu arbeiten. Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. e AVIG sind Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit unter anderem nicht erfüllen konnten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten. Gestützt auf die Akten war die Beschwerdeführerin während der Rahmenfrist für die Beitragszeit höchstens vom 10. Dezember 2018 bis 30. September 2019 (vgl. das von der Beschwerdeführerin eingereichte Arztzeugnis von Dr. med. C.____ vom 22. März 2019, worin eine Arbeitsunfähigkeit vom 22. März 2019 bis 5. September 2019 festgehalten wird, was allerdings dem sich in den Akten der Arbeitslosenkasse befindlichen Arztzeugnis von Dr. C.____ vom gleichen Tag [Akte Nr. 79] widerspricht, welches lediglich eine Arbeitsunfähigkeit vom 22. März 2019 bis 5. April 2019 angibt) und damit weniger als zwölf Monate wegen Unfallfolgen arbeitsunfähig. Selbst wenn auf das Arztzeugnis von Dr.”
“Zu prüfen bleibt, ob bezüglich jenes Teils der Zeit, für den die Versicherte einen Arbeitsausfall geltend macht, ein Befreiungsgrund vorliegt (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Sinngemäss macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei wegen eines Unfalls nicht in der Lage gewesen zu arbeiten. Gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. e AVIG sind Personen von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit unter anderem nicht erfüllen konnten wegen Krankheit, Unfall oder Mutterschaft, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten. Gestützt auf die Akten war die Beschwerdeführerin während der Rahmenfrist für die Beitragszeit höchstens vom 10. Dezember 2018 bis 30. September 2019 (vgl. das von der Beschwerdeführerin eingereichte Arztzeugnis von Dr. med. C.____ vom 22. März 2019, worin eine Arbeitsunfähigkeit vom 22. März 2019 bis 5. September 2019 festgehalten wird, was allerdings dem sich in den Akten der Arbeitslosenkasse befindlichen Arztzeugnis von Dr. C.____ vom gleichen Tag [Akte Nr. 79] widerspricht, welches lediglich eine Arbeitsunfähigkeit vom 22. März 2019 bis 5. April 2019 angibt) und damit weniger als zwölf Monate wegen Unfallfolgen arbeitsunfähig. Selbst wenn auf das Arztzeugnis von Dr.”
Citation: LACI art. 14 n. 35 Si une appréciation rétroactive fiable de la capacité de travail n'est plus possible et qu'il n'est pas prévisible que des éclaircissements supplémentaires modifient le résultat, la caisse de chômage peut qualifier le certificat médical rétroactif de non probant (soi‑disant appréciation probatoire anticipée). Dans de telles circonstances, l'écartement d'éclaircissements supplémentaires ne viole pas le principe d'investigation (voir Tribunal cantonal de Bâle‑Campagne, KGer BL).
“Da sie sich während dieser Zeit gemäss ihren Ausführungen um eine 50%-Arbeitsstelle bemüht hat, ist vielmehr anzunehmen, dass damals eine Teilarbeitsfähigkeit vorgelegen hat. Es ist nicht zu erwarten, dass weitere Erkundigungen bei Dr. C. oder anderweitige Abklärungen betreffend die Arbeitsunfähigkeit der Versicherten während der Beitragszeit am Ergebnis etwas ändern würden (sog. antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu BGE 132 V 393 E. 3.3, 126 V 130 E. 2a, 124 V 90 E. 4b und 159 E. 1d, 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen). Denn es wird dem damaligen Hausarzt oder anderen medizinischen Fachpersonen kaum möglich sein, die Arbeitsfähigkeit der Versicherten rückwirkend über mehrere Jahre zuverlässig beurteilen zu können. Unter diesen Umständen hat die Arbeitslosenkasse zu Recht, ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen, auf weitere Abklärungen verzichtet und das Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. C. als nicht beweiskräftig beurteilen dürfen. Demgemäss ist mangels Vorliegens eines Befreiungsgrundes infolge Krankheit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG die Beitragszeit vom 9. Mai 2021 bis 8. Mai 2023 nicht erfüllt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.”
“Da sie sich während dieser Zeit gemäss ihren Ausführungen um eine 50%-Arbeitsstelle bemüht hat, ist vielmehr anzunehmen, dass damals eine Teilarbeitsfähigkeit vorgelegen hat. Es ist nicht zu erwarten, dass weitere Erkundigungen bei Dr. C. oder anderweitige Abklärungen betreffend die Arbeitsunfähigkeit der Versicherten während der Beitragszeit am Ergebnis etwas ändern würden (sog. antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu BGE 132 V 393 E. 3.3, 126 V 130 E. 2a, 124 V 90 E. 4b und 159 E. 1d, 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen). Denn es wird dem damaligen Hausarzt oder anderen medizinischen Fachpersonen kaum möglich sein, die Arbeitsfähigkeit der Versicherten rückwirkend über mehrere Jahre zuverlässig beurteilen zu können. Unter diesen Umständen hat die Arbeitslosenkasse zu Recht, ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen, auf weitere Abklärungen verzichtet und das Arbeitsunfähigkeitszeugnis von Dr. C. als nicht beweiskräftig beurteilen dürfen. Demgemäss ist mangels Vorliegens eines Befreiungsgrundes infolge Krankheit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG die Beitragszeit vom 9. Mai 2021 bis 8. Mai 2023 nicht erfüllt, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.”
Citation : LACI art. 14 n. 34 La perte d'un soutien économique (par exemple l'arrêt des paiements de pension alimentaire) peut relever de la notion de « motifs analogues » lorsque l'événement survient de manière soudaine, qu'il est en lien causal avì la nécessité de prendre ou d'accroître une activité lucrative et qu'il est démontré de façon crédible. En revanche, la jurisprudenÎ a constaté que la suppression d'une rente de demi-orphelin n'est généralement pas suffisante pour justifier l'exemption prévue à l'art. 14 LACI.
“L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant. Le législateur a énuméré certaines situations typiques susceptibles d’entrer en considération (divorce, etc.) tout en laissant la porte ouverte à des "raisons semblables", afin de réserver aux organes d’application la souplesse requise par la diversité des situations de l’existence. Peuvent, par exemple, entrer en considération la faillite de l’entreprise du conjoint (ATF 119 V 51 cons. 3a), une longue privation de liberté du conjoint qui exerçait une activité lucrative ou l’extinction inattendue et soudaine de prestations d’assurance servies au conjoint (ATF 138 V 434; Rubin, op. cit., n° 41 ad art. 14 LACI et les références citées). La perte de soutien économique, par exemple en raison de la cessation du versement d’une contribution d’entretien, doit être considérée comme une "raison semblable" au sens de la loi, dont peut se prévaloir l’assuré s’il apporte la preuve qu’il n’est pas en mesure d’obtenir de son conjoint qu’il remplisse ses obligations (arrêt du TF du 07.12.2001 [C 365/00] cons. 2b). En outre, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 cons 2.4). Ce qui est déterminant, c'est la soudaineté de la nécessité de reprendre une activité lucrative et le fait que l'entrée dans la vie active ou la réintégration de celle-ci n'avait pas été prévue. La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n'est toutefois pas exigée; l'existence d'un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu'il apparaît crédible et compréhensible que l'événement en question est à l'origine de la décision de l’assuré d'exercer une activité salariée ou de l'étendre (ATF 125 V 123 cons.”
“L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant. Le législateur a énuméré certaines situations typiques susceptibles d’entrer en considération (divorce, etc.) tout en laissant la porte ouverte à des « raisons semblables », afin de réserver aux organes d’application la souplesse requise par la diversité des situations de l’existence. Peuvent, par exemple, entrer en considération la faillite de l’entreprise du conjoint (ATF 119 V 51 cons. 3a), une longue privation de liberté du conjoint qui exerçait une activité lucrative ou l’extinction inattendue et soudaine de prestations d’assurance servies au conjoint (ATF 138 V 434 ; Rubin, op.cit., n° 41 ad art. 14 LACI et les références citées). La perte de soutien économique, par exemple en raison de la cessation du versement d’une contribution d’entretien, doit être considérée comme une « raison semblable » au sens de la loi, dont peut se prévaloir l’assuré s’il apporte la preuve qu’il n’est pas en mesure d’obtenir de son conjoint qu’il remplisse ses obligations (arrêt du TF du 07.12.2001 [C 365/00] cons. 2b). En outre, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 cons 2.4). Ce qui est déterminant, c'est la soudaineté de la nécessité de reprendre une activité lucrative et le fait que l'entrée dans la vie active ou la réintégration de celle-ci n'avait pas été prévue. La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n'est toutefois pas exigée ; l'existence d'un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu'il apparaît crédible et compréhensible que l'événement en question est à l'origine de la décision de l’assuré d'exercer une activité salariée ou de l'étendre (ATF 125 V 123 cons.”
“10]) klar sein, dass die Halbwaisenrente ihres Sohnes spätestens per 31. Mai 2020 aufgehoben würde. Aufgrund der absehbaren Aufhebung der Halbwaisenrente des Sohnes war die Beschwerdeführerin denn auch nicht gezwungen, wegen eines plötzlichen Wegfalls einer Einkommensquelle in verhältnismässig kurzer Zeit umzudisponieren (vgl. vorne E. 2.4.1). Ferner hinderte – anders als bei einer Invalidenrente zufolge einer (vollständigen) Arbeitsunfähigkeit – weder der Bezug der Witwenrente noch die vormals ausgerichtete Halbwaisenrente die Beschwerdeführerin daran, zumindest einer teilzeitlichen Erwerbtätigkeiten nachzugehen (vgl. Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Aufl. 2019, Art. 14, S. 83 mit Hinweisen). Schliesslich kann der Wegfall der Halbwaisenrente – was kein unerwartetes, zeitlich nicht voraussehbares Ereignis darstellt (vgl. vorne E. 2.4.1; Rz. 196 AVIG-Praxis ALE) – auch inhaltlich nicht unter den unbestimmten Rechtsbegriff der "anderen Gründe" im Sinne von Art. 14 AVIG bzw. Art. 13 Abs. 1bis AVIV subsumiert werden. Eine allfällige Pflege- oder Betreuungsbedürftigkeit des Sohnes der Beschwerdeführerin ist weder ersichtlich noch wird eine solche geltend gemacht. Der Wegfall der Halbwaisenrente ist auch unter Berücksichtigung, dass er gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin einen nicht unerheblichen Teil des Haushaltsbudgets ausmachte (vgl. Beschwerde S. 2), hinsichtlich seiner Auswirkungen und Tragweite nicht mit den in Art. 14 Abs. 2 AVIG genannten Ereignisse (Trennung oder Scheidung der Ehe, Invalidität oder Tod des Ehegatten) vergleichbar (vgl. vorne E. 2.4.2). Den gesetzlich aufgezählten Vorkommnissen ist gemein, dass der bis anhin (mit-)versorgende Ehegatte in irgendeiner Weise für unabsehbare Zeit oder gar definitiv ausfällt (vgl. Kupfer Bucher, a.a.O., Art. 14 S. 85). Dies trifft auf den Sohn der Beschwerdeführerin augenscheinlich nicht zu, hat er doch gegenüber seiner Mutter keine mit einem Ehegatten vergleichbare Unterstützungspflicht. Der Wegfall der Halbwaisenrente des Sohnes der Beschwerdeführerin per 31.”
LACI art. 14 n. 33 La condition, introduite le 1er juillet 2018, d'une activité assujettie à cotisations d'au moins six mois en Suisse doit être appliquée. À défaut d'une disposition transitoire expresse, les décisions citées retiennent la règle générale d'intertemporalité selon laquelle les dispositions de droit pertinentes sont celles qui étaient en vigueur au moment de la réalisation des conditions factuelles constitutives.
“Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt. 3.2 Gemäss Art. 14 Abs. 3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art. 14 Abs. 3 erster und zweiter Satz AVIG innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausgeübt worden sein. 3.4 Die in Art. 14 Abs. 3 AVIG statuierte Voraussetzung der mindestens sechsmonatigen beitragspflichtigen Beschäftigung in der Schweiz ist per 1. Juli 2018 neu eingefügt worden. Mangels übergangsrechtlicher Ordnung kommt die allgemeine Regel zur Anwendung, wonach in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze relevant sind, die bei der Verwirklichung des zu den Rechtsfolgen führenden”
“Das kantonale Gericht hat die Bestimmung über die für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erforderliche Voraussetzung der Erfüllung der Beitragszeit beziehungsweise diesbezüglicher Befreiung (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich der für die Beitragszeit geltenden Rahmenfrist, welche zwei Jahre vor dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind, beginnt (Art. 9 Abs. 1 sowie Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Richtig wiedergegeben wird auch die Regelung von Art. 13 Abs. 1 AVIG, wonach die Beitragszeit erfüllt hat, wer innerhalb dieser Rahmenfrist während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG). Zutreffend dargelegt wird schliesslich die Bestimmung von Art. 14 Abs. 3 AVIG in den bis 30. Juni 2018 (AS 2002 685 ff., 699) beziehungsweise ab 1. Juli 2018 geltenden Fassungen. Danach sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können. Nach der seit 1. Juli 2018 in Kraft stehenden Fassung von Abs. 3 wird für die Anspruchsberechtigung zusätzlich eine beitragspflichtige Beschäftigung in der Schweiz während mindestens sechs Monaten vorausgesetzt. Richtig sind auch die vorinstanzlichen Ausführungen zu den intertemporalrechtlichen allgemeinen Grundsätzen, die mangels einer ausdrücklichen Regelung in der zuletzt genannten Bestimmung von Art. 14 Abs. 3 AVIG anwendbar sind. Danach gelten in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes in Kraft stehen (BGE 141 V 657 E.”
