Das Betreibungsamt stellt dem Gläubiger, dem Schuldner, einem allfälligen dritten Eigentümer des Grundstücks und allen im Grundbuch eingetragenen Beteiligten ein Exemplar der Bekanntmachung durch uneingeschriebenen Brief zu, wenn sie einen bekannten Wohnsitz oder einen Vertreter haben.
14 commentaries
Wer ein Exemplar der Bekanntmachung gemäss Art. 139 SchKG erhalten hat, ist befugt, die Verkaufsbedingungen anzufechten. Der Ersteher hingegen kann die Bedingungen nicht mehr geltend beanstanden, wenn er sie durch seine Teilnahme an der Versteigerung stillschweigend akzeptiert hat; wer mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, muss sich der Teilnahme enthalten.
“134 al. 2 cum 259 LP). En revanche, il n'existe aucune disposition de droit fédéral qui impose à l'administration de la faillite la lecture de ces conditions (arrêt 7B.130/2004 du 17 août 2004 consid. 3), de sorte que celle-ci est libre de décider si les conditions doivent être lues en entier, en partie ou pas du tout. Le directeur des enchères doit toutefois veiller et s'assurer que les conditions de vente sont connues de tous les intéressés et qu'il n'y a pas de confusion à cet égard. Il doit expliquer les conditions de vente particulières (HÄBERLIN/WINKLER, in Kurzkommentar VZG, 2 ème éd., 2024, n° 5 ad art. 60 ORFI). Les conditions générales de vente peuvent faire l'objet d'une plainte (art. 17 LP), notamment au motif qu'elles ne permettraient pas d'escompter le résultat le plus avantageux (ATF 128 I 206 consid. 5.1; arrêt 5A_464/2023 précité consid. 3.1.2). Sont légitimés à contester les conditions de vente ceux à qui un exemplaire de leur publication a été notifié, conformément à l'art. 139 LP (arrêt 7B.103/2001 du 4 juillet 2001 consid. 2a). En revanche, un simple intéressé à participer aux enchères ne l'est pas. Quant à l'adjudicataire, il ne peut pas contester celles-ci s'il les a tacitement acceptées en participant à la vente. S'il n'est pas d'accord avec ces conditions, il lui est loisible de ne pas enchérir. Les conditions générales de vente constituent pour l'adjudicataire la base de son engagement: s'il enchérit, c'est sur la base de ces conditions; il ne peut pas refuser un paiement que les conditions de vente prévoiraient en plus du prix d'adjudication (ATF 123 III 406 consid. 3; 109 III 107 consid. 2; arrêts 5A_651/2015 du 25 janvier 2016 consid. 4.1.1, publié in SJ 2016 I p. 241; 5A_54/2008 du 30 avril 2008 consid. 3.1; 7B.136/2004 du 17 août 2004 consid. 4). L'adjudication est une décision qui peut faire l'objet d'une plainte (art. 17 LP; ATF 128 III 198 consid. 3a; arrêt 5A_464/2023 du 31 août 2023 consid. 3.1.1).”
Die Nichtzustellung der Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG bildet nach ständiger Praxis keinen Nichtigkeitsgrund für den Zuschlag. Sie kann allenfalls zur Ungültigkeit des Zuschlags führen, welche mit Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG geltend zu machen ist.
“Damit bleibt einzig zu prüfen, ob der Zuschlag allenfalls im Sinne von Art. 22 Abs. 1 SchKG nichtig ist. Die Vorinstanzen verneinten auch dies zu Recht. So liegt nach ständiger Praxis auch in der Nichtzustellung der Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG kein Nichtigkeitsgrund, sondern kann dies allenfalls zur Ungültigkeit des Zuschlags führen, welche mit Beschwerde gemäss Art. 17 ff. SchKG geltend zu machen ist (BGE 116 III 85 E. 2d; Urteile 5A_45/2015 vom 20. April 2015 E. 3.1.3; 7B.202/2005 vom 16. Januar 2006 E. 4.2; PIOTET, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 9 zu Art. 139 SchKG). Gründe dafür, weshalb im Gegensatz dazu eine falsche Zeitangabe (einzig) in den Steigerungsbedingungen zur Nichtigkeit des Zuschlags führen soll, sind nicht ersichtlich.”
Die zehntägige Beschwerdefrist gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG beginnt mit dem Tag der öffentlichen Auflage der Steigerungsbedingungen, unabhängig davon, ob der Betroffene von der Publikation der Spezialanzeige Kenntnis erhalten hat. Das Bundesgericht hat offen gelassen, wie in Fällen zu verfahren ist, in denen die öffentliche Bekanntmachung und die Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG auseinanderlaufen.
“Die Steigerungsbedingungen können wegen Gesetzesverletzung oder Un- angemessenheit mit betreibungsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (Art. 17 Abs. 1 SchKG). Zuständige Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden (Art. 13 EGzSchKG; BR 220.000). Die zehntägige Beschwerde- frist gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG beginnt mit dem Tag der öffentlichen Auflage der Steigerungsbedingungen zu laufen, unabhängig davon, ob der Beschwerde- führer von der Publikation der Steigerungsanzeige Kenntnis erhalten und dadurch von der Auflage der Bedingungen erfahren hat (BGE 105 III 6 E. 2; Urs Bürgi, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl., Basel 2014, N 9 zu Art. 259 SchKG). Offengelassen hat das Bundesgericht, was gilt, wenn die öffentliche Bekanntma- chung der Versteigerung und die Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG divergieren (BGer 5A_853/2014 v.”
