Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1995 1227;BBl 1991 III 1). ↩
Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 18. März 2022 über die Bekämpfung des missbräuchlichen Konkurses, in Kraft seit 1. Jan. 2025 (AS 2023 628;BBl 2019 5193). ↩
Eingefügt durch Art. 15 des BG vom 28. Sept. 1949, in Kraft seit 1. Febr. 1950 (AS 1950 I 57;BBl 1948 I 1218). ↩
Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1995 1227;BBl 1991 III 1). ↩
Nutzen Sie die aktuelle Seite als Kontext für Recherche, Zusammenfassungen, Vergleiche und Entwürfe.
98 commentaries
Praxisvermerk: In der in den Akten dokumentierten Angelegenheit hat die betroffene Sozialversicherungskasse ihre Forderung nach der Einstellung des Konkurses innert der in Art. 230 SchKG vorgesehenen Frist angemeldet/insinuie rt bzw. geltend gemacht (vgl. Quelle 0).
“La FA 1 è iscritta a registro di commercio dal 11 luglio 2019 (cfr. estratto RC agli atti). RI 1 ha ricoperto la carica di gerente della società con firma individuale dal 28 luglio 2020 al 15 giugno 2021 (dimissioni effettive il 25 aprile 2021) (date di pubblicazione nel FUSC). 1.2. La FA 1 è stata affiliata alla Cassa CO 1 (in seguito: Cassa) quale datrice di lavoro. A partire dal mese di febbraio 2020, la Cassa ha dovuto sistematicamente diffidare la società al pagamento dei contributi e, a partire dal mese di agosto 2020, precettarla (docc. 4 e 5). In data 16 febbraio 2022, l’Ufficio di esecuzione (UE) di __________ ha rilasciato alla Cassa un attestato di carenza di beni (ACB) per contributi paritetici insoluti relativi al primo trimestre del 2021, per fr. 3'811.80 (cfr. ACB agli atti). Con decreti 25 febbraio 2022 e 1° aprile 2022 della Pretura del Distretto di __________, sono state dichiarate l’apertura del fallimento rispettivamente la sua sospensione per mancanza di attivi giusta l’art. 230 LEF (FUSC 15 marzo 2022 e 13 maggio 2022). In data 13 aprile 2022 la Cassa ha insinuato all’Ufficio fallimenti (UF) di __________ il proprio credito di fr. 45'965.05 (poi portato a fr. 49'449.20 con l’ulteriore notifica del 20 luglio 2022 del credito di CHF 3'484.15 relativo al periodo di contribuzione 01.2022-12.2022) (cfr. lettere 13 aprile 2022 e 20 luglio 2022 agli atti). Con lettera 9 maggio 2022, l’UF di __________ ha informato la Cassa della chiusura del fallimento per mancanza di attivi non avendo alcun creditore anticipato le spese (cfr. scritto 9 maggio 2022 agli atti). 1.3. Constatato di aver subito un danno, con decisione 16 dicembre 2022, confermata con decisione su opposizione 24 febbraio 2023, la Cassa ha chiesto a RI 1 il risarcimento ex art. 52 LAVS di fr. 24'374.70 a titolo di contributi AVS/AI/IPG/AD e AF non pagati dalla FA 1 per gli anni dal 2020 al 2021, quest’ultimo fino al mese di marzo (docc. 1 e 3). 1.4. Con il presente ricorso RI 1 impugna la decisione su opposizione postulandone, per quel che è dato di capire, l’annullamento, con argomentazioni già esposte in sede di opposizione e di cui si dirà in appresso.”
Die in Art. 230 Abs. 3 SchKG vorgesehene Zweijahresfrist entspricht nach der zitierten Literatur und Verwaltungsregelung der Frist, während welcher eine im Handelsregister eingetragene Gesellschaft nach Einstellung des Konkursverfahrens noch gepfändet werden kann; das Handelsregister sieht eine Löschung frühestens zwei Jahre nach Publikation der Konkurseinstellung vor.
“Solange eine juristische Person im Handelsregister eingetragen ist, verliert diese ihre Rechtspersönlichkeit daher nicht, auch wenn über sie der Konkurs eröffnet und anschliessend mangels Aktiven eingestellt worden ist (ZR 115 [2016] Nr. 41, E. 3.3 m.H.; BSK SchKG I- LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 20e m.w.H.). Vor der Revision der Handelsregisterverordnung von 2020 war die Gesellschaft grundsätzlich innert dreier Monate nach der Publikation der Eintragung der Konkurseinstellung von Amtes wegen zu löschen (Art. 159 Abs. 5 lit. a aHRegV; AS 2011 4659, 4722). Gemäss der revidierten Handelsregisterverordnung, in Kraft seit dem 1. Januar 2021 (AS 2020 971, 989), hat die Löschung frühestens zwei Jahre nach der Publi- kation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven im SHAB zu erfol- gen (Art. 934 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Diese Zeitspanne stimmt mit jener überein, während welcher die Schuldnerin – etwa eine (Aktien-) Gesellschaft wie die Beklagte – auch auf Pfändung betrieben werden kann (Art. 230 Abs. 3 SchKG; BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 22a und N 22d). Wurde innert zwei Jahren nach der Publikation kein begründe- ter Einspruch dagegen erhoben, so ist die Gesellschaft von Amtes wegen im Han- delsregister zu löschen (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV; BSK SchKG I-LUSTENBER- GER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 20b m.H.). Nach Beendigung der Liquidation, spätestens mit der Löschung der Gesellschaft im Handelsregister, gehen sowohl ihre Rechts- als auch ihre Parteifähigkeit unter (BGE 132 III 731 = Pra 96 [2007] - 7 - Nr. 81, E. 3.1; BSK ZPO-TENCHIO, a.a.O., Art. 66 N 16 m.H.; BÖCKLI, Schweizer Aktienrecht, 5. Aufl. 2022, § 15 N 82 m.w.H.).”
Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister bleibt die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg. Mit der Löschung im Handelsregister verliert die Gesellschaft ihre Rechtspersönlichkeit und damit ihre Prozessfähigkeit.
“Wird ein Konkursverfahren gestützt auf Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt, wird dies im Handelsregister eingetragen (Art. 159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art. 230 Abs. 4 SchKG). Mit der Löschung im Handelsregister hat die GmbH ihre Rechtspersönlichkeit und damit ihre Prozessfähigkeit verloren (Art. 779 Abs. 1 OR; Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2).”
“Die Beschwerdeführer machen geltend, dass (nicht Art. 230 SchKG, sondern) Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV einschlägig sei. Die Vorinstanz hat - unter Hinweis auf diese Bestimmung - festgehalten, dass eine Rechtseinheit von Amtes wegen gelöscht wird, wenn innert zwei Jahren nach Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde. Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern die Vorinstanz Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV verletzt habe, wenn sie festgestellt hat, dass die Betreibungsschuldnerin im Handelsregister nach wie vor eingetragen ist (und sogar ein Einspruch der Beschwerdegegnerin beim Handelsregisteramt gegen die Löschung eingelegt worden ist), und gefolgert hat, dass der Zusatz "in Liquidation" an ihrem Fortbestand nichts ändert. Die Beschwerdeführer erwähnen schliesslich selber die von der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung, wonach erst die Löschung der Aktiengesellschaft im Handelsregister zum Verlust der Rechtspersönlichkeit führt (BGE 132 III 731 E. 3.1; Urteile 5A_92/2021 vom 24. August 2023 E.”
Nach Einstellung des Konkurses mangels Aktiven nach Art. 230 SchKG steht das Vermögen der ehemaligen Konkursitin wieder zur Verfügung. Ob einzelne Wertgegenstände hierdurch tatsächlich an frühere Gesellschafter bzw. an den Alleingesellschafter zurückfallen, ist nach der zitierten Rechtsprechung und Literatur fraglich und nicht als automatische Rechtsfolge dargestellt.
“Im Weiteren gilt es festzuhalten, dass nach wie vor strittig ist, wie sich die Eigentumsverhältnisse an den inventarisierten Gegenständen gestalten. Die hierzu vom Berufungskläger erst mit seiner Replik im Berufungsverfahren ins Recht gelegten Rechnungen und Fotografien (Replikbeilagen 2 bis 6) stellen unzulässige unechte Noven im Sinne von Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO dar, die folglich nicht berücksichtigt werden können. Immerhin scheint in Bezug auf die Kaffeemaschine mittlerweile Klarheit zu herrschen, dass diese nie zum fraglichen Inventar gehört hat. Selbst wenn die als Noven zu qualifizierenden Replikbeilagen 2 bis 6 Berücksichtigung finden würden, ist aufgrund der Sachlage erstellt, dass es sich nicht wie vom Berufungskläger behauptet um zwei Fritteusen handelt, sondern lediglich um ein Frittiergerät mit zwei Ölkammern, wie die Berufungsbeklagten in ihrer Duplik zutreffend monieren. Schliesslich gilt es im Zusammenhang mit den Inventarsachen zu berücksichtigen, dass nach Einstellung des Konkurses mangels Aktiven nach Art. 230 SchKG das Vermögen der ehemaligen Konkursitin ohnehin wieder zur Verfügung steht (Urs Lustenberger/Sergej Schenker, in: Basler Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. Aufl., Basel 2021, Art. 230 N 11a und N 20d). Es ist somit fraglich, ob die Wertgegenstände nach der Löschung der GmbH ohnehin nicht an den Berufungskläger als einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer der E.____ GmbH zurückgefallen sind.”
Nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven können die Forderungen gegenüber dem Schuldner während der in Art. 230 vorgesehenen Frist von zwei Jahren auch durch Pfändung weiterverfolgt werden. Die Rechtsprechung sieht dies als dem Gläubiger zustehende Wahlmöglichkeit zwischen Fortführung des Konkursverfahrens und der Pfändung; in Lehre und einzelnen Entscheidungen wird allerdings diskutiert, ob und in welchem Umfang eine ausdrückliche Neuerungsforderung des Gläubigers erforderlich ist.
“Kein anderes Verständnis der Rechtslage hatten die eidgenössischen Räte, als sie das Bundesgesetz über die Revision des SchKG vom 28. September 1949 (in Kraft seit 1. Januar 1950; AS 1950 I 57) schufen und den Abs. 3 von Art. 230 SchKG einführten. Weil der Schuldner nur auf Konkurs betrieben werden konnte, solange er im Handelsregister eingetragen war, und das Verfahren bei erneuter Konkursbetreibung nach Einstellung mangels Aktiven aller Voraussicht nach doch wieder eingestellt wird, sollte - nach dem Willen des Gesetzgebers - der Gläubiger die Möglichkeit haben, den Schuldner während zwei Jahren "auch auf Pfändung" betreiben zu können (Amtl. Bull. 1949 I S. 79, Votum Ständerat Muheim). Nichts deutet daraufhin, dass - wie die Beschwerdeführer meinen - eine Gesellschaft nach Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven trotz Eintrag im Handelsregister nicht mehr betrieben werden kann.”
“La jurisprudence n’interdisant cette voie – à tout le moins sans nouvelle réquisition de poursuite – que si un autre mode avait été définitivement fixé avant l’ouverture de la faillite, il est évident qu’une saisie ne pouvait être exclue au seul motif que la réquisition de continuer la poursuite avait été déposée avant le jugement de faillite, cette simple réquisition ne suffisant pas, contrairement à une commination de faillite (art. 159 LP; CPF 6 juillet 2011/20), à fixer irrévocablement le mode de poursuite. Il est en revanche vrai qu’au moment où cette réquisition a été déposée, la voie de la saisie n’était pas possible et que la poursuivante n’a pas expressément requis ce mode de continuation après la suspension de la faillite (cf. sur ce point KuKo SchKG, n° 23 ad art. 230 LP). Il est vrai aussi que pour certains auteurs et tribunaux, les poursuites éteintes par la déclaration de faillite ne renaitraient pas automatiquement mais seulement si le créancier en requiert la continuation (Lustenberger/Schenker, in Staehelin/Bauer/Lorandi [éd.], Basler Kommentar SchKG II (ci-après : BK), 3e éd. 2021, n° 18a ad art. 230 LP et la réf. citée; Autorité de surveillance du canton de Berne, 21 novembre 1997, BlSchK 1998 p. 72, cité par Peter, Edition annotée de la LP, 2010, p. 967 ad art. 230). À supposer qu’il faille y voir une erreur de l’Office, elle ne saurait avoir pour conséquence la nullité de l’acte de défaut de biens délivré. Il résulte en effet des principes rappelés ci-dessus que durant les deux ans qui suivent la suspension de la faillite faute d’actif, les poursuites dirigées contre un débiteur inscrit au registre du commerce en l’une des qualités prévues à l’art. 39 al. 1 LP peuvent être continuées par la voie de la faillite ou de la saisie, au choix du créancier (cf. encore KuKo SchKG, loc. cit.; BK, n° 22d ad art. 230 LP). Dans ce cas de figure, la loi n’impose donc pas un mode de poursuite particulier. On ne peut ainsi pas considérer que la délivrance d’un acte de défaut de biens après saisie serait en soi la conséquence d’une violation d’une règle impérative sur le mode de poursuite. Le fait que cet acte ait été délivré sans que la poursuivante ait expressément requis, après la suspension de la faillite faute d’actif, que sa poursuite renaisse et soit continuée par voie de saisie pourrait tout au plus constituer une violation d’une règle instaurée dans l’intérêt du débiteur.”
“Il est vrai aussi que pour certains auteurs et tribunaux, les poursuites éteintes par la déclaration de faillite ne renaitraient pas automatiquement mais seulement si le créancier en requiert la continuation (Lustenberger/Schenker, in Staehelin/Bauer/Lorandi [éd.], Basler Kommentar SchKG II (ci-après : BK), 3e éd. 2021, n° 18a ad art. 230 LP et la réf. citée; Autorité de surveillance du canton de Berne, 21 novembre 1997, BlSchK 1998 p. 72, cité par Peter, Edition annotée de la LP, 2010, p. 967 ad art. 230). À supposer qu’il faille y voir une erreur de l’Office, elle ne saurait avoir pour conséquence la nullité de l’acte de défaut de biens délivré. Il résulte en effet des principes rappelés ci-dessus que durant les deux ans qui suivent la suspension de la faillite faute d’actif, les poursuites dirigées contre un débiteur inscrit au registre du commerce en l’une des qualités prévues à l’art. 39 al. 1 LP peuvent être continuées par la voie de la faillite ou de la saisie, au choix du créancier (cf. encore KuKo SchKG, loc. cit.; BK, n° 22d ad art. 230 LP). Dans ce cas de figure, la loi n’impose donc pas un mode de poursuite particulier. On ne peut ainsi pas considérer que la délivrance d’un acte de défaut de biens après saisie serait en soi la conséquence d’une violation d’une règle impérative sur le mode de poursuite. Le fait que cet acte ait été délivré sans que la poursuivante ait expressément requis, après la suspension de la faillite faute d’actif, que sa poursuite renaisse et soit continuée par voie de saisie pourrait tout au plus constituer une violation d’une règle instaurée dans l’intérêt du débiteur. Or, une telle violation ne conduit pas à la nullité mais doit être invoquée dans le cadre d’une plainte LP déposée en temps utile. 2.4 Il résulte de ce qui précède que la délivrance d’un acte de défaut de biens après saisie dans le cadre de la poursuite n° 9'645’458 dirigée contre M.________ n’est contraire à aucune disposition impérative édictée dans l’intérêt public ou dans l’intérêt d’un cercle indéterminé de tiers étrangers à la procédure.”
“2023 ( PLAINT ) , REJETE Descripteurs : Faillite; poursuite pendant la faillite; renaissance du droit de poursuivre par voie de saisie dans les 2 ans suivant la clôture de la faillite suspendue pour défaut d'actifs Normes : LP.230; LP.206 Par ces motifs RÉPUBLIQUE ET CANTON DE GENÈVE POUVOIR JUDICIAIRE A/871/2023-CS DCSO/340/23 DECISION DE LA COUR DE JUSTICE Chambre de surveillance des Offices des poursuites et faillites DU JEUDI 27 JUILLET 2023 Plainte 17 LP (A/871/2023-CS) formée en date du 9 mars 2023 par A______ SA. * * * * * Décision communiquée par courrier A à l'Office concerné et par pli recommandé du greffier du 31 juillet 2023 à : - A______ SA ______ ______ [BE]. - Office cantonal des poursuites. Attendu, EN FAIT, que B______ a été déclaré en état de faillite par jugement du 28 novembre 2022. Que la faillite a été suspendue faute d'actifs par jugement du 9 février 2023, publié le 14 février 2023. Que A______ SA a déposé une réquisition de poursuite à l'encontre de B______ le 2 mars 2023. Que la réquisition de poursuite mentionnait, sous son titre "selon art. 230 LP". Que la poursuite a été inscrite sous n° 1______. Que, par décision du 3 mars 2023, l'Office cantonal des poursuites (ci-après l'Office) a rejeté la réquisition de poursuite au motif qu'elle était formée alors qu'une faillite était en cours. Que, par acte expédié le 8 mars 2023, A______ SA a formé une plainte contre cette décision auprès de la Chambre de surveillance des Offices des poursuites et faillite (ci-après la Chambre de surveillance) concluant à ce que la décision entreprise soit annulée et qu'il soit entré en matière sur sa réquisition de poursuite. Que la clôture de la faillite de B______ a été prononcée le ______ 2023, sans liquidation, faute d'avance de frais suite à la suspension. Que dans ses observations du 28 mars 2023, l'Office a conclu au rejet de la plainte au motif que la créance en poursuite étant antérieure au prononcé de la faillite, l'art. 230 LP n'était pas applicable. Que la faillite n'était pas encore clôturée au moment du dépôt de la réquisition de sorte qu'elle n'était pas recevable.”
Wird das Konkursverfahren mangels Aktiven nach Art. 230 Abs. 1 SchKG eingestellt, wird die Einstellung im Handelsregister eingetragen. Bis zur Löschung des Handelsregistereintrags bleibt die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg. Die Gesellschaft kann nach der Einstellung des Konkurses während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden. Vor der Konkurseröffnung eingeleitete Betreibungen leben nach der Einstellung des Konkurses wieder auf; die zwischen Eröffnung und Einstellung des Konkurses verstrichene Zeit wird für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet. Zudem erfolgt eine Löschung im Handelsregister von Amtes wegen, wenn innerhalb von zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung kein begründeter Einspruch erhoben wird.
“Wird ein Konkursverfahren gestützt auf Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt, wird dies im Handelsregister eingetragen (Art. 159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art.”
“Wird ein Konkursverfahren gestützt auf Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt, wird dies im Handelsregister eingetragen (Art. 159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art.”
Werden nach einer Einstellung bzw. Suspendierung des Konkurses wegen fehlender Aktiven nachträglich Vermögenswerte entdeckt, kann das Konkursamt die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragen. Der Richter kann die Suspendierungsentscheidung revidieren und die Wiedereröffnung sowie die anschliessende Liquidation (summarisch oder ordentlich) anordnen.
“En outre, le décompte de salaire et le bulletin de versement pour le décompte de chauffage sont antérieurs au jugement attaqué. Ils sont donc recevables, vu les considérations qui précèdent. En revanche les autres pièces, toutes datées du 28 octobre 2024, constituent des vrai nova, irrecevables dans la procédure de recours contre un jugement statuant sur une requête de faillite personnelle. Au demeurant, comme on le verra, elles sont sans influence sur le sort du litige. 2. Le recourant requiert le prononcé de la faillite de la raison individuelle G.________, ceci vraisemblablement pour faire tomber les poursuites liées à cette activité commerciale. 2.1 Il ressort de l’extrait du registre du commerce produit en première instance que la faillite de la raison individuelle en cause a été prononcée déjà le 26 janvier 2023. Comme il était probable que les biens disponibles formant la masse en faillite ne suffiraient pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, celle-ci a été suspendue faute d’actifs en application de l’art. 230 al. 1 LP. Dans l’hypothèse d’une suspension de la faillite faute d’actifs, l’art. 230 al. 4 LP prévoit que les poursuites engagées avant l’ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci. La faillite prononcée le 26 janvier 2023 n’a donc eu aucun effet sur les poursuites alors en cours contre le recourant, vu l’application de l’art. 230 al. 1 et 4 LP. 2.2 La faillite prononcée le 26 janvier 2023 a été clôturée le 6 avril 2023. Selon la jurisprudence et la doctrine, lorsque des biens ayant échappé à la procédure de faillite sont découverts après la clôture de la faillite suspendue faute d’actifs, l’office des faillites peut demander au juge de reconsidérer sa décision de suspension et, si ce dernier partage son point de vue, d’ordonner la réouverture de la faillite, ainsi que sa liquidation en la forme sommaire ou ordinaire (ATF 110 II 396 consid. 2, JdT 1985 I 282 ; SJ 1995 p.703 consid 2 et références ; Staehelin/ Stojiljkovic, in Staehelin/Bauer/Lorandi, Basler Kommentar SchKG II, 3e éd.”
Spezialfall Erbschaft: Bei einer Einstellung nach Art. 230 Abs. 1 SchKG kommt bei konkursamtlicher Liquidation einer ausgeschlagenen Erbschaft die spezielle Regelung von Art. 230a SchKG zur Anwendung. Danach können Erben die Abtretung zum Nachlass gehörender Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich zur persönlichen Übernahme der Pfandforderungen und der nicht gedeckten Liquidationskosten bereit erklären; machen die Erben von diesem Recht keinen Gebrauch, können Gläubiger oder nachfolgend Dritte mit schützenswertem Interesse dies geltend machen. Nach der zitierten Rechtsprechung kann in Fällen einer wegen Mangels an Aktiven eingestellten Verfahrensdurchführung eine nachträgliche Genehmigung durch die Konkursverwaltung nicht erfolgen.
“Reicht die Konkursmasse nicht aus, um die Kosten für ein summarisches Verfahren zu decken, so verfügt das Konkursgericht auf Antrag des Konkursamtes die Einstellung des Konkursverfahrens (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Handelt es sich um die konkursamtliche Liquidation einer ausgeschlagenen Erbschaft, gelangt die spezielle Regel von Art. 230a Abs. 1 SchKG zur Anwendung, welche eine "Anschlussliquidation" des Vermögens eines Verstorbenen vorsieht (GASSER, Die Liquidation nach Artikel 230a SchKG, in: Schuldbetreibung und Konkurs im Wandel, 2000, S. 52). Demnach können die Erben die Abtretung der zum Nachlass gehörenden Aktiven an die Erbengemeinschaft oder an einzelne Erben verlangen, wenn sie sich bereit erklären, die persönliche Schuldpflicht für die Pfandforderungen und die nicht gedeckten Liquidationskosten zu übernehmen. Macht keiner der Erben von diesem Recht Gebrauch, so können es die Gläubiger und nach ihnen Dritte, die ein Interesse geltend machen, ausüben (BGE 145 III 499 E. 3.1).”
“Aus den vorgelegten Belegen ergibt sich ein solches Wissen der Konkursverwaltung nicht, auch nicht ansatzweise. Vielmehr ist dem Schreiben des Konkursamtes an den Geschäftsführer vom 7. Oktober 2022 das Gegenteil zu entnehmen (vgl. Beilage 10 zur Eingabe vom 11. Oktober 2022: «Die Konkursverwaltung hatte weder Kenntnis vom vorliegenden Verfahren, noch liegen ihr die von Ihnen bei den Gerichten eingereichten Eingaben vor. Eine nachträgliche Genehmigung ist daher nicht möglich»). Die Berufung auf das bundesgerichtliche Urteil 5A_50/2015 verkennt die Unterschiede der Einzelfälle: In jenem Fall ging es um den Konkursschluss in einem summarischen Konkursverfahren (Art. 231 SchKG). Vorliegend jedoch wurde das Verfahren mangels Aktiven (und ohnehin in Unkenntnis des hängigen Verfahrens) eingestellt (Art. 230 SchKG), d.h. es wurde das eigentliche Konkursverfahren gar nicht erst begonnen, weil die Aktiven voraussichtlich nicht einmal die Kosten eines summarischen Verfahrens zu decken vermochten (Art. 230 Abs. 1 SchKG) und kein Gläubiger innert Frist die Durchführung des Verfahrens (unter Sicherstellung dessen Kosten) verlangte (Art. 230 Abs. 2 SchKG).”
Vom Schuldner eingereichte Unterlagen, namentlich Zwischenbilanzen, können nach den Gerichtsangaben Urkundenqualität haben und geeignet sein, das Fehlen nennenswerter Aktiven bzw. eine Überschuldung zu dokumentieren. Die Quellen zeigen ferner, dass trotz zuvor erfolgter Konkurseröffnung das Verfahren nach Art. 230 SchKG eingestellt werden kann, wenn mangels Aktiven die Kosten nicht gedeckt sind.
“November 2015 aufgeführten Aktiven keinen Vorbehalt anbrachte, weshalb der Betrachter der Zwischenbilanz darauf vertrauen durfte, dass die Aktiven ausnahmslos und in vollem Umfang zu Veräusserungswerten angegeben wurden. Unter diesen Umständen steht fest, dass durch die Zwischenbilanz trotz der Bezeichnung als „provisorischer“ Status zu Veräusserungswerten per 6. Oktober 2015 eine abstrakte Gefährdung des Vertrauens in den Urkundenbeweis geschaffen wurde und das von B. verfasste Schreiben vom 12. November 2015 bzw. die vom Letzteren erstellte Zwischenbilanz per 6. Oktober 2015 bestimmt und geeignet war, die rechtserhebliche Tatsache des Nichtvorhandenseins von namhaften Aktiven bzw. Nichtvorhandenseins einer Forderung der D. GmbH gegenüber C. sowie die Überschuldung der D. GmbH zu erstellen und folglich Urkundenqualität hat. Dies zeigt sich auch dadurch, dass die Präsidentin des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 gestützt auf die am 15. Oktober 2015 hinterlegte Bilanz der D. GmbH (recte wohl: die Zwischenbilanz der D. GmbH per 6. Oktober 2015) den Konkurs über die genannte Gesellschaft eröffnete und mit Verfügung vom 6. Januar 2016 mangels Aktiven gemäss Art. 230 SchKG einstellte (act. AA 40.05.110, AA 40.20.007).”
“November 2015 aufgeführten Aktiven keinen Vorbehalt anbrachte, weshalb der Betrachter der Zwischenbilanz darauf vertrauen durfte, dass die Aktiven ausnahmslos und in vollem Umfang zu Veräusserungswerten angegeben wurden. Unter diesen Umständen steht fest, dass durch die Zwischenbilanz trotz der Bezeichnung als „provisorischer“ Status zu Veräusserungswerten per 6. Oktober 2015 eine abstrakte Gefährdung des Vertrauens in den Urkundenbeweis geschaffen wurde und das von B. verfasste Schreiben vom 12. November 2015 bzw. die vom Letzteren erstellte Zwischenbilanz per 6. Oktober 2015 bestimmt und geeignet war, die rechtserhebliche Tatsache des Nichtvorhandenseins von namhaften Aktiven bzw. Nichtvorhandenseins einer Forderung der D. GmbH gegenüber C. sowie die Überschuldung der D. GmbH zu erstellen und folglich Urkundenqualität hat. Dies zeigt sich auch dadurch, dass die Präsidentin des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 gestützt auf die am 15. Oktober 2015 hinterlegte Bilanz der D. GmbH (recte wohl: die Zwischenbilanz der D. GmbH per 6. Oktober 2015) den Konkurs über die genannte Gesellschaft eröffnete und mit Verfügung vom 6. Januar 2016 mangels Aktiven gemäss Art. 230 SchKG einstellte (act. AA 40.05.110, AA 40.20.007).”
Der vom Konkursamt nach Art. 230 Abs. 2 SchKG angeordnete Kostenvorschuss ist als Verfügung zu qualifizieren und kann mit Beschwerde gemäss Art. 17 ff. SchKG angefochten werden. Gegen das diesbezügliche Urteil der Aufsichtsbehörde steht den Beschwerdeführenden gegebenenfalls die Beschwerde in Zivilsachen (BGG) offen.
“Der vom Konkursamt nach Art. 230 Abs. 2 SchKG angesetzte Kostenvorschuss stellt eine Verfügung dar, die mit Beschwerde gemäss Art. 17 ff. SchKG angefochten werden kann (BGE 141 III 590 E. 3.5.2; 130 III 90 E. 1). Gegen das diesbezügliche Urteil der (einzigen) Aufsichtsbehörde steht den Beschwerdeführerinnen die Beschwerde in Zivilsachen zur Verfügung (Art. 19 SchKG i.V.m. Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c, Art. 75, Art. 76, Art. 90, Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG).”
Bereits vorausbezahlte Gebühren sind zurückzuerstatten, wenn die betreffende Verrichtung noch nicht vorgenommen wurde oder wenn die Gebühr erst erhoben wurde, nachdem erkennbar war, dass die vorhandenen Aktiven nicht ausreichen, um die übrigen Massaschulden zu decken. Die nach Art. 230 Abs. 2 geforderte Kostensicherheit ist von den tatsächlichen Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu unterscheiden.
“Weiter führte das Konkursamt aus, dass die zu verlangende Kostensicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG und die tatsächlichen Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu unterscheiden seien. Die Massaverbindlichkeiten, welche vor der Konkurseröffnung entstanden seien, seien zwar nicht sicherzustellen, jedoch bei der Verteilung vorab zu tilgen. Gebühren dürfe die Konkursverwaltung erst erheben, wenn alle übrigen Massaschulden bezahlt seien. Falls diese nicht bezahlt werden könnten, sei eine schon bezahlte Gebühr dann zurückzugeben, wenn entweder die Verrichtung, welche die Gebühr auslöse, noch nicht vorgenommen worden sei, oder wenn die Gebühr nach dem Zeitpunkt erhoben worden sei, in welchem erkennbar gewesen sei, dass die vorhandenen Aktiven nicht ausreichen würden, um die übrigen Massaschulden zu decken.”
Bei Veröffentlichung der Einstellung der Konkursliquidation mangels Aktiven (Art. 230 Abs. 2 SchKG) wird das Inventar nicht an die «bekannten» Gläubiger zugestellt; den Gläubigern obliegt es, das Inventar beim Konkursamt zur Kenntnis zu nehmen. Die Beschwerdefristen gegen das Inventar bzw. gegen Entscheide über Unpfändbarkeit beginnen daher erst mit der tatsächlichen Kenntnisnahme des Inventars beim Konkursamt und nicht bereits mit der Publikation der Einstellung.
“2 La décision de l'office admettant le caractère de stricte nécessité, respectivement l'insaisissabilité de certains objets, dans le cadre de la liquidation d'une faillite peut faire l'objet d'une plainte des créanciers auprès de l'autorité de surveillance. Le délai pour porter plainte court dès la communication de l'inventaire aux créanciers lors de la première assemblée (art. 32 al. 1 OAOF) lorsque la liquidation a lieu en la forme ordinaire. Si les biens de stricte nécessité n'ont pas été définis lors de la première assemblée, de même qu'en cas de liquidation sommaire, le délai pour porter plainte commence à courir dès le dépôt de l'inventaire qui a lieu en même temps que le dépôt de l'état de collocation (art. 32 al. 2 OAOF; Vouilloz , op. cit., n° 12 ad art. 224 LP). Lorsque la liquidation de la faillite est suspendue faute d'actif, il n'y a aucune communication aux "créanciers connus", ni aux autres créanciers qui se seraient fait connaître; il leur appartient donc de prendre connaissance de l'inventaire auprès de l'office des faillites, par exemple dans le délai imparti par voie de publication de la suspension de la liquidation de la faillite en application de l'art. 230 al. 2 LP; le délai de plainte court dès la prise de connaissance de l'inventaire à l'office (Gilliéron, op. cit., n° 7 ad art. 224 LP). 3.1.3 En matière d'insaisissabilité, ce n'est que si la décision de l'office viole l'une des règles d'insaisissabilité absolue de l'art. 92 al. 1 ch. 1 à 11 LP ou met le débiteur et sa famille dans une situation absolument intolérable qu'elle est sanctionnée de nullité absolue (art. 22 LP) et peut être attaquée hors délai de plainte (notamment ATF 130 III 400 consid. 3.2; 111 III 13 consid 7; 84 III 33, JdT 1958 II 22). A défaut, elle est annulable sur plainte dans le délai de dix jours prévu par l'art. 17 LP. 3.2 En l'espèce, l'opinion du plaignant, selon laquelle l'art. 92 al. 2 LP ne peut être invoqué que par des personnes physiques et pour des biens de même nature que ceux listés à l'art. 92 al. 1 LP, doit être écartée au profit de la pratique de juridictions cantonales telles que la Chambre de céans, ainsi que du Tribunal fédéral qui ont étendu la portée de cette disposition aux personnes morales et à d'autres biens que ceux visés par son al.”