Réf. : LACI art. 14 n. 32 La personne assurée assume l'obligation de présenter et de rendre vraisemblable l'événement exonératoire invoqué ainsi que son influenÎ causale sur la nécessité d'entreprendre ou d'accroître une activité salariée. Il doit exister un lien entre le motif d'exonération allégué et la nécessité d'exercer une activité rémunérée ; toutefois, la causalité n'a pas à être établie selon le critère d'une preuve scientifique stricte. Il suffit que le lien de causalité paraisse crédible et compréhensible (forte probabilité).
“Est déterminant dans ce cadre la soudaineté de la nécessité d’exercer une activité lucrative, ainsi que le fait que l’entrée, respectivement la réintégration, dans la vie active n’avait pas été prévue (Boris Rubin, Assurance-chômage et service public de l’emploi, Genève/Zurich/Bâle 2019, n° 169). Selon la jurisprudence, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d’augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 consid. 2.4 ; TF 8C_186/2012 du 1er mars 2013 consid. 3.2), mais aussi entre ce motif de libération et l'absence de durée minimale de cotisation (SVR 2000 ALV n° 15 p. 42 consid. 6d non publié dans l'ATF 124 V 400 ; TFA C 309/01 du 16 septembre 2002 consid. 3). Il appartient aux personnes qui invoquent un motif de libération d’en rendre l’existence hautement vraisemblable ; elles supportent donc le fardeau de la preuve à cet égard (Rubin, Commentaire de la loi sur l’Assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n. 12 ad art. 14 LACI et la référence citée). La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n’est toutefois pas exigée ; l’existence d’un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu’il apparaît crédible et compréhensible que l’événement en question est à l’origine de la décision du conjoint d’exercer une activité salariée (ATF 138 V 434 consid. 5.3 et les références citées). Lorsque la volonté d’exercer une activité lucrative était antérieure à l’événement invoqué à titre libératoire, le lien de causalité entre l’événement libératoire et la nécessité de prendre un emploi est en principe exclu (ATF 125 V 123 consid. 2a ; TF 8C_610/2009 du 28 juillet 2010 consid. 6). b) Dans le domaine des assurances sociales, le juge fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d’être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c’est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
“L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant. Le législateur a énuméré certaines situations typiques susceptibles d’entrer en considération (divorce, etc.) tout en laissant la porte ouverte à des "raisons semblables", afin de réserver aux organes d’application la souplesse requise par la diversité des situations de l’existence. Peuvent, par exemple, entrer en considération la faillite de l’entreprise du conjoint (ATF 119 V 51 cons. 3a), une longue privation de liberté du conjoint qui exerçait une activité lucrative ou l’extinction inattendue et soudaine de prestations d’assurance servies au conjoint (ATF 138 V 434; Rubin, op. cit., n° 41 ad art. 14 LACI et les références citées). La perte de soutien économique, par exemple en raison de la cessation du versement d’une contribution d’entretien, doit être considérée comme une "raison semblable" au sens de la loi, dont peut se prévaloir l’assuré s’il apporte la preuve qu’il n’est pas en mesure d’obtenir de son conjoint qu’il remplisse ses obligations (arrêt du TF du 07.12.2001 [C 365/00] cons. 2b). En outre, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 cons 2.4). Ce qui est déterminant, c'est la soudaineté de la nécessité de reprendre une activité lucrative et le fait que l'entrée dans la vie active ou la réintégration de celle-ci n'avait pas été prévue. La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n'est toutefois pas exigée; l'existence d'un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu'il apparaît crédible et compréhensible que l'événement en question est à l'origine de la décision de l’assuré d'exercer une activité salariée ou de l'étendre (ATF 125 V 123 cons.”
“L'événement en question ne doit toutefois pas remonter à plus d'une année et la personne concernée devait être domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. Cette disposition vise les situations variées de personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant. Le législateur a énuméré certaines situations typiques susceptibles d’entrer en considération (divorce, etc.) tout en laissant la porte ouverte à des « raisons semblables », afin de réserver aux organes d’application la souplesse requise par la diversité des situations de l’existence. Peuvent, par exemple, entrer en considération la faillite de l’entreprise du conjoint (ATF 119 V 51 cons. 3a), une longue privation de liberté du conjoint qui exerçait une activité lucrative ou l’extinction inattendue et soudaine de prestations d’assurance servies au conjoint (ATF 138 V 434 ; Rubin, op.cit., n° 41 ad art. 14 LACI et les références citées). La perte de soutien économique, par exemple en raison de la cessation du versement d’une contribution d’entretien, doit être considérée comme une « raison semblable » au sens de la loi, dont peut se prévaloir l’assuré s’il apporte la preuve qu’il n’est pas en mesure d’obtenir de son conjoint qu’il remplisse ses obligations (arrêt du TF du 07.12.2001 [C 365/00] cons. 2b). En outre, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 cons 2.4). Ce qui est déterminant, c'est la soudaineté de la nécessité de reprendre une activité lucrative et le fait que l'entrée dans la vie active ou la réintégration de celle-ci n'avait pas été prévue. La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n'est toutefois pas exigée ; l'existence d'un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu'il apparaît crédible et compréhensible que l'événement en question est à l'origine de la décision de l’assuré d'exercer une activité salariée ou de l'étendre (ATF 125 V 123 cons.”
L'art. 14 al. 1 LACI est applicable de manière subsidiaire: il faut d'abord vérifier si la durée minimale de cotisation exigée par l'art. 13 a été remplie ou du moins pouvait l'être; l'exonération prévue à l'art. 14 n'entre en ligne de compte que si l'accomplissement de la durée minimale de cotisation n'a pas été possible pour les motifs énoncés à l'art. 14 al. 1.
“5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Sie gelangen daher nur zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). Eine Kumulation von Beitragszeiten nach Art. 13 AVIG und beitragsbefreiten Zeiten (Art. 14 Abs. 1 AVIG) ist ausgeschlossen; dies ergibt sich schon aufgrund der eindeutigen Formulierung in Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG, wonach alternativ vorausgesetzt wird, dass die versicherte Person die Beitragszeit erfüllt oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (BGE 141 V 674 E. 4.3.1).”
LACI art. 14 n. 30 La suppression ou la réduction d'une rente d'invalidité peut éventuellement être reconnue comme motif de dispense de l'accomplissement du délai de cotisation, pour autant qu'il en résulte une situation de contrainte économique rendant nécessaire la reprise ou l'extension d'une activité lucrative dépendante. Il doit exister un lien de causalité plausible entre la suppression/réduction de la rente et la reprise d'une activité; une démonstration de causalité strictement scientifique n'est pas exigée.
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
“Mai 2019 davon auszugehen, dass der Versicherte bei Beginn der hier massgebenden Rahmenfrist am 2. März 2018 aufgrund seiner psychischen Erkrankung für rund 3 Monate bis 5. Juni 2018 vollständig arbeitsunfähig war. Danach bestand aus gutachterlicher Sicht zuerst für rund 10 Monate eine durchschnittliche 35%ige und anschliessend eine 60%ige Teilarbeitsfähigkeit. Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG den Versicherten daran hinderte, ab 6. Juni 2018 kontinuierlich einen Teilzeiterwerb aufzunehmen. Damit wäre es ihm möglich gewesen, während mindestens 12 Monaten eine beitragspflichtige Teilzeitbeschäftigung auszuüben und dadurch die erforderliche Beitragszeit innerhalb der massgebenden Rahmenfrist zu erfüllen. Da er keine genügende Beitragsdauer vorweisen kann, sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben. 5.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG unter anderem auch jene Personen, die bisher als Invalide nicht arbeitsfähig waren, deren Zustand sich aber derart verbessert hat, dass ihre Rente gestrichen oder wesentlich reduziert werden muss und dadurch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gezwungen sind (Botschaft des Bundesrates [BBl] 1980 III 565; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, Band I zu Art. 1 - 58, Bern und Stuttgart 1988, N 39 zu Art. 14). Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art.”
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
Les motifs justifiant une dispense en vertu de l'art. 14 LACI doivent être démontrés par le requérant. Si des faits nécessaires restent non établis, cela joue en règle générale à son désavantage. En conséquenÎ, la caisse ne peut reconnaître une dispense que si le motif pertinent (p. ex. une incapacité de travail ou tout autre événement visé par la loi) est étayé de manière juridiquement suffisante dans le délai-cadre.
“Celui-ci comprend en particulier l’obligation des parties d’apporter, dans la mesure où cela peut être raisonnablement exigé d’elles, les preuves commandées par la nature du litige et des faits invoqués, faute de quoi elles risquent de devoir supporter les conséquences de l’absence de preuves (ATF 117 V 264 consid. 3b). Ainsi, en l’absence de preuve, la décision sera défavorable à la partie qui voulait déduire un droit de l’état de fait non prouvé, sauf si l’impossibilité de prouver pouvait être imputée à la partie adverse. 4. Problématique 4.1. En l'espèce, sont litigieux le nombre de jours d'indemnité journalière ainsi que le montant du gain assuré mensuel qui ont été retenus par la caisse de chômage. Cette dernière a estimé que, durant le délai-cadre de cotisation du 1er octobre 2018 au 30 septembre 2020, le recourant pouvait justifier d'une période d'incapacité continue en raison d'un accident à 100%. Elle a par conséquent reconnu le droit à l'indemnité sur le fondement de l'art. 14 al. 1 let. b LACI. Sur cette base, elle a fixé un montant forfaitaire de CHF 2'213.- comme gain assuré, conformément aux art. 23 al. 2 LACI et 41 OACI, lesquels trouvent application en cas de libération des conditions relatives à la période de cotisation au sens de l'art. 14 LACI. 4.2. Le recourant estime quant à lui que, durant le délai-cadre de cotisation, il pouvait justifier d'une période de cotisation de plus de 18 mois selon l'art. 13 al. 2 let. c LACI, de sorte qu'il pouvait prétendre à 400 indemnités journalières (art. 27 al. 2 let. b LACI) auxquelles s'ajoutent 66 indemnités journalières supplémentaires prévues par l'art. 17 al. 2 de la loi fédérale sur les bases légales des ordonnances du Conseil fédéral visant à surmonter l'épidémie de COVID-19 (Loi-COVID-19; RS 818.102). Selon lui, le gain assuré est le salaire qu'il aurait normalement touché, soit CHF 5'822.95. 4.3. Le litige porte donc spécifiquement sur le point de savoir si, durant le délai-cadre applicable à la période de cotisation, à savoir du 1er octobre 2018 au 30 septembre 2020, le recourant était partie à un rapport de travail mais n'a pas touché de salaire parce qu'il était malade ou victime d'un accident (art. 13 al. 2 let. c LACI) ou si, durant ce délai, il présentait un motif de libération au sens de l'art.”
“Entscheid Versicherungsgericht, 10.07.2023 Art. 13 Abs. 1 und 2 lit. c, Art. 23 Abs. 1, Art. 14 AVIG. Beitragspflichtige Beschäftigung und versicherter Verdienst. Vorliegend vermag der Beschwerdeführer weder eine beitragspflichtige Beschäftigung noch den dadurch erfolgten Lohnfluss rechtsgenüglich darzutun. Daher wirken sich die unbewiesen gebliebenen Tatsachen zu seinem Nachteil aus. Rückweisung zur Prüfung der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 10. Juli 2023, AVI 2022/31). Entscheid vom 10. Juli 2023 Besetzung Versicherungsrichterinnen Corinne Schambeck (Vorsitz), Michaela Machleidt Lehmann und Versicherungsrichter Michael Rutz; Gerichtsschreiberin Jeannine Wiessner-Bodmer Geschäftsnr. AVI 2022/31 Parteien A.___, Beschwerdeführer, gegen UNIA Arbeitslosenkasse Kompetenzzentrum D-CH Ost, Strassburgstrasse 11, Postfach 5037, 8021 Zürich 1, Beschwerdegegnerin, Gegenstand Arbeitslosenentschädigung (Beitragszeit; Lohnfluss)”
RéférenÎ : LACI art. 14 n. 28 Selon la pratique de la LACI, l'activité à l'étranger d'une durée de douze mois requise pour l'exemption prévue à l'art. 14 al. 3 LACI doit être justifiée dans le délai‑cadre de deux ans applicable à la périoÞ de cotisation. En outre, il convient de respecter l'inscription en vue de la perception des prestations dans l'année suivant le retour ainsi que l'existenÎ d'une activité soumise à cotisations d'au moins six mois en Suisse.
“12), die obligatorische Schulzeit zurückgelegt und weder das Rentenalter der AHV erreicht hat noch eine Altersrente der AHV bezieht, die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14), vermittlungsfähig ist (Art. 15) und die Kontrollvorschriften erfüllt (Art. 17). Nach Art. 13 Abs. 1 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit von zwei Jahren (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt gemäss Art. 9 Abs. 3 AVIG zwei Jahre vor der Rahmenfrist für den Leistungsbezug zu laufen. Letztere wiederum fängt gemäss Art. 9 Abs. 2 AVIG mit dem Tag an, an dem sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Den Beginn der Rahmenfristen setzt die Arbeitslosenkasse fest (vgl. AVIG-Praxis ALE, Arbeitsmarkt und Arbeitslosenversicherung [AVIG-Praxis] Randziffer B41). Vorliegend steht die Festsetzung der Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 24. März 2018 bis 23. März 2020 unbestritten fest und erweist sich als korrekt. 3.2 Gemäss Art. 14 Abs. 3 AVIG sind Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben. 3.3 Wie in der AVIG-Praxis präzisierend festgehalten wird, setzt Art. 14 Abs. 3 AVIG für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit voraus, dass während der zweijährigen Rahmenfrist für die Beitragszeit eine Beschäftigung als Arbeitnehmer von mindestens zwölf Monaten im Drittstaat nachgewiesen werden kann und dass die Anmeldung zum Bezug von Leistungen innert einem Jahr nach der Rückkehr in die Schweiz erfolgt (AVIG-Praxis Randziffer B199). Ausserdem muss gemäss Art. 13 Abs. 2 AVIV die beitragspflichtige Beschäftigung während mindestens sechs Monaten nach Art.”
