In matters involving an economic interest, the court before which the defendant proceeds on the merits without reservation has jurisdiction.
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Fehlt beim Beklagten eine vorbehaltlose Einlassung (keine unbedingte Konstituierung) vor dem ausländischen Gericht, kann dies die Anerkennung des ausländischen Entscheids in der Schweiz verhindern und die schweizerische Ortszuständigkeit erhalten.
“2 lit. a IPRG). Infolge Missachtung der verfahrensbezogenen persönlichen An- wesenheits- und Teilnahmerechte durch das US-Gericht habe er sich auch nicht in Anwendung von Art. 65 Abs. 2 lit. b IPRG vorbehaltslos der Zuständigkeit dessel- ben unterworfen, womit es insgesamt an der indirekten Zuständigkeit mangle (Urk. 23 Rz. 24). 2.2.Hat einzig die klagende Partei Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Staat, in welchem ein Scheidungsurteil ergangen ist, so ist der Entscheid in der Schweiz nur anerkennungsfähig, wenn der beklagte Ehegatte entweder den Wohn- sitz nicht in der Schweiz hatte (Art. 65 Abs. 2 lit. a IPRG) oder sich der Zuständigkeit des ausländischen Gerichts vorbehaltlos unterworfen hat (Art. 65 Abs. 2 lit. b IPRG) oder mit der Anerkennung in der Schweiz einverstanden ist (Art. 65 Abs. 2 lit. c IPRG). Die vorbehaltlose Unterwerfung i.S.v. Art. 65 Abs. 2 lit. b IPRG ist zwar - 8 - keine Einlassung gemäss Art. 6 IPRG, ist jedoch nach den gleichen Kriterien zu beurteilen (ZK IPRG-Widmer Lüchinger, Art. 65 N 36), wobei eine Einlassung ins- besondere vorliegt, wenn die beklagte Partei eine Klageantwort erstattet, ohne da- bei gleichzeitig die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts zu bestreiten (BSK IPRG-Vasella/Kunz, Art. 6 N 6). 2.3.Wann der Gesuchsgegner genau seinen Wohnsitz von den USA in die Schweiz verlegt hat, ist nicht ausgewiesen. Das US-Urteil ist in diesem Punkt so- dann auch widersprüchlich. So hält es fest, dass der Gesuchsgegner zur Zeit der Klageeinleitung am 6. Februar 2007 in Florida gewohnt habe (Urk. 4/3 Beilage 1 S. 2 Ziff. 4.b.ii.). An anderer Stelle, wo es um die elterliche Sorge geht, ist jedoch zu lesen, dass der Gesuchsgegner das minderjährige Kind zuletzt im September 2006 gesehen habe und er sich seit diesem Zeitpunkt in der Schweiz aufhalte (Urk. 4/3 Beilage 1 S. 3 Ziff. 8.a.). Die Frage, wo der Gesuchsgegner zum Zeitpunkt der Klageerhebung am 6.”
“Nel caso specifico il Pretore ha accertato che il 1° maggio 2018 L__________ __________ è stata dimessa dalla casa per anziani di __________ ed è stata trasferita dalle figlie (o da una figlia) a __________. Essa è poi deceduta un mese dopo a __________, un comune a nord di __________, senza essere mai giunta in Serbia. Oltre a ciò – ha soggiunto il Pretore – al momento di essere trasferita a __________, L__________ __________ non era più capace di intendere né di volere. Non poteva quindi trasferire il domicilio a __________. Che in Serbia si sia tenuto un processo avviato nel 2019 dalle figlie della defunta davanti al Tribunale ordinario di __________ (provincia autonoma della __________) per vedersi riconoscere la comproprietà di fondi appartenuti alla madre poco giova, quel tribunale essendo abilitato a statuire solo riguardo a immobili del compendio ereditario posti in Serbia (art. 86 cpv. 2 LDIP). AO 1 non si è mai costituito incondizionatamente dinanzi a quel tribunale (art. 6 LDIP). In nessun modo quindi ha riconosciuto il tribunale in questione come foro dell'eredità, sicché la competenza per territorio del giudice svizzero è rimasta intatta. Onde la reiezione dell'istanza con cui AP 2 e AP 1 contestano la competenza per territorio del Pretore.”
Als Einschränkung gilt, dass die Einlassung im Bereich des Erbrechts nicht durchgreift, soweit die Gerichtsbarkeit eines Staates für Grundstücke auf seinem Gebiet ausschliesslich ist (Art. 86 Abs. 2 IPRG).
“Die These, dass der Streit um die Erbenstellung des Beschwerdeführers eine Statusfrage beschlage, vermag nicht zu überzeugen. Der Begriff der vermögensrechtlichen Streitigkeit in Art. 6 IPRG entspricht inhaltlich demjenigen des vermögensrechtlichen Anspruchs, wie er in Art. 5 Abs. 1 IPRG betreffend die Gerichtsstandsvereinbarung verwendet wird (VASELLA/KUNZ, in: Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. Aufl. 2021, N 13 zu Art. 6 IPRG; MÜLLER-CHEN, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 21 zu Art. 6 IPRG; BUHR/GABRIEL/SCHRAMM, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 10 zu Art. 6 IPRG). Diesbezüglich hat das Bundesgericht erkannt, dass die Zulässigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung im Bereich des Erbrechts nach ganz überwiegender Auffassung bejaht wird (BGE 138 III 570 E. 3.2 mit Hinweisen). Ein Grund, die Einlassung (Art. 6 IPRG) anders zu behandeln, ist nicht ersichtlich. Nachdem Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Natur sind (so ausdrücklich BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé [LDIP] - Convention de Lugano [CL], 2011, N 3 zu Art. 86 IPRG), kann die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts auch durch eine Einlassung im Sinne der zitierten Norm begründet werden (KÜNZLE, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 19 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 86 IPRG; s. auch den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2007, in: ZR 107/2008 S. 29). Als Ausnahme davon steht einer Einlassung im Bereich des Erbrechts immerhin die Zuständigkeit des Staates entgegen, der für Grundstücke auf seinem Gebiet die ausschliessliche Zuständigkeit vorsieht (Art. 86 Abs. 2 IPRG; statt vieler: BUCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 6 IPRG). Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit, wie er dem IPRG zugrunde liegt (vgl.”
“Nachdem Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Natur sind (so ausdrücklich BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé [LDIP] - Convention de Lugano [CL], 2011, N 3 zu Art. 86 IPRG), kann die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts auch durch eine Einlassung im Sinne der zitierten Norm begründet werden (KÜNZLE, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 19 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 86 IPRG; s. auch den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2007, in: ZR 107/2008 S. 29). Als Ausnahme davon steht einer Einlassung im Bereich des Erbrechts immerhin die Zuständigkeit des Staates entgegen, der für Grundstücke auf seinem Gebiet die ausschliessliche Zuständigkeit vorsieht (Art. 86 Abs. 2 IPRG; statt vieler: BUCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 6 IPRG). Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit, wie er dem IPRG zugrunde liegt (vgl. Art. 86 Abs. 1 IPRG) und auf den es auch für die Anwendung von Art. 6 IPRG ankommt, ist nach schweizerischem Erbrecht zu qualifizieren (SCHNYDER/LIATOWITSCH/DORJEE-GOOD, in: Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. Aufl. 2021, N 86 zu Art. 10 IPRG; KÜNZLE, a.a.O., N 5 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, a.a.O, N 5 zu Art. 86 IPRG). Nach der Rechtsprechung betreffen erbrechtliche Streitigkeiten Klagen, mit denen der Bestand oder die Höhe erbrechtlicher Ansprüche geltend gemacht oder bestritten wird (BGE 137 III 369 E. 4.3; 132 III 677 E. 3.3 mit Hinweisen; Urteil 5A_313/2015 vom 26. Mai 2015 E. 4). Der Streitgegenstand bestimmt sich nach dem Klagebegehren und den zu seiner Begründung angerufenen Tatsachen (BGE 136 III 123 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Hier stellen die Beschwerdegegner das Klagebegehren, die letztwillige Verfügung des Erblassers insoweit für ungültig zu erklären, als der Beschwerdeführer als Erbe eingesetzt bzw. in irgendeiner anderen Form begünstigt wurde; eventualiter verlangen sie festzustellen, dass der Beschwerdegegner als Erbe von der Erbschaft des Erblassers ausgeschlossen bzw.”
