RS 831.30 ↩
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Les conjoints de personnes bénéficiant d'un séjour régulier de longue durée en Suisse peuvent, au titre de l'art. 8 CEDH, voir naître une prétention à l'octroi d'un titre de séjour ; toutefois, une telle protection ne doit par ailleurs être examinée que dans la mesure où les conditions de l'art. 44 LEI sont remplies.
“Le recourant étant au bénéfice d'une autorisation de séjour, le regroupement familial, après le mariage, doit être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEI. Par ailleurs, le recourant, qui se trouve légalement en Suisse depuis plus de dix ans, dispose d'un droit de séjour durable dans ce pays (cf. ATF 146 I 185 consid. 5; 144 I 266 consid. 3). L'art. 8 CEDH est partant susceptible de conférer un droit de séjour à la recourante une fois mariée avec celui-ci (cf. ATF 146 I 185 consid. 5 s.; en revanche, sur la protection conférée par l'art. 8 CEDH pour les concubins, cf. ATF 144 I 266 consid. 2.5). Toutefois, un examen sous l'angle de l'art. 8 CEDH requiert également que les conditions posées par le droit interne, en l'occurrence, celles de l'art. 44 LEI, soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2 et références).”
Les conclusions judiciaires concernant le regroupement familial fondées sur l'art. 44 LEI peuvent être déclarées irrecevables par le tribunal si elles ne sont pas dûment étayées. Le tribunal administratif a en outre précisé à cet égard que l'art. 44 relève d'une norme potestative; il en découle que, sans renvoi supplémentaire à des droits constitutionnels ou conventionnels, il n'existe pas de droit justiciable au regroupement familial.
“S'agissant du fils du recourant, celui-ci prend des conclusions à son propos, mais ne motive en rien son recours sur ce point. Il ne mentionne d'ailleurs pas non plus son fils comme partie sur la page de garde de son recours. Pour cette raison déjà, la conclusion relative à cet enfant doit être déclarée irrecevable. Au demeurant, même en cas d'obtention d'une autorisation de séjour, le recourant ne bénéficierait pas d'un droit au regroupement familial (l'art. 44 LEI étant de nature potestative; cf. arrêt 2C_668/2018 du 28 février 2020 consid. 2), si bien qu'en l'absence d'invocation de dispositions constitutionnelles ou conventionnelles (cf. art. 106 al. 2 LTF), il convient de toute façon de déclarer la conclusion relative au fils du recourant irrecevable.”
“Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG kann dem ausländischen Ehegatten eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn er nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist. Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgestellt, dass der Beschwerdeführer seit 2012 nur noch teilweise erwerbstätig und seit seiner Einreise in die Schweiz im Mai 2017 von der Sozialhilfe abhängig ist. Seine Familie wurde zudem seit dem 1. Juni 2013 fortdauernd von der Sozialhilfe unterstützt und hat bis September 2020 Fr. 375'000.-- an Sozialhilfegeldern bezogen. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, seine Ehefrau habe sich nun die notwendigen Ressourcen für die berufliche Integration aneignen können, so dass nunmehr ihre Integration auf dem Arbeitsmarkt erfolgen könne, vermag diese nicht weiter belegte Aussage die langjährige Sozialhilfeabhängigkeit der Familie nicht in Frage zu stellen (vgl. Urteile 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E..10; 2C_639/2012 vom 13. Februar 2013 E. 2). Die Voraussetzungen von Art. 44 AIG sind mithin nicht erfüllt, weshalb der Beschwerdeführer keine Aufenthaltsberechtigung gestützt auf diese Bestimmung im Verbund mit Art. 8 EMRK besitzt (vgl. BGE 146 I 185 E. 6.2 mit Hinweisen; 137 I 284 E. 2.6).”
Lorsqu’un conjoint (UE) quitte le pays pour l’étranger sans permis d’établissement et perd ainsi son droit de séjour, la personne concernée ne peut en règle générale pas se prévaloir des dispositions plus favorables en matière de regroupement familial de l’art. 50 LEI. Un séjour ultérieur ne peut en revanche être accordé que dans l’exercice de l’appréciation due, sur la base de l’art. 44 LEI (voir art. 77 al. 1 OASA) ou éventuellement sur la base d’un cas de rigueur personnel au sens de l’art. 30 al. 1 let. b LEI.
“1 Der nacheheliche Aufenthalt der Angehörigen von EU-Bürgern ist im FZA nicht geregelt und richtet sich ansonsten aufgrund des Diskriminierungsverbots von Art. 2 FZA nach den innerstaatlichen Bestimmungen für Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern (Art. 42 AIG in Verbindung mit Art. 50 AIG), sofern der aus einem EU-Staat stammende (Ex-)Ehegatte, von welchem das eheliche Aufenthaltsrecht abgeleitet wurde, in der Schweiz weiterhin anwesenheitsberechtigt ist. Ist das Anwesenheitsrecht des originär Aufenthaltsberechtigten hingegen untergegangen, richtet sich der nacheheliche Aufenthalt nur dann nach Art. 50 AIG, wenn der (ehemalige) Ehegatte aus der EU in der Schweiz eine Niederlassungsbewilligung hatte (vgl. dazu BGE 144 II 1 E. 4 sowie Thomas Geiser/Felix Blocher/Marc Busslinger, Ausländische Personen als Ehepartner und registrierte Partnerinnen, in: Peter Uebersax et al. [Hrsg.], Handbücher für die Anwaltspraxis [HAP], Ausländerrecht, 3. A., Basel 2022, Rz.23.325). Ist Letzteres nicht der Fall, ist der weitere Aufenthalt nach Auflösung der Ehegemeinschaft nach pflichtgemäss auszuübendem Ermessen unter den Voraussetzungen von Art. 44 AIG in Verbindung mit Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) oder allenfalls im Rahmen eines persönlichen Härtefalls nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG zu gestatten. 3.2 Der italienische Ehemann der Beschwerdeführerin hat sich per Ende Mai 2022 ins Ausland abgemeldet. Auch wenn die Beschwerdeführerin vor Verwaltungsgericht behaupten lässt, dass sich ihr Ehemann noch bis März 2023 in der Schweiz aufgehalten und hier gearbeitet haben soll, ist dessen Wegzug ins Ausland grundsätzlich unbestritten und erscheint lediglich das Wegzugsdatum unklar. Vor dem Wegzug ins Ausland verfügte der Ehemann lediglich über eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA, weshalb sich die Beschwerdeführerin nach dargelegter Rechtslage grundsätzlich nicht auf die günstigeren Nachzugsbestimmungen von Art. 50 AIG berufen kann. Ihr weiterer Aufenthalt ist lediglich unter den Voraussetzungen von Art. 77 Abs. 1 VZAE oder eines persönlichen Härtefalls nach Art. 30 Abs.”
“1 Der nacheheliche Aufenthalt der Angehörigen von EU-Bürgern ist im FZA nicht geregelt und richtet sich ansonsten aufgrund des Diskriminierungsverbots von Art. 2 FZA nach den innerstaatlichen Bestimmungen für Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern (Art. 42 AIG in Verbindung mit Art. 50 AIG), sofern der aus einem EU-Staat stammende (Ex-)Ehegatte, von welchem das eheliche Aufenthaltsrecht abgeleitet wurde, in der Schweiz weiterhin anwesenheitsberechtigt ist. Ist das Anwesenheitsrecht des originär Aufenthaltsberechtigten hingegen untergegangen, richtet sich der nacheheliche Aufenthalt nur dann nach Art. 50 AIG, wenn der (ehemalige) Ehegatte aus der EU in der Schweiz eine Niederlassungsbewilligung hatte (vgl. dazu BGE 144 II 1 E. 4 sowie Thomas Geiser/Felix Blocher/Marc Busslinger, Ausländische Personen als Ehepartner und registrierte Partnerinnen, in: Peter Uebersax et al. [Hrsg.], Handbücher für die Anwaltspraxis [HAP], Ausländerrecht, 3. A., Basel 2022, Rz.23.325). Ist letzteres nicht der Fall, ist der weitere Aufenthalt nach Auflösung der Ehegemeinschaft nach pflichtgemäss auszuübendem Ermessen unter den Voraussetzungen von Art. 44 AIG in Verbindung mit Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) zu gestatten. 3.2 Wie sich aus den Adressangaben des Scheidungsurteils vom 22. September 2023 und den Absenderadressen zweier Stellungnahmen des Ex-Ehemannes vom 25. Januar 2024 (Eingangsdatum) und 14. Juni 2024 erschliesst, ist dieser noch vor der Scheidung der Ehegatten (erneut) in seine italienische Heimat zurückkehrt, wobei das genaue Ausreisedatum und eine (erneute) formelle Abmeldung bei der Einwohnerkontrolle aus den vorliegenden Akten nicht ersichtlich sind. Aufgrund des erfüllten Aufenthaltszwecks und des mehr als sechsmonatigen Auslandaufenthalts des Ex-Ehemannes dürfte dieser jedoch inzwischen unabhängig von einer ordentlichen Abmeldung in der Schweiz nicht mehr anwesenheitsberechtigt sein (Art. 23 Abs. 1 VFP; vgl. auch Art. 61 Abs. 1 lit. a und Art. 61 Abs. 2 AIG). Da der Ex-Ehemann vor seinem Wegzug nach Italien überdies lediglich eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA innehatte, kann sich die Beschwerdeführerin nach dargelegter Rechtslage grundsätzlich nicht auf die günstigeren Nachzugsbestimmungen von Art.”
Citation : LEI art. 44 n. 205 Selon la pratique, le regroupement familial pour les personnes qui ont déjà été reconnues comme réfugiées dans un pays tiers sûr ne se fonde pas sur l'art. 51 LAsi, mais sur le droit ordinaire des étrangers (en particulier l'art. 44 LEI) et sur les prescriptions de l'art. 8 CEDH.
“Gemäss Praxis richtet sich der Familiennachzug für eine bereits in einem sicheren Drittstaat als Flüchtling anerkannte Person nicht nach der asylrechtlichen Bestimmung von Art. 51 AsylG, sondern nach den ordentlichen ausländerrechtlichen Regeln (namentlich Art. 44 AIG und Art. 8 EMRK) richtet. Einer Person, die bereits in einem sicheren Drittstaat Schutz erhalten hat, kann - nachdem die derivative Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 51 AsylG subsidiär ist - nicht nach asylrechtlichen Regeln eine Familienzusammenführung gewährt werden (vgl. BVGE 2019 VI/3 E. 5.7).”
“Gemäss Praxis richtet sich der Familiennachzug für eine bereits in einem sicheren Drittstaat als Flüchtling anerkannte Person nicht nach der asylrechtlichen Bestimmung von Art. 51 AsylG, sondern nach den ordentlichen ausländerrechtlichen Regeln (namentlich Art. 44 AIG und Art. 8 EMRK) richtet. Einer Person, die bereits in einem sicheren Drittstaat Schutz erhalten hat, kann - nachdem die derivative Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 51 AsylG subsidiär ist - nicht nach asylrechtlichen Regeln eine Familienzusammenführung gewährt werden (vgl. BVGE 2019 VI/3 E. 5.7).”
Lorsque la communauté conjugale ou familiale a été effectivement et définitivement rompue, ou lorsque la cohabitation familiale n'existe plus que de façon formelle, la personne concernée ne peut se prévaloir du droit au respect de la vie familiale protégé par l'art. 8 CEDH pour contraindre l'octroi ou le renouvellement d'une autorisation de séjour en vertu de l'art. 44 LEI. L'art. 44 LEI et les conditions requises pour le renouvellement relèvent, à cet égard, de l'appréciation due de l'autorité.
“Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b) und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c). Art. 44 AIG legt die Bewilligung des Familiennachzugs ins behördliche Ermessen. Ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung kann sich aber aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) garantierten Schutz des Familienlebens ergeben, wenn eine ausländische Person nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht – wie hier, wo die Ehefrau anerkannter Flüchtling ist – in der Schweiz hat und die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird (BGE 144 I 266 E. 3.3, 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 1.2). 3.2 Da die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers mit C definitiv aufgegeben wurde, hat er gestützt auf Art. 44 AIG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 EMRK keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. 4. 4.1 Nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Aufenthalt, Zulassung und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) kann die im Rahmen des Familiennachzugs gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung verlängert werden, wenn die eheliche Gemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige persönliche Gründe können gemäss Art. 77 Abs. 2 VZAE namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint. Diese Voraussetzungen entsprechen denjenigen von Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG, weshalb sich auf die hierzu ergangene Rechtsprechung abstellen lässt. Art. 77 VZAE stellt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung jedoch ins pflichtgemässe Ermessen der Behörde; ein Anspruch auf Verlängerung besteht auch dann nicht, wenn die Voraussetzungen von Art.”
“Contrairement à ce qu’elle soutient dans son recours, elle n’a nullement indiqué, lors de son audition devant l’autorité intimée, qu’il existerait un quelconque espoir de reprise de la vie commune, répondant même par la négative à la question des enquêteurs sur ce point (cf. procès-verbal d’audition administrative du 12 septembre 2023, question 15). Il importe peu à cet égard que la recourante n’envisage pas de divorcer, pour des raisons liées à sa foi au demeurant. Il suffit de constater que le mariage ne subsiste plus que formellement, le lien conjugal étant vidé de toute substance, si bien que la recourante ne peut plus s’en prévaloir pour bénéficier des dispositions précitées de l’ALCP. Pour le même motif, le recourante n’a pas non plus droit au renouvellement de son autorisation de séjour en application de l’art. 44 LEI.”
Pour les personnes autorisées provisoirement ou admises provisoirement, les considérations et critères pertinents pour le regroupement familial prévus à l'art. 44 LEI s'appliquent mutatis mutandis ; la jurisprudence relative à l'art. 44 est, à cet égard, en principe applicable par analogie, sous réserve que le délai d'attente prévu dans la disposition spéciale relative à l'admission provisoire ne soit pas pris en compte. Pour la procédure, la règle prévue à l'art. 74 OASA est déterminante (dépôt auprès de l'autorité cantonale des migrations, transmission au SEM accompagnée d'un rapport cantonal pour l'examen des conditions légales).
“6.5). 4.3 Selon le texte clair de la loi, les conditions fixées par l'art. 85 al. 7 LEI au regroupement familial de personnes admises provisoirement sont cumulatives. 4.4 Par ailleurs, de par sa formulation potestative, la disposition en cause ne confère pas, en tant que telle, un droit à une admission provisoire, ce qui laisse aux autorités compétentes un large pouvoir d'appréciation. Elles sont toutefois tenues de procéder, dans chaque cas concret, à une pesée des intérêts globale et minutieuse (en ce sens, cf. notamment l'arrêt du TAF F-3192/2018 du 24 avril 2020 consid. 5.2 et les références citées). 4.5 Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 85 al. 7 LEI). Dans ces conditions, la jurisprudence du TF et du TAF rendue au regard de l'art. 44 LEI est applicable par analogie (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les références citées). 4.6 En vertu de l'art. 24 de l'ordonnance du 11 août 1999 sur l'exécution du renvoi et de l'expulsion d'étrangers (OERE, RS 142.281), la procédure à suivre pour regrouper les membres d'une famille de personnes admises à titre provisoire en Suisse est régie par l'art. 74 OASA. 4.7 Conformément à l'art. 74 al. 1 OASA, les demandes visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doivent être déposées auprès de l'autorité migratoire cantonale (art. 88 al. 1 OASA). Cette autorité transmet la demande accompagnée de son avis au SEM, qui précise si les conditions légales de regroupement familial sont remplies (art. 74 al. 2 OASA). 4.8 Aux termes de l'art. 74 al. 3 1ère phrase OASA, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans dès l'admission à titre provisoire, sous réserve du délai d'attente prévu à l'art. 85 al.”
“3 Selon le texte clair de la loi, les conditions fixées par l'art. 85 al. 7 LEI au regroupement familial de personnes admises provisoirement sont cumulatives. 4.4 Par ailleurs, de par sa formulation potestative, la disposition en cause ne confère pas, en tant que telle, un droit à une admission provisoire, ce qui laisse aux autorités compétentes un large pouvoir d'appréciation. Elles sont toutefois tenues de procéder, dans chaque cas concret, à une pesée des intérêts globale et minutieuse (en ce sens, cf. notamment l'arrêt du TAF F-3192/2018 du 24 avril 2020 consid. 5.2 et les références citées). 4.5 Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 85 al. 7 LEI). Dans ces conditions, il se justifie en principe de reprendre la jurisprudence du TF et du TAF rendue en rapport avec l'art. 44 LEI par analogie pour interpréter l'art. 85 al. 7 LEI (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les références citées). 4.6 En vertu de l'art. 24 de l'ordonnance du 11 août 1999 sur l'exécution du renvoi et de l'expulsion d'étrangers (OERE, RS 142.281), la procédure à suivre pour regrouper les membres d'une famille de personnes admises à titre provisoire en Suisse est régie par l'art. 74 OASA. 4.7 Conformément à l'art. 74 al. 1 OASA, les demandes visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doivent être déposées auprès de l'autorité migratoire cantonale (art. 88 al. 1 OASA). Cette autorité transmet la demande accompagnée de son avis au SEM, qui précise si les conditions légales de regroupement familial sont remplies (art. 74 al. 2 OASA). 4.8 Aux termes de l'art. 74 al. 3 1ère phrase OASA, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans, si les délais relatifs au regroupement familial prévus à l'art. 85 al.”
“Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 87 al. 5 LEI). Dans ces conditions, il se justifie en principe de reprendre la jurisprudence du TF et du TAF rendue en rapport avec l'art. 44 LEI par analogie pour interpréter l'art. 85 al. 7 LEI (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les références citées).”
art. 44 LEI n'établit pas un droit automatique à l'octroi ou au renouvellement d'un permis de séjour; les autorités décident, en règle générale, dans le cadre de leur pouvoir d'appréciation légal. Sous réserve de cette décision discrétionnaire, il peut toutefois résulter, pour les personnes bénéficiant d'un droit de séjour consolidé en raison de la protection de la vie familiale (art. 8 CEDH ou art. 13 al. 1 Cst.), un droit au regroupement familial ou au renouvellement, pour autant que les conditions pertinentes soient remplies et qu'il existe une atteinte concrète à la vie familiale.
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
“Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 2.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 21. Dezember 2023, VB.2023.00629, E. 3.2, und 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 H, die aktuelle Ehefrau des Beschwerdeführers, hält sich seit Mai 2005 und damit seit deutlich mehr als zehn Jahren in der Schweiz auf. Praxisgemäss ist bei dieser Ausgangslage davon auszugehen, dass ihr ein gefestigter Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art.”
“2 Der Gesetzgeber hat den ausländerrechtlichen Familiennachzug in den Art. 42 ff. AIG geregelt. Bezüglich eines solchen von ausländischen Personen, deren Aufenthaltsbewilligung auf einem gefestigten Anwesenheitsrecht beruht, ist trotz Fehlens eines gesetzlichen Bewilligungsanspruchs (Art. 44 AIG) das behördliche Ermessen beschränkt (vgl. Art. 96 AIG). Der Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK ist berührt, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme eine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeinträchtigt, ohne dass es dieser möglich bzw. zumutbar wäre, das entsprechende Familienleben andernorts zu pflegen (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.3). Mit Blick auf den Schutz des Privat- und Familienlebens der betroffenen Personen sind in diesem Fall gute Gründe erforderlich, um den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu verweigern (BGE 139 I 330 E. 2.4.1). Solche liegen vor, wenn die Betroffenen die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG i.V.m. Art. 73 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) nicht erfüllen oder Erlöschensgründe im Sinne von Art. 51 Abs. 2 AIG bestehen. Die meisten europäischen Staaten gewähren das Recht auf Nachzug der engeren Familie erst, wenn deren Unterhalt gesichert erscheint bzw. die Familie über eine geeignete Wohnung verfügt (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.4.1). 2.1.3 Der Nachzugsanspruch bei einer gefestigten Aufenthaltsbewilligung eines der Ehepartner besteht im Rahmen des Schutzes des Privat- und Familienlebens unter Berücksichtigung des gesetzlichen Systems, wenn der ausländische Ehegatte mit der hier gefestigt anwesenden Person zusammenwohnt (Art. 44 lit. a AIG), die Eheleute über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügen (Art. 44 lit. b AIG) und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Zudem müssen die jeweiligen Nachzugsfristen eingehalten sein. Der Nachzug von Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung muss innerhalb von fünf Jahren geltend gemacht werden (vgl.”
Absence de droit subjectif : L'octroi ou le renouvellement au titre de l'art. 44 LEI s'effectue, selon la jurisprudence judiciaire et administrative, dans le cadre d'un pouvoir discrétionnaire ; il n'existe donc pas de droit subjectif à son obtention (voir principes directeurs de l'ATF). Dans l'appréciation au cas par cas, il convient notamment de tenir compte de l'âge et des critères d'intégration (art. 58a LEI) ainsi que d'autres éléments de la situation personnelle. Lorsque des situations dangereuses sont invoquées (p. ex. violences domestiques), les autorités peuvent exiger et vérifier les pièces justificatives nécessaires, notamment certificats médicaux, rapports de police ou dépôts de plainte pénale.
“18 à 29 LEI, notamment aux fins de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité ou d'intérêts publics majeurs. Cette disposition dérogatoire présente un caractère exceptionnel et doit être appliquée de manière restrictive (ATF 128 II 200 consid. 4). Elle ne confère pas de droit à l’obtention d’une autorisation de séjour (ATF 138 II 393 consid. 3.1 ; 137 II 345 consid. 3.2.1). L’étranger concerné doit se trouver dans une situation de détresse personnelle. Cela signifie que ses conditions de vie et d’existence, comparées à celles applicables à la moyenne des étrangers, doivent être mises en cause de manière accrue, c’est‑à‑dire que le refus de lui accorder une autorisation de séjour comporte pour lui de graves conséquences. Lors de l’appréciation d’un cas personnel d’extrême gravité, il y a lieu de tenir compte de l’ensemble des circonstances du cas particulier (ATF 138 II 393 consid. 3.1 ; 137 II 345 consid. 3.2.1). 5.4 Selon l'art. 77 OASA, qui n'est pas directement applicable en l'espèce, l’autorisation de séjour octroyée au conjoint au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (al. 1 let. b). Celles-ci sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violence conjugale ou lorsque le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d’un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise (al. 2). Si la violence conjugale est invoquée, les autorités compétentes peuvent demander des preuves (al. 3). L'art. 77 al. 6 OASA précise que sont notamment considérés comme indices de violence conjugale les certificats médicaux (let. a), les rapports de police (let. b), les plaintes pénales (let. c), les mesures au sens de l’art. 28b CC (let. d) ou les jugements pénaux prononcés à ce sujet (let. e). 5.4.1 Il convient de prendre au sérieux toute forme de violence conjugale, qu'elle soit physique ou psychique. La violence conjugale doit toutefois revêtir une certaine intensité (« intensité particulière »).”
“Au surplus, le Tribunal relève que le recourant était représenté tout au long de la procédure et qu'il appartenait dès lors à ses mandataires (dont le premier est même qualifié, dans le mémoire du 30 juillet 2019, de « rompu au droit des étrangers » [cf. dossier SEM, p. 72]) de prendre les mesures qui s'imposaient afin de pouvoir agir en temps utile (cf. ATF 136 II 497 consid. 3.4). 5.4 Au vu de ce qui précède, ce n'est donc pas de manière contraire au droit que l'autorité inférieure s'est fondée sur l'âge du recourant au moment du dépôt de la demande de regroupement familial le 30 juillet 2019. Le recourant ne saurait par ailleurs prétendre à une autorisation de séjour en application du principe de la proportionnalité et de l'interdiction du formalisme excessif dès lors que l'autorité n'a fait qu'appliquer la condition d'âge prévue par la loi (arrêts du TF 2C_326/2019 du 3 février 2020 consid. 3.1 ; 2C_914/2020 du 11 mars 2021 consid. 6). Le recourant ne saurait dès lors prétendre à l'octroi d'une autorisation de séjour sur la base de l'art. 44 LEI. 6. 6.1 Conformément à l'art. 30 al. 1 let. b LEI, il est possible de déroger aux conditions d'admission notamment dans le but de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité ou d'intérêts publics majeurs. L'art. 31 OASA, qui comprend une liste exemplative des critères qu'il convient de prendre en considération pour la reconnaissance de tels cas, précise que lors de l'appréciation, il sied de tenir compte notamment de l'intégration du requérant sur la base des critères d'intégration définis à l'art. 58a al. 1 LEI (let. a), de la situation familiale, particulièrement de la période de scolarisation et de la durée de la scolarité des enfants (let. c), de la situation financière (let. d), de la durée de la présence en Suisse (let. e), de l'état de santé (let. f) et des possibilités de réintégration dans l'Etat de provenance (let. g). Il ressort de la formulation de l'art. 30 al. 1 let. b LEI, qui est rédigé en la forme potestative, que l'étranger n'a aucun droit à l'octroi d'une dérogation aux conditions d'admission pour cas individuel d'une extrême gravité et, partant, à l'octroi d'une autorisation de séjour fondée sur cette disposition (ATF 138 II 393 consid.”
Une présence légale de longue durée (p. ex. plus de dix ans) peut faire naître une présomption d'une bonne intégration et, dès lors — si les conditions des art. 44 et 47 LEI sont remplies — ouvrir un droit au regroupement familial. Toutefois, une présence prolongée n'accorde pas automatiquement ce droit ; la pratique impose des exigences strictes en matière de protection de la vie privée.
“_______ n'avaient pas atteint l'âge de la majorité lorsque leur père s'est vu délivrer une autorisation de séjour, le 25 juin 2014, le statut actuel du recourant est déterminant en l'espèce (arrêt du TF 2C_247/2012 du 2 août 2012 consid. 1.1 et 3.4; arrêt du TAF F-384/2017 du 4 septembre 2018 consid. 4.2 a contrario ; arrêt du TAF F-4129/2015 du 28 décembre 2016 consid. 5.1 [non publié in ATAF 2016/34]). L'art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions (cumulatives) suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC, RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 4.4 L'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas en tant que tel un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et 137 I 284 consid. 1.2). 4.5 En l'occurrence, le recourant, arrivé en Suisse en 2008, a été mis au bénéfice d'une admission provisoire en 2009. Au mois de juin 2014, il a obtenu une autorisation de séjour. Son séjour en Suisse a donc toujours été légal et sa durée dépasse les dix ans, de sorte qu'il est présumé bien intégré et qu'il dispose d'un droit de séjour durable découlant du respect de la vie privée au sens de l'art. 8 CEDH (ATF 149 I 207 consid. 5.3.2, 146 I 185 consid. 5.3 et 144 II 1 consid. 6.1). Par voie de conséquence, son épouse et ses enfants peuvent, en principe, se prévaloir d'un droit au regroupement familial (découlant également de l'art. 8 CEDH), pour autant que les conditions des art. 44 et 47 LEI (en lien avec l'art. 73 OASA) soient remplies (ATF 146 I 185 consid.”
“Nach der Rechtsprechung bedarf es hierfür indessen besonders intensiver, über eine normale Integration hinausgehende private Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich. Eine lange Anwesenheit und die damit verbundene durchschnittliche Integration genügen im Hinblick auf den Schutz des Privatlebens nicht (BGE 130 II 281 E. 3.2.1, 126 II 425 E. 4c/aa). Ein Anspruch unter dem Aspekt Privatleben fällt nur unter strengen Voraussetzungen in Betracht. Die Beschwerdeführerin lebt seit etwa neun Jahren in der Schweiz, erfüllt die erforderlichen Voraussetzungen hingegen offensichtlich nicht (vgl. BGr, 31. Mai 2018, 2C_472/2018, E. 2.2). Der Schluss der Vorinstanz, dass sie keinen Anspruch auf Familiennachzug ihres Ehemannes hat, ist somit nicht zu beanstanden. Demzufolge können die Beschwerdeführenden keinen Nachzugsanspruch gestützt auf eine Norm des Landesrechts oder eines Staatsvertrages ableiten. Es ist damit zu prüfen, ob der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässem Ermessen nach Art. 96 AIG erfolgt ist. 3. 3.1 3.1.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Zudem muss der Ehegattennachzug innert fünf Jahren (nach dem Eheschluss oder der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung an den originär anwesenheitsberechtigten Ehegatten) geltend gemacht werden (vgl. Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Darüber hinaus darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und kein Widerrufsgrund nach Art.”
En cas de séjour régulier de plus de dix ans, la jurisprudence admet une présomption d'une bonne intégration; de là peut être déduit, pour les conjoints et les enfants mineurs non mariés, un droit au regroupement familial fondé sur l'art. 8 CEDH, à condition que les exigences de l'art. 44 (et, à titre complémentaire, de l'art. 47) LEI soient remplies. Toutefois, l'art. 44 lui-même n'établit pas un droit automatique : l'octroi demeure à l'appréciation de l'autorité.
“_______ n'avaient pas atteint l'âge de la majorité lorsque leur père s'est vu délivrer une autorisation de séjour, le 25 juin 2014, le statut actuel du recourant est déterminant en l'espèce (arrêt du TF 2C_247/2012 du 2 août 2012 consid. 1.1 et 3.4; arrêt du TAF F-384/2017 du 4 septembre 2018 consid. 4.2 a contrario ; arrêt du TAF F-4129/2015 du 28 décembre 2016 consid. 5.1 [non publié in ATAF 2016/34]). L'art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions (cumulatives) suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC, RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 4.4 L'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas en tant que tel un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et 137 I 284 consid. 1.2). 4.5 En l'occurrence, le recourant, arrivé en Suisse en 2008, a été mis au bénéfice d'une admission provisoire en 2009. Au mois de juin 2014, il a obtenu une autorisation de séjour. Son séjour en Suisse a donc toujours été légal et sa durée dépasse les dix ans, de sorte qu'il est présumé bien intégré et qu'il dispose d'un droit de séjour durable découlant du respect de la vie privée au sens de l'art. 8 CEDH (ATF 149 I 207 consid. 5.3.2, 146 I 185 consid. 5.3 et 144 II 1 consid. 6.1). Par voie de conséquence, son épouse et ses enfants peuvent, en principe, se prévaloir d'un droit au regroupement familial (découlant également de l'art. 8 CEDH), pour autant que les conditions des art. 44 et 47 LEI (en lien avec l'art. 73 OASA) soient remplies (ATF 146 I 185 consid.”
En cas de renvoi, le tribunal cantonal doit examiner si l'art. 8 EMRK, en liaison avec les conditions nationales, notamment l'art. 44 LEI, fonde un droit à l'octroi d'un permis de séjour pour regroupement familial.
“Cette conclusion suffit à admettre le recours, qu'il soit envisagé comme un recours en matière de droit public ou comme un recours constitutionnel subsidiaire, et à annuler l'arrêt attaqué, sans qu'il soit besoin d'examiner les autres griefs soulevés par les recourants. La cause est renvoyée au Tribunal cantonal pour qu'il statue à nouveau en examinant si les recourants peuvent prétendre à l'octroi d'une autorisation de séjour par regroupement familial découlant de l'art. 8 CEDH, en lien avec les conditions posées par le droit interne, notamment celles de l'art. 44 LEI, comme ceux-ci le requièrent dans leurs conclusions.”
Pour l'octroi de l'autorisation de séjour, l'inscription à une offre de formation linguistique suffit en lieu et place d'une preuve de connaissances linguistiques (art. 44 al. 2 LEI). L'art. 44 LEI n'entraîne pas un droit automatique au regroupement familial; les autorités décident en exerçant leur pouvoir d'appréciation. Dans la mesure où le membre de la famille présent en Suisse dispose d'un droit de séjour établi, la protection de la vie familiale (art. 8 CEDH / art. 13 al. 1 Cst.) peut influencer l'examen et, partant, l'existence d'un droit au regroupement familial.
“Das Verwaltungsgericht ist für Beschwerden gegen Rekursentscheide der Sicherheitsdirektion über Anordnungen des Migrationsamts betreffend das Aufenthaltsrecht nach §§ 41 ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zuständig. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 2.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 21. Dezember 2023, VB.2023.00629, E. 3.2, und 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 H, die aktuelle Ehefrau des Beschwerdeführers, hält sich seit Mai 2005 und damit seit deutlich mehr als zehn Jahren in der Schweiz auf.”
“Weil auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. Das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 5. Dezember 2023 um vorsorgliche Bewilligung der Einreise wird mit dem heutigen Urteil gegenstandslos. 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Ein solches liegt praxisgemäss vor, wenn die sich hier aufhaltende Person das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besitzt oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 144 I 266 E.”
“2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S. 2-4, 7-12 Ziff. II/5, III/A, B/2 f.), die Vorinstanz habe den”
Citation : LEI art. 44 n° 196 Le regroupement familial peut être refusé lorsqu'il existe un risque concret d'un futur recours à l'aide sociale ; de simples craintes d'ordre financier ne suffisent pas. En outre, une dépendance continue et importante à l'aide sociale — si aucune amélioration positive n'est envisageable — peut également faire obstacle à un regroupement familial inverse.
“Indessen wies auch das Migrationsamt in seinem Antrag auf Erteilung einer Härtefallbewilligung vom 16. April 2014 darauf hin, dass im Hinblick auf die berufliche Integration keine erfolgreiche Integration vorliege. Eine vorzügliche Integration der Ehefrau des Beschwerdeführers ist damit nicht ersichtlich und muss ein gefestigtes Anwesenheitsrecht ihrerseits verneint werden. Dass das gemeinsame Kind im Juni 2015 in der Schweiz geboren wurde, seither hier lebt und aufwächst, lässt keinen anderen Schluss zu: Als ein hier geborenes ausländisches unmündiges Kind teilt er das ausländerrechtliche Schicksal des sorge- und obhutsberechtigten Elternteils (BGE 143 I 21 E. 5.4). Folglich kann der Beschwerdeführer keinen Nachzugsanspruch gestützt auf Art. 44 AIG ableiten und ist zu prüfen, ob der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässen Ermessen war. 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für den Beschwerdeführer rechtzeitig gestellt wurde (Art. 73 Abs. 1 VZAE), die Familie zusammenlebt (Art. 44 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG). Indessen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, die Familie würde nicht über genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG verfügen. 4.2 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen.”
“Im Rahmen der umfassenden Interessenabwägung ist mit den Erwägungen der Vorinstanz zunächst festzustellen, dass auch der gesetzlich geregelte Familiennachzug von ausreichenden Mitteln abhängig ist. Danach kann ausländischen Ehegatten und ledigen minderjährigen Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung bei genügender sprachlicher Integration erteilt oder verlängert werden, wenn sie mit diesen in einer bedarfsgerechten Wohnung zusammenwohnen und nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Art. 44 Abs. 1 AIG). Diese Voraussetzungen für einen Familiennachzug sind EMRK-konform (Spescha, a.a.O., Art. 44 AIG N 4). Auch bei der Ausgangslage eines umgekehrten Familiennachzugs, bei dem ein Kind mit schweizerischer Nationalität aufgrund der Wegweisung eines sorgeberechtigten Elternteils gezwungen würde, diesem ins Ausland zu folgen, kann dessen fortgesetzte und erhebliche Sozialhilfeabhängigkeit seinem Verbleib in der Schweiz entgegenstehen, wenn keine Änderung absehbar ist (vgl. VGE VD.2021.85 vom 7. Januar 2022 E. 4.3.3 m.H. auf BGE 137 I 247 E. 5.2.5 S. 256; BGer 2C_234/2010 vom 11. Juli 2011 E. 2.4.3, 2C_843/2009 vom 14. Juni 2010 E. 4.2, 2C_697/2008 vom 2. Juni 2009 E. 4.4). Immerhin ist ein umgekehrter Familiennachzug in der Praxis im Rahmen einer umfassenden Interessenabwägung auch bei Sozialhilfebezug möglich (vgl. VGE VD.2021.85 vom 7. Januar 2022 E. 4.3.3 m.H.).”
“Der eingetragene Partner des Beschwerdeführers war zwar in der Vergangenheit auf finanzielle Unterstützung durch die Sozialhilfe angewiesen, was sich aber zumindest teilweise mit dem tiefen Lohn während der Berufslehre begründen lässt. Insbesondere aufgrund der langen Aufenthaltsdauer und dem jugendlichen Alter bei der Einreise in die Schweiz ist ein gefestigtes Aufenthaltsrecht des eingetragenen Partners des Beschwerdeführers zu bejahen. 4.4 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer und sein eingetragener Partner gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich einen Anspruch auf Familiennachzug haben, sofern ihre Beziehung als eingetragene Partner intakt ist und tatsächlich gelebt wird. 5. 5.1 Kommt den Betroffenen grundsätzlich ein Anspruch auf Familiennachzug aus Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV zu, haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie dieses nur aus guten Gründen abweisen (vgl. zum Ganzen VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1; VGr, 18. November 2020, 2020.00527, E. 2.1). 5.2 Solche Gründe liegen vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) nicht erfüllt sind oder Erlöschensgründe im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG bestehen (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.6; BGr, 8. April 2019, 2C_835/2018, E. 4.1). 5.3 Die Vorinstanz verweigerte den Familiennachzug gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG aufgrund der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers und seines eingetragenen Partners und des daraus resultierenden Sozialhilferisikos. 5.4 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge usw.”
Un droit de séjour établi fondé sur l'art. 8 CEDH peut fonder le droit au regroupement familial du conjoint même en cas d'irrégularité antérieure, pour autant que les conditions d'octroi prévues à l'art. 44 LEI soient remplies.
“Das Bundesgericht hält entgegen der Ansicht der Vorinstanz fest, dass ein gefestigtes Recht auf eine Aufenthaltsbewilligung auf der Grundlage von Art. 8 EMRK grundsätzlich das Recht auf Nachzug der Ehegattin oder des Ehegatten verleiht, sofern die Voraussetzungen des innerstaatlichen Rechts für den Familiennachzug gegeben sind; konkret ist entscheidend, ob die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sind (BGE 146 I 185 E. 6.1 f. [Pra 110/2021 Nr. 36]; 137 I 284 E. 2.6). Aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschrechte (nachfolgend: EGMR) vom 14. Dezember 2010 i.S. O’Donoghue und Mitbeteiligte gegen Vereinigtes Königreich (Nr. 34848/07) geht hervor, dass das in Art. 12 EMRK garantierte Recht auf Eheschliessung auch von ausländischen Personen angerufen werden kann, die sich illegal in einem Vertragsstaat aufhalten. Dies gilt ebenso für das in Art. 14 BV niedergelegte Recht auf Ehe und Familie, auf das sich jede volljährige Person unabhängig ihrer Nationalität und ihrer Religion berufen kann (BGE 137 I 351 E. 3.5 [Pra 101/2012 Nr. 61] mit Hinweisen). Diese Praxis gilt somit auch für abgewiesene Asylbewerbende, die erst mittels Heirat den ausländerrechtlichen Bewilligungsanspruch erwerben, da ihnen bei einer ernstlich gewollten Ehe und offensichtlich erfüllten Bewilligungserfordernissen nicht zugemutet werden kann, in ihre Heimat zurückzukehren und von dort aus um eine Einreisebewilligung zwecks Heirat zu ersuchen (BGE 139 I 37 E.”
Même si les autres conditions sont remplies, la situation financière (p. ex. des dettes importantes) peut être prise en compte, dans l'exercice du pouvoir d'appréciation, pour refuser le regroupement familial en vertu de l'art. 44 LEI. En outre, un motif de révocation lié à l'endettement peut être envisagé lorsque la gestion de l'endettement n'est pas seulement présente, mais est considérée comme délibérée ou particulièrement reprochable.
“Es ist unbestritten, dass das Gesuch um Familiennachzug rechtzeitig eingereicht worden ist (vgl. Art. 47 Abs. 1 und Abs. 3 Bst. b AIG), die Beschwerdeführenden zusammenwohnen wollen, eine genügend grosse Wohnung vorhanden ist und keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Die Voraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 Bst. a-c AIG sind mithin als erfüllt anzusehen (angefochtener Entscheid E. 6.3 f.). Ob die Voraussetzungen von Bst. d (Sprachkenntnisse) und Bst. e (kein Bezug von Ergänzungsleistungen) ebenfalls erfüllt sind, hat die Vorinstanz offengelassen bzw. nicht thematisiert (angefochtener Entscheid E. 6.5). Sie gelangte sinngemäss zum Schluss, dass die nachgesuchte Aufenthaltsbewilligung aufgrund der finanziellen Situation des Beschwerdeführers (Schulden) auch dann ermessensweise verweigert werden darf, wenn die Voraussetzungen von Art. 44 AIG allesamt erfüllt wären (angefochtener Entscheid E. 6.5 f., 7).”
“Februar 2018 E. 6 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen, sowie BGer 2C_288/2020 vom 18. August 2020 E. 5.2 mit Hinweisen). Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV enthalten praxisgemäss keinen vorbehaltslosen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt bzw. auf Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 142 II 35 E. 6.1; BGE 139 I 330 E. 2 je mit Hinweisen). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut: Liegt eine aufenthaltsbeendende oder -verweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich diese dennoch als zulässig, falls sie gesetzlich vorgesehen ist, einem legitimen Zweck dient und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweist (BGE 142 II 35 E. 6; BGE 139 I 330 E. 2.2). Der Schutz des Privat- und Familienlebens nach Art. 8 EMRK darf nicht dazu führen, dass ein ausländischer Staatsbürger, der die gesetzlichen Voraussetzungen nach dem schweizerischen Recht für den Familiennachzug nicht erfüllt (hier: Art. 44 AIG), seine Angehörigen dennoch in die Schweiz nachziehen kann (vgl. BGer 2C_207/2017 vom 2. November 2017 E. 5.1 mit Hinweisen). Vorab zu untersuchen ist, ob der Beschwerdeführer wegen seiner Schulden den Widerrufstatbestand von Art. 51 Abs. 2 Ingress und lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 Ingress und lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 Ingress und lit. b VZAE erfüllt. Ein allfälliger Anspruch auf Familiennachzug erlischt, wenn gegen den Gesuchsteller selbst Widerrufsgründe vorliegen, insbesondere dann, wenn die Ausländerin oder der Ausländer erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verstossen hat (Art. 51 Abs. 2 Ingress und lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 Ingress und lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 Ingress und lit. b VZAE). Ein solcher Verstoss ist unter anderem bei mutwilliger Nichterfüllung der öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen anzunehmen. Schuldenwirtschaft allein genügt nicht. Vorausgesetzt ist zusätzlich Mutwilligkeit der Verschuldung; die Verschuldung muss mit anderen Worten selbst verschuldet und qualifiziert vorwerfbar sein (vgl.”
“Da der Ehemann der Beschwerdeführerin aber erstmals am 31. Oktober 2023 Alimente bezahlte und insgesamt lediglich zwei diesbezügliche Zahlungen nachgewiesen sind, konnte und durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass die entsprechenden Zahlungen nicht (regelmässig) geleistet werden. Schliesslich darf hier berücksichtigt werden, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin drei Widerrufsgründe gesetzt hat (Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG [längerfristige Freiheitsstrafe, vgl. vorn, E. 4.3.2.1]; Art. 62 Abs. 1 lit. c [Schuldenwirtschaft] und Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG [Sozialhilfebezug, vgl. vorn, E. 4.3.2.2]), weshalb sein eigenes Aufenthaltsrecht in der Schweiz nicht gesichert erscheint. Im Rahmen einer Gesamtwürdigung der Umstände des vorliegenden Falls und insbesondere der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin und ihres Ehemanns erweist sich der Schluss der Vorinstanz, die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG sei nicht erfüllt, nicht als rechtsverletzend. Sie hat der Beschwerdeführerin den Nachzug gestützt auf Art. 44 AIG somit zu Recht versagt. 6. 6.1 Die Vorinstanz verweigerte sodann auch die Erteilung einer Härtefallbewilligung im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG. Auch darüber hatte die Vorinstanz im Rahmen des pflichtgemässen Ermessens zu befinden. 6.2 In diesem Zusammenhang ist zunächst zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin in Afghanistan über ein familiäres Netz verfügt (Eltern, mehrere Geschwister, mehrere Geschwister ihres Ehemanns) und sie zusammen mit ihren Eltern und ihrer Halbschwester in einem Haus wohnt. Überdies wird sie von ihrem Ehemann regelmässig finanziell unterstützt. Wie hoch diese (monatliche) Unterstützung genau ausfällt, ist nicht von entscheidender Bedeutung. Soweit der Vertreter der Beschwerdeführerin in diesem Kontext geltend macht, die Vorinstanz habe auf ein ihm unbekanntes Aktenstück abgestellt, so trifft dies offensichtlich nicht zu: Im Rahmen des Rekursverfahrens hatte er Einsicht in die Akten des Beschwerdegegners erhalten; es wäre ihm somit ohne Weiteres möglich gewesen, sich auch zu diesem, von der Vorinstanz zitieren Aktenstück zu äussern.”
Citation : LEI art. 44 n. 193 Une union hors mariage ou un partenariat non matrimonial ne confère pas de droit à l'octroi d'une autorisation de séjour au sens de l'art. 44 al. 1 LEI. De même, l'art. 8 CEDH n'accorde en principe pas un droit personnel à demeurer dans un État déterminé.
“Le recourant se prévaut surtout de sa relation de couple avec sa compagne B.________ pour en déduire un droit à la protection de leur vie conjugale, qui justifierait, selon lui, la délivrance d’une autorisation de séjour. A cet égard, il se prévaut à tort de l’art. 44 al. 1 LEI, dès lors qu’il n’est pas marié avec sa compagne. Quant à l’art. 8 CEDH, qu’il invoque également, cette disposition ne confère en principe pas un droit à séjourner dans un Etat déterminé.”
Si l'art. 8 CEDH (resp. l'art. 13 Cst.) confère un droit au regroupement familial, les autorités ne peuvent rejeter une demande de regroupement au titre de l'art. 44 LEI que pour des motifs sérieux.
“Da der Beschwerdeführer lediglich über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, kann er sich für den Nachzug seiner Ehefrau nur auf Art. 44 AIG stützen, welcher ihm anders als Art. 42 und 43 AIG keinen Nachzugsanspruch einräumt (BGE 137 I 284 E. 1.2). Die Behörden entscheiden nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). 2.2 2.2.1 Allerdings vermag der Beschwerdeführer unter bestimmten Voraussetzungen aus dem in Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK) sowie Art. 14 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Schutz des Familienlebens einen Anspruch auf Nachzug der Ehegattin abzuleiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3, 130 II 281 E. 3.1; BGr, 5. April 2016, 2C_281/2016, E. 2.2). Kommt den Betroffenen gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich ein Anspruch auf Familiennachzug zu, haben die zuständigen Behörden deshalb nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über ihr Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie dieses nur aus guten Gründen abweisen (vgl. zum Ganzen VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). 2.2.2 Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung setzt die Berufung auf den Schutz des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV insbesondere voraus, dass es sich beim in der Schweiz lebenden Familienmitglied um eine hier gefestigt anwesenheitsberechtigte Person handelt (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.1). Von einem gefestigten Anwesenheitsrecht ist dabei grundsätzlich nur bei schweizerischer Staatsangehörigkeit auszugehen, ebenso bei einer Niederlassungs- oder aber einer Aufenthaltsbewilligung, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht auf deren Verlängerung ein Anspruch besteht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 6. Juni 2018, 2C_251/2017, E. 2.2). Ein gefestigtes Anwesenheitsrecht kann sich aus dem Schutz des Privatlebens, d. h. aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ergeben. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts, kann bei einem rechtmässigen Aufenthalt von rund zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es besondere Gründe bedarf, um den Aufenthalt einer ausländischen Person zu beenden; die Steuerung der Einwanderung genügt als einziges öffentliches Interesse hierfür nicht mehr (BGE 144 I 266 ff, E.”
Citation : LEI art. 44 n. 191 Chez les personnes disposant d'un droit de séjour établi, le regroupement familial est reconnu sur la base de l'art. 8 CEDH ou de l'art. 13 Cst., pour autant que les conditions de l'art. 44 LEI et les délais légaux de regroupement soient respectés. Dans de tels cas, l'appréciation des autorités est restreinte : le regroupement ne peut être refusé que pour de bonnes raisons.
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
“43 AIG) – keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen über das Nachzugsgesuch (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens lässt sich allerdings ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 30. August 2023, VB.2023.00301, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Ist solches der Fall, haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den anbegehrten Nachzug nur aus guten Gründen verweigern. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt oder die in Art. 47 AIG bzw. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) statuierten Nachzugsfristen nicht eingehalten sind, oder wenn Erlöschensgründe nach Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen bzw. der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird (BGE 146 I 185 E. 6.2, 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6; VGr, 6. April 2023, VB.2022.00459, E. 3.1 – 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 5 – 18. November 2020, 2020.00527, E. 2.3 – 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). 2.2 Die Vorinstanz erteilte der Mutter des Beschwerdeführers mit Entscheid vom 1. Januar 2020 in Anerkennung eines nachehelichen Härtefalls eine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG (nachehelicher Aufenthaltsanspruch aus wichtigen Gründen). Damit verfügt B über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht im Sinn der Rechtsprechung (vgl. dazu BGE 144 I 266 E. 3.3 mit Hinweisen). Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn wird sodann gelebt und ist intakt.”
“Zwar kann der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Familiennachzug in direkter Anwendung von Art. 44 Ausländer- und Integrationsgesetz vom 16. Dezember 2005 (AIG; Familiennachzug von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) geltend machen (BGE 139 I 330 E. 1.2 mit Hinweisen). Er verfügt wegen seiner flüchtlings- und asylrechtlichen Situation indessen über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht, welches ihm erlaubt, sich auf den konventions- bzw. verfassungsrechtlich garantierten Schutz seines Familienlebens zu berufen (Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 [EMRK] und Art. 13 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV]; BGE 139 I 330; BGr, 18. April 2018, 2C_502/2017, E. 1.2). 2.1.2 Der Gesetzgeber hat den ausländerrechtlichen Familiennachzug in den Art. 42 ff. AIG geregelt. Bezüglich eines solchen von ausländischen Personen, deren Aufenthaltsbewilligung auf einem gefestigten Anwesenheitsrecht beruht, ist trotz Fehlens eines gesetzlichen Bewilligungsanspruchs (Art. 44 AIG) das behördliche Ermessen beschränkt (vgl. Art. 96 AIG). Der Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK ist berührt, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme eine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeinträchtigt, ohne dass es dieser möglich bzw. zumutbar wäre, das entsprechende Familienleben andernorts zu pflegen (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.3). Mit Blick auf den Schutz des Privat- und Familienlebens der betroffenen Personen sind in diesem Fall gute Gründe erforderlich, um den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu verweigern (BGE 139 I 330 E. 2.4.1). Solche liegen vor, wenn die Betroffenen die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG i.V.m. Art. 73 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) nicht erfüllen oder Erlöschensgründe im Sinne von Art. 51 Abs. 2 AIG bestehen. Die meisten europäischen Staaten gewähren das Recht auf Nachzug der engeren Familie erst, wenn deren Unterhalt gesichert erscheint bzw.”
Référence : LEI art. 44 n. 190 Un cas de rigueur post-matrimonial exige une atteinte importante, qui doit être exposée de manière concrète et paraître crédible compte tenu des circonstances. Il est décisif de savoir si la réintégration personnelle, familiale ou professionnelle est considérée comme gravement compromise. De plus, il doit exister un lien de causalité entre les difficultés de réintégration et la dissolution du mariage.
“Oktober 2020 E. 4.1, m.H. auf BGE 137 II 345 E. 3.2.3, 137 II 1 E. 4.1 und VGE VD.2018.7 vom 19. Juli 2018 E. 2.3.1). Bei der Beurteilung der wichtigen persönlichen Gründe sind sämtliche Aspekte des Einzelfalls mitzuberücksichtigen (BGE 138 II 229 E. 3.1 und 137 II 345 E. 3.2.1; VGE VD.2018.7 vom 19. Juli 2018 E. 2.3.1). Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat, nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre. Eine erfolgreiche Integration in der Schweiz genügt für sich genommen nicht für eine Bewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG (BGer 2C_435/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 6.3, 2C_1038/2022 vom 21. August 2023 E. 3.3.4, 2C_1002/2021 vom 9. Februar 2022 E. 4.4). Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (VGE VD.2020.75 vom 15. Oktober 2020 E. 4.1, m.H. auf BGE 138 II 229 E. 3.1 und 137 II 345 E. 3.2.3; BGer 2C_435/2023 vom 14. Dezember 2023 E. 6.2, 2C_827/2022 vom 31. März 2023 E. 3.3). Die befürchtete Beeinträchtigung muss im Einzelfall aufgrund der konkreten Umstände glaubhaft erscheinen (BGer 2C_352/2022 vom 23. November 2022 E. 7.1, m.H. auf BGE 138 II 229 E. 3.2.3).”
“b VZAE können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 77 Abs. 2 VZAE). Analog zur Rechtsprechung zu Art. 50 Abs. 2 AIG sind bei der Beurteilung der wichtigen persönlichen Gründe im Sinn von Art. 77 Abs. 1 lit. b VZAE sämtliche Aspekte des Einzelfalles zu berücksichtigen; dazu gehören auch die Umstände, die zur Auflösung der Gemeinschaft geführt haben. Hat der Aufenthalt nur kürzere Zeit gedauert und wurden keine engen Beziehungen zur Schweiz geknüpft, lässt sich ein Anspruch auf weiteren Verbleib nicht begründen, wenn die erneute Integration im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt. Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre. Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 138 II 229 E. 3.1, 137 II 345 E. 3.2). Der blosse Umstand, dass die Sicherheits-, Wirtschafts- und gesundheitliche Versorgungslage in der Schweiz besser sind als im Heimatland, genügt sodann praxisgemäss nicht, um vom Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls ausgehen zu können; dies gilt auch, wenn die betroffene Person in der Schweiz integriert erscheint, eine Landessprache korrekt beherrscht, eine Arbeitsstelle hat, für ihren Lebensunterhalt selber aufzukommen vermag und hier auch nicht straffällig geworden ist. Die Rückkehr in Lebensverhältnisse, die im Herkunftsland allgemein üblich sind, stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen wichtigen persönlichen Grund dar, welcher einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz gebieten würde (BGr, 15. September 2022, 2C_549/2022, E. 3.2.4 mit zahlreichen Hinweisen). Schliesslich müssen die Schwierigkeiten bei der Wiedereingliederung in einem gewissen Kausalzusammenhang zur aufgelösten Ehe stehen; fehlt dieser Konnex, ist ein nachehelicher Härtefall zu verneinen (BGr, 18.”
La jurisprudence refuse l'existence d'un droit au regroupement familial pour les relations qui ne se sont établies qu'après la fuite dans un pays tiers. Selon la jurisprudence, l'asile familial a pour objet la réunification, au moment de la fuite, de familles déjà constituées et séparées par celle‑ci ; un comblement d'une lacune par application analogique de l'art. 44 LEI n'est pas indiqué.
“_______ ihr Familienleben nicht gemeinsam in der Türkei führen können, zumal ihnen dies bereits einmal gelungen ist und es sich bei der Anmerkung des Beschwerdeführers, er habe sich damals illegal dort aufgehalten, um eine unbelegte Parteibehauptung handelt, insbesondere da er sich in der Türkei einen ukrainischen Pass ausstellen lassen konnte und das Land legal verlassen hat (vgl. schriftliche Kurzbefragung des Beschwerdeführers vom 31. März 2023, inklusive Beilagen; SEM-Akte [...]-4/32), dass der Gesetzgeber betreffend Familienzusammenführung keine andere gesetzliche Grundlage vorgesehen hat und Vorstösse zur Anpassung der bestehenden Regelung beziehungsweise über Art. 71 AsylG hinausgehende Bestrebungen - entgegen der beschwerdeweisen Ausführungen (vgl. BVGer-act. 1 Punkt 4 S. 5) - klar abgelehnt hat beziehungsweise nicht darauf eingetreten ist (Parlamentarische Initiative Müller Philipp [16.403], Familiennachzug. Gleiche Regelung für Schutzbedürftige wie für vorläufig Aufgenommene; vgl. Amtliches Bulletin [AB] 2021 N 78 ff.), dass eine Lückenfüllung durch analoge Anwendung von Art. 44 AIG (SR 142.20) beziehungsweise Art. 85c AIG sodann nicht in Betracht fällt, weil eine solche im Ergebnis die Missachtung der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen zur Folge hätte (vgl. Urteil E-7288/2023 E. 7), dass der Beschwerdeführer aufgrund der erst in der Türkei erfolgten Aufnahme der Beziehung zu B._______ sowie der nicht durch eine Flucht veranlassten Trennung auch unter dem Titel des Familienasyls gemäss Art. 51 AsylG keinen Anspruch auf einen Familiennachzug aus dem Ausland hätte, weshalb aus der Perspektive des Asylrechts eine Schlechterstellung des Beschwerdeführers durch den Status S zu verneinen ist, dass Zweck der Bestimmungen von Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG die Wiedervereinigung von im Zeitpunkt der Flucht aus der Ukraine vorbestandenen sowie durch die Flucht getrennten Familiengemeinschaften und nicht die Aufnahme neuer respektive vor der Flucht aus dem Heimatstaat noch nicht gelebter familiärer Beziehungen ist (vgl. BVGE 2018 VI/6 E. 5, 2017 VI/4 E. 3.1 und E. 4.”
“_______ ihr Familienleben nicht gemeinsam in der Türkei führen können, zumal ihnen dies bereits einmal gelungen ist und es sich bei der Anmerkung des Beschwerdeführers, er habe sich damals illegal dort aufgehalten, um eine unbelegte Parteibehauptung handelt, insbesondere da er sich in der Türkei einen ukrainischen Pass ausstellen lassen konnte und das Land legal verlassen hat (vgl. schriftliche Kurzbefragung des Beschwerdeführers vom 31. März 2023, inklusive Beilagen; SEM-Akte [...]-4/32), dass der Gesetzgeber betreffend Familienzusammenführung keine andere gesetzliche Grundlage vorgesehen hat und Vorstösse zur Anpassung der bestehenden Regelung beziehungsweise über Art. 71 AsylG hinausgehende Bestrebungen - entgegen der beschwerdeweisen Ausführungen (vgl. BVGer-act. 1 Punkt 4 S. 5) - klar abgelehnt hat beziehungsweise nicht darauf eingetreten ist (Parlamentarische Initiative Müller Philipp [16.403], Familiennachzug. Gleiche Regelung für Schutzbedürftige wie für vorläufig Aufgenommene; vgl. Amtliches Bulletin [AB] 2021 N 78 ff.), dass eine Lückenfüllung durch analoge Anwendung von Art. 44 AIG (SR 142.20) beziehungsweise Art. 85c AIG sodann nicht in Betracht fällt, weil eine solche im Ergebnis die Missachtung der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen zur Folge hätte (vgl. Urteil E-7288/2023 E. 7), dass der Beschwerdeführer aufgrund der erst in der Türkei erfolgten Aufnahme der Beziehung zu B._______ sowie der nicht durch eine Flucht veranlassten Trennung auch unter dem Titel des Familienasyls gemäss Art. 51 AsylG keinen Anspruch auf einen Familiennachzug aus dem Ausland hätte, weshalb aus der Perspektive des Asylrechts eine Schlechterstellung des Beschwerdeführers durch den Status S zu verneinen ist, dass Zweck der Bestimmungen von Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG die Wiedervereinigung von im Zeitpunkt der Flucht aus der Ukraine vorbestandenen sowie durch die Flucht getrennten Familiengemeinschaften und nicht die Aufnahme neuer respektive vor der Flucht aus dem Heimatstaat noch nicht gelebter familiärer Beziehungen ist (vgl. BVGE 2018 VI/6 E. 5, 2017 VI/4 E. 3.1 und E. 4.”
“Der Umstand, dass es sich vorliegend möglicherweise um eine Liebesheirat gehandelt habe und die Ehegatten schon vorher in einer Beziehung gewesen seien sowie Heiratspläne gehabt hätten, ist deshalb nicht von Relevanz (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 8 E. 3.2). Obwohl die Dauer des ehelichen Zusammenlebens nicht massgebend ist, so ist doch zwingend erforderlich, dass bereits vor der Flucht eine Familiengemeinschaft bestand. Dies ist vorliegend nicht der Fall, nachdem gemäss Aussagen des Beschwerdeführers gar nie eine Familiengemeinschaft bestand, welche durch die Flucht getrennt worden wäre. Die Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 und 4 AsylG sind deshalb nicht erfüllt und das SEM hat das Gesuch um Familienasyl zu Recht abgelehnt und B._______ die Einreise in die Schweiz verweigert. Es bleibt dem Beschwerdeführer jedoch unbenommen, bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen (vgl. Urteile des BVGer D-2996/2015 vom 10. Februar 2016 E. 5.3 sowie D-5403/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 5.4).”
La jurisprudence relative à l'art. 44 LEI peut, en principe, être invoquée de manière analogue pour l'interprétation de l'art. 85 al. 7 LEI; le Tribunal administratif fédéral considère les critères déterminants comme identiques, à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 87 al. 5 LEI (cf. BVGer F-398/2019, consid. 4.4).
“Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 87 al. 5 LEI). Dans ces conditions, il se justifie en principe de reprendre la jurisprudence du TF et du TAF rendue en rapport avec l'art. 44 LEI par analogie pour interpréter l'art. 85 al. 7 LEI (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les références citées).”
Un droit de séjour permanent fondé sur l'art. 8 CEDH peut, en principe, ouvrir un droit au regroupement familial du conjoint, sous réserve que les conditions requises pour le regroupement familial prévues par le droit interne (art. 44 LEI) soient remplies.
“Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). Il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst. Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons. On est potentiellement en présence de telles raisons si les conditions de l'art. 44 LEI ne sont pas remplies ou si l'une des situations d'extinction du droit au regroupement prévues à l'art. 51 al. 2 LEI (qui renvoie aux motifs de révocation de l'art. 62 al. 1 LEI) est réalisée (ATF 139 I 330 consid. 2.4.1 et 2.4.2; 137 I 284 consid. 2.6 et 2.7): il n'est en effet pas concevable que, par le biais de l'art. 8 CEDH, un étranger qui ne dispose, en vertu de la législation interne, d'aucun droit à faire venir sa famille proche en Suisse, puisse obtenir des autorisations de séjour pour celle-ci sans que les conditions posées par les art. 42 ss LEI ne soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2; arrêts TF 2C_207/2017 du 2 novembre 2017 consid. 5.1; TC FR 601 2019 178 du 14 avril 2020 consid. 5; 601 2015 10 du 24 août 2015 consid. 4d). En résumé, un droit durable à une autorisation de séjour fondé sur l'art. 8 CEDH donne en principe droit au regroupement familial du conjoint, pour autant que les conditions posées par le droit interne à ce regroupement soient remplies (ATF 146 I 185 consid.”
L'art. 44 LEI n'établit pas, du fait de son caractère potestatif, un droit au regroupement familial. Si la personne résidant en Suisse bénéficie en revanche d'un droit de séjour consolidé, le regroupement (conjoint ou enfants non mariés) peut être invoqué au titre de la protection de la vie familiale prévue à l'art. 8 CEDH.
“Die Beschwerdeführenden berufen sich bezüglich des Familiennachzugs auf Art. 44 AIG i.V.m. Art. 8 EMRK (Schutz des Familienlebens). Art. 44 AIG gewährt aufgrund seiner potestativen Formulierung ("Ausländischen Ehegatten [...] von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt [...] werden") keinen Anspruch auf Familiennachzug. Allerdings kann sich der nachzuziehende Ehegatte im Falle einer engen und tatsächlich gelebten familiären Beziehung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK mit der in der Schweiz ansässigen Person berufen, wenn Letztere über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (in der Schweiz) verfügt, was praxisgemäss der Fall ist, wenn diese Person das Schweizer Bürgerrecht besitzt, ihr die Niederlassungsbewilligung gewährt wurde oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 146 I 185 E. 6.1 f.; 144 I 266 E. 3.3; 137 I 284 E. 1.2 f.; Urteil 2C_409/2018 vom 23. Januar 2019 E. 1.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 II 105; Urteil 2C_448/2022 vom 5. Mai 2023 E. 1.2). Angesichts des mittlerweile knapp 20-jährigen Aufenthalts der Beschwerdeführerin in der Schweiz könnte sich diese grundsätzlich in vertretbarer Weise auf ein gefestigtes Anwesenheitsrecht und in der Folge auf einen Anspruch auf Familiennachzug des Ehegatten (vorliegend der Beschwerdeführer) gestützt auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art.”
L'art. 44 LEI n'ouvre pas, en soi, un droit au regroupement familial. Toutefois, s'il existe un droit de séjour consolidé et que les conditions de l'art. 44 LEI ainsi que les délais de regroupement sont respectés, il peut, selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, en résulter un droit au regroupement familial fondé sur l'art. 8 CEDH ou sur l'art. 13 al. 1 Cst.
“30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde. Er hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem er sich rechtmässig aufhält. Aufgrund dieser asylrechtlichen Situation verfügt der Beschwerdeführer über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht in der Schweiz (BGer 2C_288/2020 vom 18.8.2020 E. 1.2). Trotz dieses gefestigten Aufenthaltsrechts kommt ihm aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen ihm und der Beschwerdeführerin eine gültige Ehe besteht, ein Anspruch auf Familiennachzug zu. Ob eine gültige Ehe besteht, ist nachfolgend zu prüfen. 3. Umstritten ist, ob die im Sudan am 13. Juli 2018 religiös geschlossene und am 28. September 2020 staatlich registrierte Ehe gültig ist.”
LEI art. 44 n. 184 On ne peut déroger à l'exigence de cohabitation que pour des motifs qui, appréciés objectivement, présentent un caractère d'importance sérieuse et compréhensible. Une vie séparée volontaire n'est, en pratique, généralement pas considérée, à elle seule, comme un tel motif important.
“Die Gründe müssen bei objektiver Betrachtung von einem gewissen Gewicht und nachvollziehbar sein (BGr, 23. Mai 2016, 2C_1085/2015, E. 3.1 mit Hinweisen; Thomas Hugi Yar, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten – Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Alberto Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, Bern 2013, S. 31 ff., 51). Von einem wichtigen Grund kann umso eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können (BGr, 23. Dezember 2010, 2C_544/2010, E. 2.3.1; vgl. ferner BGE 137 II 345 E. 3.1.2). Ein freiwilliger Entscheid für ein "living apart together" für sich allein genommen stellt dagegen praxisgemäss keinen wichtigen Grund im Sinn von Art. 49 AIG dar (BGr, 8. Juni 2018, 2C_545/2017, E. 4.3.1). Seit der Ehegatte der Beschwerdeführerin nach seiner Pensionierung im Jahr 2019 wieder nach Serbien gezogen ist, lebt die Beschwerdeführerin nicht mehr mit ihm zusammen und erfüllt damit die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr. Die Beschwerdeführerin und ihr Ehegatte haben sich im Jahr 2019 freiwillig dazu entschieden, fortan und bis zur Pensionierung der Beschwerdeführerin getrennt voneinander zu leben, da sich der Ehegatte der Beschwerdeführerin mit seiner AHV-Rente in Serbien einen höheren Lebensstandard als in der Schweiz leisten kann. Nach ihrer Pensionierung plant auch die Beschwerdeführerin, nach Serbien zurückzukehren. Da das Getrenntleben der Ehegatten in der Schweiz somit nicht vorübergehender Natur ist, ist fraglich, ob Art. 49 AIG vorliegend überhaupt anwendbar ist. Diese Frage braucht jedoch nicht geklärt zu werden, da das freiwillige Getrenntleben der Beschwerdeführerin und ihres Ehegatten keinen wichtigen Grund darstellt, um vom Erfordernis des Zusammenwohnens abzusehen. 3.2 Der Verbleib der Beschwerdeführerin ist aus gesamtwirtschaftlichen Gründen für die Schweiz nicht von massgeblichem Interesse, und es ist zulässig, dass die Vorinstanzen bei ihrem Entscheid das öffentliche Interesse an der Kontrolle und Steuerung der Zuwanderung berücksichtigen.”
“Nach dem Gesagten hat sich die Beschwerdeführerin gut in der Schweiz integriert; es liegen jedoch keine Hinweise vor, die auf eine über das Normale und zu Erwartende hinausgehende Integration schliessen lassen. Somit berührt die Verweigerung eines Aufenthaltstitels in der Schweiz den Schutzbereich des Rechts auf Privatleben nach Art. 8 Abs. 1 EMRK der Beschwerdeführerin nicht. 3. Da die Beschwerdeführerin demnach weder aus dem Landesrecht noch aus dem Völkerrecht einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung ableiten kann, hatten die Vorinstanzen zu prüfen, ob der Beschwerdeführerin nach pflichtgemässem Ermessen (Art. 96 Abs. 1 AIG) die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern ist. In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, der Entscheid sich insbesondere von sachfremden Motiven leiten lässt (§ 50 VRG; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 50 N. 25 f.). 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Vom Erfordernis des Zusammenwohnens wird abgesehen, wenn für die getrennten Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiterbesteht (Art. 49 AIG). Die Gründe müssen bei objektiver Betrachtung von einem gewissen Gewicht und nachvollziehbar sein (BGr, 23. Mai 2016, 2C_1085/2015, E. 3.1 mit Hinweisen; Thomas Hugi Yar, Von Trennungen, Härtefällen und Delikten – Ausländerrechtliches rund um die Ehe- und Familiengemeinschaft, in: Alberto Achermann et al. [Hrsg.], Jahrbuch für Migrationsrecht 2012/2013, Bern 2013, S.”
Citation : LEI art. 44 n. 183 Lors de l'examen, il convient d'apprécier l'évolution financière probable à plus long terme. L'évaluation doit prendre en compte les possibilités financières de tous les membres de la famille. Ne peuvent être pris en considération que les possibilités d'activité lucrative ou les revenus qui sont concrètement établis et qui paraissent vraisemblablement réalisables au-delà d'une courte période.
“1 Hat die in der Schweiz anwesende Person einen Anspruch auf Verlängerung ihrer eigenen Aufenthaltsbewilligung und können die Betroffenen sich gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich auf einen Anspruch auf Familiennachzug berufen, haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den anbegehrten Nachzug nur aus guten Gründen verweigern. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt sind (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.6; BGr, 8. April 2019, 2C_835/2018, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). 3.2 Die Vorinstanz qualifizierte die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 lit. a, b, d und e AIG als erfüllt; ebenso sei die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG eingehalten. Die Vorinstanz verneinte jedoch das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG. 3.3 3.3.1 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge usw. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1; vgl. BGr, 7. November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1, und 31. Juli 2017, 2C_834/2016 E. 2.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen des Angehörigen, der an die Lebenskosten der Familie beitragen soll, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (BGr, 30.”
“Auch wenn sich der Beschwerdeführer während sechs Jahren nur dank der aufschiebenden Wirkung von gegen seine Wegweisung ergriffenen Rechtmitteln und während dreieinhalb Jahren illegal in der Schweiz aufhielt, kann er einen Anwesenheitsanspruch aus Art. 8 EMRK geltend machen, womit er hier gefestigt anwesenheitsberechtigt ist. Vor diesem Hintergrund steht die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nur über eine Härtefallbewilligung verfügt, seinem Nachzugsanspruch nicht entgegen. 3. 3.1 Beschwerdegegner und Vorinstanz verweigerten den Familiennachzug, da die Beschwerdeführenden ihren Lebensunterhalt und denjenigen ihrer Töchter nicht selbständig zu decken vermöchten. Die Beschwerdeführenden machen hierzu vor Verwaltungsgericht neu geltend, sie würden ihre beiden Kinder in Ghana bei der Grossmutter lassen und den Kontakt mit ihnen in den Ferien und per Telefon pflegen. Sie beantragen deshalb vor Verwaltungsgericht die Aufhebung des Entscheids der Vorinstanz nur, soweit der Beschwerdeführerin die Erteilung einer Einreisebewilligung verweigert wurde; für den Nachzug der Beschwerdeführerin allein würden genügende finanzielle Mittel vorhanden sein, sodass dieser zu bewilligen sei. 3.2 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (zum Ganzen BGr, 17.”
“April 1999 [BV, SR 101]) nicht verlangt, dass eine Behörde sich mit allen Parteistandpunkten auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Die Rügen der Beschwerdeführerin beschlagen somit einzig die materielle Beurteilung des Rekursentscheids (vgl. BGr, 16. März 2021, 2C_671/2020, E. 4.4). 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG keine Anwendung (Art. 44 Abs. 3 AIG). 3.2 Von den vorgenannten Voraussetzungen ist hier einzig umstritten, ob die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann über genügend finanzielle Mittel gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c bzw. lit. e AIG für den Nachzug der Tochter der Beschwerdeführerin verfügen. 3.2.1 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen.”
“2 und 7.2; BGE 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852). 3.3 Mit der Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll verhindert werden, dass die nachgezogenen Familienangehörigen von der öffentlichen Fürsorge abhängig werden. Insoweit soll nicht nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum, sondern vielmehr das soziale Existenzminimum sichergestellt werden. Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. 3.4 Das Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ist erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht (vgl. statt vieler BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1). Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (vgl. BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen (vgl. BGE 139 I 330 E. 4.1; 122 II 1 E. 3c; BGr, 17. März 2022, 2C_795/2021, E. 4.2.3). Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist.”
Si les circonstances familiales changent (p. ex. mariage des parents) ou si d'autres faits nouveaux surviennent, cela peut constituer une nouvelle situation de fait. Dans de tels cas, de nouvelles demandes, ainsi que des demandes de réexamen ou de réconsidération, doivent être examinées. L'autorité statue en fonction de la situation de fait actuelle; des circonstances modifiées peuvent conduire à un résultat différent, pour autant que les conditions de l'art. 44 LEI soient désormais remplies.
“En droit des étrangers, le résultat est identique que l'on parle de demande de réexamen ou de nouvelle demande d'autorisation : l'autorité administrative, laquelle se base sur l'état de fait actuel, qui traiterait une requête comme une nouvelle demande, n'octroiera pas une autorisation de séjour dans un cas où elle l'a refusée auparavant si la situation n'a pas changé ; et si la situation a changé, les conditions posées au réexamen seront en principe remplies (arrêt du Tribunal fédéral 2C_715/2011 du 2 mai 2012 consid. 4.2 ; ATA/1620/2019 précité consid. 3e ; ATA/1244/2019 précité consid. 5b). c. En l'occurrence, il convient d’admettre que le mariage des parents de D______, à la suite duquel sa mère a été mise au bénéfice d’une autorisation de séjour et sa sœur au bénéfice d’une autorisation d’établissement, constitue une circonstance nouvelle, ce que l’OCPM a également admis, puisqu'il est entré en matière sur la demande de reconsidération. En conséquence, il s'agit d'examiner la requête en cause dans la mesure où les nouvelles circonstances sont susceptibles de conduire à un résultat juridique différent de celui résultant des décisions précédentes. 7) Il convient d’examiner en premier lieu si, comme le soutiennent les recourants, en tant qu’enfant d’une étrangère titulaire d’un permis de séjour en Suisse, D______ peut prétendre à la délivrance d’une autorisation de séjour au titre de regroupement familial sur la base de l’art. 44 LEI. a. L'autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d'un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c ; art. 44 LEI dans sa teneur avant le 1er janvier 2019). Cette disposition ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2; 137 I 284 consid. 1.2; Message du Conseil fédéral relatif à la modification de la loi sur les étrangers (intégration) du 8 mars 2013, FF 2013 2131, spéc. 2153). Il s'agit des conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre, l'examen du respect des autres conditions n'intervenant qu'une fois que ces conditions de base sont réalisées (arrêt du TAF F-7533/2016 du 10 janvier 2018 consid. 5.2 et les références citées).”
Une autorisation de séjour délivrée en vertu de l'art. 44 LEI ne crée pas un droit à sa prolongation au titre de l'art. 50 LEI. Après la dissolution du mariage ou de la communauté familiale, il convient d'examiner une éventuelle prolongation au titre de l'art. 77 OASA. L'art. 77 OASA laisse une marge d'appréciation aux autorités cantonales; cette disposition ne confère pas non plus un droit automatique à la prolongation.
“angefochtener Entscheid E. 3-5) ist diese Bestimmung im vorliegenden Fall nicht direkt anwendbar. Da die inzwischen geschiedene Ehefrau des Rekurrenten nur über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt hat (vgl. angefochtener Entscheid Tatsachen Ziff. 1; Akten Bereich BdM S. 5), hat der Rekurrent auch während des Zusammenlebens keinen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 oder 43 AIG gehabt und ist ihm die Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG erteilt worden (vgl. Akten Bereich BdM S. 73 f.). Nach Auflösung der Ehe- oder der Familiengemeinschaft kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des ausländischen Ehegatten gemäss Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) unter den gleichen Voraussetzungen verlängert werden wie eine im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 42 oder 43 AIG erteilte gemäss Art. 50 Abs. 1 AIG, wobei im Fall einer gestützt auf Art. 44 AIG erteilten Aufenthaltsbewilligung weder das AIG noch die VZAE einen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Bewilligung begründen (vgl. Caroni, in: Caroni et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar AuG, Bern 2010, Art. 50 N 7). Entsprechend der Begründung der Verfügung des Bereichs BdM vom 16. März 2022 ist die Frage der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Rekurrenten somit nach Art. 77 Abs. 1 VZAE und nicht nach Art. 50 Abs. 1 AIG zu prüfen (vgl. Akten Bereich BdM S. 786).”
“2 ALCP dépend en tout état de cause d'un droit de séjour de l'ex-conjoint ressortissant de l'UE; s'il n'a plus de droit de présence en Suisse, le principe de l'interdiction de discrimination est logiquement également supprimé (arrêt TAF F-4949/2017 du 30 août 2019 consid. 4.3.2; cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7); qu'en l'occurrence, le recourant s'est vu délivrer une autorisation de séjour UE/AELE en Suisse au titre du regroupement familial avec son épouse, ressortissante belge titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE. Dès lors que cette dernière a quitté la Suisse et ne dispose plus d'un droit de séjour dans le pays, le recourant ne peut pas se prévaloir du principe de non-discrimination pour se voir appliquer l'art. 50 LEI et la jurisprudence susmentionnée (cf. arrêt TC VD PE.2019.0004 du 8 avril 2020 consid. 5a, confirmé in arrêt TF 2C_376/2020 du 18 mai 2020); que c'est bien plutôt l'art. 77 de l'ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA; RS 142.201), qui concerne la prolongation après dissolution de la famille de l'autorisation de séjour octroyée au conjoint en vertu de l'art. 44 LEI (soit au conjoint d'un ressortissant étranger au bénéfice d'une autorisation de séjour), qui trouve application - étant précisé d'emblée que cette dernière disposition se distingue de l'art. 50 LEI en ce qu'elle ne consacre pas un droit à l'octroi ou au renouvellement de l'autorisation mais offre à l'autorité cantonale un certain pouvoir d'appréciation (cf. arrêt TF 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4 et les références citées), respectivement que les motifs de l'art. 77 OASA doivent pour le reste être interprétés de manière identique à ceux de l'art. 50 LEI (cf. arrêt TC VD PE.2019.0004 du 8 avril 2020 consid. 5a, confirmé in arrêt TF 2C_376/2020 du 18 mai 2020; Directives et Commentaires du Secrétariat d'Etat aux migrations, domaine des étrangers, dans sa version actualisé du 1er janvier 2021, ch. 6.15; ci-après: Directives LEI); que, selon l'art. 77 al. 1 OASA, l’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art.”
“Oktober 2007 kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a); oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige persönliche Gründe nach Abs. 1 lit. b können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Abs. 2). Nach Art. 77 Abs. 4 VZAE liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE vor, wenn die Ausländerin oder der Ausländer namentlich: die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a); den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Da eine auf Art. 44 AIG gestützte Aufenthaltsbewilligung keinen Rechtsanspruch auf Erteilung bzw. Verlängerung beinhaltet, verschafft auch Art. 77 VZAE keinen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Dabei ist irrelevant, dass Art. 77 VZAE die Verlängerung einer Bewilligung analog zu den Kriterien von Art. 50 AIG ermöglicht (Urteile des Bundesgerichts 2C_254/2015 vom 24. März 2015 E. 2.2; 2C_5/2015 vom 7. Januar 2015 E. 2.2; 2C_306/2013 vom 7. April 2013 E. 2.2). Da aber Art. 77 VZAE die Verlängerung einer Bewilligung nach den Kriterien von Art. 50 AIG ermöglicht, ist Art. 77 VZAE immerhin in Analogie zu Art. 50 AIG anzuwenden, weshalb die dortige Rechtsprechung ebenfalls zu berücksichtigen ist.”
Lorsqu’un mariage imminent ou célébré avec une personne admise provisoirement en Suisse peut être considéré comme établi, l’instance précédente a, en l’espèce, reconnu un «droit de séjour de fait» du partenaire étranger. Cela doit être pris en compte dans le cadre de l’évaluation des intérêts au sens de l’art. 8 CEDH ainsi que lors du contrôle sommaire des conditions d’admission prévues à l’art. 44 al. 1 LEI. Il convient notamment d’examiner les circonstances mentionnées dans la source, telles que la cohabitation, un logement adapté aux besoins, la maîtrise de la langue et l’indépendance financière (pas d’aide sociale / pas d’allocations complémentaires annuelles).
