RS 831.10 ↩
7 commentaries
Taggelder und die Entschädigung für Betreuungs- und Betreuungskosten sind Nebenerleistungen zu Eingliederungsmassnahmen im Sinne der Praxis (Art. 11a IVG). Das Recht auf Taggelder richtet sich unter anderem danach, ob die versicherte Person unmittelbar vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat; Taggelder können zudem unter bestimmten Voraussetzungen reduziert werden (z. B. bei Übernahme von Verpflegungs- und Unterkunftskosten oder bei Ausübung einer Erwerbstätigkeit während einer Massnahme).
“2 Sono equiparati agli assicurati che esercitano un’attività lucrativa: a. gli assicurati disoccupati che hanno diritto a una prestazione dell’assicurazione contro la disoccupazione o che ne avevano diritto almeno fino all’insorgere dell’incapacità al lavoro; b. gli assicurati che, dopo avere cessato la loro attività lucrativa in seguito a una malattia o a un infortunio, beneficiano di un reddito sostitutivo sotto forma di indennità giornaliere.” 2.3. La Circolare sulle indennità giornaliere dell’assicurazione per l’invalidità (CIGAI) valida dal 1°gennaio 2022, stato: 1° gennaio 2023, emanata dall’Ufficio federale delle assicurazioni sociali (UFAS), enuncia: " (…) II. Diritto alle indennità giornaliere e all’indennità per spese di custodia e d’assistenza 1. In generale 0101 (Carattere accessorio) Le indennità giornaliere e l’indennità per spese di custodia e d’assistenza sono prestazioni accessorie ai provvedimenti d’integrazione e di accertamento di una certa durata (art. 22 cpv. 1 LAI; art. 11a LAI) (…) 2. Componenti delle indennità giornaliere (art. 22bis cpv. 1 e art. 23 LAI) 0201 (Componenti) Le indennità giornaliere si compongono: dell’indennità di base; della prestazione per i figli. 0202 (Indennità di base) Tutti gli assicurati esercitanti un’attività lucrativa che adempiono le condizioni hanno diritto all’indennità di base, che può tuttavia essere ridotta se - l’AI assume le spese di vitto e alloggio (cfr. ca.13). - l’assicurato esercita un’attività lucrativa durante un durante un provvedimento (cfr. cap. 14) (…) 3.3. Distinzione tra assicurati che esercitano un’attività lucrativa e assicurati senza attività lucrativa (art. 20sexies OAI) 0311 (Aventi diritto) Hanno diritto all’indennità giornaliera gli assicurati che esercitavano un’attività lucrativa immediatamente prima dell’insorgere dell’incapacità al lavoro. La persona assicurata che può affermare plausibilmente che avrebbe intrapreso un’attività lucrativa di una certa durata se non fosse insorta l’incapacità al lavoro non è considerata come esercitante un’attività lucrativa e non ha diritto alle indennità giornaliere (sentenza del TF 8C_508/2019).”
Gemäss der zitierten Rechtsprechung besteht ein Anspruch auf Betreuungsentschädigung nach Art. 11a IVG nur, sofern die betreute Person mit den Kindern im gemeinsamen Haushalt lebt.
“________. Contrairement à ce que soutient l’appelante, les pièces produites par son mari permettent d’établir de façon suffisamment claire les revenus qu’il a perçus en 2020 et 2021. Aucune violation de la maxime inquisitoire et de la maxime d’office ne saurait dès lors être reprochée à la Présidente à cet égard. Il est vrai, en revanche, que les informations manquaient quant aux revenus perçus par l’intimé dès la fin de l’année 2022, ce à quoi il a été remédié dans le cadre de l’instruction de l’appel. S’agissant d’éventuelles rentes AI perçues par l’intimé pour ses enfants, l’appelante n’indique pas sur quoi elle fonde ses allégations. Or, B.________ n’a pas perçu une rente AI, mais uniquement des indemnités journalières dans le cadre de mesures de réinsertion (art. 8 ss de la loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité [LAI ; RS 831.20]). S’agissant des enfants, de telles mesures donnent tout au plus droit à des allocations pour frais de garde et d’assistance au sens de l’art. 11a LAI, ce à condition de vivre en ménage commun avec ses enfants, ce qui n’est pas le cas de l’intimé. Aucune prestation en faveur des enfants ne ressort d’ailleurs des décomptes d’indemnités AI produits par B.________ (bordereau du 28 août 2020 de B.________, pièce 3 ; pièce produite par B.________ en audience du 2 septembre 2020). Concernant l’année 2020, soit d’une période révolue durant laquelle les revenus de B.________ étaient faibles et variables (indemnités Suva, indemnités de chômage, puis indemnités AI) et où les revenus plus importants de l’intimé certains mois ont à l’évidence servi à compenser ses revenus modiques – voire inexistants – d’autres mois, la référence à l’avis de taxation de l’intimé n’est pas critiquable, pas plus que la détermination de son revenu moyen en divisant son revenu total en douze mensualités. C’est ainsi à juste titre que la Présidente a retenu un revenu mensuel net de CHF 2'575.- pour cette année-là ([CHF 3'690.- d’indemnités de chômage + CHF 14'697.- d’indemnités de la Suva + CHF 12'505.”
