22 commentaries
Die Staatsanwaltschaft muss Kompetenzkonflikte und die einschlägigen Kompetenzregeln (z.B. Joinktion, Art. 29 StPO) von Amtes wegen prüfen und dabei das Kollisionsrecht bei Verfahrensvereinigungen anwenden.
“1 Dans une argumentation quelque peu confuse, la recourante fait grief au MPC d'avoir « mêlé et dès lors confondu les critères d'application de l'article 26 al. 2 CPP et ceux de l'article 29 CPP […] alors que c'est cette dernière disposition qui intéresse plus la partie plaignante de par les droits qui en découlent […] » et d'avoir rendu un dispositif irrégulier. Tel que cela ressort de sa réplique (act. 12 p. 3), la recourante ne s'oppose toutefois qu'à la jonction au sens de l'art. 29 CPP, et non à celle en mains fédérales (cf. art. 26 al. 2 CPP). Ainsi, c'est sous cet angle qu'il convient de traiter du présent recours, en analysant d'abord le grief formel de la violation du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst.). 2.2 La recourante se plaint d'avoir été mise devant le fait accompli. En effet, elle n'a pas été consultée avant que le MPC ne joigne les procédures ouvertes au départ dans le canton de Genève. 3. 3.1 Le ministère public est responsable de l'exercice uniforme de l'action publique (art. 16 al. 1 CPP). Il est ainsi tenu de l'exercer dans le respect des principes régissant la procédure pénale selon les art. 3 à 11 CPP. Jusqu'à la décision de classement ou la mise en accusation, c'est lui qui est investi de la direction de la procédure (art 61 let. a CPP), ce qui signifie qu'il doit ordonner toute démarche utile au bon déroulement de celle-ci et à sa légalité (art. 62 al. 1 CPP). Ainsi, doit-il agir efficacement, en gardant à l'esprit les principes fondamentaux de procédure, dont le principe de célérité (art. 5 CPP; cf. Frischknecht/Reut, Basler Kommentar, op. cit., n° 1 ad art. 62 CPP). Les règles de compétence auxquelles appartient l'art. 29 CPP sont de nature obligatoire et doivent être examinées respectivement appliquées d'office (Schlegel, Zürcher Kommentar, op. cit., n° 2 ad art. 22 CPP). 3.2 Le droit d'être entendu, prévu à l'art. 29 al. 2 Cst., constitue une garantie essentielle et fondamentale du procès équitable. Ce droit suppose qu'une autorité informe une personne avant de prendre une décision qui va affecter sa situation juridique et qu'elle lui donne la possibilité de s'exprimer avant que la décision ne soit rendue (Vest, Basler Kommentar, op.”
Bei staatsanwaltlicher Leitung des Verfahrens ist Befangenheit nur bei besonders krassen oder häufigen Fehleistungen zu bejahen.
“Die Ausstandsgründe für die in einer Strafbehörde tätigen Justizpersonen sind in Art. 56 StPO geregelt. Zu den Strafbehörden gehören neben den Gerichten (Art. 13 StPO) die Strafverfolgungsbehörden, darunter die Organe der Staatsanwaltschaft (Art. 12 lit. b und Art. 16 StPO). Von den in Art. 56 lit. a-e StPO geregelten besonderen Ausstandsgründen abgesehen (persönliches Interesse an der Strafsache, Vorbefassung in anderer Stellung, persönliche Beziehung zu Parteien usw.), tritt in den Ausstand, wer aus anderen Gründen, insbesondere wegen Freundschaft oder Feindschaft mit einer Partei oder deren Rechtsbeistand, befangen sein könnte (Art. 56 lit. f StPO). Die Befangenheit eines staatsanwaltlichen Untersuchungsleiters (Art. 56 lit. f StPO) ist nach der Praxis des Bundesgerichtes nicht leichthin anzunehmen. Zu bejahen ist sie, wenn nach objektiver Betrachtung besonders krasse oder ungewöhnlich häufige Fehleistungen der Untersuchungsleitung vorliegen, welche bei gesamthafter Würdigung eine schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen und sich einseitig zulasten einer der Prozessparteien auswirken (BGE 143 IV 69 E. 3.2; 141 IV 178 E. 3.2.3; Urteile 7B_636/2023 vom 14. Februar 2024 E. 4.2; 7B_156/2022 vom 7. September 2023 E. 3.3; 7B_118/2022 vom 24. August 2023 E.”
Die Staatsanwaltschaft muss ihr Beschwerdeinteresse bzw. ihr Beschwerderecht im Einzelfall konkret begründen, sofern es nicht offensichtlich besteht.
“Das rechtlich geschützte Interesse der Staatsanwaltschaft leitet sich aus dem staatlichen Strafanspruch ab, den sie zu vertreten hat bzw. für dessen gleichmässige Durchsetzung sie verantwortlich ist (Art. 16 Abs. 1 StPO). Mithin ist die Staatsanwaltschaft im Verfahren vor Bundesgericht beschwerdebefugt, wenn es um die Durchsetzung des Strafanspruchs als solchen oder um damit zusammenhängende materiell- und prozessrechtliche Belange geht (BGE 148 IV 275 E. 1.3; 134 IV 36 E. 1.4.3 und 1.4.5; Urteil 6B_1314/2016 vom 10. Oktober 2018 E. 1.4.3, nicht publ. in: BGE 145 IV 114). Zwar sind diese Voraussetzungen und damit die materielle Beschwer der Staatsanwaltschaft in der Regel gegeben. Das rechtlich geschützte Interesse kann jedoch nicht pauschal bejaht, sondern muss im Einzelfall durch die beschwerdeführende Staatsanwaltschaft begründet werden (Art. 42 Abs. 1 BGG), sofern es nicht offensichtlich gegeben ist (BGE 148 IV 275 E. 1.3; Urteile 6B_1314/2016 vom 10. Oktober 2018 E. 1.4.3, nicht publ. in: BGE 145 IV 114; 6B_519/2020 vom 27. September 2021 E. 1.2; 1B_526/2020 vom 4. Februar 2021 E. 1).”
Die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft endet mit dem rechtskräftigen Abschluss des Strafverfahrens; Vollzugsaufgaben (z. B. durch die Dienststelle «Urteilsvollzug») fallen nicht unter Art. 16 StPO und begründen keine Zuständigkeit für die Verfahrensleitung.
“Das von der Beschwerdeführerin angefochtene Schreiben vom 30. Januar 2024 ist offensichtlich nicht auf den Gang eines Strafverfahrens gerichtet. Vielmehr ist das dem Schreiben zu Grunde liegende Strafverfahren rechtskräftig abgeschlossen. Dementsprechend wurde das Schreiben auch nicht durch die Bundesanwaltschaft als Strafverfolgungsbehörde im Sinne von Art. 12 lit. b StPO in Erfüllung der ihr von Art. 16 StPO zugewiesenen Aufgaben verfasst, sondern von deren Dienst «Urteilsvollzug», welcher gemäss Art. 75 Abs. 2 StBOG ausdrücklich nicht mit Aufgaben im Zusammenhang mit der Untersuchung oder der Anklageerhebung betraut ist. Insofern handelt es sich beim angefochtenen Schreiben inhaltlich, aber auch mit Blick auf den Absender, nicht um eine Verfahrenshandlung der Staatsanwaltschaft im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO (vgl. hierzu auch BGE 144 IV 212 Sachverhalt lit. C, wonach eine Entscheidung der kantonalen Vollzugsbehörde betreffend Verrechnung von Forderungen offenbar nicht durch die Beschwerdeinstanz im Sinne von Art. 20 StPO, sondern durch die Chambre administrative de la Cour de justice de la République et canton de Genève beurteilt wurde). Darüber hinaus fehlt es dem angefochtenen Schreiben auch am hoheitlichen Charakter einer Verfügung oder Verfahrenshandlung im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO. Im zur Diskussion stehenden Schreiben informierte die Bundesanwaltschaft die Amtsstelle Brugg des Konkursamts Aargau über den erfolgten Vollzug der mit Einziehungsbefehl vom 24.”