“Die weiteren einzelfallspezifischen Umstände – insbesondere die Inkaufnahme der Trennung der Familie, allfällige Kontaktmöglichkeiten in einem Drittstaat sowie die Beurteilung des weiteren Verbleibs in der Schweiz angesichts der Situation im Heimatland – seien ebenfalls in die Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK miteinzubeziehen (vgl. auch BVGr, 19. April 2021, F-530/2019, E. 6.3). 2.2 Vor dem Hintergrund, dass die Verlobte des Beschwerdeführers als (vorläufig aufgenommener) Flüchtling anerkannt wurde, kann vorliegend – im Sinn des soeben Erwähnten – ein faktisches Aufenthaltsrecht angenommen werden. 2.3 Es ist unbestritten, dass die Eheschliessung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Verlobten absehbar ist. Das Zivilstandesamt der Stadt Dübendorf hat mit Schreiben vom 7. September 2020 bestätigt, dass das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen ist und noch der Nachweis über den rechtmässigen Aufenthalt des Beschwerdeführers ausstehe. Es liegen auch keine Indizien für eine Scheinehe vor. 2.4 Nach dem Gesagten bleibt summarisch zu prüfen, ob der Beschwerdeführer nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG offensichtlich erfüllt. 2.4.1 Ausländische Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochene Landessprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 44 Abs.1 AIG). 2.4.2 Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die Zulassungsvoraussetzungen nicht offensichtlich erfüllt seien. Die Eigenmittel müssten das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien; abrufbar unter www.skos.ch) kein Sozialhilfeanspruch resultiere. Zur Begründung führte sie aus, dass der monatliche Grundbetrag für zwei Personen Fr.1'525.- betrage. Hinzu kommen würden die Wohnkosten von Fr. 1'420.-, die Krankenkassenprämien von Fr.”
“Die weiteren einzelfallspezifischen Umstände – insbesondere die Inkaufnahme der Trennung der Familie, allfällige Kontaktmöglichkeiten in einem Drittstaat sowie die Beurteilung des weiteren Verbleibs in der Schweiz angesichts der Situation im Heimatland – seien ebenfalls in die Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK miteinzubeziehen (vgl. auch BVGr, 19. April 2021, F-530/2019, E. 6.3). 2.2 Vor dem Hintergrund, dass die Verlobte des Beschwerdeführers als (vorläufig aufgenommener) Flüchtling anerkannt wurde, kann vorliegend – im Sinn des soeben Erwähnten – ein faktisches Aufenthaltsrecht angenommen werden. 2.3 Es ist unbestritten, dass die Eheschliessung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Verlobten absehbar ist. Das Zivilstandesamt der Stadt Dübendorf hat mit Schreiben vom 7. September 2020 bestätigt, dass das Ehevorbereitungsverfahren abgeschlossen ist und noch der Nachweis über den rechtmässigen Aufenthalt des Beschwerdeführers ausstehe. Es liegen auch keine Indizien für eine Scheinehe vor. 2.4 Nach dem Gesagten bleibt summarisch zu prüfen, ob der Beschwerdeführer nach der Heirat die Zulassungsvoraussetzungen in der Schweiz gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG offensichtlich erfüllt. 2.4.1 Ausländische Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochene Landessprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 44 Abs.1 AIG). 2.4.2 Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die Zulassungsvoraussetzungen nicht offensichtlich erfüllt seien. Die Eigenmittel müssten das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien; abrufbar unter www.skos.ch) kein Sozialhilfeanspruch resultiere. Zur Begründung führte sie aus, dass der monatliche Grundbetrag für zwei Personen Fr.1'525.- betrage. Hinzu kommen würden die Wohnkosten von Fr. 1'420.-, die Krankenkassenprämien von Fr.”
Une personne titulaire d'une autorisation de séjour qui ne dispose que d'un droit à la prolongation, mais pas d'un permis d'établissement, n'a pas automatiquement droit au regroupement familial. Le regroupement familial est subordonné aux conditions cumulatives de l'art. 44 LEI; les sources indiquent expressément que l'absence de dépendance à l'aide sociale en fait partie. En outre, le respect des délais légaux (art. 47 LEI) et l'intérêt supérieur de l'enfant doivent être pris en compte. L'art. 8 CEDH n'offre de protection que dans la mesure où les conditions nationales sont compatibles avec la CEDH.
“Selon la jurisprudence, un étranger qui jouit d'un droit de présence assuré en Suisse (cf. sur ce point supra consid. 1.4) peut se prévaloir, sur le principe, d'un droit au regroupement familial tiré de l'art. 8 CEDH pour faire venir dans ce pays un membre de sa famille nucléaire avec lequel il entretient une relation étroite et effective (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.1; 137 I 284 consid. 2.6). Un tel droit peut toutefois être subordonné à des conditions. En particulier, quant le parent étranger, comme le recourant, ne jouit pas d'une autorisation d'établissement en Suisse mais uniquement d'un droit au renouvellement de son titre de séjour, il ne peut invoquer un droit au regroupement familial en faveur de ses enfants mineurs tiré de l'art. 8 CEDH que pour autant que les conditions fixées par le droit interne, en l'occurrence celles de l'art. 44 LEI (cf. supra consid. 1.2), qui sont par ailleurs compatibles avec l'art. 8 CEDH, soient respectées (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2; 139 I 330 consid. 2.4.1; 137 I 284 consid. 2.6; arrêt 2C_215/2023 précité consid. 4.1). Parmi les conditions cumulatives inscrites à l'art. 44 LEI figure l'absence de dépendance du regroupant et des membres de sa famille à l'aide sociale (art. 44 al. 1 let. c LEI). Il faut ajouter à cela le respect des délais légaux imposés par l'art. 47 LEI. Il convient également de tenir compte de l'intérêt supérieur de l'enfant, tel que l'exige l'art. 3 par. 1 CDE (RS 0.107) (cf. ATF 137 I 284 consid. 2.3.1), étant précisé que, sous l'angle du droit des étrangers, cette disposition ne fonde pas de prétention directe à l'octroi ou au maintien d'une autorisation (cf. ATF 144 I 91 consid. 5.2 et les arrêts cités).”
“Il ne peut y avoir ingérence d'une autorité publique dans l'exercice de ce droit que pour autant que cette ingérence est prévue par la loi et qu'elle constitue une mesure qui, dans une société démocratique, est nécessaire à la sécurité nationale, à la sûreté publique, au bien-être économique du pays, à la défense de l'ordre et à la prévention des infractions pénales, à la protection de la santé ou de la morale, ou à la protection des droits et libertés d'autrui (par. 2). L'art. 8 CEDH ne garantit pas le droit de séjourner dans un Etat partie à ladite convention. Il ne confère pas le droit d'entrer ou de séjourner dans un Etat déterminé ni le droit de choisir le lieu apparemment le plus adéquat pour la vie familiale (ATF 135 I 153 consid. 2.1; 130 II 281 consid. 3.1 et la jurisprudence citée). Le droit au respect de la vie familiale ne peut être invoqué que si une mesure étatique aboutit à la séparation des membres d'une famille (ATF 135 I 153 consid. 2.1; cf. aussi ATF 130 II 281 consid. 3.1). En présence d'un étranger qui possède un droit durable à séjourner en Suisse, il convient, dans un souci de cohérence avec la législation interne, de soumettre le regroupement familial aux conditions de l'art. 44 LEI, conditions qui sont au demeurant compatibles avec l'art. 8 CEDH (ATF 137 I 284 consid. 2.6). L'art. 44 LEI ne confère certes pas en lui-même un droit à une autorisation de séjour, puisque celle-ci est potestative. Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). Il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst.”
En cas de rejet de l'asile familial ou de rejet de la demande d'asile, il reste possible de déposer auprès de l'office cantonal de la migration compétent une demande de regroupement familial au titre de l'art. 44 LEI. Les autorités cantonales sont compétentes pour statuer sur les prétentions découlant de l'art. 44 LEI.
“Bei einer Verneinung verbleibt allenfalls die Möglichkeit eines Nachzugs gestützt auf die Vorschriften des AIG. Die Zuständigkeit hierfür liegt bei den kantonalen Behörden. Daraus folgt, dass es der Beschwerdeführerin selbst bei Gewährung von Asyl nicht möglich wäre, ihren Ehemann gestützt auf Art. 51 AsylG nachzuziehen. Insbesondere auch nicht, weil nicht ersichtlich ist, inwiefern das Aufnehmen eines Familienlebens mit B._______ in der Türkei unzumutbar oder unmöglich wäre (vgl. Urteil des BVGer E-4404/2022 vom 18. Dezember 2023 E. 6.4.1). Sodann steht es einzig der kantonalen Behörde zu, darüber zu befinden, ob der Beschwerdeführerin Ansprüche aus Art. 44 AIG zukommen. Bei der kantonalen Migrationsbehörde einzureichen sind ebenso Gesuche um Familiennachzug gestützt auf Art. 85 Abs. 7 AIG (Art. 74 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Diese Zuständigkeitsordnung gilt im Übrigen auch für alle sich darauf berufende Personen. Eine Lückenfüllung durch analoge Anwendung von Art. 44 AIG beziehungsweise Art. 85 Abs. 7 AIG hätte im Ergebnis zur Folge, die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen zu missachten, und fällt nicht in Betracht.”
“Der Umstand, dass es sich vorliegend möglicherweise um eine Liebesheirat gehandelt habe und die Ehegatten schon vorher in einer Beziehung gewesen seien sowie Heiratspläne gehabt hätten, ist deshalb nicht von Relevanz (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 8 E. 3.2). Obwohl die Dauer des ehelichen Zusammenlebens nicht massgebend ist, so ist doch zwingend erforderlich, dass bereits vor der Flucht eine Familiengemeinschaft bestand. Dies ist vorliegend nicht der Fall, nachdem gemäss Aussagen des Beschwerdeführers gar nie eine Familiengemeinschaft bestand, welche durch die Flucht getrennt worden wäre. Die Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 und 4 AsylG sind deshalb nicht erfüllt und das SEM hat das Gesuch um Familienasyl zu Recht abgelehnt und B._______ die Einreise in die Schweiz verweigert. Es bleibt dem Beschwerdeführer jedoch unbenommen, bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen (vgl. Urteile des BVGer D-2996/2015 vom 10. Februar 2016 E. 5.3 sowie D-5403/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 5.4).”
Référence : LEI art. 44 n. 177 La pratique part du principe que les familles concernées doivent activement veiller à se procurer un logement adapté à leurs besoins; si de telles démarches concrètes ne sont pas entreprises, cela peut entraîner le rejet de la demande de délivrance ou de renouvellement de l'autorisation (voir consid. 6.3 dans la source 0).
“Dass die Beschwerdeführenden ein erhebliches Interesse haben, gemeinsam in der Schweiz zu leben und eine Trennung der vier Kinder zu verhindern, stellt ebenfalls keinen wichtigen Grund nach Art. 49 AIG für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenlebens dar. Dabei ist nicht entscheidend, dass die Beschwerdeführenden die Ausreise 2014 bzw. 2015 und den damit einhergehenden Verlust der Niederlassungsbewilligungen mit der Wegweisung des Ehemanns bzw. Vaters wegen Straffälligkeit erklären (Beschwerde S. 5 f.). Die Beschwerdeführenden haben es selber in der Hand, dem «Auseinanderreissen» der Familie entgegenzuwirken, indem sie die Voraussetzungen nach Art. 44 AIG vollständig erfüllen, d.h. insbesondere eine bedarfsgerechte Wohnung für ein gemeinsames Zusammenwohnen finden. Sie können damit auf die Situation des Getrenntlebens ohne weiteres selber Einfluss nehmen (vgl. vorne E. 6.1). Zudem steht es ihnen nach wie vor offen, als Gesamtfamilie in Kosovo zu leben. Weitere Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens sind weder ersichtlich noch geltend gemacht.”
Des circonstances survenues ultérieurement peuvent justifier un réexamen selon l'art. 44 LEI (p. ex. le mariage des parents). Dans de tels cas, la demande peut être déposée de nouveau auprès des autorités cantonales compétentes en matière de migration, ou la situation peut être examinée dans le cadre d'une nouvelle procédure.
“En l'occurrence, il convient d’admettre que le mariage des parents de D______, à la suite duquel sa mère a été mise au bénéfice d’une autorisation de séjour et sa sœur au bénéfice d’une autorisation d’établissement, constitue une circonstance nouvelle, ce que l’OCPM a également admis, puisqu'il est entré en matière sur la demande de reconsidération. En conséquence, il s'agit d'examiner la requête en cause dans la mesure où les nouvelles circonstances sont susceptibles de conduire à un résultat juridique différent de celui résultant des décisions précédentes. 7) Il convient d’examiner en premier lieu si, comme le soutiennent les recourants, en tant qu’enfant d’une étrangère titulaire d’un permis de séjour en Suisse, D______ peut prétendre à la délivrance d’une autorisation de séjour au titre de regroupement familial sur la base de l’art. 44 LEI. a. L'autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d'un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c ; art. 44 LEI dans sa teneur avant le 1er janvier 2019). Cette disposition ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2; 137 I 284 consid. 1.2; Message du Conseil fédéral relatif à la modification de la loi sur les étrangers (intégration) du 8 mars 2013, FF 2013 2131, spéc. 2153). Il s'agit des conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre, l'examen du respect des autres conditions n'intervenant qu'une fois que ces conditions de base sont réalisées (arrêt du TAF F-7533/2016 du 10 janvier 2018 consid. 5.2 et les références citées). b. Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI ; art. 73 al. 1 OASA). Pour les membres de la famille d'étrangers, les délais commencent à courir lors de l'octroi de l'autorisation de séjour ou d'établissement ou lors de l'établissement du lien familial (art.”
“7a ; secrétariat d'État aux migrations [ci-après : SEM], Directives et commentaires, Domaine des étrangers, 2013, état au 1er novembre 2019 [ci-après : directives], ch. 6.10.1). Passé ce délai, le regroupement familial différé n'est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al. 4 LEI et 73 al. 3 OASA). Le moment déterminant du point de vue de l'âge comme condition du droit au regroupement familial en faveur d'un enfant (art. 42 ss LEI) est celui du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.7 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_409/2018 du 23 janvier 2019 consid. 3.1). La condition est réalisée et le droit doit être reconnu si, à ce moment, l'enfant n'a pas atteint l'âge limite. Le droit au regroupement ne disparaît pas lorsque l'enfant atteint cet âge pendant la suite de la procédure, avant que l'autorisation ne lui soit octroyée (ATF 136 II 497 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_84/2010 du 1er octobre 2010 ; directives, n. 6.10). c. Hormis les conditions précitées et énumérées à l'art. 44 LEI, l'octroi du regroupement familial selon cette disposition suppose encore qu'il n'y ait pas d'abus de droit et qu'il n'existe pas de motif de révocation au sens de l'art. 62 LEI (par analogie à l'art. 51 al. 2 let. a et b LEI ; art. 6 al. 1 OASA ; ATF 137 I 284 consid. 2.7). d. En l'espèce, la demande de regroupement familial en faveur de B______ a été déposée le 1er mars 2016, alors que l'intéressé était majeur depuis le 23 juin 2014. Le recourant ne peut dès lors plus se prévaloir de l'art. 44 LEI en lien avec la situation de sa mère. En revanche, dans leurs écritures du 3 septembre 2020, les recourants exposent que B______, vivant de manière autonome avec sa compagne, titulaire d'un permis de séjour, avec laquelle il a eu un enfant, déposerait prochainement une demande de permis de séjour. Compte tenu de ces changements, dont l'intimé ne pouvait tenir compte dans sa décision du 19 octobre 2018, la situation de B______ doit être examinée sous l'angle de cette nouvelle procédure. C______ était quant à elle mineure, soit âgée de 15 ans, lorsque la demande de regroupement familial a été faite en sa faveur le 15 novembre 2016.”
“51 Abs. 1 und 4 AsylG vorliegend offensichtlich nicht erfüllt sind, zumal der Beschwerdeführer zur Zeit seiner Flucht aus Eritrea mit seiner oben erwähnten damaligen Partnerin C._______ im Konkubinat zusammenlebte (vgl. SEM-act. A5/10 S. 2 und B1/4), dass er seine jetzige Ehefrau erst im Jahre 2021 in Äthiopien geheiratet hat und den Akten nicht zu entnehmen ist, er habe zur Zeit seiner Flucht aus Eritrea mit ihr in einer Familiengemeinschaft zusammengelebt, dass die Ausführungen in der Beschwerde, welche im Wesentlichen mit den Vorbringen im Familienzusammenführungsgesuch vom 3. September 2021 übereinstimmen, nicht geeignet sind, zu einem von demjenigen der Vorinstanz abweichenden Ergebnis zu gelangen, dass das SEM deshalb zu Recht die Einreise von B._______ in die Schweiz nicht bewilligte und das Gesuch um Familiennachzug ablehnte, dass es dem Beschwerdeführer jedoch unbenommen bleibt, bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen, dass sich aus diesen Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen”
LEI art. 44 n. 175 La situation effective de logement au moment de la décision est déterminante. Pour apprécier l'adéquation aux besoins au sens de l'art. 44 al. 1 let. b LEI, on tient compte du nombre effectif de personnes vivant dans le logement.
“In Bezug auf die Kosten des Verfahrens vor dem Regierungsrat hielt die Vorinstanz in der Urteilsbegründung fest, dass sie auf eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neuverlegung der Kosten verzichte, da sich die Wohnsituation der Beschwerdeführer, wie sie sich im Verfahren vor dem Kantonsgericht gestaltet habe, gegenüber derjenigen, wie sie zum Zeitpunkt des Entscheids des Regierungsrats bestanden habe, erheblich verändert habe (vgl. E. 8.3 des angefochtenen Urteils). Auch wenn die Vorinstanz auf die Wohnsituation der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des regierungsrätlichen Entscheides nicht näher eingegangen ist, ergibt sich aus der Urteilsbegründung mit genügender Klarheit (vgl. E. 3.2 hiervor), dass sie der Auffassung war, dass die Anforderungen an eine bedarfsgerechte Unterkunft im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG zum damaligen Zeitpunkt nicht erfüllt waren, und dass die Gutheissung nur aufgrund der seitherigen Änderung der Wohnsituation erfolgt ist (vgl. E. 7.2 und”
“5-Zimmer-Wohnung auf und zog wieder bei seiner Mutter und seinen Geschwistern ein. Dort bewohnte er gemäss einem Untermietvertrag vom 31. Juli 2019 ein Zimmer. Gestützt auf den auf die Mutter des Beschwerdeführers 1 lautenden Hauptmietvertrag vom 20. Dezember 2014 stellte der Regierungsrat fest, dass es sich bei der Familienwohnung um eine 4-Zimmer-Wohnung mit einer Wohnfläche von 88 m² gehandelt habe und dass im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in der Wohnung sechs Personen gewohnt hätten. In der Folge ging der Regierungsrat davon aus, dass die Wohnung beim Einzug des Beschwerdeführers 1 nach wie vor von sechs Personen bewohnt worden sei, sodass bei einer Bewilligung des Nachzugs der Beschwerdeführerin 2 insgesamt acht Personen in der Wohnung leben würden. Daher ist er zum Schluss gelangt, dass - selbst unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrunds der Beschwerdeführer und der damit möglicherweise einhergehenden bescheidenen Platzbedürfnisse - keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vorliege.”
Si le séjour remonte à peu de temps et qu'aucun lien étroit avec la Suisse n'a été noué, cela ne fonde en règle générale aucun droit à la prolongation de l'autorisation de séjour au sens de l'art. 44 al. 1 LEI, pour autant que la réinsertion personnelle, professionnelle et familiale dans le pays d'origine ne paraisse pas gravement compromise. Le seul fait que la Suisse présente une situation de sécurité, économique ou sanitaire meilleure ne suffit en principe pas à constituer un cas de rigueur post-conjugal.
“b VZAE kann vorliegen, wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 77 Abs. 2 VZAE). 6.1.2 Analog zur Rechtsprechung zu Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG sind bei der Beurteilung der wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 77 Abs. 1 lit. b VZAE sämtliche Aspekte des Einzelfalles zu berücksichtigen; dazu gehören auch die Umstände, die zur Auflösung der Gemeinschaft geführt haben. Hat der Aufenthalt nur kürzere Zeit gedauert und wurden keine engen Beziehungen zur Schweiz geknüpft, lässt sich ein Anspruch auf weiteren Verbleib nicht begründen, wenn die erneute Integration im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt. Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat, und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre. Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 138 II 229 E. 3.1, 137 II 345 E. 3.2). Der blosse Umstand, dass die Sicherheits-, Wirtschafts- und gesundheitliche Versorgungslage in der Schweiz besser ist als im Heimatland, genügt sodann praxisgemäss nicht, um vom Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls ausgehen zu können; dies gilt auch, wenn die betroffene Person in der Schweiz integriert erscheint, eine Landessprache korrekt beherrscht, eine Arbeitsstelle hat, für ihren Lebensunterhalt selber aufzukommen vermag und hier auch nicht straffällig geworden ist. Die Rückkehr in Lebensverhältnisse, die im Herkunftsland allgemein üblich sind, stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen wichtigen persönlichen Grund dar, welcher einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz gebieten würde (BGr, 15. September 2022, 2C_549/2022, E. 3.2.4 mit zahlreichen Hinweisen). 6.2 6.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei bei einer Rückkehr nach Sri Lanka konkret gefährdet. Seine Ehefrau hätte ihrer Familie erzählt, dass er versucht habe, sie zu ermorden.”
L'octroi peut être refusé si le logement disponible est jugé inadapté (p. ex. la jurisprudence a considéré qu'un appartement de quatre pièces pour six personnes n'était pas adéquat au sens de l'art. 44 LEI). Le fait que des demandes émanant de la même famille pour le même foyer soient déposées simultanément ou à plusieurs reprises peut influer négativement sur l'appréciation de l'adéquation du logement.
“Le lien familial était établi à la naissance de A______ et non lors de l'attribution de la garde. En outre, même si le jugement concernant la garde n'était devenu définitif qu'en avril 2022, rien n'empêchait B______ de déposer une demande de regroupement familial dans les délais. Aucune raison majeure justifiant le regroupement familial n'était démontrée. Les violences domestiques alléguées n'étaient ni établies ni prouvées. Par ailleurs, le dépôt de la requête de regroupement familial en décembre 2022, soit six mois avant la majorité de A______, portait à croire que ce n'était pas la réunion familiale qui était visée mais un accès facilité au marché du travail. De plus, l'acte de naissance n'avait pas été légalisé par l'ambassade suisse à Alger et le logement familial n'était pas convenable puisque quatre personnes y résidaient déjà et qu'une demande de regroupement familial avait également été déposée pour sa sœur jumelle. Un logement de quatre pièces pour six personnes ne constituait pas un logement approprié au sens de l'art. 44 LEI. En outre, B______ avait choisi délibérément de quitter l'Algérie et de laisser ses filles au pays. A______ n'était pas dépendante physiquement et psychiquement de sa mère, si bien que l'art. 8 CEDH ne pouvait être invoqué. Elle n'avait pas établi de manière objective avoir subi des mauvais traitements, ni que sa situation serait moins bonne que celle de ses compatriotes restés en Algérie. De plus, arrivée en Suisse en septembre 2022, son séjour était très court au regard des années passées en Algérie. Bien qu'elle ait commencé une formation, elle n'avait pas mis en évidence une intégration exceptionnelle. Elle était jeune et en bonne santé et ne rencontrerait que peu de difficultés à se réintégrer dans son pays d'origine. Enfin, elle était venue en Suisse par le biais d'un visa touristique, mettant ainsi les autorités devant le fait accompli. Elle était aujourd'hui majeure et donc à même de se prendre en charge. Les conditions d'octroi d'une autorisation de séjour au sens des art. 30, 44 et 47 LEI ainsi que 8 CEDH n'étaient pas satisfaites.”
L'art. 44 LEI n'établit pas, en soi, un droit au regroupement familial. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, une personne titulaire d'un droit de séjour et disposant d'un droit de présence consolidé peut toutefois, en s'appuyant sur le droit à la vie familiale (art. 8 CEDH; ensuite art. 13 al. 1 Cst.), faire valoir un droit au regroupement familial, pour autant que les conditions de l'art. 44 LEI soient remplies et que les délais de regroupement familial soient respectés.
“c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von aufenthaltsberechtigten Personen mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 73 Abs. 2 VZAE). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen kann nur bewilligt werden, wenn – zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 44 AIG – wichtige familiäre Gründe vorliegen (Art. 73 Abs. 3 Satz 1 VZAE). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_513/2021 vom”
L'art. 44 LEI est une disposition potestative : l'octroi d'une autorisation de séjour pour le regroupement familial relève du pouvoir d'appréciation en matière de police des étrangers et n'ouvre pas automatiquement un droit subjectif, même si les conditions légales sont remplies. La jurisprudence du Tribunal fédéral précise toutefois que, sous certaines conditions (notamment lorsque la personne déjà présente dispose d'un «droit de séjour consolidé»), le droit à la vie familiale (art. 8 CEDH et art. 13 al. 1 Cst.) peut donner naissance à un droit au regroupement familial.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1).”
“Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von aufenthaltsberechtigten Personen mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 73 Abs. 2 VZAE). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen kann nur bewilligt werden, wenn – zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 44 AIG – wichtige familiäre Gründe vorliegen (Art. 73 Abs. 3 Satz 1 VZAE). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_513/2021 vom”
“Dezember 2023 um vorsorgliche Bewilligung der Einreise wird mit dem heutigen Urteil gegenstandslos. 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Ein solches liegt praxisgemäss vor, wenn die sich hier aufhaltende Person das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besitzt oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 144 I 266 E.”
Citation: LEI art. 44 n. 170 Chez les personnes dont le droit de séjour est établi, la marge d'appréciation des autorités est limitée pour les demandes de regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI; l'art. 8 CEDH peut être applicable. Un refus du regroupement exige des motifs sérieux, par exemple lorsque les conditions de l'art. 44 LEI, en liaison avec l'art. 73 OASA, ne sont pas remplies ou lorsqu'il existe des motifs d'extinction pertinents au sens de l'art. 51 al. 2 LEI.
“Zwar kann der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Familiennachzug in direkter Anwendung von Art. 44 Ausländer- und Integrationsgesetz vom 16. Dezember 2005 (AIG; Familiennachzug von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) geltend machen (BGE 139 I 330 E. 1.2 mit Hinweisen). Er verfügt wegen seiner flüchtlings- und asylrechtlichen Situation indessen über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht, welches ihm erlaubt, sich auf den konventions- bzw. verfassungsrechtlich garantierten Schutz seines Familienlebens zu berufen (Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 [EMRK] und Art. 13 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV]; BGE 139 I 330; BGr, 18. April 2018, 2C_502/2017, E. 1.2). 2.1.2 Der Gesetzgeber hat den ausländerrechtlichen Familiennachzug in den Art. 42 ff. AIG geregelt. Bezüglich eines solchen von ausländischen Personen, deren Aufenthaltsbewilligung auf einem gefestigten Anwesenheitsrecht beruht, ist trotz Fehlens eines gesetzlichen Bewilligungsanspruchs (Art. 44 AIG) das behördliche Ermessen beschränkt (vgl. Art. 96 AIG). Der Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK ist berührt, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme eine nahe, echte und tatsächlich gelebte familiäre Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeinträchtigt, ohne dass es dieser möglich bzw. zumutbar wäre, das entsprechende Familienleben andernorts zu pflegen (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.3). Mit Blick auf den Schutz des Privat- und Familienlebens der betroffenen Personen sind in diesem Fall gute Gründe erforderlich, um den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu verweigern (BGE 139 I 330 E. 2.4.1). Solche liegen vor, wenn die Betroffenen die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG i.V.m. Art. 73 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) nicht erfüllen oder Erlöschensgründe im Sinne von Art. 51 Abs. 2 AIG bestehen. Die meisten europäischen Staaten gewähren das Recht auf Nachzug der engeren Familie erst, wenn deren Unterhalt gesichert erscheint bzw.”
LEI art. 44 n. 169 En cas de regroupement familial partiel, il faut tenir compte du statut de séjour du parent qui fait venir l'enfant et non du statut de l'autre conjoint.
“En vertu de la loi du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20), il faut, en cas de demande de regroupement familial partiel - soit lorsque la demande tend à ce qu'un enfant puisse vivre en Suisse avec l'un de ses parents seulement et que celui-ci est marié avec une personne disposant d'un autre statut du point de vue du droit des étrangers -, tenir compte du statut du parent qui souhaite faire venir son enfant en Suisse et non pas de celui de son conjoint (arrêt TF 2C_537/2009 du 31 mars 2010 consid. 2.2; en ce sens implicitement: Raselli/Hausammann/ Möckli/Urwyler, Ausländerrecht, 2009, n. 16.2 ss; contra: Spescha, Migrationsrecht, 2e éd., 2009, art. 42 n. 1, par souci de concordance avec l'ALCP, ainsi que Nguyen, Le regroupement familial dans la loi sur les étrangers et dans la loi sur l'asile révisée, Annuaire du droit de la migration 2005/06, p. 43). Partant, le regroupement familial doit en l'espèce être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEtr. 3.2. Aux termes de l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), ils disposent d’un logement approprié (let. b), ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e) Cette norme légale ne consacre toutefois aucun droit au regroupement familial et les cantons peuvent soumettre l’octroi de l’autorisation cas échéant à des conditions plus sévères ("Kann-Vorschrift"). Partant, même s’il satisfait aux exigences de l’art. 44 LEI, un étranger au bénéfice d’une autorisation de séjour n’a pas un droit à obtenir une autorisation au titre de regroupement familial.”
Citation: LEI art. 44 N. 168 La délivrance d'un permis de séjour à la mère au cours de la procédure peut, selon la jurisprudence citée, ouvrir une nouvelle base pour un regroupement familial ultérieur au sens de l'art. 44 LEI ; dans l'affaire en cause, cela a motivé un examen du comportement de l'autorité en tenant compte de ce nouvel élément. Dans la même procédure, un examen au titre d'un cas de rigueur a également été effectué.
“Le même jour, l’OCPM a informé l’intéressée de ce qu’il était favorable à l’octroi d’une autorisation de séjour en sa faveur et en celle de sa fille. Une autorisation de séjour a ainsi été délivrée à la mère et une autorisation d’établissement à sa fille, avec effet au 12 novembre 2019. On peut certes retenir, comme l’a fait l’autorité précédente, que la demande de regroupement familial déposée par le père le 29 juillet 2015, soit plus de cinq ans après l’octroi de son autorisation d’établissement, était tardive au sens de l’art. 47 LEI. En revanche, force est de constater que l’obtention, par la mère de D______, d’une autorisation de séjour en cours de procédure – soit le 12 novembre 2019 –, a ouvert pour le recourant une nouvelle possibilité de regroupement familial différé. Or, à ce moment-là, une demande de réexamen du refus de regroupement familial était toujours en cours devant l’OCPM. Les recourants pouvaient dès lors de bonne foi partir du principe que l’autorité tiendrait compte de ce fait nouveau et examinerait la situation de D______ à l’aune de l’art. 44 LEI. L’OCPM disposait d’ailleurs de l’ensemble des éléments pertinents pour se déterminer sur son droit à une autorisation de séjour sur la base de cette disposition puisqu’à teneur du dossier, l’intéressé vivait en ménage commun avec ses parents dans un logement familial de quatre pièces, n’était pas dépendant de l’aide sociale et maitrisait le français (étant précisé cette condition ne s’applique pas aux enfants de moins de 18 ans : art. 44 al. 3 LEI). Bien qu’il ait atteint l'âge de la majorité en cours de procédure, cette circonstance n'est pas de nature à altérer son droit au regroupement familial, vu la jurisprudence précitée. Ainsi, à teneur du dossier, les conditions pour l’obtention d’une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 LEI apparaissent réunies, de sorte que, pour ce motif déjà, le jugement attaqué doit être annulé. 8) S’ajoute à cela que, comme il sera exposé ci-après, D______ remplit les conditions du cas de rigueur. a. L'art. 30 al. 1 let. b LEI permet de déroger aux conditions d'admission en Suisse, telles que prévues aux art.”
Citation : LEI art. 44 n. 167 Même si les conditions de l'art. 44 LEI sont remplies, une violation des obligations de collaboration peut constituer un motif de retrait; elle peut entraîner le refus ou la non‑prolongation de l'autorisation de séjour. Le tribunal relève en particulier que l'absence de collaboration empêche l'examen de la raisonnabilité d'un retour et que l'intérêt public à l'octroi d'autorisations ne peut être mieux pris en compte qu'en faveur des personnes qui collaborent.
“An die damaligen, vom Bundesverwaltungsgericht bestätigten Feststellungen sei sie auch im vorliegenden Verfahren gebunden. Die Berichte von Privatpersonen, welche die Beschwerdeführerin zu den Botschaften Indiens, Nepals und Chinas begleitet hätten, die Zugtageskarten sowie die vor den genannten Botschaften gemachten Fotos vermöchten daran nichts zu ändern. Die «Tibetan Identity Card» der Central Tibetan Administration des Tibet Office bestätige lediglich, dass sie Tibeterin sei, nicht aber woher sie ursprünglich stamme und erfülle die Anforderungen an ein heimatliches Ausweispapier nicht. Auch das Schreiben des Tibet Büros in Genf habe bezüglich Offenlegung der Identität keinen Beweiswert. Der Umstand, dass im Rahmen des Ehevorbereitungsverfahrens ihre Identität durch das Zivilstandsamt festgestellt worden sei, ändere nichts an der Ausgangslage, da das SEM an die zivilrechtlichen Feststellungen nicht gebunden sei. Mit der Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht habe sie einen Widerrufsgrund nach Art. 62 AIG gesetzt. Der Vollständigkeit halber sei festzuhalten, dass die Kriterien von Art. 44 AIG für eine Bewilligung im Rahmen des Familiennachzugs (Zusammenwohnen, bedarfsgerechte Wohnung, finanzielle Mittel und Sprachkompetenz) erfüllt wären. Zwar sei der Schutzbereich des Rechts auf Familienleben gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK berührt und ihr privates Interesse bei ihrem Sohn und Ehemann in der Schweiz zu bleiben sei unbestritten. Durch die Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht verhindere sie aber die Prüfung, ob es für die Familie zumutbar und möglich wäre, in ihren Heimatstaat zurückzukehren. Das öffentliche Interesse, nur Personen eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, die mitwirkten und keinen Widerrufsgrund setzten, sei klar höher einzustufen.”
LEI art. 44 n. 166 Pour les personnes titulaires d'un droit de séjour permanent ou renouvelable, le droit au regroupement familial est davantage garanti par des obligations constitutionnelles et en matière de droits de l'homme ; une ingérence visant à le refuser n'est dès lors possible que pour des motifs impérieux.
“Il ne peut y avoir ingérence d'une autorité publique dans l'exercice de ce droit que pour autant que cette ingérence est prévue par la loi et qu'elle constitue une mesure qui, dans une société démocratique, est nécessaire à la sécurité nationale, à la sûreté publique, au bien-être économique du pays, à la défense de l'ordre et à la prévention des infractions pénales, à la protection de la santé ou de la morale, ou à la protection des droits et libertés d'autrui (par. 2). L'art. 8 CEDH ne garantit pas le droit de séjourner dans un Etat partie à ladite convention. Il ne confère pas le droit d'entrer ou de séjourner dans un Etat déterminé ni le droit de choisir le lieu apparemment le plus adéquat pour la vie familiale (ATF 135 I 153 consid. 2.1; 130 II 281 consid. 3.1 et la jurisprudence citée). Le droit au respect de la vie familiale ne peut être invoqué que si une mesure étatique aboutit à la séparation des membres d'une famille (ATF 135 I 153 consid. 2.1; cf. aussi ATF 130 II 281 consid. 3.1). En présence d'un étranger qui possède un droit durable à séjourner en Suisse, il convient, dans un souci de cohérence avec la législation interne, de soumettre le regroupement familial aux conditions de l'art. 44 LEI, conditions qui sont au demeurant compatibles avec l'art. 8 CEDH (ATF 137 I 284 consid. 2.6). L'art. 44 LEI ne confère certes pas en lui-même un droit à une autorisation de séjour, puisque celle-ci est potestative. Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). Il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst. Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons.”
Compétentes pour les demandes au sens de l'art. 44 LEI sont les autorités cantonales compétentes en matière de migration; les personnes concernées peuvent présenter auprès d'elles une demande de regroupement familial. Les autorités et les tribunaux doivent, dans les procédures, vérifier les conditions légales de l'art. 44 LEI et procéder à un examen détaillé des intérêts en présence (art. 8 CEDH). Une décision ne doit pas se fonder uniquement sur des aspects formels de procédure (p. ex. changement de canton) sans avoir préalablement vérifié les arguments relatifs à l'applicabilité de l'art. 44 LEI.
“En l'espèce, force est de constater, à la lecture de l'arrêt attaqué, que le Tribunal cantonal s'est limité à examiner la cause sous le seul angle des conditions d'un changement de canton, sans nullement se saisir du grief concernant la réalisation des conditions d'octroi d'une autorisation de séjour par regroupement familial en faveur des intéressés. Ces derniers s'étaient pourtant expressément prévalus d'un tel grief dans leur recours devant cette autorité, en particulier de la violation de l'art. 44 LEI, et avaient également formulé dans leur recours cantonal des conclusions tendant à la délivrance d'une autorisation de séjour. En omettant d'envisager si les recourants pouvaient obtenir une autorisation de séjour et mener ainsi leur vie de famille auprès de leur père et époux dans le canton de Fribourg, l'autorité précédente a failli à son devoir de traiter un grief dont la pertinence était indéniable pour l'issue du litige. La situation est au demeurant d'autant plus choquante que l'autorité précédente a motivé le refus de changement de canton en considérant notamment que celui-ci ne portait pas une atteinte disproportionnée à la vie familiale des intéressés en partant de la prémisse erronée qu'ils disposaient d'un titre de séjour valable en Suisse, alors que, dans la mesure où la décision du Service cantonal leur a refusé l'octroi d'un titre de séjour nécessaire à la poursuite de leur séjour en Suisse, le rejet du recours cantonal a pour conséquence que les recourants n'ont plus d'autorisation de séjour dans ce pays.”
“Der Umstand, dass es sich vorliegend möglicherweise um eine Liebesheirat gehandelt habe und die Ehegatten schon vorher in einer Beziehung gewesen seien sowie Heiratspläne gehabt hätten, ist deshalb nicht von Relevanz (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 8 E. 3.2). Obwohl die Dauer des ehelichen Zusammenlebens nicht massgebend ist, so ist doch zwingend erforderlich, dass bereits vor der Flucht eine Familiengemeinschaft bestand. Dies ist vorliegend nicht der Fall, nachdem gemäss Aussagen des Beschwerdeführers gar nie eine Familiengemeinschaft bestand, welche durch die Flucht getrennt worden wäre. Die Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 und 4 AsylG sind deshalb nicht erfüllt und das SEM hat das Gesuch um Familienasyl zu Recht abgelehnt und B._______ die Einreise in die Schweiz verweigert. Es bleibt dem Beschwerdeführer jedoch unbenommen, bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen (vgl. Urteile des BVGer D-2996/2015 vom 10. Februar 2016 E. 5.3 sowie D-5403/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 5.4).”
“6.5). 4.3 Selon le texte clair de la loi, les conditions fixées par l'art. 85 al. 7 LEI au regroupement familial de personnes admises provisoirement sont cumulatives. 4.4 Par ailleurs, de par sa formulation potestative, la disposition en cause ne confère pas, en tant que telle, un droit à une admission provisoire, ce qui laisse aux autorités compétentes un large pouvoir d'appréciation. Elles sont toutefois tenues de procéder, dans chaque cas concret, à une pesée des intérêts globale et minutieuse (en ce sens, cf. notamment l'arrêt du TAF F-3192/2018 du 24 avril 2020 consid. 5.2 et les références citées). 4.5 Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 85 al. 7 LEI). Dans ces conditions, la jurisprudence du TF et du TAF rendue au regard de l'art. 44 LEI est applicable par analogie (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les références citées). 4.6 En vertu de l'art. 24 de l'ordonnance du 11 août 1999 sur l'exécution du renvoi et de l'expulsion d'étrangers (OERE, RS 142.281), la procédure à suivre pour regrouper les membres d'une famille de personnes admises à titre provisoire en Suisse est régie par l'art. 74 OASA. 4.7 Conformément à l'art. 74 al. 1 OASA, les demandes visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doivent être déposées auprès de l'autorité migratoire cantonale (art. 88 al. 1 OASA). Cette autorité transmet la demande accompagnée de son avis au SEM, qui précise si les conditions légales de regroupement familial sont remplies (art. 74 al. 2 OASA). 4.8 Aux termes de l'art. 74 al. 3 1ère phrase OASA, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans dès l'admission à titre provisoire, sous réserve du délai d'attente prévu à l'art. 85 al.”
Quiconque, en raison de son lien familial avec le/la titulaire d'une autorisation de séjour, invoque une protection au titre de l'art. 8 CEDH bénéficie en principe d'un droit au regroupement familial et donc à l'octroi d'une autorisation de séjour, pour autant que les conditions prévues par le droit national soient remplies. Les demandes en vertu de l'art. 44 LEI sont examinées par l'autorité cantonale compétente en matière de police des étrangers, sous réserve de l'accord du Secrétariat d'État aux migrations (SEM).
“Le recourant a omis de motiver sa demande sur la question du respect de ce délai. Point n'est toutefois besoin d'examiner plus avant cette question. En effet, en tout état de cause, le recourant a fait appel à la voie de droit extraordinaire qu'est la demande d'adaptation de la décision du SEM ordonnant l'exécution de son renvoi, en invoquant le droit au respect de la vie familiale ancré à l'art. 8 CEDH en combinaison avec l'art. 83 al. 3 LEI en vue de s'opposer à sa séparation d'avec sa compagne et leur enfant, titulaires d'une autorisation de séjour. Il a cherché de la sorte à obtenir un regroupement familial avec ces personnes. Ce faisant, il a omis de faire appel au moyen de droit ordinaire à sa disposition. En effet, l'art. 83 al. 3 LEI sur lequel était fondée sa requête en réexamen règlemente l'admission provisoire (originaire) pour illicéité de l'exécution du renvoi. Il ne s'agit pas de la disposition de droit interne topique réglementant le regroupement familial avec des titulaires d'une autorisation de séjour, celui-ci étant prévu à l'art. 44 LEI. Le droit interne prévoit ainsi une identité de statut en cas de regroupement familial non seulement avec une personne titulaire d'une autorisation de séjour (cf. art. 44 LEI) mais aussi avec une personne titulaire d'une admission provisoire (cf. art. 85 al. 7 LEI). La compétence pour statuer sur la demande d'octroi d'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI appartient à l'autorité cantonale compétente de police des étrangers, sous réserve de l'approbation du SEM (cf. art. 99 LEI). Ce dernier est en revanche compétent pour statuer sur une demande d'admission provisoire dérivée au sens de l'art. 85 al. 7 LEI en lien avec un regroupement familial (cf. ATF 141 I 49 consid. 3.5.2). En outre, un étranger qui bénéficie de la protection de l'art. 8 CEDH du fait de sa relation familiale avec le titulaire d'une autorisation de séjour ayant un droit de présence assuré en Suisse a en principe un droit au regroupement familial et donc à l'octroi d'une autorisation de séjour, pour autant que les conditions posées par le droit interne à ce regroupement (cf.”
LEI art. 44 N. 163 Pour les personnes admises provisoirement, il existe un délai d'attente : le regroupement familial ne peut avoir lieu avant l'expiration d'un délai de trois ans suivant l'admission provisoire.
“Les recourants se prévalent tout d’abord du fait qu’ils auraient démontré, avec une vraisemblance prépondérante, la réalité du dépôt, par le C______, pour le compte de la recourante, d’une demande de regroupement familial en faveur du recourant auprès du SEM en septembre 2016, soit antérieurement au dépôt de la demande d’asile, de sorte que le principe de l’exclusivité de la procédure d’asile ne trouverait pas application. En vue d’atteindre la même conclusion, ils invoquent, subsidiairement, une violation des principes de l’interdiction de l’arbitraire et de la bonne foi, pour en déduire que l’OCPM aurait dû les protéger dans leur confiance qu’une demande de regroupement familial était en cours d’instruction auprès du SEM et donc entrer en matière sur leur requête. Enfin, plus subsidiairement, ils allèguent que l’autorité intimée aurait dû accepter leur requête en restitution du délai pour déposer ladite demande de regroupement familial, en raison d’un cas de force majeure qui ne leur était pas imputable au sens de l’art. 16 LPA. Partant, il convient, dans un premier temps, de déterminer s’il peut être considéré qu’une demande de regroupement familial en faveur du recourant a été valablement déposée antérieurement à sa demande d’asile, de sorte que le principe d’exclusivité en faveur de cette dernière ne s’appliquerait pas. 14. Conformément à l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: a. ils vivent en ménage commun avec lui; b. ils disposent d’un logement approprié; c. ils ne dépendent pas de l’aide sociale; d. ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile; e. la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial. 15. Selon l’art. 85 al. 7 LEI, le conjoint et les enfants célibataires de moins de 18 ans des personnes admises à titre provisoire, y compris les réfugiés admis à titre provisoire, peuvent bénéficier du regroupement familial et du même statut, au plus tôt trois ans après le prononcé de l’admission provisoire, aux conditions suivantes: a.”
Les prolongations fondées sur l'art. 44 al. 1 LEI constituent des droits de séjour dérivés. Leur maintien suppose que la personne ouvrant droit dispose toujours d'un permis de séjour. Si les conditions justifiant le permis de la personne ouvrant droit disparaissent (p. ex. extinction de son permis), le permis de la personne ayant rejoint, fondé sur l'art. 44 LEI, ne peut plus être maintenu.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Gemäss Art. 49 AIG besteht das Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 44 Abs. 1 AIG nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Ein wichtiger Grund im Sinn von Art. 49 AIG muss objektivierbar sein und ein gewisses Gewicht aufweisen. Von einem wichtigen Grund kann desto eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen (BGer 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.3.1). Bei der auf Art. 44 Abs. 1 AIG gestützten Aufenthaltsbewilligung handelt es sich um eine abgeleitete Aufenthaltsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.1 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Somit setzt eine auf Art. 44 Abs. 1 AIG gestützte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau voraus, dass ihr Ehegatte weiterhin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, womit er seinerseits weiterhin in der Schweiz verbleiben darf (vgl.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Gemäss Art. 49 AIG besteht das Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 44 Abs. 1 AIG nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Ein wichtiger Grund im Sinn von Art. 49 AIG muss objektivierbar sein und ein gewisses Gewicht aufweisen. Von einem wichtigen Grund kann desto eher gesprochen werden, je weniger die Ehegatten auf die Situation des Getrenntlebens Einfluss nehmen können, ohne einen grossen Nachteil in Kauf nehmen zu müssen (BGer 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.3.1). Bei der auf Art. 44 Abs. 1 AIG gestützten Aufenthaltsbewilligung handelt es sich um eine abgeleitete Aufenthaltsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.1 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Somit setzt eine auf Art. 44 Abs. 1 AIG gestützte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau voraus, dass ihr Ehegatte weiterhin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, womit er seinerseits weiterhin in der Schweiz verbleiben darf (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.2 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Mit der Abweisung der Beschwerde des Ehemanns mit Urteil des Bundesgerichts vom 4. Februar 2021 wurde seine obligatorische Landesverweisung gemäss Art. 66a Abs. 1 StGB rechtskräftig (vgl. Art. 61 BGG). Damit ist seine Aufenthaltsbewilligung erloschen (Art. 61 Abs. 1 lit. e AIG). Seit dem 5. Februar 2021 hat der Ehemann somit keine Aufenthaltsbewilligung mehr für die Schweiz und kann die Aufenthaltsbewilligung der Rekurrentin nicht mehr gestützt auf Art.”
Référence : LEI, art. 44, n. 161 Même si la reprise de la communauté de ménage était démontrée, cela n'entraîne pas automatiquement un droit de séjour : le requérant doit en outre remplir les autres conditions cumulatives de l'art. 44; l'absence de ces autres conditions peut donc légitimement faire échouer la demande.
“Le droit de faire administrer des preuves n’empêche cependant pas le juge de renoncer à l’administration de certaines preuves offertes et de procéder à une appréciation anticipée de ces dernières, en particulier s’il acquiert la certitude que celles-ci ne l’amèneront pas à modifier son opinion ou si le fait à établir résulte déjà des constatations ressortant du dossier (ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; 140 I 285 consid. 6.3.1). Le droit d’être entendu ne comprend pas le droit d’être entendu oralement ni celui d’entendre des témoins (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; 138 III 374 consid. 4.3.2). 3.2 En l’espèce, il appartient au recourant de démontrer en premier lieu la reprise de la vie commune par la production de pièces, comme par exemple des contrats de bail, des quittances de loyer, des factures et relevés des Services industriels, de l’assurance-maladie, des fournisseurs de téléphonie, des relevés bancaires. Les témoignages de l’épouse et des enfants du recourant, qui doivent être appréciés avec circonspection en raison de leur proximité avec celui-ci, ne possèdent pas nécessairement une force probante suffisante pour établir la reprise de la vie commune. Cela étant, il sera vu plus loin que faute pour le recourant d’établir qu’il remplit les autres conditions de l’art. 44 LEI, il ne peut prétendre à une autorisation de séjour, de sorte que, même à supposer la cohabitation avec son épouse et ses enfants établie, cette circonstance serait sans effet sur l’issue du litige. Il ne sera pas donné suite à la demande d’actes d’instruction. 4. Le recourant se prévaut de l’art. 44 LEI pour obtenir une autorisation de séjour au titre du regroupement familial. 4.1 Le recours devant la chambre administrative peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, ainsi que pour constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents (art. 61 al. 1 LPA). En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). 4.2 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.”
“2 En l’espèce, il appartient au recourant de démontrer en premier lieu la reprise de la vie commune par la production de pièces, comme par exemple des contrats de bail, des quittances de loyer, des factures et relevés des Services industriels, de l’assurance-maladie, des fournisseurs de téléphonie, des relevés bancaires. Les témoignages de l’épouse et des enfants du recourant, qui doivent être appréciés avec circonspection en raison de leur proximité avec celui-ci, ne possèdent pas nécessairement une force probante suffisante pour établir la reprise de la vie commune. Cela étant, il sera vu plus loin que faute pour le recourant d’établir qu’il remplit les autres conditions de l’art. 44 LEI, il ne peut prétendre à une autorisation de séjour, de sorte que, même à supposer la cohabitation avec son épouse et ses enfants établie, cette circonstance serait sans effet sur l’issue du litige. Il ne sera pas donné suite à la demande d’actes d’instruction. 4. Le recourant se prévaut de l’art. 44 LEI pour obtenir une autorisation de séjour au titre du regroupement familial. 4.1 Le recours devant la chambre administrative peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, ainsi que pour constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents (art. 61 al. 1 LPA). En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). 4.2 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l'espèce, avant cette date sont régies par l’ancien droit. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art.”
Le recours à l'aide sociale ou le risque concret d'une dépendance à l'assistance sociale constitue un motif central de refus selon art. 44 al. 1 LEI. Décisive est l'évolution financière vraisemblable à long terme ; de simples craintes financières ne suffisent pas. Une dépendance à l'assistance sociale de longue durée ou existant avec une probabilité suffisante milite régulièrement contre l'octroi discrétionnaire du permis de séjour.
“Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG kann dem ausländischen Ehegatten eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn er nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist. Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgestellt, dass der Beschwerdeführer seit 2012 nur noch teilweise erwerbstätig und seit seiner Einreise in die Schweiz im Mai 2017 von der Sozialhilfe abhängig ist. Seine Familie wurde zudem seit dem 1. Juni 2013 fortdauernd von der Sozialhilfe unterstützt und hat bis September 2020 Fr. 375'000.-- an Sozialhilfegeldern bezogen. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, seine Ehefrau habe sich nun die notwendigen Ressourcen für die berufliche Integration aneignen können, so dass nunmehr ihre Integration auf dem Arbeitsmarkt erfolgen könne, vermag diese nicht weiter belegte Aussage die langjährige Sozialhilfeabhängigkeit der Familie nicht in Frage zu stellen (vgl. Urteile 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E..10; 2C_639/2012 vom 13. Februar 2013 E. 2). Die Voraussetzungen von Art. 44 AIG sind mithin nicht erfüllt, weshalb der Beschwerdeführer keine Aufenthaltsberechtigung gestützt auf diese Bestimmung im Verbund mit Art.”
“Eine vorzügliche Integration der Ehefrau des Beschwerdeführers ist damit nicht ersichtlich und muss ein gefestigtes Anwesenheitsrecht ihrerseits verneint werden. Dass das gemeinsame Kind im Juni 2015 in der Schweiz geboren wurde, seither hier lebt und aufwächst, lässt keinen anderen Schluss zu: Als ein hier geborenes ausländisches unmündiges Kind teilt er das ausländerrechtliche Schicksal des sorge- und obhutsberechtigten Elternteils (BGE 143 I 21 E. 5.4). Folglich kann der Beschwerdeführer keinen Nachzugsanspruch gestützt auf Art. 44 AIG ableiten und ist zu prüfen, ob der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässen Ermessen war. 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für den Beschwerdeführer rechtzeitig gestellt wurde (Art. 73 Abs. 1 VZAE), die Familie zusammenlebt (Art. 44 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG). Indessen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, die Familie würde nicht über genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG verfügen. 4.2 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen des Angehörigen, der an die Lebenskosten der Familie beitragen soll, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (BGr, 8.”
“Mit diesem Einkommen lässt sich das soziale Existenzminimum einer dreiköpfigen Familie grundsätzlich decken (vgl. dazu BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1; ferner BGr, 7. November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1, und 31. Juli 2017, 2C_834/2016, E. 2.1). Es ist aber unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insgesamt gleichwohl von einer ungünstigen Prognose über die Auswirkungen des strittigen Familiennachzugs der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführerin 1 ausgeht. So erwägt die Vorinstanz in anderem Zusammenhang zu Recht, dass die Beschwerdeführenden 2 und 3, die kein Deutsch sprechen und bisher kaum die Schule besuchten, im Fall ihrer Einreise in die Schweiz mit erheblichen Integrationsproblemen zu kämpfen hätten. Von den beiden kann daher bei realistischer Betrachtung in näherer Zukunft kein finanzieller Beitrag an den Familienunterhalt erwartet werden, vielmehr wird ihre Integration zusätzliche Kosten mit sich bringen. Selbst bei Erfüllung sämtlicher Voraussetzungen in Art. 44 Abs. 1 AIG besteht nach dem Willen des Gesetzgebers und dem ausdrücklichen Gesetzeswortlaut von Art. 44 AIG im Anwendungsbereich dieser Bestimmung kein Anspruch auf Familiennachzug. Die namentlich mit der Gefahr einer finanziellen Unterstützung durch die öffentliche Hand und den zu erwartenden Integrationsproblemen der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 begründete Verweigerung der Bewilligung der Einreise und des Aufenthalts der Beschwerdeführenden 2 und 3 steht nicht in Widerspruch zum Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung. Die Bewilligungsverweigerung kann daher nicht als rechtsfehlerhafte Ermessensausübung qualifiziert werden. Dass die Beschwerdeführenden ein gewichtiges Interesse an der Familienzusammenführung haben, ändert hieran nichts, zumal der verweigerte Nachzug wie erwähnt nicht vom grundrechtlich garantierten Schutz des Familienlebens erfasst wird. 3.6 Der Schluss der Vorinstanzen, den Beschwerdeführenden 2 und 3 den Nachzug zu verweigern, ist nach dem Gesagten nicht rechtsverletzend.”
LEI art. 44 n. 159 Lorsqu'une dépendance à l'aide sociale a été supprimée récemment ou est encore incertaine, les instances inférieures peuvent renvoyer l'affaire en vue d'une nouvelle décision, avant d'examiner les autres conditions de l'art. 44 al. 1 LEI (notamment let. d et e).
“Dies ändert aber nichts daran, dass seit den potenziellen Arbeitsangeboten vom Juli 2019 mehr als eineinhalb Jahre vergangen sind, ohne dass der Beschwerdeführer neue Anstellungsmöglichkeiten in Aussicht gehabt hätte bzw. solche belegt hätte. Allfällige Erwerbsmöglichkeiten des Beschwerdeführers, welche zum Unterhalt der Familie beitragen könnten, sind im jetzigen Zeitpunkt nicht ersichtlich. Der Unterhalt der Familie erscheint jedoch vorerst auch ohne Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers gedeckt. Seine Anwesenheit trägt zudem entscheidend dazu bei, dass seine Ehefrau einem Vollzeitpensum als Reinigungsmitarbeiterin nachgehen kann, indem er während ihrer Arbeitstätigkeit den gemeinsamen Sohn betreut. 4.8 Damit wäre die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit grundsätzlich zu bejahen. Da sich die Familie erst aufgrund der Aufstockung des Arbeitspensums der Ehefrau des Beschwerdeführers per 1. November 2020 von der Sozialhilfe lösen konnte, waren die Vorinstanzen noch nicht gehalten, die weiteren Voraussetzungen für den Familiennachzug, namentlich die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG (Verständigung in der am Wohnort gesprochenen Landessprache) und Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (kein Bezug von Ergänzungsleistungen), zu prüfen. Zwecks Vermeidung eines Instanzenverlusts und aufgrund der eingeschränkten Kognition des Verwaltungsgerichts ist die Sache daher an das Migrationsamt zurückzuweisen. Bei dieser Sachlage ist auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers, welche sich primär auf die Frage der Vorwerfbarkeit der Sozialhilfeabhängigkeit beziehen, nicht weiter einzugehen. Demzufolge ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. 5. 5.1 Eine Rückweisung zu neuem Entscheid bei offenem Ausgang ist in Bezug auf die Nebenfolgen als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei zu behandeln (BGr, 28. April 2014, 2C_846/2013, E. 3.2 f. mit Hinweisen; Donatsch, § 64 N. 5). Damit sind die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens dem unterliegenden Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Dieser wird zudem verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr.”
La délivrance ou la prolongation d'une autorisation au sens de l'art. 44 al. 1 LEI relève de l'appréciation de la police des étrangers; la seule satisfaction formelle des conditions n'ouvre pas droit à l'octroi de l'autorisation. Pour les personnes bénéficiant d'un droit de séjour bien établi, cet exercice du pouvoir d'appréciation peut être limité au profit de la protection de la vie familiale (art. 8 CEDH / art. 13 Cst.), de sorte que des motifs sérieux sont nécessaires pour justifier un refus (p. ex. non-respect des conditions ou motifs d'extinction applicables).
“1 Le recours devant la chambre administrative peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, ainsi que pour constatation inexacte des faits (art. 61 al. 1 LPA). En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). 4.2 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la loi sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr), qui a alors été renommée LEI, et de l’OASA. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des personnes étrangères dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Cameroun. Selon l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour peut obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci notamment s’il vit en ménage commun avec lui (let. a), dispose d’un logement approprié (let. b) ne dépend pas de l’aide sociale (let. c), est apte à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d), la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Anwendbar ist das AIG in seiner seit 1. Januar 2019 geltenden Fassung (Gesuchstellung im Oktober 2019). Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegattinnen und -gatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt hier die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E.”
“4 Gemäss Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen bezieht (lit. e). Bei Nachzugsbegehren von ausländischen Personen, deren Aufenthaltsbewilligung auf einem gefestigten Anwesenheitsrecht beruht, ist trotz Fehlen eines gesetzlichen Bewilligungsanspruchs das behördliche Ermessen beschränkt. Mit Blick auf den Schutz des Familienlebens (Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 BV) der betroffenen Personen sind gute Gründe erforderlich, um den Nachzug der Familienangehörigen zu verweigern. Solche liegen vor, wenn die Betroffenen die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (SR 142.201) nicht erfüllen oder Erlöschensgründe nach Art. 51 Abs. 2 AIG bestehen (zum Ganzen BGE 139 I 330 E. 2.4.1 mit Hinweisen). Der Verlobte der Beschwerdeführerin verfügt über eine bedarfsgerechte Wohnung, und die beiden hätten nach der Heirat zusammenwohnen können. Es liegen auch keine konkreten Hinweise vor, die darauf hindeuten, dass die Beschwerdeführerin nach der Heirat mit ihrem Verlobten Sozialhilfe beziehen würde. Der Beschwerdeführerin ist bei einer summarischen Prüfung eine gute Prognose zu stellen, dass sie nach der Hochzeit und der Legalisierung ihres Aufenthalts eine Arbeitsstelle finden und so – zusammen mit dem Verdienst ihres Mannes (vgl. E. 2.2.3) – für den gemeinsamen Lebensunterhalt aufkommen würde, ohne auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Wie gut die Beschwerdeführerin deutsch spricht, muss vorliegend nicht weiter vertieft werden, da für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung anstelle der Voraussetzung nach Art.”
“51 Abs. 2 und Art. 47 Abs. 1 AIG auch für ausländische Personen gelten, deren grundsätzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung sich deshalb nicht aus dem AIG, sondern nur aus Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ergibt, weil ihr Familienangehöriger mit Niederlassungsbewilligung weder ihr Ehegatte noch ihr Elternteil ist. Wenn die ausländische Person die Bewilligungsvoraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt oder ein Erlöschensgrund im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegt, ist im Hinblick auf den Schutz des Familienlebens regelmässig ein guter Grund zur Verweigerung des Nachzugs des Familienangehörigen gegeben (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6). Teilweise scheint das Bundesgericht die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 Abs. 1 BV in jedem Fall auszuschliessen, wenn die Zulassungsvoraussetzungen von Art. 43 Abs. 1 AIG nicht erfüllt sind (vgl. BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2 und 7 [zu Art. 44 Abs. 1 AIG], 2C_207/2017 vom 2. November 2017 E. 5.1). Zum Teil scheint es der Ansicht zu sein, dass die Frage, ob eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist, im Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV immer mittels einer umfassenden Interessenabwägung zu beantworten sei (vgl. BGer 2C_502/2020 vom 4. Februar 2021 E. 5.1). Richtigerweise dürfte davon auszugehen sein, dass bei Nichterfüllung einer Zulassungsvoraussetzung gemäss Art. 43 Abs. 1 AIG in der Regel die öffentlichen Interessen an der Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung die privaten Interessen an ihrer Erteilung überwiegen, in Ausnahmefällen das Resultat der Interessenabwägung aber umgekehrt ausfallen kann.”
Référence : LEI art. 44 n. 157 Dans la mesure où le droit du séjour n'est pas régi par des accords de droit international (p. ex. pour les ressortissants du Kosovo), la nouvelle loi sur les étrangers (LEI) s'applique ; l'art. 44 LEI trouve ainsi application pour le regroupement familial des conjoints étrangers et des enfants non mariés de moins de 18 ans. Pour les demandes déposées après la date de référence (ici : dépôt le 23 mai 2019), le nouveau droit est déterminant. Il convient par ailleurs de respecter les délais prévus par la loi pour le regroupement familial (notamment le délai de cinq ans prévu à l'art. 47 LEI, comme indiqué dans la source).
“En l'espèce, la demande de renouvellement de l'autorisation de séjour du recourant a été déposée le 23 mai 2019, de sorte que c'est le nouveau droit qui trouve application. 4) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissantes et ressortissants du Kosovo. 5) a. Le conjoint étranger de la titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec elle (art. 43 al. 1 LEI). L’autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour au conjoint étranger de la titulaire d’une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c ; art. 44 LEI). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. Comme le délai dépend de l’âge de l’enfant, le moment du dépôt de la demande est également déterminant à ce dernier égard (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1 ; 2C_207/2017 du 2 novembre 2017 consid. 1.1). Les délais commencent à courir pour les membres de la famille de personnes étrangères, lors de l’octroi de l’autorisation de séjour ou d’établissement ou lors de l’établissement du lien familial (art. 47 al. 3 let. b LEI et 73 al. 2 OASA ; Cesla AMARELLE/Nathalie CHRISTEN, Commentaire de l'art. 47 LEtr, in Minh Son NGUYEN/Cesla AMARELLE [éd.], Code annoté de droit des migrations, vol. II, 2017, n.”
Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, les étrangers titulaires d'une autorisation de séjour et bénéficiant d'un droit de présence consolidé ont droit au regroupement familial, à condition que les exigences de l'art. 44 LEI soient remplies et que les délais de regroupement (art. 47 LEI ; art. 73 al. 1 OASA) soient respectés.
“Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom”
LEI art. 44 n. 155 Si la relation conjugale est en fait dépourvue de substance ou si le mariage est durablement rompu, la demande de regroupement familial peut être considérée comme un abus de droit. En pareil cas, selon la jurisprudence, le séjour du conjoint étranger ne doit pas être accordé; une autorisation de séjour existante ne peut être prolongée ou peut être révoquée, dès lors que les conditions factuelles requises pour sa délivrance ou sa prolongation ont disparu.
“En droit communautaire, le conjoint d'une personne ressortissant d'une partie contractante ayant un droit de séjour a le droit de s'installer avec elle (art. 7 let. d ALCP et 3 par. 1 et 2 annexe I ALCP). En cas de séparation des époux, il y a cependant abus de droit à invoquer l'art. 3 par. 1 et 2 annexe I ALCP lorsque le lien conjugal est vidé de toute substance et que la demande de regroupement familial vise seulement à obtenir une autorisation de séjour pour l'époux du travailleur communautaire (cf. ATF 144 II 1 consid. 3.1, traduit et résumé in RDAF 2019 I, p. 528; TF 2C_20/2019 du 13 mai 2019 consid. 5.1; CDAP PE.2022.0045 du 17 novembre 2022 consid. 3a et les références citées). En vertu de l'art. 23 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 22 mai 2002 sur l'introduction de la libre circulation des personnes (OLCP; RS 142.203), les autorisations de séjour de courte durée, de séjour et frontalières UE/AELE peuvent être révoquées ou ne pas être prolongées, si les conditions requises pour leur délivrance ne sont plus remplies. En droit interne, l'art. 44 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour peut obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à la condition, notamment, qu'il vive en ménage commun avec lui (let. a).”
Citation : LEI art. 44 n. 154 Pour l'art. 44 al. 1 LEI, une relation de type filial à l'égard des « enfants » est requise ; des relations purement de prise en charge ou des liens de parenté tels que nièce/oncle ne relèvent pas du champ d'application. En alternative, dans les cas de placement d'enfants, une dérogation selon l'art. 30 LEI peut être envisagée.
“Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l'espèce, après cette date sont régies par le nouveau droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. L’art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à certaines conditions. 4.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante est la nièce de A______. Elle n’entre donc pas dans le champ d’application matériel de l’art. 44 al. 1 LEI. Le fait que le recourant ait endossé le rôle de père de l’intéressée depuis sa naissance ne permet pas de déroger au texte clair de la loi. Aucun élément au dossier ne permet du reste de retenir qu’un lien de filiation aurait été créé entre la recourante et son oncle. Ce dernier a d’ailleurs précisé qu’il n’avait pas l’intention de l’adopter. C’est donc à bon droit que le TAPI a confirmé le refus d’octroyer une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 al. 1 LEI. 5. La recourante soutient qu’elle remplirait les conditions de l’octroi d’une autorisation de séjour au titre du placement d’enfant. 5.1 Sous l’angle du placement d’enfant, l'art. 30 al. 1 let. c LEI donne à l'autorité la possibilité de déroger aux conditions d'admission prévues par les art. 18 à 29 de cette loi afin de régler le séjour des enfants placés. L'al. 2 de cette disposition délègue au Conseil fédéral la compétence de fixer des conditions générales ainsi que d'arrêter la procédure à suivre pour octroyer une dérogation.”
En cas d'entrée pour une durée déterminée ou d'une autorisation accordée à titre provisoire (en l'espèce pour la durée d'une année), un logement aux dimensions restreintes peut néanmoins être considéré comme «adapté aux besoins» au sens de l'art. 44 al. 1 let. b LEI, notamment en tenant compte du marché local du logement et de la durée concrète de la limitation de l'autorisation.
“44 AIG stützen, welche Bestimmung ihnen keinen Nachzugsanspruch einräumt (vgl. BGE 146 I 185 E. 6.1, 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.6). Der Entscheid über das Gesuch um Nachzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 ist bzw. war somit im pflichtgemässen Ermessen zu treffen. Diese Ermessensausübung kann das Verwaltungsgericht nur auf das Überschreiten, Unterschreiten oder den Missbrauch des Ermessens überprüfen, hingegen nicht auf die Angemessenheit des Entscheids (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und lit. b VRG; Donatsch, § 50 N. 25 ff. und N. 66 ff.). 3.4 Während der Beschwerdegegner die Verweigerung des Familiennachzugs zur Hauptsache damit begründet, dass sich die Beschwerdeführenden 2 und 3 nicht identifizieren könnten bzw. ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG) verbunden wäre. Zudem liege keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vor. Die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG ist demgegenüber unstreitig eingehalten. 3.5 Die Beschwerdeführerin 1 bewohnt aktuell eine Zweizimmerwohnung mit einer Fläche von 49,6 m2 für eine Person. Dies mag für drei erwachsene Personen eher klein erscheinen. Der Beschwerdeführerin 1 kann jedoch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie sich – in einer Stadt mit beschränktem Angebot an Wohnungen und hohen Mietpreisen pro Quadratmeter – (bisher, vor der Bewilligung des Nachzugs ihrer Kinder) noch keine grössere Wohnung suchte (vgl. BGr, 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.3). Die Verwaltung gestattete ihr zudem den Zuzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 für die Dauer eines Jahres. Damit ist die Voraussetzung einer bedarfsgerechten Wohnung in Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt. Sodann ist die Beschwerdeführerin 1 gemessen an der Dauer ihres hiesigen Aufenthalts in wirtschaftlicher Hinsicht gut in der Schweiz integriert.”
“ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG) verbunden wäre. Zudem liege keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vor. Die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG ist demgegenüber unstreitig eingehalten. 3.5 Die Beschwerdeführerin 1 bewohnt aktuell eine Zweizimmerwohnung mit einer Fläche von 49,6 m2 für eine Person. Dies mag für drei erwachsene Personen eher klein erscheinen. Der Beschwerdeführerin 1 kann jedoch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie sich – in einer Stadt mit beschränktem Angebot an Wohnungen und hohen Mietpreisen pro Quadratmeter – (bisher, vor der Bewilligung des Nachzugs ihrer Kinder) noch keine grössere Wohnung suchte (vgl. BGr, 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.3). Die Verwaltung gestattete ihr zudem den Zuzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 für die Dauer eines Jahres. Damit ist die Voraussetzung einer bedarfsgerechten Wohnung in Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt. Sodann ist die Beschwerdeführerin 1 gemessen an der Dauer ihres hiesigen Aufenthalts in wirtschaftlicher Hinsicht gut in der Schweiz integriert. Bereits vor ihrer vorläufigen Aufnahme absolvierte sie ein zweimonatiges Praktikum in einem Alterszentrum. Im Dezember 2019 – kurz nach der vorläufigen Aufnahme – trat sie eine Stelle in einem Restaurant in Zürich an, wo sie zunächst Teilzeit angestellt war und seit Juli 2020 im Rahmen eines unbefristeten Anstellungsverhältnisses als Küchenhilfe tätig ist. In den Jahren 2021 und 2022 erwirtschaftete sie dabei stets ein Nettoeinkommen zwischen Fr. 3'300.- und Fr. 3'700.- pro Monat. Seit dem 1. Oktober 2023 verdient sie rund Fr. 4'160.- netto vor Abzug der Quellensteuer. Mit diesem Einkommen lässt sich das soziale Existenzminimum einer dreiköpfigen Familie grundsätzlich decken (vgl. dazu BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1; ferner BGr, 7. November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1, und 31. Juli 2017, 2C_834/2016, E. 2.1). Es ist aber unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insgesamt gleichwohl von einer ungünstigen Prognose über die Auswirkungen des strittigen Familiennachzugs der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführerin 1 ausgeht.”
“Der Entscheid über das Gesuch um Nachzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 ist bzw. war somit im pflichtgemässen Ermessen zu treffen. Diese Ermessensausübung kann das Verwaltungsgericht nur auf das Überschreiten, Unterschreiten oder den Missbrauch des Ermessens überprüfen, hingegen nicht auf die Angemessenheit des Entscheids (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und lit. b VRG; Donatsch, § 50 N. 25 ff. und N. 66 ff.). 3.4 Während der Beschwerdegegner die Verweigerung des Familiennachzugs zur Hauptsache damit begründet, dass sich die Beschwerdeführenden 2 und 3 nicht identifizieren könnten bzw. ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG) verbunden wäre. Zudem liege keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vor. Die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG ist demgegenüber unstreitig eingehalten. 3.5 Die Beschwerdeführerin 1 bewohnt aktuell eine Zweizimmerwohnung mit einer Fläche von 49,6 m2 für eine Person. Dies mag für drei erwachsene Personen eher klein erscheinen. Der Beschwerdeführerin 1 kann jedoch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie sich – in einer Stadt mit beschränktem Angebot an Wohnungen und hohen Mietpreisen pro Quadratmeter – (bisher, vor der Bewilligung des Nachzugs ihrer Kinder) noch keine grössere Wohnung suchte (vgl. BGr, 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.3). Die Verwaltung gestattete ihr zudem den Zuzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 für die Dauer eines Jahres. Damit ist die Voraussetzung einer bedarfsgerechten Wohnung in Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt. Sodann ist die Beschwerdeführerin 1 gemessen an der Dauer ihres hiesigen Aufenthalts in wirtschaftlicher Hinsicht gut in der Schweiz integriert. Bereits vor ihrer vorläufigen Aufnahme absolvierte sie ein zweimonatiges Praktikum in einem Alterszentrum.”
Dans la procédure selon l'art. 44 LEI, les autorités vérifient l'authenticité et la vérifiabilité des actes d'état civil présentés. Si une légalisation exigée fait défaut ou s'il existe des doutes fondés quant à l'authenticité des documents, cela peut nuire à l'issue favorable de la demande.
“Le lien familial était établi à la naissance de Mme A______ et non lors de l'attribution de la garde. En outre, même si le jugement concernant la garde n'était devenu définitif qu'en avril 2022, rien n'empêchait Mme B______ de déposer une demande de regroupement familial dans les délais. Aucune raison majeure justifiant le regroupement familial n'était démontrée. Les violences domestiques alléguées n'étaient ni établies ni prouvées. Par ailleurs, la requête déposée en décembre 2022, soit six mois avant la majorité de Mme A______, portait à croire que ce n'était pas la réunion familiale qui était visée mais un accès facilité au marché du travail. De plus, l'acte de naissance n'avait pas été légalisé par l'ambassade suisse à Alger et le logement familial n'était pas convenable puisque quatre personnes y résidaient déjà et qu'une demande de regroupement familial avait également été déposée pour sa sœur jumelle. Un logement de quatre pièces pour six personnes ne constituait pas un logement approprié au sens de l'art. 44 LEI. En outre, Mme B______ avait choisi délibérément de quitter l'Algérie et de laisser ses filles au pays. Mme A______ n'était pas dépendante physiquement et psychiquement de sa mère ainsi l'art. 8 CEDH ne pouvait être invoqué. Elle n'avait pas établi de manière objective qu'elle avait subi des mauvais traitements et que sa situation serait moins bonne que celle de ses compatriotes. De plus, arrivée en Suisse en septembre 2022, son séjour était très court au regard des années passées en Algérie. Bien qu'elle ait commencé une formation, elle n'avait pas mis en évidence une intégration particulièrement exceptionnelle. Elle était jeune et en bonne santé et ne rencontrerait que peu de difficultés à se réintégrer dans son pays d'origine. Enfin, elle était venue en Suisse par le biais d'un visa touristique mettant ainsi les autorités devant le fait accompli. Elle était aujourd'hui majeure et donc à même de se prendre en charge. Les conditions d'octroi d'une autorisation de séjour au sens des art.”
“der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 Die Beschwerdeführerin ist ein anerkannter Flüchtling aus Eritrea tigrinischer Ethnie (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]), der in der Schweiz Asyl gewährt wurde (Art. 49 AsylG). Sie hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält. Aufgrund dieser asylrechtlichen Situation verfügt die Beschwerdeführerin über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 1.2 mit Hinweisen; VGr, 26. Oktober 2023, VB.2023.00450, E. 2.3). 3. 3.1 Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die "in Khartum angeblich geschlossene Ehe" zwischen der Beschwerdeführerin und C in der Schweiz nicht anerkannt werden könne, womit eine grundlegende Voraussetzung für den Ehegattennachzug gemäss Art. 44 AIG nicht gegeben sei. Dabei stellte sie auf die Untersuchungsergebnisse des Vertrauensanwalts der Schweizer Vertretung in Khartum ab, gestützt auf welche auch die Beglaubigung des Ehescheins verweigert worden war. Der Vertrauensanwalt war zum Schluss gekommen, dass der durch die Eritreisch Orthodoxe Kirche ausgestellten Heiratsurkunde kein rechtlich verbindlicher Charakter zukomme. Aus dem Bericht des Vertrauensanwalts geht zur Begründung dieser Konklusion im Wesentlichen hervor, Nachforschungen hätten ergeben, dass Kirchenbücher und -register schlecht und ungenau geführt würden und dass die Kirche Trauungen ohne vorgängige öffentliche Bekanntmachungen durchführe sowie die Identität der Brautleute nicht hinreichend abkläre. Gewisse mit solchen administrativen Aufgaben betraute Kirchenoffizielle würden auch heimlich mit Dokumenten für Eritreer handeln, die beabsichtigten, nach Europa auszureisen. Zudem sei die physische Anwesenheit des Brautpaars im Sudan am vorgeblichen Hochzeitdatum nicht erwiesen, wie es vom Gesetz zwingend vorgeschrieben sei.”
“20), le conjoint et les enfants célibataires de moins de 18 ans des personnes admises à titre provisoire, y compris les réfugiés admis à titre provisoire, peuvent bénéficier du regroupement familial et du même statut, au plus tôt trois ans après le prononcé de l'admission provisoire, à condition qu'ils vivent en ménage commun (let. a), qu'ils disposent d'un logement approprié (let. b), que la famille ne dépende pas de l'aide sociale (let. c), qu'ils soient aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et que la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC (RS 831.30) ni ne pourrait en recevoir grâce au regroupement familial. 3.2 Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 de cette même loi régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 85 al. 7 LEI ; eu égard à cette condition, cf. l'ATAF 2022 VII/6 consid. 6.3 à 6.5). Aussi, il se justifie, en principe, de reprendre la jurisprudence rendue en rapport avec l'art. 44 LEI par analogie pour interpréter l'art. 85 al. 7 LEI (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les réf. cit.). 3.3 Selon le texte clair de la loi, les conditions fixées à l'art. 85 al. 7 LEI sont cumulatives. Par ailleurs, de par sa formulation potestative, la disposition en cause ne confère pas, en tant que telle, un droit à une admission provisoire, ce qui laisse aux autorités compétentes un large pouvoir d'appréciation. Elles sont toutefois tenues de procéder, dans chaque cas concret, à une pesée des intérêts globale et minutieuse (cf. parmi d'autres, arrêts du TAF F-6468/2020 du 12 janvier 2022 consid. 3.4 et F-5929/2019 du 19 avril 2021 consid. 4.3). 4. 4.1 En l'espèce, le SEM a relevé que le recourant avait précédemment indiqué - dans le cadre de la procédure d'asile - être marié à la dénommée C._______ et qu'il n'avait nullement établi en avoir divorcé. En outre, une analyse effectuée par la Représentation suisse à Addis Abeba, en collaboration avec l'Organisation internationale pour les migrations (ci-après : l'OIM), avait révélé que le certificat de mariage avec B.”
LEI art. 44 n. 151 Pour le regroupement familial d'enfants mineurs célibataires, l'examen des connaissances linguistiques est relégué au second plan ; dans la pratique, c'est notamment l'appréciation de l'indépendance à l'égard de l'aide sociale qui prévaut : il convient de vérifier s'il existe un risque concret de dépendance à l'aide sociale, en pondérant la situation financière passée et prévisible de l'ensemble de la famille. L'octroi relève en outre de l'appréciation discrétionnaire des autorités de la police des étrangers, et le regroupement doit s'effectuer dans les délais légaux prévus pour le regroupement familial.