“2 La décision de l'office admettant le caractère de stricte nécessité, respectivement l'insaisissabilité de certains objets, dans le cadre de la liquidation d'une faillite peut faire l'objet d'une plainte des créanciers auprès de l'autorité de surveillance. Le délai pour porter plainte court dès la communication de l'inventaire aux créanciers lors de la première assemblée (art. 32 al. 1 OAOF) lorsque la liquidation a lieu en la forme ordinaire. Si les biens de stricte nécessité n'ont pas été définis lors de la première assemblée, de même qu'en cas de liquidation sommaire, le délai pour porter plainte commence à courir dès le dépôt de l'inventaire qui a lieu en même temps que le dépôt de l'état de collocation (art. 32 al. 2 OAOF; Vouilloz , op. cit., n° 12 ad art. 224 LP). Lorsque la liquidation de la faillite est suspendue faute d'actif, il n'y a aucune communication aux "créanciers connus", ni aux autres créanciers qui se seraient fait connaître; il leur appartient donc de prendre connaissance de l'inventaire auprès de l'office des faillites, par exemple dans le délai imparti par voie de publication de la suspension de la liquidation de la faillite en application de l'art. 230 al. 2 LP; le délai de plainte court dès la prise de connaissance de l'inventaire à l'office (Gilliéron, op. cit., n° 7 ad art. 224 LP). 3.1.3 En matière d'insaisissabilité, ce n'est que si la décision de l'office viole l'une des règles d'insaisissabilité absolue de l'art. 92 al. 1 ch. 1 à 11 LP ou met le débiteur et sa famille dans une situation absolument intolérable qu'elle est sanctionnée de nullité absolue (art. 22 LP) et peut être attaquée hors délai de plainte (notamment ATF 130 III 400 consid. 3.2; 111 III 13 consid 7; 84 III 33, JdT 1958 II 22). A défaut, elle est annulable sur plainte dans le délai de dix jours prévu par l'art. 17 LP. 3.2 En l'espèce, l'opinion du plaignant, selon laquelle l'art. 92 al. 2 LP ne peut être invoqué que par des personnes physiques et pour des biens de même nature que ceux listés à l'art. 92 al. 1 LP, doit être écartée au profit de la pratique de juridictions cantonales telles que la Chambre de céans, ainsi que du Tribunal fédéral qui ont étendu la portée de cette disposition aux personnes morales et à d'autres biens que ceux visés par son al.”
Das Konkursamt kann mögliche Anfechtungsansprüche (Art. 285 SchKG) in die Inventarliste aufnehmen und — gestützt auf Art. 27 Abs. 2 KOV — mit einem Schätzungsbetrag versehen. Solche Schätzungsbeträge geben interessierten Gläubigern zusätzliche Informationen über die Erfolgsaussichten einer Fortsetzung des Verfahrens nach Art. 230 Abs. 2 SchKG und erleichtern so ihr Entscheidungs- und Handeln innerhalb der 20‑Tagesfrist.
“Dass es sich bei den Forderungen gegenüber der C._____ Investment GmbH, der D._____ AG sowie gegenüber dem Geschäftsführer um mögliche An- fechtungsansprüche nach Art. 285 SchKG handelt, wurde zu Recht nicht in Frage gestellt. Das Konkursamt konnte die vorgenannten Ansprüche jedoch entgegen der Ansicht der Vorinstanz ungeachtet von deren Aussichten nicht nur pro memo- ria aufnehmen, sondern hatte diese gestützt auf Art. 27 Abs. 2 KOV mit einem Schätzungsbetrag für den Fall eines günstigen Ausgangs des Verfahrens zu ver- sehen. Ein Schätzungsbetrag ist vorliegend einer Aufnahme pro memoria ohnehin vorzuziehen, zumal das Konkursamt offenbar Kenntnis über die genauere Höhe der an die vorgenannten Unternehmen überwiesenen Beträge und der Privatbe- züge des Geschäftsführers hatte (vgl. act. 4/3). Dieses Vorgehen ermöglicht so- dann den an einer Fortsetzung des Verfahrens nach Art. 230 Abs. 2 SchKG inte- ressierten Gläubigern mehr Informationen über dessen Erfolgsaussichten. Somit hat das Konkursamt die Inventarisierung der Anfechtungsansprüche nach Art. 285 SchKG korrekt vorgenommen.”
Die in der Praxis vorzunehmende Unterscheidung betrifft Massaschulden, die bereits im vorangehenden Nachlassverfahren entstanden sind, und Massaschulden, die erst im summarischen Konkursverfahren entstehen. Massaverbindlichkeiten, die vor der Konkurseröffnung entstanden sind, sind bei der Verteilung vorrangig zu tilgen. Die von Art. 230 Abs. 2 geforderte Kostensicherheit ist von den tatsächlich angefallenen Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu unterscheiden.
“Mai 2021 sei in Rechtskraft erwachsen, nachdem kein Gläubiger «opponiert» oder Beschwerde dagegen erhoben habe. Auch unter diesem Gesichtspunkt sei es dem Konkursamt verwehrt, die im rechtskräftig gewordenen Zirkularschreiben vorgesehene Vorgehensweise im Verteilungsplan plötzlich abzuändern. 5. 5.1 In seiner Vernehmlassung vom 16. August 2021 im Verfahren ABS 21 233 stellte das Konkursamt den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen. 5.2 Zur Begründung wies das Konkursamt darauf hin, dass die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdeführer 2 übersähen, dass die während der Stundung mit Zustimmung des Sachwalters eingegangenen Verbindlichkeiten die Masse in einem Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung oder in einem nachfolgenden Konkurs verpflichten würden (Art. 310 Abs. 2 SchKG). Diese Verbindlichkeiten seien Massaschulden. Damit würden die Massaschulden aus dem zeitlich vorangehenden Nachlassverfahren einen Bestandteil der Kosten des summarischen Konkursverfahrens bilden. 5.3 Weiter führte das Konkursamt aus, dass die zu verlangende Kostensicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG und die tatsächlichen Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu unterscheiden seien. Die Massaverbindlichkeiten, welche vor der Konkurseröffnung entstanden seien, seien zwar nicht sicherzustellen, jedoch bei der Verteilung vorab zu tilgen. Gebühren dürfe die Konkursverwaltung erst erheben, wenn alle übrigen Massaschulden bezahlt seien. Falls diese nicht bezahlt werden könnten, sei eine schon bezahlte Gebühr dann zurückzugeben, wenn entweder die Verrichtung, welche die Gebühr auslöse, noch nicht vorgenommen worden sei, oder wenn die Gebühr nach dem Zeitpunkt erhoben worden sei, in welchem erkennbar gewesen sei, dass die vorhandenen Aktiven nicht ausreichen würden, um die übrigen Massaschulden zu decken. 5.4 Das Konkursamt gab ausserdem an, dass es – entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin 1 und des Beschwerdeführers 2 – die Unterscheidung zwischen Massaschulden des Nachlassverfahrens und Massschulden des Konkursverfahrens konsequent vorgenommen habe. Die Massaschulden des Konkursverfahrens seien auf S.”
Die gérance légale des Konkursamts besteht grundsätzlich bis zur Suspendierung nach Art. 230 SchKG. Bei Suspendierung kann ein Pfandgläubiger (insbesondere Hypothekargläubiger) nach Art. 230a Abs. 2 SchKG die Realisation des Pfandes verlangen. Aus Verfahrensökonomie wird diese Spezialvollstreckung nicht an das Betreibungsamt überwiesen, sodass das Konkursamt die gérance légale weiterhin für die Durchführung der Realisation ausübt.
“195 LP, jusqu'à ce que le bien immobilier soit réalisé dans la liquidation ordinaire ou sommaire de la faillite ou jusqu'à ce que la faillite soit suspendue faute d'actifs au sens de l'art. 230 LP; il n'y a pas d'instauration, ni de réglementation expresse de la gérance légale en cas de faillite car elle fait implicitement partie des tâches de l'Office et de l'administration de la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 324 ss et 403). Lorsque la faillite est suspendue, le créancier gagiste, notamment hypothécaire, peut demander la réalisation du gage en application de l'art. 230a al. 2 LP qui constitue une exécution spéciale (réalisation du gage), menée dans le cadre d'une exécution générale (faillite). Par économie de procédure, cette exécution spéciale n'est toutefois pas transmise à l'Office des poursuites et reste en mains de l'Office des faillites qui exerce donc la gérance légale pendant les opérations de réalisation (ATF 97 III 34, 38, JdT 1972 II 2; ATF 56 III 121; Vouilloz, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 25 ad art. 230 LP; Vouilloz, La suspension de la faillite faute d'actifs, in : Jusletter du 28 octobre 2019, p. 20 ss). 4.1.2 Les actes de gérance légale sont décrits aux art. 17 et 18 ORFI relatifs à la saisie, applicables également par analogie à la réalisation de gage (art. 101 al. 1 ORFI) et à la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 510 et 511). Il s'agit de mesures ordinaires et de mesures exceptionnelles. A teneur de l'art. 17 ORFI, les mesures ordinaires sont toutes celles nécessaires pour entretenir l'immeuble en bon état de rendement ainsi que pour la perception des fruits et autres produits, soit notamment la commande et le paiement de petites réparations, les ensemencements et plantations, la conclusion et le renouvellement des assurances usuelles, la résiliation des baux, l'expulsion des locataires, la conclusion de nouveaux baux, la récolte et la vente des fruits, la rentrée des loyers et fermages au besoin par voie de poursuite, l'exercice du droit de rétention du bailleur, le paiement des redevances courantes (pour le gaz, l'eau, l'électricité, etc.”
“), répartir les frais de chauffage. L'idée consiste à tirer de l'immeuble le plus de revenus possibles tout en en conservant la substance afin d'assurer une réalisation forcée aux meilleures conditions possibles. Contrairement à une gérance conventionnelle, exercée en faveur du propriétaire de l'immeuble (dont les intérêts sont prépondérants), la gérance légale est issue d'un acte relevant de la puissance publique sans rapport avec la volonté du propriétaire (dessaisissement du débiteur) et dont les contours n'ont rien de contractuel mais sont fixés pour l'essentiel par la LP et l'ORFI (JEANDIN, La gérance légale d'immeuble, in BlSchK 2015, p. 82 et la référence). En cas de faillite, la gérance légale d'un immeuble par l'Office commence au prononcé de la faillite et perdure jusqu'à ce que la faillite soit révoquée conformément à l'art. 195 LP, jusqu'à ce que le bien immobilier soit réalisé dans la liquidation ordinaire ou sommaire de la faillite ou jusqu'à ce que la faillite soit suspendue faute d'actifs au sens de l'art. 230 LP; il n'y a pas d'instauration, ni de réglementation expresse de la gérance légale en cas de faillite car elle fait implicitement partie des tâches de l'Office et de l'administration de la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 324 ss et 403). Lorsque la faillite est suspendue, le créancier gagiste, notamment hypothécaire, peut demander la réalisation du gage en application de l'art. 230a al. 2 LP qui constitue une exécution spéciale (réalisation du gage), menée dans le cadre d'une exécution générale (faillite). Par économie de procédure, cette exécution spéciale n'est toutefois pas transmise à l'Office des poursuites et reste en mains de l'Office des faillites qui exerce donc la gérance légale pendant les opérations de réalisation (ATF 97 III 34, 38, JdT 1972 II 2; ATF 56 III 121; Vouilloz, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 25 ad art. 230 LP; Vouilloz, La suspension de la faillite faute d'actifs, in : Jusletter du 28 octobre 2019, p. 20 ss). 4.1.2 Les actes de gérance légale sont décrits aux art.”
“), répartir les frais de chauffage. L'idée consiste à tirer de l'immeuble le plus de revenus possibles tout en en conservant la substance afin d'assurer une réalisation forcée aux meilleures conditions possibles. Contrairement à une gérance conventionnelle, exercée en faveur du propriétaire de l'immeuble (dont les intérêts sont prépondérants), la gérance légale est issue d'un acte relevant de la puissance publique sans rapport avec la volonté du propriétaire (dessaisissement du débiteur) et dont les contours n'ont rien de contractuel mais sont fixés pour l'essentiel par la LP et l'ORFI (JEANDIN, La gérance légale d'immeuble, in BlSchK 2015, p. 82 et la référence). En cas de faillite, la gérance légale d'un immeuble par l'Office commence au prononcé de la faillite et perdure jusqu'à ce que la faillite soit révoquée conformément à l'art. 195 LP, jusqu'à ce que le bien immobilier soit réalisé dans la liquidation ordinaire ou sommaire de la faillite ou jusqu'à ce que la faillite soit suspendue faute d'actifs au sens de l'art. 230 LP; il n'y a pas d'instauration, ni de réglementation expresse de la gérance légale en cas de faillite car elle fait implicitement partie des tâches de l'Office et de l'administration de la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 324 ss et 403). Lorsque la faillite est suspendue, le créancier gagiste, notamment hypothécaire, peut demander la réalisation du gage en application de l'art. 230a al. 2 LP qui constitue une exécution spéciale (réalisation du gage), menée dans le cadre d'une exécution générale (faillite). Par économie de procédure, cette exécution spéciale n'est toutefois pas transmise à l'Office des poursuites et reste en mains de l'Office des faillites qui exerce donc la gérance légale pendant les opérations de réalisation (ATF 97 III 34, 38, JdT 1972 II 2; ATF 56 III 121; Vouilloz, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 25 ad art. 230 LP; Vouilloz, La suspension de la faillite faute d'actifs, in : Jusletter du 28 octobre 2019, p. 20 ss). 4.1.2 Les actes de gérance légale sont décrits aux art.”
Die Verfügung nach Art. 230 Abs. 1 SchKG setzt eine vertiefte richterliche Vorprüfung voraus: der Richter kontrolliert die Ermittlungen des Konkursamts, würdigt allenfalls bestehende Drittansprüche und die Erfolgsaussichten reviktorischer/Anfechtungs‑klagen und kann vom Schuldner ergänzende Auskünfte verlangen; er prüft damit, ob die Untersuchungen des Konkursamts ausreichend tragfähig sind.
“Les décisions rendues en matière de faillite sont soumises à la procédure sommaire (art. 251 let. a CPC) et la maxime inquisitoire est applicable (art. 255 let. a CPC). 3. Les conclusions, les allégations de faits et les preuves nouvelles sont irrecevables (art. 326 al. 1 CPC). Il s'ensuit que l'ensemble des pièces nouvelles produites par les parties, de même que les faits s'y rapportant, sont irrecevables. 4. Le recourant fait grief au Tribunal de ne pas avoir considéré que les actifs de la masse en faillite étaient suffisants pour couvrir les frais de la liquidation sommaire de la faillite. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art. 231 LP. Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l'Office des faillites (art. 230 al. 1 LP). La suspension de la faillite nécessite une enquête préalable plus approfondie que celle précédant la prise d'inventaire. La décision de suspension n'est prononcée qu'après vérification de la situation par le juge. Celui-ci apprécie les éventuelles revendications de tiers et les chances de succès des actions révocatoires. Directement ou par l'intermédiaire de l'office, le juge peut exiger du failli des renseignements complémentaires (Vouilloz, Commentaire romand LP, 2005, n° 2 ad art. 230 LP). Le juge doit ainsi contrôler attentivement si la proposition de l'Office des faillites repose sur des investigations suffisamment sérieuses, approfondies et complètes pour justifier la suspension faute d'actifs (ATF 141 III 590 consid. 3.3). L'Office des faillites publie la décision de suspension. Cette publication indique que la faillite sera clôturée si, dans les dix jours, les créanciers n'en requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas la sûreté exigée pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse (art.”
“Les décisions rendues en matière de faillite sont soumises à la procédure sommaire (art. 251 let. a CPC) et la maxime inquisitoire est applicable (art. 255 let. a CPC). 3. Les conclusions, les allégations de faits et les preuves nouvelles sont irrecevables (art. 326 al. 1 CPC). Il s'ensuit que l'ensemble des pièces nouvelles produites par les parties, de même que les faits s'y rapportant, sont irrecevables. 4. Le recourant fait grief au Tribunal de ne pas avoir considéré que les actifs de la masse en faillite étaient suffisants pour couvrir les frais de la liquidation sommaire de la faillite. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art. 231 LP. Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l'Office des faillites (art. 230 al. 1 LP). La suspension de la faillite nécessite une enquête préalable plus approfondie que celle précédant la prise d'inventaire. La décision de suspension n'est prononcée qu'après vérification de la situation par le juge. Celui-ci apprécie les éventuelles revendications de tiers et les chances de succès des actions révocatoires. Directement ou par l'intermédiaire de l'office, le juge peut exiger du failli des renseignements complémentaires (Vouilloz, Commentaire romand LP, 2005, n° 2 ad art. 230 LP). Le juge doit ainsi contrôler attentivement si la proposition de l'Office des faillites repose sur des investigations suffisamment sérieuses, approfondies et complètes pour justifier la suspension faute d'actifs (ATF 141 III 590 consid. 3.3). L'Office des faillites publie la décision de suspension. Cette publication indique que la faillite sera clôturée si, dans les dix jours, les créanciers n'en requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas la sûreté exigée pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse (art.”
Voraussetzung für die Einstellung ist, dass die Inventarisierung sämtlicher bekannter Vermögenswerte ergibt, dass diese voraussichtlich nicht ausreichen, um zumindest die Kosten des summarischen Verfahrens zu decken.
“Reicht die Konkursmasse voraussichtlich nicht aus, um die Kosten für ein summarisches Verfahren zu decken, so verfügt das Konkursgericht auf Antrag des Konkursamtes die Einstellung des Konkursverfahrens (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Voraussetzung für die Einstellung ist, dass die Inventarisierung sämtli- cher bekannter Vermögenswerte des Schuldners ergibt, dass diese nicht ausrei- chen, um zumindest die Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu decken (BSK SchKG II-L USTENBERGER, a.a.O., Art. 230 N 3).”
Bleiben vor der Konkurseröffnung keine verwertbaren Aktiven, kann die Konkursliquidation nach Art. 230 Abs. 1 SchKG suspendiert und gemäss der Rechtsprechung ohne Zustellung von Zahlungsbefehlen geschlossen werden. In diesem Fall treten die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen gemäss Art. 230 Abs. 4 SchKG wieder in Kraft. Nach der zitierten Praxis kann der Schuldner in einer solchen Situation in der Regel nicht mit Erfolg die Ausnahme des Nicht‑Wiederkehrens nach Art. 265 SchKG geltend machen; folglich ist die Konkurseröffnung für ihn oftmals ohne praktischen Vollzugserfolg.
“2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; TF 5A_804/2022 du 24 février 2023 consid. 3.1.2). Toutefois une violation du droit d’être entendu qui n’est pas particulièrement grave peut exceptionnellement être guérie si l’intéressé peut s’exprimer devant une instance de recours ayant un libre pouvoir d’examen en fait comme en droit (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 ; 135 I 187 consid. 2.2 ; TF 4D_76/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.2, non publié in ATF 147 III 440). Le droit d'être entendu garanti par l'art.”
“Cette disposition présente, à cet égard, un empêchement dirimant; dans cette hypothèse, le débiteur n’a aucun intérêt digne de protection à agir; ce n’est en effet que si la procédure n’est pas suspendue que des actes de défauts de biens sont distribués aux créanciers, et que le débiteur pourra invoquer à leur encontre l’exception de non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP (SJ 1994 p. 379 ; Gilliéron, op. cit., n. 29 ad art. 191 LP). 3.2. En l'espèce, même si la recourante était au bénéfice de l'assistance juridique, elle ne serait pas dispensée de présenter, au sens de l’art. 230 LP précité, des actifs réalisables pour éviter la suspension de la liquidation. Or, selon ses propres indications, elle est démunie de ressources excédant son minimum vital et elle ne dispose pas du moindre actif ou bien réalisable, ce qui entraînera vraisemblablement la suspension de la liquidation de sa faillite dès son ouverture. L’ouverture de sa faillite, en soi possible, n’aboutirait pas, parce que la procédure serait aussitôt suspendue en application de l’art. 230 LP, faute d’actifs. En cela, la recourante n’a pas d’intérêt digne de protection à l’ouverture d’une faillite, laquelle apparaîtrait comme une mesure vaine, puisque les poursuites dirigées contre elle - éteintes par l’ouverture de la faillite - renaîtront (art. 230 al. 4 LP), et seront continuées par voie de saisie (art. 230 al. 3 LP), sans qu’elle puisse exciper d’un non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP. C’est ainsi à juste titre que l’autorité de première instance ne lui a pas accordé l’assistance juridique sollicitée. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 3 septembre 2024 par A______ contre la décision rendue le 27 août 2024 par la vice-présidence du Tribunal civil dans la cause AC/2060/2024. Au fond : Le rejette. Déboute A______ de toutes autres conclusions. Dit qu'il n'est pas perçu de frais judiciaires pour le recours. Notifie une copie de la présente décision à A______ (art. 327 al. 5 CPC et 8 al.”
“Cette disposition présente, à cet égard, un empêchement dirimant; dans cette hypothèse, le débiteur n’a aucun intérêt digne de protection à agir; ce n’est en effet que si la procédure n’est pas suspendue que des actes de défauts de biens sont distribués aux créanciers, et que le débiteur pourra invoquer à leur encontre l’exception de non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP (SJ 1994 p. 379 ; Gilliéron, op. cit., n. 29 ad art. 191 LP). 3.2. En l'espèce, même si la recourante était au bénéfice de l'assistance juridique, elle ne serait pas dispensée de présenter, au sens de l’art. 230 LP précité, des actifs réalisables pour éviter la suspension de la liquidation. Or, selon ses propres indications, elle est démunie de ressources excédant son minimum vital et elle ne dispose pas du moindre actif ou bien réalisable, ce qui entraînera vraisemblablement la suspension de la liquidation de sa faillite dès son ouverture. L’ouverture de sa faillite, en soi possible, n’aboutirait pas, parce que la procédure serait aussitôt suspendue en application de l’art. 230 LP, faute d’actifs. En cela, la recourante n’a pas d’intérêt digne de protection à l’ouverture d’une faillite, laquelle apparaîtrait comme une mesure vaine, puisque les poursuites dirigées contre elle - éteintes par l’ouverture de la faillite - renaîtront (art. 230 al. 4 LP), et seront continuées par voie de saisie (art. 230 al. 3 LP), sans qu’elle puisse exciper d’un non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP. C’est ainsi à juste titre que l’autorité de première instance ne lui a pas accordé l’assistance juridique sollicitée. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 17 juin 2021 par A______ contre la décision rendue le 1er juin 2021 par la Vice-présidente du Tribunal de première instance dans la cause AC/1193/2021. Au fond : Rejette le recours. Déboute A______ de toutes autres conclusions. Dit qu'il n'est pas perçu de frais judiciaires pour le recours. Notifie une copie de la présente décision à A______ (art. 327 al. 5 CPC et 8 al. 3 RAJ). Siégeant : Madame Sylvie DROIN, présidente; Madame Maïté VALENTE, greffière.”
Wird der Konkurs mangels Aktiven eingestellt, gehören künftige Löhne nicht zur Konkursmasse. Die Einstellung ermöglicht erneut die Aufnahme von Pfändungen (auch gegen künftiges Einkommen), und nach einer derartigen Einstellung werden keine Verlustscheine ausgestellt.
“1), que seuls les biens existant au moment de la déclaration de faillite tombent dans la masse active (art. 197 LP) et que les salaires futurs du débiteur n’en font pas partie (ATF 114 III 26 ; TF 5A_78/2016 du 14 mars 2016 consid. 3.2 ; Marchand, La faillite personnelle, entre abus et regrets, JdT 2018 II 4, spéc. n° 8, p. 6), que, compte tenu de son salaire de 4'398 fr. 45, au moment du dépôt de la requête, et de charges calculées selon les directives strictes en matière de minimum d’existence de quelque 2'700 fr., il lui resterait, au mieux, un unique montant inférieur à 2'000 fr. à verser à ses créanciers, alors qu’en plus d’actes de défaut de biens après saisie pour près de 88’500 fr., auxquels il ne peut pas opposer un non-retour à meilleure fortune, il fait l’objet de poursuites en cours pour près de 265'000 fr., que, dans ces conditions, la faillite personnelle du recourant ne peut pas être prononcée, que, d’ailleurs, même si elle était prononcée, elle serait immédiatement suspendue faute d’actifs (art. 230 LP), ce qui permettrait à nouveau les saisies, sans que le recourant ne puisse se prévaloir du non-retour à meilleure fortune, car il n’est pas délivré d’acte de défaut de biens après faillite en cas de suspension de la faillite faute d’actifs (Marchand, op. cit., n° 35, p. 13), que c’est ainsi à raison que la première juge a considéré que la cause du recourant était vouée à l’échec et a rejeté sa requête d’assistance judiciaire ; attendu que le présent arrêt est rendu sans frais, l’avance de frais de 300 fr. versée par le recourant lui étant restituée. Par ces motifs, la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal, statuant à huis clos en sa qualité d'autorité de recours en matière sommaire de poursuites et de faillite, prononce : I. Le recours est irrecevable. II. L’arrêt, rendu sans frais, est exécutoire. Le président : La greffière : Du L'arrêt qui précède, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifié, par l'envoi de photocopies, à : ‑ M.”
Nach Art. 230 Abs. 4 SchKG leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf; die Zeit zwischen Eröffnung und Einstellung des Konkurses wird für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet.
“159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art. 230 Abs. 4 SchKG). Mit der Löschung im Handelsregister hat die GmbH ihre Rechtspersönlichkeit und damit ihre Prozessfähigkeit verloren (Art. 779 Abs. 1 OR; Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2).”
“159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art. 230 Abs. 4 SchKG). Mit der Löschung im Handelsregister hat die GmbH ihre Rechtspersönlichkeit und damit ihre Prozessfähigkeit verloren (Art. 779 Abs. 1 OR; Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2).”
Verzichten Gläubiger trotz konkreter Hinweise im Konkursinventar auf die Leistung des vom Gericht festgesetzten Kostenvorschusses, werden sie nach Rechtsprechung wie «wissende» Gläubiger behandelt und können sich nicht damit behelfen, sie hätten die Ansprüche zum Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft nicht gekannt. Darüber hinaus steht es einem Gläubiger offen, den Kostenvorschuss zu leisten und danach die Abtretung illiquider Ansprüche (z.B. nach Art. 260 SchKG) zu verlangen.
“Kommt die Konkursverwaltung aufgrund erster, summarischer Abklärungen zum Schluss, dass die Konkursmasse nicht über genügend liquide Mittel zur Durchführung des Konkursverfahrens verfügt, beantragt sie dem Konkursgericht die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (vgl. Art. 230 Abs. 1 SchKG). Wird dieser Antrag durch das Konkursgericht genehmigt, wird die Ein- stellung im SHAB publiziert, verbunden mit der Aufforderung an die Gläubiger, in- nert 10 Tagen den vom Konkursgericht festgesetzten Kostenvorschuss zu leisten. Verzichten sämtliche Gläubiger auf die Leistung des Vorschusses, wird das Ver- fahren als geschlossen erklärt und die Gesellschaft wird im Handelsregister ge- löscht (vgl. Art. 230 Abs. 2 SchKG). Verzichten die Gläubiger nun trotz konkreter Hinweise auf gewisse Ansprüche im Konkursinventar auf die Bezahlung des Kos- - 12 - tenvorschusses, verzichten sie darauf, dass der Konkurs durchgeführt und die nö- tigen Abklärungen zu diesen Ansprüchen vorgenommen werden. Es ist gerecht- fertigt, dass sie in Bezug auf diese Ansprüche in der Folge wie wissende Gläubi- ger behandelt werden und sich nicht darauf berufen können, sie hätten die Ein- zelheiten der Ansprüche im Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft noch nicht gekannt. Daran ändert nichts, dass die Löschung der Gesellschaft die Ansprüche nicht untergehen lässt (BGE 146 III 441 E. 2.3. f.), denn damit die Ansprüche im Rahmen eines allenfalls wieder zu eröffnenden Konkurses geltend gemacht wer- den können, ist erforderlich, dass es sich um neu entdeckte Ansprüche handelt. Es stellt sich also unabhängig davon, ob die Gläubiger ihr Einsichtsrecht in die Konkursakten wahrgenommen haben oder nicht, die Frage, ob sich für die Gläu- biger aus dem Konkursinventar vom 5.”
“statt vieler S TOCKER, Entscheidgrundlagen für die Wahl des Verfahrens im Konkurs, Zürich 1985, S. 170 f. m.w.H. sowie SCHMID/JENT-SØRENSEN, Zur Liquidation juristischer Per- sonen nach Art. 230a SchKG, in: Tatsachen - Verfahren - Vollstreckung, Fest- schrift für Isaak Meier, 2015, S. 639 ff., 641). Zu den liquiden Aktiven zählen ne- ben Barschaft und Vermögen auf Bankkonten auch Fahrzeuge und sonstige Ge- - 6 - genstände, welche an einer Gant voraussichtlich mit einem entsprechenden Erlös versteigert werden können (vgl. STAEHELIN/BOPP/BACHOFNER, a.a.O., 4). Auch Forderungen erfüllen diese Anforderung, soweit sie unbestritten sind und der Drittschuldner zahlungsfähig ist. Unsichere Ansprüche der Konkursmasse wie mehr oder weniger aussichtsreiche paulianische Anfechtungsansprüche nach Art. 285 SchKG sind hingegen als illiquide Aktiven nicht zu berücksichtig EN (vgl. STAEHELIN/BOPP/BACHOFNER, a.a.O., 6; STOCKER, a.a.O., 171). Soweit ein Gläubi- ger seine Forderung aus illiquiden Aktiven wie etwa einem Anspruch nach Art. 285 SchKG decken möchte, kann er gestützt auf Art. 230 Abs. 2 SchKG nach Einstellung des Verfahrens die Konkurskosten bevorschussen und anschliessend die Abtretung dieser Ansprüche nach Art. 260 SchKG verlangen.”
In dem entschiedenen Fall wurde das Konkursverfahren nach Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt; die Liquidation war noch nicht abgeschlossen und die Gesellschaft blieb im Handelsregister eingetragen. Die Behörde stellte fest, dass die Gesellschaft weiterhin über ihre Rechtspersönlichkeit sowie über Parteifähigkeit, Prozessfähigkeit und Handlungsfähigkeit verfügte.
“Nachdem das Konkursverfahren über die Beklagte zwar mit Urteil vom 15. Januar 2024 im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wurde (act. 10; act. 12/1 sowie www.zefix.ch, besucht am 22. Mai 2024), deren Li- quidation aber noch nicht beendet und sie noch mindestens bis Mitte Januar 2026 im Handelsregister eingetragen zu sein hat, verfügt sie weiterhin über ihre Rechtspersönlichkeit. Auch ist die Beklagte mit E._____ als Mitglied des Verwal- tungsrates mit Einzelunterschrift handlungsfähig. Entgegen der unzutreffenden Annahme der Klägerin (act. 11) ist die Beklagte daher vorliegend partei- und pro- zessfähig im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO. 1.4.Übrige Prozessvoraussetzungen Auch die weiteren Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO sind erfüllt und geben zu keinen Weiterungen Anlass. 1.5.Versäumte Klageantwort”
Verfahrenskosten gelten als Masseverbindlichkeiten und bleiben dies auch, wenn das Konkursverfahren gemäss Art. 230 SchKG mangels Aktiven eingestellt wird. Bestehende ungedeckte Kosten sind im Regelfall nicht durch den Staat zu übernehmen; den Massagläubigern haftet grundsätzlich nur das Massavermögen. Eine allenfalls relevante Staatshaftung (z. B. gestützt auf Art. 5 SchKG) wird in der zitierten Rechtsprechung als denkbare Frage bezeichnet, war dort aber nicht zu entscheiden.
“Diese Prozesskosten sind keine Kosten im Zusammenhang mit der Verwer- tung des Pfandgegenstandes, sondern Masseverbindlichkeiten (BSK SchKG I- H IERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, Art. 250 N 79a). Sie fallen unter die vorab zu deckenden Kosten gemäss Art. 262 Abs. 1 SchKG. Das gilt auch, wenn das Kon- kursverfahren mangels Aktiven gemäss Art. 230 SchKG eingestellt wird, also wenn sich nach Eröffnung des Konkurses herausstellt, dass die Konkursmasse voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines summarischen Konkursver- fahrens zu decken (F RANCO LORANDI, Die überschuldete Insolvenzmasse, AJP 2015 S. 923 ff., S. 923). Bestehen im Zeitpunkt der Einstellung des Verfahrens bereits ungedeckt gebliebene Kosten, ist deren Übernahme durch den Staat grundsätzlich nicht vorgesehen, denn den Massagläubigern haftet nur das Mas- savermögen (BSK SchKG I-S TAEHELIN/STOJILJKOVIĆ, 3. Aufl. 2021, Art. 262 N 31; vgl. auch F RANCO LORANDI, Die überschuldete Insolvenzmasse, AJP 2015 S. 923 ff., S. 925 f., S. 927 und S. 929). Zu Recht verweist die Beschwerdeführe- rin aber diesfalls auf eine mögliche Staatshaftung gegenüber dem unbefriedigten Gläubiger gemäss Art. 5 SchKG (vgl. CR LP-JEANDIN/CASONATO, Art. 262 N 9). Ob eine solche Staatshaftung im vorliegenden Fall begründet ist, ist nicht Gegen- stand des Verfahrens, weshalb auch nicht weiter darauf einzugehen ist.”
Praxis: Führt die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) dazu, dass kein Kostenvorschuss geleistet wurde, kann dies für Beteiligte erhebliche Folgen haben. Der Konkursbegehrsteller haftet gemäss Art. 169 Abs. 1 SchKG für die bis zur Einstellung entstandenen Kosten, und die Gerichte verlangen deshalb regelmässig einen Kostenvorschuss. Vor Einleitung bzw. im Verlauf eines Konkursverfahrens ist es daher sachgerecht, Dividendenperspektive und Kostenrisiken zu prüfen und allenfalls einen Kostenvorschuss zu leisten.