Die stillschweigende Einlassung begründet die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts nur dann zwingend, wenn ein qualifizierter Bezug zur Schweiz im Sinne von Art. 5 Abs. 3 IPRG vorliegt. Art. 5 Abs. 3 IPRG erlaubt dem Gericht jedoch, seine Zuständigkeit auch weitergehend anzunehmen; ebenso kann es seine Kompetenz ablehnen, soweit Art. 5 Abs. 3 IPRG nicht gebietet, die Sache anzunehmen.
“Ce n'est qu'en présence d'un lien qualifié avec la Suisse, tel que défini par l'art. 5 al. 3 LDIP, que la prorogation de for s'impose à ce tribunal (ANDREAS BUCHER, in Commentaire romand, 2011, n° 6 ad art. 6 LDIP; ANTON K. SCHNYDER, Das neue IPR-Gesetz [...], 2e éd. 1990, p. 24 n. 5). La doctrine souligne encore que l'art. 5 al. 3 LDIP autorise le juge à se montrer plus large et accepter sa compétence dans d'autres hypothèses que celles qui sont indiquées (Paul VOLKEN, IPRG Kommentar, 1993, n° 40 ad art. 5 LDIP; Bucher, op. cit., n° 40 ad art. 5 LDIP; Hans Ulrich WALDER, Einführung in das Internationale Zivilprozessrecht der Schweiz, 1989, § 5 ch. 23). La référence à l'art. 5 al. 3 LDIP, contenue à l'art. 6 LDIP, obéit à la même logique (cf. Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7). Le tribunal devant lequel le défendeur procède sans formuler de réserve dispose de la faculté de décliner sa compétence, à tout le moins dans la mesure où l'art. 5 al. 3 LDIP ne lui commande pas de se saisir de l'affaire (VASELLA/KUNZ, op. cit., n° 17 ad art. 6 LDIP; Bucher, op. cit., n° 6 ad art. 6 LDIP). Là encore, il s'agit de conditions minimales qui imposent au tribunal d'entrer en matière, s'il y a acceptation tacite du for par le défendeur; ceci signifie que, si elles ne sont pas réalisées, le tribunal devant lequel le défendeur procède sans faire de réserve peut tout de même se déclarer compétent ratione loci (DUTOIT/BONOMI, op. cit., ch. 5 ad art. 6 LDIP; VOLKEN, op. cit., n° 8 ad art. 6 LDIP).”
Die vorbehaltlose Einlassung kann örtliche oder internationale Zuständigkeitsfragen heilbar machen. Fehlt jedoch endgültig eine erforderliche Prozessvoraussetzung, ist Nichteintreten geboten; wird trotz Bestehens dieses Mangels in der Sache entschieden, kann das Urteil schwerwiegende Mängel aufweisen oder gar nichtig sein.
“Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Ergeht trotz Fehlens einer Prozessvoraussetzung kein Nichteintretensentscheid, sondern ein Urteil in der Sache, kann dieses deswegen an schwerwiegenden Mängeln leiden und unter Umständen gar nichtig sein (BGE 140 III 227 E. 3.3; 137 III 217 E. 2.4.3 mit Hinweisen). Es gilt indessen in Bezug auf die in Frage stehende Prozessvoraussetzung zu differenzieren, zumal beispielsweise bezüglich der örtlichen Zuständigkeit in gewissen Fällen eine Einlassung denkbar ist (Art. 24 LugÜ; Art. 6 IPRG und Art. 18 ZPO; FABIENNE HOHL, Procédure civile, Bd. 1, 2. Aufl. 2016, S. 111 Rz. 598 f.; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Was das Rechtsschutzinteresse betrifft, darf aus der Rechtsprechung, wonach Tatsachen, die sich nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben (echte Noven), ausnahmsweise zu berücksichtigen sind, wenn es um die Sachurteilsvoraussetzungen vor Bundesgericht geht, nicht abgeleitet werden, es sei in einem der Verhandlungsmaxime unterliegenden Zivilprozess einer Partei gestattet, Umstände, die ihr schon im kantonalen Verfahren bekannt waren und die gegen ein Rechtsschutzinteresse der Gegenpartei sprechen, erstmals vor Bundesgericht vorzubringen (Urteil des Bundesgerichts 4A_50/2019 vom 28. Mai 2019 E. 4.2 f.). Dies erklärt sich aus der Funktion des Rechtsschutzinteresses, dass die Parteien den Staat nicht mit unnötigen Prozessen belasten sollen (GEHRI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl.”
Die genannten Stellen sind dogmatische Kommentare (z. B. Bucher, Volken) und stellen keine richterliche Rechtsprechung dar; die zitierte Quelle verweist als solche auf diese wissenschaftliche Literatur.
“3 LDIP autorise le juge à se montrer plus large et accepter sa compétence dans d'autres hypothèses que celles qui sont indiquées (Paul VOLKEN, IPRG Kommentar, 1993, n° 40 ad art. 5 LDIP; Bucher, op. cit., n° 40 ad art. 5 LDIP; Hans Ulrich WALDER, Einführung in das Internationale Zivilprozessrecht der Schweiz, 1989, § 5 ch. 23). La référence à l'art. 5 al. 3 LDIP, contenue à l'art. 6 LDIP, obéit à la même logique (cf. Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7). Le tribunal devant lequel le défendeur procède sans formuler de réserve dispose de la faculté de décliner sa compétence, à tout le moins dans la mesure où l'art. 5 al. 3 LDIP ne lui commande pas de se saisir de l'affaire (VASELLA/KUNZ, op. cit., n° 17 ad art. 6 LDIP; Bucher, op. cit., n° 6 ad art. 6 LDIP). Là encore, il s'agit de conditions minimales qui imposent au tribunal d'entrer en matière, s'il y a acceptation tacite du for par le défendeur; ceci signifie que, si elles ne sont pas réalisées, le tribunal devant lequel le défendeur procède sans faire de réserve peut tout de même se déclarer compétent ratione loci (DUTOIT/BONOMI, op. cit., ch. 5 ad art. 6 LDIP; VOLKEN, op. cit., n° 8 ad art. 6 LDIP).”
Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit ist im Sinne von Art. 6 IPRG nach schweizerischem Erbrecht zu qualifizieren. Als erbrechtliche Streitigkeiten gelten demnach Klagen, mit denen der Bestand oder die Höhe erbrechtlicher Ansprüche geltend gemacht oder bestritten wird; der Streitgegenstand bestimmt sich nach dem Klagebegehren und den zur Begründung angerufenen Tatsachen.
