Nouvelle teneur selon le ch. I de la LF du 21 mars 2003 (4erévision AI), en vigueur depuis le 1erjanv. 2004 (RO 2003 3837;FF 2001 3045). ↩
115 commentaries
Umschulung (Reclassement) zählt zu den Massnahmen beruflicher Art im Sinne von Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG. Zu diesen Massnahmen gehören insbesondere Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung und Kapitalhilfe.
“und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung und in Massnahmen beruflicher Art (Art. 8 Abs. 3 lit. abis und b IVG). Zu den Massnahmen beruflicher Art gehören insbesondere Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) und Kapitalhilfe (Art. 18d IVG).”
“Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a), und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Zu den Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art zählen die Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung und die Kapitalhilfe (Art. 8 Abs. 3 lit. b und Art. 15 ff. IVG; Urteil des Bundesgerichts 9C_131/2022 vom 12. September 2022 E. 2.2). Laut Art. 17 IVG hat der Versicherte hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2).”
“Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, insbesondere die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Art. 8 Abs. 1 IVG). Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfähig sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können. Als Integrationsmassnahmen gelten gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozial-beruflichen Rehabilitation und Beschäftigungsmassnahmen (Art. 14a Abs. 1 und 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Fassung; vgl. auch Art. 14a Abs. 1, 1bis und 2 IVG in der aktuellen Fassung). Unter dem Titel "Massnahmen beruflicher Art" sind insbesondere Berufsberatung (Art. 15 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG) und Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) vorgesehen.”
“und die Voraussetzungen für den Anspruch der einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen umfassen gemäss Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG Massnahmen beruflicher Art wie Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG) und Kapitalhilfe (Art. 18d IVG).”
Praxis: Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG wird in der Regel bejaht, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder länger dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet. Dieser Wert ist als Richtwert zu verstehen und keine starre Grenze.
“Andererseits haben Versicherte nach Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Als invalid in diesem Sinne gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490).”
“88a RAI, si la capacité de gain ou la capacité d’accomplir les travaux habituels de l’assuré s’améliore ou que son impotence ou encore le besoin de soins ou le besoin d’aide découlant de son invalidité s’atténue, ce changement n’est déterminant pour la suppression de tout ou partie du droit aux prestations qu’à partir du moment où on peut s’attendre à ce que l’amélioration constatée se maintienne durant une assez longue période. Il en va de même lorsqu’un tel changement déterminant a duré trois mois déjà, sans interruption notable et sans qu’une complication prochaine soit à craindre. 6. Règles sur les mesures de réadaptation Conformément à l'art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Selon l'al. 3 de cette disposition, les mesures de réadaptation comprennent: des mesures médicales (let. a), l'octroi de conseils et d'un suivi (let. abis), des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. ater), des mesures d'ordre professionnel (let. b) et l'octroi de moyens auxiliaires (let. d). L'art. 17 al. 1 LAI prévoit que l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20% environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé.”
“Die versicherte Person hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Unter Umschulung ist dabei grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich dabei um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
Eine Umschulung nach Art. 17 IVG kommt nicht in Betracht, wenn die versicherte Person trotz gesundheitlicher Einschränkungen in der bisherigen Erwerbstätigkeit arbeitsfähig bleibt bzw. wenn keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse von mindestens 20% vorliegt. In solchen Fällen ist die Vornahme einer Umschulung bzw. einer Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf nicht erforderlich.
“81 E. 3.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Der Beschwerdeführer musste in keine andere Erwerbstätigkeit eingegliedert werden als die vor dem Unfall ausgeführte. Eine Umschulung in Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG liegt deshalb nicht vor. Zudem erleidet er keine Erwerbseinbusse von mindestens 20 %, weil er das Doktorat (unverändert) wiederaufnehmen und weiterführen sowie am 23. März 2023 erfolgreich abschliessen konnte (act. IIA im Verfahren IV/2022/296 139 S. 2). Auch die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 IVG sind nicht gegeben, weil der Beschwerdeführer – im Nachgang zum Unfall vom 7. Februar 2021 und trotz den damit verbundenen gesundheitlichen Einschränkungen – nicht in seinen bisherigen Beruf als ... ʺwiedereingeschultʺ werden musste. So wurde bei ihm gesundheitsbedingt keine neue Ausbildung in der bisherigen Tätigkeit als ... bzw. ... notwendig, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt (Stellungnahme vom 17. August 2023, S. 3 Ziff. 10). Ein Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG besteht nach dem Gesagten nicht.”
“Da der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter/Sachbearbeiter/Kundenberater arbeitsfähig ist, erübrigt sich die Vornahme eines Einkommensvergleichs. Ein Anspruch auf berufliche Massnahmen ist zu verneinen. Eine allfällige Berufsberatung (Art. 15 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG) oder (weitere) Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) ist nicht erforderlich. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente, welcher einen Invaliditätsgrad von mindestens 40 % voraussetzen würde (vgl. E. 1.5), ist ebenfalls zu verneinen.”
Ob eine gesundheitlich bedingte Umschulungsbedürftigkeit im Sinne von Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung. Der Eintritt einer solchen Umschulungsbedürftigkeit ist als leistungsspezifischer Versicherungsfall zu qualifizieren, wobei die für die Leistung erforderlichen Voraussetzungen für jede Leistungsart gesondert festzustellen sind.
“des Versicherungsfalls erfolgt in jenem Zeitpunkt, da die gesundheitliche Einschränkung die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) und somit eine Leistung der IV objektiv erstmals angezeigt ist. Er ist für jede Leistungsart einzeln festzustellen (vgl. BGE 126 V 241 E. 4; Urteil 8C_606/2011 vom 13. Januar 2012 E. 3.4). Es ist möglich, dass für denselben Gesundheitsschaden verschiedene leistungsspezifische Versicherungsfälle vorliegen, die allenfalls zu verschiedenen Zeitpunkten zum Tragen kommen (berufliche oder medizinische Massnahme, Hilfsmittel, Rente usw.). Bei beruflichen Eingliederungsmassnahmen tritt der Versicherungsfall ein, wenn die versicherte Person infolge des Gesundheitsschadens ohne die in Frage stehende berufliche Vorkehr nicht mehr als hinreichend eingegliedert erscheint (Urteil 9C_652/2007 vom 24. Juli 2008 E. 2.1 mit Verweis auf MEYER-BLASER, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 118). Eine im Sinne von Art. 17 IVG nicht hinreichende Eingliederung ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht; unmittelbar drohende Invalidität genügt (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG; BGE 124 V 108 E. 2b). Unerheblich ist demnach der Zeitpunkt, in dem eine Anmeldung eingereicht oder von dem an eine Leistung gefordert wird (vgl. Urteil 9C_655/2015 vom 14. Dezember 2015 E. 4).”
“Ob bei der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen einer gesundheitlich bedingten Umschulungsbedürftigkeit gegeben sind und damit eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 26. Mai 2021 (vgl. oben E. 1.3.4.).”
“Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hinweisen).”
“Ein Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass diese infolge Invalidität notwendig ist und eine Erwerbseinbusse von etwa 20 % besteht (vorstehend E. 1.4). Ob beim Beschwerdeführer die Voraussetzungen einer gesundheitlich bedingten Umschulungsbedürftigkeit gegeben sind und damit eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 22. Juli 2020 (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hinweisen).”
Die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf wird nach Art. 17 Abs. 2 IVG der Umschulung gleichgestellt. Sie umfasst berufliche Eingliederungsmassnahmen, etwa Auffrischungskurse oder Schulungen zur Beherrschung neuer Arbeitsmittel (z. B. IT), wenn diese erforderlich und geeignet sind, der versicherten Person zu ermöglichen, ihre bisherige Tätigkeit wieder auszuüben. Bei längerer Branchenerfahrung kann eine solche Wiedereinschulung ausreichend sein; sie zielt darauf ab, die Marktchancen bzw. die Erwersmöglichkeit in der bisherigen Tätigkeit annähernd wiederherzustellen (z. B. ohne oder mit keiner wesentlichen Minderung des Erwersertrags).
“a) La question de la prépondérance de facteurs psychosociaux et du refus des mesures professionnelles pour ce motif (cf. consid. 5b/dd ci-dessus) peut demeurer indécise en l’espèce dès lors que le droit à ces prestations doit aussi être nié pour les motifs indiqués ci-dessous. b) Le but d’une mesure de réadaptation consiste effectivement à prévenir, éliminer ou réduire l’influence d’une atteinte à la santé sur la capacité de gain de la personne assurée (art. 1a let. a LAI). Or, il ressort des constatations des experts que la recourante est médicalement apte à exercer, à 70 % (Expertise, pp. 5-6 ch. 4.7 et 4.8), n’importe quelle activité dont en particulier celle, habituelle, de coiffeuse, adaptée aux limitations fonctionnelles médico-théoriques, de sorte que l’intéressée ne remplit pas les conditions du droit à une mesure de reclassement dans une autre profession (TF 9C_413/2008 du 14 novembre 2008 consid. 2.2). En outre, la rééducation dans la même profession, que la loi assimile au reclassement (art. 17 al. 2 LAI), comprend un ensemble de mesures de réadaptation de nature professionnelle, nécessaires et adéquates pour procurer à la personne assurée – dans l’activité qui est déjà la sienne – une possibilité de gain équivalant à peu près à celle dont elle disposerait si elle n’était pas invalide (ATF 99 V 34 consid. 2). La jurisprudence a par exemple considéré comme adéquate au titre de cette rééducation, chez un dessinateur en chauffage qui n’avait plus exercé cette activité depuis des années, une remise à niveau des connaissances accompagnée d’une formation destinée à maîtriser les outils informatiques et qui devait lui permettre d’offrir à nouveau ses services sur le marché de l’emploi sans subir de perte de gain (TFA I 702/00 du 30 avril 2001 consid. 2b). La recourante est au bénéfice d’une longue expérience dans le domaine de la coiffure. Il ressort de l’extrait du Compte Individuel AVS du 7 juin 2016 qu’elle a travaillé dans cette activité comme salariée de 1999 à 2012 et comme indépendante par la suite.”
“a) La question de la prépondérance de facteurs psychosociaux et du refus des mesures professionnelles pour ce motif (cf. consid. 5b/dd ci-dessus) peut demeurer indécise en l’espèce dès lors que le droit à ces prestations doit aussi être nié pour les motifs indiqués ci-dessous. b) Le but d’une mesure de réadaptation consiste effectivement à prévenir, éliminer ou réduire l’influence d’une atteinte à la santé sur la capacité de gain de la personne assurée (art. 1a let. a LAI). Or, il ressort des constatations des experts que la recourante est médicalement apte à exercer, à 70 % (Expertise, pp. 5-6 ch. 4.7 et 4.8), n’importe quelle activité dont en particulier celle, habituelle, de coiffeuse, adaptée aux limitations fonctionnelles médico-théoriques, de sorte que l’intéressée ne remplit pas les conditions du droit à une mesure de reclassement dans une autre profession (TF 9C_413/2008 du 14 novembre 2008 consid. 2.2). En outre, la rééducation dans la même profession, que la loi assimile au reclassement (art. 17 al. 2 LAI), comprend un ensemble de mesures de réadaptation de nature professionnelle, nécessaires et adéquates pour procurer à la personne assurée – dans l’activité qui est déjà la sienne – une possibilité de gain équivalant à peu près à celle dont elle disposerait si elle n’était pas invalide (ATF 99 V 34 consid. 2). La jurisprudence a par exemple considéré comme adéquate au titre de cette rééducation, chez un dessinateur en chauffage qui n’avait plus exercé cette activité depuis des années, une remise à niveau des connaissances accompagnée d’une formation destinée à maîtriser les outils informatiques et qui devait lui permettre d’offrir à nouveau ses services sur le marché de l’emploi sans subir de perte de gain (TFA I 702/00 du 30 avril 2001 consid. 2b). La recourante est au bénéfice d’une longue expérience dans le domaine de la coiffure. Il ressort de l’extrait du Compte Individuel AVS du 7 juin 2016 qu’elle a travaillé dans cette activité comme salariée de 1999 à 2012 et comme indépendante par la suite.”
Als invalid im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG gilt, wer wegen Art und Schwere des Gesundheitsschadens in den bisher ausgeübten und in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet. Ein Anspruch auf Umschulung setzt damit eine solche Invalidität oder deren unmittelbare Bedrohung voraus und besteht nur, wenn die Umschulung die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhält oder verbessert.
“Andererseits haben Versicherte nach Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Als invalid in diesem Sinne gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.”
“sowie die berufliche Weiterausbildung, sofern dadurch die Erwerbsfähigkeit wesentlich verbessert werden kann (lit. c). Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit besteht, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und die Erwerbsfähigkeit dadurch voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Der Umschulungsanspruch setzt folglich eine Invalidität oder die unmittelbare Bedrohung durch eine solche voraus (Art. 8 Abs. 1 IVG). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer wegen der Art und Schwere des eingetretenen Gesundheitsschadens in den bisher ausgeübten und in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden und noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet; dabei bemisst sich die Einbusse an dem vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielten Erwerbseinkommen (BGE 124 V 108).”
Fehlt ein Bezug zur Invalidität (z. B. wenn die berufliche Umorientierung bereits lange vor der geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigung beschlossen wurde), kann dies den Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG ausschliessen, da die Massnahme invaliditätsbedingt sein muss.
“Hinzu komme, dass der Wunsch nach einer beruflichen Umorientierung weit vor der geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigung gefasst worden sei und damit invaliditätsfremd sei. Vor diesem Hintergrund könne offenbleiben, ob auf die Feststellungen des RAD bezüglich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers abgestellt werden könne. Der Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen sei somit zu Recht abgelehnt worden. 2.2. Der Beschwerdeführer hält dagegen, es bestünden (geringe) Zweifel an der Schlüssigkeit der Darstellung des RAD, weshalb weitere Abklärungen vorzunehmen seien. Die Anspruchsvoraussetzungen von Art. 17 IVG seien entgegen der Annahme der Beschwerdeführerin als erfüllt zu betrachten, weshalb dem Beschwerdeführer eine Umschulung zur Fachperson Information/Dokumentation zu gewähren sei. 2.3. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin Bundesrecht verletzte, indem sie den Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen (im Sinne einer Umschulung nach Art. 17 IVG) verneinte. 3. 3.1. 3.1.1. Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1bis IVG). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderen in Massnahmen beruflicher Art (lit. c). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art.”
Bestehen begründete Zweifel an der Schlüssigkeit medizinischer Feststellungen, sind vorentscheidende weitere medizinische Abklärungen einzuholen, da die Verwaltung für die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen ärztliche Informationen benötigt.
“Sie werden im Folgenden jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet. 2. 2.1. Die Beschwerdegegnerin vertritt die Ansicht, es mangle vorliegend an den Anspruchsvoraussetzungen für eine Umschulung nach Art. 17 IVG. So habe der Beschwerdeführer im Februar 2022 eine neue Stelle angetreten, bei welcher er ein mit seiner ursprünglichen Tätigkeit vergleichbares Einkommen erziele. Hinzu komme, dass der Wunsch nach einer beruflichen Umorientierung weit vor der geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigung gefasst worden sei und damit invaliditätsfremd sei. Vor diesem Hintergrund könne offenbleiben, ob auf die Feststellungen des RAD bezüglich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers abgestellt werden könne. Der Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen sei somit zu Recht abgelehnt worden. 2.2. Der Beschwerdeführer hält dagegen, es bestünden (geringe) Zweifel an der Schlüssigkeit der Darstellung des RAD, weshalb weitere Abklärungen vorzunehmen seien. Die Anspruchsvoraussetzungen von Art. 17 IVG seien entgegen der Annahme der Beschwerdeführerin als erfüllt zu betrachten, weshalb dem Beschwerdeführer eine Umschulung zur Fachperson Information/Dokumentation zu gewähren sei. 2.3. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin Bundesrecht verletzte, indem sie den Anspruch des Beschwerdeführers auf berufliche Massnahmen (im Sinne einer Umschulung nach Art. 17 IVG) verneinte. 3. 3.1. 3.1.1. Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität.”
“7 LPGA, est réputée incapacité de gain toute diminution de l'ensemble ou d'une partie des possibilités de gain de l'assuré sur un marché du travail équilibré dans son domaine d'activité, si cette diminution résulte d'une atteinte à sa santé physique, mentale ou psychique et qu'elle persiste après les traitements et les mesures de réadaptation exigibles (al. 1). Seules les conséquences de l'atteinte à la santé sont prises en compte pour juger de la présence d'une incapacité de gain. De plus, il n'y a incapacité de gain que si celle-ci n'est pas objectivement surmontable (al. 2). 3.2. Les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (art. 8 al. 1 LAI). Les mesures de réadaptation comprennent notamment des mesures médicales, l’octroi de conseils et d’un suivi, des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle, des mesures d’ordre professionnel et l’octroi de moyens auxiliaires (art. 8 al. 3 LAI). Le reclassement est une mesure d'ordre professionnel. Aux termes de l'art. 17 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). Est considéré comme invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté parce que l'atteinte à la santé est d'un genre et d'une importance tels que l'on ne peut plus exiger la poursuite, en tout ou partie, de la même activité professionnelle. Le degré d'invalidité doit atteindre un certain niveau, ce qui est le cas, selon la jurisprudence, lorsque la perte de gain durable liée à l'invalidité est de 20% environ dans les activités lucratives encore exigibles sans formation professionnelle supplémentaire (il ne s'agit toutefois que d'une valeur indicative; ATF 130 V 488 consid. 4.2). 3.3. Pour statuer, l'administration (ou le juge en cas de recours) a besoin d'informations que seul le médecin est à même de lui fournir.”
Umschulung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG sind rechtsprechungsgemäss berufsbildende Eingliederungsmassnahmen, die erforderlich und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität erwerbstätigen Person eine ihrer früheren Tätigkeit annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Die «annähernde Gleichwertigkeit» bezieht sich dabei vorrangig auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit und nicht primär auf das Ausbildungsniveau. Anspruch besteht grundsätzlich nur auf die für den jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht auf die bestmöglichen Vorkehren. Als invalid im hier relevanten Sinn gilt, wer infolge des Gesundheitsschadens in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Tätigkeiten eine erhebliche, etwa dauerhaft oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse erleidet (in der Rechtsprechung ungefähr bei einer Einbusse von 20 %).
“Andererseits haben Versicherte nach Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Als invalid in diesem Sinne gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet (BGE 124 V 108 E. 2b S. 110 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490).”
“Die versicherte Person hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, welche notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E.”
“Die versicherte Person hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist dabei rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E.”
“Gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2016 IV Nr. 10 S. 31 E. 4.1).”
Besteht die versicherte Person in tatsächlicher oder medizinisch bestätigter Weise auf der Fortsetzung ihrer früheren (allenfalls angepassten) Erwerbstätigkeit und kann sie diese ausüben, fehlen die Voraussetzungen des Anspruchs auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit. Ebenso besteht kein Anspruch, wenn die versicherte Person ihre frühere Tätigkeit wieder vollständig ausüben kann. (Stützt sich auf die zitierte Rechtsprechung zu Art. 17 IVG.)
“Le recourant soutient que, durant toute la procédure administrative, l'intimée n'aurait proposé aucune autre démarche de réinsertion que celle chez son ancien employeur. Il serait donc contraire à la bonne foi de lui reprocher indirectement cette réinsertion, en lui imposant un autre emploi. À ce propos, il sied de rappeler que la réadaptation professionnelle incombe en principe aux organes de l'assurance-invalidité (cf. art. 19 al. 1 LAA et art. 15 ss LAI). En l'espèce, l'OAI a constaté, dans le rapport du 3 novembre 2021 concernant la réadaptation ainsi que dans son projet de décision du 8 novembre 2021, qu'un droit théorique à un reclassement (art. 17 LAI) existait, dès lors que l'activité exercée auparavant n'était plus réalisable à 100 %; toutefois, les conditions subjectives du droit à cette mesure n'étaient pas réalisées, parce que le recourant souhaitait conserver son activité habituelle adaptée à 60 %. Le grief soulevé par le recourant est ainsi infondé. La cour cantonale a en outre exposé à juste titre que le principe général de l'obligation de diminuer le dommage valable en droit des assurances sociales, ancré notamment à l'art. 21 al. 4 LPGA, exige de l'assuré de mettre en oeuvre tout ce qu'on peut raisonnablement attendre de lui pour atténuer les conséquences de son accident (ATF 134 V 109 consid. 10.2.7; 129 V 460 consid. 4.2).”
“________ et AG.________ échouent par ailleurs à démontrer une aggravation de l’état de santé de la recourante et, singulièrement, une péjoration de ses limitations fonctionnelles. En dehors de l’atteinte à l’épaule gauche, qui a fait l’objet d’une évaluation de la capacité de travail fonctionnelle par la Dre Q.________ et inchangée depuis, il n’y a aucun élément médical objectif plaidant pour une aggravation de l’état de santé de la recourante. Il faut ainsi retenir que celle-ci dispose d’une capacité de travail complète dans son ancienne activité professionnelle, laquelle est adaptée aux limitations fonctionnelles retenues par la Dre Q.________ (cf. consid. 7 de l’arrêt du 2 février 2023 dans la cause AA 55/21 – 14/2023). 6. a) Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). Lorsqu’une personne a recouvré la capacité à reprendre l’exercice de son activité habituelle, elle ne remplit pas les conditions du droit à une mesure de reclassement (TF 9C_413/2008 du 14 novembre 2008 consid. 2.2). b) Tel est le cas de la recourante qui a recouvré une pleine capacité de travail dans son ancienne activité, de sorte que c’est à juste titre que l’OAI ne lui a pas proposé de reclassement dans une autre profession. 7. Un complément d’instruction sous la forme d’une expertise est inutile et les requêtes formulées en ce sens par l’intéressée dans ses écritures doivent être rejetées.”
“Puis, les limitations fonctionnelles éventuelles seraient suffisamment prises en compte dans la retenue d’un poste sans responsabilité. 6. a) En l’absence d’atteinte invalidante, il n’est pas utile de procéder à une comparaison des revenus puisque la capacité de travail et de gain est réputée entière dans l’activité habituelle, ce depuis toujours. b) Il n’y a pas lieu non plus d’examiner le droit à des mesures de reclassement professionnel puisque la recourante est apte à exercer son activité habituelle, ce même dans l’hypothèse décrite ci-avant au consid. 5e où elle subirait un préjudice économique de 22,58 %. Certes, le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). Toutefois, lorsqu’une personne a recouvré la capacité à reprendre l’exercice de son activité habituelle, elle ne remplit pas les conditions du droit à une mesure de reclassement (TF 9C_413/2008 du 14 novembre 2008 consid. 2.2). Il n’y a pas non plus d’invalidité au sens de l’art. 17 LAI (droit au reclassement) lorsque la personne assurée est suffisamment réadaptée et qu’il est possible de lui procurer un emploi correspondant à ses aptitudes sans formation complémentaire ou lorsque, dans une situation équilibrée du marché du travail, il existe suffisamment d’activités non moins rémunérées que la précédente et dont l’exercice peut être exigé au regard de l’état de santé et des qualifications de l’assuré (Michel Valterio, Loi fédérale sur l’assurance-invalidité (LAI), Commentaire, Genève/Zurich/Bâle 2018, n° 8 ad art. 17). 7. a) En définitive, le recours, entièrement mal fondé, doit être rejeté et la décision de l’intimé du 27 juillet 2020, confirmée. b) En dérogation à l’art. 61 let. a LPGA, la procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestations de l’AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis LAI). En l’espèce, les frais judiciaires, arrêtés à 400 fr., sont imputés à la recourante qui succombe.”
Bei der Prüfung eines Anspruchs auf Umschulung nach Art. 17 IVG hat die IV-Stelle sowohl die medizinische Zumutbarkeit (vgl. Anforderungsprofil/Expertise) als auch die konkrete Durchführbarkeit der in Aussicht gestellten Tätigkeit zu prüfen; dabei ist auf die realen Anforderungen der Tätigkeit abzustellen und nicht allein auf die Berufsbezeichnung. Sind die erforderlichen Abklärungen nicht vorhanden oder unvollständig, ist die Sache zur ergänzenden Abklärung bzw. Rückweisung zu verweisen.
“Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese hat unter Vornahme der notwendigen Abklärungen konkret zu prüfen, ob sich eine Ausbildung mit anschliessender beruflicher Tätigkeit finden lässt, die neben der medizinischen Zumutbarkeit (vgl. Anforderungsprofil gemäss Expertise der Gutachterstelle C.________ vom 30. April 2021) auch den gesetzlichen Anforderungen an eine Umschulung (Art. 17 IVG, Art. 6 IVV) entspricht. Danach hat sie neu zu entscheiden.”
“Sur le vu de ce qui précède, les tâches réelles de l'activité de coordinateur d'atelier ne correspondent pas aux tâches listées dans la décision querellée et ne sont dès lors pas adaptées aux atteintes et limitations fonctionnelles du recourant. L'OAI a considéré à tort que le projet professionnel était adapté à la problématique de santé du recourant. Il avait du reste lui aussi reconnu que le stage auprès de P.________ AG n'était pas complétement en adéquation avec le poste de coordinateur d'atelier tel que prévu en théorie, notamment en raison de l'emplacement du bureau et de la réalisation de petits travaux de carrosserie. Au vu des éléments présentés précédemment, il faut retenir que c'est le poste de coordinateur d'atelier d'une manière générale, avec ses exigences concrètes, qui n'est pas adapté et constitue dès lors une possibilité de travail irréaliste. Partant, le reclassement dans cette activité ne permet pas au recourant de réaliser le revenu retenu par l'OAI. 4.5. L'activité de coordinateur d'atelier de carrosserie n'étant pas adaptée, il reste à analyser si l'activité d'aide comptable pour laquelle le recourant a également été formé peut à elle seule constituer une mesure de reclassement suffisante au sens de l’art. 17 LAI. 4.5.1. Par communication du 19 juin 2018, l'OAI annonçait la prise en charge des frais inhérents à la formation d'aide comptable auprès de F.________ du 1er juillet 2018 au 31 juillet 2019 pour un montant de CHF 4'890.- dans l'objectif de retrouver une activité exigible (dossier OAI, p. 355). Dans un courrier électronique du 3 septembre 2018, le recourant indique à sa conseillère en réinsertion professionnelle auprès de l'OAI qu'il avait "terminé le premier tome sur quatre des cours d'aide comptable avec une moyenne de 5" (dossier OAI, p. 386). Il a également effectué deux stages pratiques dans des sociétés mais ses atteintes aux genoux l'ont empêché de les poursuivre (recours p. 5 s. et dossier OAI, p. 546). Enfin, dans un courrier du 18 mars 2021, le recourant reconnaît avoir bénéficié d'un reclassement professionnel durant la période du 1er juillet 2018 au 31 mars 2019 et remet une copie de la communication du 19 juin 2018. La Cour part ainsi du principe que, malgré l'interruption des expériences pratiques, la formation d'aide comptable est terminée, ou du moins, qu'elle aurait dû l'être.”
Bei der Prüfung des Umschulungsanspruchs ist konkret zu ermitteln, ob der Versicherte eine angepasste (wieder) aufzunehmende Erwerbstätigkeit während einer regulären Ganztagsarbeitszeit (in den vorliegenden Entscheiden regelmässig 8.5 Stunden) ohne zusätzliche Leistungsminderung verrichten kann. Dabei sind die konkreten physisch‑organisatorischen Zumutbarkeitsbeschränkungen zu erfassen (z. B. zulässige Gewichtsbelastungen, Verbot von Zwangshaltungen, Einschränkungen beim Stehen/Gehen, Vermeidung von Hocken/Knien, Treppensteigen, Arbeiten auf unebenem Gelände, Kälte-/Nässe‑Exposition etc.), soweit dies die medizinische Beurteilung ergibt.
“Mit der Einschätzung des behandelnden Orthopäden Dr. med. F.________ übereinstimmend geht der RAD-Orthopäde Dr. med. E.________ davon aus, dass dem Beschwerdeführer die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als … nicht mehr zumutbar ist (act. II 25/4), was mit Blick auf die Befunde und die Diagnosen überzeugt. Hingegen ist dem Beschwerdeführer eine adaptierte Tätigkeit, d.h. eine körperlich leichte bis ausnahmsweise mittelschwere Arbeit in wechselbelastender oder vorwiegend sitzender Position mit einer Gewichtsbelastung von maximal 10 bis 15 kg ganztags zu 8.5 Stunden ohne zusätzliche Leistungsminderung zumutbar. Dabei sollte er nicht vorwiegend Stehen sowie Gehen müssen und keine Zwangshaltungen sowie Arbeiten in gebückter Haltung ausüben müssen. Zu vermeiden sind Hocken und Knien sowie Gehen auf unebenem Gelände und längeres Abwärtsgehen, Springen, Steigen auf Leitern und Gerüste, häufiges Treppensteigen sowie Kälte-, Nässe- und Zugluftexposition (act. II 25/4). Nach dem Dargelegten ist die Voraussetzung von Art. 17 IVG, wonach der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht haben muss, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit als … unzumutbar macht, unbestrittenermassen erfüllt (vgl. E. 2.4.1 hiervor). Der Beschwerdeführer bringt hierzu auch keine Kritik vor (Beschwerde S. 4 Ziff. III/4). Umstritten ist dagegen, ob der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit unter Berücksichtigung der Arbeitsfähigkeit von 8.5 Stunden pro Tag ohne Leistungsminderung und des genannten Zumutbarkeitsprofils als in zureichender und zumutbarer Weise eingegliedert zu gelten hat. Es gilt deshalb in der Folge mit Blick auf die Erheblichkeitsschwelle des Umschulungsanspruchs mit einem Invaliditätsgrades von 20 % die erwerblichen Auswirkungen der dargelegten medizinischen Ausgangslage zu prüfen.”
“Gemäss letzterem ist der Beschwerdeführer in einer leichten bis mittelschweren manuellen Tätigkeit, ohne repetitive Tätigkeit mit Radialabduktion, Pro- und Supination, ohne kraftvolle Zug-, Stoss-, Drehbewegungen mit rechts, ohne Bedienen von vibrierenden Maschinen mit rechts, Schlägen, Hämmern, Spitzen oder Bohren mit rechts, ganztags arbeitsfähig (AB 157.3/7 f.). Die Beschwerdegegnerin geht davon aus, dass dieses Zumutbarkeitsprofil „spätestens“ seit Mai 2019 gilt (AB 183/1 i.V.m. AB 165/1), was nicht zu beanstanden ist und vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt wird. Damit ist erstellt, dass die Voraussetzung von Art. 17 IVG, wonach der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht haben muss, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht (vgl. E. 2.6.1 hiervor), erfüllt ist. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist dagegen, ob der Beschwerdeführer im Hinblick auf eine andere Tätigkeit als in zureichender und zumutbarer Weise eingegliedert zu gelten hat. Mit Blick darauf bzw. auf die spezifische Erheblichkeitsschwelle des Umschulungsanspruchs (vgl. E. 2.6.1 hiervor) gilt es die erwerblichen Auswirkungen der dargelegten medizinischen Ausgangslage zu prüfen.”
Der Anspruch nach Art. 17 Abs. 1 IVG umfasst in der Regel nur die für das Eingliederungsziel notwendigen und geeigneten berufsbildenden Massnahmen, nicht hingegen die nach den Umständen bestmöglichen Vorkehren. Gewöhnlich besteht kein Anspruch auf eine Ausbildung auf einem höheren Qualifikationsniveau als die frühere Tätigkeit, ausser die Art und Schwere der Invalidität machen eine höherstufige Ausbildung erforderlich, damit die Erwerbsfähigkeit optimal nutzbar ist. Die beruflichen Präferenzen der versicherten Person sind zu berücksichtigen, können aber nicht allein entscheidend sein.
“Die versicherte Person hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, welche notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E.”
“Selon l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, l'assuré ne peut prétendre une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé. Enfin, si les préférences de l'intéressé quant au choix du genre de reclassement doivent être prises en considération, elles ne sauraient toutefois jouer un rôle déterminant (ATF 139 V 399 consid.”
“Mit der Nennung der Notwendigkeit und Geeignetheit als Voraussetzung des Eingliederungsanspruchs hat der Verhältnismässigkeitsgrundsatz in Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG seine positivrechtliche Verankerung gefunden. Danach muss jede Massnahme, falls darauf ein gesetzlicher Anspruch bestehen soll, zur Erreichung des von ihr bezweckten Eingliederungszieles geeignet sein. Für ungeeigneten Mitteleinsatz hat die IV nicht aufzukommen. Die Geeignetheit bezieht sich einerseits (objektiv) auf die Massnahme, anderseits (subjektiv) auf die Person des Versicherten. Der Verhältnismässigkeitsaspekt der Notwendigkeit verschafft dem Versicherten den Eingliederungsanspruch insoweit, als dies im Hinblick auf die erwerbliche Situation nötig ist (Ulrich Meyer/MARCO REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, Art. 8 N 20). 3.2 Die versicherte Person hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Unter Umschulung ist dabei grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertigen Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. 3.3 Gemäss Art. 6 IVV gelten als Umschulung Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen (Abs.”
“Règles relatives aux mesures de réadaptation 3.1. Aux termes de l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant : (a.) que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels ; (b.) que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies. Les mesures de réadaptation comprennent notamment des mesures d’ordre professionnel (art. 8 al. 3 let. b LAI). Parmi les mesures professionnelles, on retrouve, entre autres, l’orientation professionnelle (art. 15 LAI) et le reclassement (art. 17). 3.2. Selon l’art. 15 LAI, l’assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d’une profession a droit à l’orientation professionnelle et à une mesure préparatoire à l’entrée en formation (al. 1). L’assuré auquel son invalidité rend difficile l’exercice de son activité antérieure a droit à l’orientation professionnelle (al. 2). 3.3. L’art. 17 al. 1 LAI énonce qu’un assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé. On notera aussi que si les préférences de l'intéressé quant au choix du genre de reclassement doivent être prises en considération, elles ne sauraient toutefois jouer un rôle déterminant (ATF 139 V 399 consid.”
“6 LPGA comme toute perte, totale ou partielle, de l’aptitude de l’assuré à accomplir dans sa profession ou son domaine d’activité le travail qui peut raisonnablement être exigé de lui, si cette perte résulte d’une atteinte à sa santé physique, mentale ou psychique. En cas d’incapacité de travail de longue durée, l’activité qui peut être exigée de l’assuré peut aussi relever d’une autre profession ou d’un autre domaine d’activité. b) L’assuré a droit à une rente si sa capacité de gain ou sa capacité d’accomplir ses travaux habituels ne peut pas être rétablie, maintenue ou améliorée par des mesures de réadaptation raisonnablement exigibles, s’il a présenté une incapacité de travail d’au moins 40 % en moyenne durant une année sans interruption notable et si, au terme de cette année, il est invalide à 40 % au moins (art. 28 al. 1 LAI). Pour évaluer le taux d’invalidité, le revenu que l’assuré aurait pu obtenir s’il n’était pas atteint dans sa santé (revenu sans invalidité) est comparé à celui qu’il pourrait obtenir en exerçant l’activité qui peut raisonnablement être exigée de lui après les traitements et les mesures de réadaptation, sur un marché du travail équilibré (revenu avec invalidité ; art. 16 LPGA). c) A teneur de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, l'assuré ne peut prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé (ATF 139 V 399 consid. 5.”
Nach der Rechtsprechung ist bei Art. 17 zu beachten, dass Umschulung nur dann gewährt wird, wenn sie infolge der Invalidität notwendig ist und voraussichtlich die Erwerbsfähigkeit erhält oder verbessert. Zudem gilt im Bereich der Invalidenversicherung der Grundsatz, dass Versicherte zumutbare Massnahmen zur Minderung der Folgen der Invalidität ergreifen müssen; dies umfasst auch Anstrengungen zur beruflichen Wiedereingliederung und ist bei der Beurteilung von Ansprüchen zu berücksichtigen.
“En l'absence d'une capacité de gain résiduelle économiquement exploitable, on est en présence d'une incapacité de gain totale qui ouvre le droit à une rente d'invalidité entière (arrêt du Tribunal fédéral 9C_755/2023 du 20 février 2024 consid. 5.2.2). 4.2 À teneur de l’art. 8 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant (al. 1) : que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Les mesures de réadaptation comprennent notamment (al. 3) : des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. ater) ; des mesures d’ordre professionnel (let. b). Selon l'art. 15 LAI, l’assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d’une profession a droit à l’orientation professionnelle et à une mesure préparatoire à l’entrée en formation (al. 1). L’assuré auquel son invalidité rend difficile l’exercice de son activité antérieure a droit à l’orientation professionnelle (al. 2). Conformément à l’art. 17 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). 4.3 D’après la jurisprudence, on applique de manière générale dans le domaine de l’assurance-invalidité le principe selon lequel un invalide doit, avant de requérir des prestations de l’assurance-invalidité, entreprendre de son propre chef tout ce qu’on peut raisonnablement attendre de lui pour atténuer le mieux possible les conséquences de son invalidité ; c’est pourquoi un assuré n’a pas droit à une rente lorsqu’il serait en mesure, au besoin en changeant de profession, d’obtenir un revenu excluant une invalidité ouvrant droit à une rente (sur ce principe général du droit des assurances sociales, voir ATF 123 V 233 consid. 3c ; 117 V 278 consid. 2b et les arrêts cités). La réadaptation par soi-même est un aspect de l’obligation de diminuer le dommage et prime aussi bien le droit à une rente qu’à celui des mesures de réadaptation (art.”
“En l'absence d'une capacité de gain résiduelle économiquement exploitable, on est en présence d'une incapacité de gain totale qui ouvre le droit à une rente d'invalidité entière (arrêt du Tribunal fédéral 9C_755/2023 du 20 février 2024 consid. 5.2.2). 4.2 À teneur de l’art. 8 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant (al. 1) : que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Les mesures de réadaptation comprennent notamment (al. 3) : des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. ater) ; des mesures d’ordre professionnel (let. b). Selon l'art. 15 LAI, l’assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d’une profession a droit à l’orientation professionnelle et à une mesure préparatoire à l’entrée en formation (al. 1). L’assuré auquel son invalidité rend difficile l’exercice de son activité antérieure a droit à l’orientation professionnelle (al. 2). Conformément à l’art. 17 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). 4.3 D’après la jurisprudence, on applique de manière générale dans le domaine de l’assurance-invalidité le principe selon lequel un invalide doit, avant de requérir des prestations de l’assurance-invalidité, entreprendre de son propre chef tout ce qu’on peut raisonnablement attendre de lui pour atténuer le mieux possible les conséquences de son invalidité ; c’est pourquoi un assuré n’a pas droit à une rente lorsqu’il serait en mesure, au besoin en changeant de profession, d’obtenir un revenu excluant une invalidité ouvrant droit à une rente (sur ce principe général du droit des assurances sociales, voir ATF 123 V 233 consid. 3c ; 117 V 278 consid. 2b et les arrêts cités). La réadaptation par soi-même est un aspect de l’obligation de diminuer le dommage et prime aussi bien le droit à une rente qu’à celui des mesures de réadaptation (art.”
Als Umschulung gelten Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte wegen ihrer Invalidität nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen (vgl. Art. 6 IVV/RAI).
“Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, haben Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten des Versicherten entspricht (Art. 16 Abs. 1 IVG). Der erstmaligen beruflichen Ausbildung gleichgestellt ist insbesondere die berufliche Neuausbildung invalider Versicherter, die nach dem Eintritt der Invalidität eine ungeeignete und auf die Dauer unzumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen haben (Art. 16 Abs. 2 lit. b IVG). Der Versicherte hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Als Umschulung gelten Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen (Art. 6 Abs. 1 IVV [SR831.201]).”
“Procédure Interjeté en temps utile et dans les formes légales auprès de l'autorité judiciaire compétente à raison du lieu ainsi que de la matière, par une assurée directement atteinte par la décision querellée et dûment représentée, le recours est recevable. 2. Règles sur les mesures de réadaptation 2.1. Conformément à l'art. 8 al. 1 de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales, LPGA; RS 830.1) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Selon l'al. 3 de cette disposition, les mesures de réadaptation comprennent des mesures médicales (let. a), l'octroi de conseils et d'un suivi (let. abis), des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. ater), des mesures d'ordre professionnel (let. b) et l'octroi de moyens auxiliaires (let. d). 2.2. L'art. 17 al. 1 LAI prévoit que l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d’une formation professionnelle initiale ou après le début de l’exercice d’une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer leur capacité de gain (art. 6 al. 1 du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité, RAI; RS 831.201). Par ailleurs, selon l'art. 16 al. 1 LAI, l’assuré qui a arrêté son choix professionnel, qui n’a pas encore eu d’activité lucrative et à qui sa formation professionnelle initiale occasionne, du fait de son invalidité, des frais beaucoup plus élevés qu’à une personne valide a droit au remboursement de ses frais supplémentaires si la formation répond à ses aptitudes.”
Notwendigkeit und Verhältnismässigkeit: Für einen Anspruch auf Umschulung ist konkret zu prüfen, ob die Massnahme erforderlich, geeignet und ausreichend ist; die versicherte Person hat nicht Anspruch auf die bestmögliche Ausbildung, sondern auf die zur Erreichung des Eingliederungszwecks notwendigen Massnahmen. Dabei sind medizinische Zumutbarkeit und die formalen Voraussetzungen (vgl. Art. 6 IVV) zu berücksichtigen. In die Prognose ist zudem die qualitative Vergleichbarkeit der Ausbildungen sowie die subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit einzubeziehen.
“Das Erfordernis der Notwendigkeit (Erforderlichkeit) ergibt sich aus dem allgemein für Eingliederungsmassnahmen geltenden Grundsatz, dass die versicherte Person in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen hat, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG). Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 139 V 115 E. 5.1, BGE 134 I 105 E. 3, BGE 131 V 9 E. 3.6.1; Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Aufl. 2022, N. 20 ff. zu Art. 8 IVG und N. 47 zu Art. 17 IVG; vgl. auch SVR 2021 IV Nr. 72 S. 240, 9C_623/2020 E. 2 mit Hinweisen). Dabei lässt sich der Umfang der erforderlichen Vorkehren nicht in abstrakter Weise festlegen, indem ein Minimum an Wissen und Können vorausgesetzt wird und nur diejenigen Massnahmen als berufsbildend anerkannt werden, die auf dem angenommenen Minimalstandard aufbauen. Auszugehen ist vielmehr von den Umständen des konkreten Falles, wozu auch die von Person zu Person unterschiedliche subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit (Gesundheitszustand, Leistungsvermögen, Bildungsfähigkeit, Motivation etc.) gehört (BGE 142 V 523 E. 6.3 mit Hinweisen).”
“Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese hat unter Vornahme der notwendigen Abklärungen konkret zu prüfen, ob sich eine Ausbildung mit anschliessender beruflicher Tätigkeit finden lässt, die neben der medizinischen Zumutbarkeit (vgl. Anforderungsprofil gemäss Expertise der Gutachterstelle C.________ vom 30. April 2021) auch den gesetzlichen Anforderungen an eine Umschulung (Art. 17 IVG, Art. 6 IVV) entspricht. Danach hat sie neu zu entscheiden.”
“Ce n’est pas l’atteinte à la santé en soi qui est assurée, ce sont bien plutôt les conséquences économiques de celle-ci, c’est-à-dire une incapacité de gain qui sera probablement permanente ou du moins de longue durée (ATF 127 V 294). Selon l'art. 4 al. 1 LAI, dite invalidité peut résulter d'une infirmité congénitale, d'une maladie ou d'un accident. 3. 3.1. Selon l'art. 8 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Aux termes de de l'art. 1novies du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI; RS 831.201), il y a menace d'invalidité lorsqu'il est établi au degré de vraisemblance prépondérante que l'assuré perdra sa capacité de gain. Le moment auquel pourrait survenir l'incapacité de gain n'est pas déterminant. En matière de réadaptation, on distingue notamment la formation professionnelle initiale (art. 16 LAI) des mesures de reclassement (art. 17 LAI). 3.2. L’art. 17 al. 1 LAI énonce qu’un assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé.”
“Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Umschulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – ausschliesslich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkommensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Möglichkeiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzunehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellenwert der beiden zu vergleichenden Berufe mit zu berücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbildungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186). Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG setzen subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/aa; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3). Nicht unter Umschulung fallen Massnahmen der sozialberuflichen Rehabilitation (wie Gewöhnung an den Arbeitsprozess, Aufbau der Arbeitsmotivation, Stabilisierung der Persönlichkeit, Einüben der sozialen Grundelemente) mit dem primären Ziel, die Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person zu erreichen oder wieder herzustellen (ZAK 1992 S. 367 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts I 527/00 vom 30. April 2001).”
“Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Umschulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – ausschliesslich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkommensvergleichs, ohne Rücksicht auf den qualitativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Möglichkeiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzunehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Gesichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkommensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellenwert der beiden zu vergleichenden Berufe mit zu berücksichtigen. Die annähernde Gleichwertigkeit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbildungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186). Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG setzen subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/aa; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3). Nicht unter Umschulung fallen Massnahmen der sozialberuflichen Rehabilitation (wie Gewöhnung an den Arbeitsprozess, Aufbau der Arbeitsmotivation, Stabilisierung der Persönlichkeit, Einüben der sozialen Grundelemente) mit dem primären Ziel, die Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person zu erreichen oder wieder herzustellen (ZAK 1992 S. 367 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts I 527/00 vom 30. April 2001).”
Fehlende oder ungenügende Vorbildung kann eine nachträgliche berufliche Bildung bzw. Umschulung rechtfertigen. Nach der Praxis (vgl. 5.10.1) kommen Umschulungsmassnahmen auch für Versicherte in Frage, die nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorherige Ausbildung eine Qualifikation benötigen, sofern die Umschulung wegen der Invalidität notwendig ist und die Erwerbsfähigkeit damit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann.
“Il a le devoir d'informer l'institution de toute situation préjudiciable aux personnes et à l'image de l'État. Dans le cadre de ses activités, le SSP peut solliciter les médecins traitants, les médecins conseil ou des experts pour des avis. 5.10 Selon l’art. 8 al. 1 de la loi fédérale sur l’assurance-invalidité du 19 juin 1959 (LAI - 831.20), les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Elles comprennent les mesures d’ordre professionnel, dont notamment le reclassement (art. 8 al. 3 let. b LAI). L’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (art. 17 al. 1 LAI). 5.10.1 Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d’une formation professionnelle initiale ou après le début de l’exercice d’une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer leur capacité de gain (art. 6 al. 1 du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité du 17 janvier 1961 - RAI - RS 831.201). 5.10.2 L’employeur collabore activement avec l’office AI. Il contribue à la mise en œuvre d’une solution appropriée s’inscrivant dans les limites du raisonnable (art. 7c LAI). L'art. 7c LAI ne comporte aucune obligation pour l'employeur. On lui demande en quelque sorte « moralement » de contribuer à la mise en œuvre d'une solution appropriée s'inscrivant dans les limites du raisonnable. (Michel VALTERIO, Commentaire de la loi fédérale sur l'assurance-invalidité [LAI], 2018, n. 2 à 4 ad art. 7c LAI, p. 92 s.). 6. 6.1 En l’espèce, les parties s’opposent sur le fondement de la résiliation des rapports de service avec effet au 30 juin 2023.”
Nach der Rechtsprechung setzt ein Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG in der Regel einen Invaliditätsgrad von etwa 20 % (Erwerbseinbusse) voraus; liegt der Invaliditätsgrad deutlich darunter, wird ein Anspruch üblicherweise nicht bejaht.
“Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (Bst. a), und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (Bst. b). Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit hat gemäss Art. 17 IVG der Versicherte, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Der Umschulungsanspruch setzt eine Invalidität oder die unmittelbare Bedrohung durch eine solche voraus (Art. 8 Abs. 1 IVG). Hierfür muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben. Dies ist der Fall, wenn die versicherte Person eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 Prozent erleidet (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen). Gemäss Art. 18 Abs. 1 IVG haben arbeitsunfähige (Art. 6 ATSG) Versicherte, die eingliederungsfähig sind, Anspruch auf Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes oder im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes.”
“Im angefochtenen Entscheid werden die gesetzlichen Bestimmungen zu den Begriffen der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG), der drohenden Invalidität (Art. 1novies IVV [SR 831.201]) und der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) sowie zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Fassung i.V.m. Art. 16 ATSG) zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig sind die vorinstanzlichen Ausführungen zum Anspruch auf eine Umschulung (Art. 17 IVG), der grundsätzlich einen Invaliditätsgrad von 20 % voraussetzt (vgl. BGE 139 V 399 E. 5.3 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.”
“Le droit à une mesure de réadaptation déterminée suppose en effet qu’elle soit appropriée au but de la réadaptation poursuivi par l’assurance-invalidité, tant objectivement en ce qui concerne la mesure que sur le plan subjectif en ce qui concerne la personne de l’assuré. En effet, une mesure de réadaptation ne peut être efficace que si la personne à laquelle elle est destinée est susceptible, partiellement au moins, d'être réadaptée (TF 9C_846/2018 du 29 novembre 2019 consid. 5.1 et la jurisprudence citée). Partant, si l’aptitude subjective de réadaptation de l’assuré fait défaut, l’administration peut refuser de mettre en œuvre une mesure ou y mettre fin (TF I 552/06 du 13 juin 2007 consid. 3.1 ; TFA I 370/98 du 26 août 1999 publié in : VSI 3/2002 p. 111 consid. 2 et référence citée). c) Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). 9. a) En l’occurrence, le degré d’invalidité de 15 % du recourant est insuffisant pour ouvrir le droit à un reclassement dans une nouvelle profession. Il faut par ailleurs constater que le recourant n’a pas démontré sa volonté à poursuivre des mesures de réadaptation. De telles mesures lui ont en effet été proposées début 2021 par le service de réadaptation de l’OAI, qui avait pris contact avec sa psychothérapeute et sa psychiatre traitante, lesquelles avaient soutenu cette démarche (note d’entretien du 26 février 2021). Invité à s’annoncer auprès d’un centre de réinsertion socio-professionnelle en vue de la mise en place d’une mesure de réinsertion, le recourant n’a toutefois donné aucune suite au courrier de l’OAI et a ensuite fait savoir, par l’intermédiaire de sa fille, qu’il avait mal au dos et qu’il ne pouvait rien faire.”
“e) Ainsi, force est de constater que du point de vue de l’exigibilité d’une activité adaptée, la situation de l’intéressé le 2 février 2022 reste essentiellement superposable à celle prévalant lors de la décision du 19 juin 2017. En l’absence d’évolution notable de son état de santé, les conditions d’une révision ne sont pas remplies. C’est donc à juste titre que l’OAI a rejeté la troisième demande de prestations du recourant. 8. Compte tenu de ce qui précède, on ne voit pas en quoi un complément d’instruction sous la forme d’une expertise judiciaire permettrait d’apporter un éclairage différent de la situation, de sorte que la requête du recourant peut être écartée sur la base d’une appréciation anticipée des preuves (ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; 140 I 285 consid. 6.3.1 ; 130 II 425 consid. 2.1). 9. On rappellera qu’en vertu de l'art. 17 al. 1 LAI, la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées), laquelle fait en l’occurrence défaut. 10. a) En définitive, mal fondé, le recours doit être rejeté et la décision rendue le 2 février 2022 par l’intimé confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur des prestations de l’assurance-invalidité est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis LAI). Il convient de les fixer à 600 fr. et de les mettre à la charge de la partie recourante, vu le sort de ses conclusions. c) Il n’y a pas lieu d’allouer de dépens à la partie recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art.”
“Les IgE sp pour l'allergène majeur des acariens de la poussière étant positives, on pouvait proposer au patient une désensibilisation, par voie sous-cutanée ou sublinguale, à rediscuter avec lui. Enfin, les certificats médicaux établis les 27 mars et 19 avril 2023 par la Dre X.________ – que l’assuré a produit lors de la procédure de recours – sont sommairement motivés. Ils ne permettent ainsi pas de comprendre les raisons pour lesquelles la médecin traitante du recourant a retenu une capacité de travail nulle dans l’activité habituelle pour la période du 1er novembre au 30 avril 2023, respectivement au 31 décembre 2023, de sorte qu’ils ne se révèlent, eux aussi, pas en mesure de remettre en doute les conclusions du Dr R.________ contenues dans son rapport du 12 mai 2022. c) Dès lors, au vu de ce qui précède, il apparaît que le recourant jouit d’une capacité de travail pleine dans son activité habituelle de logisticien. Les alternatives thérapeutiques au traitement des allergies aux acariens de la poussière ne sont de surcroît pas épuisées. Partant, c’est à juste titre que l’intimé lui a refusé le droit à un reclassement au sens de l’art. 17 LAI et à une rente d’invalidité, étant donné qu’il ne présente pas une atteinte à la santé incapacitante et que, de ce fait, son degré d’invalidité n’atteint pas le seuil de 20 % fixé par la jurisprudence (cf. supra consid. 3c/aa), respectivement de 40 % prévu à l’art. 28 al. 1 let. c LAI. 6. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision de l’intimé du 28 février 2023 confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestations de l’assurance-invalidité est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis LAI). Il convient de les fixer à 600 fr. et de les mettre à la charge de la partie recourante, vu le sort de ses conclusions. c) Il n’y a pas lieu d’allouer de dépens à la partie recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art. 61 let. g LPGA ; ATF 127 V 205 consid. 4b). Par ces motifs, la Cour des assurances sociales prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision rendue le 28 février 2023 par l’Office de l'assurance-invalidité pour le canton de Vaud est confirmée.”
“Der Beschwerdeführer beantragte subeventualiter die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen (Urk. 1 S. 2), wobei aus der Beschwerdeschrift nicht hervorgeht, um welche Massnahmen er konkret ersucht. Zunächst ist daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer in einer Verweistätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Ist jemand in einer zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er in dieser bereits eingliederungsfähig und es braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliederungsfähigkeit herzustellen. Entsprechend besteht vorliegend kein Anspruch auf Integrationsmassnahmen gemäss Art. 14a IVG (vgl. BGE 137 V 1 E. 7). Sodann besteht auch kein Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG, da der dafür verlangte Mindestinvaliditätsgrad von 20 % vorliegend nicht erreicht ist. Der Anspruch auf Berufsberatung nach Art. 15 IVG setzt voraus, dass die versicherte Person an sich zur Berufswahl oder zur beruflichen Neuorientierung fähig, infolge ihres Gesundheitsschadens aber darin behindert ist, weil die Kenntnisse über Neigungen, berufliche Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf zu wählen (ZAK 1977 S. 191 E. 2; Urteil des Bundesgerichts I 564/04 vom 14. April 2005 E. 4 mit Hinweisen). Eine Berufsberatung entfällt grundsätzlich, wenn für eine notwendige berufliche Neuorientierung keine besonderen Kenntnisse über die Möglichkeiten behinderungsangepasster Tätigkeiten erforderlich sind, weil der betroffenen Person eine Vielzahl solcher Beschäftigungen offen steht, bzw. wenn die versicherte Person ohne Massnahmen wie Berufswahlgespräche-, Neigungs- und Begabungstests in der Lage ist, einen ihren Verhältnissen angepassten Beruf zu wählen (Bucher, Eingliederungsrecht der Invalidenversicherung, Rz.”
“Bei einem Valideneinkommen von Fr. 78'624.--, einem Invalideneinkommen von Fr. 68'923.50 und somit einem Invaliditätsgrad von rund 12 % besteht kein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Umschulung gemäss Art. 17 IVG (E. 7.1-2). Dem Beschwerdeführer ist indes darin zuzustimmen, dass bei der Prüfung von Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 IVG (E. 1.2) nicht nur auf die Umschulung zu fokussieren ist. Gesichert ist nach dem Gesagten, dass der Beschwerdeführer zum Verfügungszeitpunkt nicht nur von einer Invalidität bedroht, sondern erwiesenermassen zu 12 % invalid war. Ob auch die weiteren allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen für Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 1 IVG erfüllt sind (vgl. E. 1.2), ist nachfolgend im Rahmen der exemplarischen Prüfung des naheliegenden Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zu untersuchen.”
“Nach dem Gesagten bleibt es bei der Festsetzung des Invaliditätsgrads auf 7 %. Damit fällt ein Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG von Vornherein ausser Betracht (vgl. BGE 139 V 399 E. 5.3 mit Hinweis). Da dem Beschwerdeführer ferner sämtliche körperlich leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeiten ohne längerdauernde Zwangshaltungen und ohne häufiges Besteigen von Leitern und Gerüsten in einem ganztägigen Pensum mit einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100 % zumutbar (vgl. E. 4 hiervor) und keine weitergehenden gesundheitlichen Einschränkungen ausgewiesen sind, lässt sich - mit dem kantonalen Gericht - rechtsprechungsgemäss auch kein Anspruch auf Berufsberatung (Art. 15 IVG) respektive Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) begründen. Ebenfalls keine Folge zu leisten ist sodann dem Ersuchen des Beschwerdeführers um Integrationsmassnahmen, kommen solche nach dem klaren Wortlaut von Art. 14a Abs. 1 IVG (vgl. BGE 140 III 550 E. 2.6; 140 II 80 E. 2.5.3; je mit Hinweisen) doch nur im Hinblick auf die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art (Art. 15-18d IVG) in Frage (vgl. Urteile 9C_702/2017 vom 15. Februar 2018 E.”
Bei der Umschulung nach Art. 17 IVG sind insbesondere die Eignung und die Erforderlichkeit der Massnahme zu prüfen. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen. Anspruchsbegrenzend wirkt das vor dem Invaliditätseintritt erreichte Erwerbsniveau; zudem ist die objektive und subjektive Eignung der versicherten Person zu beachten.
“Die Parteien sind sich darin einig, dass eine Massnahme beruflicher Art aufgrund des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin nach der zweiten Operation der rechten Schulter vom 22. Juni 2018 (Urk. 7/24/118-121) grundsätzlich nicht ausgeschlossen ist. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Kostenvergütung für die gewählte Ausbildung Bachelor Pflege FH zu Recht verneint hat. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass als gesetzliche Grundlage für die Kostenübernahme nicht nur die erstmalige Ausbildung respektive beruflichen Neuausbildung nach Art. 16 IVG, sondern auch die Umschulung nach Art. 17 IVG in Betracht fällt und von der Beschwerdegegnerin zu prüfen gewesen wäre. Jedoch ist sowohl bei einer Umschulung als auch bei einer beruflichen Neuausbildung vorausgesetzt, dass die gewählte Ausbildung den gesundheitlichen Einschränkungen unter Berücksichtigung der gesamten noch zu erwartenden Dauer des Erwerbslebens (Art. 8 Abs. 1bis IVG) Rechnung trägt und im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG geeignet ist, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern. Daher ist zunächst diese Frage zu prüfen.”
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt ist die Eignung der Massnahme, aber auch Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein (Meyer/Reichmuth, a.a.O., Rn 45 zu Art. 17). Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_792/2019 vom 28. Februar 2020 E. 3.2). Der Beschwerdeführer ist in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Gerüstbaumonteur auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für einen Umschulungsanspruch wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (vgl. E. 5 vorstehend). Dass diese Erwerbseinbusse grösstenteils eine Folge der zeitlichen Reduktion der Arbeitsfähigkeit darstellt, ist nicht von Belang (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2021 vom 4.”
Ist eine versicherte Person nicht in der Lage, eine für die Umschulung erforderliche berufliche Massnahme mit Aussicht auf Erfolg zu absolvieren, kann dies den Anspruch auf Leistungen nach Art. 17 IVG ausschliessen.
“Or, en l'occurrence, le recourant n'est pas apte à suivre une formation professionnelle initiale, et une pleine capacité de travail lui a été reconnue dans une activité adaptée à ses limitations fonctionnelles et ne requérant pas de CFC ou d'AFP. Il ne répond ainsi pas aux conditions d'application de l'art. 16 al. 2 let. a LAI. b) Par surabondance, il est mentionné qu'outre le fait que le recourant n'y conclut pas, les autres mesures d'ordre professionnel envisageables ne visent pas sa situation, respectivement il n'en remplit pas les conditions. En effet, le cas d'espèce ne relève à l'évidence pas de l'art. 15 LAI (orientation professionnelle ; dans sa version au 31 décembre 2021). De même, le recourant n'est pas concerné par les mesures de reclassement professionnel prévues par l'art. 17 LAI, n'ayant pas été empêché d’exercer une profession antérieure ou de poursuivre l'activité lucrative qu’il exerçait dans son domaine d’activité (en raison d'une invalidité imminente ou déjà survenue). Il n'est, quoi qu'il en soit, pas en état de suivre avec succès des mesures de formation professionnelle, exigence requise pour bénéficier d'une mesure au sens l'art. 17 LAI (cf. ch. 4010 CMRP). Enfin, le recourant ne répond pas non plus aux conditions de l'art. 18 LAI (placement ; dans sa version au 31 décembre 2021). Il n'est en effet pas en incapacité de travail et n'est pas susceptible d'être réadapté au sens de cette disposition, à savoir présenter la possibilité objective et la disposition subjective d'être engagé par un employeur (TF 9C_594/2016 du 18 novembre 2016 consid. 3.2 ; ch. 5005 CMRP), l'expert ayant conclu qu'un éventuel processus de réinsertion professionnelle paraissait voué à l'échec. Pour le surplus, le recourant ne peut également pas prétendre à des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle, au sens de l'art. 14a al. 1 LAI (dans sa teneur en vigueur au 31 décembre 2021), dans la mesure où il n'a pas présenté, tel qu'exigé par cette disposition, une incapacité de travail de 50 % au moins depuis six mois au moins. 7. Eu égard à ce qui précède, c'est à juste titre que l'intimé a mis fin à la mesure d'ordre professionnel, respectivement n'en a pas octroyé une ou des autre(s) au recourant.”
Für eine Umschulung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG ist kein gesonderter Revisionsgrund erforderlich. Wiedereingliederungsmassnahmen können grundsätzlich auch Rentenbezügerinnen und -bezügern zugesprochen werden, sofern die Voraussetzungen der voraussichtlichen Wirksamkeit und der Geeignetheit erfüllt sind.
“Massnahmen zur Wiedereingliederung sind Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a Abs. 2 IVG, Massnahmen beruflicher Art nach Art. 15 - 18c IVG, die Abgabe von Hilfsmitteln nach Art. 21 - 21quater IVG sowie die Beratung und Begleitung der Rentenbezügerinnen und -bezüger und ihrer Arbeitgeber (Art. 8a Abs. 2 lit. a - d IVG). Nach dem Wortlaut von Art. 8a Abs. 1 IVG können grundsätzlich alle Rentenbezügerinnen und -bezüger von Wiedereingliederungsmassnahmen profitieren, sofern die weiteren Voraussetzungen der voraussichtlichen Wirksamkeit und Geeignetheit vorliegen (BGE 145 V 2 E. 4.2.1.1 S. 7). Dabei ist auch der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten. In diesem Sinne ist insbesondere von Bedeutung, dass die fragliche Massnahme eingliederungswirksam ist, was eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (BGE 145 V 2 E. 4.3.3.2, Entscheide des Bundesgerichts [BGer] vom 23. Oktober 2012, 9C_644/2012, E. 3, und vom 25. März 2014, 8C_664/2013, E. 2). Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG wird nicht verlangt (BGE 145 V 2 E. 4.2.1.1 S. 7).”
“Massnahmen zur Wiedereingliederung sind Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a Abs. 2 IVG, Massnahmen beruflicher Art nach Art. 15 - 18c IVG, die Abgabe von Hilfsmitteln nach Art. 21 - 21quater IVG sowie die Beratung und Begleitung der Rentenbezügerinnen und -bezüger und ihrer Arbeitgeber (Art. 8a Abs. 2 lit. a - d IVG). Nach dem Wortlaut von Art. 8a Abs. 1 IVG können grundsätzlich alle Rentenbezügerinnen und -bezüger von Wiedereingliederungsmassnahmen profitieren, sofern die weiteren Voraussetzungen der voraussichtlichen Wirksamkeit und Geeignetheit vorliegen (BGE 145 V 2 E. 4.2.1.1 S. 7). Dabei ist auch der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten. In diesem Sinne ist insbesondere von Bedeutung, dass die fragliche Massnahme eingliederungswirksam ist, was eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (BGE 145 V 2 E. 4.3.3.2, Entscheide des Bundesgerichts [BGer] vom 23. Oktober 2012, 9C_644/2012, E. 3, und vom 25. März 2014, 8C_664/2013, E. 2). Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG wird nicht verlangt (BGE 145 V 2 E. 4.2.1.1 S. 7).”
Kein Anspruch auf Umschulung, wenn die versicherte Person nicht zuvor tatsächlich ein ökonomisch bedeutsames Erwerbseinkommen erzielt hat (nach der Rechtsprechung z.B. in der Grössenordnung von drei Vierteln der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente) oder wenn ein etwaiges Einkommen nicht invaliditätsbedingt verloren ging. Eine bloss hypothetisch oder nur nicht realisiert ausgeübte Erwerbstätigkeit begründet keinen Anspruch; die tatsächliche Erzielung des relevanten Einkommens (im entschiedenen Einzelfall über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten) ist erforderlich.
“Ein solches ökonomisch bedeutsames Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte und dieses Einkommen invaliditätsbedingt verlor, und es muss von der versicherten Person vorgängig tatsächlich erzielt worden sein. Eine bloss hypothetisch ausgeübte Erwerbstätigkeit führt nicht zu einem Umschulungsanspruch (BGE 121 V 186 E. 3c). Weder dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/17) noch den übrigen Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin zu irgendeinem Zeitpunkt tatsächlich während mindestens sechs Monaten ein ökonomisch bedeutsames Erwerbseinkommen erzielt und dieses invaliditätsbedingt verloren hätte. So datieren die zuletzt erzielten Einkommen aus den Jahren 2018 (Fr. 866.- bei der G.___ AG; Februar und März 2018) beziehungsweise 2015 (Fr. 3'600.-- bei H.___; Januar bis Juni 2015), ohne dass ein invaliditätsbedingter Verlust dargetan wäre. Damit besteht kein Anspruch auf eine Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG.”
Umschulungsmassnahmen nach Art. 17 IVG gehören zu den beruflichen Eingliederungsmassnahmen und können auch Versicherten gewährt werden, die von einer Invalidität bedroht sind. Soweit relevant, gelten die Grundsätze für Eingliederungsmassnahmen auch für die Umschulung: der Anspruch besteht unabhängig davon, ob vor Eintritt der Invalidität bereits eine Erwerbstätigkeit ausgeübt wurde. In der Praxis wird zwischen erstmaliger Ausbildung (Art. 16) und Reclassement/Umschulung (Art. 17) unterschieden; Reclassement‑Massnahmen betreffen typischerweise Versicherte mit abgeschlossener Berufsausbildung oder solche, die ohne Ausbildung seit mindestens sechs Monaten eine Hilfstätigkeit ausüben.
“Zudem sei festgehalten worden, dass eine Unterstützung bei der Suche nach einer Arbeitsstelle eventuell auch einen medizinisch-präventiven Charakter habe, um das Risiko einer erneuten depressiven Dekompensation bei der Zunahme externer Stressoren zu verringern (S. 3 f. Ziff. 4). Die Behauptung, berufliche Massnahmen wären nur aufgrund von IV-fremden Gründen notwendig, finde gutachterlich keine Stütze. Es bestehe auch ein Anspruch für versicherte Personen, die von einer Invalidität bedroht seien, was bei ihr vorliege (S. 4 Ziff. 5). Sie sei bei der Stellensuche benachteiligt. Es bestehe nicht nur eine Arbeitsunfähigkeit in der erlernten Tätigkeit als Coiffeuse, sondern es sei in jeglicher Tätigkeit eine Einschränkung von 20 % gegeben. Die Stellensuche sei aufgrund des Gesagten erschwert, weshalb die Voraussetzungen für die Arbeitsvermittlung nach Art. 18 IVG erfüllt seien (S. 4 f. Ziff. 6). Im Gesundheitsfall müsste sie zu 100 % arbeiten. Da sich das Valideneinkommen nicht zuverlässig bestimmen lasse, sei ein Prozentvergleich vorzunehmen, womit der IV-Grad mindestens 20 % betrage. Damit habe sie grundsätzlich auch einen Anspruch auf Umschulungsmassnahmen gemäss Art. 17 IVG (S. 5 Ziff. 7). Zudem hätte sie ab Juli 2020 einen Anspruch auf eine temporäre Rente bis November 2021 (S. 6 Ziff. 8-9).”
“instruktionsrichterliche Verfügung vom 3. Februar 2022, bei den Gerichtsakten). Es erübrigen sich daher Weiterungen im Zusammenhang mit der Wiedererwägung. 4. 4.1. 4.1.1. Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1bis IVG). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderen in Massnahmen beruflicher Art (lit. c). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG), der Arbeitsversuch (Art. 18a IVG), Einarbeitungszuschüsse (Art. 18b IVG), Entschädigungen für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) sowie die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). 4.1.2. Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art.”
“Un taux d’invalidité de 40% au moins donne droit à un quart de rente; de 50% au moins, à une demi-rente; de 60% au moins, à trois-quarts de rente; de 70% au moins, à une rente entière (art. 28 al. 2 LAI). Pour évaluer le taux d'invalidité, le revenu que l'assuré aurait pu obtenir s'il n'était pas invalide est comparé avec celui qu'il pourrait obtenir en exerçant l'activité qui peut raisonnablement être exigée de lui après les traitements et les mesures de réadaptation, sur un marché du travail équilibré (art. 16 LPGA). 2.2. Selon l'art. 8 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). En matière de réadaptation, on distingue notamment la formation professionnelle initiale (art. 16 LAI) des mesures de reclassement (art. 17 LAI). Les mesures concernant les assurés qui ont achevé leur formation professionnelle et se trouvent déjà dans la vie active ou qui exercent, sans formation, une activité auxiliaire depuis six mois au moins entrent dans la catégorie du reclassement au sens de l’art. 17 LAI (cf. ch. 3005 de la Circulaire de l'Office fédéral des assurances sociales sur les mesures de réadaptation d’ordre professionnel; CMRP; état au 1er janvier 2019). 2.2.1. L’art. 16 al. 1 LAI, prescrit que l'assuré qui n'a pas encore eu d'activité lucrative et à qui sa formation professionnelle initiale occasionne, du fait de son invalidité, des frais beaucoup plus élevés qu'à un non-invalide a droit au remboursement de ses frais supplémentaires si la formation répond à ses aptitudes. Aux termes de l'art. 5 du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI; RS 831.201) sont réputés formation professionnelle initiale tout apprentissage ou formation accélérée, ainsi que la fréquentation d'écoles supérieures, professionnelles ou universitaires, faisant suite aux classes de l'école publique ou spéciale fréquentées par l'assuré, et la préparation professionnelle à un travail auxiliaire ou à une activité en atelier protégé (al.”
Ein vorheriges, erfolgloses Reclassement ist ein relevantes Beurteilungselement bei der Prüfung des Anspruchs nach Art. 17 Abs. 1 IVG. Ein solcher Misserfolg kann gegen die Gewährung einer erneuten Umschulung sprechen, sofern nicht dargetan wird, inwiefern eine neue Massnahme voraussichtlich die Erwerbsfähigkeit erhalten oder verbessern würde.
“Cette argumentation n'est pas fondée. En effet, si le seuil minimal fixé pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement (et à toute autre mesure d'ordre professionnelle) correspond en principe à une baisse de la capacité de gain de 20% environ, le fait d'avoir atteint ce seuil ne donne pas automatiquement droit à une telle mesure. Encore faut-il que celle-ci soit rendue nécessaire par l'invalidité et qu'elle permette selon toute vraisemblance de maintenir ou d'améliorer la capacité de gain (cf. art. 17 al. 1 LAI). Or l'échec antérieur d'une mesure de reclassement en raison de difficultés d'apprentissage est un élément pertinent pour juger de l'opportunité d'en octroyer une nouvelle. En se limitant à revendiquer son droit à une telle mesure sans établir en quoi celle-ci serait déterminante, contrairement à l'avis exprimé par la cour cantonale, le recourant ne démontre pas que cette autorité aurait violé le droit fédéral ou que son appréciation serait arbitraire. On relèvera encore que le tribunal cantonal n'a pas exclu le droit à toute mesure d'ordre professionnel mais qu'il a alloué à l'assuré une mesure d'aide au placement.”
“De fait, le Tribunal fédéral a eu l’occasion de préciser que seule la notion d’incapacité de travail était déterminante sous l’angle de l’art. 28 al. 1 let. b LAI (cf. TFA I 75/03 du 6 février 2004 consid. 3.2, se référant à l’ancien art. 29 al. 1 let. b LAI en vigueur à l’époque). En revanche, l’art. 28 al. 1 let. c LAI détermine l’étendue du droit à la rente en se référant au taux d’invalidité existant au moment où le délai arrive à échéance. Or force est de constater qu’au 1er avril 2021, l’incapacité de travail du recourant était totale et lui donne droit à une rente entière d’invalidité jusqu’au 30 septembre 2021 (trois mois après qu’il ait retrouvé une capacité de travail de 75 % dans une activité adaptée). Il convient ainsi de corriger la décision querellée sur ce point. La rente est ensuite supprimée, au vu de la capacité de travail à 75 % recouvrée. c) On relèvera encore que même si le taux d’invalidité du recourant atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), une telle mesure n’entre toutefois pas en ligne de compte en l’espèce, dès lors que le recourant a déjà été mis au bénéfice d’une telle mesure (cf. communication du 16 septembre 2021), sans succès. Le recourant n’a du reste pas formulé de grief spécifique s’agissant des mesures dans la présente procédure ni conclu à leur octroi en sa faveur. On rappellera ici que l’OAI a communiqué au recourant, dans un courrier du 9 septembre 2022, la possibilité qui lui était offerte de redemander une aide au placement s’il le désirait, par l’envoi d’un simple courrier. 9. Le dossier est complet, permettant ainsi à la Cour de statuer en connaissance de cause. Un complément d’instruction apparaît inutile et les requêtes formulées en ce sens par le recourant dans ses écritures – à savoir, la mise en œuvre d’une expertise judiciaire rhumatologique, l’audition d’un employé d’Y.________ et de son ancien médecin traitant en tant que témoins – doivent être rejetées. En effet, l’audition d’un collaborateur présent lors d’un des stages ne se justifie pas, cette personne n’ayant pas les qualités requises pour évaluer la capacité de travail du recourant.”
“Il faut encore adapter ce montant à l’horaire de travail usuel (41,7 heures, cf. OFS, Durée normale du travail dans les entreprises selon la division économique [NOGA 2008], en heures par semaine) et indexer l’ESS 2016 à l’année 2017 (+ 0,4 %). Une fois ces adaptations faites, le revenu avec invalidité du recourant s’élève en 2017 à 67'070 fr. 60 ([(5'340 x 41,7)/40] x 12 ; + 0,4 %). Il convient enfin de tenir compte d’une baisse de rendement de 10 % ainsi que d’une réduction de 10 % pour tenir compte des limitations fonctionnelles pour un revenu avec invalidité de 54'327 fr. 20. c) La comparaison d’un revenu d’invalide de 54'327 fr. 20 à un revenu sans invalidité de 69'959 fr. 42 aboutit à un degré d’invalidité de 22,34 %. Dans ces conditions, l’intimé était autorisé à refuser au recourant le droit à une rente d’invalidité, le seuil minimum de 40 % fixé à l’art. 28 al. 1 let. c LAI n’étant pas atteint. On relèvera encore que même si le taux d’invalidité du recourant atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), une telle mesure n’entre toutefois pas en ligne de compte en l’espèce, dès lors que le recourant a déjà été mis au bénéfice d’une telle mesure, sans succès. En revanche, il peut solliciter la reprise de l’aide au placement qui lui avait été accordée par décision du 5 octobre 2018 puis suspendue par l’OAI (cf. note interne du 30 novembre 2018). 10. S’agissant des requêtes du recourant tendant à son audition et à la mise en œuvre de débats publics, il y a lieu de constater que ce dernier y a renoncé par courrier de sa mandataire du 29 janvier 2024. Quant à sa demande de renseignement sur la composition de la Cour de céans, la juge instructrice y a fait suite par courrier du 11 mars 2024. 11. a) Le recourant requiert la prise en charge par l’intimé des frais d’établissement des rapport du Dr N.________ des 31 juillet et 31 octobre 2020 s’élevant à 1'378 fr .60 et 636 fr. 30. b) L’art. 45 al. 1 LPGA prévoit que les frais de l’instruction sont pris en charge par l’assureur qui a ordonné les mesures.”
Nach der Rechtsprechung eröffnet sich ein Anspruch auf Umschulung in der Regel erst bei einer bleibenden oder länger andauernden Erwerbseinbusse von rund 20%. Unter Umschulung ist grundsätzlich die Summe der berufsbildenden Eingliederungsmassnahmen zu verstehen, die geeignet sind, der zuvor erwerbstätigen versicherten Person eine annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.
“Denn eine dauerhafte Ablehnung eines Anspruches auf eine Umschulung aufgrund von früheren Verhaltensweisen sei unzulässig, zumal sich menschliche Verhaltensweisen wie in seinem Fall nachweislich ändern könnten (vgl. insb. die Beschwerde; siehe auch die Replik). 2.2. Umstritten und im Folgenden zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 27. November 2023 (IV-Akte 208) zu Recht auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Übernahme der Kosten für eine Umschulung zum Arbeitsagogen nicht eingetreten ist. 3. 3.1. 3.1.1. Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. 3.1.2. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG in Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe). 3.2. 3.2.1. Gestützt auf Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). 3.2.2. Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % (BGE 139 V 399, 403 E. 5.2; BGE 130 V 488, 489 f. E. 4.2). Unter Umschulung ist grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.”
“Dans le domaine de l’assurance-invalidité, on applique de manière générale le principe selon lequel un invalide doit, avant de requérir des prestations, entreprendre de son propre chef tout ce qu’on peut raisonnablement attendre de lui, pour atténuer le mieux possible les conséquences de son invalidité (arrêt TF 9C_304/2020 du 8 juillet 2020 consid. 3 et les références). 5.3. Selon l'art. 15 LAI, l'assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d'une profession ou l'exercice de son activité antérieure a droit à l'orientation professionnelle. Le droit à l'orientation professionnelle selon l'art. 15 LAI suppose que l'assuré est capable en lui-même de faire le choix d'une profession ou d'une nouvelle orientation professionnelle, mais que suite à la survenance d'une atteinte à la santé il en est empêché parce que les connaissances relatives aux aptitudes, capacités professionnelles et possibilités ne suffisent pas pour pouvoir faire le choix d'une profession adaptée au handicap ou d'une nouvelle orientation dans une telle profession (arrêt TF 9C_236/2012 du 15 février 2013 consid. 3.5 et les références). 5.4. Conformément à l'art. 17 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20% environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3; 130 V 488 consid. 4.2 et les références; cf. également chiffre 1704 de la circulaire de l'Office fédéral des assurances sociales sur les mesures de réadaptation d'ordre professionnel [état au 1er janvier 2024], ci-après: CMRPr). 5.5. Aux termes de l'art. 18 al. 1 LAI, l'assuré présentant une incapacité de travail (art.”
Eine Umschulung kann trotz Anspruchs nach Art. 17 Abs. 1 IVG nicht in Betracht gezogen werden, wenn der Versicherte wiederholt angebotene Massnahmen ablehnt bzw. die subjektive Rehabilitationsbereitschaft fehlt.
“Ensuite, il y a lieu de relever que le travail à plein temps n’est pas nécessairement proportionnellement mieux rémunéré que le travail à temps partiel ; dans certains domaines d’activités, les emplois à temps partiel sont en effet répandus et répondent à un besoin économique (TF 9C_373/2019 du 18 juillet 2019 consid. 5.2 et les références). C'est également en vain que le recourant se réfère à ses capacités linguistiques déficientes comme facteur d'abattement dès lors que le niveau de qualification professionnelle déterminant ne nécessite en l'espèce pas une bonne maîtrise d'une langue nationale (cf. par exemple TF 9C_115/2018 du 5 juillet 2018 consid. 5.2 ; TF 9C_777/2015 du 12 mai 2016 consid. 5.3 et TF 9C_344/2015 du 25 novembre 2015 consid. 2.3). Quant au manque de formation invoqué par le recourant, il ne s'agit pas d'un facteur limitant les perspectives salariales admis par la jurisprudence (cf. ATF 126 V 75 consid. 5b/aa-cc). Au vu de ce qui précède, c’est à raison que l’intimé n’a opéré aucun abattement sur le revenu d’invalide. d) On relèvera encore que même si le taux d’invalidité du recourant atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI) ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), une telle mesure n’entre toutefois pas en ligne de compte en l’espèce au vu de l’absence d’aptitude subjective de réadaptation du recourant (cf. TF I 552/06 du 13 juin 2007 consid. 3.1), tout comme d’ailleurs n’importe quelle mesure de réadaptation. En effet, outre le problème en lien avec l’impossibilité du port de chaussures de sécurité à l’ORIF (cf. rapport du 7 juin 2017) et la difficulté de suivre des cours de français (cf. notre d’entretien du 1er juin 2017), le recourant a manifesté à plusieurs reprises son absence d’intention et de souhait de profiter de telles mesures, dûment proposées par l’intimé. La Dre M.________ a en outre indiqué qu’il était prématuré d’aller de l’avant avec de telles mesures (cf. communication du 15 janvier 2015, entretien téléphonique du 28 août 2017, courrier du 28 novembre 2018). Le recourant n’a du reste pas formulé de grief spécifique s’agissant des mesures dans la présente procédure ni conclu à leur octroi en sa faveur.”
“Ensuite, il y a lieu de relever que le travail à plein temps n’est pas nécessairement proportionnellement mieux rémunéré que le travail à temps partiel ; dans certains domaines d’activités, les emplois à temps partiel sont en effet répandus et répondent à un besoin économique (TF 9C_373/2019 du 18 juillet 2019 consid. 5.2 et les références). C'est également en vain que le recourant se réfère à ses capacités linguistiques déficientes comme facteur d'abattement dès lors que le niveau de qualification professionnelle déterminant ne nécessite en l'espèce pas une bonne maîtrise d'une langue nationale (cf. par exemple TF 9C_115/2018 du 5 juillet 2018 consid. 5.2 ; TF 9C_777/2015 du 12 mai 2016 consid. 5.3 et TF 9C_344/2015 du 25 novembre 2015 consid. 2.3). Quant au manque de formation invoqué par le recourant, il ne s'agit pas d'un facteur limitant les perspectives salariales admis par la jurisprudence (cf. ATF 126 V 75 consid. 5b/aa-cc). Au vu de ce qui précède, c’est à raison que l’intimé n’a opéré aucun abattement sur le revenu d’invalide. d) On relèvera encore que même si le taux d’invalidité du recourant atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI) ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), une telle mesure n’entre toutefois pas en ligne de compte en l’espèce au vu de l’absence d’aptitude subjective de réadaptation du recourant (cf. TF I 552/06 du 13 juin 2007 consid. 3.1), tout comme d’ailleurs n’importe quelle mesure de réadaptation. En effet, outre le problème en lien avec l’impossibilité du port de chaussures de sécurité à l’ORIF (cf. rapport du 7 juin 2017) et la difficulté de suivre des cours de français (cf. notre d’entretien du 1er juin 2017), le recourant a manifesté à plusieurs reprises son absence d’intention et de souhait de profiter de telles mesures, dûment proposées par l’intimé. La Dre M.________ a en outre indiqué qu’il était prématuré d’aller de l’avant avec de telles mesures (cf. communication du 15 janvier 2015, entretien téléphonique du 28 août 2017, courrier du 28 novembre 2018). Le recourant n’a du reste pas formulé de grief spécifique s’agissant des mesures dans la présente procédure ni conclu à leur octroi en sa faveur.”
Die Rechtsprechung nennt als orientierenden Mindestschwellenwert für das Vorliegen von Invalidität eine bleibende oder längere Erwerbseinbusse von etwa 20 % in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Tätigkeiten; dieser Wert ist jedoch lediglich ein Richtwert. Unter Umschulung versteht die Rechtsprechung die Summe der berufsbildenden Eingliederungsmassnahmen, die notwendig und geeignet sind, der versicherten Person eine annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4).”
“Par ailleurs, les critères d'abattement ne sauraient être utilisés à plusieurs reprises. Ainsi, lorsqu'une baisse de rendement en raison des limitations fonctionnelles de l'assuré est médicalement reconnue lors de la fixation de son revenu de base d'invalidité, ce dernier ne peut, sous l'angle du taux d'abattement, se voir une nouvelle fois diminuer pour cette même raison (arrêt TF 8C_490/2011 précité consid. 4.2). 2.4. Selon l'art. 1a let. a LAI, les prestations prévues par la loi sur l'assurance-invalidité visent à prévenir, réduire ou éliminer l'invalidité grâce à des mesures de réadaptation appropriées, simples et adéquates. L'art. 8 al. 1 LAI prévoit que les assurés invalides ou menacés d'une invalidité ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). 2.5. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20% environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3; 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées; cf. également chiffre 4011 CMRP). Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé.”
Fehlt es an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit bzw. am Eingliederungswillen des Versicherten, kann der Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG trotz vorliegender medizinischer Voraussetzungen verneint werden.
“Sodann fehlen Hinweise darauf, dass die Beschwerdeführerin eine allfällige künftige Verbesserung des Gesundheitszustandes im Beruf als Floristin besser verwerten könnte als in demjenigen als Metallbauerin. Auch erscheint die Tätigkeit als Metallbauerin gegenüber derjenigen als Floristin als mindestens gleichwertig. Dies gilt insbesondere auch in Bezug auf die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Dementsprechend erweist sich die anbegehrte Umschulung zur Floristin nach Würdigung der konkreten Umstände weder als notwendig noch verhältnismässig im engeren Sinne. Was die Eingliederung in den angestammten Beruf anbelangt, ist nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdeführerin für den Wiedereinstieg in den erlernten Beruf einer Wiedereinschulung gemäss Art. 17 Abs. 2 IVG bedürfte. Indes fehlte es hierfür jedenfalls bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids offensichtlich an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, mithin dem Eingliederungswillen. Nach dem Gesagten wurde im angefochtenen Entscheid ein Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG zu Recht verneint. Eine Leistungszusprache unter dem Titel der erstmaligen beruflichen Ausbildung nach Art. 16 IVG stand zwischen den Parteien zu Recht nicht zur Diskussion. Die Beschwerdeführerin schloss ihre Erstausbildung zur Metallbauerin erfolgreich ab und erzielte zumindest im Jahr 2013 ein für die Abgrenzung der Umschulung zu den beruflichen Massnahmen gemäss Art. 16 IVG massgebliches, ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen im Sinne der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Urk. 9/103/1; BGE 121 V 186 E. 3c). Andere berufliche Massnahmen stehen nicht im Streite; Unterstützung bei der Stellensuche kann die Beschwerdeführerin gemäss dem angefochtenen Entscheid bei Bedarf in Anspruch nahmen. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ergebnis kann offenbleiben, ob die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige gerechtfertigt ist oder angesichts ihrer regelmässigen Bürotätigkeiten im Zusammenhang mit der Verwaltung der geerbten Liegenschaften (vgl.”
Die subjektive Rehabilitationsfähigkeit der versicherten Person kann die Umsetzbarkeit einer Umschulung beeinflussen; fehlt diese Eignung, kann die Verwaltungsbehörde die Massnahme ablehnen oder beenden.
