La révision d’un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH)1peut être demandée aux conditions suivantes:
38 commentaries
Lorsque les conditions de l'art. 122 LTF sont remplies, la décision antérieure du Tribunal fédéral peut être annulée ou la procédure rouverte ; le Tribunal fédéral peut ensuite réexaminer l'affaire.
“Da die Voraussetzungen von Art. 122 BGG vorliegend erfüllt sind, ist das dem zitierten Urteil 4A_554/2013 zugrunde liegende Verfahren wiederaufzunehmen.”
“Le motif de révision de l'art. 122 LTF étant donné, il convient, conformément à l'art. 128 al. 1 LTF, d'annuler l'arrêt du Tribunal fédéral 2C_935/2020 du 17 novembre 2020 et de statuer à nouveau sur le recours déposé par les contribuable le 5 novembre 2020 contre l'arrêt rendu le 6 octobre 2020 par le Tribunal cantonal du canton de Vaud.”
Citation : LTF art. 122 n. 37 Selon l'art. 122 LTF, la révision est possible lorsque sont remplies cumulativement les conditions suivantes : (a) la CEDH a, dans un arrêt définitif, constaté la violation ou a clos l'affaire par un règlement amiable ; (b) une indemnité n'est pas de nature à réparer les conséquences de la violation constatée ; et (c) la révision est nécessaire pour mettre fin à la violation ou à ses effets.
“Für die Schweizerische Eidgenossenschaft bestimmt Art. 122 BGG, dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts wegen Verletzung der EMRK verlangt werden kann, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind oder den Fall durch eine gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (Art. 122 lit. a BGG), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Art. 122 lit. b BGG) und die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (Art. 122 lit. c BGG).”
“Nach Art. 122 BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind [...] (lit. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (lit.”
“Gemäss der seit 1. Juli 2022 geltenden Fassung des Art. 122 BGG (AS 2022 289) kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder den Fall durch gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (Bst. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Bst. b), und die Revision notwendig ist, um eine Verletzung zu beseitigen (Bst. c). Die Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 144 I 214 E. 4 [einleitend]). Der in Art. 122 Bst. a BGG verwiesene Art. 44 EMRK bestimmt, dass die Urteile der Grossen Kammer endgültig sind (Abs. 1), und er regelt die Voraussetzungen, unter welchen die Urteile einer Kammer des EGMR endgültig werden (Abs. 2). Das Urteil ist gestützt auf Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK von einem Ausschuss gefasst worden. Auch ein Ausschuss kann über die Begründetheit einer Beschwerde entscheiden, falls dies aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung des Gerichtshofs möglich ist (Art.”
L'art. 122 LTF ouvre la révision pour violation de la CEDH uniquement lorsque la Cour européenne des droits de l'homme a constaté une telle violation dans un arrêt définitif. De simples griefs ou des moyens purement d'appel ou procéduraux ne suffisent pas à constituer un motif de révision.
“Soweit sie geltend macht, sie sei der Befragung nicht unentschuldigt ferngeblieben und nicht ungehorsam, sondern krank und nicht vernehmungsfähig gewesen, verkennt sie, dass ihr das ausserordentliche Rechtsmittel der Revision nicht die Möglichkeit einräumt, das bundesgerichtliche Urteil in der Sache rechtlich neu beurteilen zu lassen, weil sie dieses für falsch hält (vgl. Urteile 9F_7/2018 vom 25. September 2018 E. 2.2.3; 6F_16/2017 vom 16. November 2017 E. 4; je mit Hinweisen). Ebenso wenig kann die Gesuchstellerin die Aufhebung des Strafbefehls der Staatsanwaltschaft Obwalden vom 13. Dezember 2022 und einen Freispruch vom Vorwurf wegen mehrfachen Ungehorsams in Betreibungs- und Konkursverfahren (mit Auferlegung der Verfahrenskosten an die Staatskasse und Zusprechung einer Entschädigung bzw. Genugtuung) beantragen. Der Strafbefehl bzw. die Verurteilung wegen mehrfachen Ungehorsams in Betreibungs- und Konkursverfahren bilden nicht Gegenstand des angeblich zu revidierenden bundesgerichtlichen Urteils. Soweit sich die Gesuchstellerin ferner auf Art. 122 BGG beruft, ist festzuhalten, dass dieser Revisionsgrund nicht für die Rüge der Verletzung der EMRK offen steht, sondern nur in Betracht kommt, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil eine derartige Verletzung festgestellt hat (Art. 122 lit. a BGG), was vorliegend nicht der Fall ist (vgl. Urteile 6F_23/2023 vom 23. August 2023 E. 3 und 6F_9/2021 vom 8. Juni 2021 E. 4).”
“Sodann ist festzuhalten, dass der Revisionsgrund von Art. 122 BGG nicht zur Rüge der Verletzung der EMRK offen steht, sondern nur in Betracht kommt, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil eine derartige Verletzung festgestellt hat (Art. 122 lit. a BGG), was vorliegend nicht der Fall ist (vgl. Urteile 2F_13/2022 vom 17. März 2022 E. 2.4; 6F_9/2021 vom 8. Juni 2021 E. 4; 4F_2/2020 vom 13. Mai 2020 E. 2.2).”
“Seine Vorbringen erschöpfen sich dabei im Wesentlichen in einer blossen rechtlichen Kritik am bundesgerichtlichen Urteil. Dies stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Der Gesuchsteller verkennt offensichtlich Wesen und Tragweite der Revision nach Art. 121 ff. BGG. Die betroffene Person kann einen Entscheid, den sie für unrichtig hält, nicht auf dem Weg der Revision neu beurteilen lassen (Urteil 6F_39/2018 vom 22. Januar 2019 E. 5 mit weiteren Hinweisen). Diese dient nicht der Korrektur einer angeblich unrichtigen rechtlichen Würdigung oder Rechtsauffassung des Bundesgerichts (vgl. BGE 122 II 17 E. 3; Urteile 6F_11/2018 vom 16. Mai 2018 E. 5.1, 6F_39/2018 vom 22. Januar 2019 E. 5). Die rechtliche Beurteilung eines Sachverhalts kann von den Prozessparteien noch so als falsch empfunden werden, zu einer Revision berechtigt sie nicht (vgl. Urteil 6F_21/2020 vom 3. Februar 2021 E. 2.4 mit Hinweis). Die Revision eröffnet im Übrigen namentlich auch nicht die Möglichkeit, die Verletzung der EMRK zu rügen. Gestützt auf Art. 122 BGG kann die Revision nur verlangt werden, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder Protokolle dazu verletzt worden sind, was hier offenkundig nicht der Fall ist. Da vorliegend kein tauglicher Revisionsgrund genannt wird und auch nicht ersichtlich ist, kann auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werden.”
Un recours en révision selon l'art. 122 LTF est recevable lorsque la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou lorsque la procédure a été clôturée par une transaction (art. 39 CEDH let. a). Une éventuelle indemnité ne doit pas être de nature à remédier aux conséquences de la violation.
“Conformément à l'art. 122 LTF, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH) peut être demandée à condition que la Cour européenne des droits de l'homme ait constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou ait conclu le cas par un règlement amiable (art. 39 CEDH; let. a), qu'une indemnité ne soit pas de nature à remédier aux effets de la violation (let.”
“Conformément à l'art. 122 LTF, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH) peut être demandée à condition que la Cour européenne des droits de l'homme ait constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou ait conclu le cas par un règlement amiable (art. 39 CEDH; let. a), qu'une indemnité ne soit pas de nature à remédier aux effets de la violation (let.”
Une décision rendue par la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH), qui a ensuite été annulée par la GranÞ Chambre, ne constitue pas une «décision définitive» au sens de l'art. 122 let. a LTF et n'établit donc pas un motif de révision au sens de l'art. 122 LTF.
“Vorliegend können allfällige Revisionsgründe nur die soeben dargelegten Nichteintretensmotive beschlagen und damit die Frage des Nichtvorliegens einer tauglichen Beschwerdebegründung. Mit dem vom Gesuchsteller herangezogenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 15. März 2022 betreffend Communauté genevoise d'action syndicale [CGAS] gegen die Schweiz (Nr. 21881/20) liegt indes keine Tatsache vor, die von einem gesetzlichen Revisionsgrund erfasst wird. Mit Blick auf Art. 122 BGG (und unbesehen sich stellender Legitimationsfragen) deswegen nicht, weil dieses Urteil von der Grossen Kammer mit Entscheid vom 27. November 2023 (Nr. 21881/20) aufgehoben worden ist, womit es sich um keinen endgültigen Entscheid i.S.v. Art. 122 lit. a BGG handelt. Im Übrigen trifft zwar zu, dass die”
Le Tribunal fédéral statue, pour les moyens procéduraux tirés de la CEDH (art. 122 LTF, en liaison avì l'art. 46 ch. 1 CEDH), sur la procédure et non au fond. Compte tenu de l'obligation de célérité, il n'ordonne pas d'échanges d'écritures au sens de l'art. 127 LTF.
“Da das Bundesgericht prozessual (Art. 122 BGG i.V.m. Art. 46 Ziff. 1 EMRK) und nicht in der Sache selbst entscheidet, ist unter Berücksichtigung des Beschleunigungsgebots kein Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) anzuordnen.”
Les conditions de l'art. 122 LTF doivent être réunies cumulativement : l'indemnisation doit être insuffisante (let. b) et la révision doit être nécessaire pour faire effectivement disparaître la violation de la Convention européenne des droits de l'homme (CEDH) (let. c). Lorsqu'un recours ordinaire est approprié, il prime ; la seule constatation d'une violation par la Cour européenne des droits de l'homme ne suffit pas, à elle seule, à établir la nécessité d'une révision.
“Gemäss Art. 122 BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts wegen Verletzung der EMRK verlangt werden, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder den Fall durch eine gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (lit. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (lit. b), und die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (lit. c). Diese Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 143 I 50 E. 1.2). Das Gesuch ist beim Bundesgericht innert 90 Tagen einzureichen, nachdem das Urteil des EGMR gemäss Art. 44 EMRK endgültig geworden ist (Art. 124 Abs. 1 lit. c BGG).”
“c BGG, wenn das Verfahren vor dem Bundesgericht ohne Konventionsverletzung einen anderen Verlauf genommen hätte oder hätte nehmen können (BGE 147 I 494 E. 2.3; 145 III 165 E. 3.3.1; 144 I 314 E. 4.3; 142 I 42 E. 2.3; 137 I 86 E. 3.2.3). Die Wendung "notwendig" meint aber auch, dass es Sache der Vertragsstaaten ist, den am besten geeigneten Weg zu finden, um einen der EMRK entsprechenden Zustand wiederherzustellen und einen wirksamen Schutz der in der EMRK verankerten Garantien zu gewährleisten. Die Feststellung einer Verletzung der EMRK bedeutet für sich allein noch nicht, dass eine Revision des Entscheids, der an den EGMR weitergezogen wurde, notwendig ist. Aus dem Wesen der Revision als ausserordentlichem Rechtsmittel selbst folgt vielmehr, dass dort, wo ein anderer ordentlicher Rechtsweg besteht, der eine Verletzung zu beseitigen gestattet, dieser zuerst beschritten werden muss (BGE 145 III 165 E. 3.3.1). Um in casu die Verletzung realiter zu beseitigen, ist die Änderung des ursprünglichen Entscheids und damit die Revision notwendig (vgl. NIKLAUS OBERHOLZER, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 9 zu Art. 122 BGG). In diesem Sinne war die Revision beispielsweise trotz zugesprochener Entschädigung notwendig, weil die Gesuchsteller auf ein Revisionsgesuch hin freizusprechen waren (Urteil 6F_7/2018 vom 25. April 2018 E. 2). Vorliegend ist von der Notwendigkeit der Revision auszugehen.”
L'absenÎ ou l'insuffisanÎ d'étayage (p. ex. absenÎ de preuves factuelles ou de preuve du préjudiÎ) peut entraîner le rejet d'une requête en révision au sens de l'art. 122 LTF, dès lors que les exigences fédérales de motivation ne sont pas remplies. De même, un moyen qui n'établit manifestement pas une violation de la CEDH, ou qui se situe en dehors de l'objet de la procédure, n'est pas de nature à fonder la requête en révision.