“2 mit Hinweisen). Ein Grund, die Einlassung (Art. 6 IPRG) anders zu behandeln, ist nicht ersichtlich. Nachdem Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Natur sind (so ausdrücklich BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé [LDIP] - Convention de Lugano [CL], 2011, N 3 zu Art. 86 IPRG), kann die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts auch durch eine Einlassung im Sinne der zitierten Norm begründet werden (KÜNZLE, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 19 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 86 IPRG; s. auch den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2007, in: ZR 107/2008 S. 29). Als Ausnahme davon steht einer Einlassung im Bereich des Erbrechts immerhin die Zuständigkeit des Staates entgegen, der für Grundstücke auf seinem Gebiet die ausschliessliche Zuständigkeit vorsieht (Art. 86 Abs. 2 IPRG; statt vieler: BUCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 6 IPRG). Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit, wie er dem IPRG zugrunde liegt (vgl. Art. 86 Abs. 1 IPRG) und auf den es auch für die Anwendung von Art. 6 IPRG ankommt, ist nach schweizerischem Erbrecht zu qualifizieren (SCHNYDER/LIATOWITSCH/DORJEE-GOOD, in: Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. Aufl. 2021, N 86 zu Art. 10 IPRG; KÜNZLE, a.a.O., N 5 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, a.a.O, N 5 zu Art. 86 IPRG). Nach der Rechtsprechung betreffen erbrechtliche Streitigkeiten Klagen, mit denen der Bestand oder die Höhe erbrechtlicher Ansprüche geltend gemacht oder bestritten wird (BGE 137 III 369 E. 4.3; 132 III 677 E. 3.3 mit Hinweisen; Urteil 5A_313/2015 vom 26. Mai 2015 E. 4). Der Streitgegenstand bestimmt sich nach dem Klagebegehren und den zu seiner Begründung angerufenen Tatsachen (BGE 136 III 123 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Hier stellen die Beschwerdegegner das Klagebegehren, die letztwillige Verfügung des Erblassers insoweit für ungültig zu erklären, als der Beschwerdeführer als Erbe eingesetzt bzw.”
“Nachdem Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Natur sind (so ausdrücklich BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé [LDIP] - Convention de Lugano [CL], 2011, N 3 zu Art. 86 IPRG), kann die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts auch durch eine Einlassung im Sinne der zitierten Norm begründet werden (KÜNZLE, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 19 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 86 IPRG; s. auch den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2007, in: ZR 107/2008 S. 29). Als Ausnahme davon steht einer Einlassung im Bereich des Erbrechts immerhin die Zuständigkeit des Staates entgegen, der für Grundstücke auf seinem Gebiet die ausschliessliche Zuständigkeit vorsieht (Art. 86 Abs. 2 IPRG; statt vieler: BUCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 6 IPRG). Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit, wie er dem IPRG zugrunde liegt (vgl. Art. 86 Abs. 1 IPRG) und auf den es auch für die Anwendung von Art. 6 IPRG ankommt, ist nach schweizerischem Erbrecht zu qualifizieren (SCHNYDER/LIATOWITSCH/DORJEE-GOOD, in: Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. Aufl. 2021, N 86 zu Art. 10 IPRG; KÜNZLE, a.a.O., N 5 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, a.a.O, N 5 zu Art. 86 IPRG). Nach der Rechtsprechung betreffen erbrechtliche Streitigkeiten Klagen, mit denen der Bestand oder die Höhe erbrechtlicher Ansprüche geltend gemacht oder bestritten wird (BGE 137 III 369 E. 4.3; 132 III 677 E. 3.3 mit Hinweisen; Urteil 5A_313/2015 vom 26. Mai 2015 E. 4). Der Streitgegenstand bestimmt sich nach dem Klagebegehren und den zu seiner Begründung angerufenen Tatsachen (BGE 136 III 123 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Hier stellen die Beschwerdegegner das Klagebegehren, die letztwillige Verfügung des Erblassers insoweit für ungültig zu erklären, als der Beschwerdeführer als Erbe eingesetzt bzw. in irgendeiner anderen Form begünstigt wurde; eventualiter verlangen sie festzustellen, dass der Beschwerdegegner als Erbe von der Erbschaft des Erblassers ausgeschlossen bzw.”
Art. 6 IPRG betrifft sowohl die internationale (generelle) als auch die lokale Zuständigkeit des angerufenen Gerichts.
“Cette disposition concerne tout à la fois la compétence internationale (ou générale) et locale du tribunal saisi (Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7; VASELLA/KUNZ, in Commentaire bâlois, 4e éd. 2021, n° 5 et n° 18 ad art. 6 LDIP; HANS REISER, Gerichtsstandsvereinbarungen nach dem IPR-Gesetz, Zurich 1989, p. 29).”
Vorbehaltlose Einlassung nach Art. 6 IPRG liegt vor, wenn sich die beklagte Partei durch prozessuale Handlungen der Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts unterwirft; dies ist namentlich der Fall, wenn sie in der Klageantwort die internationale Zuständigkeit nicht bestreitet oder diese ausdrücklich anerkennt.
“2 lit. a IPRG). Infolge Missachtung der verfahrensbezogenen persönlichen An- wesenheits- und Teilnahmerechte durch das US-Gericht habe er sich auch nicht in Anwendung von Art. 65 Abs. 2 lit. b IPRG vorbehaltslos der Zuständigkeit dessel- ben unterworfen, womit es insgesamt an der indirekten Zuständigkeit mangle (Urk. 23 Rz. 24). 2.2.Hat einzig die klagende Partei Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Staat, in welchem ein Scheidungsurteil ergangen ist, so ist der Entscheid in der Schweiz nur anerkennungsfähig, wenn der beklagte Ehegatte entweder den Wohn- sitz nicht in der Schweiz hatte (Art. 65 Abs. 2 lit. a IPRG) oder sich der Zuständigkeit des ausländischen Gerichts vorbehaltlos unterworfen hat (Art. 65 Abs. 2 lit. b IPRG) oder mit der Anerkennung in der Schweiz einverstanden ist (Art. 65 Abs. 2 lit. c IPRG). Die vorbehaltlose Unterwerfung i.S.v. Art. 65 Abs. 2 lit. b IPRG ist zwar - 8 - keine Einlassung gemäss Art. 6 IPRG, ist jedoch nach den gleichen Kriterien zu beurteilen (ZK IPRG-Widmer Lüchinger, Art. 65 N 36), wobei eine Einlassung ins- besondere vorliegt, wenn die beklagte Partei eine Klageantwort erstattet, ohne da- bei gleichzeitig die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts zu bestreiten (BSK IPRG-Vasella/Kunz, Art. 6 N 6). 2.3.Wann der Gesuchsgegner genau seinen Wohnsitz von den USA in die Schweiz verlegt hat, ist nicht ausgewiesen. Das US-Urteil ist in diesem Punkt so- dann auch widersprüchlich. So hält es fest, dass der Gesuchsgegner zur Zeit der Klageeinleitung am 6. Februar 2007 in Florida gewohnt habe (Urk. 4/3 Beilage 1 S. 2 Ziff. 4.b.ii.). An anderer Stelle, wo es um die elterliche Sorge geht, ist jedoch zu lesen, dass der Gesuchsgegner das minderjährige Kind zuletzt im September 2006 gesehen habe und er sich seit diesem Zeitpunkt in der Schweiz aufhalte (Urk. 4/3 Beilage 1 S. 3 Ziff. 8.a.). Die Frage, wo der Gesuchsgegner zum Zeitpunkt der Klageerhebung am 6.”