Im Vorverfahren hat die Untersuchungsbehörde/ Staatsanwaltschaft eine besondere Pflicht zur sachlichen, umfassenden und ausgewogenen Sachaufklärung sowie Beweiswürdigung; sie muss belastende und entlastende Umstände von Amtes wegen mit gleicher Sorgfalt abklären und dabei Zurückhaltung gegenüber unloyalem Vorgehen wahren.
“Zunächst ist daran zu erinnern, dass bei gegen Staatsanwältinnen und Staatsanwälte gerichteten Ausstandsgesuchen zwischen den unterschiedlichen Rollen zu differenzieren ist, die diese während eines Verfahrens einnehmen (vgl. Art. 16 Abs. 2 StPO). Dasselbe gilt bei untersuchenden und anklagenden Verwaltungsbehörden (vgl. Art. 20 Abs. 1, 62 Abs. 1, 67 Abs. 2, 70 Abs. 1 und 74 Abs. 1 VStrR; ferner TPF 2009 84 E. 2.3). Im gerichtlichen Verfahren sind diese nicht (mehr) im selben Masse zur Objektivität verpflichtet wie im Stadium der Untersuchung, in welchem sie selbst die Verfahrensleitung innehatten (vgl. BGE 138 IV 142 E. 2.2.1 f. [in: Pra 2012 Nr. 123]). Im Untersuchungsverfahren obliegt der Verwaltungsbehörde die Leitung des Verfahrens, so dass ihr die Verantwortung für die gesetzmässige und geordnete Durchführung des Verfahrens zukommt. Während des Vorverfahrens muss sie von Amtes wegen alle bedeutsamen Tatsachen abklären und belastende und entlastende Umstände mit gleicher Sorgfalt untersuchen (vgl. Art. 6 StPO). In diesem Rahmen ist die untersuchende Behörde zu einer gewissen Unparteilichkeit gehalten, auch wenn sie – zumindest vorübergehend – gegenüber der beschuldigten Person eine parteilichere Haltung einnimmt oder zu einem gewissen Zeitpunkt die Ermittlungen gemäss ihren Überzeugungen führen soll.”
“Zu bejahen ist sie nur, wenn nach objektiver Betrachtung besonders krasse oder ungewöhnlich häufige Fehlleistungen der Untersuchungsleitung vorliegen, welche bei gesamthafter Würdigung eine schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen und sich einseitig zulasten einer der Prozessparteien auswirken (BGE 143 IV 69 E. 3.2; 141 IV 178 E. 3.2.3; 138 IV 142 E. 2.3). Das Ausstandsverfahren dient nicht dazu, den Parteien zu ermöglichen, die Art der Verfahrensführung und namentlich die von der Verfahrensleitung getroffenen Zwischenentscheide anzufechten. Diesbezüglich sind primär die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel gegen beanstandete Verfahrenshandlungen auszuschöpfen (BGE 143 IV 69 E. 3.2; Urteil 1B_567/2022 vom 12. Juni 2023 E. 3; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 7B_118/2022 vom 24. August 2023 E. 4). Richtet sich ein Ausstandsgesuch gegen eine Staatsanwältin oder einen Staatsanwalt, ist zwischen den unterschiedlichen Rollen, welche die Staatsanwaltschaft während eines Verfahrens einnimmt, zu differenzieren (vgl. Art. 16 Abs. 2 StPO). Im Vorverfahren obliegt der Staatsanwaltschaft die Leitung des Verfahrens, so dass ihr die Verantwortung für die gesetzmässige und geordnete Durchführung des Verfahrens zukommt (Art. 61 Bst. a und 62 Abs. 1 StPO). Während des Vorverfahrens muss sie von Amtes wegen alle bedeutsamen Tatsachen abklären und belastende und entlastende Umstände mit gleicher Sorgfalt untersuchen (Art. 6 StPO). In diesem Rahmen ist die Staatsanwaltschaft zu einer gewissen Unparteilichkeit gehalten, auch wenn sie – zumindest vorübergehend – gegenüber der beschuldigten Person eine parteilichere Haltung einnimmt oder zu einem gewissen Zeitpunkt die Ermittlungen gemäss ihren Überzeugungen führen soll. Auch wenn die Staatsanwaltschaft im Rahmen ihrer Untersuchungen einen gewissen Freiraum hat, so hat sie eine Verpflichtung, Zurückhaltung zu zeigen. Sie hat jegliches unloyales Vorgehen zu unterlassen (zum Ganzen: BGE 138 IV 142 E. 2.2.1). Demgegenüber wird die Staatsanwaltschaft nach dem Verfassen der Anklageschrift, in gleicher Weise wie die beschuldigte Person oder die Privatklägerschaft, im Hauptverfahren zu einer Partei (Art.”
Die Privatklägerschaft darf die Staatsanwaltschaft nicht ersetzen; privatrechtliche bzw. zivilrechtliche Ansprüche sind streng und konkret zu begründen und können die staatsanwaltschaftliche Zuständigkeit nicht substituieren.
“Richtet sich die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme eines Verfahrens, hat die Privatklägerschaft im Strafverfahren nicht notwendigerweise bereits vor den kantonalen Behörden Zivilforderungen geltend gemacht. Im Verfahren vor Bundesgericht muss sie daher darlegen, aus welchen Gründen und inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf welche Zivilforderungen auswirken kann. Das Bundesgericht stellt an die Begründung der Legitimation strenge Anforderungen. Es prüft die Eintretensvoraussetzungen ohne eingehende Auseinandersetzung mit der Sache. Dementsprechend ist - namentlich bei komplexen Fällen, in welchen allfällige Zivilansprüche nicht offensichtlich sind - in der Beschwerde einleitend und in gedrängter Form darzulegen, inwiefern die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind (BGE 141 IV 1 E. 1.1; Urteile 7B_18/2024 vom 14. März 2024 E. 2; 6B_1244/2021 vom 12. April 2022 E. 1.1.1; je mit Hinweisen). Die Rechtsprechung zeigt sich restriktiv und strikt hinsichtlich einer genügend präzisen Begründung der behaupteten privatrechtlichen Ansprüche als Legitimationsvoraussetzung, denn die Staatsanwaltschaft ist für die Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs verantwortlich (Art. 16 Abs. 1 StPO) und es ist nicht an der Privatklägerschaft, die Staatsanwaltschaft zu substituieren (BGE 141 IV 1 E. 1.1; Urteil 6B_1244/2021 vom 12. April 2022 E. 1.1.1; je mit Hinweisen).”
Die Staatsanwaltschaft ist allein zuständig für die Gesuchstellung zur ausserkantonalen Einsetzung; die Entscheidung, ein solches Gesuch zu stellen, ist nicht anfechtbar.
“Der Beschwerdeführer beantragt die Einsetzung einer ausserkantonalen Staatsanwaltschaft. Gemäss Art. 8 Abs. 2 EGzStPO kann die Regierung ausser- ordentliche Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Jugendanwältinnen und Jugendanwälte bestellen. Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren und ist daher zur Gesuchstellung berechtigt (vgl. Art. 16 Abs. 2 StPO). Gegen den Ent- scheid der Staatsanwaltschaft, ein Gesuch zu stellen oder nicht, steht jedoch we- der ein Rechtsmittel zur Verfügung noch sieht das Gesetz die Möglichkeit vor, dass der Privatkläger sein Begehren direkt an die Regierung richten könnte (siehe KGer GR SK2 22 50 v.”
