228 commentaries
Bei ausländischen Gefangenen ist im Rahmen der Differenzialprognose zu prüfen, ob sich der Betroffene künftig in der Schweiz oder im Ausland aufhalten wird; ist dies offen, sind für beide Aufenthaltsvarianten getrennte Prognosen zu erstellen. Dabei sind in einer Gesamtwürdigung namentlich die neuere Einstellung zu den Taten, eine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen. Ergibt die Gegenüberstellung beider Prognosen (Differenzialprognose) für beide Varianten ein negatives Ergebnis (sog. «doppelt negative» Prognose), ist die bedingte Entlassung nicht vorzugswürdig und damit in der Regel nicht zu gewähren.
“Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil des BGer 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1). Ist bei ausländischen Staatsangehörigen im Zeitpunkt der bedingten Entlassung offen, ob sich der Betroffene künftig in der Schweiz oder im Ausland aufhalten wird, ist die Legalprognose sowohl für den Verbleib in der Schweiz als auch für das Heimatland zu erstellen (Koller, Basler Kommentar StGB/JStG, 4. Aufl., Art. 86 StGB N 16a). Eine fehlende Tataufarbeitung ist prognoserelevant. Das Gesetz verpflichtet den Gefangenen, bei den Sozialisierungsbemühungen und den Entlassungsvorbereitungen aktiv mitzuwirken (vgl. Art. 75 Abs. 4 StGB). Therapiearbeit liegt nicht im Belieben des Insassen, ist mithin keine Privatangelegenheit, sondern eine vollzugsrechtliche Pflicht des Gefangenen der Allgemeinheit gegenüber (Urteil des BGer 6B_593/2012 vom 10. Juni 2013 E. 4.3). Die Konfrontation und Auseinandersetzung des Täters mit der Tat stellen im Hinblick auf den Veränderungsprozess in Richtung eines deliktfreien Lebens ein wesentliches Element dar. Die Weigerung, an den Resozialisierungsmassnahmen als Vollzugsziel aktiv mitzuwirken, kann daher als negatives Prognoseelement gewürdigt werden (vgl. etwa Urteile des BGer 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.4, 6B_1155/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 2.5, 6B_755/2017 vom 10. August 2017 E. 1.3, 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.5.4 und 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6, je m.”
“Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (vgl. dazu BGE 133 IV 201 E. 2.2; BGer 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4). Im Sinne einer Differentialprognose sind sodann die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Täters bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (BGE 124 IV 193 E. 5b/bb; BGer 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4, BGer 6B_1188/2015 vom 22. Februar 2016 E. 1.1.3; AGE VD.2021.273 vom 3. Oktober 2022 E. 2, VD.2016.181 vom 11. Oktober 2016 E. 5; vgl. zum Ganzen auch Baechtold/Weber/ Hostettler, Strafvollzug, Straf- und Massnahmenvollzug an Erwachsenen in der Schweiz, 3. Auflage, Bern 2016, S. 266 ff.; Koller, in: Basler Kommentar, 4. Auflage 2019, Art. 86 StGB N 3 ff.).”
“1). Ist bei ausländischen Staatsangehörigen im Zeitpunkt der bedingten Entlassung offen, ob sich der Betroffene künftig in der Schweiz oder im Ausland aufhalten wird, ist die Legalprognose sowohl für den Verbleib in der Schweiz als auch für das Heimatland zu erstellen (Koller, Basler Kommentar StGB/JStG, 4. Aufl., Art. 86 StGB N 16a). Im Sinne der Differenzialprognose sind sodann die Vorzüge und Nachteile einer Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrestes gegenüberzustellen (BGE 124 IV 193 E. 4a und E. 5b/bb; Urteile des BGer 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1 und 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.2). Es ist zu fragen, ob die bedingte Entlassung, allenfalls begleitet von Bewährungshilfe und Weisungen, die Resozialisierung im Vergleich zur Vollverbüssung begünstigt. Mit anderen Worten ist aufgrund zweier Gesamtprognosen, einerseits für den Fall der bedingten Entlassung wie andererseits bei der Vollverbüssung, eine Risikobeurteilung vorzunehmen (Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 16). Als Vorzüge der Vollverbüssung kommt etwa die Möglichkeit in Betracht, im Rahmen einer Therapie mit der Deliktaufarbeitung zu beginnen, sich mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen auseinanderzusetzen und einen Veränderungsprozess durchzumachen (Urteil des BGer 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.8). Dagegen scheiden die Ansetzung einer Probezeit (mit der Möglichkeit der Rückversetzung in den Strafvollzug) sowie sämtliche Formen der Nachbetreuung und Kontrolle (Bewährungshilfe oder Weisungen) aus. Eine generelle Benachteiligung von Ausländern infolge fehlender Kontrollmöglichkeiten ist hingegen untersagt. Fällt die Legalprognose im Rahmen der Differenzialprognose doppelt negativ aus, ist die bedingte Entlassung nicht vorzugswürdig (vgl. zumindest implizit – Urteil des BGer 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4, wonach es sich nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirke, wenn es keinen Unterschied mache, ob er weiterhin im Strafvollzug bleibe oder bedingt entlassen werde; vgl. Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern SK 18 193 vom 29.”
“Afin de procéder à un pronostic différentiel, il sied de comparer les avantages et désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle et déterminer, notamment, si le degré de dangerosité que représente le détenu diminuera, restera le même ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d et 5b/bb ; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 ; TF 7B_412/2023 du 31 août 2023 consid. 2.2.1; TF 7B_308/2023 du 28 juillet 2023 consid. 2.2 et 2.4.6). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation ou de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa/bb ; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 et les références citées). Enfin, si une libération conditionnelle subordonnée à l'expulsion du condamné est certes admissible, encore faut-il que le pronostic quant à son comportement futur soit plus favorable en cas de vie à l'étranger que s'il demeurait en Suisse (cf. TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7 ; TF 6A.51/2006 du 13 juillet 2006 consid. 2.1 et les références citées ; Koller, in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd., 2019, n°16a ad art. 86 CP). Faire fi de cette condition reviendrait à favoriser les détenus appelés à être renvoyés du territoire suisse, ce qui entraînerait une inégalité de traitement. En somme, un condamné ne saurait être libéré conditionnellement lorsqu'un pronostic défavorable sur son comportement futur est émis, peu importe qu'il soit renvoyé du territoire suisse (TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7). 2.3 En l’espèce, le recourant a subi les deux tiers de sa peine, et il n’est pas contesté que son comportement durant l’exécution de celle-ci ne s’oppose pas à sa libération conditionnelle. Seule demeure litigieuse la question de savoir s’il y a lieu de craindre que le recourant commette de nouvelles infractions. A cet égard, comme la Juge d’application des peines, la Chambre de céans constate que les projets du recourant de rejoindre la France plutôt que la [...] à sa libération ne sont pas réalistes, ou en tout cas pas plausibles dans un avenir immédiat. Il est en effet très douteux que la France octroie une autorisation de séjour à quelqu’un qui a été condamné à de multiples reprises dans un pays limitrophe et qui émargerait selon toute probabilité à l’aide sociale ; en outre, si la mère de [.”
Für die Prüfung der bedingten Entlassung sind nach Rechtsprechung und Lehre prognoserelevante Kriterien zu beachten, namentlich Einsicht, eine Reifung bzw. Festigung der Persönlichkeit sowie personenbezogene Ressourcen (z. B. Selbstkontrolle, realistische Lebensziele, soziale Einbindung). Ebenfalls von Bedeutung ist, ob eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der Tat stattgefunden hat; fehlende Tataufarbeitung kann prognostisch negativ gewürdigt werden.
“eine erhöhte Kränkbarkeit, Impulsivität, Selbstbezogenheit, Aggressivität, eine Tendenz, Verhalten und Absichten anderer generell als feindselig wahrzunehmen, ein übersteigerter Dominanzanspruch wie ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis oder sexuell deviante Interessen. Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob «ein Wandel zum Besseren» stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt «eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung». Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 Ib 27 E. 1). Von Bedeutung für das Begehen zukünftiger Straftaten können überdies auch das Alter oder der Gesundheitszustand der verurteilten Personen sein.”
“Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob «ein Wandel zum Besseren» stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt «eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung». Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 Ib 27 E. 1). Von Bedeutung für das Begehen zukünftiger Straftaten können überdies auch das Alter oder der Gesundheitszustand der verurteilten Personen sein.”
“eine erhöhte Kränkbarkeit, Impulsivität, Selbstbezogenheit, Aggressivität, eine Tendenz, Verhalten und Absichten anderer generell als feindselig wahrzunehmen, ein übersteigerter Dominanzanspruch wie ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis oder sexuell deviante Interessen. Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 Ib 27 E. 1). Von Bedeutung für das Begehen zukünftiger Straftaten können überdies auch das Alter oder der Gesundheitszustand der verurteilten Personen sein.”
Bei einer retroaktiven (vorträglich berechneten) bedingten Entlassung verlangt die Rechtsprechung nicht, dass der Verurteilte zum Zeitpunkt der formellen Gewährung noch tatsächlich in Haft sei. Wird die Freilassung bereits faktisch vorträglich berechnet, kann der Beginn der Probezeit entsprechend gesetzt werden, obwohl die Freiheitsentziehung zum Entscheidzeitpunkt nicht mehr andauert.
“La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant conteste uniquement la date à laquelle le TAPEM a fait partir le délai d'épreuve, assorti à sa libération conditionnelle, et non la durée de celui-ci, de sorte que seule la question du dies a quo sera discutée. 3.1. Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L'autorité compétente examine d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement (al. 2). 3.2. L'examen de la libération conditionnelle présuppose en principe que la personne condamnée se trouve effectivement en exécution de peine, l'art. 86 CP parlant de "détenus". Il en va autrement lorsque, avant l'entrée en force du jugement, une libération a été accordée sur la base de la durée présumée de la peine et que la libération conditionnelle est formellement accordée après l'entrée en force du jugement, soit une libération conditionnelle dite rétroactive (M. A. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER (Hrsg.), in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd. 2019, n. 2 ad art. 86). Ainsi, le condamné ne doit pas nécessairement être privé de liberté au moment où la décision de libération conditionnelle est prise (ATF 148 IV 292 consid. 2.5.2 et les références citées). 3.3. Aux termes de l'art. 87 al. 1 1ère phr. CP, il est imparti au détenu libéré conditionnellement un délai d'épreuve à la durée du solde de sa peine. Lorsque le juge suspend la peine, il a l'obligation d'impartir un délai d'épreuve (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art. 1-110 CP, 2ème éd., Bâle 2021, n. 1 et 9 ad art. 87; M.”
“La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant conteste uniquement la date à laquelle le TAPEM a fait partir le délai d'épreuve, assorti à sa libération conditionnelle, et non la durée de celui-ci, de sorte que seule la question du dies a quo sera discutée. 3.1. Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L'autorité compétente examine d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement (al. 2). 3.2. L'examen de la libération conditionnelle présuppose en principe que la personne condamnée se trouve effectivement en exécution de peine, l'art. 86 CP parlant de "détenus". Il en va autrement lorsque, avant l'entrée en force du jugement, une libération a été accordée sur la base de la durée présumée de la peine et que la libération conditionnelle est formellement accordée après l'entrée en force du jugement, soit une libération conditionnelle dite rétroactive (M. A. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER (Hrsg.), in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd. 2019, n. 2 ad art. 86). Ainsi, le condamné ne doit pas nécessairement être privé de liberté au moment où la décision de libération conditionnelle est prise (ATF 148 IV 292 consid. 2.5.2 et les références citées). 3.3. Aux termes de l'art. 87 al. 1 CP, il est imparti au détenu libéré conditionnellement un délai d'épreuve à la durée du solde de sa peine. Ce délai est toutefois d'un an au moins et de cinq ans au plus. Lorsque le juge suspend la peine, il a l'obligation d'impartir un délai d'épreuve (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art.”
Bei der Beurteilung der Bewährungsprognose ist ein vernünftiges Mittelmass zu wahren: Nicht jede nur entfernte Rückfallgefahr rechtfertigt die Verweigerung der bedingten Entlassung. Dagegen kann die bedingte Entlassung versagt werden, wenn eine eindeutige Schlechtprognose vorliegt.
“Der Rekurrent hat am 7. Mai 2022 zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, womit die zeitliche Voraussetzung von Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt ist. Der Vollzug (ohne Berücksichtigung der bedingten Entlassung) endet am 31. August 2023 (act. 5, PDF S. 2). Der Entscheid über die bedingte Entlassung hängt vorliegend somit von einer günstigen Legalprognose, respektive jedenfalls vom Fehlen einer ungünstigen Prognose ab (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2; VGE VD.2018.2 vom 20. April 2018; Jositsch/Ege/Schwarzenegger, Strafrecht II, 9. Auflage, Zürich 2018, S. 253; Trechsel/Aebersold, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 4. Auflage, Zürich 2021, Art. 86 N 8; vgl. aber Heimgartner, in: Donatsch et al. [Hrsg.], StGB Kommentar, 20. Auflage, Zürich 2018; VGE VD.2016.181 vom 11. Oktober 2016 E. 4.1 [günstige Legalprognose verlangt]). Bei der Würdigung der Bewährungsaussichten ist ein vernünftiges Mittelmass zu halten. Das bedeutet einerseits, dass nicht jede noch so entfernte Gefahr neuer Straftaten eine Verweigerung der bedingten Entlassung zu begründen vermag. Diese stellt wie erwähnt die Regel dar, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (BGE 133 IV 201 E.”
“Es ist weiter zu berücksichtigen, dass Lehre und Rechtsprechung die Gewährung der bedingten Entlassung bei Kriminaltouristen, welche die Schweiz nach ihrer Entlassung verlassen müssen, nur unter restriktiven Voraussetzungen befürworten (KGE VV vom 5. April 2023 [810 23 39] E. 6.8.2; Urteil des BGer 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.7; Christoph Urwyler, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, Berlin und Bern 2020, S. 88 f.). Selbst wenn nicht zu erwarten ist, dass sich die Legalprognose signifikant weiter verbessert, ist unter Berücksichtigung der Bewährungsaussicht und ausgehend von den möglichen Straftaten sowie den betroffenen Rechtsgütern dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit Vorrang einzuräumen (vgl. Urteil des BGer 6B_208/2018 vom 6. April 2018 E. 1.3; Urteil des BGer 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.5.3). Somit fällt auch die Differenzialprognose zu Ungunsten des Beschwerdeführers aus. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass angesichts der eindeutigen Schlechtprognose die materiellen Voraussetzungen nach Art. 86 Abs. 1 StGB für eine bedingte Entlassung des Beschwerdeführers nicht erfüllt sind. Der angefochtene Entscheid ist dementsprechend nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist im Zirkulationsverfahren (§ 1 Abs. 4 VPO) abzuweisen. 9.1 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO werden in verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren Verfahrenskosten erhoben. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Angesichts des Ausgangs des Verfahrens sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 VPO). 9.2 Der Beschwerdeführer beantragt die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. 9.2.1 Gemäss § 22 Abs. 1 VPO wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezahlung der Verfahrenskosten und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, wenn ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint.”
Eine ordnungsgemässe, fristgerechte Verfügung über die bedingte Entlassung aufgrund von Art. 86 Abs. 1 StGB begründet nach der zitierten Entscheidung grundsätzlich kein «Zutun» i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG. Soweit der Erlass der Verfügung zu einer Gegenstandslosigkeit eines anhängigen Verfahrens führt, kann der Behörde dies in der Regel nicht zugerechnet werden, weil die verzugslose Regelung der Hauptsache zu ihren Obliegenheiten gehört.
“Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw. «dafür sorgen» der Behörde i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar. Die Frage, wer als unterliegende Partei zu gelten hat, ist mithin nach Art. 110 Abs. 2 VRPG zu entscheiden, womit die Kosten des vorliegenden Verfahrens nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen sind. Nachfolgend ist somit eine summarische Prüfung der Begehren hinsichtlich des Verfahrensausgangs vorzunehmen (vgl.”
“Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw. «dafür sorgen» der Behörde i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar. Die Frage, wer als unterliegende Partei zu gelten hat, ist mithin nach Art. 110 Abs. 2 VRPG zu entscheiden, womit die Kosten des vorliegenden Verfahrens nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen sind. Nachfolgend ist somit eine summarische Prüfung der Begehren hinsichtlich des Verfahrensausgangs vorzunehmen (vgl.”
Art. 86 StGB schreibt keine verpflichtende Begutachtung durch Sachverständige vor. Die zuständige Behörde prüft die bedingte Entlassung von Amtes wegen, holt den Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Soweit dennoch ein Gutachten eingeholt wird, unterliegt seine Würdigung grundsätzlich der freien Beweiswürdigung; in fachlichen Fragen darf nicht ohne triftige Gründe von einer Expertise abgewichen werden. Zudem ist zu prüfen, ob ein früheres Gutachten noch ausreichend aktuell ist.
“Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Hat der Täter ein Verbrechen nach Art. 64 Abs. 1 StGB begangen und kann die Behörde die Frage der Gemeingefährlichkeit nicht eindeutig beantworten, beurteilt die Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB im Hinblick auf die Bewilligung von Vollzugsöffnungen - worunter auch die bedingte Entlassung fällt - die Gemeingefährlichkeit des Täters (Art. 75a Abs. 1 f. StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.2; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1; je mit Hinweisen). Falls dennoch ein Gutachten vorliegt, würdigt das Gericht dieses grundsätzlich frei (vgl. Art. 10 Abs. 2 StPO). In Fachfragen darf es indessen nicht ohne triftige Gründe davon abweichen und Abweichungen müssen begründet werden. Auf der anderen Seite kann das Abstellen auf eine nicht schlüssige Expertise bzw. der Verzicht auf die gebotenen zusätzlichen Beweiserhebungen gegen das Verbot willkürlicher Beweiswürdigung (Art. 9 BV) verstossen (BGE 146 IV 114 E. 2.1 mit Hinweis). Es ist zur Beantwortung der Frage, ob ein früheres Gutachten hinreichend aktuell ist, nicht primär auf das formelle Kriterium des Alters des Gutachtens abzustellen. Massgebend ist vielmehr die materielle Frage, ob Gewähr dafür besteht, dass sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens nicht gewandelt hat. Soweit ein früheres Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge veränderter Verhältnisse an Aktualität eingebüsst hat, sind neue Abklärungen unabdingbar.”
“Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche neben dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3 mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussichten nur ein, wenn die Behörde ihr Ermessen überschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Hat der Täter ein Verbrechen nach Art. 64 Abs. 1 StGB begangen und kann die Behörde die Frage der Gemeingefährlichkeit nicht eindeutig beantworten, beurteilt die Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB im Hinblick auf die Bewilligung von Vollzugsöffnungen, worunter auch die bedingte Entlassung fällt, die Gemeingefährlichkeit des Täters (Art. 75a Abs. 1 und 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (vgl. Urteile 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.2). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 141 IV 369 E. 6.1).”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob die gefangene Person bedingt entlassen werden kann, und holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Die gefangene Person ist anzuhören. Die zuständige Behörde hat jährlich neu zu prüfen, ob die bedingte Entlassung gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB nicht vor (Urteile 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 E. 2.6.3; 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1; 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (vgl. BGE 146 IV 114 E. 2.1; 141 IV 369 E. 6.1; Urteile 6B_208/2018 vom 6. April 2018 E. 1.2; 6B_809/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 4.2). Auch hat die Behörde zu prüfen, ob sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens gewandelt hat. Soweit ein früheres Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge veränderter Verhältnisse an Aktualität eingebüsst hat, sind neue Abklärungen unabdingbar. Entscheidend ist, ob die vorliegende ärztliche Beurteilung mutmasslich noch immer zutrifft, oder ob diese aufgrund der seitherigen Entwicklung nicht mehr als aktuell bezeichnet werden kann (BGE 134 IV 246 E. 4.3; Urteile 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 E.”
“Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt hierfür einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB indes nicht vor. Die Erstellung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens ist in grundsätzlicher Weise dann angezeigt, wenn ein Sachverhalt auf der Basis besonderer Fachkenntnisse durch einen auf diesem Gebiet ausgewiesenen Experten beurteilt werden soll (Babic, Das psychiatrische Gutachten im Strafverfahren, in: Zürcher Studien zum Strafrecht, S. 20; vgl. auch Art. 182 StPO). Der Beizug einer sachverständigen Person ist sowohl in der Lehre als auch in der Rechtsprechung anerkannt (etwa Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 8 und 12; Babic, a.a.O., S. 45 ff.; beispielhaft etwa Urteile des BGer 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 und 6B_715/2014 vom 27. Januar 2015) und teilweise sogar gesetzlich vorgesehen (etwa in den Fällen von Art. 20 oder 56 Abs. 3 StGB sowie Art. 182 StPO). Sofern der Beschwerdeführer in pauschaler Weise vorbringt, die Psychiatrie und Psychologie seien keine anerkannten Wissenschaften und es sei der Psychiatrie in all ihren Formen zu misstrauen kann ihm – nicht zuletzt mit Blick auf die Ausführungen hiervor – nicht gefolgt werden.”
“En tant que le recourant se plaint qu'aucun plan d'exécution de la sanction n'aurait été établi et qu'aucun expert (singulièrement en criminologie) ne se serait prononcé sur son cas, il perd de vue que la libération conditionnelle doit être examinée à l'aune des critères posés par l'art. 86 CP. Or, savoir si un plan d'exécution de la sanction a été ou non établi, même tardivement, ne constitue pas une question préjudicielle de cet examen (arrêt 6B_91/2020 de 31 mars 2020 consid. 2.2). Rien n'indique non plus que le recourant se serait plaint de cette lacune, cas échéant, en empruntant la voie de droit prévue par le droit cantonal en matière de conditions de détention (v. supra consid. 2.4). Par ailleurs, contrairement à l'art. 64b al. 2 let. b CP en matière d'internement, l'autorité appelée à se prononcer sur la libération conditionnelle d'une peine privative de liberté n'est pas tenue de fonder sa décision sur une expertise et le recourant n'explique d'aucune manière quelle difficulté particulière aurait, en l'espèce, imposé que le juge recoure aux services d'un expert. Il s'ensuit que ces développements du recourant ne démontrent pas que le droit fédéral aurait été violé sur ces deux points. Ayant, au demeurant, purgé depuis 2011 plusieurs peines de privation de liberté et ayant déjà bénéficié d'une libération conditionnelle le recourant est, de toute manière, mal venu de ne se plaindre d'une telle lacune qu'au stade du recours fédéral contre le refus de sa libération conditionnelle.”
Die bedingte Entlassung wird in der Rechtsprechung als die letzte Stufe des Strafvollzugs verstanden und gilt grundsätzlich als Regelfall; ihr Verweigern ist die Ausnahme. Für die Gewährung ist nicht erforderlich, dass ein ausdrücklich positives Prognoseurteil gestellt wird; massgeblich ist vielmehr, dass kein ungünstiger (negativer) Prognosewert vorliegt. Die Entscheidung ist auf einer Gesamtwürdigung zu gründen, die namentlich Vorleben und Persönlichkeit, Verhalten während des Strafvollzugs, den Grad der Besserung sowie die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt. Soweit erforderlich ist auch eine Differenzialprognose vorzunehmen, die die spezialpräventiven Vor‑ und Nachteile einer Weitervollstreckung gegenüber einer vorzeitigen Entlassung mit Bewährungsmassnahmen abwägt.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate, verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die letzte Stufe des Strafvollzuges dar und bildet die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser Stufe soll die entlassene Person den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten der gefangenen Person während des Strafvollzugs vor allem deren neuere Einstellung zu ihren Taten, ihre allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt. Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (BGE 133 IV 201 E.”
“Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2; arrêts 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1; 7B_191/2024 du 11 avril 2024 consid. 2.1.3). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“01), les décisions rendues par le Juge d'application des peines et par le Collège des Juges d'application des peines peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal cantonal. Selon l’art. 38 al. 2 LEP, la procédure est régie par les dispositions du CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) relatives au recours. Le recours doit ainsi être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le Canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 En l’espèce, interjeté en temps utile auprès de l'autorité compétente par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP) et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1 ; TF 7B_191/2024 du 11 avril 2024 consid. 2.1.3 ; TF 7B_992/2023 du 13 mars 2024 consid. 2.1.2 et les références citées). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
“1.4.3.1. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung im Sinne von Art. 86 StGB stellt die vierte und letzte Stufe des Strafvollzugs dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 124 IV 193 E. 3 und 4d/aa; Urteile 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.4; 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.2.3; 6B_1188/2015 vom 22. Februar 2016 E. 1.1.3). Das Institut der bedingten Entlassung bringt folglich notwendigerweise mit sich, dass sich die verurteilte Person in Freiheit bewegen (und beweisen) kann. Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl.”
Bei der Umrechnung/Anrechnung mehrerer Strafen verschiedener Gattung kann der anrechenbare Vollstreckungsrest je Einzelverurteilung ein Drittel der jeweiligen Einzelstrafe nicht überschreiten.
“Ainsi, le solde de peine de sept mois et neuf jours – soit 219 jours – se compose, à raison de la moitié, de peines privatives de liberté de substitution pour des amendes. Toutefois, les 303 jours de peine contraventionnelle initialement compris dans la peine subie sont prescrits, et l’étaient d’ailleurs pour la plupart déjà lors du prononcé du premier juge, à l’exception de 36 jours qui se prescriront après l’échéance de la peine prononcée dans la présente cause (cf. infra). Ainsi, le solde de peine que l’appelante pourrait en théorie encore devoir purger en conversion des amendes en cause s’élève au plus au tiers de 36 jours (cf. art. 86 CP), soit 12 jours. En revanche, la peine privative de liberté de substitution à la peine pécuniaire n’est pas prescrite (art. 99 al. 1 let. e CP : prescription le 9 juillet 2024), ni la peine prononcée le 18 juin 2019, dont le délai de prescription de cinq ans (art. 99 al. 1 let. e CP) est prolongé de la durée de la détention subie et de celle du délai d’épreuve (art. 99 al. 2 CP). Le solde de peine afférent à ces condamnations – qui ne peut excéder un tiers de chaque peine, conformément à l’art. 86 CP, puisqu’elles ne peuvent pas former une peine d’ensemble vu leur genre différent – s’élève à 59 jours de peine privative de liberté (1/3 de 179 jours) et 34 jours de peine privative de liberté de substitution (1/3 de 104 jours de peine pécuniaire). Seuls pourraient ainsi être révoqués, dans le respect des règles sur la prescription, un solde de peine privative de liberté de substitution contraventionnelle de 12 jours, 59 jours de peine privative de liberté et 34 jours de peine privative de liberté de substitution délictuelle. La décision du TAPEM, telle qu’elle figure au dossier de la procédure et est transcrite au casier judiciaire, ne procède pas à cette distinction, et ne mentionne de surcroît pas la prescription d’une partie du solde de peine, intervenue entre octobre 2021 et février 2022, puisqu’elle mentionne uniquement un solde global. La Cour de céans ne peut pas revoir cette décision, qui est entrée en force. Elle est toutefois liée par la prescription absolue d’une partie de cette peine et ne peut donc tenir compte d’un solde de peine excédant 105 jours.”
“Il n’est en l’espèce pas possible de reconstituer l’ordre dans lequel les peines ont été purgées ; à défaut de toute précision, la Cour de céans retiendra que le solde de peine est constitué, proportionnellement, de toutes les peines concernées, soit à concurrence d’un peu plus de la moitié (303 jours sur 586) des peines privatives de liberté de substitution contraventionnelles. Ainsi, le solde de peine de sept mois et neuf jours – soit 219 jours – se compose, à raison de la moitié, de peines privatives de liberté de substitution pour des amendes. Toutefois, les 303 jours de peine contraventionnelle initialement compris dans la peine subie sont prescrits, et l’étaient d’ailleurs pour la plupart déjà lors du prononcé du premier juge, à l’exception de 36 jours qui se prescriront après l’échéance de la peine prononcée dans la présente cause (cf. infra). Ainsi, le solde de peine que l’appelante pourrait en théorie encore devoir purger en conversion des amendes en cause s’élève au plus au tiers de 36 jours (cf. art. 86 CP), soit 12 jours. En revanche, la peine privative de liberté de substitution à la peine pécuniaire n’est pas prescrite (art. 99 al. 1 let. e CP : prescription le 9 juillet 2024), ni la peine prononcée le 18 juin 2019, dont le délai de prescription de cinq ans (art. 99 al. 1 let. e CP) est prolongé de la durée de la détention subie et de celle du délai d’épreuve (art. 99 al. 2 CP). Le solde de peine afférent à ces condamnations – qui ne peut excéder un tiers de chaque peine, conformément à l’art. 86 CP, puisqu’elles ne peuvent pas former une peine d’ensemble vu leur genre différent – s’élève à 59 jours de peine privative de liberté (1/3 de 179 jours) et 34 jours de peine privative de liberté de substitution (1/3 de 104 jours de peine pécuniaire). Seuls pourraient ainsi être révoqués, dans le respect des règles sur la prescription, un solde de peine privative de liberté de substitution contraventionnelle de 12 jours, 59 jours de peine privative de liberté et 34 jours de peine privative de liberté de substitution délictuelle.”
“Ainsi, le solde de peine de sept mois et neuf jours – soit 219 jours – se compose, à raison de la moitié, de peines privatives de liberté de substitution pour des amendes. Toutefois, les 303 jours de peine contraventionnelle initialement compris dans la peine subie sont prescrits, et l’étaient d’ailleurs pour la plupart déjà lors du prononcé du premier juge, à l’exception de 36 jours qui se prescriront après l’échéance de la peine prononcée dans la présente cause (cf. infra). Ainsi, le solde de peine que l’appelante pourrait en théorie encore devoir purger en conversion des amendes en cause s’élève au plus au tiers de 36 jours (cf. art. 86 CP), soit 12 jours. En revanche, la peine privative de liberté de substitution à la peine pécuniaire n’est pas prescrite (art. 99 al. 1 let. e CP : prescription le 9 juillet 2024), ni la peine prononcée le 18 juin 2019, dont le délai de prescription de cinq ans (art. 99 al. 1 let. e CP) est prolongé de la durée de la détention subie et de celle du délai d’épreuve (art. 99 al. 2 CP). Le solde de peine afférent à ces condamnations – qui ne peut excéder un tiers de chaque peine, conformément à l’art. 86 CP, puisqu’elles ne peuvent pas former une peine d’ensemble vu leur genre différent – s’élève à 59 jours de peine privative de liberté (1/3 de 179 jours) et 34 jours de peine privative de liberté de substitution (1/3 de 104 jours de peine pécuniaire). Seuls pourraient ainsi être révoqués, dans le respect des règles sur la prescription, un solde de peine privative de liberté de substitution contraventionnelle de 12 jours, 59 jours de peine privative de liberté et 34 jours de peine privative de liberté de substitution délictuelle. La décision du TAPEM, telle qu’elle figure au dossier de la procédure et est transcrite au casier judiciaire, ne procède pas à cette distinction, et ne mentionne de surcroît pas la prescription d’une partie du solde de peine, intervenue entre octobre 2021 et février 2022, puisqu’elle mentionne uniquement un solde global. La Cour de céans ne peut pas revoir cette décision, qui est entrée en force. Elle est toutefois liée par la prescription absolue d’une partie de cette peine et ne peut donc tenir compte d’un solde de peine excédant 105 jours.”
Eine zuvor gewährte teilweise Aussetzung der Strafe (Sursis) verhindert nicht, dass die bedingte Entlassung später verweigert wird; dies kann insbesondere bei ungünstigem Prognosebild oder bei erneuter Rückfälligkeit der Fall sein.
“On peut dès lors objectivement avoir des doutes sur la capacité du recourant à pouvoir assumer un emploi de plâtrier-peintre à plein temps pour une rémunération considérablement plus modeste que les revenus qu’il réalisait en s’adonnant à la vente de produits stupéfiants. La Chambre de céans relève encore que – dans le cas où Tribunal fédéral viendrait à confirmer la décision d’expulsion – le recourant n’a aucun projet de vie alternatif concret, se bornant à déclarer son intention de se battre pour poursuivre sa vie dans notre pays. Par ailleurs, sur le plan du pronostic différentiel, l’octroi d’une libération conditionnelle n’apporterait pas de garantie supplémentaire par rapport au fait de purger l’entier de la peine. En effet, on rappelle que précédemment, une mesure de sursis partiel portant sur 18 mois lui avait été accordé le 16 juillet 2018 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne, ce qui n’a pas empêché le recourant de récidiver. Eu égard à l'ensemble de ces circonstances, la Juge d'application des peines n'a pas violé l'art. 86 CP en posant un pronostic défavorable et en refusant la libération conditionnelle du recourant. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d'écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués de l’émolument d’arrêt, par 1’320 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), ainsi que des frais imputables à la défense d’office (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), fixés à 791 fr. (en chiffres arrondis) – qui comprennent des honoraires par 720 fr. (4 heures d’activité d’avocat nécessaire au tarif horaire de 180 fr.), des débours forfaitaires de 2 % par 14 fr. 40 (cf. art. 26b TFIP qui renvoie à l'art. 3bis RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3]) et la TVA sur le tout, au taux de 7,7%, par 56 fr. 55 –, seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art.”
In der vorliegenden Rechtssache wurde der Ausführungstermin von 15 Jahren im Sinne von Art. 86 Abs. 5 StGB genannt; dieser Begriff wurde in kantonalen und in bundesgerichtlichen Entscheidungen wiederholt bestätigt.
“Ce jugement a été confirmé par arrêt du 4 octobre 2010 de la Cour de cassation pénale du Tribunal cantonal puis par arrêt du 20 décembre 2011 du Tribunal fédéral (6B_118/2009). Par arrêts des 16 août 2011, 24 mai 2013, 30 juin 2014, 21 mai 2015 et 1er juin 2017, la Cour d'appel pénale du Tribunal cantonal a rejeté les demandes de révision déposées par A.________. Par arrêts des 21 novembre 2011, 16 mars 2012, 28 novembre 2013, 20 janvier 2015, 24 avril et 24 octobre 2017, la Cour de droit pénal du Tribunal fédéral a rejeté les demandes de révision de ce condamné. A.________ a été détenu aux Etablissements de la Plaine de l'Orbe du 15 septembre 2008 au 9 décembre 2010 et du 11 mai 2011 au 13 novembre 2018. A compter de cette date, A.________ exécute sa peine à l'Etablissement d'exécution des peines de Bellevue à Gorgier. B. Le 20 octobre 2020, l'Office d'exécution des peines a saisi le Tribunal des mesures de contrainte d'une proposition de refus de la libération conditionnelle de la peine privative de liberté à vie prononcée à l'encontre de A.________, dont le terme de l'exécution de 15 ans de privation de liberté au sens de l'art. 86 al. 5 CP est fixé au 31 janvier 2021. Interpellé le 27 octobre 2020 par la Présidente du Collège des juges d'application des peines, le Procureur général du canton de Vaud Eric Cottier a, par courrier du 28 octobre 2020, répondu qu'il entendait intervenir à l'audience prévue dans le cadre de la procédure d'examen de la libération conditionnelle de A.________. Par courrier du 30 novembre 2020, A.________ a questionné l'impartialité du Procureur général et, par courrier du 3 décembre 2020, il a formellement demandé sa récusation. Sa demande a été transmise à la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal. Par décision du 10 décembre 2020, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal vaudois a rejeté la demande de récusation déposée le 3 décembre 2020 par A.________ à l'encontre du Procureur général du canton de Vaud Eric Cottier. C. A.________ forme un recours en matière pénale à l'encontre de la décision de la Chambre des recours pénale du 10 décembre 2020. Il conclut principalement, sous suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que sa demande de récusation est admise, subsidiairement, à son annulation et au renvoi de la cause à la Chambre des recours pénale pour nouvelle décision, plus subsidiairement encore, à son annulation et au renvoi de la cause à la Chambre des recours pénale pour nouvelle instruction par une nouvelle composition de juges.”
Bei der Prüfung der bedingten Entlassung sind die vorgebrachten Einwände des Verurteilten sowie sein Verhalten im Strafvollzug und die Prognose hinsichtlich Rückfallrisiko zu berücksichtigen. Ein vorgängiges Vorprüfen bzw. ein Präavis der Staatsanwaltschaft kann für die Umsetzung der Entlassung relevant sein.
“Im Nachfolgenden sind die allgemeinen Voraussetzungen der bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB sowie die diesbezüglich vorgebrachten Einwände des Beschwerdeführers zu prüfen.”
“________ a été auditionné par la Juge d’application des peines le 11 juin 2024. Il a déclaré qu’il acceptait les décisions de justice, qu’il avait appris de ses condamnations, qu’il ne voulait plus « refaire cela » et qu’il acceptait de quitter la Suisse mais pas d’être renvoyé dans son pays d’origine. Le 11 juin 2024, la Procureure cantonale Strada a préavisé en faveur de la libération conditionnelle de X.________ dès le jour où son expulsion judiciaire pourrait être mise en œuvre par les autorités compétentes (cf. procès-verbal des opérations). Par ordonnance du 12 juin 2024, la Juge d’application des peines a libéré conditionnellement X.________ de l’exécution de ses peines privatives de liberté au premier jour utile où il pourrait être remis aux autorités administratives compétentes pour procéder à son expulsion judiciaire (I), a fixé un délai d’épreuve d’une année (II) et a laissé les frais de procédure à la charge de l’Etat (III). La magistrate a considéré que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) étaient remplies, à savoir que l’intéressé avait purgé les deux tiers de ses peines et adoptait un bon comportement en prison malgré les trois sanctions disciplinaires infligées. Concernant le risque de réitération, elle a retenu que le détenu acceptait ses jugements et semblait regretter ses actes, que la détention n’apparaissait pas l’avoir laissé indifférent et qu’il avait déclaré ne plus vouloir récidiver, de sorte que le pronostic quant à son comportement futur en liberté ne semblait pas défavorable. En outre, maintenir l’intéressé en détention jusqu’au terme de ses peines n’amènerait aucune plus-value en matière de prévention spéciale et la menace de devoir purger le solde de ses peines pouvait avoir un effet préventif. La troisième condition de l’art. 86 al. 1 CP était ainsi également réalisée. Pour le surplus, la juge a indiqué que le détenu n’avait pas sollicité l’assistance d’un conseil d’office, malgré la proposition qui lui avait été faite.”
Bei der Prüfung durch den Haftentlassungsrichter ist grundsätzlich nicht auf die Möglichkeit eines (teilweisen) Sursees oder einer bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB Bedacht zu nehmen; davon ist nur auszugehen, wenn deren Gewährung von vornherein offensichtlich erscheint.
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêts 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024; 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“31 Abs. 3 BV und Art. 212 Abs. 3 StPO). Ebenso wenig ist die Frage zu vertiefen, ob der Beschwerdeführer diesbezüglich unzulässige Noven vorbringt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Selbst wenn die Vorbringen prozessual zulässig wären, erwiesen sich entsprechende Rügen als unbegründet: Im Lichte der einschlägigen Praxis des Bundesgerichtes ist die bisherige strafprozessuale Haftdauer von (angeblich) ca. 28 Monaten noch nicht in grosse Nähe der freiheitsentziehenden Sanktion gerückt, mit welcher der Beschwerdeführer im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung ernsthaft zu rechnen hat (vgl. BGE 143 IV 160 E. 4.1; 168 E. 5.1; 139 IV 270 E. 3.1; je mit Hinweisen). Zum einen hat die Staatsanwaltschaft in ihrer Berufungsschrift 7 Jahre Freiheitsstrafe beantragt; zum anderen wäre nach der Praxis des Bundesgerichtes selbst bei einer massgeblichen Freiheitsstrafe von 44 Monaten (gemäss dem erstinstanzlichen Strafurteil) der Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem ordentlichen Strafvollzug (vgl. Art. 86 Abs. 1 StGB) nur in Ausnahmefällen schon vor der rechtskräftigen Verurteilung Rechnung zu tragen (BGE 143 IV 160 E. 4.2). Der Beschwerdeführer legt nicht schlüssig dar, weshalb hier von einem solchen Ausnahmefall ausgegangen werden müsste. Ebenso wenig begründet die kursorische Behauptung des Beschwerdeführers, die kantonalen Strafbehörden hätten das Beschleunigungsgebot (Art. 5 Abs. 1-2 StPO) verletzt, einen Haftentlassungsgrund bzw. einen Grund für seine Versetzung in den offenen vorzeitigen Vollzug. Sein blosser Hinweis, die kantonale Berufungsinstanz habe über hängige Beweisanträge noch nicht entschieden, lässt seine Entlassung aus dem stationären vorzeitigen Vollzug nicht als von Bundesrechts wegen geboten erscheinen. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtes käme dies nur bei besonders schweren oder häufigen prozessualen Versäumnissen der Strafbehörden in Frage (vgl. BGE 137 IV 92 E. 3.1; 136 I 274 E. 2.3; 133 I 168 E. 4.1; 270 E. 3.4.2). Solche werden vom Beschwerdeführer nicht dargetan.”
Bei Widerruf eines früheren teilbedingten Strafrests ist für die Anwendung von Art. 86 Abs. 1 StGB die tatsächlich verbleibende Vollstreckungsdauer massgeblich; dabei sind bereits verbüsste Haftzeiten (einschliesslich Untersuchungshaft) zu berücksichtigen.
“3 CPP dispose que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités ; TF 7B_1157/2024 du 29 novembre 2024 consid. 4.2.1). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités : TF 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.2). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; TF 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024 consid. 5.2.1). 6.2 6.2.1 En l’occurrence, par jugement du 3 février 2021, le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de l’Est vaudois a condamné le recourant à une peine privative de liberté de 24 mois, avec sursis pendant 5 ans, pour escroquerie, tentative d’escroquerie, faux dans les certificats, mise en circulation et utilisation sans droit des signes publics au sens de la loi sur la protection des armoiries, violation grave qualifiée des règles de la circulation routière, exercice d’une activité lucrative sans autorisation et séjour illégal. Dans son jugement du 27 novembre 2024, le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de l’Est vaudois a révoqué le sursis octroyé le 3 février 2021 et a condamné le recourant une peine privative de liberté d’ensemble de 44 mois, comprenant les 24 mois résultant de la révocation dudit sursis, sous déduction de 357 jours de détention avant jugement, de 9 jours de détention provisoire déduits de la peine privative de liberté prononcée le 3 février 2021 et de 16 jours à titre d’indemnisation du tort moral subi pour avoir détenu des conditions illicites, pour escroquerie par métier, faux dans les titres et tentative de comportement frauduleux à l’égard des autorités.”
Bei ausländischen Verurteilten ist zu prüfen, ob ein Leben im Ausland das Rückfallrisiko tatsächlich günstiger beeinflusst als ein Verbleib in der Schweiz. Eine bedingte Entlassung mit Blick auf eine Ausweisung ist nur dann gerechtfertigt, wenn der prognostizierte zukünftige Lebenswandel im Ausland günstiger erscheint; fehlt eine Aufenthaltsberechtigung oder zeigt der Verurteilte keine nachvollziehbaren Schritte zur Sicherung der Aufnahme im Ausland, spricht dies gegen eine Bewilligung.
“Le risque de récidive ne concerne pas seulement les délits qui pourraient être commis en Suisse, mais bien la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire (CREP 11 novembre 2024/810 consid. 2 ; CREP 4 juillet 2023/547 consid. 2.2 ; CREP 16 juin 2023/492 consid. 2.1 et la référence citée). Si une libération conditionnelle subordonnée à l'expulsion du condamné est certes admissible, encore faut-il que le pronostic quant à son comportement futur soit plus favorable en cas de vie à l'étranger que s'il demeurait en Suisse (TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7 et les références citées). Faire fi de cette condition reviendrait à favoriser les détenus appelés à être renvoyés du territoire suisse, ce qui entraînerait une inégalité de traitement. En somme, un condamné ne saurait être libéré conditionnellement lorsqu'un pronostic défavorable sur son comportement futur est émis, peu importe qu'il soit renvoyé du territoire suisse (TF 7B_505/2023 précité). 3. 3.1 Invoquant une constatation incomplète des faits et une violation de l’art. 86 al. 1 CP, le recourant reproche au premier juge d’avoir retenu qu’il ne pourrait pas séjourner régulièrement en Espagne ou en France et, partant, d’avoir posé un pronostic défavorable quant à son comportement futur. Il soutient qu’une situation stable l’attendrait à sa sortie de prison, des démarches étant en cours pour qu’il puisse obtenir un visa pour l’Espagne. 3.2 En l’espèce, le recourant a atteint les deux tiers de ses peines le 31 décembre 2024. Avec la Juge d’application des peines, on peut admettre que l’attitude qu’il a adoptée en détention ne s’oppose pas à ce qu’il soit mis au bénéfice de la libération conditionnelle – nonobstant les sanctions disciplinaires dont il a fait l’objet –, de sorte que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP sont réunies. Il reste encore à examiner si, comme le plaide le recourant, il n’y a pas lieu de craindre qu’il commette de nouveau crimes ou de nouveaux délits. A cet égard, quoi qu’il en dise, on ne voit pas que le recourant puisse disposer d’une autorisation de séjourner en France ou en Espagne.”
“Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 7B_678/2023 précité consid. 2.2.2). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 consid. 4d/bb in initio). Le risque de récidive ne concerne pas seulement les délits qui pourraient être commis en Suisse, mais la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire (CREP 16 juin 2023/492 consid. 2.2 ; CREP 17 août 2022/611 consid. 2.2). 2.3 Le recourant a atteint les deux tiers de sa peine le 16 juillet 2024 et son comportement en détention est qualifié d’exemplaire par la Direction de la Prison de la Croisée, de sorte que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP sont réalisées. Seule est litigieuse la troisième condition de l’art. 86 al. 1 CP, soit l’absence de crainte que le détenu ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. A cet égard, la Chambre de céans considère en premier lieu que, contrairement à ce que soutient le recourant, ce n’est pas uniquement une récidive en matière de droit des étrangers qui est crainte mais également une récidive dans d’autres délits, contre le patrimoine notamment, puisque la Juge d’application des peines relève qu’il se retrouvera dans la même situation que celle qui prévalait au moment où il a commis les faits pour lesquels il a été condamné. Peu importe à cet égard que la première juge ne liste pas ces délits ni que le recourant les ait finalement reconnus et regrettés. Par ailleurs, force est de constater qu’en l’état du moins, le recourant ne bénéficie pas d’une autorisation de séjourner aux Pays-Bas. Si, comme il le prétend, il était si évident qu’il serait réadmis dans ce pays, ou seulement pris en charge par les autorités néerlandaises dans l’attente d’une décision, il aurait à tout le moins dû pouvoir prouver qu’il a effectué des démarches en ce sens, ce qu’il n’a jamais fait, alors même qu’il l’annonce depuis le mois de juin.”
“Enfin, son projet de partir en Allemagne n'est nullement étayé, hormis la seule communication d'une adresse, qui selon lui, serait celle de son oncle, prêt à l'héberger. Il n'a, en particulier, pas prouvé un quelconque moyen de subvenir à ses besoins dans le pays en question. D'ailleurs, en tout état, une telle intention n'est pas réaliste ni réalisable puisqu'il ne dispose d'aucune autorisation de séjour dans ce pays, ni dans l'Union européenne, qu'il n'a fait aucune démarche dans ce sens, en particulier pour obtenir des documents attestant de son identité, et que son expulsion de Suisse est inscrite dans le système d'information Schengen. Ainsi, à suivre son souhait, il se retrouverait également dans la même situation – illégale – qu'auparavant, soit celle dans laquelle il avait commis les faits ayant entrainé ses condamnations. Le risque de récidive d'infractions contre le patrimoine d'une certaine gravité demeure donc, même à l'étranger, élevé. Au vu de ce qui précède, le pronostic est, en l'état, défavorable – comme l'ont retenu à juste titre le SAPEM, le Ministère public et le TAPEM –. En conclusion, les autres conditions posées par l'art. 86 al. 1 CP ne sont pas réalisées. 4. Justifiée, l'ordonnance querellée sera donc confirmée. 5. Le détenu, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP), supportera les frais envers l'État, fixés à CHF 600.- en totalité, émolument de décision inclus (art. 3 cum art. 13 al. 1 Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]; E 4 10 03). 6. La procédure étant ici close (art. 135 al. 2 CPP), des dépens seront alloués à l'avocat d'office, qui les a chiffrés et détaillés. 6.1. À teneur de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. À Genève, le tarif est édicté à l'art. 16 RAJ (E 2 05 04); il prévoit une indemnisation sur la base d'un tarif horaire de CHF 200.- pour un chef d'étude (art. 16 al. 1 let. c RAJ). Seules les heures nécessaires sont retenues; elles sont appréciées en fonction, notamment, de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art.”
Die zuständige Behörde hat die bedingte Entlassung von Amtes wegen zu prüfen; sie ist zur regelmässigen Prüfung (vgl. mindestens einmal jährlich bei Verweigerung) verpflichtet. Führt sie die bedingte Entlassung rechtzeitig durch, kann dadurch ein anhängiges Rechtsmittelverfahren gegenstandslos werden.
“Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw. «dafür sorgen» der Behörde i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar. Die Frage, wer als unterliegende Partei zu gelten hat, ist mithin nach Art. 110 Abs. 2 VRPG zu entscheiden, womit die Kosten des vorliegenden Verfahrens nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen sind. Nachfolgend ist somit eine summarische Prüfung der Begehren hinsichtlich des Verfahrensausgangs vorzunehmen (vgl.”
Die blosse Erfüllung der 15‑Jahresfrist begründet keinen Anspruch auf bedingte Entlassung; entscheidend ist, ob eine günstige Prognose i.S.v. Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann.
“Der Beschwerdeführer hat bereits mehr als 15 Jahre Freiheitsstrafe verbüsst, womit die zeitlichen Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 5 StGB erfüllt sind. Der Entscheid über eine bedingte Entlassung hängt davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann.”
“Der Beschwerdeführer hat bereits mehr als 15 Jahre Freiheitsstrafe verbüsst, womit die zeitlichen Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 5 StGB erfüllt sind. Der Entscheid über eine bedingte Entlassung hängt davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann.”
“Der Beschwerdeführer hat bereits mehr als 15 Jahre Freiheitsstrafe verbüsst, womit die zeitlichen Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus der lebenslänglichen Freiheitsstrafe nach Art. 86 Abs. 5 StGB erfüllt sind. Wie die Vorinstanz erwägt, hängt der Entscheid über die bedingte Entlassung damit davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose i.S.v. Art. 86 Abs. 1 StGB zu stellen ist.”
Die bedingte Entlassung darf nicht von der blossen Erfüllung ungewisser zukünftiger Ereignisse abhängig gemacht werden; die Beurteilung der Prognose hat vielmehr auf dem Verhalten der verurteilen Person und den zu erwartenden Lebensverhältnissen zu beruhen.
“86 CP ne permettait d’ailleurs pas à l’autorité de subordonner la libération conditionnelle à la survenance d’un événement futur, mais qu’il imposait au contraire de prévoir le comportement adopté le cas échéant par la personne libérée. Eu égard aux voeux du recourant de se rendre en E.________ auprès de sa femme et de leurs trois jeunes enfants, Me B.________ a estimé qu’il n’était pas possible de retenir un pronostic défavorable dans le cas d’espèce, en soulignant que le recourant dispose dans cet Etat d’un titre de séjour valable et de perspectives professionnelles. Finalement, Me B.________ a soulevé qu’il était dans l’intérêt du recourant d’être libéré de sa « peine bernoise », quand bien même les autorités neuchâteloises ont d’ores et déjà ordonné sa détention pour des motifs de sûreté s’il venait à être libéré conditionnellement, afin qu’il ait l’assurance de se voir imputer la détention qu’il exécute actuellement – et depuis le 7 juillet 2023 – sur la peine à prononcer dans le cadre du procès neuchâtelois. Pour toutes ses raisons, Me B.________ a estimé qu’en soumettant la libération conditionnelle à une condition comme elles l’ont fait, les autorités précédentes avaient violé l’art. 86 al. 1 CP et que, par conséquent, les précédentes décisions devaient être annulées, respectivement que la libération conditionnelle du recourant devait être octroyée avec effet rétroactif au 7 juillet 2023, sans la moindre condition. Dans sa prise de position écrite du 23 janvier 2024, le recourant, par Me B.________, a en substance confirmé les motifs déjà invoqués dans son recours, déposant une copie de son titre de séjour E.________. A relever cependant que Me B.________ a ajouté que le recourant était désormais conscient de l’interdiction d’entrée sur territoire suisse dont il faisait l’objet, ce qui n’était pas le cas lorsqu’il était venu en Suisse en juillet 2023 (recte : 2022). Arguments de l’instance précédente La DSE a indiqué dans sa prise de position du 8 janvier 2024 qu’elle se référait avant tout aux considérants de la décision attaquée. En sus de ce qui précède (ch. 14), la DSE a argumenté sur la question du droit d’être entendu en indiquant qu’il était possible de renoncer à un entretien personnel, d’autant plus lorsque le condamné était défendu par un mandataire professionnel qui avait pu défendre efficacement son point de vue dans plusieurs courriers.”
Eine im Ausland verhängte lebenslange Freiheitsstrafe schliesst die Prüfung einer bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB nicht von vornherein aus. Entscheidend ist, ob die für die bedingte Entlassung erforderlichen Voraussetzungen (Verhaltensbeurteilung, Vollzugsdauer usw.) erfüllt sind; der Umstand der Auslandsverurteilung ist für sich allein kein Ablehnungsgrund.
“Dans tous les cas où ces avantages existent et doivent être pris en considération, il faut choisir la libération conditionnelle plutôt que son refus, qui ne résout rien et se borne à repousser le problème à plus tard (ATF 124 IV 193 consid. 3, 4.d.aa et 4.d.bb). 2.4. En l'espèce, comme l'a rappelé le Tribunal fédéral (arrêt 6B_103/2019 du 21 février 2019 consid. 2.3), il est sans pertinence, au vu du but de la libération conditionnelle, qui est de favoriser la réinsertion de l'intéressé par le réapprentissage de la vie en liberté, que le recourant fasse l'objet d'une condamnation à une réclusion à perpétuité en France. Au contraire, la libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale en vue de la réinsertion et non un moyen de transfert d'établissement pénitentiaire. Admettre une libération conditionnelle pour ce motif viderait de son sens le principe même et ses modalités d'exécution (cf. art. 86 à 89 CP) ainsi que la possibilité de révoquer cette dernière en cas d'échec de la mise à l'épreuve (art. 89 CP). Aussi, le recourant ne saurait exiger, sous couvert d'une violation de l'art. 86 CP, son transfèrement en France. Dès lors, il sied d'analyser s'il remplit les conditions d'une libération conditionnelle. La condition temporelle a été réalisée le 20 mars 2017, date à laquelle le recourant avait subi les deux tiers de la peine qu'il exécute actuellement. Le comportement du recourant en détention demeure très bon malgré une longue incarcération. Tous les intervenants relèvent un changement positif d'attitude de sa part: il a entrepris un suivi thérapeutique dans lequel, dorénavant, il s'investit positivement et l'alliance thérapeutique est considérée comme bonne. Il a été capable de décrire en détails les évènements ayant conduit à ses condamnations, ainsi que de les subjectiver. Il a également pu amener ses ressentis, ses peurs et son angoisse. Le suivi s'oriente sur ses projets d'avenir. Des progrès significatifs ont été soulignés et salués. Néanmoins, tous les intervenants s'accordent sur le fait qu'il convient de confirmer ces prémisses dans la durée. Le travail d'introspection est somme toute relativement récent, puisque, après près de 20 ans d'incarcération, le suivi thérapeutique volontaire n'a été entrepris que depuis juillet 2019.”
Fehlende Mitwirkung des Gefangenen bei der Beschaffung von Reisedokumenten bzw. bei Repatriierungsdémarches kann das Rückfallprognosebild negativ beeinflussen und so die Gewährung der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB verhindern.
“Son attitude positive, examinée sur une courte période de trois mois, ne permet cependant pas, à elle seule, de tirer des conclusions déterminantes sur son comportement à sa sortie de prison et à justifier un élargissement aux deux tiers de sa peine; qu'en effet, force est de constater que le recourant persiste à vouloir rester en Suisse et que, partant, il n'a élaboré aucun projet de réinsertion dans son pays d'origine, malgré l'aide et le soutien qui lui ont été proposés à cet effet par le SEM; qu'il fait l'objet d'une décision exécutoire de renvoi et qu'il a été invité, tant par le SEM que par le TAF, à effectuer les démarches nécessaires auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'octroi de documents de voyage, mais il n'a pas obtempéré à cette injonction; qu'or, sans autorisation de séjour dans le canton, sans domicile ni travail et sans famille proche dans le pays, le risque qu'il ne récidive dans la commission d'infractions est particulièrement grand, surtout d'infractions en lien avec la législation en matière d'étrangers; que, dans ce contexte, et vu le parcours pénal du recourant en Suisse, le pronostic à établir est clairement défavorable; qu'aussi, et compte tenu des considérants qui précèdent, l'autorité intimée n'a pas violé la loi, ni commis un quelconque excès ou abus de son pouvoir d'appréciation en émettant un pronostic défavorable, en refusant la libération conditionnelle du recourant aux deux tiers de l'exécution de ses peines et, partant, en ordonnant son maintien en détention jusqu'au terme de leur exécution; qu'au demeurant, il sied de rappeler que la durée totale de l'exécution des peines est de 5 mois et demi et que son terme échoira le 1er avril prochain, soit dans quelques jours déjà; que, mal fondé, le recours doit dès lors être rejeté et la décision attaquée confirmée; que, vu la situation financière précaire du recourant, il est renoncé au prélèvement de frais de procédure, en application de l'art. 129 al. 1 let. a CPJA; la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision du 28 janvier 2022 est confirmée. II. Il n'est pas perçu de frais de procédure. III. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 14 mars 2022/mju La Présidente : La Greffière-stagiaire : 601 2022 11 Art. 74 SMVGart. 74 LEPMart. 74 SMVG Art. 79 SMVGart. 79 LEPMart. 79 SMVG Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 BGE 125 IV 113ATF 125 IV 113DTF 125 IV 113 6B_91/2020 BGE 119 IV 5ATF 119 IV 5DTF 119 IV 5 6B_1134/2016 BGE 124 IV 193ATF 124 IV 193DTF 124 IV 193 BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 129 VRGart. 129 CPJAart. 129 VRG erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2022 1114.03.2022Arrêt de la Ie Cour administrative du Tribunal cantonalNormen BundArt. 38 StGBArt. 86 StGBRechtsprechung BundBGE 133 IV 201BGE 125 IV 113BGE 124 IV 1936B_91/20206B_1134/2016Normen KantonArt. 74 SMVGArt. 79 SMVGArt. 77 VRGRechtsprechung Kanton601 2022 11Normen Bund/Kanton”
Disziplinarstrafen und ein wiederholt schlechtes Verhalten in Untersuchung oder Vollzug gelten in der Rechtsprechung als gewichtige Indizien für einen ungünstigen Prognoseausfall und können die Bewilligung der bedingten Entlassung erschweren oder verhindern. Alleinige Sanktionen führen jedoch nicht zwingend zum Ausschluss; ihr Einfluss ist im Rahmen der Gesamtwürdigung des künftigen Verhaltens zu beurteilen.
“La Cour de céans avait indiqué que le recourant devait apprendre à gérer son impulsivité, ce qu’il n’a manifestement pas réussi à faire, pas plus d’ailleurs qu’à se plier aux règles de l’établissement pénitentiaire. Cela étant, à l’instar de l’autorité intimée, on peut retenir que l’attitude du recourant n’atteint pas le degré de gravité qui interdirait d’emblée d’envisager la libération conditionnelle (atteinte grave au fonctionnement de l'établissement ou à d'autres intérêts dignes de protection [par exemple voies de fait ou menaces graves contre le personnel ou des codétenus, participation à des mutineries] ou absence d'amendement [par exemple évasion, refus systématique ou obstiné de fournir un travail convenable, abus grave de substances toxiques, etc.] ; cf. ATF 119 IV 5 consid. 1/bb). La deuxième condition de l’art. 86 al. 1 CP est par conséquent réalisée. En revanche, la mauvaise attitude du recourant en détention devra être prise en considération dans l’examen du pronostic de son comportement futur en liberté. S’agissant de la troisième condition de l’art. 86 al. 1 CP, soit l’absence de crainte que le détenu ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits, la Cour de céans, dans son arrêt du 9 février 2023, avait retenu ce qui suit : « La Chambre de céans considère, à l’instar du Collège des Juges d’application des peines, que le pronostic concernant le comportement futur de X.________ est défavorable. Contrairement à ce que soutient le recourant, cette appréciation ne repose pas sur de simples suppositions, mais sur une évaluation globale. Concernant ses antécédents judiciaires, il sied de rappeler qu’il a été condamné, en 2017, pour violence ou menace contre les autorités et les fonctionnaires et, en 2019, pour injure. S’agissant des faits pour lesquels il a été condamné en dernier, il est relevé que X.________ n’a pas commis un seul acte, mais qu’il a agi à réitérées reprises, sur le premier semestre 2018, ayant perpétré une trentaine de cambriolages, pour l'essentiel en bande. Au demeurant, ses actes ont été de plus en plus graves, puisqu’après avoir commis de très nombreux cambriolages, il s’est rendu coupable de deux brigandages qualifiés et a tenté d’en commettre un troisième.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 2.3.1 En l’espèce, le recourant a exécuté les deux tiers de ses peines le 6 février 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. L’intéressé a, sur l’ensemble de son parcours carcéral, fait l’objet de nombreuses sanctions disciplinaires, soit à deux reprises lors de son séjour à la prison de la Croisée, en janvier et juin 2020, puis pas moins de dix-huit fois en 2021 alors qu’il était aux EPO, notamment pour des faits de violence à l’égard de codétenus, J.________ ayant même été impliqué dans une action collective violente menée contre un autre détenu, ce qui a conduit à son transfert à l’Etablissement fermé La Brenaz en décembre 2021 (P. 3/10), où il a encore été sanctionné deux fois, le 26 septembre 2022 pour avoir détruit une cabine téléphonique et le 11 octobre 2022 pour consommation de cannabis. Dans ces conditions, même si le rapport de la direction de La Brenaz du 24 octobre 2022 fait état d’un « bon comportement général » au sein de son établissement (P. 3/14), l’appréciation du premier juge selon laquelle le comportement de J.________ en détention ne s’oppose pas à l’octroi de la libération conditionnelle doit sérieusement être mitigée.”
“S’il ne faut pas s’attendre à ce que le pronostic s’améliore de manière significative d’ici au terme de l’exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l’intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l’importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 du 6 juillet 2022 consid. 2.1 ; TF 6B_525/2021 du 25 octobre 2021 consid. 2.1). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d’une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l’auteur que l’exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 du 6 juillet 2022 consid. 2.1 ; TF 6B_525/2021 du 25 octobre 2021 consid. 2.1). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou désamorcer ceux-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 consid. 4d/bb in initio). 2.3 2.3.1 En l’espèce, le recourant aura exécuté les deux tiers de ses peines le 10 mars 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. En outre, il adopte une attitude en détention qu’on peut encore qualifier de bonne, même si elle n’est pas irréprochable, vu les sanctions disciplinaires prononcées. Partant, la deuxième de ces conditions apparaît également réalisée. Seul doit donc être déterminé s’il n’y a pas lieu de craindre que le condamné ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. En d’autres termes, seul le pronostic à poser quant à son comportement futur en liberté conditionnelle est en cause. Le recourant déclare que la décision l’a « affecté négativement au plus haut point », qu’il ne comprend pas en quoi son maintien en détention « peut [lui] être favorable en quoi que ce soit », qu’il s’est bien comporté et qu’il a l’impression d’avoir « fait des efforts pour rien ». Ce faisant, le recourant ne critique pas le raisonnement fait par le premier juge – en particulier quant au le pronostic sur son comportement futur –, que ce soit au niveau formel ou juridique. Le fait qu’il a été affecté négativement et que la décision ne lui soit pas favorable n’est que l’affirmation de son ressenti, non un argument au sens exigé par l’art.”
“Il soutient que tous ces éléments ont été écartés en raison d’un prétendu risque de récidive élevé, lequel aurait été retenu par l’autorité intimée, alors qu’il ne reposerait que sur de simples suppositions, totalement infondées et contredites par ses déclarations en audience ainsi que par le témoignage de son amie. Il relève qu’il fournit des efforts dans le cadre de sa formation et qu’il serait soutenu par sa famille dans la perspective d’une future activité projetée au Maroc, un business plan ayant été établi avec son père adoptif. Il argue enfin qu’il serait « totalement irrelevant » de se focaliser sur les sanctions prononcées en milieu carcéral, dont la grande majorité seraient parfaitement insignifiantes, pour tenter de justifier un risque de récidive élevé. Il soutient à cet égard que la dernière sanction concernant une altercation remonterait au mois de février 2019. 2.3. Le recourant a formellement débuté l’exécution de ses peines le 4 juin 2020 et il en a accompli les deux tiers le 23 janvier 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. S’agissant du comportement en détention de S.________, il a démontré, quoi qu’il en dise, une incapacité à respecter dans la durée les normes qui lui étaient imposées, au vu des trente-deux sanctions disciplinaires qui ont été prononcées à son encontre. La plupart d’entre elles l’ont été pour refus d’obtempérer, inobservation des règlements et directives et consommation de produits prohibés. Au demeurant, contrairement à ce qu’il affirme, le recourant a été récemment encore, soit les 9 novembre 2022 et 7 décembre 2022, sanctionné en raison de violences verbales et physiques à l’encontre d’agents de détention et d’un codétenu. Ainsi, les sanctions prononcées à son encontre ne sont pas insignifiantes et elles constituent un élément défavorable quant à l’appréciation du pronostic qui doit être posé. A cet égard, la Chambre de céans considère, à l’instar du Collège des Juges d’application des peines, que le pronostic concernant le comportement futur de S.________ est défavorable.”
Dem bedingt Entlassenen wird eine Probezeit auferlegt; ihre Dauer entspricht dem Strafrest. Die genaue Ausgestaltung der Modalitäten sowie die Prüfung allfälliger flankierender Massnahmen obliegt der zuständigen Strafvollzugs- bzw. Bewährungsbehörde (SMV).
“Nach Berücksichtigung der Gesamtheit der massgebenden Umstände ist dem Rekurrenten trotz seines belasteten Vorlebens die bedingte Entlassung zu gewähren. Dem bedingt Entlassenen wird nach Art. 86 Abs. 1 StGB eine Probezeit auferlegt, deren Dauer dem Strafrest entspricht. Die genaue Regelung der entsprechenden Modalitäten samt Prüfung allfälliger flankierender Massnahmen ist Sache des SMV.”
Das Verhalten der gefangenen Person im Strafvollzug ist im Rahmen der Gesamtwürdigung bei der Beurteilung der Prognose über ihr künftiges Wohlverhalten (mit) zu berücksichtigen und bildet damit einen zentralen Entscheidungsfaktor für die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB.
“Wenn der Beschwerdeführer die Bedeutung des Verhaltens im Strafvollzug bei der Beurteilung der bedingten Entlassung zu relativieren versucht, kann ihm nicht zugestimmt werden. Das Verhalten im Strafvollzug ist gemäss dem klaren Wortlaut von Art. 86 Abs. 1 StGB bei der Beurteilung der bedingten Entlassung zu berücksichtigen (vgl. oben E. 4.2.1). Zwar bezeichnete das Bundesgericht bereits als fraglich, ob das Verhalten während des Vollzugs überhaupt noch ein selbständiges Entscheidungskriterium oder bloss ein Umstand sei, der bei der Gesamtwürdigung zu berücksichtigen sei (vgl. BGE 125 IV 113 E. 2a; 124 IV 193 E. 3; 119 IV 5 E. 1a/aa mit Hinweisen). Daraus kann jedoch nicht gefolgert werden, dass dem Verhalten im Strafvollzug bei der Beurteilung der bedingten Entlassung keinerlei Bedeutung beizumessen wäre. Vielmehr muss das Verhalten der gefangenen Person während des Strafvollzugs im Rahmen der Gesamtwürdigung bei der Beurteilung der Prognose über das künftige Wohlverhalten (mit) berücksichtigt werden (vgl. oben E. 4.2.2). Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde mit den vorinstanzlichen Ausführungen betreffend sein Verhalten im Strafvollzug nicht rechtsgenüglich auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 148 IV 205 E. 2.6; 146 IV 297 E.”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate, verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wen es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die letzte Stufe des Strafvollzuges dar und bildet die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog.”
“1.4.3.1. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung im Sinne von Art. 86 StGB stellt die vierte und letzte Stufe des Strafvollzugs dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 124 IV 193 E. 3 und 4d/aa; Urteile 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.4; 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.2.3; 6B_1188/2015 vom 22. Februar 2016 E. 1.1.3). Das Institut der bedingten Entlassung bringt folglich notwendigerweise mit sich, dass sich die verurteilte Person in Freiheit bewegen (und beweisen) kann. Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl.”
Im Haftprüfungsverfahren ist die Möglichkeit einer bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB grundsätzlich nicht zu berücksichtigen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn ihr Eintreten von vornherein offensichtlich bzw. aufgrund konkreter Anhaltspunkte in hohem Masse wahrscheinlich erscheint.
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêts 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024; 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêts 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024; 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1). Il convient toutefois de tenir compte de manière exceptionnelle de la possibilité d'une libération conditionnelle lorsque son octroi apparaît d'emblée évident, étant rappelé que l'octroi de la libération conditionnelle aux deux tiers de la peine dépend du comportement du détenu durant l'exécution de la peine et du pronostic quant à son comportement futur en cas de libération (art. 86 al. 1 CP) (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_475/2023 du 6 septembre 2023 consid. 5.2).”
“3 StPO Untersuchungs- und Sicherheitshaft nicht länger dauern dürfen als die mutmasslich zu erwartende Freiheitsstrafe. Das Gericht darf die Haft somit nur so lange erstrecken, als sie nicht in grosse zeitliche Nähe der (im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung) konkret zu erwartenden Dauer der freiheitsentziehenden Sanktion rückt (BGE 145 IV 179 E. 3.1; 143 IV 168 E. 5.1; Urteile 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2; 1B_666/2020 vom 19. Januar 2021 E. 4.2; 1B_55/2020 vom 21. Februar 2020 E. 3.1). Ausschlaggebend für die Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer sind die konkreten Umstände des Einzelfalls, wobei namentlich der Schwere der untersuchten Straftaten Rechnung zu tragen ist. Liegt bereits ein richterlicher Entscheid über das Strafmass vor, stellt dieser ein wichtiges Indiz für die mutmassliche Dauer der tatsächlich zu verbüssenden Strafe dar (BGE 145 IV 179 E. 3.1; 143 IV 168 E. 5.1; Urteil 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2). Dabei ist der Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem ordentlichen Strafvollzug (nach rechtskräftiger Verurteilung) gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB nur in Ausnahmefällen Rechnung zu tragen, namentlich wenn bereits im hängigen Strafverfahren aufgrund der konkreten Umstände absehbar ist, dass (nach einer Verurteilung mit Strafvollzug) eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2; Urteile 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2; 1B_463/2022 vom 30. September 2022 E. 5.2; 1B_666/2020 vom 19. Januar 2021 E. 4.2; 1B_55/2020 vom 21. Februar 2020 E. 3.1)”
“1 StGB) ist im Haftprüfungsverfahren indessen grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, es sei denn, es gebe konkrete Anhaltspunkte für eine in hohem Masse wahrscheinliche bedingte Entlassung (vgl. BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; 143 IV 160 E. 4.2; je mit Hinweisen). Für eine entsprechende bedingte Entlassung müsste dabei zu erwarten sein, der Täter werde in Freiheit keine Verbrechen oder Vergehen mehr begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB; vgl. zur vorzunehmenden Prognose über das künftige Verhalten BGE 133 IV 201 E. 2.2; Urteil 6B_557/2021 vom 18. August 2021 E. 2.2.1). Hat die Staatsanwaltschaft Anschlussberufung angemeldet, kann das Berufungsgericht die erstinstanzlich ausgesprochene Freiheitsstrafe erhöhen (vgl. Art. 391 Abs. 2 StPO). In solchen Fällen ist damit nach Ergehen des erstinstanzlichen Urteils grundsätzlich offen, wann die beschuldigte Person zwei Drittel der Strafe verbüsst haben wird. Gemäss der Rechtsprechung ist deshalb bei einer Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft im Rahmen der Berechnung der mutmasslichen Dauer der Freiheitsstrafe die Möglichkeit einer bedingten Entlassung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB ausser Acht zu lassen (Urteile 1B_461/2018 vom 30. Oktober 2018 E. 4.3; 1B_8/2016 vom 25. Januar 2016 E. 4.3; 1B_292/2014 vom 15. September 2014 E. 3.3.2; je mit Hinweisen).”
Verfahrensrechtlich sind Beschwerden gegen Entscheide über die bedingte Entlassung als eigenständige, anfechtbare Entscheide qualifiziert. Ein Rechtsmittel ist nur zulässig, wenn es die gerügten Verfahrensmängel oder Rechtsverletzungen konkret begründet; pauschale oder ungenügend motivierte Vorbringen genügen nicht. Die Staatsanwaltschaft kann sich am Verfahren bzw. an der Rechtsmittelinstanz beteiligen bzw. hat die Zuständigkeit, ein Rechtsmittel zu erheben.
“1 CPP, qui interdit la prolongation des délais fixés par la loi et n’autorise pas la partie à compléter un acte dépourvu de motivation (ibid. ; TF 6B_609/2021 du 19 juillet 2021 consid. 2.4 ; TF 6B_510/2020 du 15 septembre 2020 consid. 2.2 et les références citées). 1.3 En l’espèce, le recours a été interjeté en temps utile. Il ne satisfait toutefois pas aux exigences de motivation de l’art. 385 al. 1 CPP. En effet, à l’appui de son acte, le recourant indique s’être « déjà expliqué qu[’il] « veu[t] faire 100 jours et pa (sic) avoir de délai d’épreuve d’un an » ; il ajoute qu’il fait l’objet d’un retrait de permis de conduire et que « c’est déjà pas mal ». Ce faisant, le recourant ne soulève aucun moyen critique à l’égard de l’ordonnance rendue par la Juge d’application des peines et n’explique pas en quoi, selon lui, les motifs sur lesquels cette autorité a fondé sa décision seraient erronés ou en quoi ils devraient conduire à une décision différente. En particulier, il n’expose pas en quoi le délai d’épreuve d’un an assorti à la libération conditionnelle contreviendrait à l’art. 86 CP (Code pénal du 21 décembre 1937 ; RS 311.0). Un tel vice de motivation, irréparable, ne saurait justifier qu’un délai supplémentaire lui soit fixé pour compléter son acte en application de l’art. 385 al. 2 CPP. 2. Au vu de ce qui précède, le recours doit être déclaré irrecevable, sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP). Les frais de la procédure de recours, constitués en l’espèce du seul émolument d’arrêt (art. 422 al. 1 CPP), par 550 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est irrecevable. II. Les frais d’arrêt, par 550 fr. (cinq cent cinquante francs), sont mis à la charge du recourant X.________. III. L’arrêt est exécutoire. Le président : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - M.”
“La règle de conduite imposée par le TAPEM était dès lors inutile, ce d'autant plus qu'aucune expulsion judiciaire n'avait été prononcée. A______ n'avait pas saisi les multiples opportunités octroyées par la justice, étant imperméable à toute sanction et n'affichant aucun respect de l'ordre juridique suisse. Son avenir en Suisse était irrémédiablement compromis. En cas de récidive, il s'exposait même à une mesure d'expulsion judiciaire, le Tribunal de police ayant renoncé à la prononcer en octobre 2019 et août 2021. b. Le TAPEM maintient les termes de son jugement, sans autres observations. c. A______ expose ne pas être "d'accord" avec le recours du Ministère public. Il souhaite que la libération conditionnelle lui soit octroyée et avoir la chance de "sortir plus tôt". Il avait "mal" en prison et "méritait" cette libération car il "regrettait". Il souhaitait démarrer une nouvelle vie. d. Le Ministère public n'a pas répliqué. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une autre décision ultérieure indépendante au sens de l'art. 363 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 30 art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. En l'occurrence, déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le Ministère public ayant la qualité pour recourir (art. 381 al. 1 CPP), le recours est recevable. 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. Les pièces nouvelles produites à l'appui du recours seront admises (arrêts du Tribunal fédéral 1B_368/2014 du 5 février 2015 consid.”
“Le recourant se plaint d’une violation de l’art. 86 CP, soulevant différents arguments. Il prétend tout d’abord que la CIC se serait prononcée sans avoir eu connaissance du préavis positif de la direction de l’Etablissement de Thorberg. Or, le rapport de Thorberg date du 21 juillet 2020, tandis que le dernier avis de la CIC date du 14 septembre 2020 (séance des 7 et 8 septembre 2020). Le grief tombe à faux. Selon le recourant, l’égalité des parties ne serait pas respectée, dès lors que le Ministère public a eu l’occasion d’exprimer son opinion sur la libération conditionnelle, ce que la loi ne prévoirait pas. La participation à la procédure du Ministère public est conforme à la loi. Ainsi, en vertu de l’art. 364 CPP, auquel l’art. 28a LEP (loi vaudoise sur l'exécution des condamnations pénales du 4 juillet 2006 ; BLV 340.01) renvoie, le tribunal donne l’occasion aux autorités de s’exprimer sur les décisions envisagées. De plus, le Ministère public participe à la procédure de recours en vertu de l’art. 39a LEP. Il est donc logique qu’il puisse se déterminer devant l’autorité dont il peut contester la décision.”
“Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal 6B_307/2022 Urteil vom 23. Mai 2022 Strafrechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, Bundesrichter Rüedi, Bundesrichterin Koch, Gerichtsschreiber Matt. Verfahrensbeteiligte A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Häusermann, Beschwerdeführer, gegen 1. Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen, 2. Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, Amt für Justizvollzug, Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen, Beschwerdegegner. Gegenstand Bedingte Entlassung (Art. 86 StGB), Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 26. Januar 2022 (AK.2021.535-AK).”
Frühere Fluchtversuche oder Ausbrüche sind bei der Prüfung von Anträgen auf vorzeitige/bedingte Entlassung bzw. Ausgängen zu berücksichtigen; sie werden von den zuständigen Vollzugsbehörden in die Risikoabwägung einbezogen.
“A cet égard, la doctrine relève que, dans cet examen, entrent en ligne de compte les caractéristiques personnelles du détenu ; plus l’instruction se trouve à un stade avancé et les faits établis avec suffisamment de précision, plus les exigences relatives à la preuve de l’existence d’un risque de collusion sont élevées (Viredaz, in : Jeanneret/Kuhn/Perrier Depeursinge [éd.], Code de procédure pénale suisse, Commentaire romand, 2e éd., Bâle 2019, nn. 5 et 6 ad art. 236 CPP). 2.3 En l'espèce, la procureure a considéré que des risques de collusion, à savoir que le prévenu prenne contact avec sa victime et fasse pression sur elle, de réitération et de fuite étaient présents. Concernant les risques de fuite et de réitération, il est vrai que le prévenu s'est effectivement évadé de l'Etablissement pénitentiaire de Bellechasse. Toutefois, il bénéficiait alors d'un régime de détention en milieu ouvert. Rien ne permet en revanche de considérer qu'une exécution anticipée de peine en milieu fermé serait insuffisante pour l'empêcher de fuir. Au demeurant, l'Office d'exécution des peines tiendra bien évidemment compte de cette précédente évasion en cas de demande de sortie du détenu (art. 86 al. 6 CP [Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0]). Il n'y a par conséquent pas lieu de refuser l'exécution anticipée de la peine en raison des risques de fuite et de réitération, ces derniers pouvant être efficacement parés par une exécution anticipée en milieu fermé. S'agissant du risque de collusion, il ne concerne qu'une seule personne, à savoir S.________. Dès lors, ce risque pourrait aisément être évité par des restrictions à l'exécution anticipée de la peine au sens de l'art. 236 al. 4 CPP, telle qu'une interdiction de prendre contact avec la partie plaignante sous quelque forme que ce soit, interdiction dont le respect pourrait être assuré par le contrôle des visites (art. 235 al. 2 CPP), du courrier et des téléphones du prévenu (art. 235 al. 3 CPP). Il s’ensuit qu’une exécution anticipée de peine assortie de conditions aurait pu être ordonnée. L'art. 22 al. 2 LEDJ (loi sur l'exécution de la détention avant jugement du 7 novembre 2006 ; BLV 312.07) prévoit toutefois que, lorsque la direction de la procédure envisage d'ordonner une exécution anticipée de peine assortie de conditions, elle prend au préalable l'avis de l'Office d'exécution des peines.”
Bei der Legalprognose nach Art. 86 StGB ist das Vorleben, namentlich die Vorstrafen, zu berücksichtigen. Entscheidend sind dabei insbesondere die Häufigkeit früherer Delikte und deren zeitliche Abstände; als Faustregel gilt, dass das Risiko weiterer Straftaten mit der Zahl früherer Delikte und mit kürzeren Abständen zwischen diesen Delikten tendenziell zunimmt.
“Vorab ist auf den sinngemässen Einwand des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Anzahl begangener Delikte prognostisch nicht entscheidend sei (pag. 8). Dem ist zu entgegnen, dass die Vorstrafen – und damit auch deren Anzahl – nebst weiteren im Rahmen des Vorlebens zu berücksichtigenden Kriterien sehr wohl (aber natürlich nicht nur) zu berücksichtigen sind, zumal kriminelle Vorbelastungen in die Legalprognose miteinbezogen werden müssen (Urteil des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 4.3.). Insbesondere ist dabei entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Koller, Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 86 StGB).”
“Die Praxis orientiert sich bei ihrer Einschätzung der Rückfallgefahr in erster Linie an der Frage der Vorstrafen (Günter Stratenwerth/Felix Bommer, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II, 3. Auflage, Bern 2020, § 3 Rz. 83 m.w.H.). Nach dem Wissensstand der Kriminologie ist diesbezüglich namentlich entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden und welcher Lebenszeitraum des Verurteilten durch Kriminalität geprägt war, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Wolfgang Wohlers, in: Wohlers/Godenzi/Schlegel [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Handkommentar, 4. Auflage, Bern 2020, N 6 zu Art. 86 StGB). Andererseits sind von einem Täter, der niemals zuvor ein ernsteres Delikt begangen hat, kaum weitere Straftaten zu befürchten, wobei das Vorleben stets in der Gesamtwürdigung zu berücksichtigen ist.”
“Das Vorleben des Verurteilten ist vorab unter dem Gesichtspunkt früherer Straffälligkeit zu prüfen. Nach dem Wissensstand der Kriminologie ist diesbezüglich namentlich entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden und welcher Lebenszeitraum des Verurteilten durch Kriminalität geprägt war, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Koller, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
Fehlende Ausstiegs- bzw. Resozialisierungsprojekte und eine Vielzahl frühere Verurteilungen können das prognostische Bild verschlechtern; wegen erhöhtem Rückfallrisiko kann die zuständige Behörde deshalb die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB ablehnen.
“203 et les références citées). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie de règles de conduite et d'un patronage, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa/bb p. 198 ss). 5.2. En l'espèce, la condition objective d'une libération conditionnelle est, certes, réalisée depuis le 28 décembre 2020. Le recourant ne bénéficie cependant pas de préavis positif, hormis celui de l'établissement pénitentiaire. Ce dernier, seul, ne suffit pas. Le recourant a déjà été condamné à onze reprises, pour des infractions analogues et en particulier pour des infractions contre le patrimoine, l'intégrité physique, la LStup et la LArm. Ce tableau rend le risque de réitération important en termes de sécurité publique. Le risque de réitération est d'autant plus important que le recourant ne fait état d'aucun projet à sa sortie. C'est ainsi à bon droit que le TAPEM a retenu que les conditions de l'art. 86 al. 1 CP ne sont pas réalisées, le pronostic étant défavorable quant au risque de récidive. 6. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, qui seront fixés en totalité à CHF 600.- (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Déclare le recours irrecevable. Condamne A______ aux frais de la procédure de recours, qui seront arrêtés à CHF 600.-. Notifie le présent arrêt ce jour, en copie, au recourant, soit pour lui son conseil, au Ministère public et au TAPEM. Le communique pour information au SAPEM et à l'OCPM. Siégeant : Madame Corinne CHAPPUIS BUGNON, présidente; Monsieur Christian COQUOZ et Madame Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Monsieur Sandro COLUNI, greffier. Le greffier : Sandro COLUNI La présidente : Corinne CHAPPUIS BUGNON Voie de recours : Le Tribunal fédéral connaît, comme juridiction ordinaire de recours, des recours en matière pénale au sens de l'art.”
Einzelne günstige Umstände (etwa ein positives Verhalten im Vollzug) genügen nicht selbständig für die Gewährung der bedingten Entlassung. Die Entscheidung beruht auf einer Gesamtwürdigung aller prognoserelevanten Umstände; wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr weiterer Straftaten vorliegen, darf nicht allein aufgrund einzelner positiver Faktoren entlassen werden.
“Das Verwaltungsgericht kann diese Ermessensausübung der Behörde nicht frei, sondern nur im Hinblick auf eine qualifizierte Fehlerhaftigkeit überprüfen (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine solche qualifiziert fehlerhafte und damit rechtsverletzende Ermessensbetätigung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht allein aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Koller, Art. 86 N. 4 und 10). 4. 4.1 Die Vorinstanz erwägt zutreffend, der Beschwerdeführer habe im November 2023 zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, weshalb die zeitliche Voraussetzung des Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt sei. Zu prüfen sei, ob angesichts seines Verhaltens, seiner Persönlichkeit, seines Vorlebens, seiner neueren Einstellung zu den Taten, einer allfälligen Besserung und der nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse insgesamt davon ausgegangen werden könne, dass er in Freiheit keine Verbrechen und Vergehen begehen werde. 4.2 Das Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz als positiv. Es gelte allerdings zu beachten, dass ein einwandfreies Verhalten in einer Vollzugseinrichtung ebenso wenig für eine positive Bewährungsprognose stehe wie ein schlechtes Verhalten für eine negative. Dass jemand im Strafvollzug einwandfrei funktionieren könne, lasse keine Rückschlüsse auf die Fähigkeit zu, schwierige Lebenssituationen in Freiheit zu bewältigen. Das positive Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers allein könne deshalb nicht zu einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug führen. 4.3 Zu den nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnissen hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer beabsichtige, zu seiner Ehefrau zu ziehen.”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate, verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wen es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die letzte Stufe des Strafvollzuges dar und bildet die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog.”
“Nach Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene, der zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst hat, bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, die nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten während des Vollzugs v.a. die neue Einstellung der betroffenen Person zu ihren Taten, ihre allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 6B_1136/2022 vom 12. Januar 2023 E. 2.2, mit Hinweisen).”
Bei bestimmten Konstellationen ist die Gewährung der bedingten Entlassung restriktiver zu prüfen oder bleibt von vornherein ausser Betracht: Insbesondere befürwortet Lehre und Rechtsprechung die bedingte Entlassung bei sogenannten Kriminaltouristen nur unter restriktiven Voraussetzungen. Zudem ist bei Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit einer bedingten Entlassung bei der Berechnung der mutmasslichen Vollzugsdauer grundsätzlich unberücksichtigt zu lassen. Schliesslich kann die Frage einer bedingten Entlassung während hängigen Rechtsmitteln bzw. solange die Verurteilung nicht vollstreckbar ist im Haftprüfungsverfahren in der Regel nicht geprüft werden.
“Es ist weiter zu berücksichtigen, dass Lehre und Rechtsprechung die Gewährung der bedingten Entlassung bei Kriminaltouristen, welche die Schweiz nach ihrer Entlassung verlassen müssen, nur unter restriktiven Voraussetzungen befürworten (KGE VV vom 5. April 2023 [810 23 39] E. 6.8.2; Urteil des BGer 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.7; Christoph Urwyler, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, Berlin und Bern 2020, S. 88 f.). Selbst wenn nicht zu erwarten ist, dass sich die Legalprognose signifikant weiter verbessert, ist unter Berücksichtigung der Bewährungsaussicht und ausgehend von den möglichen Straftaten sowie den betroffenen Rechtsgütern dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit Vorrang einzuräumen (vgl. Urteil des BGer 6B_208/2018 vom 6. April 2018 E. 1.3; Urteil des BGer 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.5.3). Somit fällt auch die Differenzialprognose zu Ungunsten des Beschwerdeführers aus. 8. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass angesichts der eindeutigen Schlechtprognose die materiellen Voraussetzungen nach Art. 86 Abs. 1 StGB für eine bedingte Entlassung des Beschwerdeführers nicht erfüllt sind. Der angefochtene Entscheid ist dementsprechend nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist im Zirkulationsverfahren (§ 1 Abs. 4 VPO) abzuweisen. 9.1 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO werden in verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren Verfahrenskosten erhoben. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Angesichts des Ausgangs des Verfahrens sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 VPO). 9.2 Der Beschwerdeführer beantragt die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. 9.2.1 Gemäss § 22 Abs. 1 VPO wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezahlung der Verfahrenskosten und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, wenn ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint.”
“1 StGB) ist im Haftprüfungsverfahren indessen grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, es sei denn, es gebe konkrete Anhaltspunkte für eine in hohem Masse wahrscheinliche bedingte Entlassung (vgl. BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; 143 IV 160 E. 4.2; je mit Hinweisen). Für eine entsprechende bedingte Entlassung müsste dabei zu erwarten sein, der Täter werde in Freiheit keine Verbrechen oder Vergehen mehr begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB; vgl. zur vorzunehmenden Prognose über das künftige Verhalten BGE 133 IV 201 E. 2.2; Urteil 6B_557/2021 vom 18. August 2021 E. 2.2.1). Hat die Staatsanwaltschaft Anschlussberufung angemeldet, kann das Berufungsgericht die erstinstanzlich ausgesprochene Freiheitsstrafe erhöhen (vgl. Art. 391 Abs. 2 StPO). In solchen Fällen ist damit nach Ergehen des erstinstanzlichen Urteils grundsätzlich offen, wann die beschuldigte Person zwei Drittel der Strafe verbüsst haben wird. Gemäss der Rechtsprechung ist deshalb bei einer Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft im Rahmen der Berechnung der mutmasslichen Dauer der Freiheitsstrafe die Möglichkeit einer bedingten Entlassung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB ausser Acht zu lassen (Urteile 1B_461/2018 vom 30. Oktober 2018 E. 4.3; 1B_8/2016 vom 25. Januar 2016 E. 4.3; 1B_292/2014 vom 15. September 2014 E. 3.3.2; je mit Hinweisen).”
“Le nombre de jours déduits à titre de réparation morale pour la détention dans des conditions illicites est une question de fond qui peut être contestée en appel mais qui ne concerne pas le juge de la détention. Enfin, C.________ semble soutenir qu’il devrait bénéficier d’une libération conditionnelle. Il perd toutefois de vue que, même s’il est possible que l’autorité compétente lui octroie la liberté conditionnelle à compter des deux tiers de sa peine pour autant qu’il collabore à son expulsion du territoire suisse, il a désormais interjeté un appel – qu’il peut certes retirer –, de sorte que sa condamnation n’est pas exécutoire et que la question d’une éventuelle libération conditionnelle ne pourra pas être examinée tant que durera la procédure d’appel. Quoi qu’il en soit, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l’octroi, par l’autorité de jugement, d’un sursis ou d’un sursis partiel, ni de la possibilité d’une libération conditionnelle au sens de l’art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1). Le maintien de C.________ en détention pour des motifs de sûreté est donc conforme à l’art. 221 CPP et les demandes de libération doivent être rejetées. 3. Le requérant a demandé à deux reprises que lui soit désigné un nouveau défenseur d’office « pour mener la procédure pour la libération conditionnelle ». 3.1 Aux termes de l'art. 134 al. 2 CPP, si la relation de confiance entre le prévenu et le défenseur d'office est gravement perturbée ou si une défense efficace n'est plus assurée pour d'autres raisons, la direction de la procédure confie la défense d'office à une autre personne. L'art. 134 al. 2 CPP permet de tenir compte d'une détérioration objective du rapport de confiance entre le prévenu et son défenseur sans lien avec une violation des règles professionnelles. Il faut cependant que l'atteinte au lien de confiance soit corroborée par des éléments tangibles et objectifs qui laissent apparaître que la poursuite du mandat d'office n'est clairement plus justifiée ou ne peut raisonnablement être imposée (ATF 138 IV 161 consid.”
“Si l’on tient compte de la déduction de 16 jours à titre de détention dans des conditions illicites, comme le prévoit le jugement au chiffre V de son dispositif, la peine privative de liberté à exécuter s’établirait à environ 584 jours. On précisera qu’il ne peut pas être tenu compte de la déduction supplémentaire de 9 jours prévue au chiffre IV du dispositif dudit jugement, puisque, dans l’hypothèse la plus favorable susmentionnée, le jugement du Tribunal correctionnel de l’arrondissement de l’Est vaudois du 30 mai 2023, confirmé par la Cour d’appel pénale le 16 janvier 2024, entrera alors en force, celui-ci prévoyant déjà cette déduction au chiffre III de son dispositif. Ainsi, toujours dans l’hypothèse de départ, sur la peine privative de liberté de 20 mois (environ 600 jours) qui serait prononcée, dont à déduire 16 jours, il demeurerait à ce stade un solde de peine à purger de presque sept mois, soit 204 jours (600-380-16). Quant à l’octroi d’une éventuelle libération conditionnelle en application de l’art. 86 al. 1 CP, comme le prévoit la jurisprudence (cf. supra consid. 6.2), elle n’entre sur le principe pas en considération, et la réalisation de ses conditions apparaît du reste incertaine. 7. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et le chiffre VII du dispositif du jugement entrepris confirmé. Me Jean-Nicolas Roud, défenseur d’office de Q.________, a produit une liste d’opérations faisant état d’un temps total consacré à la procédure de recours de 7h30, ce qui est très élevé mais peut encore être considéré comme nécessaire à la défense. Son indemnité sera donc fixée à 1'350 fr. (7h30 x 180 fr.), montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art. 3bis al. 1 RAJ [règlement du 7 décembre 2010 sur l'assistance judiciaire en matière civile ; BLV 211.02.3], applicable par renvoi de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.”
Bei schweren Delikten, namentlich gegen besonders schutzbedürftige Personen, kann die zuständige Behörde die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB trotz Therapiebeginn ablehnen, wenn begründete Anhaltspunkte bestehen, dass der Verurteilte weiterhin eine Gefahr darstellt (z. B. unzureichende Einsicht, unvollständig aufgearbeitete Deliktmotivation oder fortbestehende Risikofaktoren).
“________ a produit un rapport complémentaire du SMPP du 2 août 2023, lequel mentionnait que la thématique délictuelle était de plus en plus abordée au cours des entretiens, qu’un début de remise en question du patient par rapport à son comportement était observé, que l’alliance thérapeutique semblait bonne, que l’intéressé abordait sans trop de réticence l’ensemble des sujets évoqués par son thérapeute et qu’il souhaitait poursuivre ce suivi à l’extérieur auprès de la structure Appartenance. Par décision du 12 octobre 2023, le Collège des JAP a refusé la libération conditionnelle à X.________ (I) et a laissé les frais de la décision, y compris l’indemnité allouée à Me Christophe Marguerat, défenseur d’office de X.________, par 2'779 fr. 45, débours et TVA inclus, à la charge de l’Etat (II). Les juges ont retenu que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP étaient réalisées, à savoir que X.________ avait purgé les deux tiers de sa peine et que son comportement durant l’exécution de celle-ci ne s’opposait pas à sa libération. En revanche, la troisième condition de l’art. 86 al. 1 CP n’était pas remplie dans le sens où il y avait tout lieu de craindre que le condamné commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. En effet, la Cour d’appel pénale avait retenu que les actes commis par l’intéressé étaient graves, qu’ils avaient été commis à l’égard de personnes particulièrement vulnérables, sur lesquelles il avait un devoir de veiller, qu’il était incapable de se maîtriser et qu’il était indéniable qu’il présentait une dangerosité certaine ; bien que le détenu acceptait son jugement, éprouvait des regrets, avait participé à un programme en justice restaurative et avait débuté volontairement un suivi psychothérapeutique en septembre 2022, son discours était lisse et manquait de profondeur ; les médecins du SMPP avaient certes relevé un début de remise en question, mais le travail n’était de loin pas terminé et le condamné devait encore travailler sur l’identification des facteurs déclencheurs de ses colères et frustrations ainsi que sur son stress post-traumatique afin de diminuer le risque de récidive.”
Der von der Anstaltsleitung eingeholte Vollzugsbericht (Voravis) hat in der Praxis erhebliches Gewicht für die prognostische Beurteilung nach Art. 86 StGB. Ein umfassend begründeter negativer Voravis, der etwa auf wiederholten Disziplinarmassnahmen, ungünstigem Verhalten im Vollzug oder ähnlichen Tatsachen abstellt, kann die zuständige Behörde veranlassen, die bedingte Entlassung zu verweigern.
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 4e éd. 2019, art. 86 n. 16); que, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents, et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (cf. ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de la durée posée par l'art. 86 CP est indéniablement remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de ses peines le 16 avril 2023; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le préavis de la Direction de l'établissement de détention (art. 86 al. 2 CP). Ce préavis, émis par l'autorité la plus à même de se déterminer sur le comportement du détenu, se fonde sur des éléments sérieux et motivés. Les arguments retenus sont conformes aux exigences légales, telles que précisées par la jurisprudence, et se fondent non seulement sur les antécédents pénaux de l'intéressé, mais également sur son comportement en détention et sur les conditions dans lesquelles il vivra après sa libération, en lien avec le risque potentiel de récidive qu’il pourrait représenter; que c'est dès lors à juste titre que le SESPP s'y est référé; qu'or, il ressort sans équivoque du préavis négatif de la Direction de l'EDFR, qui est complet et motivé, que les conditions d'une libération conditionnelle au 16 avril 2023 n'étaient pas remplies; qu'ainsi, la Direction de l'EDFR a notamment retenu que l'intéressé avait fait preuve d'un comportement inadéquat en détention, que l'hygiène de sa cellule n'était pas bonne, qu'il était fréquemment en retard au travail et qu'il avait fait l'objet de nombreux rapports et sanctions disciplinaires.”
“Sodann ist auch das Verhalten im Vollzug als ein Element in der Gesamtwürdigung miteinzubeziehen (vgl. E. 3.1 hiervor; BGE 133 IV 201 E. 2.3; Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 4). Im Vordergrund steht bei der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob dieses Rückschlüsse auf das Verhalten nach der bedingten Entlassung zul.st (Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 4 m.H. auf BGE 119 IV 5 E. 1). Diesbezüglich ist dem Vollzugsbericht der JVA Thorberg vom 21. Februar 2022 zu entnehmen, dass sich der Rekurrent zwar grundsätzlich gut in den Alltag der JVA Thorberg einfüge und seiner Möglichkeit entsprechend gute Arbeitsleistungen erbringe. Ungünstig seien jedoch die mehrfachen Disziplinierungen, unter anderem wegen Tätlichkeiten gegenüber anderer Eingewiesener. Auch die jüngst ausgesprochenen Drohungen, welche der Rekurrent als Verteidigungshandlungen gegen Anfeindungen der serbischen Miteingewiesenen erkläre, fielen erheblich negativ ins Gewicht. Gemäss der JVA Thorberg sei der Rekurrent nicht fähig, seine problematischen Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu ändern. Gesamthaft könne ihm kein positives Vollzugsverhalten attestiert werden (vgl. dazu Entscheid act. 6, PDF S.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16). Finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3). 3. 3.1. En l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant, dont le terme de l'exécution de ses condamnations échoit le 1er juin 2022, ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 28 janvier 2022. 3.2. Pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Sur la base du préavis négatif émis par celui-ci et d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine. Son appréciation échappe à la critique. 3.2.1. D'emblée, il importe de rappeler que, outre les nombreuses condamnations mentionnées dans la partie en fait de la présente décision, pour lesquelles il est actuellement en exécution de peine (103 jours de peine privative de liberté, respectivement de peine privative de liberté de substitution), le recourant – âgé de 28 ans – a été condamné à trois autres reprises pour des infractions similaires. Autrement dit, ses antécédents sont mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle, d'autant plus lorsque, comme en l'espèce, les condamnations et les peines antérieures n'ont eu aucun effet dissuasif, le recourant n'ayant jamais cessé de commettre des infractions de même nature.”
Psychiatrische/forensische Gutachten und laufende Expertisen sind für die Beurteilung der Legalprognose nach Art. 86 Abs. 1 StGB relevant; kantonale Behörden und Instanzen dürfen sich darauf stützen und können ein hohes im Gutachten attestiertes Rückfallrisiko zum Anlass nehmen, eine bedingte Entlassung zu versagen oder als nicht offensichtlich gerechtfertigt anzusehen.
“3 CPP dispose que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités ; TF 7B_1157/2024 du 29 novembre 2024 consid. 4.2.1). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités : TF 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.2). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; TF 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024 consid. 5.2.1). 2.2 En l’espèce, la commission d’un crime ou d’un délit par S.________ a été retenue, celui-ci ayant été condamné en première instance pour contrainte, actes d’ordre sexuel avec des enfants et pornographie, condamnation qui n’a pas été remise en cause en appel. Au cours de la procédure, S.________ a été soumis à une expertise psychiatrique, qui a révélé qu’il souffre d’un grave trouble mental sous la forme d’un trouble délirant persistant et de troubles multiples de la préférence sexuelle. Ces troubles sont en lien avec les infractions commises et les experts ont estimé que le risque que l’intéressé commette de nouvelles infractions était élevé. Ils ont ainsi préconisé la mise en œuvre d’un traitement psychiatrique ambulatoire afin de limiter ce risque, dans la mesure où il semblait vouloir adhérer à un tel traitement au moment de l’expertise. Or, d’une part, il résulte de l’extrait de casier judiciaire que S.”