“Die Gesuchsgegnerin macht in dieser Hinsicht auch keine konkreten Geheimhaltungsinteresse geltend. Vielmehr ist angesichts der beharrlichen Zah- lungsverweigerung ein Interesse der Gesuchstellerin an der Einsicht in die allge- meine Finanzlage der Gesuchsgegnerin nachvollziehbar. Die Gesuchsgegnerin wendet ein, dass die Gesuchstellerin bereits das Vollstre- ckungsverfahren eingeleitet habe. Entsprechend gehe es ihr nicht mehr darum, ihre Kostenrisiken im Vorfeld eines Forderungsprozesses abzuschätzen. Ihr Ein- sichtsbegehren ziele in diesem Stadium lediglich darauf ab, ihre Konkursdividen- de vorab zu berechnen. Dieses Ansinnen verdiene keinen Rechtsschutz (act. 11 N. 34, N. 39, N. 44). Dieser Argumentation kann nicht beigepflichtet werden. Auch das Vollstreckungsverfahren ist für die Gesuchstellerin mit Kostenrisiken verbun- den. Wer das Konkursbegehren stellt, haftet gemäss Art. 169 Abs. 1 SchKG für die Kosten, die bis und mit der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) oder bis zum Schuldenruf (Art. 232 SchKG) entstehen. Die Gerichte verlangen denn auch regelmässig einen Kostenvorschuss (Art. 169 Abs. 2 SchKG). Nicht zuletzt müsste die Gesuchstellerin weitere finanzielle Mittel für ihre Rechtsvertretung aufwenden. Entsprechend verfügt sie unter den konkreten Um- ständen auch nach durchlaufenem Erkenntnisverfahren über ein legitimes Inte- resse, ihren Anteil aus dem Liquidationserlös vorab abschätzen zu können. Daran ändert auch nichts, dass ‒ gemäss übereinstimmenden Angaben der Parteien (act. 11 N. 43; act. 15 N. 56) ‒ derzeit rund USD”
“La FA 1 è iscritta a registro di commercio dall’8 marzo 2001 (cfr. estratto RC agli atti). RI 1 ha ricoperto la carica di amministratore unico con firma individuale dal 28 agosto 2019 (data di pubblicazione nel FUSC). 1.2. La FA 1 è stata affiliata alla Cassa CO 1 (in seguito: Cassa) quale datrice di lavoro. A partire dal mese di marzo 2019 la Cassa ha dovuto sistematicamente diffidare la società al pagamento dei contributi e, a partire dal mese di novembre 2019, precettarla (docc. 7-10). Il 24 marzo 2022 l’Ufficio di esecuzione (UE) di __________ ha rilasciato alla Cassa cinque attestati di carenza di beni (ACB) per i contributi paritetici insoluti relativi al periodo dal 1° gennaio 2019 al 31 dicembre 2020 (cfr. attestati di carenza beni agli atti). Con decreti 15 giugno 2022 e 2 agosto 2022 della Pretura del Distretto di __________, sono state dichiarate l’apertura del fallimento di FA 1 rispettivamente la sua sospensione per mancanza di attivi giusta l’art. 230 LEF (FUSC 22 giugno 2022 e 7 novembre 2022). In data 25 ottobre 2023 la Cassa ha insinuato all’Ufficio fallimenti (UF) di __________ il proprio credito di fr. 42'646 poi portato a fr. 42'670.90 mediante l’ulteriore scritto 2 gennaio 2023 (cfr. lettere raccomandate 25 ottobre 2023 e 2 gennaio 2023 agli atti). Con messaggio di posta elettronica 2 novembre 2022, l’UF di __________ ha informato la Cassa della chiusura del fallimento per mancanza di attivi non avendo alcun creditore anticipato le spese (cfr. e-mail 2 novembre 2022 agli atti). 1.3. Constatato di aver subito un danno, con decisione 17 marzo 2023, confermata con decisione su opposizione 9 maggio 2023, la Cassa ha chiesto a RI 1 il risarcimento ex art. 52 LAVS di fr. 42'670.90 a titolo di contributi AVS/AI/IPG/AD e AF non pagati dalla FA 1 per gli anni dal 2019 al 2022. 1.4. Con il presente ricorso, presentato il 2 giugno 2023 poi completato il 26 giugno 2023 su richiesta del vicepresidente del TCA, RI 1 ha impugnato la suddetta decisione su opposizione chiedendone, per quel che è dato di capire, l’annullamento, con argomentazioni già fornite in sede di opposizione.”
Auch wenn eine Betreibung im Konkurs aufgehoben worden ist, kann ein schützenswertes Interesse an der Beurteilung prozessualer Fragen (z. B. eine Beschwerde über die Verweigerung unentgeltlicher Rechtspflege) bestehen. In solchen Fällen ist das Verfahren nach Art. 230 Abs. 4 SchKG fortzusetzen; erweist sich die Beschwerde sofort als offensichtlich unbegründet, können weitere Prozesshandlungen unterbleiben.
“Infolge Konkurseröffnung über den Beklagten am 8. Mai 2017 wurde die gegen ihn hängige, dem vorliegenden Beschwerdeverfahren zugrunde liegen- de Betreibung aufgehoben (Art. 206 Abs. 1 SchKG) und diese kann nach rechts- kräftigem Abschluss des Konkursverfahrens nicht wieder aufleben (vgl. Art. 230 Abs. 4 SchKG). Gleichwohl besteht ein schützenswertes Interesse des Beklagten an der Beurteilung seiner Beschwerde gegen die Nichtgewährung der unentgeltli- chen Rechtspflege. Das Beschwerdeverfahren ist daher fortzusetzen. Da sich die Beschwerde sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshandlungen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO).”
Bei Einstellung des Konkurses leben die vor der Konkurseröffnung hängigen Betreibungen wieder auf. Sie werden in dem Zustand fortgesetzt, in dem sie sich bei der Eröffnung befanden. Anwendbar ist dies nur auf solche Betreibungen, die zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch fortsetzbar waren.
“En revanche les autres pièces, toutes datées du 28 octobre 2024, constituent des vrai nova, irrecevables dans la procédure de recours contre un jugement statuant sur une requête de faillite personnelle. Au demeurant, comme on le verra, elles sont sans influence sur le sort du litige. 2. Le recourant requiert le prononcé de la faillite de la raison individuelle G.________, ceci vraisemblablement pour faire tomber les poursuites liées à cette activité commerciale. 2.1 Il ressort de l’extrait du registre du commerce produit en première instance que la faillite de la raison individuelle en cause a été prononcée déjà le 26 janvier 2023. Comme il était probable que les biens disponibles formant la masse en faillite ne suffiraient pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, celle-ci a été suspendue faute d’actifs en application de l’art. 230 al. 1 LP. Dans l’hypothèse d’une suspension de la faillite faute d’actifs, l’art. 230 al. 4 LP prévoit que les poursuites engagées avant l’ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci. La faillite prononcée le 26 janvier 2023 n’a donc eu aucun effet sur les poursuites alors en cours contre le recourant, vu l’application de l’art. 230 al. 1 et 4 LP. 2.2 La faillite prononcée le 26 janvier 2023 a été clôturée le 6 avril 2023. Selon la jurisprudence et la doctrine, lorsque des biens ayant échappé à la procédure de faillite sont découverts après la clôture de la faillite suspendue faute d’actifs, l’office des faillites peut demander au juge de reconsidérer sa décision de suspension et, si ce dernier partage son point de vue, d’ordonner la réouverture de la faillite, ainsi que sa liquidation en la forme sommaire ou ordinaire (ATF 110 II 396 consid. 2, JdT 1985 I 282 ; SJ 1995 p.703 consid 2 et références ; Staehelin/ Stojiljkovic, in Staehelin/Bauer/Lorandi, Basler Kommentar SchKG II, 3e éd. 2021 [ci-après : BK-SchKG II], n. 2 ad art.”
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l'office (al. 1). Cette décision est publiée avec l'indication que la faillite sera clôturée si aucun créancier ne fait l'avance des frais nécessaire pour la traiter (al. 2). Dans les deux ans qui suivent la suspension de la liquidation, le débiteur peut aussi être poursuivi par voie de saisie (3). Les poursuites engagées avant l'ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci (al. 4). Exception à la règle de l’art. 206 al. 1 LP, l’art. 230 al. 4 LP ne s’applique qu’aux poursuites encore susceptibles d’être continuées au moment de la faillite. Selon le Tribunal fédéral, la poursuite qui a été menée à son terme par la réquisition de continuer la poursuite et le prononcé de faillite ne peut ainsi renaître après la suspension de celle-ci faute d’actif (ATF 124 III 123; TF 5A_370/2010 du 22 septembre 2010 consid. 3). Pour le reste, l’art. 230 al. 4 LP s’applique à tous les genres et tous les modes de poursuite, les procédures renaissant dans l’état où elles étaient lorsque la faillite a été ouverte (ATF 130 III 481, consid. 2.1). L’office des poursuites doit ainsi donner suite aux requêtes formées en temps utile par le poursuivant (Gilliéron, Poursuite pour dettes, faillite et concordat, 5e éd. revue et complétée, n° 1851). La détermination du mode de poursuite se fait selon les règles ordinaires (Hunkeler [éd.], Kurzkommentar, Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz [ci-après : KuKo, SchKG], 2e éd. 2014, n° 23 ad art. 230 LP). L’art. 230 al. 3 LP étant applicable aux poursuites renaissantes comme à celles engagées postérieurement à l’ouverture de la faillite (CPF 6 juillet 2011/20), le poursuivant peut cependant requérir qu’une poursuite reviviscente soit continuée par voie de saisie même lorsque le poursuivi est une société inscrite au registre du commerce au sens de l’art. 39 al. 1 LP (KuKo SchKG, loc. cit.; Gilliéron, Commentaire, op.”
“Font exception les poursuites tendant à la réalisation de gages appartenant à un tiers. Les poursuites pour des créances nées après l'ouverture de la faillite se continuent par voie de saisie ou de réalisation de gage durant la liquidation de la faillite (art. 206 al. 2 LP). L’art. 230 LP traite de la suspension de la liquidation de la faillite faute d'actif. Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l'office (al. 1). Cette décision est publiée avec l'indication que la faillite sera clôturée si aucun créancier ne fait l'avance des frais nécessaire pour la traiter (al. 2). Dans les deux ans qui suivent la suspension de la liquidation, le débiteur peut aussi être poursuivi par voie de saisie (3). Les poursuites engagées avant l'ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci (al. 4). Exception à la règle de l’art. 206 al. 1 LP, l’art. 230 al. 4 LP ne s’applique qu’aux poursuites encore susceptibles d’être continuées au moment de la faillite. Selon le Tribunal fédéral, la poursuite qui a été menée à son terme par la réquisition de continuer la poursuite et le prononcé de faillite ne peut ainsi renaître après la suspension de celle-ci faute d’actif (ATF 124 III 123; TF 5A_370/2010 du 22 septembre 2010 consid. 3). Pour le reste, l’art. 230 al. 4 LP s’applique à tous les genres et tous les modes de poursuite, les procédures renaissant dans l’état où elles étaient lorsque la faillite a été ouverte (ATF 130 III 481, consid. 2.1). L’office des poursuites doit ainsi donner suite aux requêtes formées en temps utile par le poursuivant (Gilliéron, Poursuite pour dettes, faillite et concordat, 5e éd. revue et complétée, n° 1851). La détermination du mode de poursuite se fait selon les règles ordinaires (Hunkeler [éd.], Kurzkommentar, Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz [ci-après : KuKo, SchKG], 2e éd. 2014, n° 23 ad art. 230 LP). L’art. 230 al.”
Endentscheide des Konkursgerichts über die Einstellung des Konkurses nach Art. 230 SchKG sind mit Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO anfechtbar. Das Konkursamt ist als Vertreter der Konkursmasse zur Beschwerde legitimiert. In erster Instanz entscheidet das Einzelgericht im summarischen Verfahren.
“Für die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven nach Art. 230 SchKG ist in erster Instanz das Einzelgericht als Konkursgericht zuständig, welches im summarischen Verfahren entscheidet (vgl. Art. 1 lit. c i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO; § 24 lit. c GOG ZH). Endentscheide des Konkursgerichts betreffend Einstellung des Konkurses nach Art. 230 SchKG sind mit Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO - 3 - anfechtbar, wozu auch das Konkursamt als Vertreter der Konkursmasse legiti- miert ist (vgl. Art. 309 lit. b Ziff. 7 i.V.m. Art. 319 lit. a ZPO; BGE 141 III 590 E. 3.2 und 3.2.1; J AEGER/WALDER/KULL/KOTTMANN, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, 4. Aufl. 1997, Art. 230 N 4; BSK SchKG II-L USTENBERGER, 2. Aufl. 2010, Art. 230 N 8). Es gilt der Untersuchungsgrundsatz (Art. 255 lit. a ZPO).”
Fehlen verwertbare Aktiven, führt dies nach der Praxis zur Suspendierung bzw. Einstellung der Konkursliquidation; in diesem Fall ist die Fortsetzung der Betreibung gegen den Schuldner durch Pfändung gemäss Art. 230 Abs. 3 SchKG während zwei Jahren eine mögliche und naheliegende Verfahrensart.
“265 LP (SJ 1994 p. 379 ; Gilliéron, op. cit., n. 29 ad art. 191 LP). 3.2. En l'espèce, même si la recourante était au bénéfice de l'assistance juridique, elle ne serait pas dispensée de présenter, au sens de l’art. 230 LP précité, des actifs réalisables pour éviter la suspension de la liquidation. Or, selon ses propres indications, elle est démunie de ressources excédant son minimum vital et elle ne dispose pas du moindre actif ou bien réalisable, ce qui entraînera vraisemblablement la suspension de la liquidation de sa faillite dès son ouverture. L’ouverture de sa faillite, en soi possible, n’aboutirait pas, parce que la procédure serait aussitôt suspendue en application de l’art. 230 LP, faute d’actifs. En cela, la recourante n’a pas d’intérêt digne de protection à l’ouverture d’une faillite, laquelle apparaîtrait comme une mesure vaine, puisque les poursuites dirigées contre elle - éteintes par l’ouverture de la faillite - renaîtront (art. 230 al. 4 LP), et seront continuées par voie de saisie (art. 230 al. 3 LP), sans qu’elle puisse exciper d’un non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP. C’est ainsi à juste titre que l’autorité de première instance ne lui a pas accordé l’assistance juridique sollicitée. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 3 septembre 2024 par A______ contre la décision rendue le 27 août 2024 par la vice-présidence du Tribunal civil dans la cause AC/2060/2024. Au fond : Le rejette. Déboute A______ de toutes autres conclusions. Dit qu'il n'est pas perçu de frais judiciaires pour le recours. Notifie une copie de la présente décision à A______ (art. 327 al. 5 CPC et 8 al. 3 RAJ). Siégeant : Madame Verena PEDRAZZINI RIZZI, vice-présidente; Madame Maïté VALENTE, greffière.”
“Si celui-ci partage l’estimation de l’office, ou si le cas est simple il ordonne la liquidation sommaire de la faillite (art. 231 LP), qui en principe ne prévoit pas d’assemblée des créanciers, l’office procédant, à l’expiration du délai de production des créances à la réalisation au mieux des intérêts des créanciers des droits patrimoniaux du failli (art. 232 al. 3 ch. 2 LP). Comme en procédure ordinaire, le créancier a un droit à une part du résultat de la liquidation et, en cas d’insuffisance de celui-ci, à la délivrance d’un acte de défaut de biens après faillite (art. 265 LP). Selon l’art. 230 al. 1 LP, lorsqu’il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l’office. L’office publie cette décision. La publication porte que la faillite sera clôturée si, dans les dix jours, les créanciers n’en requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas la sûreté exigées pour les frais qui ne sont pas couvert pas la masse. L’art. 230 al. 3 LP prévoit que durant deux ans après la suspension de la liquidation, le débiteur peut être poursuivi par la voie de la saisie et l’art. 230 al. 4 LP dispose que les poursuites engagées avant le prononcé de faillite renaissent après la suspension de celle-ci. Il n’y a donc pas, dans la suspension de la faillite pour défaut d’actifs, d’appel aux créanciers, de réalisation des biens, de distribution du produit de celle-ci ou de délivrance d’acte de défaut de biens si la créance n’est pas ou pas totalement couverte, sauf si un créancier en fait la demande et verse dans le délai imparti les sûretés demandées par l’office. Le délai de dix jours pour demander la liquidation et fournir les sûretés est prolongeable et restituable aux conditions de l’art. 33 al. 2 et 4 LP : il est ainsi possible d'accorder un délai plus long ou de prolonger le délai lorsqu'une partie à la procédure habite à l'étranger ou qu'elle est assignée par publication (al. 2); quiconque a été empêché sans sa faute d'agir dans le délai peut demander la restitution de celui-ci à l'autorité judiciaire compétente, notamment (al.”
“265 LP (SJ 1994 p. 379 ; Gilliéron, op. cit., n. 29 ad art. 191 LP). 3.2. En l'espèce, même si la recourante était au bénéfice de l'assistance juridique, elle ne serait pas dispensée de présenter, au sens de l’art. 230 LP précité, des actifs réalisables pour éviter la suspension de la liquidation. Or, selon ses propres indications, elle est démunie de ressources excédant son minimum vital et elle ne dispose pas du moindre actif ou bien réalisable, ce qui entraînera vraisemblablement la suspension de la liquidation de sa faillite dès son ouverture. L’ouverture de sa faillite, en soi possible, n’aboutirait pas, parce que la procédure serait aussitôt suspendue en application de l’art. 230 LP, faute d’actifs. En cela, la recourante n’a pas d’intérêt digne de protection à l’ouverture d’une faillite, laquelle apparaîtrait comme une mesure vaine, puisque les poursuites dirigées contre elle - éteintes par l’ouverture de la faillite - renaîtront (art. 230 al. 4 LP), et seront continuées par voie de saisie (art. 230 al. 3 LP), sans qu’elle puisse exciper d’un non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP. C’est ainsi à juste titre que l’autorité de première instance ne lui a pas accordé l’assistance juridique sollicitée. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 17 juin 2021 par A______ contre la décision rendue le 1er juin 2021 par la Vice-présidente du Tribunal de première instance dans la cause AC/1193/2021. Au fond : Rejette le recours. Déboute A______ de toutes autres conclusions. Dit qu'il n'est pas perçu de frais judiciaires pour le recours. Notifie une copie de la présente décision à A______ (art. 327 al. 5 CPC et 8 al. 3 RAJ). Siégeant : Madame Sylvie DROIN, présidente; Madame Maïté VALENTE, greffière. Indication des voies de recours : Conformément aux art.”
Die Eintragung im Handelsregister bleibt für dieselbe zweijährige Dauer bestehen und ist für Vollziehungszwecke relevant.
“Nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven bleibt die Parteifä- higkeit der Beklagten bestehen. Die Beklagte kann während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Die Eintragung im Handels- register bleibt für dieselbe Dauer bestehen (Art. 159a lit. a HRegV). Beide Partei- en sind parteifähig (Art. 59 Abs. 1 lit. c ZPO).”
Hat die Konkursmasse voraussichtlich keine verwertbaren Aktiven, führt Art. 230 Abs. 1 SchKG dazu, dass das Konkursgericht auf Antrag des Konkursamts die Liquidation einstellt bzw. das Verfahren suspendiert. In der Praxis wird die Vorschrift regelmässig in solchen Fällen angewendet; ein Schuldner ohne verwertbare Vermögenswerte hat in der Regel kein schutzwürdiges Interesse an einer Konkursöffnung. (Nur diese Aussagen sind hier wiedergegeben.)
“191 LP, un débiteur peut requérir l’ouverture de sa faillite en se déclarant insolvable, sans avoir, à ce stade, à prouver son insolvabilité (ATF 119 III 113, in JdT 1996 II 105 consid. 3b; SJ 1994 p. 378-379 et les références). Le dépôt d’une déclaration d’insolvabilité ne constitue cependant pas l’ouverture de la faillite; il faut pour cela une décision du juge (art. 175 LP en relation avec l’art. 194 LP). Comme dans toute procédure judiciaire, pour rendre une décision au fond, le juge doit examiner si le requérant débiteur a un intérêt digne de protection à être déclaré en faillite sans poursuite préalable (ATF 119 III 113, in JdT 1996 II 105 consid. 3b et les références; SJ 1994 p. 378). Un débiteur dépourvu de tout bien patrimonial saisissable et réalisable – y compris ses revenus relativement saisissables – n’a pas d’intérêt digne de protection à être déclaré en faillite. Lorsqu’il ne dispose pas d’actif, la procédure de faillite ne peut conduire qu’à la suspension de sa liquidation, dès son ouverture, en application de l’art. 230 al. 1 LP. Cette disposition présente, à cet égard, un empêchement dirimant; dans cette hypothèse, le débiteur n’a aucun intérêt digne de protection à agir; ce n’est en effet que si la procédure n’est pas suspendue que des actes de défauts de biens sont distribués aux créanciers, et que le débiteur pourra invoquer à leur encontre l’exception de non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP (SJ 1994 p. 379 ; Gilliéron, op. cit., n. 29 ad art. 191 LP). 3.2. En l'espèce, même si la recourante était au bénéfice de l'assistance juridique, elle ne serait pas dispensée de présenter, au sens de l’art. 230 LP précité, des actifs réalisables pour éviter la suspension de la liquidation. Or, selon ses propres indications, elle est démunie de ressources excédant son minimum vital et elle ne dispose pas du moindre actif ou bien réalisable, ce qui entraînera vraisemblablement la suspension de la liquidation de sa faillite dès son ouverture. L’ouverture de sa faillite, en soi possible, n’aboutirait pas, parce que la procédure serait aussitôt suspendue en application de l’art.”
“La demande de faillite volontaire du débiteur qui poursuit le but d’échapper à la saisie de son salaire constitue un abus de droit. Il ne saurait y avoir libre choix entre la saisie de revenu et la déclaration d'insolvabilité, car les intérêts des créanciers doivent également être pris en compte et il ne peut s'agir de faire triompher uniquement le point de vue du débiteur (ATF 145 III 26 consid. 2.2 et les références ; TF 5A_433/2019 du 26 septembre 2019 consid. 4.1 ; TF 5A_819/2018 du 4 mars 2019 consid. 2.1). Le Tribunal fédéral a jugé qu’il y avait également abus de droit manifeste de la part d’un débiteur à solliciter sa mise en faillite volontaire alors qu’il sait que la masse ne disposera d’aucun actif réalisable au profit de ses créanciers (ATF 133 III 614 consid. 6.1.2). La LP n'a pas créé une institution permettant à tout débiteur d'obtenir une procédure de mise à l'abri. La procédure de liquidation ne doit être continuée que s'il y a des biens suffisants (art. 230 al. 1 LP). A fortiori, s'il n'y a pas de biens du tout à réaliser, elle ne doit pas être entamée et le juge doit rejeter la requête de faillite présentée par le débiteur, faute d'intérêt (même arrêt). Cet arrêt a été rendu dans le cadre de l’assistance judiciaire (sous l’angle des chances de succès), mais le Tribunal fédéral a confirmé ultérieurement que son raisonnement s’appliquait aussi à la requête de faillite volontaire elle-même (TF 5A_433/2019 précité ; TF 5A_819/2018 précité ; Gapany, op. cit., pp. 20-21 et les références citées à la note infrapaginale 24). En effet, seuls les biens existant au moment de la déclaration de faillite tombent dans la masse active de la faillite (art. 197 LP), et le salaire futur du débiteur n’en fait pas partie ; les saisies de salaire opérées par des créanciers pour une année tombent dès que le débiteur est déclaré en faillite (ATF 114 III 26 ; Marchand, La faillite personnelle, entre abus et regrets, JdT 2018 II 4 ss, 6). Le Tribunal fédéral a donc considéré que commettait un abus de droit le débiteur qui demandait sa faillite personnelle sans aucun actif susceptible de constituer une masse active pouvant désintéresser les créanciers.”
“L’avance de frais pour la procédure de faillite après le prononcé d’insolvabilité ne doit pas être intentionnellement dissuasive, soit poursuivre le but de prévenir des faillites personnelles abusives (Brunner/Boller/Fritschi, BSK-SchKG II, n. 33a ad art. 191 LP ; ATF 118 III 27 consid. 3e, JdT 1994 III 66, spéc., pp. 73-74). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a indiqué que le législateur n’avait pas exclu la dispense de l’avance de frais dans la procédure de poursuite pour dettes et de faillite (ATF 118 III 27 précité consid. 2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid.”
Bei einer Aussetzung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (Art. 230 Abs. 1 SchKG) tritt die Kenntnis des Schadens nach der Rechtsprechung erst mit der Aussetzungsentscheidung ein; massgebend ist der Zeitpunkt der Publikation dieser Aussetzung in der Feuille officielle du commerce (FOSC).
“Le Tribunal fédéral considère en effet que le créancier qui entend demander la réparation d’une perte qu’il a subie dans une faillite connaît normalement son préjudice, de manière suffisante, lors de la publication de l’état de collocation. Il peut connaître à ce moment-là le montant de l’inventaire, sa propre collocation dans la liquidation, ainsi que le dividende prévisible (ATF 128 V 15 c. 2a). Cela est également valable en cas de liquidation de la faillite selon la procédure sommaire, car la décision d'en procéder ne fonde encore aucune connaissance du dommage (ATF 126 V 443 c. 3b). En outre, une déclaration d’insolvabilité d’après l’art. 191 de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite (LP, RS 281.10) n’est pas de nature à justifier une connaissance anticipée du dommage (SVR 2010 AHV n° 14 c. 4.2). En revanche, dans le cas où les actifs ne suffiront vraisemblablement pas à couvrir les frais de liquidation, même pas en la procédure sommaire, la faillite est suspendue faute d’actif (art. 230 al. 1 LP) et il faut admettre que la connaissance du dommage intervient alors au moment de cette suspension, la date de la publication de cette mesure dans la Feuille officielle du commerce (FOSC) étant déterminante (ATF 129 V 193 c. 2.3). 4.3 En l’occurrence, la faillite a été ouverte le […], puis été suspendue faute d’actif le […], ce qui a été publié dans la FOSC le […] (dossier [dos.] intimée 1). Le recourant estime que l’intimée était en mesure de connaître le dommage au moment de l’ouverture de la faillite, puisque ce dommage correspondait à l'ensemble des factures impayées. Certes, il ressort du dossier que beaucoup de factures adressées par l'intimée à la société du recourant sont demeurées impayées et ont engendré des poursuites (dos. intimée 15 à 20). Toutefois, l'intimée ne connaissait pas l’état du bilan de la société et ignorait l’ensemble des circonstances, la nature et les caractéristiques essentielles se rapportant à l’existence d’un éventuel dommage (ATF 126 V 443 c. 4b, 116 V 160 c.”
Eine nach Ablauf der in der Publikation angesetzten Frist geleistete Kostenvorschusszahlung ist nicht von vornherein unzulässig. Gemäss Lehre und Rechtsprechung soll das Konkursamt im Regelfall eine nachträgliche Kostenvorschusszahlung annehmen und den Aktenbereich dem Richter vorlegen, damit dieser über eine Fristverlängerung oder die Wiedereinsetzung entscheiden kann. Das Amt darf eine nachträgliche Zahlung nur dann ohne Weiteres zurückweisen, wenn es sicher ist, dass der Richter weder Verlängerung noch Wiedereinsetzung gewähren würde.
“2 et 4 LP : il est ainsi possible d'accorder un délai plus long ou de prolonger le délai lorsqu'une partie à la procédure habite à l'étranger ou qu'elle est assignée par publication (al. 2); quiconque a été empêché sans sa faute d'agir dans le délai peut demander la restitution de celui-ci à l'autorité judiciaire compétente, notamment (al. 4). Lorsqu’un créancier demande une prolongation de délai, ou que l’avance de frais est versée après l’échéance du délai, l’office doit soumettre le dossier au juge de la faillite pour qu’il statue sur la prolongation ou la restitution de délai, en particulier, dans ce dernier cas, sur le caractère excusable du retard. L’office doit en principe accepter une avance effectuée même après l’expiration du délai et ne peut s’arroger le droit de la refuser pour tardiveté que lorsqu’il est certain d’avance que le juge de la faillite n’accorderait ni prolongation ni restitution (ATF 74 III 75, JT 1949 II 92). Avant de clore la faillite, le juge doit donc s’assurer que les sûretés n’ont pas été fournies à l’office en temps utile (Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, n. 31 ad art. 230 LP). b) En l’espèce, la décision attaquée constate qu’aucun créancier n’a demandé l’application de la procédure en matière de faillite ni n’en a avancé les frais dans le délai imparti. La recourante n’allègue pas ni ne cherche à établir avoir requis la liquidation de la faillite dans le délai de dix jours fixé par la publication du 26 novembre 2021, ni en avoir avancé les frais estimés à 5'000 francs. Elle ne soutient d’ailleurs même pas être dispensée de verser les sûretés requises. C’est donc à juste titre que l’autorité de première instance a prononcé la clôture de la faillite de V.________ SA. III. En conclusion, le recours manifestement mal fondé, doit être rejeté dans la mesure où il est recevable et la décision confirmée. Vu le rejet du recours, les frais judiciaires de deuxième instance, arrêtés à 300 fr. doivent être mis à la charge de la recourante (art. 106 al. 1 CPC). Par ces motifs, la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal, statuant à huis clos en sa qualité d'autorité de recours en matière sommaire de poursuites et de faillite, prononce : I.”
Bei der Bemessung der Sicherheitsleistung nach Art. 230 Abs. 2 SchKG sind die Kosten der Verwertung pfandgesicherter Gegenstände nicht zu berücksichtigen. Pfandgläubiger werden dennoch zur Leistung des Vorschusses aufgefordert, können ihn aber freiwillig leisten, wenn sie von der Fortführung des Konkursverfahrens einen Vorteil erwarten (z. B. eine Dividende auf den ungedeckten Teil ihrer Forderung). Andernfalls werden sie häufig kein Interesse an der Fortführung des Verfahrens haben, da sie ihre Rechte auch bei Einstellung geltend machen können.
“Die in Art. 230 Abs. 2 SchKG angesprochenen ungedeckten Kosten sind vielmehr solche, die durch die Konkursmasse zu decken wären. Folglich sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen bei der Festlegung der Höhe der Sicherheitsleistung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG nicht zu berücksichtigen. Falls das Konkursverfahren weitergeführt wird, kann das Konkursamt vom Pfandgläubiger einen Vorschuss für die Pfandverwaltung und -verwertung verlangen (BGE 71 III 153 E. 6). Am Gesagten ändert nichts, dass sich die Kostenvorschussverfügung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG an alle Gläubiger, also auch an die Pfandgläubiger richtet. Es steht ihnen frei, den Vorschuss zu leisten, wenn sie sich von der Durchführung eines Konkursverfahrens einen Vorteil erhoffen, etwa weil sie zwar einen Pfandausfall befürchten, aber eine Dividende auf den ungedeckten Teil ihrer Forderung erwarten. Nur in diesem Fall müssen sie sich an den allgemeinen Kosten des Konkursverfahrens beteiligen, die durch den Vorschuss gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG gedeckt werden sollen. Im Übrigen werden sie jedoch am Konkursverfahren häufig kein Interesse haben, da sie auch bei Einstellung desselben ihre Rechte geltend machen können (Art. 230 Abs. 4 und Art. 230a Abs. 2 SchKG). Umgekehrt kann es sein, dass die nicht pfandgesicherten Gläubiger ein Interesse an der Verwertung der Pfandobjekte haben, da sie sich daraus einen Überschuss erhoffen. Dies führt jedoch nicht zu einer Abweichung von der Kostenverteilung gemäss Art. 262 SchKG und Art. 85 KOV und damit auch nicht zu einer anderen Kostenvorschussberechnung im Rahmen von Art. 230 Abs. 2 SchKG.”
Wird der Konkurs mangels Aktiven nach Art. 230 Abs. 1 SchKG eingestellt, «leben» die vor der Konkurseröffnung hängigen Betreibungen wieder auf und können weitergeführt werden; nach der Rechtsprechung erfolgt die Fortsetzung insbesondere durch Pfändung. Die ehemalige Konkursmasse steht grundsätzlich wieder zur Verfügung, und der Schuldner befindet sich insoweit in der im Wesentlichen gleichen Lage wie vor der Konkurseröffnung.
“2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; TF 5A_804/2022 du 24 février 2023 consid. 3.1.2). Toutefois une violation du droit d’être entendu qui n’est pas particulièrement grave peut exceptionnellement être guérie si l’intéressé peut s’exprimer devant une instance de recours ayant un libre pouvoir d’examen en fait comme en droit (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 ; 135 I 187 consid. 2.2 ; TF 4D_76/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.2, non publié in ATF 147 III 440). Le droit d'être entendu garanti par l'art.”
“En revanche les autres pièces, toutes datées du 28 octobre 2024, constituent des vrai nova, irrecevables dans la procédure de recours contre un jugement statuant sur une requête de faillite personnelle. Au demeurant, comme on le verra, elles sont sans influence sur le sort du litige. 2. Le recourant requiert le prononcé de la faillite de la raison individuelle G.________, ceci vraisemblablement pour faire tomber les poursuites liées à cette activité commerciale. 2.1 Il ressort de l’extrait du registre du commerce produit en première instance que la faillite de la raison individuelle en cause a été prononcée déjà le 26 janvier 2023. Comme il était probable que les biens disponibles formant la masse en faillite ne suffiraient pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, celle-ci a été suspendue faute d’actifs en application de l’art. 230 al. 1 LP. Dans l’hypothèse d’une suspension de la faillite faute d’actifs, l’art. 230 al. 4 LP prévoit que les poursuites engagées avant l’ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci. La faillite prononcée le 26 janvier 2023 n’a donc eu aucun effet sur les poursuites alors en cours contre le recourant, vu l’application de l’art. 230 al. 1 et 4 LP. 2.2 La faillite prononcée le 26 janvier 2023 a été clôturée le 6 avril 2023. Selon la jurisprudence et la doctrine, lorsque des biens ayant échappé à la procédure de faillite sont découverts après la clôture de la faillite suspendue faute d’actifs, l’office des faillites peut demander au juge de reconsidérer sa décision de suspension et, si ce dernier partage son point de vue, d’ordonner la réouverture de la faillite, ainsi que sa liquidation en la forme sommaire ou ordinaire (ATF 110 II 396 consid. 2, JdT 1985 I 282 ; SJ 1995 p.703 consid 2 et références ; Staehelin/ Stojiljkovic, in Staehelin/Bauer/Lorandi, Basler Kommentar SchKG II, 3e éd. 2021 [ci-après : BK-SchKG II], n. 2 ad art.”