“Der Gesuchsteller begehrt eine weitergehende Entschädigung, als sie ihm der Gerichtshof zugesprochen hatte (oben E. 2.1). Nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen obliegt es der geschädigten Person, ihre Ansprüche zu begründen und zu belegen. Dies entspricht der zivilrechtlichen Regel, wonach wer Schadenersatz beansprucht, den Schaden zu beweisen hat (Art. 42 Abs. 1 OR; BGE 142 IV 237 E. 1.3.1). Das Rechtsbegehren genügt zum einen nicht den bundesrechtlichen Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 und Art. 122 BGG; Urteile 6F_3/2021 vom 14. April 2021 E. 3; 6F_37/2020 vom 26. November 2020 E. 4) und ist zum anderen, und das ist hier entscheidend, mit der klaren Rechtslage nicht vereinbar.”
“Soweit sie das Verhalten der Oberstaatsanwaltschaft nach dem Urteil des Bundesgerichts vom 17. August 2022 kritisiert und das Bundesgericht bittet, die Oberstaatsanwaltschaft anzuweisen, auf ihre Schreiben zu reagieren bzw. den Inhalt ihrer Schreiben wiedergibt, betrifft dies nicht das zu revidierende Urteil und liegt damit ausserhalb des Verfahrensgegenstands. Gleiches gilt, soweit sie der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör vorwirft, ein anderes obergerichtliches Verfahren kritisiert oder dem damals zuständigen Staatsanwalt allenfalls strafrechtlich relevante Handlungen vorwirft. Für die Entgegennahme und Behandlung von (allfälligen) Strafanzeigen ist das Bundesgericht im Übrigen nicht zuständig. M it ihren Vorbringen, der Strafbefehl sei ihr nie rechtsgültig zugestellt worden und damit nicht in Rechtskraft erwachsen, macht sie weder eine Verletzung von Verfahrensvorschriften im bundesgerichtlichen Verfahren gemäss Art. 121 BGG noch eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention gemäss Art. 122 BGG geltend, wobei ein Revisionsgesuch im Sinne von Art. 121 lit. b-d BGG verspätet wäre (vgl. Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG). Ebenso wenig bringt die Gesuchstellerin vor, dass die Voraussetzungen von Art. 123 Abs. 1 BGG erfüllt sind. Bliebe also noch eine Revision gestützt auf Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG, zumal die Gesuchstellerin auch andeutet, dass sie zum Tatzeitpunkt schuldunfähig gewesen sei. Gemäss Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG kann die Revision in Strafsachen verlangt werden, wenn die Voraussetzungen von Art. 410 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 StPO erfüllt sind. Ein Revisionsgrund nach Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO liegt vor, wenn neue, vor dem Entscheid eingetretene Tatsachen oder neue Beweismittel vorliegen, die geeignet sind, einen Freispruch, eine wesentlich mildere oder wesentlich strengere Bestrafung der verurteilten Person oder eine Verurteilung der freigesprochenen Person herbeizuführen. Nach der Rechtsprechung kommt die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts in Strafsachen wegen neuer Tatsachen und Beweismittel nur in Betracht, wenn das Bundesgericht im vorangegangenen Verfahren nicht nur das Urteil der Vorinstanz, sondern gestützt auf Art.”
Pour qu'une révision au sens de l'art. 122 LTF soit possible, il faut que la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH) ait, dans un arrêt définitif, constaté une violation de la Convention européenne des droits de l'homme ou de ses protocoles, ou qu'elle ait clos l'affaire par un règlement amiable; une simple allégation ne suffit pas. Les conditions de l'art. 122 LTF doivent être réunies cumulativement.
“Diese nur teilweise verständlichen Vorbringen genügen den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Der Gesuchsteller macht keine Revisionsgründe im Sinne von Art. 121 ff. BGG geltend, geschweige denn legt er einen solchen im Einzelnen dar. Die beantragte umfassende Überprüfung der dem angefochtenen Urteil zu Grunde liegenden Streitsache ist unzulässig. Darüber hinaus begründet er namentlich nicht, inwiefern das Gericht ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite, wahrgenommen haben soll (Art. 121 lit. d BGG, BGE 122 II 17 E. 3). Soweit sich der Gesuchsteller auf Art. 410 Abs. 2 StPO zu beziehen scheint, damit sinngemäss den Revisionsgrund von Art. 122 BGG geltend macht und pauschal eine Verletzung der EMRK rügt, übersieht er, dass nach dieser Bestimmung eine Revision nur verlangt werden kann, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle verletzt worden sind, oder den Fall durch eine gütliche Einigung abgeschlossen hat. Inwiefern dies vorliegend der Fall sein soll, legt der Gesuchsteller nicht dar.”
“Selon l'art. 122 LTF (dans sa teneur en vigueur à partir du 1er juillet 2022; RO 2022 289), la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la CEDH peut être demandée aux conditions suivantes: la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou a conclu le cas par un règlement amiable (art. 39 CEDH) (let. a), une indemnité n'est pas de nature à remédier aux effets de la violation (let. b); et la révision est nécessaire pour remédier aux effets de la violation (let. c). Les trois conditions de l'art. 122 LTF doivent être cumulativement réunies pour justifier la révision. Par conséquent, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral n'est ouverte que si la CourEDH a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles (ATF 144 I 214 consid. 4.1; arrêt 1F_44/2021 du 16 février 2022 consid. 3; 2F_28/2021 du 25 octobre 2021 consid. 5; 9F_5/2016 du 23 septembre 2016 consid. 2.2 et les références) ou qu'elle a conclu le cas par un règlement amiable (cf. modification de la LTF du 1 er octobre 2021, entrée en vigueur le 1 er juillet 2022 [RO 2022 289]).”
“Damit einhergehend ergibt sich ebenso wenig, weshalb aufgrund der Nichtberücksichtigung dieser Vorbringen das Bundesgericht oder die Urteile selbst "befangen" oder aber "politisch gefärbt" sein sollten. Überdies wäre dem Bundesgericht ein Revisionsgesuch wegen der Verletzung der Vorschriften über die Besetzung des Gerichts oder von Ausstandsvorschriften (Art. 121 Abs. 1 lit. a BGG) innert 30 Tagen nach der Entdeckung des Ausstandsgrundes einzureichen. Dass dem Gesuchsteller ein Ausstandsgrund nicht spätestens mit der Zustellung der fraglichen Urteile per 10. Juli 2022 bekannt geworden ist, wird von ihm nicht behauptet. Die dreissigtägige Revisionsfrist endete somit spätestens am 12. September 2022 (Art. 124 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 44 Abs. 1, Art. 45 Abs. 1 und Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG), womit das am 21. September 2022 der Post übergebene Gesuch verspätet ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Insofern sich der Gesuchsteller auf eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (Art. 6 Abs. 1-3 EMRK) und der Zusatzprotokolle als Revisionsgrund berufen will, verkennt er, dass gestützt auf Art. 122 BGG eine Revision nur verlangt werden kann, wenn kumulativ drei Voraussetzungen erfüllt sind, mithin der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte u.a. in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder er den Fall durch eine gütliche Einigung abgeschlossen hat, was vorliegend nicht der Fall ist. Dass der Gesuchstellter mit der Kostenverlegung bzw. den Entscheiden nicht einverstanden ist, respektive diese als "unfair" empfindet, stellt ebenfalls keinen Revisionsgrund dar. Kritik an der rechtlichen Behandlung der damaligen Beschwerde ist im Revisionsverfahren nicht zulässig. Zusammenfassend entbehrt das Revisionsgesuch einer tauglichen Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG), weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos (Art. 126 BGG). Wenn der Gesuchsteller unter Bezugnahme auf die ihm vom Finanzdienst des Bundesgerichts zugestellten Mahnschreiben (B1-B3) einen Antrag auf Erlass der Bussen bzw.”
“Oktober 2018 in einem Eheschutzverfahren (Verfahren JS18.035653). Eine solche Verfügung ist vor Bundesgericht nicht anfechtbar. Für die Entgegennahme einer Haftungsklage gegen den Kanton Waadt oder Einzelpersonen ist das Bundesgericht sodann nicht zuständig. Es besteht demnach kein Anlass, gestützt auf das Revisionsgesuch oder auf die Eingabe vom 28. Mai 2021 weitere Beschwerdeverfahren am Bundesgericht zu eröffnen. Soweit der Gesuchsteller über einen anfechtbaren Entscheid einer Vorinstanz des Bundesgerichts (z.B. des Kantonsgerichts Waadt) verfügen sollte (Art. 75 BGG), hätte er eine entsprechende Beschwerde an das Bundesgericht zu verfassen, die sich eindeutig auf den angefochtenen Entscheid bezieht (wobei er diesen der Beschwerde beizulegen hat; Art. 42 Abs. 3 BGG). Soweit er eine Rechtsverweigerung oder -verzögerung durch eine Vorinstanz des Bundesgerichts geltend machen möchte, hätte er ebenfalls eine darauf bezogene Beschwerde einzureichen (Art. 94 BGG). Soweit sich der Gesuchsteller auf Art. 122 BGG beruft, verkennt er dessen Tragweite. Die Voraussetzungen von lit. a bis c von Art. 122 BGG müssen kumulativ erfüllt sein, um vor Bundesgericht ein Revisionsgesuch stellen zu können. Insbesondere ist erforderlich, dass ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vorliegt, das die Verletzung der EMRK oder der zugehörigen Protokolle festgestellt hat (Art. 122 lit. a BGG). Die Rüge allein, die EMRK (konkret Art. 6 EMRK) sei verletzt worden, stellt keinen Revisionsgrund dar. Soweit der Gesuchsteller in allgemeiner Weise rügt, das Recht auf einen Anwalt oder das rechtliche Gehör seien verletzt worden, zielt er auf eine blosse Wiedererwägung des angefochtenen Entscheids. Dazu dient das Revisionsverfahren nicht. Das Revisionsgesuch ist demnach abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.”
art. 122 LTF est en lien direct avì l'art. 46 ch. 1 CEDH et vise à faire disparaître autant que possible une violation constatée par la CEDH (restitutio in integrum). La procédure de révision devant le Tribunal fédéral se déroule en plusieurs étapes : le Tribunal vérifie d'abord l'admissibilité de la demanÞ de révision, entre ensuite, le cas échéant, en matière et procèÞ ensuite à l'examen au fond. Des conditions complémentaires (p.ex. constatation de la violation par un arrêt définitif de la CEDH ou règlement amiable, ainsi que l'examen de la question de savoir si une indemnisation suffit ou si une révision est nécessaire) sont développées par la jurisprudenÎ.
“Art. 122 BGG steht in direktem Bezug zu Art. 46 Ziff. 1 EMRK. Diese Bestimmung verpflichtet die Vertragsstaaten, die endgültigen Urteile des EGMR zu befolgen; der betreffende Staat muss eine festgestellte Konventionsverletzung, soweit sie fortdauert, beseitigen und die beschwerdeführende Partei soweit möglich in die Lage versetzen, in der sie sich ohne die Konventionsverletzung befände ("restitutio in integrum"; BGE 137 I 86 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Revisionsverfahren vor Bundesgericht verläuft in mehreren Schritten. Zunächst prüft das Bundesgericht die Zulässigkeit des Revisionsgesuchs. Für Fragen, die nicht in Kapitel 7 des Bundesgerichtsgesetzes betreffend die Revision behandelt werden, sind die allgemeinen Bestimmungen dieses Gesetzes anwendbar. Erachtet das Bundesgericht das Revisionsgesuch als zulässig, tritt es auf das Verfahren ein und prüft, ob die Begründung des Gesuchs zutrifft. Wenn dies der Fall ist, fällt das Bundesgericht, normalerweise in einem einzigen Urteil, nacheinander zwei verschiedene Entscheide.”
“Für die Schweizerische Eidgenossenschaft bestimmt Art. 122 BGG, dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts wegen Verletzung der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK) verlangt werden kann, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder den Fall durch eine gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (Art. 122 lit. a BGG), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Art. 122 lit. b BGG) und die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (Art. 122 lit. c BGG).”
Une erreur formelle dans l'indication de l'article (p. ex. «art. 122» au lieu d'une référenÎ correcte) n'affecte pas l'admissibilité de la requête en révision, pour autant que le motif de révision et les autres conditions d'entrée en matière soient clairement identifiables.
