9 commentaries
Der Entscheid des Nachlassgerichts über ein Begehren um Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG im Zusammenhang mit einer Klage nach Art. 315 Abs. 1 SchKG ist in einem eigenständigen, prozessual abgeschlossenen Verfahren ergangen und stellt einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG dar.
“Der Entscheid, mit welchem das Nachlassgericht das Begehren um Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG bei einer Klage gegen eine bestrittene Forderung (Art. 315 Abs. 1 SchKG) abgewiesen hat, ist in einem eigenständigen Verfahren ergangen, welches prozessual abgeschlossen ist; es liegt ein Endentscheid vor (Art. 90 BGG; BGE 134 III 426 E. 1.1).”
Die Abweisung des Begehrens auf Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG erfolgt in einem eigenständigen, prozessual abgeschlossenen Verfahren und stellt einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG dar. Gegen diesen Entscheid steht die Beschwerde an das Bundesgericht offen.
“Der Entscheid, mit welchem das Nachlassgericht das Begehren um Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG bei einer Klage gegen eine bestrittene Forderung (Art. 315 Abs. 1 SchKG) abgewiesen hat, ist in einem eigenständigen Verfahren ergangen, welches prozessual abgeschlossen ist; es liegt ein Endentscheid vor (Art. 90 BGG; BGE 134 III 426 E. 1.1).”
Die Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG ist eine vorsorgliche Sicherungsmassnahme zum Schutz des Nachlassgläubigers, dessen angemeldete Forderung bestritten wird. Sie ist mit einem Arrest oder der Verpflichtung zur Hinterlegung von Unterhaltsbeiträgen während eines Prozesses vergleichbar und stellt keine endgültige Regelung des zugrundeliegenden Rechtsverhältnisses dar.
“Die Hinterlegung ist bei Gutheissung der Klage auf Anerkennung der bestrittenen Forderung (Art. 315 Abs. 1 SchKG) dem Gläubiger und bei Abweisung der Klage dem Schuldner freizugeben; die Freigabe erfolgt durch das Nachlassgericht (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 39 zu Art. 315). Die Hinterlegung (bei der Depositenanstalt, Art. 315 Abs. 2 SchKG) ist eine Sicherungsmassnahme zum Schutz des Nachlassgläubigers, dessen angemeldete Forderung vom Schuldner bestritten wird, wobei diese Bestreitung einem Rechtsvorschlag in einer gewöhnlichen Betreibung ähnlich ist (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 5 zu Art. 315, mit Hinw.). Der Hinterlegungsentscheid (Art. 315 Abs. 2 SchKG) ist daher vergleichbar mit einem Arrest als Sicherungsmassnahme während einer materiellen Klage (Art. 279 Abs. 1 SchKG) oder mit der Verpflichtung zur Hinterlegung von Unterhaltsbeiträgen als vorsorgliche Massnahme während des Unterhaltsprozesses (Art. 303 Abs. 1 ZPO). Insoweit fehlt es bei der Anordnung gemäss Art. 315 Abs. 2 SchKG an einer endgültiger Regelung eines Rechtsverhältnisses (vgl. BOVEY, a.a.O., N. 11 zu Art. 98), weshalb die Anordnung unter die vorsorglichen Massnahmen im Sinn von Art. 98 BGG fällt (vgl. BGE 135 III 232 E. 1.2, Arrestbefehl; BGE 139 III 86 E. 1.1.1, vorsorgliche Massnahmen nach ZPO).”
Die Hinterlegung dient als vorsorgliche Sicherungsmassnahme zugunsten des Nachlassgläubigers, dessen angemeldete Forderung vom Schuldner bestritten wird. Bei Gutheissung der Klage auf Anerkennung der bestrittenen Forderung wird die Hinterlegung dem Gläubiger, bei Abweisung der Klage dem Schuldner freigegeben. Die Anordnung der Hinterlegung ist mit anderen vorsorglichen Massnahmen (insbesondere Arrest) während eines materiellen Prozesses vergleichbar.