“Gemäss Art. 206 Abs. 1 SchKG führt der Konkurs der Schuldnerin dazu, dass grundsätzlich alle gegen sie hängigen Betreibungen aufgehoben sind. Diese leben jedoch nach Art. 230 Abs. 4 SchKG wieder auf, wenn das Konkursverfahren im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wird und die Be- treibung fortsetzungsfähig ist (BGE 132 III 89 E. 1.4; ZR 115 [2016] Nr. 41, E. 3.2 m.w.H.). Art. 230 Abs. 4 SchKG wurde mit der Revision von 1994, in Kraft seit - 6 - 1. Januar 1997, ins Gesetz eingefügt (AS 1995 1227, 1277), während vor dieser SchKG-Revision hängige Betreibungen auch nach der Einstellung des Konkurses nicht wieder auflebten und die Gläubiger diese von neuem einzuleiten hatten (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, 3. Aufl. 2021, Art. 230 N 18 m.H.). Nach der Einstellung des Konkursverfahrens steht das Vermögen der ehemaligen Kon- kursitin grundsätzlich wieder zur freien Verfügung und haftet deren Gläubigern (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 11a). Zivilprozesse, welche gemäss Art. 207 Abs. 1 SchKG aufgrund der Konkurseröffnung eingestellt worden waren, sind wieder aufzunehmen und dürfen nicht als gegenstandslos ab- geschrieben werden.”
Bei Einstellung des Konkurses mangels Aktiven kann jeder Pfandgläubiger verlangen, dass sein Pfand verwertet wird ("Spezialliquidation" bzw. Liquidation spezieller Sicherheiten). Diese Spezialliquidation ist eine insolvenzrechtliche Massnahme und richtet sich nach den Grundsätzen des Konkursrechts; die verfahrensrechtliche Rechtsprechung verweist auf die Anwendung der summarischen Konkursverfahren (Art. 231 SchKG), soweit nicht Besonderheiten der Spezialliquidation Abweichungen erfordern.
“Si des valeurs mises en gage se trouvent dans la masse en faillite d'une personne morale et que la faillite a été suspendue faute d'actifs (art. 230 LP), chaque créancier gagiste peut néanmoins demander à l'office des faillites la réalisation de son gage (art. 230a al. 2 LP; liquidation spéciale). Ainsi, la suspension de la procédure de faillite faute d'actifs et la clôture de la procédure qui en découle ne déploient pas leurs effets sur l'ensemble de la masse en faillite. Chaque créancier hypothécaire peut exclure l'immeuble soumis au gage de la suspension de la faillite et de l'effet de clôture, avec pour conséquence qu'au lieu de la liquidation générale en faveur de tous les créanciers, seule une liquidation spéciale de l'immeuble concerné a lieu (arrêt 5A_896/2010 du 11 mars 2011 consid. 4.2.2). La loi ne règle pas spécifiquement cette réalisation, raison pour laquelle la procédure sommaire de faillite s'applique (art. 231 LP; ATF 140 III 462 consid. 5.1; arrêt 5A_606/2019 du 3 décembre 2019 consid. 3.1), sauf si les particularités de la liquidation spéciale exigent des dérogations. En particulier, le fait que l'état de collocation se limite à l'état des charges et que les créanciers non garantis par gage n'y participent pas ne change rien au fait que la procédure ("liquidation subséquente") est un instrument du droit de la faillite et qu'elle doit se dérouler selon les principes du droit de la faillite (arrêt 5A_796/2016 du 4 septembre 2017 consid.”
Ist der Konkurs nach Art. 230 SchKG definitiv eingestellt, weil binnen der vorgesehenen Frist kein Gläubiger die Fortführung verlangte bzw. den erforderlichen Kostenvorschuss leistete, kann ein anhängiges Beschwerde‑ oder Rechtsmittelverfahren in der Regel als gegenstandslos betrachtet bzw. umgehend eingestellt werden.
“Mai 2022 eingestellt worden ist (BVGer-act. 36 Beilage). Das Konkursamt hat im Weiteren auf Nachfrage mitgeteilt, dass der Konkurs über die Beschwerdeführerin per 8. Juni 2022 als definitiv eingestellt gilt, denn innert Frist habe kein Gläubiger die Durchführung des Verfahrens verlangt bzw. den dafür erforderlichen Kostenvorschuss einbezahlt (BVGer-act. 32). Gemäss geltender Rechtsprechung kann daher das Beschwerdeverfahren vorliegend umgehend eingestellt werden (Urteil des BGer 9C_56/2023 vom 15. Mai 2023 E. 2.4.1; Art. 207 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 207 Abs. 1 Satz 1 SchKG; ausführlich dazu Urteil 2C_650/2011 vom 16. Februar 2012 E. 1.2), ohne weitergehende Überlegungen zur Legitimation und dergleichen anstellen zu müssen. Denn eine Wiederaufnahme des Beschwerdeverfahrens würde von vornherein daran scheitern, dass das Konkursgericht weder ein ordentliches (Art. 221 ff. SchKG) noch ein summarisches Konkursverfahren (Art. 231 SchKG) angeordnet, sondern vielmehr die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) verfügt hatte. Dem Handelsregister, welches das Bundesverwaltungsgericht von Amtes wegen berücksichtigen kann (Urteile 2C_914/2022 vom 22. November 2022 E. 2; 2C_206/2022 vom 9. März 2022 E. 1.1), ist zu entnehmen, dass es bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven geblieben ist. Zum Widerruf des Konkurses ist es nicht gekommen (Art. 195 SchKG; Handelsregister, letztmals konsultiert am 21. Dezember 2023).”
“] avait prononcé la clôture du dossier le 5 janvier 2024, vu les pièces au dossier ; attendu que la LPA-VD (loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36) s'applique aux recours et contestations par voie d'action dans le domaine des assurances sociales (art. 2 al. 1 let. c LPA-VD), que la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal est compétente pour statuer (art. 57 LPGA [loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales du 6 octobre 2000 ; RS 830.1] et art. 93 let. a LPA-VD), que le recours formé par C.________ a été interjeté en temps utile (art. 60 al. 1 LPGA) et qu’il est recevable à la forme (art. 61 let. b LPGA) ; attendu que la recourante est décédée le [...] 2022, que la Justice de paix du district de [...] a informé la Cour de céans le 14 juillet 2023 que la succession de feue C.________ était notoirement insolvable et se liquidait par voie de faillite, que la faillite a été suspendue faute d’actif le 7 décembre 2023 (cf. art. 230 LP [loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite, RS 281.1]), qu’aucun créancier n’a versé l’avance de frais requise pour la continuation de la procédure de faillite, que la clôture de la faillite a été prononcée le 5 janvier 2024 par le Président du Tribunal de l’arrondissement de [...], que, cela étant, la présente procédure ne peut plus être poursuivie, aucun créancier n’ayant requis la cession des droits de la masse en faillite de la succession répudiée de feue C.________, que la cause est devenue sans objet et doit par conséquent être rayée du rôle, que cette compétence est dévolue à un juge instructeur statuant comme juge unique (art. 94 al. 1 let. c LPA-VD), qu’il n’y a pas lieu de percevoir des frais de justice, ni d’allouer de dépens (art. 91 et 99 LPA-VD). Par ces motifs, la juge unique prononce : I. La cause est rayée du rôle. II. Il n’est pas perçu de frais judiciaires, ni alloué de dépens. La juge unique : La greffière : Du L'arrêt qui précède est notifié à : ‑ Office de l'assurance-invalidité pour le canton de Vaud, - Office fédéral des assurances sociales, par l'envoi de photocopies.”
Bei einer Einstellung des Konkursverfahrens gemäss Art. 230 Abs. 1 SchKG ist zu prüfen, ob verwertbares Vermögen (nicht nur flüssige Zahlungsmittel) vorhanden ist, weil nach der Einstellung die Betreibung wiederauflebt und in der Regel durch Pfändung fortgeführt wird. Diese Erwägung ist auch für die Frage einer Dispense vom Kostenvorschuss relevant: Die Rechtsprechung verlangt, dass der Gesuchsteller über verwertbare Aktiven, nicht aber über die liquiden Mittel zur Zahlung des Kostenvorschusses verfügen darf, um eine solche Dispense in Betracht zu ziehen.
“2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; TF 5A_804/2022 du 24 février 2023 consid. 3.1.2). Toutefois une violation du droit d’être entendu qui n’est pas particulièrement grave peut exceptionnellement être guérie si l’intéressé peut s’exprimer devant une instance de recours ayant un libre pouvoir d’examen en fait comme en droit (ATF 142 II 218 consid.”
“L’avance de frais pour la procédure de faillite après le prononcé d’insolvabilité ne doit pas être intentionnellement dissuasive, soit poursuivre le but de prévenir des faillites personnelles abusives (Brunner/Boller/Fritschi, BSK-SchKG II, n. 33a ad art. 191 LP ; ATF 118 III 27 consid. 3e, JdT 1994 III 66, spéc., pp. 73-74). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a indiqué que le législateur n’avait pas exclu la dispense de l’avance de frais dans la procédure de poursuite pour dettes et de faillite (ATF 118 III 27 précité consid. 2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid.”
Bei Einstellung des Konkurses mangels Aktiven kann die Gesellschaft nicht sofort aus dem Handelsregister gelöscht werden; der Handelsregisterbeauftragte nimmt die Gesellschaft ex officio erst vor, wenn drei Monate seit der Publikation der Suspensionsregistrierung ohne begründeten Einspruch verstrichen sind. Mit der Schliessung der Konkursakte enden die Verwaltungs‑ und Verwertungsbefugnisse des Konkursamts; Gläubiger haben dann keinen Anspruch mehr, über das noch vorhandene Vermögen des Schuldners zu verfügen. Das Konkursamt ist jedoch befugt, verfügbare Aktiven unter denen zu verteilen, die die Konkursführung verlangt haben. Andere, inventarisierte Aktiven fallen ipso facto mit Ablauf der in Art. 230 Abs. 2 genannten Frist in die Verfügungsmacht der Ex‑Gesellschaft zurück, vorbehaltlich bestehender Pfandrechte.
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid.”
“Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid. 5). Quant aux autres actifs inventoriés, ils retombent dans le pouvoir de disposition de l'ex-faillie, représentée par ses organes, ipso facto, dès l'échéance du délai (non utilisé) de l'art. 230 al. 2 LP (arrêt 7B.87/2006 du 21 septembre 2006 consid. 2), sous réserve des valeurs grevées d'un droit de gage (cf. art. 230a al. 2 LP; infra consid. 6.1.3; SCHMID/JENT-SØRENSEN, Zur Liquidation juristischer Personen nach Art. 230a SchKG, in Tatsachen - Verfahren - Vollstreckung, Festschrift für Isaak Meier, 2015, p. 639 ss [642]). Tant que la personne morale reste inscrite, ses droits patrimoniaux inventoriés ne sont plus affectés au désintéressement des intervenants qui auraient été colloqués si la procédure de faillite avait suivi son cours. Elle répond sur tout son patrimoine, y compris sur des droits patrimoniaux qui n'auraient pas été portés à la connaissance de l'office et, partant, n'auraient pas été inventoriés, de toutes ses dettes, nées avant ou après l'ouverture de la faillite (GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, 2001, n° 25 ad art. 230a LP).”
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid.”
Wird das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt, erlöschen die Verwaltungs‑ und Verwirklichungsbefugnisse des Konkursamtes, und die durch die Konkursöffnung begrenzten Verfügungsbeschränkungen des Schuldners fallen weg. Eine Löschung der Gesellschaft im Handelsregister erfolgt nicht sofort, sondern erst nach den hierfür vorgesehenen Fristen und nur, sofern kein begründeter Einspruch erfolgt; bis zur Löschung bleibt die Gesellschaft grundsätzlich rechtlich bestehen und kann weiterhin partei‑ bzw. prozessfähig sein.
“1; arrêts du Tribunal fédéral 5A_53/2013 du 17 mai 2013 consid. 4.2 et 5A_517/2012 du 24 août 2012 consid. 4.1.2). Dans la mesure où la faillite fait l'objet d'une liquidation, l'administration rend une décision sur la restitution des objets qui sont revendiqués par un tiers (art. 242 al. 1 LP). Elle impartit à celui dont elle conteste le droit un délai de 20 jours pour intenter son action au for de la faillite; passé ce délai, la revendication du tiers est périmée (art. 242 al. 2 LP). Les litiges relatifs à l'existence ou au montant d'un droit supposé tombé dans le patrimoine du failli ne relèvent donc pas de la compétence de l'Office – ni de celle de l'autorité de surveillance saisie d'une plainte – mais de celle du juge civil (décision de la Chambre de surveillance DCSO/127/2018 du 1er mars 2018 consid. 1.3.2). c.a.b Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les deux ans suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée ou lorsque la procédure de faillite est close par décision du tribunal (art. 159a al. 5 let. a et b ORC). Dès la clôture de la faillite suspendue pour défaut d'actif, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'Office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent. L'Office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations.”
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid.”
“Reicht die Konkursmasse voraussichtlich nicht aus, um die Kosten für ein summarisches Verfahren zu decken, so verfügt der Konkursrichter auf Antrag des Konkursamtes die Einstellung des Konkursverfahrens (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Das Konkursamt publiziert die Einstellung mit dem Hinweis, dass bei Nichtleistung der Sicherheit für die anfallenden Kosten innert angesetzter Frist das Verfahren geschlossen werde (Art. 230 Abs. 2 SchKG). Die anschliessende Löschung der Gesellschaft erfolgt von Amtes wegen, wenn innert drei Monaten ( a Art. 159 Abs. 5 HRegV), bzw. innert zwei Jahren (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV, in der am 1. Januar 2021 in Kraft getretenen Fassung; AS 2020 971) kein begründeter Einspruch dagegen erfolgt.”
“Nachdem das Konkursverfahren über die Beklagte zwar mit Urteil vom 15. Januar 2024 im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wurde (act. 10; act. 12/1 sowie www.zefix.ch, besucht am 22. Mai 2024), deren Li- quidation aber noch nicht beendet und sie noch mindestens bis Mitte Januar 2026 im Handelsregister eingetragen zu sein hat, verfügt sie weiterhin über ihre Rechtspersönlichkeit. Auch ist die Beklagte mit E._____ als Mitglied des Verwal- tungsrates mit Einzelunterschrift handlungsfähig. Entgegen der unzutreffenden Annahme der Klägerin (act. 11) ist die Beklagte daher vorliegend partei- und pro- zessfähig im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO. 1.4.Übrige Prozessvoraussetzungen Auch die weiteren Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO sind erfüllt und geben zu keinen Weiterungen Anlass. 1.5.Versäumte Klageantwort”
Bis zur Löschung der juristischen Person im Handelsregister sind allfällige Prozesse nicht als gegenstandslos abzuschreiben und weiterzuführen. Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens verwertbare Aktiven auf, die zumindest die Kosten des summarischen Verfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen; in einem solchen Fall kann auch eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister erforderlich werden.
“d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art. 164 HRegV; Urteil 4A_467/2018 vom 9. Mai 2019 E. 5.2; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20g zu Art. 230 SchKG). Zumindest bis zur Löschung der Gesellschaft im Handelsregister sind deshalb allfällige Prozesse weiterzuführen und dürfen nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden (URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20e zu Art. 230 SchKG; GILLIÉRON, Commentaire LP, N. 38, N. 42 zu Art. 230 SchKG).”
“Eine juristische Person wird zudem erst zwei Jahre nach Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht, sofern innert dieser Zeitspanne kein begründeter Einspruch gegen die Löschung erhoben wird (Art. 159a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 159 lit. d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art. 164 HRegV; Urteil 4A_467/2018 vom 9. Mai 2019 E. 5.2; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20g zu Art. 230 SchKG). Zumindest bis zur Löschung der Gesellschaft im Handelsregister sind deshalb allfällige Prozesse weiterzuführen und dürfen nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden (URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20e zu Art. 230 SchKG; GILLIÉRON, Commentaire LP, N. 38, N. 42 zu Art. 230 SchKG).”
“Eine juristische Person wird zudem erst zwei Jahre nach Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht, sofern innert dieser Zeitspanne kein begründeter Einspruch gegen die Löschung erhoben wird (Art. 159a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 159 lit. d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art. 164 HRegV; Urteil 4A_467/2018 vom 9. Mai 2019 E. 5.2; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20g zu Art. 230 SchKG). Zumindest bis zur Löschung der Gesellschaft im Handelsregister sind deshalb allfällige Prozesse weiterzuführen und dürfen nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden (URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20e zu Art. 230 SchKG; GILLIÉRON, Commentaire LP, N. 38, N. 42 zu Art. 230 SchKG).”
Massgeblich für den Beginn von Verwirkungsfristen im Zusammenhang mit einer mangels Aktiven eingestellten Konkursliquidation ist die öffentliche Publikation der Einstellung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG (z.B. für die 60‑Tage‑Frist nach Art. 53 AVIG). Vorläufige Konkursanzeigen oder Publikationen in der SHAB‑Rubrik «Handelsregister» lösen den Fristenlauf nicht aus, weil sie gesetzlich nicht als die vorgeschriebene öffentliche Bekanntmachung gelten.
“Gemäss Art. 53 Abs. 1 AVIG müssen im Konkursfall des Arbeitgebers die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Entschädigungsanspruch spätestens 60 Tage nach der Veröffentlichung des Konkurses im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) bei der öffentlichen Kasse stellen, die am Ort des Betreibungs- und Konkursamtes zuständig ist. Wird das Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt und ist eine Konkurspublikation noch nicht erfolgt, ist für den Beginn dieser Frist die Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG massgebend (ARV 1989 S. 66; BGE 114 V 354). Die Frist gemäss Art. 53 Abs. 1 AVIG gilt als gewahrt, wenn der Antrag auf Insolvenzentschädigung spätestens am letzten Tag der Frist der Post übergeben oder bei der Kasse eingereicht wird. Mit dem Fristablauf erlischt der Anspruch auf Insolvenzentschädigung (Art. 53 Abs. 3 AVIG). Die Frist von Art. 53 Abs. 1 AVIG hat demnach Verwirkungscharakter, ist aber einer Wiederherstellung zugänglich (BGE 131 V 454 E. 3.1 mit Hinweis auf BGE 123 V 106 E. 2a). Eine Solche ist jedoch lediglich unter den strengen Voraussetzungen von Art. 41 des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) möglich, mithin wenn die gesuchstellende Person in unverschuldeter Weise davon abgehalten wurde, binnen Frist zu handeln; etwa im Fall einer schweren Krankheit oder eines Unfalls (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Auflage Zürich/Basel/Genf 2020, Art. 41 N 3 ff.).”
“Dabei wird aber nicht auf das Datum der Konkurseröffnung abgestellt (Gerhard Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Band I, Bern/Stuttgart 1988, S. 568 Rz. 16 f.; zum Fristenlauf generell: Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schindler/Tanquerel/ Tschannen/Uhlmann [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016, Rz. 608 ff.). Gemäss der AVIG-Praxis IE, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Rz. B26 würden Publikationen unter den SHAB-Rubriken "Handelsregister" oder "vorläufige Konkursanzeige" den Beginn des Fristenlaufs nicht auslösen, da sie gesetzlich nicht vorgeschrieben seien. Erst die öffentliche Bekanntmachung im Sinne von Art. 232 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) vom 11. April 1889 sei entscheidend für den Beginn des Fristenlaufs (ARV 1989 S. 67). Im Falle eines Konkursverfahrens, das mangels Aktiven habe eingestellt werden müssen, sei für die Verwirkungsfrist von 60 Tagen die Publikation der Einstellung des Konkurses im SHAB massgebend (Art. 230 Abs. 2 SchKG), wenn nicht bereits eine Veröffentlichung der Konkurseröffnung im SHAB stattgefunden habe (ARV 1989 S. 66; BGE 114 V 354). 4.2.2. Gemäss Angaben im SHAB wurde der Konkurs über die B. GmbH am 8. September 2020 eröffnet. Dabei handelte es sich jedoch um eine "vorläufige Konkursanzeige", welche nach den vorstehenden Ausführungen entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin die Frist für die Geltendmachung der Insolvenzentschädigung nicht auslösen konnte. Dies gilt auch für die am 14. September 2020 erfolgte Publikation in der SHAB-Rubrik Handelsregister. Auf beide Bekanntmachungen kann somit nicht abgestellt werden, denn – wie bereits ausgeführt –kommt für den Beginn des Fristenlaufs eine Mitteilung des Handelsregisters nicht in Frage, und die "vorläufige Konkursanzeige" ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, erfolgt nicht in allen Fällen und stellt daher nicht eine öffentliche Bekanntmachung im Sinne von Art. 231 Abs. 3 bzw. 232 Abs. 1 SchKG dar (BGE 114 V 354 E. 2). Massgeblich ist jedoch, dass im vorliegenden Verfahren am 22.”
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid.”
Die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven führt dazu, dass die Befugnisse der Konkursorgane erlöschen (vorbehaltlich von Art. 230a Abs. 2–4 SchKG) und das oberste Leitungsorgan der Gesellschaft wieder zuständig wird. Dessen Handlungen müssen sich auf die Liquidation der Gesellschaft beschränken; verwertbare Vermögenswerte, die eine Liquidation rechtfertigen, sind zu liquidieren. Das Vermögen der ehemaligen Konkursitin steht demnach grundsätzlich wieder zur Verfügung.
“Die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven hat ausserdem zur Folge, dass die Befugnisse der Konkursorgane, unter Vorbehalt von Art. 230a Abs. 2 - 4 SchKG, erlöschen und die mit der Konkurseröffnung einhergehenden Beschränkungen des Verfügungsrechts des Schuldners und der ordentlichen Organe der Gesellschaft grundsätzlich wegfallen. Das oberste Leitungsorgan der Gesellschaft ist demnach wieder zuständig für die Gesellschaft. Allerdings haben sich dessen Handlungen auf den Zweck der Liquidation der Gesellschaft zu beschränken, wobei Vermögenswerte, welche es wert sind, liquidiert zu werden, zu liquidieren sind (Art. 826 Abs. 2 i.V.m. Art. 740 Abs. 1 und 5 OR; BGE 117 III 39 E. 3.b; 90 II 247 E. 2, Urteile 9C_56/2023 vom 15. Mai 2023 E. 2.3; 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 [BSK-SchKG], N. 20d zu Art. 230 SchKG; PIERRE-ROBERT GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, 2001 [GILLIÉRON, Commentaire LP], N. 37 zu Art. 230 SchKG). Eine juristische Person wird zudem erst zwei Jahre nach Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht, sofern innert dieser Zeitspanne kein begründeter Einspruch gegen die Löschung erhoben wird (Art. 159a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 159 lit. d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art. 164 HRegV; Urteil 4A_467/2018 vom 9.”
“Im Weiteren gilt es festzuhalten, dass nach wie vor strittig ist, wie sich die Eigentumsverhältnisse an den inventarisierten Gegenständen gestalten. Die hierzu vom Berufungskläger erst mit seiner Replik im Berufungsverfahren ins Recht gelegten Rechnungen und Fotografien (Replikbeilagen 2 bis 6) stellen unzulässige unechte Noven im Sinne von Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO dar, die folglich nicht berücksichtigt werden können. Immerhin scheint in Bezug auf die Kaffeemaschine mittlerweile Klarheit zu herrschen, dass diese nie zum fraglichen Inventar gehört hat. Selbst wenn die als Noven zu qualifizierenden Replikbeilagen 2 bis 6 Berücksichtigung finden würden, ist aufgrund der Sachlage erstellt, dass es sich nicht wie vom Berufungskläger behauptet um zwei Fritteusen handelt, sondern lediglich um ein Frittiergerät mit zwei Ölkammern, wie die Berufungsbeklagten in ihrer Duplik zutreffend monieren. Schliesslich gilt es im Zusammenhang mit den Inventarsachen zu berücksichtigen, dass nach Einstellung des Konkurses mangels Aktiven nach Art. 230 SchKG das Vermögen der ehemaligen Konkursitin ohnehin wieder zur Verfügung steht (Urs Lustenberger/Sergej Schenker, in: Basler Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. Aufl., Basel 2021, Art. 230 N 11a und N 20d). Es ist somit fraglich, ob die Wertgegenstände nach der Löschung der GmbH ohnehin nicht an den Berufungskläger als einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer der E.____ GmbH zurückgefallen sind.”
Erfolgt die Anmeldung der Durchführung des Verfahrens nach Art. 230 SchKG, solange das Konkursverfahren noch nicht geschlossen ist, kann die Requisition unzulässig sein. Die zitierte Entscheidung bestätigt die Unzulässigkeit einer solchen Requisition, weil die Schliessung des Konkurses zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht erfolgt war.
“Que A______ SA a déposé une réquisition de poursuite à l'encontre de B______ le 2 mars 2023. Que la réquisition de poursuite mentionnait, sous son titre "selon art. 230 LP". Que la poursuite a été inscrite sous n° 1______. Que, par décision du 3 mars 2023, l'Office cantonal des poursuites (ci-après l'Office) a rejeté la réquisition de poursuite au motif qu'elle était formée alors qu'une faillite était en cours. Que, par acte expédié le 8 mars 2023, A______ SA a formé une plainte contre cette décision auprès de la Chambre de surveillance des Offices des poursuites et faillite (ci-après la Chambre de surveillance) concluant à ce que la décision entreprise soit annulée et qu'il soit entré en matière sur sa réquisition de poursuite. Que la clôture de la faillite de B______ a été prononcée le ______ 2023, sans liquidation, faute d'avance de frais suite à la suspension. Que dans ses observations du 28 mars 2023, l'Office a conclu au rejet de la plainte au motif que la créance en poursuite étant antérieure au prononcé de la faillite, l'art. 230 LP n'était pas applicable. Que la faillite n'était pas encore clôturée au moment du dépôt de la réquisition de sorte qu'elle n'était pas recevable. Que les parties ont été informées par courrier du 30 mars 2023 que la cause était gardée à juger.”
Die Schätzung der inventarisierten Aktiven (insbesondere der voraussichtlichen Verwertungserlöse und der zu erwartenden Liquidationsdividende) ist für die Entscheidung nach Art. 230 Abs. 1 SchKG erheblich. Die Schätzung obliegt dem Konkursamt; auf Grundlage seiner Abklärungen kann das Konkursamt ein Gesuch um Einstellung des Konkursverfahrens stellen.
“Mesure purement interne à l'administration de la faillite, il n'a aucun effet sur la situation juridique des tiers et ne préjuge en rien ni de l'existence des actifs inventoriés ni de leur appartenance à la masse (ATF 90 III 18 consid. 1; arrêts du Tribunal fédéral 5A_517/2012 du 24 août 2012 consid. 4.1.2; 5A_543/2011 du 14 novembre 2011 consid. 2.1; 5A_352/2008 du 13 novembre 2008 consid. 2.3.3). Selon l'art. 227 LP, chaque actif inventorié doit être estimé. L'office des faillites est compétent pour procéder à cette estimation, avec le concours éventuel d'experts (Vouilloz, in CR LP, 2005, N 2 ad art. 227 LP). Pour les créances, l'office des faillites ne peut se borner à reprendre la valeur figurant au bilan (Vouilloz, op. cit., loc. cit.; Lustenberger/Schenker, in BSK SchKG II, 3ème édition, 2021, N 3a ad art. 227) mais doit retenir le montant qui, selon le cours ordinaire des choses, pourra effectivement être encaissé (Lustenberger/Schenker, op. cit., loc. cit.; Rüetschi/Schober, in KOV Kommentar, 2016, Milani/Wohlgemuth [éd.], N 51 ad art. 25 OAOF). L'estimation d'un actif peut revêtir de l'importance pour déterminer si la liquidation doit ou non être suspendue (art. 230 al. 1 LP), pour évaluer le dividende de liquidation et donc la valeur litigieuse d'une action en contestation de l'état de collocation, et pour décider si la faillite sera liquidée en procédure ordinaire ou sommaire (art. 231 al. 1 ch. 1 LP) (Lustenberger/Schenker, op. cit., N 1a et 1b ad art. 227 LP). Elle est également pertinente pour déterminer si un bien a une valeur élevée au sens de l'art. 256 al. 3 LP (Lustenberger/Schenker, op. cit., N 1c ad art. 227 LP). L'office des faillites soumet l'inventaire au failli – soit, s'agissant d'une société à responsabilité limitée, à ses organes (art. 30 OAOF) – et l'invite, après avoir expressément attiré son attention sur les conséquences d'indications incomplètes sur sa situation de fortune (art. 29 al.3 OAOF), à déclarer s'il le reconnaît exact et complet. Sa réponse est transcrite dans l'inventaire et signée par lui (art. 228 al. 1 et 2 LP; art. 29 al. 3 et 4 OAOF). 2.1.2 Lorsque la faillite est liquidée en la forme ordinaire, l'inventaire doit être communiqué aux créanciers lors de la première assemblée des créanciers (art.”
“In der Folge teilte das Konkursamt der Vorinstanz als Konkursgericht mit Eingabe vom 8. April 2021 mit, aufgrund seiner Abklärungen würden die Aktiven zur Durchführung des Verfahrens nicht ausreichen, und beantragte die Einstel- lung des Konkurses im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG (act. 4/3 = act. 6/1).”
“Damit hat das Konkursamt die gesetzlichen Vorschriften zur Stellung eines Gesuchs um Einstellung des Konkursverfahrens nach Art. 230 SchKG korrekt an- gewandt. Die Anforderungen für die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven nach Art. 230 Abs. 1 SchKG sind erfüllt. Dem Antrag auf die Einstellung des Kon- kursverfahrens mangels Aktiven gestützt auf Art. 230 SchKG ist damit stattzuge- ben und die entsprechende Beschwerde ist vollumfänglich gutzuheissen.”
Mit der durch Art. 230 Abs. 2 SchKG bedingten Schliessung des Konkursverfahrens erlöschen die Administrations- und Verwertungsbefugnisse des Konkursamts und die Verfügungsbeschränkungen des Schuldners fallen weg. Die im Konkursinventar aufgelisteten Vermögenswerte fallen grundsätzlich ipso facto wieder in die Dispositionsbefugnis des (ehemaligen) Schuldners bzw. seiner Organe zurück, soweit sie nicht mit Rechten Dritter (z. B. Pfandrechten) belastet sind. Das Konkursamt bleibt hingegen befugt, verfügbare Aktiven unter denjenigen zu verteilen, die den Konkurs verlangt haben, nach den in den Quellen genannten Grundsätzen.
“Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les deux ans suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée ou lorsque la procédure de faillite est close par décision du tribunal (art. 159a al. 5 let. a et b ORC). Dès la clôture de la faillite suspendue pour défaut d'actif, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'Office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent. L'Office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations. Quant aux autres actifs inventoriés, ils retombent dans le pouvoir de disposition de l'ex-faillie, représentée par ses organes, ipso facto, dès l'échéance du délai (non utilisé) de l'art. 230 al. 2 LP, sous réserve des valeurs grevées d'un droit de gage (cf. art. 230a al. 2 LP). Tant que la personne morale reste inscrite, ses droits patrimoniaux inventoriés ne sont plus affectés au désintéressement des intervenants qui auraient été colloqués si la procédure de faillite avait suivi son cours (arrêt du Tribunal fédéral 5A_914/2021 du 3 mars 2022 consid. 6.1.1). c.b Sur la base de ces principes, la Chambre de surveillance a considéré en premier lieu que l'inventaire litigieux n'établissait pas les droits respectifs de B______ SA et de la plaignante sur les biens qui y étaient énumérés. L'Office était tenu de mentionner dans l'inventaire tous les biens en possession de la faillie qu'elle en soit propriétaire ou non. Le fait qu'ils soient revendiqués par un tiers aurait été mentionné à l'inventaire, en application de l'art. 225 LP, et le processus prévu par l'art. 242 LP aurait été enclenché par l'Office, si la liquidation de la faillite s'était poursuivie et n'avait pas été suspendue. En tout état, l'inventaire avait cessé de déployer ses effets avec la suspension puis la clôture de la faillite.”
“242 al. 1 LP). Elle impartit à celui dont elle conteste le droit un délai de 20 jours pour intenter son action au for de la faillite; passé ce délai, la revendication du tiers est périmée (art. 242 al. 2 LP). Les litiges relatifs à l'existence ou au montant d'un droit supposé tombé dans le patrimoine du failli ne relèvent donc pas de la compétence de l'Office – ni de celle de l'autorité de surveillance saisie d'une plainte – mais de celle du juge civil (décision de la Chambre de surveillance DCSO/127/2018 du 1er mars 2018 consid. 1.3.2). c.a.b Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les deux ans suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée ou lorsque la procédure de faillite est close par décision du tribunal (art. 159a al. 5 let. a et b ORC). Dès la clôture de la faillite suspendue pour défaut d'actif, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'Office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent. L'Office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations. Quant aux autres actifs inventoriés, ils retombent dans le pouvoir de disposition de l'ex-faillie, représentée par ses organes, ipso facto, dès l'échéance du délai (non utilisé) de l'art.”
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid.”
Die Zweijahresfrist nach Art. 230 Abs. 3 SchKG fällt mit der Frist bis zur Löschung im Handelsregister zusammen. Solange der Eintrag besteht, bleibt die Gesellschaft als juristische Person partei‑ und prozessfähig und kann über allfällig noch vorhandenes Vermögen verfügungsfähig sein; der Konkursbeschlag entfällt.
