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Eine Partei kann gegenüber dem Gericht eine Vertretung benennen, deren Befugnis sich darauf beschränkt, gerichtliche Zustellungen für die Partei entgegenzunehmen (sog. Insinuationsmandatar). Die Zustellung gilt mit dem Zugang beim korrekt bezeichneten Insinuationsmandatar als erfolgt. Es obliegt der vertretenen Partei sicherzustellen, dass sie durch diese Zustellungen rechtzeitig Kenntnis erlangt.
“Bei einer Zu- stellung an Hausgenossen oder angestellte Personen spricht man von einer Er- satzzustellung (H UBER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl., Zürich 2016, Art. 138 N 34, 38). Die Zustellung ist vollzogen, wenn die Sendung der Adressatin oder ihrem Vertreter tatsächlich übergeben wird oder wenn sie auf ordentlichem Weg in den Machtbereich der Adressatin gelangt, sodass sie Kenntnis nehmen kann. Letzte- res gilt insbesondere bei einer Ersatzzustellung; nicht erforderlich ist diesfalls die tatsächliche Kenntnisnahme durch die Adressatin (vgl. J ENNY/JENNY, OFK ZPO, 2. Aufl., Zürich 2015, Art. 138 N 6). Nichtsdestoweniger spricht man hierbei von tat- sächlichen Zustellungen, dies in Abgrenzung zu den fiktiven Zustellungsformen gemäss Art. 138 Abs. 3 ZPO, welche lediglich bei einem bereits bestehenden Prozessrechtsverhältnis zum Tragen kommen. 4.3.2. Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung gemäss Art. 137 ZPO an die Vertretung. Auch wenn sich diese Bestimmung auf eine umfassende Vertre- tung im Prozess im Sinne von Art. 68 ZPO bezieht, kann eine Partei gegenüber dem Gericht auch eine Vertretung bezeichnen, deren Vertretungsmacht sich darin erschöpft, gerichtliche Zustellungen für den Vertretenen in Empfang zu nehmen. Die Zulässigkeit der Bestellung solcher zustellungsbevollmächtigter Personen (sog. Insinuationsmandatare) ergibt sich a maiore ad minus aus der Befugnis des gewillkürten Parteivertreters zur Entgegennahme von gerichtlichen Sendungen. Wie bei der ordentlichen Vertretung ist die Zustellung mit Zugang beim korrekt bezeichneten Insinuationsmandataren erfolgt. Es ist Sache der vertretenen Per- - 6 - son sicherzustellen, dass sie von den Zustellungen rechtzeitig erfährt. Als Unter- art hiervon wird im Schrifttum zu Recht die Erteilung einer schriftlichen Vollmacht durch die Adressatin an eine Drittperson zwecks Empfangnahme von einge- schriebenen Sendungen bei der Post eingeordnet (vgl. zum Ganzen H UBER, a.a.O., Art. 137 N 15; ferner mit dem überzeugenden Hinweis auf den Grundsatz volenti non fit iniura E RNST/OBERHOLZER, Fristen und Fristberechnung gemäss Zi- vilprozessordnung, Zürich 2013, N 108).”
“Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung gemäss Art. 137 ZPO an die Vertretung. Auch wenn sich diese Bestimmung auf eine umfassende Vertre- tung im Prozess im Sinne von Art. 68 ZPO bezieht, kann eine Partei gegenüber dem Gericht auch eine Vertretung bezeichnen, deren Vertretungsmacht sich darin erschöpft, gerichtliche Zustellungen für den Vertretenen in Empfang zu nehmen. Die Zulässigkeit der Bestellung solcher zustellungsbevollmächtigter Personen (sog. Insinuationsmandatare) ergibt sich a maiore ad minus aus der Befugnis des gewillkürten Parteivertreters zur Entgegennahme von gerichtlichen Sendungen. Wie bei der ordentlichen Vertretung ist die Zustellung mit Zugang beim korrekt bezeichneten Insinuationsmandataren erfolgt. Es ist Sache der vertretenen Per- - 6 - son sicherzustellen, dass sie von den Zustellungen rechtzeitig erfährt. Als Unter- art hiervon wird im Schrifttum zu Recht die Erteilung einer schriftlichen Vollmacht durch die Adressatin an eine Drittperson zwecks Empfangnahme von einge- schriebenen Sendungen bei der Post eingeordnet (vgl. zum Ganzen H UBER, a.a.O., Art. 137 N 15; ferner mit dem überzeugenden Hinweis auf den Grundsatz volenti non fit iniura E RNST/OBERHOLZER, Fristen und Fristberechnung gemäss Zi- vilprozessordnung, Zürich 2013, N 108).”
“Bei einer Zu- stellung an Hausgenossen oder angestellte Personen spricht man von einer Er- satzzustellung (H UBER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl., Zürich 2016, Art. 138 N 34, 38). Die Zustellung ist vollzogen, wenn die Sendung der Adressatin oder ihrem Vertreter tatsächlich übergeben wird oder wenn sie auf ordentlichem Weg in den Machtbereich der Adressatin gelangt, sodass sie Kenntnis nehmen kann. Letzte- res gilt insbesondere bei einer Ersatzzustellung; nicht erforderlich ist diesfalls die tatsächliche Kenntnisnahme durch die Adressatin (vgl. J ENNY/JENNY, OFK ZPO, 2. Aufl., Zürich 2015, Art. 138 N 6). Nichtsdestoweniger spricht man hierbei von tat- sächlichen Zustellungen, dies in Abgrenzung zu den fiktiven Zustellungsformen gemäss Art. 138 Abs. 3 ZPO, welche lediglich bei einem bereits bestehenden Prozessrechtsverhältnis zum Tragen kommen. 4.3.2. Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung gemäss Art. 137 ZPO an die Vertretung. Auch wenn sich diese Bestimmung auf eine umfassende Vertre- tung im Prozess im Sinne von Art. 68 ZPO bezieht, kann eine Partei gegenüber dem Gericht auch eine Vertretung bezeichnen, deren Vertretungsmacht sich darin erschöpft, gerichtliche Zustellungen für den Vertretenen in Empfang zu nehmen. Die Zulässigkeit der Bestellung solcher zustellungsbevollmächtigter Personen (sog. Insinuationsmandatare) ergibt sich a maiore ad minus aus der Befugnis des gewillkürten Parteivertreters zur Entgegennahme von gerichtlichen Sendungen. Wie bei der ordentlichen Vertretung ist die Zustellung mit Zugang beim korrekt bezeichneten Insinuationsmandataren erfolgt. Es ist Sache der vertretenen Per- - 6 - son sicherzustellen, dass sie von den Zustellungen rechtzeitig erfährt. Als Unter- art hiervon wird im Schrifttum zu Recht die Erteilung einer schriftlichen Vollmacht durch die Adressatin an eine Drittperson zwecks Empfangnahme von einge- schriebenen Sendungen bei der Post eingeordnet (vgl. zum Ganzen H UBER, a.a.O., Art. 137 N 15; ferner mit dem überzeugenden Hinweis auf den Grundsatz volenti non fit iniura E RNST/OBERHOLZER, Fristen und Fristberechnung gemäss Zi- vilprozessordnung, Zürich 2013, N 108).”
Nach der zitierten Rechtsprechung führten die Todesfälle der genannten Personen nicht automatisch zu einem Mangel der Prozessvertretung nach Art. 68 ZPO; die Rüge, die Erben hätten eine neue Vollmacht vorlegen müssen, wurde im Entscheid nicht als begründeter Vertretungsmangel angenommen.
“11'527,11 oltre interessi, disponendo a crescita in giudicato della decisione la liberazione del conto garanzia affitti dell’ex inquilino a favore dell’ex locatore. Le spese processuali sono state poste a carico delle parti in ragione di metà ciascuna con compensazione delle ripetibili. La notificazione del giudizio al convenuto PI 1 è avvenuta per via edittale (v. anche Atto XLVIII). In buona sostanza il primo giudice ha riconosciuto all’attrice gli importi rivendicati a titolo di saldo pigioni, spese accessorie e conguaglio (fr. 10'527,11) nonché fr. 1'000.- per la sostituzione dei cilindri. Il Pretore aggiunto, con riferimento in particolare allo scritto 4 dicembre 2017 dell’avv. AP 1, ha osservato da un lato che i decessi di H__________ e di P__________ non avevano alcuna ripercussione sulla legittimazione attiva dell’attrice in quanto società anonima, d’altro lato che i medesimi decessi neppure incidevano sulla capacità dell’attrice a stare in lite (art. 59 cpv. 2 let. c, 66 e 67 CPC) rispettivamente sul mandato di rappresentanza conferito al patrocinatore legale (art. 68 CPC). 5. Con atto di appello 24 maggio 2022 l’avv. AP 1 chiede di accogliere l’eccezione di difetto di legittimazione dello studio legale PA 1 e di annullare, revocare, dichiarare nulla e/o di nessun effetto sia la decisione 6 aprile 2022 del Pretore aggiunto della sezione 4 della Pretura di Lugano sia l’intero procedimento n. SE.2016.314. L’appellante solleva nuovamente “l’eccezione di difetto di legittimazione del difensore studio legale PA 1” che si sarebbe verificato al momento del decesso di P__________, titolare della società __________ Sagl (radiata dal RC in data 23 giugno 2017), mandatario della AO 1, il cui titolare H__________ pure è deceduto nel 2017. A suo dire gli eredi di quest’ultimo avrebbero dovuto produrre una nuova procura a favore dell’avv. __________, rispettivamente il primo giudice avrebbe dovuto sollecitare il legale in tal senso. In assenza di una nuova procura, prosegue l’appellante, l’avv. __________ sarebbe un falsus procurator. L’appellante rimprovera poi al Pretore aggiunto di aver omesso di considerare che ai sensi dell’art.”
Der Vertreter hat seine Vertretungsmacht durch Vorlage einer Vollmacht zu belegen. Wird eine juristische Person vertreten, ist zudem die Befugnis der die Vollmacht unterzeichnenden Person, für diese juristische Person zu handeln, nachzuweisen.
“Im Betreibungsbegehren sind unter anderem anzugeben: der Name und Wohnort des Gläubigers und seines allfälligen Bevollmächtigten sowie, wenn der Gläubiger im Ausland wohnt, das von demselben in der Schweiz gewohnte Domi- zil (Art. 67 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG). Dabei hat sich der allfällige Vertreter durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO analog). Wird der Vertreter von einer juristischen Person bevollmächtigt, so muss auch die vollmachtsunterzeichnende Person berechtigt sein, für die juristische Person zu handeln (E. Staehelin/Schweizer, in: Sutter-Somm et al.,”
“3 à 8 nouvellement produites sont irrecevables ainsi que les allégués de fait s'y rapportant. 2.2.2 En revanche, les pièces n. 9 à 11 attestant des pouvoirs de représentation de la personne ayant signé la procuration faite par A______ en faveur de B______ seront prises en considération. 3. Comme en première instance, l'intimé conteste la validité de la procuration produite par la recourante en faveur de son représentant, faisant valoir qu'il serait impossible de déterminer si la personne ayant signé la procuration au nom de la recourante était autorisée à le faire. Il soutient ainsi que le recours déposé par B______ est irrecevable, faute de capacité de postuler du mandataire. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l'art. 251 CPC, les représentants professionnels au sens de l'art. 27 LP (art. 68 al. 2 let. c CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 3.2 En l'espèce, la recourante justifie des pouvoirs de son représentant par la procuration produite en première instance, versant nouvellement à la présente procédure de recours une délégation de pouvoirs et une planche de spécimen. Le rapprochement de ces documents démontre que la personne ayant signé la procuration du 2 octobre 2019 était habilitée à le faire. Par conséquent, la recourante est valablement représentée dans la présente procédure. Le grief d'irrecevabilité du recours soulevé par l'intimé est donc infondé. 4. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que les pièces produites ne constituaient pas un titre de mainlevée. Elle considère qu'elle était liée à D______ SARL par un contrat de prêt qui doit être assimilé à une reconnaissance de dette valant titre de mainlevée. 4.1.1 Selon l'art. 82 al. 1 LP, le créancier dont la poursuite se fonde sur une reconnaissance de dette constatée par acte authentique ou sous seing privé peut requérir la mainlevée provisoire.”
Nach Art. 68 Abs. 2 ZPO sind in ordentlichen Verfahren bzw. im Berufungsverfahren als berufsmässig auftretende Vertreter nur die in Abs. 2 genannten Personen zugelassen (vgl. insbesondere die zitierte Rechtsprechung). Leistungen von nicht zugelassenen Mitarbeitenden (z. B. Angestellte von Versicherungen oder interne Rechtsmitarbeiter), die nicht unter Art. 68 Abs. 2 fallen, berechtigen nach den angeführten Entscheiden nicht zur Geltendmachung von Vertreterentschädigungen bzw. zur Anrechnung ihrer Arbeitszeit bei den zuzusprechenden Kosten/Dépens.
“Mit Vollmacht vom 18. Februar 2023 bevollmächtigten die Berufungskläger G._____ persönlich, die Ausweisung gegen den Berufungsbeklagten durchzuführen; ein Hinweis auf die F._____ GmbH fehlt (act. 21). Die Berufung vom 23. März 2023 hingegen wurde im Namen der F._____ GmbH erhoben, die jedoch – wie bereits die Vorinstanz korrekt erwog (vgl. act. 3 S. 2) – ohnehin nicht als Vertreterin der Berufungskläger fungieren kann. In Bezug auf eine Vertretung durch G._____ persönlich ist davon auszu- gehen, dass sie die Vertretung der Berufungskläger aufgrund der geschäftlichen Beziehung zu ihnen übernommen hat (vgl. Verwaltervertrag in act. 2/1). Eine be- sondere Beziehungsnähe zu den Vertretenen ist nicht erkennbar, weshalb die Vertretung als berufsmässig im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu bezeichnen ist (vgl. zum Ganzen BGE 140 III 555 E. 2.3). Eine solche ist – wie bereits die Vor- instanz korrekt festhielt (vgl. act. 18 E. 2.5.) – im vorliegenden Verfahren nur An- wältinnen und Anwälten vorbehalten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Mit anderen Wor- ten kann (auch) G._____ nicht als Vertreterin der Berufungskläger im Berufungs- verfahren fungieren. Nachdem die Berufung ohnehin abzuweisen ist (vgl. nachstehende Erwä- gungen), kann auf eine Fristansetzung zur Genehmigung der Berufung durch die Berufungskläger verzichtet werden. Der vorliegende Berufungsentscheid ist den Berufungsklägern direkt zuzustellen. 3. Im Berufungsverfahren können die unrichtige Rechtsanwendung und die unrichtige Feststellung des”
“a CPC, sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans toutes les procédures les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la LLCA (loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats ; RS 935.61). Les let. b à d de cette disposition prévoient d’autres types de représentation devant l’autorité de conciliation, dans les affaires patrimoniales soumises à la procédure simplifiée, dans les affaires soumises à la procédure sommaire, notamment en vertu de l’art. 251 CPC, et devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail et de contrat de travail. 11.3.3 Le conseil de l'appelant, Me Jean-Michel Duc, a indiqué dans sa liste des opérations que Me Marine Girardin avait consacré 16 heures et 40 minutes au dossier et un collaborateur, Jean-Alphonse Yanik, 5 minutes au tarif de 100 fr. de l’heure. On relève en premier lieu que seul un avocat, respectivement un avocat-stagiaire (art. 28 ss LPav [loi cantonale vaudoise du 9 juin 2015 sur la profession d’avocat ; BLV 177.11]), pouvait agir dans cette affaire soumise à la procédure ordinaire (art. 68 al. 2 CPC). Il n’y avait pas de possibilité pour un collaborateur d’intervenir, sans être un avocat autorisé au sens de la LLCA. Partant, on ne comptera pas les 5 minutes de travail annoncées pour le collaborateur. Ensuite, 2 heures et 50 minutes sont mentionnées pour un total de 22 téléphones et courriels avec le client. Ces opérations sont manifestement excessives pour une procédure d’appel, en particulier en l’absence de nova, l’essentiel des opérations s’étant conduit en première instance. Le temps consacré à ces activités sera par conséquent réduit à une heure. Il est précisé que l’entrevue d’une heure avec le client le 27 mai 2020 sera quant à elle comptabilisée dans son intégralité. Me Duc annonce par ailleurs 10 heures et 20 minutes pour la rédaction du mémoire d’appel, un complément, sa relecture et les corrections. Bien que le mémoire fasse 26 pages, le temps dédié à ces opérations est exagéré dans la mesure où certains arguments, notamment à partir de la page 15 du mémoire, ont déjà été exposés dans les pages précédentes et où les mêmes griefs sont répétés de nombreuses fois.”
“________SA, titulaire du brevet d’avocat, et invoque l’ATF 135 V 473, selon lequel « une personne assurée représentée par l’avocat d’une assurance de protection juridique qui obtient gain de cause, a droit à une indemnité de dépens tant pour la procédure de recours fédérale que pour la procédure cantonale ». a) aa) Selon les règles générales de répartition et de règlement des frais, ceux-ci sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 CPC) et cette partie restitue à l’autre les avances que celle-ci a fournies et lui verse les dépens qui lui ont été alloués (art. 111 al. 2 CPC). Aux termes de l’art. 95 al. 3 CPC, les dépens comprennent les débours nécessaires (let. a), le défraiement d’un représentant professionnel (let. b), ou, lorsqu’une partie n’a pas de représentant professionnel, une indemnité équitable pour les démarches effectuées, dans les cas où cela se justifie (let. c). bb) La jurisprudence citée par la recourante vaut en matière administrative, plus particulièrement dans le domaine des assurances sociales. Or, l’art. 95 al. 3 let. b CPC contient une règlementation spéciale, en ce sens les « représentants professionnels » visés par cette disposition sont uniquement les représentants autorisés à représenter les parties à titre professionnel au sens de l’art. 68 al. 2 CPC, soit les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la loi fédérale sur la libre circulation des avocats (let. a) ou, dans les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l’art. 251 CPC, les représentants professionnels au sens de l’art. 27 de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite (let. c). D’après la jurisprudence et la doctrine, ne peuvent entrer en ligne de compte les prestations d’un autre conseil juridique, même porteur d’un brevet d’avocat sans remplir la condition de l’art. 68 al. 2 let. a CPC (par exemple, l’employé du service juridique d’une banque ou d’une fiduciaire) ; il en va de même d’un employé d’une assurance de protection juridique (Tappy, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., n. 28 ad art. 95 CPC et la référence citée). cc) Il s’ensuit que la recourante, pour laquelle a agi en première instance « J.________SA, Service juridique Clients, [...] Avocat », ne peut pas prétendre à l’allocation de dépens au sens de l’art.”
Bei älteren oder unbestimmt formulierten Vertretungsvollmachten kann das Gericht die Nachreichung einer aktualisierten oder verfahrensspezifischen Vollmacht verlangen; dies entspricht der Praxis und der Rechtsprechung zur Auslegung von Art. 68 Abs. 3 ZPO.
“In Anwendung von Art. 68 Abs. 3 ZPO haben sich Parteivertreter durch eine Vollmacht auszuweisen. Die Vollmacht ist grundsätzlich mit der Klage, bzw. der Klageantwort einzureichen (art. 221 Abs. 2 Bst. a ZPO). Das Gericht kann bei älteren oder unbestimmt formulierten Vertretungsvollmachten jederzeit die Nachreichung einer aktualisierten oder verfahrensspezifischen Vollmacht verlangen (Art. 132 Abs. 1 ZPO; Urteil BGer 5A_561/2016 E. 3.3). Im vorliegenden Verfahren haben die Berufungskläger mit ihrer Klageantwort vom 16. Oktober 2017 je eine Vollmacht, erstellt im Juli 2011, zugunsten von Rechtsanwalt Patrick Gruber eingereicht (act. 82/3-9 und 11). Diese genügt auch für das Berufungsverfahren. N.________ hatte ihrerseits anlässlich des Schlichtungsverfahrens eine Vollmacht vom 19. September 2011 zugunsten von Rechtsanwalt Marcel Grass ins Recht gelegt (act. 2/7). Im Verfahren vor dem Mietgericht wurde keine Vollmacht des Rechtsvertreters eingereicht, auch nicht anlässlich der Übernahme sämtlicher Aktiven und Passiven der N.”
“________, par Me Razi Abderrahim, a conclu à la constatation de la nullité de la résiliation de son mandat effectuée par C.________ le 23 août 2024. Par décision du 28 octobre 2024, la juge de paix a considéré qu'elle était incompétente pour traiter la demande précitée, retenant que l'action découlait du droit des contrats, de sorte qu'elle devait être portée devant le juge ordinaire, le juge de la protection de l'adulte n'ayant aucune compétence spéciale dans ce domaine. B.b. Par acte du 6 novembre 2024, A.________ a interjeté un recours contre cette décision à la Chambre des curatelles, en produisant notamment une procuration du 30 janvier 2024 justifiant des pouvoirs de son avocat. Par avis du 13 novembre 2024, la Juge déléguée de la Chambre des curatelles a imparti un délai à Me Razi Abderrahim pour produire une procuration actualisée justifiant de ses pouvoirs d'agir pour le compte de A.________. Le 21 novembre suivant, Me Razi Abderrahim a notamment indiqué que la procuration annexée au mémoire de recours remplissait toutes les conditions légales en application de l'art. 68 al. 3 CPC. Par arrêt du 6 janvier 2025, la Chambre des curatelles a déclaré le recours irrecevable, faute de pouvoirs de représentation de l'avocat. C. Par acte du 6 février 2025, A.________ (ci-après : la personne concernée ou la recourante) exerce un recours en matière civile au Tribunal fédéral et conclut "préalablement" (sic) à l'annulation de l'arrêt de la Chambre des curatelles, subsidiairement au renvoi de la cause à l'autorité cantonale afin qu'elle statue dans le sens des considérants de l'arrêt du Tribunal fédéral. Par ordonnance du 11 février 2025, Me Razi Abderrahim a été invité à produire une procuration actuelle l'autorisant à représenter la recourante (art. 42 al. 5 LTF). Par courrier du 13 février suivant, Me Razi Abderrahim a relevé que l'exigence d'une procuration actuelle soulevait une difficulté juridique "substantielle" directement liée à l'objet du litige, la question au coeur du litige portant sur la capacité de discernement de la recourante, partant sa faculté à désigner un avocat par le biais d'une procuration valable.”
Praktische Relevanz: Die in Art. 68 Abs. 2 ZPO geregelte Zulassung nicht‑anwaltlicher Vertreter bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000 ist für die Abgrenzung zur berufsmässigen Vertretung bedeutsam. Als praxisrelevante Indizien für das Vorliegen eines berufsmässigen Vertretungsverhältnisses hat die Rechtsprechung u. a. das Begleiten zu Schlichtungsverhandlungen, das Angeben einer Zustelladresse und die Entgeltlichkeit des Mandats genannt.
“_____ geschrieben, ihn lediglich zur Schlichtungsverhandlung begleitet und seine Adresse als Zustelladresse angege- ben, weil C._____ kaum Deutsch spreche (Prot. I S. 16 f.). 4.1.2. Nach § 40 AnwG macht sich strafbar, wer im Bereich des Anwaltsmonopo- les tätig ist, ohne dazu berechtigt zu sein. Der Begriff des Anwaltsmonopoles wird in §11 AnwG gestützt auf Art. 68 Abs. 2 ZPO wie folgt definiert: Den Anwältinnen und Anwälten, die im kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder Freizügigkeit nach dem BGFA geniessen, sind folgende Tätigkeiten vorbehalten: die Verteidigung und die berufsmässige Vertretung der Privatkläger- schaft oder anderer Verfahrensbeteiligter im Strafprozess vor den Strafbehörden (Abs. 1 lit. a), die berufsmässige Vertretung im Zivilprozess vor den Schlichtungs- behörden und den Gerichten (Abs. 1 lit. b). Zur Tätigkeit im Bereich des Anwalts- monopols sind gemäss Absatz 2 auch berechtigt: Vertreterinnen und Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vor den Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– (lit. a), Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG in Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO (lit. b). 4.1.3. Bezüglich der Voraussetzungen für die Annahme einer berufsmässigen Vertretung im Anwaltsmonopol kann im Übrigen, um unnötige Wiederholungen zu - 14 - vermeiden, auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 43 S. 8 f.). 4.1.4. Die Vorinstanz hielt fest, dass der Beschuldigte seine Privatadresse als Zustelladresse auf der Klage vom 16. Juli 2020 angegeben, die Klage verfasst und C._____ zur Schlichtungsverhandlung begleitet habe. Damit habe er sämtli- che Funktionen, welche ein Vertreter im Rahmen des Anwaltsmonopoles übli- cherweise wahrnehme, übernommen. Es sei daher von einem Vertretungsver- hältnis auszugehen. Das Mandatsverhältnis sei nicht aufgrund eines besonderen Näheverhältnisses zwischen C.”
“_____ zur Schlichtungsverhandlung begleitet habe. Damit habe er sämtli- che Funktionen, welche ein Vertreter im Rahmen des Anwaltsmonopoles übli- cherweise wahrnehme, übernommen. Es sei daher von einem Vertretungsver- hältnis auszugehen. Das Mandatsverhältnis sei nicht aufgrund eines besonderen Näheverhältnisses zwischen C._____ und dem Beschuldigten zustande gekom- men. Zudem sei das Mandat entgeltlich gewesen, weshalb insgesamt darauf zu schliessen sei, dass der Beschuldigte bereit gewesen sei, in einer unbestimmten Vielzahl ähnlich gelagerter Fälle als Vertreter aufzutreten, weshalb die Berufs- mässigkeit ebenfalls zu bejahen sei (Urk. 43 S. 9 f.). Diese Würdigung der Vo- rinstanz ist uneingeschränkt zu teilen und bedarf keiner Ergänzung. Die Vo- rinstanz hielt zudem richtig fest, dass aufgrund des Streitwertes von Fr. 119'944.05 auch keine Ausnahme des Anwaltsmonopoles im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vorliegt. Der objektive Tatbestand im Sinne von § 40 i.V.m. § 11 Abs. 1 lit b AnwG ZH ist somit erfüllt. 4.1.5. Die Ausführungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand sind eben- falls zutreffend. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 43 S. 11). Der Beschuldigte wusste, dass er im Bereich des Anwaltsmonopols nicht berufsmässig tätig sein durfte und nahm dennoch die Vertretung von C._____ wahr. Das Risiko der Tatbestandsverwirklichung, das Tätigkeitwerden als berufsmässiger Vertreter im Anwaltsmonopol ohne kantonales Anwaltspatent, nahm er damit mindestens billigend in Kauf. 4.1.6. Der Beschuldigte ist nach dem Gesagten der Widerhandlung gegen § 40 AnwG ZH i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. b AnwG ZH i.V.m. Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO schul- dig zu sprechen. 4.2. Dossier 3 - 15 - 4.2.1. Bezüglich des Tatbestands von § 40 AnwG ZH und den rechtlichen Grundlagen eines berufsmässigen Vertretungsverhältnisses, welches gegen das Anwaltsmonopol verstösst, kann auf das oben Ausgeführte verwiesen werden (Ziffer 4.”
Solange haushaltsbezogene Beschlüsse eines Leitungsorgans nicht formell durch die Generalversammlung bestätigt sind, sind diese Beschlüsse nach den angeführten Quellen nicht verbindlich. Folglich wurde durch die angeführte Entscheidung die Vertretungsbefugnis der betreffenden Organe nicht entzogen (vgl. Art. 68 ZPO).
“3 L'intimé fait valoir que suite à l'adoption de la décision n° 8, lors de la ______ème session du conseil exécutif les 18 et 19 octobre 2023, le secrétaire général n'était plus autorisé à mandater au nom de l'appelante Me B______ et Me D______ pour déposer le présent appel. L'appel a effectivement été déposé le 29 janvier 2024, soit après l'adoption de la décision susvisée, qui concerne le budget de l'exercice 2024 de l'appelante. À teneur de l'annexe n° 4 de cette décision, le conseil exécutif a approuvé une recommandation tendant à l'arrêt de toutes les poursuites judiciaires concernant les anciens fonctionnaires du secrétariat permanent, soit notamment l'intimé. Cela étant, il ressort de l'art. 14 de la constitution de l'organisation que les décisions prises concernant son budget doivent être approuvées par l'assemblée générale, à la suite des recommandations faites selon la procédure prévue à l'art. 40 de ladite constitution. Comme soutenu par l'appelante, il apparaît ainsi que la décision n° 8 et ses annexes ne sont, en l'état, pas contraignants, l'assemblée générale n'ayant pas encore approuvé les décisions relatives au budget 2024, ce qui n'est pas contesté. Les pouvoirs de représentation des conseils de l'appelante (art. 68 CPC) n'ont donc pas été retirés à ces derniers à la suite de l'adoption par le conseil exécutif de ladite décision. L'appel sera ainsi déclaré recevable. 1.4 Les parties ne contestent pas, à juste titre, la compétence des juridictions genevoises pour connaître du présent litige, dans la mesure où l'appelante a, par déclaration du 7 décembre 2015, formellement renoncé à l'immunité de juridiction pour tous litiges découlant des rapports de service de ses fonctionnaires ou anciens fonctionnaires. De plus, l'intimé accomplissait habituellement son travail à Genève et le siège de l'appelante s'y trouve également (art. 34 CPC). 2. La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC), mais uniquement dans la limite des griefs motivés qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4). En particulier, elle contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance (art. 157 CPC en relation avec l’art. 310 let. b CPC) et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenus (ATF 138 III 374 consid.”
Nach Art. 68 Abs. 2 ZPO sind zur berufsmässigen Vertretung diejenigen Anwältinnen und Anwälte befugt, die vom eidgenössischen Anwaltsgesetz (BGFA) berechtigt sind. Das setzt in der Praxis voraus, dass die Person in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragen ist oder über eine kantonale Auftretensberechtigung verfügt; das BGFA verlangt unter anderem, dass die Anwältin oder der Anwalt den Beruf unabhängig ausüben kann.
“Die Regelung zur Parteientschädigung verbunden mit derjenigen zur Zulassung zur berufsmässigen Vertretung im Zivilprozess privilegiert bewusst den Berufsstand der unabhängigen Anwaltschaft, sind doch nur Anwältinnen und Anwälte, die nach dem eidgenössischen Anwaltsgesetz (BGFA) berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, in allen Verfahren der ZPO zur berufsmässigen Vertretung zugelassen (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Das eidgenössische Anwaltsgesetz schreibt dabei zwingend vor, dass nur die in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragenen Anwältinnen und Anwälte ohne weitere Bewilligungen Parteien vor Gericht vertreten können (Art. 4 BGFA). Voraussetzung für die Eintragung ist unter anderem, dass die Anwältin oder der Anwalt in der Lage sein muss, den Anwaltsberuf unabhängig auszuüben und namentlich nur Angestellte oder Angestellter von Personen sein darf, die ihrerseits in einem kantonalen Register eingetragen sind (Art 8 Abs. 1 lit. d BGFA). Die externe, im kantonalen Anwaltsregister eingetragene Anwaltschaft darf sich deshalb nicht in Abhängigkeit zur Mandantschaft begeben. Es wäre damit auch unzulässig, wenn die externe Rechtsvertretung faktisch bloss den Rechtsdienst einer bestimmten Mandantin übernimmt, ohne auch andere Mandate zu führen. Es ist diese Unabhängigkeit der freiberuflichen Anwaltschaft, welche durch das Anwaltsmonopol geschützt wird und in der Vorstellung des Gesetzgebers eine Privilegierung der externen Rechtsvertretung in der Parteikostenregelung rechtfertigt.”
“Demgegenüber überprüft das Zivilgericht die Postulationsfähigkeit (Prozessführungsbefugnis) einer Partei bzw. ihres Vertreters oder ihrer Vertreterin gemäss Art. 68 ZPO. Die Befugnis zur berufsmässigen Vertretung vor Gericht ist in Art. 68 Abs. 2 ZPO abschliessend geregelt. Die Kantone können zwar weiterhin Vorschriften erlassen, allerdings nur im Rahmen von Abs. 2 (ZK ZPO- S TAEHELIN/SCHWEIZER, 3. Aufl. 2016, Art. 68 N 1, N 2 und N 7). Einschränkende kantonale Bestimmungen sind nicht beachtlich. Nach Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO sind Anwältinnen und Anwälte, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 (BGFA) berechtigt sind, zur Vertretung von Parteien in allen Verfahren vor schweizerischen Gerichten zugelassen. Dabei handelt es sich um Anwältinnen und Anwälte, die die Voraussetzungen von Art. 7 und Art. 8 BGFA erfüllen und in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder über eine kantonale Auftretensberechtigung verfügen (ZK ZPO-S TAEHELIN/SCHWEIZER, 3. Aufl. 2016, Art. 68 N 10 ff.). Der Eintrag im Anwaltsregister verlangt gemäss Art. 7 und 8 BGFA das Vorliegen von fachlichen und persönlichen Voraussetzungen. Unter anderem muss ein Anwalt oder eine Anwältin in der Lage sein, den Anwaltsberuf unabhängig auszuüben (Art. 8 Abs. 1 BGFA). Anwältinnen und Anwälte, die eine der Voraussetzungen nicht mehr erfüllen, werden im Register gelöscht (Art. 9 BGFA).”
In Kantonen, die von den ermächtigenden Vorbehalten (Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO) keinen Gebrauch gemacht haben, gilt die bundesrechtliche Beschränkung der berufsmässigen Vertretung durch Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den davon erfassten Bereichen (z. B. vor Miet‑ und Arbeitsgerichten bzw. in vereinfachten/summarischen Verfahren). Abweichungen bedürfen einer ausdrücklichen kantonalen gesetzlichen Regelung; eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits‑ oder Gerichtsrecht ist ohne eine solche gesetzliche Grundlage ausgeschlossen.
“, § 5 N 181; Hürlimann-Kaup/Schmid, a.a.O., N 110, 171 und 200; Middendorf, a.a.O., Art. 1 ZGB N 12) ist eine Gesetzeslücke. An einer solchen fehlt es, wenn sich bei einem ermächtigenden Vorbehalt im kantonalen Gesetzesrecht keine einschlägige Bestimmung findet, weil in diesem Fall ohne Weiteres die gesetzliche Regelung des Bundesrechts gilt. Eine gesetzliche Regelung ist bei einem ermächtigenden Vorbehalt auch geboten, damit eindeutig festgestellt werden kann, ob der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat oder die bundesrechtliche Regelung gilt (vgl. Liver, in: Berner Kommentar, 1962, Art. 5 ZGB N 38; Marti, ZK, Art. 5 N 78; Wolf, a.a.O., Art. 5 ZGB N 67). Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S.”
“Eine gesetzliche Regelung ist bei einem ermächtigenden Vorbehalt auch geboten, damit eindeutig festgestellt werden kann, ob der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat oder die bundesrechtliche Regelung gilt (vgl. Liver, in: Berner Kommentar, 1962, Art. 5 ZGB N 38; Marti, ZK, Art. 5 N 78; Wolf, a.a.O., Art. 5 ZGB N 67). Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art.”
“a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz.”
“Ainsi, le Tribunal fédéral a constaté la nullité d'une cession d'une créance litigieuse à une personne dépourvue de l'autorisation, alors cantonale, d'exercer la profession d'avocat, ce détour devant lui permettre de représenter professionnellement le cédant devant la justice, en violation du monopole des avocats (ATF 87 II 203 consid. 2b). De même, est nulle la cession de prétentions salariales à un syndicat, lorsqu'elle tend à éluder une règle de procédure, alors cantonale, relative à la représentation devant la juridiction des prud'hommes (TF 4C.39/1989 du 29 avril 1991 consid. 4, publié in SJ 1993, p. 37 3 ; autres exemples in Spirig, Zürcher Kommentar, 1993, n. 127 ad art. 164 CO). Depuis l'entrée en vigueur du CPC, le 1er janvier 2011, la représentation des parties en justice est régie en premier lieu par le droit fédéral. Que les règles sur la représentation des parties en justice relèvent désormais du droit fédéral ne change rien cependant au raisonnement à tenir en cas de fraude à la loi. Selon l'art. 68 al. 2 CPC, seuls sont autorisés à représenter ou assister professionnellement les parties devant les tribunaux les avocats autorisés en vertu de la LLCA (loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats ; RS 935.61) (let a), devant les autorités de conciliation ou dans les affaires soumises à la procédure simplifiée ou sommaire, en outre les agents d'affaires ou agents juridiques brevetés si le droit cantonal le prévoit (let. b), dans les affaires soumises à la procédure sommaire par l'art. 251 CPC, en outre les représentants professionnels au sens de l'art. 27 LP (let. c) et, enfin, devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail ou de contrat de travail, en outre les mandataires professionnellement qualifiés si le droit cantonal le prévoit (let. d). Dans le canton de Vaud, seuls les avocats et les agents d'affaires brevetés sont autorisés à représenter professionnellement les parties dans une réclamation pécuniaire soumise à la procédure simplifiée (art. 243 al.”
Fehlt die Vertretungsbefugnis nach Art. 68 Abs. 2 ZPO, sind die vom nichtberechtigten berufsmässigen Vertreter vorgenommenen Prozesshandlungen regelmässig ohne Wirkung; der eingereichte Rechtsbehelf kann daher als unzulässig/irrecevable erklärt werden. In der Praxis ist jedoch grundsätzlich zu prüfen, ob der Mangel innert einer gesetzten Frist behoben werden kann (Heilungspflicht/délais), bevor endgültig auf Unzulässigkeit erkannt wird.
“Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 3e éd, 2014, n. 28 et références). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC sont dénués d’effets, un délai devant être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 c. 3.2.3 in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JT 2012 III 230 c. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC). b) En l’espèce, la recourante indique agir pour le compte de sa cliente, décédée. Le recours est dès lors irrecevable, la défunte n’ayant à l’évidence pas la capacité d’être partie (art. 59 al. 2 let. c CPC). A supposer que la recourante entende en réalité agir pour le compte de l’un ou l’autre des héritiers, ce qui n’est pas établi – la recourante n’ayant pas produit de procuration –, le recours serait également irrecevable, puisque la recourante n’est pas un représentant professionnel compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC. Au demeurant, il n’y a pas lieu de fixer à la recourante un délai pour corriger son acte en application de l’art. 132 al. 1 CPC, le recours – mis à la poste le 13 janvier 2021 – s’avérant de toute manière tardif. En effet, la décision sur frais ayant été reçue par les héritiers les 18 et 21 décembre 2020, le délai de recours venait à échéance le 31 décembre 2020. 4. Au vu de ce qui précède, le recours doit être déclaré irrecevable selon la procédure de l’art. 322 al. 1 in fine CPC. Il n’est pas perçu de frais judiciaires de deuxième instance (art. 52 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]). Par ces motifs, la Chambre des recours civile du Tribunal cantonal, en application de l'art. 322 al. 1 CPC, prononce : I. Le recours est irrecevable. II. L’arrêt, rendu sans frais judiciaires de deuxième instance, est exécutoire. Le président : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ N.________, ‑ X.”
“Le recours étant instruit en procédure sommaire, la preuve des faits allégués doit être apportée par titres (art. 254 CPC). Les maximes des débats et de disposition s'appliquent (art. 55 al. 1, 255 a contrario et art. 58 al. 1 CPC). S'agissant d'une procédure de mainlevée définitive, la Cour doit vérifier d'office si la requête est fondée sur un titre de mainlevée valable (arrêt du Tribunal fédéral 5P.174/2005 du 7 octobre 2005 consid. 2.1). Dans cette mesure, la Cour applique librement le droit. 2. Les allégations nouvelles du recourant ne sont pas recevables; les conclusions du recourant qui vont au-delà du rejet du recours sont en tout état irrecevables (art. 326 al. 1 CPC). La Cour examinera ainsi la cause sur la base du dossier dont disposait le Tribunal. 3. Le recourant, dans une écriture au caractère prolixe et comportant notamment plusieurs passages inconvenants à l'endroit du Tribunal ainsi que des autorités judiciaires en général, soulève pêle-mêle divers points, dont seuls deux, à bien le comprendre, peuvent être rattachés à des griefs recevables: une violation de l'art. 68 al. 2 CPC, en tant que la procuration en faveur du conseil de l'intimée ne serait pas valable, et une violation du droit d'être entendu en raison d'une absence de motivation du jugement. 3.1 Selon l'art. 80 al. 1 LP, le créancier qui est au bénéfice d'un jugement exécutoire peut requérir du juge la mainlevée définitive de l'opposition. Aux termes de l'art. 81 al. 1 LP, lorsque la poursuite est fondée sur un jugement exécutoire rendu par un tribunal ou une autorité administrative suisse, le juge ordonne la mainlevée définitive de l'opposition, à moins que l'opposant ne prouve par titre que la dette a été éteinte ou qu'il a obtenu un sursis, postérieurement au jugement, ou qu'il ne se prévale de la prescription. Il appartient au débiteur d'établir que sa dette est éteinte par titre. Contrairement à ce qui vaut pour la mainlevée provisoire (art. 82 al. 2 LP), le poursuivi ne peut se borner à rendre sa libération vraisemblable, il doit, au contraire, en apporter la preuve stricte (ATF 124 III 501 consid.”
Fehlt oder ist die Vollmacht unzureichend, hat das Gericht nach Art. 132 Abs. 1 ZPO eine angemessene Frist zur Nachreichung anzusetzen, sofern das Unterlassen auf Inadvertanz beruht.
“Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 3.2 Si la procuration (exigée par l'art. 68 al. 3 CPC) fait défaut ou n'apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC). L'omission doit toutefois être imputable à une inadvertance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_124/2016 du 26 septembre 2016 consid. 2.2). 3.3 Il est constant que D______, alors administrateur de la société, a comparu pour la recourante à l'audience de conciliation du 30 septembre 2021 et qu'il a été présent à l'audience du Tribunal du 9 novembre 2022 (en qualité, selon le procès-verbal, de mandataire commercial, sans, apparemment, qu'une procuration n'ait été produite). Cette procuration était pourtant déjà établie à en croire la copie déposée le 2 mars 2023, mentionnant la date du 8 novembre 2022, veille de l'audience susmentionnée. Le fait qu'elle n'ait pas été déposée relève ainsi de l'inadvertance, de sorte qu'il appartenait au premier juge de fixer un délai, au sens de l'art. 132 al. 1 CPC, pour qu'il soit remédié au défaut de production des pouvoirs conférés à D______.”
“Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3). Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 3.2 Si la procuration (exigée par l'art. 68 al. 3 CPC) fait défaut ou n'apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC). L'omission doit toutefois être imputable à une inadvertance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_124/2016 du 26 septembre 2016 consid.”
“Wird eine Nachfrist angesetzt, muss diese angemessen sein, mithin den Ad- ressaten in die Lage versetzen, das Versäumnis zu beheben. Nach Beginn der Hauptverhandlung bzw. nachdem er auf die unzureichend ausgewiesene Bevoll- mächtigung hingewiesen worden war, setzte D._____ alles daran, um alsbald seine Vertretungsbefugnis im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO nachweisen zu kön- nen. Dies gelang ihm noch während laufender Hauptverhandlung (vgl. Urk. 9 und 12) und damit innert angemessener Frist. - 11 -”
“L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Le Tribunal fédéral a eu l'occasion de préciser que le tribunal saisi peut exiger une procuration spécifique pour la procédure en cours afin de lever le doute quant à la validité de la procuration pour cette procédure, sans que l'on puisse lui reprocher de faire preuve de formalisme excessif ni d'appliquer le CPC de manière arbitraire (TF 5A_510/2018 du 26 septembre 2018 consid. 3.4.1.1 ; TF 5A_561/2016 du 22 septembre 2016 consid. 3.3). Lorsque la partie est représentée, les actes sont notifiés à son représentant, comme le prévoit l'art. 137 CPC. Conformément à l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration. Cette disposition s’applique non seulement en cas d’absence de procuration mais également de procuration affectée d’un défaut (Tenchio, in Spühler/Tenchio/Infanger (éd.), Commentaire bâlois, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd. 2017, n. 17 ad art. 68 ZPO [CPC]) ; la fixation d’un tel délai suppose cependant que le défaut ne relève pas d’un comportement volontaire et conscient (TF 4D_2/2013 consid.”
“3 CPC a entraîné la suppression de la mention de l’ouverture d’un procès dans la liste des actes nécessitant une procuration spéciale de l’art. 396 al. 3 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) (Müller, Contrats de droit suisse, 2021, n° 2672, pp. 571-572 ; Werro, in Thevenoz/Werro (éd.), Commentaire romand CO I, 3e éd, 2021, n. 13 ad art. 396 CO et références), que, toutefois, cette suppression ne change rien à l’obligation pour le représentant de produire une procuration spéciale pour pouvoir agir devant les tribunaux (ibidem), qu’en l’espèce, la procuration commerciale produite ne couvre que des tâches administratives dans le cadre d’un mandat de gestion, comptabilité, fiscalité, auprès des administrations compétentes, des assurances sociales ou privées, ainsi que la représentation devant tous les bureaux administratifs ou commerciaux, qu’elle ne mentionne en revanche pas expressément la représentation devant les tribunaux et les pouvoirs d’intenter un procès, respectivement de déposer un recours, que les conditions de l’art. 68 al. 3 CPC et 396 al. 3 CO ne sont pas réalisées, que la procuration produite n’est pas valable devant la cour de céans ; attendu que selon l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration, qu’à défaut de correction dans le délai, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 in fine CPC), ce qui signifie, pour une requête ou une demande, l’irrecevabilité de celle-ci (Bohnet, in Bohnet et alii (éd.), Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, n. 30 ad art. 132 CPC), qu’en l’espèce, un délai échéant au 5 mars 2024, ultérieurement prolongé au 15 mars 2024, puis de dix jours dès le 26 mars 2024, a été imparti à M.________ SA pour produire une procuration étant précisé qu’à défaut de correction du vice, il ne serait pas entré en matière sur le recours, que M.________ SA n’a produit aucune procuration dans ces délais prolongés, que celle produite par Me Tatti le 22 avril 2024 l’a été tardivement, que le recours du 24 janvier 2024 est en conséquence irrecevable pour défaut de production d’une procuration, attendu que le présent arrêt est rendu sans frais.”
Organe und zur Vertretung befugte Personen einer Gesellschaft (z. B. Mitglieder des Verwaltungsrats, vom Verwaltungsrat delegierte Mitglieder, Direktoren, Bevollmächtigte/Fondés de procuration) können die Gesellschaft prozessual vertreten. Die Vertretungsbefugnis ist durch entsprechende Vollmacht zu belegen; einschlägige Einträge im Handelsregister und die Statuten bzw. Organisationsregelungen sind gegebenenfalls zu prüfen.
“Une décision qui prive une partie de ce droit est susceptible de causer un préjudice irréparable au sens de l'art. 93 al. 1 let. a LTF, dès lors que la question de savoir si une autre personne ou d'autres personnes auraient pu également représenter la société ne pourra pratiquement pas être soulevée avec la décision finale (ATF 141 III 80 consid. 1.4). 2.3 En l'espèce, la décision attaquée a un effet sur le droit de la recourante de désigner qui elle l'entend pour la représenter dans la procédure. Il s'ensuit, selon les principes rappelés ci-avant, que la condition du préjudice difficilement réparable, posée par l'art. 319 al. 2 let. b CPC, est réalisée. Le recours est donc recevable. 3. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que sa requête tendant à ce qu'elle puisse être représentée par D______, partant à ce que celui-ci soit entendu dans le cadre de l'interrogatoire des parties, était tardive. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Les organes exécutifs, mais aussi toutes les personnes qui peuvent valablement représenter la société anonyme dans les actes juridiques avec des tiers en vertu des règles du droit civil, peuvent accomplir des actes judiciaires en son nom, comme signer des écritures, donner procuration à un avocat et comparaître aux audiences. Sont en premier lieu légitimés à représenter la société en justice les membres du conseil d'administration et, à moins que les statuts ou le règlement d'organisation ne l'exclue, un seul des membres de celui-ci (art. 718 al. 1 CO). En deuxième lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art.”
Eine Immobilienverwaltung hat nach Art. 68 Abs. 2 ZPO grundsätzlich keine Befugnis, einen Vermieter bzw. Eigentümer vor Gericht zu vertreten. Eine Ausnahme besteht im Rahmen des vereinfachten Schlichtungsverfahrens, wo der Vermieter sich durch den Verwalter vertreten lassen kann, sofern dieser schriftlich zur Transaktion bevollmächtigt ist (Art. 204 Abs. 3 lit. c ZPO).
“Si le juge parvient à la conclusion que les conditions du cas clair sont réalisées, le demandeur obtient gain de cause par une décision ayant l'autorité de la chose jugée et la force exécutoire. Si elles ne sont pas remplies, le juge doit prononcer l'irrecevabilité de la demande. c) En la matière, le juge n’a pas à établir les faits d’office, soit en particulier à administrer d’office d’autres preuves que celles produites par les parties, le litige n’entrant pas dans le cadre des cas prévus à l’article 255 CPC (pour des précisions relatives à ces cas, cf. Bohnet, in : CR CPC, 2e éd., n. 3 ss ad art. 255) et la procédure – sommaire – étant ainsi soumise à la maxime des débats, avec la conséquence qu’il appartient aux parties d’alléguer les faits sur lesquels elles se fondent et de proposer les preuves qui s’y rapportent (Bohnet, op. cit., n. 2 ad art. 255). 4. En premier lieu, l’appelante soutient que l’intimée a fait défaut à l’audience devant le Tribunal civil, car elle s’est fait représenter par la gérance, qui ne pouvait pas la représenter dans un tel contexte (art. 68 al. 2 CPC). Comme l’appelante n’a pas comparu, il y a eu défaut des deux parties, ce qui devait entraîner que la cause devenait sans objet et devait être rayée du rôle, conformément à l’article 234 al. 2 CPC, applicable par renvoi de l’article 219 CPC et qui concerne aussi la procédure sommaire. 4.1. a) En fonction des articles 68 al. 2 CPC et 7 LI-CO, une gérance immobilière n’a en principe pas qualité pour représenter un propriétaire devant les tribunaux (arrêt de la Cour de céans du 29.11.2018 [CACIV.2018.88 cons. 2), sous réserve de la procédure de conciliation en procédure simplifiée, où sont dispensées de comparaître personnellement et peuvent se faire représenter, notamment, le bailleur qui délègue le gérant de l’immeuble, à la condition que celui-ci soit habilité, par écrit, à transiger (art. 204 al. 3 let. c CPC). En l’espèce et dans la mesure où l’audience du 1er février 2024 avait pour objet des « [d]ébats sur requête du 15 décembre 2023 », et non une tentative de conciliation, la représentation de la bailleresse par sa gérance n’était en principe pas possible, quelle que soit la teneur des accords contractuels entre elles.”
Nicht im Handelsregister eingetragene Handlungsbevollmächtigte können zur Prozessführung bevollmächtigt werden, ohne dadurch unter das Anwaltsmonopol des Art. 68 ZPO zu fallen. Ferner können bestimmte Amtsträger, etwa Friedensrichterinnen und Friedensrichter, die eine Gemeinde kraft Gesetzes vertreten, ohne besondere Vollmacht auftreten.
“Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Replik geltend macht, es sei die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin aus dem Recht zu weisen, weil sie von zwei Personen unterzeichnet worden sei, die nicht im Handelsregister als zeichnungsberechtigt eingetragen seien, ist ihr nicht zu folgen. Nicht im Handelsregister eingetragene Handlungsbevollmächtigte können gemäss Art. 462 Abs. 2 OR zur Prozessführung ermächtigt werden, ohne unter das Anwaltsmonopol gemäss Art. 68 ZPO zu fallen (Urteil 4D_2/2013 vom 1. Mai 2013 E. 2.2.2). Die Beschwerdegegnerin hat denn auch im bundesgerichtlichen Verfahren eine entsprechende Vollmacht nachgereicht, die C.________ und D.________ zur Prozessführung im vorliegenden Verfahren berechtigt.”
“In einem Zivilprozess muss sich die Vertreterin durch eine Vollmacht aus- weisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Diese Vollmachtspflicht gilt indessen bloss für die gewillkürte Parteivertretung (KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., Art. 68 N 1). Eine solche frei gewählte Vertretung liegt immer dann vor, wenn die Vertreterin ihre Vertre- tungsmacht aus einer Bevollmächtigung ableitet, die ihr der Vertretene zuvor aus- drücklich erteilt hat (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 68 ZPO N 1). Wie aus den Klagebewilligungen hervorgeht, ist Frau B._____ die Friedensrichterin der Kreise 7 und 8 der Stadt Zürich (act. 13/1–10). Gemäss § 201 Abs. 4 GOG besorgen die Friedensrichterämter ihr Rechnungswesen selbst. Dabei fallen ihre Einnahmen in die jeweiligen Gemeindekassen (§ 56 Satz 2 GOG). Folglich vertreten Friedens- richterinnen und Friedensrichter bereits von Gesetzes wegen das Gemeinwesen, dem sie angehören. Sie benötigen dafür keine spezielle Vollmacht. Die Friedens- richterin Frau B._____ darf mithin im Namen der Stadt Zürich ausstehende Ge- - 7 - bühren für das Schlichtungsverfahren auf dem Rechtsweg einfordern. Ein Gericht muss nur dann den Personalausweis prüfen, wenn Zweifel an der Identität einer Person bestehen. Die Beschwerdeführerin hat keine konkreten Tatsachen vorge- bracht, aufgrund derer die Vorinstanz Zweifel an der Identität von Frau B._____ hätte haben müssen.”
Die Entscheidung, im Prozess auf professionelle Vertretung zu verzichten, fällt unter den Schutz von Art. 68 Abs. 1 ZPO. Dieser Verzicht befreit die Partei nicht von den Rechtsfolgen, die aus dem Unterlassen prozessualer Handlungen (z. B. dem Nicht-Einreichen von Schlussanträgen) entstehen.
“La décision des recourants de ne pas se faire représenter en première instance par un mandataire professionnel constitue enfin un libre choix que leur garantit l'art. 68 al. 1 CPC; ils ne sauraient s'y référer pour pallier les conséquences de leur renonciation à prendre des conclusions.”
Die Vertretung muss durch eine Vollmacht nachgewiesen werden; bei Gesellschaften ist ergänzend die zur Vertretung befugte Stellung (z. B. Organmitglied, Delegation, Prokurist) und gegebenenfalls die Eintragung im Handelsregister zu prüfen. Die Frage, wer die Partei vertreten darf, berührt die Fähigkeit zu klagen/verteidigen und damit die Zulässigkeit des Verfahrens. Fehlt der ausreichende Nachweis, kann das Gericht die Partei auffordern, den Mangel innert Frist zu beheben.
“Une décision qui prive une partie de ce droit est susceptible de causer un préjudice irréparable au sens de l'art. 93 al. 1 let. a LTF, dès lors que la question de savoir si une autre personne ou d'autres personnes auraient pu également représenter la société ne pourra pratiquement pas être soulevée avec la décision finale (ATF 141 III 80 consid. 1.4). 2.3 En l'espèce, la décision attaquée a un effet sur le droit de la recourante de désigner qui elle l'entend pour la représenter dans la procédure. Il s'ensuit, selon les principes rappelés ci-avant, que la condition du préjudice difficilement réparable, posée par l'art. 319 al. 2 let. b CPC, est réalisée. Le recours est donc recevable. 3. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que sa requête tendant à ce qu'elle puisse être représentée par D______, partant à ce que celui-ci soit entendu dans le cadre de l'interrogatoire des parties, était tardive. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Les organes exécutifs, mais aussi toutes les personnes qui peuvent valablement représenter la société anonyme dans les actes juridiques avec des tiers en vertu des règles du droit civil, peuvent accomplir des actes judiciaires en son nom, comme signer des écritures, donner procuration à un avocat et comparaître aux audiences. Sont en premier lieu légitimés à représenter la société en justice les membres du conseil d'administration et, à moins que les statuts ou le règlement d'organisation ne l'exclue, un seul des membres de celui-ci (art. 718 al. 1 CO). En deuxième lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art.”
“En second lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Il est certes également admis qu'un actionnaire unique puisse représenter la société anonyme envers les tiers en tant qu'organe de fait (Montavon, op. cit., p. 477; ATF 126 III 361 = JdT 2001 I 131). Ce mode de représentation exceptionnel n'est toutefois pas cité ci-dessus parmi ceux admis sur le plan judiciaire, sous réserve d'une procuration ad hoc délivrée audit actionnaire. 2.1.4 La jurisprudence admet la représentation par une personne non autorisée en cas d'urgence et d'incapacité à réunir à temps les organes compétents, à la condition qu'elle soit ultérieurement validée par un organe compétent et valablement composé ou que l'acte soit ratifié (cf. ATF 84 III 72 = JdT 1958 II 108; pour le cas d'un coadministrateur en situation de conflit d'intérêt : ATF 144 III 388 consid.”
“7 CPC), seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. a CPC; art. 174 al. 1 par renvoi de l'art. 194 al. 1 LP). Le recours a été interjeté auprès de l'autorité compétente (art. 120 al. 1 let. a LOJ), dans le délai utile de 10 jours (art. 174 al. 1 LP). 1.2 Selon l'art. 68 CPC, toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (al. 1). Sont autorisées à représenter les parties à titre professionnel dans toutes les procédures les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (al. 2 let. a). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (al. 3). Chacune des personnes habilitée à représenter une société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle (s) personne (s) est (sont) habilitée (s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC; ATF 141 III 80 consid. 1.3). L'art. 132 al. 1 CPC prévoit que le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme, telle l'absence de signature ou de procuration. 1.3 En l'occurrence, le recours a été formé par un avocat inscrit au registre cantonal des avocats genevois, mandaté par une société anonyme, selon une procuration qui ne comporte qu'une signature. L'intimée a fait valoir, aux termes de sa réponse, que celle-ci émanait vraisemblablement d'un administrateur ne bénéficiant pas du pouvoir d'engager seul la recourante, tel que cela résulte de l'extrait du Registre du commerce fourni par celle-ci. La recourante, à laquelle ladite réponse a été dûment transmise, n'a pas contesté ces points, puisque, pourtant assistée par avocat, elle n'a pas déposé de réplique, alors même qu'il lui était loisible de le faire.”
Bei Organen mit kollektivem Zeichnungsrecht kann ein Vertreter, der selbst zeichnungsberechtigt ist, die Partei im Sinn von Art. 68 ZPO wirksam vertreten, wenn ihm eine Vollmacht oder Ermächtigung eines anderen Mitzeichnungsberechtigten vorliegt; eine einzelne Mitunterschrift eines weiteren Zeichnungsberechtigten kann demnach ausreichend sein.
“________ a été fournie avant ou, au plus tard, au moment de l'adjudication et il n'apparaît pas que la recourante aurait contesté la validité de cette procuration en raison de l'absence de signature du second administrateur de la société dans son recours ayant débouché sur cet arrêt alors qu'elle était déjà en mesure de l'invoquer (cf. supra consid. 2.1). Au demeurant, dût-on entrer en matière sur cette critique qu'elle apparaîtrait a priori mal fondée, la doctrine relevant qu'un représentant titulaire d'un droit de signature collectif à deux peut valablement représenter la société lorsqu'il est au bénéfice d'une procuration délivrée par un autre représentant titulaire du même droit (ROLF WATTER, in Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 6e éd. 2024, no 21 ad art. 718a CO; dans ce sens également en lien avec le pouvoir de transiger lors d'une audience de conciliation: EGLI, in Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2e éd. 2016, no 10 ad art. 204 CPC; AESCHLIMANN-DISLER/HEINZMANN, in PC CPC, 2020, no 2 ad art. 204 CPC; TENCHIO, in Basler Kommentar ZPO, 3e éd., 2017, no 21 ad art. 68 CPC; GLOOR/UMBRICHT LUKAS, in Kurzkommentar ZPO, 3e éd. 2021, no 3 ad art. 204 CPC; STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 3e éd. 2019, § 20 n. 19; ALVAREZ/PETER, in Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, vol. II, 2012, no 2 ad art. 204 CPC; WYSS, in Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO), 2010, no 2 ad art. 204 CPC; TC VD, 13.11.2013, HC/2013/766, consid. 3b; TC VD, 31.05.2012, HC/2012/391, consid. 3b).”
Der Vertreter hat seine Vertretungsmacht durch eine Vollmacht nachzuweisen. Die Vollmacht muss so bestimmt sein, dass daraus der Wille zur Vertretung in dem konkreten Verfahren ersichtlich ist; an allgemein gehaltene Vollmachten werden strenge Anforderungen gestellt. Bestehen Zweifel an der Gültigkeit oder Anwendbarkeit einer vorgelegten Vollmacht, kann das Gericht die Nachreichung einer verfahrensspezifischen oder aktualisierten Vollmacht verlangen.
“In Anwendung von Art. 68 Abs. 3 ZPO haben sich Parteivertreter durch eine Vollmacht auszuweisen. Die Vollmacht ist grundsätzlich mit der Klage, bzw. der Klageantwort einzureichen (art. 221 Abs. 2 Bst. a ZPO). Das Gericht kann bei älteren oder unbestimmt formulierten Vertretungsvollmachten jederzeit die Nachreichung einer aktualisierten oder verfahrensspezifischen Vollmacht verlangen (Art. 132 Abs. 1 ZPO; Urteil BGer 5A_561/2016 E. 3.3). Im vorliegenden Verfahren haben die Berufungskläger mit ihrer Klageantwort vom 16. Oktober 2017 je eine Vollmacht, erstellt im Juli 2011, zugunsten von Rechtsanwalt Patrick Gruber eingereicht (act. 82/3-9 und 11). Diese genügt auch für das Berufungsverfahren. N.________ hatte ihrerseits anlässlich des Schlichtungsverfahrens eine Vollmacht vom 19. September 2011 zugunsten von Rechtsanwalt Marcel Grass ins Recht gelegt (act. 2/7). Im Verfahren vor dem Mietgericht wurde keine Vollmacht des Rechtsvertreters eingereicht, auch nicht anlässlich der Übernahme sämtlicher Aktiven und Passiven der N.”
“_____ eine Nachfrist von 10 Tagen angesetzt, um der Kammer eine Vollmacht zur Prozessführung für den Unterzeichner der Berufungs- schrift einzureichen, unter der Androhung, dass im Säumnisfall die Eingabe vom 26. Februar 2024 als nicht erfolgt gelte. Zudem wurde A._____ eine 10-tätige Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'500.00 für das Berufungsverfah- ren angesetzt und es wurde die Prozessleitung delegiert (act. 16). Innert den an- - 3 - gesetzten Fristen wurde von A._____ weder eine Vollmacht eingereicht noch der erhobene Kostenvorschuss bei der Kammer bezahlt (act. 17). Mit Eingabe vom 6. März 2024 zeigte Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ unter Beilage einer (Prozess- )Vollmacht an, dass er die Nichte des Erblassers, C._____, (weiterhin) vertrete (act. 18-19). Das Verfahren erweist sich als spruchreif, weshalb auf die Ansetzung einer Nachfrist nach Art. 101 Abs. 3 ZPO an A._____ zur Leistung des Kostenvor- schusses verzichtet werden kann. 3. 3.1. Die Berufung wurde für A._____ (Berufungsklägerin) von B._____ erhoben. Der Vertreter hat sich gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO durch eine Vollmacht auszuwei- sen. B._____ verweist auf eine allen bekannte und der Berufungsschrift nicht bei- gelegten Vollmacht von A._____ an ihn (act. 14 S. 2). Eine von A._____ unter- zeichnete "Vertretungsvollmacht" liegt als act. 5 in den vorinstanzlichen Akten (act. 5). 3.2. Die Prozessführung ist von einer generellen Vollmacht in der Regel nicht umfasst. An die Spezifizierung einer Prozessvollmacht werden wegen ihrer Tragweite strenge Anforderungen gestellt; sie muss eine Vollmacht sein, die über den Willen des Auftraggebers, sich in einem bestimmten Prozessverfahren vertreten zu lassen, keinen Zweifel lässt (BSK OR I-Oser/Weber, 7. Aufl. 2020, Art. 396 N 14 f.; BK OR-Fellmann, Bern 1992, Art. 396 OR N 13, 80 und 127 ff.; KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl. 2021, Art. 68 N 2). Die bei der Vorinstanz eingereichte Vollmacht von A._____ besagt, dass B._____ sie in allen Anliegen im Erbfall E._____ vertreten dürfe, insbesondere für die Klärung von”
“80 al. 1 LP, le créancier qui est au bénéfice d'un jugement exécutoire peut requérir du juge la mainlevée définitive de l'opposition. Aux termes de l'art. 81 al. 1 LP, lorsque la poursuite est fondée sur un jugement exécutoire rendu par un tribunal ou une autorité administrative suisse, le juge ordonne la mainlevée définitive de l'opposition, à moins que l'opposant ne prouve par titre que la dette a été éteinte ou qu'il a obtenu un sursis, postérieurement au jugement, ou qu'il ne se prévale de la prescription. Il appartient au débiteur d'établir que sa dette est éteinte par titre. Contrairement à ce qui vaut pour la mainlevée provisoire (art. 82 al. 2 LP), le poursuivi ne peut se borner à rendre sa libération vraisemblable, il doit, au contraire, en apporter la preuve stricte (ATF 124 III 501 consid. 3a). 3.2 L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Le Tribunal fédéral a eu l'occasion de préciser que le tribunal saisi peut exiger une procuration spécifique pour la procédure en cours afin de lever le doute quant à la validité de la procuration pour cette procédure (arrêt du Tribunal fédéral 5A_510/2018 du 26 septembre 2018 consid. 3.4.1). 3.3 La jurisprudence a déduit du droit d'être entendu, consacré par l'art. 29 al. 2 Cst., le devoir pour le juge de motiver sa décision, afin que le destinataire puisse en saisir la portée, l'attaquer utilement s'il y a lieu, et l'autorité de recours, exercer son contrôle. Pour répondre à ces exigences, il suffit que le juge mentionne, au moins brièvement, les motifs qui l'ont guidé et sur lesquels il a fondé sa décision (ATF 143 IV 40 consid. 3.4.3; 143 III 65 consid. 5.2; 142 I 135 consid. 2.1). Il n'est pas tenu de discuter tous les arguments soulevés par les parties, mais peut se limiter à ceux qui lui paraissent pertinents (ATF 146 II 335 consid. 5.1; 143 III 65 consid. 5.2; 142 II 154 consid.”
“Die Beschwerdeführerin beanstandet, die Anwaltsvollmacht des Rechtsver- treters des Beschwerdegegners sei mehr als drei Monate alt (act. 2). Der Vertre- ter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen, welche aktuell bzw. prozessbezo- gen sein muss (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Dies ist hier der Fall, da die Vollmacht vom 27. Mai 2020 den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners für Streitigkeiten zwi- schen den Parteien im Zusammenhang mit Forderungen betreffend die Stock- - 3 - werkeigentümergemeinschaft ermächtigt (act. 2). Einer Erneuerung nach drei Monaten, wie dies die Beschwerdeführerin moniert, bedarf es nicht.”
Art. 68 ZPO gestattet die Vertretung prozessfähiger Parteien; weder Art. 68 noch Art. 95 Abs. 3 ZPO setzen voraus, dass ein Rechtbeistand zur Wahrung der Rechte notwendig gewesen sein muss. Das Bundesgericht hat entschieden, dass bei der Festsetzung der Parteientschädigung grundsätzlich nicht zu prüfen ist, ob die berufsmässige Vertretung notwendig war.
“Nach Art. 68 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei in einem gerichtlichen Verfahren vertreten lassen und weder Art. 68 ZPO noch Art. 95 Abs. 3 ZPO, der den Begriff der Parteientschädigung definiert, setzen voraus, dass der Rechtbeistand zur Wahrung der Rechte notwendig sein muss. Zudem hat das Bundesgericht entschieden, dass bei der Festlegung der Parteientschädigung grundsätzlich nicht überprüft werden darf, ob die berufsmässige Vertretung notwendig ist (vgl. BGE 144 III 164 E.3). Das gilt auch in einem summarischen Verfahren.”
Bei Anordnung der persönlichen Vorsprache (Art. 68 Abs. 4 ZPO) kann es praktisch sinnvoll sein, den Verhandlungszweck konkret anzugeben (z. B. Einholung von Vorsorge- bzw. Pensionsauskünften). Im Referenzfall wurde die persönliche Vorsprache zur Klärung von Vorsorgeguthaben angeordnet, und das Gericht holte anschliessend Auskünfte der Vorsorgeeinrichtungen ein.
“g) que, par décision rendue le 5 mars 2020, le juge aux affaires familiales de D______ a fixé la contribution destinée à l'entretien de l'enfant à 500 euros par mois. d. Par requête adressée au Tribunal le 11 novembre 2022, A______ a formé une action en complément du jugement de divorce étranger, concluant à ce que le Tribunal ordonne le partage des avoirs de prévoyance professionnelle acquis en Suisse par C______ conformément à l'art. 122 CC. Elle a notamment allégué que le jugement de divorce français n'avait pas tranché la question du partage des avoirs de prévoyance professionnelle acquis en Suisse par son ex-époux durant le mariage. À l'appui de ses conclusions, elle a uniquement produit une copie certifiée conforme du jugement de divorce et un extrait du Registre du commerce concernant la Fondation de prévoyance E______, à Genève. e. Le 9 mars 2023, le Tribunal a cité les parties à comparaître à l'audience de conciliation et de comparution personnelle du 2 mai 2023, précisant que la comparution personnelle des parties était exigée (art. 68 al. 4 CPC). f. Par ordonnance du 10 mars 2023, le Tribunal a invité la Centrale du 2ème pilier à lui communiquer les coordonnées des institutions de prévoyance détenant des avoirs pour A______ et C______. Le 14 mars 2023, la Centrale du 2ème pilier a informé le Tribunal que la comparaison des données personnelles de C______ avec les annonces transmises par les institutions de prévoyance professionnelle avait révélé deux concordances possibles, soit la Fondation institution supplétive LPP et la Fondation de prévoyance E______. En revanche, aucun avoir n'avait été annoncé pour A______. Le Tribunal a alors imparti un délai aux deux fondations précitées pour lui communiquer une attestation relative auxdits avoirs. Le 30 mars 2023, la Fondation de prévoyance E______ a informé le Tribunal de ce que le montant de la prestation de libre passage acquise par C______, entre la date du mariage et celle de la requête de divorce, s'élevait à 38'842 fr. 05. Elle a également précisé qu'en date du 19 décembre 2016, C______ avait bénéficié d'un versement anticipé relatif à l'encouragement à la propriété du logement d'un montant de 40'500 fr.”
Das Anwaltsgeheimnis ist nicht auf den Monopolbereich der (berufsmässigen) Vertretung vor Gerichten beschränkt. Es erstreckt sich auf sämtliche berufstypischen anwaltlichen Tätigkeiten, insbesondere auf die rechtliche Beratung und das Verfassen von juristischen Dokumenten, im Zusammenhang mit Art. 68 Abs. 2 ZPO.
“Es bildet einen notwendigen Bestandteil für eine ordnungsgemässe Ausübung des Anwaltsberufes und die Rechtsstaatlichkeit der Rechtspflege (BGE 145 II 229 E. 7.1; 117 Ia 341 E. 6a; 112 Ib 606 E. b; Urteil 6B_30/2010 vom 1. Juni 2010 E. 5.3.3 mit Hinweisen). Durch das Anwaltsgeheimnis geschützt sind Geheimnisse, die einer Rechtsanwältin respektive einem Rechtsanwalt sowie ihren Hilfspersonen aufgrund ihres Berufes anvertraut worden sind oder die sie in dessen Ausübung wahrgenommen haben (vgl. Art. 171 Abs. 1 StPO). Nicht vom Schutz des Anwaltsgeheimnisses erfasst sind demgegenüber Informationen, die einer Anwältin oder einem Anwalt im Rahmen von Dienstleistungen zukommen, welche über die berufstypische Tätigkeit hinausgehen (siehe BGE 147 IV 385 E. 2.6.2; 143 IV 462 E. 2.2; 135 III 597 E. 3.3; Urteil 7B_158/2023 vom 6. August 2024 E. 3.1, zur Publikation vorgesehen). Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses beschränkt sich nicht auf den Monopolbereich der Anwaltstätigkeit, das heisst die (berufsmässige) Vertretung vor Gerichtsbehörden (vgl. Art. 2 Abs. 1 BGFA, Art. 68 Abs. 2 ZPO und Art. 127 Abs. 5 StPO), sondern umfasst sämtliche berufstypischen anwaltlichen Tätigkeiten (BGE 147 IV 385 E. 2.6.2). Zu diesen Tätigkeiten gehört insbesondere die rechtliche Beratung und das Verfassen von juristischen Dokumenten (BGE 135 III 410 E. 3.3; Urteil 1B_433/2017 vom 21. März 2018 E. 4.16; zum Ganzen: Urteil 7B_158/2023 vom 6. August 2024 E. 3.1, zur Publikation vorgesehen).”
Nicht im Handelsregister eingetragene Handlungsbevollmächtigte können gemäss Art. 462 Abs. 2 OR zur Prozessführung ermächtigt werden, ohne dadurch unter das Anwaltsmonopol von Art. 68 ZPO zu fallen. Eine entsprechende Vollmacht kann – wie in der Rechtsprechung – auch nachgereicht werden.
“Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Replik geltend macht, es sei die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin aus dem Recht zu weisen, weil sie von zwei Personen unterzeichnet worden sei, die nicht im Handelsregister als zeichnungsberechtigt eingetragen seien, ist ihr nicht zu folgen. Nicht im Handelsregister eingetragene Handlungsbevollmächtigte können gemäss Art. 462 Abs. 2 OR zur Prozessführung ermächtigt werden, ohne unter das Anwaltsmonopol gemäss Art. 68 ZPO zu fallen (Urteil 4D_2/2013 vom 1. Mai 2013 E. 2.2.2). Die Beschwerdegegnerin hat denn auch im bundesgerichtlichen Verfahren eine entsprechende Vollmacht nachgereicht, die C.________ und D.________ zur Prozessführung im vorliegenden Verfahren berechtigt.”
Das Gericht kann das persönliche Erscheinen der vertretenen Partei anordnen und hat in der vorliegenden Entscheidung trotz vorgelegten ärztlichen Attests auf Anwesenheit bestanden; das Fehlen der Partei führte zur Durchführung von Verhandlungsbestandteilen in deren Abwesenheit.
“Il a demandé que les prochains débats aient lieu par vidéoconférence ou, subsidiairement, qu'ils soient renvoyés, dans la mesure où il était essentiel que l'audition des parties ait lieu en contradictoire compte tenu de leurs versions totalement divergentes. j. L'audience du 29 septembre 2020 a été annulée et les parties ont reçu une convocation pour une nouvelle audience devant se tenir le 10 février 2021, cette convocation précisant à nouveau que seule la comparution des mandataires était requise. k. Lors de l'audience tenue le 10 février 2021 par le premier juge, le conseil de A______ a sollicité l'audition de son client par visioaudience, précisant que ce dernier pensait pouvoir se faire vacciner prochainement et être à même de se déplacer. C______ s'est opposé à la tenue d'une audience par vidéoconférence. l. Le Tribunal a adressé une citation à comparaître aux parties pour le 14 septembre 2021, dans laquelle il était précisé que la comparution personnelle des parties était exigée (art. 68 al. 4 CPC). m. Par courrier du 8 septembre 2021, le conseil de A______ a indiqué au Tribunal que l'état de santé de son client ne lui permettait pas de se présenter à cette audience, a rappelé qu'il souhaitait être présent lors des interrogatoires des parties et des témoins et a sollicité le renvoi de l'audience dès lors que sa partie adverse continuait à s'opposer à une visioconférence. A l'appui de son courrier, il a produit un certificat médical établi le jour précédent par son médecin traitant pratiquant dans le sud de la France, selon lequel son patient, âgé de 72 ans, ne pouvait pas se déplacer pour raison médicale. n. Lors de l'audience tenue le 14 septembre 2021, C______ a indiqué qu'il souhaitait être confronté à A______ et que l'exercice de la vidéoconférence lui paraissait difficile. Le conseil de ce dernier a persisté à solliciter une vidéoaudience. Le Tribunal a procédé à l'audition de C______ et du témoin G______ en l'absence de A______. o. Par courrier du 10 novembre 2021, le conseil de A______ a, à la demande du Tribunal, indiqué que son client était dorénavant officiellement domicilié en France.”