“Die Steigerungsbedingungen können wegen Gesetzesverletzung oder Un- angemessenheit mit betreibungsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (Art. 17 Abs. 1 SchKG). Zuständige Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden (Art. 13 EGzSchKG; BR 220.000). Die zehntägige Beschwerde- frist gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG beginnt mit dem Tag der öffentlichen Auflage der Steigerungsbedingungen zu laufen, unabhängig davon, ob der Beschwerde- führer von der Publikation der Steigerungsanzeige Kenntnis erhalten und dadurch von der Auflage der Bedingungen erfahren hat (BGE 105 III 6 E. 2; Urs Bürgi, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl., Basel 2014, N 9 zu Art. 259 SchKG). Offengelassen hat das Bundesgericht, was gilt, wenn die öffentliche Bekanntma- chung der Versteigerung und die Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG divergieren (BGer 5A_853/2014 v.”
Die Publikation der Steigerung muss unter anderem das Datum der Auflage (des Deposits) der Steigerungsbedingungen angeben. Zudem wird den im Gesetz genannten Beteiligten ein Exemplar der Bekanntmachung unter einfachem Brief zugestellt.
“1 LP, l'office des poursuites arrête les conditions des enchères immobilières d'après l'usage des lieux et de la manière la plus avantageuse. Les conditions de vente, y compris l'état des charges, constituent le fondement de toute vente aux enchères d'immeubles; elles en déterminent les formalités, notamment les modalités de l'adjudication (ATF 128 III 339 consid. 4a). Leur contenu est défini par les art. 135 LP et 45 ss ORFI. Les conditions de vente ne sont pas notifiées selon l'art. 34 al. 1 LP - ni même publiées - mais déposées au moins dix jours avant les enchères au bureau de l'office où chacun peut en prendre connaissance (art. 134 al. 2 LP; arrêt 5A_359/2016 du 7 septembre 2016 consid. 6.2). La date du dépôt des conditions de vente doit être communiquée (arrêt 5A_853/2014 du 23 mars 2015 consid. 6.2.1). Elle figure dans la publication des enchères (art. 138 al. 2 ch. 2 LP, applicable par renvoi de l'art. 156 LP), dont un exemplaire est communiqué, sous pli simple, aux intéressés (art. 139 LP; arrêt 5A_853/2014 précité consid. 6.1.1). Les conditions de vente peuvent être attaquées, par la voie de la plainte, soit parce qu'elles n'ont pas été arrêtées d'après l'usage des lieux et ne permettraient pas d'escompter le résultat le plus avantageux, soit parce qu'elles violeraient une disposition explicite ou l'esprit de la loi (cf. art. 134 LP; arrêt 5A_853/2014 précité loc. cit.). Selon la jurisprudence, le délai de plainte court du jour du dépôt des conditions de vente au bureau de l'office des poursuites (ATF 105 III 6 consid. 2; arrêts 5A_853/2014 précité loc. cit.; 5A_30/2012 du 12 avril 2012 consid. 4.2 et les références citées). Le premier jour compté est ainsi le lendemain du jour du dépôt (art. 31 LP en relation avec l'art. 142 al. 1 CPC; ATF 94 III 25 consid. 2; arrêts 5A_853/2014 précité consid. 6.2.1; 5A_30/2012 précité loc. cit.).”
“Die Steigerungspublikation soll die Vorbereitung und korrekte Durchführung der Versteigerung ermöglichen. Sie muss daher die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthalten und mindestens einen Monat vor dem Versteigerungstermin erfolgen (Art. 138 Abs. 1 SchKG). Die Beteiligten erhalten zudem eine Spezialanzeige (Art. 139 SchKG). Die Bekanntmachung enthält die Angaben von Ort und Zeitpunkt der Versteigerung, den Hinweis auf die Daten der Auflage der Steigerungsbedingungen und die Aufforderung zur Forderungsanmeldung im Hinblick auf die Erstellung des Lastenverzeichnisses (Art. 138 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG).”
Richtet sich eine Beschwerde gegen die Schätzungswerte, so beginnt die Beschwerdefrist mit der Zustellung der Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG; wurde die Schätzungsentscheidung bereits zuvor gesondert mitgeteilt, beginnt die Frist mit dieser Mitteilung. Entscheidend ist damit die Kenntnis der Schätzungsentscheidung.
“E. 6.2.1). Eine solche Spezialanzeige i.S.v. Art. 139 SchKG erfolgt auch gestützt auf Art. 257 Abs. 3 SchKG. In der Lehre ist umstritten, ob diese Spezialanzeige nicht nur den Grundpfandgläubigern und Faustpfandgläubigern von verpfändeten Pfandtiteln, sondern auch dem Gemein- schuldner zuzustellen ist (Urs Bürgi, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. Aufl., Basel 2021, N 7 zu Art. 257 SchKG [nachfolgend: Bürgi, BSK SchKG II]; a.M. Ariane Amacker/Christoph Kung, in: Daniel Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl., Basel 2014, N 5 zu Art. 257 SchKG). Die Spezialanzeige gemäss Art. 257 Abs. 3 SchKG enthält den Schätzungswert der zu versteigernden Grundstücke. Richtet sich eine Beschwerde gegen die Schätzungswerte an sich, beginnt die Beschwerdefrist mit der Zustellung der Spezialanzeige zu laufen (BGE 137 III 235 E. 3.3; 122 III 338 E. 2 und 3; vgl. BGer 5A_672/2018 v.”
