Phrase introduite par l’annexe ch. 2 de la LF du 19 juin 2020, en vigueur depuis le 1erjanv. 2021 (RO 2020 4179;FF 2018 7153). ↩
9 commentaries
Eine Verletzung von Art. 395 Abs. 2 ZPO begründet kein eigenständiges Nichtigkeitsmotiv. Beanstandungen, dass das Schiedsgericht den Rückweisungsentscheid nicht beachtet habe, sind grundsätzlich im Rahmen von Art. 393 lit. e ZPO zu prüfen; eine Einordnung als «sui generis»-Rüge oder unter Art. 393 lit. b ZPO ist nicht angezeigt.
“Les éléments avancés par les recourants, lesquels ne citent du reste aucune opinion doctrinale au soutien de leur thèse, ne justifient pas de revenir sur cette jurisprudence, laquelle est désormais bien établie. Il suit de là que les intéressés ne peuvent pas être suivis lorsqu'ils soutiennent que la Cour de céans devrait examiner, sur la base d'un grief sui generis respectivement sous l'angle de l'art. 393 let. b CPC, si le Tribunal arbitral a enfreint l'art. 395 al. 2 CPC en ne se conformant prétendument pas aux considérants de l'arrêt fédéral de renvoi. S'appuyant sur la prémisse erronée selon laquelle la violation de l'art. 395 al. 2 CPC représenterait un grief d'annulation autonome d'une sentence interne ou s'inscrirait dans le cadre du grief d'incompétence visé par l'art. 393 let. b CPC, les recourants affirment, à tort, que les autres moyens invoqués dans leur mémoire, fondés sur l'art. 393 let. e CPC, seraient aussi recevables. Il appert ainsi que le moyen principal soulevé par les recourants, tiré de la violation de l'art. 395 al. 2 CPC, ainsi que les griefs développés par eux dans leur mémoire s'inscrivent, en réalité, exclusivement dans le cadre du motif énoncé à l'art. 393 let. e CPC. Or, les critiques formulées par les intéressés ne portent pas directement sur la composition ou la compétence du tribunal arbitral mais bel et bien sur le raisonnement tenu par les arbitres au moment d'examiner le principe de la responsabilité des recourants et la question de la prescription. Au vu de ce qui précède, le recours s'avère irrecevable dès lors que les recourants n'invoquent pas de griefs recevables à l'encontre de la sentence incidente entreprise.”
Bei Anfechtung eines Schiedsspruchs wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen kann das Bundesgericht über diese Punkte in der Sache selbst entscheiden; dies stellt eine gesetzliche Ausnahme zum grundsätzlich rein kassatorischen Charakter der Beschwerde dar.
“Die Beschwerde im Sinne von Art. 77 Abs. 1 BGG ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 107 Abs. 2 BGG ausschliesst, soweit dieser dem Bundesgericht erlaubt, in der Sache selbst zu entscheiden). Soweit der Streit die Zuständigkeit des Schiedsgerichts oder dessen Zusammensetzung betrifft, gilt davon eine dahingehende Ausnahme, dass das Bundesgericht selber die Zuständigkeit oder die Unzuständigkeit des Schiedsgerichts feststellen bzw. über die Ablehnung des betreffenden Schiedsrichters befinden kann (BGE 136 III 605 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Eine weitere Ausnahme ist im Gesetz für den Fall vorgesehen, dass der Schiedsspruch wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen angefochten wird (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Bundesgericht die Sache an das Schiedsgericht zurückweist (Urteile 4A_172/2023 vom 11. Januar 2024 E. 2.2; 4A_180/2023 vom 24. Juli 2023 E. 2.2; 4A_446/2022 vom 15. Mai 2023 E. 2.2). Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Aufhebung des angefochtenen Schiedsspruchs und Rückweisung der Sache an das Schiedsgericht ist zulässig.”
Grundsatz: Die Beschwerde gem. Art. 77 Abs. 1 BGG ist grundsätzlich kassatorisch. Ausnahme: Nach Art. 395 Abs. 4 ZPO kann das Bundesgericht bei Anfechtung eines Schiedsspruchs wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen selbst über diese entscheiden; in der Praxis kann dies auch die Festsetzung des Honorars umfassen. Eine Rückweisung an das Schiedsgericht bleibt möglich.