“Nach alledem bleibt es bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, dass sich der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 6 IPRG auf das Verfahren vor dem Bezirksgericht einliess, indem er in seiner Klageantwort vom 22. November 2010 die internationale Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ausdrücklich anerkannte. Die dagegen erhobenen Beanstandungen des Beschwerdeführers sind unbegründet. Der angefochtene Entscheid hat mit dieser Begründung Bestand. Deshalb erübrigen sich Erwägungen zu denjenigen Teilen der Beschwerde, in denen sich der Beschwerdeführer dagegen wehrt, dass das Bezirksgericht auch gestützt auf Art. 86 Abs. 1 IPRG zuständig war (E. 4.1 und 4.2). Soweit der Beschwerdeführer daran festhält, auf die Klage nicht einzutreten (s. Sachverhalt Bst. C.a), erweist sich seine Beschwerde als unbegründet.”
“Zuständigkeit Die Klägerin hat ihren Sitz in den D._____, die Beklagte den ihrigen im Iran, wo- mit ein internationales Verhältnis vorliegt. In Ziffer 14 des Service Contract haben die Parteien die Gerichte in Zürich als zuständig vereinbart ("any competent courts of justice in Zurich, Switzerland", act. 3/2 Ziff. 14). Damit liegt eine zulässi- ge Vereinbarung der internationalen und örtlichen Zuständigkeit vor (Art. 1 Abs. 2 IPRG e contrario i.V.m. Art. 5 Abs. 1 und 3 IPRG). Die Beklagte hat sich zudem vorbehaltlos auf das Verfahren eingelassen (act. 21 Rz. 3; Art. 1 Abs. 2 IPRG e contrario i.V.m. Art. 6 IPRG i.V.m. Art. 5 Abs. 3 lit. b IPRG). Die sachliche Zustän- digkeit ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG. - 7 -”
Soweit die Streitigkeit vermögensrechtlicher Natur ist, kann die örtliche Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte auf Art. 6 IPRG gestützt werden.
“Vu ce qui précède, et bien que la compétence (internationale) ratione loci des tribunaux suisses ne soit pas contestée, il convient de relever que cette compétence ne peut être admise sur la base de l'art. 64 al. 1bis LDIP, comme l'ont retenu les juges genevois. Selon l'art. 64 al. 1 aLDIP, les tribunaux suisses sont compétents pour connaître d'une action en complément ou en modification d'un jugement de divorce ou de séparation de corps s'ils ont prononcé ce jugement ou s'ils sont compétents en vertu des art. 59 ou 60 LDIP, sous réserve des dispositions sur la protection des mineurs (art. 85 LDIP). Aucune de ces conditions n'est ici remplie. La compétence locale du juge suisse peut cependant être admise tant en application de l'art. 6 LDIP, dès lors que la procédure a trait à une matière patrimoniale, que de l'art. 3 LDIP (notamment: ANDREAS BUCHER, in Commentaire romand, Loi sur le droit international privé, 2011, n° s 16 et 17 ad art. 64 LDIP; BERNARD DUTOIT, Droit international privé suisse, 5e éd. 2016, n° 4 ad art. 64 LDIP; AUDREY LEUBA, Le partage de la prévoyance professionnelle dans le cadre d'un divorce comportant des éléments d'extranéité, in Le droit civil dans le contexte international, 2012, p. 109 ss, 112/113; GIAN PAOLO ROMANO, Aspects de droit international privé de la réforme de la prévoyance professionnelle, in FamPra.ch 2017, p. 57 ss, 62).”
Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche sind vermögensrechtlicher Natur. Damit kann die vorbehaltlose Einlassung nach Art. 6 IPRG die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts begründen.
“Die These, dass der Streit um die Erbenstellung des Beschwerdeführers eine Statusfrage beschlage, vermag nicht zu überzeugen. Der Begriff der vermögensrechtlichen Streitigkeit in Art. 6 IPRG entspricht inhaltlich demjenigen des vermögensrechtlichen Anspruchs, wie er in Art. 5 Abs. 1 IPRG betreffend die Gerichtsstandsvereinbarung verwendet wird (VASELLA/KUNZ, in: Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. Aufl. 2021, N 13 zu Art. 6 IPRG; MÜLLER-CHEN, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 21 zu Art. 6 IPRG; BUHR/GABRIEL/SCHRAMM, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 10 zu Art. 6 IPRG). Diesbezüglich hat das Bundesgericht erkannt, dass die Zulässigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung im Bereich des Erbrechts nach ganz überwiegender Auffassung bejaht wird (BGE 138 III 570 E. 3.2 mit Hinweisen). Ein Grund, die Einlassung (Art. 6 IPRG) anders zu behandeln, ist nicht ersichtlich. Nachdem Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Natur sind (so ausdrücklich BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé [LDIP] - Convention de Lugano [CL], 2011, N 3 zu Art. 86 IPRG), kann die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts auch durch eine Einlassung im Sinne der zitierten Norm begründet werden (KÜNZLE, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 19 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 86 IPRG; s. auch den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2007, in: ZR 107/2008 S. 29). Als Ausnahme davon steht einer Einlassung im Bereich des Erbrechts immerhin die Zuständigkeit des Staates entgegen, der für Grundstücke auf seinem Gebiet die ausschliessliche Zuständigkeit vorsieht (Art. 86 Abs. 2 IPRG; statt vieler: BUCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 6 IPRG). Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit, wie er dem IPRG zugrunde liegt (vgl.”
“Nachdem Streitigkeiten um erbrechtliche Ansprüche vermögensrechtlicher Natur sind (so ausdrücklich BUCHER, in: Commentaire romand, Loi sur le droit international privé [LDIP] - Convention de Lugano [CL], 2011, N 3 zu Art. 86 IPRG), kann die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts auch durch eine Einlassung im Sinne der zitierten Norm begründet werden (KÜNZLE, in: Zürcher Kommentar zum IPRG, 3. Aufl. 2018, Bd. I, N 19 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, in: CHK Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 3. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 86 IPRG; s. auch den Beschluss des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Mai 2007, in: ZR 107/2008 S. 29). Als Ausnahme davon steht einer Einlassung im Bereich des Erbrechts immerhin die Zuständigkeit des Staates entgegen, der für Grundstücke auf seinem Gebiet die ausschliessliche Zuständigkeit vorsieht (Art. 86 Abs. 2 IPRG; statt vieler: BUCHER, a.a.O., N 5 zu Art. 6 IPRG). Der Begriff der erbrechtlichen Streitigkeit, wie er dem IPRG zugrunde liegt (vgl. Art. 86 Abs. 1 IPRG) und auf den es auch für die Anwendung von Art. 6 IPRG ankommt, ist nach schweizerischem Erbrecht zu qualifizieren (SCHNYDER/LIATOWITSCH/DORJEE-GOOD, in: Basler Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. Aufl. 2021, N 86 zu Art. 10 IPRG; KÜNZLE, a.a.O., N 5 zu Art. 86 IPRG; GÖKSU, a.a.O, N 5 zu Art. 86 IPRG). Nach der Rechtsprechung betreffen erbrechtliche Streitigkeiten Klagen, mit denen der Bestand oder die Höhe erbrechtlicher Ansprüche geltend gemacht oder bestritten wird (BGE 137 III 369 E. 4.3; 132 III 677 E. 3.3 mit Hinweisen; Urteil 5A_313/2015 vom 26. Mai 2015 E. 4). Der Streitgegenstand bestimmt sich nach dem Klagebegehren und den zu seiner Begründung angerufenen Tatsachen (BGE 136 III 123 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Hier stellen die Beschwerdegegner das Klagebegehren, die letztwillige Verfügung des Erblassers insoweit für ungültig zu erklären, als der Beschwerdeführer als Erbe eingesetzt bzw. in irgendeiner anderen Form begünstigt wurde; eventualiter verlangen sie festzustellen, dass der Beschwerdegegner als Erbe von der Erbschaft des Erblassers ausgeschlossen bzw.”
