18 commentaries
Der Vollzug des SchKG obliegt dem Bundesrat; er erlässt die zur Vollziehung des Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente. Das Bundesgericht kann in diesbezüglichen Aufsichtsangelegenheiten mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten.
“Die Rechtsbegehren 4 bis 6 gehen über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus. Ohnehin übt nicht das Bundesgericht, sondern der Bundesrat die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen aus (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Der Bundesrat erlässt die zur Vollziehung dieses Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und der Bundesrat kann an die kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen erlassen und von denselben jährliche Berichte verlangen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Auf diese Begehren kann das Bundesgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht zu den diesbezüglichen Vorhalten des Beschwerdeführers zu äussern.”
“Die Rechtsbegehren 4 bis 6 gehen über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus. Ohnehin übt nicht das Bundesgericht, sondern der Bundesrat die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen aus (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Der Bundesrat erlässt die zur Vollziehung dieses Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und der Bundesrat kann an die kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen erlassen und von denselben jährliche Berichte verlangen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Auf diese Begehren kann das Bundesgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht zu den diesbezüglichen Vorhalten des Beschwerdeführers zu äussern.”
Das Bundesgericht ist in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen Rechtsmittel-, nicht aber Aufsichtsinstanz (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Daher sind hinsichtlich der Voraussetzungen für die Feststellung der Nichtigkeit von betreibungsamtlichen Verfügungen nicht Art. 22 SchKG, sondern ausschliesslich die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) massgebend.
“Schliesslich ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen zwar Rechtsmittel-, nicht aber Aufsichtsinstanz ist (Art. 15 Abs. 1 SchKG), weshalb hinsichtlich der Voraussetzungen für die Feststellung der Nichtigkeit von betreibungsamtlichen Verfügungen nicht Art. 22 SchKG, sondern allein das Bundesgerichtsgesetz (BGG) massgebend ist (vgl. Urteil 5A_616/2017 vom 14. März 2018 E. 5). Die davon abweichenden Ausführungen am Ende der Beschwerdeschrift treffen also nicht zu.”
“Schliesslich ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen zwar Rechtsmittel-, nicht aber Aufsichtsinstanz ist (Art. 15 Abs. 1 SchKG), weshalb hinsichtlich der Voraussetzungen für die Feststellung der Nichtigkeit von betreibungsamtlichen Verfügungen nicht Art. 22 SchKG, sondern allein das Bundesgerichtsgesetz (BGG) massgebend ist (vgl. Urteil 5A_616/2017 vom 14. März 2018 E. 5). Die davon abweichenden Ausführungen am Ende der Beschwerdeschrift treffen also nicht zu.”
Das OFJ übt die ihm vom Bundesrat delegierte Oberaufsicht unter anderem praktisch dadurch aus, dass es Instruktionen erlässt (vgl. Instruktion Nr. 5 vom 18.10.2018). Diese richten sich an Betreibungsämter und Aufsichtsbehörden und konkretisieren die Anwendung neuer Verfahrensregeln.
“Les données recueillies permettent non seulement d'éviter des pertes sur débiteur, mais encore, selon les circonstances, d'intenter de nouvelles procédures d'exécution forcée en choisissant la procédure la plus adaptée à la situation (ATF 115 III 81 cons. 3b; Gillieron, Commentaire LP, n. 18 ad art. 8a LP). Selon la lettre d de l'alinéa 3 de cette disposition, en vigueur depuis le 1er janvier 2019, les offices ne doivent pas porter à la connaissance de tiers les poursuites pour lesquelles une demande du débiteur dans ce sens est faite à l'expiration d'un délai de trois mois à compter de la notification du commandement de payer, à moins que le créancier ne prouve, dans un délai de 20 jours imparti par l'Office des poursuites, qu'une procédure d'annulation de l'opposition (art. 79 à 84 LP) a été engagée à temps; lorsque la preuve est apportée par la suite, ou lorsque la poursuite est continuée, celle-ci est à nouveau portée à la connaissance de tiers. Dans le cadre de l'activité de haute surveillance en matière de poursuite pour dettes et de faillite qu'il exerce sur délégation du Conseil fédéral (art. 15 al. 1 LP), l'Office fédéral de la justice (OFJ) a émis le 18 octobre 2018 " L'instruction n° 5 du service Haute surveillance LP concernant le nouvel art. 8a al. 3 let. d LP". Cette instruction, adoptée en application de l'art. 15 al. 3 LP et s'appliquant aux offices et autorités de surveillance (Levante, in Kuko, SchKG, 2014, n. 12 ad art. 15 SchKG), dispose que la nouvelle disposition s'applique à "tout débiteur qui considère que la poursuite dont il fait l'objet est injustifiée et qui souhaite qu'elle ne soit plus portée à la connaissance des tiers". Dans le cadre de l'application de cette disposition, l'office des poursuites (et l'autorité de surveillance) doit uniquement déterminer si le poursuivant a ou non engagé une procédure tendant à faire écarter l'opposition formée par le débiteur. Il ne saurait donc examiner lui-même si la prétention déduite en poursuite paraît ou non justifiée, ni émettre un pronostic sur l'issue des démarches judiciaires éventuellement engagées par l'une ou l'autre des parties (arrêt du Tribunal fédéral 5A_319/2020 du 7 mai 2020 cons.”