“Les deux stages dont il a bénéficié s’étant avérés inappropriés selon lui, il conteste dans ce cadre qu’un défaut de collaboration puisse lui être reproché. Il a précisé en réplique que le stage pour K.________ SA, à un rôle d’accueil, ne correspondait pas aux discussions qu’il avait eues avec la H.________, et qu’un défaut de collaboration ne pouvait lui être reproché (réplique du 26 février 2021, p. 2). Il a expliqué qu’il faisait tout ce qui était en son pouvoir pour se former, et accéder à une profession, déplorant que cela soit sans l’aide de l’OAI. a) En vertu de l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leur travaux habituels et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies. Celles-ci comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens de l’art. 8 al. 3 let. b LAI, à savoir l’orientation professionnelle (art. 15 LAI), la formation professionnelle initiale (art. 16 LAI), le reclassement (art. 17 LAI) et l’aide au placement (art. 18 LAI). La condition de l’invalidité exprimée par l’art. 8 al. 1 LAI doit être interprétée au regard des art. 8 LPGA et 4 LAI et définie, compte tenu du contexte de réadaptation, en fonction de la mesure requise (cf. Michel Valterio, Commentaire de la Loi fédérale sur l’assurance-invalidité [LAI], Genève/Zurich/Bâle 2018, n° 2 ad art. 8 LAI, p. 100 et référence citée). b) Selon la jurisprudence, le droit à une mesure de réadaptation déterminée de l’assurance-invalidité présuppose qu’elle soit appropriée au but de réadaptation poursuivi par l’assurance-invalidité et cela tant objectivement en ce qui concerne la mesure, que subjectivement en rapport avec la personne de l’assuré (TF 9C_386/2009 du 1er février 2010 consid. 2.4). En effet, une mesure de réadaptation ne peut être efficace que si la personne à laquelle elle est destinée est susceptible, partiellement au moins, d’être réadaptée. Partant, si l’aptitude subjective de réadaptation de l’assuré fait défaut, l’administration peut refuser de mettre en œuvre une mesure ou y mettre fin (TF I 552/06 du 13 juin 2007 consid.”
Der in der Rechtsprechung genannte Schwellenwert von rund 20 % für die Erwerbseinbusse ist als blosser Richtwert zu verstehen. Auch bei Überschreiten dieses Werts ist im Einzelfall zu prüfen, ob eine Umschulung voraussichtlich die Erwerbsfähigkeit erhält oder verbessert; fehlt eine solche Aussicht, ist die Umschulung nicht zu gewähren.
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
“b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). Aux termes de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour l’ouverture du droit à des mesures de réadaptation d’ordre professionnel est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 ; 124 V 108 consid. 2b). Certes, le seuil de 20 % est dépassé, ce qui devrait conduire à examiner le droit à une mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI. La recourante ne peut cependant pas prétendre à un tel reclassement professionnel, dès lors que sa capacité de gain n’apparaît pas susceptible d’être améliorée par dite mesure, des activités simples et répétitives lui étant accessibles. D’autres mesures de réadaptation ne sont pas non plus susceptibles d’entrer en ligne de compte, dès lors que les limitations fonctionnelles ne rendent pas illusoire l’existence d’une capacité de travail sur un marché équilibré de travail (TF 9C_597/2018 du 18 janvier 2019 consid. 5). 6. Il faut constater que les pièces médicales au dossier permettent à la Cour de céans de statuer, sans qu’il apparaisse nécessaire de mettre en œuvre une expertise pluridisciplinaire. En effet, une telle mesure ne serait pas de nature à modifier les considérations qui précèdent, les faits pertinents ayant pu être constatés à satisfaction de droit. La requête de la recourante en ce sens doit ainsi être rejetée par appréciation anticipée des preuves (ATF 145 I 167 consid. 4.”
“04 aboutit ainsi à un degré d’invalidité de 27,1 %, inférieur à 40 %, qui exclut le droit à la rente. c) A toutes fins utiles, on relèvera encore que selon l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). Aux termes de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour l’ouverture du droit à des mesures de réadaptation d’ordre professionnel est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 ; 124 V 108 consid. 2b). Certes, le seuil de 20 % est dépassé, ce qui devrait conduire à examiner le droit à une mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI. La recourante ne peut cependant pas prétendre à un tel reclassement professionnel, dès lors que sa capacité de gain n’apparaît pas susceptible d’être améliorée par dite mesure, des activités simples et répétitives lui étant accessibles. D’autres mesures de réadaptation ne sont pas non plus susceptibles d’entrer en ligne de compte, dès lors que les limitations fonctionnelles ne rendent pas illusoire l’existence d’une capacité de travail sur un marché équilibré de travail (TF 9C_597/2018 du 18 janvier 2019 consid.”
Der in der Rechtsprechung genannte Richtwert von rund 20% ist kein absoluter Schwellenwert. Von ihm kann, namentlich bei jungen Versicherten mit langer verbleibender Erwerbsdauer oder wenn die ohne Umschulung verbleibenden zumutbaren Tätigkeiten unqualifizierte Hilfsarbeiten und damit qualitativ nicht annähernd gleichwertig sind, abgewichen werden.
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4). Von der Erheblichkeitsschwelle von 20% kann jedoch namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abgewichen werden, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden können (SVR 2023 IV Nr.”
“Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4). Von der Erheblichkeitsschwelle von 20% kann jedoch namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abgewichen werden, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden können (SVR 2023 IV Nr.”
“Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé. On notera aussi que si les préférences de l'intéressé quant au choix du genre de reclassement doivent être prises en considération, elles ne sauraient toutefois jouer un rôle déterminant (ATF 139 V 399 consid. 5.4; 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées). Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20% environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3; 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées). Ce taux de 20% ne constitue cependant pas une limite absolue, mais un ordre de grandeur. Selon les circonstances, une invalidité légèrement inférieure pourra déjà ouvrir droit à une mesure de reclassement (Valterio, Commentaire LAI, 2018, art. 17 n. 10 et les références citées). Par ailleurs, en présence d'un assuré en début de carrière professionnelle et pour lequel les activités adaptées envisagées (sans mesure de réadaptation) relèvent de travaux ne requérant pas de formation ou connaissances particulières, le droit aux mesures de reclassement dans une nouvelle profession ne saurait être subordonné à la limite des 20%.”
Besteht keine dauerhafte oder einschlägige Gesundheitsschädigung bzw. keine relevante Einschränkung der Erwerbs- oder Arbeitsfähigkeit, entfällt der Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG. Bei der Beurteilung sind medizinische Gutachten sowie der Umstand zu berücksichtigen, ob therapeutische Alternativen bereits ausgeschöpft oder noch offene Behandlungsmöglichkeiten bestehen; fehlende oder unzureichend begründete ärztliche Atteste können die Schlussfolgerung stützen, dass die Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllt sind.
“La recourante demande à titre subsidiaire à pouvoir être mise au bénéfice de mesures professionnelles. a) Selon l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). b) En l’occurrence, la recourante ne présente pas d’atteinte durable à sa santé, de sorte que le droit à des mesures de réadaptation n’a pas à être examiné. Comme vu plus haut, la baisse de rendement de 20 % évoquée par les experts de X.________ dans l’activité habituelle n’a pas à être retenue par l’intimé, en l’absence de limitations fonctionnelles y relatives. Quoi qu’il en soit, tant les experts de X.________ que le Dr K.________ admettent que la capacité de travail est entière dans une activité adaptée, à savoir une activité légère. On ne discerne dès lors pas d’éléments qui pourraient restreindre la reprise d’une telle activité, qui ne nécessite pas de formation particulière, étant constant que la recourante ne dispose pas de formation professionnelle de base.”
“Les IgE sp pour l'allergène majeur des acariens de la poussière étant positives, on pouvait proposer au patient une désensibilisation, par voie sous-cutanée ou sublinguale, à rediscuter avec lui. Enfin, les certificats médicaux établis les 27 mars et 19 avril 2023 par la Dre X.________ – que l’assuré a produit lors de la procédure de recours – sont sommairement motivés. Ils ne permettent ainsi pas de comprendre les raisons pour lesquelles la médecin traitante du recourant a retenu une capacité de travail nulle dans l’activité habituelle pour la période du 1er novembre au 30 avril 2023, respectivement au 31 décembre 2023, de sorte qu’ils ne se révèlent, eux aussi, pas en mesure de remettre en doute les conclusions du Dr R.________ contenues dans son rapport du 12 mai 2022. c) Dès lors, au vu de ce qui précède, il apparaît que le recourant jouit d’une capacité de travail pleine dans son activité habituelle de logisticien. Les alternatives thérapeutiques au traitement des allergies aux acariens de la poussière ne sont de surcroît pas épuisées. Partant, c’est à juste titre que l’intimé lui a refusé le droit à un reclassement au sens de l’art. 17 LAI et à une rente d’invalidité, étant donné qu’il ne présente pas une atteinte à la santé incapacitante et que, de ce fait, son degré d’invalidité n’atteint pas le seuil de 20 % fixé par la jurisprudence (cf. supra consid. 3c/aa), respectivement de 40 % prévu à l’art. 28 al. 1 let. c LAI. 6. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision de l’intimé du 28 février 2023 confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestations de l’assurance-invalidité est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis LAI). Il convient de les fixer à 600 fr. et de les mettre à la charge de la partie recourante, vu le sort de ses conclusions. c) Il n’y a pas lieu d’allouer de dépens à la partie recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art. 61 let. g LPGA ; ATF 127 V 205 consid. 4b). Par ces motifs, la Cour des assurances sociales prononce : I. Le recours est rejeté. II. La décision rendue le 28 février 2023 par l’Office de l'assurance-invalidité pour le canton de Vaud est confirmée.”
“L’intimé a refusé au recourant le droit à des mesures d’orientation ou d’observation, dès lors qu’elles n’avaient pas pu être mises en place car l’intéressé ne s’était pas présenté pour la visite du centre Afiro, malgré une sommation. Le recourant se réfère pour sa part aux constatations du Dr G.________ qui préconise des mesures de réadaptation professionnelle et estime probable une évolution vers un épisode dépressif sévère en l’absence de telles mesures. L’état de santé de l’assuré au moment de la décision litigieuse n’entraînait toutefois pas d’incapacité de travail significative. Les mesures d’ordre professionnel ne constituent en outre pas un traitement d’une atteinte à la santé, même si elles peuvent contribuer à son amélioration. De toute évidence, l’expert préconise surtout un sevrage du cannabis et un suivi psychologique plus régulier et estime que l’octroi de mesures d’ordre professionnel pourraient constituer un soutient motivationnel à ce traitement. Cela ne suffit toutefois pas à justifier l’octroi d’une formation professionnelle initiale (art. 16 LAI) ou d’une mesure de reclassement professionnel par l’intimé (art. 17 LAI), en l’absence d’incapacité de travail et de gain significative. Cela étant, le recourant présente un trouble dépressif léger récurrent depuis 2016, un trouble mixte de la personnalité émotionnellement labile de type impulsif et anxieuse, actuellement non décompensé, une dépendance primaire au cannabis et un trouble de l’attention avec hyperactivité depuis l’enfance. Au vu de la période à laquelle elles sont survenues ou se sont intensifiées, ces atteintes, sans entraîner de limitations fonctionnelles significatives, ont pu et peuvent encore compliquer sérieusement le choix d’une profession par l’assuré. Un soutien de l’OAI sous forme d’orientation professionnelle au sens de l’art. 15 LAI paraît une mesure adéquate, étant précisé que cette mesure pourra être conditionnée à un sevrage du cannabis. Le fait que l’assuré ait mis en échec une précédente tentative de réinsertion, après une procédure de sommation, n’est pas décisif dans ce contexte. L’assuré a en effet, près d’une année après cet échec, manifesté sa bonne volonté par courrier du 11 juin 2020 à l’intimé.”
Umschulungen werden auf ihre Eingliederungswirksamkeit geprüft: Es ist darzulegen, inwiefern die Umschulung die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich verbessert oder vor weiterer Beeinträchtigung schützt. Wird eine solche Eingliederungswirkung nicht ersichtlich gemacht, kann ein Anspruch auf Umschulung verneint werden.
“In diesem Sinne ist nicht erkennbar, welche Tätigkeit dem Beschwerdeführer eine annähernd gleichwertige Verdienstmöglichkeit zu bieten vermöchte. Einerseits gilt die zuletzt ausgeübte Arbeit als Software-Tester bereits als optimal angepasst, weshalb die aus neuropsychologischer Sicht attestierte 10%ige bis 30%ige Arbeitsunfähigkeit auch jede andere angepasste Tätigkeit beschlagen würde. Andererseits würde eine weniger qualifizierte Beschäftigung mit einem geringeren Anteil an komplexen Aufgaben mit einer deutlichen Lohneinbusse einhergehen. Nach dem Gesagten ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargelegt, inwiefern eine Umschulung eingliederungswirksam wäre, das heisst zu einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit beitrüge beziehungsweise vor weiterer Beeinträchtigung eines noch vorhandenen Teils der Erwerbsfähigkeit schützen würde (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, S. 211 Ziff. IV zu Art. 17 IVG mit Hinweisen). Auch ein Umschulungsanspruch ist daher zu verneinen.”
Umschulungsmassnahmen können zu einer höherwertigen Ausbildung führen, wenn dies zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit notwendig ist. Musste eine erstmalige berufliche Ausbildung wegen Invalidität abgebrochen werden, ist eine neue berufliche Ausbildung der Umschulung gleichgestellt, wobei die einschlägige Rechtsprechung eine Einkommensbedingung nennt (zuletzt während der abgebrochenen Ausbildung erzieltes Erwerbseinkommen mindestens 30 % des massgeblichen Höchstbetrags).
“Die versicherte Person hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Als Umschulung gelten nach Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Als Umschulungsmassnahmen gelten gemäss Art. 6 Abs. 1bis IVV auch Ausbildungsmassnahmen, die zu einer höherwertigen als die vorhandene Ausbildung führen, sofern sie zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit notwendig sind. Musste eine erstmalige berufliche Ausbildung wegen Invalidität abgebrochen werden, so ist eine neue berufliche Ausbildung der Umschulung gleichgestellt, wenn das während der abgebrochenen Ausbildung zuletzt erzielte Erwerbseinkommen mindestens 30 % des Höchstbetrags nach Art.”
“Zu ergänzen respektive hervorzuheben ist Folgendes: Nach Art. 17 Abs. 1 IVG hat der Versicherte Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Gemäss Art. 6 IVV gelten als Umschulung Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen (Abs. 1). Als Umschulungsmassnahmen gelten auch Ausbildungsmassnahmen, die zu einer höherwertigen als die vorhandene Ausbildung führen, sofern sie zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit notwendig sind (Abs. 1 bis).”
Fehlt seit der letzten Beurteilung eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustands, sind die Voraussetzungen für eine erneute Zusprache einer Umschulung in der Regel nicht erfüllt; eine Revision setzt eine relevante Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse (gerichtlich etwa als merkliche Minderung der Erwerbsfähigkeit) voraus.
“Quoi que soutienne le recourant, ce grief n’a pas lieu d’être examiné plus avant, étant rappelé que la jurisprudence du Tribunal fédéral a de longue date confirmé le bien-fondé du recours à l’ESS pour l’évaluation du revenu (ATF 148 V 174 consid. 9.3). e) Ainsi, force est de constater que du point de vue de l’exigibilité d’une activité adaptée, la situation de l’intéressé le 2 février 2022 reste essentiellement superposable à celle prévalant lors de la décision du 19 juin 2017. En l’absence d’évolution notable de son état de santé, les conditions d’une révision ne sont pas remplies. C’est donc à juste titre que l’OAI a rejeté la troisième demande de prestations du recourant. 8. Compte tenu de ce qui précède, on ne voit pas en quoi un complément d’instruction sous la forme d’une expertise judiciaire permettrait d’apporter un éclairage différent de la situation, de sorte que la requête du recourant peut être écartée sur la base d’une appréciation anticipée des preuves (ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; 140 I 285 consid. 6.3.1 ; 130 II 425 consid. 2.1). 9. On rappellera qu’en vertu de l'art. 17 al. 1 LAI, la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées), laquelle fait en l’occurrence défaut. 10. a) En définitive, mal fondé, le recours doit être rejeté et la décision rendue le 2 février 2022 par l’intimé confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur des prestations de l’assurance-invalidité est soumise à des frais de justice (art.”
Bei der Beurteilung von Anspruch und Umfang einer Umschulung sind unter anderem Alter, Entwicklungsstand und die voraussichtliche Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen. Die Rechtsprechung nennt eine Erheblichkeitsschwelle von etwa 20% Erwerbseinbusse als Richtwert; hiervon kann namentlich bei jungen Versicherten mit langer verbleibender Erwerbsdauer abgewichen werden, wenn ohne Umschulung nur unqualifizierte Hilfsarbeiten zumutbar wären.
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4). Von der Erheblichkeitsschwelle von 20% kann jedoch namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abgewichen werden, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden können (SVR 2023 IV Nr.”
“Nicht Gegenstand bildet hingegen die Frage, ob der Beschwerdeführer auch bei Vorlegen eines Lehrvertrages für einen anderen Beruf als desjenigen des Mediamatikers EFZ oder des ICT-Fachmanns EFZ Anspruch auf weitere Leistungen der IV hat. 3.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Gemäss Art. 8bis IVG besteht der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen sind insbesondere zu berücksichtigen: Das Alter (lit. a); der Entwicklungsstand (lit. b); die Fähigkeiten der Versicherten Person (lit. c); und die zu erwartende Dauer des Erwerbslebens (lit. d). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderen in Massnahmen beruflicher Art (lit. b). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG), der Arbeits-versuch (Art. 18a IVG), Einarbeitungszuschüsse (Art. 18b IVG), Entschädigungen für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) sowie die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). 3.2 Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs.1 ATSG). 3.3 Gemäss Art. 15 IVG hat eine versicherte Person, der wegen ihrer Invalidität die Wahl eines Berufes oder die Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit erschwert ist, Anspruch auf Berufsberatung.”
Erreicht der invaliditätsbedingte Leistungsabfall nur einen geringen Grad (z. B. 20 %), kann eine Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG entbehrlich sein, wenn im konkreten Fall zahlreiche an die funktionellen Einschränkungen angepasste leichte Tätigkeiten bestehen, die keine besondere Weiterbildung erfordern. In solchen Fällen erscheinen berufliche Massnahmen, die die Erwerbsfähigkeit verbessern würden, nicht offensichtlich geeignet; die versicherte Person kann stattdessen auf Unterstützungsleistungen wie Hilfe bei der Stellensuche bzw. Platzierung verwiesen werden.
“L’intimé était donc fondé à retenir une capacité de travail nulle dans l’activité habituelle et de 75 %, compte tenu d’une baisse de rendement de 25 %, dans une activité adaptée aux limitations fonctionnelles d’ordre rhumatologique. 6. La recourante n’a formulé aucune critique à l’égard du calcul de son degré d’invalidité. Fondé pour le revenu sans invalidité sur le salaire communiqué en septembre 2016 par l’ancien employeur et, pour le revenu avec invalidité, sur l’Enquête suisse sur la structure des salaires [ESS] 2016, skill_level, niveau de compétence 1 pour une femme, tous secteurs confondus, chiffres indexés à 2017, le calcul opéré par l’intimé peut être confirmé. Ainsi, compte tenu d’un degré d’invalidité de 20 %, c’est à juste titre que l’intimé a refusé l’octroi d’une rente. La recourante n’a pas non plus contesté le refus de mesures professionnelles. A cet égard, même si le taux d’invalidité de la recourante atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut constater que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Aucune mesure ne paraît ainsi susceptible d’améliorer sa capacité de gain, étant au demeurant rappelé qu’elle peut solliciter une aide au placement, comme l’a indiqué l’intimé dans la décision litigieuse. 7. Le dossier est complet et permet à la Cour des assurances sociales de statuer en pleine connaissance de cause. Il n’y a dès lors pas lieu de compléter l’instruction, comme le requiert la recourante, par la mise en œuvre d’une expertise psychiatrique. Le juge peut en effet mettre fin à l’instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de se forger une conviction et que, procédant d’une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, il a la certitude qu’elles ne pourraient pas l’amener à modifier son avis (ATF 144 II 427 consid.”
Für einen Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG muss vor Eintritt des versicherten Invaliditätsfalls eine tatsächlich erzielte, ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit bestanden haben und dieses Einkommen invaliditätsbedingt wieder verloren gegangen sein. Eine bloss hypothetisch ausgeübte Erwerbstätigkeit genügt nicht.
“Ein solches ökonomisch bedeutsames Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte und dieses Einkommen invaliditätsbedingt verlor, und es muss von der versicherten Person vorgängig tatsächlich erzielt worden sein. Eine bloss hypothetisch ausgeübte Erwerbstätigkeit führt nicht zu einem Umschulungsanspruch (BGE 121 V 186 E. 3c). Weder dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/17) noch den übrigen Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin zu irgendeinem Zeitpunkt tatsächlich während mindestens sechs Monaten ein ökonomisch bedeutsames Erwerbseinkommen erzielt und dieses invaliditätsbedingt verloren hätte. So datieren die zuletzt erzielten Einkommen aus den Jahren 2018 (Fr. 866.- bei der G.___ AG; Februar und März 2018) beziehungsweise 2015 (Fr. 3'600.-- bei H.___; Januar bis Juni 2015), ohne dass ein invaliditätsbedingter Verlust dargetan wäre. Damit besteht kein Anspruch auf eine Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG.”
“In diesem Zusammenhang ebenfalls zu beachten ist, dass als Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG nur diejenige berufliche Ausbildung gelten kann, welche die Invalidenversicherung einer schon vor Eintritt der Invalidität - im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles (vgl. zur leistungsspezifischen Invalidität: Art. 4 Abs. 2 IVG) erwerbstätig gewesenen versicherten Person - nach dem Eintritt der Invalidität und wegen dieser Invalidität schuldet. Ein im Sinne der Rechtsprechung ökonomisch relevantes Einkommen muss daher vor Eintritt der Invalidität im Sinne des spezifischen Versicherungsfalles erzielt und sodann invaliditätsbedingt wieder verloren worden sein (Urteil des Bundesgerichts vom 19. August 2004 E. 6.1.2 mit Hinweis auf BGE 118 V 7 E. 1c/aa ff. und BGE 110 V 263 E. 1c ff.). Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
Einkommensvergleich: Ein hoher früherer Lohn kann bei Gegenüberstellung mit statistischen Tabellenlöhnen (z. B. LSE; in der Praxis auch von der SUVA verwendete Berechnungen) zu einem Invaliditätsgrad von deutlich über rund 20% führen. Solche statistischen Berechnungen werden herangezogen, sind aber im Einzelfall zu prüfen; der Wert von ca. 20% gilt als Richtwert für eine relevante Erwerbseinbusse.
“6/99/15), obschon unter diesen Umständen für einzelne Massnahmen beruflicher Art die leistungsspezifische Invalidität nicht ohne Weiteres verneint werden kann. Einen Einkommensvergleich führte sie auch nicht durch. Angesichts des vom Beschwerdeführer im Jahr 2019 zuletzt erzielten Lohnes als Polier von Fr. 96‘590.-- jährlich (Urk. 6/33/4), das heisst Fr. 8‘049.-- bezogen auf zwölf Monate, führt eine Gegenüberstellung mit dem Tabellenlohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) von monatlich Fr. 5‘417.-- - ohne Anpassung an die Nominallohnentwicklung oder die betriebsübliche Wochenarbeitszeit - zu einem Invaliditätsgrad von deutlich über 20 %. Somit wäre ausgehend von den Prämissen, welche dem angefochtenen Entscheid zugrunde lagen (100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen, 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit), aber gar eine der Hauptvoraussetzungen für einen Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG nicht von vornherein von der Hand zu weisen (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_266/2021 vom 13. Juli 2021 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Mit Blick auf den Grundsatz Eingliederung vor/statt Rente (BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinweisen) und die vom Beschwerdeführer grundsätzlich demonstrierte Eingliederungswilligkeit (Urk. 6/93, 6/96, 6/99/13) erweist sich die zeitnahe Überprüfung der Anspruchs auf berufliche Eingliederungsmassnahmen jedenfalls als angezeigt. Die Sache ist auch hierfür zurückzuweisen.”
“Die Ausübung einer derartigen Arbeit ist ihm auch unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen weiterhin vollschichtig zumutbar. Damit erübrigt sich im Grunde die Durchführung eines Einkommensvergleichs, respektive es kann vollumfänglich auf die von der SUVA vorgenommene Invaliditätsgradberechnung verwiesen werden, wo auf Seiten des Invalideneinkommens gar vom Total der LSE-Löhne im Kompetenzniveau 1 ausgegangen wurde, was einer weniger anspruchsvollen als der bisherigen Tätigkeit entspricht. Anzufügen bleibt, dass bei jener Berechnung auf Seiten des Valideneinkommen mangels aktueller Einkommenszahlen von einem statistischen Gehalt ausgegangen wurde, das über dem zuletzt vom Beschwerdeführer erzielen Lohn liegt (vgl. dazu den IK-Auszug, IV-Akte 5), was sich bei der Berechnung des Invaliditätsgrades zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirkt. Dennoch resultiert ein Invaliditätsgrad von lediglich 5%. Selbst bei Vornahme eines leidensbedingten Abzugs von 15% - wozu nach den Umständen keine Veranlassung besteht - ergäbe sich ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von knapp unter 20%. 6. 6.1. Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). 6.2. Die Beschwerdegegnerin hat in ihrer Beschwerdeantwort einlässlich dargelegt, weshalb eine Umschulung vorliegend nicht gewährt werden kann. Auf diese zutreffenden Ausführungen kann vollumfänglich verwiesen werden. Der Beschwerdeführer verfügt in Anbetracht seiner Ausbildung und seines beruflichen Werdegangs über das Rüstzeug, um trotz der gesundheitsbedingten Einschränkungen ein Einkommen erzielen zu können, das demjenigen ohne gesundheitliche Einschränkungen weitgehend entspricht.”
Keine Änderungen nötig
“Le 12 septembre 2018, l’assuré a produit divers documents relatifs à sa situation professionnelle, dont un contrat de travail conclu avec l’Etat de Vaud le 29 août 2017. L’intéressé avait été engagé en tant que chargé de cours au taux de 20 % du 21 août 2017 au 6 juillet 2018 pour un salaire à la période de 80 fr. 16 (valeur 2017), indemnité de vacances et indemnité du treizième salaire comprises. L’activité habituelle de menuisier n’étant plus exigible, l’assuré a entrepris des formations en vue d’un reclassement professionnel en qualité d’enseignant de branches professionnelles. Aussi l’office AI lui a-t-il reconnu le droit à des indemnités journalières de manière rétroactive pour les périodes suivantes : du 14 août au 1er septembre 2017, du 4 novembre au 31 décembre 2017, du 1er au 31 mars 2018 et du 2 au 31 mai 2018 (communication du 16 juillet 2019). Dans une communication du même jour, il a reconnu le droit de l’assuré à des mesures professionnelles (octroi d’un reclassement au sens de l’art. 17 LAI) et a admis la prise en charge des coûts des formations suivantes : pédagogie professionnelle pour l’enseignement des branches professionnelles dans les écoles professionnelles du 2 septembre 2017 au 6 juillet 2018 et dessin assisté par ordinateur du 14 avril au 15 mai 2018. Par communication du 5 novembre 2019, l’office AI a reconnu le droit de l’assuré à des indemnités journalières pour les périodes suivantes : du 1er au 3 novembre 2017, du 1er au 28 février 2018 et du 18 au 30 avril 2018. Par décision du 17 juin 2020, l’office AI a nié le droit de N.________ à une mesure de reclassement professionnel ainsi qu’à une rente d’invalidité. Par acte du 7 juillet 2020, N.________, représenté par Me Jean-Michel Duc, avocat, a recouru devant la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal du canton de Vaud contre cette décision. La cause a été enregistrée sous le numéro AI 212/20. Dans l’intervalle, l’office AI a rendu sept décisions datées du 7 avril 2020, aux termes desquelles il a accordé à l’assuré une indemnité journalière d’un montant net de 100 fr.”
Wurde eine erstmalige berufliche Ausbildung wegen Invalidität abgebrochen, so gilt eine anschliessende neue berufliche Ausbildung als Umschulung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG, sofern das während der abgebrochenen Ausbildung zuletzt erzielte Erwerbseinkommen mindestens 30 % des Höchstbetrags beträgt (vgl. Art. 6 Abs. 1 IVV; vgl. Urteil 8C_421/2023 E. 2.2).
“Die versicherte Person hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Als Umschulung gelten nach Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Als Umschulungsmassnahmen gelten gemäss Art. 6 Abs. 1bis IVV auch Ausbildungsmassnahmen, die zu einer höherwertigen als die vorhandene Ausbildung führen, sofern sie zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit notwendig sind. Musste eine erstmalige berufliche Ausbildung wegen Invalidität abgebrochen werden, so ist eine neue berufliche Ausbildung der Umschulung gleichgestellt, wenn das während der abgebrochenen Ausbildung zuletzt erzielte Erwerbseinkommen mindestens 30 % des Höchstbetrags nach Art.”
Prüfung: Auch bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von rund 20 % kann ein Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG ausgeschlossen bleiben, wenn aus der Aktenlage hervorgeht, dass der Versicherte ohne zusätzliche Ausbildung in zahlreichen der Einschränkung angepassten, einfachen bzw. repetitiven Tätigkeiten einsetzbar ist und eine Umschulung die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich nicht verbessern würde. In solchen Fällen erweist sich die Massnahme als nicht notwendig im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG.
“70 x 20 %]). h) La comparaison des revenus aboutit à un degré d’invalidité de 24,75%, lequel n’ouvre pas de droit à une rente. Au demeurant, on relève que, même si l’on devait considérer un taux d’abattement de 25 % – ce qui n’est toutefois pas le cas –, le revenu avec invalidité serait de 40’360 fr. 30 (53'813 fr. 70 – [53'813 fr. 70 x 25 %]), et le taux d’invalidité de 29,46 %, à savoir un taux toujours inférieur au seuil de 40 %. i) Au vu de l’ensemble de ce qui précède, la recourante présente un taux d’invalidité n’ouvrant pas de droit à une rente et c’est donc à juste titre que l’intimé a refusé de lui allouer une rente. 9. La recourante prétend à l’octroi de mesures d’ordre professionnel. S’agissant d’une éventuelle mesure de reclassement, même si la capacité de gain de la recourante a diminué de plus de 20 % (son taux d’invalidité étant de 24,75 %) ce qui pourrait ouvrir le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut constater que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Elle ne peut ainsi prétendre à une telle mesure. C’est le lieu de rappeler que la recourante a été mise au bénéfice d’un soutien pour rechercher un emploi approprié au sens de l’art. 18 LAI, conformément à la communication de l’intimé du 3 novembre 2022. 10. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision attaquée confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestation de l’AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis LAI). En l’espèce, les frais judiciaires, arrêtés à 600 fr., sont mis à la charge de la recourante, qui succombe. c) Il n’y a pas lieu d’allouer de dépens à la recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art.”
“L’intimé était donc fondé à retenir une capacité de travail nulle dans l’activité habituelle et de 75 %, compte tenu d’une baisse de rendement de 25 %, dans une activité adaptée aux limitations fonctionnelles d’ordre rhumatologique. 6. La recourante n’a formulé aucune critique à l’égard du calcul de son degré d’invalidité. Fondé pour le revenu sans invalidité sur le salaire communiqué en septembre 2016 par l’ancien employeur et, pour le revenu avec invalidité, sur l’Enquête suisse sur la structure des salaires [ESS] 2016, skill_level, niveau de compétence 1 pour une femme, tous secteurs confondus, chiffres indexés à 2017, le calcul opéré par l’intimé peut être confirmé. Ainsi, compte tenu d’un degré d’invalidité de 20 %, c’est à juste titre que l’intimé a refusé l’octroi d’une rente. La recourante n’a pas non plus contesté le refus de mesures professionnelles. A cet égard, même si le taux d’invalidité de la recourante atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut constater que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Aucune mesure ne paraît ainsi susceptible d’améliorer sa capacité de gain, étant au demeurant rappelé qu’elle peut solliciter une aide au placement, comme l’a indiqué l’intimé dans la décision litigieuse. 7. Le dossier est complet et permet à la Cour des assurances sociales de statuer en pleine connaissance de cause. Il n’y a dès lors pas lieu de compléter l’instruction, comme le requiert la recourante, par la mise en œuvre d’une expertise psychiatrique. Le juge peut en effet mettre fin à l’instruction lorsque les preuves administrées lui ont permis de se forger une conviction et que, procédant d’une manière non arbitraire à une appréciation anticipée des preuves qui lui sont encore proposées, il a la certitude qu’elles ne pourraient pas l’amener à modifier son avis (ATF 144 II 427 consid.”
“Elle est au demeurant en Suisse depuis 2003, ce qui ne justifie pas non plus un abattement supplémentaire. dd) La comparaison du revenu sans invalidité de 51'257 fr. 15 avec le revenu d’invalide de 37'370 fr. 04 aboutit ainsi à un degré d’invalidité de 27,1 %, inférieur à 40 %, qui exclut le droit à la rente. c) A toutes fins utiles, on relèvera encore que selon l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). Aux termes de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour l’ouverture du droit à des mesures de réadaptation d’ordre professionnel est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 ; 124 V 108 consid. 2b). Certes, le seuil de 20 % est dépassé, ce qui devrait conduire à examiner le droit à une mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI. La recourante ne peut cependant pas prétendre à un tel reclassement professionnel, dès lors que sa capacité de gain n’apparaît pas susceptible d’être améliorée par dite mesure, des activités simples et répétitives lui étant accessibles.”
“L’OAI pouvait ainsi ne pas opérer d’abattement sur le revenu avec invalidité. Cela étant, si un abattement de 10 % était retenu, il en résulterait un degré d’invalidité de 23,5 % (66'453,12 – 50'836,63 / 66'453,12 x 100), arrondi à 24 % (ATF 130 V 121 consid. 3.2). Or, un tel revenu n’ouvrirait pas le droit à la rente. d) A toutes fins utiles, on relèvera encore que selon l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). Aux termes de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour l’ouverture du droit à des mesures de réadaptation d’ordre professionnel est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 ; 124 V 108 consid. 2b). Certes, le seuil de 20 % serait dépassé si un abattement de 10 % était opéré sur le revenu d’invalide, ce qui devrait conduire à examiner le droit à des mesures de réadaptation. Or, le recourant ne peut prétendre à un reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI, dès lors que sa capacité de gain n’apparaît pas susceptible d’être améliorée par dite mesure, des activités simples et répétitives lui étant accessibles.”
Voraussetzung eines Anspruchs auf Umschulung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens; dies ist der Ausgangspunkt für Ansprüche auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG).
“und die Voraussetzungen für den Anspruch der einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen umfassen gemäss Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG Massnahmen beruflicher Art wie Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG) und Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG).”
Bestehen wegen der Invalidität unmittelbar zugängliche, leichte Tätigkeiten, die keine zusätzliche Ausbildung erfordern und mit den medizinisch-funktionalen Einschränkungen vereinbar sind, kommt eine Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG regelmässig nicht in Betracht; in solchen Fällen kann statt einer Umschulung eine Hilfe bei der Arbeitsvermittlung oder eine Placementhilfe als angemessene Massnahme in Frage stehen. Diese Beurteilung setzt jedoch eine konkrete Prüfung der Reintegration und der verfügbaren Tätigkeiten voraus.
“Cela ne signifie pas encore que l’intimé soit obligé de mettre en œuvre des mesures professionnelles pour lui permettre de mettre à profit sa capacité de travail sur le marché ordinaire de l’emploi. Il lui incombe en revanche d’analyser si de telles mesures sont indispensables pour assurer sa réintégration. Or, l’intimé a diligenté des mesures d’intervention précoce qui ont permis d’élaborer différents projets professionnels a priori compatibles avec les restrictions fonctionnelles visant à épargner le rachis (cf. rapport final d’E.________ du 15 mai 2021). On peut ainsi admettre que la question de la réinsertion professionnelle du recourant a fait l’objet d’un examen concret suffisant. Il apparaît que les pistes professionnelles retenues à l’issue de l’intervention précoce orientent le recourant vers des emplois légers ne requérant pas de formation préalable, de sorte que des mesures de formation certifiantes de longue durée (telles que celles entrant dans le cadre d’un reclassement professionnel ; cf. à cet égard : art. 17 LAI) n’entrent pas en considération dans son cas. Il est par ailleurs superflu d’envisager à ce stade la réalisation de mesures d’orientation professionnelle (cf. art. 15 LAI), vu que l’intervention précoce a permis de dégager des secteurs professionnels accessibles au recourant sans compétences spécifiques. Dès lors, seule est susceptible d’entrer en considération en faveur du recourant une mesure d’aide au placement au sens entendu par l’art. 18 al. 1 LAI précité. Dite mesure peut être octroyée au recourant sur une simple requête motivée, adressée à l’intimé, en tout temps. Il est ainsi loisible au recourant de solliciter l’intimé à cette fin en vue de faciliter sa recherche d’un emploi adapté à son état de santé. Il n’y a donc pas lieu de renvoyer la cause à l’intimé pour examen des mesures de réadaptation professionnelle. e) On ajoutera qu’en dépit de son âge, le recourant dispose d’une capacité de travail entière et présente des limitations fonctionnelles – somme toute modestes – compatibles avec nombre d’activités légères sur le marché de l’emploi.”
“A titolo […] di esempio […], si possono citare le seguenti attività, non necessitanti di alcuna formazione e per le quali l’assicurata sarebbe direttamente reintegrabile. Penso in particolare ad attività quali: - addetto alla qualità o imballaggio - operaio generico nell’industria - operaio non qualificato nell’industria manifatturiera, ad esempio di piccole viti o bulloni. Con dotazione ergonomica. - addetto alla sorveglianza video di strutture amministrative o industriali, senza ronda e quindi senza esposizione ad agenti atmosferici o a sforzi fisici. - aiuto in attività amministrative collaterali semplici quali scansione documenti, duplicatura. In conclusione, le attività citate rispettano tutte i limiti funzionali posti a livello medico teorico e consentirebbero fin da subito la reintegrazione dell’assicurata per il tramite di una breve istruzione interna all’azienda. In base alle diverse opzioni indicate, l’assicurata potrebbe svolgere, a livello medico-teorico, un ampio ventaglio di attività sul mercato del lavoro in equilibrio. […] Non entro nel merito di provvedimenti professionali di riformazione art. 17 LAI in quanto non sarebbero semplici ed economici in virtù delle possibilità reintegrative successive ad una formazione ma soprattutto poiché la sua capacità lavorativa è la medesima in attività abituale che adeguata motivo per cui non si diminuirebbe in discapito economico. Per le medesime motivazioni alla luce di un’attività abituale ancora esigibile nella % del 60 e pari ad attività adeguate, non entro nel merito di provvedimenti di collocamento art. 18 LAI. Non entro neppure nel merito di provvedimenti ai sensi dell’art. 14 LAI in quanto la prognosi non indica un possibile miglioramento della CL attraverso un recupero graduale. Alla luce di tutto ciò, non ritengo pertinenti provvedimenti professionali. Il mandato reintegrativo è convenientemente evaso.” La consulente in integrazione ha valutato, fondandosi sulle limitazioni e sulle indicazioni mediche, la reintegrabilità della ricorrente nel circuito lavorativo, individuando un ampio ventaglio di attività semplici, leggere e ripetitive che non presuppongono qualifiche pregresse e che possono essere svolte dopo una breve introduzione.”
“15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). Aux termes de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour l’ouverture du droit à des mesures de réadaptation d’ordre professionnel est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 ; 124 V 108 consid. 2b). Certes, le seuil de 20 % serait dépassé si un abattement de 10 % était opéré sur le revenu d’invalide, ce qui devrait conduire à examiner le droit à des mesures de réadaptation. Or, le recourant ne peut prétendre à un reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI, dès lors que sa capacité de gain n’apparaît pas susceptible d’être améliorée par dite mesure, des activités simples et répétitives lui étant accessibles. S’agissant des autres mesures professionnelles susceptibles d’entrer en ligne de compte dans son cas, on rappellera que l’intimé l’a mis au bénéfice d’une aide au placement, ce qui apparaît parfaitement adéquat pour assister le recourant dans la recherche d’une activité adaptée à son état de santé correspondant à l’exigibilité fixée par les médecins. Le recourant a toutefois refusé cette mesure. e) Finalement, la décision litigieuse ne prête pas non plus le flanc à la critique sous l’angle du calcul du préjudice économique. 8. a) Vu ce qui précède, le recours doit être rejeté et la décision entreprise confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestation portant sur l’octroi ou le refus de prestations de l’assurance-invalidité devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis première phrase LAI).”
“c) En l'espèce, il convient de procéder à un nouveau calcul du degré d’invalidité, compte tenu d’une baisse de rendement de 20%. Ainsi, en comparant le revenu sans invalidité – non contesté – de 59'255 fr. 53 (inchangé ; cf. décision querellée) avec le revenu d’invalide de 43'206 fr. 54 ([54'008 fr. 17 – 20%] au lieu de 48'607 fr. 35 ; cf. décision querellée), la perte de gain s’élève à 16'048 fr. 99, ce qui correspond à un degré d’invalidité de 27%, n’ouvrant pas de droit à une rente d’invalidité (art. 28 al. 2 LAI). Il n’y a pas lieu d’opérer un abattement de 5% sur le revenu d’invalide, comme le requiert la recourante, dans la mesure où la baisse de rendement de 20% tient précisément compte des limitations fonctionnelles de la recourante. A toutes fins utiles, on relèvera que même dans l’éventualité où il était tenu compte d’une baisse de rendement de 30%, il en résulterait alors un degré d’invalidité de 36%, lui aussi insuffisant pour ouvrir le droit à la rente. Bien que le degré d’invalidité de 27% soit supérieur à la limite retenue pour l’octroi d’un reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI, la recourante ne peut prétendre à une telle mesure, dès lors que sa capacité de gain n’apparaît pas susceptible d’être améliorée par dite mesure, des activités simples et répétitives lui étant accessibles. S’agissant des autres mesures professionnelles susceptibles d’entrer en ligne de compte dans son cas, on rappellera que l’intimé l’a mise au bénéfice d’une aide au placement, ce qui apparaît parfaitement adéquat pour assister la recourante dans la recherche d’une activité adaptée à son état de santé correspondant à l’exigibilité fixée par les médecins (cf. communication de l’intimé du 1er février 2018). Ainsi, l’intimé était fondé à considérer que les conditions pour l’ouverture du droit à une rente de l’assurance-invalidité, respectivement à des mesures d’ordre professionnel, n’étaient pas réunies et, partant, à nier le droit à ces prestations. 7. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision attaquée confirmée. b) En dérogation à l’art. 61 let. a LPGA, la procédure de recours en matière de contestation portant sur l’octroi ou le refus de prestations de l’assurance-invalidité devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais de justice (art.”
Für Ansprüche nach Art. 17 IVG gilt grundsätzlich dasjenige Recht, das zur Zeit der rechtlich massgebenden Tatsachen in Kraft stand. Ergibt sich der Anspruch — insbesondere der Eintritt der Umschulungsbedürftigkeit oder der frühestmögliche Leistungsbeginn — bereits vor dem 1. Januar 2022, sind die bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Bestimmungen anzuwenden; sind die massgebenden Tatsaten erst ab 2022 eingetreten, ist die seit dem 1. Januar 2022 gültige Gesetzesfassung anzuwenden.