Bei Personenstands‑ oder Sorgerechtsfragen (Statusfragen) ist eine vorbehaltlose Einlassung nach Art. 6 IPRG im Regelfall ausgeschlossen; eine solche Einlassung begründet keine Zuständigkeit der schweizerischen Behörden. Ein akzeptiertes Einlassen kommt nach der Rechtsprechung grundsätzlich nur für (streitige) vermögensrechtliche Ansprüche in Betracht.
“Le fait que l'intimée ait consenti - de manière tacite dans sa réponse à la demande reconventionnelle qui ne contenait aucune réserve sur ce point, puis de manière expresse lors de l'audience de plaidoiries finales du Tribunal ainsi que dans sa réponse à l'appel - à ce que les autorités genevoises restent saisies de la question de l'attribution des droits parentaux vis-à-vis de B______, ne permet pas de déroger à l'art. 5 par. 2 CLaH96. Conformément à l'art. 10 CLaH96, un tel consentement ne pourrait en effet fonder une compétence des autorités genevoises pour statuer sur les droits parentaux que dans l'hypothèse où celles-ci auraient été saisies d'une demande de divorce et auraient considéré l'exercice de cette compétence comme conforme à l'intérêt supérieur du mineur. Or, aucune de ces conditions n'est réalisée dans le cas présent. Il sera précisé à toutes fins utiles que la solution aurait été la même si le cas avait été examiné sous l'angle de la LDIP. En matière familiale, une acceptation tacite du for au sens de l'art. 6 LDIP (ou de l'art. 18 CLug; cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_594/2009 du 27 juillet 2010 consid. 2.1) n'est en effet envisageable que pour les contestations pécuniaires. Elle est en revanche exclue pour les questions concernant le statut des personnes ("nicht zulässig bei Statusfragen"; Vasella/Kunz, BSK-IPRG, 4ème éd. 2021, n. 13 ad art. 6 LDIP), et donc également pour la réglementation des droits parentaux. Il ne résulte pas non plus du dossier que les autorités françaises auraient demandé aux juridictions genevoises de statuer sur les droits parentaux vis-à-vis de B______ au motif que celles-ci seraient mieux à même d'apprécier quelle solution correspondrait le mieux à son intérêt. Alors qu'elle est représentée par un conseil, l'intimée ne prétend pas non plus avoir demandé au Tribunal d'intervenir en ce sens auprès desdites autorités, au motif qu'un maintien de la compétence à Genève aurait été dans l'intérêt de son fils. Les conditions permettant de retenir une perpetuatio fori en application des art.”
Eine stillschweigende Einlassung im Sinne von Art. 6 IPRG begründet nach der Rechtsprechung nur eine Zuständigkeit für vermögensrechtliche Streitigkeiten; für Statusfragen (z. B. die Regelung elterlicher Sorge) ist sie ausgeschlossen.
“Le fait que l'intimée ait consenti - de manière tacite dans sa réponse à la demande reconventionnelle qui ne contenait aucune réserve sur ce point, puis de manière expresse lors de l'audience de plaidoiries finales du Tribunal ainsi que dans sa réponse à l'appel - à ce que les autorités genevoises restent saisies de la question de l'attribution des droits parentaux vis-à-vis de B______, ne permet pas de déroger à l'art. 5 par. 2 CLaH96. Conformément à l'art. 10 CLaH96, un tel consentement ne pourrait en effet fonder une compétence des autorités genevoises pour statuer sur les droits parentaux que dans l'hypothèse où celles-ci auraient été saisies d'une demande de divorce et auraient considéré l'exercice de cette compétence comme conforme à l'intérêt supérieur du mineur. Or, aucune de ces conditions n'est réalisée dans le cas présent. Il sera précisé à toutes fins utiles que la solution aurait été la même si le cas avait été examiné sous l'angle de la LDIP. En matière familiale, une acceptation tacite du for au sens de l'art. 6 LDIP (ou de l'art. 18 CLug; cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_594/2009 du 27 juillet 2010 consid. 2.1) n'est en effet envisageable que pour les contestations pécuniaires. Elle est en revanche exclue pour les questions concernant le statut des personnes ("nicht zulässig bei Statusfragen"; Vasella/Kunz, BSK-IPRG, 4ème éd. 2021, n. 13 ad art. 6 LDIP), et donc également pour la réglementation des droits parentaux. Il ne résulte pas non plus du dossier que les autorités françaises auraient demandé aux juridictions genevoises de statuer sur les droits parentaux vis-à-vis de B______ au motif que celles-ci seraient mieux à même d'apprécier quelle solution correspondrait le mieux à son intérêt. Alors qu'elle est représentée par un conseil, l'intimée ne prétend pas non plus avoir demandé au Tribunal d'intervenir en ce sens auprès desdites autorités, au motif qu'un maintien de la compétence à Genève aurait été dans l'intérêt de son fils. Les conditions permettant de retenir une perpetuatio fori en application des art. 8 et 9 CLaH96 ne sont dès lors, en tout état de cause, pas non plus réalisées. Le Tribunal a dès lors retenu à juste titre qu'il n'était pas compétent pour statuer sur la question de l'autorité parentale et de la garde de B______, de sorte que le chiffre 1 du dispositif du jugement entrepris sera confirmé. Les conséquences de cette scission de compétence pour régler les droits parentaux et la contribution à l'entretien de l'enfant seront examinées ci-après (cf.”
Art. 6 IPRG bewirkt in vermögensrechtlichen Streitigkeiten, dass die vorbehaltlose Einlassung des Beklagten die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts begründet. Das Gericht hat jedoch die Befugnis, seine Zuständigkeit abzulehnen, jedenfalls soweit Art. 5 Abs. 3 IPRG ihm nicht vorschreibt, die Sache zu übernehmen. Die Rechtsprechung betont zugleich, dass die Vorschrift minimale Bedingungen formuliert, die ein Gericht zum Eintritt in die Sache verpflichten, und dass das Gericht in gewissen Konstellationen auch weitergehend Zuständigkeit annehmen kann.
“L'art. 6 LDIP prévoit qu'en matière patrimoniale, le tribunal devant lequel la partie défenderesse procède au fond sans faire de réserve est compétent, à moins qu'il ne décline sa compétence dans la mesure où l'art. 5 al. 3 LDIP le lui permet.”
“3 LDIP autorise le juge à se montrer plus large et accepter sa compétence dans d'autres hypothèses que celles qui sont indiquées (Paul VOLKEN, IPRG Kommentar, 1993, n° 40 ad art. 5 LDIP; Bucher, op. cit., n° 40 ad art. 5 LDIP; Hans Ulrich WALDER, Einführung in das Internationale Zivilprozessrecht der Schweiz, 1989, § 5 ch. 23). La référence à l'art. 5 al. 3 LDIP, contenue à l'art. 6 LDIP, obéit à la même logique (cf. Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7). Le tribunal devant lequel le défendeur procède sans formuler de réserve dispose de la faculté de décliner sa compétence, à tout le moins dans la mesure où l'art. 5 al. 3 LDIP ne lui commande pas de se saisir de l'affaire (VASELLA/KUNZ, op. cit., n° 17 ad art. 6 LDIP; Bucher, op. cit., n° 6 ad art. 6 LDIP). Là encore, il s'agit de conditions minimales qui imposent au tribunal d'entrer en matière, s'il y a acceptation tacite du for par le défendeur; ceci signifie que, si elles ne sont pas réalisées, le tribunal devant lequel le défendeur procède sans faire de réserve peut tout de même se déclarer compétent ratione loci (DUTOIT/BONOMI, op. cit., ch. 5 ad art. 6 LDIP; VOLKEN, op. cit., n° 8 ad art. 6 LDIP).”