“Die Beschwerde im Sinne von Art. 77 Abs. 1 BGG ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 107 Abs. 2 BGG ausschliesst, soweit dieser dem Bundesgericht erlaubt, in der Sache selbst zu entscheiden). Soweit der Streit die Zuständigkeit des Schiedsgerichts oder dessen Zusammensetzung betrifft, gilt davon eine dahingehende Ausnahme, dass das Bundesgericht selber die Zuständigkeit oder die Unzuständigkeit des Schiedsgerichts feststellen bzw. über die Ablehnung des betreffenden Schiedsrichters befinden kann (BGE 136 III 605 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Eine weitere Ausnahme ist im Gesetz für den Fall vorgesehen, dass der Schiedsspruch wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen angefochten wird (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Bundesgericht die Sache an das Schiedsgericht zurückweist (Urteile 4A_172/2023 vom 11. Januar 2024 E. 2.2; 4A_180/2023 vom 24. Juli 2023 E. 2.2; 4A_446/2022 vom 15. Mai 2023 E. 2.2). Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Aufhebung des angefochtenen Schiedsspruchs und Rückweisung der Sache an das Schiedsgericht ist zulässig.”
“Die Beschwerde im Sinne von Art. 77 Abs. 1 BGG ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 107 Abs. 2 BGG ausschliesst, soweit dieser dem Bundesgericht erlaubt, in der Sache selbst zu entscheiden). Soweit der Streit die Zuständigkeit des Schiedsgerichts oder dessen Zusammensetzung betrifft, gilt davon eine dahingehende Ausnahme, dass das Bundesgericht selber die Zuständigkeit oder die Unzuständigkeit des Schiedsgerichts feststellen bzw. über die Ablehnung des betreffenden Schiedsrichters befinden kann (BGE 136 III 605 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Eine weitere Ausnahme ist im Gesetz für den Fall vorgesehen, dass der Schiedsspruch wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen angefochten wird (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Bundesgericht die Sache an das Schiedsgericht zurückweist (Urteile 4A_172/2023 vom 11. Januar 2024 E. 2.2; 4A_180/2023 vom 24. Juli 2023 E. 2.2; 4A_446/2022 vom 15. Mai 2023 E. 2.2). Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Aufhebung des angefochtenen Schiedsspruchs ist zulässig (Antrags-Ziff. 1). Soweit sie demgegenüber eventualiter beantragt, das Bundesgericht habe in der Sache selbst zu entscheiden (Antrags-Ziff. 2-4), sind ihre Anträge unzulässig.”
“Heisst das Bundesgericht eine Rüge nach Art. 393 lit. f ZPO gut, so kann es ausnahmsweise reformatorisch entscheiden und das Honorar selbst festsetzen (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Entsprechend muss der Beschwerdeführer ein reformatorisches Rechtsbegehren stellen (BGE 134 III 235 E. 2). Dem ist der Beschwerdeführer vorliegend nachgekommen. Er hält Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 30'000.-- für angemessen. Weder die Gegenpartei noch der Einzelschiedsrichter haben diesen Betrag (eventualiter) konkret in Frage gestellt. Das Bundesgericht sieht keinen Grund, weshalb dem nicht zu folgen wäre. Entsprechend ist Dispositivziffer”
“Die Beschwerde im Sinne von Art. 77 Abs. 1 BGG ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 107 Abs. 2 BGG ausschliesst, soweit dieser dem Bundesgericht erlaubt, in der Sache selbst zu entscheiden). Soweit der Streit die Zuständigkeit des Schiedsgerichts oder dessen Zusammensetzung betrifft, gilt davon eine dahingehende Ausnahme, dass das Bundesgericht selber die Zuständigkeit oder die Unzuständigkeit des Schiedsgerichts feststellen bzw. über die Ablehnung des betreffenden Schiedsrichters befinden kann (BGE 136 III 605 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Eine weitere Ausnahme ist im Gesetz für den Fall vorgesehen, dass der Schiedsspruch wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen angefochten wird (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Bundesgericht die Sache an das Schiedsgericht zurückweist (Urteile 4A_172/2023 vom 11. Januar 2024 E. 2.2; 4A_180/2023 vom 24. Juli 2023 E. 2.2; 4A_446/2022 vom 15. Mai 2023 E. 2.2). Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Aufhebung des angefochtenen Schiedsspruchs und Rückweisung der Sache an das Schiedsgericht ist zulässig.”
Der Rekurs gegen einen internen Schiedsspruch ist grundsätzlich kassatorisch; das Bundesgericht entscheidet nicht in der Sache, sondern weist die Angelegenheit an das Schiedsgericht zurück.