“Die Eintretensvoraussetzungen sind vorliegend erfüllt: Die Gesuchstellerin ist durch das angefochtene, sie betreffende Beschwerdeurteil E-6611/2019 berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung dargetan. Sie ist zur Einreichung des Revisionsgesuchs legitimiert. Sodann nennt sie die Revisionsgründe, wenngleich mit einer offensichtlich fehlerhaften Artikel-Bezeichnung (Art. 122 BGG statt richtig Art. 121 BGG, vgl. Revisionsgesuch S. 3 [korrekt jedoch auf S. 1 des Revisionsgesuchs]). Die 30-tägige Einreichungsfrist ist ebenfalls eingehalten. Einzig die Begehren für den Fall eines neuen Beschwerdeentscheids (Art. 47 VGG i.V.m. Art. 67 Abs. 3 [am Ende] VwVG) werden nicht explizit genannt. Im Antrag auf Wiederaufnahme des Beschwerdeverfahrens sind sie jedoch impliziert und auch aus dem Inhalt des Revisionsgesuchs geht genügend deutlich hervor, dass sämtliche in der Beschwerde vom 11. Dezember 2019 gestellten Hauptanträge betreffend Aufhebung der angefochtenen Verfügung, Gewährung des Asyls und allenfalls der vorläufigen Aufnahme sowie eventualiter Rückweisung der Sache an die Vorinstanz aufrechterhalten werden sollen.”
Les conditions énoncées à l'art. 122 LTF (let. a–c) doivent être réunies cumulativement. L'arrêt de la CEDH qui fonÞ la révision doit être un arrêt définitif au sens de l'art. 44 CEDH; selon les sources, cela vaut également pour les décisions de comités, dans la mesure où celles-ci sont définitives.
“Gemäss der seit 1. Juli 2022 geltenden Fassung des Art. 122 BGG (AS 2022 289) kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder den Fall durch gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (Bst. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Bst. b), und die Revision notwendig ist, um eine Verletzung zu beseitigen (Bst. c). Die Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 144 I 214 E. 4 [einleitend]). Der in Art. 122 Bst. a BGG verwiesene Art. 44 EMRK bestimmt, dass die Urteile der Grossen Kammer endgültig sind (Abs. 1), und er regelt die Voraussetzungen, unter welchen die Urteile einer Kammer des EGMR endgültig werden (Abs. 2). Das Urteil ist gestützt auf Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK von einem Ausschuss gefasst worden. Auch ein Ausschuss kann über die Begründetheit einer Beschwerde entscheiden, falls dies aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung des Gerichtshofs möglich ist (Art.”
“Für die Schweizerische Eidgenossenschaft bestimmt Art. 122 BGG, dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts wegen Verletzung der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK) verlangt werden kann, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder den Fall durch eine gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (Art. 122 lit. a BGG), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Art. 122 lit. b BGG) und die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (Art. 122 lit. c BGG).”
Citation : LTF art. 122 N. 26 La saisine d'un recours international (p. ex. une requête auprès de la CEDH) ne justifie la suspension de la procédure nationale qu'avì retenue. Il convient d'opérer une pondération des intérêts ; en cas de doute, le principe de célérité prime, d'autant plus que les procédures internationales prennent souvent beaucoup de temps.
“Ce principe est notamment violé lorsque l'autorité ordonne la suspension d'une procédure sans motifs objectifs. Pareille mesure dépend d'une pesée des intérêts en présence et ne doit être admise qu'avec retenue, en particulier s'il convient d'attendre le prononcé d'une autre autorité compétente qui permettrait de trancher une question décisive. Dans les cas limites ou douteux, le principe de célérité prime (ATF 130 V 90 consid. 5 p. 95 ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_406/2017 du 23 janvier 2018 consid. 2). 2.2. Les conclusions du prévenu visant la suspension de la procédure jusqu'à droit jugé sur la requête déposée par son conseil auprès de la CourEDH doivent être rejetées dans la mesure où cette autorité n'a pas la compétence d'annuler l'arrêt du TF querellé, qui tranche déjà les questions décisives au niveau national, mais peut uniquement constater une éventuelle violation des droits de l'homme et, le cas échéant, condamner la Suisse à cet effet. La révision d'un arrêt du TF répond par ailleurs à des conditions strictes (art. 122 LTF). Au demeurant, le principe de célérité conduit à éviter toute nouvelle suspension de la procédure, étant relevé que la requête auprès de la CourEDH a été déposée le 30 mai 2022 et que la procédure internationale est notoirement longue. 3. 3.1. Le principe in dubio pro reo, qui découle de la présomption d'innocence, garantie par l'art. 6 ch. 2 de la Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales (CEDH) et, sur le plan interne, par les art. 32 al. 1 Cst. et 10 al. 3 CPP, concerne tant le fardeau de la preuve que l'appréciation des preuves au sens large (ATF 144 IV 345 consid. 2.2.3.1 et 127 I 28 consid. 2a). En tant que règle sur le fardeau de la preuve, la présomption d'innocence signifie, au stade du jugement, que ce fardeau incombe à l'accusation et que le doute doit profiter au prévenu. Comme règle d'appréciation des preuves, elle signifie que le juge ne doit pas se déclarer convaincu de l'existence d'un fait défavorable à l'accusé si, d'un point de vue objectif, il existe des doutes quant à l'existence de ce fait.”
L'invocation de la CEDH par une partie ne confère pas à la juridiction internationale la compétenÎ pour annuler des questions déjà définitivement tranchées au plan national et déterminantes pour la procédure nationale; un tel réexamen est soumis aux conditions strictes de l'art. 122 LTF. La suspension préventive de la procédure en faveur d'une procédure internationale ne doit être ordonnée que pour des motifs objectifs et avì retenue; en cas de doute, le principe de célérité doit être privilégié.
“Ce principe est notamment violé lorsque l'autorité ordonne la suspension d'une procédure sans motifs objectifs. Pareille mesure dépend d'une pesée des intérêts en présence et ne doit être admise qu'avec retenue, en particulier s'il convient d'attendre le prononcé d'une autre autorité compétente qui permettrait de trancher une question décisive. Dans les cas limites ou douteux, le principe de célérité prime (ATF 130 V 90 consid. 5 p. 95 ; arrêt du Tribunal fédéral 1B_406/2017 du 23 janvier 2018 consid. 2). 2.2. Les conclusions du prévenu visant la suspension de la procédure jusqu'à droit jugé sur la requête déposée par son conseil auprès de la CourEDH doivent être rejetées dans la mesure où cette autorité n'a pas la compétence d'annuler l'arrêt du TF querellé, qui tranche déjà les questions décisives au niveau national, mais peut uniquement constater une éventuelle violation des droits de l'homme et, le cas échéant, condamner la Suisse à cet effet. La révision d'un arrêt du TF répond par ailleurs à des conditions strictes (art. 122 LTF). Au demeurant, le principe de célérité conduit à éviter toute nouvelle suspension de la procédure, étant relevé que la requête auprès de la CourEDH a été déposée le 30 mai 2022 et que la procédure internationale est notoirement longue. 3. 3.1. Le principe in dubio pro reo, qui découle de la présomption d'innocence, garantie par l'art. 6 ch. 2 de la Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales (CEDH) et, sur le plan interne, par les art. 32 al. 1 Cst. et 10 al. 3 CPP, concerne tant le fardeau de la preuve que l'appréciation des preuves au sens large (ATF 144 IV 345 consid. 2.2.3.1 et 127 I 28 consid. 2a). En tant que règle sur le fardeau de la preuve, la présomption d'innocence signifie, au stade du jugement, que ce fardeau incombe à l'accusation et que le doute doit profiter au prévenu. Comme règle d'appréciation des preuves, elle signifie que le juge ne doit pas se déclarer convaincu de l'existence d'un fait défavorable à l'accusé si, d'un point de vue objectif, il existe des doutes quant à l'existence de ce fait.”
Pour une requête en révision fondée sur l'art. 122 LTF, le requérant doit désigner le motif de révision et exposer en quoi une décision définitive de la CEDH établit une violation de la Convention européenne des droits de l'homme. À défaut d'une motivation suffisante, la requête n'est, en pratique, pas examinée ou peut être déclarée irrecevable.
“Soweit die Gesuchstellerin sinngemäss die Revision des Urteils 1C_369/2023 vom 21. September 2023 beantragt, ist darauf grundsätzlich einzugehen. Die Gesuchstellerin beruft sich im Titel ihrer Eingabe vom 23. Dezember 2023 auf den Revisionsgrund gemäss Art. 121 lit. c BGG, der voraussetzt, dass einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind, sowie den Revisonsgrund gemäss Art. 121 lit. d BGG, der vorliegt, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Auch erwähnt sie den Revisionsgrund von Art. 122 BGG (Verletzung der EMRK). Inwiefern das Urteil 1C_369/2023 an einem dieser Revisionsgründe oder sonst einem Revisionsgrund leiden würde, erschliesst sich aus ihren Vorbringen indes nicht und ist auch sonst nicht ersichtlich. Ihre Ausführungen bezüglich dieses Urteils gehen vielmehr an der sich im Rahmen eines Revisionsverfahrens stellenden Frage, inwiefern ein Revisionsgrund im Sinne der Art. 121 ff. BGG vorliegt, vorbei. Auf ihr Gesuch um Revision des Urteils 1C_369/2023 ist daher ohne Einholung von Vernehmlassungen (vgl. Art. 127 BGG) nicht einzutreten.”
“2 LTF s'appliquent également aux demandes de révision (arrêts 1F_15/2020 du 24 juin 2020 consid. 2; 1F_16/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3). Il incombe ainsi au requérant de mentionner le motif de révision dont il se prévaut et d'expliquer en quoi ce motif serait réalisé sous peine de voir sa demande déclarée irrecevable. La révision d'un arrêt du Tribunal fédéral peut être demandée si les dispositions concernant la composition du tribunal ou la récusation n'ont pas été observées (art. 121 let. a LTF), si le tribunal a accordé à une partie soit plus ou, sans que la loi ne le permette, autre chose que ce qu'elle a demandé, soit moins que ce que la partie adverse a reconnu devoir (art. 121 let. b LTF), si le tribunal n'a pas statué sur certaines conclusions (art. 121 let. c LTF), si, par inadvertance, le tribunal n'a pas pris en considération des faits pertinents qui ressortent du dossier (art. 121 let. d LTF), lorsque la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles (art. 122 LTF), lorsqu'une procédure pénale établit que l'arrêt a été influencé au préjudice du requérant par un crime ou un délit, même si aucune condamnation n'est intervenue (art. 123 al. 1 LTF), s'il existe des faits ou des moyens de preuves qui étaient inconnus de l'autorité inférieure et qui sont de nature à motiver l'acquittement ou une condamnation sensiblement moins sévère ou plus sévère du condamné ou encore la condamnation de la personne acquittée (art. 123 al. 2 let. b LTF en relation avec l'art. 410 al. 1 let. a CPP) ou si la décision est en contradiction flagrante avec une décision pénale rendue postérieurement sur les mêmes faits (art. 123 al. 2 let. b LTF en relation avec l'art. 410 al. 1 let. b CPP).”
Pour que la révision au sens de l'art. 122 LTF soit possible, il faut que la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH) ait constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la Convention européenne des droits de l'homme ou de ses protocoles. À défaut d'un tel arrêt définitif en faveur de la personne concernée, le motif de révision au sens de l'art. 122 LTF ne se présente pas.
“Enfin, dans son écriture complémentaire du 3 janvier 2022, le requérant se prévaut de l'art. 122 LTF. Il se plaint d'une violation de l'art. 6 CEDH. Selon l'art. 122 LTF, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 peut être demandée aux conditions suivantes: a. la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles; b. une indemnité n'est pas de nature à remédier aux effets de la violation; c. la révision est nécessaire pour remédier aux effets de la violation. Le requérant perd de vue que l'art. 122 let. a LTF ne prévoit la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral que si la "Cour européenne des droits de l'homme" (CourEDH) a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles. Or, en l'espèce, la CourEDH n'a rendu aucun arrêt concernant la personne du requérant. En l'absence d'arrêt définitif de la CourEDH, le motif de révision de l'art. 122 let. a LTF ne peut pas être admis.”
art. 122 LTF sert à la mise en œuvre interne d'une violation de la Convention constatée concrètement par la CEDH dans un arrêt et qui n'a pas été réparée par d'autres moyens. Il n'a pas pour objet de rouvrir une décision devenue définitive du seul fait d'un simple nouvel examen, ni d'autoriser l'introduction tardive, dans la procédure initiale, de moyens ou de griefs qui y avaient été omis.
