Nouvelle teneur selon l’annexe ch. 5 de la LF du 22 juin 2007, en vigueur depuis le 1erjuil. 2008 (RO 2008 2551;FF 2006 1). ↩
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Dans la procédure d'exequatur, il convient uniquement de vérifier s'il existe une décision étrangère exécutoire ; un contrôle de fond de la décision rendue en première instanÎ n'a en principe pas lieu. Les objections correspondantes au sens de l'art. 111 al. 1 LDIP sont — dans la mesure où elles sont soulevées dans la procédure en cause — considérées comme irrecevables.
“Im vorliegenden Verfahren sei sodann zu beurteilen, ob ein vollstreckbarer ausländischer Entscheid im Sinne eines definitiven Rechtsöffnungstit els vorliege und ob die Exequaturvoraussetzungen gegeben seien. Dabei dürfe nicht überprüft werden, ob im erstgerichtlichen Verfahren sach- - 9 - liche oder rechtliche Fehler begangen worden seien. Soweit die Gesuchsgegnerin mit ihren Ausführungen betreffend Verletzungen eines wesentlichen Grundsatzes des Unionsmarkenrechts und des Schweizer Markenrechts eine inhaltliche Über- prüfung des Kostenfestsetzungsbeschlusses anstrebe, zielten ihre Ausführungen an der Sache vorbei. Gleiches gelte hinsichtlich der Ausführungen der Gesuchs- gegnerin, dass die deutschen Entscheidungen auf einem Prozessbetrug basiert hätten bzw. die Gesuchstellerin in der negativen Feststellungsklage Unwahrheiten vorgebracht und damit Prozessbetrug begangen habe. Im Übrigen seien diese Ausführungen weder belegt noch sei eine negative Feststellungsklage Gegen- stand des fraglichen Verfahrens bzw. des nun zur Vollstreckung vorgelegten Ent- scheids gewesen (Urk. 12 S. 9 ff. E. III.8.1-3). Unbehelflich seien schliesslich auch die auf Art. 111 Abs. 1 lit. b IPRG gestützten Vorbringen der Gesuchsgegne- rin zur Nichtanerkennung ausländischer Entscheidungen, da das IPRG im vorlie- genden Fall nicht zur Anwendung gelange (Urk. 12 S. 11 E. III.9). Zusammenfassend hielt die Vorinstanz fest, dass keine der Vollstreckbarkeit entgegenstehenden Verweigerungsgründe vorlägen. Der Kostenfestsetzungsbe- schluss des Landgerichts Stuttgart vom 25. November 2020 stelle damit einen de- finitiven Rechtsöffnungstitel dar (Urk. 12 S. 11 E. III.10). Schliesslich bejahte die Vorinstanz die Fälligkeit der in Betreibung gesetzten Forderung und hielt den in Schweizer Franken umgerechneten Betrag und den beantragten Zins für ausgewiesen (Urk. 12 S. 11 f. E. III.11.1-14). Die Verrech- nungserklärung der Gesuchsgegnerin erachtete sie als unbeachtlich, weil Letztere für ihre Gegenforderung in der Höhe von Fr. 4'050'000.– weder ein gerichtliches Urteil im Sinne von Art. 81 Abs. 1 SchKG noch eine vorbehaltlose Schuldaner- kennung der Gesuchstellerin vorgelegt habe (Urk.”
Citation : LDIP art. 111 ch. 1 Dans les procédures relatives à la reconnaissanÎ de décisions étrangères en matière de droits de propriété intellectuelle, des moyens purement appelatoires ou repris pour l'essentiel mot à mot ne suffisent pas. Il faut exiger des griefs concrets, afin qu'il soit clair quelles constatations de fait ou quelles conclusions de droit de la décision attaquée sont reprochées. De simples répétitions vagues ou générales — par ex. au sujet de la procuration, des motifs de refus, de la res iudicata, de la nullité, d'une prétendue incompétenÎ internationale, de la violation de principes juridiques essentiels ou d'exceptions d'ordre public — ne suffisent pas. De même, une critique purement appelatoire sans confrontation avì la motivation de la juridiction inférieure, ou des demandes fondées sur des pièces non (ou pas encore) communiquées, ne sauraient être considérées comme des griefs suffisants.
“Das gilt namentlich für die mitunter einlässlichen, aber lediglich (und wei- testgehend wörtlich) wiederholenden Vorbringen betreffend die Vollmacht der Ge- suchstellerin (Urk. 11 S. 15 f.; vgl. Urk. 7 S. 7 f.), die Verweigerungsgründe ge- mäss Art. 34 Ziff. 2 LugÜ (Urk. 11 S. 17-21; vgl. Urk. 7 S. 9-13) und Art. 35 LugÜ (Urk. 11 S. 22; vgl. Urk. 7 S. 14), die res iudicata (Urk. 11 S. 23-25; vgl. Urk. 7 S. 15-17), die Nichtigkeit der deutschen Entscheidungen aufgrund Unionsrechts- widrigkeit (Urk. 11 S. 26-28; vgl. Urk. 7 S. 18-20) und falscher internationaler Zu- ständigkeiten (Urk. 11 S. 30-35; vgl. Urk. 7 S. 22-27 – gemäss Art. 35 Ziff. 3 und - 12 - Art. 36 LugÜ können diese Einwände im Übrigen ohnehin nicht geprüft werden), die Verletzung eines wesentlichen Rechtsgrundsatzes des Unionsmarkenrechts und des Schweizer Markenrechts (Urk. 11 S. 29; vgl. Urk. 7 S. 21), die verfah- rens- und materiellrechtlichen "Ordre Public Verstösse/Vorbehalte" (Urk. 11 S. 35- 45; vgl. Urk. 7 S. 27-38) sowie die weiteren Einwände bezüglich Art. 111 Abs. 1 lit. b IPRG und Verrechnung (Urk. 11 S. 46 f.; vgl. Urk. 7 S. 41 f.). Aus all diesen Vorbringen geht nicht rechtsgenügend hervor, wogegen sich die Beschwerde im Einzelnen richtet, d.h. welche konkreten, im angefochtenen Entscheid getroffenen tatsächlichen Feststellungen der Gesuchsgegner als offensichtlich unrichtig oder welche rechtlichen Folgerungen der Vorinstanz er als rechtsverletzend rügen will. Ebenfalls nicht zu hören sind die Beanstandungen unter den Überschriften "Sachverhaltsdarstellung an deutsche Staatsanwaltschaft wg. Prozessbetrug – verweigerte Schutzmassnahmen" (Urk. 11 S. 5) und "Arztzeugnis – verweigerte Schutzmassnahmen" (Urk. 11 S. 6). Sie erschöpfen sich in appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Ablehnung von Schutzmassnahmen, ohne sich mit der hierfür gegebenen Begründung auseinanderzusetzen (Urk. 12 S. 4 f. E. II.2.3). Zudem wurden die betreffenden Beilagen noch gar nicht an die Gesuchstellerin "weitergeleitet" bzw. zugestellt (vgl. Urk. 12 S. 19 Dispositiv-Ziffer 6 sowie Urk.”
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