“La cour cantonale n'a en outre pas violé le droit fédéral en tenant compte dudit comportement en sa défaveur, dans son examen du pronostic, conformément à la jurisprudence en la matière (cf. consid. 5.2.3 supra). Le recourant reproche par ailleurs à la cour cantonale d'avoir retenu "un risque de récidive faible à modéré pour les actes d'ordre sexuel et modéré à élevé concernant les actes de violences" alors que les experts ayant émis ce pronostic, dans le cadre du jugement du 14 septembre 2023, avaient expressément subordonné l'existence de ces risques à sa culpabilité, laquelle n'était toutefois pas encore acquise. Ce raisonnement ne saurait être suivi. En effet, empêcher le juge de la détention de tenir compte du pronostic de récidive émis en cours de procédure par des experts - quand bien même le jugement au fond n'est pas définitif - viderait de son sens la possibilité qui lui est conférée par la jurisprudence d'examiner si les conditions d'une libération conditionnelle apparaissent d'emblée réalisées (cf. ATF 143 IV 160 consid. 4.2). La juridiction précédente était ainsi fondée à se baser, dans son examen des conditions de l'art. 86 al. 1 CP, sur le risque de récidive ressortant de l'expertise judiciaire établie dans le cadre du jugement d'appel. L'appréciation qu'elle en tire ne prête au demeurant pas le flanc à la critique compte tenu des biens juridiques menacés. En effet, il ressort de ladite expertise un risque de récidive faible à modéré pour les actes d'ordre sexuel et modéré à élevé pour les actes de violence reprochés. Or les exigences quant à la probabilité de réalisation du risque de récidive peuvent être moindres si l'auteur s'en est pris à l'intégrité physique ou sexuelle de ses victimes (cf. ATF 133 IV 201 consid. 3.2). Compte tenu de ce qui précède, la juridiction précédente était fondée à considérer que l'octroi de la libération conditionnelle n'était pas d'emblée évident; le principe de la proportionnalité demeure ainsi respecté d'un point de vue temporel.”
“4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.3). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Koller, BSK StGB, Art. 86 N. 4 und 10). 3. 3.1 Die Vorinstanz erwog, das Vollzugsverhalten als solches stehe der bedingten Entlassung des Beschwerdeführers grundsätzlich nicht entgegen. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hänge damit davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden könne. Das Vorleben des Beschwerdeführers, bei welchem es bereits vor den Anlassdelikten zu Verurteilungen, Rückfälligkeiten und Missachten von Einreisesperren gekommen sei, wirke sich grundsätzlich ungünstig auf seine Legalprognose aus. Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C vom 28. Januar 2021 attestiere dem Beschwerdeführer nach wie vor ein hohes Risiko für schwere Gewalt sowie ein sehr hohes Risiko für minderschwere Gewaltdelikte und für andere Delikte. Mit Urteil vom 9. Mai 2023 habe das Verwaltungsgericht die Einschätzungen des psychiatrischen Sachverständigen als sachlich kohärent, stimmig und aktuell beurteilt. Es habe festgehalten, dass auch in formeller Hinsicht der Begutachtungsprozess korrekt abgelaufen sei. Das Verwaltungsgericht sei daher insgesamt zum Schluss gelangt, dass zurzeit keine neue Begutachtung erforderlich sei. Daran sei festzuhalten und der Beschwerdeführer bringe nichts Neues vor. Namentlich habe er seine Taten nach wie vor nicht erkennbar aufgearbeitet.”
Wird die bedingte Entlassung verweigert, hat die zuständige Behörde die Möglichkeit der Gewährung mindestens einmal jährlich neu zu prüfen (jährliche Neubewertung nach Verweigerung).
“Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw. «dafür sorgen» der Behörde i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar. Die Frage, wer als unterliegende Partei zu gelten hat, ist mithin nach Art. 110 Abs. 2 VRPG zu entscheiden, womit die Kosten des vorliegenden Verfahrens nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen sind. Nachfolgend ist somit eine summarische Prüfung der Begehren hinsichtlich des Verfahrensausgangs vorzunehmen (vgl.”
“Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist vom angefochtenen Entscheid direkt betroffen und als unterlegene Partei zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 79 VRPG). 16. Auf die Beschwerde vom 9. Februar 2024 ist folglich einzutreten. Da es sich bei der Vorinstanz nicht um ein unabhängiges Gericht im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) handelt, ist die 1. Strafkammer als einzige gerichtliche kantonale Instanz in ihrer Kognition nicht beschränkt (Urteil des Bundesgerichts 6B_983/2020 vom 3. November 2020 E. 1.3.2 und E. 1.4; vgl. auch Art. 80 VRPG). III. Materielles 17. Der Beschwerdeführer beantragt, er sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheides bedingt und unter Auferlegung einer angemessenen Probezeit aus dem Strafvollzug zu entlassen. 18. Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22.”
“26. Januar 2023. Weitere Eingaben erfolgten nicht. Der Einzelrichter erwägt: 1. Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die den Justizvollzug betreffende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin der einzelrichterlichen Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497 E. 1.2, mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 2.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
Für Verwahrte sind schrittweise Vollzugsöffnungen grundsätzlich zu prüfen. Die Anforderungen an das Verhalten sowie an das Risiko von Flucht oder Rückfall richten sich grundsätzlich nach denselben Massstäben wie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB. Die Gefährlichkeit ist bei Bedarf genauer abzuklären; dies kann — insbesondere bei gemeingefährlichen Tätern — unter Einbezug der zuständigen Kommission erfolgen.
“Wie das Verwaltungsgericht bereits in einem früheren Verfahren des Rekurrenten bezüglich Vollzugslockerungen feststellte (VGE VD.2021.140 vom 14. April 2022 E. 3.1), gilt der progressive Vollzug nach Art. 75a StGB auch für Verwahrte; das heisst, selbst bei gemeingefährlichen Straftätern ist eine schrittweise Wiedereingliederung regelmässig zu prüfen, wobei die Gefährlichkeit nötigenfalls unter Beizug der Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB genauer abzuklären ist. Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Vollzug und die Risiken einer Flucht oder eines Rückfalls definieren sich dabei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten (BGer 6B_827/2020 vom 6. Januar 2021 E. 1.4.5, 6B_1151/2019 vom 21. Januar 2020 E. 1.3.3, 6B_577/2020 vom 7. Juli 2020 E. 1.3.3, 6B_240/2018 vom 23. November 2018 E. 2.3; je mit Hinweisen; Merkblatt der Konkordatskonferenz des Strafvollzugskonkordats der Nordwest- und Innerschweizer Kantone mit Empfehlungen und Erläuterungen betreffend den Vollzug der ordentlichen Verwahrung gemäss Art. 64 StGB vom 22. Oktober 2021, Fn. 6).”
“Der progressive Vollzug gilt nach Art. 75a StGB auch für Verwahrte; d.h. selbst bei gemeingefährlichen Straftätern ist eine schrittweise Wiedereingliederung regelmässig zu prüfen, wobei die Gefährlichkeit nötigenfalls unter Beizug der Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB genauer abzuklären ist. Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Vollzug und die Risiken einer Flucht oder eines Rückfalls definieren sich dabei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten (BGer 6B_827/2020 vom 6. Januar 2021 E. 1.4.5, 6B_1151/2019 vom 21. Januar 2020 E. 1.3.3, 6B_577/2020 vom 7. Juli 2020 E. 1.3.3, 6B_240/2018 vom 23. November 2018 E. 2.3; je mit Hinweisen; Merkblatt der Konkordatskonferenz des Strafvollzugskonkordats der Nordwest- und Innerschweizer Kantone mit Empfehlungen und Erläuterungen betreffend den Vollzug der ordentlichen Verwahrung gemäss Art. 64 StGB vom 22. Oktober 2021, Fn. 6). Anders aber als im Strafvollzug, in dem die inhaftierte Person spätestens mit dem Ablauf der Strafdauer entlassen werden muss und in dem Vollzugslockerungen normalerweise in bestimmten Zeitabschnitten stufenweise geplant und allenfalls gewährt werden, ist die Bewilligung von Vollzugslockerungen im Verwahrungsvollzug abhängig von der individuellen Entwicklung der verwahrten Person und von der Beurteilung der von ihr ausgehenden Gefährdung der Öffentlichkeit. Vollzugslockerungen erfolgen damit grundsätzlich gestützt auf Behandlungsfortschritte. Bei der Beurteilung von solchen Lockerungen im Verwahrungsvollzug geht es immer auch darum, in Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips dem Verwahrten das verantwortbare Mass an Freiheit einzuräumen und ihm Gelegenheit zur Bewährung zu geben.”
Anstaltsbericht und Anhörung gelten in der Rechtsprechung als wesentliche Grundlagen der sozialprognostischen Gesamtwürdigung bei der Prüfung der bedingten Entlassung. Diese Gesamtwürdigung berücksichtigt insbesondere Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten während des Vollzugs, jüngere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung sowie die zu erwartenden Lebensverhältnisse nach der Entlassung.
“Die den Justizvollzug beschlagende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung durch den Einzelrichter zu erledigen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 VRG, § 38b Abs. 2 VRG e contrario). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin der einzelrichterlichen Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497, E. 1.2 mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. Das Verwaltungsgericht zog die Vollzugsakten sowie die Akten des Rekursverfahrens bei (§ 57 Abs. 1 VRG). 3. 3.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1937 [StGB, SR 311.0]). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 3.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.2; 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 2.3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 124 IV 193 E. 3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen. Die Strafvollzugsbehörden haben insbesondere zu prüfen, ob die Gefährlichkeit des Täters bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (Urteile des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19.”
“Der Einzelrichter erwägt: 1. Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG; LS 175.2) sowie § 29 Abs. 1 des Straf- und Justizvollzugsgesetzes vom 19. Juni 2006 (StJVG; LS 331) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die den Justizvollzug betreffende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuches vom 21. Dezember 1937 [StGB; SR 311.0]). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). 2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGr, 28. Februar 2019, 6B_32/2019, E. 2.2; 23. Mai 2018, 6B_306/2018, E. 3.2.2; BGE 133 IV 201 E. 2.3). Im Sinn einer Differenzialprognose sind zwei Gesamtprognosen vorzunehmen und die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
Eine verspätete Zustellung der Einladung zur Anhörung kann das Nichteinhalten der gesetzten Antwortfrist entschuldigen; in dem entschiedenen Fall wurde dem Gefangenen nicht vorgeworfen, nicht fristgerecht reagiert zu haben, weil ihn das Schreiben erst später erreichte und er nach Erhalt sofort reagierte.
“= SJ 2011 I 347 ; 136 V 117 consid. 4.2.2.2; 133 I 201 consid. 2.2); - aux termes de l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L’autorité compétente examine d’office si le détenu peut être libéré conditionnellement. Elle demande un rapport à la direction de l’établissement. Le détenu doit être entendu (al. 2); - en l'espèce, par lettre du 23 janvier 2025, le TAPEM a imparti au recourant des délais aux 28 et 30 janvier 2025 pour solliciter la tenue d'une audience, respectivement transmettre ses éventuelles observations écrites. Or, ce n'est que le 3 février 2025 que le recourant s'est vu notifier ce courrier, si bien qu'on ne saurait lui reprocher de ne pas avoir répondu au TAPEM dans les délais lui ayant été impartis à cet effet. Au contraire, l'intéressé a immédiatement réagi à réception de cet envoi, sa lettre par laquelle il sollicitait la tenue d'une audience étant parvenue au TAPEM le lendemain, soit le 4 février”
“= SJ 2011 I 347 ; 136 V 117 consid. 4.2.2.2; 133 I 201 consid. 2.2); - aux termes de l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L’autorité compétente examine d’office si le détenu peut être libéré conditionnellement. Elle demande un rapport à la direction de l’établissement. Le détenu doit être entendu (al. 2); - en l'espèce, par lettre du 23 janvier 2025, le TAPEM a imparti au recourant des délais aux 28 et 30 janvier 2025 pour solliciter la tenue d'une audience, respectivement transmettre ses éventuelles observations écrites. Or, ce n'est que le 3 février 2025 que le recourant s'est vu notifier ce courrier, si bien qu'on ne saurait lui reprocher de ne pas avoir répondu au TAPEM dans les délais lui ayant été impartis à cet effet. Au contraire, l'intéressé a immédiatement réagi à réception de cet envoi, sa lettre par laquelle il sollicitait la tenue d'une audience étant parvenue au TAPEM le lendemain, soit le 4 février”
Allein die Tatsache, dass der Gefangene verheiratet ist oder einer Erwerbstätigkeit nachgeht, begründet für sich genommen keine «ausserordentlichen Umstände» im Sinn von Art. 86 Abs. 4 StGB. Eine derartige allgemeine familiäre oder berufliche Lage reicht nicht aus, da die Bestimmung restriktiv auszulegen und als Ausnahme zu handhaben ist.
“, Berne 2016, n° 1423; CORNELIA KOLLER, Basler Kommentar, Strarecht I, 4e éd. 2019, n° 18 ad art. 86 CP; TRECHSEL/AEBERSOLD, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommenatr, 4e éd., 2021, n° 1). D'autres auteurs mettent toutefois en garde contre une renonciation trop large à la peine, qui pourrait s'opposer à des besoins de rétribution, qui ne peuvent être restreints qu'à des conditions très strictes; selon eux, une libération anticipée à mi-peine ne peut apparaître comme "juste" que dans des situations exceptionnelles (CHRISTOPH URWYLER, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, 2019, p. 87; STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II: Strafen und Massnahmen, 3e éd., 2020, § 3, n° 95). En l'espèce, quoi qu'il en soit, des objectifs de prévention spéciale ne sauraient justifier l'octroi de la libération conditionnelle à mi-peine. En effet, le recourant fait valoir qu'il est marié et qu'il a un travail. Ces seuls éléments ne sauraient constituer des "circonstances extraordinaires" au sens de l'art. 86 al. 4 CP. Il est vrai que le recourant pourrait perdre son emploi à la suite de l'exécution de la peine. C'est toutefois le cas de tous les condamnés qui ont un emploi et qui doivent exécuter leur peine. Si l'on devait suivre le recourant, on élargirait à l'excès le champ d'application de l'art. 86 al. 4 CP, qui doit rester l'exception, et on risquerait de mettre en péril les besoins de rétribution liés à l'exécution de la peine.”
“D'autres auteurs mettent toutefois en garde contre une renonciation trop large à la peine, qui pourrait s'opposer à des besoins de rétribution, qui ne peuvent être restreints qu'à des conditions très strictes; selon eux, une libération anticipée à mi-peine ne peut apparaître comme "juste" que dans des situations exceptionnelles (CHRISTOPH URWYLER, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, 2019, p. 87; STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II: Strafen und Massnahmen, 3e éd., 2020, § 3, n° 95). En l'espèce, quoi qu'il en soit, des objectifs de prévention spéciale ne sauraient justifier l'octroi de la libération conditionnelle à mi-peine. En effet, le recourant fait valoir qu'il est marié et qu'il a un travail. Ces seuls éléments ne sauraient constituer des "circonstances extraordinaires" au sens de l'art. 86 al. 4 CP. Il est vrai que le recourant pourrait perdre son emploi à la suite de l'exécution de la peine. C'est toutefois le cas de tous les condamnés qui ont un emploi et qui doivent exécuter leur peine. Si l'on devait suivre le recourant, on élargirait à l'excès le champ d'application de l'art. 86 al. 4 CP, qui doit rester l'exception, et on risquerait de mettre en péril les besoins de rétribution liés à l'exécution de la peine.”
“, Berne 2016, n° 1423; CORNELIA KOLLER, Basler Kommentar, Strarecht I, 4e éd. 2019, n° 18 ad art. 86 CP; TRECHSEL/AEBERSOLD, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommenatr, 4e éd., 2021, n° 1). D'autres auteurs mettent toutefois en garde contre une renonciation trop large à la peine, qui pourrait s'opposer à des besoins de rétribution, qui ne peuvent être restreints qu'à des conditions très strictes; selon eux, une libération anticipée à mi-peine ne peut apparaître comme "juste" que dans des situations exceptionnelles (CHRISTOPH URWYLER, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, 2019, p. 87; STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II: Strafen und Massnahmen, 3e éd., 2020, § 3, n° 95). En l'espèce, quoi qu'il en soit, des objectifs de prévention spéciale ne sauraient justifier l'octroi de la libération conditionnelle à mi-peine. En effet, le recourant fait valoir qu'il est marié et qu'il a un travail. Ces seuls éléments ne sauraient constituer des "circonstances extraordinaires" au sens de l'art. 86 al. 4 CP. Il est vrai que le recourant pourrait perdre son emploi à la suite de l'exécution de la peine. C'est toutefois le cas de tous les condamnés qui ont un emploi et qui doivent exécuter leur peine. Si l'on devait suivre le recourant, on élargirait à l'excès le champ d'application de l'art. 86 al. 4 CP, qui doit rester l'exception, et on risquerait de mettre en péril les besoins de rétribution liés à l'exécution de la peine.”
“D'autres auteurs mettent toutefois en garde contre une renonciation trop large à la peine, qui pourrait s'opposer à des besoins de rétribution, qui ne peuvent être restreints qu'à des conditions très strictes; selon eux, une libération anticipée à mi-peine ne peut apparaître comme "juste" que dans des situations exceptionnelles (CHRISTOPH URWYLER, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, 2019, p. 87; STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II: Strafen und Massnahmen, 3e éd., 2020, § 3, n° 95). En l'espèce, quoi qu'il en soit, des objectifs de prévention spéciale ne sauraient justifier l'octroi de la libération conditionnelle à mi-peine. En effet, le recourant fait valoir qu'il est marié et qu'il a un travail. Ces seuls éléments ne sauraient constituer des "circonstances extraordinaires" au sens de l'art. 86 al. 4 CP. Il est vrai que le recourant pourrait perdre son emploi à la suite de l'exécution de la peine. C'est toutefois le cas de tous les condamnés qui ont un emploi et qui doivent exécuter leur peine. Si l'on devait suivre le recourant, on élargirait à l'excès le champ d'application de l'art. 86 al. 4 CP, qui doit rester l'exception, et on risquerait de mettre en péril les besoins de rétribution liés à l'exécution de la peine.”
Fehlende Kontroll‑ und Vollstreckungsmöglichkeiten im Ausland (z. B. für Weisungen, Bewährungshilfe oder die Vollstreckung eines Widerrufs) dürfen in der Legalprognose nach Art. 86 StGB berücksichtigt werden. Wegen dieser Einschränkungen kann die zuständige Behörde die Gewährung der bedingten Entlassung bei ausländischen Personen, die die Schweiz nach dem Vollzug verlassen, zurückhaltender prüfen. Dies rechtfertigt jedoch keine pauschale Benachteiligung von Ausländern.
“Hinsichtlich der Differenzialprognose ist zu fragen, ob die bedingte Entlassung, allenfalls begleitet von Bewährungshilfe und Weisungen die Resozialisierung im Vergleich zur Vollverbüssung begünstigt. Mit anderen Worten ist aufgrund zweier Gesamtprognosen, einerseits für den Fall der bedingten Entlassung wie andererseits bei der Vollverbüssung, eine Risikobeurteilung vorzunehmen (Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Fällt die Legalprognose im Rahmen der Differenzialprognose doppelt negativ aus, ist die bedingte Entlassung nicht vorzugswürdig (vgl. zumindest implizit: Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4, wonach es sich nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirke, wenn es keinen Unterschied mache, ob er weiterhin im Strafvollzug bleibe oder bedingt entlassen werde; vgl. auch Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern SK 20 483 vom 29. April 2021 E. 28., SK 18 193 vom 29. November 2018 E. 6., SK 15 354 vom 1. Februar 2016 E. 2. sowie SK 13 58 vom 11. April 2013 E. 4.9; vgl. Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Dies gilt insofern auch, wenn sich nicht mit Bestimmtheit klären lässt, ob die Gefahr mit der Vollverbüssung abnehmen, gleich bleiben oder zunehmen wird (Urteil des Bundesgerichts 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.5.3 mit Verweis auf BGE 124 IV 193 E. 5.b/bb) oder wenn für den Fall, dass es (wider Erwarten) nicht gelingen sollte, durch die Fortführung des Strafvollzugs die Rückfallgefahr zu senken, zwei eindeutig negative Prognosen resultieren (Urteil des Bundesgerichts 6B_1164/2013 vom 14. April 2014 E. 1.9; vgl. zum Ganzen: Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Im umgekehrten Fall (doppelt positive Legalprognose) wird die bedingte Entlassung dagegen zu gewähren sein (Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Bei Ausländern, welche die Schweiz nach dem Strafvollzug zu verlassen haben, darf der Umstand, dass Kontrollmöglichkeiten für Weisungen und Bewährungshilfe im Ausland fehlen, für die Legalprognose berücksichtigt werden. Ferner ist zu beachten, dass im Falle einer Nichtbewährung ausserhalb der Schweiz ein Widerruf der bedingten Entlassung häufig weder angeordnet noch vollstreckt werden kann, weshalb eine bedingte Entlassung zurückhaltender zu bewilligen ist, wenn der Betroffene in seine Heimat entlassen wird.”
“Ist die Verletzung wertvoller Rechtsgüter betroffen, kann es im Interesse der öffentlichen Sicherheit sein, den Gefangenen die gesamte Strafe verbüssen zu lassen (Cornelia Koller, in: Brägger [Hrsg.], Das Schweizerische Vollzugslexikon - von der vorläufigen Festnahme zur bedingten Entlassung, Basel 2014, S. 82 f.). Bei Ausländern, die die Schweiz nach dem Strafvollzug zu verlassen haben, darf der Umstand, dass Kontrollmöglichkeiten für Weisungen und Bewährungshilfe im Ausland fehlen, für die Legalprognose berücksichtigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_331/2010 vom 12. Juli 2010 E. 3.3.5). Ferner ist zu beachten, dass im Falle einer Nichtbewährung ausserhalb der Schweiz ein Widerruf der bedingten Entlassung häufig weder angeordnet noch vollstreckt werden kann, weshalb eine bedingte Entlassung zurückhaltender zu bewilligen ist, wenn der Gefangene in seine Heimat entlassen wird. Dies darf jedoch nicht zu einer pauschalen Benachteiligung von Ausländern führen (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB).”
“Im Sinn einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen der Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Gefangenen bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (BGE 124 IV 193 E. 5b.bb; Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Als Vorzüge der Vollverbüssung kommen etwa die Möglichkeit, im Rahmen einer Therapie mit der Deliktaufarbeitung zu beginnen, sich mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen auseinanderzusetzen und einen Veränderungsprozess durchzumachen, sowie die schrittweise Heranführung an die Freiheit im Rahmen von Vollzugsöffnungen in Betracht. Dagegen scheiden die Ansetzung einer Probezeit (mit der Möglichkeit der Rückversetzung in den Strafvollzug) sowie sämtliche Formen der Nachbetreuung und Kontrolle (Bewährungshilfe und Weisungen) aus (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB m.w.H.). Die bedingte Entlassung kann in Verbindung mit sachgerechten Weisungen und/oder Bewährungshilfe in spezialpräventiver Hinsicht zweckmässiger sein als die Entlassung zum Strafende ohne jegliche Möglichkeit, weiter auf den Täter einzuwirken. Zu berücksichtigen sind aber auch die Art und Schwere der möglicherweise zu erwartenden Straftaten. Ist die Verletzung wertvoller Rechtsgüter betroffen, kann es im Interesse der öffentlichen Sicherheit sein, den Gefangenen die gesamte Strafe verbüssen zu lassen (Cornelia Koller, in: Brägger [Hrsg.], Das Schweizerische Vollzugslexikon - von der vorläufigen Festnahme zur bedingten Entlassung, Basel 2014, S. 82 f.). Bei Ausländern, die die Schweiz nach dem Strafvollzug zu verlassen haben, darf der Umstand, dass Kontrollmöglichkeiten für Weisungen und Bewährungshilfe im Ausland fehlen, für die Legalprognose berücksichtigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_331/2010 vom 12. Juli 2010 E. 3.3.5). Ferner ist zu beachten, dass im Falle einer Nichtbewährung ausserhalb der Schweiz ein Widerruf der bedingten Entlassung häufig weder angeordnet noch vollstreckt werden kann, weshalb eine bedingte Entlassung zurückhaltender zu bewilligen ist, wenn der Gefangene in seine Heimat entlassen wird.”
Die Vorbringen müssen ausserordentliche, in der Person des Gefangenen liegende Umstände oder ein aussergewöhnliches Verhalten belegen (z. B. ausserordentliches Zeichen von Reue, etwa Rückerstattung an Opfer). Blosse Haftangst, daraus resultierende depressive Zustände oder allgemeine Härten werden von der Rechtsprechung nicht als die in Art. 86 Abs. 4 StGB vorausgesetzten ausserordentlichen Umstände angesehen.
“On observera encore que le recourant ne fait pas plaider un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il aurait fait preuve d'un amendement hors du commun, par exemple en remboursant totalement ou en partie ses victimes. B.________ ne souffre pas d’une maladie irréversible et la peur de la prison qui entraine son état dépressif ne fait pas partie des motifs visés par l’art. 86 al. 4 CP, dont il faut bien considérer, à l’instar de l’autorité intimée, que les conditions ne sont pas réalisées. Enfin, s’agissant de la conclusion subsidiaire prise par le recourant tendant à une interruption de peine au sens de l’art. 92 CP, il convient de relever qu’une telle décision ne relève pas de la compétence de la Cour de céans mais de celle du Juge d’application des peines. Or, dans sa requête du 12 octobre 2021, B.________ n’a pas saisi cette autorité d’une demande d’interruption de peine au sens de l’art. 92 CP, mais uniquement d’une demande de libération conditionnelle au sens de l’art. 86 al. 4 CP. Cette conclusion est donc irrecevable. Toutefois, supposée recevable, elle devrait être rejetée dès lors que le médecin cantonal a jugé le recourant apte à exécuter sa peine et que celui-ci n’a pas recouru contre la nouvelle convocation de l’OEP du 7 octobre 2021 fondée sur cette appréciation. 4. Il résulte de ce qui précède que le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté dans la mesure où il est recevable, et l’ordonnance du 15 octobre 2021 confirmée. Les frais de la procédure de recours, constitués en l’espèce de l'émolument d'arrêt (art. 422 al. 1 CPP), par 1’110 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010; BLV 312.03.1]), seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté dans la mesure où il est recevable. II. L’ordonnance du 15 octobre 2021 est confirmée. III. Les frais d’arrêt, par 1’110 fr. (mille cent dix francs), sont mis à la charge de B.”
Disziplinarische Sanktionen gelten als negatives Indiz im prognostischen Teil der Prüfung nach Art. 86 Abs. 1 StGB. Sie können die Gewährung der bedingten Entlassung beeinträchtigen, insbesondere wenn Sanktionen weiterhin erfolgen bzw. trotz Kenntnis der anstehenden Prüfung verhängt werden.
“Sans discuter du bien-fondé de cet élément d’appréciation, le recourant assure vouloir se soumettre à un traitement psychothérapeutique. Il précise à cet égard qu’il avait été suivi régulièrement à la prison du Bois-Mermet, que ce n’était que sept mois après son arrivée aux EPO qu’il avait pu être reçu en consultation par une psychologue, faute de place, et qu’à cette époque, il traversait une période difficile en raison du deuxième anniversaire du décès de son fils. Enfin, il soutient que son retour au Chili l’empêcherait de facto de renouer avec ses anciennes fréquentations. 3.2 En l’espèce, le recourant a atteint les deux tiers de ses peines le 12 décembre 2024, leur terme étant fixé au 13 avril 2026. Avec la Juge d’application des peines, force est de considérer que la question de savoir si l’attitude qu’il a adoptée en détention – s’agissant en particulier des sanctions disciplinaires dont il a fait l’objet – s’oppose à sa libération conditionnelle souffre de rester indécise. Même s’il devait être retenu que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP seraient réunies, il resterait à déterminer s’il y a lieu de craindre que le condamné commette de nouveau crimes ou de nouveaux délits. 3.3 Sous l’ange du pronostic à poser, l’évaluation criminologique met en avant une délinquance polymorphe ancrée avec un risque élevé de récidive dans les actes violents. Si les sanctions disciplinaires à elles-seules ne peuvent, comme déjà relevé, justifier le refus de la libération conditionnelle, elles n’en dénotent pas moins une propension du recourant à ne pas respecter les règles. En effet, à ce jour, il a été sanctionné à dix reprises, les dernières fois au mois d’octobre et novembre 2024. Il s’agit d’un élément de mauvais pronostic. En outre, s’il est exact que le recourant est collaborant quant à son renvoi et a un projet abouti au Chili, il n’en demeure pas moins qu’il a refusé de se rendre aux consultations psychothérapeutiques prévues, alors même qu’il prétend les avoir appelées de ses vœux de longue date. Le fait qu’il déclare avoir alors été dans une mauvaise période aurait dû plutôt l’inciter à consulter.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 2.3.1 En l’espèce, le recourant a exécuté les deux tiers de ses peines le 26 novembre 2022. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. En outre, le condamné a fait l’objet de nombreuses sanctions disciplinaires, les dernières en date des 13 septembre, 19 octobre et 26 octobre 2022 ; même si son comportement en détention a été qualifié de « globalement bon » dans le rapport de la direction de la Prison du 10 août 2022 (P. 3/17), il faut bien constater que, depuis la reddition de ce rapport, le recourant a continué à accumuler les sanctions disciplinaires et ce alors qu’il savait qu’il faisait l’objet d’un examen en relation avec sa libération conditionnelle, de sorte que sa conclusion – selon laquelle son comportement en détention ne s’opposait pas à l’octroi de la libération conditionnelle – doit sérieusement être mitigé. Cette question peut toutefois rester indécise, au vu du pronostic négatif qui sera posé (cf. infra consid. 2.3.2). 2.3.2 La question déterminante est celle de savoir s’il y a lieu de craindre que le recourant commette de nouvelles infractions en tenant compte de l’importance des biens juridiques menacés.”
Eine Begutachtung durch Sachverständige ist für die Prüfung nach Art. 86 Abs. 3 StGB nicht zwingend vorgeschrieben. Die zuständige Behörde kann auf bereits vorhandene Gutachten oder Berichte abstellen, muss deren Aktualität prüfen und bei veränderter Ausgangslage neue Abklärungen vornehmen. Wurde ein Gutachten eingeholt, unterliegt dieses der freien richterlichen Beweiswürdigung; das Gericht darf in fachlichen Fragen nur aus triftigen Gründen davon abweichen.
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob die gefangene Person bedingt entlassen werden kann, und holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Die gefangene Person ist anzuhören. Die zuständige Behörde hat jährlich neu zu prüfen, ob die bedingte Entlassung gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB nicht vor (Urteile 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 E. 2.6.3; 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1; 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (vgl. BGE 146 IV 114 E. 2.1; 141 IV 369 E. 6.1; Urteile 6B_208/2018 vom 6. April 2018 E. 1.2; 6B_809/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 4.2). Auch hat die Behörde zu prüfen, ob sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens gewandelt hat. Soweit ein früheres Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge veränderter Verhältnisse an Aktualität eingebüsst hat, sind neue Abklärungen unabdingbar. Entscheidend ist, ob die vorliegende ärztliche Beurteilung mutmasslich noch immer zutrifft, oder ob diese aufgrund der seitherigen Entwicklung nicht mehr als aktuell bezeichnet werden kann (BGE 134 IV 246 E.”
Bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB kommt der zuständigen Vollzugs- bzw. Verwaltungsbehörde ein weiter Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht und in die Ermessensausübung nur ein, wenn die Behörde ihr Ermessen über- oder unterschreitet oder missbraucht und dadurch Bundesrecht verletzt wird.
“Beim Entscheid über die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug nach Art. 86 Abs. 1 StGB steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn die Behörde ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_157/2024 vom 22. April 2024 E. 2.2.3; 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.3; je mit Hinweisen).”
“Beim Entscheid über die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug nach Art. 86 Abs. 1 StGB steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn die Behörde ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_157/2024 vom 22. April 2024 E. 2.2.3; 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.3; je mit Hinweisen).”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Gemäss Art. 69 des Einführungsgesetzes zur Zivilprozessordnung, zur Strafprozessordnung und zur Jugendstrafprozessordnung (EG ZSJ; BSG 271.1) ist die zuständige Stelle der SID für den Vollzug von Freiheitsstrafen und strafrechtlichen Massnahmen verantwortlich (Abs. 1). Sie ist dabei unter anderem für die bedingte Entlassung im Sinne von Art. 86 StGB zuständig (Abs. 3 Bst. w). Gemäss der Verordnung über den Justizvollzug (JVV; BSG 341.11) ist das AJV die für den Justizvollzug zuständige Stelle der SID (Art. 1 Abs. 1 JVV). Die BVD üben alle Aufgaben und Befugnisse als Vollzugsbehörde bei Freiheitsstrafen und strafrechtlichen Mass-nahmen an Erwachsenen aus (Art. 3 Abs. 1 Bst. a JVV). Sie können zur Erreichung der Vollzugsziele und zur schrittweisen Wiedereingliederung der eingewiesenen Person in die Gesellschaft unter anderem die bedingte Entlassung anordnen (Art. 36 Abs. 1 Bst. g JVV). Die BVD prüfen die bedingte Entlassung von Amtes wegen und holen dazu einen Bericht der Vollzugseinrichtung ein (Art.”
Nach Art. 86 Abs. 2 StGB besteht für den Gefangenen ein Anspruch auf persönliche Anhörung «de visu et de auditu». Eine blosse schriftliche Stellungnahme des Verteidigers ersetzt diese persönliche Anhörung nicht. Die Rechtsprechung lässt eine nachträgliche Heilung des Verfahrensmangels zu, wenn der Gefangene vor einer Beschwerdeinstanz mit umfassendem Prüfungsrecht persönlich angehört wird.
“Il accomplit toutes les fonctions de l'autorité de placement et d'exécution, à moins qu'une loi ne prévoie expressément la compétence d'un autre organe. Si nécessaire, il peut requérir le soutien de la Police cantonale. Il accomplit les tâches prévues par le code pénal suisse en matière d'assistance de probation, de règles de conduite et d'assistance sociale facultative. A cet effet, il assure le suivi des auteur-e-s d'infractions dans le but de prévenir la commission de nouvelles infractions et de favoriser l'intégration sociale de ces personnes; que, d'après l'art. 8 al. 3 LEPM, la CLCED donne son avis au Service (a) avant que celui-ci ne décide de la libération conditionnelle de la personne condamnée à une peine de plus de deux ans (art. 86 CP), à une mesure thérapeutique institutionnelle (art. 62 al. 1 et 62d CP) ou à l'internement (art. 64a al. 1, 64b et 64c CP) et (b) avant que celui-ci ne décide de la levée d'une mesure thérapeutique institutionnelle (art. 62c al. 1 et 62d CP); que l'art. 86 al. 2 CP introduit l'obligation pour les autorités cantonales compétentes d'entendre le détenu dans tous les cas, que l'autorité ait l'intention ou non d'octroyer la libération conditionnelle. L'autorité compétente ne peut en effet se prononcer en toute connaissance de cause sans s'être rendue compte de visu et de auditu de la situation du détenu (ATF 99 Ib 348). II s'agit d'un droit d'être entendu plus étendu que celui qui découle, directement, mais de façon plus générale, de I'art. 29 al. 2 Cst. (ATF 101 Ib 250). Une audition personnelle par le secrétaire du département justice compétent est suffisante (Dupuis/Moreillon/Piguet/Berger/Mazou, Petit commentaire CP 2017, art. 86 CP n. 11 avec références à ATF 105 IV 166 / JdT 1980 IV 134); que cette audition doit également avoir lieu dans le cadre de la libération conditionnelle de la mesure au sens de l'art. 62d CP. Une prise de position de l'avocat ne suffit pas. Cette exigence vaut également lorsque l'examen de la libération a lieu à la demande de l'auteur (cf.”
“Le souhait du recourant d’être entendu personnellement résultait en outre du courriel du 2 juin 2023 de Me B.________ adressé à la SPESP (D. SPESP 163), où ce dernier interrogeait celle-ci sur la date à laquelle elle prévoyait d’entendre le condamné. Vu ce qui précède et dans la mesure où le recourant n’a jamais renoncé à son droit de bénéficier d’une audition personnelle qu’il avait clairement fait valoir (voir à ce propos le formulaire signé et daté du 29 juin 2023 par le recourant, mais resté vierge quant à la question du maintien ou de la renonciation à une audition [D. SPESP 195], ainsi que le courrier du 19 juin 2023 de Me B.________ – dont le silence quant à la question d’une audition ne saurait être interprété comme une renonciation, quoi qu’en dise la DSE, vu les précédents échanges du mandataire avec la SPESP [D. SPESP 176-177]–), l’une des instances précédentes aurait dû entendre personnellement le recourant dans le cadre de l’examen de sa demande de libération conditionnelle. Cependant, tel n’a pas été le cas de sorte que le droit d’être entendu du condamné tel que prévu à l’art. 86 al. 2 CP a été violé. Eu égard au pouvoir de cognition illimité de la Cour de céans en la matière (art. 80 LPJA, applicable par renvoi de l’art. 86 al. 2 LPJA ; arrêt du Tribunal fédéral 6B_983/2020 du 3 novembre 2020 consid. 1), celle-ci a exceptionnellement procédé à l’audition personnelle du recourant dans le cadre de la présente procédure recours. Le condamné a ainsi eu l’occasion de s’exprimer de visu et de auditu le 19 janvier 2024 (D. 121-130) en présence de son mandataire par-devant une autorité jouissant d’un plein pouvoir d’examen. En outre, une réparation exceptionnelle du droit d’être entendu par-devant la 2e Chambre pénale – plutôt qu’une simple annulation de la décision attaquée avec renvoi de la cause à l’instance précédente – s’imposait d’autant plus au vu de la grande célérité imposée au traitement de la présente affaire. En effet, il est rappelé que le recourant aura bientôt purgé l’intégralité de la peine privative de liberté de 26 mois à laquelle il avait été condamné le 29 août 2014, à savoir dès le 28 mars prochain.”
“Selon le Tribunal fédéral, une violation du droit d'être entendu est considérée comme réparée lorsque la personne concernée se voit donner la possibilité de se prononcer sur sa cause devant une autorité de recours jouissant d'un pouvoir d'examen étendu, tant à l'égard des faits que du droit. Au demeurant, la réparation d'un vice éventuel ne doit avoir lieu qu'exceptionnellement (ATF 127 V 431 consid. 3d/aa ; 126 I 68 consid. 2 ; 126 V 130 consid. 2b). Une réparation de la violation du droit d'être entendu peut également se justifier, même en présence d'un vice grave, lorsque le renvoi constituerait une vaine formalité et aboutirait à un allongement inutile de la procédure, ce qui serait incompatible avec l'intérêt de la partie concernée à ce que sa cause soit tranchée dans un délai raisonnable (ATF 133 I 201 consid. 2.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 6B_777/2016 du 2 novembre 2016 consid. 2.3 et 2C_289/2015 du 5 avril 2016 consid. 2.8.1). En l’espèce Eu égard aux considérations théoriques susmentionnées, il apparait que le recourant aurait dû être entendu personnellement dans cette procédure, soit par la SPESP, soit par la DSE dès lors qu’une violation du droit d’être entendu était expressément alléguée par le recourant en lien avec l’art. 86 al. 2 CP. En effet, les opportunités octroyées à Me B.________ pour se prononcer par écrit ne sauraient être qualifiées de suffisantes à cet égard, quoi qu’en dise l’instance précédente. De plus, dans la mesure où la libération conditionnelle était soumise à condition dans le cas d’espèce – soit le renvoi effectif du recourant de Suisse –, il ne saurait être question d’une décision permettant de renoncer à une audition personnelle dans le sens évoqué par une partie de la doctrine et par la jurisprudence. Indépendamment des arguments soulevés par la DSE, il n’est guère pertinent de savoir si le recourant aurait dû formellement retourner le formulaire du 6 avril 2023 à la SPESP (D. SPESP 150, sur lequel il pouvait cocher une case relative à une audition orale), respectivement réitérer son souhait d’être auditionné dans son courrier du 19 juin 2023 (D. SPESP 176-177, où Me B.________ ne fait plus référence à une éventuelle audition). En effet, dans son courrier du 11 mai 2023, Me B.________ – qui indiquait qu’il était chargé par le recourant de répondre au questionnaire du 6 avril 2023 susmentionné – avait déjà mentionné le fait que ce dernier souhaitait être entendu personnellement et « dans tous les cas », pour faire part oralement de ses motivations dans la procédure.”
Bei gleichzeitig vollziehbaren Einzelstrafen besteht für jede Einzelstrafe die Möglichkeit, nach Verbüssung von zwei Dritteln bedingt entlassen zu werden; dies führt insgesamt zu keiner längeren Vollzugsdauer als die Berechnung nach der Gesamtdauer. Frühere, abgewiesene Gesuche um bedingte Entlassung können für die Beurteilung der Voraussetzungen weiterhin relevant sein, wenn sich aus den damals festgestellten Umständen (z.B. Flucht) Ablehnungsgründe ergeben.
“Im Übrigen wird der Beschwerdeführer aufgrund der Regelungen zu den gleichzeitig vollziehbaren Freiheitsstrafen auf Verordnungsstufe auch nicht benachteiligt oder einer willkürlichen zeitlichen Zufälligkeit ausgesetzt. Sofern der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt, hat er für jede Einzelstrafe die Möglichkeit, nach Verbüssung von zwei Drittel der Freiheitsstrafe bedingt entlassen zu werden. Dies ergibt in der Summe dieselbe Strafvollzugsdauer, wie wenn der früheste Zeitpunkt der bedingten Entlassung aufgrund der Gesamtdauer der Freiheitsstrafen berechnet wird. Demgegenüber hat der Beschwerdeführer in der vorliegenden Angelegenheit angesichts seiner Flucht aus dem Strafvollzug die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus dem Vollzug der Strafe des ersten Strafverfahrens offenkundig nicht erfüllt. Entsprechend hat der Vollzugs- und Bewährungsdienst die damaligen Gesuche um bedingte Entlassung vom 30. September 2019 und 9. April 2020 abgewiesen (vgl. Sachverhalt Bst. A.a). Im Ergebnis versucht der Beschwerdeführer somit, die bereits abgewiesenen Gesuche um bedingte BGE 150 IV 425 S. 432 Entlassung aus dem Vollzug der (ersten) Grundstrafe infrage zu stellen und im Rahmen des Vollzugs der (zweiten) Zusatzstrafe nachträglich die bedingte Entlassung zu erwirken.”
Bei der Differenzialprognose nach Art. 86 Abs. 1 StGB ist die Entscheidung wesentlich von der Bewährungsaussicht abhängig; das bisherige Verhalten im Strafvollzug gilt dabei als relevantes Indiz für die Prognose.
“Der Beschwerdeführer hat bereits mehr als 15 Jahre Freiheitsstrafe verbüsst, womit die zeitlichen Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus der lebenslänglichen Freiheitsstrafe nach Art. 86 Abs. 5 StGB erfüllt sind. Wie die Vorinstanz erwägt, hängt der Entscheid über die bedingte Entlassung damit davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose i.S.v. Art. 86 Abs. 1 StGB zu stellen ist.”
“Die Vorinstanz erwog zutreffend, der Beschwerdeführer habe am 24. Mai 2019 zwei Drittel seiner Freiheitsstrafe verbüsst (vgl. amtliche Akten der SID, pag. 48). Damit ist das erste, mithin das zeitliche Erfordernis von Art. 86 Abs. 1 StGB für eine bedingte Entlassung erfüllt. Im Grossen und Ganzen ist unbestritten, dass sich der Beschwerdeführer im Strafvollzug weitgehend wohl verhalten hat (vgl. amtliche Akten SK 19 367, pag. 153 f.; vgl. amtliche Akten der SID, pag. 56). Eingehend zu prüfen ist nachfolgend, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausging, dem Beschwerdeführer könne derzeit keine günstige Legalprognose gestellt werden und diese könne sich bis zum Strafende noch verbessern resp. sie werde sich mindestens nicht verschlechtern (Differenzialprognose), weshalb die bedingte Entlassung zu verweigern sei. Soweit der Beschwerdeführer in seinen Rügen zum Materiellen vom Streitgegenstand nicht erfasste Ausführungen der BVD moniert, wird darauf nicht eingegangen (siehe Ziff. II.14). Ad Vorleben”
Die in Art. 86 Abs. 3 StGB vorgeschriebene jährliche Nachprüfung verpflichtet die zuständige Behörde, die Legalprognose regelmässig neu zu beurteilen. Dies steht im Einklang mit der bundesgerichtlichen Betonung einer Gesamtwürdigung der Prognose (Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Vollzug, neuere Einstellung, Besserung und zu erwartende Lebensverhältnisse).
“1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin der einzelrichterlichen Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497, E. 1.2 mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1937 [StGB, SR 311.0]). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 2.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGr, 23. Mai 2022, 6B_307/2022, E. 2.1; 28. Februar 2019, 6B_32/2019, E. 2.2). Eine gute Bewährungsprognose ist nicht notwendig, vielmehr genügt das Fehlen einer negativen Legalprognose (Daniel Jositsch/Gian Ege/Christian Schwarzenegger, Strafrecht II: Strafen und Massnahmen, 9.”
Für die Gewährung der bedingten Entlassung ist kein ausdrücklich positives Prognoseurteil erforderlich. Erforderlich ist vielmehr, dass die zu stellende Prognose nicht als negativ zu qualifizieren ist. Die Rechtsprechung betont, dass die bedingte Entlassung die Regel und ihr Verweigern die Ausnahme darstellt; die Prognose ist in einer Gesamtwürdigung zu treffen (Berücksichtigung von Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Strafvollzug, allfälliger Besserung und zu erwartenden Lebensverhältnissen).
“01), les décisions rendues par le Juge d'application des peines et par le Collège des Juges d'application des peines peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal cantonal. Selon l’art. 38 al. 2 LEP, la procédure est régie par les dispositions du CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) relatives au recours. Le recours doit ainsi être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le Canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 En l’espèce, interjeté en temps utile auprès de l'autorité compétente par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP) et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. Aux termes de l'art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_644/2024 du 14 octobre 2024 consid. 2.1.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
“La jurisprudence fédérale précise que les allégués contenus dans le mémoire de recours adressé à l'autorité, en particulier les moyens de droit, doivent en principe satisfaire aux exigences de motivation. Cela doit notamment permettre de comprendre pour quelles raisons le recourant s'en prend à la décision attaquée et dans quelle mesure celle-ci doit être modifiée ou annulée. Dès lors, si la validité d'un moyen de droit présuppose, en vertu d'une règle légale expresse, une motivation – même minimale –, le fait d'exiger une motivation ne viole ni le droit d'être entendu, ni l'interdiction du formalisme excessif (ATF 134 II 244 consid. 2.4.2 ; TF 7B_587/2023 précité consid. 2.2.2 ; TF 7B_355/2023 du 30 juillet 2024 consid. 2.2.2 et les arrêts cités). 1.3 En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente, par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP). Dans la mesure où l’acte ne contient ni conclusion, ni argumentation relative aux conditions de l’art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) sur laquelle le recourant pourrait prétendre se fonder pour faire modifier l’ordonnance entreprise en sa faveur, il ne remplit pas les exigences de motivation posées à l’art. 385 al. 1 CPP. Un tel constat ne relève pas du formalisme excessif. De toute manière, le recours devrait être rejeté pour les motifs suivants. 2. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid.”
“Il ricorrente, che ha partecipato al procedimento dinanzi all'autorità inferiore e che ha un interesse giuridicamente protetto all'annullamento o alla modifica dell'avversata decisione, è legittimato a proporre questo rimedio (art. 81 cpv. 1 LTF). Il ricorso, tempestivo (art. 100 cpv. 1 LTF), è quindi ammissibile. 2. 2.1. Il ricorrente lamenta la violazione dell'art. 86 cpv. 1 CP criticando la prognosi sfavorevole formulata dai giudici cantonali. Sostiene che la CRP si sarebbe fondata soltanto sui suoi precedenti penali, senza eseguire una valutazione rivolta al futuro. Le rimprovera di non avere preso in considerazione l'assunzione di responsabilità dimostrata al processo e di non avere tenuto debitamente conto del preavviso favorevole dell'Ufficio dell'assistenza riabilitativa nonché del fatto ch'egli è riuscito a trovare un lavoro. Rileva inoltre che il suo comportamento durante la detenzione è stato buono e che la sua situazione sarebbe migliorata rispetto al passato. 2.2. Giusta l'art. 86 cpv. 1 CP, quando il detenuto ha scontato i due terzi della pena, ma in ogni caso almeno tre mesi, l'autorità competente lo libera condizionalmente se il suo comportamento durante l'esecuzione della pena lo giustifica e non si debba presumere che commetterà nuovi crimini o delitti. Questa disposizione rafforza il principio secondo cui la liberazione condizionale costituisce la regola e il suo rifiuto l'eccezione, in quanto non è più richiesta la previsione che il condannato terrà buona condotta in libertà (cfr. art. 38 n. 1 cpv. 1 vCP), ma soltanto che non sia da temere la commissione di nuovi crimini o delitti. Detto altrimenti, per la concessione della liberazione condizionale non è più necessaria una prognosi positiva, ma è sufficiente che la stessa non sia negativa (DTF 133 IV 201 consid. 2.2). In quest'ultima fase dell'esecuzione della pena, l'interessato deve prepararsi alla vita in libertà. A questo scopo di prevenzione speciale, si contrappongono i bisogni di tutela della comunità, ai quali deve essere attribuito un peso maggiore più il valore del bene giuridico minacciato è alto (DTF 133 IV 201 consid.”
Bei einer bedingten Entlassung, die mit Ausweisung/Expulsion verbunden wäre, ist zu prüfen, ob der prognostizierte künftige Lebenswandel des Verurteilten im Ausland günstiger ist als bei Verbleib in der Schweiz. Liegt keine günstigere Prognose für das Leben im Ausland vor, spricht dies gegen die Gewährung der bedingten Entlassung; das Gericht darf diese Voraussetzung nicht unbeachtet lassen, um eine Ungleichbehandlung zugunsten zur Ausweisung bestimmter Gefangener zu vermeiden.
“Afin de procéder à un pronostic différentiel, il sied de comparer les avantages et désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle et déterminer, notamment, si le degré de dangerosité que représente le détenu diminuera, restera le même ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d et 5b/bb; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 ; TF 7B_412/2023 du 31 août 2023 consid. 2.2.1; TF 7B_308/2023 du 28 juillet 2023 consid. 2.2 et 2.4.6). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation ou de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa/bb; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 et les références citées). Enfin, si une libération conditionnelle subordonnée à l'expulsion du condamné est certes admissible, encore faut-il que le pronostic quant à son comportement futur soit plus favorable en cas de vie à l'étranger que s'il demeurait en Suisse (cf. TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7 ; TF 6A.51/2006 du 13 juillet 2006 consid. 2.1 et les références citées; Koller, in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd., 2019, n. 16a ad art. 86 CP). Faire fi de cette condition reviendrait à favoriser les détenus appelés à être renvoyés du territoire suisse, ce qui entraînerait une inégalité de traitement. En somme, un condamné ne saurait être libéré conditionnellement lorsqu'un pronostic défavorable sur son comportement futur est émis, peu importe qu'il soit renvoyé du territoire suisse (TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7). 2.1.2 L’art. 385 al. 1 CPP prévoit que si le code exige que le recours soit motivé, la personne ou l'autorité qui recourt doit indiquer précisément les points de la décision qu'elle attaque (let. a), les motifs qui commandent une autre décision (let. b) et les moyens de preuve qu'elle invoque (let. c). Les motifs au sens de l'art. 385 al. 1 let. b CPP doivent être étayés par le recourant sous l'angle des faits et du droit (TF 7B_51/2024 du 25 avril 2024 consid. 2.2.2 ; TF 6B_1447/2022 du 14 mars 2023 consid. 1.1 et les arrêts cités). La motivation d'un acte de recours doit être entièrement contenue dans l'acte lui-même et ne saurait être complétée ultérieurement (mêmes arrêts).”
“Il sied toutefois de relever à ce sujet que les considérations de la cour cantonale, selon lesquelles il y avait tout lieu de redouter que s'il venait à être libéré, le recourant retomberait dans la délinquance dans le but d'obtenir de l'argent facile voire de subvenir à ses besoins, valent sans considération de territoire et donc également en U.________, pays vers lequel il sera expulsé à sa sortie de détention (cf. arrêt attaqué, p. 16). Ainsi, il n'est pour le moins pas insoutenable de considérer qu'il n'y avait pas lieu de protéger seulement la sécurité publique suisse mais également celle de U.________ du risque de récidive du recourant et, partant, de ne pas avoir suivi les préavis favorables à la libération conditionnelle du recourant délivrés par l'OEP et le Ministère public. En effet, il importe d'accorder les mêmes égards à la sécurité publique de U.________ qu'à la suisse. Ainsi, si une libération conditionnelle subordonnée à l'expulsion du condamné est certes admissible, encore faut-il que le pronostic quant à son comportement futur soit plus favorable en cas de vie à l'étranger que s'il demeurait en Suisse (cf. arrêt 6A.51/2006 du 13 juillet 2006 consid. 2.1 et les références citées; CORNELIA KOLLER, in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4 e éd., 2019, n°16a ad art. 86 CP). Faire fi de cette condition reviendrait, ainsi que l'a retenu la cour cantonale, à favoriser les détenus appelés à être renvoyés du territoire suisse, ce qui entraînerait une inégalité de traitement. En somme, un condamné ne saurait être libéré conditionnellement lorsqu'un pronostic défavorable sur son comportement futur est émis, peu importe qu'il soit renvoyé du territoire suisse.”
“Contrairement à ce que retenait le TAPEM, il avait pris conscience de ses actes, qu'il qualifiait de honteux, et les regrettait, raison pour laquelle il souhaitait reprendre les paiements envers la victime dès qu'il serait à nouveau occupé. L'acte commis représentait une faute très grave mais était unique et isolé. Même si la gravité de ses actes était croissante, les infractions commises n'étaient pas spécifiques. Au Maroc, il n'était pas voué à vivre dans une situation illégale et bénéficiait de meilleures chances de resocialisation. L'éventuel risque de récidive allait ainsi inévitablement diminuer, voire être réduit à néant. En ne prenant pas en considération la conséquence inévitable de l'expulsion judiciaire et, partant, en retenant qu'il se retrouverait en Suisse ou en France, en situation illégale, dans la même situation qu'à l'époque, le TAPEM avait erré. Un pronostic défavorable ne pouvait ainsi être retenu. b. À réception, la cause a été gardée à juger. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 90 al. 2, 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
Beim Entscheid nach Art. 86 Abs. 2 StGB steht der zuständigen Behörde ein Beurteilungsermessen zu; das Bundesgericht interveniert nur, wenn dieses Ermessen überschritten oder missbraucht worden ist.
“Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.1; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1). Die zuständige Behörde prüft gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.3; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1).”
“Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 11 janvier 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP, et l'avis de la CLCED, comme le prévoit l'art. 3 al. 1 let. a de l'ordonnance cantonale du 12 décembre 2006 concernant la CLCED (RSF 340.32) en cas de libération conditionnelle de la personne condamnée à une peine (art. 86 CP) de plus de deux ans, à une mesure thérapeutique institutionnelle (art. 62 al. 1 et 62d CP) ou à l’internement (art. 64a al. 1 et 64b CP); que, sur la base des préavis des instances précitées et d'une appréciation globale de la situation, l'autorité intimée a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il y a lieu de rappeler que le recourant n'en est pas à sa première condamnation; qu'il a en effet déjà écopé d'une peine privative de liberté de quatre ans, par jugement du 16 mars 2018, notamment pour des infractions contre l'intégrité corporelle et le patrimoine; qu'or, à peine deux mois après sa sortie de prison, il a récidivé dans la commission d'infractions graves et a été condamné à 40 autres mois de peine privative de liberté pour tentative de vol, incendie intentionnel, explosion et violation des règles de la circulation routière; qu'autrement dit, les antécédents du recourant doivent être qualifiés de mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle.”
Vorberichte und Präavise (z. B. OEP, Staatsanwaltschaft, Bericht der Anstaltsleitung) sind für die Entscheidbildung praxisrelevant. Die bedingte Entlassung kann auch bei einem verbleibenden Rückfallrisiko gewährt werden, sofern sie mit einer Bewährungsbegleitung und geeigneten Regeln der Führung, namentlich auch medizinischen Auflagen, verbunden ist und dadurch die Resozialisierung gefördert wird.
“; les montants de sa LPP et d’une rente AVS « anticipée » qu’il pourra demander à sa sortie de prison viendront renforcer sa situation financière ; il a compris qu’il ne peut plus demeurer sur sol helvétique ; et il est erroné de dire que ses projets d’avenir sont insuffisamment étayés puisqu’il a produit un bail à loyer et qu’il bénéficiera d’un soutien financier de sa compagne et de ses parents ; - l’octroi de la libération conditionnelle réduira le risque de récidive : un délai d’épreuve conséquent aura un effet dissuasif et préventif et il a pris conscience qu’il sera condamné pour rupture de ban et qu’il devra subir le solde de sa peine s’il revient en Suisse ; - l’exécution du solde de sa peine ne présentera strictement aucun avantage : dès lors qu’il ne peut bénéficier d’aucune ouverture de régime en raison de son expulsion, cela rend impossible toute préparation à une réinsertion ; l’exécution du solde de sa peine n’aura pour seule conséquence que de retarder son départ pour [...]; et il n’est pas certain qu’il pourra bénéficier du soutien socio-familial et financier actuel s’il n’est libéré qu’en 2026, à l’échéance de sa peine ; - enfin, l’OEP et le Ministère public ont tous deux favorablement préavisé pour sa libération conditionnelle. 3.2 Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n’est plus exigé qu’il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu’il ne soit pas à craindre qu’il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“La loi prévoit expressément que la règle de conduite peut porter sur des soins médicaux ou psychiques. Il est admis en pratique que la règle de conduite peut obliger le condamné à se soumettre à un traitement psychiatrique ou à des contrôles médicaux réguliers (par exemple des contrôles d'urine) (TF 6B_1339/2016 du 23 mars 2017 consid. 1.1.2 et les réf. cit. ; TF 6B_626/2008 du 11 novembre 2008 consid. 6.1). La règle de conduite de l’art. 94 CP ordonnant un suivi médical régulier (par exemple un contrôle d’urine) se différencie d’un traitement ambulatoire selon l’art. 63 CP sur plusieurs points ; en particulier, elle n’exige pas que le condamné souffre d’un grave trouble mental, soit toxicomane dépendant ou souffre d’une autre addiction ; il ne peut être affecté par l’un de ces troubles qu’à un faible degré (TF 6B_1339/2016 précité consid. 1.1.2 et les réf. cit.). 2.2 En l’espèce, le recourant ne conteste pas qu’il remplit les conditions d’octroi de la libération conditionnelle conformément à l’art. 86 CP, ni n’invoque que l’ordonnance attaquée procéderait d’une fausse application de cette disposition. Il ne tente du reste pas de démontrer qu’il disposerait d’un intérêt juridiquement protégé à contester – ce qu’il fait implicitement en exposant qu’il aurait préféré terminer l’exécution de sa peine plutôt que d’être soumis à une règle de conduite – une décision lui étant plus favorable, de sorte que son argumentation à cet égard est irrecevable. Cela étant, c’est à tort que le recourant prétend n’avoir été contrôlé qu’à une seule reprise avec des traces de stupéfiants. En effet, il a été soumis à deux reprises à un test de dépistage s’étant révélé positif à la cocaïne, les 22 février et 26 novembre 2018 (cf. jugement du Tribunal correctionnel de l’arrondissement de la Broye et du Nord vaudois du 1er mai 2018 (P. 3/1) et ordonnance pénale du Ministère public de l’arrondissement du Nord vaudois du 7 février 2019 (P. 3/3). La première de ces décisions mentionne au demeurant deux précédentes condamnations, en 2015, pour contraventions à la Loi fédérale sur les stupéfiants.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté - de façon anticipée - les deux tiers de sa peine le 5 juin 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Faisant suite au préavis défavorable émis par celle-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que le recourant fait l'objet d'une décision de refus d'asile et de renvoi de Suisse prononcée à son endroit le 3 janvier 2020. Il n'a cependant pas donné suite à l'ordre de départ, préférant mettre à profit son séjour illégal dans le pays pour s'adonner à un trafic de stupéfiants, essentiellement de cocaïne; que, pour ces faits, il a été condamné le 21 juin 2022 à une peine privative de liberté ferme de 16 mois; que, s'il s'agit bien de la première condamnation du recourant en Suisse, comme le relève celui-ci, on ne saurait perdre de vue qu'elle sanctionne son implication durant une longue période - à tout le moins depuis août 2020 (cf.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 11 janvier 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP, et l'avis de la CLCED, comme le prévoit l'art. 3 al. 1 let. a de l'ordonnance cantonale du 12 décembre 2006 concernant la CLCED (RSF 340.32) en cas de libération conditionnelle de la personne condamnée à une peine (art. 86 CP) de plus de deux ans, à une mesure thérapeutique institutionnelle (art. 62 al. 1 et 62d CP) ou à l’internement (art. 64a al. 1 et 64b CP); que, sur la base des préavis des instances précitées et d'une appréciation globale de la situation, l'autorité intimée a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il y a lieu de rappeler que le recourant n'en est pas à sa première condamnation; qu'il a en effet déjà écopé d'une peine privative de liberté de quatre ans, par jugement du 16 mars 2018, notamment pour des infractions contre l'intégrité corporelle et le patrimoine; qu'or, à peine deux mois après sa sortie de prison, il a récidivé dans la commission d'infractions graves et a été condamné à 40 autres mois de peine privative de liberté pour tentative de vol, incendie intentionnel, explosion et violation des règles de la circulation routière; qu'autrement dit, les antécédents du recourant doivent être qualifiés de mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle.”
Die zuständige Behörde ist verpflichtet, von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; diese Prüfungspflicht besteht auch gegen den Willen des Gefangenen bzw. wenn dieser zuvor auf die bedingte Entlassung verzichtet hat.
“Tel que formulé, le grief du recourant n'est pas intelligible et est, partant, irrecevable (art. 42 al. 2 LTF). En tout état, le recourant, qui a clairement conclu à sa libération conditionnelle, ne saurait valablement se plaindre de ne pas avoir déposé de requête "en bonne et due forme"; son argumentation frise la témérité. C'est le lieu de noter que l'art. 86 al. 2 CP prévoit que l'autorité est tenue d'examiner d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement.”
“Le caractère dangereux du détenu pour la collectivité est admis s'il y a lieu de craindre que le détenu s'enfuie et commette une autre infraction par laquelle il porterait gravement atteinte à l'intégrité physique, psychique ou sexuelle d'autrui (al. 3). 2.2.3 Alors que la libération conditionnelle d’une personne exécutant une peine privative de liberté en cas d’internement ordonné simultanément est régie par les 64 al. 3 et 64a CP, la libération conditionnelle de la peine privative de liberté sans internement ordonné simultanément s’examine en vertu des art. 86 ss CP (TF 6B_513/2015 du 4 février 2016 consid. 2.3.1 publié in ATF 142 IV 56, JdT 2016 IV 367). 2.2.4 Selon l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. L’examen de la libération conditionnelle doit avoir lieu d’office (art. 86 al. 2 CP), même contre la volonté de la personne concernée ou lorsque celle-ci renonce d’avance à être libéré conditionnellement (Koller, Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd., 2019, n. 23 ad art. 86 CP). En cas de condamnation à vie, la libération conditionnelle peut intervenir au plus tôt après quinze ans (al. 5). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 et 2.3). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
Nach konstanter Rechtsprechung gilt die bedingte Entlassung als Regel, ihre Verweigerung als Ausnahme. Sie dient insbesondere dem spezialpräventiven Zweck, dem Entlassenen das Lernen des Umgangs mit der Freiheit zu ermöglichen, steht aber den Schutzinteressen der Allgemeinheit gegenüber. Die Beurteilung der Legalprognose erfolgt in einer Gesamtwürdigung, die Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten während des Strafvollzugs, neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung sowie die zu erwartenden Lebensverhältnisse nach der Entlassung berücksichtigt.
“Theoretische Grundlagen Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Da es sich bei der Vorinstanz nicht um ein unabhängiges Gericht im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) handelt, ist die 1. Strafkammer als einzige gerichtliche kantonale Instanz in ihrer Kognition nicht beschränkt (Urteil des Bundesgerichts 6B_983/2020 vom 3. November 2020 E. 1.3.2 und E. 1.4; vgl. auch Art. 80 VRPG). III. Materielles 17. Der Beschwerdeführer beantragt, er sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheides bedingt und unter Auferlegung einer angemessenen Probezeit aus dem Strafvollzug zu entlassen. 18. Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
Unklare oder nicht tragfähige berufliche Perspektiven sowie fehlender Wohnraum oder erhebliche wirtschaftliche Probleme können die Annahme des positiven zukünftigen Verhaltens nach Art. 86 Abs. 1 StGB gefährden; solche Umstände wurden in der Rechtsprechung als Gründe für die Verneinung der bedingten Entlassung angeführt, auch wenn das Verhalten im Strafvollzug gut ist.
“Le comportement en détention ne constitue pas un critère déterminant en vue de l’octroi de la libération conditionnelle, sauf s’il atteint un degré de gravité interdisant d'emblée d'envisager un élargissement anticipé. Le Tribunal fédéral a précisé à cet égard que seuls peuvent dispenser l'autorité d'examiner les conditions relatives au pronostic les comportements qui soit portent une atteinte grave au fonctionnement de l'établissement ou à d'autres intérêts dignes de protection (par exemple, voies de fait ou menaces graves contre le personnel ou des codétenus, participation à des mutineries), soit dénotent en eux-mêmes une absence d'amendement (évasion, refus systématique ou obstiné de fournir un travail convenable, abus grave de substances toxiques, etc.) (ATF 119 IV 5 consid. 1a/bb). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que le recourant aura subi les deux tiers de sa peine le 16 septembre 2023 et que son comportement en détention est bon, de sorte que celui-ci ne s’oppose pas à sa libération conditionnelle. La première condition de l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie et la seconde le sera le 16 septembre 2023. En outre, il est vrai que la Direction de la Prison de la Croisée et la FVP ont préavisé favorablement à la libération conditionnelle d’Y.________. Toutefois, on ne saurait retenir que l’autorité de première instance a commis une appréciation erronée des faits au motif qu’elle s’est distancée de ces appréciations. Contrairement à ce qu’affirme le recourant, ses projets socio-professionnels ne sont pas aboutis. Certes, il pourra bénéficier de l’aide de son curateur, notamment pour réactiver sa rente d’invalidité ; néanmoins, il ressort de ses déclarations devant le Juge d’application des peines qu’il ne souhaiterait pas demander de pouvoir à nouveau percevoir cette rente au terme de sa détention. S’agissant de ses projets professionnels, on constate qu’il dit dans son recours souhaiter travailler dans un premier temps avec son beau-père, mais qu’il ressort du document de planification de la sanction qu’il n’avait pas encore parlé à celui-ci de ce dessein en mai 2023 et que, dans son rapport du 6 juillet 2023, la Direction de la Prison indique que ce projet ne pourra pas être mis en œuvre en raison des relations trop conflictuelles entretenues avec son beau-père.”
“Le 19 novembre 2020, la direction de la prison de La Croisée a préavisé défavorablement à la libération conditionnelle d’I.________. L’Office d’exécution des peines (ci-après : OEP) et le Ministère public de l’arrondissement de La Côte ont fait de même respectivement les 27 novembre 2020 et 16 décembre 2020. I.________ a été entendu par la Juge d'application des peines le 15 décembre 2020. Le 22 décembre 2020, il a conclu à sa libération conditionnelle, la durée du délai d’épreuve étant équivalente au solde de sa peine et une assistance de probation lui étant octroyée durant le délai d’épreuve. Par ordonnance du 28 décembre 2020, la Juge d’application des peines a refusé d’accorder la libération conditionnelle à I.________ (I), a arrêté l’indemnité d’office de Me David Parisod à 2'110 fr. 80, débours et TVA compris (II), et a laissé les frais, comprenant l’indemnité fixée sous chiffre II, à la charge de l’Etat (III). La juge a retenu qu’I.________ avait subi les deux tiers de sa peine et que son comportement en détention était bon, de sorte que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP étaient réalisées. En revanche, cela n’était pas le cas de la troisième condition s’agissant du comportement futur en cas de libération conditionnelle. En effet, le détenu s’était positionné en victime et s’était même illustré par un courrier inconvenant adressé à une collaboratrice de l’OEP le 4 décembre 2020, de sorte que son amendement était largement perfectible. En outre, il n’existait aucune garantie que l’intéressé puisse travailler à sa sortie de prison dans le tea-room P.________ exploité par un de ses amis compte tenu de la crise sanitaire actuelle, étant par ailleurs précisé que le contrat de travail ne mentionnait pas le montant du salaire. Enfin, le condamné ne disposerait d’aucun logement à sa sortie de prison et était très endetté, ce qui renforçait le risque qu’il commette de nouvelles infractions. C. Par acte du 11 janvier 2021, I.________ a recouru contre cette ordonnance, en concluant, avec suite de frais et dépens, principalement à sa réforme en ce sens qu’il soit libéré conditionnellement, que la durée du délai d’épreuve soit équivalente au solde de sa peine et qu’il bénéficie d’une assistance de probation durant le délai d’épreuve.”
Häufige Vorstrafen sowie kurze zeitliche Abstände zwischen Delikten gelten in der Legalprognose als negative Faktoren; sie erhöhen tendenziell die Gefahr weiterer Straftaten und sprechen damit gegen die Gewährung der bedingten Entlassung, sind aber im Rahmen der Gesamtwürdigung (nicht als automatische Ausschlussgründe) zu berücksichtigen.
“Die Kammer kann sich diesen zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen anschliessen. Ergänzend ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers festzuhalten, dass die Vorstrafen im Rahmen des Vorlebens sehr wohl zu berücksichtigen sind, zumal kriminelle Vorbelastungen in die Legalprognose miteinbezogen werden müssen (Urteil des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 4.3). Insbesondere ist dabei entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Koller, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB). Aus dem Strafregisterauszug des Beschwerdeführers vom 3. Juni 2024 (amtliche Akten Vorinstanz, Beilage) ergibt sich, dass die darin ausgewiesenen Verurteilungen auf Straftaten ab dem Jahr 2013 zurückzuführen sind. Der Beschuldigte delinquierte häufig mehrmals jährlich und/oder während mehrerer Monate.”
“Vorab ist auf den sinngemässen Einwand des Beschwerdeführers einzugehen, wonach die Anzahl begangener Delikte prognostisch nicht entscheidend sei (pag. 8). Dem ist zu entgegnen, dass die Vorstrafen – und damit auch deren Anzahl – nebst weiteren im Rahmen des Vorlebens zu berücksichtigenden Kriterien sehr wohl (aber natürlich nicht nur) zu berücksichtigen sind, zumal kriminelle Vorbelastungen in die Legalprognose miteinbezogen werden müssen (Urteil des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 4.3.). Insbesondere ist dabei entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Koller, Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 86 StGB).”
“Die Praxis orientiert sich bei ihrer Einschätzung der Rückfallgefahr in erster Linie an der Frage der Vorstrafen (Günter Stratenwerth/Felix Bommer, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II, 3. Auflage, Bern 2020, § 3 Rz. 83 m.w.H.). Nach dem Wissensstand der Kriminologie ist diesbezüglich namentlich entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden und welcher Lebenszeitraum des Verurteilten durch Kriminalität geprägt war, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Wolfgang Wohlers, in: Wohlers/Godenzi/Schlegel [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Handkommentar, 4. Auflage, Bern 2020, N 6 zu Art. 86 StGB). Andererseits sind von einem Täter, der niemals zuvor ein ernsteres Delikt begangen hat, kaum weitere Straftaten zu befürchten, wobei das Vorleben stets in der Gesamtwürdigung zu berücksichtigen ist. Der Beschwerdeführer ist mit dem Urteil des Strafgerichts vom 12. Februar 2021 in der Schweiz erstmalig verurteilt worden. Er ist also vor dieser Verurteilung strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten, sondern hat deliktfrei gelebt. Sechs Jahre nach dem Raub wurde der Beschwerdeführer mit Urteil vom 5. Dezember 2017 durch ein Gericht in E.____ wegen falscher Anschuldigung zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt. Diese Verurteilung betrifft nicht dieselbe Deliktskategorie, lässt keine Zunahme der Deliktsschwere erkennen und erfolgte Jahre später. Da das vorliegende Verfahren erst im März 2019 eröffnet wurde, hat der Beschwerdeführer auch nicht während des laufenden Verfahrens betreffend den Raub delinquiert. Zum Zeitpunkt des Raubes lag folglich keine Vorstrafe vor und der Beschwerdeführer hat, wie dies auch das Strafgericht in seinem Urteil festgehalten hat, als Ersttäter zu gelten, was sich im vorliegenden Fall begünstigend auf die vorzunehmende Prognose auswirkt.”
Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob bedingte Entlassung in Frage kommt; sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Die Prognose über künftiges Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu treffen. Dabei sind namentlich Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Vollzug, neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen. Bei der Entscheidung ist eine Abwägung des ausschliesslich spezialpräventiven Zwecks der Entlassung gegenüber den Schutzbedürfnissen der Allgemeinheit vorzunehmen; es ist eine Differenzialprognose vorzunehmen, die die Vor- und Nachteile einer Vollverbüssung der Strafe gegenüber einer Aussetzung des Strafrests gegenüberstellt.
“Sachverhalts- und Rechtsfragen (§ 45 Abs. 1 VPO; vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 9. November 2022 E. 2 m.w.H.). 3. Strittig ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist. 3.1 Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zum Strafrecht, 4. Aufl., Basel 2019, Art. 86 Rz. 12; BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 125 IV 113 E. 2a; je mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.2; 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 2.3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.2; 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 2.3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
Für die Anwendung und Auslegung von Art. 86 StGB ist die obergerichtliche Rechtsprechung einschlägig; namentlich sind dazu BGE 143 IV 168 und BGE 145 IV 179 von Bedeutung.
“237 CPP Art. 221 StPOart. 221 CPPart. 221 CPP BGE 137 IV 122ATF 137 IV 122DTF 137 IV 122 1B_184/2019 Art. 221 StPOart. 221 CPPart. 221 CPP BGE 132 I 21ATF 132 I 21DTF 132 I 21 1B_50/2019 BGE 137 IV 122ATF 137 IV 122DTF 137 IV 122 BGE 132 IV 21ATF 132 IV 21DTF 132 IV 21 1B_50/2019 BGE 137 IV 122ATF 137 IV 122DTF 137 IV 122 BGE 132 I 21ATF 132 I 21DTF 132 I 21 BGE 137 IV 122ATF 137 IV 122DTF 137 IV 122 BGE 132 I 21ATF 132 I 21DTF 132 I 21 1B_20/2016 Art. 147 StPOart. 147 CPPart. 147 CPP Art. 221 StPOart. 221 CPPart. 221 CPP BGE 143 IV 160ATF 143 IV 160DTF 143 IV 160 Art. 36 KVart. 36 Cst.art. 36 KV Art. 36 BVart. 36 Cst.art. 36 Costituzione federale della Confederazione Svizzera Art. 237 StPOart. 237 CPPart. 237 CPP Art. 31 KVart. 31 Cst.art. 31 KV Art. 31 BVart. 31 Cst.art. 31 Costituzione federale della Confederazione Svizzera Art. 212 StPOart. 212 CPPart. 212 CPP Art. 51 StGBart. 51 CPart. 51 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP BGE 143 IV 168ATF 143 IV 168DTF 143 IV 168 1B_82/2013 Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP 1B_363/2015 BGE 145 IV 179ATF 145 IV 179DTF 145 IV 179 1B_130/2018 1B_191/2013 Art. 57 JRart. 57 RJart. 57 JR Art. 56 JRart. 56 RJart. 56 JR Art. 428 StPOart. 428 CPPart. 428 CPP Art. 78 BGGart. 78 LTFart. 78 LTF Art. 81 BGGart. 81 LTFart. 81 LTF Art. 90 BGGart. 90 LTFart. 90 LTF erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos502 2022 1910.02.2022Arrêt de la Chambre pénale du Tribunal cantonalNormen BundArt. 78 BGGArt. 81 BGGArt. 90 BGGRechtsprechung BundBGE 145 IV 179BGE 143 IV 168BGE 143 IV 1601B_184/20191B_50/20191B_130/2018Normen KantonArt. 85 JGArt. 56 JRArt. 57 JRRechtsprechung Kanton502 2022 19502 2018 225Normen Bund/KantonArt. 10 BVArt. 31 BVArt. 36 BV”
Die Nähe eines Entlassungstermins nach Art. 86 Abs. 1 StGB beeinflusst die Beurteilung von Ersatzmassnahmen gegen Fluchtgefahr: Je weniger der Vollzugsrest an die Schwelle für eine bedingte Entlassung heranreicht, desto eher werden Ersatzmassnahmen als nicht ausreichend erachtet und damit das Vorliegen einer konkreten Fluchtgefahr geprüft.
“A ces éléments s'ajoutent qu'à elle seule, l'infraction de vol qui lui est reprochée dans la présente affaire est passible d'une peine privative de liberté allant jusqu'à cinq ans (art. 139 ch. 1 CP). Dès lors, la durée de la détention subie à ce jour demeure proportionnée à la peine encourue concrètement en cas de condamnation, même en tenant compte de la possibilité d'une libération conditionnelle (cf. art. 86 al. 1 CP; voir à ce sujet également les arrêts 1B_250/2019 du 14 juin 2019 consid. 5.1 et 5.2.2; 1B_23/2019 du 28 janvier 2019 consid. 2.1). Pour le surplus, le recourant ne prétend pas, à juste titre, qu'il existerait des mesures de substitution à la détention susceptibles de pallier le risque concret de fuite retenu (art. 237 CPP).”
“Cela étant, on ne saurait reprocher à la Présidente de la Chambre pénale d'appel et de révision d'avoir versé dans l'arbitraire ou violé d'une autre manière le droit en considérant que la caution proposée à titre de mesure de substitution à la détention n'était pas suffisante pour s'assurer de la présence du recourant aux débats d'appel. Par ailleurs, le dépôt des papiers d'identité, l'assignation à résidence combinée avec une mesure de surveillance électronique, tout comme l'obligation de se présenter régulièrement à un poste de police, ne sont pas de nature à prévenir un départ à l'étranger, mais uniquement à le constater a posteriori. Ces mesures, qui pouvaient être tenues pour suffisantes au cours de la procédure pénale, ne paraissent désormais pas de nature à pallier le risque élevé que le recourant ne se soustraie par la fuite à l'exécution du solde de la peine privative de liberté encourue qui n'est pas encore proche de celle qui lui permettrait de prétendre à une libération conditionnelle en vertu de l'art. 86 al. 1 CP.”
Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung vorzunehmen; dabei sind namentlich Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Strafvollzug, die neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen. Den Schutzinteressen der Allgemeinheit ist — insbesondere in Abhängigkeit vom Wert der gefährdeten Rechtsgüter — erhöhtes Gewicht beizumessen.
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Abs. 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1; 6B_875/2021 vom 3. Oktober 2022 E. 1.4.3.1; 6B_1037/2022 vom 14. Dezember 2022 E. 2.1; je mit Hinweisen). Bei zeitlich befristeten Freiheitsstrafen sind im Sinne einer Differenzialprognose die Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen (BGE 124 IV 193 E.”
Fehlendes Aufenthaltsrecht in der Schweiz und die Rückkehr ins Ausland nach Haftentlassung können konkrete Anhaltspunkte für Fluchtgefahr liefern und damit die Annahme der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB trotz verbleibender Reststrafe ausschliessen.
“Selbst wenn die Möglichkeit der bedingten Haftentlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB im Falle des Beschwerdeführers ausnahmsweise zu berücksichtigen und nur noch von einer Reststrafe von 340 Tagen auszugehen wäre, rechtfertigen die weiteren Erwägungen der Vorinstanz die Annahme von Fluchtgefahr. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) handelt es sich beim Beschwerdeführer um einen rumänischen Staatsangehörigen mit derzeitigem Wohnsitz in Rumänien, der in der Schweiz über kein Aufenthaltsrecht verfügt. Nach seiner Haftentlassung im März 2023 ist der Beschwerdeführer umgehend in sein Heimatland zurückgekehrt, wo sich gemäss den Ausführungen der Vorinstanz sein Beziehungsnetz und insbesondere seine Lebenspartnerin befinden. Nach seinen eigenen Angaben erwartet seine Partnerin zudem in den nächsten Wochen die Geburt eines gemeinsamen Kindes. Da die persönliche Anwesenheit des Beschwerdeführers nach seiner vorinstanzlichen Verurteilung im Falle einer allfälligen Beschwerde an das Bundesgericht voraussichtlich nicht mehr nötig sein wird, bestehen unter diesen Umständen in Übereinstimmung mit der Vorinstanz erhebliche und konkrete Anhaltspunkte, dass sich der Beschwerdeführer selbst bei einer Reststrafe von 340 Tagen durch Flucht ins Ausland der zu erwartenden Sanktion entziehen könnte.”
Hat die betroffene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs‑ bzw. Sicherheitshaft verbracht und kann die Strafe im Rechtsmittelverfahren nicht erhöht werden, hat das Haftgericht/der Haftprüfungsrichter eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB zu erstellen. Ergibt die Prognose, dass die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung vorliegen, ist dem Haftentlassungsgesuch stattzugeben. Grundsätzlich ist die Möglichkeit einer bedingten Entlassung bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer nicht zu berücksichtigen; hiervon ist nur ausnahmsweise abzuweichen, namentlich wenn das Eintreten der bedingten Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
“2 StPO) bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer mitberücksichtigt werden (Urteil des Bundesgerichts 1B_262/2018 vom 20. Juni 2018 E. 3.2). Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist jedoch dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der gefangenen Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die gefangene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f. mit Hinweisen). Strafprozessuale Haft darf nur als ultima ratio angeordnet oder aufrechterhalten werden. Wo sie durch mildere Massnahmen ersetzt werden kann, muss von ihrer Anordnung oder Fortdauer abgesehen werden und an ihrer Stelle müssen solche Ersatzmassnahmen verfügt werden (Art. 212 Abs. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 237 f. StPO; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.1; 142 IV 367 E. 2.1; 140 IV 74 E. 2.2; vgl. zum Ganzen zuletzt u.”
“Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 und 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die betroffene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3, 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1, 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2 und 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1, je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall wurde noch keine Strafe verhängt und es besteht gestützt auf die konkreten Umstände kein Anlass, von diesem Grundsatz ausnahmsweise abzuweichen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 7B_365/2024 vom 16. April 2024 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Auch mit Blick darauf erweist die Haft sich noch als verhältnismässig.”
“1 Die Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist – wie erwähnt – bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer grundsätzlich nicht einzubeziehen (BGE 145 IV 179 E. 3.4, 143 IV 168 E. 5.1 und 143 IV 160 E. 4.2; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 und 7.4.1 sowie 7B_842/2023 vom 9. November 2023 E. 4.3; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 und 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die betroffene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3, 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1, 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2 und 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1, je mit Hinweisen). 8.2.2 Auch wenn, wie in E. 8.1.3 ausgeführt, nicht davon gesprochen werden kann, dass das Berufungsgericht die Strafe mit erheblicher Wahrscheinlichkeit erhöhen wird, ist eine Straferhöhung gestützt auf die Berufungsanmeldung, der gemäss Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft zwischenzeitlich erfolgten Berufungserklärung sowie – und insbesondere – unter Berücksichtigung der generalstaatsanwaltlichen Vorbringen, wonach eine Korrektur der Strafe aufgrund zu hoch gewährter Abzüge für die Hierarchiestufe und das Geständnis zu erfolgen habe resp.”
Ist die bedingte Entlassung zeitlich noch weit entfernt, kann dies die Ablehnung geeigneter Ersatzmassnahmen rechtfertigen, weil der Vollzug des verbleibenden Strafrests nicht nahe genug ist, um das Risiko des Sich-Entziehens anlässlich leichterer Massnahmen ausreichend zu verhindern.
“Pour le reste, aucune mesure de substitution (cf. art. 237 ss CPP) - le recourant n'en propose d'ailleurs pas - n'apparaît propre à pallier le risque que ce dernier ne se soustraie, par la fuite ou une entrée dans la clandestinité, à l'exécution du solde de la peine concrètement encourue, qui n'est pas encore proche de celle qui lui permettrait de prétendre à une libération conditionnelle en vertu de l'art. 86 al. 1 CP (cf. arrêt 1B_220/2022 du 26 mai 2020 consid. 5.2). Enfin, du point de vue temporel, compte tenu des infractions qui lui sont reprochées, de la peine prononcée et confirmée en appel et de la durée de la détention déjà subie, le principe de la proportionnalité demeure également respecté, même en tenant compte d'une éventuelle libération conditionnelle.”
Die zuständige Behörde hat die bedingte Entlassung von Amtes wegen regelmässig zu prüfen; kommt sie dieser Pflicht durch den Erlass einer Verfügung nach (z. B. Gewährung der bedingten Entlassung), so stellt dies in der Regel kein «Zutun» i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar, das die Gegenstandslosigkeit eines anhängigen Verfahrens ihr zurechnen liesse.
“Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw. «dafür sorgen» der Behörde i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar. Die Frage, wer als unterliegende Partei zu gelten hat, ist mithin nach Art. 110 Abs. 2 VRPG zu entscheiden, womit die Kosten des vorliegenden Verfahrens nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen sind. Nachfolgend ist somit eine summarische Prüfung der Begehren hinsichtlich des Verfahrensausgangs vorzunehmen (vgl.”
“Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw. «dafür sorgen» der Behörde i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG dar. Die Frage, wer als unterliegende Partei zu gelten hat, ist mithin nach Art. 110 Abs. 2 VRPG zu entscheiden, womit die Kosten des vorliegenden Verfahrens nach den abgeschätzten Prozessaussichten zu verlegen sind. Nachfolgend ist somit eine summarische Prüfung der Begehren hinsichtlich des Verfahrensausgangs vorzunehmen (vgl.”
Die Legalprognose ist als Individualprognose vorzunehmen; dazu sind die relevanten Kriterien im konkreten Fall zu prüfen. Erforderlichenfalls sind vertiefte Abklärungen vorzunehmen (z. B. im Ausland) und ein forensisch‑psychiatrisches Gutachten heranzuziehen. Pauschale Prognosen, die ausschliesslich auf statistischen Rückfallwahrscheinlichkeiten oder überwiegend auf formalen Prognoseinstrumenten beruhen, sind unzulässig. Ein forensisch‑psychiatrisches Gutachten ist nur angezeigt, soweit eine spezifische, fachliche Fragestellung dies erfordert.
“Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und die günstige Legalprognose allein gestützt auf das Bedenken weckende Vorleben der vom Freiheitsentzug betroffenen Person zu verneinen (BGE 133 IV 201 E. 3.2). Umgekehrt darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren - etwa dem Wohlverhalten des Verurteilten im Strafvollzug - bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (Urteile des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.3 und 6B_331/2010 vom 12. Juli 2010 E. 3.3.5; Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Auflage, 2019, N 12 zu Art. 86 StGB). Unsachgemäss wäre auch ein schematischer Einbezug der Kriterien, weil nicht in jedem Fall alle Kriterien gleichermassen (bzw. überhaupt) prognoserelevant sind und weil zwischen einzelnen Kriterien prognostisch positive oder negative Synergien bestehen können. Verlangt wird aber, dass die Kriterien im konkreten Fall auf ihre Prognoserelevanz geprüft werden: Die Gesamtwürdigung ist im Sinne einer Individualprognose vorzunehmen, was gegebenenfalls Abklärungen im Ausland (soweit möglich), die Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens voraussetzt und eine blosse Berufung auf statistische Rückfallwahrscheinlichkeiten verbietet. Unzulässig ist es, diese Prognose alleine und überwiegend gestützt auf formalisierte Prognoseinstrumente vorzunehmen. Es bedarf zusätzlich einer differenzierten Einzelfallanalyse durch den zuständigen Sachverständigen (Urteil des Bundesgerichts 6B_772/2007 vom 9. April 2008 E. 4.2 ff.; Koller, a.a.O., N 12 zu Art. 86 StGB).”
“Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt hierfür einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB indes nicht vor. Die Erstellung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens ist in grundsätzlicher Weise dann angezeigt, wenn ein Sachverhalt auf der Basis besonderer Fachkenntnisse durch einen auf diesem Gebiet ausgewiesenen Experten beurteilt werden soll (Babic, Das psychiatrische Gutachten im Strafverfahren, in: Zürcher Studien zum Strafrecht, S. 20; vgl. auch Art. 182 StPO). Der Beizug einer sachverständigen Person ist sowohl in der Lehre als auch in der Rechtsprechung anerkannt (etwa Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 8 und 12; Babic, a.a.O., S. 45 ff.; beispielhaft etwa Urteile des BGer 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 und 6B_715/2014 vom 27. Januar 2015) und teilweise sogar gesetzlich vorgesehen (etwa in den Fällen von Art. 20 oder 56 Abs. 3 StGB sowie Art. 182 StPO). Sofern der Beschwerdeführer in pauschaler Weise vorbringt, die Psychiatrie und Psychologie seien keine anerkannten Wissenschaften und es sei der Psychiatrie in all ihren Formen zu misstrauen kann ihm – nicht zuletzt mit Blick auf die Ausführungen hiervor – nicht gefolgt werden. Das in Frage stehende Gutachten wurde von den BVD ordnungsgemäss in Auftrag gegeben (vgl. auch Ziff. 19 hiernach). Als Gutachter wurde Dr. med. C.________, eine medizinische Fachperson, eingesetzt. Den Akten sind keine Hinweise zu entnehmen, wonach Dr. med. C.________ nicht über die nötige Qualifikation zur Erstellung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens verfügen würde. Solches wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Seine Kritik erschöpft sich vielmehr in pauschalen Vorbehalten gegen die entsprechenden Fachrichtungen.”
Bei der Beurteilung der Rückfallgefahr ist bei der Prognose über das künftige Wohlverhalten die neuere Einstellung des Gefangenen sowie eine allfällige Besserung — einschliesslich psychotherapeutischer Fortschritte — zu berücksichtigen. Neuere therapeutische Fortschritte sind jedoch nicht per se ausschlaggebend, wenn sie noch zu kurz zurückliegen, sodass ihre verwertbare Aussagekraft für die Prognose zu prüfen ist.
“Nebst einem Grund für den Urlaub setzt Art. 84 Abs. 6 StGB für dessen Gewährung auch voraus, dass keine Gefahr besteht, der Häftling fliehe oder begehe weitere Straftaten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts werden die Risiken einer Flucht oder eines Rückfalls bei der Urlaubsgewährung grundsätzlich nach denselben Massstäben beurteilt, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten (vgl. Urteile 6B_827/2020 vom 6. Januar 2021 E. 1.4.5; 6B_577/2020 vom 7. Juli 2020 E. 1.3.3; je mit Hinweisen). Die kantonalen Behörden verfügen bei Entscheiden betreffend die Gewährung von Urlaub über ein weites Ermessen (Urteil 1B_142/2023, 1B_162/2023 vom 19. April 2023 E. 3.6). Bei der Beurteilung der Fluchtgefahr sind insbesondere die Lebensumstände des Gefangenen, dessen familiäre Bindungen, berufliche und finanzielle Situation und Kontakte zum Ausland zu berücksichtigen (BGE 143 IV 160 E. 4.3; Urteil 7B_941/2024 vom 29. Oktober 2024 E. 2.3; je mit Hinweisen). Zur Beurteilung der Rückfallgefahr ist eine Prognose über das künftige Wohlverhalten des Gefangenen zu erstellen. Dabei ist eine Gesamtwürdigung vorzunehmen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem seine neuere Einstellung zu seinen Taten und seine allfällige Besserung berücksichtigt (vgl. betreffend die bedingte Entlassung Urteile 7B_1083/2024 vom 2.”
“En l'état, rien n'indiquait que l'intéressé saurait mettre davantage à profit une nouvelle libération conditionnelle, les fruits du suivi psychothérapeutique étant trop récents, et le risque qu'il commette de nouvelles infractions apparaissant très élevé, étant précisé qu'à teneur de ses dernières condamnations, ce risque portait sur des infractions graves, telles que des brigandages. D. a. Dans son recours, A______ conclut à sa libération conditionnelle. Sa situation personnelle commençait à changer grâce au suivi psychothérapeutique. Il souhaitait se rendre en France et y régulariser sa situation par le travail. Il insiste sur les promesses d'embauche. Il avait fourni une seconde attestation d'hébergement en France voisine pour permettre à sa compagne et son fils de le rencontrer, compte tenu de son expulsion judiciaire. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al.”
Die Fortsetzung der Vollverbüssung kann Vorteile bieten, namentlich Zeit für Deliktaufarbeitung, therapeutische und suchtmedizinische Behandlung, psychologische Betreuung sowie eine schrittweise Heranführung an die Freiheit durch Vollzugsöffnungen. In Fällen mit erhöhtem Rückfallrisiko oder wenn besonders schützenswerte Rechtsgüter betroffen sind, kann aus Sicherheits- oder therapiebezogenen Gründen die Vollverbüssung der bedingten Entlassung vorzuziehen sein.
“Im Sinn einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen der Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Gefangenen bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (BGE 124 IV 193 E. 5b.bb; Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Als Vorzüge der Vollverbüssung kommen etwa die Möglichkeit, im Rahmen einer Therapie mit der Deliktaufarbeitung zu beginnen, sich mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen auseinanderzusetzen und einen Veränderungsprozess durchzumachen, sowie die schrittweise Heranführung an die Freiheit im Rahmen von Vollzugsöffnungen in Betracht. Dagegen scheiden die Ansetzung einer Probezeit (mit der Möglichkeit der Rückversetzung in den Strafvollzug) sowie sämtliche Formen der Nachbetreuung und Kontrolle (Bewährungshilfe und Weisungen) aus (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB m.w.H.). Die bedingte Entlassung kann in Verbindung mit sachgerechten Weisungen und/oder Bewährungshilfe in spezialpräventiver Hinsicht zweckmässiger sein als die Entlassung zum Strafende ohne jegliche Möglichkeit, weiter auf den Täter einzuwirken. Zu berücksichtigen sind aber auch die Art und Schwere der möglicherweise zu erwartenden Straftaten. Ist die Verletzung wertvoller Rechtsgüter betroffen, kann es im Interesse der öffentlichen Sicherheit sein, den Gefangenen die gesamte Strafe verbüssen zu lassen (Cornelia Koller, in: Brägger [Hrsg.”
“Im Sinn einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen der Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Gefangenen bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (vgl. BGE 124 IV 193 E. 5b.bb; Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Als Vorzüge der Vollverbüssung kommen etwa die Möglichkeiten in Betracht, im Rahmen einer Therapie mit der Deliktaufarbeitung zu beginnen, sich mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen auseinanderzusetzen und einen Veränderungsprozess durchzumachen sowie die schrittweise Heranführung an die Freiheit im Rahmen von Vollzugsöffnungen. Dagegen scheiden Ansetzung einer Probezeit (mit der Möglichkeit der Rückversetzung in den Strafvollzug) sowie sämtliche Formen der Nachbetreuung und Kontrolle (Bewährungshilfe und Weisungen) aus (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB m.w.H.). Die bedingte Entlassung kann in Verbindung mit sachgerechten Weisungen und/oder Bewährungshilfe in spezialpräventiver Hinsicht zweckmässiger sein als die Entlassung zum Strafende ohne jegliche Möglichkeit, weiter auf den Täter einzuwirken. Zu berücksichtigen sind aber auch die Art und Schwere der möglicherweise zu erwartenden Straftaten. Ist die Verletzung wertvoller Rechtsgüter betroffen, kann es im Interesse der öffentlichen Sicherheit sein, den Gefangenen die gesamte Strafe verbüssen zu lassen (Cornelia Koller, in: Brägger [Hrsg.”
“Im Sinn einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen der Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Gefangenen bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (vgl. BGE 124 IV 193 E. 5b.bb; Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Als Vorzüge der Vollverbüssung kommen etwa die Möglichkeit, im Rahmen einer Therapie mit der Deliktaufarbeitung zu beginnen, sich mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen auseinanderzusetzen und einen Veränderungsprozess durchzumachen sowie die schrittweise Heranführung an die Freiheit im Rahmen von Vollzugsöffnungen, in Betracht. Dagegen scheiden Ansetzung einer Probezeit (mit der Möglichkeit der Rückversetzung in den Strafvollzug) sowie sämtliche Formen der Nachbetreuung und Kontrolle (Bewährungshilfe und Weisungen) aus (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB m.w.H.). Die bedingte Entlassung kann in Verbindung mit sachgerechten Weisungen und/oder Bewährungshilfe in spezialpräventiver Hinsicht zweckmässiger sein als die Entlassung zum Strafende ohne jegliche Möglichkeit, weiter auf den Täter einzuwirken. Zu berücksichtigen sind aber auch die Art und Schwere der möglicherweise zu erwartenden Straftaten. Ist die Verletzung wertvoller Rechtsgüter betroffen, kann es im Interesse der öffentlichen Sicherheit sein, den Gefangenen die gesamte Strafe verbüssen zu lassen (Cornelia Koller, in: Brägger [Hrsg.”
“Im Sinn einer Differenzialdiagnose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen der Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Gefangenen bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (vgl. BGE 124 IV 193 E. 5b.bb; Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Als Vorzüge der Vollverbüssung kommen etwa die Möglichkeit, im Rahmen einer Therapie mit der Deliktaufarbeitung zu beginnen, sich mit seinen Persönlichkeitsmerkmalen auseinanderzusetzen und einen Veränderungsprozess durchzumachen sowie die schrittweise Heranführung an die Freiheit im Rahmen von Vollzugsöffnungen, in Betracht. Dagegen scheiden Ansetzung einer Probezeit (mit der Möglichkeit der Rückversetzung in den Strafvollzug) sowie sämtliche Formen der Nachbetreuung und Kontrolle (Bewährungshilfe und Weisungen) aus (Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB m.w.H.). Die bedingte Entlassung kann in Verbindung mit sachgerechten Weisungen und/oder Bewährungshilfe in spezialpräventiver Hinsicht zweckmässiger sein als die Entlassung zum Strafende ohne jegliche Möglichkeit, weiter auf den Täter einzuwirken. Zu berücksichtigen sind aber auch die Art und Schwere der möglicherweise zu erwartenden Straftaten. Ist die Verletzung wertvoller Rechtsgüter betroffen, kann es im Interesse der öffentlichen Sicherheit sein, den Gefangenen die gesamte Strafe verbüssen zu lassen (Cornelia Koller, in: Brägger [Hrsg.”
“Vu les éléments qui précèdent et l’état d’esprit du recourant, il y a tout lieu de redouter qu’une fois libéré, celui-ci restera en Suisse, reprendra ses consommations de produits stupéfiants et d’alcool et commettra de nouveaux crimes ou délits comme il l'a déjà fait à de multiples reprises, d’autant que c’est sous l’influence de ces produits toxiques qu’il a pris la vie d’A.________. S’agissant du pronostic différentiel, il est évident que la poursuite de l'exécution de la peine offrira plus d’avantages que la liberté conditionnelle, puisque le recourant pourra la mettre à profit pour consolider son suivi psychiatrique, entamer un traitement médical pour soigner ses addictions, commencer à payer ses frais judiciaires et élaborer un projet professionnel concret pour son retour en [...]. Quant au fait de subordonner la libération conditionnelle du recourant à son renvoi de Suisse, il ne saurait entrer en considération, le risque de récidive ne concernant pas seulement les infractions qui pourraient être commises en Suisse, mais la protection de la sécurité publique sans considération de territoire. De toute manière, un tel renvoi n’est pas d’actualité puisque le recourant n’y collabore pas. Dans ces conditions, le Collège des Juges d’application des peines n'a pas violé l'art. 86 CP en posant un pronostic défavorable et en refusant la libération conditionnelle au recourant. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d'écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. Les frais de la procédure de recours sont fixés à 1’430 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]). Au vu du travail accompli par Me Tiphanie Chappuis, défenseur d’office du recourant, il sera retenu 3 heures d’activité d’avocat nécessaire. Au tarif horaire de 180 fr. (art. 2 al. 1 let. a et 3 al. 2 RAJ [règlement sur l'assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3] par renvoi de l'art. 26b TFIP), le défraiement s’élève à 540 francs. S'y ajoutent 2 % pour les débours (art. 3bis al. 1 RAJ par renvoi de l'art. 26b TFIP), soit 10 fr. 80, et 7,7 % de TVA sur le tout, de sorte que l'indemnité d'office est arrêtée au total à 594 fr.”