Bei Mängeln der Vertretungsbefugnis ist in der Praxis regelmässig eine Nachfrist zur Behebung des Mangels anzusetzen; dies erfolgt etwa gestützt auf Art. 132 ZPO. Bleibt der Mangel unbehoben, können die betreffenden Prozesshandlungen wirkungslos sein.
“Im vorliegenden Fall ist nicht davon auszugehen und wird von der Berufungsbeklagten nicht geltend gemacht, der Berufungskläger habe gewusst, dass das Gesuch um Ausfertigung der schriftlichen Urteilsbegründung von einer Volontärin ohne die hierzu erforderliche Substitutionsberechtigung unterzeichnet wurde. Auch führte die Nachfrist vorliegend nicht zu einer faktischen Verlängerung der Berufungsfrist, zumal eine Auseinandersetzung mit der schriftlichen Entscheidbegründung (vgl. zu diesem Erfordernis BGE 138 III 374 E. 4.3.1 S. 375; AGE ZB.2020.28 vom 4. März 2021 E. 3) naturgemäss erst mit Zustellung derselben möglich ist. Unter diesen Umständen spricht Einiges dafür, dass das Verweigern der Ausstellung einer schriftlichen Entscheidbegründung mit dem Verbot des überspitzten Formalismus vorliegend nicht zu vereinbaren wäre. Das Appellationsgericht hat im Entscheid BEZ.2020.31 vom 29. Juni 2020 in Erwägung 2 festgehalten, dass in Anwendung von Art. 132 Abs. 1 ZPO eine Nachfrist zur Verbesserung des Mangels anzusetzen sei, wenn eine Prozesshandlung eines Vertreters mangels Postulationsfähigkeit unwirksam ist, weil sie die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 ZPO nicht erfüllt. Daran ist festzuhalten (vgl. auch BGer 6B_2018/2015 vom 16. Dezember 2015, wo das Bundesgericht im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Berufung einen Nichteintretensentscheid der kantonalen Rechtsmittelinstanz aufhob, bei dem auf die lediglich von der Kanzleimitarbeiterin des Rechtsvertreters unterzeichnete Berufung nicht eingetreten wurde).”
“2 CPC sont dénués d'effets, un délai devant être toutefois être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A 87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JdT 2012 III 230 consid. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC), soit désigner un représentant satisfaisant aux conditions légales (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3 in RSPC 2012, p. 306). L'art. 68 al. 3 CPC exige le dépôt d'une procuration par le mandataire, qu'il soit avocat ou non (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 26 ad art. 68 CPC). La question de la ratification des actes du représentant sans pouvoir n'est pas réglée expressément par le CPC. Dès lors, la problématique de la correction du défaut de pouvoir du mandataire avec effet rétroactif doit être résolue à la lumière des principes inscrits aux art. 32 ss CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220). Elle doit être admise sur la base de l'art. 38 CO (Bohnet, CR CPC, n. 31 ad art. 68 CPC). 3.3. En l’espèce, la société M.________ SA n’appartient à aucune des catégories mentionnées à l’art. 68 al. 2 CPC. Par ailleurs, elle n’a pas déposé de réponse dans le délai imparti à cet effet par la Juge déléguée de la Cour de céans et n’a par conséquent pas corrigé le vice invoqué par l’appelante. On ne saurait dès lors tenir compte du courrier du 9 septembre 2020 ni de son annexe. En tout état de cause, ce courrier et son annexe n’ont pas d’incidence sur l’issue du litige (cf. consid. 4 ci-dessous). 4. 4.1 L'appelante soutient que l'intimée ne serait pas valablement représentée en Suisse. Elle explique qu'elle aurait tenté de lui faire notifier un commandement de payer, poursuite n° [...], portant sur un montant de [...] fr. correspondant aux loyers et frais accessoires des mois de novembre 2019 et décembre 2019, que ce commandement de payer n'aurait pas pu être notifié compte tenu de la composition irrégulière de la société intimée et en particulier de l'absence de son administrateur unique et que l'office des poursuites lui avait indiqué que Z.________, unique administrateur de l’intimée, était parti à l'étranger au début de l’année 2019 .”
Nach der Rechtsprechung ist zur berufsmässigen Vertretung im Zivilprozess grundsätzlich nur die in kantonalen Anwaltsregistern eingetragene Anwaltschaft befugt; nicht‑anwaltliche oder nicht im Register eingetragene Dritte können nicht als berufsmässige Vertreter i.S.v. Art. 68 Abs. 2 ZPO auftreten. Zahlungen an eine nicht befugte Drittperson können nach der einschlägigen Praxis nicht als Kosten einer berufsmässigen Vertretung ersetzt werden; die Erstattung solcher Beträge (z. B. in Form einer «indemnité pour démarches») wird von den Gerichten als Umgehung der Regelung angesehen und abgelehnt.
“Dès lors que le frère du plaideur n’était pas avocat, il n’était pas autorisé à la représentation professionnelle au sens de l’art. 68 al. 2 let. a CPC. Si ses frais étaient néanmoins indemnisés par le biais d’une indemnité pour les démarches effectuées, on contournerait la règlementation selon laquelle seuls les avocats sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel et que seuls leurs frais doivent être remboursés à titre de dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_233/2017 du 28 septembre 2017 consid. 4.5 traduit et commenté par Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online du 16 novembre 2017). Ainsi, les montants versés par la partie gagnante à une personne autre qu’un représentant professionnel autorisé au sens de l’art. 68 al. 2 let. a à d CPC ne peuvent pas être indemnisés au titre de dépens selon l’art. 95 al. 3 CPC : la let. a de cette disposition ne vise pas la rémunération versée à un tiers pour des prestations du genre de celles visées par la let. b; la let. b ne concerne que le défraiement d’un représentant autorisé selon l’art. 68 al. 2 CPC; la let. c ne vise que la perte personnellement subie par le plaideur non représenté (cf. note de Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online précitée). Une partie qui agit dans sa propre cause peut exceptionnellement prétendre à des dépens pour son activité personnelle lorsque la cause est complexe, son enjeu important, que le travail effectué a entravé notablement l'activité professionnelle ou entraîné une perte de gain, enfin s'il est raisonnablement proportionnel au résultat obtenu (ATF 113 Ib 353 consid. 6b). Le Tribunal fédéral a par ailleurs jugé que dans le cas d’une partie (en l’occurrence une assurance) procédant par l'intermédiaire d'une avocate employée par elle, il était admissible, en présence de motifs qui le justifiaient selon l'art. 95 al. 3 let. c CPC, de lui octroyer une indemnité équitable pour ses démarches (arrêt du Tribunal fédéral 4A_192/2016 du 22 juin 2016 consid. 8.2). En application de cette jurisprudence, la Cour a alloué à une partie qui avait comparu en personne une indemnité de dépens pour les démarches effectuées et les frais de conseil engagés pour la rédaction de ses écritures d'appel, car il ne faisait aucun doute que cette partie avait fait appel à un conseil juridique pour leur rédaction (ACJC/697/2020 du 8 mai 2020 consid.”
“Die Regelung zur Parteientschädigung verbunden mit derjenigen zur Zulassung zur berufsmässigen Vertretung im Zivilprozess privilegiert bewusst den Berufsstand der unabhängigen Anwaltschaft, sind doch nur Anwältinnen und Anwälte, die nach dem eidgenössischen Anwaltsgesetz (BGFA) berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, in allen Verfahren der ZPO zur berufsmässigen Vertretung zugelassen (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Das eidgenössische Anwaltsgesetz schreibt dabei zwingend vor, dass nur die in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragenen Anwältinnen und Anwälte ohne weitere Bewilligungen Parteien vor Gericht vertreten können (Art. 4 BGFA). Voraussetzung für die Eintragung ist unter anderem, dass die Anwältin oder der Anwalt in der Lage sein muss, den Anwaltsberuf unabhängig auszuüben und namentlich nur Angestellte oder Angestellter von Personen sein darf, die ihrerseits in einem kantonalen Register eingetragen sind (Art 8 Abs. 1 lit. d BGFA). Die externe, im kantonalen Anwaltsregister eingetragene Anwaltschaft darf sich deshalb nicht in Abhängigkeit zur Mandantschaft begeben. Es wäre damit auch unzulässig, wenn die externe Rechtsvertretung faktisch bloss den Rechtsdienst einer bestimmten Mandantin übernimmt, ohne auch andere Mandate zu führen. Es ist diese Unabhängigkeit der freiberuflichen Anwaltschaft, welche durch das Anwaltsmonopol geschützt wird und in der Vorstellung des Gesetzgebers eine Privilegierung der externen Rechtsvertretung in der Parteikostenregelung rechtfertigt.”
“Die vorliegend von der Beklagten geltend gemachten Anwaltskosten stellen keine Kosten für die berufsmässige Vertretung i.S.v. Art. 95 Abs. 2 lit. b ZPO dar, weil die Beklagte stets in eigenem Namen, ohne anwaltliche Vertretung auftrat und sich Rechtsanwalt Y._____ nie als Vertreter der Beklagten nach Art. 68 Abs. 2 ZPO auswies. Zugleich können die vorliegenden Anwaltskosten auch nicht als Auslagen i.S.v. Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO aufgefasst werden, weil der Gesetzge- ber durch die gesonderte Erwähnung der Kosten einer berufsmässigen Vertretung in Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO, die an sich auch unter Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO subsu- miert werden könnten, zeigte, dass lediglich Kosten einer berufsmässigen Vertre- tung i.S.v. Art. 68 ZPO zu entschädigen sind. Die Kosten des ausserprozessual beigezogenen Anwalts der Beklagten können sodann auch nicht als Umtriebsent- schädigung i.S.v. Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO aufgefasst werden. Wie der Gesetzge- ber mit dem Beispiel des Verdienstausfalls eines selbständig Erwerbstätigen zum Ausdruck brachte, hat die Bestimmung aus Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO den eigenen Aufwand der Partei, welche den Prozess selbst führt, zum Regelungsgegenstand (BGer 4A_233/2017 vom 28. September 2017, E. 4.5).”
“Dès lors que le frère du plaideur n’était pas avocat, il n’était pas autorisé à la représentation professionnelle au sens de l’art. 68 al. 2 let. a CPC. Si ses frais étaient néanmoins indemnisés par le biais d’une indemnité pour les démarches effectuées, on contournerait la règlementation selon laquelle seuls les avocats sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel et que seuls leurs frais doivent être remboursés à titre de dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_233/2017 du 28 septembre 2017 consid. 4.5 traduit et commenté par Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online du 16 novembre 2017). Ainsi, les montants versés par la partie gagnante à une personne autre qu’un représentant professionnel autorisé au sens de l’art. 68 al. 2 let. a à d CPC ne peuvent pas être indemnisés au titre de dépens selon l’art. 95 al. 3 CPC : la let. a de cette disposition ne vise pas la rémunération versée à un tiers pour des prestations du genre de celles visées par la let. b; la let. b ne concerne que le défraiement d’un représentant autorisé selon l’art. 68 al. 2 CPC; la let. c ne vise que la perte personnellement subie par le plaideur non représenté (cf. note de Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online précitée). Une partie qui agit dans sa propre cause peut exceptionnellement prétendre à des dépens pour son activité personnelle lorsque la cause est complexe, son enjeu important, que le travail effectué a entravé notablement l'activité professionnelle ou entraîné une perte de gain, enfin s'il est raisonnablement proportionnel au résultat obtenu (ATF 113 Ib 353 consid. 6b). Le Tribunal fédéral a par ailleurs jugé que dans le cas d’une partie (en l’occurrence une assurance) procédant par l'intermédiaire d'une avocate employée par elle, il était admissible, en présence de motifs qui le justifiaient selon l'art. 95 al. 3 let. c CPC, de lui octroyer une indemnité équitable pour ses démarches (arrêt du Tribunal fédéral 4A_192/2016 du 22 juin 2016 consid. 8.2). En application de cette jurisprudence, la Cour a alloué à une partie qui avait comparu en personne une indemnité de dépens pour les démarches effectuées et les frais de conseil engagés pour la rédaction de ses écritures d'appel, car il ne faisait aucun doute que cette partie avait fait appel à un conseil juridique pour leur rédaction (ACJC/697/2020 du 8 mai 2020 consid.”
“sowie in begründeten Fälle eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn keine berufsmässige Vertretung vorliegt (lit. c). Zur berufsmässigen Vertretung in allen Verfahren sind nur Anwältinnen und Anwälte berechtigt, die in den kantonalen Registern eingetragen sind (siehe Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO; Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte [BGFA, SR 935.61]; § 4 Abs. 1 des Anwaltsgesetzes Basel-Landschaft [Anwaltsgesetz, SGS 178]). Indes geht aus dem Anwaltsregister des Kantons Aargau hervor, dass Beat Saxer darin nicht eingetragen ist. Die Beschwerdeführerin 18 resp. ihr Rechtsvertreter bringt in der Eingabe vom 5. November 2021 denn auch nicht vor, dass das Anwaltsregister unvollständig sei oder dass Herr Beat Saxer im Anwaltsregister eines anderen Kantons eingetragen sei. Es wird lediglich vorgebracht, dass im Kanton Basel-Landschaft auch nicht berufsmässige Vertreter zur Prozessführung berechtigt seien. Soweit damit insinuiert wird, dass auch eine nicht berufsmässige Vertretung zur Zusprechung einer Parteientschädigung berechtigten, kann diesem Schluss mit Blick auf den klaren Wortlaut von Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO nicht gefolgt werden. Daraus erhellt, dass der Beschwerdeführerin 18 keine Kosten einer berufsmässigen Vertretung i.S.v.”
“In prozessualer Hinsicht ist vorab das Vertretungsverhältnis für das vor- liegende Berufungsverfahren klarzustellen. Mit Vollmacht vom 18. Februar 2023 bevollmächtigten die Berufungskläger G._____ persönlich, die Ausweisung gegen den Berufungsbeklagten durchzuführen; ein Hinweis auf die F._____ GmbH fehlt (act. 21). Die Berufung vom 23. März 2023 hingegen wurde im Namen der F._____ GmbH erhoben, die jedoch – wie bereits die Vorinstanz korrekt erwog (vgl. act. 3 S. 2) – ohnehin nicht als Vertreterin der Berufungskläger fungieren kann. In Bezug auf eine Vertretung durch G._____ persönlich ist davon auszu- gehen, dass sie die Vertretung der Berufungskläger aufgrund der geschäftlichen Beziehung zu ihnen übernommen hat (vgl. Verwaltervertrag in act. 2/1). Eine be- sondere Beziehungsnähe zu den Vertretenen ist nicht erkennbar, weshalb die Vertretung als berufsmässig im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu bezeichnen ist (vgl. zum Ganzen BGE 140 III 555 E. 2.3). Eine solche ist – wie bereits die Vor- instanz korrekt festhielt (vgl. act. 18 E. 2.5.) – im vorliegenden Verfahren nur An- wältinnen und Anwälten vorbehalten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Mit anderen Wor- ten kann (auch) G._____ nicht als Vertreterin der Berufungskläger im Berufungs- verfahren fungieren. Nachdem die Berufung ohnehin abzuweisen ist (vgl. nachstehende Erwä- gungen), kann auf eine Fristansetzung zur Genehmigung der Berufung durch die Berufungskläger verzichtet werden. Der vorliegende Berufungsentscheid ist den Berufungsklägern direkt zuzustellen.”
Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d dürfen vor den Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– auftreten.
“Nach § 40 AnwG macht sich strafbar, wer im Bereich des Anwaltsmonopo- les tätig ist, ohne dazu berechtigt zu sein. Der Begriff des Anwaltsmonopoles wird in §11 AnwG gestützt auf Art. 68 Abs. 2 ZPO wie folgt definiert: Den Anwältinnen und Anwälten, die im kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder Freizügigkeit nach dem BGFA geniessen, sind folgende Tätigkeiten vorbehalten: die Verteidigung und die berufsmässige Vertretung der Privatkläger- schaft oder anderer Verfahrensbeteiligter im Strafprozess vor den Strafbehörden (Abs. 1 lit. a), die berufsmässige Vertretung im Zivilprozess vor den Schlichtungs- behörden und den Gerichten (Abs. 1 lit. b). Zur Tätigkeit im Bereich des Anwalts- monopols sind gemäss Absatz 2 auch berechtigt: Vertreterinnen und Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vor den Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– (lit. a), Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG in Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO (lit. b).”
Die Vertretung ist durch eine Vollmacht zu belegen; diese ist grundsätzlich umgehend vorzulegen. Pauschale oder unklare Hinweise auf eine Vertretung können nicht ausreichen und sind gegebenenfalls als ungenügend zu werten. Fehlt die erforderliche Vollmacht oder erscheint sie nicht ausreichend, kann das Gericht eine Frist zur Nachreichung setzen; wird innerhalb der Frist nicht regelmässig nachgereicht, wird das betreffende Aktstück nicht berücksichtigt.
“Elle relève que la procuration date du 5 août 2020, soit de plus de deux ans, est antérieure à la sentence arbitrale du 12 mai 2022, à la mise en demeure tendant notamment au recouvrement des créances litigieuses émise par une étude d'avocats britannique déclarant agir pour l'intimée ainsi qu'à la fusion du 10 juin 2022, ne désigne pas spécifiquement la procédure en cause, étant libellée en termes généraux, et qu'il ne peut être déterminé si la personne qui l'a signée dispose du pouvoir d'engager seule l'intimée. 6.1 L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). La capacité de postuler du représentant constituant une condition de recevabilité de la demande (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3) soumise à un examen d'office (art. 60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op. cit., n. 21 ad art. 68 CPC et les références citées). La procuration doit indiquer l’affaire pour laquelle elle est délivrée. Le degré de précision ne doit pas être apprécié avec une rigueur excessive (May Canellas, op. cit., n. 23 ad art. 68 CPC). La procuration peut ainsi être formulée en termes larges (Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd., 2019, n. 26 ad art. 68 CPC). Le représentant d'une personne morale doit justifier de ses pouvoirs par une procuration signée par quelqu'un qui, selon le droit matériel, peut valablement représenter ladite personne morale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_454/2018 du 5 juin 2019 consid.”
“La capacité de postuler du représentant constituant une condition de recevabilité de la demande (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3) soumise à un examen d'office (art. 60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op. cit., n. 21 ad art. 68 CPC et les références citées). La procuration doit indiquer l’affaire pour laquelle elle est délivrée. Le degré de précision ne doit pas être apprécié avec une rigueur excessive (May Canellas, op. cit., n. 23 ad art. 68 CPC). La procuration peut ainsi être formulée en termes larges (Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd., 2019, n. 26 ad art. 68 CPC). Le représentant d'une personne morale doit justifier de ses pouvoirs par une procuration signée par quelqu'un qui, selon le droit matériel, peut valablement représenter ladite personne morale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_454/2018 du 5 juin 2019 consid. 2.4; 4A_93/2015 du 22 septembre 2015 consid. 1.2.1 et 4D_2/2013 du 1er mai 2013 consid. 2.2.1). 6.2 En l'espèce, la signature figurant sur la procuration du 5 août 2020 en faveur du conseil de l'intimée produite à l'appui de la réquisition de faillite est la même que celle apposée sur les procurations jointes au mémoire de réponse au recours. Selon la carte d'identité annexée à celles-ci, cette signature est celle de C______, qui est le directeur général et représentant légal de l'intimée depuis le mois de novembre 2020 selon les extraits du registre du commerce italien versés à la procédure dont le plus récent date du mois d'août 2022.”
“Mit separater Verfügung ebenfalls vom 3. November 2022 setzte die Kam- mer dem Gesuchsteller eine Nachfrist von 10 Tagen an, um die Beschwerde vom 9. September 2022 (act. 19) von ihm selber unterzeichnet einzureichen oder durch einen von ihm bevollmächtigten Vertreter, der zur Vertretung i.S.v. Art. 68 ZPO befugt ist, genehmigen zu lassen. Die Kammer machte den Gesuchsteller darauf aufmerksam, dass bei ausbleibender Verbesserung die Beschwerdeerhe- bung als nicht erfolgt gelte und das Verfahren abgeschrieben werde (act. 31 S. 4 Dispositiv-Ziff. 1). Weiter setzte die Kammer dem Gesuchsteller eine Frist von 10 Tagen an, um ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu bezeichnen. Sie wies ihn darauf hin, dass weitere Zustellungen des Gerichts an ihn durch Publikation im kantonalen Amtsblatt erfolgen würden, wenn er der Aufforderung zur Bezeich- nung eines Zustelldomizils nicht nachkomme (act. 31 S. 4 Dispositiv-Ziff. 2). Diese (zweite) Verfügung vom 3. November 2022 stellte die Kammer lediglich den Par- teien zu.”
“In der bei der Vorinstanz eingereichten Beschwerdeschrift machte die Be- schwerdeführerin zu ihrer Person folgende Angaben (act. 1): - 8 - "A._____ c/o C._____-Gasse 5 ... D._____ (Beschwerdeführerin) repräsentiert durch das lebende Weib :A._____ gegenüber vom Brunnen in der C._____-Gasse zu D._____ (Repräsentantin)" Gestützt auf diese Angaben bezeichnete die Vorinstanz die beschwerdeführende Partei daher zutreffend mit dem Vornamen "A._____", dem Nachnamen "A._____" und der Adresse "C._____-Gasse 5, ... D._____". Des Weiteren führte die Vorinstanz zur Identifikation der Beschwerdeführerin deren Geburtsdatum (tt. Juni 1971) sowie deren Heimatort (E._____) auf. All diese Bezeichnungen bean- standet die Beschwerdeführerin lediglich pauschal. Eine konkrete Beanstandung, beispielsweise durch Angabe eines anderen Vor- oder Nachnamens, einer ande- ren Adresse etc., findet nicht statt. Überdies lassen die Angaben nicht darauf schliessen, dass sich die Beschwerdeführerin im Verfahren im Sinne von Art. 68 ZPO hätte vertreten lassen wollen, zumal keine Person mit abweichenden Angaben aufgeführt und der Vorinstanz auch keine Vollmacht vorgelegt wurde. Sodann stellte die Vorinstanz den angefochtenen Beschluss vom 1. November 2022 zu Recht der Beschwerdeführerin mit den genannten Bezeich- nungen mittels eingeschriebener Sendung/Gerichtsurkunde zu (act. 4/4). Die Sendung konnte der Beschwerdeführerin am 3. November 2022 an der angege- benen Adresse nicht übergeben werden und wurde von der Beschwerdeführerin auch anschliessend nicht bei der Post abgeholt. In diesem Fall gilt eine Zustellung als am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste (Art. 138 Abs. 2 ZPO und Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO). Da die Beschwerdeführerin das Beschwerdeverfahren eingeleitet hatte, musste sie mit einer gerichtlichen Zustellung an sie rechnen. Deshalb kommt die Zustellfiktion ohne Weiteres zum Tragen und der angefochte- - 9 - ne Entscheid gilt nach dem Gesagten am 10.”
Fehlende oder ungenügende Vollmacht ist gemäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innert gerichtlicher Nachfrist zu ergänzen oder zu beheben. Wird dies nicht vorgenommen oder kann nicht nachgewiesen werden, dass eine gültige Vertretung nach Art. 68 ZPO vorliegt, gilt die Eingabe als nicht erfolgt. Die von einer nicht gültig bevollmächtigten Person vorgenommenen Handlungen dürfen grundsätzlich nicht beachtet werden (ex tunc); ist keine zu behandelnde Eingabe vorhanden, kann das Verfahren abgeschrieben werden.
“Im Falle einer Parteivertretung gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO hat sich die ge- willkürte Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). An die Spezifizierung einer Prozessvollmacht werden wegen ihrer Tragweite strenge Anforderungen gestellt; sie muss eine Vollmacht sein, die über den Willen des Auftraggebers, sich in einem bestimmten Prozessverfahren vertreten zu lassen, keinen Zweifel lässt. Mängel wie fehlende oder ungenügende Vollmacht sind ge- mäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innert gerichtlicher Nachfrist zu verbessern, andernfalls die Eingabe als nicht erfolgt gilt. Wird die genügende Vollmacht nicht innert Frist vorgelegt oder nachgewiesen, dass es sich um einen Vertreter nach Art. 68 ZPO handelt, ist davon auszugehen, dass die als Parteivertreter auftretende Per- son nicht gültig bevollmächtigt ist beziehungsweise war. Sämtliche Handlungen, die der sogenannte falsus procurator vorgenommen hat, dürfen demnach nicht beachtet werden, sind mithin grundsätzlich ex tunc nichtig. Ist keine Eingabe (mehr) vorhanden, die behandelt werden müsste, ist das Verfahren ohne Weite- rungen abzuschreiben (ZR 121/2022 Nr.”
Ein Beschluss oder ein Urteil über die Nichtzulassung eines Vertreters nach Art. 68 ZPO ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Ein Weiterzug an das Bundesgericht nach Art. 93 BGG ist deshalb möglich.
“Beim angefochtenen Beschluss und Urteil betreffend die Nichtzulassung eines Vertreters nach Art. 68 ZPO handelt es sich um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG, der das Verfahren in der Hauptsache nicht abschliesst (Urteile 4A_635/2021 vom 5. Januar 2022 E. 5.2; 4A_313/2020 vom 1. Oktober 2020 E. 3; 5A_289/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 1.1 nicht publ. in BGE 140 III 555).”
Nach der Rechtsprechung ist die nichtberufsmässige Prozessvertretung grundsätzlich natürlichen Personen vorbehalten; eine berufsmässige Vertretung durch juristische Personen kommt nur ausnahmsweise in Betracht (vgl. dazu Rz. in Quelle 0). Wird einem Mandatar die Postulationsbefugnis versagt, steht ihm gegen diese Verfügung ein Rechtsmittel zu; der Mandatar verfügt dabei über parteiunabhängige Beschwerdebefugnis gegen die Entscheidung (vgl. Quelle 1).
“Die Beschwerdeschrift vom 15. Februar 2022 wurde – wie das Schlich- tungsgesuch vor Vorinstanz (vgl. Urk. 1) – durch E._____ von der B._____ SA eingereicht, wobei als Parteivertretung der Klägerin ausdrücklich die B._____ SA angegeben wurde (Urk. 6). Die B._____ SA ist eine im Handelsregister eingetra- gene Aktiengesellschaft (www.zefix.ch). Die nichtberufsmässige Prozessvertre- - 3 - tung nach Art. 68 Abs. 1 ZPO ist grundsätzlich natürlichen Personen vorbehalten (BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 1a, unter anderem mit Verweis auf OGer ZH PS110143-O vom 16. August 2011, E. 1; Hrubesch-Millauer, DIKE-Komm-ZPO, Art. 68 N 2; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilpro- zessordnung, Art. 68 N 5). Ein Ausnahmetatbestand von Art. 68 Abs. 2 ZPO, wel- cher die berufsmässige Vertretung durch eine juristische Person im vorinstanzli- chen Schlichtungs- oder im vorliegenden Beschwerdeverfahren rechtfertigen wür- de, liegt nicht vor. Da sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist und keine Kosten aufzuerlegen sind, kann jedoch auf Weiterungen verzichtet werden.”
“Les parties ont été informées le 12 juin 2023 de ce que la cause était gardée à juger. C. Les éléments pertinents suivants résultent du dossier. a. B______ est une société en nom collectif inscrite au Registre du commerce, ayant notamment pour but les conseils juridiques en tous genre. A______ compte au nombre de ses trois associés. b. Le 10 janvier 2023, D______ a déposé par devant le Tribunal des prud’hommes une demande en paiement de 41'741 fr. 45 dirigée contre C______. c. Cette dernière a signé une procuration en faveur de A______ afin de la représenter dans le cadre de ce litige. d. Le 31 octobre 2022, le Tribunal a invité A______ à lui communiquer tous documents utiles permettant d’attester que lui-même ou B______ remplissaient les conditions légales pour pouvoir exercer en qualité de mandataires professionnellement qualifiés. A______ a déposé des observations le 22 novembre 2022. EN DROIT 1. 1.1.1 En procédure civile, la décision sur la capacité de postuler de l'avocat – ou de tout autre mandataire au sens de l'art. 68 al. 2 CPC – vise à garantir la bonne marche du procès. Elle entre donc dans la catégorie des décisions relatives à la conduite du procès, au sens de l'art. 124 al. 1 CPC (ATF 147 III 351 consid. 6.3). La voie du recours est ouverte contre les ordonnances d'instruction et autres décisions au sens de l'art. 124 al. 1 CPC pour autant qu'elles causent un préjudice difficilement réparable. Le recours, écrit et motivé est introduit auprès de l'instance de recours dans les 30 jours à compter de la notification de la décision pour les autres décisions et dans les 10 jours pour les ordonnances d'instruction (art. 319 let. b ch. 2, 321 al. 1 et 2 CPC; Jeandin, Commentaire Romand, CPC, 2019, n° 10 et ss ad art. 319 CPC). Le mandataire auquel la vocation à postuler a été déniée par une décision a la qualité pour recourir contre celle-ci, même s'il n'est pas personnellement partie à la procédure dans laquelle cette décision a été rendue (arrêts du Tribunal fédéral 5A_124/2022 du 26 avril 2022 consid. 1.1; 5A_967/2014 du 27 mars 2015 consid.”
Allgemeine oder administrative Vollmachten (z. B. für Verwaltungs- oder Handelsgeschäfte) genügen typischerweise nicht für die Parteivertretung vor Gericht. Für die Prozessvertretung ist eine spezifische Prozessvollmacht erforderlich; der Vertreter muss seine Befugnis nachweisen. Unzureichende Vollmachten sind gerichtlich innert Frist zu verbessern, andernfalls können die betreffenden Eingaben oder Handlungen unberücksichtigt bleiben bzw. als nicht erfolgt gelten.
“________ SA qu’après examen du dossier elle interprétait l’écriture du 23 janvier 2024 comme un recours et la transmettait à la cour de céans comme objet de sa compétence, la procédure de restitution de délai étant suspendue jusqu’à droit connu sur le recours, vu l’avis du président de la cour de céans du 22 février 2024 avisant M.________ SA que la procuration générale produite en première instance n’était pas suffisante, lui impartissant un délai prolongeable échéant le 5 mars 2024, ultérieurement prolongé au 15 mars 2024, pour produire une procuration l’autorisant à recourir, faute de quoi le recours pourrait être déclaré irrecevable, et précisant que l’effet suspensif prononcé en première instance demeurait en vigueur, vu le courrier recommandé du 25 mars 2024, notifié à M.________ SA le lendemain, lui impartissant un délai supplémentaire de dix jours pour produire une procuration l’autorisant à recourir, vu l’écriture du 22 avril 2024 de Me Raphaël Tatti, au bénéfice d’une procuration, requérant notamment de pouvoir consulter le dossier, vu les autres pièces du dossier ; attendu que l’écriture déposée le 24 janvier 2024 l’a été dans le délai de dix jours de l’art. 174 al. 1 LP (loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite ; RS 281.1) ; attendu que, selon l’art. 68 al. 1 CPC applicable à la procédure sommaire régissant le prononcé de faillite (art. 251 let. a CPC), toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès, que l’art. 68 al. 3 CPC prescrit que le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration, que d’après la doctrine, l’introduction de la règle de l’art. 68 al. 3 CPC a entraîné la suppression de la mention de l’ouverture d’un procès dans la liste des actes nécessitant une procuration spéciale de l’art. 396 al. 3 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) (Müller, Contrats de droit suisse, 2021, n° 2672, pp. 571-572 ; Werro, in Thevenoz/Werro (éd.), Commentaire romand CO I, 3e éd, 2021, n. 13 ad art. 396 CO et références), que, toutefois, cette suppression ne change rien à l’obligation pour le représentant de produire une procuration spéciale pour pouvoir agir devant les tribunaux (ibidem), qu’en l’espèce, la procuration commerciale produite ne couvre que des tâches administratives dans le cadre d’un mandat de gestion, comptabilité, fiscalité, auprès des administrations compétentes, des assurances sociales ou privées, ainsi que la représentation devant tous les bureaux administratifs ou commerciaux, qu’elle ne mentionne en revanche pas expressément la représentation devant les tribunaux et les pouvoirs d’intenter un procès, respectivement de déposer un recours, que les conditions de l’art.”
“Im Falle einer Parteivertretung gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO hat sich die ge- willkürte Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). An die Spezifizierung einer Prozessvollmacht werden wegen ihrer Tragweite strenge Anforderungen gestellt; sie muss eine Vollmacht sein, die über den Willen des Auftraggebers, sich in einem bestimmten Prozessverfahren vertreten zu lassen, keinen Zweifel lässt. Mängel wie fehlende oder ungenügende Vollmacht sind ge- mäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innert gerichtlicher Nachfrist zu verbessern, andernfalls die Eingabe als nicht erfolgt gilt. Wird die genügende Vollmacht nicht innert Frist vorgelegt oder nachgewiesen, dass es sich um einen Vertreter nach Art. 68 ZPO handelt, ist davon auszugehen, dass die als Parteivertreter auftretende Per- son nicht gültig bevollmächtigt ist beziehungsweise war. Sämtliche Handlungen, die der sogenannte falsus procurator vorgenommen hat, dürfen demnach nicht beachtet werden, sind mithin grundsätzlich ex tunc nichtig.”
Vertreter, die sich gewerbsmässig oder als «conseil juridique» mit beruflicher Präsentation und ohne persönliches Näheverhältnis zur Partei darstellen, gelten nicht als nicht‑professionelle Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 1 ZPO. Fehlt daher die zur Postulation erforderliche Zulassung, kann dies zur Unzulässigkeit des Rechtsmittels führen; dieser Mangel ist grundsätzlich irreparabel, es sei denn besondere Umstände rechtfertigen die Gewährung einer Nachfrist.
“3c ; TF 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2 ; CACI 1er décembre 2023/485). Ce principe n'exclut toutefois pas qu'un tel délai soit imparti en présence de circonstances particulières (pour des exemples concrets : ATF 125 I 166 consid. 3d et CACI 1er décembre 2023/485). 3.3 3.3.1 En l’occurrence, le recourant a mandaté F.________ pour le représenter dans la procédure de deuxième instance. Le précité se présente comme « conseil juridique », avec une adresse professionnelle à [...], et agit au profit d’une procuration, en application des dispositions du CO sur le contrat de mandat. Il indique bénéficier d’un doctorat en droit et d’un LLM. Il n’est toutefois pas avocat ni agent d’affaire breveté et ne prétend pas intervenir à ce titre. Compte tenu de la manière dont se présente F.________ et au vu de l’absence de tout lien personnel avec le recourant, on ne saurait retenir que ce représentant agirait à titre non professionnel, au sens de l’art. 68 al. 1 CPC. Il n’est du reste pas habilité à agir auprès des juridictions appliquant le CPC en qualité de représentant professionnel, au regard de l’art. 68 al. 2 let. a et b CPC. Partant, à défaut de capacité de postuler de F.________ en faveur du recourant, il y a lieu de déclarer le recours irrecevable, sans qu’un délai supplémentaire au sens de l’art. 132 CPC n’ait à être octroyé, s’agissant d’un vice en principe irréparable et en l’absence de toutes circonstances particulières le justifiant. 3.3.2 Au demeurant, l’ordonnance attaquée doit être qualifiée de finale au sens de l’art. 236 CPC, de sorte que c’est la valeur litigieuse qui détermine la voie de droit ouverte. Dans la mesure où le recourant s’est opposé à la résiliation du contrat de bail devant la Commission de conciliation, la valeur litigieuse s’élève à trois ans de loyer, soit à 50’400 fr. en l’occurrence (1’400 fr. de loyer [cf. pièce n. 1 de la requête en expulsion du 6 juin 2024] x 12 mois x 3 ans).”
“Déterminer si la négligence commise est grossière s'apprécie selon les circonstances concrètes et les connaissances juridiques de la personne en cause (ATF 138 I 49 consid. 8.3.2 ; TF 5A_46/2020 du 17 novembre 2020 consid. 4.1.1, in RSPC 2021 p. 139). Le plaideur dépourvu de connaissances juridiques peut se fier à une indication inexacte des voies de recours, s'il n'est pas assisté d'un avocat et qu'il ne jouit d'aucune expérience particulière résultant, par exemple, de procédures antérieures (ATF 135 III 374 consid. 1.2.2 ; TF 4A_475/2018 du 12 septembre 2019 consid. 5.1). 3.2 3.2.1 Dans le cadre d'une procédure soumise au CPC, la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3 ; TF 5A_407/2021 du 6 mai 2022 consid. 1.2.1). 3.2.2 Selon l’art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès. En principe, toute personne peut être désignée comme représentant conventionnel, à condition qu'elle n'agisse pas à titre professionnel (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3, in RSPC 2020 p. 350, note PERCASSI). Sont en particulier autorisés à représenter en justice à titre non professionnel les proches de la partie, qu’il s’agisse d’un parent ou d’un ami (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11a ad art. 68 CPC). En revanche, une personne prête à intervenir dans un nombre indéterminé de cas en faveur de parties à une procédure, sans liens de proximité avec elles, n’intervient pas à titre non professionnel, et ce qu’elle demande ou non une rémunération (ATF 140 III 555 consid. 2, in JdT 2016 II 386, RSPC 2015 13). 3.2.3 3.2.3.1 En revanche, pour la représentation professionnelle, les restrictions énoncées à l'art. 68 al. 2 CPC s'appliquent (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid.”
Bei fehlender Ausweisung der Vertretung nach Art. 68 Abs. 3 ZPO kann die Ansetzung einer Nachfrist entbehrlich sein, wenn die Eingabe bzw. das Rechtsmittel aus anderen, nicht behebbaren Gründen ohnehin nicht berücksichtigt oder als unzulässig erachtet wird.
“Die Berufungsantwort der Berufungsbeklagten 2 wurde von einem Rechtsvertreter verfasst. In den Akten findet sich jedoch keine Vollmacht, weder in den Akten des vorinstanzlichen Verfahrens noch in jenen des Berufungsverfahrens, obwohl sich ein Parteivertreter von Gesetzes wegen mittels Vollmacht auszuweisen hat (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Mängel wie fehlende Unterschrift und fehlende Vollmacht sind innert einer gerichtlichen Nachfrist zu verbessern. Andernfalls gilt die Eingabe als nicht erfolgt (Art. 132 Abs. 1 ZPO). Vorliegend erübrigt sich jedoch die Ansetzung einer Nachfrist, da der Berufungsbeklagten 2 im Berufungsverfahren allein bezüglich der Widerklagen Parteistellung zukommt und sie sich zu den Widerklagen in ihrer Berufungsantwort nicht geäussert hat (vgl. Erwägung 2.5).”
“________, qui demande « l’annulation du prononcé du 4 mars 2022 et l’invalidité des prétentions du Tribunal fédéral » précisant que « le présent recours est subordonné à l’acceptation de l’aide judiciaire en ma faveur, déposée par courrier séparé et confidentiel, ou qu’aucun frais de justice ne soit perçu », vu les autres pièces du dossier ; attendu que le recours au sens des art. 319 ss CPC (Code de procé-dure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) doit être introduit par acte écrit et motivé (art. 321 al. 1 CPC), dans le délai de dix jours dès la réception de la décision motivée (art. 321 al. 2 CPC), qu’en l’espèce, l’acte de recours du 2 juin 2022 a été déposé en temps utile ; attendu que, selon l’art. 130 al. 1 CPC, les actes adressés par les parties au tribunal doivent être signés, que la signature de l'auteur de l’acte, ou celle de son représentant, doit y figurer en original (Tappy, in Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy (éd.), Com-mentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019 n. 10 ad art. 130 CPC et les références citées ; ATF 121 II 252), que le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC), que, selon l'art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectifica-tion des vices de forme telle l'absence de signature (art. 130 al. 1 CPC) ou de procuration (art. 68 al. 3 CPC), à défaut de quelle rectification, l'acte n'est pas pris en considération, qu’en l’espèce, seule figure sur l’acte de recours du 2 juin 2022 la signature d’B.________, qui déclare agir au nom de la poursuivie [...], que le dossier ne comporte toutefois pas de procuration signée par la prénommée, qu’il n’est toutefois pas nécessaire d’impartir à [...] un délai pour corriger ce vice, le recours étant irrecevable pour deux autres motifs, non susceptibles d’être réparés ; attendu que la recourante soumet le traitement de son recours à la condition que sa demande d’assistance judiciaire, présentée avec le recours, soit admise ou qu’aucun frais de justice ne soit perçu, qu’un tel recours – conditionnel – est en soi irrecevable (Reetz/Hilber, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger Hrsg, 3e éd.”
Nach der zitierten Rechtsprechung führten die Todesfälle einzelner natürlicher Personen nicht dazu, dass die Aktivlegitimation der parteifähigen Gesellschaft oder deren Fähigkeit, in Prozess zu stehen, entfiel; ebenso wurden die Vertretungsmacht des Prozessbevollmächtigten nach Art. 68 ZPO und dessen Mandat durch das Gericht nicht als berührt angesehen. In der gleichen Entscheidung wurde allerdings gerügt, die Erben hätten gegebenenfalls eine neue Vollmacht vorlegen sollen, ohne dass das Gericht dieser Einwendung gefolgt ist.
“11'527,11 oltre interessi, disponendo a crescita in giudicato della decisione la liberazione del conto garanzia affitti dell’ex inquilino a favore dell’ex locatore. Le spese processuali sono state poste a carico delle parti in ragione di metà ciascuna con compensazione delle ripetibili. La notificazione del giudizio al convenuto PI 1 è avvenuta per via edittale (v. anche Atto XLVIII). In buona sostanza il primo giudice ha riconosciuto all’attrice gli importi rivendicati a titolo di saldo pigioni, spese accessorie e conguaglio (fr. 10'527,11) nonché fr. 1'000.- per la sostituzione dei cilindri. Il Pretore aggiunto, con riferimento in particolare allo scritto 4 dicembre 2017 dell’avv. AP 1, ha osservato da un lato che i decessi di H__________ e di P__________ non avevano alcuna ripercussione sulla legittimazione attiva dell’attrice in quanto società anonima, d’altro lato che i medesimi decessi neppure incidevano sulla capacità dell’attrice a stare in lite (art. 59 cpv. 2 let. c, 66 e 67 CPC) rispettivamente sul mandato di rappresentanza conferito al patrocinatore legale (art. 68 CPC). 5. Con atto di appello 24 maggio 2022 l’avv. AP 1 chiede di accogliere l’eccezione di difetto di legittimazione dello studio legale PA 1 e di annullare, revocare, dichiarare nulla e/o di nessun effetto sia la decisione 6 aprile 2022 del Pretore aggiunto della sezione 4 della Pretura di Lugano sia l’intero procedimento n. SE.2016.314. L’appellante solleva nuovamente “l’eccezione di difetto di legittimazione del difensore studio legale PA 1” che si sarebbe verificato al momento del decesso di P__________, titolare della società __________ Sagl (radiata dal RC in data 23 giugno 2017), mandatario della AO 1, il cui titolare H__________ pure è deceduto nel 2017. A suo dire gli eredi di quest’ultimo avrebbero dovuto produrre una nuova procura a favore dell’avv. __________, rispettivamente il primo giudice avrebbe dovuto sollecitare il legale in tal senso. In assenza di una nuova procura, prosegue l’appellante, l’avv. __________ sarebbe un falsus procurator. L’appellante rimprovera poi al Pretore aggiunto di aver omesso di considerare che ai sensi dell’art.”
“11'527,11 oltre interessi, disponendo a crescita in giudicato della decisione la liberazione del conto garanzia affitti dell’ex inquilino a favore dell’ex locatore. Le spese processuali sono state poste a carico delle parti in ragione di metà ciascuna con compensazione delle ripetibili. La notificazione del giudizio al convenuto PI 1 è avvenuta per via edittale (v. anche Atto XLVIII). In buona sostanza il primo giudice ha riconosciuto all’attrice gli importi rivendicati a titolo di saldo pigioni, spese accessorie e conguaglio (fr. 10'527,11) nonché fr. 1'000.- per la sostituzione dei cilindri. Il Pretore aggiunto, con riferimento in particolare allo scritto 4 dicembre 2017 dell’avv. AP 1, ha osservato da un lato che i decessi di H__________ e di P__________ non avevano alcuna ripercussione sulla legittimazione attiva dell’attrice in quanto società anonima, d’altro lato che i medesimi decessi neppure incidevano sulla capacità dell’attrice a stare in lite (art. 59 cpv. 2 let. c, 66 e 67 CPC) rispettivamente sul mandato di rappresentanza conferito al patrocinatore legale (art. 68 CPC). 5. Con atto di appello 24 maggio 2022 l’avv. AP 1 chiede di accogliere l’eccezione di difetto di legittimazione dello studio legale PA 1 e di annullare, revocare, dichiarare nulla e/o di nessun effetto sia la decisione 6 aprile 2022 del Pretore aggiunto della sezione 4 della Pretura di Lugano sia l’intero procedimento n. SE.2016.314. L’appellante solleva nuovamente “l’eccezione di difetto di legittimazione del difensore studio legale PA 1” che si sarebbe verificato al momento del decesso di P__________, titolare della società __________ Sagl (radiata dal RC in data 23 giugno 2017), mandatario della AO 1, il cui titolare H__________ pure è deceduto nel 2017. A suo dire gli eredi di quest’ultimo avrebbero dovuto produrre una nuova procura a favore dell’avv. __________, rispettivamente il primo giudice avrebbe dovuto sollecitare il legale in tal senso. In assenza di una nuova procura, prosegue l’appellante, l’avv. __________ sarebbe un falsus procurator. L’appellante rimprovera poi al Pretore aggiunto di aver omesso di considerare che ai sensi dell’art.”
Der Vertreter hat seine Befugnis durch eine Vollmacht nachzuweisen; ohne entsprechende Vollmacht kann er nicht für Dritte auftreten.
“2 En l’espèce, les deux recours ont été interjetés dans le délai de 30 jours indiqué sur l’ordonnance litigieuse, de sorte qu’ils sont recevables, les conditions de forme ayant par ailleurs été respectées. Il sera toutefois relevé qu’il est surprenant que le Tribunal de protection ait rendu une décision au fond et non provisionnelle, alors que la procédure n’est de toute évidence pas terminée puisqu’une expertise du groupe familial a été sollicitée et qu’une nouvelle décision sera très vraisemblablement rendue après le dépôt du rapport. Par souci de simplification, les deux recours seront traités ensemble et feront l’objet d’une seule décision. 1.2. La Chambre de surveillance revoit la cause en fait, en droit et en opportunité (art. 450a al. 1 CC). 1.3 Le recourant a fait grief au Tribunal de protection d’avoir omis des faits essentiels. L’état de fait retenu par le Tribunal de protection a été complété dans la mesure utile, de sorte que ce premier grief ne fera pas l’objet d’autres développements. 2. 2.1.1 Toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 2.1.2 Dans des circonstances exceptionnelles, le droit d'entretenir des relations personnelles peut être accordé à d'autres personnes que le père ou la mère, à condition que ce soit dans l'intérêt de l'enfant (art. 274a al. 1 CC). Les limites du droit aux relations personnelles des père et mère sont applicables par analogie (art. 274a al. 2 CC). 2.2 Le recourant a pris des conclusions tant pour lui-même que pour B______ ; il a également conclu à ce qu’un droit de visite sur les deux mineurs soit octroyé à d’autres membres de la famille. La recourante pour sa part a pris des conclusions tant pour elle-même que pour d’autres membres de la famille. Or, le recourant ne saurait agir ni au nom de la recourante, ni au nom d’autres membres de la famille, qu’il n’est pas habilité à représenter. Il en va de même s’agissant de la recourante, qui n’a pas qualité pour représenter les tiers pour lesquels elle sollicite l’octroi d’un droit de visite sur les deux enfants. Il appartient auxdits tiers, s’ils s’estiment fondés à le faire, de recourir personnellement contre le refus du Tribunal de protection de leur accorder un droit de visite sur les mineurs.”
Entscheidend ist, ob zum Zeitpunkt des Versands die Vertretung besteht und dem Gericht bekannt gegeben worden ist; nur dann erfolgen gerichtliche Zustellungen an die Vertretung. Bis zur Bekanntgabe gelten Zustellungen an die Partei persönlich als gehörig erfolgt.
“Ist eine Partei im Sinne von Art. 68 Abs. 1 ZPO im Prozess vertreten, so erfolgen gerichtliche Zustellungen an die Vertretung (Art. 137 ZPO). Dabei wird die vertragliche Vertretung "im Prozess", d.h. ein Prozessvertretungsverhältnis ei- ner Partei nicht durch eine Behauptung der Gegenpartei begründet, sondern durch eine Bevollmächtigung derjenigen Partei, die sich im Prozess vertreten las- sen will, und durch deren Bekanntgabe an das Gericht (vgl. Art. 68 Abs. 3 ZPO). Vor dieser Bekanntgabe gelten gerichtliche Zustellungen an die Partei persönlich als gehörig erfolgt. Für die Frage, ob die Zustellung an die Partei oder ihre Vertre- tung zu erfolgen hat, ist entscheidend, ob im Zeitpunkt des Versandes der Ge- richtsurkunde die Vertretung besteht und dem Gericht auch bekannt gegeben worden ist (BSK ZPO-Gschwend, Art. 137 N 3). Für eine Kenntnis des Vertre- tungsverhältnisses genügt es sodann, wenn dieses vor einer Vorinstanz bestan- den hatte (vgl. ZR 113/2014 Nr. 43: Bei Bekanntgabe des Vertretungsverhältnis- ses bei der Schlichtungsbehörde wird dieses beim bezirksgerichtlichen Verfahren selbst dann als bekannt fingiert, wenn es auf der Klagebewilligung nicht ausge- wiesen ist). Anders nur, wenn die zuvor vertretene Partei selber (ohne Vertretung) eine Klage oder ein Rechtsmittel einreicht und so zu verstehen gibt, dass für die- se Instanz kein Vertretungsverhältnis (mehr) bestehen soll.”
Der Vertreter muss seine Vertretungsbefugnis durch eine Procuration nachweisen. Liegt zum Zeitpunkt der Einleitung des Schlichtungsverfahrens keine entsprechende Vollmacht vor, fehlt die Parteistellung.
“2 CPC, les autorités paritaires de conciliation donnent des conseils juridiques aux parties, notamment dans les litiges relatifs aux baux à loyer d'habitations (cf. art. 200 al. 1 CPC). A Genève, l'art. 4 de la Loi organisant la commission de conciliation en matière de baux et loyers du 28 novembre 2010 (LCCBL – RSG E 3 15) prévoit que les parties peuvent chercher aide et conseil auprès de la CCBL qui peut faire appel aux services sociaux et au département chargé du logement et proposer toute solution propre à prévenir ou à régler un litige. Selon l'art. 204 CPC, les parties doivent comparaître en personne à l'audience de conciliation (al. 1) et peuvent se faire assister d'un conseil juridique ou d'une personne de confiance (al. 2). Toutefois, les personnes empêchées de comparaître pour cause de maladie, d'âge ou en raison d'autres justes motifs sont notamment dispensées de comparaître personnellement et peuvent se faire représenter (art. 204 al. 3 let. b CPC). Le représentant doit justifier ses pouvoirs au moyen d'une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Il peut s’agir de toute personne autorisée à l’assister à l’audience, à savoir un conseiller juridique ou une personne de confiance (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd. 2019, n. 13 ad art. 204 CPC). Le conseiller juridique peut également être un mandataire professionnellement qualifié (art. 68 al. 2 let. d CPC et art. 15 LaCC). 3.2 En l'espèce, dans la mesure où l'autorité de conciliation donne des conseils juridiques aux parties dans les litiges relatifs aux baux et loyers et que la procédure devant elle est soumise à la maxime inquisitoire, la nomination d'un avocat ne pourrait se justifier que dans des circonstances particulières. Or, en l'occurrence, ni les faits motivant la requête, ni les questions juridiques qui pourraient se poser, n'apparaissent complexes. Le fait que la recourante rencontrerait certaines difficultés dans ses relations avec sa bailleresse, comme elle l'allègue, n'est pas susceptible de rendre la cause d'une complexité suffisante pour que l'assistance d'un avocat soit nécessaire.”
“1 du dispositif), a débouté A______ des fins de sa demande (ch. 2) et a rappelé que la procédure était gratuite (ch. 3). Le Tribunal a retenu que l'acte de conciliation ne mentionnait pas les colocataires du contrat de bail litigieux en qualité de parties défenderesses. Même au gré d'une lecture bienveillante, le fait de « se souvenir », d'une partie seulement, des autres colocataires ne suffisait pas à retenir que ces derniers avaient été valablement désignés comme parties défenderesses, A______ étant par ailleurs assisté d'un avocat. Les colocataires apparaissaient en cette qualité sur l'autorisation de procéder du 22 novembre 2021, de sorte qu'elle ne correspondait pas à la réalité procédurale au moment de l'introduction de l'instance. Il en allait de même de I______, mentionné dans l'autorisation de procéder en qualité de partie demanderesse, aux côtés de A______. Or, au moment de la saisine de l'autorité de conciliation, le précédent Conseil du précité n'était pas muni d'une procuration l'autorisant à agir pour I______ (art. 68 al. 3 CPC). Dès lors qu'il n'avait pas introduit d'action auprès de la Commission de conciliation, I______ ne pouvait donc apparaître comme partie demanderesse pour la suite de la procédure. B. a. Par acte expédié le 1er septembre 2022 à la Cour de justice faisant figurer comme intimés C______ SA, E______ SA & F______ SA, B______, H______ et I______, A______ a formé appel de ce jugement, sollicitant son annulation. Il a conclu, principalement, à ce que la Cour dise que l'autorisation de procéder du 22 novembre 2021 est valable et constate sa légitimation active dans la présente cause, et, subsidiairement, à ce que la Cour renvoie la cause au Tribunal pour nouvelle décision. Il a versé de nouvelles pièces (pièce C), soit une procuration du 16 novembre 2021 et D, soit un avenant au contrat de bail du 11 août 2022 dont résulte que E______ SA est devenue propriétaire des locaux aux côtés de F______ SA. b. Dans leur réponse du 26 septembre 2022, F______ SA et E______ SA ont conclu à l'irrecevabilité de l'appel, respectivement à la confirmation du jugement entrepris.”
Fehlt eine hinreichende Ausweislegung bzw. Registrierung des Vertreters, haben die Gerichte die Zulassung als berufsmässiger Vertreter in den vorliegenden Entscheidungen verneint. Wiederholtes Auftreten als Handlungsbevollmächtigter kann sodann auf eine faktische Berufsmässigkeit hindeuten und zur Untersagung führen. Eine Genehmigung des Vertretungsrechts nach Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO ist in den hängigen Fällen ausdrücklich zu beantragen.
“_____, Kläger und Beschwerdeführer gegen B._____ GmbH, Beklagte und Beschwerdegegnerin betreffend arbeitsrechtliche Forderung (Zulassung Vertreter) Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts am Arbeitsgericht Zürich, 4. Abteilung, im vereinfachten Verfahren vom 25. Juni 2024 (AH240059-L) - 2 - Erwägungen: 1.a)Am 17. Juni 2024 reichte der Vertreter des Klägers beim Arbeits- gericht Zürich (Vorinstanz) unter Beilage der entsprechenden Klagebewilligung eine arbeitsrechtliche Forderungsklage über Fr. 9'460.25 ein (Vi-Urk. 1-3). Mit Ver- fügung vom 25. Juni 2024 liess die Vorinstanz den Vertreter des Klägers nicht als dessen Rechtsvertreter zu und setzte dem Kläger eine Frist zur persönlichen Un- terzeichnung des Klageformulars an (Vi-Urk. 6 = Urk. 2) b)Gegen diese (dem Kläger am 26. Juni 2024 zugestellte; Urk. 7/2) Verfü- gung erhob der Kläger persönlich am 4. Juli 2024 fristgerecht Beschwerde und stellte den Beschwerdeantrag (Urk. 1 S. 1): "Ich bitte das ehrenwerte Gericht, gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO das Vertre- tungsrecht [des Vertreters] zu genehmigen." c)Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Vi-Urk. 1-7). Da sich die Beschwerde sogleich als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig erweist, kann auf weitere Prozesshandlungen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2.a)Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und of- fensichtlich unrichtige Feststellung des”
“Erwägungen: 1.a)Am 17. Juni 2024 reichte der Vertreter des Klägers beim Arbeits- gericht Zürich (Vorinstanz) unter Beilage der entsprechenden Klagebewilligung eine arbeitsrechtliche Forderungsklage über Fr. 9'460.25 ein (Vi-Urk. 1-3). Mit Ver- fügung vom 20. Juni 2024 liess die Vorinstanz den Vertreter des Klägers nicht als dessen Rechtsvertreter zu und setzte dem Kläger eine Frist zur persönlichen Un- terzeichnung des Klageformulars an (Vi-Urk. 6 = Urk. 2) b)Gegen diese (dem Kläger am 24. Juni 2024 zugestellte; Urk. 7/1) Verfü- gung erhob der Vertreter des Klägers in dessen Namen am 2. Juli 2024 fristgerecht Beschwerde und stellte den Beschwerdeantrag (Urk. 1 S. 2): "Wir bitten das ehrenwerte Gericht, gemäβ Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO das Vertre- tungsrecht [des Vertreters] zu genehmigen." c)Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Vi-Urk. 1-8). Da sich die Beschwerde sogleich als offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig erweist, kann auf weitere Prozesshandlungen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2.a)Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und of- fensichtlich unrichtige Feststellung des”
“Der Beschuldig- te weiss aufgrund zahlreicher Verfahren, dass es ihm mit den erwähnten Aus- nahmen von Art. 62 ZPO nicht erlaubt ist, als berufsmässiger Vertreter im An- waltsmonopol aufzutreten. Der Versuch des Beschuldigten mittels Handlungs- vollmachten von Gesellschaften einer einzigen Person (Herr J._____) dennoch als Vertreter im Anwaltsmonopol auftreten zu können, ist unter diesen Umständen folglich rechtsmissbräuchlich. Indem der Beschuldigte nach eigenen Angaben bei mehreren Gesellschaften als Handlungsbevollmächtiger im Rahmen des An- waltsmonopols auftritt, ist sein Handeln auch als berufsmässig zu qualifizieren, indem er seine Bereitschaft zeigt, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen nicht nur beratend sondern auch forensisch als Prozessvertreter der Gesellschaften tä- tig zu werden. Hier hat demnach mit der Staatsanwaltschaft ebenfalls ein Schuld- spruch zu ergehen. 4.2.4. Der Beschuldigte ist nach dem Dargelegten der Übertretung im Sinne von § 40 AnwG ZH i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. b AnwG ZH i.V.m. Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO schuldig zu sprechen. III. Sanktion, Widerruf und Vollzug 1. Allgemeines zur Strafzumessung 1.1. Der Tatbestand der Nötigung sieht einen abstrakten Strafrahmen einer Geldstrafe bis 180 Tagessätzen und Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren vor (Art. 181 StGB). Innerhalb dieses Strafrahmens ist die Strafe nach dem Verschulden des Beschuldigten zu bemessen. Zu berücksichtigen sind dabei das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des Be- schuldigten (Art. 47 Abs. 1 StGB). Das Verschulden wird nach der Schwere der - 17 - Verletzung oder Gefährdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggründen und Zielen des Täters sowie danach bestimmt, wie weit der Täter nach den inneren und äusseren Umständen in der Lage war, die Gefährdung oder Verletzung zu vermeiden (Art. 47 Abs. 2 StGB). Das Bun- desgericht hat überdies die Grundsätze der Strafzumessung nach Art.”
“Eine anders geartete, ins- besondere nichtberufliche Beziehungsnähe zu den Beschwerdeführern, welche eine berufsmässige Vertretung womöglich ausschlösse, war auf den ersten Blick nicht auszumachen. Im Gegenteil war davon auszugehen, dass die Beschwerde- führer, soweit ersichtlich, die Dienste von L._____ gerade wegen der Qualifikatio- nen und Erfahrung in seinem Fachbereich in Anspruch genommen haben. Ferner war anzunehmen, dass L._____ bereit ist, im Sinne der einschlägigen Bundesge- richtspraxis in einer unbestimmten Anzahl von Fällen Zivilprozesse, einschliess- lich Beschwerdeverfahren, zu führen (vgl. BGE 140 III 555 E. 3; BGer, 6B_1167/2020 vom 3. Dezember 2020, E. 4.4.2). Für diese vorläufige Einschät- - 5 - zung sprach auch, dass L._____ vor der Kammer bereits in drei früheren Be- schwerdeverfahren als Vertreter von Erben aufgetreten war. Daran hielt die Kammer nach Gewährung des rechtlichen Gehörs mit Verfügung vom 22. April 2021 (act. 15) fest und liess L._____ im Beschwerdeverfahren als Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO nicht zu. Somit war L._____ nicht befugt, die Beschwerde im Namen der Beschwerdefüh- rer anhängig zu machen. Jene haben die Beschwerde innert Nachfrist nicht selber unterzeichnet oder genehmigen lassen. Wie angedroht gilt die Beschwerde vom 12. Februar 2021 (act. 2) infolgedessen als nicht erfolgt (vgl. Art. 132 Abs. 1 ZPO). Das Beschwerdeverfahren ist am Register abzuschreiben.”
Bei Unklarheiten über den Umfang einer Vollmacht erfolgt deren Auslegung nach dem Vertrauensprinzip (massgeblich ist, wie der Bevollmächtigte die Erklärung nach Wortlaut, Zusammenhang und den gesamten Umständen nach Treu und Glauben verstehen durfte).
“Zutreffend ist, dass die Vorinstanz auf den Umfang der Vollmacht nicht ein- gegangen ist. Sie erachtete die eingereichte Vollmacht, welche für die "Vertretung in Sachen Kündigung A._____ und B._____ (D._____)" erteilt worden ist, offenbar als nach Art. 68 ZPO ausreichend. Wird eine Vollmacht – wie hier – durch Rechtsgeschäft eingeräumt, so beurteilt sich ihr Umfang nach dessen Inhalt (Art. 33 Abs. 2 OR). Sofern nicht feststeht, wie der Vertreter den Vertretenen tat- sächlich verstanden hat, was hier mangels entsprechender Parteibehauptungen der Fall ist, hat eine Auslegung der Vollmacht nach dem Vertrauensprinzip zu er- folgen. Dabei ist massgeblich, wie der Bevollmächtigte die Erklärung des Voll- machtgebers nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Um- ständen nach Treu und Glauben verstehen durfte und musste (BGer, 4A_51/2015 vom 20. April 2015, E. 4.2, m.w.H.). Aus dem konkreten zeitlichen Ablauf er- schliesst sich vorliegend zunächst, dass die Vollmacht entgegen ihrem Wortlaut nicht für die Kündigung als solche erteilt worden sein konnte, denn Letztere war im Zeitpunkt der Vollmachterteilung bereits ausgesprochen worden. Die Vermiete- rin musste die Vollmacht also zu einem anderen Zweck erteilt haben. Der Wort- - 9 - laut spricht gegen die Ansicht der Mieter, wonach die Vollmacht allein für das Schlichtungsverfahren betreffend "Anfechtung der Kündigung / Erstreckung des Mietverhältnisses (Geschäftsmiete)" ausgestellt worden sei.”
Der Vertreter hat seine Befugnis durch eine Vollmacht auszuweisen; eine solche Vollmacht muss nicht zwingend schriftlich sein, sie kann auch mündlich oder konkludent erteilt werden. Zur praktischen Belegbarkeit der Vertretungsbefugnis können zusätzliche Unterlagen wie Delegationsdokumente oder Unterschriftsproben herangezogen werden, soweit hierdurch die Legitimation ersichtlich wird.
“Die Vorinstanz führte zur Vollmacht der Gesuchsteller (Urk. 2) aus, gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hätten sich Vertreter durch eine Vollmacht auszuwei- sen. Das Vorhandensein einer gültigen Vollmacht sei Prozessvoraussetzung und als solche von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Die Angabe von Ort und Datum sei dabei freilich keine Gültigkeitsvoraussetzung, da eine Vollmacht selbst mündlich oder konkludent erteilt werden könne (Staehelin/Schweizer, in: Sutter- Somm/ Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm, Art. 68 N 27). Die unbestrittenermassen von beiden Gesuchstellern unterzeichnete Vollmacht nehme sodann Bezug auf das Mietverhältnis zwischen den Parteien (unter Hinweis auf Urk. 2). Dieses sei Gegenstand des Verfahrens vor dem Bezirksgericht Meilen gewesen, in welchem die Gesuchsteller durch Rechtsanwalt X._____ vertreten worden seien (unter Hinweis auf Urk. 5/4). Damit lasse sich das daran anschliessende Rechtsöff- nungsverfahren in zeitlicher Hinsicht genügend einordnen. Überdies sei aus dem Handelsregister ersichtlich und damit gerichtsnotorisch, dass die Kanzlei des Ver- treters der Gesuchsteller umfirmiert worden sei.”
“Mit ihrer Berufungsantwort stellt die Berufungsbeklagte die Postulationsfähigkeit des Vertreters des Berufungsklägers in Frage. Sie macht geltend, dass dieser keine verfahrensspezifische Vollmacht vorlege, sondern pauschal auf die Vorakten verweise. Es werde bezweifelt, dass dies den Vorgaben der ZPO genüge und sich der gegnerische Anwalt über eine ausreichende Bevollmächtigung ausweisen könne, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei. Darin kann ihr nicht gefolgt werden, zumal die Vollmachterteilung gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO nicht zwingend schriftlich erfolgen muss (Staehelin/Schweizer, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage 2016, Art. 68 N 27). Vorliegend hat der Berufungskläger bereits mit seiner Eingabe vom 30. September 2019 in dem von der Berufungsbeklagten eingeleiteten Scheidungsverfahren eine von seinem Vertreter ausgestellte Vollmacht (Power of Attorney) «concerning family affairs» eingereicht. Mit dieser Vollmacht vom 8. August 2019 ermächtigte er seinen Vertreter, «to take any and all legal action» vor allen Gerichten auf Kantons- und Bundesebene in dieser Sache (Vorakten Nr. 5). Mit Schreiben vom 17. Oktober 2019 teilte der Vertreter des Berufungsklägers dem Zivilgericht Basel-Stadt mit, dass er von diesem nunmehr ausdrücklich auch für das Scheidungsverfahren mandatiert worden sei (Vorakten Nr. 11). In der Folge hat der Vertreter des Berufungsklägers diesen auf der Grundlage dieser Vollmacht auch in dessen persönlicher Anwesenheit (so etwa anlässlich der Einigungsverhandlung vom 3.”
“3 à 8 nouvellement produites sont irrecevables ainsi que les allégués de fait s'y rapportant. 2.2.2 En revanche, les pièces n. 9 à 11 attestant des pouvoirs de représentation de la personne ayant signé la procuration faite par A______ en faveur de B______ seront prises en considération. 3. Comme en première instance, l'intimé conteste la validité de la procuration produite par la recourante en faveur de son représentant, faisant valoir qu'il serait impossible de déterminer si la personne ayant signé la procuration au nom de la recourante était autorisée à le faire. Il soutient ainsi que le recours déposé par B______ est irrecevable, faute de capacité de postuler du mandataire. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l'art. 251 CPC, les représentants professionnels au sens de l'art. 27 LP (art. 68 al. 2 let. c CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 3.2 En l'espèce, la recourante justifie des pouvoirs de son représentant par la procuration produite en première instance, versant nouvellement à la présente procédure de recours une délégation de pouvoirs et une planche de spécimen. Le rapprochement de ces documents démontre que la personne ayant signé la procuration du 2 octobre 2019 était habilitée à le faire. Par conséquent, la recourante est valablement représentée dans la présente procédure. Le grief d'irrecevabilité du recours soulevé par l'intimé est donc infondé. 4. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que les pièces produites ne constituaient pas un titre de mainlevée. Elle considère qu'elle était liée à D______ SARL par un contrat de prêt qui doit être assimilé à une reconnaissance de dette valant titre de mainlevée. 4.1.1 Selon l'art. 82 al. 1 LP, le créancier dont la poursuite se fonde sur une reconnaissance de dette constatée par acte authentique ou sous seing privé peut requérir la mainlevée provisoire.”
Ist eine Partei im Verfahren gemäss Art. 68 ZPO vertreten, erfolgen Zustellungen an die Vertretung; wurden der Vertreter rechtmässig bestellt, gilt eine direkte Zustellung an die Partei grundsätzlich als nicht gehörig.
“Der Kläger beantragt persönlich, ihm sei die Korrespondenz des Gerichts (zumindest auch) persönlich zuzustellen. Die Nichtzustellung der Korrespondenz habe zur Folge, dass weder die Inhalte noch die Fristen irgendeine Gültigkeit hät- ten (Urk. 1 S. 1). Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung an die Vertretung (Art. 137 ZPO). Das heisst, dass die für die Partei bestimmte Urkunde dem Vertreter zuzu- stellen ist. Als Vertretung im Sinne von Art. 137 ZPO gelten nach der bundesge- richtlichen Rechtsprechung sowohl die vertraglichen (Art. 68 ZPO) als auch die gesetzlichen (Art. 67 Abs. 2 ZPO) und die vom Gericht bestellten Vertreter (Art. 69 Abs. 1, Art. 118 Abs. 1 lit. c und Art. 299 ZPO; BGer 5A_803/2019 vom 3. April 2020, E. 3.3 m.w.H.). Wurde für das Verfahren rechtmässig ein Vertreter - 5 - bestellt, so fällt eine direkte Zustellung an die Partei ausser Betracht und eine sol- che gilt grundsätzlich als nicht gehörig erfolgt (BGE 143 III 28 E. 2.2.1 m.w.H.). Wie bereits ausgeführt wurde Rechtsanwalt Dr. X._____ mit rechtskräftiger Verfügung der Vorinstanz vom 3. April 2023 für den Kläger als Vertreter im Sinne von Art. 69 ZPO bestellt. Die gerichtlichen Zustellungen an den Kläger haben deshalb im erstinstanzlichen Verfahren und diesem Beschwerdeverfahren an Rechtsanwalt Dr. X._____ zu erfolgen. Einzig Zustellungen an diesen gelten als gehörig erfolgt (vgl. dazu auch Urk. 2 S. 7 E. 13).”
Jede prozessfähige Partei kann sich vertreten lassen. Die Vertreterin oder der Vertreter hat seine Befugnis durch eine Vollmacht nachzuweisen. Das Vorliegen einer solchen Vollmacht ist eine Prozessvoraussetzung, die von den Gerichten von Amtes wegen zu prüfen ist; formelle Mängel an der Vertretungsbefugnis sind innerhalb einer gerichtlichen Nachfrist zu beheben.
“Gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen. Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Abs. 3). Das Gericht kann das persönliche Erscheinen einer vertretenen Partei anordnen (Abs. 4). Mängel wie fehlende Unterschrift und fehlende Vollmacht sind innert einer gerichtlichen Nachfrist zu verbessern. Andernfalls gilt die Eingabe als nicht erfolgt (Art. 132 Abs. 1 ZPO).”
“Für das Erkenntnisverfahren gilt, dass jede prozessfähige Partei sich im Prozess vertreten lassen kann (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Die Vertreterin oder der Ver- treter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Ob eine solche Vollmacht vorliegt, ist durch die Gerichte und die Schlichtungsbehörden nach Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen, zumal es sich um eine Prozessvo- raussetzung handelt (vgl. BSK ZPO-Tenchio, 3. Auflage 2017, Art. 68 N 14 und BGer 5A_15/2009 vom 2. Juni 2009 E. 4.1). Die Vorinstanz führte in ihrem Urteil zu Recht aus, Frau C._____ sei mit Prozessvollmacht zur Verhandlung erschie- nen (vgl. act. 27 E. II), denn die Beschwerdegegnerin reichte zusammen mit dem Schlichtungsgesuch eine Prozessvollmacht an Frau C._____ ein, welche von F._____ und G._____ unterzeichnet wurde, beide verfügen gemäss Handelsre- gisterauszug der Beschwerdegegnerin über eine Kollektivprokura zu zweien (vgl. act. 2). Der Einwand der Beschwerdeführerin ist damit nicht gerechtfertigt. Ob auch im Schlichtungsverfahren eine gültige Vertretung der Beschwerdegegnerin nach den im Bundesgerichtsentscheid BGE 141 III 159 dargelegten Grundsätzen vorlag, kann hier offen bleiben.”
“2 Les recours de D______ et F______, interjetés respectivement par la mère et le père du mineur, ayant qualité pour recourir, dans le délai de trente jours et suivant la forme prescrite, sont recevables (art. 450 al. 2 et 3 et 450b CC). Le "complément au recours" du 14 mars 2024 est également recevable en tant qu'il émane de proches du mineur, soit la grand-mère et la tante de celui-ci. Il est irrecevable en tant qu'il émane de P______, qui n'a pas cette qualité. 1.2 Compte tenu de la matière, soumise aux maximes inquisitoire et d’office illimitée, la cognition de la Chambre de surveillance est complète. Elle n’est pas liée par les conclusions des parties (art. 446 CC). 1.3 Les pièces nouvellement déposées devant la Chambre de céans par les parties sont recevables, dans la mesure où l'art. 53 LaCC, qui régit de manière exhaustive les actes accomplis par les parties en seconde instance, à l'exclusion du CPC (art. 450 f CC cum art. 31 al. 1 let. c et let. d a contrario LaCC), ne prévoit aucune restriction en cette matière. 2. 2.1.1 Toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 2.1.2 Dans des circonstances exceptionnelles, le droit d'entretenir des relations personnelles peut être accordé à d'autres personnes que le père ou la mère, à condition que ce soit dans l'intérêt de l'enfant (art. 274a al. 1 CC). Les limites du droit aux relations personnelles des père et mère sont applicables par analogie (art. 274a al. 2 CC). 2.2 La mère du mineur a pris des conclusions tant pour elle-même que pour F______; elle a également conclu à ce qu’un droit de visite sur le mineur soit octroyé à A______ et B______. Or, la recourante ne saurait agir ni au nom du père du mineur, ni au nom d’autres membres de la famille, qu’elle n’est pas habilitée à représenter. Ses conclusions sont sur ce point irrecevables. 3. La mère du mineur se plaint d'une violation de son droit d'être entendue au motif qu'elle avait requis que le placement du mineur chez sa grand-mère fonctionnant comme famille d'accueil soit investigué, ce qui n'avait pas été fait.”
Zur Ausweisung der Vertretung können schriftliche Vertragsunterlagen mit ausdrücklicher Vollmachtsklausel als Nachweis dienen; unterschriebene Vollmachts- bzw. unterschriebene Vertretungsdokumente werden in den Entscheiden als genügender Nachweis anerkannt.
