Di regola, il detenuto trascorre nel penitenziario il tempo di lavoro e di riposo e il tempo libero.
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Bei Normalvollzug sind Arbeit, Ruhe und Freizeit grundsätzlich innerhalb der Anstalt zu organisieren; Abweichungen vom Regelfall sind in der Praxis möglich, insbesondere wenn der Gesundheitszustand des Gefangenen besondere Betreuung erfordert.
“Die Kantone vollziehen die von ihren Strafgerichten aufgrund des StGB ausgefällten Urteile (Art. 372 Abs. 1 StGB). Sie gewährleisten einen einheitlichen Vollzug strafrechtlicher Sanktionen (Art. 372 Abs. 3 StGB). Bund und Kantone bestimmen die für den Vollzug von Strafen und Massnahmen zuständigen Behörden sowie das entsprechende Verfahren (Art. 439 Abs. 1 StPO). Die Menschenwürde des Gefangenen ist zu achten. Seine Rechte dürfen nur so weit beschränkt werden, als der Freiheitsentzug und das Zusammenleben in der Vollzugseinrichtung es erfordern (Art. 74 StGB). Freiheitsstrafen werden in einer geschlossenen oder offenen Strafanstalt vollzogen (Art. 76 Abs. 1 StGB). Der Gefangene wird in eine geschlossene Strafanstalt oder in eine geschlossene Abteilung einer offenen Strafanstalt eingewiesen, wenn die Gefahr besteht, dass er flieht, oder zu erwarten ist, dass er weitere Straftaten begeht (Art. 76 Abs. 2 StGB). Im Normalvollzug verbringt der Gefangene seine Arbeits-, Ruhe- und Freizeit in der Regel in der Anstalt (Art. 77 StGB). Der Strafvollzug hat das soziale Verhalten des Gefangenen zu fördern, insbesondere die Fähigkeit, straffrei zu leben. Der Strafvollzug hat den allgemeinen Lebensverhältnissen so weit als möglich zu entsprechen, die Betreuung des Gefangenen zu gewährleisten, schädlichen Folgen des Freiheitsentzugs entgegenzuwirken und dem Schutz der Allgemeinheit, des Vollzugspersonals und der Mitgefangenen angemessen Rechnung zu tragen (Art. 75 Abs. 1 StGB). Die Anstaltsordnung sieht vor, dass zusammen mit dem Gefangenen ein Vollzugsplan erstellt wird. Dieser enthält namentlich Angaben über die angebotene Betreuung (Art. 75 Abs. 3 StGB). Wenn der Gesundheitszustand des Gefangenen es erfordert, darf von den für den Vollzug geltenden Regeln zu Gunsten des Gefangenen abgewichen werden (Art. 80 Abs. 1 lit. a StGB). Wird die Strafe nicht in einer Strafanstalt sondern in einer anderen geeigneten Einrichtung vollzogen, so untersteht der Gefangene den Reglementen dieser Einrichtung, soweit die Vollzugsbehörde nichts anderes verfügt (Art.”
Die Revision 2018 führte Alternativvollzugsformen ein; der Anstaltsaufenthalt bleibt Regel, während für kurze Freiheitsstrafen alternative Vollzugsformen (häufig) gebräuchlich sind.
“Am 1. Januar 2018 ist das revidierte Sanktionenrecht in Kraft getreten (Änderung vom 19. Juni 2015, AS 2016 1249). Dabei wurden als Alternative zum Normalvollzug in einer Strafanstalt (Art. 77 StGB) die Halbgefangenschaft (Art. 77b StGB), die gemeinnützige Arbeit (Art. 79a StGB) und die elektronische Überwachung (Art. 79b StGB) als besondere Vollzugsformen für kurze Freiheitsstrafen eingeführt (Botschaft vom 4. April 2012 zur Änderung des Strafgesetzbuchs und des Militärstrafgesetzes [Änderungen des Sanktionenrechts], BBl 2012 4721, 4738 ff. Ziff. 1.4.4, 4746 ff. Ziff. 2.1).”