“Par ailleurs, les préavis précisaient que les projets de vie future du recourant devaient encore être sérieusement étayés par des éléments concrets présentés au Juge d’application des peines, ce qui n’a pas été le cas. S’agissant du pronostic différentiel, il découle des considérants qui précèdent que la poursuite de l'exécution de la peine offrira manifestement plus d’avantages que la liberté conditionnelle, puisque le recourant pourra la mettre à profit pour consolider son suivi psychologique – en particulier pour prendre conscience de ses vulnérabilités et parvenir à détecter les situations potentiellement à risque – et présenter un projet professionnel dans lequel il serait moins dépendant d’autrui, cette configuration ayant été mise en évidence par le passé comme facteur de récidive accru. En outre, au vu du risque de récidive qualifié de moyen et de l’importance des biens juridiques menacés (notamment l’intégrité corporelle), la priorité doit être accordée à la sécurité publique. Dans ces circonstances, le Collège des Juges d’application des peines n'a pas violé l'art. 86 CP en posant un pronostic défavorable et en refusant la libération conditionnelle au recourant. 3. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance querellée confirmée. Les frais de la procédure de recours, par 1’760 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), ainsi que les frais imputables à la défense d’office (art. 422 al. 1 et 2 let. a CPP), fixés à 594 fr. – qui comprennent des honoraires par 540 fr., correspondant à trois heures d’activité nécessaire d’avocat, des débours forfaitaires de 2 %, par 10 fr. 20 (cf. art. 26b TFIP qui renvoie à l'art. 3bis RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3]), et la TVA sur le tout, au taux de 7,7 %, par 42 fr. 40, le tout arrondi au franc supérieur –, seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Le remboursement à l'Etat de l'indemnité allouée au défenseur d'office du recourant ne sera exigible que pour autant que la situation économique de ce dernier le permette (art.”
Eine frühere Flucht aus dem Strafvollzug stellt ein deutliches Indiz für fehlendes Amendement dar und kann die Versagung der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB rechtfertigen. Bereits abgewiesene Gesuche können vor diesem Hintergrund bei der Beurteilung späterer Anträge erheblich zuungunsten des Gefangenen gewichtet werden.
“Dies ergibt in der Summe dieselbe Strafvollzugsdauer, wie wenn der früheste Zeitpunkt der bedingten Entlassung aufgrund der Gesamtdauer der Freiheitsstrafen berechnet wird. Demgegenüber hat der Beschwerdeführer in der vorliegenden Angelegenheit angesichts seiner Flucht aus dem Strafvollzug die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus dem Vollzug der Strafe des ersten Strafverfahrens offenkundig nicht erfüllt. Entsprechend hat der Vollzugs- und Bewährungsdienst die damaligen Gesuche um bedingte Entlassung vom 30. September 2019 und 9. April 2020 abgewiesen (vgl. Sachverhalt A.a). Im Ergebnis versucht der Beschwerdeführer somit, die bereits abgewiesenen Gesuche um bedingte Entlassung aus dem Vollzug der (ersten) Grundstrafe infrage zu stellen und im Rahmen des Vollzugs der (zweiten) Zusatzstrafe nachträglich die bedingte Entlassung zu erwirken. Der Beschwerdeführer lässt überdies ausser Acht, dass die bedingte Entlassung gestützt auf die in der formell-gesetzlichen Grundlage von Art. 86 Abs. 1 StGB genannten Voraussetzungen zu beurteilen ist, unabhängig davon, ob Einzelstrafen oder mehrere gleichzeitig vollziehbare Freiheitsstrafen vorliegen. Das Vollzugsverhalten (Flucht) des Beschwerdeführers wäre auch bei einer Beurteilung der bedingten Entlassung aufgrund der Gesamtstrafe, so wie es der Beschwerdeführer verlangt, zu berücksichtigen gewesen. Eine Entlassung nach 8 Jahren stünde diesfalls von vornherein nicht zur Diskussion.”
“Im Übrigen wird der Beschwerdeführer aufgrund der Regelungen zu den gleichzeitig vollziehbaren Freiheitsstrafen auf Verordnungsstufe auch nicht benachteiligt oder einer willkürlichen zeitlichen Zufälligkeit ausgesetzt. Sofern der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt, hat er für jede Einzelstrafe die Möglichkeit, nach Verbüssung von zwei Drittel der Freiheitsstrafe bedingt entlassen zu werden. Dies ergibt in der Summe dieselbe Strafvollzugsdauer, wie wenn der früheste Zeitpunkt der bedingten Entlassung aufgrund der Gesamtdauer der Freiheitsstrafen berechnet wird. Demgegenüber hat der Beschwerdeführer in der vorliegenden Angelegenheit angesichts seiner Flucht aus dem Strafvollzug die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung aus dem Vollzug der Strafe des ersten Strafverfahrens offenkundig nicht erfüllt. Entsprechend hat der Vollzugs- und Bewährungsdienst die damaligen Gesuche um bedingte Entlassung vom 30. September 2019 und 9. April 2020 abgewiesen (vgl. Sachverhalt Bst. A.a). Im Ergebnis versucht der Beschwerdeführer somit, die bereits abgewiesenen Gesuche um bedingte BGE 150 IV 425 S. 432 Entlassung aus dem Vollzug der (ersten) Grundstrafe infrage zu stellen und im Rahmen des Vollzugs der (zweiten) Zusatzstrafe nachträglich die bedingte Entlassung zu erwirken.”
“Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 et 2.3 ; TF 7B_678/2023 du 27 octobre 2023 consid. 2.2 et les réf. cit.) Le Tribunal fédéral exige de procéder à un pronostic différentiel. Il s'agit d'examiner la dangerosité de l'auteur et si celle-ci diminuera, demeurera inchangée ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine. Afin de procéder à un tel pronostic, il sied de comparer les avantages et les désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle (ATF 124 IV 193 consid. 4a et consid. 5b/bb ; TF 7B_678/2023 précité). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que le recourant a subi les deux tiers de sa peine le 6 janvier 2024, de sorte que la première des trois conditions cumulatives posée par l’art. 86 al. 1 CP est remplie, le terme de ses peines étant fixé au 30 mars 2024. Quant à la deuxième condition de l’art. 86 al. 1 relative au bon comportement en détention, il convient de relever que lors de son séjour à la prison de Witzwil, N.________ a écopé de six sanctions disciplinaires en moins de deux mois en relation avec la détention de médicaments, la consommation de drogue et pour avoir refusé de travailler à plusieurs reprises. Par ailleurs, et surtout, le 17 mai 2023, N.________ s’est évadé de l’établissement carcéral dans lequel il se trouvait parce qu’il estimait que son chef d’atelier lui donnait trop de travail. Ce n’est que sept mois plus tard qu’il a pu être interpellé par la police, à la faveur d’un mandat d’arrêt émis par l’autorité d’exécution. Ainsi, le comportement en détention de N.________, spécialement son évasion, dénote une absence totale d’amendement et dispense l’autorité d’examiner les conditions relatives au pronostic quant à son comportement futur (cf. consid. 2.2 supra).”
Ein positiver Bericht der Anstaltsleitung entbindet die zuständige Behörde nicht von der gebotenen gesamthaften Prognoseprüfung; auch bei einem positiven Vorbericht kann die bedingte Entlassung nach Gesamtwürdigung abgelehnt werden.
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de ses peines le 7 mars 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR, site Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Malgré le préavis positif émis par celle-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que le recourant a été condamné le 28 février 2018 notamment pour crime, délit et contravention à la LStup (trafic et consommation d'héroïne), à une peine privative de liberté de 22 mois, dont 12 mois avec sursis, et qu'il a été astreint à suivre une mesure thérapeutique institutionnelle; que le sursis à cette peine avait été subordonné à une abstinence aux stupéfiants, à un suivi psychothérapeutique et à un suivi de l'assistance de probation, tels que fixés dans le cadre de la mesure thérapeutique; que le recourant ne s'est pas soumis à ces exigences de sorte que la mesure institutionnelle a été levée pour cause d'échec, le 15 avril 2019, et le sursis de 12 mois à l'exécution de la peine privative de liberté révoqué, le 20 mai 2019; que le recourant a dès lors été placé en détention en vue de l'exécution du solde de sa peine dès le 19 novembre 2019 et que, par décision du 3 août 2020, il a bénéficié de la libération conditionnelle aux deux tiers, à compter du 27 août 2020, avec un délai d'épreuve d'un an; que, par jugement du 6 mai 2021, le Juge pénal a toutefois révoqué la libération conditionnelle, retenant que l'intéressé n'avait pas respecté l'assistance de probation ni les règles de conduite auxquelles il était soumis et que, vu son comportement "le risque qu'il s'adonne à nouveau à un trafic de stupéfiants pour financer sa propre consommation est très élevé.”
Eine nachträgliche persönliche Anhörung durch die oberere Instanz kann die Verletzung des Gehörs ausnahmsweise heilen, wenn dies im Interesse des Betroffenen liegt (z. B. wegen erheblicher Eilbedürftigkeit oder sonstiger Dringlichkeit) und ein Rückweisungsentscheid zu einer unvertretbaren Verzögerung führen würde. Eine solche Reparatur bleibt eine Ausnahme und setzt voraus, dass die höhere Instanz über einen umfassenden Prüfungsumfang verfügt.
“En outre, une réparation exceptionnelle du droit d’être entendu par-devant la 2e Chambre pénale – plutôt qu’une simple annulation de la décision attaquée avec renvoi de la cause à l’instance précédente – s’imposait d’autant plus au vu de la grande célérité imposée au traitement de la présente affaire. En effet, il est rappelé que le recourant aura bientôt purgé l’intégralité de la peine privative de liberté de 26 mois à laquelle il avait été condamné le 29 août 2014, à savoir dès le 28 mars prochain. Attendu que la 2e Chambre pénale n’a été saisie de la présente affaire qu’à compter du 15 décembre 2023 (D. 1), il était dans l’intérêt du recourant que le vice de procédure affectant la décision attaquée soit réparé dans les plus brefs délais. Il convient au surplus de souligner, d’une part, que le recourant, représenté par un mandataire professionnel, ne s’est pas opposé à ce que son droit d’être entendu soit réparé auprès de la Cour de céans et, d’autre part, que l’audition effectuée le 19 janvier 2024 n’a apporté aucun élément pertinent ou qui ne se trouvait pas déjà dans les prises de position précédentes du recourant (il sera revenu sur cette question plus en détails ci-apès). Partant, si l’audition personnelle du condamné était bien incontournable en vertu de l’art. 86 al. 2 CP et des circonstances d’espèce, il n’en demeure pas moins qu’il ne s’agissait in concreto que de faire respecter une stricte exigence procédurale dont la violation n’apparaît pas particulièrement grave. Une réparation exceptionnelle de la violation du droit d’être entendu par la 2e Chambre pénale elle-même était donc d’autant plus justifiée dans ces circonstances. Principes de l’octroi de la libération conditionnelle Aux termes de l’art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Selon la jurisprudence rendue par le Tribunal fédéral sous l’égide de l’ancien droit – qui demeure pertinente – le pronostic prend en considération les antécédents judiciaires du détenu, les caractéristiques de sa personnalité, son état de santé et son âge, son attitude par rapport à son acte (prise de conscience, regrets), le mobile de son acte, son comportement au travail ou en travail externe, les conditions (familiales, sociales, professionnelles) dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra, ainsi que le genre de risque que fait courir la libération conditionnelle à autrui.”
“Le souhait du recourant d’être entendu personnellement résultait en outre du courriel du 2 juin 2023 de Me B.________ adressé à la SPESP (D. SPESP 163), où ce dernier interrogeait celle-ci sur la date à laquelle elle prévoyait d’entendre le condamné. Vu ce qui précède et dans la mesure où le recourant n’a jamais renoncé à son droit de bénéficier d’une audition personnelle qu’il avait clairement fait valoir (voir à ce propos le formulaire signé et daté du 29 juin 2023 par le recourant, mais resté vierge quant à la question du maintien ou de la renonciation à une audition [D. SPESP 195], ainsi que le courrier du 19 juin 2023 de Me B.________ – dont le silence quant à la question d’une audition ne saurait être interprété comme une renonciation, quoi qu’en dise la DSE, vu les précédents échanges du mandataire avec la SPESP [D. SPESP 176-177]–), l’une des instances précédentes aurait dû entendre personnellement le recourant dans le cadre de l’examen de sa demande de libération conditionnelle. Cependant, tel n’a pas été le cas de sorte que le droit d’être entendu du condamné tel que prévu à l’art. 86 al. 2 CP a été violé. Eu égard au pouvoir de cognition illimité de la Cour de céans en la matière (art. 80 LPJA, applicable par renvoi de l’art. 86 al. 2 LPJA ; arrêt du Tribunal fédéral 6B_983/2020 du 3 novembre 2020 consid. 1), celle-ci a exceptionnellement procédé à l’audition personnelle du recourant dans le cadre de la présente procédure recours. Le condamné a ainsi eu l’occasion de s’exprimer de visu et de auditu le 19 janvier 2024 (D. 121-130) en présence de son mandataire par-devant une autorité jouissant d’un plein pouvoir d’examen. En outre, une réparation exceptionnelle du droit d’être entendu par-devant la 2e Chambre pénale – plutôt qu’une simple annulation de la décision attaquée avec renvoi de la cause à l’instance précédente – s’imposait d’autant plus au vu de la grande célérité imposée au traitement de la présente affaire. En effet, il est rappelé que le recourant aura bientôt purgé l’intégralité de la peine privative de liberté de 26 mois à laquelle il avait été condamné le 29 août 2014, à savoir dès le 28 mars prochain.”
“Selon le Tribunal fédéral, une violation du droit d'être entendu est considérée comme réparée lorsque la personne concernée se voit donner la possibilité de se prononcer sur sa cause devant une autorité de recours jouissant d'un pouvoir d'examen étendu, tant à l'égard des faits que du droit. Au demeurant, la réparation d'un vice éventuel ne doit avoir lieu qu'exceptionnellement (ATF 127 V 431 consid. 3d/aa ; 126 I 68 consid. 2 ; 126 V 130 consid. 2b). Une réparation de la violation du droit d'être entendu peut également se justifier, même en présence d'un vice grave, lorsque le renvoi constituerait une vaine formalité et aboutirait à un allongement inutile de la procédure, ce qui serait incompatible avec l'intérêt de la partie concernée à ce que sa cause soit tranchée dans un délai raisonnable (ATF 133 I 201 consid. 2.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 6B_777/2016 du 2 novembre 2016 consid. 2.3 et 2C_289/2015 du 5 avril 2016 consid. 2.8.1). En l’espèce Eu égard aux considérations théoriques susmentionnées, il apparait que le recourant aurait dû être entendu personnellement dans cette procédure, soit par la SPESP, soit par la DSE dès lors qu’une violation du droit d’être entendu était expressément alléguée par le recourant en lien avec l’art. 86 al. 2 CP. En effet, les opportunités octroyées à Me B.________ pour se prononcer par écrit ne sauraient être qualifiées de suffisantes à cet égard, quoi qu’en dise l’instance précédente. De plus, dans la mesure où la libération conditionnelle était soumise à condition dans le cas d’espèce – soit le renvoi effectif du recourant de Suisse –, il ne saurait être question d’une décision permettant de renoncer à une audition personnelle dans le sens évoqué par une partie de la doctrine et par la jurisprudence. Indépendamment des arguments soulevés par la DSE, il n’est guère pertinent de savoir si le recourant aurait dû formellement retourner le formulaire du 6 avril 2023 à la SPESP (D. SPESP 150, sur lequel il pouvait cocher une case relative à une audition orale), respectivement réitérer son souhait d’être auditionné dans son courrier du 19 juin 2023 (D. SPESP 176-177, où Me B.________ ne fait plus référence à une éventuelle audition). En effet, dans son courrier du 11 mai 2023, Me B.________ – qui indiquait qu’il était chargé par le recourant de répondre au questionnaire du 6 avril 2023 susmentionné – avait déjà mentionné le fait que ce dernier souhaitait être entendu personnellement et « dans tous les cas », pour faire part oralement de ses motivations dans la procédure.”
Bei der Prognose ist eine Gesamtwürdigung vorzunehmen. Zu berücksichtigen sind namentlich das Vorleben und die Persönlichkeit des Gefangenen, seine neuere Einstellung zu den Taten und allfällige Besserung, das Verhalten im Strafvollzug, ferner Leistungen zur Schadenwiedergutmachung sowie die Einhaltung des Vollzugsplans und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse (insbesondere Familie, Arbeit, Wohnung). Alle diese Umstände sind in die Gesamtabwägung einzustellen; auf einzelne Faktoren (etwa ausschliessliches Wohlverhalten im Vollzug) darf nicht allein abgestellt werden.
“Das Verwaltungsgericht kann diese Ermessensausübung der Behörde nicht frei, sondern nur im Hinblick auf eine qualifizierte Fehlerhaftigkeit überprüfen (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine solche qualifiziert fehlerhafte und damit rechtsverletzende Ermessensbetätigung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht allein aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Koller, Art. 86 N. 4 und 10). 4. 4.1 Die Vorinstanz erwägt zutreffend, der Beschwerdeführer habe im November 2023 zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, weshalb die zeitliche Voraussetzung des Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt sei. Zu prüfen sei, ob angesichts seines Verhaltens, seiner Persönlichkeit, seines Vorlebens, seiner neueren Einstellung zu den Taten, einer allfälligen Besserung und der nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse insgesamt davon ausgegangen werden könne, dass er in Freiheit keine Verbrechen und Vergehen begehen werde. 4.2 Das Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz als positiv. Es gelte allerdings zu beachten, dass ein einwandfreies Verhalten in einer Vollzugseinrichtung ebenso wenig für eine positive Bewährungsprognose stehe wie ein schlechtes Verhalten für eine negative. Dass jemand im Strafvollzug einwandfrei funktionieren könne, lasse keine Rückschlüsse auf die Fähigkeit zu, schwierige Lebenssituationen in Freiheit zu bewältigen. Das positive Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers allein könne deshalb nicht zu einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug führen. 4.3 Zu den nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnissen hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer beabsichtige, zu seiner Ehefrau zu ziehen.”
“Soweit dieses reines Anpassungsverhalten darstellt, ist es sogar prognostisch negativ zu werten (Koller, a.a.O., N 10 zu Art. 86). Mit Blick auf die Ausführungen in den Vollzugsberichten ist das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug als positiv zu bezeichnen. Die Vorinstanz berücksichtigte im Rahmen der Beurteilung des übrigen deliktischen und sonstigen Verhaltens denn auch, dass die verschiedenen Führungsberichte der Regionalgefängnisse jeweils positiv ausfielen und trug diesem Umstand – entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers – durchaus hinreichend Rechnung. So hielt sie fest, dass sich positiv auswirke, dass der Beschwerdeführer mittlerweile jahrelang konstant gutes bis sehr gutes Vollzugsverhalten zeige, auch wenn diesbezüglich zu berücksichtigen sei, dass solches von einem Gefangenen normalerweise erwartet werden dürfe und nicht auszuschliessen sei, dass es blosse Anpassung sei. Die JVA Thorberg gelangte in den Vollzugsberichten vom 21. April 2022 resp. 1. Juni 2023 zur Schlussfolgerung, dass der Beschwerdeführer die Anforderungen an eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB nicht erfülle, auch wenn sein vorbildliches Vollzugsverhalten nicht gegen eine solche spreche (Vollzugsakten, pag. 1118 resp. pag. 1154). Im Einklang mit der Vorinstanz ist darauf hinzuweisen, dass nebst dem Verhalten des Beschwerdeführers in der Vollzugsanstalt etwa auch Leistungen zur Schadenwiedergutmachung, der Umstand, dass sich ein Täter der Polizei gestellt hat, das Nachtatverhalten, die Einhaltung des Vollzugplans oder die Erreichung der Vollzugsziele zu berücksichtigen sind. Während der Strafuntersuchung mäanderte der Beschwerdeführer zwischen gänzlichem Abstreiten jeglicher Beteiligung, schrittweisen Eingeständnissen, einem umfassenden, emotionalen Geständnis und schliesslich dessen Widerruf. Die Vorinstanz hat diesen Umstand zu Recht in die Gesamtwürdigung miteinbezogen. Ihre Würdigung, wonach unter Berücksichtigung des ambivalenten Verhaltens des Beschwerdeführers im Strafverfahren und in Anbetracht dessen positiven Verhaltens im Strafvollzug dieses Kriterium insgesamt neutral zu bewerten ist, ist nach Auffassung der Kammer nicht zu beanstanden.”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate, verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wen es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die letzte Stufe des Strafvollzuges dar und bildet die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog.”
“En l'occurrence, déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le Ministère public ayant la qualité pour recourir (art. 381 al. 1 CPP), le recours est recevable. 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. Les pièces nouvelles produites à l'appui du recours seront admises (cf. arrêts du Tribunal fédéral 1B_368/2014 du 5 février 2015 consid. 3.1 et 3.2 et les références citées). 2. Dès lors que la Chambre de céans jouit d'un plein pouvoir de cognition en droit et en fait (art. 393 al. 2 CPP) (ATF 137 I 195 consid. 2.3.2 p. 197; arrêt du Tribunal fédéral 1B_524/2012 du 15 novembre 2012 consid. 2.1), les éventuelles constatations incomplètes ou inexactes du TAPEM auront été corrigées dans l'état de fait établi ci-devant. 3. Le Ministère public considère que le pronostic défavorable faisait obstacle à la libération conditionnelle. 3.1. À teneur de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Lorsque l'autorité libère conditionnellement un détenu, elle lui impartit un délai d'épreuve égal à la durée du solde de la peine, mais d'un an au moins et de cinq ans au plus (art. 87 al. 1 CP). La jurisprudence relative à l'art. 38 ch. 1 al. 1 aCP, sur le pronostic favorable, a conservé son actualité (arrêt du Tribunal fédéral 6B.72/2007 du 8 mai 2007 consid. 4.1). Dans ce contexte, doivent être notamment pris en considération les antécédents judiciaires du détenu, les caractéristiques de sa personnalité, son comportement par rapport à son acte, son comportement en détention, au travail ou en semi-liberté, les conditions futures dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra, s'agissant en particulier de sa famille, de son travail, de son logement, ainsi que le genre de risque que fait courir une libération conditionnelle à autrui (ATF 124 IV 193 consid.”
Bei der Prüfung nach Art. 86 StGB ist das Verhalten im Vollzug zu berücksichtigen. Disziplinarische Auffälligkeiten — etwa Tätlichkeiten gegenüber Mitgefangenen, Drohungen, Drogenkonsum oder die Weigerung, erforderliche Proben/Tests abzugeben — werden in den Vollzugsberichten regelmässig negativ gewertet und können gegen die Gewährung der bedingten Entlassung sprechen. Wiederholte oder schwere Verstösse fallen dabei typischerweise besonders ins Gewicht.
“Sodann ist auch das Verhalten im Vollzug als ein Element in der Gesamtwürdigung miteinzubeziehen (vgl. E. 3.1 hiervor; BGE 133 IV 201 E. 2.3; Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 4). Im Vordergrund steht bei der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob dieses Rückschlüsse auf das Verhalten nach der bedingten Entlassung zul.st (Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 4 m.H. auf BGE 119 IV 5 E. 1). Diesbezüglich ist dem Vollzugsbericht der JVA Thorberg vom 21. Februar 2022 zu entnehmen, dass sich der Rekurrent zwar grundsätzlich gut in den Alltag der JVA Thorberg einfüge und seiner Möglichkeit entsprechend gute Arbeitsleistungen erbringe. Ungünstig seien jedoch die mehrfachen Disziplinierungen, unter anderem wegen Tätlichkeiten gegenüber anderer Eingewiesener. Auch die jüngst ausgesprochenen Drohungen, welche der Rekurrent als Verteidigungshandlungen gegen Anfeindungen der serbischen Miteingewiesenen erkläre, fielen erheblich negativ ins Gewicht. Gemäss der JVA Thorberg sei der Rekurrent nicht fähig, seine problematischen Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu ändern. Gesamthaft könne ihm kein positives Vollzugsverhalten attestiert werden (vgl. dazu Entscheid act. 6, PDF S. 19).”
“Sodann ist auch das Verhalten im Vollzug als ein Element in der Gesamtwürdigung miteinzubeziehen (vgl. E. 3.1 hiervor; BGE 133 IV 201 E. 2.3; Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 4). Bei der Beurteilung des Vollzugsverhaltens steht im Vordergrund, ob dieses Rückschlüsse auf das Verhalten nach der bedingten Entlassung zulässt (Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 4 m.H. auf BGE 119 IV 5 E. 1). Diesbezüglich ist den Vollzugsberichten der JVA Lenzburg vom 8. Dezember 2020 (act. 4, Teil 2b, PDF S. 58 ff.) und vom 24. August 2021 (act. 4, Teil 2b, PDF S. 43 ff.) zu entnehmen, dass der Umgang des Rekurrenten mit dem Vollzugspersonal und den Miteingewiesenen angepasst und freundlich sei. Er bekunde jedoch teilweise Mühe, sich an die Regeln und Ordnung der Anstalt zu halten und sei bereits viermal wegen Cannabiskonsums sowie jeweils einmal wegen schlechter Arbeitsleistung, Arbeitsverweigerung sowie Entwendung von Materialien (Druckverschlussbeuteln) aus dem Gewerbe disziplinarisch sanktioniert worden. Das Verhalten des Rekurrenten zog auch jüngst wieder disziplinarrechtliche Folgen nach sich, als er sich am 3. Februar 2022 weigerte, eine Urinprobe abzugeben (vgl. Disziplinarverfügung vom 3.”
“En outre, une des plus récentes sanctions disciplinaires a été prononcée le 9 juin 2022, alors que le détenu savait qu’une procédure de libération conditionnelle était engagée, et concerne une altercation physique. De plus, le fait de revenir en Suisse peu après une libération conditionnelle subordonnée à une expulsion pour débuter immédiatement un trafic de stupéfiants parle également en faveur d’une absence de respect des règles, voire des limites, respect que le condamné n’a à l’évidence toujours pas assimilé en prison. Par ailleurs, l’explication qu’il fournit à l’appui de sa récidive spéciale – à savoir l’appel de son ex-petite-amie lui enjoignant de revenir en Suisse – alors qu’il avait bénéficié de la libération conditionnelle à condition de quitter le pays, démontre encore le peu d’importance qu’il a accordé aux conditions de sa libération conditionnelle. Pour ces motifs, le préavis est déjà négatif. A cela s’ajoute que l’expulsion ne saurait être un moyen détourné de renoncer aux exigences de l’art. 86 CP. En effet, le risque de récidive ne concerne pas seulement les délits qui pourraient être commis en Suisse, mais bien la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire, à défaut de quoi les détenus appelés à être renvoyés à l’étranger à leur libération sans plus pouvoir sévir en Suisse risqueraient d’être favorisés (cf. consid. 2.2 in fine supra). Enfin, les projets de J.________ ne sont pas concrets, pour ne pas dire invraisemblables, puisque lors de sa précédente libération conditionnelle – qui avait été révoquée –, il avait déjà indiqué vouloir travailler pour l’entreprise de ses frères, avec le succès que l’on connaît. Quant à ses projets de faire venir ses enfants en Espagne depuis Saint-Domingue, on constate qu’il n’a pas utilisé cette opportunité lors de sa première libération conditionnelle, préférant revenir en Suisse pour y commettre des délits. Du reste, dans son rapport du 10 mai 2022, la Direction de la prison avait invité l’intéressé à étayer son projet.”
Dass eine entlassene Person anschliessend in Auslieferungshaft versetzt wird, kann den spezialpräventiven Zweck der bedingten Entlassung vereiteln. Art. 86 Abs. 1 StGB zielt darauf ab, der entlassenen Person in der letzten Phase des Strafvollzugs das Erlernen des Umgangs mit der Freiheit zu ermöglichen, was nur in Freiheit erreichbar ist; eine anschliessende Freiheitsbeschränkung spricht daher gegen die Gewährung der bedingten Entlassung.
“Es ist davon auszugehen, dass gegen den Beschwerdeführer subsidiär zur Sicherheitshaft Auslieferungshaft angeordnet wurde (vgl. E. 4.3 hiervor). Dies wäre jedoch ebenfalls kein Grund, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB vorzeitig bedingt entlassen würde, wenn er sich rechtskräftig verurteilt im Strafvollzug befände. Die bedingte Entlassung hat einen spezialpräventiven Zweck, indem sie es der entlassenen Person ermöglichen soll, in der letzten Stufe des Strafvollzugs den Umgang mit der Freiheit zu erlernen, was nur in Freiheit möglich ist (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.3). Diesen Zweck kann die bedingte Entlassung nicht erfüllen, wenn die entlassene Person in Auslieferungshaft versetzt wird.”
Bei der Haftprüfung ist grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, dass das erstinstanzliche Gericht bei der Strafzumessung ein Sursis, ein teilweises Sursis oder eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB gewähren könnte; von einer solchen Berücksichtigung ist nur auszugehen, wenn deren Gewährung von vornherein offensichtlich ist. Bei der Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Untersuchungshaft ist die zu erwartende Strafe sowie die Gesamtheit der Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen; das blosse Überschreiten eines bestimmten Anteils (z. B. drei Viertel) der voraussichtlichen Strafe ist für sich allein nicht ausschlaggebend.
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêts 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024; 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“3 CPP rappelle cette exigence en précisant que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; 143 IV 168 consid. 5.1; 133 I 270 consid. 3.4.2). Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (arrêt TF 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2 in Pra 2013 74 543; sur l'éventuelle application de l'art. 86 CP dans des cas de détention provisoire ou pour motifs de sûreté, cf. arrêt TF 1B_363/2015 du 30 octobre 2015 consid. 2.4 et 2.5). Le caractère raisonnable de la durée de la détention s’apprécie concrètement de cas en cas et à la lumière des circonstances de l’espèce et de la garantie de la présomption d’innocence (PC CPP, 2e éd. 2016, art. 212 n. 18 et la référence citée). Le Tribunal fédéral a retenu que la détention peut aussi être disproportionnée en cas de retard injustifié dans le cours de la procédure pénale (ATF 128 I 149 consid. 2.2). Le caractère raisonnable de la durée d'une instruction s'apprécie selon les circonstances particulières de la cause, eu égard à la complexité de l'affaire, au comportement du requérant et des autorités compétentes, ainsi qu'à l'enjeu du litige pour le prévenu (ATF 130 I 269 consid.”
Schwere suchtrelevante Probleme und eine progrediente delinquente Entwicklung, namentlich wiederholte bzw. gravierende Straftaten im Zusammenhang mit dem Drogenhandel, erhöhen nach den angeführten Entscheiden das Risiko weiterer Straftaten und können die Annahme einer günstigen Legalprognose und damit die Gewährung der bedingten Entlassung erschweren.
“Verwaltungsgericht des Kantons Zürich 3. Abteilung VB.2024.00179 Urteil des Einzelrichters vom 19. August 2024 Mitwirkend: Verwaltungsrichter André Moser, Gerichtsschreiberin Eva Heierle. In Sachen A, vertreten durch RA B, Beschwerdeführer, gegen 1. Justizvollzug und Wiedereingliederung, 2. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Beschwerdegegnerschaft, betreffend bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB, hat sich ergeben: I. A. Der 1955 geborene A trat ab 1977 insbesondere wegen Betäubungsmitteldelikten strafrechtlich in Erscheinung und wurde wiederholt zu mehr- bzw. langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. B. In jüngerer Vergangenheit wurde er mit Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 30. Mai 2011 wegen mehrfachen Vergehens und mehrfachen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz mit einer Freiheitsstrafe von elf Jahren (als Gesamtstrafe zu einem Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 7. Mai 2003) bestraft. Am 11. Juli 2016 wurde er mit einer Reststrafe von 3 Jahren und 244 Tagen sowie unter Ansetzung einer Probezeit bis zum 11. März 2020 und Anordnung von Bewährungshilfe bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Zwischen Februar und März 2017 war A bei mindestens vier Gelegenheiten in Kokainhandel involviert, wobei er gemäss einem Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 8. November 2017 "hierarchisch […] eher im mittleren Bereich […] der Drogenhandelsorganisation anzusiedeln" gewesen sei und die Reinsubstanz 1'784,2 Gramm Kokain umfasst habe (S.”
“Aucun projet concret et étayé n'était présenté, de sorte qu'il se retrouverait à sa sortie dans la même situation personnelle que celle ayant mené à ses dernières condamnations, à savoir, dans une situation précaire en Suisse, sans travail, ni logement fixe. Ses importantes consommations de stupéfiants lorsqu'il était en liberté et son statut psychique fondaient d'autant plus un risque de récidive. En l’état, rien n’indiquait que le concerné mettrait à profit une libération conditionnelle; le risque de nouvelles infractions apparaissait très élevé, étant précisé qu'à teneur des dernières condamnations figurant à son casier judiciaire, ce risque ne se limitait pas à des infractions à la LEI. D. a. Dans son recours, A______ conclut à sa libération conditionnelle sans autre motivation ni explication. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al.”
“VIREDAZ / A. BISCHOFSKY, La nouvelle partie générale du Code pénal suisse, Berne, 2006, p. 361). Un risque de récidive étant inhérent à toute libération, qu'elle soit conditionnelle ou définitive, pour déterminer si l'on peut courir ce risque, il faut, non seulement, prendre en considération le degré de probabilité qu'une nouvelle infraction soit commise, mais également l'importance du bien qui serait alors menacé (ATF 125 IV 113 consid. 2a). Dans le cas d'un détenu ayant commis plusieurs graves délits liés à la drogue, le Tribunal fédéral a considéré que, bien que de telles violations de la LStup ne doivent pas être considérées comme des cas bagatelles, le juge ne peut pas retenir un pronostic défavorable uniquement sur la base des antécédents et faire ainsi du besoin de protection de la population un principe absolu (ATF 133 IV 201 consid. 3.2; M. DUPUIS / L. MOREILLON / C. PIGUET / S. BERGER / M. MAZOU / V. RODIGARI (éds), Code pénal - Petit commentaire, 2e éd., Bâle 2017, n. 8 ad art. 86 CP). 3.4. En l'espèce, la condition objective d'une libération conditionnelle est réalisée depuis le 3 février 2022. Si le préavis de l'établissement de détention est positif, il mentionne toutefois un avertissement et quatre sanctions disciplinaires, en dernier lieu le 15 octobre 2022. Le SAPEM et le Ministère public s'opposent tous deux à la libération conditionnelle. Le recourant a déjà bénéficié d'une libération conditionnelle, en février 2020. Après son expulsion en Espagne, concomitante à cette libération, il a récidivé moins d'un an plus tard, commettant notamment un crime contre la LStup. Il s'agit de sa huitième condamnation en sept ans, principalement pour des infractions à la loi sur les stupéfiants. Le recourant allègue que sa situation serait désormais différente, donc favorable, car il aurait révélé sa véritable identité, ses liens familiaux et amicaux, et bénéficierait d'un travail et d'un logement au Portugal. Or, on ne voit pas que la révélation de la véritable identité du recourant constitue une garantie de non-récidive.”
“Aktuell verbüsst der Rekurrent eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen vorsätzlicher Tötung, Freiheitsberaubung (erschwerende Umstände), gewerbsmässigen Diebstahls, mehrfacher, teilweise geringfügiger Sachbeschädigung, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Amtsanmassung und mehrfacher Übertretung nach Art. 19a des Betäubungsmittelgesetzes. Ferner ist aktuell bei der Staatsanwaltschaft Zug gegen den Rekurrenten ein Strafverfahren wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz hängig. Der Rekurrent ist folglich in der Vergangenheit mehrfach und teils einschlägig strafrechtlich in Erscheinung getreten und hat namentlich seine Uneinsichtigkeit und den fehlenden Willen, sich an die geltende Rechtsordnung zu halten, offenbart. Nicht zu hören ist in diesem Zusammenhang das Vorbringen des Rekurrenten, die Vollzugsbehörde schliesse (insbesondere) aus den ergangenen Verurteilungen auf eine schlechte Legalprognose, da nach einer nunmehr bereits 6 ½ Jahre andauernden Gefängnisstrafe nicht Verurteilungen, die bereits viele Jahre zurückliegen würden, Grund für die Verweigerung der bedingten Entlassung sein könnten. Mit dieser Logik würde die bedingte Entlassung gemäss Art. 86 StGB gerade bei schweren Delikten generell vereitelt bzw. unterlaufen. Die Vollzugsbehörde hat entgegen den Ausführungen des Rekurrenten jedoch nicht nur auf seine deliktische Vorgeschichte abgestellt, sondern vielmehr berücksichtigt, dass beim Rekurrenten insbesondere eine progrediente Entwicklung hinsichtlich seiner deliktischen Entwicklung vorliegt (in Zusammenhang mit seinen problematischen Persönlichkeitsmerkmalen sowie der langjährigen, deliktrelevanten Suchterkrankung, die nicht nachgewiesenen Zukunftspläne sowie die fehlende extramurale Erprobung). Doch auch im Hinblick auf die eigentliche deliktische Vorgeschichte gilt es zu attestieren, dass die Umstände der Tat respektive die Schwere des Delikts insoweit beachtlich sind, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten des Verurteilten in Freiheit erlauben. Ob die mit einer bedingten Entlassung in gewissem Masse stets verbundene Gefahr neuer Delikte zu verantworten ist, hängt mithin nicht nur davon ab, wie wahrscheinlich ein neuer Fehltritt ist, sondern auch von der Bedeutung des eventuell bedrohten Rechtsguts (BGer 6B_1188/2015 vom 22.”
Die Direktion der Vollzugsanstalt ist befugt, die Gewährung von Hafturlaub und ähnlichen Begünstigungen (z. B. «congedi»/Ferien) zu überprüfen und gegebenenfalls auszusetzen oder zu suspendieren. Solche Massnahmen bedürfen einer Rechtsgrundlage und können verfahrensrechtliche Aspekte berühren; insbesondere kann die Verpflichtung, den Gefangenen anzuhören (Art. 86 Abs. 2 StGB), betroffen sein, wenn die Entziehung oder Suspendierung ohne persönliche Anhörung verfügt wird.
“Nel caso in disamina, a fronte della suddetta situazione normativa, la Direzione delle SCC è competente per sospendere i benefici del regime di incarcerazione, tra i quali rientra la sospensione dei congedi. Non emerge per contro nella decisione del giudice dei provvedimenti coercitivi la base legale su cui fonda, a questo riguardo, la riconsiderazione del suo precedente giudizio del 14.08.2023 (AI 31, inc. GPC __________) formalmente ormai passato in giudicato. 2.3. 2.3.1. Giusta l’art. 86 cpv. 1 CP quando il detenuto ha scontato i due terzi della pena, ma in ogni caso almeno tre mesi, l'autorità competente lo libera condizionalmente se il suo comportamento durante l'esecuzione della pena lo giustifica e non si debba presumere che commetterà nuovi crimini o delitti. L'autorità competente esamina d'ufficio se il detenuto possa essere liberato condizionalmente. Chiede a tal fine una relazione alla direzione del penitenziario. Il detenuto deve essere sentito (art. 86 cpv. 2 CP). Se non concede la liberazione condizionale, l'autorità competente riesamina la questione almeno una volta all'anno (art. 86 cpv. 3 CP). Al liberato condizionalmente è imposto un periodo di prova di durata corrispondente al resto della pena. Tale periodo non può però essere inferiore a un anno né superiore a cinque (art. 87 cpv. 1 CP). Per la durata del periodo di prova, l’autorità d’esecuzione ordina di regola un’assistenza riabilitativa. Può inoltre impartire norme di condotta (art. 87 cpv. 2 CP). Le conseguenze dell’insuccesso del periodo di prova legato alla liberazione condizionale ex art. 86 CP sono regolate dall’art. 89 CP. In base all’art. 89 cpv. 1 CP se, durante il periodo di prova, il liberato condizionalmente commette un crimine o un delitto il giudice competente per giudicare il nuovo reato ordina il ripristino dell’esecuzione. Se il liberato condizionalmente si sottrae invece all’assistenza riabilitativa o disattende le norme di condotta è applicabile l’art.”
“Nel caso in disamina, a fronte della suddetta situazione normativa, la Direzione delle SCC è competente per sospendere i benefici del regime di incarcerazione, tra i quali rientra la sospensione dei congedi. Non emerge per contro nella decisione del giudice dei provvedimenti coercitivi la base legale su cui fonda, a questo riguardo, la riconsiderazione del suo precedente giudizio del 14.08.2023 (AI 31, inc. GPC __________) formalmente ormai passato in giudicato. 2.3. 2.3.1. Giusta l’art. 86 cpv. 1 CP quando il detenuto ha scontato i due terzi della pena, ma in ogni caso almeno tre mesi, l'autorità competente lo libera condizionalmente se il suo comportamento durante l'esecuzione della pena lo giustifica e non si debba presumere che commetterà nuovi crimini o delitti. L'autorità competente esamina d'ufficio se il detenuto possa essere liberato condizionalmente. Chiede a tal fine una relazione alla direzione del penitenziario. Il detenuto deve essere sentito (art. 86 cpv. 2 CP). Se non concede la liberazione condizionale, l'autorità competente riesamina la questione almeno una volta all'anno (art. 86 cpv. 3 CP). Al liberato condizionalmente è imposto un periodo di prova di durata corrispondente al resto della pena. Tale periodo non può però essere inferiore a un anno né superiore a cinque (art. 87 cpv. 1 CP). Per la durata del periodo di prova, l’autorità d’esecuzione ordina di regola un’assistenza riabilitativa. Può inoltre impartire norme di condotta (art. 87 cpv. 2 CP). Le conseguenze dell’insuccesso del periodo di prova legato alla liberazione condizionale ex art. 86 CP sono regolate dall’art. 89 CP. In base all’art. 89 cpv. 1 CP se, durante il periodo di prova, il liberato condizionalmente commette un crimine o un delitto il giudice competente per giudicare il nuovo reato ordina il ripristino dell’esecuzione. Se il liberato condizionalmente si sottrae invece all’assistenza riabilitativa o disattende le norme di condotta è applicabile l’art.”
“28; Praxiskommentar, Schweizerisches StGB - S.TRECHSEL / P. AEBERSOLD, 3a. ed., art. 86 CP n. 14; CR Code pénal I - A. KUHN, art. 86 CP n. 19). 2.3.5. Nel caso in disamina il giudice dei provvedimenti coercitivi prima di rendere la decisione qui impugnata (con cui è ritornato sulla sua precedente decisione del 31.10.2023 concludendo in buona sostanza per una prognosi sfavorevole circa il pericolo che la reclamante ricada nei consumi di sostanze stupefacenti) si è limitato a “prospettarle” - nello scritto 13.11.2023 - la revoca della concessione della liberazione condizionale di cui alla decisione del 31.10.2023 e la revoca del beneficio dei congedi, fissandole un termine per esprimersi per scritto (sebbene si trovasse in cella di rigore), senza sentirla personalmente. In questo modo egli è incorso nella violazione del diritto di essere sentito della reclamante sancito dall’art. 86 cpv. 2 CP. Violazione questa che, seppure non censurata in questa sede dalla reclamante, va rilevata d’ufficio. A titolo abbondanziale si rileva che già solo avuto riguardo per la situazione personale della reclamante, sottoposta a curatela generale, al beneficio di una rendita d’invalidità, da oltre 20 anni seguita dal servizio per le dipendenze Antenna Icaro di __________, e limitata dalla condizione di trovarsi in cella di rigore, si imponeva di sentirla personalmente una volta terminata l’esecuzione della sanzione disciplinare. Trattandosi di un vizio formale, non altrimenti sanabile, la decisione 16.11.2023, ha da essere annullata in quanto resa in violazione del diritto di essere sentita della reclamante. Preso atto che il giudice dei provvedimenti coercitivi, come da lui comunicato a questa Corte negli scritti 11/12.12.2023 e 13/14.12.2023, ha nel frattempo avviato una nuova procedura tendente alla liberazione condizionale in cui ha già richiesto i preavvisi dei servizi interessati (entro il prossimo 22 dicembre), non si dispone il rinvio degli atti al magistrato affinché statuisca nuovamente.”
Vor der Entscheidung sind mögliche therapeutische Massnahmen sowie Ersatz- oder Sicherungsmassnahmen zu prüfen. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die Aussicht auf medizinische/sozialdienstliche Nachbetreuung und konkrete Lebensperspektiven (z. B. Beschäftigung, Unterkunft, tragfähige soziale Unterstützung), da deren Vorliegen die Prognose zugunsten einer bedingten Entlassung beeinflussen kann.
“Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (arrêt TF 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2 in Pra 2013 74 543; sur l'éventuelle application de l'art. 86 CP dans des cas de détention provisoire ou pour motifs de sûreté, cf. arrêt TF 1B_363/2015 du 30 octobre 2015 consid. 2.4 et 2.5). Le caractère raisonnable de la durée de la détention s’apprécie concrètement de cas en cas et à la lumière des circonstances de l’espèce et de la garantie de la présomption d’innocence (PC CPP, 2e éd. 2016, art. 212 n. 18 et la référence citée). 5.4. En l’espèce, au vu des faits reprochés au recourant et de l’expertise commandée, la durée de trois mois est encore acceptable au regard de la jurisprudence et de la doctrine précitées, le recourant ayant été arrêté le 28 janvier 2022 et la peine privative de liberté qu’il encourt n’étant pas négligeable, y compris compte tenu de ses nombreux antécédents (DO/1000 ss), étant rappelé qu’on lui reproche d’avoir commis plusieurs délits importants, en particulier des menaces de mort réitérées et des lésions corporelles simples. Comme le relève le Ministère public, le rapport d'expertise permettra, entre autres, d'évaluer s'il est possible de mettre en place des mesures de substitution à la détention provisoire et, si oui, lesquelles, respectivement de déterminer si l'état de santé psychique et la dangerosité du recourant exige le prononcé d'un traitement institutionnel.”
“Aucune promesse d'embauche ne figurait à l'appui de la demande de libération conditionnelle – ce qui aurait au moins permis d'entrevoir son avenir sous de meilleurs auspices –, ni aucune démarche concrète pour retrouver un emploi. b. Le TAPEM maintient les termes de son jugement, sans autres observations. c. A______ répond être suivi par le service médical pénitentiaire et prendre un traitement de substitution à la méthadone pour la problématique de l'addiction ainsi qu'un traitement pour les troubles liés à l'hyperactivité. Il avait maintenu les liens avec [l'Association] D______ qui allait l'aider dans la suite du suivi médical et social et sa réinsertion professionnelle, notamment auprès des agences intérimaires de la région de E______ [France]; une chambre d'hôtel lui était réservée. Sa mère était également prête à l'accueillir et à l'aider financièrement. d. Le Ministère public n'a pas répliqué. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une autre décision ultérieure indépendante au sens de l'art. 363 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 30 art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. En l'occurrence, déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le Ministère public ayant la qualité pour recourir (art. 381 al. 1 CPP), le recours est recevable. 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. Les pièces nouvelles produites à l'appui du recours seront admises (cf.”
Fehlender Aufenthaltstitel für einen dauerhaften Verbleib in der Schweiz, schlechte finanzielle Verhältnisse und fehlende Zukunftsaussichten können im Rahmen der Legalprognose negativ zu gewichten sein und somit die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB rechtfertigt ablehnen. Dass dem Betroffenen aufgrund des aufenthaltsrechtlichen Status die Tätigkeit in Freiheit verboten ist, war hierbei ohne Einfluss auf die negative Prognose.
“Damit offenbart er eine beachtliche Renitenz und Gleichgültigkeit der schweizerischen Rechtsordnung gegenüber, was von der Vorinstanz klarerweise als negativ bewertet werden durfte. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Zeitspanne von mehr als 6 Jahren zwischen den dem Urteil vom 4. April 2012 unter anderem zugrunde liegenden Betrugshandlungen und dem ihm im laufenden Verfahren angelasteten Betrug vermag die Einschätzung der Vorinstanz nicht zu relativieren. Ebensowenig ist zu beanstanden, wenn die Vorinstanz den fehlenden Aufenthaltstitel für einen dauerhaften Verbleib in der Schweiz, die schlechten finanziellen Verhältnisse und die fehlenden Zukunftsaussichten im Zusammenhang mit der Legalprognose als negativ wertet. Dass es dem Beschwerdeführer aufgrund seines aufenthaltsrechtlichen Status nicht erlaubt ist, in Freiheit zu arbeiten, spielt dabei keine Rolle. Angesichts der dargelegten Umstände durfte die Vorinstanz im Haftverfahren ohne Weiteres von einer Schlechtprognose ausgehen und die Möglichkeit der bedingten Entlassung unberücksichtigt lassen. Ein Verstoss gegen Art. 212 Abs. 3 StPO und Art. 86 Abs. 1 StGB ist nicht auszumachen. Dem Beschwerdeführer ist sodann beizupflichten, dass gemäss BGE 143 IV 168 E. 3 sowohl die Gerichte wie auch die Verwaltungsbehörden zur Sicherung des Vollzugs einer Landesverweisung Haft anordnen können. Indessen ist nicht erkennbar, inwiefern die im genannten Urteil umschriebene Häufung der Zuständigkeiten vorliegend zu einer unverhältnismässigen Haft führen und Art. 36 Abs. 3 BV verletzen sollte. Dass die Anordnung einer Administrativhaft im vorliegenden Fall eine gleich geeignete, aber mildere Massnahme darstellen sollte, um den Vollzug der erstinstanzlich ausgesprochenen Freiheitsstrafe und der Landesverweisung sicherzustellen, ist weder dargetan noch ersichtlich. Die angeordnete Haft erweist sich damit nicht als unverhältnismässig.”
Bei der Prognose ist nicht nur die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls, sondern namentlich auch die Bedeutung des bei einem Rückfall gefährdeten Rechtsguts zu berücksichtigen. Je höherwertig das bedrohte Rechtsgut (z. B. Leben oder körperliche Unversehrtheit), desto geringer darf das mit der bedingten Entlassung verbundene Risiko sein; bei weniger schwerwiegenden Delikten, etwa gegen das Vermögen, können höhere Risiken in Betracht gezogen werden.
“Theoretische Grundlagen Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22.”
“Der Beschwerdeführer hat am 4. August 2023 zwei Drittel seiner Freiheitsstrafe verbüsst. Er ist damit grundsätzlich bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung des bei einem Rückfall allfällig bedrohten Rechtsguts. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte (vgl. dazu BGE 119 IV 5 E. 1b) hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung des bei einem Rückfall allfällig bedrohten Rechtsguts. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte (vgl. dazu BGE 119 IV 5 E. 1b) hinnehmbar ist, hängt nicht nur von der Wahrscheinlichkeit einer neuen Straftat ab, sondern auch von der Bedeutung des Rechtsguts, das bei einem Rückfall beeinträchtigt ist. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; je mit Hinweis).”
Das im Gesetz genannte Verhalten im Strafvollzug ist grundsätzlich positiv zu werten und dem Gefangenen anzurechnen. Es handelt sich jedoch um ein Einzelkriterium der Bewährungsprognose, das im Gesamtzusammenhang zu würdigen ist und in seiner prognostischen Relevanz nicht überschätzt werden darf.
“Das in Art. 86 Abs. 1 StGB genannte Verhalten des Rekurrenten im Strafvollzug ist grundsätzlich positiv zu werten. In den beiden jüngsten Vollzugsberichten attestiert die Strafanstalt Bostadel dem Rekurrenten ein korrektes Vollzugsverhalten, allerdings mit zwei bzw. drei Disziplinierungen pro Bericht, was aber nach Ansicht der Strafanstalt einer bedingten Entlassung nicht entgegenstehe (Vollzugsbericht Strafanstalt Bostadel vom 7. Oktober 2019, Vorakten Teil 2.pdf S. 132 ff., und vom 22. September 2020, Beilage zur Replik). Sein Mitwirken im Anstaltsalltag, seine sehr guten Arbeitsleistungen und seine Absprachefähigkeit mit dem Sozialdienst der Strafanstalt wirken sich demnach zu seinen Gunsten aus. Beim Vollzugsverhalten handelt es sich allerdings um ein Einzelkriterium, welches bei der Bewährungsprognose im Gesamtzusammenhang zu würdigen ist und in seiner prognostischen Relevanz nicht überschätzt werden darf (Wohlers, in: ders. et al. [Hrsg.], StGB Handkommentar, 4. Auflage 2020, Art. 86 N 5; Trechsel/Aebersold, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.”
Ein allein negativ ausgefallener Rückfälligkeitsprognose reicht grundsätzlich aus, die bedingte Entlassung zu verweigern. Die zuständigen Behörden verfügen insoweit über weiten Beurteilungsspielraum; ihr Entscheid ist jedoch gerichtlich überprüfbar und nur bei Willkür oder Ermessensmissbrauch zu beanstanden.
“En définitive, force est de constater que la cour cantonale a retenu un pronostic défavorable en procédant à une appréciation globale et dénuée d'arbitraire. Compte tenu notamment du risque de récidive qualifié d'important et de la haute valeur des biens qui seraient alors menacés (vie; intégrité corporelle), le raisonnement cantonal n'est pas constitutif d'un abus du pouvoir d'appréciation accordé à l'autorité précédente. Le seul pronostic défavorable suffit à justifier le refus de libérer conditionnellement le recourant au sens de l'art. 86 CP.”
“Il se dit certes abstinent aux produits stupéfiants depuis le 1er janvier 2021, mais il a été sanctionné le 30 juin 2021 pour avoir refusé de se soumettre à des analyses toxicologiques inopinées, de sorte que cette abstinence n’est pas avérée à satisfaction, d’autant que le recourant a consommé régulièrement de l’héroïne et de la morphine depuis l’âge de 17 ans, que ses tentatives de sevrage précédentes ont échoué et que s’il n’exclut pas d’entreprendre un suivi thérapeutique, il n’a jusqu’à présent jamais jugé utile de suivre un tel traitement et ne s’y est pas formellement engagé. Enfin, le recourant n’a pas de véritable projet en vue de sa sortie de prison, puisqu’il n’a pas entrepris de réelles démarches pour trouver un logement et un emploi. Il convient de rappeler que la libération conditionnelle est la dernière étape du système progressif d’exécution des peines privatives de liberté, précédant la libération définitive. Il s’agit donc d’une modalité d’exécution et non d’un droit, ni d’une faveur accordée au détenu (cf. Dupuis et al. [édit.], Petit Commentaire du Code pénal, 2e éd., Bâle 2017, n. 3 ad art. 86 CP). Il ne s’agit pas non plus d’une récompense accordée aux détenus pour leurs mérites, mais d’une modalité d’exécution qui a pour but de concilier au mieux la sortie du condamné avec la sécurité publique. Dès lors, si le pronostic à poser concernant un détenu est défavorable, la libération conditionnelle doit être refusée, indépendamment du point de savoir si le détenu a démérité dans le suivi des mesures qui lui ont été proposées ou imposées pour réduire le risque de récidive ; seul compte le résultat. En l’occurrence, dans le cadre de l’établissement d’un pronostic différentiel tel que l’exige la jurisprudence, la Chambre de céans constate que le risque de récidive à la sortie de prison est avéré et que la libération conditionnelle du recourant assortie d’un délai d’épreuve ne présenterait pas plus de garantie pour la prévention de la récidive que l’exécution complète de ses peines, laquelle permettra cependant de mettre en place une ouverture progressive de régime favorisant mieux la réinsertion sociale du recourant.”
“Dans ce contexte, et vu ses antécédents et son faible amendement, on peut craindre qu'il ne récidive, comme par le passé, dans la commission de nouvelles infractions lors de ses séjours occasionnels en Suisse; que, pour l'ensemble des motifs qui précèdent, le pronostic à établir lui est défavorable; qu'aussi, l'autorité intimée n'a pas violé la loi, ni commis un quelconque excès ou abus de son pouvoir d'appréciation, en refusant la libération conditionnelle du recourant aux deux tiers de l'exécution de ses peines et, partant, en ordonnant son maintien en détention jusqu'au terme de leur exécution; que, dès lors, rien ne justifie de s'écarter des considérations de l'autorité intimée, elles-mêmes fondées sur le préavis de la Direction; que, vu l'ensemble des motifs qui précèdent, le recours doit dès lors être rejeté et la décision attaquée confirmée; que, compte tenu de la nature de l'affaire et de la situation financière précaire du recourant, il est exceptionnellement renoncé au prélèvement de frais de procédure, en application de l'art. 129 al. 1 let. a CPJA; que, partant, la demande d'assistance judiciaire partielle implicite, devenue sans objet, est classée. la Cour arrête : I. Le recours (601 2023 65) est rejeté. Partant, la décision du 13 avril 2023 est confirmée. II. Il n'est pas perçu de frais judiciaires. III. La demande d'assistance judiciaire partielle (601 2023 70), devenue sans objet, est classée. IV. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 5 juillet 2023/mju/gye La Présidente Le Greffier-stagiaire 601 2023 65 601 2023 70 Art. 74 SMVGart. 74 LEPMart. 74 SMVG Art. 79 SMVGart. 79 LEPMart. 79 SMVG Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 BGE 125 IV 113ATF 125 IV 113DTF 125 IV 113 6B_91/2020 BGE 119 IV 5ATF 119 IV 5DTF 119 IV 5 6B_393/2016 601 2022 11 BGE 124 IV 193ATF 124 IV 193DTF 124 IV 193 BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 129 VRGart. 129 CPJAart. 129 VRG 601 2023 65 601 2023 70 erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2023 6505.07.2023Arrêt de la Ie Cour administrative du Tribunal cantonalNormen BundArt. 38 StGBArt. 86 StGBRechtsprechung BundBGE 133 IV 201BGE 125 IV 113BGE 124 IV 1936B_91/20206B_393/2016Normen KantonArt. 74 SMVGArt. 79 SMVGArt. 77 VRGRechtsprechung Kanton601 2023 65601 2023 70601 2022 11Normen Bund/Kanton”
Bei kurzer Haftdauer kann die Untersuchungshaft unter den konkret gegebenen Umständen weiterhin als verhältnismässig beurteilt werden; im zitierten Fall wurde eine Dauer von drei Monaten als noch akzeptabel beurteilt. Generell wird die Angemessenheit der Haftdauer von Fall zu Fall beurteilt; die Möglichkeit einer späteren bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB wird vom Haftprüfungsrichter nur berücksichtigt, wenn deren Gewährung von vornherein offensichtlich ist.
“3 CEDH, toute personne qui est mise en détention préventive a le droit d'être jugée dans un délai raisonnable ou d'être libérée pendant la procédure pénale. Selon l'art. 212 al. 3 CPP, la détention provisoire et la détention pour des motifs de sûreté ne doivent pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (arrêt TF 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2 in Pra 2013 74 543; sur l'éventuelle application de l'art. 86 CP dans des cas de détention provisoire ou pour motifs de sûreté, cf. arrêt TF 1B_363/2015 du 30 octobre 2015 consid. 2.4 et 2.5). Le caractère raisonnable de la durée de la détention s’apprécie concrètement de cas en cas et à la lumière des circonstances de l’espèce et de la garantie de la présomption d’innocence (PC CPP, 2e éd. 2016, art. 212 n. 18 et la référence citée). 5.4. En l’espèce, au vu des faits reprochés au recourant et de l’expertise commandée, la durée de trois mois est encore acceptable au regard de la jurisprudence et de la doctrine précitées, le recourant ayant été arrêté le 28 janvier 2022 et la peine privative de liberté qu’il encourt n’étant pas négligeable, y compris compte tenu de ses nombreux antécédents (DO/1000 ss), étant rappelé qu’on lui reproche d’avoir commis plusieurs délits importants, en particulier des menaces de mort réitérées et des lésions corporelles simples.”
“3 CEDH, toute personne qui est mise en détention préventive a le droit d'être jugée dans un délai raisonnable ou d'être libérée pendant la procédure pénale. Selon l'art. 212 al. 3 CPP, la détention provisoire et la détention pour des motifs de sûreté ne doivent pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (arrêt TF 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2 in Pra 2013 74 543; sur l'éventuelle application de l'art. 86 CP dans des cas de détention provisoire ou pour motifs de sûreté, cf. arrêt TF 1B_363/2015 du 30 octobre 2015 consid. 2.4 et 2.5). Le caractère raisonnable de la durée de la détention s’apprécie concrètement de cas en cas et à la lumière des circonstances de l’espèce et de la garantie de la présomption d’innocence (PC CPP, 2e éd. 2016, art. 212 n. 18 et la référence citée). 5.4. En l’espèce, au vu des faits reprochés au recourant et de l’expertise commandée, la durée de trois mois est encore acceptable au regard de la jurisprudence et de la doctrine précitées, le recourant ayant été arrêté le 28 janvier 2022 et la peine privative de liberté qu’il encourt n’étant pas négligeable, y compris compte tenu de ses nombreux antécédents (DO/1000 ss), étant rappelé qu’on lui reproche d’avoir commis plusieurs délits importants, en particulier des menaces de mort réitérées et des lésions corporelles simples.”
Fehlende Einsicht und eine geringe Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie das Ausbleiben konkreter, realisierbarer Resozialisierungsprojekte (insbesondere zu Beruf oder Unterkunft) begründen einen negativen Prognoseaspekt im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB. Ebenso kann die fehlende Mitwirkung an einer Rückführung bzw. das Fehlen von Identitäts‑/Aufenthaltsdokumenten die Gefahr erhöhen, dass sich der Entlassene in der gleichen, deliktogenen Lage wiederfindet; beides unterstützt einen ungünstigen Prognosebefund. Solche Umstände rechtfertigen, sofern sie belastbar festgestellt sind, die Verneinung der für die bedingte Entlassung erforderlichen Aussicht, dass der Verurteilte keine neuen Straftaten begehen werde.
“A lire les déclarations du recourant lors de son audition par le premier juge, on doit bien admettre qu’il n’a pas pris, loin s’en faut, la véritable mesure de la gravité des actes pour lesquels il a été condamné, ce que démontre le fait qu’il persiste à tenter de se défausser de sa responsabilité dans la participation à un trafic de drogue sur des causes externes. Force est ainsi d’admettre que tant les antécédents que la récidive, la faible capacité d’introspection qu’il manifeste et l’absence de projet conforme à sa situation administrative obligent à formuler un pronostic résolument défavorable s’agissant du comportement futur du recourant. Compte tenu de ce qui précède, sa libération conditionnelle ne favoriserait pas mieux, à ce stade, sa resocialisation que la poursuite de l’exécution de sa peine, qu’il pourra mettre à profit pour entreprendre un réel travail introspectif et pour élaborer un projet d’avenir réaliste. C’est donc à bon droit que la Juge d’application des peines a considéré que l’une des conditions de l’art. 86 al. 1 CP n’était pas réalisée et, partant, qu’elle a refusé de lui accorder la libération conditionnelle. 4. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. 4.1 La requête du recourant tendant à l’octroi de l’assistance judiciaire pour la procédure de recours ne vise de fait que la désignation d’un défenseur d’office, dès lors que l’assistance judiciaire pour une telle procédure, comprenant l’exonération des frais de procédure et d’avances de frais, ne peut être accordée qu’à la partie plaignante et à la victime (cf. art. 136 CPP) et non au prévenu, respectivement au condamné (cf. art. 132 CPP ; CREP 19 août 2024/588 ; CREP 13 mai 2024/370 ; CREP 2 décembre 2015/793, JdT 2016 III 33). Cela étant, cette requête est sans objet. En effet, contrairement à l’assistance judiciaire gratuite pour la partie plaignante et la victime, qui doit faire l’objet d’une nouvelle demande lors de la procédure de recours (art.”
“Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 7B_678/2023 précité consid. 2.2.2). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 consid. 4d/bb in initio). Le risque de récidive ne concerne pas seulement les délits qui pourraient être commis en Suisse, mais la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire (CREP 16 juin 2023/492 consid. 2.2 ; CREP 17 août 2022/611 consid. 2.2). 2.3 Le recourant a atteint les deux tiers de sa peine le 16 juillet 2024 et son comportement en détention est qualifié d’exemplaire par la Direction de la Prison de la Croisée, de sorte que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP sont réalisées. Seule est litigieuse la troisième condition de l’art. 86 al. 1 CP, soit l’absence de crainte que le détenu ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. A cet égard, la Chambre de céans considère en premier lieu que, contrairement à ce que soutient le recourant, ce n’est pas uniquement une récidive en matière de droit des étrangers qui est crainte mais également une récidive dans d’autres délits, contre le patrimoine notamment, puisque la Juge d’application des peines relève qu’il se retrouvera dans la même situation que celle qui prévalait au moment où il a commis les faits pour lesquels il a été condamné. Peu importe à cet égard que la première juge ne liste pas ces délits ni que le recourant les ait finalement reconnus et regrettés. Par ailleurs, force est de constater qu’en l’état du moins, le recourant ne bénéficie pas d’une autorisation de séjourner aux Pays-Bas. Si, comme il le prétend, il était si évident qu’il serait réadmis dans ce pays, ou seulement pris en charge par les autorités néerlandaises dans l’attente d’une décision, il aurait à tout le moins dû pouvoir prouver qu’il a effectué des démarches en ce sens, ce qu’il n’a jamais fait, alors même qu’il l’annonce depuis le mois de juin.”
“2 CPP, si le mémoire ne satisfait pas à ces exigences, l'autorité de recours le renvoie au recourant afin que ce dernier le complète dans un bref délai ; si, après l'expiration de ce délai supplémentaire, le mémoire ne satisfait toujours pas à ces exigences, l'autorité de recours n'entre pas en matière. Cette disposition ne permet toutefois pas de remédier à un défaut de motivation dans le mémoire en question (TF 7B_51/2024 précité ; TF 6B_1447/2022 précité consid. 1.1 et l'arrêt cité). Dans la mesure où elle concrétise l'interdiction, pour les autorités, du formalisme excessif, elle ne s'applique pas aux requêtes formées par une partie qui connaît les exigences de forme - à savoir notamment une partie assistée d'un avocat - et ne les respecte néanmoins pas, sans quoi il serait possible de contourner la règle selon laquelle les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 89 al. 1 CPP) (TF 7B_51/2024 précité consid. 2.2.2 ; TF 1B_318/2021 du 25 janvier 2022 consid. 4.1 et les arrêts cités). 2.2 2.2.1 En l’espèce, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP étant remplies, reste seule à examiner la question du pronostic à poser quant au risque que le recourant commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Sur ce point, au terme d’un examen complet de toutes les circonstances (récidive spéciale, absence de prise de conscience et d’amendement, absence de résultat du traitement psychothérapeutique, absence de tout projet de réinsertion au Sri Lanka, etc.), le premier juge est arrivé à la conclusion qu’aucun argument ne plaidait en faveur d’une libération conditionnelle, et que le pronostic à poser était défavorable. Il a en outre relevé que, selon les experts et la CIC, la poursuite du traitement psychothérapeutique était nécessaire pour que le condamné puisse identifier les situations à risque et puisse les éviter, d’une part, et qu’il n’avait élaboré aucun projet de vie concret dans son pays, d’autre part. 2.2.2 Dans son acte de recours, Z.________ n’invoque la violation d’aucune norme, ni n’attaque aucune des constatations de fait du premier juge.”
“En l'espèce, l'art. 86 al. 1 CP impose au juge d'analyser les conditions dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra à sa sortie de prison (cf. consid. 2.1.2 supra), en particulier les moyens de subsistance envisagés. Ce critère doit s'examiner afin d'évaluer le risque de récidive du condamné; l'éventuelle restriction à la liberté du choix de la profession qui peut le cas échéant en découler s'avère donc justifiée par un intérêt public prépondérant, à savoir la protection de la sécurité publique. Il s'ensuit que la cour cantonale pouvait, sans violer le droit fédéral, retenir dans le cadre de l'examen de la libération conditionnelle que le recourant devait présenter un projet professionnel plus étayé, respectivement un autre projet professionnel.”
“Enfin, son projet de partir en Allemagne n'est nullement étayé, hormis la seule communication d'une adresse, qui selon lui, serait celle de son oncle, prêt à l'héberger. Il n'a, en particulier, pas prouvé un quelconque moyen de subvenir à ses besoins dans le pays en question. D'ailleurs, en tout état, une telle intention n'est pas réaliste ni réalisable puisqu'il ne dispose d'aucune autorisation de séjour dans ce pays, ni dans l'Union européenne, qu'il n'a fait aucune démarche dans ce sens, en particulier pour obtenir des documents attestant de son identité, et que son expulsion de Suisse est inscrite dans le système d'information Schengen. Ainsi, à suivre son souhait, il se retrouverait également dans la même situation – illégale – qu'auparavant, soit celle dans laquelle il avait commis les faits ayant entrainé ses condamnations. Le risque de récidive d'infractions contre le patrimoine d'une certaine gravité demeure donc, même à l'étranger, élevé. Au vu de ce qui précède, le pronostic est, en l'état, défavorable – comme l'ont retenu à juste titre le SAPEM, le Ministère public et le TAPEM –. En conclusion, les autres conditions posées par l'art. 86 al. 1 CP ne sont pas réalisées. 4. Justifiée, l'ordonnance querellée sera donc confirmée. 5. Le détenu, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP), supportera les frais envers l'État, fixés à CHF 600.- en totalité, émolument de décision inclus (art. 3 cum art. 13 al. 1 Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale [RTFMP]; E 4 10 03). 6. La procédure étant ici close (art. 135 al. 2 CPP), des dépens seront alloués à l'avocat d'office, qui les a chiffrés et détaillés. 6.1. À teneur de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. À Genève, le tarif est édicté à l'art. 16 RAJ (E 2 05 04); il prévoit une indemnisation sur la base d'un tarif horaire de CHF 200.- pour un chef d'étude (art. 16 al. 1 let. c RAJ). Seules les heures nécessaires sont retenues; elles sont appréciées en fonction, notamment, de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la valeur litigieuse, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art.”
“L’autorité d’exécution a souligné que, quand bien même celui-ci purgeait ses premières peines privatives de liberté en Suisse, il refusait catégoriquement de retourner dans son pays d’origine, nonobstant la décision de renvoi rendue à son encontre, et qu’aucun vol spécial n’était possible. L’OEP a précisé qu’un renvoi nécessitait ainsi la pleine collaboration du condamné et qu’il était dès lors illusoire de subordonner la libération conditionnelle au renvoi. L’OEP a ainsi considéré que l’intéressé se retrouverait à sa sortie de détention dans les mêmes conditions que celles qui prévalaient au moment de la commission de ses infractions, à savoir sans revenu et dans l’illégalité. e) P.________ a comparu devant le Juge d’application des peines le 26 octobre 2021. 2. Par ordonnance du 28 octobre 2021, la Juge d’application des peines a refusé d’accorder la libération conditionnelle à P.________ (I), et a laissé les frais à la charge de l’Etat (II). Elle a considéré que si les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP seraient réalisées au 13 décembre 2021, le pronostic quant au comportement futur de P.________ était défavorable. Cette autorité a également relevé que P.________ était un multirécidiviste, condamné à six reprises depuis 2020, et qu’il avait déjà effectué plusieurs peines, sans que cela n’exerce le moindre effet préventif sur ses comportements délictueux. Le fait que ses projets à sa sortie de prison ne soient pas conformes à sa situation administrative a également été pris en considération, de même que le refus de collaborer à son renvoi vers l’Algérie, pays vers lequel il n’y a pas de renvoi forcé possible. En outre il n’a pas de papiers d’identité et n’a entrepris aucune démarche en ce sens. La Juge d’application des peines a ainsi estimé qu’en cas de libération, P.________ se retrouverait immédiatement en situation de séjour illégal et dans l’impossibilité de subvenir à ses besoins par des moyens légaux, de sorte que la récidive apparaissait programmée. 3. Par acte daté du 4 novembre 2021, posté le 7 novembre 2021, P.”
Die zuständige Behörde hat bei der Prüfung der bedingten Entlassung die gegenwärtige Gefährlichkeit des Gefangenen zu beurteilen und diese Prüfung zu begründen. Das Unterlassen einer solchen aktuellen Gefährlichkeitsbewertung kann eine Verletzung von Art. 86 StGB darstellen.
“C'était à tort que les premiers juges avaient considéré qu'il ne présentait pas de projet de réinsertion réaliste et n'avait pas de projets professionnels concrets à sa sortie. Il avait expliqué à maintes reprises entretenir une relation amoureuse nouée lors de son passage à E______. Il était désormais trois fois grand-père. Il réitérait que son fils était disposé à l'engager au sein de son entreprise de constructions métalliques à K______ (cf. pièce 5, chargé) et prêt à le loger (cf. pièce 6, chargé). Ses précédentes sorties s'étaient toujours bien passées et, si le SAPEM n'avait pas révoqué à tort le passage en milieu ouvert, il aurait pu exercer les congés qui lui avaient été octroyés en mars 2023. Il donnait satisfaction dans son travail lorsqu'il était détenu à E______ et c'est ce qui ressortait également du rapport du 25 août 2020 des D______. Le TAPEM n'avait pas évalué sa dangerosité à l'heure actuelle ni défini si celle-ci risquait de diminuer, d'augmenter ou de rester la même dans le cas d'une exécution complète de la peine. Partant, le jugement entrepris violait l'art. 86 CP. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art.”
Im Zeitpunkt der Entscheidung sind insbesondere die aktuelle medizinische Prognose, die Behandlungsaussichten, die Einwilligungsbereitschaft des Gefangenen sowie Verlegungs- und Versorgungsmöglichkeiten zu prüfen; zu beurteilen ist, ob die empfohlene Behandlung im Strafvollzug sichergestellt werden kann.
“Die empfohlene Behandlung könne im Rahmen des Strafvollzugs sichergestellt werden. Im Entscheidzeitpunkt könne nicht zweifelsfrei auf das Stadium der Erkrankung geschlossen werden. Auch die Behandlungsaussichten und die Lebenserwartung seien noch offen. Unklar sei auch, ob der Beschwerdeführer einer Behandlung überhaupt zustimme. Konkrete Anhaltspunkte, wonach die Strafanstalten Pöschwies und Saxerriet nicht in der Lage wären, sich um die medizinische Versorgung des Beschwerdeführers zu kümmern, liegen gemäss Vorinstanz nicht vor. In der Strafanstalt Saxerriet seien medizinische Abklärungen veranlasst worden. Verlegungen in das Inselspital Bern seien an der Mitwirkung des Beschwerdeführers gescheitert. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass der angeschlagene Gesundheitszustand des 65-jährigen Beschwerdeführers weder für sich allein noch insgesamt eine bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug rechtfertigen könne. Zumindest im Entscheidzeitpunkt liegen gemäss Vorinstanz keine ausserordentlichen, in der Person des Beschwerdeführers liegende Umstände gemäss Art. 86 Abs. 4 StGB vor. Es ist nicht ersichtlich, was an den vorstehenden Erwägungen bundesrechtswidrig sein soll. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Darauf ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Gesundheitszustand habe "eine absolut zentrale, ja entscheidende Bedeutung". Dies lässt sich so absolut nicht sagen. Die Vorinstanz gibt dem Gesundheitszustand das gebührende Gewicht, lässt aber auch die anderen prognoserelevanten Faktoren nicht ausser Acht. Der Beschwerdeführer behauptet, dass die Vorinstanz eine "schablonenhafte Beurteilung" vorgenommen hätte. Davon kann keine Rede sein.”
“Die empfohlene Behandlung könne im Rahmen des Strafvollzugs sichergestellt werden. Im Entscheidzeitpunkt könne nicht zweifelsfrei auf das Stadium der Erkrankung geschlossen werden. Auch die Behandlungsaussichten und die Lebenserwartung seien noch offen. Unklar sei auch, ob der Beschwerdeführer einer Behandlung überhaupt zustimme. Konkrete Anhaltspunkte, wonach die Strafanstalten Pöschwies und Saxerriet nicht in der Lage wären, sich um die medizinische Versorgung des Beschwerdeführers zu kümmern, liegen gemäss Vorinstanz nicht vor. In der Strafanstalt Saxerriet seien medizinische Abklärungen veranlasst worden. Verlegungen in das Inselspital Bern seien an der Mitwirkung des Beschwerdeführers gescheitert. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, dass der angeschlagene Gesundheitszustand des 65-jährigen Beschwerdeführers weder für sich allein noch insgesamt eine bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug rechtfertigen könne. Zumindest im Entscheidzeitpunkt liegen gemäss Vorinstanz keine ausserordentlichen, in der Person des Beschwerdeführers liegende Umstände gemäss Art. 86 Abs. 4 StGB vor. Es ist nicht ersichtlich, was an den vorstehenden Erwägungen bundesrechtswidrig sein soll. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Darauf ist nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Gesundheitszustand habe "eine absolut zentrale, ja entscheidende Bedeutung". Dies lässt sich so absolut nicht sagen. Die Vorinstanz gibt dem Gesundheitszustand das gebührende Gewicht, lässt aber auch die anderen prognoserelevanten Faktoren nicht ausser Acht. Der Beschwerdeführer behauptet, dass die Vorinstanz eine "schablonenhafte Beurteilung" vorgenommen hätte. Davon kann keine Rede sein.”
Verfügungen über die bedingte Entlassung, die die zuständige Behörde im Rahmen ihrer periodischen Prüfung nach Art. 86 Abs. 2 StGB erlässt, gelten nicht als «Zutun» im Sinne von Art. 110 VRPG, sofern ihr Erlass zu den behördlichen Obliegenheiten gehört. Das Gericht führt dies im angeführten Entscheid aus und begründet, dass die verzugslose Regelung der Hauptsache zu den Obliegenheiten der Behörde zählt.
“zu Art. 110 VRPG). Art. 110 Abs. 1 VRPG regelt diejenigen Fälle, in denen die Gegenstandslosigkeit auf nachträgliches rechtserhebliches Verhalten einer Partei zurückgeht. Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw.”
“zu Art. 110 VRPG). Art. 110 Abs. 1 VRPG regelt diejenigen Fälle, in denen die Gegenstandslosigkeit auf nachträgliches rechtserhebliches Verhalten einer Partei zurückgeht. Hat eine Behörde einen Verwaltungsakt erlassen, der ein hängiges Verfahren, an dem sie als Partei beteiligt ist, gegenstandslos werden lässt, so geht die Gegenstandslosigkeit grundsätzlich auf ihr Zutun zurück. Verfügt bzw. entscheidet eine Behörde indes in der Hauptsache und wird dadurch eine angefochtene Verfügung um vorsorgliche Massnahmen gegenstandslos, so kann ihr in der Regel nicht die Verantwortung für die Gegenstandslosigkeit angelastet werden; denn die verzugslose Regelung der Hauptsache gehört zu ihren Obliegenheiten (Herzog, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 110 VRPG). Kein Zutun i.S.v. Art. 110 Abs. 1 VRPG stellen damit zur Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens führende Verwaltungsakte einer Behörde dar, wenn der Erlass solcher Verwaltungsakte zu ihren Obliegenheiten gehört. Dies ist vorliegend der Fall: Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Wird die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe, mindestens aber drei Monaten, verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Mit dem Erlass der Verfügung vom 21. November 2023, mit welcher der Beschwerdeführer bedingt entlassen wurde, kamen die BVD (welchen im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zukommt) ihrer Obliegenheit der regelmässigen Prüfung der bedingten Entlassung und der Gewährung der bedingten Entlassung bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen nach. Vor diesem Hintergrund kann der diesbezüglichen gegenteiligen und pauschalen Behauptung des Beschwerdeführers, der Staat habe durch die verfügte bedingte Entlassung als unterliegend zu gelten, nicht gefolgt werden. Zusammenfassend stellt die am 21. November 2023 verfügte bedingte Entlassung nicht ein «Zutun» bzw.”
Eine Begutachtung durch Sachverständige ist für die Entscheidung über die bedingte Entlassung nicht vorgeschrieben. Wird ein Gutachten eingeholt, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung; von einer Expertise darf in fachlichen Fragen nur aus triftigen Gründen abgewichen werden.
“Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche neben dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3 mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind zudem die Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe denjenigen einer Aussetzung eines (des letzten) Teils der Strafe gegenüberzustellen (Urteile 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1; je mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (vgl. Urteile 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.2). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 141 IV 369 E. 6.1).”
Nach der Rechtsprechung gilt die bedingte Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe grundsätzlich als Regel. Von dieser Regel soll nur in wohlbegründeten Fällen abgewichen werden.
“Aufgrund der Sistierung der spätestens im Frühjahr 2022 obligatorisch anstehenden Prüfung der bedingten Entlassung zwecks Abwarten der Resultate der Tataufarbeitung könne geschlossen werden, dass auch die BVD davon ausgegangen seien, dass ein allfälliger Entscheid durchaus vom Resultat der Tataufarbeitungsgespräche abhängig sein dürfte. Mithin seien offenbar auch die BVD davon ausgegangen, dass nicht in jedem Falle eine formelle Therapie erforderlich sei. Wenn man sich nun auf den Standpunkt stelle, es wäre so oder so eine formelle Therapie nötig gewesen, so sei dies von der Sache her nicht nur unrichtig, sondern auch ein krasser Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben. Sodann sei schlichtweg unhaltbar und willkürlich, dass in Anbetracht der durchwegs ausgezeichneten Führungsberichte der JVA Thorberg das Vollzugsverhalten bloss als neutral und nicht als positiv beurteilt worden sei (pag. 6). Auch die zu erwartenden Lebensumstände des Beschwerdeführers im Hinblick auf seine zukünftige Bewährung hätten nicht neutral, sondern vielmehr positiv bewertet werden müssen. Gemäss Rechtsprechung sei die bedingte Entlassung nach Verbüssung von 2/3 der Strafe die Regel, von welcher nur in wohlbegründeten Fällen abgewichen werden solle. Ein solcher Fall liege vorliegend nicht vor, weshalb der vorinstanzliche Entscheid Art. 86 StGB verletze (pag. 7).”
Die Prognoseentscheidung muss auf aktuellen, fallbezogenen und faktisch corroborierten Elementen beruhen. Relevante Kriterien sind u.a. Tataufarbeitung, erkennbare Reifung der Persönlichkeit und konkrete Verhaltensbelege während des Strafvollzugs. Die Entscheidung soll auf einer individuellen Gesamtwürdigung beruhen; eine ausschliessliche oder überwiegende Stützung auf formalisierte statistische Prognoseinstrumente ist unzulässig. Die Leugnung der gegen den Verurteilten erhobenen Taten ist für die Prognose nicht zu berücksichtigen.
“Selon la jurisprudence rendue par le Tribunal fédéral sous l’égide de l’ancien droit – qui demeure pertinente – le pronostic prend en considération les antécédents judiciaires du détenu, les caractéristiques de sa personnalité, son état de santé et son âge, son attitude par rapport à son acte (prise de conscience, regrets), le mobile de son acte, son comportement au travail ou en travail externe, les conditions (familiales, sociales, professionnelles) dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra, ainsi que le genre de risque que fait courir la libération conditionnelle à autrui. En revanche, il ne prendra pas en compte le fait que le condamné nie les infractions qui ont été retenues à son encontre, puisqu’il n’existe aucune obligation de reconnaître les infractions pour lesquelles on a été condamné (Kuhn/Vuille, op. cit., n°14 ad art. 86 CP et les références citées). Le pronostic doit se faire de façon globale, en prenant tous les éléments pertinents en considération. De surcroît, l’évaluation que les autorités font de ces éléments doit être corroborée par des faits. La décision de libérer conditionnellement doit par ailleurs se baser sur un pronostic récent du comportement probable de la personne en liberté (Kuhn/Vuille, op. cit., n°14a et 14b ad art. 86 CP et les références citées). En l’espèce La 2e Chambre pénale rappelle d’emblée que le recourant a été reconnu coupable de vol (art. 139 ch. 1 CP), de tentative de vol (art. 139 ch. 1 et 22 CP), de dommages à la propriété (art. 144 al. 1 et 3 CP) et de violation de domicile (art. 186 CP) pour des faits commis entre le 24 et le 27 juillet 2022 au préjudice de l’entreprise d’horlogerie F.________ à G.________ (D. 52) par jugement du 7 septembre 2023 du Tribunal criminel du Tribunal régional des Montagnes et du Val-de-Ruz (D. 45-75). Or, la plupart des différents verdicts de culpabilité retenus à cette occasion à l’encontre du recourant n’ont pas été contestés dans la déclaration d’appel du 4 octobre 2023 de Me B.________ adressée à la Cour pénale du Tribunal cantonal neuchâtelois (D. 77-80). En effet, quant aux verdicts de culpabilité, seule la circonstance aggravante du dommage considérable au sens de l’art. 144 al. 3 CP retenue par le Tribunal régional des Montages et du Val-de-Ruz en rapport avec l’infraction de dommages à la propriété a été remise en cause par le recourant – l’infraction de base au sens de l’art.”
“a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu prüfen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert hat, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut. Ferner ist zu beurteilen, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Auflage, Basel 2013, N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6).”
“], Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Auflage, 2019, N 12 zu Art. 86 StGB). Unsachgemäss wäre auch ein schematischer Einbezug der Kriterien, weil nicht in jedem Fall alle Kriterien gleichermassen (bzw. überhaupt) prognoserelevant sind und weil zwischen einzelnen Kriterien prognostisch positive oder negative Synergien bestehen können. Verlangt wird aber, dass die Kriterien im konkreten Fall auf ihre Prognoserelevanz geprüft werden: Die Gesamtwürdigung ist im Sinne einer Individualprognose vorzunehmen, was gegebenenfalls Abklärungen im Ausland (soweit möglich), die Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens voraussetzt und eine blosse Berufung auf statistische Rückfallwahrscheinlichkeiten verbietet. Unzulässig ist es, diese Prognose alleine und überwiegend gestützt auf formalisierte Prognoseinstrumente vorzunehmen. Es bedarf zusätzlich einer differenzierten Einzelfallanalyse durch den zuständigen Sachverständigen (Urteil des Bundesgerichts 6B_772/2007 vom 9. April 2008 E. 4.2 ff.; Koller, a.a.O., N 12 zu Art. 86 StGB).”
Die bedingte Entlassung nach zwei Dritteln gilt als letzte Stufe des Strafvollzugs und eröffnet — zusammen mit Bewährungshilfe und Weisungen — ergänzende Möglichkeiten, auf die Rückfallgefährdung Einfluss zu nehmen. Liegen in den vorliegenden Berichten dokumentierte Therapiefortschritte vor, können daraus erste Vollzugsöffnungen, etwa begleitete oder gesicherte Ausgänge, gerechtfertigt werden.
“1.4.3.1. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung im Sinne von Art. 86 StGB stellt die vierte und letzte Stufe des Strafvollzugs dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 124 IV 193 E. 3 und 4d/aa; Urteile 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.4; 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.2.3; 6B_1188/2015 vom 22. Februar 2016 E. 1.1.3). Das Institut der bedingten Entlassung bringt folglich notwendigerweise mit sich, dass sich die verurteilte Person in Freiheit bewegen (und beweisen) kann. Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl. Art. 87 Abs. 2 StGB) weitere Möglichkeiten bietet, um auf die verurteilte Person und die von ihr ausgehende Rückfallgefahr positiv Einfluss zu nehmen.”
“Der SMV hat in der angefochtenen Verfügung zwar sowohl den Therapiebericht vom 20. April 2020 als auch den Führungsbericht der JVA Solothurn vom 14. Mai 2020 zitiert, ihnen aber zu Unrecht keine Bedeutung zugemessen. Die Vollzugsbehörde negiert damit unter Bezugnahme auf mehrere Jahre alte Gutachten bzw. eine über drei Jahre alte Einschätzung der KoFako jegliche im Übrigen bereits in den Therapieverlaufsberichten vom 1. September 2017 und 2. April 2018 sowie den Führungsberichten vom 25. September 2017 und 13. April 2018 dokumentierte Fortschritte des Rekurrenten. Es ist mit dem vorstehend zitierten Stufen- bzw. Progressivsystem (vgl. dazu E. 2) nicht vereinbar, dem offenbar gereiften Rekurrenten nur schon erste Progressionsschritte vorzuenthalten, zumal der 2/3-Drittel-Termin (bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB) am 8. Dezember 2020 erreicht worden ist und dringend an der Entlassung des mit dem Vorgehen des SMV völlig perspektivlos in Haft verbleibenden Rekurrenten zu arbeiten wäre. Insbesondere die Beziehung zu seiner langjährigen Partnerin und den beiden gemeinsamen Söhnen wird für die Wiedereingliederung sowie die Legalbewährung entscheidend sein. Auch wenn der Rekurrent wohl noch vertieftere Deliktsarbeit zu betreiben hat, rechtfertigt es sich gestützt auf die aktuellsten Informationen bzw. die erzielten Therapiefortschritte, dem Rekurrenten erste Vollzugsöffnungen in Form von begleiteten und gesicherten Ausgängen zu gewähren, zumal bereits gemäss Therapieverlaufsbericht vom 1. September 2017 von einem gesenkten Risiko für allgemeine Delinquenz und einem tiefen Risiko für schwere Gewaltdelikte auszugehen ist und in den aktuellsten Berichten sowie bereits im Führungsbericht vom 25. September 2017 erste Progressionsschritte empfohlen wurden. Allfälligen Sicherheitsbedenken kann mit geeigneten Auflagen und Bedingungen im Sinne von Art.”
Die Prognose ist als Gesamtwürdigung vorzunehmen. Dabei sind namentlich zu prüfen: frühere Vorstrafen, die Persönlichkeit des Verurteilten, sein Verhalten im Strafvollzug, das Ausmass an Einsicht/Amendement und der Fortschritt bei allfälligen Behandlungs- oder Therapie‑massnahmen sowie die konkreten künftigen Lebensverhältnisse (z.B. Unterkunft, Arbeit, Aufenthaltspläne). Sodann ist die Art und Schwere der früheren Delikte sowie das dadurch berührte Rechtsgut zu berücksichtigen.
“Theoretische Grundlagen Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22.”
“Durch seine fortgesetzte Widerspenstigkeit verunmöglichte der Beschwerdeführer die Resozialisierungsbemühungen der JVA Bostadel und erzwang den angestrebten Arbeitsplatzwechsel, wodurch er sich schliesslich im Ergebnis gegen die Vollzugsbehörden durchsetzen konnte. Diese Vorkommnisse überschatten das bezüglich Wohnen und Arbeit zu keinen Klagen Anlass gebende Verhalten in der Anstalt Thorberg. Auch wenn die JVA Thorberg im Vollzugsbericht der Auffassung ist, dass das Vollzugsverhalten insgesamt nicht gegen die bedingte Entlassung spreche, so ist festzuhalten, dass sich vorliegend aufgrund der nachhaltigen Disziplinarprobleme im Strafvollzug eine bedingte Entlassung keineswegs aufdrängt. Dieser Aspekt ist bei der nachfolgenden Gesamtwürdigung zu berücksichtigen. 5. Der Beschwerdeführer hat zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, womit die formelle Voraussetzung von Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt ist. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hängt damit einzig davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann. 6.1.1 Die Praxis orientiert sich bei ihrer Einschätzung der Rückfallgefahr in erster Linie an der Frage der Vorstrafen (Günter Stratenwerth/Felix Bommer, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II, 3. Aufl., Bern 2020, Rz. 83, m.w.H.). Das Vorleben des Verurteilten ist vorab unter diesem Gesichtspunkt zu prüfen, wobei entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch die in ausländischen Strafregistern verzeichnete Straffälligkeit von Relevanz ist. Nach dem Wissensstand der Kriminologie ist diesbezüglich namentlich entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden und welcher Lebenszeitraum des Verurteilten durch Kriminalität geprägt war, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Wolfgang Wohlers, in: Wohlers/Godenzi/Schlegel [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Handkommentar, 4.”
“Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement, ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid. 2.3 et les références citées). Un risque de récidive étant inhérent à toute libération, qu'elle soit conditionnelle ou définitive, pour déterminer si l'on peut courir ce risque, il faut, non seulement, prendre en considération le degré de probabilité qu'une nouvelle infraction soit commise, mais également l'importance du bien qui serait alors menacé (ATF 125 IV 113 consid. 2a). Ainsi, le risque de récidive que l'on peut admettre est moindre si l'auteur s'en est pris à la vie ou à l'intégrité corporelle de ses victimes que s'il a commis, par exemple, des infractions contre le patrimoine (ATF 133 IV 201 consid. 2.3 et les références citées). 2.2. En l'espèce, le recourant a subi les deux tiers de ses peines le 1er octobre 2023, de sorte que la première condition posée par l'art. 86 al. 1 CP est réalisée. Il s'est par ailleurs comporté correctement en détention. S'agissant du risque de récidive, les condamnations du recourant, en particulier pour des infractions contre la LEI, dénotent effectivement une apparente absence de prise de conscience. Il doit toutefois être tenu compte du fait qu'il exécute l'intégralité des peines prononcées à son encontre depuis juin 2021 et n'a encore, dans ce cadre, jamais été libéré conditionnellement d'une peine. S'il n'a certes pas d'avenir en Suisse, il a déclaré vouloir se rendre en Allemagne chez son frère. Par conséquent, à l'instar du SAPEM, la Chambre de céans considère que les conditions de l'art. 86 al. 1 CP sont réalisées, le pronostic, bien que mitigé, n'étant pas encore défavorable, au sens des principes sus-évoqués. 3. La libération conditionnelle du recourant sera dès lors ordonnée et assortie d'un délai d'épreuve d'un an. 4. Fondé, le recours sera donc admis. Le jugement querellé sera annulé et la libération conditionnelle du recourant prononcée aux conditions sus-décrites.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte (vgl. dazu BGE 119 IV 5 E. 1b) hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung des bei einem Rückfall allfällig bedrohten Rechtsguts. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP sont réalisées. Le recourant a en effet exécuté les deux tiers de sa peine depuis le 30 juin 2023 et fait preuve d’un comportement en détention qualifié d’exemplaire. La question déterminante est ainsi celle de savoir s’il y a lieu de craindre que le recourant récidive et, en d’autres termes, si un pronostic défavorable doit être posé. A cet égard, il faut constater que le recourant paraît avoir pris conscience de la gravité de son geste, qu’il reconnaît le bien-fondé de sa condamnation et qu’il exprime des regrets ainsi qu’une certaine empathie envers sa victime. Il s’acquitte du reste, dans la mesure de ses moyens, de l’indemnité pour tort moral due à cette dernière. Il paraît en outre profondément affecté par son incarcération, ce qui peut également être considéré comme un facteur protecteur en matière de récidive. Par ailleurs, hormis la condamnation qu’il exécute actuellement – certes, pour des faits graves –, il n’a pas d’antécédents judiciaires et semble, comme l’ont relevé les chargées d’évaluation, avoir mené une vie plutôt conventionnelle jusqu’à son arrivée en Suisse.”
“S’agissant des exigences de motivation (cf. art. 385 al. 1 CPP), la question de la recevabilité peut rester ouverte, dès lors que les recours doivent de toute manière être rejetés pour les raisons qui suivent. 2. 2.1 En substance, le recourant conteste le refus de la libération conditionnelle, exposant notamment être un bon citoyen et pratiquer depuis cinq ans le transport professionnel de personnes, étant au bénéfice d’un permis de conduire professionnel B121 (permettant de conduire à titre professionnel des personnes dans des véhicules de la catégorie B) ; il prétend qu’il a « 3'798 personne qui contredisent l’expertise » et qu’il détient « un portefeuille client de 30'000 personnes existantes et exploitables qui contredisent cette expertise ». Il indique encore avoir un projet entrepreneurial dans le domaine du courtage en assurance. Il a également confirmé s’opposer à tout suivi thérapeutique ou médical, que cela soit au cours de sa détention ou lorsqu’il sera libéré. 2.2 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 et 2.3). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“En l'occurrence, déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le Ministère public ayant la qualité pour recourir (art. 381 al. 1 CPP), le recours est recevable. 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. Les pièces nouvelles produites à l'appui du recours seront admises (cf. arrêts du Tribunal fédéral 1B_368/2014 du 5 février 2015 consid. 3.1 et 3.2 et les références citées). 2. Dès lors que la Chambre de céans jouit d'un plein pouvoir de cognition en droit et en fait (art. 393 al. 2 CPP) (ATF 137 I 195 consid. 2.3.2 p. 197; arrêt du Tribunal fédéral 1B_524/2012 du 15 novembre 2012 consid. 2.1), les éventuelles constatations incomplètes ou inexactes du TAPEM auront été corrigées dans l'état de fait établi ci-devant. 3. Le Ministère public considère que le pronostic défavorable faisait obstacle à la libération conditionnelle. 3.1. À teneur de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Lorsque l'autorité libère conditionnellement un détenu, elle lui impartit un délai d'épreuve égal à la durée du solde de la peine, mais d'un an au moins et de cinq ans au plus (art. 87 al. 1 CP). La jurisprudence relative à l'art. 38 ch. 1 al. 1 aCP, sur le pronostic favorable, a conservé son actualité (arrêt du Tribunal fédéral 6B.72/2007 du 8 mai 2007 consid. 4.1). Dans ce contexte, doivent être notamment pris en considération les antécédents judiciaires du détenu, les caractéristiques de sa personnalité, son comportement par rapport à son acte, son comportement en détention, au travail ou en semi-liberté, les conditions futures dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra, s'agissant en particulier de sa famille, de son travail, de son logement, ainsi que le genre de risque que fait courir une libération conditionnelle à autrui (ATF 124 IV 193 consid.”
Die jährliche Neubewertung ist als Gesamtwürdigung vorzunehmen. Dabei sind namentlich die Rückfallwahrscheinlichkeit (Legalprognose), das Verhalten im Vollzug, Vorleben und Persönlichkeit, die neuere Einstellung zu den Taten bzw. eine allfällige Besserung sowie die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen; zudem ist die Bedeutung der gefährdeten Rechtsgüter in die Gewichtung einzubeziehen.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Die den Justizvollzug betreffende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin der einzelrichterlichen Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497 E. 1.2, mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 2.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGr, 23. Mai 2022, 6B_307/2022, E. 2.1; 28. Februar 2019, 6B_32/2019, E. 2.2). Eine gute Bewährungsprognose ist nicht notwendig, vielmehr genügt das Fehlen einer negativen Legalprognose (Daniel Jositsch/Gian Ege/Christian Schwarzenegger, Strafrecht II: Strafen und Massnahmen, 9.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar (BGE 133 IV 201 E. 2.2). Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob die gefangene Person bedingt entlassen werden kann, und holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Die gefangene Person ist anzuhören. Die zuständige Behörde hat jährlich neu zu prüfen, ob die bedingte Entlassung gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB).”
Die bedingte Entlassung darf nicht zum Vehikel werden, um einen internationalen Transfer oder eine Auslieferung zu erzwingen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wäre die Gewährung der bedingten Entlassung mit dem Zweck eines Transfers in ein ausländisches Vollzugssystem dem Zweck der bedingten Entlassung zuwider und kann nicht aus Art. 86 StGB hergeleitet werden; der Inhaftierte kann daraus keinen Anspruch auf Transfer oder Extradition ableiten.
“Le recourant prétend que cette question doit être appréhendée au regard de sa condamnation française à perpétuité, en décembre 2009 (cf. supra let. B.a.c). Il reproche à la cour cantonale d'avoir procédé à une analyse stricto sensu de la situation. Dans son arrêt 6B_103/2019 du 21 février 2019, la Cour de céans a écarté l'hypothèse d'une libération conditionnée au transfert du recourant dans un établissement carcéral français, relevant notamment le but de la libération conditionnelle, qui est de favoriser la réinsertion de l'intéressé par le réapprentissage de la vie en liberté. Elle a précisé qu'admettre une libération conditionnelle en vue d'un transfert d'établissement viderait de son sens son principe même et ses modalités d'exécution (cf. art. 86 à 89 CP) ainsi que la possibilité de révoquer cette dernière en cas d'échec de la mise à l'épreuve (art. 89 CP). Aussi, le recourant ne pouvait exiger, sous couvert d'une violation de l'art. 86 CP, son transfert d'établissement pénitentiaire, respectivement son extradition (consid. 2.3). Contrairement à ce que prétend le recourant en se prévalant d' "éléments nouveaux de grande importance", il n'y a pas lieu de revenir sur cette appréciation. Le fait que les EEPB ont témoigné de sa rapidité d'adaptation et de son comportement irréprochable depuis le 30 avril 2019 et se sont prononcés (en août 2021) en faveur de son transfèrement dans un établissement pénitentiaire français, ainsi que l'initiation d'une prise en charge thérapeutique en juillet 2019 peuvent certes s'avérer pertinents sous l'angle du pronostic (cf. infra consid. 2.3.2), mais ne justifient pas un transfert d'établissement international qui trouverait son fondement dans l'art. 86 CP. A ce propos, il est relevé que le Tribunal fédéral a jugé qu'en cas de procédure de libération conditionnelle, dans le cadre d'une procédure de transfèrement (cf. Convention du Conseil de l'Europe sur le transfèrement des personnes condamnées du 21 mars 1983; RS 0.”
Ist ein Rechtsmittelverfahren hängig, ist die Verurteilung grundsätzlich nicht vollstreckbar; daher kann die Frage einer allfälligen bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB während dieser Zeit in der Regel nicht abschliessend geprüft werden. Der Richter der Haftprüfung berücksichtigt die blosse Möglichkeit einer späteren bedingten Entlassung im Allgemeinen nicht.
“Le nombre de jours déduits à titre de réparation morale pour la détention dans des conditions illicites est une question de fond qui peut être contestée en appel mais qui ne concerne pas le juge de la détention. Enfin, C.________ semble soutenir qu’il devrait bénéficier d’une libération conditionnelle. Il perd toutefois de vue que, même s’il est possible que l’autorité compétente lui octroie la liberté conditionnelle à compter des deux tiers de sa peine pour autant qu’il collabore à son expulsion du territoire suisse, il a désormais interjeté un appel – qu’il peut certes retirer –, de sorte que sa condamnation n’est pas exécutoire et que la question d’une éventuelle libération conditionnelle ne pourra pas être examinée tant que durera la procédure d’appel. Quoi qu’il en soit, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l’octroi, par l’autorité de jugement, d’un sursis ou d’un sursis partiel, ni de la possibilité d’une libération conditionnelle au sens de l’art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1). Le maintien de C.________ en détention pour des motifs de sûreté est donc conforme à l’art. 221 CPP et les demandes de libération doivent être rejetées. 3. Le requérant a demandé à deux reprises que lui soit désigné un nouveau défenseur d’office « pour mener la procédure pour la libération conditionnelle ». 3.1 Aux termes de l'art. 134 al. 2 CPP, si la relation de confiance entre le prévenu et le défenseur d'office est gravement perturbée ou si une défense efficace n'est plus assurée pour d'autres raisons, la direction de la procédure confie la défense d'office à une autre personne. L'art. 134 al. 2 CPP permet de tenir compte d'une détérioration objective du rapport de confiance entre le prévenu et son défenseur sans lien avec une violation des règles professionnelles. Il faut cependant que l'atteinte au lien de confiance soit corroborée par des éléments tangibles et objectifs qui laissent apparaître que la poursuite du mandat d'office n'est clairement plus justifiée ou ne peut raisonnablement être imposée (ATF 138 IV 161 consid.”