Das Bundesgericht ist in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen weder Rechtsauskunfts- noch Aufsichtsbehörde gegenüber kantonalen Betreibungsämtern. Beschwerden an das Bundesgericht, die eine derartige Aufsicht oder Überprüfung der kantonalen Betreibungsämter bezwecken, wurden mangels Relevanz nicht behandelt.
“Das Bundesgericht ist weder eine Rechtsauskunftsstelle noch Aufsichtsbehörde gegenüber den kantonalen Betreibungsämtern oder Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen (vgl. Art. 15 SchKG). Auf die Aufforderungen, zu prüfen, inwieweit der Kanton Basel-Landschaft, indem dieser die Namen des Leiters bzw. der Leiterin und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreibungsamts weder im Staatskalender noch auf andere Weise öffentlich bekannt mache, "ganz allgemein das Öffentlichkeitsprinzip" verletze sowie einen Unterschriftsvergleich zu veranlassen, zumal die Unterschrift des leitenden Präsidenten der Aufsichtsbehörde "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht seiner in Ausweisschriften (Pass, ID) verwendeten Unterschrift entsprechen" dürfte, ist mangels Relevanz nicht einzutreten.”
Seit dem 1. Januar 2007 entscheidet das Bundesgericht nicht mehr als "hohe Aufsichtsbehörde" in Sachen Betreibung und Konkurs, sondern nur noch als oberste Rekursinstanz. Die Durchführung disziplinarischer Massnahmen fällt in die Zuständigkeit der kantonalen Aufsichtsbehörden.
“La prise de mesures disciplinaires relève de la compétence de l'autorité cantonale de surveillance en matière de poursuite pour dettes et de faillite, qui statue sur la base de l'art. 14 al. 2 LP. La conclusion n° 8 du recours est partant irrecevable. À toutes fins utiles, il sera par ailleurs rappelé au recourant que depuis l'entrée en vigueur, le 1er janvier 2007, de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005, le Tribunal fédéral ne statue plus comme autorité de haute surveillance en matière de poursuite et faillite (art. 15 al. 1 LP), mais comme instance suprême de recours uniquement.”
“La prise de mesures disciplinaires relève de la compétence de l'autorité cantonale de surveillance en matière de poursuite pour dettes et de faillite, qui statue sur la base de l'art. 14 al. 2 LP. La conclusion n° 8 du recours est partant irrecevable. À toutes fins utiles, il sera par ailleurs rappelé au recourant que depuis l'entrée en vigueur, le 1er janvier 2007, de la loi fédérale sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005, le Tribunal fédéral ne statue plus comme autorité de haute surveillance en matière de poursuite et faillite (art. 15 al. 1 LP), mais comme instance suprême de recours uniquement.”
Das Bundesgericht ist nicht befugt, den kantonalen Aufsichtsbehörden allgemeine Weisungen zu erteilen. Es überprüft hingegen Weisungen der Oberaufsicht auf ihre Vereinbarkeit mit dem Bundesrecht.
“Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer unter Hinweis auf die einschlägigen Bestimmungen des SchKG erörtert, dass der Schuldner bei Straffolge verpflichtet ist, bei der Pfändung persönlich beizuwohnen oder sich dabei vertreten zu lassen. Damit sei eine allfällige Anordnung, er habe auf dem Betreibungsamt vorzusprechen, nicht zu beanstanden, zumal ihn das Betreibungsamt nötigenfalls durch die Polizei vorführen lassen könne (Art. 91 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG und Art. 91 Abs. 2 SchKG). Auf diese Erwägungen geht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht rechtsgenüglich ein, indem er im Wesentlichen geltend macht, Kontakte mit Behörden würden für ihn als Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen eine besondere Belastung bedeuten und Betreibungen für offene Steuerschulden und nicht bezahlte Forderungen der Krankenkasse wegen der ihm zugefügten seelischen Unbill als generell unzulässig erachtet. Für Einwände gegen den Bestand der Forderung steht das Beschwerdeverfahren nach Art. 17 ff. SchKG ohnehin nicht zur Verfügung. Im Übrigen ist das Bundesgericht nicht zuständig, den Aufsichtsbehörden allgemeine Weisungen zu erteilen (Art. 15 SchKG).”
“Die beim Bundesamt für Justiz angesiedelte Dienststelle hat unter anderem die Aufgabe, Weisungen an die kantonalen Aufsichtsbehörden und die Vollstreckungsorgane zur korrekten und einheitlichen Anwendung des SchKG zu erlassen, welche für die Adressaten grundsätzlich bindend sind und auf welche sich allfällige Betroffene berufen können (vgl. Art. 15 SchKG; Art. 1 lit. a der Verordnung vom 22. November 2006 betreffend die Oberaufsicht über Schuldbetreibung und Konkurs; OAV-SchKG; SR 281.11; vgl. DALÈVES, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 8 zu Art. 15 SchKG). Damit werden die kantonalen Aufsichtsbehörden und auch das Bundesgericht freilich noch nicht von der Aufgabe BGE 147 III 486 S. 491 entbunden, eine Weisung der Oberaufsicht auf ihre Vereinbarkeit mit dem Bundesrecht zu prüfen (vgl. BGE 141 III 173 E. 3.2.2.2).”