“E n d r o i t : 1. a) La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-invalidité (art. 1 al. 1 LAI [loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20]). Les décisions des offices AI cantonaux peuvent directement faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du siège de l’office concerné (art. 56 al. 1 LPGA et art. 69 al. 1 let. a LAI), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. a) Le litige porte sur le droit du recourant à des prestations de l’assurance-invalidité, singulièrement un reclassement au sens de l’art. 17 LAI. b) Des modifications législatives et réglementaires sont entrées en vigueur au 1er janvier 2022 dans le cadre du « développement continu de l'AI » (loi fédérale sur l’assurance-invalidité [LAI] [Développement continu de l’AI], modification du 19 juin 2020, RO 2021 705, et règlement sur l’assurance-invalidité [RAI], modification du 3 novembre 2021, RO 2021 706). En l’absence de disposition transitoire spéciale, ce sont les principes généraux de droit intertemporel qui prévalent, à savoir l’application du droit en vigueur lorsque les faits déterminants se sont produits (ATF 148 V 21 consid. 5.3). Aussi, compte tenu de la date du dépôt de la demande, soit le 31 mars 2022, et celle de la décision litigieuse, à savoir le 28 février 2023, l’éventuel droit aux prestations de l’assurance-invalidité ne pourrait débuter au plus tôt qu’en 2022 (cf. art. 29 al. 1 LAI notamment), de sorte qu’il convient d’appliquer, dans le cas présent, le nouveau droit. 3. a) L’invalidité se définit comme l’incapacité de gain totale ou partielle qui est présumée permanente ou de longue durée et qui résulte d’une infirmité congénitale, d’une maladie ou d’un accident (art.”
“Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hinweisen). Soweit vorliegend der Umschulungsanspruch – entsprechend dem Grundsatz «Eingliederung vor Rente» geht ein solcher allfälligen Rentenleistungen vor – im Streit steht, sind damit mit Blick auf das Datum der angefochtenen Verfügung (19. Oktober 2022) die am 1. Januar 2022 geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) anwendbar.”
“Da der frühestmögliche Leistungsanspruch vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 entstanden ist und auch eine Umschulung nach Art. 17 IVG bereits davor beantragt und auf eigene Kosten der Beschwerdeführerin begonnen wurde (vgl. Urk. 7/25, Urk. 7/52), sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).”
“Der Eintritt gesundheitlich bedingter Umschulungsbedürftigkeit ist, entsprechend dem System des leistungsspezifischen Invaliditätseintritts (Art. 4 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), ein besonderer Versicherungsfall. Ob die Voraussetzungen hierfür gegeben sind, das heisst eine Invalidität im Sinne des Art. 17 IVG vorliegt, bestimmt sich nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der Verfügung (Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2 mit Hinweisen). Bei vorliegend angefochtener Verfügung vom 31. März 2022 sind damit die am 1. Januar 2022 geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) anwendbar.”
Anspruch auf Umschulung besteht, wenn sie infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist rechtsprechungsgemäss die Summe der beruflichen Eingliederungsmassnahmen zu verstehen, die geeignet und notwendig sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätigen Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Die «annähernde Gleichwertigkeit» bezieht sich dabei primär auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit und nicht vorrangig auf das Ausbildungsniveau. In der Regel besteht nur Anspruch auf die dem Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht auf die unter den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren.
“1bis IVG besteht der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen sind insbesondere zu berücksichtigen: das Alter (lit. a); der Entwicklungsstand (lit. b); die Fähigkeiten der Versicherten Person (lit. c); und die zu erwartende Dauer des Erwerbslebens (lit. d). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderen in Massnahmen beruflicher Art (lit. b). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG), der Arbeitsversuch (Art. 18a IVG), der Personalverleih (Art. 18abis ) Einarbeitungszuschüsse (Art. 18b IVG), Entschädigungen für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) sowie die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). 3.2 Die versicherte Person hat Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Unter Umschulung ist dabei grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. 3.3 Der Umschulungsanspruch setzt grundsätzlich eine Mindesterwerbseinbusse von rund 20 % in den bisher ausgeübten oder in den für die versicherte Person ohne zusätzliche Ausbildung offenstehenden, noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten voraus, wobei es sich hierbei um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
“2 Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 2.3 Die versicherte Person hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Unter Umschulung ist dabei grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren Tätigkeit annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. 2.4 Für eine Übernahme von Umschulungskosten wird vorausgesetzt, dass der Invaliditätsgrad ein bestimmtes, erhebliches Mass erreicht. Kann die versicherte Person ihre angestammte Tätigkeit nicht mehr ausüben, ist deshalb zunächst zu prüfen, ob sie auch ohne eine zusätzliche Ausbildung eine andere ihr zumutbare Tätigkeit ausüben kann.”
“Der Versicherte hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist dabei rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E.”
Eine unfallbedingte Verlängerung einer bereits begonnenen Ausbildung begründet nach dem Wortlaut und der Rechtsprechung keinen Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG. Anspruchsvoraussetzung ist, dass die Umschulung durch die Invalidität neu notwendig wird; dies liegt bei einer lediglich unfallbedingt verlängerten laufenden Ausbildung nicht vor.
“5 IVV bildet, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer war bereits im Zeitpunkt des schweren ...unfalles vom 7. Februar 2021 am doktorieren und zudem zu 50 % als ... am D.________ an der E.________ angestellt. Dieses begonnene Doktorat inkl. … verlängerte sich nun unfallbedingt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, ist eine solche unfallbedingte Verlängerung einer bereits laufenden Ausbildung nicht durch die IV mit einem Taggeld im Sinne einer Umschulung und auf der Basis eines theoretischen, aber bisher nie effektiv erzielten Einkommens als gesunde Person zu entschädigen (vgl. Stellungnahme vom 28. Oktober 2022, S. 3 Ziff. 12). Bereits aus dem Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG ergibt sich, dass ein Anspruch auf Umschulung nur dann besteht, wenn diese durch die Invalidität notwendig wird (SVR 2020 IV Nr. 24 S. 81 E. 3.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Der Beschwerdeführer musste in keine andere Erwerbstätigkeit eingegliedert werden als die vor dem Unfall ausgeführte. Eine Umschulung in Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG liegt deshalb nicht vor. Zudem erleidet er keine Erwerbseinbusse von mindestens 20 %, weil er das Doktorat (unverändert) wiederaufnehmen und weiterführen sowie am 23. März 2023 erfolgreich abschliessen konnte (act. IIA im Verfahren IV/2022/296 139 S. 2). Auch die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 IVG sind nicht gegeben, weil der Beschwerdeführer – im Nachgang zum Unfall vom 7. Februar 2021 und trotz den damit verbundenen gesundheitlichen Einschränkungen – nicht in seinen bisherigen Beruf als ... ʺwiedereingeschultʺ werden musste. So wurde bei ihm gesundheitsbedingt keine neue Ausbildung in der bisherigen Tätigkeit als ... bzw. ... notwendig, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt (Stellungnahme vom 17. August 2023, S. 3 Ziff. 10). Ein Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG besteht nach dem Gesagten nicht.”
“Soweit der Beschwerdeführer Ansprüche gestützt auf Art. 17 IVG (Umschulung) geltend macht (Stellungnahme vom 21. Juni 2023, S. 7), der im Übrigen nicht Grundlage von Art. 5 IVV bildet, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer war bereits im Zeitpunkt des schweren ...unfalles vom 7. Februar 2021 am doktorieren und zudem zu 50 % als ... am D.________ an der E.________ angestellt. Dieses begonnene Doktorat inkl. … verlängerte sich nun unfallbedingt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, ist eine solche unfallbedingte Verlängerung einer bereits laufenden Ausbildung nicht durch die IV mit einem Taggeld im Sinne einer Umschulung und auf der Basis eines theoretischen, aber bisher nie effektiv erzielten Einkommens als gesunde Person zu entschädigen (vgl. Stellungnahme vom 28. Oktober 2022, S. 3 Ziff. 12). Bereits aus dem Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG ergibt sich, dass ein Anspruch auf Umschulung nur dann besteht, wenn diese durch die Invalidität notwendig wird (SVR 2020 IV Nr. 24 S. 81 E. 3.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Der Beschwerdeführer musste in keine andere Erwerbstätigkeit eingegliedert werden als die vor dem Unfall ausgeführte. Eine Umschulung in Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG liegt deshalb nicht vor. Zudem erleidet er keine Erwerbseinbusse von mindestens 20 %, weil er das Doktorat (unverändert) wiederaufnehmen und weiterführen sowie am 23. März 2023 erfolgreich abschliessen konnte (act. IIA im Verfahren IV/2022/296 139 S. 2). Auch die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 IVG sind nicht gegeben, weil der Beschwerdeführer – im Nachgang zum Unfall vom 7. Februar 2021 und trotz den damit verbundenen gesundheitlichen Einschränkungen – nicht in seinen bisherigen Beruf als ... ʺwiedereingeschultʺ werden musste. So wurde bei ihm gesundheitsbedingt keine neue Ausbildung in der bisherigen Tätigkeit als ... bzw. ... notwendig, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt (Stellungnahme vom 17.”
Umschulung im Sinne von Art. 17 umfasst neben der Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf auch berufliche Aus- und Weiterbildungsmassnahmen. Dazu können – je nach Erforderlichkeit zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit – z. B. eine Ausbildung (auch höher qualifizierende Ausbildungen, etwa Weiter- oder Höherqualifikationen), der Besuch von Berufs- oder Hochschulen, Fach- und Weiterbildungskurse, eine berufliche Neuausbildung oder einfaches Training in einer neuen Tätigkeit gehören. Die Massnahmen müssen notwendig, geeignet und ausreichend sein bzw. in einem angemessenen Verhältnis von Aufwand zu erwartetem Ergebnis stehen (Verhältnismässigkeitsprinzip).
“a LAI, de rétablir, maintenir ou améliorer la capacité de gain ou la capacité d'accomplir les travaux habituels de la personne assurée. L'Office AI doit examiner d'office si des mesures de réadaptation doivent être mises en place avant qu'une rente soit octroyée ou son maintien confirmé (cf. TF I 534/02 du 25 août 2003 consid. 4.1; Michel Valterio, op. cit., art. 28 n° 3, art. 28a n° 60 et art. 31 n° 7). 6. 6.1 Les assurés invalides ou menacés d'une invalidité imminente ont droit aux mesures de réadaptation nécessaires qui sont de nature à rétablir, à maintenir ou à améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels, qu'ils aient ou non exercé une activité lucrative préalable (art. 8 al. 1 let. a et al. 1bis LAI, le dernier al. dans sa teneur valable jusqu'au 31 décembre 2021). Les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d'ordre professionnel dont le reclassement professionnel (art. 8 al. 3 let. b LAI dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2021). 6.2 6.2.1 L'art. 17 LAI prévoit que la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité le rend nécessaire et si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement. La jurisprudence définit ainsi le reclassement professionnel comme l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires, appropriées et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité (ATF 139 V 399 consid. 5.4 et 5.5; 130 V 488 consid. 4.2; TF 9C_244/2010 du 5 août 2010 consid. 3.1). Ils peuvent comprendre l'accomplissement d'un apprentissage ou la fréquentation d'une école professionnelle ou d'une université mais également la rééducation dans le métier exercé avant la survenance de l'invalidité, la fréquentation des cours spécialisés ou de perfectionnement, un simple entraînement dans une nouvelle profession ou une remise à niveau de connaissances.”
“1) ceci quand bien même des mesures de réadaptation sont envisagées pour l'avenir (TF 8C_787/2014 du 5 février 2015 consid. 3.2) et l'octroi d'une rente d'invalidité n'exclut pas la mise en oeuvre parallèle d'une mesure de réadaptation lorsqu'il existe une proportion raisonnable entre le coût de ces mesures et le résultat positif que l'on peut en attendre (ATF 122 V 77 consid. 3b/bb et références; Michel Valterio, op. cit., 2018, art. 28 n°2). 6. 6.1 Les assurés invalides ou menacés d'une invalidité imminente ont droit aux mesures de réadaptation nécessaires qui sont de nature à rétablir, à maintenir ou à améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels, qu'ils aient ou non exercé une activité lucrative préalable (art. 8 al. 1 let. a et al. 1bis LAI, le dernier al. dans sa teneur valable jusqu'au 31 décembre 2021). Les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d'ordre professionnel dont le reclassement professionnel (art. 8 al. 3 let. b LAI dans sa teneur en vigueur jusqu'au 31 décembre 2021). 6.2 L'art. 17 LAI prévoit que la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité le rend nécessaire et si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement. Le reclassement professionnel se définit comme l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires, appropriées et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité (ATF 139 V 399 consid. 5.4 et 5.5; 130 V 488 consid. 4.2; TF 9C_244/2010 du 5 août 2010 consid. 3.1). Il peut comprendre l'accomplissement d'un apprentissage ou la fréquentation d'une école professionnelle ou d'une université mais également la rééducation dans le métier exercé avant la survenance de l'invalidité, la fréquentation des cours spécialisés ou de perfectionnement, un simple entraînement dans une nouvelle profession ou une remise à niveau de connaissances.”
Nach der Rechtsprechung setzt der Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG in der Regel eine bleibende oder länger andauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % voraus. Dieser Prozentsatz ist jedoch nur ein Richtwert und damit nicht absolut verbindlich; unter besonderen Umständen kann von ihm abgewichen werden.
“Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4).”
“Zu ergänzen ist, dass gemäss Art. 17 IVG die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit hat, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
“Compte tenu du taux d'invalidité de l'assuré constaté par les premiers juges (13 %), c'est à bon droit qu'ils ont nié son droit à une rente d'invalidité (cf. art. 28 al. 1 let. c LAI) et à des mesures de reclassement professionnel (cf. art. 17 LAI). Dans ce contexte, on rappellera en effet que le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3; 130 V 488 consid. 4.2 et les références). Le recours est mal fondé.”
“b) Il est précisé que même si le degré d’invalidité dans la sphère d’activité lucrative devait être déterminé sur la base de l’exigibilité de l’exercice d’une activité adaptée à 70 %, le taux d’invalidité n’excéderait pas 38,34 % ([45,35 x 0,8] + [10,31 x 0,2,]), arrondi à 38 %, jusqu’en mai 2021, respectivement 31,33 % ([45,35 x 0,6] + [10,31 x 0,4]), arrondi à 31 %, dès mai 2021, taux demeurant insuffisants pour ouvrir le droit à une rente de l’assurance-invalidité (cf. art. 28 LAI). 18. a) Selon l'art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). b) En vertu de l'art. 17 al. 1 LAI, la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées). c) Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut prétendre une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé.”
Eine Umschulung nach Art. 17 IVG kommt nur in Frage, wenn die versicherte Person vor Eintritt der invaliditätsrelevanten Erwerbsunfähigkeit im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles in ökonomisch bedeutsamem Umfang erwerbstätig gewesen ist. Nach der Rechtsprechung liegt ein derartiges ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen insbesondere vor, wenn die Person während sechs Monaten wenigstens drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte. Das relevante Einkommen muss demnach bereits vor dem Eintritt der Invalidität bestanden haben.
“Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. In diesem Zusammenhang kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2). Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten mindestens drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1e; Urteil des Bundesgerichts 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit Hinweisen). Nur diejenige berufliche Ausbildung gilt als Umschulung und fällt unter Art. 17 IVG, welche die Invalidenversicherung einer schon vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Versicherungsfalles (vgl. Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 168 Fn 734) – erwerbstätig gewesenen versicherten Person nach dem Eintritt der Invalidität und wegen dieser Invalidität schuldet. Ein im Sinne der Rechtsprechung ökonomisch relevantes Einkommen muss daher nicht nur vor Beginn der Eingliederungsmassnahme, sondern vor Eintritt der Invalidität im Sinne des spezifischen Versicherungsfalles erzielt worden sein. Nur auf diese Weise wird – vorbehältlich Art. 6 Abs. 2 IVV, welcher bei invaliditätsbedingtem Abbruch einer erstmaligen beruflichen Ausbildung die neue berufliche Ausbildung unter den dort näher umschriebenen Voraussetzungen der Umschulung gleichstellt – eine Abgrenzung der Umschulung nach Art. 17 IVG einerseits von der beruflichen Neuausbildung nach Art. 16 Abs. 3 lit. a IVG anderseits erreicht (vgl.”
“Für die Umschulung als Naturalleistung (Art. 17 IVG) hat die Invalidenversicherung grundsätzlich voll aufzukommen (Art. 6 IVV), wogegen sich ihre Aufgabe im Rahmen von Art. 16 IVG darauf beschränkt, an die erstmalige berufliche Ausbildung Beiträge zu leisten, und zwar in dem Masse, als invaliditätsbedingt zusätzliche Kosten von wesentlichem Umfang (mindestens Fr. 400.-- jährlich; vgl. Art. 5bis Abs. 4 IVV) entstehen. Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. In diesem Zusammenhang kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2). Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten mindestens drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1e; Urteil des Bundesgerichts 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit Hinweisen). Nur diejenige berufliche Ausbildung gilt als Umschulung und fällt unter Art. 17 IVG, welche die Invalidenversicherung einer schon vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Versicherungsfalles (vgl. Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 168 Fn 734) – erwerbstätig gewesenen versicherten Person nach dem Eintritt der Invalidität und wegen dieser Invalidität schuldet. Ein im Sinne der Rechtsprechung ökonomisch relevantes Einkommen muss daher nicht nur vor Beginn der Eingliederungsmassnahme, sondern vor Eintritt der Invalidität im Sinne des spezifischen Versicherungsfalles erzielt worden sein.”
Die Rechtsprechung nimmt für berufsorientierende Massnahmen an, dass der Versicherte auch bei einer nur schwachen Behinderung der Stellensuche durch Gesundheitsprobleme beeinträchtigt sein kann. Für eine Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG gilt hingegen das gesetzliche Erfordernis, dass die Umschulung infolge der Invalidität notwendig ist und voraussichtlich die Erwerbsfähigkeit erhält oder verbessert; die Massnahmen müssen notwendig und angemessen sein (nicht Anspruch auf die bestmögliche Ausbildung bzw. regelmässig nicht auf ein höheres Niveau als die bisherige Tätigkeit).
“Est à prendre en considération tout handicap physique ou psychique propre à réduire le nombre des professions et activités que l’assuré pourrait exercer, compte tenu des dispositions personnelles, des aptitudes exigées et des possibilités disponibles, ou à empêcher l’exercice de l’activité déployée jusqu’à présent. L’octroi d’une orientation professionnelle suppose que l’assuré soit entravé, même de manière faible, dans sa recherche d’un emploi adéquat à la suite de problèmes de santé. Sont exclus les handicaps insignifiants qui n’ont pas pour effet de provoquer un empêchement sérieux et qui, par conséquent, ne justifient pas l’intervention de l’assurance-invalidité. L’orientation professionnelle doit guider l’assuré vers l’activité dans laquelle il aura le plus de chances de succès, compte tenu de ses dispositions et de ses aptitudes. Parmi les mesures qui peuvent entrer en ligne de compte figurent notamment les entretiens d’orientation, les tests d’aptitudes ou encore les stages d’observation en milieu ou hors milieu professionnel (ATF 114 V 29 consid. 1a ; TF 9C_534/2010 du 10 février 2011 consid. 3.2 et les références citées). cc) A teneur de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, l'assuré ne peut prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé (ATF 139 V 399 consid. 5.”
“Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, haben Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten des Versicherten entspricht (Art. 16 Abs. 1 IVG). Der erstmaligen beruflichen Ausbildung gleichgestellt ist insbesondere die berufliche Neuausbildung invalider Versicherter, die nach dem Eintritt der Invalidität eine ungeeignete und auf die Dauer unzumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen haben (Art. 16 Abs. 2 lit. b IVG). Der Versicherte hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Als Umschulung gelten Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen (Art. 6 Abs. 1 IVV [SR831.201]).”
Umschulung nach Art. 17 IVG setzt voraus, dass der Gesundheitsschaden die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Die Rechtsprechung verlangt dafür einen erheblichen Invaliditätsgrad; als Anhaltspunkt wird eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von rund 20 % genannt.
“Versicherte, die infolge Invalidität in der Berufswahl oder in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit behindert sind, haben Anspruch auf Berufsberatung (Art. 15 IVG). Die spezielle Invalidität i. S. v. Art. 15 IVG liegt in der gesundheitlich bedingten Behinderung in der Berufswahl oder in der Ausübung der bisherigen Tätigkeit des an sich zur Berufswahl fähigen Versicherten, weil die Kenntnisse über Neigungen, berufliche Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht ausreichen, um einen der Behinderung angepassten Beruf wählen zu können. Ausgeschlossen sind geringste Behinderungen, die keine nennenswerte Beeinträchtigung zur Folge haben und deshalb die Inanspruchnahme der Invalidenversicherung nicht rechtfertigen (BGE 114 V 29 E. 1a mit Hinweisen, Urteil EVG I 564/04 vom 14. April 2005 E. 4). Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit hat der Versicherte, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Als invalid i. S. v. Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben. Dies ist der Fall, wenn die versicherte Person eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen). Gemäss Art. 18 Abs. 1 IVG haben Arbeitsunfähige (Art. 6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, Anspruch auf: aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes. Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Abs. 2). Der Anspruch auf Arbeitsvermittlung bedarf weder der Invalidität noch eines Mindestinvaliditätsgrades. Zur Begründung dieses Anspruchs ist jedoch eine spezifische Einschränkung gesundheitlicher Art notwendig, wenn die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit betroffen ist, als der versicherten Person nur leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind.”
Umschulung kann auf einem tieferen fachlichen Niveau liegen, wenn sie geeignet ist, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Anspruch besteht nur auf die notwendigen und ausreichenden beruflichen Massnahmen, die eine annähernd gleichwertige Verdienstmöglichkeit bieten; nicht auf die bestmögliche Ausbildung. Eine Ausbildung auf höherem Niveau ist nur dann geschuldet, wenn Art und Schwere der Invalidität dies erforderlich machen, um die berufliche Leistungsfähigkeit optimal zu nutzen.
“Est à prendre en considération tout handicap physique ou psychique propre à réduire le nombre des professions et activités que l’assuré pourrait exercer, compte tenu des dispositions personnelles, des aptitudes exigées et des possibilités disponibles, ou à empêcher l’exercice de l’activité déployée jusqu’à présent. L’octroi d’une orientation professionnelle suppose que l’assuré soit entravé, même de manière faible, dans sa recherche d’un emploi adéquat à la suite de problèmes de santé. Sont exclus les handicaps insignifiants qui n’ont pas pour effet de provoquer un empêchement sérieux et qui, par conséquent, ne justifient pas l’intervention de l’assurance-invalidité. L’orientation professionnelle doit guider l’assuré vers l’activité dans laquelle il aura le plus de chances de succès, compte tenu de ses dispositions et de ses aptitudes. Parmi les mesures qui peuvent entrer en ligne de compte figurent notamment les entretiens d’orientation, les tests d’aptitudes ou encore les stages d’observation en milieu ou hors milieu professionnel (ATF 114 V 29 consid. 1a ; TF 9C_534/2010 du 10 février 2011 consid. 3.2 et les références citées). cc) A teneur de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, l'assuré ne peut prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé (ATF 139 V 399 consid. 5.”
Ein früheres Scheitern einer Umschulung (z. B. wegen Lernschwierigkeiten) ist ein relevantes Abklärungs- und Bewertungsmerkmal dafür, ob eine erneute Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und voraussichtlich die Erwerbsfähigkeit erhält oder verbessert. Es begründet jedoch nicht ohne Weiteres einen Anspruch.
“Cette argumentation n'est pas fondée. En effet, si le seuil minimal fixé pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement (et à toute autre mesure d'ordre professionnelle) correspond en principe à une baisse de la capacité de gain de 20% environ, le fait d'avoir atteint ce seuil ne donne pas automatiquement droit à une telle mesure. Encore faut-il que celle-ci soit rendue nécessaire par l'invalidité et qu'elle permette selon toute vraisemblance de maintenir ou d'améliorer la capacité de gain (cf. art. 17 al. 1 LAI). Or l'échec antérieur d'une mesure de reclassement en raison de difficultés d'apprentissage est un élément pertinent pour juger de l'opportunité d'en octroyer une nouvelle. En se limitant à revendiquer son droit à une telle mesure sans établir en quoi celle-ci serait déterminante, contrairement à l'avis exprimé par la cour cantonale, le recourant ne démontre pas que cette autorité aurait violé le droit fédéral ou que son appréciation serait arbitraire. On relèvera encore que le tribunal cantonal n'a pas exclu le droit à toute mesure d'ordre professionnel mais qu'il a alloué à l'assuré une mesure d'aide au placement.”
Bei einem Invaliditätsgrad von rund 38 % kann ein Anspruch auf Umschulung nicht ohne Weiteres mit Verweis auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt oder eine gute Ausbildung verneint werden. Entscheidend ist zu prüfen, ob die erworbenen Qualifikationen invaliditätsbedingt nicht oder nur sehr eingeschränkt einsetzbar sind. In den Akten sind daher weitere medizinische Abklärungen und nebenbei die Prüfung allfälliger beruflicher Massnahmen anzuordnen.
“Zusammenfassend erlauben die vorliegenden Akten keine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, weshalb die Beschwerdegegnerin in Zusammenarbeit mit dem RAD weitere medizinische Abklärungen zu veranlassen hat. Sollten diese Abklärungen zum Ergebnis führen, dass das Belastungsprofil qualifizierte Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin bisher ausübte, ausschliesst, kann beim Einkommensvergleich nicht ohne weiteres auf das Kompetenzniveau 3 in der Tabelle TA1 der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 7.2; zur Anwendung des Kompetenzniveaus 2: Urteile des Bundesgerichts 8C_630/2022 vom 3. Mai 2023 E. 6.1 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung, 8C_5/2020 vom 22. April 2020 E. 5.3.2). Schliesslich könnte bei einem Invaliditätsgrad von 38 % ein allfälliger Anspruch auf Umschulung nicht mit Verweis auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt und die gute Ausbildung verneint werden (vgl. Urk. 2 S. 3), sofern die Beschwerdeführerin ihre erworbenen Qualifikationen invaliditätsbedingt nicht mehr oder nur noch sehr beschränkt einsetzen kann (vgl. Art. 17 Abs. 1 IVG; BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b). Je nach Ergebnis der medizinischen Abklärungen wird die Beschwerdegegnerin daher auch berufliche Massnahmen zu prüfen haben.”
“Zusammenfassend erlauben die vorliegenden Akten keine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, weshalb die Beschwerdegegnerin in Zusammenarbeit mit dem RAD weitere medizinische Abklärungen zu veranlassen hat. Sollten diese Abklärungen zum Ergebnis führen, dass das Belastungsprofil qualifizierte Tätigkeiten, wie sie die Beschwerdeführerin bisher ausübte, ausschliesst, kann beim Einkommensvergleich nicht ohne weiteres auf das Kompetenzniveau 3 in der Tabelle TA1 der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_329/2021 vom 27. Oktober 2021 E. 7.2; zur Anwendung des Kompetenzniveaus 2: Urteile des Bundesgerichts 8C_630/2022 vom 3. Mai 2023 E. 6.1 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung, 8C_5/2020 vom 22. April 2020 E. 5.3.2). Schliesslich könnte bei einem Invaliditätsgrad von 38 % ein allfälliger Anspruch auf Umschulung nicht mit Verweis auf den ausgeglichenen Arbeitsmarkt und die gute Ausbildung verneint werden (vgl. Urk. 2 S. 3), sofern die Beschwerdeführerin ihre erworbenen Qualifikationen invaliditätsbedingt nicht mehr oder nur noch sehr beschränkt einsetzen kann (vgl. Art. 17 Abs. 1 IVG; BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b). Je nach Ergebnis der medizinischen Abklärungen wird die Beschwerdegegnerin daher auch berufliche Massnahmen zu prüfen haben.”
Mehrere Erkrankungen oder ein bereits bestehender Betreuungsbedarf können die Grundlage für ein Gesuch um Umschulung nach Art. 17 IVG bilden, vorausgesetzt, aus den medizinischen Unterlagen geht hervor, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
“Atteinte de l’épaule droite et des genoux en particulier ; - fatigue physique et psychique, troubles de la concentration ; - cervico-lombalgies, polyarthrose ; - maladie dégénérative des yeux ; - maladie pulmonaire. Elle a précisé avoir besoin d’aide pour la réalisation d’un semainier depuis le mois de février 2015, laquelle était apportée par le CMS, ainsi que, depuis août 2012, d’un accompagnement pour faire face aux nécessités de la vie (pour achats, loisirs, gestion des affaires administratives), d’aide pour continuer à vivre de manière indépendante (pour structurer sa journée, gestion des imprévus, tenue du ménage) et de la présence d’un tiers pour éviter l’isolement (besoin de stimulation d’autres personnes pour l’encourager à être active) précisant que cette aide était apportée par sa fille à raison de 10 heures par semaine. Elle a indiqué n’avoir en revanche pas besoin d’aide pour effectuer les actes ordinaires de la vie (se vêtir/se dévêtir, manger, etc.), ni pour établir des contacts sociaux hors de son lieu de vie. Dans un courrier du 24 juin 2020, l’OAI a répondu à l’assurée que s’agissant d’une nouvelle demande au sens de l’art. 17 LAI, il lui appartenait de rendre plausible que l’impotence s’était modifiée de manière à influencer ses droits et lui octroyait par conséquent un délai de 30 jours pour produire un rapport médical détaillé à cet égard. Le Dr C._______ a dès lors fait parvenir à l’OAI un nouveau rapport médical du 12 juillet 2020, faisant pour l’essentiel état des diagnostics suivants : - Etat anxio-dépressif mixte, en partie réactionnel ; - Syndrome des apnées du sommeil positionnel de degré sévère (IAH 41.7 en positiondorsale) actuellement pris en charge de façon efficace par orthèse d'avancement mandibulaire, ronchopathie sévère, - Asthme bronchique contrôlé avec exacerbations anti-infectieuses en 2019, 2018, 2016 et 2015 ; - Greffe cornéenne OG (6.2012), - Pseudophakie OG, - Kératocône OD, - Début de cataracte OD ; - Reflux gastro-oesophagien et dyspepsie haute sur prise d'AINS, - Diverticulose colique légère (OGD 2019) ; - Fibromyalgie, - Tendinopathie chronique de la coiffe des rotateurs D : o Chute directe sur l'épaule D le 13 décembre 2008 o Rupture de la coiffe des rotateurs D (cuff tear arthtropathy) o Toilettage arthroscopique et ténotomie du LCB le 12 juin 2009 - Omalgies G sur tendinopathie de la coiffe des rotateurs, - Cervico-lombalgies persistantes sur troubles dégénératifs sévères et dysbalances musculaires, - Rhizarthrose G, - Syndrome du tunnel carpien irritatif du poignet G.”
Bei der Prüfung sind insbesondere medizinische Gutachten und Beurteilungen (inkl. Berichte behandelnder Ärzte) sowie die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zur Beurteilung der Invalidität und der Anspruchsvoraussetzungen heranzuziehen.
“c LPGA), la valeur probante des avis médicaux (ATF 134 V 231 consid. 5.1) - plus spécialement des rapports d'expertise (ATF 135 V 465 consid. 4.4) ou des rapports établis par des médecins traitants (ATF 135 V 465 consid. 4.5 et 4.6) - et l'évaluation du caractère invalidant de troubles psychiques (ATF 148 V 49; 143 V 418; 409; 141 V 281). Il expose également les principes jurisprudentiels applicables à l'évaluation de l'invalidité, en particulier à l'évaluation des revenus sans invalidité (ATF 144 I 103 consid. 5.3) et d'invalide à l'aide des données de l'Enquête suisse sur la structure des salaires (ESS) lorsque l'assuré ne travaille plus (ATF 143 V 295 consid. 2; 134 V 322 consid. 4.1; 129 V 408 consid. 3.1.2), au niveau de compétence (arrêt 8C_46/2018 du 11 janvier 2019 consid. 4) et à la possibilité d'opérer un abattement supplémentaire sur le revenu d'invalide (ATF 146 V 16 consid. 4.1; 126 V 75 consid. 5b). Il cite enfin les normes et la jurisprudence portant sur le droit à un reclassement dans une nouvelle profession (art. 17 al. 1 LAI; ATF 139 V 399 consid. 5 et les références) et sur la prise en charge des frais d'instruction (art. 45 al. 1 LPGA; arrêt 9C_619/2021 du 12 septembre 2022 consid. 6.2). Il suffit d'y renvoyer.”
Nach der Praxis setzt ein Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG in der Regel eine dauerhafte oder längere Erwerbseinbusse von rund 20% voraus. Liegt der Invaliditätsgrad deutlich darunter (in den vorgelegten Entscheiden z. B. 12% oder 15%), wurde ein Anspruch auf Umschulung verneint; in solchen Fällen wurde stattdessen auf Begleit‑ bzw. Vermittlungsmassnahmen (Art. 18 IVG / Hilfe bei der Stellensuche) verwiesen.
“2 ; voir également ATF 146 V 16 consid. 7.2.1). Pour le reste, on ne voit pas, à la lumière de l'argumentation du recourant, que l'une ou l'autre circonstance pertinente aurait été ignorée ou, à tout le moins, appréciée de manière manifestement insoutenable. L’abattement de 10 % auquel l’OAI a procédé permet de tenir adéquatement compte des limitations fonctionnelles qui entravent objectivement le recourant dans ses postures et sa mobilité. Ses limitations fonctionnelles ne sont toutefois pas telles qu’elles justifieraient un abattement plus important. Il y a par conséquent lieu de confirmer le taux d’invalidité de 11,67 % – qu’il convient d’arrondir à 12 % – retenu par l’office intimé. d) Comme mentionné ci-dessus (consid. 4c), l’octroi d’une mesure de reclassement professionnel n’est envisageable que lorsque la perte de gain atteint 20 % minimum. Le taux d’invalidité de 12 % du recourant ne permet dès lors pas l’octroi d’une mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI. Les rapports du Dr F.________ n’y changent rien. La situation médicale et personnelle du recourant a en effet dûment été prise en compte dans l’examen de son droit aux prestations, comme cela ressort des considérants qui précèdent. En outre, comme déjà mentionné, le recourant est renvoyé à des activités simples qui ne requièrent aucune formation si bien qu’un reclassement dans une nouvelle profession ne se justifierait pas non plus sous cet angle-là. Quant aux capacités d’adaptation au changement, d’attention, de concentration et la vivacité intellectuelle limitées que le médecin traitant atteste, elles n’apparaissent pas être d’une importance particulière dans la mesure où les experts du T.________ n’en ont pas fait mention et qu’elles n’ont pas empêché le recourant de s’installer dans un nouveau pays en 2013, puis d’y travailler dans deux domaines différents, d’abord comme carreleur, puis comme aide-cuisinier. e) Cela étant, le recourant pourra bénéficier d’un accompagnement pour revenir sur le marché de l’emploi, dans le cadre de l’aide au placement.”
“Ainsi, des mesures d’ordre professionnelle devait lui être accordées si une rente pleine ne lui était pas accordée. 7.1.2 Selon l’intimé, le recourant pouvait exercer différentes activités adaptées qui ne nécessitaient pas de formation complémentaire (ESS ligne total, activités simples et répétitives, tous secteur confondu, sans qualifications requises pour un homme exerçant une activité à 100%). Selon la jurisprudence, il convenait d’admettre que dans la mesure où le marché du travail offrait un éventail suffisamment large d’activités légères, dont un nombre significatif qui était à l’évidence adapté aux limitations du recourant et accessible sans aucune formation particulière, il n’existait guère d’obstacle pour celui-ci à l’exercice d’un emploi adapté à ses problèmes de santé. Le recourant n’établissait pas en quoi des activités simples ne seraient pas exigibles au regard des limitations retenues. Il n’y avait pas lieu dans ce contexte d’examiner dans quelle mesure la situation concrète du marché du travail lui permettrait de retrouver un emploi. 7.2 Selon l’art. 17 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d'une formation professionnelle initiale ou après le début de l'exercice d'une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer sensiblement leur capacité de gain (art. 6 al. 1 RAI). Une perte de gain de 20% environ ouvre en principe droit à une mesure de reclassement dans une nouvelle profession (ATF 124 V 108 consid. 2b et les arrêts cités). 7.3 En l'espèce, le degré d’invalidité du recourant n’atteint pas le seuil de 20% donnant droit à une mesure de reclassement. Compte tenu des limitations fonctionnelles retenues, il faut admettre qu’il existe un nombre suffisamment large d’activités légères sur le marché du travail que le recourant peut assumer malgré ses limitations fonctionnelles et sans formation complémentaire.”
“consid. 6.3 in fine). Si l'on table sur le revenu général du secteur privé (valeur "Total") de l'ESS 2020 pour une activité ne requérant pas de qualification professionnelle (TA1, hommes, niveau 1, CHF 5'261.- 12 fois l'an), l'on parvient, après indexation à l'évolution des salaires nominaux à l'année de référence 2021 (tableau T1.1.10: -0.7), et adaptation au temps de travail usuel en 2021 (de 41,7 heures), à un revenu hypothétique d'assuré invalide de CHF 65'354.- pour une activité à plein temps, pensum exigible pour le recourant. 8.3.5. A la comparaison du revenu d'invalide (CHF 77'289.-) avec celui de valide (de CHF 65'354.‑), l'on parvient à un taux d'invalidité de 15,44% arrondis à 15%, insuffisant à ouvrir le droit à une rente AI. 9. Reste à examiner le droit à des mesures d'ordre professionnel, plus précisément le droit à un reclassement et à une orientation professionnelle (art. 17 et 18 LAI), mesures auxquelles le recourant conclut à titre (plus) subsidiaire. 9.1. Aux termes de l'art. 17 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). Est considéré comme invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté parce que l'atteinte à la santé est d'un genre et d'une importance tels que l'on ne peut plus exiger la poursuite, en tout ou partie, de la même activité professionnelle. Le degré d'invalidité doit atteindre un certain niveau, ce qui est le cas, selon la jurisprudence, lorsque la perte de gain durable liée à l'invalidité est de 20% environ dans les activités lucratives encore exigibles sans formation professionnelle supplémentaire (il ne s'agit toutefois que d'une valeur indicative; ATF 130 V 488 consid. 4.2). En l'espèce, le recourant ne peut prétendre à l'octroi d'un reclassement, dès lors que son taux d'invalidité n'atteint pas le seuil permettant d'ouvrir droit à une telle mesure, s'agissant de la période jusqu'à la fin 2022 (pour la période postérieure, il appartiendra à l'OAI de vérifier, cas échéant, ce qu'il en est, suite à l'instruction à laquelle il devra procéder).”
“________ AG ait finalement été considérée comme inadaptée à son état de santé et que celui-ci rencontre des difficultés à trouver un emploi ne s’avèrent à ce titre pas à même de remettre en cause ce constat. Enfin, à la date de la décision litigieuse, le recourant été âgé de moins de 50 ans, soit un âge relativement éloigné de celui de la retraite (cf. TF 8C_122/2019 du 10 septembre 2019 consid. 4.3.2). Du reste, conformément à la jurisprudence, l’âge n’a en principe pas d’incidence sur le revenu en cas d’application du niveau de compétence 1 de l’ESS (cf. TF 9C_284/2018 du 17 juillet 2018 consid. 2.2.3). Partant, la comparaison d’un revenu d’invalide de 68'376 fr. 57 à un revenu sans invalidité de 68'391 fr. 20 aboutit à un degré d’invalidité – arrondi – de 0 %. d) Dans ces conditions, l’intimé était fondé à nier au recourant le droit à une rente d’invalidité, le degré d’invalidité minimum de 40 % fixé à l’art. 28 al. 1 let. c LAI n’étant pas atteint (cf. supra consid. 4c). Il en est de même en ce qui concerne le droit à une mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI, le taux d’invalidité étant inférieur à 20 % (cf. supra consid. 4d in fine). A cet égard, comme le relève à juste titre l’assuré, la décision litigieuse ne se révèle pas claire sur le type de mesures d’ordre professionnel dont l’octroi lui est refusé. Néanmoins, dans la mesure où, d’une part, l’intimé s’est uniquement prononcé sur le droit au reclassement et, d’autre part, a annoncé, par communication du 8 août 2022, que les conditions du droit à une aide au placement en vertu de l’art. 18 LAI étaient remplies, il convient de constater que ce refus est circonscrit au seul reclassement. 7. Le dossier est pour le surplus complet et permet à la Cour de céans de statuer en pleine connaissance de cause. Il n’y a donc pas lieu de compléter l’instruction, comme le requiert le recourant, par la mise en œuvre d’une expertise rhumatologique. En effet, une telle mesure d’instruction ne serait pas de nature à modifier les considérations qui précèdent, puisque les faits pertinents ont pu être constatés à satisfaction de droit (appréciation anticipée des preuves ; ATF 130 II 425 consid.”
“Demgemäss kann davon ausgegangen werden, dass dem Beschwerdeführer eine körperlich leichte, wechselbelastende, überwiegend sitzende Tätigkeit nach wie vor in einem 100%-Pensum zumutbar ist. Seit Erlass der rentenverneinenden Verfügung vom 27. Juni 2017 ist keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten. Damit erübrigt sich die Vornahme eines neuerlichen Einkommensvergleichs. Aufgrund des in der Verfügung vom 27. Juni 2017 zuletzt ermittelten Invaliditätsgrads von 15 % ist im Übrigen auch ein allfälliger Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Umschulung zu verneinen (Art. 17 IVG). Die hierfür erforderliche bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % (vgl. BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen) ist nicht gegeben.”
Bei der Feststellung von Funktionsminderungen darf dieselbe Beeinträchtigung nicht mehrmals (z. B. durch wiederholte Abzüge) berücksichtigt werden. Für einen Anspruch auf Umschulung/Reklassierung ist nach der Rechtsprechung eine Mindestminderung der Erwerbsfähigkeit von rund 20 % erforderlich. Der Anspruch umfasst die für die berufliche Reintegration notwendigen und ausreichenden Massnahmen, nicht die grundsätzlich bestmöglichen; eine Ausbildung auf einem höheren Niveau ist nur dann geschuldet, wenn Art und Schwere der Invalidität dies zur optimalen Nutzung der Leistungsfähigkeit erfordern.
“Par ailleurs, les critères d'abattement ne sauraient être utilisés à plusieurs reprises. Ainsi, lorsqu'une baisse de rendement en raison des limitations fonctionnelles de l'assuré est médicalement reconnue lors de la fixation de son revenu de base d'invalidité, ce dernier ne peut, sous l'angle du taux d'abattement, se voir une nouvelle fois diminuer pour cette même raison (arrêt TF 8C_490/2011 précité consid. 4.2). 2.4. Selon l'art. 1a let. a LAI, les prestations prévues par la loi sur l'assurance-invalidité visent à prévenir, réduire ou éliminer l'invalidité grâce à des mesures de réadaptation appropriées, simples et adéquates. L'art. 8 al. 1 LAI prévoit que les assurés invalides ou menacés d'une invalidité ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). 2.5. Est réputé invalide au sens de l'art. 17 LAI celui qui n'est pas suffisamment réadapté, l'activité lucrative exercée jusque-là n'étant plus raisonnablement exigible ou ne l'étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l'atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20% environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3; 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées; cf. également chiffre 4011 CMRP). Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé.”
Für Art. 17 IVG setzt die Rechtsprechung voraus, dass die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität in ökonomisch bedeutsamem Ausmass erwerbstätig gewesen ist. Als massgeblich gilt in der Regel, dass während mindestens sechs Monaten ein Erwerbseinkommen von mindestens drei Vierteln der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielt wurde. War die Erwerbstätigkeit kürzer, ist anhand der Gesamtverhältnisse zu prüfen, ob ohne invaliditätsbedingte Eingliederung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein entsprechendes Einkommen erzielt worden wäre.