“April 1999 [BV, SR 101]) nicht verlangt, dass eine Behörde sich mit allen Parteistandpunkten auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen widerlegt (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2). Die Rügen der Beschwerdeführerin beschlagen somit einzig die materielle Beurteilung des Rekursentscheids (vgl. BGr, 16. März 2021, 2C_671/2020, E. 4.4). 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG keine Anwendung (Art. 44 Abs. 3 AIG). 3.2 Von den vorgenannten Voraussetzungen ist hier einzig umstritten, ob die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann über genügend finanzielle Mittel gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c bzw. lit. e AIG für den Nachzug der Tochter der Beschwerdeführerin verfügen. 3.2.1 Das Kriterium der Fürsorgeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ist nach der Praxis des Bundesgerichts erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalisierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In erster Linie geht es darum, eine zusätzliche und damit künftige Belastung der öffentlichen Wohlfahrt zu vermeiden. In die Beurteilung sind deshalb die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Sprachkenntnisse werden beim Nachzug von Kindern unter 18 Jahren hingegen nicht vorausgesetzt (Art. 44 Abs. 3 AIG). Zudem muss der Nachzug vorbehaltlich wichtiger familiärer Gründe innert den Nachzugsfristen von Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG i.V.m. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) erfolgen. Kinder über 18 Jahre können nachgezogen werden, wenn das Nachzugsgesuch noch vor Erreichen der Volljährigkeit gestellt wurde und die übrigen Nachzugsvoraussetzungen erfüllt sind (Caroni in Caroni/Gächter/Thurnherr, Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG], 2010, Art. 47 N. 9; Urteil BGer 2C_943/2018 vom 22. Januar 2020 E. 1.2.2). Einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug vermittelt Art. 44 AIG für sich genommen nicht. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.2). Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art.”
Lorsque la présence des personnes résidant en Suisse est assurée par un droit juridiquement établi, l'appréciation des autorités doit être examinée plus étroitement au regard de l'art. 8 CEDH et de l'art. 13 al. 1 Cst. Dans ce cas, il faut des motifs solides pour refuser le regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI, à condition que les conditions matérielles de l'art. 44 LEI soient remplies, que les délais de regroupement aient été respectés et qu'il n'existe pas de motifs de révocation.
“August 2017 E. 3 mit Hinweisen). Daran ändert nichts, dass er mit Verfügung des MA vom 4. August 2015 (Dossier A, S. 350-354) einmal ausländerrechtlich verwarnt worden ist (vgl. demgegenüber BGer 2C_194/2019 vom 10. März 2019 E. 2.3 mit Hinweisen). Beruht die Anwesenheit des Beschwerdeführers in diesem Sinn auf einem gefestigten Rechtsanspruch, ist trotz Fehlens eines gesetzlichen Bewilligungsanspruchs (vgl. Art. 44 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration, Ausländer- und Integrationsgesetz; SR 142.20, AIG, und BGer 2C_943/2018 vom 22. Januar 2020 E. 1.2.1 mit Hinweisen) das behördliche Ermessen konventions- (Art. 8 EMRK) und verfassungsrechtlich (Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft; SR 100, BV) beschränkt. Mit Blick auf den Schutz des Privat- und Familienlebens der betroffenen Personen sind in diesem Fall gute Gründe erforderlich, um den Nachzug ihrer Familienangehörigen zu verweigern, soweit die Bedingungen von Art. 44 AIG erfüllt sowie die Nachzugsfristen eingehalten sind (Art. 47 AIG und Art. 73 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit; SR 142.201, VZAE) und keine Widerrufsgründe vorliegen (Art. 51 AIG, vgl. dazu BGer 2C_574/2018 vom 15. September 2020 E. 3.1 mit Hinweis auf BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2018 E. 6 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen, sowie BGer 2C_288/2020 vom 18. August 2020 E. 5.2 mit Hinweisen). Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV enthalten praxisgemäss keinen vorbehaltslosen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt bzw. auf Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 142 II 35 E. 6.1; BGE 139 I 330 E. 2 je mit Hinweisen). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut: Liegt eine aufenthaltsbeendende oder -verweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich diese dennoch als zulässig, falls sie gesetzlich vorgesehen ist, einem legitimen Zweck dient und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweist (BGE 142 II 35 E.”
LEI art. 44 n. 149 Selon l'art. 44 al. 4 LEI, la décision discrétionnaire portant sur l'octroi ou le renouvellement du permis de séjour peut être subordonnée à la conclusion d'une convention d'intégration. Cette possibilité constitue un point d'examen pratique pertinent dans les décisions relatives au regroupement familial.
“nachgereicht werden können. Während sich das Migrationsamt nicht vernehmen liess, verzichtete die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung. Die Kammer erwägt: 1. Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht können Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). 2. 2.1 2.1.1 Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a–c des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) kann ausländischen Ehegatten und Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen bzw. zusammenwohnen wollen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Zudem dürfen keine Ergänzungsleistungen bezogen werden (Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG) und kann die Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 4 AIG neu vom Abschluss einer Integrationsvereinbarung abhängig gemacht werden. Weiter darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und es dürfen keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.7 mit Verweis auf die Regelung für Niedergelassene in Art. 51 Abs. 2 AIG). Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). 2.1.2 Sofern keine wichtigen familiären Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug vorliegen, hat der Familiennachzug innert den Nachzugsfristen von Art. 47 AIG bzw. Art. 73 VZAE und unter allfälliger Berücksichtigung der übergangsrechtlichen Bestimmungen von Art. 126 Abs. 3 AIG zu erfolgen. Bei Kindern ist bis zum vollendeten zwölften Altersjahr innert fünf Jahren nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder Entstehung des Familienverhältnisses um Nachzug zu ersuchen, danach gilt eine einjährige Nachzugsfrist (Art.”
“Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). 2. 2.1 Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a–c des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, vormals Ausländergesetz bzw. AuG) kann ausländischen Ehegatten und Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen bzw. zusammenwohnen wollen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Zudem dürfen keine Ergänzungsleistungen bezogen werden (Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG) und kann die Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 4 AIG neu vom Abschluss einer Integrationsvereinbarung abhängig gemacht werden. Weiter darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und es dürfen keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.7 mit Verweis auf die Regelung für Niedergelassene in Art. 51 Abs. 2 AIG). Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). 2.2 Sofern keine wichtigen familiären Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug vorliegen, hat der Familiennachzug innert den Nachzugsfristen von Art. 47 AIG bzw. Art. 73 VZAE und unter allfälliger Berücksichtigung der übergangsrechtlichen Bestimmungen von Art. 126 Abs. 3 AIG zu erfolgen. Bei Kindern ist bis zum vollendeten zwölften Altersjahr innert fünf Jahren nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder Entstehung des Familienverhältnisses um Nachzug zu ersuchen, danach gilt eine einjährige Nachzugsfrist (Art.”
L'art. 44 n'instaure pas un droit subjectif au regroupement familial ; les cantons disposent à cet égard d'une marge d'appréciation. Cela s'applique notamment aux cas où la personne titulaire d'une autorisation de séjour n'a pas droit au renouvellement de cette autorisation ; dans de tels cas, les cantons peuvent également imposer des conditions plus strictes.
“Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation. Il en va toutefois différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst. Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons (ATF 146 I 185 consid. 6.2 et les références). On est potentiellement en présence de telles raisons si les conditions de l'art. 44 LEI ne sont pas remplies ou si l'une des situations d'extinction du droit au regroupement prévues à l'art. 51 al. 2 LEI est réalisée: il n'est en effet pas concevable que, par le biais de l'art. 8 CEDH, un étranger qui ne dispose, en vertu de la législation interne, d'aucun droit à faire venir sa famille proche en Suisse, puisse obtenir des autorisations de séjour pour celle-ci sans que les conditions posées par les art. 42 ss LEI ne soient remplies (ATF 146 I 185 consid. 6.2 et les références). Selon l'art. 51 al. 2 LEI précité, les droits prévus aux art. 43, 48 et 50 s'éteignent lorsqu'ils sont invoqués abusivement, notamment pour éluder les dispositions de la LEI sur l'admission ou le séjour ou ses dispositions d'exécution (let.”
“Partant, le regroupement familial doit en l'espèce être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEtr. 3.2. Aux termes de l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), ils disposent d’un logement approprié (let. b), ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e) Cette norme légale ne consacre toutefois aucun droit au regroupement familial et les cantons peuvent soumettre l’octroi de l’autorisation cas échéant à des conditions plus sévères ("Kann-Vorschrift"). Partant, même s’il satisfait aux exigences de l’art. 44 LEI, un étranger au bénéfice d’une autorisation de séjour n’a pas un droit à obtenir une autorisation au titre de regroupement familial. Cet article a pour unique fonction de restreindre la liberté des cantons dans l’octroi des autorisations de séjour; elle n’a pas pour but d’astreindre ces derniers à délivrer de telles autorisations. En d’autres termes, les conditions énoncées ci-dessus ont pour seul effet d’exclure tout séjour à celui qui n’y satisfait pas; une réalisation de ces conditions laisse en revanche au canton la faculté d’accorder ou de refuser l’autorisation de séjour demandée (arrêts TC FR 601 2020 165 du 31 janvier 2022 consid. 2.1; 601 2017 27 du 4 septembre 2018 et les références citées). Le législateur a ainsi octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (ATF 146 I 185 consid. 6.2). 3.3. Selon l'art. 44 al. 1 let. a et b LEI, le regroupant doit vivre en ménage commun avec le regroupé et disposer d'un logement approprié.”
“Il ne peut y avoir ingérence d'une autorité publique dans l'exercice de ce droit que pour autant que cette ingérence est prévue par la loi et qu'elle constitue une mesure qui, dans une société démocratique, est nécessaire à la sécurité nationale, à la sûreté publique, au bien-être économique du pays, à la défense de l'ordre et à la prévention des infractions pénales, à la protection de la santé ou de la morale, ou à la protection des droits et libertés d'autrui (par. 2). L'art. 8 CEDH ne garantit pas le droit de séjourner dans un Etat partie à ladite convention. Il ne confère pas le droit d'entrer ou de séjourner dans un Etat déterminé ni le droit de choisir le lieu apparemment le plus adéquat pour la vie familiale (ATF 135 I 153 consid. 2.1; 130 II 281 consid. 3.1 et la jurisprudence citée). Le droit au respect de la vie familiale ne peut être invoqué que si une mesure étatique aboutit à la séparation des membres d'une famille (ATF 135 I 153 consid. 2.1; cf. aussi ATF 130 II 281 consid. 3.1). En présence d'un étranger qui possède un droit durable à séjourner en Suisse, il convient, dans un souci de cohérence avec la législation interne, de soumettre le regroupement familial aux conditions de l'art. 44 LEI, conditions qui sont au demeurant compatibles avec l'art. 8 CEDH (ATF 137 I 284 consid. 2.6). L'art. 44 LEI ne confère certes pas en lui-même un droit à une autorisation de séjour, puisque celle-ci est potestative. Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). Il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst. Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons.”
“Il ne peut y avoir ingérence d'une autorité publique dans l'exercice de ce droit que pour autant que cette ingérence est prévue par la loi et qu'elle constitue une mesure qui, dans une société démocratique, est nécessaire à la sécurité nationale, à la sûreté publique, au bien-être économique du pays, à la défense de l'ordre et à la prévention des infractions pénales, à la protection de la santé ou de la morale, ou à la protection des droits et libertés d'autrui (par. 2). L'art. 8 CEDH ne garantit pas le droit de séjourner dans un Etat partie à ladite convention. Il ne confère pas le droit d'entrer ou de séjourner dans un Etat déterminé ni le droit de choisir le lieu apparemment le plus adéquat pour la vie familiale (ATF 135 I 153 consid. 2.1; 130 II 281 consid. 3.1 et la jurisprudence citée). Le droit au respect de la vie familiale ne peut être invoqué que si une mesure étatique aboutit à la séparation des membres d'une famille (ATF 135 I 153 consid. 2.1; cf. aussi ATF 130 II 281 consid. 3.1). En présence d'un étranger qui possède un droit durable à séjourner en Suisse, il convient, dans un souci de cohérence avec la législation interne, de soumettre le regroupement familial aux conditions de l'art. 44 LEI, conditions qui sont au demeurant compatibles avec l'art. 8 CEDH (ATF 137 I 284 consid. 2.6). L'art. 44 LEI ne confère certes pas en lui-même un droit à une autorisation de séjour, puisque celle-ci est potestative. Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). Il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst. Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons.”
Citation: LEI art. 44 n. 147 En cas de dépôt tardif de la demande, les délais légaux s'appliquent strictement; un regroupement familial ultérieur n'est admissible que pour des «raisons familiales majeures». La question d'une violation de l'art. 8 CEDH peut être prise en compte dans le cadre de l'examen.
“Les délais fixés par la législation sur les personnes étrangères ne sont pas de simples prescriptions d’ordre, mais des délais impératifs, dont la stricte application ne relève pas d’un formalisme excessif (arrêt du Tribunal fédéral 2C_285/2015 du 23 juillet 2015 consid. 2.3). 12. En l’espèce, le tribunal doit constater que le regroupement familial n’a pas été demandé dans les délais prévus à l’art. 47 LEI. D'une part, la mère de la recourante a obtenu une autorisation de séjour le 18 décembre 2019 et d'autre part, nonobstant la procédure relative au droit de garde des parents, le lien de filiation entre Mme B______ et la recourante était établi depuis la naissance de cette dernière, ce qui n'est pas contesté. Partant, le délai pour solliciter le regroupement familial a commencé à courir le 19 décembre 2019 et venait à échéance douze mois plus tard – puisque la recourante était alors âgée de plus de 12 ans – à savoir le 18 décembre 2020. 13. La demande ayant été déposée hors délai, le regroupement familial différé ne peut être autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al. 4 LEI et art. 73 al. 3 OASA), étant rappelé que la condition de l'âge de l'art. 44 LEI est remplie, la recourante étant âgée de 17 ans lors du dépôt de la demande de regroupement familial. 14. D'une façon générale, il ne doit être fait usage de l'art. 47 al. 4 LEI qu'avec retenue. Les raisons familiales majeures pour le regroupement familial ultérieur doivent toutefois être interprétées d'une manière conforme au droit fondamental au respect de la vie familiale au sens de l'art. 8 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH - RS 0.101; arrêts 2C_259/2018 du 9 novembre 2018 consid. 4.1; 2C_153/2018 du 25 juin 2018 consid. 5.2). Il en résulte notamment que la question d'une éventuelle violation de l'art. 8 CEDH peut être examiné conjointement au contrôle de la bonne application de l'art. 47 al. 4 LEI (cf. arrêts 2C_677/2018 du 4 décembre 2018 consid. 3; 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 4). 15. Les raisons familiales majeures au sens des art. 47 al. 4 LEI et 73 al. 3 OASA peuvent être invoquées, selon l'art.”
En l'absence de preuves substantielles de la situation financière ou si la personne requérante ne produit pas les documents requis, cela peut conduire au refus d'une autorisation en vertu de l'art. 44 LEI. Les documents présentés (p. ex. contrat de travail, correspondance, décisions des autorités sociales) doivent être pris en compte lors de l'examen.
“Sur ce dernier point, le recourant pouvait produire la correspondance, les formulaires de demande d’aide et les décisions de l’hospice le concernant, soit des documents qui doivent tenir compte d’une éventuelle vie commune et en établir la situation financière. Enfin, les témoignages de l’épouse et des enfants du recourant, dont la crédibilité devrait être appréciée avec une grande circonspection vu la proximité et les liens familiaux, ne sont pas de nature à pallier le défaut de collaboration du recourant en matière de production de preuves documentaires. Le recourant devra ainsi se laisser opposer son défaut de collaboration et la chambre de céans retiendra que c’est de manière conforme au droit que l’OCPM et le TAPI ont retenu que le recourant n’avait pas établi vivre avec son épouse et ses enfants, et ne remplit ainsi pas la première condition cumulative de l’art. 44 LEI. S’il était établi que le recourant vivait avec son épouse et ses enfants, il faudrait retenir que la seconde condition cumulative de l’art. 44 LEI, soit le fait de ne pas dépendre de l’aide sociale, n’est pas réalisée, ce qui suffit à priver le recourant du bénéfice de l’art. 44 LEI. À cet égard, le recourant n’a produit aucune pièce ni fourni aucune indication sur sa situation financière, ni d’ailleurs sur celle de son épouse et de ses enfants. La chambre de céans n’a ainsi d’autre choix que de s’en tenir aux attestations successives de l’hospice selon lesquelles le recourant est sans ressources et assisté depuis plusieurs années. Enfin, faute de vivre avec son épouse et son enfant mineur et de pourvoir à l’entretien de celui-ci, le recourant ne peut se prévaloir de la protection de la vie familiale garantie par l’art. 8 CEDH. Le recourant ne fait pas valoir pour le surplus qu’il remplirait les conditions du cas individuel d’extrême gravité. À bon droit, dès lors que son intégration socio‑professionnelle ne saurait être qualifiée d’exceptionnelle, qu’il ne travaille pas et est dépendant de l’aide sociale et a de nombreuses dettes, et enfin que ses condamnations pénales ne permettent pas de retenir qu’il respecte l’ordre juridique ainsi qu’il peut être attendu de toute candidat à la régularisation de sa situation.”
“Cette obligation a été qualifiée de « devoir de collaboration spécialement élevé » lorsqu'il s'agit d'éléments ayant trait à la situation personnelle de l'intéressé et qu'il connaît donc mieux que quiconque (arrêts du Tribunal fédéral 1C_58/2012 du 10 juillet 2012 consid. 3.2 ; ATA/424/ 2016 du 24 mai 2016 consid. 4c et les références citées). 7. Saisi d’un recours, le tribunal applique le droit d’office. Il ne peut pas aller au-delà des conclusions des parties, mais n’est lié ni par les motifs invoqués par celles-ci (art. 69 al. 1 LPA), ni par leur argumentation juridique (cf. ATA/386/2018 du 24 avril 2018 consid. 1b ; ATA/117/2016 du 9 février 2016 consid. 2 ; ATA/723/2015 du 14 juillet 2015 consid. 4a). 8. La recourante conteste l'appréciation de l'OCPM des critères de reconnaissance d'un cas individuel d'une extrême gravité. Elle ne soutient en revanche pas, à juste titre, qu’une autorisation de séjour de courte durée devrait lui être délivrée en vue de mariage avec M. E______. A cet égard, il faut effectivement constater que les conditions posées par l'art. 44 LEI ne sont pas remplies, dans la mesure déjà où l’autorisation de séjour du précité n’a pas été renouvelée. En tout état, ce dernier émargeant à l’aide sociale depuis de très nombreuses années et ayant perçu à ce titre plus de CHF 200'000.- durant son ménage commun avec la recourante et ses enfants, la condition posée à l’art. 44 al. 1 let. c ne serait pas non plus remplie, comme l’avait à juste titre retenu l’OCPM dans sa décision de refus du 5 mars 2018, en force. 9. Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une révision de la loi fédérale sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr - RO 2007 5437), intitulée depuis lors LEI. Selon l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées avant l'entrée en vigueur de la présente loi sont régies par l'ancien droit (cf. not. arrêts du Tribunal fédéral 2C_94/2020 du 4 juin 2020 consid. 3.1 ; 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1 ; ATA/1331/2020 du 22 décembre 2020 consid. 3a). 10. En l'occurrence, la requête qui se trouve à l'origine de la décision querellée a été déposée en juillet 2018.”
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Es ist daher zu prüfen, ob der Entscheid des Beschwerdegegners bzw. der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässem Ermessen nach Art. 96 AIG erfolgt ist. 3.3 Die Vorinstanzen erwägen, es erscheine wenig wahrscheinlich, dass sich der Beschwerdeführer und seine Familie von der Sozialhilfe werden ablösen können. Die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen Fürsorgeabhängigkeit sei daher zu bejahen. Da die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG nicht erfüllt sei, sei die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer im Rahmen eines Familiennachzugs zu verweigern. 3.4 Die Vorinstanzen liessen in ihren”
“Entscheid Verwaltungsgericht, 18.11.2020 Migrationsrecht, Art. 8 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 44 AIG, Art. 51 Abs. 2 Ingress und lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 Ingress und lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 Ingress und lit. b VZAE. Mutwillige Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen verneint (E. 3). Rückweisung an das Migrationsamt zu neuer Entscheidung betreffend die Sozialhilfeunabhängigkeit des sich seit rund 22 Jahren in der Schweiz aufhaltenden Beschwerdeführers und seiner Ehefrau unter Berücksichtigung des im vorinstanzlichen Rekursverfahrens eingereichten Arbeitsvertrags seiner Ehefrau sowie zur Prüfung der Voraussetzungen für einen Familiennachzug nach Art. 44 Abs. 1 lit. e und d AIG, (Verwaltungsgericht, B 2020/170). Entscheid vom 18. November 2020 Besetzung Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrichter Zogg; Gerichtsschreiber Bischofberger Verfahrensbeteiligte A.__, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Titus Bossart, Senn Somm Bossart, Museumstrasse 47, 9000 St. Gallen, gegen Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St.”
LEI art. 44 n. 145 Des exceptions à l'exigence de la tenue d'un ménage commun ne sont admises que de façon exceptionnelle et supposent des raisons majeures («raisons majeures»). À titre d'exemples possibles, la jurisprudence cite des obligations professionnelles ou une séparation temporaire en raison de graves problèmes familiaux; la simple décision volontaire des époux de «vivre séparément tout en cohabitant» ne suffit pas, à elle seule, à constituer un tel motif.
“En droit interne, l'art. 44 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour peut obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à la condition, notamment, qu'il vive en ménage commun avec lui (let. a). Selon l'art. 49 LEI, l'exigence du ménage commun prévue à l'art. 43 n'est pas applicable lorsque la communauté familiale est maintenue et que des raisons majeures justifiant l'existence de domiciles séparés peuvent être invoquées. L'art. 76 OASA précise qu'une exception à l’exigence du ménage commun peut résulter de raisons majeures dues, notamment, à des obligations professionnelles ou à une séparation provisoire en raison de problèmes familiaux importants. L'art. 49 LEI ne vise que des situations exceptionnelles. D'une façon générale, un motif apparaît d'autant plus sérieux et digne d'être pris en considération que les époux ne peuvent remédier à leur situation de vie séparée qu'au prix d'un préjudice important. La décision librement consentie des époux de "vivre ensemble séparément" ne constitue pas, à elle seule, une raison majeure au sens de l'art.”
L'art. 44 al. 1 LEI doit être interprété de manière restrictive : la disposition ne vise que les catégories de personnes qui y sont énumérées ; des fonctions parentales purement factuelles (p. ex. un oncle agissant en qualité de père) ne sauraient remplacer une filiation juridique. De plus, le requérant assume le fardeau de la preuve quant au contenu et à la transmission complète des décisions étrangères produites ; les jugements transmis de manière incomplète ou insuffisamment motivés ne suffisent pas, à eux seuls, à ouvrir droit au titre de l'art. 44 al. 1.
“La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. L’art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à certaines conditions. 4.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante est la nièce de A______. Elle n’entre donc pas dans le champ d’application matériel de l’art. 44 al. 1 LEI. Le fait que le recourant ait endossé le rôle de père de l’intéressée depuis sa naissance ne permet pas de déroger au texte clair de la loi. Aucun élément au dossier ne permet du reste de retenir qu’un lien de filiation aurait été créé entre la recourante et son oncle. Ce dernier a d’ailleurs précisé qu’il n’avait pas l’intention de l’adopter. C’est donc à bon droit que le TAPI a confirmé le refus d’octroyer une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 al. 1 LEI. 5. La recourante soutient qu’elle remplirait les conditions de l’octroi d’une autorisation de séjour au titre du placement d’enfant. 5.1 Sous l’angle du placement d’enfant, l'art. 30 al. 1 let. c LEI donne à l'autorité la possibilité de déroger aux conditions d'admission prévues par les art. 18 à 29 de cette loi afin de régler le séjour des enfants placés. L'al. 2 de cette disposition délègue au Conseil fédéral la compétence de fixer des conditions générales ainsi que d'arrêter la procédure à suivre pour octroyer une dérogation. 5.2 L'art. 33 OASA, intitulé « enfants placés », prévoit que des autorisations de séjour peuvent être accordées à des enfants placés si les conditions auxquelles le Code civil suisse du 10 décembre 1907 (CC - RS 210) soumet l'accueil de ces enfants sont remplies. Selon l’art. 316 al. 1 CC, le placement d’enfants auprès de parents nourriciers est soumis à l’autorisation et à la surveillance de l’autorité de protection de l’enfant ou d’un autre office du domicile des parents nourriciers, désigné par le droit cantonal.”
“Il sollicitait la délivrance d’une autorisation de séjour en faveur de sa nièce, valable jusqu’en juin 2027, ou à tout le moins jusqu’en mars 2025, celle-ci devant, conformément à la décision des autorités brésiliennes demeurer avec lui jusqu’à ses 18 ans. b. Le 17 juillet 2023, l’OCPM a conclu au rejet du recours. c. Par réplique du 8 août 2023, A______ a persisté dans ses conclusions. L’OCPM avait une importante marge de manœuvre qui lui permettait d’appliquer par analogie l’art. 44 LEI au présent cas, malgré l’absence de lien de filiation. La décision attaquée ne respectait pas le jugement brésilien lui octroyant la garde de cette enfant. Il devait s’y conformer sous peine de sanction des autorités brésiliennes. Aucun intérêt public prépondérant ne justifiait le renvoi de sa nièce. Dès lors que personne ne pouvait s’occuper d’elle au Brésil, un tel renvoi était inexigible, sauf en violation de la Convention relative aux droits de l’enfant, conclue à New York le 20 novembre 1989, approuvée par l’Assemblée fédérale le 13 décembre 1996. Instrument de ratification déposé par la Suisse le 24 février 1997 (CDE - RS 0.107). d. Par jugement du 23 novembre 2023, le TAPI a rejeté le recours. Aux termes de l’art. 44 al. 1 LEI, seuls les conjoints et enfants de moins de 18 ans pouvaient bénéficier d’un regroupement familial. B______ n’étant ni orpheline ni abandonnée par ses parents, et sans preuve d’incapacité totale de ceux-ci à s’occuper d’elle, elle ne remplissait pas les conditions édictées par la loi. La qualité de figure paternelle que s’attribuait son oncle ne suffisait pas non plus pour établir un lien de filiation juridiquement pertinent, d’autant que ce dernier n’avait jamais exprimé d’intention d’adopter B______. Les prérogatives conférées par le droit de garde en droit brésilien, bien que comprenant le devoir de subvenir aux besoins de l’enfant, n’incluaient pas la déchéance des droits parentaux des parents biologiques de B______. Le jugement brésilien attribuant la garde au recourant, non motivé et non intégralement transmis, ne justifiait pas à lui seul l’octroi d’une autorisation de séjour en Suisse. Concernant l’allégation de A______ – supportant le fardeau de la preuve – selon laquelle il ne pouvait transmettre la motivation du jugement brésilien, il n’avait pas prouvé que le droit brésilien lui interdisait effectivement de transmettre, si nécessaire sous la qualification de « pièces confidentielles » l’entier du jugement à une instance soumise au secret de fonction.”
Référence : LEI art. 44 n. 143 L'art. 44 LEI, en raison de sa formulation potestative, n'établit pas un droit direct au regroupement familial pour les enfants. Dans des cas appropriés, les enfants qui rejoignent peuvent, à titre subsidiaire, se prévaloir de la protection de la vie familiale (art. 8 CEDH) ; cela suppose que la personne de référence résidant en Suisse bénéficie d'un droit de séjour consolidé.
“Die Beschwerdeführerinnen berufen sich bezüglich des Familiennachzugs auf Art. 44 AIG i.V.m. Art. 8 EMRK (Schutz des Familienlebens). Art. 44 AIG gewährt aufgrund seiner potestativen Formulierung ("ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt [...] werden") keinen Anspruch auf Familiennachzug. Allerdings können sich die nachzuziehenden Kinder im Falle einer engen und tatsächlich gelebten familiären Beziehung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK mit der in der Schweiz ansässigen Person berufen, wenn Letztere über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (in der Schweiz) verfügt, was praxisgemäss der Fall ist, wenn diese Person das Schweizer Bürgerrecht besitzt, ihr die Niederlassungsbewilligung gewährt wurde oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 146 I 185 E. 6.1 f.; 144 I 266 E. 3.3; 137 I 284 E. 1.2 f.; Urteil 2C_409/2018 vom 23. Januar 2019 E. 1.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 II 105). Die Mutter der Beschwerdeführerinnen verfügt gestützt auf Art.”
LEI art. 44 n. 142 Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, une personne bénéficiant en Suisse d'un droit de séjour consolidé peut, en vertu de l'art. 8 CEDH ou de l'art. 13 Cst., se prévaloir d'un droit au regroupement familial. Dans ce cas, les autorités ne peuvent refuser le regroupement demandé que pour de sérieux motifs.
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
“Weil auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 2.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Ein solches liegt praxisgemäss vor, wenn die sich hier aufhaltende Person das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besitzt oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 144 I 266 E.”
“Art. 44 AIG selbst verleiht keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Sind die dort genannten Voraussetzungen erfüllt, besteht jedoch rechtsprechungsgemäss im Verbund mit Art. 8 EMRK ein Rechtsanspruch auf Bewilligung des Familiennachzugs. Es müssen gute Gründe gegeben sein, um den begehrten Nachzug zu verweigern. Diese bestehen regelmässig, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen des Art. 44 AIG nicht erfüllt sind. Zum anderen ist die Bewilligung auch zu verweigern, wenn eine der in Art. 51 Abs. 2 AIG geregelten Situationen gegeben ist (BGE 146 I 185 E. 6.2; 137 I 287 E. 2.6)”
Conformément au principe d'enquête applicable en droit public, l'autorité détermine les faits pertinents pour la décision et ne considère comme établis que ceux qui ont été constatés en conséquence. En conséquence, la maîtrise de la langue au lieu de domicile — comme l'un des critères cumulatifs de l'art. 44 al. 1 LEI — doit être examinée par l'autorité ; les personnes concernées et les tiers sont soumis à l'obligation de coopération prévue par le droit des étrangers, qui les oblige à contribuer à l'éclaircissement des faits pertinents pour la décision et à désigner des moyens de preuve.
“Selon la maxime inquisitoire, qui prévaut en particulier en droit public, l'autorité définit les faits pertinents et ne tient pour existants que ceux qui sont dûment prouvés. Elle ne dispense pas pour autant les parties de collaborer à l'établissement des faits ; il incombe à celles-ci d'étayer leurs propres thèses, de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuves disponibles, spécialement lorsqu'il s'agit d'élucider des faits qu'elles sont le mieux à même de connaître (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_1156/2018 du 12 juillet 2019 consid. 3.3 et les arrêts cités). 8. En matière de droit des étrangers, l'art. 90 LEI met un devoir spécifique de collaborer à la constatation des faits déterminants à la charge de l'étranger ou des tiers participants (ATF 142 II 265 consid. 3.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_323/2018 du 21 septembre 2018 consid. 8.3.3). 9. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 10. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Selon la maxime inquisitoire, qui prévaut en particulier en droit public, l'autorité définit les faits pertinents et ne tient pour existants que ceux qui sont dûment prouvés. Elle ne dispense pas pour autant les parties de collaborer à l'établissement des faits ; il incombe à celles-ci d'étayer leurs propres thèses, de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuves disponibles, spécialement lorsqu'il s'agit d'élucider des faits qu'elles sont le mieux à même de connaître (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_1156/2018 du 12 juillet 2019 consid. 3.3 et les arrêts cités). 8. En matière de droit des étrangers, l'art. 90 LEI met un devoir spécifique de collaborer à la constatation des faits déterminants à la charge de l'étranger ou des tiers participants (ATF 142 II 265 consid. 3.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_323/2018 du 21 septembre 2018 consid. 8.3.3). 9. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 10. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Selon la maxime inquisitoire, qui prévaut en particulier en droit public, l'autorité définit les faits pertinents et ne tient pour existants que ceux qui sont dûment prouvés. Elle ne dispense pas pour autant les parties de collaborer à l'établissement des faits ; il incombe à celles-ci d'étayer leurs propres thèses, de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuves disponibles, spécialement lorsqu'il s'agit d'élucider des faits qu'elles sont le mieux à même de connaître (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_1156/2018 du 12 juillet 2019 consid. 3.3 et les arrêts cités). 8. En matière de droit des étrangers, l'art. 90 LEI met un devoir spécifique de collaborer à la constatation des faits déterminants à la charge de l'étranger ou des tiers participants (ATF 142 II 265 consid. 3.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_323/2018 du 21 septembre 2018 consid. 8.3.3). 9. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 10. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
La condition prévue à l'art. 44 al. 1 let. d LEI, relative à la possibilité de se faire comprendre dans la langue nationale parlée au lieu de résidence, ne s'applique pas aux enfants non mariés de moins de 18 ans ; des connaissances linguistiques ne sont donc pas requises pour le regroupement familial de ces enfants.
“In der Folge äusserten sie sich zudem – auf Nachfrage des Beschwerdegegners hin – detailliert zur Erfüllung sämtlicher mit der Norm statuierten Bewilligungsvoraussetzungen, namentlich auch zu ihren finanziellen Verhältnissen. Folglich mussten die Beschwerdeführenden von Anfang an mit der Anwendung dieses Artikels rechnen. Eine entsprechende Gehörsgewährung war entbehrlich. 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Absatz 1 lit. d keine Anwendung (Art. 44 Abs. 3 AIG). Das Gesuch um Nachzug von Kindern über zwölf Jahren muss innerhalb von zwölf Monaten eingereicht werden (Art. 73 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE, SR 142.201]). Die Fristen beginnen mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder mit der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 73 Abs. 2 VZAE). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. Art. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E.”
“Soulignons à cet égard que l'enfant est représenté par son père dans le cadre de la présente procédure, lequel défend son intérêt à pouvoir vivre avec son fils, sans que l'on sache quelle est la véritable position de ce dernier s'agissant de ce projet. Cela étant dit, sur la base des constations du Tribunal cantonal, il faut admettre qu'il n'est pas exclu que le recourant 2 puisse avoir un intérêt à venir en Suisse, dès lors qu'il ressort de l'arrêt attaqué qu'il est actuellement gardé par sa mère qui est malade, situation qui est en soi propre à influer négativement sur son développement et qu'il convient également de ne pas perdre de vue. Quant aux difficultés - notamment linguistiques - auxquelles l'intéressé devrait faire face en cas de déménagement en Suisse à l'âge de treize ans, après avoir attendu trois ans l'issue de la présente procédure au Kosovo conformément à la loi, elles doivent être relativisées sur le plan juridique, dès lors qu'un certain déracinement est inhérent à tout regroupement familial, comme l'a déjà souligné la jurisprudence (cf. supra consid. 6.1), que la maîtrise d'une langue nationale ne constitue pas une condition au regroupement familial s'agissant d'enfants de moins de dix-huit ans (cf. art. 44 al. 3 LEI) et que le système des délais prévus à l'art. 47 LEI autorise le regroupement familial quel que soit l'âge de l'enfant. Ainsi, en l'état, aucun élément constaté dans l'arrêt attaqué ne permet de conclure que le recourant 2 serait véritablement incapable de s'intégrer en Suisse et qu'un déménagement en Suisse interviendrait manifestement contre son intérêt. Il n'en va pas autrement de la séparation de la fratrie qu'entraînerait la venue du recourant 2 en Suisse, aspect dont le Tribunal cantonal fait très grand cas dans son arrêt, à nouveau sans avoir recueilli l'avis du principal intéressé. Cet élément ne saurait être décisif sans une audition du recourant”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters‑, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Sprachkenntnisse werden beim Nachzug von Kindern unter 18 Jahren hingegen nicht vorausgesetzt (Art. 44 Abs. 3 AIG). Zudem muss der Nachzug vorbehaltlich wichtiger familiärer Gründe innert den Nachzugsfristen von Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG i.V.m. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) erfolgen. Kinder über 18 Jahre können nachgezogen werden, wenn das Nachzugsgesuch noch vor Erreichen der Volljährigkeit gestellt wurde und die übrigen Nachzugsvoraussetzungen erfüllt sind (Caroni in Caroni/Gächter/Thurnherr, Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG], 2010, Art. 47 N. 9; Urteil BGer 2C_943/2018 vom 22. Januar 2020 E. 1.2.2). Einen Rechtsanspruch auf Familiennachzug vermittelt Art. 44 AIG für sich genommen nicht. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.2). Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art.”
Citation : LEI art. 44 N. 139 Si la vie conjugale effectivement vécue en Suisse est inférieure à trois ans, cela ne crée en principe aucun droit à la prolongation de l'autorisation au sens de l'art. 44 LEI. Dans ce cas, une prolongation n'est envisageable que s'il existe d'importants motifs personnels ; selon la jurisprudence, il s'agit notamment de la violence conjugale, de l'absence de libre consentement lors de la célébration du mariage ou d'une réinsertion sociale fortement compromise dans le pays d'origine.
“Par raisons majeures, la jurisprudence entend notamment des obligations professionnelles ou des problèmes familiaux importants (arrêts TF 2C_40/2012 du 15 octobre 2012 consid. 4; 2C_593/2011 du 19 mars 2012 consid. 3.1.1). Il appartient au recourant de prouver le maintien de la communauté conjugale malgré des domiciles séparés (arrêt TF 2C_593/2011 du 19 mars 2012 consid. 3.1.1). La fin de la communauté conjugale est présumée après plus d'un an de séparation (arrêts TF 2C_672/2012 du 26 février 2013 consid. 2.2; 2C_575/2009 du 1er juin 2010 consid. 3.5); que l'art. 50 al. 1 LEI prévoit cependant qu'après la dissolution de la famille, le droit du conjoint à l'octroi d'une autorisation de séjour et la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 LEI subsiste dans les cas suivants: a. l'union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d'intégration définis à l'art. 58a sont remplis, ou b. la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures; que l'art. 50 LEI ne concerne toutefois que les conjoints qui ont eu droit à une autorisation de séjour en vertu des art. 42 et 43 LEI, à l'exclusion de l'art. 44 LEI, en cause dans le cas d'espèce (arrêt TF 2C_97/2017 du 27 juillet 2017 consid. 1.1). Selon la jurisprudence, l'art. 50 LEI s'applique toutefois également aux ressortissants d'Etats tiers venus en Suisse dans le cadre d'un regroupement familial fondé sur l'art. 3 par. 1 annexe I ALCP et ne disposant que d'un titre de séjour dérivé en Suisse, lorsque la personne ayant le droit originaire à la libre circulation en vertu de cet accord possédait une autorisation d'établissement ou dispose encore d'un titre de séjour en Suisse (ATF 144 I 1 consid. 4.7; arrêt TF 2C_616/2019 du 19 août 2019 consid. 5.1.2); que, cela étant, l'art. 77 de l'ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative (OASA; RS 142.201) prévoit pour sa part que la poursuite du séjour en Suisse après la rupture de l'union conjugale des étrangers dont le conjoint était au bénéfice d'une seule autorisation de séjour peut être autorisée; que, selon la jurisprudence, la période minimale de trois ans de l'union conjugale prévue à l'art.”
“In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, der Entscheid sich insbesondere von sachfremden Motiven leiten lässt (§ 50 VRG; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 50 N. 25 f.). 3.2 Die Aufenthaltsbewilligung ausländischer Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a) und die weiteren dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Da der Beschwerdeführer und seine Ehefrau unbestritten seit dem 1. Juli 2022 getrennt leben, kommt eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG nicht in Betracht. 3.3 Gemäss Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs von Personen mit Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Für die Frist von drei Jahren ist nur auf die in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft abzustellen (BGE 136 II 113 E. 3.2 f.). Die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau wurde in der Schweiz längstens vom 13. März 2020 bis am 1. Juli 2022 und damit weniger als drei Jahre gelebt. Somit kommt hier eine Bewilligungsverlängerung lediglich aufgrund eines wichtigen persönlichen Grunds in Betracht. 3.4 3.4.1 Wichtige persönliche Gründe nach Art. 77 Abs. 1 lit. b VZAE können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art.”
“2; Directives LEI, octobre 2013, dans leur teneur actualisée au 1er janvier 2021, ch. 6.15); que, si tel n'est pas le cas, soit si l'ex-conjoint ne dispose plus, au moins, d'une autorisation de séjour en Suisse, c'est l'art. 77 de l’ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA, RS 142.201) qui s'applique; que cette disposition prévoit que l’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si: a. la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a, al. 1, LEI sont remplis, ou b. la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures; que l'art. 77 al. 1 OASA reprend les conditions de l'art. 50 LEI concernant les membres de la famille d'une personne titulaire d'une autorisation de séjour regroupée en vertu de l'art. 44 LEI (Amarelle/Christen, p. 465); que les personnes regroupées ne peuvent toutefois pas bénéficier d'un droit au renouvellement de leur titre de séjour en cas de dissolution de la famille, contrairement aux personnes pouvant se prévaloir des art. 42 et 43 LEI (Amarelle/Christen, p. 465; Directives LEI, idem); que, dans le cas particulier, le dossier de la cause ne permet pas de déterminer si l'ex-épouse du recourant dispose ou non encore d'un titre de séjour en Suisse, de sorte qu'il n'est pas possible d'établir si la jurisprudence parue aux ATF 144 II 1 trouve application; que cette question peut toutefois demeurer indécise, l'issue du recours restant inchangée, que l'on examine l'affaire sous l'angle de l'art. 50 LEI ou de l'art. 77 OASA, les conditions de ces dispositions étant analogues (cf. arrêt TAF F-1382/2017 du 9 avril 2019 consid. 7.2); que, selon la jurisprudence, à partir du moment où la première condition de l'art. 50 LEI - l'existence d'une véritable union conjugale pendant au moins trois ans - n'est pas réalisée, il devient inutile de réunir en outre tous les éléments nécessaires pour examiner si la seconde condition - une intégration réussie - est remplie (cf.”
art. 44 LEI n'ouvre pas droit au regroupement familial. Toutefois, si la personne résidant en Suisse dispose d'un droit de séjour solidement établi, le conjoint qui la rejoint peut invoquer la protection de la vie familiale au titre de l'art. 8 CEDH.
“Die Beschwerdeführenden berufen sich bezüglich des Familiennachzugs auf Art. 44 AIG i.V.m. Art. 8 EMRK (Schutz des Familienlebens). Art. 44 AIG gewährt aufgrund seiner potestativen Formulierung ("Ausländischen Ehegatten [...] von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt [...] werden") keinen Anspruch auf Familiennachzug. Allerdings kann sich der nachzuziehende Ehegatte im Falle einer engen und tatsächlich gelebten familiären Beziehung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK mit der in der Schweiz ansässigen Person berufen, wenn Letztere über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (in der Schweiz) verfügt, was praxisgemäss der Fall ist, wenn diese Person das Schweizer Bürgerrecht besitzt, ihr die Niederlassungsbewilligung gewährt wurde oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 146 I 185 E. 6.1 f.; 144 I 266 E. 3.3; 137 I 284 E. 1.2 f.; Urteil 2C_409/2018 vom 23. Januar 2019 E. 1.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 II 105; Urteil 2C_448/2022 vom 5. Mai 2023 E.”
Les conditions du regroupement familial au sens de l'art. 44 de la LEI doivent être entendues comme cumulatives. La jurisprudence développée par le Tribunal fédéral et le Tribunal administratif fédéral (TAF) relative à l'art. 44 fait foi et peut être invoquée pour l'interprétation et l'application.
“6.5). 4.3 Selon le texte clair de la loi, les conditions fixées par l'art. 85 al. 7 LEI au regroupement familial de personnes admises provisoirement sont cumulatives. 4.4 Par ailleurs, de par sa formulation potestative, la disposition en cause ne confère pas, en tant que telle, un droit à une admission provisoire, ce qui laisse aux autorités compétentes un large pouvoir d'appréciation. Elles sont toutefois tenues de procéder, dans chaque cas concret, à une pesée des intérêts globale et minutieuse (en ce sens, cf. notamment l'arrêt du TAF F-3192/2018 du 24 avril 2020 consid. 5.2 et les références citées). 4.5 Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 85 al. 7 LEI). Dans ces conditions, la jurisprudence du TF et du TAF rendue au regard de l'art. 44 LEI est applicable par analogie (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les références citées). 4.6 En vertu de l'art. 24 de l'ordonnance du 11 août 1999 sur l'exécution du renvoi et de l'expulsion d'étrangers (OERE, RS 142.281), la procédure à suivre pour regrouper les membres d'une famille de personnes admises à titre provisoire en Suisse est régie par l'art. 74 OASA. 4.7 Conformément à l'art. 74 al. 1 OASA, les demandes visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doivent être déposées auprès de l'autorité migratoire cantonale (art. 88 al. 1 OASA). Cette autorité transmet la demande accompagnée de son avis au SEM, qui précise si les conditions légales de regroupement familial sont remplies (art. 74 al. 2 OASA). 4.8 Aux termes de l'art. 74 al. 3 1ère phrase OASA, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans dès l'admission à titre provisoire, sous réserve du délai d'attente prévu à l'art. 85 al.”
“4 Selon le texte clair de la loi, les conditions fixées par l'art. 85 al. 7 LEI au regroupement familial de personnes admises provisoirement sont cumulatives. Par ailleurs, de par sa formulation potestative, la disposition en cause ne confère pas, en tant que telle, un droit à une admission provisoire, ce qui laisse aux autorités compétentes un large pouvoir d'appréciation. Elles sont toutefois tenues de procéder, dans chaque cas concret, à une pesée des intérêts globale et minutieuse (cf., notamment, arrêts du TAF F-5929/2019 du 19 avril 2021 consid. 4.3 ; F-3192/2018 du 24 avril 2020 consid. 5.2 et les réf. cit.). 3.5 Les critères déterminants pour permettre le regroupement familial au sens de l'art. 85 al. 7 LEI sont identiques à ceux de l'art. 44 régissant le regroupement familial en faveur de personnes au bénéfice d'une autorisation de séjour en Suisse (à l'exception du délai d'attente prévu à l'art. 87 al. 5 LEI). Dans ces conditions, il se justifie, en principe, de reprendre la jurisprudence du TF et du TAF rendue en rapport avec l'art. 44 LEI par analogie pour interpréter l'art. 85 al. 7 LEI (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4 et les réf. cit.). 4. 4.1 Dans le cas d'espèce, le Tribunal constate que les délais prévus aux art. 85 al. 7 LEI et 74 al. 3 OASA ont été respectés. 4.2 Dans sa décision du 8 décembre 2020, l'autorité inférieure a rejeté la demande de regroupement familial et d'inclusion dans l'admission provisoire, au motif que le requérant 1 ne remplissait pas la condition de l'indépendance financière. Elle a constaté que ce dernier n'exerçait pas d'activité professionnelle et était totalement assisté par le Centre social d'intégration des réfugiés (ci-après : CSIR). Sans nier la situation médicale de l'intéressé, le SEM a relevé que ce dernier n'était toujours pas en possession d'une décision définitive de l'OAI, mais seulement d'un projet dans lequel cette autorité prévoyait de rejeter la demande d'invalidité, considérant qu'une pleine capacité de travail pouvait être exigée dans une activité adaptée, respectant certaines limitations fonctionnelles.”
Référence : LEI art. 44 n. 136 Une nièce ne relève pas du champ de protection de l'art. 44 al. 1 LEI. Le tribunal a relevé qu'un rôle paternel de fait exercé par l'oncle ne remplace pas la disposition légale claire ; sans lien filial juridique (p. ex. adoption), cela ne fonde aucun droit à une autorisation de séjour au titre de l'art. 44 al. 1 LEI.
“En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l'espèce, après cette date sont régies par le nouveau droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. L’art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à certaines conditions. 4.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante est la nièce de A______. Elle n’entre donc pas dans le champ d’application matériel de l’art. 44 al. 1 LEI. Le fait que le recourant ait endossé le rôle de père de l’intéressée depuis sa naissance ne permet pas de déroger au texte clair de la loi. Aucun élément au dossier ne permet du reste de retenir qu’un lien de filiation aurait été créé entre la recourante et son oncle. Ce dernier a d’ailleurs précisé qu’il n’avait pas l’intention de l’adopter. C’est donc à bon droit que le TAPI a confirmé le refus d’octroyer une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 al. 1 LEI. 5. La recourante soutient qu’elle remplirait les conditions de l’octroi d’une autorisation de séjour au titre du placement d’enfant.”
En cas de mariage avec une ressortissante ou un ressortissant d'un État de l'UE/de l'AELE, la présence d'un ménage commun et une situation de logement adéquate, ainsi que l'absence de perception d'aide sociale, peuvent être considérées comme suffisantes pour fonder le regroupement familial du conjoint aux termes de l'art. 44 LEI (en tenant compte du droit ALCP pertinent).
“La Direction de la sécurité ne conteste à raison pas non plus que le recourant, en sa qualité de futur conjoint étranger d'une personne titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE, pourra être admis après son mariage à séjourner légalement en Suisse. Comme déjà relevé, le couple vit en effet en ménage commun et dispose par ailleurs d'un logement approprié à cet effet (dos. SEMI 385 s. et 413). De plus, aucun des concubins ne dépend de l'aide sociale, si bien que le recourant réunit les conditions posées à l'octroi d'une autorisation de séjour UE/AELE au titre du regroupement familial (art. 3 par. 1 annexe I ALCP en lien avec l'art. 7 let. d ALCP, voir TF 2C_537/2023 du 18 avril 2024 c. 3.1 et les références). En outre, celui-ci ne figurant pas au casier judiciaire en 2023 (dos. SEMI 507) et rien n'indiquant que ce soit le cas aujourd'hui, cela exclut d'emblée une limitation des droits découlant de l'ALCP en application de l'art. 5 par. 1 annexe I ALCP. L'autorité précédente ne saurait être suivie lorsqu'elle examine les conditions (plus restrictives; voir TF 2C_1046/2020 du 22 mars 2021 c. 6.2) posées par l'art. 44 LEI au regroupement familial, dès lors que l'épouse est une ressortissante de l'Union européenne. 4. Se pose ainsi la seule question de savoir si l'on pouvait s'attendre à ce que le mariage civil du recourant soit célébré en Suisse dans un délai prévisible. 4.1 A la date de la décision sur recours du 13 mai 2024, l'office de l'état civil compétent n'avait reçu des fiancés qu'une partie des documents nécessaires à la célébration de leur mariage, parmi lesquels manquait un passeport valable de l'intéressé, celui produit auprès de cette autorité ayant expiré en 2015 (dos. SEMI 520). En raison du caractère illégal du séjour en Suisse du recourant, cet office a mis en attente la procédure préparatoire au mariage introduite début mars 2023 par-devant lui, ce jusqu'à ce que soit fixé le statut migratoire du fiancé par la légalisation ou non de son séjour en Suisse en vue de s'y marier (dos. SEMI 518 ss). Par courrier du 5 avril 2023, le Service des migrations, saisi à fin mars 2023 d'une telle demande de régularisation du séjour en vue du mariage, a de son côté également invité l'intéressé à déposer, entre autres documents nécessaires à l'examen de cette demande, une pièce d'identité en cours de validité (dos.”
Si la personne titulaire d'un droit de séjour dispose d'un droit de présence consolidé, que les conditions de l'art. 44 LEI sont remplies et que les délais de regroupement familial sont respectés, il existe, en raison du droit à la vie familiale (art. 8 CEDH; art. 13 al. 1 Cst.), un droit au regroupement familial, même lorsque son octroi relève par ailleurs de l'appréciation discrétionnaire des autorités en matière d'étrangers.
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
Dans la mesure où la protection de la vie familiale garantie par l'art. 8 CEDH ou par l'art. 13 Cst. confère un droit au regroupement familial, les autorités, lorsqu'elles statuent en application de l'art. 44 LEI, doivent non seulement exercer la marge d'appréciation qui leur est impartie, mais ne peuvent rejeter une demande de regroupement familial que pour des motifs sérieux.
“43 AIG) die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch einräumt; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Im Hinblick auf die geplante Eheschliessung vermag er allerdings unter bestimmten Voraussetzungen aus dem in Art. 12 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK) sowie Art. 14 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Ehe einen Anwesenheitsanspruch zum Zweck der Eheschliessung in der Schweiz abzuleiten. Aus dem in Art. 8 EMRK und Art. 14 BV garantierten Schutz des Familienlebens lässt sich ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin sowie der Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3, 130 II 281 E. 3.1; BGr, 5. April 2016, 2C_281/2016, E. 2.2). Kommt den Betroffenen gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich ein Anspruch auf Familiennachzug zu, haben die zuständigen Behörden deshalb nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über ihr Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie dieses nur aus guten Gründen abweisen (vgl. zum Ganzen VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). 2.1.2 Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung setzt die Berufung auf den Schutz des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV insbesondere voraus, dass es sich beim in der Schweiz lebenden Familienmitglied um eine hier gefestigt anwesenheitsberechtigte Person handelt (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.1). Von einem gefestigten Anwesenheitsrecht ist dabei grundsätzlich nur bei schweizerischer Staatsangehörigkeit auszugehen, ebenso bei einer Niederlassungs- oder aber einer Aufenthaltsbewilligung, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht auf deren Verlängerung ein Anspruch besteht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 6. Juni 2018, 2C_251/2017, E. 2.2). Ausnahmsweise kann es jedoch vorkommen, dass sich eine ausländische Person ohne Bewilligungsanspruch in einer Situation befindet, in der davon auszugehen ist, dass ihre Aufenthaltsbewilligung auch in Zukunft regelmässig verlängert werden wird.”
Si les personnes faisant l’objet du regroupement familial n’ont pas de perspectives réalistes d’intégration (p. ex. insuffisance de connaissances linguistiques, fréquentation scolaire quasi nulle, chômage) et s’il faut s’attendre à des coûts d’intégration supplémentaires ou à l’absence de contributions financières à l’entretien, cela peut — même si les autres conditions de l’art. 44 LEI sont remplies — justifier le refus du regroupement familial.
“November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1, und 31. Juli 2017, 2C_834/2016, E. 2.1). Es ist aber unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insgesamt gleichwohl von einer ungünstigen Prognose über die Auswirkungen des strittigen Familiennachzugs der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführerin 1 ausgeht. So erwägt die Vorinstanz in anderem Zusammenhang zu Recht, dass die Beschwerdeführenden 2 und 3, die kein Deutsch sprechen und bisher kaum die Schule besuchten, im Fall ihrer Einreise in die Schweiz mit erheblichen Integrationsproblemen zu kämpfen hätten. Von den beiden kann daher bei realistischer Betrachtung in näherer Zukunft kein finanzieller Beitrag an den Familienunterhalt erwartet werden, vielmehr wird ihre Integration zusätzliche Kosten mit sich bringen. Selbst bei Erfüllung sämtlicher Voraussetzungen in Art. 44 Abs. 1 AIG besteht nach dem Willen des Gesetzgebers und dem ausdrücklichen Gesetzeswortlaut von Art. 44 AIG im Anwendungsbereich dieser Bestimmung kein Anspruch auf Familiennachzug. Die namentlich mit der Gefahr einer finanziellen Unterstützung durch die öffentliche Hand und den zu erwartenden Integrationsproblemen der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 begründete Verweigerung der Bewilligung der Einreise und des Aufenthalts der Beschwerdeführenden 2 und 3 steht nicht in Widerspruch zum Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung. Die Bewilligungsverweigerung kann daher nicht als rechtsfehlerhafte Ermessensausübung qualifiziert werden. Dass die Beschwerdeführenden ein gewichtiges Interesse an der Familienzusammenführung haben, ändert hieran nichts, zumal der verweigerte Nachzug wie erwähnt nicht vom grundrechtlich garantierten Schutz des Familienlebens erfasst wird. 3.6 Der Schluss der Vorinstanzen, den Beschwerdeführenden 2 und 3 den Nachzug zu verweigern, ist nach dem Gesagten nicht rechtsverletzend. Es kann damit auch im vorliegenden Verfahren offenbleiben, ob von ihnen verlangt werden dürfte, ihre Identität und ihre Abstammung nachzuweisen (vgl.”
“48 ne suffisait manifestement pas à assurer à une famille composée de deux adultes et trois enfants une totale indépendance financière. De plus, nonobstant la présence de A______ au domicile familial depuis le printemps 2022, il n’était fait état d’aucune démarche en vue d’augmenter son taux d’activité. A______, bien qu’encore jeune et en bonne santé, était sans emploi ni revenu. Avant l’apparition du diabète gestationnel et depuis la naissance de son fils en janvier 2023, elle ne démontrait pas avoir entrepris la moindre démarche en vue d’apprendre le français et/ou trouver du travail. Sa seule démarche, attestée par pièce, concernait une inscription à des cours de français au mois de juin 2023, dont les résultats étaient inconnus. Aucun élément du dossier ne laissait dès lors présumer que la dépendance à l'aide sociale depuis plusieurs années de D______ présenterait des perspectives concrètes d'amélioration ni une évolution positive probable de la situation financière de la famille. Les conditions de l’art. 44 LEI étant cumulatives, le non-respect, en l'état de la situation actuelle, de l’une d’entre elles (let. c) suffisait pour refuser le regroupement familial. L'OCPM n'avait donc pas, sous cet angle, méconnu le droit en adoptant la décision querellée et ce également sous l’angle de l’art. 30 al. 1 let. b cum 62 al. 1 let. e LEI, pour les mêmes motifs. Il n’était pas contesté que A______ et sa fille faisaient ménage commun avec D______, la fille de ce dernier et leur enfant commun ni qu’ils entretenaient tous une relation étroite et effective. Son fiancé toutefois, au bénéfice d’un permis B, ne disposait cependant pas d'un droit de séjour durable en Suisse, de sorte que l'intéressée ne pouvait pas se prévaloir de l'art. 8 CEDH. Pour le surplus, l’intégration de A______ en Suisse et à Genève, où elle séjournait sans être au bénéficie d’une autorisation de séjour depuis avril 2022, n’était pas bonne, l’intéressée étant sans emploi et ne maîtrisant pas le français. Certes son fiancé y séjournait au bénéfice d’une autorisation de séjour, mais la question de sa révocation aurait pu se poser, en application de l’art.”
En cas de refus du regroupement familial au titre de l'art. 44 LEI, des « bonnes raisons » sont exigées au regard de l'art. 8 CEDH; une simple référence formelle à la loi n'est pas suffisante. Sont notamment de telles raisons l'absence des conditions d'octroi prévues à l'art. 44 LEI ou un motif d'extinction (cf. art. 51 al. 2 LEI).
“Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1, 142 II 35 E. 6.1). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut: Liegt eine aufenthaltsbeendende oder aufenthaltsverweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich diese als zulässig, falls sie gesetzlich vorgesehen ist, einem legitimen Zweck im Sinn von Art. 8 Ziff. 2 EMRK entspricht und zu dessen Realisierung in einer demokratischen Gesellschaft «notwendig» erscheint. Mit Blick auf den Schutz des Familienlebens der betroffenen Personen sind gute Gründe erforderlich, um den Nachzug der Familienangehörigen zu verweigern. Solche Gründe können vorliegen, wenn die Betroffenen die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 43 bzw. 44 AIG nicht erfüllen oder wenn ein Erlöschensgrund im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG besteht (vgl. BGE 146 I 185 E. 6.2 mit Hinweisen [Pra 110/2021 Nr. 36], 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6 [je betreffend Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG i.V.m. Art. 8 EMRK]).”
Le recours actuel ou potentiel aux prestations complémentaires fédérales (PC) constitue, selon l'art. 44 al. 1 let. e LEI, une condition négative d'octroi pour le regroupement familial. Il a été introduit comme motif d'empêchement distinct (outre l'aide sociale) lors de la révision entrée en vigueur le 1er janvier 2019. La disposition vise à alléger les finances publiques et est reconnue comme objectif législatif dans les documents préparatoires; son application exige, au cas par cas, une appréciation au regard du principe de proportionnalité.
“Der BGE 149 II 1 S. 4 Gesetzgeber unterscheidet denn auch in Art. 43 Abs. 1 lit. c und e und Art. 44 Abs. 1 lit. c und e AIG zwischen Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen (vgl. dazu weiter unten). Zwar bestehen zwischen Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und der Sozialhilfe gewisse Ähnlichkeiten, da beide Leistungen die Bedürftigkeit des Ansprechers voraussetzen und die öffentliche Hand belasten. Die Sozialhilfe ist jedoch gegenüber den Ergänzungsleistungen subsidiärer Natur und dient der Überbrückung von Notlagen, während Letztere ein längere Zeit fliessendes Ergänzungs- oder Mindesteinkommen darstellen (BGE 141 II 401 E. 5.1 und 6.2.4, in: Pra 2016 Nr. 59 S. 563 ff.; Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.1). Der Gesetzgeber hat zwar das vorgenannte Urteil 2C_448/2007 vom 20. Februar 2008 zum Anlass genommen, den aktuellen oder drohenden Bezug von Ergänzungsleistungen mit Geltung ab 1. Januar 2019 als zusätzlichen Hinderungsgrund für den Familiennachzug einzuführen (vgl. Art. 43 Abs. 1 lit. e sowie Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG; AS 2017 6521, AS 2018 3171). Ebenso steht der Bezug von Ergänzungsleistungen einem Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit gemäss Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681) entgegen (BGE 135 II 265 E. 3.7; Urteile 2C_168/2021 vom 23. November 2021 E. 4.3.3; 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Ausserdem wurde auf den gleichen Zeitpunkt Art. 63 Abs. 2 AuG (wonach die Niederlassungsbewilligung von ausländischen Personen, welche sich seit mehr als 15 Jahren in der Schweiz aufhalten, nicht wegen dauerhafter und erheblicher Sozialhilfeabhängigkeit widerrufen werden kann), gestrichen (vgl. AS 2007 5437 ff., 5455 f., AS 2017 6521, AS 2018 3171). Der Gesetzgeber hat jedoch, wie sich aus der entsprechenden bundesrätlichen Botschaft ergibt, gerade keinen Widerrufsgrund des Bezugs von Ergänzungsleistungen zur AHV/IV eingeführt, sondern den (möglichen) Bezug von bundesrechtlichen Ergänzungsleistungen (lediglich) beim Familiennachzug sanktioniert (vgl. oben). Es ging ausdrücklich darum, auch bei ausländischen Personen mit langjähriger Anwesenheit den Widerruf der Niederlassungsbewilligung wegen (dauerhafter und erheblicher) Sozialhilfeabhängigkeit zu ermöglichen bzw.”
“Mit der parlamentarischen Initiative "Kein Familiennachzug bei Ergänzungsleistungen" wurde der Anstoss für die damit angesprochene Gesetzesänderung (des Ausländergesetzes) gegeben. Das Anliegen wurde mit der auf den 1. Januar 2019 in Kraft gesetzten Revision des Ausländer- und Integrationsgesetzes bzw. dessen Art. 43 f. umgesetzt (vgl. die Zusatzbotschaft des Bundesrats zur Änderung des Ausländergesetzes vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., insbesondere 2827 ff., 2837 und 2842); für den Familiennachzug durch niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer wird nunmehr nicht nur vorausgesetzt, dass die nachzuziehenden Personen nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG), sondern auch, dass die nachziehende Person keine jährlichen (bundesrechtlichen) Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG). Anders als die Vorinstanz implizit annimmt, ergibt sich jedoch weder aus der Entstehungsgeschichte des Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG (oder des Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG) noch aus den Materialien, dass der Gesetzgeber die Prüfung der genügenden finanziellen Mittel beim Bezug von Ergänzungsleistungen hätte anders bzw. strenger handhaben wollen als bei Sozialhilfeabhängigkeit oder gar eine Verletzung verfassungs- oder völkerrechtlicher Garantien gewollt oder bewusst in Kauf genommen hätte (vgl. in diesem Zusammenhang auch BGE 138 II 524 E. 5.3.2). Vielmehr wird in der bundesrätlichen Zusatzbotschaft vom 4. März 2016 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass genügende finanzielle Mittel als Voraussetzung für den Familiennachzug der Entlastung der öffentlichen Finanzen dienten, weshalb die zusätzliche (negative) Anspruchsvoraussetzung des fehlenden Bezugs von Ergänzungsleistungen ein im Sinn des Art. 8 Abs. 2 EMRK legitimes Ziel für die Einschränkung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens bilde. Der Eingriff müsse sich weiter mit Blick auf dieses Ziel als notwendig und verhältnismässig erweisen, weshalb die verschiedenen Interessen im Einzelfall gegeneinander abzuwägen seien (BBl 2016 2837 und 2852).”
“Parmi les conditions cumulatives inscrites à l'art. 44 al. 1 LEI figure celle voulant que la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoive pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC; RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e).”
Si l'on peut établir de manière crédible que l'indépendance future à l'égard de l'aide sociale est assurée (p. ex. par de nouveaux rapports de travail ainsi que la prise en compte de la réduction des primes d'assurance-maladie et des allocations pour enfants), la condition visée à l'art. 44 al. 1 let. c LEI peut être considérée comme remplie et la procédure traitée en conséquence (p. ex. renvoi pour complément d'instruction). Les changements doivent être signalés conformément à l'obligation de collaboration prévue à l'art. 90 LEI.
“Da jedoch keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Beschwerdeführerin diese Arbeitstätigkeiten auch künftig werde weiter ausüben können, sind diese nicht weiter zu berücksichtigen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer bei einem Nachzug voraussichtlich einen Bruttomonatslohn während der dreimonatigen Probezeit von Fr. 3'200.- erwirtschaften wird, was einem Nettolohn von etwa Fr. 2'900.- entspricht sowie nach der Probezeit einen Bruttomonatslohn von Fr. 3'900.-, was einem Nettolohn von etwa Fr. 3'550 entspricht. Dies ergibt insgesamt ein Monatseinkommen von Fr. 4'334.90 während der Probezeit und Fr. 4'984.90 nach der Probezeit. 3.2.5 In Anbetracht dessen, dass in der Berechnung die individuelle Prämienverbilligung für beide Ehepartner und das gemeinsame Kind sowie die Kinderzulagen noch keine Berücksichtigung fanden, erscheint der Bedarf der Familie von Fr. 4'269.- nunmehr gedeckt. Insoweit kann angenommen werden, dass die Familie bei einem Nachzug des Beschwerdeführers in Zukunft nicht mehr Leistungen der öffentlichen Fürsorge beanspruchen muss und die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG erfüllt ist. Damit wäre die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit zum jetzigen Zeitpunkt grundsätzlich zu bejahen. Da sich die Familie unter obigen Annahmen vermutlich mit dem Antritt der erst im Beschwerdeverfahren eingereichten, neuen Anstellungen der Beschwerdeführenden von der Sozialhilfe wird lösen können, waren die Vorinstanzen noch nicht gehalten, die weiteren Voraussetzungen für den Familiennachzug, namentlich die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG (Vorhandensein einer bedarfsgerechten Wohnung), Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG (Verständigung in der am Wohnort gesprochenen Landessprache) und Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (kein Bezug von Ergänzungsleistungen), zu prüfen. Zwecks Vermeidung eines Instanzenverlusts und aufgrund der eingeschränkten Kognition des Verwaltungsgerichts ist die Sache daher an das Migrationsamt zurückzuweisen. Dabei sind die Beschwerdeführenden darauf hinzuweisen, dass sie aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht (Art. 90 AIG) verpflichtet sind, sämtliche Veränderungen, insbesondere ihre Anstellungen, Entlöhnung oder Sozialhilfe betreffend, umgehend dem Migrationsamt mitzuteilen.”
“5 In Anbetracht dessen, dass in der Berechnung die individuelle Prämienverbilligung für beide Ehepartner und das gemeinsame Kind sowie die Kinderzulagen noch keine Berücksichtigung fanden, erscheint der Bedarf der Familie von Fr. 4'269.- nunmehr gedeckt. Insoweit kann angenommen werden, dass die Familie bei einem Nachzug des Beschwerdeführers in Zukunft nicht mehr Leistungen der öffentlichen Fürsorge beanspruchen muss und die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG erfüllt ist. Damit wäre die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit zum jetzigen Zeitpunkt grundsätzlich zu bejahen. Da sich die Familie unter obigen Annahmen vermutlich mit dem Antritt der erst im Beschwerdeverfahren eingereichten, neuen Anstellungen der Beschwerdeführenden von der Sozialhilfe wird lösen können, waren die Vorinstanzen noch nicht gehalten, die weiteren Voraussetzungen für den Familiennachzug, namentlich die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG (Vorhandensein einer bedarfsgerechten Wohnung), Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG (Verständigung in der am Wohnort gesprochenen Landessprache) und Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (kein Bezug von Ergänzungsleistungen), zu prüfen. Zwecks Vermeidung eines Instanzenverlusts und aufgrund der eingeschränkten Kognition des Verwaltungsgerichts ist die Sache daher an das Migrationsamt zurückzuweisen. Dabei sind die Beschwerdeführenden darauf hinzuweisen, dass sie aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht (Art. 90 AIG) verpflichtet sind, sämtliche Veränderungen, insbesondere ihre Anstellungen, Entlöhnung oder Sozialhilfe betreffend, umgehend dem Migrationsamt mitzuteilen. Demzufolge ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 4. 4.1 Gemäss § 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 65a VRG sind die Verfahrenskosten grundsätzlich der unterliegenden Partei aufzuerlegen. 4.2 Eine Rückweisung zu neuem Entscheid bei offenem Ausgang ist in Bezug auf die Nebenfolgen als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei zu behandeln (BGr, 28. April 2014, 2C_846/2013, E. 3.2 f. mit Hinweisen; Marco Donatsch, Kommentar VRG, § 64 N.”
Le critère d'admission de l'existence de moyens financiers suffisants est, selon la jurisprudence, reconnu au regard du droit conventionnel, et les conditions d'octroi prévues à l'art. 44 al. 1 LEI sont compatibles avec la CEDH.
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG die Anmeldung zu einem Sprachförderangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG unter den gleichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Diese Bewilligungsvoraussetzungen sind mit der EMRK vereinbar (BGE 137 I 284 E. 2.6). Insbesondere ist das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs konventionsrechtlich anerkannt (BGE 139 I 330 E. 3.2). Die Ansprüche nach Art. 43 AIG erlöschen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (lit.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Art. 43 Abs. 1 lit. d AIG die Anmeldung zu einem Sprachförderangebot ausreichend (Art. 43 Abs. 2 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG unter den gleichen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Diese Bewilligungsvoraussetzungen sind mit der EMRK vereinbar (BGE 137 I 284 E. 2.6). Insbesondere ist das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs konventionsrechtlich anerkannt (BGE 139 I 330 E. 3.2). Die Ansprüche nach Art. 43 AIG erlöschen gemäss Art. 51 Abs. 2 AIG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden (lit.”
Référence : LEI art. 44 n. 127 L'absence de mariage ou d'une cohabitation effective exclut en règle générale tout droit à une autorisation au titre de l'art. 44 ; l'existence d'une communauté conjugale ou d'une communauté de fait analogue à une union est une condition préalable. (voir décisions et pratique dans les sources)
“Pertanto, egli non può pretendere all'ottenimento di un permesso di soggiorno sulla base della predetta disposizione, mancando una delle tre condizioni cumulative predisposte dalla giurisprudenza del Tribunale federale (cfr. DTAF 2013/37 consid. 4.4.2.2). Essendo l'autorità inferiore giunta correttamente alla conclusione che l'art. 8 CEDU non fosse ostativo all'esecuzione dell'allontanamento dell'insorgente verso la Grecia (cfr. p.to III/1, pag. 10 seg. della decisione avversata; infra consid. 7.3.5), non si ravvede come la stessa avrebbe dovuto procedere oltre, come sostenuto dal ricorrente nel gravame, valutando ancora il diritto potenziale dell'interessato al rilascio di un permesso di soggiorno, non adempiendo chiaramente lo stesso le condizioni per l'ottenimento del medesimo (cfr. sentenza del Tribunale federale 2C_81/2016 del 15 febbraio 2016 consid. 6.1 con ulteriore rif. cit.; DTAF 2013/37 consid. 4.5 a contrario). Del resto, allo stato attuale, l'interessato segnatamente non essendo sposato e non coabitando con C._______, non può di certo pretendere all'ottenimento né di un permesso di dimora ex art. 44 LStrI (RS 142.20), né men che meno prevalersi legittimamente dell'applicazione dell'art. 51 cpv. 1 LAsi (per l'applicazione di tale disposizione cfr. tra le tante la sentenza del Tribunale E-1093/2023 del 9 marzo 2023 consid. 2.2 con ulteriori riferimenti citati). Le censure mosse al provvedimento avversato in tal senso, risultano pertanto del tutto ingiustificate e devono essere in toto respinte. 6.3 Pertanto, la decisione della SEM, che pronuncia l'allontanamento dell'interessato dalla Svizzera è fondata ed il Tribunale è tenuto a confermarla. 7. 7.1 L'esecuzione dell'allontanamento è regolamentata, per rinvio dell'art. 44 LAsi, dall'art. 83 LStrI. Giusta la predetta norma, l'esecuzione dell'allontanamento deve essere possibile (art. 83 cpv. 2 LStrI), ammissibile (art. 83 cpv. 3 LStrI) e ragionevolmente esigibile (art. 83 cpv. 4 LStrI). In caso di non adempimento d'una di queste condizioni, la SEM dispone l'ammissione provvisoria (art. 83 cpv. 1 e 7 LStrI). 7.2 Secondo prassi costante del Tribunale, circa l'apprezzamento degli ostacoli all'allontanamento, vale lo stesso apprezzamento della prova consacrato al riconoscimento della qualità di rifugiato, ovvero il ricorrente deve provare, o per lo meno rendere verosimile, l'esistenza di un ostacolo all'allontanamento (cfr.”
“La poursuite du séjour des membres de la famille ressortissants d'États tiers après dissolution du mariage (décès ou divorce) est régie par les dispositions de la LEI et ses ordonnances d'exécution (SEM, Directives OLCP, ch. 7.4.3). 5.7 Lorsque le conjoint ressortissant UE/AELE, détenteur du droit originaire, est bénéficiaire d’une autorisation de séjour (permis B UE/AELE), l’éventuel maintien du droit au séjour du ressortissant d’État tiers doit cependant être examiné au regard de l’art. 50 LEI au même titre que s’il s’agissait du conjoint étranger du citoyen suisse (ATF 144 II 1 consid. 4.7). Encore faut-il que le ressortissant de l’UE/AELE se trouve toujours en Suisse au bénéfice d'un droit de séjour en vertu de l'ALCP. S’il a quitté la Suisse entretemps, le fait qu’il revienne y vivre ne fait pas renaître le droit au regroupement familial au sens de l'ALCP et, par conséquent le droit au séjour prévu par l’art. 50 LEI (arrêt du Tribunal fédéral 2C_812/2020 du 23 février 2021 consid. 2.2.1 s.) 5.8 L’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial selon l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que l’intégration est réussie (let. a), ou si la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (let. b ; art. 77 OASA, dans sa teneur avant le 1er janvier 2019). 5.9 L'union conjugale suppose le mariage en tant que condition formelle ainsi que la vie commune des époux, sous réserve des exceptions de l'art. 49 LEI (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid. 3.1 ; 2C_416/2009 du 8 septembre 2009 consid. 2.1.2 ; ATA/215/2020 du 25 février 2020 consid. 5b). La notion d'union conjugale au sens des dispositions susmentionnées suppose toutefois l'existence d'une communauté conjugale effectivement vécue et reposant sur une volonté matrimoniale réciproque (ATF 138 II 229 consid. 2 ; 137 II 345 consid. 3.1.2 ; SEM, Domaine des étrangers, Directives et commentaires, version au 1er mars 2023 [ci-après : Directives LEI], ch.”
Pour le regroupement familial fondé sur l'art. 44 LEI, la procédure prévue auprès des autorités cantonales de migration est déterminante ; la procédure d'asile ne doit pas servir à éluder les dispositions du droit de la famille relatives au regroupement. En cas de délais disproportionnés imputables au SEM, il est — dans la mesure où la situation l'exige — ouvert devant les tribunaux administratifs compétents le recours pour déni de justice / le recours pour retard formel.
“Zutreffend erscheinen denn auch die Ausführungen der Vorinstanz zum Kindeswohl, ist doch nicht anzunehmen, der Beschwerdeführer stelle für die zwischen (...) und (...) Jahre jungen Kinder eine wichtige Bezugsperson dar, nachdem er in den vergangenen zehn Jahren und somit seit dem Kleinkindalter respektive gar nie (längere Zeit) Kontakt zu ihnen hatte. Die auf Beschwerdeebene eingereichten Arztberichte vom 22. Oktober 2023 respektive 2. Dezember 2023 vermögen daran nichts zu ändern. Zwar ist diesen zu entnehmen, dass die Kinder psychisch belastet seien und ihre Überführung nach Dänemark dies verstärken könne (vgl. Beschwerdebeilage 2 und Beilage der Eingabe vom 5. Dezember 2023), da eine Umsiedlung der Kinder jedoch nicht Gegenstand des Verfahrens ist, ist ihre Integration in der Schweiz, wo sie seit mehreren Jahren mit ihrer Mutter leben, nicht gefährdet. Darüber hinaus kann vom Beschwerdeführer und seiner Ehefrau denn auch verlangt werden, dass sie zur Vereinigung ihrer Familie das dafür vorgesehene Verfahren gemäss Art. 44 AIG (SR 142.20) bei der zuständigen kantonalen Behörde einleiten, dient das (schweizerische) Asylverfahren doch nicht dazu, die gesetzlichen Bestimmungen über den Familiennachzug zu umgehen (vgl. in Bezug auf Art. 51 Abs. 1 AsylG; BVGE 2019 VI/3 E. 5.7). Nach dem Gesagten ist das Bestehen einer anspruchsbegründenden familiären Beziehung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 EMRK zu verneinen.”
“_______ s'est adressé personnellement au SEM pour lui demander que le processus d'examen de leur demande soit accéléré, le courrier électronique du SEM du 13 octobre 2022, par lequel cette autorité, invoquant une grande surcharge de travail, a informé l'intéressé qu'elle n'était pas en mesure de lui indiquer une date quant à l'issue de la procédure, tout en lui garantissant qu'elle s'efforcerait de rendre une décision dans les meilleurs délais, le courrier du 23 décembre 2022, par lequel les requérants ont, en substance, communiqué au SEM qu'à défaut d'une décision de sa part dans le mois à venir, ils formeraient un recours pour déni de justice auprès du Tribunal administratif fédéral (ci-après : le Tribunal ou le TAF), le recours pour déni de justice interjeté le 30 janvier 2023 par les intéressés par-devant le Tribunal de céans, le courrier du 1er février 2023, par lequel la Chancellerie de la Cour V du Tribunal a accusé réception de ce pourvoi, la décision incidente du 10 février 2023, par laquelle le Tribunal, après avoir informé les recourants que leur recours avait été transmis à la Cour VI pour objet de sa compétence et que celui-ci avait été référencé sous le numéro de procédure F-540/2023, les a invités à verser une avance de frais de 1'000 francs jusqu'au 13 mars 2023, à défaut de quoi il ne serait pas entré en matière sur leur recours, les autre mesures d'instruction ordonnées, par lesquelles une copie du mémoire de recours a été transmise à l'autorité inférieure pour que celle-ci produise, dans un délai fixé au 13 mars 2023 également, un mémoire de réponse ou rende une décision au fond sur la demande de regroupement familial des recourants (act. TAF 3), la décision du 3 mars 2023, adressée directement au mandataire des intéressés et en copie au Tribunal, par laquelle le SEM a approuvé l'octroi des autorisations sollicitées (act. TAF 5), et considérant que, sous réserve des exceptions prévues à l'art. 32 LTAF, le Tribunal connaît, selon l'art. 31 LTAF, des recours contre les décisions au sens de l'art. 5 PA, prises par les autorités citées à l'art. 33 LTAF, qu'en particulier, les décisions en matière d'autorisations d'entrée et d'approbation à l'octroi d'autorisations de séjour rendues par le SEM peuvent être contestées devant le Tribunal, qui statue définitivement lorsque la demande de regroupement familial se fonde sur l'art. 44 LEI (cf. art. 83 let. c ch. 2 LTF ; arrêts du TF 2C_737/2020 du 23 novembre 2020 consid. 1.2 ; 2C_554/2019 du 14 juin 2019 consid. 3.2 ; 2C_409/2018 du 23 janvier 2019 consid. 1.1), que, en revanche, si cette demande se fonde sur l'art. 8 CEDH, il y a un droit potentiel à l'octroi d'autorisations d'entrée et de séjour et une voie de recours potentielle en matière de droit public au Tribunal fédéral (ci-après : TF; cf. arrêts du TF 2C_668/2018 du 28 février 2020 consid. 2, non publié à l'ATF 146 I 185 ; 2C_969/2017 du 2 juillet 2018 consid. 1.1.2), qu'il est du reste constaté, comme l'a relevé le SEM dans sa décision en reconsidération, que les trois enfants mineurs disposent désormais de la nationalité suédoise, qu'il y a par conséquent une voie de recours potentielle au TF, qu'à moins que la LTAF n'en dispose autrement, la procédure devant le Tribunal est régie par la PA (art. 37 LTAF), qu'en l'occurrence, les recourants ne contestent pas une décision mais se plaignent d'un déni de justice formel, reprochant au SEM un retard injustifié à se prononcer sur leur demande de regroupement familial, qu'un tel recours pour déni de justice ou retard injustifié, prévu à l'art.”