“Bezüglich des in Art. 122 BGG genannten Revisionsgrundes übersieht die Gesuchstellerin, dass dieser erst gegeben ist, wenn die in lit. a - c genannten Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind ("und"; siehe auch Urteil 8F_8/2020 vom 7. Juli 2020 E. 3.2). Dessen Zweck liegt allein darin, eine vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in einem Urteil konkret festgestellte, nicht durch eine Entschädigung oder anderweitig zu beseitigende Konventionsverletzung innerstaatlich umzusetzen (dazu etwa BGE 143 I 50 E. 2; ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 3. Aufl. 2018, N. 1 ff. zu Art. 122 BGG). Hingegen dient er nicht dazu, einen rechtskräftigen Entscheid allein mit der Begründung einer neuerlichen Diskussion zuzuführen, er verletzte die EMRK (Urteil 8F_2/2020 vom 6. Mai 2020 E. 4.2). Mit anderen Worten dürfen im ursprünglichen Verfahren versäumte Rügen nachträglich nicht mehr eingebracht oder aber deren rechtliche Würdigung kritisiert werden (siehe auch Urteil 8F_9/2021 vom 11. November 2021 E. 2).”
“Bezüglich des in Art. 122 BGG genannten Revisionsgrundes übersieht die Gesuchstellerin, dass dieser erst gegeben ist, wenn die in lit. a - c genannten Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind ("und"; siehe auch Urteil 8F_8/2020 vom 7. Juli 2020 E. 3.2). Dessen Zweck liegt allein darin, eine vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in einem Urteil konkret festgestellte, nicht durch eine Entschädigung oder anderweitig zu beseitigende Konventionsverletzung innerstaatlich umzusetzen (dazu etwa BGE 143 I 50 E. 2; ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 3. Aufl. 2018, N. 1 ff. zu Art. 122 BGG). Hingegen dient er nicht dazu, einen rechtskräftigen Entscheid allein mit der Begründung einer neuerlichen Diskussion zuzuführen, er verletzte die EMRK (Urteil 8F_2/2020 vom 6. Mai 2020 E. 4.2). Mit anderen Worten dürfen im ursprünglichen Verfahren versäumte Rügen nachträglich nicht mehr eingebracht oder aber deren rechtliche Würdigung kritisiert werden (siehe auch Urteil 8F_9/2021 vom 11. November 2021 E.”
Citation : art. 122 LTF n. 21 Pour les requêtes en révision au sens de l'art. 122 LTF, le délai de 90 jours s'applique. Le point de départ du délai se détermine en fonction de l'événement pertinent au cas d'espèÎ (par exemple à compter de la définitivité d'un jugement national ou de l'arrêt de la CEDH, ou de sa notification) et le délai est réputé respecté si la requête en révision est déposée dans les 90 jours suivant cet événement.
“Mangels eines Antrags der Schweizerischen Eidgenossenschaft betreffend die Verweisung der Rechtssache an die Grosse Kammer wurde das Urteil Jann nach drei Monaten, das heisst am 13. Mai 2024, endgültig (Art. 44 Ziff. 2 lit. b EMRK). Mit der Einreichung des Revisionsgesuchs durch die Gesuchsteller am 12. August 2024 ist die Frist von 90 Tagen gewahrt. Die Gesuchsgegnerin 1 und der Gesuchsgegner 2 stellen sich auf den Standpunkt, es fehle den Gesuchstellern an einem Rechtsschutzinteresse, da die Forderung in jedem Fall relativ verjährt sei. Dieser Einwand geht fehl. Die Frage der relativen Verjährung wurde bis anhin nicht geprüft (vgl. dazu auch hiernach E. 4.3.2 und E. 5.2.2). Entsprechend ist der Gesuchsgegnerin 1 und dem Gesuchsgegner 2 nicht zu folgen, wenn sie ausführen, der Eintritt der relativen Verjährung sei unbestreitbar erfolgt, weshalb den Gesuchstellern das Rechtsschutzinteresse an einer Revision fehle. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf das Revisionsgesuch einzutreten. Es ist somit zu prüfen, ob die Revision nach den Voraussetzungen der lit. a-c von Art. 122 BGG, die kumulativ erfüllt sein müssen, zulässig ist.”
“Der Gesuchsteller beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 122 BGG. Das ihn betreffende Urteil des EGMR ist am 12. Dezember 2023 ergangen. Mit der Einreichung des Revisionsgesuchs am 26. Februar 2024 ist die 90-tägige Frist gewahrt. Der Gesuchsteller macht im Wesentlichen geltend, der EGMR habe einen schweren Eingriff in seine Privatsphäre festgestellt. Die ihm deswegen zugesprochene Entschädigung von 8'000 Euro decke bei Weitem nicht den Schaden, der ihm "durch das IV-Verfahren" entstanden sei, zumal er Renten zurückerstatten solle. Das Verfahren sei unfair gewesen, weil bei der Erstellung des MEDAS-Gutachtens die Ergebnisse der illegalen Observation berücksichtigt worden seien. Es brauche eine neue medizinische Begutachtung durch neutrale Experten. Ob der Gesuchsteller damit den Revisionsgrund von Art. 122 BGG genügend substanziiert darlegt, kann angesichts des Ausgangs des Verfahrens offenbleiben.”
Validé par y b · gmail.com
art. 122 LTF introduit comme nouveau motif matériel de révision la violation de la Convention européenne des droits de l'homme (CEDH). Cela est expressément souligné dans les travaux préparatoires de la révision totale comme une nouveauté par rapport au droit antérieur.
“Dabei sind zunächst die Gesetzesmaterialien der per 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesjustizreform, aus der das VGG wie auch das BGG hervorgegangen sind, heranzuziehen. Die Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege (BBl 2001 4202) hält fest, dass das VwVG zurücktritt, soweit das VGG selber Verfahrensbestimmungen aufstellt. Das VGG verweist sodann bezüglich des Revisionsverfahrens ausdrücklich auf das BGG und erklärt, dass die Art. 121-128 BGG sinngemäss gelten (vgl. Art. 45 VGG). Derselben Botschaft ist hinsichtlich der Revisionsbestimmungen des BGG zu entnehmen, dass der Gesetzgeber die " bewährten Regeln des geltenden Rechts über die Revision (Art. 136 ff. des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [OG, AS 1992 288]) ohne grosse Änderungen " übernehmen wollte. Abgesehen vom neuen Revisionsgrund der Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention, wie sie heute in Art. 122 BGG geregelt ist, handle es sich bei den vorgenommenen Änderungen um " redaktionelle und systematische Modifikationen " (vgl. BBl 2001 4202, 4352). Aus diesen Erwägungen muss einerseits geschlossen werden, dass der Gesetzgeber zum Institut der Revision grundsätzlich die Einheitlichkeit der Rechtspraxis von Bundesgericht und Bundesverwaltungsgericht angestrebt hat und andererseits die bisherige Praxis des Bundesgerichts zur Anwendung der bisherigen Revisionsbestimmungen gemäss OG überführen wollte (vgl. auch BVGE 2013/22 E. 6.2 f.).”
Lorsque la constatation des faits par l'instanÎ précédente est, en l'espèÎ, conforme aux exigences légales, une violation de l'art. 122 al. 1 let. b LTF (violation de la procédure) doit être écartée. En conséquenÎ, dans de tels cas, la révision au titre de la CEDH fondée sur ce griï procédural ne peut pas aboutir.
“Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz genügt den gesetzlichen Anforderungen. Wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt, ermöglichen die vorinstanzlichen Feststellungen eine Subsumtion unter den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung, auch wenn die Vorinstanz verschiedene Tatfragen offenlässt. Eine Verletzung von Art. 122 Abs. 1 lit. b BGG ist damit zu verneinen.”
Le motif de révision fondé sur la violation de la CEDH a été introduit lors de la réforme de la justiÎ fédérale. Les travaux préparatoires montrent clairement que le législateur entendait reprendre pour l'essentiel les règles de révision antérieures et transposer la pratique antérieure du Tribunal fédéral ; mis à part ce nouveau motif de révision fondé sur la CEDH, seules des modifications rédactionnelles et d'ordre systématique ont été effectuées.
“Dabei sind zunächst die Gesetzesmaterialien der per 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesjustizreform, aus der das VGG wie auch das BGG hervorgegangen sind, heranzuziehen. Die Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege vom 28. Februar 2001 (BBl 2001 4202 ff.) hält fest, dass das VwVG zurücktritt, soweit das VGG selber Verfahrensbestimmungen aufstellt. Das VGG verweist sodann bezüglich des Revisionsverfahrens ausdrücklich auf das BGG und erklärt, dass die Art. 121-128 BGG sinngemäss gelten (vgl. Art. 45 VGG). Derselben Botschaft ist hinsichtlich der Revisionsbestimmungen des BGG zu entnehmen, dass der Gesetzgeber die "bewährten Regeln des geltenden Rechts über die Revision (Art. 136 ff. des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [OG, AS 1991 288; im Folgenden: OG]) ohne grosse Änderungen" übernehmen wollte. Abgesehen vom neuen Revisionsgrund der Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention, wie sie heute in Art. 122 BGG geregelt ist, handle es sich bei den vorgenommenen Änderungen um "redaktionelle und systematische Modifikationen" (vgl. Botschaft, a.a.O., S. 4352). Aus diesen Erwägungen muss einerseits geschlossen werden, dass der Gesetzgeber zum Institut der Revision grundsätzlich die Einheitlichkeit der Rechtspraxis von Bundesgericht und Bundesverwaltungsgericht angestrebt hat und andererseits die bisherige Praxis des Bundesgerichts zur Anwendung der bisherigen Revisionsbestimmungen gemäss OG überführen wollte (vgl. auch BVGE 2013/22 E. 6.2 f.).”
Une révision au sens de l'art. 122 LTF peut être demandée sur la base d'une décision de la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH), par exemple lorsque la CEDH a constaté une atteinte grave à la sphère privée. Des griefs alléguant des violations de l'art. 6 de la Convention européenne des droits de l'homme ont également été invoqués en pratique comme fondement possible de la révision. Il convient de respecter le délai applicable pour le dépôt (dans les affaires tranchées, un délai de 90 jours suivant la décision de la CEDH a été indiqué).
“Der Gesuchsteller beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 122 BGG. Das ihn betreffende Urteil des EGMR ist am 12. Dezember 2023 ergangen. Mit der Einreichung des Revisionsgesuchs am 26. Februar 2024 ist die 90-tägige Frist gewahrt. Der Gesuchsteller macht im Wesentlichen geltend, der EGMR habe einen schweren Eingriff in seine Privatsphäre festgestellt. Die ihm deswegen zugesprochene Entschädigung von 8'000 Euro decke bei Weitem nicht den Schaden, der ihm "durch das IV-Verfahren" entstanden sei, zumal er Renten zurückerstatten solle. Das Verfahren sei unfair gewesen, weil bei der Erstellung des MEDAS-Gutachtens die Ergebnisse der illegalen Observation berücksichtigt worden seien. Es brauche eine neue medizinische Begutachtung durch neutrale Experten. Ob der Gesuchsteller damit den Revisionsgrund von Art. 122 BGG genügend substanziiert darlegt, kann angesichts des Ausgangs des Verfahrens offenbleiben.”
“Sie rügen eine Verletzung von Verfahrensvorschriften und der Europäischen Menschenrechtskonvention. Im vereinigten Verfahren 6B_448/2020 und 6B_449/2020 seien einzelne Anträge unbeurteilt geblieben (Art. 121 Abs. 1 lit. c BGG) und das Bundesgericht habe in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt. Zudem würde das Bundesgericht im Falle der Abweisung der Revisionsgesuche Art. 13 und Art. 14 i.V.m. Art. 6 EMRK verletzen, was einen Revisionsgrund gemäss Art. 122 BGG begründe.”
Une révision fondée sur l'art. 122 LTF peut être nécessaire pour remédier aux conséquences d'une violation de la CEDH; un droit à la réparation des préjudices matériels demeure réservé. La suite de la procédure est régie par l'art. 128 LTF; le Tribunal fédéral peut réexaminer l'affaire, notamment en tenant compte des accords à l'amiable conclus entre les parties et de la jurisprudenÎ pertinente de la CEDH (voir arrêt Beeler c. Suisse).
“Vor diesem Hintergrund - Vorbehalt der Wiedergutmachung des materiellen Schadens - ist eine Revision im Sinne von Art. 122 BGG erforderlich, um die Auswirkungen der Verletzung zu beheben. Der Revisionsgrund muss daher bejaht werden und es ist nach Art. 128 BGG vorzugehen, d.h. Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils 9C_499/2017 vom 30. August 2017 ist aufzuheben und die Beschwerde im Lichte der zwischen den Parteien geschlossenen gütlichen Einigung sowie des Urteils Beeler gegen Schweiz vom 11. Oktober 2022 neu zu beurteilen.”
