Utilisez la page actuelle comme contexte pour rechercher, résumer, comparer ou rédiger.
5 commentaries
LAI art. 66c ch. 5 En cas de soupçon fondé, l'offiÎ AI peut ordonner des analyses de laboratoire répétées (notamment pour déterminer les concentrations plasmatiques des médicaments), une expertise psychiatrique incluant la neuropsychologie en tant que discipline auxiliaire et, si nécessaire, une évaluation pharmacologique. Le serviÎ médical régional fixe le nombre et les intervalles des analyses de laboratoire. Une évaluation en hospitalisation n'est envisagée que si elle est nécessaire pour apprécier l'atteinte à la santé et ses répercussions.
“Nach wiederholten Labors zur Bestimmung des Medikamentenspiegels betreffend die vom behandelnden Arzt aktuell verordneten Medikamente wird eine psychiatrische Begutachtung unter Einbezug der Hilfsdisziplin der Neuropsychologie (insbesondere auch zur Abgrenzung von allfälligen Bildungsdefiziten) und erforderlichenfalls der Pharmazie (zwecks Klärung der Laborwerte) zu erfolgen haben. Dabei werden die Anzahl und die Intervalle der Laborbestimmungen vom regionalen ärztlichen Dienst der Beschwerdegegnerin festzulegen sein. Der Beschwerdeführer wird zufolge der bisherigen Erfahrungen anlässlich des Gutachtens mindestens zweimal persönlich psychiatrisch und unter Ausschluss von anderen Personen bei allen Abklärungen zu untersuchen sein. Einzig wenn sich anlässlich der gutachterlichen Abklärung zeigen sollte, dass ein Gesundheitsschaden und dessen Auswirkungen ohne kurze stationäre Abklärung nicht beurteilt werden kann, wäre eine solche anzuordnen. Offenbleiben kann deshalb derzeit, ob eine stationäre Behandlung zur Schadenminderung im Sinne von Art. 21 Abs. 4 ATSG notwendig ist und ob dem SVSA die vom behandelnden Arzt festgestellte fehlende Fahrtauglichkeit gemeldet werden muss (Art. 66c IVG). Immerhin ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass wenn die von ihm postulierte schwere psychische Störung vorliegen sollte, er sich bereits eigenverantwortlich vom Führen eines Fahrzeugs vollständig fernhalten muss (vgl. act. II 108 S. 2).”
Une notification au titre de l'art. 66c LAI donne en principe lieu à l'ordonnanÎ d'un examen d'aptituÞ à la conduite. Les examens médicaux d'aptituÞ à la conduite doivent, conformément aux dispositions pertinentes de l'OAC (art. 28a / art. 5abis OAC), être effectués par des médecins dûment reconnus; le niveau de reconnaissanÎ requis est déterminé par ces dispositions.
“Ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen namentlich bei Vorliegen einer der in der nicht abschliessenden Aufzählung von Beispielen in Art. 15d Abs. 1 lit. a-e SVG genannten Fälle. Dies ist unter anderem der Fall, wenn eine Meldung einer kantonalen IV-Stelle nach Art. 66c IVG vorliegt (Art. 15d Abs. 1 lit. d SVG). In den vom Gesetzgeber in Art. 15d Abs. 1 SVG aufgezählten Fällen ist grundsätzlich zwingend und ohne weitere Einzelfallprüfung eine Fahreignungsuntersuchung anzuordnen, selbst wenn die Zweifel im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder nur abstrakter Natur sind. Diese Tatbestände begründen mithin einen Anfangsverdacht fehlender Fahreignung, welcher zur Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung führt (Urteil 1C_232/2018 vom 13. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen).”
“66c de la loi fédérale du 19 juin 1959 sur l’assurance-invalidité (LAI; RS 831.20). À teneur de l'art. 28a al. 1 OAC, si l’aptitude à la conduite d’une personne soulève des doutes (art. 15d al. 1 LCR), l’autorité cantonale ordonne, en cas de questions relevant de la médecine du trafic, un examen d’évaluation de l’aptitude à la conduite par un médecin selon l’art. 5abis OAC (let. a). Cet examen ne peut être réalisé que sous la responsabilité de médecins reconnus (cf. art. 5a al. 1 OAC). L'art. 5abis al. 1 OAC prévoit quatre niveaux de reconnaissance pour les médecins. Les différents niveaux correspondent à divers types de formation: plus l'examen à réaliser est complexe, plus les exigences fixées sont élevées (cf. CDAP CR.2022.0005 du 10 novembre 2022 consid. 2a). L'art. 28a al. 2 let. b OAC (cf. ég. art. 5abis al. 1 let. c OAC) dispose que le médecin qui procède à l'examen d'évaluation de l'aptitude à la conduite dans les cas visés par l'art. 15d al. 1 let. d LCR, soit, comme en l'espèce, en cas de communication d'un office AI cantonal en vertu de l'art. 66c LAI, doit avoir obtenu au minimum une reconnaissance de niveau”
Si la notification entraîne une détérioration pertinente de l'aptituÞ médicale, cela peut, en vertu de l'art. 66c LAI, conduire au retrait du permis de conduire; un retrait ne survient toutefois pas automatiquement du seul fait de la notification.
