SR 173.110 ↩
13 commentaries
Die Praxisrelevanz ist im Einzelfall zu prüfen; wird eine Rechtsfrage als von grundsätzlicher Bedeutung oder der Fall als besonders bedeutend qualifiziert, ist dies in der Begründung darzulegen. Die ESTV (bzw. das Bundesorgan) und die übrigen im Gesetz genannten Parteien können gemäss Art. 167g DBG bzw. den verweisenden Verfahrensregelungen Rechtsmittel gegen kantonale Schlussentscheide ergreifen. Bei der prozessualen Beurteilung sind die einschlägigen Präjudizien und die in den Entscheidungen genannten Verweisnormen zu berücksichtigen.
“Gegebenenfalls ist in der Begründung auszuführen, warum sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder es sich aus anderen Gründen um einen besonders bedeutenden Fall handelt. VGE 07 Art. 201 StGart. 201 LIart. 201 StG Art. 145 DBGart. 145 LIFDart. 145 LIFD Art. 9 BStVart. 9 OIFDart. 9 BStV Art. 79 VRPGart. 79 LPJAart. 79 VRPG Art. 201 StGart. 201 LIart. 201 StG Art. 145 DBGart. 145 LIFDart. 145 LIFD Art. 140 DBGart. 140 LIFDart. 140 LIFD Art. 151 StGart. 151 LIart. 151 StG Art. 81 VRPGart. 81 LPJAart. 81 VRPG Art. 32 VRPGart. 32 LPJAart. 32 VRPG Art. 145 DBGart. 145 LIFDart. 145 LIFD Art. 140 DBGart. 140 LIFDart. 140 LIFD Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG BVR 2014 197 VGE 2013/184/185 BGE 142 II 293ATF 142 II 293DTF 142 II 293 BGE 135 II 260ATF 135 II 260DTF 135 II 260 BGE 130 II 509ATF 130 II 509DTF 130 II 509 Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD 2D_45/2020 2P.390/1998 Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 167g DBGart. 167g LIFDart. 167g LIFD Art. 167g DBGart. 167g LIFDart. 167g LIFD Art. 80 VRPGart. 80 LPJAart. 80 VRPG Art. 104 KVart. 104 ConstCart. 104 KV Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 240a StGart. 240a LIart. 240a StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD BVR 2018 376 BVR 2016 261 BVR 2014 197 Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 240c StGart. 240c LIart. 240c StG Art. 167a DBGart. 167a LIFDart. 167a LIFD Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 240a StGart. 240a LIart. 240a StG Art. 240c StGart. 240c LIart. 240c StG Art. 167a DBGart. 167a LIFDart. 167a LIFD BVR 2018 376 BVR 2014 197 Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 240a StGart. 240a LIart. 240a StG Art. 167f DBGart. 167f LIFDart. 167f LIFD Art. 2 EV DBGart. 2 Ordonnance sur les demandes en remise d'impôtart. 2 Ordinanza sul condono dell'imposta Art. 240b StGart. 240b LIart. 240b StG Art. 167f DBGart. 167f LIFDart. 167f LIFD Art. 2 EV DBGart. 2 Ordonnance sur les demandes en remise d'impôtart.”