Bei der Beurteilung der Legalprognose hat die zuständige Behörde Ermessen; dieses ist durch eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände auszuüben. Eine Entscheidung, die ausschliesslich auf einzelnen Faktoren – etwa allein auf Vorstrafen oder allein auf dem Wohlverhalten im Vollzug – beruht, kann eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung darstellen; ebenso ist eine bedingte Entlassung nicht allein wegen einzelner günstiger Faktoren zu bewilligen, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr weiterer Straftaten vorliegen.
“4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.3). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Koller, BSK StGB, Art. 86 N. 4 und 10). 3. 3.1 Die Vorinstanz erwog, das Vollzugsverhalten als solches stehe der bedingten Entlassung des Beschwerdeführers grundsätzlich nicht entgegen. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hänge damit davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden könne. Das Vorleben des Beschwerdeführers, bei welchem es bereits vor den Anlassdelikten zu Verurteilungen, Rückfälligkeiten und Missachten von Einreisesperren gekommen sei, wirke sich grundsätzlich ungünstig auf seine Legalprognose aus. Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C vom 28. Januar 2021 attestiere dem Beschwerdeführer nach wie vor ein hohes Risiko für schwere Gewalt sowie ein sehr hohes Risiko für minderschwere Gewaltdelikte und für andere Delikte. Mit Urteil vom 9. Mai 2023 habe das Verwaltungsgericht die Einschätzungen des psychiatrischen Sachverständigen als sachlich kohärent, stimmig und aktuell beurteilt. Es habe festgehalten, dass auch in formeller Hinsicht der Begutachtungsprozess korrekt abgelaufen sei. Das Verwaltungsgericht sei daher insgesamt zum Schluss gelangt, dass zurzeit keine neue Begutachtung erforderlich sei. Daran sei festzuhalten und der Beschwerdeführer bringe nichts Neues vor. Namentlich habe er seine Taten nach wie vor nicht erkennbar aufgearbeitet.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte (vgl. dazu BGE 119 IV 5 E. 1b) hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung des bei einem Rückfall allfällig bedrohten Rechtsguts. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.”
Fehlende Einsicht und fehlende Kooperation mit Behörden — zum Beispiel das Unterlassen von Schritten zur Beschaffung von Reisedokumenten oder das Fehlen eines konkreten Ausreise‑/Wiedereingliederungsprojekts — können in der Prognose der zuständigen Behörde als erhöhend für das Rückfallrisiko gewichtet werden. Ebenso kann die fortbestehende Absicht, im Inland zu bleiben, ohne tragfähiges Resozialisationsprojekt die Aussicht auf bedingte Entlassung verschlechtern.
“Dans le jugement querellé, le TAPEM estime que le pronostic de l’intéressé se présente sous un jour particulièrement défavorable, avec un risque très élevé de récidive. Sans statut administratif en Suisse et étant dépourvu de documents d'identité, tout portait à croire qu'à sa sortie de prison, A______, en l'absence d'un projet de réinsertion concret et réalisable, persisterait à séjourner en Suisse, en violation de la loi. D. a. Dans son recours, A______ reconnait avoir des "problèmes" en détention. Il suggère toutefois de tenir compte de son comportement "correct" au travail. Il souhaite une seconde chance et pouvoir "venir" s'exprimer. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger, sans échange d'écritures ni débats. EN DROIT : 1. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 2. 2.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). La procédure se déroule par écrit (art. 397 al. 1 CPP). 2.2. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé à temps auprès de l'établissement carcéral (art. 91 al. 2 CPP) et selon la forme prescrite (art. 385 al. 1 et 390 al. 1 CPP). Le recourant, condamné, a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
“S’il était libéré, il entendait rejoindre sa femme, à C______, qui vivait avec leurs enfants chez ses parents (à elle) ; il y ferait les démarches pour obtenir une carte de séjour en France, démarches que la situation causée par le covid-19 avait retardées. Il n’avait rien entrepris pour obtenir des documents d’identité palestiniens. C. Dans le jugement querellé, le TAPEM estime que le pronostic de l’intéressé se présente sous un jour fort défavorable, avec un risque très élevé de récidive. A______, s’il était libéré, se retrouverait dans la même situation que celle à l’origine des condamnations en cours d’exécution, sans garantie d’être admis en France. D. a. À l’appui de son recours, A______ fait valoir son comportement irréprochable en détention, sa volonté de voir grandir ses enfants, qui lui manquent, et son acceptation de quitter le territoire suisse. Il déclare vouloir "aussi" faire appel, pour pouvoir s’exprimer oralement. b. À réception, la cause a été gardée à juger. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP – et non l’appel, au sens des art. 398 ss. CPP – est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). La procédure se déroule par écrit (art. 397 al. 1 CPP). 1.2. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé à temps auprès de l'établissement carcéral (art. 91 al. 2 CPP) et selon la forme prescrite (art. 385 al. 1 et 390 al.”
“Son attitude positive, examinée sur une courte période de trois mois, ne permet cependant pas, à elle seule, de tirer des conclusions déterminantes sur son comportement à sa sortie de prison et à justifier un élargissement aux deux tiers de sa peine; qu'en effet, force est de constater que le recourant persiste à vouloir rester en Suisse et que, partant, il n'a élaboré aucun projet de réinsertion dans son pays d'origine, malgré l'aide et le soutien qui lui ont été proposés à cet effet par le SEM; qu'il fait l'objet d'une décision exécutoire de renvoi et qu'il a été invité, tant par le SEM que par le TAF, à effectuer les démarches nécessaires auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'octroi de documents de voyage, mais il n'a pas obtempéré à cette injonction; qu'or, sans autorisation de séjour dans le canton, sans domicile ni travail et sans famille proche dans le pays, le risque qu'il ne récidive dans la commission d'infractions est particulièrement grand, surtout d'infractions en lien avec la législation en matière d'étrangers; que, dans ce contexte, et vu le parcours pénal du recourant en Suisse, le pronostic à établir est clairement défavorable; qu'aussi, et compte tenu des considérants qui précèdent, l'autorité intimée n'a pas violé la loi, ni commis un quelconque excès ou abus de son pouvoir d'appréciation en émettant un pronostic défavorable, en refusant la libération conditionnelle du recourant aux deux tiers de l'exécution de ses peines et, partant, en ordonnant son maintien en détention jusqu'au terme de leur exécution; qu'au demeurant, il sied de rappeler que la durée totale de l'exécution des peines est de 5 mois et demi et que son terme échoira le 1er avril prochain, soit dans quelques jours déjà; que, mal fondé, le recours doit dès lors être rejeté et la décision attaquée confirmée; que, vu la situation financière précaire du recourant, il est renoncé au prélèvement de frais de procédure, en application de l'art. 129 al. 1 let. a CPJA; la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision du 28 janvier 2022 est confirmée. II. Il n'est pas perçu de frais de procédure. III. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 14 mars 2022/mju La Présidente : La Greffière-stagiaire : 601 2022 11 Art. 74 SMVGart. 74 LEPMart. 74 SMVG Art. 79 SMVGart. 79 LEPMart. 79 SMVG Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 BGE 125 IV 113ATF 125 IV 113DTF 125 IV 113 6B_91/2020 BGE 119 IV 5ATF 119 IV 5DTF 119 IV 5 6B_1134/2016 BGE 124 IV 193ATF 124 IV 193DTF 124 IV 193 BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 129 VRGart. 129 CPJAart. 129 VRG erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2022 1114.03.2022Arrêt de la Ie Cour administrative du Tribunal cantonalNormen BundArt. 38 StGBArt. 86 StGBRechtsprechung BundBGE 133 IV 201BGE 125 IV 113BGE 124 IV 1936B_91/20206B_1134/2016Normen KantonArt. 74 SMVGArt. 79 SMVGArt. 77 VRGRechtsprechung Kanton601 2022 11Normen Bund/Kanton”
Bei unklaren oder fachlich komplexen Fragen, namentlich forensisch-psychiatrischen, ist die Einholung eines forensisch‑psychiatrischen Gutachtens grundsätzlich angezeigt, auch wenn Art. 86 Abs. 2 StGB eine Begutachtung nicht vorschreibt. Wurde ein Gutachten eingeholt, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung; das Gericht darf in fachlichen Fragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen.
“Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt hierfür einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB indes nicht vor. Die Erstellung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens ist in grundsätzlicher Weise dann angezeigt, wenn ein Sachverhalt auf der Basis besonderer Fachkenntnisse durch einen auf diesem Gebiet ausgewiesenen Experten beurteilt werden soll (Babic, Das psychiatrische Gutachten im Strafverfahren, in: Zürcher Studien zum Strafrecht, S. 20; vgl. auch Art. 182 StPO). Der Beizug einer sachverständigen Person ist sowohl in der Lehre als auch in der Rechtsprechung anerkannt (etwa Koller, a.a.O., Art. 86 StGB N 8 und 12; Babic, a.a.O., S. 45 ff.; beispielhaft etwa Urteile des BGer 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 und 6B_715/2014 vom 27. Januar 2015) und teilweise sogar gesetzlich vorgesehen (etwa in den Fällen von Art. 20 oder 56 Abs. 3 StGB sowie Art. 182 StPO). Sofern der Beschwerdeführer in pauschaler Weise vorbringt, die Psychiatrie und Psychologie seien keine anerkannten Wissenschaften und es sei der Psychiatrie in all ihren Formen zu misstrauen kann ihm – nicht zuletzt mit Blick auf die Ausführungen hiervor – nicht gefolgt werden.”
“Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Hat der Täter ein Verbrechen nach Art. 64 Abs. 1 StGB begangen und kann die Behörde die Frage der Gemeingefährlichkeit nicht eindeutig beantworten, beurteilt die Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB im Hinblick auf die Bewilligung von Vollzugsöffnungen, worunter auch die bedingte Entlassung fällt, die Gemeingefährlichkeit des Täters (Art. 75a Abs. 1 und 2 StGB) Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (Urteile 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1; 6B_557/2021 vom 18. August 2021 E. 2.2.1; 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; je mit Hinweisen). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 146 IV 114 E. 2.1; 142 IV 49 E. 2.1.3; 141 IV 369 E. 6.1).”
Bei unsicherer Prognose sind verfassungs- und verhältnismässigkeitsrechtliche Grenzen zu beachten. Strafprozessuale Haft ist ultima ratio; wo mildere Massnahmen genügen, ist Haft zu beenden. Überschreitet die Untersuchungshaft nahe oder über drei Viertel der voraussichtlichen Strafe und ist der Prognoseausfall im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB unsicher (wobei eine spätere Erhöhung der Strafe nicht zu erwarten ist), kann daraus eine Unverhältnismässigkeit der Haft folgen.
“Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist jedoch dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der gefangenen Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die gefangene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f. mit Hinweisen). Strafprozessuale Haft darf nur als ultima ratio angeordnet oder aufrechterhalten werden. Wo sie durch mildere Massnahmen ersetzt werden kann, muss von ihrer Anordnung oder Fortdauer abgesehen werden und an ihrer Stelle müssen solche Ersatzmassnahmen verfügt werden (Art. 212 Abs. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 237 f. StPO; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.1; 142 IV 367 E. 2.1; 140 IV 74 E. 2.2; vgl. zum Ganzen zuletzt u.a. Urteil des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 mit weiteren Hinweisen). Im Weiteren kann eine strafprozessuale Haft die bundesrechtskonforme Dauer auch dann überschreiten, wenn das Strafverfahren nicht genügend vorangetrieben wird (vgl. Art. 31 Abs. 3–4 BV und Art. 5 Abs. 2 StPO). In einem Haftprüfungsverfahren ist die Rüge, das Strafverfahren werde nicht mit der gebotenen Beschleunigung geführt, allerdings nur so weit zu beurteilen, als die Verfahrensverzögerung geeignet ist, die Rechtmässigkeit der Haft in Frage zu stellen und zu einer Haftentlassung zu führen.”
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937, RS 311.0 ; ATF 145 IV 179 consid. 3.1 et les arrêts cités, JdT 2020 IV 3 ; TF 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1). Afin de ne pas empiéter sur les conséquences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l’octroi, par l’autorité de jugement, d’un sursis ou d’un sursis partiel, ni de la possibilité d’une libération conditionnelle au sens de l’art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d’emblée évident (ATF 143 IV 168 précité consid. 4.2 ; TF 7B_933/2023 précité consid. 2.2.1). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 143 IV 168 consid. 5.1). Lorsque le pronostic au sens de l'art. 86 al. 1 CP est incertain, le principe de proportionnalité est tout de même violé lorsque la durée de la détention avant jugement dépasse les trois quarts de la peine encourue et que celle-ci, vu le stade de la procédure, ne peut être que confirmée ou diminuée (TF 1B_23/2019 du 28 janvier 2019 consid. 2.1 et les références citées). 3.1.2 Selon le Tribunal fédéral, comme l’expulsion est une mesure à caractère pénal (art. 66a al. 1 let. b CP), les art. 220 al. 2 et 231 al. 1 let. a CPP fournissent une base légale suffisante pour placer une personne en détention pour des motifs de sûreté afin de garantir l'exécution de l'expulsion pénale prononcée en première instance (ATF 143 IV 168 consid. 3.2). Le droit conventionnel autorise la détention d'une personne contre laquelle une procédure d'expulsion est en cours (art. 5 § 1 let. f CEDH). Comme il s'agit de détention pour des motifs de sûreté, celle-ci suppose qu'aucun jugement ne soit encore entré en force (ATF 143 IV 168 consid. 3.2). La compétence des autorités pénales, donnée jusqu'à l'achèvement de la procédure pénale, n'empêche cependant pas les autorités administratives d'intervenir avant ce stade : l'art.”
“Cette liste est exemplative et le juge de la détention peut également, le cas échéant, assortir les mesures de substitution de toute condition propre à en garantir l'efficacité (ATF 145 IV 503 précité consid. 3.1 et les arrêts cités). 4.2.2 Selon l’art. 212 al. 3 CPP, la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. La proportionnalité de la détention provisoire doit être examinée au regard de l’ensemble des circonstances concrètes du cas d’espèce (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 ; ATF 133 I 168 consid. 4.1 et la jurisprudence citée). Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 145 IV 179 consid. 3.1 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 précité). Afin de ne pas empiéter sur les conséquences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l’octroi, par l’autorité de jugement, d’un sursis ou d’un sursis partiel, ni de la possibilité d’une libération conditionnelle au sens de l’art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d’emblée évident (ATF 143 IV 168 précité consid. 4.2 ; TF 7B_933/2023 précité consid. 2.2.1). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5 ; TF 7B_933/2023 précité consid. 2.2.1). 4.3 En l’espèce, dans son acte de recours, A.R.________ explique avoir pris conscience de la gravité de ses actes mais tente tout de même d’en minimiser la gravité en se basant sur des hypothèses telles que « si les parties n’étaient pas mariées, toutes les infractions, à l’exception de la contravention prévue par l’art.”
Auch nach Ablauf der 15‑Jahres‑Frist ist die bedingte Entlassung von der Bejahung einer günstigen Prognose im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB abhängig. Forensisch‑psychiatrische Gutachten gehen in die Legalprognose ein; die Entscheidung beruht auf einer Gesamtwürdigung dieser Prognose und sonstiger relevanter Unterlagen.
“Zudem stammten diese Vollzugsberichte allesamt aus der Zeit vor dem tätlichen Übergriff des Beschwerdeführers auf einen Angestellten der Strafanstalt D vom 12. August 2015, welcher auch zur Versetzung in die JVA G geführt und gezeigt habe, dass der Beschwerdeführer aus dem Rückzug und vorgängiger Ruhe heraus immer noch impulsiv reagieren und auch nach einer längeren Phase ohne Disziplinierung plötzlich wieder gewalttätig werden könne. Die einzelnen sozialarbeiterischen Gespräche, die der Beschwerdeführer im Jahr 2021 geführt habe, änderten nichts an dem von ihm ausgehenden Risiko, zumal sich bei ihm kein entscheidender Einstellungswandel zeige. Er stelle die Situation seiner Tat als Notwehr und sich als eine Person dar, der im Tatzeitpunkt aufgrund fehlender Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung ein geregeltes Leben verunmöglicht worden sei. Er habe nicht anerkannt, dass er selber für die Entscheide, die er im Leben getroffen habe, die Verantwortung trage. 5. 5.1 Der Beschwerdeführer hat bereits mehr als 15 Jahre Freiheitsstrafe verbüsst, womit die zeitlichen Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 5 StGB erfüllt sind. Der Entscheid über eine bedingte Entlassung hängt davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann. Nachfolgend ist die vorgenommene Gesamtwürdigung zu überprüfen. 5.2 5.2.1 Der angefochtene Entscheid stützt sich für die Legalprognose unter anderem auf das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 28. Januar 2021 von Dr. med. C. Der Beschwerdeführer rügt verschiedene formelle Mängel, aufgrund welcher das Gutachten aus dem Recht zu weisen sei: Da ihm kein Mitsprache- oder Vorschlagsrecht bezüglich des Gutachters eingeräumt worden sei, verstosse das Gutachten gegen die Strafprozessordnung; die Rechtsmittelbelehrung der Dolmetscherin sei nicht zu Beginn jeden Gesprächs schriftlich protokolliert, und ihm sei keine Möglichkeit zu Änderungen und zu Korrekturen gewährt worden. Dem Gutachter werde schliesslich die Unabhängigkeit aberkannt, da er auf vorangegangene, zeitlich und inhaltlich überholte Gutachten Bezug genommen habe und sich vergangenheitsorientiert hinter diesen verschanze, was zum Vornherein keinen Raum für die Würdigung einer positiven Entwicklung gelassen habe.”
Verhalten in der Haft ist grundsätzlich nicht allein entscheidend für die bedingte Entlassung; nur wenn es einen derart schweren Grad erreicht, dass es den Betrieb der Anstalt oder andere schutzwürdige Interessen erheblich beeinträchtigt oder auf fehlende Besserung schliessen lässt (z. B. Evasion, systematische Arbeitsverweigerung, schwerer Drogenmissbrauch), kann dies die Gewährung der bedingten Entlassung ausschliessen.
“1 CPP), à l’autorité de recours qui, dans le canton de Vaud, est la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [Loi d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [Loi d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 En l’espèce, interjeté en temps utile, auprès de l’autorité compétente, dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP) et par le condamné qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. 2.1 Il ressort des écritures du recourant qu’il invoque qu’il n’a pas planifié son évasion, qu’il n’a pas d’excuse pour cela, qu’il se sent mal, qu’il est retourné dans son pays pour se faire établir une nouvelle pièce d’identité, qu’il est allé chez son amie parce qu’elle était « blessée » et avait besoin d’aide, et qu’il a des projets de vie avec elle. Il explique également avoir certes transporté et consommé de la drogue, mais il ne s’agirait pas de cocaïne ni d’héroïne. Enfin, il ne serait pas un trafiquant. 2.2 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Le comportement en détention ne constitue pas un critère déterminant en vue de l’octroi de la libération conditionnelle, sauf s’il atteint un degré de gravité interdisant d'emblée d'envisager un élargissement anticipé. Le Tribunal fédéral a précisé à cet égard que seuls peuvent dispenser l'autorité d'examiner les conditions relatives au pronostic les comportements qui soit portent une atteinte grave au fonctionnement de l'établissement ou à d'autres intérêts dignes de protection (par exemple, voies de fait ou menaces graves contre le personnel ou des codétenus, participation à des mutineries), soit dénotent en eux-mêmes une absence d'amendement (évasion, refus systématique ou obstiné de fournir un travail convenable, abus grave de substances toxiques, etc.”
Mehrfache Rückfälligkeit, Multirecidivität, frühere erfolglose Bewährungsversuche sowie die Häufigkeit und kurzen Abstände früherer Straftaten sprechen – da sie die Gefahr weiterer Rechtsbrüche erhöhen – gegen eine günstige Legalprognose und können die Gewährung der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB negativ beeinflussen.
“Il a en substance fait valoir que la prison n’était pas l’endroit qui lui permettait de suivre le droit chemin et qu’il était désormais temps d’essayer autre chose pour le convaincre de changer de vie, produisant à cet égard deux courriers datés du 13 septembre 2024 intitulés « inscription à la Formation Pédagogique Anthropophique de Suisse romande » et « inscription au Bachelor en travail social – admission sur dossier », ainsi qu’un courriel de [...] du 1er septembre 2024, indiquant qu’il avait pour projet la construction d’un CER (centre éducatif renforcé) en France et que L.________ s’était spontanément proposé pour l’aider. f) Par ordonnance du 1er octobre 2024, la Juge d’application des peines a refusé d’accorder la libération conditionnelle à L.________ (I), a arrêté l’indemnité d’office de Me Martine Dang à 1'057 fr. 50, débours et TVA compris (II), et a laissé les frais, comprenant l’indemnité fixée sous chiffre II ci-dessus, à la charge de l’Etat (III). Cette autorité a tout d’abord relevé que les deux premières conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP étaient réalisées. Elle a cependant hésité pour la deuxième, soit le comportement de l’intéressé en détention. Tout en constatant que celui-ci n’adoptait pas un bon comportement en détention (quatre sanctions disciplinaires entre le 20 juin et le 27 août 2024, détenu contestataire et peu enclin à respecter les règles en vigueur), elle a considéré que ces manquements n’atteignaient pas un degré de gravité qui interdise d’emblée d’envisager la libération conditionnelle, mais qu’ils devaient toutefois être pris en considération dans l’établissement du pronostic. A cet égard, la juge a exposé que la simple lecture du casier judiciaire de l’intéressé démontrait qu’il était ancré dans une délinquance de longue date, débutée alors qu’il était encore mineur. Celui-ci avait passé au total 13 ans en détention et l’exécution de ses peines n’avait jamais eu le moindre effet dissuasif sur son comportement futur. A plusieurs reprises, il avait récidivé sitôt après avoir été libéré et une nouvelle enquête pénale était d’ailleurs en cours actuellement.”
“4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.3). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Koller, BSK StGB, Art. 86 N. 4 und 10). 3. 3.1 Die Vorinstanz erwog, das Vollzugsverhalten als solches stehe der bedingten Entlassung des Beschwerdeführers grundsätzlich nicht entgegen. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hänge damit davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden könne. Das Vorleben des Beschwerdeführers, bei welchem es bereits vor den Anlassdelikten zu Verurteilungen, Rückfälligkeiten und Missachten von Einreisesperren gekommen sei, wirke sich grundsätzlich ungünstig auf seine Legalprognose aus. Das psychiatrische Gutachten von Dr. med. C vom 28. Januar 2021 attestiere dem Beschwerdeführer nach wie vor ein hohes Risiko für schwere Gewalt sowie ein sehr hohes Risiko für minderschwere Gewaltdelikte und für andere Delikte. Mit Urteil vom 9. Mai 2023 habe das Verwaltungsgericht die Einschätzungen des psychiatrischen Sachverständigen als sachlich kohärent, stimmig und aktuell beurteilt. Es habe festgehalten, dass auch in formeller Hinsicht der Begutachtungsprozess korrekt abgelaufen sei. Das Verwaltungsgericht sei daher insgesamt zum Schluss gelangt, dass zurzeit keine neue Begutachtung erforderlich sei. Daran sei festzuhalten und der Beschwerdeführer bringe nichts Neues vor. Namentlich habe er seine Taten nach wie vor nicht erkennbar aufgearbeitet.”
“3 CPP, la détention provisoire et la détention pour des motifs de sûreté ne doivent pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 consid. 3.1) 3.3 En l’espèce, la recourante est mise en accusation pour vol en bande et par métier, subsidiairement vol, dommages à la propriété, violation de domicile et rupture de ban. Elle n’est donc pas poursuivie uniquement pour cambriolage et rupture de ban comme elle l’invoque. En outre, âgée de 26 ans seulement, elle est déjà multirécidiviste, ayant déjà sévi dans trois pays européens : elle a en effet été condamnée sept fois en Italie entre 2016 et 2022, le cumul des peines privatives de liberté prononcées dans ce pays s’élevant à 8 ans, 7 mois et 18 jours, à exécuter sous forme d’arrêts domiciliaires, et le cumul des amendes s’élevant à 2'800 euros ; elle a été condamnée en Suisse le 25 mai 2018 à une peine privative de liberté de 8 mois, avec sursis pendant 2 ans, et à une expulsion du territoire suisse pendant 5 ans, ainsi que le 21 août 2018 à 30 jours-amende à 30 fr. le jour, avec sursis pendant 2 ans, et à une amende de 800 fr.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 2.3.1 En l’espèce, le recourant a exécuté les deux tiers de ses peines le 6 février 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. L’intéressé a, sur l’ensemble de son parcours carcéral, fait l’objet de nombreuses sanctions disciplinaires, soit à deux reprises lors de son séjour à la prison de la Croisée, en janvier et juin 2020, puis pas moins de dix-huit fois en 2021 alors qu’il était aux EPO, notamment pour des faits de violence à l’égard de codétenus, J.________ ayant même été impliqué dans une action collective violente menée contre un autre détenu, ce qui a conduit à son transfert à l’Etablissement fermé La Brenaz en décembre 2021 (P. 3/10), où il a encore été sanctionné deux fois, le 26 septembre 2022 pour avoir détruit une cabine téléphonique et le 11 octobre 2022 pour consommation de cannabis. Dans ces conditions, même si le rapport de la direction de La Brenaz du 24 octobre 2022 fait état d’un « bon comportement général » au sein de son établissement (P. 3/14), l’appréciation du premier juge selon laquelle le comportement de J.________ en détention ne s’oppose pas à l’octroi de la libération conditionnelle doit sérieusement être mitigée.”
“Il soutient que tous ces éléments ont été écartés en raison d’un prétendu risque de récidive élevé, lequel aurait été retenu par l’autorité intimée, alors qu’il ne reposerait que sur de simples suppositions, totalement infondées et contredites par ses déclarations en audience ainsi que par le témoignage de son amie. Il relève qu’il fournit des efforts dans le cadre de sa formation et qu’il serait soutenu par sa famille dans la perspective d’une future activité projetée au Maroc, un business plan ayant été établi avec son père adoptif. Il argue enfin qu’il serait « totalement irrelevant » de se focaliser sur les sanctions prononcées en milieu carcéral, dont la grande majorité seraient parfaitement insignifiantes, pour tenter de justifier un risque de récidive élevé. Il soutient à cet égard que la dernière sanction concernant une altercation remonterait au mois de février 2019. 2.3. Le recourant a formellement débuté l’exécution de ses peines le 4 juin 2020 et il en a accompli les deux tiers le 23 janvier 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. S’agissant du comportement en détention de S.________, il a démontré, quoi qu’il en dise, une incapacité à respecter dans la durée les normes qui lui étaient imposées, au vu des trente-deux sanctions disciplinaires qui ont été prononcées à son encontre. La plupart d’entre elles l’ont été pour refus d’obtempérer, inobservation des règlements et directives et consommation de produits prohibés. Au demeurant, contrairement à ce qu’il affirme, le recourant a été récemment encore, soit les 9 novembre 2022 et 7 décembre 2022, sanctionné en raison de violences verbales et physiques à l’encontre d’agents de détention et d’un codétenu. Ainsi, les sanctions prononcées à son encontre ne sont pas insignifiantes et elles constituent un élément défavorable quant à l’appréciation du pronostic qui doit être posé. A cet égard, la Chambre de céans considère, à l’instar du Collège des Juges d’application des peines, que le pronostic concernant le comportement futur de S.________ est défavorable.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.2 En l'espèce, le recourant aura exécuté les deux tiers de ses peines le 29 décembre 2022. En outre, même s’il a fait récemment l’objet de trois sanctions disciplinaires, son comportement en détention est adéquat et ne s’oppose pas en tant que tel à l’octroi de la libération conditionnelle. Ainsi, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP, au demeurant non contestées par le Juge d’application des peines, doivent être considérées comme réalisées. Cela étant, la question déterminante est celle de savoir s’il y a lieu de craindre que le recourant ne commette de nouveaux crimes ou délits. A cet égard, il faut constater, à l’instar du premier juge, que D.________ est un multirécidiviste, notamment en matière d’infractions de nature patrimoniale. En effet, son casier judiciaire comporte pas moins de dix condamnations, dont six depuis décembre 2020 ; il mentionne également l’existence d’une instruction pénale en cours pour vol et violation de domicile. Certes, ces infractions ne sont pas extrêmement graves, mais elles ne doivent pas pour autant être banalisées. Par ailleurs, le recourant n’en est pas à sa première incarcération puisqu’il a déjà bénéficié, en septembre 2017, d’une libération conditionnelle, sans que cela ne le dissuade de poursuivre ses agissements délictueux. Si on se fie aux déclarations que le recourant a faites au Juge d’application des peines, il aurait désormais pris conscience de ses fautes, expliquant avoir agi de la sorte car il traversait une « période difficile ».”
“Le risque est donc non seulement grand, mais concret, que, mis au bénéfice d'une autorisation de sortie, il commette de nouvelles infractions à la LStup, voire des vols pour se procurer l'argent nécessaire à assouvir sa consommation. D'une appréciation d'ensemble, il résulte que le risque de récidive est suffisamment élevé pour faire échec à la demande de libération. Le premier juge l'a parfaitement apprécié. Ce dernier a également relevé que lors de l'examen de sa précédente libération conditionnelle, le recourant avait déjà fait état de grandes intentions et de se stabiliser avec des projets - similaires, voire identiques à ceux présentés dans la présente cause - qui étaient restés sans effets. Pour le surplus, on ne voit pas ce que le recourant veut tirer de l'apparent changement de juge dans la composition du TAPEM. Il n'avait, en particulier, aucun droit à être jugé par un autre magistrat, hors récusation, dont on ne voit pas la cause. Au vu de ce qui précède, à l'instar du TAPEM, la Chambre de céans ne peut que constater que les conditions de l'art. 86 al. 1 CP ne sont pas réalisées, le pronostic étant défavorable quant au risque de récidive. La libération conditionnelle sera ainsi refusée. 4. Justifié, le jugement querellé sera donc confirmé. 5. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, qui seront fixés en totalité à CHF 600.- (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Rejette le recours. Condamne A______ aux frais de la procédure de recours, fixés en totalité à CHF 600.-. Notifie le présent arrêt ce jour, en copie, au recourant, au Tribunal d'application des peines et des mesures et au Ministère public. Le communique, pour information, à l'Office cantonal de la population et des migrations et au Service d'application des peines et mesures. Siégeant : Madame Corinne CHAPPUIS BUGNON, présidente; Monsieur Christian COQUOZ et Madame Alix FRANCOTTE CONUS, juges; Monsieur Julien CASEYS, greffier.”
Die bedingte Entlassung gilt als Regel, die Verweigerung als Ausnahme. Bei der Entscheidung ist eine Abwägung vorzunehmen zwischen den spezialpräventiven Vorteilen der vollständigen Verbüssung und denjenigen einer vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate, verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wen es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die letzte Stufe des Strafvollzuges dar und bildet die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog.”
“1.4.3.1. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung im Sinne von Art. 86 StGB stellt die vierte und letzte Stufe des Strafvollzugs dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 124 IV 193 E. 3 und 4d/aa; Urteile 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.4; 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.2.3; 6B_1188/2015 vom 22. Februar 2016 E. 1.1.3). Das Institut der bedingten Entlassung bringt folglich notwendigerweise mit sich, dass sich die verurteilte Person in Freiheit bewegen (und beweisen) kann. Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
Entscheidet die Erstinstanz erst kurz vor Erreichen der Zwei‑Drittel‑Marke, sind die kantonalen Rechtsmittelinstanzen verpflichtet, das Verfahren mit besonderer Beschleunigung voranzutreiben. Sie dürfen durch eine schleppende Verfahrensführung das Regelungsziel von Art. 86 Abs. 1 StGB — wonach das letzte Strafdrittel in der Regel zur Bewährung ausgesetzt wird — nicht faktisch ausser Kraft setzen.
“Stellt sich die Frage, ob eine verurteilte Person bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist, ist die erstinstanzliche Behörde nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich befugt, den Ablauf des unbedingt zu verbüssenden Strafteils (annähernd) abzuwarten, um ihren Entscheid über die bedingte Entlassung auf einer möglichst aktuellen Grundlage fällen zu können. Schöpft sie diesen Zeitraum aus und entscheidet sie erst kurz vor dem "Zwei-Drittel-Termin" von Art. 86 Abs. 1 StGB, sind die kantonalen Rechtsmittelinstanzen allerdings gehalten, das Verfahren mit besonderer Beschleunigung voranzutreiben; sie dürfen die gesetzliche Regelung, wonach das letzte Strafdrittel in der Regel zur Bewährung ausgesetzt wird, nicht durch eine schleppende Verfahrensführung, während derer der Beschwerdeführer inhaftiert bleibt, faktisch ausser Kraft setzen (Urteile 6B_875/2021 vom 3. Oktober 2022 E. 1.3.2; 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 1.3; 6B_122/2007 vom 21. Juni 2007 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 133 IV 201).”
“Dass den mit seiner bedingten Entlassung und Auslieferung befassten Behörden eine Verletzung des Beschleunigungsgebots vorzuwerfen wäre, macht der Beschwerdeführer, wie schon in E. 1.2 oben erwähnt, nicht geltend. Solches ist auch nicht erkennbar. Die erstinstanzliche Behörde ist grundsätzlich befugt, den Ablauf des unbedingt zu verbüssenden Strafteils (annähernd) abzuwarten, um ihren Entscheid über die bedingte Entlassung auf einer möglichst aktuellen Grundlage fällen zu können. Schöpft sie diesen Zeitraum aus und entscheidet sie erst kurz vor dem "Zwei-Drittel-Termin" von Art. 86 Abs. 1 StGB, sind die kantonalen Rechtsmittelinstanzen allerdings gehalten, das Verfahren mit besonderer Beschleunigung voranzutreiben; sie sollen die gesetzliche Regelung, wonach das letzte Strafdrittel in der Regel zur Bewährung ausgesetzt wird, nicht durch eine schleppende Verfahrensführung, während derer der Beschwerdeführer inhaftiert bleibt, faktisch ausser Kraft setzen (Urteile 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 1.3; 6B_606/2010 vom 28. September 2010 E. 2.2.1 f.; 6B_122/2007 vom 21. Juni 2007 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 133 IV 201). Vorliegend erging der abschlägige erstinstanzliche Entscheid über das Entlassungsgesuch am 27. April 2021, d.h. vor Ablauf der Minimaldauer für eine bedingte Entlassung am 10. Mai 2021 und damit rechtzeitig zu einem Zeitpunkt, in dem im Fall der Gutheissung des Gesuchs eine bedingte Entlassung selbst bei Verbindung derselben mit der Auslieferung noch auf den Ablauf der Minimaldauer möglich gewesen wäre (unter der Annahme, der Vollzug der Auslieferung des Beschwerdeführers hätte auch dann zehn Tage beansprucht, wie dies letztlich effektiv der Fall war, nämlich vom 28.”
Alleinige Willensbekundungen oder kurzfristig beobachtetes gutes Verhalten reichen ohne ein konkretes, realisierbares Reintegrationsprojekt in den Entscheidungsakten regelmässig nicht zur Begründung der bedingten Entlassung. Fehlt zudem ein erkennbarer Ausreisewille bzw. ein Reintegrationsplan im Herkunftsland, führt dies in den Entscheiden häufig zu einem negativen Prognose- und damit zu einem Ablehnungsbefund nach Art. 86 StGB.
“En l'absence d'un projet de réinsertion concret et réalisable, tout portait à croire qu'à sa sortie de prison, il retrouverait dans la même situation personnelle que celle ayant mené à ses précédentes condamnations, soit en situation illégale, sans travail, ni logement, alors même que la désinsertion sociale et professionnelle avait été identifiée comme le principal facteur de risque de violence, aux côtés de la consommation d'alcool. D. a. Dans son recours, A______ demande à pouvoir bénéficier de "la liberté avec 2/3 de la peine", ne souhaitant pas attendre "jusqu'à la fin". Il met en avant un "bon comportement en prison sans avoir de problèmes" et sa "volonté" de retourner en Algérie "dès que possible". Il dit être déterminé à "reprendre" sa vie sans commettre de nouveau crime et demande un "entretien" pour "expliquer [s]es raisons". b. À réception, la cause a été gardée à juger, sans échange d'écritures ni débats. EN DROIT : 1. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 2. 2.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 2.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 2.3. Bien que la motivation du recourant, qui agit en personne, soit succincte, on en comprend qu'il souhaite bénéficier de la libération conditionnelle, de sorte qu'elle sera jugée suffisante (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP). Déposé selon le délai prescrit (art. 91 al. 4, 390 al.”
“Son attitude positive, examinée sur une courte période de trois mois, ne permet cependant pas, à elle seule, de tirer des conclusions déterminantes sur son comportement à sa sortie de prison et à justifier un élargissement aux deux tiers de sa peine; qu'en effet, force est de constater que le recourant persiste à vouloir rester en Suisse et que, partant, il n'a élaboré aucun projet de réinsertion dans son pays d'origine, malgré l'aide et le soutien qui lui ont été proposés à cet effet par le SEM; qu'il fait l'objet d'une décision exécutoire de renvoi et qu'il a été invité, tant par le SEM que par le TAF, à effectuer les démarches nécessaires auprès de la représentation de son pays d'origine en vue de l'octroi de documents de voyage, mais il n'a pas obtempéré à cette injonction; qu'or, sans autorisation de séjour dans le canton, sans domicile ni travail et sans famille proche dans le pays, le risque qu'il ne récidive dans la commission d'infractions est particulièrement grand, surtout d'infractions en lien avec la législation en matière d'étrangers; que, dans ce contexte, et vu le parcours pénal du recourant en Suisse, le pronostic à établir est clairement défavorable; qu'aussi, et compte tenu des considérants qui précèdent, l'autorité intimée n'a pas violé la loi, ni commis un quelconque excès ou abus de son pouvoir d'appréciation en émettant un pronostic défavorable, en refusant la libération conditionnelle du recourant aux deux tiers de l'exécution de ses peines et, partant, en ordonnant son maintien en détention jusqu'au terme de leur exécution; qu'au demeurant, il sied de rappeler que la durée totale de l'exécution des peines est de 5 mois et demi et que son terme échoira le 1er avril prochain, soit dans quelques jours déjà; que, mal fondé, le recours doit dès lors être rejeté et la décision attaquée confirmée; que, vu la situation financière précaire du recourant, il est renoncé au prélèvement de frais de procédure, en application de l'art. 129 al. 1 let. a CPJA; la Cour arrête : I. Le recours est rejeté. Partant, la décision du 28 janvier 2022 est confirmée. II. Il n'est pas perçu de frais de procédure. III. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 14 mars 2022/mju La Présidente : La Greffière-stagiaire : 601 2022 11 Art. 74 SMVGart. 74 LEPMart. 74 SMVG Art. 79 SMVGart. 79 LEPMart. 79 SMVG Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 BGE 125 IV 113ATF 125 IV 113DTF 125 IV 113 6B_91/2020 BGE 119 IV 5ATF 119 IV 5DTF 119 IV 5 6B_1134/2016 BGE 124 IV 193ATF 124 IV 193DTF 124 IV 193 BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 129 VRGart. 129 CPJAart. 129 VRG erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2022 1114.03.2022Arrêt de la Ie Cour administrative du Tribunal cantonalNormen BundArt. 38 StGBArt. 86 StGBRechtsprechung BundBGE 133 IV 201BGE 125 IV 113BGE 124 IV 1936B_91/20206B_1134/2016Normen KantonArt. 74 SMVGArt. 79 SMVGArt. 77 VRGRechtsprechung Kanton601 2022 11Normen Bund/Kanton”
Wiederholte disziplinarische Sanktionen und schlechtes Verhalten im Strafvollzug mindern regelmässig die Erfolgsaussichten einer bedingten Entlassung, schliessen sie aber nicht automatisch aus; es ist stets eine Gesamtwürdigung vorzunehmen. Schwere oder fortgesetzte Pflichtverstösse können jedoch für sich genommen die Ablehnung rechtfertigen; positives Vollzugsverhalten kann zudem – allenfalls als reine Anpassung – nur eingeschränkt gewichtbar sein.
“S’il ne faut pas s’attendre à ce que le pronostic s’améliore de manière significative d’ici au terme de l’exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l’intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l’importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 du 6 juillet 2022 consid. 2.1 ; TF 6B_333/2021 du 9 juin 2021 consid. 1.2 ; TF 6B_303/2021 du 19 avril 2021 consid. 2.1). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation ou de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa et bb ; TF 7B_191/2024 précité ; TF 7B_992/2023 précité). Dans l’émission du pronostic, l’autorité compétente dispose d’un large pouvoir d’appréciation (ATF 133 IV 201 consid. 2.3 ; TF 7B_191/2024 précité ; TF 7B_992/2023 précité). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que le recourant a subi les deux tiers de sa peine le 5 octobre 2024, de sorte que la première des trois conditions cumulatives posée par l’art. 86 al. 1 CP est remplie, le terme de ses peines étant fixé au 2 février 2025. Quant à la deuxième condition de l’art. 86 al. 1 relative au bon comportement en détention, il convient de relever que lors de son séjour à la Prison de la Croisée, L.________ a écopé de cinq sanctions disciplinaires en l’espace d’un mois à peine, à savoir entre le 20 juin 2024, soit deux jours seulement après avoir commencé à exécuter ses peines, et le 27 août 2024, pour des faits relativement graves : avoir violemment fermé la porte de la salle d’attente du service médical, avoir possédé une machine à tatouer dans sa cellule, avoir demandé à un visiteur de lui apporter de la résine de cannabis (25 g), avoir insulté et menacé des collaborateurs et avoir essayé de prendre son traitement de force, et enfin avoir volé une cartouche de cigarettes à la cantine. Son comportement est exécrable et ce de manière constante, nécessitant d’innombrables recadrages, le recourant peinant à se conformer au règlement et recherchant sans arrêt le conflit tant avec le personnel qu’avec ses codétenus, étant souligné que plusieurs changements de cellule ont déjà dû être effectués dans un court laps de temps, afin de faire baisser les tensions engendrées par l’intéressé.”
“S’il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés. Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 7B_678/2023 précité consid. 2.2.2). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 consid. 4d/bb in initio). Le risque de récidive ne concerne pas seulement les délits qui pourraient être commis en Suisse, mais la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire (CREP 16 juin 2023/492 consid. 2.2 ; CREP 17 août 2022/611 consid. 2.2). 2.3 Le recourant a atteint les deux tiers de sa peine le 23 janvier 2023, de sorte que la première condition de l’art. 86 al. 1 CP est réalisée. Concernant la deuxième condition, force est de constater que le comportement du recourant en prison – quoi qu’il en dise – est toujours déplorable. Depuis l’arrêt de la Cour de céans du 9 février 2023, le recourant a encore été sanctionné sept fois, entre le 15 février 2023 et le 29 décembre 2023, date du dernier rapport de la Direction des EPO, pour inobservation des règlements et directives (cinq fois), atteinte à l’honneur, dommages à la propriété, refus d’obtempérer et consommation de produits prohibés. La Cour de céans avait indiqué que le recourant devait apprendre à gérer son impulsivité, ce qu’il n’a manifestement pas réussi à faire, pas plus d’ailleurs qu’à se plier aux règles de l’établissement pénitentiaire. Cela étant, à l’instar de l’autorité intimée, on peut retenir que l’attitude du recourant n’atteint pas le degré de gravité qui interdirait d’emblée d’envisager la libération conditionnelle (atteinte grave au fonctionnement de l'établissement ou à d'autres intérêts dignes de protection [par exemple voies de fait ou menaces graves contre le personnel ou des codétenus, participation à des mutineries] ou absence d'amendement [par exemple évasion, refus systématique ou obstiné de fournir un travail convenable, abus grave de substances toxiques, etc.”
“Soweit dieses reines Anpassungsverhalten darstellt, ist es sogar prognostisch negativ zu werten (Koller, a.a.O., N 10 zu Art. 86). Mit Blick auf die Ausführungen in den Vollzugsberichten ist das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug als positiv zu bezeichnen. Die Vorinstanz berücksichtigte im Rahmen der Beurteilung des übrigen deliktischen und sonstigen Verhaltens denn auch, dass die verschiedenen Führungsberichte der Regionalgefängnisse jeweils positiv ausfielen und trug diesem Umstand – entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers – durchaus hinreichend Rechnung. So hielt sie fest, dass sich positiv auswirke, dass der Beschwerdeführer mittlerweile jahrelang konstant gutes bis sehr gutes Vollzugsverhalten zeige, auch wenn diesbezüglich zu berücksichtigen sei, dass solches von einem Gefangenen normalerweise erwartet werden dürfe und nicht auszuschliessen sei, dass es blosse Anpassung sei. Die JVA Thorberg gelangte in den Vollzugsberichten vom 21. April 2022 resp. 1. Juni 2023 zur Schlussfolgerung, dass der Beschwerdeführer die Anforderungen an eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB nicht erfülle, auch wenn sein vorbildliches Vollzugsverhalten nicht gegen eine solche spreche (Vollzugsakten, pag. 1118 resp. pag. 1154). Im Einklang mit der Vorinstanz ist darauf hinzuweisen, dass nebst dem Verhalten des Beschwerdeführers in der Vollzugsanstalt etwa auch Leistungen zur Schadenwiedergutmachung, der Umstand, dass sich ein Täter der Polizei gestellt hat, das Nachtatverhalten, die Einhaltung des Vollzugplans oder die Erreichung der Vollzugsziele zu berücksichtigen sind. Während der Strafuntersuchung mäanderte der Beschwerdeführer zwischen gänzlichem Abstreiten jeglicher Beteiligung, schrittweisen Eingeständnissen, einem umfassenden, emotionalen Geständnis und schliesslich dessen Widerruf. Die Vorinstanz hat diesen Umstand zu Recht in die Gesamtwürdigung miteinbezogen. Ihre Würdigung, wonach unter Berücksichtigung des ambivalenten Verhaltens des Beschwerdeführers im Strafverfahren und in Anbetracht dessen positiven Verhaltens im Strafvollzug dieses Kriterium insgesamt neutral zu bewerten ist, ist nach Auffassung der Kammer nicht zu beanstanden.”
“5b/bb ; TF 7B_678/2023 précité). S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés. Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa et bb ; TF 7B_678/2023 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 consid. 4d/bb in initio). 2.2 En l’espèce, la première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est réalisée, puisque R.________ a atteint les deux tiers de sa peine le 12 octobre 2023. En outre, on peut encore admettre – même s’il s’agit d’un cas limite – que les très nombreuses sanctions disciplinaires infligées au recourant ne font pas obstacle, en elles-mêmes, à sa libération conditionnelle. Seule la question du pronostic quant au comportement futur du recourant en liberté fait débat. Condamné en 2016 alors qu’il était encore mineur, puis en 2021, pour diverses infractions – violence ou menace contre les autorités et les fonctionnaires, lésions corporelles simples, lésions corporelles simples qualifiées, rixe, brigandage, dommages à la propriété, injure, voies de fait, menaces, dommages à la propriété et contravention à la LStup notamment –, R.________ exécute actuellement une peine privative de liberté de 3 ans pour lésions corporelles graves, tentative de vol et voies de fait prononcée le 6 juillet 2022 par le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de La Côte. Les faits retenus par ce jugement condamnatoire sont particulièrement graves, puisque le recourant s’en est pris à l’intégrité physique de plusieurs personnes choisies au hasard pour des motifs futiles, blessant notamment une victime au visage avec la lame d’un couteau.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 3.3 3.3.1 En l’espèce, le recourant a exécuté les deux tiers de ses peines le 28 février 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. 3.3.2 Le comportement du condamné durant l'exécution des peines doit être qualifié de très mauvais, notamment au vu des sept sanctions disciplinaires dont il a fait l’objet, majoritairement en raison de violences verbales, voire physiques. Ce comportement apparait suffisamment négatif pour, à lui seul, justifier le refus de la libération conditionnelle. Le fait que, par ailleurs, le recourant se soit montré poli et adéquat avec les intervenants de la FVP est à cet égard indifférent, un tel comportement étant attendu de tout un chacun. De toute manière, la libération conditionnelle doit être refusée, au vu des considérations qui suivent. 3.3.3 S’agissant du pronostic quant à son comportement futur, les arguments du recourant – qui consistent à mettre en avant les points positifs du dossier, mais sans tenir compte des autres éléments à prendre en considération – ne convainquent pas. Le rapport de la FVP dont se réclame le recourant doit céder le pas aux conclusions des experts psychiatres et aux avis des divers intervenants, qui, comme déjà relevé, sont relativement récents, voire très récent s’agissant du rapport du 8 novembre 2022 de la direction de la Prison de la Croisée.”
Im Beschwerdeverfahren kann die Durchführung einer zusätzlichen mündlichen Anhörung entfallen, wenn die schriftlichen Vorbringen des Gefangenen zusammen mit dem Bericht der Anstaltsleitung als ausreichend gelten.
“Er hatte damit genügend Gelegenheit, die Umstände im Heimatland und seinen Empfangsraum zu erläutern. Neue Tatsachen, welche eine mündliche Anhörung (auch) im Beschwerdeverfahren erfordern würden, bringt der Beschwerdeführer nicht vor und sind auch nicht ersichtlich (dazu BGr, 23. Mai 2017, 6B_1070/2016, E. 3.2). In seiner Beschwerde hat er zudem die ihn aus seiner Sicht erwarteten Empfangsumstände im Heimatland nochmals dargelegt, was zu berücksichtigen ist (vgl. unten E. 5.7). Auf die Durchführung einer diesbezüglichen mündlichen Anhörung im Beschwerdeverfahren ist damit zu verzichten. 3. 3.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB). 3.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022 E. 2.1; 28.”
Wird die persönliche Anhörung unterlassen, begründet dies grundsätzlich einen Verfahrensmangel. In der Regel führt eine solche Verletzung des Anhörungsrechts zur Aufhebung der angefochtenen Entscheidung und zur Rückweisung an die vorinstanzliche Behörde zur erneuten Entscheidung nach Durchführung der Anhörung. Eine Aufhebung ist jedoch nicht zwingend, wenn sich nicht erkennen lässt, welche Auswirkung die Unterlassung auf die Entscheidung gehabt haben könnte. Zudem ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Anhörung in corpore durch die Entscheidbehörde erfolgt.
“C'est dès lors à tort – sans s'être au préalable assuré que le recourant avait été en mesure de se déterminer dans le délai lui ayant été imparti – que cette autorité a considéré que celui-ci avait renoncé à la tenue d'une audience et qu'elle a rendu sa décision sans l'avoir au préalable entendu, en violation de l'art. 86 al. 2 CP; - la violation du droit d'être entendu qui en découle est trop importante pour être réparée devant l'instance de recours, qui ne tient pas d'audience et procède par écrit (art. 397 al. 1 CPP; ACPR/724/2023 du 20 septembre 2023 consid. 2.4; ATF 134 I 140 consid. 5.3 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 6B_883/2020 du 15 avril 2021 consid. 2.2); - si une garantie procédurale n'a pas été respectée, il convient, autant que possible, de remettre la personne lésée dans la situation qui aurait été la sienne si l'exigence en cause n'avait pas été méconnue. Lorsqu'il s'agit d'une violation du droit d'être entendu, comme en l'espèce, la réparation consiste à renvoyer le dossier à l'autorité intimée pour qu'elle rende une nouvelle décision après avoir donné à la personne intéressée l'occasion de s'exprimer (arrêt du Tribunal fédéral 1B_85/2010 du 19 avril 2010 consid. 4.2); - au vu de ces considérations, le recours sera admis, la décision entreprise annulée et le dossier renvoyé au TAPEM pour qu'il rende, à bref délai, une nouvelle décision après avoir entendu le recourant, conformément à l'art.”
“2 CP; - la violation du droit d'être entendu qui en découle est trop importante pour être réparée devant l'instance de recours, qui ne tient pas d'audience et procède par écrit (art. 397 al. 1 CPP; ACPR/724/2023 du 20 septembre 2023 consid. 2.4; ATF 134 I 140 consid. 5.3 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 6B_883/2020 du 15 avril 2021 consid. 2.2); - si une garantie procédurale n'a pas été respectée, il convient, autant que possible, de remettre la personne lésée dans la situation qui aurait été la sienne si l'exigence en cause n'avait pas été méconnue. Lorsqu'il s'agit d'une violation du droit d'être entendu, comme en l'espèce, la réparation consiste à renvoyer le dossier à l'autorité intimée pour qu'elle rende une nouvelle décision après avoir donné à la personne intéressée l'occasion de s'exprimer (arrêt du Tribunal fédéral 1B_85/2010 du 19 avril 2010 consid. 4.2); - au vu de ces considérations, le recours sera admis, la décision entreprise annulée et le dossier renvoyé au TAPEM pour qu'il rende, à bref délai, une nouvelle décision après avoir entendu le recourant, conformément à l'art. 86 al. 2 CP, et s'être déterminé sur sa demande tendant à la désignation d'un défenseur d'office; - au regard de la nature procédurale du vice examiné et dans la mesure où la Chambre de céans n'a pas traité la cause sur le fond, ne préjugeant ainsi pas de l'issue de celle-ci, il pouvait être procédé au renvoi sans ordonner préalablement un échange d'écritures (ATF 133 IV 293 consid. 3.4.2 p. 296 ; arrêts du Tribunal fédéral 6B_662/2020 du 18 août 2020 consid. 2 et 6B_30/2020 du 6 avril 2020 consid. 2); - au vu de l'issue du recours, les frais de l'instance seront laissés à la charge de l’État; - le recourant plaide en personne, de sorte qu'il n'y a pas lieu de l'indemniser pour le recours. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours. Annule la décision du TAPEM du 3 février 2025 et renvoie la cause à cette autorité pour qu'elle procède dans le sens des considérants. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, au recourant, au Tribunal d'application des peines et des mesures et au Ministère public.”
“Lorsqu'on ne voit pas quelle influence la violation du droit d'être entendu a pu avoir sur la procédure, il n'y a pas lieu d'annuler la décision attaquée (ATF 143 IV 380 consid. 1.4.1 et les références citées; TF 6B_691/2021 du 5 avril 2022 consid. 1.1). Dans ce cas, en effet, le renvoi de la cause à l'autorité précédente en raison de cette seule violation constituerait une vaine formalité et conduirait seulement à prolonger inutilement la procédure (ATF 143 IV 380 consid. 1.4.1 et les références citées; TF 6B_446/2021 précité consid. 2.1). 2.3 Aux termes de l’art. 62d al. 1 CP, l’autorité compétente examine, d’office ou sur demande, si l’auteur peut être libéré conditionnellement de l’exécution de la mesure ou si la mesure peut être levée et, si tel est le cas, quand elle peut l’être. Elle prend une décision à ce sujet au moins une fois par an. Au préalable, elle entend l’auteur et demande un rapport à la direction de l’établissement chargé de l’exécution de la mesure. On peut partir de l’idée que le devoir du juge d’entendre le condamné est le même que celui consacré par l’art. 86 al. 2 CP. L’autorité compétente ne peut en effet se prononcer en toute connaissance de cause sans s’être rendu compte de visu et de auditu de la situation du détenu (CREP 26 octobre 2015/686; CREP 4 juin 2015/382). Selon la jurisprudence rendue sous l’empire de l’ancien art. 38 CP – jurisprudence qui demeure valable sur ce point, la teneur de l’art. 86 al. 2 CP correspondant à celle de l’art. 38 ch. 1 dernière phrase aCP –, si cette exigence n’est pas respectée, la décision doit être annulée et la cause renvoyée à l’autorité compétente pour qu’elle entende l’intéressé (ATF 99 Ib 350). Cependant, il n’est pas impératif que l’autorité compétente in corpore procède à cette opération, une audition par le secrétaire de la commission de libération ayant été jugée suffisante (ATF 105 IV 166, JdT 1980 IV 134). 2.4 En l’espèce, contrairement à ce que semble soutenir le recourant, il a été entendu, avec son défenseur d’office, par la Juge d’application des peines dans la procédure d’examen de la libération conditionnelle de sa mesure.”
“Dans ce cas, en effet, le renvoi de la cause à l'autorité précédente en raison de cette seule violation constituerait une vaine formalité et conduirait seulement à prolonger inutilement la procédure (ATF 143 IV 380 consid. 1.4.1 et les références citées; TF 6B_446/2021 précité consid. 2.1). 2.3 Aux termes de l’art. 62d al. 1 CP, l’autorité compétente examine, d’office ou sur demande, si l’auteur peut être libéré conditionnellement de l’exécution de la mesure ou si la mesure peut être levée et, si tel est le cas, quand elle peut l’être. Elle prend une décision à ce sujet au moins une fois par an. Au préalable, elle entend l’auteur et demande un rapport à la direction de l’établissement chargé de l’exécution de la mesure. On peut partir de l’idée que le devoir du juge d’entendre le condamné est le même que celui consacré par l’art. 86 al. 2 CP. L’autorité compétente ne peut en effet se prononcer en toute connaissance de cause sans s’être rendu compte de visu et de auditu de la situation du détenu (CREP 26 octobre 2015/686; CREP 4 juin 2015/382). Selon la jurisprudence rendue sous l’empire de l’ancien art. 38 CP – jurisprudence qui demeure valable sur ce point, la teneur de l’art. 86 al. 2 CP correspondant à celle de l’art. 38 ch. 1 dernière phrase aCP –, si cette exigence n’est pas respectée, la décision doit être annulée et la cause renvoyée à l’autorité compétente pour qu’elle entende l’intéressé (ATF 99 Ib 350). Cependant, il n’est pas impératif que l’autorité compétente in corpore procède à cette opération, une audition par le secrétaire de la commission de libération ayant été jugée suffisante (ATF 105 IV 166, JdT 1980 IV 134). 2.4 En l’espèce, contrairement à ce que semble soutenir le recourant, il a été entendu, avec son défenseur d’office, par la Juge d’application des peines dans la procédure d’examen de la libération conditionnelle de sa mesure. Cette audition est intervenue le 17 août 2021 (P. 9, déjà mentionnée). A cette occasion, le défenseur d’office a requis la mise en œuvre d’une nouvelle expertise. Cette réquisition a été admise et la juge a fait savoir aux parties qu’une fois l’instruction complétée, une nouvelle audience serait fixée ou un délai de prochaine clôture leur serait imparti (P.”
Bei der Prüfung des Prognosevergleichs sind einschlägige Gutachten und Stellungnahmen — insbesondere von kriminologischen Diensten sowie von Vollzugsbehörde, Anstalt und Staatsanwaltschaft/Ministerium — zu berücksichtigen; das Gericht muss deren Bewertungen in seine Prognose einbeziehen oder erklären, weshalb es darauf nicht abstellt.
“Dans la mesure où elle concrétise l'interdiction, pour les autorités, du formalisme excessif, elle ne s'applique pas aux requêtes formées par une partie qui connaît les exigences de forme – à savoir notamment une partie assistée d'un avocat – et ne les respecte néanmoins pas, sans quoi il serait possible de contourner la règle selon laquelle les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 89 al. 1 CPP) (TF TF 7B_587/2023 précité ; TF 7B_51/2024 précité ; TF 1B_318/2021 du 25 janvier 2022 consid. 4.1). 2.3 2.3.1 En l’espèce, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP étant remplies, seule se pose la question du pronostic à émettre quant au risque que le recourant commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. En substance, Z.________ soutient, dans son mémoire de recours, qu’un élargissement moyennant l’imposition d’une assistance de probation, d’un suivi thérapeutique au Centre de l’Ale et d’un contrôle d’abstinence à l’alcool et au THC, serait plus apte à réduire le risque de récidive que la continuation de l’exécution de ses peines. Ce faisant, il se limite à livrer sa propre appréciation personnelle de la situation, notamment sur le pronostic différentiel, sans discuter le raisonnement de l’autorité de première instance, ni a fortiori à démontrer en quoi celui-ci violerait l’art. 86 CP. Certes, il invoque cette violation mais il n’explique pas en quoi le raisonnement du premier juge serait erroné. S’il admet avoir une « problématique » de violence, il la limite au cadre familial et conjugal et se contente d’affirmer que celle-ci serait réduite par sa libération et par les mesures dont il préconise la mise en place. Ce faisant, il perd de vue que les criminologues de l’UEC ont relevé qu’il s’en était pris à son ex-compagne et à l’une de ses filles et que, selon « la littérature, les individus ayant des antécédents de violence physique à l’encontre des membres de leur famille présente un risque plus élevé de récidive violente ». Le recourant invoque également qu’il aurait émis des regrets sincères mais ne démontre pas en quoi de tels regrets pourraient contrebalancer l’ensemble des éléments retenus par la juge dans son ordonnance pour aboutir à un pronostic qui ne serait pas défavorable. Enfin, le recourant ne dit rien des motifs pour lesquels tous les intervenants ont préavisé négativement à sa libération conditionnelle et n’essaie pas de remettre en cause l’analyse faite par ceux-ci, notamment sur le fait qu’un élargissement progressif du cadre est nécessaire avant d’envisager une libération conditionnelle.”
“Afin de procéder à un pronostic différentiel, il sied de comparer les avantages et désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle et déterminer, notamment, si le degré de dangerosité que représente le détenu diminuera, restera le même ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d et 5b/bb ; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 ; TF 7B_412/2023 du 31 août 2023 consid. 2.2.1; TF 7B_308/2023 du 28 juillet 2023 consid. 2.2 et 2.4.6). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation ou de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa/bb ; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 et les références citées). Enfin, si une libération conditionnelle subordonnée à l'expulsion du condamné est certes admissible, encore faut-il que le pronostic quant à son comportement futur soit plus favorable en cas de vie à l'étranger que s'il demeurait en Suisse (cf. TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7 ; TF 6A.51/2006 du 13 juillet 2006 consid. 2.1 et les références citées ; Koller, in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd., 2019, n°16a ad art. 86 CP). Faire fi de cette condition reviendrait à favoriser les détenus appelés à être renvoyés du territoire suisse, ce qui entraînerait une inégalité de traitement. En somme, un condamné ne saurait être libéré conditionnellement lorsqu'un pronostic défavorable sur son comportement futur est émis, peu importe qu'il soit renvoyé du territoire suisse (TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.5.7). 2.3 En l’espèce, le recourant a subi les deux tiers de sa peine le 18 mars 2023, et il n’est pas contesté que son comportement durant l’exécution de celle-ci ne s’oppose pas à sa libération conditionnelle. Seule demeure litigieuse la question de savoir s’il y a lieu de craindre qu’il commette de nouvelles infractions. Force est de constater que, dans l’examen du pronostic à émettre sur la probabilité que le recourant commette de nouveaux crimes ou délits, les premiers juges ont omis de mentionner et par conséquent de prendre en compte dans leur analyse l’appréciation des trois intervenants principaux, à savoir l’Office d’exécution des peines, l’Etablissement d’exécution des peines de Bellevue et le Ministère public qui ont considéré en substance que le recourant avait fait des progrès depuis le refus de la libération conditionnelle du mois de mars 2023, notamment au niveau de son introspection et de ses projets à sa sortie de la détention.”
“S’il était libéré, il entendait rejoindre sa femme, à C______, qui vivait avec leurs enfants chez ses parents (à elle) ; il y ferait les démarches pour obtenir une carte de séjour en France, démarches que la situation causée par le covid-19 avait retardées. Il n’avait rien entrepris pour obtenir des documents d’identité palestiniens. C. Dans le jugement querellé, le TAPEM estime que le pronostic de l’intéressé se présente sous un jour fort défavorable, avec un risque très élevé de récidive. A______, s’il était libéré, se retrouverait dans la même situation que celle à l’origine des condamnations en cours d’exécution, sans garantie d’être admis en France. D. a. À l’appui de son recours, A______ fait valoir son comportement irréprochable en détention, sa volonté de voir grandir ses enfants, qui lui manquent, et son acceptation de quitter le territoire suisse. Il déclare vouloir "aussi" faire appel, pour pouvoir s’exprimer oralement. b. À réception, la cause a été gardée à juger. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP – et non l’appel, au sens des art. 398 ss. CPP – est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). La procédure se déroule par écrit (art. 397 al. 1 CPP). 1.2. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé à temps auprès de l'établissement carcéral (art. 91 al. 2 CPP) et selon la forme prescrite (art. 385 al. 1 et 390 al.”
Die zuständige Behörde prüft die Frage der bedingten Entlassung von Amtes wegen; sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hat den Gefangenen anzuhören.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB).”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Der Gefangene ist anzuhören (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB).”
Die Entscheidung über die Gewährung der bedingten Entlassung fällt in das Ermessen der zuständigen Behörde. Nach der Rechtsprechung gehört die Beurteilung des künftigen Verhaltens (Prognose) grundsätzlich zum Aufgabenbereich dieser Behörde; in der Regel ist es daher nicht Sache des Haftrichters, eine solche Prognose zu erstellen. Eine Ausnahme besteht, wenn die Umstände des Einzelfalls es rechtfertigen, namentlich wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (z. B. bei bereits verbüssten zwei Dritteln der Strafe), sodass vom Haftgericht ein Hinweis oder eine Prognose verlangt werden kann.
“3; je mit Hinweisen). Mit Blick auf Art. 212 Abs. 3 StPO ist zu vermeiden, dass die Haftdauer in grosse Nähe zur zu erwartenden Freiheitsstrafe rückt (BGE 145 IV 179 E. 3.1 mit Hinweis). Liegt bereits ein richterlicher Entscheid über das Strafmass vor, stellt dieser ein wichtiges Indiz für die mutmassliche Dauer der tatsächlich zu verbüssenden Strafe dar (BGE 145 IV 179 E. 3.4 mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4 mit Hinweisen). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten des Gefangenen im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich seines zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Diese Fragen fallen in das Ermessen der zuständigen Behörde (Art. 86 Abs. 2 StGB) und es liegt in der Regel nicht am Haftrichter, eine solche Prognose anzustellen. Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Wenn der Beschwerdeführer bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren allenfalls noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, verlangt das Bundesgericht vom Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteile 1B_283/2015 vom 16.”
“Diese Grenze ist insbesondere deshalb bedeutsam, weil das erkennende Gericht dazu neigen könnte, die Dauer der erstandenen Haft bei der Strafzumessung mitzuberücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.1 S. 180 f. mit Hinweisen). Liegt bereits ein richterlicher Entscheid über das Strafmass vor, ist dieser ein wichtiges Indiz für die mutmassliche Dauer der tatsächlich zu verbüssenden Strafe (BGE 145 IV 179 E. 3.4 S. 182; 143 IV 160 E. 4.1 S. 165; je mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist zudem bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4 S. 182; 143 IV 168 E. 5.1 S. 173; 143 IV 160 E. 4.2 S. 166; je mit Hinweisen). Was die bedingte Entlassung anbelangt, hängt deren Gewährung vom Verhalten des Gefangenen im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich seines zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Diese Fragen fallen in das Ermessen der zuständigen Behörde (Art. 86 Abs. 2 StGB) und es liegt in der Regel nicht am Haftrichter, eine solche Prognose anzustellen (BGE 143 IV 160 E. 4.2 S. 166 mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung indes dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 S. 166 mit Hinweisen).”
Für die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB ist massgeblich, ob nicht anzunehmen ist, der Entlassene werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Diese Beurteilung ist vorzugsweise anhand des Verhaltens im Strafvollzug und der damit verbundenen Gesamtprognose vorzunehmen.
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die sich im Freiheitsentzug befindende Person nach Verbüssung von zwei Drittel der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. BGE 150 IV 425 S. 428”
“Die Beschwerdeführerin hat bereits mehr als zwei Drittel ihrer Strafe verbüsst, und ihr Verhalten im Vollzug steht einer bedingten Entlassung nicht entgegen. Als entscheidend erweist sich folglich, ob im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen.”
Eine bedingte Entlassung kann auch rückwirkend (retroaktiv) verfügt werden. Das setzt voraus, dass zuvor eine Freilassung auf der Grundlage der vermuteten Strafdauer erfolgt ist; der Verurteilte muss daher zum Zeitpunkt der formellen Entscheidsfassung nicht notwendigerweise tatsächlich in Haft stehen.
“42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 let. b LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al. 1 CPP). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant conteste uniquement la date à laquelle le TAPEM a fait partir le délai d'épreuve, assorti à sa libération conditionnelle, et non la durée de celui-ci, de sorte que seule la question du dies a quo sera discutée. 3.1. Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L'autorité compétente examine d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement (al. 2). 3.2. L'examen de la libération conditionnelle présuppose en principe que la personne condamnée se trouve effectivement en exécution de peine, l'art. 86 CP parlant de "détenus". Il en va autrement lorsque, avant l'entrée en force du jugement, une libération a été accordée sur la base de la durée présumée de la peine et que la libération conditionnelle est formellement accordée après l'entrée en force du jugement, soit une libération conditionnelle dite rétroactive (M. A. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER (Hrsg.), in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd. 2019, n. 2 ad art. 86). Ainsi, le condamné ne doit pas nécessairement être privé de liberté au moment où la décision de libération conditionnelle est prise (ATF 148 IV 292 consid.”
“La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant conteste uniquement la date à laquelle le TAPEM a fait partir le délai d'épreuve, assorti à sa libération conditionnelle, et non la durée de celui-ci, de sorte que seule la question du dies a quo sera discutée. 3.1. Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L'autorité compétente examine d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement (al. 2). 3.2. L'examen de la libération conditionnelle présuppose en principe que la personne condamnée se trouve effectivement en exécution de peine, l'art. 86 CP parlant de "détenus". Il en va autrement lorsque, avant l'entrée en force du jugement, une libération a été accordée sur la base de la durée présumée de la peine et que la libération conditionnelle est formellement accordée après l'entrée en force du jugement, soit une libération conditionnelle dite rétroactive (M. A. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER (Hrsg.), in Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd. 2019, n. 2 ad art. 86). Ainsi, le condamné ne doit pas nécessairement être privé de liberté au moment où la décision de libération conditionnelle est prise (ATF 148 IV 292 consid. 2.5.2 et les références citées). 3.3. Aux termes de l'art. 87 al. 1 1ère phr. CP, il est imparti au détenu libéré conditionnellement un délai d'épreuve à la durée du solde de sa peine. Lorsque le juge suspend la peine, il a l'obligation d'impartir un délai d'épreuve (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art. 1-110 CP, 2ème éd., Bâle 2021, n. 1 et 9 ad art. 87; M.”
Nach der Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel und ihre Verweigerung die Ausnahme dar; bei der Prognose über das künftige Wohlverhalten ist eine Gesamtwürdigung vorzunehmen, die Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten während des Vollzugs, neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung und die zu erwartenden nachfolgenden Lebensverhältnisse umfasst. Ob das mit einer bedingten Entlassung verbundene Rückfallrisiko hinnehmbar ist, bemisst sich nicht allein nach seiner Wahrscheinlichkeit, sondern auch nach der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter; je höherwertiger diese Rechtsgüter sind, desto geringer darf das zugelassene Risiko sein.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Da es sich bei der Vorinstanz nicht um ein unabhängiges Gericht im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) handelt, ist die 1. Strafkammer als einzige gerichtliche kantonale Instanz in ihrer Kognition nicht beschränkt (Urteil des Bundesgerichts 6B_983/2020 vom 3. November 2020 E. 1.3.2 und E. 1.4; vgl. auch Art. 80 VRPG). III. Materielles 17. Der Beschwerdeführer beantragt, er sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheides bedingt und unter Auferlegung einer angemessenen Probezeit aus dem Strafvollzug zu entlassen. 18. Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
Gewährte Vollzugsöffnungen (z. B. Urlaub, Arbeit- oder Wohnexternat) und ein sicheres, aufsichtsfreies Verhalten während solcher Öffnungen sind relevante Hinweise bei der Prüfung einer bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB und können sich günstig auswirken. Die Behörden berücksichtigen solche Erfahrungen als Anhaltspunkte für die Fähigkeit des Gefangenen, in Freiheit zu leben und keine Flucht- oder Rückfallgefahr darzustellen.
“Je grösser die Flucht- oder Rückfallgefahr ist, desto engere Grenzen sind allerdings solchen stufenweisen Vollzugsöffnungen gesetzt (zum Ganzen BGr, 17. Februar 2023, 6B_1408/2022, E. 4.4.1 mit Hinweisen). Unter Vollzugsöffnungen sind Lockerungen im Freiheitsentzug, namentlich die Verlegung in eine offene Anstalt, die Gewährung von Urlaub, die Zulassung zum Arbeitsexternat oder zum Wohnexternat und die bedingte Entlassung zu verstehen (vgl. Art. 75a Abs. 2 StGB). Ob eine Vollzugsöffnung im Einzelfall bewilligt werden kann, ist aufgrund einer Analyse des konkreten Risikos für eine Flucht oder eine neue Straftat unter Berücksichtigung des Zwecks und der konkreten Modalitäten der geplanten Öffnung sowie der aktuellen Situation des Gefangenen zu entscheiden (BGr, 21. Januar 2020, 6B_1151/2019, E. 1.3.3 mit Hinweisen, auch zum Folgenden). Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Strafvollzug und die Risiken einer Flucht- oder Rückfallgefahr definieren sich dabei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten.”
“Seit der letzten Beurteilung der Haftgründe durch das Bundesgericht am 11. Februar 2022 hat sich die Situation in relevanter Weise verändert. Zum einen mindert die im obergerichtlichen Urteil vom 7. April 2022 vorgenommene Reduktion der Strafe von 11 auf 10 Jahre Freiheitsentzug die Fluchtgefahr. Dieser Umstand wurde von der Vorinstanz nicht berücksichtigt. Auch angesichts der seit dem letzten Haftentlassungsgesuch zusätzlich erstandenen Haft, die auf eine rechtskräftig ausgefällte Freiheitsstrafe anzurechnen ist, verringert sich der Anreiz für den Beschwerdeführer zur Flucht. Allerdings lässt sich nach wie vor nicht davon sprechen, dass im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung eine bedingte Entlassung demnächst bevorstünde, weshalb die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Berücksichtigung der Möglichkeit der bedingten Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Freiheitsstrafe (Art. 86 StGB) nach wie vor nicht erfüllt sind (s. Urteil 1B_34/2022 vom 11. Februar 2022 E. 3.4). Insgesamt gibt die zu erwartende (Rest-) Freiheitsstrafe Anlass, gegenüber der Beurteilung vom 11. Februar 2022 nochmals von einer etwas tieferen Fluchtgefahr auszugehen. Zum andern fällt ins Gewicht, dass dem Beschwerdeführer seit dem Antritt des offenen vorzeitigen Strafvollzugs mehrfach Urlaub und Ausgang gewährt wurde, was im angefochtenen Entscheid ebensowenig Berücksichtigung fand. In einem Schreiben des Vollzugszentrums Bachtel vom 5. Mai 2022 wird diesbezüglich festgehalten, der Beschwerdeführer habe bislang einen Beziehungsurlaub (32 Stunden), einen Sonderurlaub (24 Stunden) und zwei Ausgänge (je 5 Stunden) absolviert. Sämtliche Vollzugsöffnungen hätten ohne Aufsicht und Begleitung durch das Vollzugspersonal stattgefunden. Zudem sei dem Beschwerdeführer am 25. April 2022 ein Sachurlaub gewährt worden, um ein Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Er habe sich bei sämtlichen Vollzugsöffnungen korrekt und absprachegemäss verhalten.”
“, n° 3 ad art. 77a CP) afin d'estimer s'il n'y a pas lieu de craindre la fuite ou la récidive de ce dernier. Le terme "en principe" figure également à l'art. 165 al.1 let. b RSPC et à l'art. 4 al. 1 let. b de la décision concordataire du 25 septembre 2018. On relèvera qu'il est admis que la libération conditionnelle – qui constitue la dernière étape de l'exécution d'une peine privative de liberté (cf. Kuhn/Vuille, in Commentaire romand, Code pénal I, 2021, n° 1 ad art. 86 CP) – puisse intervenir directement après la détention provisoire (Kuhn/Vuille, op. cit., n° 7a ad art. 86 CP; Trechsel/Aebersold, op. cit., n° 4 ad art. 86 CP). Le condamné ne doit pas nécessairement être privé de liberté au moment où la décision de libération conditionnelle est prise (cf. Andrea Baechtold, Basler Kommentar, Strafrecht I, 2e éd., 2008, n° 2 ad art. 86 CP; par analogie avec la libération conditionnelle d'un internement ATF 118 IV 10; contra : Cornelia Koller, Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd., 2019, n° 2 ad art. 86 CP). On ne voit pas pourquoi les mêmes principes ne pourraient pas s'appliquer à l'octroi du travail externe, qui représente la phase précédant la libération conditionnelle. En définitive, il convient d'admettre qu'un condamné à une peine privative de liberté sans sursis qui a passé une longue période en détention provisoire ou en détention pour des motifs de sûreté puisse avoir la possibilité d'exécuter sa peine (restante) directement sous la forme de travail et logement externes s'il en réalise les conditions (cf. Alain Joset, Annotierter Kommentar StGB, Damian K. Graf [éd.], 2020, n° 8 ad art. 77a CP). » 2.3 Il ressort de ce qui précède que, contrairement à ce que soutient l’OEP dans ses déterminations du 29 août 2022, le Tribunal fédéral a concrètement tenu compte de la situation particulière du recourant – qui, après une période de détention assez longue, a été en liberté durant plusieurs années avant d’être convoqué pour purger le solde de sa peine –, pour admettre qu’un condamné à une peine privative de liberté qui a passé une longue période en détention avant jugement puisse avoir la possibilité d’exécuter le reste de sa peine directement sous le régime du travail et logement externes.”
Die bedingte Entlassung gilt als Regel; ihr Verweigern stellt die Ausnahme dar. Für die Gewährung der Entlassung ist nicht mehr erforderlich, dass ein ausdrücklich günstiger Prognose getroffen wird; es genügt, dass kein ungünstiger Prognosegrund festgestellt werden kann. Die Prognose ist im Rahmen einer Gesamtwürdigung zu erstellen, wobei übliche Kriterien wie Vorstrafen, Persönlichkeit, Verhalten während der Vollstreckung, Grad der Besserung und voraussichtliche Lebensverhältnisse zu berücksichtigen sind.
“La jurisprudence fédérale précise que les allégués contenus dans le mémoire de recours adressé à l'autorité, en particulier les moyens de droit, doivent en principe satisfaire aux exigences de motivation. Cela doit notamment permettre de comprendre pour quelles raisons le recourant s'en prend à la décision attaquée et dans quelle mesure celle-ci doit être modifiée ou annulée. Dès lors, si la validité d'un moyen de droit présuppose, en vertu d'une règle légale expresse, une motivation – même minimale –, le fait d'exiger une motivation ne viole ni le droit d'être entendu, ni l'interdiction du formalisme excessif (ATF 134 II 244 consid. 2.4.2 ; TF 7B_587/2023 précité consid. 2.2.2 ; TF 7B_355/2023 du 30 juillet 2024 consid. 2.2.2 et les arrêts cités). 1.3 En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente, par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP). Dans la mesure où l’acte ne contient ni conclusion, ni argumentation relative aux conditions de l’art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) sur laquelle le recourant pourrait prétendre se fonder pour faire modifier l’ordonnance entreprise en sa faveur, il ne remplit pas les exigences de motivation posées à l’art. 385 al. 1 CPP. Un tel constat ne relève pas du formalisme excessif. De toute manière, le recours devrait être rejeté pour les motifs suivants. 2. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid.”
“2 LEP, la procédure est régie par les dispositions du Code de procédure pénale relatives au recours. Le recours doit ainsi être motivé et adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (art. 384 let. b et 396 al. 1 CPP [Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0]), à l’autorité de recours qui, dans le canton de Vaud, est la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP ; art. 80 LOJV). 1.2 En l’espèce, interjeté en temps utile, auprès de l’autorité compétente, dans les formes prescrites (art. 385 al. 1 CPP) par le condamné qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), le recours d’N.________ est recevable. 2. 2.1 Le recourant conteste principalement l’existence d’un risque de récidive en matière de droit des étrangers et soutient subsidiairement qu’un éventuel risque de récidive portant sur une infraction au droit des étrangers aux Pays-Bas ne pourrait pas être pris en considération par les autorités suisses pour émettre un pronostic défavorable. 2.2 Selon l'art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n’est plus exigé qu’il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu’il ne soit pas à craindre qu’il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“Il explique qu’il n’a pas pu terminer la formation qu’il avait commencée car il aurait eu besoin d’un accès quotidien à internet, ce qui n’est pas possible en détention, qu’il a indiqué vouloir se réorienter dans l’éducation afin d’aider les jeunes qui pourraient se retrouver dans des situations similaires à la sienne, qu’il bénéficiera du soutien de ses proches à sa sortie de prison, qu’il fait l’objet d’un suivi psychiatrique hebdomadaire en détention qui lui a permis de mieux se connaître et de se remettre en question, que le programme de justice restaurative auquel il a participé a contribué à dite remise en question et qu’il a également pris part à un dispositif thérapeutique groupal depuis octobre 2023. Il ajoute que l’autorité intimée a écarté plusieurs éléments favorables, à savoir la prise de conscience de la gravité des actes qu’il a commis et du mal qu’il a fait aux victimes, à sa famille et à lui-même, sa remise en question, l’amélioration de son comportement, son suivi psychothérapeutique en détention, l’attestation de sa psychologue [...], le soutien inconditionnel de sa famille et de son amie, la participation à un programme de justice restaurative et les démarches entreprises avec le SPOP en vue de son renvoi de Suisse. En définitive, le recourant considère qu’en l’absence de tout pronostic défavorable, la libération conditionnelle doit lui être accordée. 2.2 Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n’est plus exigé qu’il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu’il ne soit pas à craindre qu’il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“Il relève qu’il a accompli un travail sur lui-même, qu’il bénéficie d’un suivi régulier auprès du SMPP, qu’il prend des cours d’anglais et de culture générale, que son comportement en prison est bon, qu’il a une compagne et une fille, qu’il s’acquitte des indemnités victime et des frais de justice dans la mesure de ses moyens, qu’il a pris conscience de ses actes et qu’il en accepte la responsabilité, de sorte que les juges ne pouvaient pas en tirer la conclusion que son évolution sur le plan psychologique n’était pas aboutie, respectivement que le pronostic quant à son comportement futur en liberté était défavorable. Enfin, le recourant sollicite une mise à jour de l’expertise psychiatrique, pour le motif que l’autorité intimée se réfère principalement à celle-ci pour émettre un diagnostic sombre pour le futur et que, pour des raisons évidentes de chronologie, il n’est pas tenu compte de tout le chemin parcouru en détention depuis le 4 décembre 2018, soit la date où les experts l’ont vu pour la dernière fois. 3.2 Selon l'art. 86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n’est plus exigé qu’il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu’il ne soit pas à craindre qu’il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“Selon l’art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l’autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l’exécution de la peine ne s’y oppose pas et s’il n’y a pas lieu de craindre qu’il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l’exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l’exception, dans la mesure où il n’est plus exigé qu’il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu’il ne soit pas à craindre qu’il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n’est plus nécessaire, pour l’octroi de la libération conditionnelle, qu’un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d’une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l’intéressé, sa personnalité, son comportement général et dans le cadre des délits qui sont à l’origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu’il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“a du code fribourgeois du 23 mai 1991 de procédure et de juridiction administrative (CPJA; RSF 150.1) en relation avec les art. 74 al. 3 et 79 al. 1 de la loi cantonale du 7 octobre 2016 sur l'exécution des peines et des mesures (LEPM; RSF 340.1). La Cour de céans peut dès lors entrer en matière sur ses mérites; que, selon l’art. 77 CPJA, le recours devant le Tribunal cantonal peut être formé pour violation du droit, y compris l’excès ou l’abus du pouvoir d’appréciation (let. a) et pour constatation inexacte des faits pertinents (let. b). En revanche, à défaut d’habilitation légale expresse, la Cour ne peut revoir le grief de l’inopportunité (art. 78 al. 2 CPJA); que, toutefois, en vertu de l'art. 96a al. 1 CPJA, l’autorité de recours examine avec retenue les décisions d’une autorité à laquelle la législation accorde une large marge d’appréciation. L'alinéa 2 de cette disposition précise que tel est le cas en particulier des décisions relatives à l’évaluation du travail, des aptitudes et du comportement d’une personne (let. a); que l'art. 86 CP (intitulé "libération conditionnelle/octroi") prévoit que l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L'autorité compétente examine d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement. Elle demande un rapport à la direction de l'établissement. Le détenu doit être entendu (al. 2). Si elle a refusé la libération conditionnelle, l'autorité compétente doit réexaminer sa décision au moins une fois par an (al. 3); que, selon la jurisprudence, cette disposition renforce le principe selon lequel la libération conditionnelle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. l'ancien art. 38 ch. 1 al. 1 CP), mais qu'il ne soit pas à craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou délits.”
“Ist die ambulante Behandlung erfolgreich abgeschlossen, so wird die aufgeschobene Freiheitsstrafe nicht mehr vollzogen (Art. 63b Abs. 1 StGB). Hingegen ist die aufgeschobene Freiheitsstrafe gemäss Art. 63b Abs. 2 StGB zu vollziehen, wenn die ambulante Behandlung wegen Aussichtslosigkeit (Art. 63a Abs. 2 lit. b StGB) aufgehoben wird. Das Gericht entscheidet darüber, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe angerechnet wird (Art. 63b Abs. 4 Satz 1 StGB). Liegen in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) vor, so schiebt das Gericht nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB den Vollzug auf. Dem Gesetzgeber scheint es ungeachtet der Unterschiede zwischen den Regelungen von Art. 86 und Art. 42 StGB um die Frage zu gehen, ob eine günstige Prognose vorliegt oder eine ungünstige Prognose fehlt (Urteile 6B_382/2018 vom 19. September 2018 E. 1.1; 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Nach Art. 86 Abs. 1 StGB ist ein Gefangener nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind.”
Therapeutische Fortschritte, eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der Tat (Tataufarbeitung) und eine durch Therapie feststellbare Reifung der Persönlichkeit können als prognostisch günstige Resozialisierungsressourcen gewertet werden. Fehlende Tataufarbeitung darf ihrerseits prognoserelevant und negativ gewürdigt werden.
“eine erhöhte Kränkbarkeit, Impulsivität, Selbstbezogenheit, Aggressivität, eine Tendenz, Verhalten und Absichten anderer generell als feindselig wahrzunehmen, ein übersteigerter Dominanzanspruch wie ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis oder sexuell deviante Interessen. Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Für die Erfassung der Täterpersönlichkeit sind psychodiagnostische Abklärungen nicht obligatorisch, doch kann für eine sachgerechte Erfassung der Täterpersönlichkeit ein entsprechendes Gutachten häufig unentbehrlich sein. Ist die diesbezügliche Sachlage unklar, weil z.B. widersprüchliche Gutachten über den Therapieverlauf vorliegen, dann ist es zulässig, dass die für die bedingte Entlassung zuständige Behörde eine Neubegutachtung anordnet (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 lb 27 E.”
“Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob «ein Wandel zum Besseren» stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt «eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung». Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 Ib 27 E. 1). Von Bedeutung für das Begehen zukünftiger Straftaten können überdies auch das Alter oder der Gesundheitszustand der verurteilten Personen sein.”
“Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 Ib 27 E. 1). Von Bedeutung für das Begehen zukünftiger Straftaten können überdies auch das Alter oder der Gesundheitszustand der verurteilten Personen sein.”
In Ausnahmefällen kann auf die persönliche (de visu und de auditu) Anhörung verzichtet werden, etwa wenn der Gefangene bereits wirksam Gelegenheit zur Stellungnahme hatte (auch durch einen mandatierten Anwalt oder schriftliche Eingaben) oder sich aus seinem Verhalten ein Verzicht ergibt. Die Lehre weist zudem darauf hin, dass in Fällen, in denen die bedingte Entlassung ohnehin absehbar ist, die schriftliche Form als ausreichend erachtet werden kann.
“14), la DSE a argumenté sur la question du droit d’être entendu en indiquant qu’il était possible de renoncer à un entretien personnel, d’autant plus lorsque le condamné était défendu par un mandataire professionnel qui avait pu défendre efficacement son point de vue dans plusieurs courriers. La DSE a expliqué que, dans le cas d’espèce, l’impression personnelle que la SPESP aurait pu se faire du requérant dans le cadre d’une audition orale n’aurait pas eu d’influence décisive sur l’issue de la procédure. De plus, au vu du comportement général du recourant durant la procédure, la DSE a relevé que la SPESP pouvait légitimement conclure à une renonciation à un entretien personnel, sans qu’il ne soit nécessaire de s’en enquérir davantage. La DSE a avancé que les arguments du recourant ne changeaient rien à cette conclusion, d’autant plus que ce dernier n’expliquait pas pourquoi il n’avait pas réitéré le souhait d’un entretien personnel dans son courrier du 26 juin 2023 (D. SPESP 176-177), respectivement pourquoi il n’avait pas renvoyé le formulaire prévu à cet effet et sur lequel il aurait pu confirmer son souhait (D. SPESP 172-173). Principes quant au droit d’être entendu et à la réparation de sa violation Conformément à l’art. 86 al. 2 CP, le détenu doit être entendu dans le cadre de l’examen de l’octroi de la libération conditionnelle. Il s’agit dans ce cas d’un droit d’être entendu « qualifié », c’est-à-dire que l’intéressé doit être vu et entendu (de visu et de auditu) par l’autorité compétente ; le lui garantir sous forme écrite ne suffit en principe pas (arrêt du Tribunal fédéral 6B_5/2022 du 8 juin 2022 consid. 2.2 ; Kuhn/Vuille, in : Commentaire Romand du Code pénal I, 2e éd. 2021, n° 19a ad art. 86 CP et les références citées ; Joset, in : Strafgesetzbuch, Annotierter Kommentar, 2020, no 22 ad art. 86 CP). S’agissant des exceptions à ce principe, une partie de la doctrine admet la possibilité de renoncer à un entretien oral lorsque la libération conditionnelle est accordée sans autre. Selon Jositsch/Ege/Schwarzenegger, il peut être admis que la forme écrite suffit lorsque la libération conditionnelle se profile de toute façon (Daniel Jositsch/Gian Ege/Christian Schwarzenegger, Strafrecht II, 9e éd. 2023, p. 257).”
“Im vorliegenden Beschwerdeverfahren liess der Beschwerdeführer im Rahmen der Edition von Unterlagen zur Mittellosigkeit entgegen bisherigen Behauptungen geltend machen, über kein Eigentum und Vermögen im Ausland zu verfügen, was zwar eine neue Tatsache darstellt. Da er diesbezüglich jedoch Gelegenheit hatte, sich zu äussern und dies im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen zu würdigen ist, ergibt sich daraus keine Notwendigkeit und kein Anspruch auf eine erneute mündliche Anhörung im Beschwerdeverfahren (dazu BGr, 23. Mai 2017, 6B_1070/2016, E. 3.2). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB). 2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022, E. 2.1; 28.”
Eine bedingte Entlassung kann auch bei einem verbleibenden Rückfallrisiko in Betracht kommen, soweit die Behörde prüft, dass eine Freilassung mit Auflagen und mit Bewährungs-/Nachsorge die Resozialisierung mehr fördert oder die Gefährlichkeit nicht erhöht. Als mögliche Begleitmassnahmen werden in den Entscheiden u. a. therapeutische Behandlung, Bewährungshilfe, konkrete Verhaltensauflagen sowie Nachsorge, Wohn- und Beschäftigungsnachweise genannt.
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 4e éd. 2019, art. 86). Finalement, il sied de relever que dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées). 3. 3.1. A titre liminaire, il sied de relever que la condition de la durée posée par l’art. 86 CP est indéniablement remplie, la recourante ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 4 septembre 2023. Par ailleurs, pour apprécier le comportement de l’intéressée, il ressort de la décision attaquée que le SESPP s’est fondé sur le casier judiciaire de l’intéressée, sur un rapport du 9 août 2023 de la Direction de la prison de B.________ et sur les déclarations de l’intéressée contenues dans le formulaire relatif à son droit d’être entendue complété le 2 août 2023. Partant, la recourante ne peut être suivie lorsqu’elle allègue que l’autorité intimée se serait exclusivement fondée sur l’échec des mesures thérapeutiques et ambulatoires pour fonder son pronostic défavorable, au détriment notamment de son comportement durant l’exécution de sa peine. Pour le reste, la Cour de céans rappelle que le comportement d’une personne ayant abouti à la levée de mesures thérapeutiques et ambulatoires au profit de l’exécution de la peine privative de liberté constitue un antécédent dont l’autorité doit tenir compte lors de son appréciation globale visant à poser un pronostic (cf.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté - de façon anticipée - les deux tiers de sa peine le 5 juin 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Faisant suite au préavis défavorable émis par celle-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que le recourant fait l'objet d'une décision de refus d'asile et de renvoi de Suisse prononcée à son endroit le 3 janvier 2020. Il n'a cependant pas donné suite à l'ordre de départ, préférant mettre à profit son séjour illégal dans le pays pour s'adonner à un trafic de stupéfiants, essentiellement de cocaïne; que, pour ces faits, il a été condamné le 21 juin 2022 à une peine privative de liberté ferme de 16 mois; que, s'il s'agit bien de la première condamnation du recourant en Suisse, comme le relève celui-ci, on ne saurait perdre de vue qu'elle sanctionne son implication durant une longue période - à tout le moins depuis août 2020 (cf.”
“; un courriel (émanant de son avocat) informant le TAPEM qu’il pourra exercer, sitôt libéré, une "activité occupationnelle" au sein de la Fondation E______. C. Dans sa décision déférée, le TAPEM a relevé que les pièces précitées étaient inconnues des B______, du SAPEM et du Ministère public lorsque ceux-ci s’étaient prononcés sur l’allègement demandé. Or, leur teneur permettait de "répond[re] de manière satisfaisante" aux craintes qu’avaient émises ces autorités. On pouvait donc poser un "pronostic raisonnablement positif" quant à l’absence de récidive par A______. Sa libération conditionnelle serait ainsi ordonnée; cinq règles de conduite l’assortiraient, à savoir l’obligation de : suivre une psychothérapie ciblée sur la problématique pédophile, avec remise d'attestations régulières; avoir une "activité occupationnelle" et/ou un emploi effectifs; "attester un logement"; s’abstenir de tous contacts avec des enfants seul à seul et/ou exercer une activité impliquant de tels contacts; suivre les règles que le SPI lui imposerait. D. a. À l’appui de son recours, le Ministère public estime que les conditions de l’art. 86 CP ne sont pas réunies. En effet, la thérapie suivie par A______ présentait encore des "lacunes" et sa sortie de prison était insuffisamment préparée, en ce sens qu’il se retrouverait, à teneur des pièces produites, dans le même environnement, "peu régulé et oisif", que celui existant à l’époque de la commission des infractions. b. Le TAPEM a renoncé à formuler des observations. c. A______ sollicite la confirmation du jugement attaqué, aux motifs qu’il avait toujours adopté un comportement irréprochable aussi bien en prison que lors de ses sorties, qu’il avait déjà contacté deux centres spécialisés pour continuer sa thérapie en-dehors du cadre carcéral, que ses famille et amis s’étaient engagés à l’entourer une fois qu’il serait libéré, qu’un emploi dans une fondation "l’attend[ait]" à sa sortie et qu’il disposait d’un projet professionnel à long terme. En conséquence, aucun motif impérieux ne s’opposait à son élargissement. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16). Finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3). 3. 3.1. En l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant, dont le terme de l'exécution de ses condamnations échoit le 1er juin 2022, ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 28 janvier 2022. 3.2. Pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Sur la base du préavis négatif émis par celui-ci et d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine. Son appréciation échappe à la critique. 3.2.1. D'emblée, il importe de rappeler que, outre les nombreuses condamnations mentionnées dans la partie en fait de la présente décision, pour lesquelles il est actuellement en exécution de peine (103 jours de peine privative de liberté, respectivement de peine privative de liberté de substitution), le recourant – âgé de 28 ans – a été condamné à trois autres reprises pour des infractions similaires. Autrement dit, ses antécédents sont mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle, d'autant plus lorsque, comme en l'espèce, les condamnations et les peines antérieures n'ont eu aucun effet dissuasif, le recourant n'ayant jamais cessé de commettre des infractions de même nature.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 7 août 2021; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR, site Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Malgré le préavis positif émis par celui-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que, depuis sa majorité, le recourant - âgé aujourd'hui de 29 ans - a été condamné à quatre reprises à des peines privatives de liberté totalisant 55 mois, pour infractions à la LStup, lésions corporelles simples, tentative d'escroquerie, injure, menaces et contrainte et infractions à la LCR. En raison de son comportement, il a également fait l'objet d'une révocation de son autorisation d'établissement; qu'en particulier, alors qu'il purgeait sa peine et qu'il avait bénéficié du régime de travail externe, le recourant a participé à un trafic de stupéfiant; il a été condamné pour ces nouveaux faits à une peine privative de liberté de neuf mois sans sursis, par jugement du 7 mai 2021; qu'autrement dit, les antécédents du recourant sont particulièrement mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle, d'autant plus lorsque, comme en l'espèce, le recourant a abusé de la confiance placée en lui par le SESPP en commettant de nouvelles infractions, graves, durant sa détention.”
Für die Ermittlung des Zwei‑Drittel‑Termins ist zuerst die im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung zu erwartende freiheitsentziehende Sanktion abzuschätzen. Ohne diese Schätzung lässt sich der Zeitpunkt einer allfälligen bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB nicht berechnen.
“Unabhängig davon, ob vorliegend ausnahmsweise die Möglichkeit einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB bei der Beurteilung der zulässigen Haftdauer zu berücksichtigen ist, ist in einem ersten Schritt – ohne dem Sachgericht vorzugreifen – die im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung zu erwartende freiheitsentziehende Sanktion abzuschätzen. Ohne dies wäre auch eine Berechnung des sog. «zwei Drittel»-Termins im Sinne von Art. 86 StGB resp. der Zeitpunkt einer allfälligen bedingten Entlassung nicht möglich.”
“Unabhängig davon, ob vorliegend ausnahmsweise die Möglichkeit einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB bei der Beurteilung der zulässigen Haftdauer zu berücksichtigen ist, ist in einem ersten Schritt – ohne dem Sachgericht vorzugreifen – die im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung zu erwartende freiheitsentziehende Sanktion abzuschätzen. Ohne dies wäre auch eine Berechnung des sog. «zwei Drittel»-Termins im Sinne von Art. 86 StGB resp. der Zeitpunkt einer allfälligen bedingten Entlassung nicht möglich.”
Bei der Verhältnismässigkeitsprüfung ist zu beachten, ob die Dauer der Untersuchungshaft der voraussichtlichen Freiheitsstrafe sehr nahekommt; die Haft darf nicht bis dicht an die zu erwartende Strafe heranreichen. Der Haftprüfungsrichter berücksichtigt dabei die Gesamtsituation des Einzelfalls. Er zieht die Möglichkeit einer bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB grundsätzlich nicht in seine Abwägung ein, ausser deren Gewährung erscheint von vornherein offensichtlich.
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêt 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêts 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1; 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1).”
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêt 7B_411/2023 du 6 septembre 2023 consid. 3.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêts 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1; 1B_9/2023 du 26 janvier 2023 consid. 5.2.1). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1).”
“3 CEDH, toute personne qui est mise en détention préventive a le droit d'être jugée dans un délai raisonnable ou d'être libérée pendant la procédure pénale. Selon l'art. 212 al. 3 CPP, la détention provisoire et la détention pour des motifs de sûreté ne doivent pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (arrêt TF 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2 in Pra 2013 74 543; sur l'éventuelle application de l'art. 86 CP dans des cas de détention provisoire ou pour motifs de sûreté, cf. arrêt TF 1B_363/2015 du 30 octobre 2015 consid. 2.4 et 2.5). Le caractère raisonnable de la durée de la détention s’apprécie concrètement de cas en cas et à la lumière des circonstances de l’espèce et de la garantie de la présomption d’innocence (PC CPP, 2e éd. 2016, art. 212 n. 18 et la référence citée). 5.4. En l’espèce, au vu des faits reprochés au recourant et de l’expertise commandée, la durée de trois mois est encore acceptable au regard de la jurisprudence et de la doctrine précitées, le recourant ayant été arrêté le 28 janvier 2022 et la peine privative de liberté qu’il encourt n’étant pas négligeable, y compris compte tenu de ses nombreux antécédents (DO/1000 ss), étant rappelé qu’on lui reproche d’avoir commis plusieurs délits importants, en particulier des menaces de mort réitérées et des lésions corporelles simples.”
“3 CPP rappelle cette exigence en précisant que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités). Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4, JdT 2020 IV 3; ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (TF 1B_571/2019 du 19 décembre 2019 consid. 4.1 et les références citées; TF 1B_500/2019 du 25 octobre 2019 consid. 5.1 et les références citées). 2.2.4 Selon l'art. 56 al. 2 CP, le prononcé d'une mesure suppose que l'atteinte aux droits de la personnalité qui en résulte pour l'auteur ne soit pas disproportionnée au regard de la vraisemblance qu'il commette de nouvelles infractions et de leur gravité. Lorsque l'auteur souffre d'un grave trouble mental, le juge peut ordonner un traitement institutionnel aux conditions suivantes : l'auteur a commis un crime ou un délit en relation avec ce trouble et il est à prévoir que cette mesure le détournera de nouvelles infractions en relation avec ce trouble (art. 59 al. 1 let. a et b CP). Le traitement institutionnel s'effectue dans un établissement psychiatrique approprié ou dans un établissement d'exécution des mesures (art.”