“Die Hinterlegung ist bei Gutheissung der Klage auf Anerkennung der bestrittenen Forderung (Art. 315 Abs. 1 SchKG) dem Gläubiger und bei Abweisung der Klage dem Schuldner freizugeben; die Freigabe erfolgt durch das Nachlassgericht (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 39 zu Art. 315). Die Hinterlegung (bei der Depositenanstalt, Art. 315 Abs. 2 SchKG) ist eine Sicherungsmassnahme zum Schutz des Nachlassgläubigers, dessen angemeldete Forderung vom Schuldner bestritten wird, wobei diese Bestreitung einem Rechtsvorschlag in einer gewöhnlichen Betreibung ähnlich ist (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 5 zu Art. 315, mit Hinw.). Der Hinterlegungsentscheid (Art. 315 Abs. 2 SchKG) ist daher vergleichbar mit einem Arrest als Sicherungsmassnahme während einer materiellen Klage (Art. 279 Abs. 1 SchKG) oder mit der Verpflichtung zur Hinterlegung von Unterhaltsbeiträgen als vorsorgliche Massnahme während des Unterhaltsprozesses (Art. 303 Abs. 1 ZPO). Insoweit fehlt es bei der Anordnung gemäss Art. 315 Abs. 2 SchKG an einer endgültiger Regelung eines Rechtsverhältnisses (vgl. BOVEY, a.a.O., N. 11 zu Art. 98), weshalb die Anordnung unter die vorsorglichen Massnahmen im Sinn von Art.”
“Die Hinterlegung ist bei Gutheissung der Klage auf Anerkennung der bestrittenen Forderung (Art. 315 Abs. 1 SchKG) dem Gläubiger und bei Abweisung der Klage dem Schuldner freizugeben; die Freigabe erfolgt durch das Nachlassgericht (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 39 zu Art. 315). Die Hinterlegung (bei der Depositenanstalt, Art. 315 Abs. 2 SchKG) ist eine Sicherungsmassnahme zum Schutz des Nachlassgläubigers, dessen angemeldete Forderung vom Schuldner bestritten wird, wobei diese Bestreitung einem Rechtsvorschlag in einer gewöhnlichen Betreibung ähnlich ist (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 5 zu Art. 315, mit Hinw.). Der Hinterlegungsentscheid (Art. 315 Abs. 2 SchKG) ist daher vergleichbar mit einem Arrest als Sicherungsmassnahme während einer materiellen Klage (Art. 279 Abs. 1 SchKG) oder mit der Verpflichtung zur Hinterlegung von Unterhaltsbeiträgen als vorsorgliche Massnahme während des Unterhaltsprozesses (Art. 303 Abs. 1 ZPO). Insoweit fehlt es bei der Anordnung gemäss Art. 315 Abs. 2 SchKG an einer endgültiger Regelung eines Rechtsverhältnisses (vgl. BOVEY, a.a.O., N. 11 zu Art. 98), weshalb die Anordnung unter die vorsorglichen Massnahmen im Sinn von Art.”
Die nach Art. 315 SchKG zu eröffnende Klage ist eine materiell-rechtliche, condemnatorische Klage, die die streitige Rechtsfrage in der Sache endgültig entscheidet und zu einem materiellen Urteil mit Rechtskraft zwischen den Parteien führen kann. Sie ist vor dem ordentlichen Richter am Ort des Nachlassverfahrens (for des Konkordats) zu erheben.