“Sodann sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel im Beschwerde- verfahren grundsätzlich ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 3.a)Die Vorinstanz setzte der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. Februar 2024 eine Nachfrist an, um eine Prozessvollmacht für den Gesuch- steller einzureichen. Die Aufforderung erging unter der Androhung, dass das Rechtsöffnungsgesuch im Säumnisfall als nicht erfolgt gelte (Urk. 4). Ihren Ab- schreibungsentscheid begründete die Vorinstanz damit, dass die Beschwerdefüh- rerin innert der mit Verfügung vom 22. Februar 2024 angesetzten Nachfrist keine Vollmacht eingereicht habe, weshalb in Anwendung von Art. 132 Abs. 1 ZPO das Rechtsöffnungsgesuch als nicht erfolgt gelte und das Verfahren abzuschreiben sei (Urk. 14 S. 2). b)Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerdeschrift im Wesentli- chen geltend, die Vorinstanz habe übersehen, dass sie als Vertreterin des Ge- suchstellers für das vorinstanzliche Verfahren ordnungsgemäss bevollmächtigt gewesen sei (Urk. 13 S. 2). - 4 - c)Eine Vertretung hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (vgl. Art. 68 Abs. 3 ZPO). Die Beschwerdeführerin reichte als Vertreterin von C._____ (Gesuchsteller) innert der ihr mit Verfügung der Vorinstanz vom 22. Februar 2024 angesetzten Nachfrist einen Hausverwaltungsvertrag vom 3. März 2010 zu den Akten (Urk. 7/1 = Urk. 15/2). Dieser wurde zwischen dem Gesuchsteller, C._____, D._____ und der Beschwerdeführerin geschlossen (Urk. 15/2 S. 1). Ziffer 6 des Hausverwaltungsvertrags mit dem Titel " Vollmacht" hält ausdrücklichen fest, dass der Auftraggeber (der Gesuchsteller und D._____) der Beauftragten (die Be- schwerdeführerin) die Vollmacht mit Substitutionsrecht zur Durchführung aller sich aus dem Vertrag ergebenden Rechtshandlungen erteilt, welche u.a. die Erledi- gung der Mietangelegenheiten, die Kontrolle und Bezahlung der Rechnungen etc. beinhaltet. Diese Vollmacht umfasst neben der Vertretung gegenüber Behörden auch diejenige im mietrechtlichen Verfahren, im summarischen Verfahren (Rechtsöffnung, amtliche Zustellung von Kündigungen, Befehlsverfahren, nicht- streitige Rechtssachen) sowie im Beschwerdeverfahren gemäss Schuldbetrei- bungs- und Konkursrecht (vgl.”
“Die Rechtsvertretungen haben sich durch genügende Vollmachten ausgewiesen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Die Vollmacht an die Rechtsvertretung der Gesuchstellerin vom 8. September 2020 wurde durch den einzelzeichnungsberechtigten Geschäftsführer G._____ (act. 11), jene an die Gesuchsgegnerin durch die kollektiv zu zweien zeichnungsberechtigten Verwaltungsräte H._____ (act. 13) und I._____ (act. 14) unterzeichnet.”
Art. 68 Abs. 2 ZPO enthält in lit. b und d echte kantonale Vorbehalte. Die genannten Bestimmungen lassen die Kantone entscheiden, ob und in welchem Umfang bestimmte berufsmässige Vertreter (z. B. patentierte Sachwalter, Rechtsagenten, beruflich qualifizierte Vertreter) zugelassen werden („soweit das kantonale Recht es vorsieht“). Bei solchen echten Vorbehalten wird zwischen ermächtigenden und zuteilenden Vorbehalten unterschieden; ermächtigende Vorbehalte erlauben den Kantonen insbesondere, das Bundesrecht näher auszugestalten oder einem lediglich als Möglichkeit vorgesehenen Institut Wirkung zu verleihen.
“a), vor der Schlichtungsbehörde, in vermögensrechtlichen Streitigkeiten des vereinfachten Verfahrens sowie in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens patentierte Sachwalterinnen und Sachwalter sowie Rechtsagentinnen und Rechtsagenten, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. b), in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO gewerbsmässige Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG (lit. c) sowie vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. d). Indem der Arbeitnehmer die Postulationsfähigkeit seiner Vertreterin in seiner Klage (Rz. 510) und in seiner Beschwerde (Rz. 1422) abgesehen von einem Verweis auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK ausschliesslich mit Art. 68 lit. d ZPO begründet hat, hat er implizit zugestanden, dass seine Vertreterin ihn berufsmässig vertritt und keine Anwältin ist, die nach dem BGFA berechtigt ist, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, sowie dass die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. b und c ZPO nicht erfüllt sind. Im Folgenden ist daher nur Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO näher zu prüfen. Abgesehen vom Gerichtsorganisationsrecht ist kantonales Zivilprozessrecht nur noch zulässig, soweit die ZPO kantonales Recht vorbehält. Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO stellen daher echte Vorbehalte zugunsten des kantonalen Rechts dar (vgl. Göksu, in: Basler Kommentar, 2015, Art. 122 BV N 29). Bei solchen wird insbesondere zwischen ermächtigenden und zuteilenden Vorbehalten unterschieden. Ermächtigende Vorbehalte gestatten den Kantonen, eine bundesrechtliche Regelung näher auszuführen, zu ergänzen, abzuändern, zu ersetzen oder aufzuheben oder einem vom Bundesrecht lediglich als Möglichkeit zur Verfügung gestellten Institut Wirksamkeit zu verleihen. Wenn ein Kanton von einem solchen Vorbehalt keinen Gebrauch macht, gilt subsidiär die Regelung des Bundesrechts bzw. entfaltet das lediglich als Möglichkeit vorgesehene Rechtsinstitut keine Wirkung (vgl. Hausheer/Jaun, Die Einleitungsartikel des ZGB, Bern 2023, Art. 5 N 36; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, Die Einleitungsartikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Bern 2019, § 5 N 21; Lardelli/Vetter, in: Basler Kommentar, 7.”
“sowie vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. d). Indem der Arbeitnehmer die Postulationsfähigkeit seiner Vertreterin in seiner Klage (Rz. 510) und in seiner Beschwerde (Rz. 1422) abgesehen von einem Verweis auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK ausschliesslich mit Art. 68 lit. d ZPO begründet hat, hat er implizit zugestanden, dass seine Vertreterin ihn berufsmässig vertritt und keine Anwältin ist, die nach dem BGFA berechtigt ist, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, sowie dass die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. b und c ZPO nicht erfüllt sind. Im Folgenden ist daher nur Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO näher zu prüfen. Abgesehen vom Gerichtsorganisationsrecht ist kantonales Zivilprozessrecht nur noch zulässig, soweit die ZPO kantonales Recht vorbehält. Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO stellen daher echte Vorbehalte zugunsten des kantonalen Rechts dar (vgl. Göksu, in: Basler Kommentar, 2015, Art. 122 BV N 29). Bei solchen wird insbesondere zwischen ermächtigenden und zuteilenden Vorbehalten unterschieden. Ermächtigende Vorbehalte gestatten den Kantonen, eine bundesrechtliche Regelung näher auszuführen, zu ergänzen, abzuändern, zu ersetzen oder aufzuheben oder einem vom Bundesrecht lediglich als Möglichkeit zur Verfügung gestellten Institut Wirksamkeit zu verleihen. Wenn ein Kanton von einem solchen Vorbehalt keinen Gebrauch macht, gilt subsidiär die Regelung des Bundesrechts bzw. entfaltet das lediglich als Möglichkeit vorgesehene Rechtsinstitut keine Wirkung (vgl. Hausheer/Jaun, Die Einleitungsartikel des ZGB, Bern 2023, Art. 5 N 36; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, Die Einleitungsartikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Bern 2019, § 5 N 21; Lardelli/Vetter, in: Basler Kommentar, 7.”
“a), vor der Schlichtungsbehörde, in vermögensrechtlichen Streitigkeiten des vereinfachten Verfahrens sowie in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens patentierte Sachwalterinnen und Sachwalter sowie Rechtsagentinnen und Rechtsagenten, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. b), in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO gewerbsmässige Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG (lit. c) sowie vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. d). Indem der Arbeitnehmer die Postulationsfähigkeit seiner Vertreterin in seiner Klage (Rz. 510) und in seiner Beschwerde (Rz. 1422) abgesehen von einem Verweis auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK ausschliesslich mit Art. 68 lit. d ZPO begründet hat, hat er implizit zugestanden, dass seine Vertreterin ihn berufsmässig vertritt und keine Anwältin ist, die nach dem BGFA berechtigt ist, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, sowie dass die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. b und c ZPO nicht erfüllt sind. Im Folgenden ist daher nur Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO näher zu prüfen. Abgesehen vom Gerichtsorganisationsrecht ist kantonales Zivilprozessrecht nur noch zulässig, soweit die ZPO kantonales Recht vorbehält. Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO stellen daher echte Vorbehalte zugunsten des kantonalen Rechts dar (vgl. Göksu, in: Basler Kommentar, 2015, Art. 122 BV N 29). Bei solchen wird insbesondere zwischen ermächtigenden und zuteilenden Vorbehalten unterschieden. Ermächtigende Vorbehalte gestatten den Kantonen, eine bundesrechtliche Regelung näher auszuführen, zu ergänzen, abzuändern, zu ersetzen oder aufzuheben oder einem vom Bundesrecht lediglich als Möglichkeit zur Verfügung gestellten Institut Wirksamkeit zu verleihen. Wenn ein Kanton von einem solchen Vorbehalt keinen Gebrauch macht, gilt subsidiär die Regelung des Bundesrechts bzw. entfaltet das lediglich als Möglichkeit vorgesehene Rechtsinstitut keine Wirkung (vgl. Hausheer/Jaun, Die Einleitungsartikel des ZGB, Bern 2023, Art. 5 N 36; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, Die Einleitungsartikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Bern 2019, § 5 N 21; Lardelli/Vetter, in: Basler Kommentar, 7.”
In dem in den Quellen genannten Fall genügte die gemeinsame Unterzeichnung der Vollmacht durch die kollektiv zu zweien zeichnungsberechtigten Verwaltungsräte als Ausweis der Vertretung im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO.
“Die Rechtsvertretungen haben sich durch genügende Vollmachten ausge- wiesen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Die Vollmacht an die Rechtsvertretung der Gesuch- stellerin vom 4. September 2020 wurde durch die kollektiv zu zweien zeichnungs- berechtigten Verwaltungsräte D._____ und E._____ unterzeichnet (act. 2). Die Vollmacht an die Rechtsvertretung der Gesuchsgegnerin wurde durch die kollektiv zu zweien zeichnungsberechtigten Verwaltungsräte F._____ und G._____ unter- zeichnet (act. 12A-B).”
“Die Rechtsvertretungen haben sich durch genügende Vollmachten ausge- wiesen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Die Vollmacht an die Rechtsvertretung der Gesuch- stellerin vom 4. September 2020 wurde durch die kollektiv zu zweien zeichnungs- berechtigten Verwaltungsräte D._____ und E._____ unterzeichnet (act. 2). Die Vollmacht an die Rechtsvertretung der Gesuchsgegnerin wurde durch die kollektiv zu zweien zeichnungsberechtigten Verwaltungsräte F._____ und G._____ unter- zeichnet (act. 12A-B).”
Der Vertreter muss seine Befugnis durch eine Vollmacht nachweisen. Wird ein solcher Nachweis nicht erbracht, erfolgt die Zustellung grundsätzlich an die vertretene Partei bzw. an deren angegebene Adresse.
“2 Les décisions du Juge de paix qui relèvent de la juridiction gracieuse sont soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. e CPC) et sont susceptibles d'un appel ou d'un recours à la Chambre civile de la Cour de justice (art. 120 al. 2 LOJ), dans les dix jours qui suivent leur notification (art. 308 et ss, 314 al. 1 et 321 al. 2 CPC), selon que la valeur litigieuse est ou non d'au-moins 10'000 fr. (art. 308 al. 2 CPC). La présente cause est de nature pécuniaire et la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., l'inventaire dressé par le notaire retenant un actif net de la succession de plus de 365'000 fr. La voie de l'appel est donc ouverte. 1.3.1 L'appel doit être interjeté dans le délai prescrit et selon la forme requise par la loi pour être déclaré recevable (art. 130, 131, 145, 311 al. 1 CPC). Il doit notamment être signé par les parties (art. 130 al. 1 CPC). Si une partie est représentée, la notification d'une décision est faite au représentant (art. 137 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). A défaut, la notification d'actes doit se faire en principe à l'adresse de l'intéressé (art. 133 let. a CPC), soit au lieu de son domicile (art. 23 CC), à défaut à son lieu de résidence. Si la personne concernée indique une autre adresse au tribunal, c'est à cette adresse que les actes lui seront notifiés, indépendamment du domicile légal (ATF 139 IV 228 consid. 1.1 et 1.2; arrêt du Tribunal fédéral 5A_825/2022 du 7 mars 2023 consid. 4.3.1). La notification irrégulière d'un acte judiciaire a généralement pour seule conséquence qu'elle ne doit entraîner aucun préjudice pour les parties. Cela signifie que le délai de recours pour attaquer l'acte notifié irrégulièrement court dès le jour où les parties ont pu en prendre connaissance, dans son dispositif et ses motifs (ATF 102 Ib 91 consid. 3; arrêts du Tribunal fédéral 5A_699/2019 du 30 mars 2020 consid. 5.1 et 5A_41/2019 du 22 janvier 2020 consid. 4.3.1). En vertu du principe de la bonne foi, l'intéressé est tenu de se renseigner sur l'existence et le contenu de la décision dès qu'il peut en soupçonner l'existence, sous peine de se voir opposer l'irrecevabilité d'un éventuel moyen pour cause de tardiveté (ATF 134 V 306 consid.”
Eine allgemein gehaltene, handelsübliche oder administrative Vollmacht genügt regelmässig nicht, wenn sie nicht ausdrücklich die Befugnis zur Prozessvertretung (insbesondere zum Einlegen von Rechtsmitteln) bezeichnet. Nach Art. 68 Abs. 3 ZPO ist der Vertreter zur Beibringung einer Vollmacht verpflichtet; macht die vorgelegte Vollmacht diese Befugnis nicht klar, kann das Gericht nach Art. 132 ZPO eine Frist zur Nachreichung setzen und bei Nichtbehebung den Mangel nicht berichtigen und die Eingabe folglich unberücksichtigt lassen (irrecevable).
“3 CPC a entraîné la suppression de la mention de l’ouverture d’un procès dans la liste des actes nécessitant une procuration spéciale de l’art. 396 al. 3 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) (Müller, Contrats de droit suisse, 2021, n° 2672, pp. 571-572 ; Werro, in Thevenoz/Werro (éd.), Commentaire romand CO I, 3e éd, 2021, n. 13 ad art. 396 CO et références), que, toutefois, cette suppression ne change rien à l’obligation pour le représentant de produire une procuration spéciale pour pouvoir agir devant les tribunaux (ibidem), qu’en l’espèce, la procuration commerciale produite ne couvre que des tâches administratives dans le cadre d’un mandat de gestion, comptabilité, fiscalité, auprès des administrations compétentes, des assurances sociales ou privées, ainsi que la représentation devant tous les bureaux administratifs ou commerciaux, qu’elle ne mentionne en revanche pas expressément la représentation devant les tribunaux et les pouvoirs d’intenter un procès, respectivement de déposer un recours, que les conditions de l’art. 68 al. 3 CPC et 396 al. 3 CO ne sont pas réalisées, que la procuration produite n’est pas valable devant la cour de céans ; attendu que selon l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration, qu’à défaut de correction dans le délai, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 in fine CPC), ce qui signifie, pour une requête ou une demande, l’irrecevabilité de celle-ci (Bohnet, in Bohnet et alii (éd.), Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, n. 30 ad art. 132 CPC), qu’en l’espèce, un délai échéant au 5 mars 2024, ultérieurement prolongé au 15 mars 2024, puis de dix jours dès le 26 mars 2024, a été imparti à M.________ SA pour produire une procuration étant précisé qu’à défaut de correction du vice, il ne serait pas entré en matière sur le recours, que M.________ SA n’a produit aucune procuration dans ces délais prolongés, que celle produite par Me Tatti le 22 avril 2024 l’a été tardivement, que le recours du 24 janvier 2024 est en conséquence irrecevable pour défaut de production d’une procuration, attendu que le présent arrêt est rendu sans frais.”
“3 CPC a entraîné la suppression de la mention de l’ouverture d’un procès dans la liste des actes nécessitant une procuration spéciale de l’art. 396 al. 3 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) (Müller, Contrats de droit suisse, 2021, n° 2672, pp. 571-572 ; Werro, in Thevenoz/Werro (éd.), Commentaire romand CO I, 3e éd, 2021, n. 13 ad art. 396 CO et références), que, toutefois, cette suppression ne change rien à l’obligation pour le représentant de produire une procuration spéciale pour pouvoir agir devant les tribunaux (ibidem), qu’en l’espèce, la procuration commerciale produite ne couvre que des tâches administratives dans le cadre d’un mandat de gestion, comptabilité, fiscalité, auprès des administrations compétentes, des assurances sociales ou privées, ainsi que la représentation devant tous les bureaux administratifs ou commerciaux, qu’elle ne mentionne en revanche pas expressément la représentation devant les tribunaux et les pouvoirs d’intenter un procès, respectivement de déposer un recours, que les conditions de l’art. 68 al. 3 CPC et 396 al. 3 CO ne sont pas réalisées, que la procuration produite n’est pas valable devant la cour de céans ; attendu que selon l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration, qu’à défaut de correction dans le délai, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 in fine CPC), ce qui signifie, pour une requête ou une demande, l’irrecevabilité de celle-ci (Bohnet, in Bohnet et alii (éd.), Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, n. 30 ad art. 132 CPC), qu’en l’espèce, un délai échéant au 5 mars 2024, ultérieurement prolongé au 15 mars 2024, puis de dix jours dès le 26 mars 2024, a été imparti à M.________ SA pour produire une procuration étant précisé qu’à défaut de correction du vice, il ne serait pas entré en matière sur le recours, que M.________ SA n’a produit aucune procuration dans ces délais prolongés, que celle produite par Me Tatti le 22 avril 2024 l’a été tardivement, que le recours du 24 janvier 2024 est en conséquence irrecevable pour défaut de production d’une procuration, attendu que le présent arrêt est rendu sans frais.”
“En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO ; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3 p. 72; cf. Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 5e éd. 2000, n° 1a ad art. 83 CPC/BE). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CPC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence). Dans cet arrêt, le Tribunal fédéral a considéré que la cour cantonale, en n'admettant comme représentant de la société défenderesse qu'une seule personne qui, au demeurant, n'avait que la signature collective à deux, avait privé la société de son droit de désigner le membre du conseil d'administration, le directeur, le fondé de procuration ou le mandataire commercial, ce dernier avec pouvoir exprès pour plaider, qui avaient personnellement connaissance des faits de la cause pour la représenter en justice et qu'une telle décision était susceptible de causer un préjudice irréparable au sens de l'art.”
Im Kanton Zürich sieht § 11 Abs. 2 lit. a AnwG ZH vor, dass beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– zugelassen sind.
“Nach § 40 AnwG macht sich strafbar, wer im Bereich des Anwaltsmonopo- les tätig ist, ohne dazu berechtigt zu sein. Der Begriff des Anwaltsmonopoles wird in §11 AnwG gestützt auf Art. 68 Abs. 2 ZPO wie folgt definiert: Den Anwältinnen und Anwälten, die im kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder Freizügigkeit nach dem BGFA geniessen, sind folgende Tätigkeiten vorbehalten: die Verteidigung und die berufsmässige Vertretung der Privatkläger- schaft oder anderer Verfahrensbeteiligter im Strafprozess vor den Strafbehörden (Abs. 1 lit. a), die berufsmässige Vertretung im Zivilprozess vor den Schlichtungs- behörden und den Gerichten (Abs. 1 lit. b). Zur Tätigkeit im Bereich des Anwalts- monopols sind gemäss Absatz 2 auch berechtigt: Vertreterinnen und Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vor den Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– (lit. a), Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG in Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO (lit. b).”
“April 2020 erstellten die Kläger die Schlussabrechnung, welche unbestrittenermassen der Beklagten zugegangen, von dieser dann jedoch bestritten worden ist. In der Folge wurde am 9. November 2019 zwischen den Klägern und der Anwaltskanzlei Z. ein neuer Mietvertrag per 1. Dezember 2019 abgeschlossen. 2. Prozessgeschichte (...) II. Prozessuales 1. Zuständigkeit und Verfahrensart Das Mietgericht des Bezirks Zürich ist als Einzelgericht zur Behandlung der vor- liegenden Streitsache örtlich und sachlich zuständig, handelt es sich doch um eine Streitigkeit aus einem Mietverhältnis für in Zürich gelegene Geschäftsräume mit einem Streitwert von weniger als Fr. 30'000.– (§ 26 i.V.m. § 21 GOG; Art. 33 und 35 ZPO). Anwendbar ist das vereinfachte Verfahren (Art. 243 Abs. 1 ZPO). - 3 - 2. Vertreter der Kläger Beim Vertreter der Kläger handelt es sich um den Geschäftsinhaber des von ihnen mandatierten Einzelunternehmens A. Immobilien, dessen Zweck die professionelle Verwaltung von Liegenschaften für Dritte umfasst. Gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO sind zur berufsmässigen Vertretung vor dem Mietgericht neben Rechtsanwälten auch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter zugelassen, soweit es das kantonale Recht vorsieht. Das Anwaltsgesetz des Kantons Zürich lässt diese Vertreterinnen und Vertreter vor Mietgericht bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– zu (§ 11 Abs. 2 lit. a AnwG ZH). Aufgrund des unter Fr. 30'000.– liegenden Streitwerts erweist sich die Vertretung durch A. somit als zulässig. 3. Soziale Untersuchungsmaxime Im vereinfachten Verfahren gilt der beschränkte (soziale) Untersuchungsgrundsatz. In Verfahren über Streitigkeiten betreffend Miete von Wohn- oder Geschäftsräumen stellt das Gericht bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– den Sachverhalt von Amtes wegen fest (Art. 247 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 ZPO). Es beschränkt sich allerdings darauf, bei der Feststellung des Sachverhalts und der Beweiserhebung mitzuwirken. Grundsätzlich ist es Sache der Parteien, das Tatsächliche substantiiert vorzutragen und die Beweismittel zu nennen, doch hat das Gericht durch Belehrungen und Befragungen der Parteien darauf hinzuwirken, dass der relevante Sachverhalt vorgetragen bzw.”
“Gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO sind vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter zur berufsmässigen Vertretung befugt, soweit das kantonale Recht dies vorsieht. Die Bestimmung enthält einen echten Vorbehalt zugunsten der Kantone (LUCA TENCHIO, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2017, N. 13 zu Art. 68 ZPO). Den Kantonen steht es demnach frei, ob sie Vertretungen im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zulassen wollen (MARTIN H. STERCHI, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 9c zu Art. 68 ZPO). Gestützt auf § 11 Abs. 2 lit. a AnwG/ZH sind im Kanton Zürich in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- Vertretungen durch beruflich qualifizierte Vertreter zugelassen. In keiner der beiden Bestimmung wird konkretisiert, was unter beruflich qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern zu verstehen ist. Dabei führt der Kanton Zürich allerdings ihre gemäss dem früheren, unterdessen aber aufgehobenen § 12 Abs. 1 lit. a AnwG/ZH (Fassung in Kraft bis 1.1.2011) geltende Praxis weiter, wonach lediglich Angestellte von Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerorganisationen, der eine Partei angehört, zur Vertretung zugelassen sind. Der Beschwerdeführer legt keine Anhaltspunkte dar, weshalb die Weiterführung der bisherigen Praxis im Rahmen der Anwendung des kantonalen Rechts unhaltbar wäre. Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. Die herrschende Lehre legt Art.”
Handlungen eines berufsmässigen Vertreters, die von einer Person vorgenommen werden, die nicht zur in Art. 68 Abs. 2 ZPO genannten Berufsvertretung gehört, sind nach den Quellen ohne Wirkung. Regelmässig ist der Partei eine Frist zur Behebung dieses Mangels anzusetzen. In der zitierten Entscheidung wurde jedoch keine Nachfrist gewährt, weil das Rechtsmittel bereits verspätet war.
“Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 3e éd, 2014, n. 28 et références). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC sont dénués d’effets, un délai devant être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 c. 3.2.3 in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JT 2012 III 230 c. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC). b) En l’espèce, la recourante indique agir pour le compte de sa cliente, décédée. Le recours est dès lors irrecevable, la défunte n’ayant à l’évidence pas la capacité d’être partie (art. 59 al. 2 let. c CPC). A supposer que la recourante entende en réalité agir pour le compte de l’un ou l’autre des héritiers, ce qui n’est pas établi – la recourante n’ayant pas produit de procuration –, le recours serait également irrecevable, puisque la recourante n’est pas un représentant professionnel compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC. Au demeurant, il n’y a pas lieu de fixer à la recourante un délai pour corriger son acte en application de l’art. 132 al. 1 CPC, le recours – mis à la poste le 13 janvier 2021 – s’avérant de toute manière tardif. En effet, la décision sur frais ayant été reçue par les héritiers les 18 et 21 décembre 2020, le délai de recours venait à échéance le 31 décembre 2020. 4. Au vu de ce qui précède, le recours doit être déclaré irrecevable selon la procédure de l’art. 322 al. 1 in fine CPC. Il n’est pas perçu de frais judiciaires de deuxième instance (art. 52 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]). Par ces motifs, la Chambre des recours civile du Tribunal cantonal, en application de l'art. 322 al. 1 CPC, prononce : I. Le recours est irrecevable. II. L’arrêt, rendu sans frais judiciaires de deuxième instance, est exécutoire. Le président : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ N.________, ‑ X.”
“Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 3e éd, 2014, n. 28 et références). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC sont dénués d’effets, un délai devant être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 c. 3.2.3 in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JT 2012 III 230 c. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC). b) En l’espèce, la recourante indique agir pour le compte de sa cliente, décédée. Le recours est dès lors irrecevable, la défunte n’ayant à l’évidence pas la capacité d’être partie (art. 59 al. 2 let. c CPC). A supposer que la recourante entende en réalité agir pour le compte de l’un ou l’autre des héritiers, ce qui n’est pas établi – la recourante n’ayant pas produit de procuration –, le recours serait également irrecevable, puisque la recourante n’est pas un représentant professionnel compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC. Au demeurant, il n’y a pas lieu de fixer à la recourante un délai pour corriger son acte en application de l’art. 132 al. 1 CPC, le recours – mis à la poste le 13 janvier 2021 – s’avérant de toute manière tardif. En effet, la décision sur frais ayant été reçue par les héritiers les 18 et 21 décembre 2020, le délai de recours venait à échéance le 31 décembre 2020. 4. Au vu de ce qui précède, le recours doit être déclaré irrecevable selon la procédure de l’art. 322 al. 1 in fine CPC. Il n’est pas perçu de frais judiciaires de deuxième instance (art. 52 TFJC [tarif des frais judiciaires civils du 28 septembre 2010 ; BLV 270.11.5]). Par ces motifs, la Chambre des recours civile du Tribunal cantonal, en application de l'art. 322 al. 1 CPC, prononce : I. Le recours est irrecevable. II. L’arrêt, rendu sans frais judiciaires de deuxième instance, est exécutoire. Le président : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié à : ‑ N.________, ‑ X.”
Nicht‑berufliche (konventionelle) Vertreter sind grundsätzlich zulässig; die Vertretung stützt sich auf die internen Vollmachtsbefugnisse (vgl. Art. 32 ff. OR). Die gewählte Vertrauensperson muss selbst prozessfähig sein. Bei der Zulassung nicht‑beruflicher Vertreter ist Zurückhaltung geboten, da ihnen berufliche Regeln und Aufsicht fehlen. Die Möglichkeit, sich vor Schlichtungsbehörden durch eine handlungsfähige, instruierte Vertrauensperson vertreten zu lassen, ist anerkannt.
“La partie adverse peut former un appel joint dans la réponse (art. 313 al. 1 CPC). Selon les informations (notoires) figurant sur le site internet de la Poste, lorsque l'envoi expédié selon le mode recommandé "prepaid" est déposé dans une boîte aux lettres, la date de dépôt est celle de la première saisie du code-barres par la Poste, qui peut intervenir un ou plusieurs jours après (arrêt du Tribunal fédéral 5A_104/2021 du 9 février 2021, consid. 6.1). En l'espèce, l'appel, envoyé par pli recommandé "prepaid", a été déposé dans une boîte aux lettres à une date qui n'est pas démontrable. Il est parvenu en mains de la Cour le 5 juillet 2024. Compte tenu des explications fournies par les appelants, il sera considéré que l'appel a été déposé à temps et qu'il est partant recevable. Il en va de même de l'appel joint formé avec la réponse de l'intimé et de la réponse à l'appel joint parvenue à la Cour le 17 octobre 2024. Les autres écritures des parties sont également recevables. 1.3 Sous les conditions de l’art. 68 CPC, chaque partie a le droit de choisir librement son représentant. Chaque partie est libre de présenter elle-même sa cause ou de se faire représenter par une personne de confiance autorisée, ou par un avocat (ATF 140 III 555). En principe, toute personne peut être désignée comme représentant conventionnel, à condition qu'elle n'agisse pas à titre professionnel. La représentation conventionnelle repose sur les pouvoirs donnés au représentant par la personne représentée (art. 32 ss CO) (arrêt du Tribunal fédéral 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3). Le tribunal peut ordonner aux parties dont le domicile ou le siège se trouve à l’étranger d’élire en Suisse un domicile de notification (art. 140 CPC). Une élection de domicile en Suisse est superflue lorsque la partie a un représentant ou une succursale en Suisse où la notification peut valablement s'accomplir (arrêt du Tribunal fédéral 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 5.3). En l'espèce, l'appelant est fondé à représenter son épouse à titre conventionnel.”
“Par ce même envoi, un délai de cinq jours a été fixé à V.________ pour produire une procuration attestant des pouvoirs de représentation d’T.________, le courrier précisant qu’à défaut de production d’une telle procuration, l’acte du 28 juillet 2021 ne serait pas pris en considération. Le pli a été retiré le 11 août 2021 par V.________, qui n’y a pas donné suite. 3. 3.1 3.1.1 Selon l’art. 68 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), toute personne capable d’ester en justice – c’est-à-dire ayant l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC) au sens des art. 13 et 17 CC – peut se faire représenter au procès. Le choix du représentant n’est limité que lorsque celui-ci porte sur une personne agissant à titre professionnel (cf. art. 68 al. 2 CPC). Ainsi, une « personne de confiance » peut, en principe, représenter une partie en justice, cette personne de confiance devant elle-même être capable d’ester en justice (Bohnet, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11 ad art. 68 CPC et les références citées). Il convient toutefois d’être réservé dans l’admission de représentants non professionnels en justice, ceux-ci n’étant soumis à aucune règle ou sanction professionnelles ni à une quelconque surveillance (ATF 140 III 555 consid. 2.3). Dans tous les cas, le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 3.1.2 Aux termes de l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration. À défaut de rectification dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération. Cela signifie que lorsque l’acte consiste en une demande ou une requête – respectivement un appel ou un recours –, il sera déclaré irrecevable. L’intéressé doit être informé des conséquences d’une absence de rectification de l’acte vicié dans l’avis lui fixant le délai pour procéder à dite rectification (Bohnet, op. cit., n. 30 ad art. 132 CPC et la référence citée). La décision d’irrecevabilité rendue en application de l’art.”
“Wie gesehen, erfolgten diese vorinstanzlichen Erwägungen zur Begründung der Abweisung des Eventualantrags auf Durchführung der Schlichtungsverhand- lung mittels Videokonferenz und nicht – wie der Beschwerdeführer in seiner Be- schwerde wiederholt geltend macht (Urk. 9 S. 6) –, um über die "Nicht Beurteilung der vorgebrachten Ausstandsgründe" hinweg zu täuschen. Worauf der Be- schwerdeführer mit seinen diesbezüglichen – weitgehend unverständlichen – Vorbringen in der Beschwerdeschrift (Urk. 9 S. 6) abzielt, bleibt unerfindlich, wes- halb darauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. oben E. 3.1). Zur Klarstellung anzufü- gen bleibt einzig, dass – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers – die Ver- tretung vor Schlichtungsbehörde, soweit sie nicht berufsmässig erfolgt, nicht An- wälten vorbehalten ist und sich der Beschwerdeführer demnach an der Schlich- tungsverhandlung auch durch eine über die Streitsache instruierte handlungsfähi- ge (Vertrauens-)Person mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen kann (Art. 68 ZPO).”
Nach den angeführten Entscheidungen ist in kantonaler Praxis (vgl. ZH) vor Miet- und Arbeitsgerichten bzw. den Schlichtungsinstanzen in Verfahren bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000 Vertreter nach Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zulässig. Bei wesentlich höheren Streitwerten (beispielsweise Fr. 119'944.05 in der zitierten Entscheidung) greift diese Ausnahme nicht.
“Die Vorinstanz erwägt, gemäss § 40 des Anwaltsgesetzes des Kantons Zürich vom 17. November 2003 (AnwG/ZH; LS 215.1) mache sich strafbar, wer im Bereich des Anwaltsmonopols tätig sei, ohne dazu berechtigt zu sein. Der Begriff des Anwaltsmonopols werde in § 11 AnwG/ZH gestützt auf Art. 68 Abs. 2 ZPO definiert. Demnach sei namentlich die berufsmässige Vertretung im Zivilprozess vor den Schlichtungsbehörden und den Gerichten Anwältinnen und Anwälten vorbehalten, die im kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder Freizügigkeit nach dem Bundesgesetz vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) geniessen (Abs. 1 lit. b). Vor Miet- und Arbeitsgerichten seien in Verfahren bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- auch Vertreterinnen und Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zugelassen (Abs. 2 lit. a). Gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, namentlich BGE 140 III 555, komme es für die Auslegung des Begriffs der berufsmässigen Vertretung nicht entscheidend darauf an, ob der Vertreter seine Tätigkeit gegen Entgelt oder zu Erwerbszwecken ausübe. Wesentlich sei, ob die Person bereit sei, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe zum Vertretenen zu übernehmen. Sei der Vertreter mithin bereit, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden, sei die Berufsmässigkeit unabhängig von der Entgeltlichkeit zu bejahen. Die erste Instanz sei gestützt auf die Würdigung der Aussagen der Beteiligten, insbesondere diejenigen der Zeugen B.B.________ und C.B.________ zum Schluss gelangt, es habe kein besonderes Näheverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem Ehepaar B.________ bestanden. Im Vordergrund sei während sämtlichen Stadien der Beziehung die rechtliche Kompetenz des Beschwerdeführers gestanden, weshalb es sich um eine berufsmässige Vertretung gehandelt habe.”
“_____ zur Schlichtungsverhandlung begleitet habe. Damit habe er sämtli- che Funktionen, welche ein Vertreter im Rahmen des Anwaltsmonopoles übli- cherweise wahrnehme, übernommen. Es sei daher von einem Vertretungsver- hältnis auszugehen. Das Mandatsverhältnis sei nicht aufgrund eines besonderen Näheverhältnisses zwischen C._____ und dem Beschuldigten zustande gekom- men. Zudem sei das Mandat entgeltlich gewesen, weshalb insgesamt darauf zu schliessen sei, dass der Beschuldigte bereit gewesen sei, in einer unbestimmten Vielzahl ähnlich gelagerter Fälle als Vertreter aufzutreten, weshalb die Berufs- mässigkeit ebenfalls zu bejahen sei (Urk. 43 S. 9 f.). Diese Würdigung der Vo- rinstanz ist uneingeschränkt zu teilen und bedarf keiner Ergänzung. Die Vo- rinstanz hielt zudem richtig fest, dass aufgrund des Streitwertes von Fr. 119'944.05 auch keine Ausnahme des Anwaltsmonopoles im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vorliegt. Der objektive Tatbestand im Sinne von § 40 i.V.m. § 11 Abs. 1 lit b AnwG ZH ist somit erfüllt. 4.1.5. Die Ausführungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand sind eben- falls zutreffend. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 43 S. 11). Der Beschuldigte wusste, dass er im Bereich des Anwaltsmonopols nicht berufsmässig tätig sein durfte und nahm dennoch die Vertretung von C._____ wahr. Das Risiko der Tatbestandsverwirklichung, das Tätigkeitwerden als berufsmässiger Vertreter im Anwaltsmonopol ohne kantonales Anwaltspatent, nahm er damit mindestens billigend in Kauf. 4.1.6. Der Beschuldigte ist nach dem Gesagten der Widerhandlung gegen § 40 AnwG ZH i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. b AnwG ZH i.V.m. Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO schul- dig zu sprechen. 4.2. Dossier 3 - 15 - 4.2.1. Bezüglich des Tatbestands von § 40 AnwG ZH und den rechtlichen Grundlagen eines berufsmässigen Vertretungsverhältnisses, welches gegen das Anwaltsmonopol verstösst, kann auf das oben Ausgeführte verwiesen werden (Ziffer 4.”
Nur berufsmässige Vertreter im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO — in der Regel zugelassene Anwältinnen und Anwälte — begründen Anspruch auf Erstattung ihrer Vertretungskosten als Parteientschädigung. Zahlungen an nicht autorisierte Personen oder Dritte sind grundsätzlich nicht als Dépens/Parteientschädigung erstattungsfähig.
“Dès lors que le frère du plaideur n’était pas avocat, il n’était pas autorisé à la représentation professionnelle au sens de l’art. 68 al. 2 let. a CPC. Si ses frais étaient néanmoins indemnisés par le biais d’une indemnité pour les démarches effectuées, on contournerait la règlementation selon laquelle seuls les avocats sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel et que seuls leurs frais doivent être remboursés à titre de dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_233/2017 du 28 septembre 2017 consid. 4.5 traduit et commenté par Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online du 16 novembre 2017). Ainsi, les montants versés par la partie gagnante à une personne autre qu’un représentant professionnel autorisé au sens de l’art. 68 al. 2 let. a à d CPC ne peuvent pas être indemnisés au titre de dépens selon l’art. 95 al. 3 CPC : la let. a de cette disposition ne vise pas la rémunération versée à un tiers pour des prestations du genre de celles visées par la let. b; la let. b ne concerne que le défraiement d’un représentant autorisé selon l’art. 68 al. 2 CPC; la let. c ne vise que la perte personnellement subie par le plaideur non représenté (cf. note de Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online précitée). Une partie qui agit dans sa propre cause peut exceptionnellement prétendre à des dépens pour son activité personnelle lorsque la cause est complexe, son enjeu important, que le travail effectué a entravé notablement l'activité professionnelle ou entraîné une perte de gain, enfin s'il est raisonnablement proportionnel au résultat obtenu (ATF 113 Ib 353 consid. 6b). Le Tribunal fédéral a par ailleurs jugé que dans le cas d’une partie (en l’occurrence une assurance) procédant par l'intermédiaire d'une avocate employée par elle, il était admissible, en présence de motifs qui le justifiaient selon l'art. 95 al. 3 let. c CPC, de lui octroyer une indemnité équitable pour ses démarches (arrêt du Tribunal fédéral 4A_192/2016 du 22 juin 2016 consid. 8.2). En application de cette jurisprudence, la Cour a alloué à une partie qui avait comparu en personne une indemnité de dépens pour les démarches effectuées et les frais de conseil engagés pour la rédaction de ses écritures d'appel, car il ne faisait aucun doute que cette partie avait fait appel à un conseil juridique pour leur rédaction (ACJC/697/2020 du 8 mai 2020 consid.”
“Dès lors que le frère du plaideur n'était pas avocat, il n'était pas autorisé à la représentation professionnelle au sens de l'art. 68 al. 2 let. a CPC. Si ses frais étaient néanmoins indemnisés par le biais d'une indemnité pour les démarches effectuées, on contournerait la règlementation selon laquelle seuls les avocats sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel et que seuls leurs frais doivent être remboursés à titre de dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_233/2017 du 28 septembre 2017 consid. 4.5 traduit et commenté par Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online du 16 novembre 2017). Ainsi, les montants versés par la partie gagnante à une personne autre qu'un représentant professionnel autorisé au sens de l'art. 68 al. 2 let. a à d CPC ne peuvent pas être indemnisés au titre de dépens selon l'art. 95 al. 3 CPC: la let. a de cette disposition ne vise pas la rémunération versée à un tiers pour des prestations du genre de celles visées par la let. b; la let. b ne concerne que le défraiement d'un représentant autorisé selon l'art. 68 al. 2 CPC; la let. c ne vise que la perte personnellement subie par le plaideur non représenté (cf. note de Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online précitée). Une partie qui agit dans sa propre cause peut exceptionnellement prétendre à des dépens pour son activité personnelle lorsque la cause est complexe, son enjeu important, que le travail effectué a entravé notablement l'activité professionnelle ou entraîné une perte de gain, enfin s'il est raisonnablement proportionnel au résultat obtenu (ATF 113 Ib 353 consid. 6b). 3.2.2 En l'occurrence, l'intimée n'a pas démontré que l'avocat qu'elle aurait prétendument consulté serait un représentant professionnel autorisé au sens rappelé ci-dessus, étant relevé que les honoraires qui auraient été facturés par l'avocat en question ne résultent pas du dossier. Au regard de ce qui précède et dans la mesure où l'intimée a agi en personne devant la Cour et que le travail consacré à sa réponse au recours n'a pas excédé ce que l'on peut raisonnablement attendre de chacun dans la gestion de ses affaires personnelles (cf.”
“- 8 - September 2017 E. 4.5; Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung, BBl 2006 729). Das Bundesgericht erwog weiter, aus der aus- drücklichen Regelung der berufsmässigen Vertretung in lit. b sei zu folgern, dass einzig diese Kosten entschädigt werden sollen. Nicht ersatzfähig seien e contrario die Kosten für die Unterstützung von Dritten, wenn diese Unterstützung nicht eine berufsmässige Vertretung darstelle (BGer 4A_233/2017 vom 28. September 2017 E. 4.5). Diese Auffassung überzeugt. Wären Rechtsberatungen allgemein ent- schädigungsfähig, könnte dies zu einer Umgehung der Bestimmung über die be- rufsmässige Vertretung gemäss Art. 68 Abs. 2 ZPO führen.”
“________SA, titulaire du brevet d’avocat, et invoque l’ATF 135 V 473, selon lequel « une personne assurée représentée par l’avocat d’une assurance de protection juridique qui obtient gain de cause, a droit à une indemnité de dépens tant pour la procédure de recours fédérale que pour la procédure cantonale ». a) aa) Selon les règles générales de répartition et de règlement des frais, ceux-ci sont mis à la charge de la partie qui succombe (art. 106 al. 1 CPC) et cette partie restitue à l’autre les avances que celle-ci a fournies et lui verse les dépens qui lui ont été alloués (art. 111 al. 2 CPC). Aux termes de l’art. 95 al. 3 CPC, les dépens comprennent les débours nécessaires (let. a), le défraiement d’un représentant professionnel (let. b), ou, lorsqu’une partie n’a pas de représentant professionnel, une indemnité équitable pour les démarches effectuées, dans les cas où cela se justifie (let. c). bb) La jurisprudence citée par la recourante vaut en matière administrative, plus particulièrement dans le domaine des assurances sociales. Or, l’art. 95 al. 3 let. b CPC contient une règlementation spéciale, en ce sens les « représentants professionnels » visés par cette disposition sont uniquement les représentants autorisés à représenter les parties à titre professionnel au sens de l’art. 68 al. 2 CPC, soit les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la loi fédérale sur la libre circulation des avocats (let. a) ou, dans les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l’art. 251 CPC, les représentants professionnels au sens de l’art. 27 de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite (let. c). D’après la jurisprudence et la doctrine, ne peuvent entrer en ligne de compte les prestations d’un autre conseil juridique, même porteur d’un brevet d’avocat sans remplir la condition de l’art. 68 al. 2 let. a CPC (par exemple, l’employé du service juridique d’une banque ou d’une fiduciaire) ; il en va de même d’un employé d’une assurance de protection juridique (Tappy, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., n. 28 ad art. 95 CPC et la référence citée). cc) Il s’ensuit que la recourante, pour laquelle a agi en première instance « J.________SA, Service juridique Clients, [...] Avocat », ne peut pas prétendre à l’allocation de dépens au sens de l’art.”
Das Gericht kann nach Art. 68 Abs. 4 ZPO die persönliche Erscheinung einer vertretenen Partei anordnen; dies ist auch möglich, wenn die Partei im Ausland wohnt oder gesundheitliche Einschränkungen geltend macht. Ein Aufenthalt im Ausland begründet die Anordnung nicht von vornherein als unzulässig.
“Il a demandé que les prochains débats aient lieu par vidéoconférence ou, subsidiairement, qu'ils soient renvoyés, dans la mesure où il était essentiel que l'audition des parties ait lieu en contradictoire compte tenu de leurs versions totalement divergentes. j. L'audience du 29 septembre 2020 a été annulée et les parties ont reçu une convocation pour une nouvelle audience devant se tenir le 10 février 2021, cette convocation précisant à nouveau que seule la comparution des mandataires était requise. k. Lors de l'audience tenue le 10 février 2021 par le premier juge, le conseil de A______ a sollicité l'audition de son client par visioaudience, précisant que ce dernier pensait pouvoir se faire vacciner prochainement et être à même de se déplacer. C______ s'est opposé à la tenue d'une audience par vidéoconférence. l. Le Tribunal a adressé une citation à comparaître aux parties pour le 14 septembre 2021, dans laquelle il était précisé que la comparution personnelle des parties était exigée (art. 68 al. 4 CPC). m. Par courrier du 8 septembre 2021, le conseil de A______ a indiqué au Tribunal que l'état de santé de son client ne lui permettait pas de se présenter à cette audience, a rappelé qu'il souhaitait être présent lors des interrogatoires des parties et des témoins et a sollicité le renvoi de l'audience dès lors que sa partie adverse continuait à s'opposer à une visioconférence. A l'appui de son courrier, il a produit un certificat médical établi le jour précédent par son médecin traitant pratiquant dans le sud de la France, selon lequel son patient, âgé de 72 ans, ne pouvait pas se déplacer pour raison médicale. n. Lors de l'audience tenue le 14 septembre 2021, C______ a indiqué qu'il souhaitait être confronté à A______ et que l'exercice de la vidéoconférence lui paraissait difficile. Le conseil de ce dernier a persisté à solliciter une vidéoaudience. Le Tribunal a procédé à l'audition de C______ et du témoin G______ en l'absence de A______. o. Par courrier du 10 novembre 2021, le conseil de A______ a, à la demande du Tribunal, indiqué que son client était dorénavant officiellement domicilié en France.”
“Jede prozessfähige Partei kann sich grundsätzlich im Prozess vertre- ten lassen (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Das Gericht kann aber das persönliche Erschei- nen einer vertretenen Partei anordnen (Art. 68 Abs. 4 ZPO). Es liegt somit im Er- messen des Gerichts, ob eine vertretene Partei persönlich erscheinen muss oder nicht. Vor dem Hintergrund, dass E._____ in F._____ (Deutschland) wohnhaft ist (Urk. 38/1), ist der Erlass des persönlichen Erscheinens im Ergebnis nicht zu be- anstanden. Im Übrigen ist festzuhalten, dass sich die Vorinstanz vorbehielt, die Organe anlässlich einer allfälligen Beweisverhandlung zu befragen.”
Fehlende oder unwirksame Vollmacht kann dazu führen, dass eine Eingabe nicht berücksichtigt wird bzw. bei einer Berufung nicht auf diese eingetreten wird. In der Praxis wird die Vollmacht in der Regel bereits bei Einreichung verlangt; ist sie nicht beigebracht, kann das Gericht – je nach Praxis – eine Nachfrist setzen; bleibt die Vollmacht aus, wird die Eingabe nicht berücksichtigt bzw. die Berufung als unzulässig behandelt.
“Damit sei die von C.________ für die Beklagte eingereichte Berufung mangels rechtsgültiger Vollmacht aus dem Recht zu weisen und auf die Berufung sei nicht einzutreten. Die Beklagte hielt in der Replik vom 4. April 2023 an ihren Rechtsbegehren fest. Sie machte namentlich geltend, das Schreiben vom 12. Januar 2023 bewirke aus mehreren Gründen keinen Widerruf der Vollmacht, weil der Kläger gegen zwingendes Recht und/oder die Regeln hinsichtlich verbotener Insichgeschäfte bzw. vergleichbaren Interessenkonflikten verstosse. B.c. Mit Urteil vom 22. August 2023 trat das Kantonsgericht auf die Berufung nicht ein. Die Entscheidgebühr von Fr. 6'000.-- auferlegte es der Beklagten und verpflichtete diese, dem Kläger eine Parteientschädigung von Fr. 6'900.-- zu bezahlen. Es erwog, die von der Beklagten an C.________ erteilten Vollmachten seien durch das Schreiben vom 12. Januar 2023 mit sofortiger Wirkung rechtsgültig widerrufen worden. Er könne keine gültige Vollmacht vorweisen, die ihn gemäss Art. 68 ZPO zur Einreichung der Berufung berechtige. Es handle sich nicht um einen verbesserlichen Fehler gemäss Art. 132 ZPO, zumal auch keine Vollmacht zu seinen Gunsten nachgereicht werden könnte und die Beklagte die Berufung vorliegend auch nicht nachträglich genehmigen würde. C. C.a. Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 2. November 2023 beantragt C.________ für die Beklagte beim Bundesgericht, der Entscheid des Kantonsgerichts sei aufzuheben und die Sache "zu neuer und vollständiger Entscheidung" an das Kantonsgericht zurückzuweisen. Eventualiter beantragt er, es sei in jedem Fall das Kostendispositiv aufzuheben. C.b. Mit Verfügung vom 13. November 2023 (welche die Verfügung vom 9. November 2023 annullierte und ersetzte) wurde C.________ darauf aufmerksam gemacht, dass er mit seiner Beschwerde keine schriftliche Vollmacht eingereicht habe. Er wurde aufgefordert, diesen Mangel (Art. 42 Abs. 5 BGG) bis spätestens am 23. November 2023 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. C.”
“60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op. cit., n. 21 ad art. 68 CPC et les références citées). La procuration doit indiquer l’affaire pour laquelle elle est délivrée. Le degré de précision ne doit pas être apprécié avec une rigueur excessive (May Canellas, op. cit., n. 23 ad art. 68 CPC). La procuration peut ainsi être formulée en termes larges (Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd., 2019, n. 26 ad art. 68 CPC). Le représentant d'une personne morale doit justifier de ses pouvoirs par une procuration signée par quelqu'un qui, selon le droit matériel, peut valablement représenter ladite personne morale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_454/2018 du 5 juin 2019 consid. 2.4; 4A_93/2015 du 22 septembre 2015 consid. 1.2.1 et 4D_2/2013 du 1er mai 2013 consid. 2.2.1). 6.2 En l'espèce, la signature figurant sur la procuration du 5 août 2020 en faveur du conseil de l'intimée produite à l'appui de la réquisition de faillite est la même que celle apposée sur les procurations jointes au mémoire de réponse au recours. Selon la carte d'identité annexée à celles-ci, cette signature est celle de C______, qui est le directeur général et représentant légal de l'intimée depuis le mois de novembre 2020 selon les extraits du registre du commerce italien versés à la procédure dont le plus récent date du mois d'août 2022.”
Art. 68 ZPO wird so ausgelegt, dass auch berufsmässig qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter aus Partner‑ bzw. Sozialorganisationen (insbesondere Verbände wie Mieter‑/Vermietervereine, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände) als Vertretende zulässig sind. Die Einführung der Bestimmung diente insbesondere dazu, diesen professionell qualifizierten Mandataren das Vertreten von Parteien in Verfahren vor paritätischen Gerichten zu ermöglichen.
“S'exprimant au nom de ladite Commission, le Conseiller national Nidegger a alors précisé qu'" [à] la lettre d, dans la logique de la possibilité pour les cantons d'avoir des tribunaux paritaires et d'avoir des juges qui sont issus des partenaires sociaux, il s'agi[ssai]t de conserver également la faculté, pour des mandataires professionnellement qualifiés issus des partenaires sociaux, de pouvoir représenter les parties dans ces causes-là, par respect de la nature et de l'identité de ce type de juridiction paritaire " (BO 2008 N 649). Par " mandataires professionnellement qualifiés ", il faut donc essentiellement comprendre des associations de locataires, de propriétaires immobiliers ou de gérants d'immeubles, ainsi que des syndicats et des associations patronales (MARIE-CHANTAL MAY CANELLAS, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 2021, no 20 ad art. 68 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd. 2019, no 22 ad art. 68 CPC; MARTIN H. STERCHI, in Berner Kommentar zur ZPO, vol. I, 2012, no 9c ad art. 68 CPC; LUCA TENCHIO, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd. 2017, no 13 ad art. 68 CPC; GASSER/RICKLI, Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Kurzkommentar, 2e éd. 2014, no 7 ad art. 68 CPC; cf. arrêt 4A_268/2010 du 21 octobre 2010 consid. 6.2).”
“La représentation professionnelle par des mandataires professionnellement qualifiés (" beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter "; " rappresentanti professionalmente qualificati ") n'était pas prévue dans le projet de Code de procédure civile du Conseil fédéral (cf. FF 2006 6894 ch. 5.5.2). La Commission des affaires juridiques du Conseil national a proposé l'adjonction de la let. d à la disposition qui est devenue l'art. 68 CPC (BO 2008 N 649; cf. BO 2007 E 508). S'exprimant au nom de ladite Commission, le Conseiller national Nidegger a alors précisé qu'" [à] la lettre d, dans la logique de la possibilité pour les cantons d'avoir des tribunaux paritaires et d'avoir des juges qui sont issus des partenaires sociaux, il s'agi[ssai]t de conserver également la faculté, pour des mandataires professionnellement qualifiés issus des partenaires sociaux, de pouvoir représenter les parties dans ces causes-là, par respect de la nature et de l'identité de ce type de juridiction paritaire " (BO 2008 N 649). Par " mandataires professionnellement qualifiés ", il faut donc essentiellement comprendre des associations de locataires, de propriétaires immobiliers ou de gérants d'immeubles, ainsi que des syndicats et des associations patronales (MARIE-CHANTAL MAY CANELLAS, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 2021, no 20 ad art. 68 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd. 2019, no 22 ad art.”
“68 CPC (BO 2008 N 649; cf. BO 2007 E 508). S'exprimant au nom de ladite Commission, le Conseiller national Nidegger a alors précisé qu'" [à] la lettre d, dans la logique de la possibilité pour les cantons d'avoir des tribunaux paritaires et d'avoir des juges qui sont issus des partenaires sociaux, il s'agi[ssai]t de conserver également la faculté, pour des mandataires professionnellement qualifiés issus des partenaires sociaux, de pouvoir représenter les parties dans ces causes-là, par respect de la nature et de l'identité de ce type de juridiction paritaire " (BO 2008 N 649). Par " mandataires professionnellement qualifiés ", il faut donc essentiellement comprendre des associations de locataires, de propriétaires immobiliers ou de gérants d'immeubles, ainsi que des syndicats et des associations patronales (MARIE-CHANTAL MAY CANELLAS, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 2021, no 20 ad art. 68 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd. 2019, no 22 ad art. 68 CPC; MARTIN H. STERCHI, in Berner Kommentar zur ZPO, vol. I, 2012, no 9c ad art. 68 CPC; LUCA TENCHIO, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd. 2017, no 13 ad art. 68 CPC; GASSER/RICKLI, Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Kurzkommentar, 2e éd. 2014, no 7 ad art. 68 CPC; cf. arrêt 4A_268/2010 du 21 octobre 2010 consid. 6.2).”
“La représentation professionnelle par des mandataires professionnellement qualifiés (" beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter "; " rappresentanti professionalmente qualificati ") n'était pas prévue dans le projet de Code de procédure civile du Conseil fédéral (cf. FF 2006 6894 ch. 5.5.2). La Commission des affaires juridiques du Conseil national a proposé l'adjonction de la let. d à la disposition qui est devenue l'art. 68 CPC (BO 2008 N 649; cf. BO 2007 E 508). S'exprimant au nom de ladite Commission, le Conseiller national Nidegger a alors précisé qu'" [à] la lettre d, dans la logique de la possibilité pour les cantons d'avoir des tribunaux paritaires et d'avoir des juges qui sont issus des partenaires sociaux, il s'agi[ssai]t de conserver également la faculté, pour des mandataires professionnellement qualifiés issus des partenaires sociaux, de pouvoir représenter les parties dans ces causes-là, par respect de la nature et de l'identité de ce type de juridiction paritaire " (BO 2008 N 649). Par " mandataires professionnellement qualifiés ", il faut donc essentiellement comprendre des associations de locataires, de propriétaires immobiliers ou de gérants d'immeubles, ainsi que des syndicats et des associations patronales (MARIE-CHANTAL MAY CANELLAS, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 2021, no 20 ad art. 68 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd. 2019, no 22 ad art.”
Besteht eine Prozessvertretung, erfolgen gerichtliche Zustellungen an die bekannte Vertretung. Vor der Bekanntgabe der Bevollmächtigung an das Gericht gelten Zustellungen an die Partei persönlich als gehörig. Entscheidend ist, ob die Vertretung zum Zeitpunkt des Versands der Gerichtsurkunde bestanden und dem Gericht bekanntgegeben gewesen ist.
“Ist eine Partei im Sinne von Art. 68 Abs. 1 ZPO im Prozess vertreten, so erfolgen gerichtliche Zustellungen an die Vertretung (Art. 137 ZPO). Dabei wird die vertragliche Vertretung "im Prozess", d.h. ein Prozessvertretungsverhältnis ei- ner Partei nicht durch eine Behauptung der Gegenpartei begründet, sondern durch eine Bevollmächtigung derjenigen Partei, die sich im Prozess vertreten las- sen will, und durch deren Bekanntgabe an das Gericht (vgl. Art. 68 Abs. 3 ZPO). Vor dieser Bekanntgabe gelten gerichtliche Zustellungen an die Partei persönlich als gehörig erfolgt. Für die Frage, ob die Zustellung an die Partei oder ihre Vertre- tung zu erfolgen hat, ist entscheidend, ob im Zeitpunkt des Versandes der Ge- richtsurkunde die Vertretung besteht und dem Gericht auch bekannt gegeben worden ist (BSK ZPO-Gschwend, Art. 137 N 3). Für eine Kenntnis des Vertre- tungsverhältnisses genügt es sodann, wenn dieses vor einer Vorinstanz bestan- den hatte (vgl. ZR 113/2014 Nr. 43: Bei Bekanntgabe des Vertretungsverhältnis- ses bei der Schlichtungsbehörde wird dieses beim bezirksgerichtlichen Verfahren selbst dann als bekannt fingiert, wenn es auf der Klagebewilligung nicht ausge- wiesen ist).”
Jede prozessfähige Partei kann sich vertreten lassen. Der Vertreter muss seine Vertretungsmacht nachweisen (z. B. durch eine Vollmacht). Das Gericht kann die persönliche Teilnahme der vertretenen Partei anordnen.
“La faute légère vise tout comportement ou manquement qui, sans être acceptable ou excusable, n'est pas particulièrement répréhensible, tandis que la faute grave suppose la violation de règles de prudence vraiment élémentaires qui s'imposent impérieusement à toute personne raisonnable (arrêts du Tribunal fédéral 5A_414/2016 du 5 juillet 2016 consid. 4.1; 5A_927/2015 du 22 décembre 2015 consid. 5.1 et les références; 4A_163/2015 du 12 octobre 2015 consid. 4.1). Pour trancher la question de la restitution du délai, le comportement des auxiliaires des parties doit être imputé à celles-ci (ATF 114 Ib 67 consid. 2 et 3; arrêt du Tribunal fédéral 1P_603/2001 du 1er mars 2002 consid. 2.2 et réf.). Pour apprécier la faute, il faut déterminer si, même si le requérant avait fait preuve de la diligence que l’on pouvait attendre de lui dans les circonstances du cas d'espèce, le défaut n’aurait pas pu être évité. Il faut aussi que le motif d’empêchement ait été causal pour le défaut; tel n'est pas le cas si ce motif n'a existé que dans une première phase du délai, les parties n'ayant pas de droit à disposer de l'entier du délai pour sauvegarder leurs droits (Gozzi, BSK ZPO, 2017, nos. 11ss ad art. 148 CPC). 2.1.2 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (a. 2). Le tribunal peut ordonner la comparution personnelle des parties représentées (al. 4). 2.1.3 Aux termes de l'art. 204 CPC, les parties doivent comparaître en personne à l’audience de conciliation. Elles peuvent se faire assister d’un conseil juridique ou d’une personne de confiance. Sont dispensées de comparaître personnellement et peuvent se faire représenter la personne qui a son domicile en dehors du canton ou à l’étranger (let. a), la personne empêchée de comparaître pour cause de maladie, d’âge ou en raison d’autres justes motifs (let. b) ou dans les litiges au sens de l’art. 243, l’employeur ou l’assureur qui délègue un employé et le bailleur qui délègue le gérant de l’immeuble, à la condition que ceux-ci soient habilités, par écrit, à transiger (let. c). La partie adverse est informée à l’avance de la représentation. 2.2 En l'espèce, l'appelant n'a pas comparu à l'audience de la Commission. Il a certes donné procuration à son épouse, sans toutefois mentionner les motifs de son absence ni demander d'être dispensé de comparaître à l'audience.”
“Jede prozessfähige Partei kann sich grundsätzlich im Prozess vertre- ten lassen (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Das Gericht kann aber das persönliche Erschei- nen einer vertretenen Partei anordnen (Art. 68 Abs. 4 ZPO). Es liegt somit im Er- messen des Gerichts, ob eine vertretene Partei persönlich erscheinen muss oder nicht. Vor dem Hintergrund, dass E._____ in F._____ (Deutschland) wohnhaft ist (Urk. 38/1), ist der Erlass des persönlichen Erscheinens im Ergebnis nicht zu be- anstanden. Im Übrigen ist festzuhalten, dass sich die Vorinstanz vorbehielt, die Organe anlässlich einer allfälligen Beweisverhandlung zu befragen.”
Im Kanton Basel‑Stadt ist mangels entsprechender gesetzlicher Regelung die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Personen, die nicht als Anwältinnen/Anwälte nach dem BGFA zur Parteivertretung berechtigt sind, unzulässig; eine Zulassung oder eine auf eine solche Vertretung gestützte Parteientschädigung wird nicht anerkannt und soll in anhängigen Fällen untersagt werden.
“d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz. 17) nicht aus Gewohnheitsrecht ergeben. 3.3 3.3.1 Selbst wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen Gewohnheitsrecht grundsätzlich als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO anerkannt würde, könne entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (vgl. Beschwerde, Rz. 17 f.) im Kanton Basel-Stadt kein gewohnheitsrechtlicher Rechtssatz anerkannt werden, wonach qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt sind.”
“Da die berufsmässige Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, nach geltendem Recht eindeutig unzulässig ist (vgl. oben E. 3.13.6), bestehen die ernsthaften und sachlichen Gründe für die Praxisänderung unabhängig davon, ob die Ermöglichung der berufsmässigen Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, insbesondere durch beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden, de lege ferenda wünschenswert erscheint oder nicht. Auf die diesbezüglichen Argumente des Arbeitnehmers und des Zivilgerichts (vgl. insbesondere Beschwerde, Rz. 19; Stellungnahme des Zivilgerichts vom 9. April 2024, S. 2 f.; Stellungnahme des Arbeitnehmers vom 24. April 2024, Rz. 911 und 1315) ist daher nicht weiter einzugehen. Immerhin ist festzuhalten, dass aus dem ermächtigenden Vorbehalt von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zu schliessen ist, dass nach Einschätzung des Bundesgesetzgebers sowohl die Nichtzulassung als auch die Zulassung der berufsmässigen Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, sachlich vertretbar sind. Welche Lösung den Vorzug verdient, ist eine vom kantonalen Gesetzgeber zu beantwortende politische Frage. Indem er keine entsprechende Bestimmung erlassen hat, hat sich der basel-städtische Gesetzgeber implizit gegen die entsprechende Vertretungsmöglichkeit entschieden. Aufgrund der Stellungnahme des Zivilgerichts besteht kein Zweifel, dass es qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, die berufsmässige Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht in nach dem 30. Juni 2023 anhängig gemachten Fällen konsequent untersagen wird. Unter Mitberücksichtigung des Umstands, dass nur damit ein gesetzeskonformer Ablauf der Prozesse vor dem Arbeitsgericht gewährleistet werden kann, überwiegt das Interesse an der richtigen Rechtsanwendung dasjenige an der Rechtssicherheit klar.”
“sowie in begründeten Fälle eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn keine berufsmässige Vertretung vorliegt (lit. c). Zur berufsmässigen Vertretung in allen Verfahren sind nur Anwältinnen und Anwälte berechtigt, die in den kantonalen Registern eingetragen sind (siehe Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO; Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte [BGFA, SR 935.61]; § 4 Abs. 1 des Anwaltsgesetzes Basel-Landschaft [Anwaltsgesetz, SGS 178]). Indes geht aus dem Anwaltsregister des Kantons Aargau hervor, dass Beat Saxer darin nicht eingetragen ist. Die Beschwerdeführerin 18 resp. ihr Rechtsvertreter bringt in der Eingabe vom 5. November 2021 denn auch nicht vor, dass das Anwaltsregister unvollständig sei oder dass Herr Beat Saxer im Anwaltsregister eines anderen Kantons eingetragen sei. Es wird lediglich vorgebracht, dass im Kanton Basel-Landschaft auch nicht berufsmässige Vertreter zur Prozessführung berechtigt seien. Soweit damit insinuiert wird, dass auch eine nicht berufsmässige Vertretung zur Zusprechung einer Parteientschädigung berechtigten, kann diesem Schluss mit Blick auf den klaren Wortlaut von Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO nicht gefolgt werden. Daraus erhellt, dass der Beschwerdeführerin 18 keine Kosten einer berufsmässigen Vertretung i.S.v.”
Handlungsvollmachten dürfen nicht allein dazu dienen, das Anwaltsmonopol zu umgehen. Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine Vollmacht nur zum Umgehungszweck oder in rechtsmissbräuchlicher Weise ausgestaltet wurde (etwa sehr niedriger Lohn, Mehrfachanstellungen oder Ausstellung ausschliesslich zur Umgehung), kann die prozessuale Vertretung als rechtsmissbräuchlich verneint werden.
“Es trifft zwar mit der Vorinstanz zu, dass Handlungsbevollmächtige im Sin- ne von Art. 462 Abs. 2 OR die Gesellschaft in einem Verfahren vertreten dürfen, ohne dass sie die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 ZPO erfüllen müssen (vgl. Urk. 43 S. 16). Eine entsprechende Handlungsvollmacht der I._____ AG vom 19. Mai 2020 für den Beschuldigten liegt auch bei den Akten (Urk. 30/2). Vorliegend ist jedoch entgegen der Auffassung der Vorinstanz und mit der Staatsanwaltschaft davon auszugehen, dass die Handlungsvollmacht von J._____, Mitglied des Ver- waltungsrates der I._____ AG mit Einzelunterschrift (vgl. Urk. D1/8), ausschliess- lich ausgestellt wurde, um das Anwaltsmonopol zu umgehen, was aus den fol- genden Gründen als rechtsmissbräuchlich zu werten ist. Der Beschuldigte ist of- fenbar bei zahlreichen Gesellschaften von Herrn J._____ als Handlungsbevoll- mächtigter angestellt und bezieht einen Monatslohn. Der Lohn ist für einen ange- stellten Juristen vergleichsweise sehr tief. Bei der Firma K._____ AG erhielt er z.B. gerade einmal einen Nettojahreslohn von Fr. 9'000.– (Urk. 56). Zudem wird nach Angaben des Beschuldigten ohnehin nur ein Lohnausweis für alle Gesell- schaften von Herrn J.”
Fehlende Angaben zu Ort und Datum berühren nicht zwingend die Gültigkeit einer Vollmacht; eine Vollmacht kann auch mündlich oder konkludent erteilt sein.
“Der Gesuchsgegner rügt sodann, dass die erstinstanzliche Richterin den Gesuchstellern das Argument, man hätte auch mündlich bevollmächtigen können, in den Mund gelegt habe. Dies sei von den Gesuchstellern zu keiner Zeit geltend gemacht worden. Sie habe dadurch parteiisch gehandelt (Urk. 20 S. 1). Die erstinstanzliche Richterin erwog diesbezüglich einzig, dass die Angabe von Ort und Datum keine Gültigkeitsvoraussetzung der Vollmacht darstelle. So sei doch selbst eine mündlich oder konkludent erteilte Vollmacht – ohne Orts- und Datumangabe – als gültig anzuschauen (unter Hinweis auf die Kommentierung zu Art. 68 ZPO von Ernst Staehelin und Silvia Schweizer im Kommentar zur Schwei- zerischen Zivilprozessordnung [herausgegeben von Thomas Sutter-Somm, Franz Hasenböhler und Christoph Leuenberger]; Urk. 21 S. 3 f. E. 3.1.2). Da das Gericht die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen hat (Art. 60 ZPO), durf- te die erstinstanzliche Richterin ohne Überschreitung ihrer Befugnisse unter Bei- zug der Lehre in rechtlicher Hinsicht zum Ergebnis gelangen, dass bei einer Voll- macht auf die Erwähnung des Ortes und des Datums der Ausstellung verzichtet werden könne, da eine Vollmacht sogar mündlich gültig erteilt werden könne.”
Erstattungsfähig sind nur tatsächlich geschuldete Honorare für berufsmässige Vertreter im Sinn von Art. 68 ZPO; es muss eine Vergütung tatsächlich geschuldet sein. Leistungen nicht‑professioneller oder interner Rechtsberater (z. B. Mitarbeitende eines Rechtsdienstes, Notare, Treuhänder, Angestellte einer Gesellschaft) sind nicht als Vertreterkosten im Zusammenhang mit Art. 68 ZPO zu berücksichtigen.
“L'art. 95 al. 3 CPC ne limite pas la prise en considération des frais de représentant au cas où ils étaient nécessaires. En conséquence, ni le juge, ni le droit cantonal ne peuvent écarter la couverture de frais de mandataire professionnel réellement consentis par une partie et conformes aux règles ordinaires en la matière au motif que cette partie aurait pu plaider seule (ATF 144 III 164 consid. 3.5). Il importe également peu que la partie puisse se faire rembourser ses frais de mandataire, par exemple par un assureur. Il faut cependant qu'une rétribution soit réellement due au représentant professionnel en question (Tappy, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 27 ad art. 95 CPC). Seul le défraiement d'un représentant professionnel au sens de l'art. 68 CPC peut par ailleurs être pris en considération dans le cadre de l'art. 95 al. 3 let. b CPC. Ne peuvent en conséquence entrer en ligne de compte les prestations, facturées ou non, d'un autre conseil juridique (notaire, conseiller juridique indépendant, employé d'un service juridique d'une gérance, d'une banque, d'une fiduciaire, etc.; Tappy, op. cit., n. 28 ad art. 95 CPC). Les personnes morales qui mènent le procès par le truchement d'avocats employés ou organes de la société agissent ainsi sans représentant professionnel et ne peuvent prétendre à des dépens au sens de l'art. 95 let. b CPC; tout au plus peuvent-ils être indemnisés, le cas échéant, selon la let. c de cette disposition. De même, lorsqu'un canton n'a pas jugé utile de mandater un avocat externe mais agit par son service juridique, il est parfaitement admissible de retenir que la défense de ses intérêts entre bien dans le cadre des activités habituelles de ce service, qui dispose de personnel spécifiquement formé pour assurer sa défense dans un cadre judiciaire, de sorte qu'il n'a pas droit à des dépens (Stoudmann, in Petit commentaire Code de procédure civile, 2020, n.”
“Vorliegend ist festzustellen, dass der Vertreter der Beschwerdeführerin dem Vorrichter bereits mit E-Mail vom 27. Oktober 2020 die anwaltliche Vertretung bekannt gab. Zudem hat der Vorrichter der Beschwerdeführerin am 23. November 2020 die von der Beschwerdegegnerin am 20. November 2020 nachgereichten Unterlagen zugestellt. Der Vertreter der Beschwerdeführerin liess sich mit Eingabe vom 1. Dezember 2020 im Rahmen des Replikrechts abschliessend vernehmen und beantragte dabei eine Parteientschädigung. Das Replikrecht wurde innert angemessener Frist ausgeübt und die Eingabe ging dem Vorrichter vor dessen Entscheid zu. Nach Art. 68 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei in einem gerichtlichen Verfahren vertreten lassen. Das gilt auch für ein Summarverfahren. Der Nachweis der Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung muss dabei nicht erbracht werden (vgl. BGE 144 III 164 E. 3.5). Somit erweist sich die Verweigerung der Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin als rechtswidrig. Die Beschwerde ist gutzuheissen und Ziffer 4 des angefochtenen Entscheides abzuändern.”
“In virtù dell’art. 68 cpv. 1 CPC ogni parte con capacità processuale può farsi rappresentare nel processo. Tale facoltà non presuppone un grado minimo di complessità della causa (Bohnet, in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2a ed. 2018, n. 5 ad art. 68 CPC; Trezzini, in: Trezzini et al. [curatori], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. I, 2a ed. 2017, n. 1 segg. ad art. 68 CPC). E le spese giudiziarie – comprese le spese per la rappresentanza professionale in giudizio (art. 95 cpv. 1 lett. b CPC), dette ripetibili (art. 95 cpv. 3 lett.”
Wenn eine Partei trotz Aufforderung nicht für die Konsultation bzw. Beizug eines berufsmässigen Vertreters nach Art. 68 ZPO sorgt, kann das Gericht ihr auf Grundlage des Verfahrensrechts einen anwaltlichen Vertreter von Amtes wegen bezeichnen (vgl. den im Sachverhalt dokumentierten Einsatz eines Anwalts d’office).
“Par pli du 26 août 2023, le défendeur a requis que la demanderesse corrige les erreurs figurant dans sa demande et qu'elle l'actualise. Le 20 septembre 2023, le défendeur a déposé une écriture intitulée "réponse et demande reconventionnelle". Par avis du 28 septembre 2023, la Juge déléguée a informé le défendeur que son écriture ne respectait pas les exigences de l'art. 222 al. 2 du Code de procédure civile suisse (CPC; RS 272), étant donné qu'il n'avait pas indiqué quels faits allégués dans la demande étaient reconnus ou contestés. Elle lui a imparti un délai pour compléter son écriture. Le 2 octobre 2023, le défendeur a déposé une nouvelle écriture dans laquelle il a listé des "faits reconnus" et des "faits contestés". Par avis du 10 octobre 2023, la Juge déléguée a indiqué au défendeur que son écriture du 2 octobre 2023 ne répondait toujours pas aux exigences de l'art. 222 al. 2 CPC. Elle lui a fixé un nouveau délai échéant le 31 octobre 2023 pour consulter un représentant agissant à titre professionnel au sens de l'art. 68 CPC et l'a informé que, sans nouvelles de sa part, un tel représentant lui serait désigné d'office sur la base de l'art. 69 CPC. Le 28 novembre 2023, la Juge déléguée a désigné un avocat d'office au défendeur. Par la suite, elle a imparti au conseil d'office un délai, prolongé au 11 mars 2024, pour déposer une réponse conforme à l'art. 222 al. 2 CPC. Le 7 mars 2024, le défendeur, agissant personnellement, a présenté une nouvelle écriture dans laquelle il a maintenu les conclusions prises dans celle datée du 20 septembre 2023. Le 12 mars 2024, le défendeur a requis qu'un autre conseil lui soit désigné d'office pour le cas où son écriture du 7 mars 2024 ne remplirait toujours pas les exigences de l'art. 222 al. 2 CPC. Par avis du 13 mars 2024, la Juge déléguée a accordé au conseil d'office du défendeur une ultime prolongation au 22 mars 2024 pour procéder. Par pli daté du même jour, le conseil d'office du défendeur a demandé à être relevé de son mandat d'office. Par avis du 16 avril 2024, la Juge déléguée a avisé le défendeur que son écriture du 7 mars 2024 n'indiquait toujours pas les faits de la demande qui étaient reconnus ou contestés.”