“Solange eine juristische Person im Handelsregister eingetragen ist, verliert diese ihre Rechtspersönlichkeit daher nicht, auch wenn über sie der Konkurs eröffnet und anschliessend mangels Aktiven eingestellt worden ist (ZR 115 [2016] Nr. 41, E. 3.3 m.H.; BSK SchKG I- LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 20e m.w.H.). Vor der Revision der Handelsregisterverordnung von 2020 war die Gesellschaft grundsätzlich innert dreier Monate nach der Publikation der Eintragung der Konkurseinstellung von Amtes wegen zu löschen (Art. 159 Abs. 5 lit. a aHRegV; AS 2011 4659, 4722). Gemäss der revidierten Handelsregisterverordnung, in Kraft seit dem 1. Januar 2021 (AS 2020 971, 989), hat die Löschung frühestens zwei Jahre nach der Publi- kation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven im SHAB zu erfol- gen (Art. 934 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Diese Zeitspanne stimmt mit jener überein, während welcher die Schuldnerin – etwa eine (Aktien-) Gesellschaft wie die Beklagte – auch auf Pfändung betrieben werden kann (Art. 230 Abs. 3 SchKG; BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 22a und N 22d). Wurde innert zwei Jahren nach der Publikation kein begründe- ter Einspruch dagegen erhoben, so ist die Gesellschaft von Amtes wegen im Han- delsregister zu löschen (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV; BSK SchKG I-LUSTENBER- GER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 20b m.H.). Nach Beendigung der Liquidation, spätestens mit der Löschung der Gesellschaft im Handelsregister, gehen sowohl ihre Rechts- als auch ihre Parteifähigkeit unter (BGE 132 III 731 = Pra 96 [2007] - 7 - Nr. 81, E. 3.1; BSK ZPO-TENCHIO, a.a.O., Art. 66 N 16 m.H.; BÖCKLI, Schweizer Aktienrecht, 5. Aufl. 2022, § 15 N 82 m.w.H.).”
“Wird ein Konkursverfahren gestützt auf Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt, wird dies im Handelsregister eingetragen (Art. 159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art. 230 Abs. 4 SchKG). Mit der Löschung im Handelsregister hat die GmbH ihre Rechtspersönlichkeit und damit ihre Prozessfähigkeit verloren (Art. 779 Abs. 1 OR; Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2).”
“Nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven bleibt die Parteifä- higkeit der Beklagten bestehen. Die Beklagte kann während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Die Eintragung im Handels- register bleibt für dieselbe Dauer bestehen (Art. 159a lit. a HRegV). Beide Partei- en sind parteifähig (Art. 59 Abs. 1 lit. c ZPO).”
Bleiben bei Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven bereits entstandene Kosten ungedeckt, sieht die Rechtsprechung bzw. Lehre grundsätzlich keine Übernahme dieser Kosten durch den Staat vor; die Massagläubiger haften insoweit nur aus dem Massavermögen.
“Diese Prozesskosten sind keine Kosten im Zusammenhang mit der Verwer- tung des Pfandgegenstandes, sondern Masseverbindlichkeiten (BSK SchKG I- H IERHOLZER/SOGO, 3. Aufl. 2021, Art. 250 N 79a). Sie fallen unter die vorab zu deckenden Kosten gemäss Art. 262 Abs. 1 SchKG. Das gilt auch, wenn das Kon- kursverfahren mangels Aktiven gemäss Art. 230 SchKG eingestellt wird, also wenn sich nach Eröffnung des Konkurses herausstellt, dass die Konkursmasse voraussichtlich nicht ausreicht, um die Kosten eines summarischen Konkursver- fahrens zu decken (F RANCO LORANDI, Die überschuldete Insolvenzmasse, AJP 2015 S. 923 ff., S. 923). Bestehen im Zeitpunkt der Einstellung des Verfahrens bereits ungedeckt gebliebene Kosten, ist deren Übernahme durch den Staat grundsätzlich nicht vorgesehen, denn den Massagläubigern haftet nur das Mas- savermögen (BSK SchKG I-S TAEHELIN/STOJILJKOVIĆ, 3. Aufl. 2021, Art. 262 N 31; vgl. auch F RANCO LORANDI, Die überschuldete Insolvenzmasse, AJP 2015 S. 923 ff., S. 925 f., S. 927 und S. 929). Zu Recht verweist die Beschwerdeführe- rin aber diesfalls auf eine mögliche Staatshaftung gegenüber dem unbefriedigten Gläubiger gemäss Art. 5 SchKG (vgl. CR LP-JEANDIN/CASONATO, Art. 262 N 9). Ob eine solche Staatshaftung im vorliegenden Fall begründet ist, ist nicht Gegen- stand des Verfahrens, weshalb auch nicht weiter darauf einzugehen ist.”
Fehlte eine rechtzeitige Anzeige bzw. Publikation von Forderungen und Sicherheiten, konnten diese dem Konkursamt nicht bekannt werden; das Amt hatte keine Pflicht, nach nicht eingetragenen Grundpfandrechten zu recherchieren. Dies ist für die Fortführung der Betreibung nach Einstellung (Art. 230 Abs. 3 SchKG) relevant.
“cit., n° 28-29). Si aucun créancier ne demande la réalisation de son gage dans le délai imparti par l'office, les actifs sont remis à l'Etat, après déduction des frais, avec les charges qui les grèvent, sans toutefois que celui-ci reprenne la dette personnelle, et dans la mesure où l'autorité cantonale compétente ne refuse pas la cession (art. 230a al. 3 LP). A la différence de ce qui est prévu aux al. 2 et 4, le transfert de la propriété selon l'al. 3 se fait gratuitement en faveur d'un «cessionnaire» déterminé, le canton. Les immeubles reviennent au canton du lieu de leur situation (ATF 71 III 169; 68 III 10; Vouilloz , op. cit., n° 33). 2.2.3 En principe, les restrictions attachées à la faillite tombent avec la suspension de la faillite faute d'actif, sous réserve des règles de l'art. 230a al. 2-4 (ATF 90 II 247, 253, JdT 1965 I 147). Les personnes morales peuvent aussi être poursuivies par voie de saisie pendant deux ans, tant qu'elles n'ont pas été radiées du registre du commerce (art. 230 al. 3 LP; art. 66 al. 2, 2ème et 4ème phr. ORC). Cette voie n'est cependant ouverte qu'aux seuls créanciers non gagistes. Aussi longtemps qu'ils n'ont pas renoncé à leur gage, les créanciers gagistes doivent en premier lieu (ATF 71 III 168) procéder selon l'art. 230a al. 2 LP. La procédure reprend son cours en cas d'inactivité du créancier gagiste au sens des al. 3 et 4 de l'art. 230a LP (Vouilloz , op. cit., n° 22 ad art. 230a LP). 2.3 En l'espèce, la décision de dissolution et de liquidation selon les règles de la faillite de A______ SA a été notifiée conformément aux règles susmentionnées. Elle a fait l'objet d'une publication dans la FOSC. La suspension de la liquidation pour défaut d'actif a également été publiée conformément aux dispositions légales. Le plaignant n'est pas intervenu, sur le vu de ces publications, en temps voulu, dans la liquidation, raison pour laquelle le délai prévu par l'art. 230a al. 2 LP ne lui a pas été fixé. Faute d'annonce, les créances et les gages du plaignant ne pouvaient être connus de l'Office et ce dernier n'avait aucune obligation d'investiguer pour découvrir d'éventuelles créances garanties par des gages immobiliers qui ne ressortaient d'aucune inscription.”
Wird eine vor der Konkurseröffnung erloschene Betreibung nach Einstellung des Konkurses gemäss Art. 230 Abs. 4 SchKG wieder lebendig, kann sie auch durch Pfändung fortgesetzt werden, selbst wenn der Schuldner im Handelsregister eingetragen ist. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor der Konkurseröffnung bereits ein anderer, endgültig festgelegter Vollstreckungsmodus bestand.
“notamment ATF 120 III 105 consid. 1; 101 III 18 consid. 1a et les réf. citées). Il a en particulier été jugé que la poursuite dirigée contre un débiteur inscrit au registre du commerce en l’une des qualités indiquées à l’art. 39 LP ne peut être continuée que par la voie de la faillite, sauf les seules exceptions prévues aux art. 41 à 43 LP, l’art. 39 LP étant d’ordre public (ATF 25 I 523, p. 526 consid. 2, JdT 1900 I 66). Dans le cas présent, l’acte de défaut de biens litigieux a été délivré dans la poursuite n° 9'644’558 que la poursuivante a initiée par une réquisition de poursuite du 9 juillet 2020. Une réquisition de continuer cette poursuite a été déposée le 24 août 2020, soit avant le jugement de faillite rendu le 22 septembre 2020. On a par ailleurs vu – et la recourante ne le conteste pas - qu’une poursuite introduite avant la déclaration de faillite du débiteur, que l’ouverture de la faillite a éteinte (art. 206 al. 1 LP) mais qui renaît après la suspension de faillite faute d’actif (art. 230 al. 4 LP), peut-être continuée par la voie de la saisie (art. 230 al. 3 LP) et cela même si le débiteur est inscrit au registre du commerce en l’une des qualités prévues à l’art. 39 al. 1 LP. La jurisprudence n’interdisant cette voie – à tout le moins sans nouvelle réquisition de poursuite – que si un autre mode avait été définitivement fixé avant l’ouverture de la faillite, il est évident qu’une saisie ne pouvait être exclue au seul motif que la réquisition de continuer la poursuite avait été déposée avant le jugement de faillite, cette simple réquisition ne suffisant pas, contrairement à une commination de faillite (art. 159 LP; CPF 6 juillet 2011/20), à fixer irrévocablement le mode de poursuite. Il est en revanche vrai qu’au moment où cette réquisition a été déposée, la voie de la saisie n’était pas possible et que la poursuivante n’a pas expressément requis ce mode de continuation après la suspension de la faillite (cf. sur ce point KuKo SchKG, n° 23 ad art. 230 LP). Il est vrai aussi que pour certains auteurs et tribunaux, les poursuites éteintes par la déclaration de faillite ne renaitraient pas automatiquement mais seulement si le créancier en requiert la continuation (Lustenberger/Schenker, in Staehelin/Bauer/Lorandi [éd.”
“4 LP, une poursuite ne peut revivre ni se continuer par voie de saisie si un mode de réalisation différent avait déjà été fixé avant le prononcé de la faillite, que la date de la réquisition de continuer la poursuite constitue le moment de référence pour déterminer le mode de poursuite et que dans la mesure où cette réquisition avait en l’occurrence été déposée plusieurs semaines avant le prononcé de faillite, la poursuite ne pouvait se continuer par voie de saisie. Elle soutient que toute autre solution serait source de forte insécurité juridique et reviendrait à favoriser excessivement le poursuivant face au poursuivi, sans justification objective. Elle relève par ailleurs que l’Office devait examiner de quelle manière la poursuite devait être continuée avant même de demander une avance de frais, le tarif n’étant pas le même selon le mode choisi, et que l’avance de frais a d’ailleurs été payée avant le prononcé de faillite dans le cas d’espèce. Elle fait enfin valoir que l’Office ne pouvait pas continuer de son propre chef, soit sans nouvelle réquisition de la poursuivante, une poursuite reviviscente au sens de l’art. 230 al. 4 LP. 2.1 2.1.1 Selon l’art. 206 al. 1 LP, les poursuites dirigées contre le failli s’éteignent et aucune poursuite ne peut être faite durant la liquidation de la faillite pour des créances nées avant l’ouverture de la faillite. Font exception les poursuites tendant à la réalisation de gages appartenant à un tiers. Les poursuites pour des créances nées après l'ouverture de la faillite se continuent par voie de saisie ou de réalisation de gage durant la liquidation de la faillite (art. 206 al. 2 LP). L’art. 230 LP traite de la suspension de la liquidation de la faillite faute d'actif. Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l'office (al. 1). Cette décision est publiée avec l'indication que la faillite sera clôturée si aucun créancier ne fait l'avance des frais nécessaire pour la traiter (al. 2). Dans les deux ans qui suivent la suspension de la liquidation, le débiteur peut aussi être poursuivi par voie de saisie (3).”
Wird ein Pfand verwertet, erhält der Pfandgläubiger ein Zertifikat über die insuffiziente Deckung (vgl. Art. 158 SchKG). Den verbleibenden Deckungsmangel kann der Pfandgläubiger durch Pfändung bzw. durch ein Pfändungsverfahren nach Art. 230 Abs. 3 SchKG geltend machen; Art. 230 Abs. 3 SchKG gewährt die Möglichkeit der Pfändung für die Dauer von zwei Jahren nach Einstellung des Konkursverfahrens.
“1; arrêt 5A_606/2019 du 3 décembre 2019 consid. 3.1), sauf si les particularités de la liquidation spéciale exigent des dérogations. En particulier, le fait que l'état de collocation se limite à l'état des charges et que les créanciers non garantis par gage n'y participent pas ne change rien au fait que la procédure ("liquidation subséquente") est un instrument du droit de la faillite et qu'elle doit se dérouler selon les principes du droit de la faillite (arrêt 5A_796/2016 du 4 septembre 2017 consid. 3.3.3, publié in BlSchK 2018 p. 57). Dans cette procédure de liquidation, les objets gagés sont en principe réalisés aux enchères. Le principe de l'offre suffisante (art. 126 s. LP) ne s'applique pas. Aucun acte de défaut de biens n'est délivré. Un certificat d'insuffisance de gage (art. 158 LP) est cependant remis au créancier gagiste qui a demandé la réalisation du gage et qui n'a pas été désintéressé. Pour le montant de son découvert de gage, le créancier gagiste peut engager une poursuite par voie de saisie (art. 230 al. 3 LP; LUSTENBERGER/SCHENKER, in Basler Kommentar, SchKG, 3 ème éd., 2021, n° 9c ad art. 230a LP; VOUILLOZ, in Commentaire romand, LP, 2005, n° 31 ad art. 230a LP; cf. aussi arrêt 5A_789/2008 du 24 février 2009 consid. 2.4.3).”
Die Sicherheitsleistung ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Aktiven so festzusetzen, dass grundsätzlich auch künftig anfallende Kosten des Konkursverfahrens – einschliesslich solcher, die nicht genau vorhersehbar sind (z. B. Gerichtskosten und Anwaltskosten) – gedeckt werden können. Die Festsetzung der Höhe liegt im Ermessen des Konkursamts; eine gerichtliche Aufhebung kommt nur bei gesetzwidriger Ermessensausübung (Über- oder Unterschreitung bzw. Missbrauch des Ermessens) in Betracht.
“Die Sicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG ist so hoch anzusetzen, dass grundsätzlich alle zukünftigen Kosten, auch solche, die nicht genauer abschätzbar sind, gedeckt werden können (BGE 117 III 67 E. 2b; 51 III 83; LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., N. 10 zu Art. 230 SchKG; CHRISTOPH RUDOLF STOCKER, Entscheidungsgrundlagen für die Wahl des Verfahrens im Konkurs, 1985, S. 180 f.). Die Höhe der zu leistenden Sicherheit ist eine reine Ermessensfrage (BGE 130 III 90 E. 1). Vor Bundesgericht kann nicht die blosse Unangemessenheit, sondern nur die gesetzwidrige Ermessensbetätigung, d.h. Über- oder Unterschreitung oder der Missbrauch des Ermessens geltend gemacht werden. Das Bundesgericht greift demnach nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte berücksichtigt hat, die keine Rolle hätten spielen dürfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umstände ausser Acht gelassen hat. Das Bundesgericht hebt ausserdem Ermessensentscheide auf und korrigiert diese, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 145 III 49 E.”
“Demge- mäss kann aus Teilzahlungen nicht ohne Weiteres auf eine Übernahme der gan- zen Schuld geschlossen werden, vielmehr müssen zusätzlich objektive Anhalts- punkte diesen Schluss zulassen (BGer 4C.183/2004 vom 7. März 2005, E. 3; BGer 4D_111/2009 vom 11. November 2009, E. 2.4). In der vorliegenden Sache - 18 - liegen aus folgenden Gründen keine solchen klaren Indizien vor bzw. ist auch ei- ne mündliche Vereinbarung vom 20. Februar 2018 nicht erstellt: 3.3.5.1. Die Vorinstanz hielt dafür, dass die Zedentin ohne verbindliche Schuld- übernahme nicht darauf verzichtet hätte, ihre Forderungen gegenüber der kon- kursiten D._____ dem Konkursamt einzugeben, es sei denn, sie hätte mit einem Totalverlust gerechnet (Urk. 23 S. 12 E. 5.2.2). Das Konkursverfahren über die D._____ wurde mit Entscheid vom 16. Februar 2018 mangels Aktiven eingestellt (Urk. 10/1). Wird ein Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt, so muss der Gläubiger, der die Durchführung eines Konkurs- verfahrens bewirken will, innert 10 Tagen ab Publikation eine Sicherheit für den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teil der Kosten leisten (Art. 230 Abs. 2 SchKG). Die Höhe der Sicherheitsleistung liegt im Ermessen des Konkursamtes und ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Aktiven so hoch anzusetzen, dass alle zukünftigen Kosten – auch nicht genauer abschätzbare Kosten wie Ge- richts- und Anwaltskosten – für das gesamte Konkursverfahren gedeckt werden können (BSK SchKG-Lustenberger/Schenker, Art. 230 N 10 und N 10c); die Si- cherheitsleistung beträgt schnell einmal mehrere tausend Franken. Da die Einstel- lung des Konkurses mangels Aktiven ein untrügliches Anzeichen dafür ist , dass Aktiven entweder nicht oder kaum vorhanden oder nur schwer realisierbar sind, ist es in der Regel wirtschaftlichen Überlegungen geschuldet, wenn ein Gläubiger mit einer Forderung (hier der dritten Klasse) darauf verzichtet, die festgelegte Si- cherheit zu leisten, es sei denn, er hätte klare Anhaltspunkte, dass er durch die Durchführung des Konkurses zumindest den Vorschuss voll zurückerhält.”
Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, die voraussichtlich mindestens die Kosten des summarischen Verfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen. Als solche können auch Vermögenswerte gelten, die bereits vor der Einstellung bekannt waren, damals jedoch als wertlos eingeschätzt wurden.
“d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art. 164 HRegV; Urteil 4A_467/2018 vom 9. Mai 2019 E. 5.2; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20g zu Art. 230 SchKG). Zumindest bis zur Löschung der Gesellschaft im Handelsregister sind deshalb allfällige Prozesse weiterzuführen und dürfen nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden (URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20e zu Art. 230 SchKG; GILLIÉRON, Commentaire LP, N. 38, N. 42 zu Art. 230 SchKG).”
“Come rilevato dall’UF nelle sue osservazioni, ove i fondi venissero dissequestrati a favore della massa fallimentare, esso procederà a chiedere al giudice del fallimento la riapertura del fallimento, ciò che è invero ammesso solo in caso di scoperta di attivi nuovi (DTF 146 III 443 consid. 2.1, 87 III 78 consid. 3; sentenza del Tribunale federale 5A_857/2020 del 31 maggio 2021, consid. 2.1.1 e i rinvii; Lustenberger/Schenker, op. cit., n. 12a ad art. 230 LEF; Vouilloz e Jeandin in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, n. 7 ad art. 230, risp. n. 3 ad art. 269 LEF), ma vengono considerati tali anche gli attivi allora già noti se apparivano senza valore al momento della sospensione del fallimento (sentenza della CEF”
Die definitive Ausstellung eines Attestats der «carenza beni» bzw. eines Pfändungsprotokolls, das als definitives Attest gilt, kann die Kenntnis des Schadens vorverlegen. Damit tritt die Kenntnis häufig bereits vor dem sonst massgeblichen Zeitpunkt (z. B. vor dem Depot der Graduierung oder vor einer allfälligen Einstellung des Konkurses mangels Aktiven i.S.v. Art. 230 SchKG/LEF) ein.
“Va inoltre ricordato che, conformemente alla giurisprudenza del TF, in un’esecuzione per via di pignoramento la conoscenza del danno coincide con la notifica di un attestato di carenza beni o di un verbale di pignoramento a valere quale attestato di carenza beni definitivo ai sensi degli artt. 115 cpv. 1 e 149 LEF – che determina parimenti l’insorgenza del danno e sancisce quindi l’irrecuperabilità del credito contributivo – e questo anche nell’ipotesi in cui il datore di lavoro è una persona giuridica non ancora sciolta per il fallimento; da quel momento decorre il termine di prescrizione di tre anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS (in vigore dal 1. gennaio 2020 e in concreto applicabile; in argomento vedi le STCA 31.2020.27-28 del 28 luglio 2021 consid. 2.2. e 31.2020.33 dell’8 marzo 2021, consid. 2.2.2.). Con l’attestato di carenza beni (definitivo) a seguito di pignoramento si anticipa quello che è normalmente il momento della conoscenza del danno, ossia prima del deposito della graduatoria nel fallimento o prima della sospensione del fallimento per mancanza di attivi ai sensi dell’art. 230 LEF (Frey/Mosimann/Bollinger, AHVG/IVG Kommentar, Zurigo 2018, n. 22 ad art. 52 LAVS con vari rinvii giurisprudenziali e dottrinali). In concreto, come da giurisprudenza esposta sopra, a seguito degli ACB emessi il 17 novembre 2021 e il 10 giugno 2022 – che segnano l’insorgenza (e anche la conoscenza) del danno e quindi l’insolvenza della società – e della successiva dichiarazione di fallimento della società, la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria al ricorrente, quale organo della fallita dal 28 giugno 2021 (data di pubblicazione nel FUSC, cfr. supra consid. 1.1), il risarcimento ex art. 52 LAVS per gli anni 2020 e 2021, quest’ultimo fino al mese di giugno. 2.3. Per definizione, il danno considerato dall'art. 52 LAVS è quello derivante da un atto o da un'omissione in relazione ai compiti che la legge attribuisce al datore di lavoro, segnatamente in materia di versamento dei contributi (Pratique VSI 1994 pag. 99, consid.”
“Conformemente alla giurisprudenza del TF, in un’esecuzione per via di pignoramento la conoscenza del danno coincide con la notifica di un attestato di carenza beni o di un verbale di pignoramento a valere quale attestato di carenza beni definitivo ai sensi degli artt. 115 cpv. 1 e 149 LEF – che determina parimenti l’insorgenza del danno e sancisce quindi l’irrecuperabilità del credito contributivo – e questo anche nell’ipotesi in cui il datore di lavoro è una persona giuridica non ancora sciolta per il fallimento; da quel momento decorre il termine di prescrizione di tre anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS (in vigore dal 1. gennaio 2020 e in concreto applicabile; in argomento vedi le STCA 31.2020.27-28 del 28 luglio 2021, consid. 2.2. e la 31.2020.33 dell’8 marzo 2021, consid. 2.2.2.). Con l’attestato di carenza beni (definitivo) a seguito di pignoramento si anticipa quello che è normalmente il momento della conoscenza del danno, ossia prima del deposito della graduatoria nel fallimento o prima della sospensione del fallimento per mancanza di attivi ai sensi dell’art. 230 LEF (cfr. Frey/Mosimann/Bollinger, AHVG/IVG Kommentar, Zurigo 2018, n. 22 ad art. 52 LAVS con vari rinvii giurisprudenziali e dottrinali). 2.3. Nella fattispecie concreta, come da giurisprudenza citata al considerando precedente, a seguito del rilascio degli attestati di carenza beni emessi il 10 dicembre 2021, 1° marzo 2022 e 25 aprile 2022 (cfr. consid. 1.2) – che segnano l’insorgenza (e anche la conoscenza del danno) – la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria a RI 1, quale organo di fatto dell’Associazione DT 1, il risarcimento ex art. 52 LAVS per i contributi paritetici non versati dall’associazione. Benché dal 24 ottobre 2013 RI 1 non sia più iscritta a RC come membro di comitato dell’associazione, nella decisione contestata la Cassa ha convincentemente esposto i motivi per considerarla organo di fatto della stessa, motivi che non sono stati del resto contestati dalla ricorrente: " (…) Nella fattispecie, dalla STCA dell’11 marzo 2015, inc.”
“Va inoltre ricordato che, conformemente alla giurisprudenza del TF, in un’esecuzione per via di pignoramento la conoscenza del danno coincide con la notifica di un attestato di carenza beni o di un verbale di pignoramento a valere quale attestato di carenza beni definitivo ai sensi degli artt. 115 cpv. 1 e 149 LEF – che determina parimenti l’insorgenza del danno e sancisce quindi l’irrecuperabilità del credito contributivo – e questo anche nell’ipotesi in cui il datore di lavoro è una persona giuridica non ancora sciolta per il fallimento; da quel momento decorre il termine di prescrizione di tre anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS (in vigore dal 1. gennaio 2020 e in concreto applicabile; in argomento vedi le STCA 31.2020.27-28 del 28 luglio 2021, consid. 2.2 e la 31.2020.33 dell’8 marzo 202, consid. 2.3.2). Con l’attestato di carenza beni (definitivo) a seguito di pignoramento si anticipa quello che è normalmente il momento della conoscenza del danno, ossia prima del deposito della graduatoria nel fallimento o prima della sospensione del fallimento per mancanza di attivi ai sensi dell’art. 230 LEF (cfr. Frey/Mosimann/Bollinger, AHVG/IVG Kommentar, Zurigo 2018, n. 22 ad art. 52 LAVS con vari rinvii giurisprudenziali e dottrinali). In concreto, come da giurisprudenza esposta, a seguito del rilascio dell’attestato di carenza beni del 27 novembre 2019 è insorto il danno e la Cassa ne è venuta a conoscenza. Di conseguenza l’amministrazione ha correttamente chiesto (in via sussidiaria) a RI 1, presidente e membro de facto del comitato della PVL (in merito: cfr. consid. 2.5.2). 2.3. L’art. 52 cpv. 3 LAVS nella versione in vigore fino al 31 dicembre 2019 stabilisce che il risarcimento del danno si prescrive in due anni dal momento in cui la cassa ha avuto notizia del danno, ma in ogni caso in cinque anni dall’insorgere del danno. Il termine di cui all’art. 52 cpv. 3 LAVS, diversamente da quello previsto dall’art. 82 cpv. 1 v.OAVS (in vigore sino al 31 dicembre 2002), è un termine di prescrizione e non di perenzione (SVR 2005 AHV n.”
Die Schliessung des Konkursverfahrens nach Art. 230 Abs. 2 SchKG kann zur Folge haben, dass hängige Zivil- oder Beschwerdeverfahren als gegenstandslos gelten und aus dem Geschäftsbuch bzw. Geschäftsverzeichnis gestrichen werden. Ferner endet durch die Schliessung die Prozesssuspension nach Art. 270 LP. Soweit die Schliessung zur Löschung der juristischen Person im Handelsregister und damit zum Verlust der Rechtspersönlichkeit führt, rechtfertigt dies das Rausstreichen eines gegenstandslosen Verfahrens.
“Anders verhält es sich nach der Rechtsprechung, wenn eine verurteilte Person verstirbt, nachdem die Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht anhängig gemacht worden ist. Die Erben der verstorbenen Person sind jedoch im Strafpunkt nicht zur Fortsetzung des Beschwerdeverfahrens legitimiert (vgl. Verfügung 6B_981/2023 vom 18. Oktober 2023 E. 2; Urteile 6B_625/2021 vom 9. Dezember 2021 E. 1; 6B_211/2015 vom 19. Februar 2016 E. 2). Ob und inwiefern diese im Zivilpunkt und/oder hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen ein rechtlich geschütztes Interesse an der Weiterführung des Verfahrens haben, kann offenbleiben. Über die Erbschaft des Beschwerdeführers wurde der Konkurs eröffnet, womit die Konkursverwaltung in die Rechte der Erben eintrat. Weder die Konkursverwaltung noch einzelne Gläubiger haben sich darum bemüht, das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren fortzuführen. Vielmehr gilt das Konkursverfahren als geschlossen, nachdem vorliegend kein Gläubiger innert Frist die Durchführung des Konkursverfahrens begehrt und für dessen Kosten hinreichend Sicherheit geleistet hat (vgl. Art. 230 Abs. 2 SchKG). Unter diesen Umständen ist das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben.”
“], vu les pièces du dossier ; attendu que l’acte introductif d’instance en matière de litiges relevant de la prévoyance professionnelle revêt la forme d’une action (ATF 115 V 224 et 239, 117 V 237 et 329 consid. 5d, 118 V 158 consid. 1, confirmés par ATF 129 V 450 consid. 2), laquelle doit être déposée au siège ou domicile suisse du défendeur ou au lieu de l'exploitation dans laquelle l'assuré a été engagé (art. 73 al. 3 de la loi fédérale du 25 juin 1982 sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité [LPP ; RS 831.40]), que le tribunal compétent pour connaître, en dernière instance cantonale, des contestations opposant les institutions de prévoyance, employeurs et ayants droit (art. 73 al. 1 LPP) est, dans le canton de Vaud, la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal (art. 93 al. 1 let. c de la loi vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative [LPA-VD ; BLV 173.36]), qu’il y a lieu d’appliquer sur le plan procédural les règles des art. 106 ss LPA-VD sur l'action de droit administratif, que la clôture pour défaut d’actif de la faillite au sens de l’art. 230 al. 2 LP entraîne la fin de la suspension des procès civils selon l’art. 270 LP (Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, articles 159-270, 2001, n. 23 ad art. 207 LP), que, selon l’art. 159a al. 1 let. b de l’ordonnance du 17 octobre 2007 sur le registre du commerce (ORC ; RS 221.411), l’entité juridique est, sous réserve des décisions contraires du tribunal, radiée d’office lorsque la procédure de faillite est close par décision du tribunal, que la radiation de la défenderesse du registre du commerce lui a fait perdre sa personnalité juridique (art. 779 al. 1 CO a contrario), qu’un procès ouvert contre une partie qui n’existe plus n’a plus d’objet, qu’il se justifie dès lors de rayer la cause du rôle, compétence que l’art. 94 al. 1 let. c LPA-VD attribue à un membre de la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal, statuant en tant que juge unique qu’il n’y a pas lieu de percevoir des frais de justice (cf. art. 73 al. 2 LPP), ni d’allouer de dépens.”
Bei Einstellung des Verfahrens mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) kann eine nachträgliche Genehmigung bzw. Wiederaufnahme des Konkursverfahrens entfällt sein; das verwaltungsgerichtliche Verfahren stellte in dem zitierten Fall ausdrücklich fest, dass eine nachträgliche Genehmigung nicht möglich sei.
“Vielmehr ist dem Schreiben des Konkursamtes an den Geschäftsführer vom 7. Oktober 2022 das Gegenteil zu entnehmen (vgl. Beilage 10 zur Eingabe vom 11. Oktober 2022: «Die Konkursverwaltung hatte weder Kenntnis vom vorliegenden Verfahren, noch liegen ihr die von Ihnen bei den Gerichten eingereichten Eingaben vor. Eine nachträgliche Genehmigung ist daher nicht möglich»). Die Berufung auf das bundesgerichtliche Urteil 5A_50/2015 verkennt die Unterschiede der Einzelfälle: In jenem Fall ging es um den Konkursschluss in einem summarischen Konkursverfahren (Art. 231 SchKG). Vorliegend jedoch wurde das Verfahren mangels Aktiven (und ohnehin in Unkenntnis des hängigen Verfahrens) eingestellt (Art. 230 SchKG), d.h. es wurde das eigentliche Konkursverfahren gar nicht erst begonnen, weil die Aktiven voraussichtlich nicht einmal die Kosten eines summarischen Verfahrens zu decken vermochten (Art. 230 Abs. 1 SchKG) und kein Gläubiger innert Frist die Durchführung des Verfahrens (unter Sicherstellung dessen Kosten) verlangte (Art. 230 Abs. 2 SchKG).”
Bei Drittklassforderungen ist die zu erwartende Konkursdividende in der Praxis häufig sehr gering (z. B. rund 10%). Dadurch ergibt sich ein geringer Streitwert, und es kommt nicht selten zur Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (Art. 230 SchKG).
“Der Streitwert, welcher Grundlage für die Bemessung der Entschädigung bildet, bemisst sich nach der noch unbekannten Dividende, die auf die Forderung entfällt, für welche die Kon- kurseröffnung verlangt wurde. Praxisgemäss beläuft sich diese in den meisten Fällen (insbesondere für Drittklassforderungen) nur auf einen sehr niedrigen Pro- zentsatz der ursprünglichen Forderungssumme. Oft kommt es sogar zur Einstel- lung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (Art. 230 SchKG). Unter der An- nahme einer Konkursdividende für Drittklassforderungen von 10% beträgt der Streitwert rund Fr. 3'000.–. (Forderungssumme von Fr. 31'242.25 [ohne Zinsen und Kosten des laufenden Verfahrens, Art. 91 Abs. 1 ZPO]). Die von der Gläubi- gerin der Schuldnerin für das zweitinstanzliche Verfahren zu entrichtende Partei- entschädigung ist unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen und in Anwendung der §§ 2, 4, 9 und 11 AnwGebV auf Fr. 600.– (inkl. 7.7% MwSt) fest- zusetzen. Für das erstinstanzliche Verfahren schuldet die Gläubigerin der Schuldnerin keine Parteientschädigung, da dieser keine Aufwendungen entstan- den sind, die zu entschädigen wären. Es wird erkannt:”
Rechtsmittel: Entscheidungen über die Einstellung nach Art. 230 Abs. 1 SchKG gelten als Endentscheide und sind mit dem Rekurs anfechtbar; Gläubiger können Rekurs erheben. Verfahrenstypisch gilt das summarische Verfahren; neue Schlussanträge, neue Tatsachenbehauptungen und neu vorgelegte Beweismittel sind im Rekurs grundsätzlich unzulässig.