“1 LP, en homologuant le concordat, le juge assigne aux créanciers dont les réclamations sont contestées un délai de 20 jours pour intenter action au for du concordat, sous peine de perdre leur droit à la garantie de dividende. La contestation visée par cette disposition peut avoir trait à l’existence de la prétention produite, à son montant, à la revendication d’un privilège de collocation ou encore à la revendication d’un droit de préférence (Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, n. 6 ad art. 315 LP ; CACI 13 octobre 2016/567). L’action de l’art. 315 LP est une action judiciaire ordinaire, à savoir de droit matériel et condamnatoire, semblable à l’action en reconnaissance de dette de l’art. 79 LP, qui tranche complètement et définitivement la question du fond. Elle doit donc être ouverte devant le juge ordinaire du lieu de la procédure concordataire (Gilliéron, Poursuites pour dettes, faillite et concordat, 5è éd., Bâle 2012, n. 3259 p. 640 ; Guggisberg/Hardmeier, in Staehelin/Bauer/Staehelin [éd.], Basler Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 2è éd., Bâle 2010, n. 5 ss ad art. 315 LP ; Junod Moser/Gaillard, in Dallèves/Foëx/Jeandin [éd.], Commentaire romand de la loi fédérale sur la poursuite et la faillite, Bâle 2005, nn. 3 et 8 ad art. 315 LP). Jeandin classe également l’action de l’art. 315 al. 1 LP dans les actions de droit matériel, qui aboutiront à un jugement déployant autorité de chose jugée entre les parties (cf. Bohnet et al. [éd.], Commentaire romand, Code de procédure civile [ci-après : CR, CPC], 2è éd. 2019, n. 17 ad art. 46 CPC). Le Tribunal fédéral a aussi rappelé, dans un arrêt 4A_104/2017 du 19 avril 2017, que s’il avait jugé, lorsque le créancier déduit en justice une prétention touchée par un concordat, qu’il y a lieu d’apprécier la valeur litigieuse en fonction du montant total de la prétention litigieuse et non seulement en fonction du dividende concordataire, c’est notamment eu égard au fait que le créancier recouvrera l’exercice intégral du droit litigieux en cas de révocation du concordat (TF 4A_104/2017 précité, consid. 2.2.2 in fine et les réf.”
“Par conséquent, les prétentions de l’intimé visant au versement d’un dividende de 5 % devraient être rejetées. 4.1.2 Le Tribunal a considéré, en substance, que l’action de l’art. 315 LP devait être ouverte devant le juge ordinaire du lieu de la procédure concordataire, et que selon la LJT, les contestations de droit civil relatives au contrat de travail relevaient du Tribunal de prud’hommes lorsque la valeur litigieuse était inférieure à 30'000 fr. Partant, il était compétent pour traiter du présent litige. 4.2 4.2.1 Aux termes de l’art. 315 al. 1 LP, en homologuant le concordat, le juge assigne aux créanciers dont les réclamations sont contestées un délai de 20 jours pour intenter action au for du concordat, sous peine de perdre leur droit à la garantie de dividende. La contestation visée par cette disposition peut avoir trait à l’existence de la prétention produite, à son montant, à la revendication d’un privilège de collocation ou encore à la revendication d’un droit de préférence (Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, n. 6 ad art. 315 LP ; CACI 13 octobre 2016/567). L’action de l’art. 315 LP est une action judiciaire ordinaire, à savoir de droit matériel et condamnatoire, semblable à l’action en reconnaissance de dette de l’art. 79 LP, qui tranche complètement et définitivement la question du fond. Elle doit donc être ouverte devant le juge ordinaire du lieu de la procédure concordataire (Gilliéron, Poursuites pour dettes, faillite et concordat, 5è éd., Bâle 2012, n. 3259 p. 640 ; Guggisberg/Hardmeier, in Staehelin/Bauer/Staehelin [éd.], Basler Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 2è éd., Bâle 2010, n. 5 ss ad art. 315 LP ; Junod Moser/Gaillard, in Dallèves/Foëx/Jeandin [éd.], Commentaire romand de la loi fédérale sur la poursuite et la faillite, Bâle 2005, nn. 3 et 8 ad art. 315 LP). Jeandin classe également l’action de l’art. 315 al. 1 LP dans les actions de droit matériel, qui aboutiront à un jugement déployant autorité de chose jugée entre les parties (cf. Bohnet et al. [éd.], Commentaire romand, Code de procédure civile [ci-après : CR, CPC], 2è éd.”