“Par pli du 26 août 2023, le défendeur a requis que la demanderesse corrige les erreurs figurant dans sa demande et qu'elle l'actualise. Le 20 septembre 2023, le défendeur a déposé une écriture intitulée "réponse et demande reconventionnelle". Par avis du 28 septembre 2023, la Juge déléguée a informé le défendeur que son écriture ne respectait pas les exigences de l'art. 222 al. 2 du Code de procédure civile suisse (CPC; RS 272), étant donné qu'il n'avait pas indiqué quels faits allégués dans la demande étaient reconnus ou contestés. Elle lui a imparti un délai pour compléter son écriture. Le 2 octobre 2023, le défendeur a déposé une nouvelle écriture dans laquelle il a listé des "faits reconnus" et des "faits contestés". Par avis du 10 octobre 2023, la Juge déléguée a indiqué au défendeur que son écriture du 2 octobre 2023 ne répondait toujours pas aux exigences de l'art. 222 al. 2 CPC. Elle lui a fixé un nouveau délai échéant le 31 octobre 2023 pour consulter un représentant agissant à titre professionnel au sens de l'art. 68 CPC et l'a informé que, sans nouvelles de sa part, un tel représentant lui serait désigné d'office sur la base de l'art. 69 CPC. Le 28 novembre 2023, la Juge déléguée a désigné un avocat d'office au défendeur. Par la suite, elle a imparti au conseil d'office un délai, prolongé au 11 mars 2024, pour déposer une réponse conforme à l'art. 222 al. 2 CPC. Le 7 mars 2024, le défendeur, agissant personnellement, a présenté une nouvelle écriture dans laquelle il a maintenu les conclusions prises dans celle datée du 20 septembre 2023. Le 12 mars 2024, le défendeur a requis qu'un autre conseil lui soit désigné d'office pour le cas où son écriture du 7 mars 2024 ne remplirait toujours pas les exigences de l'art. 222 al. 2 CPC. Par avis du 13 mars 2024, la Juge déléguée a accordé au conseil d'office du défendeur une ultime prolongation au 22 mars 2024 pour procéder. Par pli daté du même jour, le conseil d'office du défendeur a demandé à être relevé de son mandat d'office. Par avis du 16 avril 2024, la Juge déléguée a avisé le défendeur que son écriture du 7 mars 2024 n'indiquait toujours pas les faits de la demande qui étaient reconnus ou contestés.”
Die Vertretung im Prozess setzt die Postulationsfähigkeit des Vertreters voraus; die Vertretungsmacht ist durch eine Vollmacht nachzuweisen. Fehlt diese oder erscheint sie ungenügend, hat das Gericht der Partei eine Frist zur Nachlieferung der Vollmacht oder zur Bestellung bzw. Ratifikation eines vertretungsberechtigten Bevollmächtigten zu gewähren. Wird die Vollmacht innerhalb der Frist nicht erbracht, bleibt das prozessuale Handeln unberücksichtigt; handelt es sich um die Klage, führt dies zur Unzulässigkeit.
“En d'autres termes, si le défendeur ne peut plus remettre en cause la compétence de l'autorité de conciliation, il reste néanmoins libre de contester celle du tribunal saisi de la demande (Ibidem). 2.1.2 La recevabilité de l'action est également subordonnée à la condition que les parties aient la capacité d'être partie et d'ester en justice (art. 59 al. 2 let. c CPC). Alors que la capacité d'ester en justice est la capacité de conduire personnellement le procès, de décider de la marche de la procédure, la capacité de postuler (capacité de procéder ou de revendiquer) est de nature purement technique : elle détermine qui peut, sur le plan formel, accomplir les actes de procédure en vertu du droit de procédure applicable (BOHNET, Les parties et leur capacité [d'être partie, d'ester et de postuler] en procédure civile suisse : clarifications terminologiques et dogmatiques, in RSPC 1/2018, p. 69 ss). La capacité de postuler est donnée par le CPC aux parties (principales et accessoires) capables de discernement (art. 68 al. 1 CPC a contrario), à leur représentant légal ou à certains mandataires, suivant les règles établies par l'art. 68 CPC. La représentation à titre professionnel est limitée, en ce sens qu'elle est en principe - sous réserve des atténuations prévues à l'art. 68 al. 2 let. b à d CPC - réservée aux avocats remplissant les conditions d'exercice de leur profession (BOHNET, in CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). Bien que la capacité de postuler ne soit pas mentionnée à l'art. 59 CPC, elle constitue une condition de recevabilité de la demande. Faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal doit fixer un délai à la partie pour qu'elle ratifie l'acte (art. 132 al. 1 CPC par analogie, cf. infra consid. 2.1.3) et, le cas échéant, pour qu'elle désigne un nouveau représentant satisfaisant aux conditions légales. Faute de ratification, l'acte n'est pas pris en considération. En d'autres termes, s'il s'agit d'une demande, le tribunal n'entre pas en matière (arrêt du Tribunal fédéral 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid.”
“A cet égard, la fusion intervenue le 10 juin 2022 et le courrier de mise en demeure du 7 juin 2022 de l'étude d'avocats britannique n'avaient manifestement pas pour objet ni pour conséquence que le mandat initialement conféré à Me G______ pour les procédures de séquestre et d'exécution forcée à Genève n'aurait pas été valable ou serait révoqué, ni à partir de quand. La recourante reproche au premier juge d'avoir procédé à un renversement du fardeau de la preuve et de lui avoir imposé une probatio diabolica (preuve très difficile ou impossible à fournir) en exigeant la production d'un titre démontrant clairement l'inexistence ou la révocation du mandat confié au conseil de l'intimée avant le dépôt de la réquisition de faillite. Elle relève que la procuration date du 5 août 2020, soit de plus de deux ans, est antérieure à la sentence arbitrale du 12 mai 2022, à la mise en demeure tendant notamment au recouvrement des créances litigieuses émise par une étude d'avocats britannique déclarant agir pour l'intimée ainsi qu'à la fusion du 10 juin 2022, ne désigne pas spécifiquement la procédure en cause, étant libellée en termes généraux, et qu'il ne peut être déterminé si la personne qui l'a signée dispose du pouvoir d'engager seule l'intimée. 6.1 L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). La capacité de postuler du représentant constituant une condition de recevabilité de la demande (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3) soumise à un examen d'office (art. 60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op.”
Eine juristische Person ist für die Postulationsfähigkeit grundsätzlich auf die Bestellung der nach Gesetz und Statuten unentbehrlichen Organe angewiesen. Zu den vertretungsbefugten Organen sind die Exekutivorgane zu zählen (nicht hingegen gesetzgebende oder Kontrollorgane). Fehlt eine rechtmässige Vertretung durch ein solches Organ, ist die juristische Person im Allgemeinen nicht postulationsfähig; in solchen Fällen sind Eingaben und Vertretungshandlungen unwirksam.
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf ein Gesuch ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Prozessvoraussetzung ist unter anderem, dass die Parteien partei- und prozessfähig sind (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Prozessfähigkeit beinhaltet das Recht, am Gerichtsverfahren teilzunehmen (Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2). Prozessfähig ist, wer handlungsfähig ist (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Die juristische Person ist handlungsfähig, wenn die nach Gesetz und Statuten unentbehrlichen Organe bestellt sind (Art. 54 ZGB). Die Prozessfähigkeit schliesst nicht zwingend die Befugnis mit ein, den Prozess in eigener Person, d.h. ohne einen Prozessvertreter zu führen (BGE 132 I 1 E. 3.1). Vielmehr bestimmt die in Art. 68 ZPO geregelte Postulationsfähigkeit (THOMAS SUTTER - SOMM, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 2017, Rz. 186; STAEHELIN / SCHWEIZER, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 1 zu Art. 68 ZPO), wer im Prozess wirksam Prozesshandlungen vornehmen kann (Urteil 5A_469/2019 E. 1.2.1; vgl. auch BGE 132 I 1 E. 3.2). Die juristische Person übt ihre Zivilrechte durch ihre Organe aus, die ihren Willen gegenüber Dritten zum Ausdruck bringen (Art. 55 Abs. 1 ZGB). Darunter sind die Exekutivorgane zu verstehen, nicht das gesetzgebende oder das Kontrollorgan (BGE 141 III 80 E. 1.3). Wird eine juristische Person nicht durch ein rechtmässiges Organ vertreten, ist die juristische Person grundsätzlich nicht postulationsfähig, weshalb Eingaben und Vertretungshandlungen solcher Personen unwirksam sind (DAVID EGGER, Die Stellung der Organe im Zivilprozess, 2014, Rz. 72; STAEHELIN / SCHWEIZER, a.a.O., N. 24 zu Art. 68 ZPO). Für die öffentlich-rechtlichen Anstalten bleibt das öffentliche Recht des Bundes und der Kantone vorbehalten (Art.”
Ein behördliches Schreiben begründet nicht ohne weiteres eine Parteivollmacht. Die Vertreterstellung muss ersichtlich und durch eine Vollmacht im Sinne von Art. 68 ZPO ausgewiesen sein.
“Septem- ber 2020 die Zusendung des Duplikates der Klagebewilligung betreffend das vor- liegende Verfahren an die Vorinstanz (act. 16/6). Gleichentags sandte die Frie- densrichterin das Duplikat an die Beschwerdeführerin, mit dem zutreffenden Hin- weis, dass diese die ihr obliegenden prozessualen Handlungen selbst vorzuneh- men habe (act. 16/1). Da es sich beim Schreiben der Friedensrichterin vom 7. September 2020 nicht um eine Parteieingabe im Sinne von Art. 130 ZPO, ins- besondere nicht um eine Eingabe der Beschwerdeführerin, handelte und die Frie- densrichterin explizit nicht als Vertreterin der Beschwerdeführerin auftrat (Art. 68 ZPO), behandelte die Vorinstanz dieses Schreiben zu Recht nicht als sinngemässes Fristerstreckungsgesuch der Beschwerdeführerin. Es wäre an der Beschwerdeführerin selbst gewesen, die Vorinstanz rechtzeitig über ihre Bemü- hungen zum Erhalt des Duplikates der Klagebewilligung in Kenntnis zu setzen und entsprechend um Erstreckung der Frist bzw. um eine Notfrist zu ersuchen. Die Beschwerdeführerin blieb auch über das Ende der Frist hinaus bis zum Ent- scheiddatum säumig, weshalb die Vorinstanz androhungsgemäss auf die Klage nicht eintrat. Dieser Entscheid ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist ab- zuweisen. - 6 -”
“Septem- ber 2020 die Zusendung des Duplikates der Klagebewilligung betreffend das vor- liegende Verfahren an die Vorinstanz (act. 21/6). Gleichentags sandte die Frie- densrichterin das Duplikat an die Beschwerdeführerin, mit dem zutreffenden Hin- weis, dass diese die ihr obliegenden prozessualen Handlungen selbst vorzuneh- men habe (act. 21/1). Da es sich beim Schreiben der Friedensrichterin vom 7. September 2020 nicht um eine Parteieingabe im Sinne von Art. 130 ZPO, ins- besondere nicht um eine Eingabe der Beschwerdeführerin, handelte und die Frie- densrichterin explizit nicht als Vertreterin der Beschwerdeführerin auftrat (Art. 68 ZPO), behandelte die Vorinstanz dieses Schreiben zu Recht nicht als sinngemässes Fristerstreckungsgesuch der Beschwerdeführerin. Es wäre an der Beschwerdeführerin selbst gewesen, die Vorinstanz rechtzeitig über ihre Bemü- hungen zum Erhalt des Duplikates der Klagebewilligung in Kenntnis zu setzen und entsprechend um Erstreckung der Frist bzw. um eine Notfrist zu ersuchen. Die Beschwerdeführerin blieb auch über das Ende der Frist hinaus bis zum Ent- scheiddatum säumig, weshalb die Vorinstanz androhungsgemäss auf die Klage nicht eintrat. Dieser Entscheid ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist ab- zuweisen. - 6 -”
Ist eine Person nicht im Anwaltsregister eingetragen, ist sie nach der Rechtsprechung nicht zur berufsmässigen Vertretung befugt. Dementsprechend kann eine nicht eingetragene Person gestützt auf diese Befugnis nicht gültig als berufsmässige Vertreterin rechtsverbindliche Gerichtsschriften unterzeichnen. Eine blosse Verweisung auf eine Vollmacht oder eine Substitutionsklausel hat in den zitierten Entscheidungen nicht als ausreichende Legitimation für eine nicht eingetragene Person gegolten.
“Entgegen der Ansicht der Beklagten war C._____ – trotz des Passus' in der Vollmacht, wonach Rechtsanwalt X._____ ein Substitutionsrecht eingeräumt werde (Urk. 9) – nicht zur Unterzeichnung der Berufungsschrift legitimiert. Zur be- rufsmässigen Vertretung sind nämlich lediglich Anwältinnen und Anwälte zugelas- sen, welche gemäss dem Anwaltsgesetz berechtigt sind, Parteien vor den schwei- zerischen Gerichten zu vertreten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). C._____ ist in keinem Anwaltsregister eingetragen und demgemäss nicht zur berufsmässigen Vertretung befugt. Mit Eingabe vom 23. Januar 2024 genehmigte Rechtsanwalt X._____ je- doch sinngemäss die zuvor nicht rechtsgültig unterzeichnete Berufungsschrift (Urk. 8), weshalb Weiterungen hierzu unterbleiben können.”
“Entgegen der Ansicht der Beklagten war C._____ – trotz des Passus' in der Vollmacht, wonach Rechtsanwalt X._____ ein Substitutionsrecht eingeräumt werde (Urk. 9) – nicht zur Unterzeichnung der Berufungsschrift legitimiert. Zur be- rufsmässigen Vertretung sind nämlich lediglich Anwältinnen und Anwälte zugelas- sen, welche gemäss dem Anwaltsgesetz berechtigt sind, Parteien vor den schwei- zerischen Gerichten zu vertreten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). C._____ ist in keinem Anwaltsregister eingetragen und demgemäss nicht zur berufsmässigen Vertretung befugt. Mit Eingabe vom 23. Januar 2024 genehmigte Rechtsanwalt X._____ je- doch sinngemäss die zuvor nicht rechtsgültig unterzeichnete Berufungsschrift (Urk. 8), weshalb Weiterungen hierzu unterbleiben können.”
“Sachverhalt Mit Entscheid des Zivilgerichts vom 7. Juni 2023 wurde A____ (Beschwerdeführer) gemäss Art. 123 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) zur Nachzahlung von insgesamt CHF 1'353. aus dem Verfahren [...] verpflichtet, wobei ihm die Zahlung in fünf monatlichen Raten gestattet wurde. Gegen diesen Entscheid reichte der Beschwerdeführer, vertreten durch die B____, am 10. Juli 2023 beim Zivilgericht ein Rechtsmittel ein, welches vom Zivilgericht zuständigkeitshalber an das Appellationsgericht überwiesen wurde. Mit Verfügung vom 19. Juli 2023 wurde der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass die berufsmässige Vertretung gemäss Art. 68 Abs. 2 ZPO den Anwältinnen und Anwälten vorbehalten ist, die nach dem Anwaltsgesetz (BGFA, SR 935.61) berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Er wurde dazu aufgefordert, eine von ihm selbst unterzeichnete Fassung der Beschwerde einzureichen. Andernfalls werde auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden können. Zudem wurde ein (allfälliges) Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abgewiesen und der Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert. Mit Verfügung vom 9. August 2023 wurde dem Beschwerdeführer eine Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung für die Leistung des Kostenvorschusses und die Einreichung der eigenhändig von ihm unterzeichneten Beschwerde angesetzt. Die Verfügung wurde ihm am 10. August 2023 zugestellt. Innert der Nachfrist leistete der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss. Am 16. August 2023 reichte er bei Zivilgericht eine von ihm persönlich unterzeichnete Fassung seiner Eingabe vom 10. Juli 2023 ein. Das Zivilgericht leitete diese Eingabe am 18.”
“Il sera en outre relevé qu'à cette date, C______ avait quitté Genève pour plusieurs semaines, sans en informer l'intimée. C'est dès lors à bon droit que les premiers juges ont retenu que la résiliation du 25 janvier 2021 avait été correctement adressée à l'appelant et qu'elle était en conséquence valable. Le fait que la proposition de plan de paiement ait été adressée à C______ en juillet 2021 ne permet pas de parvenir à une autre conclusion. Tout d'abord celui-ci est établi et devait être signé par A______, et ensuite, à cette date, C______ n'était plus inscrite au tableau des avocats genevois. Enfin, l'appelant n'allègue pas qu'il n'aurait pas eu connaissance de ce document. Le grief est infondé. 4. L'appelant se plaint d'une violation de son droit d'être entendu, motif pris que C______ s'était présentée à l'audience du 4 novembre 2022 pour le représenter, mais que les premiers juges ne l'avaient pas faite entrer dans la salle. Il n'avait ainsi pas pu faire valoir ses arguments. 4.1 Selon l'art. 68 al. 2 CPC, toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans toutes les procédures, les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (a) et devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail et de contrat de travail, les mandataires professionnellement qualifiés, si le droit cantonal le prévoit (b). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 1 CPC). 4.2 En l'espèce, l'appelant ne soutient pas qu'il n'a pas été valablement convoqué à l'audience du 18 novembre 2022. Il allègue que C______ était présente pour le représenter et qu'elle n'a pu assister à l'audience. Il ne produit aucune procuration en faveur de cette dernière, ni aucune pièce étayant ses propos. Il a toujours agi en personne devant le Tribunal. Au surplus, à la date de l'audience, C______ n'était pas inscrite au tableau des avocats genevois et il n'est pas soutenu qu'elle entendait agir en qualité de mandataire professionnellement qualifiée au sens de l'art.”
Der Vertreter muss seine Vertretungsmacht durch Vollmacht nachweisen. Fehlt die Vollmacht oder erscheint sie unzureichend (z. B. fehlende Unterschrift, unbestimmte oder verfahrensfremde Formulierungen, nicht verfahrensspezifisch), kann das Gericht eine Nachfrist zur Nachreichung oder Regularisierung setzen. Die Vollmacht ist im Regelfall umgehend bzw. «spontan» vorzulegen; das Entgegenkommen durch Setzen einer Nachfrist setzt üblicherweise eine unbeabsichtigte Unterlassung voraus. Wird die Nachfrist nicht eingehalten, gilt die Eingabe als nicht erfolgt bzw. ist die Partei gegebenenfalls als säumig zu betrachten.
“Gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen. Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Abs. 3). Das Gericht kann das persönliche Erscheinen einer vertretenen Partei anordnen (Abs. 4). Mängel wie fehlende Unterschrift und fehlende Vollmacht sind innert einer gerichtlichen Nachfrist zu verbessern. Andernfalls gilt die Eingabe als nicht erfolgt (Art. 132 Abs. 1 ZPO).”
“Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, bei einer Parteivertretung habe sich die Vertretung gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO durch eine Vollmacht auszuwei- sen; bei älteren oder unbestimmt formulierten Vollmachten könne das Gericht rechtsprechungsgemäss die Nachreichung einer aktualisierten oder verfahrens- spezifischen Vollmacht verlangen. Die X._____ AG habe am 7. Juni 2023 namens - 3 - der Gesuchstellerin ein Rechtsöffnungsgesuch eingereicht. Sie habe hierbei je- doch nur eine "Generalvollmacht für Inkassoaufträge" vom 22. Januar 2021 ein- gereicht, gemäss welcher sie bevollmächtigt sei, alle Mandate aus Inkasso und Verlustscheinen im Rahmen der akzeptierten allgemeinen Geschäftsbedingungen einzutreiben. Das vorliegende Verfahren wäre an sich von der Vollmacht erfasst. Zu beachten sei indes, dass die Vollmacht nicht explizit auf das vorliegende Ver- fahren Bezug nehme und damit nicht verfahrensspezifisch sei; sie sei auch mehr als ein Jahr vor dem Valutadatum der Forderungen ausgestellt worden. Sie er- weise sich damit als nicht rechtsgenügend, weshalb der Gesuchstellerin grund- sätzlich eine Nachfrist im Sinne von Art.”
“A cet égard, la fusion intervenue le 10 juin 2022 et le courrier de mise en demeure du 7 juin 2022 de l'étude d'avocats britannique n'avaient manifestement pas pour objet ni pour conséquence que le mandat initialement conféré à Me G______ pour les procédures de séquestre et d'exécution forcée à Genève n'aurait pas été valable ou serait révoqué, ni à partir de quand. La recourante reproche au premier juge d'avoir procédé à un renversement du fardeau de la preuve et de lui avoir imposé une probatio diabolica (preuve très difficile ou impossible à fournir) en exigeant la production d'un titre démontrant clairement l'inexistence ou la révocation du mandat confié au conseil de l'intimée avant le dépôt de la réquisition de faillite. Elle relève que la procuration date du 5 août 2020, soit de plus de deux ans, est antérieure à la sentence arbitrale du 12 mai 2022, à la mise en demeure tendant notamment au recouvrement des créances litigieuses émise par une étude d'avocats britannique déclarant agir pour l'intimée ainsi qu'à la fusion du 10 juin 2022, ne désigne pas spécifiquement la procédure en cause, étant libellée en termes généraux, et qu'il ne peut être déterminé si la personne qui l'a signée dispose du pouvoir d'engager seule l'intimée. 6.1 L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). La capacité de postuler du représentant constituant une condition de recevabilité de la demande (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3) soumise à un examen d'office (art. 60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op.”
Bei vertretenen oder verfahrenskundigen Parteien ist der Richter nicht verpflichtet, prozessuale Mängel oder unvollständige Eingaben durch zusätzliche Interpellation oder Fristverlängerung auszugleichen. Im Summarverfahren gilt, dass für die Vertretung durch einen Anwalt die Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung nicht gesondert nachgewiesen werden muss.
“56 CPC, vaut avant tout pour les personnes non assistées et juridiquement inexpérimentées. Il est en effet admis que le juge n'a pas, de par son devoir d'interpellation, à compenser le manque de collaboration qu'on peut raisonnablement attendre des parties pour l'établissement des faits, ni à pallier les erreurs procédurales commises par ces dernières. Or, le plaideur assisté d'un avocat ou lui-même expérimenté voit son obligation de collaborer accrue dans la mesure où il a connaissance des conditions nécessaires à l'octroi de l'assistance judiciaire et des obligations de motivation qui lui incombent pour démontrer que celles-ci sont remplies. Le juge n'a de ce fait pas l'obligation de lui octroyer un délai supplémentaire pour compléter sa requête d'assistance judiciaire lacunaire ou imprécise (arrêts du Tribunal fédéral 4A_480/2022 du 29 novembre 2022 consid. 3.2 et 5A_287/2023 du 5 juillet 2023 consid. 3.2). 2.1.3. Une procuration doit être jointe à la demande si celle-ci est déposée par l’intermédiaire d’un représentant au sens de l’art. 68 CPC (art. 221 al. 2 let. a CPC; Tappy, Commentaire romand, Code de procédure civil, 2ème éd., 2019, n. 27 ad art. 221 CPC). 2.1.4. En vertu de l'art. 118 al. 1 let. c CPC, la nomination d'un avocat rémunéré par l'Etat ne se justifie que lorsque son intervention apparaît nécessaire. La défense d'office (art. 118 al. 1 lit. a CPC) est conçue comme la conséquence de l'octroi de l'assistance judiciaire, de sorte que tant la condition de l'indigence du requérant (art. 117 lit. c CPC) que celle d'une position dans la procédure non dépourvue de chances de succès (art. 117 lit. b CPC) doivent être préalablement réunies (arrêts du Tribunal fédéral 5A_101/2022 du 12 avril 2022 consid. 5.2.1; 5A_591/2020 du 17 novembre 2020 consid. 4; 5A_961/2018 du 15 mai 2019 consid. 5.1.1). Parmi les critères pour apprécier la nécessité objective d'un défenseur d'office, il convient de tenir compte des circonstances concrètes de l'affaire, de sa complexité, des questions de fait et de droit à résoudre, des particularités des règles de procédure applicables, des connaissances juridiques de la personne requérante ou de son ou sa représentante, du fait que la partie adverse est assistée d'une avocate, de la situation juridique pouvant être affectée de manière particulièrement grave ou d'une affaire mettant sérieusement en cause les intérêts de la personne requérante et présentant des difficultés de fait ou de droit auxquelles elle ne pourrait faire face seule (ATF 130 I 180 consid.”
“Vorliegend ist festzustellen, dass der Vertreter der Beschwerdeführerin dem Vorrichter bereits mit E-Mail vom 27. Oktober 2020 die anwaltliche Vertretung bekannt gab. Zudem hat der Vorrichter der Beschwerdeführerin am 23. November 2020 die von der Beschwerdegegnerin am 20. November 2020 nachgereichten Unterlagen zugestellt. Der Vertreter der Beschwerdeführerin liess sich mit Eingabe vom 1. Dezember 2020 im Rahmen des Replikrechts abschliessend vernehmen und beantragte dabei eine Parteientschädigung. Das Replikrecht wurde innert angemessener Frist ausgeübt und die Eingabe ging dem Vorrichter vor dessen Entscheid zu. Nach Art. 68 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei in einem gerichtlichen Verfahren vertreten lassen. Das gilt auch für ein Summarverfahren. Der Nachweis der Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung muss dabei nicht erbracht werden (vgl. BGE 144 III 164 E. 3.5). Somit erweist sich die Verweigerung der Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin als rechtswidrig. Die Beschwerde ist gutzuheissen und Ziffer 4 des angefochtenen Entscheides abzuändern.”
Beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften sind in der Regel als berufsmässig i.S.v. Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren.
“[Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 68 N 5; Sutter-Somm, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Auflage, Zürich 2017, N 197). Zunächst war die Auslegung des Begriffs der berufsmässigen Vertretung im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO umstritten (vgl. BGE 140 III 555 E. 2.3). Mit BGE 140 III 555 E. 2.3 vom 21. Oktober 2014 wurde die Streitfrage geklärt. Die Vertretung ist als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren, wenn die Vertreterin bereit ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden. Darauf kann geschlossen werden, wenn sie bereit ist, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe bzw. ohne persönliches Näheverhältnis zum Vertretenen zu übernehmen (BGE 140 III 555 E. 2.3; AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur ZPO, Zürich 2021, Art. 68 N 9). Folglich ist die Vertretung eines Arbeitnehmers durch eine beruflich qualifizierte Mitarbeiterin einer Gewerkschaft in der Regel als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3). Selbst wenn beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften nach dem Inkrafttreten der ZPO am 1. Januar 2011 weiterhin zur Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht zugelassen worden sind, besteht kein Grund zur Annahme, das Zivilgericht sei überzeugt gewesen, dass es sich dabei um eine rechtlich verbindliche Regel handle. Naheliegender erscheint vielmehr, dass es übersehen hat, dass sich die Rechtslage diesbezüglich wesentlich geändert hat, und die Vertretung aus blosser Gewohnheit weiter zugelassen hat. Damit fehlt es auch für die Zeit seit 2011 an der Rechtsüberzeugung. 3.4 Der Arbeitnehmer scheint sinngemäss geltend machen zu wollen, Art. 6 Ziff. 1 EMRK gewährleiste einer Partei eines Zivilprozesses das Recht, sich berufsmässig durch eine beruflich qualifizierte Vertreterin vertreten zu lassen, bei der es sich nicht um eine nach dem BGFA zur Vertretung von Parteien vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältin handelt (vgl.”
Die Vorbringen eines Rechtsanwalts beruhen in der Regel auf Instruktionen der Partei; die Partei ist dafür mitverantwortlich. Erstreckt sich das Gericht auf eine überraschend andere Argumentationslinie, so ist es geboten, die Parteien vorgängig zur Stellungnahme (Anhörung) einzuladen, da andernfalls der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt werden kann.
“Zwar stand es der Vorinstanz grundsätzlich frei, die Beschwerde mit einer von der Staatsanwaltschaft abweichenden Begründung abzuweisen. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich jedoch nicht, dass die Argumentation, wonach die im Arrestverfahren anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin 2 als Täterin oder Teilnehmerin mangels Zurechnung gar nicht in Betracht kommt, zuvor bereits im Raum gestanden hätte. Hinzu kommt, dass die Vorbringen eines Rechtsanwalts im Rahmen eines Gerichtsverfahrens für gewöhnlich auf der Instruktion seiner Klientschaft beruhen und diese hierfür entsprechend mitverantwortlich ist (zur Vertretung im Zivilprozess siehe Art. 68 ZPO). Dem Beschwerdeführer kann vor diesem Hintergrund gefolgt werden, wenn er vorbringt, der vorinstanzliche Begründungsstandpunkt sei für ihn überraschend und unvorhersehbar gewesen. Angesichts der abrupten Änderung der Argumentationslinie hätte die Vorinstanz die Parteien vorgängig zur Stellungnahme einladen müssen. Dem angefochtenen Entscheid sind keine Hinweise dafür zu entnehmen, dass eine solche Anhörung stattgefunden hätte. Folglich verletzt er den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers.”
Eine in den Akten beigefügte (annexierte) Vollmacht genügt als Nachweis der Vertretungsbefugnis. Soweit die Vollmacht vorliegt bzw. ihr Vorhandensein bestätigt wird, kann die ergänzende Erklärung, das Mandat sei während des Verfahrens nicht widerrufen worden, als ausreichend angesehen werden.
“Les parties se sont exprimées par écrit à de multiples reprises en première instance; leurs allégués ont également été retranscrits dans la mesure utile. EN DROIT 1. 1.1 Interjeté dans le délai utile et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 142 et 311 al. 1 CPC) à l'encontre d'une décision finale de première instance, qui statue sur des conclusions pécuniaires dont la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est supérieure à 10'000 fr. (art. 91 ss et 308 al. 2 CPC), l’appel est recevable. L'avance de frais requise de l'appelant (art. 98 CPC) a par ailleurs été acquittée dans le délai supplémentaire imparti par la Cour (art. 59 al. 2 let. f et 101 al. 1 et 3 CPC). 1.2 La réponse à l'appel et les écritures subséquentes des parties, qui ont été déposées en temps utile (art. 312 al. 2, 316 al. 2 et 145 al. 1 let. b CPC), sont également recevables, contrairement à ce que fait valoir l'intimée. Il sera relevé que le conseil de l'appelant a dûment justifié de ses pouvoirs par une procuration annexée à l'acte d'appel (art. 68 al. 3 CPC) et que l'appelant a confirmé que le mandat de son avocat n'avait pas été révoqué en cours de procédure de seconde instance. Rien ne justifie dès lors que la réplique déposée par Me N______ pour le compte de son client soit écartée de la procédure. L'intimée a, au surplus, eu la possibilité de dupliquer, un délai de 30 jours lui ayant été imparti à cette fin lorsque l'écriture litigieuse de l'appelant lui a été communiquée. 1.3 La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC), dans les limites posées par les maximes des débats et de disposition applicables au présent contentieux (art. 55 al. 1 et 58 al. 1 CPC). 1.4 Conformément à l'art. 317 al. 1 CPC, l'allégué nouveau (au demeurant non prouvé) selon lequel les procès-verbaux de chantier auraient été distribués à tous les entrepreneurs actifs sur le chantier de la rue 2______ – formulé par l'intimée pour la première fois au stade de la seconde instance (cf. ch. 9 p. 8 du mémoire de réponse du 13 juillet 2022) – est irrecevable, puisqu'il aurait pu être invoqué devant le Tribunal en faisant preuve de la diligence requise.”
“Die Gesuchsgegnerin bestreitet insbesondere, dass die Gesuchstellerin ihre letzten Arbeiten am 5. März 2024, 12. März 2024 und 14. März 2024 erbracht habe (act. 16 Rz. 16, 19). Sie behauptet, die Gesuchstel- lerin habe mit Stellung der Schlussrechnung vom 21. Dezember 2023 bereits sämt- liche unter dem Werkvertrag geschuldeten Aufwendungen, Arbeiten und Leistun- gen erbracht und final abgerechnet (act. 16 Rz. 18, 19). Alle Wohnungen seien mit Mietbeginn vom 1. März 2024 bereits vermietet und von jeweiligen Mieterschaften bezogen gewesen (act. 16 Rz. 18, 19). In den Übergabeprotokollen gebe es keinen Hinweis auf einen fehlenden Waschtisch (act. 16 Rz. 19; act. 17/3/1-7). Auf diese und die weiteren Ausführungen der Parteien ist nachfolgend einzugehen, soweit dies für die Entscheidung erforderlich ist. 3.Formelles 3.1.Die Gesuchstellerin reichte die von ihrem einzelzeichnungsberechtigten Ver- waltungsrat unterzeichnete Vollmacht vom 28. Juni 2024 ein (act. 10). Die Gesuch- stellerin ist rechtsgültig vertreten (Art. 68 Abs. 3 ZPO). 3.2.Der Streitwert beträgt CHF 70'971.75 (act. 1 Rz. 4). Die örtliche Zuständig- keit ergibt sich aus Art. 13 lit. a i.V.m. Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO, die sachliche Zu- - 5 - ständigkeit aus Art. 6 Abs. 5 i.V.m. Abs. 1 und 2 ZPO sowie § 45 lit. b GOG (BGE 137 III 563 E. 3.4 S. 568-569). 4.Materielles Gemäss Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 i.V.m. Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB kann eine vorläu- fige Eintragung vorgemerkt werden zur Sicherung des Anspruchs auf Errichtung eines gesetzlichen Grundpfandrechts "für die Forderungen der Handwerker oder Unternehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Ab- brucharbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen Material und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben, an diesem Grundstück, sei es, dass sie den Grundeigentümer, einen Handwerker oder Unternehmer, einen Mieter, ei- nen Pächter oder eine andere am Grundstück berechtigte Person zum Schuldner haben". Im vorläufigen Eintragungsverfahren gilt das Beweismass der Glaubhaftmachung (Art.”
“________ », a interjeté un recours contre cette décision en concluant à son annulation, à ce qu'il soit constaté, par mesures provisionnelles comme au fond, que la résiliation du mandat de Me Y.________ est nulle et de nul effet et que le mandat la liant à cet avocat est toujours en vigueur, subsidiairement à ce que l'expertise la concernant soit communiquée à Me Y.________, et, plus subsidiairement, que la cause soit renvoyée à la justice de paix pour qu’elle statue dans le sens des considérants. Elle a notamment produit une procuration du 30 janvier 2024 en faveur de « [...], Me Y.________ avec faculté de substitution, de l[a] représenter et de l’assister dans le cadre suivant : justice de paix et divers dossiers en cours ». Par avis du 13 novembre 2024, la Juge déléguée de la Chambre de céans a imparti à Me Y.________ un délai au 25 novembre 2024 pour produire une procuration actualisée justifiant de ses pouvoirs d’agir pour le compte de X.________. Le 21 novembre 2024, Me Y.________ a notamment indiqué que la procuration annexée au mémoire de recours remplissait toutes les conditions légales en application de l’art. 68 al. 3 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272). 4. 4.1 Contre une décision de l'autorité de protection de l'adulte, le recours de l'art. 450 CC est ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE [Loi du 29 mai 2012 d'application du droit fédéral de la protection de l'adulte et de l'enfant ; BLV 211.255] et 76 al. 2 LOJV [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). La notion de « personnes parties à la procédure » au sens de l'art. 450 al. 2 ch. 1 CC est utilisée par plusieurs dispositions légales du droit de la protection de l’adulte (cf. art. 445 al. 1, 446 al. 3, 448 al. 1, 449b et 450 al. 2 ch. 1 CC) ; elle doit dans la mesure du possible être interprétée de manière uniforme.”
“Nach Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen. Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die sich bei den Akten befindende Vollmacht vom 1. Juni 2021 (act. 11) nicht kor- rekt sein soll bzw. weshalb kein Vertretungsverhältnis zwischen der Beschwerde- gegnerin und deren Rechtsvertreter vorliegen soll. Es ist denn auch nicht ersicht- lich, weshalb Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ die Beschwerdegegnerin im (summa- rischen) Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen vor Vorinstanz und im vorliegenden Rechtsmittelverfahren nicht vertreten können soll, zumal er gemäss Vollmacht von der Beschwerdegegnerin insbesondere "in Sachen Prof. Dr. iur. A._____ betreffend Vorsorgliche Massnahmen" zur Vertretung vor allen Gerichten bevollmächtigt wurde. - 5 - Unklar ist, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass ihn die Vo- rinstanz nicht über die Mandatsanzeige von Dr. iur. X._____ vom 1. Juni 2021 in- formiert haben soll, zu seinen Gunsten ableiten will (act. 42 Ziff. I./12). Das Pro- zessrecht sieht nicht vor, dass das Gericht jede Eingabe umgehend der Gegen- partei zustellen muss.”
Nichtberufliche Vertreter sind grundsätzlich zulässig: Angehörige, Freunde oder sonstige Vertrauenspersonen können eine prozessfähige Partei vertreten. Der Vertreter selbst muss prozessfähig sein und seine Vertretungsmacht nachweisen. Gerichte dürfen bei der Zulassung nicht‑professioneller Vertreter Zurückhaltung üben (keine berufliche Aufsicht, evtl. Beschränkungen). Als weniger formelle Option kann eine Partei an der Verhandlung von einer Vertrauensperson als moralischer Unterstützung begleitet werden; diese Rolle bedarf nicht notwendigerweise eines Anwalts.
“Déterminer si la négligence commise est grossière s'apprécie selon les circonstances concrètes et les connaissances juridiques de la personne en cause (ATF 138 I 49 consid. 8.3.2 ; TF 5A_46/2020 du 17 novembre 2020 consid. 4.1.1, in RSPC 2021 p. 139). Le plaideur dépourvu de connaissances juridiques peut se fier à une indication inexacte des voies de recours, s'il n'est pas assisté d'un avocat et qu'il ne jouit d'aucune expérience particulière résultant, par exemple, de procédures antérieures (ATF 135 III 374 consid. 1.2.2 ; TF 4A_475/2018 du 12 septembre 2019 consid. 5.1). 3.2 3.2.1 Dans le cadre d'une procédure soumise au CPC, la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3 ; TF 5A_407/2021 du 6 mai 2022 consid. 1.2.1). 3.2.2 Selon l’art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès. En principe, toute personne peut être désignée comme représentant conventionnel, à condition qu'elle n'agisse pas à titre professionnel (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3, in RSPC 2020 p. 350, note PERCASSI). Sont en particulier autorisés à représenter en justice à titre non professionnel les proches de la partie, qu’il s’agisse d’un parent ou d’un ami (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11a ad art. 68 CPC). En revanche, une personne prête à intervenir dans un nombre indéterminé de cas en faveur de parties à une procédure, sans liens de proximité avec elles, n’intervient pas à titre non professionnel, et ce qu’elle demande ou non une rémunération (ATF 140 III 555 consid. 2, in JdT 2016 II 386, RSPC 2015 13). 3.2.3 3.2.3.1 En revanche, pour la représentation professionnelle, les restrictions énoncées à l'art. 68 al. 2 CPC s'appliquent (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid.”
“à titre de dépens (VI), et a dit que toutes autres ou plus amples conclusions étaient rejetées (VII). 2. 2.1 Par acte du 28 juillet 2021 adressé à la juge de paix, T.________, indiquant agir pour V.________ (ci-après : l’appelante), a en substance conclu à ce que le délai imparti à celle-ci pour quitter les locaux susmentionnés soit prolongé au 31 août 2021. La juge de paix a spontanément transmis cet acte au Tribunal cantonal comme objet de sa compétence. 2.2 Par courrier du 3 août 2021 adressé à V.________, l’autorité de céans a constaté qu’aucune procuration n’était jointe à l’acte déposé par T.________ pour la susnommée, de sorte qu’il comportait un vice de forme. Par ce même envoi, un délai de cinq jours a été fixé à V.________ pour produire une procuration attestant des pouvoirs de représentation d’T.________, le courrier précisant qu’à défaut de production d’une telle procuration, l’acte du 28 juillet 2021 ne serait pas pris en considération. Le pli a été retiré le 11 août 2021 par V.________, qui n’y a pas donné suite. 3. 3.1 3.1.1 Selon l’art. 68 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), toute personne capable d’ester en justice – c’est-à-dire ayant l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC) au sens des art. 13 et 17 CC – peut se faire représenter au procès. Le choix du représentant n’est limité que lorsque celui-ci porte sur une personne agissant à titre professionnel (cf. art. 68 al. 2 CPC). Ainsi, une « personne de confiance » peut, en principe, représenter une partie en justice, cette personne de confiance devant elle-même être capable d’ester en justice (Bohnet, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11 ad art. 68 CPC et les références citées). Il convient toutefois d’être réservé dans l’admission de représentants non professionnels en justice, ceux-ci n’étant soumis à aucune règle ou sanction professionnelles ni à une quelconque surveillance (ATF 140 III 555 consid. 2.3). Dans tous les cas, le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art.”
“Les questions juridiques à résoudre ne nécessitent ainsi pas de connaissances particulières et la situation juridique de la recourante n'est pas susceptible d'être affectée de manière particulièrement grave. Contrairement à ce que cette dernière soutient, il ne ressort pas du dossier soumis à la Cour que la question d'un éventuel placement des enfants dans le futur aurait été abordée par le TPAE ou le SPMi. La recourante fait nouvellement valoir, en seconde instance, que son droit de visite aurait été suspendu par le Point rencontre, un rendez-vous étant prochainement appointé avec le SPMi et le Point rencontre. Or, ces faits nouveaux ne peuvent être pris en considération (cf. ch. 2 supra). Compte tenu des faits portés à la connaissance de l'autorité de première instance, c'est à juste titre qu'elle a considéré que la désignation d'un avocat rémunéré par l’Etat ne se justifiait pas. Il est encore relevé que la recourante est de nationalité suisse et de langue maternelle française, et que concernant sa fragilité émotionnelle, elle a la possibilité de se faire accompagner à l'audience par une personne de confiance comme soutien moral (art. 68 al. 1 CPC; ATF 140 III 555 consid. 2.3 commenté par Bastons Bulletti in CPC online, Newsletter du 7 janvier 2015), cette position n'ayant pas à être spécifiquement tenue par un avocat. Ce n'est pas non plus le rôle de l'avocat d'assister la recourante dans ses problèmes d'organisation ni d'assurer un suivi avec le réseau; cette dernière pourra être assistée sur ces points par les organismes sociaux, qui l'aident déjà dans la gestion du quotidien. Le principe de l'égalité des armes ne commande, par ailleurs, pas que la recourante soit représentée par un avocat, dès lors qu'aucun élément du dossier ne permet de retenir que le père des enfants envisagerait de recourir à l'aide d'un conseil juridique pour la suite de la procédure, ce qui n'est d'ailleurs pas plaidé. Au vu de ce qui précède, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé par A______ contre la décision rendue le 11 octobre 2024 par la vice-présidence du Tribunal civil dans la cause AC/2526/2024.”
“Devant la première autorité, elle n'a pas fait valoir que la cause, qui porte exclusivement sur l'étendue du droit de visite du père, présenterait des difficultés de fait ou de droit. Or, s'agissant de l'absence de communication, le père de l'enfant devra nécessairement s'exprimer devant le Tribunal de protection, de sorte qu'un éventuel accord pourrait être trouvé devant cette autorité qui, à défaut statuera sur l'étendue du droit de visite. Ce n'est qu'en deuxième instance que la recourante expose ne posséder aucune connaissance juridique, que son état de santé ne lui permet pas d'affronter les futures confrontations et l'attitude conflictuelle du père, et que la complexité de l'affaire résulte du comportement du père qui refuse un accord depuis plus de sept ans. Outre que ces faits nouveaux ne peuvent pas être pris en considération (cf. ch. 2 supra), l'action devant le Tribunal de protection a justement pour but de trouver une solution s'agissant du droit de visite malgré l'absence de tout accord entre les parties. En outre, la recourante a la possibilité de se faire accompagner à l'audience par une personne de confiance comme soutien moral (art. 68 al. 1 CPC; ATF 140 III 555 consid. 2.3 commenté par Bastons Bulletti in CPC Online, Newsletter du 7 janvier 2015), cette position n'ayant pas à être spécifiquement tenue par un avocat. Compte tenu des faits portés à la connaissance de l'autorité de première instance, il semble que la cause de la recourante ne comporte aucune question de droit ou de fait rendant nécessaire, dans le cas d'espèce, l'intervention d'un mandataire professionnel. C'est dès lors à juste titre que l'octroi de l'assistance juridique a été limité à la prise en charge des frais judiciaires. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 29 avril 2024 par A______ contre la décision rendue le 16 avril 2024 par la vice-présidence du Tribunal de première instance dans la cause AC/501/2024.”
“Sur le plan factuel, le TPAE pourra procéder à toutes les mesures probatoires utiles pour établir les faits pertinents, y compris solliciter une évaluation du Service de protection des mineurs. Par ailleurs, les questions juridiques à résoudre sont limitées à la fixation d'un droit de visite et ne nécessitent pas de connaissances particulières. Lors de sa demande d'assistance juridique, la recourante s'est limitée à indiquer vouloir introduire une action en fixation du droit de visite. Elle n'a notamment pas allégué que le conflit avec le père de l'enfant serait si profond qu'il pourrait en résulter pour elle des difficultés. Ce n'est qu'en deuxième instance qu'elle expose ne pas être psychologiquement en mesure d'agir seule compte tenu de l'intensité du conflit l'opposant au père de l'enfant. Or, ce fait nouveau ne peut pas être pris en considération (cf. ch. 2 supra). En outre, la recourante a la possibilité de se faire accompagner à l'audience par une personne de confiance comme soutien moral (art. 68 al. 1 CPC; ATF 140 III 555 consid. 2.3 commenté par Bastons Bulletti in CPC Online, Newsletter du 7 janvier 2015), cette position n'ayant pas à être spécifiquement tenue par un avocat. Compte tenu des faits portés à la connaissance de l'autorité de première instance, il semble que la cause de la recourante ne comporte aucune question de droit ou de fait rendant nécessaire, dans le cas d'espèce, l'intervention d'un mandataire professionnel. C'est dès lors à juste titre que l'octroi de l'assistance juridique a été limité à la prise en charge des frais judiciaires. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 15 janvier 2024 par A______ contre la décision rendue le 22 décembre 2023 par la vice-présidence du Tribunal civil dans la cause AC/3034/2023.”
Im Schlichtungsverfahren kann sich eine Partei vertreten lassen (Art. 68 ZPO). Ist eine Partei vertreten, erfolgen Zustellungen – etwa Vorladungen, Verfügungen, Entscheide und Eingaben der Gegenpartei – an ihren Vertreter.
“Im Übrigen ist die Orientierungspflicht bereits erfüllt, wenn die Schlichtungsbehör- de an der Schlichtungsverhandlung prüft, ob die Voraussetzung des persönlichen - 6 - Erscheinens nach Art. 204 Abs. 1 ZPO erfüllt ist oder einem durch die Vertretung gerade an der Verhandlung selbst vorgelegten Gesuch um Dispensation einer Partei vom persönlichen Erscheinen entsprochen werden kann. Hier nahm das Friedensrichteramt aber ohnehin an, die Beschwerdegegnerin sei an der Schlich- tungsverhandlung säumig gewesen, und ging somit insbesondere nicht davon aus, dass die Beschwerdegegnerin sich an der Schlichtungsverhandlung von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ habe vertreten lassen bzw. habe vertreten lassen dürfen. Die Beschwerdeführerin scheint in Bezug auf die Frage der Vertretungsbe- fugnis in Schlichtungsverfahren denn auch zu übersehen, dass die Parteien zur Schlichtungsverhandlung zwar grundsätzlich persönlich erscheinen müssen (so- fern die Voraussetzungen für eine Ausnahme nicht gegeben sind, vgl. Art. 204 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO), sich eine Partei aber (auch) im Schlichtungsverfahren ohne Weiteres vertreten lassen kann (Art. 68 ZPO) und dass, wenn eine Partei vertreten ist, Zustellungen – insbesondere von Vorladungen, Verfügungen, Ent- scheiden und Eingaben der Gegenpartei (Art. 136 ZPO) – an ihren Vertreter er- folgen (vgl. Art. 137 ZPO). Zudem sind die Folgen eines unentschuldigten Er- scheinens (Säumnis) einer klagenden und einer beklagten Partei auseinanderzu- halten: Ist die klagende Partei (oder sind beide Parteien) säumig, gilt das Schlich- tungsgesuch als zurückgezogen, das Verfahren wird als gegenstandslos abge- schrieben und ist damit beendet (vgl. Art. 206 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO). Ist hinge- gen die beklagte Partei säumig, wird so verfahren, wie wenn (die Schlichtungs- verhandlung stattgefunden hätte und) die Parteien keine Einigung erzielt hätten, was in den meisten Fällen bedeutet, dass der klagenden Partei die Klagebewilli- gung ausgestellt wird (vgl. Art. 206 Abs. 2 i.V.m. Art. 209 ff. ZPO). Während das Verfahren beendet wird, wenn die klagende Partei nicht erscheint, hat die Säum- nis der beklagten Partei darauf keinen Einfluss, es ist ihr jedoch freigestellt, ob sie an der Schlichtungsverhandlung erscheinen will oder nicht.”
“- 6 - Im Übrigen ist die Orientierungspflicht bereits erfüllt, wenn die Schlichtungsbehör- de an der Schlichtungsverhandlung prüft, ob die Voraussetzung des persönlichen Erscheinens nach Art. 204 Abs. 1 ZPO erfüllt ist oder einem durch die Vertretung gerade an der Verhandlung selbst vorgelegten Gesuch um Dispensation einer Partei vom persönlichen Erscheinen entsprochen werden kann. Hier nahm das Friedensrichteramt aber ohnehin an, die Beschwerdegegnerin sei an der Schlich- tungsverhandlung säumig gewesen, und ging somit insbesondere nicht davon aus, dass die Beschwerdegegnerin sich an der Schlichtungsverhandlung von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ habe vertreten lassen bzw. habe vertreten lassen dürfen. Die Beschwerdeführerin scheint in Bezug auf die Frage der Vertretungsbe- fugnis in Schlichtungsverfahren denn auch zu übersehen, dass die Parteien zur Schlichtungsverhandlung zwar grundsätzlich persönlich erscheinen müssen (so- fern die Voraussetzungen für eine Ausnahme nicht gegeben sind, vgl. Art. 204 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO), sich eine Partei aber (auch) im Schlichtungsverfahren ohne Weiteres vertreten lassen kann (Art. 68 ZPO) und dass, wenn eine Partei vertreten ist, Zustellungen – insbesondere von Vorladungen, Verfügungen, Ent- scheiden und Eingaben der Gegenpartei (Art. 136 ZPO) – an ihren Vertreter er- folgen (vgl. Art. 137 ZPO). Zudem sind die Folgen eines unentschuldigten Er- scheinens (Säumnis) einer klagenden und einer beklagten Partei auseinanderzu- halten: Ist die klagende Partei (oder sind beide Parteien) säumig, gilt das Schlich- tungsgesuch als zurückgezogen, das Verfahren wird als gegenstandslos abge- schrieben und ist damit beendet (vgl. Art. 206 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO). Ist hinge- gen die beklagte Partei säumig, wird so verfahren, wie wenn (die Schlichtungs- verhandlung stattgefunden hätte und) die Parteien keine Einigung erzielt hätten, was in den meisten Fällen bedeutet, dass der klagenden Partei die Klagebewilli- gung ausgestellt wird (vgl. Art. 206 Abs. 2 i.V.m. Art. 209 ff. ZPO). Während das Verfahren beendet wird, wenn die klagende Partei nicht erscheint, hat die Säum- nis der beklagten Partei darauf keinen Einfluss, es ist ihr jedoch freigestellt, ob sie an der Schlichtungsverhandlung erscheinen will oder nicht.”
“- 6 - Im Übrigen ist die Orientierungspflicht bereits erfüllt, wenn die Schlichtungsbehör- de an der Schlichtungsverhandlung prüft, ob die Voraussetzung des persönlichen Erscheinens nach Art. 204 Abs. 1 ZPO erfüllt ist oder einem durch die Vertretung gerade an der Verhandlung selbst vorgelegten Gesuch um Dispensation einer Partei vom persönlichen Erscheinen entsprochen werden kann. Hier nahm das Friedensrichteramt aber ohnehin an, die Beschwerdegegnerin sei an der Schlich- tungsverhandlung säumig gewesen, und ging somit insbesondere nicht davon aus, dass die Beschwerdegegnerin sich an der Schlichtungsverhandlung von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ habe vertreten lassen bzw. habe vertreten lassen dürfen. Die Beschwerdeführerin scheint in Bezug auf die Frage der Vertretungsbe- fugnis in Schlichtungsverfahren denn auch zu übersehen, dass die Parteien zur Schlichtungsverhandlung zwar grundsätzlich persönlich erscheinen müssen (so- fern die Voraussetzungen für eine Ausnahme nicht gegeben sind, vgl. Art. 204 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO), sich eine Partei aber (auch) im Schlichtungsverfahren ohne Weiteres vertreten lassen kann (Art. 68 ZPO) und dass, wenn eine Partei vertreten ist, Zustellungen – insbesondere von Vorladungen, Verfügungen, Ent- scheiden und Eingaben der Gegenpartei (Art. 136 ZPO) – an ihren Vertreter er- folgen (vgl. Art. 137 ZPO). Zudem sind die Folgen eines unentschuldigten Er- scheinens (Säumnis) einer klagenden und einer beklagten Partei auseinanderzu- halten: Ist die klagende Partei (oder sind beide Parteien) säumig, gilt das Schlich- tungsgesuch als zurückgezogen, das Verfahren wird als gegenstandslos abge- schrieben und ist damit beendet (vgl. Art. 206 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO). Ist hinge- gen die beklagte Partei säumig, wird so verfahren, wie wenn (die Schlichtungs- verhandlung stattgefunden hätte und) die Parteien keine Einigung erzielt hätten, was in den meisten Fällen bedeutet, dass der klagenden Partei die Klagebewilli- gung ausgestellt wird (vgl. Art. 206 Abs. 2 i.V.m. Art. 209 ff. ZPO). Während das Verfahren beendet wird, wenn die klagende Partei nicht erscheint, hat die Säum- nis der beklagten Partei darauf keinen Einfluss, es ist ihr jedoch freigestellt, ob sie an der Schlichtungsverhandlung erscheinen will oder nicht.”
Die Vollmacht ist dem Schlichtungsgesuch beizulegen; fehlt bei Einleitung des Verfahrens vor der Conciliation‑Instanz eine solche Vollmacht, kann die betreffende Person nicht als durch einen Vertreter legitimiert gelten.
“2 CPC, le préjudice difficilement réparable consistant dans le risque qu'une nouvelle requête introduite après la radiation soit considérée comme tardive, vu le délai péremptoire de l'art. 273 al. 1 CO. Selon la bailleresse, la Commission de conciliation, en prenant "formellement acte" du retrait, aurait rayé la cause du rôle. Il s'agirait de la radiation du rôle d'une procédure devenue sans objet pour d'autres raisons au sens de l'art. 242 CPC, soit d'une décision finale au sens de l'art. 308 al. 1 let. a CPC, laquelle pourrait être attaquée par la voie de l'appel, si la valeur litigieuse est atteinte, sinon du recours en vertu de l'art. 319 let. a CPC. En l'espèce, la valeur litigieuse étant largement supérieure à 10'000 fr., la décision aurait dû être attaquée par la voie de l'appel. Le recours de la locataire serait ainsi irrecevable. 1.1 La procédure de conciliation est introduite par le dépôt d'une requête de conciliation, à laquelle il faut joindre la procuration d'un éventuel représentant (art. 68 al. 3 CPC). La requête de conciliation est introductive d'instance et emporte litispendance. Contrairement à la demande adressée au tribunal (art. 65 CPC), la requête de conciliation peut être retirée sans préjudice même après sa notification au défendeur, lequel ne peut s'opposer au retrait. Le retrait de la requête de conciliation n'équivaut pas à un désistement d'action et n'emporte donc pas les effets d'une décision entrée en force (SANDOZ, La conciliation, in Procédure civile suisse, 2010, pp. 66-67). Lorsque la tentative de conciliation aboutit devant l'autorité de conciliation, celle-ci consigne une transaction, un acquiescement ou un désistement d’action inconditionnel au procès-verbal, qui est ensuite soumis à la signature des parties. Chaque partie reçoit une copie du procès-verbal (art. 208 al. 1 CPC). La transaction, l’acquiescement ou le désistement d’action ont les effets d’une décision entrée en force (art. 208 al. 2 CPC). Les mêmes règles sont prévues pour la transaction, l'acquiescement et le désistement d'action qui interviennent en procédure ordinaire devant le tribunal (art.”
“1 du dispositif), a débouté A______ des fins de sa demande (ch. 2) et a rappelé que la procédure était gratuite (ch. 3). Le Tribunal a retenu que l'acte de conciliation ne mentionnait pas les colocataires du contrat de bail litigieux en qualité de parties défenderesses. Même au gré d'une lecture bienveillante, le fait de « se souvenir », d'une partie seulement, des autres colocataires ne suffisait pas à retenir que ces derniers avaient été valablement désignés comme parties défenderesses, A______ étant par ailleurs assisté d'un avocat. Les colocataires apparaissaient en cette qualité sur l'autorisation de procéder du 22 novembre 2021, de sorte qu'elle ne correspondait pas à la réalité procédurale au moment de l'introduction de l'instance. Il en allait de même de I______, mentionné dans l'autorisation de procéder en qualité de partie demanderesse, aux côtés de A______. Or, au moment de la saisine de l'autorité de conciliation, le précédent Conseil du précité n'était pas muni d'une procuration l'autorisant à agir pour I______ (art. 68 al. 3 CPC). Dès lors qu'il n'avait pas introduit d'action auprès de la Commission de conciliation, I______ ne pouvait donc apparaître comme partie demanderesse pour la suite de la procédure. B. a. Par acte expédié le 1er septembre 2022 à la Cour de justice faisant figurer comme intimés C______ SA, E______ SA & F______ SA, B______, H______ et I______, A______ a formé appel de ce jugement, sollicitant son annulation. Il a conclu, principalement, à ce que la Cour dise que l'autorisation de procéder du 22 novembre 2021 est valable et constate sa légitimation active dans la présente cause, et, subsidiairement, à ce que la Cour renvoie la cause au Tribunal pour nouvelle décision. Il a versé de nouvelles pièces (pièce C), soit une procuration du 16 novembre 2021 et D, soit un avenant au contrat de bail du 11 août 2022 dont résulte que E______ SA est devenue propriétaire des locaux aux côtés de F______ SA. b. Dans leur réponse du 26 septembre 2022, F______ SA et E______ SA ont conclu à l'irrecevabilité de l'appel, respectivement à la confirmation du jugement entrepris.”
Das Zivilprozessrecht verbietet eine Vertretung durch mehrere mandatäre nicht. Einschränkungen der Möglichkeit, sich von mehreren Bevollmächtigten vertreten zu lassen, müssen sich an den konkreten Umständen und dem Verhältnismässigkeitsprinzip orientieren; zu enge Beschränkungen können das rechtliche Gehör und die Parität der Waffen beeinträchtigen. Das Gericht verfügt jedoch über Gestaltungsspielraum, namentlich zur Begrenzung von Kosten (vgl. Art. 108 ZPO und die tarifrechtlichen Regeln) und kann im Rahmen der Prozesshilfe restriktiver vorgehen.
“L'art. 68 cpv. 1 CPC stabilisce che ogni parte con capacità processuale può farsi rappresentare nel processo. Il cpv. 2 dell'art. 68 CPC definisce poi chi è autorizzato a esercitare la rappresentanza professionale in giudizio. A differenza della procedura penale (art. 127 cpv. 2 CPP) il CPC non regola invece il diritto delle parti di essere patrocinati da una pluralità di mandatari. Qualsiasi limitazione deve quindi tenere conto delle circostanze del caso concreto e rimanere nei limiti del principio di proporzionalità, altrimenti sussiste il rischio di ledere il diritto delle parti al contraddittorio. Occorre inoltre tenere conto del principio della parità delle armi (Bohnet in: Commentaire Romand, CPC, n. 8 e 9 ad art. 68 CPC con riferimenti). Nel rispetto dei diritti della controparte e fatta salva la necessità che la procedura resti semplice e rapida, nulla osta quindi a che una parte sia patrocinata da più mandatari in procedura civile. Nemmeno la duplicazione di operazioni identiche risultanti da una pluralità di mandatari deve forzatamente ripercuotersi sui tempi e sui costi del procedimento, ritenuto che le norme che regolano le tariffe applicabili e l'art. 108 CPC in particolare conferiscono al giudice un ampio margine di manovra per ridurre i relativi costi (DTF 144 III 164 consid. 3.5 i. f.). Nell'ambito dell'assistenza giudiziaria è comunque giustificato essere più restrittivi (May Canellas, in: Chabloz/Dietschy-Martenet/Heinzmann, Code de procédure civile, n. 7 e 8 ad art. 68).”
“L'art. 68 cpv. 1 CPC stabilisce che ogni parte con capacità processuale può farsi rappresentare nel processo. Il cpv. 2 dell'art. 68 CPC definisce poi chi è autorizzato a esercitare la rappresentanza professionale in giudizio. A differenza della procedura penale (art. 127 cpv. 2 CPP) il CPC non regola invece il diritto delle parti di essere patrocinati da una pluralità di mandatari. Qualsiasi limitazione deve quindi tenere conto delle circostanze del caso concreto e rimanere nei limiti del principio di proporzionalità, altrimenti sussiste il rischio di ledere il diritto delle parti al contraddittorio. Occorre inoltre tenere conto del principio della parità delle armi (Bohnet in: Commentaire Romand, CPC, n. 8 e 9 ad art. 68 CPC con riferimenti). Nel rispetto dei diritti della controparte e fatta salva la necessità che la procedura resti semplice e rapida, nulla osta quindi a che una parte sia patrocinata da più mandatari in procedura civile. Nemmeno la duplicazione di operazioni identiche risultanti da una pluralità di mandatari deve forzatamente ripercuotersi sui tempi e sui costi del procedimento, ritenuto che le norme che regolano le tariffe applicabili e l'art.”
Fehlt eine gesetzliche Pflicht oder eine ausdrückliche Anordnung des Gerichts, ist das persönliche Erscheinen der vertretenen Partei nicht zwingend. In solchen Fällen kann das Gericht unter Würdigung der Akten entscheiden und gegebenenfalls auf Grundlage des Dossiers verfügen.
“Quant à la réquisition de production formée en appel, elle doit être rejetée ; en effet, dans son courrier du 10 novembre 2023 adressé au juge de paix, la présidente de la commission de conciliation a indiqué que cette autorité entendait surseoir à l’examen de la requête en annulation de congé jusqu’à droit connu sur la procédure d’expulsion. C’est dire qu’on ne trouvera rien d’intéressant dans le dossier dont la production est requise, les appelants n’indiquant au reste pas ce qu’ils entendent en tirer. 3. 3.1 Les appelants considèrent que l’ordonnance entreprise devrait être annulée, au motif que les intimés ne se sont pas présentés à l’audience du 26 février 2024. La comparution personnelle serait obligatoire et un motif valable serait nécessaire pour pouvoir en être dispensé. Vu l’absence d’un tel motif en l’occurrence, la dispense de comparution personnelle accordée par le juge de paix serait contraire au droit. 3.2 La comparution personnelle des parties qui sont représentées est obligatoire lorsqu’elle est ordonnée par le juge (art. 68 al. 4 CPC) ou par la loi. Celle‑ci l’exige dans la procédure de conciliation (art. 204) et en droit de la famille (art. 273 al. 2 et 278 CPC). Il n’y a pas de préalable de conciliation en procédure sommaire (art. 198 let. a CPC). Le Code de procédure civile ne prévoit pas de règlementation particulière du défaut aux débats en procédure sommaire ; il convient dès lors d’appliquer l’art. 234 al. 1 CPC, par renvoi général de l’art. 219 CPC, selon lequel en cas de défaut d’une partie, le tribunal statue sur la base des actes qui ont été accomplis (Bohnet, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 7 ad art. 256 CPC). 3.3 En l’espèce, on ne se trouve manifestement pas dans un cas d’obligation de comparution personnelle consacré par la loi. Une telle obligation, ordonnée par le juge de paix, ne ressort en outre pas du dossier, singulièrement des citations à comparaître notifiées aux parties ; dites citations précisent au contraire que si une partie devait ne pas comparaître, le juge de paix pourrait statuer sur la base du dossier.”
“Quant à la réquisition de production formée en appel, elle doit être rejetée ; en effet, dans son courrier du 10 novembre 2023 adressé au juge de paix, la présidente de la commission de conciliation a indiqué que cette autorité entendait surseoir à l’examen de la requête en annulation de congé jusqu’à droit connu sur la procédure d’expulsion. C’est dire qu’on ne trouvera rien d’intéressant dans le dossier dont la production est requise, les appelants n’indiquant au reste pas ce qu’ils entendent en tirer. 3. 3.1 Les appelants considèrent que l’ordonnance entreprise devrait être annulée, au motif que les intimés ne se sont pas présentés à l’audience du 26 février 2024. La comparution personnelle serait obligatoire et un motif valable serait nécessaire pour pouvoir en être dispensé. Vu l’absence d’un tel motif en l’occurrence, la dispense de comparution personnelle accordée par le juge de paix serait contraire au droit. 3.2 La comparution personnelle des parties qui sont représentées est obligatoire lorsqu’elle est ordonnée par le juge (art. 68 al. 4 CPC) ou par la loi. Celle‑ci l’exige dans la procédure de conciliation (art. 204) et en droit de la famille (art. 273 al. 2 et 278 CPC). Il n’y a pas de préalable de conciliation en procédure sommaire (art. 198 let. a CPC). Le Code de procédure civile ne prévoit pas de règlementation particulière du défaut aux débats en procédure sommaire ; il convient dès lors d’appliquer l’art. 234 al. 1 CPC, par renvoi général de l’art. 219 CPC, selon lequel en cas de défaut d’une partie, le tribunal statue sur la base des actes qui ont été accomplis (Bohnet, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 7 ad art. 256 CPC). 3.3 En l’espèce, on ne se trouve manifestement pas dans un cas d’obligation de comparution personnelle consacré par la loi. Une telle obligation, ordonnée par le juge de paix, ne ressort en outre pas du dossier, singulièrement des citations à comparaître notifiées aux parties ; dites citations précisent au contraire que si une partie devait ne pas comparaître, le juge de paix pourrait statuer sur la base du dossier.”
Fehlt die Vollmacht, handelt es sich regelmässig um einen formellen, heilbaren Mangel. Der Vertreter muss seine Befugnis durch eine Vollmacht gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO nachweisen. Wird eine solche nicht vorgelegt, ist in der Regel eine Frist zur Nachreichung zu gewähren (vgl. Art. 132 ZPO); eine nachträgliche Ratifikation der bereits vorgenommenen Rechtshandlungen nach Art. 38 OR kommt ebenfalls in Betracht.
“De plus, si les statuts de la société peuvent prévoir une double signature, celle-ci ne s’applique que dans les rapports internes à la société, de sorte que la violation de cette règle n’a pas de conséquence sur l’engagement pris par la société à l’égard des tiers (cf. arrêt n°09-71712 de la Chambre commerciale de Cour de cassation (civile) française du 14 décembre 2010). En d’autres termes, il faut admettre, avec le premier juge, que D.________ disposait du pouvoir de désigner une personne pour représenter la société dont il est le directeur général dans le cadre de la présente procédure, cas échéant de déléguer ce pouvoir au profit de E.________, comme il l’a d’ailleurs fait au moyen de la procuration du 31 octobre 2019 versée au dossier. Quant au rapport de représentation entre ce dernier et C.________ Sàrl, force est de constater qu’il n’est contesté que comme conséquence de la prétendue absence de capacité d’être partie et d’ester en justice de l’intimée et non pas en tant que tel, de sorte que la Cour n’est pas tenue d’y revenir. En tout état de cause, à supposer qu’il y ait un quelconque doute sur la question, un tel vice serait de toute manière réparable. En effet, le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Le défaut de procuration valable est un vice formel qui, dans la mesure où il n’est pas volontaire, peut être guéri dans le délai fixé par le juge selon l’art. 132 CPC ou par ratification a posteriori des actes déjà entrepris au sens de l’art. 38 CO (arrêt TF 5A_822/2014 du 4 mai 2015 consid. 2.3). Par surabondance de motifs, si le poursuivant agit par un représentant, comme c’est le cas en l’espèce, le défaut de pouvoir de représentation est un moyen qui doit être soulevé par la voie de la plainte auprès de l’autorités de surveillance (art. 17 LP). En effet, c'est en principe au débiteur poursuivi de s'opposer à une poursuite introduite par une personne non autorisée à représenter le créancier. Cette exception se rapportant non pas à la créance comme telle ni au droit de la faire valoir par la voie de la poursuite, mais à la validité de la réquisition de poursuite, le poursuivi doit la soulever par la voie de la plainte (ATF 130 III 231 consid. 2.1; ATF 84 III 72 consid. 1 et les références).”
“Par acte du 18 mars 2022, la poursuivante a recouru contre ce prononcé en concluant, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que sa requête de mainlevée est admise dans sa totalité et la mainlevée provisoire accordée à concurrence de 10'950 fr. avec intérêt à 10 % l’an dès le 16 novembre 2017. Par courrier recommandé du 11 avril 2022, le greffe de la cour de céans a adressé au conseil de l’intimée un exemplaire du recours et lui a imparti un délai non prolongeable de dix jours pour déposer sa réponse, ainsi qu’une procuration, faute de quoi une éventuelle réponse ne serait pas prise en considération. Dans ses déterminations du 22 avril 2022, le conseil de l’intimée s’en est remis à la motivation de l’autorité précédente. Il n’a pas produit de procuration en sa faveur. En droit : 1. 1.1 La demande de motivation et le recours ont été déposés dans les délais de dix jours des art. 239 al. 2 et 321 al. 2 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272). Motivé conformément à l’art. 321 al. 1 CPC, le recours est recevable. 1.2 1.2.1 L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). La procuration peut être rédigée en termes larges (Bohnet, in Bohnet et alii, (éd.), Commentaire romand, Procédure civile, 2e éd., n. 26 ad art. 68 CPC). Elle n’est cependant pas une condition de recevabilité au sens de l’art. 59 al. 2 let. c CPC (TF 5A_460/2017 du 8 août 2017 consid. 3.3.2). Le défaut de procuration valable est un vice formel qui, dans la mesure où il n’est pas volontaire, peut être guéri dans le délai fixé par le juge selon l’art. 132 CPC ou par ratification a posteriori des actes déjà entrepris au sens de l’art. 38 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) (TF 5A_822/2014 du 4 mai 2015 consid. 2.3, Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2015 p. 438 ; Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, 2018 n. 7.3.1 ad art. 68 CPC). 1.2.2 En l’espèce, Me [...] n’a pas déposé de procuration en première instance. Invité à remédier à ce défaut dans le délai de réponse par courrier recommandé du greffe de la cour de céans du 11 avril 2022, il a produit uniquement sa réponse.”
“Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 2e éd., 2010, p. 37 et références). La capacité de revendiquer du représentant constitue une condition de recevabilité de la demande (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l'art. 68 al. 2 CPC sont dénués d'effets, un délai devant être toutefois être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A 87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JdT 2012 III 230 consid. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC), soit désigner un représentant satisfaisant aux conditions légales (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3 in RSPC 2012, p. 306). L'art. 68 al. 3 CPC exige le dépôt d'une procuration par le mandataire, qu'il soit avocat ou non (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 26 ad art. 68 CPC). La question de la ratification des actes du représentant sans pouvoir n'est pas réglée expressément par le CPC. Dès lors, la problématique de la correction du défaut de pouvoir du mandataire avec effet rétroactif doit être résolue à la lumière des principes inscrits aux art. 32 ss CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220). Elle doit être admise sur la base de l'art. 38 CO (Bohnet, CR CPC, n. 31 ad art. 68 CPC). 3.3. En l’espèce, la société M.________ SA n’appartient à aucune des catégories mentionnées à l’art. 68 al. 2 CPC. Par ailleurs, elle n’a pas déposé de réponse dans le délai imparti à cet effet par la Juge déléguée de la Cour de céans et n’a par conséquent pas corrigé le vice invoqué par l’appelante. On ne saurait dès lors tenir compte du courrier du 9 septembre 2020 ni de son annexe. En tout état de cause, ce courrier et son annexe n’ont pas d’incidence sur l’issue du litige (cf.”
Die berufsmässige Vertretung ist im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO grundsätzlich auf zugelassene, unabhängige Rechtsvertreter beschränkt; Zahlungen an sonstige Dritte sind nach Art. 95 ZPO grundsätzlich nicht als Kosten zu ersetzen. Eine Umtriebsentschädigung für eigene Tätigkeit kann nur in eng begründeten Ausnahmefällen zugesprochen werden (z. B. bei besonderer Komplexität, erheblichem Aufwand oder nachweislichem Verdienstausfall). Die Erstattung von Kosten für bei der Partei angestellte bzw. abhängige Juristen ist im Regelfall ausgeschlossen und allenfalls nur in sehr engen, sachlich überzeugend belegten Ausnahmefällen denkbar.
“Dès lors que le frère du plaideur n’était pas avocat, il n’était pas autorisé à la représentation professionnelle au sens de l’art. 68 al. 2 let. a CPC. Si ses frais étaient néanmoins indemnisés par le biais d’une indemnité pour les démarches effectuées, on contournerait la règlementation selon laquelle seuls les avocats sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel et que seuls leurs frais doivent être remboursés à titre de dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_233/2017 du 28 septembre 2017 consid. 4.5 traduit et commenté par Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online du 16 novembre 2017). Ainsi, les montants versés par la partie gagnante à une personne autre qu’un représentant professionnel autorisé au sens de l’art. 68 al. 2 let. a à d CPC ne peuvent pas être indemnisés au titre de dépens selon l’art. 95 al. 3 CPC : la let. a de cette disposition ne vise pas la rémunération versée à un tiers pour des prestations du genre de celles visées par la let. b; la let. b ne concerne que le défraiement d’un représentant autorisé selon l’art. 68 al. 2 CPC; la let. c ne vise que la perte personnellement subie par le plaideur non représenté (cf. note de Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online précitée). Une partie qui agit dans sa propre cause peut exceptionnellement prétendre à des dépens pour son activité personnelle lorsque la cause est complexe, son enjeu important, que le travail effectué a entravé notablement l'activité professionnelle ou entraîné une perte de gain, enfin s'il est raisonnablement proportionnel au résultat obtenu (ATF 113 Ib 353 consid. 6b). Le Tribunal fédéral a par ailleurs jugé que dans le cas d’une partie (en l’occurrence une assurance) procédant par l'intermédiaire d'une avocate employée par elle, il était admissible, en présence de motifs qui le justifiaient selon l'art. 95 al. 3 let. c CPC, de lui octroyer une indemnité équitable pour ses démarches (arrêt du Tribunal fédéral 4A_192/2016 du 22 juin 2016 consid. 8.2). En application de cette jurisprudence, la Cour a alloué à une partie qui avait comparu en personne une indemnité de dépens pour les démarches effectuées et les frais de conseil engagés pour la rédaction de ses écritures d'appel, car il ne faisait aucun doute que cette partie avait fait appel à un conseil juridique pour leur rédaction (ACJC/697/2020 du 8 mai 2020 consid.”