“L'Office des faillites a conclu au rejet du recours et a produit des pièces nouvelles. g. A______ a répliqué en persistant dans ses conclusions et a produit des pièces nouvelles. h. Par avis du 4 octobre 2024 du greffe de la Cour, les parties ont été informées de ce que la cause était gardée à juger. EN DROIT 1. 1.1 L'appel étant irrecevable dans les affaires relevant de la compétence du tribunal de la faillite selon la LP (art. 309 let. b ch. 7 CPC), seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. a CPC). Tant la décision du juge de suspendre la faillite faute d'actifs que celle ordonnant la liquidation sommaire ou ordinaire de la faillite sont des décisions finales, susceptibles de recours, au sens de l'art. 319 let. a CPC (Wyss, Kollektive Beteiligungsrechte der Gläubiger im Konkurs- und Nachlassverfahren unter besonderer Berücksichtigung der Revision im Sanierungsrecht, in Zürcher Studien zum Verfahrensrecht, 2013, p. 50). 1.2 Les créanciers ont le droit de recourir contre une décision de suspension de la faillite au sens de l'art. 230 al. 1 LP (ATF 141 III 590 consid. 3). 1.3 Le recours a été formé selon la forme et dans le délai prévus par la loi (art. 321 al. 1 et 2 CPC), de sorte qu'il est recevable. 2. Le recours est ouvert pour violation du droit et constatation manifestement inexacte des faits (art. 320 CPC). Les décisions rendues en matière de faillite sont soumises à la procédure sommaire (art. 251 let. a CPC) et la maxime inquisitoire est applicable (art. 255 let. a CPC). 3. Les conclusions, les allégations de faits et les preuves nouvelles sont irrecevables (art. 326 al. 1 CPC). Il s'ensuit que l'ensemble des pièces nouvelles produites par les parties, de même que les faits s'y rapportant, sont irrecevables. 4. Le recourant fait grief au Tribunal de ne pas avoir considéré que les actifs de la masse en faillite étaient suffisants pour couvrir les frais de la liquidation sommaire de la faillite. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art.”
“L'Office des faillites a conclu au rejet du recours et a produit des pièces nouvelles. g. A______ a répliqué en persistant dans ses conclusions et a produit des pièces nouvelles. h. Par avis du 4 octobre 2024 du greffe de la Cour, les parties ont été informées de ce que la cause était gardée à juger. EN DROIT 1. 1.1 L'appel étant irrecevable dans les affaires relevant de la compétence du tribunal de la faillite selon la LP (art. 309 let. b ch. 7 CPC), seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. a CPC). Tant la décision du juge de suspendre la faillite faute d'actifs que celle ordonnant la liquidation sommaire ou ordinaire de la faillite sont des décisions finales, susceptibles de recours, au sens de l'art. 319 let. a CPC (Wyss, Kollektive Beteiligungsrechte der Gläubiger im Konkurs- und Nachlassverfahren unter besonderer Berücksichtigung der Revision im Sanierungsrecht, in Zürcher Studien zum Verfahrensrecht, 2013, p. 50). 1.2 Les créanciers ont le droit de recourir contre une décision de suspension de la faillite au sens de l'art. 230 al. 1 LP (ATF 141 III 590 consid. 3). 1.3 Le recours a été formé selon la forme et dans le délai prévus par la loi (art. 321 al. 1 et 2 CPC), de sorte qu'il est recevable. 2. Le recours est ouvert pour violation du droit et constatation manifestement inexacte des faits (art. 320 CPC). Les décisions rendues en matière de faillite sont soumises à la procédure sommaire (art. 251 let. a CPC) et la maxime inquisitoire est applicable (art. 255 let. a CPC). 3. Les conclusions, les allégations de faits et les preuves nouvelles sont irrecevables (art. 326 al. 1 CPC). Il s'ensuit que l'ensemble des pièces nouvelles produites par les parties, de même que les faits s'y rapportant, sont irrecevables. 4. Le recourant fait grief au Tribunal de ne pas avoir considéré que les actifs de la masse en faillite étaient suffisants pour couvrir les frais de la liquidation sommaire de la faillite. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art.”
Nach Ablauf der Frist des Art. 230 Abs. 2 SchKG gilt die Konkurssache als geschlossen. Damit erlöschen die Verwaltungs- und Verwertungsbefugnisse des Konkursamtes und die während des Verfahrens angeordneten Beschränkungen der Verfügungsbefugnis des Schuldners entfallen; die noch inventarisierten Aktiven fallen ipso facto wieder in die Verfügungsbefugnis des (ehemaligen) Schuldners bzw. seiner Organe. Das Amt bleibt jedoch befugt, verfügbare Aktiven zwischen denjenigen Gläubigern aufzuteilen, die die Konkursbegehren gestellt haben.
“242 al. 1 LP). Elle impartit à celui dont elle conteste le droit un délai de 20 jours pour intenter son action au for de la faillite; passé ce délai, la revendication du tiers est périmée (art. 242 al. 2 LP). Les litiges relatifs à l'existence ou au montant d'un droit supposé tombé dans le patrimoine du failli ne relèvent donc pas de la compétence de l'Office – ni de celle de l'autorité de surveillance saisie d'une plainte – mais de celle du juge civil (décision de la Chambre de surveillance DCSO/127/2018 du 1er mars 2018 consid. 1.3.2). c.a.b Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les deux ans suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée ou lorsque la procédure de faillite est close par décision du tribunal (art. 159a al. 5 let. a et b ORC). Dès la clôture de la faillite suspendue pour défaut d'actif, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'Office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent. L'Office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations. Quant aux autres actifs inventoriés, ils retombent dans le pouvoir de disposition de l'ex-faillie, représentée par ses organes, ipso facto, dès l'échéance du délai (non utilisé) de l'art.”
“Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid. 5). Quant aux autres actifs inventoriés, ils retombent dans le pouvoir de disposition de l'ex-faillie, représentée par ses organes, ipso facto, dès l'échéance du délai (non utilisé) de l'art. 230 al. 2 LP (arrêt 7B.87/2006 du 21 septembre 2006 consid. 2), sous réserve des valeurs grevées d'un droit de gage (cf. art. 230a al. 2 LP; infra consid. 6.1.3; SCHMID/JENT-SØRENSEN, Zur Liquidation juristischer Personen nach Art. 230a SchKG, in Tatsachen - Verfahren - Vollstreckung, Festschrift für Isaak Meier, 2015, p. 639 ss [642]). Tant que la personne morale reste inscrite, ses droits patrimoniaux inventoriés ne sont plus affectés au désintéressement des intervenants qui auraient été colloqués si la procédure de faillite avait suivi son cours. Elle répond sur tout son patrimoine, y compris sur des droits patrimoniaux qui n'auraient pas été portés à la connaissance de l'office et, partant, n'auraient pas été inventoriés, de toutes ses dettes, nées avant ou après l'ouverture de la faillite (GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, 2001, n° 25 ad art. 230a LP).”
Bei Einstellung des Konkurses mangels Aktiven erlöschen grundsätzlich die Befugnisse der Konkursorgane, und das oberste Leitungsorgan der Gesellschaft wird grundsätzlich wieder zuständig. Dessen Handlungen sind jedoch auf den Zweck der Liquidation zu beschränken; verwertbare Vermögenswerte, die eine Verwertung rechtfertigen, sind zu verwerten. Erscheinen nach der Publikation der Einstellung verwertbare Aktiven, die die Kosten eines summarischen Verfahrens decken würden, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen. (Art. 230 SchKG; vgl. Urteilssammlung und Kommentarstellen.)
“Der Schuldner kann nach Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden und vor der Konkurseröffnung eingeleitete Betreibungen leben wieder auf (Art. 230 Abs. 3 und 4 SchKG). Die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven hat ausserdem zur Folge, dass die Befugnisse der Konkursorgane, unter Vorbehalt von Art. 230a Abs. 2 - 4 SchKG, erlöschen und die mit der Konkurseröffnung einhergehenden Beschränkungen des Verfügungsrechts des Schuldners und der ordentlichen Organe der Gesellschaft grundsätzlich wegfallen. Das oberste Leitungsorgan der Gesellschaft ist demnach wieder zuständig für die Gesellschaft. Allerdings haben sich dessen Handlungen auf den Zweck der Liquidation der Gesellschaft zu beschränken, wobei Vermögenswerte, welche es wert sind, liquidiert zu werden, zu liquidieren sind (Art. 826 Abs. 2 i.V.m. Art. 740 Abs. 1 und 5 OR; BGE 117 III 39 E. 3.b; 90 II 247 E. 2, Urteile 9C_56/2023 vom 15. Mai 2023 E. 2.3; 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 [BSK-SchKG], N. 20d zu Art. 230 SchKG; PIERRE-ROBERT GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, 2001 [GILLIÉRON, Commentaire LP], N. 37 zu Art. 230 SchKG). Eine juristische Person wird zudem erst zwei Jahre nach Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht, sofern innert dieser Zeitspanne kein begründeter Einspruch gegen die Löschung erhoben wird (Art. 159a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 159 lit. d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art.”
“195 LP, jusqu'à ce que le bien immobilier soit réalisé dans la liquidation ordinaire ou sommaire de la faillite ou jusqu'à ce que la faillite soit suspendue faute d'actifs au sens de l'art. 230 LP; il n'y a pas d'instauration, ni de réglementation expresse de la gérance légale en cas de faillite car elle fait implicitement partie des tâches de l'Office et de l'administration de la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 324 ss et 403). Lorsque la faillite est suspendue, le créancier gagiste, notamment hypothécaire, peut demander la réalisation du gage en application de l'art. 230a al. 2 LP qui constitue une exécution spéciale (réalisation du gage), menée dans le cadre d'une exécution générale (faillite). Par économie de procédure, cette exécution spéciale n'est toutefois pas transmise à l'Office des poursuites et reste en mains de l'Office des faillites qui exerce donc la gérance légale pendant les opérations de réalisation (ATF 97 III 34, 38, JdT 1972 II 2; ATF 56 III 121; Vouilloz, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 25 ad art. 230 LP; Vouilloz, La suspension de la faillite faute d'actifs, in : Jusletter du 28 octobre 2019, p. 20 ss). 4.1.2 Les actes de gérance légale sont décrits aux art. 17 et 18 ORFI relatifs à la saisie, applicables également par analogie à la réalisation de gage (art. 101 al. 1 ORFI) et à la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 510 et 511). Il s'agit de mesures ordinaires et de mesures exceptionnelles. A teneur de l'art. 17 ORFI, les mesures ordinaires sont toutes celles nécessaires pour entretenir l'immeuble en bon état de rendement ainsi que pour la perception des fruits et autres produits, soit notamment la commande et le paiement de petites réparations, les ensemencements et plantations, la conclusion et le renouvellement des assurances usuelles, la résiliation des baux, l'expulsion des locataires, la conclusion de nouveaux baux, la récolte et la vente des fruits, la rentrée des loyers et fermages au besoin par voie de poursuite, l'exercice du droit de rétention du bailleur, le paiement des redevances courantes (pour le gaz, l'eau, l'électricité, etc.”
Mit unbenütztem Ablauf der im Gesetz vorgesehenen Frist gilt das Konkursverfahren ipso facto als geschlossen. Die vom Gericht zu erlassende Schlussverfügung kommt in diesem Fall bloss deklaratorischer Bedeutung zu; ihr Erlass kann entgegen dem Wortlaut entfallen.
“Mit unbenütztem Ablauf der zehntägigen Frist gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG gilt das Konkursverfahren (ipso facto) als geschlossen. Der Schlussverfügung des Konkursgerichts (vgl. Art. 268 Abs. 2 SchKG) kommt diesfalls bloss noch deklara- torische Bedeutung zu (BGE 130 III 481 E. 2.1 = Pra 94 [2005] Nr. 42; BGer 5A_840/2015 vom 22. Februar 2016, E. 3.3). Ein Verzicht des Konkursge- richts auf den Erlass einer solchen Verfügung ist mangels konstitutivem Charakter ebenfalls zulässig (BGer 5A_592/2015 vom 10. Dezember 2015, E. 1.2; vgl. aber auch den Wortlaut von Art. 93 KOV). Indem die Vorinstanz der Beschwerde hin- sichtlich des Fr. 87'500.– übersteigenden Betrags die aufschiebende Wirkung er- teilt und dem Beschwerdeführer bezüglich des Betrags von Fr. 87'500.– eine Nachfrist von zehn Tagen angesetzt hatte, fiel der durch Ablauf der ursprüngli- chen zehntägigen Frist ipso facto bereits eingetretene Schluss des Konkurses (vorerst) wieder dahin (vgl. auch BGE 74 III 75 E. 1, wo das Bundesgericht, scheinbar noch von einer konstitutiven Wirkung der Schlussverfügung ausge- - 5 - hend, ausführte, dass im Falle der Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Konkursschluss gar nicht erst eintreten könne bzw.”
“Anders verhält es sich nach der Rechtsprechung, wenn eine verurteilte Person verstirbt, nachdem die Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht anhängig gemacht worden ist. Die Erben der verstorbenen Person sind jedoch im Strafpunkt nicht zur Fortsetzung des Beschwerdeverfahrens legitimiert (vgl. Verfügung 6B_981/2023 vom 18. Oktober 2023 E. 2; Urteile 6B_625/2021 vom 9. Dezember 2021 E. 1; 6B_211/2015 vom 19. Februar 2016 E. 2). Ob und inwiefern diese im Zivilpunkt und/oder hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen ein rechtlich geschütztes Interesse an der Weiterführung des Verfahrens haben, kann offenbleiben. Über die Erbschaft des Beschwerdeführers wurde der Konkurs eröffnet, womit die Konkursverwaltung in die Rechte der Erben eintrat. Weder die Konkursverwaltung noch einzelne Gläubiger haben sich darum bemüht, das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren fortzuführen. Vielmehr gilt das Konkursverfahren als geschlossen, nachdem vorliegend kein Gläubiger innert Frist die Durchführung des Konkursverfahrens begehrt und für dessen Kosten hinreichend Sicherheit geleistet hat (vgl. Art. 230 Abs. 2 SchKG). Unter diesen Umständen ist das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben.”
Nach der Inventaraufnahme prüft das Konkursamt, ob die vorhandenen Aktiven — wobei von verpfändeten Vermögenswerten grundsätzlich nur ein allfälliger Überschuss zur Kostendeckung herangezogen wird — zur Deckung der Kosten einer (summarischen) Liquidation ausreichen. Bei offensichtlicher Unterdeckung kann das Konkursamt die Einstellung (Suspension) des Konkurses nach Art. 230 veranlassen. In bestimmten Fällen kann von dem die Konkursforderung bzw. die Konkurseinleitung verlangenden Gläubiger ein Kostenvorschuss verlangt werden, wenn die Erträge des belasteten Vermögens oder die verfügbaren Mittel nicht ausreichen (vgl. Art. 169 i.V.m. Art. 230).
“Potentiellement lésés par la disparition du produit de réalisation des actifs concernés, les créanciers dans la faillite conservent la possibilité de faire valoir leurs droits éventuels par la voie de l'action en responsabilité prévue par l'art. 5 LP. 4. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art. 231 LP (Vouilloz, op. cit., n. 1 ad art. 230 LP). Selon l'art. 39 al. 1 OAOF, au moment où il examine si le produit des biens inventoriés suffit à couvrir les frais d'une liquidation ordinaire, l'Office doit prendre en considération que seul le surplus éventuel de la réalisation des biens remis en gage servira à couvrir les frais généraux de la faillite (cf. art. 262 LP). Si l'Office estime que ce surplus éventuel, ajouté au produit des biens de l'actif non remis en gage, ne suffira pas à couvrir les frais prévus, il doit proposer au juge de la faillite la liquidation sommaire (art. 231 al. 1 ch. 1 LP) ou la suspension de la faillite (art. 230 LP; cf. Vouilloz, op. cit., n. 8 ad art. 231 LP). Après que le mode de liquidation de la faillite a été déterminé et que l’ouverture de la faillite a été publiée (art. 232 LP), c’est l’administration qui est chargée des intérêts de la masse et pourvoit à sa liquidation (art. 240 LP). C'est l'intérêt de la masse, c'est-à-dire l'intérêt des créanciers à obtenir le meilleur désintéressement possible, qui doit guider l'administration de la faillite dans tous ses choix, tant pour la gestion que pour la réalisation des actifs de la masse, dans les limites fixées par la loi (DCSO/143/21 du 15 avril 2021 consid. 2.2.2). 4.1.2 Selon l'art. 223 al. 1 LP, l'Office fait fermer et met sous scellés les magasins, dépôts de marchandises, ateliers, débits, etc., à moins que ces établissements ne puissent être administrés sous contrôle jusqu'à la première assemblée des créanciers. Si les locaux énumérés à l'al. 1er ont seulement été remis à bail au failli et que l'administration de la faillite ne reprendra probablement pas le contrat de bail, l'Office a la faculté de faire évacuer les locaux et de prendre les objets s'y trouvant pour les placer sous sa garde (Vouilloz, op.”
“Le système des avances requises du créancier est différent si la gérance légale s'inscrit dans (a) une exécution spéciale (saisie ou réalisation de gage) ou si elle s'inscrit dans (b) une exécution générale par voie de faillite ou encore si elle vise (c) la réalisation d'un gage au profit du créancier gagiste qui l'a requise suite à la suspension de la faillite au sens de l'art. 230a al. 2 LP : a) dans la saisie ou la poursuite en réalisation de gage, le créancier poursuivant ou le créancier gagiste peut être tenu d'avancer les sommes nécessaires à la couverture des frais permettant la sauvegarde des biens saisis que les produits de l'immeuble ne suffisent pas à financer (art. 105 LP pour la saisie et art. 16 al. 4 ORFI pour la saisie et la réalisation de gage; Defago Gaudin, op. cit., n° 601; Jeandin/Sabeti, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 2 ad art. 105 LP; Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite II, n° 6 ad art. 105 LP); b) dans la faillite, en application de l'art. 169 al. 1 LP, celui qui la requiert répond des frais jusqu'à et y compris la suspension des opérations faute d'actifs (art. 230 LP) ou jusqu'à l'appel aux créanciers (art. 232 LP); lorsque le bien est grevé d'un gage - ce qui est le cas en l'espèce - les frais résultant de la gérance légale des immeubles engagés sont normalement couverts par les produits qu'ils engendrent, chaque immeuble engagé supportant uniquement les frais de sa gestion grâce à ses loyers et fermages et au produit de sa réalisation (art. 262 al. 2 LP); en cas d'insuffisance des produits de l'immeuble ou de liquidités, voire de biens rapidement et facilement réalisables dans la masse en faillite, une avance peut être exigée du créancier ayant requis la faillite sur la base de l'art. 169 al. 2 LP pour la couverture des coûts engendrés par la gérance légale; si le juge de la faillite n'a pas ordonné l'avance des frais, l'Office peut l'exiger et encore l'augmenter ultérieurement (Defago Gaudin, op. cit., n° 588 ss, 602 et 603; Cometta, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 3 et 4 ad art. 169 LP; Nordmann, Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, n° 6 ad art.”
Die Festsetzung der Höhe der Sicherheitsleistung nach Art. 230 Abs. 2 SchKG stellt eine Verfügung im Sinne von Art. 17 SchKG dar und kann mit der betreibungsrechtlichen Beschwerde angefochten werden. Wird der Beschwerde vollumfänglich die aufschiebende Wirkung gewährt, braucht die Sicherheitsleistung bis auf Weiteres nicht erbracht zu werden.
“Die Festsetzung der Höhe der Sicherheitsleistung durch das Konkursamt nach Art. 230 Abs. 2 SchKG ist eine Verfügung gemäss Art. 17 SchKG, welche mit betreibungsrechtlicher Beschwerde angefochten werden kann (vgl. vorne E. 1.2). Wird der Beschwerde die aufschiebende Wirkung (vollumfänglich) erteilt, so braucht die Sicherheit bis auf Weiteres nicht geleistet zu werden (LUSTENBERGER/SCHENKER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. II, 3. Aufl. 2021, N. 10c zu Art. 230 SchKG).”
“Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Haupt-sache (BGE 137 III 380 E. 1.1; 133 III 645 E. 2.2). In der Hauptsache geht es um die Festsetzung der Höhe der Sicherheitsleistung durch das Konkursamt nach Art. 230 Abs. 2 SchKG und damit eine anfechtbare Verfügung gemäss Art. 17 SchKG (BGE 141 III 590 E. 3.5.2; 130 III 90 E. 1). Demnach kommt die Beschwerde in Zivilsachen in Betracht (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG).”
Sind Konkursverfahren endgültig abgeschlossen (d.h. eine Einstellung mangels Aktiven kommt nicht mehr in Betracht), können vor der Konkurseröffnung eingeleitete Betreibungen nicht wieder aufleben; insoweit besteht kein schützenswertes Interesse an ihrer weiteren Überprüfung.
“Die Konkurseröffnung über den Beklagten am 8. Mai 2017 hat zur Fol- ge, dass alle gegen ihn hängigen Betreibungen aufgehoben sind (Art. 206 Abs. 1 SchKG). Nachdem nunmehr das Konkursverfahren rechtskräftig abgeschlossen - 5 - ist, kann es nicht mehr mangels Aktiven eingestellt werden und kann die Betrei- bung nicht wieder aufleben (vgl. Art. 230 Abs. 4 SchKG). Damit besteht an der Beurteilung darüber, ob die vorinstanzliche Rechtsöffnung zu Recht erfolgt ist, kein schützenswertes Interesse mehr und ist das Beschwerdeverfahren demge- mäss abzuschreiben (Art. 242 ZPO).”
Wird das Konkursverfahren nach Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt, hat dies prozessuale und kostenrechtliche Folgen für den Schuldner. Die Rechtsprechung weist darauf hin, dass in diesem Zusammenhang die Möglichkeit einer Befreiung vom Kostenvorschuss nach den Voraussetzungen der Prozesshilfe zu prüfen ist; dabei wird verlangt, dass der Schuldner über verwertbare Vermögenswerte verfügen sollte und nicht lediglich über Liquidität. Weiter wird die Einstellung ohne Ausstellung von Zahlungsbefehlen verfügt, wodurch die Betreibungen wiederaufleben und sich die Lage des Schuldners im Grundsatz wieder derjenigen vor dem Konkursbegehren entspricht.
“L’avance de frais pour la procédure de faillite après le prononcé d’insolvabilité ne doit pas être intentionnellement dissuasive, soit poursuivre le but de prévenir des faillites personnelles abusives (Brunner/Boller/Fritschi, BSK-SchKG II, n. 33a ad art. 191 LP ; ATF 118 III 27 consid. 3e, JdT 1994 III 66, spéc., pp. 73-74). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a indiqué que le législateur n’avait pas exclu la dispense de l’avance de frais dans la procédure de poursuite pour dettes et de faillite (ATF 118 III 27 précité consid. 2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid.”
Das blosse Ausbleiben von Aktiven bei einem Konkurs nach einer kurz zuvor erfolgten Übernahme begründet nicht automatisch den Schluss auf eine vorgängige Vermögensverschiebung. Zwar können solche Umstände indizielle Vermutungen begründen; Indizien allein ersetzen jedoch keinen konkreten Nachweis. Erforderlich sind konkrete Anhaltspunkte dafür, dass Vermögenswerte unrechtmässig entnommen oder ohne angemessene Gegenleistung übernommen wurden. (Bezug zu Art. 230 Abs. 1 SchKG: Bedeutung der «nennenswerten Vermögenswerte» im Zusammenhang mit der Einstellung mangels Aktiven.)
“), ist jedoch nicht zu bestreiten, dass im relevanten Zeitraum personelle Verbindun- gen zwischen der D'._____ GmbH und der Beklagten 3 bestanden, die es grund- sätzlich möglich machten, dass eine der Gesellschaften die Geschäftstätigkeit un- ter Aushöhlung der anderen weiterführte. Der Umstand des Konkurses der D'._____ GmbH wenige Monate nach der Übernahme, der indiziert, dass E._____ die Geschäftstätigkeit nicht ernsthaft weiterverfolgte, mag entsprechende Mut- massungen begünstigen. Zwingend ist die Annahme, dass der D'._____ GmbH - 20 - durch die Beklagten 1 und 2 zugunsten der Beklagten 3 Mittel entzogen wurden, aber nicht. So konnte E._____ ab dem Zeitpunkt der Übertragung der Gesell- schaft auf ihn während mehrerer Monate über (allfälligen) Vermögenswerte der D'._____ GmbH selbständig verfügen, weshalb aus dem Umstand, dass deren Konkurs mangels Aktiven eingestellt wurde, nicht ohne weiteres geschlossen werden kann, dass die Gesellschaft bereits bei ihrer Übertragung auf E._____ über keine (nennenswerten; vgl. Art. 230 Abs. 1 SchKG) Vermögenswerte mehr verfügte. Und selbst wenn das der Fall gewesen wäre, würde dies nicht bedeuten, dass das Fehlen von Vermögenswerten darauf zurückzuführen war, dass die Be- klagten 1 und 2 solche vorgängig der Übertragung der Gesellschaft auf E._____ (ohne angemessene Entschädigung) in die Beklagte 3 übernommen hatten. Das gilt auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass Sitz und Zweck der Ge- sellschaften übereinstimmten, erlauben Sitz und Zweck doch keine alternativlosen Rückschlüsse auf den Vermögensstand (Zusammensetzung und Höhe) einer Ge- sellschaft und/oder die Herkunft des Gesellschaftsvermögens. Die Argumentation der Klägerin, mit welcher sie von den Akteuren, der Verlegung des Sitzes und der Änderung des Zweckes der Beklagten 3 bzw. vom Verhalten der Beklagten 1 und 2 allgemein sowie der Einstellung des Konkurses über die D'._____ GmbH man- gels Aktiven auf eine für sie nachteilige Übertragung von Vermögenssubstrat von der D'._____ GmbH auf die Beklagte 3 schliesst, greift vor diesem Hintergrund zu kurz.”
“), ist jedoch nicht zu bestreiten, dass im relevanten Zeitraum personelle Verbindun- gen zwischen der D'._____ GmbH und der Beklagten 3 bestanden, die es grund- sätzlich möglich machten, dass eine der Gesellschaften die Geschäftstätigkeit un- ter Aushöhlung der anderen weiterführte. Der Umstand des Konkurses der D'._____ GmbH wenige Monate nach der Übernahme, der indiziert, dass E._____ die Geschäftstätigkeit nicht ernsthaft weiterverfolgte, mag entsprechende Mut- massungen begünstigen. Zwingend ist die Annahme, dass der D'._____ GmbH - 20 - durch die Beklagten 1 und 2 zugunsten der Beklagten 3 Mittel entzogen wurden, aber nicht. So konnte E._____ ab dem Zeitpunkt der Übertragung der Gesell- schaft auf ihn während mehrerer Monate über (allfälligen) Vermögenswerte der D'._____ GmbH selbständig verfügen, weshalb aus dem Umstand, dass deren Konkurs mangels Aktiven eingestellt wurde, nicht ohne weiteres geschlossen werden kann, dass die Gesellschaft bereits bei ihrer Übertragung auf E._____ über keine (nennenswerten; vgl. Art. 230 Abs. 1 SchKG) Vermögenswerte mehr verfügte. Und selbst wenn das der Fall gewesen wäre, würde dies nicht bedeuten, dass das Fehlen von Vermögenswerten darauf zurückzuführen war, dass die Be- klagten 1 und 2 solche vorgängig der Übertragung der Gesellschaft auf E._____ (ohne angemessene Entschädigung) in die Beklagte 3 übernommen hatten. Das gilt auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass Sitz und Zweck der Ge- sellschaften übereinstimmten, erlauben Sitz und Zweck doch keine alternativlosen Rückschlüsse auf den Vermögensstand (Zusammensetzung und Höhe) einer Ge- sellschaft und/oder die Herkunft des Gesellschaftsvermögens. Die Argumentation der Klägerin, mit welcher sie von den Akteuren, der Verlegung des Sitzes und der Änderung des Zweckes der Beklagten 3 bzw. vom Verhalten der Beklagten 1 und 2 allgemein sowie der Einstellung des Konkurses über die D'._____ GmbH man- gels Aktiven auf eine für sie nachteilige Übertragung von Vermögenssubstrat von der D'._____ GmbH auf die Beklagte 3 schliesst, greift vor diesem Hintergrund zu kurz.”
Bei Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven tritt die Kenntnis eines allfälligen Schadens in der Regel erst mit der Publikation der Suspendierung/Einstellung in der Feuille officielle du commerce (FOSC) ein und nicht bereits mit der Eröffnung des Verfahrens.
“Le Tribunal fédéral considère en effet que le créancier qui entend demander la réparation d’une perte qu’il a subie dans une faillite connaît normalement son préjudice, de manière suffisante, lors de la publication de l’état de collocation. Il peut connaître à ce moment-là le montant de l’inventaire, sa propre collocation dans la liquidation, ainsi que le dividende prévisible (ATF 128 V 15 c. 2a). Cela est également valable en cas de liquidation de la faillite selon la procédure sommaire, car la décision d'en procéder ne fonde encore aucune connaissance du dommage (ATF 126 V 443 c. 3b). En outre, une déclaration d’insolvabilité d’après l’art. 191 de la loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite (LP, RS 281.10) n’est pas de nature à justifier une connaissance anticipée du dommage (SVR 2010 AHV n° 14 c. 4.2). En revanche, dans le cas où les actifs ne suffiront vraisemblablement pas à couvrir les frais de liquidation, même pas en la procédure sommaire, la faillite est suspendue faute d’actif (art. 230 al. 1 LP) et il faut admettre que la connaissance du dommage intervient alors au moment de cette suspension, la date de la publication de cette mesure dans la Feuille officielle du commerce (FOSC) étant déterminante (ATF 129 V 193 c. 2.3). 4.3 En l’occurrence, la faillite a été ouverte le […], puis été suspendue faute d’actif le […], ce qui a été publié dans la FOSC le […] (dossier [dos.] intimée 1). Le recourant estime que l’intimée était en mesure de connaître le dommage au moment de l’ouverture de la faillite, puisque ce dommage correspondait à l'ensemble des factures impayées. Certes, il ressort du dossier que beaucoup de factures adressées par l'intimée à la société du recourant sont demeurées impayées et ont engendré des poursuites (dos. intimée 15 à 20). Toutefois, l'intimée ne connaissait pas l’état du bilan de la société et ignorait l’ensemble des circonstances, la nature et les caractéristiques essentielles se rapportant à l’existence d’un éventuel dommage (ATF 126 V 443 c. 4b, 116 V 160 c.”
Fehlen verwertbare Aktiven, wird die Konkursliquidation nach Art. 230 SchKG in der Regel suspendiert. Infolgedessen kann dem Schuldner häufig kein schutzwürdiges Interesse an der Eröffnung des Konkurses zugerechnet werden, da das Verfahren dann praktisch wirkungslos erscheint.
“Cette disposition présente, à cet égard, un empêchement dirimant; dans cette hypothèse, le débiteur n’a aucun intérêt digne de protection à agir; ce n’est en effet que si la procédure n’est pas suspendue que des actes de défauts de biens sont distribués aux créanciers, et que le débiteur pourra invoquer à leur encontre l’exception de non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP (SJ 1994 p. 379 ; Gilliéron, op. cit., n. 29 ad art. 191 LP). 3.2. En l'espèce, même si la recourante était au bénéfice de l'assistance juridique, elle ne serait pas dispensée de présenter, au sens de l’art. 230 LP précité, des actifs réalisables pour éviter la suspension de la liquidation. Or, selon ses propres indications, elle est démunie de ressources excédant son minimum vital et elle ne dispose pas du moindre actif ou bien réalisable, ce qui entraînera vraisemblablement la suspension de la liquidation de sa faillite dès son ouverture. L’ouverture de sa faillite, en soi possible, n’aboutirait pas, parce que la procédure serait aussitôt suspendue en application de l’art. 230 LP, faute d’actifs. En cela, la recourante n’a pas d’intérêt digne de protection à l’ouverture d’une faillite, laquelle apparaîtrait comme une mesure vaine, puisque les poursuites dirigées contre elle - éteintes par l’ouverture de la faillite - renaîtront (art. 230 al. 4 LP), et seront continuées par voie de saisie (art. 230 al. 3 LP), sans qu’elle puisse exciper d’un non-retour à meilleure fortune selon l’art. 265 LP. C’est ainsi à juste titre que l’autorité de première instance ne lui a pas accordé l’assistance juridique sollicitée. Partant, le recours, infondé, sera rejeté. 4. Sauf exceptions non réalisées en l'espèce, il n'est pas perçu de frais judiciaires pour la procédure d'assistance juridique (art. 119 al. 6 CPC). * * * * * PAR CES MOTIFS, LA VICE-PRÉSIDENTE DE LA COUR : A la forme : Déclare recevable le recours formé le 3 septembre 2024 par A______ contre la décision rendue le 27 août 2024 par la vice-présidence du Tribunal civil dans la cause AC/2060/2024.”
Art. 230 Abs. 3 SchKG ist auch dann anwendbar, wenn ein Konkurs eröffnet und anschliessend mangels Aktiven eingestellt wurde.
“Nach dem Wortlaut von Art. 230 Abs. 3 SchKG - sowie der Entstehungsgeschichte - kann der Gläubiger den Schuldner nach der Eröffnung des Konkurses und der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (nicht nur, aber jedenfalls) auf Konkurs betreiben, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat. Dies entspricht einhelliger Lehrmeinung, welche mit Recht ablehnt, dass ein Gläubiger sein Wahlrecht durch Nichtleistung des Kostenvorschusses zur Durchführung des Konkursverfahrens verwirkt habe (LUSTENBERGER/SCHENKER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 22d zu Art. 230; LORANDI, in: <www.konkurseinstellung-praxis.ch>, Kommentar 18; VOUILLOZ, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 9 zu Art. 230; ferner GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd. III, 2001, N. 46 zu Art. 230). Die Beschwerdeführer gehen sodann fehl, wenn sie meinen, Art. 230 Abs. 3 SchKG sei nur anwendbar, wenn der Konkurs über die Gesellschaft nicht eröffnet worden sei.”