“1 ORFI (applicable par analogie à la poursuite en réalisation de gage immobilier conformément à l'art. 102 ORFI) semblent accorder aux intéressés, lorsque la valeur estimative de l'immeuble à réaliser est indiquée dans la publication de la vente, respectivement dans l'avis spécial prévu par les art. 139 LP et 29 ORFI, le droit de solliciter une nouvelle expertise au sens de l'art. 9 al. 2 ORFI dans les dix jours (art. 17 al. 2 LP) de ladite publication, respectivement de la réception de l'avis spécial. En réalité cependant, ces dispositions doivent être comprises dans le sens que le délai pour requérir une nouvelle expertise au sens de l'art. 9 al. 2 ORFI commence à courir au plus tard au moment de la publication de la vente ou de la réception de l'avis spécial lorsque la valeur estimative retenue par l'office y est indiquée (cf. p. ex. ATF 122 III 338 consid. 3b et 3c), et si cette valeur n'est pas déjà connue des parties et des personnes intéressées. Si en revanche l'office, antérieurement à la publication de la vente et à la communication de l'avis spécial prévu par l'art. 139 LP, a communiqué par avis séparé au créancier, au débiteur et aux intéressés sa décision relative à la valeur estimative de l'immeuble, c'est cette communication qui fera courir le délai dans lequel une nouvelle expertise pourra être requise en application de l'art. 9 al. 2 ORFI. Admettre le contraire reviendrait à permettre aux parties à la procédure de poursuite ainsi qu'aux personnes intéressées de requérir une nouvelle expertise à chaque fois qu'une vente devra être annulée – ce qui n'est pas rare – et qu'une nouvelle date de vente devra être fixée, ce qui serait difficilement conciliable avec l'impératif de célérité de la poursuite. De même, une partie ou une personne intéressée ayant omis de demander une nouvelle expertise au moment où l'office lui a communiqué sa décision pourrait demander une nouvelle expertise plusieurs mois voire, comme en l'espèce, plusieurs années après avoir pris connaissance du montant retenu, ce qui serait contraire au principe de la bonne foi. En l'occurrence, la requérante a eu connaissance de la décision d'estimation de l'Office – dont le résultat est repris dans la publication et l'avis spécial relatif à la nouvelle vente – en 2019 déjà, de telle sorte qu'elle ne peut prétendre n'en avoir eu connaissance qu'avec la publication ou la réception de l'avis spécial qui lui a été adressé.”
Wird der vom Betreibungsamt festgelegte Schätzwert den betroffenen Parteien vor der öffentlichen Publikation gesondert mitgeteilt, beginnt die Frist zur Begehung einer neuen Expertise mit dieser Vorab-Mitteilung. Dies ergibt sich aus der in DCSO/187/2022 dargelegten Auslegung, wonach in diesem Fall nicht erst die Publikation oder der Empfang des besonderen Hinweises nach Art. 139 SchKG den Fristenlauf auslöst.
“Ce sont donc les règles relatives à la poursuite en réalisation de gage immobilier, rappelées ci-dessus, qui doivent déterminer si la requérante est en droit d'obtenir une nouvelle expertise des immeubles devant être réalisés. Il résulte à cet égard du dossier que l'Office, après avoir reçu la réquisition de vente, a procédé en décembre 2018 à une estimation de la valeur des immeubles, qu'il a communiquée par plis du 10 janvier 2019 à la poursuivante, à la poursuivie et aux tiers intéressés. Ni la requérante ni aucune autre partie intéressée n'ayant requis en temps utile une nouvelle expertise en application de l'art. 9 al. 2 ORFI, cette estimation ne peut plus être contestée aujourd'hui et il n'existe pas de droit à une seconde estimation. Certes, une interprétation a contrario du texte de l'art. 99 al. 2 ORFI ainsi qu'une interprétation littérale de l'art. 30 al. 1 ORFI (applicable par analogie à la poursuite en réalisation de gage immobilier conformément à l'art. 102 ORFI) semblent accorder aux intéressés, lorsque la valeur estimative de l'immeuble à réaliser est indiquée dans la publication de la vente, respectivement dans l'avis spécial prévu par les art. 139 LP et 29 ORFI, le droit de solliciter une nouvelle expertise au sens de l'art. 9 al. 2 ORFI dans les dix jours (art. 17 al. 2 LP) de ladite publication, respectivement de la réception de l'avis spécial. En réalité cependant, ces dispositions doivent être comprises dans le sens que le délai pour requérir une nouvelle expertise au sens de l'art. 9 al. 2 ORFI commence à courir au plus tard au moment de la publication de la vente ou de la réception de l'avis spécial lorsque la valeur estimative retenue par l'office y est indiquée (cf. p. ex. ATF 122 III 338 consid. 3b et 3c), et si cette valeur n'est pas déjà connue des parties et des personnes intéressées. Si en revanche l'office, antérieurement à la publication de la vente et à la communication de l'avis spécial prévu par l'art. 139 LP, a communiqué par avis séparé au créancier, au débiteur et aux intéressés sa décision relative à la valeur estimative de l'immeuble, c'est cette communication qui fera courir le délai dans lequel une nouvelle expertise pourra être requise en application de l'art.”