“Für die Umschulung als Naturalleistung (Art. 17 IVG) hat die Invalidenversicherung grundsätzlich voll aufzukommen (Art. 6 IVV), wogegen sich ihre Aufgabe im Rahmen von Art. 16 IVG darauf beschränkt, an die erstmalige berufliche Ausbildung Beiträge zu leisten, und zwar in dem Masse, als invaliditätsbedingt zusätzliche Kosten von wesentlichem Umfang (mindestens Fr. 400.-- jährlich; vgl. Art. 5bis Abs. 4 IVV) entstehen. Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. In diesem Zusammenhang kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2). Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten mindestens drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1e; Urteil des Bundesgerichts 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit Hinweisen). Nur diejenige berufliche Ausbildung gilt als Umschulung und fällt unter Art. 17 IVG, welche die Invalidenversicherung einer schon vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Versicherungsfalles (vgl.”
“Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. Diesbezüglich kommt es nach dem Gesetzeswortlaut und der bisherigen Rechtsprechung entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahme bereits effektiv erwerbstätig war oder nicht (EVGE 1969 S. 110 E. 2a mit Hinweisen). Dabei fällt nach der Praxis nur eine ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit in Betracht (ZAK 1983 S. 249 E. 1c mit Hinweis). Für die Abgrenzung der beiden Leistungsarten kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamen Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa, 1997 S. 163 f. E. 2c; ZAK 1985 S. 231 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2. Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte und die versicherte Person zwar weniger als sechs Monate erwerbstätig war, in denen aber aufgrund der gesamten Verhältnisse ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass sie ohne invaliditätsbedingte Eingliederung ein Einkommen in der Höhe von drei Vierteln der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente verdienen würde (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1c; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2).”
Für einen Anspruch auf Umschulung verlangt die Rechtsprechung eine durch die Invalidität verursachte wesentliche Erwerbseinbusse; in den genannten Entscheiden wird eine solche Erwerbseinbusse praxisgemäss bei mindestens rund 20 % verneint oder bejaht. Zugleich sind die Anforderungen des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes sowie die Eignung der Massnahme und der versicherten Person zu prüfen.
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt ist die Eignung der Massnahme, aber auch Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein (Meyer/Reichmuth, a.a.O., Rn 45 zu Art. 17). Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_792/2019 vom 28. Februar 2020 E. 3.2). Der Beschwerdeführer ist in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Gerüstbaumonteur auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für einen Umschulungsanspruch wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (vgl. E. 5 vorstehend). Dass diese Erwerbseinbusse grösstenteils eine Folge der zeitlichen Reduktion der Arbeitsfähigkeit darstellt, ist nicht von Belang (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2021 vom 4.”
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt sind die Eignung der Massnahme, wobei diese unter Berücksichtigung der konkret in Aussicht zu nehmenden Umschulungsmassnahme zu prüfen ist, und auch die Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein (vgl. Meyer/Reichmuth, a.a.O., N 47 zu Art. 17). Die Beschwerdeführerin ist in ihrer angestammten Tätigkeit als Pflegeassistentin auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für eine Umschulung wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (E. 3.3). Um die durch die Invalidität erlittene Erwerbseinbusse auszugleichen, ist eine Umschulung notwendig. Objektiv ist die Beschwerdeführerin eingliederungsfähig, liegen doch - neben der Hörbehinderung - keine weiteren gesundheitlichen Einschränkungen vor.”
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt ist die Eignung der Massnahme, aber auch Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (vgl. E. 2.1-2, Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 45 zu Art. 17). Der Beschwerdeführer ist in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Fassadenisolierer auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für einen Umschulungsanspruch wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (vgl. E. 2.2, E. 3.3 vorstehend). Um die durch die Invalidität erlittene Erwerbseinbusse dauerhaft auszugleichen, ist eine Umschulung notwendig. Diese ist weiter geeignet, die wegen des Eintritts der Invalidität verloren gegangenen Erwerbsfähigkeit so weit als möglich zu verbessern.”
Bei der Beurteilung der «annähernden Gleichwertigkeit» kommt es nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau an, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit; massgeblich ist damit die wirtschaftliche Vergleichbarkeit der Einkommen.
“17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit (vgl. Art. 6 Abs. 1bis der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]; BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4).”
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertigen Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Dabei bezieht sich der Begriff der „annähernden Gleichwertigkeit“ nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit (vgl. Art. 6 Abs. 1bis der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.”
“En effet, selon l'Enquête suisse sur la structure des salaires 2016 (tableau TA1_tirage_skill_level; ci‑après: l'ESS), dans le domaine "activités de service administratif", dans le niveau de compétence 2 (tâches pratiques telles que le traitement de données et les tâches administratives) permettant de tenir compte de la modeste formation à distance réalisée, le revenu mensuel statistique s'élèverait à CHF 5'169.-, soit CHF 64'923.- annuellement, après correction usuelle du nombre d'heures de travail hebdomadaires (41.7 heures au lieu de 40 heures) et indexation de 0.4%. Selon le site jobs.ch le salaire médian d'aide comptable serait de CHF 61'100.- (https://www.jobs.ch/fr/salaire/ [consulté le 14 avril 2021]). La différence entre le revenu de valide et le revenu d'invalide en tant qu'aide comptable est de plus de CHF 16'000.- annuellement. La condition de l'art. 6 al. 1 RAI prévoyant que, pour être considéré comme un reclassement, il faut que la capacité de gain soit maintenue ou améliorée, n'est dès lors pas remplie. Il n'y a donc pas d'équivalence sous l'angle économique. 4.6. Au vu de ce qui précède, les formations de coordinateur d'atelier de carrosserie et d'aide comptable prises en charge par l'OAI ne doivent pas être considérées comme un reclassement au sens de l’art. 17 LAI, puisque la première formation ne peut pas être pratiquée et la seconde ne lui permet pas d'obtenir un revenu similaire au revenu sans invalidité. Partant, le reclassement entrepris n'ayant pas eu les effets escomptés sur la capacité de gain du recourant, c’est à tort que l'OAI a retenu que le recourant pouvait réaliser un revenu avec invalidité de CHF 42'391.50. Pour la même raison, il y a lieu d’envisager la possibilité d’une nouvelle formation qui permettrait de le reclasser dans une activité adaptée à ses atteintes et limitations. Les éléments du dossier ne permettant pas en l’état de statuer sur ce point, d’autant moins que le recourant allègue depuis mai 2020 une aggravation de son état de santé, la cause doit être renvoyée à l’OAI pour nouvel examen et décision sur ce point. Vu les mesures d’instruction encore à réaliser pour déterminer la possibilité effective d’un nouveau reclassement dans une activité qui reste à définir, le recourant ne se trouve pas depuis le 1er août 2019 en attente d’un reclassement, au sens de l’art.”
Umschulung (Reclassement) ist in der Regel nicht angezeigt, wenn durch die Invalidität nur der Zugang zu leichten Tätigkeiten eingeschränkt wird und der Kreis der zumutbaren Erwerbstätigkeiten deshalb nur wenig eingeschränkt bleibt. Ebenso kann Umschulung entfallen, wenn vom Versicherten vernünftigerweise erwartet werden kann, dass er eine Erwerbstätigkeit ausübt, die seiner bisherigen vergleichbar ist. Hilfe beim Placement kommt nur in Betracht, wenn die gesundheitliche Beeinträchtigung die Stellensuche in spezifischer Weise erschwert.
“L'orientation professionnelle n'a cependant pas pour but de permettre d'acquérir les connaissances de bases en vue d'un apprentissage ou d'une formation élémentaire (arrêt du Tribunal fédéral des assurances [TFA, ancienne dénomination des cours de droit social du TF] I 242/02 du 17 mars 2004 c. 5.2.1). De plus, cette mesure n'est généralement pas admissible, lorsque seules des activités excluant les travaux lourds sont concernées, le cercle des activités possibles n'étant alors que peu restreint. Il en va donc de même lorsqu'on peut raisonnablement exiger de l'assuré qu'il continue d'exercer une activité lucrative comparable à celle accomplie auparavant (ATF 139 V 399 c. 5.4; TF 9C_534/2010 du 10 février 2011 c. 4.2; TFA I 352/06 du 25 juin 2007 c. 4, I 665/00 du 5 novembre 2002 c. 4.2). Pour ces raisons, une formation professionnelle initiale (art. 16 LAI) s'avère également proscrite (TFA I 836/05 du 1er mars 2006 c. 2.1, I 705/00 du 24 octobre 2001 c. 3b/aa; voir aussi Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der invalidenversicherung, 2011, p. 308 et 312). Enfin, ces remarques sont aussi pertinentes, s'agissant du reclassement (art. 17 LAI) et du placement (art. 18 LAI). Et pour cause, dans le premier cas, le TF a déjà nié un droit au reclassement, dans le cas d'un assuré n'ayant plus travaillé depuis 20 ans et plus entrepris de démarches pour exercer une activité professionnelle ou pour se réinsérer dans le monde du travail (TF 9C_709/2017 du 12 janvier 2018 c. 4.2). Le TF a d'ailleurs précisé que les organes de l'AI n'ont pas pour tâche de placer les assurés dans une position économique et professionnelle plus favorable que celle qu'ils occupaient directement avant l'atteinte à la santé (TF 9C_689/2018 du 8 février 2019 c. 7.1). Quant au placement, le TF a retenu que, lorsque seul l'exercice d'activités légères est exigible, l'assuré doit être entravé dans la recherche d'un emploi de manière spécifique par l'atteinte à la santé, afin de pouvoir bénéficier d'une aide au placement (TFA I 421/01 du 15 juillet 2002 c. 2c; SVR 2010 IV n° 48 c. 2.2). Tel n'est toutefois pas le cas en l'espèce, comme déjà exposé. Au contraire, force est plutôt d'admettre que les circonstances qui empêchent le recourant de travailler sont étrangères à l'atteinte à la santé, comme l'a aussi exposé l'intimé (TF 9C_694/2010 du 23 février 2011 c.”
“L'orientation professionnelle n'a cependant pas pour but de permettre d'acquérir les connaissances de bases en vue d'un apprentissage ou d'une formation élémentaire (arrêt du Tribunal fédéral des assurances [TFA, ancienne dénomination des cours de droit social du TF] I 242/02 du 17 mars 2004 c. 5.2.1). De plus, cette mesure n'est généralement pas admissible, lorsque seules des activités excluant les travaux lourds sont concernées, le cercle des activités possibles n'étant alors que peu restreint. Il en va donc de même lorsqu'on peut raisonnablement exiger de l'assuré qu'il continue d'exercer une activité lucrative comparable à celle accomplie auparavant (ATF 139 V 399 c. 5.4; TF 9C_534/2010 du 10 février 2011 c. 4.2; TFA I 352/06 du 25 juin 2007 c. 4, I 665/00 du 5 novembre 2002 c. 4.2). Pour ces raisons, une formation professionnelle initiale (art. 16 LAI) s'avère également proscrite (TFA I 836/05 du 1er mars 2006 c. 2.1, I 705/00 du 24 octobre 2001 c. 3b/aa; voir aussi Silvia Bucher, Eingliederungsrecht der invalidenversicherung, 2011, p. 308 et 312). Enfin, ces remarques sont aussi pertinentes, s'agissant du reclassement (art. 17 LAI) et du placement (art. 18 LAI). Et pour cause, dans le premier cas, le TF a déjà nié un droit au reclassement, dans le cas d'un assuré n'ayant plus travaillé depuis 20 ans et plus entrepris de démarches pour exercer une activité professionnelle ou pour se réinsérer dans le monde du travail (TF 9C_709/2017 du 12 janvier 2018 c. 4.2). Le TF a d'ailleurs précisé que les organes de l'AI n'ont pas pour tâche de placer les assurés dans une position économique et professionnelle plus favorable que celle qu'ils occupaient directement avant l'atteinte à la santé (TF 9C_689/2018 du 8 février 2019 c. 7.1). Quant au placement, le TF a retenu que, lorsque seul l'exercice d'activités légères est exigible, l'assuré doit être entravé dans la recherche d'un emploi de manière spécifique par l'atteinte à la santé, afin de pouvoir bénéficier d'une aide au placement (TFA I 421/01 du 15 juillet 2002 c. 2c; SVR 2010 IV n° 48 c. 2.2). Tel n'est toutefois pas le cas en l'espèce, comme déjà exposé. Au contraire, force est plutôt d'admettre que les circonstances qui empêchent le recourant de travailler sont étrangères à l'atteinte à la santé, comme l'a aussi exposé l'intimé (TF 9C_694/2010 du 23 février 2011 c.”
Eine Umschulung ist nach Art. 17 IVG nicht angezeigt, wenn der Versicherte seine verbleibende Erwerbsfähigkeit durch Ausübung von leidensangepassten oder leichten Tätigkeiten ohne zusätzliche berufliche Ausbildung verwerten kann. Entsprechende Erwägungen finden sich in der Rechtsprechung, die bei Vorliegen solcher verwertbarer Tätigkeiten auf Massnahmen im Sinne von Umschulung verzichtet.
“On relèvera que même dans l’éventualité – manifestement non réalisée en l’espèce – d’un empêchement total dans l’accomplissement des tâches ménagères, le degré d’invalidité global resterait en-dessous du seuil de 40 % ouvrant le droit à la rente (cf. consid. 17 infra), de sorte que l’on peut se passer de la réalisation d’une enquête sur les empêchements ménagers au domicile de la recourante. 17. a) Compte tenu des considérants supra, le degré d’invalidité global de la recourante se monte au maximum à 26,84 % ([29,83 x 0,9] + [0 x 0,1]), arrondi à 27 %, ce qui exclut le droit à une rente de l’assurance-invalidité. Il est précisé que même si des empêchements de 100 % devaient être pris en compte dans l’accomplissement des travaux habituels (ménage), le taux d’invalidité n’excéderait pas 36,84 % ([29,83 x 0,9] + [100 x 0,1]), arrondi à 37 %, toujours insuffisant pour ouvrir le droit à une rente de l’assurance-invalidité (cf. art. 28 LAI). b) On ajoutera qu’en l’espèce, il n’apparaît pas opportun de mettre en œuvre un reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI, quand bien même le degré d’invalidité de la recourante dépasse le seuil de 20 % considéré comme déterminant par la jurisprudence fédérale (cf. à cet égard : ATF 130 V 488 consid. 4.2 et les références citées). On rappelle en effet que la recourante est dotée d’un CFC de gestionnaire du commerce de détail, lequel lui donne accès à nombre d’activités légères du domaine de la vente, adaptées à son état de santé, sans nécessité d’une formation complémentaire. Au demeurant, d’autres mesures professionnelles ne semblent pas s’imposer en l’état, vu que la recourante a décidé de poursuivre l’activité déployée au sein de la Librairie D.________ à un taux réduit, pour des motifs partiellement inhérents aux contraintes budgétaires de cet employeur. 18. a) La recourante requiert la prise en charge par l’intimé des frais d’établissement du rapport du Prof. N.________ s’élevant à 3’000 francs. b) L’art. 45 al. 1 LPGA prévoit que les frais de l’instruction sont pris en charge par l’assureur qui a ordonné les mesures.”
“Mit fortschreitendem Alter flacht der Lohnzuwachs demnach ab. In Anbetracht des Umstandes, dass der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesundheitsschadens seine Arbeitsstelle oft wechselte (vgl. IK-Auszug, IV-Akte 163) und die deklarierten Einkommen über die Jahre eher denjenigen einer einfachen Tätigkeit entsprachen, ist es nicht überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall in seiner Tätigkeit als Sanitärinstallateur künftig eine Lohnentwicklung durchgemacht hätte, die im Vergleich zu Hilfsarbeitersalären je eine massgebliche Differenz von mindestens 20% ergeben hätte. Es ist vielmehr überwiegender wahrscheinlich, dass beim Beschwerdeführer ohne Eintritt des Gesundheitsschadens nicht mehr mit einer erheblichen Lohnsteigerung zu rechnen gewesen wäre. Daher rechtfertigt es sich im vorliegend Fall nicht, vom Erfordernis eines dauerhaften invaliditätsbedingten Minderverdienstes von 20% abzuweichen. 5.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG hat. Die Beschwerdegegnerin hat ihm ein sechsmonatiges Coaching zum Erhalt des Arbeitsplatzes gewährt und mit ihm im Rahmen dieser Massnahme seine Bewerbungsunterlagen aktualisiert. Während des Coachings gab der Beschwerdeführer an, dass er nicht Vollzeit in einem Büro arbeiten möchte (vgl. IV-Akte 195 S. 4). Die beruflichen Abklärungen im Jahr 2016 (vgl. den Abschlussbericht des Arbeitstrainings in der BEFAS des Bürgerspitals Basel vom 11. August 2016, IV-Akte 79) hatten damals ergeben, dass die Stärken des Beschwerdeführers im praktischen Bereich liegen. Es ist ihm vor diesem Hintergrund in Anbetracht des qualitativen und quantitativen Leistungsprofils zuzumuten, seine verbleibende Leistungsfähigkeit nun im Rahmen der Selbsteingliederung in einer leidensangepassten Tätigkeit zu verwerten. 6. 6.1. Aus den obenstehenden”
“6), qui a été fixée en l’espèce à 10% par l’OAI. Contrairement à ce que prétend le recourant, le calcul du revenu annuel avec invalidité opéré par l’OAI, basé sur le salaire statistique résultant de l’ESS, réduit de 10%, ne prête pas le flanc à la critique. Dès lors, il résulte de la comparaison des revenus de valide et d’invalide un taux d’invalidité de 8.46%, lequel ne donne pas droit à une rente d’invalidité, celui-ci étant inférieur au taux minimal de 40%. Le degré d’invalidité du recourant ne s’est ainsi pas modifié de manière à influencer ses droits depuis la dernière décision fixant le taux d’invalidité à 3.26% (cf. consid. 6.1). Au vu de ce qui précède, faute d’une aggravation significative de l’état de santé, la décision querellée doit être confirmée concernant le refus de la nouvelle demande et la négation du droit à la rente. 15. Discussion relative aux mesures de réadaptation 15.1. Concernant les mesures d’ordre professionnel, l’OAI a décidé que le droit à un reclassement au sens de l’art. 17 LAI devait être nié, de même qu’une aide au placement, puisqu’en exerçant une autre activité non qualifiée adaptée, le recourant serait en mesure de sauvegarder ses revenus. Il a précisé que celui-ci ne maitrisait pas la langue française pour lui permettre de suivre une formation professionnelle. Le recourant requiert pour sa part la mise en œuvre de mesures de réadaptation. 15.2. En l’espèce, le recourant disposait d’une pleine et entière capacité de travail depuis le mois de janvier 2018. A partir de cette date, il lui appartenait d’entreprendre de son propre chef tout ce qu’on pouvait raisonnablement attendre de lui pour trouver un emploi, conformément à l’obligation de l’assuré de diminuer le dommage duquel résulte la réadaptation par soi-même (cf. consid. 5.2). Le choix professionnel du recourant n’était pas considérablement restreint, même en étant quasiment privé de l’usage de sa main gauche, au vu de la jurisprudence du Tribunal fédéral selon laquelle le marché de travail équilibré offre un éventail suffisamment large d’activités légères (cf.”
Die Beendigung eines Lehrverhältnisses führt nicht automatisch zum Wegfall eines Anspruchs nach Art. 17 Abs. 1 IVG. Nach Art. 17 Abs. 1 besteht ein Anspruch auf berufliche Neuorientierung (Reklassierung), wenn die Invalidität dies notwendig macht und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Der Arbeitgeber ist zur aktiven Zusammenarbeit mit der IV aufgerufen; die Quelle stellt hierzu ausdrücklich fest, dass diese Mitwirkung verlangt wird, die Gesetzgebung jedoch keine ausdrückliche Sanktionsmöglichkeit für eine fehlende Zusammenarbeit vorsieht.
“La présente procédure vise toutefois à examiner la conformité au droit de son licenciement et non pas à vérifier le bon déroulement de son apprentissage, lequel a pris fin ipso facto le 31 juillet 2021, au terme du contrat conclu pour cette durée. Par ailleurs, le recourant ne prend aucune conclusion relative à son contrat d'apprentissage. Dès lors que les griefs relatifs au déroulement de l'apprentissage du recourant sont exorbitants au présent litige, ceux-ci devront être écartés, dans la mesure où ils sont recevables. 8) Finalement, le recourant se prévaut d'une violation du principe de coordination faute pour les TPG de s'être concertés avec l'AI avant de mettre fin à son contrat d'apprentissage tandis que celui-ci relevait d'une mesure d'ordre professionnel. a. L’assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d’une profession ou l’exercice de son activité antérieure a droit à l’orientation professionnelle (art. 15 de la loi fédérale sur l'AI du 19 juin 1959 - LAI - 831.20). L’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (art. 17 al. 1 LAI). Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d’une formation professionnelle initiale ou après le début de l’exercice d’une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer leur capacité de gain (art. 6 al. 1 du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité du 17 janvier 1961 - RAI - RS 831.201). b. L’employeur collabore activement avec l’office AI. Il contribue à la mise en œuvre d’une solution appropriée s’inscrivant dans les limites du raisonnable (art. 7c LAI). L'art. 7c LAI ne comporte aucune obligation pour l'employeur. On lui demande en quelque sorte « moralement » de contribuer à la mise en œuvre d'une solution appropriée s'inscrivant dans les limites du raisonnable. La loi ne prévoit aucune sanction lorsque l'employeur refuse de collaborer. On peut tout au plus considérer cette absence de collaboration comme une circonstance atténuante au cas où une sanction selon l'at.”
Für die Abgrenzung, ob eine vor Eintritt der Invalidität bereits ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit vorlag (relevant für Art. 17 IVG), gilt nach der Rechtsprechung folgende Schwelle: Ein ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person während sechs Monaten zumindest drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielt hat. Entsprechendes kann auch bejaht werden, wenn die Erwerbstätigkeit weniger als sechs Monate dauerte, aber aufgrund der gesamten Verhältnisse mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass ohne invaliditätsbedingte Eingliederung ein Einkommen in dieser Höhe erzielt worden wäre.
“Für die Umschulung als Naturalleistung (Art. 17 IVG) hat die Invalidenversicherung grundsätzlich voll aufzukommen (Art. 6 IVV), wogegen sich ihre Aufgabe im Rahmen von Art. 16 IVG darauf beschränkt, an die erstmalige berufliche Ausbildung Beiträge zu leisten, und zwar in dem Masse, als invaliditätsbedingt zusätzliche Kosten von wesentlichem Umfang (mindestens Fr. 400.-- jährlich; vgl. Art. 5bis Abs. 4 IVV) entstehen. Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. In diesem Zusammenhang kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2). Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten mindestens drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1e; Urteil des Bundesgerichts 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit Hinweisen). Nur diejenige berufliche Ausbildung gilt als Umschulung und fällt unter Art. 17 IVG, welche die Invalidenversicherung einer schon vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Versicherungsfalles (vgl.”
“Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. Diesbezüglich kommt es nach dem Gesetzeswortlaut und der bisherigen Rechtsprechung entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahme bereits effektiv erwerbstätig war oder nicht (EVGE 1969 S. 110 E. 2a mit Hinweisen). Dabei fällt nach der Praxis nur eine ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit in Betracht (ZAK 1983 S. 249 E. 1c mit Hinweis). Für die Abgrenzung der beiden Leistungsarten kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamen Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa, 1997 S. 163 f. E. 2c; ZAK 1985 S. 231 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2. Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte und die versicherte Person zwar weniger als sechs Monate erwerbstätig war, in denen aber aufgrund der gesamten Verhältnisse ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass sie ohne invaliditätsbedingte Eingliederung ein Einkommen in der Höhe von drei Vierteln der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente verdienen würde (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1c; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2).”
Ist eine Wiedereinschulung aus medizinischer Sicht nicht geeignet oder sogar kontraindiziert, stellt sie keine geeignete Eingliederungsmassnahme im Sinn von Art. 17 Abs. 2 IVG dar und entfällt folglich der Anspruch auf diese Wiedereinschulung.
“Gestützt auf das Ausgeführte steht fest, dass eine Umschulung resp. eine Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin als … aus rheumatologischer Sicht nicht sinnvoll bzw. sogar kontraindiziert ist. Folglich handelt es sich bei der beantragten Wiedereinschulung als … nicht um eine geeignete Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 8 Abs. 1 i.V. m. Art. 17 Abs. 2 IVG (vgl. E. 3.3 f. hiervor). Daran vermag die psychiatrische Beurteilung nichts zu ändern. Diese hat keinen Einfluss auf die überzeugenden rheumatologischen Schlussfolgerungen, wonach eine Wiedereinschulung als … nicht sinnvoll und daher der Anspruch auf dementsprechende Eingliederungsmassnahmen bereits mangels Geeignetheit zu verneinen ist. Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen somit zu Recht verneint.”
“Gestützt auf das Ausgeführte steht fest, dass eine Umschulung resp. eine Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin als … aus rheumatologischer Sicht nicht sinnvoll bzw. sogar kontraindiziert ist. Folglich handelt es sich bei der beantragten Wiedereinschulung als … nicht um eine geeignete Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 8 Abs. 1 i.V. m. Art. 17 Abs. 2 IVG (vgl. E. 3.3 f. hiervor). Daran vermag die psychiatrische Beurteilung nichts zu ändern. Diese hat keinen Einfluss auf die überzeugenden rheumatologischen Schlussfolgerungen, wonach eine Wiedereinschulung als … nicht sinnvoll und daher der Anspruch auf dementsprechende Eingliederungsmassnahmen bereits mangels Geeignetheit zu verneinen ist. Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen somit zu Recht verneint.”
Für die Abgrenzung der Leistungsarten nach Art. 16 und Art. 17 IVG kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahme bereits eine effektive, ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit ausübte. Liegt eine solche vor, ist die Abgrenzung anders zu beurteilen als wenn keine ökonomisch bedeutsame Erwerbstätigkeit bestanden hat.
“Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. Diesbezüglich kommt es nach dem Gesetzeswortlaut und der bisherigen Rechtsprechung entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahme bereits effektiv erwerbstätig war oder nicht (EVGE 1969 S. 110 E. 2a mit Hinweisen). Dabei fällt nach der Praxis nur eine ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit in Betracht (ZAK 1983 S. 249 E. 1c mit Hinweis). Für die Abgrenzung der beiden Leistungsarten kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamen Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa, 1997 S. 163 f. E. 2c; ZAK 1985 S. 231 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2. Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte und die versicherte Person zwar weniger als sechs Monate erwerbstätig war, in denen aber aufgrund der gesamten Verhältnisse ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass sie ohne invaliditätsbedingte Eingliederung ein Einkommen in der Höhe von drei Vierteln der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente verdienen würde (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1c; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2).”
“Für die Abgrenzung der Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG - und der entsprechenden Ansprüche auf "grosses" resp. "kleines" Taggeld (vgl. Art. 23 Abs. 1 resp. Abs. 2 und 2bis IVG) - kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität (im Sinne des für die jeweilige berufliche Massnahme spezifischen Versicherungsfalles; vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) bereits erwerbstätig war oder nicht (Urteil 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit zahlreichen Hinweisen).”
Bei Vorliegen der Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 IVG kann die IV die Kosten einer Umschulung übernehmen. Die Rechtspraxis sieht hierzu auch die Übernahme von Fahr- und Verpflegungskosten sowie von Taggeldern während der Umschulung vor, soweit dies für die Durchführung der Massnahme notwendig ist.
“L’incapacité de travail a par la suite continué d’être attestée jusqu’à la fin août 2022. T.________ a versé à l’assuré des indemnités journalières pour perte de gain à 100 % du 26 novembre 2021 au 31 juillet 2022 (5'096 fr. 40 en janvier 2022, 4'603 fr. 20 en février 2022, 5'096 fr. 40 en mars 2022, 4'932 fr. en avril 2022, 5'096 fr. 40 en mai 2022, 4'932 fr. en juin 2022 et 5'096 fr. 40 en juillet 2022). Dans un rapport du 3 mars 2022 au Dr P.________, la Dre N.________, du Service de chirurgie plastique et de la main du Centre hospitalier universitaire vaudois (ci-après : CHUV), a indiqué qu’une réadaptation professionnelle pouvait déjà être envisagée car la reprise de l’ancienne activité ne serait pas possible. Dans un courrier du 18 août 2022, T.________ a informé l’OAI avoir reconnu que l’assuré était en incapacité de travail du 27 octobre 2021 au 25 août 2022. Par communication du 15 septembre 2022, l’OAI a octroyé à l’assuré une mesure de reclassement professionnel au sens de l’art. 17 al. 1 LAI, consistant en la prise en charge des frais relatifs à l’obtention du brevet fédéral de chef de projet en menuiserie et ébénisterie, auprès de l’Association [...] ([...]) du 1er septembre 2022 au 31 juillet 2025. Le taux de présence prévu était les mardi, jeudi et samedi, plus le travail personnel et individuel pour les cours. Il était précisé que l’assurance-invalidité prenait en charge les frais de déplacement et que les frais de repas durant les mesures pouvaient être remboursés à hauteur de 11 fr. 50 par jour pour une absence du domicile de 5 à 8 heures et de 19 fr. par jour pour une absence du domicile de plus de 8 heures. Par décision du 5 octobre 2022, l’OAI a fixé le montant de l’indemnité journalière, pour la période du 1er septembre 2022 au 31 juillet 2025, à 88 fr. bruts, respectivement 82 fr. 40 nets. Le calcul était basé sur un revenu annuel déterminant de 40'000 francs et il était précisé que l’indemnité de base correspondait aux 80 % du revenu journalier de l’assuré lequel s’élevait à 110 francs bruts.”
“Procédure Interjeté en temps utile et dans les formes légales auprès de l'autorité judiciaire compétente à raison du lieu ainsi que de la matière, par une assurée directement atteinte par la décision querellée et dûment représentée, le recours est recevable. 2. Règles sur les mesures de réadaptation 2.1. Conformément à l'art. 8 al. 1 de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales, LPGA; RS 830.1) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Selon l'al. 3 de cette disposition, les mesures de réadaptation comprennent des mesures médicales (let. a), l'octroi de conseils et d'un suivi (let. abis), des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. ater), des mesures d'ordre professionnel (let. b) et l'octroi de moyens auxiliaires (let. d). 2.2. L'art. 17 al. 1 LAI prévoit que l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d’une formation professionnelle initiale ou après le début de l’exercice d’une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer leur capacité de gain (art. 6 al. 1 du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité, RAI; RS 831.201). Par ailleurs, selon l'art. 16 al. 1 LAI, l’assuré qui a arrêté son choix professionnel, qui n’a pas encore eu d’activité lucrative et à qui sa formation professionnelle initiale occasionne, du fait de son invalidité, des frais beaucoup plus élevés qu’à une personne valide a droit au remboursement de ses frais supplémentaires si la formation répond à ses aptitudes.”
“c LPGA), la valeur probante des avis médicaux (ATF 134 V 231 consid. 5.1) - plus spécialement des rapports d'expertise (ATF 135 V 465 consid. 4.4) ou des rapports établis par des médecins traitants (ATF 135 V 465 consid. 4.5 et 4.6) - et l'évaluation du caractère invalidant de troubles psychiques (ATF 148 V 49; 143 V 418; 409; 141 V 281). Il expose également les principes jurisprudentiels applicables à l'évaluation de l'invalidité, en particulier à l'évaluation des revenus sans invalidité (ATF 144 I 103 consid. 5.3) et d'invalide à l'aide des données de l'Enquête suisse sur la structure des salaires (ESS) lorsque l'assuré ne travaille plus (ATF 143 V 295 consid. 2; 134 V 322 consid. 4.1; 129 V 408 consid. 3.1.2), au niveau de compétence (arrêt 8C_46/2018 du 11 janvier 2019 consid. 4) et à la possibilité d'opérer un abattement supplémentaire sur le revenu d'invalide (ATF 146 V 16 consid. 4.1; 126 V 75 consid. 5b). Il cite enfin les normes et la jurisprudence portant sur le droit à un reclassement dans une nouvelle profession (art. 17 al. 1 LAI; ATF 139 V 399 consid. 5 et les références) et sur la prise en charge des frais d'instruction (art. 45 al. 1 LPGA; arrêt 9C_619/2021 du 12 septembre 2022 consid. 6.2). Il suffit d'y renvoyer.”
Bei knapp bemessener Invalidität oder umstrittener Beweiswürdigung kann der Anspruch auf Umschulung (Art. 17 IVG) entscheidend von der tatrichterlichen Würdigung abhängen. Wird in einer Verfügung pauschal von «beruflichen Massnahmen» gesprochen, ist auszulegen, ob damit auch die Umschulung gemeint ist; ist dies der Fall, ist der Anspruch auf Umschulung gesondert zu prüfen und im Dispositiv ausdrücklich zu regeln.
“Mit Blick auf den dem Sachgericht bei der Beweiswürdigung zustehenden erheblichen Ermessensspielraum (E. 1.5) ist jedenfalls nicht als bundesrechtswidrig zu beanstanden, soweit die Vorinstanz angesichts der nur minimalsten gesundheitsbedingten Arbeitsausfälle in quantitativer Hinsicht gestützt auf die willkürfreien Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit (E. 1.2) im Ergebnis zu Recht eine - in Bezug auf Art. 17 IVG ausreichende - anspruchsbegründende Invalidität von mindestens 20 % (vgl. dazu BGE 139 V 399 E. 5.3; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93, 9C_15/2022 E. 3.2; je mit Hinweisen) verneint hat. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits dann offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich (zum Begriff der Willkür: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen), wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn der Entscheid - im Ergebnis - offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 144 I 28 E. 2.4 i.f. mit Hinweis). Der Beschwerdeführer zeigt nicht in einer dem qualifizierten Rügeprizip (E. 1.3) genügenden Weise auf, inwiefern das kantonale Gericht mit angefochtenem Urteil - im Ergebnis - das Willkürverbot verletzt habe, indem es die Verfügung vom 13. September 2022 bestätigte, womit die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung verneinte.”
“Entscheid Versicherungsgericht, 18.07.2022 Art. 14a IVG. Art. 15 IVG. Art. 17 IVG. Art. 18 IVG. Werden in einer Verfügung einfach "berufliche Massnahmen" abgewiesen, ist durch Auslegung zu ermitteln, welche Arten beruflicher Eingliederungsmassnahmen effektiv gemeint sind. Wenn die Auslegung ergibt, dass mehrere Arten beruflicher Eingliederungsmassnahmen gemeint sind, ist jede dieser Massnahmenarten gesondert darauf zu prüfen, ob ein Anspruch besteht. Dementsprechend muss auch das Dispositiv des Urteils jede dieser Arten gesondert regeln (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Juli 2022, IV 2021/191). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_426/2022. Entscheid vom 18. Juli 2022 Besetzung Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin Huber-Studerus; Gerichtsschreiber Tobias Bolt Geschäftsnr. IV 2021/191 Parteien A.___, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Anwalt und Beratung GmbH, Poststrasse 6, Postfach 239, 9443 Widnau, gegen IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St.”
“Der Beschwerdeführer hat beschwerdeweise die Gewährung von Eingliederungsmassnahmen, insbesondere beruflichen Massnahmen, beantragt, ohne zu konkretisieren, welche spezifische Massnahme er verlangt. Als Massnahmen beruflicher Art sieht das IVG insbesondere vor: Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG) und Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG).”
Für unfallbedingte Verlängerungen einer bereits begonnenen Ausbildung besteht nach der zitierten Rechtsprechung kein Anspruch auf eine von der IV zu vergütende Umschulung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG. Nach Art. 17 Abs. 1 IVG besteht ein Anspruch auf Umschulung nur, wenn die Umschulung infolge der Invalidität notwendig ist; liegt keine derartige Notwendigkeit vor (z. B. weil die Eingliederung in die bisherige Erwerbstätigkeit weiterhin möglich ist), kommt Art. 17 Abs. 1 IVG nicht zur Anwendung.
“5 IVV bildet, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer war bereits im Zeitpunkt des schweren ...unfalles vom 7. Februar 2021 am doktorieren und zudem zu 50 % als ... am D.________ an der E.________ angestellt. Dieses begonnene Doktorat inkl. … verlängerte sich nun unfallbedingt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, ist eine solche unfallbedingte Verlängerung einer bereits laufenden Ausbildung nicht durch die IV mit einem Taggeld im Sinne einer Umschulung und auf der Basis eines theoretischen, aber bisher nie effektiv erzielten Einkommens als gesunde Person zu entschädigen (vgl. Stellungnahme vom 28. Oktober 2022, S. 3 Ziff. 12). Bereits aus dem Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG ergibt sich, dass ein Anspruch auf Umschulung nur dann besteht, wenn diese durch die Invalidität notwendig wird (SVR 2020 IV Nr. 24 S. 81 E. 3.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Der Beschwerdeführer musste in keine andere Erwerbstätigkeit eingegliedert werden als die vor dem Unfall ausgeführte. Eine Umschulung in Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG liegt deshalb nicht vor. Zudem erleidet er keine Erwerbseinbusse von mindestens 20 %, weil er das Doktorat (unverändert) wiederaufnehmen und weiterführen sowie am 23. März 2023 erfolgreich abschliessen konnte (act. IIA im Verfahren IV/2022/296 139 S. 2). Auch die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 IVG sind nicht gegeben, weil der Beschwerdeführer – im Nachgang zum Unfall vom 7. Februar 2021 und trotz den damit verbundenen gesundheitlichen Einschränkungen – nicht in seinen bisherigen Beruf als ... ʺwiedereingeschultʺ werden musste. So wurde bei ihm gesundheitsbedingt keine neue Ausbildung in der bisherigen Tätigkeit als ... bzw. ... notwendig, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt (Stellungnahme vom 17. August 2023, S. 3 Ziff. 10). Ein Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG besteht nach dem Gesagten nicht.”
Erfolgt die Invalidität erst nach Abschluss der Erstausbildung bzw. nach Aufnahme einer wirtschaftlich relevanten Erwerbstätigkeit, ist in der Regel von einem Anspruch auf Umschulung (reclassement) auszugehen. Dagegen begründet die rein unfallbedingte Verlängerung einer bereits laufenden Ausbildung grundsätzlich keinen Anspruch auf Umschulung, sofern die Umschulung nicht erst wegen der Invalidität notwendig wird.
“Enfin, plus récemment, dans son rapport médical du 2 novembre 2022, le Dr G.________ fait état du fait que la recourante a subi plusieurs épisodes d'eczéma d'aspect chronique « très invalidantes » dans son activité de boulangère-pâtissière, mais également lorsqu'elle était cuisinière dans l'armée, sans indiquer toutefois que ces épisodes auraient conduit à une incapacité de travail avant le printemps 2022 (dossier AI, p. 216). Il peut dès lors être retenu que l'aggravation des lésions cutanées est intervenue durant l’emploi de la recourante à la boulangerie B.________, jusqu'à son paroxysme au printemps 2022 et son incapacité de travail dès le 16 mai 2022. 6.2. Il en résulte que la recourante a subi une atteinte à la santé la rendant totalement incapable de travailler dans sa profession habituelle seulement à partir de mai 2022, soit bien après la fin de son apprentissage le 10 juillet 2015 (pièce 15 du bordereau de la recourante). La recourante a donc droit à une mesure de réadaptation sous la forme d'un reclassement au sens de l’art. 17 LAI et non sous la forme d'une formation initiale professionnelle. Par ailleurs, un reclassement lui permettra durablement d'augmenter sa capacité de gain et de lui procurer des possibilités de gain comparables à celles que lui offrait son ancienne activité. 6.3. Il n'appartient toutefois pas au Tribunal cantonal de statuer en première instance sur les prestations à la charge de l'OAI découlant du droit au reclassement. Le recours sera par conséquent admis dans le sens que la décision attaquée sera annulée, le droit au reclassement reconnu à la recourante et la cause renvoyée à l’OAI pour qu'il rende une nouvelle décision statuant sur les prestations dues à ce titre. 7. Frais de procédure, indemnité de partie et assistance judiciaire 7.1. Vu le sort du recours, les frais de procédure, arrêtés à CHF 800.- (art. 69 al. 1bis LAI), sont mis à la charge de l'OAI (art. 131 al. 1 du code cantonal de procédure et de juridiction administrative du 12 mai 1991, CPJA; RSF 150.1). 7.2. Pour le même motif, la recourante a droit à une indemnité de partie (art.”
“Sont réputées nécessaires et appropriées toutes les mesures de réadaptation professionnelle qui contribuent directement à favoriser la réadaptation dans la vie active. L’étendue de ces mesures ne saurait être déterminée de manière abstraite, dès lors qu’elles présupposent un minimum de connaissances et de savoir-faire et que seules entrent en ligne de compte, en vue de l’acquisition d’une formation professionnelle, celles qui peuvent s’articuler sur ce minimum de connaissance. Au contraire, il faut s’en tenir aux circonstances du cas concret. La personne qui peut prétendre au reclassement en raison de son invalidité a droit à la formation complète qui est nécessaire dans son cas, si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être sauvegardée ou améliorée de manière notable. Une mesure de reclassement ne saurait être interrompue de façon prématurée, aussi longtemps que le but de réadaptation visé peut, dans les limites de la proportionnalité, encore être atteint (ATF 139 V 399 consid. 5.5 et les références citées). c) Pour délimiter le droit aux prestations de l’art. 16 LAI de celui découlant de l’art. 17 LAI, il faut se demander si l’assuré a déjà ou n’a pas encore exercé une activité lucrative avant de devenir invalide suite à la survenance de l’événement assuré. Il faut, pour ce faire, prendre en considération uniquement une activité lucrative déterminante d’un point de vue économique. On doit considérer que la condition (donnant droit au reclassement) d’une activité lucrative économiquement importante est réalisée si l’assuré a gagné pendant six mois un salaire équivalent aux trois quarts du minimum de la rente AI simple ordinaire et complète et qu’il a perdu ce revenu à cause de son invalidité. Il n’est donc pas déterminant que l’assuré ait ou non exercé une activité lucrative au moment où est survenu le cas d’assurance ; il s’agit bien plutôt de savoir si, après avoir terminé sa formation professionnelle initiale, il a ou non, à un moment donné, exercé une activité lucrative d’une certaine importance économique. Lorsqu’une formation initiale a dû être interrompue en raison de l’invalidité, une nouvelle formation est assimilée à un reclassement si le revenu acquis en dernier lieu par l’assuré durant la formation interrompue était supérieur à l’indemnité journalière prévue par l’art.”
“Soweit der Beschwerdeführer Ansprüche gestützt auf Art. 17 IVG (Umschulung) geltend macht (Stellungnahme vom 21. Juni 2023, S. 7), der im Übrigen nicht Grundlage von Art. 5 IVV bildet, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer war bereits im Zeitpunkt des schweren ...unfalles vom 7. Februar 2021 am doktorieren und zudem zu 50 % als ... am D.________ an der E.________ angestellt. Dieses begonnene Doktorat inkl. … verlängerte sich nun unfallbedingt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, ist eine solche unfallbedingte Verlängerung einer bereits laufenden Ausbildung nicht durch die IV mit einem Taggeld im Sinne einer Umschulung und auf der Basis eines theoretischen, aber bisher nie effektiv erzielten Einkommens als gesunde Person zu entschädigen (vgl. Stellungnahme vom 28. Oktober 2022, S. 3 Ziff. 12). Bereits aus dem Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG ergibt sich, dass ein Anspruch auf Umschulung nur dann besteht, wenn diese durch die Invalidität notwendig wird (SVR 2020 IV Nr. 24 S. 81 E. 3.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall.”