“Entscheid Handelsgericht, 02.07.2024 Entscheid des Handelsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Juli 2024, HG.2023.6-HGK, Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO; Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO; Art. 4 BGFA; Art 12 lit. d BGFA. Nicht anwaltlich vertretene Parteien haben nur in begründeten Fällen Anspruch auf eine angemessene Umtriebsentschädigung. Die Klägerin ist eine Urheberrechtsverwertungsgesellschaft. Sie macht für die Kosten des Leiters ihres Rechtsdienstes, eines bei ihr angestellten Juristen mit Rechtsanwaltspatent, eine Entschädigung in der Höhe von zwei Dritteln eines nach der Honorarordnung für Rechtsanwälte bemessenen Honorars geltend. Bei der Vertretung durch den eigenen Rechtsdienst vor Gericht handelt es sich um nicht entschädigungspflichtige Ohnehin-Kosten, da die klägerische Tätigkeit einen im Urheberrecht qualifizierten Rechtsdienst voraussetzt. Die Entschädigungsregelung der Zivilprozessordnung privilegiert bewusst die unabhängige Rechtsvertretung. Würde eine Partei, welche sich von bei ihr angestellten und damit abhängigen Juristen (mit oder ohne Anwaltspatent) vertreten lässt, nach den Grundsätzen der Honorarordnung entschädigt, würde letztlich das Monopol der von der Mandantschaft unabhängigen Rechtsanwaltschaft in Frage gestellt.”
“und in begründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht berufsmässig vertreten ist (lit. c). Auslagen macht der Beschwerdegegner nicht geltend. Die berufsmässige Vertretung ist im vorliegenden Verfahren Anwältinnen und Anwälten, die nach dem Anwaltsgesetz (BGFA, SR 935.61) berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, vorbehalten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO; § 4 Abs. 1 Advokaturgesetz [SG 291.100]). Diese Voraussetzungen erfüllen weder der Beschwerdegegner noch die B____ Consulting. Die Zusprechung einer Umtriebsentschädigung stellt eine zu begründende Ausnahme dar. Es obliegt der obsiegenden Partei, sachlich überzeugende Gründe dafür vorzubringen (AGE ZB.2021.1 vom 11. August 2021 E. 5.4.3; Rüegg/Rüegg, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 95 ZPO N 21). Der Beschwerdegegner substanziiert zwar den behaupteten Zeitaufwand mit einer Honorarrechnung der B____ Consulting und den geltend gemachten Ansatz mit dem statistischen Lohnrechner, nennt aber keinen Grund, weshalb der geltend gemachte Aufwand ausnahmsweise zu entschädigen sein sollte. Bereits aus diesem Grund ist ihm keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde gegen den Entscheid des Zivilgerichts vom 27. Januar 2023 (V.2022.681) wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Der Antrag des Beschwerdeführers, die vom Beschwerdegegner eingereichten Dokumente der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt weiterzuleiten, wird abgewiesen.”
“Dès lors que le frère du plaideur n’était pas avocat, il n’était pas autorisé à la représentation professionnelle au sens de l’art. 68 al. 2 let. a CPC. Si ses frais étaient néanmoins indemnisés par le biais d’une indemnité pour les démarches effectuées, on contournerait la règlementation selon laquelle seuls les avocats sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel et que seuls leurs frais doivent être remboursés à titre de dépens (arrêt du Tribunal fédéral 4A_233/2017 du 28 septembre 2017 consid. 4.5 traduit et commenté par Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online du 16 novembre 2017). Ainsi, les montants versés par la partie gagnante à une personne autre qu’un représentant professionnel autorisé au sens de l’art. 68 al. 2 let. a à d CPC ne peuvent pas être indemnisés au titre de dépens selon l’art. 95 al. 3 CPC : la let. a de cette disposition ne vise pas la rémunération versée à un tiers pour des prestations du genre de celles visées par la let. b; la let. b ne concerne que le défraiement d’un représentant autorisé selon l’art. 68 al. 2 CPC; la let. c ne vise que la perte personnellement subie par le plaideur non représenté (cf. note de Bastons Bulletti, in Newsletter CPC Online précitée). Une partie qui agit dans sa propre cause peut exceptionnellement prétendre à des dépens pour son activité personnelle lorsque la cause est complexe, son enjeu important, que le travail effectué a entravé notablement l'activité professionnelle ou entraîné une perte de gain, enfin s'il est raisonnablement proportionnel au résultat obtenu (ATF 113 Ib 353 consid. 6b). Le Tribunal fédéral a par ailleurs jugé que dans le cas d’une partie (en l’occurrence une assurance) procédant par l'intermédiaire d'une avocate employée par elle, il était admissible, en présence de motifs qui le justifiaient selon l'art. 95 al. 3 let. c CPC, de lui octroyer une indemnité équitable pour ses démarches (arrêt du Tribunal fédéral 4A_192/2016 du 22 juin 2016 consid. 8.2). En application de cette jurisprudence, la Cour a alloué à une partie qui avait comparu en personne une indemnité de dépens pour les démarches effectuées et les frais de conseil engagés pour la rédaction de ses écritures d'appel, car il ne faisait aucun doute que cette partie avait fait appel à un conseil juridique pour leur rédaction (ACJC/697/2020 du 8 mai 2020 consid.”
Bei der Vertretung von Gesellschaften muss die vertretungsbefugte Person ihre Stellung und ihren Prozessvorschub nachweisen, typischerweise durch einen Auszug aus dem Handelsregister oder durch die ihr erteilte Vollmacht zur Prozessführung. Fehlt dieser Nachweis oder erscheint er unzureichend, kann das Gericht eine Frist zur Regularisierung ansetzen (vgl. art. 68 Abs. 3 ZPO in Verbindung mit der in den Entscheiden zitierten Praxis).
“Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO) (ATF 141 III 80 consid. 1.3 et les références citées). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 2.1.3 A défaut d'exercice des droits civils, le plaideur ne dispose pas de la capacité d'ester en justice (art. 67 al. 1 CPC a contrario) et il ne peut en conséquence pas procéder, que ce soit personnellement ou par l'entremise d'un mandataire conventionnel (art. 67 al. 2 CPC a contrario). Or, disposant de la capacité d'être partie (art. 66 CPC; cf. art. 29a Cst. garantissant le droit d'accès au juge), il doit néanmoins être en mesure de faire valoir ou défendre ses droits, situation que s'emploie à résoudre l'art. 67 al. 2 CPC, lequel dispose que le plaideur dépourvu de l'exercice des droits civils agit par l'intermédiaire de son représentant légal (JEANDIN, op. cit., n. 7 ad art. 67 CPC). Le droit civil pourvoit à la représentation légale de la personne physique dépourvue de l'exercice des droits civils (art.”
“Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3). Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 3.2 Si la procuration (exigée par l'art. 68 al. 3 CPC) fait défaut ou n'apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC). L'omission doit toutefois être imputable à une inadvertance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_124/2016 du 26 septembre 2016 consid.”
“En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3 p. 72; cf. Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 5e éd. 2000, n° 1a ad art. 83 CPC/BE). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CPC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence). Dans cet arrêt, le Tribunal fédéral a considéré que la cour cantonale, en n'admettant comme représentant de la société défenderesse qu'une seule personne qui, au demeurant, n'avait que la signature collective à deux, avait privé la société de son droit de désigner le membre du conseil d'administration, le directeur, le fondé de procuration ou le mandataire commercial, ce dernier avec pouvoir exprès pour plaider, qui avaient personnellement connaissance des faits de la cause pour la représenter en justice et qu'une telle décision était susceptible de causer un préjudice irréparable au sens de l'art.”
Wird einer prozessfähigen Partei die Vertretung durch die von ihr gewählte Person verwehrt, kann darin ein nicht wiedergutzumachender Nachteil liegen, der die Beschwerdeberechtigung nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG begründen kann. Auch die ausgeschlossene Vertreterin oder der ausgeschlossene Vertreter kann unmittelbar Beschwerde erheben.
“Der rechtliche Nachteil besteht vorliegend in der geltend gemachten Verletzung des Rechts der Beschwerdeführerin 1 auf freie Wahl der Vertretung nach Art. 68 ZPO. Indem sie sich nicht mehr durch die Person ihres Vertrauens vertreten lassen kann, entsteht ihr für das restliche Verfahren ein Nachteil, der sich nicht mehr beheben lässt (Urteile 4A_635/2021 E. 5.2; 4A_313/2020 E. 3; 5A_289/2014 E. 1.1 nicht publ. in BGE 140 III 555; vgl. auch BGE 135 I 261 E. 1.4). Damit liegt ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG vor. Die ausgeschlossene Rechtsvertreterin kann ebenfalls unmittelbar Beschwerde erheben (Urteile 4A_25/2022 vom 11. Februar 2022 E. 4.2; 4A_313/2020 vom 1. Oktober 2020 E. 3). Nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens sind Zwischenentscheide mit dem in der Hauptsache zulässigen Rechtsmittel anzufechten (BGE 137 III 380 E. 1.1). Im Hauptverfahren geht es um eine zivilrechtliche Streitigkeit (Art. 72 Abs. 1 BGG), deren Streitwert Fr. 30'000.-- übersteigt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit das zulässige Rechtsmittel.”
Der Richter soll nicht von Amtes wegen in parteiinterne Fragen der Vertretung eingreifen. Ein Einschreiten ohne Antrag ist nur dann gerechtfertigt, wenn aus prozessleitenden Gründen nach Art. 124 ZPO Eingriffe geboten sind (etwa bei offensichtlich ungenügender Vertretung oder Unfähigkeit der Partei, ihre Sache zu führen).
“Va dapprima esaminato se il Pretore aggiunto avesse la facoltà d'intervenire d'ufficio in un ambito riservato alle parti, come quello delle modalità del loro patrocinio senza che la convenuta abbia sollevato in proposito doglianze di sorta. Intanto, l'intervento del Pretore aggiunto non rientra nelle questioni che il giudice è tenuto ad esaminare d'ufficio, quali i presupposti processuali che rappresentano i confini entro i quali si sviluppa la sua attività processuale volta alla realizzazione del diritto. Per quanto riguarda un eventuale intervento in applicazione dell'art. 124 CPC, in virtù del quale il giudice dirige il processo, prende le necessarie disposizioni ordinatorie onde preparare e attuare speditamente il procedimento, non risulta dagli atti l'esistenza di problemi d'ordine in udienza legati alla presenza di due patrocinatori, tali da imporre l'intervento d'ufficio del Pretore aggiunto, neppure risultando in particolare che la convenuta non sia adeguatamente patrocinata (art. 68 CPC) o non sia in grado di condurre la propria causa (art. 69 CPC). In concreto l'agire del Pretore esorbita quindi dalle prerogative conferite al giudice dal Codice di procedura civile.”
Die berufsmässige Vertretung dient dem Schutz der Mandanten, insbesondere durch Vermeidung von Interessenkonflikten wie der Doppelvertretung. Das Gericht prüft von Amtes wegen die Vertretungsbefugnis bzw. mögliche Interessenkollisionen; bei Mängeln kann die Vertretung unberücksichtigt bleiben und der Partei in der Regel eine Frist zur Behebung des Mangels gesetzt werden.
“Le Tribunal fédéral a souvent rappelé que l'avocat a notamment le devoir d'éviter la double représentation, c'est-à-dire le cas où il serait amené à défendre les intérêts opposés de deux parties à la fois, car il n'est alors plus en mesure de respecter pleinement son obligation de fidélité et son devoir de diligence envers chacun de ses clients (ATF 145 IV 218 consid. 2.1 et les références citées; 141 IV 257 consid. 2.1; arrêts du Tribunal fédéral 2C_898/2018 du 30 janvier 2019 consid. 5.2; 5A_567/2016 du 9 mars 2017 consid. 2.2.1). Les règles de l'art. 12 LLCA susmentionnées visent avant tout à protéger les intérêts des clients de l'avocat, en leur garantissant une défense exempte de conflit d'intérêts. Elles tendent également à garantir la bonne marche du procès, en particulier en s'assurant qu'aucun avocat ne soit restreint dans sa capacité de défendre l'un de ses clients - notamment en cas de défense multiple -, respectivement en évitant qu'un mandataire puisse utiliser les connaissances d'une partie adverse acquises lors d'un mandat antérieur au détriment de celle-ci (ATF 145 IV 218 consid. 2.1 et les références citées; 141 IV 257 consid. 2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_567/2016 précité consid. 2.2.1). Selon la jurisprudence, l'art. 68 CPC relatif à la représentation professionnelle vise également à garantir la qualité de la représentation et protège donc au premier chef la partie assistée (arrêt du Tribunal fédéral 4A_436/2015 du 17 mai 2016 consid. 1.2.2). Les critères suivants peuvent permettre de déterminer l'existence ou non de mandats opposés dans un cas concret : l'écoulement du temps entre deux mandats, la connexité (factuelle et/ou juridique) de ceux-ci, la portée du premier mandat - à savoir son importance et sa durée -, les connaissances acquises par l'avocat dans l'exercice du premier mandat, ainsi que la persistance d'une relation de confiance avec l'ancien client (ATF 145 IV 218 consid. 2.1 et les références citées). Il y a notamment violation de l'art. 12 let. c LLCA lorsqu'il existe un lien entre deux procédures et que l'avocat représente dans celles-ci des clients dont les intérêts ne sont pas identiques. Il importe peu en principe que la première des procédures soit déjà terminée ou encore pendante, dès lors que le devoir de fidélité de l'avocat n'est pas limité dans le temps (ATF 134 II 108 consid.”
“wenn der Anwalt im gleichen Fall, in dem er schon für den Klienten gewirkt hat, die Vertretung des Gegners übernimmt, ist ein Parteiwechsel stets unzulässig, weil sich dies nicht mit der Vertrauensstellung des Anwalts und seiner Treuepflicht vereinbaren lässt. Für die Identität der Streitsache ist es nicht erforderlich, dass es sich um ein und denselben Prozess handelt, weshalb sich diese nicht nach formellen, sondern nach materiellen Gesichtspunkten bestimmt. Keine Identität der Streitsache liegt vor, wenn sich der jeweilige Gegenstand der Vertretung in rechtlicher und sachlicher Hinsicht unterscheidet (Testa, Die zivil- und standesrechtlichen Pflichten des Rechtsanwaltes gegenüber dem Klienten, Diss., Zürich 2001, S. 119 f.). b)Zunächst ist auf die Frage der novenrechtlichen Zulässigkeit des prozessua- len Antrags der Klägerin samt Beilagen bzw. des diesem zugrundliegenden Sach- verhalts (Urk. 7/56 und 7/57/18-20) einzugehen. Bei der Frage der Vertretungsbe- fugnis der Beschwerdeführerin 2 handelt es sich um eine Prozessvoraussetzung (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. c und Art. 68 ZPO). Auf eine eindeutige Zuordnung unter die Fälle von Art. 59 Abs. 2 ZPO kommt es dabei nicht an, weil die Aufzählung der Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO nicht abschliessend ist (vgl. Morf, OFK-ZPO, Art. 59 N 1; demgegenüber: Urk. 17 S. 5 und Urk. 18/78 S. 4). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen (Art. 60 ZPO). Prozessvoraussetzungen müssen in jedem Verfahrensstadium (erneut) ge- - 12 - prüft werden können (vgl. Morf, a.a.O., Art. 60 N 3). Wie die Klägerin korrekt aus- führt (Urk. 11 S. 5 f.), konnte die behauptete Interessenkollision der Beschwerde- führerin 2 entsprechend jederzeit im Verfahren geltend gemacht werden. Bei der Prüfung der Prozessvoraussetzungen gilt gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre- chung eine eingeschränkte bzw. "partielle" Untersuchungsmaxime. Das Gericht muss von Amtes wegen (nur aber immerhin) erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen (vgl.”
“Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 2e éd., 2010, p. 37 et références). La capacité de revendiquer du représentant constitue une condition de recevabilité de la demande (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l'art. 68 al. 2 CPC sont dénués d'effets, un délai devant être toutefois être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A 87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JdT 2012 III 230 consid. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC), soit désigner un représentant satisfaisant aux conditions légales (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3 in RSPC 2012, p. 306). L'art. 68 al. 3 CPC exige le dépôt d'une procuration par le mandataire, qu'il soit avocat ou non (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 26 ad art. 68 CPC). La question de la ratification des actes du représentant sans pouvoir n'est pas réglée expressément par le CPC. Dès lors, la problématique de la correction du défaut de pouvoir du mandataire avec effet rétroactif doit être résolue à la lumière des principes inscrits aux art. 32 ss CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220). Elle doit être admise sur la base de l'art. 38 CO (Bohnet, CR CPC, n. 31 ad art. 68 CPC). 3.3. En l’espèce, la société M.________ SA n’appartient à aucune des catégories mentionnées à l’art. 68 al. 2 CPC. Par ailleurs, elle n’a pas déposé de réponse dans le délai imparti à cet effet par la Juge déléguée de la Cour de céans et n’a par conséquent pas corrigé le vice invoqué par l’appelante. On ne saurait dès lors tenir compte du courrier du 9 septembre 2020 ni de son annexe. En tout état de cause, ce courrier et son annexe n’ont pas d’incidence sur l’issue du litige (cf. consid. 4 ci-dessous). 4. 4.1 L'appelante soutient que l'intimée ne serait pas valablement représentée en Suisse.”
Art. 68 Abs. 2 ZPO enthält einen ermächtigenden Vorbehalt zugunsten des kantonalen Rechts. Damit ist grundsätzlich eine gesetzliche Regelung erforderlich, damit ein Kanton vom Vorbehalt Gebrauch machen kann; fehlt eine solche gesetzliche Bestimmung, kommt kantonales Gewohnheits‑ oder Gerichtsrecht im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO nicht als Lückenfüllung in Betracht. Konkret hat das Gericht für den Kanton Basel‑Stadt festgestellt, dass sich keine gewohnheitsrechtliche Befugnis ableiten lasse, wonach etwa beruflich qualifizierte Gewerkschaftsmitarbeitende vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt wären.
“Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz. 17) nicht aus Gewohnheitsrecht ergeben. 3.3 3.3.1 Selbst wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen Gewohnheitsrecht grundsätzlich als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO anerkannt würde, könne entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (vgl. Beschwerde, Rz. 17 f.) im Kanton Basel-Stadt kein gewohnheitsrechtlicher Rechtssatz anerkannt werden, wonach qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt sind.”
“Selbst wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen Gewohnheitsrecht grundsätzlich als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO anerkannt würde, könne entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (vgl. Beschwerde, Rz. 17 f.) im Kanton Basel-Stadt kein gewohnheitsrechtlicher Rechtssatz anerkannt werden, wonach qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt sind.”
Wenn eine prozessfähige Partei sich vertreten lässt, sind nach dem in der angeführten Entscheidung wiedergegebenen Verständnis von Art. 68 Abs. 1 ZPO (in Verbindung mit Art. 137 ZPO) die Verfahrensakten und Mitteilungen an den Vertreter zuzustellen. Eine direkte Zustellung an die Partei kann – insbesondere bei erkennbarem Mandat und bestehender Vertretung – unwirksam sein und so Fristversäumnisse auslösen.
“Aucune procuration n’était en outre nécessaire dès lors que c’est la mandante elle-même qui annonçait le mandat. L’acceptation de ce mandat par l’étude désignée était en outre rendue vraisemblable par les courriers de l’étude D.________ produits par l’opposante à l’appui de sa requête de prolongation de délai (DO 37 à 39), desquels il ressortait que cette étude représentait déjà l’opposante dans d’autres procédures, notamment à l’encontre de B.________ SA. Vu son hospitalisation qu’elle avait annoncée au Président et établie, elle n’était en outre pas en mesure de réceptionner son courrier à son domicile, ni d’aller le chercher à la poste. Partant, compte tenu de ces éléments, le Président aurait dû considérer que l’opposante, par son courrier du 2 août 2024, d’une part, demandait une prolongation du délai pour se déterminer et, d’autre part, donnait mandat à l’étude D.________ de la représenter dans cette procédure vu son état de santé qui l’empêchait d’agir elle-même et de se déterminer. Aux termes de l’art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès. Or, selon l’art. 137 CPC, lorsque la partie est représentée, les actes sont notifiés à son représentant. En effet, lorsqu’une partie se fait représenter par un avocat, l’adresse professionnelle de ce dernier constitue toujours un domicile de notification, la notification directe à une partie assistée n’étant pas valable (PC CPC - Schneuwly, 2020, art. 137 n. 2 et 3). Dans ces conditions, le Président aurait dû notifier la prolongation de délai à l’étude désignée par la recourante, à laquelle elle avait donné mandat de la représenter, mandat qui avait été annoncé au Président dans la demande de prolongation de délai du 2 août 2024. Il s’ensuit que la notification de la prolongation de délai au domicile de la recourante n’était pas valable et que la décision attaquée doit être annulée et la cause renvoyée au Président afin qu’il impartisse un nouveau délai à l’opposante pour se déterminer sur la requête de mainlevée.”
Wer als Vertreter auftreten kann, bestimmt sich nach Art. 68 ZPO. Der Vertreter muss zum Vergleichsabschluss bevollmächtigt sein; zudem ist die Schlichtungsbehörde vor dem Verhandlungstermin über die Vertretung zu informieren.
“Auch soweit der Beschwerdeführer die Ansicht vertritt, die Klagebewil- ligung hätte vorliegend gestützt auf Art. 204 Abs. 3 ZPO erteilt werden müssen, kann ihm nicht gefolgt werden. In dieser Bestimmung werden Gründe aufgezählt, aufgrund welcher eine Partei ausnahmsweise vom persönlichen Erscheinen an der Schlichtungsverhandlung dispensiert werden kann. Liegt ein solcher Grund vor, entfällt aber – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers – die Schlich- tungsverhandlung nicht, vielmehr muss sich die nicht persönlich erscheinende Partei diesfalls durch jemanden vertreten lassen. Andernfalls gilt sie als säumig. Wer Vertreter sein kann, bestimmt sich nach Art. 68 ZPO. Der Vertreter muss zum Vergleichsabschluss bevollmächtigt sein. Zudem muss die Schlichtungsbe- hörde vor dem Verhandlungstermin über die Vertretung informiert werden (Egli, DIKE-Komm-ZPO, Art. 204 N 15 ff. und N 25). Auf die Möglichkeit, sich bei Vor- liegen der entsprechenden Voraussetzungen anstelle des persönlichen Erschei- nens an der Schlichtungsverhandlung vertreten zu lassen, wie auch auf die Pflicht des vorgängigen Informierens der Schlichtungsbehörde wurde in der Vorladung vom 22. Dezember 2020 hingewiesen (vgl. Urk. 7/8; so überdies auch in Urk. 7/13). In der vorliegenden Angelegenheit besteht für den Beschwerdeführer im Schlichtungsverfahren bereits wegen seines ausserkantonalen Wohnsitzes keine persönliche Erscheinungspflicht (Art. 204 Abs. 3 lit. a ZPO), womit für ihn die Möglichkeit der Vertretung bestünde, sofern er an der Schlichtungsverhand- lung nicht persönlich teilnehmen wollte oder könnte.”
Der Vertreter muss seine Vertretungsmacht durch eine vorgelegte Vollmacht (Procuration) nachweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Fehlt die Vollmacht, kann das Gericht nach Art. 132 Abs. 1 ZPO eine Frist zur Behebung des Formmangels setzen; wird die Vollmacht innerhalb dieser Frist nicht nachgereicht, wird die Eingabe nicht berücksichtigt bzw. das Rechtsmittel als unzulässig erklärt.
“________ déclarant agir pour la poursuivie, contestant les chiffres II à IV du prononcé susmentionné, vu les motifs du prononcé adressés aux parties le 8 août 2024, vu la transmission le 10 septembre 2024 à la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal du dossier de la cause par l’autorité de première instance, afin que la première traite le recours valant demande de motivation du 30 avril 2024, vu l’avis du greffe de la cour de céans du 17 septembre 2024 invitant la recourante à effectuer l’avance des frais de recours, arrêtés à 180 fr., dans un délai échéant le 2 octobre 2024 au moyen d’une QR-facture qui lui parviendrait par courrier séparé, vu le courrier recommandé du 23 septembre 2024, notifié à la recourante le lendemain par lequel le président de céans l’a informée que le courrier du 30 avril 2024 n’était pas accompagné d’une procuration en faveur de F.________ et lui fixant un délai de dix jours pour déposer une procuration signée par son associé gérant N.________ ou un acte de recours contre signé par celui-ci, vu les autres pièces du dossier ; vu l'art. 43 al. 1 CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; RSV 211.02); attendu que l'art. 68 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès, le représentant devant justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC), que, conformément à l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration et ne prend pas en considération l’acte si le vice n’est pas corrigé, qu’en l’espèce, F.________ ne dispose pas, selon l’extrait du registre du commerce relatif à la recourante, du pouvoir de représenter celle-ci, qu’il n’a pas produit de procuration en sa faveur, qu’un délai pour corriger de vice a été imparti à la recourante, sans être utilisé par celle-ci, que le recours est ainsi irrecevable pour défaut de procuration, qu’il n’est ainsi pas nécessaire d’impartir à la recourante un délai supplémentaire selon l’art. 101 al. 3 CPC pour procéder à l’avance de frais ; attendu que le présent arrêt est rendu sans frais. Par ces motifs, le Président de la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal, autorité de recours en matière sommaire de poursuites, statuant en tant que juge unique au sens de l'art.”
“________, qui demande « l’annulation du prononcé du 4 mars 2022 et l’invalidité des prétentions du Tribunal fédéral » précisant que « le présent recours est subordonné à l’acceptation de l’aide judiciaire en ma faveur, déposée par courrier séparé et confidentiel, ou qu’aucun frais de justice ne soit perçu », vu les autres pièces du dossier ; attendu que le recours au sens des art. 319 ss CPC (Code de procé-dure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) doit être introduit par acte écrit et motivé (art. 321 al. 1 CPC), dans le délai de dix jours dès la réception de la décision motivée (art. 321 al. 2 CPC), qu’en l’espèce, l’acte de recours du 2 juin 2022 a été déposé en temps utile ; attendu que, selon l’art. 130 al. 1 CPC, les actes adressés par les parties au tribunal doivent être signés, que la signature de l'auteur de l’acte, ou celle de son représentant, doit y figurer en original (Tappy, in Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy (éd.), Com-mentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019 n. 10 ad art. 130 CPC et les références citées ; ATF 121 II 252), que le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC), que, selon l'art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectifica-tion des vices de forme telle l'absence de signature (art. 130 al. 1 CPC) ou de procuration (art. 68 al. 3 CPC), à défaut de quelle rectification, l'acte n'est pas pris en considération, qu’en l’espèce, seule figure sur l’acte de recours du 2 juin 2022 la signature d’B.________, qui déclare agir au nom de la poursuivie [...], que le dossier ne comporte toutefois pas de procuration signée par la prénommée, qu’il n’est toutefois pas nécessaire d’impartir à [...] un délai pour corriger ce vice, le recours étant irrecevable pour deux autres motifs, non susceptibles d’être réparés ; attendu que la recourante soumet le traitement de son recours à la condition que sa demande d’assistance judiciaire, présentée avec le recours, soit admise ou qu’aucun frais de justice ne soit perçu, qu’un tel recours – conditionnel – est en soi irrecevable (Reetz/Hilber, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger Hrsg, 3e éd., Genève/Bâle/Zurich 2016, n. 45 ad art. 308-318 CPC et les références citées ; CPF 30 décembre 2020/39 ; CPF 10 août 2020/217) ; attendu par ailleurs que la partie qui entend user d'une voie de droit a la charge de se conformer à certaines règles de forme, à défaut de quoi sa démarche sera frappée d'irrecevabilité (Jeandin, in Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy (éd.”
“1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), toute personne capable d’ester en justice – c’est-à-dire ayant l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC) au sens des art. 13 et 17 CC – peut se faire représenter au procès. Le choix du représentant n’est limité que lorsque celui-ci porte sur une personne agissant à titre professionnel (cf. art. 68 al. 2 CPC). Ainsi, une « personne de confiance » peut, en principe, représenter une partie en justice, cette personne de confiance devant elle-même être capable d’ester en justice (Bohnet, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11 ad art. 68 CPC et les références citées). Il convient toutefois d’être réservé dans l’admission de représentants non professionnels en justice, ceux-ci n’étant soumis à aucune règle ou sanction professionnelles ni à une quelconque surveillance (ATF 140 III 555 consid. 2.3). Dans tous les cas, le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 3.1.2 Aux termes de l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration. À défaut de rectification dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération. Cela signifie que lorsque l’acte consiste en une demande ou une requête – respectivement un appel ou un recours –, il sera déclaré irrecevable. L’intéressé doit être informé des conséquences d’une absence de rectification de l’acte vicié dans l’avis lui fixant le délai pour procéder à dite rectification (Bohnet, op. cit., n. 30 ad art. 132 CPC et la référence citée). La décision d’irrecevabilité rendue en application de l’art. 132 al. 1 CPC est de la compétence de la juge déléguée de céans (art. 43 al. 1 let. c CDPJ [Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02]). 3.2 En l’espèce, aucune procuration justifiant des pouvoirs de représentation d’T.________ n’était jointe à l’acte d’appel que celui-ci a déposé le 28 juillet 2021 au nom et pour le compte de V.”
“Il a indiqué qu’il agissait en gestion d’affaires sans mandat dans la mesure où il n’avait pas réussi à atteindre son client pendant le délai de recours et qu’il produirait une procuration dès qu’il y serait parvenu. Demeurée sans nouvelles de Me Jean-Pierre Wavre depuis le dépôt de son acte de recours, la juge déléguée de la Chambre de céans lui a, par courrier du 24 août 2021, imparti un délai de cinq jours dès réception pour produire la procuration annoncée, avec la précision qu’à défaut, l’acte ne serait pas pris en considération en vertu de l’art. 132 al. 1 CPC (Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 ; RS 272). Par courrier du 27 août 2021, Me Jean-Pierre Wavre a requis une prolongation du délai imparti au motif qu’il était toujours sans nouvelles de son client. 2. 2.1 Ecrit et motivé (art. 321 al. 1 CPC), le recours doit être muni de la signature originale de son auteur – soit de la partie elle-même ou de son représentant (art. 130 al. 1 CPC ; Bohnet, CPC commenté, Bâle 2019, n. 10 ad art. 130 CPC) – et, le cas échéant, être accompagné de la procuration justifiant les pouvoirs du représentant (art. 68 al. 3 CPC). 2.2 Aux termes de l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration ; à défaut, l’acte n’est pas pris en considération. Si la procuration n’est pas produite, la preuve des pouvoirs de représentation n’est pas apportée et justifie le refus d’entrée en matière (Bohnet, op. cit., n. 27 ad art. 132 CPC). 2.3 En l’espèce, Me Jean-Pierre Wavre n’a pas produit la procuration dans le délai imparti, alors qu’il avait été informé qu’à défaut l’acte serait déclaré irrecevable et qu’il avait déjà disposé d’un mois et demi – entre le dépôt de son acte et l’octroi du délai – pour l’obtenir auprès de son client. Dans ces circonstances, une prolongation de délai au sens de l’art. 144 al. 2 CPC ne se justifiait pas. Les pouvoirs de représentation de l’auteur de la signature du recours n’ont ainsi pas été démontrés. 3. Il résulte de ce qui précède que le recours doit être déclaré irrecevable (cf. art. 322 al. 1 in fine CPC).”
Die Vertretungsbefugnis ist vom Gericht als Prozessvoraussetzung nach Art. 68 Abs. 3 ZPO zu prüfen. Fehlt eine genügende Vollmacht, gilt dies in den zitierten Entscheiden als beheblicher Mangel; das Gericht setzt in der Regel eine Nachfrist zur Nachreichung bzw. zur Gewährleistung der Vertretung (Art. 132 Abs. 1 ZPO).
“Die Eigentümer- und Vermieterschaft in Bezug auf das Mietobjekt waren bereits mit dem ersten Parteivortrag behauptet und belegt worden. Die Be- schwerdeführerin kann aus dem Verweis auf das frühere Ausweisungsverfahren und ein dortiges Nichteintreten auf das Ausweisungsgesuch (act. 17/5) nichts für sich ableiten. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass die Nachreichung des Gemeinderatsbe- schlusses vom 15. November 2023 durch die Beschwerdegegnerin nicht mit de- ren Aktivlegitimation in Zusammenhang steht (vgl. act. 23 S. 2 f.), sondern mit der Vertretungsbefugnis von Rechtsanwalt Dr. iur. X._____. Zur Vertretungsbefugnis ist festzuhalten, dass das Ausweisungsbegehren für die Beschwerdegegnerin durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ eingereicht und unterzeichnet wurde (act. 1). Dieser legte eine Vollmacht vom 26. Juni 2023 an ihn vor, unterzeichnet für die Gemeinde B._____ von der Präsidentin und der Sekretärin der Sozialbehörde B._____ (act. 2). Das Gericht (und damit auch die Rechtsmittelinstanz) hat das Stellvertretungsverhältnis bzw. das Vorliegen einer gültigen Vollmacht nach Art. 68 Abs. 3 ZPO als Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO von Am- tes zu prüfen (Art. 60 ZPO, Untersuchungsmaxime, BGer 4A_229/ 2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2; BSK ZPO-Tenchio, 3. Aufl. 2017, Art. 68 N 14). Nach Art. 12 des Geschäftsreglements der Sozialbehörde B._____ sind Urkunden und Verträge durch das Sozialbehördenpräsidium und den Sekretär/die Sekretärin der Sozialbehörde zu unterzeichnen. Dies ist in Bezug auf die Anwaltsvollmacht ge- schehen. Die Frage, ob für die Unterzeichnung der Prozessvollmacht durch zwei Personen der Sozialbehörde eine genügende gesetzliche Grundlage besteht oder ob eine dahingehend gefestigte Praxis in der Gemeinde B._____ ausreicht – wie - 8 - die Beschwerdegegnerin geltend macht und die Beschwerdeführerin in Abrede stellt (act. 23 S. 3 f.) –, braucht vorliegend nicht abschliessend beantwortet zu werden. Fehlt eine hinreichende Vollmacht, so handelt es sich um einen verbes- serlichen Mangel, zu dessen Behebung Frist anzusetzen ist (vgl. Kramer/Erk, DI- KE-Komm-ZPO, Art.”
“7 CPC), seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. a CPC; art. 174 al. 1 par renvoi de l'art. 194 al. 1 LP). Le recours a été interjeté auprès de l'autorité compétente (art. 120 al. 1 let. a LOJ), dans le délai utile de 10 jours (art. 174 al. 1 LP). 1.2 Selon l'art. 68 CPC, toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (al. 1). Sont autorisées à représenter les parties à titre professionnel dans toutes les procédures les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (al. 2 let. a). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (al. 3). Chacune des personnes habilitée à représenter une société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle (s) personne (s) est (sont) habilitée (s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC; ATF 141 III 80 consid. 1.3). L'art. 132 al. 1 CPC prévoit que le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme, telle l'absence de signature ou de procuration. 1.3 En l'occurrence, le recours a été formé par un avocat inscrit au registre cantonal des avocats genevois, mandaté par une société anonyme, selon une procuration qui ne comporte qu'une signature. L'intimée a fait valoir, aux termes de sa réponse, que celle-ci émanait vraisemblablement d'un administrateur ne bénéficiant pas du pouvoir d'engager seul la recourante, tel que cela résulte de l'extrait du Registre du commerce fourni par celle-ci. La recourante, à laquelle ladite réponse a été dûment transmise, n'a pas contesté ces points, puisque, pourtant assistée par avocat, elle n'a pas déposé de réplique, alors même qu'il lui était loisible de le faire.”
“In der Verfügung vom 7. Dezember 2021 wurde nach Darlegung des Zwecks der Berufungsklägerin erwogen, die drei Mitglieder des Verwaltungsrates B._____, C._____ und D._____ seien alle kollektivzeichnungsberechtigt zu zwei- en. Dabei wurde auf den von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ eingereichten Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Zürich (act. 15/5) verwiesen (vgl. act. 16 E. 1). Im Zusammenhang mit der fehlenden Vollmacht wurde erwogen, es sei Rechtsanwalt lic. iur. X._____ sowie der Berufungsklägerin in Anwendung von - 5 - Art. 68 Abs. 3 ZPO i.V.m. Art. 132 Abs. 1 ZPO eine Nachfrist anzusetzen, um dem Gericht "eine genügende Vollmacht einzureichen bzw. um die Berufung durch mindestens zwei Gesellschafter zu genehmigen (vgl. Ziff. 1)", wobei aus- drücklich auf die Erwägungen gemäss Ziffer 1 der Verfügung und damit die Kol- lektivzeichnungsberechtigung der drei Verwaltungsräte verwiesen wurde (vgl. act. 16 E. 3).”
“Da die Berufungseingabe vom 4. Dezember 2023 nur von E._____ un- terzeichnet war, welcher wie vorstehend gesagt (nur) über eine Kollektivzeich- nungsberechtigung zu zweien verfügt (act. 36), wurde der Berufungsklägerin so- wie E._____ mit Verfügung der Kammer vom 21. Dezember 2023 eine Nachfrist angesetzt, um dem Gericht die fehlende Prozessvollmacht einzureichen oder um die erhobene Berufung durch den zweiten kollektivzeichnungsberechtigten Ge- sellschafter der Berufungsklägerin, B._____, mitunterzeichnen bzw. von der Beru- fungsklägerin ausdrücklich genehmigen zu lassen, mit der Androhung, dass die Eingabe vom 4. Dezember 2023 (act. 33) ansonsten als nicht erfolgt gelte (Art. 68 Abs. 3 ZPO i.V.m. Art. 132 Abs. 1 ZPO). Sodann wurde der Berufungsklägerin Frist angesetzt zur Leistung des Kostenvorschusses für das Berufungsverfahren in Höhe von Fr. 4'360.–. Des Weiteren wurde die Prozessleitung delegiert (act. 37).”
Schreiben oder Handlungen des Richters/der Richterin (z. B. der Friedensrichterin) stellen nicht ohne weiteres Parteieingaben dar und gelten nicht als prozessuale Handlungen der Partei. Wenn die Richterin nicht als Vertreterin der Partei auftritt, muss die Partei selbst die erforderlichen prozessualen Anträge (z. B. um Fristerstreckung) stellen.
“Septem- ber 2020 die Zusendung des Duplikates der Klagebewilligung betreffend das vor- liegende Verfahren an die Vorinstanz (act. 16/6). Gleichentags sandte die Frie- densrichterin das Duplikat an die Beschwerdeführerin, mit dem zutreffenden Hin- weis, dass diese die ihr obliegenden prozessualen Handlungen selbst vorzuneh- men habe (act. 16/1). Da es sich beim Schreiben der Friedensrichterin vom 7. September 2020 nicht um eine Parteieingabe im Sinne von Art. 130 ZPO, ins- besondere nicht um eine Eingabe der Beschwerdeführerin, handelte und die Frie- densrichterin explizit nicht als Vertreterin der Beschwerdeführerin auftrat (Art. 68 ZPO), behandelte die Vorinstanz dieses Schreiben zu Recht nicht als sinngemässes Fristerstreckungsgesuch der Beschwerdeführerin. Es wäre an der Beschwerdeführerin selbst gewesen, die Vorinstanz rechtzeitig über ihre Bemü- hungen zum Erhalt des Duplikates der Klagebewilligung in Kenntnis zu setzen und entsprechend um Erstreckung der Frist bzw. um eine Notfrist zu ersuchen. Die Beschwerdeführerin blieb auch über das Ende der Frist hinaus bis zum Ent- scheiddatum säumig, weshalb die Vorinstanz androhungsgemäss auf die Klage nicht eintrat. Dieser Entscheid ist nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist ab- zuweisen. - 6 -”
Praxishinweis: Nach den zitierten Entscheiden ist die Ausnahme nach Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO bei einem deutlich über Fr. 30'000.– liegenden Streitwert nicht anwendbar; ein Vertreter ohne Anwaltspatent ist in solchen Fällen nicht zulässig (konkret wurde bei einem Streitwert von Fr. 119'944.05 die Ausnahme verneint).
“_____ zur Schlichtungsverhandlung begleitet habe. Damit habe er sämtli- che Funktionen, welche ein Vertreter im Rahmen des Anwaltsmonopoles übli- cherweise wahrnehme, übernommen. Es sei daher von einem Vertretungsver- hältnis auszugehen. Das Mandatsverhältnis sei nicht aufgrund eines besonderen Näheverhältnisses zwischen C._____ und dem Beschuldigten zustande gekom- men. Zudem sei das Mandat entgeltlich gewesen, weshalb insgesamt darauf zu schliessen sei, dass der Beschuldigte bereit gewesen sei, in einer unbestimmten Vielzahl ähnlich gelagerter Fälle als Vertreter aufzutreten, weshalb die Berufs- mässigkeit ebenfalls zu bejahen sei (Urk. 43 S. 9 f.). Diese Würdigung der Vo- rinstanz ist uneingeschränkt zu teilen und bedarf keiner Ergänzung. Die Vo- rinstanz hielt zudem richtig fest, dass aufgrund des Streitwertes von Fr. 119'944.05 auch keine Ausnahme des Anwaltsmonopoles im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vorliegt. Der objektive Tatbestand im Sinne von § 40 i.V.m. § 11 Abs. 1 lit b AnwG ZH ist somit erfüllt. 4.1.5. Die Ausführungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand sind eben- falls zutreffend. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 43 S. 11). Der Beschuldigte wusste, dass er im Bereich des Anwaltsmonopols nicht berufsmässig tätig sein durfte und nahm dennoch die Vertretung von C._____ wahr. Das Risiko der Tatbestandsverwirklichung, das Tätigkeitwerden als berufsmässiger Vertreter im Anwaltsmonopol ohne kantonales Anwaltspatent, nahm er damit mindestens billigend in Kauf. 4.1.6. Der Beschuldigte ist nach dem Gesagten der Widerhandlung gegen § 40 AnwG ZH i.V.m. § 11 Abs. 1 lit. b AnwG ZH i.V.m. Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO schul- dig zu sprechen. 4.2. Dossier 3 - 15 - 4.2.1. Bezüglich des Tatbestands von § 40 AnwG ZH und den rechtlichen Grundlagen eines berufsmässigen Vertretungsverhältnisses, welches gegen das Anwaltsmonopol verstösst, kann auf das oben Ausgeführte verwiesen werden (Ziffer 4.”
“Die Vorinstanz führt im Rubrum – gestützt auf die Klage der Beschwerdefüh- rerin (vgl. act. 5/1) – die H._____ AG als Vertreter des Beschwerdegegners auf. Da der Streitwert der Klage – zumindest soweit ersichtlich – Fr. 30 ́000.– deutlich übersteigen dürfte (vgl. act. 5/1), sind jedoch gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO i.V.m. § 11 Abs. 2 lit. a AnwG ZH (Anwaltsgesetz vom 17. November 2003, LS 215.1) beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter nicht zur berufsmäs- - 8 - sigen Vertretung zugelassen. Die H._____ AG sind daher im Beschwerdeverfah- ren nicht im Rubrum aufzuführen.”
Bei der Festsetzung erstattungsfähiger Kosten einer berufsmässigen Vertretung gehören zu ersetzen: das Honorar, die Auslagen sowie die darauf entfallende Mehrwertsteuer. Für die Bemessung der Entschädigung sind die kantonalen Tarife und allenfalls kantonale Honorarverordnungen (beispielsweise die Honorarverordnung Graubünden) massgebend.
“Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Parteientschädigung für die Beschwerdeführerin. Als Parteientschädigung gelten unter anderem die Kos- ten einer berufsmässigen Vertretung (Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO), wobei diese wie- derum das Honorar und die Auslagen eines nach Art. 68 Abs. 2 ZPO zugelasse- nen Parteivertreters sowie die darauf anfallende Mehrwertsteuer umfassen (Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivil- prozessordnung, Band I, Art. 1-149 ZPO, Bern 2012, N 12 zu Art. 95 ZPO). Für die Bemessung der Parteientschädigung sind die kantonalen Tarife massgebend (Art. 96 ZPO, Art. 105 Abs. 2 Satz 1 ZPO), in Graubünden die Verordnung über die Bemessung des Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (Hono- rarverordnung, HV; BR 310.250). Nach Art. 2 Abs. 1 HV setzt die urteilende In- stanz die Parteientschädigung der obsiegenden Partei nach Ermessen fest. Sie geht dabei vom Betrag aus, welcher der entschädigungsberechtigten Partei für die anwaltliche Vertretung in Rechnung gestellt wird, sofern der vereinbarte Stunden- ansatz zuzüglich allfällig vereinbartem Interessenwertzuschlag üblich ist und keine Erfolgszuschläge enthält (Art. 2 Abs. 2 Ziff. 1 HV). Als üblich gilt ein Stundenan- satz zwischen CHF”
“zu ersetzen (Art. 111 Abs. 1 und 2 ZPO). Der anwaltlich vertretene Gesuchsgegner unterliegt mehrheitlich, weshalb er kei- nen Anspruch auf Parteientschädigung hat. Der mehrheitlich obsiegende Ge- suchsteller wird nicht durch einen Anwalt, aber durch eine andere berufsmässige Vertretung (Urk. 1 S. 2, Urk. 2/5) repräsentiert (Art. 95 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 68 Abs. 2 lit. c ZPO). Der Gesuchsteller beziffert seinen Antrag auf Parteient- schädigung der Höhe nach nicht (Urk. 26 S. 1). Eine Anwaltsentschädigung wür- de im Beschwerdeverfahren Fr. 500.– (inkl. MwSt) betragen (§ 4 Abs. 1 in Verbin- dung mit § 9 und § 13 Abs. 1 und 2 AnwGebV). Vorliegend erscheint eine Entschädigung von Fr. 250.– angemessen. Die auf 30 % reduzierte Parteienschädigung ist damit auf Fr. 75.– festzusetzen. - 14 - Es wird erkannt:”
Bei juristischen Personen ist die Vertretungsbefugnis im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO nachzuweisen. In der Praxis genügt hierfür regelmässig ein Auszug aus dem Handelsregister; alternativ ist die Vorlage einer für die konkrete Sache erteilten Prozessvollmacht (Ermächtigung zum Plaidieren und zur Transigierung) zulässig.
“En second lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC ; ATF 141 III 80 consid. 1.3). L'art. 69 al. 2 CPC prévoit que le tribunal avise l'autorité compétente lorsque des mesures de protection lui paraissent indiquées. Cette disposition est prévue pour les personnes physiques, mais ne s'applique pas lorsqu'une personne morale est concernée. Dans ce cas, l'art. 731b CO s'applique (Schönbächler, Die Organisationsklage nach Art. 731b OR - Organisationsmängel und deren Rechtsfolgen sowie verfahrensund-kollisionsrechtliche Aspekte, 2013, p. 246 et suivante). 2.1.2 Sous le titre "Carences dans l'organisation de la société", l'art. 731b al. 1 CO - applicable aux sociétés à responsabilité limitée par renvoi de l'art. 819 CO - prévoit qu'un actionnaire ou un créancier peut requérir du tribunal qu'il prenne les mesures nécessaires lorsque l'un des organes prescrits fait défaut (ch. 1) ou qu'un organe prescrit n'est pas composé correctement (ch. 2). Un cas de non-conformité de la composition d'organe survient notamment lors de l'incapacité civile d'un membre d'un organe social qui a pour conséquence d'affecter la capacité de représentation de la société (Peter / Cavadini, Commentaire Romand - CO II, 2ème éd.”
“Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO) (ATF 141 III 80 consid. 1.3 et les références citées). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 2.1.3 A défaut d'exercice des droits civils, le plaideur ne dispose pas de la capacité d'ester en justice (art. 67 al. 1 CPC a contrario) et il ne peut en conséquence pas procéder, que ce soit personnellement ou par l'entremise d'un mandataire conventionnel (art. 67 al. 2 CPC a contrario). Or, disposant de la capacité d'être partie (art. 66 CPC; cf. art. 29a Cst. garantissant le droit d'accès au juge), il doit néanmoins être en mesure de faire valoir ou défendre ses droits, situation que s'emploie à résoudre l'art. 67 al. 2 CPC, lequel dispose que le plaideur dépourvu de l'exercice des droits civils agit par l'intermédiaire de son représentant légal (JEANDIN, op. cit., n. 7 ad art. 67 CPC). Le droit civil pourvoit à la représentation légale de la personne physique dépourvue de l'exercice des droits civils (art.”
“Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3). Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 3.2 Si la procuration (exigée par l'art. 68 al. 3 CPC) fait défaut ou n'apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC). L'omission doit toutefois être imputable à une inadvertance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_124/2016 du 26 septembre 2016 consid.”
“En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation: ATF 140 III 70 consid. 4.3 p. 72; cf. Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 5e éd. 2000, n° 1a ad art. 83 CPC/BE). Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 2.3 Si le défendeur n'a pas la capacité d'ester en justice, il est considéré comme défaillant, sous réserve de ratification par le représentant légal. S'agissant du cas d'un défendeur incapable de discernement, le Tribunal fédéral a relevé que le demandeur disposait d'un droit d'accès au juge (art. 29a Cst) et qu'il s'agissait de pourvoir à la représentation légale du défendeur (arrêt du Tribunal fédéral 5A_1002/2017 du 12 mars 2019 consid. 4.2.2 et 4.2.3). 2.4 Selon l'art. 731b al. 1 CO, un actionnaire, notamment, peut requérir du tribunal qu'il prenne les mesures nécessaires lorsque l'organisation de la société présente l'une des carences qui y sont énumérées, comme le défaut d'un des organes prescrits par la loi.”
“Il sera relevé, à toutes fins utiles, que quand bien même cette dernière a reproché à son ancienne employée d'avoir produit des pièces confidentielles, elle n'a pas sollicité qu'elles soient écartées de la procédure. Les documents en question ont ainsi dûment été pris en considération, dans la mesure de leur utilité à la manifestation de la vérité. 4. L'appelante reproche au Tribunal d'avoir accueilli sans véritable sens critique les déclarations de l'ensemble des collaborateurs de la banque entendus comme témoins, alors que la plupart possèdent la signature collective à deux et peuvent ainsi valablement former et exprimer la volonté sociale. 4.1 Les personnes morales exercent leur capacité d'ester en justice par l'entremise de leurs organes statutaires (art. 55 al. 1 CC; ATF 141 III 80 consid. 1.3). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Selon l'art. 159 CPC, lorsqu'une personne morale est partie au procès, ses organes sont traités comme une partie dans la procédure d'administration des preuves. Par "organe", il faut entendre tant les organes de fait que les organes de droit. L'organe d'une personne morale est "un centre de fonction auquel la loi ou les statuts attribuent certaines tâches, telles que la formation de la volonté sociale, l'administration, la gestion, la représentation ou la révision, ainsi que les personnes qui agissent pour la personne morale sur le plan externe (administrateur, directeur, fondé de procuration)". L'organe de droit (formel) est prévu par la loi (organe légal) ou dans les statuts (organe statutaire) et créé conformément à la loi ou aux statuts. Peu importe que la personne formellement désignée exerce ou non ses attributions. Ce sont les organes exécutifs qui sont visés ici, et non l'organe législatif et l'organe de contrôle. Est un organe de fait (ou organe matériel), celui qui participe effectivement et de manière décisive à la formation de la volonté sociale, comme le fait normalement un organe de droit (Schweizer, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n.”
“En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO ; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3 p. 72; cf. Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung für den Kanton Bern, 5e éd. 2000, n° 1a ad art. 83 CPC/BE). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CPC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence). Dans cet arrêt, le Tribunal fédéral a considéré que la cour cantonale, en n'admettant comme représentant de la société défenderesse qu'une seule personne qui, au demeurant, n'avait que la signature collective à deux, avait privé la société de son droit de désigner le membre du conseil d'administration, le directeur, le fondé de procuration ou le mandataire commercial, ce dernier avec pouvoir exprès pour plaider, qui avaient personnellement connaissance des faits de la cause pour la représenter en justice et qu'une telle décision était susceptible de causer un préjudice irréparable au sens de l'art.”
“En second lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au Registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au Registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du Registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC; ATF 141 III 80 consid. 1.3). 4.2 En l'espèce, l'appelante fait valoir que l'intimée n'aurait pas été valablement représentée à l'audience du 19 novembre 2019, puisque Y______ ne dispose que de la signature collective à deux. Cela étant, il résulte du dossier de première instance que ce dernier a expressément été habilité à représenter la banque dans le cadre du litige l'opposant à l'appelante, selon procuration remise au Tribunal. C'est donc à tort que l'appelante soutient qu'il n'était pas autorisé à signer le procès-verbal d'audience litigieux, étant au demeurant relevé qu'aucune base légale ne prévoit que la procuration en question doive être annexée au procès-verbal d'audience remis aux parties. L'appelante soutient par ailleurs qu'il serait erroné que le procès-verbal de l'audience lui aurait été communiqué à l'issue de l'audience, car il ne lui aurait été remis qu'à l'extérieur de la salle d'audience, et non par la greffière (mais par son assistant), contrairement à ce qui résulte de l'acte en question, et qu'il a été signé par chaque partie séparément.”
Bei nicht besonders komplexen Rechtsfragen und wenn die rechtliche Lage nicht besonders schwerwiegend ist, kann die Partei gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO von einer Vertrauensperson als moralische Unterstützung begleitet werden; daraus folgt nicht zwangsläufig die Notwendigkeit, einen vom Staat bezahlten Anwalt zu bestellen.
“Les questions juridiques à résoudre ne nécessitent ainsi pas de connaissances particulières et la situation juridique de la recourante n'est pas susceptible d'être affectée de manière particulièrement grave. Contrairement à ce que cette dernière soutient, il ne ressort pas du dossier soumis à la Cour que la question d'un éventuel placement des enfants dans le futur aurait été abordée par le TPAE ou le SPMi. La recourante fait nouvellement valoir, en seconde instance, que son droit de visite aurait été suspendu par le Point rencontre, un rendez-vous étant prochainement appointé avec le SPMi et le Point rencontre. Or, ces faits nouveaux ne peuvent être pris en considération (cf. ch. 2 supra). Compte tenu des faits portés à la connaissance de l'autorité de première instance, c'est à juste titre qu'elle a considéré que la désignation d'un avocat rémunéré par l’Etat ne se justifiait pas. Il est encore relevé que la recourante est de nationalité suisse et de langue maternelle française, et que concernant sa fragilité émotionnelle, elle a la possibilité de se faire accompagner à l'audience par une personne de confiance comme soutien moral (art. 68 al. 1 CPC; ATF 140 III 555 consid. 2.3 commenté par Bastons Bulletti in CPC online, Newsletter du 7 janvier 2015), cette position n'ayant pas à être spécifiquement tenue par un avocat. Ce n'est pas non plus le rôle de l'avocat d'assister la recourante dans ses problèmes d'organisation ni d'assurer un suivi avec le réseau; cette dernière pourra être assistée sur ces points par les organismes sociaux, qui l'aident déjà dans la gestion du quotidien. Le principe de l'égalité des armes ne commande, par ailleurs, pas que la recourante soit représentée par un avocat, dès lors qu'aucun élément du dossier ne permet de retenir que le père des enfants envisagerait de recourir à l'aide d'un conseil juridique pour la suite de la procédure, ce qui n'est d'ailleurs pas plaidé. Au vu de ce qui précède, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé par A______ contre la décision rendue le 11 octobre 2024 par la vice-présidence du Tribunal civil dans la cause AC/2526/2024.”
Die im Betreibungsverfahren auftretende Gläubiger‑Vertretung begründet nicht automatisch eine Vertretungsbefugnis im materiell‑rechtlichen Verfahren (z.B. Klage nach Art. 85a SchKG). Art. 68 Abs. 2 ZPO ist prozessuale Voraussetzung und muss für das jeweilige Verfahren gesondert erfüllt werden.
“Die Klage auf Feststellung des Nichtbestehens einer Schuld gemäss Art. 85a SchKG hat zwar durchaus auch eine betreibungsrechtliche Seite (indem sie, jedenfalls soweit kein Rechtsvor- schlag erhoben wurde, die Einstellung der Betreibung bewirkt). Indes keineswegs nur, führt sie doch auch zu einem materiell-rechtlichen Entscheid über Bestand oder Nichtbestand der Forderung; es kommt dieser Klage eine betreibungs- und materiellrechtliche Doppelnatur zu, und wie die Kammer unlängst festgestellt hat, lässt sich seit der Revision von Art. 85a SchKG auch nicht mehr vertreten, die Klage verfolge hauptsächlich einen betreibungsrechtlichen Zweck (ZR 120/2021 Nr. 15). Die Gläubiger-Vertreterin im Betreibungsverfahren ist entgegen der Vor- instanz nicht auch Vertreterin der Gläubigerin im Verfahren nach Art. 85a SchKG, in welchem zugleich über den materiellen Bestand der Forderung entschieden wird. Im Übrigen wäre im Verfahren nach Art. 85a SchKG die in der Konkursan- drohung aufgeführte Gläubiger-Vertreterin E._____ auch nicht zur Vertretung ge- mäss Art. 68 Abs. 2 ZPO befugt. Wenn die Vorinstanz aus der Tatsache, dass die E._____ im Betreibungsverfahren als Gläubiger-Vertreterin gemäss Art. 67 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG fungierte, geschlossen hat, diese sei damit ebenfalls Zustellungs- empfängerin im (auch materiell-rechtlichen) Verfahren gemäss Art. 85a SchKG, hat sie eine Rechtsverletzung begangen, wie die Beklagte zu Recht geltend macht. Damit ist die Beklagte nicht ordentlich zur Verhandlung vom 20. Oktober 2020 vorgeladen worden und hat an jener Verhandlung nicht unentschuldigt ge- fehlt. Indem die Verhandlung ohne die Beklagte durchgeführt wurde und das Ur- teil alleine gestützt auf die Vorbringen der Klägerin erging, wurde das rechtliche Gehör der Beklagten in einer Art und Weise verletzt, welche der Heilung im Rechtmittelverfahren nicht zugänglich ist. Dies führt wie von der Beklagten bean- - 8 - tragt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Durchführung des Verfahrens.”
Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigt sind. Kantone können von den in Art. 68 Abs. 2 lit. b und d vorgesehenen Vorbehalten nur durch eine ausdrückliche gesetzliche Regelung Gebrauch machen; fehlt eine solche Regelung, gilt die bundesrechtliche Grundregel und eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ist ausgeschlossen.
“Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz.”
“Gegen die Ansicht des Arbeitnehmers spricht auch, dass das Bundesgericht einem Beschwerdeführer, der sich darüber beschwert hat, dass eine Person, die nicht Anwalt ist, in einem Zivilprozess nicht als sein Vertreter zugelassen worden ist, entgegengehalten hat, dass kein verfassungsmässiges Recht bestehe, sich durch beliebige Personen vertreten zu lassen, und dass es ihm freistehe, seine Sache selber zu vertreten oder sich durch eine zulässige Vertrauensperson oder einen Anwalt vertreten zu lassen (BGE 140 III 555 E. 2.3). Im Übrigen wäre die Einschränkung des geltend gemachten Rechts gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK, sich berufsmässig durch eine beruflich qualifizierte Vertreterin vertreten zu lassen, bei der es sich nicht um eine nach dem BGFA zur Vertretung von Parteien vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältin handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers zweifellos zulässig. Da der Kanton Basel-Stadt vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO keinen Gebrauch gemacht hat, gilt für die berufsmässige Vertretung im vorliegenden Fall ohne Weiteres die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO, welche die Vertretung Anwältinnen und Anwälten vorbehält, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Damit besteht für die Einschränkung des vom Arbeitnehmer geltend gemachten Rechts entgegen seiner Ansicht (Beschwerde, Rz. 15) offensichtlich eine genügende gesetzliche Grundlage (vgl. BGE 141 II 280 E. 9.2), wie der Zivilgerichtspräsident zu Recht geltend macht (vgl. Stellungnahme vom 9. April 2024, S. 2). Die Einschränkung der Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die gemäss dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigt sind, dient öffentlichen Interessen (vgl. BGE 114 Ia 34 E. 2c). Dass die Einschränkung des behaupteten Rechts unverhältnismässig wäre, wird vom Arbeitnehmer zu Recht nicht geltend gemacht.”
Art. 68 Abs. 1 ZPO gilt als Ausfluss des Rechts auf rechtliches Gehör und erlaubt es jeder prozessfähigen Partei, sich eine Parteivertretung zu bestellen. Daraus folgt auch die Freiheit, den Prozess durch einen berufsmässigen Vertreter führen zu lassen; es ist nicht erforderlich, dass deren Inanspruchnahme als objektiv notwendig erscheint.
“Entgegen der gesuchsgegnerischen Ansicht hält Art. 68 Abs. 1 ZPO als Aus- fluss des Rechts auf rechtliches Gehör fest, dass sich jede Partei eine beliebig gewillkürte Parteivertretung bestellen kann. Jede Partei hat damit die Freiheit, seinen Prozess durch einen berufsmässigen Vertreter führen zu lassen. Im An- wendungsbereich von Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO ist nicht zu prüfen, ob die berufs- mässige Vertretung effektiv notwendig ist (BGE 144 III 164 E. 3). Dass der Ge- suchsteller eine Parteivertretung zuzog und er dafür ausgangsgemäss eine Ent- schädigung zugesprochen erhielt, welche sich anhand des kantonalen Tarifs (Art. 96 ZPO) bestimmt, ist demnach nicht zu beanstanden.”
“Entgegen der gesuchsgegnerischen Ansicht hält Art. 68 Abs. 1 ZPO als Aus- fluss des Rechts auf rechtliches Gehör fest, dass sich jede Partei eine beliebig gewillkürte Parteivertretung bestellen kann. Jede Partei hat damit die Freiheit, seinen Prozess durch einen berufsmässigen Vertreter führen zu lassen. Im An- wendungsbereich von Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO ist nicht zu prüfen, ob die berufs- mässige Vertretung effektiv notwendig ist (BGE 144 III 164 E. 3). Dass der Ge- suchsteller eine Parteivertretung zuzog und er dafür ausgangsgemäss eine Ent- schädigung zugesprochen erhielt, welche sich anhand des kantonalen Tarifs (Art. 96 ZPO) bestimmt, ist demnach nicht zu beanstanden.”
Jede prozessfähige Partei kann sich im Prozess vertreten lassen (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Die Vertretung beruht in der Regel auf einer Procuration; der Vertreter muss seine Vollmacht ausweisen bzw. seine Befugnisse nachweisen.
“1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité, qui sont énumérées de façon non exhaustive à l’al. 2 de la même disposition. Il examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Dans le cadre d'une procédure soumise au CPC, la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3; TF 5A_407/2021 du 6 mai 2022 consid. 1.2.1 ; TF 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). Ainsi, dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat d'une partie est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même Tribunal (ATF 147 III 351 consid. 6.3). 3.2.2 Toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Cette faculté est limitée en matière de choix d’un représentant professionnel par l’art. 68 al. 2 CPC, puisque ne peuvent être choisis que les avocats autorisés à pratiquer en vertu de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (let. a), ou les agents d’affaires brevetés devant l’autorité de conciliation dans les affaires patrimoniales soumises à la procédure simplifiée et dans celles soumises à la procédure sommaire, si le droit cantonal le prévoit (let. b), ou les représentants professionnels au sens de l’art. 27 LP (loi sur la poursuite pour dettes et la faillite du 11 avril 1889 ; RS 281.1), pour les affaires de LP soumises à la procédure sommaire (let. c) ou encore les mandataires professionnellement qualifiés devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail ou de contrat de travail si le droit cantonal le permet (let. d). Cette liste des représentants professionnels est exhaustive (CREC 19 janvier 2021/17 ; Staehelin/Schweizer, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger Hrsg, 3e éd.”
“b CPC [Code de procédure civile du 19 novembre 2008 ; RS 272]), dans les causes non patrimoniales ou dont la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions devant l’autorité inférieure, est d’au moins 10'000 fr. (art. 308 al. 2 CPC). Les ordonnances de mesures provisionnelles étant régies par la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), le délai pour l’introduction de l’appel est de dix jours (art. 314 al. 1 CPC). Un membre de la Cour d’appel civile statue comme juge unique (art. 84 al. 2 LOJV [loi d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]). 1.2 Lorsque plusieurs parties sont titulaires d'un bail, il y a bail commun, soit un rapport juridique uniforme, qui n'existe que comme un tout et pour toutes les parties au contrat. Il n'est pas exigé que les consorts matériels nécessaires soient tous demandeurs ou défendeurs ; il suffit qu'ils soient tous parties au procès, répartis d'un côté et de l'autre de la barre (ATF 146 III 346 consid. 2.2 ; ATF 145 III 281 consid. 3.4.2 ; ATF 140 III 598 consid. 3.2 ; TF 4A_127/2022 du 28 juin 2022 consid. 3.3). 1.3 Aux termes de l’art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès. En principe, n’importe quelle personne peut être désignée comme représentant conventionnel, dans la mesure où elle n’agit pas à titre professionnel. La représentation conventionnelle est fondée sur une procuration du représenté en faveur du représentant (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3). 1.4 En l'espèce, l’appelant A.V.________ agit en son nom et, au bénéfice d’une procuration, pour le compte de son fils B.V.________, cotitulaire du bail avec lui, ce qui est d’ailleurs indiqué de façon expresse sur l’acte d’appel. La désignation des parties sur l’acte d’appel est suffisante et la procuration du fils en faveur de son père a été produite au dossier. On doit dès lors admettre que l’appel a été déposé par les deux colocataires, consorts nécessaires, qui agissent en commun contre l’intimée par l’intermédiaire de l’avocat de l’appelant A.V.________. L’appel, formé en temps utile par des parties qui ont un intérêt digne de protection (art.”
“Ont qualité pour recourir les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 450 al. 2 CC). Le proche est une personne qui connaît bien la personne concernée et qui, grâce à ses qualités et, le plus souvent, grâce à ses rapports réguliers avec celle-ci, paraît apte à en défendre les intérêts. Peuvent être des proches les parents, les enfants, d’autres personnes étroitement liées par parenté ou amitié à la personne concernée, le partenaire, mais également le curateur, le médecin, l’assistant social, le prêtre ou le pasteur, ou une autre personne qui a pris soin et s’est occupée de la personne concernée (Message du Conseil fédéral du 28 juin 2006 concernant la révision du code civil suisse [Protection de l'adulte, droit des personnes et droit de la filiation], FF 2006 6635, p. 6716). Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Selon l'art. 449a CC, l'autorité de protection ordonne, si nécessaire, la représentation de la personne concernée dans la procédure et désigne curateur une personne expérimentée en matière d'assistance et dans le domaine juridique. Un curateur nommé pour la procédure doit en principe être désigné lorsque la personne concernée n’est pas en mesure de défendre elle-même ses intérêts et de désigner un représentant. La nomination a lieu soit sur demande, soit d’office. La représentation ne doit pas nécessairement être assurée par un avocat; il est seulement exigé, comme à l’art. 147 CC, que «la personne dispose d’expérience en matière d’assistance et dans le domaine juridique». La présente disposition vaut en principe pour toute la procédure, y compris la procédure de recours (Message FF 2006 6635, p. 6713-6714). 1.2 En l'espèce, il y a lieu de retenir, sur la base des éléments qui ressortent du dossier, soit en particulier les problèmes de santé dont souffre A______, qu’elle n’est pas la rédactrice de l’acte de recours et des autres écritures produites devant la Chambre de céans.”
Die Vertretung bedarf des Nachweises der Vertretungsbefugnis durch eine Vollmacht; wird eine solche nicht vorgelegt, kann dies prozessrechtlich nachteilig sein. Fehlen Angaben zur Verhinderung der Partei (z. B. kein Gesuch um Entbindung von der persönlichen Vergleichs-/Gerichtserschienung oder keine Gründe für Abwesenheit), kann dies im Einzelfall problematisch sein.
“La faute légère vise tout comportement ou manquement qui, sans être acceptable ou excusable, n'est pas particulièrement répréhensible, tandis que la faute grave suppose la violation de règles de prudence vraiment élémentaires qui s'imposent impérieusement à toute personne raisonnable (arrêts du Tribunal fédéral 5A_414/2016 du 5 juillet 2016 consid. 4.1; 5A_927/2015 du 22 décembre 2015 consid. 5.1 et les références; 4A_163/2015 du 12 octobre 2015 consid. 4.1). Pour trancher la question de la restitution du délai, le comportement des auxiliaires des parties doit être imputé à celles-ci (ATF 114 Ib 67 consid. 2 et 3; arrêt du Tribunal fédéral 1P_603/2001 du 1er mars 2002 consid. 2.2 et réf.). Pour apprécier la faute, il faut déterminer si, même si le requérant avait fait preuve de la diligence que l’on pouvait attendre de lui dans les circonstances du cas d'espèce, le défaut n’aurait pas pu être évité. Il faut aussi que le motif d’empêchement ait été causal pour le défaut; tel n'est pas le cas si ce motif n'a existé que dans une première phase du délai, les parties n'ayant pas de droit à disposer de l'entier du délai pour sauvegarder leurs droits (Gozzi, BSK ZPO, 2017, nos. 11ss ad art. 148 CPC). 2.1.2 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (a. 2). Le tribunal peut ordonner la comparution personnelle des parties représentées (al. 4). 2.1.3 Aux termes de l'art. 204 CPC, les parties doivent comparaître en personne à l’audience de conciliation. Elles peuvent se faire assister d’un conseil juridique ou d’une personne de confiance. Sont dispensées de comparaître personnellement et peuvent se faire représenter la personne qui a son domicile en dehors du canton ou à l’étranger (let. a), la personne empêchée de comparaître pour cause de maladie, d’âge ou en raison d’autres justes motifs (let. b) ou dans les litiges au sens de l’art. 243, l’employeur ou l’assureur qui délègue un employé et le bailleur qui délègue le gérant de l’immeuble, à la condition que ceux-ci soient habilités, par écrit, à transiger (let. c). La partie adverse est informée à l’avance de la représentation. 2.2 En l'espèce, l'appelant n'a pas comparu à l'audience de la Commission. Il a certes donné procuration à son épouse, sans toutefois mentionner les motifs de son absence ni demander d'être dispensé de comparaître à l'audience.”
“Enfin, l'appelant n'allègue pas qu'il n'aurait pas eu connaissance de ce document. Le grief est infondé. 4. L'appelant se plaint d'une violation de son droit d'être entendu, motif pris que C______ s'était présentée à l'audience du 4 novembre 2022 pour le représenter, mais que les premiers juges ne l'avaient pas faite entrer dans la salle. Il n'avait ainsi pas pu faire valoir ses arguments. 4.1 Selon l'art. 68 al. 2 CPC, toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans toutes les procédures, les avocats autorisés à pratiquer la représentation en justice devant les tribunaux suisses en vertu de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (a) et devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail et de contrat de travail, les mandataires professionnellement qualifiés, si le droit cantonal le prévoit (b). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 1 CPC). 4.2 En l'espèce, l'appelant ne soutient pas qu'il n'a pas été valablement convoqué à l'audience du 18 novembre 2022. Il allègue que C______ était présente pour le représenter et qu'elle n'a pu assister à l'audience. Il ne produit aucune procuration en faveur de cette dernière, ni aucune pièce étayant ses propos. Il a toujours agi en personne devant le Tribunal. Au surplus, à la date de l'audience, C______ n'était pas inscrite au tableau des avocats genevois et il n'est pas soutenu qu'elle entendait agir en qualité de mandataire professionnellement qualifiée au sens de l'art. 68 al. 2 let. b CPC. L'appelant était défaillant à l'audience et ne peut se plaindre d'une violation de son droit d'être entendu. Le grief est également infondé, de sorte que l'appel doit être rejeté et le jugement confirmé. 5. Au vu des considérants qui précède, la question de l'absence d'intérêt à agir de l'appelant, soulevée par l'intimée, peut demeurer indécise. 6. A teneur de l'art. 22 al. 1 LaCC, il n'est pas prélevé de frais dans les causes soumises à la juridiction des baux et loyers (ATF 139 III 182 consid.”
Ausserhalb der engen Voraussetzungen von Art. 69 ZPO darf das Gericht einer Partei grundsätzlich keine Frist zur Bestellung eines Vertreters ansetzen; die Vertretung vor Gericht ist freiwillig (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Ein Prozessführungsunvermögen ist nicht leichthin anzunehmen. Relevante Abklärungsfaktoren sind insbesondere die Komplexität der Streitsache, die sich stellenden rechtlichen und technischen Fragen sowie das Verhalten der Partei; zudem darf der Rechtsstandpunkt der vertretenen Partei nicht als aussichtslos erscheinen.
“Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist ein Prozessführungsunvermögen nicht leichthin anzunehmen (BGer 5A_618/2015 vom 2. März 2016, E. 6.7). Zu berücksichtigen sind die Kom- plexität der Streitsache, die sich stellenden rechtlichen und technischen Fragen und das Verhalten der Partei. Sodann darf der Rechtsstandpunkt der vertretenen Partei nicht als aussichtslos erscheinen (zum Ganzen siehe BSK ZPO-Tenchio, Art. 69 N 8). Der Gesuchsgegner leidet an der Augenkrankheit retinitis pigmento- - 15 - sa, welche bei ihm zur Erblindung führte (Urk. 86 S. 1; Urk. 91/1). Dennoch kann von einer fehlenden Postulationsfähigkeit, welche die Bestellung eines Rechtsver- treters im Sinne von Art. 69 ZPO rechtfertigen oder gar erfordern würde, keine Rede sein, wie die detaillierten Ausführungen des Gesuchsgegners zur Sache (vgl. Urk. 86) belegen. Ausserhalb der Voraussetzungen von Art. 69 ZPO darf das Gericht keiner Partei Frist zur Bestellung eines Rechtsvertreters ansetzen, da die Vertretung vor Gericht im Zivilprozess freiwillig ist (Art. 68 Abs. 1 ZPO; KUKO ZPO-Domej, Art. 68 N 1). Der Gesuchsgegner hatte sich daher selber und ohne gerichtliche Fristansetzung um den Beizug eines Rechtsvertreters zu bemühen, wovon er offensichtlich auch ausgeht.”
Im Schlichtungsverfahren besteht grundsätzlich eine Pflicht zum persönlichen Erscheinen; damit wird von der allgemeinen Vertretungsmöglichkeit nach Art. 68 Abs. 1 ZPO abgewichen. Ausnahmen sind in Art. 204 Abs. 3 ZPO abschliessend geregelt.
“Im Schlichtungsverfahren müssen die Parteien grundsätzlich persönlich zur Schlichtungsverhandlung erscheinen (Art. 204 Abs. 1 ZPO). Damit wird von der allgemeinen Verfahrensregel abgewichen, wonach sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen kann (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Hintergrund dieser Spezialregel für das Schlichtungsverfahren war die Überlegung, dass eine Schlichtungsverhandlung meist dann am aussichtsreichsten ist, wenn die Parteien persönlich erscheinen, da nur so eine wirkliche Aussprache stattfinden kann. Durch die Pflicht zum persönlichen Erscheinen soll mithin ein persönliches Gespräch zwischen den Parteien vor der allfälligen Klageeinreichung ermöglicht werden. Art. 204 Abs. 1 ZPO zielt in diesem Sinn wie das Schlichtungsverfahren überhaupt darauf ab, diejenigen Personen zu einer Aussprache zusammenzubringen, die sich miteinander im Streit befinden und die über den Streitgegenstand auch selber verfügen können. Diesem Grundsatz entsprechend sieht die Zivilprozessordnung in Art. 204 Abs. 3 ZPO lediglich in bestimmten, abschliessend geregelten Fällen eine Ausnahme von dieser Teilnahmepflicht vor (zum Ganzen vgl. BGer 4A_416/2019 vom 5. Februar 2020 E. 3.1). Die Schlichtungsbehörde hat an der Schlichtungsverhandlung zu prüfen, ob die Parteien nach Art.”