“3 LDIP autorise le juge à se montrer plus large et accepter sa compétence dans d'autres hypothèses que celles qui sont indiquées (Paul VOLKEN, IPRG Kommentar, 1993, n° 40 ad art. 5 LDIP; Bucher, op. cit., n° 40 ad art. 5 LDIP; Hans Ulrich WALDER, Einführung in das Internationale Zivilprozessrecht der Schweiz, 1989, § 5 ch. 23). La référence à l'art. 5 al. 3 LDIP, contenue à l'art. 6 LDIP, obéit à la même logique (cf. Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7). Le tribunal devant lequel le défendeur procède sans formuler de réserve dispose de la faculté de décliner sa compétence, à tout le moins dans la mesure où l'art. 5 al. 3 LDIP ne lui commande pas de se saisir de l'affaire (VASELLA/KUNZ, op. cit., n° 17 ad art. 6 LDIP; Bucher, op. cit., n° 6 ad art. 6 LDIP). Là encore, il s'agit de conditions minimales qui imposent au tribunal d'entrer en matière, s'il y a acceptation tacite du for par le défendeur; ceci signifie que, si elles ne sont pas réalisées, le tribunal devant lequel le défendeur procède sans faire de réserve peut tout de même se déclarer compétent ratione loci (DUTOIT/BONOMI, op. cit., ch. 5 ad art. 6 LDIP; VOLKEN, op. cit., n° 8 ad art. 6 LDIP).”
Die vorbehaltlose Einlassung begründet sowohl die internationale als auch die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts.
“Cette disposition concerne tout à la fois la compétence internationale (ou générale) et locale du tribunal saisi (Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7; VASELLA/KUNZ, in Commentaire bâlois, 4e éd. 2021, n° 5 et n° 18 ad art. 6 LDIP; HANS REISER, Gerichtsstandsvereinbarungen nach dem IPR-Gesetz, Zurich 1989, p. 29).”
“Die Gesuchstellerin hat ihren Sitz in der Republik Belarus, die Gesuchs- gegnerin ist hingegen in der Schweiz domiziliert, womit ein internationaler Sach- verhalt vorliegt und sich die örtliche Zuständigkeit nach dem IPRG richtet (BGE 135 III 185 E. 3.1 m.w.H). Da sich die Gesuchsgegnerin in ihrer Eingabe vom 1. April 2022 vorbehaltlos zur Sache äussert, hat sie sich auf das Verfahren einge- lassen, was gemäss Art. 6 IPRG ohne Weiteres zur örtlichen Zuständigkeit des hiesigen Gerichts führt.”
Die Pflicht des gewählten Schweizer Gerichts, eine vorbehaltlose Einlassung des Beklagten anzunehmen, ist nicht absolut. Nur bei Vorliegen eines qualifizierten Bezugs zur Schweiz im Sinne von Art. 5 Abs. 3 IPRG ist die Annahme der Zuständigkeit zwingend; fehlt ein solcher qualifizierter Bezug, kann das Gericht trotz vorbehaltloser Einlassung seine Zuständigkeit ablehnen.
“En soi, l'obligation faite au tribunal suisse élu d'accepter la prorogation de for valable au fond et à la forme n'est donc pas absolue, même si la pratique ne le reflète pas (DUTOIT/BONOMI, Droit international privé suisse: commentaire de la loi fédérale du 18 décembre 1987, 6ème éd. 2022, ch. 14 ad art. 5 LDIP). Ce n'est qu'en présence d'un lien qualifié avec la Suisse, tel que défini par l'art. 5 al. 3 LDIP, que la prorogation de for s'impose à ce tribunal (ANDREAS BUCHER, in Commentaire romand, 2011, n° 6 ad art. 6 LDIP; ANTON K. SCHNYDER, Das neue IPR-Gesetz [...], 2e éd. 1990, p. 24 n. 5). La doctrine souligne encore que l'art. 5 al. 3 LDIP autorise le juge à se montrer plus large et accepter sa compétence dans d'autres hypothèses que celles qui sont indiquées (Paul VOLKEN, IPRG Kommentar, 1993, n° 40 ad art. 5 LDIP; Bucher, op. cit., n° 40 ad art. 5 LDIP; Hans Ulrich WALDER, Einführung in das Internationale Zivilprozessrecht der Schweiz, 1989, § 5 ch. 23). La référence à l'art. 5 al. 3 LDIP, contenue à l'art. 6 LDIP, obéit à la même logique (cf. Message précité, FF 1983 I 293 ch. 213.7). Le tribunal devant lequel le défendeur procède sans formuler de réserve dispose de la faculté de décliner sa compétence, à tout le moins dans la mesure où l'art. 5 al. 3 LDIP ne lui commande pas de se saisir de l'affaire (VASELLA/KUNZ, op. cit., n° 17 ad art. 6 LDIP; Bucher, op. cit., n° 6 ad art. 6 LDIP). Là encore, il s'agit de conditions minimales qui imposent au tribunal d'entrer en matière, s'il y a acceptation tacite du for par le défendeur; ceci signifie que, si elles ne sont pas réalisées, le tribunal devant lequel le défendeur procède sans faire de réserve peut tout de même se déclarer compétent ratione loci (DUTOIT/BONOMI, op. cit., ch. 5 ad art. 6 LDIP; VOLKEN, op. cit., n° 8 ad art. 6 LDIP).”
Eine vorbehaltlose Einlassung im Sinn von Art. 6 IPRG kann durch prozessuales Verhalten erfolgen. Das Entscheidungsbild zeigt, dass das Unterlassen, die Zuständigkeit des angerufenen schweizerischen Gerichts im Rahmen eines Gesuchs um Schiedsrichterbestellung (Nominierungsverfahren) anzufechten, als tacite acceptance bzw. als vorbehaltlose Einlassung i.S.v. Art. 6 gewertet werden kann und damit die Zuständigkeit begründet.