“Sauf exceptions qui n'entrent pas en considération dans le cas d'espèce (cf. art. 395 al. 4 CPC; ATF 136 III 605 consid. 3.3.4), le recours en matière civile dirigé contre une sentence arbitrale interne est de nature cassatoire; le Tribunal fédéral ne la révise pas, mais renvoie l'affaire au tribunal arbitral (cf. l'art. 77 al. 2 LTF qui exclut l'application de l'art. 107 al. 2 LTF dans la mesure où cette disposition permet au Tribunal fédéral de statuer sur le fond de l'affaire; arrêt 4A_134/2012 du 16 juillet 2012 consid. 1). La recourante méconnaît cette exigence lorsqu'elle demande principalement au Tribunal fédéral d'annuler la décision de refus d'affiliation et, partant, d'ordonner à l'intimée son affiliation. Ce faisant, elle invite la Cour de céans à statuer elle-même, ce qu'elle n'est pas admise à faire. Dans la mesure où l'objet de ses conclusions va, en partie, au-delà de l'annulation de la sentence attaquée, son recours est dès lors irrecevable.”
Der Rückweisungsentscheid enthält regelmässig nur die Gründe, welche zur Aufhebung geführt haben; das Schiedsgericht hat nach Massgabe dieser Erwägungen neu zu entscheiden. Die Missachtung dieser Pflicht kann einen Beschwerdegrund nach Art. 393 lit. e ZPO begründen.
“Wird der Schiedsspruch aufgehoben, so entscheidet das Schiedsgericht - wie Art. 395 Abs. 2 ZPO ausdrücklich vorschreibt - "nach Massgabe der Erwägungen im Rückweisungsentscheid neu". Die Verletzung dieser Bestimmung stellt laut der Rechtsprechung einen Beschwerdegrund gemäss Art. 393 lit. e ZPO dar (Urteile 4A_426/2015 vom 11. April 2016 E. 3.1; 4A_628/2011 vom 30. Mai 2012 E. 3.2.1). Aus der beschränkten Überprüfungsbefugnis der Beschwerdeinstanz in Schiedssachen (siehe Erwägung 2.2) folgt allerdings, dass der Rückweisungsentscheid regelmässig keine umfassende Beurteilung der Streitsache enthält, die das Schiedsgericht seinem neuen Schiedsspruch zugrundezulegen hat, sondern ihm stattdessen nur entnommen werden kann, aus welchen Gründen der aufgehobene Schiedsspruch der Überprüfung nach Art. 393 ZPO nicht standgehalten hat.”
“Wird der Schiedsspruch aufgehoben, so entscheidet das Schiedsgericht - wie Art. 395 Abs. 2 ZPO ausdrücklich vorschreibt - "nach Massgabe der Erwägungen im Rückweisungsentscheid neu". Die Verletzung dieser Bestimmung stellt laut der Rechtsprechung einen Beschwerdegrund gemäss Art. 393 lit. e ZPO dar (Urteile 4A_426/2015 vom 11. April 2016 E. 3.1; 4A_628/2011 vom 30. Mai 2012 E. 3.2.1). Aus der beschränkten Überprüfungsbefugnis der Beschwerdeinstanz in Schiedssachen (siehe Erwägung 2.2) folgt allerdings, dass der Rückweisungsentscheid regelmässig keine umfassende Beurteilung der Streitsache enthält, die das Schiedsgericht seinem neuen Schiedsspruch zugrundezulegen hat, sondern ihm stattdessen nur entnommen werden kann, aus welchen Gründen der aufgehobene Schiedsspruch der Überprüfung nach Art. 393 ZPO nicht standgehalten hat.”
Ist das Honorar eines Einzelschiedsrichters durch ein bundesgerichtliches Urteil gestützt auf Art. 395 Abs. 4 ZPO herabgesetzt und wurden ihm Gerichtskosten auferlegt, kann der Einzelschiedsrichter als Dritter ein schutzwürdiges Interesse an der Revision haben und somit zur Revision legitimiert sein. Die Parteien des Hauptverfahrens haben in der Regel kein schutzwürdiges Interesse an einer solchen Anfechtung, namentlich wenn das Honorar auf den von ihnen beantragten Betrag herabgesetzt wurde.
“Regeste Art. 76 Abs. 1 und Art. 121 ff. BGG; Art. 395 Abs. 4 ZPO; Legitimation zur Revision. Legitimation des Einzelschiedsrichters zur Revision eines bundesgerichtlichen Urteils, mit dem gestützt auf Art. 395 Abs. 4 ZPO das Honorar des Schiedsrichters herabgesetzt wurde und ihm Gerichtskosten auferlegt wurden (E. 1).”