Das Bundesgericht ist nicht als Aufsichtsbehörde über die kantonalen Betreibungs- und Konkursämter tätig und erfüllt keine Funktion als allgemeine Rechtsauskunftsstelle. Beanstandungen zur Organisation der Amtsführung können nur im Zusammenhang mit der Prüfung konkreter Verfügungen (z. B. Zahlungsbefehl, Pfändungsankündigung) behandelt werden und bilden keinen selbständigen Gegenstand einer Aufsichtsbeschwerde oder allgemeiner Kontrolle durch das Bundesgericht.
“Unzulässig ist das vom Beschwerdeführer gestellte Feststellungsbegehren. Gegenstand der Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG und damit auch des Weiterzugs an das Bundesgericht (Art. 19 i.V.m. Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG) ist die Verfügung eines Betreibungs- oder Konkursamts sowie Rechtsverweigerung und -verzögerung. Die allgemeine Amtstätigkeit ist hingegen nicht Gegenstand einer Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG (Urteil 7B.189/2005 vom 13. Dezember 2005 E. 1.1). Das Bundesgericht ist auch nicht Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursämter (Art. 15 SchKG). Auf die angeblichen Organisationsmängel ist deshalb nur im Rahmen der Beurteilung der streitgegenständlichen Verfügungen (Zahlungsbefehle) einzugehen.”
“Unzulässig ist das vom Beschwerdeführer gestellte Feststellungsbegehren. Gegenstand der Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG und damit auch des Weiterzugs an das Bundesgericht (Art. 19 i.V.m. Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG) ist die Verfügung eines Betreibungs- oder Konkursamts sowie Rechtsverweigerung und -verzögerung. Die allgemeine Amtstätigkeit ist hingegen nicht Gegenstand einer Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG (Urteil 7B.189/2005 vom 13. Dezember 2005 E. 1.1). Das Bundesgericht ist auch nicht Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursämter (Art. 15 SchKG). Auf die angeblichen Organisationsmängel ist deshalb nur im Rahmen der Beurteilung der streitgegenständlichen Verfügung (Pfändungsankündigung) einzugehen.”
“Das Rechtsbegehren 5 (die Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 sei für nichtig zu erklären und aufzuheben) hat die Beschwerdeführerin ebenfalls im Verfahren 5A_831/2023 gestellt. Das Bundesgericht befasst sich in jenem Verfahren mit diesem Begehren. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die angebliche Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung im bezirksgerichtlichen Verfahren und nicht die Pfändungsankündigung. Die gegenteilige Auffassung der Beschwerdeführerin trifft nicht zu (oben E. 3 und 4). Im vorliegenden Verfahren ist das Begehren neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Im Übrigen ist das Bundesgericht auch nicht Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen (Art. 15 SchKG). Auf das Rechtsbegehren 5 kann nicht eingetreten werden.”
“Das Bundesgericht ist weder eine Rechtsauskunftsstelle noch Aufsichtsbehörde gegenüber den kantonalen Betreibungsämtern oder Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen (vgl. Art. 15 SchKG). Auf die Aufforderungen, zu prüfen, inwieweit der Kanton Basel-Landschaft, indem dieser die Namen des Leiters bzw. der Leiterin und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreibungsamts weder im Staatskalender noch auf andere Weise öffentlich bekannt mache, "ganz allgemein das Öffentlichkeitsprinzip" verletze sowie einen Unterschriftsvergleich zu veranlassen, zumal die Unterschrift des leitenden Präsidenten der Aufsichtsbehörde "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht seiner in Ausweisschriften (Pass, ID) verwendeten Unterschrift entsprechen" dürfte, ist mangels Relevanz nicht einzutreten.”
“2017, N. 18 zu Art. 65 SchKG), ist eine Wahl für eine bestimmte Amtsdauer weder üblich noch erforderlich. Das eigene Staatsverständnis des Beschwerdeführers, wonach die Schweizerische Eidgenossenschaft kein Staat im Sinne der juristischen Definitionen sei, vermag eine Ungültigkeit oder Nichtigkeit der beanstandeten Pfändungsankündigung ebenfalls nicht zu begründen. Nicht nachvollziehbar sind schliesslich die Beanstandungen des Beschwerdeführers zur Darstellung seines Namens, werden doch sowohl der Familienname als auch der Vorname des Beschwerdeführers auf der Pfändungsankündigung korrekt aufgeführt; ein Komma oder gar die Schreibweise über zwei Zeilen, sind - wie bereits die Vorinstanz erörtert hat - nicht Teil des amtlichen Namens. Im Übrigen verkennt der Beschwerdeführer die Aufgabe des Bundesgerichts, welches als Rechtsmittelinstanz einzig letztinstanzliche Entscheide überprüfen kann, indes gegenüber den kantonalen Behörden und Betreibungsämtern keine Aufsichtsfunktionen wahrnimmt (vgl. Art. 15 SchKG).”