“, 82 ff. und 90 ff. BGG. Gegebenenfalls ist in der Begründung auszuführen, warum sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder es sich aus anderen Gründen um einen besonders bedeutenden Fall handelt. VGE 24 Art. 201 StGart. 201 LIart. 201 StG Art. 145 DBGart. 145 LIFDart. 145 LIFD Art. 9 BStVart. 9 OIFDart. 9 BStV Art. 79 VRPGart. 79 LPJAart. 79 VRPG Art. 201 StGart. 201 LIart. 201 StG Art. 145 DBGart. 145 LIFDart. 145 LIFD Art. 140 DBGart. 140 LIFDart. 140 LIFD Art. 151 StGart. 151 LIart. 151 StG Art. 81 VRPGart. 81 LPJAart. 81 VRPG Art. 32 VRPGart. 32 LPJAart. 32 VRPG Art. 145 DBGart. 145 LIFDart. 145 LIFD Art. 140 DBGart. 140 LIFDart. 140 LIFD Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG BVR 2018 376 VGE 2017/209 VGE 2013/184/185 BGE 142 II 293ATF 142 II 293DTF 142 II 293 BGE 135 II 260ATF 135 II 260DTF 135 II 260 BGE 130 II 509ATF 130 II 509DTF 130 II 509 Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD 2P.390/1998 2D_27/2013 2D_28/2013 Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 167g DBGart. 167g LIFDart. 167g LIFD Art. 167g DBGart. 167g LIFDart. 167g LIFD Art. 80 VRPGart. 80 LPJAart. 80 VRPG Art. 104 KVart. 104 ConstCart. 104 KV Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 240a StGart. 240a LIart. 240a StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD BVR 2018 376 BVR 2016 261 BVR 2014 197 Art. 13 EV DBGart. 13 Ordonnance sur les demandes en remise d'impôtart. 13 Ordinanza sul condono dell'imposta Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 240c StGart. 240c LIart. 240c StG Art. 167a DBGart. 167a LIFDart. 167a LIFD Art. 3 EV DBGart. 3 Ordonnance sur les demandes en remise d'impôtart. 3 Ordinanza sul condono dell'imposta Art. 240 StGart. 240 LIart. 240 StG Art. 167 DBGart. 167 LIFDart. 167 LIFD Art. 240a StGart. 240a LIart. 240a StG Art. 10 EV DBGart. 10 Ordonnance sur les demandes en remise d'impôtart. 10 Ordinanza sul condono dell'imposta Art. 240c StGart. 240c LIart. 240c StG Art. 167a DBGart. 167a LIFDart. 167a LIFD BVR 2018 376 BVR 2014 197 Art. 240 StGart.”
Erhaltene Unterhaltsbeiträge dürfen nicht zur Begleichung der Steuerschuld des Elternteils verwendet werden.
“Steuerlass / Erhaltene Unterhaltsbeiträge sind nicht für Steuerschulden des Elternteils zu verwenden / Ausschlussgrund der Überschuldung / kein Anspruch auf amtlichen Rechtsbeistand Normen Bund Art. 167 DBG Art. 167g DBG Art. 123 ZPO Rechtsprechung Bund 9C_874/2008 7B.35/2005 Normen Kanton Art. 70 GSOG Art. 195 StG Art. 240 StG”
“Steuerlass / Erhaltene Unterhaltsbeiträge sind nicht für Steuerschulden des Elternteils zu verwenden / Ausschlussgrund der Überschuldung / kein Anspruch auf amtlichen Rechtsbeistand Normen Bund Art. 167 DBG Art. 167g DBG Art. 123 ZPO Rechtsprechung Bund 9C_874/2008 7B.35/2005 Normen Kanton Art. 70 GSOG Art. 195 StG Art. 240 StG”
Die verwaltungsgerichtliche Praxis sieht bei wiederholten, zum Teil ähnlichen Erlassgesuchen häufig von einer Kostenauflage ab; dies gilt auch in Verfahren nach Art. 167g Abs. 4 DBG.
“2 nachfolgend), weshalb auf ein erneutes Erlassgesuch für dieselbe Steuerperiode grundsätzlich nur bei einer wesentlichen Veränderung der Entscheidgrundlagen wiedererwägungsweise einzutreten gewesen wäre. 3. 3.1 Das Erlassverfahren ist grundsätzlich kostenfrei. Bei einem offensichtlich unbegründeten Erlassgesuch kann der gesuchstellenden Person aber eine vom Zeitaufwand abhängige Spruch- und Schreibgebühr auferlegt werden (vgl. Art. 167d DBG und 18 EV; Weisung, Rz. 58). Die grundsätzliche Kostenfreiheit gilt überdies nur für das verwaltungsinterne Verfahren, nicht aber für das anschliessende Rechtsmittelverfahren (§ 185 StG in Verbindung mit § 19 der Verordnung zum Steuergesetz vom 1. April 1998; für Erlassverfahren betreffend direkte Bundessteuer vgl. Richner et al., Art. 167d N. 7). Gleichwohl sieht die verwaltungsgerichtliche Praxis aufgrund der oftmals besonderen Verhältnisse bei Steuererlassgesuchen häufig von einer Kostenauflage ab (vgl. § 151 Abs. 3 in Verbindung mit § 185 Abs. 2 StG; Art. 144 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 167g Abs. 4 DBG; zum Ganzen auch VGr, 6. Dezember 2017, SB.2017.00094/95, E. 4.1). Auch wenn sich die Gerichtsgebühr im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren gemäss § 3 Abs. 1 der Gebührenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 3. Juli 2018 (GebV VGr) in der Regel am Streitwert orientiert, ist der besonderen Natur des Erlassverfahrens Rechnung zu tragen. Analog der Kostenregelung für das verwaltungsinterne Erlassverfahren gemäss Art. 18 Abs. 2 EV rechtfertigt es sich deshalb, die Gerichtsgebühr primär am Zeitaufwand des Gerichts zu bemessen und mässig zu veranschlagen (VGr, 6. Dezember 2017, SB.2017.00094/95, E. 4.1). 3.2 Die Beschwerdeführerin hat bereits wiederholt und mit teilweise ähnlichen Argumenten um den Erlass der Staats- und Gemeindesteuern 2012 und der direkten Bundessteuer 2012 ersucht und die abweisenden Entscheide jeweils bis zum Verwaltungsgericht weitergezogen (VGr, 3. Februar 2021, SB.2020.00109 und VGr, 2. Februar 2022, SB.2021.00135/136). Gemäss Protokollauszug des Gemeinderats C vom 15.”