Mit Rechtshängigkeit (nach Anklageerhebung) gehen die verfahrensleitenden Befugnisse weitgehend auf das Gericht über; die Staatsanwaltschaft ist danach parteiische Vertreterin der Anklage und darf die Anklage aktiv vertreten, bleibt aber zu grundlegender Objektivität verpflichtet und darf keine bewusste Tatsachenverfälschung betreiben.
“6 CPP); il doit statuer sur les réquisitions de preuve et peut rendre des décisions quant à la suite de la procédure (classement ou mise en accusation), voire rendre une ordonnance pénale pour laquelle il assume une fonction juridictionnelle. Dans ce cadre, le ministère public est tenu à une certaine impartialité même s'il peut être amené, provisoirement du moins, à adopter une attitude plus orientée à l'égard du prévenu ou à faire état de ses convictions à un moment donné de l'enquête. Tout en disposant, dans le cadre de ses investigations, d'une certaine liberté, le magistrat reste tenu à un devoir de réserve. Il doit s'abstenir de tout procédé déloyal, instruire tant à charge qu'à décharge et ne point avantager une partie au détriment d'une autre (ATF 141 IV 178 consid. 3.2.2; 138 IV 142 consid. 2.2.1). 2.4.2. Après la mise en accusation, le ministère public devient une partie au même titre que le prévenu ou la partie plaignante (art. 104 al. 1 CPP). À ce stade de la procédure, il n’est, par définition, plus tenu à l’impartialité et il lui appartient en principe de soutenir l’accusation (art. 16 al. 2 CPP). Dans ce cadre, ni les art. 29 al. 1 et 30 al. 1 Cst., ni l’art. 6 § 1 CEDH ne confèrent au prévenu une protection particulière lui permettant de se plaindre de l’attitude du procureur et des opinions exprimées par celui-ci durant les débats (ATF 141 IV 178 consid. 3.2.2; 138 IV 142 consid. 2.2.2 et les réf. cit.; cf. aussi ACPR/309/2018 du 1er juin 2018). 2.5. En l'espèce, le recourant ne formule aucun grief sur la manière dont le procureur conduit la procédure P/1______/2021, dans le cadre de laquelle il est prévenu de dénonciation calomnieuse. Il se borne à prétendre que, dans la mesure où ce même procureur aurait rédigé des observations, apparemment à l'attention du Tribunal fédéral, dans une autre procédure, à laquelle lui-même n'est nullement partie, à la différence de D______, qui y est prévenu, ce magistrat n'aurait plus l'objectivité nécessaire pour agir "comme juge d'instruction" dans la procédure P/1______/2021. Le recourant n'étaye nullement que, dans la procédure où lui-même est prévenu, le magistrat concerné ne s'en tiendrait pas à son devoir d'instruire tant à charge qu'à décharge, ni que son impartialité pourrait être remise en cause.”
“Ungeschickte Äusserungen der Untersuchungsleitung kommen als Ausstandsgrund nur in Frage, wenn es sich dabei um eine schwere Verfehlung gegenüber der direkt betroffenen Partei handelt (BGE 141 IV 178 E. 3.2.3; Urteile 6B_215/2022 vom 25. August 2022 E. 3.4.5; 1B_593/2021 vom 11. April 2022 E. 4.4.1; je mit Hinweisen). Dabei ist die Frage der Befangenheit der Untersuchungsleitung entsprechend ihrer sich wandelnden Funktion und Stellung im Rahmen des Strafverfahrens unterschiedlich zu beurteilen. In erster Linie ist zwischen dem Vorverfahren und dem gerichtlichen Verfahren zu unterscheiden. Im Vorverfahren gewährleistet die Staatsanwaltschaft eine gesetzmässige und geordnete Durchführung des Verfahrens (Art. 62 Abs. 1 StPO). Sie untersucht die belastenden und entlastenden Umstände mit gleicher Sorgfalt (Art. 6 Abs. 2 StPO). Nach Erhebung der Anklage wird sie dagegen wie die beschuldigte Person und die Privatklägerschaft zur Partei (Art. 104 Abs. 1 StPO). In diesem Verfahrensstadium vertritt sie die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO) und ist nicht mehr zur Unparteilichkeit verpflichtet (BGE 141 IV 178 E. 3.2.2 mit Hinweis; Urteil 1B_620/2020 vom 23. Februar 2021 E. 3.2). Indes muss sich die Staatsanwaltschaft dennoch an eine gewisse Objektivität halten. So darf sie keine Verurteilung um jeden Preis anstreben, hat für eine gerechte Anwendung des Strafgesetzes einzutreten und darf nicht bewusst wesentliche Punkte weglassen oder wissentlich unwahre Tatsachen vorbringen (Urteile 1B_620/2020 vom 23. Februar 2021 E. 3.2; 1B_559/2019 vom 27. Januar 2020 E. 2.3; je mit Hinweisen).”
“2b, 125 I 119 E. 3; BGer 1B_224/2010 vom 11. Januar 2011 E. 4.5.1; 1B_78/2010 vom 31. August 2010 E. 2.1). Von einer Staatsanwältin sind Sachlichkeit, Unbefangenheit und Objektivität namentlich insofern zu erwarten, als sie sich vor dem Abschluss der Untersuchung grundsätzlich nicht darauf festlegen soll, ob der angeschuldigten Person ein strafbares Verhalten zur Last zu legen, oder ob ein strafbares Verhalten auszuschliessen sei. Auch hat sie die belastenden und entlastenden Umstände mit gleicher Sorgfalt zu untersuchen (Art. 6 Abs. 2 StPO). Das Erfordernis der Unparteilichkeit der Staatsanwaltschaft gilt allerdings nur für das Vorverfahren bis zur Anklageerhebung. Nach Erhebung der Anklage, im Haupt- und Rechtsmittelverfahren, ist die Staatsanwaltschaft wie die beschuldigte Person und die Privatklägerschaft Partei (Art. 104 Abs. 1 lit. c StPO). In diesen Verfahrensstadien ist sie definitionsgemäss nicht mehr zur Unparteilichkeit verpflichtet, sondern hat sie die Anklage zu vertreten (Art. 16 Abs. 2 StPO). Insoweit gewähren weder Art. 29 Abs. 1 noch Art. 30 Abs. 1 BV oder Art. 6 Ziff. 1 EMRK dem Beschuldigten einen besonderen Schutz, der es ihm erlauben würde, sich über die Haltung des Staatsanwalts und dessen Äusserungen in den Verhandlungen zu beschweren (BGE 141 IV 178 E. 3.2.2, 138 IV 142 E. 2.2.2 mit Hinweisen). Dass im Strafprozessrecht die Inquisitionsmaxime respektive der Untersuchungsgrundsatz gilt, wonach die Strafbehörden von Amtes wegen alle für die Beurteilung der Tat und der beschuldigten Person bedeutsamen Tatsachen abklären müssen (Art. 6 StPO), steht dem in keiner Weise entgegen. Im gerichtlichen Verfahren obliegt die Verfahrensleitung nicht mehr der Staatsanwaltschaft, sondern den gerichtlichen Instanzen (Art. 61 lit. c und d StPO). Diese sind bei der Urteilsfällung zwar an den in der Anklageschrift umschriebenen Sachverhalt, nicht aber an die darin vorgenommene rechtliche Würdigung oder an die Anträge der Staatsanwaltschaft gebunden (Art. 350 Abs. 1 StPO). In diesem Verfahrensstadium wird somit einzig von den gerichtlichen Instanzen Unabhängigkeit verlangt.”
“Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls die Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO). Mit dem Eingang der Anklageschrift wird das Verfahren beim Gericht rechtshängig (Art. 328 Abs. 1 StPO); mit der Rechtshängigkeit gehen die Befugnisse im Verfahren auf das Gericht über (Art. 328 Abs. 2 StPO). Der Wechsel der Verfahrensherrschaft hat zur Folge, dass die Staatsanwaltschaft keine verfahrensleitenden Befugnisse mehr hat und für den weiteren Verfahrensablauf allein das Gericht zuständig ist (JONAS ACHERMANN, in: Basler Kommentar StPO, 3. Aufl. 2023, N. 2 zu Art. 328 StPO, MOREILLON/PAREIN-REYMOND, Petit commentaire, Code de procédure pénale, 2. Aufl. 2016, N. 6 f. zu Art. 328 StPO).”
Staatsanwaltschaftliche Verfügungen und Verfahrenshandlungen sind anfechtbar, soweit sie den Gang bzw. den Verfahrensgang des Strafverfahrens betreffen.
“Zulässiges Anfechtungsobjekt der Beschwerde bilden nach Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO u.a. Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft. Im Rahmen der StPO ist diese verantwortlich für die gleichmässige Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs (Art. 16 Abs. 1 StPO). Sie leitet das Vorverfahren nach Art. 299 ff. StPO, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung nach Art. 308 ff. StPO, erhebt gegebenenfalls Anklage nach den Bestimmungen der Art. 324 ff. StPO und vertritt die Anklage im gerichtlichen Verfahren (vgl. Art. 16 Abs. 2 StPO). Diesen Aufgaben entsprechend bilden anfechtbare Verfahrenshandlungen nach dem oben Gesagten (siehe E. 1.2) diejenigen Handlungen der Staatsanwaltschaft, welche auf den Gang des Strafverfahrens gerichtet sind und einer (straf-)prozessrechtlichen Regelung unterliegen.”
Die Handlungen der Staatsanwaltschaft sind anfechtbar, soweit sie den Gang des Strafverfahrens betreffen und prozessrechtlich geregelt sind.
“Zulässiges Anfechtungsobjekt der Beschwerde bilden nach Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO u.a. Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft. Im Rahmen der StPO ist diese verantwortlich für die gleichmässige Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs (Art. 16 Abs. 1 StPO). Sie leitet das Vorverfahren nach Art. 299 ff. StPO, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung nach Art. 308 ff. StPO, erhebt gegebenenfalls Anklage nach den Bestimmungen der Art. 324 ff. StPO und vertritt die Anklage im gerichtlichen Verfahren (vgl. Art. 16 Abs. 2 StPO). Diesen Aufgaben entsprechend bilden anfechtbare Verfahrenshandlungen nach dem oben Gesagten (siehe E. 1.2) diejenigen Handlungen der Staatsanwaltschaft, welche auf den Gang des Strafverfahrens gerichtet sind und einer (straf-)prozessrechtlichen Regelung unterliegen.”
Die Dienststelle «Urteilsvollzug» erfüllt die Aufgaben nach Art.16 StPO nicht; die Zuständigkeit für das Verfahren verbleibt bei der Staatsanwaltschaft, soweit das Strafverfahren nicht rechtskräftig abgeschlossen ist.
“Das von der Beschwerdeführerin angefochtene Schreiben vom 30. Januar 2024 ist offensichtlich nicht auf den Gang eines Strafverfahrens gerichtet. Vielmehr ist das dem Schreiben zu Grunde liegende Strafverfahren rechtskräftig abgeschlossen. Dementsprechend wurde das Schreiben auch nicht durch die Bundesanwaltschaft als Strafverfolgungsbehörde im Sinne von Art. 12 lit. b StPO in Erfüllung der ihr von Art. 16 StPO zugewiesenen Aufgaben verfasst, sondern von deren Dienst «Urteilsvollzug», welcher gemäss Art. 75 Abs. 2 StBOG ausdrücklich nicht mit Aufgaben im Zusammenhang mit der Untersuchung oder der Anklageerhebung betraut ist. Insofern handelt es sich beim angefochtenen Schreiben inhaltlich, aber auch mit Blick auf den Absender, nicht um eine Verfahrenshandlung der Staatsanwaltschaft im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO (vgl. hierzu auch BGE 144 IV 212 Sachverhalt lit. C, wonach eine Entscheidung der kantonalen Vollzugsbehörde betreffend Verrechnung von Forderungen offenbar nicht durch die Beschwerdeinstanz im Sinne von Art. 20 StPO, sondern durch die Chambre administrative de la Cour de justice de la République et canton de Genève beurteilt wurde). Darüber hinaus fehlt es dem angefochtenen Schreiben auch am hoheitlichen Charakter einer Verfügung oder Verfahrenshandlung im Sinne von Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO. Im zur Diskussion stehenden Schreiben informierte die Bundesanwaltschaft die Amtsstelle Brugg des Konkursamts Aargau über den erfolgten Vollzug der mit Einziehungsbefehl vom 24.”
Die Staatsanwaltschaft muss ein Verfahren eröffnen, sobald hinreichend konkrete Anhaltspunkte bzw. konkrete Indizien für eine Straftat vorliegen; bloße Vermutungen genügen nicht. Im Vorverfahren hat sie die vom Strafkläger vorgebrachten Tatsachen eigenständig zu klären und zu konkretisieren.
“Ritiene che il giudice avrebbe dovuto limitarsi ad ipotizzare una qualifica giuridica alternativa, invece di ordinargli di “procedere a nuovi complementi istruttori”, senza neppure “concretamente” indicare quali. 1.3.5. Occorre ricordare che, giusta l’art. 7 cpv. 1 CPP, le autorità penali sono tenute ad avviare e attuare un procedimento, nell’ambito delle loro competenze, se vengono a conoscenza di reati oppure di indizi di reato (principio del perseguimento d’ufficio e di legalità dell’azione penale), riservato il caso in cui si tratti di reato punibile soltanto a querela di parte (art. 303 s. CPP). In questa evenienza il pubblico ministero procede soltanto dopo introduzione della relativa querela. Il principio della legalità processuale impone dunque alle autorità penali, tra cui il procuratore pubblico (art. 12 lit. b CPP), responsabile dell’esercizio uniforme della pretesa punitiva dello Stato (art. 16 cpv. 1 CPP) [PK StPO – D. JOSITSCH / N. SCHMID, op. cit., art. 16 CPP n. 2], quando vengono a conoscenza di indizi di reato [sufficienti elementi concreti (non di semplice supposizione) in base ai quali c’è una certa probabilità che sia stato commesso un reato (BSK StPO – C. RIEDO / G. FIOLKA, op. cit., art. 7 CPP n. 1/22/28 ss.; ZK StPO – W. WOHLERS, op. cit., art. 7 CPP n. 5)], di promuovere un procedimento (N. SCHMID / D. JOSITSCH, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3. ed., n. 178; messaggio 21.12.2005 concernente l’unificazione del diritto processuale penale, in FF 2006 p. 1036), riservati i casi per i quali il magistrato inquirente procede solo su querela. La procedura preliminare ex art. 300 CPP è, conseguentemente, avviata alle medesime condizioni previste dall’art. 7 CPP (BSK StPO – C. RIEDO / B. BONER, op. cit., art. 300 CPP n. 4/5). Questo principio – obbligatorietà dell’azione penale, ossia perseguimento d’ufficio (messaggio 21.12.2005 concernente l’unificazione del diritto processuale penale, in FF 2006 p.”