“Im Schlichtungsverfahren müssen die Parteien grundsätzlich persönlich zur Schlichtungsverhandlung erscheinen (Art. 204 Abs. 1 ZPO). Damit wird von der allgemeinen Verfahrensregel abgewichen, wonach sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen kann (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Hintergrund dieser Spezialregel für das Schlichtungsverfahren war die Überlegung, dass eine Schlichtungsverhandlung meist dann am aussichtsreichsten ist, wenn die Parteien persönlich erscheinen, da nur so eine wirkliche Aussprache stattfinden kann. Durch die Pflicht zum persönlichen Erscheinen soll mithin ein persönliches Gespräch zwischen den Parteien vor der allfälligen Klageeinreichung ermöglicht werden. Art. 204 Abs. 1 ZPO zielt in diesem Sinn wie das Schlichtungsverfahren überhaupt darauf ab, diejenigen Personen zu einer Aussprache zusammenzubringen, die sich miteinander im Streit befinden und die über den Streitgegenstand auch selber verfügen können. Diesem Grundsatz entsprechend sieht die Zivilprozessordnung in Art. 204 Abs. 3 ZPO lediglich in bestimmten, abschliessend geregelten Fällen eine Ausnahme von dieser Teilnahmepflicht vor (zum Ganzen vgl. BGer 4A_416/2019 vom 5. Februar 2020 E. 3.1). Die Schlichtungsbehörde hat an der Schlichtungsverhandlung zu prüfen, ob die Parteien nach Art.”
Das Gericht kann das persönliche Erscheinen einer vertretenen Partei anordnen; dies kann namentlich für die Parteibefragung (Art. 191 ZPO) oder die Beweisaussage (Art. 192 ZPO) erfolgen. Parteibefragung und Beweisaussage gelten nach Art. 168 Abs. 1 Bst. f ZPO als taugliche Beweismittel. Durch persönliche Befragung kann der Richter zudem einen eigenen Eindruck gewinnen, der ihm bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit helfen kann (vgl. BGE 143 III 297).
“Vorliegend geht es um eine Abänderungsklage gemäss Art. 286 Abs. 2 ZGB (BGE 139 III 401 E. 3.2.2 m.H.). Offenbleiben kann die in der Lehre strittige Frage, nach welchen Verfahrensbestimmungen sich diese Abänderungsklage richtet (vgl. u.a. Bastons Bulletti, in ZPO Online, Newsletter vom 8. April 2022; Aeschlimann/Schweighauser, in FamKomm Scheidung, Band I: ZGB, 4. Aufl. 2022, Allg. Bem. zu Art. 276-293 N. 50a). Selbst wenn die Art. 273 Abs. 2 und Art. 278 ZPO, wonach die Parteien im Eheschutz- bzw. Scheidungsverfahren persönlich zu den Verhandlungen erscheinen müssen, sofern das Gericht sie nicht wegen Krankheit, Alter oder anderen wichtigen Gründen dispensiert, nicht (analog) anzuwenden wären, so kann das Gericht das persönliche Erscheinen einer vertretenen Partei anordnen (Art. 68 Abs. 4 ZPO), etwa für die Parteibefragung nach Art. 191 ZPO oder die Beweisaussage nach Art. 192 ZPO (Tenchio, in Basler Kommentar, ZPO, 3. Aufl. 2017, Art. 68 N. 20). Parteibefragung und Beweisaussage sind gesetzlich vorgesehene (Art. 168 Abs. 1 Bst. f ZPO), objektiv taugliche Beweismittel. Der Richter bildet sich seine Überzeugung nach freier Würdigung der Beweise (Art. 157 ZPO). Daraus folgt das Verbot fester Beweisregeln. Soweit diese gesetzliche Pflicht zur freien Beweiswürdigung Platz greift, ist es nicht zulässig, einem bestimmten, gesetzlich vorgesehenen Beweismittel von vornherein jeden Beweiswert, also jede Überzeugungskraft abzusprechen. Dies gilt auch für die Parteibefragung und Beweisaussage im Sinn von Art. 168 Abs. 1 Bst. f ZPO. Eine geschickte Befragung durch den Richter kann erfahrungsgemäss durchaus ein gutes Mittel sein, die Wahrheit zu erforschen, wenn der Befragte - zumal in Konfrontation mit der Gegenpartei - eindringlich verhört wird und auf unerwartete Fragen Antwort geben muss, vor allem aber, weil der Richter, der die Befragung durchführt, dabei einen persönlichen Eindruck gewinnt, der ihm gestatten kann, die Glaubwürdigkeit des Befragten zu beurteilen (BGE 143 III 297 E.”
“5), précisant, dans la décision attaquée, qu’il sera tenu compte du défaut dans le cadre de l’appréciation des preuves (cf. décision attaquée p. 6 al. 2). Il n’a pas statué sur les réquisitions de preuve formulées en séance par Me Aurore Gaberell et ne l’a pas laissé plaider (cf. PV idem p. 7). La décision attaquée ne fait pas état des déterminations de Me Aurore Gaberell sur les dictées de Me Alain Ribordy (cf. décision attaquée p. 3 ch. 11). 3.2. Citée à comparaître personnellement par le Président du Tribunal le 5 septembre 2022, la demanderesse n’a pas comparu. Néanmoins, elle était valablement représentée par Me Aurore Gaberell, ce qui n’est pas contesté. L’art. 68 CPC règle la représentation conventionnelle des parties et précise que toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (al. 1), les avocats étant autorisés à représenter les parties à titre professionnel (al. 2). Le tribunal peut ordonner la comparution personnelle des parties qui sont représentées (art. 68 al. 4 CPC). La comparution personnelle est par conséquent soit ordonnée par le juge (art. 68 al. 4 CPC), soit imposée par la loi (art. 204, 273 et 278 CPC), sauf dispense particulière. La partie qui ne comparaît pas à une séance malgré une injonction du tribunal ou une obligation légale est défaillante au sens de l’art. 147 CPC. La loi est claire à ce sujet (cf. aussi Staehelin / Schweizer, ZPO Kommentar, 3ème éd. 2016, art. 68 n. 30 et 31). En effet, selon l’art. 147 CPC, relatif au défaut et à ses conséquences, une partie citée à comparaître est défaillante lorsqu’elle ne se présente pas. Selon la jurisprudence, le défaut suppose que le plaideur n’a pas comparu ou n’a pas été valablement représenté, à une audience à laquelle il était régulièrement cité (arrêt TF 4C_1/2013 du 25 juin 2013 consid. 4.3). En principe, selon l’art. 147 al. 2 CPC, en cas de défaut d’une partie, la procédure suit son cours sans qu’il soit tenu compte du défaut. Il n’y a donc pas de fixation d’un nouveau délai ou d’une nouvelle audience permettant au défaillant de rattraper son omission, sous réserve d’une éventuelle restitution aux conditions de l’art.”
Als «mandataires professionnellement qualifiés» kommen insbesondere Verbände von Mietern oder Vermietern, Hausverwalter sowie Sozialpartner (z. B. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände) in Betracht. Diese dürfen Parteien berufsmässig vertreten, jedoch nur in den vom Gesetz genannten Spezialbereichen (insb. Miet‑ und Arbeitssachen) und soweit das kantonale Recht dies vorsieht; ferner ist die Möglichkeit erwähnt, dass solche Vertreter in paritätischen Tribunalen eine Rolle spielen.
“S'exprimant au nom de ladite Commission, le Conseiller national Nidegger a alors précisé qu'" [à] la lettre d, dans la logique de la possibilité pour les cantons d'avoir des tribunaux paritaires et d'avoir des juges qui sont issus des partenaires sociaux, il s'agi[ssai]t de conserver également la faculté, pour des mandataires professionnellement qualifiés issus des partenaires sociaux, de pouvoir représenter les parties dans ces causes-là, par respect de la nature et de l'identité de ce type de juridiction paritaire " (BO 2008 N 649). Par " mandataires professionnellement qualifiés ", il faut donc essentiellement comprendre des associations de locataires, de propriétaires immobiliers ou de gérants d'immeubles, ainsi que des syndicats et des associations patronales (MARIE-CHANTAL MAY CANELLAS, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 2021, no 20 ad art. 68 CPC; FRANÇOIS BOHNET, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd. 2019, no 22 ad art. 68 CPC; MARTIN H. STERCHI, in Berner Kommentar zur ZPO, vol. I, 2012, no 9c ad art. 68 CPC; LUCA TENCHIO, in Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd. 2017, no 13 ad art. 68 CPC; GASSER/RICKLI, Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Kurzkommentar, 2e éd. 2014, no 7 ad art. 68 CPC; cf. arrêt 4A_268/2010 du 21 octobre 2010 consid. 6.2).”
“Selon l’art. 68 al. 2 let. d CPC, sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel «les mandataires professionnellement qualifiés» devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail et de contrat de travail, si le droit cantonal le prévoit. A cet égard, l'art. 15 de la loi d'application du code civil suisse et d'autres lois fédérales en matière civile du 11 octobre 2012 (LaCC – E 1 05) prévoit que les mandataires professionnellement qualifiés peuvent assister ou représenter les parties notamment devant la commission de conciliation en matière de baux et loyers, le Tribunal des baux et loyers ainsi que devant la chambre des baux et loyers de la Cour de justice. Les gérants d’immeubles doivent être qualifiés de mandataires professionnellement qualifiés (Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd., 2019, n. 22 ad art. 68 CPC).”
“(art. 62 al. 1 TFJC), doivent être mis à la charge des appelantes, solidairement entre elles, à raison de deux tiers et de l’intimé à raison d’un tiers (art. 106 al. 2 CPC). L’intimé versera ainsi aux appelantes la somme de 253 fr. à titre de restitution partielle de l’avance de frais fournie par ces dernières (art. 111 al. 2 CPC). Selon l'art. 95 al. 3 let. b CPC, les dépens sont notamment destinés à couvrir le défraiement – en réalité, la rémunération et le défraiement – d'un mandataire professionnel (TF 4A_290/2013 du 30 juillet 2013 consid. 3). La notion de « représentant professionnel » est définie à l'art. 68 CPC et englobe notamment les mandataires professionnellement qualifiés, si le droit cantonal le prévoit, devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail et de contrat de travail (art. 68 al. 2 let. d CPC). Sont notamment visées les associations de locataires et celles de propriétaires ou de gérants d'immeubles (Bohnet, Commentaire romand, CPC, précité, n. 22 ad art. 68 CPC). Selon l'art. 36 al. 2 CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02), les représentants des organisations représentatives de locataires ou de bailleurs, préalablement autorisées par le Tribunal cantonal, peuvent représenter les parties devant les commissions de conciliation en matière de baux, le Tribunal des baux et pour les causes relevant de l'art. 5 ch. 30 CDPJ (les expulsions). La Cour d'appel civile a admis, conformément à la pratique de la Chambre des recours, qu’une partie pouvait être assistée d'un syndicat, d'une organisation patronale, ou d'un mandataire des organisations représentatives de locataires ou de bailleurs (Byrde/Giroud Walther/Hack, Procédu-res spéciales vaudoises, n. 8 ad art. 10 LTB [loi sur le Tribunal des baux du 13 décembre 1981] et les réf. citées ; CACI 16 août 2016/454 ; CREC I 8 décembre 2010/652). Cela étant, on doit considérer qu’E.Q.________, autorisée par la Chambre vaudoise immobilière à assister la partie bailleresse, est dans le domaine du bail en cause un représentant professionnel.”
Art. 68 ZPO gilt auch für Summarverfahren; ein besonderer Nachweis der Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung ist hierfür nicht erforderlich.
“Vorliegend ist festzustellen, dass der Vertreter der Beschwerdeführerin dem Vorrichter bereits mit E-Mail vom 27. Oktober 2020 die anwaltliche Vertretung bekannt gab. Zudem hat der Vorrichter der Beschwerdeführerin am 23. November 2020 die von der Beschwerdegegnerin am 20. November 2020 nachgereichten Unterlagen zugestellt. Der Vertreter der Beschwerdeführerin liess sich mit Eingabe vom 1. Dezember 2020 im Rahmen des Replikrechts abschliessend vernehmen und beantragte dabei eine Parteientschädigung. Das Replikrecht wurde innert angemessener Frist ausgeübt und die Eingabe ging dem Vorrichter vor dessen Entscheid zu. Nach Art. 68 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei in einem gerichtlichen Verfahren vertreten lassen. Das gilt auch für ein Summarverfahren. Der Nachweis der Notwendigkeit einer anwaltlichen Vertretung muss dabei nicht erbracht werden (vgl. BGE 144 III 164 E. 3.5). Somit erweist sich die Verweigerung der Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin als rechtswidrig. Die Beschwerde ist gutzuheissen und Ziffer 4 des angefochtenen Entscheides abzuändern.”
Nach aktueller Rechtsprechung und Lehre gilt das Vorliegen einer Vollmacht der gewillkürten Vertretung als Prozessvoraussetzung im Sinn von Art. 59 ZPO. Das Vorliegen der Vollmacht ist von den Gerichten bzw. Schlichtungsbehörden nach Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen.
“Gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hat sich der Vertreter durch eine Vollmacht auszuweisen. Gemäss der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt das Vorliegen einer Vollmacht der gewillkürten Parteivertretung eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO dar (BGer 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2, 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). In zwei älteren Urteilen hat das Bundesgericht zwar erwogen, eine Vollmacht sei keine Prozessvoraussetzung im Sinn von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO (BGer 5D_142/2017 vom 24. April 2018 E. 3.1, 5A_460/2017 vom 8. August 2017 E. 3.3.2). Eine Begründung für diese Ansicht ist es aber schuldig geblieben. Auch gemäss überwiegender Lehre stellt das Vorliegen einer Vollmacht der gewillkürten Parteivertretung eine Prozessvoraussetzung dar (Gehri, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 59 ZPO N 12; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 59 N 10; Tenchio, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 68 ZPO N 14; Zingg, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 59 ZPO N 62; Zürcher, in: Sutter-Somm et al.”
“Für das Erkenntnisverfahren gilt, dass jede prozessfähige Partei sich im Prozess vertreten lassen kann (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Die Vertreterin oder der Ver- treter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Ob eine solche Vollmacht vorliegt, ist durch die Gerichte und die Schlichtungsbehörden nach Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen, zumal es sich um eine Prozessvo- raussetzung handelt (vgl. BSK ZPO-Tenchio, 3. Auflage 2017, Art. 68 N 14 und BGer 5A_15/2009 vom 2. Juni 2009 E. 4.1). Die Vorinstanz führte in ihrem Urteil zu Recht aus, Frau C._____ sei mit Prozessvollmacht zur Verhandlung erschie- nen (vgl. act. 27 E. II), denn die Beschwerdegegnerin reichte zusammen mit dem Schlichtungsgesuch eine Prozessvollmacht an Frau C._____ ein, welche von F._____ und G._____ unterzeichnet wurde, beide verfügen gemäss Handelsre- gisterauszug der Beschwerdegegnerin über eine Kollektivprokura zu zweien (vgl. act. 2). Der Einwand der Beschwerdeführerin ist damit nicht gerechtfertigt. Ob auch im Schlichtungsverfahren eine gültige Vertretung der Beschwerdegegnerin nach den im Bundesgerichtsentscheid BGE 141 III 159 dargelegten Grundsätzen vorlag, kann hier offen bleiben. Die Beschwerdeführerin hätte diesen Einwand im vorinstanzlichen Entscheidverfahren vorbringen können, was sie nicht getan hat.”
Die Vollmacht ist grundsätzlich vor der ersten Instanz einzureichen. Bei Rechtsmittelinstanzen genügt in der Regel die Vollmacht, die sich bereits in den der Rechtsmittelinstanz vorgelegten Vorakten befindet, ausser sie wurde nicht vorgelegt oder der Vertreter verweist nicht darauf. Hinsichtlich der Aktualität wird die Vorlage einer neuen Vollmacht jedenfalls nach Ablauf von fünf Jahren seit Ausstellung der bestehenden Vollmacht als gerechtfertigt erachtet.
“Die Beklagte kritisiert, es liege keine Vollmacht für Rechtsanwalt X._____ bei den Akten. Eine Vollmacht müsse weniger als drei Monate alt sein (Urk. 44 S. 2). Diese Auffassung geht fehl. Gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hat sich der Vertreter oder die Vertreterin durch eine Vollmacht auszuweisen. Die Vollmacht braucht le- diglich vor der ersten Instanz eingelegt zu werden. Vor Rechtsmittelinstanzen ist sie nur dann einzulegen, wenn sie sich nicht mehr in den der Rechtsmittelinstanz durch die Vorinstanz vorzulegenden Akten befindet oder der Vertreter bzw. die Vertreterin nicht auf die in den Vorakten sich befindende Vollmacht verweist (BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 15). Was die Aktualität angeht, so rechtfertigt sich die Vorlage einer aktuellen Vollmacht jedenfalls nach Ablauf von fünf Jahren seit der Ausstellung der bestehenden Vollmacht (a.a.O.). Die Vollmachten der Klägerin bzw. der einzelnen Stockwerkeigentümer für Rechtsanwalt X._____ datieren vom 5. Juni 2019, vom 27. September 2019 und vom 10. Juni 2020 (Urk. 3/1-3/3; Urk. - 6 - 4/44) und es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Bevollmächtigung beendet wäre.”
“Juli 2021 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde der Beklagten gegen den Beschluss vom 20. Mai 2021 ebenfalls nicht ein (Urk. 52). Weitere Eingaben sind nicht erfolgt. II. 1.1 In formaler Hinsicht moniert die Beklagte, der angefochtene Entscheid habe der Berufungsschrift nicht beigelegen, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei (Urk. 44 S. 1). Bereits in der Präsidialverfügung vom 11. März 2021 wurde er- wogen, dass die vorinstanzlichen Akten von Amtes wegen beizuziehen seien und die angefochtene Verfügung vom 16. Dezember 2021 mit der Geschäfts-Nr. FV200155 als Urk. 33 zu den Akten des Berufungsverfahrens genommen worden sei, weshalb es sich erübrige, der (Berufungs)klägerin Nachfrist zur Einreichung des angefochtenen Entscheids anzusetzen (Urk. 42 S. 2). Ein Nichteintretens- grund liegt nicht vor. 1.2 Die Beklagte kritisiert, es liege keine Vollmacht für Rechtsanwalt X._____ bei den Akten. Eine Vollmacht müsse weniger als drei Monate alt sein (Urk. 44 S. 2). Diese Auffassung geht fehl. Gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hat sich der Vertreter oder die Vertreterin durch eine Vollmacht auszuweisen. Die Vollmacht braucht le- diglich vor der ersten Instanz eingelegt zu werden. Vor Rechtsmittelinstanzen ist sie nur dann einzulegen, wenn sie sich nicht mehr in den der Rechtsmittelinstanz durch die Vorinstanz vorzulegenden Akten befindet oder der Vertreter bzw. die Vertreterin nicht auf die in den Vorakten sich befindende Vollmacht verweist (BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 15). Was die Aktualität angeht, so rechtfertigt sich die Vorlage einer aktuellen Vollmacht jedenfalls nach Ablauf von fünf Jahren seit der Ausstellung der bestehenden Vollmacht (a.a.O.). Die Vollmachten der Klägerin bzw. der einzelnen Stockwerkeigentümer für Rechtsanwalt X._____ datieren vom 5. Juni 2019, vom 27. September 2019 und vom 10. Juni 2020 (Urk. 3/1-3/3; Urk. - 6 - 4/44) und es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Bevollmächtigung beendet wäre. 2. Die Vorinstanz trat wegen des Fehlens einer gültigen Klagebewilligung auf die Klage nicht ein.”
Art. 68 Abs. 2 ZPO gestattet vor Miet- und Arbeitsgerichten die berufsmässige Vertretung durch beruflich qualifizierte Vertreter nur insoweit, als das kantonale Recht dies vorsieht. Die Bestimmung enthält damit einen echten Vorbehalt zugunsten der Kantone; diese sind frei, die Zulassung sowie deren Umfang und Voraussetzungen (etwa welche Personen als beruflich qualifiziert gelten) zu regeln.
“Gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO sind vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter zur berufsmässigen Vertretung befugt, soweit das kantonale Recht dies vorsieht. Die Bestimmung enthält einen echten Vorbehalt zugunsten der Kantone (LUCA TENCHIO, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2017, N. 13 zu Art. 68 ZPO). Den Kantonen steht es demnach frei, ob sie Vertretungen im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zulassen wollen (MARTIN H. STERCHI, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 9c zu Art. 68 ZPO). Gestützt auf § 11 Abs. 2 lit. a AnwG/ZH sind im Kanton Zürich in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- Vertretungen durch beruflich qualifizierte Vertreter zugelassen. In keiner der beiden Bestimmung wird konkretisiert, was unter beruflich qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern zu verstehen ist. Dabei führt der Kanton Zürich allerdings ihre gemäss dem früheren, unterdessen aber aufgehobenen § 12 Abs. 1 lit. a AnwG/ZH (Fassung in Kraft bis 1.1.2011) geltende Praxis weiter, wonach lediglich Angestellte von Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerorganisationen, der eine Partei angehört, zur Vertretung zugelassen sind. Der Beschwerdeführer legt keine Anhaltspunkte dar, weshalb die Weiterführung der bisherigen Praxis im Rahmen der Anwendung des kantonalen Rechts unhaltbar wäre. Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. Die herrschende Lehre legt Art.”
Juristische Personen sind prozessfähig, wenn die nach Gesetz und Statuten unentbehrlichen Organe bestellt sind. Die Prozessfähigkeit allein begründet nicht automatisch die Befugnis, den Prozess in eigener Person ohne Prozessvertreter zu führen; vielmehr regelt Art. 68 ZPO die Postulationsfähigkeit. Fehlt die Vertretung durch ein rechtmässiges Organ, besteht in der Regel keine Postulationsfähigkeit, weshalb Eingaben und Vertretungshandlungen solcher Personen unwirksam sein können.
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf ein Gesuch ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Prozessvoraussetzung ist unter anderem, dass die Parteien partei- und prozessfähig sind (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Prozessfähigkeit beinhaltet das Recht, am Gerichtsverfahren teilzunehmen (Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2). Prozessfähig ist, wer handlungsfähig ist (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Die juristische Person ist handlungsfähig, wenn die nach Gesetz und Statuten unentbehrlichen Organe bestellt sind (Art. 54 ZGB). Die Prozessfähigkeit schliesst nicht zwingend die Befugnis mit ein, den Prozess in eigener Person, d.h. ohne einen Prozessvertreter zu führen (BGE 132 I 1 E. 3.1). Vielmehr bestimmt die in Art. 68 ZPO geregelte Postulationsfähigkeit (THOMAS SUTTER - SOMM, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 2017, Rz. 186; STAEHELIN / SCHWEIZER, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 1 zu Art. 68 ZPO), wer im Prozess wirksam Prozesshandlungen vornehmen kann (Urteil 5A_469/2019 E. 1.2.1; vgl. auch BGE 132 I 1 E. 3.2). Die juristische Person übt ihre Zivilrechte durch ihre Organe aus, die ihren Willen gegenüber Dritten zum Ausdruck bringen (Art. 55 Abs. 1 ZGB). Darunter sind die Exekutivorgane zu verstehen, nicht das gesetzgebende oder das Kontrollorgan (BGE 141 III 80 E. 1.3). Wird eine juristische Person nicht durch ein rechtmässiges Organ vertreten, ist die juristische Person grundsätzlich nicht postulationsfähig, weshalb Eingaben und Vertretungshandlungen solcher Personen unwirksam sind (DAVID EGGER, Die Stellung der Organe im Zivilprozess, 2014, Rz. 72; STAEHELIN / SCHWEIZER, a.a.O., N. 24 zu Art. 68 ZPO). Für die öffentlich-rechtlichen Anstalten bleibt das öffentliche Recht des Bundes und der Kantone vorbehalten (Art. 59 Abs. 1 ZGB).”
Das Gericht kann die Vorlage einer aktualisierten oder prozessbezogenen Vollmacht anordnen. In der Praxis wurden Vollmachten teilweise per E‑Mail nachgereicht und vom Gericht unter Fristsetzung akzeptiert, wobei die Akten die Anordnung von Nachfristen und das Vorlegen elektronisch übermittelter Vollmachten dokumentieren.
“________ », a interjeté un recours contre cette décision en concluant à son annulation, à ce qu'il soit constaté, par mesures provisionnelles comme au fond, que la résiliation du mandat de Me Y.________ est nulle et de nul effet et que le mandat la liant à cet avocat est toujours en vigueur, subsidiairement à ce que l'expertise la concernant soit communiquée à Me Y.________, et, plus subsidiairement, que la cause soit renvoyée à la justice de paix pour qu’elle statue dans le sens des considérants. Elle a notamment produit une procuration du 30 janvier 2024 en faveur de « [...], Me Y.________ avec faculté de substitution, de l[a] représenter et de l’assister dans le cadre suivant : justice de paix et divers dossiers en cours ». Par avis du 13 novembre 2024, la Juge déléguée de la Chambre de céans a imparti à Me Y.________ un délai au 25 novembre 2024 pour produire une procuration actualisée justifiant de ses pouvoirs d’agir pour le compte de X.________. Le 21 novembre 2024, Me Y.________ a notamment indiqué que la procuration annexée au mémoire de recours remplissait toutes les conditions légales en application de l’art. 68 al. 3 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272). 4. 4.1 Contre une décision de l'autorité de protection de l'adulte, le recours de l'art. 450 CC est ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE [Loi du 29 mai 2012 d'application du droit fédéral de la protection de l'adulte et de l'enfant ; BLV 211.255] et 76 al. 2 LOJV [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). La notion de « personnes parties à la procédure » au sens de l'art. 450 al. 2 ch. 1 CC est utilisée par plusieurs dispositions légales du droit de la protection de l’adulte (cf. art. 445 al. 1, 446 al. 3, 448 al. 1, 449b et 450 al. 2 ch. 1 CC) ; elle doit dans la mesure du possible être interprétée de manière uniforme.”
“Dieser Rüge liegt der folgende Sachverhalt zugrunde: An die Hauptverhand- lung vom 14. September 2021 entsandte die Beklagte D._____, Mitglied ihres Verwaltungsrates mit Kollektivunterschrift zu zweien. Allerdings unterliess sie es vorgängig, ihn, entsprechend dem Hinweis in der Vorladung, mit einer einzel- zeichnungsberechtigenden Vollmacht im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO auszustat- ten (Prot. I S. 3). Nachdem es D._____ zu Beginn der Hauptverhandlung nicht sogleich gelungen war, das Versäumnis nachzuholen, setzte ihm die Vorderrich- terin hierzu eine Nachfrist (Prot. I S. 4). Im weiteren Verlauf der Hauptverhandlung liess D._____ der Vorinstanz eine per E-Mail erteilte Vollmacht von E._____, Mit- glied des Verwaltungsrates der Beklagten mit Kollektivunterschrift zu zweien, zu- kommen (Prot. I S. 4; Urk. 9). Nachdem der Kläger die fehlende Unterschrift der Bevollmächtigung kritisiert hatte, legte D._____ eine zweite per E-Mail erteilte Vollmacht ins Recht, unterzeichnet von F._____, ebenfalls Mitglied des Verwal- tungsrates der Beklagten mit Kollektivunterschrift zu zweien (Prot. I S. 9; Urk. 12).”
Fehlt die vom Vertreter vorgelegte Vollmacht, hat das Gericht nach Art. 132 ZPO ein Frist zur Behebung des formellen Mangels anzusetzen. Wird die Nachfrist nicht genutzt oder bleibt der Nachweis der Vertretungsmacht aus, so wird das betreffende Aktstück in der Regel nicht berücksichtigt; dies kann zur Unzulässigkeit bzw. zum Nichteintreten (irrecevabilité / refus d’entrée en matière) des Rechtsbegehrens führen.
“________ déclarant agir pour la poursuivie, contestant les chiffres II à IV du prononcé susmentionné, vu les motifs du prononcé adressés aux parties le 8 août 2024, vu la transmission le 10 septembre 2024 à la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal du dossier de la cause par l’autorité de première instance, afin que la première traite le recours valant demande de motivation du 30 avril 2024, vu l’avis du greffe de la cour de céans du 17 septembre 2024 invitant la recourante à effectuer l’avance des frais de recours, arrêtés à 180 fr., dans un délai échéant le 2 octobre 2024 au moyen d’une QR-facture qui lui parviendrait par courrier séparé, vu le courrier recommandé du 23 septembre 2024, notifié à la recourante le lendemain par lequel le président de céans l’a informée que le courrier du 30 avril 2024 n’était pas accompagné d’une procuration en faveur de F.________ et lui fixant un délai de dix jours pour déposer une procuration signée par son associé gérant N.________ ou un acte de recours contre signé par celui-ci, vu les autres pièces du dossier ; vu l'art. 43 al. 1 CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; RSV 211.02); attendu que l'art. 68 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès, le représentant devant justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC), que, conformément à l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration et ne prend pas en considération l’acte si le vice n’est pas corrigé, qu’en l’espèce, F.________ ne dispose pas, selon l’extrait du registre du commerce relatif à la recourante, du pouvoir de représenter celle-ci, qu’il n’a pas produit de procuration en sa faveur, qu’un délai pour corriger de vice a été imparti à la recourante, sans être utilisé par celle-ci, que le recours est ainsi irrecevable pour défaut de procuration, qu’il n’est ainsi pas nécessaire d’impartir à la recourante un délai supplémentaire selon l’art. 101 al. 3 CPC pour procéder à l’avance de frais ; attendu que le présent arrêt est rendu sans frais. Par ces motifs, le Président de la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal, autorité de recours en matière sommaire de poursuites, statuant en tant que juge unique au sens de l'art.”
“________, qui demande « l’annulation du prononcé du 4 mars 2022 et l’invalidité des prétentions du Tribunal fédéral » précisant que « le présent recours est subordonné à l’acceptation de l’aide judiciaire en ma faveur, déposée par courrier séparé et confidentiel, ou qu’aucun frais de justice ne soit perçu », vu les autres pièces du dossier ; attendu que le recours au sens des art. 319 ss CPC (Code de procé-dure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) doit être introduit par acte écrit et motivé (art. 321 al. 1 CPC), dans le délai de dix jours dès la réception de la décision motivée (art. 321 al. 2 CPC), qu’en l’espèce, l’acte de recours du 2 juin 2022 a été déposé en temps utile ; attendu que, selon l’art. 130 al. 1 CPC, les actes adressés par les parties au tribunal doivent être signés, que la signature de l'auteur de l’acte, ou celle de son représentant, doit y figurer en original (Tappy, in Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy (éd.), Com-mentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019 n. 10 ad art. 130 CPC et les références citées ; ATF 121 II 252), que le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC), que, selon l'art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectifica-tion des vices de forme telle l'absence de signature (art. 130 al. 1 CPC) ou de procuration (art. 68 al. 3 CPC), à défaut de quelle rectification, l'acte n'est pas pris en considération, qu’en l’espèce, seule figure sur l’acte de recours du 2 juin 2022 la signature d’B.________, qui déclare agir au nom de la poursuivie [...], que le dossier ne comporte toutefois pas de procuration signée par la prénommée, qu’il n’est toutefois pas nécessaire d’impartir à [...] un délai pour corriger ce vice, le recours étant irrecevable pour deux autres motifs, non susceptibles d’être réparés ; attendu que la recourante soumet le traitement de son recours à la condition que sa demande d’assistance judiciaire, présentée avec le recours, soit admise ou qu’aucun frais de justice ne soit perçu, qu’un tel recours – conditionnel – est en soi irrecevable (Reetz/Hilber, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger Hrsg, 3e éd.”
“Le 2 mars 2022, une audience s’est tenue par-devant la Commission de conciliation à laquelle l’intimée s’est présentée tandis que la recourante n’a pas comparu ni personne en son nom. 5. En date du 7 mars 2022, la Commission de conciliation a transmis une proposition de jugement aux parties. En droit : 1. 1.1 La voie du recours est ouverte contre les amendes disciplinaires (art. 128 al. 4 CPC). Le recours, écrit et motivé, est introduit auprès de l'instance de recours, en l'occurrence la Chambre des recours civile (art. 73 al. 1 LOJV [loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) dans les 30 jours à compter de la notification de la décision motivée ou de la notification postérieure de la motivation (art. 321 al. 1 CPC). 1.2 Le recours doit être muni de la signature originale de son auteur – soit de la partie elle-même ou de son représentant (art. 130 al. 1 CPC ; Bohnet, CPC commenté, Bâle 2019, n. 10 ad art. 130 CPC) – et, le cas échéant, être accompagné de la procuration justifiant les pouvoirs du représentant (art. 68 al. 3 CPC). Aux termes de l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration ; à défaut, l’acte n’est pas pris en considération. Si la procuration n’est pas produite, la preuve des pouvoirs de représentation n’est pas apportée et justifie le refus d’entrée en matière (Bohnet, op. cit., n. 27 ad art. 132 CPC). En l'espèce, le recours a été interjeté en temps utile. Toutefois, aucune procuration n’a été produite justifiant le mandat de représentation de la régie V.________ (art. 68 al. 3 CPC). Ce vice aurait pu être réparé en sens de l’art. 132 al. 1 CPC ; cependant au vu de l’issue du recours, cette question peut demeurer ouverte. 2. Le recours est recevable pour violation du droit (art. 320 let. a CPC) et constatation manifestement inexacte des faits (art. 320 let. b CPC). L’autorité de recours dispose d’un plein pouvoir d’examen s’agissant de la violation du droit (Jeandin, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd.”
“2 La faute légère vise tout comportement ou manquement qui, sans être acceptable ou excusable, n'est pas particulièrement répréhensible, tandis que la faute grave suppose la violation de règles de prudence vraiment élémentaires qui s'imposent impérieusement à toute personne raisonnable (arrêt du Tribunal fédéral 4A_163/2015 du 12 octobre 2015 consid. 4.1 et la référence). Pour apprécier la faute, il faut déterminer si le défaut aurait pu être évité si le requérant avait fait preuve de la diligence que l'on pouvait attendre de lui dans les circonstances. Les circonstances personnelles au requérant doivent aussi être prises en compte : de la part d'un avocat, l'on peut attendre une plus grande diligence. Il faut aussi que le motif d'empêchement ait été causal pour le défaut : tel n'est pas le cas si ce motif n'a existé que dans une première phase du délai, les parties n'ayant pas de droit à disposer de l'entier du délai pour sauvegarder leurs droits (Gozzi, in Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO), 3ème éd. 2017, art. 148, n. 11 s.). 5.1.3 La partie défaillante est en principe exclue de l'acte de procédure omis, sans qu'il lui soit donné la possibilité de le rattraper (ATF 146 III 297 consid. 2.3). 5.1.4 Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l'absence de signature ou de procuration. A défaut, l'acte n'est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). 5.2 En l'espèce, le conseil de l'intimé a déposé au greffe de la Cour une procuration dans le délai qui lui avait été imparti pour ce faire, de sorte qu'il convient d'entrer en matière sur la demande de restitution du défaut formulée par courrier du 20 janvier 2022. Eu égard à ce qui suit, ladite demande doit toutefois être rejetée. L'intimé a en effet été convoqué par la Cour à une première audience de comparution personnelle le 6 décembre 2021, à laquelle il ne s'est ni présenté ni excusé. Par ordonnance du lendemain, il a été convoqué à une nouvelle audience le 20 janvier 2022 et invité à produire les pièces relatives à sa situation financière. Contrairement à ce que l'intimé laisse entendre dans sa demande de restitution, un tel délai était manifestement suffisant pour produire les pièces sollicitées et s'organiser en vue de comparaître à l'audience, si nécessaire avec l'assistance d'un avocat.”
Die Partei hat grundsätzlich selbst dafür zu sorgen, rechtzeitig einen Rechtsanwalt zu mandati- ren. Das Gericht bestellt nur dann einen Rechtsanwalt, wenn die Partei offensichtlich nicht imstande ist, den Prozess zu führen oder selbst einen Anwalt zu mandatieren. Die Beiordnung eines Rechtsanwalts bzw. die Gewährung unentgeltlicher Rechtspflege erfolgt für das einzelne Verfahren und erstreckt sich nicht automatisch auf weitere Verfahren.
“Auch aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 53 ZPO) kann der Beklagte 2 nichts zu Gunsten seines Standpunktes ablei- ten. Daraus fliesst zwar das Recht, zur Wahrung der Interessen einen Rechtsver- treter beizuziehen (S TEINMANN, Die schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 3. Aufl. 2014, Art. 29 N 56). Im schweizerischen Zivilprozess besteht aber deshalb kein Anwaltszwang (BSK ZPO-TENCHIO, 3. Aufl. 2017, Art. 68 N 1a). Das Gericht stellt einer Partei, die ihre Sache selber vertritt, nur dann einen Rechtsanwalt zur Seite, wenn die Partei offensichtlich nicht imstande ist, den Pro- zess zu führen oder selbst einen Anwalt zu mandatieren (vgl. Art. 69 Abs. 1 ZPO; BGer 5D_191/2015 vom 22. Januar 2016 E. 2.1.; vgl. dazu weiter unten E. III.4 a.E.). In allen anderen Fällen obliegt es der Partei selbst, ihre Interessen im Ver- fahren zu vertreten oder rechtzeitig einen Rechtsanwalt ihrer Wahl zu mandatie- ren (vgl. Art. 68 Abs. 1 ZPO), welcher – bei Vorliegen der entsprechenden Vo- raussetzungen – dem Gericht beantragen kann, er sei als unentgeltlicher Rechts- beistand zu bestellen (Art. 119 Abs. 2 ZPO). Wird die unentgeltliche Rechtspflege - 10 - gewährt, entfaltet sie ihre Wirkungen bereits ab dem Zeitpunkt der Gesuchsein- reichung, wobei nach der Praxis auch die anwaltlichen Bemühung im Vorfeld des Gesuchs von der (vorläufigen) Kostenübernahme umfasst werden, damit die be- dürftige Partei im Vergleich zu einer vermögenden Partei nicht benachteiligt wird (BGE 122 I 203 E. 2f; BGE 120 Ia 14 E. 3.f; BGer 5A_301/2018 vom 7. Juni 2018 E. 3.1 und 3.4; BGer 5A_181/2012 vom 27. Juni 2012 E. 2.3.3). Wohl hat die be- dürftige Partei erst mit dem Entscheid über die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege Gewissheit darüber, ob die Kosten der von ihr bevollmächtigten Rechtsvertretung im Fall eines Unterliegens (vorläufig) vom Staat übernommen werden (vgl. Art. 122 Abs. 1 lit. a sowie Art. 123 ZPO). Der beauftragte Rechts- anwalt darf von der bedürftigen Partei im Voraus jedoch keinen Kostenvorschuss für den Fall der Abweisung des Gesuchs verlangen (vgl.”
“Die Beschwerdeführerin erwähnt eine nicht verspätete Eingabe, die sie selbst dem Bundesgericht geschrieben habe, wozu sie genötigt gewesen sei, da ihr Rechtvertreter nicht mehr erreichbar gewesen sei. Nun müsse sie schon wieder selber eine Beschwerde erheben. Die Beschwerdeführerin beantragt, es sei ihr für diese und vor allem auch für die "Sache Missbräuche in meiner Kind- heit, Entzug Fahrausweis und Abänderung Scheidungsurteil" ein anderer Anwalt zu bestellen und es sei ihr die unentgeltliche Rechtshilfe zu gewähren (act. 9 S. 1 f.). Vorweg ist festzuhalten, dass die gerichtliche Bestellung eines Rechtsanwaltes und auch die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsvertretung nur für ein be- stimmtes gerichtliches Verfahren erfolgen könnte, und nicht für mehrere resp. verschiedene (Straf- und Zivil-)Verfahren und/oder rechtliche Angelegenheiten. Hinzu kommt, dass es grundsätzlich an der Partei selbst liegt, ihre Interessen im Verfahren zu vertreten oder (rechtzeitig) einen Rechtsanwalt ihrer Wahl zu man- datieren (vgl. Art. 68 Abs. 1 ZPO), welcher – bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen – beantragen kann, dass er als unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt wird (vgl. Art. 117-118 ZPO). Das Gericht stellt einer Partei nur einen - 5 - Rechtsanwalt zur Seite, wenn diese offensichtlich nicht imstande ist, den Prozess zu führen oder selbst einen Anwalt zu mandatieren (vgl. Art. 69 Abs. 1 ZPO; BGer 5D_191/2015 vom 22. Januar 2016 E. 2.1.). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt. Der Antrag der Beschwerdeführerin, es sei ihr ein anderer Anwalt zu bestellen und die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, ist folglich abzuwei- sen.”
Eine elektronisch signierte Vollmacht kann die im Art. 68 Abs. 3 ZPO verlangte Ausweisung der Vertretungsbefugnis ausreichend belegen. Sie ist zulässig, soweit keine konkreten Anhaltspunkte für Unbefugtheit oder eine Fälschung (falsus procurator / Missbrauch) vorliegen; in solchen Fällen ist die Echtheit des Dokuments mangels entgegenstehender Indizien als ausreichend festgestellt worden.
“2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). En particulier, elle contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenu (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_153/2014 du 28 août 2014 consid. 2.2.3). 1.3 La valeur litigieuse en première instance étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée s'applique et le procès est régi par la maxime inquisitoire sociale ou limitée, ce qui implique que le juge établit les faits d'office mais ne l'oblige pas à rechercher lui-même l'état de fait pertinent; les parties ne sont pas dispensées de collaborer activement à la procédure : il leur incombe de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuve (art. 55 al. 2 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 let. b h. 2 CPC; ATF 130 III 102 consid. 2.2). 1.4.1 A teneur de l'art. 68 al. 3 CPC, le représentant d'une partie doit justifier de ses pouvoirs par une procuration. 1.4.2 En l'espèce, l'intimée, représentée par une avocate, a fourni une procuration attestant des pouvoirs de celle-ci, signée électroniquement par U______. L'appelante invoque que cette procuration ne serait pas valable, car la signature ne serait pas la même que la signature manuscrite de l'intéressé. Etant donné qu'il s'agit de deux signatures différentes, l'une électronique et l'autre manuscrite et qu'aucun indice ne permet de retenir que l'avocate mandatée agirait en qualité de falsus procurator, la demande de l'appelante d'écarter cette procuration sera rejetée, l'authenticité de ce document étant suffisamment établie. 2. L'appelante a produit des pièces en annexe de ses écritures d'appel. 2.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et les moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de diligence (let.”
“2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). En particulier, elle contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenu (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_153/2014 du 28 août 2014 consid. 2.2.3). 1.3 La valeur litigieuse en première instance étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée s'applique et le procès est régi par la maxime inquisitoire sociale ou limitée, ce qui implique que le juge établit les faits d'office mais ne l'oblige pas à rechercher lui-même l'état de fait pertinent; les parties ne sont pas dispensées de collaborer activement à la procédure : il leur incombe de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuve (art. 55 al. 2 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 let. b h. 2 CPC; ATF 130 III 102 consid. 2.2). 1.4.1 A teneur de l'art. 68 al. 3 CPC, le représentant d'une partie doit justifier de ses pouvoirs par une procuration. 1.4.2 En l'espèce, l'intimée, représentée par une avocate, a fourni une procuration attestant des pouvoirs de celle-ci, signée électroniquement par U______. L'appelante invoque que cette procuration ne serait pas valable, car la signature ne serait pas la même que la signature manuscrite de l'intéressé. Etant donné qu'il s'agit de deux signatures différentes, l'une électronique et l'autre manuscrite et qu'aucun indice ne permet de retenir que l'avocate mandatée agirait en qualité de falsus procurator, la demande de l'appelante d'écarter cette procuration sera rejetée, l'authenticité de ce document étant suffisamment établie. 2. L'appelante a produit des pièces en annexe de ses écritures d'appel. 2.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et les moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de diligence (let.”
“2.4; arrêts du Tribunal fédéral 4A_290/2014 du 1er septembre 2014 consid. 5; 5A_89/2014 du 15 avril 2014 consid. 5.3.2). En particulier, elle contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenu (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_153/2014 du 28 août 2014 consid. 2.2.3). 1.3 La valeur litigieuse en première instance étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée s'applique et le procès est régi par la maxime inquisitoire sociale ou limitée, ce qui implique que le juge établit les faits d'office mais ne l'oblige pas à rechercher lui-même l'état de fait pertinent; les parties ne sont pas dispensées de collaborer activement à la procédure : il leur incombe de renseigner le juge sur les faits de la cause et de lui indiquer les moyens de preuve (art. 55 al. 2 CPC, art. 243 et art. 247 al. 2 let. b h. 2 CPC; ATF 130 III 102 consid. 2.2). 1.4.1 A teneur de l'art. 68 al. 3 CPC, le représentant d'une partie doit justifier de ses pouvoirs par une procuration. 1.4.2 En l'espèce, l'intimée, représentée par une avocate, a fourni une procuration attestant des pouvoirs de celle-ci, signée électroniquement par U______. L'appelante invoque que cette procuration ne serait pas valable, car la signature ne serait pas la même que la signature manuscrite de l'intéressé. Etant donné qu'il s'agit de deux signatures différentes, l'une électronique et l'autre manuscrite et qu'aucun indice ne permet de retenir que l'avocate mandatée agirait en qualité de falsus procurator, la demande de l'appelante d'écarter cette procuration sera rejetée, l'authenticité de ce document étant suffisamment établie. 2. L'appelante a produit des pièces en annexe de ses écritures d'appel. 2.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et les moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de diligence (let.”
Der Vertreter muss seine Befugnis durch eine Vollmacht nachweisen. Im Berufungsverfahren ist die Vollmacht dem Berufungsakt beizulegen. Fehlt die Vollmacht, werden die von einem nicht bevollmächtigten Vertreter vorgenommenen Eingaben aus dem Verfahren ausgeschlossen; der Rechtsbehelf kann in der Folge als unzulässig angesehen werden. Als ausreichend gilt das Vorliegen der Vollmacht zum Zeitpunkt der Entscheidung über den materiellen Urteilsspruch.
“Entrent avant tout en considération comme motifs de nullité l'incompétence fonctionnelle et matérielle de l'autorité appelée à statuer, ainsi qu'une erreur manifeste de procédure. La nullité d'un jugement peut être invoquée et doit être relevée d'office, en tout temps et par toutes les autorités chargées d'appliquer le droit. Elle peut également être invoquée dans un recours – et même encore dans la procédure d'exécution (ATF 148 II 564 consid. 7.2; 145 III 436 consid. 4, JdT 2020 II 204; 137 III 217 consid. 2.4.3; 129 I 361 consid. 2.1, JdT 2004 II 47; arrêt du Tribunal fédéral 5D_78/2022 du 31 octobre 2022 consid. 3.1). 2.1.2 Le code de procédure civile règle la procédure applicable devant les juridictions cantonales : a) aux affaires civiles contentieuses; b) aux décisions judiciaires de la juridiction gracieuse; c) aux décisions judiciaires en matière de droit de la poursuite pour dettes et la faillite; d) à l'arbitrage (art. 1 CPC). Toute partie ayant la capacité d’ester en justice peut être représentée dans la procédure (art. 68 al. 1 CPC). A teneur de l'art. 68 al. 3 CPC, le représentant doit justifier de se pouvoirs par une procuration. Les actes de procédure accomplis par un représentant qui n'est pas autorisé sont nuls ex tunc et ne sont pris d’aucune manière en considération. L’acte qu’il a rédigé et déposé sera écarté du dossier et le recours sera considéré comme irrecevable (arrêt du Tribunal fédéral 5D_70/2016 du 8 décembre 2016 consid. 1.2). L'avocat qui procède pour le compte du demandeur doit disposer d'une procuration valable. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande, que le juge examine d'office (art. 59 et 60 CPC). Il suffit que cette condition soit réalisée au moment du jugement sur le fond (arrêts du Tribunal fédéral 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1; 5A_15/2009 du 2 juin 2009 consid. 4.1 et 4.3). Le Tribunal fédéral a affirmé, dans un arrêt dans lequel il laisse toutefois la question finalement ouverte après avoir cité la doctrine divisée sur le sujet, que l'obligation du représentant de se légitimer au moyen d'une procuration, n'est pas une condition de recevabilité au sens de l'art.”
“Les parties se sont exprimées par écrit à de multiples reprises en première instance; leurs allégués ont également été retranscrits dans la mesure utile. EN DROIT 1. 1.1 Interjeté dans le délai utile et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 142 et 311 al. 1 CPC) à l'encontre d'une décision finale de première instance, qui statue sur des conclusions pécuniaires dont la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est supérieure à 10'000 fr. (art. 91 ss et 308 al. 2 CPC), l’appel est recevable. L'avance de frais requise de l'appelant (art. 98 CPC) a par ailleurs été acquittée dans le délai supplémentaire imparti par la Cour (art. 59 al. 2 let. f et 101 al. 1 et 3 CPC). 1.2 La réponse à l'appel et les écritures subséquentes des parties, qui ont été déposées en temps utile (art. 312 al. 2, 316 al. 2 et 145 al. 1 let. b CPC), sont également recevables, contrairement à ce que fait valoir l'intimée. Il sera relevé que le conseil de l'appelant a dûment justifié de ses pouvoirs par une procuration annexée à l'acte d'appel (art. 68 al. 3 CPC) et que l'appelant a confirmé que le mandat de son avocat n'avait pas été révoqué en cours de procédure de seconde instance. Rien ne justifie dès lors que la réplique déposée par Me N______ pour le compte de son client soit écartée de la procédure. L'intimée a, au surplus, eu la possibilité de dupliquer, un délai de 30 jours lui ayant été imparti à cette fin lorsque l'écriture litigieuse de l'appelant lui a été communiquée. 1.3 La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC), dans les limites posées par les maximes des débats et de disposition applicables au présent contentieux (art. 55 al. 1 et 58 al. 1 CPC). 1.4 Conformément à l'art. 317 al. 1 CPC, l'allégué nouveau (au demeurant non prouvé) selon lequel les procès-verbaux de chantier auraient été distribués à tous les entrepreneurs actifs sur le chantier de la rue 2______ – formulé par l'intimée pour la première fois au stade de la seconde instance (cf. ch. 9 p. 8 du mémoire de réponse du 13 juillet 2022) – est irrecevable, puisqu'il aurait pu être invoqué devant le Tribunal en faisant preuve de la diligence requise.”
Der Begriff der Berufsmässigkeit bedarf bei seiner Anwendung der Auslegung und Konkretisierung. Nach der Rechtsprechung verletzt eine derartige Präzisierung nicht schon deshalb das Legalitätsprinzip.
“Der Einwand der Verletzung des Legalitätsprinzips erweist sich ebenfalls als unbegründet. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Legalitätsprinzip verletzt sein soll, zumal das Erfordernis der Berufsmässigkeit in Art. 68 Abs. 2 ZPO ausdrücklich verankert ist. Der Umstand, dass der Begriff der Berufsmässigkeit bei dessen Anwendung der Präzisierung und Auslegung bedarf, widerspricht nicht ohne Weiteres dem Bestimmtheitsgebot bzw. dem Legalitätsprinzip.”
Eine Gérance bzw. Hausverwaltung ist grundsätzlich nicht zur Vertretung vor Gericht befugt; eine Ausnahme besteht in der vereinfachten Schlichtungsprozedur, sofern der Vermieter den Verwalter schriftlich zur Vertretung/Transaktion bevollmächtigt. Unabhängig davon ist die Vertretung durch nicht‑anwaltliche Vertrauenspersonen zulässig, solange diese das Mandat nicht berufsmässig ausüben.
“Si le juge parvient à la conclusion que les conditions du cas clair sont réalisées, le demandeur obtient gain de cause par une décision ayant l'autorité de la chose jugée et la force exécutoire. Si elles ne sont pas remplies, le juge doit prononcer l'irrecevabilité de la demande. c) En la matière, le juge n’a pas à établir les faits d’office, soit en particulier à administrer d’office d’autres preuves que celles produites par les parties, le litige n’entrant pas dans le cadre des cas prévus à l’article 255 CPC (pour des précisions relatives à ces cas, cf. Bohnet, in : CR CPC, 2e éd., n. 3 ss ad art. 255) et la procédure – sommaire – étant ainsi soumise à la maxime des débats, avec la conséquence qu’il appartient aux parties d’alléguer les faits sur lesquels elles se fondent et de proposer les preuves qui s’y rapportent (Bohnet, op. cit., n. 2 ad art. 255). 4. En premier lieu, l’appelante soutient que l’intimée a fait défaut à l’audience devant le Tribunal civil, car elle s’est fait représenter par la gérance, qui ne pouvait pas la représenter dans un tel contexte (art. 68 al. 2 CPC). Comme l’appelante n’a pas comparu, il y a eu défaut des deux parties, ce qui devait entraîner que la cause devenait sans objet et devait être rayée du rôle, conformément à l’article 234 al. 2 CPC, applicable par renvoi de l’article 219 CPC et qui concerne aussi la procédure sommaire. 4.1. a) En fonction des articles 68 al. 2 CPC et 7 LI-CO, une gérance immobilière n’a en principe pas qualité pour représenter un propriétaire devant les tribunaux (arrêt de la Cour de céans du 29.11.2018 [CACIV.2018.88 cons. 2), sous réserve de la procédure de conciliation en procédure simplifiée, où sont dispensées de comparaître personnellement et peuvent se faire représenter, notamment, le bailleur qui délègue le gérant de l’immeuble, à la condition que celui-ci soit habilité, par écrit, à transiger (art. 204 al. 3 let. c CPC). En l’espèce et dans la mesure où l’audience du 1er février 2024 avait pour objet des « [d]ébats sur requête du 15 décembre 2023 », et non une tentative de conciliation, la représentation de la bailleresse par sa gérance n’était en principe pas possible, quelle que soit la teneur des accords contractuels entre elles.”
“Was die Zulässigkeit der Vertretung der Beklagten durch F._____ betrifft, bestehen im Zivilprozess zwar Einschränkungen bezüglich der berufsmässigen Vertretung einer Partei und es gilt das Anwaltsmonopol (Art. 68 Abs. 2 ZPO). Dies führt jedoch nicht dazu, dass eine Parteivertretung durch eine nicht anwaltliche Person unzulässig ist . Gemäss Botschaft zur ZPO kann sich die Partei durch eine - 10 - beliebige Vertrauensperson vertreten lassen. Es muss sich nicht um einen Anwalt oder eine Anwältin handeln, solange die Vertrauensperson das Mandat nicht be- rufsmässig ausübt (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilpro- zessordnung [ZPO], BBl 2006 7279, Ziff.”
Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen. Beim Wechsel der Beistands‑/Vertreterperson sind an die Prozessfähigkeit der vertretenen Person keine hohen Anforderungen zu stellen; diese muss den Verfahrensgegenstand und dessen Folgen jedoch zumindest der Spur nach erfassen können, damit sie sich ein hinreichend gefestigtes Bild über die Bedeutung des Prozesses und über die Fortführung an die höhere Instanz machen kann.
“Gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hat sich der Vertreter durch eine Vollmacht auszuweisen. Gemäss den Ausführungen des Vertreters soll sich die gehörige Bevollmächtigung des unterzeichneten Rechtsanwaltes aus den Vorakten erge- ben (act. 2 S. 2). Bei den beigezogenen vorinstanzlichen Akten findet sich entge- gen der Angabe von Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ keine Vollmacht für ein Rechtsmittelverfahren vor der Kammer. A._____ kann selbständig einen Anwalt rechtsgültig mandatieren, wenn sie prozessfähig, das heisst urteilsfähig ist (Art. 67 ZPO, vgl. insbesondere auch Art. 67 Abs. 3 ZPO). Es sind keine hohen Anfor- derungen an die Bejahung der Prozessfähigkeit in einem Rechtsmittelverfahren über die Frage des Wechsels der Beistandsperson zu stellen, weil höchstpersön- liche Rechte tangiert sind (vgl. Art. 19c ZGB). Allerdings muss die Rechtsmittel- klägerin den Verfahrensgegenstand und die Folgerungen daraus zumindest der Spur nach erfassen können, damit sie sich ein einigermassen gefestigtes Bild über die Bedeutung des Prozessgegenstandes machen kann und darüber, ob sie die Sache an die höhere Instanz weiterziehen will.”
Der Vertreter muss seine Befugnis durch eine Vollmacht (Art. 68 Abs. 3 ZPO) nachweisen. Die Vollmacht ist grundsätzlich von Anfang an und unaufgefordert vorzulegen; das Vorliegen der Vertretungsbefugnis wird von Amtes wegen geprüft. Fehlt die Vollmacht oder erweist sie sich als unzureichend, setzt das Gericht in der Regel eine Frist zur Nachreichung (Art. 132 Abs. 1 ZPO); das Unterlassen muss typischerweise auf einer Unachtsamkeit beruhen. Wird die Vollmacht innerhalb der gesetzten Frist nicht nachgereicht, bleibt der betreffende Akt unberücksichtigt; handelt es sich um die Klage, wird diese als unzulässig erklärt. Erscheint eine Person ohne Vollmacht für den Beklagten, gilt der Beklagte als säumig.
“La recourante reproche au premier juge d'avoir procédé à un renversement du fardeau de la preuve et de lui avoir imposé une probatio diabolica (preuve très difficile ou impossible à fournir) en exigeant la production d'un titre démontrant clairement l'inexistence ou la révocation du mandat confié au conseil de l'intimée avant le dépôt de la réquisition de faillite. Elle relève que la procuration date du 5 août 2020, soit de plus de deux ans, est antérieure à la sentence arbitrale du 12 mai 2022, à la mise en demeure tendant notamment au recouvrement des créances litigieuses émise par une étude d'avocats britannique déclarant agir pour l'intimée ainsi qu'à la fusion du 10 juin 2022, ne désigne pas spécifiquement la procédure en cause, étant libellée en termes généraux, et qu'il ne peut être déterminé si la personne qui l'a signée dispose du pouvoir d'engager seule l'intimée. 6.1 L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). La capacité de postuler du représentant constituant une condition de recevabilité de la demande (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3) soumise à un examen d'office (art. 60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op.”
Haben die Kantone vom ermächtigenden Vorbehalt des Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO keinen Gebrauch gemacht, gilt in den betreffenden Bereichen die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO (berufsmässige Vertretung nur durch nach BGFA befugte Anwältinnen und Anwälte). Kantonalem Gewohnheits‑ oder Gerichtsrecht kommt im Rahmen dieser Vorbehaltsregel nur dann als ergänzende Rechtsquelle in Betracht, wenn der Kanton den Vorbehalt durch eine gesetzliche Regelung ausgeübt hat und diese gesetzliche Regelung Lücken aufweist.
“Eine gesetzliche Regelung ist bei einem ermächtigenden Vorbehalt auch geboten, damit eindeutig festgestellt werden kann, ob der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat oder die bundesrechtliche Regelung gilt (vgl. Liver, in: Berner Kommentar, 1962, Art. 5 ZGB N 38; Marti, ZK, Art. 5 N 78; Wolf, a.a.O., Art. 5 ZGB N 67). Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art.”
“Eine gesetzliche Regelung ist bei einem ermächtigenden Vorbehalt auch geboten, damit eindeutig festgestellt werden kann, ob der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat oder die bundesrechtliche Regelung gilt (vgl. Liver, in: Berner Kommentar, 1962, Art. 5 ZGB N 38; Marti, ZK, Art. 5 N 78; Wolf, a.a.O., Art. 5 ZGB N 67). Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art.”
Fehlt bei einer Eingabe eines Vertreters die erforderliche Vollmacht, sind Mängel (z. B. fehlende Vollmacht oder fehlende Unterschrift) grundsätzlich innert einer vom Gericht anzusetzenden Nachfrist zu beheben. Werden die Mängel nicht behoben, gilt die Eingabe als nicht erfolgt.
“Die Berufungsantwort der Berufungsbeklagten 2 wurde von einem Rechtsvertreter verfasst. In den Akten findet sich jedoch keine Vollmacht, weder in den Akten des vorinstanzlichen Verfahrens noch in jenen des Berufungsverfahrens, obwohl sich ein Parteivertreter von Gesetzes wegen mittels Vollmacht auszuweisen hat (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Mängel wie fehlende Unterschrift und fehlende Vollmacht sind innert einer gerichtlichen Nachfrist zu verbessern. Andernfalls gilt die Eingabe als nicht erfolgt (Art. 132 Abs. 1 ZPO). Vorliegend erübrigt sich jedoch die Ansetzung einer Nachfrist, da der Berufungsbeklagten 2 im Berufungsverfahren allein bezüglich der Widerklagen Parteistellung zukommt und sie sich zu den Widerklagen in ihrer Berufungsantwort nicht geäussert hat (vgl. Erwägung 2.5).”
Die Vollmachtspflicht nach Art. 68 Abs. 3 ZPO gilt grundsätzlich nur für die gewillkürte Parteivertretung. Friedensrichterinnen und Friedensrichter vertreten das Gemeinwesen, dem sie angehören, kraft Gesetzes; eine besondere Vollmacht für diese Vertretung ist nach den dargestellten Entscheidungen nicht erforderlich.
“In einem Zivilprozess muss sich die Vertreterin durch eine Vollmacht aus- weisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Diese Vollmachtspflicht gilt indessen bloss für die gewillkürte Parteivertretung (KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., Art. 68 N 1). Eine solche frei gewählte Vertretung liegt immer dann vor, wenn die Vertreterin ihre Vertre- tungsmacht aus einer Bevollmächtigung ableitet, die ihr der Vertretene zuvor aus- drücklich erteilt hat (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 68 ZPO N 1). Wie aus den Klagebewilligungen hervorgeht, ist Frau B._____ die Friedensrichterin der Kreise ... und ... der Stadt Zürich (act. 13/1–10act. 13/1-10). Gemäss § 201 Abs. 4 GOG besorgen die Friedensrichterämter ihr Rechnungswesen selbst. Dabei fallen ihre Einnahmen in die jeweiligen Gemeindekassen (§ 56 Satz 2 GOG). Folglich vertre- ten Friedensrichterinnen und Friedensrichter bereits von Gesetzes wegen das Gemeinwesen, dem sie angehören. Sie benötigen dafür keine spezielle Voll- macht. Die Friedensrichterin Frau B._____ darf mithin im Namen der Stadt Zürich ausstehende Gebühren für das Schlichtungsverfahren auf dem Rechtsweg ein- fordern.”
“In einem Zivilprozess muss sich die Vertreterin durch eine Vollmacht aus- weisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Diese Vollmachtspflicht gilt indessen bloss für die gewillkürte Parteivertretung (KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., Art. 68 N 1). Eine solche frei gewählte Vertretung liegt immer dann vor, wenn die Vertreterin ihre Vertre- tungsmacht aus einer Bevollmächtigung ableitet, die ihr der Vertretene zuvor aus- drücklich erteilt hat (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 68 ZPO N 1). Wie aus den Klagebewilligungen hervorgeht, ist Frau B._____ die Friedensrichterin der Kreise 7 und 8 der Stadt Zürich (act. 13/1–10). Gemäss § 201 Abs. 4 GOG besorgen die Friedensrichterämter ihr Rechnungswesen selbst. Dabei fallen ihre Einnahmen in die jeweiligen Gemeindekassen (§ 56 Satz 2 GOG). Folglich vertreten Friedens- richterinnen und Friedensrichter bereits von Gesetzes wegen das Gemeinwesen, dem sie angehören. Sie benötigen dafür keine spezielle Vollmacht. Die Friedens- richterin Frau B._____ darf mithin im Namen der Stadt Zürich ausstehende Ge- - 7 - bühren für das Schlichtungsverfahren auf dem Rechtsweg einfordern.”
“In einem Zivilprozess muss sich die Vertreterin durch eine Vollmacht aus- weisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Diese Vollmachtspflicht gilt indessen bloss für die gewillkürte Parteivertretung (KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., Art. 68 N 1). Eine solche frei gewählte Vertretung liegt immer dann vor, wenn die Vertreterin ihre Vertre- tungsmacht aus einer Bevollmächtigung ableitet, die ihr der Vertretene zuvor aus- drücklich erteilt hat (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 68 ZPO N 1). Wie aus den Klagebewilligungen hervorgeht, ist Frau B._____ die Friedensrichterin der Kreise ... und ... der Stadt Zürich (act. 13/1–10act. 13/1-10). Gemäss § 201 Abs. 4 GOG besorgen die Friedensrichterämter ihr Rechnungswesen selbst. Dabei fallen ihre Einnahmen in die jeweiligen Gemeindekassen (§ 56 Satz 2 GOG). Folglich vertre- ten Friedensrichterinnen und Friedensrichter bereits von Gesetzes wegen das Gemeinwesen, dem sie angehören. Sie benötigen dafür keine spezielle Voll- macht. Die Friedensrichterin Frau B._____ darf mithin im Namen der Stadt Zürich ausstehende Gebühren für das Schlichtungsverfahren auf dem Rechtsweg ein- fordern.”
Im Kanton Basel‑Stadt erlaubt das geschriebene kantonale Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht nicht durch Personen, die die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO (insbesondere nach BGFA befugte Anwältinnen und Anwälte) nicht erfüllen. Eine Ergänzung durch kantonales Gewohnheits‑ oder Gerichtsrecht kommt demnach nicht in Frage. Soweit geltend gemacht wurde, ein solches Verbot stelle einen Eingriff in die Koalitionsfreiheit (Art. 28 BV) dar, ist in den Erwägungen dargelegt, dass dies nicht der Fall ist.
“AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz. 17) nicht aus Gewohnheitsrecht ergeben. 3.3 3.3.1 Selbst wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen Gewohnheitsrecht grundsätzlich als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO anerkannt würde, könne entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (vgl. Beschwerde, Rz. 17 f.) im Kanton Basel-Stadt kein gewohnheitsrechtlicher Rechtssatz anerkannt werden, wonach qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt sind. 3.3.2 Damit eine Regel als gewohnheitsrechtlicher Rechtssatz anerkannt wird, muss sie während längerer Zeit (mehrere Jahrzehnte [vgl. Schwander, in: Kren Kostkiewicz et al. (Hrsg.), ZGB Kommentar, 4. Auflage, Zürich 2021, Art. 1 N 7]) ununterbrochen eingehalten worden sein (Übung) und müssen dabei sowohl die rechtsanwendenden Behörden als auch die Betroffenen von der rechtlichen Verbindlichkeit der Regel überzeugt gewesen sein (Rechtsüberzeugung) (vgl. BGE 119 Ia 59 E. 4b; Emmenegger/Tschentscher, a.a.O., Art. 1 ZGB N 418; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 2 N 167; Hürlimann-Kaup/Schmid, a.a.O., N 191193; Middendorf, a.a.O., Art. 1 ZGB N 11). 3.3.3 Der Arbeitnehmer behauptet sinngemäss, bereits vor dem Inkrafttreten der ZPO seien beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften vor dem Arbeitsgericht, das damals als Gewerbliches Schiedsgericht bezeichnet wurde, zur Vertretung von Parteien zugelassen worden (vgl.”
“Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz. 17) nicht aus Gewohnheitsrecht ergeben.”
“2 und 13) zur Stellungnahme des Zivilgerichts scheint der Arbeitnehmer schliesslich geltend machen zu wollen, das Verbot der berufsmässigen Vertretung von Arbeitnehmenden vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, stelle einen Eingriff in die Koalitionsfreiheit gemäss Art. 28 Abs. 1 BV dar, weil Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Klagerecht der Gewerkschaften zugunsten ihrer Mitglieder nachgebildet sei. In einem Kommentar zur ZPO wird zwar tatsächlich die Ansicht vertreten, Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO sei der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Klagerecht der Gewerkschaften zugunsten ihrer Mitglieder nachgebildet (Tenchio, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 68 ZPO N 13). Diese mit keinem Wort begründete Auffassung ist aber nicht nachvollziehbar. Sie wird auch durch die im betreffenden Kommentar zitierte Literaturstelle nicht ansatzweise gestützt. Diese betrifft nicht Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO, sondern Art. 89 Abs. 1 ZPO (Grolimund, in: Staehelin/Staehelin/Grolimund, Zivilprozessrecht, 3. Auflage, Zürich 2019, § 13 N 22). Es ist nicht ersichtlich, weshalb die Vertretung einzelner Arbeitnehmenden in individualarbeitsrechtlichen Streitigkeiten Bestandteil der von Art. 28 BV gewährleisteten Betätigungsfreiheit der Gewerkschaften sein sollte. Das vom Arbeitnehmer zitierte Urteil AGE SB.2017.37 vom 17. August 2020 E. 4.2.4 betrifft das Zutrittsrecht von Gewerkschaften zu Betrieben und ist damit für den vorliegenden Fall nicht einschlägig. Damit ist davon auszugehen, dass das Verbot der berufsmässigen Vertretung von Arbeitnehmenden vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, keinen Eingriff in die Koalitionsfreiheit gemäss Art. 28 Abs. 1 BV darstellt. Im Übrigen wäre ein solcher aus den vorstehend dargelegten Gründen (vgl. oben E. 3.4) gerechtfertigt.”
Jede prozessfähige Partei kann sich vertreten lassen; die Wahl des Vertreters steht der Partei grundsätzlich frei. Einschränkungen ergeben sich nur für berufsmässige Vertreter. Eine vertretene, prozess‑ bzw. postulationsfähige Partei kann dennoch selbst prozessuale Handlungen vornehmen.
“La partie adverse peut former un appel joint dans la réponse (art. 313 al. 1 CPC). Selon les informations (notoires) figurant sur le site internet de la Poste, lorsque l'envoi expédié selon le mode recommandé "prepaid" est déposé dans une boîte aux lettres, la date de dépôt est celle de la première saisie du code-barres par la Poste, qui peut intervenir un ou plusieurs jours après (arrêt du Tribunal fédéral 5A_104/2021 du 9 février 2021, consid. 6.1). En l'espèce, l'appel, envoyé par pli recommandé "prepaid", a été déposé dans une boîte aux lettres à une date qui n'est pas démontrable. Il est parvenu en mains de la Cour le 5 juillet 2024. Compte tenu des explications fournies par les appelants, il sera considéré que l'appel a été déposé à temps et qu'il est partant recevable. Il en va de même de l'appel joint formé avec la réponse de l'intimé et de la réponse à l'appel joint parvenue à la Cour le 17 octobre 2024. Les autres écritures des parties sont également recevables. 1.3 Sous les conditions de l’art. 68 CPC, chaque partie a le droit de choisir librement son représentant. Chaque partie est libre de présenter elle-même sa cause ou de se faire représenter par une personne de confiance autorisée, ou par un avocat (ATF 140 III 555). En principe, toute personne peut être désignée comme représentant conventionnel, à condition qu'elle n'agisse pas à titre professionnel. La représentation conventionnelle repose sur les pouvoirs donnés au représentant par la personne représentée (art. 32 ss CO) (arrêt du Tribunal fédéral 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3). Le tribunal peut ordonner aux parties dont le domicile ou le siège se trouve à l’étranger d’élire en Suisse un domicile de notification (art. 140 CPC). Une élection de domicile en Suisse est superflue lorsque la partie a un représentant ou une succursale en Suisse où la notification peut valablement s'accomplir (arrêt du Tribunal fédéral 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 5.3). En l'espèce, l'appelant est fondé à représenter son épouse à titre conventionnel.”
“2 et 3 CPC, la partie défaillante doit présenter une requête dans les dix jours qui suivent celui où la cause du défaut a disparu (al. 2), mais au plus tard six mois après l'entrée en force d’une décision communiquée dans l’intervalle (al. 3). Aux termes de l’art. 149 CPC, « le tribunal donne à la partie adverse l’occasion de s’exprimer et statue définitivement sur la restitution ». La jurisprudence a eu l’occasion de préciser que l’exclusion de toute voie de recours cantonale contre une décision sur requête de restitution n’est pas aussi absolue que ce que paraît indiquer la lettre de l’art. 149 CPC. L’appel est notamment ouvert contre un refus de restitution lorsque celui-ci intervient après la clôture de la procédure et qu’il entraîne la perte définitive d’un droit matériel, si la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr. (cf. ATF 139 III 478 consid. 6.3 ; cf. TF 4A_343/2013 du 13 janvier 2014 consid. 5 ; Sonnenberg, Restitution et voies de recours, in NewsletterBail.ch décembre 2013). 1.1.3 Aux termes de l’art. 68 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter. La partie peut en principe se faire représenter par le mandataire de son choix ; sa liberté n’est limitée, par l’art. 68 al. 2 CPC, que s’il s’agit d’un mandataire professionnel. La désignation d’un conseil d’office ne prive pas la partie bénéficiaire de l’exercice de ses droits, en particulier de son droit de procéder elle-même, voire de désigner un représentant conventionnel. 1.2 En l’espèce, la décision attaquée rejette la requête de restitution déposée, selon les termes de la décision, par l’avocate Tiphanie Chappuis. Celle-ci n’a toutefois formé aucune requête de restitution ; elle a, le 12 mars 2024, requis du président qu’il traite l’écriture déposée le 27 septembre 2023 par [...] comme une requête de restitution et qu’il l’admette. Ainsi, en rejetant la requête de Me Chappuis, le président a rejeté la requête formée par [...] le 27 septembre 2023. Par cet acte, [...], mandataire conventionnel valablement désigné le 26 septembre 2023 par l’appelante, a saisi, au nom de celle‑ci, le Tribunal cantonal de conclusions tendant à la « suppression de la pension avec effet rétroactif ».”
“Februar 2019 als auch eine Eingabe der damals noch anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin persönlich vom 28. Februar 2019 ein. Am 1. März 2019 verfügte das Zivilgericht, dass die Eingabe des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin der Beklagten zur Stellungnahme zugestellt werde und die Eingabe der Beschwerdeführerin persönlich zurückgewiesen werde und eine Kopie davon ihrem Rechtsvertreter zugestellt werde. In der Verfügung wurde darauf hingewiesen, dass die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin Eingaben über ihren Rechtsvertreter einzureichen habe und direkte Eingaben unzulässig seien. Sofern die Beschwerdeführerin im damaligen Zeitpunkt postulationsfähig gewesen ist, erscheint die Richtigkeit dieser Auffassung fraglich. Nach verbreiteter Lehre kann eine vertretene, aber prozess- und postulationsfähige Partei weiterhin auch in eigener Person wirksam Prozesshandlungen vornehmen (Domej, in: Oberhammer et al. [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 2. Auflage, Basel 2014, Art. 68 N 7; vgl. Bohnet, in: Commentaire romand, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 68 CPC N 30; Hrubesch-Millauer, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 68 N 4). Wie es sich damit verhält, kann vorliegend offenbleiben. Selbst unter der Annahme, dass die Rücksendung der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 28. Februar 2019 nicht korrekt gewesen wäre, könnte darin aber weder eine schwere Amtspflichtverletzung noch ein Indiz für fehlende Distanz oder Neutralität der Gerichtspräsidentin gesehen werden. Das Vorgehen entsprach offenbar der Praxis des Zivilgerichts. Im Übrigen ist es nicht glaubhaft, dass die Beklagte durch die Rücksendung der Eingabe der Beschwerdeführerin persönlich vom 28. Februar 2019 bevorzugt worden ist. Soweit der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin der Ansicht gewesen wäre, die Eingabe liege im Interesse der Beschwerdeführerin, hätte er sie unter seinem Namen dem Zivilgericht wieder einreichen können. Aus den vorstehenden Gründen stellen die von der Beschwerdeführerin behaupteten Umstände keine Ausstandsgründe dar. Im Übrigen hätte sie den damit begründeten Ablehnungsanspruch ohnehin längst verwirkt, weil ihr die Ausstandsgründe seit mehr als einem Jahr bekannt gewesen wären (vgl.”