Bei einer Fristwiederherstellung wegen Krankheit ist die krankheitsbedingte Unmöglichkeit der rechtzeitigen eigenen Handlung zu belegen; hierzu gehört in der Praxis in der Regel ein ärztliches Zeugnis. Zudem muss dargelegt sein, dass keine Drittperson mit der Einreichung beauftragt werden konnte.
“Die Vorinstanz geht bei der Zustellung damit von der analogen Geltung der Regelung bei der Zustellfiktion aus, was jedoch nicht beanstandet werden kann. Ergänzend ist anzumerken, dass auch bei einer Zustellfiktion vom 3. Januar 2024 die Einsprache nicht fristgerecht erhoben wurde, weil sie erst am 4. Februar 2024 der Post übergeben wurde, auch wenn sie mit dem 2. Februar 2024 datiert war. Der Beschuldigte hat seine Einsprache damit verspätet erhoben. Daran ändert auch nichts, dass die Frist nur um wenige Tage verpasst ist, da Rechtsmittelfristen absolut gelten. 3. Zu prüfen ist, ob auf die verspätet eingegangene Einsprache aufgrund der geltend gemachten Krankheit im Sinne einer Fristwiederherstellung dennoch hätte eingetreten werden müssen. 3.1 Auf verspätete Eingaben wird nur eingetreten, wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass ihm durch Militär- oder Zivildienst, Krankheit, Landesabwesenheit oder andere erhebliche Gründe die rechtzeitige Einreichung nicht möglich war und dass die Eingabe innert 30 Tagen nach Wegfall der Hinderungsgründe eingereicht wurde (Art. 133 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 167g Abs. 4 DBG). Indessen vermag nicht jede Krankheit, jede Landesabwesenheit und jeder Militär-/Zivildienst die Fristversäumnis zu entschuldigen. Bei einer Krankheit als Rechtfertigungsgrund ist zudem zu beachten, dass diese die beschuldigte Person nicht nur davon abgehalten haben muss, selbst innert First zu handeln, sondern dass diese auch keine Drittperson damit beauftragen konnte (Felix Richner et al., Handkommentar zum DBG, 4. A., Zürich 2023, Art. 133 N. 30). 3.2 Für den Beschwerdeführer erhob sein Therapeut, B, die Einsprache gegen die Bussenverfügung und erwähnte darin, dass er ihn seit dem 22. Juni 2021 begleiten würde. Der Beschwerdeführer hätte aus Krankheitsgründen seine Stelle verloren und die Familie sei auseinandergebrochen. Der Einsprache wurde jedoch kein Arztzeugnis beigelegt. Seine krankheitsbedingte Unfähigkeit zur rechtzeitigen Einreichung der Einsprache gegen die Bussenverfügung ist damit nicht belegt. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer nicht früher in der Lage war, eine Vertretung zu organisieren.”