Si une révision en vertu de l'art. 122 LTF est accueillie, le Tribunal fédéral annule la décision attaquée et reprend la procédure antérieure. La reprise produit un effet ex tunc : le Tribunal et les parties sont remis dans la situation juridique qui prévalait avant le prononcé initial du jugement. L'objet du litige se détermine d'après le dispositif de la décision annulée. Dans la mesure où cela est applicable, cette appréciation se fait à la lumière de l'obligation d'éliminer les violations constatées de la CEDH sous l'angle de la restitutio in integrum.
“Das Revisionsverfahren vor Bundesgericht verläuft in mehreren Schritten. Zunächst prüft das Bundesgericht die Zulässigkeit des Revisionsgesuchs. Für Fragen, die nicht in Kapitel 7 des Bundesgerichtsgesetzes betreffend die Revision behandelt werden, sind die allgemeinen Bestimmungen dieses Gesetzes anwendbar. Erachtet das Bundesgericht das Revisionsgesuch als zulässig, tritt es auf das Verfahren ein und prüft, ob die Begründung des Gesuchs zutrifft. Wenn dies der Fall ist, fällt das Bundesgericht, normalerweise in einem einzigen Urteil, nacheinander zwei verschiedene Entscheide. Im ersten hebt es das Urteil auf, das Gegenstand des Revisionsgesuchs ist, und im zweiten befindet es über die Beschwerde, mit der es sich zuvor befasst hatte (vgl. Art. 128 Abs. 1 BGG; zum Ganzen: BGE 144 I 214 E. 1.2 mit Hinweisen). Sind die Voraussetzungen von Art. 122 BGG erfüllt, ist das vorherige Verfahren wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme wirkt in dem Sinne ex tunc, als das Bundesgericht und die Verfahrensbeteiligten in jenen Zustand versetzt werden, in dem sie sich vor der damaligen Urteilsfällung befunden hatten (BGE 150 I 99 E. 1.2; 144 I 214 E. 1.2 mit Hinweisen).”
“Diese Bestimmung verpflichtet die Vertragsstaaten, die endgültigen Urteile des EGMR zu befolgen; der betreffende Staat muss eine festgestellte Konventionsverletzung, soweit sie fortdauert, beseitigen und die beschwerdeführende Partei soweit möglich in die Lage versetzen, in der sie sich ohne die Konventionsverletzung befände ("restitutio in integrum"; BGE 137 I 86 E. 3.1 mit Hinweisen). Das Revisionsverfahren vor Bundesgericht verläuft in mehreren Schritten. Zunächst prüft das Bundesgericht die Zulässigkeit des Revisionsgesuchs. Für Fragen, die nicht in Kapitel 7 des Bundesgerichtsgesetzes betreffend die Revision behandelt werden, sind die allgemeinen Bestimmungen dieses Gesetzes anwendbar. Erachtet das Bundesgericht das Revisionsgesuch als zulässig, tritt es auf das Verfahren ein und prüft, ob die Begründung des Gesuchs zutrifft. Wenn dies der Fall ist, fällt das Bundesgericht, normalerweise in einem einzigen Urteil, nacheinander zwei verschiedene Entscheide. Im ersten hebt es das Urteil auf, das Gegenstand des Revisionsgesuchs ist, und im zweiten befindet es über die Beschwerde, mit der es sich zuvor befasst hatte (vgl. Art. 128 Abs. 1 BGG). Sind die Voraussetzungen von Art. 122 BGG erfüllt, ist das vorherige Verfahren wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme wirkt in dem Sinne ex tunc, als das Bundesgericht und die Verfahrensbeteiligten in jenen Zustand versetzt werden, in welchem sie sich vor der damaligen Urteilsfällung befunden hatten (BGE 147 I 494 E. 1.2; 144 I 214 E. 1.2; je mit Hinweisen). Der Streitgegenstand wird bei einer Revision durch das zu revidierende Urteil vorgegeben. Er bestimmt sich folglich nach dem Dispositiv des aufzuhebenden Urteils und den in jenem Verfahren gestellten Rechtsbegehren (BGE 147 I 494 E. 1.3; 136 II 457 E. 4.2; je mit Hinweisen).”
“Art. 122 BGG steht in direktem Bezug zu Art. 46 Ziff. 1 EMRK. Diese Bestimmung verpflichtet die Vertragsstaaten, die endgültigen Urteile des EGMR zu befolgen (BGE 137 I 86 E. 3.1). Das Revisionsverfahren ist zweistufig konzipiert. Erachtet das Bundesgericht das Revisionsgesuch als zulässig, tritt es darauf ein. Findet es, dass der Revisionsgrund zutrifft, so hebt es den früheren Entscheid auf und entscheidet neu; entscheidet es in einer Strafsache neu, so ist Art. 415 StPO sinngemäss anwendbar (Art. 128 Abs. 1 und 3 BGG). Sind die Voraussetzungen von Art. 122 BGG erfüllt, ist das vorherige Verfahren wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme wirkt in dem Sinne ex tunc, als das Bundesgericht und die Verfahrensbeteiligten in jenen Zustand versetzt werden, in welchem sie sich vor der damaligen Urteilsfällung befunden hatten (BGE 147 I 494 E. 1.2; 147 III 238 E. 1.2.3; 144 I 214 E. 1.2: "la cause devant être tranchée comme si cet arrêt n'avait jamais existé"). Der Streitgegenstand wird bei einer Revision durch das zu revidierende Urteil vorgegeben.”
“Das Revisionsverfahren vor Bundesgericht verläuft in mehreren Schritten. Zunächst prüft das Bundesgericht die Zulässigkeit des Revisionsgesuchs. Für Fragen, die nicht in Kapitel 7 des Bundesgerichtsgesetzes betreffend die Revision behandelt werden, sind die allgemeinen Bestimmungen dieses Gesetzes anwendbar. Erachtet das Bundesgericht das Revisionsgesuch als zulässig, tritt es auf das Verfahren ein und prüft, ob die Begründung des Gesuchs zutrifft. Wenn dies der Fall ist, fällt das Bundesgericht, normalerweise in einem einzigen Urteil, nacheinander zwei verschiedene Entscheide. Im ersten hebt es das Urteil auf, das Gegenstand des Revisionsgesuchs ist, und im zweiten befindet es über die Beschwerde, mit der es sich zuvor befasst hatte (vgl. Art. 128 Abs. 1 BGG; zum Ganzen: BGE 144 I 214 E. 1.2 mit Hinweisen, in: Pra 2019 Nr. 29 S. 312). Sind die Voraussetzungen von Art. 122 BGG erfüllt, ist das vorherige Verfahren wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme wirkt in dem Sinne ex tunc, als das Bundesgericht und die Verfahrensbeteiligten in jenen Zustand versetzt werden, in welchem sie sich vor der damaligen Urteilsfällung befunden hatten ( BGE 144 I 214 E. 1.2 mit Hinweisen). BGE 147 I 494 S. 498”
“Se tale è il caso, il Tribunale federale, rende successivamente due decisioni distinte, anche se di regola procede con le stesse in una sola sentenza: nella prima, denominata « il rescindente », annulla la sentenza oggetto dell'istanza di revisione; nella seconda, denominata invece « il rescissorio », statuirà nuovamente sul ricorso del quale era stato precedentemente investito (cfr. art. 128 cpv. 1 LTF). La decisione d'annullamento porrà fine alla procedura di revisione propriamente detta e condurrà alla riapertura della procedura anteriore. Tale decisione ha un effetto ex tunc, nel senso che le parti sono rimesse nella situazione in cui si trovavano nel momento in cui la sentenza annullata è stata resa, la causa dovendo essere giudicata come se tale sentenza non fosse mai esistita (cfr. DTF 144 I 214 consid. 1.2 con ulteriori riferimenti citati; sentenza del TF 2F_21/2016 del 6 luglio 2018 consid. 1.2; sentenza del Tribunale E-1212/2019 del 21 marzo 2019 consid. 2). 4.2 Come già sopra considerato (cfr. consid. 3 del presente giudizio), le condizioni per entrare nel merito dell'istanza di revisione sono adempiute. In fase rescindente, s'impone pertanto d'annullare la sentenza del Tribunale D-4671/2022 del 10 novembre 2022 ex art. 122 LTF. Ne discende quindi che la procedura anteriore ricorsuale è riaperta. L'istante è rimesso nella situazione giuridica in cui si trovava al momento della pronuncia della sentenza del Tribunale che con la presente è annullata (effetto ex tunc). La decisione sul rescissorio interverrà invece eccezionalmente in un'altra sentenza rispetto alla presente, che è limitata al solo rescindente. Giusta l'art. 42 LAsi, chi ha presentato una domanda d'asilo in Svizzera è autorizzato a soggiornarvi fino a conclusione della procedura, con tutti i diritti e gli obblighi inerenti il suo statuto. Tale sarà il caso d'ora in avanti dell'istante: egli è autorizzato a soggiornare in Svizzera fino a conclusione della procedura. Per tale motivo, così come al riguardo della particolarità della causa che necessita di un serio esame, con eventuali ulteriori misure istruttorie, risulta opportuno rendere nel termine più breve la presente sentenza. 5. Avendo il Tribunale statuito nel merito del ricorso, la domanda di esenzione dal versamento di un anticipo equivalente alle presumibili spese processuali, per quanto riguarda la presente procedura, è divenuta senza oggetto.”
L'art. 122 LTF pose comme condition que la Cour européenne des droits de l'homme ait, soit dans un arrêt définitif, constaté une violation de la Convention européenne des droits de l'homme (CEDH) ou de ses protocoles, soit clos l'affaire par un règlement à l'amiable. Il faut en outre, de manière cumulative, que l'indemnisation ne soit pas de nature à compenser les conséquences de la violation et que la révision soit nécessaire pour faire disparaître cette violation.
“Für die Schweizerische Eidgenossenschaft bestimmt Art. 122 BGG, dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts wegen Verletzung der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 (EMRK) verlangt werden kann, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil (Art. 44 EMRK) festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind, oder den Fall durch eine gütliche Einigung (Art. 39 EMRK) abgeschlossen hat (Art. 122 lit. a BGG), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Art. 122 lit. b BGG) und die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (Art. 122 lit. c BGG).”
“Selon l'art. 122 LTF (dans sa teneur en vigueur à partir du 1er juillet 2022; RO 2022 289), la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la CEDH peut être demandée aux conditions suivantes: la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou a conclu le cas par un règlement amiable (art. 39 CEDH) (let. a), une indemnité n'est pas de nature à remédier aux effets de la violation (let. b); et la révision est nécessaire pour remédier aux effets de la violation (let. c). Les trois conditions de l'art. 122 LTF doivent être cumulativement réunies pour justifier la révision. Par conséquent, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral n'est ouverte que si la CourEDH a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles (ATF 144 I 214 consid. 4.1; arrêt 1F_44/2021 du 16 février 2022 consid. 3; 2F_28/2021 du 25 octobre 2021 consid. 5; 9F_5/2016 du 23 septembre 2016 consid. 2.2 et les références) ou qu'elle a conclu le cas par un règlement amiable (cf. modification de la LTF du 1 er octobre 2021, entrée en vigueur le 1 er juillet 2022 [RO 2022 289]).”
“Der in den Eingaben geltend gemachte Revisionsgrund "der Verletzung der EMRK und deren Protokolle" nach "Art. 123 BGG" (recte Art. 122 BGG) setzt voraus, dass kumulativ der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind (lit. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (lit.”
Une révision au sens de l'art. 122 LTF pour violation de la CEDH n'est recevable que si la Cour européenne des droits de l'homme a, dans un arrêt définitif, constaté une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou a clos l'affaire par un règlement amiable. En outre, les autres conditions énumérées à l'art. 122 LTF doivent être cumulativement remplies, notamment que l'indemnisation ne soit pas de nature à faire disparaître les conséquences de la violation et que la révision soit nécessaire pour réparer les effets de cette violation.
“Selon l'art. 122 LTF (dans sa teneur en vigueur à partir du 1er juillet 2022; RO 2022 289), la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la CEDH peut être demandée aux conditions suivantes: la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou a conclu le cas par un règlement amiable (art. 39 CEDH) (let. a), une indemnité n'est pas de nature à remédier aux effets de la violation (let. b); et la révision est nécessaire pour remédier aux effets de la violation (let. c). Les trois conditions de l'art. 122 LTF doivent être cumulativement réunies pour justifier la révision. Par conséquent, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral n'est ouverte que si la CourEDH a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles (ATF 144 I 214 consid. 4.1; arrêt 1F_44/2021 du 16 février 2022 consid. 3; 2F_28/2021 du 25 octobre 2021 consid. 5; 9F_5/2016 du 23 septembre 2016 consid. 2.2 et les références) ou qu'elle a conclu le cas par un règlement amiable (cf.”