“________ a interjeté un recours au niveau cantonal contre l'ordonnance du 31 octobre 2022. B.b. Par jugement du 13 février 2023, rectifié ultérieurement sur requête de X.________, le Tribunal de première instance, indiquant statuer " en instance unique et par voie de procédure sommaire ", a confirmé A.________ et B.________ " à titre de coarbitres dans la procédure d'arbitrage commercial international ad hoc initiée en 2019 et opposant, d'une part, X.________, à, d'autre part, l'État N.________ et Y.________ en liquidation, respectivement Z.________". Il a mis les frais de la procédure conjointement à la charge de Z.________ et de l'État N.________ et les a condamnés solidairement à payer à X.________ un montant de 10'000 fr. à titre de dépens. En bref, le Tribunal de première instance a considéré que sa compétence ratione loci, fondée sur l'art. 3 LDIP (for de nécessité), n'avait pas été remise en cause par les intimés à la requête en nomination d'arbitres, si bien qu'il y avait eu acceptation tacite de leur part au sens de l'art. 6 LDIP. Le Tribunal de première instance a ensuite examiné la question de l'immunité juridictionnelle de l'État N.________ Il l'a fait sur la base de l'art. 17 de la Convention des Nations Unies du 2 décembre 2004 sur les immunités juridictionnelles des États et de leurs biens (publiée in FF 2009 1481 ss; ci-après: la CNUIJE) - traité ratifié par la Suisse mais non encore en vigueur - en tant qu'expression du droit international coutumier. Au terme de son analyse, il a jugé que l'application de cette disposition, en vertu de laquelle un État ne peut pas invoquer son immunité de juridiction devant les tribunaux d'un autre État dans une procédure se rapportant à un arbitrage lorsqu'il a conclu par écrit un accord avec un sujet de droit étranger en vue de soumettre à l'arbitrage des contestations relatives à une transaction commerciale, faisait obstacle à ce que l'État N.________ puisse se prévaloir avec succès de son immunité juridictionnelle. Se fondant ensuite sur l'art. 179 LDIP, le Tribunal de première instance a estimé qu'il lui appartenait de permettre à la procédure arbitrale d'aller de l'avant.”
“________ a interjeté un recours au niveau cantonal contre l'ordonnance du 31 octobre 2022. B.b. Par jugement du 13 février 2023, rectifié ultérieurement sur requête de X.________, le Tribunal de première instance, indiquant statuer " en instance unique et par voie de procédure sommaire ", a confirmé A.________ et B.________ " à titre de coarbitres dans la procédure d'arbitrage commercial international ad hoc initiée en 2019 et opposant, d'une part, X.________, à, d'autre part, l'État N.________ et Y.________ en liquidation, respectivement Z.________". Il a mis les frais de la procédure conjointement à la charge de Z.________ et de l'État N.________ et les a condamnés solidairement à payer à X.________ un montant de 10'000 fr. à titre de dépens. En bref, le Tribunal de première instance a considéré que sa compétence ratione loci, fondée sur l'art. 3 LDIP (for de nécessité), n'avait pas été remise en cause par les intimés à la requête en nomination d'arbitres, si bien qu'il y avait eu acceptation tacite de leur part au sens de l'art. 6 LDIP. Le Tribunal de première instance a ensuite examiné la question de l'immunité juridictionnelle de l'État N.________ Il l'a fait sur la base de l'art. 17 de la Convention des Nations Unies du 2 décembre 2004 sur les immunités juridictionnelles des États et de leurs biens (publiée in FF 2009 1481 ss; ci-après: la CNUIJE) - traité ratifié par la Suisse mais non encore en vigueur - en tant qu'expression du droit international coutumier. Au terme de son analyse, il a jugé que l'application de cette disposition, en vertu de laquelle un État ne peut pas invoquer son immunité de juridiction devant les tribunaux d'un autre État dans une procédure se rapportant à un arbitrage lorsqu'il a conclu par écrit un accord avec un sujet de droit étranger en vue de soumettre à l'arbitrage des contestations relatives à une transaction commerciale, faisait obstacle à ce que l'État N.________ puisse se prévaloir avec succès de son immunité juridictionnelle. Se fondant ensuite sur l'art. 179 LDIP, le Tribunal de première instance a estimé qu'il lui appartenait de permettre à la procédure arbitrale d'aller de l'avant.”
Für personenstands‑ und familienrechtliche Statusfragen (etwa die Regelung der elterlichen Sorge) kommt eine stillschweigende Einlassung im Sinne von Art. 6 IPRG nicht in Betracht; ein Einverständnis der Partei begründet für solche Statusfragen keine Zuständigkeit der schweizerischen Behörden.
“Le fait que l'intimée ait consenti - de manière tacite dans sa réponse à la demande reconventionnelle qui ne contenait aucune réserve sur ce point, puis de manière expresse lors de l'audience de plaidoiries finales du Tribunal ainsi que dans sa réponse à l'appel - à ce que les autorités genevoises restent saisies de la question de l'attribution des droits parentaux vis-à-vis de B______, ne permet pas de déroger à l'art. 5 par. 2 CLaH96. Conformément à l'art. 10 CLaH96, un tel consentement ne pourrait en effet fonder une compétence des autorités genevoises pour statuer sur les droits parentaux que dans l'hypothèse où celles-ci auraient été saisies d'une demande de divorce et auraient considéré l'exercice de cette compétence comme conforme à l'intérêt supérieur du mineur. Or, aucune de ces conditions n'est réalisée dans le cas présent. Il sera précisé à toutes fins utiles que la solution aurait été la même si le cas avait été examiné sous l'angle de la LDIP. En matière familiale, une acceptation tacite du for au sens de l'art. 6 LDIP (ou de l'art. 18 CLug; cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_594/2009 du 27 juillet 2010 consid. 2.1) n'est en effet envisageable que pour les contestations pécuniaires. Elle est en revanche exclue pour les questions concernant le statut des personnes ("nicht zulässig bei Statusfragen"; Vasella/Kunz, BSK-IPRG, 4ème éd. 2021, n. 13 ad art. 6 LDIP), et donc également pour la réglementation des droits parentaux. Il ne résulte pas non plus du dossier que les autorités françaises auraient demandé aux juridictions genevoises de statuer sur les droits parentaux vis-à-vis de B______ au motif que celles-ci seraient mieux à même d'apprécier quelle solution correspondrait le mieux à son intérêt. Alors qu'elle est représentée par un conseil, l'intimée ne prétend pas non plus avoir demandé au Tribunal d'intervenir en ce sens auprès desdites autorités, au motif qu'un maintien de la compétence à Genève aurait été dans l'intérêt de son fils. Les conditions permettant de retenir une perpetuatio fori en application des art. 8 et 9 CLaH96 ne sont dès lors, en tout état de cause, pas non plus réalisées. Le Tribunal a dès lors retenu à juste titre qu'il n'était pas compétent pour statuer sur la question de l'autorité parentale et de la garde de B______, de sorte que le chiffre 1 du dispositif du jugement entrepris sera confirmé. Les conséquences de cette scission de compétence pour régler les droits parentaux et la contribution à l'entretien de l'enfant seront examinées ci-après (cf.”
“Le fait que l'intimée ait consenti - de manière tacite dans sa réponse à la demande reconventionnelle qui ne contenait aucune réserve sur ce point, puis de manière expresse lors de l'audience de plaidoiries finales du Tribunal ainsi que dans sa réponse à l'appel - à ce que les autorités genevoises restent saisies de la question de l'attribution des droits parentaux vis-à-vis de B______, ne permet pas de déroger à l'art. 5 par. 2 CLaH96. Conformément à l'art. 10 CLaH96, un tel consentement ne pourrait en effet fonder une compétence des autorités genevoises pour statuer sur les droits parentaux que dans l'hypothèse où celles-ci auraient été saisies d'une demande de divorce et auraient considéré l'exercice de cette compétence comme conforme à l'intérêt supérieur du mineur. Or, aucune de ces conditions n'est réalisée dans le cas présent. Il sera précisé à toutes fins utiles que la solution aurait été la même si le cas avait été examiné sous l'angle de la LDIP. En matière familiale, une acceptation tacite du for au sens de l'art. 6 LDIP (ou de l'art. 18 CLug; cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_594/2009 du 27 juillet 2010 consid. 2.1) n'est en effet envisageable que pour les contestations pécuniaires. Elle est en revanche exclue pour les questions concernant le statut des personnes ("nicht zulässig bei Statusfragen"; Vasella/Kunz, BSK-IPRG, 4ème éd. 2021, n. 13 ad art. 6 LDIP), et donc également pour la réglementation des droits parentaux. Il ne résulte pas non plus du dossier que les autorités françaises auraient demandé aux juridictions genevoises de statuer sur les droits parentaux vis-à-vis de B______ au motif que celles-ci seraient mieux à même d'apprécier quelle solution correspondrait le mieux à son intérêt. Alors qu'elle est représentée par un conseil, l'intimée ne prétend pas non plus avoir demandé au Tribunal d'intervenir en ce sens auprès desdites autorités, au motif qu'un maintien de la compétence à Genève aurait été dans l'intérêt de son fils. Les conditions permettant de retenir une perpetuatio fori en application des art. 8 et 9 CLaH96 ne sont dès lors, en tout état de cause, pas non plus réalisées. Le Tribunal a dès lors retenu à juste titre qu'il n'était pas compétent pour statuer sur la question de l'autorité parentale et de la garde de B______, de sorte que le chiffre 1 du dispositif du jugement entrepris sera confirmé. Les conséquences de cette scission de compétence pour régler les droits parentaux et la contribution à l'entretien de l'enfant seront examinées ci-après (cf.”