“a et b CEDH, l’acte d’accusation détermine l’objet du procès (fonction de délimitation). Il doit décrire les infractions qui sont imputées au prévenu de façon suffisamment précise pour lui permettre d'apprécier, sur les plans subjectif et objectif, les reproches qui lui sont faits. Le principe d'accusation vise également à protéger le droit à une défense effective et le droit d'être entendu (fonction d'information). Le contenu de l'acte d'accusation doit ainsi permettre au prévenu de s'expliquer et préparer efficacement sa défense (cf. ATF 141 IV 132 consid. 3.4.1). L'acte d'accusation doit contenir les faits qui, de l'avis du ministère public, correspondent à tous les éléments constitutifs de l'infraction reprochée à l'accusé. En effet, bien qu’une plainte pénale doive exposer les circonstances pour lesquelles l’ayant droit demande une poursuite pénale, il n’est pas nécessaire que celles-ci soient absolument complètes (cf. ATF 131 IV 97 consid. 3.3). Il revient aux autorités d’instruction de procéder à l’éclaircissement des faits (cf. art. 16 CPP). Le tribunal est ensuite lié par l'état de fait décrit dans l'acte d'accusation, mais peut s'écarter de l'appréciation juridique qu'en fait le ministère public (art. 350 al. 1 CPP), à condition d'en informer les parties présentes et de les inviter à se prononcer (art. 344 CPP). La question de savoir si les indications données sont suffisamment précises doit être examinée concrètement, en tenant compte de tous les éléments mentionnés dans l'acte d'accusation (cf. arrêt TF 6B_665/2017 du 10 janvier 2018 consid. 1.1). Le cas échéant, il peut suffire qu'un reproche découle implicitement de l'état de fait décrit (cf. arrêt TF 6B_397/2014 du 28 août 2014 consid. 1.2). 4.2.2. En l’espèce, on ne saurait retenir que le principe d’accusation a été violé. Ce n’est pas à la plaignante mais au ministère public qu’il revient de décrire les faits qui sont reprochés au prévenu et ainsi délimiter l’objet du procès. Partant, le grief de A.________ selon lequel la plaignante aurait uniquement déposé plainte pour menaces tombe à plat.”
“303 s. CPP). Questo principio – obbligatorietà dell’azione penale, ossia perseguimento d’ufficio (messaggio 21.12.2005 concernente l’unificazione del diritto processuale penale, in FF 2006 p. 1036), corrispettivo dell’attribuzione alle autorità penali del monopolio dell’esercizio dell’azione giudiziaria penale (art. 2 cpv. 1 CPP) [BSK StPO – C. RIEDO / G. FIOLKA, op. cit., art. 6 CPP n. 10; StPO Praxiskommentar – D. JOSITSCH / N. SCHMID, op. cit., art. 7 CPP n. 1] – è finalizzato a non lasciare all’apprezzamento dell’autorità la decisione di avvio del procedimento, per evitare un eventuale arbitrio, in lesione dei principi di uguaglianza e di parità di trattamento (ZK StPO – W. WOHLERS, op. cit., art. 7 CPP n. 2). Il principio della legalità processuale impone alle autorità penali, tra cui il procuratore pubblico (art. 12 lit. b CPP), responsabile dell’esercizio uniforme della pretesa punitiva dello Stato (art. 16 cpv. 1 CPP) [StPO Praxiskommentar – D. JOSITSCH / N. SCHMID , op. cit., art. 16 CPP n. 2], quando vengono a conoscenza di indizi di reato [sufficienti elementi concreti (non di semplice supposizione) in base ai quali c’è una certa probabilità che sia stato commesso un reato (BSK StPO – C. RIEDO / G. FIOLKA, op. cit., art. 7 CPP n. 1/22/28 ss.; ZK StPO – W. WOHLERS, op. cit., art. 7 CPP n. 5)], di promuovere un procedimento (messaggio 21.12.2005 concernente l’unificazione del diritto processuale penale, in FF 2006 p. 1036), riservati i casi per i quali il magistrato inquirente procede solo su querela. Il procuratore pubblico deve, secondo l’art. 308 cpv. 1 CPP, nell’ambito dell’istruzione, accertare i fatti e determinarne le conseguenze giuridiche in modo tale da poter chiudere la procedura preliminare. A tal fine egli raccoglie le prove, potendo anche procedere al sequestro di oggetti dell’imputato in applicazione degli art. 263 ss. CPP. L’imputato, che ha la facoltà di non rispondere e di non collaborare al procedimento, deve tuttavia sottoporsi ai provvedimenti coercitivi previsti dalla legge (art.”
Die Verfahrens- und Strafverfolgungsstrategie liegt grundsätzlich im Ermessen der Staatsanwaltschaft; Dritte können kein formelles «n'empêche» erzwingen und eine Abweisung eines solchen Antrags rechtfertigt kein Widerspruchsverhalten.
“76, la Cour de céans s'est d'ores et déjà brièvement exprimée à propos du prétendu accord qui lierait le MPC, invoqué à tort par la recourante pour justifier la libération des avoirs en cause par le biais d'un « n'empêche » (v. décision du Tribunal pénal fédéral BB.2024.76 du 3 octobre 2024 consid. 2.2 in fine). S'il est vrai que le Procureur fédéral avait, par courrier du 9 décembre 2021, informé la recourante être disposé à octroyer le « n'empêche » en question, n'en déplaise à cette dernière, il soulignait également qu'une décision à ce propos était subordonnée à l'obtention d'informations supplémentaires (act. 1.2; dossier MPC, pièce 07-04-00-1343), de sorte qu'aucune assurance quant à la délivrance dudit « n'empêche » n'avait été formellement donnée (v. ég. dossier MPC, pièce 07-04-00-1381) et que, partant, aucun comportement contradictoire ne peut être reproché à l'autorité intimée qui a rendu une décision négative à cet égard. Il convient en outre de rappeler que c'est à l'autorité d'instruction que revient le choix de la stratégie qu'elle entend adopter afin de mener à bien l'enquête dont elle a la charge (Henzelin/Maeder Morvant, Commentaire romand, op. cit., n. 17a ad art. 16 CPP). C'est ainsi que dite autorité a, à ce stade de la procédure, refusé l'octroi du « n'empêche » en question « en raison notamment des soupçons qui pèsent sur l'origine des valeurs patrimoniales ayant alimenté la relation [n° 1] au nom de [la recourante] » (act. 1.11, p. 2), étant au demeurant souligné que cette dernière ne conteste pas le bien-fondé du séquestre en cause et qu'elle a refusé de transmettre les renseignements requis par le MPC, s'agissant en particulier d'autres ressources financières que celles faisant l'objet d'un séquestre dont elle pourrait disposer (act. 1.5; dossier MPC, pièce 16-03-00-1118 ss). Enfin, l'autorité intimée a précisé dans l'ordonnance entreprise qu'elle a été saisie d'une demande tendant à la levée de l'ensemble des séquestres ordonnés dans le cadre de la procédure pénale, y compris sur les valeurs patrimoniales déposées sur la relation bancaire précitée, et qu'une décision à ce propos sera rendue à brève échéance (act. 1.11, p. 2). 3.3 Mal fondé, le présent grief doit être rejeté.”
Vor einer Sistierung hat die Staatsanwaltschaft alle zur Identifikation der Täterschaft möglichen Untersuchungshandlungen vorzunehmen.