“Soweit die Beschwerdeführerin in allgemeiner Weise die Tätigkeit des zuständigen Betreibungsbeamten kritisiert, indem sie ihm jahrelange Rechtsverweigerung und willkürliche Amtshandlungen sowie polizeiliche Hexenjagd vorwirft, ist auf ihre Vorbringen nicht einzugehen. Die Beschwerdeführerin verkennt die Aufgabe des Bundesgerichts, welches als Rechtsmittelinstanz einzig letztinstanzliche Entscheide überprüfen kann, indes keine Aufsichtsfunktionen über kantonalen Behörden und die Betreibungsämter wahrnimmt (vgl. Art. 15 SchKG).”
Das Bundesgericht ist mangels sachlicher Zuständigkeit nicht befugt, auf Begehren einzutreten, die die Ausübung der in Art. 15 Abs. 3 SchKG genannten Befugnisse betreffen.
“Die Rechtsbegehren 4 bis 6 gehen über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus. Ohnehin übt nicht das Bundesgericht, sondern der Bundesrat die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen aus (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Der Bundesrat erlässt die zur Vollziehung dieses Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und der Bundesrat kann an die kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen erlassen und von denselben jährliche Berichte verlangen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Auf diese Begehren kann das Bundesgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht zu den diesbezüglichen Vorhalten des Beschwerdeführers zu äussern.”
Aufgrund der Delegation in Art. 15 SchKG kann der Bundesrat Vollzugsverordnungen erlassen. Dies schliesst technische und organisatorische Ausführungsregelungen ein; als Beispiel ist in der Praxis die auf Art. 15 SchKG gestützte Verordnung (OPC) genannt, die u. a. Regeln zur Kommunikation mit dem Grundbuch enthält.
“Toutefois ces objets sont également placés sous la garde de l’office ou d’un tiers, si le préposé juge cette mesure opportune ou si le créancier rend vraisemblable qu’elle est nécessaire pour assurer les droits constitués en sa faveur par la saisie (al. 3). L’office peut aussi prendre sous sa garde les objets dont un tiers se trouvait nanti à titre de gage; il les restitue si la réalisation n’en a pas lieu (al. 4). Selon l’art. 101 LP, la saisie d’un immeuble entraîne une restriction du droit d’aliéner. L’office communique sans retard la saisie au registre foncier pour annotation et avec indication de la date et de la somme pour laquelle la saisie a eu lieu. La communication est faite également lorsque de nouveaux créanciers participent à la saisie et lorsque la saisie a pris fin (al. 1). L’art. 104 LP traite des mesures de sûretés lorsque la saisie porte sur un usufruit ou sur une part dans une succession indivise, société ou communauté. Dans ce cas, la LP ne prévoit que l’avis de la saisie par l’office aux tiers intéressés. 3.2 Se fondant sur la délégation de compétence prévue par l’art. 15 LP, qui lui permet d’édicter les « règlements et ordonnances d’exécution nécessaires » (al. 2), le Tribunal fédéral, puis dès 2016 le Conseil fédéral, a adopté l’OPC. Selon l’art. 5 OPC (déjà dans cette teneur lorsque le TF était compétent pour l’adopter), lorsqu’il y a lieu de saisir les droits du débiteur sur des biens constituant une propriété commune, le procès-verbal de saisie doit mentionner les noms de tous les membres de la communauté, ainsi que la nature de celle-ci. Le débiteur est tenu de fournir tous renseignements utiles à ce sujet. Les éléments du patrimoine commun ne sont ni spécifiés ni estimés séparément (al. 1). Une restriction du droit de disposer des immeubles faisant partie des biens communs n’est pas annotée au registre foncier. L’art. 98, al. 1, 3 et 4 LP n’est pas applicable aux objets mobiliers compris dans le patrimoine commun (al. 2). Aux termes de l’art. 6 OPC, la saisie d’une part de communauté ou des revenus en provenant est portée à la connaissance des autres membres de la communauté.”
Art. 15 Abs. 3 SchKG räumt der (Bundes‑)Aufsichtsbehörde die Befugnis ein, den kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen zu erteilen und von diesen jährliche Berichte zu verlangen. Diese Bestimmung bildet die Grundlage für weitergehende Instruktionen (vgl. Instruktion Nr. 5 zur Anwendung in Zusammenhang mit Nicht‑Offenlegungsgesuchen).
“Le dépôt et le traitement de la demande devaient être rapides, simples et économiques (FF 2015 2943, 2949 - 2950). Dans son avis du 1er juillet 2015, le Conseil fédéral (FF 2015 5305) a salué le travail de la Commission des affaires juridiques du Conseil National mais jugé le système proposé par celle-ci relativement compliqué. Le Conseil fédéral a ainsi proposé une solution selon laquelle les poursuites contre lesquelles le poursuivi a formé opposition n'apparaîtraient plus, à la demande de celui-ci, dans l'extrait du registre lorsque le poursuivant a laissé expirer un certain délai à compter de la notification du commandement de payer (par ex. trois ou six mois) sans l'utiliser. Le résultat serait que, sans réaction du créancier, une poursuite injustifiée pourrait être éliminée de l'extrait du registre une fois ce délai écoulé (FF 2015 5311). Selon "L'instruction n° 5 du service Haute surveillance LP concernant le nouvel art. 8a al. 3 let. d LP", adoptée par l'Office fédéral de la justice (OFJ) le 18 octobre 2018, en application de l'art. 15 al. 3 LP (Levante/Kuko, SchKG, 2ème éd., 2014, n. 12 ad art. 15), si pendant les trois mois qui ont suivi la notification du commandement de payer (ou n'importe quand après), le créancier n'a engagé aucune procédure visant à faire annuler l'opposition (mainlevée provisoire ou définitive de l'opposition ou action en reconnaissance de dette), le débiteur peut déposer une demande tendant à ce que la poursuite dont il fait l'objet ne soit plus portée à la connaissance des tiers (Instruction n° 5, chiffre 4, § 2). L'office des poursuites rejette la demande si, dès réception (et paiement éventuel de l'émolument), il sait qu'une procédure de mainlevée d'opposition a été engagée concernant la poursuite contestée, voire que la continuation de la poursuite a été requise. S'il n'a pas connaissance d'une telle démarche, il demande au créancier de prendre position sur la demande de non-divulgation du débiteur. Si le créancier fournit la preuve qu'il a engagé une procédure visant à faire annuler l'opposition, la poursuite est à nouveau portée à la connaissance des tiers (art.”