Die Zulassung nicht‑beruflicher Vertreter ist zurückhaltend vorzunehmen, da diese keiner beruflichen Aufsicht unterliegen; der Vertreter muss seine Vertretungsmacht durch eine Vollmacht nachweisen. Bei verbotenen Interessenkollisionen bzw. zum Schutz der vertretenen oder anderer am Verfahren beteiligter Personen kann das Gericht Verfügungen über die Nichtzulassung von Parteivertretern erlassen; solche Eingriffe sind auf die Erfordernisse des konkreten Verfahrens zu beschränken.
“à titre de dépens (VI), et a dit que toutes autres ou plus amples conclusions étaient rejetées (VII). 2. 2.1 Par acte du 28 juillet 2021 adressé à la juge de paix, T.________, indiquant agir pour V.________ (ci-après : l’appelante), a en substance conclu à ce que le délai imparti à celle-ci pour quitter les locaux susmentionnés soit prolongé au 31 août 2021. La juge de paix a spontanément transmis cet acte au Tribunal cantonal comme objet de sa compétence. 2.2 Par courrier du 3 août 2021 adressé à V.________, l’autorité de céans a constaté qu’aucune procuration n’était jointe à l’acte déposé par T.________ pour la susnommée, de sorte qu’il comportait un vice de forme. Par ce même envoi, un délai de cinq jours a été fixé à V.________ pour produire une procuration attestant des pouvoirs de représentation d’T.________, le courrier précisant qu’à défaut de production d’une telle procuration, l’acte du 28 juillet 2021 ne serait pas pris en considération. Le pli a été retiré le 11 août 2021 par V.________, qui n’y a pas donné suite. 3. 3.1 3.1.1 Selon l’art. 68 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), toute personne capable d’ester en justice – c’est-à-dire ayant l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC) au sens des art. 13 et 17 CC – peut se faire représenter au procès. Le choix du représentant n’est limité que lorsque celui-ci porte sur une personne agissant à titre professionnel (cf. art. 68 al. 2 CPC). Ainsi, une « personne de confiance » peut, en principe, représenter une partie en justice, cette personne de confiance devant elle-même être capable d’ester en justice (Bohnet, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11 ad art. 68 CPC et les références citées). Il convient toutefois d’être réservé dans l’admission de représentants non professionnels en justice, ceux-ci n’étant soumis à aucune règle ou sanction professionnelles ni à une quelconque surveillance (ATF 140 III 555 consid. 2.3). Dans tous les cas, le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art.”
“Nach Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess durch einen Anwalt vertreten lassen. Die Möglichkeit eines Vertretungsverbots sieht die ZPO nicht ausdrücklich vor. Gleichwohl kann ein Gericht bei Vorliegen von verbotenen Interessenkollisionen im Sinne von Art. 12 lit. c des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (SR 935.61; BGFA) im Rahmen seiner gerichtspolizeilichen Aufgaben zum Schutz der vertretenen Partei selbst oder zum Schutz einer anderen am Verfahren beteiligten Person Verfügungen über die Nichtzulassung von Parteivertretern erlassen (Urteil 5A_51/2019 vom 7. Oktober 2019 E. 3.4.1; FELLMANN/BURGER, Das Verbot von Interessenkollisionen und seine Durchsetzung im Prozess, Anwaltsrevue 2020 S. 17 ff.). Das Einschreiten der Verfahrensleitung gegen eine Interessenkollision hat sich aber stets auf die Erfordernisse des konkreten Verfahrens zu beschränken (FELLMANN/BURGER, a.a.O., S. 19).”
Vertretung im Prozess ist möglich; der Vertreter muss seine Befugnisse durch eine Vollmacht nachweisen. Eine Partei kann nicht ohne entsprechende Vertretungsbefugnis als Vertreterin für Dritte (z. B. andere Familienmitglieder) prozessieren; insoweit sind ihre diesbezüglichen Schlussanträge unzulässig, und die betroffenen Dritten müssen gegebenenfalls selbst tätig werden.
“Par conséquent, le chiffre 5 du dispositif du jugement querellé sera annulé et l'intimé sera condamné à verser à l'appelante une somme de 26'205 fr. (750 fr. x 21,5 mois + 1'200 fr. x 4,5 mois + 1'000 x 1,5 mois + 1'060 fr. x 3 mois) à titre de contribution à son entretien pour la période du 16 juin 2022 au 31 décembre 2024, puis, par mois et d'avance, allocations familiales non comprises, 1'060 fr. dès le 1er janvier 2025. 4. L'appelante sollicite qu'un droit de visite de deux jours par mois soit réservé à sa grand-mère paternelle, en accord avec sa mère, en sus du droit de visite accordé à son père. L'intimé a considéré que cette conclusion était irrecevable du fait que sa mère n'était pas partie à la procédure. Il a indiqué, en outre, qu'il n'avait jamais empêché des visites de sa fille à sa grand-mère et qu'il ne s'y opposait pas, pour autant que le temps de visite réservé à cette dernière ne remplace pas ses propres visites. 4.1 Toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Dans des circonstances exceptionnelles, le droit d'entretenir des relations personnelles peut être accordé à d'autres personnes que le père ou la mère, à condition que ce soit dans l'intérêt de l'enfant (art. 274a al. 1 CC). Les limites du droit aux relations personnelles des père et mère sont applicables par analogie (art. 274a al. 2 CC). 4.2 En l'espèce, la mère de l'intimé n'a pas agi personnellement pour obtenir un droit aux relations personnelles avec l'enfant. Or, l'appelante ne saurait agir au nom de sa grand-mère, qu'elle n'est pas habilitée à représenter. Ses conclusions sont sur ce point irrecevables et il ne sera pas entré en matière. Il appartiendra à la grand-mère de l'enfant, si elle le souhaite et pour autant qu'une telle démarche apparaisse nécessaire, de former personnellement une demande de droit de visite sur la mineure auprès du Tribunal de protection de l'adulte et de l'enfant.”
“2 En l’espèce, les deux recours ont été interjetés dans le délai de 30 jours indiqué sur l’ordonnance litigieuse, de sorte qu’ils sont recevables, les conditions de forme ayant par ailleurs été respectées. Il sera toutefois relevé qu’il est surprenant que le Tribunal de protection ait rendu une décision au fond et non provisionnelle, alors que la procédure n’est de toute évidence pas terminée puisqu’une expertise du groupe familial a été sollicitée et qu’une nouvelle décision sera très vraisemblablement rendue après le dépôt du rapport. Par souci de simplification, les deux recours seront traités ensemble et feront l’objet d’une seule décision. 1.2. La Chambre de surveillance revoit la cause en fait, en droit et en opportunité (art. 450a al. 1 CC). 1.3 Le recourant a fait grief au Tribunal de protection d’avoir omis des faits essentiels. L’état de fait retenu par le Tribunal de protection a été complété dans la mesure utile, de sorte que ce premier grief ne fera pas l’objet d’autres développements. 2. 2.1.1 Toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 2.1.2 Dans des circonstances exceptionnelles, le droit d'entretenir des relations personnelles peut être accordé à d'autres personnes que le père ou la mère, à condition que ce soit dans l'intérêt de l'enfant (art. 274a al. 1 CC). Les limites du droit aux relations personnelles des père et mère sont applicables par analogie (art. 274a al. 2 CC). 2.2 Le recourant a pris des conclusions tant pour lui-même que pour B______ ; il a également conclu à ce qu’un droit de visite sur les deux mineurs soit octroyé à d’autres membres de la famille. La recourante pour sa part a pris des conclusions tant pour elle-même que pour d’autres membres de la famille. Or, le recourant ne saurait agir ni au nom de la recourante, ni au nom d’autres membres de la famille, qu’il n’est pas habilité à représenter. Il en va de même s’agissant de la recourante, qui n’a pas qualité pour représenter les tiers pour lesquels elle sollicite l’octroi d’un droit de visite sur les deux enfants.”
Die Vertretung ist unabhängig von einem Mindestgrad an Komplexität der Sache zulässig; hierfür ist kein bestimmter Schwierigkeitsgrad erforderlich. Soweit anwendbar, gehören die Kosten der berufsmässigen Vertretung zu den Gerichtskosten und sind als Teil der erstattungsfähigen Kosten vorgesehen (vgl. Art. 95 Abs. 1 lit. b ZPO; Art. 95 Abs. 3 ZPO).
“In virtù dell’art. 68 cpv. 1 CPC ogni parte con capacità processuale può farsi rappresentare nel processo. Tale facoltà non presuppone un grado minimo di complessità della causa (Bohnet, in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2a ed. 2018, n. 5 ad art. 68 CPC; Trezzini, in: Trezzini et al. [curatori], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. I, 2a ed. 2017, n. 1 segg. ad art. 68 CPC). E le spese giudiziarie – comprese le spese per la rappresentanza professionale in giudizio (art. 95 cpv. 1 lett. b CPC), dette ripetibili (art. 95 cpv. 3 lett.”
Vertretung durch Nicht‑Anwältinnen oder Nicht‑Anwälte ist nicht ausgeschlossen; für gerichtlich bestellte Vertreter (z. B. Kuratorinnen/Kuratoren) wird in den Quellen Erfahrung in Assistenz und im juristischen Bereich verlangt. Der Vertreter hat seine Befugnis durch eine Vollmacht nachzuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO).
“Ont qualité pour recourir les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 450 al. 2 CC). Le proche est une personne qui connaît bien la personne concernée et qui, grâce à ses qualités et, le plus souvent, grâce à ses rapports réguliers avec celle-ci, paraît apte à en défendre les intérêts. Peuvent être des proches les parents, les enfants, d’autres personnes étroitement liées par parenté ou amitié à la personne concernée, le partenaire, mais également le curateur, le médecin, l’assistant social, le prêtre ou le pasteur, ou une autre personne qui a pris soin et s’est occupée de la personne concernée (Message du Conseil fédéral du 28 juin 2006 concernant la révision du code civil suisse [Protection de l'adulte, droit des personnes et droit de la filiation], FF 2006 6635, p. 6716). Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Selon l'art. 449a CC, l'autorité de protection ordonne, si nécessaire, la représentation de la personne concernée dans la procédure et désigne curateur une personne expérimentée en matière d'assistance et dans le domaine juridique. Un curateur nommé pour la procédure doit en principe être désigné lorsque la personne concernée n’est pas en mesure de défendre elle-même ses intérêts et de désigner un représentant. La nomination a lieu soit sur demande, soit d’office. La représentation ne doit pas nécessairement être assurée par un avocat; il est seulement exigé, comme à l’art. 147 CC, que «la personne dispose d’expérience en matière d’assistance et dans le domaine juridique». La présente disposition vaut en principe pour toute la procédure, y compris la procédure de recours (Message FF 2006 6635, p. 6713-6714). 1.2 En l'espèce, il y a lieu de retenir, sur la base des éléments qui ressortent du dossier, soit en particulier les problèmes de santé dont souffre A______, qu’elle n’est pas la rédactrice de l’acte de recours et des autres écritures produites devant la Chambre de céans.”
“Ont qualité pour recourir les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 450 al. 2 CC). Le proche est une personne qui connaît bien la personne concernée et qui, grâce à ses qualités et, le plus souvent, grâce à ses rapports réguliers avec celle-ci, paraît apte à en défendre les intérêts. Peuvent être des proches les parents, les enfants, d’autres personnes étroitement liées par parenté ou amitié à la personne concernée, le partenaire, mais également le curateur, le médecin, l’assistant social, le prêtre ou le pasteur, ou une autre personne qui a pris soin et s’est occupée de la personne concernée (Message du Conseil fédéral du 28 juin 2006 concernant la révision du code civil suisse [Protection de l'adulte, droit des personnes et droit de la filiation], FF 2006 6635, p. 6716). Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Selon l'art. 449a CC, l'autorité de protection ordonne, si nécessaire, la représentation de la personne concernée dans la procédure et désigne curateur une personne expérimentée en matière d'assistance et dans le domaine juridique. Un curateur nommé pour la procédure doit en principe être désigné lorsque la personne concernée n’est pas en mesure de défendre elle-même ses intérêts et de désigner un représentant. La nomination a lieu soit sur demande, soit d’office. La représentation ne doit pas nécessairement être assurée par un avocat; il est seulement exigé, comme à l’art. 147 CC, que «la personne dispose d’expérience en matière d’assistance et dans le domaine juridique». La présente disposition vaut en principe pour toute la procédure, y compris la procédure de recours (Message FF 2006 6635, p. 6713-6714). 1.2 En l'espèce, il y a lieu de retenir, sur la base des éléments qui ressortent du dossier, soit en particulier les problèmes de santé dont souffre A______, qu’elle n’est pas la rédactrice de l’acte de recours et des autres écritures produites devant la Chambre de céans.”
Ein Eingreifen des Gerichts von Amtes wegen in die Auswahl oder die Anzahl der Prozessbevollmächtigten ist nicht geboten. Ein solches Einschreiten ist nur dann gerechtfertigt, wenn konkrete ordnungs- oder prozessleitende Probleme vorliegen; die blosse Anwesenheit mehrerer Vertreter reicht dafür nicht aus.
“Va dapprima esaminato se il Pretore aggiunto avesse la facoltà d'intervenire d'ufficio in un ambito riservato alle parti, come quello delle modalità del loro patrocinio senza che la convenuta abbia sollevato in proposito doglianze di sorta. Intanto, l'intervento del Pretore aggiunto non rientra nelle questioni che il giudice è tenuto ad esaminare d'ufficio, quali i presupposti processuali che rappresentano i confini entro i quali si sviluppa la sua attività processuale volta alla realizzazione del diritto. Per quanto riguarda un eventuale intervento in applicazione dell'art. 124 CPC, in virtù del quale il giudice dirige il processo, prende le necessarie disposizioni ordinatorie onde preparare e attuare speditamente il procedimento, non risulta dagli atti l'esistenza di problemi d'ordine in udienza legati alla presenza di due patrocinatori, tali da imporre l'intervento d'ufficio del Pretore aggiunto, neppure risultando in particolare che la convenuta non sia adeguatamente patrocinata (art. 68 CPC) o non sia in grado di condurre la propria causa (art. 69 CPC). In concreto l'agire del Pretore esorbita quindi dalle prerogative conferite al giudice dal Codice di procedura civile.”
Ist eine Vollmacht formell eingereicht und entspricht die unterzeichnete Unterschrift den im Handelsregister bzw. nach den massgeblichen Vorschriften des OR (z.B. bei Kollektivgesellschaften nach den Art. 563 ff. OR) vorausgesetzten Unterschriftsbefugnissen, kann dies als hinreichender Nachweis der Vertretungsbefugnis im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO angesehen werden.
“Vertretung der Beklagten 1 Die Beklagte 1 betont, sie sei im erstinstanzlichen Verfahren und werde nun auch im vorliegenden Berufungsverfahren nur bedingt von ihrem Rechtsvertreter vertre- ten, nämlich nur falls sie tatsächlich partei- und prozessfähig sein sollte (act. 38 Rz. 1 ff.). Damit bringt die Beklagte 1 zum Ausdruck, dass aufgrund des beste- henden Vertretungsverhältnisses zu ihrem Rechtsvertreter nicht auf ihre Partei- - 6 - und Prozessfähigkeit geschlossen werden könne. Die eingereichte Vollmacht zu- handen des im vorliegenden Verfahren handelnden Rechtsvertreters wurde von C._____ einerseits namens der Beklagten 1 und andererseits in seinem eigenen Namen unterzeichnet (act. 12). Da kein anderslautender Eintrag im Handelsregis- ter existiert, ist nach Art. 563 und 564 OR davon auszugehen, dass C._____ im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Vollmacht am 20. August 2020 (act. 12) zur Vertretung der Kollektivgesellschaft berechtigt war. Im Hinblick auf die Prozess- vertretung der Beklagten 1 ist von deren Partei- und Prozessfähigkeit, welche ei- nen zentralen Streitpunkt des vorliegenden Verfahrens darstellt, auszugehen. Entsprechend ist festzuhalten, dass eine hinreichende Vollmacht zur Vertretung der Beklagten 1 im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO vorliegt.”
Fehlt die nach Art. 68 Abs. 3 ZPO verlangte Vollmacht oder ist sie unzureichend, sind die vom nicht autorisierten Vertreter vorgenommenen Verfahrensakte nicht zu berücksichtigen bzw. können die Eingaben als nicht entgegengenommen/irrecevable gelten. Das Gericht prüft die Vollmacht von Amtes wegen und kann nach Art. 132 Abs. 1 ZPO eine Nachfrist zur Behebung des Mangels ansetzen; die Gewährung einer Nachfrist setzt nach der Rechtsprechung voraus, dass das Versäumnis auf eine Unachtsamkeit zurückgeht. Wird die Vollmacht im gesetzten Fristablauf nicht wirksam nachgereicht, bleibt das Akt unberücksichtigt.
“Entrent avant tout en considération comme motifs de nullité l'incompétence fonctionnelle et matérielle de l'autorité appelée à statuer, ainsi qu'une erreur manifeste de procédure. La nullité d'un jugement peut être invoquée et doit être relevée d'office, en tout temps et par toutes les autorités chargées d'appliquer le droit. Elle peut également être invoquée dans un recours – et même encore dans la procédure d'exécution (ATF 148 II 564 consid. 7.2; 145 III 436 consid. 4, JdT 2020 II 204; 137 III 217 consid. 2.4.3; 129 I 361 consid. 2.1, JdT 2004 II 47; arrêt du Tribunal fédéral 5D_78/2022 du 31 octobre 2022 consid. 3.1). 2.1.2 Le code de procédure civile règle la procédure applicable devant les juridictions cantonales : a) aux affaires civiles contentieuses; b) aux décisions judiciaires de la juridiction gracieuse; c) aux décisions judiciaires en matière de droit de la poursuite pour dettes et la faillite; d) à l'arbitrage (art. 1 CPC). Toute partie ayant la capacité d’ester en justice peut être représentée dans la procédure (art. 68 al. 1 CPC). A teneur de l'art. 68 al. 3 CPC, le représentant doit justifier de se pouvoirs par une procuration. Les actes de procédure accomplis par un représentant qui n'est pas autorisé sont nuls ex tunc et ne sont pris d’aucune manière en considération. L’acte qu’il a rédigé et déposé sera écarté du dossier et le recours sera considéré comme irrecevable (arrêt du Tribunal fédéral 5D_70/2016 du 8 décembre 2016 consid. 1.2). L'avocat qui procède pour le compte du demandeur doit disposer d'une procuration valable. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande, que le juge examine d'office (art. 59 et 60 CPC). Il suffit que cette condition soit réalisée au moment du jugement sur le fond (arrêts du Tribunal fédéral 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1; 5A_15/2009 du 2 juin 2009 consid. 4.1 et 4.3). Le Tribunal fédéral a affirmé, dans un arrêt dans lequel il laisse toutefois la question finalement ouverte après avoir cité la doctrine divisée sur le sujet, que l'obligation du représentant de se légitimer au moyen d'une procuration, n'est pas une condition de recevabilité au sens de l'art.”
“3 CPC a entraîné la suppression de la mention de l’ouverture d’un procès dans la liste des actes nécessitant une procuration spéciale de l’art. 396 al. 3 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) (Müller, Contrats de droit suisse, 2021, n° 2672, pp. 571-572 ; Werro, in Thevenoz/Werro (éd.), Commentaire romand CO I, 3e éd, 2021, n. 13 ad art. 396 CO et références), que, toutefois, cette suppression ne change rien à l’obligation pour le représentant de produire une procuration spéciale pour pouvoir agir devant les tribunaux (ibidem), qu’en l’espèce, la procuration commerciale produite ne couvre que des tâches administratives dans le cadre d’un mandat de gestion, comptabilité, fiscalité, auprès des administrations compétentes, des assurances sociales ou privées, ainsi que la représentation devant tous les bureaux administratifs ou commerciaux, qu’elle ne mentionne en revanche pas expressément la représentation devant les tribunaux et les pouvoirs d’intenter un procès, respectivement de déposer un recours, que les conditions de l’art. 68 al. 3 CPC et 396 al. 3 CO ne sont pas réalisées, que la procuration produite n’est pas valable devant la cour de céans ; attendu que selon l’art. 132 al. 1 CPC, le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l’absence de signature ou de procuration, qu’à défaut de correction dans le délai, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 in fine CPC), ce qui signifie, pour une requête ou une demande, l’irrecevabilité de celle-ci (Bohnet, in Bohnet et alii (éd.), Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, n. 30 ad art. 132 CPC), qu’en l’espèce, un délai échéant au 5 mars 2024, ultérieurement prolongé au 15 mars 2024, puis de dix jours dès le 26 mars 2024, a été imparti à M.________ SA pour produire une procuration étant précisé qu’à défaut de correction du vice, il ne serait pas entré en matière sur le recours, que M.________ SA n’a produit aucune procuration dans ces délais prolongés, que celle produite par Me Tatti le 22 avril 2024 l’a été tardivement, que le recours du 24 janvier 2024 est en conséquence irrecevable pour défaut de production d’une procuration, attendu que le présent arrêt est rendu sans frais.”
“Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO; dans ce sens déjà, pour la comparution à l'audience de conciliation : ATF 140 III 70 consid. 4.3). Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 3.2 Si la procuration (exigée par l'art. 68 al. 3 CPC) fait défaut ou n'apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC). L'omission doit toutefois être imputable à une inadvertance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_124/2016 du 26 septembre 2016 consid.”
“Juli 2021 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde der Beklagten gegen den Beschluss vom 20. Mai 2021 ebenfalls nicht ein (Urk. 52). Weitere Eingaben sind nicht erfolgt. II. 1.1 In formaler Hinsicht moniert die Beklagte, der angefochtene Entscheid habe der Berufungsschrift nicht beigelegen, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei (Urk. 44 S. 1). Bereits in der Präsidialverfügung vom 11. März 2021 wurde er- wogen, dass die vorinstanzlichen Akten von Amtes wegen beizuziehen seien und die angefochtene Verfügung vom 16. Dezember 2021 mit der Geschäfts-Nr. FV200155 als Urk. 33 zu den Akten des Berufungsverfahrens genommen worden sei, weshalb es sich erübrige, der (Berufungs)klägerin Nachfrist zur Einreichung des angefochtenen Entscheids anzusetzen (Urk. 42 S. 2). Ein Nichteintretens- grund liegt nicht vor. 1.2 Die Beklagte kritisiert, es liege keine Vollmacht für Rechtsanwalt X._____ bei den Akten. Eine Vollmacht müsse weniger als drei Monate alt sein (Urk. 44 S. 2). Diese Auffassung geht fehl. Gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hat sich der Vertreter oder die Vertreterin durch eine Vollmacht auszuweisen. Die Vollmacht braucht le- diglich vor der ersten Instanz eingelegt zu werden. Vor Rechtsmittelinstanzen ist sie nur dann einzulegen, wenn sie sich nicht mehr in den der Rechtsmittelinstanz durch die Vorinstanz vorzulegenden Akten befindet oder der Vertreter bzw. die Vertreterin nicht auf die in den Vorakten sich befindende Vollmacht verweist (BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 15). Was die Aktualität angeht, so rechtfertigt sich die Vorlage einer aktuellen Vollmacht jedenfalls nach Ablauf von fünf Jahren seit der Ausstellung der bestehenden Vollmacht (a.a.O.). Die Vollmachten der Klägerin bzw. der einzelnen Stockwerkeigentümer für Rechtsanwalt X._____ datieren vom 5. Juni 2019, vom 27. September 2019 und vom 10. Juni 2020 (Urk. 3/1-3/3; Urk. - 6 - 4/44) und es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Bevollmächtigung beendet wäre. 2. Die Vorinstanz trat wegen des Fehlens einer gültigen Klagebewilligung auf die Klage nicht ein.”
Zur Rechtfertigung der Vertretung kann die vorgelegte Vollmacht durch ergänzende Unterlagen ergänzt werden. Die in den Entscheiden vorgelegte Delegation von Befugnissen und eine Platte mit Unterschriftsproben dienten dem Abgleich mit der Unterschrift der zeichnenden Person und bestätigten so deren Zeichnungsbefugnis; daraufhin wurde die Vertretung zugelassen.
“3 à 8 nouvellement produites sont irrecevables ainsi que les allégués de fait s'y rapportant. 2.2.2 En revanche, les pièces n. 9 à 11 attestant des pouvoirs de représentation de la personne ayant signé la procuration faite par A______ en faveur de B______ seront prises en considération. 3. Comme en première instance, l'intimé conteste la validité de la procuration produite par la recourante en faveur de son représentant, faisant valoir qu'il serait impossible de déterminer si la personne ayant signé la procuration au nom de la recourante était autorisée à le faire. Il soutient ainsi que le recours déposé par B______ est irrecevable, faute de capacité de postuler du mandataire. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l'art. 251 CPC, les représentants professionnels au sens de l'art. 27 LP (art. 68 al. 2 let. c CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 3.2 En l'espèce, la recourante justifie des pouvoirs de son représentant par la procuration produite en première instance, versant nouvellement à la présente procédure de recours une délégation de pouvoirs et une planche de spécimen. Le rapprochement de ces documents démontre que la personne ayant signé la procuration du 2 octobre 2019 était habilitée à le faire. Par conséquent, la recourante est valablement représentée dans la présente procédure. Le grief d'irrecevabilité du recours soulevé par l'intimé est donc infondé. 4. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que les pièces produites ne constituaient pas un titre de mainlevée. Elle considère qu'elle était liée à D______ SARL par un contrat de prêt qui doit être assimilé à une reconnaissance de dette valant titre de mainlevée. 4.1.1 Selon l'art. 82 al. 1 LP, le créancier dont la poursuite se fonde sur une reconnaissance de dette constatée par acte authentique ou sous seing privé peut requérir la mainlevée provisoire.”
“3 à 8 nouvellement produites sont irrecevables ainsi que les allégués de fait s'y rapportant. 2.2.2 En revanche, les pièces n. 9 à 11 attestant des pouvoirs de représentation de la personne ayant signé la procuration faite par A______ en faveur de B______ seront prises en considération. 3. Comme en première instance, l'intimé conteste la validité de la procuration produite par la recourante en faveur de son représentant, faisant valoir qu'il serait impossible de déterminer si la personne ayant signé la procuration au nom de la recourante était autorisée à le faire. Il soutient ainsi que le recours déposé par B______ est irrecevable, faute de capacité de postuler du mandataire. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel dans les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l'art. 251 CPC, les représentants professionnels au sens de l'art. 27 LP (art. 68 al. 2 let. c CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). 3.2 En l'espèce, la recourante justifie des pouvoirs de son représentant par la procuration produite en première instance, versant nouvellement à la présente procédure de recours une délégation de pouvoirs et une planche de spécimen. Le rapprochement de ces documents démontre que la personne ayant signé la procuration du 2 octobre 2019 était habilitée à le faire. Par conséquent, la recourante est valablement représentée dans la présente procédure. Le grief d'irrecevabilité du recours soulevé par l'intimé est donc infondé. 4. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que les pièces produites ne constituaient pas un titre de mainlevée. Elle considère qu'elle était liée à D______ SARL par un contrat de prêt qui doit être assimilé à une reconnaissance de dette valant titre de mainlevée. 4.1.1 Selon l'art. 82 al. 1 LP, le créancier dont la poursuite se fonde sur une reconnaissance de dette constatée par acte authentique ou sous seing privé peut requérir la mainlevée provisoire.”
Die in Art. 68 Abs. 2 ZPO aufgeführten Kategorien berufsmässiger Vertreter sind abschliessend. Akte, die von einem nicht in dieser Aufzählung erfassten berufsmässigen Vertreter vorgenommen werden, sind grundsätzlich ohne Wirkung; der betroffenen Partei ist in der Regel jedoch Gelegenheit zur Behebung des Mangels (z. B. durch Beibringung einer geeigneten Vollmacht oder durch Stellvertretung durch einen zulässigen Vertreter) zu gewähren.
“2 Selon l’art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès. En principe, toute personne peut être désignée comme représentant conventionnel, à condition qu'elle n'agisse pas à titre professionnel (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3, in RSPC 2020 p. 350, note PERCASSI). Sont en particulier autorisés à représenter en justice à titre non professionnel les proches de la partie, qu’il s’agisse d’un parent ou d’un ami (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11a ad art. 68 CPC). En revanche, une personne prête à intervenir dans un nombre indéterminé de cas en faveur de parties à une procédure, sans liens de proximité avec elles, n’intervient pas à titre non professionnel, et ce qu’elle demande ou non une rémunération (ATF 140 III 555 consid. 2, in JdT 2016 II 386, RSPC 2015 13). 3.2.3 3.2.3.1 En revanche, pour la représentation professionnelle, les restrictions énoncées à l'art. 68 al. 2 CPC s'appliquent (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3, in RSPC 2020 p. 350, note PERCASSI), étant précisé que la liste des représentants professionnels de cette disposition est exhaustive (CACI 1er décembre 2023/485 ; CREC 19 janvier 2021/17). Selon l’art. 68 al. 2 let. a, les personnes habilitées à représenter à titre professionnel dans toutes les procédures civiles sont les avocats qui, en vertu de la LLCA (loi du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats ; RS 935.61), peuvent représenter les parties devant les autorités judiciaires suisses, c'est-à-dire qui sont inscrits à un registre cantonal des avocats (art. 4 LLCA), ainsi que des avocats étrangers de l'UE et de l'AELE (art. 21 ss LLCA ; TF 5A_461/2012 du 1er février 2013 consid. 3.2). Conformément à l’art. 68 al. 2 let. b CPC, les agents d’affaires et les agents juridiques brevetés sont autorisés à représenter à titre professionnel dans les affaires soumises à la procédure sommaire notamment, si le droit cantonal le prévoit, ce qui est le cas dans le canton de Vaud (cf.”
“2 de la même disposition. Il examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Dans le cadre d'une procédure soumise au CPC, la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3; TF 5A_407/2021 du 6 mai 2022 consid. 1.2.1 ; TF 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). Ainsi, dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat d'une partie est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même Tribunal (ATF 147 III 351 consid. 6.3). 3.2.2 Toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Cette faculté est limitée en matière de choix d’un représentant professionnel par l’art. 68 al. 2 CPC, puisque ne peuvent être choisis que les avocats autorisés à pratiquer en vertu de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (let. a), ou les agents d’affaires brevetés devant l’autorité de conciliation dans les affaires patrimoniales soumises à la procédure simplifiée et dans celles soumises à la procédure sommaire, si le droit cantonal le prévoit (let. b), ou les représentants professionnels au sens de l’art. 27 LP (loi sur la poursuite pour dettes et la faillite du 11 avril 1889 ; RS 281.1), pour les affaires de LP soumises à la procédure sommaire (let. c) ou encore les mandataires professionnellement qualifiés devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail ou de contrat de travail si le droit cantonal le permet (let. d). Cette liste des représentants professionnels est exhaustive (CREC 19 janvier 2021/17 ; Staehelin/Schweizer, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger Hrsg, 3e éd., 2016, n. 7 ad art.”
“2 Selon l'art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès. Cette faculté est limitée en matière de choix d'un représentant professionnel par l'art. 68 al. 2 CPC, puisque ne peuvent être choisis que les avocats autorisés à pratiquer en vertu de la LLCA (let. a), ou les agents d'affaires brevetés devant l'autorité de conciliation dans les affaires patrimoniales soumises à la procédure simplifiée et dans celles soumises à la procédure sommaire, si le droit cantonal le prévoit (let. b), ou les représentants professionnels au sens de l'art. 27 LP (loi sur la poursuite pour dettes et la faillite du 11 avril 1889 ; RS 281.1), pour les affaires soumises à la procédure sommaire en vertu de l'art. 251 CPC (let. c) ou encore les mandataires professionnellement qualifiés devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail ou de contrat de travail si le droit cantonal le permet (let. d). La liste des représentants professionnels figurant à l'art. 68 al. 2 CPC est exhaustive (Staehelin/Schweizer, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozess-ordnung, Sutter-Somm/Hasenbôhler/Leuenberger Hrsg, 2e éd. 2013, n. 7 ad art. art. 68 CPC). Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 2e éd., 2010, p. 37 et références). La capacité de revendiquer du représentant constitue une condition de recevabilité de la demande (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l'art. 68 al. 2 CPC sont dénués d'effets, un délai devant être toutefois être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A 87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p.”
“1), pour les affaires de LP soumises à la procédure sommaire (let. c) ou encore les mandataires professionnellement qualifiés devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail ou de contrat de travail si le droit cantonal le permet (let. d). La liste des représentants professionnels figurant à l’art. 68 al. 2 CPC est exhaustive (Staehelin/Schweizer, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger Hrsg, 3e éd., 2016, n. 7 ad art. art. 68 CPC, p. 563). Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 3e éd, 2014, n. 28 et références). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC sont dénués d’effets, un délai devant être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 c. 3.2.3 in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JT 2012 III 230 c. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC). b) En l’espèce, la recourante indique agir pour le compte de sa cliente, décédée. Le recours est dès lors irrecevable, la défunte n’ayant à l’évidence pas la capacité d’être partie (art. 59 al. 2 let. c CPC). A supposer que la recourante entende en réalité agir pour le compte de l’un ou l’autre des héritiers, ce qui n’est pas établi – la recourante n’ayant pas produit de procuration –, le recours serait également irrecevable, puisque la recourante n’est pas un représentant professionnel compris dans la liste de l’art. 68 al. 2 CPC. Au demeurant, il n’y a pas lieu de fixer à la recourante un délai pour corriger son acte en application de l’art. 132 al. 1 CPC, le recours – mis à la poste le 13 janvier 2021 – s’avérant de toute manière tardif.”
Im vorliegenden Fall hat das Gericht die persönliche Erscheinen der vertretenen Parteien für die Güte- und Vergleichsverhandlung angeordnet (Art. 68 Abs. 4 ZPO).
“g) que, par décision rendue le 5 mars 2020, le juge aux affaires familiales de D______ a fixé la contribution destinée à l'entretien de l'enfant à 500 euros par mois. d. Par requête adressée au Tribunal le 11 novembre 2022, A______ a formé une action en complément du jugement de divorce étranger, concluant à ce que le Tribunal ordonne le partage des avoirs de prévoyance professionnelle acquis en Suisse par C______ conformément à l'art. 122 CC. Elle a notamment allégué que le jugement de divorce français n'avait pas tranché la question du partage des avoirs de prévoyance professionnelle acquis en Suisse par son ex-époux durant le mariage. À l'appui de ses conclusions, elle a uniquement produit une copie certifiée conforme du jugement de divorce et un extrait du Registre du commerce concernant la Fondation de prévoyance E______, à Genève. e. Le 9 mars 2023, le Tribunal a cité les parties à comparaître à l'audience de conciliation et de comparution personnelle du 2 mai 2023, précisant que la comparution personnelle des parties était exigée (art. 68 al. 4 CPC). f. Par ordonnance du 10 mars 2023, le Tribunal a invité la Centrale du 2ème pilier à lui communiquer les coordonnées des institutions de prévoyance détenant des avoirs pour A______ et C______. Le 14 mars 2023, la Centrale du 2ème pilier a informé le Tribunal que la comparaison des données personnelles de C______ avec les annonces transmises par les institutions de prévoyance professionnelle avait révélé deux concordances possibles, soit la Fondation institution supplétive LPP et la Fondation de prévoyance E______. En revanche, aucun avoir n'avait été annoncé pour A______. Le Tribunal a alors imparti un délai aux deux fondations précitées pour lui communiquer une attestation relative auxdits avoirs. Le 30 mars 2023, la Fondation de prévoyance E______ a informé le Tribunal de ce que le montant de la prestation de libre passage acquise par C______, entre la date du mariage et celle de la requête de divorce, s'élevait à 38'842 fr. 05. Elle a également précisé qu'en date du 19 décembre 2016, C______ avait bénéficié d'un versement anticipé relatif à l'encouragement à la propriété du logement d'un montant de 40'500 fr.”
Ist eine Partei berufsmässig vertreten (z.B. durch einen Anwalt im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO), erfolgt die Zustellung an die Vertretung. Die Zustellung hat so lange an die Vertretung zu erfolgen, bis dem Gericht der Widerruf der Vollmacht mitgeteilt worden ist.
“Ist eine Partei vertreten, so erfolgt die Zustellung direkt an die Vertretung (Art. 137 ZPO). Vertreter sind unter anderem alle Personen, die eine Partei gemäss Art. 68 f. ZPO im Verfahren repräsentieren (Roger Weber, in: Oberham- mer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2021, N 1 zu Art. 137 ZPO). Art. 68 ZPO erlaubt die berufsmässige Vertretung unter anderem Anwälten, die nach dem Anwaltsgesetz berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Im Falle einer Vertretung erfolgt die Zustellung ausschliesslich an diese (Weber, a.a.O., N 2 zu Art. 137 ZPO m.H.a. BGE 144 IV 64 = Pra 2018 Nr. 150 und BGE 143 III 28 E. 2.2.1). Die betroffene Partei hat das Gericht von einem von ihr be- gründeten Vertretungsverhältnis in Kenntnis zu setzen. Eine Zustellung hat so lange an die Rechtsvertretung zu erfolgen, als dem Gericht der Widerruf der Voll- macht nicht mitgeteilt wurde (Weber, a.a.O., N 3 f. zu Art. 137 ZPO m.H.a. BGE 143 III 28 E. 2.2.1 und 2.2.3). Solange eine Partei dem Gericht einen Widerruf nicht klar kommuniziert, muss das Gericht Akten, Verfügungen und Entscheide weiterhin dem Parteivertreter und nicht der Partei zustellen, ansonsten die Zustel- lung keine Wirkung entfaltet, es sei denn, es liege treuwidriges Verhalten vor (Lu- ca Tenchio, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.”
“68 ZPO erlaubt die berufsmässige Vertretung unter anderem Anwälten, die nach dem Anwaltsgesetz berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Im Falle einer Vertretung erfolgt die Zustellung ausschliesslich an diese (Weber, a.a.O., N 2 zu Art. 137 ZPO m.H.a. BGE 144 IV 64 = Pra 2018 Nr. 150 und BGE 143 III 28 E. 2.2.1). Die betroffene Partei hat das Gericht von einem von ihr be- gründeten Vertretungsverhältnis in Kenntnis zu setzen. Eine Zustellung hat so lange an die Rechtsvertretung zu erfolgen, als dem Gericht der Widerruf der Voll- macht nicht mitgeteilt wurde (Weber, a.a.O., N 3 f. zu Art. 137 ZPO m.H.a. BGE 143 III 28 E. 2.2.1 und 2.2.3). Solange eine Partei dem Gericht einen Widerruf nicht klar kommuniziert, muss das Gericht Akten, Verfügungen und Entscheide weiterhin dem Parteivertreter und nicht der Partei zustellen, ansonsten die Zustel- lung keine Wirkung entfaltet, es sei denn, es liege treuwidriges Verhalten vor (Lu- ca Tenchio, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schwei- zerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 7 zu Art. 68 ZPO m.w.H.).”
“68 ZPO erlaubt die berufsmässige Vertretung unter anderem Anwälten, die nach dem Anwaltsgesetz berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Im Falle einer Vertretung erfolgt die Zustellung ausschliesslich an diese (Weber, a.a.O., N 2 zu Art. 137 ZPO m.H.a. BGE 144 IV 64 = Pra 2018 Nr. 150 und BGE 143 III 28 E. 2.2.1). Die betroffene Partei hat das Gericht von einem von ihr be- gründeten Vertretungsverhältnis in Kenntnis zu setzen. Eine Zustellung hat so lange an die Rechtsvertretung zu erfolgen, als dem Gericht der Widerruf der Voll- macht nicht mitgeteilt wurde (Weber, a.a.O., N 3 f. zu Art. 137 ZPO m.H.a. BGE 143 III 28 E. 2.2.1 und 2.2.3). Solange eine Partei dem Gericht einen Widerruf nicht klar kommuniziert, muss das Gericht Akten, Verfügungen und Entscheide weiterhin dem Parteivertreter und nicht der Partei zustellen, ansonsten die Zustel- lung keine Wirkung entfaltet, es sei denn, es liege treuwidriges Verhalten vor (Lu- ca Tenchio, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schwei- zerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 7 zu Art. 68 ZPO m.w.H.).”
Der Vertreter hat seine Befugnis durch eine (schriftliche) Vollmacht (procuration) zu belegen. An die Prozessvollmacht werden strenge Anforderungen gestellt; sie muss den Willen des Auftraggebers, in dem konkreten Verfahren vertreten zu werden, klar erkennen lassen. Fehlt die genügende Vollmacht oder ist sie unzureichend, ist sie gemäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innerhalb gerichtlicher Nachfrist zu ergänzen; erfolgt dies nicht, gelten die Eingaben als nicht erfolgt bzw. bleiben von einem fingierten Vertreter vorgenommene Handlungen grundsätzlich unberücksichtigt.
“En conséquence, ils ne devraient pas pouvoir contester un retrait de cette gestion pour l’avenir, ni recourir contre une décision chargeant le curateur de la personne concernée de leur réclamer des dommages-intérêts pour une éventuelle mauvaise gestion passée (Tappy, in : Pichonnaz/Foëx/Fountoulakis [édit.], Commentaire romand, Code civil I, 2e éd., Bâle 2024, n. 55 ad art. 450 CC et les références citées). 4.2 4.2.1 En matière de protection de l'adulte, si le droit fédéral y relatif (art. 360 à 456 CC) et le droit cantonal ne contiennent pas de règles particulières, la procédure est régie par le CPC, applicable à titre de droit cantonal supplétif (art. 12 al. 1, 20 al. 1 LVPAE et 450f CC ; ATF 140 III 167 consid. 2.3 ; CCUR 25 juillet 2022/127 et les références citées). L'art. 68 al. 1 CPC dispose que toute personne capable d'ester en justice – c’est-à-dire ayant l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC) au sens des art. 13 et 17 CC, soit qui est majeure et capable de discernement – peut se faire représenter au procès, le représentant devant dans tous les cas justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). L’exercice des droits civils confère la capacité d’ester en justice, c’est-à-dire la faculté pour une partie d’accomplir les actes de procédure nécessaires à la conduite de son procès ou de désigner elle-même un mandataire qualifié à ces fins (Jeandin, in : Commentaire romand du Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 1 ad art. 67 CPC et les références citées). La capacité d’ester en justice constitue une condition de recevabilité de la demande, respectivement du recours, et la non réalisation de cette condition aboutira, le cas échéant, à un jugement d’irrecevabilité (Jeandin, CR CPC, op. cit., n. 16 ad art. 67 CPC). 4.2.2 La personne qui n’a pas l’exercice des droits civils agit par l’intermédiaire de son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC), étant toutefois précisé qu’elle peut, pour autant qu’elle soit capable de discernement, (let. a) exercer ses droits strictement personnels de manière indépendante ou (let. b) accomplir provisoirement les actes nécessaires s’il y a péril en la demeure (art.”
“Im Falle einer Parteivertretung gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO hat sich die ge- willkürte Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). An die Spezifizierung einer Prozessvollmacht werden wegen ihrer Tragweite strenge Anforderungen gestellt; sie muss eine Vollmacht sein, die über den Willen des Auftraggebers, sich in einem bestimmten Prozessverfahren vertreten zu lassen, keinen Zweifel lässt. Mängel wie fehlende oder ungenügende Vollmacht sind ge- mäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innert gerichtlicher Nachfrist zu verbessern, andernfalls die Eingabe als nicht erfolgt gilt. Wird die genügende Vollmacht nicht innert Frist vorgelegt oder nachgewiesen, dass es sich um einen Vertreter nach Art. 68 ZPO handelt, ist davon auszugehen, dass die als Parteivertreter auftretende Per- son nicht gültig bevollmächtigt ist beziehungsweise war. Sämtliche Handlungen, die der sogenannte falsus procurator vorgenommen hat, dürfen demnach nicht beachtet werden, sind mithin grundsätzlich ex tunc nichtig. Ist keine Eingabe (mehr) vorhanden, die behandelt werden müsste, ist das Verfahren ohne Weite- rungen abzuschreiben (ZR 121/2022 Nr.”
Berufsmässige Vertretung im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO liegt vor, wenn der Vertreter bereit ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden. Daraus kann insbesondere geschlossen werden, wenn er die Vertretung ohne besondere persönliche Nähe zum Vertretenen übernimmt; auf die Entgeltlichkeit kommt es nach der Rechtsprechung nicht entscheidend an.
“Folglich kann auch die Zeit von 2002 bis 2010 bei der Beurteilung, ob die Voraussetzungen für die Anerkennung eines gewohnheitsrechtlichen Rechtssatzes, wonach qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt sind, erfüllt sind, nicht berücksichtigt werden. Die bis heute verbleibende Zeit seit 2011 und damit von gut 13 Jahren genügt nicht für die Annahme einer längere Zeit andauernden Übung. Seit dem Inkrafttreten der ZPO handelt es sich bei der berufsmässigen Vertretung im Geltungsbereich der ZPO um einen Begriff des Bundesrechts, der nicht durch kantonales Recht konkretisiert werden kann (vgl. Hrubesch-Millauer, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 68 N 5; Sutter-Somm, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Auflage, Zürich 2017, N 197). Zunächst war die Auslegung des Begriffs der berufsmässigen Vertretung im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO umstritten (vgl. BGE 140 III 555 E. 2.3). Mit BGE 140 III 555 E. 2.3 vom 21. Oktober 2014 wurde die Streitfrage geklärt. Die Vertretung ist als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren, wenn die Vertreterin bereit ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden. Darauf kann geschlossen werden, wenn sie bereit ist, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe bzw. ohne persönliches Näheverhältnis zum Vertretenen zu übernehmen (BGE 140 III 555 E. 2.3; AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur ZPO, Zürich 2021, Art. 68 N 9). Folglich ist die Vertretung eines Arbeitnehmers durch eine beruflich qualifizierte Mitarbeiterin einer Gewerkschaft in der Regel als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3). Selbst wenn beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften nach dem Inkrafttreten der ZPO am 1. Januar 2011 weiterhin zur Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht zugelassen worden sind, besteht kein Grund zur Annahme, das Zivilgericht sei überzeugt gewesen, dass es sich dabei um eine rechtlich verbindliche Regel handle. Naheliegender erscheint vielmehr, dass es übersehen hat, dass sich die Rechtslage diesbezüglich wesentlich geändert hat, und die Vertretung aus blosser Gewohnheit weiter zugelassen hat.”
“Im vorliegenden Verfahren sind gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO zur berufsmässigen Vertretung nur Anwältinnen und Anwälte befugt, die nach dem Anwaltsgesetz (BGFA, SR 935.61) berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Vertretung als berufsmässig im Sinn von Art. 68 ZPO zu qualifizieren, wenn der Vertreter bereit ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen als Parteivertreter in Gerichtsverfahren tätig zu werden. Darauf kann geschlossen werden, wenn er bereit ist, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe beziehungsweise ohne persönliches Näheverhältnis zur Vertretenen zu übernehmen (vgl. BGE 140 III 555 E. 2.3; AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3). Nach Ansicht des Bundesgerichts kann es für die Auslegung des Begriffs der berufsmässigen Vertretung nicht entscheidend darauf ankommen, ob der Vertreter seine Tätigkeit gegen Entgelt ausübt (BGE 140 III 555 E. 2.3). Die Frage, ob die Entgeltlichkeit grundsätzlich trotzdem genügt, um die Vertretung als berufsmässig zu qualifizieren (so Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018 I S.”
“Die Kritik des Beschwerdeführers, wonach auf das Kriterium der Entgeltlichkeit abzustellen sei, verfängt - wie soeben dargelegt (vgl. E. 4.3.3) - bereits deshalb nicht, weil seine Behauptung, unentgeltlich gehandelt zu haben, in tatsächlicher Hinsicht nicht haltbar ist. Im Zusammenhang mit der Beurteilung der Frage, ob eine berufsmässige Vertretung im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO ( chapeau) vorlag, gibt die Vorinstanz die diesbezügliche bundesgerichtliche Rechtsprechung aber ohnehin zutreffend wieder, wonach nicht auf das Kriterium der Entgeltlichkeit abzustellen, sondern ausschlaggebend ist, ob ein Vertreter bereit ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden. Darauf kann geschlossen werden, wenn er bereit ist, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe zum Vertretenen zu übernehmen (BGE 140 III 555 E. 2.3 S. 560). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist der bundesgerichtliche Entscheid - insbesondere die Definition des Begriffs der berufsmässigen Vertretung - vorliegend einschlägig, auch wenn der genannte Leitentscheid kein Strafverfahren betraf. Die Vorinstanz stellt verbindlich fest, dass zwischen dem Beschwerdeführer und dem Ehepaar B.________ keine besondere Beziehungsnähe vorlag. Nicht zu beanstanden sind sodann die vorinstanzlichen Erwägungen in Zusammenhang mit dem Internetauftritt des Beschwerdeführers. Zwar entspricht es den Tatsachen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 1992 das Zürcher Anwaltspatent erlangt hat.”
Neu vorgebrachte Tatsachen in einer späteren Instanz sind unbeachtlich. Die Partei kann sich an der Verhandlung auch durch eine nicht‑anwaltliche Vertrauensperson als moralische Unterstützung begleiten lassen (vgl. Art. 68 Abs. 1 ZPO; ATF 140 III 555).
“De nature formelle, ce principe est enfreint lorsqu'une partie est avantagée, sans qu'il soit nécessaire que son adversaire en subisse effectivement un désavantage; ainsi, refuser la désignation d'un avocat d'office au motif que le requérant n'aurait pas démontré en quoi il en aurait concrètement besoin pour affronter une adverse partie elle-même assistée violerait le droit fédéral (arrêt du Tribunal fédéral 5A_244/2014 précité consid. 4.2.1 et la référence citée). 3.2 En l'espèce, la recourante ne conteste pas, à juste titre, la décision querellée en tant qu'elle retient que la procédure ne présente pas une complexité telle que l'assistance d'un avocat soit nécessaire. Lors de sa demande d'assistance juridique, la recourante a mentionné souffrir de problèmes de santé assez importants sans toutefois indiquer les conséquences de ceux-ci. Ce n'est qu'en seconde instance que la recourante expose quelle est la gravité de ses problèmes de santé et que celle-ci l'empêcheraient de sauvegarder ses intérêts efficacement sans recourir à un conseil. Or, ce fait nouveau ne peut pas être pris en considération (cf. ch. 2 supra). En outre, la recourante a la possibilité de se faire accompagner à l'audience par une personne de confiance comme soutien moral (art. 68 al. 1 CPC; ATF 140 III 555 consid. 2.3 commenté par Bastons Bulletti in CPC Online, Newsletter du 7 janvier 2015), cette position n'ayant pas à être spécifiquement tenue par un avocat. Cela étant, l'autorité précédente a consulté et imprimé la demande en paiement objet de la procédure pour laquelle la recourante réclame le bénéfice de l'assistance juridique et il en résulte que B______ est assistée par un avocat. Certes, la recourante ne s'est pas expressément prévalu du principe de l'égalité des armes dans sa requête mais le fait que la demanderesse en paiement soit assistée par un conseil figure au dossier de première instance. Ainsi, force est de constater que l'autorité précédente a omis à tort de tenir compte du principe d'égalité des armes et d'en faire application, la recourante se trouvant désavantagée sans avocat. Par conséquent, l'application du principe d'égalité des armes commande, en l'occurrence, la nomination d'un avocat. A cela s'ajoute que la cause de la recourante n'est pas totalement dépourvue de chances de succès, puisque le premier juge a admis que les montants réclamés semblaient exagérés.”
Erscheint eine Partei zwar persönlich zitiert, lässt sich diese aber durch einen Anwalt vertreten, gilt sie nach der Rechtsprechung regelmässig nicht als defaillant. Eine fehlende persönliche Anwesenheit bei valider Vertretung zieht demnach nicht ohne Weiteres die Folgen des Säumnisses nach sich; indessen kann eine unbegründete Verweigerung der Zusammenarbeit bei der Beweiswürdigung berücksichtigt werden (Art. 164 ZPO).
“5), précisant, dans la décision attaquée, qu’il sera tenu compte du défaut dans le cadre de l’appréciation des preuves (cf. décision attaquée p. 6 al. 2). Il n’a pas statué sur les réquisitions de preuve formulées en séance par Me Aurore Gaberell et ne l’a pas laissé plaider (cf. PV idem p. 7). La décision attaquée ne fait pas état des déterminations de Me Aurore Gaberell sur les dictées de Me Alain Ribordy (cf. décision attaquée p. 3 ch. 11). 3.2. Citée à comparaître personnellement par le Président du Tribunal le 5 septembre 2022, la demanderesse n’a pas comparu. Néanmoins, elle était valablement représentée par Me Aurore Gaberell, ce qui n’est pas contesté. L’art. 68 CPC règle la représentation conventionnelle des parties et précise que toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (al. 1), les avocats étant autorisés à représenter les parties à titre professionnel (al. 2). Le tribunal peut ordonner la comparution personnelle des parties qui sont représentées (art. 68 al. 4 CPC). La comparution personnelle est par conséquent soit ordonnée par le juge (art. 68 al. 4 CPC), soit imposée par la loi (art. 204, 273 et 278 CPC), sauf dispense particulière. La partie qui ne comparaît pas à une séance malgré une injonction du tribunal ou une obligation légale est défaillante au sens de l’art. 147 CPC. La loi est claire à ce sujet (cf. aussi Staehelin / Schweizer, ZPO Kommentar, 3ème éd. 2016, art. 68 n. 30 et 31). En effet, selon l’art. 147 CPC, relatif au défaut et à ses conséquences, une partie citée à comparaître est défaillante lorsqu’elle ne se présente pas. Selon la jurisprudence, le défaut suppose que le plaideur n’a pas comparu ou n’a pas été valablement représenté, à une audience à laquelle il était régulièrement cité (arrêt TF 4C_1/2013 du 25 juin 2013 consid. 4.3). En principe, selon l’art. 147 al. 2 CPC, en cas de défaut d’une partie, la procédure suit son cours sans qu’il soit tenu compte du défaut. Il n’y a donc pas de fixation d’un nouveau délai ou d’une nouvelle audience permettant au défaillant de rattraper son omission, sous réserve d’une éventuelle restitution aux conditions de l’art.”
“A cet égard, entrent notamment en considération l’état de santé ou l’âge avancé de l’un des époux qui, bien que l’immeuble n’ait pas été aménagé en fonction de ses besoins, supportera plus difficilement un changement de domicile, ou encore le lien étroit qu’entretient l’un d’eux avec le domicile conjugal, par exemple un lien de nature affective, une valeur d’usage momentanément très élevée ou la possibilité pour un époux d’en assurer personnellement l’entretien. Ce n’est qu’exceptionnellement que des motifs d'ordre financier peuvent s’avérer décisifs pour l’attribution du logement conjugal (TF 5A_524/2017 précité loc. cit.). En dernier lieu, le juge doit tenir compte du statut juridique de l’immeuble : il l’attribue alors à celui des époux qui en est propriétaire ou qui bénéficie d’autres droits d’usage sur celui-ci (TF 5A_829/2016 du 15 février 2017 consid. 3.1). L’art. 176 al. 1 ch. 2 CC ne donne aucune indication quant au délai dans lequel l’époux non-attributaire doit quitter le logement ; il faut ainsi prendre en compte les circonstances du cas d’espèce, notamment la situation familiale et le marché immobilier. Un délai de quelques semaines est, sauf circonstances exceptionnelles, admissible (TF 5A_945/2014 du 26 mai 2015 consid. 4 ; Juge délégué CACI 17 juin 2015/309) et pourrait aller jusqu’à trois mois (Juge délégué CACI 1er novembre 2017/494). 3.2.2 Lorsqu’une partie, citée à comparaître personnellement sur la base de l’art. 68 al. 4 CPC, ne se présente pas, les suites du défaut sont régies par les art. 147 ss CPC (TF 4A_468/2014 du 12 mars 2015 consid. 3.2, SJ 2015 I 418). Selon la jurisprudence vaudoise, si la partie citée à comparaître personnellement se fait représenter, elle n’est pas défaillante et encourt éventuellement la sanction de l’art. 164 CPC (CREC 28 août 2012/301 consid. 1b in fine, JdT 2012 III 225). Selon l’art. 164 CPC, si une partie refuse de collaborer sans motif valable, le tribunal en tient compte lors de l’appréciation des preuves. L’art. 164 CPC ne dit rien sur les conclusions que doit tirer le juge d’un refus de collaborer quant à l’appréciation des preuves. Le refus de collaborer constitue uniquement une circonstance qui influe, parmi d’autres, sur l’appréciation des preuves (ATF 140 III 264 consid. 2.3, JdT 2020 II 144 ; TF 4A_499/2020 du 8 avril 2021 consid. 4 ; TF 5A_651/2014 du 27 janvier 2015 consid. 2.1), une telle attitude pouvant avoir pour conséquence d’amener le juge à écarter les allégations présentées par la partie récalcitrante et à croire les indications de l’autre partie, sans qu’il soit, au demeurant, question d’un quelconque renversement du fardeau de la preuve (cf.”
Vertretung durch nicht‑anwaltliche Personen ist möglich. Die Quellen zeigen, dass die Vertretung nicht zwingend durch einen Anwalt erfolgen muss; in geeigneten Fällen können erfahrene Betreuungspersonen, Beistände oder Sozialarbeiter eine Partei vertreten, sofern sie über einschlägige Assistenz‑ und rechtliche Erfahrung verfügen. Soweit in der Praxis relevant, wurde dies auch für summarische Verfahren bestätigt.
“Ont qualité pour recourir les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée (art. 450 al. 2 CC). Le proche est une personne qui connaît bien la personne concernée et qui, grâce à ses qualités et, le plus souvent, grâce à ses rapports réguliers avec celle-ci, paraît apte à en défendre les intérêts. Peuvent être des proches les parents, les enfants, d’autres personnes étroitement liées par parenté ou amitié à la personne concernée, le partenaire, mais également le curateur, le médecin, l’assistant social, le prêtre ou le pasteur, ou une autre personne qui a pris soin et s’est occupée de la personne concernée (Message du Conseil fédéral du 28 juin 2006 concernant la révision du code civil suisse [Protection de l'adulte, droit des personnes et droit de la filiation], FF 2006 6635, p. 6716). Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Selon l'art. 449a CC, l'autorité de protection ordonne, si nécessaire, la représentation de la personne concernée dans la procédure et désigne curateur une personne expérimentée en matière d'assistance et dans le domaine juridique. Un curateur nommé pour la procédure doit en principe être désigné lorsque la personne concernée n’est pas en mesure de défendre elle-même ses intérêts et de désigner un représentant. La nomination a lieu soit sur demande, soit d’office. La représentation ne doit pas nécessairement être assurée par un avocat; il est seulement exigé, comme à l’art. 147 CC, que «la personne dispose d’expérience en matière d’assistance et dans le domaine juridique». La présente disposition vaut en principe pour toute la procédure, y compris la procédure de recours (Message FF 2006 6635, p. 6713-6714). 1.2 En l'espèce, il y a lieu de retenir, sur la base des éléments qui ressortent du dossier, soit en particulier les problèmes de santé dont souffre A______, qu’elle n’est pas la rédactrice de l’acte de recours et des autres écritures produites devant la Chambre de céans.”
“Jede prozessfähige Partei kann sich im Prozess vertreten lassen (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. c ZPO sind zur berufsmässigen Vertretung in den (gerichtlichen) Summarverfahren gemäss Art. 251 ZPO gewerbsmässige Vertreter gemäss Art. 27 SchKG befugt. Art. 27 SchKG sieht ferner vor, dass jede handlungsfähige Person berechtigt ist, andere Personen im Zwangsvollstreckungsverfahren zu vertreten. Beim vorliegenden Verfahren betreffend die Einstellung der Betreibung (Art. 85a SchKG) handelt es sich um ein summarisches Verfahren gemäss Art. 251 lit. c SchKG. C. als handlungsfähige Person war bzw. ist somit gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO sowie gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. c i.V.m. 251 lit. c ZPO i.V.m. Art. 27 SchKG berechtigt, die Rechtsmittelbeklagte sowohl im summarischen Verfahren sowie in vorliegendem Rechtsmittelverfahren zu vertreten. Im Übrigen besteht die Dienstleistung, welche C. als diplomierter Sozialarbeiter FH anbietet, nicht primär in der gewerbsmässigen Prozessvertretung. Er erfüllt, als eine in fürsorgerischen und rechtlichen Fragen erfahrene Person, die Aufgaben einer Mandatsperson i.”
Eine Kopie der Vollmacht ist grundsätzlich ausreichend. Das Gericht kann jedoch die Vorlage des Originals anordnen, wenn begründete Zweifel an der Echtheit bestehen.
“L'avocat qui procède pour le compte du demandeur doit disposer d'une procuration valable. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande, que le juge examine d'office (art. 59 et 60 CPC). Il suffit que cette condition soit réalisée au moment du jugement sur le fond (arrêts du Tribunal fédéral 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1; 5A_15/2009 du 2 juin 2009 consid. 4.1 et 4.3). Le Tribunal fédéral a affirmé, dans un arrêt dans lequel il laisse toutefois la question finalement ouverte après avoir cité la doctrine divisée sur le sujet, que l'obligation du représentant de se légitimer au moyen d'une procuration, n'est pas une condition de recevabilité au sens de l'art. 59 al. 2 lit. c CPC, que le juge est appelé à vérifier d'office (art. 60 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 5A_460/2017 du 8 août 2017 consid. 3.3.2 et 3.4). Une copie de la procuration suffit, à moins que le tribunal n’ordonne le dépôt de l’original, en cas de doute fondé quant à son authenticité (Tenchio, Basler Kommentar, ZPO, n° 15 ad art. 68 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, n° 27 ad art. 68 N CPC) 2.1.3 La procédure devant la Chambre de surveillance est régie par l'art. 20a al. 2 LP et, pour le reste, par le droit cantonal (art. 20a al. 3 LP). A Genève, la procédure administrative est applicable par renvoi de l'art. 9 al. 4 LALP. En application de l'art. 9 al. 2 LPA, sur demande, le représentant doit justifier ses pouvoirs par une procuration. 2.1.4 Devant les Offices des poursuites et faillites, la procédure et, notamment la représentation des parties, est régie par la LP. L'art. 28 LP prévoit que toute personne ayant l’exercice des droits civils est habilitée à représenter une autre personne dans une procédure d’exécution forcée. Cela vaut également pour la représentation professionnelle. En application de l'art. 67 al. 1 ch. 1 LP, la réquisition de poursuite énonce le nom et le domicile du créancier et, s'il y a lieu, de son mandataire. Ni l'art. 27 LP, ni l'art. 67 LP n'imposent la production d'une procuration.”
“L'avocat qui procède pour le compte du demandeur doit disposer d'une procuration valable. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande, que le juge examine d'office (art. 59 et 60 CPC). Il suffit que cette condition soit réalisée au moment du jugement sur le fond (arrêts du Tribunal fédéral 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1; 5A_15/2009 du 2 juin 2009 consid. 4.1 et 4.3). Le Tribunal fédéral a affirmé, dans un arrêt dans lequel il laisse toutefois la question finalement ouverte après avoir cité la doctrine divisée sur le sujet, que l'obligation du représentant de se légitimer au moyen d'une procuration, n'est pas une condition de recevabilité au sens de l'art. 59 al. 2 lit. c CPC, que le juge est appelé à vérifier d'office (art. 60 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 5A_460/2017 du 8 août 2017 consid. 3.3.2 et 3.4). Une copie de la procuration suffit, à moins que le tribunal n’ordonne le dépôt de l’original, en cas de doute fondé quant à son authenticité (Tenchio, Basler Kommentar, ZPO, n° 15 ad art. 68 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, n° 27 ad art. 68 N CPC) 2.1.3 La procédure devant la Chambre de surveillance est régie par l'art. 20a al. 2 LP et, pour le reste, par le droit cantonal (art. 20a al. 3 LP). A Genève, la procédure administrative est applicable par renvoi de l'art. 9 al. 4 LALP. En application de l'art. 9 al. 2 LPA, sur demande, le représentant doit justifier ses pouvoirs par une procuration. 2.1.4 Devant les Offices des poursuites et faillites, la procédure et, notamment la représentation des parties, est régie par la LP. L'art. 28 LP prévoit que toute personne ayant l’exercice des droits civils est habilitée à représenter une autre personne dans une procédure d’exécution forcée. Cela vaut également pour la représentation professionnelle. En application de l'art. 67 al. 1 ch. 1 LP, la réquisition de poursuite énonce le nom et le domicile du créancier et, s'il y a lieu, de son mandataire. Ni l'art. 27 LP, ni l'art. 67 LP n'imposent la production d'une procuration.”
Ist eine von der vertretenen Partei unterzeichnete Vollmacht bereits in den vorinstanzlichen Akten enthalten, kann auf diese verwiesen werden; eine erneute Beilage ist nicht zwingend erforderlich.
“Die Berufung wurde für A._____ (Berufungsklägerin) von B._____ erhoben. Der Vertreter hat sich gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO durch eine Vollmacht auszuwei- sen. B._____ verweist auf eine allen bekannte und der Berufungsschrift nicht bei- gelegten Vollmacht von A._____ an ihn (act. 14 S. 2). Eine von A._____ unter- zeichnete "Vertretungsvollmacht" liegt als act. 5 in den vorinstanzlichen Akten (act. 5).”
“En second lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au Registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art. 458 CO), qui sont inscrits au Registre du commerce et n'ont pas besoin de pouvoir spécial pour plaider, à moins que leur procuration n'ait été restreinte (art. 460 al. 3 CO), ainsi que les mandataires commerciaux (art. 462 CO), qui ne sont pas inscrits au registre du commerce, à condition qu'ils aient reçu le pouvoir exprès de plaider (art. 462 al. 2 CO). Chacune des personnes habilitées à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du Registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC; ATF 141 III 80 consid. 1.3). 4.2 En l'espèce, l'appelante fait valoir que l'intimée n'aurait pas été valablement représentée à l'audience du 19 novembre 2019, puisque Y______ ne dispose que de la signature collective à deux. Cela étant, il résulte du dossier de première instance que ce dernier a expressément été habilité à représenter la banque dans le cadre du litige l'opposant à l'appelante, selon procuration remise au Tribunal. C'est donc à tort que l'appelante soutient qu'il n'était pas autorisé à signer le procès-verbal d'audience litigieux, étant au demeurant relevé qu'aucune base légale ne prévoit que la procuration en question doive être annexée au procès-verbal d'audience remis aux parties. L'appelante soutient par ailleurs qu'il serait erroné que le procès-verbal de l'audience lui aurait été communiqué à l'issue de l'audience, car il ne lui aurait été remis qu'à l'extérieur de la salle d'audience, et non par la greffière (mais par son assistant), contrairement à ce qui résulte de l'acte en question, et qu'il a été signé par chaque partie séparément.”
Wird nach Art. 68 Abs. 4 ZPO in der Vorladung die persönliche Erscheinenpflicht angeordnet, hat dies die Pflicht zur Anwesenheit zur Folge. Erscheint die Partei nicht und ist sie nicht wirksam vertreten, finden die Vorschriften über das Versäumnis (Art. 147 ff. ZPO) Anwendung. Wird hingegen eine gültige Vertretung gestellt, gilt die Partei in der Regel nicht als säumig.
“Ils ont conclu à l'irrecevabilité de la demande, en raison de leurs domiciles respectifs dans le canton de Schwytz, faisant valoir que le for de la poursuite était, selon l'art. 46 al. 1 LP, au domicile du débiteur. Ils ne se sont pas déterminés sur les allégués de la demande, ni n'ont produit de pièces (à l'exception de leurs attestations d'établissement respectives). C______ et D______ ont persisté dans leurs conclusions aux termes d'une brève réplique spontanée (limitée à la question de la compétence ratione loci, acquise selon eux puisque leur action ne relevait pas du droit des poursuites mais de dommages-intérêts fondés sur l'art. 41 CO). Le Tribunal a transmis cet acte à A______ et B______ le 24 mai 2024. Il a convoqué les parties à une audience fixée le 26 septembre 2024, faisant figurer dans la citation la mention qu'il s'agirait d'une comparution personnelle des parties et de plaidoiries ainsi qu'une remarque selon laquelle la comparution personnelle des parties était exigée au sens de l'art. 68 al. 4 CPC. A l'audience du Tribunal du 26 septembre 2024, A______ et B______ n'ont pas comparu. C______ et D______ ont déposé une pièce nouvelle (soit le certificat de l'entrée en force du jugement JTPI/4926/2023 du 25 avril 2023) et persisté dans leurs conclusions. Sur quoi, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions finales de première instance, si la valeur litigieuse au dernier état des conclusions de première instance est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC), ce qui est le cas en l'espèce. L'appel a été formé dans le délai utile (art. 142 al. 3, 248 let. b, 257 al. 1, 311 al. 1 et 314 al. 1 CPC). Celui-ci, légal, ne peut être prolongé pour compléter une motivation insuffisante (ATF 137 III 617 consid. 6.4). Il s'ensuit qu'en l'occurrence, les appelants n'ayant pas déposé de complément à leur appel dans le délai utile, il ne saurait être question d'accéder à leur requête de prolongation. 1.2 En vertu de l'art. 311 al.”
“5), précisant, dans la décision attaquée, qu’il sera tenu compte du défaut dans le cadre de l’appréciation des preuves (cf. décision attaquée p. 6 al. 2). Il n’a pas statué sur les réquisitions de preuve formulées en séance par Me Aurore Gaberell et ne l’a pas laissé plaider (cf. PV idem p. 7). La décision attaquée ne fait pas état des déterminations de Me Aurore Gaberell sur les dictées de Me Alain Ribordy (cf. décision attaquée p. 3 ch. 11). 3.2. Citée à comparaître personnellement par le Président du Tribunal le 5 septembre 2022, la demanderesse n’a pas comparu. Néanmoins, elle était valablement représentée par Me Aurore Gaberell, ce qui n’est pas contesté. L’art. 68 CPC règle la représentation conventionnelle des parties et précise que toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès (al. 1), les avocats étant autorisés à représenter les parties à titre professionnel (al. 2). Le tribunal peut ordonner la comparution personnelle des parties qui sont représentées (art. 68 al. 4 CPC). La comparution personnelle est par conséquent soit ordonnée par le juge (art. 68 al. 4 CPC), soit imposée par la loi (art. 204, 273 et 278 CPC), sauf dispense particulière. La partie qui ne comparaît pas à une séance malgré une injonction du tribunal ou une obligation légale est défaillante au sens de l’art. 147 CPC. La loi est claire à ce sujet (cf. aussi Staehelin / Schweizer, ZPO Kommentar, 3ème éd. 2016, art. 68 n. 30 et 31). En effet, selon l’art. 147 CPC, relatif au défaut et à ses conséquences, une partie citée à comparaître est défaillante lorsqu’elle ne se présente pas. Selon la jurisprudence, le défaut suppose que le plaideur n’a pas comparu ou n’a pas été valablement représenté, à une audience à laquelle il était régulièrement cité (arrêt TF 4C_1/2013 du 25 juin 2013 consid. 4.3). En principe, selon l’art. 147 al. 2 CPC, en cas de défaut d’une partie, la procédure suit son cours sans qu’il soit tenu compte du défaut. Il n’y a donc pas de fixation d’un nouveau délai ou d’une nouvelle audience permettant au défaillant de rattraper son omission, sous réserve d’une éventuelle restitution aux conditions de l’art.”
“A cet égard, entrent notamment en considération l’état de santé ou l’âge avancé de l’un des époux qui, bien que l’immeuble n’ait pas été aménagé en fonction de ses besoins, supportera plus difficilement un changement de domicile, ou encore le lien étroit qu’entretient l’un d’eux avec le domicile conjugal, par exemple un lien de nature affective, une valeur d’usage momentanément très élevée ou la possibilité pour un époux d’en assurer personnellement l’entretien. Ce n’est qu’exceptionnellement que des motifs d'ordre financier peuvent s’avérer décisifs pour l’attribution du logement conjugal (TF 5A_524/2017 précité loc. cit.). En dernier lieu, le juge doit tenir compte du statut juridique de l’immeuble : il l’attribue alors à celui des époux qui en est propriétaire ou qui bénéficie d’autres droits d’usage sur celui-ci (TF 5A_829/2016 du 15 février 2017 consid. 3.1). L’art. 176 al. 1 ch. 2 CC ne donne aucune indication quant au délai dans lequel l’époux non-attributaire doit quitter le logement ; il faut ainsi prendre en compte les circonstances du cas d’espèce, notamment la situation familiale et le marché immobilier. Un délai de quelques semaines est, sauf circonstances exceptionnelles, admissible (TF 5A_945/2014 du 26 mai 2015 consid. 4 ; Juge délégué CACI 17 juin 2015/309) et pourrait aller jusqu’à trois mois (Juge délégué CACI 1er novembre 2017/494). 3.2.2 Lorsqu’une partie, citée à comparaître personnellement sur la base de l’art. 68 al. 4 CPC, ne se présente pas, les suites du défaut sont régies par les art. 147 ss CPC (TF 4A_468/2014 du 12 mars 2015 consid. 3.2, SJ 2015 I 418). Selon la jurisprudence vaudoise, si la partie citée à comparaître personnellement se fait représenter, elle n’est pas défaillante et encourt éventuellement la sanction de l’art. 164 CPC (CREC 28 août 2012/301 consid. 1b in fine, JdT 2012 III 225). Selon l’art. 164 CPC, si une partie refuse de collaborer sans motif valable, le tribunal en tient compte lors de l’appréciation des preuves. L’art. 164 CPC ne dit rien sur les conclusions que doit tirer le juge d’un refus de collaborer quant à l’appréciation des preuves. Le refus de collaborer constitue uniquement une circonstance qui influe, parmi d’autres, sur l’appréciation des preuves (ATF 140 III 264 consid. 2.3, JdT 2020 II 144 ; TF 4A_499/2020 du 8 avril 2021 consid. 4 ; TF 5A_651/2014 du 27 janvier 2015 consid. 2.1), une telle attitude pouvant avoir pour conséquence d’amener le juge à écarter les allégations présentées par la partie récalcitrante et à croire les indications de l’autre partie, sans qu’il soit, au demeurant, question d’un quelconque renversement du fardeau de la preuve (cf.”
Das Vorliegen der Vertretungsbefugnis ist als Prozessvoraussetzung nach Art. 68 Abs. 3 ZPO von Amtes wegen zu prüfen. Fehlt die erforderliche Vollmacht oder erscheint sie unzureichend, ist dies in der Regel ein verbesserlicher Mangel; das Gericht hat in solchen Fällen eine Frist zur Nachreichung zu setzen, soweit das Versäumnis auf Inadvertanz zurückgeht.