“Die Vorinstanz geht bei der Zustellung damit von der analogen Geltung der Regelung bei der Zustellfiktion aus, was jedoch nicht beanstandet werden kann. Ergänzend ist anzumerken, dass auch bei einer Zustellfiktion vom 3. Januar 2024 die Einsprache nicht fristgerecht erhoben wurde, weil sie erst am 4. Februar 2024 der Post übergeben wurde, auch wenn sie mit dem 2. Februar 2024 datiert war. Der Beschuldigte hat seine Einsprache damit verspätet erhoben. Daran ändert auch nichts, dass die Frist nur um wenige Tage verpasst ist, da Rechtsmittelfristen absolut gelten. 3. Zu prüfen ist, ob auf die verspätet eingegangene Einsprache aufgrund der geltend gemachten Krankheit im Sinne einer Fristwiederherstellung dennoch hätte eingetreten werden müssen. 3.1 Auf verspätete Eingaben wird nur eingetreten, wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass ihm durch Militär- oder Zivildienst, Krankheit, Landesabwesenheit oder andere erhebliche Gründe die rechtzeitige Einreichung nicht möglich war und dass die Eingabe innert 30 Tagen nach Wegfall der Hinderungsgründe eingereicht wurde (Art. 133 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 167g Abs. 4 DBG). Indessen vermag nicht jede Krankheit, jede Landesabwesenheit und jeder Militär-/Zivildienst die Fristversäumnis zu entschuldigen. Bei einer Krankheit als Rechtfertigungsgrund ist zudem zu beachten, dass diese die beschuldigte Person nicht nur davon abgehalten haben muss, selbst innert First zu handeln, sondern dass diese auch keine Drittperson damit beauftragen konnte (Felix Richner et al., Handkommentar zum DBG, 4. A., Zürich 2023, Art. 133 N. 30). 3.2 Für den Beschwerdeführer erhob sein Therapeut, B, die Einsprache gegen die Bussenverfügung und erwähnte darin, dass er ihn seit dem 22. Juni 2021 begleiten würde. Der Beschwerdeführer hätte aus Krankheitsgründen seine Stelle verloren und die Familie sei auseinandergebrochen. Der Einsprache wurde jedoch kein Arztzeugnis beigelegt. Seine krankheitsbedingte Unfähigkeit zur rechtzeitigen Einreichung der Einsprache gegen die Bussenverfügung ist damit nicht belegt. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer nicht früher in der Lage war, eine Vertretung zu organisieren.”
Seit dem 1. Januar 2009 sind die Entscheidungen der UEC über Gesuche um Erlass der direkten Bundessteuer aufgrund der seitdem geltenden Garantie der gerichtlichen Überprüfung (vgl. Art. 29a BV) der Anfechtung zugänglich; Art. 167g DBG verweist auf diese Möglichkeit.
“22 cpv. 2 del Regolamento della legge tributaria del 18 ottobre 1994 [RLT; RL 10.2.1.1.1], nella versione in vigore dall’1.1.2016). 1.3. L’autorità competente a deliberare in merito alle domande di condono in materia d’imposte cantonali (art. 22 cpv. 1 RLT) e d’imposte federali dirette (cfr. art. 167b LIFD e art. 8 cpv. 1 dell’Ordinanza federale concernente l’esame delle domande di condono dell’imposta federale diretta, RS 642.121; art. 4 cpv. 5 del Regolamento di applicazione della Legge federale sull’imposta federale diretta, RL 10.2.5.1) è l’Ufficio esazione e condoni. Dal 1° gennaio 2009, in virtù della nuova garanzia della via giudiziaria prevista dall’art. 29a Cost., le decisioni dell’UEC sono impugnabili dinanzi a questa Camera (art. 246 cpv. 3 LT e 5a del Regolamento di applicazione della Legge federale sull’imposta federale diretta, rispettivamente art. 167g LIFD). 1.4. Gli importi non ancora corrisposti per i quali è chiesto il condono devono fondarsi su decisioni di tassazione passate in giudicato (art. 7 cpv. 1 dell’Ordinanza federale). Inoltre, secondo l’art. 167 cpv. 4 LIFD, la domanda di condono dev’essere presentata alla competente autorità prima della notificazione del precetto esecutivo. 2. 2.1. Secondo l’art. 246 LT, di uguale tenore dell’art. 167 LIFD, al contribuente caduto nel bisogno, per il quale il pagamento dell’imposta, dell’interesse o della multa per contravvenzione tornerebbe oltremodo gravoso, gli importi dovuti possono essere interamente o parzialmente condonati. Il condono è la definitiva rinuncia dello Stato a percepire un tributo secondo il diritto vigente (Beusch, Der Untergang der Steuerforderung, Zurigo 2012, p.”