“Diese nur teilweise verständlichen Vorbringen genügen den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Der Gesuchsteller macht keine Revisionsgründe im Sinne von Art. 121 ff. BGG geltend, geschweige denn legt er einen solchen im Einzelnen dar. Die beantragte umfassende Überprüfung der dem angefochtenen Urteil zu Grunde liegenden Streitsache ist unzulässig. Darüber hinaus begründet er namentlich nicht, inwiefern das Gericht ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder eine bestimmte wesentliche Aktenstelle unrichtig, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut oder in ihrer tatsächlichen Tragweite, wahrgenommen haben soll (Art. 121 lit. d BGG, BGE 122 II 17 E. 3). Soweit sich der Gesuchsteller auf Art. 410 Abs. 2 StPO zu beziehen scheint, damit sinngemäss den Revisionsgrund von Art. 122 BGG geltend macht und pauschal eine Verletzung der EMRK rügt, übersieht er, dass nach dieser Bestimmung eine Revision nur verlangt werden kann, wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle verletzt worden sind, oder den Fall durch eine gütliche Einigung abgeschlossen hat. Inwiefern dies vorliegend der Fall sein soll, legt der Gesuchsteller nicht dar.”
“Conformément à l'art. 122 LTF, la révision d'un arrêt du Tribunal fédéral pour violation de la Convention de sauvegarde des droits de l'homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH) peut être demandée à condition que la Cour européenne des droits de l'homme ait constaté, dans un arrêt définitif (art. 44 CEDH), une violation de la CEDH ou de ses protocoles, ou ait conclu le cas par un règlement amiable (art. 39 CEDH; let. a), qu'une indemnité ne soit pas de nature à remédier aux effets de la violation (let.”
Un recours en révision au sens de l'art. 122 LTF peut être demandé lorsque la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH) a, dans un arrêt définitif, constaté une violation de la Convention européenne des droits de l'homme ou de ses protocoles.
“2 LTF s'appliquent également aux demandes de révision (arrêts 1F_15/2020 du 24 juin 2020 consid. 2; 1F_16/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3). Il incombe ainsi au requérant de mentionner le motif de révision dont il se prévaut et d'expliquer en quoi ce motif serait réalisé sous peine de voir sa demande déclarée irrecevable. La révision d'un arrêt du Tribunal fédéral peut être demandée si les dispositions concernant la composition du tribunal ou la récusation n'ont pas été observées (art. 121 let. a LTF), si le tribunal a accordé à une partie soit plus ou, sans que la loi ne le permette, autre chose que ce qu'elle a demandé, soit moins que ce que la partie adverse a reconnu devoir (art. 121 let. b LTF), si le tribunal n'a pas statué sur certaines conclusions (art. 121 let. c LTF), si, par inadvertance, le tribunal n'a pas pris en considération des faits pertinents qui ressortent du dossier (art. 121 let. d LTF), lorsque la Cour européenne des droits de l'homme a constaté, dans un arrêt définitif, une violation de la CEDH ou de ses protocoles (art. 122 LTF), lorsqu'une procédure pénale établit que l'arrêt a été influencé au préjudice du requérant par un crime ou un délit, même si aucune condamnation n'est intervenue (art. 123 al. 1 LTF), s'il existe des faits ou des moyens de preuves qui étaient inconnus de l'autorité inférieure et qui sont de nature à motiver l'acquittement ou une condamnation sensiblement moins sévère ou plus sévère du condamné ou encore la condamnation de la personne acquittée (art. 123 al. 2 let. b LTF en relation avec l'art. 410 al. 1 let. a CPP) ou si la décision est en contradiction flagrante avec une décision pénale rendue postérieurement sur les mêmes faits (art. 123 al. 2 let. b LTF en relation avec l'art. 410 al. 1 let. b CPP).”
RéférenÎ : LTF art. 122 n. 11 Une erreur formelle dans la citation de l'article applicable (par exemple art. 122 au lieu du correct art. 121 LTF) n'entraîne pas nécessairement l'irrecevabilité de la requête en révision, pour autant que les conditions de fond, la qualité pour agir de la requérante ainsi que les conclusions de la requête soient reconnaissables.
“Die Eintretensvoraussetzungen sind vorliegend erfüllt: Die Gesuchstellerin ist durch das angefochtene, sie betreffende Beschwerdeurteil E-6611/2019 berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung dargetan. Sie ist zur Einreichung des Revisionsgesuchs legitimiert. Sodann nennt sie die Revisionsgründe, wenngleich mit einer offensichtlich fehlerhaften Artikel-Bezeichnung (Art. 122 BGG statt richtig Art. 121 BGG, vgl. Revisionsgesuch S. 3 [korrekt jedoch auf S. 1 des Revisionsgesuchs]). Die 30-tägige Einreichungsfrist ist ebenfalls eingehalten. Einzig die Begehren für den Fall eines neuen Beschwerdeentscheids (Art. 47 VGG i.V.m. Art. 67 Abs. 3 [am Ende] VwVG) werden nicht explizit genannt. Im Antrag auf Wiederaufnahme des Beschwerdeverfahrens sind sie jedoch impliziert und auch aus dem Inhalt des Revisionsgesuchs geht genügend deutlich hervor, dass sämtliche in der Beschwerde vom 11. Dezember 2019 gestellten Hauptanträge betreffend Aufhebung der angefochtenen Verfügung, Gewährung des Asyls und allenfalls der vorläufigen Aufnahme sowie eventualiter Rückweisung der Sache an die Vorinstanz aufrechterhalten werden sollen.”
Une révision fondée sur l'art. 122 LTF n'est envisageable que si, dans la même affaire, un arrêt définitif de la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH) est intervenu. Les décisions de la CEDH rendues en faveur d'autres personnes ne constituent, selon la jurisprudenÎ citée, aucun motif de révision pour des tiers.
“Auf ein von einem anderen Witwer aufgrund des EGMR-Urteils "Beeler gegen die Schweiz" angestrengtes Revisionsgesuch gegen ein ihn betreffendes Bundesgerichtsurteil trat das Bundesgericht nicht ein mit dem Hinweis, dass er am Verfahren "Beeler gegen die Schweiz" nicht beteiligt gewesen sei, es ihm aber unbelassen bleibe, ein weiteres Revisionsgesuch zu stellen, nachdem in seiner eigenen Sache ein rechtskräftiges Urteil des EGMR vorliegen werde (Urteil des Bundesgerichts vom 5. Januar 2023, 9F_18/2022, E. 5.2 f.). Im soweit ersichtlich neuesten Urteil vom 28. Juni 2023, 9C_281/2022, zum Thema lehnte das Bundesgericht unter Hinweis auf das Fehlen eines Wiedererwägungsgesuchs bzw. die Prüfung eines solchen durch die Verwaltung einen rückwirkenden Leistungsanspruch ab und verwies auch jenen Beschwerdeführer an den EGMR (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juni 2023, 9C_281/2022, E. 4.3). Dort nicht Streitgegenstand war ein Anspruch des Beschwerdeführers ex nunc et pro futuro, da dieser im Zeitpunkt seiner erneuten Anmeldung im Dezember 2020 bereits AHV-Altersrentner war. Während die vorerwähnten Betroffenen ein bereits rechtskräftiges "eigenes" Bundesgerichtsurteil via eine Revision gemäss Art. 122 BGG kassieren lassen können, liegt beim Beschwerdeführer eine rechtskräftige Einstellung vor. Ursprünglich fehlerfreie Verfügungen über Dauerleistungen sind unter Vorbehalt anderslautender Übergangsbestimmungen sowie allfälliger wohlerworbener Rechte grundsätzlich an Änderungen der Rechtslage anzupassen, welche aus einem Eingriff des Gesetzgebers resultieren. Eine geänderte Gerichts- oder Verwaltungspraxis bildet hingegen im Prinzip keinen Anlass, in eine laufende, auf einer formell rechtskräftigen Verfügung beruhende Dauerleistung einzugreifen. Sie kann ausnahmsweise zur Abänderung einer rechtskräftigen Verfügung (mit Wirkung für die Zukunft) führen, wenn die neue Praxis in einem solchen Masse allgemeine Verbreitung erfährt, dass ihre Nichtbefolgung als Verstoss gegen das Gleichheitsgebot erschiene, insbesondere wenn die alte Praxis nur in Bezug auf eine einzige versicherte Person oder eine geringe Zahl von Versicherten beibehalten würde. Dies drängt sich namentlich dann auf, wenn das Festhalten an der ursprünglichen Verfügung aus Sicht der neuen Rechtspraxis schlechterdings nicht mehr vertretbar ist und diese eine so allgemeine Verbreitung findet, dass ihre Nichtbeachtung in einem einzelnen Fall als dessen stossende Privilegierung (oder Diskriminierung) und als Verletzung des Gleichbehandlungsgebots erscheint (statt vieler: BGE 135 V 201 E.”
“zur Nichtanwendung von Bundesgesetzen wegen Verletzung der EMRK: Hangartner/Looser, St. Galler Kommentar zu Art. 190 BV, Rz. 38), was durch das Bundesgericht für die vorerwähnten beiden damals bei ihm anhängigen Verfahren mit den Urteilen vom 9. Januar 2023 umgesetzt wurde. Die zu beurteilende Situation entspräche jener, welcher dem EGMR-Urteil 78630/12 Beeler gegen die Schweiz vom 11. Oktober 2022 zugrunde gelegen habe (9C_749/2020 und 9C_481/2021, bei vom 9. Januar 2023, jeweils E. 2), weswegen die vorgenommenen Rentenaufhebungen rechtswidrig seien. Bei beiden betroffenen Witwern gelangen die Renten folglich wieder zur Auszahlung. Es ist nicht ohne Weiteres einzusehen, weshalb dem Beschwerdeführer folglich zum Nachteil gereichen sollte, dass er die Renteneinstellung vom 25. November 2020 nicht angefochten hatte, dies umso mehr als die Renteneinstellung nach dem EGMR-Urteil der dritten Sektion vom 20. Oktober 2020 erging. Derzeit zwar noch nicht bekannt ist der Ausgang des von Max Beeler beim Bundesgericht angestrebten Revisionsverfahrens gemäss Art. 122 BGG (bis zum heutigen Tag findet sich kein entsprechendes Urteil auf der Publikationsplattform des Bundesgerichts), jedoch wird dieses ihm (rückwirkend wieder) eine Witwerrente zusprechen müssen (vgl. Kurt Pärli, Urteilsbesprechung des EGMR Nr. 78630/12 vom 20. Oktober 2020, in SZS 1/2021, S. 21), sei denn, es käme zu einer Einigung zwischen ihm und dem BSV über die nachzuzahlenden Beträge samt Zins im Zuge welcher er das Revisionsbegehren zurückziehen würde, was angesichts der weiter noch offenen Punkte offenbar nicht zu erwarten ist (zum Ganzen: Artikel im Tages-Anzeiger vom Dienstag 16. Mai 2023, S. 5). Auf ein von einem anderen Witwer aufgrund des EGMR-Urteils "Beeler gegen die Schweiz" angestrengtes Revisionsgesuch gegen ein ihn betreffendes Bundesgerichtsurteil trat das Bundesgericht nicht ein mit dem Hinweis, dass er am Verfahren "Beeler gegen die Schweiz" nicht beteiligt gewesen sei, es ihm aber unbelassen bleibe, ein weiteres Revisionsgesuch zu stellen, nachdem in seiner eigenen Sache ein rechtskräftiges Urteil des EGMR vorliegen werde (Urteil des Bundesgerichts vom 5.”
Citation : LTF art. 122 n. 9 Une demanÞ de révision fondée sur une affaire pendante devant la CEDH et qui n'est pas encore définitive n'entraîne en principe pas la suspension d'une procédure déjà définitivement classée ni d'une décision exécutoire du Tribunal fédéral. De même, un recours auprès de la CEDH n'a généralement pas d'effet suspensif à l'égard des décisions exécutoires ; celles-ci restent exécutoires, sauf si un effet suspensif est expressément accordé.