“Die Eigentümer- und Vermieterschaft in Bezug auf das Mietobjekt waren bereits mit dem ersten Parteivortrag behauptet und belegt worden. Die Be- schwerdeführerin kann aus dem Verweis auf das frühere Ausweisungsverfahren und ein dortiges Nichteintreten auf das Ausweisungsgesuch (act. 17/5) nichts für sich ableiten. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass die Nachreichung des Gemeinderatsbe- schlusses vom 15. November 2023 durch die Beschwerdegegnerin nicht mit de- ren Aktivlegitimation in Zusammenhang steht (vgl. act. 23 S. 2 f.), sondern mit der Vertretungsbefugnis von Rechtsanwalt Dr. iur. X._____. Zur Vertretungsbefugnis ist festzuhalten, dass das Ausweisungsbegehren für die Beschwerdegegnerin durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ eingereicht und unterzeichnet wurde (act. 1). Dieser legte eine Vollmacht vom 26. Juni 2023 an ihn vor, unterzeichnet für die Gemeinde B._____ von der Präsidentin und der Sekretärin der Sozialbehörde B._____ (act. 2). Das Gericht (und damit auch die Rechtsmittelinstanz) hat das Stellvertretungsverhältnis bzw. das Vorliegen einer gültigen Vollmacht nach Art. 68 Abs. 3 ZPO als Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO von Am- tes zu prüfen (Art. 60 ZPO, Untersuchungsmaxime, BGer 4A_229/ 2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2; BSK ZPO-Tenchio, 3. Aufl. 2017, Art. 68 N 14). Nach Art. 12 des Geschäftsreglements der Sozialbehörde B._____ sind Urkunden und Verträge durch das Sozialbehördenpräsidium und den Sekretär/die Sekretärin der Sozialbehörde zu unterzeichnen. Dies ist in Bezug auf die Anwaltsvollmacht ge- schehen. Die Frage, ob für die Unterzeichnung der Prozessvollmacht durch zwei Personen der Sozialbehörde eine genügende gesetzliche Grundlage besteht oder ob eine dahingehend gefestigte Praxis in der Gemeinde B._____ ausreicht – wie - 8 - die Beschwerdegegnerin geltend macht und die Beschwerdeführerin in Abrede stellt (act. 23 S. 3 f.) –, braucht vorliegend nicht abschliessend beantwortet zu werden. Fehlt eine hinreichende Vollmacht, so handelt es sich um einen verbes- serlichen Mangel, zu dessen Behebung Frist anzusetzen ist (vgl. Kramer/Erk, DI- KE-Komm-ZPO, Art.”
“Chacune des personnes habilitée à représenter la société en justice doit justifier de sa qualité et de son pouvoir en produisant soit un extrait du registre du commerce, soit l'autorisation qui lui a été délivrée pour plaider et transiger dans l'affaire concrète dont le tribunal est saisi (cf. art. 68 al. 3 CPC) (ATF 141 III 80 consid. 1.3). Savoir quelle(s) personne(s) est (sont) habilitée(s) à représenter la société anonyme en procédure ressortit ainsi à la capacité d'ester en justice de celle-ci. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le fait que cette ou ces personnes ne doivent ensuite être interrogées que comme partie (art. 159 CPC en relation avec les art. 163-164 et 191-192 CPC), et non comme témoin (art. 169 ss en relation avec les art. 165-167 CC), qu'elles peuvent donc avoir des contacts avec l'avocat de la société anonyme, peuvent assister aux audiences au cours desquelles sont notamment interrogés les témoins, n'en est qu'une conséquence (ATF 141 III 80 consid. 1.3). 3.2 Si la procuration (exigée par l'art. 68 al. 3 CPC) fait défaut ou n'apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC). L'omission doit toutefois être imputable à une inadvertance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_124/2016 du 26 septembre 2016 consid. 2.2). 3.3 Il est constant que D______, alors administrateur de la société, a comparu pour la recourante à l'audience de conciliation du 30 septembre 2021 et qu'il a été présent à l'audience du Tribunal du 9 novembre 2022 (en qualité, selon le procès-verbal, de mandataire commercial, sans, apparemment, qu'une procuration n'ait été produite). Cette procuration était pourtant déjà établie à en croire la copie déposée le 2 mars 2023, mentionnant la date du 8 novembre 2022, veille de l'audience susmentionnée. Le fait qu'elle n'ait pas été déposée relève ainsi de l'inadvertance, de sorte qu'il appartenait au premier juge de fixer un délai, au sens de l'art. 132 al. 1 CPC, pour qu'il soit remédié au défaut de production des pouvoirs conférés à D______.”
In Kantonen, die vom ermächtigenden Vorbehalt des Art. 68 Abs. 2 lit. b bzw. d ZPO keinen Gebrauch gemacht haben (z. B. Basel‑Stadt), gilt die bundesrechtliche Grundregel, wonach berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte beschränkt ist, die nach dem BGFA zur Vertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigt sind. Eine berufsmässige Vertretung durch Personen, welche diese Voraussetzungen nicht erfüllen, ist in diesen Kantonen unzulässig. In anderen Kantonen (z. B. Kanton Zürich) gestattet das kantonale Recht bzw. die kantonale Praxis hingegen unter bestimmten Voraussetzungen Vertretungen durch beruflich qualifizierte Vertreter (z. B. Angestellte von Arbeitgeber‑ oder Arbeitnehmerorganisationen).
“a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz.”
“Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz. 17) nicht aus Gewohnheitsrecht ergeben.”
“Eine Praxisänderung ist zulässig, wenn sie sich auf ernsthafte und sachliche Gründe stützen kann, die Änderung grundsätzlich erfolgt, das Interesse an der richtigen Rechtsanwendung gegenüber demjenigen an der Rechtssicherheit überwiegt und die Praxisänderung keinen Verstoss gegen Treu und Glauben darstellt (VGE VD.2022.207 vom 6. Februar 2023 E. 2.6; vgl. BGE 147 III 14 E. 8.2, 144 III 175 E. 2, 139 II 49 E. 7.1, 122 II 446 E. 4a; Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Auflage, Zürich 2020, N 590595). Die ernsthaften und sachlichen Gründe müssen umso gewichtiger sein, je länger die als falsch oder nicht zeitgemäss erkannte Rechtsanwendung als zutreffend erachtet worden ist (BGE 147 III 14 E. 8.2, 144 III 175 E. 2). Aus den vorstehend dargelegten Gründen verstösst die Zulassung von qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, zur berufsmässigen Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt seit dem 1. Januar 2011 zweifellos gegen Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO. Damit bestehen entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz. 20) ernsthafte und sachliche Gründe für die Aufgabe einer allfälligen entsprechenden Praxis. Da die berufsmässige Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, nach geltendem Recht eindeutig unzulässig ist (vgl. oben E. 3.13.6), bestehen die ernsthaften und sachlichen Gründe für die Praxisänderung unabhängig davon, ob die Ermöglichung der berufsmässigen Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, insbesondere durch beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden, de lege ferenda wünschenswert erscheint oder nicht. Auf die diesbezüglichen Argumente des Arbeitnehmers und des Zivilgerichts (vgl.”
“d ZPO zulassen wollen (MARTIN H. STERCHI, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 9c zu Art. 68 ZPO). Gestützt auf § 11 Abs. 2 lit. a AnwG/ZH sind im Kanton Zürich in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- Vertretungen durch beruflich qualifizierte Vertreter zugelassen. In keiner der beiden Bestimmung wird konkretisiert, was unter beruflich qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern zu verstehen ist. Dabei führt der Kanton Zürich allerdings ihre gemäss dem früheren, unterdessen aber aufgehobenen § 12 Abs. 1 lit. a AnwG/ZH (Fassung in Kraft bis 1.1.2011) geltende Praxis weiter, wonach lediglich Angestellte von Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerorganisationen, der eine Partei angehört, zur Vertretung zugelassen sind. Der Beschwerdeführer legt keine Anhaltspunkte dar, weshalb die Weiterführung der bisherigen Praxis im Rahmen der Anwendung des kantonalen Rechts unhaltbar wäre. Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. Die herrschende Lehre legt Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO ebenfalls in diesem Sinne aus (TENCHIO, a.a.O., N. 13 zu Art. 68 ZPO; STERCHI, a.a.O., N. 9c). Somit gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben könnte. Es ist weder dargetan noch ersichtlich, dass die einschlägige kantonale Norm gänzlich sachwidrig angewendet worden wäre.”
Ist ein ermächtigender Vorbehalt nach Art. 68 Abs. 2 ZPO betroffen, gilt als Grundregel die bundesrechtliche Beschränkung der berufsmässigen Vertretung auf nach dem BGFA befugte Anwältinnen und Anwälte. Wenn der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch machen will, muss er dies durch eine gesetzliche Regelung tun; nur in einem solchen kantonalen Gesetz, das zugleich Lücken enthält, kommen kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht allenfalls als Lückenfüller in Betracht. Fehlt hingegen jede einschlägige kantonale Gesetzesregelung, gilt unmittelbar das Bundesrecht und eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ist ausgeschlossen.
“Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz.”
“Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO).”
Zur Rechtsvertretung im Sinne von Art. 68 ZPO gehört eine gültige Vollmacht; deren Vorliegen bildet eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO. Das Gericht hat die Gültigkeit der Vollmacht von Amtes wegen zu prüfen; die Parteien sind bei der Feststellung des massgeblichen Sachverhalts hierzu mitzuwirken.
“Die Vorinstanz verstosse gegen die Novenschranke, indem sie "keinerlei formelle und materielle Prüfung [vorgenommen] und das erst in der Berufungsantwort in Sachen VR und Widerruf von Vollmachten Vorgetragene unkritisch dem massgeblichen zweitinstanzlichen Prozessstoff [zugeordnet habe]". Beim Widerruf der Vollmacht handle es sich um ein Potestativnovum (d.h. eine Tatsache, deren Entstehung vom Willen der vorbringenden Partei abhängt). Die Ausübung des Gestaltungsrechts (d.h. der Widerruf der Vollmacht) sei verspätet erfolgt. Die massgebliche Generalversammlung habe am 13. August 2022 und die erstinstanzliche Hauptverhandlung am 30. August 2022 stattgefunden. Entsprechend hätte die Vollmacht bereits zu diesem Zeitpunkt widerrufen und dieser Widerruf bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht werden können. Die Rüge geht fehl. C.________ übergeht, dass auch in der Rechtsmittelinstanz die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen sind (BENEDIKT SEILER, Die Berufung nach ZPO, 2013, S. 212; vgl. Urteil 4A_488/2014 vom 20. Februar 2015 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 141 III 137). Zur Rechtsvertretung insbesondere juristischer Personen vor schweizerischen Zivilgerichten (Art. 68 ZPO) ist nur berechtigt, wer sich auf eine Vollmacht berufen kann, die von Personen unterzeichnet ist, die ihrerseits die juristische Person gültig vertreten können. Die gültige Vertretung ist eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Die Gültigkeit der Vollmacht ist daher von Amtes wegen zu prüfen, wobei die Parteien an der Feststellung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken haben (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Das Gericht hat von Amtes wegen darüber zu wachen, dass die Prozessvoraussetzungen gegeben sind. Das Gericht ist daher an die Zugeständnisse der Parteien nicht gebunden und muss von Amtes wegen erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzung sprechen. Die Pflicht, Tatsachen nachzugehen oder von Amtes wegen zu berücksichtigen, betrifft lediglich Umstände, welche die Zulässigkeit der Klage hindern und ein Nichteintreten begründen können, wobei, soweit für das Verfahren nicht generell die uneingeschränkte Untersuchungsmaxime gilt, das Gericht allerdings nicht zu ausgedehnten Nachforschungen verpflichtet ist.”
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist zur Rechtsvertretung vor schweizerischen Zivilgerichten (Art. 68 ZPO) nur berechtigt, wer sich auf eine Vollmacht berufen kann, die von der vertretenen Partei selbst oder von ihrerseits vertretungsberechtigten Personen unterzeichnet ist. Dem Bundesgericht zufolge stellt die gültige Vertretung eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO dar, weshalb die Gültigkeit einer eingereichten Vollmacht von Amtes wegen zu prüfen ist (Urteile des Bundesgerichts 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2, 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). Vorliegend stand die (rechtsgültige) Bevollmächtigung von Rechtsanwalt Casanova im vorinstanzlichen Verfahren nicht zur Diskussion; die Vorinstanz schien diese (implizit) als gegeben zu erachten und die Berufungskläger stellen diese erstmals im Berufungsverfahren in Abrede. Da die gültige Rechtsvertretung gemäss den vorangehenden Ausführungen eine Prozessvoraussetzung darstellt, ist sie im vorliegenden Berufungsverfahren jedoch von Amtes wegen zu prüfen (vgl. PKG 2010 Nr. 3 E. 3).”
“und so die allgemeine und nicht umstrittene Praxis der Gerichte; differenzierende dogmatische Analysen wie Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kommentar zur Schweize- rischen ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 23 zu Art. 59 ZPO oder anders Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen ZPO, Bern 2012, N 13 zu Art. 68 ZPO ändern daran nichts). Das ist auch richtig: wenn im Namen einer natürlichen oder juristischen Person, welche das nicht autorisiert hat, eine Klage eingeleitet wird, kann daraus kein für die Partei rechtlich relevantes Urteil entstehen, und es fehlt daher schon am rechtlich relevanten Interesse dieser Person (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Wenn die Partei nicht "persönlich" (oder, was bei einer juristischen Person auf das gleiche hinausläuft, durch ein Organ oder durch Organe) handelt, ist das Vorliegen einer korrekten Vollmacht daher von Am- tes wegen zu prüfen. Die beklagte Seite muss sich ebenso wenig gefallen lassen, von einem "falsus procurator", wörtlich übersetzt von einem "falschen Vertreter" im angeblichen Auftrag einer Gegenpartei in einen Prozess gezwungen zu werden, und daher kann auch diese den Einwand der mangelnden Vollmacht erheben. Da der Punkt von Amtes wegen zu prüfen ist, kann sie die Berechtigung der handeln- den Person(en) als rechtliche Frage (Art. 57 ZPO) nicht gültig anerkennen.”
Eine Partei muss im Prozess eigene, selbstständige Schlussanträge stellen; das blosse Unterstützen der Anträge einer Mitpartei bzw. die Delegation der Prozessführung an diese ist nicht ausreichend. Bei einer Streitverkündung reicht die Erklärung der streitberufenen Partei zur Zulassung; eine vorgängige Stellungnahme der übrigen Partei(en) ist hierfür nicht erforderlich.
“Il s'ensuit que la susdite appelante possède la qualité pour former appel, ne serait-ce que pour pouvoir contester la décision d'irrecevabilité susmentionnée, ce qu'elle fait d'ailleurs dans ses écritures, en exposant les raisons pour lesquelles cette décision serait selon elle erronée. Il n'y a dès lors pas lieu de déclarer son appel, dûment motivé sur ce point (cf. art. 311 al. 1 CPC), irrecevable pour ces motifs. En revanche, il n'en va pas nécessairement de même du fait que l'appelante B______ SA ne prend toujours, sur le fond, aucune conclusion propre au stade de l'appel, mais se contente d'appuyer diverses conclusions en faveur de l'appelant A______. Un tel procédé, contraire à l'adage "nul ne plaide par procureur", lequel découle de la nécessité de posséder la légitimation active (cf. ACJC/402/2014 du 28 mars 2014 consid. 4.1.2 et les réf. citées), n'est pas admissible, quels que puissent être les rapports de représentation prévus par le contrat de leasing conclu entre les appelants. Il est ici rappelé que la représentation devant les tribunaux est strictement régie par les dispositions de l'art. 68 CPC, dont les parties appelantes ne remplissent à l'évidence pas les conditions l'une envers l'autre. Il n'est toutefois pas nécessaire de trancher ici la question de savoir si cette absence de conclusions propres doit entraîner l'irrecevabilité de l'appel formé par B______ SA. Par économie de moyens, on relèvera en effet que l'appel doit en tous les cas être rejeté en ce qui la concerne, dès lors que c'est à bon droit que le Tribunal a déclaré sa demande irrecevable, faute pour elle d'avoir agi au state de la conciliation et d'avoir obtenu l'autorisation de procéder contre l'intimée. A supposer même que les parties appelantes forment une consorité nécessaire, l'art. 70 al. 2 CPC dont se prévaut l'appelante ne permet notamment pas à l'un des consorts de former une demande en justice pour le compte de l'autre, même au stade de la conciliation, ni à le représenter à cette fin, a fortiori tacitement, l'adage "nul ne plaide par procureur" s'y opposant également dans ce cas. Faute de se fonder sur une autorisation de procéder valablement délivrée à l'appelante, la demande formée par celle-ci est donc irrecevable, conformément aux principes rappelés ci-dessus.”
“Weiter lassen die Gesuchsgegnerin und die C._____ AG durch ihren gemeinsamen Vertreter ausführen, dass die Gesuchsgegnerin der C._____ AG im Eventualfall den Streit erkläre. Da bei einer Streitverkündung die streitberufene Partei jedenfalls zum Prozess zuzulassen ist und es weder eines Entscheides des Gerichts noch einer vorgängigen Stellungnahme der Parteien bedarf, wäre die C._____ AG in jedem Fall und ohne Weiterungen als Nebenintervenientin zuzulassen, sofern sie den Prozessbeitritt erklärt. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, die C._____ AG ohne vorgängige Stellungnahme der Gesuchstellerin als Nebenintervenientin im Sinne von Art. 68 ZPO zuzulassen.”
Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses nach Art. 68 Abs. 2 ZPO beschränkt sich nicht auf die (berufsmässige) Vertretung vor Gerichtsbehörden, sondern erstreckt sich auf sämtliche berufstypischen anwaltlichen Tätigkeiten. Dazu gehören insbesondere die rechtliche Beratung, das Verfassen juristischer Dokumente und die Sachverhaltsermittlung. Nicht durch das Anwaltsgeheimnis erfasst sind nach der Rechtsprechung Informationen, die im Rahmen von Dienstleistungen anfallen, die über die berufstypische anwaltliche Tätigkeit hinausgehen.
“Es bildet einen notwendigen Bestandteil für eine ordnungsgemässe Ausübung des Anwaltsberufes und die Rechtsstaatlichkeit der Rechtspflege (BGE 145 II 229 E. 7.1; 117 Ia 341 E. 6a; 112 Ib 606 E. b; Urteil 6B_30/2010 vom 1. Juni 2010 E. 5.3.3 mit Hinweisen). Durch das Anwaltsgeheimnis geschützt sind Geheimnisse, die einer Rechtsanwältin respektive einem Rechtsanwalt sowie ihren Hilfspersonen aufgrund ihres Berufes anvertraut worden sind oder die sie in dessen Ausübung wahrgenommen haben (vgl. Art. 171 Abs. 1 StPO). Nicht vom Schutz des Anwaltsgeheimnisses erfasst sind demgegenüber Informationen, die einer Anwältin oder einem Anwalt im Rahmen von Dienstleistungen zukommen, welche über die berufstypische Tätigkeit hinausgehen (siehe BGE 147 IV 385 E. 2.6.2; 143 IV 462 E. 2.2; 135 III 597 E. 3.3; Urteil 7B_158/2023 vom 6. August 2024 E. 3.1, zur Publikation vorgesehen). Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses beschränkt sich nicht auf den Monopolbereich der Anwaltstätigkeit, das heisst die (berufsmässige) Vertretung vor Gerichtsbehörden (vgl. Art. 2 Abs. 1 BGFA, Art. 68 Abs. 2 ZPO und Art. 127 Abs. 5 StPO), sondern umfasst sämtliche berufstypischen anwaltlichen Tätigkeiten (BGE 147 IV 385 E. 2.6.2). Zu diesen Tätigkeiten gehört insbesondere die rechtliche Beratung und das Verfassen von juristischen Dokumenten (BGE 135 III 410 E. 3.3; Urteil 1B_433/2017 vom 21. März 2018 E. 4.16; zum Ganzen: Urteil 7B_158/2023 vom 6. August 2024 E. 3.1, zur Publikation vorgesehen).”
“1; 117 Ia 341 E. 6a; 112 Ib 606 E. b; Urteil 6B_30/2010 vom 1. Juni 2010 E. 5.3.3 mit Hinweisen). Durch das Anwaltsgeheimnis geschützt sind Geheimnisse, die einer Rechtsanwältin respektive einem Rechtsanwalt sowie ihren Hilfspersonen aufgrund ihres Berufes anvertraut worden sind oder die sie in dessen Ausübung wahrgenommen haben (vgl. Art. 171 Abs. 1 StPO). Nicht vom Schutz des Anwaltsgeheimnisses erfasst sind demgegenüber Informationen, die einer Anwältin oder einem Anwalt im Rahmen von Dienstleistungen zukommen, welche über die berufstypische Tätigkeit hinausgehen (siehe BGE 147 IV 385 E. 2.6.2; 143 IV 462 E. 2.2; 135 III 597 E. 3.3; Urteile 1B_279/2021 vom 4. Februar 2022 E. 3.5; 1B_433/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3; 1B_85/2016 vom 20. September 2016 E. 4.2; 1B_226/2014 vom 18. September 2014 E. 2.4). Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses beschränkt sich nicht auf den Monopolbereich der Anwaltstätigkeit, das heisst die (berufsmässige) Vertretung vor Gerichtsbehörden (vgl. Art. 2 Abs. 1 BGFA, Art. 68 Abs. 2 ZPO und Art. 127 Abs. 5 StPO), sondern umfasst sämtliche berufstypischen anwaltlichen Tätigkeiten (BGE 147 IV 385 E. 2.6.2). Zu diesen Tätigkeiten gehört insbesondere die rechtliche Beratung und das Verfassen von juristischen Dokumenten (BGE 135 III 410 E. 3.3; Urteile 1B_433/2017 vom 21. März 2018 E. 4.16; 1B_264/2018 vom 28. September 2018 E. 2.1; siehe auch WALTER FELLMANN, Anwaltsrecht, 2. Aufl. 2017, Rz. 549 und 662; HANS NATER/GAUDENZ G. ZINDEL, in: Kommentar zum Anwaltsgesetz, 2. Auflage 2011, N. 121 zu Art. 13 BGFA; KASPAR SCHILLER, Schweizerisches Anwaltsrecht, 2009, Rz. 338). Im Rahmen dieser Tätigkeiten setzt eine korrekte und sorgfältige Mandatsführung nicht bloss die Prüfung der Rechtslage, sondern auch die Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts voraus (vgl. Urteil 4C.80/2005 vom 11. August 2005 E. 2.2.1). Die Sachverhaltsermittlung gehört in diesem Kontext zum Kernbereich der anwaltlichen Tätigkeit und ist entsprechend grundsätzlich durch das Anwaltsgeheimnis geschützt (siehe Urteil 1B_509/2022 vom 2.”
“6a; BGE 112 Ib 606 E. b; Urteil 6B_30/2010 vom 1. Juni 2010 E. 5.3.3 mit Hinweisen). Durch das Anwaltsgeheimnis geschützt sind Geheimnisse, die einer Rechtsanwältin respektive einem Rechtsanwalt sowie ihren Hilfspersonen aufgrund ihres Berufes anvertraut worden sind oder die sie in dessen Ausübung wahrgenommen haben (vgl. Art. 171 Abs. 1 StPO). Nicht vom Schutz des Anwaltsgeheimnisses erfasst sind demgegenüber Informationen, die einer Anwältin oder einem Anwalt im Rahmen von Dienstleistungen zukommen, welche über die berufstypische Tätigkeit hinausgehen (siehe BGE 147 IV 385 E. 2.6.2; BGE 143 IV 462 E. 2.2; BGE 135 III 597 E. 3.3; Urteile 1B_279/2021 vom 4. Februar 2022 E. 3.5; 1B_433/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3; 1B_85/2016 vom 20. September 2016 E. 4.2; 1B_226/2014 vom 18. September 2014 E. 2.4). Der Schutz des Anwaltsgeheimnisses beschränkt sich nicht auf den Monopolbereich der Anwaltstätigkeit, das heisst die (berufsmässige) Vertretung vor Gerichtsbehörden (vgl. Art. 2 Abs. 1 BGFA, Art. 68 Abs. 2 ZPO und Art. 127 Abs. 5 StPO), sondern umfasst sämtliche berufstypischen anwaltlichen Tätigkeiten (BGE 147 IV 385 E. 2.6.2). Zu diesen Tätigkeiten gehört insbesondere die rechtliche Beratung und das Verfassen von juristischen Dokumenten (BGE 135 III 410 E. 3.3; Urteile 1B_433/2017 vom 21. März 2018 E. 4.16; 1B_264/2018 vom 28. September 2018 E. 2.1; siehe auch WALTER FELLMANN, Anwaltsrecht, 2. Aufl. 2017, Rz. 549 und 662; NATER/ZINDEL, in: Kommentar zum Anwaltsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 121 zu Art. 13 BGFA; KASPAR SCHILLER, Schweizerisches Anwaltsrecht, 2009, Rz. 338). Im Rahmen dieser Tätigkeiten setzt eine korrekte und sorgfältige Mandatsführung nicht bloss die Prüfung der Rechtslage, sondern auch die Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts voraus (vgl. Urteil 4C.80/2005 vom 11. August 2005 E. 2.2.1). Die Sachverhaltsermittlung gehört in diesem Kontext zum Kernbereich der anwaltlichen Tätigkeit und ist entsprechend grundsätzlich durch das Anwaltsgeheimnis geschützt (siehe Urteil 1B_509/2022 vom 2.”
Fehlende oder ungenügende Prozessvollmacht ist gemäss Art. 132 Abs. 1 ZPO binnen gerichtlicher Nachfrist zu ergänzen; wird dies unterlassen, gilt die Eingabe als nicht erfolgt. Wird innerhalb der Frist keine genügende Vollmacht vorgelegt bzw. nicht nachgewiesen, dass es sich um einen Vertreter nach Art. 68 ZPO handelt, ist von fehlender Bevollmächtigung auszugehen; die vom sogenannten falsus procurator vorgenommenen Handlungen dürfen somit grundsätzlich ex tunc nicht beachtet werden.
“Im Falle einer Parteivertretung gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO hat sich die ge- willkürte Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). An die Spezifizierung einer Prozessvollmacht werden wegen ihrer Tragweite strenge Anforderungen gestellt; sie muss eine Vollmacht sein, die über den Willen des Auftraggebers, sich in einem bestimmten Prozessverfahren vertreten zu lassen, keinen Zweifel lässt. Mängel wie fehlende oder ungenügende Vollmacht sind ge- mäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innert gerichtlicher Nachfrist zu verbessern, andernfalls die Eingabe als nicht erfolgt gilt. Wird die genügende Vollmacht nicht innert Frist vorgelegt oder nachgewiesen, dass es sich um einen Vertreter nach Art. 68 ZPO handelt, ist davon auszugehen, dass die als Parteivertreter auftretende Per- son nicht gültig bevollmächtigt ist beziehungsweise war. Sämtliche Handlungen, die der sogenannte falsus procurator vorgenommen hat, dürfen demnach nicht beachtet werden, sind mithin grundsätzlich ex tunc nichtig.”
Nach Art. 68 Abs. 2 ZPO sind neben Anwältinnen und Anwälten (lit. a) in bestimmten Verfahren patentierte Sachwalterinnen und Sachwalter sowie Rechtsagentinnen und Rechtsagenten (lit. b) sowie gewerbsmässige Vertreterinnen und Vertreter (lit. c) zur berufsmässigen Vertretung zugelassen. Die Anwendbarkeit dieser Sondervertretungen richtet sich nach dem Verfahrensarten‑ und dem kantonalen Recht.
“Zur berufsmässigen Vertretung befugt sind gemäss Art. 68 Abs. 2 ZPO in allen Verfahren Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten (lit. a), vor der Schlichtungsbehörde, in vermögensrechtlichen Streitigkeiten des vereinfachten Verfahrens sowie in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens patentierte Sachwalterinnen und Sachwalter sowie Rechtsagentinnen und Rechtsagenten, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. b), in den Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO gewerbsmässige Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG (lit.”
“sowie in be- gründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht berufsmässig vertreten ist (lit. c). Eine Partei ist berufsmässig vertreten, wenn sie einen Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO hat. In Rechtsöffnungs- verfahren sind gewerbsmässige Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG zur berufsmässigen Vertretung befugt (Art. 68 Abs. 2 lit. c ZPO; siehe auch BGE 138 III 396 E. 3.4 sowie KGer GR KSK 17 55 v.”
Handlungsfähige Personen können in den gerichtlichen Summarverfahren (Art. 251 ZPO) Parteien vertreten. Art. 68 Abs. 2 lit. c ZPO verweist insoweit auf gewerbsmässige Vertreter gemäss Art. 27 SchKG; nach Art. 27 SchKG sind aber auch handlungsfähige Personen zur Vertretung befugt, sodass keine zwingende Voraussetzung einer gewerbsmässigen (oder anwaltlichen) Berufsausübung besteht, sofern keine Gewerbsmässigkeit im Sinne von Art. 27 SchKG gegeben ist.
“Jede prozessfähige Partei kann sich im Prozess vertreten lassen (Art. 68 Abs. 1 ZPO). Gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. c ZPO sind zur berufsmässigen Vertretung in den (gerichtlichen) Summarverfahren gemäss Art. 251 ZPO gewerbsmässige Vertreter gemäss Art. 27 SchKG befugt. Art. 27 SchKG sieht ferner vor, dass jede handlungsfähige Person berechtigt ist, andere Personen im Zwangsvollstreckungsverfahren zu vertreten. Beim vorliegenden Verfahren betreffend die Einstellung der Betreibung (Art. 85a SchKG) handelt es sich um ein summarisches Verfahren gemäss Art. 251 lit. c SchKG. C. als handlungsfähige Person war bzw. ist somit gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO sowie gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. c i.V.m. 251 lit. c ZPO i.V.m. Art. 27 SchKG berechtigt, die Rechtsmittelbeklagte sowohl im summarischen Verfahren sowie in vorliegendem Rechtsmittelverfahren zu vertreten. Im Übrigen besteht die Dienstleistung, welche C. als diplomierter Sozialarbeiter FH anbietet, nicht primär in der gewerbsmässigen Prozessvertretung. Er erfüllt, als eine in fürsorgerischen und rechtlichen Fragen erfahrene Person, die Aufgaben einer Mandatsperson i.”
Beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften und vergleichbaren Nonprofit‑Verbänden können nach der Rechtsprechung als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO gelten, wenn sie bereit sind, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden; darauf kann insbesondere geschlossen werden, wenn die Vertretung ohne besondere persönliche Nähe zum Vertretenen übernommen wird. Das Bundesgericht hat zugleich darauf hingewiesen, bei der Zulassung von Vertretungen, die nicht den Anforderungen des Anwaltsrechts unterstehen, Zurückhaltung walten zu lassen. Der Begriff der berufsmässigen Vertretung ist eine Frage des Bundesrechts und lässt sich nicht kantonal anders ausgestalten; die konkrete Beurteilung bleibt im Einzelfall vorzunehmen.
“Folglich kann auch die Zeit von 2002 bis 2010 bei der Beurteilung, ob die Voraussetzungen für die Anerkennung eines gewohnheitsrechtlichen Rechtssatzes, wonach qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter vor dem Arbeitsgericht zur berufsmässigen Vertretung befugt sind, erfüllt sind, nicht berücksichtigt werden. Die bis heute verbleibende Zeit seit 2011 und damit von gut 13 Jahren genügt nicht für die Annahme einer längere Zeit andauernden Übung. Seit dem Inkrafttreten der ZPO handelt es sich bei der berufsmässigen Vertretung im Geltungsbereich der ZPO um einen Begriff des Bundesrechts, der nicht durch kantonales Recht konkretisiert werden kann (vgl. Hrubesch-Millauer, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 68 N 5; Sutter-Somm, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Auflage, Zürich 2017, N 197). Zunächst war die Auslegung des Begriffs der berufsmässigen Vertretung im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO umstritten (vgl. BGE 140 III 555 E. 2.3). Mit BGE 140 III 555 E. 2.3 vom 21. Oktober 2014 wurde die Streitfrage geklärt. Die Vertretung ist als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren, wenn die Vertreterin bereit ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden. Darauf kann geschlossen werden, wenn sie bereit ist, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe bzw. ohne persönliches Näheverhältnis zum Vertretenen zu übernehmen (BGE 140 III 555 E. 2.3; AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur ZPO, Zürich 2021, Art. 68 N 9). Folglich ist die Vertretung eines Arbeitnehmers durch eine beruflich qualifizierte Mitarbeiterin einer Gewerkschaft in der Regel als berufsmässig im Sinn von Art. 68 Abs. 2 ZPO zu qualifizieren (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.3). Selbst wenn beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Gewerkschaften nach dem Inkrafttreten der ZPO am 1. Januar 2011 weiterhin zur Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht zugelassen worden sind, besteht kein Grund zur Annahme, das Zivilgericht sei überzeugt gewesen, dass es sich dabei um eine rechtlich verbindliche Regel handle. Naheliegender erscheint vielmehr, dass es übersehen hat, dass sich die Rechtslage diesbezüglich wesentlich geändert hat, und die Vertretung aus blosser Gewohnheit weiter zugelassen hat.”
“Entgegen den Ausführungen der Rekurrierenden handelt es sich bei der Vertretung von Parteien vor der Baurekurskommission nicht einfach um die Zurverfügungstellung von Know-how einer Nonprofitorganisation, sondern um die Wahrnehmung der individuellen Interessen im Rahmen eines formellen Rekursverfahrens. Am berufsmässigen und entgeltlichen Charakter einer solchen Dienstleistungserbringung ändert nichts, dass gemäss den Ausführungen des Mieterinnen- und Mieterverbands in der Replik, lediglich 10 oder 15 Mitglieder und damit ein kleiner Teil der Mitglieder des Verbands von dieser Dienstleistung profitieren würden. Diese Ausführungen zeigen vielmehr auf, dass der Mieterinnen- und Mieterverband in der Vergangenheit verschiedene Personen in Verfahren vor der Baurekurskommission vertreten hat und dass er beabsichtigt, dies weiterhin in einer nicht definierten resp. nicht begrenzten Anzahl von Fällen zu tun und dass er in seiner Eigendarstellung auch im Hinblick auf den Mitgliederbeitrag auf seine kostenlosen und vergünstigten Dienstleistungen hinweist. Dabei kann auch auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO verwiesen werden, gemäss welcher ein Vertreter berufsmässig handelt, wenn er bereit ist, in einer unbestimmten Zahl von Fällen tätig zu werden (BGE 140 III 555 Regeste und E. 2.3). Das Bundesgericht weist im vorgenannten Entscheid darauf hin, dass mit der Einschränkung der Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte sichergestellt werden soll, dass die im Anwaltsgesetz vorgesehenen Qualitätssicherungsmassregeln zum Zuge kommen, wenn der Vertreter "berufsmässig" auftritt. Das Bundesgericht wies auf die Anforderungen an die Anwälte hinsichtlich ihrer Ausbildung (Art. 7 BGFA) und weiterer persönlicher Eigenschaften, wie ihrer finanziellen Situation oder dem Fehlen bestimmter strafrechtlicher Verurteilungen (Art. 8 BGFA), die gemäss Anwaltsgesetz einzuhaltenden Berufsregeln (Art. 12 BGFA), das Berufsgeheimnis (Art. 13 BGFA) und schliesslich die Aufsicht hin, der die Anwältinnen und Anwälte unterstehen (Art. 14 ff. BGFA). Damit diese Regeln, die insbesondere im Interesse der vertretenen Parteien aufgestellt worden seien, ihre Schutzwirkung entfalten könnten, sei bei der Zulassung von Vertretern, die diesen Ansprüchen nicht genügen, eine gewisse Zurückhaltung angezeigt.”
Die Vollmacht muss die Angelegenheit bezeichnen, für die sie erteilt wird. Dabei ist der erforderliche Detaillierungsgrad nicht mit übertriebener Strenge zu beurteilen; die Vollmacht kann auch weit gefasst formuliert sein.
“60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op. cit., n. 21 ad art. 68 CPC et les références citées). La procuration doit indiquer l’affaire pour laquelle elle est délivrée. Le degré de précision ne doit pas être apprécié avec une rigueur excessive (May Canellas, op. cit., n. 23 ad art. 68 CPC). La procuration peut ainsi être formulée en termes larges (Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd., 2019, n. 26 ad art. 68 CPC). Le représentant d'une personne morale doit justifier de ses pouvoirs par une procuration signée par quelqu'un qui, selon le droit matériel, peut valablement représenter ladite personne morale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_454/2018 du 5 juin 2019 consid. 2.4; 4A_93/2015 du 22 septembre 2015 consid. 1.2.1 et 4D_2/2013 du 1er mai 2013 consid. 2.2.1). 6.2 En l'espèce, la signature figurant sur la procuration du 5 août 2020 en faveur du conseil de l'intimée produite à l'appui de la réquisition de faillite est la même que celle apposée sur les procurations jointes au mémoire de réponse au recours. Selon la carte d'identité annexée à celles-ci, cette signature est celle de C______, qui est le directeur général et représentant légal de l'intimée depuis le mois de novembre 2020 selon les extraits du registre du commerce italien versés à la procédure dont le plus récent date du mois d'août 2022.”
“La capacité de postuler du représentant constituant une condition de recevabilité de la demande (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3) soumise à un examen d'office (art. 60 CP), la procuration doit être produite d’emblée et spontanément (non sur réquisition) par la partie qui se prévaut d’un rapport de représentation, qu’il s’agisse de représentation professionnelle ou non (May Canellas, Petit commentaire CPC, 2020, n. 21 ad art. 68 CPC). Si la procuration fait défaut ou n’apparaît pas suffisante, le tribunal fixe un délai pour la régularisation de ce vice (art. 132 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3). L’omission doit toutefois être imputable à une inadvertance. A défaut de production dans le délai imparti, l’acte n’est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). S’il s’agit de la demande, celle-ci est déclarée irrecevable; si la personne qui se présente au nom du défendeur n’a pas de pouvoirs, le défendeur est considéré comme défaillant à la procédure (May Canellas, op. cit., n. 21 ad art. 68 CPC et les références citées). La procuration doit indiquer l’affaire pour laquelle elle est délivrée. Le degré de précision ne doit pas être apprécié avec une rigueur excessive (May Canellas, op. cit., n. 23 ad art. 68 CPC). La procuration peut ainsi être formulée en termes larges (Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd., 2019, n. 26 ad art. 68 CPC). Le représentant d'une personne morale doit justifier de ses pouvoirs par une procuration signée par quelqu'un qui, selon le droit matériel, peut valablement représenter ladite personne morale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_454/2018 du 5 juin 2019 consid. 2.4; 4A_93/2015 du 22 septembre 2015 consid. 1.2.1 et 4D_2/2013 du 1er mai 2013 consid. 2.2.1). 6.2 En l'espèce, la signature figurant sur la procuration du 5 août 2020 en faveur du conseil de l'intimée produite à l'appui de la réquisition de faillite est la même que celle apposée sur les procurations jointes au mémoire de réponse au recours. Selon la carte d'identité annexée à celles-ci, cette signature est celle de C______, qui est le directeur général et représentant légal de l'intimée depuis le mois de novembre 2020 selon les extraits du registre du commerce italien versés à la procédure dont le plus récent date du mois d'août 2022.”
Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO ist als ermächtigender Vorbehalt des kantonalen Rechts zu verstehen. Als Rechtsquelle kommt daher grundsätzlich das kantonale Gesetz in Betracht. Fehlt eine kantonale gesetzliche Regelung, gilt subsidiär die bundesrechtliche Regelung; umgekehrt entfaltet ein blosses vom Bundesrecht nur als Möglichkeit vorgesehenes Institut keine Wirkung, sofern der Kanton nicht gesetzlich etwas anderes bestimmt hat. Kantonales Gewohnheits‑ oder Gerichtsrecht kommt im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts nur dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese Regelung selbst eine Gesetzeslücke aufweist, die gefüllt werden muss.
“, § 5 N 181; Hürlimann-Kaup/Schmid, a.a.O., N 110, 171 und 200; Middendorf, a.a.O., Art. 1 ZGB N 12) ist eine Gesetzeslücke. An einer solchen fehlt es, wenn sich bei einem ermächtigenden Vorbehalt im kantonalen Gesetzesrecht keine einschlägige Bestimmung findet, weil in diesem Fall ohne Weiteres die gesetzliche Regelung des Bundesrechts gilt. Eine gesetzliche Regelung ist bei einem ermächtigenden Vorbehalt auch geboten, damit eindeutig festgestellt werden kann, ob der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat oder die bundesrechtliche Regelung gilt (vgl. Liver, in: Berner Kommentar, 1962, Art. 5 ZGB N 38; Marti, ZK, Art. 5 N 78; Wolf, a.a.O., Art. 5 ZGB N 67). Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S.”
“sowie vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, soweit das kantonale Recht es vorsieht (lit. d). Indem der Arbeitnehmer die Postulationsfähigkeit seiner Vertreterin in seiner Klage (Rz. 510) und in seiner Beschwerde (Rz. 1422) abgesehen von einem Verweis auf Art. 6 Ziff. 1 EMRK ausschliesslich mit Art. 68 lit. d ZPO begründet hat, hat er implizit zugestanden, dass seine Vertreterin ihn berufsmässig vertritt und keine Anwältin ist, die nach dem BGFA berechtigt ist, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, sowie dass die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. b und c ZPO nicht erfüllt sind. Im Folgenden ist daher nur Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO näher zu prüfen. Abgesehen vom Gerichtsorganisationsrecht ist kantonales Zivilprozessrecht nur noch zulässig, soweit die ZPO kantonales Recht vorbehält. Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO stellen daher echte Vorbehalte zugunsten des kantonalen Rechts dar (vgl. Göksu, in: Basler Kommentar, 2015, Art. 122 BV N 29). Bei solchen wird insbesondere zwischen ermächtigenden und zuteilenden Vorbehalten unterschieden. Ermächtigende Vorbehalte gestatten den Kantonen, eine bundesrechtliche Regelung näher auszuführen, zu ergänzen, abzuändern, zu ersetzen oder aufzuheben oder einem vom Bundesrecht lediglich als Möglichkeit zur Verfügung gestellten Institut Wirksamkeit zu verleihen. Wenn ein Kanton von einem solchen Vorbehalt keinen Gebrauch macht, gilt subsidiär die Regelung des Bundesrechts bzw. entfaltet das lediglich als Möglichkeit vorgesehene Rechtsinstitut keine Wirkung (vgl. Hausheer/Jaun, Die Einleitungsartikel des ZGB, Bern 2023, Art. 5 N 36; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, Die Einleitungsartikel des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, Bern 2019, § 5 N 21; Lardelli/Vetter, in: Basler Kommentar, 7.”
“Kantonales Gewohnheits- und Gerichtsrecht kommen im Bereich eines ermächtigenden Vorbehalts höchstens dann in Betracht, wenn der Kanton vom Vorbehalt mit einer gesetzlichen Regelung Gebrauch gemacht hat und diese eine Gesetzeslücke enthält (vgl. Marti, ZK, Art. 5 ZGB N 114; Hrubesch-Millauer/Bosshardt, a.a.O., § 5 N 36). Als Grundregel beschränkt Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO die berufsmässige Vertretung auf Anwältinnen und Anwälte, die nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten. Die Kantone, die vom Vorbehalt gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und/oder d ZPO Gebrauch machen, weichen von dieser Grundregel ab. In einem Kanton, der von den Vorbehalten keinen Gebrauch gemacht hat, gilt die bundesrechtliche Grundregel von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO auch in den Bereichen gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. b und d ZPO (vgl. BGE 141 II 280 E. 6.4 und 6.8). Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO enthält damit einen ermächtigenden Vorbehalt des kantonalen Rechts. Folglich kommt als Rechtsquelle des kantonalen Rechts im Sinn dieser Bestimmung grundsätzlich nur das Gesetz in Betracht und ist zumindest bei Fehlen jeglicher gesetzlichen Regelung, mit welcher der Kanton vom Vorbehalt Gebrauch gemacht hat, im Bereich von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO selbst lückenfüllendes kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen (vgl. auch Bohnet/Ecklin, La représentation en procédure civile suisse, in: ZSR 2018, S. 327, 338 zu Art. 68 Abs. 2 lit. b ZPO). 3.2 Im geltenden geschriebenen Recht des Kantons Basel-Stadt findet sich keine Norm, welche die berufsmässige Vertretung vor Arbeitsgericht anderen Personen als nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigten Anwältinnen und Anwälten erlauben würde (vgl. AGE ZB.2019.1 vom 29. April 2019 E. 1.2.4). Da das geschriebene basel-städtische Recht die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch Vertreterinnen und Vertreter, welche die Voraussetzungen von Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO nicht erfüllen, überhaupt nicht vorsieht, ist betreffend die berufsmässige Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter auch eine Lückenfüllung durch kantonales Gewohnheits- oder Gerichtsrecht ausgeschlossen. Damit kann sich die Zulässigkeit der berufsmässigen Vertretung vor dem Arbeitsgericht durch qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, bei denen es sich nicht um nach dem BGFA zur Parteivertretung vor schweizerischen Gerichten berechtigte Anwältinnen oder Anwälte handelt, entgegen der Ansicht des Arbeitnehmers (Beschwerde, Rz.”
Bei Gesellschaften kann die Vertretungsbefugnis im Sinne von Art. 68 Abs. 3 ZPO etwa durch Nachweis gestützt werden, dass es sich um ein Organ (z. B. Mitglied des Verwaltungsrats), um vom Verwaltungsrat delegierte Personen (Delegation) oder um zeichnungsberechtigte Personen handelt. Hinweise in den Statuten oder im Handelsregistereintrag können diesen Nachweis ergänzen.
“Une décision qui prive une partie de ce droit est susceptible de causer un préjudice irréparable au sens de l'art. 93 al. 1 let. a LTF, dès lors que la question de savoir si une autre personne ou d'autres personnes auraient pu également représenter la société ne pourra pratiquement pas être soulevée avec la décision finale (ATF 141 III 80 consid. 1.4). 2.3 En l'espèce, la décision attaquée a un effet sur le droit de la recourante de désigner qui elle l'entend pour la représenter dans la procédure. Il s'ensuit, selon les principes rappelés ci-avant, que la condition du préjudice difficilement réparable, posée par l'art. 319 al. 2 let. b CPC, est réalisée. Le recours est donc recevable. 3. La recourante reproche au Tribunal d'avoir retenu que sa requête tendant à ce qu'elle puisse être représentée par D______, partant à ce que celui-ci soit entendu dans le cadre de l'interrogatoire des parties, était tardive. 3.1 Toute personne capable d'ester en justice peut se faire représenter au procès (art. 68 al. 1 CPC). Le représentant doit justifier de ses pouvoirs par une procuration (art. 68 al. 3 CPC). Les organes exécutifs, mais aussi toutes les personnes qui peuvent valablement représenter la société anonyme dans les actes juridiques avec des tiers en vertu des règles du droit civil, peuvent accomplir des actes judiciaires en son nom, comme signer des écritures, donner procuration à un avocat et comparaître aux audiences. Sont en premier lieu légitimés à représenter la société en justice les membres du conseil d'administration et, à moins que les statuts ou le règlement d'organisation ne l'exclue, un seul des membres de celui-ci (art. 718 al. 1 CO). En deuxième lieu, la société peut être représentée en justice par un ou plusieurs des membres du conseil d'administration (délégués) ou par des tiers (directeurs), auxquels le conseil d'administration a délégué son pouvoir de représentation (art. 718 al. 2 CO). Toutes ces personnes sont organes, expriment directement la volonté de la société et sont inscrites au registre du commerce (art. 720 CO). En troisième lieu, sans avoir la qualité d'organes, en vertu de leurs pouvoirs de représentation, peuvent représenter la société en justice les fondés de procuration (art.”
Art. 68 Abs. 2 ZPO gestattet nach lit. d die Zulassung von Vertretern vor Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.–. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 140 III 555) bemisst sich die «Berufsmässigkeit» nicht primär nach Entgeltlichkeit, sondern danach, ob die Person bereit ist, Vertretungen ohne besondere Beziehungsnähe in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen zu übernehmen.
“Nach § 40 AnwG macht sich strafbar, wer im Bereich des Anwaltsmonopo- les tätig ist, ohne dazu berechtigt zu sein. Der Begriff des Anwaltsmonopoles wird in §11 AnwG gestützt auf Art. 68 Abs. 2 ZPO wie folgt definiert: Den Anwältinnen und Anwälten, die im kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder Freizügigkeit nach dem BGFA geniessen, sind folgende Tätigkeiten vorbehalten: die Verteidigung und die berufsmässige Vertretung der Privatkläger- schaft oder anderer Verfahrensbeteiligter im Strafprozess vor den Strafbehörden (Abs. 1 lit. a), die berufsmässige Vertretung im Zivilprozess vor den Schlichtungs- behörden und den Gerichten (Abs. 1 lit. b). Zur Tätigkeit im Bereich des Anwalts- monopols sind gemäss Absatz 2 auch berechtigt: Vertreterinnen und Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO vor den Miet- und Arbeitsgerichten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– (lit. a), Vertreterinnen und Vertreter nach Art. 27 SchKG in Angelegenheiten des summarischen Verfahrens nach Art. 251 ZPO (lit. b).”
“Die Vorinstanz erwägt, gemäss § 40 des Anwaltsgesetzes des Kantons Zürich vom 17. November 2003 (AnwG/ZH; LS 215.1) mache sich strafbar, wer im Bereich des Anwaltsmonopols tätig sei, ohne dazu berechtigt zu sein. Der Begriff des Anwaltsmonopols werde in § 11 AnwG/ZH gestützt auf Art. 68 Abs. 2 ZPO definiert. Demnach sei namentlich die berufsmässige Vertretung im Zivilprozess vor den Schlichtungsbehörden und den Gerichten Anwältinnen und Anwälten vorbehalten, die im kantonalen Anwaltsregister eingetragen sind oder Freizügigkeit nach dem Bundesgesetz vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte (Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61) geniessen (Abs. 1 lit. b). Vor Miet- und Arbeitsgerichten seien in Verfahren bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- auch Vertreterinnen und Vertreter im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zugelassen (Abs. 2 lit. a). Gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, namentlich BGE 140 III 555, komme es für die Auslegung des Begriffs der berufsmässigen Vertretung nicht entscheidend darauf an, ob der Vertreter seine Tätigkeit gegen Entgelt oder zu Erwerbszwecken ausübe. Wesentlich sei, ob die Person bereit sei, die Vertretung ohne besondere Beziehungsnähe zum Vertretenen zu übernehmen. Sei der Vertreter mithin bereit, in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen tätig zu werden, sei die Berufsmässigkeit unabhängig von der Entgeltlichkeit zu bejahen. Die erste Instanz sei gestützt auf die Würdigung der Aussagen der Beteiligten, insbesondere diejenigen der Zeugen B.B.________ und C.B.________ zum Schluss gelangt, es habe kein besonderes Näheverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und dem Ehepaar B.________ bestanden. Im Vordergrund sei während sämtlichen Stadien der Beziehung die rechtliche Kompetenz des Beschwerdeführers gestanden, weshalb es sich um eine berufsmässige Vertretung gehandelt habe.”
Die Vollmachterteilung muss nach der Rechtsprechung nicht zwingend schriftlich erfolgen; auch mündliche oder anderweitige Formen können anerkannt werden. Für die Prozessvollmacht gelten jedoch strenge Anforderungen an Inhalt und Spezifizierung: sie muss ersichtlich machen, dass der Auftraggeber den Vertreter für das konkrete Verfahren bevollmächtigt hat.
“Mit ihrer Berufungsantwort stellt die Berufungsbeklagte die Postulationsfähigkeit des Vertreters des Berufungsklägers in Frage. Sie macht geltend, dass dieser keine verfahrensspezifische Vollmacht vorlege, sondern pauschal auf die Vorakten verweise. Es werde bezweifelt, dass dies den Vorgaben der ZPO genüge und sich der gegnerische Anwalt über eine ausreichende Bevollmächtigung ausweisen könne, weshalb auf die Berufung nicht einzutreten sei. Darin kann ihr nicht gefolgt werden, zumal die Vollmachterteilung gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO nicht zwingend schriftlich erfolgen muss (Staehelin/Schweizer, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage 2016, Art. 68 N 27). Vorliegend hat der Berufungskläger bereits mit seiner Eingabe vom 30. September 2019 in dem von der Berufungsbeklagten eingeleiteten Scheidungsverfahren eine von seinem Vertreter ausgestellte Vollmacht (Power of Attorney) «concerning family affairs» eingereicht. Mit dieser Vollmacht vom 8. August 2019 ermächtigte er seinen Vertreter, «to take any and all legal action» vor allen Gerichten auf Kantons- und Bundesebene in dieser Sache (Vorakten Nr. 5). Mit Schreiben vom 17. Oktober 2019 teilte der Vertreter des Berufungsklägers dem Zivilgericht Basel-Stadt mit, dass er von diesem nunmehr ausdrücklich auch für das Scheidungsverfahren mandatiert worden sei (Vorakten Nr. 11). In der Folge hat der Vertreter des Berufungsklägers diesen auf der Grundlage dieser Vollmacht auch in dessen persönlicher Anwesenheit (so etwa anlässlich der Einigungsverhandlung vom 3.”
“Im Falle einer Parteivertretung gemäss Art. 68 Abs. 1 ZPO hat sich die ge- willkürte Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). An die Spezifizierung einer Prozessvollmacht werden wegen ihrer Tragweite strenge Anforderungen gestellt; sie muss eine Vollmacht sein, die über den Willen des Auftraggebers, sich in einem bestimmten Prozessverfahren vertreten zu lassen, keinen Zweifel lässt. Mängel wie fehlende oder ungenügende Vollmacht sind ge- mäss Art. 132 Abs. 1 ZPO innert gerichtlicher Nachfrist zu verbessern, andernfalls die Eingabe als nicht erfolgt gilt. Wird die genügende Vollmacht nicht innert Frist vorgelegt oder nachgewiesen, dass es sich um einen Vertreter nach Art. 68 ZPO handelt, ist davon auszugehen, dass die als Parteivertreter auftretende Per- son nicht gültig bevollmächtigt ist beziehungsweise war. Sämtliche Handlungen, die der sogenannte falsus procurator vorgenommen hat, dürfen demnach nicht beachtet werden, sind mithin grundsätzlich ex tunc nichtig. Ist keine Eingabe (mehr) vorhanden, die behandelt werden müsste, ist das Verfahren ohne Weite- rungen abzuschreiben (ZR 121/2022 Nr.”
In der Praxis genügt eine im Aktenbestand befindliche und plausibel erscheinende Vollmacht meist als Nachweis des Vertretungsverhältnisses; wer die Wirksamkeit der Vollmacht bestreitet, muss substanziiert darlegen, weshalb sie nicht korrekt sein soll.
“Nach Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen. Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die sich bei den Akten befindende Vollmacht vom 1. Juni 2021 (act. 11) nicht kor- rekt sein soll bzw. weshalb kein Vertretungsverhältnis zwischen der Beschwerde- gegnerin und deren Rechtsvertreter vorliegen soll. Es ist denn auch nicht ersicht- lich, weshalb Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ die Beschwerdegegnerin im (summa- rischen) Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen vor Vorinstanz und im vorliegenden Rechtsmittelverfahren nicht vertreten können soll, zumal er gemäss Vollmacht von der Beschwerdegegnerin insbesondere "in Sachen Prof. Dr. iur. A._____ betreffend Vorsorgliche Massnahmen" zur Vertretung vor allen Gerichten bevollmächtigt wurde. - 5 - Unklar ist, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass ihn die Vo- rinstanz nicht über die Mandatsanzeige von Dr.”
“Nach Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertreten lassen. Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht auszuweisen (Art. 68 Abs. 3 ZPO). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die sich bei den Akten befindende Vollmacht vom 1. Juni 2021 (act. 11) nicht kor- rekt sein soll bzw. weshalb kein Vertretungsverhältnis zwischen der Beschwerde- gegnerin und deren Rechtsvertreter vorliegen soll. Es ist denn auch nicht ersicht- lich, weshalb Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ die Beschwerdegegnerin im (summa- rischen) Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen vor Vorinstanz und im vorliegenden Rechtsmittelverfahren nicht vertreten können soll, zumal er gemäss Vollmacht von der Beschwerdegegnerin insbesondere "in Sachen Prof. Dr. iur. A._____ betreffend Vorsorgliche Massnahmen" zur Vertretung vor allen Gerichten bevollmächtigt wurde. - 5 - Unklar ist, was der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass ihn die Vo- rinstanz nicht über die Mandatsanzeige von Dr.”
Für nicht berufsmässig vertretene Parteien kommt eine angemessene Umtriebsentschädigung nur in begründeten Ausnahmefällen in Betracht; als Beispiel nennen die Quellen den Verdienstausfall eines selbständig Erwerbstätigen. Die Zusprechung einer Umtriebsentschädigung ist eine zu begründende Ausnahme, die die obsiegende Partei substanziieren muss. Kosten für die Unterstützung Dritter sind nicht ersatzfähig, soweit diese Unterstützung nicht als berufsmässige Vertretung im Sinne von Art. 68 Abs. 2 ZPO qualifiziert.
“so- wie in begründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung für eine nicht berufsmässig vertretene Partei (lit. c). Bei den notwendigen Auslagen nach Art. 95 Abs. 3 lit. a ZPO geht es namentlich um Reisespesen, Versandkosten, Kosten für Kopien, Übersetzungskosten und dergleichen. Die Kosten der berufs- - 10 - mässigen Vertretung nach Art. 95 Abs. 3 lit. b ZPO betreffen hauptsächlich das Anwaltshonorar (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Umtriebesentschädigung nach Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO kann insbesondere durch den Verdienstausfall eines selbständig Erwerbstätigen, der ohne beruflichen Vertreter prozessiert, begründet werden (Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, BBl 2006 7293; CHK ZPO-Sutter-Somm/Seiler, Art. 95 N 14-17).”
“und in begründeten Fällen eine angemessene Umtriebsentschädigung, wenn eine Partei nicht berufsmässig vertreten ist (lit. c). Auslagen macht der Beschwerdegegner nicht geltend. Die berufsmässige Vertretung ist im vorliegenden Verfahren Anwältinnen und Anwälten, die nach dem Anwaltsgesetz (BGFA, SR 935.61) berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, vorbehalten (Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO; § 4 Abs. 1 Advokaturgesetz [SG 291.100]). Diese Voraussetzungen erfüllen weder der Beschwerdegegner noch die B____ Consulting. Die Zusprechung einer Umtriebsentschädigung stellt eine zu begründende Ausnahme dar. Es obliegt der obsiegenden Partei, sachlich überzeugende Gründe dafür vorzubringen (AGE ZB.2021.1 vom 11. August 2021 E. 5.4.3; Rüegg/Rüegg, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 95 ZPO N 21). Der Beschwerdegegner substanziiert zwar den behaupteten Zeitaufwand mit einer Honorarrechnung der B____ Consulting und den geltend gemachten Ansatz mit dem statistischen Lohnrechner, nennt aber keinen Grund, weshalb der geltend gemachte Aufwand ausnahmsweise zu entschädigen sein sollte. Bereits aus diesem Grund ist ihm keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen. Demgemäss erkennt das Appellationsgericht (Dreiergericht): ://: Die Beschwerde gegen den Entscheid des Zivilgerichts vom 27. Januar 2023 (V.2022.681) wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. Der Antrag des Beschwerdeführers, die vom Beschwerdegegner eingereichten Dokumente der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt weiterzuleiten, wird abgewiesen.”
“- 8 - September 2017 E. 4.5; Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung, BBl 2006 729). Das Bundesgericht erwog weiter, aus der aus- drücklichen Regelung der berufsmässigen Vertretung in lit. b sei zu folgern, dass einzig diese Kosten entschädigt werden sollen. Nicht ersatzfähig seien e contrario die Kosten für die Unterstützung von Dritten, wenn diese Unterstützung nicht eine berufsmässige Vertretung darstelle (BGer 4A_233/2017 vom 28. September 2017 E. 4.5). Diese Auffassung überzeugt. Wären Rechtsberatungen allgemein ent- schädigungsfähig, könnte dies zu einer Umgehung der Bestimmung über die be- rufsmässige Vertretung gemäss Art. 68 Abs. 2 ZPO führen.”
Ob ein Verein gemäss Art. 68 Abs. 2 ZPO zur Vertretung befugt ist, kann prozessrechtliche Folgen haben, namentlich für die Einhaltung von Rechtsmittelfristen. Ein Fristversäumnis wurde im vorliegenden Entscheid nicht wiederhergestellt; die Anforderungen an eine Wiederherstellung nach Art. 148 ZPO (Glaubhaftmachung von fehlendem oder nur leichtem Verschulden und nachvollziehbare Gründe) sind zu beachten.
“Demzufolge ist der angefochtene Entscheid nicht berufungsfähig und kann dagegen Beschwerde erhoben werden (Art. 319 lit. a ZPO). Zum Entscheid über die vorliegende Beschwerde ist das Dreiergericht des Appellationsgerichts zuständig (§ 92 Abs. 1 Ziffer 6 des Gerichtsorganisationsgesetzes [GOG, SG 154.100]). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Der Entscheid über Nachforderungen gemäss Art. 123 ZPO erfolgt im summarischen Verfahren (§ 9 Abs. 4 Finanzreglement). Die Beschwerdefrist beträgt demzufolge 10 Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Der angefochtene Entscheid datiert vom 7. Juni 2023 und wurde vom Beschwerdeführer am 13. Juni 2023 in Empfang genommen. Die Rechtsmittelfrist lief demnach am 23. Juni 2023 ab. Unabhängig davon, ob der Verein B____ berechtigt war, den Beschwerdeführer mit seiner Eingabe vom 10. Juli 2023 rechtlich zu vertreten (vgl. Art. 68 Abs. 2 lit. a ZPO), oder ob der Beschwerdeführer mit seiner persönlich unterzeichneten Eingabe vom 16. August 2023 die ihm mit verfahrensleitender Verfügung vom 9. August 2023 gesetzte Nachfrist eingehalten hat, ist offensichtlich, dass die 10-tägige Beschwerdefrist vorliegend nicht gewahrt ist. Dies gibt der Beschwerdeführer auch unumwunden zu. Er führt hierzu an, dass er mit den rechtlichen Verfahrensschritten nicht vertraut sei, weshalb er nicht gesehen habe, dass eine Einsprache gegen den Entscheid innert 10 Tagen erfolgen müsse. Damit zeigt der Beschwerdeführer jedoch keine Gründe für eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 148 ZPO auf. Nach Abs. 1 dieser Bestimmung kann das Gericht einer säumigen Partei eine Nachfrist gewähren, wenn diese glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden an diesem Säumnis trifft. Der Beschwerdeführer wurde in der Rechtsmittelbelehrung auf dem angefochtenen Entscheid ausdrücklich auf die 10-tägige Beschwerdefrist aufmerksam gemacht. Er legt nicht dar, warum es ihm nicht möglich gewesen sein soll, sich innert dieser Frist Beistand zu suchen, wenn er die Rechtsmittelbelehrung nicht verstand.”
Zu Art. 68 ZPO: Die Bestimmungen zur Kindesvertretung (vgl. Art. 314a ff. ZGB und Art. 299 ff. ZPO) gelten als lex specialis zu Art. 68 ZPO. Demnach können Mandate der Kindesvertretung auch von fachlich qualifizierten Personen anderer Berufsgruppen (z.B. Sozialarbeitenden, Psychologinnen/Psychologen) übernommen werden. Solche Kindesvertreterinnen bzw. Kindesvertreter sind befugt, im Verfahren Anträge zu stellen und Rechtsmittel zu erheben. Eine zusätzliche Substitutionsvollmacht zugunsten eines Rechtsanwalts ist hierfür nach dem dargelegten Recht nicht erforderlich.
“A., St. Gallen 2016, Art. 299 N 10; DIGGEL- MANN /ISLER, Vertretung und prozessuale Stellung des Kindes im Zivilprozess, SJZ 111 [2015] 141 ff., 144). So gesehen stellen die Bestimmungen von Art. 314a bis ZGB sowie Art. 299 f. ZPO lex specialis zu Art. 68 ZPO dar. Die Kindesvertreterin hat für den Fall, dass die Kammer sie nicht als zur Vertretung legitimiert betrach- ten sollte, eine Substitutionsvollmacht für Rechtsanwalt X._____ eingereicht (act. 2 Rz 1; act. 3). Nach dem Gesagten ist dies indes nicht erforderlich und auch nicht angezeigt, kann doch die Kindesvertreterin die Beschwerdeführer im vorlie- genden Verfahren (rechtsgültig) vertreten resp. muss doch die Kindesvertreterin dies können, wurde sie doch nicht zuletzt zu diesem Zweck als Verfahrensvertre- terin bestellt. Im Weiteren enthält die Beschwerde Anträge und eine Begründung (act. 2). Dem Eintreten auf die Beschwerde steht nichts entgegen.”
“Zur Beschwerde ist legitimiert, wer durch den angefochtenen Entscheid be- schwert ist. Dies trifft auf die Beschwerdeführer zu. Die für die Beschwerdeführer auftretende Sozialarbeiterin C._____ ist von der KESB mit Beschluss vom 29. August 2019 als Kindesvertreterin eingesetzt worden (act. 8/8/104). Als Kindes- vertretung ist gemäss der gesetzlichen Regelung von Art. 314a bis Abs. 1 ZGB so- wie Art. 299 Abs. 1 ZPO eine in fürsorgerischen und rechtlichen Fragen erfahrene Person einzusetzen. Diese kann – jedenfalls wo wie vorliegend die Unterbringung - 4 - des Kindes resp. die Obhut Verfahrensgegenstand ist – Anträge stellen und Rechtsmittel einlegen (Art. 314a bis Abs. 3 ZGB; Art. 300 Abs. 1 ZPO). In Frage kommen daher nicht nur Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte (vgl. DIKE- Komm-ZPO-P FÄNDER BAUMANN, 2. A., St. Gallen 2016, Art. 299 N 10; DIGGEL- MANN /ISLER, Vertretung und prozessuale Stellung des Kindes im Zivilprozess, SJZ 111 [2015] 141 ff., 144). So gesehen stellen die Bestimmungen von Art. 314a bis ZGB sowie Art. 299 f. ZPO lex specialis zu Art. 68 ZPO dar. Die Kindesvertreterin hat für den Fall, dass die Kammer sie nicht als zur Vertretung legitimiert betrach- ten sollte, eine Substitutionsvollmacht für Rechtsanwalt X._____ eingereicht (act. 2 Rz 1; act. 3). Nach dem Gesagten ist dies indes nicht erforderlich und auch nicht angezeigt, kann doch die Kindesvertreterin die Beschwerdeführer im vorlie- genden Verfahren (rechtsgültig) vertreten resp. muss doch die Kindesvertreterin dies können, wurde sie doch nicht zuletzt zu diesem Zweck als Verfahrensvertre- terin bestellt. Im Weiteren enthält die Beschwerde Anträge und eine Begründung (act. 2). Dem Eintreten auf die Beschwerde steht nichts entgegen. 4. Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge- rung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen”
“geregelt. Die Vorinstanz habe sich über die bundesgerichtlichen Empfehlungen wie auch über das kantonale Recht hinweg gesetzt, welches wie üblich als Grund- lage für die Einsetzung als Kindesvertreterin diene. Die Vorinstanz habe sich mit dem Hinweis begnügt, dass sich die strittige Entschädigung von der einem Rechtsanwalt geschuldeten Entschädigung zu unterscheiden habe. Dies habe sie - 7 - mit der bundesgerichtlichen und kantonalen Rechtsprechung begründet und dabei verkannt, dass die Bestimmungen von Art. 314a bis ZGB und Art. 299 ZPO lex specialis zu Art. 68 ZPO darstellten. Es sei vorgesehen und vom Gesetzgeber explizit gewünscht, dass Mandate der Kindesvertretung nicht nur durch Anwälte, sondern (und sinnvollerweise) auch durch (hinreichend rechtskundige) Vertreter anderer Berufsgruppen, wie Sozialarbeiter, Psychologen u.a. ausgeübt werden, welche vertiefte Kenntnisse im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie in entwicklungspsychologischen, sozialen und systemischen Fragestellungen mit- brächten. Dies verlange hohe fachliche und persönliche Qualifikationen in einem breiten Aufgabengebiet. Um der Komplexität der Fallkonstellationen und der ho- hen Vulnerabilität der vertretenen Kinder gerecht zu werden, müssten Mandate nach Art. 314a bis ZGB inter- und transdisziplinär geführt werden. Diesen Umstän- den trügen die kantonalen Empfehlungen Rechnung. Die Vorinstanz habe nicht näher begründet, weshalb Ziff.”
Obwohl Art. 68 Abs. 1 ZPO die Vertretung grundsätzlich zulässt, kann das Gericht bei Vorliegen verbotener Interessenkollisionen (vgl. Art. 12 lit. c BGFA) im Rahmen seiner gerichtspolizeilichen Aufgaben Anordnungen über die Nichtzulassung von Parteivertretern treffen. Solche Eingriffe müssen sich auf die Erfordernisse des konkreten Verfahrens beschränken.
“Nach Art. 68 Abs. 1 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess durch einen Anwalt vertreten lassen. Die Möglichkeit eines Vertretungsverbots sieht die ZPO nicht ausdrücklich vor. Gleichwohl kann ein Gericht bei Vorliegen von verbotenen Interessenkollisionen im Sinne von Art. 12 lit. c des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte vom 23. Juni 2000 (SR 935.61; BGFA) im Rahmen seiner gerichtspolizeilichen Aufgaben zum Schutz der vertretenen Partei selbst oder zum Schutz einer anderen am Verfahren beteiligten Person Verfügungen über die Nichtzulassung von Parteivertretern erlassen (Urteil 5A_51/2019 vom 7. Oktober 2019 E. 3.4.1; FELLMANN/BURGER, Das Verbot von Interessenkollisionen und seine Durchsetzung im Prozess, Anwaltsrevue 2020 S. 17 ff.). Das Einschreiten der Verfahrensleitung gegen eine Interessenkollision hat sich aber stets auf die Erfordernisse des konkreten Verfahrens zu beschränken (FELLMANN/BURGER, a.a.O., S. 19).”
Die Zustimmung der Gegenpartei ist für die wirksame Mandatierung nach Art. 68 ZPO nicht erforderlich; eine fristgerecht eingereichte Vollmacht erfüllt die Anforderungen des Artikels.
“Mai 2022, mitteilte, dass er die Vertretung des Gesuchstel- - 3 - ler s durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ im Beschwerdeverfahren ablehne (Urk. 28). 1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1 - 18). Da sich die Beschwerde – wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird – sogleich als offen- sichtlich unzulässig bzw. unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshandlun- gen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2. Jede prozessfähige Partei kann sich im Prozess vertreten lassen, wo- bei sich die Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen hat (Art. 68 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO). Art. 68 ZPO enthält eine umfassende und abschliessende Regelung der Parteivertretung im Zivilprozess (BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 1 m.H.). Die fristgerecht eingereichte Vollmacht des Gesuchstellers an seine Rechtsvertretung vom 9. Mai 2022 (Urk. 23) erfüllt die Anforderungen gemäss Gesetz und Verfü- gung vom 5. Mai 2022 (Urk. 22). Die Zustimmung der Gegenpartei bildet keine Voraussetzung zur gültigen Mandatierung einer Rechtsvertretung gemäss Art. 68 ZPO. Die Ablehnung der Rechtsvertretung des Gesuchstellers durch den Ge- suchsgegner ändert demzufolge nichts an der gültigen Mandatierung von Rechts- anwalt lic. iur. X1._____ im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren. 3. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen- sichtlich unrichtige Feststellung des”
“Jede prozessfähige Partei kann sich im Prozess vertreten lassen, wo- bei sich die Vertretung durch eine Vollmacht auszuweisen hat (Art. 68 Abs. 1 und Abs. 3 ZPO). Art. 68 ZPO enthält eine umfassende und abschliessende Regelung der Parteivertretung im Zivilprozess (BSK ZPO-Tenchio, Art. 68 N 1 m.H.). Die fristgerecht eingereichte Vollmacht des Gesuchstellers an seine Rechtsvertretung vom 9. Mai 2022 (Urk. 23) erfüllt die Anforderungen gemäss Gesetz und Verfü- gung vom 5. Mai 2022 (Urk. 22). Die Zustimmung der Gegenpartei bildet keine Voraussetzung zur gültigen Mandatierung einer Rechtsvertretung gemäss Art. 68 ZPO. Die Ablehnung der Rechtsvertretung des Gesuchstellers durch den Ge- suchsgegner ändert demzufolge nichts an der gültigen Mandatierung von Rechts- anwalt lic. iur. X1._____ im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren.”
Art. 68 Abs. 2 enthält einen echten Vorbehalt zugunsten der Kantone. Daraus folgt, dass sowohl die Zulassung als auch die Nichtzulassung der berufsmässigen Vertretung durch beruflich qualifizierte, aber nicht nach dem BGFA befugte Personen sachlich vertretbar sein können. Welche Lösung gewählt wird, ist eine politische Frage, die der kantonale Gesetzgeber zu beantworten hat.
“Da die berufsmässige Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, nach geltendem Recht eindeutig unzulässig ist (vgl. oben E. 3.13.6), bestehen die ernsthaften und sachlichen Gründe für die Praxisänderung unabhängig davon, ob die Ermöglichung der berufsmässigen Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht des Kantons Basel-Stadt durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, insbesondere durch beruflich qualifizierte Mitarbeitende von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden, de lege ferenda wünschenswert erscheint oder nicht. Auf die diesbezüglichen Argumente des Arbeitnehmers und des Zivilgerichts (vgl. insbesondere Beschwerde, Rz. 19; Stellungnahme des Zivilgerichts vom 9. April 2024, S. 2 f.; Stellungnahme des Arbeitnehmers vom 24. April 2024, Rz. 911 und 1315) ist daher nicht weiter einzugehen. Immerhin ist festzuhalten, dass aus dem ermächtigenden Vorbehalt von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zu schliessen ist, dass nach Einschätzung des Bundesgesetzgebers sowohl die Nichtzulassung als auch die Zulassung der berufsmässigen Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht durch beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, sachlich vertretbar sind. Welche Lösung den Vorzug verdient, ist eine vom kantonalen Gesetzgeber zu beantwortende politische Frage. Indem er keine entsprechende Bestimmung erlassen hat, hat sich der basel-städtische Gesetzgeber implizit gegen die entsprechende Vertretungsmöglichkeit entschieden. Aufgrund der Stellungnahme des Zivilgerichts besteht kein Zweifel, dass es qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern, die nicht nach dem BGFA berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten, die berufsmässige Vertretung von Parteien vor dem Arbeitsgericht in nach dem 30. Juni 2023 anhängig gemachten Fällen konsequent untersagen wird. Unter Mitberücksichtigung des Umstands, dass nur damit ein gesetzeskonformer Ablauf der Prozesse vor dem Arbeitsgericht gewährleistet werden kann, überwiegt das Interesse an der richtigen Rechtsanwendung dasjenige an der Rechtssicherheit klar.”
“Gemäss Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO sind vor den Miet- und Arbeitsgerichten beruflich qualifizierte Vertreterinnen und Vertreter zur berufsmässigen Vertretung befugt, soweit das kantonale Recht dies vorsieht. Die Bestimmung enthält einen echten Vorbehalt zugunsten der Kantone (LUCA TENCHIO, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2017, N. 13 zu Art. 68 ZPO). Den Kantonen steht es demnach frei, ob sie Vertretungen im Sinne von Art. 68 Abs. 2 lit. d ZPO zulassen wollen (MARTIN H. STERCHI, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 9c zu Art. 68 ZPO). Gestützt auf § 11 Abs. 2 lit. a AnwG/ZH sind im Kanton Zürich in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.-- Vertretungen durch beruflich qualifizierte Vertreter zugelassen. In keiner der beiden Bestimmung wird konkretisiert, was unter beruflich qualifizierten Vertreterinnen und Vertretern zu verstehen ist. Dabei führt der Kanton Zürich allerdings ihre gemäss dem früheren, unterdessen aber aufgehobenen § 12 Abs. 1 lit. a AnwG/ZH (Fassung in Kraft bis 1.1.2011) geltende Praxis weiter, wonach lediglich Angestellte von Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerorganisationen, der eine Partei angehört, zur Vertretung zugelassen sind. Der Beschwerdeführer legt keine Anhaltspunkte dar, weshalb die Weiterführung der bisherigen Praxis im Rahmen der Anwendung des kantonalen Rechts unhaltbar wäre. Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. Die herrschende Lehre legt Art.”