“167a LIFD, i diritti e gli obblighi procedurali del richiedente previsti all’art. 167d LIFD; Vorpe, Novità legislative nel campo del diritto tributario, RtiD II-2015, p. 515 ss.). 1.2. L’autorità competente a deliberare in merito alle domande di condono in materia d’imposte cantonali (art. 22 cpv. 1 RLT) e d’imposte federali dirette (cfr. art. 167b LIFD e art. 8 cpv. 1 dell’Ordinanza federale concernente l’esame delle domande di condono dell’imposta federale diretta, RS 642.121; art. 4 cpv. 5 del Regolamento di applicazione della Legge federale sull’imposta federale diretta, RL 10.2.5.1) è l’Ufficio esazione e condoni. Dal 1° gennaio 2009, in virtù della nuova garanzia della via giudiziaria prevista dall’art. 29a Cost. fed., le decisioni dell’UEC sono impugnabili dinanzi a questa Camera (art. 246 cpv. 3 LT e 5a del Regolamento di applicazione della Legge federale sull’imposta federale diretta, rispettivamente art. 167g LIFD). 1.3. Gli importi non ancora corrisposti per i quali è chiesto il condono devono fondarsi su decisioni di tassazione passate in giudicato (art. 7 cpv. 1 dell’Ordinanza federale). Inoltre, secondo l’art. 167 cpv. 4 LIFD, la domanda di condono dev’essere presentata alla competente autorità prima della notificazione del precetto esecutivo. 2. 2.1. Secondo l’art. 246 LT, di uguale tenore dell’art. 167 LIFD, al contribuente caduto nel bisogno, per il quale il pagamento dell’imposta, dell’interesse o della multa per contravvenzione tornerebbe oltremodo gravoso, gli importi dovuti possono essere interamente o parzialmente condonati. Il condono è la definitiva rinuncia dello Stato a percepire un tributo secondo il diritto vigente (Beusch, Der Untergang der Steuerforderung, Zurigo 2012, p.”
“167a LIFD, come anche le cause concernenti la situazione di bisogno, così come i diritti e gli obblighi procedurali del richiedente (art. 167d LIFD) (Vorpe, Novità legislative nel campo del diritto tributario, RtiD II-2015, p. 515 ss.). L’autorità competente a statuire sulle domande di condono in materia d’imposte cantonali (art. 22 cpv. 1 RLT) e d’imposte federale dirette (cfr. art. 167b LIFD e art. 8 cpv. 1 dell’Ordinanza federale concernente l’esame delle domande di condono dell’imposta federale diretta, RS 642.121; art. 4 cpv. 5 del Regolamento di applicazione della Legge federale sull’imposta federale diretta, RL 642.150) è l’Ufficio esazione e condoni. 1.2. Dal 1° gennaio 2009, in virtù della nuova garanzia della via giudiziaria prevista dall’art. 29a Cost. fed., le decisioni dell’UEC sono impugnabili dinanzi a questa Camera (art. 246 cpv. 3 LT e 5a del Regolamento di applicazione della Legge federale sull’imposta federale diretta, rispettivamente art. 167g LIFD). 2. 2.1. Secondo l’art. 246 LT, di uguale tenore dell’art. 167 LIFD, al contribuente caduto nel bisogno, per il quale il pagamento dell’imposta, dell’interesse o della multa per contravvenzione tornerebbe oltremodo gravoso, gli importi dovuti possono essere interamente o parzialmente condonati. Il condono è la definitiva rinuncia dello Stato a percepire un tributo secondo il diritto vigente (Beusch, Der Untergang der Steuerforderung, Zurigo 2012, p. 188). Le ragioni di una simile rinuncia – che provoca l’estinzione di un credito fiscale spettante alla collettività pubblica – vanno essenzialmente ricercate nella “persona” del debitore, segnatamente nelle sue difficili condizioni personali e/o economiche, di cui non si è necessariamente tenuto conto nella procedura di tassazione. I motivi ultimi che reggono l’istituto del condono possono essere considerati di natura umanitaria, socio-politica oppure finanziaria.”
Kantonale Praxis zur Erlassregelung kann bei der Auslegung von Art. 167g DBG herangezogen werden, soweit die kantonische Regelung inhaltlich mit der bundesrechtlichen Ordnung übereinstimmt (vgl. hierzu die Praxis zum Kanton Bern).