“Auf ein von einem anderen Witwer aufgrund des EGMR-Urteils "Beeler gegen die Schweiz" angestrengtes Revisionsgesuch gegen ein ihn betreffendes Bundesgerichtsurteil trat das Bundesgericht nicht ein mit dem Hinweis, dass er am Verfahren "Beeler gegen die Schweiz" nicht beteiligt gewesen sei, es ihm aber unbelassen bleibe, ein weiteres Revisionsgesuch zu stellen, nachdem in seiner eigenen Sache ein rechtskräftiges Urteil des EGMR vorliegen werde (Urteil des Bundesgerichts vom 5. Januar 2023, 9F_18/2022, E. 5.2 f.). Im soweit ersichtlich neuesten Urteil vom 28. Juni 2023, 9C_281/2022, zum Thema lehnte das Bundesgericht unter Hinweis auf das Fehlen eines Wiedererwägungsgesuchs bzw. die Prüfung eines solchen durch die Verwaltung einen rückwirkenden Leistungsanspruch ab und verwies auch jenen Beschwerdeführer an den EGMR (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juni 2023, 9C_281/2022, E. 4.3). Dort nicht Streitgegenstand war ein Anspruch des Beschwerdeführers ex nunc et pro futuro, da dieser im Zeitpunkt seiner erneuten Anmeldung im Dezember 2020 bereits AHV-Altersrentner war. Während die vorerwähnten Betroffenen ein bereits rechtskräftiges "eigenes" Bundesgerichtsurteil via eine Revision gemäss Art. 122 BGG kassieren lassen können, liegt beim Beschwerdeführer eine rechtskräftige Einstellung vor. Ursprünglich fehlerfreie Verfügungen über Dauerleistungen sind unter Vorbehalt anderslautender Übergangsbestimmungen sowie allfälliger wohlerworbener Rechte grundsätzlich an Änderungen der Rechtslage anzupassen, welche aus einem Eingriff des Gesetzgebers resultieren. Eine geänderte Gerichts- oder Verwaltungspraxis bildet hingegen im Prinzip keinen Anlass, in eine laufende, auf einer formell rechtskräftigen Verfügung beruhende Dauerleistung einzugreifen. Sie kann ausnahmsweise zur Abänderung einer rechtskräftigen Verfügung (mit Wirkung für die Zukunft) führen, wenn die neue Praxis in einem solchen Masse allgemeine Verbreitung erfährt, dass ihre Nichtbefolgung als Verstoss gegen das Gleichheitsgebot erschiene, insbesondere wenn die alte Praxis nur in Bezug auf eine einzige versicherte Person oder eine geringe Zahl von Versicherten beibehalten würde. Dies drängt sich namentlich dann auf, wenn das Festhalten an der ursprünglichen Verfügung aus Sicht der neuen Rechtspraxis schlechterdings nicht mehr vertretbar ist und diese eine so allgemeine Verbreitung findet, dass ihre Nichtbeachtung in einem einzelnen Fall als dessen stossende Privilegierung (oder Diskriminierung) und als Verletzung des Gleichbehandlungsgebots erscheint (statt vieler: BGE 135 V 201 E.”
“1 CPC), ni du recours au Tribunal fédéral (sous réserve des jugements constitutifs [art. 103 al. 1 et 2 let. a LTF]) (Abbet, op. cit., n. 49 ad art. 80 LP). Les décisions au fond rendues par l'instance cantonale supérieure acquièrent leur caractère exécutoire aussitôt prononcées, dans la mesure où un recours au Tribunal fédéral ne déploie en principe pas d'effet suspensif sous réserve de son octroi par le juge instructeur (TF 5A_866/2012 du 1er février 2013 consid. 4.1, SJ 2013 I 314 ; CPF 30 décembre 2021/260 consid. II c) ; Jeandin, in Bohnet et alii (éd.), Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, n. 7 ad art. 336 CPC). En vertu de l'art. 61 LTF (loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005, RS 173.110), un arrêt du Tribunal fédéral acquiert force de chose jugée le jour où il est prononcé, même avant la communication de l’arrêt motivé. Un recours à la CEDH ne lui enlève pas son caractère exécutoire dans la mesure où les arrêts de cette cour constituent uniquement un motif de révision (art. 122 LTF) (Abbet, op. cit., n. 69 ad art. 80 LP). b) En l’espèce, le jugement rendu le 31 août 2021 par la Cour suprême du canton de Berne confirme la décision du 26 mars 2021 du Regionalgericht Bern-Mittelland, qui condamne le poursuivi à payer à la poursuivante (notamment) la somme de 25'890 fr., et le condamne à son tour à payer à celle-ci (notamment) une somme de 5'160 fr. 50. Ces deux décisions sont exécutoires depuis le prononcé de la Cour suprême. Leur caractère exécutoire est encore confirmé par l’arrêt – lui aussi exécutoire – rendu par le Tribunal fédéral le 29 novembre 2021, rejetant le recours interjeté par Q.________ contre le jugement du 31 août 2021. Un recours à la CEDH contre l’arrêt fédéral, annoncé par le recourant mais dont on ne sait pas s’il a été déposé, n’a pas d’effet suspensif enlevant le caractère exécutoire de celui-ci, ni du reste aux deux autres décisions, contrairement à ce que soutient le recourant. Il s’ensuit que l’intimée est au bénéfice de jugements exécutoires valant titres de mainlevée définitive pour le montant de 31’050 fr.”
Si une violation de la CEDH est constatée et que les conséquences en résultant demeurent non réparées, une révision en application de l'art. 122 LTF peut s'avérer nécessaire pour y remédier. Dans un tel cas, le motif de révision doit être retenu et il convient de procéder selon l'art. 128 LTF, c.-à-d. que le dispositif attaqué peut être annulé et que l'affaire doit être réexaminée.
“Vor diesem Hintergrund - Vorbehalt der Wiedergutmachung des materiellen Schadens - ist eine Revision im Sinne von Art. 122 BGG erforderlich, um die Auswirkungen der Verletzung zu beheben. Der Revisionsgrund muss daher bejaht werden und es ist nach Art. 128 BGG vorzugehen, d.h. Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils 9C_499/2017 vom 30. August 2017 ist aufzuheben und die Beschwerde im Lichte der zwischen den Parteien geschlossenen gütlichen Einigung sowie des Urteils Beeler gegen Schweiz vom 11. Oktober 2022 neu zu beurteilen.”
“Vor diesem Hintergrund - Vorbehalt der Wiedergutmachung des materiellen Schadens - ist eine Revision im Sinne von Art. 122 BGG erforderlich, um die Auswirkungen der Verletzung zu beheben. Der Revisionsgrund muss daher bejaht werden und es ist nach Art. 128 BGG vorzugehen, d.h. Dispositiv-Ziffer 1 des Urteils 9C_499/2017 vom 30. August 2017 ist aufzuheben und die Beschwerde im Lichte der zwischen den Parteien geschlossenen gütlichen Einigung sowie des Urteils Beeler gegen Schweiz vom 11. Oktober 2022 neu zu beurteilen.”
RéférenÎ : art. 122 LTF n. 7 L'art. 122 LTF exige cumulativement la réunion des trois conditions énoncées aux let. a–c. Un simple exposé général de moyens tirés de la CEDH, ou la simple répétition de critiques déjà invoquées, ne suffit pas.
“Der Gesuchsteller ruft (isoliert) den Revisionsgrund von Art. 122 lit. c BGG an und rügt in der Folge verschiedene Bestimmungen der EMRK als verletzt. Er verkennt, dass Art. 122 lit. c BGG nicht dem allgemeinen Vorbringen von EMRK-Rügen und schon gar nicht zur Wiederholung der bereits im Verfahren 5A_318/2024 vorgebrachten Kritik dient. Vielmehr soll Art. 122 BGG in seiner Gesamtheit das Zurückkommen auf ein bundesgerichtliches Urteil, das mit seiner Ausfällung von Gesetzes wegen rechtskräftig wird (Art. 61 BGG), ermöglichen, soweit kumulativ drei Voraussetzungen erfüllt sind: Wenn der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in der betreffenden Angelegenheit eine Verletzung der EMRK festgestellt hat (Art. 122 lit. a BGG), wenn diesfalls eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (Art. 122 lit. b BGG) und wenn drittens die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (Art. 122 lit. c BGG). Diese Konstellation ist vorliegend von vornherein nicht gegeben.”
“Gemäss Art. 122 BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind (lit. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (lit. b), und die Revision notwendig ist, um die Verletzung zu beseitigen (lit. c). Diese Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein (BGE 147 I 494 E. 2 mit Hinweisen). Gemäss Art. 128 Abs. 1 BGG hebt das Bundesgericht den früheren Entscheid auf und entscheidet neu, wenn es findet, dass der Revisionsgrund zutrifft. Entscheidet das Bundesgericht in einer Strafsache neu, ist Artikel 415 StPO sinngemäss anwendbar (Art. 128 Abs. 3 BGG). Nach Art. 415 Abs. 2 StPO werden der beschuldigten Person zu viel bezahlte Bussen oder Geldstrafen zurückerstattet, wenn sie freigesprochen, milder bestraft oder das Verfahren eingestellt wird; Ansprüche der beschuldigten Person auf Entschädigung oder Genugtuung richten sich nach Artikel 436 Absatz 4 StPO.”
RéférenÎ : LTF art. 122 ch. 6 Lorsqu'une atteinte grave constatée par la CEDH (ici : à la sphère privée) et une indemnisation dénoncée comme insuffisante sont en cause, cela peut constituer un motif de révision au sens de l'art. 122 LTF. La question de savoir si la requête en révision contient une motivation suffisamment étayée se déciÞ au cas par cas ; à titre d'exemple, il est courant dans la pratique d'exiger un nouvel examen médical indépendant.
“Der Gesuchsteller beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 122 BGG. Das ihn betreffende Urteil des EGMR ist am 12. Dezember 2023 ergangen. Mit der Einreichung des Revisionsgesuchs am 26. Februar 2024 ist die 90-tägige Frist gewahrt. Der Gesuchsteller macht im Wesentlichen geltend, der EGMR habe einen schweren Eingriff in seine Privatsphäre festgestellt. Die ihm deswegen zugesprochene Entschädigung von 8'000 Euro decke bei Weitem nicht den Schaden, der ihm "durch das IV-Verfahren" entstanden sei, zumal er Renten zurückerstatten solle. Das Verfahren sei unfair gewesen, weil bei der Erstellung des MEDAS-Gutachtens die Ergebnisse der illegalen Observation berücksichtigt worden seien. Es brauche eine neue medizinische Begutachtung durch neutrale Experten. Ob der Gesuchsteller damit den Revisionsgrund von Art. 122 BGG genügend substanziiert darlegt, kann angesichts des Ausgangs des Verfahrens offenbleiben.”
Les décisions et arrêts définitifs des comités de la CEDH sont, en vertu de l'art. 28 al. 2 CEDH, définitifs et peuvent motiver l'admission d'une révision au sens de l'art. 122 LTF. Les travaux préparatoires à la révision de la loi ne fournissent aucun indiÎ que la référenÎ entre parenthèses à l'art. 44 CEDH viserait à limiter la révision aux arrêts qui y sont expressément mentionnés ; cela ne fait donc pas obstacle à l'admission de la révision.
“b EMRK von einem Ausschuss gefasst worden. Auch ein Ausschuss kann über die Begründetheit einer Beschwerde entscheiden, falls dies aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung des Gerichtshofs möglich ist (Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK). Entscheide und Urteile der Ausschüsse sind (ebenfalls) endgültig (Art. 28 Abs. 2 EMRK). In seiner bis am 31. Juni 2022 geltenden Fassung bezog sich Art. 122 Bst. a BGG allgemein auf endgültige Urteile des EGMR. Den Materialien (vgl. BBl 2021 300 ff. und 889 f.; AB 2021 N 1310 f.; AB 2021 S 941) lässt sich kein Hinweis darauf entnehmen, dass der Gesetzgeber mit dem in Klammer gesetzten Verweis auf Art. 44 EMRK die Revision eines Urteils des Bundesgerichts gestützt auf ein endgültiges Urteil der Grossen Kammer bzw. einer Kammer des EGMR beschränken und damit Urteile von Ausschüssen entgegen Art. 46 Abs. 1 EMRK von der innerstaatlichen Umsetzung von Urteilen des Gerichtshofs ausnehmen wollte (zur Funktion von Art. 122 BGG vgl. ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 1 zu Art. 122 BGG). Es steht der Zulassung der Revision damit nicht entgegen, dass keines der in Art. 44 EMRK ausdrücklich erwähnten Urteile vorliegt (allgemein zur Gesetzesauslegung BGE 146 III 426 E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen).”