Citation : LACI, art. 14 n. 27 Le délai d'un an prévu à l'art. 14 al. 2 LACI commenÎ à courir au moment où l'assuré a eu connaissanÎ du motif d'exonération. De même, la notification d'une décision préliminaire à partir de laquelle l'assuré devait sérieusement s'attendre à une réduction de sa rente d'invalidité déclenche le délai d'un an.
“Zwischen der Herabsetzung der Invalidenrente und der Notwendigkeit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit besteht somit ein Kausalzusammenhang. 5.4 Ebenso wenig kann der Auffassung der Arbeitslosenkasse gefolgt werden, wonach die Herabsetzung der Invalidenrente per 1. August 2019 kein unvorhergesehenes Ereignis darstelle und der Versicherte deshalb genügend Zeit gehabt habe, neu zu disponieren. Der Versicherte erfuhr erstmals mit Vorbescheid vom 19. Dezember 2019 davon, dass er ab 1. Juli 2017 vorerst Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und ab 1. August 2019 dann nur noch auf eine halbe habe. Aus den Akten geht nicht hervor, dass er schon vorher Kenntnis von der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. G. hatte. Es ist somit davon auszugehen, dass die Mitteilung der abgestuften Rente ziemlich überraschend für den Versicherten und er nicht auf den Wiedereintritt ins Erwerbsleben vorbereitet war. Er musste deshalb aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in relativ kurzer Zeit planen, wie er als Arbeitsnehmer auf dem freien Arbeitsmarkt Fuss fassen könnte. 5.5 Was die in Art. 14 Abs. 2 AVIG atuierte Jahresfrist anbelangt, stellt sich die Frage, ob für die Auslösung dieser Frist der Zeitpunkt der Zustellung des Vorbescheids vom 19. Dezember 2019 oder – wie der Versicherte meint – die Rentenverfügung vom 18. Februar 2020 massgebend ist. Der Beginn der Jahresfrist gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG ist auf den Zeitpunkt anzusetzen, in welchem dem Versicherten der Befreiungsgrund bekannt wurde. Mit der Zustellung des Vorbescheids musste er ernsthaft mit einer Herabsetzung der Invalidenrente rechnen, weshalb dieser Zeitpunkt die Jahresfrist auslöst. Da der Versicherte sich rund 3 Monate später beim RAV anmeldete, ist die Jahresfrist gemäss Art. 14 Abs. 2 AVIG gewahrt. 5.6 Nach dem Gesagten ist die Kausalität zwischen einer durch die Herabsetzung der Invalidenrente und der dadurch verursachten Notwendigkeit zur Aufnahme der Erwerbstätigkeit zu bejahen und die in Art. 14 Abs. 2 AVIG statuierte Jahresfrist ist gewahrt. Damit sind die Voraussetzungen für die Befreiung von der Beitragszeit gemäss Art.”
Il est exclu de cumuler des périodes de cotisations insuffisantes avì des périodes pour lesquelles une dispense est prévue à l'art. 14 al. 1 LACI. Les motifs de dispense énoncés à l'art. 14 al. 1 LACI sont subsidiaires par rapport à la durée minimale de cotisation prévue à l'art. 13 LACI et ne s'appliquent que lorsque la durée de cotisation exigée à l'art. 13 al. 1 LACI ne peut être accomplie pour les motifs énoncés à l'art. 14 al. 1.
“a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG, weshalb auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben ist. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene Beschwerde vom 18. März 2024 ist demnach einzutreten. 2.1 Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1). 2.2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B143). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor demjenigen Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 AVIG). Nach Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG ist für die Arbeitslosenversicherung beitragspflichtig, wer nach dem Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 1946 obligatorisch versichert und für Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit beitragspflichtig ist, d.h. massgebenden Lohn im Sinne von Art.”
“Nach Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, wer die Beitragszeit erfüllt hat (Art. 13 AVIG) oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 14 AVIG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist jedoch eine Kumulation ungenügender Beitragszeiten mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen. Es ist daher nicht möglich, fehlende Beitragszeiten mit Zeiten der Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit aufzufüllen und umgekehrt (BGE 141 V 674 E. 4.1). Die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG sind im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär und gelangen daher nur dann zur Anwendung, wenn die in Art. 13 Abs. 1 AVIG verlangte Erfüllung der Mindestbeitragszeit aus den in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründen nicht möglich ist (BGE 141 V 674 E. 2.1).”
“L’art. 14 al. 1 LACI prévoit que sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation, notamment en raison de maladie, accident ou maternité à la condition qu’elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b). L'art. 14 LACI est une disposition d'exception qui est subsidiaire à la règle principale de la durée minimale d'activité soumise à cotisation de l'art. 13 LACI et il ne s'applique pas lorsque cette durée est suffisante. En outre, un cumul ou une compensation entre les deux dispositions est exclu. Par conséquent, il n'est pas possible de compléter la période de cotisation manquante avec des périodes pendant lesquelles l'assuré est libéré des conditions relatives à la période de cotisation et inversement (TF 8C_750/2010 du 11 mai 2010, consid.”
Pour l'appréciation de l'art. 14 al. 1 LACI, le moment auquel un rapport de travail a pris fin peut être pertinent pour déterminer s'il existe, pendant le délai-cadre, un empêchement d'une durée supérieure à douze mois. Ce sont les faits réels au sein du délai-cadre qui sont décisifs; une maladie de longue durée n'entraîne pas automatiquement la dispense de la périoÞ de cotisation si la durée requise de plus de douze mois n'est pas atteinte pendant le délai-cadre.
“Monaten krankheitsbedingt daran gehindert, eine Arbeit aufzunehmen. Der Befreiungsgrund von Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist demzufolge nicht erfüllt. Bei diesem Ergebnis erübrigen sich weitere Abklärungen dazu, wann das Arbeitsverhältnis mit der Y.___ AG geendet hat, zumal selbst dann keine mehr als zwölfmonatige Arbeitsverhinderung vorliegen würde, wenn der letzte bei der Z.___ AG effektiv geleistete Arbeitstag (3. Juni 2019) massgebend wäre.”
“Selbst wenn jedoch die neun Monate des Studiums an der FH Z.___ und des Validierungsverfahrens als Zeit der Verhinderung an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG anzurechnen wären, so wäre damit die erforderliche mehr als zwölfmonatige Verhinderungsdauer noch nicht erreicht. Die Beschwerdeführerin machte indessen nicht geltend, in der massgebenden Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli 2021 weitere Ausbildungszeiten durchlaufen zu haben, sondern brachte vor, sie habe ihr Studium unterbrochen, als im Jahr 2019 ein Familienmitglied schwer erkrankt sei, und habe beabsichtigt, das Studium im Jahr 2020 weiterzuführen und eine Teilzeitstelle zu finden, was sie jedoch wegen der Erkrankung ihres Familienmitgliedes nicht realisiert habe (Urk. 8/11/1). Eine Befreiung von der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG ist somit schon wegen der zu kurzen Dauer des allfälligen Befreiungsgrundes der Aus- oder Weiterbildung nicht möglich. Es ist darauf hinzuweisen, dass es hierbei allein auf die Verhältnisse im Zeitraum der Rahmenfrist für die Beitragszeit ankommt, also auf die Zeit vom 29. Juli 2019 bis zum 28. Juli”
Si la périoÞ de cotisation est accomplie, le salaire à prendre en compte comme salaire assuré est le salaire déterminant au sens du droit AVS (y compris les allocations régulières convenues contractuellement) ; un taux forfaitaire inférieur fixé par le Conseil fédéral n’est en revanche pas applicable.
“Was zunächst die angerechneten Arbeitslosentaggelder betrifft, hat sich die Lage seit Erlass des vorinstanzlichen Entscheids insofern verändert, als dass aufgrund der zwischenzeitlichen Entlassung des Berufungsklägers aus der rund achtmonatigen Haft nunmehr klar ist, dass dieser die Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 i.V.m. Art. 9 Abs. 3 AVIG erfüllt hat (Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während mindestens 12 Monaten innerhalb einer Rahmenfrist von zwei Jahren; vgl. auch den eingangs dargestellten Sachverhalt). Als versicherter Lohn gilt demnach der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn (in- klusive vertraglich vereinbarte regelmässige Zulagen) und nicht ein tieferer, vom Bundesrat festgelegter Pauschalansatz (Art. 23 Abs. 1 und 2 AVIG; Art. 14 Abs. 1 lit. c AVIG; Art. 41 Abs. 1 AVIV). Aus diesem Grund braucht auf die Ausführungen des Berufungsklägers, wonach ihm nicht der von der Vorinstanz berechnete Be- trag (80% vom bisherigen Verdienst), sondern bloss ein tieferer Pauschalansatz zustehe (act. 2 Ziff. 7.16), zufolge weggefallener Relevanz dieser Thematik nicht weiter eingegangen zu werden. - 13 - Sodann darf davon ausgegangen werden, dass dem Berufungskläger nunmehr, anders als von diesem in seiner Berufungsschrift vom 8. März 2020 noch behaup- tet (act. 2 Ziff.”
Citation : LACI art. 14 n. 23 Un certificat médical doit, selon les décisions citées, attester une incapacité générale de travail, c.-à-d. l'incapacité d'exercer une activité lucrative (éventuellement indépendante) ; une capacité de charge réduite ou une capacité de travail partielle ne suffit en règle générale pas pour fonder le motif de dispense prévu à l'art. 14 al. 1 let. b LACI. La jurisprudenÎ précise en outre qu'il est exclu de cumuler des périodes de cotisation insuffisantes avì des périodes ayant bénéficié d'une dispense du respect de la durée de cotisation.
“Der Beschwerdegegner prüfte in der Folge, ob eine Befreiung von der Beitragszeit vorliegt (vgl. E. 2.3 hiervor). Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 6. Mai 2024 hielt er fest, die Beschwerdeführerin sei vor Eintritt des Befreiungstatbestandes gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG selbstständig erwerbend gewesen; bei allen Befreiungsgründen sei die Verhinderung an der Ausübung einer arbeitnehmenden Tätigkeit entscheidend; sei eine versicherte Person vor Eintritt des Befreiungstatbestandes selbstständig erwerbend gewesen, so fehle diese Kausalität (act. II 13; vgl. auch Beschwerdeantwort S. 2 f. Art. 1). Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei vom 1. Februar 2022 bis 31. März 2023 ununterbrochen vorerst zu 100 %, danach im April 2023 zu 90 %, dann zu 70 % und zuletzt zu 50 % krankgeschrieben gewesen, weshalb sie infolge Krankheit keiner Erwerbstätigkeit habe nachgehen können (Beschwerde S. 6 Art. 3 Rz. 11). Beschwerdeweise wird sodann erstmals vorgebracht, dass die Einzelunternehmung nie die Haupteinnahmequelle gewesen und sie stets – fast lückenlos – einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen sei (Beschwerde S. 6 f. Art. 4 Rz. 12). Gemäss Rechtsprechung könne eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit infolge Krankheit auch bei Vorliegen einer Selbstständigkeit erfüllt sein, sofern die krankgeschriebene Person nicht in der Lage sei, einer (selbstständigen) Arbeit nachzugehen, was ein Arzt zu bescheinigen habe (Beschwerde S.”
“Schliesslich liegen auch keine Gründe im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG vor, welche den Beschwerdeführer während insgesamt mehr als zwölf Monaten daran gehindert hätten, die Beitragszeit zu erfüllen. Der Beschwerdeführer machte im Zuge des Einspracheverfahrens zwar Ausführungen zu seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung und damit implizit einen Befreiungsgrund «Krankheit» geltend (vgl. Urk. 8/72). Im Arztzeugnis, auf das er sich beruft, wird jedoch keine allgemeine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Dr. Z.___ erläuterte vielmehr, dass sich der Beschwerdeführer wegen eines - seit der Jugendzeit bestehenden - Aufmerksamkeit-Defizit-Syndroms mit Hyperaktivität bei ihr in ambulanter Behandlung befinde (Urk. 8/65). Dass es dem Beschwerdeführer aufgrund dessen nicht möglich gewesen wäre, zumindest einer Teilzeitarbeit nachzugehen, ist nicht erstellt. Es finden sich sodann auch keine Hinweise dafür, dass sich der Beschwerdeführer - nebst dem als Beitragszeit berücksichtigten Projekteinsatz im Zusammenhang mit seiner Masterarbeit beim Pharmaunternehmen (E. 3.2) - in der Rahmenfrist für die Beitragszeit (ausschliesslich) seiner Ausbildung gewidmet hat.”