“Es fragt sich, ob von dieser Regel eine Ausnahme zu machen ist, wenn das Bundesgericht in Gutheissung einer Rüge nach Art. 393 lit. f ZPO das Schiedsrichterhonorar gestützt auf Art. 395 Abs. 4 ZPO herabsetzt. Auch ein solcher Entscheid kann von Mängeln, die einen Revisionsgrund begründen, behaftet sein. Es wäre stossend, wenn diese nicht mittels Revision behoben werden könnten. Die Parteien des Hauptverfahrens haben aber regelmässig kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung, namentlich wenn das Honorar - wie in casu - auf den von ihnen beantragten Betrag herabgesetzt wurde. Der Schiedsrichter hingegen, dem das Honorar gestützt auf das Schiedsrichtermandat persönlich zusteht und der durch eine Honorarkürzung daher direkt in seinen eigenen finanziellen Interessen beschnitten wird, ist von der Herabsetzung seines Honorars besonders berührt und hat als Dritter auch ein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG, da ihm die Aufhebung oder Änderung des diesbezüglichen Entscheids einen praktischen Nutzen bringt. Zudem kann das Schiedsgericht bei Gutheissung einer Beschwerde gestützt auf Art. 393 lit. f ZPO mit den Kosten- und Entschädigungsfolgen belastet werden (Urteil 4A_30/2022 vom 3.”
Legitimation: Ein Einzelschiedsrichter kann zur Beschwerde befugt sein, namentlich wenn ihm in einem Urteil aufgrund von Art. 395 Abs. 4 ZPO das Honorar herabgesetzt und Gerichtskosten auferlegt worden sind.
“Regeste Art. 76 Abs. 1 und Art. 121 ff. BGG; Art. 395 Abs. 4 ZPO; Legitimation zur Revision. Legitimation des Einzelschiedsrichters zur Revision eines bundesgerichtlichen Urteils, mit dem gestützt auf Art. 395 Abs. 4 ZPO das Honorar des Schiedsrichters herabgesetzt wurde und ihm Gerichtskosten auferlegt wurden (E. 1).”
Das Bundesgericht kann ausnahmsweise reformatorisch entscheiden und Entschädigungen bzw. das Honorar selbst festsetzen, wenn die Rüge nach Art. 393 lit. f ZPO gutgeheissen wird (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Voraussetzung ist, dass der Beschwerdeführer ein reformatorisches Rechtsbegehren stellt. Der Gesetzeswortlaut spricht von "offensichtlich überhöhten" Entschädigungen.
“Die Beschwerde im Sinne von Art. 77 Abs. 1 BGG ist grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (vgl. Art. 77 Abs. 2 BGG, der die Anwendbarkeit von Art. 107 Abs. 2 BGG ausschliesst, soweit dieser dem Bundesgericht erlaubt, in der Sache selbst zu entscheiden). Soweit der Streit die Zuständigkeit des Schiedsgerichts oder dessen Zusammensetzung betrifft, gilt davon eine dahingehende Ausnahme, dass das Bundesgericht selber die Zuständigkeit oder die Unzuständigkeit des Schiedsgerichts feststellen bzw. über die Ablehnung des betreffenden Schiedsrichters befinden kann (BGE 136 III 605 E. 3.3.4 mit Hinweisen). Eine weitere Ausnahme ist im Gesetz für den Fall vorgesehen, dass der Schiedsspruch wegen offensichtlich überhöhter Entschädigungen und Auslagen angefochten wird (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Bundesgericht die Sache an das Schiedsgericht zurückweist (Urteile 4A_172/2023 vom 11. Januar 2024 E. 2.2; 4A_180/2023 vom 24. Juli 2023 E. 2.2; 4A_446/2022 vom 15. Mai 2023 E. 2.2). Der Antrag des Beschwerdeführers auf Aufhebung des angefochtenen Schiedsspruchs und Rückweisung der Sache an das Schiedsgericht ist zulässig. Soweit er demgegenüber beantragt, das Bundesgericht habe in der Sache selbst zu entscheiden, ist sein Antrag unzulässig.”
“Heisst das Bundesgericht eine Rüge nach Art. 393 lit. f ZPO gut, so kann es ausnahmsweise reformatorisch entscheiden und das Honorar selbst festsetzen (Art. 395 Abs. 4 ZPO). Entsprechend muss der Beschwerdeführer ein reformatorisches Rechtsbegehren stellen (BGE 134 III 235 E. 2). Dem ist der Beschwerdeführer vorliegend nachgekommen. Er hält Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 30'000.-- für angemessen. Weder die Gegenpartei noch der Einzelschiedsrichter haben diesen Betrag (eventualiter) konkret in Frage gestellt. Das Bundesgericht sieht keinen Grund, weshalb dem nicht zu folgen wäre. Entsprechend ist Dispositivziffer”
Eine Verletzung von Art. 395 Abs. 2 ZPO begründet kein selbständiges Anfechtungsmotiv. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann deren Nichterfüllung allenfalls als offensichtliche Rechtsverletzung im Sinne von Art. 393 lit. e ZPO gerügt werden.