“51 Abs. 1 und 4 AsylG vorliegend offensichtlich nicht erfüllt sind, zumal der Beschwerdeführer zur Zeit seiner Flucht aus Eritrea mit seiner oben erwähnten damaligen Partnerin C._______ im Konkubinat zusammenlebte (vgl. SEM-act. A5/10 S. 2 und B1/4), dass er seine jetzige Ehefrau erst im Jahre 2021 in Äthiopien geheiratet hat und den Akten nicht zu entnehmen ist, er habe zur Zeit seiner Flucht aus Eritrea mit ihr in einer Familiengemeinschaft zusammengelebt, dass die Ausführungen in der Beschwerde, welche im Wesentlichen mit den Vorbringen im Familienzusammenführungsgesuch vom 3. September 2021 übereinstimmen, nicht geeignet sind, zu einem von demjenigen der Vorinstanz abweichenden Ergebnis zu gelangen, dass das SEM deshalb zu Recht die Einreise von B._______ in die Schweiz nicht bewilligte und das Gesuch um Familiennachzug ablehnte, dass es dem Beschwerdeführer jedoch unbenommen bleibt, bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen, dass sich aus diesen Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen”
Référence : LEI art. 44 n. 125 Pour les enfants déjà majeurs, le regroupement familial peut être refusé si des motifs pertinents en matière de protection ou d'intégration ne sont pas établis, comme l'a exposé la décision citée.
“Le lien familial était établi à la naissance de Mme A______ et non lors de l'attribution de la garde. En outre, même si le jugement concernant la garde n'était devenu définitif qu'en avril 2022, rien n'empêchait Mme B______ de déposer une demande de regroupement familial dans les délais. Aucune raison majeure justifiant le regroupement familial n'était démontrée. Les violences domestiques alléguées n'étaient ni établies ni prouvées. Par ailleurs, la requête déposée en décembre 2022, soit six mois avant la majorité de Mme A______, portait à croire que ce n'était pas la réunion familiale qui était visée mais un accès facilité au marché du travail. De plus, l'acte naissance n'avait pas été légalisé par l'ambassade suisse à Alger et le logement familial n'était pas convenable puisque quatre personnes y résidaient déjà et qu'une demande de regroupement familial avait également été déposée pour sa sœur jumelle. Un logement de quatre pièces pour six personnes ne constituait pas un logement approprié au sens de l'art. 44 LEI. En outre, Mme B______ avait choisi délibérément de quitter l'Algérie et de laisser ses filles au pays. Mme A______ n'était pas dépendante physiquement et psychiquement de sa mère ainsi l'art. 8 CEDH ne pouvait être invoqué. Elle n'avait pas établi de manière objective avoir subi des mauvais traitements et que sa situation serait moins bonne que celle de ses compatriotes. De plus, arrivée en Suisse en septembre 2022, son séjour était très court au regard des années passées en Algérie. Bien qu'elle ait commencé une formation, elle n'avait pas mis en évidence une intégration particulièrement exceptionnelle. Elle était jeune et en bonne santé et ne rencontrerait que peu de difficultés à se réintégrer dans son pays d'origine. Enfin, elle était venue en Suisse par le biais d'un visa touristique mettant ainsi les autorités devant le fait accompli. Elle était aujourd'hui majeure et donc à même de se prendre en charge. Les conditions d'octroi d'une autorisation de séjour au sens des art. 44, 47 30 LEI ainsi que 8 CEDH n'étaient pas satisfaites.”
l'art. 44 LEI n'accorde pas de droit propre au regroupement familial; l'octroi de l'autorisation reste à l'appréciation des autorités. Toutefois, lorsque la personne de référence résidant en Suisse bénéficie d'un droit de séjour établi, les proches peuvent, de manière défendable, faire valoir un (éventuel) droit au regroupement découlant du droit international en se fondant sur l'art. 8 CEDH.
“Die Beschwerdeführerinnen verlangen die Bewilligung des nachträglichen Familiennachzugs nach Art. 47 Abs. 4 AIG (SR 142.20), da wichtige familiäre Gründe vorlägen. Der Ehemann und Vater der Beschwerdeführerinnen erhielt gestützt auf eine erste Ehe mit einer Schweizer Bürgerin eine Aufenthaltsbewilligung (vgl. Bst. A hiervor). Ihm wurde die Aufenthaltsbewilligung nach der Scheidung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG erteilt und verlängert (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Urteils). Er verfügt damit über eine Aufenthaltsbewilligung, die auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1). Zwar vermittelt Art. 44 AIG für Ehegatten und Kinder von Personen mit Aufenthaltsbewilligung keinen Rechtsanspruch auf einen Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung im Ermessen der zuständigen Behörde (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.2; Urteil 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 2, nicht publ. in: BGE 146 I 185). Da der Ehemann und Vater der Beschwerdeführerinnen aber über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht verfügt, berufen sich die Beschwerdeführerinnen in vertretbarer Weise auf einen (potenziellen) völkerrechtlichen Nachzugsanspruch gestützt auf Art. 8 EMRK. Vor diesem Hintergrund ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als Rechtsmittel zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; vgl. Urteil 2C_917/2019 vom 25. März 2020 E. 1.1). Damit steht die gleichzeitig erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht offen (Art. 113 BGG). Ob die Voraussetzungen des Bewilligungsanspruchs vorliegen, ist indes nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl.”
Même si les conditions formelles de l'art. 44 al. 1 LEI sont remplies, il n'existe pas de droit au regroupement familial ; les autorités statuent dans l'exercice de leur pouvoir d'appréciation. En conséquence, la délivrance d'une autorisation de séjour en vertu de l'art. 44 al. 1 LEI peut être refusée pour des motifs objectifs sérieux, notamment en cas de problèmes importants d'intégration ou de dépendance effective ou probable à l'aide sociale, ainsi que pour les risques financiers qui y sont liés.
“Mit diesem Einkommen lässt sich das soziale Existenzminimum einer dreiköpfigen Familie grundsätzlich decken (vgl. dazu BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1; ferner BGr, 7. November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1, und 31. Juli 2017, 2C_834/2016, E. 2.1). Es ist aber unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insgesamt gleichwohl von einer ungünstigen Prognose über die Auswirkungen des strittigen Familiennachzugs der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführerin 1 ausgeht. So erwägt die Vorinstanz in anderem Zusammenhang zu Recht, dass die Beschwerdeführenden 2 und 3, die kein Deutsch sprechen und bisher kaum die Schule besuchten, im Fall ihrer Einreise in die Schweiz mit erheblichen Integrationsproblemen zu kämpfen hätten. Von den beiden kann daher bei realistischer Betrachtung in näherer Zukunft kein finanzieller Beitrag an den Familienunterhalt erwartet werden, vielmehr wird ihre Integration zusätzliche Kosten mit sich bringen. Selbst bei Erfüllung sämtlicher Voraussetzungen in Art. 44 Abs. 1 AIG besteht nach dem Willen des Gesetzgebers und dem ausdrücklichen Gesetzeswortlaut von Art. 44 AIG im Anwendungsbereich dieser Bestimmung kein Anspruch auf Familiennachzug. Die namentlich mit der Gefahr einer finanziellen Unterstützung durch die öffentliche Hand und den zu erwartenden Integrationsproblemen der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 begründete Verweigerung der Bewilligung der Einreise und des Aufenthalts der Beschwerdeführenden 2 und 3 steht nicht in Widerspruch zum Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung. Die Bewilligungsverweigerung kann daher nicht als rechtsfehlerhafte Ermessensausübung qualifiziert werden. Dass die Beschwerdeführenden ein gewichtiges Interesse an der Familienzusammenführung haben, ändert hieran nichts, zumal der verweigerte Nachzug wie erwähnt nicht vom grundrechtlich garantierten Schutz des Familienlebens erfasst wird. 3.6 Der Schluss der Vorinstanzen, den Beschwerdeführenden 2 und 3 den Nachzug zu verweigern, ist nach dem Gesagten nicht rechtsverletzend.”
“c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Es ist daher zu prüfen, ob der Entscheid des Beschwerdegegners bzw. der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässem Ermessen nach Art. 96 AIG erfolgt ist. 3.3 Die Vorinstanzen erwägen, es erscheine wenig wahrscheinlich, dass sich der Beschwerdeführer und seine Familie von der Sozialhilfe werden ablösen können. Die Gefahr einer fortgesetzten und erheblichen Fürsorgeabhängigkeit sei daher zu bejahen. Da die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG nicht erfüllt sei, sei die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer im Rahmen eines Familiennachzugs zu verweigern. 3.4 Die Vorinstanzen liessen in ihren”
“Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG kann dem ausländischen Ehegatten eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn er nicht auf Sozialhilfe angewiesen ist. Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgestellt, dass der Beschwerdeführer seit 2012 nur noch teilweise erwerbstätig und seit seiner Einreise in die Schweiz im Mai 2017 von der Sozialhilfe abhängig ist. Seine Familie wurde zudem seit dem 1. Juni 2013 fortdauernd von der Sozialhilfe unterstützt und hat bis September 2020 Fr. 375'000.-- an Sozialhilfegeldern bezogen. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, seine Ehefrau habe sich nun die notwendigen Ressourcen für die berufliche Integration aneignen können, so dass nunmehr ihre Integration auf dem Arbeitsmarkt erfolgen könne, vermag diese nicht weiter belegte Aussage die langjährige Sozialhilfeabhängigkeit der Familie nicht in Frage zu stellen (vgl. Urteile 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E..10; 2C_639/2012 vom 13. Februar 2013 E. 2). Die Voraussetzungen von Art. 44 AIG sind mithin nicht erfüllt, weshalb der Beschwerdeführer keine Aufenthaltsberechtigung gestützt auf diese Bestimmung im Verbund mit Art.”
“Eine vorzügliche Integration der Ehefrau des Beschwerdeführers ist damit nicht ersichtlich und muss ein gefestigtes Anwesenheitsrecht ihrerseits verneint werden. Dass das gemeinsame Kind im Juni 2015 in der Schweiz geboren wurde, seither hier lebt und aufwächst, lässt keinen anderen Schluss zu: Als ein hier geborenes ausländisches unmündiges Kind teilt er das ausländerrechtliche Schicksal des sorge- und obhutsberechtigten Elternteils (BGE 143 I 21 E. 5.4). Folglich kann der Beschwerdeführer keinen Nachzugsanspruch gestützt auf Art. 44 AIG ableiten und ist zu prüfen, ob der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässen Ermessen war. 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für den Beschwerdeführer rechtzeitig gestellt wurde (Art. 73 Abs. 1 VZAE), die Familie zusammenlebt (Art. 44 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG). Indessen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, die Familie würde nicht über genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG verfügen. 4.2 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen des Angehörigen, der an die Lebenskosten der Familie beitragen soll, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (BGr, 8.”
La délivrance ou le renouvellement de l'autorisation de séjour prévue à l'art. 44 al. 1 LEI suppose que la personne de référence appartenant à la famille dispose elle‑même d'une autorisation de séjour valable. En l'absence de ce titre principal de séjour, les membres de la famille ne peuvent pas se prévaloir à bon droit de l'art. 44 al. 1; dans de tels cas, il convient d'examiner, le cas échéant, les dispositions dérogatoires prévues (p. ex. un cas de rigueur extraordinaire).
“10) Mme A______ et les trois enfants du couple se prévalent du regroupement familial et subsidiairement de l'existence d'un cas de rigueur. a. Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la loi sur les étrangers du 16 décembre 2005 (aLEtr), qui a alors été renommée LEI, et de l'OASA. Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées avant le 1er janvier 2019 sont régies par l'ancien droit, étant précisé que la plupart des dispositions sont demeurées identiques (arrêts du Tribunal fédéral 2C_737/2019 du 27 septembre 2019 consid. 4.1 ; 2C_841/2019 du 11 octobre 2019 consid. 3). b. En l'espèce, la demande d'autorisation de séjour est postérieure au 1er janvier 2019, de sorte que la cause est soumise au nouveau droit. 11) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Kosovo. 12) a. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité aux conditions énoncées aux let. a à f de cette disposition. b. Faute pour M. A______ de bénéficier d'une autorisation de séjour, la première condition de cette disposition n'est pas réalisée, de sorte que son épouse et ses enfants, dont les deux premiers sont désormais majeurs, ne peuvent pas s'en prévaloir. Reste à examiner les conditions d'un cas de rigueur. 13) a. Aux termes de l'art. 30 al. 1 let. b LEI, il est possible de déroger aux conditions d'admission (art. 18 à 29 LEI) notamment dans le but de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité ou d'intérêts publics majeurs. b. L'art. 30 al. 1 let. b LEI n'a pas pour but de soustraire la personne requérante aux conditions de vie de son pays d'origine, mais implique que la personne concernée se trouve personnellement dans une situation si grave qu'on ne peut exiger de sa part qu'elle tente de se réadapter à son existence passée.”
“1 AIG gestützten Aufenthaltsbewilligung handelt es sich um eine abgeleitete Aufenthaltsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.1 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Somit setzt eine auf Art. 44 Abs. 1 AIG gestützte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau voraus, dass ihr Ehegatte weiterhin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, womit er seinerseits weiterhin in der Schweiz verbleiben darf (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.2 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Mit der Abweisung der Beschwerde des Ehemanns mit Urteil des Bundesgerichts vom 4. Februar 2021 wurde seine obligatorische Landesverweisung gemäss Art. 66a Abs. 1 StGB rechtskräftig (vgl. Art. 61 BGG). Damit ist seine Aufenthaltsbewilligung erloschen (Art. 61 Abs. 1 lit. e AIG). Seit dem 5. Februar 2021 hat der Ehemann somit keine Aufenthaltsbewilligung mehr für die Schweiz und kann die Aufenthaltsbewilligung der Rekurrentin nicht mehr gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG verlängert werden. Entgegen der Ansicht der Rekurrentin wird diese Rechtsfolge durch BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 nicht in Frage gestellt, sondern vielmehr bestätigt. Im mit diesem Entscheid beurteilten Fall widerriefen die kantonalen Behörden die Niederlassungsbewilligung eines Ausländers, wiesen ihn auf den Tag seiner Entlassung aus dem (in der Schweiz durchgeführten) Strafvollzug weg, verweigerten die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung seiner Ehefrau und wiesen sie mit einer Ausreisefrist von zwei Monaten weg. Das Bundesgericht hob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau nur deshalb auf, weil die Niederlassungsbewilligung des Ehemanns gemäss Art. 70 Abs. 1 VZAE bis zu seiner Entlassung aus dem Strafvollzug gültig blieb (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.2). Demnach durfte die Frau in der Schweiz bleiben, solange sich ihr Ehemann in der Schweiz im Strafvollzug befand. Nach der Rückweisung der Sache verlängerte das kantonale Verwaltungsgericht die Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau bis zur Entlassung ihres Ehemanns aus dem Strafvollzug und wies sie auf den Tag der Entlassung ihres Ehemanns weg (BGer 2C_332/2018 vom 17.”
La condition d'indépendance à l'égard de l'aide sociale prévue à l'art. 44 al. 1 let. c LEI s'apprécie en fonction de savoir si les moyens financiers disponibles couvrent le minimum d'existence sociale conformément aux directives de la SKOS. Sont imputables tous les moyens propres (p. ex. revenus d'activité, prestations des assurances sociales, revenus du patrimoine). Il est décisif qu'il n'existe aucun risque concret de dépendance à l'aide sociale ; de simples inquiétudes d'ordre financier ne suffisent pas. Lors de l'évaluation, il convient de tenir compte de l'évolution financière probable sur le long terme.
“Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG setzt die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an ausländische Ehegattinnen und ‑gatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung u.a. voraus, dass sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c). Die Voraussetzung der Unabhängigkeit von der Sozialhilfe ist erfüllt, wenn die finanziellen Mittel ausreichen, um das soziale Existenzminimum gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien [SKOS-RL]) zu decken (BVR 2023 S. 155 E. 5.2). Gestützt auf die aktenkundigen Unterlagen erachtete die Vorinstanz diese Voraussetzung nicht als «zweifelsfrei» erfüllt (angefochtener Entscheid E. 4.4.4).”
“Die Vorinstanz hat die Voraussetzung der Unabhängigkeit von der Sozialhilfe nach Art. 44 Abs. 1 Bst. c AIG verneint. Der Beschwerdeführer erachtet diese Voraussetzung als offensichtlich erfüllt. Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegattinnen und ‑gatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Die Voraussetzung der Unabhängigkeit von der Sozialhilfe nach Art. 44 Abs. 1 Bst. c AIG ist erfüllt, wenn die finanziellen Mittel ausreichen, um das soziale Existenzminimum gemäss den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) zu decken.”
“2 Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 44 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug selbst bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Licht der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; BGE 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852). 3.3 Mit der Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll verhindert werden, dass die nachgezogenen Familienangehörigen von der öffentlichen Fürsorge abhängig werden. Insoweit soll nicht nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum, sondern vielmehr das soziale Existenzminimum sichergestellt werden. Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. 3.4 Das Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ist erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht (vgl. statt vieler BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1). Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (vgl. BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen.”
“2 Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 44 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug selbst bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Lichte der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; BGE 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852). 3.1.3 Mit der Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll verhindert werden, dass die nachgezogenen Familienangehörigen von der öffentlichen Fürsorge abhängig werden. Insoweit soll nicht nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum, sondern vielmehr das soziale Existenzminimum sichergestellt werden. Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen des Angehörigen, der an die Lebenskosten der Familie beitragen soll, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (BGr, 30.”
“April 2014 darauf hin, dass im Hinblick auf die berufliche Integration keine erfolgreiche Integration vorliege. Eine vorzügliche Integration der Ehefrau des Beschwerdeführers ist damit nicht ersichtlich und muss ein gefestigtes Anwesenheitsrecht ihrerseits verneint werden. Dass das gemeinsame Kind im Juni 2015 in der Schweiz geboren wurde, seither hier lebt und aufwächst, lässt keinen anderen Schluss zu: Als ein hier geborenes ausländisches unmündiges Kind teilt er das ausländerrechtliche Schicksal des sorge- und obhutsberechtigten Elternteils (BGE 143 I 21 E. 5.4). Folglich kann der Beschwerdeführer keinen Nachzugsanspruch gestützt auf Art. 44 AIG ableiten und ist zu prüfen, ob der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässen Ermessen war. 4. 4.1 Unbestritten ist, dass das Nachzugsgesuch für den Beschwerdeführer rechtzeitig gestellt wurde (Art. 73 Abs. 1 VZAE), die Familie zusammenlebt (Art. 44 Abs. 1 lit. a AIG) und über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügt (Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG). Indessen gelangte die Vorinstanz zum Schluss, die Familie würde nicht über genügende finanzielle Mittel im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG verfügen. 4.2 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen des Angehörigen, der an die Lebenskosten der Familie beitragen soll, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist.”
La seule situation d'endettement ne justifie pas l'exclusion du regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI ; il est nécessaire que l'endettement soit qualifié et délibérément provoqué. Si des motifs liés à la sécurité ou d'ordre pénal sont présents, il convient — dans le respect de l'art. 8 CEDH — d'opérer une mise en balance entre le droit individuel au regroupement familial et les intérêts publics.
“Februar 2018 E. 6 mit Hinweisen, zur Publikation vorgesehen, sowie BGer 2C_288/2020 vom 18. August 2020 E. 5.2 mit Hinweisen). Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV enthalten praxisgemäss keinen vorbehaltslosen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt bzw. auf Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 142 II 35 E. 6.1; BGE 139 I 330 E. 2 je mit Hinweisen). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut: Liegt eine aufenthaltsbeendende oder -verweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich diese dennoch als zulässig, falls sie gesetzlich vorgesehen ist, einem legitimen Zweck dient und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweist (BGE 142 II 35 E. 6; BGE 139 I 330 E. 2.2). Der Schutz des Privat- und Familienlebens nach Art. 8 EMRK darf nicht dazu führen, dass ein ausländischer Staatsbürger, der die gesetzlichen Voraussetzungen nach dem schweizerischen Recht für den Familiennachzug nicht erfüllt (hier: Art. 44 AIG), seine Angehörigen dennoch in die Schweiz nachziehen kann (vgl. BGer 2C_207/2017 vom 2. November 2017 E. 5.1 mit Hinweisen). Vorab zu untersuchen ist, ob der Beschwerdeführer wegen seiner Schulden den Widerrufstatbestand von Art. 51 Abs. 2 Ingress und lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 Ingress und lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 Ingress und lit. b VZAE erfüllt. Ein allfälliger Anspruch auf Familiennachzug erlischt, wenn gegen den Gesuchsteller selbst Widerrufsgründe vorliegen, insbesondere dann, wenn die Ausländerin oder der Ausländer erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verstossen hat (Art. 51 Abs. 2 Ingress und lit. b in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 Ingress und lit. c AIG und Art. 77a Abs. 1 Ingress und lit. b VZAE). Ein solcher Verstoss ist unter anderem bei mutwilliger Nichterfüllung der öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen anzunehmen. Schuldenwirtschaft allein genügt nicht. Vorausgesetzt ist zusätzlich Mutwilligkeit der Verschuldung; die Verschuldung muss mit anderen Worten selbst verschuldet und qualifiziert vorwerfbar sein (vgl.”
“44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den beantragten Familiennachzug nur unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK verweigern. Gemäss Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens nur zulässig, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und notwendig für die nationale oder öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Die Konvention verlangt insofern eine Abwägung der sich gegenüberstehenden individuellen Interessen an der Erteilung der Bewilligung einerseits und der öffentlichen Interessen an deren Verweigerung andererseits. Kommt einer Person grundsätzlich gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ein Anspruch auf Familiennachzug zu, darf dieser folglich nur aus guten Gründen verweigert werden. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt sind, die Nachzugsfristen nicht eingehalten sind, der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird oder ein Widerrufsgrund vorliegt (vgl. Art. 51 Abs. 2 AIG zum Nachzug durch Niederlassungsberechtigte; BGE 146 I 185 = Pra 110 [2021] Nr. 36 E. 6.2, 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6; BGr, 5. Mai 2023, 2C_448/2022, E. 3.2 – 22. Februar 2021, 2C_493/2020, E. 2.2 – 24. Juli 2020, 2C_293/2020, E. 1.3; VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00364, E. 2.1 – 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 5 – 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). Ein Widerrufsgrund liegt unter anderem vor, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder wenn sie erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. b und c AIG). Als längerfristig im Sinn von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG gilt eine Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr überschreitet (BGE 139 I 145 E.”
Si l'état de fait est incomplet ou non élucidé, l'affaire doit en principe être renvoyée à l'autorité compétente en matière de migration (SID). Le tribunal administratif, dans sa fonction de première et unique instance cantonale de recours, ne doit pas se substituer à l'instance précédente ni procéder aux examens de fond ou aux investigations complémentaires du fait nécessaires à cet égard.
“Nach dem Erwogenen hat die SID zu Unrecht geschlossen, die im Sudan geschlossene Ehe könne nicht anerkannt werden. Der Entscheid der SID hält damit der Rechtskontrolle nicht stand, weshalb er aufzuheben ist. Hebt das Verwaltungsgericht den angefochtenen Entscheid oder die angefochtene Verfügung auf, so urteilt es in der Sache oder weist die Akten zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück (Art. 84 Abs. 1 VRPG). Die SID ist davon ausgegangen, dass es an der Grundvoraussetzung für den Familiennachzug fehlt, weshalb sie dessen Voraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 AIG auch nicht weiter geprüft hat. In dieser Konstellation steht grundsätzlich eine Rückweisung im Vordergrund. Auch wenn das Interesse der Beschwerdeführenden an einem raschen Verfahrensabschluss offensichtlich ist, lässt sich ein Verzicht auf eine Rückweisung mit Blick auf die Interessen an einem korrekten Verfahren nicht vereinbaren. Es ist denn auch nicht Sache des Verwaltungsgerichts, die weiteren Voraussetzungen von Art. 44 AIG als erste und einzige kantonale Beschwerdeinstanz zu prüfen und die hierfür erforderlichen ergänzenden Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen (BVR 2022 S. 19 E. 7.6). Die Sache ist daher zur weiteren Behandlung an die SID zurückzuweisen.”
“Nach dem Erwogenen hat die SID den nachträglichen Familiennachzug der Beschwerdeführerin 2 zu Unrecht mit der Begründung verweigert, es lägen keine wichtigen familiären Gründe vor. Auch in diesem Fall müssen für die Bewilligung des Familiennachzugs die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sein (vorne E. 7.1). Die SID hat sich dazu bisher nicht geäussert (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.4 am Ende; Vernehmlassung SID S. 2 [act. 5]). Es ist nicht Sache des Verwaltungsgerichts, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG als erste und einzige kantonale Beschwerdeinstanz zu prüfen und die hierfür allfällig erforderlichen ergänzenden Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. Die Sache ist daher zur weiteren Behandlung an die SID zurückzuweisen. Die SID wird bei dieser Gelegenheit auch den Nachzug der Beschwerdeführerin 3 materiell zu überprüfen haben (vorne E. 2.4). Diese wird, sofern notwendig, einzuladen bzw. aufzufordern sein, vorgängig bei der schweizerischen Vertretung in Sri Lanka ein Visumsgesuch zwecks Familiennachzugs einzureichen. Weiter wird die SID auch der Frage der registerrechtlichen Anerkennung des Kindsverhältnisses nachzugehen haben.”
LEI art. 44 N. 118 Pour constater la reprise de la communauté de ménage, des éléments de preuve objectifs doivent être fournis en priorité (p. ex. contrat de location, quittances de loyer, factures, relevés d'assurance ou bancaires, décomptes des entreprises de services publics). Les témoignages de proches parents doivent, en raison de leur proximité, être appréciés avec réserve et ne suffisent pas nécessairement à eux seuls à fonder la reprise de la communauté de ménage.
“Le droit de faire administrer des preuves n’empêche cependant pas le juge de renoncer à l’administration de certaines preuves offertes et de procéder à une appréciation anticipée de ces dernières, en particulier s’il acquiert la certitude que celles-ci ne l’amèneront pas à modifier son opinion ou si le fait à établir résulte déjà des constatations ressortant du dossier (ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; 140 I 285 consid. 6.3.1). Le droit d’être entendu ne comprend pas le droit d’être entendu oralement ni celui d’entendre des témoins (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; 138 III 374 consid. 4.3.2). 3.2 En l’espèce, il appartient au recourant de démontrer en premier lieu la reprise de la vie commune par la production de pièces, comme par exemple des contrats de bail, des quittances de loyer, des factures et relevés des Services industriels, de l’assurance-maladie, des fournisseurs de téléphonie, des relevés bancaires. Les témoignages de l’épouse et des enfants du recourant, qui doivent être appréciés avec circonspection en raison de leur proximité avec celui-ci, ne possèdent pas nécessairement une force probante suffisante pour établir la reprise de la vie commune. Cela étant, il sera vu plus loin que faute pour le recourant d’établir qu’il remplit les autres conditions de l’art. 44 LEI, il ne peut prétendre à une autorisation de séjour, de sorte que, même à supposer la cohabitation avec son épouse et ses enfants établie, cette circonstance serait sans effet sur l’issue du litige. Il ne sera pas donné suite à la demande d’actes d’instruction. 4. Le recourant se prévaut de l’art. 44 LEI pour obtenir une autorisation de séjour au titre du regroupement familial. 4.1 Le recours devant la chambre administrative peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, ainsi que pour constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents (art. 61 al. 1 LPA). En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). 4.2 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.”
“2 En l’espèce, il appartient au recourant de démontrer en premier lieu la reprise de la vie commune par la production de pièces, comme par exemple des contrats de bail, des quittances de loyer, des factures et relevés des Services industriels, de l’assurance-maladie, des fournisseurs de téléphonie, des relevés bancaires. Les témoignages de l’épouse et des enfants du recourant, qui doivent être appréciés avec circonspection en raison de leur proximité avec celui-ci, ne possèdent pas nécessairement une force probante suffisante pour établir la reprise de la vie commune. Cela étant, il sera vu plus loin que faute pour le recourant d’établir qu’il remplit les autres conditions de l’art. 44 LEI, il ne peut prétendre à une autorisation de séjour, de sorte que, même à supposer la cohabitation avec son épouse et ses enfants établie, cette circonstance serait sans effet sur l’issue du litige. Il ne sera pas donné suite à la demande d’actes d’instruction. 4. Le recourant se prévaut de l’art. 44 LEI pour obtenir une autorisation de séjour au titre du regroupement familial. 4.1 Le recours devant la chambre administrative peut être formé pour violation du droit, y compris l'excès et l'abus du pouvoir d'appréciation, ainsi que pour constatation inexacte ou incomplète des faits pertinents (art. 61 al. 1 LPA). En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). 4.2 Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l'espèce, avant cette date sont régies par l’ancien droit. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art.”
Des règles particulières de regroupement familial s'appliquent aux personnes admises provisoirement : les dispositions relatives au regroupement familial sont énoncées à l'art. 85 al. 7–7ter LEI et reprennent l'art. 44 LEI. Les membres de la famille peuvent rejoindre la personne admise au plus tôt trois ans après l'ordonnance d'admission provisoire ; hormis ce délai d'attente de trois ans, les délais et règles de regroupement sont comparables à ceux applicables aux personnes titulaires d'un droit de séjour.
“Für vorläufig aufgenommene Personen ist der Familiennachzug in Art. 85 Abs. 7-7ter AIG geregelt. Diese Bestimmungen sind Art. 44 AIG nachgebildet. Allerdings können die Angehörigen frühestens drei Jahre nach Anordnung der vorläufigen Aufnahme nachgezogen werden (Art. 85 Abs. 7 AIG). Abgesehen von dieser dreijährigen Wartefrist sind die Nachzugsfristen gleich geregelt wie bei aufenthaltsberechtigten Personen (vgl. Art. 74 VZAE).”
Référence : LEI art. 44 n. 116 Pour les mariages contractés seulement après la fuite, ainsi que dans des situations comparables (p. ex. les personnes bénéficiant du droit d'asile), le droit au regroupement familial prévu à l'art. 44 al. 1 LEI doit être examiné séparément. Il convient notamment de tenir compte des délais mentionnés dans la jurisprudence pertinente (notamment le délai de cinq ans) ainsi que des conditions énoncées à l'art. 44 al. 1 LEI.
“60 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung in dem Kanton, in dem er sich rechtmässig aufhält sowie nach fünfjähriger rechtmässiger Anwesenheit bei Vorliegen der Voraussetzungen auf die Niederlassungsbewilligung (Art. 60 AsylG i.V.m. Art. 34 des des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [AIG]). Er verfügt somit über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht, welches ihm erlaubt, sich auf den konventions- bzw. verfassungsrechtlich garantierten Schutz seines Familienlebens zu berufen (Art. 8 der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950 [EMRK] und Art. 13 Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV]; BGE 139 I 330, E. 1.2; BGr, 18. April 2018, 2C_502/2017, E. 1.2). Ist die Familie eines asylberechtigten Flüchtlings wie vorliegend nicht durch die Flucht getrennt, sondern die Ehe erst danach eingegangen worden, haben die Ausländerbehörden die Familienvereinigung und allfällige diesbezüglich bestehende Rechtsansprüche ausländerrechtlicher Natur darüber hinaus in Anwendung von Art. 42ff. AIG bzw. Art. 8 EMRK und Art. 13 BV zu prüfen (BGE 139 I 330 E. 1.4.1). 2.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachzuziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters- Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vom 6. Oktober 2006 (ELG) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Zudem muss der Ehegattennachzug innert fünf Jahren (nach dem Eheschluss oder der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung an den originär anwesenheitsberechtigten Ehegatten) geltend gemacht werden (vgl. Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Darüber hinaus darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und kein Widerrufsgrund nach Art.”
“Das Rechtsmittel ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG), da der beschwerdeführende Ehemann gestützt auf seine vormalige Ehe mit einer niederlassungsberechtigten deutschen Staatsangehörigen gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) einen nachehelichen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung hat und damit über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht verfügt (vgl. Bst. A.a hiervor). Die beschwerdeführende Ehefrau und die drei beschwerdeführenden, gemeinsamen Kinder haben im Grundsatz gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG in Verbindung mit Art. 8 EMRK wiederum einen (abgeleiteten) Anspruch auf die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung (vgl. BGE 146 I 185 E. 6; vgl. auch Bst. A.b hiervor).”
L'art. 44 LEI n'établit pas, en soi, un droit au regroupement familial. Toutefois, si la personne titulaire d'un droit de séjour dispose d'un droit de présence consolidé, un droit exécutoire au regroupement familial peut naître sur le fondement de l'art. 8 CEDH en liaison avec l'art. 13 al. 1 Cst. Il est nécessaire que les conditions matérielles prévues par l'art. 44 LEI soient remplies et que les délais applicables au regroupement familial (art. 47 LEI; art. 73 OASA) soient respectés.
“30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde. Er hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem er sich rechtmässig aufhält. Aufgrund dieser asylrechtlichen Situation verfügt der Beschwerdeführer über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht in der Schweiz (BGer 2C_288/2020 vom 18.8.2020 E. 1.2). Trotz dieses gefestigten Aufenthaltsrechts kommt ihm aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen ihm und der Beschwerdeführerin eine gültige Ehe besteht, ein Anspruch auf Familiennachzug zu. Ob eine gültige Ehe besteht, ist nachfolgend zu prüfen. 3. Umstritten ist, ob die im Sudan am 13. Juli 2018 religiös geschlossene und am 28. September 2020 staatlich registrierte Ehe gültig ist.”
“Die Fristen beginnen bei Familienangehörigen von aufenthaltsberechtigten Personen mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 73 Abs. 2 VZAE). Ein Nachzug ausserhalb der erwähnten Fristen kann nur bewilligt werden, wenn – zusätzlich zu den Voraussetzungen von Art. 44 AIG – wichtige familiäre Gründe vorliegen (Art. 73 Abs. 3 Satz 1 VZAE). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_513/2021 vom”
“Die Beschwerdeführerin verfügt derzeit lediglich über eine Aufenthaltsbewilligung, weshalb sie sich für einen Familiennachzug bloss auf Art. 44 Abs. 1 AIG (SR 142.20) berufen kann. Diese Vorschrift verschafft aufgrund ihrer potestativen Formulierung für sich alleine genommen keinen Anspruch im Sinne von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.2; Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 1.1). Allerdings anerkennt die Praxis bei Personen, die selbst einen gefestigten Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz haben, gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 BV einen Anspruch auf den Nachzug von Familienmitgliedern (BGE 146 I 185 E. 6.1; 137 I 284 E. 2.6; Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 3.1). Vorauszusetzen ist aber immerhin, dass die Anforderungen von Art. 44 AIG erfüllt sind, zumal diese mit Art. 8 EMRK kompatibel sind (BGE 146 I 185 E. 6.2; 139 I 330 E. 2.4.1; Urteil 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin wurde am 2. Februar 2023 rechtskräftig widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr ersetzt. Die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wurde zudem an verschiedene Bedingungen geknüpft, so namentlich, dass sie einer Erwerbstätigkeit nachgehe bzw. ihre bestehende Erwerbstätigkeit steigere, den Lebensunterhalt künftig ganz ohne Sozialhilfe bestreite und anlässlich der nächsten Prüfung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einen Sprachnachweis vorlege. Unter den konkreten Umständen erscheint nicht auf Anhieb klar, dass die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin langfristig zu erneuern sein wird, sodass sie derzeit über kein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt. Ein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK i.V.m. Art.”
L'art. 44 LEI n'instaure pas un droit au regroupement familial ; toutefois, en cas de vie familiale étroite et effectivement vécue, la protection de la vie familiale au sens de l'art. 8 CEDH peut intervenir en faveur du regroupement — cela suppose que la personne établie en Suisse dispose d'un droit de séjour bien établi.
“Die Beschwerdeführerinnen berufen sich bezüglich des Familiennachzugs auf Art. 44 AIG i.V.m. Art. 8 EMRK (Schutz des Familienlebens). Art. 44 AIG gewährt aufgrund seiner potestativen Formulierung ("ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt [...] werden") keinen Anspruch auf Familiennachzug. Allerdings können sich die nachzuziehenden Kinder im Falle einer engen und tatsächlich gelebten familiären Beziehung auf den Schutz des Familienlebens gemäss Art. 8 EMRK mit der in der Schweiz ansässigen Person berufen, wenn Letztere über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (in der Schweiz) verfügt, was praxisgemäss der Fall ist, wenn diese Person das Schweizer Bürgerrecht besitzt, ihr die Niederlassungsbewilligung gewährt wurde oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 146 I 185 E. 6.1 f.; 144 I 266 E. 3.3; 137 I 284 E. 1.2 f.; Urteil 2C_409/2018 vom 23. Januar 2019 E. 1.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 145 II 105). Die Mutter der Beschwerdeführerinnen verfügt gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs.”
L'examen du pouvoir d'appréciation porte sur les conditions énoncées à l'art. 44 al. 1 LEI (notamment la cohabitation, un logement adapté aux besoins, l'évitement du recours à l'aide sociale / aux prestations complémentaires, la compétence linguistique). L'art. 44 n'établit aucun droit au regroupement familial; l'octroi demeure à la discrétion des autorités chargées de la police des étrangers.
“5) Le 1er janvier 2019, est entrée en vigueur une modification de la loi fédérale sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr), devenue la loi fédérale sur les étrangers et l’intégration du 16 décembre 2005 (LEI - RS 142.20). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, en cas de révocation, le nouveau droit matériel s'applique à la cause lorsque l'autorité de migration a informé l'administré de son intention de révoquer son autorisation de séjour après le 1er janvier 2019 (arrêt du Tribunal fédéral 2C_522/2021 du 30 septembre 2021 consid. 3). Le nouveau droit s'applique donc en l'espèce, l'OCPM ayant annoncé son intention de refuser de prolonger l'autorisation de séjour du recourant le 17 juillet 2020. 6) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de Colombie. 7) À teneur de l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de dix-huit ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC – RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Anwendbar ist das AIG in seiner seit 1. Januar 2019 geltenden Fassung (Gesuchstellung im Oktober 2019). Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegattinnen und -gatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich bei Volljährigkeit in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können oder sich zu einem entsprechenden Sprachförderungsangebot anmelden (Bst. d sowie Abs. 2 und 3) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt hier die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E.”
“Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). 2. 2.1 Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a–c des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, vormals Ausländergesetz bzw. AuG) kann ausländischen Ehegatten und Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen bzw. zusammenwohnen wollen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Zudem dürfen keine Ergänzungsleistungen bezogen werden (Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG) und kann die Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 4 AIG neu vom Abschluss einer Integrationsvereinbarung abhängig gemacht werden. Weiter darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und es dürfen keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.7 mit Verweis auf die Regelung für Niedergelassene in Art. 51 Abs. 2 AIG). Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). 2.2 Sofern keine wichtigen familiären Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug vorliegen, hat der Familiennachzug innert den Nachzugsfristen von Art. 47 AIG bzw. Art. 73 VZAE und unter allfälliger Berücksichtigung der übergangsrechtlichen Bestimmungen von Art. 126 Abs. 3 AIG zu erfolgen. Bei Kindern ist bis zum vollendeten zwölften Altersjahr innert fünf Jahren nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder Entstehung des Familienverhältnisses um Nachzug zu ersuchen, danach gilt eine einjährige Nachzugsfrist (Art.”
Si la communauté conjugale/ménagère prend fin ou si le droit de séjour de la personne de référence a disparu, la base de droit pour le conjoint rejoint en vertu de l'art. 44 LEI disparaît en règle générale. Dans ces cas, l'examen post-conjugal prévu à l'art. 77 OASA (application analogue des critères énoncés à l'art. 50 LEI) s'applique; celui-ci prévoit notamment que la communauté conjugale doit avoir duré au moins trois ans et que doivent être satisfaits des critères d'intégration ou qu'il existe des motifs personnels importants.
“20), le conjoint étranger titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à condition de vivre en ménage commun avec lui (let. a), de disposer d'un logement approprié (let. b), de ne pas dépendre de l'aide sociale (let. c), d'être apte à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et de ne pas percevoir de prestations complémentaires ni ne pouvoir en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 3.1.2 En l'espèce, comme l'a valablement relevé l'autorité précédente dans la décision sur recours contestée, l'autorisation de séjour de l'époux de la recourante a pris fin à l'entrée en force de la décision d'expulsion prononcée à l'encontre de celui-ci par la justice pénale (art. 61 al. 1 let. e LEI), c'est-à-dire le 12 décembre 2022. En outre, la recourante a relevé que les époux vivaient dorénavant de manière séparée. C'est ainsi à juste titre qu'elle ne se prévaut pas de l'art. 44 LEI pour obtenir la prolongation de son autorisation de séjour en Suisse (voir dans ce sens, ATF 140 II 129 c. 3.4). Pour les mêmes raisons, la recourante ne peut pas non plus prétendre à la conclusion d’une convention d’intégration au sens de l’art. 44 al. 4 LEI dans ce même but, comme elle semble le demander à l'appui de son recours. 3.2 3.2.1 Selon l'art. 77 al. 1 de l'ordonnance fédérale du 24 octobre 2007 relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative (OASA, RS 142.201), l'autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre de regroupement familial en vertu de l'art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d'intégration définis à l'art. 58a al. 1 LEI sont remplis (let. a) ou si la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures (let. b). Cette disposition reprend la teneur de l'art. 50 al. 1 LEI, à la différence qu'elle ne fonde pas de droit à l'octroi ou à la prolongation de l'autorisation de séjour (JAB 2015 p.”
“1 lit. a VZAE hätte verlängert werden können. Nacheheliche Aufenthaltsrechte kommen nicht in Betracht, wenn die Ehegemeinschaft nicht aufgelöst worden ist, sondern lediglich der originär aufenthaltsberechtigte Ehegatte sein Aufenthaltsrecht verloren hat. In diesem Fall teilt die abgeleitete Bewilligung des nachgezogenen Ehegatten das Schicksal der originär erteilten Bewilligung (Geiser/Blocher/Busslinger, in: Uebersax et al. [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Auflage, Basel 2022, N 23.297). Nach der gesetzgeberischen Zielsetzung geht es in Art. 77 Abs. 1 VZAE darum, die Ehegatten nach Auflösung der Ehe zu schützen: Sie sollen sich nicht vor das Dilemma gestellt sehen, entweder in einer unzumutbaren ehelichen Gemeinschaft zu verbleiben oder allein in ein gesellschaftliches Umfeld zurückzukehren, in dem sie wegen ihrer Trennung oder Scheidung möglicherweise geächtet werden (vgl. BGE 140 II 129 E. 3.5 S. 133 zu Art. 50 AIG). Die Situation einer Ausländerin, der im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden war und deren Landsmann und Ehegatte seine Aufenthaltsbewilligung verloren hat, entspricht nicht derjenigen, die dem Gesetzgeber vor Augen gestanden hat. Sie sieht sich nicht vor das Dilemma gestellt, in einer unzumutbaren Ehe zu verbleiben oder allein in ihre Heimat zurückzukehren. Sie kann vielmehr zusammen mit ihrem Ehemann, zu dem sie in die Schweiz gezogen ist und von dessen Aufenthaltsrecht sie ihr eigenes abgeleitet hat, in die gemeinsame Heimat zurückkehren und dort das Familienleben wie bisher weiterführen (vgl. BGE 140 II 129 E. 3.6 S. 133 f. zu Art. 50 AIG). Damit unterscheidet sich ihre Situation wesentlich von derjenigen einer Ausländerin, deren Ehegemeinschaft durch Trennung, Scheidung oder gar Tod ihres Ehegatten aufgelöst worden ist und die daher abgesehen von allfälligen Unterhaltsansprüchen nicht mehr auf die Unterstützung ihres Ehegatten zählen kann. Folglich ist es im Licht der gesetzgeberischen Zielsetzung von Art. 77 Abs.”
“Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dürfen EU-Staatsangehörige in Bezug auf den Nachzug ihres Ehegatten nicht schlechtergestellt werden als Schweizer Bürger. Dieses Diskriminierungsverbot entfällt jedoch, wenn der Ehegatte kein Anwesenheitsrecht in der Schweiz mehr hat (BGE 144 II 1 E. 4.5 ff.). Vorliegend erlosch das Anwesenheitsrecht des damaligen Ehemanns der Beschwerdeführerin infolge Landesverweisung (Art. 61 Abs. 1 AIG). Somit kann sie sich nicht auf das Diskriminierungsverbot nach Art. 2 FZA und damit auch nicht erfolgreich auf Art. 50 AIG berufen (vgl. zum Ganzen VGr, 1. Juli 2020, VB.2020.00315, E. 3.3; 17. April 2019, VB.2019.00139, E. 4.1.1; kritisch zu dieser bundesgerichtlichen Rechtsprechung VGr, 23. Oktober 2019, VB.2019.00425, E. 3 mit Hinweisen). 2.3 Demnach wäre vorliegend grundsätzlich Art. 77 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) anwendbar. Gemäss dieser Bestimmung kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs von Personen mit Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Vorliegend scheitert die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 77 VZAE jedoch daran, dass der damalige Ehemann der Beschwerdeführerin bereits etwa eineinhalb Jahre nach deren Einreise des Landes verwiesen wurde und der auf die eheliche Gemeinschaft gestützte Aufenthaltsanspruch keine drei Jahre bestand. Ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch kann nicht durch Aufgabe des ehelichen Zusammenlebens neu entstehen, wenn der (abgeleitete) eheliche Aufenthaltsanspruch bereits vorher untergegangen ist (zum Ganzen vgl. VGr, 20. März 2019, VB.2019.00045, E. 3.2.1.1). Wichtige persönliche Gründe, die einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machten, macht die Beschwerdeführerin sodann nicht geltend. Dass Beschwerdegegner und Vorinstanz der Beschwerdeführerin keinen nachehelichen Aufenthalt gewährten, ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht gerügt.”
“2; Directives LEI, octobre 2013, dans leur teneur actualisée au 1er janvier 2021, ch. 6.15); que si tel n'est pas le cas, soit si l'ex-conjoint ne dispose plus, au moins, d'une autorisation de séjour en Suisse, c'est l'art. 77 de l’ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA, RS 142.201) qui s'applique; que cette disposition prévoit que l’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si: a. la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a, al. 1, LEI sont remplis, ou b. la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures; que l'art. 77 al. 1 OASA reprend les conditions de l'art. 50 LEI concernant les membres de la famille d'une personne titulaire d'une autorisation de séjour regroupée en vertu de l'art. 44 LEI (Amarelle/Christen, p. 465); que les personnes regroupées ne peuvent toutefois pas bénéficier d'un droit au renouvellement de leur titre de séjour en cas de dissolution de la famille, contrairement aux personnes pouvant se prévaloir des art. 42 et 43 LEI (Amarelle/Christen, p. 465; Directives LEI, idem); que, dans le cas particulier, le dossier de la cause ne permet pas de déterminer si l'ex-épouse du recourant dispose ou non encore d'un titre de séjour en Suisse, de sorte qu'il n'est pas possible d'établir si la jurisprudence parue aux ATF 144 II 1 trouve application; que cette question peut toutefois demeurer indécise, l'issue du recours restant inchangée, que l'on examine l'affaire sous l'angle de l'art. 50 LEI ou de l'art. 77 OASA, les conditions de ces dispositions étant analogues (cf. arrêt TAF F-1382/2017 du 9 avril 2019 consid. 7.2); que, selon la jurisprudence, à partir du moment où la première condition de l'art. 50 LEI - l'existence d'une véritable union conjugale pendant au moins trois ans - n'est pas réalisée, il devient inutile de réunir en outre tous les éléments nécessaires pour examiner si la seconde condition - une intégration réussie - est remplie (cf.”
S'il manque ou vient à manquer le droit de séjour de la personne déterminante pour le regroupement familial, la condition fondamentale requise pour le regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI tombe en règle générale; dans un tel cas, il n'existe généralement aucun droit légal au renouvellement de l'autorisation de séjour des personnes regroupées.
“Ohne Anwesenheitsrecht der Beschwerdeführerin fällt die Grundvoraussetzung für den Familiennachzug des Beschwerdeführers dahin (Art. 44 AIG), weshalb für die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung kein gesetzlicher Anspruch existiert.”
“20), le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à condition notamment de vivre en ménage avec lui; qu’en l’occurrence, du moment que les époux sont séparés depuis le mois d'août 2021 et qu’il n’existe aucun indice concret d’une reprise possible de la vie commune - tout dialogue avec son épouse étant rompu depuis un an -, le recourant ne peut manifestement plus invoquer la disposition légale précitée pour obtenir le maintien de son autorisation, malgré ses affirmations; que, de même, force est en outre de constater que le recourant ne peut plus se prévaloir d'un titre de séjour fondé sur l'Accord du 21 juin 1999 entre la Confédération suisse, d'une part, et la Communauté européenne et ses Etats membres, d'autre part, sur la libre circulation des personnes (ALCP; RS 0.142.112.681; cf. arrêts TF 2C_859/2017 du 20 décembre 2017 consid. 3.1; 2C_20/2019 du 13 mai 2019 consid. 5.2); que l'art. 50 al. 1 LEI prévoit cependant qu'après la dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l'octroi d'une autorisation de séjour et la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 subsiste dans les cas suivants: a. l'union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d'intégration définis à l'art. 58a sont remplis, ou b. la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures; qu'en principe, l'art. 50 LEI ne concerne toutefois que les conjoints qui ont eu droit à une autorisation de séjour en vertu des art. 42 et 43 LEI, à l'exclusion de l'art. 44 LEI, en cause dans le cas d'espèce (cf. arrêts TF 2C_1021/2015 du 18 novembre 2015 consid. 4.2; 2C_97/2017 du 27 juillet 2017 consid. 1.1; TC FR 601 2019 154 du 27 janvier 2020; cf. Amarelle/Christen, in Code annoté de droit des migrations, Volume II, Loi sur les étrangers, 2017, p. 465); que l'art. 50 LEI trouvera toutefois application - pour garantir l'interdiction de la discrimination - lorsque la personne ayant le droit originaire à la libre circulation en vertu de cet accord - soit l'ex-femme en l'occurrence - possède une autorisation d'établissement ou dispose encore d'un titre de séjour en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; arrêts TF 2C_955/2017 consid. 3.1; 2C_616/2019 du 19 août 2019 consid. 5.1.2; Directives LEI, octobre 2013, dans leur teneur actualisée au 1er janvier 2021, ch. 6.15); que, si tel n'est pas le cas, soit si l'ex-conjoint ne dispose plus, au moins, d'une autorisation de séjour en Suisse, c'est l'art. 77 de l’ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative (OASA, RS 142.”
Citation : LEI art. 44 n. 110 Les liens familiaux nouvellement créés ou établis uniquement à l'étranger n'entrent pas dans l'objet des dispositions sur le regroupement familial en droit d'asile. Selon la jurisprudence citée, les art. 71 al. 1 et 3 LAsi visent la réunification des familles qui existaient au moment de la fuite et qui en ont été séparées; l'admission de nouvelles relations, non vécues avant la fuite, n'est donc pas prévue. Une application analogique de l'art. 44 LEI (respectivement de l'art. 85c LEI) pour combler une lacune n'est, selon les motifs de la décision, pas envisageable, car cela porterait atteinte à la répartition des compétences entre la Confédération et les cantons.
“_______ ihr Familienleben nicht gemeinsam in der Türkei führen können, zumal ihnen dies bereits einmal gelungen ist und es sich bei der Anmerkung des Beschwerdeführers, er habe sich damals illegal dort aufgehalten, um eine unbelegte Parteibehauptung handelt, insbesondere da er sich in der Türkei einen ukrainischen Pass ausstellen lassen konnte und das Land legal verlassen hat (vgl. schriftliche Kurzbefragung des Beschwerdeführers vom 31. März 2023, inklusive Beilagen; SEM-Akte [...]-4/32), dass der Gesetzgeber betreffend Familienzusammenführung keine andere gesetzliche Grundlage vorgesehen hat und Vorstösse zur Anpassung der bestehenden Regelung beziehungsweise über Art. 71 AsylG hinausgehende Bestrebungen - entgegen der beschwerdeweisen Ausführungen (vgl. BVGer-act. 1 Punkt 4 S. 5) - klar abgelehnt hat beziehungsweise nicht darauf eingetreten ist (Parlamentarische Initiative Müller Philipp [16.403], Familiennachzug. Gleiche Regelung für Schutzbedürftige wie für vorläufig Aufgenommene; vgl. Amtliches Bulletin [AB] 2021 N 78 ff.), dass eine Lückenfüllung durch analoge Anwendung von Art. 44 AIG (SR 142.20) beziehungsweise Art. 85c AIG sodann nicht in Betracht fällt, weil eine solche im Ergebnis die Missachtung der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen zur Folge hätte (vgl. Urteil E-7288/2023 E. 7), dass der Beschwerdeführer aufgrund der erst in der Türkei erfolgten Aufnahme der Beziehung zu B._______ sowie der nicht durch eine Flucht veranlassten Trennung auch unter dem Titel des Familienasyls gemäss Art. 51 AsylG keinen Anspruch auf einen Familiennachzug aus dem Ausland hätte, weshalb aus der Perspektive des Asylrechts eine Schlechterstellung des Beschwerdeführers durch den Status S zu verneinen ist, dass Zweck der Bestimmungen von Art. 71 Abs. 1 und 3 AsylG die Wiedervereinigung von im Zeitpunkt der Flucht aus der Ukraine vorbestandenen sowie durch die Flucht getrennten Familiengemeinschaften und nicht die Aufnahme neuer respektive vor der Flucht aus dem Heimatstaat noch nicht gelebter familiärer Beziehungen ist (vgl. BVGE 2018 VI/6 E. 5, 2017 VI/4 E. 3.1 und E. 4.”
LEI art. 44 N. 109 En cas de risque concret que les personnes rejoignant le titulaire deviennent dépendantes de l'aide sociale, le regroupement familial peut être refusé même si le droit de séjour est par ailleurs acquis ; le refus fondé sur la dépendance à l'aide sociale est reconnu par la jurisprudence comme un intérêt public légitime. De simples inquiétudes financières ou des hypothèses générales ne suffisent pas ; il convient d'examiner l'évolution financière vraisemblable sur le long terme.
“2 Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 44 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug selbst bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Licht der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; BGE 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852). 3.3 Mit der Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll verhindert werden, dass die nachgezogenen Familienangehörigen von der öffentlichen Fürsorge abhängig werden. Insoweit soll nicht nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum, sondern vielmehr das soziale Existenzminimum sichergestellt werden. Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. 3.4 Das Kriterium der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ist erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht (vgl. statt vieler BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1). Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden (vgl. BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1). Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen.”
“Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich einen Anspruch auf Familiennachzug haben, sofern ihre Beziehung als eingetragene Partner intakt ist und tatsächlich gelebt wird. 5. 5.1 Kommt den Betroffenen grundsätzlich ein Anspruch auf Familiennachzug aus Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV zu, haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie dieses nur aus guten Gründen abweisen (vgl. zum Ganzen VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1; VGr, 18. November 2020, 2020.00527, E. 2.1). 5.2 Solche Gründe liegen vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) nicht erfüllt sind oder Erlöschensgründe im Sinn von Art. 51 Abs. 2 AIG bestehen (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.6; BGr, 8. April 2019, 2C_835/2018, E. 4.1). 5.3 Die Vorinstanz verweigerte den Familiennachzug gestützt auf Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG aufgrund der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers und seines eingetragenen Partners und des daraus resultierenden Sozialhilferisikos. 5.4 Mit der Bewilligungsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll über das betreibungsrechtliche Existenzminimum hinaus auch das soziale Existenzminimum sichergestellt werden: Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge usw. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1; vgl. BGr, 7. November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1 – 31. Juli 2017, 2C_834/2016 E. 2.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen.”
“2 Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 44 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug selbst bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Lichte der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; BGE 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852). 3.1.3 Mit der Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll verhindert werden, dass die nachgezogenen Familienangehörigen von der öffentlichen Fürsorge abhängig werden. Insoweit soll nicht nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum, sondern vielmehr das soziale Existenzminimum sichergestellt werden. Die Eigenmittel müssen das Niveau erreichen, ab dem gemäss den Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) kein Sozialhilfeanspruch resultiert. Anzurechnen sind dabei sämtliche Eigenmittel wie Erwerbseinkommen, Sozialversicherungsleistungen, Vermögenserträge etc. Der Abweisungsgrund der Fürsorgeabhängigkeit setzt die konkrete Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit voraus, während blosse finanzielle Bedenken nicht genügen (BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1). Es ist die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Das Einkommen des Angehörigen, der an die Lebenskosten der Familie beitragen soll, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (BGr, 30.”
“– und nicht seinen eigenen Angaben zufolge CHF 820 – an das Betreibungsamt zahlte, er seine laufenden Krankenkassenprämien von monatlich CHF 420 im Jahr 2019 nicht bezahlte und die Sozialen Dienste vom Juni 2019 bis April 2020 die Kinderalimente für seinen Sohn (CHF 450 monatlich) bevorschussten. Nicht umstritten ist sodann im vorliegenden Fall, dass das strittige Nachzugsgesuch für die Ehegattin des Beschwerdeführers die Frist nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 lit. b AIG sowie Art. 73 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S.”
Dans une décision, l'entrée a été autorisée provisoirement pour une durée d'un an; dans la même procédure, le délai de regroupement familial prévu à l'art. 47 al. 1 LEI a été considéré comme respecté.
“ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG) verbunden wäre. Zudem liege keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vor. Die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG ist demgegenüber unstreitig eingehalten. 3.5 Die Beschwerdeführerin 1 bewohnt aktuell eine Zweizimmerwohnung mit einer Fläche von 49,6 m2 für eine Person. Dies mag für drei erwachsene Personen eher klein erscheinen. Der Beschwerdeführerin 1 kann jedoch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie sich – in einer Stadt mit beschränktem Angebot an Wohnungen und hohen Mietpreisen pro Quadratmeter – (bisher, vor der Bewilligung des Nachzugs ihrer Kinder) noch keine grössere Wohnung suchte (vgl. BGr, 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.3). Die Verwaltung gestattete ihr zudem den Zuzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 für die Dauer eines Jahres. Damit ist die Voraussetzung einer bedarfsgerechten Wohnung in Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt. Sodann ist die Beschwerdeführerin 1 gemessen an der Dauer ihres hiesigen Aufenthalts in wirtschaftlicher Hinsicht gut in der Schweiz integriert. Bereits vor ihrer vorläufigen Aufnahme absolvierte sie ein zweimonatiges Praktikum in einem Alterszentrum. Im Dezember 2019 – kurz nach der vorläufigen Aufnahme – trat sie eine Stelle in einem Restaurant in Zürich an, wo sie zunächst Teilzeit angestellt war und seit Juli 2020 im Rahmen eines unbefristeten Anstellungsverhältnisses als Küchenhilfe tätig ist. In den Jahren 2021 und 2022 erwirtschaftete sie dabei stets ein Nettoeinkommen zwischen Fr. 3'300.- und Fr. 3'700.- pro Monat. Seit dem 1. Oktober 2023 verdient sie rund Fr. 4'160.- netto vor Abzug der Quellensteuer. Mit diesem Einkommen lässt sich das soziale Existenzminimum einer dreiköpfigen Familie grundsätzlich decken (vgl. dazu BGr, 30. Mai 2011, 2C_685/2010, E. 2.3.1; ferner BGr, 7. November 2018, 2C_98/2018, E. 4.1, und 31. Juli 2017, 2C_834/2016, E. 2.1). Es ist aber unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz insgesamt gleichwohl von einer ungünstigen Prognose über die Auswirkungen des strittigen Familiennachzugs der inzwischen volljährigen Beschwerdeführenden 2 und 3 auf die finanzielle Situation der Beschwerdeführerin 1 ausgeht.”
Selon la jurisprudence, l'art. 44 al. 1 LEI est conçu comme une norme potestative : l'octroi d'une autorisation de séjour pour regroupement familial relève de l'appréciation discrétionnaire de l'autorité et ne crée pas un droit absolu. Lors de l'exercice de ce pouvoir d'appréciation, il convient de tenir compte de la situation particulière des personnes admises à titre provisoire.
“7 LEI sont respectés, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l’admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans ; les demandes de regroupement familial pour les enfants de plus de 12 ans doivent être déposées dans les douze mois suivants ; si le lien familial n’est établi qu’après l’expiration du délai légal prévu à l’art. 85 al. 7 LEI, les délais commencent à courir à cette date-là (al. 3). Passé ce délai, le regroupement familial différé ne peut être autorisé que pour des raisons familiales majeures ; si nécessaire, les enfants de plus de quatorze ans sont entendus ; en règle générale, l’audition se déroule dans les locaux de la représentation suisse du lieu de séjour (al. 4). La situation particulière des réfugiés admis à titre provisoire doit être prise en considération lors de la décision relative à l’autorisation de regroupement familial. Pour les membres de la famille des réfugiés admis à titre provisoire, l’art. 37 de l’ordonnance 1 du 11 août 1999 sur l’asile relative à la procédure (ordonnance 1 sur l’asile, OA 1 - RS 142.311) s’applique par analogie (al. 5). 2.5 Selon l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour peut obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci notamment s’il vit en ménage commun avec lui (let. a), dispose d’un logement approprié (let. b), ne dépend pas de l’aide sociale (let. c), est apte à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d), la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art.”
“7 LEI sont respectés, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l’admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans ; les demandes de regroupement familial pour les enfants de plus de 12 ans doivent être déposées dans les douze mois suivants ; si le lien familial n’est établi qu’après l’expiration du délai légal prévu à l’art. 85 al. 7 LEI, les délais commencent à courir à cette date-là (al. 3). Passé ce délai, le regroupement familial différé ne peut être autorisé que pour des raisons familiales majeures ; si nécessaire, les enfants de plus de quatorze ans sont entendus ; en règle générale, l’audition se déroule dans les locaux de la représentation suisse du lieu de séjour (al. 4). La situation particulière des réfugiés admis à titre provisoire doit être prise en considération lors de la décision relative à l’autorisation de regroupement familial. Pour les membres de la famille des réfugiés admis à titre provisoire, l’art. 37 de l’ordonnance 1 du 11 août 1999 sur l’asile relative à la procédure (ordonnance 1 sur l’asile, OA 1 - RS 142.311) s’applique par analogie (al. 5). 2.5 Selon l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour peut obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci notamment s’il vit en ménage commun avec lui (let. a), dispose d’un logement approprié (let. b), ne dépend pas de l’aide sociale (let. c), est apte à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d), la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art.”
S'il n'est pas établi qu'un logement répondant aux besoins au sens de l'art. 44 al. 1 let. b LEI a été présenté, la demande peut être rejetée. En pratique, un contrat de bail présenté seulement au cours de la procédure administrative ou judiciaire a été jugé insuffisant par l'instance précédente.
“Dies hat die Vorinstanz getan und kam zum Schluss, die Voraussetzungen nach Art. 44 AIG seien nicht gegeben. Dies war nicht zu beanstanden, erfüllten die Beschwerdeführenden damals auch nicht das Kriterium einer bedarfsgerechten Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG. Der Mietvertrag für eine bedarfsgerechte Wohnung (4-Zimmer-Wohnung in der Wohnsiedlung F) wurde erst vor Verwaltungsgericht eingereicht. Ferner stellte die Vorinstanz den Beschwerdeführenden insbesondere mit Blick auf den Beschwerdeführer eine negative Zukunftsprognose hinsichtlich der Loslösung von der Sozialhilfeabhängigkeit, da der Beschwerdeführer selbst unter Berücksichtigung der statusspezifischen Umständen bei Flüchtlingen mit Asylstatus nicht alles ihm Zumutbare unternommen habe, um auf dem Arbeitsmarkt den eigenen Unterhalt möglichst autonom zu bestreiten und sich zumindest in einem bestimmten Umfang von der Sozialhilfe loslösen zu können. Anders als vor Verwaltungsgericht musste unter dem Blickwinkel von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG somit auch der Sozialhilfebezug des Beschwerdeführers thematisiert werden. Diese vorinstanzlichen”
“________ in seinem Heimatland die türkische Staatsangehörige B.A.________ (geb. 1994). Diese stellte am 6. Oktober 2017 beim schweizerischen Generalkonsulat in Istanbul ein Gesuch um Bewilligung der Einreise in die Schweiz im Rahmen des Familiennachzugs. B. Mit Verfügung vom 29. Juli 2019 lehnte das Amt für Migration und Bürgerrecht des Kantons Basel-Landschaft (AFMB; nachfolgend: Migrationsamt) das Gesuch um Erteilung der Einreisebewilligung für B.A.________ ab. Gegen diese Verfügung erhob A.A.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und beantragte deren Aufhebung sowie die Bewilligung des Familiennachzugs, unter o/e-Kostenfolge, wobei er auch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und -verbeiständung ersuchte. Mit Beschluss vom 17. März 2020 wies der Regierungsrat die Beschwerde vollumfänglich ab. Zur Begründung führte dieser im Wesentlichen aus, bei der von A.A.________ bewohnten Wohnung handle es sich nicht um eine bedarfsgerechte Unterkunft im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG (SR 142.20; bis 31. Dezember 2018: AuG), sodass die Erteilung einer Einreisebewilligung an seine Ehefrau zu jenem Zeitpunkt nicht infrage komme. Eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde von A.A.________ und B.A.________ hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, mit Urteil vom 9. Dezember 2020 (zugestellt am 26. Februar 2021) gut und wies das Migrationamt an, B.A.________ eine Einreisebwilligung im Rahmen des Familiennachzugs zu erteilen. Auf eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neuverlegung der Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens verzichtete das Kantonsgericht. C. Mit Eingabe vom 12. April 2021 reichen A.A.________ und B.A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht ein. Sie beantragen, das Urteil vom 9. Dezember 2020 sei im Kostenpunkt insofern aufzuheben, als die Vorinstanz die Angelegenheit nicht zur Neuverlegung der Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens zurückgewiesen habe. Dementsprechend sei die Vorinstanz anzuweisen, die Angelegenheit zur Neuverlegung der Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens an den Beschwerdegegner zurückzuweisen.”
Dans le cas d'une prétention fondée sur un séjour de longue durée en vertu de l'art. 8 CEDH, les autorités ne peuvent refuser le regroupement familial prévu à l'art. 44 LEI que pour des motifs sérieux. La jurisprudence a notamment retenu comme tels le défaut des conditions d'octroi au sens de l'art. 44 LEI, le non-respect des délais de regroupement applicables (art. 47 LEI / art. 73 OASA), l'existence de motifs d'extinction au sens de l'art. 51 al. 2 LEI, ou encore une conduite constitutive d'un abus de droit.
“2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 21. Dezember 2023, VB.2023.00629, E. 3.2, und 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 H, die aktuelle Ehefrau des Beschwerdeführers, hält sich seit Mai 2005 und damit seit deutlich mehr als zehn Jahren in der Schweiz auf. Praxisgemäss ist bei dieser Ausgangslage davon auszugehen, dass ihr ein gefestigter Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK zukommt (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.9). Da zudem aus den Akten keine Anhaltspunkte hervorgehen, dass die Beziehung von H und dem Beschwerdeführer nicht intakt wäre oder nicht gelebt würde, kann sich auch der Beschwerdeführer für den Familiennachzug auf Art. 8 Abs. 1 EMRK berufen. Bei dieser Konstellation haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den anbegehrten Nachzug nur aus guten Gründen verweigern. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt oder die in Art. 47 AIG bzw. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) statuierten Nachzugsfristen nicht eingehalten sind, oder wenn Erlöschensgründe nach Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen beziehungsweise der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird (BGE 146 I 185 E. 6.2, 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6; VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00364, E. 2.1 – 6. April 2023, VB.2022.00459, E. 3.1 – 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 5). 2.4 Nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG erlöscht der Anspruch auf Familiennachzug, wenn ein Widerrufsgrund nach Art. 62 oder 63 Abs. 2 AIG vorliegt. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn die nachzuziehende Person erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Nach Art. 77a Abs. 1 lit. b der Verordnung vom 24.”
art. 44 LEI n'accorde pris isolément aucun droit subjectif au regroupement familial ; l'octroi de l'autorisation reste en principe soumis à l'appréciation discrétionnaire des autorités de police des étrangers. La jurisprudence relève cependant qu'une personne titulaire d'un droit de séjour, sous certaines conditions (p. ex. droit de séjour consolidé, satisfaction des conditions de l'art. 44 LEI et respect des délais de regroupement), peut, sur la base de l'art. 8 CEDH en liaison avec l'art. 44 LEI, bénéficier d'un droit au regroupement familial.
“30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde. Er hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem er sich rechtmässig aufhält. Aufgrund dieser asylrechtlichen Situation verfügt der Beschwerdeführer über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht in der Schweiz (BGer 2C_288/2020 vom 18.8.2020 E. 1.2). Trotz dieses gefestigten Aufenthaltsrechts kommt ihm aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen ihm und der Beschwerdeführerin eine gültige Ehe besteht, ein Anspruch auf Familiennachzug zu. Ob eine gültige Ehe besteht, ist nachfolgend zu prüfen. 3. Umstritten ist, ob die im Sudan am 13. Juli 2018 religiös geschlossene und am 28. September 2020 staatlich registrierte Ehe gültig ist.”
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
“Gemäss Art. 44 Abs. 1 und 3 AIG kann ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt oder verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen und Invalidenversicherung (ELG, SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte. Art. 44 AIG gewährt dabei keinen Anspruch auf Familiennachzug (BGer 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 1.1, mit Hinweis auf BGer 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2 [zur Publikation vorgesehen]; BGE 139 I 330 E. 1.2 S. 332, 137 I 284 E. 1.2 S. 286). Ob der Rekurrent eine gefestigte Aufenthaltsberechtigung hat, die ihm gestützt auf Art. 8 EMRK in Verbindung mit Art. 44 AIG einen Anspruch auf Nachzug seiner Familienangehörigen verschaffen könnte, kann mangels Entscheiderheblichkeit offenbleiben. Selbst ein solcher Anspruch würde neben der Erfüllung der genannten Nachzugsbedingungen gemäss Art. 44 AIG insbesondere auch die Erfüllung der Nachzugsfristen gemäss Art. 47 AIG voraussetzen (BGer 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 3.3, 2C_668/2018 vom 28. Februar 2020 E. 6.2).”
Si la relation familiale est intacte et effectivement vécue, et si la personne résidant en Suisse dispose d'un droit de séjour stable, l'art. 8 CEDH (en liaison avec l'art. 13 Cst.) peut entraîner un droit au regroupement familial du conjoint en vertu de l'art. 44 LEI. Dans un tel cas, les autorités doivent statuer conformément à leurs obligations et ne peuvent refuser le regroupement du conjoint que pour les motifs énoncés à l'art. 8 al. 2 CEDH; il convient d'opérer une pondération entre l'intérêt individuel au regroupement et les intérêts publics.
“d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen über das Nachzugsgesuch (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Aus dem in Art. 8 Abs. 1 der EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens lässt sich allerdings ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 30. August 2023, VB.2023.00301, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). Ist dies der Fall, haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den beantragten Familiennachzug nur unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK verweigern. Gemäss Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens nur zulässig, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und notwendig für die nationale oder öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Die Konvention verlangt insofern eine Abwägung der sich gegenüberstehenden individuellen Interessen an der Erteilung der Bewilligung einerseits und der öffentlichen Interessen an deren Verweigerung andererseits. Kommt einer Person grundsätzlich gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ein Anspruch auf Familiennachzug zu, darf dieser folglich nur aus guten Gründen verweigert werden. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art.”
Citation: LEI art. 44 n. 102 Début des délais : Les délais pour le regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI commencent soit à la délivrance de l'autorisation de séjour ou d'établissement, soit à la survenance du lien familial. Pour les réfugiés reconnus, — malgré l'existence du statut de réfugié déjà à la suite de la décision d'asile — c'est la délivrance effective de l'autorisation de séjour qui est déterminante pour le point de départ du délai.
“85 al. 7 LEI prévoit que les enfants célibataires de moins de 18 ans des personnes admises à titre provisoire, y compris les réfugiés admis à titre provisoire, peuvent bénéficier du regroupement familial et du même statut, au plus tôt trois ans après le prononcé de l'admission provisoire, à différentes conditions mentionnées dans cette disposition. L'art. 74 al. 3 de l'ordonnance du 24 octobre 2007 relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative (OASA; RS 142.201) précise que si les délais relatifs au regroupement familial prévus à l'art. 85 al. 7 LEI sont respectés, la demande visant à inclure des membres de la famille dans l'admission provisoire doit être déposée dans les cinq ans. Les demandes de regroupement familial pour les enfants de plus de douze ans doivent être déposées dans les douze mois suivants. Si le lien familial n'est établi qu'après l'expiration du délai légal prévu à l'art. 85 al. 7 LEI, les délais commencent à courir à cette date-là. L'art. 44 LEI prévoit quant à lui que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à différentes conditions mentionnées dans cette disposition. Le regroupement familial pour les enfants d'un titulaire d'une autorisation de séjour doit également être demandé dans un délai de cinq ans et, pour les enfants de plus de 12 ans, dans un délai de 12 mois (cf. art. 47 al. 1 LEI; art. 73 al. 1 OASA). Si l'enfant atteint l'âge de 12 ans durant le délai de 5 ans de l'art. 47 al. 1 LEI, ce délai se verra raccourci à un an au plus à partir du 12e anniversaire. Pour les membres de la famille d'étrangers, le délai commence à courir lors de l'octroi de l'autorisation de séjour ou d'établissement ou lors de l'établissement du lien familial (art. 47 al. 3 let. b LEI; art. 73 al. 2 OASA). La teneur de ces articles était identique dans la loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers, qui a été remplacée par la LEI le 1er janvier 2019 (cf.”
“Es muss zwischen der Entstehung des Anspruchs auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung und der effektiven Erteilung unterschieden werden. Solches ergibt sich wie bereits erwähnt aus dem klaren Wortlaut von Art. 47 Abs. 3 AIG, aber auch aus dem Vergleich zum Statuswechsel von einer Aufenthalts- zu der Niederlassungsbewilligung. In diesem Fall beginnt der Anspruch auf den Wechsel, wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Erteilung der Niederlassungsbewilligung muss indes nicht mit dem Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs zusammenfallen. Gleiches muss für anerkannte Flüchtlinge, welchen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde, gelten. Der Beschwerdeführer kann gestützt auf seine Flüchtlingseigenschaft einen Anspruch geltend machen, dass sein Aufenthaltsrecht in der Schweiz anerkannt und ihm die damit verbundene Aufenthaltsbewilligung ausgestellt wird. Auch wenn deren Erteilung wie erwähnt letztlich rein deklaratorischer Natur ist, muss eine ausländische Person dennoch über eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügen, um einen Familiennachzug nach Art. 44 AIG geltend machen zu können. Die Beschwerdeführenden wenden sodann zu Recht ein, dass die Flüchtlingseigenschaft bereits mit der Erfüllung der Kriterien von Art. 1 des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (FK) beginnt und mit dem positiven Asylentscheid die Flüchtlingseigenschaft lediglich anerkannt wird. Es handelt sich insofern nicht um einen Statuswechsel. Es ist somit der Rechtsaufassung der Beschwerdeführenden zu folgen und für den Beginn der Nachzugfrist auf die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung abzustellen. Es stellt sich folglich die Frage, wann dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung erteilt worden ist. Wie den Akten zu entnehmen ist, wurde dem Beschwerdeführer der Ausländerausweis am 6. März 2015 ausgestellt. Wie das Migrationsamt in seiner Verfügung vom 13. November 2020 zutreffend festgestellt hat, hält das Ausstellungsdatum der Aufenthaltsbewilligung lediglich fest, an welchem Tag die aktuell gültige Aufenthaltsbewilligung ausgestellt worden sei.”
“En l'espèce, la demande de renouvellement de l'autorisation de séjour du recourant a été déposée le 23 mai 2019, de sorte que c'est le nouveau droit qui trouve application. 4) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissantes et ressortissants du Kosovo. 5) a. Le conjoint étranger de la titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec elle (art. 43 al. 1 LEI). L’autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour au conjoint étranger de la titulaire d’une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c ; art. 44 LEI). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. Comme le délai dépend de l’âge de l’enfant, le moment du dépôt de la demande est également déterminant à ce dernier égard (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1 ; 2C_207/2017 du 2 novembre 2017 consid. 1.1). Les délais commencent à courir pour les membres de la famille de personnes étrangères, lors de l’octroi de l’autorisation de séjour ou d’établissement ou lors de l’établissement du lien familial (art. 47 al. 3 let. b LEI et 73 al. 2 OASA ; Cesla AMARELLE/Nathalie CHRISTEN, Commentaire de l'art. 47 LEtr, in Minh Son NGUYEN/Cesla AMARELLE [éd.], Code annoté de droit des migrations, vol. II, 2017, n.”
“En l'espèce, la demande de renouvellement de l'autorisation de séjour du recourant a été déposée le 14 novembre 2017, de sorte que c'est l'ancien droit, soit le droit en vigueur avant le 1er janvier 2019, qui s'applique. 4) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissantes et ressortissants du Kosovo. 5) a. La conjointe étrangère du titulaire d’une autorisation d’établissement ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans ont droit à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui (art. 43 al. 1 LEI). L’autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère du titulaire d’une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c ; art. 44 LEI). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Selon le texte clair de l’art. 47 al. 1 LEI, le délai est respecté si la demande de regroupement familial est déposée avant son échéance. Comme le délai dépend de l’âge de l’enfant, le moment du dépôt de la demande est également déterminant à ce dernier égard (ATF 136 II 78 consid. 3.4 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_1025/2017 du 22 mai 2018 consid. 1.1 ; 2C_207/2017 du 2 novembre 2017 consid. 1.1). Les délais commencent à courir pour les membres de la famille de personnes étrangères, lors de l’octroi de l’autorisation de séjour ou d’établissement ou lors de l’établissement du lien familial (art. 47 al. 3 let. b LEI et 73 al. 2 OASA ; Cesla AMARELLE/Nathalie CHRISTEN, Commentaire de l'art. 47 LEtr, in Minh Son NGUYEN/Cesla AMARELLE [éd.], Code annoté de droit des migrations, vol. II, 2017, n.”
Avant de rejeter de manière générale une demande fondée sur l'art. 44 LEI, l'intérêt supérieur de l'enfant doit être examiné en priorité. L'autorité doit entendre formellement l'enfant et recueillir sa prise de position conformément à l'art. 12 CDE. Ce n'est qu'après cet examen de l'intérêt de l'enfant qu'il est possible d'apprécier si la venue de la personne mineure concernée est manifestement contraire à ses intérêts.
“A la lumière de l'état de fait retenu dans l'arrêt attaqué, le Tribunal cantonal ne pouvait donc pas confirmer le rejet de la demande d'autorisation de séjour formulée par le recourant 2 dans les délais de l'art. 47 al. 1 LEI en retenant d'emblée que ce projet serait en tout état de cause manifestement contraire à l'intérêt de l'enfant. Il convient de renvoyer la cause au Tribunal cantonal, afin qu'il statue à nouveau au plus vite en la cause, après avoir recueilli formellement l'avis du principal intéressé conformément à l'art. 12 CDE. Dans la mesure où, après cette mesure d'instruction, il parviendrait à la conclusion qu'un déménagement en Suisse ne serait pas manifestement contraire à l'intérêt de l'enfant, il lui appartiendrait alors d'examiner si ce projet remplit les autres conditions d'un regroupement familial partiel fondé sur l'art. 8 CEDH en combinaison avec l'art. 44 LEI (cf. supra consid. 4.1), en particulier de vérifier que son père est légitimé, sous l'angle du droit civil, à vivre avec lui en Suisse, qu'il dispose d'un logement approprié pour le recevoir et que la famille ne dépend pas de l'aide sociale ni ne perçoit des prestations complémentaires au sens de l'art. 44 al. 1 let. a, c et e LEI.”
“A la lumière de l'état de fait retenu dans l'arrêt attaqué, le Tribunal cantonal ne pouvait donc pas confirmer le rejet de la demande d'autorisation de séjour formulée par le recourant 2 dans les délais de l'art. 47 al. 1 LEI en retenant d'emblée que ce projet serait en tout état de cause manifestement contraire à l'intérêt de l'enfant. Il convient de renvoyer la cause au Tribunal cantonal, afin qu'il statue à nouveau au plus vite en la cause, après avoir recueilli formellement l'avis du principal intéressé conformément à l'art. 12 CDE. Dans la mesure où, après cette mesure d'instruction, il parviendrait à la conclusion qu'un déménagement en Suisse ne serait pas manifestement contraire à l'intérêt de l'enfant, il lui appartiendrait alors d'examiner si ce projet remplit les autres conditions d'un regroupement familial partiel fondé sur l'art. 8 CEDH en combinaison avec l'art. 44 LEI (cf. supra consid. 4.1), en particulier de vérifier que son père est légitimé, sous l'angle du droit civil, à vivre avec lui en Suisse, qu'il dispose d'un logement approprié pour le recevoir et que la famille ne dépend pas de l'aide sociale ni ne perçoit des prestations complémentaires au sens de l'art. 44 al. 1 let. a, c et e LEI.”
Référence : LEI art. 44 ch. 100 Des situations financières insuffisamment ou de manière peu claire élucidées peuvent constituer une erreur d'instruction de l'instance précédente. S'il existe des doutes quant à l'indépendance vis-à-vis de l'aide sociale au sens de l'art. 44 al. 1 let. c LEI, les situations financières doivent être examinées de manière approfondie.
“Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass die Vorinstanz zu Unrecht von ungenügenden finanziellen Mitteln im Sinn Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG ausging. Bereits deshalb wäre der beantragte Familiennachzug zu bewilligen gewesen.”
“4'334.90 während der Probezeit und Fr. 4'984.90 nach der Probezeit. 3.2.5 In Anbetracht dessen, dass in der Berechnung die individuelle Prämienverbilligung für beide Ehepartner und das gemeinsame Kind sowie die Kinderzulagen noch keine Berücksichtigung fanden, erscheint der Bedarf der Familie von Fr. 4'269.- nunmehr gedeckt. Insoweit kann angenommen werden, dass die Familie bei einem Nachzug des Beschwerdeführers in Zukunft nicht mehr Leistungen der öffentlichen Fürsorge beanspruchen muss und die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG erfüllt ist. Damit wäre die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit zum jetzigen Zeitpunkt grundsätzlich zu bejahen. Da sich die Familie unter obigen Annahmen vermutlich mit dem Antritt der erst im Beschwerdeverfahren eingereichten, neuen Anstellungen der Beschwerdeführenden von der Sozialhilfe wird lösen können, waren die Vorinstanzen noch nicht gehalten, die weiteren Voraussetzungen für den Familiennachzug, namentlich die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG (Vorhandensein einer bedarfsgerechten Wohnung), Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG (Verständigung in der am Wohnort gesprochenen Landessprache) und Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (kein Bezug von Ergänzungsleistungen), zu prüfen. Zwecks Vermeidung eines Instanzenverlusts und aufgrund der eingeschränkten Kognition des Verwaltungsgerichts ist die Sache daher an das Migrationsamt zurückzuweisen. Dabei sind die Beschwerdeführenden darauf hinzuweisen, dass sie aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht (Art. 90 AIG) verpflichtet sind, sämtliche Veränderungen, insbesondere ihre Anstellungen, Entlöhnung oder Sozialhilfe betreffend, umgehend dem Migrationsamt mitzuteilen. Demzufolge ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. 4. 4.1 Gemäss § 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 65a VRG sind die Verfahrenskosten grundsätzlich der unterliegenden Partei aufzuerlegen. 4.2 Eine Rückweisung zu neuem Entscheid bei offenem Ausgang ist in Bezug auf die Nebenfolgen als Obsiegen der beschwerdeführenden Partei zu behandeln (BGr, 28.”
LEI art. 44 ch. 99 L'art. 44 al. 1 LEI est une disposition potestative/discrétionnaire. Elle n'institue pas, prise isolément, un droit justiciable au regroupement familial ; l'octroi d'une autorisation de séjour relève du pouvoir d'appréciation de l'autorité chargée de la police des étrangers, qui statue en exerçant ce pouvoir conformément aux exigences découlant de son devoir d'appréciation.
“1 ; arrêt du Tribunal fédéral 8C_763/2017 du 30 octobre 2018 consid. 4.2 ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2018, n. 515 p. 179). 5. Saisi d’un recours, le tribunal applique le droit d’office. Il ne peut pas aller au-delà des conclusions des parties, mais n’est lié ni par les motifs invoqués par celles-ci (art. 69 al. 1 LPA), ni par leur argumentation juridique (cf. ATA/386/2018 du 24 avril 2018 consid. 1b ; ATA/117/2016 du 9 février 2016 consid. 2 ; ATA/723/2015 du 14 juillet 2015 consid. 4a). 6. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (cf. art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants d’Égypte. 7. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 8. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“En l’occurrence, le tribunal estime que le dossier contient les éléments suffisants et nécessaires pour statuer en toute connaissance de cause sur le litige, de sorte qu’il n’apparaît pas utile de procéder à l’audition de la recourante. En tout état, représentée par son père et leur mandataire, elle a pu faire valoir ses arguments, dans le cadre du recours et des écritures subséquentes, notamment la réplique du 10 novembre 2023 et sa lettre de motivation l’accompagnant, et produire tout moyen de preuve utile, sans qu’elle n’explique ce qui, dans la procédure écrite, l’aurait empêchée d’exprimer ses arguments de manière pertinente et complète. Dès lors, la demande d’audition de la recourante par la représentation suisse au Liban, en soi non obligatoire, sera rejetée. 9. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (cf. art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Liban. 10. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 11. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Februar 2023 wurden dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden die elektronischen Verfahrensakten des Migrationsamts zugestellt und darauf hingewiesen, dass es sich bei der Beschwerdefrist um eine gesetzliche Frist handelt, welche grundsätzlich nicht erstreckungsfähig ist, hingegen neue Tatsachen und Beweismittel bis zum Zeitpunkt des Endentscheids vorgebracht bzw. nachgereicht werden können. Während sich das Migrationsamt nicht vernehmen liess, verzichtete die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung. Die Kammer erwägt: 1. Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht können Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts gerügt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). 2. 2.1 2.1.1 Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. a–c des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) kann ausländischen Ehegatten und Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen bzw. zusammenwohnen wollen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Zudem dürfen keine Ergänzungsleistungen bezogen werden (Art. 44 Abs. 1 lit. d AIG) und kann die Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 4 AIG neu vom Abschluss einer Integrationsvereinbarung abhängig gemacht werden. Weiter darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und es dürfen keine Widerrufsgründe nach Art. 62 AIG vorliegen (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.7 mit Verweis auf die Regelung für Niedergelassene in Art. 51 Abs. 2 AIG). Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). 2.1.2 Sofern keine wichtigen familiären Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug vorliegen, hat der Familiennachzug innert den Nachzugsfristen von Art. 47 AIG bzw. Art. 73 VZAE und unter allfälliger Berücksichtigung der übergangsrechtlichen Bestimmungen von Art. 126 Abs. 3 AIG zu erfolgen. Bei Kindern ist bis zum vollendeten zwölften Altersjahr innert fünf Jahren nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder Entstehung des Familienverhältnisses um Nachzug zu ersuchen, danach gilt eine einjährige Nachzugsfrist (Art.”
Pour l'appréciation selon l'art. 44 al. 1 LEI, les contributions d'entretien ne sont prises en compte dans le calcul des besoins que dans la mesure où leur versement effectif et régulier est démontré. Des paiements sporadiques, isolés ou non démontrés (p. ex. des pensions alimentaires ponctuelles) peuvent être écartés lors de la détermination des besoins.
“Ebenso sind die Unterhaltsbeiträge für seine Tochter D bei der Berechnung des Existenzminimums zu berücksichtigen, sofern sie bezahlt werden. Da der Ehemann der Beschwerdeführerin aber erstmals am 31. Oktober 2023 Alimente bezahlte und insgesamt lediglich zwei diesbezügliche Zahlungen nachgewiesen sind, konnte und durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass die entsprechenden Zahlungen nicht (regelmässig) geleistet werden. Schliesslich darf hier berücksichtigt werden, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin drei Widerrufsgründe gesetzt hat (Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG [längerfristige Freiheitsstrafe, vgl. vorn, E. 4.3.2.1]; Art. 62 Abs. 1 lit. c [Schuldenwirtschaft] und Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG [Sozialhilfebezug, vgl. vorn, E. 4.3.2.2]), weshalb sein eigenes Aufenthaltsrecht in der Schweiz nicht gesichert erscheint. Im Rahmen einer Gesamtwürdigung der Umstände des vorliegenden Falls und insbesondere der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin und ihres Ehemanns erweist sich der Schluss der Vorinstanz, die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG sei nicht erfüllt, nicht als rechtsverletzend. Sie hat der Beschwerdeführerin den Nachzug gestützt auf Art. 44 AIG somit zu Recht versagt. 6. 6.1 Die Vorinstanz verweigerte sodann auch die Erteilung einer Härtefallbewilligung im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG. Auch darüber hatte die Vorinstanz im Rahmen des pflichtgemässen Ermessens zu befinden. 6.2 In diesem Zusammenhang ist zunächst zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin in Afghanistan über ein familiäres Netz verfügt (Eltern, mehrere Geschwister, mehrere Geschwister ihres Ehemanns) und sie zusammen mit ihren Eltern und ihrer Halbschwester in einem Haus wohnt. Überdies wird sie von ihrem Ehemann regelmässig finanziell unterstützt. Wie hoch diese (monatliche) Unterstützung genau ausfällt, ist nicht von entscheidender Bedeutung. Soweit der Vertreter der Beschwerdeführerin in diesem Kontext geltend macht, die Vorinstanz habe auf ein ihm unbekanntes Aktenstück abgestellt, so trifft dies offensichtlich nicht zu: Im Rahmen des Rekursverfahrens hatte er Einsicht in die Akten des Beschwerdegegners erhalten; es wäre ihm somit ohne Weiteres möglich gewesen, sich auch zu diesem, von der Vorinstanz zitieren Aktenstück zu äussern.”
“Anlass, von dieser rechtlichen Würdigung des MA – etwa wegen veränderter Verhältnisse – abzuweichen, besteht nicht. Daran ändert nichts, dass die erste Ehefrau des Beschwerdeführers bereits vor der Scheidung am 18. März 2014 finanzielle Sozialhilfe bezog und der Beschwerdeführer keinen ehelichen Unterhalt bezahlt hat; und falls er gemäss der Vorinstanz (act. 2, S. 14 f. E. 5c/cc) im Jahr 2019 monatlich lediglich CHF 374.35 – und nicht seinen eigenen Angaben zufolge CHF 820 – an das Betreibungsamt zahlte, er seine laufenden Krankenkassenprämien von monatlich CHF 420 im Jahr 2019 nicht bezahlte und die Sozialen Dienste vom Juni 2019 bis April 2020 die Kinderalimente für seinen Sohn (CHF 450 monatlich) bevorschussten. Nicht umstritten ist sodann im vorliegenden Fall, dass das strittige Nachzugsgesuch für die Ehegattin des Beschwerdeführers die Frist nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 lit. b AIG sowie Art. 73 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S.”
Lors de l'examen de l'art. 44 al. 1 LEI, il faut prendre en compte les possibilités financières de tous les membres de la famille tenus de contribuer au soutien familial (et pas seulement le revenu du titulaire du droit de séjour présent). Il faut partir des situations passées et actuelles et apprécier l'évolution financière probable à plus long terme; il convient notamment d'examiner s'il existe un risque concret de dépendance à l'aide sociale. Le revenu présumé doit être évalué en fonction de sa réalisabilité effective.
“Somit ist bei D von einem gefestigten Aufenthaltsrecht in der Schweiz auszugehen. 3. 3.1 Hat die in der Schweiz anwesende Person einen Anspruch auf Verlängerung ihrer eigenen Aufenthaltsbewilligung und können die Betroffenen sich gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich auf einen Anspruch auf Familiennachzug berufen, haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den anbegehrten Nachzug nur aus guten Gründen verweigern. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt sind (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.6; BGr, 8. April 2019, 2C_835/2018, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). 3.2 Die Vorinstanz verneinte das Vorhandensein genügender finanzieller Mittel gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c bzw. lit. e AIG. 3.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist bezüglich der Ergänzungsleistungsunabhängigkeit nach Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG analog auf die Rechtsprechung zur Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG abzustellen (vgl. BGr, 21. September 2022, 2C_10/2022, E. 8.2 – 17. März 2022, 2C_795/2021, E. 4.2.3 – 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 5.5 und 6.1). Danach ist dieses Kriterium erfüllt, wenn keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht, und ebenso wenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. In die Beurteilung ist nicht nur das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen, sondern es sind auch die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder miteinzubeziehen. Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist.”
“die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenden Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen (Urteile 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1; 2C_156/2021 vom 1. September 2021 E. 4.1; 2C_184/2018 vom 16. August 2018 E. 2.3; jeweils mit Hinweisen). Das Einkommen der Angehörigen, die an die Lebenshaltungskosten der Familie beitragen sollen und können, ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang sich dieses grundsätzlich als tatsächlich realisierbar erweist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf mehr als nur kurze Frist hin gesichert erscheinen (Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 6.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 2C_35/2019 vom 15. September 2020 E. 4.1 zum im Vergleich mit Art. 43 Abs. 1 lit. c AIG gleichlautenden Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG).”
“Der Anspruch auf Familiennachzug entfällt, wenn eine Person bzw. die Familie hohe finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenheitsberechtigten Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Sicht abzuwägen (zum Ganzen: BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.3 mit weiteren Hinweisen; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2 [jeweils zum bis 31. Dezember 2018 in Kraft stehendes Recht]). Das mutmassliche Einkommen ist daran zu messen, ob und in welchem Umfang es tatsächlich realisierbar ist. In diesem Sinn müssen die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sein, um Berücksichtigung zu finden (zu Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG: BGr, 5. Oktober 2021, 2C_309/2021, E. 6.1; zu Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG: BGr, 15. September 2020, 2C_35/2019, E. 4.1; VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 6.2). In Bezug auf das mutmassliche Einkommen der nachzuziehenden Person sind ein Arbeitsvertrag oder eine zugesicherte Stelle beachtlich (vgl. Spescha, Art. 43 AIG N. 4), aber auch bereits konkrete Bemühungen wie Deutschkurse oder Stellenbewerbungen (BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 5.5.2). Bei jungen und gut ausgebildeten ausländischen Staatsangehörigen kann in der Regel erwartet werden, dass sie sich in der Schweiz zurechtfinden und innert nützlicher Frist eine Erwerbstätigkeit aufnehmen können, selbst wenn sie mit den hiesigen Verhältnissen noch nicht vertraut sind (BGr, 16. August 2018, 2C_184/2018, E. 2.4; VGr, 17. April 2019, VB.2019.00128, E. 2.1.2). 3.3 Der Ehemann und die Kinder der Beschwerdeführerin sind staatenlos, womit es auf deren finanzielle Situation nicht unmittelbar ankommt (vgl. Art. 23 des Übereinkommens vom 28. September 1954 über die Rechtsstellung der Staatenlosen [SR 0.142.”
“Allein der Umstand, dass seiner Ehefrau vertraglich ein Lohn zugesichert worden sei, der höher sei als der Mindestlohn gemäss Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV), spreche nicht gegen die Berücksichtigung dieses Lohnes bei der Bedarfsberechnung. Es mache für seinen Arbeitgeber aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, seiner Ehefrau den vereinbarten Lohn zu bezahlen. Mit der Einreichung dieses Arbeitsvertrags habe er bewiesen, dass seine Ehefrau nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung einen Nettolohn von CHF 3'400 verdienen werde. Wenn dieser Lohn berücksichtigt werde, stehe ausser Frage, dass der monatliche Bedarf des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau bei Gewährung des Familiennachzugs nach dem Berechnungsmodell der Vereinigung der Migrationsämter der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein (VOF) gedeckt sei. Die Durchsetzung einer restriktiven Einwanderungspolitik ist kein zulässiges Kriterium im Rahmen der Prüfung des Familiennachzugs gestützt auf Art. 8 EMRK in Verbindung mit Art. 44 AuG. Die (positive) Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG entspricht inhaltlich bzw. in negativer Umkehrung dem Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG (Widerruf einer Aufenthaltsbewilligung, wenn die ausländische Person oder eine Person, für die sie oder er zu sorgen hat, auf Sozialhilfe angewiesen ist). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Voraussetzung von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG nicht erfüllt (bzw. der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG gegeben), wenn eine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Blosse finanzielle Bedenken genügen nicht und ebensowenig kann diesbezüglich auf Hypothesen und pauschalierte Gründe abgestellt werden. Für die Beurteilung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit ist von den bisherigen und aktuellen Verhältnissen auszugehen und die wahrscheinliche finanzielle Entwicklung auf längere Sicht abzuwägen. Diesbezüglich darf nicht bloss auf das Einkommen des hier anwesenden Familienangehörigen abgestellt werden, sondern es sind die finanziellen Möglichkeiten aller Familienmitglieder über längere Zeit abzuwägen (BGer 2C_547/2018 vom 15.”
Lors de l'examen de la condition d'absence de dépendance à l'aide sociale au sens de l'art. 44 al. 1 LEI, on peut tenir compte de la capacité de gain ou des perspectives d'emploi du conjoint rejoignant (p. ex. formation, connaissances linguistiques, offre d'emploi ferme). Il suffit généralement qu'on puisse s'attendre à moyen terme à des revenus; il n'est pas toujours nécessaire que le montant du revenu soit déjà chiffré concrètement au moment du dépôt de la demande. Toutefois, la prise en compte des revenus prévisibles exige que les possibilités d'emploi soient objectivement apparentes et susceptibles de se réaliser avec une certaine probabilité (p. ex. par une offre d'emploi ferme ou des éléments probants laissant présumer une entrée rapide en emploi).
“Der Fehlbetrag, welcher bei einem Nachzug des heute 40-jährigen C in die Schweiz resultiert, ist – zumindest mittelfristig – zu relativieren, sofern ein solcher dann überhaupt noch vorliegen sollte. Denn gestützt auf die Akten ist ihm zumutbar, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen und so zum Familienunterhalt beizutragen. In Eritrea hatte er während sechs Jahren die Primarschule und während sechs Jahren eine "Junior & Secondary School" besucht, bevor er am "Eritrean Institute of Technology" eine dreijährige Ausbildung abschloss. Sodann ist zu berücksichtigen, dass C in Eritrea als Lehrer tätig gewesen war und im Sudan unter anderem als Coiffeur arbeitete. Schliesslich spricht er neben seiner Muttersprache (Tigrinya) auch Englisch und Arabisch. Insgesamt ist bei der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann von genügenden finanziellen Mitteln im Sinn Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG auszugehen. 4.2 Sodann ist eine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vorhanden. Da auch die weiteren Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG erfüllt sind, ist der Beschwerdeführerin der Nachzug ihres Ehemanns zu bewilligen. 5. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und der Beschwerdegegner anzuweisen, C eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. 6. 6.1 Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 VRG). Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung für das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren wird somit gegenstandslos. Des Weiteren hat der Beschwerdegegner antragsgemäss eine angemessene Parteientschädigung von Fr. 2'000.- für das Rekurs- und Fr. 1'500.- für das Beschwerdeverfahren (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) zu bezahlen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). 6.2 Die Beschwerdeführerin ersucht wie bereits vor Vorinstanz um Gewährung unentgeltlicher Rechtsvertretung. Gemäss § 16 Abs. 1 VRG haben Private, welchen die nötigen Mittel fehlen und deren Begehren nicht offenkundig aussichtslos erscheinen, auf Ersuchen Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung.”
“Die Arbeitszusicherung ist vom einzelzeichnungsberechtigten Inhaber der Firma G, der wie der Beschwerdeführer aus Sri Lanka stammt, unterzeichnet worden, und die dem Beschwerdeführer zugesicherte Tätigkeit als Küchenhilfe erscheint realistisch. Sodann ist zu berücksichtigen, dass die Verlobte des Beschwerdeführers für ihren Lebensunterhalt selbständig aufkommen kann. Sie wird gemäss Bestätigung des Sozialamts H seit August 2020 nicht mehr von der Sozialhilfe unterstützt. Der Beschwerdeführer zeigt sich bemüht, eine Anstellung anzutreten. Dass dies in der gegenwärtigen Situation ohne geregelten Aufenthaltsstatus erschwert ist, ist nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer ist heute 31 Jahre alt und hat in der Schweiz bereits einen Intensivdeutschkurs besucht. Angesichts seines Alters, seiner Sprachkenntnisse und seiner Bemühungen ist damit zu rechnen, dass der Beschwerdeführer relativ rasch eine Arbeitstätigkeit finden und den überschaubaren Fehlbetrag von monatlich Fr. 825.- spätestens mittelfristig wird ausgleichen können (vgl. BGr, 25. Februar 2022, 2C_944/2021, E. 4.6). Damit wäre die Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit zu bejahen und ist zu prüfen, ob auch die weiteren Voraussetzungen nach Art. 44 Abs.1 AIG erfüllt sind. Der Beschwerdeführer hat bei der Gesuchseinreichung einen Nachweis über den Besuch eines Deutschintensivkurses sowie den Mietvertrag seiner Verlobten über eine 2-Zimmer-Wohnung eingereicht. Er scheint damit auch die weiteren Voraussetzungen einer bedarfsgerechten Wohnung sowie genügender Sprachkenntnisse zu erfüllen. Demzufolge ist die Beschwerde bei der hier vorzunehmenden summarischen Prüfung gutzuheissen. Das Migrationsamt ist anzuweisen, dem Beschwerdeführer eine Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Heirat zu erteilen. Es wird indessen ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vertieft zu prüfen sein wird, ob die Voraussetzungen für deren Erteilung (nach wie vor) erfüllt sind. 3. 3.1 Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen und es steht dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 sowie § 17 Abs. 2 VRG). Diese wird für das vorliegende Verfahren auf Fr.”
“Zumindest in Fällen, in denen die Ausländerin und die Personen, für die sie zu sorgen hat, noch nicht in erheblichem Mass Sozialhilfeleistungen bezogen haben, kann das Erfordernis des konkreten Belegs der Erwerbsmöglichkeit und des damit verbundenen Einkommens bei der Prüfung des Anspruchs gemäss Art. 42 Abs. 1 AIG auf erstmalige Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung keine Anwendung finden. Wie bereits erwähnt ist der Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG in einem solchen Fall nur erfüllt, wenn konkret die Gefahr besteht, dass die Ausländerin oder Personen, für die sie zu sorgen hat, Sozialhilfeleistungen von mindestens CHF 80'000. beziehen werden. Eine solche Gefahr ist bereits dann zu verneinen, wenn damit gerechnet werden kann, dass die Ausländerin oder Personen, für die sie zu sorgen hat, nach einer Phase der Integration und Stellensuche ein Einkommen erzielen, mit dem sie selber für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Für die Bejahung dieser Möglichkeit ist es nicht erforderlich, dass die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen bereits im Zeitpunkt der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung konkret belegbar sind. Gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG setzt die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an die ausländische Ehegattin eines Ausländers mit Aufenthaltsbewilligung voraus, dass sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind. Bei der Prüfung, ob die Ehegatten auf Sozialhilfe angewiesen sein werden, ist das voraussichtliche Einkommen des nachzuziehenden Ehegatten zu berücksichtigen, wenn ihm bereits eine Stelle zugesichert worden ist (VGE VD.2015.102 vom 16. November 2015 E. 2.4.1; Caroni, in: Caroni et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar AuG, Bern 2010, Art. 44 N 13) bzw. wenn die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie, soweit möglich, auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sind (vgl. VGE VD.2019.75 vom 26. Juni 2019 E. 2.2). Wenn beim Familiennachzug der ausländischen Ehegattin eines Schweizers für die Berücksichtigung von Einkommen bei der Prüfung der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit in jedem Fall verlangt würde, dass die Erwerbsmöglichkeiten und das damit verbundene Einkommen konkret belegt und mit gewisser Wahrscheinlichkeit sowie, soweit möglich, auf mehr als nur kurze Frist erhärtet sind, würden somit bezüglich der Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit genau gleich hohe Anforderungen gestellt wie beim Familiennachzug der ausländischen Ehegattin eines Ausländers mit Aufenthaltsbewilligung.”
Si la communauté conjugale a duré au moins trois ans, l'autorité cantonale peut prolonger le permis de séjour fondé sur l'art. 44 LEI après la dissolution du mariage, si les critères d'intégration visés à l'art. 58a al. 1 LEI sont remplis. La prolongation n'ouvre pas de droit ; elle relève du pouvoir d'appréciation de l'autorité.
“1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de dix-huit ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC – RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2). 8) a. En vertu de l’art. 77 al. 1 let. a OASA, l’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a al. 1 LEI sont remplis. b. L'union conjugale suppose le mariage en tant que condition formelle ainsi que la vie commune des époux, sous réserve des exceptions de l'art. 49 LEI (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid. 3.1 ; 2C_416/2009 du 8 septembre 2009 consid. 2.1.2 ; ATA/215/2020 du 25 février 2020 consid. 5b). La limite légale de trois ans présente un caractère absolu, quand bien même la fin de la vie conjugale serait intervenue quelques jours ou semaines seulement avant l'expiration du délai (ATF 137 II 345 consid. 3.1.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1111/2015 du 9 mai 2016 consid. 4.1 ; ATA/215/2020 précité consid. 5b ; ATA/1211/2017 du 22 août 2017 consid. 7b). Elle se calcule en fonction de la durée pendant laquelle les époux ont fait ménage commun en Suisse (ATF 136 II 113 consid.”
“Oktober 2007 kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a); oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige persönliche Gründe nach Abs. 1 lit. b können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Abs. 2). Nach Art. 77 Abs. 4 VZAE liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE vor, wenn die Ausländerin oder der Ausländer namentlich: die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a); den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Da eine auf Art. 44 AIG gestützte Aufenthaltsbewilligung keinen Rechtsanspruch auf Erteilung bzw. Verlängerung beinhaltet, verschafft auch Art. 77 VZAE keinen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Dabei ist irrelevant, dass Art. 77 VZAE die Verlängerung einer Bewilligung analog zu den Kriterien von Art. 50 AIG ermöglicht (Urteile des Bundesgerichts 2C_254/2015 vom 24. März 2015 E. 2.2; 2C_5/2015 vom 7. Januar 2015 E. 2.2; 2C_306/2013 vom 7. April 2013 E. 2.2). Da aber Art. 77 VZAE die Verlängerung einer Bewilligung nach den Kriterien von Art. 50 AIG ermöglicht, ist Art. 77 VZAE immerhin in Analogie zu Art. 50 AIG anzuwenden, weshalb die dortige Rechtsprechung ebenfalls zu berücksichtigen ist.”
“Gemäss Art. 77 Abs. 1 VZAE kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit.”
En cas de séjour régulier depuis plus de dix ans, un droit de séjour permanent peut exister; l'art. 8 CEDH peut, dans ces circonstances, fonder un droit au séjour après le mariage. Un examen au regard de l'art. 8 CEDH suppose toutefois que les conditions pertinentes pour le regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI soient remplies.
“Le recourant étant au bénéfice d'une autorisation de séjour, le regroupement familial, après le mariage, doit être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEI. Par ailleurs, le recourant, qui se trouve légalement en Suisse depuis plus de dix ans, dispose d'un droit de séjour durable dans ce pays (cf. ATF 146 I 185 consid. 5; 144 I 266 consid. 3). L'art. 8 CEDH est partant susceptible de conférer un droit de séjour à la recourante une fois mariée avec celui-ci (cf. ATF 146 I 185 consid. 5 s.; en revanche, sur la protection conférée par l'art. 8 CEDH pour les concubins, cf. ATF 144 I 266 consid. 2.5). Toutefois, un examen sous l'angle de l'art. 8 CEDH requiert également que les conditions posées par le droit interne, en l'occurrence, celles de l'art. 44 LEI, soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2 et références).”
Pendant une procédure, une autorisation de séjour procédurale peut être accordée au titre de l'art. 17 LEI si, à l'issue d'un examen sommaire, les perspectives de succès pour l'octroi d'une autorisation de séjour sont nettement supérieures au risque de rejet. L'autorité décide ici au vu d'un examen sommaire des chances, de la même manière que pour les mesures provisionnelles. La formulation a été délibérément harmonisée avec la terminologie retenue en jurisprudence («considérable»/«significatif») et le parallèle avec l'examen sommaire applicable aux mesures provisionnelles a été précisé sur le plan linguistique.
“1) ; des démarches tels que l'engagement d'une procédure matrimoniale ou familiale, la scolarisation des enfants, l'achat d'une propriété, la location d'un appartement, la conclusion d'un contrat de travail, la création ou la participation à une entreprise ne confèrent, à elles seules, aucun droit lors de la procédure d'autorisation (al. 2). L'autorité cantonale compétente peut – ou même doit – autoriser, dans le cadre de son pouvoir d'appréciation (art. 96 LEI), l'étranger à séjourner en Suisse durant la procédure si les conditions d'un droit légal, constitutionnel ou conventionnel à l'octroi d'une autorisation sont données avec une grande vraisemblance (art. 17 al. 2 LEI ; « prozeduraler Aufenthalt »). Elle doit rendre sa décision lors d'un examen sommaire des chances de succès, comme c'est le cas lors du prononcé de mesures provisoires (ATF 139 I 37 consid. 2.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 6B_173/2013 du 19 août 2013 consid. 2.4). En d'autres termes, l'autorisation de séjourner en Suisse durant la procédure doit être accordée à l'intéressé si ses chances d'obtenir une autorisation de séjour sont significativement plus élevées que celles d'un refus (ATF 139 I 37 consid. 4.1). 4.2 Selon l’art. 44 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci, notamment, s’ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c). Aux termes de l’art. 51 al. 1 LEI, les droits prévus à l’art. 42 s’éteignent s’ils sont invoqués abusivement, notamment pour éluder les dispositions sur l’admission et le séjour ou les dispositions d’exécution de la LEI (let. a) ou s’il existe des motifs de révocation au sens de l’art. 63 (let. b). 4.3 Aux termes de l'art. 8 CEDH, toute personne a notamment droit au respect de sa vie privée et familiale. Un étranger peut se prévaloir de l'art. 8 CEDH pour s'opposer à l'éventuelle séparation de sa famille. Pour qu'il puisse invoquer la protection de la vie familiale découlant de cette disposition, l'étranger doit entretenir une relation étroite et effective avec une personne de sa famille ayant le droit de résider durablement en Suisse (ATF 139 I 330 consid.”
Ce qui est déterminant pour l'appréciation de la minorité au sens de l'art. 44 LEI est l'âge au moment du dépôt formel de la demande. Si l'enfant n'a pas atteint la limite d'âge au moment du dépôt, cette condition reste remplie même s'il devient majeur au cours de la procédure. Il convient de noter que l'art. 44, en raison de sa formulation potestative, laisse l'octroi de l'autorisation de séjour à l'appréciation discrétionnaire de l'autorité.
“Il s'agit des conditions élémentaires devant impérativement être réalisées pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée sur cette base, l'examen du respect des autres conditions - en particulier de celles qui figurent à l'art. 47 LEI et à l'art. 73 OASA - n'intervenant qu'une fois que les conditions de base sont satisfaites (arrêt du TF 2C_345/2009 du 22 octobre 2009 consid. 2.2.1). Selon le texte clair de la loi, seuls les enfants âgés de moins de 18 ans peuvent prétendre à l'obtention d'une autorisation de séjour sous l'angle de l'art. 44 LEI. Le moment déterminant du point de vue de l'âge comme condition du droit au regroupement familial en faveur d'un enfant est celui du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.7 ; arrêt du TF 2C_155/2019 du 14 mars 2019 consid. 3.1). L'enfant peut ainsi obtenir une autorisation de séjour pour regroupement familial - à compter que les autres conditions soient satisfaites - lorsqu'il n'a pas l'âge limite au moment du dépôt de la demande, même s'il atteint cet âge au cours de la procédure (ATF 136 II 497 consid. 4 ; arrêt du TF 2C_909/2015 du 1er avril 2016 consid. 3.4). Il y a encore lieu de rappeler que la disposition de l'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas en tant que telle un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2 ; 137 I 284 consid. 1.2). 5.2 Dans le cas particulier, le recourant, né le 21 avril 2001, est désormais majeur. Selon la jurisprudence constante précitée, il convient toutefois de se fonder sur son âge au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.7 ; arrêt du TF 2C_155/2019 du 14 mars 2019 consid. 3.1). Le recourant soutient qu'il y a lieu de prendre en considération la demande déposée par son père en 2017 dans le contexte de l'opération Papyrus pour déterminer son âge au sens de l'art. 44 LEI. 5.3 Le recourant ne saurait être suivi. La demande de regroupement familial à l'origine de la présente procédure a été formée le 30 juillet 2019. Le mémoire du 26 octobre 2017, libellé « demande d'autorisation de séjour à titre humanitaire fondée sur les art. 30 [al. 1 let.”
“L'enfant peut ainsi obtenir une autorisation de séjour pour regroupement familial - à compter que les autres conditions soient satisfaites - lorsqu'il n'a pas l'âge limite au moment du dépôt de la demande, même s'il atteint cet âge au cours de la procédure (ATF 136 II 497 consid. 4 ; arrêt du TF 2C_909/2015 du 1er avril 2016 consid. 3.4). Il y a encore lieu de rappeler que la disposition de l'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas en tant que telle un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2 ; 137 I 284 consid. 1.2). 5.2 Dans le cas particulier, le recourant, né le 21 avril 2001, est désormais majeur. Selon la jurisprudence constante précitée, il convient toutefois de se fonder sur son âge au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.7 ; arrêt du TF 2C_155/2019 du 14 mars 2019 consid. 3.1). Le recourant soutient qu'il y a lieu de prendre en considération la demande déposée par son père en 2017 dans le contexte de l'opération Papyrus pour déterminer son âge au sens de l'art. 44 LEI. 5.3 Le recourant ne saurait être suivi. La demande de regroupement familial à l'origine de la présente procédure a été formée le 30 juillet 2019. Le mémoire du 26 octobre 2017, libellé « demande d'autorisation de séjour à titre humanitaire fondée sur les art. 30 [al. 1 let. b LEtr] et 31 [OASA] - Cas d'application de l'opération Papyrus » ne visait pas à simultanément former une demande de regroupement familial pour les membres de sa famille résidant à l'étranger. En effet, le père de l'intéressé, après un échange avec l'OCPM, a clairement indiqué qu'il était le seul concerné par cette demande. Le recourant ne saurait davantage se prévaloir du principe de la confiance dans la mesure où l'autorité cantonale a clairement indiqué que la demande Papyrus de 2017 ne pouvait l'englober dès lors qu'il se trouvait à l'étranger. Le père du recourant l'a du reste parfaitement compris puisque - sous la plume d'un second mandataire - il a déposé une demande de regroupement familial en bonne et due forme en 2019 sans prétendre faire revivre une précédente demande.”
“1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Il s'agit des conditions élémentaires devant impérativement être réalisées pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée sur cette base, l'examen du respect des autres conditions - en particulier de celles qui figurent à l'art. 47 LEI et à l'art. 73 OASA - n'intervenant qu'une fois que les conditions de base sont satisfaites (arrêt du TF 2C_345/2009 du 22 octobre 2009 consid. 2.2.1). Selon le texte clair de la loi, seuls les enfants âgés de moins de 18 ans peuvent prétendre à l'obtention d'une autorisation de séjour sous l'angle de l'art. 44 LEI. Le moment déterminant du point de vue de l'âge comme condition du droit au regroupement familial en faveur d'un enfant est celui du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.7 ; arrêt du TF 2C_155/2019 du 14 mars 2019 consid. 3.1). L'enfant peut ainsi obtenir une autorisation de séjour pour regroupement familial - à compter que les autres conditions soient satisfaites - lorsqu'il n'a pas l'âge limite au moment du dépôt de la demande, même s'il atteint cet âge au cours de la procédure (ATF 136 II 497 consid. 4 ; arrêt du TF 2C_909/2015 du 1er avril 2016 consid. 3.4). Il y a encore lieu de rappeler que la disposition de l'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas en tant que telle un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2 ; 137 I 284 consid. 1.2). 5.2 Dans le cas particulier, le recourant, né le 21 avril 2001, est désormais majeur. Selon la jurisprudence constante précitée, il convient toutefois de se fonder sur son âge au moment du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid.”
“Les enfants étrangers célibataires de moins de 18 ans d'un ressortissant suisse ont droit à l'octroi d'une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité, à condition de vivre en ménage commun avec lui (art. 42 al. 1 LEI). Les enfants de moins de 12 ans ont droit à une autorisation d'établissement (art. 42 al. 4 LEI). Aux termes de l'art. 44 LEI, l'autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour aux enfants célibataires étrangers de moins de dix-huit ans du titulaire d'une autorisation de séjour s'ils vivent en ménage commun (let. a), disposent d'un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c). Il s'agit des conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre, l'examen du respect des autres conditions n'intervenant qu'une fois que ces conditions de base sont réalisées (arrêt du Tribunal administratif fédéral C-4674/2014 du 3 mars 2016 consid. 5). L'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas, en tant que telle, un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2). Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI et 73 al. 1 OASA). Passé ce délai, le regroupement familial différé n'est autorisé que pour des raisons familiales majeures (art. 47 al. 4 LEI et 73 al. 3 OASA). Le moment déterminant du point de vue de l'âge comme condition du droit au regroupement familial en faveur d'un enfant (art. 42 ss LEI) est celui du dépôt de la demande (ATF 136 II 497 consid. 3.7). La condition est réalisée et le droit doit être reconnu si, à ce moment, l'enfant n'a pas atteint l'âge limite. Le droit au regroupement ne disparaît pas lorsque l'enfant atteint cet âge pendant la suite de la procédure, avant que l'autorisation ne lui soit octroyée (ATF 136 II 497 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_84/2010 du 1er octobre 2010).”
“7 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_409/2018 du 23 janvier 2019 consid. 3.1). La condition est réalisée et le droit doit être reconnu si, à ce moment, l'enfant n'a pas atteint l'âge limite. Le droit au regroupement ne disparaît pas lorsque l'enfant atteint cet âge pendant la suite de la procédure, avant que l'autorisation ne lui soit octroyée (ATF 136 II 497 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_84/2010 du 1er octobre 2010 ; directives, n. 6.10). c. Hormis les conditions précitées et énumérées à l'art. 44 LEI, l'octroi du regroupement familial selon cette disposition suppose encore qu'il n'y ait pas d'abus de droit et qu'il n'existe pas de motif de révocation au sens de l'art. 62 LEI (par analogie à l'art. 51 al. 2 let. a et b LEI ; art. 6 al. 1 OASA ; ATF 137 I 284 consid. 2.7). d. En l'espèce, la demande de regroupement familial en faveur de B______ a été déposée le 1er mars 2016, alors que l'intéressé était majeur depuis le 23 juin 2014. Le recourant ne peut dès lors plus se prévaloir de l'art. 44 LEI en lien avec la situation de sa mère. En revanche, dans leurs écritures du 3 septembre 2020, les recourants exposent que B______, vivant de manière autonome avec sa compagne, titulaire d'un permis de séjour, avec laquelle il a eu un enfant, déposerait prochainement une demande de permis de séjour. Compte tenu de ces changements, dont l'intimé ne pouvait tenir compte dans sa décision du 19 octobre 2018, la situation de B______ doit être examinée sous l'angle de cette nouvelle procédure. C______ était quant à elle mineure, soit âgée de 15 ans, lorsque la demande de regroupement familial a été faite en sa faveur le 15 novembre 2016. Bien qu'elle ait atteint l'âge de la majorité en cours de procédure, cette circonstance n'est pas de nature à altérer son droit au regroupement familial, vu la jurisprudence susrappelée. À cela s'ajoute que, si la mère de C______ a divorcé en cours de procédure, son mariage du 16 mai 2020 lui permet de bénéficier désormais à nouveau d'un permis de séjour, ouvrant la possibilité d'un regroupement familial partiel.”
Si, au cours de la procédure préparatoire, il apparaît que celle-ci aboutira vraisemblablement de manière positive et que le mariage pourra être célébré prochainement, l'office des migrations doit délivrer l'attestation de la légalité du séjour, à condition que le mariage ne soit pas contracté de façon abusive et que les conditions d'octroi en droit des étrangers demeurent remplies (cf. art. 44 LEI).
“Sobald im Vorbereitungsverfahren absehbar erscheint, dass dieses positiv beendet und die Ehe bald geschlossen werden kann, hat das Migrationsamt die für das entsprechende Verfahren erforderliche Bestätigung der Rechtmässigkeit des Aufenthalts im Rahmen von Art. 98 Abs. 4 ZGB auszustellen, wenn die Ehe dannzumal nicht rechtsmissbräuchlich eingegangen wird und die weiteren ausländerrechtlichen Bewilligungsvoraussetzungen (vgl. Art. 44 AIG) nach wie vor gegeben sind.”
LEI art. 44 ch. 90 L'attestation d'inscription à la promotion linguistique doit être présentée au plus tard au moment de la déclaration d'arrivée en Suisse.
“La notion d'aide sociale doit être interprétée dans un sens technique. Elle comprend l'aide sociale traditionnelle et les revenus minima d'aide sociale, à l'exclusion des prestations d'assurances sociales, comme les indemnités de chômage ou les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (ATF 141 II 401 consid. 6.2.3 ; 135 II 265 consid. 3.7 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_95/2019 du 13 mai 2019 consid. 3.4.1 ; 2C_1018/2016 du 22 mai 2017 consid. 3.1 ; ATA/1331/2020 du 22 décembre 2020 consid. 3b). 12. Concernant les compétences linguistiques, selon les directives LEI (6.4.1.4) le conjoint candidat au regroupement familial doit pouvoir se faire comprendre dans la langue nationale parlée au lieu de domicile. Il doit justifier d’un niveau A1 à l’oral au minimum (art. 44 al. 1 let. d LEI). S’il ne justifie pas encore de ce niveau (A1 à l’oral), il apportera la preuve d’une inscription à une offre d’encouragement linguistique lui permettant d’acquérir au moins ce niveau (art. 44 al. 2 LEI en relation avec l’art. 73a al.1 OASA). L’attestation d’inscription doit être présentée au plus tard lors de l’annonce d’arrivée en Suisse. 13. En l’espèce, aucune information ni pièce complémentaire n’a été transmise depuis le 30 mai 2023 par le recourant, alors que le tribunal lui a donné l’occasion de se déterminer suite à la reprise de l’instruction de la cause du 22 janvier 2024 – la suspension de six mois de l’instruction de la procédure ayant été prononcée afin de permettre au recourant de confirmer le caractère effectif et pérenne des différentes sources de revenu du couple, voire de sa capacité à augmenter leurs revenus. Le tribunal statuera ainsi en l’état du dossier et sur les pièces en sa possession. Il en ressort que le recourant n’exerce aucune activité lucrative et n’a pas prouvé avoir acquis des connaissances de français – aucun indication sur le suivi effectif des cours de français semi-intensifs dont il était fait référence dans ses écritures du 17 février 2023 n’ayant été fournie.”
Citation : LEI art. 44 n. 89 Après la dissolution du mariage, l'autorisation de séjour fondée sur l'art. 44 LEI peut, à titre exceptionnel, être prolongée en vertu de l'art. 77 OASA si des raisons personnelles importantes exigent un séjour supplémentaire en Suisse. L'ordonnance mentionne notamment comme telles raisons que la personne concernée ait été victime de violences conjugales, que le mariage n'ait pas été conclu de son plein gré, ou que la réinsertion sociale dans le pays d'origine paraisse fortement compromise. La disposition vise à éviter des situations de détresse post-matrimoniale; la jurisprudence l'applique, après examen au cas par cas, de manière restrictive.
“Unabhängig von den Integrationserfordernissen gemäss Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten nach Auflösung der Ehe verlängert werden, wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 77 Abs. 1 lit. b VZAE). Ein sogenannter nachehelicher Härtefall liegt gemäss Abs. 2 derselben Bestimmung namentlich vor, wenn die betroffene ausländische Person Opfer ehelicher Gewalt wurde, die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint. Einen nachehelichen Härtefall hat das JSD zu Recht verneint. Namentlich eine Gefährdung der sozialen und beruflichen Reintegration des heute erst 39-jährigen Rekurrenten in seiner Heimat ist insgesamt weder ersichtlich noch substanziiert dargetan. Zur Begründung kann auf die Erwägungen des JSD verwiesen werden (vgl. angefochtener Entscheid E. 1418). Auch der Aufbau eines beträchtlichen Freundeskreises in der Schweiz (Rekursbegründung Rz. 8) begründet keinen nachehelichen Härtefall (Vernehmlassung Rz.”
“Aux termes de l'art. 77 al. 1 OASA, l'autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l'art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d'intégration définis à l'art. 58a al. 1 LEI sont remplis (let. a), ou si la poursuite du séjour en Suisse s'impose pour des raisons personnelles majeures (let. b). Selon l'art. 77 al. 2 OASA, les raisons personnelles majeures visées à l’al. 1, let. b, sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violence conjugale ou lorsque le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d’un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise. Cette disposition vise à régler les situations qui échappent aux dispositions de l'art. 77 al. 1 let. a OASA, soit parce que le séjour en Suisse durant le mariage n'a pas duré trois ans ou parce que l'intégration n'est pas suffisamment accomplie ou encore parce que ces deux aspects font défaut mais que – eu égard à l'ensemble des circonstances – l'étranger se trouve dans un cas de rigueur après la dissolution de la famille.”
“En outre, les recherches d'emploi au dossier n'ont pas été entreprises dans la durée, mais ponctuellement et sporadiquement. Comme le souligne la DSE, dans sa situation, on aurait pu attendre de la part du recourant des efforts plus soutenus en vue de trouver un emploi stable à un taux d'occupation plus élevé. A cet égard, il apparaît notamment étonnant qu'après avoir terminé sa formation d'auxiliaire de santé, le recourant n'ait pas été en mesure de trouver un emploi fixe dans ce domaine, dans lequel la pénurie de personnel est notoire. 4.4 En conséquence, il faut conclure que la situation professionnelle et financière du recourant ne permet pas d'affirmer que celui-ci puisse se prévaloir d'une intégration réussie dans le domaine professionnel, au sens des art. 50 al. 1 let. a et 58a al. 1 let. d LEI. Il s'ensuit que c'est à bon droit que la DSE a estimé que l'autorisation de séjour de l'intéressé ne pouvait pas être prolongé sur cette base. 5. A teneur de l'art. 77 al. 1 let. b et al. 2 OASA, l'autorisation octroyée au conjoint au titre du regroupement familial selon l'art. 44 LEI peut aussi être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la poursuite du séjour en Suisse d'impose pour des raisons personnelles majeures. Cette disposition reprend la teneur de l'art. 50 al. 1 let. b LEI qui concerne en particulier les conjoints étrangers de bénéficiaires d'autorisations d'établissement ou de la nationalité suisse. 5.1 Il convient dès lors d'examiner si une prolongation de l'autorisation de séjour du recourant peut être conférée pour des raisons personnelles majeures, au sens de l'art. 50 al. 1 let. b LEI. Ces dernières sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violence conjugale, que le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d'un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise (art. 50 al. 2 LEI et art. 77 al. 2 OASA). L'énumération de ces cas n'est pas exhaustive et laisse aux autorités une certaine liberté d'appréciation fondée sur des motifs humanitaires (ATF 136 II 1 c.”
“74 l’union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis, ou b. la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures. 2 Les raisons personnelles majeures visées à l’al. 1, let. b, sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violence conjugale, que le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d’un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise.75 3 Le délai d’octroi de l’autorisation d’établissement est réglé à l’art. 34. 74 Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 16 déc. 2016 (Intégration), en vigueur depuis le 1er janv. 2019 (RO 2017 6521, 2018 3171; FF 2013 2131, 2016 2665). 75 Nouvelle teneur selon le ch. I 1 de la LF du 15 juin 2012 concernant les mesures de lutte contre les mariages forcés, en vigueur depuis le 1er juil. 2013 (RO 2013 1035; FF 2011 2045). 1 L’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si:169 a.170 la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a, al. 1, LEI sont remplis, ou b. la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures. 2 Les raisons personnelles majeures visées à l’al. 1, let. b, sont notamment données lorsque le conjoint est victime de violence conjugale ou lorsque le mariage a été conclu en violation de la libre volonté d’un des époux ou que la réintégration sociale dans le pays de provenance semble fortement compromise.171 3 Le délai d’octroi de l’autorisation d’établissement se fonde sur l’art. 34 LEI. 4 Pour obtenir la prolongation d’une autorisation de séjour en vertu de l’art. 50, al. 1, let. a, LEI et de l’al. 1, let. a, du présent article, le requérant est tenu de prouver qu’il possède des connaissances orales de la langue nationale parlée au lieu de domicile équivalant au moins au niveau A1 du cadre de référence.”
“3.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Beschwerdeführerin 1 hat nach ihrer Heirat mit einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten türkischen Staatsbürger gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Es ist unbestritten, dass die Ehegatten seit dem 10. August 2017 getrennt voneinander leben und die eheliche Gemeinschaft aufgegeben haben, weshalb die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr erfüllt sind. 3.3 Nach Auflösung der Ehe kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten oder der Ehegattin nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Die Regelung von Art. 77 VZAE hat (wie Art. 50 AIG) zum Ziel, nacheheliche Härtefälle zu vermeiden (vgl. BGE 137 II 1 E. 3.1) 3.4 Die Ehegemeinschaft der Beschwerdeführerin 1 und von E dauerte in der Schweiz von Februar 2016 bis August 2017 und damit nur rund eineinhalb Jahre, weshalb die Voraussetzung von Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE nicht erfüllt ist. 3.5 3.5.1 Wichtige persönliche Gründe können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art.”
“25 f.). 3.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Beschwerdeführerin hat nach ihrer Heirat mit einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten russischen Staatsbürger gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Es ist unbestritten, dass die Ehegatten seit dem 2. August 2020 getrennt voneinander leben und die eheliche Gemeinschaft aufgegeben haben, weshalb die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr erfüllt sind. 3.3 Nach Auflösung der Ehe kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten oder der Ehegattin nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.4 Die Ehegemeinschaft der Beschwerdeführerin und von C dauerte in der Schweiz von Juni 2019 bis August 2020 und damit nur rund ein Jahr, weshalb die Voraussetzung von Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE nicht erfüllt ist. 3.5 3.5.1 Wichtige persönliche Gründe können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 77 Abs. 2 VZAE). Ein wichtiger persönlicher Grund kann sich auch aus anderen Umständen oder Aspekten im In- oder Heimatland der betroffenen Person ergeben (BGE 137 II 345 E.”
“Gemäss Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vom 24. Oktober 2007 kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a); oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige persönliche Gründe nach Abs. 1 lit. b können namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Abs. 2). Nach Art. 77 Abs. 4 VZAE liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE vor, wenn die Ausländerin oder der Ausländer namentlich: die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a); den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Da eine auf Art. 44 AIG gestützte Aufenthaltsbewilligung keinen Rechtsanspruch auf Erteilung bzw.”
L'autorité peut suspendre la procédure de préparation du mariage ou refuser une autorisation de séjour limitée à la préparation ou à la célébration du mariage lorsque l'on peut d'ores et déjà prévoir que le futur conjoint ne remplirait pas, même après la célébration du mariage, les conditions du regroupement familial. En revanche, la jurisprudence admet que, dans certaines circonstances, les art. 12 CEDH et 14 Cst. peuvent créer un droit susceptible d'être invoqué devant les tribunaux en vue de l'octroi d'une autorisation de séjour provisoire pour se marier, ouvrant ainsi la voie à un recours judiciaire.
“La Direction de la sécurité ne conteste à raison pas non plus que le recourant, en sa qualité de futur conjoint étranger d'une personne titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE, pourra être admis après son mariage à séjourner légalement en Suisse. Comme déjà relevé, le couple vit en effet en ménage commun et dispose par ailleurs d'un logement approprié à cet effet (dos. SEMI 385 s. et 413). De plus, aucun des concubins ne dépend de l'aide sociale, si bien que le recourant réunit les conditions posées à l'octroi d'une autorisation de séjour UE/AELE au titre du regroupement familial (art. 3 par. 1 annexe I ALCP en lien avec l'art. 7 let. d ALCP, voir TF 2C_537/2023 du 18 avril 2024 c. 3.1 et les références). En outre, celui-ci ne figurant pas au casier judiciaire en 2023 (dos. SEMI 507) et rien n'indiquant que ce soit le cas aujourd'hui, cela exclut d'emblée une limitation des droits découlant de l'ALCP en application de l'art. 5 par. 1 annexe I ALCP. L'autorité précédente ne saurait être suivie lorsqu'elle examine les conditions (plus restrictives; voir TF 2C_1046/2020 du 22 mars 2021 c. 6.2) posées par l'art. 44 LEI au regroupement familial, dès lors que l'épouse est une ressortissante de l'Union européenne. 4. Se pose ainsi la seule question de savoir si l'on pouvait s'attendre à ce que le mariage civil du recourant soit célébré en Suisse dans un délai prévisible. 4.1 A la date de la décision sur recours du 13 mai 2024, l'office de l'état civil compétent n'avait reçu des fiancés qu'une partie des documents nécessaires à la célébration de leur mariage, parmi lesquels manquait un passeport valable de l'intéressé, celui produit auprès de cette autorité ayant expiré en 2015 (dos. SEMI 520). En raison du caractère illégal du séjour en Suisse du recourant, cet office a mis en attente la procédure préparatoire au mariage introduite début mars 2023 par-devant lui, ce jusqu'à ce que soit fixé le statut migratoire du fiancé par la légalisation ou non de son séjour en Suisse en vue de s'y marier (dos. SEMI 518 ss). Par courrier du 5 avril 2023, le Service des migrations, saisi à fin mars 2023 d'une telle demande de régularisation du séjour en vue du mariage, a de son côté également invité l'intéressé à déposer, entre autres documents nécessaires à l'examen de cette demande, une pièce d'identité en cours de validité (dos.”
“En revanche, dans le cas inverse, soit si, en raison des circonstances, notamment de la situation personnelle de celui-ci, il apparaît d'emblée qu'il ne pourra pas, même une fois marié, être admis à séjourner en Suisse, l'autorité de police des étrangers pourra renoncer à lui délivrer une autorisation de séjour provisoire en vue du mariage. Il n'y a en effet pas de raison de lui permettre de prolonger son séjour en Suisse pour s'y marier alors qu'il ne pourra de toute façon pas, par la suite, y vivre avec sa famille. Cette restriction correspond à la volonté du législateur de briser l'automatisme qui a pu exister dans le passé entre l'introduction d'une demande de mariage et l'obtention d'une autorisation de séjour pour préparer et célébrer le mariage (ATF 139 I 37 consid. 3.5.2 et les arrêts cités ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_585/2018 du 14 janvier 2019 consid. 3.1 et les arrêts cités). 5.5 La chambre administrative a déjà confirmé que la délivrance d'une autorisation de séjour en vue de mariage doit s'accompagner, à titre préjudiciel, d'un examen des conditions posées au regroupement familial du futur conjoint (ATA/1059/2021 du 12 octobre 2021 consid. 8b ; ATA/80/2018 du 30 janvier 2018 consid. 4d et l'arrêt cité). 5.6 Dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2018, l'art. 44 LEI, qui ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2015 du 28 avril 2016 consid. 1.2 notamment ; ATA/547/2018 du 5 juin 2018 consid 5b) prévoyait que l'autorité compétente pouvait octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivaient en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposaient d'un logement approprié (let. b) et ne dépendaient pas de l'aide sociale (let. c). Depuis le 1er janvier 2019, ont été ajoutées la possibilité d'une prolongation de l'autorisation de séjour dans le corps de l'al. 1 de l'art. 44 LEI, de même que les conditions suivantes : ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.”
“D'après l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent notamment une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit. Le regroupement familial en faveur du conjoint titulaire d'une autorisation de séjour tombe en principe sous le coup de l'exception de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF, puisque l'art. 44 LEI (RS 211.20) est de nature potestative (cf. arrêts 2C_737/2020 du 23 novembre 2020 consid. 1.2; 2C_668/2018 du 28 février 2020 consid. 2 non publié aux ATF 146 I 185). Le présent litige ne porte toutefois pas sur le regroupement familial en tant que tel, mais sur l'octroi d'une autorisation de séjour de courte durée en vue du mariage. Or, la jurisprudence reconnaît qu'il existe, à certaines conditions, en vertu du droit au mariage consacré à l'art. 12 CEDH et à l'art. 14 Cst., un droit à cette autorisation, ce qui ouvre la voie du recours en matière de droit public (arrêt 2C_780/2021 du 2 février 2022 consid. 1.1; 2C_349/2011 du 23 novembre 2011 consid. 1.3, non publié in ATF 137 I 351). Le point de savoir si un tel droit doit être reconnu en l'espèce relève du fond et non de la recevabilité (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.1). Il s'ensuit que, dans la mesure où la recourante se prévaut de manière défendable notamment de l'art. 12 CEDH et de l'art. 14 Cst., son recours échappe à la clause d'irrecevabilité de l'art.”
Référence : LEI art. 44 n. 87 La condition du ménage commun (art. 44 let. a) fait partie des conditions d'admissibilité fondamentales et cumulatives et doit être examinée en priorité ; les autres conditions ne doivent être examinées que si ces conditions de base sont remplies.
“1 LEI, les demandes avant le 1er janvier 2019 sont régies par l'ancien droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). En l'espèce, des demandes de regroupement familial ont été déposées les 1er mars 2016 et 15 novembre 2016 pour respectivement, B______ et D______, d'une part, et C______, d'autre part. Celle concernant E______ est litigieuse. En tous les cas, elles sont toutes antérieures au 1er janvier 2019, de sorte que c'est l'ancien droit, soit le droit en vigueur avant le 1er janvier 2019, qui s'applique. 7) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. 8) En premier lieu, il convient d'examiner si, en tant qu'enfants d'une étrangère titulaire d'un permis de séjour en Suisse, B______ et C______ peuvent prétendre à la délivrance d'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial sur la base de l'art. 44 LEI. a. L'autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d'un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c ; art. 44 LEI dans sa teneur avant le 1er janvier 2019). Cette disposition ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2; 137 I 284 consid. 1.2; Message du Conseil fédéral relatif à la modification de la loi sur les étrangers (intégration) du 8 mars 2013, FF 2013 2131, spéc. 2153). Il s'agit des conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre, l'examen du respect des autres conditions n'intervenant qu'une fois que ces conditions de base sont réalisées (arrêt du TAF F-7533/2016 du 10 janvier 2018 consid. 5.2 et les références citées).”
Lorsqu'une personne étrangère bénéficie d'un droit de séjour établi, et si les conditions de l'art. 44 LEI sont remplies ainsi que les délais applicables au regroupement familial respectés, un droit au regroupement familial fondé sur l'art. 8 CEDH peut être reconnu.
“30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde. Er hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem er sich rechtmässig aufhält. Aufgrund dieser asylrechtlichen Situation verfügt der Beschwerdeführer über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht in der Schweiz (BGer 2C_288/2020 vom 18.8.2020 E. 1.2). Trotz dieses gefestigten Aufenthaltsrechts kommt ihm aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen ihm und der Beschwerdeführerin eine gültige Ehe besteht, ein Anspruch auf Familiennachzug zu. Ob eine gültige Ehe besteht, ist nachfolgend zu prüfen. 3. Umstritten ist, ob die im Sudan am 13. Juli 2018 religiös geschlossene und am 28. September 2020 staatlich registrierte Ehe gültig ist.”
Référence : LEI art. 44 ch. 85 L'art. 44 al. 2 LEI prévoit que, en lieu et place de l'exigence linguistique, l'inscription à une offre de promotion linguistique suffit. Dans la décision en l'espèce, la situation d'emploi prévue (contrat de travail présenté / salaire net attendu) a en outre été prise en compte pour apprécier la situation de besoin.
“2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S. 2-4, 7-12 Ziff. II/5, III/A, B/2 f.), die Vorinstanz habe den”
“2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S. 2-4, 7-12 Ziff. II/5, III/A, B/2 f.), die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig und unvollständig festgestellt. Für die Beurteilung relevant sei, dass er seit Jahren beim gleichen Arbeitgeber, aktuell als Geschäftsführer, arbeite und es sich beim Arbeitsvertrag zwischen der X.__ GmbH (nachfolgend: X.__), und seiner Ehefrau nicht um eine Gefälligkeit handle. Allein der Umstand, dass seiner Ehefrau vertraglich ein Lohn zugesichert worden sei, der höher sei als der Mindestlohn gemäss Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV), spreche nicht gegen die Berücksichtigung dieses Lohnes bei der Bedarfsberechnung. Es mache für seinen Arbeitgeber aus wirtschaftlicher Sicht Sinn, seiner Ehefrau den vereinbarten Lohn zu bezahlen. Mit der Einreichung dieses Arbeitsvertrags habe er bewiesen, dass seine Ehefrau nach Erteilung der Aufenthaltsbewilligung einen Nettolohn von CHF 3'400 verdienen werde. Wenn dieser Lohn berücksichtigt werde, stehe ausser Frage, dass der monatliche Bedarf des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau bei Gewährung des Familiennachzugs nach dem Berechnungsmodell der Vereinigung der Migrationsämter der Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein (VOF) gedeckt sei.”
Conformément à l'art. 44 al. 2 LEI, pour l'octroi de l'autorisation, l'inscription à une offre de promotion linguistique suffit en lieu et place de la compétence linguistique visée à l'al. 1 let. d. En outre, l'al. 4 permet de subordonner l'octroi ou le renouvellement d'une autorisation à la conclusion d'une convention d'intégration lorsque des besoins particuliers d'intégration existent. Cette disposition admet ainsi l'inscription à une offre linguistique comme preuve initiale suffisante; les exigences concrètes quant à la maîtrise effective de la langue peuvent être prises en compte ultérieurement dans la procédure ou dans le cadre d'une convention d'intégration.
“La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants des Philippines. 4.3 Dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2018, l'art. 44 LEI, qui ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2015 du 28 avril 2016 consid. 1.2 notamment ; ATA/547/2018 du 5 juin 2018 consid 5b) prévoyait que l'autorité compétente pouvait octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivaient en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposaient d'un logement approprié (let. b) et ne dépendaient pas de l'aide sociale (let. c). Depuis le 1er janvier 2019, ont été ajoutées la possibilité d'une prolongation de l'autorisation de séjour dans le corps de l'al. 1 de l'art. 44 LEI, de même que les conditions suivantes : ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Le nouvel al. 2 précise que pour l'octroi de l'autorisation de séjour, une inscription à une offre d'encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l'al. 1 let. d, et l'al. 3 que la condition prévue à l'al. 1 let. d ne s'applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans. Toujours depuis le 1er janvier 2019 et en vertu du nouvel al. 4, l'octroi et la prolongation d'une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d'une convention d'intégration lorsque se présentent des besoins d'intégration particuliers conformément aux critères définis à l'art.”
“201), règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants des Philippines. 7. Aux termes de de l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2 ; 137 I 284 consid. 1.2). 8. Conformément à l'art. 90 LEI, l'étranger et les tiers participant à une procédure prévue par la loi doivent collaborer à la constatation des faits déterminants pour son application. Ils doivent en particulier fournir des indications exactes et complètes sur les éléments déterminants pour la réglementation du séjour (let. a) et fournir sans retard les moyens de preuves nécessaires ou s'efforcer de se les procurer dans un délai raisonnable (let. b). Selon la maxime inquisitoire, qui prévaut en particulier en droit public, l'autorité définit les faits pertinents et ne tient pour existants que ceux qui sont dûment prouvés. Elle ne dispense pas pour autant les parties de collaborer à l'établissement des faits ; il incombe à celles-ci d'étayer leurs propres thèses, de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuves disponibles, spécialement lorsqu'il s'agit d'élucider des faits qu'elles sont le mieux à même de connaître (ATF 140 I 285 consid.”
“5 La chambre administrative a déjà confirmé que la délivrance d'une autorisation de séjour en vue de mariage doit s'accompagner, à titre préjudiciel, d'un examen des conditions posées au regroupement familial du futur conjoint (ATA/1059/2021 du 12 octobre 2021 consid. 8b ; ATA/80/2018 du 30 janvier 2018 consid. 4d et l'arrêt cité). 5.6 Dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2018, l'art. 44 LEI, qui ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2015 du 28 avril 2016 consid. 1.2 notamment ; ATA/547/2018 du 5 juin 2018 consid 5b) prévoyait que l'autorité compétente pouvait octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivaient en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposaient d'un logement approprié (let. b) et ne dépendaient pas de l'aide sociale (let. c). Depuis le 1er janvier 2019, ont été ajoutées la possibilité d'une prolongation de l'autorisation de séjour dans le corps de l'al. 1 de l'art. 44 LEI, de même que les conditions suivantes : ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Le nouvel al. 2 précise que pour l'octroi de l'autorisation de séjour, une inscription à une offre d'encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l'al. 1 let. d, et l'al. 3 que la condition prévue à l'al. 1 let. d ne s'applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans. Toujours depuis le 1er janvier 2019 et en vertu du nouvel al. 4, l'octroi et la prolongation d'une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d'une convention d'intégration lorsque se présentent des besoins d'intégration particuliers conformément aux critères définis à l'art.”
“6) La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l'OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants de la République de Guinée. 7) a. Dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2018, l'art. 44 LEI qui ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2015 du 28 avril 2016 consid. 1.2 notamment ; ATA/547/2018 du 5 juin 2018 consid 5b) prévoyait que l'autorité compétente pouvait octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivaient en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposaient d'un logement approprié (let. b) et ne dépendaient pas de l'aide sociale (let. c). Depuis le 1er janvier 2019, ont été ajoutées la possibilité d'une prolongation de l'autorisation de séjour dans le corps de l'al. 1 de l'art. 44 LEI, de même que les conditions suivantes : ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Le nouvel al. 2 précise que pour l'octroi de l'autorisation de séjour, une inscription à une offre d'encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l'al. 1 let. d, et l'al. 3 que la condition prévue à l'al. 1 let. d ne s'applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans. Toujours depuis le 1er janvier 2019 et en vertu du nouvel al. 4, l'octroi et la prolongation d'une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d'une convention d'intégration lorsque se présentent des besoins d'intégration particuliers conformément aux critères définis à l'art.”
“Selon l’art. 44 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci, notamment, s’ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b), ne dépendent pas de l’aide sociale (let.”
Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il n'existe un droit au regroupement familial fondé sur l'art. 8 CEDH que si la personne concernée dispose d'un droit de séjour stable et remplit les conditions de l'art. 44 LEI ainsi que les délais de regroupement applicables.
“Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom”
En cas de refus d'un changement de canton ou de demandes de séjour relevant du droit de la famille, l'art. 8 CEDH doit être pris en compte dans l'examen. Dans la mesure où l'art. 8 pourrait être applicable, il reste en même temps nécessaire d'examiner les conditions matérielles de l'art. 44 al. 1 LEI. Les autorités compétentes doivent procéder à cet examen en respectant le principe de proportionnalité.
“________ et à ses enfants est arrivée à échéance le 30 juin 2020, les précités ne disposaient plus d'un titre de séjour valable lorsque le SPoMi a statué. Partant, un changement de canton paraissait dès lors exclu et il se posait la question de l'octroi d'une autorisation de séjour fondée sur le regroupement familial (arrêt TF 2C_99/2021 du 10 novembre 2021 consid. 3.3); que la Haute cour a considéré que le Tribunal cantonal s'était limité à analyser la cause sous le seul angle des conditions d'un changement de canton et avait ainsi failli à son devoir de traiter un grief dont la pertinence était indéniable, ce qui constituait une violation du droit d'être entendu des recourants (arrêt TF 2C_99/2021 du 10 novembre 2021 consid. 3.5); que, partant, le Tribunal fédéral a renvoyé la cause à l'Instance de céans pour qu'elle statue à nouveau sur la cause en examinant si la recourante et ses enfants pouvaient prétendre à l'octroi d'une autorisation de séjour par regroupement familial découlant de l'art. 8 CEDH, en lien avec les conditions posées par le droit interne, notamment celles de l'art. 44 LEI; qu'aux termes de l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), ils disposent d’un logement approprié (let. b), ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e); qu'en exerçant leur pouvoir d'appréciation, les autorités compétentes doivent tenir compte de l'intérêt public, de la situation personnelle de l'étranger, ainsi que de son degré d'intégration (art. 96 al. 1 LEI); que cette disposition traduit, parmi d’autres, l’obligation des autorités de respecter le principe de la proportionnalité; qu'en l'espèce, dans sa décision du 6 octobre 2020, le SPoMi a conclu "qu'en l'état, aucun motif suffisant ne justifie ce changement de canton dans le cadre du regroupement familial et il y a dès lors lieu de le refuser.”
“b VRPG), wobei nicht erforderlich ist, dass sich diese mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 142 I 135 E. 2.1, 140 II 262 E. 6.2; BVR 2018 S. 341 E. 3.4.2, 2016 S. 402 E. 6.2). – Die Vorinstanz hat sich mit den entscheidrelevanten Darlegungen der Beschwerdeführenden befasst und den Entscheid ausführlich – mit Bezugnahme auf Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) und Art. 44 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) – begründet. Sie hat namentlich erwogen, es könne offengelassen werden, ob ein gefestigtes Anwesenheitsrecht nach Art. 8 EMRK bestehe, da selbst bei Annahme eines solchen für die Bewilligung des Familiennachzugs die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sein müssten (angefochtener Entscheid E. 3.4; vgl. dazu auch E. 3.2 hinten). Weiter hat sie rechtsgenüglich dargelegt, warum ihres Erachtens die Voraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 AIG nicht vollständig erfüllt sind (angefochtener Entscheid E. 4 und 5). Gestützt darauf war es den Beschwerdeführenden ohne weiteres möglich, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Ob die Begründung der Vorinstanz inhaltlich zutreffend ist, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. etwa BGE 130 II 530 E. 4.3; BVR 2018 S. 310 E. 3.5; Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 28).”
Pour les enfants proches de la majorité, on vérifie en pratique si le regroupement familial vise principalement à faciliter l'accès au marché du travail et s'il existe un besoin particulier d'assistance ou d'encadrement. En l'absence de besoins de prise en charge objectivement démontrés, ou si l'enfant fait preuve d'autonomie (p. ex. volonté/intention de suivre une formation en Suisse), l'existence de motifs familiaux importants au sens de l'art. 44 LEI peut en conséquence être écartée.
“Le lien familial était établi à la naissance de A______ et non lors de l'attribution de la garde. En outre, même si le jugement concernant la garde n'était devenu définitif qu'en avril 2022, rien n'empêchait B______ de déposer une demande de regroupement familial dans les délais. Aucune raison majeure justifiant le regroupement familial n'était démontrée. Les violences domestiques alléguées n'étaient ni établies ni prouvées. Par ailleurs, le dépôt de la requête de regroupement familial en décembre 2022, soit six mois avant la majorité de A______, portait à croire que ce n'était pas la réunion familiale qui était visée mais un accès facilité au marché du travail. De plus, l'acte de naissance n'avait pas été légalisé par l'ambassade suisse à Alger et le logement familial n'était pas convenable puisque quatre personnes y résidaient déjà et qu'une demande de regroupement familial avait également été déposée pour sa sœur jumelle. Un logement de quatre pièces pour six personnes ne constituait pas un logement approprié au sens de l'art. 44 LEI. En outre, B______ avait choisi délibérément de quitter l'Algérie et de laisser ses filles au pays. A______ n'était pas dépendante physiquement et psychiquement de sa mère, si bien que l'art. 8 CEDH ne pouvait être invoqué. Elle n'avait pas établi de manière objective avoir subi des mauvais traitements, ni que sa situation serait moins bonne que celle de ses compatriotes restés en Algérie. De plus, arrivée en Suisse en septembre 2022, son séjour était très court au regard des années passées en Algérie. Bien qu'elle ait commencé une formation, elle n'avait pas mis en évidence une intégration exceptionnelle. Elle était jeune et en bonne santé et ne rencontrerait que peu de difficultés à se réintégrer dans son pays d'origine. Enfin, elle était venue en Suisse par le biais d'un visa touristique, mettant ainsi les autorités devant le fait accompli. Elle était aujourd'hui majeure et donc à même de se prendre en charge. Les conditions d'octroi d'une autorisation de séjour au sens des art. 30, 44 et 47 LEI ainsi que 8 CEDH n'étaient pas satisfaites.”
“Insofern ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführenden nicht deshalb in die Schweiz zurückkehrten, weil sie im Heimatland über keine Bezugsperson (mehr) verfüg(t)en, die den Beschwerdeführer in geeigneter (altersadäquater) Form hätte betreuen können, zumal dieser im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung ohnehin schon fast 18. Jahre alt war und ihm die fünf Jahre ältere Schwester zur Seite stand bzw. diese wohl schon seit Jahren die nötigen Betreuungsaufgaben übernahm. Der Beschwerdeführer selbst gab denn auch im Jahr 2022 im Rekursverfahren an, er benötige niemanden, der auf ihn schaue. Er wolle einfach in der Schweiz in der Nähe seiner Mutter leben und hier eine Lehre absolvieren. Dieser Wunsch des Beschwerdeführers stellt keinen objektiven, nachvollziehbaren Grund im Sinn der vorzitierten Rechtsprechung dar. 5.6 Damit scheitert der nachträgliche Familiennachzug des Beschwerdeführers bereits am Erfordernis des wichtigen familiären Grundes und müssen die weiteren Nachzugsvoraussetzungen von Art. 44 AIG nicht geprüft werden. 6. 6.1 Zu prüfen bleibt dagegen, ob den Beschwerdeführenden aus anderen Gründen im pflichtgemässen Ermessen eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen gewesen wäre (Art. 30 Abs. 1 lit. b oder Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE). Auch diesbezüglich ist die Prüfungsbefugnis des Verwaltungsgerichts auf eine reine Rechtskontrolle beschränkt (siehe dazu vorn E. 5.1). 6.2 6.2.1 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 1 VZAE können an Ausländerinnen und Ausländer, die früher im Besitz einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, Kurzaufenthalts- oder Aufenthaltsbewilligungen erteilt werden, wenn ihr früherer Aufenthalt in der Schweiz mindestens fünf Jahre gedauert hat und nicht nur vorübergehender Natur war (lit. a) und ihre freiwillige Ausreise aus der Schweiz nicht länger als zwei Jahre zurückliegt (lit. b). 6.2.2 Die Beschwerdeführenden reisten zwar freiwillig aus, die vorstehend genannten zeitlichen Voraussetzungen sind bei ihnen aber nicht gegeben.”
“________ nicht im Besitz einer dauerhaften Aufenthaltsbewilligung eines Staates, mit dem ein Freizügigkeitsabkommen abgeschlossen wurde, zum anderen war er zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung auch schon über 21 Jahre alt. Der Vorwurf der Diskriminierung entbehrt damit jeglicher Grundlage. Kommt hinzu, dass auch ganz offensichtlich die einjährige Frist von Art. 47 Abs. 1 AIG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 VZAE nicht eingehalten wurde. So reiste A.________, die leibliche Mutter von F.________, bereits am 20. August 2018 in die Schweiz ein, wo sie – aufgrund ihrer Ehe mit einem Schweizer – umgehend eine Aufenthaltsbewilligung B erhielt. In der Folge vergingen aber noch über drei Jahre, bevor ein Gesuch um Familiennachzug für F.________ gestellt wurde. Ob wichtige familiäre Gründe für einen nachträglichen Familiennachzug vorliegen (vgl. Art. 47 Abs. 4 AIG und Art. 73 Abs. 3 VZAE), braucht unter den gegebenen Umständen, da F.________ bereits zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung über 18 Jahre alt war und kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen Mutter und Sohn besteht, weshalb ihm so oder anders gestützt auf Art. 44 AIG sowie Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV keine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden kann, nicht weiter geprüft zu werden.”
LEI art. 44 n. 80 Un changement du statut de séjour (p. ex. révocation du permis d'établissement et remplacement par un permis de séjour temporaire) peut compromettre l'existence d'un droit de séjour consolidé et, par conséquent, le droit au regroupement familial. Si le droit de séjour disparaît (par exemple par expulsion du territoire), il n'existe en principe plus de droit au regroupement familial.
“Die Beschwerdeführerin verfügt derzeit lediglich über eine Aufenthaltsbewilligung, weshalb sie sich für einen Familiennachzug bloss auf Art. 44 Abs. 1 AIG (SR 142.20) berufen kann. Diese Vorschrift verschafft aufgrund ihrer potestativen Formulierung für sich alleine genommen keinen Anspruch im Sinne von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG (BGE 139 I 330 E. 1.2; 137 I 284 E. 1.2; Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 1.1). Allerdings anerkennt die Praxis bei Personen, die selbst einen gefestigten Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz haben, gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 BV einen Anspruch auf den Nachzug von Familienmitgliedern (BGE 146 I 185 E. 6.1; 137 I 284 E. 2.6; Urteil 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 3.1). Vorauszusetzen ist aber immerhin, dass die Anforderungen von Art. 44 AIG erfüllt sind, zumal diese mit Art. 8 EMRK kompatibel sind (BGE 146 I 185 E. 6.2; 139 I 330 E. 2.4.1; Urteil 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin wurde am 2. Februar 2023 rechtskräftig widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr ersetzt. Die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wurde zudem an verschiedene Bedingungen geknüpft, so namentlich, dass sie einer Erwerbstätigkeit nachgehe bzw. ihre bestehende Erwerbstätigkeit steigere, den Lebensunterhalt künftig ganz ohne Sozialhilfe bestreite und anlässlich der nächsten Prüfung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einen Sprachnachweis vorlege. Unter den konkreten Umständen erscheint nicht auf Anhieb klar, dass die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin langfristig zu erneuern sein wird, sodass sie derzeit über kein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt. Ein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK i.V.m. Art.”
“Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dürfen EU-Staatsangehörige in Bezug auf den Nachzug ihres Ehegatten nicht schlechtergestellt werden als Schweizer Bürger. Dieses Diskriminierungsverbot entfällt jedoch, wenn der Ehegatte kein Anwesenheitsrecht in der Schweiz mehr hat (BGE 144 II 1 E. 4.5 ff.). Vorliegend erlosch das Anwesenheitsrecht des damaligen Ehemanns der Beschwerdeführerin infolge Landesverweisung (Art. 61 Abs. 1 AIG). Somit kann sie sich nicht auf das Diskriminierungsverbot nach Art. 2 FZA und damit auch nicht erfolgreich auf Art. 50 AIG berufen (vgl. zum Ganzen VGr, 1. Juli 2020, VB.2020.00315, E. 3.3; 17. April 2019, VB.2019.00139, E. 4.1.1; kritisch zu dieser bundesgerichtlichen Rechtsprechung VGr, 23. Oktober 2019, VB.2019.00425, E. 3 mit Hinweisen). 2.3 Demnach wäre vorliegend grundsätzlich Art. 77 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) anwendbar. Gemäss dieser Bestimmung kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs von Personen mit Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Vorliegend scheitert die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 77 VZAE jedoch daran, dass der damalige Ehemann der Beschwerdeführerin bereits etwa eineinhalb Jahre nach deren Einreise des Landes verwiesen wurde und der auf die eheliche Gemeinschaft gestützte Aufenthaltsanspruch keine drei Jahre bestand. Ein nachehelicher Aufenthaltsanspruch kann nicht durch Aufgabe des ehelichen Zusammenlebens neu entstehen, wenn der (abgeleitete) eheliche Aufenthaltsanspruch bereits vorher untergegangen ist (zum Ganzen vgl. VGr, 20. März 2019, VB.2019.00045, E. 3.2.1.1). Wichtige persönliche Gründe, die einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machten, macht die Beschwerdeführerin sodann nicht geltend. Dass Beschwerdegegner und Vorinstanz der Beschwerdeführerin keinen nachehelichen Aufenthalt gewährten, ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht gerügt.”
“Entscheid Verwaltungsgericht, 17.11.2021 Ausländerrecht, Art. 47 Abs. 1 AIG. Da der Beschwerdeführer nach der Scheidung von seiner polnischen Ehefrau am 6. Juli 2015 das Gesuch um Nachzug seiner beiden Söhne lediglich noch auf Art. 44 AIG stützen und deshalb keinen Rechtsanspruch mehr geltend machen konnte, führte die Erteilung der Niederlassungsbewilligung am 1. Oktober 2019 zwar zu einer Statusverbesserung. Allerdings hatte der Beschwerdeführer bereits in der Zeit von Oktober 2009 bis Juli 2015 einen Anspruch auf Nachzug seiner beiden Söhne, der über die gesetzlichen Fristen gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG hinausging. Die Nachzugsfrist von einem Jahr gemäss Art. 47 Abs. 1 Satz 2 AIG für den im April 2002 geborenen Sohn wäre im April 2015, jene von fünf Jahren gemäss Art. 47 Abs. 1 Satz 1 AIG im Oktober 2014 abgelaufen (Verwaltungsgericht, B 2021/181). Entscheid vom 17. November 2021 Besetzung Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Reiter, Verwaltungsrichter Zogg; Gerichtsschreiber Scherrer Verfahrensbeteiligte M.__, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Bertschinger, Rhyner Lippuner Bertschinger, St. Gallerstrasse 46, Postfach 745, 9471 Buchs SG 1, gegen Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St.”
Dans la décision citée, un contrat de bail pour un appartement de 3½ pièces comportant deux chambres a été considéré comme preuve que la condition de logement prévue à l'art. 44 LEI est remplie. La formulation se rapporte à ce cas concret et ne constitue pas une assertion générale concernant toutes les tailles ou répartitions possibles de logements.