“Die Strafbehörden klären von Amtes wegen alle für die Beurteilung der Tat und der beschuldigten Person bedeutsamen Tatsachen ab (Art. 6 Abs. 1 StPO). Sie sind verpflichtet, im Rahmen ihrer Zuständigkeit ein Verfahren einzuleiten und durchzuführen, wenn ihnen Straftaten oder auf Straftaten hinweisende Verdachtsgründe bekannt werden (Art. 7 Abs. 1 StPO). Die Staatsanwaltschaft leitet das Vorverfahren, verfolgt Straftaten im Rahmen der Untersuchung, erhebt gegebenenfalls Anklage und vertritt die Anklage (Art. 16 Abs. 2 StPO). Sie kann eine Untersuchung sistieren, namentlich wenn die Täterschaft oder ihr Aufenthalt unbekannt ist oder andere vorübergehende Verfahrenshindernisse bestehen (Art. 314 Abs. 1 lit. a StPO). Der Täter ist unbekannt, wenn die Staatsanwaltschaft nicht über Informationen verfügt, die es erlauben, ihn mit seinem Namen zu identifizieren. Vor der Sistierung hat die Staatsanwaltschaft alle Untersuchungshandlungen vorzunehmen, die zur Identifikation des Täters führen könnten (Grodecki/ Cornu, Commentaire romand CPP, a.a.O., Art. 314 N 5). Ein vorübergehendes Verfahrenshindernis liegt etwa vor, wenn ein wichtiger Zeuge für längere Zeit landesabwesend oder dieser bzw. die beschuldigte Person wegen Krankheit für längere Zeit nicht einvernahmefähig ist (Bosshard/ Landshut, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 314 N 9). Vor der Sistierung erhebt die Staatsanwaltschaft die Beweise, deren Verlust zu befürchten ist. Ist die Täterschaft oder ihr Aufenthalt unbekannt, so leitet sie eine Fahndung ein (Art.”
Vor Verfahrenszusammenführungen muss die Staatsanwaltschaft die betroffene Person anhören (Rechtsschutzgedanke).
“1 Dans une argumentation quelque peu confuse, la recourante fait grief au MPC d'avoir « mêlé et dès lors confondu les critères d'application de l'article 26 al. 2 CPP et ceux de l'article 29 CPP […] alors que c'est cette dernière disposition qui intéresse plus la partie plaignante de par les droits qui en découlent […] » et d'avoir rendu un dispositif irrégulier. Tel que cela ressort de sa réplique (act. 12 p. 3), la recourante ne s'oppose toutefois qu'à la jonction au sens de l'art. 29 CPP, et non à celle en mains fédérales (cf. art. 26 al. 2 CPP). Ainsi, c'est sous cet angle qu'il convient de traiter du présent recours, en analysant d'abord le grief formel de la violation du droit d'être entendu (art. 29 al. 2 Cst.). 2.2 La recourante se plaint d'avoir été mise devant le fait accompli. En effet, elle n'a pas été consultée avant que le MPC ne joigne les procédures ouvertes au départ dans le canton de Genève. 3. 3.1 Le ministère public est responsable de l'exercice uniforme de l'action publique (art. 16 al. 1 CPP). Il est ainsi tenu de l'exercer dans le respect des principes régissant la procédure pénale selon les art. 3 à 11 CPP. Jusqu'à la décision de classement ou la mise en accusation, c'est lui qui est investi de la direction de la procédure (art 61 let. a CPP), ce qui signifie qu'il doit ordonner toute démarche utile au bon déroulement de celle-ci et à sa légalité (art. 62 al. 1 CPP). Ainsi, doit-il agir efficacement, en gardant à l'esprit les principes fondamentaux de procédure, dont le principe de célérité (art. 5 CPP; cf. Frischknecht/Reut, Basler Kommentar, op. cit., n° 1 ad art. 62 CPP). Les règles de compétence auxquelles appartient l'art. 29 CPP sont de nature obligatoire et doivent être examinées respectivement appliquées d'office (Schlegel, Zürcher Kommentar, op. cit., n° 2 ad art. 22 CPP). 3.2 Le droit d'être entendu, prévu à l'art. 29 al. 2 Cst., constitue une garantie essentielle et fondamentale du procès équitable. Ce droit suppose qu'une autorité informe une personne avant de prendre une décision qui va affecter sa situation juridique et qu'elle lui donne la possibilité de s'exprimer avant que la décision ne soit rendue (Vest, Basler Kommentar, op.”
Solange die Minderjährigkeit nicht festgestellt und das Jugendgericht nicht zuständig geworden ist, bleibt die Staatsanwaltschaft zuständig; sie kann vorübergehend irrigerweise Zuständigkeit und Haftart ausüben, bis die Minderjährigkeit festgestellt wird.
“Il résulte ainsi des dispositions susmentionnées, que la détention provisoire d'un mineur est soumise à des conditions temporelles et de lieu différentes de celles des personnes majeures, régie par les art. 234 et 235 CPP, et doit s'effectuer dans un établissement ou section ad hoc avec une prise en charge spéciale. 4.3. Dans le cadre de l'art. 431 CPP, il n'est prévu aucune restriction au droit à l'indemnisation et aucun motif de réduction. L'art. 430 CPP en particulier n'est pas applicable (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1090/2020 précité consid. 2.3.1). 4.4. En l'occurrence, la recourante soutient que son incarcération à la prison de Champ-Dollon, du 27 août au 3 octobre 2023, était illicite en raison de sa minorité. Elle ne saurait toutefois être suivie. En effet, lors de son arrestation, la recourante – démunie de papiers d'identité – a été identifiée par les autorités comme étant E______, née le ______ 2003, ressortissante croate, soit comme une personne majeure. Le Ministère public était donc seul compétent pour mener l'instruction la concernant (art. 16 CPP et 77 al. 1 lit. a et al. 2 lit. a LOJ/Ge) et demander sa détention provisoire en application des dispositions du seul CPP, soit dans un établissement de détention pour majeurs. Les conditions légales de la détention provisoire de la recourante à la prison de Champ-Dollon, au moment où elle a été ordonnée et exécutée, étaient ainsi conformes à son statut juridique de majeure, étant relevé que la recourante ne remet pas en cause les conditions de sa détention sous un autre angle que celui de sa minorité. Dès qu'il s'est avéré, le 3 octobre 2023, que la prévenue avait en réalité moins de 18 ans lorsqu'elle avait commis les infractions lui ayant valu sa mise en prévention, le Ministère public s'est dessaisi de la procédure au profit du Tribunal des mineurs, seul compétent pour mener l'instruction concernant un prévenu mineur (art. 6 et 7 PPMin, 113 LOJ/Ge). C'est donc en toute logique et conformément aux exigences légales en la matière (art. 26 al. 1 lit. b, 27 al. 1 et 3 PPMin) que le Tribunal des mineurs a ordonné, le jour-même, la détention provisoire de l'intéressée, en tant que mineure, au Centre pour mineurs I______, puis a sollicité la prolongation de cette détention au TMC, les modalités de sa détention n'étant plus les mêmes que lorsqu'elle était considérée comme majeure.”
Die Staatsanwaltschaft ist Partei im Berufungsverfahren und ist von der Verfahrensleitung zur Verhandlung zuzualden.