Die blosse Niederlassung oder ein örtlicher Betrieb begründet für sich keine Zuständigkeit für eine juristische Person; bei solchen gilt der Sitz als Gerichtsdomizil (vgl. Art. 2 i.V.m. Art. 21 LDIP). Die Verweisung in Art. 6 auf Art. 5 Abs. 3 LDIP beschränkt lediglich die Freiheit des Gerichts, seine Zuständigkeit zurückzuweisen, soweit und nur insoweit der Beklagte das Forum stillschweigend akzeptiert hat. Fehlt eine solche stillschweigende Einlassung, findet Art. 6 keine Anwendung, unabhängig davon, ob im Kanton ein Betrieb des Beklagten besteht.
“Quant à l'argumentation relative à la présence, ou à tout le moins l'apparence, d'un établissement de l'intimée à Genève, elle n'a pas de portée autonome. En d'autres termes, fût-il établi qu'un tel établissement ne fonderait pas la compétence ratione loci des tribunaux genevois. Selon l'art. 2 LDIP en relation avec l'art. 21 al. 1 LDIP, c'est le siège qui vaut domicile pour une personne morale, non l'établissement. La recourante ne soutient d'ailleurs pas le contraire, pas plus qu'elle ne prétend que la compétence à raison d'un établissement à Genève se fonderait sur une autre disposition de la LDIP. Il est par ailleurs clair que la référence à l'art. 5 al. 3 LDIP, contenue à l'art. 6 LDIP, vise uniquement à brider la liberté du tribunal de décliner sa compétence si et pour autant qu'il y ait acceptation tacite du for par le défendeur. En d'autres termes, lorsque cette acceptation fait défaut, il n'importe de savoir si le défendeur a - ou non - un établissement dans le canton en cause: l'art. 6 LDIP ne s'applique pas (cf. consid. 4.2.3 supra). Il n'y a dès lors aucune violation du droit fédéral qui entache le jugement querellé.”
Gibt sich die Gegenpartei vorbehaltlos in das schweizerische Verfahren ein, kann diese Einlassung nach Art. 6 IPRG die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts zum Erlass vorsorglicher Massnahmen im Zusammenhang mit einem ausländischen Verfahren begründen. In dringenden Fällen können vorsorgliche Massnahmen nach den in der Rechtsprechung genannten Gesichtspunkten auch ohne Rückgriff auf eine solche Einlassung angeordnet werden. Fehlt eine vorbehaltlose Einlassung, bleibt die Frage der territorialen Zuständigkeit des schweizerischen Gerichts gegebenenfalls unberührt.
“_____] betreffend die Schei- dungsklage und die Regelung der Nebenfolgen ergebe sich gestützt auf Art. 65 Abs. 1 IPRG, da M._____ einer der Heimatstaaten der Ehegatten sei. Es sei da- her davon auszugehen, dass ein ... Entscheid [des Staates M._____] in der Schweiz anerkannt würde. Da das diesbezügliche Rechtsbegehren des Gesuch- stellers die Zeit nach Rechtshängigkeit der ... Scheidungsklage [des Staates M._____] betreffe, sei das Eheschutzgericht – wie die Gesuchsgegnerin zu Recht ausführe – für dessen Regelung nicht mehr zuständig. Denkbar wäre aber eine in- ternationale bzw. örtliche Zuständigkeit des Einzelgerichts zum Erlass von vor- sorglichen Massnahmen im ausländischen Scheidungsverfahren, wie dies bei- spielsweise Art. 10 lit. b IPRG vorsehe. Vorliegend müsse jedoch nicht auf diese Bestimmung zurückgegriffen werden, da sich eine Zuständigkeit zum Erlass vor- sorglicher Massnahmen im ausländischen Scheidungsverfahren bereits gestützt auf Art. 6 IPRG ergebe. So habe sich die Gesuchsgegnerin vorbehaltslos auf das Verfahren vor dem Einzelgericht eingelassen, zumal sie die Einrede der Unzu- ständigkeit erst mit Eingabe vom 21. Januar 2021 und nicht mit der Gesuchsant- wort vom 18. Dezember 2020 erhoben habe (Urk. 339 E. III./2.4.1. S. 18 ff.). Der guten Ordnung halber sei festzuhalten, dass dem Gesuchsteller auch nicht zuge- - 16 - mutet werden könne, seine Unterhaltsansprüche im ausländischen Scheidungs- verfahren geltend zu machen. Er bestreite dort – wie hier – die Zuständigkeit des ... Gerichts [des Staates M._____]. Da bis dato nur gerade obergerichtlich (und damit nicht letztinstanzlich) über die Zuständigkeit des Scheidungsgerichts ent- schieden worden sei, könne nicht innert nützlicher Frist mit einem Entscheid über den Unterhalt gerechnet werden. Der Gesuchsteller sei für die Bestreitung seines Existenzminimums dringend auf ehelichen Unterhalt angewiesen. Insofern wären vorsorgliche Massnahmen auch dann anzuordnen, wenn die Einlassung der Ge- suchsgegnerin nicht zu berücksichtigen wäre (Urk.”
“Nel caso specifico il Pretore ha accertato che il 1° maggio 2018 L__________ __________ è stata dimessa dalla casa per anziani di __________ ed è stata trasferita dalle figlie (o da una figlia) a __________. Essa è poi deceduta un mese dopo a __________, un comune a nord di __________, senza essere mai giunta in Serbia. Oltre a ciò – ha soggiunto il Pretore – al momento di essere trasferita a __________, L__________ __________ non era più capace di intendere né di volere. Non poteva quindi trasferire il domicilio a __________. Che in Serbia si sia tenuto un processo avviato nel 2019 dalle figlie della defunta davanti al Tribunale ordinario di __________ (provincia autonoma della __________) per vedersi riconoscere la comproprietà di fondi appartenuti alla madre poco giova, quel tribunale essendo abilitato a statuire solo riguardo a immobili del compendio ereditario posti in Serbia (art. 86 cpv. 2 LDIP). AO 1 non si è mai costituito incondizionatamente dinanzi a quel tribunale (art. 6 LDIP). In nessun modo quindi ha riconosciuto il tribunale in questione come foro dell'eredità, sicché la competenza per territorio del giudice svizzero è rimasta intatta. Onde la reiezione dell'istanza con cui AP 2 e AP 1 contestano la competenza per territorio del Pretore.”
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