“Le dépôt et le traitement de la demande devaient être rapides, simples et économiques (FF 2015 2943, 2949 - 2950). Dans son avis du 1er juillet 2015, le Conseil fédéral (FF 2015 5305) a salué le travail de la Commission des affaires juridiques du Conseil National mais jugé le système proposé par celle-ci relativement compliqué. Le Conseil fédéral a ainsi proposé une solution selon laquelle les poursuites contre lesquelles le poursuivi a formé opposition n'apparaîtraient plus, à la demande de celui-ci, dans l'extrait du registre lorsque le poursuivant a laissé expirer un certain délai à compter de la notification du commandement de payer (par ex. trois ou six mois) sans l'utiliser. Le résultat serait que, sans réaction du créancier, une poursuite injustifiée pourrait être éliminée de l'extrait du registre une fois ce délai écoulé (FF 2015 5311). 2.1.3 Selon "L'instruction n° 5 du service Haute surveillance LP concernant le nouvel art. 8a al. 3 let. d LP" (ci-après : Instruction n° 5), adoptée par l'Office fédéral de la justice le 18 octobre 2018, en application de l'art. 15 al. 3 LP (LEVANTE, in KUKO, SchKG, 2ème éd. 2014, n. 12 ad art. 15), si pendant les trois mois qui ont suivi la notification du commandement de payer, le créancier n'a engagé aucune procédure visant à faire annuler l'opposition (mainlevée provisoire ou définitive de l'opposition ou action en reconnaissance de dette), le débiteur peut déposer une demande tendant à ce que la poursuite dont il fait l'objet ne soit plus portée à la connaissance des tiers (Instruction n° 5, chiffre 4 § 2). L'office des poursuites rejette la demande si, dès réception, il sait qu'une procédure de mainlevée d'opposition a été engagée concernant la poursuite contestée, voire que la continuation de la poursuite a été requise. S'il n'a pas connaissance d'une telle démarche, il demande au créancier de prendre position sur la demande de non-divulgation du débiteur. Si le créancier fournit la preuve qu'il a engagé une procédure visant à faire annuler l'opposition, la poursuite est à nouveau portée à la connaissance des tiers (art.”
Die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen obliegt dem Bundesrat.
“Das Bundesgericht ist die oberste Recht sprechende Behörde des Bundes (Art. 188 Abs. 1 BV sowie Art. 1 Abs. 1 BGG). Bundesgesetze und Völkerrecht sind für das Bundesgericht (und die anderen rechtsanwendenden Behörden) massgebend (Art. 190 BV); es kann weder die Eidgenossenschaft noch den Kanton Bern zum Erlass bestimmter Gesetze oder Gesetzesinhalte verpflichten. Das Bundesgericht übt die Aufsicht über die Geschäftsführung des Bundesstrafgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundespatentgerichts aus (Art. 1 Abs. 2 BGG). Die Oberaufsicht über das Betreibungs- und Konkurswesen obliegt dagegen dem Bundesrat (Art. 15 Abs. 1 SchKG), der befugt ist, die zur Vollziehung des SchKG erforderlichen Verordnungen und Reglemente zu erlassen (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und den kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen zu erteilen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Mangels sachlicher Zuständigkeit kann das Bundesgericht auf die Rechtsbegehren 4, 5 und 6 (einschliesslich der jeweiligen Eventualbegehren) nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht mit den diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers zu befassen.”
“Die Rechtsbegehren 4 bis 6 gehen über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus. Ohnehin übt nicht das Bundesgericht, sondern der Bundesrat die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen aus (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Der Bundesrat erlässt die zur Vollziehung dieses Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und der Bundesrat kann an die kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen erlassen und von denselben jährliche Berichte verlangen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Auf diese Begehren kann das Bundesgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht zu den diesbezüglichen Vorhalten des Beschwerdeführers zu äussern.”
Für die Aufsichtsbefugnisse nach Art. 15 SchKG ist der Bundesrat zuständig; das Bundesgericht übt die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen nicht aus und kann deshalb in entsprechenden Angelegenheiten mangels sachlicher Zuständigkeit nicht entscheiden.