Bei langen oder kumulierten Strafen (einschliesslich Ersatzfreiheitsstrafen und bereits verbüsster Untersuchungshaft) sind die konkreten Umstände insbesondere zu beachten. Die bisherige Haftdauer kann indizielle Bedeutung für die zu erwartende Sanktion haben; die Verhältnismässigkeit der Haft und das Risiko einer Überhaft sind jedoch gesondert zu prüfen. In der Regel ist bei Haftprüfungen nicht von vornherein auf die Gewährung der bedingten Entlassung zu rekurrieren.
“Verwaltungsgericht des Kantons Zürich 3. Abteilung VB.2022.00658 Urteil des Einzelrichters vom 15. Februar 2023 Mitwirkend: Verwaltungsrichter André Moser, Gerichtsschreiber Serafin Ritscher. In Sachen A, vertreten durch lic. iur. B, Beschwerdeführer, gegen 1. Justizvollzug und Wiedereingliederung, 2. Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Beschwerdegegnerschaft, betreffend bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB, hat sich ergeben: I. A. Mit Strafbefehl des Untersuchungsamts Altstätten vom 12. April 2018 wurde A der Urkundenfälschung, des mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises sowie der Verletzung der Verkehrsregeln schuldig gesprochen und mit fünf Monaten Freiheitsstrafe sowie Busse bestraft. Sodann sprach das Bezirksgericht Zürich A mit Urteil vom 7. November 2018 des mehrfachen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz, der mehrfachen Fälschung von Ausweisen, der mehrfachen Geldwäscherei, des mehrfachen Fahrens ohne Berechtigung und der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig. Es bestrafte ihn unter anderem mit einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren, wovon im Urteilszeitpunkt 170 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft erstanden waren. Zudem ordnete es eine vollzugsbegleitende ambulante Behandlung im Sinn von Art. 63 des Schweizerischen Strafgesetzbuches vom 21. Dezember 1937 (StGB; SR 311.0) an. Zudem wurden A wegen Nichtbezahlung verschiedener Geldstrafen und Bussen im Zusammenhang mit diversen Strassenverkehrsdelikten Ersatzfreiheitsstrafen im Umfang von insgesamt 337 Tagen auferlegt.”
“Le juge peut dès lors maintenir la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (arrêt TF 1B_82/2013 du 27 mars 2013 consid. 3.2 in Pra 2013 74 543; sur l'éventuelle application de l'art. 86 CP dans des cas de détention provisoire ou pour motifs de sûreté, cf. arrêt TF 1B_363/2015 du 30 octobre 2015 consid. 2.4 et 2.5). Le caractère raisonnable de la durée de la détention s’apprécie concrètement de cas en cas et à la lumière des circonstances de l’espèce et de la garantie de la présomption d’innocence (PC CPP, art. 212 n. 18 et la réf. citée). Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3). La poursuite de l’incarcération n’est justifiée, dans un cas d’espèce, que si des indices concrets révèlent une véritable exigence d’intérêt public prévalant, nonobstant la présomption d’innocence, sur la règle du respect de la liberté individuelle (PC CPP, art. 212 n. 18 et la réf. citée). Si la durée de la détention se rapproche trop de celle de la peine privative de liberté à laquelle il faut s’attendre concrètement en cas de condamnation, le prévenu doit être libéré et aucune mesure de substitution ne peut plus être ordonnée (ATF 140 IV 74 consid.”
“Seit dem letzten den Beschwerdeführer betreffenden bundesgerichtlichen Entscheid Ende September 2021 sind noch keine zwei Monate vergangen. Soweit er erneut die Unverhältnismässigkeit der Haft rügt, kann daher grundsätzlich ebenfalls auf die diesbezüglichen Ausführungen im zitierten Urteil verwiesen werden (vgl. Urteil 1B_478/ 2021 vom 28. September 2021 E. 4.3.3). Der Beschwerdeführer befindet sich seit rund 31 Monaten in Haft und wurde erst- und zweitinstanzlich zu einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten verurteilt. Dass dieses Strafmass aufgrund des hängigen Verfahrens vor dem Bundesgericht nicht in Rechtskraft erwachsen ist, ändert nichts daran, dass der ausgesprochenen Sanktion für die konkrete Straferwartung vorliegend indizielle Bedeutung zukommt. Der bisherige Freiheitsentzug wird, sofern das Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts in den nächsten Monaten erfolgt, fraglos deutlich weniger als 48 Monate gedauert haben, weshalb die Gesamtdauer der Haft ohne Berücksichtigung von Art. 86 StGB noch nicht in grosse Nähe zur zu erwartenden Sanktion gerückt ist (vgl. BGE 145 IV 179 E. 3.4). Ihm droht noch keine Überhaft. Grundsätzlich liegt es nicht am Haftgericht, eine Prognose über die bedingte Entlassung anzustellen. Ein Ausnahmefall, bei welchem die Möglichkeit der bedingten Entlassung bei der Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer ausnahmsweise berücksichtigt werden müsste (vgl. BGE 143 IV 160 E. 4.2), liegt hier ebenfalls nach wie vor nicht vor. Daran ändert auch die Behauptung des Beschwerdeführers nichts, die bedingte Entlassung wäre "hundertprozentig gutgeheissen worden", da er sich bereits in der Übergangsabteilung zum offenen Vollzug befunden habe. Weiter behauptet er, auch der Sozialdienst der JVA habe in einem Schreiben vom 19. August 2021 die bedingte Entlassung befürwortet und als Entlassungsdatum den 12. November 2021 vermerkt. Dieses Schreiben hat der Beschwerdeführer dem Bundesgericht indessen nicht eingereicht und es befindet sich, soweit ersichtlich, auch nicht in den Akten.”
Das Verfahren der vorzeitigen bedingten Entlassung darf nicht dazu dienen, ein rechtskräftig verhängtes Strafmass nachträglich als eine Art Berufung oder Korrektur anzufechten. Gründe, die bei der Strafzumessung bereits berücksichtigt wurden, dürfen daher nicht zugunsten einer formellen Wiederaufnahme des Strafzumessungsverfahrens instrumentalisiert werden; gleichwohl schliessen die Entscheide nicht aus, dass bestimmte, prognostisch relevante Elemente (z. B. Vorstrafen) bei der Beurteilung der bedingten Entlassung berücksichtigt werden können.
“Demnach habe das Bundesgericht zu Recht darauf hingewiesen, dass Gründe, die bei der Festlegung des Strafmasses bereits berücksichtigt worden seien, nicht noch einmal für die vorzeitige bedingte Entlassung herangezogen werden können, da der Verurteilte sonst im Zeitpunkt der möglichen bedingten Entlassung nochmals für etwas bestraft werde, für das er bereits vom Gericht bestraft worden sei. Thema des zitierten Bundesgerichtsentscheids war eine vorzeitige bedingte Entlassung nach der Hälfte der ausgesprochenen Strafdauer aufgrund von aussergewöhnlichen Umständen gemäss Art. 86 Abs. 4 StGB. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers äusserte sich das Bundesgericht in diesem Entscheid nicht dazu, ob Elemente, welche bei der Strafzumessung berücksichtigt wurden, in die Prüfung der bedingten Entlassung einbezogen werden dürfen. Das Bundesgericht führte lediglich aus, dass die Härte der verhängten Strafe weder für sich allein noch in Verbindung mit anderen Elementen einen aussergewöhnlichen Umstand darstelle, der eine vorzeitige bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 4 StGB rechtfertige. Das Verfahren der bedingten Entlassung könne nicht dazu verwendet werden, die durch ein rechtskräftiges Urteil verhängte Strafe direkt oder indirekt anzufechten, als ob es eine Art Berufungs- oder Wiedergutmachungsverfahren wäre (Urteil des Bundesgerichts 6B_891/2008 vom 20. Januar 2009 E. 2.3). Aus dem zitierten Bundesgerichtsurteil kann der Beschwerdeführer somit nichts zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr entspricht es der konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts, dass Vorstrafen einerseits im Rahmen der Täterkomponente bei der Strafzumessung berücksichtigt werden und andererseits aufgrund ihrer prognostischen Relevanz in die Beurteilung der bedingten Entlassung einbezogen werden (zuletzt bestätigt betreffend Täterkomponente: Urteil des Bundesgerichts 6B_1444/2020 vom 10. März 2021 E. 3.4; betreffend bedingte Entlassung: Urteil des Bundesgerichts 6B_100/2021 vom 11. Februar 2021 E. 1.3.1 und 1.4). Hintergrund des Einbezugs von Vorstrafen im Rahmen der Täterkomponente ist der Umstand, dass aus neuer Delinquenz trotz früherer Verurteilungen auf eine Gleichgültigkeit oder gar eine Rechtsfeindlichkeit geschlossen werden darf, weshalb eine Vorstrafe grundsätzlich automatisch zu einer Straferhöhung führt (Hans Mathys, Leitfaden Strafzumessung, 2.”
“Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers spricht der Umstand, dass diese Vorstrafe sowohl erst- als auch oberinstanzlich im Rahmen der Täterkomponente straferhöhend berücksichtigt wurde, nicht gegen deren Berücksichtigung bei der Frage der bedingten Entlassung (Akten BVD pag. 95 Rückseite und pag. 182). Der Beschwerdeführer verweist dazu auf die Lehrmeinung von Urwyler, welcher sich wiederum auf ein Urteil des Bundesgerichts stützt (Christoph Urwyler, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, Berlin/Bern 2019, S. 65). Demnach habe das Bundesgericht zu Recht darauf hingewiesen, dass Gründe, die bei der Festlegung des Strafmasses bereits berücksichtigt worden seien, nicht noch einmal für die vorzeitige bedingte Entlassung herangezogen werden können, da der Verurteilte sonst im Zeitpunkt der möglichen bedingten Entlassung nochmals für etwas bestraft werde, für das er bereits vom Gericht bestraft worden sei. Thema des zitierten Bundesgerichtsentscheids war eine vorzeitige bedingte Entlassung nach der Hälfte der ausgesprochenen Strafdauer aufgrund von aussergewöhnlichen Umständen gemäss Art. 86 Abs. 4 StGB. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers äusserte sich das Bundesgericht in diesem Entscheid nicht dazu, ob Elemente, welche bei der Strafzumessung berücksichtigt wurden, in die Prüfung der bedingten Entlassung einbezogen werden dürfen. Das Bundesgericht führte lediglich aus, dass die Härte der verhängten Strafe weder für sich allein noch in Verbindung mit anderen Elementen einen aussergewöhnlichen Umstand darstelle, der eine vorzeitige bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 4 StGB rechtfertige. Das Verfahren der bedingten Entlassung könne nicht dazu verwendet werden, die durch ein rechtskräftiges Urteil verhängte Strafe direkt oder indirekt anzufechten, als ob es eine Art Berufungs- oder Wiedergutmachungsverfahren wäre (Urteil des Bundesgerichts 6B_891/2008 vom 20. Januar 2009 E. 2.3). Aus dem zitierten Bundesgerichtsurteil kann der Beschwerdeführer somit nichts zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr entspricht es der konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts, dass Vorstrafen einerseits im Rahmen der Täterkomponente bei der Strafzumessung berücksichtigt werden und andererseits aufgrund ihrer prognostischen Relevanz in die Beurteilung der bedingten Entlassung einbezogen werden (zuletzt bestätigt betreffend Täterkomponente: Urteil des Bundesgerichts 6B_1444/2020 vom 10.”
“Demnach habe das Bundesgericht zu Recht darauf hingewiesen, dass Gründe, die bei der Festlegung des Strafmasses bereits berücksichtigt worden seien, nicht noch einmal für die vorzeitige bedingte Entlassung herangezogen werden können, da der Verurteilte sonst im Zeitpunkt der möglichen bedingten Entlassung nochmals für etwas bestraft werde, für das er bereits vom Gericht bestraft worden sei. Thema des zitierten Bundesgerichtsentscheids war eine vorzeitige bedingte Entlassung nach der Hälfte der ausgesprochenen Strafdauer aufgrund von aussergewöhnlichen Umständen gemäss Art. 86 Abs. 4 StGB. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers äusserte sich das Bundesgericht in diesem Entscheid nicht dazu, ob Elemente, welche bei der Strafzumessung berücksichtigt wurden, in die Prüfung der bedingten Entlassung einbezogen werden dürfen. Das Bundesgericht führte lediglich aus, dass die Härte der verhängten Strafe weder für sich allein noch in Verbindung mit anderen Elementen einen aussergewöhnlichen Umstand darstelle, der eine vorzeitige bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 4 StGB rechtfertige. Das Verfahren der bedingten Entlassung könne nicht dazu verwendet werden, die durch ein rechtskräftiges Urteil verhängte Strafe direkt oder indirekt anzufechten, als ob es eine Art Berufungs- oder Wiedergutmachungsverfahren wäre (Urteil des Bundesgerichts 6B_891/2008 vom 20. Januar 2009 E. 2.3). Aus dem zitierten Bundesgerichtsurteil kann der Beschwerdeführer somit nichts zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr entspricht es der konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts, dass Vorstrafen einerseits im Rahmen der Täterkomponente bei der Strafzumessung berücksichtigt werden und andererseits aufgrund ihrer prognostischen Relevanz in die Beurteilung der bedingten Entlassung einbezogen werden (zuletzt bestätigt betreffend Täterkomponente: Urteil des Bundesgerichts 6B_1444/2020 vom 10. März 2021 E. 3.4; betreffend bedingte Entlassung: Urteil des Bundesgerichts 6B_100/2021 vom 11. Februar 2021 E. 1.3.1 und 1.4). Hintergrund des Einbezugs von Vorstrafen im Rahmen der Täterkomponente ist der Umstand, dass aus neuer Delinquenz trotz früherer Verurteilungen auf eine Gleichgültigkeit oder gar eine Rechtsfeindlichkeit geschlossen werden darf, weshalb eine Vorstrafe grundsätzlich automatisch zu einer Straferhöhung führt (Hans Mathys, Leitfaden Strafzumessung, 2.”
Für die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB genügt ein nicht-negativer Prognosebefund; es ist nicht mehr erforderlich, ein ausdrücklich günstiges Resozialisierungsprognoseergebnis zu begründen.
“Dès lors, si la validité d'un moyen de droit présuppose, en vertu d'une règle légale expresse, une motivation – même minimale –, le fait d'exiger une motivation ne viole ni le droit d'être entendu, ni l'interdiction du formalisme excessif (ATF 134 II 244 consid. 2.4.2 ; TF 7B_587/2023 précité consid. 2.2.2 ; TF 7B_355/2023 du 30 juillet 2024 consid. 2.2.2 et les arrêts cités). 1.3 En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente, par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP). Dans la mesure où l’acte ne contient ni conclusion, ni argumentation relative aux conditions de l’art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) sur laquelle le recourant pourrait prétendre se fonder pour faire modifier l’ordonnance entreprise en sa faveur, il ne remplit pas les exigences de motivation posées à l’art. 385 al. 1 CPP. Un tel constat ne relève pas du formalisme excessif. De toute manière, le recours devrait être rejeté pour les motifs suivants. 2. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1 ; TF 7B_191/2024 du 11 avril 2024 consid. 2.1.3 ; TF 7B_992/2023 du 13 mars 2024 consid. 2.1.2 et les références citées). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
Das Verhalten im Vollzug ist nur begrenzt prognostisch aussagekräftig. Tadelloses Vollzugsverhalten hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose. Relevante Vollzugsauffälligkeiten sind solche, die Rückschlüsse auf das Verhalten in Freiheit erlauben; negativ zu bewertende Verhaltensweisen sind nur dann beachtlich, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen, Ausdruck fehlender Besserung sind oder nicht nur zeitlich weit zurückliegen.
“Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Art des Delikts, welches zur Strafhaft geführt hat, an sich für die Prognose nicht entscheidend. Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (vgl. Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 E. 5.3; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
“Aus dem aktuellen Vollzugsbericht ergibt sich, dass sich der Beschwerdeführer in den strengen Regimevorgaben des Strafvollzugs kooperativ und angepasst bewegt. Entsprechend hält auch die JVA B.____ fest, dass sein Vollzug unauffällig sei und problemlos verlaufe. Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und die günstige Legalprognose allein gestützt auf das Bedenken weckende Vorleben der vom Freiheitsentzug betroffenen Person zu verneinen (BGE 133 IV 201 E. 3.2). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren - etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug - bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.3; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB). Für die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung (vgl. dazu E. 6.1 hiervor) erforderlich, von der das Verhalten des Täters während des Strafvollzugs ein Kriterium bildet. Dabei ist das Verhalten im Strafvollzug verhältnismässig nicht so stark zu gewichten, weil von den Betroffenen in den strengen Regimevorgaben des Strafvollzugs grundsätzlich ein einwandfreies Verhalten zu erwarten ist. Weil vorliegend sowohl das Vorleben, die Persönlichkeit des Täters und dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse (beabsichtigter Handlungsplan) eindeutig gegen eine günstige Legalprognose sprechen, lassen sich, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, allein aus seinem guten Verhalten im strengen Vollzugsalltag keine prognoserelevanten Veränderungen in Bezug auf seine Rückfallgefahr ableiten.”
Art. 86 Abs. 2 StGB schreibt keine zwingende Sachverständigenbegutachtung vor; die Behörde hat zumindest den Bericht der Anstaltsleitung einzuholen und den Gefangenen anzuhören. Wird ein Gutachten beigezogen, unterliegt es der freien Beweiswürdigung; das Gericht darf in fachlichen Fragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen.
“Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche neben dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3 mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind zudem die Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe denjenigen einer Aussetzung eines (des letzten) Teils der Strafe gegenüberzustellen (Urteile 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1; je mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (vgl. Urteile 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.2). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 141 IV 369 E. 6.1).”
“Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, desto grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, das eine bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; je mit Hinweis). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche neben dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3 mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussichten nur ein, wenn die Behörde ihr Ermessen überschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Hat der Täter ein Verbrechen nach Art. 64 Abs. 1 StGB begangen und kann die Behörde die Frage der Gemeingefährlichkeit nicht eindeutig beantworten, beurteilt die Kommission nach Art. 62d Abs. 2 StGB im Hinblick auf die Bewilligung von Vollzugsöffnungen, worunter auch die bedingte Entlassung fällt, die Gemeingefährlichkeit des Täters (Art. 75a Abs. 1 und 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (vgl. Urteile 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.2). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 141 IV 369 E. 6.1).”
“Was die Ausführungen des Rekurrenten anbetreffe, die Vollzugsbehörde stütze ihren Entscheid auf veraltete Unterlagen ab, sei zunächst darauf hinzuweisen, dass das Gesetz keine Pflicht der Vollzugsbehörde statuiere, die Prüfung der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug unter Berücksichtigung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens vorzunehmen. Art. 86 Abs. 2 StGB verlange lediglich, dass die Vollzugsbehörde einen Bericht bei der Anstaltsleitung einhole. Darüber hinaus sei festzuhalten, dass zur Beantwortung der Frage, ob ein Gutachten hinreichend aktuell ist, gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht primär auf das formelle Kriterium des Alters des Gutachtens abzustellen sei. Massgebend sei vielmehr die Frage, ob sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens gewandelt habe oder nicht. Folglich sei entscheidend, ob die ärztliche Beurteilung von D____ mutmasslich noch zutreffe oder ob diese aufgrund der seitherigen Entwicklung nicht mehr als aktuell bezeichnet werden könne. Dem Argument des Rekurrenten, er habe seit der Erstellung des vorgenannten Gutachtens in der Therapie essentielle Fortschritte gemacht und einen Herzinfarkt erlitten, sei entgegenzuhalten, dass er sich nach der Aufhebung der stationären therapeutischen Massnahme per 27. September 2018 im Rahmen des Strafvollzugs ab Anfang des Jahres 2020 bis im September 2020 in therapeutischer Behandlung befunden habe, folglich also nicht einmal ein Jahr.”
Besondere Umstände können dazu führen, dass die Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 1 StGB nicht als erfüllt gelten. Im zitierten Entscheid hing eine frühere Entlassung ausschliesslich davon ab, ob die Behörden einer unter Androhung von Tötungsdelikten gestellten Forderung nachkamen; die Entlassung beruhte demnach auf nicht legalen Umständen.
“Fest steht weiter, dass die Behörden der Forderung im "Erpresserschreiben" nicht nachkamen und B.________ nicht aus dem Strafvollzug entliessen. Da die Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 1 StGB frühestens im September 2017 erfüllt waren, hing die damalige Entlassung von B.________ aus dem Strafvollzug nicht von legalen Umständen ab, sondern ausschliesslich davon, ob die Behörden der vom Beschwerdeführer unter Androhung von Tötungsdelikten formulierten Forderung nach Freilassung von B.________ nachkamen. Der bloss "bedingte Handlungswille" steht der im Rahmen von Art. 260bis Abs. 1 StGB erforderlichen Absicht unter diesen Umständen nicht entgegen.”
Bei bestimmten Tätergruppen — namentlich bei Angehörigen organisierter Banden, bei schwerer Wirtschaftskriminalität sowie bei Personen mit ausgeprägten Persönlichkeitsstörungen/psychopathischen Merkmalen — ist das Rückfallrisiko im Rahmen von Art. 86 Abs. 1 StGB besonders sorgfältig zu prüfen; dies kann dazu führen, dass die Behörden restriktivere Entscheidungen hinsichtlich der bedingten Entlassung treffen.
“Le principe de la proportionnalité postule que toute personne qui est mise en détention avant jugement a le droit d'être jugée dans un délai raisonnable ou d'être libérée pendant la procédure pénale (art. 31 al. 3 Cst. [Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101] et 5 par. 3 CEDH [Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.101]). Une durée excessive de la détention constitue une limitation disproportionnée du droit à la liberté personnelle, qui est notamment violé lorsque la durée de la détention provisoire dépasse la durée probable de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; TF 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.1). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; TF 7B_907/2024 précité consid. 5.2.3). 4.2.2 Selon l’art. 140 ch. 3 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), le brigandage est puni s’une peine privative de liberté de deux ans au moins, si son auteur commet l’acte en qualité d’affilié à une bande formée pour commettre des brigandages ou des vols, s’il montre de toute autre manière, par sa façon d’agir, qu’il est particulièrement dangereux. 4.3 En l’espèce, il ressort des récits des différentes parties plaignantes et du résultat de l’enquête menée depuis le mois de janvier 2024, résumés en substance dans le rapport d’investigation de la Police de Lausanne du 27 août 2024 (cf. P. 15), que I.________ et D.________ ont manifestement agi en qualité de coauteurs dans le cadre d’un réseau organisé de voleurs. Aucun élément ne permet en tous les cas de considérer que le recourant était animé d’une intention différente de celle de son comparse.”
“TRIBUNAL CANTONAL 50 AP20.020859-JSE CHAMBRE DES RECOURS PENALE __________________________________________ Arrêt du 19 janvier 2021 __________________ Composition : M. Perrot, président Mme Fonjallaz et M. Kaltenrieder, juges Greffière : Mme Vuagniaux ***** Art. 86 al. 1 CP Statuant sur le recours interjeté le 11 janvier 2021 par I.________ contre l’ordonnance rendue le 28 décembre 2020 par la Juge d’application des peines dans la cause no AP20.020859-JSE, la Chambre des recours pénale considère : En fait : A. Par jugement du 11 septembre 2020 rendu par le Tribunal criminel de l’arrondissement de La Côte, I.________, né le [...] 1960, a été condamné à une peine privative de liberté de 4 ans pour abus de confiance, escroquerie par métier, faux dans les titres, induction de la justice en erreur, blanchiment d’argent qualifié, usage abusif de permis ou de plaques et infraction à la Loi fédérale sur les étrangers et l’intégration. De 2012 à 2018, dans le cadre de son commerce d’automobiles notamment, I.________ a grugé plusieurs dizaines de personnes, principalement en vendant leur véhicule en tant qu’intermédiaire ou en obtenant des prêts de leur part sous des prétextes fallacieux, puis en utilisant les sommes acquises afin de s’assurer un train de vie dispendieux à son amant et à lui-même.”
“Johannsen wurde in der Folge etwa festgehalten, dass die kombinierte Persönlichkeitsstörung des Beschwerdeführers bestätigt werden könne sowie auf das unveränderte Vorhandensein ausgeprägter «psychopathy»-Merkmale hinzuweisen sei (amtliche Akten BVD, pag. 1980 ff.) und dass es ihm auch aktuell nicht gelinge, inkriminierte betrügerisch-manipulative Handlungen zu unterlassen und eine starke Diskrepanz zwischen seiner vordergründig gezeigten Auskunftsbereitschaft, Kooperation und Absprachefähigkeit und seinem hintergründigen, verborgenen Verhalten bestehe (amtliche Akten BVD, pag. 1983, pag. 2053). Auch die KoFako äusserte mehrfach Unsicherheiten und Zweifel im Zusammenhang mit Vollzugslockerungen (etwa amtliche Akten BVD, pag. 921 ff., pag. 1254, pag. 1293, pag. 1771 f.). Insofern kann entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht von durchwegs positiven Berichten gesprochen werden, zumal die vom Beschwerdeführer hauptsächlich ins Feld geführten Berichte von verschiedenen Seiten in Frage gestellt wurden. Von einer Verschleppung bzw. gar einer Verzögerungstaktik der BVD kann daher nicht die Rede sein. Hinzu kommt, dass sich das vorliegende Verfahren auf die Frage beschränkt, ob der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist. In der Vergangenheit angeordnete Verlegungen, gewährte und/oder verweigerte Vollzugsöffnungen sind nicht Verfahrensgegenstand und im vorliegenden Beschwerdeverfahren daher nur von untergeordneter Bedeutung.”
Die Entlassungsprognose ist als Gesamtwürdigung vorzunehmen. Dabei sind namentlich das Vorleben und die Persönlichkeit der betroffenen Person, ihr Verhalten während des Strafvollzugs, ihre neuere Einstellung zu den Taten und eine allfällige Besserung zu berücksichtigen. Ebenfalls zu prüfen sind die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse, insbesondere die vorgesehenen Erwerbs‑/Projektpläne und die Mittel der Existenzsicherung.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate, verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wen es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die letzte Stufe des Strafvollzuges dar und bildet die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog.”
“Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, so wäre sie in der Sache selbst abzuweisen. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Per- son nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde wei- tere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die Prognose über das künftige Wohl- verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGer 6B_652/2021 v.”
“En l'espèce, l'art. 86 al. 1 CP impose au juge d'analyser les conditions dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra à sa sortie de prison (cf. consid. 2.1.2 supra), en particulier les moyens de subsistance envisagés. Ce critère doit s'examiner afin d'évaluer le risque de récidive du condamné; l'éventuelle restriction à la liberté du choix de la profession qui peut le cas échéant en découler s'avère donc justifiée par un intérêt public prépondérant, à savoir la protection de la sécurité publique. Il s'ensuit que la cour cantonale pouvait, sans violer le droit fédéral, retenir dans le cadre de l'examen de la libération conditionnelle que le recourant devait présenter un projet professionnel plus étayé, respectivement un autre projet professionnel.”
Ist gegen den Verurteilten eine Ausschaffung angeordnet oder steht sie im Raum, kann die bedingte Entlassung mit der Durchführung der Ausschaffung verknüpft werden; in den zitierten Entscheiden wurde sie beispielsweise auf den ersten praktisch durchführbaren Tag der Ausschaffung / des renvoi gesetzt.
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene, der zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst hat, bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die Bewährungs- und Vollzugsdienste erachteten die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung des Beschwerdeführers, dem die Niederlassungsbewilligung in der Schweiz rechtskräftig widerrufen und der aus der Schweiz rechtskräftig weggewiesen worden war, nur im Fall seiner Rückkehr nach Nordmazedonien als gegeben. Sie bewilligten deshalb die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers "auf den Tag seiner Ausschaffung" hin. Sofern seine Ausschaffung nicht möglich sei, verbleibe er bis zum ordentlichen Vollzugsende im Strafvollzug (vgl. vorinstanzliche Akten pag. 43 ff.: Verfügung der Bewährungs- und Vollzugsdienste vom 4. September 2020 E. 2.3.4 ff. S. 8 ff., Dispositiv-Ziff. 1 f. S. 10). Die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers ist damit von seiner Ausschaffung nach Nordmazedonien abhängig und im Sinne einer Bedingung mit dieser verknüpft.”
“________ a refusé de comparaître à l’audience de la Juge d’application des peines appointée le 16 décembre 2021. Il n’a pas réagi au courrier qui lui a été adressé le jour même (P. 6) afin de savoir s’il renonçait à la procédure orale. d) Dans un courrier du 21 décembre 2021 (P. 8), le Ministère public s’est rallié intégralement à la proposition formulée par l’OEP et a par conséquent préavisé favorablement à la libération conditionnelle du condamné au premier jour utile où son expulsion judiciaire pourrait être mise en œuvre. e) S.________ n’a pas procédé dans le délai de prochaine clôture qui lui avait été imparti le 22 décembre 2021. f) Par ordonnance du 29 décembre 2021, la Juge d’application des peines a libéré conditionnellement S.________ au premier jour utile où son renvoi de Suisse pouvait être mis en œuvre (I), a fixé le délai d’épreuve imparti au condamné à un an (II) et a laissé les frais de cette décision à la charge de l’Etat (III). La Juge d’application des peines a considéré que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) étaient réalisées. Quant à la troisième, elle a constaté que les sept condamnations passées n’avaient pas dissuadé S.________ dans son comportement délictueux, de sorte que l’exécution complète des peines n’apporterait pas de plus-value en termes de prévention spéciale. La magistrate a conclu que la libération conditionnelle de S.________ au premier jour utile où son expulsion au Cameroun pourrait être mise en œuvre semblait bien la seule alternative qui permette de ne pas poser un pronostic qui soit résolument défavorable. Enfin, la menace de devoir subir un solde de peine de quelques mois en cas de retour en Suisse, couplé à une nouvelle sanction pour rupture de ban, devrait aussi exercer un effet dissuasif. C. Par acte du 31 décembre 2021, S.________ a interjeté un recours contre cette ordonnance. Il a invoqué des éléments retenus par la Juge d’application des peines (notamment sur la durée des précédentes expulsions judiciaires du sol helvétique dont il avait déjà fait l’objet respectivement en 2019 et en 2020).”
“L’OEP a considéré que ce dernier élément ne permettait pas à lui seul de poser un pronostic défavorable quant à la situation de l'intéressé. Selon l'autorité d'exécution, le condamné devait désormais intégrer le fait qu'il ne pouvait plus demeurer en Suisse et entreprendre les démarches nécessaires afin de préparer son retour dans son pays d'origine. Elle a ainsi considéré que l'exécution complète des peines n'apporterait aucune plus-value en matière de prévention spéciale et qu'un élargissement au jour où son renvoi de Suisse pourrait être mis en œuvre paraissait préférable pour réduire le risque de récidive. Par ordonnance du 3 mai 2021, la Juge d’application des peines a libéré conditionnellement W.________ au premier jour utile où son renvoi de Suisse pouvait être mis en œuvre, mais au plus tôt le 16 mai 2021 (I), a fixé le délai d’épreuve imparti au condamné à un an (II) et a laissé les frais de cette décision à la charge de l’Etat (III). La Juge d’application des peines a considéré que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP étaient réalisées. Quant à la troisième, elle a considéré qu’en dépit des condamnations passées, de la décision de renvoi de Suisse et des décisions du SEM confirmant son statut illégal sur le sol helvétique, l’intéressé semblait ne toujours pas réaliser la portée de ses infractions et persistait à soutenir qu’il avait le droit de séjourner en Suisse. Ses projets d’avenir n’étaient en outre pas conformes à sa situation administrative, puisqu’il a déclaré vouloir demeurer en Suisse et y travailler. Il n’était cependant pas exclu qu’il prenne conscience du fait que son avenir en Suisse était compromis, eu égard à son absence de statut, et qu’il se résigne à entreprendre les démarches nécessaires afin de préparer son retour dans son pays d’origine, la Géorgie, seul pays où il pourrait se réinsérer en toute légalité. Un renvoi sous contrainte était en outre possible. En définitive, la Juge d’application des peines a estimé que l’exécution complète des peines n’apporterait pas de plus-value en termes de prévention spéciale et qu’un élargissement au jour où son renvoi pourrait être mis en œuvre paraissait préférable à une libération en fin de peine pour réduire le risque de récidive.”
Bei der Prüfung der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB bildet das Verhalten im Vollzug ein Indiz für die Legalprognose, das in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen ist. Es ist nur ins Gewicht zu legen, soweit daraus belastbare Rückschlüsse auf das künftige Verhalten nach der Entlassung gezogen werden können. Tadelloses Verhalten im Vollzug besitzt nur geringe Aussagekraft; negativ bewertete Verhaltensweisen sind nur dann erheblich, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von fehlender Besserung sind und nicht zeitlich weit zurückliegen.
“Weiter ist das deliktische und sonstige Verhalten des Beschwerdeführers zu beurteilen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Art des Delikts, welches zur Strafhaft geführt hat, an sich für die Prognose nicht entscheidend. Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
“Aus dem aktuellen Vollzugsbericht ergibt sich, dass sich der Beschwerdeführer in den strengen Regimevorgaben des Strafvollzugs kooperativ und angepasst bewegt. Entsprechend hält auch die JVA B.____ fest, dass sein Vollzug unauffällig sei und problemlos verlaufe. Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und die günstige Legalprognose allein gestützt auf das Bedenken weckende Vorleben der vom Freiheitsentzug betroffenen Person zu verneinen (BGE 133 IV 201 E. 3.2). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren - etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug - bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.3; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB). Für die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung (vgl. dazu E. 6.1 hiervor) erforderlich, von der das Verhalten des Täters während des Strafvollzugs ein Kriterium bildet. Dabei ist das Verhalten im Strafvollzug verhältnismässig nicht so stark zu gewichten, weil von den Betroffenen in den strengen Regimevorgaben des Strafvollzugs grundsätzlich ein einwandfreies Verhalten zu erwarten ist. Weil vorliegend sowohl das Vorleben, die Persönlichkeit des Täters und dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse (beabsichtigter Handlungsplan) eindeutig gegen eine günstige Legalprognose sprechen, lassen sich, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, allein aus seinem guten Verhalten im strengen Vollzugsalltag keine prognoserelevanten Veränderungen in Bezug auf seine Rückfallgefahr ableiten.”
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Art des Delikts, welches zur Strafhaft geführt hat, an sich für die Prognose nicht entscheidend. Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (vgl. Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 E. 5.3; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
Bei der Anrechnung von Freiheitsentzug im Zusammenhang mit einer ambulanten Behandlung hat die Entscheidbehörde ausdrücklich zu prüfen und zu begründen, in welchem Umfang dieser Freiheitsentzug auf die Strafe anzurechnen ist. Die Entscheidung über die bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB ist als selbständige, anschliessende Entscheidung im Sinne von Art. 363 StPO zu qualifizieren.
“Januar 2022 jedoch offensichtlich nicht. Die Überprüfung der materiellrechtlichen "Richtigkeit" eines Entscheides sei dem Rechtsmittelverfahren vorbehalten und nicht Gegenstand eines Verfahrens nach Art. 83 StPO. Da eine Berichtigung im Sinne von Art. 83 StPO nicht mit Spekulationen über den tatsächlichen Willen des Gerichts begründet werden könne, verletze die Vorinstanz bereits aus diesem Grund mit dem Berichtigungsbeschluss vom 5. April 2022 Bundesrecht (Beschwerde 6B_704/2022 S. 8). Des Weiteren führe die Aufhebung der ambulanten Massnahme ohnehin nicht automatisch im Sinne einer "Wenn-Dann-Regel" zum unbedingten Vollzug der aufgeschobenen Strafe. Zum einen habe das Gericht zu bestimmen (und zu begründen), inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe anzurechnen sei. Zum anderen habe sich das Gericht auch dazu zu äussern, inwiefern in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) bzw. der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder allenfalls ein Verzicht (BGE 114 IV 85) vorlägen. Mit anderen Worten bedinge die Anordnung des (unbedingten) Vollzugs der zuvor zu Gunsten einer nun aufgehobenen ambulanten Massnahme ausgesprochenen Strafe eine Auseinandersetzung mit der Materie. Eine solche habe gemäss den Erwägungen des Urteils vom 4. Januar 2022 nicht stattgefunden. Auch wenn gewisse Ausführungen, zum Beispiel betreffend Rückfallgefahr des Beschwerdeführers 1, auch für die Frage des Widerrufs der aufgeschobenen Freiheitsstrafe relevant sein mögen, habe sich die Vorinstanz jedoch in eben diesem Kontext nicht damit beschäftigt. Vorliegend habe keine Auseinandersetzung (und damit keine erkennbare Willensbildung) zur Thematik "Widerruf der zu Gunsten der ambulanten Massnahme aufgeschobenen Strafen" stattgefunden. Entsprechend äussere sich die Vorinstanz im Berichtigungsbeschluss vom 5. April 2022 auch erstmalig, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe anzurechnen sei und inwiefern in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Freiheitsstrafe oder der bedingten Entlassung vorlägen.”
“Les conclusions subsidiaires du Ministère public étaient par conséquent admises, assorties d'une règle de conduite consistant à coopérer avec les autorités compétentes en vue de quitter le territoire helvétique et de ne plus y revenir, si un permis F n'était pas accordé. D. a. À l'appui de son recours, le Ministère public conteste que A______ présente un pronostic favorable permettant sa libération conditionnelle. L'intéressé fournissait les mêmes motifs que ceux qu'il avait présentés en faveur de sa précédente demande. Les motifs du SAPEM n'étaient pas critiquables, car toutes les sanctions précédentes n'avaient exercé aucun effet dissuasif sur lui. Son expulsion vers la Guinée pourrait même être compromise, puisqu'il n'avait en réalité pas le projet de s'y rendre, mais de rester en Suisse ou de passer en France, étant de surcroît démuni de papiers d'identité. b. Par pli spontanément adressé le 7 février 2022 au TAPEM (qui l'a transmis à réception à la Chambre de céans), A______ réagit au jugement rendu contre lui. Il ne comprenait pas pourquoi il ne quittait pas immédiatement la prison. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une autre décision ultérieure indépendante au sens de l'art. 363 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2e éd., Bâle 2019, n. 30 art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. En l'occurrence, déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le Ministère public ayant la qualité pour recourir (art. 381 al. 1 CPP), le recours est recevable. 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 2. Le recourant considère qu'un pronostic défavorable fait obstacle à la libération conditionnelle de l'intimé.”
Die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 4 StGB ist ausdrücklich als Ausnahme ausgestaltet und ist von der zuständigen Behörde mit grosser Zurückhaltung zu gewähren. Bei der Entscheidung ist eine einzelfallbezogene Interessenabwägung vorzunehmen; zu berücksichtigen sind insbesondere die persönliche Situation des Gefangenen, sein Verhalten und der prognostische Ausblick. Die Praxis orientiert sich an den Gesichtspunkten der Gnadenpraxis; typischerweise kommen ausserordentliche Umstände wie eine irreversible, die Lebenserwartung stark einschränkende Krankheit oder ein am Einzelfall zu messendes aussergewöhnlich verdienteres Verhalten in Betracht. Die Behörde verfügt über einen weiten Beurteilungsspielraum; die gerichtliche Überprüfung greift nur bei Überschreitung oder Missbrauch dieses Ermessens.
“92 CP ; Baechtold, in : Niggli/Wiprächtiger [éd.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 3e éd., Bâle 2013, nn. 9 ss ad art. 92 CP). En présence d'un motif grave dans le sens décrit ci-dessus, l'autorité doit procéder à une pesée des intérêts tenant compte non seulement des aspects médicaux, mais également de la nature et de la gravité des actes ayant justifié la peine, de la durée de celle-ci (TF 6B_580/2010 du 26 juillet 2010 consid. 2.5.2) et de l'intérêt de la société à l'exécution ininterrompue de la peine (ATF 106 IV 321 consid. 7 ; TF 6B_504/2013 du 13 septembre 2013 consid. 2.1.3). Il faut encore prendre en considération que l'interruption de l'exécution ne doit intervenir en principe qu'à titre subsidiaire et ne peut ainsi pas être ordonnée si d'autres possibilités sont envisageables, en particulier si d'autres formes d'exécution se révèlent suffisantes et adaptées (ATF 106 IV 321 consid. 7a ; TF 6B_753/2021 du 9 février 2022 consid. 3.2.2 et les réf. citées ; Bendani, op. cit., n. 5 ad art. 92 CP). 2.2.2 Aux termes de l’art. 86 al. 4 CP, exceptionnellement, le détenu qui a subi la moitié de sa peine, mais au moins trois mois de détention, peut être libéré conditionnellement si des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne le justifient. Il ressort de la jurisprudence que, comme le souligne le terme « exceptionnellement », la libération conditionnelle à mi-peine doit rester l'exception ; l'autorité compétente doit l'octroyer avec une grande retenue (TF 6B_740/2020 du 1er juillet 2020 consid. 2.1 ; TF 6B_240/2012 du 4 décembre 2012 consid. 2, SJ 2013 I 441), notamment en cas de maladie ayant une issue irréversible qui limite l’espérance de vie du détenu. Si la situation en question est le lot d’un certain nombre de détenus, l’art. 86 al. 4 CP ne trouvera pas application. L’autorité devra s'inspirer des motifs qui justifient une grâce (ATF 141 IV 349 consid. 2.2 ; TF 6B_740/2020 du 1er juillet 2020 consid. 2.1). Elle devra examiner, dans chaque cas, si le détenu mérite une libération anticipée, compte tenu de sa situation personnelle, de son comportement et du pronostic quant à son avenir.”
“Il faut encore prendre en considération que l'interruption de l'exécution ne doit intervenir en principe qu'à titre subsidiaire et ne peut ainsi pas être ordonnée si d'autres possibilités sont envisageables, en particulier si d'autres formes d'exécution se révèlent suffisantes et adaptées (ATF 106 IV 321 consid. 7a ; TF 6B_753/2021 du 9 février 2022 consid. 3.2.2 et les réf. citées ; Bendani, op. cit., n. 5 ad art. 92 CP). 2.2.2 Aux termes de l’art. 86 al. 4 CP, exceptionnellement, le détenu qui a subi la moitié de sa peine, mais au moins trois mois de détention, peut être libéré conditionnellement si des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne le justifient. Il ressort de la jurisprudence que, comme le souligne le terme « exceptionnellement », la libération conditionnelle à mi-peine doit rester l'exception ; l'autorité compétente doit l'octroyer avec une grande retenue (TF 6B_740/2020 du 1er juillet 2020 consid. 2.1 ; TF 6B_240/2012 du 4 décembre 2012 consid. 2, SJ 2013 I 441), notamment en cas de maladie ayant une issue irréversible qui limite l’espérance de vie du détenu. Si la situation en question est le lot d’un certain nombre de détenus, l’art. 86 al. 4 CP ne trouvera pas application. L’autorité devra s'inspirer des motifs qui justifient une grâce (ATF 141 IV 349 consid. 2.2 ; TF 6B_740/2020 du 1er juillet 2020 consid. 2.1). Elle devra examiner, dans chaque cas, si le détenu mérite une libération anticipée, compte tenu de sa situation personnelle, de son comportement et du pronostic quant à son avenir. Ainsi, la libération conditionnelle à mi-peine devrait notamment se justifier lorsque l'exécution de la peine représente dans le cas particulier une rigueur excessive et/ou que des motifs d'humanité exigent une libération anticipée. Il devrait en aller de même lorsque le détenu a eu un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il a fait preuve d'un amendement hors du commun. Comme cela découle de la formulation potestative de la règle, selon laquelle « le détenu [...] peut être libéré », l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation (TF 6B_740/2020 du 1er juillet 2020 consid. 2.1 ; TF 6B_240/2012 du 4 décembre 2012 consid.”
“Il avait précisé qu'une libération conditionnelle après l'accomplissement de la moitié de la peine devrait rester l'exception, que celle-ci serait notamment justifiée lorsque le détenu n'a plus qu'une espérance de vie limitée en raison de l'évolution irréversible d'une maladie ou qu'il s'est engagé volontairement dans une action très risquée, telle qu'une aide en cas de catastrophe (cf. Message du 21 septembre 1998 concernant la modification du code pénal suisse [dispositions générales, entrée en vigueur et application du code pénal] et du code pénal militaire ainsi qu'une loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs, FF 1999 1787, 1928; arrêt 6B_240/2012 précité consid. 2.2.1 publié in SJ 2013 I 441 ss). Même si le Conseil fédéral avait prévu que les "circonstances extraordinaires" de l'art. 86 al. 4 CP pourraient tenir tant à l'acte commis qu'à la personne du détenu, il a finalement été proposé, devant le Conseil des Etats, de se montrer plus restrictif, car les circonstances tenant à l'acte délictueux doivent déjà être prises en considération au moment de la fixation de la peine (cf. BO CE 1999 1133). Selon la jurisprudence, la libération conditionnelle à mi-peine doit rester l’exception ; l'autorité compétente doit l'octroyer avec une grande retenue. Pour l'application de l'art. 86 al. 4 CP, le juge doit s'inspirer des conditions de la grâce (ATF 141 IV 349 consid. 2.2 p. 353 s.; TF 6B_240/2012 précité consid. 2.3 publié in SJ 2013 I 441 ss). Ainsi, la libération conditionnelle à mi-peine devrait notamment se justifier lorsque l'exécution de la peine représente, dans le cas particulier, une rigueur excessive ou que des motifs d'humanité exigent une libération anticipée. Il devrait en aller de même lorsque le détenu a eu un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il a fait preuve d'un amendement hors du commun. L'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le Tribunal fédéral n'intervient que si celle-ci l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents (TF 6B_240/2012 précité consid. 2.3 et les références citées, publié in SJ 2013 I 441 ss). 3.2.2 Conformément à l’art. 92 CP, l’exécution des peines et des mesures peut être interrompue pour un motif grave. Cette norme correspond à l’art.”
“4 CP, celles justifiant une grâce, ainsi que des considérations de prévention spéciale, par exemple "lorsque l'exécution complète de la peine aurait des effets négatifs sur l'aptitude du détenu à vivre sans commettre d'infraction après sa libération". Il avait précisé qu'une libération conditionnelle après l'accomplissement de la moitié de la peine devrait rester l'exception, que celle-ci serait notamment justifiée lorsque le détenu n'a plus qu'une espérance de vie limitée en raison de l'évolution irréversible d'une maladie ou qu'il s'est engagé volontairement dans une action très risquée, telle qu'une aide en cas de catastrophe (cf. Message du 21 septembre 1998 concernant la modification du code pénal suisse [dispositions générales, entrée en vigueur et application du code pénal] et du code pénal militaire ainsi qu'une loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs, FF 1999 1787, 1928; arrêt 6B_240/2012 précité consid. 2.2.1 publié in SJ 2013 I 441 ss). Même si le Conseil fédéral avait prévu que les "circonstances extraordinaires" de l'art. 86 al. 4 CP pourraient tenir tant à l'acte commis qu'à la personne du détenu, il a finalement été proposé, devant le Conseil des Etats, de se montrer plus restrictif, car les circonstances tenant à l'acte délictueux doivent déjà être prises en considération au moment de la fixation de la peine (cf. BO CE 1999 1133). Selon la jurisprudence, la libération conditionnelle à mi-peine doit rester l’exception ; l'autorité compétente doit l'octroyer avec une grande retenue. Pour l'application de l'art. 86 al. 4 CP, le juge doit s'inspirer des conditions de la grâce (ATF 141 IV 349 consid. 2.2 p. 353 s.; TF 6B_240/2012 précité consid. 2.3 publié in SJ 2013 I 441 ss). Ainsi, la libération conditionnelle à mi-peine devrait notamment se justifier lorsque l'exécution de la peine représente, dans le cas particulier, une rigueur excessive ou que des motifs d'humanité exigent une libération anticipée. Il devrait en aller de même lorsque le détenu a eu un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il a fait preuve d'un amendement hors du commun.”
Bei der prognostischen Beurteilung können eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung mit der Tat und eine durch Therapie erreichbare Reifung der Persönlichkeit positiv gewertet werden. Psychodiagnostische Abklärungen sind nicht zwingend, können aber für eine sachgerechte Erfassung der Täterpersönlichkeit häufig erforderlich sein. Liegt die Sachlage (z. B. widersprüchliche Gutachten oder unklare Befunde) nicht hinreichend vor, ist es zulässig, eine Neubegutachtung anzuordnen.
“Zu beurteilen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Für die Erfassung der Täterpersönlichkeit sind psychodiagnostische Abklärungen nicht obligatorisch, doch kann für eine sachgerechte Erfassung der Täterpersönlichkeit ein entsprechendes Gutachten häufig unentbehrlich sein. Ist die diesbezügliche Sachlage unklar, weil z.B. widersprüchliche Gutachten über den Therapieverlauf vorliegen, dann ist es zulässig, dass die für die bedingte Entlassung zuständige Behörde eine Neubegutachtung anordnet (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 lb 27 E. 1).”
“eine erhöhte Kränkbarkeit, Impulsivität, Selbstbezogenheit, Aggressivität, eine Tendenz, Verhalten und Absichten anderer generell als feindselig wahrzunehmen, ein übersteigerter Dominanzanspruch wie ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis oder sexuell deviante Interessen. Umgekehrt können personenbezogene Ressourcen (u.a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu beurteilen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Für die Erfassung der Täterpersönlichkeit sind psychodiagnostische Abklärungen nicht obligatorisch, doch kann für eine sachgerechte Erfassung der Täterpersönlichkeit ein entsprechendes Gutachten häufig unentbehrlich sein. Ist die diesbezügliche Sachlage unklar, weil z.B. widersprüchliche Gutachten über den Therapieverlauf vorliegen, dann ist es zulässig, dass die für die bedingte Entlassung zuständige Behörde eine Neubegutachtung anordnet (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 lb 27 E.”
“Zu beurteilen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Für die Erfassung der Täterpersönlichkeit sind psychodiagnostische Abklärungen nicht obligatorisch, doch kann für eine sachgerechte Erfassung der Täterpersönlichkeit ein entsprechendes Gutachten häufig unentbehrlich sein. Ist die diesbezügliche Sachlage unklar, weil z.B. widersprüchliche Gutachten über den Therapieverlauf vorliegen, dann ist es zulässig, dass die für die bedingte Entlassung zuständige Behörde eine Neubegutachtung anordnet (Koller, a.a.O., N 8 zu Art. 86 StGB). Auch Umstände der Straftat können auf prognoserelevante Persönlichkeitsmerkmale hinweisen (BGE 103 lb 27 E. 1).”
Die Umwandlung der Freiheitsstrafe in eine institutionelle therapeutische Massnahme nach Art. 65 Abs. 1 CP schliesst eine bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB aus, solange die Massnahme dauert. Gemäss den Quellen ist die Vollstreckung des verbleibenden Strafrests während der Massnahme ausgesetzt, wodurch eine bedingte Entlassung der betreffenden Strafe gegenstandslos wird.
“À l'époque, le pronostic était clairement défavorable, et la demande de mise en liberté prématurée. Cette appréciation vaut également aujourd'hui. Si, dernièrement, le comportement du recourant en détention ne semble pas avoir occasionné de nouvelles sanctions disciplinaires, on notera toutefois que le Dr D______ l'explique plus par un envahissement de la maladie que par un véritable amendement. L'expert retient aussi que l'état de santé mentale du recourant s'est aggravé depuis le premier complément d'expertise de 2017, et qualifie le risque actuel de récidive violente (atteinte à l'intégrité physique d'autrui) de particulièrement élevé. Le recourant ne conteste pas ce pronostic légal, mais fonde son argumentation sur la prémisse voulant qu'un changement de sanction ne peut être prononcé, prémisse qui s'est toutefois révélée infondée. On peut d'ailleurs relever, avec le TAPEM, que la transformation d'une peine privative de liberté en une mesure thérapeutique institutionnelle selon l'art. 65 al. 1 CP exclut par essence toute libération conditionnelle selon l'art. 86 CP. En effet, tant que dure la mesure, l'exécution du solde de la peine privative de liberté est alors suspendue (cf. art. 65 al. 1, 3ème phrase CP), ce qui rend sans objet la question d'une libération conditionnelle de ladite peine. Le grief sera rejeté. 8. Infondé, le recours sera rejeté et le jugement querellé, confirmé. 9. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, arrêtés à CHF 1'500.- (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). 10. La procédure cantonale s'achevant au fond et le recourant étant assisté d'un avocat d'office, il convient de l'indemniser, pour la procédure de recours uniquement. 10.1. À teneur de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. À Genève, le tarif des avocats est édicté à l'art. 16 RAJ ; il prévoit une indemnisation sur la base d'un tarif horaire de CHF 200.”
“À l'époque, le pronostic était clairement défavorable, et la demande de mise en liberté prématurée. Cette appréciation vaut également aujourd'hui. Si, dernièrement, le comportement du recourant en détention ne semble pas avoir occasionné de nouvelles sanctions disciplinaires, on notera toutefois que le Dr D______ l'explique plus par un envahissement de la maladie que par un véritable amendement. L'expert retient aussi que l'état de santé mentale du recourant s'est aggravé depuis le premier complément d'expertise de 2017, et qualifie le risque actuel de récidive violente (atteinte à l'intégrité physique d'autrui) de particulièrement élevé. Le recourant ne conteste pas ce pronostic légal, mais fonde son argumentation sur la prémisse voulant qu'un changement de sanction ne peut être prononcé, prémisse qui s'est toutefois révélée infondée. On peut d'ailleurs relever, avec le TAPEM, que la transformation d'une peine privative de liberté en une mesure thérapeutique institutionnelle selon l'art. 65 al. 1 CP exclut par essence toute libération conditionnelle selon l'art. 86 CP. En effet, tant que dure la mesure, l'exécution du solde de la peine privative de liberté est alors suspendue (cf. art. 65 al. 1, 3ème phrase CP), ce qui rend sans objet la question d'une libération conditionnelle de ladite peine. Le grief sera rejeté. 8. Infondé, le recours sera rejeté et le jugement querellé, confirmé. 9. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, arrêtés à CHF 1'500.- (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). 10. La procédure cantonale s'achevant au fond et le recourant étant assisté d'un avocat d'office, il convient de l'indemniser, pour la procédure de recours uniquement. 10.1. À teneur de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. À Genève, le tarif des avocats est édicté à l'art. 16 RAJ ; il prévoit une indemnisation sur la base d'un tarif horaire de CHF 200.”
Bei verurteilten Ausländerinnen und Ausländern wendet der Bundesgerichtshof bei der Beurteilung der Gefährlichkeit eine besonders strenge Prüfung an, namentlich bei Delikten gegen das Betäubungsmittelrecht sowie bei Gewalt‑ und Sexualdelikten. Zudem ist die Verwaltung befugt, unabhängig vom Entscheid über die bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB eigene, strengere Schlüsse für die Gefährlichkeits‑ bzw. ordnungspolitische Beurteilung zu ziehen.
“3). Pour évaluer la menace que représente un étranger condamné pénalement, le Tribunal fédéral se montre particulièrement rigoureux - suivant en cela la pratique de la CEDH - en présence d’infractions à la législation fédérale sur les stupéfiants, d’actes de violence criminelle et d’infractions contre l’intégrité sexuelle (cf. ATF 139 II 121 consid. 5.3; arrêts TF 2C_491/2019 du 11 novembre 2019 consid. 2.3.1; 2C_455/2016 du 31 octobre 2016 consid. 5.3). Seuls des éléments exceptionnels permettent de faire pencher la balance en faveur du recourant dont la faute est lourde et dont l'infraction commise est grave (cf. arrêt TF 2C_695/2016 du 1er décembre 2016 consid. 5.4). 4.2. Le Tribunal fédéral s'est déjà prononcé quant au risque de récidive des étrangers criminels en détention ou en liberté conditionnelle (cf. arrêt TC GE ATA/571/2015 du 2 juin 2015 consid. 8.1, confirmé in arrêt TF 2C_607/2015 du 7 décembre 2015). Il a notamment expliqué que la libération conditionnelle au sens de l'art. 86 CP n'est pas décisive pour apprécier la dangerosité pour l'ordre public de celui qui en bénéficie, l'autorité administrative étant libre de tirer ses propres conclusions à ce sujet (ATF 130 II 176 consid. 4.3.3; arrêt TF 2C_139/2014 consid. 4.4). En effet, le droit pénal et le droit des étrangers poursuivent des buts différents et sont applicables indépendamment l'un de l'autre: tandis que le premier prend en compte la possibilité de réinsertion sociale du condamné, le deuxième se base sur une appréciation rigoureuse de la sauvegarde de la sécurité et de l'ordre publics (ATF 137 II 233 consid. 5.2.2; 130 II 176 consid. 4.3.3; 120 Ib 129 consid. 5b; arrêts TF 2C_108/2014 du 15 septembre 2014 consid. 2.2; 2A.103/2005 du 4 août 2005 consid. 4.2.2). Le fait que l'étranger fasse preuve d'un comportement adéquat durant l'exécution de sa peine est généralement attendu de tout délinquant (arrêts TF 2C_139/2014 précité consid. 4.4; 2C_791/2013 du 22 octobre 2013 consid. 5; 2C_401/2012 consid. 3.5.”
“3). Pour évaluer la menace que représente un étranger condamné pénalement, le Tribunal fédéral se montre particulièrement rigoureux - suivant en cela la pratique de la CEDH - en présence d’infractions à la législation fédérale sur les stupéfiants, d’actes de violence criminelle et d’infractions contre l’intégrité sexuelle (cf. ATF 139 II 121 consid. 5.3; arrêts TF 2C_491/2019 du 11 novembre 2019 consid. 2.3.1; 2C_455/2016 du 31 octobre 2016 consid. 5.3). Seuls des éléments exceptionnels permettent de faire pencher la balance en faveur du recourant dont la faute est lourde et dont l'infraction commise est grave (cf. arrêt TF 2C_695/2016 du 1er décembre 2016 consid. 5.4). 4.2. Le Tribunal fédéral s'est déjà prononcé quant au risque de récidive des étrangers criminels en détention ou en liberté conditionnelle (cf. arrêt TC GE ATA/571/2015 du 2 juin 2015 consid. 8.1, confirmé in arrêt TF 2C_607/2015 du 7 décembre 2015). Il a notamment expliqué que la libération conditionnelle au sens de l'art. 86 CP n'est pas décisive pour apprécier la dangerosité pour l'ordre public de celui qui en bénéficie, l'autorité administrative étant libre de tirer ses propres conclusions à ce sujet (ATF 130 II 176 consid. 4.3.3; arrêt TF 2C_139/2014 consid. 4.4). En effet, le droit pénal et le droit des étrangers poursuivent des buts différents et sont applicables indépendamment l'un de l'autre: tandis que le premier prend en compte la possibilité de réinsertion sociale du condamné, le deuxième se base sur une appréciation rigoureuse de la sauvegarde de la sécurité et de l'ordre publics (ATF 137 II 233 consid. 5.2.2; 130 II 176 consid. 4.3.3; 120 Ib 129 consid. 5b; arrêts TF 2C_108/2014 du 15 septembre 2014 consid. 2.2; 2A.103/2005 du 4 août 2005 consid. 4.2.2). Le fait que l'étranger fasse preuve d'un comportement adéquat durant l'exécution de sa peine est généralement attendu de tout délinquant (arrêts TF 2C_139/2014 précité consid. 4.4; 2C_791/2013 du 22 octobre 2013 consid. 5; 2C_401/2012 consid. 3.5.”
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung (konstant) gilt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafe als Regel; ihre Verweigerung bleibt die Ausnahme. Die bedingte Entlassung verfolgt im Wesentlichen einen spezialpräventiven Zweck (das Erlernen des Umgangs mit Freiheit), dem die Schutzinteressen der Allgemeinheit gegenüberstehen; je höherwertiger die bei einem Rückfall gefährdeten Rechtsgüter, desto geringer darf das eingegangene Risiko sein. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung vorzunehmen, die namentlich Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Vollzug, neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt.
“Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist vom angefochtenen Entscheid direkt betroffen und als unterlegene Partei zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 79 VRPG). 16. Auf die Beschwerde vom 9. Februar 2024 ist folglich einzutreten. Da es sich bei der Vorinstanz nicht um ein unabhängiges Gericht im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) handelt, ist die 1. Strafkammer als einzige gerichtliche kantonale Instanz in ihrer Kognition nicht beschränkt (Urteil des Bundesgerichts 6B_983/2020 vom 3. November 2020 E. 1.3.2 und E. 1.4; vgl. auch Art. 80 VRPG). III. Materielles 17. Der Beschwerdeführer beantragt, er sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheides bedingt und unter Auferlegung einer angemessenen Probezeit aus dem Strafvollzug zu entlassen. 18. Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22.”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen und Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, ihre Verweigerung die Ausnahme. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber. Ob die mit einer bedingten Entlassung stets verbundene Gefahr neuer Delikte hinnehmbar ist, hängt nicht nur vom Wahrscheinlichkeitsgrad der Begehung einer neuen Straftat ab, sondern namentlich auch von der Bedeutung der bei einem Rückfall bedrohten Rechtsgüter. Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des BGer 6B_119/2018 vom 22.”
“26. Januar 2023. Weitere Eingaben erfolgten nicht. Der Einzelrichter erwägt: 1. Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die den Justizvollzug betreffende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin der einzelrichterlichen Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497 E. 1.2, mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 2.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar (BGE 133 IV 201 E. 2.2). Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob die gefangene Person bedingt entlassen werden kann, und holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Die gefangene Person ist anzuhören. Die zuständige Behörde hat jährlich neu zu prüfen, ob die bedingte Entlassung gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB).”
Dringlichkeit / Verfahrensökonomie: Liegt der 2/3‑Termin gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB bereits zurück, hat der Gefangene ein gewichtiges Interesse an einer zeitnahen Entscheidung. Dies kann gegen eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz sprechen und eine beschleunigte Prüfung rechtfertigen.
“Eine Heilung ist auch denkbar, wenn die Kognition der Vorinstanz zwar umfassender ist, der gerügte Mangel aber eine reine Rechtsfrage betrifft, die von der Rechtsmittelinstanz voll überprüft werden kann. Will die (obere) Justizbehörde eine Rückweisung der Angelegenheit vermeiden, kann sie ihre Kognition allenfalls über den gesetzlichen Rahmen hinaus ausdehnen, neben der Rechts- also auch eine Angemessenheitskontrolle vornehmen. Eine wesentliche Rolle spielt, wie gravierend der Verfahrensmangel ist. Nach der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Heilung allerdings auch bei schwerwiegenden Gehörsverletzungen nicht ausgeschlossen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (Daum, a.a.O., N 9 und N 11 zu Art. 21 mit Hinweisen; BGE 142 II 218 E. 2.8.1). 21.3 Strittig ist vorliegend die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers, dessen 2/3-Termin gemäss Art. 86 Abs.1 StGB bereits verstrichen ist. Der Beschwerdeführer hat somit ein gewichtiges Interesse an einer zeitnahen Entscheidung über die Frage seiner bedingten Entlassung, was gegen eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz spricht. Entsprechend hat der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der gerügten Gehörsverletzung denn auch beantragt, die Sache sei zur vollständigen Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, sofern die Beschwerde nicht ohnehin gutgeheissen werde. Wesentlich sind die festgestellten Gehörsverletzungen vorliegend im Zusammenhang mit der”
Fehlt ein konkretes Ausbildungs- oder Reintegrationsprojekt, kann dies bei der jährlich vorzunehmenden Neubeurteilung als Ablehnungsgrund gelten. Der Verurteilte kann die Zeit nutzen, um an seiner Resozialisierung zu arbeiten und geeignete Projekte für das nächste Prüfungsdossier vorzulegen.
“Partant, aucun élément au dossier ne permet de relativiser l’avis de la CIC selon lequel l’espoir de se réinsérer demeurait pour l’heure encore « virtuel et fort lointain » et demandait pour se réaliser qu’un projet de formation adapté puisse être amorcé – ce dont le condamné n’a pas fait état. Or, à défaut d’un cadre structurant à la sortie de détention de R.________, l’on ne discerne pas comment les risques de récidive générale et d’actes violents, respectivement élevé et modéré, posés par les criminologues, pourraient être reconsidérés, ce d’autant que, comme vu précédemment, le condamné ne présente qu’une ébauche d’amendement. Dans ces circonstances, la sécurité publique doit primer sur l’intérêt personnel du condamné à recouvrer la liberté. Enfin, c’est à tort que le prénommé estime qu’un maintien en exécution de peines ne lui apporterait rien de plus, dès lors qu’il pourra mettre ce laps de temps à profit pour entamer une réelle introspection et œuvrer en vue de sa réinsertion, afin de présenter de véritables projets lors du prochain examen de sa libération conditionnelle, qui doit quoi qu’il en soit avoir lieu dans une année au plus tard (art. 86 al. 3 CP). Au vu de ce qui précède, c’est à juste titre que le Collège des Juges d’application des peines a retenu que le pronostic était résolument défavorable et qu’il y avait lieu de refuser à R.________ la libération conditionnelle. 3. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués de l’émolument d’arrêt, par 1’320 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision du 14 septembre 2023 est confirmée. III. Les frais d’arrêt, par 1’320 fr. (mille trois cent vingt francs), sont mis à la charge de R.________. IV. L’arrêt est exécutoire. Le vice-président : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - R.”
“Partant, aucun élément au dossier ne permet de relativiser l’avis de la CIC selon lequel l’espoir de se réinsérer demeurait pour l’heure encore « virtuel et fort lointain » et demandait pour se réaliser qu’un projet de formation adapté puisse être amorcé – ce dont le condamné n’a pas fait état. Or, à défaut d’un cadre structurant à la sortie de détention de R.________, l’on ne discerne pas comment les risques de récidive générale et d’actes violents, respectivement élevé et modéré, posés par les criminologues, pourraient être reconsidérés, ce d’autant que, comme vu précédemment, le condamné ne présente qu’une ébauche d’amendement. Dans ces circonstances, la sécurité publique doit primer sur l’intérêt personnel du condamné à recouvrer la liberté. Enfin, c’est à tort que le prénommé estime qu’un maintien en exécution de peines ne lui apporterait rien de plus, dès lors qu’il pourra mettre ce laps de temps à profit pour entamer une réelle introspection et œuvrer en vue de sa réinsertion, afin de présenter de véritables projets lors du prochain examen de sa libération conditionnelle, qui doit quoi qu’il en soit avoir lieu dans une année au plus tard (art. 86 al. 3 CP). Au vu de ce qui précède, c’est à juste titre que le Collège des Juges d’application des peines a retenu que le pronostic était résolument défavorable et qu’il y avait lieu de refuser à R.________ la libération conditionnelle. 3. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. Vu le sort du recours, les frais de la procédure, constitués de l’émolument d’arrêt, par 1’320 fr. (art. 20 al. 1 TFIP [Tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.03.1]), seront mis à la charge du recourant, qui succombe (art. 428 al. 1 CPP). Par ces motifs, la Chambre des recours pénale prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision du 14 septembre 2023 est confirmée. III. Les frais d’arrêt, par 1’320 fr. (mille trois cent vingt francs), sont mis à la charge de R.________. IV. L’arrêt est exécutoire. Le vice-président : La greffière : Du Le présent arrêt, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi d'une copie complète, à : - R.”
Die Prüfung eines Gesuchs um bedingte Entlassung ist von der Strafzumessung zu trennen. Sie stützt sich massgeblich auf das Verhalten der verurteilten Person im Strafvollzug und auf das Prognoseurteil über ihr künftiges Verhalten.
“Für die vorliegend zu klärende Frage, ob der Beschwerdeführer bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist, wird gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB vorausgesetzt, dass sein Verhalten im Strafvollzug die Entlassung rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (vgl. auch E. 3.2 hiernach). Die Vorinstanz erwägt vor diesem Hintergrund zutreffend, dass die Möglichkeit einer (späteren) bedingten Entlassung auf die Frage der Strafzumessung keinen Einfluss hat. Vielmehr hängt die Prüfung des Gesuchs um bedingte Entlassung massgeblich vom Verhalten der verurteilten Person im Strafvollzug ab. Entsprechend ist für die vorliegende Angelegenheit nicht entscheidrelevant, wie sich der Leitende Staatsanwalt und die Gerichtspräsidentin zur Strafe und deren Zusammensetzung mündlich geäussert haben.”
“Il oublie qu'au vu de la peine-menace pour l'infraction d'escroquerie par métier - qui est à elle seule passible d'une peine privative de liberté de 10 ans au plus -, des règles en matière de concours d'infractions (art. 49 al. 1 CP) et des circonstances du cas d'espèce, il peut concrètement s'attendre à une peine privative de liberté supérieure à la durée de la détention provisoire subie au jour de l'arrêt attaqué, soit 15 mois; celle-ci demeure dès lors proportionnée. De plus, contrairement à ce que soutient le recourant, il n'y a pas lieu de tenir compte de la possibilité d'une libération conditionnelle par l'autorité de jugement, dès lors que cette hypothèse n'apparaît pas d'emblée évidente. Quoi qu'il en pense, le fait qu'il ait été libéré conditionnellement de la peine prononcée dans une autre procédure ne permet pas d'inférer qu'il en irait de même s'il venait à être condamné pour les infractions du cas d'espèce. Il est rappelé de surcroît que l'octroi de la libération conditionnelle dépend du comportement du détenu durant l'exécution de la peine et du pronostic quant à son comportement futur en cas de libération (art. 86 al. 1 CP) (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.3), soit de circonstances qui n'ont pas à être examinées par l'autorité de jugement à ce stade de la procédure.”
“Im vorliegenden Fall ist das Zweidrittelerfordernis gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt. Das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug steht auch nach Ansicht der Vorinstanz einer bedingten Entlassung nicht entgegen, da sich der Beschwerdeführer im Strafvollzug stets korrekt verhalten und zuverlässig gute Arbeit geleistet hat. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hängt somit wesentlich davon ab, ob ihm eine günstige Prognose gestellt werden kann.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
Die Prognose über das künftige Verhalten hat in Form einer Differenzialprognose zu erfolgen. Das bedeutet, dass die Behörde zwei Gesamtprognosen zu erstellen hat — eine für den Fall der bedingten Entlassung und eine für den Fall der Vollverbüssung — und die spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der beiden Optionen systematisch gegenüberzustellen. Insbesondere ist zu prüfen, ob die Gefährlichkeit des Verurteilten bei Vollverbüssung abnehmen, gleich bleiben oder zunehmen würde.
“Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid. 2.2 et 2.3 ; TF 7B_421/2024 précité ; TF 7B_191/2024 précité ; TF 7B_992/2023 précité). Le Tribunal fédéral exige de procéder à un pronostic différentiel. Il s'agit d'examiner la dangerosité de l'auteur et si celle-ci diminuera, demeurera inchangée ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine. Afin de procéder à un tel pronostic, il sied de comparer les avantages et désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle (ATF 124 IV 193 consid. 4a et 5b/bb ; TF 7B_421/2024 précité ; TF 7B_191/2024 précité). 2.1 En l’espèce, le premier juge a exposé en détail et au regard d’une série de circonstances prévues par la jurisprudence rendue à propos de l’art. 86 CP les motifs pour lesquels il arrivait à la conclusion qu’un pronostic défavorable devait être posé quant au comportement futur du recourant, d’une part, et qu’une amélioration de ce comportement pouvait être attendue de l’exécution complète de la peine, d’autre part. Dans son acte de recours, T.________ se contente d’affirmer, comme il l’a fait lorsqu’il a été entendu par la Juge d’application des peines, qu’il se rendra en France à sa sortie de prison, chez son oncle, en vue de se marier. Alors que l’ordonnance attaquée retient que la faisabilité de tels projets n’est pas étayée, d’autant qu’il n’a pas le droit de séjourner en France selon ses propres dires, le recourant ne fournit à cet égard pas plus de renseignements. Il prétend avoir la preuve qu’il « a un hébergement en France », mais ne fournit pas cette preuve ; au demeurant, même si un membre de sa famille pouvait l’accueillir dans ce pays – ce qui n’est pas établi –, cela ne pallierait pas le défaut de droit d’y séjourner.”
“4 und 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6, je m.H.). Resozialisierungsmassnahmen setzen kein Schuldeingeständnis hinsichtlich der Anlasstat voraus. Vom Strafgefangenen darf indes eine Auseinandersetzung mit seinen tatrelevanten Persönlichkeitsmerkmalen verlangt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6). Im Sinne der Differenzialprognose sind sodann die Vorzüge und Nachteile einer Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrestes gegenüberzustellen (BGE 124 IV 193 E. 4a und E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1 und 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.2). Es ist zu fragen, ob die bedingte Entlassung, allenfalls begleitet von Bewährungshilfe und Weisungen, die Resozialisierung im Vergleich zur Vollverbüssung begünstigt. Mit anderen Worten ist aufgrund zweier Gesamtprognosen, einerseits für den Fall der bedingten Entlassung sowie andererseits bei der Vollverbüssung, eine Risikobeurteilung vorzunehmen (Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB).”
“Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl. Art. 87 Abs. 2 StGB) weitere Möglichkeiten bietet, um auf die verurteilte Person und die von ihr ausgehende Rückfallgefahr positiv Einfluss zu nehmen. Neben der Möglichkeit einer rechtzeitigen, schrittweisen Anpassung an das Leben in Freiheit und der Vermeidung von allfälligen Haftschäden liegen Vorteile der bedingten Entlassung auch darin, dass die bedingt entlassene Person wegen des bei Fehlverhalten drohenden Vollzugs der Reststrafe eher bereit ist, sich normkonform zu verhalten, als sie dies nach verbüsster Strafe wäre, und dass bei Problemen im Umgang mit der Freiheit eine Krisenintervention durch Rückversetzung und gezielte therapeutische Angebote wahrgenommen werden kann (vgl. zum Ganzen: BGE 124 IV 193 E. 4d mit Hinweisen; vgl. auch VERASANI/KOLLER, in: Schweizerisches Vollzugslexikon, Benjamin F. Brägger [Hrsg.], 2. Aufl. 2022, S. 118 f.; TRECHSEL/AEBERSOLD, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2021, N. 3 zu Art. 86 StGB). Das Institut der bedingten Entlassung will mithin die sich bei Entlassung in Freiheit ergebenden Umstände, mit denen jede zeitlich befristet inhaftierte Person konfrontiert sein wird, nutzbar machen für die Resozialisierung, welche oberstes Ziel des Strafvollzugs darstellt (vgl. Art. 75 Abs. 1 StGB; BGE 134 IV 1 E. 5.4.1; 129 IV 161 E. 4.2; 122 IV 56 E. 3a; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung demgemäss eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog. Differenzialprognose; vgl. BGE 124 IV 193 E. 4a und E. 5b/bb; Urteile 6B_420/2022 vom 6. Juli 2022 E. 2.1; 6B_557/2021 vom 18. August 2021 E. 2.2.1; 6B_303/2021 vom 19. April 2021 E. 2.1; je mit Hinweisen). 1.4.3.2. Angesichts des Fokus der bedingten Entlassung auf den Umgang mit der Freiheit können Zukunftsaussichten, die nicht die Situation in Freiheit, sondern jene in einem anstehenden ausländischen Strafvollzug betreffen, kein Kriterium bei der Beurteilung der bedingten Entlassung und der dabei vorzunehmenden Differenzialprognose sein und eine bedingte Entlassung nicht rechtfertigen.”
Die jährliche Prüfung nach Art. 86 Abs. 3 StGB kann summarisch erfolgen (z. B. eine zusammenfassende Feststellung, dass die Voraussetzungen voraussichtlich nicht erfüllt sind) oder zur Einleitung bzw. Fortführung ergänzender Instruktionen/Ermittlungen führen. Beides ist mit der Jahresfrist vereinbar; das Verfahren kann insoweit fortgeführt werden, ohne dass bereits sofort eine endgültige Entscheidentscheidung getroffen werden muss.
“59 des Strafgesetzbuches (StGB, SR 311.0) aufgeschoben. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 6B_208/2014 vom 28. Januar 2015 ab. Die ab dem 3. Dezember 2013 vollzogene stationäre therapeutische Massnahme wurde mit Verfügung des Straf- und Massnahmenvollzugs vom 28. Mai 2018 gemäss Art. 62c Abs. 1 StGB aufgehoben und der Vollzug der Reststrafe (abzüglich 1759 Tage Massnahmenvollzug) gemäss Art. 62c Abs. 2 StGB angeordnet. Anderseits wurde B____ mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 11. Dezember 2013 (SG.2013.240) des Angriffs schuldig gesprochen und zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von 7 Monaten verurteilt. Nachdem ihm bei Erreichen des Zweidritteltermins mit Entscheid des Straf- und Massnahmenvollzugs vom 8. Dezember 2020 die bedingte Entlassung verweigert worden war, stellte die Vollzugsbehörde mit einem an A____, Advokatin (nachfolgend: Rekurrentin), adressierten Schreiben vom 2. November 2021 im Rahmen der jährlichen Prüfung der bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 3 StGB in einer Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umständen summarisch fest, dass die Voraussetzungen für eine solche nicht gegeben seien und diese voraussichtlich erneut verweigert werde. Zugleich wurde B____ diesbezüglich das rechtliche Gehör gewährt. Dieser nahm hierzu mit Eingabe vom 10. November 2021, vertreten durch die Rekurrentin, Stellung und beantragte seine bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug. Die zugleich beantragte unentgeltliche Rechtspflege in diesem Verfahren wurde ihm mit Verfügung des Straf- und Massnahmenvollzugs vom 2. Dezember 2021 unter Beiordnung der Rekurrentin als unentgeltliche Rechtsbeiständin bewilligt. Mit unangefochten gebliebenem Entscheid vom 7. Dezember 2021 wurde B____ die bedingte Entlassung schliesslich verweigert. Für ihre Aufwendungen in dieser Sache vom 4. November bis zum 6. Dezember 2021 stellte die Rekurrentin dem Straf- und Massnahmenvollzug am 3. Januar 2022 einen Zeitaufwand von 8 Stunden und 40 Minuten sowie Auslagen im Betrag von CHF 16.”
“On ne distingue là aucun déni de justice. Non seulement, l’acte introductif d’instance a été déposé dans le délai de l’art. 86 al. 3 CP mais, en délibérant le 1er juin 2023, le Collège des Juges d'application des peines est en outre entré en matière sur la cause dans le même délai. Le fait qu’il ait décidé de poursuivre l’instruction n’apparaît pas critiquable. La procédure de réexamen annuel est en cours et a été initiée conformément à l’art. 86 al. 3 CP. On ne saurait enjoindre les premiers juges, alors qu’ils estiment que le dossier doit être complété (cf. art. 364 al. 3 CPP par renvoi de l’art. 28a al. 1 LEP [Loi sur l'exécution des condamnations pénales du 4 juillet 2006 ; BLV 340.01]), de rendre une décision simplement pour permettre à l’intéressé de recourir contre celle-ci (cf. TF 6B_1463/2017 du 29 mai 2018 cons. 3.5). Quant au complément d’instruction, il a été requis le jour même de la décision prise par l’autorité intimée. Le principe de la célérité demeure donc pleinement respecté.”
Positives Verhalten im Strafvollzug ist zwar zu berücksichtigen, stellt aber nur ein Einzelkriterium dar, das im Rahmen der Gesamtwürdigung zu gewichten ist; reines Anpassungsverhalten kann sogar prognostisch negativ zu bewerten sein und das positive Vollzugsverhalten allein rechtfertigt nicht die bedingte Entlassung, wenn andere gewichtige Anhaltspunkte gegen eine günstige Bewährungsprognose sprechen.
“Das Verwaltungsgericht kann diese Ermessensausübung der Behörde nicht frei, sondern nur im Hinblick auf eine qualifizierte Fehlerhaftigkeit überprüfen (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine solche qualifiziert fehlerhafte und damit rechtsverletzende Ermessensbetätigung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht allein aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Koller, Art. 86 N. 4 und 10). 4. 4.1 Die Vorinstanz erwägt zutreffend, der Beschwerdeführer habe im November 2023 zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, weshalb die zeitliche Voraussetzung des Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt sei. Zu prüfen sei, ob angesichts seines Verhaltens, seiner Persönlichkeit, seines Vorlebens, seiner neueren Einstellung zu den Taten, einer allfälligen Besserung und der nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse insgesamt davon ausgegangen werden könne, dass er in Freiheit keine Verbrechen und Vergehen begehen werde. 4.2 Das Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz als positiv. Es gelte allerdings zu beachten, dass ein einwandfreies Verhalten in einer Vollzugseinrichtung ebenso wenig für eine positive Bewährungsprognose stehe wie ein schlechtes Verhalten für eine negative. Dass jemand im Strafvollzug einwandfrei funktionieren könne, lasse keine Rückschlüsse auf die Fähigkeit zu, schwierige Lebenssituationen in Freiheit zu bewältigen. Das positive Vollzugsverhalten des Beschwerdeführers allein könne deshalb nicht zu einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug führen. 4.3 Zu den nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnissen hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer beabsichtige, zu seiner Ehefrau zu ziehen.”
“Soweit dieses reines Anpassungsverhalten darstellt, ist es sogar prognostisch negativ zu werten (Koller, a.a.O., N 10 zu Art. 86). Mit Blick auf die Ausführungen in den Vollzugsberichten ist das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug als positiv zu bezeichnen. Die Vorinstanz berücksichtigte im Rahmen der Beurteilung des übrigen deliktischen und sonstigen Verhaltens denn auch, dass die verschiedenen Führungsberichte der Regionalgefängnisse jeweils positiv ausfielen und trug diesem Umstand – entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers – durchaus hinreichend Rechnung. So hielt sie fest, dass sich positiv auswirke, dass der Beschwerdeführer mittlerweile jahrelang konstant gutes bis sehr gutes Vollzugsverhalten zeige, auch wenn diesbezüglich zu berücksichtigen sei, dass solches von einem Gefangenen normalerweise erwartet werden dürfe und nicht auszuschliessen sei, dass es blosse Anpassung sei. Die JVA Thorberg gelangte in den Vollzugsberichten vom 21. April 2022 resp. 1. Juni 2023 zur Schlussfolgerung, dass der Beschwerdeführer die Anforderungen an eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB nicht erfülle, auch wenn sein vorbildliches Vollzugsverhalten nicht gegen eine solche spreche (Vollzugsakten, pag. 1118 resp. pag. 1154). Im Einklang mit der Vorinstanz ist darauf hinzuweisen, dass nebst dem Verhalten des Beschwerdeführers in der Vollzugsanstalt etwa auch Leistungen zur Schadenwiedergutmachung, der Umstand, dass sich ein Täter der Polizei gestellt hat, das Nachtatverhalten, die Einhaltung des Vollzugplans oder die Erreichung der Vollzugsziele zu berücksichtigen sind. Während der Strafuntersuchung mäanderte der Beschwerdeführer zwischen gänzlichem Abstreiten jeglicher Beteiligung, schrittweisen Eingeständnissen, einem umfassenden, emotionalen Geständnis und schliesslich dessen Widerruf. Die Vorinstanz hat diesen Umstand zu Recht in die Gesamtwürdigung miteinbezogen. Ihre Würdigung, wonach unter Berücksichtigung des ambivalenten Verhaltens des Beschwerdeführers im Strafverfahren und in Anbetracht dessen positiven Verhaltens im Strafvollzug dieses Kriterium insgesamt neutral zu bewerten ist, ist nach Auffassung der Kammer nicht zu beanstanden.”
“Das in Art. 86 Abs. 1 StGB genannte Verhalten des Rekurrenten im Strafvollzug ist grundsätzlich positiv zu werten. In den beiden jüngsten Vollzugsberichten attestiert die Strafanstalt Bostadel dem Rekurrenten ein korrektes Vollzugsverhalten, allerdings mit zwei bzw. drei Disziplinierungen pro Bericht, was aber nach Ansicht der Strafanstalt einer bedingten Entlassung nicht entgegenstehe (Vollzugsbericht Strafanstalt Bostadel vom 7. Oktober 2019, Vorakten Teil 2.pdf S. 132 ff., und vom 22. September 2020, Beilage zur Replik). Sein Mitwirken im Anstaltsalltag, seine sehr guten Arbeitsleistungen und seine Absprachefähigkeit mit dem Sozialdienst der Strafanstalt wirken sich demnach zu seinen Gunsten aus. Beim Vollzugsverhalten handelt es sich allerdings um ein Einzelkriterium, welches bei der Bewährungsprognose im Gesamtzusammenhang zu würdigen ist und in seiner prognostischen Relevanz nicht überschätzt werden darf (Wohlers, in: ders. et al. [Hrsg.], StGB Handkommentar, 4. Auflage 2020, Art. 86 N 5; Trechsel/Aebersold, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.”
Die bedingte Entlassung gilt im letzten Drittel der Strafe grundsätzlich als Regel; eine Verweigerung ist die Ausnahme. Bei der Entscheidung ist eine Differenzialprognose vorzunehmen: Die Vor- und Nachteile einer Vollverbüssung sind denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen. Bei der Gesamtwürdigung sind namentlich Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Vollzug, neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen; dabei ist insbesondere zu prüfen, ob die Gefährlichkeit des Täters bei Vollverbüssung ab-, gleichbleibend oder zunehmen würde.
“Sachverhalts- und Rechtsfragen (§ 45 Abs. 1 VPO; vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 9. November 2022 E. 2 m.w.H.). 3. Strittig ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist. 3.1 Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zum Strafrecht, 4. Aufl., Basel 2019, Art. 86 Rz. 12; BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 125 IV 113 E. 2a; je mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 124 IV 193 E. 3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen. Die Strafvollzugsbehörden haben insbesondere zu prüfen, ob die Gefährlichkeit des Täters bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (Urteile des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19.”
“Hat die gefangene Person zwei Drittel ihrer Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist sie nach Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB, SR 311.0) bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.2 S. 203; statt vieler BGer 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4 mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind sodann die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen, wobei zu prüfen ist, ob die Gefährlichkeit des Täters bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleich bleiben oder zunehmen wird (BGE 124 IV 193 E.”
Bei der Prognose des künftigen Wohlverhaltens sind insbesondere Vorleben und Persönlichkeit sowie das Verhalten im Strafvollzug, die neuere Einstellung zu den Taten, eine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen. Die Beurteilung hat in Form einer Differenzialprognose zu erfolgen, indem die Vor- und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe denjenigen einer teilweisen Aussetzung gegenübergestellt werden.
“Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche neben dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3 mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind zudem die Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe denjenigen einer Aussetzung eines (des letzten) Teils der Strafe gegenüberzustellen (Urteile 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1; je mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (vgl. Urteile 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.2). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 141 IV 369 E. 6.1).”
Wird die bedingte Entlassung verweigert, verlangt der Bundesgerichtshof ein Reexamen innerhalb von 12 Monaten nach dem Ablehnungsentscheid. In der Lehre ist umstritten, ob sich die Pflicht auf eine Frist von 12 Monaten ab Entscheiddatum oder auf das darauffolgende Kalenderjahr bezieht; zugunsten der Beschaffungsfristen für Gutachten wird mitunter die dehnendere Auslegung bevorzugt. Ergibt sich, dass ein notwendiges Expertenrapport nicht rechtzeitig vorliegt, sollte die Prüfung gegebenenfalls suspendiert werden.
“3 CP, si elle a refusé la libération conditionnelle, l’autorité compétente doit réexaminer sa décision au moins une fois par an. Selon le Tribunal fédéral, cette disposition oblige l’autorité compétente à réexaminer, dans un délai de 12 mois suivant un premier refus de libération conditionnelle, si celle-ci peut être accordée (TF 6B_1463/2017 du 29 mai 2018 cons. 3.5). Selon la doctrine, la question de savoir si cette obligation de contrôle annuel se réfère à l’année civile ou à la date de la décision de refus n’est pas claire. Suivant la réponse, l'examen doit avoir lieu dans les 12 mois ou n’importe quand dans l'année qui suit. Comme l'examen de la libération conditionnelle nécessite souvent l'établissement d'un rapport d'expertise, il conviendrait de donner la préférence à cette dernière solution, ne serait-ce que pour des raisons de temps. Si l'expertise n’était malgré tout pas rendue dans le délai imparti, la procédure d'examen devrait éventuellement être suspendue (Koller, in : Niggli/Wiprächtiger [éd.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 4e éd., Bâle 2019, n. 32 ad art. 86 CP et les réf. cit.).”
Bei der Prognose über das künftige Wohlverhalten ist eine Gesamtwürdigung vorzunehmen. Dabei sind insbesondere die neuere Einstellung des Gefangenen zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen. Über die bedingte Entlassung entscheidet die zuständige Behörde innerhalb eines ihr zustehenden Ermessensspielraums; das Bundesgericht greift nur bei Ermessensüberschreitung oder -missbrauch ein.
“Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.1; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1). Die zuständige Behörde prüft gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.3; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1).”
“Hat die inhaftierte Person zwei Drittel ihrer Strafe, mindestens aber drei Monate verbüst, ist sie nach Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs (StGB, SR 311.0) bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.2; BGer 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 E. 2.2, statt vieler 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4, m.H.; VGE VD.2020.198 vom 28. Dezember 2020 E.”
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die zuständige Behörde eine Aufenthaltsbewilligung bereits vor einer möglichen bedingten Entlassung widerrufen bzw. eine Ausweisung anordnen. Solche Entscheide können im Rahmen der für Art. 86 Abs. 1 StGB erforderlichen Prognose berücksichtigt werden und — namentlich bei schwerer Schuld und hohem Schutzinteresse der betroffenen Rechtsgüter oder wenn bei Vollzug der Ausweisung keine Auflagen möglich sind — die Annahme rechtfertigen, dass eine bedingte Entlassung nicht angezeigt ist.
“Das Migrationsamt hat die Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers am 15. April 2020 widerrufen und damit rund sechs Jahre vor einer frühest möglichen bedingten Entlassung nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe (vgl. Art. 86 Abs. 1 StGB). Dieser Zeitpunkt scheint relativ früh, nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine solch frühe Ausweisung aber unter gewissen Voraussetzungen grundsätzlich möglich (vgl. BGE 137 II 233 E. 5.2.3), welche auch hier erfüllt sind. Aufgrund der Art seines Delikts und der Schwere seines Verschuldens stand schon im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verfügung fest, dass bei einer umfassenden Interessenabwägung ein Wohlverhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug allein nicht reichen würde, um die gegen ihn bestehenden Bedenken auszuräumen. Zudem waren im Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verfügung keine erkennbaren Anzeichen dafür vorhanden, dass sich die für die Anordnung der Ausweisung massgebenden Verhältnisse bis zu deren Vollzug entscheidend verändern würden (vgl. Urteil 2C_201/2007 vom 3. September 2007 E. 5.1). Dies gilt insbesondere für die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers und die mögliche Entwicklung der Gefährdungslage im Kosovo. Der Beschwerdeführer begnügt sich diesbezüglich mit reinen Mutmassungen und vermag keine konkreten Anhaltspunkte dafür beizubringen, dass sich seine Situation bei der Entlassung aus dem Strafvollzug wesentlich anders präsentieren könnte als zum Zeitpunkt des Entscheids durch das Migrationsamt des Kantons Thurgau (vgl.”
“1 doivent être rejetés. 2.4.2 En outre, c’est à tort que le recourant reproche au premier juge d’avoir pris en compte son absence de statut en Suisse et l’expulsion pénale prononcée contre lui dans l’examen du pronostic à émettre. En effet, selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, le juge doit prendre en compte les conditions dans lesquels il est à prévoir que le condamné vivra (cf. supra consid. 2.1). Or, dès lors que le recourant est frappé d’une mesure d’expulsion de Suisse pour une durée de 12 ans, son autorisation de séjour a pris fin en application de l’art. 61 al. 1 let. e LEI (loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étranger et l’intégration ; RS 142.20). Il doit donc présenter à l’autorité des projets qui prennent en considération cette circonstance, ce qu’il ne fait pas. C’est donc à raison que le premier juge lui a reproché d’exposer des projets d’avenir qui ne tiennent pas compte de la mesure d’expulsion prononcée contre lui. Ce faisant, il ne lui a pas imposé une condition non prévue par l’art. 86 al. 1 CP comme le recourant le prétend. Mal fondés, les arguments du recourant figurant au considérant 2.3.2 doivent être rejetés. 2.4.3 Enfin, c’est à tort que le recourant soutient que le premier juge ne s’est pas prononcé clairement sur le pronostic différentiel. Au contraire, celui-ci a exposé que, compte tenu de ce qu’il venait de démontrer – à savoir le risque significatif de récidive que le recourant présentait et l’importance des biens juridiques à protéger – à savoir l’honneur, la liberté et l’intégrité sexuelle -, rien ne justifiait de le libérer conditionnellement sous l’angle du pronostic différentiel, à plus forte raison du fait que des règles de conduites ne pouvaient pas lui être imposées au vu de l’expulsion judiciaire prononcée contre lui. Cette appréciation ne peut qu’être confirmée. En effet, dans son rapport du 7 avril 2020, l’expert Collomb retient que le recourant souffre d’un grave trouble de la personnalité de type personnalité dyssociale (F60.2), qui a pour effet que celui-ci « enfreint les règles avec bonne conscience et ne manifeste aucune empathie envers ses victimes » ; il ajoute qu’il n’existe pas de traitement susceptible de diminuer le risque de récidive d’actes de diverses natures - qualifié de « particulièrement élevé » - car l’intéressé « ne se considère pas comme ayant besoin d’un traitement » (P 3/12, pp.”
Erbringt die zuständige Behörde fristgerecht die Wiedervorlage nach Art. 86 Abs. 3 StGB und tritt sie innert der Frist in die Sache ein, kann sie die Prüfung durch ergänzende Instruktionen oder Aktenergänzungen fortführen. Das Fortführen der Instruktion ist nicht per se als Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot oder als Rechtsmissbrauch zu werten, wenn die Ergänzungen zeitnah verlangt wurden.
“On ne distingue là aucun déni de justice. Non seulement, l’acte introductif d’instance a été déposé dans le délai de l’art. 86 al. 3 CP mais, en délibérant le 1er juin 2023, le Collège des Juges d'application des peines est en outre entré en matière sur la cause dans le même délai. Le fait qu’il ait décidé de poursuivre l’instruction n’apparaît pas critiquable. La procédure de réexamen annuel est en cours et a été initiée conformément à l’art. 86 al. 3 CP. On ne saurait enjoindre les premiers juges, alors qu’ils estiment que le dossier doit être complété (cf. art. 364 al. 3 CPP par renvoi de l’art. 28a al. 1 LEP [Loi sur l'exécution des condamnations pénales du 4 juillet 2006 ; BLV 340.01]), de rendre une décision simplement pour permettre à l’intéressé de recourir contre celle-ci (cf. TF 6B_1463/2017 du 29 mai 2018 cons. 3.5). Quant au complément d’instruction, il a été requis le jour même de la décision prise par l’autorité intimée. Le principe de la célérité demeure donc pleinement respecté.”
“On ne distingue là aucun déni de justice. Non seulement, l’acte introductif d’instance a été déposé dans le délai de l’art. 86 al. 3 CP mais, en délibérant le 1er juin 2023, le Collège des Juges d'application des peines est en outre entré en matière sur la cause dans le même délai. Le fait qu’il ait décidé de poursuivre l’instruction n’apparaît pas critiquable. La procédure de réexamen annuel est en cours et a été initiée conformément à l’art. 86 al. 3 CP. On ne saurait enjoindre les premiers juges, alors qu’ils estiment que le dossier doit être complété (cf. art. 364 al. 3 CPP par renvoi de l’art. 28a al. 1 LEP [Loi sur l'exécution des condamnations pénales du 4 juillet 2006 ; BLV 340.01]), de rendre une décision simplement pour permettre à l’intéressé de recourir contre celle-ci (cf. TF 6B_1463/2017 du 29 mai 2018 cons. 3.5). Quant au complément d’instruction, il a été requis le jour même de la décision prise par l’autorité intimée. Le principe de la célérité demeure donc pleinement respecté.”
Regelmässiger Suchtmittelkonsum (z. B. Kokain, Alkohol) wird in der Gefährlichkeitsbeurteilung als erschwerender Umstand – unter anderem wegen verminderter Selbstkontrolle – berücksichtigt und kann gegen die Gewährung der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB sprechen. Die Beurteilung erfolgt im Rahmen der insgesamt zu stellenden Prognose.
“Ensuite, cette affirmation n'est pas erronée. En effet, il ressort du contenu de l'expertise psychiatrique (cf. B.e. supra) que, dans le cadre de l'évaluation de la dangerosité, les experts ont retenu, comme effet aggravant pour les infractions contre l'intégrité sexuelle, la consommation régulière de toxiques (soit, à l'époque, la cocaïne et l'alcool), la faible maîtrise de soi en raison des conduites addictives, l'usage de substances et le problème de consommation d'alcool. Partant, l'autorité précédente ne s'est pas livrée à une constatation erronée des faits, étant relevé que, quoi qu'il en soit, la Chambre de céans jouit d'un plein pouvoir de cognition en droit et en fait (art. 393 al. 2 CPP; ATF 137 I 195 consid. 2.3.2), de sorte que les éventuelles constatations incomplètes ou inexactes du TAPEM auront été corrigées dans l'état de fait établi ci-devant. 6. Le recourant reproche en outre au TAPEM d'avoir considéré que les conditions d'octroi de sa libération conditionnelle n'étaient pas remplies. 6.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement, ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“Ensuite, cette affirmation n'est pas erronée. En effet, il ressort du contenu de l'expertise psychiatrique (cf. B.e. supra) que, dans le cadre de l'évaluation de la dangerosité, les experts ont retenu, comme effet aggravant pour les infractions contre l'intégrité sexuelle, la consommation régulière de toxiques (soit, à l'époque, la cocaïne et l'alcool), la faible maîtrise de soi en raison des conduites addictives, l'usage de substances et le problème de consommation d'alcool. Partant, l'autorité précédente ne s'est pas livrée à une constatation erronée des faits, étant relevé que, quoi qu'il en soit, la Chambre de céans jouit d'un plein pouvoir de cognition en droit et en fait (art. 393 al. 2 CPP; ATF 137 I 195 consid. 2.3.2), de sorte que les éventuelles constatations incomplètes ou inexactes du TAPEM auront été corrigées dans l'état de fait établi ci-devant. 6. Le recourant reproche en outre au TAPEM d'avoir considéré que les conditions d'octroi de sa libération conditionnelle n'étaient pas remplies. 6.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement, ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
Für die bedingte Entlassung im Fall der lebenslangen Freiheitsstrafe gelten die allgemeinen Verfahrenspflichten nach Art. 86 Abs. 2: Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Wird die bedingte Entlassung verweigert, ist mindestens einmal jährlich eine Neubewertung vorzunehmen.
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB).”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Der Gefangene ist anzuhören (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB).”
Grundsatz: Bei der Beurteilung der Zulässigkeit der Haftdauer ist die Möglichkeit einer späteren bedingten Entlassung grundsätzlich nicht zu berücksichtigen. Ausnahme: Nur wenn die konkreten Umstände des Einzelfalls dahin deuten, dass eine bedingte Entlassung nach zwei Dritteln mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte, ist diese Möglichkeit zu berücksichtigen (bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 86 Abs. 1 StGB).
“Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist jedoch dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der gefangenen Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die gefangene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f. mit Hinweisen). Strafprozessuale Haft darf nur als ultima ratio angeordnet oder aufrechterhalten werden. Wo sie durch mildere Massnahmen ersetzt werden kann, muss von ihrer Anordnung oder Fortdauer abgesehen werden und an ihrer Stelle müssen solche Ersatzmassnahmen verfügt werden (Art. 212 Abs. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 237 f. StPO; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.1; 142 IV 367 E. 2.1; 140 IV 74 E. 2.2; vgl. zum Ganzen zuletzt u.a. Urteil des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 mit weiteren Hinweisen). Im Weiteren kann eine strafprozessuale Haft die bundesrechtskonforme Dauer auch dann überschreiten, wenn das Strafverfahren nicht genügend vorangetrieben wird (vgl. Art. 31 Abs. 3–4 BV und Art. 5 Abs. 2 StPO). In einem Haftprüfungsverfahren ist die Rüge, das Strafverfahren werde nicht mit der gebotenen Beschleunigung geführt, allerdings nur so weit zu beurteilen, als die Verfahrensverzögerung geeignet ist, die Rechtmässigkeit der Haft in Frage zu stellen und zu einer Haftentlassung zu führen.”
“66c-d StGB) bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer mitberücksichtigt werden (Urteil 1B_586/2021 vom 11. November 2021 E. 2.3 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist jedoch dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der gefangenen Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die gefangene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteil 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1; je mit Hinweisen). Strafprozessuale Haft darf nur als "ultima ratio" angeordnet oder aufrechterhalten werden. Wo sie durch mildere Massnahmen ersetzt werden kann, muss von ihrer Anordnung oder Fortdauer abgesehen werden und an ihrer Stelle müssen solche Ersatzmassnahmen verfügt werden (Art. 212 Abs. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 237 f. StPO; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.1; 142 IV 367 E.”
“Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 und 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die betroffene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen (Hervorhebungen durch die Kammer). Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3, 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1, 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2 und 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1, je mit Hinweisen). Wie diese Ausführungen in ihrem gesamten Kontext (vgl. insbesondere Hervorhebungen durch die Kammer) zeigen, verlangt die bundesgerichtliche Rechtsprechung für die Berücksichtigung des 2/3-Termins, dass bereits ein erstinstanzliches Urteil vorhanden sein muss. Inwiefern sich aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des Bundesgerichts 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2, in welchem notabene ein Urteil vorlag, etwas anderes ergeben sollte, erschliesst sich der Kammer nicht. Da im vorliegenden Fall noch keine Strafe verhängt wurde und gestützt auf die konkreten Umstände kein Anlass besteht, von diesem Grundsatz ausnahmsweise abzuweichen, erweist sich die Verlängerung der Untersuchungshaft somit auch unter diesem Aspekt noch als verhältnismässig.”
Erklärt eine Rechtsmittelinstanz die Voraussetzungen der bedingten Entlassung erstmals für erfüllt, ist der Entlassungstermin in der Regel frühestens auf das Datum dieses Rechtsmittelentscheids zu legen; eine rückwirkende Festsetzung auf den Zwei‑Drittel‑Zeitpunkt nach Art. 86 Abs. 1 StGB findet nicht statt, soweit kein Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot vorliegt.
“Die Vorinstanz spricht als Rechtsmittelinstanz die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers erstmals aus, nachdem das Amt für Justizvollzug diese noch verweigert hatte. Bejaht erstmals die Rechtsmittelinstanz die Voraussetzungen der bedingten Entlassung, kommt nach der Rechtsprechung der Termin der bedingten Entlassung in der Regel frühestens auf das Datum des Rechtsmittelentscheids zu liegen. Eine rückwirkende Festsetzung auf den Zeitpunkt des Ablaufs von zwei Dritteln der Haftstrafe gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB findet nicht statt. In solchen Konstellationen ist daher hinzunehmen, dass die bedingte Entlassung auf einen späteren Zeitpunkt fällt, als wenn bereits die Erstinstanz entsprechend positiv entschieden hätte. Dies gilt jedenfalls insoweit, als keine Verletzung des Beschleunigungsgebots vorliegt (vgl. E. 1.4.2 sogleich und die dortigen Hinweise namentlich auf das Urteil 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 1.3).”
Fehlende Tataufarbeitung kann bei der Prognose im Sinne von Art. 86 StGB negativ gewertet werden. Ebenso darf erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen der Vollzugsziele an Defiziten arbeitet; Therapiearbeit gilt daher nicht notwendigerweise als rein private Angelegenheit, sondern kann als vollzugsrechtliche Pflicht und somit prognoserelevantes Verhalten beurteilt werden.
“Je höherwertigere Rechtsgüter in Gefahr sind, umso grösser ist das Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit und desto geringer darf das Risiko sein, welches die bedingte Entlassung mit sich bringt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 125 IV 113 E. 2a; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1). Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs auch dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 6B_119/2018 vom 22. Mai 2018 E. 2 und 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1). Ist bei ausländischen Staatsangehörigen im Zeitpunkt der bedingten Entlassung offen, ob sich der Betroffene künftig in der Schweiz oder im Ausland aufhalten wird, ist die Legalprognose sowohl für den Verbleib in der Schweiz als auch für das Heimatland zu erstellen (Koller, in: Basler Kommentar StGB/JStG, 4. Aufl. 2019, N 16a zu Art. 86 StGB). Eine fehlende Tataufarbeitung ist prognoserelevant. Das Gesetz verpflichtet den Gefangenen, bei den Sozialisierungsbemühungen und den Entlassungsvorbereitungen aktiv mitzuwirken (vgl. Art. 75 Abs. 4 StGB). Therapiearbeit liegt nicht im Belieben des Insassen, ist mithin keine Privatangelegenheit, sondern eine vollzugsrechtliche Pflicht des Gefangenen der Allgemeinheit gegenüber (Urteil des Bundesgerichts 6B_593/2012 vom 10. Juni 2013 E. 4.3). Die Konfrontation und Auseinandersetzung des Täters mit der Tat stellen im Hinblick auf den Veränderungsprozess in Richtung eines deliktfreien Lebens ein wesentliches Element dar. Die Weigerung, an den Resozialisierungsmassnahmen als Vollzugsziel aktiv mitzuwirken, kann daher als negatives Prognoseelement gewürdigt werden (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.4, 6B_1155/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 2.5, 6B_755/2017 vom 10. August 2017 E. 1.3, 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.5.4 und 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E.”
“a. Selbstkontrolle, vorhandene [realistische] Lebensziele, ausreichende soziale Kompetenzen, ausreichende kognitive Kompetenzen zur Lösung von Alltagsproblemen sowie gutes Planungs- und Entscheidungsverhalten) sowie auch umweltbezogene Ressourcen (u.a. emotionale Bindung an eine zuverlässige Person, Einbindung in sowie Unterstützung durch ein normkonformes soziales Netzwerk, gute Schulausbildung/berufliche Anstellung, positive Freizeitgestaltung) fallspezifisch, d.h. abhängig vom individuellen Deliktmechanismus, prognostisch positiv gewertet werden. Zu prüfen ist, ob "ein Wandel zum Besseren" stattgefunden hat, ob sich die innere Einstellung des Verurteilten verändert hat, ob er Einsicht in die Folgen seiner Tat gewonnen hat und seine Tat bereut. Ferner ist zu beurteilen, ob eine Reifung und Festigung der Persönlichkeit etwa durch therapeutische Einwirkung festzustellen ist (Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Auflage, Basel 2013, N 8 zu Art. 86 StGB; Wohlers, a.a.O., N 6 zu Art. 86 StGB). Die Bedeutung einer vertieften Auseinandersetzung des Verurteilten mit seiner Tat verlangt "eine objektiv nachvollziehbare Auseinandersetzung". Dabei darf auch erwartet werden, dass die gefangene Person im Rahmen einer Therapie an ihren Defiziten arbeitet, auch wenn das Gericht keine Therapie angeordnet hat. Fehlende Tataufarbeitung darf als prognoserelevant erachtet und negativ gewürdigt werden (Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.6).”
Gerichtliche Praxis kann eine positive Resozialisierung und eine erhebliche Veränderung der persönlichen Verhältnisse (z. B. als «neuer Mensch») als Umstände anerkennen, die die Annahme fehlender Rückfallgefahr stützen und damit die Gewährung der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB rechtfertigen können, sofern die übrigen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
“Le SAPEM avait rendu le 14 décembre 2022 une décision d'exécution des peines sous la forme d'une surveillance électronique, dans la mesure où il remplissait toutes les conditions, dont celle de l'absence de crainte de commission de nouvelles infractions. Il n'en avait jamais commis à la suite de cette décision, la dernière remontant au mois de décembre 2021, et c'était à tort que le TAPEM ne l'avait pas constaté. Sa libération conditionnelle du 1er mai 2019 était devenue définitive une année plus tard sans qu'il ne récidive ni ne se soustraie à l'assistance de probation ou viole les règles de conduite. Sa situation personnelle avait beaucoup changé et il était désormais un "homme nouveau" responsable depuis son passage à l'âge adulte en 2021. Il demandait la désignation d'un avocat d'office pour des raisons de difficultés procédurales et d'impécuniosité. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). 1.2. Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
Frühere schwere Gewaltdelikte (z. B. Tötungsversuch) und wiederholte schwere Delikte können eine erhöhte Rückfallprognose begründen. Eine derartige Prognose rechtfertigt häufig die Verweigerung der bedingten Entlassung und erhöht das Gewicht des Schutzbedürfnisses der Allgemeinheit.
“Bien au contraire, on observait une gradation dans les infractions, la dernière condamnation concernant une tentative de meurtre et des violences avec usage d'une arme. Au surplus, le recourant ne semblait guère enclin à assumer l'entière responsabilité de ses actes. Il n'avait rien fait pour obtenir ses documents d'identité, en mains de son épouse, et son projet de travail était flou. Selon la Chambre pénale de recours, ce tableau rendait le risque de réitération important pour des infractions contre les personnes ou les stupéfiants et ce, même en milieu fermé, vu les nombreuses sanctions disciplinaires prononcées dans ce cadre. Le fait que le recourant se comporte correctement dans les ateliers et ait produit une promesse de mariage avec une ressortissante européenne ne suffisaient pas à contrebalancer les éléments décrits ci-dessus. Vu le but de la libération conditionnelle, la Chambre pénale de recours a considéré qu'il était sans pertinence que le recourant fasse l'objet d'une condamnation à une peine privative de liberté en France, s'agissant d'un transfert d'établissement pénitentiaire. En définitive, les conditions de l'art. 86 CP n'étaient pas réalisées; le recourant ne pouvait pas se fonder sur une violation de cette disposition pour exiger son transfert d'établissement pénitentiaire, respectivement son extradition.”
“Pour vous répondre, il est vrai que le CSR payait mon loyer pendant 6 mois. Par la suite, c’est la Croix-rouge qui a payé mon loyer grâce à mon assistant social ». Enfin, il a dit accepter de se soumettre à des règles de conduite ou à une assistance de probation en cas de libération conditionnelle. d) Par courrier du 12 septembre 2024, le Ministère public de l’arrondissement du Nord vaudois a indiqué se rallier entièrement à la proposition de l’OEP du 5 août 2024, et que son préavis relatif à la libération conditionnelle de K.________ était dès lors négatif. e) Par ordonnance du 18 septembre 2024, la Juge d’application des peines a refusé d’accorder la libération conditionnelle à K.________ (I) et a laissé les frais à la charge de l’Etat (II). Elle a considéré que les deux tiers de la peine serait atteinte le 26 septembre 2024 et que les deux sanctions disciplinaires dont il avait fait l’objet ne faisaient pas obstacle à la libération conditionnelle. Les deux premières conditions posées par l’art. 86 CP étaient donc remplies. S’agissant de la troisième condition, relative au risque que le condamné commette de nouveaux crimes ou délits, cette autorité a opéré la subsomption suivante : « En l’espèce, le Juge d’application des peines constate que K.________ est un multirécidiviste, déjà condamné quatre reprises depuis 2017, notamment pour des infractions contre l’intégrité physique et sexuelle. Ni les condamnations dont il a fait l’objet, ni la peine privative de liberté déjà subie, ni la libération conditionnelle dont il a pu bénéficier en 2020 ne l’ont amené à se tenir éloigné de la récidive et à se conformer à l’ordre juridique suisse. Lors de l’audience devant le juge de céans, il a persisté à contester dans une large mesure les faits pour lesquels il a été condamné. A cette occasion, la justification, la déresponsabilisation et l’absence de remise en question relevées par les criminologues dans leur rapport du 6 mai 2024 sont clairement ressorties du discours du prénommé.”
“Ce tableau rend le risque de réitération important pour des infractions contre les personnes et/ou les stupéfiants, et ce, même en milieu fermé, au vu de nombreuses sanctions disciplinaires prononcées à son encontre. Le fait que le recourant se comporte correctement aux ateliers dans lesquels il travaille – et qu'il ait produit une promesse de mariage avec une ressortissante européenne – ne suffisent pas à contrebalancer l'ensemble des éléments précités. Enfin, il est sans pertinence, au vu du but de la libération conditionnelle, que le recourant fasse l'objet d'une condamnation à une peine privative de liberté en France. En effet, la libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale en vue de la réinsertion, et non un moyen de transfert d'établissement pénitentiaire. Admettre une libération conditionnelle pour ce motif viderait de son sens le principe même et ses modalités d'exécution, ainsi que la possibilité de révoquer cette dernière en cas d'échec de la mise à l'épreuve. Ainsi, le recourant ne saurait prendre prétexte d'une violation de l'art. 86 CP, non réalisée, pour exiger son transfert d'établissement pénitentiaire, respectivement son extradition. 5. Le recours sera dès lors rejeté. 6. Le recourant, qui succombe, supportera les frais envers l'État, fixés en totalité à CHF 900.- (art. 428 al. 1 CPP et 13 al. 1 du Règlement fixant le tarif des frais en matière pénale, RTFMP ; E 4 10.03). En effet, l'autorité de recours est tenue de dresser un état de frais pour la procédure de deuxième instance, sans égard à l'obtention de l'assistance judiciaire (arrêts du Tribunal fédéral 1B_372/2014 du 8 avril 2015 consid. 4.6 et 1B_203/2011 du 18 mai 2011 consid. 4). 7. 7.1. À teneur de l'art. 135 al. 1 CPP, le défenseur d'office est indemnisé conformément au tarif des avocats de la Confédération ou du canton du for du procès. Seules les heures nécessaires sont retenues. Elles sont appréciées en fonction notamment de la nature, de l'importance et des difficultés de la cause, de la qualité du travail fourni et du résultat obtenu (art. 16 al.”
“Auch wurden die von ihm genannten Umstände (erfolgreicher Ausbildungabschluss, Antritt Arbeitsstelle und Bezug einer eigenen Wohnung) gewürdigt und aufgezeigt, welchen Einfluss diese Umstände auf den Entlassungszeitpunkt hatten. Bezüglich der nach dem Wortlaut der Beschwerde «äusserst geringen» Rückfallgefahr für Gewaltdelikte ist einerseits zu präzisieren, dass das Rückfallrisiko für Tötungs- oder schwere Gewaltdelikte gutachterlich aktuell als sehr gering (Anstiftung zum Mord kurz- bis mittelfristig niedrig), tatzeitnah als mässig hoch bzw. kurz- bis mittelfristig als tief eingestuft wurde. Langfristig (d.h. Jahre) wurde aufgrund der noch ungenügend aufgearbeiteten Persönlichkeitsproblematik und dem Fortbestehen dissozialer Erklärungsmodelle und narzisstischer Beziehungsbedürfnisse von einem mittelgradigen Rückfallrisiko ausgegangen. Damit einhergehend darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass bei einem Rückfall das hochrangige Rechtsgut der körperlichen Unversehrtheit gefährdet ist, womit das Schutzbedürfnis der Allgemeinheit als besonders hoch zu werten ist (Koller, a.a.O., N. 16 zu Art. 86 StGB). Auch ist daran zu erinnern, dass die Rückfallgefahr für Betrugsdelikte nach wie vor als hoch eingestuft wurde. Diese gutachterlichen Einschätzungen behalten gemäss Verlaufsbericht vom 20. Juli 2023 ihre Gültigkeit (amtliche Akten BVD pag. 3296). Präzisiert werden muss schliesslich auch die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach ihm die Vorinstanz im Entscheidzeitpunkt eine negative Legalprognose zuschreibe und gleichzeitig im angefochtenen Entscheid eine realistische Chance auf eine bedingte Entlassung im November 2023 skizziere. Der Beschwerdeführer verkennt, dass die bedingte Entlassung auf Stufe Differenzialdiagnose verfügt werden sollte und letztlich auch verfügt worden ist (vgl. pag. 143 ff.). Die Vorinstanz hat die Vorzüge einer bedingten Entlassung im November 2023 im Vergleich zu einer bedingten Entlassung im Entscheidzeitpunkt rechtsgenüglich aufgezeigt. Namentlich war für die bedingte Entlassung im November 2023 der zu diesem Zeitpunkt abgeschlossene bzw. zumindest fortgeschrittene Veränderungsprozess (geregelte Wohn- und Arbeitssituation, gelungene Etablierung und Erprobung eines Übergangsmanagements sowie der Therapiestellenwechsel) ausschlaggebend (vgl.”
“En définitive, force est de constater que la cour cantonale a retenu un pronostic défavorable en procédant à une appréciation globale et dénuée d'arbitraire. Compte tenu notamment du risque de récidive qualifié d'important et de la haute valeur des biens qui seraient alors menacés (vie; intégrité corporelle), le raisonnement cantonal n'est pas constitutif d'un abus du pouvoir d'appréciation accordé à l'autorité précédente. Le seul pronostic défavorable suffit à justifier le refus de libérer conditionnellement le recourant au sens de l'art. 86 CP.”
Familiäre Angelegenheiten bzw. familiäre Fürsorgepflichten (z. B. Krankheitszustand der Mutter) sind bei der materiellen Prüfung von Art. 86 Abs. 1 StGB nicht zu berücksichtigen. Dies gilt auch bei zeitlicher Nähe zum Vollzugsende.
“Nebst der zeitlichen Voraussetzung der bedingten Entlassung (Mindestdauer von 2/3 der Strafe) stellt Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) in materieller Hinsicht für die Gewährung der bedingten Entlassung zwei Voraussetzung auf: Erstens muss das Verhalten des Gefangenen im Vollzug diese rechtfertigen und zweitens darf nicht anzunehmen sein, der Gefangene werde nach seiner bedingten Entlassung weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Koller, in: Basler Kommentar zum Schweizerischen Strafgesetzbuch, 4. Aufl. 2019, N 1 und 3 zu Art. 86 StGB). Der vom Beschwerdeführer vorgebrachte Krankheitszustand seiner Mutter ist bei der Prüfung der bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB folglich nicht zu berücksichtigen. Daran vermag auch die zeitliche Nähe zum Vollzugsende nichts zu ändern.”
“Nebst der zeitlichen Voraussetzung der bedingten Entlassung (Mindestdauer von 2/3 der Strafe) stellt Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) in materieller Hinsicht für die Gewährung der bedingten Entlassung zwei Voraussetzung auf: Erstens muss das Verhalten des Gefangenen im Vollzug diese rechtfertigen und zweitens darf nicht anzunehmen sein, der Gefangene werde nach seiner bedingten Entlassung weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Koller, in: Basler Kommentar zum Schweizerischen Strafgesetzbuch, 4. Aufl. 2019, N 1 und 3 zu Art. 86 StGB). Der vom Beschwerdeführer vorgebrachte Krankheitszustand seiner Mutter ist bei der Prüfung der bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB folglich nicht zu berücksichtigen. Daran vermag auch die zeitliche Nähe zum Vollzugsende nichts zu ändern.”
In den vorliegenden Entscheiden kann die bedingte Entlassung an die Ausweisung bzw. an den Renvoi gebunden werden; dies zeigt das angeführte Verfahren, in dem das TAPEM eine solche Bindung bestätigte und die zuständigen Behörden den Renvoi in ihren Vorberichten erwogen.
“Les préavis de la prison et du SAPEM, que le Ministère public avait fait siens, étaient favorables. Il ne s’était jamais opposé à son expulsion du territoire suisse vers l’Irlande de préférence, "mais si par impossible" vers l’Algérie. Afin d’éviter une récidive, il devait être soutenu dans ses démarches ayant pour objectif de "trouver une liberté avec un projet qu’il avait souhaité et dans le pays choisi et de droit", selon la réglementation en vigueur. L’ensemble des préavis était en connexion avec l’expulsion obligatoire qui pourrait être réalisée selon une haute vraisemblance. Il avait toujours accepté l’octroi d’une libération conditionnelle subordonnée à son renvoi de Suisse et d’un délai d’épreuve. b. Le TAPEM maintient les termes de son jugement. c. Le Ministère public s’en rapporte à justice. d. A______ indique le 11 avril 2024, dans le délai de réplique, ne pas avoir d'observations à formuler. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). 1.2. Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
Entscheide des TAPEM über die bedingte Entlassung gelten als eigenständige «andere Entscheidung» im Sinn von Art. 363 Abs. 3 StPO; dagegen ist der Rechtsmittelweg der Rekurs gemäss Art. 393 StPO eröffnet. Das Verfahren vor der Chambre de céans richtet sich subsidiär nach der StPO. Die Kammer kann Fälle – je nach Umständen – ohne Austausch von Schriften entscheiden.
“Dans son recours, A______ reproche au TAPEM d'avoir fixé la date de la fin de sa mise à l'épreuve en février 2026, alors que sa libération effective avait déjà eu lieu deux ans auparavant. Il ne comprenait pas pour quelle raison l'absence de récidive durant la période entre sa libération effective et la décision attaquée ne pouvait être prise en compte pour le calcul du délai d'épreuve. Il ne contestait pas les motifs retenus à l'appui de sa libération conditionnelle; toutefois, ceux-ci s'appuyant notamment sur son comportement durant sa liberté, cette période faisait déjà office de mise à l'épreuve. Il sollicite ainsi que le délai d'épreuve commence à courir dès sa libération effective, soit le "23 décembre 2021", de sorte qu'il était arrivé à échéance en décembre 2023. b. À réception du recours – après sa mise en conformité sur demande de la Chambre de céans –, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 let. b LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al. 1 CPP). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art.”
“Par requête du 27 mai 2021, le Ministère public s'est rangé derrière les arguments du SAPEM. i. Par observations du 3 juin 2021, A______ conteste avoir acquiescé à son renvoi vers l’Algérie, car il n’avait pas rédigé lui-même sa demande de libération conditionnelle. C. Dans le jugement querellé, le TAPEM estime que le pronostic de l’intéressé se présente sous un jour fort défavorable. Les nombreux antécédents, l’absence de papiers et de statut légal en Suisse, le refus de retourner en Algérie laissaient subsister un risque de réitération très élevé. Les conditions d’une « nouvelle » libération conditionnelle de A______ n’étaient pas remplies. D. a. À l’appui de son recours, A______ relève qu’il s’agit de sa première demande de libération conditionnelle. En conséquence, la décision du TAPEM devrait être revue. Il demande l’asile, car il ne souhaite pas être expulsé vers son pays. b. À réception, la cause a été gardée à juger. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé à temps auprès d’une autorité incompétente, qui l’a diligemment transmis à la Chambre de céans (art. 91 al. 4 et 396 al. 1 CPP CPP), et selon la forme prescrite (art. 385 al. 1 et 390 al. 1 CPP). Le recourant, condamné, a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
Der von der Anstaltsleitung eingeholte Bericht gilt in der Praxis als besonders aussagekräftiger Vorbericht und wird von den zuständigen Behörden regelmässig berücksichtigt. Ein negativer Vorbericht stützt häufig die Verweigerung der bedingten Entlassung und kann das gewichtigste Element in der Gesamtwürdigung bilden; er ist jedoch nicht per se bindend, sondern Teil der gesamten Prognosebeurteilung gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB.
“Elle se dit apte, disponible et sereine à l’idée de suivre les règles qui pourraient assortir un éventuel délai d'épreuve, considérant que cela serait une aide et un appui. Elle précise également que, si elle peut rester en Suisse à la suite de sa libération, elle disposerait aussi d'une adresse valable chez sa sœur. Finalement, l’intéressée explique avoir grandi et gagné en maturité au cours de ces années; elle regrette son passé et dit avoir assez confiance en elle pour maintenir le cap. Enfin, le SESPP s’est référé au casier judiciaire de l’intéressée, qui mentionne deux condamnations pour des infractions à la LCR en sus de celle pour laquelle elle purge une peine, et une procédure pour infraction à la LStup toujours en cours. 3.3. En l’espèce, la Cour de céans estime que le SESPP était fondé à prononcer, au terme d’une appréciation globale de la situation, un pronostic défavorable à une libération conditionnelle de la recourante. 3.3.1. Tout d’abord, il convient de relever que c’est à juste titre que le SESPP a sollicité un rapport de la Direction de la prison de B.________ (art. 86 al. 2 CP), qui est l’autorité la plus à même de se déterminer sur le comportement de l’intéressée. A cet égard, ce rapport se fonde sur des éléments sérieux et motivés et les arguments qui y sont retenus sont conformes aux exigences légales, telles que précisées par la jurisprudence; ils prennent correctement en compte le comportement de la recourante durant sa détention. Ainsi, il ressort sans équivoque dudit rapport qu’en substance, l’intéressée adopte une attitude et des comportements en détention – en particulier dans le cadre de son travail et des formations qu’elle a suivies – favorables qui concordent avec ses projets d’avenir, d’une part, et qu’elle a gagné en maturité ces dernières années, d’autre part, ce que l’autorité intimée ne remet d’ailleurs pas en cause. Ce comportement ne revêt cependant pas, à lui seul, un poids décisif dès lors qu'il est de toute façon attendu d'un délinquant qu'il se comporte de manière adéquate durant l'exécution de sa peine (cf. ATF 139 II 121 consid. 5.5.”
“Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 4e éd. 2019, art. 86 n. 16); que, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents, et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (cf. ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de la durée posée par l'art. 86 CP est indéniablement remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de ses peines le 16 avril 2023; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le préavis de la Direction de l'établissement de détention (art. 86 al. 2 CP). Ce préavis, émis par l'autorité la plus à même de se déterminer sur le comportement du détenu, se fonde sur des éléments sérieux et motivés. Les arguments retenus sont conformes aux exigences légales, telles que précisées par la jurisprudence, et se fondent non seulement sur les antécédents pénaux de l'intéressé, mais également sur son comportement en détention et sur les conditions dans lesquelles il vivra après sa libération, en lien avec le risque potentiel de récidive qu’il pourrait représenter; que c'est dès lors à juste titre que le SESPP s'y est référé; qu'or, il ressort sans équivoque du préavis négatif de la Direction de l'EDFR, qui est complet et motivé, que les conditions d'une libération conditionnelle au 16 avril 2023 n'étaient pas remplies; qu'ainsi, la Direction de l'EDFR a notamment retenu que l'intéressé avait fait preuve d'un comportement inadéquat en détention, que l'hygiène de sa cellule n'était pas bonne, qu'il était fréquemment en retard au travail et qu'il avait fait l'objet de nombreux rapports et sanctions disciplinaires.”
“Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16). Finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3). 3. 3.1. En l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant, dont le terme de l'exécution de ses condamnations échoit le 1er juin 2022, ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 28 janvier 2022. 3.2. Pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Sur la base du préavis négatif émis par celui-ci et d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine. Son appréciation échappe à la critique. 3.2.1. D'emblée, il importe de rappeler que, outre les nombreuses condamnations mentionnées dans la partie en fait de la présente décision, pour lesquelles il est actuellement en exécution de peine (103 jours de peine privative de liberté, respectivement de peine privative de liberté de substitution), le recourant – âgé de 28 ans – a été condamné à trois autres reprises pour des infractions similaires. Autrement dit, ses antécédents sont mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle, d'autant plus lorsque, comme en l'espèce, les condamnations et les peines antérieures n'ont eu aucun effet dissuasif, le recourant n'ayant jamais cessé de commettre des infractions de même nature. Dans de telles conditions, l'autorité intimée était dans tous les cas fondée à poser des exigences élevées pour justifier un élargissement aux deux tiers de la peine.”
Disziplinarische Einträge schliessen die bedingte Entlassung nicht zwingend aus; sie bleiben jedoch relevante Prüfungsgründe für das Prognoseurteil. Entscheidend ist, ob das Gesamtverhalten und die durch die Entlassung erreichbaren Resozialisierungs- oder sonstigen Vorteile (z. B. Bewährungshilfe, Rückführungs‑/Betreuungsprojekte) ein günstigeres Ergebnis erwarten lassen als die Fortsetzung der Haft.
“________ a été auditionné par la Juge d’application des peines le 11 juin 2024. Il a déclaré qu’il acceptait les décisions de justice, qu’il avait appris de ses condamnations, qu’il ne voulait plus « refaire cela » et qu’il acceptait de quitter la Suisse mais pas d’être renvoyé dans son pays d’origine. Le 11 juin 2024, la Procureure cantonale Strada a préavisé en faveur de la libération conditionnelle de X.________ dès le jour où son expulsion judiciaire pourrait être mise en œuvre par les autorités compétentes (cf. procès-verbal des opérations). Par ordonnance du 12 juin 2024, la Juge d’application des peines a libéré conditionnellement X.________ de l’exécution de ses peines privatives de liberté au premier jour utile où il pourrait être remis aux autorités administratives compétentes pour procéder à son expulsion judiciaire (I), a fixé un délai d’épreuve d’une année (II) et a laissé les frais de procédure à la charge de l’Etat (III). La magistrate a considéré que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) étaient remplies, à savoir que l’intéressé avait purgé les deux tiers de ses peines et adoptait un bon comportement en prison malgré les trois sanctions disciplinaires infligées. Concernant le risque de réitération, elle a retenu que le détenu acceptait ses jugements et semblait regretter ses actes, que la détention n’apparaissait pas l’avoir laissé indifférent et qu’il avait déclaré ne plus vouloir récidiver, de sorte que le pronostic quant à son comportement futur en liberté ne semblait pas défavorable. En outre, maintenir l’intéressé en détention jusqu’au terme de ses peines n’amènerait aucune plus-value en matière de prévention spéciale et la menace de devoir purger le solde de ses peines pouvait avoir un effet préventif. La troisième condition de l’art. 86 al. 1 CP était ainsi également réalisée. Pour le surplus, la juge a indiqué que le détenu n’avait pas sollicité l’assistance d’un conseil d’office, malgré la proposition qui lui avait été faite.”
“Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 consid. 4d/bb in initio). Le risque de récidive ne concerne pas seulement les délits qui pourraient être commis en Suisse, mais bien la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire, à défaut de quoi les détenus appelés à être renvoyés à l’étranger à leur libération sans plus pouvoir sévir en Suisse risqueraient d’être favorisés (CREP 16 juin 2023/492 consid. 2.2 ; 17 août 2022/611 consid. 2.2 et la référence citée). 2.2 En l’espèce, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP sont réalisées. R.________ atteindra en effet les deux tiers de ses peines le 15 octobre 2023. Quant à son comportement en détention, bien qu’il ne soit pas exempt de tout reproche eu égard aux sanctions disciplinaires dont il a fait l’objet, il ne s’oppose pas d’emblée à un élargissement. Seul demeure ainsi litigieux le pronostic quant au comportement futur du condamné en liberté. Condamné depuis 2016 pour toutes sortes d’infractions – lésions corporelles simples qualifiées et désagréments causés par la confrontation à un acte d’ordre sexuel, notamment –, R.________ exécute l’ensemble des condamnations mentionnées à son casier judiciaire, dont principalement une lourde peine privative de liberté de six ans pour viol commis en commun. Dans son jugement du 12 novembre 2020, la Cour d’appel pénale avait relevé que le prénommé avaient fait preuve d’une absence totale de considération pour la victime – traitée avec cruauté et brutalité –, qu’il savait fragile et sous l’effet de stupéfiants et qu’il persistait à nier les faits.”
Erzieltes schwerwiegendes oder andauerndes Fehlverhalten im Vollzug kann die bedingte Entlassung von vornherein ausschliessen. Als Beispiele, die nach Rechtsprechung ein solches Schwere‑ bzw. Ausprägungsniveau erreichen können, werden genannt: tätliche Angriffe oder schwere Drohungen gegen Personal oder Mitgefangene, Teilnahme an Aufständen, Flucht/Evasion, wiederholte Disziplinarstrafen sowie Verweigerung der Arbeit oder schwerer Substanzmissbrauch.
“Il aurait ainsi activement cherché des solutions de réinsertion, contrairement à ce que la Juge d’application des peines aurait retenu. Par ailleurs, le recourant invoque que la première juge n’aurait pas procédé au pronostic différentiel imposé par la jurisprudence du Tribunal fédéral et relève sur ce point qu’il n’aurait aujourd’hui précisément « plus rien à tirer » du milieu carcéral et qu’il pâtirait injustement de sa mauvaise réputation auprès des forces de police et des autorités judiciaires. Il soutient enfin que la dernière procédure pénale en cours a été engagée initialement pour une infraction à la loi fédérale sur les armes et qu’il n’avait pas conscience de l’illégalité de posséder cette arme en raison de son casier judiciaire. Selon lui, si sa mauvaise réputation ne l’avait pas précédé, il serait probable qu’une telle infraction « mineure » n’aurait pas conduit à sa détention. De toute manière, il devrait bénéficier de la présomption d’innocence. 2.2 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Le comportement en détention ne constitue pas un critère déterminant en vue de l’octroi de la libération conditionnelle, sauf s’il atteint un degré de gravité interdisant d'emblée d'envisager un élargissement anticipé. Le Tribunal fédéral a précisé à cet égard que seuls peuvent dispenser l'autorité d'examiner les conditions relatives au pronostic les comportements qui soit portent une atteinte grave au fonctionnement de l'établissement ou à d'autres intérêts dignes de protection (par exemple, voies de fait ou menaces graves contre le personnel ou des codétenus, participation à des mutineries), soit dénotent en eux-mêmes une absence d'amendement (évasion, refus systématique ou obstiné de fournir un travail convenable, abus grave de substances toxiques, etc.”
“Je lui ai dit que je voulais changer de travail […] Pour vous répondre, quand je suis parti de la prison, je suis allé chez ma copine à […]. Je me suis occupé d’elle car elle est malade. En parallèle, j’ai fait les démarches pour pouvoir m’établir en Suisse, comme prendre une assurance maladie. Nous avons entamé les démarches pour nous marier. Pour vous répondre, je n’ai pas travaillé. J’ai cherché du travail. Pour vous répondre, j’ai l’intention de rester en Suisse […] ». A propos de la proposition de l’OEP, le condamné a déclaré : « J’accepte toutes les conditions que vous voudrez bien me donner si vous me libérez. C’est un truc de fou. Je suis désolé de m’être évadé. S’il vous plaît je vous demande une chance. Je ferai tout bien […] je suis très désolé encore une fois d’avoir fait ça […] ». B. Par ordonnance du 29 décembre 2023, la Juge d’application des peines a refusé d’accorder la libération conditionnelle à N.________ (I) et a laissé les frais de cette ordonnance à la charge de l’Etat (II). Cette autorité a considéré que la première condition de l’art. 86 al. 1 CP était remplie. S’agissant de la deuxième condition de cet article, elle a relevé que lors de son séjour à la prison de Witzwil, N.________ avait écopé de six sanctions disciplinaires entre le 20 mars et le 15 mai 2023 en relation avec la détention de médicament, la consommation de drogue, mais aussi et surtout pour avoir refusé de travailler à plusieurs reprises. Par ailleurs, le mauvais comportement de l’intéressé en détention avait atteint son apogée le 17 mai 2023, date à laquelle il s’était évadé de l’établissement carcéral depuis sa place de travail, sous le prétexte que son chef d’atelier lui en donnait trop, et n’avait pu être interpellé par la police que sept mois plus tard. Vu ces éléments, la Juge d’application des peines est arrivée à la conclusion que N.________ s’était délibérément soustrait à l’exécution de ses peines, ce qui, selon le Tribunal fédéral, dénotait une absence totale d’amendement et la dispensait d’examiner les conditions relatives au pronostic futur du condamné, une libération conditionnelle étant d’emblée exclue.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 3.3 3.3.1 En l’espèce, le recourant a exécuté les deux tiers de ses peines le 28 février 2023. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. 3.3.2 Le comportement du condamné durant l'exécution des peines doit être qualifié de très mauvais, notamment au vu des sept sanctions disciplinaires dont il a fait l’objet, majoritairement en raison de violences verbales, voire physiques. Ce comportement apparait suffisamment négatif pour, à lui seul, justifier le refus de la libération conditionnelle. Le fait que, par ailleurs, le recourant se soit montré poli et adéquat avec les intervenants de la FVP est à cet égard indifférent, un tel comportement étant attendu de tout un chacun. De toute manière, la libération conditionnelle doit être refusée, au vu des considérations qui suivent. 3.3.3 S’agissant du pronostic quant à son comportement futur, les arguments du recourant – qui consistent à mettre en avant les points positifs du dossier, mais sans tenir compte des autres éléments à prendre en considération – ne convainquent pas. Le rapport de la FVP dont se réclame le recourant doit céder le pas aux conclusions des experts psychiatres et aux avis des divers intervenants, qui, comme déjà relevé, sont relativement récents, voire très récent s’agissant du rapport du 8 novembre 2022 de la direction de la Prison de la Croisée.”
“439/28) - am 19. Februar 2021 wegen eines positiven THC-Tests (Urk. 439/24) - am 25. März 2021 wegen Verweigerung der Abgabe einer Urinprobe (Urk. 439/20) - am 29. März 2021 wegen Verstosses gegen allgemeine Ordnungsvorschriften (unerlaubtes Führen eines Gesprächs von Zelle zu Zelle) (Urk. 439/17) - am 1. April 2021 wegen Besitzes von Haschisch, Besitzes von unerlaubten Bargeldbeträgen und Besitzes einer SIM-Karte, wegen Abschlusses eines un- erlaubten Rechtsgeschäfts etc. (Urk. 439/14) - am 25. November 2021 wegen Beschimpfung einer Person in der Vollzugsein- richtung (Urk. 439/7) - am 29. November 2021 wegen Aufwiegelung zu einem tätlichen Angriff / Tät- lichen Angriffs auf einen Mitgefangenen, wegen Besitzes eines unerlaubten Datenträgers, wegen Verweigerung der Abgabe einer Urinprobe, wegen Abschlusses eines unerlaubten Rechtsgeschäfts etc. (Urk. 439/2) Von einer guten Führung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB kann angesichts der wiederholten Disziplinarverstösse nicht gesprochen werden.”
Wiederholte oder nachhaltige Disziplinarsanktionen, Rückfälle sowie das Ausbleiben eines Therapieerfolgs (etwa bei Sucht- oder schweren pathologischen Neigungen) gelten in der Praxis als Indizien für einen ungünstigen Prognosebild und sprechen gegen die Gewährung der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB.
“Sans discuter du bien-fondé de cet élément d’appréciation, le recourant assure vouloir se soumettre à un traitement psychothérapeutique. Il précise à cet égard qu’il avait été suivi régulièrement à la prison du Bois-Mermet, que ce n’était que sept mois après son arrivée aux EPO qu’il avait pu être reçu en consultation par une psychologue, faute de place, et qu’à cette époque, il traversait une période difficile en raison du deuxième anniversaire du décès de son fils. Enfin, il soutient que son retour au Chili l’empêcherait de facto de renouer avec ses anciennes fréquentations. 3.2 En l’espèce, le recourant a atteint les deux tiers de ses peines le 12 décembre 2024, leur terme étant fixé au 13 avril 2026. Avec la Juge d’application des peines, force est de considérer que la question de savoir si l’attitude qu’il a adoptée en détention – s’agissant en particulier des sanctions disciplinaires dont il a fait l’objet – s’oppose à sa libération conditionnelle souffre de rester indécise. Même s’il devait être retenu que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP seraient réunies, il resterait à déterminer s’il y a lieu de craindre que le condamné commette de nouveau crimes ou de nouveaux délits. 3.3 Sous l’ange du pronostic à poser, l’évaluation criminologique met en avant une délinquance polymorphe ancrée avec un risque élevé de récidive dans les actes violents. Si les sanctions disciplinaires à elles-seules ne peuvent, comme déjà relevé, justifier le refus de la libération conditionnelle, elles n’en dénotent pas moins une propension du recourant à ne pas respecter les règles. En effet, à ce jour, il a été sanctionné à dix reprises, les dernières fois au mois d’octobre et novembre 2024. Il s’agit d’un élément de mauvais pronostic. En outre, s’il est exact que le recourant est collaborant quant à son renvoi et a un projet abouti au Chili, il n’en demeure pas moins qu’il a refusé de se rendre aux consultations psychothérapeutiques prévues, alors même qu’il prétend les avoir appelées de ses vœux de longue date. Le fait qu’il déclare avoir alors été dans une mauvaise période aurait dû plutôt l’inciter à consulter.”
“Er setzt sich nach eigenem Gutdünken über Vorschriften hinweg und zeigt sich von Sanktionen wenig beeindruckt. Die an den Tag gelegte Renitenz ist legalprognostisch negativ zu werten. Durch seine fortgesetzte Widerspenstigkeit verunmöglichte der Beschwerdeführer die Resozialisierungsbemühungen der JVA Bostadel und erzwang den angestrebten Arbeitsplatzwechsel, wodurch er sich schliesslich im Ergebnis gegen die Vollzugsbehörden durchsetzen konnte. Diese Vorkommnisse überschatten das bezüglich Wohnen und Arbeit zu keinen Klagen Anlass gebende Verhalten in der Anstalt Thorberg. Auch wenn die JVA Thorberg im Vollzugsbericht der Auffassung ist, dass das Vollzugsverhalten insgesamt nicht gegen die bedingte Entlassung spreche, so ist festzuhalten, dass sich vorliegend aufgrund der nachhaltigen Disziplinarprobleme im Strafvollzug eine bedingte Entlassung keineswegs aufdrängt. Dieser Aspekt ist bei der nachfolgenden Gesamtwürdigung zu berücksichtigen. 5. Der Beschwerdeführer hat zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, womit die formelle Voraussetzung von Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt ist. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hängt damit einzig davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose im Sinn von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann. 6.1.1 Die Praxis orientiert sich bei ihrer Einschätzung der Rückfallgefahr in erster Linie an der Frage der Vorstrafen (Günter Stratenwerth/Felix Bommer, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II, 3. Aufl., Bern 2020, Rz. 83, m.w.H.). Das Vorleben des Verurteilten ist vorab unter diesem Gesichtspunkt zu prüfen, wobei entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers auch die in ausländischen Strafregistern verzeichnete Straffälligkeit von Relevanz ist. Nach dem Wissensstand der Kriminologie ist diesbezüglich namentlich entscheidend, wie häufig und in welchen zeitlichen Abständen bereits Straftaten begangen wurden und welcher Lebenszeitraum des Verurteilten durch Kriminalität geprägt war, wobei als Faustregel gilt, dass die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten umso höher ist, je mehr Delikte in der Vergangenheit begangen wurden und je kürzer die Abstände zwischen den einzelnen Straftaten waren (Wolfgang Wohlers, in: Wohlers/Godenzi/Schlegel [Hrsg.”
“2 CPP, si le mémoire ne satisfait pas à ces exigences, l'autorité de recours le renvoie au recourant afin que ce dernier le complète dans un bref délai ; si, après l'expiration de ce délai supplémentaire, le mémoire ne satisfait toujours pas à ces exigences, l'autorité de recours n'entre pas en matière. Cette disposition ne permet toutefois pas de remédier à un défaut de motivation dans le mémoire en question (TF 7B_51/2024 précité ; TF 6B_1447/2022 précité consid. 1.1 et l'arrêt cité). Dans la mesure où elle concrétise l'interdiction, pour les autorités, du formalisme excessif, elle ne s'applique pas aux requêtes formées par une partie qui connaît les exigences de forme - à savoir notamment une partie assistée d'un avocat - et ne les respecte néanmoins pas, sans quoi il serait possible de contourner la règle selon laquelle les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 89 al. 1 CPP) (TF 7B_51/2024 précité consid. 2.2.2 ; TF 1B_318/2021 du 25 janvier 2022 consid. 4.1 et les arrêts cités). 2.2 2.2.1 En l’espèce, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP étant remplies, reste seule à examiner la question du pronostic à poser quant au risque que le recourant commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Sur ce point, au terme d’un examen complet de toutes les circonstances (récidive spéciale, absence de prise de conscience et d’amendement, absence de résultat du traitement psychothérapeutique, absence de tout projet de réinsertion au Sri Lanka, etc.), le premier juge est arrivé à la conclusion qu’aucun argument ne plaidait en faveur d’une libération conditionnelle, et que le pronostic à poser était défavorable. Il a en outre relevé que, selon les experts et la CIC, la poursuite du traitement psychothérapeutique était nécessaire pour que le condamné puisse identifier les situations à risque et puisse les éviter, d’une part, et qu’il n’avait élaboré aucun projet de vie concret dans son pays, d’autre part. 2.2.2 Dans son acte de recours, Z.________ n’invoque la violation d’aucune norme, ni n’attaque aucune des constatations de fait du premier juge.”
“Afin de procéder à un pronostic différentiel, il sied de comparer les avantages et désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle et déterminer, notamment, si le degré de dangerosité que représente le détenu diminuera, restera le même ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d et 5b/bb ; TF 7B_388/2023 précité ; TF 7B_308/2023 précité consid. 2.2 et 2.4.6). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation ou de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa/bb ; TF 7B_992/2023 précité ; TF 7B_388/2023 précité). Dans l'émission du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation (ATF 133 IV 201 consid. 2.3 ; TF 7B_992/2023 précité ; TF 7B_388/2023 précité). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que X.________ a atteint les deux tiers de sa peine le 18 mars 2024, de sorte que la première des trois conditions cumulatives posée par l’art. 86 al. 1 CP est remplie, le terme de sa peine étant fixé au 17 novembre 2025. En revanche, l’intimé a fait l’objet de vingt-cinq sanctions disciplinaires entre le 25 octobre 2018 et le 30 avril 2021, soit pendant sa détention provisoire, respectivement son exécution anticipée de peine, dont la majorité concernaient des résultats positifs aux produits stupéfiants. Deux des trois sanctions disciplinaires encourues pendant l’exécution de sa peine étaient également en lien avec son addiction. A cet égard, les explications présentées par l’intimé ne sont pas de nature à justifier ses sanctions répétées. Son « bon » comportement en détention doit dès lors – malgré le rapport de la Direction de la Prison du Bois-Mermet (établissement dans lequel il n’a effectué qu’une partie de sa détention) – être relativisé. C’est à raison que la première juge a retenu l’existence d’un mauvais pronostic quant au risque de récidive. X.________ a en effet reconnu, notamment lors de son audition devant la JAP, avoir un problème de violence et d’addiction en lien avec la commission des délits pour lesquels il a été condamné, d’une part, et ceux qui font l’objet de deux nouvelles enquêtes (jointes) pour des faits qu’il reconnait, d’autre part.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que les deux premières conditions posées à l’art. 86 al. 1 CP sont remplies. Seule demeure dès lors litigieuse la question du pronostic à émettre quant au risque de récidive présenté par le recourant. Dans son préavis du 14 mars 2024, le Ministère public a relevé que le recourant n’avait pas su profiter de sa précédente libération conditionnelle et qu’il a récidivé. Le Juge d’application des peines a quant à lui en substance considéré que la situation du recourant se recoupait à l’identique avec les circonstances qui avaient prévalu en 2016 et qu’au moment du bilan, seul le comportement adéquat de l’intéressé en détention pouvait être mis à son actif comme gage favorable. Il est vrai que la présente procédure s’inscrit dans le cadre d’une récidive spéciale, le recourant ayant à nouveau été condamné pour des faits, contre deux nouvelles ex-compagnes, en tous points similaires à ceux qui lui avaient valu une condamnation en 2016. Il est également vrai qu’il n’a pas su investir l’espace thérapeutique qui lui avait été offert par le traitement ambulatoire ordonné en 2016, amenant le Juge d’application des peines à lever cette mesure au mois de juin 2019.”
“A cette occasion, il a admis les faits qu’il avait niés jusque-là, a déclaré avoir pris conscience des erreurs qu’il avait commises dans le passé et vouloir s’investir dans sa thérapie car il souhaitait renouer avec sa fille. Il a indiqué que le fait de parler avec son infirmier, l’aumônier et la psychiatre lui faisait du bien et que la Fondation vaudoise de probation lui avait communiqué une adresse pour qu’il puisse poursuivre sa thérapie à sa sortie de détention. c) Le 14 mars 2024, le Ministère public de l’arrondissement du Nord vaudois a préavisé négativement à la libération conditionnelle de K.________, relevant que le bon comportement du prénommé en prison ne pouvait suffire à lui permettre de bénéficier d’une deuxième libération conditionnelle, dès lors qu’au vu de sa première récidive, il y avait assurément à craindre qu’il commette de nouvelles infractions. La protection de la société devait ainsi primer sur sa liberté. d) Par ordonnance du 28 mars 2024, le Juge d’application des peines a refusé d’accorder la libération conditionnelle à K.________ (I) et a statué sur l’indemnité due à son défenseur d’office (II). Cette autorité a considéré que si les deux premières conditions posées à l’art. 86 al. 1 CP étaient réalisées, le condamné ayant exécuté les deux tiers de sa peine et son comportement en détention ne s’opposant pas à un élargissement anticipé, seul un pronostic défavorable en termes de récidive pouvait être posé. A cet égard, le Juge d’application des peines a relevé que K.________ purgeait une peine privative de liberté d’une durée non négligeable pour des faits dénotant une gravité certaine, commis dans le cadre d’une récidive spéciale, de sorte que la visée préventive des sanctions ne semblait guère déployer d’effets chez le prénommé qui avait démontré, par actes, qu’il n’avait tiré aucun enseignement de ses agissements passés. A cela s’ajoutait le constat en audience d’un discours de circonstance qui peinait à convaincre, ponctué de vagues excuses qui sonnaient creux. Ce même constat pouvait être posé face au subit revirement de ce condamné qui avait toujours tout nié en bloc, voire s’était lui-même positionné en victime, pour aujourd’hui se prévaloir d’une introspection et d’une prise de conscience tenue pour aboutie.”
Nach den Quellen soll die verurteilte Person je nach den Umständen die Möglichkeit eines Reexamens haben, d. h. die zuständige Behörde kann die Dauer oder den Inhalt einer auf Lebensdauer wirkenden Massnahme überprüfen und allenfalls einschränken oder aufheben. Konkret sieht das Gesetz für lebenslange Freiheitsstrafen die Möglichkeit einer bedingten Entlassung frühestens nach 15 Jahren vor; ausnahmsweise kann bereits nach 10 Jahren geprüft werden, wenn aussergewöhnliche persönliche Umstände dies rechtfertigen. Diese Reexamensmöglichkeit folgt dem Verhältnismässigkeitsprinzip.
“), sauf s’il est certain, du fait de leur emplacement ou de leur horaire, qu’elles ne peuvent pas impliquer de contacts avec ces groupes de personnes. Le terme « régulier » peut désigner aussi bien des contacts sporadiques ou brefs sur une longue période que des contacts intenses sur une courte période. Une activité exercée une unique fois ne suffit pas (p. 5936). La personne condamnée doit selon les circonstances avoir la possibilité de faire réexaminer son cas après une certaine période d’exécution, c’est-à-dire de demander à l’autorité compétente de restreindre le contenu ou la durée de l’interdiction, voire de la faire lever. Ce dispositif découle du principe de proportionnalité et des engagements internationaux de la Suisse. Le CP prévoit des possibilités de réexamen pour d’autres peines ou mesures ordonnées à vie. Une libération conditionnelle est par exemple possible en cas de peine privative de liberté à vie, et ce au plus tôt après quinze ans, lorsque les conditions sont réunies (art. 86 al. 5 cum art. 86 al. 1 CP). Exceptionnellement, le détenu peut être libéré conditionnellement après dix ans déjà si des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne le justifient (art. 86 al. 5 cum art. 86 al. 4 CP). Un examen de la libération de l’internement à vie au sens de l’art. 64 al. 1bis CP et une libération conditionnelle sont également possibles (art. 64c CP). Il est inapproprié et contraire au principe de proportionnalité de maintenir une interdiction d’exercer alors que la personne ne risque plus d’utiliser son activité pour commettre de nouvelles infractions sexuelles (p. 5940). Du fait de l’interdiction de la rétroactivité inscrite à l’art. 2 al. 1 CP, le juge ne pourra prononcer l’interdiction d’exercer une activité proposée que si l’auteur commet une infraction après l’entrée en vigueur de la modification de la loi. L’interdiction de la rétroactivité vaut en principe également pour les mesures. La question de la lex mitior ne se pose pas, le nouveau droit étant plus sévère (p. 5941).”
“), sauf s’il est certain, du fait de leur emplacement ou de leur horaire, qu’elles ne peuvent pas impliquer de contacts avec ces groupes de personnes. Le terme « régulier » peut désigner aussi bien des contacts sporadiques ou brefs sur une longue période que des contacts intenses sur une courte période. Une activité exercée une unique fois ne suffit pas (p. 5936). La personne condamnée doit selon les circonstances avoir la possibilité de faire réexaminer son cas après une certaine période d’exécution, c’est-à-dire de demander à l’autorité compétente de restreindre le contenu ou la durée de l’interdiction, voire de la faire lever. Ce dispositif découle du principe de proportionnalité et des engagements internationaux de la Suisse. Le CP prévoit des possibilités de réexamen pour d’autres peines ou mesures ordonnées à vie. Une libération conditionnelle est par exemple possible en cas de peine privative de liberté à vie, et ce au plus tôt après quinze ans, lorsque les conditions sont réunies (art. 86 al. 5 cum art. 86 al. 1 CP). Exceptionnellement, le détenu peut être libéré conditionnellement après dix ans déjà si des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne le justifient (art. 86 al. 5 cum art. 86 al. 4 CP). Un examen de la libération de l’internement à vie au sens de l’art. 64 al. 1bis CP et une libération conditionnelle sont également possibles (art. 64c CP). Il est inapproprié et contraire au principe de proportionnalité de maintenir une interdiction d’exercer alors que la personne ne risque plus d’utiliser son activité pour commettre de nouvelles infractions sexuelles (p. 5940). Du fait de l’interdiction de la rétroactivité inscrite à l’art. 2 al. 1 CP, le juge ne pourra prononcer l’interdiction d’exercer une activité proposée que si l’auteur commet une infraction après l’entrée en vigueur de la modification de la loi. L’interdiction de la rétroactivité vaut en principe également pour les mesures. La question de la lex mitior ne se pose pas, le nouveau droit étant plus sévère (p. 5941).”
Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie hat den Gefangenen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen. Die Anhörung und der Anstaltsbericht bilden relevante Grundlagen für die Prognose über das künftige Verhalten des Gefangenen.
“Sachverhalts- und Rechtsfragen (§ 45 Abs. 1 VPO; vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 9. November 2022 E. 2 m.w.H.). 3. Strittig ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist. 3.1 Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zum Strafrecht, 4. Aufl., Basel 2019, Art. 86 Rz. 12; BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 125 IV 113 E. 2a; je mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Die den Justizvollzug beschlagende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung durch den Einzelrichter zu erledigen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 VRG, § 38b Abs. 2 VRG e contrario). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin der einzelrichterlichen Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497, E. 1.2 mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. Das Verwaltungsgericht zog die Vollzugsakten sowie die Akten des Rekursverfahrens bei (§ 57 Abs. 1 VRG). 3. 3.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 des Strafgesetzbuchs vom 21. Dezember 1937 [StGB, SR 311.0]). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 3.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 124 IV 193 E. 3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen. Die Strafvollzugsbehörden haben insbesondere zu prüfen, ob die Gefährlichkeit des Täters bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (Urteile des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19.”
Die zuständige Behörde verfügt bei der Prüfung der bedingten Entlassung über einen grossen Ermessensspielraum. Gerichtliche Kontrolle greift nur ein, wenn die Behörde ihr Ermessen überschreitet, missbraucht oder wesentliche Abwägungsgesichtspunkte ausser Acht lässt. Ein systematisches, faktisches Ausschliessen jeder Möglichkeit der Entlassung kann darüber hinaus menschenrechtliche Fragen (insbesondere nach der EMRK) aufwerfen.
“Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl. Art. 87 Abs. 2 StGB) weitere Möglichkeiten bietet, um auf die verurteilte Person und die von ihr ausgehende Rückfallgefahr positiv Einfluss zu nehmen. Neben der Möglichkeit einer rechtzeitigen, schrittweisen Anpassung an das Leben in Freiheit und der Vermeidung von allfälligen Haftschäden liegen Vorteile der bedingten Entlassung auch darin, dass die bedingt entlassene Person wegen des bei Fehlverhalten drohenden Vollzugs der Reststrafe eher bereit ist, sich normkonform zu verhalten, als sie dies nach verbüsster Strafe wäre, und dass bei Problemen im Umgang mit der Freiheit eine Krisenintervention durch Rückversetzung und gezielte therapeutische Angebote wahrgenommen werden kann (vgl. zum Ganzen: BGE 124 IV 193 E. 4d mit Hinweisen; vgl. auch VERASANI/ KOLLER, in: Schweizerisches Vollzugslexikon, Benjamin F. Brägger [Hrsg.], 2. Aufl. 2022, S. 118 f.; TRECHSEL/AEBERSOLD, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2021, N. 3 zu Art. 86 StGB). Das Institut der bedingten Entlassung will mithin die sich bei Entlassung in Freiheit ergebenden Umstände, mit denen jede zeitlich befristet inhaftierte Person konfrontiert sein wird, nutzbar machen für die Resozialisierung, welche oberstes Ziel des Strafvollzugs darstellt (vgl. Art. 75 Abs. 1 StGB; BGE 134 IV 1 E. 5.4.1; 129 IV 161 E. 4.2; 122 IV 56 E. 3a; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung demgemäss eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog. Differenzialprognose; vgl. BGE 124 IV 193 E. 4a und E. 5b/bb; Urteil 6B_875/2021 vom 3. Oktober 2022 E. 1.4.3.1 mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de ses peines le 7 mars 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR, site Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Malgré le préavis positif émis par celle-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que le recourant a été condamné le 28 février 2018 notamment pour crime, délit et contravention à la LStup (trafic et consommation d'héroïne), à une peine privative de liberté de 22 mois, dont 12 mois avec sursis, et qu'il a été astreint à suivre une mesure thérapeutique institutionnelle; que le sursis à cette peine avait été subordonné à une abstinence aux stupéfiants, à un suivi psychothérapeutique et à un suivi de l'assistance de probation, tels que fixés dans le cadre de la mesure thérapeutique; que le recourant ne s'est pas soumis à ces exigences de sorte que la mesure institutionnelle a été levée pour cause d'échec, le 15 avril 2019, et le sursis de 12 mois à l'exécution de la peine privative de liberté révoqué, le 20 mai 2019; que le recourant a dès lors été placé en détention en vue de l'exécution du solde de sa peine dès le 19 novembre 2019 et que, par décision du 3 août 2020, il a bénéficié de la libération conditionnelle aux deux tiers, à compter du 27 août 2020, avec un délai d'épreuve d'un an; que, par jugement du 6 mai 2021, le Juge pénal a toutefois révoqué la libération conditionnelle, retenant que l'intéressé n'avait pas respecté l'assistance de probation ni les règles de conduite auxquelles il était soumis et que, vu son comportement "le risque qu'il s'adonne à nouveau à un trafic de stupéfiants pour financer sa propre consommation est très élevé.”
“Le tribunal se devait d'effectuer les démarches nécessaires pour clarifier cette question. Par ailleurs, le procédé qui était suivi, excluant tout espoir de libération, violait l'art. 3 CEDH interdisant les peines et traitements inhumains et dégradants. Malgré ses progrès, il se heurtait au refus des autorités de procéder à son transfert sous prétexte que les conditions à la libération conditionnelle ne seraient pas remplies, ce qui pourrait l'amener à ne jamais être éligible à une telle mesure. b. Par courrier du 20 décembre 2021, le TAPEM maintient les termes de son jugement et renonce à formuler des observations. c. Dans ses observations du 5 janvier 2022, le Ministère public conclut à la confirmation du jugement entrepris, auquel il se réfère intégralement, une libération conditionnelle ne pouvait être octroyée au vu du risque de récidive concret mis en avant par le SAPEM. d. A______ n'a pas répliqué. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 90 al. 2, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
Die Legalprognose ist als individuelle Gesamtwürdigung vorzunehmen. Die zuständige Behörde hat alle für die Prognose relevanten Umstände gesamthaft zu prüfen und die Kriterien im konkreten Fall auf ihre Prognoserelevanz zu überprüfen. Es ist unzulässig, die Entscheidung allein gestützt auf das belastende Vorleben, einzig auf einzelnes Wohlverhalten im Strafvollzug oder überwiegend auf formalisierte/standardisierte Prognoseinstrumente zu treffen.
“Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und die günstige Legalprognose allein gestützt auf das Bedenken weckende Vorleben der vom Freiheitsentzug betroffenen Person zu verneinen (BGE 133 IV 201 E. 3.2). Umgekehrt darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren - etwa dem Wohlverhalten des Verurteilten im Strafvollzug - bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (Urteile des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.3 und 6B_331/2010 vom 12. Juli 2010 E. 3.3.5; Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Auflage, 2019, N 12 zu Art. 86 StGB). Unsachgemäss wäre auch ein schematischer Einbezug der Kriterien, weil nicht in jedem Fall alle Kriterien gleichermassen (bzw. überhaupt) prognoserelevant sind und weil zwischen einzelnen Kriterien prognostisch positive oder negative Synergien bestehen können. Verlangt wird aber, dass die Kriterien im konkreten Fall auf ihre Prognoserelevanz geprüft werden: Die Gesamtwürdigung ist im Sinne einer Individualprognose vorzunehmen, was gegebenenfalls Abklärungen im Ausland (soweit möglich), die Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens voraussetzt und eine blosse Berufung auf statistische Rückfallwahrscheinlichkeiten verbietet. Unzulässig ist es, diese Prognose alleine und überwiegend gestützt auf formalisierte Prognoseinstrumente vorzunehmen. Es bedarf zusätzlich einer differenzierten Einzelfallanalyse durch den zuständigen Sachverständigen (Urteil des Bundesgerichts 6B_772/2007 vom 9. April 2008 E. 4.2 ff.; Koller, a.a.O., N 12 zu Art. 86 StGB).”
“Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und die günstige Legalprognose allein gestützt auf das Bedenken weckende Vorleben der vom Freiheitsentzug betroffenen Person zu verneinen (BGE 133 IV 201 E. 3.2). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren - etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug - bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (Urteile des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.3; 6B_331/2010 vom 12. Juli 2010 E. 3.3.5; Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Auflage, Basel 2019, N 10 zu Art. 86 StGB).”
“Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und die günstige Legalprognose allein gestützt auf das Bedenken weckende Vorleben der vom Freiheitsentzug betroffenen Person zu verneinen (BGE 133 IV 201 E. 3.2). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren - etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug - bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (Urteile des Bundesgerichts 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 5.3; 6B_331/2010 vom 12. Juli 2010 E. 3.3.5; Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Strafrecht I, 3. Auflage, Basel 2013, N 7 zu Art. 86 StGB).”
Prognosepflicht des Haftgerichts: Gemäss Rechtsprechung ist eine Ausnahme vom Grundsatz, die Möglichkeit einer bedingten Entlassung bei der Haftprüfun g nicht zu berücksichtigen, dann angezeigt, wenn die Umstände des Einzelfalls dies rechtfertigen. Insbesondere gilt: Hat eine Sache bereits zwei Drittel der erst‑ oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs‑ bzw. Sicherheitshaft verbüsst und kann die im Rechtsmittelverfahren allenfalls noch zu erwartende Entscheidung die Strafe nur verkürzen, nicht aber erhöhen, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB vorzunehmen. Erweist sich die Prognose als positiv, ist dem Haftentlassungsgesuch in der Regel stattzugeben, wobei die Entscheidung über die konkrete Gewährung der bedingten Entlassung grundsätzlich in das Ermessen der zuständigen Vollzugsbehörde fällt.
“Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist jedoch dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der gefangenen Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die gefangene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f. mit Hinweisen). Strafprozessuale Haft darf nur als ultima ratio angeordnet oder aufrechterhalten werden. Wo sie durch mildere Massnahmen ersetzt werden kann, muss von ihrer Anordnung oder Fortdauer abgesehen werden und an ihrer Stelle müssen solche Ersatzmassnahmen verfügt werden (Art. 212 Abs. 2 lit. c in Verbindung mit Art. 237 f. StPO; vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.1; 142 IV 367 E. 2.1; 140 IV 74 E. 2.2; vgl. zum Ganzen zuletzt u.a. Urteil des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 mit weiteren Hinweisen). Im Weiteren kann eine strafprozessuale Haft die bundesrechtskonforme Dauer auch dann überschreiten, wenn das Strafverfahren nicht genügend vorangetrieben wird (vgl. Art. 31 Abs. 3–4 BV und Art. 5 Abs. 2 StPO). In einem Haftprüfungsverfahren ist die Rüge, das Strafverfahren werde nicht mit der gebotenen Beschleunigung geführt, allerdings nur so weit zu beurteilen, als die Verfahrensverzögerung geeignet ist, die Rechtmässigkeit der Haft in Frage zu stellen und zu einer Haftentlassung zu führen.”
“Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3 und 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die betroffene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen (Hervorhebungen durch die Kammer). Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteile des Bundesgerichts 7B_1232/2024 vom 11. Dezember 2024 E. 7.3, 1B_9/2023 vom 26. Januar 2023 E. 5.2.1, 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2 und 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1, je mit Hinweisen). Wie diese Ausführungen in ihrem gesamten Kontext (vgl. insbesondere Hervorhebungen durch die Kammer) zeigen, verlangt die bundesgerichtliche Rechtsprechung für die Berücksichtigung des 2/3-Termins, dass bereits ein erstinstanzliches Urteil vorhanden sein muss. Inwiefern sich aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des Bundesgerichts 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2, in welchem notabene ein Urteil vorlag, etwas anderes ergeben sollte, erschliesst sich der Kammer nicht. Da im vorliegenden Fall noch keine Strafe verhängt wurde und gestützt auf die konkreten Umstände kein Anlass besteht, von diesem Grundsatz ausnahmsweise abzuweichen, erweist sich die Verlängerung der Untersuchungshaft somit auch unter diesem Aspekt noch als verhältnismässig.”
“Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten des Gefangenen im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich seines zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Diese Fragen fallen in das Ermessen der zuständigen Behörde (Art. 86 Abs. 2 StGB) und es liegt in der Regel nicht am Haftrichter, eine solche Prognose anzustellen. Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2 mit Hinweisen). Wenn der Beschwerdeführer bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren allenfalls noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, verlangt das Bundesgericht vom Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteil 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1; je mit Hinweisen).”
“1; je mit Hinweis). Nach der Rechtsprechung ist zudem bei der Prüfung der zulässigen Haftdauer der Umstand, dass die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe bedingt oder teilbedingt ausgesprochen werden kann, wie auch die Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug im Grundsatz nicht zu berücksichtigen (BGE 145 IV 179 E. 3.4; 143 IV 168 E. 5.1, 160 E. 4.2; je mit Hinweisen). Vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer bedingten Entlassung ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung indes dann eine Ausnahme zu machen, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebieten, insbesondere wenn absehbar ist, dass eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (BGE 143 IV 160 E. 4.2; Urteil 1B_279/2020 vom 23. Juni 2020 E. 3.1 mit Hinweis). Die Gewährung der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe hängt vom Verhalten der Person im Strafvollzug und von der Prognose hinsichtlich ihres zukünftigen Verhaltens in Freiheit ab (Art. 86 Abs. 1 StGB). Wenn die gefangene Person bereits zwei Drittel der erst- oder zweitinstanzlich verhängten Freiheitsstrafe in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft verbracht hat und die Strafe im Rechtsmittelverfahren noch verkürzt, nicht aber erhöht werden kann, hat das Haftgericht eine Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB anzustellen. Fällt diese positiv aus, muss dem Haftentlassungsgesuch stattgegeben werden, zumal die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug die Regel darstellt, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf (vgl. BGE 133 IV 201 E. 2.2 f.; Urteile 1B_495/2022 vom 20. Oktober 2022 E. 6.2.2; 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1; je mit Hinweisen).”
Die Möglichkeit einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB wird bei der Abwägung grundsätzlich nicht berücksichtigt; sie kommt nur dann in Betracht, wenn ihr Eintritt aufgrund der konkreten Umstände von vornherein ersichtlich bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist.
“A ces éléments s'ajoutent qu'à elle seule, l'infraction de vol qui lui est reprochée dans la présente affaire est passible d'une peine privative de liberté allant jusqu'à cinq ans (art. 139 ch. 1 CP). Dès lors, la durée de la détention subie à ce jour demeure proportionnée à la peine encourue concrètement en cas de condamnation, même en tenant compte de la possibilité d'une libération conditionnelle (cf. art. 86 al. 1 CP; voir à ce sujet également les arrêts 1B_250/2019 du 14 juin 2019 consid. 5.1 et 5.2.2; 1B_23/2019 du 28 janvier 2019 consid. 2.1). Pour le surplus, le recourant ne prétend pas, à juste titre, qu'il existerait des mesures de substitution à la détention susceptibles de pallier le risque concret de fuite retenu (art. 237 CPP).”
“3 CPP rappelle cette exigence en précisant que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités). Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4, JdT 2020 IV 3; ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (TF 1B_571/2019 du 19 décembre 2019 consid. 4.1 et les références citées; TF 1B_500/2019 du 25 octobre 2019 consid. 5.1 et les références citées). 2.2.4 Selon l'art. 56 al. 2 CP, le prononcé d'une mesure suppose que l'atteinte aux droits de la personnalité qui en résulte pour l'auteur ne soit pas disproportionnée au regard de la vraisemblance qu'il commette de nouvelles infractions et de leur gravité. Lorsque l'auteur souffre d'un grave trouble mental, le juge peut ordonner un traitement institutionnel aux conditions suivantes : l'auteur a commis un crime ou un délit en relation avec ce trouble et il est à prévoir que cette mesure le détournera de nouvelles infractions en relation avec ce trouble (art. 59 al. 1 let. a et b CP). Le traitement institutionnel s'effectue dans un établissement psychiatrique approprié ou dans un établissement d'exécution des mesures (art.”
“Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit ist zunächst festzuhalten, dass sich diese in der vorliegenden Situation primär an der vom Strafgericht ausgesprochenen Sanktion orientiert, also sieben Jahren Freiheitsstrafe, von welchen die ausgestandene und verlängerte Sicherheitshaft noch weit entfernt ist. Die Möglichkeit einer bedingten Entlassung wird dabei grundsätzlich nicht berücksichtigt, es sei denn, wenn ausnahmsweise die Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 1 StGB aufgrund der konkreten Umstände aller Voraussicht nach erfüllt sein werden (Weder, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kommentar zur StPO, 3. Auflage 2020, Art. 212 N 19 mit Hinweis auf BGE 143 IV 166 und weitere Rechtsprechung). Im Falle des Beschwerdeführers sind diese Voraussetzungen nicht klar gegeben. Es kann dazu auf die Richtlinie betreffend die bedingte Entlassung der Konferenz des Strafvollzugskonkordates der Nordwest- und Innerschweizer Kantone betreffend die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug verwiesen werden (https://www.konkordate.ch/konkordatliche-erlasse-ssed;”
Nach der Praxis ist die Pflicht zur jährlichen Neubewertung so zu verstehen, dass die zuständige Behörde binnen 12 Monaten nach dem Ablehnungsentscheid erneut prüfen muss, ob die bedingte Entlassung gewährt werden kann. In der Lehre wird angenommen, dass wegen des häufig nötigen Einsatzes von Gutachten zeitliche Flexibilität geboten ist; gelingt die Gutachtenerstellung nicht rechtzeitig, kann das Prüfungsverfahren gegebenenfalls suspendiert werden. Gutachten sind nicht zwingend vorgeschrieben; liegt ein Gutachten vor, ist dessen Aktualität zu prüfen und bei Verlust der Aussagekraft durch Zeitablauf neue Abklärungen einzuholen.
“Aux termes de l’art. 86 al. 3 CP, si elle a refusé la libération conditionnelle, l’autorité compétente doit réexaminer sa décision au moins une fois par an. Selon le Tribunal fédéral, cette disposition oblige l’autorité compétente à réexaminer, dans un délai de 12 mois suivant un premier refus de libération conditionnelle, si celle-ci peut être accordée (TF 6B_1463/2017 du 29 mai 2018 cons. 3.5). Selon la doctrine, la question de savoir si cette obligation de contrôle annuel se réfère à l’année civile ou à la date de la décision de refus n’est pas claire. Suivant la réponse, l'examen doit avoir lieu dans les 12 mois ou n’importe quand dans l'année qui suit. Comme l'examen de la libération conditionnelle nécessite souvent l'établissement d'un rapport d'expertise, il conviendrait de donner la préférence à cette dernière solution, ne serait-ce que pour des raisons de temps. Si l'expertise n’était malgré tout pas rendue dans le délai imparti, la procédure d'examen devrait éventuellement être suspendue (Koller, in : Niggli/Wiprächtiger [éd.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob die gefangene Person bedingt entlassen werden kann, und holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Die gefangene Person ist anzuhören. Die zuständige Behörde hat jährlich neu zu prüfen, ob die bedingte Entlassung gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB nicht vor (Urteile 6B_32/2019 vom 28. Februar 2019 E. 2.6.3; 6B_441/2018 vom 23. Juli 2018 E. 2.1; 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1 mit Hinweis). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (vgl. BGE 146 IV 114 E. 2.1; 141 IV 369 E. 6.1; Urteile 6B_208/2018 vom 6. April 2018 E. 1.2; 6B_809/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 4.2). Auch hat die Behörde zu prüfen, ob sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens gewandelt hat. Soweit ein früheres Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge veränderter Verhältnisse an Aktualität eingebüsst hat, sind neue Abklärungen unabdingbar. Entscheidend ist, ob die vorliegende ärztliche Beurteilung mutmasslich noch immer zutrifft, oder ob diese aufgrund der seitherigen Entwicklung nicht mehr als aktuell bezeichnet werden kann (BGE 134 IV 246 E.”
Bei der Prüfung von Art. 86 Abs. 1 StGB können unvollständige, nicht realisierbare oder aufgrund konkreter Umstände (z. B. konflikthafte Beziehungen, fehlende Abklärungen) nicht umsetzbare Resozialisierungs‑ bzw. Wiedereingliederungsprojekte das positive Haftverhalten relativieren und gegen eine bedingte Entlassung sprechen.
“A lire les déclarations du recourant lors de son audition par le premier juge, on doit bien admettre qu’il n’a pas pris, loin s’en faut, la véritable mesure de la gravité des actes pour lesquels il a été condamné, ce que démontre le fait qu’il persiste à tenter de se défausser de sa responsabilité dans la participation à un trafic de drogue sur des causes externes. Force est ainsi d’admettre que tant les antécédents que la récidive, la faible capacité d’introspection qu’il manifeste et l’absence de projet conforme à sa situation administrative obligent à formuler un pronostic résolument défavorable s’agissant du comportement futur du recourant. Compte tenu de ce qui précède, sa libération conditionnelle ne favoriserait pas mieux, à ce stade, sa resocialisation que la poursuite de l’exécution de sa peine, qu’il pourra mettre à profit pour entreprendre un réel travail introspectif et pour élaborer un projet d’avenir réaliste. C’est donc à bon droit que la Juge d’application des peines a considéré que l’une des conditions de l’art. 86 al. 1 CP n’était pas réalisée et, partant, qu’elle a refusé de lui accorder la libération conditionnelle. 4. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. 4.1 La requête du recourant tendant à l’octroi de l’assistance judiciaire pour la procédure de recours ne vise de fait que la désignation d’un défenseur d’office, dès lors que l’assistance judiciaire pour une telle procédure, comprenant l’exonération des frais de procédure et d’avances de frais, ne peut être accordée qu’à la partie plaignante et à la victime (cf. art. 136 CPP) et non au prévenu, respectivement au condamné (cf. art. 132 CPP ; CREP 19 août 2024/588 ; CREP 13 mai 2024/370 ; CREP 2 décembre 2015/793, JdT 2016 III 33). Cela étant, cette requête est sans objet. En effet, contrairement à l’assistance judiciaire gratuite pour la partie plaignante et la victime, qui doit faire l’objet d’une nouvelle demande lors de la procédure de recours (art.”
“Le comportement en détention ne constitue pas un critère déterminant en vue de l’octroi de la libération conditionnelle, sauf s’il atteint un degré de gravité interdisant d'emblée d'envisager un élargissement anticipé. Le Tribunal fédéral a précisé à cet égard que seuls peuvent dispenser l'autorité d'examiner les conditions relatives au pronostic les comportements qui soit portent une atteinte grave au fonctionnement de l'établissement ou à d'autres intérêts dignes de protection (par exemple, voies de fait ou menaces graves contre le personnel ou des codétenus, participation à des mutineries), soit dénotent en eux-mêmes une absence d'amendement (évasion, refus systématique ou obstiné de fournir un travail convenable, abus grave de substances toxiques, etc.) (ATF 119 IV 5 consid. 1a/bb). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que le recourant aura subi les deux tiers de sa peine le 16 septembre 2023 et que son comportement en détention est bon, de sorte que celui-ci ne s’oppose pas à sa libération conditionnelle. La première condition de l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie et la seconde le sera le 16 septembre 2023. En outre, il est vrai que la Direction de la Prison de la Croisée et la FVP ont préavisé favorablement à la libération conditionnelle d’Y.________. Toutefois, on ne saurait retenir que l’autorité de première instance a commis une appréciation erronée des faits au motif qu’elle s’est distancée de ces appréciations. Contrairement à ce qu’affirme le recourant, ses projets socio-professionnels ne sont pas aboutis. Certes, il pourra bénéficier de l’aide de son curateur, notamment pour réactiver sa rente d’invalidité ; néanmoins, il ressort de ses déclarations devant le Juge d’application des peines qu’il ne souhaiterait pas demander de pouvoir à nouveau percevoir cette rente au terme de sa détention. S’agissant de ses projets professionnels, on constate qu’il dit dans son recours souhaiter travailler dans un premier temps avec son beau-père, mais qu’il ressort du document de planification de la sanction qu’il n’avait pas encore parlé à celui-ci de ce dessein en mai 2023 et que, dans son rapport du 6 juillet 2023, la Direction de la Prison indique que ce projet ne pourra pas être mis en œuvre en raison des relations trop conflictuelles entretenues avec son beau-père.”
Konkrete, detaillierte und realisierbare Resozialisierungspläne sowie gesicherte externe Unterstützungen (z. B. Aufnahme durch eine Vereinigung, ambulante oder residente Betreuung, begonnenes therapeutisches Follow-up) können die Prognose im Sinne von Art. 86 StGB verbessern. Solche Angebote werden jedoch nur dann als schützender Faktor gewertet, wenn sie hinreichend ausgearbeitet und glaubhaft belegt sind; vage oder unzureichend konkretisierte Projekte genügen nicht.
“Aucun projet concret et étayé n'était présenté, de sorte qu'il se retrouverait à sa sortie dans la même situation personnelle que celle ayant mené à ses dernières condamnations, à savoir, dans une situation précaire en Suisse, sans travail, ni logement fixe. Ses importantes consommations de stupéfiants lorsqu'il était en liberté et son statut psychique fondaient d'autant plus un risque de récidive. En l’état, rien n’indiquait que le concerné mettrait à profit une libération conditionnelle; le risque de nouvelles infractions apparaissait très élevé, étant précisé qu'à teneur des dernières condamnations figurant à son casier judiciaire, ce risque ne se limitait pas à des infractions à la LEI. D. a. Dans son recours, A______ conclut à sa libération conditionnelle sans autre motivation ni explication. b. À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al.”
“Un suivi thérapeutique avait commencé. h. Par requête du 2 septembre 2021, le Ministère public s'est rangé derrière les arguments du SAPEM, sauf si la libération du condamné prenait effet "au jour de son renvoi de Suisse" (sic). C. Dans le jugement querellé, le TAPEM estime que le pronostic de l’intéressé se présente sous un jour défavorable. Les chances de réinsertion de A______ étaient "au mieux" aléatoires. Ni travail ni logement n'étaient étayés. Un régime progressif d'exécution de la peine devrait pouvoir être mis en place. D. a. À l’appui de son recours, A______ exprime son incompréhension, au motif qu'il avait consciencieusement préparé sa sortie. L'association E______ pourrait l'accueillir un mois, à titre d'essai, avec travail aux ateliers. [L'association] D______ pourrait lui offrir un suivi ambulatoire, voire un séjour résidentiel. b. À réception, la cause a été gardée à juger. EN DROIT : 1. 1.1. La décision rendue en matière de libération conditionnelle (art. 86 CP) constitue une "autre décision ultérieure" indépendante au sens de l'art. 363 al. 3 CPP (arrêts du Tribunal fédéral 6B_1136/2015 du 18 juillet 2016 consid. 4.3 et 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). Le recours au sens de l'art. 393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé à temps auprès d’une autorité incompétente, qui l’a diligemment transmis à la Chambre de céans (art. 91 al. 4 et 396 al. 1 CPP CPP), et selon la forme prescrite (art. 385 al. 1 et 390 al. 1 CPP). Le recourant, condamné, a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art.”
“L’instance précédente a en outre fait prévaloir la sécurité publique au vu des biens juridiques menacés, à savoir principalement la vie et l’intégrité physique d’autrui (décision, p. 22). Pour le surplus, le recourant a été à même de développer son argumentation dans son mémoire de recours, de sorte que, supposé fondé, le grief de violation du droit d’être entendu serait de toute manière réparé, compte tenu du large pouvoir d’appréciation de la Chambre de céans. Le recourant soutient que ses projets au Kosovo seraient suffisamment élaborés et précis. Or, à la lecture des réponses du recourant aux questions posées sur son futur emploi et sur l’entreprise de son cousin lors de l’audience du 27 octobre 2020 (P. 13 p. 6), on ne peut que confirmer l’appréciation du Collège des Juges d’application des peines selon laquelle les projets formulés devaient être davantage élaborés afin de permettre, à terme, de constituer un facteur protecteur suffisant. Le recourant argue encore d’une violation du principe de l’opportunité. Ce grief se confond avec ce qui a déjà été examiné. Au vu de ce qui précède, les conditions de l’art. 86 CP ne sont à l’évidence pas remplies. Il n’y a donc pas lieu d’octroyer la libération conditionnelle à E.________. Recours de Me Julian Burkhalter”
Die bedingte Entlassung stellt die vierte und letzte Vollzugsstufe dar. Sie ermöglicht der entlassenen Person, den Umgang mit Freiheit in Freiheit zu erproben. Die bedingte Entlassung bietet gegenüber einer vollständigen Verbüssung den Vorteil, dass Bewährungshilfe und Weisungen zusätzliche steuernde Einflussmöglichkeiten eröffnen und bei Problemen eine Rückversetzung und gezielte Krisenintervention möglich sind. Massgebendes Entscheidungskriterium bleibt die Abwägung der spezialpräventiven Vor‑ und Nachteile (Differenzialprognose).
“Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl. Art. 87 Abs. 2 StGB) weitere Möglichkeiten bietet, um auf die verurteilte Person und die von ihr ausgehende Rückfallgefahr positiv Einfluss zu nehmen. Neben der Möglichkeit einer rechtzeitigen, schrittweisen Anpassung an das Leben in Freiheit und der Vermeidung von allfälligen Haftschäden liegen Vorteile der bedingten Entlassung auch darin, dass die bedingt entlassene Person wegen des bei Fehlverhalten drohenden Vollzugs der Reststrafe eher bereit ist, sich normkonform zu verhalten, als sie dies nach verbüsster Strafe wäre, und dass bei Problemen im Umgang mit der Freiheit eine Krisenintervention durch Rückversetzung und gezielte therapeutische Angebote wahrgenommen werden kann (vgl. zum Ganzen: BGE 124 IV 193 E. 4d mit Hinweisen; vgl. auch VERASANI/ KOLLER, in: Schweizerisches Vollzugslexikon, Benjamin F. Brägger [Hrsg.], 2. Aufl. 2022, S. 118 f.; TRECHSEL/AEBERSOLD, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2021, N. 3 zu Art. 86 StGB). Das Institut der bedingten Entlassung will mithin die sich bei Entlassung in Freiheit ergebenden Umstände, mit denen jede zeitlich befristet inhaftierte Person konfrontiert sein wird, nutzbar machen für die Resozialisierung, welche oberstes Ziel des Strafvollzugs darstellt (vgl. Art. 75 Abs. 1 StGB; BGE 134 IV 1 E. 5.4.1; 129 IV 161 E. 4.2; 122 IV 56 E. 3a; je mit Hinweisen). Massgebliches Entscheidungsinstrument bei der Prüfung der bedingten Entlassung bildet nach der Rechtsprechung demgemäss eine Abwägung der spezialpräventiven Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe einerseits mit denjenigen der vorzeitigen Entlassung in Freiheit unter Bewährungsmassnahmen andererseits (sog. Differenzialprognose; vgl. BGE 124 IV 193 E. 4a und E. 5b/bb; Urteil 6B_875/2021 vom 3. Oktober 2022 E. 1.4.3.1 mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E.”
“1.4.3.1. Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist die gefangene Person nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es ihr Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, sie werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die bedingte Entlassung im Sinne von Art. 86 StGB stellt die vierte und letzte Stufe des Strafvollzugs dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist (BGE 133 IV 201 E. 2.3; 124 IV 193 E. 3 und 4d/aa; Urteile 6B_652/2021 vom 14. September 2021 E. 3.1; 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.4; 6B_664/2016 vom 22. September 2016 E. 1.2.3; 6B_1188/2015 vom 22. Februar 2016 E. 1.1.3). Das Institut der bedingten Entlassung bringt folglich notwendigerweise mit sich, dass sich die verurteilte Person in Freiheit bewegen (und beweisen) kann. Es fusst auf der Prämisse, dass sich in der Regel nach Ablauf von zwei Dritteln der zu verbüssenden Freiheitsstrafe im Strafvollzug kaum noch relevante Verbesserungen an der Rückfallgefahr der verurteilten Person einstellen, während die bedingte Entlassung in Verbindung mit Bewährungshilfe und Weisungen (vgl. Art. 87 Abs. 2 StGB) weitere Möglichkeiten bietet, um auf die verurteilte Person und die von ihr ausgehende Rückfallgefahr positiv Einfluss zu nehmen.”
“Progressivsystems, wonach die verurteilten Personen durch die schrittweise Gewährung von Erleichterungen in die Gesellschaft reintegriert werden sollen. Während dem Gefangenen zu Beginn des Vollzugs in erheblichem Mass Freiheitsbeschränkungen auferlegt werden, nähert sich nach diesem Konzept sein Alltag durch die Erleichterungen zunehmend dem Leben in Freiheit an. Anliegen und Massnahmen der Resozialisierung und der Sicherung stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander. Prioritäten sind im Einzelfall nach sorgfältiger Abwägung aller Umstände zu setzen. Entscheide zugunsten von Erleichterungen sind immer mit Risiken verbunden. Unter dem Vorbehalt, dass die Entscheidung hinreichend sorgfältig getroffen wurde, sind die Risiken hinzunehmen. Die Entlassung eines Gefangenen ohne Entlassungsvorbereitungen (und somit auch ohne vorausgehende Vollzugslockerungen) würde nicht nur das Resozialisierungs-, sondern auch das Sicherheitsanliegen empfindlich tangieren (vgl. dazu Imperatori, in: Basler Kommentar, 4. Auflage 2019, Art. 86 StGB N 34; Trechsel/Aebersold, in: Trechsel/Pieth [Hrsg.], Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 3. Auflage, Zürich 2018, Art. 84 N 9).”
Bei der Prognoseentscheidung besteht eine behördliche Begründungspflicht: Die Behörde hat darzulegen, weshalb unter Abwägung der für den Einzelfall relevanten Umstände das Risiko weiterer Straftaten besteht oder nicht. Sachdienliche Vorbringen und Beweismittel, die für die Prognose Bedeutung haben — namentlich positive Führungsberichte — sind zu behandeln; das Unterlassen einer solchen Auseinandersetzung kann die Begründung verletzen.
“Auf den im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten, für den Beschwerdeführer ausgesprochen positiven Führungsbericht ist sie nicht eingegangen, obschon der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren darauf Bezug nahm und es sich bei diesem Bericht nach der dargelegten Rechtsprechung um ein für die Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Sicherheitshaft zentrales Beweismittel handelt. Weitere Umstände, welche für oder gegen die hohe Wahrscheinlichkeit einer bedingten Entlassung sprechen könnten, hat die Vorinstanz ebenfalls nicht genannt, obwohl im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung feststand, dass der Beschwerdeführer zwei Drittel der gegen ihn zweitinstanzlich ausgesprochenen Freiheitsstrafe bereits verbüsst hat und die Freiheitsstrafe im Rechtsmittelverfahren nicht mehr erhöht werden kann. Dass die Vorinstanz die für und gegen die hohe Wahrscheinlichkeit einer bedingten Entlassung sprechenden Umstände bedacht und die unter den gegebenen Umständen vom Haftrichter verlangte Prognose über die Anwendbarkeit von Art. 86 Abs. 1 StGB getroffen hätte, wird aus der Begründung der angefochtenen Verfügung nicht ersichtlich. Unter den gegebenen Umständen durfte sich die Vorinstanz mit Blick auf die aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleitete behördliche Begründungspflicht nicht damit begnügen auszuführen, vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit der bedingten Entlassung sei vorliegend nicht abzuweichen. Vielmehr wäre sie angesichts der wiedergegebenen Rechtsprechung (vgl. E. 4.1 hiervor) gehalten gewesen, zu überprüfen, ob die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit vorlagen. Insbesondere wäre sie verpflichtet gewesen, auf diejenigen Vorbringen des Beschwerdeführers einzugehen, welche geeignet sind, über das Vorliegen der Voraussetzungen für die bedingte Entlassung Aufschluss zu geben.”
“2 CPP, si le mémoire ne satisfait pas à ces exigences, l'autorité de recours le renvoie au recourant afin que ce dernier le complète dans un bref délai ; si, après l'expiration de ce délai supplémentaire, le mémoire ne satisfait toujours pas à ces exigences, l'autorité de recours n'entre pas en matière. Cette disposition ne permet toutefois pas de remédier à un défaut de motivation dans le mémoire en question (TF 7B_587/2023 précité ; TF 7B_51/2024 précité ; TF 6B_1447/2022 précité consid. 1.1). Dans la mesure où elle concrétise l'interdiction, pour les autorités, du formalisme excessif, elle ne s'applique pas aux requêtes formées par une partie qui connaît les exigences de forme – à savoir notamment une partie assistée d'un avocat – et ne les respecte néanmoins pas, sans quoi il serait possible de contourner la règle selon laquelle les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 89 al. 1 CPP) (TF TF 7B_587/2023 précité ; TF 7B_51/2024 précité ; TF 1B_318/2021 du 25 janvier 2022 consid. 4.1). 2.3 2.3.1 En l’espèce, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP étant remplies, seule se pose la question du pronostic à émettre quant au risque que le recourant commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. En substance, Z.________ soutient, dans son mémoire de recours, qu’un élargissement moyennant l’imposition d’une assistance de probation, d’un suivi thérapeutique au Centre de l’Ale et d’un contrôle d’abstinence à l’alcool et au THC, serait plus apte à réduire le risque de récidive que la continuation de l’exécution de ses peines. Ce faisant, il se limite à livrer sa propre appréciation personnelle de la situation, notamment sur le pronostic différentiel, sans discuter le raisonnement de l’autorité de première instance, ni a fortiori à démontrer en quoi celui-ci violerait l’art. 86 CP. Certes, il invoque cette violation mais il n’explique pas en quoi le raisonnement du premier juge serait erroné. S’il admet avoir une « problématique » de violence, il la limite au cadre familial et conjugal et se contente d’affirmer que celle-ci serait réduite par sa libération et par les mesures dont il préconise la mise en place.”
Negatives Verhalten im Vollzug ist für die Beurteilung der Legalprognose nur dann bedeutsam, wenn es einen hinreichenden Schweregrad aufweist oder als Ausdruck fehlender Besserung zu werten ist. Solche Verhaltensweisen müssen zudem nicht zeitlich weit zurückliegen; ältere oder geringfügige Vorfälle sind demgegenüber weniger aussagekräftig.
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Art des Delikts, welches zur Strafhaft geführt hat, an sich für die Prognose nicht entscheidend. Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
“Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (vgl. Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 E. 5.3; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
Die bedingte Entlassung gilt nach der Rechtsprechung grundsätzlich als Regel, ihr Verzicht als Ausnahme. Eine Bewilligung setzt nicht voraus, dass ein ausdrücklich günstiger (positiver) Rückfallprognose gestellt werden kann; es genügt, dass kein ungünstiger (negativer) Prognose vorliegt. Der erforderliche Prognosewert ist auf einer Gesamtwürdigung der Person, der Vorstrafen, des Vollzugsverhaltens, des möglichen Verbesserungsgrades und der zu erwartenden Lebensverhältnisse zu stützen.
“PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 3 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours a été déposé selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP) et émane du condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision querellée en tant que la libération conditionnelle – qui lui est favorable – a été soumise à la condition d'un renvoi de Suisse et à une règle de conduite (art. 104 al. 1 let. a, 111 et 382 al. 1 CPP). Le recours sera donc déclaré recevable dans cette mesure (cf. ACPR/159/2024 du 29 février 2024). 1.4. Les pièces nouvelles produites par le recourant sont également recevables (arrêt du Tribunal fédéral 1B_550/2022 du 17 novembre 2022 consid. 2.1). 2. Le recourant s'oppose à ce que sa libération conditionnelle soit assortie de son renvoi de Suisse. 2.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2; arrêt du Tribunal fédéral 7B_678/2023 du 27 octobre 2023 consid. 2.2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon la forme – bien que motivé en personne, le recours et son but, soit l'annulation de l'ordonnance querellée et l'octroi de la libération conditionnelle, demeurent compréhensibles – et le délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 1.4. S'agissant de la demande en révision, la compétence pour en connaître est dévolue exclusivement à la juridiction d’appel (art. 21 al. 1 let. b CPP); soit, à Genève, à la Chambre pénale d’appel et de révision de la Cour de justice (art. 130 al. 1 let. a LOJ). Le recours sera dès lors déclaré irrecevable à cet égard et la demande en révision transmise à la juridiction compétente. 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant estime remplir les conditions d'une libération conditionnelle. 3.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2; arrêt du Tribunal fédéral 7B_678/2023 du 27 octobre 2023 consid. 2.2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“Un maintien en détention ne présenterait concrètement aucun avantage en termes de réinsertion et le fait de lui imposer des règles de conduite à sa libération conditionnelle paraîtrait plus adéquat qu’une libération abrupte et non contraignante. Il serait en outre erroné de soutenir qu’il n’accepterait pas ses condamnations et qu’il n’aurait pas conscience de sa maladie. De plus, compte tenu de sa médication, il ne serait logiquement pas en mesure d’envisager des projets de vie futurs, incompatibles avec son état. Il reproche encore à la première juge de n’avoir pas procédé à la mesure d’instruction qu’il a requise, soit d’interpeller sa curatrice, car elle serait de nature à étayer ses projets. Enfin, il ajoute que l’autorité inférieure n’a pas exposé les motifs pour lesquels une libération conditionnelle assortie d’une obligation de soins comme règle de conduite et d’une assistance de probation ne serait pas suffisante pour palier tout risque de réitération. 2.2 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_505/2023 du 9 octobre 2023 consid. 4.2 ; TF 7B_412/2023 du 31 août 2023 consid.”
“Dès lors que la Chambre de céans jouit d'un plein pouvoir de cognition en droit et en fait (art. 393 al. 2 CPP ; ATF 137 I 195 consid. 2.3.2), les éventuelles constatations incomplètes ou inexactes du TAPEM auront été corrigées dans l'état de fait établi ci-devant. Il est cependant précisé que les affirmations visées, exposées dans la partie en droit de la décision, font partie du raisonnement de l'autorité précédente, qui consistait à évaluer la valeur qu'avait donné le recourant à sa première libération conditionnelle au regard des éléments objectifs du dossier. Quoi qu'il en soit, il apparaît que les affirmations contestées ont correctement été constatées dans la partie en fait de la décision, le TAPEM ayant bien indiqué que le recourant avait récidivé en octobre 2022 et qu'il était alors sous le coup d'une expulsion judiciaire d'une durée de 10 ans. Partant, ce grief sera rejeté. 4. Le recourant estime remplir les conditions d'une libération conditionnelle. 4.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 7B_678/2023 du 27 octobre 2023 consid. 2.2.2 ; 7B_388/2023 du 29 septembre 2023 consid. 2.2 ; 7B_308/2023 du 28 juillet 2023 consid.”
“393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.3. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.4. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al. 1 CPP). On comprend de ses deux écrits qu'il n'est pas d'accord avec le refus de sa libération conditionnelle par le TAPEM. 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant estime remplir les conditions d'une libération conditionnelle. 3.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement, ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“393 CPP est la voie de droit ouverte contre les prononcés rendus par le TAPEM en matière de libération conditionnelle (art. 42 al. 1 let. b LaCP cum ATF 141 IV 187 consid. 1.1 et les références citées). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP), par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al. 1 CPP). On comprend que le recourant, qui agit en personne, conteste l'appréciation du TAPEM. 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant estime remplir les conditions d'une libération conditionnelle. 3.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement, ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“a. Dans son recours, A______ estime mériter une chance s'agissant de sa première libération conditionnelle. Il s'agissait de sa seconde détention; il assumait ses erreurs, souhaitait tourner une page et se rendre en Allemagne dans sa famille. b. Le TAPEM maintient les termes de son jugement et le Ministère public s'en rapporte à justice. c. A______ réplique. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé devant l'autorité compétente contre une décision judiciaire ultérieure indépendante (cf. arrêt du Tribunal fédéral 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1; A. KUHN / Y. JEANNERET (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, Bâle 2019, n. 30 ad art. 363) sujette à recours, dans les délai et forme requis (art. 384 let. b, 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP) et par le condamné, disposant d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al. 1 CPP). 2. 2.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement, ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
Die bedingte Entlassung gilt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grundsätzlich als Regel; ihr Verzicht ist nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen zu begründen. Die Prognose über das künftige Verhalten ist im Rahmen einer Gesamtwürdigung vorzunehmen; dabei sind namentlich Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten im Vollzug, neuere Einstellung zu den Taten, allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse zu berücksichtigen. Bei zeitlich befristeten Freiheitsstrafen ist im Sinne einer Differenzialprognose zusätzlich zu prüfen, welche Vor- und Nachteile die Vollverbüssung gegenüber einer Aussetzung des Reststrafes hat.
“Erwägungen zu würdigen ist, ergibt sich daraus keine Notwendigkeit und kein Anspruch auf eine erneute mündliche Anhörung im Beschwerdeverfahren (dazu BGr, 23. Mai 2017, 6B_1070/2016, E. 3.2). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB). 2.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022, E. 2.1; 28. Februar 2019, 6B_32/2019, E. 2.2; 23. Mai 2018, 6B_306/2018, E. 3.2.2; BGE 133 IV 201 E. 2.3). 2.3 Bei zeitlich befristeten Freiheitsstrafen sind im Sinn einer Differenzialprognose zwei Gesamtprognosen vorzunehmen und die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Neue Tatsachen, welche eine mündliche Anhörung (auch) im Beschwerdeverfahren erfordern würden, bringt der Beschwerdeführer nicht vor und sind auch nicht ersichtlich (dazu BGr, 23. Mai 2017, 6B_1070/2016, E. 3.2). In seiner Beschwerde hat er zudem die ihn aus seiner Sicht erwarteten Empfangsumstände im Heimatland nochmals dargelegt, was zu berücksichtigen ist (vgl. unten E. 5.7). Auf die Durchführung einer diesbezüglichen mündlichen Anhörung im Beschwerdeverfahren ist damit zu verzichten. 3. 3.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB). 3.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022 E. 2.1; 28. Februar 2019, 6B_32/2019, E. 2.2; 23. Mai 2018, 6B_306/2018, E. 3.2.2; BGE 133 IV 201 E. 2.3). In der Regel sind im Sinn einer Differenzialprognose zwei Gesamtprognosen vorzunehmen und die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Le recourant conteste le refus de sa libération conditionnelle. 2.1. En Suisse, l'exécution des peines est organisée selon un système progressif, consistant à faire exécuter la privation de liberté selon différents régimes, allant du plus rigoureux – l'enfermement cellulaire – au plus souple, la libération. La libération conditionnelle, régie par les art. 86ss CP, est la dernière étape de ce processus (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art. 1-110 CP, 2ème éd., Bâle 2021, n. 1 ad art. 86). L'art. 86 al. 1 CP – qui est également applicable aux auteurs condamnés sous l'ancien droit, cf. ATF 133 IV 201 consid. 2.1 – prévoit que l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou délits. En cas de condamnation à vie, la libération conditionnelle peut intervenir au plus tôt après quinze ans (art. 86 al. 5 CP). 2.2. La libération conditionnelle constituant la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale, elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). 2.3. Selon le Tribunal fédéral, la fonction de réinsertion sociale de la libération conditionnelle n'est pas un but en soi, mais aussi un moyen de protéger la population contre de nouvelles infractions. C'est pourquoi il se justifie également, pour émettre le pronostic, de prendre en considération le genre de biens juridiquement protégés qui pourraient être mis en péril. Dans le cadre de cette appréciation globale, il faut en particulier examiner, outre les antécédents judiciaires et la personnalité du détenu, ses bonnes dispositions, le degré de son éventuel amendement et les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra.”
Bei der Prüfung von Vollzugsöffnungen sind dieselben Gefährlichkeitsmassstäbe massgeblich wie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB. Die Bewilligung ist anhand einer konkreten Risikoanalyse (insbesondere Flucht‑ und Rückfallrisiko) vorzunehmen und hat den Zweck, die konkreten Modalitäten der geplanten Öffnung sowie die aktuelle Situation des Eingewiesenen zu berücksichtigen. Bei Hinweisen auf eine besondere Gefährdung Dritter (z. B. gemeingefährliche Straftaten) ist die Gefährlichkeit nötigenfalls unter Beizug der Kommission näher abzuklären.
“Je grösser die Flucht- oder Rückfallgefahr ist, desto engere Grenzen sind allerdings solchen stufenweisen Vollzugsöffnungen gesetzt (zum Ganzen BGr, 17. Februar 2023, 6B_1408/2022, E. 4.4.1 mit Hinweisen). Unter Vollzugsöffnungen sind Lockerungen im Freiheitsentzug, namentlich die Verlegung in eine offene Anstalt, die Gewährung von Urlaub, die Zulassung zum Arbeitsexternat oder zum Wohnexternat und die bedingte Entlassung zu verstehen (vgl. Art. 75a Abs. 2 StGB). Ob eine Vollzugsöffnung im Einzelfall bewilligt werden kann, ist aufgrund einer Analyse des konkreten Risikos für eine Flucht oder eine neue Straftat unter Berücksichtigung des Zwecks und der konkreten Modalitäten der geplanten Öffnung sowie der aktuellen Situation des Gefangenen zu entscheiden (BGr, 21. Januar 2020, 6B_1151/2019, E. 1.3.3 mit Hinweisen, auch zum Folgenden). Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Strafvollzug und die Risiken einer Flucht- oder Rückfallgefahr definieren sich dabei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten.”