Art. 11a IVG setzt als persönliche Voraussetzung fehlende Erwerbstätigkeit voraus; damit sind nicht erwerbstätige Versicherte von der Regelung erfasst, geringfügig erwerbstätige Taggeldberechtigte hingegen nicht. In der Literatur wird diese Beschränkung kritisiert, weil dadurch Personen mit geringfügiger Erwerbstätigkeit und Betreuungsaufgaben benachteiligt werden können; weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung haben diese Lage bisher geändert.
“Aufgrund der Abschaffung des "kleinen Taggelds" fügte der Gesetzgeber Art. 11a IVG ein. Die Voraussetzung der fehlenden Erwerbstätigkeit ergibt sich aus Sinn und Zweck des Instituts: weil die versicherte Person nicht erwerbstätig ist und damit kein Erwerbseinkommen hat, ihr aber wegen der tatsächlichen Teilnahme an der Eingliederungsmassnahme zusätzliche Kosten für Pflege-Ersatzpersonal entstehen, wollte ihr der Gesetzgeber mit Kostenersatz beistehen (Erwin Murer, Invalidenversicherungsgesetz, Handkommentar, Zürich 2014, Art. 11a IVGN 3 f.). Die Beschwerdeführerin weist in der Beschwerde zu Recht darauf hin, dass es in der Literatur kritische Stimmen gibt, die die Beschränkung des persönlichen Anwendungsbereichs von Art. 11a IVG auf nicht erwerbstätige Versicherte in Frage stellen, weil damit geringfügig erwerbstätige taggeldberechtigte Personen mit Betreuungsaufgaben benachteiligt würden. Die Betroffenen würden zwar Taggeld nach Art. 22 ff. IVG erhalten, doch könne dieses niedriger als die Betreuungskosten ausfallen (Erwin Murer, a.a.O., Art. 11a IVG N 15). Weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung sahen sich in der Zwischenzeit jedoch veranlasst, durch die Annahme einer unechten Lücke und die Füllung derselben an dieser Situation etwas zu ändern, nachdem das "kleine Taggeld" bewusst abgeschafft worden war.”
“Aufgrund der Abschaffung des "kleinen Taggelds" fügte der Gesetzgeber Art. 11a IVG ein. Die Voraussetzung der fehlenden Erwerbstätigkeit ergibt sich aus Sinn und Zweck des Instituts: weil die versicherte Person nicht erwerbstätig ist und damit kein Erwerbseinkommen hat, ihr aber wegen der tatsächlichen Teilnahme an der Eingliederungsmassnahme zusätzliche Kosten für Pflege-Ersatzpersonal entstehen, wollte ihr der Gesetzgeber mit Kostenersatz beistehen (Erwin Murer, Invalidenversicherungsgesetz, Handkommentar, Zürich 2014, Art. 11a IVGN 3 f.). Die Beschwerdeführerin weist in der Beschwerde zu Recht darauf hin, dass es in der Literatur kritische Stimmen gibt, die die Beschränkung des persönlichen Anwendungsbereichs von Art. 11a IVG auf nicht erwerbstätige Versicherte in Frage stellen, weil damit geringfügig erwerbstätige taggeldberechtigte Personen mit Betreuungsaufgaben benachteiligt würden. Die Betroffenen würden zwar Taggeld nach Art. 22 ff. IVG erhalten, doch könne dieses niedriger als die Betreuungskosten ausfallen (Erwin Murer, a.a.O., Art. 11a IVG N 15). Weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung sahen sich in der Zwischenzeit jedoch veranlasst, durch die Annahme einer unechten Lücke und die Füllung derselben an dieser Situation etwas zu ändern, nachdem das "kleine Taggeld" bewusst abgeschafft worden war.”