“1 ORFI (applicable par analogie à la poursuite en réalisation de gage immobilier conformément à l'art. 102 ORFI) semblent accorder aux intéressés, lorsque la valeur estimative de l'immeuble à réaliser est indiquée dans la publication de la vente, respectivement dans l'avis spécial prévu par les art. 139 LP et 29 ORFI, le droit de solliciter une nouvelle expertise au sens de l'art. 9 al. 2 ORFI dans les dix jours (art. 17 al. 2 LP) de ladite publication, respectivement de la réception de l'avis spécial. En réalité cependant, ces dispositions doivent être comprises dans le sens que le délai pour requérir une nouvelle expertise au sens de l'art. 9 al. 2 ORFI commence à courir au plus tard au moment de la publication de la vente ou de la réception de l'avis spécial lorsque la valeur estimative retenue par l'office y est indiquée (cf. p. ex. ATF 122 III 338 consid. 3b et 3c), et si cette valeur n'est pas déjà connue des parties et des personnes intéressées. Si en revanche l'office, antérieurement à la publication de la vente et à la communication de l'avis spécial prévu par l'art. 139 LP, a communiqué par avis séparé au créancier, au débiteur et aux intéressés sa décision relative à la valeur estimative de l'immeuble, c'est cette communication qui fera courir le délai dans lequel une nouvelle expertise pourra être requise en application de l'art. 9 al. 2 ORFI. Admettre le contraire reviendrait à permettre aux parties à la procédure de poursuite ainsi qu'aux personnes intéressées de requérir une nouvelle expertise à chaque fois qu'une vente devra être annulée – ce qui n'est pas rare – et qu'une nouvelle date de vente devra être fixée, ce qui serait difficilement conciliable avec l'impératif de célérité de la poursuite. De même, une partie ou une personne intéressée ayant omis de demander une nouvelle expertise au moment où l'office lui a communiqué sa décision pourrait demander une nouvelle expertise plusieurs mois voire, comme en l'espèce, plusieurs années après avoir pris connaissance du montant retenu, ce qui serait contraire au principe de la bonne foi. En l'occurrence, la requérante a eu connaissance de la décision d'estimation de l'Office – dont le résultat est repris dans la publication et l'avis spécial relatif à la nouvelle vente – en 2019 déjà, de telle sorte qu'elle ne peut prétendre n'en avoir eu connaissance qu'avec la publication ou la réception de l'avis spécial qui lui a été adressé.”
Bei wiederholten Aufschüben oder erneuter Verfahrensverzögerung ist besonders auf die korrekte und nachweisbare Zustellung der Spezialanzeige und der Publikation zu achten. In den zugrundeliegenden Entscheidungen wurde die Spezialanzeige wiederholt den Beteiligten beziehungsweise deren Mandataren zugestellt und publiziert (vgl. die dortigen Mitteilungen/Publikationstexte und Empfangsbestätigungen).
“Sachverhalt: A. A.a. In der Betreibung auf Grundpfandverwertung Nr. 56398 des Betreibungsamtes Niederhasli-Niederglatt für eine Forderung von Fr. 917'500.-- verlangte die B.________ AG als Gläubigerin am 7. Juni 2017 die Verwertung der im Eigentum des Schuldners A.________ stehenden Liegenschaft C.________ in U.________. In der Folge reichte A.________ bei den kantonalen Aufsichtsbehörden mehrere Beschwerden ein, welche allesamt abgewiesen wurden. Das Bundesgericht trat auf die gegen die kantonalen Entscheide erhobenen Beschwerden von Roland Trifoglio nicht ein. Gegenstand waren die Grundstückschätzung (Urteil 5A_490/2020 vom 15. Dezember 2020) sowie die Steigerungsbedingungen und das Lastenverzeichnis (Urteil 5A_657/2020 vom 21. Dezember 2020). A.b. Am 16. März 2021 erging seitens des Betreibungsamtes eine (erneute) Spezialanzeige der Versteigerung an die Beteiligten gemäss Art. 139 SchKG i.V.m. Art. 30 VZG, mit Beilage des Publikationstextes, da das Bundesgericht der Beschwerde gegen die Grundstückschätzung seinerzeit die aufschiebende Wirkung zuerkannt hatte und die bereits (auf den 12. November 2020) angesetzte Versteigerung vom Betreibungsamt abgesetzt werden musste. Aus dem Publikationstext ging die Ansetzung des neuen Steigerungstermins auf den 15. Juni 2021 und die neue Auflage der Steigerungsbedingungen und des Lastenverzeichnisses vom 27. April bis 6. Mai 2021 hervor, unter Hinweis darauf, dass Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis bereits aufgelegt und in Rechtskraft erwachsen seien und sich die Auflage ausschliesslich auf die Änderungen gestützt den neuen Steigerungstermins beschränke. Ebenfalls am 16. März 2021 zeigte das Betreibungsamt A.________ die Termine für die Besichtigung seiner Liegenschaft an. B. B.a. A.________ erhob am 25. März 2021 gegen die Spezialanzeige Beschwerde beim Bezirksgericht Dielsdorf als unterer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen.”
“Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication (et dans l'avis spécial) correspondaient à celles arrêtées par l'Office dans sa décision du 10 janvier 2019. g. Par courrier recommandé du 19 mars 2020, l'Office a adressé au conseil de A______, qui les a reçus le 23 mars 2020, l'état des charges relatif aux parcelles nos 1______ et 2______ ainsi que les conditions de vente. Le 27 mars 2020 A______ a formé une plainte au sens de l'art. 17 LP contre cette communication, faisant notamment valoir la nullité de la notification. Rejeté par décision de la Chambre de céans du 6 août 2020, ce moyen a été admis, sur recours de la poursuivie, par arrêt du Tribunal fédéral du 19 janvier 2022 (5A_672/2020). En raison de l'octroi par le Tribunal fédéral, le 14 septembre 2020, de l'effet suspensif au recours formé devant lui, la vente aux enchères appointée au 29 septembre 2020 a été annulée. h. Le 1er avril 2022, l'Office a fixé au 29 novembre 2022 la nouvelle date de la vente aux enchères. La publication est intervenue le ______ avril 2022 dans la FAO et l'avis spécial prévu par l'art. 139 LP a été adressé le 1er avril 2022 au mandataire de A______, qui l'a reçu le 4 avril 2022. Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication et dans l'avis spécial sont celles arrêtées dans la décision de l'Office du 10 janvier 2019. La publication mentionne que l'état des charges sera déposé le 25 mai 2022 dans les locaux de l'Office. B. a. Le 13 avril 2022, A______ a adressé à la Chambre de surveillance une "Requête de nouvelle estimation (ex art. 9 al. 2 cum art. 30 ORFI et art. 140 al. 3 LP)", concluant à titre principal à ce que celle-ci, après avoir fait administrer une nouvelle expertise des parcelles n° 1______ et 1'059, procède à une nouvelle estimation de leur valeur. Selon la requérante, la nouvelle expertise était principalement justifiée par une modification substantielle des circonstances intervenue depuis celle de décembre 2018 et la décision d'estimation du 10 janvier 2019, dès lors que d'une part le permis de construire un nouvel immeuble de trois étages sur la parcelle n° 1______ avait depuis lors été délivré et que d'autre part les prix de l'immobilier avaient augmenté de manière importante dans l'intervalle.”
Die Beteiligten erhalten eine Spezialanzeige gemäss Art. 139 SchKG.
“Die Steigerungspublikation soll die Vorbereitung und korrekte Durchführung der Versteigerung ermöglichen. Sie muss daher die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthalten und mindestens einen Monat vor dem Versteigerungstermin erfolgen (Art. 138 Abs. 1 SchKG). Die Beteiligten erhalten zudem eine Spezialanzeige (Art. 139 SchKG). Die Bekanntmachung enthält die Angaben von Ort und Zeitpunkt der Versteigerung, den Hinweis auf die Daten der Auflage der Steigerungsbedingungen und die Aufforderung zur Forderungsanmeldung im Hinblick auf die Erstellung des Lastenverzeichnisses (Art. 138 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG).”
Als legitimiert, die Verkaufsbedingungen durch Beschwerde gemäss Art. 17 LP anzufechten, gelten die Personen, denen ein Exemplar der Bekanntmachung/der Bedingungen nach Art. 139 SchKG zugestellt worden ist. Ein blosses Interesse oder der Wille, an den Versteigerungen teilzunehmen, begründet diese Beschwerdebefugnis nicht. Der Zuschlagsempfänger kann die Bedingungen nicht mehr anfechten, wenn er durch seine Teilnahme diese Bedingungen stillschweigend akzeptiert hat.
“1 LP, il peut être porté plainte auprès de l’autorité de surveillance lorsqu’une mesure de l’office est contraire à la loi ou ne paraît pas justifiée en fait. Par loi, il faut entendre non seulement la LP, mais toutes les ordonnances d’exécution rendues par le Conseil fédéral ou le Tribunal fédéral, et notamment l’ORFI (ordonnance du 23 avril 1920 sur la réalisation forcée des immeubles ; RS 281.42) (Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, n. 88 ad art. 17 LP et les réf. cit.). 2.2 Les conditions de vente peuvent être attaquées, par la voie de la plainte, soit parce qu'elles n'ont pas été arrêtées d'après l'usage des lieux et ne permettraient pas d'escompter le résultat le plus avantageux, soit parce qu'elles violeraient une disposition explicite ou l'esprit de la loi (cf. art. 134 LP ; TF 5A_388/2024 du 1er octobre 2024 consid. 6.2.1 ; 5A_464/2023 du 31 août 2023 consid. 3.1.2 ; 5A_853/2014 du 23 mars 2015 consid. 6.1.1). Sont légitimés à contester les conditions de vente ceux à qui un exemplaire de leur publication a été communiqué, conformément à l'art. 139 LP (TF 5A_388/2024 précité consid. 6.2.1 ; 7B.103/2001 du 4 juillet 2001 consid. 2a ; Gilliéron, op. cit., n. 20 ad art. 134 LP et les références citées). 2.3 2.3.1 La vente forcée d'immeubles peut avoir lieu après une poursuite par voie de saisie, après une poursuite en réalisation de gage, ensuite d'une faillite ou dans le cadre d'un concordat. Conformément à l'art. 134 al. 1 LP, applicable aux poursuites en réalisation de gage par renvoi de l'art. 156 al. 1 LP, l'office des poursuites arrête les conditions des enchères immobilières d'après l'usage des lieux et de la manière la plus avantageuse. Les conditions de vente, avec l'état des charges, constituent le fondement de toute vente aux enchères d'immeubles ; elles en déterminent les formalités, notamment les modalités de l'adjudication (ATF 128 III 339 consid. 4a ; TF 5A_388/2024 du 1er octobre 2024 consid. 6.2.1 ; TF 5A_464/2023 du 31 août 2023 consid. 3.1.2). Leur contenu est défini par les art.”