“Wird ein Konkursverfahren gestützt auf Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt, wird dies im Handelsregister eingetragen (Art. 159 lit. d HRegV). Die Gesellschaft wird alsdann von Amtes wegen gelöscht, wenn bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven innert zwei Jahren seit der Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kein begründeter Einspruch erhoben wurde (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV). Bis zur Löschung ihres Eintrags im Handelsregister wird die Gesellschaft über ihr allfällig noch vorhandenes Vermögen vollumfänglich verfügungsfähig; der Konkursbeschlag fällt weg (LUSTENBERGER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 N. 20d zu Art. 230 SchKG). Sodann kann die Gesellschaft nach der Einstellung des Konkursverfahrens während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Ausserdem leben die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten Betreibungen nach der Einstellung des Konkurses wieder auf, wobei die Zeit zwischen der Eröffnung und der Einstellung des Konkurses für alle Fristen des SchKG nicht mitberechnet wird (Art. 230 Abs. 4 SchKG). Mit der Löschung im Handelsregister hat die GmbH ihre Rechtspersönlichkeit und damit ihre Prozessfähigkeit verloren (Art. 779 Abs. 1 OR; Urteil 4A_527/2020 vom 22. April 2021 E. 5.2).”
Bei der Prüfung eines Antrags auf Einstellung des Konkursverfahrens nach Art. 230 Abs. 1 SchKG sind die Regeln über Pfandrechte und deren Verwertung zu beachten. Verwertungskosten pfandgesicherter Gegenstände gehören nicht zu den durch die Konkursmasse zu deckenden Kosten und sind daher bei der Bemessung der nach Art. 230 Abs. 2 SchKG zu leistenden Sicherheit nicht zu berücksichtigen.
“262 SchKG) zu berücksichtigen, sondern bereits zuvor, insbesondere bei der Wahl des einzuschlagenden Verfahrens (ordentliches oder summarisches Konkursverfahren oder Einstellung des Konkurses mangels Aktiven). Gemäss Art. 39 Abs. 1 KOV hat das Konkursamt nämlich bei der Begutachtung der Frage, ob der Erlös der inventarisierten Aktiven voraussichtlich zur Deckung der Kosten des ordentlichen Verfahrens hinreichen werde, zu berücksichtigen, dass, soweit Pfandrechte an den Vermögensstücken haften, nur ein allfälliger Überschuss des Erlöses über die pfandgesicherten Forderungen hinaus zur Deckung der allgemeinen Konkurskosten verwendet werden kann, wobei Art. 39 Abs. 1 KOV auf Art. 262 SchKG verweist. Das Konkursamt kann die Einstellung des Konkurses beantragen, wenn der mutmassliche Überschuss des Erlöses über die pfandgesicherten Forderungen hinaus in Verbindung mit dem Erlös aus den unverpfändeten Aktiven die voraussichtlichen Kosten nicht deckt (Art. 39 Abs. 2 KOV). Damit sind die Kostentragungsregeln von Art. 262 SchKG bereits beim Entscheid darüber zu beachten, ob das Konkursamt Antrag auf Einstellung des Konkurses mangels Aktiven stellt (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Entsprechendes gilt in der Folge bei der Festlegung der Höhe der Sicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG, denn bei den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten, die die Einstellung des Konkurses veranlassen können, handelt es sich um denselben Betrag, der sicherzustellen ist, um doch noch die Durchführung des (summarischen) Konkursverfahrens zu erwirken. Nach dem Gesagten sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen gerade nicht durch die Konkursmasse zu decken. Die entsprechenden Kosten gehören demnach nicht zu den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten im Sinne von Art. 230 Abs. 2 SchKG. Die in Art. 230 Abs. 2 SchKG angesprochenen ungedeckten Kosten sind vielmehr solche, die durch die Konkursmasse zu decken wären. Folglich sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen bei der Festlegung der Höhe der Sicherheitsleistung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG nicht zu berücksichtigen. Falls das Konkursverfahren weitergeführt wird, kann das Konkursamt vom Pfandgläubiger einen Vorschuss für die Pfandverwaltung und -verwertung verlangen (BGE 71 III 153 E.”
Bei Zwischenentscheiden über die Festsetzung der Sicherheitsleistung nach Art. 230 Abs. 2 SchKG bestimmt sich der Rechtsweg nach der Hauptsache. Die Festlegung der Höhe ist als anfechtbare Verfügung im Sinne von Art. 17 SchKG zu qualifizieren; dementsprechend kommt die Beschwerde in Zivilsachen (BGG) in Betracht (vgl. Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG).
“Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Haupt-sache (BGE 137 III 380 E. 1.1; 133 III 645 E. 2.2). In der Hauptsache geht es um die Festsetzung der Höhe der Sicherheitsleistung durch das Konkursamt nach Art. 230 Abs. 2 SchKG und damit eine anfechtbare Verfügung gemäss Art. 17 SchKG (BGE 141 III 590 E. 3.5.2; 130 III 90 E. 1). Demnach kommt die Beschwerde in Zivilsachen in Betracht (Art. 72 Abs. 2 lit. a, Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG).”
In den angeführten Entscheiden haben Sozialkassen nach Einstellung des Konkurses ihre Beiträge bzw. Forderungen angemeldet und im Anschluss zivilrechtliche Ansprüche beziehungsweise Vollstreckungsmassnahmen (z. B. Pfändungen) gegen den Schuldner verfolgt. Dies entspricht der in Art. 230 SchKG vorgesehenen Möglichkeit für Gläubiger, nach Einstellung des Verfahrens binnen der dort genannten Frist weiter Massnahmen zu treffen.
“La FA 1 è stata costituita il 21 giugno 2004. Dal 3 marzo 2016 la società aveva sede ad __________ (data di pubblicazione nel FUSC; cfr. estratto RC informatizzato agli atti). RI 1 ha ricoperto la carica di socio gerente, con diritto di firma individuale, dal 2 febbraio 2015 fino al fallimento della società (25 novembre 2020). 1.2. Dal 1° febbraio 2015 la società è stata affiliata alla CO 1 (di seguito: Cassa) in qualità di datrice di lavoro. In data 21 gennaio 2020, 27 febbraio 2020, 15 luglio 2020 e 12 novembre 2020 l’Ufficio esecuzione (UE) di __________ ha rilasciato alla Cassa degli attestati di carenza beni per contributi paritetici insoluti per gli anni 2018 e 2019 (doc. 9). Con decreti del 24 novembre 2020 e dell’11 gennaio 2021 della Pretura del Distretto di __________ sono state dichiarate l’apertura rispettivamente la sospensione del fallimento ai sensi dell’art. 230 LEF (FUSC __________.2020 e __________.2021). Il 10 febbraio 2021 la Cassa ha insinuato all’Ufficio fallimenti del Distretto di __________ il proprio credito di fr. 29'862,65 a titolo di contributi paritetici AVS/AI/SD e AF non soluti dalla società per gli anni dal 2018 al 2020 (doc. X/1). 1.3. Costatato di avere subìto un danno, con decisione del 13 agosto 2021, confermata con decisione su opposizione del 12 ottobre 2021, la Cassa ha chiesto a RI 1 il risarcimento ex art. 52 LAVS di fr. 29'862,65 per contributi paritetici dovuti dal 2018 al 2020. 1.4. Con il presente ricorso RI 1 sostiene che la FA 1 era attiva nel settore tessile in __________, __________ e __________. A causa di fattori interni ai vari paesi in cui operava, come pure in ragione della crisi conseguente al Covid 19, la società ha praticamente annullato tutte le attività con conseguente azzeramento dei ricavi.”
“La società è entrata in mora col pagamento dei contributi per cui la Cassa ha dovuto sistematicamente diffidarla dal mese di giugno 2017 e precettarla dal mese di settembre 2017 (vedi gli specchietti per i rispettivi anni 2017, 2018 e 2019 sub doc. 4 e 5 dell’incarto 31.2021.9 e doc. 8, 9 e 10 dell’incarto 31.2021.13). Il 2 e il 20 agosto 2019 rispettivamente il 30 settembre 2019 l’Ufficio di esecuzione (UE) di __________ ha rilasciato alla Cassa degli attestati di carenza beni per contributi AVS/AI/IPG/AD e AF relativi agli anni 2017 e 2018 (doc. 1 dell’incarto 31.2021.9 e doc. 3 dell’incarto 31.2021.13; per i nove ACB del 20 agosto 2019 vedi il doc. 6 dell’incarto 31.2021.9 e il doc. 11 dell’incarto 31.2021.13). Con decreti del 9 gennaio e del 6 maggio 2020 della Pretura del Distretto di __________ sono state dichiarate l’apertura del fallimento della società rispettivamente la sospensione della procedura ai sensi dell’art. 230 LEF (pubblicazione FUSC del 15 maggio 2020) (doc. 1 dell’incarto 31.2021.9 e doc. 3 dell’incarto 31.2021.13). La Cassa ha insinuato all'Ufficio fallimenti del Distretto di __________ il proprio credito di fr. 84'021.45 a titolo di contributi paritetici AVS/Al/IPG/AD e AF non soluti per gli anni dal 2017 al 2019, dopo controllo del datore di lavoro (doc. 1 dell’incarto 31.2021.9 e doc. 3 dell’incarto 31.2021.13). La procedura di fallimento è stata definitivamente chiusa per mancanza di attivo siccome nessun creditore ha anticipato le spese come richiesto e la ragione sociale è stata radiata d’ufficio in applicazione delle disposizioni dell’art 159a cpv. 1 lett. a ORC (cfr. estratto RC agli atti). 1.3. Costatato di avere subìto un danno, con decisione del 16 dicembre 2020 (doc. 1 dell’incarto 31.2021.9), confermata con decisione su opposizione dell’11 marzo 2021 (doc. 3 dell’incarto 31.”
Lässt innerhalb von zehn Tagen seit der Publikation kein Gläubiger die Durchführung des Konkursverfahrens verlangen und wird nicht die verlangte Sicherheit für nicht von der Konkursmasse gedeckte Kosten geleistet, gilt das Konkursverfahren ipso facto als geschlossen. Gegen den Einstellungsentscheid steht innerhalb derselben Frist eine Beschwerde (vgl. Art. 319 ff. ZPO) offen; die Publikation erfolgt durch das Konkursamt, wobei es sich um einen Entscheid des als Konkursgericht wirkenden Zivilgerichts handelt.
“April 2023 abzustellen und nicht auf die per A-Post an die Beschwerdeführerin versandte Mitteilung. Aus dem vorgenannten Grund sei die erst am 8. Mai 2023 erhobene Beschwerde verspätet. Zudem könne gegen den Einstellungsentscheid des Zivilgerichts ohnehin keine Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG erhoben werden. Es liege somit keine anfechtbare Verfügung des Konkursamts vor, welche mit der Beschwerde vom 8. Mai 2023 angefochten werden könne. Daher könne auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Mit diesen zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid setzt sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde nicht auseinander. Sie beantragt in ihrer Beschwerde an die obere Aufsichtsbehörde nach wie vor, dass die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven zu annullieren sei, bis die von ihr beantragten weiteren Abklärungen der Aktiven abgeschlossen seien. Die Beschwerdeführerin vermag in keiner Weise aufzuzeigen, dass die Ausführungen im angefochtenen Entscheid, wonach ein Einstellungsentscheid des Zivilgerichts innerhalb von 10 Tagen seit der Publikation des Entscheids (vgl. dazu Art. 230 Abs. 2 SchKG) angefochten werden müsste, unrichtig sein soll. Mit unbenütztem Ablauf der 10-tägigen Frist gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG gilt das Konkursverfahren als geschlossen. Der Einstellungsentscheid kann innerhalb der gleichen Frist mit Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO angefochten werden (BGE 141 III 590 E. 3.2), wobei die Frist 10 Tage nach der Publikation der Einstellung durch das Konkursamt abläuft (Lustenberger/Schenker, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2021, Art. 230 SchKG N 8). Auch wenn der Entscheid über die Einstellung des Konkurses vom Konkursamt publiziert wird, so handelt es sich dabei nicht um eine (nach Art. 17 SchKG anfechtbare) Verfügung des Konkursamts, sondern um einen Entscheid des Zivilgerichts als Konkursgericht. Die untere Aufsichtsbehörde hat im angefochtenen Entscheid daher zu Recht erkannt, dass bei ihr nicht die Aufhebung des Einstellungsbeschlusses verlangt werden kann und dass dieser mangels Anfechtung mit Beschwerde gemäss Art. 319 ff. ZPO resp. mangels Antragstellung auf Durchführung des Konkurses und Leistung des entsprechenden Kostenvorschusses innert Frist ohnehin definitiv geworden ist.”
“Sachverhalt Mit Entscheid vom 21. Juni 2022 löste das Zivilgericht Basel-Stadt die ehemals von A____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) als einziger Gesellschafterin beherrschte B____ GmbH (nachfolgend: Gesellschaft) gemäss Art. 731b OR auf und ordnete ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs an. Mit Entscheid vom 22. März 2023 stellte das Zivilgericht Basel-Stadt das konkursamtliche Liquidationsverfahren über die Gesellschaft mangels Aktiven ein. Entsprechend den Vorgaben von Art. 230 Abs. 2 SchKG wies das Konkursamt im publizierten Entscheid darauf hin, dass das Konkursverfahren geschlossen werde, falls nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen seit der Publikation die Durchführung des Verfahrens verlange und für die Deckung der Kosten den von ihm festgelegten Vorschuss von CHF 4'500. leiste. Das Konkursamt teilte der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 6. April 2023 die Einstellung des Konkursverfahrens mit und wies sie auf die Möglichkeit hin, einen Antrag auf Durchführung des Konkursverfahrens bei entsprechender Leistung des Kostenvorschusses zu stellen. Innert der 10-tägigen Frist seit der Publikation ist kein Antrag auf Durchführung des Konkurses eingegangen und auch kein entsprechender Kostenvorschuss geleistet worden. Mit Beschwerde vom 8. Mai 2023 wandte sich die Beschwerdeführerin an die untere Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt Basel-Stadt (untere Aufsichtsbehörde). Darin beantragte sie, es sei die Konkurseinstellung mangels Aktiven zu annullieren und es sei das Konkursamt anzuweisen, eine Eingabe von ihr der C____ zwecks Vernehmlassung weiterzuleiten.”
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci (art. 230 al. 1 LP). Si, dans les dix jours suivant la publication de la suspension, les créanciers ne requièrent pas la liquidation et ne fournissent pas les sûretés exigées pour les frais qui ne seront pas couverts par la masse, la faillite est clôturée ipso facto (art. 230 al. 2 LP). Comme la faillite est close sans qu'il y ait eu liquidation, la société ne peut pas être radiée immédiatement. Le préposé au registre du commerce procède d'office à la radiation de la société si, dans les trois mois suivant la publication de l'inscription de la suspension faute d'actif, aucune opposition motivée n'a été présentée (art. 159 al. 5 let. a ORC; arrêt 4A_163/2014 du 16 juin 2014 consid. 2.1). Dès la clôture de la faillite, les créanciers n'ont plus droit à disposer du patrimoine encore existant du failli et les pouvoirs d'administration et de réalisation de l'office s'éteignent, alors que les limitations du pouvoir de disposer du débiteur cessent (ATF 90 II 247 consid. 2; arrêt 5A.28/2004 du 21 janvier 2005 consid. 5.2). L'office est toutefois autorisé à répartir entre ceux qui ont requis la faillite les actifs disponibles, en faisant appel aux principes applicables par analogie en cas de découverte de nouveaux biens après la suspension des opérations (ATF 102 III 78 consid.”
Bei Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven nach Art. 230 Abs. 1 SchKG treten gemäss Art. 230 Abs. 4 SchKG die vor der Konkurseröffnung hängigen, fortsetzungsfähigen Betreibungen wieder auf. Nach der Konkurseinstellung steht das Vermögen der ehemaligen Konkursitin grundsätzlich wieder zur Verfügung. Zivilprozesse, die aufgrund der Konkurseröffnung eingestellt worden waren, sind wieder aufzunehmen; die betroffene Partei erlangt dadurch die Verfügungsmacht über den Prozessgegenstand zurück.
“Gemäss Art. 206 Abs. 1 SchKG führt der Konkurs der Schuldnerin dazu, dass grundsätzlich alle gegen sie hängigen Betreibungen aufgehoben sind. Diese leben jedoch nach Art. 230 Abs. 4 SchKG wieder auf, wenn das Konkursverfahren im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wird und die Be- treibung fortsetzungsfähig ist (BGE 132 III 89 E. 1.4; ZR 115 [2016] Nr. 41, E. 3.2 m.w.H.). Art. 230 Abs. 4 SchKG wurde mit der Revision von 1994, in Kraft seit - 6 - 1. Januar 1997, ins Gesetz eingefügt (AS 1995 1227, 1277), während vor dieser SchKG-Revision hängige Betreibungen auch nach der Einstellung des Konkurses nicht wieder auflebten und die Gläubiger diese von neuem einzuleiten hatten (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, 3. Aufl. 2021, Art. 230 N 18 m.H.). Nach der Einstellung des Konkursverfahrens steht das Vermögen der ehemaligen Kon- kursitin grundsätzlich wieder zur freien Verfügung und haftet deren Gläubigern (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 11a). Zivilprozesse, welche gemäss Art. 207 Abs. 1 SchKG aufgrund der Konkurseröffnung eingestellt worden waren, sind wieder aufzunehmen und dürfen nicht als gegenstandslos ab- geschrieben werden. Durch die Konkurseinstellung erhält die betroffene Partei die Verfügungsmacht über den Prozessgegenstand zurück.”
“En outre, le décompte de salaire et le bulletin de versement pour le décompte de chauffage sont antérieurs au jugement attaqué. Ils sont donc recevables, vu les considérations qui précèdent. En revanche les autres pièces, toutes datées du 28 octobre 2024, constituent des vrai nova, irrecevables dans la procédure de recours contre un jugement statuant sur une requête de faillite personnelle. Au demeurant, comme on le verra, elles sont sans influence sur le sort du litige. 2. Le recourant requiert le prononcé de la faillite de la raison individuelle G.________, ceci vraisemblablement pour faire tomber les poursuites liées à cette activité commerciale. 2.1 Il ressort de l’extrait du registre du commerce produit en première instance que la faillite de la raison individuelle en cause a été prononcée déjà le 26 janvier 2023. Comme il était probable que les biens disponibles formant la masse en faillite ne suffiraient pas à couvrir les frais de liquidation sommaire de la faillite, celle-ci a été suspendue faute d’actifs en application de l’art. 230 al. 1 LP. Dans l’hypothèse d’une suspension de la faillite faute d’actifs, l’art. 230 al. 4 LP prévoit que les poursuites engagées avant l’ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci. La faillite prononcée le 26 janvier 2023 n’a donc eu aucun effet sur les poursuites alors en cours contre le recourant, vu l’application de l’art. 230 al. 1 et 4 LP. 2.2 La faillite prononcée le 26 janvier 2023 a été clôturée le 6 avril 2023. Selon la jurisprudence et la doctrine, lorsque des biens ayant échappé à la procédure de faillite sont découverts après la clôture de la faillite suspendue faute d’actifs, l’office des faillites peut demander au juge de reconsidérer sa décision de suspension et, si ce dernier partage son point de vue, d’ordonner la réouverture de la faillite, ainsi que sa liquidation en la forme sommaire ou ordinaire (ATF 110 II 396 consid. 2, JdT 1985 I 282 ; SJ 1995 p.703 consid 2 et références ; Staehelin/ Stojiljkovic, in Staehelin/Bauer/Lorandi, Basler Kommentar SchKG II, 3e éd.”
Nach Art. 230 Abs. 3 SchKG kann nach Einstellung der Konkursliquidation die Betreibung während zwei Jahren als Pfändung weitergeführt werden, wenn der Gläubiger die entsprechende Requisition fristgerecht stellt. Die Praxis lässt eine solche Fortsetzung auch bei Verfahren, deren Wiederaufnahme nach der Konkursöffnung erfolgt, zu. Soweit vor der Eröffnung bereits endgültig die Verfahrensart festgelegt worden ist (etwa durch eine Kommination), kann der Gläubiger die Fortsetzung jedoch nur im zuvor festgesetzten Modus verlangen; wer stattdessen die Fortsetzung durch Pfändung will, muss eine neue Betreibung unter Berufung auf Art. 230 Abs. 3 SchKG verlangen. Zudem steht der Weg der Pfändung nur den nicht‑gagistischen Gläubigern offen; Inhaber dinglicher Sicherheiten haben vorrangig nach Art. 230a vorzugehen.
“230 al. 4 LP ne s’applique qu’aux poursuites encore susceptibles d’être continuées au moment de la faillite. Selon le Tribunal fédéral, la poursuite qui a été menée à son terme par la réquisition de continuer la poursuite et le prononcé de faillite ne peut ainsi renaître après la suspension de celle-ci faute d’actif (ATF 124 III 123; TF 5A_370/2010 du 22 septembre 2010 consid. 3). Pour le reste, l’art. 230 al. 4 LP s’applique à tous les genres et tous les modes de poursuite, les procédures renaissant dans l’état où elles étaient lorsque la faillite a été ouverte (ATF 130 III 481, consid. 2.1). L’office des poursuites doit ainsi donner suite aux requêtes formées en temps utile par le poursuivant (Gilliéron, Poursuite pour dettes, faillite et concordat, 5e éd. revue et complétée, n° 1851). La détermination du mode de poursuite se fait selon les règles ordinaires (Hunkeler [éd.], Kurzkommentar, Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz [ci-après : KuKo, SchKG], 2e éd. 2014, n° 23 ad art. 230 LP). L’art. 230 al. 3 LP étant applicable aux poursuites renaissantes comme à celles engagées postérieurement à l’ouverture de la faillite (CPF 6 juillet 2011/20), le poursuivant peut cependant requérir qu’une poursuite reviviscente soit continuée par voie de saisie même lorsque le poursuivi est une société inscrite au registre du commerce au sens de l’art. 39 al. 1 LP (KuKo SchKG, loc. cit.; Gilliéron, Commentaire, op. cit., n. 46 ad art. 230 LP; cf. dans le même sens TF 5A_784/2015 du 15 janvier 2016 consid. 3.3.1 et 3.3.2). Toutefois, lorsque le mode de la poursuite qui renaît a été définitivement fixé avant l'ouverture de la faillite - par la notification d’une commination de faillite par exemple -, cette poursuite ne peut être continuée à la réquisition du poursuivant que selon le mode qui avait été fixé; si le poursuivant souhaite procéder par la voie de la saisie alors qu’un autre mode avait été fixé, il doit requérir une nouvelle poursuite et l'application de l'art. 230 al. 3 LP (TF 5A_784/2015 précité consid.”
“Attendu, EN FAIT, que la faillite de B______, déclarée par jugement du 10 décembre 2020, a été suspendue pour défaut d'actifs par jugement du 22 février 2021; qu'aucun créancier n'ayant procédé en temps utile à l'avance de frais requise, la procédure de faillite a été clôturée par jugement du 18 mars 2021; Que, par réquisition de poursuite du 29 juin 2021 mentionnant spécifiquement l'art. 230 LP, A______ SA a engagé à l'encontre de B______ une poursuite en recouvrement de divers montants allégués être dus au titre d'une créance cédée par la société D______ en capital et intérêts, ainsi qu'au titre de frais de rappel et d'encaissement; Qu'un commandement de payer, poursuite n° 1______, a été notifié le 13 septembre 2021 sans être frappé d'opposition; Que la continuation de la poursuite a été demandée par réquisition du 26 octobre 2021; Qu'à la suite de cette réquisition l'Office a établi une commination de faillite et l'a notifiée le 26 octobre 2021 au poursuivi; qu'il a en outre adressé une copie conforme de cet acte à A______ SA par pli du 1er novembre 2021; Que, par acte adressé le 16 mars 2022 à la Chambre de surveillance, A______ SA, expliquant n'avoir eu connaissance qu'à cette date de la commination de faillite, a formé une plainte au sens de l'art. 17 LP à son encontre, concluant à ce que, conformément à l'art. 230 al. 3 LP, la poursuite se continue par voie de saisie (et donc par la communication d'un avis de saisie) et non de faillite; Que, dans le délai qui lui avait été imparti pour se déterminer, l'Office a reconsidéré la mesure contestée au sens de l'art. 17 al. 4 LP; qu'il a rendu le 31 mars 2022 une nouvelle décision, communiquée aux parties à la procédure de poursuite et à la Chambre de céans, par laquelle il a annulé la commination de faillite sans frais pour aucune des parties et a indiqué que la poursuite serait continuée par voie de saisie;”
“cit., n° 28-29). Si aucun créancier ne demande la réalisation de son gage dans le délai imparti par l'office, les actifs sont remis à l'Etat, après déduction des frais, avec les charges qui les grèvent, sans toutefois que celui-ci reprenne la dette personnelle, et dans la mesure où l'autorité cantonale compétente ne refuse pas la cession (art. 230a al. 3 LP). A la différence de ce qui est prévu aux al. 2 et 4, le transfert de la propriété selon l'al. 3 se fait gratuitement en faveur d'un «cessionnaire» déterminé, le canton. Les immeubles reviennent au canton du lieu de leur situation (ATF 71 III 169; 68 III 10; Vouilloz , op. cit., n° 33). 2.2.3 En principe, les restrictions attachées à la faillite tombent avec la suspension de la faillite faute d'actif, sous réserve des règles de l'art. 230a al. 2-4 (ATF 90 II 247, 253, JdT 1965 I 147). Les personnes morales peuvent aussi être poursuivies par voie de saisie pendant deux ans, tant qu'elles n'ont pas été radiées du registre du commerce (art. 230 al. 3 LP; art. 66 al. 2, 2ème et 4ème phr. ORC). Cette voie n'est cependant ouverte qu'aux seuls créanciers non gagistes. Aussi longtemps qu'ils n'ont pas renoncé à leur gage, les créanciers gagistes doivent en premier lieu (ATF 71 III 168) procéder selon l'art. 230a al. 2 LP. La procédure reprend son cours en cas d'inactivité du créancier gagiste au sens des al. 3 et 4 de l'art. 230a LP (Vouilloz , op. cit., n° 22 ad art. 230a LP). 2.3 En l'espèce, la décision de dissolution et de liquidation selon les règles de la faillite de A______ SA a été notifiée conformément aux règles susmentionnées. Elle a fait l'objet d'une publication dans la FOSC. La suspension de la liquidation pour défaut d'actif a également été publiée conformément aux dispositions légales. Le plaignant n'est pas intervenu, sur le vu de ces publications, en temps voulu, dans la liquidation, raison pour laquelle le délai prévu par l'art. 230a al. 2 LP ne lui a pas été fixé. Faute d'annonce, les créances et les gages du plaignant ne pouvaient être connus de l'Office et ce dernier n'avait aucune obligation d'investiguer pour découvrir d'éventuelles créances garanties par des gages immobiliers qui ne ressortaient d'aucune inscription.”
Nach einer Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kann eine Reaktivierung der Gesellschaft und die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit zwar möglich, in der Praxis aber oft als unwahrscheinlich erachtet werden (gerichtliche Würdigung). Tauchen jedoch später verwertbare Aktiven auf, die mindestens die Kosten des summarischen Verfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen; gegebenenfalls ist die Gesellschaft vor Wiederdurchführung des Verfahrens wieder ins Handelsregister einzutragen.
“Die versicherte Person war aber im Gegensatz zur Konstellation, die dem Urteil des Bundesgerichts vom 19. März 2002, C 373/00, zugrunde lag, nicht mit der Liquidation der aufgelösten Firma betraut. In Erwägung 3.4 gelangte das Bundesgericht zum Schluss, dass ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung von Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung während der Liquidation einer Gesellschaft dann bejaht werden könne, wenn ein Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt und die Firma nach Art. 66 Abs. 2 HRegV von Amtes wegen nach drei Monaten im Handelsregister gelöscht werde. Bei einer solchen Einstellung des Konkurses gebe es in der Regel nichts mehr zu liquidieren. Angesichts der von Amtes wegen anstehenden Löschung der Gesellschaft im Handelsregister könne für die verbleibende Zeit ein Missbrauchsrisiko ausgeschlossen werden, da es kaum noch denkbar sei, dass sich die versicherte Person wieder anstellen und ein Einkommen erzielen könnte. Auch wenn der Zustand der Liquidation nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) andauere und erst nach Abschluss zur Löschung der Firma im Handelsregister (Art. 739 Abs. 1, Art. 743 ff. OR) führe, sei bei dieser Fallkonstellation mit fehlender Funktion der versicherten Person als Liquidatorin und dementsprechender Befugnisse eine Reaktivierung der Firma unwahrscheinlich. 4.1 Aus den Akten geht folgendes hervor: Im Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung beantragte, war der Konkurs über die B. GmbH bereits eröffnet worden. Seine Ehefrau ist heute noch als Gesellschafterin und Geschäftsführerin der B. GmbH in Liquidation im Handelsregister eingetragen und hat damit klarerweise eine arbeitgeberähnliche Stellung inne. Dass sie als Liquidatorin eingesetzt worden wäre, kann den Akten und insbesondere dem Handelsregistereintrag nicht entnommen werden. Damit hat sie zwar nicht die Funktion einer Liquidatorin inne, dennoch steht ihr aber weiterhin die Möglichkeit offen, für die B. GmbH in Liquidation zu handeln, denn im Rahmen des Konkurses wird die GmbH zwar durch die Konkursverwaltung nach den Vorschriften des Konkursrechtes liquidiert (Art.”
“], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021 [BSK-SchKG], N. 20d zu Art. 230 SchKG; PIERRE-ROBERT GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, 2001 [GILLIÉRON, Commentaire LP], N. 37 zu Art. 230 SchKG). Eine juristische Person wird zudem erst zwei Jahre nach Publikation der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht, sofern innert dieser Zeitspanne kein begründeter Einspruch gegen die Löschung erhoben wird (Art. 159a Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 159 lit. d HRegV; Urteil 4A_163/2014 vom 16. Juni 2014 E. 2.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20b zu Art. 230 SchKG). Tauchen nach der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven verwertbare Vermögenswerte auf, welche mindestens die Kosten des summarischen Konkursverfahrens decken, ist das Konkursverfahren wieder zu eröffnen (Urteil 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 3.1; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 12a zu Art. 230 SchKG). Selbst nach der Löschung der Gesellschaft wäre in einem solchen Fall ausserdem eine Wiedereintragung der Gesellschaft im Handelsregister vorzunehmen und das Konkursverfahren doch noch durchzuführen (Art. 164 HRegV; Urteil 4A_467/2018 vom 9. Mai 2019 E. 5.2; URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20g zu Art. 230 SchKG). Zumindest bis zur Löschung der Gesellschaft im Handelsregister sind deshalb allfällige Prozesse weiterzuführen und dürfen nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden (URS LUSTENBERGER/SERGEJ SCHENKER, in: BSK-SchKG, N. 20e zu Art. 230 SchKG; GILLIÉRON, Commentaire LP, N. 38, N. 42 zu Art. 230 SchKG).”
Nach Einstellung des Konkursverfahrens haben die Erben beziehungsweise die Erbengemeinschaft den gesetzlichen Vorrang an den verbliebenen Aktiven. Dieser Vorrang bemisst sich nicht nach einem höheren Angebot von Gläubigern oder Dritten. Für die Übertragung an die Erben genügt die Erfüllung der gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen, namentlich die Übernahme allfälliger Pfandschulden und der Liquidationskosten.
“Im Weiteren verliert die Vorinstanz mit dem Vorwurf der zweckwidrigen Rechtsausübung bzw. des Verstosses gegen das Rechtsmissbrauchsverbot (vgl. BGE 135 III 162 E 3.3; 108 III 120 E. 2, im SchKG) den eigentlichen Zweck der Abtretung von Art. 260 SchKG und derjenigen von Art. 230a Abs. 1 SchKG aus den Augen. Die Abtretung nach Art. 260 SchKG an einen Gläubiger bezieht sich - wie dargelegt - auf die Befugnisse zur Substratvermehrung bzw. Substraterhaltung der Masse (BERTI, a.a.O., N.10 zu Art. 260), mit welchen sich die Abtretung eines Anspruches, der sich gegen den Abtretungsgläubiger selber richtet, nicht verträgt (E. 3.2.2, E. 3.4.1). Die Abtretung nach Art. 230a Abs. 1 SchKG regelt indes die Berechtigung an den verbliebenen Aktiven nach Einstellung des Verfahrens (Art. 230 SchKG), d.h. nachdem die Gläubiger an der Durchführung des Konkursverfahrens gar kein Interesse gezeigt haben. Dabei ist die gesetzliche Reihenfolge - der Vorrang der Erben vor den Gläubigern und weiteren Dritten - zwingend und hängt nicht etwa von einem höheren Angebot eines Gläubigers oder Dritten ab (GASSER, a.a.O., S. 56). Der Grund liegt darin, dass in dieser letzten Phase nach Einstellung der konkursamtlichen Liquidation die vorgehenden Erben den Gläubigern oder weiteren Dritten keine Rechenschaft ablegen müssen, wie sie mit den ihnen übertragenen Vermögenswerten verfahren, sondern es genügt, wenn die zur Übertragung erforderlichen gesetzlichen Bedingungen (Übernahme allfälliger Pfandschulden und der Liquidationskosten) erfüllt sind. Letzteres ist vorliegend unstrittig der Fall.”