“S. 4 [wonach er einen PKW-Führerschein habe und mit dem Wagen des Sohnes mit Automat zum Einkaufen fahre]) bzw. stellt gegebenenfalls eine nach Verfügungserlass eingetretene und hier nicht zu berücksichtigende Veränderung dar (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 V 138 E. 2.1 S. 140), die allenfalls gar zur Meldung nach Art. 66c IVG mit daraus folgendem Entzug des Fahrausweises führen könnte. Auch hierüber wird die Beschwerdegegnerin im Rahmen der noch durchzuführenden Abklärungen (E. 3.4.2 sogleich) zu befinden haben. Schliesslich ging der psychiatrische Gutachter von einem therapeutisch angehbaren Geschehen aus, erachtete er eine relevante Verbesserung der Arbeitsfähigkeit doch ausdrücklich als möglich, wobei er auf eine anstehende stationäre traumaspezifische Therapie verwies und eine Reevaluation sechs Monate nach Abschluss der Therapie empfahl (act. II”
Si, après le prononcé d'une décision, il apparaît une prétendue modification postérieure de l'aptituÞ à la conduite, celle-ci doit être examinée dans le cadre des vérifications complémentaires à effectuer. Une telle modification postérieure peut — selon le résultat de ces vérifications — donner lieu à une notification à l'autorité cantonale compétente en vertu de l'art. 66c LAI et, partant, entraîner le retrait du permis de conduire.
“S. 4 [wonach er einen PKW-Führerschein habe und mit dem Wagen des Sohnes mit Automat zum Einkaufen fahre]) bzw. stellt gegebenenfalls eine nach Verfügungserlass eingetretene und hier nicht zu berücksichtigende Veränderung dar (BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 V 138 E. 2.1 S. 140), die allenfalls gar zur Meldung nach Art. 66c IVG mit daraus folgendem Entzug des Fahrausweises führen könnte. Auch hierüber wird die Beschwerdegegnerin im Rahmen der noch durchzuführenden Abklärungen (E. 3.4.2 sogleich) zu befinden haben. Schliesslich ging der psychiatrische Gutachter von einem therapeutisch angehbaren Geschehen aus, erachtete er eine relevante Verbesserung der Arbeitsfähigkeit doch ausdrücklich als möglich, wobei er auf eine anstehende stationäre traumaspezifische Therapie verwies und eine Reevaluation sechs Monate nach Abschluss der Therapie empfahl (act. II”
Une notification de l'offiÎ AI en vertu de l'art. 66c LAI constitue, selon la jurisprudenÎ, un commencement de soupçon ; une telle notification entraîne en principe l'ordonnanÎ d'un examen d'aptituÞ à la conduite, sans qu'une nouvelle appréciation individuelle au cas par cas soit nécessaire.
“Ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen namentlich bei Vorliegen einer der in der nicht abschliessenden Aufzählung von Beispielen in Art. 15d Abs. 1 lit. a-e SVG genannten Fälle. Dies ist unter anderem der Fall, wenn eine Meldung einer kantonalen IV-Stelle nach Art. 66c IVG vorliegt (Art. 15d Abs. 1 lit. d SVG). In den vom Gesetzgeber in Art. 15d Abs. 1 SVG aufgezählten Fällen ist grundsätzlich zwingend und ohne weitere Einzelfallprüfung eine Fahreignungsuntersuchung anzuordnen, selbst wenn die Zweifel im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder nur abstrakter Natur sind. Diese Tatbestände begründen mithin einen Anfangsverdacht fehlender Fahreignung, welcher zur Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung führt (Urteil 1C_232/2018 vom 13. August 2018 E. 3.2 mit Hinweisen).”