Im Entscheid 5A_861/2023 hat das Bundesgericht festgestellt, dass im Verfahren zur Anerkennung des australischen Nachlassplans (DOCA) der betroffenen Partei keine Frist nach Art. 315 SchKG angesetzt worden ist.
“Es hat festgehalten, dass die Eröffnung des australischen Sanierungsverfahrens (als "erster Schritt") vom Bezirksgericht am 3. Januar 2022 in der Schweiz nach Art. 175 IPRG bereits rechtskräftig anerkannt (und ein Hilfsnachlassverfahren eröffnet) worden sei. Für die Anerkennung des australischen Nachlassplanes (DOCA) (als "zweiten Schritt") seien nach Art. 175 IPRG in sinngemässer Anwendung "die in Art. 172 Abs. 1 IPRG umschriebenen Gläubigergruppen am Hilfsnachlassverfahren zu beteiligen". Weder die von der Beschwerdeführerin behaupteten Forderungen für Mietzinsen noch jene aus einem Aktienkaufsvertrag (Share Purchase Argreement vom 14./15. September 2015) seien zweigniederlassungsbezogene Forderungen, weshalb sich die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren nicht auf Art. 172 Abs. 1 lit. c IPRG berufen könne. Die Sachwalterin habe nur privilegierte Forderungen inventarisieren müssen; andere seien im ausländischen Sanierungsverfahren einzugeben. Der Beschwerdeführerin sei keine Frist zur Klage nach Art. 315 SchKG anzusetzen. Ferner seien die Verfahrensrechte im Verfahren zur Anerkennung des DOCA mit der Durchführung der Verhandlung vom 29. Juni 2023 gewahrt worden.”
Eine Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG darf nicht angeordnet werden, wenn dadurch Gläubiger ohne bestrittene Forderungen gegenüber Gläubigern strittiger Forderungen bevorzugt würden; dies würde den Grundsatz der Gläubigergleichbehandlung verletzen. Zum Antrag auf Hinterlegung ist jeder Gläubiger legitimiert, dessen bestrittene Forderung einer Sicherstellungspflicht unterliegt.
“Wenn die Nachlassdividenden der übrigen Nachlassgläubiger laut Nachlassvertrag nicht sicherzustellen sind, kann das Nachlassgericht keine Sicherstellung und Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG der allfälligen Dividenden von Gläubigern einer bestrittenen Forderungen anordnen, da andernfalls solche Gläubiger in Verletzung des Grundsatzes der Gläubigergleichbehandlung bevorzugt würden (HUNKELER/ WOHL, in: Schulthess Kommentar SchKG, 2017, N. 9 zu Art. 315). Legitimiert zum Antrag auf Hinterlegung ist jeder Gläubiger einer bestrittenen Forderung, für die eine Sicherstellungspflicht besteht (KESSELBACH/DUC/HOSTETTLER, a.a.O., § 97a Rz. 6; GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 24a f. zu Art. 315).”
“Wenn die Nachlassdividenden der übrigen Nachlassgläubiger laut Nachlassvertrag nicht sicherzustellen sind, kann das Nachlassgericht keine Sicherstellung und Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG der allfälligen Dividenden von Gläubigern einer bestrittenen Forderungen anordnen, da andernfalls solche Gläubiger in Verletzung des Grundsatzes der Gläubigergleichbehandlung bevorzugt würden (HUNKELER/ WOHL, in: Schulthess Kommentar SchKG, 2017, N. 9 zu Art. 315). Legitimiert zum Antrag auf Hinterlegung ist jeder Gläubiger einer bestrittenen Forderung, für die eine Sicherstellungspflicht besteht (KESSELBACH/DUC/HOSTETTLER, a.a.O., § 97a Rz. 6; GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 24a f. zu Art. 315).”