Art. 11a IVG knüpft den Anspruch ausdrücklich an das Fehlen einer Erwerbstätigkeit. In der Literatur wird diese Beschränkung kritisch gesehen, da dadurch geringfügig erwerbstätige, taggeldberechtigte Personen mit Betreuungsaufgaben benachteiligt werden können. Weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung haben seither eine Änderung dieser Regelung vorgenommen.
“Aufgrund der Abschaffung des "kleinen Taggelds" fügte der Gesetzgeber Art. 11a IVG ein. Die Voraussetzung der fehlenden Erwerbstätigkeit ergibt sich aus Sinn und Zweck des Instituts: weil die versicherte Person nicht erwerbstätig ist und damit kein Erwerbseinkommen hat, ihr aber wegen der tatsächlichen Teilnahme an der Eingliederungsmassnahme zusätzliche Kosten für Pflege-Ersatzpersonal entstehen, wollte ihr der Gesetzgeber mit Kostenersatz beistehen (Erwin Murer, Invalidenversicherungsgesetz, Handkommentar, Zürich 2014, Art. 11a IVGN 3 f.). Die Beschwerdeführerin weist in der Beschwerde zu Recht darauf hin, dass es in der Literatur kritische Stimmen gibt, die die Beschränkung des persönlichen Anwendungsbereichs von Art. 11a IVG auf nicht erwerbstätige Versicherte in Frage stellen, weil damit geringfügig erwerbstätige taggeldberechtigte Personen mit Betreuungsaufgaben benachteiligt würden. Die Betroffenen würden zwar Taggeld nach Art. 22 ff. IVG erhalten, doch könne dieses niedriger als die Betreuungskosten ausfallen (Erwin Murer, a.a.O., Art. 11a IVG N 15). Weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung sahen sich in der Zwischenzeit jedoch veranlasst, durch die Annahme einer unechten Lücke und die Füllung derselben an dieser Situation etwas zu ändern, nachdem das "kleine Taggeld" bewusst abgeschafft worden war.”
“Aufgrund der Abschaffung des "kleinen Taggelds" fügte der Gesetzgeber Art. 11a IVG ein. Die Voraussetzung der fehlenden Erwerbstätigkeit ergibt sich aus Sinn und Zweck des Instituts: weil die versicherte Person nicht erwerbstätig ist und damit kein Erwerbseinkommen hat, ihr aber wegen der tatsächlichen Teilnahme an der Eingliederungsmassnahme zusätzliche Kosten für Pflege-Ersatzpersonal entstehen, wollte ihr der Gesetzgeber mit Kostenersatz beistehen (Erwin Murer, Invalidenversicherungsgesetz, Handkommentar, Zürich 2014, Art. 11a IVGN 3 f.). Die Beschwerdeführerin weist in der Beschwerde zu Recht darauf hin, dass es in der Literatur kritische Stimmen gibt, die die Beschränkung des persönlichen Anwendungsbereichs von Art. 11a IVG auf nicht erwerbstätige Versicherte in Frage stellen, weil damit geringfügig erwerbstätige taggeldberechtigte Personen mit Betreuungsaufgaben benachteiligt würden. Die Betroffenen würden zwar Taggeld nach Art. 22 ff. IVG erhalten, doch könne dieses niedriger als die Betreuungskosten ausfallen (Erwin Murer, a.a.O., Art. 11a IVG N 15). Weder der Gesetzgeber noch die Rechtsprechung sahen sich in der Zwischenzeit jedoch veranlasst, durch die Annahme einer unechten Lücke und die Füllung derselben an dieser Situation etwas zu ändern, nachdem das "kleine Taggeld" bewusst abgeschafft worden war.”
Ein Anspruch auf Entschädigung für Betreuungskosten setzt voraus, dass die versicherte Person nachweist, dass durch die Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen zusätzliche Betreuungskosten entstanden sind.
“Gemäss Art. 11a Abs. 1 IVG haben nicht erwerbstätige Versicherte, die an Eingliederungsmassnahmen teilnehmen und die mit Kindern unter 16 Jahren oder mit Familienangehörigen im gemeinsamen Haushalt leben, Anspruch auf eine Entschädigung für Betreuungskosten, wenn sie nachweisen, dass die Eingliederungsmassnahmen zusätzliche Kosten für die Betreuung verursachen (lit.”