“E. 2.2.2, 2P.390/1998 vom 8.2.1999, in ASA 68 S. 77 E. 1; vgl. auch Peter Locher, Kommentar zum DBG, III. Teil, 2015, Art. 167 N. 12; a.M. Beusch/Raas, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 3. Aufl. 2017, Vorbemerkungen zu Art. 167-167g DBG N. 12 f., Art. 167g DBG N. 14). Im Ergebnis besteht aber dennoch eine derart weitgehende inhaltliche Übereinstimmung zwischen der Regelung des Kantons Bern und jener des Bundes, dass sich die gemeinsame Beurteilung der Streitigkeit hinsichtlich kommunaler, kantonaler und eidgenössischer Steuern rechtfertigt.”
Im Erlass-/Bezugsverfahren finden die Bestimmungen zur Revision keine (sinngemässe) Anwendung; Revisionsgesuche sind demnach nur im Einschätzungs- bzw. Veranlagungsverfahren zulässig.
“1 DBG kann eine rechtskräftige Verfügung oder ein rechtskräftiger Entscheid auf Antrag oder von Amtes wegen zugunsten des Steuerpflichtigen revidiert werden, wenn erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel entdeckt werden, wenn die erkennende Behörde erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel, die ihr bekannt waren oder bekannt sein mussten, ausser Acht gelassen oder in anderer Weise wesentliche Verfahrensgrundsätze verletzt hat, oder wenn ein Verbrechen oder ein Vergehen die Verfügung oder den Entscheid beeinflusst hat. In diesem Zusammenhang gelten als erhebliche Tatsachen grundsätzlich diejenigen, die nachträglich entdeckt werden, nicht aber solche, die nachträglich eingetreten sind (Looser in: Zweifel/Beusch, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. A., Basel 2017, Art. 147 N. 10, mit Hinweisen). Eine Revision ist zudem ausgeschlossen, wenn der Antragsteller als Revisionsgrund vorbringt, was er bei der ihm zumutbaren Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können (§ 155 Abs. 2 StG bzw. Art. 147 Abs. 2 DBG; BGE 111 Ib 209 E. 2). Das Revisionsbegehren muss innert 90 Tagen nach Entdeckung des Revisionsgrunds, spätestens aber innert zehn Jahren nach Eröffnung der Verfügung oder des Entscheids eingereicht werden (§ 156 StG bzw. Art. 148 DBG). 2.2.2 Im Erlassverfahren finden die Bestimmungen zur Revision nach § 155 StG und nach Art. 147 ff. DBG keine (sinngemässe) Anwendung, da jeweils in § 185 Abs. 2 StG und Art. 167g Abs. 4 DBG lediglich auf die §§ 147 bis 154 StG respektive auf die Artikel 132 bis 135 DBG und 140 bis 145 DBG verwiesen wird. Somit sind Revisionsgesuche nur im Einschätzungs- bzw. Veranlagungsverfahren zulässig, nicht jedoch im Bezugsverfahren. 2.2.3 Diese Gegebenheit wurde den Pflichtigen im Entscheid der Gemeinde C vom 17. Juli 2020, im Entscheid des kantonalen Steueramts vom 2. Juni 2021 sowie bereits in der Verfügung des kantonalen Steueramts vom 29. März 2021 betreffend Steuerbezug ausführlich dargelegt. Beide Vorinstanzen nahmen an, dass die Pflichtigen deshalb ein Wiedererwägungsgesuch stellen wollten, nahmen es als solches entgegen und prüften die Voraussetzungen. 2.2.4 Die Pflichtigen machen in ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht vom 21. November 2021 nun erneut geltend, dass die Voraussetzungen einer Revision gegeben seien ohne substanziiert darzulegen, welche Voraussetzungen sie als gegeben erachten oder sich mit den gesetzlichen Grundlagen auseinanderzusetzen, weshalb darauf nicht weiter einzugehen, jedoch bei der Kostenverteilung zu berücksichtigen ist.”
Die verwaltungsgerichtliche Praxis sieht aufgrund der oft besonderen Verhältnisse bei Steuererlassgesuchen häufig von einer Kostenauflage ab (vgl. Art. 167g Abs. 4 DBG).