“Die Rechtsbegehren 4 bis 6 gehen über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus. Ohnehin übt nicht das Bundesgericht, sondern der Bundesrat die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen aus (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Der Bundesrat erlässt die zur Vollziehung dieses Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und der Bundesrat kann an die kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen erlassen und von denselben jährliche Berichte verlangen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Auf diese Begehren kann das Bundesgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht zu den diesbezüglichen Vorhalten des Beschwerdeführers zu äussern.”
Weisungen der Oberaufsicht sind für die kantonalen Aufsichtsbehörden und die Vollstreckungsorgane grundsätzlich verbindlich und können von Betroffenen geltend gemacht werden. Die Empfänger (darunter auch das Bundesgericht) sind jedoch weiterhin verpflichtet, die Vereinbarkeit solcher Weisungen mit höherrangigem Bundesrecht zu prüfen.
“Die beim Bundesamt für Justiz angesiedelte Dienststelle hat unter anderem die Aufgabe, Weisungen an die kantonalen Aufsichtsbehörden und die Vollstreckungsorgane zur korrekten und einheitlichen Anwendung des SchKG zu erlassen, welche für die Adressaten grundsätzlich bindend sind und auf welche sich allfällige Betroffene berufen können (vgl. Art. 15 SchKG; Art. 1 lit. a der Verordnung vom 22. November 2006 betreffend die Oberaufsicht über Schuldbetreibung und Konkurs; OAV-SchKG; SR 281.11; vgl. DALÈVES, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 8 zu Art. 15 SchKG). Damit werden die kantonalen Aufsichtsbehörden und auch das Bundesgericht freilich noch nicht von der Aufgabe BGE 147 III 486 S. 491 entbunden, eine Weisung der Oberaufsicht auf ihre Vereinbarkeit mit dem Bundesrecht zu prüfen (vgl. BGE 141 III 173 E. 3.2.2.2).”
Das Bundesgericht nimmt keine Aufsichtsfunktionen über die Betreibungs‑ und Konkursämter wahr (Art. 15 SchKG). Beanstandungen organisatorischer oder allgemeiner Art sind nicht eigenständiger Gegenstand von Beschwerden nach Art. 17 ff. SchKG; sie sind insoweit nur im Rahmen der Beurteilung konkreter Verfügungen (z. B. Zahlungsbefehle, Pfändungsankündigungen) zu prüfen.
“Unzulässig ist das vom Beschwerdeführer gestellte Feststellungsbegehren. Gegenstand der Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG und damit auch des Weiterzugs an das Bundesgericht (Art. 19 i.V.m. Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG) ist die Verfügung eines Betreibungs- oder Konkursamts sowie Rechtsverweigerung und -verzögerung. Die allgemeine Amtstätigkeit ist hingegen nicht Gegenstand einer Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG (Urteil 7B.189/2005 vom 13. Dezember 2005 E. 1.1). Das Bundesgericht ist auch nicht Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursämter (Art. 15 SchKG). Auf die angeblichen Organisationsmängel ist deshalb nur im Rahmen der Beurteilung der streitgegenständlichen Verfügungen (Zahlungsbefehle) einzugehen.”
“Unzulässig ist das vom Beschwerdeführer gestellte Feststellungsbegehren. Gegenstand der Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG und damit auch des Weiterzugs an das Bundesgericht (Art. 19 i.V.m. Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG) ist die Verfügung eines Betreibungs- oder Konkursamts sowie Rechtsverweigerung und -verzögerung. Die allgemeine Amtstätigkeit ist hingegen nicht Gegenstand einer Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG (Urteil 7B.189/2005 vom 13. Dezember 2005 E. 1.1). Das Bundesgericht ist auch nicht Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursämter (Art. 15 SchKG). Auf die angeblichen Organisationsmängel ist deshalb nur im Rahmen der Beurteilung der streitgegenständlichen Verfügung (Pfändungsankündigung) einzugehen.”
“Das Rechtsbegehren 5 (die Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 sei für nichtig zu erklären und aufzuheben) hat die Beschwerdeführerin ebenfalls im Verfahren 5A_831/2023 gestellt. Das Bundesgericht befasst sich in jenem Verfahren mit diesem Begehren. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die angebliche Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung im bezirksgerichtlichen Verfahren und nicht die Pfändungsankündigung. Die gegenteilige Auffassung der Beschwerdeführerin trifft nicht zu (oben E. 3 und 4). Im vorliegenden Verfahren ist das Begehren neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Im Übrigen ist das Bundesgericht auch nicht Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen (Art. 15 SchKG). Auf das Rechtsbegehren 5 kann nicht eingetreten werden.”
“2017, N. 18 zu Art. 65 SchKG), ist eine Wahl für eine bestimmte Amtsdauer weder üblich noch erforderlich. Das eigene Staatsverständnis des Beschwerdeführers, wonach die Schweizerische Eidgenossenschaft kein Staat im Sinne der juristischen Definitionen sei, vermag eine Ungültigkeit oder Nichtigkeit der beanstandeten Pfändungsankündigung ebenfalls nicht zu begründen. Nicht nachvollziehbar sind schliesslich die Beanstandungen des Beschwerdeführers zur Darstellung seines Namens, werden doch sowohl der Familienname als auch der Vorname des Beschwerdeführers auf der Pfändungsankündigung korrekt aufgeführt; ein Komma oder gar die Schreibweise über zwei Zeilen, sind - wie bereits die Vorinstanz erörtert hat - nicht Teil des amtlichen Namens. Im Übrigen verkennt der Beschwerdeführer die Aufgabe des Bundesgerichts, welches als Rechtsmittelinstanz einzig letztinstanzliche Entscheide überprüfen kann, indes gegenüber den kantonalen Behörden und Betreibungsämtern keine Aufsichtsfunktionen wahrnimmt (vgl. Art. 15 SchKG).”