Die Anstalt muss aktuelle Verhältnisse dokumentieren, damit eine Aufenthaltsbeschränkung verhältnismässig geprüft und überprüfbar ist.
“En effet, force est de constater, en particulier au regard des arguments soulevés par le recourant, que les circonstances paraissent ne plus correspondre à celles qui prévalaient au moment de la révocation de l’autorisation de la visite privée. La Chambre de céans ignore toutefois tout de la situation actuelle, aucune des pièces transmises n’y faisant référence, ce point, pourtant nécessaire à l’examen de la proportionnalité (cf. supra consid. 2.1.1), n’ayant, semble-t-il, pas été instruit par l’autorité intimée. Par ailleurs, la décision entreprise, qui se limite à mentionner une mesure institutionnelle au sens de l’art. 60 CP, n’explique pas en quoi la rencontre intime sollicitée pourrait entraîner un risque sécuritaire ni a fortiori quelle en serait la nature, ce d’autant que de telles visites semblent, aux dires du recourant, n’avoir posé aucun problème jusqu’alors et que M.________ paraît désormais avoir quitté l’institution dans laquelle elle séjournait. Là encore, le dossier transmis par le Service pénitentiaire ne contient aucune information à ce sujet. On rappellera enfin que la seule existence d’une mesure pénale dans les cinq années écoulées n’exclut pas nécessairement toute visite privée, l’art. 77 al. 2 CP étant une norme potestative, en ce sens que l’autorité n’a pas l'obligation de la refuser, mais « peut » le faire si les conditions fixées par cette disposition sont remplies. Il résulte de ce qui précède que le dossier de la cause doit être renvoyé au Chef du Service pénitentiaire pour qu’il instruise et actualise les faits, et détermine, au vu des circonstances actuelles, si la révocation de l’autorisation se justifie toujours sous l’angle de la proportionnalité. Il conviendra également qu’il précise, le cas échéant et en vertu de pouvoir d’appréciation qui lui est conféré, les éléments retenus pour fonder le risque sécuritaire, de manière à ce que la Chambre de céans puisse en contrôler le bien fondé au regard des principes constitutionnels. 3. Le recourant sollicite l’octroi de l’assistance judiciaire et la désignation de Me [...] en qualité de conseil d’office pour la présente procédure, mais aussi pour ses futures démarches en relation avec ce dossier.”
Führt milderer Vollzugsform scheitert, ist regelmäßig auf den Normalvollzug zurückzugreifen; bei Wahl zwischen Vollzugsformen ist die elektronische Überwachung als mildere Form vorrangig bzw. oftmals vorzuziehen.
“Aus dem Erfordernis des Gesuchs des Verurteilten, welches für sämtliche besondere Vollzugsformen gilt (vgl. Art. 77b Abs. 1, Art. 79a Abs. 1 und Art. 79b Abs. 1 StGB), ergibt sich, dass die besonderen Vollzugsformen gleichgestellt sind (vgl. Votum Engler, AB 2014 S 642). Bei gegebenen Voraussetzungen geht der Vollzug mittels elektronischer Überwachung als mildere Vollzugsform der Halbgefangenschaft allerdings vor (KOLLER, a.a.O., N. 1 zu Art. 77b StGB und N. 9 zu Art. 79b StGB; STÖSSEL, ContraLegem, a.a.O., S. 85). Dies ergibt sich sowohl aus dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz (vgl. Art. 5 Abs. 2, Art. 36 Abs. 3 BV) als auch aus Art. 79b Abs. 3 StGB, wonach die weitere Verbüssung der Strafe in der Form von Halbgefangenschaft beim Scheitern des elektronisch überwachten BGE 150 IV 277 S. 291 Vollzugs nach Art. 79b Abs. 1 lit. a StGB möglich sein soll, während beim Scheitern der Halbgefangenschaft gemäss Art. 77b Abs. 4 StGB nur noch der Normalvollzug (Art. 77 StGB) offensteht (KOLLER, a.a.O., N. 1 zu Art. 77b StGB und N. 9 zu Art. 79b StGB).”
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