“Das Erlassverfahren ist grundsätzlich kostenfrei. Bei einem offensichtlich unbegründeten Erlassgesuch kann der gesuchstellenden Person aber eine vom Zeitaufwand abhängige Spruch- und Schreibgebühr auferlegt werden (vgl. Art. 167d DBG und 18 EV). Die grundsätzliche Kostenfreiheit gilt überdies nur für das verwaltungsinterne Verfahren, nicht aber für das anschliessende Rechtsmittelverfahren (vgl. Richner et al., Art. 167d N. 7). Gleichwohl sieht die verwaltungsgerichtliche Praxis aufgrund der oftmals besonderen Verhältnisse bei Steuererlassgesuchen häufig von einer Kostenauflage ab (vgl. Art. 144 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 167g Abs. 4 DBG; vgl. zum Ganzen VGr, 6. Dezember 2017, SB.2017.00094/95, E. 4.1).”
Nach Art. 167g Abs. 1 sind gegen Entscheide über den Erlass der direkten Bundessteuer dieselben Rechtsmittel offen wie gegen kantonale Erlassentscheide. Die einschlägigen Verfahrensbestimmungen der LIFD (insbesondere Art. 132–135 und 140–145) sind nach den zitierten Entscheiden sinngemäss anwendbar; die Beschwerde/der Rekurs ist binnen der dort vorgesehenen 30‑Tage‑Frist zu erheben.
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 sont applicables par analogie (al. 4).”
“Considérant en droit: 1. A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 LIFD sont applicables par analogie (al. 4). Le recours ayant été interjeté en l’espèce dans la forme prescrite (art. 79 de la loi cantonale du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative [LPA-VD; BLV 173.36]) et le délai de trente jours (art. 140 al. 1 LIFD et 95 LPA-VD), il y a lieu d’entrer en matière. 2. A titre préalable, il convient de statuer sur la demande de récusation du recourant qui est dirigée contre plusieurs magistrats vaudois. Selon la jurisprudence relative à l'art. 30 al. 1 de la Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999, le ou les juges dont la récusation est demandée ne devraient en principe pas participer à la décision à rendre à ce sujet (ATF 122 Il 471 consid. 2b p. 476; 114 la 278; 105 lb 301 consid.”
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 sont applicables par analogie (al. 4).”
Die gegen den Entscheid über die Remission der direkten Bundessteuer zulässigen Rechtsmittel sowie die einschlägigen Fristen und Verfahrensvorschriften gelten sinngemäss; Art. 132–135 und 140–145 LIFD sind nach Art. 167g Abs. 1 LIFD entsprechend anwendbar. Insbesondere gilt die 30‑tägige Rekursfrist nach Art. 140 Abs. 1 LIFD.
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 sont applicables par analogie (al. 4).”
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 LIFD sont applicables par analogie (al. 4). Le recours ayant été interjeté en l’espèce dans la forme prescrite (art. 79 de la loi cantonale du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative [LPA-VD; BLV 173.36]) et le délai de trente jours (art. 140 al. 1 LIFD et 95 LPA-VD), il y a lieu d’entrer en matière.”
Unklar ist, ob die vom Bundesgericht entwickelte Praxis, dass Rechtsmittelfristen vor kantonalen Instanzen während der Ferien nicht ausgesetzt werden, sinngemäss auf Remissionsverfahren nach Art. 167g Abs. 1 DBG/LIFD anzuwenden ist. Das Bundesgericht hat diese Frage bislang noch nicht abschliessend entschieden.
“En matière d'impôt fédéral direct et selon la jurisprudence rendue par le Tribunal fédéral en application de l'art. 140 LIFD, les délais de recours ne sont en revanche pas suspendus pendant les féries judiciaires devant les instances cantonales (arrêts TF 2C_512/2016 du 13 juin 2016 consid. 5; 2C_416/2013 du 15 novembre 2013; in RDAF 2014 II 40, consid. 2.2 et les réf. cit.; arrêts CDAP FI.2020.0099 du 16 février 2021 ; FI.2018.0016 du 26 novembre 2018 consid. 1b). Le Tribunal fédéral n'a pas tranché la question de savoir si cette jurisprudence doit être transposée à la procédure de remise d'impôt, l'art. 167g al. 1 LIFD ne renvoyant pas directement à l'art. 140 LIFD, mais réservant son application analogique.”
Nach Art. 167g Abs. 1 LIFD stehen gegen den Entscheid über die Remission der direkten Bundessteuer die gleichen Rechtsmittel zur Verfügung wie gegen die kantonale Remission. Gemäss Art. 140 Abs. 1 LIFD kann der Beitragspflichtige innert 30 Tagen seit Zustellung der angefochtenen Verfügung bei einer unabhängigen Rekurskommission Rekurs erheben; die in den Quellen angeführten Bestimmungen (u. a. Art. 132–135 und 140–145) sind entsprechend anwendbar.