Art. 15 Abs. 1 SchKG bildet die Grundlage dafür, dass der Bund bzw. die zuständigen Bundesstellen die einheitliche Anwendung des Verfahrens mittels Regelung der Formularverwendung sicherstellen können. Auf dieser Basis wurde die Verordnung über die in der Betreibung und im Konkurs zu verwendenden Formulare (Oform) erlassen, die die Verwendung einheitlicher Formulare vorschreibt. Die Kantone dürfen andere Formulare verwenden; deren Inhalt muss jedoch dem der bundesrechtlichen Formulare ähnlich sein.
“Il a toutefois été écarté et le plaignant n'a pas recouru contre ce jugement, montrant par là qu'il se satisfaisait de la solution retenue par le juge de la mainlevée. Il est donc contradictoire de le soulever maintenant. La Chambre de surveillance retient par conséquent que la réquisition de saisie provisoire n'est pas nulle parce qu'elle mentionne en qualité de créancière, "hoirie de feu C______, soit pour elle B______". L'avis de saisie n'est pas nul non plus pour utiliser l'expression simplifiée "hoirie de feu C______" dont tous les acteurs de la poursuite ont bien compris, à ce stade de la poursuite, qu'elle faisait référence à B______, même si elle était à l'évidence erronée. Soutenir le contraire relèverait de l'abus de droit (art. 2 al. 2 CC). Ce grief est par conséquent écarté. 3. Le débiteur reproche par ailleurs à l'Office d'avoir mal formulé l'avis de saisie en ne mentionnant pas qu'il s'agissait d'une saisie provisoire au sens de l'art. 83 LP et en indiquant que le débiteur pouvait mettre fin à la poursuite en payant le montant en poursuite. 3.1 A teneur de l'art. 15 al. 1 LP, le Conseil fédéral - et avant lui, jusqu'en 2007, le Tribunal fédéral - exerce la haute surveillance en matière de poursuite et de faillite et pourvoit à l'application uniforme de la loi. En application de cette disposition, le Tribunal fédéral a promulgué l'Ordonnance sur les formulaires et registres à employer en matière de poursuite pour dettes et de faillite et sur la comptabilité (Oform) qui impose, à son art. 1, l'utilisation de formulaires uniformes établis autrefois par le Tribunal fédéral et désormais par l'Office fédéral de la justice, sur délégation du Conseil fédéral. Les autorités cantonales peuvent se servir d'autres formulaires, mais leur contenu doit être similaire à celui des formulaires fédéraux (art. 1 al. 3 et 2 al. 2 Oform). S'agissant de l'avis de saisie, ni l'article 83 LP, ni l'art. 90 LP n'impose une mention obligatoire de la nature provisoire ou définitive de la saisie envisagée par l'Office. La formule établie par la Chambre des poursuites et des faillites du Tribunal fédéral pour l'avis de saisie (formulaire N 5; art.”
Im Rahmen der vom Bund nach Art. 15 übertragenen hohen Aufsicht hat das Bundesamt/OFJ Weisungen erlassen; die Instruktion Nr. 5 vom 18. Oktober 2018 wurde ausdrücklich «in Anwendung von Art. 15 Abs. 3 SchKG» erlassen und gilt für die Vollzugsämter und Aufsichtsbehörden. Dies ergibt sich aus der zitierten Instruktion und der dortigen Verweisung auf Art. 15 Abs. 3.
“Selon la lettre d de l'alinéa 3 de cette disposition, en vigueur depuis le 1er janvier 2019, les offices ne doivent pas porter à la connaissance de tiers les poursuites pour lesquelles une demande du débiteur dans ce sens est faite à l'expiration d'un délai de trois mois à compter de la notification du commandement de payer, à moins que le créancier ne prouve, dans un délai de 20 jours imparti par l'Office des poursuites, qu'une procédure d'annulation de l'opposition (art. 79 à 84 LP) a été engagée à temps; lorsque la preuve est apportée par la suite, ou lorsque la poursuite est continuée, celle-ci est à nouveau portée à la connaissance de tiers. Dans le cadre de l'activité de haute surveillance en matière de poursuite pour dettes et de faillite qu'il exerce sur délégation du Conseil fédéral (art. 15 al. 1 LP), l'Office fédéral de la justice (OFJ) a émis le 18 octobre 2018 " L'instruction n° 5 du service Haute surveillance LP concernant le nouvel art. 8a al. 3 let. d LP". Cette instruction, adoptée en application de l'art. 15 al. 3 LP et s'appliquant aux offices et autorités de surveillance (Levante, in Kuko, SchKG, 2014, n. 12 ad art. 15 SchKG), dispose que la nouvelle disposition s'applique à "tout débiteur qui considère que la poursuite dont il fait l'objet est injustifiée et qui souhaite qu'elle ne soit plus portée à la connaissance des tiers". Dans le cadre de l'application de cette disposition, l'office des poursuites (et l'autorité de surveillance) doit uniquement déterminer si le poursuivant a ou non engagé une procédure tendant à faire écarter l'opposition formée par le débiteur. Il ne saurait donc examiner lui-même si la prétention déduite en poursuite paraît ou non justifiée, ni émettre un pronostic sur l'issue des démarches judiciaires éventuellement engagées par l'une ou l'autre des parties (arrêt du Tribunal fédéral 5A_319/2020 du 7 mai 2020 cons. 2). L'aspect justifié ou non de la poursuite, au sens de l'art. 8a al. 3 let. d LP, s'apprécie uniquement au regard de l'action ou de l'inaction du poursuivant.”