“Schliesslich liegen auch keine Gründe im Sinne von Art. 14 Abs. 1 AVIG vor, welche die Beschwerdeführerin während insgesamt mehr als zwölf Monaten daran gehindert hätten, die Beitragszeit zu erfüllen. Mit den Ausführungen zu ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung macht die Beschwerdeführerin nicht einen Befreiungsgrund «Krankheit» (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG) geltend. Im Arztzeugnis, auf das sie sich beruft, wird keine allgemeine Arbeitsunfähigkeit, sondern eine verminderte Belastbarkeit der Wirbelsäule attestiert (Urk. 7/6/1). Es wurde von der Beschwerdegegnerin verlangt um zu beurteilen, ob die Auflösung des Arbeitsverhältnisses beim Verein C.___ durch die Beschwerdeführerin (Urk. 7/6, Urk. 7/16) als selbstverschuldete Arbeitslosigkeit zu qualifizieren ist, die zu einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung führen würde. Daher ist auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid nicht mehr darauf eingegangen ist, denn die Frage, ob eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit vorliegt, stellt sich nur dann, wenn die Anspruchsberechtigung gegeben ist. Es finden sich sodann auch keine Hinweise dafür, dass sich die Beschwerdeführerin - nebst dem als Beitragszeit berücksichtigten sechsmonatigen Praktikum an der A.___ (E. 2.2-2.3) - in der Rahmenfrist für die Beitragszeit (ausschliesslich) ihrer Ausbildung gewidmet hat.”
“Das kantonale Gericht hat die Aktenlage pflichtgemäss gewürdigt und seine Feststellungen einlässlich und nachvollziehbar begründet, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG). Demnach sprechen die ärztlichen Zeugnisse und Stellungnahmen des behandelnden Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie, C.________, aus der Zeit vom 30. Januar 2019 bis 30. Oktober 2019 dafür, dass die Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 1. März bis 30. November 2019 in ihrer schon vor der Erkrankung in gleichem Pensum ausgeübten selbstständigen Nebenerwerbstätigkeit zu 20 % arbeitsfähig war. Entsprechend habe in jenem Zeitraum kein Kausalzusammenhang zwischen der psychischen Erkrankung und der Nichterfüllung der Beitragszeit bestanden. Da eine Kumulation ungenügender Beitragszeit mit Zeiten, für welche die versicherte Person von der Erfüllung der Beitragszeit befreit war, ausgeschlossen sei (BGE 141 V 674 E. 4.1), sei der Befreiungsgrund nach Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG nicht gegeben.”
Citation : LACI art. 14 n. 22 En cas de séparation d'une cohabitation de fait, il convient, selon la doctrine, de reconnaître la séparation ; sont exigées des preuves de domiciles distincts et de l'existenÎ d'un arrangement financier entre les époux. Pour la relation de causalité entre l'événement (p. ex. la séparation) et la nécessité de reprendre ou d'intensifier une activité lucrative, il n'est pas nécessaire d'apporter une preuve strictement scientifique ; il suffit que cette causalité apparaisse crédible et compréhensible.
“8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d'invalidité, sont contraintes d'exercer une activité salariée ou de l'étendre ; cette disposition n'est applicable que si l'événement en question ne remonte pas à plus d'une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. L'art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d'existence garantis auparavant. Cette disposition s’applique également en cas de séparation de fait (arrêt du Tribunal fédéral C 105/00 du 23 octobre 2000 consid. 3a). La preuve de domiciles séparés et de l’existence d’un arrangement financier conclu entre conjoints devra alors être rapportée (Boris RUBIN, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n. 39 ad art. 14 LACI). Le moment déterminant de la survenance d’un motif de libération lié au divorce est celui de la perte de soutien effective (arrêt du Tribunal fédéral C 369/01 du 4 août 2004 consid. 3.3). Comme cela ressort du texte de l'art. 14 al. 2 LACI, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération invoqué et la nécessité de prendre ou d'augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 consid. 2.4 ; 125 V 123 consid. 2 ; Boris Rubin, Assurance-chômage, Droit fédéral, Survol des mesures cantonales, Procédure, 2e éd., Zurich 2006, p. 193). Ce qui est déterminant, c'est la soudaineté de la nécessité de reprendre une activité lucrative et le fait que l'entrée dans la vie active ou la réintégration de celle-ci n'avait pas été prévue. La preuve stricte de la causalité, dans une acception scientifique, n'est toutefois pas exigée ; l'existence d'un lien de causalité doit déjà être admise lorsqu'il apparaît crédible et compréhensible que l'événement en question est à l'origine de la décision de l’assuré d'exercer une activité salariée ou de l'étendre (ATF 125 V 123 consid. 2a ; 121 V 336 consid. 5c/bb ; 119 V 51 consid. 3b ; arrêt du Tribunal fédéral 8C_186/2012 du 1er mars 2013 consid. 3.2). 2.3 Le juge des assurances sociales fonde sa décision, sauf dispositions contraires de la loi, sur les faits qui, faute d'être établis de manière irréfutable, apparaissent comme les plus vraisemblables, c'est-à-dire qui présentent un degré de vraisemblance prépondérante.”
“Il s'agit d'examiner si la recourante peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). 2.1 Aux termes de l'art. 14 al. 1 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, dans les limites du délai-cadre (art. 9 al. 3 LACI) et pendant plus de douze mois au total, n'étaient pas parties à un rapport de travail et, partant, n'ont pu remplir les conditions relatives à la période de cotisation pour l'un des motifs suivants : formation scolaire, reconversion ou perfectionnement professionnel, à la condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant dix ans au moins (let. a) ; maladie (art. 3 LPGA), accident (art. 4 LPGA) ou maternité (art. 5 LPGA), à condition qu'elles aient été domiciliées en Suisse pendant la période correspondante (let. b) ; séjour dans un établissement suisse de détention ou d'éducation au travail, ou dans une institution suisse de même nature (let. c). 2.2 Selon l'art. 14 al. 2 LACI, sont également libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, par suite de séparation de corps ou de divorce, d'invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d'invalidité, sont contraintes d'exercer une activité salariée ou de l'étendre ; cette disposition n'est applicable que si l'événement en question ne remonte pas à plus d'une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s'est produit. L'art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d'existence garantis auparavant. Cette disposition s’applique également en cas de séparation de fait (arrêt du Tribunal fédéral C 105/00 du 23 octobre 2000 consid. 3a). La preuve de domiciles séparés et de l’existence d’un arrangement financier conclu entre conjoints devra alors être rapportée (Boris RUBIN, Commentaire de la loi sur l’assurance-chômage, 2014, n.”
Pour les personnes qui, conformément à l'art. 14 LACI, sont dispensées d'accomplir la durée de cotisation, le droit maximal aux indemnités est de 90 jours (voir art. 27 al. 4 LACI; confirmation par la jurisprudenÎ). Pour la détermination des mois de cotisation à l'intérieur du délai-cadre, c'est la durée formelle du rapport de travail qui est déterminante : chaque mois civil au cours duquel du travail a effectivement été presté est considéré comme mois de cotisation; les mois civils sans activité professionnelle sont exclus; ainsi, des activités salariées de courte durée peuvent également être imputées à la durée de cotisation.
“Innerhalb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (Art. 9 Abs. 2 AVIG) bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder nebst dem Alter der Versicherten namentlich nach der Beitragszeit. Während versicherte Personen, welche eine Beitragszeit von insgesamt 18 Monaten nachweisen können, Anspruch auf höchstens 400 Taggelder besitzen (Art. 27 Abs. 2 lit. b AVIG), beläuft sich der maximale Taggeldanspruch für Personen, die gemäss Art. 14 AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, auf 90 Taggelder (Art. 27 Abs. 4 AVIG). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate in diesem Zusammenhang die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person beispielsweise im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165 E. 2c/bb S. 170 mit Hinweis). Entscheidend für die Ermittlung der Anzahl Beitragsmonate ist somit, ob eine Arbeitsleistung, im Rahmen eines einzigen (Teilzeit-)Arbeitsverhältnisses oder von Einzeleinsätzen mit je neuem Arbeitsvertrag erbracht wurde (Urteile des Bundesgerichts 8C_836/2008 vom 29. Januar 2009 E. 2.2 mit Hinweisen und 8C_412/2012 vom 15.”
“Diese dauerte vom 1. Februar 2021 bis zum 30. April 2023 (vgl. die Verfügung; AB 5), was jedoch vorliegend keine Auswirkungen zeitigt. 2.4. Während der Zeit vom 1. Februar 2021 bis zum 30. April 2023 arbeitete die Beschwerdeführerin ab dem 22. November 2021 bis zum 31. März 2022 für D____, Basel (vgl. den Arbeitsvertrag vom 22. November 2021; AB 8). Darüber hinaus war sie in der Zeit vom 2. August 2022 bis zum 31. Januar 2023 bei der E____ AG angestellt (vgl. den Einsatzvertrag vom 28. März 2023; AB 10). Daraus errechnete die Beschwerdegegnerin eine Beitragszeit von insgesamt 10.327 Monaten (4.327 Monate bei D____ und sechs Monate bei E____ AG; vgl. dazu die Verfügung [AB 5]; siehe auch S. 4 des Kontoauszuges ALE/AM [AB 12]). Die Korrektheit der Berechnung wird von der Beschwerdeführerin zu Recht auch nicht infrage gestellt (vgl. implizit die Beschwerde). Wie von der Beschwerdegegnerin zutreffend dargetan wird (vgl. S. 2 der Beschwerdeantwort), liegt im Übrigen auch kein Befreiungsgrund gemäss Art. 14 AVIG vor. 2.5. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie habe entgegen der Darstellung der Beschwerdegegnerin (S. 3 des Einspracheentscheides) nach ihrer befristeten Arbeitsstelle bei der E____ AG keine Arbeitslosentaggelder mehr bezogen (vgl. die Beschwerde), ist dies als richtig zu erachten. Die Beschwerdegegnerin hat diese fehlerhafte”
Selon l'art. 14 al. 1 LACI, il doit exister un lien de causalité entre le motif visé dans la présente disposition et le fait de ne pas avoir accompli la durée de cotisation ; l'événement empêchant doit avoir été présent pendant plus de douze mois. Pour la formation scolaire, la reconversion ou la formation continue visées à la let. a, une dispense, selon la jurisprudenÎ, n'est possible que si, en raison de ce motif de dispense, il n'était même pas raisonnablement exigible de la personne assurée d'occuper un emploi à temps partiel.
“Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben.”
“13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt sind, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird (Zeiten der Arbeitnehmertätigkeit vor Entstehen der AHVBeitragspflicht, schweizerischer Militärdienst, Zeiten der Krankheit und des Unfalls in einem bestehenden Arbeitsverhältnis und Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft). In Art. 14 AVIG werden die Tatbestände aufgezählt, die zu einer Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit führen. Nach Art. 14 Abs. 1 AVIG sind Personen befreit, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten aus bestimmten Gründen nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zu diesen Gründen gehört nach Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG die Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern die versicherte Person während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatte. Eine Befreiung nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ist rechtsprechungsgemäss nur möglich, wenn es der versicherten Person aus einem der genannten Befreiungsgründe nicht einmal zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).”
Pour qu'une exonération au sens de l'art. 14 al. 1 LACI soit accordée, il doit exister un lien de causalité entre le motif d'exonération invoqué et la non-satisfaction de la durée de cotisation : l'empêchement devait avoir empêché l'exerciÎ d'une activité soumise à cotisation et avoir persisté pendant plus de douze mois au total. En raison de l'égalité de traitement du travail à temps partiel et du travail à plein temps pour le calcul de la durée de cotisation, la causalité requise n'est établie que si, pour le motif visé à l'art. 14 al. 1 LACI, il n'était ni possible ni raisonnable d'exercer une activité à temps partiel.
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38; ARV 2020 S. 382 E. 3.3.1).”
“nicht auf Ende eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage mit dem Faktor 1,4 in Kalendertage umgerechnet. Als Werktage gelten nur die Tage von Montag bis Freitag. Es werden auch diejenigen Werktage innerhalb eines Arbeitsverhältnisses in Beitragszeit umgerechnet, an denen nicht gearbeitet worden ist. Arbeitstage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden Werktagen gleichgestellt, wenn diese wöchentlich deren 5 nicht übersteigen. Grundlage für die Ermittlung dieses Faktors ist die Umrechnung der 5 Werktage in 7 Kalendertage (7:5 = 1.4) (zum Ganzen: AVIG-Praxis ALE B150). 2.5. Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann Personen, die innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit infolge Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht erfüllen konnten, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel/Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd.”
“Massgebend ist dabei der Zeitpunkt, in welchem sich die versicherte Person erstmals zur Erfüllung der Kontrollpflicht bei ihrer Wohnsitzgemeinde oder einer vom Kanton bestimmten zuständigen Amtsstelle zur Arbeitsvermittlung meldet (Art. 17 Abs. 2 AVIG). 2.3 Die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG ist in Art. 11 AVIV geregelt. Gemäss Art. 11 AVIV zählt als Beitragsmonat jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist (Abs. 1). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat umfassen, werden zusammengezählt. Je 30 Kalendertage gelten als ein Beitragsmonat (Abs. 2). Die den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Weise (Art. 13 Abs. 3). 2.4 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann Personen, die innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit infolge Krankheit, Unfall oder Mutterschaft nicht erfüllen konnten, sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten (Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Eine Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gestützt auf Art. 14 Abs. 1 AVIG setzt einen Kausalzusammenhang zwischen der Nichterfüllung der Beitragszeit und dem geltend gemachten Befreiungsgrund voraus. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art.”
Dans la jurisprudenÎ citée, la recherche postdoctorale n'est en règle générale pas qualifiée de préparation manifestement structurée et planifiée en vue d'une activité lucrative concrète au sens de l'art. 14 al. 1 let. a LACI. Pour les activités de recherche, un examen strict est nécessaire afin de déterminer s'il existe un objectif de formation ciblé et vérifiable justifiant la qualification de l'activité comme formation.
“Im Gesamtkontext betrachtet, stellt die Postdoc Forschung des Beschwerdeführers aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht keine erkennbar strukturierte, planmässige Vorbereitung auf eine angestrebte Tätigkeit dar. Dieser kann sich daher nicht auf den Befreiungstatbestand von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG berufen.”