“selbst bei gemeingefährlichen Straftätern ist eine schrittweise Wiedereingliederung regelmässig zu prüfen. Bei Personen, die wegen einer Straftat verurteilt wurden, durch welche die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer anderen Person grundsätzlich schwer beeinträchtigt werden kann oder bei denen aus anderen Gründen Hinweise auf eine Gefahr für Dritte bestehen, ist mithin die Gefährlichkeit nötigenfalls unter Beizug der Kommission genauer abzuklären. Ob eine Vollzugsöffnung im Einzelfall bewilligt werden kann, ist aufgrund einer Analyse des konkreten Risikos für eine Flucht oder eine neue Straftat unter Berücksichtigung des Zwecks und der konkreten Modalitäten der geplanten Öffnung sowie der aktuellen Situation der eingewiesenen Person zu entscheiden (Merkblatt KKJPD, Ziff. 5.2). Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Strafvollzug und die Risiken einer Flucht oder eines Rückfalls definieren sich dabei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten (Urteile 6B_1151/2019 vom 21. Januar 2020 E. 1.3.3; 6B_577/2020 vom 7. Juli 2020 E. 1.3.3; zum Ganzen: Urteil 6B_827/2020 vom 6. Januar 2021 E. 1.4.5).”
“selbst bei gemeingefährlichen Straftätern ist eine schrittweise Wiedereingliederung regelmässig zu prüfen. Bei Personen, die wegen einer Straftat verurteilt wurden, durch welche die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer anderen Person grundsätzlich schwer beeinträchtigt werden kann oder bei denen aus anderen Gründen Hinweise auf eine Gefahr für Dritte bestehen, ist mithin die Gefährlichkeit nötigenfalls unter Beizug der Kommission genauer abzuklären. Ob eine Vollzugsöffnung im Einzelfall bewilligt werden kann, ist aufgrund einer Analyse des konkreten Risikos für eine Flucht oder eine neue Straftat unter Berücksichtigung des Zwecks und der konkreten Modalitäten der geplanten Öffnung sowie der aktuellen Situation der eingewiesenen Person zu entscheiden (Merkblatt KKJPD, Ziff. 5.2). Die Anforderungen an das Verhalten des Eingewiesenen im Strafvollzug und die Risiken einer Flucht oder eines Rückfalls definieren sich dabei grundsätzlich nach den Massstäben, wie sie bei der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB gelten (Urteile 6B_1151/2019 vom 21. Januar 2020 E. 1.3.3; 6B_577/2020 vom 7. Juli 2020 E. 1.3.3; 6B_240/2018 vom 23. November 2018 E. 2.3; je mit Hinweisen).”
Erreicht der Gefangene die Zwei‑Drittel‑Marke, ist damit die zeitliche Voraussetzung des Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt. Sodann ist zu prüfen, ob das Verhalten des Gefangenen im Strafvollzug eine bedingte Entlassung erlaubt und ob aus der Legalprognose nicht zu erwarten ist, dass er weitere Straftaten begehen wird. Der Entscheid hängt mithin wesentlich von Verhalten im Vollzug und von der Prognose ab.
“Am 12. September 2022 hat der Beschwerdeführer zwei Drittel seiner Strafe verbüsst, womit die zeitliche Voraussetzung für eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt ist. Zu beurteilen bleibt, ob das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug und seine Legalprognose eine solche zulassen.”
“Unbestritten ist, dass im vorliegenden Fall das zeitliche Erfordernis für eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt ist, da der Beschwerdeführer am 12. Februar 2023 zwei Drittel der ausgesprochenen Freiheitsstrafe verbüsst hat.”
“Der Beschwerdeführer hat am 1. April 2024 zwei Drittel seiner Freiheitsstrafe verbüsst (amtliche Akten BVD, pag. 665), womit das zeitliche Erfordernis von Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt ist. Demzufolge hängt der Entscheid über die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers davon ab, ob ihm eine günstige Prognose im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB gestellt werden kann (vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 6B_591/2020 vom 28. Oktober 2020 E. 1.6 und 1B_453/2020 vom 23. September 2020 E. 4.3).”
“Vorliegend ist das Zweidrittelerfordernis gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt und das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug steht nach Ansicht der Vorinstanz einer bedingten Entlassung nicht entgegen. Der Entscheid über die bedingte Entlassung hängt damit einzig davon ab, ob dem Beschwerdeführer eine günstige Prognose gestellt werden kann (BGE 133 IV 201 E. 3.2; Urteil des Bundesgerichts 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.1; KGE VV vom 29. Juni 2022 [810 22 33] E. 5.3).”
Die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB ist als Ausführungsmodalität der Freiheitsstrafe zu verstehen, nicht als Gnade oder einklagbarer Anspruch. Entsprechend kann der Verurteilte grundsätzlich kein rechtlich geschütztes Interesse geltend machen, um eine gesetzeskonform gewährte bedingte Entlassung anzufechten.
“Le recourant doit ainsi établir que la décision attaquée viole une règle de droit qui a pour but de protéger ses intérêts et qu’il peut par conséquent en déduire un droit subjectif. L’intérêt doit donc être personnel (ATF 145 IV 161 consid. 3.1 et les réf. cit. ; ATF 131 IV 191 consid. 1.2.1). Une partie qui n’est pas concrètement lésée par la décision ne possède donc pas la qualité pour recourir et son recours est irrecevable (ATF 144 IV 81 consid. 2.3.1). Par ailleurs, le recourant doit avoir un intérêt actuel et pratique au recours, respectivement à l’examen des griefs soulevés (ATF 144 IV 81 consid. 2.3.1 ; TF 6B_112/2022 du 10 novembre 2022 consid. 1.2). Il n'est renoncé exceptionnellement à cette condition que si la contestation peut se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues, si sa nature ne permet pas de la soumettre à une autorité judiciaire avant qu'elle ne perde son actualité et s'il existe un intérêt public suffisamment important à la solution des questions litigieuses en raison de leur portée de principe (ATF 146 II 335 consid. 1.3 ; ATF 142 I 135 consid. 1.3.1). 1.4 Selon l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle est la dernière étape du système progressif d’exécution des peines privatives de liberté, précédant la libération définitive. Il s’agit d’une véritable modalité d’exécution de la peine, et non d’un droit, d’une faveur ou d’un acte de clémence ou de grâce que le condamné pourrait accepter ou refuser à son gré. Il s’ensuit que le condamné ne peut pas invoquer un intérêt juridiquement protégé pour contester la libération conditionnelle accordée conformément à la loi (CREP 24 juin 2024/460 consid. 2.1 ; CREP 15 mai 2023/393 consid. 2.1.3 ; CREP 11 octobre 2023/843 consid. 2.1.3 ; CREP 18 mai 2021/450 consid. 2.2.2) Les autorités pénales ne peuvent que prendre acte de l’existence d’une décision administrative définitive sur la question du statut juridique du recourant en Suisse (TF 6B_40/2015 du 5 février 2015 consid.”
“1, l’autorité de recours le renvoie au recourant pour qu’il le complète dans un bref délai. Cette disposition vise uniquement à protéger le justiciable contre un formalisme excessif de la part de l’autorité. Elle ne permet en revanche pas de suppléer un défaut de motivation. Il est en effet communément admis en procédure que la motivation d’un acte de recours doit être entièrement contenue dans l’acte de recours lui-même. Ainsi, l’art. 385 al. 2 CPP, qui concrétise l'interdiction, pour les autorités, du formalisme excessif, ne s'applique pas aux requêtes formées par une partie qui connaît les exigences de forme et ne les respecte toutefois pas, sans quoi il serait possible de contourner la règle selon laquelle les délais fixés par la loi ne peuvent être prolongés (art. 89 al. 1 CPP) (TF 6B_1447/2022 du 14 mars 2023 consid. 1.1 ; TF 1B_318/2021 du 25 janvier 2022 consid. 4.1 et les réf. cit. ; TF 6B_609/2021 du 19 juillet 2021 consid. 2.4 ; TF 6B_510/2020 du 15 septembre 2020 consid. 2.2 ; CREP 7 octobre 2022/740 consid. 1.2.2 ; CREP 17 août 2022/617). 2.1.3 Selon l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle est la dernière étape du système progressif d’exécution des peines privatives de liberté, précédant la libération définitive. Il s’agit d’une véritable modalité d’exécution de la peine, et non d’un droit, d’une faveur ou d’un acte de clémence ou de grâce que le condamné pourrait accepter ou refuser à son gré. Il s’ensuit que le condamné ne peut pas invoquer un intérêt juridiquement protégé pour contester la libération conditionnelle accordée conformément à la loi (CREP 18 mai 2021/450 consid. 2.2.2; CREP 20 novembre 2017/794 consid. 1.4 ; CREP 19 janvier 2016/31 précité consid. 1.4 et les références citées). Les autorités pénales ne peuvent que prendre acte de l’existence d’une décision administrative définitive sur la question du statut juridique du recourant en Suisse (TF 6B_40/2015 du 5 février 2015 consid.”
“Il existe un intérêt juridiquement protégé lorsque le recourant est touché directement et immédiatement dans ses droits propres, ce qui n'est pas le cas lorsqu'il est touché par un simple effet réflexe (ATF 145 IV 161 consid. 3.1 ; TF 6B_942/2016 du 7 septembre 2017 consid. 2.3, non publié aux ATF 143 IV 313). L'intérêt juridiquement protégé se distingue de l'intérêt digne de protection, qui n'est pas nécessairement un intérêt juridique, mais peut être un intérêt de fait. Un simple intérêt de fait ne suffit pas à conférer la qualité pour recourir (ATF 145 IV 161 consid. 3.1 ; ATF 136 I 274 consid. 1.3 ; ATF 133 IV 121 consid. 1.2 ; TF 6B_601/2017 du 26 février 2018 consid. 2). Le recourant doit ainsi établir que la décision attaquée viole une règle de droit qui a pour but de protéger ses intérêts et qu'il peut en conséquence en déduire un droit subjectif. La violation d'un intérêt relevant d'un autre sujet de droit est insuffisante pour créer la qualité pour recourir (ATF 131 IV 191 consid. 1.2.1 et les références citées ; TF 6B_1239/2017 du 24 mai 2018 consid. 2.1). 2.1.2 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle est la dernière étape du système progressif d’exécution des peines privatives de liberté, précédant la libération définitive. Il s’agit d’une véritable modalité d’exécution de la peine, et non d’un droit, d’une faveur ou d’un acte de clémence ou de grâce que le condamné pourrait accepter ou refuser à son gré. Il s’ensuit que le condamné ne peut pas invoquer un intérêt juridiquement protégé pour contester la libération conditionnelle accordée conformément à la loi (CREP 10 janvier 2022/15 ; CREP 18 mai 2021/450 consid. 2.2.2 ; CREP 20 novembre 2017/794 consid. 1.4 ; CREP 19 janvier 2016/31 précité consid. 1.4 et les références citées).”
Die Voraussetzungen des Art. 86 Abs. 4 StGB sind eng auszulegen: Erforderlich sind ausserordentliche Umstände, die in der Person des Gefangenen liegen. Als solche werden in Botschaft und Rechtsprechung etwa eine irreversibel stark eingeschränkte Lebenserwartung, eine unheilbare schwere Erkrankung oder dringende humanitäre Gründe genannt. Einfache soziale oder berufliche Faktoren (z. B. Ehe, Beruf) genügen für sich allein nicht; die bedingte Entlassung nach der Hälfte der Strafe bleibt eine Ausnahme und ist zurückhaltend zu gewähren.
“, Berne 2016, n° 1423; CORNELIA KOLLER, Basler Kommentar, Strarecht I, 4e éd. 2019, n° 18 ad art. 86 CP; TRECHSEL/AEBERSOLD, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommenatr, 4e éd., 2021, n° 1). D'autres auteurs mettent toutefois en garde contre une renonciation trop large à la peine, qui pourrait s'opposer à des besoins de rétribution, qui ne peuvent être restreints qu'à des conditions très strictes; selon eux, une libération anticipée à mi-peine ne peut apparaître comme "juste" que dans des situations exceptionnelles (CHRISTOPH URWYLER, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, 2019, p. 87; STRATENWERTH/BOMMER, Schweizerisches Strafrecht, Allgemeiner Teil II: Strafen und Massnahmen, 3e éd., 2020, § 3, n° 95). En l'espèce, quoi qu'il en soit, des objectifs de prévention spéciale ne sauraient justifier l'octroi de la libération conditionnelle à mi-peine. En effet, le recourant fait valoir qu'il est marié et qu'il a un travail. Ces seuls éléments ne sauraient constituer des "circonstances extraordinaires" au sens de l'art. 86 al. 4 CP. Il est vrai que le recourant pourrait perdre son emploi à la suite de l'exécution de la peine. C'est toutefois le cas de tous les condamnés qui ont un emploi et qui doivent exécuter leur peine. Si l'on devait suivre le recourant, on élargirait à l'excès le champ d'application de l'art. 86 al. 4 CP, qui doit rester l'exception, et on risquerait de mettre en péril les besoins de rétribution liés à l'exécution de la peine.”
“86 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Exceptionnellement, le détenu qui a subi la moitié de sa peine, mais au moins trois mois de détention, peut être libéré conditionnellement si des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne le justifient (al. 4). La libération conditionnelle anticipée suppose que le détenu ait exécuté la moitié de sa peine, mais au moins trois mois de détention, et qu'il existe des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne. Pour le surplus, elle est soumise aux mêmes conditions que la libération conditionnelle ordinaire (cf. arrêt 6B_240/2012 du 4 décembre 2012 consid. 2.1 publié in SJ 2013 I 441 ss). La loi ne décrit pas les circonstances extraordinaires tenant à la personne qui justifient la libération conditionnelle à mi-peine. Dans son message relatif à la réforme de la partie générale du Code pénal, le Conseil fédéral avait notamment indiqué que devraient entrer en ligne de compte, à titre de circonstances extraordinaires au sens de l’art. 86 al. 4 CP, celles justifiant une grâce, ainsi que des considérations de prévention spéciale, par exemple "lorsque l'exécution complète de la peine aurait des effets négatifs sur l'aptitude du détenu à vivre sans commettre d'infraction après sa libération". Il avait précisé qu'une libération conditionnelle après l'accomplissement de la moitié de la peine devrait rester l'exception, que celle-ci serait notamment justifiée lorsque le détenu n'a plus qu'une espérance de vie limitée en raison de l'évolution irréversible d'une maladie ou qu'il s'est engagé volontairement dans une action très risquée, telle qu'une aide en cas de catastrophe (cf. Message du 21 septembre 1998 concernant la modification du code pénal suisse [dispositions générales, entrée en vigueur et application du code pénal] et du code pénal militaire ainsi qu'une loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs, FF 1999 1787, 1928; arrêt 6B_240/2012 précité consid. 2.2.1 publié in SJ 2013 I 441 ss). Même si le Conseil fédéral avait prévu que les "circonstances extraordinaires" de l'art.”
“Il avait précisé qu'une libération conditionnelle après l'accomplissement de la moitié de la peine devrait rester l'exception, que celle-ci serait notamment justifiée lorsque le détenu n'a plus qu'une espérance de vie limitée en raison de l'évolution irréversible d'une maladie ou qu'il s'est engagé volontairement dans une action très risquée, telle qu'une aide en cas de catastrophe (cf. Message du 21 septembre 1998 concernant la modification du code pénal suisse [dispositions générales, entrée en vigueur et application du code pénal] et du code pénal militaire ainsi qu'une loi fédérale régissant la condition pénale des mineurs, FF 1999 1787, 1928; arrêt 6B_240/2012 précité consid. 2.2.1 publié in SJ 2013 I 441 ss). Même si le Conseil fédéral avait prévu que les "circonstances extraordinaires" de l'art. 86 al. 4 CP pourraient tenir tant à l'acte commis qu'à la personne du détenu, il a finalement été proposé, devant le Conseil des Etats, de se montrer plus restrictif, car les circonstances tenant à l'acte délictueux doivent déjà être prises en considération au moment de la fixation de la peine (cf. BO CE 1999 1133). Selon la jurisprudence, la libération conditionnelle à mi-peine doit rester l’exception ; l'autorité compétente doit l'octroyer avec une grande retenue. Pour l'application de l'art. 86 al. 4 CP, le juge doit s'inspirer des conditions de la grâce (ATF 141 IV 349 consid. 2.2 p. 353 s.; TF 6B_240/2012 précité consid. 2.3 publié in SJ 2013 I 441 ss). Ainsi, la libération conditionnelle à mi-peine devrait notamment se justifier lorsque l'exécution de la peine représente, dans le cas particulier, une rigueur excessive ou que des motifs d'humanité exigent une libération anticipée. Il devrait en aller de même lorsque le détenu a eu un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il a fait preuve d'un amendement hors du commun. L'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le Tribunal fédéral n'intervient que si celle-ci l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents (TF 6B_240/2012 précité consid. 2.3 et les références citées, publié in SJ 2013 I 441 ss). 3.2.2 Conformément à l’art. 92 CP, l’exécution des peines et des mesures peut être interrompue pour un motif grave. Cette norme correspond à l’art.”
Kantonale Regelungen (Aufteilung der Bezüge auf Freikonto und Sperrkonten, Regelungen zu Bezugseinschränkungen und einem geschützten Mindestguthaben) stellen nach der zitierten Rechtsprechung sicher, dass Inhaftierte sowohl über freie Mittel für persönliche Auslagen im Vollzug als auch über eine Rücklage für die Zeit nach der bedingten Entlassung verfügen (dies gilt auch für die bei lebenslanger Freiheitsstrafe in Art. 86 Abs. 5 StGB erwähnte Rücklage).
“hiervor), zu maximal 40 % auf das Sperrkonto 1 bzw. Zweckkonto, zu mindestens 50 % auf das Freikonto und zu mindestens 10 % auf das Sperrkonto 2 bzw. Sparkonto (Art. 10 Abs. 1 Richtlinie betreffend das Arbeitsentgelt). Zudem stellt Art. 14 der Richtlinie betreffend das Arbeitsentgelt sicher, dass Bezüge vom Sperrkonto 2 bzw. Sparkonto nur in bestimmten Ausnahmefällen bewilligt werden und das Guthaben bis zu einem Mindestbetrag von Fr. 6'000.-- geschützt ist. Mit diesen Regelungen ist gewährleistet, dass die inhaftierte Person hinreichend finanzielle Mittel sowohl zur freien Verfügung bzw. zur Bezahlung persönlicher Auslagen während des Vollzugs als auch zur Bildung einer Rücklage für die Zeit nach der (bedingten) Entlassung hat (die gemäss Art. 86 Abs. 5 StGB auch bei der lebenslänglichen Freiheitsstrafe vorgesehen ist). Dass dies nicht der Fall sein soll, macht der Beschwerdeführer im Übrigen nicht geltend. An der Vereinbarkeit der kantonalen Bestimmungen mit Art. 83 Abs. 2 StGB ändert auch die Tatsache nichts, dass die inhaftierte Person zur Belastung des Sperrkontos 1 bzw. Zweckkontos die Einwilligung der Justizvollzugsanstalt benötigt. Denn mit dem Guthaben auf diesem werden lediglich subsidiär persönliche Auslagen finanziert (siehe Erwägung”
“hiervor), zu maximal 40 % auf das Sperrkonto 1 bzw. Zweckkonto, zu mindestens 50 % auf das Freikonto und zu mindestens 10 % auf das Sperrkonto 2 bzw. Sparkonto (Art. 10 Abs. 1 Richtlinie betreffend das Arbeitsentgelt). Zudem stellt Art. 14 der Richtlinie betreffend das Arbeitsentgelt sicher, dass Bezüge vom Sperrkonto 2 bzw. Sparkonto nur in bestimmten Ausnahmefällen bewilligt werden und das Guthaben bis zu einem Mindestbetrag von Fr. 6'000.-- geschützt ist. Mit diesen Regelungen ist gewährleistet, dass die inhaftierte Person hinreichend finanzielle Mittel sowohl zur freien Verfügung bzw. zur Bezahlung persönlicher Auslagen während des Vollzugs als auch zur Bildung einer Rücklage für die Zeit nach der (bedingten) Entlassung hat (die gemäss Art. 86 Abs. 5 StGB auch bei der lebenslänglichen Freiheitsstrafe vorgesehen ist). Dass dies nicht der Fall sein soll, macht der Beschwerdeführer im Übrigen nicht geltend. An der Vereinbarkeit der kantonalen Bestimmungen mit Art. 83 Abs. 2 StGB ändert auch die Tatsache nichts, dass die inhaftierte Person zur Belastung des Sperrkontos 1 bzw. Zweckkontos die Einwilligung der Justizvollzugsanstalt benötigt. Denn mit dem Guthaben auf diesem werden lediglich subsidiär persönliche Auslagen finanziert (siehe Erwägung”
Bei der Beurteilung des Fluchtrisikos i.S.v. Art. 86 StGB sind die individuellen Verhältnisse des Gefangenen insgesamt zu würdigen, namentlich seine Lebensumstände, familiären Bindungen, berufliche und finanzielle Lage sowie Kontakte ins Ausland. Die reine Restdauer der Strafe reicht für die Annahme eines Fluchtrisikos nicht allein aus.
“Messaggio concernente la modifica del Codice penale svizzero del 21.09.1998, pubblicato in FF 1999 p. 1669 segg., p. 1793; BSK Strafrecht I – B.F. BRÄGGER, 4a. ed., art. 76 CP n. 8). Con quale intensità debba sussistere il pericolo di fuga o il rischio che il detenuto commetta nuovi reati posto dall'art. 76 cpv. 2 CP, non può essere espresso in generale e in astratto ma dipende dalle circostanze. Per ammettere l'esistenza di un pericolo di fuga o di recidiva non occorre certamente che siano state intraprese manovre concrete in tal senso, è bensì sufficiente che sia riconoscibile l'esistenza di detti rischi (BSK Strafrecht I − B. F. BRÄGGER, op. cit., art. 77b CP n. 9). I requisiti posti al comportamento del detenuto in espiazione di pena e i rischi di fuga o di recidiva si determinano di regola secondo i criteri che valgono per la liberazione condizionale ex art. 86 CP (decisione TF 6B_577/2020 del 7.07.2020, consid. 1.3.3.). Conformemente alla giurisprudenza federale il rischio di fuga deve essere valutato in considerazione dell’insieme delle circostanze proprie al detenuto, quali per esempio le sue condizioni di vita (“Lebensumstände”), i legami familiari (“familiäre Bindungen”), la sua situazione professionale e finanziaria (“berufliche und finanzielle Situation”), nonché le sue relazioni all’estero (“Kontakte zum Ausland”). Infatti non si può concludere per l’esistenza di questo rischio solo sulla base di una possibilità astratta di fuga. Occorre piuttosto che vi sia una certa probabilità, fondata su concreti motivi, che il detenuto posto in libertà si sottragga all’esecuzione della pena, dandosi alla fuga (sentenze TF 6B_432/2012 del 26.10.2012 consid. 3.; 6B_254/2012 del 18.06.2012 consid. 3.; 6B_577/2011 del 12.01.2012 consid. 2.1. e 2.2.). Il quantum della pena che gli resta da espiare da solo non basta per ammettere il rischio di fuga.”
“Messaggio concernente la modifica del Codice penale svizzero del 21.09.1998, pubblicato in FF 1999 p. 1669 segg., p. 1793; BSK Strafrecht I – B.F. BRÄGGER, 4a. ed., art. 76 CP n. 8). Con quale intensità debba sussistere il pericolo di fuga o il rischio che il detenuto commetta nuovi reati posto dall'art. 76 cpv. 2 CP, non può essere espresso in generale e in astratto ma dipende dalle circostanze. Per ammettere l'esistenza di un pericolo di fuga o di recidiva non occorre certamente che siano state intraprese manovre concrete in tal senso, è bensì sufficiente che sia riconoscibile l'esistenza di detti rischi (BSK Strafrecht I − B. F. BRÄGGER, op. cit., art. 77b CP n. 9). I requisiti posti al comportamento del detenuto in espiazione di pena e i rischi di fuga o di recidiva si determinano di regola secondo i criteri che valgono per la liberazione condizionale ex art. 86 CP (decisione TF 6B_577/2020 del 7.07.2020, consid. 1.3.3.). Conformemente alla giurisprudenza federale il rischio di fuga deve essere valutato in considerazione dell’insieme delle circostanze proprie al detenuto, quali per esempio le sue condizioni di vita (“Lebensumstände”), i legami familiari (“familiäre Bindungen”), la sua situazione professionale e finanziaria (“berufliche und finanzielle Situation”), nonché le sue relazioni all’estero (“Kontakte zum Ausland”). Infatti non si può concludere per l’esistenza di questo rischio solo sulla base di una possibilità astratta di fuga. Occorre piuttosto che vi sia una certa probabilità, fondata su concreti motivi, che il detenuto posto in libertà si sottragga all’esecuzione della pena, dandosi alla fuga (sentenze TF 6B_432/2012 del 26.10.2012 consid. 3.; 6B_254/2012 del 18.06.2012 consid. 3.; 6B_577/2011 del 12.01.2012 consid. 2.1. e 2.2.). Il quantum della pena che gli resta da espiare da solo non basta per ammettere il rischio di fuga.”
“Messaggio concernente la modifica del Codice penale svizzero del 21.09.1998, pubblicato in FF 1999 p. 1669 segg., p. 1793; BSK Strafrecht I – B.F. BRÄGGER, 4a. ed., art. 76 CP n. 8). Con quale intensità debba sussistere il pericolo di fuga o il rischio che il detenuto commetta nuovi reati posto dall'art. 76 cpv. 2 CP, non può essere espresso in generale e in astratto ma dipende dalle circostanze. Per ammettere l'esistenza di un pericolo di fuga o di recidiva non occorre certamente che siano state intraprese manovre concrete in tal senso, è bensì sufficiente che sia riconoscibile l'esistenza di detti rischi (BSK Strafrecht I − B. F. BRÄGGER, op. cit., art. 77b CP n. 9). I requisiti posti al comportamento del detenuto in espiazione di pena e i rischi di fuga o di recidiva si determinano di regola secondo i criteri che valgono per la liberazione condizionale ex art. 86 CP (decisione TF 6B_577/2020 del 7.07.2020, consid. 1.3.3.). Conformemente alla giurisprudenza federale il rischio di fuga deve essere valutato in considerazione dell’insieme delle circostanze proprie al detenuto, quali per esempio le sue condizioni di vita (“Lebensumstände”), i legami familiari (“familiäre Bindungen”), la sua situazione professionale e finanziaria (“berufliche und finanzielle Situation”), nonché le sue relazioni all’estero (“Kontakte zum Ausland”). Infatti non si può concludere per l’esistenza di questo rischio solo sulla base di una possibilità astratta di fuga. Occorre piuttosto che vi sia una certa probabilità, fondata su concreti motivi, che il detenuto posto in libertà si sottragga all’esecuzione della pena, dandosi alla fuga (sentenze TF 6B_432/2012 del 26.10.2012 consid. 3.; 6B_254/2012 del 18.06.2012 consid. 3.; 6B_577/2011 del 12.01.2012 consid. 2.1. e 2.2.). Il quantum della pena che gli resta da espiare da solo non basta per ammettere il rischio di fuga.”
Die vorzeitige bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 4 StGB ist als Ausnahme ausgestaltet und ist von der zuständigen Behörde mit grosser Zurückhaltung zu gewähren. Für die Anwendung hat sich die Behörde an den Bedingungen der Gnade zu orientieren; als Begründungen kommen namentlich übermässige Härte der Vollstreckung, humanitäre Gründe oder ein ausserordentlich verdienstliches Verhalten des Gefangenen in Betracht.
“La libération conditionnelle anticipée suppose que le détenu ait exécuté la moitié de sa peine, mais au moins trois mois de détention, et qu'il existe des circonstances extraordinaires qui tiennent à sa personne. Pour le surplus, elle est soumise aux mêmes conditions que la libération conditionnelle ordinaire. Elle est assujettie au bon comportement du détenu en cours de détention et à un pronostic non défavorable; autrement dit, la libération conditionnelle est octroyée lorsqu'un pronostic défavorable quant à la conduite future de l'individu concerné ne peut pas être établi (arrêts 6B_240/2012 du 4 décembre 2012 consid. 2.1 publié in SJ 2013 I 441 ss; 6B_740/2020 du 1er juillet 2020 consid. 2.1). La loi ne décrit pas les circonstances extraordinaires tenant à la personne qui justifient la libération conditionnelle à mi-peine. Selon la jurisprudence, la libération conditionnelle à mi-peine doit rester l'exception; l'autorité compétente doit l'octroyer avec une grande retenue. Pour l'application de l'art. 86 al. 4 CP, le juge doit s'inspirer des conditions de la grâce. Ainsi, la libération conditionnelle à mi-peine devrait notamment se justifier lorsque l'exécution de la peine représente, dans le cas particulier, une rigueur excessive ou que des motifs d'humanité exigent une libération anticipée. Il devrait en aller de même lorsque le détenu a eu un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il a fait preuve d'un amendement hors du commun (arrêt 6B_240/2012 précité consid. 2.3; 6B_740/2020 précité consid. 2.1). L'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le Tribunal fédéral n'intervient que si celle-ci l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents (arrêt 6B_240/2012 précité consid. 2.3; 6B_740/2020 précité consid. 2.1).”
Die bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB ist in der Praxis grundsätzlich die Regel, ihr Verweigerung die Ausnahme. Für ihre Gewährung ist nach neueren Entscheiden nicht mehr erforderlich, dass ein ausdrücklich positives Führungs- oder Resozialisierungsprognostikum vorliegt; massgeblich ist vielmehr, dass kein negatives Prognoseurteil begründet werden kann. Das zu stellende Prognoseurteil ist eine Gesamtwürdigung unter Berücksichtigung von Vorleben, Persönlichkeit, Verhalten während der Vollstreckung, etwaigem Besserungsverhalten und den zu erwartenden Lebensverhältnissen.
“Dès lors, si la validité d'un moyen de droit présuppose, en vertu d'une règle légale expresse, une motivation – même minimale –, le fait d'exiger une motivation ne viole ni le droit d'être entendu, ni l'interdiction du formalisme excessif (ATF 134 II 244 consid. 2.4.2 ; TF 7B_587/2023 précité consid. 2.2.2 ; TF 7B_355/2023 du 30 juillet 2024 consid. 2.2.2 et les arrêts cités). 1.3 En l’espèce, le recours a été déposé en temps utile devant l’autorité compétente, par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP). Dans la mesure où l’acte ne contient ni conclusion, ni argumentation relative aux conditions de l’art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) sur laquelle le recourant pourrait prétendre se fonder pour faire modifier l’ordonnance entreprise en sa faveur, il ne remplit pas les exigences de motivation posées à l’art. 385 al. 1 CPP. Un tel constat ne relève pas du formalisme excessif. De toute manière, le recours devrait être rejeté pour les motifs suivants. 2. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1 ; TF 7B_191/2024 du 11 avril 2024 consid. 2.1.3 ; TF 7B_992/2023 du 13 mars 2024 consid. 2.1.2 et les références citées). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
“Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2; arrêts 7B_388/2023 du 29 septembre 2023 consid. 2.2; 7B_308/2023 du 28 juillet 2023 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
“3 ; 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1 ; Y. JEANNERET/A. KUHN/C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2ème éd., Bâle 2019, n. 30 ad art. 363 CPP). 1.2. La procédure devant la Chambre de céans est régie par le CPP, applicable au titre de droit cantonal supplétif (art. 42 al. 2 LaCP). 1.3. En l'espèce, le recours est recevable, pour avoir été déposé selon les forme et délai prescrits (art. 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP) par le condamné, qui a un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. Le recourant estime remplir les conditions d'une libération conditionnelle. 3.1. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 7B_678/2023 du 27 octobre 2023 consid. 2.2.2 ; 7B_388/2023 du 29 septembre 2023 consid. 2.2 ; 7B_308/2023 du 28 juillet 2023 consid.”
“01), les décisions rendues par le Juge d'application des peines et par le Collège des Juges d'application des peines peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal cantonal. Selon l’art. 38 al. 2 LEP, la procédure est régie par les dispositions du CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) relatives au recours. Le recours doit ainsi être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le Canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 En l’espèce, interjeté en temps utile auprès de l'autorité compétente par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP) et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1 ; TF 7B_191/2024 du 11 avril 2024 consid. 2.1.3 ; TF 7B_992/2023 du 13 mars 2024 consid. 2.1.2 et les références citées). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
Bei lebenslänglichen Strafen kommt der im Zeitpunkt des Entscheids erstellten Rückfallprognose die entscheidende Bedeutung für die Anwendung von Art. 86 Abs. 1 StGB zu. Änderungen der Gefährdungslage nach diesem Zeitpunkt sind für die bereits getroffene Entlassungsentscheidung nicht massgeblich.
“Dass bei einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe kein Referenzzeitpunkt der Vollverbüssung besteht, in welchem der Täter ohnehin entlassen wird, wirkt sich auch auf die materielle Bedeutung der Differenzialprognose aus. Es ist nicht so sehr entscheidend, ob die Gefahr für die Allgemeinheit im Zeitpunkt der bedingten Entlassung relativ gesehen geringer ist als bei der Entlassung in einem späteren Zeitpunkt, denn anders als bei zeitlich befristeten Strafen wird der Täter auch im Referenzzeitpunkt nicht unabhängig von der in jenem Zeitpunkt zu erstellenden Legalprognose entlassen. Wird somit aktuell die bedingte Entlassung verweigert, so führt eine allfällig ausbleibende Verminderung oder gar eine Erhöhung der Rückfallgefahr durch den weiteren Strafvollzug nicht dazu, dass der Täter in einem späteren Zeitpunkt trotz unverminderter oder gar vergrösserter Gefahr für die Öffentlichkeit entlassen wird. Mithin ist die Interessenabwägung, die im Hinblick auf die bedingte Entlassung vorzunehmen ist, nur auf den Entscheidzeitpunkt vorzunehmen. Ist in diesem Zeitpunkt die Rückfallgefahr so weit gesunken, wie es Art. 86 Abs. 1 StGB voraussetzt, ist der Täter bedingt zu entlassen. Damit kommt der im Zeitpunkt des Entscheids über die bedingte Entlassung prognostizierten Rückfallgefahr und den durch diese bedrohten Rechtsgüter der Allgemeinheit (Schutzbedürfnis) die entscheidende Bedeutung zu (BGr, 14. November 2023, 7B_243/2023, E. 3.2.1, E. 3.3; BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022 E. 2.6.3). 2.4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.”
“der Allgemeinheit zu entscheiden. Eine solche Gesamtbetrachtung hat die Vorinstanz – und vor ihr bereits die Erstinstanz – indes auch vorgenommen. Der Rückfallgefahr hat sie dabei durchaus ein hohes Gewicht beigemessen. Dies ist bei der vorliegenden Ausgangslage denn auch geboten: Der Beschwerdeführer ist wegen Tötungsdelikten (vollendeter Mord sowie mehrfach versuchter Mord und versuchte vorsätzliche Tötung) verurteilt worden. Bei einem allfälligen Rückfall könnten somit hochwertige Rechtsgüter wie Leib und Leben gefährdet sein. Ausserdem ist daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden ist. Diese dauert grundsätzlich, wie es der Begriff bestimmt, bis zum Ableben des Gefangenen. Zwar ist auch bei lebenslangen Freiheitsstrafen eine bedingte Entlassung grundsätzlich möglich, jedoch nur, wenn es das Verhalten des Gefangenen im Strafvollzug rechtfertigt und wenn nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 5 i.V.m. Art. 86 Abs. 1 StGB). Einer bedingten Entlassung gehen diverse Progressionsstufen voraus. Beim Beschwerdeführer zeichnet sich gemäss dem vorliegenden Aktenstand keine baldige bedingte Entlassung ab. Somit drängen sich Ausgänge/Urlaube zur Vorbereitung der bedingten Entlassung weniger akut auf als bei Gefangenen, deren Entlassung kurz bevorsteht. Dies darf bzw. muss bei der Interessenabwägung mitberücksichtigt werden. Im Übrigen hat die Vorinstanz in ihrem Entscheid auch nicht isoliert auf die Rückfallgefahr abgestellt, sondern zudem das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafvollzug, seine Haltung gegenüber einer forensischen Therapie und die (fehlende) Mitwirkung bei der Erreichung der Vollzugsziele, seine akzentuierten Persönlichkeitszüge sowie eine Einschätzung zur Fluchtgefahr in ihre Gesamtwürdigung einbezogen. Wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen werden, ist die daraus gezogene Schlussfolgerung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer kann aus dieser Rüge somit nichts zu seinen Gunsten ableiten.”
Das Vollzugsverhalten ist nur insoweit zu berücksichtigen, als es aussagekräftige Rückschlüsse auf das künftige Verhalten erlaubt. Tadelloses Verhalten im Vollzug hat nur geringe Prognosekraft. Negativ bewertete Verhaltensweisen sind nur relevant, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck andauernder Nichtbesserung sind.
“Weiter ist das deliktische und sonstige Verhalten des Beschwerdeführers zu beurteilen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Art des Delikts, welches zur Strafhaft geführt hat, an sich für die Prognose nicht entscheidend. Dagegen sind die Umstände der Straftat insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten erlauben (BGE 103 Ib 27 E. 1; Stratenwerth/Bommer, a.a.O., § 3 Rz. 85 m.w.H.). Einzubeziehen ist ferner das Verhalten in der Vollzugsanstalt, soweit dieses Rückschlüsse auf künftiges Verhalten zulässt (vgl. Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 10 zu Art. 86 StGB). Im Vordergrund steht bezüglich der Beurteilung des Vollzugsverhaltens, ob es Rückschlüsse auf das Verhalten nach der (bedingten) Entlassung zulässt, wobei negativ bewertete Verhaltensweisen nur beachtlich sind, wenn sie einen hinreichenden Schweregrad aufweisen oder Ausdruck von Abwesenheit jeglicher Besserung sind, was insbesondere auch bedeutet, dass sie im Vollzug nicht zeitlich weit zurückliegen (BGE 119 IV 5 E. 1; Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], a.a.O., N 4 zu Art. 86 StGB). Das tadellose Verhalten im Vollzug hat nur geringe Aussagekraft für die Legalprognose (BGE 103 Ib 27 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 6B_93/2015 E. 5.3; Wohlers, a.a.O., N 7 zu Art. 86 StGB).”
Wird die fehlende persönliche Anhörung nach Art. 86 Abs. 2 StGB erst im Beschwerdeverfahren beim Bundesgericht gerügt, ohne dass der Rügegrund zuvor in der kantonalen Instanz vorgebracht worden wäre, ist die Rüge demnach unzulässig (Ermüdung des kantonalen Instanzenzugs). Die Anfechtungshandlung ist folglich vorgängig in der kantonalen Instanz zu erheben.
“Le recourant se plaint en outre de ne pas avoir été entendu personnellement par la Juge d'application des peines. Il dénonce la violation de l'art. 86 al. 2 CP. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, cette disposition garantit un droit d'être entendu plus étendu que celui qui découle de l'art. 29 al. 2 Cst.; l'autorité compétente devra entendre oralement le détenu, une détermination écrite n'étant pas suffisante (ATF 101 Ib 250 p. 251; 99 Ib 348 p. 350). Devant la cour cantonale, le recourant a fait valoir uniquement que la décision rendue par la Juge d'application des peines consacrait un déni de justice et violait son droit à une décision motivée; il ne s'est pas plaint de ne pas avoir été entendu personnellement par la Juge d'application des peines ni n'a requis son audition personnelle par les juges cantonaux (art. 389 al. 3 et 390 al. 5 CPP). Ce n'est que dans son mémoire de recours au Tribunal fédéral qu'il dénonce la violation de l'art. 86 al. 2 CP et de la jurisprudence y relative. Dans la mesure où un tel grief n'a pas été soulevé devant la cour cantonale, il doit être déclaré irrecevable faute d'épuisement des instances cantonales (art. 80 al. 1 LTF; cf. ATF 142 I 155 consid. 4.4.3; voir aussi arrêts 6B_458/2021 du 3 mars 2022 consid. 1.2; 6B_98/2021 du 8 octobre 2021 consid. 4).”
“Le recourant se plaint en outre de ne pas avoir été entendu personnellement par la Juge d'application des peines. Il dénonce la violation de l'art. 86 al. 2 CP. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, cette disposition garantit un droit d'être entendu plus étendu que celui qui découle de l'art. 29 al. 2 Cst.; l'autorité compétente devra entendre oralement le détenu, une détermination écrite n'étant pas suffisante (ATF 101 Ib 250 p. 251; 99 Ib 348 p. 350). Devant la cour cantonale, le recourant a fait valoir uniquement que la décision rendue par la Juge d'application des peines consacrait un déni de justice et violait son droit à une décision motivée; il ne s'est pas plaint de ne pas avoir été entendu personnellement par la Juge d'application des peines ni n'a requis son audition personnelle par les juges cantonaux (art. 389 al. 3 et 390 al. 5 CPP). Ce n'est que dans son mémoire de recours au Tribunal fédéral qu'il dénonce la violation de l'art. 86 al. 2 CP et de la jurisprudence y relative. Dans la mesure où un tel grief n'a pas été soulevé devant la cour cantonale, il doit être déclaré irrecevable faute d'épuisement des instances cantonales (art. 80 al. 1 LTF; cf. ATF 142 I 155 consid. 4.4.3; voir aussi arrêts 6B_458/2021 du 3 mars 2022 consid. 1.2; 6B_98/2021 du 8 octobre 2021 consid. 4).”
Fällt die Differenzialprognose in beiden zu vergleichenden Fällen negativ aus, so ist die bedingte Entlassung nicht vorzugswürdig. Ein Ablehnungsentscheid darf sich indessen nicht allein auf frühere Vorstrafen stützen; die Prognose muss differenziert erfolgen und die Vor- und Nachteile der bedingten Entlassung gegenüber der Vollverbüssung abwägen. Zudem ist auf das Erfordernis einer aktuellen Beurteilung der künftigen Gefährlichkeit/Stellungnahme zur Prognose zu achten.
“Hinsichtlich der Differenzialprognose ist zu fragen, ob die bedingte Entlassung, allenfalls begleitet von Bewährungshilfe und Weisungen die Resozialisierung im Vergleich zur Vollverbüssung begünstigt. Mit anderen Worten ist aufgrund zweier Gesamtprognosen, einerseits für den Fall der bedingten Entlassung wie andererseits bei der Vollverbüssung, eine Risikobeurteilung vorzunehmen (Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Fällt die Legalprognose im Rahmen der Differenzialprognose doppelt negativ aus, ist die bedingte Entlassung nicht vorzugswürdig (vgl. zumindest implizit: Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4, wonach es sich nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirke, wenn es keinen Unterschied mache, ob er weiterhin im Strafvollzug bleibe oder bedingt entlassen werde; vgl. auch Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern SK 20 483 vom 29. April 2021 E. 28., SK 18 193 vom 29. November 2018 E. 6., SK 15 354 vom 1. Februar 2016 E. 2. sowie SK 13 58 vom 11. April 2013 E. 4.9; vgl. Koller, a.a.O., N 16 zu Art. 86 StGB). Dies gilt insofern auch, wenn sich nicht mit Bestimmtheit klären lässt, ob die Gefahr mit der Vollverbüssung abnehmen, gleich bleiben oder zunehmen wird (Urteil des Bundesgerichts 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.5.3 mit Verweis auf BGE 124 IV 193 E. 5.b/bb) oder wenn für den Fall, dass es (wider Erwarten) nicht gelingen sollte, durch die Fortführung des Strafvollzugs die Rückfallgefahr zu senken, zwei eindeutig negative Prognosen resultieren (Urteil des Bundesgerichts 6B_1164/2013 vom 14.”
“Hinsichtlich der Differenzialprognose ist zu fragen, ob die bedingte Entlassung, allenfalls begleitet von Bewährungshilfe und Weisungen, die Resozialisierung im Vergleich zur Vollverbüssung begünstigt. Mit anderen Worten ist aufgrund zweier Gesamtprognosen, einerseits für den Fall der bedingten Entlassung wie andererseits bei der Vollverbüssung, eine Risikobeurteilung vorzunehmen (Koller, a.a.O., N. 16 zu Art. 86 StGB). Fällt die Legalprognose im Rahmen der Differenzialprognose doppelt negativ aus, ist die bedingte Entlassung nicht vorzugswürdig (vgl. zumindest implizit: Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4, wonach es sich nicht zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirke, wenn es keinen Unterschied mache, ob er weiterhin im Strafvollzug bleibe oder bedingt entlassen werde; vgl. auch Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern SK 20 483 vom 29. April 2021 E. 28, SK 18 193 vom 29. November 2018 E. 6., SK 15 354 vom 1. Februar 2016 E. 2. sowie SK 13 58 vom 11. April 2013 E. 4.9; vgl. Koller, a.a.O., N. 16 zu Art. 86 StGB). Dies gilt insofern auch, wenn sich nicht mit Bestimmtheit klären lässt, ob die Gefahr mit der Vollverbüssung abnehmen, gleich bleiben oder zunehmen wird (Urteil des Bundesgerichts 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.5.3 mit Verweis auf BGE 124 IV 193 E. 5.b/bb) oder wenn für den Fall, dass es (wider Erwarten) nicht gelingen sollte, durch die Fortführung des Strafvollzugs die Rückfallgefahr zu senken, zwei eindeutig negative Prognosen resultieren (Urteil des Bundesgerichts 6B_1164/2013 vom 14.”
“Ricordato che la liberazione condizionale costituisce di principio la regola e il suo rifiuto l'eccezione, il diniego della liberazione condizionale non può fondarsi unicamente sui dubbi suscitati dai precedenti del ricorrente (DTF 133 IV 201 consid. 3.2). Anche se, nella fattispecie, la gravità dei fatti oggetto di condanna non può essere sminuita, trattandosi essenzialmente di reati patrimoniali un eventuale rischio di recidiva non comporta la minaccia diretta e concreta di un bene giuridico elevato come la vita, l'integrità della persona o l'integrità sessuale. Le esigenze di protezione della comunità non rivestono quindi un valore assoluto nel caso in esame (DTF 133 IV 201 consid. 3.2; 125 IV 113 consid. 2a). A maggior ragione ove si consideri che la Corte cantonale non ha formulato una prognosi differenziata, confrontando i vantaggi e gli svantaggi di un'esecuzione completa della pena con quelli di una sospensione della pena rimanente (sentenza 6B_460/2021 del 9 giugno 2021 consid. 4.1 e rinvii). Alla luce di quanto esposto, fondando la prognosi negativa solo sui precedenti del ricorrente, la Corte cantonale ha ecceduto nel suo potere di apprezzamento, violando di conseguenza l'art. 86 cpv. 1 CP. 3. Ne segue che il ricorso deve essere accolto e la sentenza impugnata annullata. La causa è rinviata alla Corte cantonale per una nuova decisione. Non si prelevano spese giudiziarie a carico dello Stato del Cantone Ticino (art. 66 cpv. 4 LTF), che è tenuto a versare al ricorrente un'indennità a titolo di ripetibili della sede federale (art. 68 cpv. 1 e 2 LTF). Per questi motivi, il Tribunale federale pronuncia: 1. Il ricorso è accolto. La sentenza emanata l'11 febbraio 2022 dalla Corte dei reclami penali del Tribunale d'appello del Cantone Ticino è annullata. 2. Non si prelevano spese giudiziarie. 3. Lo Stato del Cantone Ticino rifonderà al ricorrente un'indennità di fr. 3'000.-- a titolo di ripetibili della sede federale. 4. Comunicazione al patrocinatore del ricorrente, al Ministero pubblico, al Giudice dei provvedimenti coercitivi e alla Corte dei reclami penali del Tribunale d'appello del Cantone Ticino. Losanna, 23 maggio 2022 In nome della Corte di diritto penale del Tribunale federale svizzero La Presidente: Jacquemoud-Rossari Il Cancelliere: Gadoni”
“Der Vollzug der Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 63b Abs. 2 StGB kommt namentlich dann in Betracht, wenn die ambulante Behandlung wegen Aussichtslosigkeit (Art. 63a Abs. 2 Bst. b StGB), Erreichen der gesetzlichen Höchstdauer (Art. 63a Abs. 2 Bst. c StGB) oder Erfolglosigkeit (Art. 63a Abs. 3 StGB) aufgehoben worden ist. Liegen in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) vor, so schiebt das Gericht nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB den Vollzug auf. Dem Gesetzgeber scheint es ungeachtet der Unterschiede zwischen den Regelungen von Art. 86 und Art. 42 StGB um die Frage zu gehen, ob eine günstige Prognose vorliegt bzw. eine ungünstige Prognose fehlt (Urteil 6B_499/2022, 6B_704/2022 und 6B_485/2022 vom 12. September 2022 E. 6.1.3 mit Hinweisen). Dieses Kriterium erscheint indessen kaum als erfüllt, wenn die Massnahme wegen Aussichtslosigkeit eingestellt werden musste oder falls weitere Straftaten eines Betroffenen vorliegen, mit denen dieser seine weitere Gefährlichkeit ausdrückt (Urteil 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 3.2.1 mit Hinweisen).”
Beanstandungen der Prüfungspflicht nach Art. 86 Abs. 2 StGB sind vor der kantonalen Instanz zu erheben. Werden derartige Rügen erst im Rechtsmittel ans Bundesgericht vorgebracht, sind sie in der Regel wegen Nichterschöpfung der kantonalen Instanzen unzulässig.
“Le recourant se plaint en outre de ne pas avoir été entendu personnellement par la Juge d'application des peines. Il dénonce la violation de l'art. 86 al. 2 CP. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, cette disposition garantit un droit d'être entendu plus étendu que celui qui découle de l'art. 29 al. 2 Cst.; l'autorité compétente devra entendre oralement le détenu, une détermination écrite n'étant pas suffisante (ATF 101 Ib 250 p. 251; 99 Ib 348 p. 350). Devant la cour cantonale, le recourant a fait valoir uniquement que la décision rendue par la Juge d'application des peines consacrait un déni de justice et violait son droit à une décision motivée; il ne s'est pas plaint de ne pas avoir été entendu personnellement par la Juge d'application des peines ni n'a requis son audition personnelle par les juges cantonaux (art. 389 al. 3 et 390 al. 5 CPP). Ce n'est que dans son mémoire de recours au Tribunal fédéral qu'il dénonce la violation de l'art. 86 al. 2 CP et de la jurisprudence y relative. Dans la mesure où un tel grief n'a pas été soulevé devant la cour cantonale, il doit être déclaré irrecevable faute d'épuisement des instances cantonales (art.”
Dem Bedingt-Entlassenen wird eine Probezeit auferlegt; deren Dauer entspricht dem Strafrest. Die konkreten Modalitäten sowie die Prüfung allfälliger flankierender Massnahmen regelt das SMV.
“Nach Berücksichtigung der Gesamtheit der massgebenden Umstände ist dem Rekurrenten trotz seines belasteten Vorlebens die bedingte Entlassung zu gewähren. Dem bedingt Entlassenen wird nach Art. 86 Abs. 1 StGB eine Probezeit auferlegt, deren Dauer dem Strafrest entspricht. Die genaue Regelung der entsprechenden Modalitäten samt Prüfung allfälliger flankierender Massnahmen ist Sache des SMV.”
Auch bei vorhandenem Rückfall- oder Gefährdungsrisiko kann die zuständige Behörde die bedingte Entlassung gewähren, wenn Bewährungshilfe, Weisungen und sonstige Auflagen die Resozialisierung voraussichtlich fördern. Bei der Erstellung eines solchen (differenziellen) Prognoseurteils verfügt die Behörde über einen weiten Ermessensspielraum; ein Gericht greift nur ein, wenn dieses Ermessen überschritten oder missbraucht wurde.
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté - de façon anticipée - les deux tiers de sa peine le 5 juin 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Faisant suite au préavis défavorable émis par celle-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que le recourant fait l'objet d'une décision de refus d'asile et de renvoi de Suisse prononcée à son endroit le 3 janvier 2020. Il n'a cependant pas donné suite à l'ordre de départ, préférant mettre à profit son séjour illégal dans le pays pour s'adonner à un trafic de stupéfiants, essentiellement de cocaïne; que, pour ces faits, il a été condamné le 21 juin 2022 à une peine privative de liberté ferme de 16 mois; que, s'il s'agit bien de la première condamnation du recourant en Suisse, comme le relève celui-ci, on ne saurait perdre de vue qu'elle sanctionne son implication durant une longue période - à tout le moins depuis août 2020 (cf.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté - de façon anticipée - les deux tiers de sa peine le 5 juin 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la Direction de l'EDFR Bellechasse, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Faisant suite au préavis défavorable émis par celle-ci et sur la base d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il importe de rappeler que le recourant fait l'objet d'une décision de refus d'asile et de renvoi de Suisse prononcée à son endroit le 3 janvier 2020. Il n'a cependant pas donné suite à l'ordre de départ, préférant mettre à profit son séjour illégal dans le pays pour s'adonner à un trafic de stupéfiants, essentiellement de cocaïne; que, pour ces faits, il a été condamné le 21 juin 2022 à une peine privative de liberté ferme de 16 mois; que, s'il s'agit bien de la première condamnation du recourant en Suisse, comme le relève celui-ci, on ne saurait perdre de vue qu'elle sanctionne son implication durant une longue période - à tout le moins depuis août 2020 (cf.”
Bei der Prüfung der ausserordentlichen, in der Person liegenden Umstände nach Art. 86 Abs. 4 StGB können Elemente, die bereits in der Strafzumessung berücksichtigt wurden, aufgrund ihrer prognostischen Relevanz in die Beurteilung einbezogen werden.
“Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers spricht der Umstand, dass diese Vorstrafe sowohl erst- als auch oberinstanzlich im Rahmen der Täterkomponente straferhöhend berücksichtigt wurde, nicht gegen deren Berücksichtigung bei der Frage der bedingten Entlassung (Akten BVD pag. 95 Rückseite und pag. 182). Der Beschwerdeführer verweist dazu auf die Lehrmeinung von Urwyler, welcher sich wiederum auf ein Urteil des Bundesgerichts stützt (Christoph Urwyler, Die Praxis der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug, Berlin/Bern 2019, S. 65). Demnach habe das Bundesgericht zu Recht darauf hingewiesen, dass Gründe, die bei der Festlegung des Strafmasses bereits berücksichtigt worden seien, nicht noch einmal für die vorzeitige bedingte Entlassung herangezogen werden können, da der Verurteilte sonst im Zeitpunkt der möglichen bedingten Entlassung nochmals für etwas bestraft werde, für das er bereits vom Gericht bestraft worden sei. Thema des zitierten Bundesgerichtsentscheids war eine vorzeitige bedingte Entlassung nach der Hälfte der ausgesprochenen Strafdauer aufgrund von aussergewöhnlichen Umständen gemäss Art. 86 Abs. 4 StGB. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers äusserte sich das Bundesgericht in diesem Entscheid nicht dazu, ob Elemente, welche bei der Strafzumessung berücksichtigt wurden, in die Prüfung der bedingten Entlassung einbezogen werden dürfen. Das Bundesgericht führte lediglich aus, dass die Härte der verhängten Strafe weder für sich allein noch in Verbindung mit anderen Elementen einen aussergewöhnlichen Umstand darstelle, der eine vorzeitige bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 4 StGB rechtfertige. Das Verfahren der bedingten Entlassung könne nicht dazu verwendet werden, die durch ein rechtskräftiges Urteil verhängte Strafe direkt oder indirekt anzufechten, als ob es eine Art Berufungs- oder Wiedergutmachungsverfahren wäre (Urteil des Bundesgerichts 6B_891/2008 vom 20. Januar 2009 E. 2.3). Aus dem zitierten Bundesgerichtsurteil kann der Beschwerdeführer somit nichts zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr entspricht es der konstanten Rechtsprechung des Bundesgerichts, dass Vorstrafen einerseits im Rahmen der Täterkomponente bei der Strafzumessung berücksichtigt werden und andererseits aufgrund ihrer prognostischen Relevanz in die Beurteilung der bedingten Entlassung einbezogen werden (zuletzt bestätigt betreffend Täterkomponente: Urteil des Bundesgerichts 6B_1444/2020 vom 10.”
Bei einem negativen Prognosebild (z. B. erhöhtes Rückfallrisiko oder Gefährdung wichtiger Rechtsgüter) kann das Interesse der öffentlichen Sicherheit die Verweigerung der bedingten Entlassung rechtfertigen. Bei der Abwägung ist zu prüfen, ob die Fortsetzung der Strafe gegenüber einer bedingten Entlassung mit Auflagen aus Sicherheitsgründen vorzuziehen ist.
“On relèvera également que l’intérêt public à éviter la commission de toute infraction quelle qu’elle soit prévaut et qu’une infraction en matière de droit des étranges suffit pour retenir un pronostic défavorable selon la jurisprudence de la Chambre de céans (par ex. CREP 31 mai 2024/402 consid. 2.2 ; CREP 20 avril 2023/318 consid. 2.3), quoi qu’en dise le recourant. Finalement, il est vrai que la demi-sœur du recourant, ressortissante néerlandaise, a indiqué qu’elle était d’accord de l’héberger durant la procédure et de « prendre soin de lui ». Elle ne dit toutefois pas qu’elle le soutiendra financièrement, étant précisé qu’il ressort des pièces produites que la procédure d’asile peut durer quinze mois. En outre, le recourant indiquait qu’il avait pour projet de travailler comme peintre alors qu’il n’en aurait pas le droit, commettant ainsi de nouveaux délits en matière de travail au noir par exemple. L’ensemble de ces éléments conduisent ainsi la Chambre de céans à confirmer l’appréciation de la première juge. En définitive, la Juge d’application des peines n'a pas violé l'art. 86 CP en posant un pronostic défavorable et en refusant la libération conditionnelle au recourant. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d'écritures (art. 390 al. 2 CPP) et la décision entreprise confirmée. Le défenseur d’office du recourant, Me Izabel Naves, a produit une liste d’opérations et débours faisant état d’un temps consacré à la procédure de recours de 9h47. Il ressort de cette liste que la durée totale dévolue à la rédaction du recours s’élève à 8h45 (55 min le 19.07 + 25 min le 22.07 + 1h le 22.07 + 30 min le 22.07 + 2h le 23.07 + 2h35 le 24.07 + 1h20 le 24.07), ce qui est excessif compte tenu de l’absence de questions juridiques complexes. Il convient de réduire cette durée et d’arrêter celle-ci à 4h. Ainsi, l’indemnité de défenseur d’office doit être fixée à 906 fr., correspondant à 5h02 d’activité au tarif horaire de 180 fr., montant auquel il convient d’ajouter des débours forfaitaires à concurrence de 2 % des honoraires admis (art.”
“Or, ce n’est pas seulement la sécurité publique suisse qu’il s’agit de protéger contre le risque de récidive présenté par le recourant, mais également la sécurité publique [...], à défaut de quoi les détenus appelés à être renvoyés du territoire suisse s’en trouveraient favorisés (CREP 13 septembre 2019/750 ; CREP 1er mai 2017/287). S’agissant du pronostic différentiel, il est évident que la poursuite de l'exécution de la peine offrira plus d’avantages que la liberté conditionnelle, puisque le recourant pourra la mettre à profit pour suivre les cours d’anglais qu’il n’avait pas encore commencés en octobre 2022 (P. 10/5), ayant lui-même indiqué que la maîtrise de cette langue était indispensable pour mener à bien son projet dans le domaine du tourisme (P. 3/23), consolider son suivi psychologique, payer ses frais judiciaires de manière notablement plus conséquente et présenter un projet professionnel concret pour son retour en [...], qui le mettra à l’abri du risque de récidive. En outre, en cas d’infraction menaçant gravement la sécurité publique, celle-ci doit prévaloir. Dans ces circonstances, le Collège des JAP n'a pas violé l'art. 86 CP en posant un pronostic défavorable et en refusant la libération conditionnelle au recourant. 4. Le 8 décembre 2022, Me Adrienne Favre a été désignée en qualité de conseil d’office de X.________. Contrairement à ce que prévoit l’art. 119 al. 5 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) en matière civile, le droit à un défenseur d’office en matière pénale vaut pour toutes les étapes de la procédure et ne prend fin qu’à l’épuisement des voies de droit régies par le CPP, l’assistance judiciaire pour la procédure devant le Tribunal fédéral faisant en revanche l’objet d’une nouvelle décision (art. 64 LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110]). La requête de X.________ tendant à être mis au bénéfice de l'assistance judiciaire pour la procédure de recours est par conséquent superflue (CREP 14 février 2022/117 ; CREP 22 octobre 2021/972). 5. Il résulte de ce qui précède que le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d'écritures (art.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.2 Le recourant se plaint d’une violation de l’art. 86 CP. Il rappelle que la libération conditionnelle constitue la règle, son refus l’exception et qu’il suffit, selon la jurisprudence, que le pronostic ne soit pas défavorable. Il fait valoir que la direction des EPO, l’OEP et le Ministère public ont préavisé favorablement à sa libération conditionnelle. Il se prévaut de nombreux éléments qui permettraient de retenir un pronostic « totalement favorable », à savoir une prise de conscience de sa part de la gravité des actes commis et du mal fait aux victimes, à sa famille et à lui-même, une remise en question, un suivi psychothérapeutique en détention, le soutien important de sa famille et de son amie, la participation à un programme de justice restaurative, la préparation d’un projet viable et concret à l’étranger, des démarches entreprises avec le SPOP en vue de son renvoi de Suisse et une formation débutée volontairement en détention et payée par lui-même ou ses proches. Il soutient que tous ces éléments ont été écartés en raison d’un prétendu risque de récidive élevé, lequel aurait été retenu par l’autorité intimée, alors qu’il ne reposerait que sur de simples suppositions, totalement infondées et contredites par ses déclarations en audience ainsi que par le témoignage de son amie.”
Bei gleichzeitig vollziehbaren, zeitlich beschränkten Freiheitsstrafen bemisst sich der früheste Zeitpunkt für die bedingte Entlassung nach der Gesamtdauer aller rechtskräftigen, gleichzeitig zu vollziehenden Strafen. Eine Kumulation kommt erst in Betracht, wenn mehrere rechtskräftig beurteilte Strafen tatsächlich gleichzeitig vollziehbar sind.
“Treffen Freiheitsstrafen im Vollzug zusammen, so sind sie gemäss Art. 4 V-StGB-MStG gemeinsam entsprechend ihrer Gesamtdauer nach den Artikeln 76-79 StGB zu vollziehen. Bei gleichzeitig vollziehbaren zeitlich beschränkten Freiheitsstrafen berechnet sich der früheste Zeitpunkt der bedingten Entlassung aufgrund der Gesamtdauer der Freiheitsstrafen (vgl. Art. 5 Abs. 1 V-StGB-MStG). Art. 4 und Art. 5 V-StGB-MStG regeln praktische Probleme, die sich ergeben können, wenn mehrere Freiheitsstrafen gleichzeitig vollziehbar sind. Indem sie vorsehen, dass die Gesamtdauer der Freiheitsstrafen massgebend ist, verhindern sie namentlich, dass die verurteilte Person für eine erste Strafe Anspruch auf Halbgefangenschaft nach Art. 77b StGB oder auf bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB hat, für die zweite Strafe jedoch nicht. Der klare Wortlaut von Art. 4 f. V-StGB-MStG verlangt, dass gleichzeitig (mehrere) rechtskräftig beurteilte Strafen vollzogen werden. Nicht ausreichend ist, dass sich die beschuldigte Person in irgendeiner Form in Haft befindet. Art. 4 und Art. 5 V-StGB-MStG kommen somit erst zum Tragen, wenn in den betreffenden Strafverfahren Strafurteile gefällt wurden, die in Rechtskraft erwachsen sind. Eine Kumulation kann somit erst vorgenommen werden, wenn mehrere rechtskräftig beurteilte Freiheitsstrafen gleichzeitig zu vollziehen sind (vgl. Urteil 6B_440/2012 vom 14. Dezember 2012 E. 2.2.1 f.).”
“Treffen Freiheitsstrafen im Vollzug zusammen, so sind sie gemäss Art. 4 V-StGB-MStG gemeinsam entsprechend ihrer Gesamtdauer nach den Artikeln 76-79 StGB zu vollziehen. Bei gleichzeitig vollziehbaren zeitlich beschränkten Freiheitsstrafen berechnet sich der früheste Zeitpunkt der bedingten Entlassung aufgrund der Gesamtdauer der Freiheitsstrafen (vgl. Art. 5 Abs. 1 V-StGB-MStG). Art. 4 und Art. 5 V-StGB-MStG regeln praktische Probleme, die sich ergeben können, wenn mehrere Freiheitsstrafen gleichzeitig vollziehbar sind. Indem sie vorsehen, dass die Gesamtdauer der Freiheitsstrafen massgebend ist, verhindern sie namentlich, dass die verurteilte Person für eine erste Strafe Anspruch auf Halbgefangenschaft nach Art. 77b StGB oder auf bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB hat, für die zweite Strafe jedoch nicht. Der klare Wortlaut von Art. 4 f. V-StGB-MStG verlangt, dass gleichzeitig (mehrere) rechtskräftig beurteilte Strafen vollzogen werden. Nicht ausreichend ist, dass sich die beschuldigte Person in irgendeiner Form in Haft befindet. Art. 4 und Art. 5 V-StGB-MStG kommen somit erst zum BGE 150 IV 425 S. 429 Tragen, wenn in den betreffenden Strafverfahren Strafurteile gefällt wurden, die in Rechtskraft erwachsen sind. Eine Kumulation kann somit erst vorgenommen werden, wenn mehrere rechtskräftig beurteilte Freiheitsstrafen gleichzeitig zu vollziehen sind (vgl. Urteil 6B_440/2012 vom 14. Dezember 2012 E. 2.2.1 f.).”
Für die Beurteilung der Aktualität eines psychiatrischen Gutachtens ist nicht in erster Linie das Erstellungsdatum massgeblich. Entscheidend ist vielmehr, ob sich die Verhältnisse seit der Erstellung verändert haben und die ärztliche Einschätzung weiterhin als zutreffend gelten kann.
“Was die Ausführungen des Rekurrenten anbetreffe, die Vollzugsbehörde stütze ihren Entscheid auf veraltete Unterlagen ab, sei zunächst darauf hinzuweisen, dass das Gesetz keine Pflicht der Vollzugsbehörde statuiere, die Prüfung der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug unter Berücksichtigung eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens vorzunehmen. Art. 86 Abs. 2 StGB verlange lediglich, dass die Vollzugsbehörde einen Bericht bei der Anstaltsleitung einhole. Darüber hinaus sei festzuhalten, dass zur Beantwortung der Frage, ob ein Gutachten hinreichend aktuell ist, gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht primär auf das formelle Kriterium des Alters des Gutachtens abzustellen sei. Massgebend sei vielmehr die Frage, ob sich die Ausgangslage seit der Erstellung des Gutachtens gewandelt habe oder nicht. Folglich sei entscheidend, ob die ärztliche Beurteilung von D____ mutmasslich noch zutreffe oder ob diese aufgrund der seitherigen Entwicklung nicht mehr als aktuell bezeichnet werden könne. Dem Argument des Rekurrenten, er habe seit der Erstellung des vorgenannten Gutachtens in der Therapie essentielle Fortschritte gemacht und einen Herzinfarkt erlitten, sei entgegenzuhalten, dass er sich nach der Aufhebung der stationären therapeutischen Massnahme per 27. September 2018 im Rahmen des Strafvollzugs ab Anfang des Jahres 2020 bis im September 2020 in therapeutischer Behandlung befunden habe, folglich also nicht einmal ein Jahr.”
Bei der Prüfung der (Untersuchungs‑/Sicherungs‑)Haftdauer darf der Haftprüfende grundsätzlich nicht die mögliche Gewährung eines Sursees, die Anrechnung nach Art. 51 StGB oder eine bedingte Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB berücksichtigen, soweit deren Zusprechung nicht von vornherein offensichtlich ist; dies dient dazu, nicht in die Zuständigkeit des materiellen Richters einzugreifen.
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêts 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024; 7B_907/2024 du 23 septembre 2024 consid. 5.2.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêt 7B_907/2024 du 23 septembe 2024 consid. 5.2.3 et l'arrêt cité). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_1000/2023 du 11 janvier 2024 consid. 5.1.2 et la référence citée).”
“Le recourant soutient que son maintien en détention provisoire serait disproportionné, en ce sens que la peine susceptible d’être prononcée à son encontre, au vu des faits qui peuvent lui être reprochés, serait comprise entre quatre et six mois, de surcroît assortie d’un sursis complet. A titre subsidiaire, il estime que la prolongation de la détention provisoire doit être limitée à six semaines. 7.1 L'art. 212 al. 3 CPP dispose que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités ; TF 7B_1157/2024 du 29 novembre 2024 consid. 4.2.1). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; TF 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024 consid. 5.2.1). 7.2 En l’espèce, N.________ est détenu depuis le 17 juin 2024, soit depuis un peu moins de huit mois. Compte tenu des faits qui lui sont reprochés, il s'expose à une peine privative de liberté d’une durée manifestement supérieure à celle de la détention subie à ce jour, ce d’autant que celle-ci n’excède pas le cadre légal de la peine menace applicable au cas d’espèce (un an au moins de peine privative de liberté [art. 19 al. 2 LStup]). A cet égard, on relèvera que le seuil limite du cas grave au sens de la disposition précitée (18 grammes purs en matière de cocaïne ; ATF 145 IV 312) est très largement dépassé. On rappellera également qu’il n’appartient pas au juge de la détention de tenir compte de la possibilité éventuelle de l’octroi d’un sursis par l’autorité de jugement, conformément à la jurisprudence en la matière. Enfin, on ne distingue aucune raison de limiter la durée de la prolongation de la détention provisoire à six semaines, cette conclusion n’étant d’ailleurs pas motivée par le recourant, un tel délai étant manifestement insuffisant pour permettre au Ministère public, à tout le moins, de réceptionner le rapport final de police, d’en prendre connaissance, de procéder à des auditions récapitulatives, d’adresser un avis de prochaine clôture aux parties, de mettre en œuvre les éventuelles mesures d’instruction complémentaires qui pourraient être requises et de rédiger un acte d’accusation, comme il l’a annoncé.”
“3 CPP rappelle cette exigence en précisant que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités). Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4, JdT 2020 IV 3 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1) ; pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (TF 1B_571/2019 du 19 décembre 2019 consid. 4.1 et les réf. cit. ; TF 1B_500/2019 du 25 octobre 2019 consid. 5.1 et les réf. cit.). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention provisoire dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179, JdT 2020 IV 3). 2.2.3 Selon l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits.”
Die Anhörung des Gefangenen ist Pflichtbestandteil der von Amtes wegen durchzuführenden Prüfung nach Art. 86 Abs. 2 StGB. Sie dient insbesondere der Beurteilung der für die Prognose relevanten Aspekte, namentlich der neueren Einstellung, einer allfälligen Besserung sowie der nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse.
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts 6B_102/2015 vom 24. Juni 2015 E. 3.2; 6B_645/2010 vom 12. November 2010 E. 2.3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 124 IV 193 E. 3). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen. Die Strafvollzugsbehörden haben insbesondere zu prüfen, ob die Gefährlichkeit des Täters bei einer Vollverbüssung der Strafe abnehmen, gleichbleiben oder zunehmen wird (Urteile des Bundesgerichts 6B_215/2017 vom 19.”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde hat den Gefangenen anzuhören (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die (Legal-) Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201E. 2.3; 125 IV 113E. 2a; je mit Hinweisen).”
“Gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein. Der Gefangene ist anzuhören (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 2 StGB). Bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist die bedingte Entlassung nach Absatz 1 frühestens nach 15 Jahren möglich (Art. 86 Abs. 5 StGB).”
In der Lehre wird teilweise vertreten, dass eine bedingte Entlassung bei einzelnen Ersatzfreiheitsstrafen von höchstens drei Monaten ausscheidet. Gleichzeitig wird in der Literatur hervorgehoben, dass eine bedingte Entlassung bei kumulierten Ersatzfreiheitsstrafen mit einer Gesamtdauer von mehr als drei Monaten denkbar ist.
“Cette disposition ne prévoit aucune prolongation du délai de prescription de la peine pour une amende. La procédure de conversion de l'amende n'a pas d'influence et ne saurait permettre une prolongation du délai de prescription. En cas de conversion de peine, la prescription de celle-ci reste déterminée par la peine originelle ce qui exclut toute prolongation de la prescription pour les amendes (arrêt du Tribunal fédéral 6B_336/2012 du 17 octobre 2012 consid. 1.3 ; L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art. 1-110 CP, 2ème éd., Bâle 2021, n. 24 et 25 ad art. 99 CP). 2.6. Une partie de la doctrine considère que la libération conditionnelle n’entre pas en ligne de compte en cas de peine privative de liberté de substitution consécutive au prononcé d’une amende, l’art. 106 al. 2 CP prévoyant que ladite peine ne peut excéder trois mois et la libération conditionnelle n’entrant en considération qu’après trois mois (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), op. cit., n. 22 ad art. 86 CP). D’autres auteurs soulignent toutefois qu’une libération conditionnelle est envisageable en cas de cumul de peines privatives de liberté de substitution d’une durée totale supérieure à trois mois (M. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER, Basler Kommentar Strafrecht I : Art. 1-136 StGB, 4ème éd., Bâle 2019, Vor Art. 86 n. 6). Une telle hypothèse est d’ailleurs (implicitement) envisagée à l’art. 5 de l’ordonnance relative au code pénal et au code pénal militaire (O-CP-CPM). La doctrine n’a pas examiné les conséquences de la libération conditionnelle en cas de peine mixte, mélangeant des peines privatives de liberté et des peines privatives de liberté de substitution délictuelles et contraventionnelles, comme c’est le cas en l’espèce. Le seul ouvrage à examiner cette situation se contente d’évoquer que la révocation d’une libération conditionnelle de peine contraventionnelle ne devrait pas survenir, les contraventions n’étant pas inscrites au casier judiciaire (M. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER, op. cit.”
Bei der Prognose im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB kann das Vorliegen bzw. die Umsetzung psychiatrischer Therapie‑ oder Nachsorgemassnahmen (z. B. ambulanter psychiatrischer/psychologischer Begleitung) entscheidungserheblich sein. In den ziterten Entscheiden hat die Praxis dies sowohl als Erfordernis im Rahmen der Gefahrenabwehr (zum Schutz der Öffentlichkeit) wie auch als Kriterium zur Bewertung des Rückfallrisikos berücksichtigt.
“3 CPP dispose que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités ; TF 7B_1157/2024 du 29 novembre 2024 consid. 4.2.1). Lorsque le détenu a déjà été jugé en première instance, ce prononcé constitue un indice important quant à la peine susceptible de devoir être finalement exécutée (ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités : TF 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.2). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1 ; TF 7B_1195/2024 du 27 novembre 2024 consid. 5.2.1). 2.2 En l’espèce, la commission d’un crime ou d’un délit par S.________ a été retenue, celui-ci ayant été condamné en première instance pour contrainte, actes d’ordre sexuel avec des enfants et pornographie, condamnation qui n’a pas été remise en cause en appel. Au cours de la procédure, S.________ a été soumis à une expertise psychiatrique, qui a révélé qu’il souffre d’un grave trouble mental sous la forme d’un trouble délirant persistant et de troubles multiples de la préférence sexuelle. Ces troubles sont en lien avec les infractions commises et les experts ont estimé que le risque que l’intéressé commette de nouvelles infractions était élevé. Ils ont ainsi préconisé la mise en œuvre d’un traitement psychiatrique ambulatoire afin de limiter ce risque, dans la mesure où il semblait vouloir adhérer à un tel traitement au moment de l’expertise. Or, d’une part, il résulte de l’extrait de casier judiciaire que S.”
“aussi TF 7B_992/2023 du 13 mars 2024 consid. 2.1.2). Au regard du principe de précaution, il apparaît idispensable que le recourant se soumette à un suivi psychiatrique ou psychologique avant d’être libéré conditionnellement, le risque de réitération n’étant pas moins élevé au Chili qu’en Suisse. A cet égard, l’arrêt du 13 mars 2024 déjà cité rappelle que « le risque de récidive concerne la protection de la sécurité publique, sans considération de territoire » (TF 7B_992/2023 consid. 2.4.1, avec réf. à TF 7B_505/2023 précité). Un délai d’épreuve, qu’il soit assorti d’une assistance de probation ou pas, ne saurait être appliqué au Chili, ce qui est de nature à priver d’objet ces mesures une fois l’expulsion du recourant exécutée et, dès lors, à accroître encore le risque de récidive. Seul un pronostic défavorable doit être déduit de ces éléments d’appréciation. C’est donc à bon droit que la Juge d’application des peines a considéré que l’une au moins des conditions de l’art. 86 al. 1 CP n’était pas réalisée et, partant, qu’elle a refusé d’accorder la libération conditionnelle au recourant. 4. En définitive, le recours, manifestement mal fondé, doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance entreprise confirmée. 4.1 L’avocat Laurent Fischer demande sa désignation en qualité de défenseur d’office pour la présente procédure de recours. Il sera donné droit à cette requête, les conditions requises (art. 18 al. 1 et 2 LPA-VD [loi sur la procédure administrative ; BLV 173.36], applicable en l’espèce en vertu de l’art. 2 al. 1 let. a LPA-VD) étant réunies puisque l’art. 38 al. 2 LEP ne renvoie qu’aux dispositions du CPP sur le recours, notamment en regard du solde de peine qu’il reste au recourant à exécuter (CREP 21 janvier 2025/34 consid. 3). On ne se trouve ainsi pas dans le cas de figure où la désignation prononcée à un stade antérieur de la présente procédure (en l’espèce le 1er novembre 2024) vaut également pour la seconde instance cantonale.”
“Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 En l’occurrence, F.________ a atteint les deux tiers de sa peine le 6 octobre 2022. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. Le terme de sa peine est quant à lui fixé au 6 avril 2024. S’agissant de la deuxième condition, la Direction des EPO a relevé que F.________ avait un très bon comportement au cellulaire, se montrant discret et respectueux du personnel. Son attitude au travail et les prestations fournies ont été qualifiées de très bonnes. Il est bien intégré dans l’équipe et apprécié de sa hiérarchie. Par ailleurs, F.________ n’a fait l’objet d’aucune sanction disciplinaire et les résultats de ses analyses toxicologiques se sont tous révélés négatifs. Partant, la deuxième condition posée par l’art. 86 al. 1 CP relative au comportement du condamné en exécution de peine est elle aussi réalisée. Seule reste donc litigieuse la question du pronostic relatif à son comportement futur. A cet égard, il convient tout d’abord de rappeler que la libération conditionnelle est la dernière étape du système progressif d’exécution des peines privatives de liberté, précédant la libération définitive. Il s’agit donc d’une modalité d’exécution – et non d’un droit, ni d’une faveur accordée au détenu – qui a pour but de concilier au mieux la sortie du condamné avec la sécurité publique. En l’espèce, on relèvera que le condamné s’est spontanément dénoncé en septembre 2017 en sollicitant une hospitalisation, n’arrivant plus à porter le poids de sa culpabilité et ayant été dans l’incapacité jusqu’alors d’aborder ses pulsions sexuelles pédophiliques avec un professionnel, pensant pouvoir les contenir sans aide extérieure. Incarcéré depuis octobre 2019 suite à une récidive en matière de pornographie en cours d’enquête et alors que le risque de récidive avait été qualifié d’élevé pour des infractions d’ordre sexuel par les experts dans leur rapport du 10 avril 2019, F.”
Bei lebenslanger Freiheitsstrafe verlangt die Rechtsprechung für die Bewilligung der bedingten Entlassung nicht, dass ein ausdrücklich günstiger Rückfallprognose getroffen wird. Es genügt, dass kein negatives Prognoseurteil vorliegt; ein eindeutig positives Prognoseurteil ist nicht erforderlich.
“Le recourant conteste le refus de sa libération conditionnelle. 2.1. En Suisse, l'exécution des peines est organisée selon un système progressif, consistant à faire exécuter la privation de liberté selon différents régimes, allant du plus rigoureux – l'enfermement cellulaire – au plus souple, la libération. La libération conditionnelle, régie par les art. 86ss CP, est la dernière étape de ce processus (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art. 1-110 CP, 2ème éd., Bâle 2021, n. 1 ad art. 86). L'art. 86 al. 1 CP – qui est également applicable aux auteurs condamnés sous l'ancien droit, cf. ATF 133 IV 201 consid. 2.1 – prévoit que l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou délits. En cas de condamnation à vie, la libération conditionnelle peut intervenir au plus tôt après quinze ans (art. 86 al. 5 CP). 2.2. La libération conditionnelle constituant la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale, elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). 2.3. Selon le Tribunal fédéral, la fonction de réinsertion sociale de la libération conditionnelle n'est pas un but en soi, mais aussi un moyen de protéger la population contre de nouvelles infractions. C'est pourquoi il se justifie également, pour émettre le pronostic, de prendre en considération le genre de biens juridiquement protégés qui pourraient être mis en péril. Dans le cadre de cette appréciation globale, il faut en particulier examiner, outre les antécédents judiciaires et la personnalité du détenu, ses bonnes dispositions, le degré de son éventuel amendement et les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra.”
Im Rahmen der bedingten Entlassung können als Verhaltensauflagen medizinische oder psychische Behandlungen sowie regelmässige Kontrollen (z. B. Urintests zur Überprüfung von Alkohol- oder Drogenabstinenz) angeordnet werden.
“La loi prévoit expressément que la règle de conduite peut porter sur des soins médicaux ou psychiques. Il est admis en pratique que la règle de conduite peut obliger le condamné à se soumettre à un traitement psychiatrique ou à des contrôles médicaux réguliers (par exemple des contrôles d'urine) (TF 6B_1339/2016 du 23 mars 2017 consid. 1.1.2 et les réf. cit. ; TF 6B_626/2008 du 11 novembre 2008 consid. 6.1). La règle de conduite de l’art. 94 CP ordonnant un suivi médical régulier (par exemple un contrôle d’urine) se différencie d’un traitement ambulatoire selon l’art. 63 CP sur plusieurs points ; en particulier, elle n’exige pas que le condamné souffre d’un grave trouble mental, soit toxicomane dépendant ou souffre d’une autre addiction ; il ne peut être affecté par l’un de ces troubles qu’à un faible degré (TF 6B_1339/2016 précité consid. 1.1.2 et les réf. cit.). 2.2 En l’espèce, H.________ ne conteste pas qu’il remplit les conditions d’octroi de la libération conditionnelle conformément à l’art. 86 CP, ni n’invoque que l’ordonnance attaquée procéderait d’une fausse application de cette disposition. Il ne tente du reste pas de démontrer qu’il disposerait d’un intérêt juridiquement protégé à contester – ce qu’il fait implicitement en exposant qu’il souhaite « la révision » de l’ordonnance lui octroyant la libération conditionnelle – une décision lui étant favorable, de sorte que son argumentation éventuelle à cet égard serait en tout état de cause irrecevable. Le recourant reproche à la Juge d’application des peines d’avoir assorti sa libération conditionnelle de contrôles d’abstinence à l’alcool et aux stupéfiants. Or, il convient de rappeler que le condamné exécutait, sous la forme de la surveillance électronique, plusieurs condamnations pour diverses infractions et contraventions, dont l’une pour lésions corporelles simples qualifiées commises sous l’influence de l’alcool selon ses dires (cf. Préavis de la FVP du 24 janvier 2023, p. 3 (P. 3/2)). Ce faisant, il a agi en dépit de ses antécédents pour des actes de violence.”
Therapeutischer Fortschritt, konkret belegte Resozialisierungs‑ oder Reintegrationserläuterungen sowie erkennbare Einsicht oder Reue (z. B. Leistung von Entschädigungen) gelten in der Rechtsprechung als schützende Faktoren. Solche Elemente können die Gewährung der bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB stützen, sofern sie tragfähig dargelegt sind.
“Enfin, le recourant relève que le SMPP qualifierait l’alliance thérapeutique de bonne et que c’est lui-même qui aurait pris contact, par l’intermédiaire de son défenseur d’office, avec le Centre de l’Ale. Le recourant considère, en dernier lieu, qu’un maintien en détention serait de nature à engendrer un phénomène de découragement et de lassitude en lui donnant l’impression que ses efforts et son investissement ne servent à rien puisqu’ils n’aboutissent à aucun résultat tangible en matière d’élargissement. Il soutient qu’un tel maintien ne réduira pas, à moyen et à long terme, le risque de récidive mais risquerait de lui faire perdre sa possibilité d’emploi au sein de [...] et de compliquer d’autant plus l’objectif de resocialisation. A l’inverse, un élargissement assorti des mesures proposées permettrait de s’assurer qu’il se conforme aux préconisations de l’UEC, c’est-à-dire qu’il travaille concrètement à sa problématique criminogène. Il s’agirait d’une solution qui serait « nettement plus apte à réduire le risque de récidive à long terme. ». 2.2 2.2.1 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est pas nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1 ; TF 7B_191/2024 du 11 avril 2024 consid. 2.1.3 ; TF 7B_992/2023 du 13 mars 2024 consid.”
“2 CPP, si le mémoire ne satisfait pas à ces exigences, l'autorité de recours le renvoie au recourant afin que ce dernier le complète dans un bref délai ; si, après l'expiration de ce délai supplémentaire, le mémoire ne satisfait toujours pas à ces exigences, l'autorité de recours n'entre pas en matière. Cette disposition ne permet toutefois pas de remédier à un défaut de motivation dans le mémoire en question (TF 7B_51/2024 précité ; TF 6B_1447/2022 précité consid. 1.1 et l'arrêt cité). Dans la mesure où elle concrétise l'interdiction, pour les autorités, du formalisme excessif, elle ne s'applique pas aux requêtes formées par une partie qui connaît les exigences de forme - à savoir notamment une partie assistée d'un avocat - et ne les respecte néanmoins pas, sans quoi il serait possible de contourner la règle selon laquelle les délais fixés par la loi ne peuvent pas être prolongés (art. 89 al. 1 CPP) (TF 7B_51/2024 précité consid. 2.2.2 ; TF 1B_318/2021 du 25 janvier 2022 consid. 4.1 et les arrêts cités). 2.2 2.2.1 En l’espèce, les deux premières conditions posées par l’art. 86 al. 1 CP étant remplies, reste seule à examiner la question du pronostic à poser quant au risque que le recourant commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. Sur ce point, au terme d’un examen complet de toutes les circonstances (récidive spéciale, absence de prise de conscience et d’amendement, absence de résultat du traitement psychothérapeutique, absence de tout projet de réinsertion au Sri Lanka, etc.), le premier juge est arrivé à la conclusion qu’aucun argument ne plaidait en faveur d’une libération conditionnelle, et que le pronostic à poser était défavorable. Il a en outre relevé que, selon les experts et la CIC, la poursuite du traitement psychothérapeutique était nécessaire pour que le condamné puisse identifier les situations à risque et puisse les éviter, d’une part, et qu’il n’avait élaboré aucun projet de vie concret dans son pays, d’autre part. 2.2.2 Dans son acte de recours, Z.________ n’invoque la violation d’aucune norme, ni n’attaque aucune des constatations de fait du premier juge.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que les deux premières conditions de l’art. 86 al. 1 CP sont réalisées. Le recourant a en effet exécuté les deux tiers de sa peine depuis le 30 juin 2023 et fait preuve d’un comportement en détention qualifié d’exemplaire. La question déterminante est ainsi celle de savoir s’il y a lieu de craindre que le recourant récidive et, en d’autres termes, si un pronostic défavorable doit être posé. A cet égard, il faut constater que le recourant paraît avoir pris conscience de la gravité de son geste, qu’il reconnaît le bien-fondé de sa condamnation et qu’il exprime des regrets ainsi qu’une certaine empathie envers sa victime. Il s’acquitte du reste, dans la mesure de ses moyens, de l’indemnité pour tort moral due à cette dernière. Il paraît en outre profondément affecté par son incarcération, ce qui peut également être considéré comme un facteur protecteur en matière de récidive. Par ailleurs, hormis la condamnation qu’il exécute actuellement – certes, pour des faits graves –, il n’a pas d’antécédents judiciaires et semble, comme l’ont relevé les chargées d’évaluation, avoir mené une vie plutôt conventionnelle jusqu’à son arrivée en Suisse.”
Bei der von Amtes wegen vorzunehmenden Prüfung nach Art. 86 Abs. 2 StGB ist die Prognose über das künftige Wohlverhalten von zentraler Bedeutung. Diese Prognose ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen und in die Entscheidfindung über die bedingte Entlassung einzubeziehen. Zur Gesamtwürdigung gehören namentlich das Vorleben und die Persönlichkeit des Gefangenen, sein Verhalten während des Strafvollzugs, seine neuere Einstellung zu den Taten, der Grad einer allfälligen Besserung sowie die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse.
“Sachverhalts- und Rechtsfragen (§ 45 Abs. 1 VPO; vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 9. November 2022 E. 2 m.w.H.). 3. Strittig ist vorliegend, ob der Beschwerdeführer nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen ist. 3.1 Gemäss Art. 86 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 ist der Gefangene nach Verbüssung von zwei Dritteln der Strafe bedingt zu entlassen, wenn es das Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Die zuständige Behörde hat von Amtes wegen zu prüfen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Dabei hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser Stufe soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen, was nur in Freiheit möglich ist. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (Cornelia Koller, in: Niggli/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zum Strafrecht, 4. Aufl., Basel 2019, Art. 86 Rz. 12; BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGE 125 IV 113 E. 2a; je mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind die Vorzüge und Nachteile der Vollverbüssung der Strafe denjenigen einer Aussetzung des Strafrests gegenüberzustellen.”
“Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.1; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1). Die zuständige Behörde prüft gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.3; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1).”
“Die bedingte Entlassung stellt die Regel und die Verweigerung die Ausnahme dar. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der Entlassene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem rein spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, welchen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.1; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1). Die zuständige Behörde prüft gemäss Art. 86 Abs. 2 StGB von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an. Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3; Urteile 7B_243/2023 vom 14. November 2023 E. 3.2.3; 7B_280/2023 vom 15. August 2023 E. 2.2.1).”
“Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, so ist er durch die zuständige Behörde bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde hat den Gefangenen anzuhören (Art. 86 Abs. 2 StGB). Die (Legal-) Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Gefangenen während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201E. 2.3; 125 IV 113E. 2a; je mit Hinweisen).”
Drogen‑ oder Alkoholkonsum, mangelnde berufliche Integration und eine progredient verlaufende deliktische Entwicklung gelten als gewichtige Risikomerkmale für die Legalprognose. Ebenfalls negativ zu gewichten ist eine lediglich kurzfristig feststellbare Motivation zu geregelter Arbeit in Freiheit.
“Was der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde dagegen vorbringt, hält nach summarischer Prüfung der Rechtskontrolle stand: Im Rahmen der Legalprognose setzte sich der Beschwerdeführer beim Vorleben mit den vorinstanzlichen Erwägungen kaum auseinander und bringt stattdessen pauschal und faktenwidrig vor, die Vorinstanz verkenne, dass der Beschwerdeführer nebst der Anlasstat nicht im Schweizerischen Strafregister verzeichnet sei und sich erstmals im Strafvollzug befinde (wohingegen die Vorinstanz die Vorstrafenlosigkeit mit Verweis auf den obergerichtlichen Beschluss korrekt als neutral bewertete, E. 4.2. des vorinstanzlichen Entscheids). Weshalb die (fehlende) Straffälligkeit des Beschwerdeführers sodann stärker zu gewichten und sein Drogen- und Alkoholkonsum, der Abbruch der Kantonsschule, der fehlende Lehrabschluss und sein Misslingen, über einen längeren Zeitraum eigenverantwortlich einer Beschäftigung nachzugehen, zu vernachlässigen seien (pag. 13 f.), begründet der Beschwerdeführer nicht und ist auch nicht einzusehen, zumal diese Umstände für die Legalprognose durchaus relevant sein können (vgl. etwa Cornelia Koller, in: Basler Kommentar Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 7 zu Art. 86 StGB). Immerhin ist in die Prognose u.a. auch die Konstanz der gesellschaftlichen Integration (Primärbeziehungen, Arbeitswelt, etc.) einzubeziehen und namentlich eine nur kurzfristig feststellbare Motivation zu geregelter Arbeit in Freiheit negativ zu gewichten (Koller, a.a.O., N. 7 zu Art. 86 StGB; Urteil des Bundesgerichts 6B_240/2017 vom 6. Juni 2017 E. 1.5.2). Soweit der Beschwerdeführer im Weiteren aufgrund seiner neuen Arbeitsstelle den Ausführungen der Vorinstanz die Bedeutung abspricht, ist ihm entgegenzuhalten, dass diese Umstände – wie dies die Vorinstanz getan hat – unter dem Kriterium der aktuellen bzw. zu erwartenden Lebensverhältnisse und nicht beim Vorleben zu berücksichtigen sind (vgl. auch den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern SK 18 414 vom 11. Dezember 2018 E. IV.22). Dass die Vorinstanz das Vorleben nicht korrekt gewürdigt hätte, ist nach summarischer Prüfung jedenfalls nicht erkennbar. Zur Täterpersönlichkeit brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe sowohl personen- als auch umweltbezogene Ressourcen nicht ausreichend berücksichtigt und ausserdem den Wandel zum Besseren fast gänzlich ausser Acht gelassen (pag. 15 ff.). Die Vorinstanz hatte die Täterpersönlichkeit nach ausführlicher Würdigung nicht mehr als ungünstig, sondern aufgrund von gewissen Fortschritten als eher negativ eingestuft.”
“Aktuell verbüsst der Rekurrent eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen vorsätzlicher Tötung, Freiheitsberaubung (erschwerende Umstände), gewerbsmässigen Diebstahls, mehrfacher, teilweise geringfügiger Sachbeschädigung, betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Amtsanmassung und mehrfacher Übertretung nach Art. 19a des Betäubungsmittelgesetzes. Ferner ist aktuell bei der Staatsanwaltschaft Zug gegen den Rekurrenten ein Strafverfahren wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz hängig. Der Rekurrent ist folglich in der Vergangenheit mehrfach und teils einschlägig strafrechtlich in Erscheinung getreten und hat namentlich seine Uneinsichtigkeit und den fehlenden Willen, sich an die geltende Rechtsordnung zu halten, offenbart. Nicht zu hören ist in diesem Zusammenhang das Vorbringen des Rekurrenten, die Vollzugsbehörde schliesse (insbesondere) aus den ergangenen Verurteilungen auf eine schlechte Legalprognose, da nach einer nunmehr bereits 6 ½ Jahre andauernden Gefängnisstrafe nicht Verurteilungen, die bereits viele Jahre zurückliegen würden, Grund für die Verweigerung der bedingten Entlassung sein könnten. Mit dieser Logik würde die bedingte Entlassung gemäss Art. 86 StGB gerade bei schweren Delikten generell vereitelt bzw. unterlaufen. Die Vollzugsbehörde hat entgegen den Ausführungen des Rekurrenten jedoch nicht nur auf seine deliktische Vorgeschichte abgestellt, sondern vielmehr berücksichtigt, dass beim Rekurrenten insbesondere eine progrediente Entwicklung hinsichtlich seiner deliktischen Entwicklung vorliegt (in Zusammenhang mit seinen problematischen Persönlichkeitsmerkmalen sowie der langjährigen, deliktrelevanten Suchterkrankung, die nicht nachgewiesenen Zukunftspläne sowie die fehlende extramurale Erprobung). Doch auch im Hinblick auf die eigentliche deliktische Vorgeschichte gilt es zu attestieren, dass die Umstände der Tat respektive die Schwere des Delikts insoweit beachtlich sind, als sie Rückschlüsse auf die Täterpersönlichkeit und damit auf das künftige Verhalten des Verurteilten in Freiheit erlauben. Ob die mit einer bedingten Entlassung in gewissem Masse stets verbundene Gefahr neuer Delikte zu verantworten ist, hängt mithin nicht nur davon ab, wie wahrscheinlich ein neuer Fehltritt ist, sondern auch von der Bedeutung des eventuell bedrohten Rechtsguts (BGer 6B_1188/2015 vom 22.”
Die Folgen eines Scheiterns der Probezeit nach bedingter Entlassung sind in Art. 89 ff. StGB geregelt. Bei Begehung einer neuen Straftat ordnet das zuständige Gericht die Wiedereinsetzung in den Vollzug an. Wird die Bewährungshilfe entzogen oder werden Auflagen verletzt, sind Art. 89 Abs. 3 i.V.m. Art. 95 Abs. 3–5 StGB anwendbar; danach kann unter den dort genannten Voraussetzungen die Wiederaufnahme des Vollzugs angeordnet werden.
“Les conséquences d'un échec de la mise à l'épreuve consécutive à une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 CP sont régies par l'art. 89 CP. En vertu de l'art. 89 al. 1 CP, dans le cas où le détenu libéré conditionnellement commet un crime ou un délit, le juge qui connaît de la nouvelle infraction ordonne sa réintégration dans un établissement. Si la personne libérée conditionnellement se soustrait à l'assistance de probation ou si elle viole les règles de conduite, l'art. 95 al. 3 à 5 CP est applicable en vertu de l'art. 89 al. 3 CP. Dans ce cas, l'art. 95 al. 5 CP prévoit qu'à certaines conditions (cf. infra consid. 2.1), le juge peut ordonner la réintégration dans l'exécution de la peine ou de la mesure s'il est sérieusement à craindre que le condamné ne commette de nouvelles infractions.”
Bei Fällen mit elektronischer Überwachung ist der für die Prüfung nach Art. 86 StGB einzuholende Rapport von der Behörde zu erstatten, die die Überwachung durchführt. Grundsätzlich ist ein Bericht der zuständigen Vollzugsstelle einzuholen; der Verurteilte ist anzuhören.
“L'éventuelle violation du droit d'être entendu du recourant, qui a pu s'exprimer pleinement sur la mise en œuvre de cette mesure par-devant la Chambre de céans, laquelle dispose d'un plein pouvoir de cognition (art. 393 al. 2 CPP), a ainsi été réparé. 3. 3.1.1. L'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l’exécution de la peine ne s’y oppose pas et s’il n’y a pas lieu de craindre qu’il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (art. 86 al. 1 CP). L’autorité compétente examine d’office si le détenu peut être libéré conditionnellement. Elle demande un rapport à la direction de l’établissement. Le détenu doit être entendu (art. 86 al. 2 CP). 3.1.2. Dans le cadre de la procédure d'examen de la libération conditionnelle, un rapport doit être requis de la part de la direction de l'établissement pénitentiaire dans lequel réside le condamné. Si la personne est en surveillance électronique, le rapport proviendra de l'autorité qui le suit dans ce cadre (M. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER, Basler Kommentar Strafrecht, 4ème éd., Bâle 2019, n. 24 ad art. 86 StGB). 3.2.1. Il est imparti au détenu libéré conditionnellement un délai d'épreuve égal à la durée du solde de sa peine. Ce délai est toutefois d'un an au moins et de cinq ans au plus (art. 87 al. 1 CP). L’autorité d’exécution ordonne, en règle générale, une assistance de probation pour la durée du délai d’épreuve (art. 87 al. 2 1ère phr. CP). 3.2.2. Par "ordonne en règle générale", la loi indique qu’il s’agit bien d’une "Mussvorschrift" qui peut néanmoins faire l’objet d’une exception s’il apparaît clairement qu’une telle assistance de probation n’est pas nécessaire à ce que l’individu vive sans commettre de nouvelles infractions ou lorsqu’une raison importante s’y oppose (L. MOREILLON / A. MACALUSO / N. QUELOZ / N. DONGOIS (éds), Commentaire romand, Code pénal I, art. 1-110 CP, 2ème éd., Bâle 2021, n. 4 ad art. 87). 3.3. En l'espèce, le recourant est un probationnaire libéré conditionnellement d'une peine privative de liberté. Selon la règle de l'art. 87 al. 2 CP, son délai d'épreuve devait donc être assorti d'une assistance de probation.”
Eine abschliessende Vorprüfung der Voraussetzungen nach Art. 86 Abs. 1 StGB kann entbehrlich sein, wenn aus der Berufungsanmeldung, den Berufungsvorbringen und den diesbezüglichen staatsanwaltschaftlichen Ausführungen eine realistische Möglichkeit einer Strafzumessungsänderung (insbesondere Straferhöhung) hervorgeht; in solchen Fällen musste die Vollzugsbehörde die Voraussetzungen nicht abschliessend prüfen. Gleichzeitig bestätigt die Rechtsprechung, dass grundsätzlich vor rechtskräftiger Verurteilung nur in Ausnahmefällen der bedingten Entlassung vorweg Rechnung zu tragen ist.
“Auch wenn, wie in E. 8.1.3 ausgeführt, nicht davon gesprochen werden kann, dass das Berufungsgericht die Strafe mit erheblicher Wahrscheinlichkeit erhöhen wird, ist eine Straferhöhung gestützt auf die Berufungsanmeldung, der gemäss Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft zwischenzeitlich erfolgten Berufungserklärung sowie – und insbesondere – unter Berücksichtigung der generalstaatsanwaltlichen Vorbringen, wonach eine Korrektur der Strafe aufgrund zu hoch gewährter Abzüge für die Hierarchiestufe und das Geständnis zu erfolgen habe resp. beantragt werde, durchaus denkbar, zumal bei der Strafzumessung bezüglich der einzelnen Strafzumessungskriterien keine fixen Abzüge und Zuschläge bestehen. Somit handelt es sich vorliegend nicht bloss um eine rein theoretische Möglichkeit, dass das Berufungsgericht die Strafe erhöhen könnte. Dass das Regionalgericht vor diesem Hintergrund die Voraussetzungen einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB nicht (abschliessend) geprüft hat, ist somit nicht zu beanstanden. Auch im Beschwerdeverfahren erübrigt sich somit eine entsprechende Prüfung.”