“Gemäss Art. 11a Abs. 1 IVG haben nicht erwerbstätige Versicherte, die an Eingliederungsmassnahmen teilnehmen und die mit Kindern unter 16 Jahren oder mit Familienangehörigen im gemeinsamen Haushalt leben, Anspruch auf eine Entschädigung für Betreuungskosten, wenn sie nachweisen, dass die Eingliederungsmassnahmen zusätzliche Kosten für die Betreuung verursachen (lit.”
Voraussetzung für die Leistung nach Art. 11a ist, dass die betreuten Kinder bzw. die betreffenden Familienangehörigen im gemeinsamen Haushalt leben. Fehlt eine Haushaltsgemeinschaft, besteht nach den Präzedenzangaben kein Anspruch auf Betreuungsentschädigung zugunsten der Kinder.
“________. Contrairement à ce que soutient l’appelante, les pièces produites par son mari permettent d’établir de façon suffisamment claire les revenus qu’il a perçus en 2020 et 2021. Aucune violation de la maxime inquisitoire et de la maxime d’office ne saurait dès lors être reprochée à la Présidente à cet égard. Il est vrai, en revanche, que les informations manquaient quant aux revenus perçus par l’intimé dès la fin de l’année 2022, ce à quoi il a été remédié dans le cadre de l’instruction de l’appel. S’agissant d’éventuelles rentes AI perçues par l’intimé pour ses enfants, l’appelante n’indique pas sur quoi elle fonde ses allégations. Or, B.________ n’a pas perçu une rente AI, mais uniquement des indemnités journalières dans le cadre de mesures de réinsertion (art. 8 ss de la loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité [LAI ; RS 831.20]). S’agissant des enfants, de telles mesures donnent tout au plus droit à des allocations pour frais de garde et d’assistance au sens de l’art. 11a LAI, ce à condition de vivre en ménage commun avec ses enfants, ce qui n’est pas le cas de l’intimé. Aucune prestation en faveur des enfants ne ressort d’ailleurs des décomptes d’indemnités AI produits par B.________ (bordereau du 28 août 2020 de B.________, pièce 3 ; pièce produite par B.________ en audience du 2 septembre 2020). Concernant l’année 2020, soit d’une période révolue durant laquelle les revenus de B.________ étaient faibles et variables (indemnités Suva, indemnités de chômage, puis indemnités AI) et où les revenus plus importants de l’intimé certains mois ont à l’évidence servi à compenser ses revenus modiques – voire inexistants – d’autres mois, la référence à l’avis de taxation de l’intimé n’est pas critiquable, pas plus que la détermination de son revenu moyen en divisant son revenu total en douze mensualités. C’est ainsi à juste titre que la Présidente a retenu un revenu mensuel net de CHF 2'575.- pour cette année-là ([CHF 3'690.- d’indemnités de chômage + CHF 14'697.- d’indemnités de la Suva + CHF 12'505.”
“________. Contrairement à ce que soutient l’appelante, les pièces produites par son mari permettent d’établir de façon suffisamment claire les revenus qu’il a perçus en 2020 et 2021. Aucune violation de la maxime inquisitoire et de la maxime d’office ne saurait dès lors être reprochée à la Présidente à cet égard. Il est vrai, en revanche, que les informations manquaient quant aux revenus perçus par l’intimé dès la fin de l’année 2022, ce à quoi il a été remédié dans le cadre de l’instruction de l’appel. S’agissant d’éventuelles rentes AI perçues par l’intimé pour ses enfants, l’appelante n’indique pas sur quoi elle fonde ses allégations. Or, B.________ n’a pas perçu une rente AI, mais uniquement des indemnités journalières dans le cadre de mesures de réinsertion (art. 8 ss de la loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité [LAI ; RS 831.20]). S’agissant des enfants, de telles mesures donnent tout au plus droit à des allocations pour frais de garde et d’assistance au sens de l’art. 11a LAI, ce à condition de vivre en ménage commun avec ses enfants, ce qui n’est pas le cas de l’intimé. Aucune prestation en faveur des enfants ne ressort d’ailleurs des décomptes d’indemnités AI produits par B.________ (bordereau du 28 août 2020 de B.________, pièce 3 ; pièce produite par B.________ en audience du 2 septembre 2020). Concernant l’année 2020, soit d’une période révolue durant laquelle les revenus de B.________ étaient faibles et variables (indemnités Suva, indemnités de chômage, puis indemnités AI) et où les revenus plus importants de l’intimé certains mois ont à l’évidence servi à compenser ses revenus modiques – voire inexistants – d’autres mois, la référence à l’avis de taxation de l’intimé n’est pas critiquable, pas plus que la détermination de son revenu moyen en divisant son revenu total en douze mensualités. C’est ainsi à juste titre que la Présidente a retenu un revenu mensuel net de CHF 2'575.- pour cette année-là ([CHF 3'690.- d’indemnités de chômage + CHF 14'697.- d’indemnités de la Suva + CHF 12'505.”