“Anzuknüpfen ist an die Definition gemäss der zu Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG ergangen Rechtsprechung. Demnach gilt als Ausbildung jede systematische, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten (üblichen) Lehrganges beruhende Vorbereitung auf ein konkretes berufliches Ziel bzw. eine künftige erwerbliche Tätigkeit. Sie muss genügend überprüfbar sein und endet mit Kenntnisnahme des erfolgreichen Abschlusses (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 15. November 2016, 8C_418/2016, E. 3.3). Bereits das vollzeitliche Verfassen einer Dissertation fällt nur dann unter den Befreiungstatbestand, wenn die Dissertation aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht eine erkennbar strukturierte, planmässige Vorbereitung auf eine angestrebte Tätigkeit darstellt (BGer 8C_418/2016, E. 5.2 ff.). Umso strengere Massstäbe haben in Bezug auf die vorliegende Postdoc Forschungsarbeit zu gelten. Es finden sich keinerlei Hinweise auf ein zielgerichtetes Agieren auf einen konkreten Beruf hin, für den die Postdoc Forschungsarbeit bzw. das ...projekt unbedingt erforderlich gewesen wäre.”
“Anzuknüpfen ist an die Definition gemäss der zu Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG ergangen Rechtsprechung. Demnach gilt als Ausbildung jede systematische, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten (üblichen) Lehrganges beruhende Vorbereitung auf ein konkretes berufliches Ziel bzw. eine künftige erwerbliche Tätigkeit. Sie muss genügend überprüfbar sein und endet mit Kenntnisnahme des erfolgreichen Abschlusses (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 15. November 2016, 8C_418/2016, E. 3.3). Bereits das vollzeitliche Verfassen einer Dissertation fällt nur dann unter den Befreiungstatbestand, wenn die Dissertation aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht eine erkennbar strukturierte, planmässige Vorbereitung auf eine angestrebte Tätigkeit darstellt (BGer 8C_418/2016, E. 5.2 ff.). Umso strengere Massstäbe haben in Bezug auf die vorliegende Postdoc Forschungsarbeit zu gelten. Es finden sich keinerlei Hinweise auf ein zielgerichtetes Agieren auf einen konkreten Beruf hin, für den die Postdoc Forschungsarbeit bzw. das ...projekt unbedingt erforderlich gewesen wäre.”
Pour l'application de l'art. 14 LACI, il importe de déterminer si, au moment pertinent, une relation de travail existait. Une approche distinguant la poursuite formelle et la poursuite «matérielle» du contrat de travail n'est pas admise ; une fois le délai de congé écoulé, le contrat de travail n'est plus considéré comme existant, dans la mesure où le lien contractuel en cours, au sens du principe «travail contre rémunération», prend fin.
“Wenn der Beschwerdeführer nunmehr auch die Zeit nach der Auflösung seines Arbeitsverhältnisses am 31. Januar 2020 als Beitragszeit angerechnet haben will, ist ihm vorab der klare Gesetzeswortlaut von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG entgegen zu halten, wonach der Frage nach dem Zeitpunkt der Auflösung des Arbeitsverhältnisses entscheidende Bedeutung zukommt (Urteil des Kantonsgerichts vom 6. November 2014, 715 14 141/273, E. 6 a. E.). Diese Bestimmung stipuliert unmissverständlich das Vorhandensein eines Arbeitsverhältnisses. Nichts anderes ergibt eine systematische Auslegung dieser Bestimmung in Gegenüberstellung mit Art. 14 AVIG. Den dort geregelten Tatbeständen ist gemeinsam, dass sie e contrario zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG nur dann zu einer Befreiung von der Beitragszeit führen, wenn die versicherte Person innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während insgesamt mehr als zwölf Monate nicht in einem Arbeitsverhältnis gestanden ist. Die beiden Bestimmungen von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG und Art. 14 Abs. 1 AVIG ergänzen sich demnach dahingehend, dass deren Rechtsanwendung jeweils durch das Bestehen bzw. Nichtbestehens eines Arbeitsverhältnisses bestimmt wird. Dass vor diesem Hintergrund eine Unterscheidung zwischen formeller und materieller Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu treffen wäre, wie der Beschwerdeführer vorbringen lässt, überzeugt nicht. Namentlich lässt sich auch keine «materielle» Weiterführung des Arbeitsverhältnisses rechtfertigen. Nach Ablauf der Kündigungsfrist wird das Arbeitsverhältnis und damit jegliche laufende Vertragsbindung in Bezug auf das arbeitsrechtliche Prinzip «Arbeit gegen Lohn» aufgelöst.”
Pour distinguer l'art. 13 al. 2 let. c et l'art. 14 al. 1 let. b LACI, il est déterminant de savoir si l'incapacité de travail est survenue pendant un rapport de travail existant ou en dehors d'un tel rapport : si elle se produit dans le cadre du rapport de travail, l'art. 13 al. 2 let. c est applicable ; si elle survient en dehors, l'art. 14 al. 1 let. b s'applique.
“3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art.”
Les périodes d'empêchement énumérées à l'art. 14 al. 1 LACI peuvent être cumulées à l'intérieur du délai-cadre et, ensemble, satisfaire à la condition « de ne pas avoir été en relation de travail pendant au total plus de douze mois ». En revanche, la cumulation des périodes de cotisation (art. 13 LACI) avì des périodes de dispense au sens de l'art. 14 LACI est exclue.
“Unabhängig von den teils abweichenden Attesten seines behandelnden Orthopäden lässt sich bei dieser Aktenlage in der fraglichen Beitragsrahmenfrist eine vollständig aufgehobene Arbeitsunfähigkeit während elf Monaten und 25 Tagen objektivieren. Den Akten zufolge war der Versicherte sodann vom 17. Februar 2023 bis Ende März 2023 in der hier massgebenden Beitragsrahmenfrist während zusätzlich 1,373 Monaten krankheitsbedingt zu 100% arbeitsunfähig (Kassen-Dok 612). Diese Arbeitsunfähigkeit stützt sich auf zwei Atteste von Dr. med. Stefan Brendebach vom 17. Februar 2023 und vom 6. März 2023 (Kassen-Dok 605 und 611), auf deren Basis die Kasse die Anspruchsberechtigung des Versicherten ab 19. März 2023 infolge krankheitsbedingten Ablaufs von 30 Kalendertagen gemäss Art. 28 Abs. 1 AVIG bereits mit Verfügung vom 12. April 2023 rechtskräftig abgelehnt hatte (Kassen-Dok 623 f.). Zusammen mit der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit bis Ende März 2022 liegt innerhalb der massgebenden Rahmenfrist für die Beitragszeit demnach der Nachweis einer vollständig aufgehobenen Arbeitsfähigkeit für weitere 1,373 Monate vor, so dass mit Blick auf Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG insgesamt eine vollständige Arbeitsunfähigkeit von deutlich mehr als zwölf Monaten nachgewiesen ist. 4. Die Kasse bringt vor, dass sich der Beschwerdeführer in der Zeit vom 1. Mai 2021 bis Ende Dezember 2022 von seinem behandelnden Orthopäden eine 20%-ige Restarbeitsfähigkeit habe attestieren lassen und darauf auch nunmehr zu behaften sei, nachdem er gestützt darauf entsprechende Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezogen habe. Dieser Auffassung ist mit Blick auf die dargelegte Rechtsprechung zu widersprechen (oben,”
“Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gemäss Art. 11 Abs. 4 AVIV gleichgestellt ist, liegt die erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe weder möglich noch zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2; AVIG-Praxis ALE [Arbeitslosenentschädigung] Rz. B182 ff.; Barbara Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage Basel-Genf 2019, zu Art. 14, S. 73 f.; Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetzt, Bd. 1, zu Art. 14, Rz. 10 und 18). Art. 14 Abs. 1 AVIG kommt subsidiär zu Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG zur Anwendung. Während die in Art. 14 Abs. 1 AVIG aufgezählten Verhinderungszeiten kumulierbar sind, ist eine Kumulation von Beitragszeiten gemäss Art. 13 AVIG mit Zeiten eines Befreiungsgrundes gemäss Art. 14 AVIG ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Mai 2010, 8C_750/2010). 2.5 Innerhalb der Rahmenfrist für den Leistungsbezug (Art. 9 Abs. 2 AVIG) bestimmt sich die Höchstzahl der Taggelder nebst dem Alter der Versicherten namentlich nach der Beitragszeit. Während versicherte Personen, welche eine Beitragszeit von insgesamt 18 Monaten nachweisen können, Anspruch auf höchstens 400 Taggelder besitzen (Art. 27 Abs. 2 lit. b AVIG), beläuft sich der maximale Taggeldanspruch für Personen, die gemäss Art. 14 AVIG von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, auf 90 Taggelder (Art. 27 Abs. 4 AVIG). Nach der Rechtsprechung ist für die Bestimmung der Beitragsmonate in diesem Zusammenhang die formale Dauer des Arbeitsverhältnisses entscheidend. Erbringt die versicherte Person beispielsweise im Rahmen eines sich über mehrere Monate erstreckenden Arbeitsverhältnisses regelmässig oder unregelmässig eine Arbeitsleistung, so gilt jeder Kalendermonat, in dem Arbeit geleistet wird, als Beitragsmonat, während jene Kalendermonate innerhalb dieses Arbeitsverhältnisses ausser Betracht fallen, in denen die versicherte Person an gar keinem Tag gearbeitet hat (BGE 121 V 165 E.”
L'art. 14 al. 1 LACI a pour but d'accorder une couverture d'assuranÎ sociale à certaines catégories de personnes qui, au cours de la périoÞ-cadre, n'ont pas été en relation de travail pendant plus de douze mois au total et qui, pour les motifs énoncés aux let. a–c, n'ont donc pas pu remplir la périoÞ de cotisation. La disposition est subsidiaire par rapport à la périoÞ de cotisation visée à l'art. 13 LACI et s'applique aux situations en dehors d'une relation de travail; elle tient compte de l'absenÎ de possibilité de souscrire à une assuranÎ volontaire.
“2 AVIG vier Tatbestände enthalten, die als Beitragszeit angerechnet werden, obwohl der Leistungsansprecher für diese Zeitspanne keine Beiträge geleistet hat. Beim hier interessierenden Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG geht es demnach um beitragslose Zeiten innerhalb eines Arbeitsverhältnisses (Nussbaumer, a.a.O., S. 2330 f. Rz. 222). Wesentliche Elemente der Beitragszeit bleiben aber auch hier die Ausübung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit und die damit verbundene Beitragspflicht (Nussbaumer, a.a.O., S. 2329 Rz. 218). Der Anrechnungstatbestand von Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG kommt in Betracht, wenn die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers aufgehört hat (vgl. Art. 324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte.”
“324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt.”
“324a OR) oder - wie hier - an deren Stelle Taggelder der Kranken- oder Unfallversicherung fliessen (Art. 324b OR). Er hat im Verhältnis zur Kranken- und Unfallversicherung Koordinationsfunktion, weil Taggeldleistungen dieser beiden Sozialversicherungszweige nicht AHV-beitragspflichtig sind (Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind sodann gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt.”
RéférenÎ : LACI art. 14 ch. 13 En cas de retour d'un séjour à l'étranger de plus d'un an, la dispense d'accomplir la périoÞ de cotisation ne s'applique pas automatiquement. Elle n'est accordée que sous les conditions retenues en pratique, notamment si la personne justifie d'une activité correspondante à l'étranger et a exercé en Suisse une activité soumise à cotisations pendant au moins six mois; en outre, la dispense est limitée à un an à compter du retour.
“Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV]), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 lit. a bis c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit Hinweisen). Ebenfalls von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes der Ehegattin oder des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Art. 14 Abs. 2 AVIG). Schweizerinnen und Schweizer, die nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) liegt, in die Schweiz zurückkehren, sind während eines Jahres von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine entsprechende Beschäftigung als arbeitnehmende Personen im Ausland ausweisen können und während mindestens sechs Monaten in der Schweiz eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt haben (seit dem 1. Juli 2018 gültige Fassung). Unter den gleichen Voraussetzungen sind Angehörige von Staaten der Europäischen Gemeinschaft und der EFTA, deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, von der Erfüllung der Beitragszeit befreit. Der Bundesrat bestimmt zudem, unter welchen Voraussetzungen Ausländerinnen und Ausländer, die nicht Angehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaft oder der EFTA sind, und deren Niederlassungsbewilligung nicht erloschen ist, nach einem Auslandaufenthalt von über einem Jahr von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind (Art.”
Selon l'art. 14 LACI, le motif d'exonération pour disparition de la prise en charge n'ouvre un droit que si la prise en charge a duré au moins douze mois au sein du délai-cadre pertinent.
“Die Vorinstanz gelangte im Urteil vom 29. Februar 2024 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten zur Überzeugung, die Beschwerdegegnerin habe das Gesuch des Beschwerdeführers vom 3. Mai 2023 um Arbeitslosenversicherungsleistungen abweisen dürfen. Dies begründete sie damit, dass der Beschwerdeführer die gemäss Art. 8 in Verbindung mit Art. 13 f. AVIG dafür geforderte Beitragszeit von mindestens zwölf Monaten in der massgeblichen Rahmenfrist vom 3. Mai 2021 bis 2. Mai 2023 unstreitig nicht erfüllt habe. Weil sodann die Betreuung der Eltern als möglicher Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragspflicht mit dem Tod der Mutter am 4. August 2021 geendet habe, fehle es überdies offenkundig an der Voraussetzung gemäss Art. 14 AVIG, wonach der Befreiungsgrund während der Rahmenfrist mindestens zwölf Monate angedauert haben muss, um trotz fehlender Beitragszeit einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung begründen zu können. Ohnehin hätte das Leistungsbegehren gemäss Art. 14 Abs. 2 in fine AVIG innerhalb eines Jahres nach Ende der Betreuungszeit eingereicht sein müssen, was ebenso wenig der Fall gewesen sei.”