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 sont applicables par analogie (al. 4).”
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 LIFD sont applicables par analogie (al. 4). Le recours ayant été interjeté en l’espèce dans la forme prescrite (art. 79 de la loi cantonale du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative [LPA-VD; BLV 173.36]) et le délai de trente jours (art. 140 al. 1 LIFD et 95 LPA-VD), il y a lieu d’entrer en matière.”
“A teneur de l’art. 140 al. 1 de la loi fédérale du 14 décembre 1990 sur l'impôt fédéral direct (LIFD; RS 642.11), le contribuable peut s'opposer à la décision sur réclamation de l'autorité de taxation en s'adressant, dans les 30 jours à compter de la notification de la décision attaquée, à une commission de recours indépendante des autorités fiscales. Aux termes de l’art. 167g al. 1 LIFD, le requérant dispose des mêmes voies de droit contre la décision concernant la remise de l'impôt fédéral direct que contre la décision concernant la remise de l'impôt cantonal sur le revenu et sur le bénéfice. Les art. 132 à 135 et 140 à 145 sont applicables par analogie (al. 4).”
Als zuständige kantonale Erlassbehörde für den Erlass der direkten Bundessteuer gilt das kantonale Steueramt (Abteilung Bezugsdienst) und nicht das Gemeindesteueramt. Gegen die Entscheide des kantonalen Steueramts kann Rekurs an die Finanzdirektion und anschliessend Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben werden. Eine weitere kantonale gerichtliche Instanz ist nicht vorgesehen.
“Steuerpflichtigen können Steuern auf Gesuch hin ganz oder teilweise erlassen werden, wenn deren Zahlung infolge einer Notlage eine grosse Härte bedeuten würde (Art. 167 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG]). Gemäss Art. 167 b Abs. 1 DBG bestimmen die Kantone die für den Erlass der direkten Bundessteuer zuständige kantonale Behörde (Erlassbehörde). Nach § 2 lit. b in Verbindung mit § 6a Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Durchführung des DBG vom 4. November 1998 (VO DBG) ist das kantonale Steueramt, Abteilung Bezugsdienst, und nicht etwa das Gemeindesteueramt Erlassbehörde im Sinn der vorgenannten Bestimmung. Die diesbezügliche Zuständigkeitsregelung ist nicht identisch mit derjenigen beim Erlass der kantonalen Steuern, wo nach § 184 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) das Gemeindesteueramt erstinstanzliche Erlassbehörde ist. Gegen Erlassentscheide des kantonalen Steueramts kann sodann Rekurs bei der Finanzdirektion und anschliessend Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben werden (Art. 167g DBG in Verbindung mit § 14 a VO DBG). Eine zweite gerichtliche Instanz ist auf kantonaler Ebene weder vorgesehen noch bundesrechtlich vorgeschrieben.”
“Steuerpflichtigen können Steuern auf Gesuch hin ganz oder teilweise erlassen werden, wenn deren Zahlung infolge einer Notlage eine grosse Härte bedeuten würde (Art. 167 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG]). Gemäss Art. 167 b Abs. 1 DBG bestimmen die Kantone die für den Erlass der direkten Bundessteuer zuständige kantonale Behörde (Erlassbehörde). Nach § 2 lit. b in Verbindung mit § 6a Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Durchführung des DBG vom 4. November 1998 (VO DBG) ist das kantonale Steueramt, Abteilung Bezugsdienst, und nicht etwa das Gemeindesteueramt Erlassbehörde im Sinn der vorgenannten Bestimmung. Die diesbezügliche Zuständigkeitsregelung ist nicht identisch mit derjenigen beim Erlass der kantonalen Steuern, wo nach § 184 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) das Gemeindesteueramt erstinstanzliche Erlassbehörde ist. Gegen Erlassentscheide des kantonalen Steueramts kann sodann Rekurs bei der Finanzdirektion und anschliessend Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben werden (Art. 167g DBG in Verbindung mit § 14 a VO DBG). Eine zweite gerichtliche Instanz ist auf kantonaler Ebene weder vorgesehen noch bundesrechtlich vorgeschrieben.”
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