“31 Abs. 3 BV und Art. 212 Abs. 3 StPO). Ebenso wenig ist die Frage zu vertiefen, ob der Beschwerdeführer diesbezüglich unzulässige Noven vorbringt (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG). Selbst wenn die Vorbringen prozessual zulässig wären, erwiesen sich entsprechende Rügen als unbegründet: Im Lichte der einschlägigen Praxis des Bundesgerichtes ist die bisherige strafprozessuale Haftdauer von (angeblich) ca. 28 Monaten noch nicht in grosse Nähe der freiheitsentziehenden Sanktion gerückt, mit welcher der Beschwerdeführer im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung ernsthaft zu rechnen hat (vgl. BGE 143 IV 160 E. 4.1; 168 E. 5.1; 139 IV 270 E. 3.1; je mit Hinweisen). Zum einen hat die Staatsanwaltschaft in ihrer Berufungsschrift 7 Jahre Freiheitsstrafe beantragt; zum anderen wäre nach der Praxis des Bundesgerichtes selbst bei einer massgeblichen Freiheitsstrafe von 44 Monaten (gemäss dem erstinstanzlichen Strafurteil) der Möglichkeit einer bedingten Entlassung aus dem ordentlichen Strafvollzug (vgl. Art. 86 Abs. 1 StGB) nur in Ausnahmefällen schon vor der rechtskräftigen Verurteilung Rechnung zu tragen (BGE 143 IV 160 E. 4.2). Der Beschwerdeführer legt nicht schlüssig dar, weshalb hier von einem solchen Ausnahmefall ausgegangen werden müsste. Ebenso wenig begründet die kursorische Behauptung des Beschwerdeführers, die kantonalen Strafbehörden hätten das Beschleunigungsgebot (Art. 5 Abs. 1-2 StPO) verletzt, einen Haftentlassungsgrund bzw. einen Grund für seine Versetzung in den offenen vorzeitigen Vollzug. Sein blosser Hinweis, die kantonale Berufungsinstanz habe über hängige Beweisanträge noch nicht entschieden, lässt seine Entlassung aus dem stationären vorzeitigen Vollzug nicht als von Bundesrechts wegen geboten erscheinen. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtes käme dies nur bei besonders schweren oder häufigen prozessualen Versäumnissen der Strafbehörden in Frage (vgl. BGE 137 IV 92 E. 3.1; 136 I 274 E. 2.3; 133 I 168 E. 4.1; 270 E. 3.4.2). Solche werden vom Beschwerdeführer nicht dargetan.”
Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Untersuchungshaft lässt der Haftprüfungsrichter grundsätzlich die Möglichkeit eines gerichtlichen Sursis oder einer bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB unberücksichtigt; dies gehört in erster Linie zur Entscheidung des Strafrichters. Nur wenn die Gewährung einer bedingten Entlassung von vornherein offensichtlich erscheint, ist sie durch den Haftprüfungsrichter zu berücksichtigen.
“3 CPP prévoit ainsi que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir une telle mesure aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937, RS 311.0 ; ATF 145 IV 179 consid. 3.1 et les arrêts cités, JdT 2020 IV 3 ; TF 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1). Afin de ne pas empiéter sur les conséquences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l’octroi, par l’autorité de jugement, d’un sursis ou d’un sursis partiel, ni de la possibilité d’une libération conditionnelle au sens de l’art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4 ; ATF 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d’emblée évident (ATF 143 IV 168 précité consid. 4.2 ; TF 7B_933/2023 précité consid. 2.2.1). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5 ; TF 7B_933/2023 précité consid. 2.2.1). 3.2 En l’espèce, le recourant a été renvoyé devant le Tribunal correctionnel de l’arrondissement de Lausanne pour vol, tentative de vol, vol d’importance mineure, utilisation d’un ordinateur d’importance mineure, dommages à la propriété, violation de domicile, infraction à la LEI, infraction et contravention à la LStup pour les faits décrits dans l’acte d’accusation, dont un cambriolage et plusieurs vols qui ne sont pas d’importance mineure.”
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêt 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêts 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1; 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 7B_933/2023 du 14 décembre 2023 consid. 2.2.1).”
“Dans l'examen de la proportionnalité de la durée de la détention, il y a lieu de prendre en compte la gravité des infractions faisant l'objet de l'instruction. Le juge peut maintenir la détention avant jugement aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation. Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.1; arrêt 7B_411/2023 du 6 septembre 2023 consid. 3.2 et l'arrêt cité). Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis ou d'un sursis partiel, ni de la possibilité d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4; 143 IV 168 consid. 5.1), à moins que son octroi apparaisse d'emblée évident (ATF 143 IV 160 consid. 4.2; arrêts 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1; 1B_9/2023 du 26 janvier 2023 consid. 5.2.1). En outre, pour examiner si la durée de la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté s'approche de la peine à laquelle il faut s'attendre en cas de condamnation et ainsi respecter le principe de la proportionnalité, il appartient au juge de la détention de tenir compte de l'ensemble des circonstances du cas d'espèce. Dans ce contexte, le seul fait que la durée de la détention avant jugement dépasserait les trois quarts de la peine prévisible n'est pas décisif en tant que tel (ATF 145 IV 179 consid. 3.5; arrêt 1B_233/2023 du 5 juin 2023 consid. 4.1).”
“3 CPP rappelle cette exigence en précisant que la détention provisoire ou pour des motifs de sûreté ne doit pas durer plus longtemps que la peine privative de liberté prévisible. Le juge peut dès lors maintenir la détention préventive aussi longtemps qu'elle n'est pas très proche de la durée de la peine privative de liberté à laquelle il faut s'attendre concrètement en cas de condamnation (ATF 143 IV 168 consid. 5.1; ATF 139 IV 270 consid. 3.1 et les arrêts cités). Il convient d'accorder une attention particulière à cette limite, car il y a lieu de veiller à ce que les autorités de jugement ne prennent pas en considération dans la fixation de la peine la durée de la détention avant jugement à imputer selon l'art. 51 CP. Afin d'éviter d'empiéter sur les compétences du juge du fond, le juge de la détention ne tient en principe pas compte de la possibilité éventuelle de l'octroi, par l'autorité de jugement, d'un sursis, d'un sursis partiel ou d'une libération conditionnelle au sens de l'art. 86 al. 1 CP (ATF 145 IV 179 consid. 3.4, JdT 2020 IV 3; ATF 143 IV 168 consid. 5.1); pour entrer en considération sur cette dernière hypothèse, son octroi doit être d'emblée évident (TF 1B_571/2019 du 19 décembre 2019 consid. 4.1 et les références citées; TF 1B_500/2019 du 25 octobre 2019 consid. 5.1 et les références citées). 2.2.4 Selon l'art. 56 al. 2 CP, le prononcé d'une mesure suppose que l'atteinte aux droits de la personnalité qui en résulte pour l'auteur ne soit pas disproportionnée au regard de la vraisemblance qu'il commette de nouvelles infractions et de leur gravité. Lorsque l'auteur souffre d'un grave trouble mental, le juge peut ordonner un traitement institutionnel aux conditions suivantes : l'auteur a commis un crime ou un délit en relation avec ce trouble et il est à prévoir que cette mesure le détournera de nouvelles infractions en relation avec ce trouble (art. 59 al. 1 let. a et b CP). Le traitement institutionnel s'effectue dans un établissement psychiatrique approprié ou dans un établissement d'exécution des mesures (art.”
“Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit ist zunächst festzuhalten, dass sich diese in der vorliegenden Situation primär an der vom Strafgericht ausgesprochenen Sanktion orientiert, also sieben Jahren Freiheitsstrafe, von welchen die ausgestandene und verlängerte Sicherheitshaft noch weit entfernt ist. Die Möglichkeit einer bedingten Entlassung wird dabei grundsätzlich nicht berücksichtigt, es sei denn, wenn ausnahmsweise die Voraussetzungen von Art. 86 Abs. 1 StGB aufgrund der konkreten Umstände aller Voraussicht nach erfüllt sein werden (Weder, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kommentar zur StPO, 3. Auflage 2020, Art. 212 N 19 mit Hinweis auf BGE 143 IV 166 und weitere Rechtsprechung). Im Falle des Beschwerdeführers sind diese Voraussetzungen nicht klar gegeben. Es kann dazu auf die Richtlinie betreffend die bedingte Entlassung der Konferenz des Strafvollzugskonkordates der Nordwest- und Innerschweizer Kantone betreffend die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug verwiesen werden (https://www.konkordate.ch/konkordatliche-erlasse-ssed;”
Bei lebenslänglicher Freiheitsstrafe ist für die Differenzialprognose auf den Zustand im Zeitpunkt des Entscheids über die bedingte Entlassung abzustellen; die Abwägung der öffentlichen Schutzinteressen ist dementsprechend auf diesen Entscheidzeitpunkt bezogen. Ergibt die Prognose in diesem Zeitpunkt eine so weit gesunkene Rückfallgefahr, wie Art. 86 Abs. 1 StGB voraussetzt, ist der Gefangene bedingt zu entlassen.
“Dass bei einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe kein Referenzzeitpunkt der Vollverbüssung besteht, in welchem der Täter ohnehin entlassen wird, wirkt sich auch auf die materielle Bedeutung der Differenzialprognose aus. Es ist nicht so sehr entscheidend, ob die Gefahr für die Allgemeinheit im Zeitpunkt der bedingten Entlassung relativ gesehen geringer ist als bei der Entlassung in einem späteren Zeitpunkt, denn anders als bei zeitlich befristeten Strafen wird der Täter auch im Referenzzeitpunkt nicht unabhängig von der in jenem Zeitpunkt zu erstellenden Legalprognose entlassen. Wird somit aktuell die bedingte Entlassung verweigert, so führt eine allfällig ausbleibende Verminderung oder gar eine Erhöhung der Rückfallgefahr durch den weiteren Strafvollzug nicht dazu, dass der Täter in einem späteren Zeitpunkt trotz unverminderter oder gar vergrösserter Gefahr für die Öffentlichkeit entlassen wird. Mithin ist die Interessenabwägung, die im Hinblick auf die bedingte Entlassung vorzunehmen ist, nur auf den Entscheidzeitpunkt vorzunehmen. Ist in diesem Zeitpunkt die Rückfallgefahr so weit gesunken, wie es Art. 86 Abs. 1 StGB voraussetzt, ist der Täter bedingt zu entlassen. Damit kommt der im Zeitpunkt des Entscheids über die bedingte Entlassung prognostizierten Rückfallgefahr und den durch diese bedrohten Rechtsgüter der Allgemeinheit (Schutzbedürfnis) die entscheidende Bedeutung zu (BGr, 14. November 2023, 7B_243/2023, E. 3.2.1, E. 3.3; BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022 E. 2.6.3). 2.4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.”
“Dass bei einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe kein Referenzzeitpunkt der Vollverbüssung besteht, in welchem der Täter ohnehin entlassen wird, wirkt sich auch auf die materielle Bedeutung der Differenzialprognose aus. Es ist nicht so sehr entscheidend, ob die Gefahr für die Allgemeinheit im Zeitpunkt der bedingten Entlassung relativ gesehen geringer ist als bei der Entlassung in einem späteren Zeitpunkt, denn anders als bei zeitlich befristeten Strafen wird der Täter auch im Referenzzeitpunkt nicht unabhängig von der in jenem Zeitpunkt zu erstellenden Legalprognose entlassen. Wird somit aktuell die bedingte Entlassung verweigert, so führt eine allfällig ausbleibende Verminderung oder gar eine Erhöhung der Rückfallgefahr durch den weiteren Strafvollzug nicht dazu, dass der Täter in einem späteren Zeitpunkt trotz unverminderter oder gar vergrösserter Gefahr für die Öffentlichkeit entlassen wird. Mithin ist die Interessenabwägung, die im Hinblick auf die bedingte Entlassung vorzunehmen ist, nur auf den Entscheidzeitpunkt vorzunehmen. Ist in diesem Zeitpunkt die Rückfallgefahr so weit gesunken, wie es Art. 86 Abs. 1 StGB voraussetzt, ist der Täter bedingt zu entlassen. Damit kommt der im Zeitpunkt des Entscheids über die bedingte Entlassung prognostizierten Rückfallgefahr und den durch diese bedrohten Rechtsgüter der Allgemeinheit (Schutzbedürfnis) die entscheidende Bedeutung zu (BGr, 14. November 2023, 7B_243/2023, E. 3.2.1, E. 3.3; BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022 E. 2.6.3). 2.4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.”
“Dass bei einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe kein Referenzzeitpunkt der Vollverbüssung besteht, in welchem der Täter ohnehin entlassen wird, wirkt sich auch auf die materielle Bedeutung der Differenzialprognose aus. Es ist nicht so sehr entscheidend, ob die Gefahr für die Allgemeinheit im Zeitpunkt der bedingten Entlassung relativ gesehen geringer ist als bei der Entlassung in einem späteren Zeitpunkt, denn anders als bei zeitlich befristeten Strafen wird der Täter auch im Referenzzeitpunkt nicht unabhängig von der in jenem Zeitpunkt zu erstellenden Legalprognose entlassen. Wird somit aktuell die bedingte Entlassung verweigert, so führt eine allfällig ausbleibende Verminderung oder gar eine Erhöhung der Rückfallgefahr durch den weiteren Strafvollzug nicht dazu, dass der Täter in einem späteren Zeitpunkt trotz unverminderter oder gar vergrösserter Gefahr für die Öffentlichkeit entlassen wird. Mithin ist die Interessenabwägung, die im Hinblick auf die bedingte Entlassung vorzunehmen ist, nur auf den Entscheidzeitpunkt vorzunehmen. Ist in diesem Zeitpunkt die Rückfallgefahr so weit gesunken, wie es Art. 86 Abs. 1 StGB voraussetzt, ist der Täter bedingt zu entlassen. Damit kommt der im Zeitpunkt des Entscheids über die bedingte Entlassung prognostizierten Rückfallgefahr und den durch diese bedrohten Rechtsgüter der Allgemeinheit (Schutzbedürfnis) die entscheidende Bedeutung zu (BGr, 14. November 2023, 7B_243/2023, E. 3.2.1, E. 3.3; BGr, 14. Dezember 2022, 6B_1037/2022 E. 2.6.3). 2.4 Bei der Beurteilung der Legalprognose kommt der zuständigen Behörde Ermessen zu, wobei das Verwaltungsgericht die Ermessensausübung nur im Hinblick auf eine qualifiziert falsche Ermessensbetätigung überprüfen kann (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.”
Ist eine erhebliche Möglichkeit einer Straferhöhung in einem noch hängigen Berufungsverfahren gegeben, kann das erstinstanzliche Gericht die Prüfung der Voraussetzungen der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB unterlassen; die Möglichkeit einer Straferhöhung kann damit die Entscheidung über die bedingte Entlassung beeinflussen.
“2 und 1B_186/2022 vom 9. Mai 2022 E. 4.1, je mit Hinweisen). 8.2.2 Auch wenn, wie in E. 8.1.3 ausgeführt, nicht davon gesprochen werden kann, dass das Berufungsgericht die Strafe mit erheblicher Wahrscheinlichkeit erhöhen wird, ist eine Straferhöhung gestützt auf die Berufungsanmeldung, der gemäss Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft zwischenzeitlich erfolgten Berufungserklärung sowie – und insbesondere – unter Berücksichtigung der generalstaatsanwaltlichen Vorbringen, wonach eine Korrektur der Strafe aufgrund zu hoch gewährter Abzüge für die Hierarchiestufe und das Geständnis zu erfolgen habe resp. beantragt werde, durchaus denkbar, zumal bei der Strafzumessung bezüglich der einzelnen Strafzumessungskriterien keine fixen Abzüge und Zuschläge bestehen. Somit handelt es sich vorliegend nicht bloss um eine rein theoretische Möglichkeit, dass das Berufungsgericht die Strafe erhöhen könnte. Dass das Regionalgericht vor diesem Hintergrund die Voraussetzungen einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB nicht (abschliessend) geprüft hat, ist somit nicht zu beanstanden. Auch im Beschwerdeverfahren erübrigt sich somit eine entsprechende Prüfung. 8.2.3 Damit besteht kein Grund, ausnahmsweise vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit der bedingten Entlassung abzuweichen. 8.3 Zu prüfen ist damit, ob die Haftdauer unabhängig von der Berücksichtigung der Möglichkeit der bedingten Entlassung in grosse Nähe zu der zu erwartenden Freiheitsstrafe rückt. Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, dass Überhaft selbst dann bestehen kann, wenn die Strafe oberinstanzlich noch erhöht werden kann. Von einer drohenden Überhaft kann aber auch diesfalls nichts ausgegangen werden, zumal die bis dato in Haft resp. im vorzeitigen Strafvollzug ausgestandene Zeit selbst dann nicht in die Nähe der im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung zu erwartenden Sanktion rückt, wenn hierbei vorderhand auf die erstinstanzlich ausgesprochene Strafe von 46 Monaten abgestellt wird. Die 46 Monate werden erst im März 2026 und damit erst in rund 13 Monaten verbüsst sein.”
“Auch wenn, wie in E. 8.1.3 ausgeführt, nicht davon gesprochen werden kann, dass das Berufungsgericht die Strafe mit erheblicher Wahrscheinlichkeit erhöhen wird, ist eine Straferhöhung gestützt auf die Berufungsanmeldung, der gemäss Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft zwischenzeitlich erfolgten Berufungserklärung sowie – und insbesondere – unter Berücksichtigung der generalstaatsanwaltlichen Vorbringen, wonach eine Korrektur der Strafe aufgrund zu hoch gewährter Abzüge für die Hierarchiestufe und das Geständnis zu erfolgen habe resp. beantragt werde, durchaus denkbar, zumal bei der Strafzumessung bezüglich der einzelnen Strafzumessungskriterien keine fixen Abzüge und Zuschläge bestehen. Somit handelt es sich vorliegend nicht bloss um eine rein theoretische Möglichkeit, dass das Berufungsgericht die Strafe erhöhen könnte. Dass das Regionalgericht vor diesem Hintergrund die Voraussetzungen einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB nicht (abschliessend) geprüft hat, ist somit nicht zu beanstanden. Auch im Beschwerdeverfahren erübrigt sich somit eine entsprechende Prüfung.”
Schlechte oder wiederholte Vorstrafen begründen in der Praxis grundsätzlich eine erhöhte Vorsicht bei der Prüfung der bedingten Entlassung und können — je nach Gesamtbeurteilung — zur Verweigerung führen.
“Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16); que, finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées); qu'en l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 11 janvier 2022; que, pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP, et l'avis de la CLCED, comme le prévoit l'art. 3 al. 1 let. a de l'ordonnance cantonale du 12 décembre 2006 concernant la CLCED (RSF 340.32) en cas de libération conditionnelle de la personne condamnée à une peine (art. 86 CP) de plus de deux ans, à une mesure thérapeutique institutionnelle (art. 62 al. 1 et 62d CP) ou à l’internement (art. 64a al. 1 et 64b CP); que, sur la base des préavis des instances précitées et d'une appréciation globale de la situation, l'autorité intimée a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine; que son appréciation échappe à la critique; que, d'emblée, il y a lieu de rappeler que le recourant n'en est pas à sa première condamnation; qu'il a en effet déjà écopé d'une peine privative de liberté de quatre ans, par jugement du 16 mars 2018, notamment pour des infractions contre l'intégrité corporelle et le patrimoine; qu'or, à peine deux mois après sa sortie de prison, il a récidivé dans la commission d'infractions graves et a été condamné à 40 autres mois de peine privative de liberté pour tentative de vol, incendie intentionnel, explosion et violation des règles de la circulation routière; qu'autrement dit, les antécédents du recourant doivent être qualifiés de mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle.”
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 3e éd. 2013, art. 86 n. 16). Finalement, dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3). 3. 3.1. En l'espèce, la condition de durée posée par l'art. 86 CP est remplie, le recourant, dont le terme de l'exécution de ses condamnations échoit le 1er juin 2022, ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 28 janvier 2022. 3.2. Pour apprécier le comportement du recourant au sens de l'art. 86 CP, le SESPP a sollicité le rapport de la direction de l'établissement, conformément à l'art. 86 al. 2 CP. Sur la base du préavis négatif émis par celui-ci et d'une appréciation globale de la situation, il a refusé d'accorder au recourant la libération conditionnelle aux deux tiers de sa peine. Son appréciation échappe à la critique. 3.2.1. D'emblée, il importe de rappeler que, outre les nombreuses condamnations mentionnées dans la partie en fait de la présente décision, pour lesquelles il est actuellement en exécution de peine (103 jours de peine privative de liberté, respectivement de peine privative de liberté de substitution), le recourant – âgé de 28 ans – a été condamné à trois autres reprises pour des infractions similaires. Autrement dit, ses antécédents sont mauvais et postulent en principe une grande prudence en matière de libération conditionnelle, d'autant plus lorsque, comme en l'espèce, les condamnations et les peines antérieures n'ont eu aucun effet dissuasif, le recourant n'ayant jamais cessé de commettre des infractions de même nature.”
Die bedingte Entlassung darf nicht als Automatismus oder als Instrument zur Durchsetzung eines internationalen Transfers ausgelegt werden. Ein Anspruch auf Transfer ergibt sich nicht aus der bedingten Entlassung; der Transfer bleibt von den dafür vorgesehenen Verfahren und ihren Voraussetzungen abhängig.
“Elle a précisé qu'admettre une libération conditionnelle en vue d'un transfert d'établissement viderait de son sens son principe même et ses modalités d'exécution (cf. art. 86 à 89 CP) ainsi que la possibilité de révoquer cette dernière en cas d'échec de la mise à l'épreuve (art. 89 CP). Aussi, le recourant ne pouvait exiger, sous couvert d'une violation de l'art. 86 CP, son transfert d'établissement pénitentiaire, respectivement son extradition (consid. 2.3). Contrairement à ce que prétend le recourant en se prévalant d' "éléments nouveaux de grande importance", il n'y a pas lieu de revenir sur cette appréciation. Le fait que les EEPB ont témoigné de sa rapidité d'adaptation et de son comportement irréprochable depuis le 30 avril 2019 et se sont prononcés (en août 2021) en faveur de son transfèrement dans un établissement pénitentiaire français, ainsi que l'initiation d'une prise en charge thérapeutique en juillet 2019 peuvent certes s'avérer pertinents sous l'angle du pronostic (cf. infra consid. 2.3.2), mais ne justifient pas un transfert d'établissement international qui trouverait son fondement dans l'art. 86 CP. A ce propos, il est relevé que le Tribunal fédéral a jugé qu'en cas de procédure de libération conditionnelle, dans le cadre d'une procédure de transfèrement (cf. Convention du Conseil de l'Europe sur le transfèrement des personnes condamnées du 21 mars 1983; RS 0.343), la décision de transfèrement doit être assortie d'une réserve et ne pourra être exécutée qu'en cas de refus définitif de la libération conditionnelle par les autorités compétentes (cf. arrêt 1C_268/2016 du 6 juillet 2016 consid. 3.5). Dans un procédé purement appellatoire, partant irrecevable, le recourant livre sa propre appréciation de son futur comportement en milieu carcéral français (mémoire de recours p. 13), de sorte qu'il n'y a pas lieu d'entrer en matière sur ce point. C'est en vain que le recourant énumère certaines dispositions du code de procédure pénale français concernant la période de sûreté et l'évaluation de sa dangerosité, dès lors que la libération conditionnelle ne saurait constituer le fondement de son transfert d'établissement carcéral.”
“Dans tous les cas où ces avantages existent et doivent être pris en considération, il faut choisir la libération conditionnelle plutôt que son refus, qui ne résout rien et se borne à repousser le problème à plus tard (ATF 124 IV 193 consid. 3, 4.d.aa et 4.d.bb). 2.4. En l'espèce, comme l'a rappelé le Tribunal fédéral (arrêt 6B_103/2019 du 21 février 2019 consid. 2.3), il est sans pertinence, au vu du but de la libération conditionnelle, qui est de favoriser la réinsertion de l'intéressé par le réapprentissage de la vie en liberté, que le recourant fasse l'objet d'une condamnation à une réclusion à perpétuité en France. Au contraire, la libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale en vue de la réinsertion et non un moyen de transfert d'établissement pénitentiaire. Admettre une libération conditionnelle pour ce motif viderait de son sens le principe même et ses modalités d'exécution (cf. art. 86 à 89 CP) ainsi que la possibilité de révoquer cette dernière en cas d'échec de la mise à l'épreuve (art. 89 CP). Aussi, le recourant ne saurait exiger, sous couvert d'une violation de l'art. 86 CP, son transfèrement en France. Dès lors, il sied d'analyser s'il remplit les conditions d'une libération conditionnelle. La condition temporelle a été réalisée le 20 mars 2017, date à laquelle le recourant avait subi les deux tiers de la peine qu'il exécute actuellement. Le comportement du recourant en détention demeure très bon malgré une longue incarcération. Tous les intervenants relèvent un changement positif d'attitude de sa part: il a entrepris un suivi thérapeutique dans lequel, dorénavant, il s'investit positivement et l'alliance thérapeutique est considérée comme bonne. Il a été capable de décrire en détails les évènements ayant conduit à ses condamnations, ainsi que de les subjectiver. Il a également pu amener ses ressentis, ses peurs et son angoisse. Le suivi s'oriente sur ses projets d'avenir. Des progrès significatifs ont été soulignés et salués. Néanmoins, tous les intervenants s'accordent sur le fait qu'il convient de confirmer ces prémisses dans la durée. Le travail d'introspection est somme toute relativement récent, puisque, après près de 20 ans d'incarcération, le suivi thérapeutique volontaire n'a été entrepris que depuis juillet 2019.”
Die bedingte Entlassung gilt grundsätzlich als Regel; ihr Verweigerung ist die Ausnahme und erfordert zureichend begründete Gründe. Die Beurteilung der Legalprognose erfolgt durch eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände (insbesondere Vorstrafen, Persönlichkeitsmerkmale, Verhalten in Vollzug, Verhältnis zum Tatgeschehen sowie die zu erwartenden familiären, sozialen und beruflichen Verhältnisse und das Gefährdungsrisiko für Dritte). Eine Entscheidung darf nicht einzig auf einzelnen Faktoren beruhen (weder ausschliesslich auf Vorstrafen noch allein auf gutem Verhalten im Vollzug).
“À réception du recours, la cause a été gardée à juger sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. Le recours est recevable pour avoir été déposé devant l'autorité compétente contre une décision judiciaire ultérieure indépendante (cf. arrêt du Tribunal fédéral 6B_158/2013 du 25 avril 2013 consid. 2.1. ; Y. JEANNERET / A. KUHN / C. PERRIER DEPEURSINGE (éds), Commentaire romand : Code de procédure pénale suisse, Bâle 2019, n. 30 ad art. 363) sujette à recours, dans les délai et forme requis (art. 384 let. b, 385 al. 1, 390 al. 1 et 396 al. 1 CPP) et par le condamné, disposant d'un intérêt juridiquement protégé à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 382 al. 1 CPP). 2. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement irrecevables ou mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 3. 3.1. À teneur de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. 3.2. La libération conditionnelle constitue la règle, son refus l'exception, laquelle ne sera admise que pour de bonnes raisons (ATF 133 IV 201 consid. 2.2; ATF 124 IV 193 consid. 3 et 4d). La doctrine précise que le détenu dispose d'une prétention, respectivement d'un droit à l'obtention de la libération conditionnelle (M. NIGGLI / H. WIPRÄCHTIGER, Basler Kommentar, Strafrecht I, Bâle 2007, n. 5 ad art. 1576; S. TRECHSEL, Schweizerisches Strafgesetzbuch : Praxiskommentar, Zurich, 2008, n. 2 ad art. 86). La jurisprudence relative à l'art. 38 ch. 1 al. 1 aCP, sur le pronostic favorable, a conservé son actualité (arrêt du Tribunal fédéral 6B.72/2007 du 8 mai 2007 consid. 4.1). Dans ce contexte, doivent être notamment pris en considération les antécédents judiciaires du détenu, les caractéristiques de sa personnalité, son comportement par rapport à son acte, son comportement en détention, au travail ou en semi-liberté, les conditions futures dans lesquelles il est à prévoir que le condamné vivra, s'agissant en particulier de sa famille, de son travail, de son logement, ainsi que le genre de risque que fait courir une libération conditionnelle à autrui (ATF 124 IV 193 consid.”
“Eine Ermessensüberschreitung kann etwa darin liegen, auf eine Gesamtwürdigung aller für die Prognose relevanten Umstände zu verzichten und allein auf die Vorstrafen abzustellen (BGr, 22. Februar 2016, 6B_1188/2015, E. 1.1.6; BGE 133 IV 201 E. 2.3). Aus dem gleichen Grund darf eine bedingte Entlassung auch nicht einzig aufgrund einzelner günstiger Faktoren – etwa dem Wohlverhalten des Täters im Strafvollzug – bewilligt werden, wenn gewichtige Anhaltspunkte für die Gefahr neuer Rechtsbrüche sprechen (BGr, 19. Mai 2015, 6B_93/2015, E. 5.3; vgl. Cornelia Koller, Basler Kommentar Strafrecht I, 4. A., Basel 2019, Art. 86 N. 4 und 10). Einwandfreies Verhalten in der Anstalt spricht für sich allein ebenso wenig für künftige Legalbewährung, wie mangelhafte Führung im Vollzug geringere Bewährungsaussichten indiziert (Günter Stratenwerth/Wolfgang Wohlers, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Handkommentar, 3. A., Bern 2013, Art. 86 N. 5). 3. 3.1 Am 13. Mai 2020 hat der Beschwerdeführer die gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB für eine bedingte Entlassung notwendigen zwei Drittel seiner Strafe verbüsst. Strittig ist indessen, ob er auch die persönlichen Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung erfüllt. Die Vorinstanz ging nach einer Gesamtwürdigung der Umstände von einer belasteten Legalprognose aus, welche einer bedingten Entlassung entgegenstehe. 3.2 3.2.1 Die Vorinstanz würdigte die Vorgeschichte bzw. die Biographie des Beschwerdeführers, den Bericht der Risikosprechstunde der Abteilung für forensisch-psychologische Abklärungen (AFA) des Beschwerdegegners vom 28. Mai 2018 (fortan: AFA-Bericht), den Vollzugsbericht der JVA C vom 7. April 2020 als auch die Anhörung des Beschwerdeführers vom 22. April 2020. 3.2.2 Soweit der Beschwerdeführer formell rüge, er habe keine Kenntnis vom AFA-Bericht gehabt bzw. davon, dass dieser der Beurteilung des Beschwerdegegners zugrunde gelegt werde, verfange dies nicht, zumal eine allfällige Gehörsverletzung im Rekursverfahren geheilt worden sei. Er habe sich zum Bericht mehrfach äussern können, weshalb eine Rückweisung einem Leerlauf gleichkäme.”
“0) relatives au recours, par renvoi de l’art. 38 al. 2 LEP. Le recours doit être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 Interjeté en temps utile auprès de l’autorité compétente par la condamnée qui a qualité pour recourir (art. 382 al. 1 CPP), et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours de B.________ est recevable. 2. 2.1 La recourante conteste le refus de sa libération conditionnelle. Elle fait valoir qu’elle a évolué et que le risque qu’une nouvelle infraction soit commise est faible. Partant, ce serait à tort que l’autorité intimée a considéré que le pronostic était défavorable. 2.2 Selon l'art. 86 al. 1 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception, dans la mesure où il n'est plus exigé qu'il soit à prévoir que le condamné se conduira bien en liberté (cf. art. 38 ch. 1 al. 1 aCP), mais seulement qu'il ne soit pas à craindre qu'il commette de nouveaux crimes ou délits. Autrement dit, il n'est plus nécessaire pour l'octroi de la libération conditionnelle qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 et 2.3). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 consid.”
Vorbildliches oder tadelloses Verhalten im Strafvollzug ist massgeblich für die Beurteilung der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB; es begründet jedoch in der Regel keine Strafmilderung und ist nicht ohne weiteres als besondere Einsicht oder Reue im Rahmen der Strafzumessung zu werten.
“Die Vorinstanz zeigt nachvollziehbar auf, weshalb sich die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers bei der Strafzumessung weiterhin neutral auswirken. So hält sie fest, ein Wohlverhalten im Gefängnis sei zu erwarten und bilde keinen Strafminderungsgrund. Die Bemühungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit seiner beruflichen und privaten Zukunft seien positiv zur Kenntnis zu nehmen, würden sich aber ebenfalls nicht strafmindernd auswirken (angefochtenes Urteil S. 34 f. E.VI.4.8.1 f.). Dies ist nicht zu beanstanden, denn das Wohlverhalten seit der Tat stellt in der Regel keine besondere Leistung dar. Gleiches gilt für korrektes Verhalten während der Haft (vgl. Urteile 6B_27/2020 vom 20. April 2020 E. 3.3.2; 6B_738/2014 vom 25. Februar 2015 E. 3.4; 6B_55/2013 vom 11. April 2013 E. 2.4; je mit Hinweisen; WIPRÄCHTIGER/KELLER, in: Basler Kommentar, Strafrecht, Bd. I, 4. Aufl. 2019, N. 142b zu Art. 47 StGB). Das vorbildliche Verhalten des Beschwerdeführers im Gefängnis ("ausgezeichneter Führungsbericht", Beschwerde S. 11) wird ihm bei der Frage nach der bedingten Entlassung zugute kommen (vgl. Art. 86 StGB). Entgegen seiner Auffassung ist es im Rahmen der Strafzumessung weder als "ausserordentliches" Wohlverhalten oder spezielle Integration noch als besondere Einsicht oder Reue zu werten (siehe Beschwerde S. 10 f. und S. 12). Dass die Vorinstanz in diesem Punkt ihr Ermessen verletzt, ist weder ersichtlich noch rechtsgenügend dargelegt.”
“), welche es im Nachfolgenden lediglich zu ergänzen gilt. Zu Lasten des Berufungsklägers sind seine teils einschlägigen Vorstrafen sowie die Tatsache, dass er noch während laufender Probezeiten erneut delinquiert und damit eine ausgeprägte Uneinsichtigkeit an den Tag gelegt hat, zu berücksichtigen. Negativ ins Gewicht fällt auch, dass der Berufungskläger nach seiner Tat untergetaucht ist («Ich war auf der Flucht», Einvernahme vom 23. September 2019, Akten S. 1292). Auch das vor seiner Verhaftung verfasste Grundeingeständnis in seiner Stellungnahme vom 6. August 2019 vermag ihn weder zu entlasten, noch wird damit Einsicht und Reue bekundet, versucht er sein Verhalten darin doch tatsachenwidrig unter dem Deckmantel der Notwehr zu rechtfertigen. Die Tatsache schliesslich, dass dem Berufungskläger im Vollzugsbericht der Justizvollzugsanstalt Bostadel vom 3. November 2022 ein vorbildliches Verhalten im (vorzeitigen) Strafvollzug attestiert wird, wird ihm in erster Linie bei der Frage nach der bedingten Entlassung zugutezuhalten sein (vgl. Art. 86 StGB). Es kann hingegen im Rahmen der Strafzumessung entgegen der Ansicht der Verteidigung (zweitinstanzliches Plädoyer, Akten S. 2772) nicht als besondere Einsicht oder Reue interpretiert werden (BGer 6B_974/2009 vom 18. Februar 2010 E. 5.5; Trechsel/M. Seelmann, in: Trechsel/Pieth (Hrsg.), Praxiskommentar, 4. Auflage, 2021, Art. 47 N 28). Nach dem Gesagten führen die Täterkomponenten zu einer Erhöhung der hypothetisch ermittelten Gesamtstrafe um einen Monat auf eine Freiheitsstrafe von insgesamt 9 Jahren und 2 Monaten.”
Art. 86 StGB findet auf den unbedingt zu vollziehenden Teil einer teilbedingten Strafe keine Anwendung. Bei der Anrechnung von mit einer ambulanten Massnahme verbundenem Freiheitsentzug entscheidet das Gericht über die Anrechnung; liegen für die verbleibende (Rest‑)Strafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung nach Art. 86 StGB vor, nimmt das Gericht insoweit einen Vollzugsaufschub vor.
“Das Gericht kann gemäss Art. 43 StGB den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und höchstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des Täters genügend Rechnung zu tragen. Der unbedingt vollziehbare Teil darf die Hälfte der Strafe nicht übersteigen. Sowohl der aufgeschobene wie auch der zu vollziehende Teil müssen mindestens sechs Monate betragen. Die Bestimmungen über die Gewährung der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) sind auf den unbedingt zu vollziehenden Teil nicht anwendbar. Innerhalb des gesetzlichen Stufensystems stellt die teilbedingte Strafe eine Mittellösung zwischen dem vollständigen Aufschub (bedingt) und dem Vollzug (unbedingt) der Strafe dar. Sie kommt im überschneidenden Anwendungsbereich von einem bis zwei Jahren Freiheitsstrafe zur Anwendung, wenn eine vollbedingte Strafe aus spezialpräventiver Sicht nicht ausreichend ist und der Aufschub wenigstens eines Teils der Strafe erfordert, dass der andere Teil vollzogen wird. Die subjektiven Voraussetzungen von Art. 42 StGB gelten auch im Rahmen von Art. 43 StGB. Eine teilbedingte Strafe ist auch unter den Voraussetzungen von Art. 42 Abs. 2 StGB möglich, setzt jedoch voraus, dass die Legalprognose nicht negativ ausfällt. Erneute Straffälligkeit ("Rückfall") stellt keinen objektiven Ausschlussgrund für eine bedingte Strafe dar, weshalb in solchen Fällen auch die härtere Sanktionsform der teilbedingten Strafe bei begründeter Aussicht auf Bewährung möglich ist.”
“1979) führt der Bundesrat denn auch aus, die Regelung nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB entspreche der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 114 IV 85), wonach eine aufgeschobene Strafe nachträglich als bedingt vollziehbar erklärt werden könne. Ebenso könne die Reststrafe aufgeschoben werden, wenn die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung vorlägen (BBl 1999 S. 2093 Ziff. 213.443). Zu beachten ist zudem, dass das Bundesgericht im Urteil 6B_245/2022 vom 21. Juni 2022 einen Fall beurteilt hat, bei dem es nach Aufhebung der ambulanten Massnahme infolge Aussichtslosigkeit zu überprüfen galt, ob die im ursprünglichen Urteil zugunsten der ambulanten Massnahme aufgeschobene Freiheitsstrafe zu vollziehen war. Darin nahm das Bundesgericht seine frühere Rechtsprechung wieder auf und hielt fest, dass das Gericht darüber entscheide, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe angerechnet werde (Art. 63b Abs. 4 Satz 1 StGB). Lägen in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) vor, so schiebe das Gericht nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB den Vollzug auf. Dabei scheine es dem Gesetzgeber ungeachtet der Unterschiede zwischen den Regelungen von Art. 86 und Art. 42 StGB um die Frage zu gehen, ob eine günstige Prognose vorliege oder eine ungünstige Prognose fehle (Urteile des Bundesgerichts 6B_245/2022 vom 21. Juni 2022 E. 2.1; 6B_382/2018 vom 19. September 2018 E. 1.1; 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Auch wenn das Kriterium der günstigen Prognose respektive des Fehlens einer ungünstigen Prognose kaum je erfüllt sein mag, wenn die Massnahme wegen Aussichtslosigkeit eingestellt werden musste, hat sich das Gericht jedenfalls mit der Frage auseinanderzusetzen (Stefan Trechsel/Barbara Pauen Borer, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2021, Rz. 4 zu Art. 63b StGB; vgl. auch Marianne Heer, Basler Kommentar Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N 8 zu Art. 63b StGB; beide mit Verweis auf das vom Beschwerdeführer zitierte Urteil des Bundesgerichts 6B_385/2011 vom”
“Das Gericht entscheidet darüber, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe angerechnet wird (Art. 63b Abs. 4 Satz 1 StGB). Liegen in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) vor, so schiebt das Gericht nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB den Vollzug auf. Dem Gesetzgeber scheint es ungeachtet der Unterschiede zwischen den Regelungen von Art. 86 und Art. 42 StGB um die Frage zu gehen, ob eine günstige Prognose vorliegt bzw. eine ungünstige Prognose fehlt (Urteile 6B_245/2022 vom 21. Juni 2022 E. 2.1; 6B_382/2018 vom 19. September 2018 E. 1.1; je mit Hinweisen).”
Ungenügend konkret belegte Zukunfts- und Integrationspläne (z. B. vage Angaben ohne nachweisbare Schritte zu Arbeit, Ausbildung oder familiärer Unterstützung) können die Annahme, dass keine Rückfallgefahr besteht, in Frage stellen und — wie in der zitierten Entscheidung — zur Verneinung der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB führen.
“La révocation de l'autorisation d'exécuter ses peines sous la forme de la surveillance électronique avait été ordonnée à la suite de la perte de son emploi, respectivement de l'absence de prise d'un nouvel emploi dans le délai légal, ce qui ne pouvait pas être imputé au SAPEM. Un premier ordre d'exécution de peine pour l'entrée en détention avait donc été émis, remplacé par un second. Le recourant n'ayant pas déféré à ce second ordre d'exécution de peine, un mandat d'arrêt avait été émis contre lui. La cour cantonale a retenu que, dans ces circonstances, le recourant ne pouvait pas se prévaloir de l'absence de risque de réitération du seul fait qu'il avait bénéficié, dans un premier temps, de la possibilité d'exécuter ses peines sous la forme de la surveillance électronique. Quant à ses projets d'avenir, ils étaient vagues et insuffisamment étayés; si le recourant indiquait pouvoir retourner dans son appartement, il ne présentait pas d'éléments consacrant un début de démarche pour trouver un emploi ou entreprendre une formation à sa libération. Il ne démontrait enfin pas que des proches pourraient le soutenir. La cour cantonale a conclu que les conditions de l'art. 86 al. 1 CP n'étaient pas réalisées.”
Es ist zulässig, die Gewährung der bedingten Entlassung nach Art. 86 Abs. 1 StGB an die Bedingung zu knüpfen, dass der Verurteilte die Schweiz tatsächlich verlässt (bzw. sein Renvoi vollzogen wird), sofern der prognostizierte Rückfallrisiko bei einem Verbleib in der Schweiz ungünstiger ist als bei einer Rückkehr in das Herkunftsland oder einen Drittstaat.
“Ainsi, le risque de récidive que l'on peut admettre est moindre si l'auteur s'en est pris à la vie ou à l'intégrité corporelle de ses victimes que s'il a commis, par exemple, des infractions contre le patrimoine (ATF 133 IV 201 consid. 2.3 et les références citées). Il est admissible de lier l'octroi d'une libération conditionnelle au fait que le condamné quitte effectivement la Suisse si le pronostic est défavorable en cas de séjour en Suisse après sa libération anticipée, alors qu'il serait plus favorable en cas de retour dans son pays d'origine ou dans un État tiers, ce qui est le cas, par exemple, pour le détenu étranger dont l'infraction est notamment liée à des problèmes d'intégration (arrêts du Tribunal fédéral 6A.78/2000 du 3 novembre 2000 consid. 2 et 6A.34/2006 du 30 mai 2006 consid. 2.1; A. BAECHTOLD, Exécution des peines : l'exécution des peines et mesures concernant les adultes en Suisse, Berne 2008, p. 269; AARP/309/2013 du 11 juin 2013 consid. 2.2.3 et AARP/14/2014 du 8 janvier 2014 consid. 2.2.3). 2.2. En l'espèce, le recourant a subi les deux tiers de ses peines le 25 septembre 2023, de sorte que la première condition posée par l'art. 86 al. 1 CP est réalisée. Il est unanimement admis que le recourant s'est par ailleurs bien comporté en détention. Cet élément, auquel s'ajoute le fait qu'il ne s'oppose pas à son expulsion et qu'il bénéficiera à son retour dans son pays d'origine de l'assistance de ses proches (travail, logement, nourriture), ne sont toutefois pas suffisants pour admettre l'absence de pronostic défavorable. Le recourant prétend ne plus être la personne violente qu'il était auparavant. Il souhaitait retourner au plus vite dans son pays d'origine où, selon lui, il pourrait évoluer favorablement. Or, certains signaux demeurent au rouge. Ainsi, l'intéressé n'a pas sollicité son passage en milieu ouvert, tel que prévu par le PES et souhaité par l'autorité d'exécution, lequel élargissement permettrait à cette dernière de pouvoir l'évaluer dans un contexte moins cadrant et plus responsabilisant. Ensuite, dans son dernier rapport, non démenti par le recourant, le SAPEM indique que ce dernier a exprimé une perte d'intérêt et de motivation pour le travail thérapeutique, se présentant irrégulièrement aux entretiens psychothérapeutiques fixés.”
“5 Cela étant, force est de constater, avec le premier juge, que la libération conditionnelle de N.________ ne peut qu’être subordonnée à son expulsion. En effet, la problématique liée à l’absence de statut de séjour du recourant persistera en cas de libération anticipée non subordonnée au renvoi, respectivement au terme de l’exécution de la peine privative de liberté. L’expulsion – à laquelle le recourant a désormais clairement démontré qu’il s’opposait – est cependant la seule issue possible. Dans le cas contraire, il séjournerait illégalement dans notre pays et donc de manière pénalement répréhensible, ce qui n’est pas admissible. L’intéressé n’aurait du reste pas le droit de travailler et donc pas de moyen licite de subvenir à ses besoins, de sorte qu’il serait de surcroît exposé à une nouvelle récidive en matière de trafic de stupéfiants. En d’autres termes, l’intéressé tomberait inévitablement dans la clandestinité et le risque est grand qu’il commette à nouveau des crimes ou des délits si son renvoi n’était pas garanti au moment de sa libération. La dernière condition de l’art. 86 al. 1 CP n’est ainsi remplie que sous cette condition. Les conditions de l’art. 86 CP étant remplies, il n’y a pas de raison de maintenir en détention le recourant pour des motifs étrangers aux normes pénales. Ce faisant, ce dernier, qui ne s’oppose pas à sa libération conditionnelle en tant que telle, et qui ne saurait le faire au motif que celle-ci est subordonnée à son renvoi en Gambie, ne peut en définitive se prévaloir d’aucun intérêt juridiquement protégé à l’annulation de l’ordonnance attaquée. Le recours se révèle ainsi irrecevable pour ce second motif. 3. 3.1 Au vu de ce qui précède, le recours, manifestement irrecevable, doit être écarté sans autre échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP). 3.2 La requête du recourant tendant à l’octroi de l’assistance judiciaire pour la procédure de recours est uniquement recevable en tant qu’elle porte sur la désignation d’un défenseur d’office, dès lors que l’assistance judiciaire pour la procédure de recours, comprenant l’exonération des frais de procédure et d’avances de frais, ne peut être accordée qu’à la partie plaignante (cf.”
“S’il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (cf. TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 3.1 ; TF 6B_353/2019 du 25 avril 2019 consid. 1.5 ; TF 6B_32/2019 du 28 février 2019 consid. 2.10 ; TF 6B_208/2018 du 6 avril 2018 consid. 1.3). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa et bb, JdT 2000 IV 162 ; TF 6B_11/2018 du 30 novembre 2017 consid. 1.1). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 En l'espèce, la condition objective des deux tiers de la peine prévue par l'art. 86 al. 1 CP est réalisée depuis le 21 avril 2021. La condition du bon comportement du recourant en détention est également réalisée. Seul est litigieux le pronostic sur son comportement futur. A cet égard, il convient d’admettre que le pronostic formulé par la Juge d’application des peines apparaît bien fondé, à tout le moins dans l’hypothèse où le recourant devrait rester en Suisse après l’octroi de la libération conditionnelle. En effet, B.________ a récidivé à de multiples reprises et, compte tenu de son statut illégal en Suisse, il existe un risque manifeste qu’il commette, dès sa sortie de prison, des infractions similaires à celles perpétrées avant sa détention. L’appréciation du risque de récidive conduit toutefois à un résultat différent si l’on subordonne la libération conditionnelle au renvoi du recourant du territoire suisse. En effet, l’exécution du solde de la peine n’empêcherait pas que le recourant se retrouve dans la situation qui était la sienne lorsqu’il a commis les infractions ayant conduit à sa condamnation ; elle retarderait plutôt la mise à l’épreuve de sa capacité de réinsertion.”
Bei der jährlichen Neubewertung nach Art. 86 Abs. 3 StGB hat die zuständige Behörde zu berücksichtigen, dass sich die Legalprognose durch eine Fortsetzung therapeutischer Massnahmen, durch Rückfallprävention oder durch bereits eingeleitete Resozialisierungsmassnahmen verbessern kann.
“Damit – sowie mit einer Fokussierung der Therapie auf die Rückfallprävention – lässt sich die Legalprognose des Beschwerdeführers noch verbessern. 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht geeignet sind, die von der Vorinstanz vorgenommene Gesamtwürdigung als rechtsverletzend erscheinen zu lassen. Nämliches gilt für den gestützt darauf gezogenen Schluss der Vorinstanz, wonach einer bedingten Entlassung des Beschwerdeführers seine negative Legalprognose entgegenstehe, welche sich bei einer Fortsetzung des Strafvollzugs noch verbessern könne. Daran ändert nichts, dass sich bei einer Fortsetzung des Strafvollzugs gewisse positive Faktoren im Empfangsraum des Beschwerdeführers, namentlich die Möglichkeit, die Altersrente mittels einer Teilzeiterwerbstätigkeit zu verbessern, in den kommenden Jahren auch verschlechtern könnten, zumal solches zum heutigen Zeitpunkt nicht oder jedenfalls nicht hinreichend absehbar ist. Der Beschwerdeführer lässt im Übrigen ausser Acht, dass der Beschwerdegegner 1 gestützt auf Art. 86 Abs. 3 StGB mindestens einmal jährlich neu zu prüfen haben wird, ob eine bedingte Entlassung gewährt werden kann. 6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. 7. 7.1 Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Zu prüfen bleibt sein Gesuch um Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege: 7.2 Gemäss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nötigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung. Ein Anspruch auf Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung besteht, wenn sie zusätzlich nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). Offenkundig aussichtslos sind Begehren, deren Chancen auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden können (Kaspar Plüss, Kommentar VRG, § 16 N. 46). Mittellos ist, wer nicht in der Lage ist, die Gerichts- bzw.”
“c) Par courriel du 12 janvier 2023, le Service de la population a indiqué à l’Office d’exécution des peines (ci-après : OEP) qu’un laissez-passer pouvait être établi en faveur de J.________ et que son expulsion à destination du Cameroun pouvait être organisée dès sa sortie de prison. d) Par courriel du 16 janvier 2023, la Direction des EPO a indiqué à l’OEP qu’elle émettait un préavis favorable à la demande de J.________ d’être transféré à la Colonie fermée, moyennant un engagement de sa part de ne pas prendre contact avec les victimes et de collaborer à son expulsion. Par décision du 24 janvier 2023, l’OEP a autorisé le transfert de J.________ en secteur fermé des EPO, transfert qui a eu lieu le 24 février 2023. e) Le 26 janvier 2023, soulignant notamment une nette amélioration du comportement de J.________ en détention, la Direction des EPO a indiqué à l’OEP qu’elle préavisait favorablement à la libération conditionnelle de celui-ci, subordonnée à son expulsion du territoire suisse. f) Le 13 mars 2023, l’OEP a saisi le Collège des Juges d'application des peines dans le cadre du réexamen annuel de la libération conditionnelle prévu par l’art. 86 al. 3 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0) et proposé d’accorder la libération conditionnelle à J.________ dès le jour où son expulsion judiciaire pouvait être mise en œuvre, la durée du délai d’épreuve étant équivalente au solde de peine, mais au minimum d’un an. L’OEP a indiqué qu’à la lumière de l’ensemble des éléments ressortant du dossier pénitentiaire de J.________, en particulier du risque de récidive qualifié d’élevé par les experts psychiatres et les criminologues, il émettait des réserves quant au pronostic favorable mais constatait une amorce d’amélioration dans la situation de l’intéressé depuis l’examen de la libération conditionnelle effectué par le Collège des Juges d'application des peines. J.________ avait en effet amélioré son comportement en détention et s’était désormais investi dans le cadre de l’exécution de sa peine, ce qui avait permis son transfert à la Colonie fermée des EPO le 24 février 2023. En outre, il avait entamé un travail psychothérapeutique avec le Service de médecine et psychiatrie pénitentiaires (ci-après : SMPP) et ses projets d’avenir étaient conformes à sa situation administrative et à l’expulsion judiciaire prononcée à son encontre.”
Bei Verweigerung der bedingten Entlassung ist die zuständige Behörde verpflichtet, die Entscheidung mindestens jährlich neu zu prüfen. Bei der aufgestellten Gesamtprognose sind — neben sonstigen relevanten Faktoren — das Verhalten des Gefangenen während der Vollstreckung und frühere therapeutische oder ambulante Misserfolge als Antécédents zu berücksichtigen; die Behörde darf ihren Entscheid nicht ausschliesslich auf das Scheitern solcher Massnahmen stützen.
“En d'autres termes, l'autorité doit se poser la question de savoir si la dangerosité de l'auteur sera plus importante s'il exécute sa peine en entier avant d'être remis en liberté sans aucune surveillance ou si la libération conditionnelle, assortie de règles de conduite et de l'assistance de probation, favoriserait sa resocialisation. Ce pronostic différentiel peut ainsi permettre la libération conditionnelle même en présence d'un risque de récidive, à condition que celle-ci soit accompagnée d'une assistance de probation et de règles de conduite appropriées (BSK StGB-Koller, 4e éd. 2019, art. 86). Finalement, il sied de relever que dans l'établissement du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation, de sorte que le juge n'intervient que si elle l'a excédé ou en a abusé, notamment lorsqu'elle a omis de tenir compte de critères pertinents et s'est fondée exclusivement sur les antécédents du condamné (ATF 133 IV 201 consid. 2.3; arrêt TF 6B_91/2020 du 31 mars 2020 consid. 1 et les références citées). 3. 3.1. A titre liminaire, il sied de relever que la condition de la durée posée par l’art. 86 CP est indéniablement remplie, la recourante ayant exécuté les deux tiers de sa peine le 4 septembre 2023. Par ailleurs, pour apprécier le comportement de l’intéressée, il ressort de la décision attaquée que le SESPP s’est fondé sur le casier judiciaire de l’intéressée, sur un rapport du 9 août 2023 de la Direction de la prison de B.________ et sur les déclarations de l’intéressée contenues dans le formulaire relatif à son droit d’être entendue complété le 2 août 2023. Partant, la recourante ne peut être suivie lorsqu’elle allègue que l’autorité intimée se serait exclusivement fondée sur l’échec des mesures thérapeutiques et ambulatoires pour fonder son pronostic défavorable, au détriment notamment de son comportement durant l’exécution de sa peine. Pour le reste, la Cour de céans rappelle que le comportement d’une personne ayant abouti à la levée de mesures thérapeutiques et ambulatoires au profit de l’exécution de la peine privative de liberté constitue un antécédent dont l’autorité doit tenir compte lors de son appréciation globale visant à poser un pronostic (cf.”
“________, ce 16 novembre 2020; qu'aucun autre échange d'écritures n'a eu lieu entre parties; qu'il sera fait état de leurs arguments, développés à l'appui de leurs conclusions, dans les considérants de droit du présent arrêt, pour autant que cela soit utile à la solution du litige; considérant que, déposé dans le délai et les formes prescrits, le présent recours est recevable en vertu de l'art. 114 al. 1 let. a du code cantonal du 23 mai 1991 de procédure et de juridiction administrative (CPJA; RSF 150.1), en relation avec les art. 74 al. 3 et 79 al. 1 de la loi cantonale du 7 octobre 2016 sur l'exécution des peines et des mesures (LEPM; RSF 340.1). La Cour de céans peut dès lors entrer en matière sur ses mérites; que, selon l'art. 77 CPJA, le recours devant le Tribunal cantonal peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès ou l'abus du pouvoir d'appréciation (let. a) et pour constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents (let. b). En revanche, à défaut d'habilitation légale expresse, la Cour ne peut revoir le grief de l'inopportunité (art. 78 al. 2 CPJA); que l'art. 86 CP (intitulé "libération conditionnelle/octroi") prévoit que l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). L'autorité compétente examine d'office si le détenu peut être libéré conditionnellement. Elle demande un rapport à la direction de l'établissement. Le détenu doit être entendu (al. 2). Si elle a refusé la libération conditionnelle, l'autorité compétente doit réexaminer sa décision au moins une fois par an (al. 3); que, de même, l'art. 62 CP prévoit que l'auteur est libéré conditionnellement de l'exécution institutionnelle de la mesure dès que son état justifie de lui donner l'occasion de faire ses preuves en liberté (al. 1); qu'en vertu de l'art. 62d al. 1 CP, l’autorité compétente examine, d’office ou sur demande, si l’auteur peut être libéré conditionnellement de l’exécution de la mesure ou si la mesure peut être levée et, si tel est le cas, quand elle peut l’être.”
Bei der Beurteilung des Prognoseaspekts nach Art. 86 Abs. 1 StGB sind der Zeitpunkt und die Durchführbarkeit einer Ausschaffung sowie deren Auswirkungen auf die künftige Rechtsbewährung des Gefangenen als relevante Aspekte zu berücksichtigen.
“Die Vorinstanz erwägt, gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB bilde Voraussetzung für eine bedingte Entlassung namentlich, dass nicht anzunehmen sei, der Gefangene werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen. Es sei evident, dass eine Ausschaffung sowie der Zeitpunkt derselben für die Beurteilung der künftigen Rechtsbewährung des Gefangenen von Bedeutung seien und daher relevante Kriterien bei der Prüfung der bedingten Entlassung darstellten. Inwiefern diesbezüglich eine Rechtsunsicherheit bestehen solle, die der dringenden richterlichen Klärung bedürfe, sei nicht ersichtlich. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung sei daher zu verneinen und der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz nicht zu beanstanden (angefochtener Entscheid E. III.15 S. 3 f.).”
Der Richter der Untersuchungshaft kann sich nicht anstelle der nach Art. 86 StGB zuständigen Behörde ein umfassenderes Prüfungsmandat für die bedingte Entlassung anmassen. Die Entscheidung über die bedingte Entlassung obliegt der zuständigen Vollzugs- bzw. Bewährungsbehörde, die von Amtes wegen prüft und dabei Ermessensspielraum hat; das Bundesgericht greift nur bei Ermessensüberschreitung oder -missbrauch ein.
“Le recourant invoque une violation du principe de l'égalité de traitement (art. 8 Cst.), au motif que le condamné ayant atteint les deux tiers de sa peine aurait droit à un examen plus approfondi des possibilités d'octroi de la libération conditionnelle que le prévenu détenu pour des motifs de sûreté ayant atteint les deux tiers de la peine encourue. Compte tenu de la jurisprudence précitée (cf. consid. 5.2.3 supra; ATF 145 IV 179 consid. 3.4), le grief du recourant doit être écarté. En effet, le juge de la détention ne saurait s'approprier le pouvoir conféré à l'autorité compétente visée par l'art. 86 CP en procédant à un examen approfondi des critères permettant l'octroi de la libération conditionnelle (cf. ATF 143 IV 330 consid. 2.1 sur l'examen par le juge de la détention des soupçons suffisants). Dans ces circonstances, la juridiction cantonale n'a pas violé le principe de l'égalité de traitement en procédant à un examen sommaire des possibilités de libération conditionnelle.”
“Die Prognose über das künftige Wohlverhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche neben dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3 mit Hinweisen). Im Sinne einer Differenzialprognose sind zudem die Vorzüge und Nachteile der Verbüssung der gesamten Strafe denjenigen einer Aussetzung eines (des letzten) Teils der Strafe gegenüberzustellen (Urteile 6B_215/2017 vom 19. Juli 2017 E. 2.4; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.1; je mit Hinweisen). Beim Entscheid über die bedingte Entlassung steht der zuständigen Behörde ein Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift in die Beurteilung der Bewährungsaussicht nur ein, wenn sie ihr Ermessen über- oder unterschritten oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt hat (BGE 133 IV 201 E. 2.3). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann. Sie holt einen Bericht der Anstaltsleitung ein und hört den Gefangenen an (Art. 86 Abs. 2 StGB). Eine Begutachtung durch Sachverständige schreibt Art. 86 StGB an dieser Stelle nicht vor (vgl. Urteile 6B_229/2017 vom 20. April 2017 E. 3.1; 6B_93/2015 vom 19. Mai 2015 E. 4.2). Wurde ein Gutachten eingeholt und stellt die Behörde darauf ab, unterliegt es der freien richterlichen Beweiswürdigung. Das Gericht darf in Fachfragen nur aus triftigen Gründen von einer Expertise abweichen (BGE 141 IV 369 E. 6.1).”
Die bedingte Entlassung ist als letzte Vollzugsetappe die Regel, ihr Verweigern die Ausnahme. Für die Gewährung ist nicht mehr erforderlich, dass ein ausdrücklich günstiger Prognose zu stellen ist; es genügt, dass kein ungünstiger Prognose besteht. Die zuständige Behörde prüft dies von Amtes wegen.
“01), les décisions rendues par le Juge d'application des peines et par le Collège des Juges d'application des peines peuvent faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal cantonal. Selon l’art. 38 al. 2 LEP, la procédure est régie par les dispositions du CPP (Code de procédure pénale suisse du 5 octobre 2007 ; RS 312.0) relatives au recours. Le recours doit ainsi être adressé par écrit, dans un délai de dix jours dès la notification de la décision attaquée (cf. art. 384 let. b CPP), à l’autorité de recours (art. 396 al. 1 CPP) qui est, dans le Canton de Vaud, la Chambre des recours pénale du Tribunal cantonal (art. 13 LVCPP [loi vaudoise d’introduction du Code de procédure pénale suisse du 19 mai 2009 ; BLV 312.01] ; art. 80 LOJV [loi vaudoise d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 En l’espèce, interjeté en temps utile auprès de l'autorité compétente par le condamné qui a qualité pour recourir (cf. art. 382 al. 1 CPP) et satisfaisant aux exigences de forme prescrites (art. 385 al. 1 CPP), le recours est recevable. 2. Aux termes de l'art. 86 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311.0), l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits (al. 1). Cet examen intervient d’office (al. 2). La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2 ; TF 7B_644/2024 du 14 octobre 2024 consid. 2.1.2 ; TF 7B_421/2024 du 10 septembre 2024 consid. 2.1.1). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
“qu'aussi, et compte tenu des considérants qui précèdent, l'autorité intimée n'a pas violé la loi, ni commis un quelconque excès ou abus de son pouvoir d'appréciation, en refusant la libération conditionnelle du recourant aux deux tiers de l'exécution de ses peines et, partant, en ordonnant son maintien en détention jusqu'au terme de leur exécution; qu'au demeurant, il sied de rappeler que la durée totale de l'exécution des peines échoit le 22 mai 2022, soit dans quelques semaines déjà; qu'il importe que le recourant mette à profit cette période pour planifier son avenir de manière cohérente afin de lui permettre d'appréhender sa liberté dans les meilleures conditions et d'éviter toute récidive dans la commission d'actes délictueux; que, mal fondé, le recours doit dès lors être rejeté et la décision attaquée confirmée; que, vu la situation financière précaire du recourant, il est renoncé au prélèvement de frais de procédure, en application de l'art. 129 al. 1 let. a CPJA; que la requête implicite d'assistance judiciaire (601 2022 36) devient sans objet; (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I. Le recours (601 2022 34) est rejeté. Partant, la décision du 2 mars 2022 est confirmée. II. Il est renoncé au prélèvement de frais de procédure. III. La demande d'assistance judiciaire (601 2022 36), sans objet, est classée. IV. Notification. Cette décision peut faire l'objet d'un recours auprès du Tribunal fédéral, à Lausanne, dans les 30 jours dès sa notification. Fribourg, le 11 avril 2022/mju/jbh La Présidente : Le Greffier-stagiaire : 601 2022 34 601 2022 36 Art. 74 SMVGart. 74 LEPMart. 74 SMVG Art. 79 SMVGart. 79 LEPMart. 79 SMVG Art. 77 VRGart. 77 CPJAart. 77 VRG Art. 78 VRGart. 78 CPJAart. 78 VRG Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 Art. 38 StGBart. 38 CPart. 38 CP BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 BGE 125 IV 113ATF 125 IV 113DTF 125 IV 113 6B_91/2020 BGE 119 IV 5ATF 119 IV 5DTF 119 IV 5 6B_1134/2016 BGE 124 IV 193ATF 124 IV 193DTF 124 IV 193 BGE 133 IV 201ATF 133 IV 201DTF 133 IV 201 6B_91/2020 Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 86 StGBart. 86 CPart. 86 CP Art. 129 VRGart. 129 CPJAart. 129 VRG 601 2022 36 601 2022 34 601 2022 36 erster Eintragvorheriger Eintragnächster Eintragletzter EintragDokument im Originalformat anzeigenDossierinfos601 2022 3411.04.2022Arrêt de la Ie Cour administrative du Tribunal cantonalNormen BundArt. 38 StGBArt. 86 StGBRechtsprechung BundBGE 133 IV 201BGE 125 IV 113BGE 124 IV 1936B_91/20206B_1134/2016Normen KantonArt. 74 SMVGArt. 79 SMVGArt. 77 VRGRechtsprechung Kanton601 2022 34601 2022 36Normen Bund/Kanton”
Bei sehr kurzer Reststrafe (z. B. ein Tag) kommt eine bedingte Entlassung zeitlich einem Gesamtvollzug annähernd gleich; der damit verbundene Nutzen von Bewährungsmassnahmen erscheint angesichts der kaum noch verbleibenden Reststrafe fraglich.
“Ungeachtet dieser Rechtslage, d.h. den fehlenden Voraussetzungen der bedingten Entlassung, kann die der Vorinstanz gemäss ihrer Begründung zugekommene Intention, die ungünstige Legalprognose des Beschwerdeführers im Auge zu behalten und allenfalls zu verbessern, vorliegend nicht auf dem Weg der bedingten Entlassung verwirklicht werden. Zwar prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann (Art. 86 Abs. 2 Satz 1 StGB) und hat sie dies im Falle der Verweigerung mindestens einmal jährlich neu zu prüfen (vgl. Art. 86 Abs. 3 StGB). Sie kann die bedingte Entlassung auch gegen den Willen des Gefangenen anordnen (vgl. BGE 101 Ib 452 E. 1). Jedoch kommt die bedingte Entlassung einen Tag vor dem ordentlichen Strafende einer 4.5-jährigen Freiheitsstrafe einem Gesamtvollzug annähernd gleich und ist mit dem Sinn und Zweck des Instituts der bedingten Entlassung nicht vereinbar (vgl. oben E. 2.2). Der Nutzen entsprechender Bewährungsmassnahmen erscheint überdies angesichts der verbleibenden Reststrafe von einem Tag fraglich.”
“Ungeachtet dieser Rechtslage, d.h. den fehlenden Voraussetzungen der bedingten Entlassung, kann die der Vorinstanz gemäss ihrer Begründung zugekommene Intention, die ungünstige Legalprognose des Beschwerdeführers im Auge zu behalten und allenfalls zu verbessern, vorliegend nicht auf dem Weg der bedingten Entlassung verwirklicht werden. Zwar prüft die zuständige Behörde von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann (Art. 86 Abs. 2 Satz 1 StGB) und hat sie dies im Falle der Verweigerung mindestens einmal jährlich neu zu prüfen (vgl. Art. 86 Abs. 3 StGB). Sie kann die bedingte Entlassung auch gegen den Willen des Gefangenen anordnen (vgl. BGE 101 Ib 452 E. 1). Jedoch kommt die bedingte Entlassung einen Tag vor dem ordentlichen Strafende einer 4.5-jährigen Freiheitsstrafe einem Gesamtvollzug annähernd gleich und ist mit dem Sinn und Zweck des Instituts der bedingten Entlassung nicht vereinbar (vgl. oben E. 2.2). Der Nutzen entsprechender Bewährungsmassnahmen erscheint überdies angesichts der verbleibenden Reststrafe von einem Tag fraglich.”
Eine vorläufig negative Legalprognose kann zur Verweigerung der bedingten Entlassung führen. In einem solchen Fall hat die zuständige Behörde gestützt auf Art. 86 Abs. 3 StGB von Amtes wegen mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob eine bedingte Entlassung inzwischen zu gewähren ist.
“Damit – sowie mit einer Fokussierung der Therapie auf die Rückfallprävention – lässt sich die Legalprognose des Beschwerdeführers noch verbessern. 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht geeignet sind, die von der Vorinstanz vorgenommene Gesamtwürdigung als rechtsverletzend erscheinen zu lassen. Nämliches gilt für den gestützt darauf gezogenen Schluss der Vorinstanz, wonach einer bedingten Entlassung des Beschwerdeführers seine negative Legalprognose entgegenstehe, welche sich bei einer Fortsetzung des Strafvollzugs noch verbessern könne. Daran ändert nichts, dass sich bei einer Fortsetzung des Strafvollzugs gewisse positive Faktoren im Empfangsraum des Beschwerdeführers, namentlich die Möglichkeit, die Altersrente mittels einer Teilzeiterwerbstätigkeit zu verbessern, in den kommenden Jahren auch verschlechtern könnten, zumal solches zum heutigen Zeitpunkt nicht oder jedenfalls nicht hinreichend absehbar ist. Der Beschwerdeführer lässt im Übrigen ausser Acht, dass der Beschwerdegegner 1 gestützt auf Art. 86 Abs. 3 StGB mindestens einmal jährlich neu zu prüfen haben wird, ob eine bedingte Entlassung gewährt werden kann. 6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. 7. 7.1 Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Zu prüfen bleibt sein Gesuch um Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege: 7.2 Gemäss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nötigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung. Ein Anspruch auf Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung besteht, wenn sie zusätzlich nicht in der Lage sind, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG). Offenkundig aussichtslos sind Begehren, deren Chancen auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden können (Kaspar Plüss, Kommentar VRG, § 16 N. 46). Mittellos ist, wer nicht in der Lage ist, die Gerichts- bzw.”
“Die den Justizvollzug betreffende Angelegenheit ist mangels grundsätzlicher Bedeutung vom Einzelrichter zu beurteilen (§ 38b Abs. 1 lit. d Ziff. 2 und Abs. 2 VRG). Bei der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug handelt es sich um eine Materie, welche auch im Licht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung weiterhin einzelrichterlicher Jurisdiktion unterstellt werden darf (VGr, 8. November 2022, VB.2022.00497 E. 1.2, mit Verweis auf BGE 147 IV 433 E. 2.3). 2. 2.1 Hat der Gefangene zwei Drittel seiner Strafe, mindestens aber drei Monate verbüsst, ist er bedingt zu entlassen, wenn es sein Verhalten im Strafvollzug rechtfertigt und nicht anzunehmen ist, er werde weitere Verbrechen oder Vergehen begehen (Art. 86 Abs. 1 StGB). Die zuständige Behörde prüft von Amtes wegen, ob der Gefangene bedingt entlassen werden kann; vorab hat sie diesen anzuhören und einen Bericht der Anstaltsleitung einzuholen (Art. 86 Abs. 2 StGB). Wird die bedingte Entlassung verweigert, so hat die zuständige Behörde mindestens einmal jährlich neu zu prüfen, ob sie gewährt werden kann (Art. 86 Abs. 3 StGB). 2.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die bedingte Entlassung im letzten Drittel der Strafdauer die Regel dar, von der nur in Ausnahmefällen bzw. aus guten Gründen abgewichen werden darf. In dieser letzten Stufe des Strafvollzugs soll der zu entlassende Gefangene den Umgang mit der Freiheit erlernen. Diesem spezialpräventiven Zweck stehen die Schutzbedürfnisse der Allgemeinheit gegenüber, denen umso höheres Gewicht beizumessen ist, je hochwertiger die gefährdeten Rechtsgüter sind. Die Prognose über das künftige Verhalten ist in einer Gesamtwürdigung zu erstellen, welche nebst dem Vorleben, der Persönlichkeit und dem Verhalten des Täters während des Strafvollzugs vor allem dessen neuere Einstellung zu seinen Taten, seine allfällige Besserung und die nach der Entlassung zu erwartenden Lebensverhältnisse berücksichtigt (BGE 133 IV 201 E. 2.3; BGr, 28. Februar 2019, 6B_32/2019, E. 2.2; 23. Mai 2018, 6B_306/2018, E. 3.2.2). Eine gute Bewährungsprognose ist nicht notwendig, vielmehr genügt das Fehlen einer negativen Legalprognose (Daniel Jositsch/Gian Ege/Christian Schwarzenegger, Strafrecht II: Strafen und Massnahmen, 9.”
“393 CPP ; Stephensen/Thiriet, in : Niggli/Heer/Wiprächtiger [édit.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozess-ordnung, Art. 196-457 StPO – Art. 1-54 JStPO, 2e éd., Bâle 2014, n. 17 ad art. 393 CPP; Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2e éd., Zurich/St-Gall 2013, nn. 17 s. ad art. 393 CPP). En l’espèce, il apparaît clairement que l’ordonnance attaquée est non seulement conforme à la loi, mais également opportune. On doit en effet admettre, avec les premiers juges, que la sortie du recourant du milieu carcéral doit être encadrée, afin d’éviter que l’intéressé soit confronté seul aux difficultés du quotidien et qu’il se retrouve dans des situations déstabilisantes. Le soutien que le recourant pourrait trouver auprès de son épouse, de son frère ou de son père n’est pas assez sûr pour lui octroyer la libération conditionnelle à ce stade. Au vu de ce qui précède, le pronostic apparaît toujours défavorable. La situation devra de toute manière être réexaminée, au plus tard dans une année (art. 86 al. 3 CP). 3. Il s’ensuit que le recours doit être rejeté sans échange d’écritures (art. 390 al. 2 CPP) et l’ordonnance attaquée confirmée. Me Elie Elkaim, défenseur d’office du recourant, a produit une liste d’opérations faisant état d’une durée d’activité de 9,5 heures d’avocat et une durée d’activité d’avocat-stagiaire de 7,84 heures (P. 18/1). Compte tenu de la nature de la cause ainsi que des écritures déjà déposées devant le Collège des Juges d’application des peines et ayant servi de base au mémoire de recours, la durée alléguée est excessive et doit être ramenée à 6 heures pour la rédaction du mémoire et 2 heures pour les contacts avec le client et 1 heure pour le suivi du dossier, le tout au tarif horaire d’un avocat breveté. Les honoraires dus à Me Elie Elkaim seront donc fixés à 1’620 fr. (au tarif de 180 fr. de l’heure, cf. art. 2 al. 1 RAJ [règlement sur l’assistance judiciaire en matière civile du 7 décembre 2010 ; BLV 211.02.3], applicable par analogie en vertu de l’art. 26b TFIP [tarif des frais de procédure et indemnités en matière pénale du 28 septembre 2010 ; BLV 312.”
Die Prognose ist als Individualprognose vorzunehmen; eine ausschliessliche oder überwiegende Stützung auf pauschale Rückfallstatistiken oder formalisierte Prognoseinstrumente ist unzulässig. Die für die Prognose in Betracht kommenden Kriterien sind im konkreten Fall auf ihre Prognoserelevanz zu überprüfen; ein schematischer Einbezug aller Kriterien ist unsachgemäss. Erforderlichenfalls sind weitergehende Abklärungen vorzunehmen (z. B. im Ausland) und ein forensisch-psychiatrisches Gutachten einzuholen. Vollzugs- und Therapieberichte sind in die Beurteilung einzubeziehen.
“], Basler Kommentar, Strafrecht I, 4. Auflage, 2019, N 12 zu Art. 86 StGB). Unsachgemäss wäre auch ein schematischer Einbezug der Kriterien, weil nicht in jedem Fall alle Kriterien gleichermassen (bzw. überhaupt) prognoserelevant sind und weil zwischen einzelnen Kriterien prognostisch positive oder negative Synergien bestehen können. Verlangt wird aber, dass die Kriterien im konkreten Fall auf ihre Prognoserelevanz geprüft werden: Die Gesamtwürdigung ist im Sinne einer Individualprognose vorzunehmen, was gegebenenfalls Abklärungen im Ausland (soweit möglich), die Erstellung eines psychiatrischen Gutachtens voraussetzt und eine blosse Berufung auf statistische Rückfallwahrscheinlichkeiten verbietet. Unzulässig ist es, diese Prognose alleine und überwiegend gestützt auf formalisierte Prognoseinstrumente vorzunehmen. Es bedarf zusätzlich einer differenzierten Einzelfallanalyse durch den zuständigen Sachverständigen (Urteil des Bundesgerichts 6B_772/2007 vom 9. April 2008 E. 4.2 ff.; Koller, a.a.O., N 12 zu Art. 86 StGB).”
“Die Rekurrentin bestreitet zu Recht nicht, dass für die Beurteilung des angemessenen Aufwands für die Ausfertigung der Stellungnahme der Aufwand für die Lektüre der Vollzugs- und Therapieberichte einzurechnen ist. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann der Rekurrentin nicht vorgehalten werden, mit ihren Ausführungen auf die anwendbare Gesetzgebung verwiesen und den von ihr dargestellten Sachverhalt darunter subsumiert zu haben. Wie etwa auch die Bestimmungen über die Begründungsobliegenheiten gemäss § 46 Abs. 2 OG und § 16 Abs. 2 VRPG gehören kurze Rechtserörterungen auch dann zu den Aufgaben von Advokatinnen und Advokaten, wenn in einem Verfahren der Verwaltungsrechtspflege der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen zur Anwendung gelangt (vgl. auch Schwank, a.a.O., 149). Mit ihrer gut achtseitigen Eingabe vom 10. November 2021 setzte sich die Rekurrentin zunächst mit dem Verhalten ihres Mandanten im Strafvollzug auseinander und zog daraus Schlüsse bezüglich einer bedingten Entlassung gemäss Art. 86 StGB. In der Folge ging sie auf die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen gemäss dieser Bestimmung ein. Den Ausführungen zur Differentialprognose folgt zwar lediglich ein fettgedruckter Absatz, wonach nicht ersichtlich sei, warum sich das Restrisiko durch die Weiterführung des Strafvollzugs erheblich senken lasse. Konkret setzte sie sich dagegen mit der Beweistauglichkeit der Beurteilung der konkordatlichen Fachkommission vom 1. November 2017 und des forensisch-psychiatrischen Gutachtens vom 30. September 2017 wie auch mit den Therapieberichten vom”
Allein die Furcht vor der Haft genügt in der Regel nicht als ausserordentlicher, in der Person liegender Umstand im Sinne von Art. 86 Abs. 4 StGB; depressive Zustände, die aus dieser Angst entstehen, werden nach der zitierten Rechtsprechung ebenfalls nicht zu den in Abs. 4 erfassten Gründen gezählt.
“Il faut qu'il apparaisse hautement probable que l'exécution de la peine mettra en danger la vie ou la santé de l'intéressé (ATF 108 Ia 69 précité consid. 2c ; TF 6B_558/2021 précité et les références citées). 3.3 3.3.1 En l’occurrence, force est de constater que le recourant a exécuté plus de la moitié de sa peine. En effet, il a été condamné à 5,5 ans de peine privative de liberté, soit 2'007 jours. Au jour du dépôt de sa demande, soit le 12 octobre 2021, il en avait déjà exécuté 1'036 (722 jours de détention provisoire, 73 jours à titre de mesures de substitution à la détention, 168 jours à titre de réparation du tort moral pour détention illicite, ainsi que 73 jours pour la période comprise entre le 23 février 2019 et le 27 mars 2021). Ensuite, B.________ a été libéré du régime de la détention provisoire le 28 février 2017. Depuis lors il n’a plus inquiété les autorités pénales et n’a pas été incarcéré à quelque titre que ce soit. Le pronostic paraît être favorable au sens de l’art. 86 al. 1 CP. 3.3.2 Reste maintenant à examiner si les conditions de l’art. 86 al. 4 CP sont réunies. En l’espèce, les éléments allégués par le recourant et rappelés ci-dessus (cf. consid. 3.1 supra) ne satisfont pas à la jurisprudence précitée. En effet, il n’y a pas de mérite particulier à être marié, à travailler ou encore à ne pas commettre de nouvelles infractions. On observera encore que le recourant ne fait pas plaider un comportement particulièrement méritoire, démontrant par là qu'il aurait fait preuve d'un amendement hors du commun, par exemple en remboursant totalement ou en partie ses victimes. B.________ ne souffre pas d’une maladie irréversible et la peur de la prison qui entraine son état dépressif ne fait pas partie des motifs visés par l’art. 86 al. 4 CP, dont il faut bien considérer, à l’instar de l’autorité intimée, que les conditions ne sont pas réalisées. Enfin, s’agissant de la conclusion subsidiaire prise par le recourant tendant à une interruption de peine au sens de l’art. 92 CP, il convient de relever qu’une telle décision ne relève pas de la compétence de la Cour de céans mais de celle du Juge d’application des peines.”
Wird eine ambulante Massnahme wegen Aussichtslosigkeit aufgehoben, ist eine günstige Prognose für die bedingte Entlassung nach Art. 86 StGB regelmässig kaum gegeben. Das Gericht bzw. die zuständige Behörde hat in einem solchen Fall zu prüfen, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe anzurechnen ist und ob die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) vorliegen; das Aufheben der Massnahme führt nicht automatisch zum unbedingten Vollzug der zuvor aufgeschobenen Strafe.
“Der Vollzug der Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 63b Abs. 2 StGB kommt namentlich dann in Betracht, wenn die ambulante Behandlung wegen Aussichtslosigkeit (Art. 63a Abs. 2 Bst. b StGB), Erreichen der gesetzlichen Höchstdauer (Art. 63a Abs. 2 Bst. c StGB) oder Erfolglosigkeit (Art. 63a Abs. 3 StGB) aufgehoben worden ist. Liegen in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) vor, so schiebt das Gericht nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB den Vollzug auf. Dem Gesetzgeber scheint es ungeachtet der Unterschiede zwischen den Regelungen von Art. 86 und Art. 42 StGB um die Frage zu gehen, ob eine günstige Prognose vorliegt bzw. eine ungünstige Prognose fehlt (Urteil 6B_499/2022, 6B_704/2022 und 6B_485/2022 vom 12. September 2022 E. 6.1.3 mit Hinweisen). Dieses Kriterium erscheint indessen kaum als erfüllt, wenn die Massnahme wegen Aussichtslosigkeit eingestellt werden musste oder falls weitere Straftaten eines Betroffenen vorliegen, mit denen dieser seine weitere Gefährlichkeit ausdrückt (Urteil 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 3.2.1 mit Hinweisen).”
“1979) führt der Bundesrat denn auch aus, die Regelung nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB entspreche der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 114 IV 85), wonach eine aufgeschobene Strafe nachträglich als bedingt vollziehbar erklärt werden könne. Ebenso könne die Reststrafe aufgeschoben werden, wenn die Voraussetzungen für die bedingte Entlassung vorlägen (BBl 1999 S. 2093 Ziff. 213.443). Zu beachten ist zudem, dass das Bundesgericht im Urteil 6B_245/2022 vom 21. Juni 2022 einen Fall beurteilt hat, bei dem es nach Aufhebung der ambulanten Massnahme infolge Aussichtslosigkeit zu überprüfen galt, ob die im ursprünglichen Urteil zugunsten der ambulanten Massnahme aufgeschobene Freiheitsstrafe zu vollziehen war. Darin nahm das Bundesgericht seine frühere Rechtsprechung wieder auf und hielt fest, dass das Gericht darüber entscheide, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe angerechnet werde (Art. 63b Abs. 4 Satz 1 StGB). Lägen in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) vor, so schiebe das Gericht nach Art. 63b Abs. 4 Satz 2 StGB den Vollzug auf. Dabei scheine es dem Gesetzgeber ungeachtet der Unterschiede zwischen den Regelungen von Art. 86 und Art. 42 StGB um die Frage zu gehen, ob eine günstige Prognose vorliege oder eine ungünstige Prognose fehle (Urteile des Bundesgerichts 6B_245/2022 vom 21. Juni 2022 E. 2.1; 6B_382/2018 vom 19. September 2018 E. 1.1; 6B_206/2012 vom 5. Juli 2012 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Auch wenn das Kriterium der günstigen Prognose respektive des Fehlens einer ungünstigen Prognose kaum je erfüllt sein mag, wenn die Massnahme wegen Aussichtslosigkeit eingestellt werden musste, hat sich das Gericht jedenfalls mit der Frage auseinanderzusetzen (Stefan Trechsel/Barbara Pauen Borer, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2021, Rz. 4 zu Art. 63b StGB; vgl. auch Marianne Heer, Basler Kommentar Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N 8 zu Art. 63b StGB; beide mit Verweis auf das vom Beschwerdeführer zitierte Urteil des Bundesgerichts 6B_385/2011 vom 23.”
“Januar 2022 jedoch offensichtlich nicht. Die Überprüfung der materiellrechtlichen "Richtigkeit" eines Entscheides sei dem Rechtsmittelverfahren vorbehalten und nicht Gegenstand eines Verfahrens nach Art. 83 StPO. Da eine Berichtigung im Sinne von Art. 83 StPO nicht mit Spekulationen über den tatsächlichen Willen des Gerichts begründet werden könne, verletze die Vorinstanz bereits aus diesem Grund mit dem Berichtigungsbeschluss vom 5. April 2022 Bundesrecht (Beschwerde 6B_704/2022 S. 8). Des Weiteren führe die Aufhebung der ambulanten Massnahme ohnehin nicht automatisch im Sinne einer "Wenn-Dann-Regel" zum unbedingten Vollzug der aufgeschobenen Strafe. Zum einen habe das Gericht zu bestimmen (und zu begründen), inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe anzurechnen sei. Zum anderen habe sich das Gericht auch dazu zu äussern, inwiefern in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Freiheitsstrafe (Art. 42 StGB) bzw. der bedingten Entlassung (Art. 86 StGB) oder allenfalls ein Verzicht (BGE 114 IV 85) vorlägen. Mit anderen Worten bedinge die Anordnung des (unbedingten) Vollzugs der zuvor zu Gunsten einer nun aufgehobenen ambulanten Massnahme ausgesprochenen Strafe eine Auseinandersetzung mit der Materie. Eine solche habe gemäss den Erwägungen des Urteils vom 4. Januar 2022 nicht stattgefunden. Auch wenn gewisse Ausführungen, zum Beispiel betreffend Rückfallgefahr des Beschwerdeführers 1, auch für die Frage des Widerrufs der aufgeschobenen Freiheitsstrafe relevant sein mögen, habe sich die Vorinstanz jedoch in eben diesem Kontext nicht damit beschäftigt. Vorliegend habe keine Auseinandersetzung (und damit keine erkennbare Willensbildung) zur Thematik "Widerruf der zu Gunsten der ambulanten Massnahme aufgeschobenen Strafen" stattgefunden. Entsprechend äussere sich die Vorinstanz im Berichtigungsbeschluss vom 5. April 2022 auch erstmalig, inwieweit der mit der ambulanten Behandlung verbundene Freiheitsentzug auf die Strafe anzurechnen sei und inwiefern in Bezug auf die Reststrafe die Voraussetzungen der bedingten Freiheitsstrafe oder der bedingten Entlassung vorlägen.”
Wiederholte oder zahlreiche Disziplinarsanktionen können das Vorliegen eines «guten Verhaltens» im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB in Frage stellen. Solche Sanktionen werden in der Praxis regelmässig in die Rückfall- und Gefährlichkeitsprognose einbezogen und können zu einem negativen Prognosebild führen, das gegen die Gewährung der bedingten Entlassung spricht.
“Afin de procéder à un pronostic différentiel, il sied de comparer les avantages et désavantages de l'exécution de la peine avec la libération conditionnelle et déterminer, notamment, si le degré de dangerosité que représente le détenu diminuera, restera le même ou augmentera en cas d'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d et 5b/bb ; TF 7B_388/2023 précité ; TF 7B_308/2023 précité consid. 2.2 et 2.4.6). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation ou de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 consid. 4d/aa/bb ; TF 7B_992/2023 précité ; TF 7B_388/2023 précité). Dans l'émission du pronostic, l'autorité compétente dispose d'un large pouvoir d'appréciation (ATF 133 IV 201 consid. 2.3 ; TF 7B_992/2023 précité ; TF 7B_388/2023 précité). 2.3 En l’espèce, il n’est pas contesté que X.________ a atteint les deux tiers de sa peine le 18 mars 2024, de sorte que la première des trois conditions cumulatives posée par l’art. 86 al. 1 CP est remplie, le terme de sa peine étant fixé au 17 novembre 2025. En revanche, l’intimé a fait l’objet de vingt-cinq sanctions disciplinaires entre le 25 octobre 2018 et le 30 avril 2021, soit pendant sa détention provisoire, respectivement son exécution anticipée de peine, dont la majorité concernaient des résultats positifs aux produits stupéfiants. Deux des trois sanctions disciplinaires encourues pendant l’exécution de sa peine étaient également en lien avec son addiction. A cet égard, les explications présentées par l’intimé ne sont pas de nature à justifier ses sanctions répétées. Son « bon » comportement en détention doit dès lors – malgré le rapport de la Direction de la Prison du Bois-Mermet (établissement dans lequel il n’a effectué qu’une partie de sa détention) – être relativisé. C’est à raison que la première juge a retenu l’existence d’un mauvais pronostic quant au risque de récidive. X.________ a en effet reconnu, notamment lors de son audition devant la JAP, avoir un problème de violence et d’addiction en lien avec la commission des délits pour lesquels il a été condamné, d’une part, et ceux qui font l’objet de deux nouvelles enquêtes (jointes) pour des faits qu’il reconnait, d’autre part.”
“S'il ne faut pas s'attendre à ce que le pronostic s'améliore de manière significative d'ici au terme de l'exécution de la peine, la priorité peut être accordée à l'intérêt de la sécurité publique au vu de la probabilité de la commission de nouvelles infractions et de l'importance des biens juridiques menacés (TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité ; TF 6B_387/2021 précité). Il y a également lieu de rechercher si la libération conditionnelle, éventuellement assortie d'une assistance de probation et de règles de conduite, ne favoriserait pas mieux la resocialisation de l'auteur que l'exécution complète de la peine (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/aa et bb ; TF 6B_420/2022 précité ; TF 6B_525/2021 précité). Il faut pour cela que la libération conditionnelle offre des avantages permettant de trouver une solution durable au problème, ou de désamorcer celui-ci, que l’exécution complète de la peine n’offrirait pas, et dont on se priverait en y procédant (ATF 124 IV 193 précité consid. 4d/bb in initio). 2.3 2.3.1 En l’espèce, le recourant a exécuté les deux tiers de ses peines le 26 novembre 2022. La première des trois conditions cumulatives posées par l’art. 86 al. 1 CP est ainsi remplie. En outre, le condamné a fait l’objet de nombreuses sanctions disciplinaires, les dernières en date des 13 septembre, 19 octobre et 26 octobre 2022 ; même si son comportement en détention a été qualifié de « globalement bon » dans le rapport de la direction de la Prison du 10 août 2022 (P. 3/17), il faut bien constater que, depuis la reddition de ce rapport, le recourant a continué à accumuler les sanctions disciplinaires et ce alors qu’il savait qu’il faisait l’objet d’un examen en relation avec sa libération conditionnelle, de sorte que sa conclusion – selon laquelle son comportement en détention ne s’opposait pas à l’octroi de la libération conditionnelle – doit sérieusement être mitigé. Cette question peut toutefois rester indécise, au vu du pronostic négatif qui sera posé (cf. infra consid. 2.3.2). 2.3.2 La question déterminante est celle de savoir s’il y a lieu de craindre que le recourant commette de nouvelles infractions en tenant compte de l’importance des biens juridiques menacés.”
“439/28) - am 19. Februar 2021 wegen eines positiven THC-Tests (Urk. 439/24) - am 25. März 2021 wegen Verweigerung der Abgabe einer Urinprobe (Urk. 439/20) - am 29. März 2021 wegen Verstosses gegen allgemeine Ordnungsvorschriften (unerlaubtes Führen eines Gesprächs von Zelle zu Zelle) (Urk. 439/17) - am 1. April 2021 wegen Besitzes von Haschisch, Besitzes von unerlaubten Bargeldbeträgen und Besitzes einer SIM-Karte, wegen Abschlusses eines un- erlaubten Rechtsgeschäfts etc. (Urk. 439/14) - am 25. November 2021 wegen Beschimpfung einer Person in der Vollzugsein- richtung (Urk. 439/7) - am 29. November 2021 wegen Aufwiegelung zu einem tätlichen Angriff / Tät- lichen Angriffs auf einen Mitgefangenen, wegen Besitzes eines unerlaubten Datenträgers, wegen Verweigerung der Abgabe einer Urinprobe, wegen Abschlusses eines unerlaubten Rechtsgeschäfts etc. (Urk. 439/2) Von einer guten Führung im Sinne von Art. 86 Abs. 1 StGB kann angesichts der wiederholten Disziplinarverstösse nicht gesprochen werden.”
Laufende Abklärungen durch Migrations‑ oder Fremdenbehörden (z. B. Anfrage beim SEM, Prüfung eines möglichen Aufschubs der Ausweisung) dürfen nicht unbegrenzt dazu führen, dass die bedingte Entlassung versagt wird. Die bedingte Entlassung ist die Regel und ihr Verzicht die Ausnahme; bei der Entscheidungsfindung sind die Fristen und Verzugsrisiken in den Abklärungsverfahren zu berücksichtigen.
“(Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), le recourant considère que le Juge d’application des peines ne pouvait pas subordonner la libération conditionnelle à son renvoi de Suisse, tout en retenant que le pronostic n’était pas défavorable et que sa situation migratoire n’influait pas sur le risque de récidive. Par ailleurs, le recourant relève que, si l’infraction commise est grave, le risque de récidive serait absent, comme cela ressort de l’évaluation criminologique, de sorte qu’on ne saurait exclure à ce stade qu’il puisse bénéficie d’un report de l’exécution de l’expulsion, le SPOP ayant d’ailleurs sollicité un avis du SEM (cf. P. 14/2, annexe 2). Il soutient ainsi que, compte tenu des délais de réponse des autorités migratoires, ainsi que de l’éventuel report de l’exécution de l’expulsion, l’ordonnance querellée aurait pour effet d’empêcher qu’il puisse bénéficier d’une libération conditionnelle, alors que toutes les conditions en seraient réalisées. 2.1 Aux termes de l'art. 86 al. 1 CP, l'autorité compétente libère conditionnellement le détenu qui a subi les deux tiers de sa peine, mais au moins trois mois de détention, si son comportement durant l'exécution de la peine ne s'y oppose pas et s'il n'y a pas lieu de craindre qu'il ne commette de nouveaux crimes ou de nouveaux délits. La libération conditionnelle constitue la dernière étape de l'exécution de la sanction pénale. Elle est la règle et son refus l'exception. Il n'est plus nécessaire, pour l'octroi de la libération conditionnelle, qu'un pronostic favorable puisse être posé. Il suffit que le pronostic ne soit pas défavorable (ATF 133 IV 201 consid. 2.2). Le pronostic à émettre doit être posé sur la base d'une appréciation globale, prenant en considération les antécédents de l'intéressé, sa personnalité, son comportement en général et dans le cadre des délits qui sont à l'origine de sa condamnation, le degré de son éventuel amendement ainsi que les conditions dans lesquelles il est à prévoir qu'il vivra (ATF 133 IV 201 précité consid.”
“TRIBUNAL CANTONAL 267 AP23.024498-JSE CHAMBRE DES RECOURS PENALE __________________________________________ Arrêt du 10 avril 2024 __________________ Composition : M. Krieger, président Mmes Fonjallaz et Byrde, juges Greffière : Mme Choukroun ***** Art. 86 al. 1 CP Statuant sur le recours interjeté le 25 mars 2024 par J.________ contre l’ordonnance rendue le 12 mars 2024 par la Juge d’application des peines dans la cause n° AP23.024498-JSE, la Chambre des recours pénale considère : En fait : A. a) J.________ a été condamné à une peine privative de liberté de 21 mois, sous déduction de 286 jours de détention avant jugement, pour blanchiment d’argent, infraction grave à la Loi fédérale sur les stupéfiants (LStup ; RS 812.121) et infraction à la Loi fédérale sur les étrangers et l’intégration (LEI ; RS 142.20), par jugement rendu le 25 octobre 2023 par le Tribunal correctionnel d’arrondissement de la Broye et du Nord vaudois, qui a par ailleurs prononcé l’expulsion obligatoire de l’intéressé pour une durée de 7 ans. Il purge sa peine depuis le 25 octobre 2023 à l’Etablissement pénitentiaire de Pöschwies, à Regensdorf, et en atteindra les deux tiers le 13 mars 2024. Le terme de sa peine est quant à lui fixé au 12 octobre 2024. b) Hormis la peine qu’il exécute actuellement, l’extrait du casier judiciaire suisse de J.”
Wird das rechtliche Gehör verletzt, kann dies als schwerer Verfahrensmangel zur Aufhebung der angefochtenen Entscheidung und zur Rückweisung an die zuständige Behörde mit Anordnung einer nachträglichen Anhörung führen. Ein vorgängiger Austausch von Schriftsätzen ist in solchen Fällen nicht immer erforderlich. Aufgrund der prozessualen Natur des Mangels können die Kosten der Instanz dem Staat auferlegt werden.
“2 CP; - la violation du droit d'être entendu qui en découle est trop importante pour être réparée devant l'instance de recours, qui ne tient pas d'audience et procède par écrit (art. 397 al. 1 CPP; ACPR/724/2023 du 20 septembre 2023 consid. 2.4; ATF 134 I 140 consid. 5.3 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 6B_883/2020 du 15 avril 2021 consid. 2.2); - si une garantie procédurale n'a pas été respectée, il convient, autant que possible, de remettre la personne lésée dans la situation qui aurait été la sienne si l'exigence en cause n'avait pas été méconnue. Lorsqu'il s'agit d'une violation du droit d'être entendu, comme en l'espèce, la réparation consiste à renvoyer le dossier à l'autorité intimée pour qu'elle rende une nouvelle décision après avoir donné à la personne intéressée l'occasion de s'exprimer (arrêt du Tribunal fédéral 1B_85/2010 du 19 avril 2010 consid. 4.2); - au vu de ces considérations, le recours sera admis, la décision entreprise annulée et le dossier renvoyé au TAPEM pour qu'il rende, à bref délai, une nouvelle décision après avoir entendu le recourant, conformément à l'art. 86 al. 2 CP, et s'être déterminé sur sa demande tendant à la désignation d'un défenseur d'office; - au regard de la nature procédurale du vice examiné et dans la mesure où la Chambre de céans n'a pas traité la cause sur le fond, ne préjugeant ainsi pas de l'issue de celle-ci, il pouvait être procédé au renvoi sans ordonner préalablement un échange d'écritures (ATF 133 IV 293 consid. 3.4.2 p. 296 ; arrêts du Tribunal fédéral 6B_662/2020 du 18 août 2020 consid. 2 et 6B_30/2020 du 6 avril 2020 consid. 2); - au vu de l'issue du recours, les frais de l'instance seront laissés à la charge de l’État; - le recourant plaide en personne, de sorte qu'il n'y a pas lieu de l'indemniser pour le recours. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours. Annule la décision du TAPEM du 3 février 2025 et renvoie la cause à cette autorité pour qu'elle procède dans le sens des considérants. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, au recourant, au Tribunal d'application des peines et des mesures et au Ministère public.”
“2 CP; - la violation du droit d'être entendu qui en découle est trop importante pour être réparée devant l'instance de recours, qui ne tient pas d'audience et procède par écrit (art. 397 al. 1 CPP; ACPR/724/2023 du 20 septembre 2023 consid. 2.4; ATF 134 I 140 consid. 5.3 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 6B_883/2020 du 15 avril 2021 consid. 2.2); - si une garantie procédurale n'a pas été respectée, il convient, autant que possible, de remettre la personne lésée dans la situation qui aurait été la sienne si l'exigence en cause n'avait pas été méconnue. Lorsqu'il s'agit d'une violation du droit d'être entendu, comme en l'espèce, la réparation consiste à renvoyer le dossier à l'autorité intimée pour qu'elle rende une nouvelle décision après avoir donné à la personne intéressée l'occasion de s'exprimer (arrêt du Tribunal fédéral 1B_85/2010 du 19 avril 2010 consid. 4.2); - au vu de ces considérations, le recours sera admis, la décision entreprise annulée et le dossier renvoyé au TAPEM pour qu'il rende, à bref délai, une nouvelle décision après avoir entendu le recourant, conformément à l'art. 86 al. 2 CP, et s'être déterminé sur sa demande tendant à la désignation d'un défenseur d'office; - au regard de la nature procédurale du vice examiné et dans la mesure où la Chambre de céans n'a pas traité la cause sur le fond, ne préjugeant ainsi pas de l'issue de celle-ci, il pouvait être procédé au renvoi sans ordonner préalablement un échange d'écritures (ATF 133 IV 293 consid. 3.4.2 p. 296 ; arrêts du Tribunal fédéral 6B_662/2020 du 18 août 2020 consid. 2 et 6B_30/2020 du 6 avril 2020 consid. 2); - au vu de l'issue du recours, les frais de l'instance seront laissés à la charge de l’État; - le recourant plaide en personne, de sorte qu'il n'y a pas lieu de l'indemniser pour le recours. * * * * * PAR CES MOTIFS, LA COUR : Admet le recours. Annule la décision du TAPEM du 3 février 2025 et renvoie la cause à cette autorité pour qu'elle procède dans le sens des considérants. Laisse les frais de la procédure de recours à la charge de l'État. Notifie le présent arrêt, en copie, au recourant, au Tribunal d'application des peines et des mesures et au Ministère public.”
Use the current page as context for legal research, summaries, comparisons, and drafting.