“En l'espèce, il convient d’abord de relever que les conditions posées par l’art. 44 LEI ne sont plus litigieuses. En effet, l’autorité intimée s’est déclarée favorable à l’octroi d’une autorisation de séjour par regroupement familial en faveur des enfants les plus jeunes. Il ne résulte au surplus pas des déterminations du 5 octobre 2020 de l’autorité intimée que celle-ci considérerait que la situation financière de la recourante 1 serait un obstacle à l’accueil de ses trois enfants. Enfin, la recourante 1 a produit à l’appui de ses déterminations finales un contrat de bail à loyer pour un appartement de 3 pièces ½ comprenant deux chambres à coucher. Le Tribunal considèrera dès lors que les conditions posées par l’art. 44 LEI sont remplies également pour la recourante”
Référence : LEI, art. 44 n. 78 Après la dissolution de la communauté conjugale ou familiale, l'autorisation de séjour fondée sur l'art. 44 al. 1 LEI peut être prolongée : a) lorsque la communauté conjugale a duré au moins trois ans et que les critères d'intégration visés à l'art. 58a al. 1 LEI sont remplis (art. 77 al. 1 let. a OASA), ou b) lorsque des motifs personnels importants rendent nécessaire une poursuite du séjour en Suisse (art. 77 al. 1 let. b OASA).
“Gemäss Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG) haben ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung unter bestimmten Voraussetzungen grundsätzlich Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Nach Auflösung der Ehe- oder der Familiengemeinschaft kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 Abs. 1 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (Art. 77 Abs. 1 lit. a der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE]).”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder beziehen könnte (lit. e). Gemäss Art. 50 Abs. 1 AIG i.V.m. Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) vom 24. Oktober 2007 kann nach Auflösung der Familiengemeinschaft die Aufenthaltsbewilligung des ausländischen Ehegatten nach Art. 44 Abs. 1 AIG verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit.”
“In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, der Entscheid sich insbesondere von sachfremden Motiven leiten lässt (§ 50 VRG; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 50 N. 25 f.). 3.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Beschwerdeführerin hat nach ihrer Heirat mit einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten russischen Staatsbürger gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Es ist unbestritten, dass die Ehegatten seit dem 2. August 2020 getrennt voneinander leben und die eheliche Gemeinschaft aufgegeben haben, weshalb die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr erfüllt sind. 3.3 Nach Auflösung der Ehe kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten oder der Ehegattin nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.4 Die Ehegemeinschaft der Beschwerdeführerin und von C dauerte in der Schweiz von Juni 2019 bis August 2020 und damit nur rund ein Jahr, weshalb die Voraussetzung von Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE nicht erfüllt ist.”
La capacité à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de résidence est expressément une condition cumulative de l’art. 44 al. 1 LEI (let. d) et est prise en compte par les autorités dans le cadre de l’examen matériel des conditions d’octroi.
“mit Hinweis auf BGer 2C_635/2009 vom 26. März 2010 E. 4; Hunziker, in: Caroni et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar AuG, Bern 2010, Art. 62 N 43 f.). Die Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung setzt voraus, dass keine Widerrufsgründe vorliegen (Art. 33 Abs. 3 AIG). Ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit.”
“En l’occurrence, le tribunal estime que le dossier contient les éléments suffisants et nécessaires pour statuer en toute connaissance de cause sur le litige, de sorte qu’il n’apparaît pas utile de procéder à l’audition de la recourante. En tout état, représentée par son père et leur mandataire, elle a pu faire valoir ses arguments, dans le cadre du recours et des écritures subséquentes, notamment la réplique du 10 novembre 2023 et sa lettre de motivation l’accompagnant, et produire tout moyen de preuve utile, sans qu’elle n’explique ce qui, dans la procédure écrite, l’aurait empêchée d’exprimer ses arguments de manière pertinente et complète. Dès lors, la demande d’audition de la recourante par la représentation suisse au Liban, en soi non obligatoire, sera rejetée. 9. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (cf. art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Liban. 10. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 11. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann nach Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn die Ehegatten zusammenwohnen (lit. a); eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (lit.”
“entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. ausserhäuslichen Bereich. Eine lange Anwesenheit und die damit verbundene durchschnittliche Integration genügen im Hinblick auf den Schutz des Privatlebens nicht (BGE 130 II 281 E. 3.2.1, 126 II 425 E. 4c/aa). Ein Anspruch unter dem Aspekt Privatleben fällt nur unter strengen Voraussetzungen in Betracht. Die Beschwerdeführerin lebt seit etwa neun Jahren in der Schweiz, erfüllt die erforderlichen Voraussetzungen hingegen offensichtlich nicht (vgl. BGr, 31. Mai 2018, 2C_472/2018, E. 2.2). Der Schluss der Vorinstanz, dass sie keinen Anspruch auf Familiennachzug ihres Ehemannes hat, ist somit nicht zu beanstanden. Demzufolge können die Beschwerdeführenden keinen Nachzugsanspruch gestützt auf eine Norm des Landesrechts oder eines Staatsvertrages ableiten. Es ist damit zu prüfen, ob der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdeführer keine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 AIG zu erteilen, im pflichtgemässem Ermessen nach Art. 96 AIG erfolgt ist. 3. 3.1 3.1.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Zudem muss der Ehegattennachzug innert fünf Jahren (nach dem Eheschluss oder der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung an den originär anwesenheitsberechtigten Ehegatten) geltend gemacht werden (vgl. Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Darüber hinaus darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und kein Widerrufsgrund nach Art. 62 AIG vorliegen (BGE 137 I 284 E. 2.7). 3.”
Pour la prolongation de l'autorisation de séjour délivrée en vertu de l'art. 44 LEI après la dissolution du mariage, il est nécessaire que la communauté conjugale ait existé pendant au moins trois ans. Pour le calcul de ce délai, il faut se fonder sur la cohabitation effectivement vécue en Suisse par les époux (la communauté de vie conjugale perceptible de l'extérieur) ; décisif est la fin du ménage commun, et non le maintien formel du mariage.
“Damit die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft verlängert werden kann, wird in Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE zunächst vorausgesetzt, dass die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat. Eine ausländerrechtlich relevante Ehegemeinschaft liegt vor, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht. Dabei ist für die Berechnung der Dauer der ehelichen Gemeinschaft grundsätzlich auf die von aussen wahrnehmbare eheliche Wohngemeinschaft abzustellen (vgl. BGE 138 II 229 E. 2, mit Hinweis; VGE VD.2018.205 E. 4.2.3.2, mit Hinweisen; vgl. zum gleichlautenden Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG zudem Geiser/Blocher/Busslinger, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Auflage, Basel 2022, Rz. 23.303, mit Hinweisen). Diese beginnt mit dem tatsächlichen Zusammenleben der Ehegatten in der Schweiz und endet bei der Auflösung des gemeinsamen Haushalts (vgl. BGE 140 II 345 E. 4.1). Nicht relevant ist demgegenüber, bis zu welchem Zeitpunkt die Ehe nach Beendigung des ehelichen Zusammenlebens formell noch weiter bestanden hat (vgl.”
“1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de dix-huit ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC – RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Cette disposition, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid. 1.2). 8) a. En vertu de l’art. 77 al. 1 let. a OASA, l’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a al. 1 LEI sont remplis. b. L'union conjugale suppose le mariage en tant que condition formelle ainsi que la vie commune des époux, sous réserve des exceptions de l'art. 49 LEI (arrêts du Tribunal fédéral 2C_594/2010 du 24 novembre 2010 consid. 3.1 ; 2C_416/2009 du 8 septembre 2009 consid. 2.1.2 ; ATA/215/2020 du 25 février 2020 consid. 5b). La limite légale de trois ans présente un caractère absolu, quand bien même la fin de la vie conjugale serait intervenue quelques jours ou semaines seulement avant l'expiration du délai (ATF 137 II 345 consid. 3.1.3 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_1111/2015 du 9 mai 2016 consid. 4.1 ; ATA/215/2020 précité consid. 5b ; ATA/1211/2017 du 22 août 2017 consid. 7b). Elle se calcule en fonction de la durée pendant laquelle les époux ont fait ménage commun en Suisse (ATF 136 II 113 consid.”
“201), qui concerne la prolongation après dissolution de la famille de l'autorisation de séjour octroyée au conjoint en vertu de l'art. 44 LEI (soit au conjoint d'un ressortissant étranger au bénéfice d'une autorisation de séjour), qui trouve application - étant précisé d'emblée que cette dernière disposition se distingue de l'art. 50 LEI en ce qu'elle ne consacre pas un droit à l'octroi ou au renouvellement de l'autorisation mais offre à l'autorité cantonale un certain pouvoir d'appréciation (cf. arrêt TF 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4 et les références citées), respectivement que les motifs de l'art. 77 OASA doivent pour le reste être interprétés de manière identique à ceux de l'art. 50 LEI (cf. arrêt TC VD PE.2019.0004 du 8 avril 2020 consid. 5a, confirmé in arrêt TF 2C_376/2020 du 18 mai 2020; Directives et Commentaires du Secrétariat d'Etat aux migrations, domaine des étrangers, dans sa version actualisé du 1er janvier 2021, ch. 6.15; ci-après: Directives LEI); que, selon l'art. 77 al. 1 OASA, l’autorisation de séjour octroyée au conjoint et aux enfants au titre du regroupement familial en vertu de l’art. 44 LEI peut être prolongée après la dissolution du mariage ou de la famille si la communauté conjugale existe depuis au moins trois ans et que les critères d’intégration définis à l’art. 58a, al. 1, LEI sont remplis (let. a) ou si la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (let. b); que, selon la jurisprudence relative à l'art. 50 LEI, le renouvellement de l'autorisation de séjour requis est soumis à deux conditions cumulatives (ATF 136 II 113 consid. 3.3.3). A partir du moment où la première condition - soit l'existence d'une véritable union conjugale pendant au moins trois ans - n'est pas réalisée, il y a lieu de confirmer le refus du renouvellement de l'autorisation de séjour de l'intéressé. Dans ce cas, il est inutile de réunir tous les éléments nécessaires pour examiner si la seconde condition - soit une intégration réussie - est remplie (ATF 136 II 113 consid. 3.4; arrêt TF 2C_167/2010 du 3 août 2010 consid. 5.3); que seule est décisive, au regard des règles sur le regroupement familial, l'existence d'une communauté conjugale réellement vécue en Suisse, quelles qu'en soient les modalités, pour déterminer si l'union conjugale a duré au moins trois ans au moment de sa dissolution (ATF 136 II 113 consid.”
Des dettes importantes ou un comportement de paiement durablement défaillant du conjoint domicilié en Suisse peuvent conduire à ce que la condition d'indépendance vis‑à‑vis de l'aide sociale prévue à l'art. 44 al. 1 let. c LEI soit refusée et que le regroupement familial soit rejeté.
“1]), hielt die Vorinstanz dem Ehemann der Beschwerdeführerin aber die seither weiter angehäuften Schulden (vgl. etwa Krankenkasse [Fr. 458.70, Pfändung vom 24. April 2023], Stadtrichteramt [Fr. 1'260.00, Betreibung eingeleitet am 26. Juni 2023]) vor. Der Umstand, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin seinen Schuldenberg über Jahre hinweg trotz grösstenteils ausreichendem Einkommen und trotz Lohnpfändung unaufhörlich anwachsen liess, lasse – so die Vorinstanz – auf eine ausgeprägte Gleichgültigkeit und Respektlosigkeit gegenüber der hiesigen Rechtsordnung bzw. eine Unfähigkeit, sich an diese anzupassen, schliessen. Es sei entsprechend nicht zu erwarten, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin sein (Zahlungs-)Verhalten künftig ändern werde. Nachdem er die (zum massgebenden sozialhilferechtlichen Existenzminimum zu zählenden) Unterhaltszahlungen an seine Tochter (von ursprünglich Fr. 900.- bzw. heute Fr. 930.- pro Monat) mit dem ihm betreibungsrechtlich belassenen Existenzminimum nicht decken könne, erfülle er die Nachzugsvoraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit gemäss Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG nicht. Hinzu komme, dass die Einreise der Beschwerdeführerin die finanzielle Situation ihres Ehemanns nicht verbessern dürfte, da von ihr in näherer Zukunft keine finanzielle Unterstützung erwartet werden könne. Gemäss ihrem Nachzugsgesuch bzw. ihrem Pass sei sie Hausfrau. Soweit ersichtlich, verfüge sie über keine Schul- und/oder Ausbildung und beherrsche sie die deutsche Sprache nicht. Sie würde somit nach ihrer Einreise in die Schweiz voraussichtlich während längerer Zeit kein Erwerbseinkommen erzielen. Gemäss eigenen Angaben (vom 5. Dezember 2023) ist die Beschwerdeführerin im vierten Monat schwanger; nach einer Einreise und der Geburt des gemeinsamen Kinds würde sich somit der Bedarf der Familie weiter erhöhen. Insgesamt kam die Vorinstanz zum Schluss, es könne nicht angenommen werden, dass die Ehegatten bei einem Nachzug der Beschwerdeführerin über Einkünfte verfügen würden, die den sozialhilferechtlichen Bedarf deckten. Deshalb bestehe die "sehr konkrete Gefahr", dass sie diesen durch erneute Schuldenwirtschaft oder Sozialhilfe deckten.”
Les conditions de l'art. 44 al. 1 LEI doivent être remplies de manière cumulative. Il est notamment déterminant que la cohabitation soit effective dans un logement adapté aux besoins; si ces conditions ne sont pas remplies, les conditions de l'art. 44 al. 1 LEI ne sont pas réunies.
“Zusammenfassend sind die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht vollständig erfüllt. Die von der Beschwerdeführerin 1 gemietete Dreizimmerwohnung ist für sich allein nicht bedarfsgerecht im Sinn von Art. 44 Abs. 1 Bst. b AIG. Die fünf Beschwerdeführenden wohnten während ihres Aufenthalts in der Schweiz von März 2020 bis Januar 2021 denn auch nicht zusammen (Art. 44 Abs. 1 Bst. a AIG), sondern bewohnten zwei separate Wohnungen. Wichtige Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 49 AIG sind nicht gegeben. Zu keiner anderen Beurteilung führt die Tatsache, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin 1 und Vater der vier gemeinsamen Kinder in der Zwischenzeit einen Visumsantrag zwecks Einreise und Wiederzulassung in der Schweiz gestellt hat (vorne Bst. C); soweit aktenkundig wurde hierüber noch nicht entschieden. Am Erfordernis des Zusammenwohnens in einer bedarfsgerechten Wohnung ändert dieses Gesuch aber ohnehin nichts. Da die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG kumulativ erfüllt sein müssen, erübrigt sich mit der Vorinstanz die Prüfung der finanziellen Situation der Beschwerdeführenden (vgl.”
LEI art. 44 n. 73 Les revenus futurs ne doivent en principe pas être pris en compte. Une exception n'est possible que de manière exceptionnelle lorsque, avec une probabilité suffisante, un revenu d'activité durable, réel et garanti à long terme peut être obtenu (p. ex. un emploi stable et une possibilité effective d'exercer une activité rémunérée, en tenant compte de la situation familiale).
“d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Le nouvel al. 2 précise que pour l'octroi de l'autorisation de séjour, une inscription à une offre d'encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l'al. 1 let. d, et l'al. 3 que la condition prévue à l'al. 1 let. d ne s'applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans. Toujours depuis le 1er janvier 2019 et en vertu du nouvel al. 4, l'octroi et la prolongation d'une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d'une convention d'intégration lorsque se présentent des besoins d'intégration particuliers conformément aux critères définis à l'art. 58a LEI. b. Dans le cas présent, seule est litigieuse, s'agissant de l'art. 44 LEI, la question de savoir si la condition de la let. c est ou non remplie. c. À teneur des directives et commentaire du SEM, les moyens financiers doivent permettre aux membres de la famille de subvenir à leurs besoins sans dépendre de l'aide sociale (art. 44 al. 1 let. c LEI). Les moyens financiers doivent au moins correspondre aux normes de la Conférence suisse des institutions d’action sociale (ci-après : normes CSIAS). Les cantons sont libres de prévoir des moyens supplémentaires permettant de garantir l'intégration sociale des étrangers. Les éventuels revenus futurs ne doivent en principe pas être pris en compte. Ce principe ressort notamment du fait que les membres de la famille du titulaire d'une autorisation de séjour à l'année qui sont entrés en Suisse au titre du regroupement familial n'ont pas droit à l'octroi d'une autorisation de séjour. Lorsqu'une autorisation de séjour est malgré tout délivrée, les intéressés ont droit à l'exercice d'une activité lucrative. C'est pourquoi un éventuel revenu futur peut, à titre exceptionnel, être pris en compte lorsque ce revenu peut selon toute vraisemblance être généré à long terme (poste de travail sûr et réel et possibilité effective d'exercer une activité lucrative compte tenu de la situation familiale ; SEM, Directives et commentaires, Domaine des étrangers, état au 1er janvier 2021 [ci-après : Directives LEI], ch.”
“d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Le nouvel al. 2 précise que pour l'octroi de l'autorisation de séjour, une inscription à une offre d'encouragement linguistique suffit en lieu et place de la condition prévue à l'al. 1 let. d, et l'al. 3 que la condition prévue à l'al. 1 let. d ne s'applique pas aux enfants célibataires de moins de 18 ans. Toujours depuis le 1er janvier 2019 et en vertu du nouvel al. 4, l'octroi et la prolongation d'une autorisation de séjour peuvent être subordonnés à la conclusion d'une convention d'intégration lorsque se présentent des besoins d'intégration particuliers conformément aux critères définis à l'art. 58a LEI. b. Dans le cas présent, seule est litigieuse, s'agissant de l'art. 44 LEI, la question de savoir si la condition de la let. c est ou non remplie. c. À teneur des directives et commentaire du SEM, les moyens financiers doivent permettre aux membres de la famille de subvenir à leurs besoins sans dépendre de l'aide sociale (art. 44 al. 1 let. c LEI). Les moyens financiers doivent au moins correspondre aux normes CSIAS. Les cantons sont libres de prévoir des moyens supplémentaires permettant de garantir l'intégration sociale des étrangers. Les éventuels revenus futurs ne doivent en principe pas être pris en compte. Ce principe ressort notamment du fait que les membres de la famille du titulaire d'une autorisation de séjour à l'année qui sont entrés en Suisse au titre du regroupement familial n'ont pas droit à l'octroi d'une autorisation de séjour. Lorsqu'une autorisation de séjour est malgré tout délivrée, les intéressés ont droit à l'exercice d'une activité lucrative. C'est pourquoi un éventuel revenu futur peut, à titre exceptionnel, être pris en compte lorsque ce revenu peut selon toute vraisemblance être généré à long terme (poste de travail sûr et réel et possibilité effective d'exercer une activité lucrative compte tenu de la situation familiale ; SEM, Directives et commentaires, Domaine des étrangers, état au 1er janvier 2021 [ci-après : Directives LEI], ch.”
De longues séparations et le maintien de liens personnels étroits, l'absence de preuves d'efforts pour subvenir à l'entretien ou d'autonomie économique ainsi qu'une intégration insuffisante (notamment des connaissances linguistiques insuffisantes ou un manque d'efforts en vue d'un emploi ou d'une formation) peuvent — en plus d'une dépendance durable à l'aide sociale — entraîner le refus d'une autorisation de séjour au sens de l'art. 44 LEI.
“L'attestation des Hôpitaux universitaires de Genève (ci-après : HUG) produite datait en effet de plus de trois ans et précisait d’ailleurs qu’il n’avait pas accompli de suivi particulier depuis l'intervention effectuée et qu'il n'y avait pas de trace d'une éventuelle récidive. Quant à la reprise de la vie conjugale alléguée, il n’avait fourni aucun justificatif, jugement, annonce de changement d'adresse ou attestation de B______ en ce sens. Il n’avait pas documenté des liens personnels effectivement entretenus avec ses enfants. Les dépenses nécessaires pour sa famille – qui comprenait quatre adultes et un mineur, s’il faisait ménage commun avec elle – totalisaient CHF 5'861.- par mois, soit CHF 1'861.- de plus que le salaire de B______. De plus, cette famille de cinq membres ne disposait que d’un appartement de trois pièces. Il ne travaillait plus pour l’employeur pour lequel il avait initialement obtenu une autorisation de séjour et ne pouvait donc plus prétendre au renouvellement de son permis B. Quand bien même il aurait effectivement repris la vie conjugale avec son épouse, les conditions de l'art. 44 LEI n’étaient pas satisfaites. En effet, la famille vivait dans un logement de trois pièces et ne pouvait pas subvenir à ses besoins sans recours aux prestations d'aide sociale du canton. Il n'avait jamais été en mesure de justifier de son niveau de français et d’attester d'inscription à un cours de cette langue. Les nombreuses années de séparation d’avec son épouse et ses trois enfants et l’absence de preuve du maintien des liens personnels forts avec eux et de volonté réelle de participer à leur entretien permettaient de considérer que la mise en place d'un droit de visite organisé depuis l'étranger était possible. Sous l’angle d'un cas personnel d'extrême gravité, s’il résidait effectivement en Suisse depuis plus de seize ans, il n'avait pas démontré avoir déployé des efforts particuliers pour acquérir et maintenir une autonomie financière et ce, depuis la fin de l'année 2017. Il n’avait pas cherché assidûment un emploi ni fait les efforts nécessaires pour se former ou améliorer son intégration en Suisse d'une quelconque manière.”
“S'il pouvait être admis qu'elle se soit retrouvée dans une situation difficile à la naissance de sa fille aînée en décembre 2013, elle n'avait pas démontré avoir entrepris la moindre démarche pour se former avant mai 2020, respectivement pour retrouver un emploi après la naissance de sa deuxième fille, alors même que son titre de séjour le lui permettait et qu'elle pouvait compter sur l'aide de M. A______ pour la prise en charge de ses filles. Le TAPI ignorait enfin si elle avait finalement mené à termes sa formation dans le domaine de la santé. Dans ces conditions, aucun élément du dossier ne laissait présumer que sa dépendance à l'aide sociale depuis plusieurs années présenterait des perspectives concrètes d'amélioration ni une évolution positive probable de la situation financière de la famille. Mme B______ faisait l'objet de poursuites d'un montant de CHF 2'963.45 et d'actes de défaut de biens pour un total de CHF 11'586.65. En conséquence, il fallait admettre que les moyens financiers des intéressés n'étaient pas compatibles avec un regroupement familial fondé sur l'art. 44 LEI. Les conditions de l'art. 44 LEI étant cumulatives, le non-respect, en l'état de la situation actuelle, de l'une d'entre elle (let. c) suffisait pour refuser le regroupement familial. Il n'était pas contesté que M. A______ faisait ménage commun avec sa fiancée et ses deux filles et entretenait une relation étroite et effective avec ces dernières. Celles-ci, au bénéfice d'un permis B, ne disposaient cependant pas d'un droit de séjour durable en Suisse, de sorte que le recourant ne pouvait se prévaloir de l'art. 8 CEDH. Pour le surplus, son intégration en Suisse et à Genève, où il séjournait sans être au bénéficie d'une autorisation de séjour depuis 2018, n'était pas bonne et son comportement était loin d'être irréprochable. Il avait ainsi été condamné à deux reprises, notamment pour des vols de plusieurs milliers de francs commis les 30 juillet 2018, 23 mars et 25 avril 2019, et été interpellé en août 2020, par les gardes-frontières, pour ne pas s'être conformé à l'interdiction d'entrée en Suisse notifiée le 26 avril 2019.”
“Elle comprend l'aide sociale traditionnelle et les revenus minima d'aide sociale, à l'exclusion des prestations d'assurances sociales, comme les indemnités de chômage, les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI, les allocations familiales ou la réduction des primes d'assurance-maladie (arrêt du Tribunal fédéral 2C_268/2011 du 22 juillet 2011 consid. 6.2.2 et les références ; arrêt du Tribunal administratif fédéral F-7288/2014 précité consid. 5.3.3). 18. En l’espèce, il faut effectivement constater que la condition posée par l'art. 44 let. c LEI n’est pas remplie. Il ressort en effet du dossier que le fiancé de la recourante émarge à l’aide sociale depuis le 1er février 2022 et aucun élément du dossier ne laisse présumer que sa dépendance à l'aide sociale présenterait des perspectives concrètes d'amélioration ni une évolution positive probable de sa situation financière. Comme l'OCPM l'a relevé dans ses écritures, il n'a à ce jour pas été démontré que le revenu généré par l'activité professionnelle de la recourante ne serait pas temporaire ni qu'il permettrait au couple de s'affranchir totalement de l'aide sociale et que les conditions d'un regroupement familial ultérieur seraient ainsi réalisées. Les conditions de l’art. 44 LEI étant cumulatives, le non-respect, en l'état de la situation actuelle, de l’une d’entre elle (let. c) suffit pour refuser le regroupement familial. 19. L'OCPM n'a donc pas, sous cet angle, méconnu le droit en adoptant la décision querellée. L'examen du cas sous l'angle de l'art. 8 CEDH conduit à la même conclusion. 20. Aux termes de cette disposition, toute personne a notamment droit au respect de sa vie privée et familiale. 21. Un étranger peut se prévaloir de l'art. 8 par. 1 CEDH pour s'opposer à l'éventuelle séparation de sa famille. Pour qu'il puisse invoquer la protection de la vie familiale découlant de cette disposition, l'étranger doit entretenir une relation étroite et effective avec une personne de sa famille ayant le droit de résider durablement en Suisse, ce qui suppose que cette personne ait la nationalité suisse, une autorisation d'établissement en Suisse ou un droit certain à une autorisation de séjour en Suisse (ATF 139 I 330 consid. 2.1 ; 137 I 284 consid.”
“d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Zudem muss der Ehegattennachzug innert fünf Jahren (nach dem Eheschluss oder der Erteilung der Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung an den originär anwesenheitsberechtigten Ehegatten) geltend gemacht werden (vgl. Art. 47 Abs. 1 und 3 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Darüber hinaus darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und kein Widerrufsgrund nach Art. 62 AIG vorliegen (BGE 137 I 284 E. 2.7). 3.1.2 Das Zulassungskriterium des Vorhandenseins hinreichender finanzieller Mittel und damit der Entlastung der Sozialhilfe und der öffentlichen Finanzen als Voraussetzung des Familiennachzugs ist nach bundesgerichtlicher Auffassung konventions- und verfassungsrechtlich anerkannt (vgl. BGE 139 I 330 E. 3.2, mit Relativierung in Bezug auf die besondere statusbedingte Situation anerkannter Flüchtlinge). Die Nachzugsvoraussetzungen von Art. 44 AIG werden praxisgemäss als wichtige Gründe für einen Eingriff in das Recht auf Familienleben akzeptiert, weshalb der Familiennachzug selbst bei einem gefestigten Aufenthaltsrecht und im Lichte der konventionsrechtlichen Vorgaben unter dem Vorbehalt der Erfüllung der Nachzugsvoraussetzungen des innerstaatlichen Rechts steht (BGE 146 I 185 E. 6.2 und 7.2; BGE 137 I 284 E. 2.6). Die Verweigerung des Familien- bzw. Ehegattennachzugs aufgrund der Abhängigkeit von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen ist damit grundsätzlich zulässig und stellt ein legitimes öffentliches Interesse dar, selbst wenn hierdurch in das Recht auf Familienleben eingegriffen und ein eheliches Zusammenleben dauerhaft vereitelt wird (vgl. auch Zusatzbotschaft AIG, BBl 2016 2821 ff., 2852). 3.1.3 Mit der Voraussetzung der Sozialhilfeunabhängigkeit im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG soll verhindert werden, dass die nachgezogenen Familienangehörigen von der öffentlichen Fürsorge abhängig werden. Insoweit soll nicht nur das betreibungsrechtliche Existenzminimum, sondern vielmehr das soziale Existenzminimum sichergestellt werden.”
Selon l'art. 44 al. 3 LEI, certaines conditions (en particulier l'exigence linguistique) ne s'appliquent pas aux enfants non mariés âgés de moins de 18 ans. Selon une jurisprudence constante, le droit au regroupement familial n'est pas, en principe, affecté si l'enfant atteint la majorité au cours de la procédure.
“On peut certes retenir, comme l’a fait l’autorité précédente, que la demande de regroupement familial déposée par le père le 29 juillet 2015, soit plus de cinq ans après l’octroi de son autorisation d’établissement, était tardive au sens de l’art. 47 LEI. En revanche, force est de constater que l’obtention, par la mère de D______, d’une autorisation de séjour en cours de procédure – soit le 12 novembre 2019 –, a ouvert pour le recourant une nouvelle possibilité de regroupement familial différé. Or, à ce moment-là, une demande de réexamen du refus de regroupement familial était toujours en cours devant l’OCPM. Les recourants pouvaient dès lors de bonne foi partir du principe que l’autorité tiendrait compte de ce fait nouveau et examinerait la situation de D______ à l’aune de l’art. 44 LEI. L’OCPM disposait d’ailleurs de l’ensemble des éléments pertinents pour se déterminer sur son droit à une autorisation de séjour sur la base de cette disposition puisqu’à teneur du dossier, l’intéressé vivait en ménage commun avec ses parents dans un logement familial de quatre pièces, n’était pas dépendant de l’aide sociale et maitrisait le français (étant précisé cette condition ne s’applique pas aux enfants de moins de 18 ans : art. 44 al. 3 LEI). Bien qu’il ait atteint l'âge de la majorité en cours de procédure, cette circonstance n'est pas de nature à altérer son droit au regroupement familial, vu la jurisprudence précitée. Ainsi, à teneur du dossier, les conditions pour l’obtention d’une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 LEI apparaissent réunies, de sorte que, pour ce motif déjà, le jugement attaqué doit être annulé. 8) S’ajoute à cela que, comme il sera exposé ci-après, D______ remplit les conditions du cas de rigueur. a. L'art. 30 al. 1 let. b LEI permet de déroger aux conditions d'admission en Suisse, telles que prévues aux art. 18 à 29 LEI, notamment aux fins de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité ou d'intérêts publics majeurs. L'art. 31 al. 1 OASA, dans sa teneur au moment des faits, prévoit que pour apprécier l'existence d'un cas individuel d'extrême gravité, il convient de tenir compte notamment de l'intégration du requérant (let. a), du respect de l'ordre juridique suisse (let. b), de sa situation familiale, particulièrement de la période de scolarisation et de la durée de la scolarité des enfants (let.”
Un changement de statut (p. ex. l'octroi de l'autorisation d'établissement) peut, dans certaines conditions, faire recommencer le cours des délais. Cela atténue le problème selon lequel une demande de regroupement familial déposée sans succès avant l'octroi de l'autorisation d'établissement au titre de l'art. 44 al. 1 LEI ne serait pas réexaminée en raison de l'absence de circonstances modifiées.
“Die Rechtsprechung zum Statuswechsel dient dazu, die unterschiedlichen Rechtswirkungen der Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung in Bezug auf den Familiennachzug aufeinander abzustimmen. Die Aufenthaltsbewilligung verschafft der ausländischen Person grundsätzlich keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug (Art. 44 Abs. 1 AIG). Erst die Niederlassungsbewilligung räumt ihr einen solchen ein (Art. 43 Abs. 1 AIG). Eine ausländische Person, die vor Erteilung der Niederlassungsbewilligung erfolglos um Familiennachzug ersuchte, sieht sich mit dem Risiko konfrontiert, dass die Verwaltung auf ein nach Erteilung der Niederlassungsbewilligung gestelltes Gesuch wegen fehlender veränderter Verhältnisse nicht eintritt. Durch den Neubeginn des Fristenlaufs wird diese Problematik entschärft (BGE 137 II 393 E. 3.3; Urteil 2C_10/2022 vom 21. September 2022 E. 3.4).”
Un logement adapté aux besoins au sens de l'art. 44 al. 1 let. b LEI existe lorsqu'il peut effectivement héberger l'ensemble de la famille. En pratique, on se réfère régulièrement au nombre de pièces ; selon une règle empirique générale, le logement est considéré comme adéquat lorsque le nombre d'occupants n'excède pas d'une personne le nombre de pièces disponibles. L'appréciation globale des circonstances demeure toutefois déterminante, en tenant notamment compte de la composition de la famille (âge, sexe, besoins particuliers tels que des handicaps) ainsi que de l'offre sur le marché local du logement.
“Eine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 43 Abs. 1 lit. b bzw. Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG liegt vor, wenn diese die Gesamtfamilie tatsächlich beherbergen kann. Dabei wird regelmässig auf die Anzahl Zimmer abgestellt, wobei die Wohnung als angemessen gilt, wenn höchstens eine Person mehr in der Wohnung lebt, als Zimmer vorhanden sind (BGr, 29. Juli 2021, 2C_304/2021, E. 4.1). Diese Praxis kann jedoch nur als grobe Faustregel gelten; entscheidend ist immer, ob die Wohnung angesichts der Gesamtumstände noch als angemessen erscheint. Dabei sind neben der Anzahl Zimmer und der Fläche der Wohnung auch die Zusammensetzung der Familie (Alter, Geschlecht, besondere Bedürfnisse wie Behinderungen usw.) sowie das Angebot auf dem lokalen Wohnungsmarkt zu berücksichtigen (zum Ganzen VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 5.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch BGr, 29. Juli 2021, 2C_304/2021, E. 4.1 – 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.2).”
“b AIG liegt vor, wenn diese die Gesamtfamilie tatsächlich beherbergen kann; dabei wird regelmässig auf die Anzahl Zimmer abgestellt, wobei die Wohnung als angemessen gilt, wenn höchstens eine Person mehr in der Wohnung lebt, als Zimmer vorhanden sind (VGr, 27. Juli 2016, VB.2016.00357, E. 3.1 – 23. September 2015, VB.2015.00519, E. 2.3 – 6. November 2013, VB.2013.00572, E. 5.1, vgl. BGr, 25. Oktober 2010, 6B_497/2010, E 1.2). Diese Praxis kann jedoch nur als grobe Faustregel gelten; entscheidend ist immer, ob die Wohnung angesichts der Gesamtumstände noch angemessen erscheint (VGr, 27. Juli 2016, VB.2016.00357, E. 3.1). Dabei sind neben der Anzahl Zimmer und der Fläche der Wohnung auch die Zusammensetzung der Familie (Alter, Geschlecht, besondere Bedürfnisse wie Behinderungen usw.) sowie das Angebot auf dem lokalen Wohnungsmarkt zu berücksichtigen (BGr, 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.2). 5.1 Aus dem mit der Beschwerde eingereichten Untermietvertrag ergibt sich, dass der Beschwerdeführer 1 wohl nur ein an ihn vom Hauptmieter einer Dreizimmerwohnung untervermietetes Zimmer in Eigennutzung bewohnt. Damit erscheint seine Wohnsituation nicht angemessen im Sinn von Art. 44 Abs. 1 AIG, um seine Familie oder auch nur seine Kinder bei sich beherbergen zu können. Die anwaltlich vertretenen Beschwerdeführenden legen auch nicht dar, weshalb diese Wohnsituation genügen sollte. Im Übrigen äusserte sich der Beschwerdeführer 1 gegenüber dem Beschwerdegegner dahingehend, dass er seine Kinder nur gemeinsam mit der Kindsmutter nachziehen wolle. Damit ist der Familiennachzug der Beschwerdeführenden 2 bis 4 (auch) mangels angemessener Wohnung des Beschwerdeführers 1 abzuweisen. Im Ergebnis hat der Beschwerdegegner den Beschwerdeführenden 2 bis 4 die Erteilung einer Einreisebewilligung zu Recht verweigert. 6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Sollte der Beschwerdeführer 1 einen Nachzug der Beschwerdeführenden 3 und 4 auch ohne die Beschwerdeführerin 2 wünschen und sich seine Wohnsituation verbessern, stünde es ihm frei, dies mit einem neuen Gesuch innert der noch laufenden Nachzugsfristen zu beantragen. 6.1 Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten den Beschwerdeführenden 1 und 2 unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (§ 65a Abs.”
“5-Zimmer-Wohnung auf und zog wieder bei seiner Mutter und seinen Geschwistern ein. Dort bewohnte er gemäss einem Untermietvertrag vom 31. Juli 2019 ein Zimmer. Gestützt auf den auf die Mutter des Beschwerdeführers 1 lautenden Hauptmietvertrag vom 20. Dezember 2014 stellte der Regierungsrat fest, dass es sich bei der Familienwohnung um eine 4-Zimmer-Wohnung mit einer Wohnfläche von 88 m² gehandelt habe und dass im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in der Wohnung sechs Personen gewohnt hätten. In der Folge ging der Regierungsrat davon aus, dass die Wohnung beim Einzug des Beschwerdeführers 1 nach wie vor von sechs Personen bewohnt worden sei, sodass bei einer Bewilligung des Nachzugs der Beschwerdeführerin 2 insgesamt acht Personen in der Wohnung leben würden. Daher ist er zum Schluss gelangt, dass - selbst unter Berücksichtigung des kulturellen Hintergrunds der Beschwerdeführer und der damit möglicherweise einhergehenden bescheidenen Platzbedürfnisse - keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vorliege.”
LEI art. 44 N. 68 L'art. 44 LEI n'ouvre pas un droit juridiquement exigible au regroupement familial. La disposition constitue une norme facultative ; même si les conditions énumérées à l'art. 44 sont réunies, il appartient à l'autorité cantonale compétente d'exercer son pouvoir discrétionnaire quant à l'octroi ou au refus du permis de séjour.
“En l'espèce, il ressort de l'arrêt attaqué (art. 105 al. 1 LTF) que le recourant est titulaire d'une autorisation de séjour. Le regroupement familial requis doit par conséquent être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEI (RS 142.20). Au contraire de l'art. 43 LEI mentionné dans l'arrêt attaqué - applicable aux enfants étrangers du titulaire d'une autorisation d'établissement et non de séjour -, l'art. 44 LEI ne confère pas un droit au sens de l'art. 83 let. c ch. 2 LTF (cf. ATF 139 I 330 consid. 1.2; 137 I 284 consid. 1.2; arrêt 2C_249/2024 précité consid. 3.3). Il s'ensuit que la voie du recours en matière de droit public n'est pas ouverte sur la base de l'art. 44 LEI.”
“En revanche, à défaut d’habilitation légale expresse, le Tribunal cantonal ne peut pas examiner en l’espèce le grief d’opportunité (art. 78 al. 2 CPJA); qu'en vertu de l’art. 44 de loi du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20), l’autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour au conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires de moins de 18 ans s’ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b), ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et la personne a l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). que l'art. 44 LEI ne consacre aucun droit au regroupement familial; les cantons peuvent soumettre l’octroi de l’autorisation cas échéant à des conditions plus sévères ("Kann-Vorschrift"). Partant, même s’il satisfait aux exigences de l’art. 44 LEI, un étranger au bénéfice d’une autorisation de séjour n’a pas un droit à obtenir une autorisation au titre de regroupement familial. Cette disposition a pour unique fonction de restreindre la liberté des cantons dans l’octroi des autorisations de séjour; elle n’a pas pour but d’astreindre ces derniers à délivrer de telles autorisations. En d’autres termes, les conditions énoncées ci-dessus ont pour seul effet d’exclure tout séjour à celui qui n’y satisfait pas; une réalisation de ces conditions laisse en revanche au canton la faculté d’accorder ou de refuser l’autorisation de séjour demandée (arrêt TC FR 601 2015 10 du 24 août 2015 consid. 2b et la référence citée); qu'un droit au regroupement familial en faveur des enfants d'un étranger au bénéfice d'un droit de présence assuré en Suisse peut découler également de l'art. 8 CEDH à condition que les exigences fixées par le droit interne aux art. 44 et 47 LEI soient respectées (cf. ATF 137 I 284 consid. 1.3 et 2.6; arrêt TF 2C_555/2017 du 5 décembre 2017 consid.”
L'art. 44 al. 1 LEI est, en principe, une autorisation discrétionnaire. Dans la pratique, toutefois, chez des personnes disposant elles-mêmes d'un droit de séjour consolidé, il est parfois reconnu, en se fondant sur l'art. 8 CEDH et l'art. 13 Cst., un droit exigible au regroupement familial. Il reste néanmoins nécessaire que les conditions matérielles prévues à l'art. 44 LEI soient remplies; de plus, il convient de respecter les délais pertinents relatifs au regroupement familial.
“Art. 44 Abs. 1 AIG regelt den Familiennachzug für Personen, die weder über die Schweizer Staatsangehörigkeit noch über eine Niederlassungsbewilligung verfügen. Danach kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung unter gewissen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Hierbei handelt es sich zwar grundsätzlich um eine Ermessensbewilligung, auf die kein Anspruch besteht. Allerdings anerkennt die Praxis bei Personen, die selbst einen gefestigten Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz haben, gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 BV einen Anspruch auf den Nachzug von Familienmitgliedern (BGE 146 I 185 E. 6.1; 137 I 284 E. 2.6; Urteile 2C_448/2022 vom 5. Mai 2023 E. 3.1; 2C_513/2021 vom 18. November 2021 E. 3.1). Vorauszusetzen ist aber immerhin, dass die Anforderungen von Art. 44 AIG erfüllt sind, zumal diese mit Art. 8 EMRK kompatibel sind; ebenfalls ist die Fristenregelung von Art. 47 AIG i.V.m. Art. 73 VZAE zu beachten, und darf kein Erlöschensgrund gemäss Art. 51 Abs.”
“Art. 44 Abs. 1 AIG regelt den Familiennachzug für Personen, die weder über die Schweizer Staatsangehörigkeit noch über eine Niederlassungsbewilligung verfügen. Danach kann ausländischen minderjährigen und ledigen Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung unter gewissen Voraussetzungen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden. Hierbei handelt es sich zwar grundsätzlich um eine Ermessensbewilligung, auf die kein Anspruch besteht. Allerdings anerkennt die Praxis bei Personen, die selbst einen gefestigten Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz haben, gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 BV einen Anspruch auf den Nachzug von Familienmitgliedern (BGE 146 I 185 E. 6.1; 137 I 284 E. 2.6). Vorauszusetzen ist aber immerhin, dass die Anforderungen von Art. 44 AIG erfüllt sind, zumal diese mit Art. 8 EMRK kompatibel sind (BGE 146 I 185 E. 6.2; 139 I 330 E. 2.4.1; Urteil 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Zudem müssen die Nachzugsfristen von Art. 47 Abs. 1 AIG in Verbindung mit Art. 73 der Verordnung vom 24.”
“Der Beschwerdeführer 1 kann seine Töchter im Rahmen von Art. 44 AIG (in der hier gemäss Art. 126 Abs. 1 AIG noch anwendbaren Fassung vom 16. Dezember 2005) - wegen des gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK - nachziehen, (1) wenn sie mit ihm zusammenwohnen (Art. 44 Abs. 1 lit. a AIG), (2) die Familie hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG) und sie (3) nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen ist (Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG; BGE 137 I 284 E. 2.7 S. 293 f.). Zudem muss der Nachzug grundsätzlich fristgerecht erfolgen (Art. 73 VZAE bzw. Art. 47 AIG; BGE 137 I 284 E. 2.7 S. 293 f.). Dass die Nachzugsfristen für die beiden Töchter nicht eingehalten sind, ist unbestritten und braucht hier nicht weiter vertieft zu werden.”
Référence : LEI art. 44 N. 66 Le droit éventuel de séjour du conjoint qui rejoint est subordonné à la réserve de l'abus de droit. L'interdiction de l'abus de droit constitue une limite éthico-matérielle visant à empêcher des demandes du droit formulées de manière contraire à la bonne foi ; cela comprend notamment les mariages de complaisance ou les unions contractées uniquement dans le but d'obtenir un droit de séjour.
“Unter diesen Umständen würde das sie betreffende Verfahren normalerweise als gegenstandslos abgeschrieben. Da die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 jedoch an ihrem Antrag um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung in den von ihnen eingeleiteten Rechtsmittelverfahren festhalten, ist eine materielle Prüfung der Sache unumgänglich, um zu beurteilen, ob sich die erhobenen Rechtsmittel nicht als aussichtslos erwiesen. Ferner ist die Beurteilung der aufenthaltsrechtlichen Situation der Beschwerdeführerin 1 für einen möglichen Aufenthaltsanspruch ihrer Tochter B (nachfolgend Beschwerdeführerin 3) relevant. Folglich ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 1 einen Aufenthaltsanspruch in der Schweiz gehabt hätte. Im Anschluss ist dieselbe Frage für die Beschwerdeführerinnen 2 und 3 zu klären. 2.2 Der Beschwerdeführerin 1 wurde bis anhin in der Schweiz keine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Eine solche hätte ihr nach Eingehung ihrer (zweiten) Ehe mit ihrem Ehemann gestützt auf Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG) erteilt werden können. Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 44 Abs. 1 AIG). Ein allfällig abgeleiteter Aufenthaltsanspruch des nachzuziehenden Ehegatten steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs. Das Verbot des Rechtsmissbrauchs setzt der Ausübung eines Anspruchs, der formal im Einklang mit der Rechtsordnung steht, jedoch treuwidrig und damit unredlich geltend gemacht wird, eine ethisch-materielle Schranke. Es steht der Inanspruchnahme eines Rechtsinstituts zu Zwecken entgegen, welche dieses nicht schützen will (BGE 137 I 247 E. 5.1.1; BGE 131 I 166 E. 6.1; BGr, 11. Januar 2022, 2C_718/2021, E. 3.2.1).”
“Ferner ist die Beurteilung der aufenthaltsrechtlichen Situation der Beschwerdeführerin 1 für einen möglichen Aufenthaltsanspruch ihrer Tochter B (nachfolgend Beschwerdeführerin 3) relevant. Folglich ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 1 einen Aufenthaltsanspruch in der Schweiz gehabt hätte. Im Anschluss ist dieselbe Frage für die Beschwerdeführerinnen 2 und 3 zu klären. 2.2 Der Beschwerdeführerin 1 wurde bis anhin in der Schweiz keine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Eine solche hätte ihr nach Eingehung ihrer (zweiten) Ehe mit ihrem Ehemann gestützt auf Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG) erteilt werden können. Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 44 Abs. 1 AIG). Ein allfällig abgeleiteter Aufenthaltsanspruch des nachzuziehenden Ehegatten steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs. Das Verbot des Rechtsmissbrauchs setzt der Ausübung eines Anspruchs, der formal im Einklang mit der Rechtsordnung steht, jedoch treuwidrig und damit unredlich geltend gemacht wird, eine ethisch-materielle Schranke. Es steht der Inanspruchnahme eines Rechtsinstituts zu Zwecken entgegen, welche dieses nicht schützen will (BGE 137 I 247 E. 5.1.1; BGE 131 I 166 E. 6.1; BGr, 11. Januar 2022, 2C_718/2021, E. 3.2.1). Das Rechtsmissbrauchsverbot sanktioniert Handlungen, die zwar im Einklang mit der gesetzlichen Norm stehen, objektiv aber eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben bzw. eines redlichen und sachgerechten Verhaltens bilden (BGr, 7. Januar 2014, 2C_1171/2013, E. 3.1). Unter das Rechtsmissbrauchsverbot fällt unter anderem eine Schein- oder Ausländerrechtsehe, welche die Ehegatten nur zur Erlangung des Aufenthaltsrechts eingehen, ohne eine echte eheliche Gemeinschaft zu beabsichtigen (BGr, 16.”
“Ferner ist die Beurteilung der aufenthaltsrechtlichen Situation der Beschwerdeführerin 1 für einen möglichen Aufenthaltsanspruch ihrer Tochter B (nachfolgend Beschwerdeführerin 3) relevant. Folglich ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 1 einen Aufenthaltsanspruch in der Schweiz gehabt hätte. Im Anschluss ist dieselbe Frage für die Beschwerdeführerinnen 2 und 3 zu klären. 2.2 Der Beschwerdeführerin 1 wurde bis anhin in der Schweiz keine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Eine solche hätte ihr nach Eingehung ihrer (zweiten) Ehe mit ihrem Ehemann gestützt auf Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG) erteilt werden können. Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 44 Abs. 1 AIG). Ein allfällig abgeleiteter Aufenthaltsanspruch des nachzuziehenden Ehegatten steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs. Das Verbot des Rechtsmissbrauchs setzt der Ausübung eines Anspruchs, der formal im Einklang mit der Rechtsordnung steht, jedoch treuwidrig und damit unredlich geltend gemacht wird, eine ethisch-materielle Schranke. Es steht der Inanspruchnahme eines Rechtsinstituts zu Zwecken entgegen, welche dieses nicht schützen will (BGE 137 I 247 E. 5.1.1; BGE 131 I 166 E. 6.1; BGr, 11. Januar 2022, 2C_718/2021, E. 3.2.1). Das Rechtsmissbrauchsverbot sanktioniert Handlungen, die zwar im Einklang mit der gesetzlichen Norm stehen, objektiv aber eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben bzw. eines redlichen und sachgerechten Verhaltens bilden (BGr, 7. Januar 2014, 2C_1171/2013, E. 3.1). Unter das Rechtsmissbrauchsverbot fällt unter anderem eine Schein- oder Ausländerrechtsehe, welche die Ehegatten nur zur Erlangung des Aufenthaltsrechts eingehen, ohne eine echte eheliche Gemeinschaft zu beabsichtigen (BGr, 16.”
“Unter diesen Umständen würde das sie betreffende Verfahren normalerweise als gegenstandslos abgeschrieben. Da die Beschwerdeführerinnen 1 und 2 jedoch an ihrem Antrag um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung in den von ihnen eingeleiteten Rechtsmittelverfahren festhalten, ist eine materielle Prüfung der Sache unumgänglich, um zu beurteilen, ob sich die erhobenen Rechtsmittel nicht als aussichtslos erwiesen. Ferner ist die Beurteilung der aufenthaltsrechtlichen Situation der Beschwerdeführerin 1 für einen möglichen Aufenthaltsanspruch ihrer Tochter B (nachfolgend Beschwerdeführerin 3) relevant. Folglich ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 1 einen Aufenthaltsanspruch in der Schweiz gehabt hätte. Im Anschluss ist dieselbe Frage für die Beschwerdeführerinnen 2 und 3 zu klären. 2.2 Der Beschwerdeführerin 1 wurde bis anhin in der Schweiz keine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Eine solche hätte ihr nach Eingehung ihrer (zweiten) Ehe mit ihrem Ehemann gestützt auf Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG) erteilt werden können. Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen, eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist, sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind, sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Art. 44 Abs. 1 AIG). Ein allfällig abgeleiteter Aufenthaltsanspruch des nachzuziehenden Ehegatten steht jedoch unter dem Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs. Das Verbot des Rechtsmissbrauchs setzt der Ausübung eines Anspruchs, der formal im Einklang mit der Rechtsordnung steht, jedoch treuwidrig und damit unredlich geltend gemacht wird, eine ethisch-materielle Schranke. Es steht der Inanspruchnahme eines Rechtsinstituts zu Zwecken entgegen, welche dieses nicht schützen will (BGE 137 I 247 E. 5.1.1; BGE 131 I 166 E. 6.1; BGr, 11. Januar 2022, 2C_718/2021, E. 3.2.1).”
Dans les demandes, il convient de préciser que, outre l'art. 44 LEI, l'art. 8 CEDH peut également être retenu comme fondement juridique supplémentaire.
“Vorliegend ist immer noch die Einreichung eines Gesuchs beim zuständigen kantonalen Migrationsamt möglich. Dieses ist darauf hinzuweisen, dass als Anspruchsgrundlage nebst Art. 44 AIG (Ehegatten und Kinder von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) auch Art. 8 EMRK in Betracht kommt, was in seinem Schreiben vom 22. Mai 2023 nicht erwähnt wurde.”
Un logement répondant aux besoins est une condition cumulative de l'art. 44 al. 1 LEI. Le simple contrat de bail existant ne suffit pas si le logement ne correspond pas aux besoins de la famille ou s'il n'y a pas de cohabitation effective.
“Zusammenfassend sind die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht vollständig erfüllt. Die von der Beschwerdeführerin 1 gemietete Dreizimmerwohnung ist für sich allein nicht bedarfsgerecht im Sinn von Art. 44 Abs. 1 Bst. b AIG. Die fünf Beschwerdeführenden wohnten während ihres Aufenthalts in der Schweiz von März 2020 bis Januar 2021 denn auch nicht zusammen (Art. 44 Abs. 1 Bst. a AIG), sondern bewohnten zwei separate Wohnungen. Wichtige Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 49 AIG sind nicht gegeben. Zu keiner anderen Beurteilung führt die Tatsache, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin 1 und Vater der vier gemeinsamen Kinder in der Zwischenzeit einen Visumsantrag zwecks Einreise und Wiederzulassung in der Schweiz gestellt hat (vorne Bst. C); soweit aktenkundig wurde hierüber noch nicht entschieden. Am Erfordernis des Zusammenwohnens in einer bedarfsgerechten Wohnung ändert dieses Gesuch aber ohnehin nichts. Da die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG kumulativ erfüllt sein müssen, erübrigt sich mit der Vorinstanz die Prüfung der finanziellen Situation der Beschwerdeführenden (vgl. Art. 44 Abs. 1 Bst. c AIG; vgl. Beschwerde S. 7). Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich auch im Licht von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV sowie der KRK als rechtmässig (Beschwerde S. 7 ff.; vgl. vorne E. 3.2). Das ABEV hat mit der Verweigerung des Familiennachzugs weder sein Ermessen unterschritten (Beschwerde S. 9), noch haben die Vorinstanzen überspitzt formalistisch bzw. willkürlich gehandelt oder gegen Treu und Glauben verstossen (Beschwerde S. 10). Die Beschwerde ist abzuweisen. Eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz, wie sie die Beschwerdeführenden eventuell beantragen (vgl. vorne Bst. C), erübrigt sich.”
Si la personne titulaire d’un droit de séjour consolidé remplit les conditions de l’art. 44 LEI et que les délais de regroupement sont respectés, la jurisprudence du Tribunal fédéral reconnaît, en raison du droit à la vie familiale (art. 8 CEDH), un droit au regroupement familial susceptible d’être fait valoir en justice. L’art. 44 LEI, en revanche, ne crée pas, pris isolément, un droit; l’octroi reste en principe soumis à l’appréciation discrétionnaire des autorités de la police des étrangers.
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
Le séjour des enfants mineurs repose sur le regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI; le type d'autorisation délivrée dépend du type d'autorisation de la personne d'accueil. L'art. 8 de la CDE n'établit pas un droit autonome des enfants à l'octroi d'un permis d'établissement.
“La recourante fait grief à la décision attaquée de pénaliser ses filles en raison de sa propre situation. Elle invoque la Convention du 20 novembre 1989 relative aux droits de l'enfant (CDE; RS 0.107), notamment son art. 8 selon lequel les Etats parties s'engagent à respecter le droit de l'enfant de préserver son identité, y compris sa nationalité, son nom et ses relations familiales, tels qu'ils sont reconnus par la loi, sans ingérence illégale (al. 1). Le séjour en Suisse des deux filles mineures de la recourante repose sur le regroupement familial auprès de cette dernière (art. 44 LEI) si bien que la nature de l'autorisation qui peut leur être délivrée dépend de celle de la recourante. Il n'y a donc pas lieu de procéder à un examen individuel des conditions posées à l'obtention d'une autorisation d'établissement. La dépendance durable à l'aide sociale de la recourante peut quoiqu'il en soit également être opposée aux filles dans la mesure où la recourante doit assumer leur entretien. Pour le surplus, l'art. 8 CDE ne saurait être interprété comme conférant un droit aux enfants à l'obtention d'une autorisation d'établissement. Il apparaît au surplus que l'autorité intimée a pris en considération la situation des deux filles de la recourante en ne s'opposant pas à la prolongation de leur autorisation de séjour. Ce grief doit donc être rejeté.”
En cas de renvoi, la SID doit vérifier au fond les conditions matérielles prévues à l'art. 44 LEI. Le cas échéant, elle doit procéder aux investigations complémentaires nécessaires, notamment en ce qui concerne le dépôt d'une demande de visa auprès de la représentation suisse et la reconnaissance du lien de filiation au registre de l'état civil, et inviter ou sommer les requérantes en conséquence.
“Nach dem Erwogenen hat die SID den nachträglichen Familiennachzug der Beschwerdeführerin 2 zu Unrecht mit der Begründung verweigert, es lägen keine wichtigen familiären Gründe vor. Auch in diesem Fall müssen für die Bewilligung des Familiennachzugs die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sein (vorne E. 7.1). Die SID hat sich dazu bisher nicht geäussert (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.4 am Ende; Vernehmlassung SID S. 2 [act. 5]). Es ist nicht Sache des Verwaltungsgerichts, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG als erste und einzige kantonale Beschwerdeinstanz zu prüfen und die hierfür allfällig erforderlichen ergänzenden Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. Die Sache ist daher zur weiteren Behandlung an die SID zurückzuweisen. Die SID wird bei dieser Gelegenheit auch den Nachzug der Beschwerdeführerin 3 materiell zu überprüfen haben (vorne E. 2.4). Diese wird, sofern notwendig, einzuladen bzw. aufzufordern sein, vorgängig bei der schweizerischen Vertretung in Sri Lanka ein Visumsgesuch zwecks Familiennachzugs einzureichen. Weiter wird die SID auch der Frage der registerrechtlichen Anerkennung des Kindsverhältnisses nachzugehen haben.”
“Nach dem Erwogenen hat die SID den nachträglichen Familiennachzug der Beschwerdeführerin 2 zu Unrecht mit der Begründung verweigert, es lägen keine wichtigen familiären Gründe vor. Auch in diesem Fall müssen für die Bewilligung des Familiennachzugs die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sein (vorne E. 7.1). Die SID hat sich dazu bisher nicht geäussert (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.4 am Ende; Vernehmlassung SID S. 2 [act. 5]). Es ist nicht Sache des Verwaltungsgerichts, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG als erste und einzige kantonale Beschwerdeinstanz zu prüfen und die hierfür allfällig erforderlichen ergänzenden Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. Die Sache ist daher zur weiteren Behandlung an die SID zurückzuweisen. Die SID wird bei dieser Gelegenheit auch den Nachzug der Beschwerdeführerin 3 materiell zu überprüfen haben (vorne E. 2.4). Diese wird, sofern notwendig, einzuladen bzw. aufzufordern sein, vorgängig bei der schweizerischen Vertretung in Sri Lanka ein Visumsgesuch zwecks Familiennachzugs einzureichen. Weiter wird die SID auch der Frage der registerrechtlichen Anerkennung des Kindsverhältnisses nachzugehen haben.”
“Nach dem Erwogenen hat die SID den nachträglichen Familiennachzug der Beschwerdeführerin 2 zu Unrecht mit der Begründung verweigert, es lägen keine wichtigen familiären Gründe vor. Auch in diesem Fall müssen für die Bewilligung des Familiennachzugs die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sein (vorne E. 7.1). Die SID hat sich dazu bisher nicht geäussert (vgl. angefochtener Entscheid E. 6.4 am Ende; Vernehmlassung SID S. 2 [act. 5]). Es ist nicht Sache des Verwaltungsgerichts, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG als erste und einzige kantonale Beschwerdeinstanz zu prüfen und die hierfür allfällig erforderlichen ergänzenden Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen. Die Sache ist daher zur weiteren Behandlung an die SID zurückzuweisen. Die SID wird bei dieser Gelegenheit auch den Nachzug der Beschwerdeführerin 3 materiell zu überprüfen haben (vorne E. 2.4). Diese wird, sofern notwendig, einzuladen bzw. aufzufordern sein, vorgängig bei der schweizerischen Vertretung in Sri Lanka ein Visumsgesuch zwecks Familiennachzugs einzureichen. Weiter wird die SID auch der Frage der registerrechtlichen Anerkennung des Kindsverhältnisses nachzugehen haben.”
Avant la délivrance ou le renouvellement au sens de l'art. 44 LEI, il convient de vérifier qu'il n'y a pas d'abus de droit et qu'il n'existe pas de motifs de révocation au sens de l'art. 62 LEI. L'art. 62 LEI peut donc faire obstacle à l'octroi ou au maintien de l'autorisation de séjour.
“Hormis les conditions précitées et énumérées à l'art. 44 LEI, l'octroi du regroupement familial selon cette disposition suppose encore qu'il n'y ait pas d'abus de droit et qu'il n'existe pas de motif de révocation au sens de l'art. 62 LEI (par analogie à l'art. 51 al. 2 let. a et b LEI; ATF 137 I 284 consid. 2.7; cf. aussi art. 6 al. 1 de l'ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 [OASA; RS 142.201]). Au demeurant, dans la mesure où l'ALCP ne réglemente pas en tant que tel le retrait de l'autorisation de séjour UE/AELE, l'art. 62 LEI est applicable (cf. art. 23 al. 1 de l'ordonnance du 22 mai 2002 sur l'introduction de la libre circulation des personnes [OLCP¸RS 142.203]; TF 2C_44/2017 du 28 juillet 2017 consid. 4.1 et les références citées). Intitulée "Révocation des autorisations et d'autres décisions", cette disposition a la teneur suivante: "1 L'autorité compétente peut révoquer une autorisation, à l'exception de l'autorisation d'établissement, ou une autre décision fondée sur la présente loi, dans les cas suivants: a.”
Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, le droit à la vie familiale (art. 8 CEDH ou art. 13 al. 1 Cst.) peut donner lieu à un droit au regroupement familial lorsque, de manière cumulative, il existe un droit de séjour établi, les conditions de l'art. 44 LEI sont remplies et que les délais de regroupement familial sont respectés.
“1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG; SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und ledigen Kindern unter 18 Jahren von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Bst. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (Bst. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (Bst. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landesprache verständigen können (Bst. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde.”
Lorsqu'un droit bien établi au regroupement familial fondé sur l'art. 8 CEDH existe, les autorités ne peuvent refuser le regroupement que pour des motifs sérieux. Parmi ces motifs figurent notamment : le non-respect des conditions d'octroi de l'autorisation prévues à l'art. 44 LEI ; le non-respect des délais de regroupement familial (art. 47 LEI ou art. 73 OASA) ; les motifs d'extinction ou de retrait prévus à l'art. 51 al. 2 en liaison avec l'art. 62 ou 63 LEI ; ainsi que la revendication abusive du droit au regroupement familial.
“2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 21. Dezember 2023, VB.2023.00629, E. 3.2, und 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 H, die aktuelle Ehefrau des Beschwerdeführers, hält sich seit Mai 2005 und damit seit deutlich mehr als zehn Jahren in der Schweiz auf. Praxisgemäss ist bei dieser Ausgangslage davon auszugehen, dass ihr ein gefestigter Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK zukommt (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.9). Da zudem aus den Akten keine Anhaltspunkte hervorgehen, dass die Beziehung von H und dem Beschwerdeführer nicht intakt wäre oder nicht gelebt würde, kann sich auch der Beschwerdeführer für den Familiennachzug auf Art. 8 Abs. 1 EMRK berufen. Bei dieser Konstellation haben die zuständigen Behörden nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den anbegehrten Nachzug nur aus guten Gründen verweigern. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt oder die in Art. 47 AIG bzw. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) statuierten Nachzugsfristen nicht eingehalten sind, oder wenn Erlöschensgründe nach Art. 51 Abs. 2 AIG vorliegen beziehungsweise der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird (BGE 146 I 185 E. 6.2, 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6; VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00364, E. 2.1 – 6. April 2023, VB.2022.00459, E. 3.1 – 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 5). 2.4 Nach Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG erlöscht der Anspruch auf Familiennachzug, wenn ein Widerrufsgrund nach Art. 62 oder 63 Abs. 2 AIG vorliegt. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn die nachzuziehende Person erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG). Nach Art. 77a Abs. 1 lit. b der Verordnung vom 24.”
Lorsque le but du séjour prend fin en raison d'une disparition prévisible de la base juridique déterminante du titulaire du droit de séjour (p. ex. parce que son autorisation prend fin à un moment déterminé et identifiable), l'autorisation de l'époux/épouse étranger(ère) et des enfants non mariés peut être limitée dans le temps en vertu de l'art. 44 al. 1 LEI, ou son prolongement peut être exclu d'emblée (cf. l'arrêt pertinent BGer 2C_332/2018, cité dans VD.2023.91 E.10.37d).
“Nach der Rückweisung der Sache verlängerte das kantonale Verwaltungsgericht die Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau bis zur Entlassung ihres Ehemanns aus dem Strafvollzug und wies sie auf den Tag der Entlassung ihres Ehemanns weg (BGer 2C_332/2018 vom 17. Januar 2019 Sachverhalt lit. C). Das Bundesgericht bestätigte die Befristung der Aufenthaltsbewilligung bis zur Entlassung des Ehemanns aus dem Strafvollzug. Dabei erwog es, das Anwesenheitsrecht der Ehefrau leite sich aus der Niederlassungsbewilligung ihres Ehemanns ab (vgl. Art. 43 Abs. 1 AIG). Sobald die Gültigkeit seiner Niederlassungsbewilligung ablaufe, was gemäss Art. 70 Abs. 1 VZAE im Zeitpunkt seiner Entlassung aus dem Strafvollzug der Fall sein werde, entfalle folglich auch der Aufenthaltszweck der Ehefrau und könne ihre Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG widerrufen werden. Da der Wegfall ihres Aufenthaltszwecks in zeitlicher Hinsicht absehbar sei, erweise es sich als zulässig, ihre Aufenthaltsbewilligung bis zu diesem Zeitpunkt zu befristen (BGer 2C_332/2018 vom 17. Januar 2019 E. 2.2.2). Da eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Rekurrentin gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG aus dem vorstehend dargelegten Grund von vornherein ausgeschlossen ist, braucht auf die Frage, ob die Landesverweisung einen wichtigen Grund für getrennte Wohnorte im Sinn von Art. 49 AIG darstellt (vgl. dazu angefochtener Entscheid E. 616; Rekursbegründung Ziff. 615), nicht weiter eingegangen zu werden.”
Une indication ou un avis d'examen se référant à l'art. 44 LEI ne constitue pas une promesse d'octroi d'une autorisation de séjour; on ne peut en déduire ni une attente légitime ni une garantie contraignante. Il convient en outre de vérifier si les conditions énoncées à l'art. 44 sont remplies.
“En effet, dans les deux écrits du SEMI invoqués par les recourants, si celui-ci a bien déclaré que la mère des recourants pouvait engager une procédure de regroupement familial, il n'a en aucune manière affirmé que cette demande serait admise. Dans le second écrit du 10 mars 2020, le SEMI a d'ailleurs précisé clairement et sans équivoque qu'en cas de dépôt de la demande, il conviendrait encore d'examiner si les conditions énoncées à l'art. 44 LEI étaient remplies. Contrairement à l'opinion des recourants, on ne peut donc nullement retenir que le SEMI a donné l'assurance qu'une éventuelle demande de regroupement familial déposée par la mère des recourants serait d'emblée admise sans réserve. La mère des recourants, assistée par une mandataire professionnelle dans la procédure de recours devant la DSE, ne pouvait interpréter les passages concernés des courriers du SEMI dans ce sens. On notera à cet égard que la mère des recourants a quitté son pays pour venir en Suisse le 24 janvier 2020, soit avant le second écrit du SEMI du 10 mars 2020. Cet écrit, et par conséquent la référence au seul art. 44 LEI que relève les recourants, ne peut ainsi avoir incité la mère des recourants à quitter ses enfants pour se rendre en Suisse. En outre, il faut également relever que le recours adressé à la DSE n'a pas été retiré suite aux dites affirmations du SEMI et ce, malgré la nouvelle demande déposée le 14 avril 2020 déposée par la mère des recourants. Cette nouvelle demande est au demeurant intervenue après la seconde affirmation précitée du SEMI, dans laquelle il était expressément mentionné que les conditions posées par l'article 44 LEI à l'octroi d'une autorisation devaient être remplies. Il est ainsi probable que les intéressés eux-mêmes n'ont à l'époque pas interprété ces affirmations comme une véritable promesse. Si tel avait été le cas, ils auraient logiquement retiré le recours pendant devant la DSE ou, à tout le moins, demandé la suspension de la procédure, en particulier pour éviter des frais inutiles. Pour cette raison déjà, on ne peut admettre qu'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial des recourants avec leur mère doive leur être accordée sur la base du seul droit à la protection de la bonne foi.”
LEI art. 44 N. 55 La décision peut vérifier les conditions financières également au moyen de pièces justificatives relativement récentes (p. ex. datant d'environ un an). En cas de retards importants dans la procédure, les autorités doivent toutefois agir de façon compréhensible ; les retards doivent être motivés et le droit d'être entendu doit être garanti.
“August 2022 teilte ihm die Vorinstanz mit, sie erwäge nach Prüfung der Aktenlage den Familiennachzug nicht zu bewilligen und legte ihm dabei in kurzer Form die Gründe für ihre Einschätzung dar (vgl. SEM act. 5). Rund einen Monat später, am 22. September 2022, nahm er die ihm durch das SEM eingeräumte Möglichkeit zur Stellungnahme wahr. Die hiernach gestellten Anfragen nach dem Verfahrensstand (Anfragen vom 27. Januar 2023 und 3. Mai 2023) blieben allesamt unbeantwortet. Erst am 23. Juni 2023 - mithin zehn Monate nach ihrem Schreiben vom 23. August 2022 - reagierte die Vorinstanz und gewährte ihm ein ergänzendes rechtliches Gehör, wobei aufgrund der zeitlichen Abfolge zu schliessen ist, dass dieser Verfahrensschritt erst durch die Kenntnisnahme der beim Bundesverwaltungsgericht eingereichten Rechtsverzögerungsbeschwerde (vgl. BVGer act. 2: Einladung zur Vernehmlassung am 14. Juni 2023) ausgelöst wurde. In ihrem Schreiben führte sie aus, es sei nach weiterer Prüfung der Akten festzustellen, dass - nebst den fehlenden wichtigen familiären Gründen für einen verspäteten Familiennachzug - auch die finanziellen Voraussetzungen für einen Nachzug nach Art. 44 AIG nicht erfüllt seien. Dabei stützte sich die Vorinstanz in ihrer Begründung nicht etwa auf zusätzliche Abklärungen, sondern auf eine im Zeitpunkt des ersten Verfahrensschritts bereits knapp ein Jahr zurückliegende (Nennung Berechnung) vom (...). Zudem hielt sie darin im Wesentlichen an ihrer bereits im Schreiben vom 23. August 2022 getroffenen Einschätzung hinsichtlich eines negativen Verfahrensausgangs fest. Es ist vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz zwischen ihren Amtshandlungen so viel Zeit verstreichen liess und nach Darlegung ihrer Einschätzung des Falles im August 2022 weiterhin zehn Monate untätig blieb, ohne dass diesbezüglich die Notwendigkeit von weiteren Untersuchungshandlungen ersichtlich würde. Es ist ferner nicht nachvollziehbar, weshalb die Anfragen zum Verfahrensstand in diesem Zeitraum gänzlich unbeantwortet blieben. Die Vorinstanz äussert sich zu ihrer unterlassenen Reaktion auf diese Anfragen in der Vernehmlassung nicht explizit, sondern führt lediglich vage an, dass das Familiennachzugsverfahren "ohne Frage seit Längerem am Laufen" sei.”
Si la demande a été déposée alors que l'enfant était encore mineur, cela plaide en faveur du droit à l'octroi d'une autorisation de séjour; selon la jurisprudence, ce droit ne disparaît pas automatiquement si l'enfant atteint la majorité pendant la procédure. Toutefois, l'art. 44 LEI est une disposition facultative, de sorte qu'il n'existe pas de droit impératif; selon l'art. 8 CEDH, des exceptions sont envisageables, notamment en cas de durée de procédure excessive ou si la majorité survient peu de temps après le dépôt du recours.
“7 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_409/2018 du 23 janvier 2019 consid. 3.1). La condition est réalisée et le droit doit être reconnu si, à ce moment, l'enfant n'a pas atteint l'âge limite. Le droit au regroupement ne disparaît pas lorsque l'enfant atteint cet âge pendant la suite de la procédure, avant que l'autorisation ne lui soit octroyée (ATF 136 II 497 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_84/2010 du 1er octobre 2010 ; directives, n. 6.10). c. Hormis les conditions précitées et énumérées à l'art. 44 LEI, l'octroi du regroupement familial selon cette disposition suppose encore qu'il n'y ait pas d'abus de droit et qu'il n'existe pas de motif de révocation au sens de l'art. 62 LEI (par analogie à l'art. 51 al. 2 let. a et b LEI ; art. 6 al. 1 OASA ; ATF 137 I 284 consid. 2.7). d. En l'espèce, la demande de regroupement familial en faveur de B______ a été déposée le 1er mars 2016, alors que l'intéressé était majeur depuis le 23 juin 2014. Le recourant ne peut dès lors plus se prévaloir de l'art. 44 LEI en lien avec la situation de sa mère. En revanche, dans leurs écritures du 3 septembre 2020, les recourants exposent que B______, vivant de manière autonome avec sa compagne, titulaire d'un permis de séjour, avec laquelle il a eu un enfant, déposerait prochainement une demande de permis de séjour. Compte tenu de ces changements, dont l'intimé ne pouvait tenir compte dans sa décision du 19 octobre 2018, la situation de B______ doit être examinée sous l'angle de cette nouvelle procédure. C______ était quant à elle mineure, soit âgée de 15 ans, lorsque la demande de regroupement familial a été faite en sa faveur le 15 novembre 2016. Bien qu'elle ait atteint l'âge de la majorité en cours de procédure, cette circonstance n'est pas de nature à altérer son droit au regroupement familial, vu la jurisprudence susrappelée. À cela s'ajoute que, si la mère de C______ a divorcé en cours de procédure, son mariage du 16 mai 2020 lui permet de bénéficier désormais à nouveau d'un permis de séjour, ouvrant la possibilité d'un regroupement familial partiel.”
“Selon l'art. 83 let. c ch. 2 et 4 de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF; RS 173.110), le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit ainsi que celles qui concernent les dérogations aux conditions d'admission, parmi lesquelles figurent les cas de rigueur en cause en l'espèce (art. 30 al. 1 let. b LEI). En l'espèce, la fille de la recourante ne dispose pas d'un droit fondé sur l'art. 44 LEI, puisque cette disposition est potestative ("peut"). Sous l'angle de l'art. 8 CEDH, la jurisprudence précise qu'un enfant devenu majeur en cours de procédure ne peut pas se prévaloir devant le Tribunal fédéral d'un droit potentiel au regroupement familial au sens de l'art. 8 CDEH, sauf dans le cas, non réalisé en l'espèce, où la procédure de traitement de la demande d'autorisation de séjour déposée à ce titre s'avère exagérément longue ou que l'enfant est devenu majeur juste après le dépôt de son recours (cf. arrêt ATF 145 I 227 consid. 6.8 p. 238 et références citées). Il s'ensuit que le mémoire est irrecevable en tant que recours en matière de droit public et qu'il doit être considéré comme un recours constitutionnel subsidiaire (art. 113 LTF) pour violation des droits constitutionnels (art. 116 LTF).”
Selon l'art. 44 LEI, les enfants majeurs n'ont en principe pas droit au regroupement familial. Un droit au regroupement n'est envisageable que si existe et est démontrée une situation particulière de dépendance; selon la jurisprudence, un soutien purement financier ne suffit pas. Sans une telle preuve, le regroupement familial est en règle générale refusé.
“3 Die Beschwerdeführerin verfügt aufgrund ihrer Anerkennung als Flüchtling und angesichts der Tatsache, dass eine Aufhebung ihres rechtlichen Status mit Blick auf die angespannte politische Situation in Tibet in absehbarer Zeit nicht anzunehmen ist, über einen gefestigten Aufenthalt. Die Beschwerdeführenden 2 und 3 sind allerdings unterdessen beide volljährig und es wird keine besondere – nicht bloss finanzielle – Abhängigkeit zur hier aufenthaltsberechtigten Beschwerdeführerin 1 geltend gemacht. Ein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ist deshalb nicht gegeben, zumal dem Beschwerdegegner auch keine ungebührliche Rechtsverzögerung vorgeworfen werden kann, die ausnahmsweise trotz Volljährigkeit eine Berufung auf Art. 8 Abs. 1 EMRK zuliesse (vgl. BGE 145 I 227 E. 6.7; BGr, 5. August 2020, 2C_347/2020, E. 3.1, und 14. November 2019, 2C_339/2019, E. 1.3 und E. 3.3; zum Ganzen auch BGr, 26. Juli 2021, 2C_223/2021, E. 1.2.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführenden können das strittige Nachzugsgesuch deshalb nur auf Art. 44 AIG stützen, welche Bestimmung ihnen keinen Nachzugsanspruch einräumt (vgl. BGE 146 I 185 E. 6.1, 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.6). Der Entscheid über das Gesuch um Nachzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 ist bzw. war somit im pflichtgemässen Ermessen zu treffen. Diese Ermessensausübung kann das Verwaltungsgericht nur auf das Überschreiten, Unterschreiten oder den Missbrauch des Ermessens überprüfen, hingegen nicht auf die Angemessenheit des Entscheids (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und lit. b VRG; Donatsch, § 50 N. 25 ff. und N. 66 ff.). 3.4 Während der Beschwerdegegner die Verweigerung des Familiennachzugs zur Hauptsache damit begründet, dass sich die Beschwerdeführenden 2 und 3 nicht identifizieren könnten bzw. ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art.”
“Es ergibt sich aus den vorliegenden Akten, dass der Antrag auf Erteilung eines Visums für den langfristigen Aufenthalt (Visum D) zwecks Familiennachzugs von F.________ erstmals mit Schreiben vom 22. Dezember 2021 geltend gemacht und schliesslich am 3. Februar 2022 eingereicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war F.________ bereits 21-jährig. Auch wenn es seinerzeit durchaus plausible Gründe dafür gegeben haben mochte, weshalb das Gesuch um Familiennachzug nicht bereits gestellt worden war, bevor F.________ die Volljährigkeit erreicht hatte, so kann nunmehr dem Gesuch weder gestützt auf Art. 44 AIG noch gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV stattgegeben werden. Es wurde bereits ausgeführt, dass der Familiennachzug auf die Kernfamilie, namentlich auf den Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren, beschränkt ist. F.________ war aber bereits zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung über 18 Jahre alt. Dass ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen F.________ und seiner Mutter vorliegt, wurde und wird nicht behauptet und ergibt sich auch nicht aus den Akten. Die finanzielle Unterstützung von F.________ durch seine Mutter und seinen Stiefvater wiederum reicht zur Annahme eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses auf jeden Fall nicht aus, kann doch die finanzielle Unterstützung auch weiterhin von der Schweiz aus nach Thailand erfolgen, wo sie kaufkraftbereinigt wirkungsvoller sein dürfte als hier (vgl. Urteil BGer 2C_757/2019 vom 21. April 2020 E. 2.2.2). Bleibt in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführer auch aus dem von ihnen angerufenen Art.”
“Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung, weshalb sich der Nachzug seiner Kinder nach Art. 44 AIG (SR 142.20) beurteilt und insofern kein Rechtsanspruch auf Familiennachzug besteht. Dies wird vom Beschwerdeführer anerkannt (vgl. S. 4 der Beschwerde). Er leitet einen Nachzugsanspruch aus dem Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ab. Er übersieht dabei, dass - vorbehältlich eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses - nur die Beziehung zu minderjährigen Kindern in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV fällt und nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Alter des Kindes im Zeitpunkt massgebend ist, in dem über den mutmasslichen Nachzugsanspruch entschieden wird (BGE 145 I 227 E. 3.1 S. 231; Urteil 2C_339/2019 vom 14. November 2019 E. 3.3). Im vorliegenden Fall waren die Töchter bei Erhebung der Beschwerde an das Bundesgericht bereits über 24 Jahre bzw. fast 23 Jahre alt. Insoweit kann sich der Beschwerdeführer nur auf den Schutz des Familienlebens berufen, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis bestehen würde. Dies wird in der Beschwerde indessen nicht substanziiert dargelegt.”
Citation : LEI art. 44 ch. 52 Une audition personnelle à l'étranger n'est pas obligatoire. Si le dossier et les observations écrites (y compris les écritures de représentation) sont disponibles et permettent une appréciation adéquate de la demande, une demande d'audition à l'étranger peut être rejetée si elle n'apporte pas de complément substantiel à la prise de décision.
“En l’occurrence, le tribunal estime que le dossier contient les éléments suffisants et nécessaires pour statuer en toute connaissance de cause sur le litige, de sorte qu’il n’apparaît pas utile de procéder à l’audition de la recourante. En tout état, représentée par son père et leur mandataire, elle a pu faire valoir ses arguments, dans le cadre du recours et des écritures subséquentes, notamment la réplique du 10 novembre 2023 et sa lettre de motivation l’accompagnant, et produire tout moyen de preuve utile, sans qu’elle n’explique ce qui, dans la procédure écrite, l’aurait empêchée d’exprimer ses arguments de manière pertinente et complète. Dès lors, la demande d’audition de la recourante par la représentation suisse au Liban, en soi non obligatoire, sera rejetée. 9. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (cf. art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Liban. 10. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 11. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
Si la communauté conjugale est définitivement abandonnée, l'art. 44 LEI, en liaison avec l'art. 8 CEDH, n'ouvre pas droit au prolongement de l'autorisation de séjour.
