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Koordinationsregeln zielen darauf ab, die Probleme mehrfacher Pfändung und konkurrierender Sequestrierungen zu mildern. Die Sanktion der Nichtigkeit ist hierfür nicht geeignet. Geeigneter erscheinen Amtshilfe und Verfahrenskoordination; insoweit ist auch eine analoge Verweisung auf Art. 4a LEF in Erwägung zu ziehen. Ergänzende Klärungen durch gesetzliche oder verordnungsrechtliche Regelungen können angezeigt sein.
“Come rilevato pertinentemente da Gilliéron (op. cit. n. 26 ad art. 275), le difficoltà invocate dal Tribunale federale (nella sentenza fondamentale DTF 56 III 230 segg.) a giustificazione della sanzione della nullità, circa la mancata informazione dei creditori nelle esecuzioni promosse al foro ordinario in merito alla partecipazione provvisoria del sequestrante giusta l’art. 281 LEF o il rischio di conflitti di competenza in sede di realizzazione del bene sequestrato e pignorato in più fori, sono in fondo difficoltà intrinseche a una legislazione che ammette una pluralità di fori del sequestro e di convalida dello stesso, anche nei casi in cui le norme di competenza sono rispettate. Non si risolvono con la sanzione della nullità, ma semmai con le regole sull’assistenza tra uffici e il coordinamento delle procedure, semmai in applicazione analogica dell’art. 4a LEF (in questo senso, ma de lege ferenda: Pahud, op. cit., n. 563), eventualmente precisate mediante un’opportuna modifica degli art. 275 e 52 LEF e l’adozione di un’ordinanza del Consiglio federale, come proposto da Jeandin (op. cit., pagg. 56 segg. ad VI).”
“Come rilevato pertinentemente da Gilliéron (op. cit. n. 26 ad art. 275), le difficoltà invocate dal Tribunale federale (nella sentenza fondamentale DTF 56 III 230 segg.) a giustificazione della sanzione della nullità, circa la mancata informazione dei creditori nelle esecuzioni promosse al foro ordinario in merito alla partecipazione provvisoria del sequestrante giusta l’art. 281 LEF o il rischio di conflitti di competenza in sede di realizzazione del bene sequestrato e pignorato in più fori, sono in fondo difficoltà intrinseche a una legislazione che ammette una pluralità di fori del sequestro e di convalida dello stesso, anche nei casi in cui le norme di competenza sono rispettate. Non si risolvono con la sanzione della nullità, ma semmai con le regole sull’assistenza tra uffici e il coordinamento delle procedure, semmai in applicazione analogica dell’art. 4a LEF (in questo senso, ma de lege ferenda: Pahud, op. cit., n. 563), eventualmente precisate mediante un’opportuna modifica degli art. 275 e 52 LEF e l’adozione di un’ordinanza del Consiglio federale, come proposto da Jeandin (op. cit., pagg. 56 segg. ad VI).”
Gestützt auf Art. 4a Abs. 2 SchKG wurde in der Praxis eine einheitliche Zuständigkeit bezeichnet: So übernahm das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden ein Verfahren betreffend eine Gesellschaft, die zu einem Konzernverbund gehörte. Damit ist gezeigt, dass die beteiligten Gerichte gestützt auf Art. 4a Abs. 2 SchKG eine zentrale Zuständigkeit für ein Verfahren innerhalb eines Konzernzusammenhangs vereinbaren können.
“Sachverhalt: A. Zur D.________ AG, mit Sitz in U.________/AR, gehören rund 20 Gesellschaften, darunter die F.________ AG, mit Sitz in V.________/SG. A.a. Die E.________ AG als Revisionsstelle beider Gesellschaften benachrichtigte am 20. Mai 2021 (gestützt auf Art. 729c OR) infolge offensichtlicher Überschuldung das Kreisgericht Wil/SG und das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden. Mit Verfügung vom 10. Juni 2021 übernahm das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden (gestützt auf Art. 4a Abs. 2 SchKG) das Verfahren betreffend die F.________ AG. A.b. Mit Verfügung vom 12. Juli 2021 stellte das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden (Einzelrichter) die Überschuldung der F.________ AG fest, setzte den Entscheid über den Konkurs aus und gewährte der Schuldnerin für die Dauer von vier Monaten die provisorische Nachlassstundung. Am 11. November 2021 wurde die definitive Nachlassstundung für die Dauer von sechs Monaten bewilligt; am 11. Mai 2022 wurde die Stundung (um weitere sechs Monate) bis 12. November 2022 verlängert. A.c. Mit Schreiben (Berichterstattung) vom 8. November 2022 stellten die definitiven Sachwalter den Antrag auf Widerruf der Nachlassstundung und auf Eröffnung des Konkurses. Am 11. November 2022 fand eine mündliche Verhandlung vor dem Nachlassgericht statt, wobei die Organe der Schuldnerin die Verlängerung der Nachlassstundung verlangten. A.d. Mit Verfügung vom 14. November 2022 widerrief das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden die Nachlassstundung (Dispositivziff. 1).”
“Sachverhalt ab Seite 138 BGE 150 III 137 S. 138 A. A.a Zur D. AG, mit Sitz in U./AR, gehören rund 20 Gesellschaften, darunter die A. AG, mit Sitz in V./SG. A.b Die E. AG als Revisionsstelle beider Gesellschaften benachrichtigte am 20. Mai 2021 (gestützt auf Art. 729c OR) infolge offensichtlicher Überschuldung das Kreisgericht Wil/SG und das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden. Mit Verfügung vom 10. Juni 2021 übernahm das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden (gestützt auf Art. 4a Abs. 2 SchKG) das Verfahren betreffend die A. AG. A.c Mit Verfügung vom 12. Juli 2021 stellte das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden (Einzelrichter) die Überschuldung der A. AG fest, setzte den Entscheid über den Konkurs aus und gewährte der Schuldnerin für die Dauer von vier Monaten die provisorische Nachlassstundung. Am 11. November 2021 wurde die definitive Nachlassstundung für die Dauer von sechs Monaten bewilligt; am 11. Mai 2022 wurde die Stundung (um weitere sechs Monate) bis 12. November 2022 verlängert. A.d Mit Schreiben (Berichterstattung) vom 8. November 2022 stellten die definitiven Sachwalter den Antrag auf Widerruf der Nachlassstundung und auf Eröffnung des Konkurses. Am 11. November 2022 fand eine mündliche Verhandlung vor dem Nachlassgericht statt, wobei die Organe der Schuldnerin die Verlängerung der Nachlassstundung verlangten. A.e Mit Verfügung vom 14. November 2022 widerrief das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden die Nachlassstundung (Dispositivziff. 1). Gleichzeitig wurde angeordnet, dass im Fall der Vollstreckbarkeit der Verfügung über die A.”
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