“Sie zielt mithin auf Versicherte ab, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder die Ausdehnung ihrer Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 137 V 133 E. 4.2). Art. 13 Abs. 1bis AVIV führt dazu aus, dass ein ähnlicher Grund im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG insbesondere dann vorliegt, wenn Personen, die wegen Wegfalls der Betreuung von Pflegebedürftigen gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern, falls die pflegbedürftige Person dauernd auf Hilfe angewiesen war, die betreuende und die pflegebedürftige Person im gemeinsamen Haushalt gewohnt haben und die Betreuung mehr als ein Jahr gedauert hat. 3. Da der Beschwerdeführer angibt, seine betagten Eltern bis zu ihrem Tod betreut zu haben, liegt grundsätzlich ein möglicher Befreiungsgrund vor, unter der Voraussetzung, dass die Eltern tatsächlich auf dauernde Hilfe angewiesen waren und der Beschwerdeführer im selben Haushalt mit seinen Eltern gewohnt hat. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist unklar, kann letztlich aber offenbleiben, da es an den weiteren Voraussetzungen gemäss Art. 14 AVIG bzw. Art. 13 Abs. 1bis AVIV fehlt, nämlich einerseits an der Voraussetzung, dass die Betreuung während der Rahmenfrist mindestens 12 Monate angedauert hat und die Betreuung im Zeitpunkt der Stellung des Gesuchs um Arbeitslosenentschädigung nicht mehr als ein Jahr zurückliegt. Beide Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall nicht erfüllt. Die Mutter des Beschwerdeführers ist am Y. 2021 gestorben, so dass der Beschwerdeführer innert der Rahmenfrist lediglich 3 Monate Betreuungsarbeit geleistet hat. Ferner hätte der Beschwerdeführer sein Gesuch spätestens ein Jahr nach dem Y. 2021, also spätestens am Y. 2022 stellen müssen. Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 3. Mai 2023 wurde somit klarerweise verspätet gestellt. 4. Der Beschwerdeführer macht des Weiteren geltend, dass er während Jahrzenten Arbeitslosenversicherungsbeiträge geleistet habe und dass er als Laie keine Kenntnis von der massgeblichen Antragsfrist gehabt habe. Aus diesen Vorbringen kann der Beschwerdeführer jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten.”
Pour distinguer entre l'art. 13 al. 2 let. c et l'art. 14 al. 1 let. b LACI, il importe de savoir si l'incapacité de travail existait pendant un rapport de travail (dans ce cas, l'art. 13 al. 2 let. c s'applique) ou en dehors d'un rapport de travail (dans ce cas, l'art. 14 al. 1 let. b est applicable).
“3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art.”
“3) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit aufgrund der in lit. a-c aufgeführten Gründe nicht erfüllen konnten. Diese Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit bezweckt, bestimmten Personengruppen aus sozialen Gründen angesichts der fehlenden freiwilligen Versicherungsmöglichkeit auch ohne vorgängige genügende beitragspflichtige Beschäftigung Versicherungsschutz zu bieten (BGE 141 V 674 E. 4.3.1 in fine mit Hinweis; Nussbaumer, a.a.O., S. 2334 Rz. 233). Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) sind die Befreiungstatbestände von Art. 14 Abs. 1 AVIG im Verhältnis zur Beitragszeit subsidiär. Während also Art. 13 AVIG eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten voraussetzt, verlangt die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit, dass die leistungsansprechende Person während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und die Beitragszeit aus bestimmten Gründen nicht erfüllen konnte. Zur Abgrenzung von Art. 13 Abs. 2 lit. c und Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG ist deshalb entscheidend zu wissen, ob die Arbeitsunfähigkeit während oder ausserhalb eines Arbeitsverhältnisses bestanden hat (vgl. ARV 2018 S. 257, 8C_782/2017 E. 3.3; Urteil 8C_645/2014 vom 3. Juli 2015 E. 2; BORIS RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, 2014, N. 29 f..zu Art. 13 AVIG). Im ersten Fall ist Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG anwendbar und im zweiten Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG. Bei beiden Konstellationen handelt es sich aber um Ausnahmen vom Grundsatz, dass der Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine beitragspflichtige Beschäftigung von mindestens zwölf Monaten während der Rahmenfrist für die Beitragszeit voraussetzt. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass zur Annahme, dass mit Art. 13 Abs. 2 lit. c AVIG auch eine Anrechnung von Zeiten bezweckt worden wäre, in denen die leistungsansprechende Person nach der Kündigung des Arbeitsverhältnisses weiterhin Krankentaggelder bezieht. Ist die leistungsansprechende Person - wie hier - während der zweijährigen Beitragsrahmenfrist wegen Krankheit an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung verhindert, so ist sie vielmehr nach Art.”
Des pertes massives et exceptionnelles de chiffre d'affaires causées par des ordonnances administratives (p. ex. la ruine économique à la suite de directives du Conseil fédéral ou de l'OFSP) ou la disparition soudaine d'un serviÎ de garÞ peuvent être reconnues comme « motifs analogues » au sens de l'art. 14 al. 2 LACI, pour autant qu'elles entraînent de manière causale la nécessité de commencer ou d'étendre une activité lucrative dépendante.
“1 mit Hinweisen). Die Einstellung muss verhältnismässig sein (BGE 130 V 385 E. 3.1.1). Weiss eine versicherte Person nicht, wann sie sich als arbeitslos anmelden wird, da dieser Entscheid von anderen Faktoren abhängig ist (finanzielle Mittel, Liquidation einer Unternehmung, Möglichkeit der Verlängerung eines Auslandaufenthalts, etc.), muss sie bei fehlender bzw. ungenügender Stellensuche vor der Arbeitslosigkeit sanktioniert werden. Selbst in diesen Fällen müsste sie einen Teil des Schadens übernehmen, den sie der Arbeitslosenversicherung durch ihren Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ohne vorgängige Stellensuche verursacht hat. Demgegenüber kann einer versicherten Person kein Verschulden vorgeworfen werden, wenn ihre Arbeitslosigkeit unvorhergesehen eingetreten ist, d. h. ohne dass sie auf den Moment der Anmeldung hätte Einfluss nehmen können und diese aus unvorhersehbaren Gründen resultiert (Annullierung einer Ausbildung, der Rekrutenschule; Befreiungsgrund bezüglich der Beitragspflicht i. S. v. Art. 14 Abs. 2 AVIG, sofern dieser Grund plötzlich und unvorhergesehen eingetreten ist; unerwarteter Wegfall der Kinderbetreuung, etc.) (Rubin, Commentaire de la loi sur I'assurance-chômage, 2014, Art. 17 AVIG N. 15).”
“Dies habe zu einer Umsatzeinbusse von gut 90 % geführt. Ausserdem habe die Beschwerdeführerin ihre Mitarbeiter zu 100 % aus der eigenen Tasche entschädigt in der Hoffnung, für ihre Mitarbeiter Kurzarbeitsentschädigung zu erhalten. Leider sei dies abgelehnt worden, weil sie die äussert knappe Anmeldefrist von drei Tagen verpasst habe. Auch in den Sommermonaten habe die Beschwerdeführerin wirtschaftlich nicht genesen können, weil ihre Kunden – nicht zuletzt auf Weisung des BAG und des Bundesrates – nicht in Urlaub hätten verreisen können und weitgehend im Homeoffice gearbeitet hätten. Es sei absehbar gewesen, dass die Beschwerdeführerin – über kurz oder lang – ihre Firma habe aufgeben müssen. So sei ihr keine andere Wahl geblieben, als alle Mitarbeiter per 31. Oktober 2020 zu entlassen, die Firma per Ende 2020 aufzulösen und sich um eine unselbständige Anstellung zu bemühen. Mithin gelte der wirtschaftliche Ruin – herbeigeführt durch die Weisungen des Bundesrates - als «ähnlicher Grund» im Sinne von Art. 14 Abs. 2 AVIG. Die Weisungen stünden ganz klar in einem kausalen Zusammenhang mit ihrer wirtschaftlichen Zwangslage und der Notwendigkeit, eine unselbständige Arbeit aufzunehmen (Urk. 1).”
Pour établir, comme l'exige la loi, qu'une activité lucrative a été exercée à l'étranger, il suffit en pratique, en règle générale, de produire la preuve d'un salaire de sourÎ étrangère ou d'un gain réalisé à l'étranger. La qualification de la relation d'employeur au regard du droit civil ou du droit du travail n'est pas déterminante à cet égard ; dans des cas exceptionnels, une entité qui effectue des paiements de salaires peut toutefois constituer une preuve pertinente, même si elle n'est pas, juridiquement, qualifiable d'employeur au sens du droit du travail (voir la note de jurisprudenÎ). Des situations particulières, comme le «portage salarial», peuvent être prises en compte selon les mêmes principes. (Seulement pour l'application de l'art. 14 al. 3 LACI.)
“En particulier, est réputée obtenir un revenu du travail en Suisse toute personne exerçant sur sol helvétique soit une activité salariée, soit une activité indépendante (p. ex. comme titulaire d’une raison individuelle ou comme associé d’une société de personnes) dans l’industrie, le commerce, l’artisanat, l’agriculture ou dans des professions libérales (ch. 1035 des Directives sur l’assujettissement aux assurances AVS et AI [DAA]). De la combinaison des art. 2 al. 1 let. a LACI et 1a a1. 1 let. b LAVS, il ressort que tous les salariés travaillant en Suisse ont l'obligation de cotiser, et ce quelle que soit leur nationalité (RUBIN, op. cit., n° 3 ad Art. 2 LACI). 4.2.5 Aux termes de l'art. 11 LPGA, est réputé employeur celui qui emploie des salariés. La qualification juridique en droit du travail n'est pas décisive. Il peut également arriver, à titre exceptionnel, que l'entité qui verse le salaire déterminant ne puisse être considérée comme l'employeur, notamment lorsqu'elle le fait sur mandat de la personne qui occupe les salariés (cf. arrêt du Tribunal fédéral 9C_456/2010 du 3 août 2010 consid. 4.3). 4.3 À teneur de l’art. 14 al. 3 LACI, seul susceptible d’entrer en considération en l’espèce, les Suisses de retour au pays après un séjour de plus d’un an dans un pays non membre de la Communauté européenne ou de l’Association européenne de libre-échange (AELE) sont libérés des conditions relatives à la période de cotisation durant une année, à condition qu’ils justifient de l’exercice d’une activité salariée à l’étranger et qu’ils aient exercé pendant au moins six mois une activité salariée soumise à cotisation en Suisse. Il en va de même des ressortissants des États membres de la Communauté européenne ou de l’AELE dont l’autorisation d’établissement n’est pas échue. Le Conseil fédéral détermine en outre à quelles conditions les étrangers non-ressortissants d’un État membre de la Communauté européenne ou de l’AELE dont l’autorisation d’établissement n’est pas échue sont libérés des conditions relatives à la période de cotisation après un séjour à l’étranger de plus d’un an. 5. 5.1 Le portage salarial est défini comme le fait, pour un indépendant (le porté), de déléguer à un tiers (le porteur), moyennant rémunération, l'encaissement de ses honoraires et l'acquittement de charges sociales sur ceux-ci.”
Pratique : Si la personne assurée a obtenu moins de douze mois de cotisation au cours de la période‑cadre écoulée, la caisse de compensation compétente ou l'autorité peut refuser l'ouverture d'une nouvelle période‑cadre et, par conséquent, tout nouveau droit à des prestations, sauf s'il existe un motif de dispense au sens de l'art. 14 LACI. Les indemnités journalières non perçues de la période‑cadre écoulée se perdent à son expiration et ne peuvent être reportées sur une période‑cadre ultérieure ; les compteurs des prestations sont remis à zéro lors du changement de période‑cadre.
“Ce dernier a été, dans l’intervalle, prolongé d’une durée de trois mois à la suite de la révision des dispositions édictées pour tenir compte de l’épidémie de COVID-19 dans le domaine de l’assurance-chômage, de sorte qu’il est arrivé à échéance le 31 mai 2023. Le 2 juin 2023, le recourant a remis à l’intimée une nouvelle demande d’indemnité de chômage, sollicitant ainsi implicitement l’ouverture d’un nouveau délai-cadre d’indemnisation à partir du 1er juin 2023. Or, comme l’a à juste titre fait remarquer cette autorité dans sa décision du 5 juin 2023 et sa décision sur opposition du 30 juin 2023, il comptait, à cette date, une période de cotisation de huit mois seulement, dans la mesure où son engagement auprès de la société L.________ SA s’était étendue du 1er avril au 30 novembre 2021. Partant, il convient de constater que le recourant ne réalisait pas les conditions relatives à la période de cotisation minimale de douze mois au terme du premier délai-cadre de cotisation (ni ne pouvait par ailleurs faire valoir un motif de libération au sens de l’art. 14 LACI), si bien que l’intimée était légitimée à lui refuser la mise en place d’un nouveau délai-cadre d’indemnisation et, de ce fait, l’allocation d’indemnités journalières après le 31 mai 2023. b) Au demeurant, le recourant ne saurait prétendre à une suspension du délai-cadre d’indemnisation au motif qu’il était incapable de travailler du 2 mai au 2 juillet 2023 par suite d’une opération. Une suspension du délai-cadre d’indemnisation dans l’hypothèse où la personne concernée serait mise au bénéfice d’indemnités journalières en cas d’incapacité de travail en vertu de l’art. 28 LACI n’est pas prévue dans la législation. Il s’ensuit que c’est à bon droit que l’intimée n’a pas suspendu le délai-cadre d’indemnisation durant l’arrêt de travail du recourant et a cessé le versement de l’indemnité de chômage au terme du délai-cadre d’indemnisation. 5. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision sur opposition rendue le 30 juin 2023 par l’intimée confirmée. b) Il n’y a pas lieu de percevoir de frais judiciaires (art.”