Die in Art. 15 Abs. 3 genannten Befugnisse des Bundesrats (Weisungserlass an kantonale Aufsichtsbehörden und Verlangen jährlicher Berichte) fallen in den Zuständigkeitsbereich des Bundesrats; das Bundesgericht hat in entsprechenden Begehren mangels sachlicher Zuständigkeit nicht einzutreten.
“Das Bundesgericht ist die oberste Recht sprechende Behörde des Bundes (Art. 188 Abs. 1 BV sowie Art. 1 Abs. 1 BGG). Bundesgesetze und Völkerrecht sind für das Bundesgericht (und die anderen rechtsanwendenden Behörden) massgebend (Art. 190 BV); es kann weder die Eidgenossenschaft noch den Kanton Bern zum Erlass bestimmter Gesetze oder Gesetzesinhalte verpflichten. Das Bundesgericht übt die Aufsicht über die Geschäftsführung des Bundesstrafgerichts, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundespatentgerichts aus (Art. 1 Abs. 2 BGG). Die Oberaufsicht über das Betreibungs- und Konkurswesen obliegt dagegen dem Bundesrat (Art. 15 Abs. 1 SchKG), der befugt ist, die zur Vollziehung des SchKG erforderlichen Verordnungen und Reglemente zu erlassen (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und den kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen zu erteilen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Mangels sachlicher Zuständigkeit kann das Bundesgericht auf die Rechtsbegehren 4, 5 und 6 (einschliesslich der jeweiligen Eventualbegehren) nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht mit den diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers zu befassen.”
“Die Rechtsbegehren 4 bis 6 gehen über den vorinstanzlichen Streitgegenstand hinaus. Ohnehin übt nicht das Bundesgericht, sondern der Bundesrat die Oberaufsicht über das Schuldbetreibungs- und Konkurswesen aus (Art. 15 Abs. 1 SchKG). Der Bundesrat erlässt die zur Vollziehung dieses Gesetzes erforderlichen Verordnungen und Reglemente (Art. 15 Abs. 2 SchKG) und der Bundesrat kann an die kantonalen Aufsichtsbehörden Weisungen erlassen und von denselben jährliche Berichte verlangen (Art. 15 Abs. 3 SchKG). Auf diese Begehren kann das Bundesgericht mangels sachlicher Zuständigkeit nicht eintreten. Damit braucht es sich nicht zu den diesbezüglichen Vorhalten des Beschwerdeführers zu äussern.”
Art. 15 Abs. 2 SchKG bildet die Grundlage für Verordnungen, die konkrete Vollzugsfolgen für Betreibungsämter vorsehen können. So verpflichtet Art. 9 Abs. 2 VFRR Betreibungsämter, verfrühte Verwertungsbegehren an die Gläubiger zurückzusenden; dadurch werden Verfahrensabläufe vereinfacht und das Gebot der ökonomischen Verwaltungsführung umgesetzt.
“Gestützt auf Art. 15 Abs. 2 SchKG erliess der Bundesrat am 5. Juni 1996 die VFRR. Art. 9 Abs. 2 VFRR verpflichtet Betreibungsämter dazu, verfrühte Ver- wertungsbegehren an die Gläubiger zurückzusenden. Ohne diese Bestimmung müssten die Betreibungsämter solche Begehren während der Karenzfristen von Art. 116 Abs. 1 f. SchKG bei sich pendent halten. Nur wenn höchstens zwei Tage bis zum Ablauf der Minimalfristen von Art. 116 Abs. 1 f. SchKG fehlen, bewahrt das Betreibungsamt das Verwertungsbegehren bei sich auf (Art. 9 Abs. 3 VFRR). In diesen Fällen wäre eine Rücksendung nämlich eine blosse Formalität, verstrei- chen doch bis zu einem neuen Begehren nur schon aufgrund des Postlaufs min- destens zwei Tage. Die Art. 9 Abs. 2 f. VFRR vereinfachen die Verfahrensabläufe der Betreibungsämter, indem diese zu früh gestellte Verwertungsbegehren gewis- sermassen zu ihrer Entlastung zurücksenden können. Auf diese Weise verwirk- licht Art. 9 Abs. 2 f. VFRR das Gebot der ökonomischen Verwaltungsführung (vgl. Art. 43a Abs. 5 BV).”
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