“Die vorinstanzlichen Feststellungen bleiben für das Bundesgericht verbindlich: Dass sie offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht vorgebracht (vgl. E. 1). Der Beschwerdeführer macht auch keinen Umschulungsanspruch geltend. Hingegen rügt er eine falsche Abgrenzung zwischen dem Anspruch auf erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG) und jenem auf Umschulung (Art. 17 IVG). Er habe Ende Mai 2013 die Erstausbildung invaliditätsbedingt (infolge einer Atemwegserkrankung) abbrechen müssen. Zudem seien rückenbelastende Tätigkeiten aufgrund vorbestehender degenerativer Wirbelsäulenveränderungen von vornherein auf Dauer ungeeignet gewesen. Nach "Unfällen" im Februar und August 2018 hätten sich die Rückenbeschwerden so verschlimmert, dass er deswegen die zwischenzeitlich aufgenommene Chauffeurtätigkeit habe aufgeben müssen. Wie im Fall des Urteils I 252/02 vom 10. Oktober 2002 habe die berufliche Neuorientierung (Lehrantritt im Sommer 2019) als erstmalige berufliche Ausbildung zu gelten. Daran ändere auch nichts, dass er nach dem Ausbildungsabbruch zunächst eine - auf Dauer ungeeignete - Erwerbstätigkeit aufgenommen und damit ein ökonomisch relevantes Einkommen erzielt habe. 4.2. Fraglich und zu prüfen ist somit, ob hinsichtlich der 2019 angetretenen Ausbildung der Versicherungsfall (im Grundsatz) bereits mit dem Abbruch der Lehre im Mai 2013 oder - entsprechend der vorinstanzlichen Auffassung - erst mit der Arbeitsunfähigkeit bei Aufgabe der Chauffeurtätigkeit im August 2018 eintrat.”
Bei der Prüfung des Anspruchs auf Umschulung nach Art. 17 IVG ist bei der Prognose des voraussichtlichen Erfolgs und der Erforderlichkeit die voraussichtliche restliche Dauer der Erwerbstätigkeit bis zur ordentlichen AHV-Rente zu berücksichtigen. Diese Prognose ist Teil der Gesamtwürdigung der persönlichen Verhältnisse (z. B. Alter, Entwicklungsstand, Eignung) und ist nach der Rechtsprechung im Rahmen von Art. 17 IVG vorzunehmen.
“Toute mesure de réadaptation, y compris un reclassement (art. 17 LAI), doit être évaluée sur la base de toutes les circonstances du cas concret. La tâche des organes de l'assurance-invalidité consiste à pronostiquer - au degré de la vraisemblance prépondérante - le succès de la réadaptation en tenant compte de l'âge de l'assuré, de son niveau de développement, de ses aptitudes et de la durée probable de la vie active (art. 8 al. 1 bis let. a-d LAI). Il faut entendre par la "durée probable de la vie active" la période restante jusqu'à l'âge ordinaire de la retraite selon l'art. 21 al. 1 LAVS (ATF 143 V 190 consid. 7.4 et les références; arrêt 9C_71/2023 du 5 septembre 2023 consid. 3.3.1). En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas (ATF 139 V 399 consid. 5.4).”
“2.4 ; arrêt du TF 9C_573/2012 du 16 janvier 2013 consid. 4). 5. 5.1.1 Aux termes de l'art. 8 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité au sens de l'art. 8 LPGA ont droit à des mesures de réadaptation pour autant a) que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels et b) que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (al. 1). Le droit aux mesures de réadaptation n'est pas lié à l'exercice d'une activité lucrative préalable. Lors de la fixation de ces mesures, il est tenu compte de la durée probable de la vie professionnelle restante (al. 1bis). Les mesures de réadaptation comprennent notamment (al. 3) des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. abis) et des mesures d'ordre professionnel (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement, aide en capital) (let. b). 5.1.2 L'art. 17 LAI prévoit que la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité le rend nécessaire et si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). La jurisprudence définit ainsi le reclassement professionnel comme l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires, appropriées et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité (ATF 139 V 399 consid. 5.4 et 5.5; 130 V 488 consid. 4.2; TF 9C_244/2010 du 5 août 2010 consid. 3.1). 5.1.3 Selon la jurisprudence, le fait que la personne assurée ne peut plus exercer sa profession antérieure ne suffit pas à lui seul, à fonder un droit à un reclassement. Il faut encore que la personne subisse, en l'absence d'une telle mesure de reclassement, une diminution de sa capacité de gain et présente une invalidité de l'ordre de 20 % au moins dans toute activité raisonnablement exigible (ATF 139 V 399 consid.”
Eine frühere Ablehnung eines Anspruchs auf Umschulung wegen des Verhaltens der versicherten Person ist nicht zwangsläufig dauerhaft bindend. Art. 17 IVG kann weiterhin Anspruch begründen, wenn nachgewiesen wird, dass sich das Verhalten geändert hat und die Umschulung wegen der Invalidität notwendig ist bzw. die Erwerbsfähigkeit dadurch voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann.
“Denn eine dauerhafte Ablehnung eines Anspruches auf eine Umschulung aufgrund von früheren Verhaltensweisen sei unzulässig, zumal sich menschliche Verhaltensweisen wie in seinem Fall nachweislich ändern könnten (vgl. insb. die Beschwerde; siehe auch die Replik). 2.2. Umstritten und im Folgenden zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 27. November 2023 (IV-Akte 208) zu Recht auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Übernahme der Kosten für eine Umschulung zum Arbeitsagogen nicht eingetreten ist. 3. 3.1. 3.1.1. Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. 3.1.2. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG in Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe). 3.2. 3.2.1. Gestützt auf Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). 3.2.2. Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % (BGE 139 V 399, 403 E. 5.2; BGE 130 V 488, 489 f. E. 4.2). Unter Umschulung ist grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.”
Während einer Umschulung/Reklassierung im Sinne von Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Taggeld nach Art. 22 ff. IVG, wenn die Massnahme die Ausübung einer Erwerbstätigkeit an mindestens drei aufeinanderfolgenden ganzen Arbeitstagen verhindert. Für die Anspruchsprüfung muss das Verhinderungsereignis jeweils den ganzen Arbeitstag betreffen; halbtägige oder ausserhalb der Arbeitszeit liegende Behinderungen genügen nicht.
“a) La LPGA (loi fédérale du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales ; RS 830.1) est, sauf dérogation expresse, applicable en matière d’assurance-invalidité (art. 1 al. 1 LAI [loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité ; RS 831.20]). Les décisions des offices AI cantonaux peuvent directement faire l’objet d’un recours devant le tribunal des assurances du siège de l’office concerné (art. 56 al. 1 LPGA et art. 69 al. 1 let. a LAI), dans les trente jours suivant leur notification (art. 60 al. 1 LPGA). b) En l’occurrence, déposé en temps utile auprès du tribunal compétent (art. 93 let. a LPA-VD [loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36]) et respectant les autres conditions formelles prévues par la loi (art. 61 let. b LPGA notamment), le recours est recevable. 2. a) Le litige porte sur le montant de l’indemnité journalière de l’assurance-invalidité qui a été octroyée au recourant durant la mesure de reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI. b) La modification de la loi fédérale sur l'assurance-invalidité du 19 juin 2020 (Développement continu de l'AI ; RO 2021 705) est entrée en vigueur le 1er janvier 2022. La décision administrative litigieuse a été rendue postérieurement à cette date, le 5 octobre 2022. Selon les principes généraux du droit intertemporel (ATF 144 V 210 consid. 4.3.1 et les références), les dispositions de la LAI, du RAI (règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité ; RS 831.201) et de la LPGA sont donc applicables en l'espèce, dans leur teneur en vigueur dès le 1er janvier 2022 (cf. TF 9C_416/2021 du 27 juillet 2022 consid. 2.2). 3. a) En vertu de l’art. 22 al. 1 LAI, l’assuré a droit à une indemnité journalière pendant l’exécution des mesures de réadaptation prévues à l’art. 8 al. 3 LAI - cette dernière disposition visant notamment la mesure de reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI - : si ces mesures l’empêchent d’exercer une activité lucrative durant trois jours consécutifs au moins (let.”
“a) Le litige porte sur le montant de l’indemnité journalière de l’assurance-invalidité qui a été octroyée au recourant durant la mesure de reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI. b) La modification de la loi fédérale sur l'assurance-invalidité du 19 juin 2020 (Développement continu de l'AI ; RO 2021 705) est entrée en vigueur le 1er janvier 2022. La décision administrative litigieuse a été rendue postérieurement à cette date, le 5 octobre 2022. Selon les principes généraux du droit intertemporel (ATF 144 V 210 consid. 4.3.1 et les références), les dispositions de la LAI, du RAI (règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité ; RS 831.201) et de la LPGA sont donc applicables en l'espèce, dans leur teneur en vigueur dès le 1er janvier 2022 (cf. TF 9C_416/2021 du 27 juillet 2022 consid. 2.2). 3. a) En vertu de l’art. 22 al. 1 LAI, l’assuré a droit à une indemnité journalière pendant l’exécution des mesures de réadaptation prévues à l’art. 8 al. 3 LAI - cette dernière disposition visant notamment la mesure de reclassement professionnel au sens de l’art. 17 LAI - : si ces mesures l’empêchent d’exercer une activité lucrative durant trois jours consécutifs au moins (let. a) ou s’il présente, dans son activité lucrative, une incapacité de travail (art. 6 LPGA) de 50 % au moins (let. b). Le droit aux indemnités journalières suppose – également en cas d’incapacité de travail d’au moins 50 % – que les mesures de réadaptation soient appliquées pendant au moins trois jours consécutifs (ATF 139 V 399 consid. 7.a ; 112 V 16 consid. 2c). Pour l’application de cette disposition, l’empêchement doit non seulement porter sur trois jours consécutifs, mais il doit s’étendre sur la journée de travail entière. Un empêchement hors des heures de travail ou seulement sur une demi-journée ou certaines heures de la journée ne suffit pas (ATF 139 V 399 consid. 7.2 ; RCC 1965 p. 284 consid. 2 ; voir Michel Valterio, Commentaire de la loi fédérale sur l’assurance-invalidité, Genève/Zurich 2018, n° 7 ad art. 22). Si les conditions de l’une ou l’autre des variantes de l’art.”
Die etwa 20%-Schwelle gilt als blosser Richtwert; liegt der Invaliditätsgrad geringfügig darunter, schliesst dies einen Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG nicht von vornherein aus. Vielmehr ist im konkreten Einzelfall prognostisch zu prüfen, ob eine Umschulung mittel- und langfristig verhältnismässig ist, namentlich unter Abwägung von Eingliederungskosten und der zu erwartenden Eingliederungswirksamkeit.
“Demnach gilt bei der Umschulung nach Art. 17 IVG, anders als beim Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG), keine absolute Erheblichkeitsgrenze. Der in diesem Zusammenhang verwendete Begriff "Richtwert" oder "Richtschnur" ist so zu verstehen, dass ein Leistungsanspruch grundsätzlich auch dann bejaht werden kann, wenn der Invaliditätsgrad geringfügig unter 20 % liegt (vgl. dazu: SVR 2021 IV Nr. 72 S. 240, 9C_623/2021 E. 4.1 [rund ein Prozentpunkt]; Urteil I 665/99 vom 18. Oktober 2000 E. 4b [anderthalb Prozentpunkte]). Mit anderen Worten ist in solchen Fällen nicht die reine Vermögenseinbusse massgeblich. Vielmehr hat anhand des konkreten Einzelfalles eine prognostische Abwägung zu erfolgen. Dabei ist zu beurteilen, ob ein Anspruch auf Umschulungsmassnahmen mittel- und langfristig insgesamt als verhältnismässig angesehen werden kann oder nicht. Denn angesichts eines nicht nennenswert unterschrittenen Schwellenwerts darf nicht zum Vornherein davon ausgegangen werden, es liege ein wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen den Eingliederungskosten und der Eingliederungswirksamkeit vor, sodass eine Umschulung zu Lasten der Invalidenversicherung keiner genaueren Prüfung bedarf.”
“Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4). Von der Erheblichkeitsschwelle von 20% kann jedoch namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abgewichen werden, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden können (SVR 2023 IV Nr.”
“Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3).”
Konkrete Formen beruflicher Massnahmen nach Art. 17 IVG können u. a. sein: Übernahme bereits begonnener Kurse oder Weiterbildungen, befristete Praktika/Placements und Teilpensum‑Einsätze sowie die Gewährung von Zeiten für Abschluss‑ oder Vorbereitungsarbeiten (z.B. Ferienwochen). Eine einmal begonnene Umschulung darf nicht vorzeitig abgebrochen werden, solange das Eingliederungsziel unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips noch erreichbar ist.
“Sollicité pour détermination, le Dr G.________, médecin auprès du Service médical régional de l’OAI (ci-après : le SMR), a retenu que la capacité de travail exigible était de 50 % à compter du mois de février 2016, le Dr R.________ ayant attesté une incapacité de travail totale entre le 21 octobre 2015 et le 5 février 2016 (cf. avis du 12 décembre 2017). Le 29 août 2017, l’assuré a conclu un contrat de travail avec I.________ en tant que chargé de cours au taux de 20 % du 21 août 2017 au 6 juillet 2018. Le 12 juin 2018, après avoir débuté une formation le 1er novembre 2017 auprès de [...], l’activité habituelle de menuisier n’étant plus exigible, l’assuré a obtenu un certificat de formation à la pédagogie professionnelle pour l’enseignement des branches professionnelles dans les écoles professionnelles lui permettant d’enseigner à moins de 50 %. Aussi l’OAI lui a-t-il reconnu le droit à des mesures professionnelles (octroi d’un reclassement au sens de l’art. 17 LAI) et a admis la prise en charge des coûts des formations suivantes (cf. communication du 16 juillet 2019) : pédagogie professionnelle pour l’enseignement des branches professionnelles dans les écoles professionnelles du 2 septembre 2017 au 6 juillet 2018 et dessin assisté par ordinateur du 14 avril au 15 mai 2018. Le 7 août 2019, l’assuré a conclu un contrat de travail avec I.________ pour la période du 1er août 2019 au 31 juillet 2020 au taux de 35,7143 %. Le 7 janvier 2020, l’OAI a informé l’assuré qu’il entendait lui refuser le droit à ses prestations (rente d’invalidité et mesure de reclassement). Sur le plan médical, il a retenu que la profession de menuisier n’était plus exigible depuis le 21 octobre 2015. En revanche, dans une activité adaptée à ses limitations fonctionnelles, il conservait une capacité de travail de 50 % dès le mois de février 2016. Au terme du reclassement professionnel, il pouvait prétendre à un salaire de 114'531 fr. à 100 %, soit 57'265 fr.”
“Wie bereits erwähnt, musste der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen unverschuldet seine erlernten Berufe aufgeben und befindet sich nun in einer anspruchsvollen Umschulungsphase vom Spengler und Dachdecker zum ICT-Fachmann. Dabei wird er sowohl gestützt auf Art. 17 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) von der Invalidenversicherung (vgl. Beilage 13) als auch vom Berufsbildungsamt Y._______ (vgl. Beilage 14) finanziell substanziell unterstützt. Dem öffentlichen Interesse an der Durchsetzung der Dienstpflicht steht somit nicht nur das von der Vorinstanz festgehaltene besondere private Interesse des Beschwerdeführers an einem erfolgreichen Abschluss seiner aus medizinischen Gründen in Angriff genommenen neuen Ausbildung, welche sein berufliches Fortkommen gewährleistet, gegenüber. Vielmehr besteht im vorliegenden Fall auch ein gewichtiges öffentliches Interesse daran, dass der Beschwerdeführer die Umschulung, die im Sinne von Art. 17 IVG voraussichtlich seine Erwerbsfähigkeit erhalten kann, erfolgreich und zeitgerecht absolviert. Dies wiederum bedingt, dass dem Beschwerdeführer die für seine Lernbemühungen notwendige Zeit, insbesondere auch während seiner Sommerferien im Jahre 2024, zugestanden wird. Angesichts der aktenkundigen Umstände ist die Aussage des Beschwerdeführers glaubwürdig, er brauche in Vorbereitung auf seine Praktikumsstelle alle vier "Ferienwochen" im Jahre 2024, um die vielfältigen Ausbildungsinhalte nachbearbeiten zu können. Unter diesen Umständen erweist sich die von der Vorinstanz verfügte Abweisung des Gesuchs um eine nochmalige Verschiebung des Ersteinsatzes im Jahr 2024, in der für den Beschwerdeführer besonders anspruchsvollen Anfangsphase seiner Umschulung, als nicht verhältnismässig und daher unzulässig. Dafür spricht auch, wie sich aus den Akten ergibt, dass dem Beschwerdeführer nach erfolgreich erfolgter Umschulung ab 1. August 2026 (vgl. Beilage 11 betr. Lehrvertrag mit der TF X._______) genügend Jahre verbleiben, um seiner erst im Jahre 2034 endenden Zivildienstpflicht nachzukommen (vgl.”
“Zu prüfen ist vorliegend die Rechtmässigkeit der Einstellung der beruflichen Massnahmen, konkret der Umschulung. Diesbezüglich ist vorab festzuhalten, dass eine einmal begonnene Umschulung nicht vorzeitig abgebrochen werden darf, solange das Eingliederungsziel unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes noch erreichbar ist (Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl., Rz 50 zu Art. 17 IVG).”
“Sur le vu de ce qui précède, les tâches réelles de l'activité de coordinateur d'atelier ne correspondent pas aux tâches listées dans la décision querellée et ne sont dès lors pas adaptées aux atteintes et limitations fonctionnelles du recourant. L'OAI a considéré à tort que le projet professionnel était adapté à la problématique de santé du recourant. Il avait du reste lui aussi reconnu que le stage auprès de P.________ AG n'était pas complétement en adéquation avec le poste de coordinateur d'atelier tel que prévu en théorie, notamment en raison de l'emplacement du bureau et de la réalisation de petits travaux de carrosserie. Au vu des éléments présentés précédemment, il faut retenir que c'est le poste de coordinateur d'atelier d'une manière générale, avec ses exigences concrètes, qui n'est pas adapté et constitue dès lors une possibilité de travail irréaliste. Partant, le reclassement dans cette activité ne permet pas au recourant de réaliser le revenu retenu par l'OAI. 4.5. L'activité de coordinateur d'atelier de carrosserie n'étant pas adaptée, il reste à analyser si l'activité d'aide comptable pour laquelle le recourant a également été formé peut à elle seule constituer une mesure de reclassement suffisante au sens de l’art. 17 LAI. 4.5.1. Par communication du 19 juin 2018, l'OAI annonçait la prise en charge des frais inhérents à la formation d'aide comptable auprès de F.________ du 1er juillet 2018 au 31 juillet 2019 pour un montant de CHF 4'890.- dans l'objectif de retrouver une activité exigible (dossier OAI, p. 355). Dans un courrier électronique du 3 septembre 2018, le recourant indique à sa conseillère en réinsertion professionnelle auprès de l'OAI qu'il avait "terminé le premier tome sur quatre des cours d'aide comptable avec une moyenne de 5" (dossier OAI, p. 386). Il a également effectué deux stages pratiques dans des sociétés mais ses atteintes aux genoux l'ont empêché de les poursuivre (recours p. 5 s. et dossier OAI, p. 546). Enfin, dans un courrier du 18 mars 2021, le recourant reconnaît avoir bénéficié d'un reclassement professionnel durant la période du 1er juillet 2018 au 31 mars 2019 et remet une copie de la communication du 19 juin 2018. La Cour part ainsi du principe que, malgré l'interruption des expériences pratiques, la formation d'aide comptable est terminée, ou du moins, qu'elle aurait dû l'être.”
Auf bereits während Umschulungs- bzw. Reklassierungsmassnahmen bezogene Taggelder (Indemnitäten) der Invalidenversicherung ist ein späterer Anspruch auf eine Invalidenrente anzurechnen; diese werden vom Rentenbetrag abgezogen.
“Selon la jurisprudence, si l’assuré peut prétendre à des prestations de l’assurance-invalidité, l’allocation d’une rente d’invalidité à l’issue du délai d’attente d’une année (cf. art. 28 al. 1 LAI) n’entre en considération que si l’intéressé n’est pas, ou pas encore, susceptible d’être réadapté professionnellement en raison de son état de santé (principe dit de la priorité de la réadaptation sur la rente). La preuve de l’absence de capacité de réadaptation comme condition à l’octroi d’une rente d’invalidité doit présenter un degré de vraisemblance prépondérante. Dans les autres cas, une rente de l’assurance-invalidité ne peut être allouée avec effet rétroactif que si les mesures d’instruction destinées à démontrer que l’assuré est susceptible d’être réadapté ont révélé que celui-ci ne l’était pas (TF 9C_559/2021 du 14 juillet 2022 consid. 2.2 in fine). c) En l’occurrence, dans le cadre des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (art. 14a LAI) et de reclassement (art. 17 LAI), le recourant a bénéficié d’indemnités journalières de l’assurance-invalidité pour les périodes du 23 janvier 2017 au 30 avril 2018 et du 1er septembre 2019 au 14 mars 2021. Il ressort néanmoins du rapport d’expertise judiciaire du 4 mars 2024 des Dres R.________ et F.________ – auquel une pleine valeur probante a été reconnue (cf. supra consid. 5b et 5c) – que sa capacité de travail était nulle déjà en février 2016, à la suite de sa décompensation psychique. Dans ces conditions, force est de constater que l’assuré n’a jamais été susceptible de réadaptation, de sorte que – contrairement à ce que soutient l’intimé – le droit à la rente est né à l’échéance du délai d’attente de six mois de l’art. 29 al. 1 LAI, soit le 1er mars 2017. Les indemnités journalières perçues devront cependant être déduites du montant de la rente versée (cf. TF 9C_559/2021 précité consid. 4.2 in fine). 7. a) Subsiste encore la question de la prise en charge des frais de l’expertise judiciaire du 4 mars 2024 des Dres R.”
Bei der Festlegung der Umschulung sind die Präferenzen des Versicherten zu berücksichtigen, ohne dass sie entscheidend sind. Unerhebliche (insignifikante) gesundheitliche Beeinträchtigungen, die nicht zu einer ernsthaften Verhinderung der Erwerbstätigkeit führen, rechtfertigen keine beruflichen Massnahmen.
“4.3 Reste à examiner si la recourante a droit à l’octroi de mesures d’ordre professionnel. 4.3.1 Selon l’art. 8 al. 1er LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Le droit aux mesures de réadaptation n’est pas lié à l’exercice d’une activité lucrative préalable. Lors de la fixation de ces mesures, il est tenu compte de la durée probable de la vie professionnelle restante (art. 8 al. 1bis LAI). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel, lesquelles englobent l’orientation professionnelle, la formation professionnelle initiale, le reclassement, le placement et l’aide en capital. Selon l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, l'assuré ne peut prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé. Enfin, si les préférences de l'intéressé quant au choix du genre de reclassement doivent être prises en considération, elles ne sauraient toutefois jouer un rôle déterminant (arrêt du Tribunal fédéral 9C_308/2021 du 7 mars 2021 consid.”
“Est à prendre en considération tout handicap physique ou psychique propre à réduire le nombre des professions et activités que l'assuré pourrait exercer, compte tenu des dispositions personnelles, des aptitudes exigées et des possibilités disponibles, ou à empêcher l'exercice de l'activité déployée jusqu'à présent. L'octroi d'une orientation professionnelle suppose que l'assuré soit entravé, même de manière faible, dans sa recherche d'un emploi adéquat à la suite de problèmes de santé. Sont exclus les handicaps insignifiants qui n'ont pas pour effet de provoquer un empêchement sérieux et qui, par conséquent, ne justifient pas l'intervention de l'assurance-invalidité. L'orientation professionnelle doit guider l'assuré vers l'activité dans laquelle il aura le plus de chances de succès, compte tenu de ses dispositions et de ses aptitudes. Parmi les mesures qui peuvent entrer en ligne de compte figurent notamment les entretiens d'orientation, les tests d'aptitudes ou encore les stages d'observation en milieu ou hors milieu professionnel (ATF 114 V 29 consid. 1a ; TF 9C_534/2010 du 10 février 2011 consid. 3.2 et les références). A teneur de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'assuré n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, l'assuré ne peut prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé (ATF 139 V 399 consid. 5.”
Für den Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG ist als Voraussetzung eine zuvor ausgeübte wirtschaftlich erhebliche Erwerbstätigkeit erforderlich. Massgebend ist nach der Rechtsprechung, dass das versicherte Einkommen während mindestens sechs Monaten wenigstens drei Viertel der einfachen vollen Minimalrente betragen hat. Wurde eine anfängliche berufliche Ausbildung infolge der Invalidität unterbrochen, gelten besondere Regeln: Eine neue Ausbildung kann als Umschulung bzw. Reklassierung gelten, wenn das zuletzt während der unterbrochenen Ausbildung erzielte Einkommen die massgebliche Entschädigung überstieg.
“Sont réputées nécessaires et appropriées toutes les mesures de réadaptation professionnelle qui contribuent directement à favoriser la réadaptation dans la vie active. L’étendue de ces mesures ne saurait être déterminée de manière abstraite, dès lors qu’elles présupposent un minimum de connaissances et de savoir-faire et que seules entrent en ligne de compte, en vue de l’acquisition d’une formation professionnelle, celles qui peuvent s’articuler sur ce minimum de connaissance. Au contraire, il faut s’en tenir aux circonstances du cas concret. La personne qui peut prétendre au reclassement en raison de son invalidité a droit à la formation complète qui est nécessaire dans son cas, si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être sauvegardée ou améliorée de manière notable. Une mesure de reclassement ne saurait être interrompue de façon prématurée, aussi longtemps que le but de réadaptation visé peut, dans les limites de la proportionnalité, encore être atteint (ATF 139 V 399 consid. 5.5 et les références citées). c) Pour délimiter le droit aux prestations de l’art. 16 LAI de celui découlant de l’art. 17 LAI, il faut se demander si l’assuré a déjà ou n’a pas encore exercé une activité lucrative avant de devenir invalide suite à la survenance de l’événement assuré. Il faut, pour ce faire, prendre en considération uniquement une activité lucrative déterminante d’un point de vue économique. On doit considérer que la condition (donnant droit au reclassement) d’une activité lucrative économiquement importante est réalisée si l’assuré a gagné pendant six mois un salaire équivalent aux trois quarts du minimum de la rente AI simple ordinaire et complète et qu’il a perdu ce revenu à cause de son invalidité. Il n’est donc pas déterminant que l’assuré ait ou non exercé une activité lucrative au moment où est survenu le cas d’assurance ; il s’agit bien plutôt de savoir si, après avoir terminé sa formation professionnelle initiale, il a ou non, à un moment donné, exercé une activité lucrative d’une certaine importance économique. Lorsqu’une formation initiale a dû être interrompue en raison de l’invalidité, une nouvelle formation est assimilée à un reclassement si le revenu acquis en dernier lieu par l’assuré durant la formation interrompue était supérieur à l’indemnité journalière prévue par l’art.”
Vor einer Kürzung oder Aufhebung der Rente ist bei Versicherten über 55 Jahren grundsätzlich zu prüfen, ob Reintegrations‑/Rehabilitationsmassnahmen angezeigt sind. Der Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG setzt voraus, dass die Ausbildung dem Handicap angepasst, für die versicherte Person zumutbar und wirtschaftlich tragbar ist; eine pauschale Gehaltsvoraussetzung (z. B. ein bestimmter Jahreslohn von CHF 83'000) wird von Gesetz und CMRP nicht verlangt.
“5 qui prône qu'en cas de réduction ou de suppression de la rente d'invalidité d'un assuré âgé de plus de 55 ans, il y a lieu, en principe, de mettre en œuvre des mesures de réadaptation également lorsque l'on statue sur la limitation et/ou l'échelonnement en même temps que sur l'octroi de la rente. En effet, le recourant, âgé de plus de 55 ans au moment du présent arrêt, a droit à ce que le besoin de mesures de réadaptation soit examiné avant la suppression de sa rente. Le dossier devra donc être retourné à cet effet à l'OAI à qui il appartiendra ensuite de rendre une nouvelle décision statuant sur la suppression de la demi-rente. 5. Il convient encore de souligner ce qui suit. Le droit à un reclassement professionnel a été refusé par l'OAI au recourant au motif que ce droit dépendrait d'un revenu sans invalidité de CHF 83'000.- pour une formation longue type CFC par exemple (courriel du 9 mai 2018, dossier OAI p. 147). Le recourant conteste cette condition et se réfère à la CMRP. 5.1. L’art. 17 al. 1 LAI énonce qu’un assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. 5.2. La conseillère en réinsertion professionnelle n'indique pas d'où elle tire la condition d'un salaire sans invalidité de CHF 83'000.-. Mais force est de constater que celle-ci ne figure ni dans la législation, ni dans la CMRP, auxquelles il y a lieu de se référer. 5.3. Le chiffre 4010 CMRP pose comme première condition au droit au reclassement celle d'être en présence d’une invalidité imminente ou déjà survenue qui empêche l’assuré d’exercer sa profession antérieure ou de poursuivre l’activité lucrative qu’il exerçait ou le travail qu’il effectuait dans son domaine d’activité. L'assuré doit en outre être apte à la réadaptation, c’est-à-dire qu’il doit être objectivement et subjectivement en état de suivre avec succès des mesures de formation professionnelle. Enfin, la formation doit être adaptée au handicap et correspondre aux capacités des assurés; elle doit en outre être simple et adéquate et procurer une capacité de gain approximativement équivalente à celle de l’activité antérieure, et les frais d’une formation qui n’offre aucune perspective de mise en valeur économique du travail ne sont pas pris en charge.”
Für einen Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG muss die Massnahme sowohl geeignet sein, das Eingliederungsziel zu erreichen, als auch der Behinderung und den Fähigkeiten der versicherten Person angepasst sein. Bei der Beurteilung der persönlichen Eignung sind namentlich Alter, Entwicklungsstand und Fähigkeiten zu prüfen; rein subjektive Berufsneigungen, Fähigkeiten oder Begabungen allein begründen keinen Umschulungsanspruch.
“Jede Massnahme, soll der gesetzliche Anspruch darauf bestehen, muss zur Erreichung des von ihr bezweckten Eingliederungsziels geeignet sein. Für ungeeigneten Mitteleinsatz hat die Invalidenversicherung nicht aufzukommen. Die Geeignetheit bezieht sich einerseits (objektiv) auf die Massnahme, andererseits (subjektiv) auf die Person des Versicherten, wofür deren Alter, Entwicklungsstand und Fähigkeiten von Bedeutung sind (Art. 8 Abs. 1bis Satz 2 lit. a-c IVG; Meyer/Reichmuth, a.a.O., N. 18 zu Art. 8 IVG und N. 47 zu Art. 17 IVG).”
“1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist u.a. das Alter der versicherten Person und die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1bis lit. a und d IVG). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderem in Massnahmen beruflicher Art (lit. b). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG), der Arbeitsversuch (Art. 18a IVG), Einarbeitungszuschüsse (Art. 18b IVG), Entschädigungen für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) sowie die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). 3.3. Der Anspruch auf eine Eingliederungsmassnahme setzt voraus, dass sie sich zur Erreichung des von ihr bezweckten Eingliederungsziels eignet (Urteile des Bundesgerichts vom 17. Februar 2015, 9C_905/2014, E. 2.2 und vom 10. November 2014, 9C_506/2014, E. 4.1). Verlangt ist neben der Notwendigkeit und Eignung der Massnahme auch die Eignung der versicherten Person, d.h. ihre subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit. Die subjektive Eingliederungsfähigkeit umfasst auch die subjektive Eingliederungsbereitschaft der versicherten Person. Bei der objektiven Eingliederungsfähigkeit sind insbesondere auch die medizinischen Rahmenbedingungen massgebend (Silvia Bucher, Eingliederungsrecht in der Invalidenversicherung, Bern 2011, Rz. 750). Die Ausbildung bzw. der mit der Umschulung angestrebte Beruf muss mit anderen Worten der Behinderung angepasst sein und den Fähigkeiten der versicherten Person entsprechen (vgl.”
“nicht erstellt, dass die in Aussicht genommene Massnahme bei gleichem Pensum zu einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit führen würde. Im Rahmen des Eignungserfordernisses sind im Weitern Berufsneigungen der versicherten Person zwar zu berücksichtigen; subjektive Neigungen, Fähigkeiten und Begabungen allein vermögen jedoch keinen Umschulungsanspruch zu begründen (Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Auflage 2014, S. 211 mit Hinweisen). Ohne die persönliche Geeignetheit der beantragten beruflichen Massnahme oder das Erfordernis der Gleichwertigkeit näher zu prüfen, ist ein Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG demnach aktuell zu verneinen. Sollten sich die Verhältnisse verändern, steht der Beschwerdeführerin jederzeit eine neuerliche Anmeldung offen.”
Zum Anspruch gehören berufliche Umschulungs‑, Ausbildungs‑ und Weiterbildungsmassnahmen, die wegen der Invalidität notwendig sind, um die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Dazu zählen nach der Rechtsprechung auch berufliche Ausbildungs‑ oder Weiterbildungsmassnahmen, die Versicherte wegen ihrer Invalidität nach Abschluss einer Erstausbildung benötigen, sowie Massnahmen für Personen, die ohne vorherige Ausbildung eine Erwerbstätigkeit aufgenommen haben, sofern die Invalidität die Notwendigkeit begründet.
“Procédure Interjeté en temps utile et dans les formes légales auprès de l'autorité judiciaire compétente à raison du lieu ainsi que de la matière, par une assurée directement atteinte par la décision querellée et dûment représentée, le recours est recevable. 2. Règles sur les mesures de réadaptation 2.1. Conformément à l'art. 8 al. 1 de la loi du 19 juin 1959 sur l'assurance-invalidité (LAI; RS 831.20), les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 de la loi du 6 octobre 2000 sur la partie générale du droit des assurances sociales, LPGA; RS 830.1) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Selon l'al. 3 de cette disposition, les mesures de réadaptation comprennent des mesures médicales (let. a), l'octroi de conseils et d'un suivi (let. abis), des mesures de réinsertion préparant à la réadaptation professionnelle (let. ater), des mesures d'ordre professionnel (let. b) et l'octroi de moyens auxiliaires (let. d). 2.2. L'art. 17 al. 1 LAI prévoit que l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d’une formation professionnelle initiale ou après le début de l’exercice d’une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer leur capacité de gain (art. 6 al. 1 du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité, RAI; RS 831.201). Par ailleurs, selon l'art. 16 al. 1 LAI, l’assuré qui a arrêté son choix professionnel, qui n’a pas encore eu d’activité lucrative et à qui sa formation professionnelle initiale occasionne, du fait de son invalidité, des frais beaucoup plus élevés qu’à une personne valide a droit au remboursement de ses frais supplémentaires si la formation répond à ses aptitudes.”
Fehlt ein früheres Erwerbseinkommen, kommt ein Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG nicht in Betracht; in solchen Fällen ist gegebenenfalls die Anspruchsprüfung nach Art. 16 IVG (erstmalige berufliche Ausbildung/Neuausbildung) vorzunehmen.
“Ausweislich der Akten ist der Gesundheitsschaden 2009 eingetreten. Da die damals 10-jährige Beschwerdeführerin vor diesem Zeitpunkt kein Einkommen erzielt hatte (vgl. E. 1.3), fällt ein Anspruch auf Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG (vgl. E. 1.4) ausser Betracht und hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die Anspruchsvoraussetzungen einer erstmaligen beruflichen Ausbildung, insbesondere der dieser gleichgestellten beruflichen Neuausbildung nach Art. 16 Abs. 3 lit. a IVG geprüft.”
Für die Abgrenzung der Leistungsansprüche zwischen Art. 16 und Art. 17 IVG (bzw. zwischen «grossem» und «kleinem» Taggeld) ist entscheidend, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität — im Sinne des für die jeweilige berufliche Massnahme massgeblichen Versicherungsfalles (vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) — bereits erwerbstätig war.
“Für die Abgrenzung der Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG - und der entsprechenden Ansprüche auf "grosses" resp. "kleines" Taggeld (vgl. Art. 23 Abs. 1 resp. Abs. 2 und 2bis IVG) - kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität (im Sinne des für die jeweilige berufliche Massnahme spezifischen Versicherungsfalles; vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) bereits erwerbstätig war oder nicht (Urteil 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit zahlreichen Hinweisen).”
Für einen Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG muss die Massnahme prospektiv eingliederungswirksam sein. Das setzt sowohl eine subjektive als auch eine objektive Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person voraus. Zu prüfen sind insbesondere Gesundheitszustand, Leistungsvermögen, Bildungsfähigkeit und Motivation. Zudem hat die Umschulung die allgemeinen Anforderungen zu erfüllen: Geeignetheit, Notwendigkeit und Angemessenheit (Verhältnismässigkeit).
“Nebst den in Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG genannten Erfordernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit hat die Eingliederungsmassnahme dem Aspekt der Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen (Urteil des Bundesgerichts 9C_329/2020 vom 6. August 2020 E. 3.1.3). Demgemäss ist es - was unter prospektiver Betrachtung zu beurteilen ist - von Bedeutung, dass die fragliche Massnahme eingliederungswirksam ist, was auch beim Anspruch auf Umschulung (Art. 17 Abs. 1 IVG) eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (vgl. BGE 145 V 2 E. 4.3.3.2 mit Hinweisen).”
“Sämtliche Eingliederungsmassnahmen unterliegen den allgemeinen Voraussetzungen des Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG, weshalb jede Eingliederungsvorkehr neben den dort ausdrücklich genannten Erfordernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit auch demjenigen der Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen hat (vgl. Meyer/Reichmuth, a.a.O, N. 17 zu Art. 8 IVG; vgl. auch SVR 2021 IV Nr. 9 S. 25, Urteil des Bundesgerichts 9C_329/2020 vom 6. August 2020 E. 3.1.3). In diesem Sinne ist insbesondere von Bedeutung, dass die fragliche Massnahme - unter prospektiver Betrachtung - eingliederungswirksam ist, was auch beim Anspruch auf Umschulung (Art. 17 Abs. 1 IVG) eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (vgl. BGE 145 V 2 E. 4.3.3.2 mit Hinweisen).”
“Nebst den in Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG genannten Erfordernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit hat die Eingliederungsmassnahme dem Aspekt der Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen (Urteil des Bundesgerichts 9C_329/2020 vom 6. August 2020 E. 3.1.3). Demgemäss ist es - was unter prospektiver Betrachtung zu beurteilen ist - von Bedeutung, dass die fragliche Massnahme eingliederungswirksam ist, was auch beim Anspruch auf Umschulung (Art. 17 Abs. 1 IVG) eine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit der betroffenen Person voraussetzt (vgl. BGE 145 V 2 E. 4.3.3.2 mit Hinweisen). Massgebende Aspekte der subjektiven und objektiven Eingliederungsfähigkeit sind insbesondere der Gesundheitszustand, das Leistungsvermögen, die Bildungsfähigkeit und die Motivation (BGE 142 V 523 E. 6.3 mit Hinweisen).”
Bei einer Umschulung nach Art. 17 IVG besteht nach Massgabe der Art. 22 ff. IVG/IVV Anspruch auf Taggeld. Dies unterscheidet sich von der erstmaligen beruflichen Ausbildung, bei der Taggeld entfällt.
“Für die Umschulung als Naturalleistung (Art. 17 IVG) hat die Invalidenversicherung grundsätzlich voll aufzukommen (Art. 6 IVV), wogegen sich ihre Aufgabe im Rahmen von Art. 16 IVG darauf beschränkt, an die erstmalige berufliche Ausbildung Beiträge zu leisten, und zwar in dem Masse, als invaliditätsbedingt zusätzliche Kosten von wesentlichem Umfang (Art. 5 Abs. 2 IVV) entstehen. Wer sich in Umschulung befindet, hat sodann nach Massgabe der Art. 22 ff. IVG und Art. 17 ff. IVV Anspruch auf Taggeld, während diese Leistung bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung entfällt (Art. 22 Abs. 1 Satz 2 IVG). Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. Diesbezüglich kommt es nach dem Gesetzeswortlaut und der bisherigen Rechtsprechung entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahme bereits effektiv erwerbstätig war oder nicht (EVGE 1969 S. 110 E. 2a mit Hinweisen). Dabei fällt nach der Praxis nur eine ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit in Betracht (ZAK 1983 S.”
Voraussetzung für eine Umschulung nach Art. 17 IVG ist, dass die Invalidität sie notwendig macht und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Die Rechtsprechung nennt als Richtwert für eine erhebliche Erwerbseinbusse etwa 20 %. Dieser Wert ist jedoch kein absoluter Schwellenwert; insbesondere bei jungen Versicherten oder wenn die Erwerbseinbusse geringfügig unter 20 % liegt, kann trotz Unterschreitung ein Anspruch bestehen. In solchen Fällen ist eine prognostische Würdigung des Einzelfalls vorzunehmen.
“Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3).”
“Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4). Von der Erheblichkeitsschwelle von 20% kann jedoch namentlich bei jungen Versicherten mit entsprechend langer verbleibender Aktivitätsdauer abgewichen werden, wenn es sich bei den ohne Umschulung zumutbaren angepassten Tätigkeiten um unqualifizierte Hilfsarbeiten handelt, die im Vergleich zur erlernten Tätigkeit qualitativ nicht als annähernd gleichwertig bezeichnet werden können (SVR 2023 IV Nr.”
“Demnach gilt bei der Umschulung nach Art. 17 IVG, anders als beim Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG), keine absolute Erheblichkeitsgrenze. Der in diesem Zusammenhang verwendete Begriff "Richtwert" oder "Richtschnur" ist so zu verstehen, dass ein Leistungsanspruch grundsätzlich auch dann bejaht werden kann, wenn der Invaliditätsgrad geringfügig unter 20 % liegt (vgl. dazu: SVR 2021 IV Nr. 72 S. 240, 9C_623/2021 E. 4.1 [rund ein Prozentpunkt]; Urteil I 665/99 vom 18. Oktober 2000 E. 4b [anderthalb Prozentpunkte]). Mit anderen Worten ist in solchen Fällen nicht die reine Vermögenseinbusse massgeblich. Vielmehr hat anhand des konkreten Einzelfalles eine prognostische Abwägung zu erfolgen. Dabei ist zu beurteilen, ob ein Anspruch auf Umschulungsmassnahmen mittel- und langfristig insgesamt als verhältnismässig angesehen werden kann oder nicht. Denn angesichts eines nicht nennenswert unterschrittenen Schwellenwerts darf nicht zum Vornherein davon ausgegangen werden, es liege ein wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen den Eingliederungskosten und der Eingliederungswirksamkeit vor, sodass eine Umschulung zu Lasten der Invalidenversicherung keiner genaueren Prüfung bedarf.”
Besteht aus medizinischer Sicht eine Kontraindikation, ist eine Wiedereinschulung als ungeeignete Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 17 Abs. 2 IVG zu qualifizieren. In einem solchen Fall besteht kein Anspruch auf die betreffende Wiedereinschulung; medizinische Befunde können daher zu Recht den Anspruch mangels Geeignetheit verneinen.
“Gestützt auf das Ausgeführte steht fest, dass eine Umschulung resp. eine Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin als … aus rheumatologischer Sicht nicht sinnvoll bzw. sogar kontraindiziert ist. Folglich handelt es sich bei der beantragten Wiedereinschulung als … nicht um eine geeignete Eingliederungsmassnahme im Sinne von Art. 8 Abs. 1 i.V. m. Art. 17 Abs. 2 IVG (vgl. E. 3.3 f. hiervor). Daran vermag die psychiatrische Beurteilung nichts zu ändern. Diese hat keinen Einfluss auf die überzeugenden rheumatologischen Schlussfolgerungen, wonach eine Wiedereinschulung als … nicht sinnvoll und daher der Anspruch auf dementsprechende Eingliederungsmassnahmen bereits mangels Geeignetheit zu verneinen ist. Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen somit zu Recht verneint.”
Für einen Anspruch auf Umschulung (Reklassierung) nach Art. 17 Abs. 1 IVG verlangt die Rechtsprechung, dass die Invalidität die Massnahme notwendig macht und die Erwerbsfähigkeit dadurch voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Als Orientierungsgrenze gilt dabei eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von rund 20 %; die Schwelle von etwa 40 % betrifft hingegen das Recht auf Rente. Entsprechend wird bei noch erheblicher teilweiser Leistungsfähigkeit (z. B. etwa 60 %) und ohne Aussicht auf Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in der Praxis kein Anspruch auf Umschulung (Reklassierung) angenommen.