“134 al. 2 cum 259 LP). En revanche, il n'existe aucune disposition de droit fédéral qui impose à l'administration de la faillite la lecture de ces conditions (arrêt 7B.130/2004 du 17 août 2004 consid. 3), de sorte que celle-ci est libre de décider si les conditions doivent être lues en entier, en partie ou pas du tout. Le directeur des enchères doit toutefois veiller et s'assurer que les conditions de vente sont connues de tous les intéressés et qu'il n'y a pas de confusion à cet égard. Il doit expliquer les conditions de vente particulières (HÄBERLIN/WINKLER, in Kurzkommentar VZG, 2 ème éd., 2024, n° 5 ad art. 60 ORFI). Les conditions générales de vente peuvent faire l'objet d'une plainte (art. 17 LP), notamment au motif qu'elles ne permettraient pas d'escompter le résultat le plus avantageux (ATF 128 I 206 consid. 5.1; arrêt 5A_464/2023 précité consid. 3.1.2). Sont légitimés à contester les conditions de vente ceux à qui un exemplaire de leur publication a été notifié, conformément à l'art. 139 LP (arrêt 7B.103/2001 du 4 juillet 2001 consid. 2a). En revanche, un simple intéressé à participer aux enchères ne l'est pas. Quant à l'adjudicataire, il ne peut pas contester celles-ci s'il les a tacitement acceptées en participant à la vente. S'il n'est pas d'accord avec ces conditions, il lui est loisible de ne pas enchérir. Les conditions générales de vente constituent pour l'adjudicataire la base de son engagement: s'il enchérit, c'est sur la base de ces conditions; il ne peut pas refuser un paiement que les conditions de vente prévoiraient en plus du prix d'adjudication (ATF 123 III 406 consid. 3; 109 III 107 consid. 2; arrêts 5A_651/2015 du 25 janvier 2016 consid. 4.1.1, publié in SJ 2016 I p. 241; 5A_54/2008 du 30 avril 2008 consid. 3.1; 7B.136/2004 du 17 août 2004 consid. 4). L'adjudication est une décision qui peut faire l'objet d'une plainte (art. 17 LP; ATF 128 III 198 consid. 3a; arrêt 5A_464/2023 du 31 août 2023 consid. 3.1.1).”
Eine nach Art. 139 SchKG versandte Spezialanzeige ist ausreichend, wenn sie klar und ausschliesslich die Änderung des Steigerungstermins mitteilt; eine solche Spezialanzeige kann auch nach bereits erfolgten Auflagen/Publikationen nochmals erfolgen, sofern sie sich tatsächlich nur auf die Terminänderung beschränkt.
“Mai 2020 die Steigerungsbe- dingungen und das Lastenverzeichnis erstellte und die Versteigerung der Liegen- schaft des Beschwerdeführers auf den 12. November 2020, 14:00 Uhr, festsetzte. Die Auflage der Steigerungsbedingungen erfolgte vom 27. Mai 2020 bis 5. Juni 2020 (vgl. Beizugsakten CB200015, act. 3/2-3). Der auf den 12. November 2020 angesetzte Steigerungstermin musste jedoch abgesagt werden, weil das Bundes- gericht der Beschwerde des Beschwerdeführers gegen den (bereits vorgenann- ten) Entscheid der Kammer vom 25. Juni 2020 mit Bezug auf die angesetzte Ver- steigerung die aufschiebende Wirkung gewährt hatte (vgl. Beizugsakten CB200003, act. 9 = Entscheid des Bundesgerichts 5A_490/2020, SV. C). - 3 - Nachdem das Bundesgericht auf die bei ihm hängigen Beschwerden des Beschwerdeführers mit Entscheiden vom 15. Dezember 2020 (5A_490/2020; vgl. Bezugszugsakten CB200003, act. 9) und 21. Dezember 2020 (5A_657/2020, vgl. Beizugsakten CB200015, act. 9) nicht eingetreten war, stellte das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer am 16. März 2021 eine Spezialanzeige gemäss Art. 139 SchKG i.V.m. Art. 30 VZG zu (act. 3/1) und legte dieser den Publikationstext für die betreibungsamtliche Grundstücksteigerung bei. Die Steigerung wurde darin neu auf den 15. Juni 2021 um 14:00 Uhr festgesetzt, und es wurde darauf hinge- wiesen, dass die Steigerungsbedingungen und das Lastenverzeichnis ab dem 27. April 2021 aufliegen würden, wobei das bestehende Lastenverzeichnis und die Steigerungsbedingungen bereits in Rechtskraft erwachsen seien; die Auflage beschränke sich ausschliesslich auf die Änderung gestützt auf den neuen Steige- rungstermin (act. 3/2). 2.2 Am 25. März 2021 erhob der Beschwerdeführer dagegen Beschwerde beim Bezirksgericht Dielsdorf als untere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbe- treibung und Konkurs (nachfolgend Vorinstanz), wobei er im Wesentlichen gel- tend machte, er habe dem Betreibungsamt am 26. Juni 2020 nicht im Lastenver- zeichnis aufgeführte Drittansprüche und Mietverhältnisse angezeigt, doch seien diese durch das Betreibungsamt nicht bearbeitet worden.”
Wird der Schätzungswert im Auktionsinserat (Avviso d’incanto) angegeben, gilt diese Angabe zugleich als Mitteilung der Schätzung im Sinne von Art. 139 SchKG.
“Ora, la richiesta di una nuova stima, secondo l’art. 9 cpv. 2 RFF (per il rinvio dell’art. 99 cpv. 2 RFF), deve avvenire entro dieci giorni da quando il richiedente ha avuto conoscenza della stima; se il valore di stima è menzionato nella pubblicazione dell’asta e nella relativa comunicazione del bando d’incanto (avviso d’incanto) ai sensi dell’art. 139 LEF (per il rinvio dell’art. 156 cpv. 1 LEF), l’avviso vale pure quale comunicazione della stima (art. 99 cpv. 2 RFF; Bernheim/Känzig/Geiger in: Basler Kommentar, SchKG I, 3a ed. 2021, n. 10c ad art. 155 LEF; Foëx in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, n. 18-19 ad art. 155 LEF).”