“C’est le lieu de rappeler que le délai-cadre d’indemnisation délimite la période durant laquelle l’assuré peut percevoir le nombre maximal d’indemnités accordé par l’art. 27 LACI. Ainsi, les indemnités non perçues lorsque le délai-cadre d’indemnisation arrive à terme sont perdues. Elles ne peuvent en particulier pas être reportées sur un délai-cadre d’indemnisation ultérieur, les compteurs d’indemnités étant remis à zéro lors du changement de délai-cadre (en ce sens, Bulletin LACI IC du Secrétariat d’Etat à l’économie [SECO], B50 [ci-après : Bulletin LACI IC]). Dans le cas du recourant, les 190 indemnités journalières restantes ne pouvaient ainsi pas être reportées comme il l’avait demandé en procédure administrative. b) A l’examen de la nouvelle demande d’indemnité de chômage du recourant, dès le 1er avril 2022, l’intimée a retenu qu’il ne remplissait pas les conditions relatives à la période de cotisation (art. 13 LACI), mais qu’un nouveau délai-cadre d’indemnisation pouvait toutefois être ouvert, sur la base d’un motif de libération de ces conditions (art. 14 LACI). c) Durant les limites du délai-cadre de cotisation applicable à l’issue de ce premier délai-cadre d’indemnisation, le recourant a présenté une incapacité de travail pour cause de maladie, pendant plus de douze mois au total. Ainsi, il va de soi que durant son premier délai-cadre d’indemnisation, le recourant n’a accumulé aucune période de cotisation, car il était au chômage, respectivement en arrêt de travail au bénéfice de l’APGM. Il ne le conteste d’ailleurs pas. Il était domicilié en Suisse durant la période correspondante. Il remplissait donc les conditions de la libération des conditions relatives à la période de cotisation, au sens de l’art. 14 al. 1 let. b LACI, à défaut de remplir celles de l’art. 13 LACI. C’est ainsi de manière fondée que l’intimée a ouvert un second délai-cadre d’indemnisation en sa faveur, sur cette base, dès le 1er avril 2022. 8. Le recourant fait valoir en substance que l’intimée lui a tenu rigueur de son incapacité de travail pour réduire le nombre de ses indemnités de chômage et que les autorités compétentes ne l’ont pas informé d’une quelconque possibilité de cotiser à l’assurance-chômage alors qu’il percevait des indemnités pour perte de gain maladie et cotisait à l’AVS.”
En cas d'exerciÎ d'une activité lucrative indépendante à plein temps, il n'existe en principe pas de couverture d'assuranÎ au titre de la LACI. La qualité de salarié, condition du droit à l'assuranÎ, ne peut pas être «reconstituée» a posteriori par le fait de déclarer la périoÞ concernée comme exonérée de l'accomplissement de la périoÞ de cotisation. Une exonération selon l'art. 14 LACI n'est donc pas envisageable lorsque la qualité assurée fait défaut pendant la périoÞ pertinente en raison d'une activité indépendante à plein temps. Une telle exonération n'est possible que si, à la suite d'une précédente activité dépendante, la périoÞ de cotisation est encore remplie dans le délai-cadre, ou si la personne assurée avait, avant la survenanÎ de l'incapacité de travail invoquée, exercé une activité dépendante parallèlement à, ou avant, l'activité indépendante.
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Bei Aufgabe einer selbstständigen Erwerbstätigkeit besteht kein Versicherungsschutz, es sei denn aus einer früheren Arbeitnehmertätigkeit wird die Beitragszeit in der Rahmenfrist noch erfüllt. Die Arbeitnehmereigenschaft, welche Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine Person Versicherungsschutz geniesst, kann nicht dadurch hergestellt werden, dass im Nachhinein eine Person für diejenige Zeit, während welcher eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt wurde, als von der Erfüllung der Beitragszeit befreit erklärt wird. Die Befreiungstatbestände können die fehlende Versicherteneigenschaft nicht schaffen. Sie übernehmen vielmehr die Funktion der Beitragszeit als Anspruchsvoraussetzung. Die fehlende Versicherteneigenschaft infolge Ausübung einer ganztägigen selbstständigen Tätigkeit in der Zeit vor Anrufung eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG schliesst nach dem Gesagten die Berufung auf diese Ausnahmeregelung aus. Die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit ist bloss möglich, wenn die versicherte Person vor Eintritt einer geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit nebst der selbstständigen Erwerbstätigkeit noch unselbstständig erwerbstätig gewesen ist (vgl. BGE 125 V 123 E. 2c S. 126 sowie Entscheid des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021).”
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Bei Aufgabe einer selbstständigen Erwerbstätigkeit besteht kein Versicherungsschutz, es sei denn aus einer früheren Arbeitnehmertätigkeit wird die Beitragszeit in der Rahmenfrist noch erfüllt. Die Arbeitnehmereigenschaft, welche Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine Person Versicherungsschutz geniesst, kann nicht dadurch hergestellt werden, dass im Nachhinein eine Person für diejenige Zeit, während welcher eine selbstständige Tätigkeit ausgeübt wurde, als von der Erfüllung der Beitragszeit befreit erklärt wird. Die Befreiungstatbestände können die fehlende Versicherteneigenschaft nicht schaffen. Sie übernehmen vielmehr die Funktion der Beitragszeit als Anspruchsvoraussetzung. Die fehlende Versicherteneigenschaft infolge Ausübung einer ganztägigen selbstständigen Tätigkeit in der Zeit vor Anrufung eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG schliesst nach dem Gesagten die Berufung auf diese Ausnahmeregelung aus. Die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit ist bloss möglich, wenn die versicherte Person vor Eintritt einer geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit nebst der selbstständigen Erwerbstätigkeit noch unselbstständig erwerbstätig gewesen ist (vgl. BGE 125 V 123 E. 2c S. 126 sowie Entscheid des Bundesgerichts vom 8. Juni 2021, 8C_232/2021).”
“Alsdann ergibt sich aufgrund der vorhandenen Akten und beschwerdeweisen Ausführungen, dass die Beschwerdeführerin nicht wieder oder erstmals ins Erwerbsleben eintreten, sondern von einer - nicht versicherten - selbstständigen Erwerbstätigkeit (Art. 2 Abs. 1 lit. a AVIG e contrario) in eine unselbstständige wechseln will. Bei Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit besteht kein Versicherungsschutz, es sei denn, aus einer früheren Arbeitnehmertätigkeit werde die Beitragszeit in der Rahmenfrist noch erfüllt – was vorliegend weder ersichtlich ist noch geltend gemacht wird. Die Arbeitnehmereigenschaft, welche Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine Person Versicherungsschutz geniesst, kann nicht dadurch hergestellt werden, dass eine Person im Nachhinein für diejenige Zeit, während welcher sie eine selbständige Tätigkeit ausgeübt hat, als von der Erfüllung der Beitragszeit befreit erklärt wird. Die Befreiungstatbestände können die fehlende Versicherteneigenschaft nicht schaffen. Sie übernehmen vielmehr die Funktion der Beitragszeit als Anspruchsvoraussetzung. Die fehlende Versicherteneigenschaft infolge Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in der Zeit vor Anrufung eines Befreiungsgrundes nach Art. 14 AVIG schliesst im vorliegenden Fall die Berufung auf diese Ausnahmeregelung somit aus (vgl. Urteil des Bundesgerichts C 14/04 vom 31. März 2006 E. 3.2 mit Hinweisen). Daran ändern auch die beschwerdeweisen Ausführungen zum wirtschaftlichen Ruin, der „durch die Weisungen des Bundesrates“ herbeigeführt worden sei, nichts. Insbesondere ist betreffend Art. 14 Abs. 2 AVIG hervorzuheben, dass die Beschwerdeführerin vor der Anmeldung beim RAV einer Erwerbstätigkeit nachgegangen war und von einer selbstständigen zu einer unselbstständigen Tätigkeit wechseln will. Damit nimmt sie weder eine solche erstmals oder wieder auf, noch dehnt sie diese aus. Da die Beschwerdeführerin selbstständigerwerbend war, stellt sich die Frage der Beitragsbefreiung für eine Arbeitslosigkeit somit nicht. Davon abgesehen konnten Selbständigerwerbende, die aufgrund der bundesrätlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus einen Erwerbsausfall erlitten haben, obwohl sie nicht zur Schliessung des Betriebs verpflichtet oder direkt vom Veranstaltungsverbot betroffen waren (sog.”
Les difficultés strictement liées au marché du travail ne constituent pas un motif d'exonération au sens de l'art. 14 al. 1 LACI. De même, la prise en charge d'activités de soins (p. ex. l'entretien des parents) n'entraîne pas automatiquement une exonération en l'absenÎ d'un motif d'exonération prévu expressément par la loi; il doit, pour chaque cas, exister un obstacle mentionné à l'art. 14 al. 1 présentant un lien de causalité avì le défaut d'accomplissement de la périoÞ de cotisation.
“nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 14 Abs. 1 AVIG muss die versicherte Person durch einen der in dieser Bestimmung genannten Gründe an der Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung gehindert worden sein. Zwischen dem Befreiungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit muss ein Kausalzusammenhang bestehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden haben. Denn bei kürzerer Verhinderung bleibt der versicherten Person während der zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit, um eine ausreichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben. Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die erforderliche Kausalität zudem nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der in Art. 14 Abs. 1 AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 141 V 625 E. 2 S. 627, 674 E. 4.3.1 S. 678, 139 V 37 E. 5.1 S. 38). Die realen arbeitsmarktlichen Verhältnisse stellen keinen Beitragsbefreiungsgrund dar, weder für sich allein noch in Verbindung mit Krankheit oder Unfall gemäss Art.”
“Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwieweit die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang getroffenen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG, das heisst willkürlich (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1 f.; 140 III 115 E. 2; je mit Hinweisen) sein könnten. Genauso wenig legt er dar, inwiefern die darauf beruhenden Erwägungen gegen Bundesrecht verstossen oder einen anderen Beschwerdegrund (vgl. Art. 95 lit. a-e BGG) gesetzt haben sollen. Dass er stets sämtliche Vorgaben der Arbeitslosenversicherung und der regionalen Arbeitsvermittlungszentren erfüllt und sich aktiv um Arbeitsstellen bemüht habe, ist in diesem Zusammenhang nämlich ohne Belang. Auch verdient das Betreuen der Eltern bis zu deren Tod hin durchaus Anerkennung. Indessen ist damit nicht aufgezeigt, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid gegen geltendes Recht verstossen oder die Gutheissung des Leistungsbegehrens damit vereinbar sein soll. Soweit sodann Art. 14 Abs. 1 lit. c AVIG angerufen ist, wonach von der Erfüllung der Beitragszeit (ebenfalls) Personen befreit sind, die innerhalb der Rahmenfrist während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- und Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung, verschliesst sich dem Gericht, was der Beschwerdeführer daraus zu seinen Gunsten ableiten will. Die Vorbringen gehen insgesamt bei allem Verständnis nicht über eine letztinstanzlich unzulässige appellatorische Kritik hinaus.”
art. 14 al. 2 LACI s'adresse aux personnes qui, à la suite d'un événement soudain ou imprévu, se trouvent dans une situation financière les contraignant sans préparation à exercer, reprendre ou étendre une activité salariée. Sont déterminants la soudaineté ou l'imprévisibilité de l'événement, l'absenÎ d'une intention préalable de (ré)insertion ainsi que l'existenÎ d'un lien de causalité entre l'événement et la prise d'emploi. La personne concernée doit démontrer de manière étayée l'existenÎ du motif de dispense (probabilité élevée).
“Il convient dès lors d’examiner si le recourant peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). a) Aux termes de l’art. 14 al. 2 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, par suite de séparation de corps ou de divorce, d’invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d’invalidité, sont contraintes d’exercer une activité salariée ou de l’étendre. Cette disposition n’est applicable que si l’événement en question ne remonte pas à plus d’une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s’est produit. L’art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant. Le but de l’art. 14 al. 2 LACI est de protéger les personnes qui n’étaient pas préparées à prendre, à reprendre ou encore à augmenter une activité lucrative, et qu’une situation financière précaire oblige à rechercher une source de revenu dans un délai relativement bref. Est déterminant dans ce cadre la soudaineté de la nécessité d’exercer une activité lucrative, ainsi que le fait que l’entrée, respectivement la réintégration, dans la vie active n’avait pas été prévue (Boris Rubin, Assurance-chômage et service public de l’emploi, Genève/Zurich/Bâle 2019, n° 169). Selon la jurisprudence, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d’augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 consid. 2.4 ; TF 8C_186/2012 du 1er mars 2013 consid. 3.2), mais aussi entre ce motif de libération et l'absence de durée minimale de cotisation (SVR 2000 ALV n° 15 p. 42 consid. 6d non publié dans l'ATF 124 V 400 ; TFA C 309/01 du 16 septembre 2002 consid. 3). Il appartient aux personnes qui invoquent un motif de libération d’en rendre l’existence hautement vraisemblable ; elles supportent donc le fardeau de la preuve à cet égard (Rubin, Commentaire de la loi sur l’Assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n.”
