Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. Juni 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4635;BBl 2003 6399). ↩
3 commentaries
Erreicht der Begünstigte das ordentliche Rentenalter, kann die IV‑Rente gemäss den anwendbaren Reglementbestimmungen in eine Altersrente umgewandelt bzw. durch diese ersetzt werden; ab diesem Zeitpunkt besteht nach den in der Quelle genannten Ausführungen keine gesetzliche Pflicht mehr, die frühere IV‑Rente weiterhin gemäss Art. 36 Abs. 1 BVG an die Preisentwicklung anzupassen.
“Elles connaissent le système de la libération des cotisations qui permet de continuer de financer les cotisations pour l’assurance vieillesse, sur la base du salaire assuré au moment de la survenance de l’invalidité, pendant toute la durée de l’invalidité jusqu’à l’atteinte de l’âge de la retraite, de telle sorte que les cotisations d’épargne puissent être bonifiées comme pour un assuré actif avec le même salaire assuré (art. 34 al. 1 let. b LPP, art. 14 OPP 2). Dans le cas d’espèce, selon le règlement applicable lors de la survenance du risque invalidité, la rente d’invalidité réglementaire est viagère, puisque le droit à la rente d’invalidité s’éteint dans les seuls cas où l’assuré n’est plus invalide ou décède (art. 35 avant-dernière phrase dudit règlement), à l’instar de ce que prévoit l’art. 26 al. 3 LPP. Lorsque le bénéficiaire atteint l’âge réglementaire de la retraite, la rente d’invalidité est remplacée par une rente de retraite, conformément à l’art. 35 in fine du règlement. Le règlement d’une institution de prévoyance peut en effet prévoir de convertir une rente d’invalidité LPP en une ‟rente de vieillesse” d’un montant au moins équivalent lorsque l’âge de la retraite est atteint, puisqu’il n’existe, à partir de ce moment-là, plus d’obligation légale d’adapter la rente d’invalidité LPP à l’évolution des prix conformément à l’art. 36 al. 1 LPP (Hürzeler, loc. cit.). On relève à ce propos que la libération du paiement des cotisations est assurée aux termes de l’art. 39 du règlement de la Caisse de retraite du Groupe F.________ en vue de financer les prestations versées à partir de l’atteinte de l’âge réglementaire de la retraite. Dans cette situation, comme l’ont souligné la jurisprudence (ATF 138 V 176 consid. 7.2) et la doctrine (Hürzeler, loc. cit.), l’atteinte de l’âge de la retraite réglementaire ne représente pas un nouveau cas de prévoyance. Il en découle notamment qu’en cas d’aggravation de l’invalidité, l’institution de prévoyance d’origine, c’est-à-dire celle auprès de laquelle la personne était assurée au moment de la survenance de l’incapacité de travail invalidante et qui était tenue de prester, doit prendre en charge l’augmentation y relative des prestations d’invalidité dans le cadre d’une procédure de révision (TF 9C_73/2009 du 4 février 2010 consid. 3.3 ; Hürzeler, op. cit., n° 53 ad art. 23 LPP). Ce principe découlant de l’art.”
Bei Zusprechung einer BVG-Viertelsrente ist der Rentenbetrag nach einer Laufzeit von drei Jahren bis zum Erreichen des Referenzalters der Preisentwicklung anzupassen (Art. 36 Abs. 1 BVG).
“Die Klage ist somit teilweise gutzuheissen und dem Kläger ab 1. April 2022 eine Viertelsrente aus beruflicher Vorsorge im Betrag von jährlich CHF 3'229.70 zuzusprechen; dieser Betrag ist nach einer Laufzeit von drei Jahren bis zum Erreichen des Referenzalters nach Anordnung des Bundesrates der Preisentwicklung anzupassen (Art. 36 Abs. 1 BVG; vgl. auch Art. 28 Abs. 2 des Reglements).”