Gegenstand der Klage nach Art. 315 Abs. 1 SchKG sind die bestrittene Forderung sowie das geltend gemachte und bestrittene Vorzugsrecht und/oder Konkursprivileg. Das Nachlassgericht hat bei der Bestätigung des Nachlassvertrags eine summarische Einschätzung der bestrittenen Forderung vorzunehmen; die materielle gerichtliche Beurteilung bleibt vorbehalten. Für die Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG ist erforderlich, dass nach Ermessen des Nachlassgerichts die Gutheissung der Klage nicht ausgeschlossen oder sehr unwahrscheinlich ist.
“Gemäss Art. 305 Abs. 3 SchKG hat das Nachlassgericht bei der Bestätigung des Nachlassvertrages eine summarische Einschätzung der bestrittenen Forderung vornehmen müssen; die gerichtliche Beurteilung bleibt indes vorbehalten (Urteil 5A_715/2016 vom 31. März 2017 E. 3.2). Gegenstand der (materiellrechtlichen) Klage nach Art. 315 Abs. 1 SchKG ist die bestrittene Forderung, das beanspruchte und bestrittene Vorzugsrecht und/oder das beanspruchte und bestrittene (Konkurs-) Privileg (u.a. GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 6 zu Art. 315; JUNOD MOSER/GAILLARD, N. 4 zu Art. 315). Sachliche Voraussetzung für die Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG ist, dass die Gutheissung der Klage nach dem Ermessen des Nachlassgerichts nicht ausgeschlossen oder sehr unwahrscheinlich ist (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 24 zu Art. 315).”
Voraussetzung für die Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG ist, dass nach dem Ermessen des Nachlassgerichts eine Gutheissung der Klage nicht ausgeschlossen oder als sehr unwahrscheinlich anzusehen ist.
“Gemäss Art. 305 Abs. 3 SchKG hat das Nachlassgericht bei der Bestätigung des Nachlassvertrages eine summarische Einschätzung der bestrittenen Forderung vornehmen müssen; die gerichtliche Beurteilung bleibt indes vorbehalten (Urteil 5A_715/2016 vom 31. März 2017 E. 3.2). Gegenstand der (materiellrechtlichen) Klage nach Art. 315 Abs. 1 SchKG ist die bestrittene Forderung, das beanspruchte und bestrittene Vorzugsrecht und/oder das beanspruchte und bestrittene (Konkurs-) Privileg (u.a. GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 6 zu Art. 315; JUNOD MOSER/GAILLARD, N. 4 zu Art. 315). Sachliche Voraussetzung für die Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG ist, dass die Gutheissung der Klage nach dem Ermessen des Nachlassgerichts nicht ausgeschlossen oder sehr unwahrscheinlich ist (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 24 zu Art. 315).”
“Gemäss Art. 305 Abs. 3 SchKG hat das Nachlassgericht bei der Bestätigung des Nachlassvertrages eine summarische Einschätzung der bestrittenen Forderung vornehmen müssen; die gerichtliche Beurteilung bleibt indes vorbehalten (Urteil 5A_715/2016 vom 31. März 2017 E. 3.2). Gegenstand der (materiellrechtlichen) Klage nach Art. 315 Abs. 1 SchKG ist die bestrittene Forderung, das beanspruchte und bestrittene Vorzugsrecht und/oder das beanspruchte und bestrittene (Konkurs-) Privileg (u.a. GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 6 zu Art. 315; JUNOD MOSER/GAILLARD, N. 4 zu Art. 315). Sachliche Voraussetzung für die Hinterlegung nach Art. 315 Abs. 2 SchKG ist, dass die Gutheissung der Klage nach dem Ermessen des Nachlassgerichts nicht ausgeschlossen oder sehr unwahrscheinlich ist (GUGGISBERG/JAKOB, a.a.O., N. 24 zu Art. 315).”
Usa la pagina corrente come contesto per ricerca, sintesi, confronti e bozze.