“Soweit die Staatsanwaltschaft Berufung oder Anschlussberufung erhoben hat, ist sie gemäss Art. 405 Abs. 3 lit. b StPO von der Verfahrensleitung zur Berufungsverhandlung vorzuladen (BGE 147 IV 127 E. 2.1; Urteile 6B_1349/2020 vom 17. März 2021 E. 3.1; 6B_865/2019 vom 4. Juni 2020 E. 3.1; 6B_606/2018 vom 12. Juli 2019 E. 3.2; je mit Hinweisen). Partei im Berufungsverfahren ist die Staatsanwaltschaft (vgl. Art. 16 Abs. 2 und Art. 104 Abs. 1 lit. c StPO; vgl. zur Rolle der Staatsanwaltschaft im Gerichtsverfahren: MOREILLON/PAREIN-REYMOND, a.a.O., N. 19 f. zu Art. 16 StPO; HENRIETTE KÜFFER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 19 ff. zu Art. 104 StPO; STEFAN CHRISTEN, Anwesenheitsrecht im schweizerischen Strafprozessrecht mit einem Exkurs zur Vorladung, 2010, S. 269 ff.), die von einem Staatsanwalt vertreten wird, dies in der Regel vom zuständigen Staatsanwalt, der bereits die Untersuchung geführt hat. Zur Anwesenheit verpflichtet ist die Behörde, nicht aber der einzelne Staatsanwalt bzw. die einzelne Staatsanwältin. Ist die zuständige Staatsanwältin verhindert, kann sie sich durch einen anderen Staatsanwalt vertreten lassen (KÜFFER, a.a.O., N. 22 zu Art. 104 StPO; CHRISTEN, a.a.O., S. 265). Damit ist die Formulierung in BGE 147 IV 127 E. 2.1 und dem Urteil 6B_1349/ 2020 vom 17. März 2021 E. 3.1, wonach "der zuständige Staatsanwalt persönlich zur Verhandlung zu erscheinen [hat]", insoweit zu präzisieren, als der zuständige Staatsanwalt oder eine ihn vertretende Staatsanwältin bzw. ein ihn vertretender Staatsanwalt zur Verhandlung zu erscheinen hat.”
Die Verpflichtung zur Verfahrensunparteilichkeit gilt besonders im Vorverfahren; im Übergangsstadium kann der Staatsanwalt vorübergehend parteiisch erscheinen, ohne automatisch befangen zu sein, wobei bei der Beurteilung der Récusation strengere Maßstäbe je nach Verfahrensstadium gelten.
“Zu bejahen ist sie nur, wenn nach objektiver Betrachtung besonders krasse oder ungewöhnlich häufige Fehlleistungen der Untersuchungsleitung vorliegen, welche bei gesamthafter Würdigung eine schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen und sich einseitig zulasten einer der Prozessparteien auswirken (BGE 143 IV 69 E. 3.2; 141 IV 178 E. 3.2.3; 138 IV 142 E. 2.3). Das Ausstandsverfahren dient nicht dazu, den Parteien zu ermöglichen, die Art der Verfahrensführung und namentlich die von der Verfahrensleitung getroffenen Zwischenentscheide anzufechten. Diesbezüglich sind primär die zur Verfügung stehenden Rechtsmittel gegen beanstandete Verfahrenshandlungen auszuschöpfen (BGE 143 IV 69 E. 3.2; Urteil 1B_567/2022 vom 12. Juni 2023 E. 3; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 7B_118/2022 vom 24. August 2023 E. 4). Richtet sich ein Ausstandsgesuch gegen eine Staatsanwältin oder einen Staatsanwalt, ist zwischen den unterschiedlichen Rollen, welche die Staatsanwaltschaft während eines Verfahrens einnimmt, zu differenzieren (vgl. Art. 16 Abs. 2 StPO). Im Vorverfahren obliegt der Staatsanwaltschaft die Leitung des Verfahrens, so dass ihr die Verantwortung für die gesetzmässige und geordnete Durchführung des Verfahrens zukommt (Art. 61 Bst. a und 62 Abs. 1 StPO). Während des Vorverfahrens muss sie von Amtes wegen alle bedeutsamen Tatsachen abklären und belastende und entlastende Umstände mit gleicher Sorgfalt untersuchen (Art. 6 StPO). In diesem Rahmen ist die Staatsanwaltschaft zu einer gewissen Unparteilichkeit gehalten, auch wenn sie – zumindest vorübergehend – gegenüber der beschuldigten Person eine parteilichere Haltung einnimmt oder zu einem gewissen Zeitpunkt die Ermittlungen gemäss ihren Überzeugungen führen soll. Auch wenn die Staatsanwaltschaft im Rahmen ihrer Untersuchungen einen gewissen Freiraum hat, so hat sie eine Verpflichtung, Zurückhaltung zu zeigen. Sie hat jegliches unloyales Vorgehen zu unterlassen (zum Ganzen: BGE 138 IV 142 E. 2.2.1). Demgegenüber wird die Staatsanwaltschaft nach dem Verfassen der Anklageschrift, in gleicher Weise wie die beschuldigte Person oder die Privatklägerschaft, im Hauptverfahren zu einer Partei (Art.”
“Des décisions ou des actes de procédure qui se révèlent par la suite erronés ne fondent pas en soi une apparence objective de prévention ; seules des erreurs particulièrement lourdes ou répétées, constitutives de violations graves des devoirs du magistrat, peuvent fonder une suspicion de partialité, pour autant que les circonstances dénotent que le juge est prévenu ou justifient à tout le moins objectivement l'apparence de prévention. En effet, la fonction judiciaire oblige à se déterminer rapidement sur des éléments souvent contestés et délicats. Il appartient en outre aux juridictions de recours normalement compétentes de constater et de redresser les erreurs éventuellement commises dans ce cadre. La procédure de récusation n'a donc pas pour objet de permettre aux parties de contester la manière dont est menée l'instruction et de remettre en cause les différentes décisions incidentes prises notamment par la direction de la procédure (ATF 143 IV 69 consid. 3.2 et les références ; arrêt TF 1B_426/2018 du 20 novembre 2018 consid. 2.2). La récusation d’un magistrat ne peut intervenir pour vérifier la légalité des actes ou leur opportunité et ne vise qu’à vérifier son impartialité (ATF 141 IV 178/JdT 2016 IV 247 ; 138 IV 142). S’agissant plus spécifiquement de la récusation du ministère public, il y a lieu de distinguer à quel stade de la procédure celle-ci intervient. En effet, selon l’art. 16 al. 2 CPP, il incombe à cette autorité de conduire la procédure préliminaire et de poursuivre les infractions dans le cadre de l’instruction, d’une part, et de dresser l’acte d’accusation et de soutenir l’accusation d’autre part. Dans la phase d’enquête préliminaire et de l’instruction, les principes applicables à la récusation sont ceux qui ont été dégagés à l’égard des juges d’instruction, avant l’introduction du CPP. Selon l’art. 61 CPP, le ministère public est l’autorité investie de la direction de la procédure jusqu’à la mise en accusation. A ce titre, il doit veiller au bon déroulement et à la légalité de la procédure (art. 62 ss CPP). Durant l’instruction, il doit établir, d’office et avec un soin égal, les faits à charge et à décharge (art. 6 CPP). Il doit statuer sur les réquisitions de preuves et peut rendre des décisions quant à la suite de la procédure (classement ou mise en accusation), voire rendre une ordonnance pénale pour laquelle il assume une fonction juridictionnelle. Dans ce cadre, le ministère public est tenu à une certaine impartialité même s’il peut être amené, provisoirement du moins, à adopter une attitude plus orientée à l’égard du prévenu ou à faire état de ses convictions à un moment donné de l’enquête.”
Verzicht oder Unterlassen der Staatsanwaltschaft, alternative Qualifikationen vorzubringen, kann zu Nachteilen für Opferrechte führen; das Ministère public kann das Gericht nicht zwingen, nachzuqualifizieren, und trägt die Folgen, wenn es keine Alternativqualifikation vorbringt.