“Toutefois, la recourante n’a pas besoin d’être guidée vers l’activité dans laquelle elle aura le plus de chance de succès, son état de santé défaillant imposant l’exercice d’une activité simple et légère. e) aa) Selon l’art. 16 al. 1 LAI, l’assuré qui n’a pas encore eu d’activité lucrative et à qui sa formation professionnelle initiale occasionne, du fait de son invalidité, des frais beaucoup plus élevés qu’à un non-invalide a droit au remboursement de ses frais supplémentaires si la formation répond à ses aptitudes. bb) La recourante dispose d’une longue expérience professionnelle dans le domaine de la conciergerie, et donc de connaissances qu’elle pourrait aisément mettre à profit dans une nouvelle profession, sans qu’une nouvelle formation initiale ne s’avère nécessaire. Le marché du travail offre en effet un large éventail d’activités légères, dont on doit convenir qu’un certain nombre sont adaptées aux limitations de la recourante et accessibles sans aucune formation particulière. f) aa) Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). bb) Comme on l’a vu, la recourante, en raison de son état de santé déficient, conserve une capacité de travail partielle (60 %) dans une activité adaptée à ses limitations fonctionnelles. Dans ces conditions, conservant une capacité de gain dont on ne voit pas en quoi, et la recourante ne l’expose du reste pas, elle pourrait encore être améliorée de sorte que celle-ci ne remplit pas les conditions du droit à une mesure de reclassement de l’assurance-invalidité.”
“Dans l’ensemble, il convient dès lors de confirmer que le taux d’invalidité du recourant n’atteint pas le seuil de 40% ouvrant le droit à une rente. On rappellera encore, dans le droit sens de la jurisprudence relevée plus haut (cf. consid. 4.2.2.), que, pour ce qui concerne les troubles psychiques, les conclusions médicales ont en principe plus de poids que les conclusions de l’enquête ménagère : les limitations induites par une atteinte psychique étant en effet plus difficile à appréhender dans l’exercice au quotidien des tâches ménagères. Quoi qu’il en soit, l’un dans l’autre, les conclusions médicales des experts semblent s’accorder avec celles des enquêteurs et l’on peut retenir que les limitations endurées ne sont en l’espèce pas susceptibles de générer un taux d’invalidité qu’il s’agirait de prendre en considération. 8. Le recourant conclut enfin à ce que si la réalisation de l’expertise psychiatrique sollicitée devait confirmer son invalidité, la Cour de céans le mette au bénéfice d’une mesure de réadaptation professionnelle au sens de l’art. 17 al. 1 LAI, plus précisément d’un reclassement. Il convient toutefois de rappeler qu’au terme d’une appréciation anticipée des preuves, la mesure d’instruction requise a d’emblée été rejetée (cf. supra consid. 6.2.3). En outre, le point de savoir si le recourant peut se prévaloir d’une mesure de réadaptation professionnelle ne fait pas l’objet de la décision attaquée du 9 août 2021, cette dernière ne faisant que rejeter la demande de rente AI du recourant au terme d’une application de la méthode d’évaluation de l’invalidité. Pour le cas où, implicitement, le rejet de la rente vaudrait dans les faits rejet de toute prestation, il y aurait alors lieu d’observer que le taux d’invalidité calculé n’excédant pas les 20% (ATF 139 V 399 consid. 5.3 p. 403; 130 V 488 consid. 4.2 p. 489 et les références), le droit à la réadaptation professionnelle ne serait pas non plus ouvert. Ainsi, et pour autant que recevable, ce dernier grief est rejeté. 9. Verdict Il découle de ce qui précède que le recours s’avère infondé et qu’il doit être rejeté, dans la mesure de sa recevabilité.”
Umschulung ist nur geschuldet, soweit sie zur Wiedereingliederung erforderlich (verhältnismässig) ist. Voraussetzung ist die Geeignetheit der Massnahme und die Eignung der versicherten Person; dabei sind sowohl die objektive als auch die subjektive Eingliederungsfähigkeit zu prüfen (z. B. Alter, Fähigkeiten und die noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens).
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt sind die Eignung der Massnahme, wobei diese unter Berücksichtigung der konkret in Aussicht zu nehmenden Umschulungsmassnahme zu prüfen ist, und auch die Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein (vgl. Meyer/Reichmuth, a.a.O., N 47 zu Art. 17). Die Beschwerdeführerin ist in ihrer angestammten Tätigkeit als Pflegeassistentin auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für eine Umschulung wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (E. 3.3). Um die durch die Invalidität erlittene Erwerbseinbusse auszugleichen, ist eine Umschulung notwendig. Objektiv ist die Beschwerdeführerin eingliederungsfähig, liegen doch - neben der Hörbehinderung - keine weiteren gesundheitlichen Einschränkungen vor.”
“Jede Massnahme, soll der gesetzliche Anspruch darauf bestehen, muss zur Erreichung des von ihr bezweckten Eingliederungsziels geeignet sein. Für ungeeigneten Mitteleinsatz hat die Invalidenversicherung nicht aufzukommen. Die Geeignetheit bezieht sich einerseits (objektiv) auf die Massnahme, andererseits (subjektiv) auf die Person des Versicherten, wofür deren Alter, Entwicklungsstand und Fähigkeiten von Bedeutung sind (Art. 8 Abs. 1bis Satz 2 lit. a-c IVG; Meyer/Reichmuth, a.a.O., N. 18 zu Art. 8 IVG und N. 47 zu Art. 17 IVG).”
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt ist die Eignung der Massnahme, aber auch Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein (Meyer/Reichmuth, a.a.O., Rn 45 zu Art. 17). Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_792/2019 vom 28. Februar 2020 E. 3.2). Der Beschwerdeführer ist in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Gerüstbaumonteur auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für einen Umschulungsanspruch wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (vgl. E. 5 vorstehend). Dass diese Erwerbseinbusse grösstenteils eine Folge der zeitlichen Reduktion der Arbeitsfähigkeit darstellt, ist nicht von Belang (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2021 vom 4.”
“Die sich aus Art. 8 Abs. 1 IVG ergebenden Teilgehalte des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes werden bei der Umschulung nach Art. 17 IVG voll wirksam. Die Invalidenversicherung hat nur umzuschulen, soweit dies zur Wiedereingliederung, begrenzt durch das vor dem Invaliditätseintritt innegehabte Erwerbsniveau, notwendig (erforderlich) ist. Weiter verlangt ist die Eignung der Massnahme, aber auch Eignung der versicherten Person, das heisst, diese muss objektiv und subjektiv eingliederungsfähig sein. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (vgl. E. 2.1-2, Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn 45 zu Art. 17). Der Beschwerdeführer ist in seiner ursprünglichen Tätigkeit als Fassadenisolierer auf Dauer nicht mehr arbeitsfähig, woraus ohne zusätzliche berufliche Ausbildung eine für einen Umschulungsanspruch wesentliche Erwerbseinbusse von mindestens 20 % resultiert (vgl. E. 2.2, E. 3.3 vorstehend). Um die durch die Invalidität erlittene Erwerbseinbusse dauerhaft auszugleichen, ist eine Umschulung notwendig. Diese ist weiter geeignet, die wegen des Eintritts der Invalidität verloren gegangenen Erwerbsfähigkeit so weit als möglich zu verbessern.”
Erreicht die versicherte Person trotz gesundheitlicher Einschränkungen eine Reihe angepasster, leichter Tätigkeiten, die keiner besonderen Ausbildung bedürfen—und ist die bisherige Tätigkeit fortsetzbar oder durch vergleichbare einfache Tätigkeiten ersetzbar—sind Umschulungsmassnahmen nach Art. 17 Abs. 1 IVG häufig nicht angezeigt; stattdessen kann Hilfe bei der Stellenvermittlung (Placement) ausreichend sein.
“e) Ainsi, il faut retenir que le recourant a disposé d’un droit théorique à une rente entière dans le contexte des interventions chirurgicales subies entre février 2019 et juin 2021. La dernière intervention lui a cependant permis de retrouver, une fois son état de santé stabilisé, une capacité de travail résiduelle de 75 % dans une activité adaptée. L’amélioration de son état de santé a entraîné l’extinction de son droit théorique à la rente entière (cf. art. 17 al. 1 LPGA) dès le 1er mai 2023 (cf. art. 88a al. 1 RAI). C’est donc à juste titre que l’intimé a refusé l’octroi d’une rente à l’échéance du délai d’attente de l’art. 29 al. 1 LAI, le 1er juin 2023, le recourant ne pouvant plus prétendre au versement d’une rente en raison du dépôt tardif de la demande de prestations. Pour le surplus, le recourant n’a pas contesté le refus de mesures professionnelles. A cet égard, même si le taux d’invalidité calculé ci-dessus atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut relever à nouveau que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Aucune mesure ne paraît ainsi susceptible d’améliorer sa capacité de gain. 10. Le recourant a requis l’assignation et l’audition de quatre témoins ainsi que la mise en œuvre d’une expertise judiciaire rhumatologique incluant l’avis d’un ergothérapeute. L’audition des médecins traitants du recourant en qualité de témoins paraît superflue, dès lors que leurs rapports écrits figurent au dossier. Le témoignage du physiothérapeute ne paraît pas pertinent, dès lors que le recourant a déclaré au Dr Z.________ qu’il n’avait plus de traitement de physiothérapie depuis plusieurs mois (cf. p. 6 du rapport d’examen clinique du 16 janvier 2023). Le même constat peut s’appliquer au témoignage de sa fille, citée pour témoigner du quotidien du recourant alors que ce dernier a pu en donner une description durant l’examen clinique du Dr Z.”
“Les limitations fonctionnelles sur le plan rhumatologique sont compatibles avec l’activité d’agent de surveillant ainsi qu’avec un grand nombre d’activités légères que recouvrent les secteurs de la production et des services des tableaux de l'Enquête suisse sur la structure des salaires et ne justifient pas d’opérer une réduction sur le revenu d’invalide. Quant aux limitations fonctionnelles sur le plan gastroentérologique, elles ont déjà été prises en compte dans la diminution de rendement de 20 %. Cela étant, même en admettant que la nécessité d’un horaire souple et de la proximité constante des toilettes pourrait être de nature à inciter un éventuel nouvel employeur à offrir un salaire plus bas au recourant, et en tenant compte d’un abattement de 5 % pour cela, il n’en résulterait pas un degré d’invalidité suffisant pour ouvrir le droit à la rente (59'197 fr. – 44'989 fr. 95 [47'357 fr. 86 x 5 %] / 59'197 fr. x 100 = degré d’invalidité de 24 %). 8. On relèvera encore que même si le taux d’invalidité du recourant atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), une telle mesure n’entre toutefois pas en ligne de compte en l’espèce, dès lors qu’il est en mesure de poursuivre son activité habituelle dans la surveillance. Il existe au demeurant un grand nombre d’autres activités adaptées exigibles de sa part qui sont à sa portée sans nécessité d’une réadaptation. L’intimé était fondé à lui refuser des mesures d’ordre professionnel, de telles mesures n’étant pas de nature à diminuer le dommage. En revanche, il pouvait bénéficier de l’aide au placement (art. 18 LAI), qui lui a été accordée. 9. a) En conclusion, le recours, mal fondé, doit être rejeté, sans qu’il y ait lieu de compléter l’instruction, comme le requiert le recourant, par la mise en œuvre d’un stage d’évaluation COPAI. En effet, le dossier est complet et permet à la Cour de céans de statuer en pleine connaissance de cause (appréciation anticipée des preuves : ATF 145 I 167 consid. 4.1 ; 140 I 285 consid. 6.3.1 ; 130 II 425 consid. 2.1). b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestations de l’assurance-invalidité est soumise à des frais de justice (art.”
Umschulung (Reclassement) umfasst die beruflichen Massnahmen, die notwendig und ausreichend sind, um dem Versicherten eine Erwerbsmöglichkeit zu verschaffen, die in etwa derjenigen seiner bisherigen Tätigkeit entspricht. Anspruch besteht nur, wenn die Umschulung aufgrund der Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Gefordert sind die zur Erreichung dieses Ziels geeigneten und notwendigen Massnahmen; geschuldet sind nicht abstrakt «beste» oder weitergehende Massnahmen.
“a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). c) Aux termes de l’art. 15 LAI, l’assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d’une profession ou l’exercice de son activité antérieure a droit à l’orientation professionnelle et à une mesure préparatoire à l’entrée en formation. L’orientation professionnelle doit guider l’assuré vers l’activité dans laquelle il aura le plus de chances de succès, compte tenu de ses dispositions et de ses aptitudes. Parmi les mesures qui peuvent entrer en ligne de compte figurent notamment les entretiens d’orientation, les tests d’aptitudes ou encore les stages d’observation en milieu ou hors milieu professionnel (ATF 114 V 29 consid. 1a ; TF 9C_534/2010 du 10 février 2011 consid. 3.2 et les références citées). d) Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). Par reclassement, la jurisprudence entend l’ensemble des mesures de réadaptation qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l’assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l’assuré n’a droit qu’aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas.”
“6 LPGA comme toute perte, totale ou partielle, de l’aptitude de l’assuré à accomplir dans sa profession ou son domaine d’activité le travail qui peut raisonnablement être exigé de lui, si cette perte résulte d’une atteinte à sa santé physique, mentale ou psychique. En cas d’incapacité de travail de longue durée, l’activité qui peut être exigée de l’assuré peut aussi relever d’une autre profession ou d’un autre domaine d’activité. b) Selon l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). c) aa) Selon l’art. 17 al. 1 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Est réputé invalide au sens de l’art. 17 LAI celui qui n’est pas suffisamment réadapté, l’activité lucrative exercée jusque-là n’étant plus raisonnablement exigible ou ne l’étant plus que partiellement en raison de la forme et de la gravité de l’atteinte à la santé. Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir le droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3). Lorsqu’une personne a recouvré la capacité à reprendre l’exercice de son activité habituelle, elle ne remplit pas les conditions du droit à une mesure de reclassement (TF 9C_413/2008 du 14 novembre 2008 consid. 2.2). bb) Par reclassement, la jurisprudence entend l’ensemble des mesures de réadaptation qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l’assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité.”
“2 ; 129 V 472 consid. 4.2.1). Par conséquent, le calcul du taux d’invalidité opéré par l’OAI peut être confirmé et il faut constater que les atteintes à la santé du recourant n’entraînent aucune perte de gain. 6. Le recourant conclut par ailleurs à l’octroi de mesures d’ordre professionnel, consistant en un réentrainement à l’effort. a) Selon l’art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d’une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d’accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d’octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). L’art. 8 al. 3 let. b LAI dispose que les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d’ordre professionnel au sens des art. 15 à 18d LAI (orientation professionnelle, formation professionnelle initiale, reclassement, placement et aide en capital). En vertu de l'art. 17 al. 1 LAI, l'assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à l'assuré une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité (ATF 139 V 399 consid. 5.4). Le seuil minimum fixé par la jurisprudence pour ouvrir droit à une mesure de reclassement est une diminution de la capacité de gain de 20 % environ (ATF 139 V 399 consid. 5.3 ; 130 V 488 consid. 4.2 et les références). b) En l’occurrence, la mesure sollicitée par le recourant entre dans le champ d’application de l’art. 17 al. 1 LAI. L’intéressé ne remplit cependant pas les conditions minimales permettant l’octroi d’une telle mesure, dès lors qu’il ne présente aucune diminution de sa capacité de gain.”
“On relèvera au surplus que, contrairement à la situation qui prévalait au moment de la communication du 13 juillet 2016, la situation médicale du recourant est désormais stabilisée, étant rappelé que, selon les documents établis par l’intimé à cette époque (rapport initial IP du 16 juin 2016 ; proposition de DDP du 12 juillet 2016), les mesures de réadaptation n’étaient pas possibles en raison de l’intervention chirurgicale agendée. La situation suffit à justifier le droit de l’intéressé à l’orientation professionnelle (cf. art. 15 LAI). En effet, il est empêché d’exercer l’activité exercée jusqu’alors à la suite de problèmes de santé. Dès lors, une orientation professionnelle avec pour but de le guider vers l’activité dans laquelle il aura le plus de chances de succès de réduire la diminution de sa capacité de gain, compte tenu de ses dispositions et de ses aptitudes, ne paraît pas en l’état pouvoir être exclue. En outre, la même conclusion s’impose s’agissant d’une mesure de reclassement (cf. art. 17 al. 1 LAI). En effet, la diminution de la capacité de gain de 33,2 % du recourant est supérieure au seuil de 20 % (cf. consid. 8c/cc supra). Le fait que ce degré d’invalidité ait été calculé en tenant compte d’un revenu avec invalidité dans des activités ne nécessitant pas de formation particulière n’exempte pas l’intimé de déterminer concrètement si un reclassement ne pourrait pas permettre d’améliorer la capacité de gain de l’intéressé, l’étendue des mesures ne pouvant en effet être déterminée de manière abstraite (cf. consid. 9b/cc supra). A cet égard, celui-ci a suivi un cursus de technicien en circulation en [...] pendant 4 ans (demande de prestations AI du 22 janvier 2016), dont on ignore s’il a permis au recourant d’acquérir des compétences qui pourraient être valorisées par le biais d’une mesure, s’il est compatible avec les limitations fonctionnelles somatiques retenues par le Dr P.________, voire si un éventuel poste de contrôle, que l’on imagine informatisé, pourrait être adapté. Il a également indiqué être un utilisateur de l’informatique (rapport initial IP du 16 juin 2016).”
Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG umfasst die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätigen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E.”
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Unter Umschulung ist rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.”
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4).”
Bestehen Unklarheiten bezüglich der Eignung konkreter beruflicher Eingliederungsmassnahmen, sind durch die zuständige Behörde ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Falls nach Ergänzungsabklärungen weiterhin offene Fragen bestehen, ist die Sache zur weiteren Abklärung an die Behörde zurückzuweisen, damit diese die geeigneten Eingliederungsmassnahmen prüft und durchführt.
“Damit ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer die Anspruchsvoraussetzungen für Eingliederungsmassnahmen erfüllt. Mangels weitergehender Erhebungen durch die Beschwerdegegnerin kann allerdings nicht restlos geklärt werden, welche konkreten Massnahmen beruflicher Art im Sinne von Art. 8 Abs. 3 lit. b beziehungsweise Art. 15-18d IVG vorliegend geeignet sind. Festzuhalten bleibt, dass ein Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG jedenfalls nicht besteht (vgl. E. 7.9). Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach entsprechender Abklärung die geeigneten Eingliederungsmassnahmen beruflicher Art prüfe und durchführe.”
Bei der Umschulung im Sinne von Art. 17 IVG handelt es sich um eine Naturalleistung, für die die Invalidenversicherung grundsätzlich voll aufzukommen hat. Vor diesem Hintergrund ist eine Abgrenzung zu Art. 16 IVG erforderlich, da Art. 16 lediglich Beiträge an eine erstmalige Ausbildung übernimmt und dabei auf invaliditätsbedingt zusätzliche Kosten von wesentlichem Umfang beschränkt ist.
“Für die Umschulung als Naturalleistung (Art. 17 IVG) hat die Invalidenversicherung grundsätzlich voll aufzukommen (Art. 6 IVV), wogegen sich ihre Aufgabe im Rahmen von Art. 16 IVG darauf beschränkt, an die erstmalige berufliche Ausbildung Beiträge zu leisten, und zwar in dem Masse, als invaliditätsbedingt zusätzliche Kosten von wesentlichem Umfang (mindestens Fr. 400.-- jährlich; vgl. Art. 5bis Abs. 4 IVV) entstehen. Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. In diesem Zusammenhang kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamem Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2). Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten mindestens drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1e; Urteil des Bundesgerichts 8C_716/2016 vom 1. Februar 2017 E. 4.1.4 mit Hinweisen). Nur diejenige berufliche Ausbildung gilt als Umschulung und fällt unter Art. 17 IVG, welche die Invalidenversicherung einer schon vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Versicherungsfalles (vgl.”
Fehlende Lernfähigkeit, offensichtlich zum Scheitern verurteilte oder für die Eingliederung untaugliche Massnahmen sowie das Nichterfüllen der formellen Voraussetzung nach Art. 6 Abs. 2 IVV können den Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 IVG ausschliessen.
“Sont réputées nécessaires et appropriées toutes les mesures de réadaptation professionnelle qui contribuent directement à favoriser la réadaptation dans la vie active. L’étendue de ces mesures ne saurait être déterminée de manière abstraite, dès lors qu’elles présupposent un minimum de connaissances et de savoir-faire et que seules entrent en ligne de compte, en vue de l’acquisition d’une formation professionnelle, celles qui peuvent s’articuler sur ce minimum de connaissance. Au contraire, il faut s’en tenir aux circonstances du cas concret (ATF 139 V 399 consid. 5.5 et les références citées). Une mesure de reclassement ne peut pas être considérée comme adéquate lorsqu’elle est selon toute vraisemblance vouée à l’échec eu égard aux capacités d’apprentissage limitées de l’assuré constatées par les experts (TF I 388/06 du 25 avril 2007 consid. 7.2 ; TFA I 660/02 du 2 décembre 2002 consid. 2.1 ; Michel Valterio, Commentaire de la Loi fédérale sur l’assurance-invalidité [LAI], Genève/Zurich/Bâle 2018, n° 18 ad art. 17 LAI).”
“Da die Voraussetzung nach Art. 6 Abs. 2 IVV nicht erfüllt ist, hat der Beschwerdeführer keinen Umschulungsanspruch, ohne dass auf die weitere beschwerdeweise Argumentation eingegangen werden muss. Mithin hat die Beschwerdegegnerin einen Leistungsanspruch gestützt auf Art. 17 IVG im Ergebnis zu Recht verneint.”
“Die begonnene Ausbildung zur Pflegefachfrau FH an der Hochschule C.___ kann somit nicht als eingliederungswirksam bezeichnet werden; deren Eignung für die (Wieder-)Herstellung der Eingliederungsfähigkeit im Sinne von Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG ist zu verneinen. Die Frage, welche der Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Massnahme beruflicher Art erfüllt seien (Art. 8 Abs. 1 lit. b IVG), sei es nach Art. 16 oder sei es nach Art. 17 IVG, ist damit obsolet und kann offen bleiben. Sämtliche weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin führen zu keiner anderen Betrachtungsweise. Von weiteren Beweismassnahmen, namentlich der beantragten Begutachtung (Urk. 1 S. 2), sind keine anderen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_38/2022 vom 24. Mai 2022 E. 4.5 mit Hinweisen).”
Umschulung ist nur zu gewähren, wenn sie infolge Invalidität notwendig ist und voraussichtlich den Erhalt oder die Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ermöglicht. Die beruflichen Massnahmen müssen notwendig und geeignet sein, eine dem früheren Verdienst ungefähr vergleichbare Erwerbsmöglichkeit zu schaffen; Anspruch besteht grundsätzlich nur auf die erforderlichen, nicht auf die bestmöglichen Massnahmen. Eine Umschulung kann auch bei nur teilweiser Verbesserung der Erwerbsfähigkeit angezeigt sein. Sie gilt dagegen nicht als Umschulung i.S.v. Art. 17, wenn das damit erzielte Einkommen deutlich unter dem früheren Lohn bleibt (vgl. beispielhafte Rechtsprechung zur Einkommensdifferenz).
“Ce n’est pas l’atteinte à la santé en soi qui est assurée, ce sont bien plutôt les conséquences économiques de celle-ci, c’est-à-dire une incapacité de gain qui sera probablement permanente ou du moins de longue durée (ATF 127 V 294). Selon l'art. 4 al. 1 LAI, dite invalidité peut résulter d'une infirmité congénitale, d'une maladie ou d'un accident. 3. 3.1. Selon l'art. 8 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité (art. 8 LPGA) ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels (let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (let. b). Aux termes de de l'art. 1novies du règlement du 17 janvier 1961 sur l'assurance-invalidité (RAI; RS 831.201), il y a menace d'invalidité lorsqu'il est établi au degré de vraisemblance prépondérante que l'assuré perdra sa capacité de gain. Le moment auquel pourrait survenir l'incapacité de gain n'est pas déterminant. En matière de réadaptation, on distingue notamment la formation professionnelle initiale (art. 16 LAI) des mesures de reclassement (art. 17 LAI). 3.2. L’art. 17 al. 1 LAI énonce qu’un assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. Par reclassement, la jurisprudence entend l'ensemble des mesures de réadaptation de nature professionnelle qui sont nécessaires et suffisantes pour procurer à la personne assurée une possibilité de gain à peu près équivalente à celle que lui offrait son ancienne activité. En règle générale, l'intéressé n'a droit qu'aux mesures nécessaires, propres à atteindre le but de réadaptation visé, mais non pas à celles qui seraient les meilleures dans son cas. En particulier, il ne peut pas prétendre à une formation d'un niveau supérieur à celui de son ancienne activité, sauf si la nature et la gravité de l'invalidité sont telles que seule une formation d'un niveau supérieur permet de mettre à profit d'une manière optimale la capacité de travail à un niveau professionnel plus élevé.”
“________ du 1er juillet 2018 au 31 juillet 2019 pour un montant de CHF 4'890.- dans l'objectif de retrouver une activité exigible (dossier OAI, p. 355). Dans un courrier électronique du 3 septembre 2018, le recourant indique à sa conseillère en réinsertion professionnelle auprès de l'OAI qu'il avait "terminé le premier tome sur quatre des cours d'aide comptable avec une moyenne de 5" (dossier OAI, p. 386). Il a également effectué deux stages pratiques dans des sociétés mais ses atteintes aux genoux l'ont empêché de les poursuivre (recours p. 5 s. et dossier OAI, p. 546). Enfin, dans un courrier du 18 mars 2021, le recourant reconnaît avoir bénéficié d'un reclassement professionnel durant la période du 1er juillet 2018 au 31 mars 2019 et remet une copie de la communication du 19 juin 2018. La Cour part ainsi du principe que, malgré l'interruption des expériences pratiques, la formation d'aide comptable est terminée, ou du moins, qu'elle aurait dû l'être. 4.5.2. Cependant, on ne peut pas considérer que cette formation constitue un reclassement au sens de l'art. 17 LAI, car les revenus que procure l'activité d'aide comptable sont bien en-deçà des revenus qu'il percevait sans invalidité, à savoir CHF 81'801.90, en tant que tôlier en carrosserie. En effet, selon l'Enquête suisse sur la structure des salaires 2016 (tableau TA1_tirage_skill_level; ci‑après: l'ESS), dans le domaine "activités de service administratif", dans le niveau de compétence 2 (tâches pratiques telles que le traitement de données et les tâches administratives) permettant de tenir compte de la modeste formation à distance réalisée, le revenu mensuel statistique s'élèverait à CHF 5'169.-, soit CHF 64'923.- annuellement, après correction usuelle du nombre d'heures de travail hebdomadaires (41.7 heures au lieu de 40 heures) et indexation de 0.4%. Selon le site jobs.ch le salaire médian d'aide comptable serait de CHF 61'100.- (https://www.jobs.ch/fr/salaire/ [consulté le 14 avril 2021]). La différence entre le revenu de valide et le revenu d'invalide en tant qu'aide comptable est de plus de CHF 16'000.”
Fehlt die subjektive Eingliederungsfähigkeit (insbesondere Mitarbeit, Bereitschaft oder Wille) des Versicherten, kann die IV-Stelle eine Umschulung nach Art. 17 IVG ablehnen oder eine bereits begonnene Massnahme abbrechen. Das Recht auf eine berufliche Massnahme setzt deren objektive und subjektive Geeignetheit voraus; bei offensichtlich fehlendem Eingliederungswillen entfällt der Anspruch, ohne dass in jedem Fall vorgängig ein Mahn‑ oder Bedenkzeitverfahren durchzuführen wäre. Gegebenenfalls ist die Frage der subjektiven Eingliederungsfähigkeit abzuklären.
“Partant, si l’aptitude subjective de réadaptation de l’assuré fait défaut, l’administration peut refuser de mettre en œuvre une mesure ou y mettre fin (TF I 552/06 du 13 juin 2007 consid. 3.1 ; TFA I 370/98 du 26 août 1999 publié in : VSI 3/2002 p. 111 consid. 2 et les références). b) aa) Aux termes de l’art. 15 LAI, l’assuré auquel son invalidité rend difficile le choix d’une profession a droit à l’orientation professionnelle et à une mesure préparatoire à l’entrée en formation (al. 1). L’assuré auquel son invalidité rend difficile l’exercice de son activité antérieure a droit à l’orientation professionnelle (al. 2). bb) Selon l’art. 16 al. 1 LAI, l’assuré qui a arrêté son choix professionnel, qui n’a pas encore eu d’activité lucrative et à qui sa formation professionnelle initiale occasionne, du fait de son invalidité, des frais beaucoup plus élevés qu’à une personne valide a droit au remboursement de ses frais supplémentaires si la formation répond à ses aptitudes. cc) Selon l’art. 17 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). dd) Aux termes de l’art. 18 LAI, l’assuré en incapacité de travail (art. 6 LPGA) et susceptible d’être réadapté a droit à un soutien pour rechercher un emploi approprié ou, s’il en a déjà un, pour le conserver (al. 1). L’Office AI procède à un examen sommaire du cas et met en œuvre ces mesures sans délai si les conditions sont remplies (al. 2). 5. a) Pour fixer le degré d’invalidité, l’administration – en cas de recours, le juge – se fonde sur des documents médicaux, ainsi que, le cas échéant, des documents émanant d’autres spécialistes pour prendre position. La tâche du médecin consiste à évaluer l’état de santé de la personne assurée et à indiquer dans quelle mesure et dans quelles activités elle est incapable de travailler.”
“8 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité ont droit à des mesures de réadaptation pour autant que ces mesures soient nécessaires et de nature à rétablir, maintenir ou améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leur travaux habituels (al. 1 let. a) et que les conditions d'octroi des différentes mesures soient remplies (al. 1 let. b). Le droit aux mesures de réadaptation n’est pas lié à l’exercice d’une activité lucrative préalable. La détermination des mesures tient notamment compte de l’âge de l’assuré (al. 1bis [dans sa teneur en vigueur dès le 1er janvier 2022] let. a), de son niveau de développement (al. 1bis let. b), de ses aptitudes (al. 1bis let. c) et de la durée probable de la vie active (al. 1bis let. d). Les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d'ordre professionnel au sens de l'art. 8 al. 3 let. b LAI, à savoir l’orientation professionnelle (art. 15 LAI), la formation professionnelle initiale (art. 16 LAI), le reclassement (art. 17 LAI), l’aide au placement (art. 18 LAI) et le placement à l’essai (art. 18a LAI). b) Selon la jurisprudence, le droit à une mesure de réadaptation déterminée de l'assurance-invalidité présuppose qu'elle soit appropriée au but de réadaptation poursuivi par l'assurance-invalidité et cela tant objectivement en ce qui concerne la mesure, que subjectivement en rapport avec la personne de l'assuré (TF 9C_386/2009 du 1er février 2010 consid. 2.4). En effet, une mesure de réadaptation ne peut être efficace que si la personne à laquelle elle est destinée est susceptible, partiellement au moins, d'être réadaptée. Partant, si l'aptitude subjective de réadaptation de l'assuré fait défaut, l'administration peut refuser de mettre en œuvre une mesure ou y mettre fin (TF I 552/06 du 13 juin 2007 consid. 3.2 et TFA I 370/98 du 26 août 1999 consid. 2 publié in : VSI 2002 p. 111). c) Sont réputées nécessaires et appropriées toutes les mesures de réadaptation professionnelle qui contribuent directement à favoriser la réadaptation dans la vie active.”
“Da nunmehr aber unbestrittenermassen (vorstehend E. 5.2) feststeht, dass sie im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre, trifft diese Schlussfolgerung nicht zu und ein Anspruch auf berufliche Massnahmen ist näher zu prüfen, wozu die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass die Ausführungen der Beschwerdeführerin gegenüber der Abklärungsperson anlässlich der Haushaltabklärung im Dezember 2022, wonach sie sich nicht um Arbeit bemüht oder sich bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet habe, da sie sich aus gesundheitlichen Gründen dazu nicht in der Lage gefühlt habe und dies auch heute noch so sei (Urk. 7/280 S. 5 Ziff. 3.3), sowie diejenigen ihrer Rechtsvertreterin in der Stellungnahme vom 28. April 2023, wonach sich die Beschwerdeführerin selbst nicht arbeitsfähig fühle (Urk. 7/298 S. 2), mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 6 S. 3) die subjektive Eingliederungsfähigkeit, welche Massnahmen im Sinne von Art. 17 IVG (Umschulung) voraussetzen (AHI 1997 S. 82 E. 2b/aa; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3), als fraglich erscheinen lassen. Auch sämtliche Massnahmen nach Art. 15 IVG (Berufsberatung) unterliegen den allgemeinen Leistungs-anforderungen gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG, was vor allem die subjektive Bereitschaft der versicherten Person zur Mitarbeit bei der Berufsberatung betrifft, denn ohne diese machen Eingliederungsleistungen keinen Sinn. Fehlt es daran, entfällt der Anspruch, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (SVR 2022 IV Nr. 23). Dies gilt es näher abzuklären. Denn angesichts weiterer Äusserungen der Beschwerdeführerin gegenüber den Ärzten - so bspw. gegenüber sämtlichen Z.___-Gutachtern (vgl. Urk. 7/278/35, Urk. 7/278/53, Urk. 7/278/68, Urk. 7/278/84, Urk. 7/278/100), wonach sie sich vorstellen könnte, in einer angepassten (geschützten) Tätigkeit mit der Möglichkeit, Pausen einzulegen, zwei Stunden pro Tag zu arbeiten, als auch gegenüber den Behandlern (vgl.”
“In beruflicher Hinsicht ist vom Grundsatz der Selbsteingliederungspflicht auszugehen (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Der für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 15 ff. IVG vorausgesetzte Eingliederungswille stellt eine elementare Verhaltensregel dar, die - entgegen der Beschwerdeführerin - auch ohne vorgängige Aufklärung seitens der IV-Stelle im Rahmen der Schadenminderungspflicht Bestand hat (vgl. Urteil 8C_111/2018 vom 21. August 2018 E. 6.3 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 8C_597/2022 vom 11. Januar 2022 E. 6.2.1 i.f. mit Hinweisen). Fehlt der Eingliederungswille, entfällt der Anspruch, ohne dass zunächst ein Mahn- und Bedenkzeitverfahren durchgeführt werden müsste (vgl. MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 47 zu Art. 17 IVG; vgl. auch Urteil 8C_287/2022 vom 17. August 2022 E. 5.2.2 mit Hinweisen).”
Zur Abgrenzung der Leistungsarten nach Art. 16 und Art. 17 IVG ist zunächst zu prüfen, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität in ökonomisch relevantem Umfang erwerbstätig war. Liegt ein solches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen vor (z.B. nach der in der Rechtsprechung genannten Sechs-Monats‑Grenze bzw. äquivalenten Indizien), ist vorrangig der Anspruch nach Art. 16 zu prüfen.
“Im Hinblick auf diese und weitere Unterschiede ist es unerlässlich, die Leistungsansprüche nach Art. 16 und Art. 17 IVG voneinander abzugrenzen. Diesbezüglich kommt es nach dem Gesetzeswortlaut und der bisherigen Rechtsprechung entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahme bereits effektiv erwerbstätig war oder nicht (EVGE 1969 S. 110 E. 2a mit Hinweisen). Dabei fällt nach der Praxis nur eine ökonomisch relevante Erwerbstätigkeit in Betracht (ZAK 1983 S. 249 E. 1c mit Hinweis). Für die Abgrenzung der beiden Leistungsarten kommt es entscheidend darauf an, ob die versicherte Person vor Eintritt der Invalidität – im Sinne des für die Eingliederungsmassnahme spezifischen Versicherungsfalles – in ökonomisch bedeutsamen Ausmass erwerbstätig gewesen ist oder nicht (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 in fine; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa, 1997 S. 163 f. E. 2c; ZAK 1985 S. 231 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2. Ein für die Abgrenzung von Art. 16 und Art. 17 IVG massgebliches ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen liegt vor, wenn die versicherte Person bereits während sechs Monaten drei Viertel der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente erzielte und die versicherte Person zwar weniger als sechs Monate erwerbstätig war, in denen aber aufgrund der gesamten Verhältnisse ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass sie ohne invaliditätsbedingte Eingliederung ein Einkommen in der Höhe von drei Vierteln der minimalen vollen einfachen ordentlichen Invalidenrente verdienen würde (BGE 121 V 186 E. 5b, 118 V 7 E. 1a in fine, 110 V 263 E. 1c; AHI 2000 S. 190 ff. E. 2a und 2b/aa mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts I 159/05 vom 16. März 2006 E. 2).”
“Die Beschwerdeführerin trat nach ihrem Lehrabschluss zur Detailhandelsfachfrau EFZ im Sommer 2016 am 16. Februar 2017 ihre erste und bis anhin einzige Stelle im erlernten Beruf bei der B.___ GmbH in einem Pensum zu 60 % bei einem vereinbarten Bruttolohnlohn von monatlich Fr. 2'280.-- an (Urk. 5/187/2). Gemäss Aktenlage übt sie diese Tätigkeit weiterhin aus, gemäss ihrer Anmeldung zum Leistungsbezug in Form beruflicher Massnahmen vom 25. März 2021 und den Angaben in ihrer Beschwerde aktuell zu 50 % (Urk. 1, 5/217). Damit erzielt sie zwar bereits während mehr als sechs Monaten ein ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen in der Höhe der oben zitierten Rechtsprechung zur Abgrenzung der Leistungsarten gemäss Art. 16 und Art. 17 IVG (E. 5.1; vgl. vom Bundesamt für Sozialversicherung, BSV, herausgegebenen Rententabellen 2021). Jedoch erzielte sie dasselbe bei bereits eingetretener Invalidität und auch weiterhin, allenfalls reduziert um die pensenmässige Reduktion von 10 % (vgl. obige E. 5.2). Entsprechend ist im Folgenden zunächst ein Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin gemäss Art. 16 IVG zu prüfen.”
Der Eintritt des Versicherungsfalls ist leistungsspezifisch zu bestimmen. Für Umschulung nach Art. 17 IVG ist daher Zeitpunkt und Anspruch der Umschulung gesondert zu prüfen. Bei der Beurteilung sind die Abgrenzung zu anderen Eingliederungsmassnahmen (z.B. Art. 16 IVG) und der Grundsatz «Eingliederung vor Rente» zu beachten.
“des Versicherungsfalls erfolgt in jenem Zeitpunkt, da die gesundheitliche Einschränkung die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (vgl. Art. 4 Abs. 2 IVG) und somit eine Leistung der IV objektiv erstmals angezeigt ist. Er ist für jede Leistungsart einzeln festzustellen (vgl. BGE 126 V 241 E. 4; Urteil 8C_606/2011 vom 13. Januar 2012 E. 3.4). Es ist möglich, dass für denselben Gesundheitsschaden verschiedene leistungsspezifische Versicherungsfälle vorliegen, die allenfalls zu verschiedenen Zeitpunkten zum Tragen kommen (berufliche oder medizinische Massnahme, Hilfsmittel, Rente usw.). Bei beruflichen Eingliederungsmassnahmen tritt der Versicherungsfall ein, wenn die versicherte Person infolge des Gesundheitsschadens ohne die in Frage stehende berufliche Vorkehr nicht mehr als hinreichend eingegliedert erscheint (Urteil 9C_652/2007 vom 24. Juli 2008 E. 2.1 mit Verweis auf MEYER-BLASER, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 118). Eine im Sinne von Art. 17 IVG nicht hinreichende Eingliederung ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht; unmittelbar drohende Invalidität genügt (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG; BGE 124 V 108 E. 2b). Unerheblich ist demnach der Zeitpunkt, in dem eine Anmeldung eingereicht oder von dem an eine Leistung gefordert wird (vgl. Urteil 9C_655/2015 vom 14. Dezember 2015 E. 4).”
“Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte haben nach Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im (nicht erwerblichen) Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern. Zu diesen Massnahmen gehören die in Art. 15 ff. IVG geregelten Massnahmen beruflicher Art (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG), und diese umfassen unter anderem Berufsberatung (Art. 15 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG) und Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG). Nach dem Grundsatz «Eingliederung vor Rente», wie er in Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung ausdrücklich festgeschrieben worden ist, aber schon vorher gegolten hat, kann vor der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen eine Rente nur gewährt werden, wenn die versicherte Person wegen ihres Gesundheitszustandes (noch) nicht eingliederungsfähig ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_186/2009 vom 29. Juni 2009 E. 3.2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 121 V 190 E. 4a und c).”
“Die Beschwerdeführerin trat nach ihrem Lehrabschluss zur Detailhandelsfachfrau EFZ im Sommer 2016 am 16. Februar 2017 ihre erste und bis anhin einzige Stelle im erlernten Beruf bei der B.___ GmbH in einem Pensum zu 60 % bei einem vereinbarten Bruttolohnlohn von monatlich Fr. 2'280.-- an (Urk. 5/187/2). Gemäss Aktenlage übt sie diese Tätigkeit weiterhin aus, gemäss ihrer Anmeldung zum Leistungsbezug in Form beruflicher Massnahmen vom 25. März 2021 und den Angaben in ihrer Beschwerde aktuell zu 50 % (Urk. 1, 5/217). Damit erzielt sie zwar bereits während mehr als sechs Monaten ein ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen in der Höhe der oben zitierten Rechtsprechung zur Abgrenzung der Leistungsarten gemäss Art. 16 und Art. 17 IVG (E. 5.1; vgl. vom Bundesamt für Sozialversicherung, BSV, herausgegebenen Rententabellen 2021). Jedoch erzielte sie dasselbe bei bereits eingetretener Invalidität und auch weiterhin, allenfalls reduziert um die pensenmässige Reduktion von 10 % (vgl. obige E. 5.2). Entsprechend ist im Folgenden zunächst ein Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin gemäss Art. 16 IVG zu prüfen.”
In der Rechtsprechung wird häufig ein Schwellenwert von rund 20% Invalidität als Richtwert genannt, ab dem ein Anspruch auf berufliche Massnahmen (Reklassierung/Umschulung) zu prüfen ist. Selbst bei Erreichen dieses Schwellenwerts ist jedoch zu prüfen, ob durch Umschulungsmassnahmen die Erwerbsfähigkeit tatsächlich erhalten oder verbessert werden kann; insbesondere ist zuerst zu klären, ob zumutbare, angepasste Tätigkeiten ohne zusätzliche Ausbildung ausgeübt werden können, und ob die vorgesehenen Massnahmen notwendig und geeignet sind.
“e) Ainsi, il faut retenir que le recourant a disposé d’un droit théorique à une rente entière dans le contexte des interventions chirurgicales subies entre février 2019 et juin 2021. La dernière intervention lui a cependant permis de retrouver, une fois son état de santé stabilisé, une capacité de travail résiduelle de 75 % dans une activité adaptée. L’amélioration de son état de santé a entraîné l’extinction de son droit théorique à la rente entière (cf. art. 17 al. 1 LPGA) dès le 1er mai 2023 (cf. art. 88a al. 1 RAI). C’est donc à juste titre que l’intimé a refusé l’octroi d’une rente à l’échéance du délai d’attente de l’art. 29 al. 1 LAI, le 1er juin 2023, le recourant ne pouvant plus prétendre au versement d’une rente en raison du dépôt tardif de la demande de prestations. Pour le surplus, le recourant n’a pas contesté le refus de mesures professionnelles. A cet égard, même si le taux d’invalidité calculé ci-dessus atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut relever à nouveau que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Aucune mesure ne paraît ainsi susceptible d’améliorer sa capacité de gain. 10. Le recourant a requis l’assignation et l’audition de quatre témoins ainsi que la mise en œuvre d’une expertise judiciaire rhumatologique incluant l’avis d’un ergothérapeute. L’audition des médecins traitants du recourant en qualité de témoins paraît superflue, dès lors que leurs rapports écrits figurent au dossier. Le témoignage du physiothérapeute ne paraît pas pertinent, dès lors que le recourant a déclaré au Dr Z.________ qu’il n’avait plus de traitement de physiothérapie depuis plusieurs mois (cf. p. 6 du rapport d’examen clinique du 16 janvier 2023). Le même constat peut s’appliquer au témoignage de sa fille, citée pour témoigner du quotidien du recourant alors que ce dernier a pu en donner une description durant l’examen clinique du Dr Z.”