Art. 11a IVG findet keine Anwendung auf Personen, die unmittelbar vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit erwerbstätig waren. Massgeblich für die Beurteilung ist der Zustand vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit; spätere Eingliederungsmassnahmen oder bloss glaubhaft gemachte Absichten zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit begründen den Anwendungsbereich von Art. 11a IVG nicht.
“2 Sono equiparati agli assicurati che esercitano un’attività lucrativa: a. gli assicurati disoccupati che hanno diritto a una prestazione dell’assicurazione contro la disoccupazione o che ne avevano diritto almeno fino all’insorgere dell’incapacità al lavoro; b. gli assicurati che, dopo avere cessato la loro attività lucrativa in seguito a una malattia o a un infortunio, beneficiano di un reddito sostitutivo sotto forma di indennità giornaliere.” 2.3. La Circolare sulle indennità giornaliere dell’assicurazione per l’invalidità (CIGAI) valida dal 1°gennaio 2022, stato: 1° gennaio 2023, emanata dall’Ufficio federale delle assicurazioni sociali (UFAS), enuncia: " (…) II. Diritto alle indennità giornaliere e all’indennità per spese di custodia e d’assistenza 1. In generale 0101 (Carattere accessorio) Le indennità giornaliere e l’indennità per spese di custodia e d’assistenza sono prestazioni accessorie ai provvedimenti d’integrazione e di accertamento di una certa durata (art. 22 cpv. 1 LAI; art. 11a LAI) (…) 2. Componenti delle indennità giornaliere (art. 22bis cpv. 1 e art. 23 LAI) 0201 (Componenti) Le indennità giornaliere si compongono: dell’indennità di base; della prestazione per i figli. 0202 (Indennità di base) Tutti gli assicurati esercitanti un’attività lucrativa che adempiono le condizioni hanno diritto all’indennità di base, che può tuttavia essere ridotta se - l’AI assume le spese di vitto e alloggio (cfr. ca.13). - l’assicurato esercita un’attività lucrativa durante un durante un provvedimento (cfr. cap. 14) (…) 3.3. Distinzione tra assicurati che esercitano un’attività lucrativa e assicurati senza attività lucrativa (art. 20sexies OAI) 0311 (Aventi diritto) Hanno diritto all’indennità giornaliera gli assicurati che esercitavano un’attività lucrativa immediatamente prima dell’insorgere dell’incapacità al lavoro. La persona assicurata che può affermare plausibilmente che avrebbe intrapreso un’attività lucrativa di una certa durata se non fosse insorta l’incapacità al lavoro non è considerata come esercitante un’attività lucrativa e non ha diritto alle indennità giornaliere (sentenza del TF 8C_508/2019).”
“31) eine Hörminderung fest, die sich "in letzter Zeit deutlich verschlechtert" habe. Dem IK-Auszug (iv act. 24) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2011 selbständig erwerbstätig war und ein Einkommen von Fr. 9'094.-- bei der Ausgleichskasse deklariert hatte. Damit ist es nicht willkürlich, wenn die Beschwerdegegnerin davon ausging, dass die Beschwerdeführerin vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, die auf die Zunahme der Schwerhörigkeit zurückzuführen war, einem Erwerb nachging und sie demzufolge als erwerbstätig im Sinne von Art. Art. 20sexies Abs. 1 lit. a IVV einstufte und ihr ein IV-Taggeld ausrichtete. Daran vermag auch der Hinweis der Beschwerdeführerin nichts zu ändern, Personen, die in Geschützten Werkstätten arbeiteten, seien AHV-rechtlich als Nichterwerbstätige zu qualifizieren. Denn entscheidend für die Einstufung nach Art. 22 IVG sind die Verhältnisse vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit und nicht diejenigen während der Eingliederungsmassnahme. Somit fällt die Beschwerdeführerin nicht in den Anwendungsbereich von Art. 11a IVG und hat gegenüber der Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf Ersatz der Betreuungskosten.”
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