“b) und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c). Art. 44 AIG legt die Bewilligung des Familiennachzugs ins behördliche Ermessen. Ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung kann sich aber aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) garantierten Schutz des Familienlebens ergeben, wenn eine ausländische Person nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht – wie hier, wo die Ehefrau anerkannter Flüchtling ist – in der Schweiz hat und die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird (BGE 144 I 266 E. 3.3, 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 1.2). 3.2 Da die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers mit C definitiv aufgegeben wurde, hat er gestützt auf Art. 44 AIG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 EMRK keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. 4. 4.1 Nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Aufenthalt, Zulassung und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) kann die im Rahmen des Familiennachzugs gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung verlängert werden, wenn die eheliche Gemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige persönliche Gründe können gemäss Art. 77 Abs. 2 VZAE namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint. Diese Voraussetzungen entsprechen denjenigen von Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG, weshalb sich auf die hierzu ergangene Rechtsprechung abstellen lässt. Art. 77 VZAE stellt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung jedoch ins pflichtgemässe Ermessen der Behörde; ein Anspruch auf Verlängerung besteht auch dann nicht, wenn die Voraussetzungen von Art. 77 Abs. 1 VZAE erfüllt sind (VGr, 15. August 2020, VB.2023.00200, E. 3, und VGr, 21. August 2013, VB.2013.00333, E. 3.2; vgl.”
S'il existe un droit de principe à l'octroi d'une autorisation de séjour au sens de l'art. 44 al. 1 LEI (p. ex. parce que le SEM renonce à ordonner et à exécuter la mesure d'éloignement), l'examen concret de la demande relève de la compétence des autorités cantonales compétentes en matière de migration.
“2 AsylG), und es gleichentags den Eingang der Beschwerde bestätigte, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls - in der Regel und auch vorliegend - endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31 33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG und dem VGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass in der Beschwerde einerseits um Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl, andererseits um Feststellung der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sowie Anordnung einer vorläufigen Aufnahme ersucht wurde, dass vorliegend das SEM gestützt auf den grundsätzlichen Anspruch des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG (SR 142.20) beziehungsweise Art. 3 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) auf die Anordnung und den Vollzug der Wegweisung verzichtete (vgl. Art. 44 AsylG), dass das SEM demnach keine Wegweisungsverfügung im Sinne von Art. 45 AsylG erlassen hat und der Beschwerdeführer zum jetzigen Zeitpunkt dementsprechend auch nicht ausreisepflichtig ist, dass somit weder die Anweisung noch der Vollzug der Wegweisung Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb auf die diesbezüglichen Begehren nicht einzutreten ist, dass - wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt - aufgrund des grundsätzlichen Anspruchs des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 3 Anhang I FZA die konkrete Beurteilung des Gesuchs um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in die Zuständig-keit der kantonalen Migrationsbehörden fällt (Art.”
“2 AsylG), und es gleichentags den Eingang der Beschwerde bestätigte, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls - in der Regel und auch vorliegend - endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31 33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG und dem VGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass in der Beschwerde einerseits um Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl, andererseits um Feststellung der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sowie Anordnung einer vorläufigen Aufnahme ersucht wurde, dass vorliegend das SEM gestützt auf den grundsätzlichen Anspruch des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG (SR 142.20) beziehungsweise Art. 3 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) auf die Anordnung und den Vollzug der Wegweisung verzichtete (vgl. Art. 44 AsylG), dass das SEM demnach keine Wegweisungsverfügung im Sinne von Art. 45 AsylG erlassen hat und der Beschwerdeführer zum jetzigen Zeitpunkt dementsprechend auch nicht ausreisepflichtig ist, dass somit weder die Anweisung noch der Vollzug der Wegweisung Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb auf die diesbezüglichen Begehren nicht einzutreten ist, dass - wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt - aufgrund des grundsätzlichen Anspruchs des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 3 Anhang I FZA die konkrete Beurteilung des Gesuchs um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in die Zuständig-keit der kantonalen Migrationsbehörden fällt (Art.”
“Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls - in der Regel und auch vorliegend - endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31 33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass sich das Verfahren nach dem VwVG und dem VGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass in der Beschwerde einerseits um Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl, andererseits um Feststellung der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sowie Anordnung einer vorläufigen Aufnahme ersucht wurde, dass vorliegend das SEM gestützt auf den grundsätzlichen Anspruch des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG (SR 142.20) beziehungsweise Art. 3 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) auf die Anordnung und den Vollzug der Wegweisung verzichtete (vgl. Art. 44 AsylG), dass das SEM demnach keine Wegweisungsverfügung im Sinne von Art. 45 AsylG erlassen hat und der Beschwerdeführer zum jetzigen Zeitpunkt dementsprechend auch nicht ausreisepflichtig ist, dass somit weder die Anweisung noch der Vollzug der Wegweisung Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb auf die diesbezüglichen Begehren nicht einzutreten ist, dass - wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt - aufgrund des grundsätzlichen Anspruchs des Beschwerdeführers auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 3 Anhang I FZA die konkrete Beurteilung des Gesuchs um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung in die Zuständig-keit der kantonalen Migrationsbehörden fällt (Art.”
Dans le cadre d'une décision discrétionnaire prise en application de l'art. 44 LEI, il convient notamment d'examiner les éléments suivants : le degré d'intégration, en particulier les connaissances linguistiques et la participation à des mesures de promotion linguistique ; les conditions de logement ; la situation financière, y compris un examen prospectif du risque de dépendance à l'aide sociale ; les circonstances pertinentes pour la sécurité et les éventuels motifs de révocation ; ainsi qu'une mise en balance des intérêts, en tenant compte de la gestion des migrations.
“Selon une attestation de l’Hospice général du 10 novembre 2022, de 2018 à 2022, M. A______ a perçu des aides financières de respectivement CHF 7'571.-, CHF 10'893.60, CHF 20'347.90, CHF 13'332.50 et CHF 8'590.50. 22. Au 11 novembre 2022, M. A______ faisait l’objet de huit actes de défaut de bien, pour un total de CHF 153'860,46 et de quatre poursuites totalisant près de CHF 7'000.-. 23. Le 25 avril 2021______ l'OCPM a adressé à M. A______ une demande de renseignements, à laquelle celui-ci n’a pas donné suite. 24. Par courrier du 26 juin 2021______ l'OCPM a informé M. A______ de son intention de refuser sa demande de renouvellement de son autorisation de séjour et de prononcer son renvoi de Suisse. 25. Dans ses observations du 29 septembre 2021______ M. A______ a notamment indiqué qu'après une période de séparation d’avec Mme B______, il avait réintégré le domicile conjugal et qu'il sollicitait par conséquent l'octroi d'une autorisation de séjour sous l’angle de l'art. 44 LEI, Il était père au foyer, s'occupait de préparer les repas et de tenir la maison. Il n’était jamais retourné aux Philippines, ne serait-ce que pour des vacances. Son état de santé s’était dégradé depuis trois ans. Son épouse et ses enfants lui était d’un précieux soutien dans le cadre de sa maladie. En 2015, il avait été licencié, à la suite de sa maladie. Ensuite, il avait travaillé pendant de très courtes périodes. Sa capacité de travail étant diminuée, il avait entrepris des démarches auprès de l’assurance-invalidité. Mme B______ travaillait en tant qu'employée de maison et réalisait actuellement un salaire mensuel brut de CHF 4000.- ce qui suffisait à assurer la prise en charge financière de l'ensemble de la famille, sans solliciter de prestations de l’aide sociale. Son intégration en Suisse était réussie. Il était en plein apprentissage du français, le comprenait et le parlait un peu, mais songeait à suivre des cours et passer des examens. Subsidiairement, les conditions de l’art.”
“L'attestation des Hôpitaux universitaires de Genève (HUG) produite datait en effet de plus de trois ans et précisait d’ailleurs qu’il n’avait pas effectué de suivi particulier depuis l'intervention effectuée et qu'il n'y avait pas de trace d'une éventuelle récidive. Quant à la reprise de la vie conjugale alléguée, il n’avait fourni aucun justificatif, jugement, annonce de changement d'adresse ou attestation de Mme B______ en ce sens. Il n’avait pas renseigné des liens personnels effectivement vécus avec ses enfants. Les dépenses actuelles nécessaires pour sa famille - qui comprenait quatre adultes et un mineur, s’il faisait ménage commun avec elle - totalisaient CHF 5'861.- par mois, soit CHF 1'861.- de plus que le salaire de Mme B______. De plus, cette famille de cinq membres ne disposerait que d’un appartement de trois pièces. Il ne travaillait plus pour l’employeur pour lequel il avait initialement obtenu une autorisation de séjour et ne pouvait donc plus prétendre au renouvellement de son permis B. Quand bien même il aurait effectivement repris la vie conjugale avec son épouse, les conditions de l'art. 44 LEI n’étaient pas satisfaites. En effet, la famille vivait dans un logement de trois pièces et ne pouvait pas subvenir à ses besoins sans recours aux prestations d'aide sociale du canton. Il n'avait jamais été en mesure de justifier de son niveau de français et d’attester d'inscription à un cours de cette langue. Les nombreuses années de séparation d’avec son épouse et ses trois enfants et l’absence de preuve du maintien des liens personnels forts avec eux et de volonté réelle de participer à leur entretien, permettaient de considérer que la mise en place d'un droit de visite organisé depuis l'étranger était possible. Sous l’angle d'un cas personnel d'extrême gravité, s’il résidait effectivement en Suisse depuis plus de seize ans, il n'avait pas démontré avoir déployé des efforts particuliers pour acquérir et maintenir une autonomie financière et ce, depuis la fin de l'année 2017. Il n’avait pas cherché assidûment un emploi ou fait les efforts nécessaires pour se former ou améliorer son intégration en Suisse d'une quelconque manière.”
“Es ist unbestritten, dass das Gesuch um Familiennachzug rechtzeitig eingereicht worden ist (vgl. Art. 47 Abs. 1 und Abs. 3 Bst. b AIG), die Beschwerdeführenden zusammenwohnen wollen, eine genügend grosse Wohnung vorhanden ist und keine konkrete Gefahr der Sozialhilfeabhängigkeit besteht. Die Voraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 Bst. a-c AIG sind mithin als erfüllt anzusehen (angefochtener Entscheid E. 6.3 f.). Ob die Voraussetzungen von Bst. d (Sprachkenntnisse) und Bst. e (kein Bezug von Ergänzungsleistungen) ebenfalls erfüllt sind, hat die Vorinstanz offengelassen bzw. nicht thematisiert (angefochtener Entscheid E. 6.5). Sie gelangte sinngemäss zum Schluss, dass die nachgesuchte Aufenthaltsbewilligung aufgrund der finanziellen Situation des Beschwerdeführers (Schulden) auch dann ermessensweise verweigert werden darf, wenn die Voraussetzungen von Art. 44 AIG allesamt erfüllt wären (angefochtener Entscheid E. 6.5 f., 7).”
“44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den beantragten Familiennachzug nur unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK verweigern. Gemäss Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens nur zulässig, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und notwendig für die nationale oder öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Die Konvention verlangt insofern eine Abwägung der sich gegenüberstehenden individuellen Interessen an der Erteilung der Bewilligung einerseits und der öffentlichen Interessen an deren Verweigerung andererseits. Kommt einer Person grundsätzlich gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ein Anspruch auf Familiennachzug zu, darf dieser folglich nur aus guten Gründen verweigert werden. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt sind, die Nachzugsfristen nicht eingehalten sind, der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird oder ein Widerrufsgrund vorliegt (vgl. Art. 51 Abs. 2 AIG zum Nachzug durch Niederlassungsberechtigte; BGE 146 I 185 = Pra 110 [2021] Nr. 36 E. 6.2, 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6; BGr, 5. Mai 2023, 2C_448/2022, E. 3.2 – 22. Februar 2021, 2C_493/2020, E. 2.2 – 24. Juli 2020, 2C_293/2020, E. 1.3; VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00364, E. 2.1 – 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 5 – 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). Ein Widerrufsgrund liegt unter anderem vor, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder wenn sie erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. b und c AIG). Als längerfristig im Sinn von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG gilt eine Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr überschreitet (BGE 139 I 145 E.”
“und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder beziehen könnte (lit. e). Für die Beurteilung des Kriteriums der Sozialhilfeabhängigkeit ist – obschon von den aktuellen Verhältnissen auszugehen ist – eine zukunftsgerichtete Betrachtungsweise vorzunehmen (vgl. Urteil BGer 2C_685/2010 vom 30. Mai 2011 E. 2.3.1; Spescha, Art. 44 AIG N. 3 mit Verweis auf Art. 43 N. 4).”
“Die BV bzw. die EMRK umfassen keinen vorbehaltlosen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt bzw. Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12; 142 II 35 E. 6.1 S. 46; 139 I 330 E. 2 S. 335 ff.; je mit Hinweisen). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut. Liegt eine aufenthaltsbeendende oder -verweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich der Eingriff als zulässig, falls er - wie hier - gesetzlich vorgesehen ist (Art. 44 AIG i.V.m. Art. 73 Abs. 3 VZAE), einem legitimen Zweck dient (Zuwanderungssteuerung und -beschränkung) und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweist (Verhältnismässigkeit bzw. Interessenabwägung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Art. 8 EMRK steht - im Hinblick auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Wohnbevölkerung, der Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Eingliederung der in der Schweiz bereits ansässigen Ausländer und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie eine möglichst ausgeglichene Beschäftigung - einer restriktiven Einwanderungssteuerung nicht entgegen (vgl. BGE 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; Urteil 2C_1011/2019 vom 21. April 2020 E. 3.3.4).”
L'autorité est tenue de vérifier de façon contraignante que les conditions prévues à l'art. 44 LEI sont remplies et de motiver sa décision. La motivation doit traiter les aspects essentiels et pertinents pour la décision ; elle n'est pas tenue de répondre en détail à chaque élément avancé par les parties.
“Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG), wobei nicht erforderlich ist, dass sich diese mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 142 I 135 E. 2.1, 140 II 262 E. 6.2; BVR 2018 S. 341 E. 3.4.2, 2016 S. 402 E. 6.2). – Die Vorinstanz hat sich mit den entscheidrelevanten Darlegungen der Beschwerdeführenden befasst und den Entscheid ausführlich – mit Bezugnahme auf Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) und Art. 44 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) – begründet. Sie hat namentlich erwogen, es könne offengelassen werden, ob ein gefestigtes Anwesenheitsrecht nach Art. 8 EMRK bestehe, da selbst bei Annahme eines solchen für die Bewilligung des Familiennachzugs die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sein müssten (angefochtener Entscheid E. 3.4; vgl. dazu auch E. 3.2 hinten). Weiter hat sie rechtsgenüglich dargelegt, warum ihres Erachtens die Voraussetzungen nach Art. 44 Abs. 1 AIG nicht vollständig erfüllt sind (angefochtener Entscheid E. 4 und 5). Gestützt darauf war es den Beschwerdeführenden ohne weiteres möglich, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Ob die Begründung der Vorinstanz inhaltlich zutreffend ist, ist keine Frage des rechtlichen Gehörs, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. etwa BGE 130 II 530 E. 4.3; BVR 2018 S. 310 E. 3.5; Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 28).”
L'art. 44 LEI ne crée pas, à lui seul, un droit au regroupement familial ; l'octroi d'une autorisation de séjour relève de l'appréciation des autorités de la police des étrangers. En revanche, s'il existe un droit de séjour établi, il peut, sous les conditions prévues à l'art. 44 LEI, découler de l'art. 8 CEDH un droit au regroupement familial.
“30) bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (Bst. e). Ein entsprechendes Gesuch muss innerhalb von fünf Jahren gestellt werden; Kinder über zwölf Jahre müssen innerhalb von zwölf Monaten nachgezogen werden (Art. 47 Abs. 1 AIG; Art. 73 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Art. 44 AIG vermittelt für sich genommen keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug. Vielmehr bleibt die Bewilligungserteilung – auch wenn die diesbezüglichen Voraussetzungen erfüllt sind – im fremdenpolizeilichen Ermessen (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.2; BVR 2023 S. 155 E. 4.2, 2022 S. 19 E. 7.1). 2.2 Die aufenthaltsberechtigte ausländische Person hat nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung aber gestützt auf das Recht auf Familienleben (Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention [EMRK; SR 0.101] bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) einen Anspruch auf Familiennachzug, wenn sie über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt, die Voraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen (Art. 47 AIG; Art. 73 Abs. 1 VZAE) eingehalten sind (BGE 146 I 185 E. 6.2 [Pra 110/2021 Nr. 36]; BGer 2C_110/2024 vom 22.2.2024 E. 2.2). – Der Beschwerdeführer ist anerkannter Flüchtling aus Eritrea (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG; SR 142.31]), dem in der Schweiz Asyl gewährt wurde. Er hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem er sich rechtmässig aufhält. Aufgrund dieser asylrechtlichen Situation verfügt der Beschwerdeführer über ein gefestigtes Aufenthaltsrecht in der Schweiz (BGer 2C_288/2020 vom 18.8.2020 E. 1.2). Trotz dieses gefestigten Aufenthaltsrechts kommt ihm aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen ihm und der Beschwerdeführerin eine gültige Ehe besteht, ein Anspruch auf Familiennachzug zu. Ob eine gültige Ehe besteht, ist nachfolgend zu prüfen. 3. Umstritten ist, ob die im Sudan am 13. Juli 2018 religiös geschlossene und am 28. September 2020 staatlich registrierte Ehe gültig ist.”
Pour les enfants qui étaient encore mineurs au moment de la délivrance de l'autorisation de la personne ayant droit, il faut retenir le statut de séjour de cette personne au moment de cette délivrance. L'art. 44 al. 1 LEI est une disposition potestative (de type « peut ») qui ne crée pas un droit autonome à la délivrance ; la décision d'octroi ou de prolongation relève donc du pouvoir discrétionnaire que l'autorité doit exercer conformément à la loi.
“1 L'étranger n'a en principe aucun droit à la délivrance d'une autorisation de séjour, à moins qu'il ne puisse invoquer en sa faveur une disposition particulière du droit fédéral ou d'un traité lui conférant un tel droit (ATF 141 II 169 consid. 4.4.4 et 135 II 1 consid. 1.1 ; arrêt du TF 2C_224/2023 du 19 janvier 2024 consid. 1.2). 4.2 Sous l'angle du droit international, le fait de refuser le regroupement familial aux membres de la famille au sens étroit (conjoint et enfants mineurs) d'une personne jouissant d'un droit de présence en Suisse peut constituer, à certaines conditions, une atteinte au droit au respect de la vie familiale ancré à l'art. 8 par. 1 CEDH (ATF 144 I 91 consid. 5.2). 4.3 Sur le plan du droit interne, le regroupement familial est régi par les art. 42 ss LEI. Dans la mesure où Z._______ et W._______ n'avaient pas atteint l'âge de la majorité lorsque leur père s'est vu délivrer une autorisation de séjour, le 25 juin 2014, le statut actuel du recourant est déterminant en l'espèce (arrêt du TF 2C_247/2012 du 2 août 2012 consid. 1.1 et 3.4; arrêt du TAF F-384/2017 du 4 septembre 2018 consid. 4.2 a contrario ; arrêt du TAF F-4129/2015 du 28 décembre 2016 consid. 5.1 [non publié in ATAF 2016/34]). L'art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions (cumulatives) suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC, RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 4.4 L'art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas en tant que tel un droit à une autorisation de séjour, l'octroi d'une telle autorisation étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“En vertu de la loi du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI; RS 142.20), il faut, en cas de demande de regroupement familial partiel - soit lorsque la demande tend à ce qu'un enfant puisse vivre en Suisse avec l'un de ses parents seulement et que celui-ci est marié avec une personne disposant d'un autre statut du point de vue du droit des étrangers -, tenir compte du statut du parent qui souhaite faire venir son enfant en Suisse et non pas de celui de son conjoint (arrêt TF 2C_537/2009 du 31 mars 2010 consid. 2.2; en ce sens implicitement: Raselli/Hausammann/ Möckli/Urwyler, Ausländerrecht, 2009, n. 16.2 ss; contra: Spescha, Migrationsrecht, 2e éd., 2009, art. 42 n. 1, par souci de concordance avec l'ALCP, ainsi que Nguyen, Le regroupement familial dans la loi sur les étrangers et dans la loi sur l'asile révisée, Annuaire du droit de la migration 2005/06, p. 43). Partant, le regroupement familial doit en l'espèce être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEtr. 3.2. Aux termes de l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), ils disposent d’un logement approprié (let. b), ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c), ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) et la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e) Cette norme légale ne consacre toutefois aucun droit au regroupement familial et les cantons peuvent soumettre l’octroi de l’autorisation cas échéant à des conditions plus sévères ("Kann-Vorschrift"). Partant, même s’il satisfait aux exigences de l’art. 44 LEI, un étranger au bénéfice d’une autorisation de séjour n’a pas un droit à obtenir une autorisation au titre de regroupement familial.”
L'art. 44 constitue le contrôle fondamental (contrôle de seuil) : les conditions qui y sont énoncées doivent d'abord être vérifiées impérativement. L'examen d'autres conditions matérielles (en particulier l'art. 47 LEI / l'art. 73 OASA) n'intervient que si les conditions de base au sens de l'art. 44 sont remplies.
“La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas en l'espèce. 7. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives (cf. arrêt du Tribunal administratif fédéral F-3721/2017 du 29 octobre 2018 consid. 5.2) suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 8. L’art. 44 LEI pose les conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre. L'examen du respect des autres conditions, en particulier de celles qui figurent à l'art. 47 LEI (plus précisément à l'art. 73 OASA pour ce qui est du regroupement familial invoqué en relation avec l'art. 44 LEI), n'intervient qu'une fois que les conditions de base sont réalisées (arrêt du Tribunal administratif fédéral F-5031/2019 du 22 juin 2020 consid. 7.2 et la référence citée). 9. Sous l’angle du droit au respect de la vie familiale, d'après une jurisprudence constante, les relations visées par l'art. 8 CEDH sont avant tout celles qui concernent la famille dite nucléaire, soit celles qui existent entre époux ainsi qu'entre parents et enfants mineurs vivant en ménage commun (cf. ATF 144 II 1 consid. 6.1 p. 12). 10. L’art. 8 CEDH peut ainsi conférer un droit de séjourner en Suisse aux enfants étrangers mineurs dont les parents bénéficient d'un droit de présence assuré en Suisse, voire aux enfants majeurs qui se trouveraient dans un état de dépendance particulier par rapport à ces derniers, en raison par exemple d'un handicap ou d'une maladie grave (ATF 144 II 1 consid.”
“En l'occurrence, il convient d’admettre que le mariage des parents de D______, à la suite duquel sa mère a été mise au bénéfice d’une autorisation de séjour et sa sœur au bénéfice d’une autorisation d’établissement, constitue une circonstance nouvelle, ce que l’OCPM a également admis, puisqu'il est entré en matière sur la demande de reconsidération. En conséquence, il s'agit d'examiner la requête en cause dans la mesure où les nouvelles circonstances sont susceptibles de conduire à un résultat juridique différent de celui résultant des décisions précédentes. 7) Il convient d’examiner en premier lieu si, comme le soutiennent les recourants, en tant qu’enfant d’une étrangère titulaire d’un permis de séjour en Suisse, D______ peut prétendre à la délivrance d’une autorisation de séjour au titre de regroupement familial sur la base de l’art. 44 LEI. a. L'autorité compétente peut octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivent en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposent d'un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c ; art. 44 LEI dans sa teneur avant le 1er janvier 2019). Cette disposition ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2; 137 I 284 consid. 1.2; Message du Conseil fédéral relatif à la modification de la loi sur les étrangers (intégration) du 8 mars 2013, FF 2013 2131, spéc. 2153). Il s'agit des conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre, l'examen du respect des autres conditions n'intervenant qu'une fois que ces conditions de base sont réalisées (arrêt du TAF F-7533/2016 du 10 janvier 2018 consid. 5.2 et les références citées). b. Le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de douze mois (art. 47 al. 1 LEI ; art. 73 al. 1 OASA). Pour les membres de la famille d'étrangers, les délais commencent à courir lors de l'octroi de l'autorisation de séjour ou d'établissement ou lors de l'établissement du lien familial (art.”
Citation : LEI art. 44 n. 44 Le regroupement familial peut être refusé comme abus de droit lorsque des adoptions ont été effectuées uniquement dans le but de l'immigration (vgl. [0]). De même, il peut y avoir abus de droit lorsque la vie conjugale est en pratique dissoute et que la demande de regroupement vise uniquement à obtenir ou à garantir le séjour (vgl. [1]).
“Ils ont tous trois passé l'entier de leur vie, c'est-à-dire leur enfance et leur adolescence, en Guinée, sont en bonne santé et leur intérêt personnel ne saurait justifier l'octroi d'une autorisation de séjour pour venir en Suisse. S'il faut reconnaître que leur personne de référence, en l'occurrence la femme du recourant, va pouvoir rejoindre celui-ci en Suisse (voir c. 4 ci-dessus), cela n'a pas d'incidence sur leur situation actuelle, dès lors qu'ils sont tous trois majeurs et ne nécessitent plus de prise en charge particulière, le recourant et sa femme pouvant au demeurant continuer de les soutenir financièrement (TF 2C_1102/2016 du 25 avril 2017 c. 3.4 et les références). 5.4 Sur le vu de ce qui précède, on doit retenir que le regroupement familial des trois enfants adoptifs du recourant est demandé abusivement, en ce que ceux-ci n'ont été adoptés que dans l'unique but de pouvoir venir s'établir en Suisse auprès du recourant, avec lequel il n'ont jamais vécu. Il n'est par conséquent pas nécessaire d'examiner si les conditions de l'art. 44 LEI sont réunies en l'espèce, ni si les trois adoptions peuvent être reconnues en droit suisse. Il n'est pas non plus besoin de se prononcer sur le grief de déni de justice soulevé à ce propos par le recourant. C'est ainsi sans abuser de son pouvoir d'appréciation que l'autorité précédente a refusé l'octroi d'autorisations de séjour aux trois enfants adoptifs du recourant et de son épouse. Le recours est par conséquent rejeté en tant qu'il concerne ces enfants. 6. 6.1 Sur le vu de l'ensemble des éléments qui précèdent, le recours est partiellement admis. La décision sur recours attaquée est annulée en tant qu'elle concerne l'épouse du recourant et confirmée pour le surplus. Le dossier de la cause est renvoyé au Service des migrations afin que cette autorité octroie une autorisation de séjour au titre du regroupement familial à celle-ci. 6.2 Les frais et dépens pour la procédure devant le Tribunal administratif doivent être liquidés en fonction d'un gain de cause partiel du recourant. 6.2.”
“Selon l’ALCP, le conjoint d’une personne ressortissant d’une partie contractante ayant un droit de séjour a le droit de s’installer avec elle (art. 7 let. d ALCP, art. 3 par. 1 et 2 annexe I ALCP). En cas de séparation des époux, il y a cependant abus de droit à invoquer l’art. 3 par. 1 et 2 annexe I ALCP lorsque le lien conjugal est vidé de toute substance et que la demande de regroupement familial vise seulement à obtenir une autorisation de séjour pour l’époux du travailleur communautaire (ATF 144 II 1 consid. 3.1, traduit et résumé in RDAF 2019 I p. 528; 139 II 393 consid. 2.1; 130 II 113 consid. 9.5; TF 2C_20/2019 du 13 mai 2019 consid. 5.1). D’après l’art. 23 al. 1 de l’ordonnance du 22 mai 2022 sur la libre circulation des personnes (OLCP; RS 142.203), les autorisations de séjour UE/AELE peuvent être révoquées ou ne pas être prolongées si les conditions requises pour leur délivrance ne sont plus remplies. En droit interne, l’art. 44 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci, à condition notamment de vivre en ménage commun avec lui (al. 1 let. a).”
Un regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI peut être refusé pour des motifs de révocation, bien que les conditions d'octroi soient en principe remplies. Parmi les motifs de révocation retenus par la jurisprudence figurent notamment une peine privative de liberté de longue durée (une peine de plus d'une année étant considérée comme de longue durée) ainsi que des infractions graves ou répétées à la sécurité et à l'ordre publics, ou des mises en danger de ceux-ci.
“44 AIG über das Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie den beantragten Familiennachzug nur unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK verweigern. Gemäss Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens nur zulässig, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und notwendig für die nationale oder öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Die Konvention verlangt insofern eine Abwägung der sich gegenüberstehenden individuellen Interessen an der Erteilung der Bewilligung einerseits und der öffentlichen Interessen an deren Verweigerung andererseits. Kommt einer Person grundsätzlich gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ein Anspruch auf Familiennachzug zu, darf dieser folglich nur aus guten Gründen verweigert werden. Solche Gründe liegen etwa vor, wenn die Bewilligungsvoraussetzungen nach Art. 44 AIG nicht erfüllt sind, die Nachzugsfristen nicht eingehalten sind, der Anspruch rechtsmissbräuchlich geltend gemacht wird oder ein Widerrufsgrund vorliegt (vgl. Art. 51 Abs. 2 AIG zum Nachzug durch Niederlassungsberechtigte; BGE 146 I 185 = Pra 110 [2021] Nr. 36 E. 6.2, 139 I 330 E. 2.4.1, 137 I 284 E. 2.6; BGr, 5. Mai 2023, 2C_448/2022, E. 3.2 – 22. Februar 2021, 2C_493/2020, E. 2.2 – 24. Juli 2020, 2C_293/2020, E. 1.3; VGr, 8. Februar 2024, VB.2023.00364, E. 2.1 – 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 5 – 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). Ein Widerrufsgrund liegt unter anderem vor, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder wenn sie erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 62 Abs. 1 lit. b und c AIG). Als längerfristig im Sinn von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG gilt eine Freiheitsstrafe, deren Dauer ein Jahr überschreitet (BGE 139 I 145 E.”
Référence : LEI art. 44 n. 42 Lors de l'examen de la viabilité financière, il convient d'évaluer la capacité financière à long terme de tous les membres de la famille. À cet effet, la situation financière passée et présente doit être prise en compte afin d'estimer l'évolution probable à long terme.
“1 let. b LEI lorsqu'il permet de loger toute la famille sans être surpeuplé. Il faut que le logement suffise pour tous les membres de la famille, ce qui est le cas lorsque le logement présente une pièce de moins que le nombre de personnes qui y est domicilié (JAB 2018 p. 89 c. 3.4 et les références). Concernant la condition de l'art. 44 al. 1 let. c LEI, celle-ci n'est remplie qu'en l'absence de risque concret de dépendance à l'aide sociale, de simples préoccupations financières ne suffisant pas. Pour évaluer ce risque, il faut partir de la situation passée et actuelle et évaluer l'évolution financière probable à long terme. A cet égard, il ne faut pas se baser uniquement sur le revenu du membre de la famille présent en Suisse, mais évaluer les capacités financières de tous les membres de la famille sur le plus long terme (ATF 139 I 330 c. 4.1; arrêt du Tribunal fédéral [TF] 2C_448/2022 du 5 mai 2023 c. 3.4, 2C_309/2021 du 5 octobre 2021 c. 6.1 et les références). De la lettre même de l'art. 44 LEI ("peuvent"), il ressort qu'il n'existe pas de droit au regroupement familial. Cependant, comme exposé ci-dessus, il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 de la Constitution fédérale (Cst., RS 101). Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons. On est potentiellement en présence de telles raisons si les conditions de l'art. 44 LEI ne sont pas remplies ou si l'une des situations d'extinction du droit au regroupement prévues à l'art. 51 al. 2 LEI est réalisée (ATF 146 I 185 c. 6.2). 3.2 Selon l'art. 47 LEI en lien avec l'art. 73 OASA, le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de 12 mois (al. 1). Les délais commencent à courir, pour les membres de la famille d'étrangers, lors de l'octroi de l'autorisation de séjour ou d'établissement ou lors de l'établissement du lien familial (al.”
“En outre, dans son arrêt de principe du 26 juillet 2017, le TAF a jugé qu'il se justifiait en principe de reprendre la jurisprudence du TF et du TAF rendue en rapport avec l'art. 44 LEI par analogie pour interpréter l'art. 85 al. 7 LEI (cf. ATAF 2017 VII/4 consid. 4). Le TF a récemment eu l'occasion de rappeler que la condition relative à l'autonomie financière posée à l'art. 44 let. c LEI avait pour but de décharger l'aide sociale et de protéger les finances de la collectivité. Le motif de refus prévu à l'art. 44 let. c LEI est ainsi réalisé lorsqu'il existe un risque concret d'une dépendance continue vis-à-vis des prestations de l'aide sociale. Pour évaluer ce risque, les possibilités financières à long terme de tous les membres de la famille doivent être prises en considération (cf. les arrêts du TF 2C_574/2018 du 15 septembre 2020 consid. 4.1 et 2C_35/2019 du 15 septembre 2020 consid. 4.1).”
Un droit au regroupement familial peut être écarté si le droit de séjour de la personne de référence n'est pas considéré comme consolidé. Pour l'octroi ou la prolongation au sens de l'art. 44 al. 1 LEI, il convient notamment de vérifier des conditions telles que la cohabitation, un logement adéquat et l'absence de dépendance à l'aide sociale.
“44 AIG erfüllt sind, zumal diese mit Art. 8 EMRK kompatibel sind (BGE 146 I 185 E. 6.2; 139 I 330 E. 2.4.1; Urteil 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin wurde am 2. Februar 2023 rechtskräftig widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr ersetzt. Die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wurde zudem an verschiedene Bedingungen geknüpft, so namentlich, dass sie einer Erwerbstätigkeit nachgehe bzw. ihre bestehende Erwerbstätigkeit steigere, den Lebensunterhalt künftig ganz ohne Sozialhilfe bestreite und anlässlich der nächsten Prüfung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einen Sprachnachweis vorlege. Unter den konkreten Umständen erscheint nicht auf Anhieb klar, dass die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin langfristig zu erneuern sein wird, sodass sie derzeit über kein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt. Ein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK i.V.m. Art. 44 Abs. 1 AIG kommt somit nicht in Betracht.”
“3 L'art. 6 § 1 annexe I ALCP prévoit que le travailleur salarié ressortissant d'une partie contractante qui occupe un emploi d'une durée égale ou supérieure à un an au service d'un employeur de l'État d'accueil reçoit un titre de séjour d'une durée de cinq ans au moins à dater de sa délivrance. Celui-ci est automatiquement prolongé pour une durée de cinq ans au moins. Lors du premier renouvellement, sa durée de validité peut être limitée, sans pouvoir être inférieure à un an, lorsque son détenteur se trouve dans une situation de chômage involontaire depuis plus de douze mois consécutifs ; selon l'art. 6 § 6 annexe I ALCP, le titre de séjour en cours de validité ne peut être retiré au travailleur salarié du seul fait qu'il n'occupe plus d'emploi, soit que l'intéressé ait été frappé d'une incapacité temporaire de travail résultant d'une maladie ou d'un accident, soit qu'il se trouve en situation de chômage involontaire dûment constatée par le bureau de main-d'œuvre compétent. 3.4 Selon l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci notamment s’ils vivent en ménage commun avec lui (let. a), disposent d’un logement approprié (let. b) et ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c). 3.5 Un étranger peut se prévaloir de l'art. 8 § 1 de la Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 (CEDH - RS 0.101) pour s'opposer à l'éventuelle séparation de sa famille. Pour qu'il puisse invoquer la protection de la vie familiale découlant de cette disposition, il doit entretenir une relation étroite et effective avec une personne de sa famille ayant le droit de résider durablement en Suisse (ATF 139 I 330 consid. 2.1). 3.6 Selon l'art. 64 al. 1 let. c LEI, l'autorité compétente rend une décision de renvoi ordinaire à l'encontre d'un étranger auquel l'autorisation de séjour est refusée ou dont l'autorisation n'est pas prolongée.”
Si la requête se fonde sur l'art. 13 al. 1 Cst. ou l'art. 8 CEDH, il convient, malgré la non-satisfaction de certaines conditions prévues à l'art. 44 al. 1 LEI, d'effectuer un examen approfondi de proportionnalité ou une mise en balance des intérêts.
“00 Miete: Fr. 8'982.00 AHV-Beiträge: Fr. 1'079.40 Total anerkannte Ausgaben: Fr. 59'459.40 Unter dem Titel der anrechenbaren Einnahmen sind die IV-Renten D und E von monatlich Fr. 1'575.- bzw. Fr. 630.- zu berücksichtigen (Art. 11 lit. d ELG; vgl. Art. 35 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]). Da die Beschwerdeführerin (momentan) keiner Erwerbstätigkeit nachgeht bzw. nachgehen darf, ist ihr (derzeit) kein hypothetisches Erwerbseinkommen anzurechnen (vgl. Art. 11a Abs. 1 ELG). Anrechenbare Einnahmen (Art. 11 ELG) IV-Rente D: Fr. 18'900.00 IV-Kinderrente E: Fr. 7'560.00 Total anrechenbare Einnahmen: Fr. 26'460.00 3.3 Selbst bei der Nichterfüllung eines der in Art. 44 Abs. 1 AIG genannten Kriterien hat eine umfassende Interessenabwägung bzw. Verhältnismässigkeitsprüfung zu erfolgen, wenn sich der beantragte Familiennachzug – wie vorliegend – auf Art. 13 Abs. 1 BV bzw. Art. 8 Abs. 1 EMRK stützen lässt (BGr, 4. Februar 2021, 2C_502/2020, E. 5.1 mit Hinweisen; VGr, 30. Juni 2022, VB.2022.00244, E. 3.3 Abs. 1; vgl. Zusatzbotschaft zur Änderung des Ausländerrechts [Integration] vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., 2837; ferner BGr, 24. Februar 2022, 2C_732/2021, E. 4.4 f.). 3.3.1 D leidet an einer psychiatrischen Erkrankung und bezieht aus diesem Grund eine ganze IV-Rente. Gleichzeitig stellt seine Erkrankung ein diskriminierungsrechtliches Anknüpfungsmerkmal nach Art. 8 Abs. 2 BV (bzw. Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 EMRK [vgl. dazu etwa EGMR, 30. April 2009, Gloor c. Schweiz, 13444/04, §§ 80, 84]) dar. Gemäss dieser Bestimmung darf niemand diskriminiert werden, namentlich nicht wegen einer geistigen oder psychischen Behinderung. Darunter fallen Personen, die in ihren körperlichen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten auf Dauer beeinträchtigt sind und für welche die Beeinträchtigung je nach ihrer Form schwerwiegende Auswirkungen auf elementare Aspekte der Lebensführung hat (BGE 135 I 49 E.”
“64 Die errechnete voraussichtliche Unterdeckung der Lebenshaltungskosten erscheint indes nicht als besonders hoch (vgl. auch BGr, 17. März 2022, 2C_795/2021, E. 4.2.4, mit weiteren Hinweisen). Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, ob dem Paar eine positive Prognose gestellt werden kann. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die Beschwerdeführerin während der letzten beiden Monate keine 30 Stunden pro Woche arbeitete. Mit Blick (jedenfalls) auf ihr Alter und ihren Gesundheitszustand aber dürfte es ihr grundsätzlich möglich sein, ihr Pensum in absehbarer Zeit noch weiter aufzustocken oder eine Nebenerwerbstätigkeit aufzunehmen und so ein Einkommen zu erwirtschaften, welches ihr ermöglichte, den Fehlbetrag zu decken. Eigenen – mit Eingabe vom 15. Juni 2022 nunmehr teilweise belegten. – Ausführungen zufolge trägt zudem auch der Ehemann der Beschwerdeführerin mit seiner selbständigen Erwerbstätigkeit noch etwas zum Familieneinkommen bei. 3.3 Kommt hinzu, dass selbst bei der Nichterfüllung eines der in Art. 44 Abs. 1 AIG genannten Kriterien eine umfassende Interessenabwägung bzw. Verhältnismässigkeitsprüfung zu erfolgen hat, wenn sich der beantragte Familiennachzug – wie vorliegend – auf Art. 13 Abs. 1 BV bzw. Art. 8 Abs. 1 EMRK stützen lässt (BGE 136 II 65 E. 1.3; BGr, 4. Februar 2021, 2C_502/2020, E. 5.1 mit Hinweisen). Hier gilt es zu beachten, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin bei deren Ausreise in die Heimat zur minderjährigen Tochter in deutlich höherem Umfang zum Bezug von Ergänzungsleistungen berechtigt wäre als bei einer Einreise des Mädchens und dessen Verbleib bei bzw. mit der Mutter in der Schweiz. So beliefe sich sein Fehlbetrag diesfalls auf über Fr. 1'300.-. Aus der Berechtigung zum Bezug von im Vergleich zur aktuellen Situation höheren Ergänzungsleistungen ergibt sich somit kein öffentliches Interesse an einer Bewilligungsverweigerung (vgl. auch Marc Spescha in: derselbe et al., Migrationsrecht, 5. A., Zürich 2019, Art. 43 N. 6). Da Mutter und Tochter zusammen einreisen wollten, kann mithin nicht einfach unter Berufung auf die finanziellen Interessen des Staats Ersterer die Einreise bewilligt werden, weil davon auszugehen ist, dass sich die Belastung der öffentlichen Hand dadurch deutlich reduziert, während dem Kind die Einreise verwehrt wird, weil sich die Belastung in diesem Fall wieder erhöhte, ohne dass das frühere Leistungsniveau erreicht wäre.”
“2 Streitgegenstand ist die im Rechtsmittelbegehren enthaltene Rechtsfolgebehauptung im Rahmen des Umfangs der angefochtenen Verfügung. Prozessthema kann grundsätzlich nur sein, was auch Gegenstand der vorinstanzlichen Verfügung war beziehungsweise nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein sollen. Auf Begehren, über welche die Vorinstanz weder entschieden hat noch hätte entscheiden sollen, ist grundsätzlich nicht einzutreten (vgl. VGr, 2. Oktober 2013, VB.2013.00349, E. 1.2; Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 20a N. 9 ff. und § 52 N. 11). Wohl erwähnten die Vorinstanzen lediglich der Vollständigkeit halber und ohne entsprechende Vorbringen des Beschwerdeführers, dass auch kein schwerwiegender persönlicher Härtefall vorliege. Dies reicht allein nicht aus, dass im Beschwerdeverfahren der Streitgegenstand um die Thematik Härtefallbewilligung ausgeweitet werden dürfte. Somit ist auf die Beschwerde – soweit die Erteilung einer Härtefallbewilligung beantragt wird – nicht einzutreten. 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Zudem muss der Nachzug fristgerecht geltend gemacht werden (vgl. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Darüber hinaus darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und kein Widerrufsgrund nach Art. 62 AIG vorliegen (BGE 137 I 284 E. 2.7). Art. 44 AIG legt die Bewilligung des Familiennachzugs ins behördliche Ermessen. Ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung kann sich aber aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art.”
La perception en cours ou la perception attendue de prestations complémentaires (PC) à la suite d'un regroupement familial est prévue comme motif d'empêchement autonome à l'art. 44 al. 1 let. e LEI. Une perception actuelle de PC ou une perception de PC rendue possible par le regroupement familial peut ainsi empêcher l'octroi de l'autorisation de séjour.
“Der BGE 149 II 1 S. 4 Gesetzgeber unterscheidet denn auch in Art. 43 Abs. 1 lit. c und e und Art. 44 Abs. 1 lit. c und e AIG zwischen Sozialhilfe und Ergänzungsleistungen (vgl. dazu weiter unten). Zwar bestehen zwischen Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und der Sozialhilfe gewisse Ähnlichkeiten, da beide Leistungen die Bedürftigkeit des Ansprechers voraussetzen und die öffentliche Hand belasten. Die Sozialhilfe ist jedoch gegenüber den Ergänzungsleistungen subsidiärer Natur und dient der Überbrückung von Notlagen, während Letztere ein längere Zeit fliessendes Ergänzungs- oder Mindesteinkommen darstellen (BGE 141 II 401 E. 5.1 und 6.2.4, in: Pra 2016 Nr. 59 S. 563 ff.; Urteil 2C_309/2021 vom 5. Oktober 2021 E. 5.1). Der Gesetzgeber hat zwar das vorgenannte Urteil 2C_448/2007 vom 20. Februar 2008 zum Anlass genommen, den aktuellen oder drohenden Bezug von Ergänzungsleistungen mit Geltung ab 1. Januar 2019 als zusätzlichen Hinderungsgrund für den Familiennachzug einzuführen (vgl. Art. 43 Abs. 1 lit. e sowie Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG; AS 2017 6521, AS 2018 3171). Ebenso steht der Bezug von Ergänzungsleistungen einem Aufenthalt ohne Erwerbstätigkeit gemäss Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681) entgegen (BGE 135 II 265 E. 3.7; Urteile 2C_168/2021 vom 23. November 2021 E. 4.3.3; 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Ausserdem wurde auf den gleichen Zeitpunkt Art. 63 Abs. 2 AuG (wonach die Niederlassungsbewilligung von ausländischen Personen, welche sich seit mehr als 15 Jahren in der Schweiz aufhalten, nicht wegen dauerhafter und erheblicher Sozialhilfeabhängigkeit widerrufen werden kann), gestrichen (vgl. AS 2007 5437 ff., 5455 f., AS 2017 6521, AS 2018 3171). Der Gesetzgeber hat jedoch, wie sich aus der entsprechenden bundesrätlichen Botschaft ergibt, gerade keinen Widerrufsgrund des Bezugs von Ergänzungsleistungen zur AHV/IV eingeführt, sondern den (möglichen) Bezug von bundesrechtlichen Ergänzungsleistungen (lediglich) beim Familiennachzug sanktioniert (vgl. oben). Es ging ausdrücklich darum, auch bei ausländischen Personen mit langjähriger Anwesenheit den Widerruf der Niederlassungsbewilligung wegen (dauerhafter und erheblicher) Sozialhilfeabhängigkeit zu ermöglichen bzw.”
“Parmi les conditions cumulatives inscrites à l'art. 44 al. 1 LEI figure celle voulant que la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoive pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale du 6 octobre 2006 sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI (LPC; RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e).”
“– und nicht seinen eigenen Angaben zufolge CHF 820 – an das Betreibungsamt zahlte, er seine laufenden Krankenkassenprämien von monatlich CHF 420 im Jahr 2019 nicht bezahlte und die Sozialen Dienste vom Juni 2019 bis April 2020 die Kinderalimente für seinen Sohn (CHF 450 monatlich) bevorschussten. Nicht umstritten ist sodann im vorliegenden Fall, dass das strittige Nachzugsgesuch für die Ehegattin des Beschwerdeführers die Frist nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 lit. b AIG sowie Art. 73 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S.”
L'inscription ou la participation à une mesure de promotion linguistique prévue à l'art. 44 al. 2 LEI remplace l'exigence linguistique visée à l'al. 1 let. d. Nonobstant cela, il convient d'examiner si la personne qui rejoint dépend de l'aide sociale.
“Ihr könnte es deshalb grundsätzlich zugemutet werden, für die Eintragung ihrer Partnerschaft mit der Beschwerdeführerin 1 in die Philippinen zu reisen. Das philippinische Familienrecht kennt jedoch keine gleichgeschlechtliche Partnerschaft bzw. Ehe. Somit kann die Beschwerdeführerin 2 ihr Recht, eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft eintragen zu lassen, nur in der Schweiz wahrnehmen. Demnach ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführerin 1 eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Eintragung ihrer Partnerschaft zu erteilen ist. 2.3 Die Beschwerdeführerin 2 verfügt als Mutter von G, der über das Schweizer Bürgerrecht verfügt, gestützt auf das Recht auf Familienleben nach Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz (BGE 144 I 266 E. 3.3 – 126 II 335 E. 2.a, BGr, 21. April 2020, 2C_1011/2019, E. 1.3 – 24. Juli 2020, 2C_293/2020, E. 1.3, 4.2.3). 2.4 Weiter ist summarisch zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 1, hätte sie ihre Partnerschaft mit der Beschwerdeführerin 2 bereits eingetragen, gestützt auf Art. 52 in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhielte. 2.4.1 Gemäss Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine Ergänzungsleistungen bezieht oder beziehen könnte (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.6 f.). Die Beschwerdeführerin 2 lebt mit ihrem Sohn in einer 3-Zimmer-Wohnung, in welche die Beschwerdeführerin 1 nach ihrer Einreise einziehen würde. Die Beschwerdeführerin 1 hat sich weiter bereit erklärt, an einem Sprachförderungsangebot teilzunehmen, weshalb nicht geprüft werden muss, ob sie bereits Deutsch spricht (Art. 44 Abs. 2 AIG). Sodann haben die Beschwerdeführerinnen keinen Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Damit bleibt zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 1 nach ihrer Einreise in die Schweiz auf Sozialhilfe angewiesen sein wird.”
“– und nicht seinen eigenen Angaben zufolge CHF 820 – an das Betreibungsamt zahlte, er seine laufenden Krankenkassenprämien von monatlich CHF 420 im Jahr 2019 nicht bezahlte und die Sozialen Dienste vom Juni 2019 bis April 2020 die Kinderalimente für seinen Sohn (CHF 450 monatlich) bevorschussten. Nicht umstritten ist sodann im vorliegenden Fall, dass das strittige Nachzugsgesuch für die Ehegattin des Beschwerdeführers die Frist nach Art. 47 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 lit. b AIG sowie Art. 73 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 VZAE einhält, weshalb dies hier nicht mehr weiter vertieft zu werden braucht. Laut Art. 44 Abs. 1 AIG (in der Fassung vom 16. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2019, AS 2018 3171 und AS 2017 6521) ist dem Beschwerdeführer – wegen seines gefestigten Aufenthaltsanspruchs gestützt auf Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV – der Familiennachzug seiner Ehegattin zu bewilligen, wenn sie mit ihm zusammenwohnt (lit. a); das Ehepaar hierfür über eine bedarfsgerechte Unterkunft verfügt (lit. b); sie nicht auf Sozialhilfegelder angewiesen sind (lit. c); sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d und Art. 73a Abs. 1 VZAE); und die nachziehende Ehegattin keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (SR 831.30, ELG) beziehen könnte. Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung nach Abs. 1 lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt (act. 6, S.”
En cas de séjour régulier de longue durée, un droit de séjour consolidé au regard de la protection de la vie privée (art. 8 CEDH) peut se former ; il peut en découler un droit au regroupement familial, à condition que soient remplies les conditions de l'art. 44 LEI ainsi que les délais de regroupement familial applicables.
“Von einem gefestigten Anwesenheitsrecht ist dabei grundsätzlich nur bei schweizerischer Staatsangehörigkeit auszugehen, ebenso bei einer Niederlassungs- oder aber einer Aufenthaltsbewilligung, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht auf deren Verlängerung ein Anspruch besteht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 6. Juni 2018, 2C_251/2017, E. 2.2). Ein gefestigtes Anwesenheitsrecht kann sich aus dem Schutz des Privatlebens, d. h. aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ergeben. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts, kann bei einem rechtmässigen Aufenthalt von rund zehn Jahren regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es besondere Gründe bedarf, um den Aufenthalt einer ausländischen Person zu beenden; die Steuerung der Einwanderung genügt als einziges öffentliches Interesse hierfür nicht mehr (BGE 144 I 266 ff, E. 3.8 und 3.9). Beruht die Anwesenheit in diesem Sinn auf einem gefestigten Rechtsanspruch, kann aus Art. 8 EMRK ein Anspruch auf Familiennachzug abgeleitet werden, soweit die Bedingungen von Art. 44 AIG erfüllt und die Nachzugsfristen eingehalten sind (vgl. BGr, 21. April 2020, 2C_1011/2019, E. 1.2). 2.3 Im Licht der mehrjährigen Dauer der vorläufigen Aufnahme des Beschwerdeführers (vom Dezember 2007 bis November 2012) und der daran anschliessenden Erteilung sowie Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung bis am 22. November 2021, kann vorliegend – im Sinn des soeben Erwähnten – ein faktisches Aufenthaltsrecht angenommen werden (vgl. BGr, 24. Juli 2020, 2C_64/2020, E. 3.1). Die Vorinstanz ist denn auch zu Recht von einem solchen ausgegangen. 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen nach dem ELG bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit.”
Citation: LEI art. 44 ch. 36 Un droit de séjour établi, fondé sur l'art. 8 CEDH, peut en principe ouvrir droit au regroupement du conjoint, pour autant que les conditions requises pour le regroupement familial prévues à l'art. 44 LEI soient remplies.
“Das Bundesgericht hält entgegen der Ansicht der Vorinstanz fest, dass ein gefestigtes Recht auf eine Aufenthaltsbewilligung auf der Grundlage von Art. 8 EMRK grundsätzlich das Recht auf Nachzug der Ehegattin oder des Ehegatten verleiht, sofern die Voraussetzungen des innerstaatlichen Rechts für den Familiennachzug gegeben sind; konkret ist entscheidend, ob die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sind (BGE 146 I 185 E. 6.1 f. [Pra 110/2021 Nr. 36]; 137 I 284 E. 2.6). Aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschrechte (nachfolgend: EGMR) vom 14. Dezember 2010 i.S. O’Donoghue und Mitbeteiligte gegen Vereinigtes Königreich (Nr. 34848/07) geht hervor, dass das in Art. 12 EMRK garantierte Recht auf Eheschliessung auch von ausländischen Personen angerufen werden kann, die sich illegal in einem Vertragsstaat aufhalten. Dies gilt ebenso für das in Art. 14 BV niedergelegte Recht auf Ehe und Familie, auf das sich jede volljährige Person unabhängig ihrer Nationalität und ihrer Religion berufen kann (BGE 137 I 351 E. 3.5 [Pra 101/2012 Nr. 61] mit Hinweisen). Diese Praxis gilt somit auch für abgewiesene Asylbewerbende, die erst mittels Heirat den ausländerrechtlichen Bewilligungsanspruch erwerben, da ihnen bei einer ernstlich gewollten Ehe und offensichtlich erfüllten Bewilligungserfordernissen nicht zugemutet werden kann, in ihre Heimat zurückzukehren und von dort aus um eine Einreisebewilligung zwecks Heirat zu ersuchen (BGE 139 I 37 E.”
Outre l'art. 44 LEI, l'art. 8 CEDH peut également être invoqué comme fondement d'une demande.
“Vorliegend ist immer noch die Einreichung eines Gesuchs beim zuständigen kantonalen Migrationsamt möglich. Dieses ist darauf hinzuweisen, dass als Anspruchsgrundlage nebst Art. 44 AIG (Ehegatten und Kinder von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) auch Art. 8 EMRK in Betracht kommt, was in seinem Schreiben vom 22. Mai 2023 nicht erwähnt wurde.”
Citation : LEI, art. 44 n. 34 L'art. 44 LEI est une norme conférant une compétence facultative ; elle ne crée aucun droit opposable au regroupement familial. En particulier, on ne peut en principe en déduire un droit au regroupement pour des enfants majeurs. La délivrance ou la prolongation d'une autorisation en vertu de l'art. 44 LEI relève de l'appréciation due de l'autorité, dont l'exercice n'est contrôlé par les juridictions que pour excès, insuffisance ou abus de cette appréciation.
“3 Die Beschwerdeführerin verfügt aufgrund ihrer Anerkennung als Flüchtling und angesichts der Tatsache, dass eine Aufhebung ihres rechtlichen Status mit Blick auf die angespannte politische Situation in Tibet in absehbarer Zeit nicht anzunehmen ist, über einen gefestigten Aufenthalt. Die Beschwerdeführenden 2 und 3 sind allerdings unterdessen beide volljährig und es wird keine besondere – nicht bloss finanzielle – Abhängigkeit zur hier aufenthaltsberechtigten Beschwerdeführerin 1 geltend gemacht. Ein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ist deshalb nicht gegeben, zumal dem Beschwerdegegner auch keine ungebührliche Rechtsverzögerung vorgeworfen werden kann, die ausnahmsweise trotz Volljährigkeit eine Berufung auf Art. 8 Abs. 1 EMRK zuliesse (vgl. BGE 145 I 227 E. 6.7; BGr, 5. August 2020, 2C_347/2020, E. 3.1, und 14. November 2019, 2C_339/2019, E. 1.3 und E. 3.3; zum Ganzen auch BGr, 26. Juli 2021, 2C_223/2021, E. 1.2.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführenden können das strittige Nachzugsgesuch deshalb nur auf Art. 44 AIG stützen, welche Bestimmung ihnen keinen Nachzugsanspruch einräumt (vgl. BGE 146 I 185 E. 6.1, 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.6). Der Entscheid über das Gesuch um Nachzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 ist bzw. war somit im pflichtgemässen Ermessen zu treffen. Diese Ermessensausübung kann das Verwaltungsgericht nur auf das Überschreiten, Unterschreiten oder den Missbrauch des Ermessens überprüfen, hingegen nicht auf die Angemessenheit des Entscheids (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und lit. b VRG; Donatsch, § 50 N. 25 ff. und N. 66 ff.). 3.4 Während der Beschwerdegegner die Verweigerung des Familiennachzugs zur Hauptsache damit begründet, dass sich die Beschwerdeführenden 2 und 3 nicht identifizieren könnten bzw. ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art.”
“Es ergibt sich aus den vorliegenden Akten, dass der Antrag auf Erteilung eines Visums für den langfristigen Aufenthalt (Visum D) zwecks Familiennachzugs von F.________ erstmals mit Schreiben vom 22. Dezember 2021 geltend gemacht und schliesslich am 3. Februar 2022 eingereicht wurde. Zu diesem Zeitpunkt war F.________ bereits 21-jährig. Auch wenn es seinerzeit durchaus plausible Gründe dafür gegeben haben mochte, weshalb das Gesuch um Familiennachzug nicht bereits gestellt worden war, bevor F.________ die Volljährigkeit erreicht hatte, so kann nunmehr dem Gesuch weder gestützt auf Art. 44 AIG noch gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV stattgegeben werden. Es wurde bereits ausgeführt, dass der Familiennachzug auf die Kernfamilie, namentlich auf den Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren, beschränkt ist. F.________ war aber bereits zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung über 18 Jahre alt. Dass ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen F.________ und seiner Mutter vorliegt, wurde und wird nicht behauptet und ergibt sich auch nicht aus den Akten. Die finanzielle Unterstützung von F.________ durch seine Mutter und seinen Stiefvater wiederum reicht zur Annahme eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses auf jeden Fall nicht aus, kann doch die finanzielle Unterstützung auch weiterhin von der Schweiz aus nach Thailand erfolgen, wo sie kaufkraftbereinigt wirkungsvoller sein dürfte als hier (vgl. Urteil BGer 2C_757/2019 vom 21. April 2020 E. 2.2.2). Bleibt in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführer auch aus dem von ihnen angerufenen Art.”
“Selon l'art. 83 let. c ch. 2 et 4 de la loi du 17 juin 2005 sur le Tribunal fédéral (LTF; RS 173.110), le recours en matière de droit public est irrecevable contre les décisions en matière de droit des étrangers qui concernent une autorisation à laquelle ni le droit fédéral ni le droit international ne donnent droit ainsi que celles qui concernent les dérogations aux conditions d'admission, parmi lesquelles figurent les cas de rigueur en cause en l'espèce (art. 30 al. 1 let. b LEI). En l'espèce, la fille de la recourante ne dispose pas d'un droit fondé sur l'art. 44 LEI, puisque cette disposition est potestative ("peut"). Sous l'angle de l'art. 8 CEDH, la jurisprudence précise qu'un enfant devenu majeur en cours de procédure ne peut pas se prévaloir devant le Tribunal fédéral d'un droit potentiel au regroupement familial au sens de l'art. 8 CDEH, sauf dans le cas, non réalisé en l'espèce, où la procédure de traitement de la demande d'autorisation de séjour déposée à ce titre s'avère exagérément longue ou que l'enfant est devenu majeur juste après le dépôt de son recours (cf. arrêt ATF 145 I 227 consid. 6.8 p. 238 et références citées). Il s'ensuit que le mémoire est irrecevable en tant que recours en matière de droit public et qu'il doit être considéré comme un recours constitutionnel subsidiaire (art. 113 LTF) pour violation des droits constitutionnels (art. 116 LTF).”
“Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdeführer verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung, weshalb sich der Nachzug seiner Kinder nach Art. 44 AIG (SR 142.20) beurteilt und insofern kein Rechtsanspruch auf Familiennachzug besteht. Dies wird vom Beschwerdeführer anerkannt (vgl. S. 4 der Beschwerde). Er leitet einen Nachzugsanspruch aus dem Schutz des Familienlebens nach Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV ab. Er übersieht dabei, dass - vorbehältlich eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses - nur die Beziehung zu minderjährigen Kindern in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV fällt und nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung das Alter des Kindes im Zeitpunkt massgebend ist, in dem über den mutmasslichen Nachzugsanspruch entschieden wird (BGE 145 I 227 E. 3.1 S. 231; Urteil 2C_339/2019 vom 14. November 2019 E. 3.3). Im vorliegenden Fall waren die Töchter bei Erhebung der Beschwerde an das Bundesgericht bereits über 24 Jahre bzw. fast 23 Jahre alt. Insoweit kann sich der Beschwerdeführer nur auf den Schutz des Familienlebens berufen, wenn ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis bestehen würde. Dies wird in der Beschwerde indessen nicht substanziiert dargelegt.”
Citation : LEI art. 44 n° 33 La règle des cas de rigueur (art. 50 LEI) a été étendue, par la modification du 14 juin 2024, à compter du 1er janvier 2025, aux personnes visées à l'art. 44 LEI. Dans ce contexte, il se pose, dans des cas pertinents sur le plan pratique, la question de la situation juridique applicable dans le temps.
“Der Bundesgesetzgeber ergänzte Art. 50 AIG per 1. Januar 2025 in verschiedener Hinsicht mit dem Ziel, die bestehende Härtefallregelung für ausländische Personen mit Aufenthaltsbewilligung nach Art. 44 AIG, einer Kurzaufenthaltsbewilligung nach Art. 45 AIG oder nach Anordnung der vorläufigen Aufnahme nach Art. 85c Abs. 1 AIG zu erweitern (Änderung vom 14. Juni 2024 [Härtefallregelung bei häuslicher Gewalt]; AS 2024 713 ff.; vgl. den Bericht der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates vom 12. Oktober 2023, BBl 2023 2418 ff., sowie die Stellungnahme des Bundesrates vom 29. November 2023, BBl 2023 2851 ff.). Es stellt sich deshalb vorliegend die Frage nach dem in zeitlicher Hinsicht anwendbaren Recht.”
Les conditions de l'art. 44 LEI sont, selon la jurisprudence, compatibles avec l'art. 8 EMRK dans la mesure où il s'agit du regroupement familial pour les personnes disposant d'un droit de séjour permanent. L'art. 44 LEI n'institue toutefois pas, en tant que tel, un droit subjectif à l'octroi d'une autorisation.
“Il ne peut y avoir ingérence d'une autorité publique dans l'exercice de ce droit que pour autant que cette ingérence est prévue par la loi et qu'elle constitue une mesure qui, dans une société démocratique, est nécessaire à la sécurité nationale, à la sûreté publique, au bien-être économique du pays, à la défense de l'ordre et à la prévention des infractions pénales, à la protection de la santé ou de la morale, ou à la protection des droits et libertés d'autrui (par. 2). L'art. 8 CEDH ne garantit pas le droit de séjourner dans un Etat partie à ladite convention. Il ne confère pas le droit d'entrer ou de séjourner dans un Etat déterminé ni le droit de choisir le lieu apparemment le plus adéquat pour la vie familiale (ATF 135 I 153 consid. 2.1; 130 II 281 consid. 3.1 et la jurisprudence citée). Le droit au respect de la vie familiale ne peut être invoqué que si une mesure étatique aboutit à la séparation des membres d'une famille (ATF 135 I 153 consid. 2.1; cf. aussi ATF 130 II 281 consid. 3.1). En présence d'un étranger qui possède un droit durable à séjourner en Suisse, il convient, dans un souci de cohérence avec la législation interne, de soumettre le regroupement familial aux conditions de l'art. 44 LEI, conditions qui sont au demeurant compatibles avec l'art. 8 CEDH (ATF 137 I 284 consid. 2.6). L'art. 44 LEI ne confère certes pas en lui-même un droit à une autorisation de séjour, puisque celle-ci est potestative. Cette restriction résulte du fait que cette disposition concerne en premier lieu les personnes qui ne possèdent pas un droit à faire renouveler leur titre de séjour temporaire. Si les étrangers résidant dans notre pays n'ont pas eux-mêmes un droit de séjour, ils ne doivent pas non plus pouvoir bénéficier d'un droit au regroupement familial. Pour cette raison, le législateur a octroyé aux cantons, dans le cadre du regroupement familial requis par le biais d'un étranger au bénéfice d'un permis de séjour annuel, une certaine marge d'appréciation (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). Il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 Cst.”
art. 44 al. 1 LEI contient des conditions préalables cumulatives au regroupement familial (p. ex. cohabitation au sein du ménage, logement adéquat, absence de perception d'aide sociale/prestations complémentaires, compétence linguistique). Ces conditions doivent être vérifiées impérativement ; ce n'est qu'une fois qu'elles sont remplies que l'examen d'autres conditions, notamment celles de l'art. 47 LEI et de l'art. 73 OASA, intervient.
“1 Tout étranger peut séjourner en Suisse sans exercer d'activité lucrative pendant trois mois sans autorisation, sauf si la durée fixée dans le visa est plus courte (art. 10 al. 1 de la Loi fédérale du 16 décembre 2005 sur les étrangers et l'intégration (LEI, RS 142.20). L'étranger qui prévoit un séjour plus long sans activité lucrative doit être titulaire d'une autorisation (art. 10 al. 2 2e phr. LEI). Les autorités compétentes tiennent compte, en exerçant leur pouvoir d'appréciation, des intérêts publics, de la situation personnelle de l'étranger, ainsi que de son intégration (art. 96 al. 1 LEI). 4.2 L'étranger n'a en principe aucun droit à la délivrance d'une autorisation de séjour, à moins qu'il ne puisse invoquer en sa faveur une disposition particulière du droit fédéral ou d'un traité lui conférant un tel droit (ATF 135 II 1 consid. 1.1 ; 131 II 339 consid. 1). Aucun traité international n'est applicable en l'espèce (art. 2 LEI), de sorte que le regroupement familial est régi par les art. 42 ss LEI (arrêt du TF 2C_576/2011 du 13 mars 2012 consid. 1.3). 5. 5.1 L'art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Il s'agit des conditions élémentaires devant impérativement être réalisées pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée sur cette base, l'examen du respect des autres conditions - en particulier de celles qui figurent à l'art. 47 LEI et à l'art. 73 OASA - n'intervenant qu'une fois que les conditions de base sont satisfaites (arrêt du TF 2C_345/2009 du 22 octobre 2009 consid.”
“4.2 ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2018, n. 515 p. 179). 4. Saisi d’un recours, le tribunal applique le droit d’office. Il ne peut pas aller au-delà des conclusions des parties, mais n’est lié ni par les motifs invoqués par celles-ci (art. 69 al. 1 LPA), ni par leur argumentation juridique (cf. ATA/386/2018 du 24 avril 2018 consid. 1b ; ATA/117/2016 du 9 février 2016 consid. 2 ; ATA/723/2015 du 14 juillet 2015 consid. 4a). 5. La recourante conteste l'appréciation à laquelle l'OCPM a procédé au sujet des conditions nécessaires à l'octroi d'une autorisation de séjour à titre de regroupement familial. 6. La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 LEI), ce qui est le cas en l'espèce. 7. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives (cf. arrêt du Tribunal administratif fédéral F-3721/2017 du 29 octobre 2018 consid. 5.2) suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 8. L’art. 44 LEI pose les conditions de base qui doivent impérativement être remplies pour qu'une autorisation de séjour puisse être accordée dans ce cadre.”
Lorsqu'il existe un droit à la protection de la vie familiale au sens de l'art. 8 CEDH ou de l'art. 13 Cst., les autorités doivent statuer sur les demandes de regroupement familial au titre de l'art. 44 LEI dans l'exercice du pouvoir d'appréciation qui leur incombe. Si un tel droit est établi, la demande ne peut, selon la jurisprudence citée, être rejetée que pour de sérieux motifs.
“43 AIG) die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch einräumt; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Im Hinblick auf die geplante Eheschliessung vermag er allerdings unter bestimmten Voraussetzungen aus dem in Art. 12 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK) sowie Art. 14 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Ehe einen Anwesenheitsanspruch zum Zweck der Eheschliessung in der Schweiz abzuleiten. Aus dem in Art. 8 EMRK und Art. 14 BV garantierten Schutz des Familienlebens lässt sich ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin sowie der Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3, 130 II 281 E. 3.1; BGr, 5. April 2016, 2C_281/2016, E. 2.2). Kommt den Betroffenen gestützt auf Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV grundsätzlich ein Anspruch auf Familiennachzug zu, haben die zuständigen Behörden deshalb nicht nur in pflichtgemässem Ermessen nach Art. 44 AIG über ihr Nachzugsbegehren zu entscheiden, sondern dürfen sie dieses nur aus guten Gründen abweisen (vgl. zum Ganzen VGr, 12. März 2020, VB.2020.00040, E. 4.1). 2.1.3 Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung setzt die Berufung auf den Schutz des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV insbesondere voraus, dass es sich beim in der Schweiz lebenden Familienmitglied um eine hier gefestigt anwesenheitsberechtigte Person handelt (vgl. BGE 139 I 330 E. 2.1). Von einem gefestigten Anwesenheitsrecht ist dabei grundsätzlich nur bei schweizerischer Staatsangehörigkeit auszugehen, ebenso bei einer Niederlassungs- oder aber einer Aufenthaltsbewilligung, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht auf deren Verlängerung ein Anspruch besteht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 6. Juni 2018, 2C_251/2017, E. 2.2). Ausnahmsweise kann es jedoch vorkommen, dass sich eine ausländische Person ohne Bewilligungsanspruch in einer Situation befindet, in der davon auszugehen ist, dass ihre Aufenthaltsbewilligung auch in Zukunft regelmässig verlängert werden wird.”
LEI art. 44 n. 29 Si les conditions familiales cumulatives ne sont pas remplies, il n'existe aucun droit à l'octroi d'une autorisation de séjour. Lors de l'examen de ces conditions, il convient de tenir compte des exigences probatoires et de la pratique relative à l'appréciation des obstacles à l'expulsion ainsi qu'à la démonstration requise.
“Pertanto, egli non può pretendere all'ottenimento di un permesso di soggiorno sulla base della predetta disposizione, mancando una delle tre condizioni cumulative predisposte dalla giurisprudenza del Tribunale federale (cfr. DTAF 2013/37 consid. 4.4.2.2). Essendo l'autorità inferiore giunta correttamente alla conclusione che l'art. 8 CEDU non fosse ostativo all'esecuzione dell'allontanamento dell'insorgente verso la Grecia (cfr. p.to III/1, pag. 10 seg. della decisione avversata; infra consid. 7.3.5), non si ravvede come la stessa avrebbe dovuto procedere oltre, come sostenuto dal ricorrente nel gravame, valutando ancora il diritto potenziale dell'interessato al rilascio di un permesso di soggiorno, non adempiendo chiaramente lo stesso le condizioni per l'ottenimento del medesimo (cfr. sentenza del Tribunale federale 2C_81/2016 del 15 febbraio 2016 consid. 6.1 con ulteriore rif. cit.; DTAF 2013/37 consid. 4.5 a contrario). Del resto, allo stato attuale, l'interessato segnatamente non essendo sposato e non coabitando con C._______, non può di certo pretendere all'ottenimento né di un permesso di dimora ex art. 44 LStrI (RS 142.20), né men che meno prevalersi legittimamente dell'applicazione dell'art. 51 cpv. 1 LAsi (per l'applicazione di tale disposizione cfr. tra le tante la sentenza del Tribunale E-1093/2023 del 9 marzo 2023 consid. 2.2 con ulteriori riferimenti citati). Le censure mosse al provvedimento avversato in tal senso, risultano pertanto del tutto ingiustificate e devono essere in toto respinte. 6.3 Pertanto, la decisione della SEM, che pronuncia l'allontanamento dell'interessato dalla Svizzera è fondata ed il Tribunale è tenuto a confermarla. 7. 7.1 L'esecuzione dell'allontanamento è regolamentata, per rinvio dell'art. 44 LAsi, dall'art. 83 LStrI. Giusta la predetta norma, l'esecuzione dell'allontanamento deve essere possibile (art. 83 cpv. 2 LStrI), ammissibile (art. 83 cpv. 3 LStrI) e ragionevolmente esigibile (art. 83 cpv. 4 LStrI). In caso di non adempimento d'una di queste condizioni, la SEM dispone l'ammissione provvisoria (art. 83 cpv. 1 e 7 LStrI). 7.2 Secondo prassi costante del Tribunale, circa l'apprezzamento degli ostacoli all'allontanamento, vale lo stesso apprezzamento della prova consacrato al riconoscimento della qualità di rifugiato, ovvero il ricorrente deve provare, o per lo meno rendere verosimile, l'esistenza di un ostacolo all'allontanamento (cfr.”
Pour les demandes de regroupement familial fondées sur l'art. 44 LEI, les autorités cantonales de migration ou de police sont en principe compétentes. Le Secrétariat d'État aux migrations (SEM) n'est pas compétent de manière générale, mais intervient dans certains cas évoqués par la jurisprudence (p. ex. obligation d'autorisation selon l'art. 99 LEI; compétences liées aux personnes admises provisoirement selon l'art. 85 al. 7 LEI). Un comblement analogique des lacunes au détriment de la compétence cantonale méconnaîtrait la répartition des compétences entre la Confédération et les cantons et, selon la jurisprudence citée, n'est pas envisageable.
“1 AsylG werden Ehegatten von Flüchtlingen als Flüchtlinge anerkannt und erhalten Asyl, wenn keine besonderen Umstände dagegensprechen. Befindet sich der nachzuziehende Ehegatte eines Flüchtlings mit Asyl im Ausland, setzt Art. 51 Abs. 4 AsylG eine vorbestandene, durch Flucht getrennte Gemeinschaft voraus (zum Ganzen: BVGE 2017 VI/4 E. 3.1). Bei einer Verneinung verbleibt allenfalls die Möglichkeit eines Nachzugs gestützt auf die Vorschriften des AIG. Die Zuständigkeit hierfür liegt bei den kantonalen Behörden. Daraus folgt, dass es der Beschwerdeführerin selbst bei Gewährung von Asyl nicht möglich wäre, ihren Ehemann gestützt auf Art. 51 AsylG nachzuziehen. Insbesondere auch nicht, weil nicht ersichtlich ist, inwiefern das Aufnehmen eines Familienlebens mit B._______ in der Türkei unzumutbar oder unmöglich wäre (vgl. Urteil des BVGer E-4404/2022 vom 18. Dezember 2023 E. 6.4.1). Sodann steht es einzig der kantonalen Behörde zu, darüber zu befinden, ob der Beschwerdeführerin Ansprüche aus Art. 44 AIG zukommen. Bei der kantonalen Migrationsbehörde einzureichen sind ebenso Gesuche um Familiennachzug gestützt auf Art. 85 Abs. 7 AIG (Art. 74 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE; SR 142.201]). Diese Zuständigkeitsordnung gilt im Übrigen auch für alle sich darauf berufende Personen. Eine Lückenfüllung durch analoge Anwendung von Art. 44 AIG beziehungsweise Art. 85 Abs. 7 AIG hätte im Ergebnis zur Folge, die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen zu missachten, und fällt nicht in Betracht.”
“3 LEI en vue de s'opposer à sa séparation d'avec sa compagne et leur enfant, titulaires d'une autorisation de séjour. Il a cherché de la sorte à obtenir un regroupement familial avec ces personnes. Ce faisant, il a omis de faire appel au moyen de droit ordinaire à sa disposition. En effet, l'art. 83 al. 3 LEI sur lequel était fondée sa requête en réexamen règlemente l'admission provisoire (originaire) pour illicéité de l'exécution du renvoi. Il ne s'agit pas de la disposition de droit interne topique réglementant le regroupement familial avec des titulaires d'une autorisation de séjour, celui-ci étant prévu à l'art. 44 LEI. Le droit interne prévoit ainsi une identité de statut en cas de regroupement familial non seulement avec une personne titulaire d'une autorisation de séjour (cf. art. 44 LEI) mais aussi avec une personne titulaire d'une admission provisoire (cf. art. 85 al. 7 LEI). La compétence pour statuer sur la demande d'octroi d'une autorisation de séjour au titre du regroupement familial au sens de l'art. 44 LEI appartient à l'autorité cantonale compétente de police des étrangers, sous réserve de l'approbation du SEM (cf. art. 99 LEI). Ce dernier est en revanche compétent pour statuer sur une demande d'admission provisoire dérivée au sens de l'art. 85 al. 7 LEI en lien avec un regroupement familial (cf. ATF 141 I 49 consid. 3.5.2). En outre, un étranger qui bénéficie de la protection de l'art. 8 CEDH du fait de sa relation familiale avec le titulaire d'une autorisation de séjour ayant un droit de présence assuré en Suisse a en principe un droit au regroupement familial et donc à l'octroi d'une autorisation de séjour, pour autant que les conditions posées par le droit interne à ce regroupement (cf. art. 44 et art. 47 LEI) soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2). D'après la jurisprudence du Tribunal relative à l'exception à la règle du renvoi en cas de droit potentiel à une autorisation de séjour, l'admission provisoire prononcée en remplacement d'une mesure de renvoi inexécutable n'est pas constitutive d'une telle autorisation (cf.”
“51 Abs. 1 und 4 AsylG vorliegend offensichtlich nicht erfüllt sind, zumal der Beschwerdeführer zur Zeit seiner Flucht aus Eritrea mit seiner oben erwähnten damaligen Partnerin C._______ im Konkubinat zusammenlebte (vgl. SEM-act. A5/10 S. 2 und B1/4), dass er seine jetzige Ehefrau erst im Jahre 2021 in Äthiopien geheiratet hat und den Akten nicht zu entnehmen ist, er habe zur Zeit seiner Flucht aus Eritrea mit ihr in einer Familiengemeinschaft zusammengelebt, dass die Ausführungen in der Beschwerde, welche im Wesentlichen mit den Vorbringen im Familienzusammenführungsgesuch vom 3. September 2021 übereinstimmen, nicht geeignet sind, zu einem von demjenigen der Vorinstanz abweichenden Ergebnis zu gelangen, dass das SEM deshalb zu Recht die Einreise von B._______ in die Schweiz nicht bewilligte und das Gesuch um Familiennachzug ablehnte, dass es dem Beschwerdeführer jedoch unbenommen bleibt, bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen, dass sich aus diesen Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen”
art. 44 al. 1 LEI énonce plusieurs conditions cumulatives pour le regroupement d'époux étrangers et d'enfants non mariés de moins de 18 ans (notamment la cohabitation, un logement adapté aux besoins, l'absence de dépendance à l'aide sociale, la capacité de communication dans la langue nationale parlée au lieu de résidence ainsi que l'absence de perception ou d'un droit, découlant du regroupement, à des prestations complémentaires annuelles). La disposition est potestative; elle ne crée donc pas de droit à l'octroi de l'autorisation de séjour, dont l'octroi relève de l'appréciation de l'autorité.
“1 ; arrêt du Tribunal fédéral 8C_763/2017 du 30 octobre 2018 consid. 4.2 ; Thierry TANQUEREL, Manuel de droit administratif, 2018, n. 515 p. 179). 5. Saisi d’un recours, le tribunal applique le droit d’office. Il ne peut pas aller au-delà des conclusions des parties, mais n’est lié ni par les motifs invoqués par celles-ci (art. 69 al. 1 LPA), ni par leur argumentation juridique (cf. ATA/386/2018 du 24 avril 2018 consid. 1b ; ATA/117/2016 du 9 février 2016 consid. 2 ; ATA/723/2015 du 14 juillet 2015 consid. 4a). 6. La LEI et ses ordonnances d’exécution, en particulier l’ordonnance relative à l’admission, au séjour et à l’exercice d’une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201), règlent l’entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n’est pas réglé par d’autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants des Philippines. 7. Aux termes de de l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“Selon la maxime inquisitoire, qui prévaut en particulier en droit public, l'autorité définit les faits pertinents et ne tient pour existants que ceux qui sont dûment prouvés. Elle ne dispense pas pour autant les parties de collaborer à l'établissement des faits ; il incombe à celles-ci d'étayer leurs propres thèses, de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuves disponibles, spécialement lorsqu'il s'agit d'élucider des faits qu'elles sont le mieux à même de connaître (ATF 140 I 285 consid. 6.3.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_1156/2018 du 12 juillet 2019 consid. 3.3 et les arrêts cités). 8. En matière de droit des étrangers, l'art. 90 LEI met un devoir spécifique de collaborer à la constatation des faits déterminants à la charge de l'étranger ou des tiers participants (ATF 142 II 265 consid. 3.2 ; arrêts du Tribunal fédéral 2C_728/2020 du 25 février 2021 consid. 4.1 ; 2C_323/2018 du 21 septembre 2018 consid. 8.3.3). 9. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions cumulatives suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d'un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l'aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). 10. L’art. 44 LEI, par sa formulation potestative, ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 137 I 284 consid. 1.2 ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_548/2019 du 13 juin 2019 consid. 4), l'octroi d'une autorisation de séjour étant laissé à l'appréciation de l'autorité (ATF 139 I 330 consid.”