Bei Zustellungen nach Art. 139 SchKG kann die Zustellung an einen bekannten Vertreter (Mandatar/Anwalt) erfolgen; das in der Aktennotiz festgehaltene Empfangsdatum des Vertreters ist in der Praxis relevant. In den zitierten Entscheidungen wurde die Nichtigkeit einer solchen Zustellung gerügt und vom Bundesgericht anerkannt, sodass eine mangelhafte oder verspätete Zustellung an den Vertreter Angriffspunkt sein kann.
“Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication (et dans l'avis spécial) correspondaient à celles arrêtées par l'Office dans sa décision du 10 janvier 2019. g. Par courrier recommandé du 19 mars 2020, l'Office a adressé au conseil de A______, qui les a reçus le 23 mars 2020, l'état des charges relatif aux parcelles nos 1______ et 2______ ainsi que les conditions de vente. Le 27 mars 2020 A______ a formé une plainte au sens de l'art. 17 LP contre cette communication, faisant notamment valoir la nullité de la notification. Rejeté par décision de la Chambre de céans du 6 août 2020, ce moyen a été admis, sur recours de la poursuivie, par arrêt du Tribunal fédéral du 19 janvier 2022 (5A_672/2020). En raison de l'octroi par le Tribunal fédéral, le 14 septembre 2020, de l'effet suspensif au recours formé devant lui, la vente aux enchères appointée au 29 septembre 2020 a été annulée. h. Le 1er avril 2022, l'Office a fixé au 29 novembre 2022 la nouvelle date de la vente aux enchères. La publication est intervenue le ______ avril 2022 dans la FAO et l'avis spécial prévu par l'art. 139 LP a été adressé le 1er avril 2022 au mandataire de A______, qui l'a reçu le 4 avril 2022. Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication et dans l'avis spécial sont celles arrêtées dans la décision de l'Office du 10 janvier 2019. La publication mentionne que l'état des charges sera déposé le 25 mai 2022 dans les locaux de l'Office. B. a. Le 13 avril 2022, A______ a adressé à la Chambre de surveillance une "Requête de nouvelle estimation (ex art. 9 al. 2 cum art. 30 ORFI et art. 140 al. 3 LP)", concluant à titre principal à ce que celle-ci, après avoir fait administrer une nouvelle expertise des parcelles n° 1______ et 1'059, procède à une nouvelle estimation de leur valeur. Selon la requérante, la nouvelle expertise était principalement justifiée par une modification substantielle des circonstances intervenue depuis celle de décembre 2018 et la décision d'estimation du 10 janvier 2019, dès lors que d'une part le permis de construire un nouvel immeuble de trois étages sur la parcelle n° 1______ avait depuis lors été délivré et que d'autre part les prix de l'immobilier avaient augmenté de manière importante dans l'intervalle.”
“, respectivement à 50'000 fr., la valeur d'estimation des parcelles nos1______ et 2______. Ces montants étaient ceux auxquels était parvenu, dans son rapport déposé en décembre 2018 et annexé au courrier du 10 janvier 2019, l'expert mandaté par l'Office aux fins d'évaluer cette valeur. La requête de nouvelle expertise adressée le 22 août 2019 à la Chambre de surveillance par A______ a été déclarée irrecevable par décision du 13 septembre 2019 (DCSO/401/2019) et le recours interjeté auprès du Tribunal fédéral par A______ contre cette décision a lui-même été déclaré irrecevable par arrêt du 7 octobre 2019 (5A_769/2019). Aucun autre intéressé (tiers copropriétaire des parcelles, créanciers gagistes ou ordinaires) n'a sollicité de nouvelle expertise. f. Le 7 février 2020, l'Office a fixé au 29 septembre 2020 la date de la vente aux enchères des parcelles nos 1______ et 2______. La publication est intervenue le ______ 2020 dans la Feuille d'avis officielle du canton de Genève (FAO), un avis spécial au sens de l'art. 139 LP étant par ailleurs adressé à A______. Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication (et dans l'avis spécial) correspondaient à celles arrêtées par l'Office dans sa décision du 10 janvier 2019. g. Par courrier recommandé du 19 mars 2020, l'Office a adressé au conseil de A______, qui les a reçus le 23 mars 2020, l'état des charges relatif aux parcelles nos 1______ et 2______ ainsi que les conditions de vente. Le 27 mars 2020 A______ a formé une plainte au sens de l'art. 17 LP contre cette communication, faisant notamment valoir la nullité de la notification. Rejeté par décision de la Chambre de céans du 6 août 2020, ce moyen a été admis, sur recours de la poursuivie, par arrêt du Tribunal fédéral du 19 janvier 2022 (5A_672/2020). En raison de l'octroi par le Tribunal fédéral, le 14 septembre 2020, de l'effet suspensif au recours formé devant lui, la vente aux enchères appointée au 29 septembre 2020 a été annulée. h. Le 1er avril 2022, l'Office a fixé au 29 novembre 2022 la nouvelle date de la vente aux enchères.”
Führt die aufschiebende Wirkung eines Rechtsmittels zur Absage eines angesetzten Steigerungstermins, kann das Betreibungsamt gestützt auf Art. 139 SchKG durch eine Spezialanzeige einen neuen Steigerungstermin bekanntgeben. Dabei kann die Folgepublikation sich auf die Terminänderung beschränken; bestehende Steigerungsbedingungen und das Lastenverzeichnis können weiterhin in Rechtskraft verbleiben.
“Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication (et dans l'avis spécial) correspondaient à celles arrêtées par l'Office dans sa décision du 10 janvier 2019. g. Par courrier recommandé du 19 mars 2020, l'Office a adressé au conseil de A______, qui les a reçus le 23 mars 2020, l'état des charges relatif aux parcelles nos 1______ et 2______ ainsi que les conditions de vente. Le 27 mars 2020 A______ a formé une plainte au sens de l'art. 17 LP contre cette communication, faisant notamment valoir la nullité de la notification. Rejeté par décision de la Chambre de céans du 6 août 2020, ce moyen a été admis, sur recours de la poursuivie, par arrêt du Tribunal fédéral du 19 janvier 2022 (5A_672/2020). En raison de l'octroi par le Tribunal fédéral, le 14 septembre 2020, de l'effet suspensif au recours formé devant lui, la vente aux enchères appointée au 29 septembre 2020 a été annulée. h. Le 1er avril 2022, l'Office a fixé au 29 novembre 2022 la nouvelle date de la vente aux enchères. La publication est intervenue le ______ avril 2022 dans la FAO et l'avis spécial prévu par l'art. 139 LP a été adressé le 1er avril 2022 au mandataire de A______, qui l'a reçu le 4 avril 2022. Les valeurs d'estimation indiquées dans la publication et dans l'avis spécial sont celles arrêtées dans la décision de l'Office du 10 janvier 2019. La publication mentionne que l'état des charges sera déposé le 25 mai 2022 dans les locaux de l'Office. B. a. Le 13 avril 2022, A______ a adressé à la Chambre de surveillance une "Requête de nouvelle estimation (ex art. 9 al. 2 cum art. 30 ORFI et art. 140 al. 3 LP)", concluant à titre principal à ce que celle-ci, après avoir fait administrer une nouvelle expertise des parcelles n° 1______ et 1'059, procède à une nouvelle estimation de leur valeur. Selon la requérante, la nouvelle expertise était principalement justifiée par une modification substantielle des circonstances intervenue depuis celle de décembre 2018 et la décision d'estimation du 10 janvier 2019, dès lors que d'une part le permis de construire un nouvel immeuble de trois étages sur la parcelle n° 1______ avait depuis lors été délivré et que d'autre part les prix de l'immobilier avaient augmenté de manière importante dans l'intervalle.”
“Mai 2020 die Steigerungsbe- dingungen und das Lastenverzeichnis erstellte und die Versteigerung der Liegen- schaft des Beschwerdeführers auf den 12. November 2020, 14:00 Uhr, festsetzte. Die Auflage der Steigerungsbedingungen erfolgte vom 27. Mai 2020 bis 5. Juni 2020 (vgl. Beizugsakten CB200015, act. 3/2-3). Der auf den 12. November 2020 angesetzte Steigerungstermin musste jedoch abgesagt werden, weil das Bundes- gericht der Beschwerde des Beschwerdeführers gegen den (bereits vorgenann- ten) Entscheid der Kammer vom 25. Juni 2020 mit Bezug auf die angesetzte Ver- steigerung die aufschiebende Wirkung gewährt hatte (vgl. Beizugsakten CB200003, act. 9 = Entscheid des Bundesgerichts 5A_490/2020, SV. C). - 3 - Nachdem das Bundesgericht auf die bei ihm hängigen Beschwerden des Beschwerdeführers mit Entscheiden vom 15. Dezember 2020 (5A_490/2020; vgl. Bezugszugsakten CB200003, act. 9) und 21. Dezember 2020 (5A_657/2020, vgl. Beizugsakten CB200015, act. 9) nicht eingetreten war, stellte das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer am 16. März 2021 eine Spezialanzeige gemäss Art. 139 SchKG i.V.m. Art. 30 VZG zu (act. 3/1) und legte dieser den Publikationstext für die betreibungsamtliche Grundstücksteigerung bei. Die Steigerung wurde darin neu auf den 15. Juni 2021 um 14:00 Uhr festgesetzt, und es wurde darauf hinge- wiesen, dass die Steigerungsbedingungen und das Lastenverzeichnis ab dem 27. April 2021 aufliegen würden, wobei das bestehende Lastenverzeichnis und die Steigerungsbedingungen bereits in Rechtskraft erwachsen seien; die Auflage beschränke sich ausschliesslich auf die Änderung gestützt auf den neuen Steige- rungstermin (act. 3/2).”
Die Spezialanzeige nach Art. 139 SchKG soll die Beteiligten rechtzeitig über den Ort und Zeitpunkt der Versteigerung, über die Auflage der Steigerungsbedingungen sowie über die Aufforderung zur Forderungsanmeldung informieren, damit die Vorbereitung und die korrekte Durchführung der Versteigerung ermöglicht werden.
“Die Steigerungspublikation soll die Vorbereitung und korrekte Durchführung der Versteigerung ermöglichen. Sie muss daher die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthalten und mindestens einen Monat vor dem Versteigerungstermin erfolgen (Art. 138 Abs. 1 SchKG). Die Beteiligten erhalten zudem eine Spezialanzeige (Art. 139 SchKG). Die Bekanntmachung enthält die Angaben von Ort und Zeitpunkt der Versteigerung, den Hinweis auf die Daten der Auflage der Steigerungsbedingungen und die Aufforderung zur Forderungsanmeldung im Hinblick auf die Erstellung des Lastenverzeichnisses (Art. 138 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG).”
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