“Im Falle einer Gutheissung der Klage und einem IV-Grad von mindestens 40% seien demnach nur die Leistungen aus der obligatorischen beruflichen Vorsorge in Höhe von jährlich Fr. 3'828.25 pro Jahr (zuzüglich Anpassung an die Preisentwicklung) geschuldet. E. Mit Replik vom 26. August 2020 hielt der Kläger an seinen bisher gestellten Rechtsbegehren fest. F. Mit Schreiben vom 31. August 2020 reichte der Kläger den neuen IV-Vorbescheid vom 24. August 2020, welcher einen IV-Grad von 41% auswies, sowie sein Einwandschreiben gegen den entsprechenden Vorbescheid ein. Auch die Allianz erhob mit Schreiben vom 25. August 2020 Einwand gegen den Vorbescheid. Am 7. Oktober 2020 wurde sodann eine IV-Verfügung erlassen, welche einen IV-Grad von 44% auswies und dem Kläger weiterhin einen Anspruch auf eine Viertelsrente zusprach. G. In ihrer Duplik vom 23. Oktober 2020 beantragte die Allianz die Abweisung der Klage, soweit mit Wirkung ab 1. Oktober 2018 höhere Leistungen als die gesetzliche BVG-Viertelsrente von jährlich Fr. 3'828.25 (zuzüglich der obligatorischen Anpassung an die Preisentwicklung gemäss Art. 36 Abs. 1 BVG und zuzüglich eines Verzugszinses von 1% ab Klageerhebung) gefordert würden; unter o/e-Kostenfolge. Das Rechtsbegehren begründete die Allianz damit, dass die Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit weiterhin in einem direkten Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 14. November 2007 stehen würden und daher überobligatorische Leistungen der beruflichen Vorsorge ausgeschlossen seien. H. Mit Triplik vom 26. November 2020 hielt der Kläger weiterhin an seinem ursprünglichen Rechtsbegehren fest. Des Weiteren bestritt er die Korrektheit seines Vorsorgeausweises per 1. Januar 2007, bei welchem zu Unrecht eine Unterscheidung zwischen einem obligatorischen und einem überobligatorischen Vorsorgeanteil vorgenommen worden sei. Gemäss Vorsorgeausweis beliefe sich der BVG-Anteil auf Fr. 15'313.-- und der Gesamtbetrag auf Fr. 21'924.--. Unter Berücksichtigung seines IK-Auszugs fiele jedoch auf, dass er seit 1987 nie ein Einkommen erzielt habe, das über dem jeweiligen BVG-Teil lag. Demnach sei nicht nachvollziehbar, wie der Kläger überobligatorisch versichert sein könne.”
Die Anpassung nach Art. 36 Abs. 1 BVG erfolgt nach Anordnung des Bundesrates und tritt erst nach einer Laufzeit von drei Jahren tatsächlicher Rentenzahlung ein.
“Das Gesuch um vollständige unentgeltliche Rechtspflege (608 2024 107) ist somit zufolge fehlender Bedürftigkeit abzuweisen. (Dispositiv auf der folgenden Seite) Der Hof erkennt: I. Die Klage (608 2024 106) wird teilweise gutgeheissen. Die B.________ wird verpflichtet, A.________ ab dem 1. April 2022 eine Viertelsrente aus beruflicher Vorsorge von jährlich CHF 3'229.70 zu bezahlen. Dieser Betrag ist nach einer Laufzeit von drei Jahren bis zum Erreichen des Referenzalters nach Anordnung des Bundesrates der Preisentwicklung anzupassen (vgl. Art. 36 Abs. 1 BVG). Weitergehend wird die Klage abgewiesen. II. Der im Zeitraum vom 1. April 2022 bis 31. März 2025 geschuldete Betrag von CHF 9'689.10 ist ab dem 19. November 2024 mit 5 Prozent zu verzinsen. III. Das Gesuch um vollständige unentgeltliche Rechtspflege (608 2024 107) wird abgewiesen. IV. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. V. A.________ wird zu Lasten der B.________ eine Parteientschädigung von insgesamt CHF 1'441.90, davon CHF 1'333.85 für Honorar und Auslagen sowie CHF”
“Die Klage ist somit teilweise gutzuheissen und dem Kläger ab 1. April 2022 eine Viertelsrente aus beruflicher Vorsorge im Betrag von jährlich CHF 3'229.70 zuzusprechen; dieser Betrag ist nach einer Laufzeit von drei Jahren bis zum Erreichen des Referenzalters nach Anordnung des Bundesrates der Preisentwicklung anzupassen (Art. 36 Abs. 1 BVG; vgl. auch Art. 28 Abs. 2 des Reglements).”
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