“2). Das Urteil ist gestützt auf Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK von einem Ausschuss gefasst worden. Auch ein Ausschuss kann über die Begründetheit einer Beschwerde entscheiden, falls dies aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung des Gerichtshofs möglich ist (Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK). Entscheide und Urteile der Ausschüsse sind (ebenfalls) endgültig (Art. 28 Abs. 2 EMRK). In seiner bis am 31. Juni 2022 geltenden Fassung bezog sich Art. 122 Bst. a BGG allgemein auf endgültige Urteile des EGMR. Den Materialien (vgl. BBl 2021 300 ff. und 889 f.; AB 2021 N 1310 f.; AB 2021 S 941) lässt sich kein Hinweis darauf entnehmen, dass der Gesetzgeber mit dem in Klammer gesetzten Verweis auf Art. 44 EMRK die Revision eines Urteils des Bundesgerichts gestützt auf ein endgültiges Urteil der Grossen Kammer bzw. einer Kammer des EGMR beschränken und damit Urteile von Ausschüssen entgegen Art. 46 Abs. 1 EMRK von der innerstaatlichen Umsetzung von Urteilen des Gerichtshofs ausnehmen wollte (zur Funktion von Art. 122 BGG vgl. ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 1 zu Art. 122 BGG). Es steht der Zulassung der Revision damit nicht entgegen, dass keines der in Art. 44 EMRK ausdrücklich erwähnten Urteile vorliegt (allgemein zur Gesetzesauslegung BGE 146 III 426 E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen).”
“2). Das Urteil ist gestützt auf Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK von einem Ausschuss gefasst worden. Auch ein Ausschuss kann über die Begründetheit einer Beschwerde entscheiden, falls dies aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung des Gerichtshofs möglich ist (Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK). Entscheide und Urteile der Ausschüsse sind (ebenfalls) endgültig (Art. 28 Abs. 2 EMRK). In seiner bis am 31. Juni 2022 geltenden Fassung bezog sich Art. 122 Bst. a BGG allgemein auf endgültige Urteile des EGMR. Den Materialien (vgl. BBl 2021 300 ff. und 889 f.; AB 2021 N 1310 f.; AB 2021 S 941) lässt sich kein Hinweis darauf entnehmen, dass der Gesetzgeber mit dem in Klammer gesetzten Verweis auf Art. 44 EMRK die Revision eines Urteils des Bundesgerichts gestützt auf ein endgültiges Urteil der Grossen Kammer bzw. einer Kammer des EGMR beschränken und damit Urteile von Ausschüssen entgegen Art. 46 Abs. 1 EMRK von der innerstaatlichen Umsetzung von Urteilen des Gerichtshofs ausnehmen wollte (zur Funktion von Art. 122 BGG vgl. ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 1 zu Art. 122 BGG). Es steht der Zulassung der Revision damit nicht entgegen, dass keines der in Art. 44 EMRK ausdrücklich erwähnten Urteile vorliegt (allgemein zur Gesetzesauslegung BGE 146 III 426 E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen).”
“b EMRK von einem Ausschuss gefasst worden. Auch ein Ausschuss kann über die Begründetheit einer Beschwerde entscheiden, falls dies aufgrund einer gefestigten Rechtsprechung des Gerichtshofs möglich ist (Art. 28 Abs. 1 Bst. b EMRK). Entscheide und Urteile der Ausschüsse sind (ebenfalls) endgültig (Art. 28 Abs. 2 EMRK). In seiner bis am 31. Juni 2022 geltenden Fassung bezog sich Art. 122 Bst. a BGG allgemein auf endgültige Urteile des EGMR. Den Materialien (vgl. BBl 2021 300 ff. und 889 f.; AB 2021 N 1310 f.; AB 2021 S 941) lässt sich kein Hinweis darauf entnehmen, dass der Gesetzgeber mit dem in Klammer gesetzten Verweis auf Art. 44 EMRK die Revision eines Urteils des Bundesgerichts gestützt auf ein endgültiges Urteil der Grossen Kammer bzw. einer Kammer des EGMR beschränken und damit Urteile von Ausschüssen entgegen Art. 46 Abs. 1 EMRK von der innerstaatlichen Umsetzung von Urteilen des Gerichtshofs ausnehmen wollte (zur Funktion von Art. 122 BGG vgl. ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 1 zu Art. 122 BGG). Es steht der Zulassung der Revision damit nicht entgegen, dass keines der in Art. 44 EMRK ausdrücklich erwähnten Urteile vorliegt (allgemein zur Gesetzesauslegung BGE 146 III 426 E. 3.1 mit zahlreichen Hinweisen).”
Citation : LTF art. 122 n. 4 Si la réparation des conséquences d'une violation de la CEDH constatée par la Cour européenne des droits de l'homme (CourEDH) peut nécessiter la levée d'une expulsion du territoire, cela justifie une révision en vertu de l'art. 122 al. 1 LTF. Dans un tel cas, la levée de la mesure d'expulsion, la réactivation de l'autorisation de séjour antérieure et la radiation de l'inscription dans le SIS peuvent être envisagées comme mesures appropriées à l'encontre des autorités compétentes en matière de migration.
“41 EMRK ausgerichtete Entschädigung nicht geeignet, die Folgen der vom EGMR festgestellten Verletzung im Sinne von Art. 122 lit. b BGG auszugleichen, da das bundesgerichtliche Urteil 6B_191/2020 weiterhin seine Wirkung entfalte. Mit der Landesverweisung habe der Gesuchsteller seine Aufenthaltsbewilligung verloren und sei mit einer Einreisesperre belegt worden. Aufgrund des Urteils 6B_191/2020 bzw. der rechtskräftigen Landesverweisung sei es diesem daher nach wie vor verwehrt, in die Schweiz zu kommen, um mit seiner Familie zusammen zu leben. Die Landesverweisung sei somit formell aufzuheben und das Migrationsamt Zürich anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung des Gesuchstellers wieder aufleben zu lassen, damit er mit seiner Familie leben könne. Selbstverständlich sei auch die Ausschreibung der Landesverweisung im SIS zu löschen. Schliesslich sei offensichtlich, dass das Strafverfahren des Gesuchstellers ohne Konventionsverletzung einen anderen Verlauf genommen hätte oder hätte nehmen können, so dass die Revision auch im Sinne von Art. 122 Abs. 1 lit. c BGG notwendig sei. Dies umso mehr als die Revision zur Beseitigung einer bestehenden Konventionsverletzung notwendig sei, da der Gesuchsteller wegen der Landesverweisung die Aufenthaltsbewilligung verloren habe und auch heute noch mit einer Einreisesperre belegt sei. Dies könne im Lichte von Art. 5 und Art. 61 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20) nur mit der Aufhebung der Landesverweisung behoben werden.”
Est «nécessaire» au sens de l'art. 122 al. 1 LTF seulement si, par la révision, les conséquences d'une violation de la CEDH constatée peuvent effectivement être éliminées et qu'aucune voie de recours ordinaire prioritaire n'est disponible pour remédier à la violation. Il est décisif que la procédure devant le Tribunal fédéral, sans la violation de la Convention, aurait eu ou aurait pu avoir un autre déroulement; la seule constatation de la violation ne suffit pas à justifier une révision, car il appartient aux États contractants de choisir le moyen le mieux approprié pour rétablir une situation conforme à la CEDH.
“Die Revision ist "notwendig" im Sinne von Art. 122 Abs. 1 lit. c BGG, wenn das Verfahren vor dem Bundesgericht ohne Konventionsverletzung einen anderen Verlauf genommen hätte oder hätte nehmen können (BGE 147 I 494 E. 2.3; 145 III 165 E. 3.3.1; 144 I 314 E. 4.3; 142 I 42 E. 2.3; 137 I 86 E. 3.2.3). Die Wendung "notwendig" meint aber auch, dass es Sache der Vertragsstaaten ist, den am besten geeigneten Weg zu finden, um einen der EMRK entsprechenden Zustand wiederherzustellen und einen wirksamen Schutz der in der EMRK verankerten Garantien zu gewährleisten. Die Feststellung einer Verletzung der EMRK bedeutet für sich allein noch nicht, dass eine Revision des Entscheids, der an den EGMR weitergezogen wurde, notwendig ist. Aus dem Wesen der Revision als ausserordentlichem Rechtsmittel selbst folgt vielmehr, dass dort, wo ein anderer ordentlicher Rechtsweg besteht, der eine Verletzung zu beseitigen gestattet, dieser zuerst beschritten werden muss (BGE 145 III 165 E. 3.3.1). Um in casu die Verletzung realiter zu beseitigen, ist die Änderung des ursprünglichen Entscheids und damit die Revision notwendig (vgl.”
Si la requête en révision est accueillie, selon la pratique, aucun frais de procédure n'est perçu ; le requérant est indemnisé sur la caisse du Tribunal fédéral. Pour les demandes d'aiÞ judiciaire, l'indemnisation est, selon la pratique, versée directement à l'avocat. En matière d'asile, le requérant est autorisé à demeurer en Suisse jusqu'à la conclusion des procédures rouvertes.
“Das Revisionsgesuch gemäss Art. 122 BGG ist gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist gegenstandslos geworden. Es sind keine Kosten zu erheben. Der Gesuchsteller ist aus der Bundesgerichtskasse zu entschädigen. Bei Gesuchen um unentgeltliche Rechtspflege wird die Entschädigung praxisgemäss dem Anwalt des Gesuchstellers ausgerichtet (in analoger Anwendung von Art. 64 Abs. 2 BGG; vgl. Urteil 6F_8/2018 vom 22. Mai 2018 E. 4). Demnach erkennt das Bundesgericht:”
“Se tale è il caso, il Tribunale federale, rende successivamente due decisioni distinte, anche se di regola procede con le stesse in una sola sentenza: nella prima, denominata « il rescindente », annulla la sentenza oggetto dell'istanza di revisione; nella seconda, denominata invece « il rescissorio », statuirà nuovamente sul ricorso del quale era stato precedentemente investito (cfr. art. 128 cpv. 1 LTF). La decisione d'annullamento porrà fine alla procedura di revisione propriamente detta e condurrà alla riapertura della procedura anteriore. Tale decisione ha un effetto ex tunc, nel senso che le parti sono rimesse nella situazione in cui si trovavano nel momento in cui la sentenza annullata è stata resa, la causa dovendo essere giudicata come se tale sentenza non fosse mai esistita (cfr. DTF 144 I 214 consid. 1.2 con ulteriori riferimenti citati; sentenza del TF 2F_21/2016 del 6 luglio 2018 consid. 1.2; sentenza del Tribunale E-1212/2019 del 21 marzo 2019 consid. 2). 4.2 Come già sopra considerato (cfr. consid. 3 del presente giudizio), le condizioni per entrare nel merito dell'istanza di revisione sono adempiute. In fase rescindente, s'impone pertanto d'annullare la sentenza del Tribunale D-4671/2022 del 10 novembre 2022 ex art. 122 LTF. Ne discende quindi che la procedura anteriore ricorsuale è riaperta. L'istante è rimesso nella situazione giuridica in cui si trovava al momento della pronuncia della sentenza del Tribunale che con la presente è annullata (effetto ex tunc). La decisione sul rescissorio interverrà invece eccezionalmente in un'altra sentenza rispetto alla presente, che è limitata al solo rescindente. Giusta l'art. 42 LAsi, chi ha presentato una domanda d'asilo in Svizzera è autorizzato a soggiornarvi fino a conclusione della procedura, con tutti i diritti e gli obblighi inerenti il suo statuto. Tale sarà il caso d'ora in avanti dell'istante: egli è autorizzato a soggiornare in Svizzera fino a conclusione della procedura. Per tale motivo, così come al riguardo della particolarità della causa che necessita di un serio esame, con eventuali ulteriori misure istruttorie, risulta opportuno rendere nel termine più breve la presente sentenza. 5. Avendo il Tribunale statuito nel merito del ricorso, la domanda di esenzione dal versamento di un anticipo equivalente alle presumibili spese processuali, per quanto riguarda la presente procedura, è divenuta senza oggetto.”
La révision selon l'art. 122 LTF n'est envisageable que si la Cour européenne des droits de l'homme (CEDH) a, dans un arrêt définitif, constaté une violation de la Convention européenne des droits de l'homme et si une réparation pécuniaire (p. ex. satisfaction/indemnité) n'est pas de nature à compenser les conséquences de cette violation.
“Die Gesuchstellerin beruft sich auf den Revisionsgrund gemäss Art. 122 BGG. Danach kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn der EGMR in einem endgültigen Urteil festgestellt hat, dass die EMRK oder die Protokolle dazu verletzt worden sind (lit. a), eine Entschädigung nicht geeignet ist, die Folgen der Verletzung auszugleichen (lit.”
Utilisez la page actuelle comme contexte pour rechercher, résumer, comparer ou rédiger.