“2 Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 2.3 Die versicherte Person hat Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Unter Umschulung ist dabei grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren Tätigkeit annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. 2.4 Für eine Übernahme von Umschulungskosten wird vorausgesetzt, dass der Invaliditätsgrad ein bestimmtes, erhebliches Mass erreicht. Kann die versicherte Person ihre angestammte Tätigkeit nicht mehr ausüben, ist deshalb zunächst zu prüfen, ob sie auch ohne eine zusätzliche Ausbildung eine andere ihr zumutbare Tätigkeit ausüben kann.”
“Der Versicherte hat gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann. Unter Umschulung ist dabei rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E.”
Nach Art. 17 IVG kann die versicherte Person, die eine Umschulung erhalten hat, je nach den Umständen Anspruch auf zusätzliche Reklassierungsmassnahmen haben. Dies gilt insbesondere, wenn die vom IV übernommene Ausbildung kein zufriedenstellendes Einkommen sichert oder sich als nicht mehr an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts erweist, so dass die Reintegration in den Arbeitsmarkt nicht gelingt.
“La capacité de travail du recourant dans le cadre d’une activité adaptée est toujours de 50 % et son activité adaptée est toujours exigible, étant au demeurant relevé qu’il n’y a pas de modification dans son état de santé. d) Il sied encore d’examiner le droit du recourant à des mesures professionnelles que l'intimé a rejetées. aa) Conformément à l'art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité imminente ont droit aux mesures de réadaptation nécessaires qui sont de nature à rétablir, à maintenir ou à améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels, qu'ils aient ou non exercé une activité lucrative préalable. Aux termes de l'art. 8 al. 3 let. b LAI, les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d'ordre professionnel, à savoir l’orientation professionnelle, la formation professionnelle initiale, le reclassement professionnel et le service de placement. Ces prestations sont déterminées dans les art. 15 ss LAI. bb) En vertu de l’art. 17 LAI, la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité le rend nécessaire et si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. La personne assurée qui s'est vue allouer par l'assurance-invalidité une mesure de reclassement professionnel a droit, selon les circonstances, à des mesures supplémentaires de reclassement. Tel est notamment le cas lorsque la formation prise en charge n'est pas de nature à lui procurer un revenu satisfaisant et qu'elle doit recourir à des mesures supplémentaires pour obtenir un gain comparable à celui qu'elle obtenait dans son activité antérieure avant la survenance de l'invalidité (ATF 139 V 399 consid. 5.6 ; Pratique VSI 2000 p. 29 consid. 2 et références). Le droit à des mesures supplémentaires est également ouvert lorsque le reclassement effectué s’avère inefficace parce que la formation prise en charge par l’AI n’est plus adaptée au niveau de formation demandé par le marché du travail de sorte que l’assuré ne peut pas se réintégrer dans la vie active (Pratique VSI 2000 p.”
“La capacité de travail du recourant dans le cadre d’une activité adaptée est toujours de 50 % et son activité adaptée est toujours exigible, étant au demeurant relevé qu’il n’y a pas de modification dans son état de santé. d) Il sied encore d’examiner le droit du recourant à des mesures professionnelles que l'intimé a rejetées. aa) Conformément à l'art. 8 al. 1 LAI, les assurés invalides ou menacés d'une invalidité imminente ont droit aux mesures de réadaptation nécessaires qui sont de nature à rétablir, à maintenir ou à améliorer leur capacité de gain ou leur capacité d'accomplir leurs travaux habituels, qu'ils aient ou non exercé une activité lucrative préalable. Aux termes de l'art. 8 al. 3 let. b LAI, les mesures de réadaptation comprennent notamment les mesures d'ordre professionnel, à savoir l’orientation professionnelle, la formation professionnelle initiale, le reclassement professionnel et le service de placement. Ces prestations sont déterminées dans les art. 15 ss LAI. bb) En vertu de l’art. 17 LAI, la personne assurée a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité le rend nécessaire et si sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée. La personne assurée qui s'est vue allouer par l'assurance-invalidité une mesure de reclassement professionnel a droit, selon les circonstances, à des mesures supplémentaires de reclassement. Tel est notamment le cas lorsque la formation prise en charge n'est pas de nature à lui procurer un revenu satisfaisant et qu'elle doit recourir à des mesures supplémentaires pour obtenir un gain comparable à celui qu'elle obtenait dans son activité antérieure avant la survenance de l'invalidité (ATF 139 V 399 consid. 5.6 ; Pratique VSI 2000 p. 29 consid. 2 et références). Le droit à des mesures supplémentaires est également ouvert lorsque le reclassement effectué s’avère inefficace parce que la formation prise en charge par l’AI n’est plus adaptée au niveau de formation demandé par le marché du travail de sorte que l’assuré ne peut pas se réintégrer dans la vie active (Pratique VSI 2000 p.”
Eine unfallbedingte Verlängerung einer bereits begonnenen Ausbildung stellt nach der zitierten Rechtsprechung keine Umschulung i.S.v. Art. 17 Abs. 1 IVG dar, soweit durch die Invalidität keine notwendige Berufsneuorientierung entsteht. Solche Verlängerungen begründen folglich keinen Anspruch auf Umschulung nach Art. 17 Abs. 1 IVG.
“Soweit der Beschwerdeführer Ansprüche gestützt auf Art. 17 IVG (Umschulung) geltend macht (Stellungnahme vom 21. Juni 2023, S. 7), der im Übrigen nicht Grundlage von Art. 5 IVV bildet, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer war bereits im Zeitpunkt des schweren ...unfalles vom 7. Februar 2021 am doktorieren und zudem zu 50 % als ... am D.________ an der E.________ angestellt. Dieses begonnene Doktorat inkl. … verlängerte sich nun unfallbedingt. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, ist eine solche unfallbedingte Verlängerung einer bereits laufenden Ausbildung nicht durch die IV mit einem Taggeld im Sinne einer Umschulung und auf der Basis eines theoretischen, aber bisher nie effektiv erzielten Einkommens als gesunde Person zu entschädigen (vgl. Stellungnahme vom 28. Oktober 2022, S. 3 Ziff. 12). Bereits aus dem Wortlaut von Art. 17 Abs. 1 IVG ergibt sich, dass ein Anspruch auf Umschulung nur dann besteht, wenn diese durch die Invalidität notwendig wird (SVR 2020 IV Nr. 24 S. 81 E. 3.1). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Der Beschwerdeführer musste in keine andere Erwerbstätigkeit eingegliedert werden als die vor dem Unfall ausgeführte. Eine Umschulung in Sinne von Art. 17 Abs. 1 IVG liegt deshalb nicht vor. Zudem erleidet er keine Erwerbseinbusse von mindestens 20 %, weil er das Doktorat (unverändert) wiederaufnehmen und weiterführen sowie am 23. März 2023 erfolgreich abschliessen konnte (act. IIA im Verfahren IV/2022/296 139 S. 2). Auch die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 2 IVG sind nicht gegeben, weil der Beschwerdeführer – im Nachgang zum Unfall vom 7. Februar 2021 und trotz den damit verbundenen gesundheitlichen Einschränkungen – nicht in seinen bisherigen Beruf als ... ʺwiedereingeschultʺ werden musste. So wurde bei ihm gesundheitsbedingt keine neue Ausbildung in der bisherigen Tätigkeit als ... bzw. ... notwendig, wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt (Stellungnahme vom 17.”
Fehlt eine intensive interdisziplinäre Rehabilitation oder ergeben die medizinischen Befunde und Gutachten keine konkreten beruflichen Massnahmen, die voraussichtlich zu einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit führen, begründet dies keinen Anspruch auf Umschulung oder weitergehende berufliche Massnahmen nach Art. 17 Abs. 1 IVG. In solchen Fällen kann die Behörde darauf abstellen, dass keine Massnahme Aussicht auf eine nachhaltige Verbesserung der Erwerbsfähigkeit bietet.
“Après un exposé de quelques éléments théoriques sur le reclassement, il reprend deux passages de l’expertise relevant qu’il n’a pas bénéficié d’un traitement interdisciplinaire intensif dans le cadre d’un programme rachis et qu’il pourrait bénéficier d’un programme de restauration fonctionnelle et de réentraînement physique. Il en conclut que l’aide au placement est insuffisante et que des mesures d’ordre professionnel auraient dû être examinées par l’intimé. Dans la mesure où le recourant n’était pas bénéficiaire d’une rente avant la décision litigieuse, on ne se trouve manifestement pas dans la situation d’une réduction ou d’une suppression de rente – pas plus que dans celle d’une rente échelonnée d’ailleurs – si bien que la jurisprudence invoquée par le recourant sur les assurés de plus de 55 ans ne lui est d’aucun secours. Quant à une éventuelle mesure de reclassement, même si la capacité de gain du recourant a diminué de plus de 20%, ce qui pourrait ouvrir le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut constater que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Aucune mesure ne paraît ainsi susceptible d’améliorer sa capacité de gain, étant rappelé que le recourant a été mis au bénéfice d’une aide au placement (à laquelle il a volontairement renoncé). Enfin, on ne distingue pas – et le recourant ne l’expose pas – de quelle mesure de réadaptation relèveraient les programmes de réentraînement physiothérapeutique ou de restauration fonctionnelle, auxquels il prétend. Au vu de ces éléments, c’est à bon droit que l’intimé n’a pas examiné plus avant la question des mesures d’ordre professionnel. 9. a) En définitive, le recours doit être rejeté et la décision attaquée confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestation de l’AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais de justice (art.”
“e) Ainsi, il faut retenir que le recourant a disposé d’un droit théorique à une rente entière dans le contexte des interventions chirurgicales subies entre février 2019 et juin 2021. La dernière intervention lui a cependant permis de retrouver, une fois son état de santé stabilisé, une capacité de travail résiduelle de 75 % dans une activité adaptée. L’amélioration de son état de santé a entraîné l’extinction de son droit théorique à la rente entière (cf. art. 17 al. 1 LPGA) dès le 1er mai 2023 (cf. art. 88a al. 1 RAI). C’est donc à juste titre que l’intimé a refusé l’octroi d’une rente à l’échéance du délai d’attente de l’art. 29 al. 1 LAI, le 1er juin 2023, le recourant ne pouvant plus prétendre au versement d’une rente en raison du dépôt tardif de la demande de prestations. Pour le surplus, le recourant n’a pas contesté le refus de mesures professionnelles. A cet égard, même si le taux d’invalidité calculé ci-dessus atteint le seuil de 20 % qui ouvre le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut relever à nouveau que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Aucune mesure ne paraît ainsi susceptible d’améliorer sa capacité de gain. 10. Le recourant a requis l’assignation et l’audition de quatre témoins ainsi que la mise en œuvre d’une expertise judiciaire rhumatologique incluant l’avis d’un ergothérapeute. L’audition des médecins traitants du recourant en qualité de témoins paraît superflue, dès lors que leurs rapports écrits figurent au dossier. Le témoignage du physiothérapeute ne paraît pas pertinent, dès lors que le recourant a déclaré au Dr Z.________ qu’il n’avait plus de traitement de physiothérapie depuis plusieurs mois (cf. p. 6 du rapport d’examen clinique du 16 janvier 2023). Le même constat peut s’appliquer au témoignage de sa fille, citée pour témoigner du quotidien du recourant alors que ce dernier a pu en donner une description durant l’examen clinique du Dr Z.”
Bei Anträgen auf Umschulung (Art. 17 IVG) muss die IV-Stelle die Ablehnung sachlich begründen; eine blosse, pauschale Verneinung ohne nachvollziehbare Begründung genügt nicht. Die Verfügung hat zudem ersichtlich zu machen, welche berufliche Eingliederungsmassnahme konkret abgewiesen wurde.
“die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Art. 14a IVG regelt die Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung; Art. 15 ff. IVG regeln die Massnahmen beruflicher Art, beispielsweise die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) und die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). Das IVG sieht also eine grössere Anzahl von beruflichen Eingliederungsmassnahmen vor. Diese beruflichen Eingliederungsmassnahmen bilden jede für sich eine eigene Leistungsart und das Gesetz sieht für jede berufliche Eingliederungsmassnahme leistungsspezifische Anspruchsvoraussetzungen vor. Vorliegend geht weder aus dem Verfügungsdispositiv noch aus der Verfügungsbegründung klar hervor, welche berufliche(n) Eingliederungsmassnahme(n) die Beschwerdegegnerin abgewiesen hat. Es wird also nicht geregelt, welches Rechtsverhältnis Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet. Theoretisch könnten damit alle im IVG vorgesehenen beruflichen Eingliederungsmassnahmen gemeint gewesen sein. Dies dürfte jedoch nicht dem Willen der Beschwerdegegnerin entsprochen haben. Angenommen, die Beschwerdeführerin, die bis im Jahr 2010 als Selbstständigerwerbende ein Kosmetikstudio betrieben hat (vgl. IK-Auszug, IV-act. 120), würde nach dem Abschluss dieses Verfahrens um die Zusprache einer Kapitalhilfe zum Aufbau eines Kosmetikstudios als Selbstständigerwerbende ersuchen, würde sich die Frage stellen, ob die Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung vom 1.”
“A titre subsidiaire, le recourant sollicite d’autres mesures de réadaptation, à savoir une orientation professionnelle et une aide au placement. Dans la décision attaquée, l’Office de l’assurance-invalidité se limite à indiquer, en se référant implicitement au taux d’invalidité de 12%, que les conditions « d’une mesure d’ordre professionnel » ne sont pas remplies. Par cette seule phrase lapidaire, il nie non seulement le droit à la mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI que le recourant revendique à titre principal, mais également les autres mesures d’ordre professionnel qu’il sollicite à titre subsidiaire, à savoir une orientation professionnelle, au sens de l’art. 15 LAI et une aide au placement, au sens de l’art. 18 LAI, sans fournir la moindre explication pouvant motiver un tel refus. Il ne ressort par ailleurs pas du dossier que de telles mesures auraient été allouées ou que les conditions de leur octroi auraient été discutées dans d’autres décisions séparées. L’Office de l’assurance-invalidité ne se prononce pas non plus sur les conclusions subsidiaires du recourant dans ses observations du 1er juillet 2020 et dans sa détermination complémentaire du 24 mars”
Bei eingeschränkter Invalidität kann auf dem Arbeitsmarkt oft ein breites Angebot an leichten, einfachen und repetitiven Tätigkeiten bestehen, die sich ohne externe Umschulung oder nur mit kurzer betrieblicher Instruktion ausüben lassen. In solchen Fällen ist eine aufwändige Umschulung nach Art. 17 IVG nicht erforderlich, weil die Reintegration in zumutbare Erwerbstätigkeiten ohne berufliche Massnahmen möglich ist.
“7 heures, niveau 1, indexé à 2021, étant précisé qu’aucun abattement n’a été retenu, ce qui apparaît conforme à la jurisprudence, eu égard au nombre significatif d’emplois auxquels le recourant peut prétendre, malgré ses limitations. À ce stade, il sied en effet de relever qu’au moment de la notification de la décision litigieuse, le recourant, de nationalité suisse, était âgé de 52 ans, avait travaillé dans plusieurs secteurs d’activité et dispose dès lors de capacités dans différents domaines, les limitations fonctionnelles ayant d’ores et déjà été prises en compte dans la fixation de sa capacité de travail. Ainsi, après comparaison des revenus sans invalidité (CHF 70'654.-) et avec invalidité (CHF 65'292.-), la perte de gain s’élevait à CHF 5'407.-, correspondant à un taux de 8%. Le calcul effectué est donc conforme à la jurisprudence en la matière et doit donc être confirmé, étant rappelé que l'intimé n’était pas tenu d’examiner quelle activité concrète était adaptée aux restrictions du recourant. Selon l’art. 17 LAI, l’assuré a droit au reclassement dans une nouvelle profession si son invalidité rend cette mesure nécessaire et que sa capacité de gain peut ainsi, selon toute vraisemblance, être maintenue ou améliorée (al. 1). La rééducation dans la même profession est assimilée au reclassement (al. 2). Sont considérées comme un reclassement les mesures de formation destinées à des assurés qui en ont besoin, en raison de leur invalidité, après achèvement d'une formation professionnelle initiale ou après le début de l'exercice d'une activité lucrative sans formation préalable, pour maintenir ou pour améliorer sensiblement leur capacité de gain (art. 6 al. 1 RAI). Une perte de gain de 20% environ ouvre en principe droit à une mesure de reclassement dans une nouvelle profession (ATF 124 V 108 consid. 2b et les arrêts cités). En l'espèce, le degré d’invalidité du recourant n’atteint pas le seuil donnant droit à une mesure de reclassement ou à la rente. Compte tenu des limitations fonctionnelles retenues, il faut admettre qu’il existe un nombre suffisamment large d’activités légères sur le marché du travail que le recourant peut assumer malgré ses limitations fonctionnelles et sans formation complémentaire.”
“A titolo […] di esempio […], si possono citare le seguenti attività, non necessitanti di alcuna formazione e per le quali l’assicurata sarebbe direttamente reintegrabile. Penso in particolare ad attività quali: - addetto alla qualità o imballaggio - operaio generico nell’industria - operaio non qualificato nell’industria manifatturiera, ad esempio di piccole viti o bulloni. Con dotazione ergonomica. - addetto alla sorveglianza video di strutture amministrative o industriali, senza ronda e quindi senza esposizione ad agenti atmosferici o a sforzi fisici. - aiuto in attività amministrative collaterali semplici quali scansione documenti, duplicatura. In conclusione, le attività citate rispettano tutte i limiti funzionali posti a livello medico teorico e consentirebbero fin da subito la reintegrazione dell’assicurata per il tramite di una breve istruzione interna all’azienda. In base alle diverse opzioni indicate, l’assicurata potrebbe svolgere, a livello medico-teorico, un ampio ventaglio di attività sul mercato del lavoro in equilibrio. […] Non entro nel merito di provvedimenti professionali di riformazione art. 17 LAI in quanto non sarebbero semplici ed economici in virtù delle possibilità reintegrative successive ad una formazione ma soprattutto poiché la sua capacità lavorativa è la medesima in attività abituale che adeguata motivo per cui non si diminuirebbe in discapito economico. Per le medesime motivazioni alla luce di un’attività abituale ancora esigibile nella % del 60 e pari ad attività adeguate, non entro nel merito di provvedimenti di collocamento art. 18 LAI. Non entro neppure nel merito di provvedimenti ai sensi dell’art. 14 LAI in quanto la prognosi non indica un possibile miglioramento della CL attraverso un recupero graduale. Alla luce di tutto ciò, non ritengo pertinenti provvedimenti professionali. Il mandato reintegrativo è convenientemente evaso.” La consulente in integrazione ha valutato, fondandosi sulle limitazioni e sulle indicazioni mediche, la reintegrabilità della ricorrente nel circuito lavorativo, individuando un ampio ventaglio di attività semplici, leggere e ripetitive che non presuppongono qualifiche pregresse e che possono essere svolte dopo una breve introduzione.”
Bei der Beurteilung des wirtschaftlichen Verwertungswerts einer Umschulung bzw. des damit erzielbaren Invalideneinkommens stützen sich Gerichte und Verwaltung häufig auf statistische Referenzwerte, namentlich die Eidgenössische Lohnstrukturerhebung (ESS), sowie auf marktliche Lohnvergleiche (z. B. branchenspezifische oder niveaubezogene Medianwerte). Dabei werden in der Praxis übliche Korrekturen vorgenommen, etwa Anpassungen der Wochenarbeitszeit, Indexierungen und Abzüge zur Berücksichtigung funktioneller Einschränkungen.
“Le revenu avec invalidité, quant à lui, doit être calculé à l’aune de l’ESS, l'assuré n’ayant pas repris d’activité lucrative. Ainsi, selon les données pour l’année 2018, indexées à 2019, le salaire mensuel auquel pouvaient prétendre les hommes dans des activités manuelles simples, ce en fonction d’une semaine de travail d’une durée de 40 heures, était de 5'465 fr. 75, soit 65'589 fr. 05 par an. Compte tenu d'une durée hebdomadaire moyenne de travail de 41,7 heures cette année-là dans ce secteur d’activités (cf. OFS, Durée normale du travail dans les entreprises selon la division économique [NOGA 2008], en heures par semaine, T 03.02.03.01.04.01) et d’un abattement de 5 % – non contesté par le recourant – afin de tenir compte des limitations fonctionnelles, le revenu d’invalide annuel se monte à 64'957 fr. 74. Ainsi, la comparaison d’un revenu d’invalide de 64'957 fr. 74 à un revenu sans invalidité de 75'140 fr. aboutit à un degré d’invalidité – arrondi – de 14 %. L’intimé était donc légitimé à nier le droit du recourant à une rente d’invalidité et à une mesure de reclassement au sens de l’art. 17 LAI, dès lors que ce taux est inférieur à 40 % (cf. art. 28 al. 1 let. c LAI), respectivement à 20 % (cf. ATF 139 V 399 consid. 5.3). L’incapacité de travail totale attestée entre janvier et octobre 2021 n’a au demeurant pas duré une année (cf. art. 28 al. 1 let. b LAI), de sorte qu’elle n’ouvre pas non plus le droit à une rente d’invalidité. 7. Le dossier est pour le reste complet et permet à la Cour de céans de statuer en pleine connaissance de cause. Il n’y a donc pas lieu de compléter l’instruction, comme le requiert le recourant, par la mise en œuvre d’une expertise judiciaire. En effet, une telle mesure d’instruction ne serait pas de nature à modifier les considérations qui précèdent, puisque les faits pertinents ont pu être constatés à satisfaction de droit (appréciation anticipée des preuves ; ATF 130 II 425 consid. 2.1 ; 122 II 464 consid. 4a ; TF 9C_748/2013 du 10 février 2014 consid. 4.2.1 ; TF 8C_361/2009 du 3 mars 2010 consid. 3.2). 8. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision rendue le 23 novembre 2022 par l’intimé confirmée.”
“En effet, selon l'Enquête suisse sur la structure des salaires 2016 (tableau TA1_tirage_skill_level; ci‑après: l'ESS), dans le domaine "activités de service administratif", dans le niveau de compétence 2 (tâches pratiques telles que le traitement de données et les tâches administratives) permettant de tenir compte de la modeste formation à distance réalisée, le revenu mensuel statistique s'élèverait à CHF 5'169.-, soit CHF 64'923.- annuellement, après correction usuelle du nombre d'heures de travail hebdomadaires (41.7 heures au lieu de 40 heures) et indexation de 0.4%. Selon le site jobs.ch le salaire médian d'aide comptable serait de CHF 61'100.- (https://www.jobs.ch/fr/salaire/ [consulté le 14 avril 2021]). La différence entre le revenu de valide et le revenu d'invalide en tant qu'aide comptable est de plus de CHF 16'000.- annuellement. La condition de l'art. 6 al. 1 RAI prévoyant que, pour être considéré comme un reclassement, il faut que la capacité de gain soit maintenue ou améliorée, n'est dès lors pas remplie. Il n'y a donc pas d'équivalence sous l'angle économique. 4.6. Au vu de ce qui précède, les formations de coordinateur d'atelier de carrosserie et d'aide comptable prises en charge par l'OAI ne doivent pas être considérées comme un reclassement au sens de l’art. 17 LAI, puisque la première formation ne peut pas être pratiquée et la seconde ne lui permet pas d'obtenir un revenu similaire au revenu sans invalidité. Partant, le reclassement entrepris n'ayant pas eu les effets escomptés sur la capacité de gain du recourant, c’est à tort que l'OAI a retenu que le recourant pouvait réaliser un revenu avec invalidité de CHF 42'391.50. Pour la même raison, il y a lieu d’envisager la possibilité d’une nouvelle formation qui permettrait de le reclasser dans une activité adaptée à ses atteintes et limitations. Les éléments du dossier ne permettant pas en l’état de statuer sur ce point, d’autant moins que le recourant allègue depuis mai 2020 une aggravation de son état de santé, la cause doit être renvoyée à l’OAI pour nouvel examen et décision sur ce point. Vu les mesures d’instruction encore à réaliser pour déterminer la possibilité effective d’un nouveau reclassement dans une activité qui reste à définir, le recourant ne se trouve pas depuis le 1er août 2019 en attente d’un reclassement, au sens de l’art.”
Als Umschulung gelten nach Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Fehlt eine frühere Erwerbstätigkeit oder Berufsbildung, ist nicht ohne Weiteres von einem Anspruch auf Umschulung auszugehen; in solchen Fällen ist stattdessen der Anspruch auf eine erstmalige berufliche Ausbildung zu prüfen.
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.”
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.”
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.”
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen.”
“2 RAI lorsque, bien que l’assuré ait accompli cette formation après la survenance de l’invalidité, l’exercice de la profession apprise se révèle incompatible avec le handicap et que l’on ne saurait raisonnablement exiger de l’assuré qu’il poursuive cette activité ; dans cette éventualité, les conditions strictes prévues par cette disposition doivent également être réalisées pour que l’on puisse admettre l’existence, avant la survenance du cas d’assurance, d’une activité lucrative d’une certaine importance économique, justifiant un reclassement professionnel. Il n’est donc pas déterminant que l’assuré ait ou non exercé une activité lucrative au moment où est survenu le cas d’assurance ; il s’agit bien plutôt de savoir si, après avoir terminé sa formation professionnelle initiale, il a ou non, à un moment donné, exercé une activité lucrative d’une certaine importance économique après la fin de sa première formation professionnelle – interrompue le cas échéant –, ce qui concorde avec l’art. 6 al. 1 RAI ; il doit y avoir un lien de causalité entre l’invalidité et la nécessité de la mesure de formation, mais pas entre l’invalidité et le fait d’arrêter l’activité exercée en premier lieu ou l’activité sans formation (Michel Valterio, op. cit., nos 2 et 3 ad art. 17 LAI). d) En l’occurrence, le droit à un reclassement n’est pas ouvert, en l’absence de profession ou d’activité lucrative antérieure, dès lors que le stage en UAPE ne saurait être qualifié d’activité lucrative, si bien qu’il convient d’examiner la conclusion de la recourante sous l’angle du droit à une formation professionnelle initiale. La question du droit à une nouvelle orientation professionnelle peut rester ouverte en l’état dès lors que ces deux mesures supposent toutes deux le constat d’une invalidité. e) Il convient de préciser que, s’agissant des mesures de réadaptation de l’assurance-invalidité, l’invalidité ne se définit pas en premier lieu en fonction d’une incapacité de gain mais doit être interprétée, compte tenu du contexte de réadaptation, en fonction de la mesure requise concrètement (Anne-Sylvie Dupont/Margit Moser-Szeless [éd.], Loi sur la partie générale des assurances sociales, Commentaire, Bâle 2018, n° 7 in fine ad art. 8 LPGA). Par ailleurs, lorsque la personne assurée n’exerce pas d’activité professionnelle, la perte de l’aptitude à accomplir un travail est examinée en fonction de son domaine d’activité.”
“Nicht Gegenstand bildet hingegen die Frage, ob der Beschwerdeführer auch bei Vorlegen eines Lehrvertrages für einen anderen Beruf als desjenigen des Mediamatikers EFZ oder des ICT-Fachmanns EFZ Anspruch auf weitere Leistungen der IV hat. 3.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Gemäss Art. 8bis IVG besteht der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen sind insbesondere zu berücksichtigen: Das Alter (lit. a); der Entwicklungsstand (lit. b); die Fähigkeiten der Versicherten Person (lit. c); und die zu erwartende Dauer des Erwerbslebens (lit. d). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderen in Massnahmen beruflicher Art (lit. b). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG), der Arbeits-versuch (Art. 18a IVG), Einarbeitungszuschüsse (Art. 18b IVG), Entschädigungen für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) sowie die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). 3.2 Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung ist das Vorhandensein eines (drohenden) invalidisierenden Gesundheitsschadens. Als Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG gilt die voraussichtliche bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs.1 ATSG). 3.3 Gemäss Art. 15 IVG hat eine versicherte Person, der wegen ihrer Invalidität die Wahl eines Berufes oder die Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit erschwert ist, Anspruch auf Berufsberatung.”
Ist der Versicherte nicht mehr beim früheren Arbeitgeber beschäftigt, ist für die Beurteilung des Anspruchs auf Umschulung in der Regel ein Einkommensvergleich vorzunehmen; dieser kann entscheidend für das Vorliegen der erforderlichen Erwerbseinbusse sein.
“Hinsichtlich der vom Beschwerdeführer beantragten beruflichen Massnahmen ist zunächst darauf hinzuweisen, dass die IV-Stelle im Rahmen der Frühintervention die Kosten für ein Job-Coaching übernommen hat und im Rahmen des Case Managements des Krankentaggeldversicherers die Wiedereingliederung bei der bisherigen Arbeitgeberin versucht wurde. Da es bei dieser zu vielen Änderungen gekommen war und sich der Beschwerdeführer mit der neuen gewachsenen Philosophie nicht identifizieren konnte, wurde die Wiedereingliederung bei der bisherigen Arbeitgeberin gestoppt (vgl. Bericht Case-Management vom 20. Dezember 2022; IV-Akten S. 259 f.). Die IV-Stelle bringt vor, gemäss Art. 8 ATSG i. V. m. Art. 8 IVG hätten Invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet seien, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und die Voraussetzungen für die einzelnen Massnahmen erfüllt seien. Da der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit voll arbeitsfähig sei, liege keine Invalidität im vorgenannten Sinne vor, weshalb bereits deswegen der Anspruch auf eine Umschulung nach Art. 17 IVG und für die Arbeitsvermittlung nach Art. 18 IVG abzuweisen sei. Auch wenn die Ablehnung der beruflichen Massnahmen im Ergebnis zu schützen ist, wie es sogleich aufgezeigt werden wird, überzeugt die Argumentation der IV-Stelle nicht. Angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer nicht mehr bei seiner früheren Arbeitgeberin tätig ist, hätte die IV-Stelle grundsätzlich einen Einkommensvergleich vornehmen müssen. Es ist daran zu erinnern, dass die Arbeitsunfähigkeit nach Art. 6 ATSG nicht mit der Erwerbsfähigkeit nach Art. 8 gleichzusetzen ist (vgl. supra E. 3.2). Angesichts der zuvor mit einem über das normale Pensum hinausgehende Arbeitsleistung erzielten vergleichsweise hohen Einkommen wäre wohl die erforderliche Erwerbseinbusse von 20% gegeben. Dennoch ist aber auf eine Umschulung zu verzichten, da es offensichtlich ist, dass deren Zweck, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern, im vorliegenden speziell gelagerten Fall nicht erfüllt werden kann. So beruht die Erwerbseinbusse des Beschwerdeführers vor allem auf der Tatsache, dass er nicht im dem vorher gemäss seinen Angaben geleisteten Pensum von 14h/Tag bzw.”
“Nachdem der Beschwerdeführer im September 2019 ein neues Umschulungsgesuch gestellt hatte, gelangte die Beschwerdegegnerin nach Abklärung der erwerblichen und gesundheitlichen Verhältnisse im Abschlussbericht der Eingliederungsmassnahme vom 5. November 2019 zum Ergebnis, dass das Dossier auf der IV-Berufsberatung geschlossen und an die IV-Arbeitsvermittlung weitergegeben werde (IV-act. 50). Gemäss den medizinischen Abklärungen sei der Versicherte in der angestammten Tätigkeit als Automechaniker zu mehr als 20% eingeschränkt. Ohne Gesundheitsschaden könne er in seinem angestammten Beruf ein Valideneinkommen von Fr. 79'300.-- erzielen. Ohne Umschulung könne er in einer angepassten Hilfstätigkeit ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 66'453.-- erreichen. Aus dem Einkommensvergleich resultiere eine Lohneinbusse von 16.2%, weshalb die Anspruchsvoraussetzungen für eine Umschulung nicht erfüllt seien und das Umschulungsgesuch abgelehnt werde. Mit Vorbescheid vom 13. November 2019 eröffnete die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer, dass er keinen Anspruch auf eine Umschulung gemäss Art. 17 IVG habe (IV-act. 51). Gleichentags teilte sie ihm mit einem anderen Schreiben mit, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitsvermittlung erfüllt seien und wies ihn darauf hin, dass diese Mitteilung das Verfahren nicht abschliesse und allfällige weitere Leistungsansprüche noch geprüft würden (IV-act. 52). Mit Schreiben vom 15. November 2019 lud sie ihn zur Arbeitsvermittlung ein (IV-act. 53). Der Beschwerdeführer teilte mit Schreiben vom 12. Dezember 2019 mit, dass er mit dem Vorbescheid vom 13. November 2019 nicht einverstanden sei (IV-act. 59). In der Folge hielt die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 6. Januar 2020 an der Ablehnung des Umschulungsanspruchs fest. In medizinischer Hinsicht lagen der Verfügung vom 6. Januar 2020 die Beurteilungen von Dr. med. B.____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, RAD, vom 3. Oktober 2019 (IV-act. 47) und vom 18. Dezember 2019 (IV-act. 62) zugrunde. In seinem Bericht vom 3. Oktober 2019 diagnostizierte Dr.”
Bei der Anspruchsprüfung nach Art. 17 Abs. 1 IVG ist zu prüfen, ob an die funktionellen Einschränkungen angepasste Tätigkeiten mit geringen Anforderungen bestehen, die keine besondere Ausbildung erfordern. Sind derartige, an die Einschränkungen angepasste Tätigkeiten grundsätzlich zumutbar und verfügbar, führt dies in der Regel dazu, dass keine Umschulung gewährt wird.
“70 x 20 %]). h) La comparaison des revenus aboutit à un degré d’invalidité de 24,75%, lequel n’ouvre pas de droit à une rente. Au demeurant, on relève que, même si l’on devait considérer un taux d’abattement de 25 % – ce qui n’est toutefois pas le cas –, le revenu avec invalidité serait de 40’360 fr. 30 (53'813 fr. 70 – [53'813 fr. 70 x 25 %]), et le taux d’invalidité de 29,46 %, à savoir un taux toujours inférieur au seuil de 40 %. i) Au vu de l’ensemble de ce qui précède, la recourante présente un taux d’invalidité n’ouvrant pas de droit à une rente et c’est donc à juste titre que l’intimé a refusé de lui allouer une rente. 9. La recourante prétend à l’octroi de mesures d’ordre professionnel. S’agissant d’une éventuelle mesure de reclassement, même si la capacité de gain de la recourante a diminué de plus de 20 % (son taux d’invalidité étant de 24,75 %) ce qui pourrait ouvrir le droit à un reclassement professionnel (art. 17 al. 1 LAI ; ATF 139 V 399 consid. 5.3), il faut constater que de nombreuses activités adaptées à ses limitations fonctionnelles ne nécessitent pas de formation particulière (activités légères visées par l’ESS, skill_level, niveau de compétence 1 ; cf. TF 9C_486/2022 du 17 août 2023 consid. 8). Elle ne peut ainsi prétendre à une telle mesure. C’est le lieu de rappeler que la recourante a été mise au bénéfice d’un soutien pour rechercher un emploi approprié au sens de l’art. 18 LAI, conformément à la communication de l’intimé du 3 novembre 2022. 10. a) En définitive, le recours, mal fondé, doit être rejeté et la décision attaquée confirmée. b) La procédure de recours en matière de contestations portant sur l’octroi ou le refus de prestation de l’AI devant le tribunal cantonal des assurances est soumise à des frais de justice (art. 69 al. 1bis LAI). En l’espèce, les frais judiciaires, arrêtés à 600 fr., sont mis à la charge de la recourante, qui succombe. c) Il n’y a pas lieu d’allouer de dépens à la recourante, qui n’obtient pas gain de cause et a procédé sans mandataire qualifié (art.”
Die Rechtsprechung versteht «Umschulung» als die Gesamtheit berufsbildender Eingliederungsmassnahmen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätigen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (vgl. Art. 6 IVV). Umschulung zählt zu den typischen beruflichen Eingliederungsmassnahmen und steht in Reihe mit Berufsberatung und Arbeitsvermittlung.
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Unter Umschulung ist rechtsprechungsgemäss grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln.”
“und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung und in Massnahmen beruflicher Art (Art. 8 Abs. 3 lit. abis und b IVG). Zu den Massnahmen beruflicher Art gehören insbesondere Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) und Kapitalhilfe (Art. 18d IVG).”
Fehlender Eingliederungswille (subjektive Eingliederungsfähigkeit) kann einen Anspruch auf Wiedereinschulung nach Art. 17 Abs. 2 IVG vereiteln.
“Sodann lässt der Umstand allein, dass die Beschwerdeführerin im Beruf als Floristin prognostisch ein um 10 % höheres Pensum erfüllen könnte als im erlernten Beruf als Metallbauerin, ersteren nicht als deutlich eingliederungswirksamer erscheinen, zumal gemäss früheren Angaben der Beschwerdeführerin auch im Metallbau durchaus Teilzeitstellen zur Verfügung stehen (Urk. 9/43/2). Sodann fehlen Hinweise darauf, dass die Beschwerdeführerin eine allfällige künftige Verbesserung des Gesundheitszustandes im Beruf als Floristin besser verwerten könnte als in demjenigen als Metallbauerin. Auch erscheint die Tätigkeit als Metallbauerin gegenüber derjenigen als Floristin als mindestens gleichwertig. Dies gilt insbesondere auch in Bezug auf die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Dementsprechend erweist sich die anbegehrte Umschulung zur Floristin nach Würdigung der konkreten Umstände weder als notwendig noch verhältnismässig im engeren Sinne. Was die Eingliederung in den angestammten Beruf anbelangt, ist nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdeführerin für den Wiedereinstieg in den erlernten Beruf einer Wiedereinschulung gemäss Art. 17 Abs. 2 IVG bedürfte. Indes fehlte es hierfür jedenfalls bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids offensichtlich an der subjektiven Eingliederungsfähigkeit, mithin dem Eingliederungswillen. Nach dem Gesagten wurde im angefochtenen Entscheid ein Anspruch auf Umschulung gemäss Art. 17 IVG zu Recht verneint. Eine Leistungszusprache unter dem Titel der erstmaligen beruflichen Ausbildung nach Art. 16 IVG stand zwischen den Parteien zu Recht nicht zur Diskussion. Die Beschwerdeführerin schloss ihre Erstausbildung zur Metallbauerin erfolgreich ab und erzielte zumindest im Jahr 2013 ein für die Abgrenzung der Umschulung zu den beruflichen Massnahmen gemäss Art. 16 IVG massgebliches, ökonomisch relevantes Erwerbseinkommen im Sinne der höchstrichterlichen Rechtsprechung (Urk. 9/103/1; BGE 121 V 186 E. 3c). Andere berufliche Massnahmen stehen nicht im Streite; Unterstützung bei der Stellensuche kann die Beschwerdeführerin gemäss dem angefochtenen Entscheid bei Bedarf in Anspruch nahmen. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.”
Bei erneuten Umschulungsgesuchen muss die IV-Stelle prüfen, ob seit der früheren Entscheidung anspruchswirksame veränderte Verhältnisse eingetreten sind. Ergibt diese Prüfung, dass der für den Umschulungsanspruch erforderliche Mindestinvaliditätsgrad erreicht ist, sind die weiteren Voraussetzungen für eine Umschulung zu prüfen.
“Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf das erneute Umschulungsgesuch eintrat. Stattdessen hätte sie den Anspruch auf Umschulung aufgrund der seit der erstmaligen Ablehnung des Anspruchs vom 6. Januar 2020 eingetretenen veränderten und anspruchswirksamen Verhältnisse neu prüfen müssen. Dabei hätte sie feststellen müssen, dass die erforderliche Voraussetzung des Erreichens des Mindestinvaliditätsgrads für den Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 IVG erfüllt ist. Ob die weiteren Voraussetzungen für die Gewährung einer Umschulung erfüllt sind, ist derzeit offen und wird von der Beschwerdegegnerin zu prüfen sein. Der in der angefochtenen Verfügung abgelehnte Rentenanspruch wurde vom Beschwerdeführer, mit Ausnahme der Berechnung des Invalideneinkommens bzw. des leidensbedingten Abzugs, nicht explizit moniert, weshalb von diesbezüglichen Weiterungen abzusehen ist. Die Angelegenheit ist somit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die erforderlichen Schritte im Hinblick auf eine Umschulung des Beschwerdeführers in die Wege leitet. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.”
“Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf das erneute Umschulungsgesuch eintrat. Stattdessen hätte sie den Anspruch auf Umschulung aufgrund der seit der erstmaligen Ablehnung des Anspruchs vom 6. Januar 2020 eingetretenen veränderten und anspruchswirksamen Verhältnisse neu prüfen müssen. Dabei hätte sie feststellen müssen, dass die erforderliche Voraussetzung des Erreichens des Mindestinvaliditätsgrads für den Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 IVG erfüllt ist. Ob die weiteren Voraussetzungen für die Gewährung einer Umschulung erfüllt sind, ist derzeit offen und wird von der Beschwerdegegnerin zu prüfen sein. Der in der angefochtenen Verfügung abgelehnte Rentenanspruch wurde vom Beschwerdeführer, mit Ausnahme der Berechnung des Invalideneinkommens bzw. des leidensbedingten Abzugs, nicht explizit moniert, weshalb von diesbezüglichen Weiterungen abzusehen ist. Die Angelegenheit ist somit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie die erforderlichen Schritte im Hinblick auf eine Umschulung des Beschwerdeführers in die Wege leitet. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.”
Bei der Beurteilung der «annähernden Gleichwertigkeit» im Sinne von Art. 17 IVG kommt es nicht primär auf das Ausbildungs- oder Berufsniveau an, sondern auf die voraussichtlichen Verdienstmöglichkeiten nach erfolgter Eingliederung.
“Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit (vgl. Art. 6 Abs. 1bis der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.”
“17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln (BGE 139 V 399 E. 5.4 S. 403, 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit (vgl. Art. 6 Abs. 1bis der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]; BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 489; SVR 2023 IV Nr. 27 S. 93 E. 3.1). Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4).”
“Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis). 3.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Gemäss Art. 8 Abs. 1bis IVG besteht der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen sind insbesondere zu berücksichtigen: das Alter (lit. a); der Entwicklungsstand (lit. b); die Fähigkeiten der Versicherten Person (lit. c); und die zu erwartende Dauer des Erwerbslebens (lit. d). Laut Art. 8 Abs. 3 IVG bestehen die Eingliederungsmassnahmen unter anderen in Massnahmen beruflicher Art (lit. b). Zu diesen gehören die Berufsberatung (Art. 15 IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung (Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 Abs. 1 IVG), der Arbeitsversuch (Art. 18a IVG), der Personalverleih (Art. 18abis ) Einarbeitungszuschüsse (Art. 18b IVG), Entschädigungen für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) sowie die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG). 3.2 Die versicherte Person hat Anspruch auf Umschulung in eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Art. 17 Abs. 1 IVG). Unter Umschulung ist dabei grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit.”
“Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2). Als Umschulung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 IVV Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der «annähernden Gleichwertigkeit» nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Verdienstmöglichkeit.”
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