“Il convient dès lors d’examiner si le recourant peut se prévaloir des règles sur la libération des conditions relatives à la période de cotisation (art. 14 LACI). a) Aux termes de l’art. 14 al. 2 LACI, sont libérées des conditions relatives à la période de cotisation les personnes qui, par suite de séparation de corps ou de divorce, d’invalidité (art. 8 LPGA) ou de mort de leur conjoint ou pour des raisons semblables ou pour cause de suppression de leur rente d’invalidité, sont contraintes d’exercer une activité salariée ou de l’étendre. Cette disposition n’est applicable que si l’événement en question ne remonte pas à plus d’une année et si la personne concernée était domiciliée en Suisse au moment où il s’est produit. L’art. 14 al. 2 LACI vise des personnes qui, en raison de certains événements, se trouvent soudainement confrontées à une situation qui est de nature à mettre en péril leurs moyens d’existence garantis auparavant. Le but de l’art. 14 al. 2 LACI est de protéger les personnes qui n’étaient pas préparées à prendre, à reprendre ou encore à augmenter une activité lucrative, et qu’une situation financière précaire oblige à rechercher une source de revenu dans un délai relativement bref. Est déterminant dans ce cadre la soudaineté de la nécessité d’exercer une activité lucrative, ainsi que le fait que l’entrée, respectivement la réintégration, dans la vie active n’avait pas été prévue (Boris Rubin, Assurance-chômage et service public de l’emploi, Genève/Zurich/Bâle 2019, n° 169). Selon la jurisprudence, il doit exister un lien de causalité entre le motif de libération et la nécessité de prendre ou d’augmenter une activité lucrative (ATF 131 V 279 consid. 2.4 ; TF 8C_186/2012 du 1er mars 2013 consid. 3.2), mais aussi entre ce motif de libération et l'absence de durée minimale de cotisation (SVR 2000 ALV n° 15 p. 42 consid. 6d non publié dans l'ATF 124 V 400 ; TFA C 309/01 du 16 septembre 2002 consid. 3). Il appartient aux personnes qui invoquent un motif de libération d’en rendre l’existence hautement vraisemblable ; elles supportent donc le fardeau de la preuve à cet égard (Rubin, Commentaire de la loi sur l’Assurance-chômage, Genève/Zurich/Bâle 2014, n.”
“Der Schutzgedanke von Art. 14 Abs. 2 AVIG besteht in der Abfederung unvorhersehbarer, unerwarteter Ereignisse (Rz 192 am Ende AVIG-Praxis ALE; vgl. Thomas Nussbaumer, Kapitel N. Arbeitslosenversicherung, Rz 243, in: Ulrich Meyer, Hrsg., Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, SBVR, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016).”
RéférenÎ : LACI art. 14 ch. 4 S'il manque dans le certificat médical des indications sur la capacité de travail ou de rendement, il n'existe, selon la décision citée, aucun motif de dispense pour cause de maladie au sens de l'art. 14 al. 1 LACI.
“Im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin, während der vorliegend massgebenden Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. August 2020 bis 31. Juli 2022 habe der Beschwerdeführer vom 1. August 2020 bis 15. Januar 2021 sowie vom 1. März bis 31. Juli 2022 in einem Arbeitsverhältnis gestanden. Damit sei die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten nicht erfüllt. Es liege auch kein Befreiungsgrund von der Erfüllung der Beitragszeit wegen Krankheit gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG vor. Dr. med. Z.__, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, habe in ihrem Arztzeugnis vom 26. November 2021 keine Angaben zur Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers gemacht.”
Selon l'art. 14 al. 1 let. a LACI, les personnes sont exonérées de l'accomplissement de la périoÞ de cotisation si elles n'ont pas pu l'effectuer dans le délai-cadre en raison d'études, d'une reconversion professionnelle ou d'une formation initiale ou continue; condition requise : qu'elles aient eu leur domicile en Suisse pendant au moins dix ans.
“Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 Abs. 1 AVIG Personen, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbildung, einer Umschulung, einer Aus- und Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung. Ebenfalls von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität (Art. 8 ATSG) oder Todes der Ehegattin oder des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern. Diese Regel gilt nur dann, wenn das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegt und die betroffene Person beim Eintritt dieses Ereignisses ihren Wohnsitz in der Schweiz hatte (Art.”
“Es stellt sich nun die Frage, ob der Beschwerdeführer ausserdem zusätzlich aufgrund seiner besuchten Kurse bzw. wegen einer Ausbildung gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG die Beitragszeit nicht erfüllen konnte. Voraussetzung zur Geltendmachung dieses Befreiungsgrundes ist, dass die betroffene Person während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatte. Nach der Rechtsprechung gilt als Ausbildung im Sinne von Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG jede systematische, auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten (üblichen) Lehrganges beruhende Vorbereitung auf ein konkretes berufliches Ziel (BGE 122 V 43 E. 3c/aa) bzw. eine künftige erwerbliche Tätigkeit (Urteile des Bundesgerichts vom 15. November 2016, 8C_418/2016, E. 3.3, und vom 2. September 2003, C 157/03, E. 2.2). Sie muss genügend überprüfbar sein und endet mit Kenntnisnahme des erfolgreichen Abschlusses. Nachbesserungen von Diplomarbeiten oder Wiederholungen von Prüfungen zählen zur Dauer der Ausbildung, wenn die entsprechenden Vorbereitungen und Arbeiten zeitlich intensiv sind und die Erfüllung der Kontrollvorschriften verunmöglichen (SVR 2012 ALV Nr. 10 S. 31, 8C_318/2011 E. 6; Urteile des Bundesgerichts vom 15. November 2016, 8C_418/2016, E. 3.3, vom 8. April 2009, 8C_312/2008, E. 4.3; Nussbaumer, a.a.O., S. 2336 Rz. 237). Die Art der Schule, an welcher die Ausbildung, Umschulung oder Weiterbildung erfolgt ist, spielt grundsätzlich keine Rolle (Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bd.”
“13 Abs. 2 AVIG sind ausserdem diejenigen Zeiten aufgelistet, die den Zeiten einer beitragspflichtigen Beschäftigung gleichgestellt sind, obwohl eine solche nicht ausgeübt wird (Zeiten der Arbeitnehmertätigkeit vor Entstehen der AHVBeitragspflicht, schweizerischer Militärdienst, Zeiten der Krankheit und des Unfalls in einem bestehenden Arbeitsverhältnis und Arbeitsunterbrüche wegen Mutterschaft). In Art. 14 AVIG werden die Tatbestände aufgezählt, die zu einer Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit führen. Nach Art. 14 Abs. 1 AVIG sind Personen befreit, die innerhalb der Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten aus bestimmten Gründen nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnten. Zu diesen Gründen gehört nach Art. 14 Abs. 1 lit. a AVIG die Schulausbildung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern die versicherte Person während mindestens zehn Jahren Wohnsitz in der Schweiz hatte. Eine Befreiung nach Art. 14 Abs. 1 AVIG ist rechtsprechungsgemäss nur möglich, wenn es der versicherten Person aus einem der genannten Befreiungsgründe nicht einmal zumutbar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (BGE 139 V 37 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).”
L'événement en cause doit remonter à au plus un an ; s'il remonte à plus d'un an, une exonération en vertu de l'art. 14 al. 2 LACI n'entre plus en considération, car la loi nie à de tels événements toute portée causale quant à une prise de travail intervenant plus d'un an après.
“oder eines Aufenthaltes in einer schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen Einrichtung nicht in einem Arbeitsverhältnis stand und deshalb die Beitragszeit nicht erfüllen konnte (lit. c). Ebenfalls befreit sind nach Art. 14 Abs. 2 AVIG Personen, die wegen Trennung oder Scheidung der Ehe, wegen Invalidität oder Todes des Ehegatten oder aus ähnlichen Gründen oder wegen Wegfalls einer Invalidenrente gezwungen sind, eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen oder zu erweitern; indessen darf das betreffende Ereignis nicht mehr als ein Jahr zurückliegen (BGE 138 V 434 E. 5.1 und E. 5.3 S. 436; ARV 2020 S. 382 E. 3.2.1).”
“Grundsätzlich kann somit lediglich der Wegfall oder die Herabsetzung einer Invalidenrente als für eine wirtschaftliche Notlage kausal anerkannt werden (BGE 126 V 384 E. 2b). Entscheidend dafür, dass der Wegfall einer Invalidenrente einen Befreiungstatbestand darstellt, ist die dadurch entstandene wirtschaftliche Zwangslage, welche die Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit innert einem Jahr nach dem Ereignis begründet (vgl. Thomas Nussbaumer, in: Soziale Sicherheit, Band XIV, Basel 2016, S. 2330, Rz. 246). 5.2 Art. 14 Abs. 2 AVIG zielt in erster Linie auf jene Fälle ab, in denen der Person, die durch Geldzahlungen an den Unterhalt der Familie beiträgt, die Erwerbsquelle plötzlich aus- oder wegfällt (vgl. Nussbaumer, a.a.O., S. 2338, Rz. 242). Dabei geht es um Versicherte, die nicht auf die Aufnahme, Wiederaufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit vorbereitet sind und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit in verhältnismässig kurzer Zeit neu disponieren müssen (BGE 138 V 434 E. 5.1. und 5.2, 137 V 133 E. 4.2). Auch Art. 14 Abs. 2 AVIG verlangt nach einem Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Grund und der Notwendigkeit der Aufnahme oder Erweiterung einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit. Ein strikter Kausalitätsnachweis im naturwissenschaftlichen Sinne ist jedoch nicht erforderlich (BGE 125 V 123 E. 2a, 121 V 336 E. 5c/bb, 119 V 51 E. 3b). Ein Kausalzusammenhang liegt rechtsprechungsgemäss bereits dann vor, wenn es glaubwürdig und nachvollziehbar erscheint, dass der Entschluss der versicherten Person zur Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit im Ereignis, das als Befreiungsgrund in Frage kommt (z.B. Wegfall oder Herabsetzung der Invalidenrente), mitbegründet liegt (BGE 131 V 279 E. 1.2 sowie E. 2.4 mit Hinweisen). Allerdings lässt das Gesetz die enumerierten oder ähnliche Befreiungsgründe im Rahmen der Generalklausel nicht mehr zu, wenn das betreffende Ereignis mehr als ein Jahr zurückliegt (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 AVIG). Dies ist Ausdruck der gesetzgeberischen Entscheidung, ein solches Ereignis nicht mehr als kausal für die über ein Jahr später versuchte Arbeitsaufnahme zu betrachten (BGE 138 V 434 E.”
Sur la base de l'art. 23 al. 2 LACI, le Conseil fédéral a fixé des montants forfaitaires comme gain assuré pour les personnes qui sont exonérées de l'accomplissement de la périoÞ de cotisation selon l'art. 14 LACI. Lors de la fixation, il tient compte notamment de l'âge, du niveau de formation et des circonstances de l'exonération ; l'art. 41 OACI énumère comme montants forfaitaires 153 Fr. / 127 Fr. / 102 Fr. / 40 Fr. par jour et prévoit, sous certaines conditions, une réduction des montants de 50 %.
“Gemäss Art. 23 Abs. 2 AVIG setzt der Bundesrat für versicherte Personen, die im Anschluss an eine Berufslehre Arbeitslosenentschädigung beziehen, sowie für Personen, die von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, Pauschalansätze als versicherten Verdienst fest. Er berücksichtigt dabei insbesondere das Alter, den Ausbildungsstand sowie die Umstände, die zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit geführt haben (Art. 14 AVIG). Gestützt auf diese Ermächtigung hat der Bundesrat Art. 41 AVIV erlassen. Nach Art. 41 Abs. 1 AVIV gelten die folgenden Pauschalansätze: 153 Franken im Tag für Personen mit einem Abschluss der Tertiärstufe (Hochschulabschluss, höhere Berufs- oder gleichwertige Ausbildung; lit. a), 127 Franken im Tag für Personen mit einem Abschluss der Sekundarstufe II (abgeschlossene berufliche Grundbildung; lit. b), 102 Franken im Tag für alle übrigen Personen, die 20 Jahre oder älter sind, und 40 Franken im Tag für jene, die weniger als 20 Jahre alt sind (lit. c). In Art. 41 Abs. 2 AVIV ist unter bestimmten Voraussetzungen die Kürzung der Pauschalansätze um 50 Prozent vorgesehen.”
“Als versicherter Verdienst gilt der im Sinne der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn, der während eines Bemessungszeitraumes aus einem oder mehreren Arbeitsverhältnissen normalerweise erzielt wurde; eingeschlossen sind die vertraglich vereinbarten regelmässigen Zulagen, soweit sie nicht Entschädigung für arbeitsbedingte Inkonvenienzen darstellen (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 AVIG). Gemäss Art. 23 Abs. 2 AVIG setzt der Bundesrat für Versicherte, die im Anschluss an eine Berufslehre Arbeitslosenentschädigung beziehen, sowie für Personen, die von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind, Pauschalansätze als versicherten Verdienst fest. Er berücksichtigt dabei insbesondere das Alter, den Ausbildungsstand sowie die Umstände, die zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit geführt haben (Art. 14 AVIG). Gestützt auf diese Ermächtigung hat der Bundesrat Art. 41 AVIV erlassen. Für den versicherten Verdienst von Personen, die von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind und über einen Abschluss der Sekundarstufe II (abgeschlossene berufliche Grundbildung) verfügen, gilt danach ein Pauschalansatz von Fr. 127.- im Tag (Art. 41 Abs. 1 lit. b AVIV).”