“On rappelle à titre préliminaire qu’aux termes de l’art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: ils vivent en ménage commun avec lui (let. a); ils disposent d’un logement approprié (let. b); ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c); ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d); la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). Le recourant n’a pas un droit à la délivrance de cette autorisation, qui peut de toute façon lui être refusée lorsqu’un motif de révocation est réalisé (v. art. 33 al. 3, 51 et 62 al. 1 let. b LEI; cf. arrêt TF 2C_183/2020 du 21 avril 2020 consid. 4.4).”
L'art. 8 CEDH peut, après un mariage, conférer au conjoint un droit de séjour. Pour qu'un tel droit existe, il convient toutefois de vérifier parallèlement si les conditions de l'art. 44 LEI sont remplies.
“Le recourant étant au bénéfice d'une autorisation de séjour, le regroupement familial, après le mariage, doit être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEI. Par ailleurs, le recourant, qui se trouve légalement en Suisse depuis plus de dix ans, dispose d'un droit de séjour durable dans ce pays (cf. ATF 146 I 185 consid. 5; 144 I 266 consid. 3). L'art. 8 CEDH est partant susceptible de conférer un droit de séjour à la recourante une fois mariée avec celui-ci (cf. ATF 146 I 185 consid. 5 s.; en revanche, sur la protection conférée par l'art. 8 CEDH pour les concubins, cf. ATF 144 I 266 consid. 2.5). Toutefois, un examen sous l'angle de l'art. 8 CEDH requiert également que les conditions posées par le droit interne, en l'occurrence, celles de l'art. 44 LEI, soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2 et références).”
Dans les cas de renouvellement où la personne titulaire du droit de séjour dispose d'un droit au renouvellement de son séjour, des droits susceptibles d'être invoqués en vertu de l'art. 8 CEDH et de l'art. 13 Cst. peuvent jouer en faveur du regroupement familial; les autorités ne peuvent refuser le regroupement que pour des motifs sérieux, par exemple lorsque les conditions de l'art. 44 LEI ne sont pas remplies ou lorsqu'une situation visée à l'art. 51 al. 2 LEI se présente.
“Pour évaluer ce risque, il faut partir de la situation passée et actuelle et évaluer l'évolution financière probable à long terme. A cet égard, il ne faut pas se baser uniquement sur le revenu du membre de la famille présent en Suisse, mais évaluer les capacités financières de tous les membres de la famille sur le plus long terme (ATF 139 I 330 c. 4.1; arrêt du Tribunal fédéral [TF] 2C_448/2022 du 5 mai 2023 c. 3.4, 2C_309/2021 du 5 octobre 2021 c. 6.1 et les références). De la lettre même de l'art. 44 LEI ("peuvent"), il ressort qu'il n'existe pas de droit au regroupement familial. Cependant, comme exposé ci-dessus, il en va différemment des étrangers qui possèdent un droit au renouvellement de leur permis de séjour et qui peuvent, selon la jurisprudence relative au regroupement familial, invoquer les art. 8 CEDH et 13 de la Constitution fédérale (Cst., RS 101). Dans ce cas de figure, les autorités ne peuvent, compte tenu des droits découlant de ces deux dispositions, refuser le regroupement familial requis que pour de bonnes raisons. On est potentiellement en présence de telles raisons si les conditions de l'art. 44 LEI ne sont pas remplies ou si l'une des situations d'extinction du droit au regroupement prévues à l'art. 51 al. 2 LEI est réalisée (ATF 146 I 185 c. 6.2). 3.2 Selon l'art. 47 LEI en lien avec l'art. 73 OASA, le regroupement familial doit être demandé dans les cinq ans. Pour les enfants de plus de 12 ans, le regroupement doit intervenir dans un délai de 12 mois (al. 1). Les délais commencent à courir, pour les membres de la famille d'étrangers, lors de l'octroi de l'autorisation de séjour ou d'établissement ou lors de l'établissement du lien familial (al. 3 let. b). Passé ce délai, le regroupement familial différé n'est autorisé que pour des raisons familiales majeures (al. 4). D'une façon générale, l'existence de raisons familiales majeures à un regroupement familial hors délai au sens de l'art. 47 al. 4 LEI ne doit être admise qu'avec retenue. Les raisons familiales majeures pour le regroupement familial hors délai doivent toutefois être interprétées d'une manière conforme au droit fondamental au respect de la vie familiale (art.”
Si l’autorisation de séjour peut être renouvelée en vertu de l’art. 44 LEI, l’art. 50 LEI ne peut pas être invoqué comme base juridique autonome ; l’art. 50 LEI repose plutôt sur d’autres hypothèses de fait et se rattache aux autorisations prévues par les articles traités précédemment.
“ou si des raisons personnelles majeures rendent nécessaire la poursuite du séjour en Suisse (let. b). Selon le libellé clair de la loi, les droits de séjour selon l'art. 50 LEI se rattachent à ceux des art. 42 et 43 LEI et présupposent donc que le conjoint ou le partenaire enregistré dont l'autorisation est dérivée possédait la nationalité suisse ou une autorisation d'établissement en Suisse (arrêt 2C_202/2018 du 19 juillet 2019 consid. 3.1). En l'espèce, le recourant ne peut se prévaloir de l'art. 50 LEI, puisque l'autorisation de séjour dont il demande le renouvellement repose sur l'art. 44 LEI.”
En cas de procédure d'asile pendante, il n'existe en principe, selon l'art. 44 LEI, aucun droit immédiat ou automatique à l'octroi d'un permis de séjour B pour les conjoints rattachés. Dans des cas individuels, toutefois, un droit potentiel découlant de l'art. 8 CEDH peut entrer en considération, ce qui peut entraîner l'ouverture d'une procédure par les autorités cantonales.
“Die Ehefrau des Beschwerdeführers, die er am 17. November 2021 in K._______ geheiratet hat, verfügt gemäss ZEMIS über eine Aufenthaltsbewilligung B. Gemäss einem Schreiben der Stadt K._______ vom 22. Mai 2023 ersuchte er gestützt auf die Heirat um Einbezug in die Aufenthaltsbewilligung seiner Ehefrau. Die Stadt Biel verwies in ihrem Schreiben auf den Grundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens (Art. 14 Abs. 1 AsylG), von welchem nur bei Vorliegen eines Rechtsanspruchs abgewichen werden könne. Vorliegend sei über das Asylgesuch noch nicht rechtskräftig entschieden worden und es liege gemäss Art. 44 AIG (SR 142.20) auch kein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vor, weshalb die Stadt Biel das entsprechende Gesuch nicht entgegennehme. Das SEM kam in seiner Vernehmlassung vom 17. Februar 2025 zum Schluss, dass der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 8 EMRK ein potentieller Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung B habe. Sobald ein Bestätigungsschreiben der kantonalen Migrationsbehörden über die Einleitung eines solchen Verfahrens vorliege, werde es die angefochtene Verfügung im Wegweisungspunkt aufheben.”
“Die Ehefrau des Beschwerdeführers, die er am 17. November 2021 in K._______ geheiratet hat, verfügt gemäss ZEMIS über eine Aufenthaltsbewilligung B. Gemäss einem Schreiben der Stadt K._______ vom 22. Mai 2023 ersuchte er gestützt auf die Heirat um Einbezug in die Aufenthaltsbewilligung seiner Ehefrau. Die Stadt Biel verwies in ihrem Schreiben auf den Grundsatz der Ausschliesslichkeit des Asylverfahrens (Art. 14 Abs. 1 AsylG), von welchem nur bei Vorliegen eines Rechtsanspruchs abgewichen werden könne. Vorliegend sei über das Asylgesuch noch nicht rechtskräftig entschieden worden und es liege gemäss Art. 44 AIG (SR 142.20) auch kein Rechtsanspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung vor, weshalb die Stadt Biel das entsprechende Gesuch nicht entgegennehme. Das SEM kam in seiner Vernehmlassung vom 17. Februar 2025 zum Schluss, dass der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 8 EMRK ein potentieller Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung B habe. Sobald ein Bestätigungsschreiben der kantonalen Migrationsbehörden über die Einleitung eines solchen Verfahrens vorliege, werde es die angefochtene Verfügung im Wegweisungspunkt aufheben.”
Si un enfant mineur réside déjà en Suisse, cela peut — dans le cadre de l'art. 44 al. 1 LEI — être considéré comme un motif familial important en faveur du conjoint étranger. Dans l'appréciation, l'art. 8 CEDH (protection de la vie privée et familiale) peut être applicable.
“De surcroît, lors de la procédure devant l'autorité précédente, le recourant a produit un courrier de l'entreprise qui l'emploie relevant que celle-ci était prête à engager sa femme en cas d'établissement en Suisse et de place disponible au sein de l'entreprise (dos. Service des migrations épouse 270). Ainsi, même si ce courrier ne représente pas une promesse ferme d'emploi et qu'il ne peut être pris en considération comme tel, il constitue un élément en faveur de l'employabilité de l'épouse du recourant, à tout le moins dans un premier temps, dans un domaine demandant peu de qualifications voire à temps partiel, ce qui lui permettra de participer financièrement aux frais du ménage (dans ce sens, TF 2C_309/2021 du 5 octobre 2021 c. 6.3-6.4, 2C_574/2018 du 15 septembre 2020 c. 4.2). 4.3 En définitive, s'agissant de l'épouse du recourant, force est de constater que, si la demande de regroupement familiale la concernant n'a certes pas été déposée dans les délais de l'art. 47 al. 1 et 3 let. b LEI, le fait que sa fille cadette, mineure, ait obtenu une autorisation de séjour en Suisse constitue toutefois un cas de raisons familiales majeures. Les conditions de l'art. 44 al. 1 LEI étant pour le surplus réunies, l'épouse du recourant a le droit d'obtenir une autorisation de séjour en Suisse, en application de l'art. 8 CEDH. Le recours, s'agissant de l'épouse, doit par conséquent être admis. 5. Il convient ensuite de déterminer si les trois enfants adoptifs du recourant peuvent eux aussi prétendre à des autorisations de séjour au titre du regroupement familial. 5.1 En premier lieu, on doit relever que les trois enfants adoptifs, nés en octobre 2004, avril et juillet 2006, sont aujourd'hui tous majeurs. Or, s'il est admis que l'art. 8 CEDH peut conférer un droit de séjourner en Suisse aux enfants étrangers mineurs dont les parents bénéficient d'un droit de présence assuré en Suisse, il n'en va pas de même des enfants étrangers majeurs. A ce propos, le Tribunal fédéral a déjà jugé que l'âge déterminant pour savoir s'il existe un droit potentiel à une autorisation de séjour déduit de l'art. 8 CEDH est celui atteint par l'enfant au moment où l'autorité statue (voir ATF 145 I 227 c.”
Après la célébration du mariage, l'art. 8 CEDH peut, le cas échéant, conférer au conjoint concerné un droit de séjour ; un tel examen suppose toutefois que soient remplies les conditions pertinentes pour le regroupement familial selon l'art. 44 LEI.
“Le recourant étant au bénéfice d'une autorisation de séjour, le regroupement familial, après le mariage, doit être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEI. Par ailleurs, le recourant, qui se trouve légalement en Suisse depuis plus de dix ans, dispose d'un droit de séjour durable dans ce pays (cf. ATF 146 I 185 consid. 5; 144 I 266 consid. 3). L'art. 8 CEDH est partant susceptible de conférer un droit de séjour à la recourante une fois mariée avec celui-ci (cf. ATF 146 I 185 consid. 5 s.; en revanche, sur la protection conférée par l'art. 8 CEDH pour les concubins, cf. ATF 144 I 266 consid. 2.5). Toutefois, un examen sous l'angle de l'art. 8 CEDH requiert également que les conditions posées par le droit interne, en l'occurrence, celles de l'art. 44 LEI, soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2 et références).”
art. 44 al. 1 LEI n'établit pas, après la dissolution du mariage, un droit à la prolongation du séjour ; l'examen s'effectue au cas par cas (cf. art. 77 OASA). Dans la jurisprudence, lorsqu'il y a une durée de séjour seulement brève, l'absence de liens étroits avec la Suisse ou une courte durée du mariage, on refuse régulièrement tout droit à un maintien du séjour, sauf si la réinsertion dans le pays d'origine est considérée comme fortement compromise. L'administration peut en revanche délivrer des autorisations temporaires (p. ex. pour un an).
“b VZAE kann vorliegen, wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 77 Abs. 2 VZAE). 6.1.2 Analog zur Rechtsprechung zu Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG sind bei der Beurteilung der wichtigen persönlichen Gründe im Sinne von Art. 77 Abs. 1 lit. b VZAE sämtliche Aspekte des Einzelfalles zu berücksichtigen; dazu gehören auch die Umstände, die zur Auflösung der Gemeinschaft geführt haben. Hat der Aufenthalt nur kürzere Zeit gedauert und wurden keine engen Beziehungen zur Schweiz geknüpft, lässt sich ein Anspruch auf weiteren Verbleib nicht begründen, wenn die erneute Integration im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt. Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat, und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher wäre. Ein persönlicher, nachehelicher Härtefall setzt aufgrund der konkreten Umstände eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- und Familienleben der ausländischen Person voraus, die mit ihrer Lebenssituation nach dem Dahinfallen der gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sind (BGE 138 II 229 E. 3.1, 137 II 345 E. 3.2). Der blosse Umstand, dass die Sicherheits-, Wirtschafts- und gesundheitliche Versorgungslage in der Schweiz besser ist als im Heimatland, genügt sodann praxisgemäss nicht, um vom Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls ausgehen zu können; dies gilt auch, wenn die betroffene Person in der Schweiz integriert erscheint, eine Landessprache korrekt beherrscht, eine Arbeitsstelle hat, für ihren Lebensunterhalt selber aufzukommen vermag und hier auch nicht straffällig geworden ist. Die Rückkehr in Lebensverhältnisse, die im Herkunftsland allgemein üblich sind, stellt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keinen wichtigen persönlichen Grund dar, welcher einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz gebieten würde (BGr, 15. September 2022, 2C_549/2022, E. 3.2.4 mit zahlreichen Hinweisen). 6.2 6.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei bei einer Rückkehr nach Sri Lanka konkret gefährdet. Seine Ehefrau hätte ihrer Familie erzählt, dass er versucht habe, sie zu ermorden.”
“44 AIG stützen, welche Bestimmung ihnen keinen Nachzugsanspruch einräumt (vgl. BGE 146 I 185 E. 6.1, 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.6). Der Entscheid über das Gesuch um Nachzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 ist bzw. war somit im pflichtgemässen Ermessen zu treffen. Diese Ermessensausübung kann das Verwaltungsgericht nur auf das Überschreiten, Unterschreiten oder den Missbrauch des Ermessens überprüfen, hingegen nicht auf die Angemessenheit des Entscheids (§ 50 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 lit. a und lit. b VRG; Donatsch, § 50 N. 25 ff. und N. 66 ff.). 3.4 Während der Beschwerdegegner die Verweigerung des Familiennachzugs zur Hauptsache damit begründet, dass sich die Beschwerdeführenden 2 und 3 nicht identifizieren könnten bzw. ihren Aufenthalt in Indien nicht formell geregelt hätten, stellt sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, dass die ermessensweise Bewilligung des Familiennachzugs schon deshalb scheitere, weil die Übersiedlung der beiden für sie mit erheblichen Integrationsschwierigkeiten sowie einem hohen Risiko der Fürsorgeabhängigkeit (Art. 44 Abs. 1 lit. c AIG) verbunden wäre. Zudem liege keine bedarfsgerechte Wohnung im Sinn von Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG vor. Die Nachzugsfrist gemäss Art. 47 Abs. 1 AIG ist demgegenüber unstreitig eingehalten. 3.5 Die Beschwerdeführerin 1 bewohnt aktuell eine Zweizimmerwohnung mit einer Fläche von 49,6 m2 für eine Person. Dies mag für drei erwachsene Personen eher klein erscheinen. Der Beschwerdeführerin 1 kann jedoch nicht zum Vorwurf gemacht werden, dass sie sich – in einer Stadt mit beschränktem Angebot an Wohnungen und hohen Mietpreisen pro Quadratmeter – (bisher, vor der Bewilligung des Nachzugs ihrer Kinder) noch keine grössere Wohnung suchte (vgl. BGr, 18. Dezember 2017, 2C_416/2017, E. 2.3). Die Verwaltung gestattete ihr zudem den Zuzug der Beschwerdeführenden 2 und 3 für die Dauer eines Jahres. Damit ist die Voraussetzung einer bedarfsgerechten Wohnung in Art. 44 Abs. 1 lit. b AIG erfüllt. Sodann ist die Beschwerdeführerin 1 gemessen an der Dauer ihres hiesigen Aufenthalts in wirtschaftlicher Hinsicht gut in der Schweiz integriert.”
“In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, der Entscheid sich insbesondere von sachfremden Motiven leiten lässt (§ 50 VRG; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 50 N. 25 f.). 3.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Beschwerdeführerin hat nach ihrer Heirat mit einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten russischen Staatsbürger gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Es ist unbestritten, dass die Ehegatten seit dem 2. August 2020 getrennt voneinander leben und die eheliche Gemeinschaft aufgegeben haben, weshalb die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr erfüllt sind. 3.3 Nach Auflösung der Ehe kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten oder der Ehegattin nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). 3.4 Die Ehegemeinschaft der Beschwerdeführerin und von C dauerte in der Schweiz von Juni 2019 bis August 2020 und damit nur rund ein Jahr, weshalb die Voraussetzung von Art. 77 Abs. 1 lit. a VZAE nicht erfüllt ist.”
“oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Entgegen dem im angefochtenen Entscheid erweckten Eindruck (vgl. angefochtener Entscheid E. 3-5) ist diese Bestimmung im vorliegenden Fall nicht direkt anwendbar. Da die inzwischen geschiedene Ehefrau des Rekurrenten nur über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt hat (vgl. angefochtener Entscheid Tatsachen Ziff. 1; Akten Bereich BdM S. 5), hat der Rekurrent auch während des Zusammenlebens keinen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 oder 43 AIG gehabt und ist ihm die Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG erteilt worden (vgl. Akten Bereich BdM S. 73 f.). Nach Auflösung der Ehe- oder der Familiengemeinschaft kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des ausländischen Ehegatten gemäss Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201) unter den gleichen Voraussetzungen verlängert werden wie eine im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 42 oder 43 AIG erteilte gemäss Art. 50 Abs. 1 AIG, wobei im Fall einer gestützt auf Art. 44 AIG erteilten Aufenthaltsbewilligung weder das AIG noch die VZAE einen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Bewilligung begründen (vgl. Caroni, in: Caroni et al. [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar AuG, Bern 2010, Art. 50 N 7). Entsprechend der Begründung der Verfügung des Bereichs BdM vom 16. März 2022 ist die Frage der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Rekurrenten somit nach Art. 77 Abs. 1 VZAE und nicht nach Art. 50 Abs. 1 AIG zu prüfen (vgl. Akten Bereich BdM S. 786).”
En cas de demandes représentées, il incombe aux représentants mandatés d'entreprendre en temps utile et conformément à leurs devoirs les démarches nécessaires; les retards ou omissions peuvent avoir des effets préjudiciables et sont à la charge des parties concernées, comme le montre la jurisprudence relative à l'art. 44 LEI.
“Au surplus, le Tribunal relève que le recourant était représenté tout au long de la procédure et qu'il appartenait dès lors à ses mandataires (dont le premier est même qualifié, dans le mémoire du 30 juillet 2019, de « rompu au droit des étrangers » [cf. dossier SEM, p. 72]) de prendre les mesures qui s'imposaient afin de pouvoir agir en temps utile (cf. ATF 136 II 497 consid. 3.4). 5.4 Au vu de ce qui précède, ce n'est donc pas de manière contraire au droit que l'autorité inférieure s'est fondée sur l'âge du recourant au moment du dépôt de la demande de regroupement familial le 30 juillet 2019. Le recourant ne saurait par ailleurs prétendre à une autorisation de séjour en application du principe de la proportionnalité et de l'interdiction du formalisme excessif dès lors que l'autorité n'a fait qu'appliquer la condition d'âge prévue par la loi (arrêts du TF 2C_326/2019 du 3 février 2020 consid. 3.1 ; 2C_914/2020 du 11 mars 2021 consid. 6). Le recourant ne saurait dès lors prétendre à l'octroi d'une autorisation de séjour sur la base de l'art. 44 LEI. 6. 6.1 Conformément à l'art. 30 al. 1 let. b LEI, il est possible de déroger aux conditions d'admission notamment dans le but de tenir compte des cas individuels d'une extrême gravité ou d'intérêts publics majeurs. L'art. 31 OASA, qui comprend une liste exemplative des critères qu'il convient de prendre en considération pour la reconnaissance de tels cas, précise que lors de l'appréciation, il sied de tenir compte notamment de l'intégration du requérant sur la base des critères d'intégration définis à l'art. 58a al. 1 LEI (let. a), de la situation familiale, particulièrement de la période de scolarisation et de la durée de la scolarité des enfants (let. c), de la situation financière (let. d), de la durée de la présence en Suisse (let. e), de l'état de santé (let. f) et des possibilités de réintégration dans l'Etat de provenance (let. g). Il ressort de la formulation de l'art. 30 al. 1 let. b LEI, qui est rédigé en la forme potestative, que l'étranger n'a aucun droit à l'octroi d'une dérogation aux conditions d'admission pour cas individuel d'une extrême gravité et, partant, à l'octroi d'une autorisation de séjour fondée sur cette disposition (ATF 138 II 393 consid.”
Le libellé légal de l'art. 44 LEI ne réglemente pas expressément la situation juridique des partenaires en concubinage. Dans la doctrine, il est discuté de savoir si un concubinage durable peut également relever du champ d'application des dispositions. La juridiction précédente et le Tribunal fédéral ont toutefois souligné que le législateur n'avait pas explicitement visé les partenaires en concubinage et qu'il convenait de tenir compte de la possibilité d'un mariage civil ; une transposition automatique de l'interprétation applicable au mariage au concubinage n'est donc pas admise sans autre.
“Allerdings habe die vom Urteil betroffene Person schon seit 15 Jahren in der Schweiz gelebt, während die Beschwerdeführerin sich erst seit neun Jahren in der Schweiz aufhalte. Das von der Rechtsvertretung zitierte Urteil des BVGer E-7092/2017 vom 25. Januar 2021 beziehe sich explizit auf den Kontext des Dublin-Verfahrens und sei nicht «unbedingt» geeignet, um im vorliegenden Fall einen Anspruch aus Art. 8 EMRK abzuleiten. Sie, die Vorinstanz, halte daher an ihrer Rechtsauffassung fest, dass im vorliegenden Fall ein Anspruch auf Einbezug in die vorläufige Aufnahme nicht direkt aus Art. 8 EMRK abgeleitet werden könne. Das gelte umso mehr, als der Lebenspartner der Beschwerdeführerin nicht zum Begünstigtenkreis des Art. 85 Abs. 7 AIG gehöre. Wohl spreche sich die Lehrmeinung dafür aus, dass auch ein gefestigtes Konkubinat in den Anwendungsbereich des Art. 85 Abs. 7 AIG falle. Dem könne jedoch entgegengehalten werden, dass es jedem Paar freistehe, sich für die zivilrechtliche Ehe mit den entsprechenden Rechtsfolgen zu entscheiden oder darauf zu verzichten. Das Bundesgericht habe zudem festgehalten, dass der Gesetzgeber in Art. 44 AIG die Rechtsstellung von Konkubinatspartnern nicht explizit geregelt habe, da grundsätzlich die Möglichkeit einer Ehe bestehe (Urteil des BGer 2C_105/2017 vom 8. Mai 2018 E. 2.4, publiziert als BGE 144 I 266). Wegen der Ähnlichkeit des Regelungsgegenstands könne diese Rechtsprechung auf die vorliegende Streitsache übertragen werden. Im Übrigen hielt die Vorinstanz daran fest, dass sich die Beschwerdeführerin und ihr Lebenspartner nicht auf den bewilligten Kantonswechsel berufen könnten.”
“Allerdings habe die vom Urteil betroffene Person schon seit 15 Jahren in der Schweiz gelebt, während die Beschwerdeführerin sich erst seit neun Jahren in der Schweiz aufhalte. Das von der Rechtsvertretung zitierte Urteil des BVGer E-7092/2017 vom 25. Januar 2021 beziehe sich explizit auf den Kontext des Dublin-Verfahrens und sei nicht «unbedingt» geeignet, um im vorliegenden Fall einen Anspruch aus Art. 8 EMRK abzuleiten. Sie, die Vorinstanz, halte daher an ihrer Rechtsauffassung fest, dass im vorliegenden Fall ein Anspruch auf Einbezug in die vorläufige Aufnahme nicht direkt aus Art. 8 EMRK abgeleitet werden könne. Das gelte umso mehr, als der Lebenspartner der Beschwerdeführerin nicht zum Begünstigtenkreis des Art. 85 Abs. 7 AIG gehöre. Wohl spreche sich die Lehrmeinung dafür aus, dass auch ein gefestigtes Konkubinat in den Anwendungsbereich des Art. 85 Abs. 7 AIG falle. Dem könne jedoch entgegengehalten werden, dass es jedem Paar freistehe, sich für die zivilrechtliche Ehe mit den entsprechenden Rechtsfolgen zu entscheiden oder darauf zu verzichten. Das Bundesgericht habe zudem festgehalten, dass der Gesetzgeber in Art. 44 AIG die Rechtsstellung von Konkubinatspartnern nicht explizit geregelt habe, da grundsätzlich die Möglichkeit einer Ehe bestehe (Urteil des BGer 2C_105/2017 vom 8. Mai 2018 E. 2.4, publiziert als BGE 144 I 266). Wegen der Ähnlichkeit des Regelungsgegenstands könne diese Rechtsprechung auf die vorliegende Streitsache übertragen werden. Im Übrigen hielt die Vorinstanz daran fest, dass sich die Beschwerdeführerin und ihr Lebenspartner nicht auf den bewilligten Kantonswechsel berufen könnten.”
Dans la mise en balance des intérêts au sens de l'art. 8 CEDH, la maîtrise de l'immigration et les intérêts d'intégration peuvent constituer des buts légitimes justifiant des décisions restrictives portant sur les autorisations de séjour au sens de l'art. 44 LEI. De telles atteintes ne sont toutefois admissibles que si elles sont prévues par la loi et proportionnées.
“Die BV bzw. die EMRK umfassen keinen vorbehaltlosen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt bzw. Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12; 142 II 35 E. 6.1 S. 46; 139 I 330 E. 2 S. 335 ff.; je mit Hinweisen). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut. Liegt eine aufenthaltsbeendende oder -verweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich der Eingriff als zulässig, falls er - wie hier - gesetzlich vorgesehen ist (Art. 44 AIG i.V.m. Art. 73 Abs. 3 VZAE), einem legitimen Zweck dient (Zuwanderungssteuerung und -beschränkung) und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweist (Verhältnismässigkeit bzw. Interessenabwägung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Art. 8 EMRK steht - im Hinblick auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Wohnbevölkerung, der Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Eingliederung der in der Schweiz bereits ansässigen Ausländer und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie eine möglichst ausgeglichene Beschäftigung - einer restriktiven Einwanderungssteuerung nicht entgegen (vgl. BGE 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; Urteil 2C_1011/2019 vom 21. April 2020 E. 3.3.4).”
L'art. 44 al. 3 LEI rend superflue l'exigence linguistique prévue à l'al. 1 let. d pour les enfants non mariés de moins de 18 ans. Pour le regroupement familial d'enfants de plus de 12 ans, il convient toutefois de respecter le délai de dépôt de la demande de douze mois prévu à l'art. 73 OASA.
“In der Folge äusserten sie sich zudem – auf Nachfrage des Beschwerdegegners hin – detailliert zur Erfüllung sämtlicher mit der Norm statuierten Bewilligungsvoraussetzungen, namentlich auch zu ihren finanziellen Verhältnissen. Folglich mussten die Beschwerdeführenden von Anfang an mit der Anwendung dieses Artikels rechnen. Eine entsprechende Gehörsgewährung war entbehrlich. 3. 3.1 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Absatz 1 lit. d keine Anwendung (Art. 44 Abs. 3 AIG). Das Gesuch um Nachzug von Kindern über zwölf Jahren muss innerhalb von zwölf Monaten eingereicht werden (Art. 73 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE, SR 142.201]). Die Fristen beginnen mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder mit der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 73 Abs. 2 VZAE). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. Art. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E.”
Selon la jurisprudence, l'art. 50 LEI n'est certes pas, selon son libellé, applicable aux (ex-)conjoints de titulaires d'un permis de séjour selon l'art. 44 LEI. Le Tribunal fédéral applique toutefois l'art. 50 LEI, en raison de l'interdiction de discrimination prévue à l'art. 2 ALCP, également aux (ex-)conjoints de ressortissants de l'UE/AELE, pour autant que le partenaire UE/AELE demeure en Suisse.
“Aux termes de l'art. 50 al. 1 LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 subsiste dans les cas suivants: l’union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (let. a), ou la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (let. b). A sa lecture, l'art. 50 LEI n'est applicable qu'aux (ex)-conjoints de ressortissants suisses (art. 42 LEI) ou de titulaires d'une autorisation d'établissement (art. 43 LEI), à l'exclusion des (ex)-conjoints de titulaires d'une autorisation de séjour (art. 44 LEI). Suivant la jurisprudence du Tribunal fédéral toutefois, eu égard au principe de non-discrimination de l'art. 2 ALCP, les (ex-)conjoints de ressortissants de l'Union européenne doivent être traités de la même manière que les (ex-)conjoints des citoyens suisses, si bien que l'art. 50 LEI leur est applicable même si leur (ex-)conjoint n'est titulaire que d'une autorisation de séjour UE/AELE et non pas d'une autorisation d'établissement, pour autant que ce dernier se trouve toujours en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; TF 2C_417/2021 du 16 juin 2021 consid. 5.2 et les références). En l'espèce, l'ex-mari de la recourante était titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE lorsque les époux se sont mariés en”
“Aux termes de l'art. 50 al. 1 LEI, après dissolution de la famille, le droit du conjoint à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 subsiste dans les cas suivants: l’union conjugale a duré au moins trois ans et les critères d’intégration définis à l’art. 58a sont remplis (let. a), ou la poursuite du séjour en Suisse s’impose pour des raisons personnelles majeures (let. b). A sa lecture, l'art. 50 LEI n'est applicable qu'aux (ex)-conjoints de ressortissants suisses (art. 42 LEI) ou de titulaires d'une autorisation d'établissement (art. 43 LEI), à l'exclusion des (ex)-conjoints de titulaires d'une autorisation de séjour (art. 44 LEI). Suivant la jurisprudence du Tribunal fédéral toutefois, eu égard au principe de non-discrimination de l'art. 2 ALCP, les (ex-)conjoints de ressortissants de l'Union européenne doivent être traités de la même manière que les (ex-)conjoints des citoyens suisses, si bien que l'art. 50 LEI leur est applicable même si leur (ex-)conjoint n'est titulaire que d'une autorisation de séjour UE/AELE et non pas d'une autorisation d'établissement, pour autant que ce dernier se trouve toujours en Suisse (cf. ATF 144 II 1 consid. 4.7; TF 2C_417/2021 du 16 juin 2021 consid. 5.2 et les références). En l'espèce, l'ex-mari de la recourante était titulaire d'une autorisation de séjour UE/AELE lorsque les époux se sont mariés en”
L'art. 8 CEDH peut être pertinent pour le droit d'un conjoint étranger, notamment lorsque la personne d'accueil en Suisse dispose d'un droit de séjour durable ; une demande fondée sur l'art. 8 CEDH suppose toutefois que les conditions nationales prévues à l'art. 44 LEI soient également remplies.
“Le recourant étant au bénéfice d'une autorisation de séjour, le regroupement familial, après le mariage, doit être envisagé sous l'angle de l'art. 44 LEI. Par ailleurs, le recourant, qui se trouve légalement en Suisse depuis plus de dix ans, dispose d'un droit de séjour durable dans ce pays (cf. ATF 146 I 185 consid. 5; 144 I 266 consid. 3). L'art. 8 CEDH est partant susceptible de conférer un droit de séjour à la recourante une fois mariée avec celui-ci (cf. ATF 146 I 185 consid. 5 s.; en revanche, sur la protection conférée par l'art. 8 CEDH pour les concubins, cf. ATF 144 I 266 consid. 2.5). Toutefois, un examen sous l'angle de l'art. 8 CEDH requiert également que les conditions posées par le droit interne, en l'occurrence, celles de l'art. 44 LEI, soient remplies (cf. ATF 146 I 185 consid. 6.2 et références).”
Référence : LEI art. 44 ch. 13 S'il n'existe pas d'indications d'un droit de séjour consolidé de la personne ayant droit, ou si son séjour lui est refusé, il n'existe en règle générale aucun droit au regroupement familial au sens de l'art. 44 al. 1 LEI.
“4 Il s'ensuit que le recours doit être rejeté, en tant qu'il conteste le refus de la reconnaissance de la qualité de réfugié et de l'octroi de l'asile. La décision attaquée est ainsi confirmée sur ces points. 5. 5.1 Lorsqu'il rejette la demande d'asile ou qu'il refuse d'entrer en matière à ce sujet, le SEM prononce, en règle générale, le renvoi de Suisse et en ordonne l'exécution ; il tient compte du principe de l'unité de la famille (art. 44 LAsi). 5.2 Pour des motifs du droit de la famille (art. 25 al. 1 et art. 301 du Code civil suisse du 10 décembre 1907 [CC, RS 210]), l'enfant mineur partage en principe le sort du parent qui en a la garde. En l'espèce, le recourant a indiqué que lui-même et la mère de sa fille n'avaient entrepris aucune démarche en vue de régler le droit de garde de celle-ci ou encore les modalités d'un droit de visite. Force est ainsi de retenir que la mère de l'enfant a la garde exclusive de cette dernière. 5.3 Rien n'indique par ailleurs que l'intéressé puisse prétendre à une autorisation de séjour (art. 44 al. 1 LEI). 5.4 Aucune exception à la règle générale du renvoi, énoncée à l'art. 32 al. 1 de l'ordonnance 1 du 11 août 1999 sur l'asile relative à la procédure (OA 1, RS 142.311), n'étant en l'occurrence réalisée, le Tribunal est tenu, de par la loi, de confirmer cette mesure. 6. L'exécution du renvoi est ordonnée si elle est licite, raisonnablement exigible et possible. Si l'une de ces conditions fait défaut, l'admission provisoire doit être prononcée. Celle-ci est réglée par l'art. 84 LEI. 7. 7.1 L'exécution du renvoi est illicite, lorsque la Suisse, pour des raisons de droit international public, ne peut contraindre un étranger à se rendre dans un pays donné ou qu'aucun autre Etat, respectant le principe du non-refoulement, ne se déclare prêt à l'accueillir ; il s'agit, d'une part, de l'étranger reconnu réfugié, mais soumis à une clause d'exclusion de l'asile et, d'autre part, de l'étranger pouvant démontrer qu'il serait exposé à un traitement prohibé par l'art. 3 CEDH ou 3 de la Convention du 10 décembre 1984 contre la torture et autres peines ou traitements cruels, inhumains ou dégradants (Conv.”
“44 AIG erfüllt sind, zumal diese mit Art. 8 EMRK kompatibel sind (BGE 146 I 185 E. 6.2; 139 I 330 E. 2.4.1; Urteil 2C_914/2020 vom 11. März 2021 E. 5.10). Die Niederlassungsbewilligung der Beschwerdeführerin wurde am 2. Februar 2023 rechtskräftig widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung mit einer Gültigkeitsdauer von einem Jahr ersetzt. Die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung wurde zudem an verschiedene Bedingungen geknüpft, so namentlich, dass sie einer Erwerbstätigkeit nachgehe bzw. ihre bestehende Erwerbstätigkeit steigere, den Lebensunterhalt künftig ganz ohne Sozialhilfe bestreite und anlässlich der nächsten Prüfung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung einen Sprachnachweis vorlege. Unter den konkreten Umständen erscheint nicht auf Anhieb klar, dass die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin langfristig zu erneuern sein wird, sodass sie derzeit über kein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt. Ein Anspruch auf Familiennachzug gestützt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK i.V.m. Art. 44 Abs. 1 AIG kommt somit nicht in Betracht.”
“Partant, ni son âge, ni la durée de son séjour sur le territoire, ni encore les inconvénients d'ordre socioprofessionnel auxquels il pourra être confronté au Chili ne constituent des circonstances si singulières qu'il faudrait considérer qu'il se trouve dans une situation de détresse personnelle devant justifier l'octroi d'une exception aux mesures de limitation. L'autorité intimée était fondée à refuser de donner une suite positive à sa demande d'autorisation de séjour et l'instance précédente à confirmer ledit refus. b. Sous l’angle de l’art. 8 CEDH, comme déjà relevé, les années de présence en Suisse du recourant doivent fortement être relativisées. Quant à la recourante, elle y vit depuis le mois d’août 2018 seulement, alors que l’OCPM lui a refusé une autorisation de séjour pour formation, a prononcé son renvoi de Suisse le 1er avril 2019, a refusé d’entrer en matière le 27 novembre 2019 sur sa demande de reconsidération du 18 juin 2019 et a prononcé à nouveau son renvoi. Aucun des deux ne peut donc tirer de droit de l’art. 8 CEDH. 7) a. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions énoncées aux let. a à e. de cette disposition. b. Le recourant n’obtenant pas de titre de séjour, c’est à bon droit que l’autorité intimée n’en a pas délivré à sa compagne et à leur fille mineure, à titre de regroupement familial. C’est aussi à raison que le TAPI a retenu, conformément à la jurisprudence rappelée ci-dessus, qu’une enfant âgée de bientôt 2 ans et qui n’a donc pas encore été scolarisée, demeure rattachée aux pays d’origine de ses parents, de sorte qu’un départ de Suisse ne saurait constituer un déracinement. 8) Les recourants allèguent que les problèmes de santé de leur fille auraient pour conséquence que leur renvoi ne serait pas exigible. a. Selon l’art. 64 al. 1 let. c LEI, les autorités compétentes rendent une décision de renvoi ordinaire à l’encontre d’un étranger auquel l’autorisation de séjour est refusée ou dont l’autorisation n’est pas prolongée.”
L'art. 44 LEI ne crée pas un droit automatique au regroupement familial ; l'octroi relève de l'appréciation que les autorités doivent exercer. En revanche, en vertu de l'art. 8 CEDH ou de l'art. 13 Cst., un droit au regroupement des conjoints et des enfants mineurs peut découler — sous les conditions posées par la jurisprudence (relation familiale intacte et effectivement vécue et droit de séjour consolidé) —.
“Weil auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 2.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 Die Beschwerdeführerin ist ein anerkannter Flüchtling aus Eritrea tigrinischer Ethnie (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]), der in der Schweiz Asyl gewährt wurde (Art. 49 AsylG). Sie hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält.”
“Weil auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 2. 2.1 Nach Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) kann ausländischen Ehegatten und Kindern von Personen mit Aufenthaltsbewilligung eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden, wenn sie mit der nachziehenden Person zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Für die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ist anstelle der Voraussetzung gemäss lit. d die Anmeldung zu einem Sprachförderungsangebot ausreichend (Art. 44 Abs. 2 AIG). 2.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 2.3 Die Beschwerdeführerin ist ein anerkannter Flüchtling aus Eritrea tigrinischer Ethnie (Art. 3 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]), der in der Schweiz Asyl gewährt wurde (Art. 49 AsylG). Sie hat gestützt auf Art. 60 Abs. 1 AsylG Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton, in dem sie sich rechtmässig aufhält.”
Dans la réglementation révisée relative à l'art. 44 al. 1 LEI, outre l'exigence d'un logement adapté aux besoins, des conditions financières ont également été introduites : le regroupement familial suppose, notamment, que la famille ne recoure pas à l'aide sociale (ainsi que les prestations complémentaires évoquées dans les interventions parlementaires).
“Sie geht auf eine Revision zurück, deren Ziel unter anderem die Umsetzung verschiedener parlamentarischer Initiativen, darunter der Initiative "Vereinheitlichung beim Familiennachzug" (Nr. 10.485), bildete. Diese Initiative bezweckte die Anpassung der Anforderungen beim Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung an jene von Personen mit Aufenthaltsbewilligung. Neu sollten Personen mit Niederlassungsbewilligung ihre Familienan-gehörigen nur dann in die Schweiz nachziehen dürfen, wenn sie über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügen und die Familie keine Sozialhilfe beansprucht (vgl. Zusatzbotschaft zur Änderung des Ausländerrechts [Integration] vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., 2829 f. [nachfolgend: Zusatzbotschaft AIG]). Im Rahmen dieser Revision wurde auch der hier zur Diskussion stehende Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eingeführt, welcher auf die parlamentarische Initiative "Kein Familiennachzug bei Bezug von Ergänzungsleistungen" (Nr. 08.428) zurückgeht. Anlass für deren Einreichung bildete das bereits zitierte Urteil 2C_448/2007 vom 20. Februar 2008 (vgl. E. 5.1 hiervor). Wörtlich gleichlautende Bestimmungen wurden in Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (Familiennachzug von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) und Art. 45 Abs. 1 lit. d AIG (Familiennachzug von Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligung) eingeführt.”
“Sie geht auf eine Revision zurück, deren Ziel unter anderem die Umsetzung verschiedener parlamentarischer Initiativen, darunter der Initiative "Vereinheitlichung beim Familiennachzug" (Nr. 10.485), bildete. Diese Initiative bezweckte die Anpassung der Anforderungen beim Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung an jene von Personen mit Aufenthaltsbewilligung. Neu sollten Personen mit Niederlassungsbewilligung ihre Familienan-gehörigen nur dann in die Schweiz nachziehen dürfen, wenn sie über eine bedarfsgerechte Wohnung verfügen und die Familie keine Sozialhilfe beansprucht (vgl. Zusatzbotschaft zur Änderung des Ausländerrechts [Integration] vom 4. März 2016, BBl 2016 2821 ff., 2829 f. [nachfolgend: Zusatzbotschaft AIG]). Im Rahmen dieser Revision wurde auch der hier zur Diskussion stehende Art. 43 Abs. 1 lit. e AIG eingeführt, welcher auf die parlamentarische Initiative "Kein Familiennachzug bei Bezug von Ergänzungsleistungen" (Nr. 08.428) zurückgeht. Anlass für deren Einreichung bildete das bereits zitierte Urteil 2C_448/2007 vom 20. Februar 2008 (vgl. E. 5.1 hiervor). Wörtlich gleichlautende Bestimmungen wurden in Art. 44 Abs. 1 lit. e AIG (Familiennachzug von Personen mit Aufenthaltsbewilligung) und Art. 45 Abs. 1 lit. d AIG (Familiennachzug von Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligung) eingeführt.”
Dans le cadre de l'appréciation au regard de l'art. 8 CEDH, la maîtrise et la limitation de l'immigration peuvent être reconnues comme un but légitime. L'art. 8 CEDH ne s'oppose pas, en soi, à une politique migratoire restrictive ; les décisions fondées sur l'art. 44 LEI sont donc admissibles, pour autant qu'elles soient prévues par la loi et qu'elles remplissent les conditions nécessaires de proportionnalité et de mise en balance des intérêts.
“Die BV bzw. die EMRK umfassen keinen vorbehaltlosen Anspruch auf Einreise und Aufenthalt bzw. Wahl des von den Betroffenen gewünschten Wohnorts für die Familie (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12; 142 II 35 E. 6.1 S. 46; 139 I 330 E. 2 S. 335 ff.; je mit Hinweisen). Soweit ein Bewilligungsanspruch besteht, gilt er nicht absolut. Liegt eine aufenthaltsbeendende oder -verweigernde Massnahme im Schutz- und Anwendungsbereich von Art. 8 EMRK, erweist sich der Eingriff als zulässig, falls er - wie hier - gesetzlich vorgesehen ist (Art. 44 AIG i.V.m. Art. 73 Abs. 3 VZAE), einem legitimen Zweck dient (Zuwanderungssteuerung und -beschränkung) und sich in einer demokratischen Gesellschaft als notwendig erweist (Verhältnismässigkeit bzw. Interessenabwägung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Art. 8 EMRK steht - im Hinblick auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der schweizerischen und der ausländischen Wohnbevölkerung, der Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Eingliederung der in der Schweiz bereits ansässigen Ausländer und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie eine möglichst ausgeglichene Beschäftigung - einer restriktiven Einwanderungssteuerung nicht entgegen (vgl. BGE 135 I 153 E. 2.2.1 S. 156; Urteil 2C_1011/2019 vom 21. April 2020 E. 3.3.4).”
Si la communauté conjugale est définitivement rompue, la jurisprudence considère qu'il n'existe pas de droit à la prolongation de l'autorisation de séjour fondée sur l'art. 44 LEI au titre de l'art. 8 al. 1 CEDH.
“b) und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c). Art. 44 AIG legt die Bewilligung des Familiennachzugs ins behördliche Ermessen. Ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung kann sich aber aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) garantierten Schutz des Familienlebens ergeben, wenn eine ausländische Person nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht – wie hier, wo die Ehefrau anerkannter Flüchtling ist – in der Schweiz hat und die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird (BGE 144 I 266 E. 3.3, 135 I 143 E. 1.3.1; BGr, 18. August 2020, 2C_288/2020, E. 1.2). 3.2 Da die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers mit C definitiv aufgegeben wurde, hat er gestützt auf Art. 44 AIG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 EMRK keinen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. 4. 4.1 Nach Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Aufenthalt, Zulassung und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) kann die im Rahmen des Familiennachzugs gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung verlängert werden, wenn die eheliche Gemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Wichtige persönliche Gründe können gemäss Art. 77 Abs. 2 VZAE namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder wenn die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint. Diese Voraussetzungen entsprechen denjenigen von Art. 50 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 AIG, weshalb sich auf die hierzu ergangene Rechtsprechung abstellen lässt. Art. 77 VZAE stellt die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung jedoch ins pflichtgemässe Ermessen der Behörde; ein Anspruch auf Verlängerung besteht auch dann nicht, wenn die Voraussetzungen von Art. 77 Abs. 1 VZAE erfüllt sind (VGr, 15. August 2020, VB.2023.00200, E. 3, und VGr, 21. August 2013, VB.2013.00333, E. 3.2; vgl.”
En présence d'un droit de séjour consolidé, la protection constitutionnelle et conventionnelle de la vie familiale peut créer un droit au regroupement familial pour la conjointe ou le conjoint, pour autant que les conditions d'octroi prévues à l'art. 44 LEI soient remplies et qu'il n'y ait pas d'abus de droit. L'art. 44 lui‑même n'établit toutefois pas un droit général et automatique ; les autorités statuent dans le cadre du droit applicable et de la jurisprudence pertinente.
“Nach dem Erwogenen dürfte die Beschwerdeführerin 2 über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen, welches ihr (nach der Heirat) grundsätzlich das Recht auf Nachzug der Beschwerdeführerin 1 verleiht, sofern keine Anzeichen für einen Rechtsmissbrauch vorliegen und die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sind.”
“Das Bundesgericht hält entgegen der Ansicht der Vorinstanz fest, dass ein gefestigtes Recht auf eine Aufenthaltsbewilligung auf der Grundlage von Art. 8 EMRK grundsätzlich das Recht auf Nachzug der Ehegattin oder des Ehegatten verleiht, sofern die Voraussetzungen des innerstaatlichen Rechts für den Familiennachzug gegeben sind; konkret ist entscheidend, ob die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 44 AIG erfüllt sind (BGE 146 I 185 E. 6.1 f. [Pra 110/2021 Nr. 36]; 137 I 284 E. 2.6). Aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschrechte (nachfolgend: EGMR) vom 14. Dezember 2010 i.S. O’Donoghue und Mitbeteiligte gegen Vereinigtes Königreich (Nr. 34848/07) geht hervor, dass das in Art. 12 EMRK garantierte Recht auf Eheschliessung auch von ausländischen Personen angerufen werden kann, die sich illegal in einem Vertragsstaat aufhalten. Dies gilt ebenso für das in Art. 14 BV niedergelegte Recht auf Ehe und Familie, auf das sich jede volljährige Person unabhängig ihrer Nationalität und ihrer Religion berufen kann (BGE 137 I 351 E. 3.5 [Pra 101/2012 Nr. 61] mit Hinweisen). Diese Praxis gilt somit auch für abgewiesene Asylbewerbende, die erst mittels Heirat den ausländerrechtlichen Bewilligungsanspruch erwerben, da ihnen bei einer ernstlich gewollten Ehe und offensichtlich erfüllten Bewilligungserfordernissen nicht zugemutet werden kann, in ihre Heimat zurückzukehren und von dort aus um eine Einreisebewilligung zwecks Heirat zu ersuchen (BGE 139 I 37 E.”
“a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Bei ledigen Kindern unter 18 Jahren findet die Voraussetzung nach Absatz 1 lit. d keine Anwendung (Art. 44 Abs. 3 AIG). Das Gesuch um Nachzug von Kindern über zwölf Jahren muss innerhalb von zwölf Monaten eingereicht werden (Art. 73 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 [VZAE, SR 142.201]). Die Fristen beginnen mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung oder mit der Entstehung des Familienverhältnisses zu laufen (Art. 73 Abs. 2 VZAE). 3.2 Anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten und Kinder von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. Art. 43 AIG) räumt Art. 44 AIG keinen Nachzugsanspruch ein; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Hingegen lässt sich aus dem in Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Schutz des Familienlebens ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin und der minderjährigen Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird und der sich hier aufhaltende Familienangehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3; VGr, 17. Februar 2022, VB.2021.00072, E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Ein solches liegt praxisgemäss vor, wenn die sich hier aufhaltende Person das Schweizer Bürgerrecht oder die Niederlassungsbewilligung besitzt oder sie über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 144 I 266 E. 3.3 mit Hinweisen). 3.3 Die Beschwerdeführerin verfügt aufgrund ihrer Anerkennung als Flüchtling und angesichts der Tatsache, dass eine Aufhebung ihres rechtlichen Status mit Blick auf die angespannte politische Situation in Tibet in absehbarer Zeit nicht anzunehmen ist, über einen gefestigten Aufenthalt.”
La cohabitation effective dans un ménage commun est une condition préalable au regroupement familial en vertu de l'art. 44 al. 1 LEI ; les conditions doivent être remplies cumulativement. Si la cohabitation fait défaut, cela peut entraîner un refus, sauf s'il existe des motifs importants justifiant une dérogation en vertu de l'art. 49 LEI.
“En droit interne, l'art. 44 al. 1 LEI prévoit que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour peut obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à la condition, notamment, qu'il vive en ménage commun avec lui (let. a).”
“Zusammenfassend sind die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht vollständig erfüllt. Die von der Beschwerdeführerin 1 gemietete Dreizimmerwohnung ist für sich allein nicht bedarfsgerecht im Sinn von Art. 44 Abs. 1 Bst. b AIG. Die fünf Beschwerdeführenden wohnten während ihres Aufenthalts in der Schweiz von März 2020 bis Januar 2021 denn auch nicht zusammen (Art. 44 Abs. 1 Bst. a AIG), sondern bewohnten zwei separate Wohnungen. Wichtige Gründe für eine Ausnahme vom Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 49 AIG sind nicht gegeben. Zu keiner anderen Beurteilung führt die Tatsache, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin 1 und Vater der vier gemeinsamen Kinder in der Zwischenzeit einen Visumsantrag zwecks Einreise und Wiederzulassung in der Schweiz gestellt hat (vorne Bst. C); soweit aktenkundig wurde hierüber noch nicht entschieden. Am Erfordernis des Zusammenwohnens in einer bedarfsgerechten Wohnung ändert dieses Gesuch aber ohnehin nichts. Da die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG kumulativ erfüllt sein müssen, erübrigt sich mit der Vorinstanz die Prüfung der finanziellen Situation der Beschwerdeführenden (vgl. Art. 44 Abs. 1 Bst. c AIG; vgl. Beschwerde S. 7). Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich auch im Licht von Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV sowie der KRK als rechtmässig (Beschwerde S. 7 ff.; vgl. vorne E. 3.2). Das ABEV hat mit der Verweigerung des Familiennachzugs weder sein Ermessen unterschritten (Beschwerde S. 9), noch haben die Vorinstanzen überspitzt formalistisch bzw. willkürlich gehandelt oder gegen Treu und Glauben verstossen (Beschwerde S. 10). Die Beschwerde ist abzuweisen. Eine Rückweisung der Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz, wie sie die Beschwerdeführenden eventuell beantragen (vgl. vorne Bst. C), erübrigt sich.”
Il est exclu de délivrer ou de prolonger une autorisation au sens de l'art. 44 al. 1 LEI lorsqu'il existe un motif de révocation ou d'expulsion (p. ex. un motif de révocation au sens de l'art. 62 LEI ou une décision de renvoi devenue définitive / une interdiction de séjour obligatoire). Dans ce cas, la prolongation fondée sur le séjour de la personne de référence ne peut être accordée.
“Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d'une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes: il vivent en ménage commun avec lui (let. a); ils disposent d’un logement approprié (let. b); ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c); ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d); la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la LPC ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). L'octroi d'une autorisation de séjour selon cette disposition suppose également qu'il n'existe pas de motif de révocation au sens de l'art. 62 LEI (par analogie à l'art. 51 al. 2 let. b LEI; ATF 137 I 284 consid. 2.7; TF 2C_255/2021 du 2 août 2021 consid. 4.1 et les réf. cit.; CDAP PE.2019.0250 du 20 mai 2020 consid. 4d). Selon l'art.”
“1 AIG gestützten Aufenthaltsbewilligung handelt es sich um eine abgeleitete Aufenthaltsberechtigung, die das Ziel verfolgt, das familiäre Zusammenleben in der Schweiz zu ermöglichen (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.1 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Somit setzt eine auf Art. 44 Abs. 1 AIG gestützte Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau voraus, dass ihr Ehegatte weiterhin über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, womit er seinerseits weiterhin in der Schweiz verbleiben darf (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.2 zu Art. 43 Abs. 1 AIG). Mit der Abweisung der Beschwerde des Ehemanns mit Urteil des Bundesgerichts vom 4. Februar 2021 wurde seine obligatorische Landesverweisung gemäss Art. 66a Abs. 1 StGB rechtskräftig (vgl. Art. 61 BGG). Damit ist seine Aufenthaltsbewilligung erloschen (Art. 61 Abs. 1 lit. e AIG). Seit dem 5. Februar 2021 hat der Ehemann somit keine Aufenthaltsbewilligung mehr für die Schweiz und kann die Aufenthaltsbewilligung der Rekurrentin nicht mehr gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG verlängert werden. Entgegen der Ansicht der Rekurrentin wird diese Rechtsfolge durch BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 nicht in Frage gestellt, sondern vielmehr bestätigt. Im mit diesem Entscheid beurteilten Fall widerriefen die kantonalen Behörden die Niederlassungsbewilligung eines Ausländers, wiesen ihn auf den Tag seiner Entlassung aus dem (in der Schweiz durchgeführten) Strafvollzug weg, verweigerten die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung seiner Ehefrau und wiesen sie mit einer Ausreisefrist von zwei Monaten weg. Das Bundesgericht hob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau nur deshalb auf, weil die Niederlassungsbewilligung des Ehemanns gemäss Art. 70 Abs. 1 VZAE bis zu seiner Entlassung aus dem Strafvollzug gültig blieb (vgl. BGer 2C_432/2016 vom 26. Januar 2018 E. 5.2). Demnach durfte die Frau in der Schweiz bleiben, solange sich ihr Ehemann in der Schweiz im Strafvollzug befand. Nach der Rückweisung der Sache verlängerte das kantonale Verwaltungsgericht die Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau bis zur Entlassung ihres Ehemanns aus dem Strafvollzug und wies sie auf den Tag der Entlassung ihres Ehemanns weg (BGer 2C_332/2018 vom 17.”
“1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). 2. Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesenen Asylbewerber, der sich seit seiner Einreise am 5. November 2015 – abgesehen vom prozessrechtlichen Anwesenheitsrecht – illegal in der Schweiz aufhält. Er möchte eine Landsfrau heiraten, die in der Schweiz vorläufig aufgenommen worden ist und mittlerweile über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt, sobald er über eine Kurzaufenthaltsbewilligung verfügt. 2.1 2.1.1 Die Erteilung von Kurz- und Aufenthaltsbewilligungen richtet sich nach dem Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration vom 16. Dezember 2005 (AIG), soweit keine anderen Bestimmungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene völkerrechtliche Verträge zur Anwendung kommen (Art. 2 Abs. 1 AIG). 2.1.2 Gestützt auf das AIG steht dem Beschwerdeführer auch nach der Heirat mit seiner in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Verlobten kein Bewilligungsanspruch im Sinn von Art. 44 Abs. 1 AIG zu, da anders als die Nachzugsbestimmungen betreffend Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern und Personen mit Niederlassungsbewilligung (Art. 42 bzw. 43 AIG) die vorgenannte Bestimmung keinen Nachzugsanspruch einräumt; die Behörden entscheiden vielmehr nach pflichtgemässem Ermessen (BGE 137 I 284 E. 1.2 und E. 2.3.2). Im Hinblick auf die geplante Eheschliessung vermag er allerdings unter bestimmten Voraussetzungen aus dem in Art. 12 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK) sowie Art. 14 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Recht auf Ehe einen Anwesenheitsanspruch zum Zweck der Eheschliessung in der Schweiz abzuleiten. Aus dem in Art. 8 EMRK und Art. 14 BV garantierten Schutz des Familienlebens lässt sich ein Anspruch auf Nachzug des Ehegatten bzw. der Ehegattin sowie der Kinder ableiten, soweit die familiäre Beziehung intakt ist und tatsächlich gelebt wird (BGE 139 I 330 E. 1.2, 137 I 284 E. 1.3, 135 I 143 E. 1.3, 130 II 281 E. 3.1; BGr, 5.”
Le champ d'application de l'art. 44 al. 1 LEI est restrictif : les parents collatéraux (p. ex. nièce, oncle) ne sont pas visés par la disposition, même si un membre de la famille a effectivement assumé des fonctions parentales ; il faut en revanche une relation de filiation ou une adoption pour que l'enfant soit visé par l'art. 44 al. 1.
“En revanche, la chambre administrative ne connaît pas de l'opportunité des décisions prises en matière de police des étrangers, dès lors qu'il ne s'agit pas d'une mesure de contrainte (art. 61 al. 2 LPA ; art. 10 al. 2 de la loi d'application de la loi fédérale sur les étrangers du 16 juin 1988 - LaLEtr - F 2 10, a contrario). Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l'espèce, après cette date sont régies par le nouveau droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. L’art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à certaines conditions. 4.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante est la nièce de A______. Elle n’entre donc pas dans le champ d’application matériel de l’art. 44 al. 1 LEI. Le fait que le recourant ait endossé le rôle de père de l’intéressée depuis sa naissance ne permet pas de déroger au texte clair de la loi. Aucun élément au dossier ne permet du reste de retenir qu’un lien de filiation aurait été créé entre la recourante et son oncle. Ce dernier a d’ailleurs précisé qu’il n’avait pas l’intention de l’adopter. C’est donc à bon droit que le TAPI a confirmé le refus d’octroyer une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 al. 1 LEI. 5. La recourante soutient qu’elle remplirait les conditions de l’octroi d’une autorisation de séjour au titre du placement d’enfant.”
“Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la LEI et de l’ordonnance relative à l'admission, au séjour et à l'exercice d'une activité lucrative du 24 octobre 2007 (OASA - RS 142.201). Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées, comme en l'espèce, après cette date sont régies par le nouveau droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. L’art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à certaines conditions. 4.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante est la nièce de A______. Elle n’entre donc pas dans le champ d’application matériel de l’art. 44 al. 1 LEI. Le fait que le recourant ait endossé le rôle de père de l’intéressée depuis sa naissance ne permet pas de déroger au texte clair de la loi. Aucun élément au dossier ne permet du reste de retenir qu’un lien de filiation aurait été créé entre la recourante et son oncle. Ce dernier a d’ailleurs précisé qu’il n’avait pas l’intention de l’adopter. C’est donc à bon droit que le TAPI a confirmé le refus d’octroyer une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 al. 1 LEI. 5. La recourante soutient qu’elle remplirait les conditions de l’octroi d’une autorisation de séjour au titre du placement d’enfant. 5.1 Sous l’angle du placement d’enfant, l'art. 30 al. 1 let. c LEI donne à l'autorité la possibilité de déroger aux conditions d'admission prévues par les art. 18 à 29 de cette loi afin de régler le séjour des enfants placés. L'al. 2 de cette disposition délègue au Conseil fédéral la compétence de fixer des conditions générales ainsi que d'arrêter la procédure à suivre pour octroyer une dérogation.”
“La LEI et ses ordonnances d'exécution, en particulier l’OASA, règlent l'entrée, le séjour et la sortie des étrangers dont le statut juridique n'est pas réglé par d'autres dispositions du droit fédéral ou par des traités internationaux conclus par la Suisse (art. 1 et 2 al. 1 LEI), ce qui est le cas pour les ressortissants du Brésil. L’art. 44 al. 1 LEI dispose que le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci à certaines conditions. 4.2 En l’espèce, il n’est pas contesté que la recourante est la nièce de A______. Elle n’entre donc pas dans le champ d’application matériel de l’art. 44 al. 1 LEI. Le fait que le recourant ait endossé le rôle de père de l’intéressée depuis sa naissance ne permet pas de déroger au texte clair de la loi. Aucun élément au dossier ne permet du reste de retenir qu’un lien de filiation aurait été créé entre la recourante et son oncle. Ce dernier a d’ailleurs précisé qu’il n’avait pas l’intention de l’adopter. C’est donc à bon droit que le TAPI a confirmé le refus d’octroyer une autorisation de séjour sur la base de l’art. 44 al. 1 LEI. 5. La recourante soutient qu’elle remplirait les conditions de l’octroi d’une autorisation de séjour au titre du placement d’enfant. 5.1 Sous l’angle du placement d’enfant, l'art. 30 al. 1 let. c LEI donne à l'autorité la possibilité de déroger aux conditions d'admission prévues par les art. 18 à 29 de cette loi afin de régler le séjour des enfants placés. L'al. 2 de cette disposition délègue au Conseil fédéral la compétence de fixer des conditions générales ainsi que d'arrêter la procédure à suivre pour octroyer une dérogation. 5.2 L'art. 33 OASA, intitulé « enfants placés », prévoit que des autorisations de séjour peuvent être accordées à des enfants placés si les conditions auxquelles le Code civil suisse du 10 décembre 1907 (CC - RS 210) soumet l'accueil de ces enfants sont remplies. Selon l’art. 316 al. 1 CC, le placement d’enfants auprès de parents nourriciers est soumis à l’autorisation et à la surveillance de l’autorité de protection de l’enfant ou d’un autre office du domicile des parents nourriciers, désigné par le droit cantonal.”
LEI art. 44 ch. 4 Si une autorisation de séjour a été obtenue par tromperie (p. ex. mariage fictif) ou s'il existe une condamnation pénale en lien avec un mariage de complaisance, il n'existe en règle générale aucune confiance digne de protection quant au maintien de l'autorisation. Dans de tels cas, l'autorisation peut être révoquée ou son renouvellement refusé.
“Entscheidwesentlich waren dabei namentlich folgende Umstände: Die Beschwerdeführerin 1 zeugte mit ihrem (vormaligen und gegenwärtigen) Ehemann ein weiteres Kind, kurz nachdem dieser ihre Schwester geheiratet hatte und in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz erhielt. Die Trennung des Ehemannes der Beschwerdeführerin 1 von ihrer Schwester erfolgte kurz nachdem ihm zugesichert worden war, dass er die zeitlichen Voraussetzungen für die Erteilung der Niederlassungsbewilligung erfülle. Im Anschluss vermählten sich die Beschwerdeführerin 1 und ihr Ehemann erneut. Weder die Beschwerdeführerin 1 noch ihr Ehemann oder ihre Schwester haben die besagten Umstände oder die bestehenden Verwandtschaftsverhältnisse gegenüber den Migrationsbehörden aus eigenem Antrieb offengelegt. Hätten sie dies hingegen von Beginn weg getan, wäre dem Ehemann der Beschwerdeführerin 1 gar nicht erst eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden bzw. diese wäre aufgrund der Scheinehe widerrufen worden. Als Folge hätte auch die Beschwerdeführerin 1 keinen (akzessorischen) Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG gehabt. Vor diesem Hintergrund kann offengelassen werden, ob der Familiennachzug mit Blick auf die finanziellen Verhältnisse der Familie unter Berücksichtigung einer potenziellen Arbeitsstelle der Beschwerdeführerin 1 zu bewilligen gewesen wäre. 2.3.2 2.3.2.1 Die Vorbringen der Beschwerdeführerin 1, wonach ihr einzig "formell" noch keine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden sei, obschon sie eine solche eigentlich hätte erhalten sollen, hätten hieran nichts zu ändern vermocht. Denn die Beschwerdeführerin 1 verkennt, dass selbst wenn sie "formell" bereits eine Aufenthaltsbewilligung erhalten hätte, der Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG erfüllt gewesen wäre. 2.3.2.2 Soweit eine Aufenthaltsbewilligung durch falsche Angaben erschlichen wurde, besteht kein schutzwürdiges Vertrauen in deren Fortbestand, da das Recht dem rechtsmissbräuchlich Handelnden regelmässig keinen Bestandesschutz für dessen durch Täuschung erwirkte Rechtsposition gewährt (BGr, 6. Dezember 2018, 2C_732/2018, E.”
“Le 1er janvier 2019 est entrée en vigueur une modification de la loi sur les étrangers du 16 décembre 2005 (LEtr), devenue la LEI, et de l'OASA. Conformément à l'art. 126 al. 1 LEI, les demandes déposées avant le 1er janvier 2019 sont régies par l'ancien droit (arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2019 du 21 avril 2020 consid. 1.1). b. Dans le cas d'espèce, l'OCPM a informé le recourant le 2 octobre 2019 de son intention de refuser le renouvellement de son autorisation de séjour valable jusqu'au 6 août 2020 conséquemment à l'arrêt de la Cour d'appel pénale du 13 mai 2019 l'ayant condamné pour instigation à faux dans les titres et infraction à l'art. 118 LEI en lien avec le mariage fictif contracté au Danemark avec une ressortissante espagnole. Le recourant a, de son côté, demandé le renouvellement de son titre de séjour le 4 août 2020. En conséquence, la LEI et l'OASA dans leur teneur après le 1er janvier 2019 s'appliquent, étant précisé que même si les anciennes dispositions devaient s'appliquer, cela ne modifierait rien à l'issue du litige compte tenu de ce qui suit. 7) a. Selon l'art. 44 al. 1 LEI, le conjoint étranger du titulaire d’une autorisation de séjour ainsi que ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans peuvent obtenir une autorisation de séjour et la prolongation de celle-ci aux conditions suivantes : ils vivent en ménage commun avec lui (let. a) ; ils disposent d’un logement approprié (let. b) ; ils ne dépendent pas de l’aide sociale (let. c) ; ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l’origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la oi fédérale sur les prestations complémentaires à l’AVS et à l’AI du 6 octobre 2006 (LPC - RS 831.30) ni ne pourrait en percevoir grâce au regroupement familial (let. e). b. Aux termes de l'art. 50 al. 1 LEI, après la dissolution de la famille, le droit du conjoint et des enfants à l’octroi d’une autorisation de séjour et à la prolongation de sa durée de validité en vertu des art. 42 et 43 subsiste si l’union conjugale a duré au moins trois ans et si les critères d’intégration définis à l’art.”
Citation : LEI art. 44 ch. 3 Si, d'emblée, il apparaît manifestement sans espoir qu'un mariage ultérieur conduirait à un droit au séjour, l'autorité peut renoncer à délivrer une autorisation provisoire de se marier. De même, le prononcé d'un avertissement relatif au non‑renouvellement d'une autorisation de séjour ne constitue pas un droit subjectif, mais relève d'une décision discrétionnaire des autorités.
“En revanche, dans le cas inverse, soit si, en raison des circonstances, notamment de la situation personnelle de celui-ci, il apparaît d'emblée qu'il ne pourra pas, même une fois marié, être admis à séjourner en Suisse, l'autorité de police des étrangers pourra renoncer à lui délivrer une autorisation de séjour provisoire en vue du mariage. Il n'y a en effet pas de raison de lui permettre de prolonger son séjour en Suisse pour s'y marier alors qu'il ne pourra de toute façon pas, par la suite, y vivre avec sa famille. Cette restriction correspond à la volonté du législateur de briser l'automatisme qui a pu exister dans le passé entre l'introduction d'une demande de mariage et l'obtention d'une autorisation de séjour pour préparer et célébrer le mariage (ATF 139 I 37 consid. 3.5.2 et les arrêts cités ; arrêt du Tribunal fédéral 2C_585/2018 du 14 janvier 2019 consid. 3.1 et les arrêts cités). b. La chambre administrative a également déjà confirmé que la délivrance d'une autorisation de séjour en vue de mariage doit s'accompagner, à titre préjudiciel, d'un examen des conditions posées au regroupement familial du futur conjoint (ATA/80/2018 du 30 janvier 2018 consid. 4d et l'arrêt cité). 9) a. Dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2018, l'art. 44 LEI qui ne confère pas un droit au regroupement familial (ATF 139 I 330 consid. 1.2 et arrêt du Tribunal fédéral 2C_1075/2015 du 28 avril 2016 consid. 1.2 notamment ; ATA/547/2018 du 5 juin 2018 consid 5b) prévoyait que l'autorité compétente pouvait octroyer une autorisation de séjour à la conjointe étrangère ou au conjoint étranger de la ou du titulaire d'une autorisation de séjour et à ses enfants célibataires étrangers de moins de 18 ans s'ils vivaient en ménage commun avec elle ou lui (let. a), disposaient d'un logement approprié (let. b) et ne dépendaient pas de l'aide sociale (let. c). Depuis le 1er janvier 2019, ont été ajoutées la possibilité d'une prolongation de l'autorisation de séjour dans le corps de l'al. 1 de l'art. 44 LEI, de même que les conditions suivantes : ils sont aptes à communiquer dans la langue nationale parlée au lieu de domicile (let. d) ; la personne à l'origine de la demande de regroupement familial ne perçoit pas de prestations complémentaires annuelles au sens de la loi fédérale sur les prestations complémentaires à l'AVS et à l'AI du 6 octobre 2006 (loi sur les prestations complémentaires, LPC - RS 831.”
“Dies erweist sich auch als verhältnismässig (Art. 96 Abs. 1 AIG, Art. 8 Ziff. 2 EMRK) : Zwar mag die Beschwerdeführerin ein Interesse daran haben, in der Schweiz zu verbleiben, nachdem sie sich hier fünf Jahre rechtmässig aufgehalten hat. Allerdings hat sie in dieser Zeit über Fr. 169'000.-- an Sozialhilfeleistungen bezogen, sodass das öffentliche Interesse an ihrer Wegweisung zur Entlastung der öffentlichen Hand gross ist und ihr privates Interesse am Verbleib überwiegt. Die Rückkehr ins Heimatland ist der Beschwerdeführerin schliesslich zumutbar, hat sie dieses doch erst mit 45 Jahren verlassen und lebt ihre Familie noch dort. Dies wird von der Beschwerdeführerin denn auch nicht gerügt. Die Beschwerdeführerin rügt aber, geht indes fehl in der Annahme, sie hätte zunächst verwarnt werden müssen, bevor ihr die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert wird. Es handelt sich bei der Verwarnung gemäss Art. 96 Abs. 2 AIG - genau wie bei der Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 AIG - um einen Ermessensentscheid der Behörden. Mit anderen Worten besteht darauf kein Anspruch und die Behörden sind dazu nicht verpflichtet. Ermessensunter- oder -überschreitung sind hier genauso wenig ersichtlich wie Ermessensmissbrauch. Vielmehr hat das Migrationsamt der Beschwerdeführerin anderthalb Jahre vor der Nichtverlängerung eröffnet, dass und aus welchen Gründen erwogen werde, die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlängern. Die Beschwerdeführerin war damit ausreichend vorgewarnt und wusste um die Folgen ihres Handelns. Sie hätte genug Zeit gehabt, um die Wegweisung abzuwenden. Dass sie diese nicht genutzt hat, macht die Wegweisung nicht unverhältnismässig.”
L'absence de l'autorité parentale du parent qui rejoint peut entraîner le rejet d'une demande au sens de l'art. 44 LEI. La personne concernée est libre de solliciter l'attribution (exclusive) de l'autorité parentale et ensuite de déposer une nouvelle demande.
“Den Akten sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nicht über das Sorgerecht über B._______ verfüge (gemäss übereinstimmender Darstellung, weil er nie mit F._______ verheiratet gewesen sei). Nachdem sich im Ramen des rechtlichen Gehörs keine Anhaltspunkte dafür gegeben habe, dass der Beschwerdeführer sich um das (alleinige) Sorgerecht kümmern werde, sei das Gesuch um Familiennachzug für B._______ abzulehnen und dem Kind die Einreise in die Schweiz nicht zu bewilligen. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigten sich weitere Instruktionsmassnahmen beispielsweise betreffend die Familien- und Abstammungsverhältnisse (die gegebenenfalls mittels DNA-Analyse zu erbringen wären) oder betreffend allfällige weitere Vorbehalte gegen eine Einreise. Es stehe dem Beschwerdeführer frei, sich um das alleinige Sorgerecht zu kümmern und danach ein neues Familiennachzugsgesuch einzureichen oder bei den dafür zuständigen kantonalen Migrationsbehörden ein Gesuch um ausländerrechtlichen Familiennachzug gestützt auf Art. 44 AIG (SR 142.20) einzureichen.”
“und sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c). Zudem muss der Nachzug fristgerecht geltend gemacht werden (vgl. Art. 73 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE]). Darüber hinaus darf der Nachzug nicht rechtsmissbräuchlich erscheinen und kein Widerrufsgrund nach Art. 62 AIG vorliegen (BGE 137 I 284 E. 2.7). Als ungeschriebene Voraussetzung für den Familiennachzug muss dem nachziehende Elternteil zudem das Sorgerecht über das Kind zukommen, wobei die zivilrechtlichen Regeln und Begebenheiten zu beachten sind (BGr, 25. März 2020, 2C_917/2019, E. 4.2.2; BGE 137 I 284 E. 2.3.1 mit Hinweisen; VGr, 17. April 2014, VB.2014.00001, E. 6). Art. 44 AIG legt die Bewilligung des Familiennachzugs ins behördliche Ermessen. Ein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung kann sich aber aus dem in Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) garantierten Schutz des Familienlebens ergeben, wenn eine ausländische Person nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht in der Schweiz hat und die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird (vgl. BGE 137 I 284 E. 2.6; BGr, 8. April 2019, 2C_835/2018, E. 4.1). Die Beschwerdeführerin hat gestützt auf ihre Ehe mit dem hier niedergelassenen Landsmann einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung und verfügt somit über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht. Da die familiäre Beziehung mit ihrem Sohn tatsächlich gelebt wird, kann sie sich grundsätzlich auf Art. 8 EMRK berufen. 2.2 Fraglich ist, ob der Beschwerdeführerin die elterliche Sorge über E zukommt: Mit Affidavit vom 22. November 2017 erklärte sich der Kindsvater einverstanden, dass sein Sohn zu seiner Mutter in die Schweiz ziehe.”
Si la cohabitation effective prévue à l'art. 44 al. 1 LEI est abandonnée, le fondement juridique pertinent pour l'autorisation n'est en principe plus rempli; une délivrance ou une prolongation en vertu de l'art. 44 al. 1 LEI n'est alors généralement plus envisageable et l'autorisation ne peut plus être prolongée; elle peut en revanche être révoquée ou retirée.
“Gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG liegt ein Widerrufsgrund vor, wenn die betroffene Person eine mit der Verfügung verbundene Bedingung nicht einhält. Dies gilt namentlich für Bewilligungen unter dem Titel des Familiennachzugs, welche das effektive Zusammenleben von Ehegatten in der Schweiz ermöglichen wollen (Art. 44 Abs. 1 AIG). Wird das eheliche Zusammenleben in der Schweiz beendet, obwohl es für den Aufenthalt vorausgesetzt wird, kann dies zu einem Widerruf der Bewilligung führen (Zünd/Brunner, in: Uebersax et al. [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Auflage, Basel 2022, N”
“1 AIG haben diese bei der Ermessensausübung die öffentlichen Interessen und die persönlichen Verhältnisse sowie die Integration der Ausländerinnen und Ausländer zu berücksichtigen (Art. 96 Abs. 1 AIG). In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, der Entscheid sich insbesondere von sachfremden Motiven leiten lässt (§ 50 VRG; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 50 N. 25 f.). 3.2 Die Aufenthaltsbewilligung ausländischer Ehegatten von Personen mit Aufenthaltsbewilligung kann gemäss Art. 44 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a) und die weiteren dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Da der Beschwerdeführer und seine Ehefrau unbestritten seit dem 1. Juli 2022 getrennt leben, kommt eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG nicht in Betracht. 3.3 Gemäss Art. 77 Abs. 1 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE, SR 142.201) kann nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft die im Rahmen des Familiennachzugs von Personen mit Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten und der Kinder verlängert werden, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und die Integrationskriterien nach Art. 58a Abs. 1 AIG erfüllt sind (lit. a) oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Für die Frist von drei Jahren ist nur auf die in der Schweiz gelebte Ehegemeinschaft abzustellen (BGE 136 II 113 E. 3.2 f.). Die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau wurde in der Schweiz längstens vom 13. März 2020 bis am 1. Juli 2022 und damit weniger als drei Jahre gelebt. Somit kommt hier eine Bewilligungsverlängerung lediglich aufgrund eines wichtigen persönlichen Grunds in Betracht.”
“1 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführenden gestützt auf das Landesrecht keinen Aufenthaltsanspruch in der Schweiz haben. Da der Vater der Beschwerdeführenden 2 und 3 in der Schweiz nicht gefestigt anwesenheitsberechtigt ist, haben die Beschwerdeführenden zudem keinen Aufenthaltsanspruch gestützt auf den Anspruch auf Schutz des Familienlebens nach Art. 8 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101; vgl. VGr, 26. August 2021, VB.2021.00465, E. 2.2 mit Hinweisen). Folglich hatten die Vorinstanzen zu prüfen, ob den Beschwerdeführenden nach pflichtgemässem Ermessen eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist. Nach Art. 96 Abs. 1 AIG sind dabei die öffentlichen Interessen und die persönlichen Verhältnisse sowie die Integration der Ausländerin oder des Ausländers zu berücksichtigen. In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, insbesondere wenn der Entscheid sich von sachfremden Motiven leiten lässt (vgl. § 50 VRG). 3.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Beschwerdeführerin 1 hat nach ihrer Heirat mit einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten türkischen Staatsbürger gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Es ist unbestritten, dass die Ehegatten seit dem 10. August 2017 getrennt voneinander leben und die eheliche Gemeinschaft aufgegeben haben, weshalb die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr erfüllt sind. 3.3 Nach Auflösung der Ehe kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten oder der Ehegattin nach Art.”
“Der Beschwerdegegner hat sich in seiner Verfügung vom 5. Oktober 2020 zudem ausreichend mit der Erwerbssituation der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und seine aus Art. 29 Abs. 2 BV abgeleitete Begründungspflicht nicht verletzt. 3. 3.1 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin weder aus dem Landes- noch aus dem Völkerrecht einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ableiten kann, weshalb die Vorinstanzen zu prüfen hatten, ob der Beschwerdeführerin nach pflichtgemässem Ermessen (Art. 96 Abs. 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 17. Juni 2005 [AIG, SR 142.20]) eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen sei. In solche Ermessensentscheide kann das Verwaltungsgericht nur eingreifen, wenn ein qualifizierter Ermessensfehler vorliegt, der Entscheid sich insbesondere von sachfremden Motiven leiten lässt (§ 50 VRG; vgl. Marco Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. A., Zürich etc. 2014, § 50 N. 25 f.). 3.2 Nach Art. 44 Abs. 1 AIG kann ausländischen Ehegatten von aufenthaltsberechtigten Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt und verlängert werden, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (lit. a), eine bedarfsgerechte Wohnung vorhanden ist (lit. b), sie nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind (lit. c), sie sich in der am Wohnort gesprochenen Landessprache verständigen können (lit. d) und die nachziehende Person keine jährlichen Ergänzungsleistungen bezieht oder wegen des Familiennachzugs beziehen könnte (lit. e). Die Beschwerdeführerin hat nach ihrer Heirat mit einem in der Schweiz aufenthaltsberechtigten russischen Staatsbürger gestützt auf Art. 44 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Es ist unbestritten, dass die Ehegatten seit dem 2. August 2020 getrennt voneinander leben und die eheliche Gemeinschaft aufgegeben haben, weshalb die Voraussetzungen von Art. 44 Abs. 1 AIG nicht mehr erfüllt sind. 3.3 Nach Auflösung der Ehe kann die im Rahmen des Familiennachzugs nach Art. 44 AIG erteilte Aufenthaltsbewilligung des Ehegatten oder der Ehegattin nach Art.”