“Le procédé suivi par le Ministère public, renonçant à proposer une qualification alternative, la privait de la possibilité de soumettre la qualification de traite d'êtres humains à la juridiction de fond, portait atteinte à ses droits de victime et lui causait un dommage irréparable. c. La cause a été gardée à juger à réception des recours, sans échange d'écritures, ni débats. EN DROIT : 1. Les recours sont recevables pour avoir été déposés selon la forme et dans le délai prescrits (art. 385 al. 1 et 396 al. 1 CPP), concerner des ordonnances sujettes à recours auprès de la Chambre de céans (art. 393 al. 1 let. a CPP) et émaner des plaignantes qui, parties à la procédure (art. 104 al. 1 let. b CPP), ont qualité pour agir, ayant un intérêt juridiquement protégé à la modification ou à l'annulation de la décision querellée (art. 382 al. 1 CPP). 2. Vu leur connexité, il y a lieu de les joindre. 3. La Chambre pénale de recours peut décider d'emblée de traiter sans échange d'écritures ni débats les recours manifestement mal fondés (art. 390 al. 2 et 5 a contrario CPP). Tel est le cas en l'occurrence, au vu des considérations qui suivent. 4. 4.1. Conformément à l'art. 16 al. 2 CPP, il incombe au ministère public de conduire la procédure préliminaire, de poursuivre les infractions dans le cadre de l’instruction et, le cas échéant de dresser l’acte d’accusation et de soutenir l’accusation. Le ministère public saisit le tribunal in rem et in personam, de telle sorte que la juridiction saisie ne peut pas connaître des faits ou des qualifications juridiques qui ne sont pas contenues dans l'acte d'accusation (arrêt du Tribunal fédéral 6B_819/2018 du 25 janvier 2019 consid. 1.3.2). Dans les situations dans lesquelles l'acte d'accusation expose un état de fait qui ne se rapporte qu'à une seule infraction, en faisant abstraction des éléments qui permettraient de conclure que le même état de fait est constitutif d'une autre infraction (requalification) ou, en cas de concours, d'une infraction supplémentaire, le tribunal peut toutefois donner la possibilité au ministère public de modifier l'accusation (art. 333 al. 1 CPP; Message du 21 décembre 2005 relatif à l'unification du droit de la procédure pénale, FF 2006 1263 ad art.”
Die Anklage muss die tatbestandlichen Fakten so konkret schildern, dass sich der Beschuldigte wirksam verteidigen und seine Verteidigung vorbereiten kann.
“a et b CEDH, l’acte d’accusation détermine l’objet du procès (fonction de délimitation). Il doit décrire les infractions qui sont imputées au prévenu de façon suffisamment précise pour lui permettre d'apprécier, sur les plans subjectif et objectif, les reproches qui lui sont faits. Le principe d'accusation vise également à protéger le droit à une défense effective et le droit d'être entendu (fonction d'information). Le contenu de l'acte d'accusation doit ainsi permettre au prévenu de s'expliquer et préparer efficacement sa défense (cf. ATF 141 IV 132 consid. 3.4.1). L'acte d'accusation doit contenir les faits qui, de l'avis du ministère public, correspondent à tous les éléments constitutifs de l'infraction reprochée à l'accusé. En effet, bien qu’une plainte pénale doive exposer les circonstances pour lesquelles l’ayant droit demande une poursuite pénale, il n’est pas nécessaire que celles-ci soient absolument complètes (cf. ATF 131 IV 97 consid. 3.3). Il revient aux autorités d’instruction de procéder à l’éclaircissement des faits (cf. art. 16 CPP). Le tribunal est ensuite lié par l'état de fait décrit dans l'acte d'accusation, mais peut s'écarter de l'appréciation juridique qu'en fait le ministère public (art. 350 al. 1 CPP), à condition d'en informer les parties présentes et de les inviter à se prononcer (art. 344 CPP). La question de savoir si les indications données sont suffisamment précises doit être examinée concrètement, en tenant compte de tous les éléments mentionnés dans l'acte d'accusation (cf. arrêt TF 6B_665/2017 du 10 janvier 2018 consid. 1.1). Le cas échéant, il peut suffire qu'un reproche découle implicitement de l'état de fait décrit (cf. arrêt TF 6B_397/2014 du 28 août 2014 consid. 1.2). 4.2.2. En l’espèce, on ne saurait retenir que le principe d’accusation a été violé. Ce n’est pas à la plaignante mais au ministère public qu’il revient de décrire les faits qui sont reprochés au prévenu et ainsi délimiter l’objet du procès. Partant, le grief de A.________ selon lequel la plaignante aurait uniquement déposé plainte pour menaces tombe à plat.”
Die Staatsanwaltschaft darf im Haftverfahren parteiisch den Strafanspruch bzw. den Strafanspruch des Staates konsequent vertreten.
“2 StPO vorzugehen, wonach belastenden und entlastenden Umständen mit gleicher Sorgfalt nachzugehen ist. Sie hat damit gegenüber dem Beschuldigten und den weiteren Parteien des Verfahrens eine objektivneutrale Haltung einzunehmen. Im Haupt- oder Rechtsmittelverfahren wird die Staatsanwaltschaft hingegen gemäss Art. 104 Abs. 1 lit. c StPO zur Partei. Dies gilt auch für die Verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht. Beim Entscheid über die Anordnung von Zwangsmassnahmen sind der Staatsanwaltschaft die entsprechenden Leitungsbefugnisse ausdrücklich entzogen. Vielmehr hat sie im kontradiktorisch ausgestalteten Haftanordnungs- und Haftprüfungsverfahren eine materielle Parteistellung. Als Partei wahrt die Staatsanwaltschaft den Strafanspruch des Staates. Dabei darf sie ‒ in objektiv vertretbarer Weise ‒ den Parteistandpunkt konsequent darlegen und sich dafür mit aller Entschiedenheit einsetzen (Andreas J. Keller, in: Zürcher Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Auflage, Zürich / Basel / Genf 2020, N 9 f. zu Art. 16 StPO, mit Hinweisen; BGE 137 IV 87 E. 3.3.2, mit Hinweisen). In casu erfüllt die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft vom 29. Mai 2024 fraglos diese Anforderungen und das Kantonsgericht vermag keinen irgendwie gearteten "radikalen Positionsbezug" zu erkennen.”
Die kantonale Staatsanwaltschaft allein kann das Bundesgericht mit Beschwerde in Strafsachen anrufen.
“und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides hat (lit. b). Die Gemeinde X.________ hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen (Art. 81 Abs. 1 lit. a BGG). Fraglich ist, ob sie, handelnd durch den zur Bussenausfällung zuständigen Gemeinderat (Art. 47 Abs. 1 i.V.m. Art. 53 Abs. 1 des kommunalen Verkehrsreglements vom 5. Dezember 1990 und Art. 34h des Gesetzes über das Verwaltungsverfahren und die Verwaltungsrechtspflege [VVRG; SGS 172.6]) zur Erhebung der Beschwerde in Strafsachen - wie die Staatsanwaltschaft - berechtigt ist (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 BGG; vgl. Urteil 6B_950/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 3.2). Grundsätzlich ist die Staatsanwaltschaft für die gleichmässige Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs verantwortlich (Art. 16 Abs. 1 StPO) und als öffentliche kantonale Anklägerin zur Vertretung der Anklage vor Bundesgericht zuständig (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 BGG). Im Kanton Wallis wurde für den gesamten Kanton eine in der Rechtsanwendung unabhängige Staatsanwaltschaft geschaffen (vgl. Art. 23 Abs. 1 des Gesetzes über die Rechtspflege [RPflG; SGS 173.1]), der die Funktion als öffentliche kantonale Anklägerin ausdrücklich vorbehalten wurde (vgl. Art. 6 ff. des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung [EG StPO; SGS 312.0]). Entsprechend hat das Bundesgericht für den Kanton Wallis wiederholt entschieden, die für die Verfolgung und Beurteilung von Übertretungen eingesetzten Verwaltungsbehörden (vgl. Art. 17 StPO, Art. 381 Abs. 3 StPO) könnten Rechtsmittel zwar vor den kantonalen Instanzen einlegen, seien allerdings nicht dazu berechtigt, das Bundesgericht mit der Beschwerde in Strafsachen anzurufen; diese Befugnis stünde alleine der unabhängigen Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis zu (statt vieler vgl.”
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