“Semblable argumentation n'emporte point la conviction de la Cour de céans. Il sied d'emblée de relever que les motifs de recours, en matière d'arbitrage interne, sont énoncés de manière exhaustive à l'art. 393 CPC (arrêt 4A_528/2019, précité, consid. 1.1 et les références citées). Aussi ne saurait-on voir dans la violation alléguée de l'art. 395 al. 2 CPC un grief autonome d'annulation d'une sentence arbitrale interne. De jurisprudence constante, le Tribunal fédéral a du reste considéré que le non-respect par un tribunal arbitral de l'art. 395 al. 2 CPC peut tout au plus constituer une violation manifeste du droit visée par le motif prévu à l'art. 393 let. e CPC (arrêts 4A_348/2020 du 4 janvier 2021 consid. 3.1; 4A_426/2015 du 11 avril 2016 consid. 3.1; 4A_628/2011 du 30 mai 2012 consid. 3.2.1). Les éléments avancés par les recourants, lesquels ne citent du reste aucune opinion doctrinale au soutien de leur thèse, ne justifient pas de revenir sur cette jurisprudence, laquelle est désormais bien établie. Il suit de là que les intéressés ne peuvent pas être suivis lorsqu'ils soutiennent que la Cour de céans devrait examiner, sur la base d'un grief sui generis respectivement sous l'angle de l'art. 393 let. b CPC, si le Tribunal arbitral a enfreint l'art. 395 al. 2 CPC en ne se conformant prétendument pas aux considérants de l'arrêt fédéral de renvoi. S'appuyant sur la prémisse erronée selon laquelle la violation de l'art. 395 al. 2 CPC représenterait un grief d'annulation autonome d'une sentence interne ou s'inscrirait dans le cadre du grief d'incompétence visé par l'art.”
“De jurisprudence constante, le Tribunal fédéral a du reste considéré que le non-respect par un tribunal arbitral de l'art. 395 al. 2 CPC peut tout au plus constituer une violation manifeste du droit visée par le motif prévu à l'art. 393 let. e CPC (arrêts 4A_348/2020 du 4 janvier 2021 consid. 3.1; 4A_426/2015 du 11 avril 2016 consid. 3.1; 4A_628/2011 du 30 mai 2012 consid. 3.2.1). Les éléments avancés par les recourants, lesquels ne citent du reste aucune opinion doctrinale au soutien de leur thèse, ne justifient pas de revenir sur cette jurisprudence, laquelle est désormais bien établie. Il suit de là que les intéressés ne peuvent pas être suivis lorsqu'ils soutiennent que la Cour de céans devrait examiner, sur la base d'un grief sui generis respectivement sous l'angle de l'art. 393 let. b CPC, si le Tribunal arbitral a enfreint l'art. 395 al. 2 CPC en ne se conformant prétendument pas aux considérants de l'arrêt fédéral de renvoi. S'appuyant sur la prémisse erronée selon laquelle la violation de l'art. 395 al. 2 CPC représenterait un grief d'annulation autonome d'une sentence interne ou s'inscrirait dans le cadre du grief d'incompétence visé par l'art. 393 let. b CPC, les recourants affirment, à tort, que les autres moyens invoqués dans leur mémoire, fondés sur l'art. 393 let. e CPC, seraient aussi recevables. Il appert ainsi que le moyen principal soulevé par les recourants, tiré de la violation de l'art. 395 al. 2 CPC, ainsi que les griefs développés par eux dans leur mémoire s'inscrivent, en réalité, exclusivement dans le cadre du motif énoncé à l'art. 393 let. e CPC. Or, les critiques formulées par les intéressés ne portent pas directement sur la composition ou la compétence du tribunal arbitral mais bel et bien sur le raisonnement tenu par les arbitres au moment d'examiner le principe de la responsabilité des recourants et la question de la prescription. Au vu de ce qui précède, le recours s'avère irrecevable dès lors que les recourants n'invoquent pas de griefs recevables à l'encontre de la sentence incidente entreprise.”
Utilisez la page actuelle comme contexte pour rechercher, résumer, comparer ou rédiger.