Bei einer Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven im Sinne von Art. 230 SchKG erlangt die geschädigte Kasse bzw. der Gläubiger die Kenntnis des Schadens mit der Publikation der Einstellung im Schweizerischen Handelsamtsblatt (FUSC). Ab diesem Zeitpunkt beginnt nach der Rechtsprechung die Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche zu laufen.
“167 = DTF 121 V 240; per quanto riguarda il caso della sospensione della procedura di fallimento per mancanza di attivo cfr. DTF 126 V 443, 128 V 11; cfr. STCA 31.2002.50 del 22 ottobre 2003). Precedentemente al fallimento, come detto, il momento della conoscenza del danno può avvenire in caso di rilascio di un attestato di carenza beni durante un’esecuzione in via di pignoramento (DTF 113 V 256 con riferimenti), oppure, a determinate condizioni, durante una moratoria concordataria (DTF 121 V 241 consid. 3c/bb in fine, AHI Praxis 1995 pag. 164, consid. 4d). Questi principi si applicano anche al fallimento con procedura sommaria poiché la decisione che dispone la liquidazione sommaria non consente ancora, da sola, di conoscere il danno (DTF 129 V 193 consid. 2.3 pag. 195 con riferimenti). Secondo la giurisprudenza, infatti, nel caso di una sospensione della procedura fallimentare per mancanza di attivi ex art. 230 LEF, la Cassa ha conoscenza del danno con la pubblicazione della sospensione nel Foglio ufficiale svizzero di commercio, per cui da quel momento il termine per l’esercizio del diritto al risarcimento inizia a decorrere (RCC 1990 pag. 306 consid. 4bb). Tale principio è stato confermato dall’Alta Corte nella DTF 126 V 443, consid. 3c pag. 445 (vedi anche Pratique VSI 2003 pag. 435, 2002 pag. 96, 2001 pag. 194 segg. = SVR 2003 AHV Nr. 23). Decisiva per la decorrenza del termine di prescrizione di tre anni non è la data d’insorgenza del danno, ma quella in cui la cassa di compensazione ne viene a conoscenza (cfr. art. 60 cpv. 1 CO secondo il quale “l’azione di risarcimento o di riparazione si prescrive in tre anni dal giorno in cui il danneggiato ha avuto conoscenza del danno e della persona responsabile (…)”; per quanto riguarda il vecchio termine di due anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS in vigore sino al 31 dicembre 2019 cfr. Nussbaumer, Das Schadenersatzverfahren nach art.”
“Nella fattispecie in esame, l’insorgente eccepisce l’intervenuta prescrizione del credito risarcitorio di fr. 2'897.90 fatto valere dalla Cassa, adducendo che lo stesso è stato “insinuato, notificato, comunicato la prima volta il 12 febbraio 2021”, momento nel quale “la debitrice FA 1 non esiste più, è ormai radiata dal 7 novembre 2019” (doc. I). Chiamato a pronunciarsi, questo Tribunale non può che confermare la tempestività della pretesa risarcitoria fatta valere dalla Cassa, posto che l’insorgenza di questo ulteriore danno (rispetto a quello già saldato ed oggetto della decisione risarcitoria del 31 ottobre 2018, cresciuta in giudicato con decisione su opposizione dell’8 febbraio 2019) si è realizzata con la pubblicazione della sospensione della procedura di fallimento per mancanza di attivo sul FUSC del 21 maggio 2019 (cfr. doc. 6; consid. 2.1.). Come accennato (cfr. consid. 2.2.), infatti, nel caso di sospensione della procedura di fallimento per mancanza di attivi ex art. 230 LEF la Cassa ha conoscenza del danno con la pubblicazione della sospensione nel Foglio ufficiale svizzero di commercio, per cui da quel momento il termine per l’esercizio del diritto al risarcimento inizia a decorrere. È pertanto a torto che l’insorgente pretende che la decisione risarcitoria del 12 febbraio 2021 non rispetta il periodo di prescrizione di 3 anni (applicabile visto che il termine di prescrizione relativo di due anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS in vigore fino al 31 dicembre 2019 non era ancora prescritto al momento in cui è entrato in vigore il nuovo art. 52 cpv. 3 LAVS, ossia il 1° gennaio 2020). In questo senso a ragione la Cassa con la risposta ha addotto che “ritenuto come la sospensione della procedura di fallimento, decretata il 26 marzo 2019, sia stata pubblicata sul Foglio Ufficiale svizzero di commercio in data 21 maggio 2019, la Cassa aveva tempo sino al 21 maggio 2022 per attivare un’ulteriore azione risarcitoria nei confronti del signor RI 1 per il danno aggiuntivo” (doc.”
Wird ein Konkursverfahren wegen mangels Aktiven eingestellt (Art. 230 SchKG), kann in der Regel kein nennenswerter Liquidationsbedarf mehr bestehen; damit kann das Risiko eines Missbrauchs — etwa durch Reaktivierung der Gesellschaft oder Fortführung durch die versicherten Personen — entfallen. Vor diesem Hintergrund kann in dieser Konstellation die Beurteilung von Leistungsansprüchen, namentlich der Arbeitslosenentschädigung von Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung, anders ausfallen als bei laufender Liquidation mit effektiver Liquidatorfunktion.
“gelangte das Bundesgericht zum Schluss, dass ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung von Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung während der Liquidation einer Gesellschaft dann bejaht werden könne, wenn ein Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt und die Firma nach Art. 66 Abs. 2 HRegV von Amtes wegen nach drei Monaten im Handelsregister gelöscht werde. Bei einer solchen Einstellung des Konkurses gebe es in der Regel nichts mehr zu liquidieren. Angesichts der von Amtes wegen anstehenden Löschung der Gesellschaft im Handelsregister könne für die verbleibende Zeit ein Missbrauchsrisiko ausgeschlossen werden, da es kaum noch denkbar sei, dass sich die versicherte Person wieder anstellen und ein Einkommen erzielen könnte. Auch wenn der Zustand der Liquidation nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) andauere und erst nach Abschluss zur Löschung der Firma im Handelsregister (Art. 739 Abs. 1, Art. 743 ff. OR) führe, sei bei dieser Fallkonstellation mit fehlender Funktion der versicherten Person als Liquidatorin und dementsprechender Befugnisse eine Reaktivierung der Firma unwahrscheinlich.”
“Die versicherte Person war aber im Gegensatz zur Konstellation, die dem Urteil des Bundesgerichts vom 19. März 2002, C 373/00, zugrunde lag, nicht mit der Liquidation der aufgelösten Firma betraut. In Erwägung 3.4 gelangte das Bundesgericht zum Schluss, dass ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung von Personen mit arbeitgeberähnlicher Stellung während der Liquidation einer Gesellschaft dann bejaht werden könne, wenn ein Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt und die Firma nach Art. 66 Abs. 2 HRegV von Amtes wegen nach drei Monaten im Handelsregister gelöscht werde. Bei einer solchen Einstellung des Konkurses gebe es in der Regel nichts mehr zu liquidieren. Angesichts der von Amtes wegen anstehenden Löschung der Gesellschaft im Handelsregister könne für die verbleibende Zeit ein Missbrauchsrisiko ausgeschlossen werden, da es kaum noch denkbar sei, dass sich die versicherte Person wieder anstellen und ein Einkommen erzielen könnte. Auch wenn der Zustand der Liquidation nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) andauere und erst nach Abschluss zur Löschung der Firma im Handelsregister (Art. 739 Abs. 1, Art. 743 ff. OR) führe, sei bei dieser Fallkonstellation mit fehlender Funktion der versicherten Person als Liquidatorin und dementsprechender Befugnisse eine Reaktivierung der Firma unwahrscheinlich. 4.1 Aus den Akten geht folgendes hervor: Im Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung beantragte, war der Konkurs über die B. GmbH bereits eröffnet worden. Seine Ehefrau ist heute noch als Gesellschafterin und Geschäftsführerin der B. GmbH in Liquidation im Handelsregister eingetragen und hat damit klarerweise eine arbeitgeberähnliche Stellung inne. Dass sie als Liquidatorin eingesetzt worden wäre, kann den Akten und insbesondere dem Handelsregistereintrag nicht entnommen werden. Damit hat sie zwar nicht die Funktion einer Liquidatorin inne, dennoch steht ihr aber weiterhin die Möglichkeit offen, für die B. GmbH in Liquidation zu handeln, denn im Rahmen des Konkurses wird die GmbH zwar durch die Konkursverwaltung nach den Vorschriften des Konkursrechtes liquidiert (Art.”
Die Einstellung mangels Aktiven kann auch erfolgen, wenn die Konkursmasse offensichtlich leer ist (z. B. bei einer notorisch insolventen Nachlassmasse einer verstorbenen Person). In der Praxis kann dies zur Schliessung der Akten und zum Wegfall des Verfahrensgegenstands führen.
“] avait prononcé la clôture du dossier le 5 janvier 2024, vu les pièces au dossier ; attendu que la LPA-VD (loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36) s'applique aux recours et contestations par voie d'action dans le domaine des assurances sociales (art. 2 al. 1 let. c LPA-VD), que la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal est compétente pour statuer (art. 57 LPGA [loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales du 6 octobre 2000 ; RS 830.1] et art. 93 let. a LPA-VD), que le recours formé par C.________ a été interjeté en temps utile (art. 60 al. 1 LPGA) et qu’il est recevable à la forme (art. 61 let. b LPGA) ; attendu que la recourante est décédée le [...] 2022, que la Justice de paix du district de [...] a informé la Cour de céans le 14 juillet 2023 que la succession de feue C.________ était notoirement insolvable et se liquidait par voie de faillite, que la faillite a été suspendue faute d’actif le 7 décembre 2023 (cf. art. 230 LP [loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite, RS 281.1]), qu’aucun créancier n’a versé l’avance de frais requise pour la continuation de la procédure de faillite, que la clôture de la faillite a été prononcée le 5 janvier 2024 par le Président du Tribunal de l’arrondissement de [...], que, cela étant, la présente procédure ne peut plus être poursuivie, aucun créancier n’ayant requis la cession des droits de la masse en faillite de la succession répudiée de feue C.________, que la cause est devenue sans objet et doit par conséquent être rayée du rôle, que cette compétence est dévolue à un juge instructeur statuant comme juge unique (art. 94 al. 1 let. c LPA-VD), qu’il n’y a pas lieu de percevoir des frais de justice, ni d’allouer de dépens (art. 91 et 99 LPA-VD). Par ces motifs, la juge unique prononce : I. La cause est rayée du rôle. II. Il n’est pas perçu de frais judiciaires, ni alloué de dépens. La juge unique : La greffière : Du L'arrêt qui précède est notifié à : ‑ Office de l'assurance-invalidité pour le canton de Vaud, - Office fédéral des assurances sociales, par l'envoi de photocopies.”
“] avait prononcé la clôture du dossier le 5 janvier 2024, vu les pièces au dossier ; attendu que la LPA-VD (loi cantonale vaudoise du 28 octobre 2008 sur la procédure administrative ; BLV 173.36) s'applique aux recours et contestations par voie d'action dans le domaine des assurances sociales (art. 2 al. 1 let. c LPA-VD), que la Cour des assurances sociales du Tribunal cantonal est compétente pour statuer (art. 57 LPGA [loi fédérale sur la partie générale du droit des assurances sociales du 6 octobre 2000 ; RS 830.1] et art. 93 let. a LPA-VD), que le recours formé par C.________ a été interjeté en temps utile (art. 60 al. 1 LPGA) et qu’il est recevable à la forme (art. 61 let. b LPGA) ; attendu que la recourante est décédée le [...] 2022, que la Justice de paix du district de [...] a informé la Cour de céans le 14 juillet 2023 que la succession de feue C.________ était notoirement insolvable et se liquidait par voie de faillite, que la faillite a été suspendue faute d’actif le 7 décembre 2023 (cf. art. 230 LP [loi fédérale du 11 avril 1889 sur la poursuite pour dettes et la faillite, RS 281.1]), qu’aucun créancier n’a versé l’avance de frais requise pour la continuation de la procédure de faillite, que la clôture de la faillite a été prononcée le 5 janvier 2024 par le Président du Tribunal de l’arrondissement de [...], que, cela étant, la présente procédure ne peut plus être poursuivie, aucun créancier n’ayant requis la cession des droits de la masse en faillite de la succession répudiée de feue C.________, que la cause est devenue sans objet et doit par conséquent être rayée du rôle, que cette compétence est dévolue à un juge instructeur statuant comme juge unique (art. 94 al. 1 let. c LPA-VD), qu’il n’y a pas lieu de percevoir des frais de justice, ni d’allouer de dépens (art. 91 et 99 LPA-VD). Par ces motifs, la juge unique prononce : I. La cause est rayée du rôle. II. Il n’est pas perçu de frais judiciaires, ni alloué de dépens. La juge unique : La greffière : Du L'arrêt qui précède est notifié à : ‑ Office de l'assurance-invalidité pour le canton de Vaud, - Office fédéral des assurances sociales, par l'envoi de photocopies.”
Bei der Bemessung der nach Art. 230 Abs. 2 SchKG zu leistenden Sicherheit sind die Kosten der Inventur, Verwaltung und Verwertung von Pfandgegenständen nicht zu berücksichtigen. Diese Kosten werden — soweit Pfandrechte bestehen — aus dem Erlös der betreffenden Pfandobjekte vorab gedeckt und gehören daher nicht zu den «durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten», die der Kostenvorschuss sichern soll. Wird das Konkursverfahren dennoch durchgeführt, kann das Konkursamt vom Pfandgläubiger einen Vorschuss für die Pfandverwaltung und -verwertung verlangen.
“Vor Bundesgericht kann nicht die blosse Unangemessenheit, sondern nur die gesetzwidrige Ermessensbetätigung, d.h. Über- oder Unterschreitung oder der Missbrauch des Ermessens geltend gemacht werden. Das Bundesgericht greift demnach nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte berücksichtigt hat, die keine Rolle hätten spielen dürfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umstände ausser Acht gelassen hat. Das Bundesgericht hebt ausserdem Ermessensentscheide auf und korrigiert diese, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 145 III 49 E. 3.3; 143 III 261 E. 4.2.5; 142 III 336 E. 5.3.2; 136 III 636 3; 134 III 323 E. 2; 130 III 90 E. 1). Wenn Kosten berücksichtigt werden, welche nach Sinn und Geist des Gesetzes nicht in die Berechnung einbezogen werden dürfen, so liegt eine Gesetzwidrigkeit vor (BGE 55 III 92 E. 2). Nach dem Wortlaut von Art. 230 Abs. 2 SchKG umfasst die in dieser Norm vorgesehene Sicherheitsleistung "den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teil der Kosten" des Konkursverfahrens. Zu den in diesem Zusammenhang zu berücksichtigenden Kosten zählen grundsätzlich auch die Kosten (Gebühren und Auslagen) für die Verwertung der Konkursaktiven (vgl. Art. 262 Abs. 1 SchKG; STAEHELIN/STOJILJKOVIC, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. Aufl. 2021, N. 8 zu Art. 262 SchKG). Besonderheiten gelten jedoch, wenn Pfandgegenstände in die Konkursmasse fallen. Vermögensstücke, an denen Pfandrechte haften, werden nur unter Vorbehalt des den Pfandgläubigern gesicherten Vorzugsrechts zur Konkursmasse gezogen (Art. 198 SchKG). Auch im Konkurs des Schuldners soll der Erlös aus der Pfandverwertung dem Pfandgläubiger im genau gleichen Umfang zukommen, wie wenn das Pfand unabhängig von der Generalexekution verwertet worden wäre (BGE 138 III 628 E. 5.3.1). Entsprechend gilt auch auf der Kostenseite eine Sonderregelung: Die Kosten für die Inventur, Verwaltung und Verwertung von Pfandgegenständen werden vorab aus ihrem Erlös gedeckt (Art.”
“1 KOV hat das Konkursamt nämlich bei der Begutachtung der Frage, ob der Erlös der inventarisierten Aktiven voraussichtlich zur Deckung der Kosten des ordentlichen Verfahrens hinreichen werde, zu berücksichtigen, dass, soweit Pfandrechte an den Vermögensstücken haften, nur ein allfälliger Überschuss des Erlöses über die pfandgesicherten Forderungen hinaus zur Deckung der allgemeinen Konkurskosten verwendet werden kann, wobei Art. 39 Abs. 1 KOV auf Art. 262 SchKG verweist. Das Konkursamt kann die Einstellung des Konkurses beantragen, wenn der mutmassliche Überschuss des Erlöses über die pfandgesicherten Forderungen hinaus in Verbindung mit dem Erlös aus den unverpfändeten Aktiven die voraussichtlichen Kosten nicht deckt (Art. 39 Abs. 2 KOV). Damit sind die Kostentragungsregeln von Art. 262 SchKG bereits beim Entscheid darüber zu beachten, ob das Konkursamt Antrag auf Einstellung des Konkurses mangels Aktiven stellt (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Entsprechendes gilt in der Folge bei der Festlegung der Höhe der Sicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG, denn bei den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten, die die Einstellung des Konkurses veranlassen können, handelt es sich um denselben Betrag, der sicherzustellen ist, um doch noch die Durchführung des (summarischen) Konkursverfahrens zu erwirken. Nach dem Gesagten sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen gerade nicht durch die Konkursmasse zu decken. Die entsprechenden Kosten gehören demnach nicht zu den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten im Sinne von Art. 230 Abs. 2 SchKG. Die in Art. 230 Abs. 2 SchKG angesprochenen ungedeckten Kosten sind vielmehr solche, die durch die Konkursmasse zu decken wären. Folglich sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen bei der Festlegung der Höhe der Sicherheitsleistung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG nicht zu berücksichtigen. Falls das Konkursverfahren weitergeführt wird, kann das Konkursamt vom Pfandgläubiger einen Vorschuss für die Pfandverwaltung und -verwertung verlangen (BGE 71 III 153 E. 6). Am Gesagten ändert nichts, dass sich die Kostenvorschussverfügung gemäss Art.”
“262 SchKG bereits beim Entscheid darüber zu beachten, ob das Konkursamt Antrag auf Einstellung des Konkurses mangels Aktiven stellt (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Entsprechendes gilt in der Folge bei der Festlegung der Höhe der Sicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG, denn bei den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten, die die Einstellung des Konkurses veranlassen können, handelt es sich um denselben Betrag, der sicherzustellen ist, um doch noch die Durchführung des (summarischen) Konkursverfahrens zu erwirken. Nach dem Gesagten sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen gerade nicht durch die Konkursmasse zu decken. Die entsprechenden Kosten gehören demnach nicht zu den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Kosten im Sinne von Art. 230 Abs. 2 SchKG. Die in Art. 230 Abs. 2 SchKG angesprochenen ungedeckten Kosten sind vielmehr solche, die durch die Konkursmasse zu decken wären. Folglich sind die Kosten der Verwertung von Pfandgegenständen bei der Festlegung der Höhe der Sicherheitsleistung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG nicht zu berücksichtigen. Falls das Konkursverfahren weitergeführt wird, kann das Konkursamt vom Pfandgläubiger einen Vorschuss für die Pfandverwaltung und -verwertung verlangen (BGE 71 III 153 E. 6). Am Gesagten ändert nichts, dass sich die Kostenvorschussverfügung gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG an alle Gläubiger, also auch an die Pfandgläubiger richtet. Es steht ihnen frei, den Vorschuss zu leisten, wenn sie sich von der Durchführung eines Konkursverfahrens einen Vorteil erhoffen, etwa weil sie zwar einen Pfandausfall befürchten, aber eine Dividende auf den ungedeckten Teil ihrer Forderung erwarten. Nur in diesem Fall müssen sie sich an den allgemeinen Kosten des Konkursverfahrens beteiligen, die durch den Vorschuss gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG gedeckt werden sollen. Im Übrigen werden sie jedoch am Konkursverfahren häufig kein Interesse haben, da sie auch bei Einstellung desselben ihre Rechte geltend machen können (Art. 230 Abs. 4 und Art. 230a Abs. 2 SchKG). Umgekehrt kann es sein, dass die nicht pfandgesicherten Gläubiger ein Interesse an der Verwertung der Pfandobjekte haben, da sie sich daraus einen Überschuss erhoffen.”
Nach der Inventaraufnahme prüft das Konkursamt, ob der Erlös der nicht verpfändeten Aktiven (ggf. zuzüglich eines allfälligen Überschusses aus verpfändeten Vermögenswerten) voraussichtlich ausreicht, die Kosten einer summarischen Liquidation zu decken. Ist dies nicht der Fall, hat das Amt die Möglichkeit, unter Berücksichtigung des Interesses der Masse (bestmögliches Désintéressement der Gläubiger), dem Konkursgericht die Anordnung einer summarischen Liquidation, einer ordentlichen Liquidation oder die Suspension (Einstellung) des Verfahrens vorzuschlagen.
“Les violations des règles légales constatées ci-dessus devraient en principe conduire à l'annulation des décisions d'estimation et d'insaisissabilité rendues par l'Office, celui-ci devant alors répéter ces opérations. Dans le cas d'espèce toutefois, une telle répétition n'est pas possible, d'une part du fait que les objets inventoriés et estimés ne sont pas déterminés avec précision et d'autre part car leur situation actuelle, pour autant qu'ils n'aient pas disparu par suite de leur utilisation, n'est pas connue avec certitude. La Chambre de céans renoncera donc à prononcer l'annulation des mesures contestées et rejettera dans cette mesure la plainte. Potentiellement lésés par la disparition du produit de réalisation des actifs concernés, les créanciers dans la faillite conservent la possibilité de faire valoir leurs droits éventuels par la voie de l'action en responsabilité prévue par l'art. 5 LP. 4. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art. 231 LP (Vouilloz, op. cit., n. 1 ad art. 230 LP). Selon l'art. 39 al. 1 OAOF, au moment où il examine si le produit des biens inventoriés suffit à couvrir les frais d'une liquidation ordinaire, l'Office doit prendre en considération que seul le surplus éventuel de la réalisation des biens remis en gage servira à couvrir les frais généraux de la faillite (cf. art. 262 LP). Si l'Office estime que ce surplus éventuel, ajouté au produit des biens de l'actif non remis en gage, ne suffira pas à couvrir les frais prévus, il doit proposer au juge de la faillite la liquidation sommaire (art. 231 al. 1 ch. 1 LP) ou la suspension de la faillite (art. 230 LP; cf. Vouilloz, op. cit., n. 8 ad art. 231 LP). Après que le mode de liquidation de la faillite a été déterminé et que l’ouverture de la faillite a été publiée (art. 232 LP), c’est l’administration qui est chargée des intérêts de la masse et pourvoit à sa liquidation (art. 240 LP). C'est l'intérêt de la masse, c'est-à-dire l'intérêt des créanciers à obtenir le meilleur désintéressement possible, qui doit guider l'administration de la faillite dans tous ses choix, tant pour la gestion que pour la réalisation des actifs de la masse, dans les limites fixées par la loi (DCSO/143/21 du 15 avril 2021 consid.”
Verzichten Gläubiger trotz konkreter Hinweise im Konkursinventar auf den vom Konkursgericht geforderten Kostenvorschuss, verzichten sie damit auch auf die Durchführung der nötigen Abklärungen zu diesen Ansprüchen. In diesem Fall dürfen sie sich nach der Rechtsprechung nicht darauf berufen, die Einzelheiten der betreffenden Ansprüche bei der Löschung der Gesellschaft noch nicht gekannt zu haben; sie werden in der Folge wie «wissende» Gläubiger behandelt.
“Kommt die Konkursverwaltung aufgrund erster, summarischer Abklärungen zum Schluss, dass die Konkursmasse nicht über genügend liquide Mittel zur Durchführung des Konkursverfahrens verfügt, beantragt sie dem Konkursgericht die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (vgl. Art. 230 Abs. 1 SchKG). Wird dieser Antrag durch das Konkursgericht genehmigt, wird die Ein- stellung im SHAB publiziert, verbunden mit der Aufforderung an die Gläubiger, in- nert 10 Tagen den vom Konkursgericht festgesetzten Kostenvorschuss zu leisten. Verzichten sämtliche Gläubiger auf die Leistung des Vorschusses, wird das Ver- fahren als geschlossen erklärt und die Gesellschaft wird im Handelsregister ge- löscht (vgl. Art. 230 Abs. 2 SchKG). Verzichten die Gläubiger nun trotz konkreter Hinweise auf gewisse Ansprüche im Konkursinventar auf die Bezahlung des Kos- - 12 - tenvorschusses, verzichten sie darauf, dass der Konkurs durchgeführt und die nö- tigen Abklärungen zu diesen Ansprüchen vorgenommen werden. Es ist gerecht- fertigt, dass sie in Bezug auf diese Ansprüche in der Folge wie wissende Gläubi- ger behandelt werden und sich nicht darauf berufen können, sie hätten die Ein- zelheiten der Ansprüche im Zeitpunkt der Löschung der Gesellschaft noch nicht gekannt. Daran ändert nichts, dass die Löschung der Gesellschaft die Ansprüche nicht untergehen lässt (BGE 146 III 441 E.”
Das Konkursamt kann im Rahmen der Publikation einen Kostenvorschuss festlegen (im konkreten Fall Fr. 120'000.–). Die untere kantonale Aufsichtsbehörde kann diese Festsetzung im Beschwerdeverfahren überprüfen und teilweise aufheben oder reduzieren; sie kann zudem aufschiebende Wirkung gewähren und eine Nachfrist ansetzen.
“Juni 2022 ordnete das Konkursgericht am Bezirksgericht Zürich auf Antrag des Konkursamtes Enge-Zürich die Einstellung des Konkursverfahrens über die B.________ AG mangels Aktiven nach Art. 230 SchKG an. Am 28. Juni 2022 publizierte das Konkursamt die Einstellung des Konkurses im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) sowie im Amtsblatt des Kantons Zürich. Entsprechend den Vorgaben von Art. 230 Abs. 2 SchKG wies das Konkursamt darauf hin, dass das Konkursverfahren geschlossen werde, falls nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen seit der Publikation die Durchführung des Verfahrens verlange und für die Deckung der Kosten einen Vorschuss von Fr. 120'000.-- entrichte. B. Gegen die vom Konkursamt festgesetzte Höhe des Kostenvorschusses erhob A.________ mit Eingabe vom 7. Juli 2022 Beschwerde beim Bezirksgericht Zürich als unterer kantonaler Aufsichtsbehörde über die Konkursämter. Er beantragte darin die Aufhebung des Entscheids des Konkursamts sowie die erneute (fristauslösende) Publikation gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG, verknüpft mit einem angemessenen Kostenvorschuss für die Verfahrensdurchführung von nicht mehr als Fr. 87'500.--. Gleichzeitig stellte er einen Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Mit Zirkulationsbeschluss vom 19. Juli 2022 erteilte das Bezirksgericht der Beschwerde bezüglich des Kostenvorschusses für den Fr. 87'500.-- übersteigenden Betrag die aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Betrags von Fr. 87'500.-- setzte es A.________ eine Nachfrist von 10 Tagen an, um gegenüber dem Konkursamt die Durchführung des Konkursverfahrens zu verlangen und dafür gleichzeitig allein oder mit weiteren Gläubigern, die rechtzeitig die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt hatten, dem Konkursamt für die Durchführung des Konkursverfahrens einen Kostenvorschuss von Fr. 87'500.-- zu leisten. Das Bezirksgericht wies dabei darauf hin, dass das Konkursverfahren bei Säumnis als geschlossen gelte, falls nicht rechtzeitig andere Gläubiger beim Konkursamt die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt und den Kostenvorschuss von mindestens Fr.”
“3 OR an (act. 4; act. 6/3/10). Mit Ur- teil vom 24. März 2022 eröffnete das Konkursgericht am Bezirksgericht Zürich über die bereits aufgelöste Gesellschaft gestützt auf Art. 731b Abs. 4 OR den Konkurs (act. 4; act. 6/3/10). Mit Schreiben vom 22. Juni 2022 beantragte das für die Liquidation bzw. Durchführung des Konkurses zuständige Konkursamt Enge- Zürich (vertreten durch die Mobile Equipe + des Notariatsinspektorats des Kan- tons Zürich) die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG (act. 6/3/12; act. 6/11/2). Mit Urteil vom 26. Juni 2022 ent- sprach das Konkursgericht diesem Antrag und stellte das Konkursverfahren man- gels Aktiven ein (act. 4; act. 6/3/2). Am 28. Juni 2022 publizierte das Konkursamt Enge-Zürich (vertreten durch die Mobile Equipe + des Notariatsinspektorats des Kantons Zürich) die Einstellung des Konkurses im Schweizerischen Handels- amtsblatt (SHAB) sowie im Amtsblatt des Kantons Zürich. Entsprechend den Vor- gaben von Art. 230 Abs. 2 SchKG wies das Konkursamt darauf hin, dass das Konkursverfahren geschlossen werde, falls nicht ein Gläubiger innert zehn Tagen seit der Publikation die Durchführung des Verfahrens verlange und für die De- ckung der Kosten den von ihm festgelegten Vorschuss von Fr. 120'000.– entrichte (act. 6/3/1; act. 6/11/10). 2. Gegen die vom Konkursamt festgesetzte Höhe des Kostenvorschusses (und den Zeitpunkt der Publikation) erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. Juli 2022 SchK-Beschwerde bei der 1. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde über die Konkursämter (fortan Vorinstanz; act. 6/1; act. 6/5 [Beschwerdeergänzung]). Er beantragte darin die Aufhebung des Entscheids des Konkursamts sowie die erneute (fristauslösende) Publikation ge- mäss Art. 230 SchKG, verknüpft mit einem angemessenen Kostenvorschuss für die Verfahrensdurchführung von nicht mehr als Fr. 87'500.–. Gleichzeitig stellte er Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Mit Zirkulationsbeschluss vom 19.”
Auch nach Einleitung eines Vollstreckungsverfahrens kann der Gesuchsteller ein berechtigtes Interesse haben, seine voraussichtliche Konkursdividende sowie die ihm drohenden Kostenrisiken abzuschätzen. Ein derartiges Interesse steht einem Einsichts- oder Auskunftsbegehren in Bezug auf die im Verfahren relevanten finanziellen Verhältnisse nicht von vornherein entgegen. Insbesondere sind Kostenrisiken zu beachten, weil der Konkursbegehrende gemäss Art. 169 Abs. 1 SchKG für die bis zur Einstellung des Konkurses entstehenden Kosten haftet und die Gerichte regelmässig einen Kostenvorschuss verlangen.
“Die Gesuchsgegnerin macht in dieser Hinsicht auch keine konkreten Geheimhaltungsinteresse geltend. Vielmehr ist angesichts der beharrlichen Zah- lungsverweigerung ein Interesse der Gesuchstellerin an der Einsicht in die allge- meine Finanzlage der Gesuchsgegnerin nachvollziehbar. Die Gesuchsgegnerin wendet ein, dass die Gesuchstellerin bereits das Vollstre- ckungsverfahren eingeleitet habe. Entsprechend gehe es ihr nicht mehr darum, ihre Kostenrisiken im Vorfeld eines Forderungsprozesses abzuschätzen. Ihr Ein- sichtsbegehren ziele in diesem Stadium lediglich darauf ab, ihre Konkursdividen- de vorab zu berechnen. Dieses Ansinnen verdiene keinen Rechtsschutz (act. 11 N. 34, N. 39, N. 44). Dieser Argumentation kann nicht beigepflichtet werden. Auch das Vollstreckungsverfahren ist für die Gesuchstellerin mit Kostenrisiken verbun- den. Wer das Konkursbegehren stellt, haftet gemäss Art. 169 Abs. 1 SchKG für die Kosten, die bis und mit der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven (Art. 230 SchKG) oder bis zum Schuldenruf (Art. 232 SchKG) entstehen. Die Gerichte verlangen denn auch regelmässig einen Kostenvorschuss (Art. 169 Abs. 2 SchKG). Nicht zuletzt müsste die Gesuchstellerin weitere finanzielle Mittel für ihre Rechtsvertretung aufwenden. Entsprechend verfügt sie unter den konkreten Um- ständen auch nach durchlaufenem Erkenntnisverfahren über ein legitimes Inte- resse, ihren Anteil aus dem Liquidationserlös vorab abschätzen zu können. Daran ändert auch nichts, dass ‒ gemäss übereinstimmenden Angaben der Parteien (act. 11 N. 43; act. 15 N. 56) ‒ derzeit rund USD”
Bei einer Suspendierung des Konkursverfahrens mangels Aktiven im Sinne von Art. 230 SchKG verbleibt die gesetzliche Verwaltung (gérance légale) der betroffenen Liegenschaften beim Konkursamt. Auch die Durchführung einer allfälligen Verwertung, namentlich von verpfändeten Sachen, bleibt der Verwertung zufolge in der Regel beim Konkursamt und wird nicht an das Betreibungsamt übergeben.
“195 LP, jusqu'à ce que le bien immobilier soit réalisé dans la liquidation ordinaire ou sommaire de la faillite ou jusqu'à ce que la faillite soit suspendue faute d'actifs au sens de l'art. 230 LP; il n'y a pas d'instauration, ni de réglementation expresse de la gérance légale en cas de faillite car elle fait implicitement partie des tâches de l'Office et de l'administration de la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 324 ss et 403). Lorsque la faillite est suspendue, le créancier gagiste, notamment hypothécaire, peut demander la réalisation du gage en application de l'art. 230a al. 2 LP qui constitue une exécution spéciale (réalisation du gage), menée dans le cadre d'une exécution générale (faillite). Par économie de procédure, cette exécution spéciale n'est toutefois pas transmise à l'Office des poursuites et reste en mains de l'Office des faillites qui exerce donc la gérance légale pendant les opérations de réalisation (ATF 97 III 34, 38, JdT 1972 II 2; ATF 56 III 121; Vouilloz, Commentaire Romand, Poursuite et faillite, 2005, n° 25 ad art. 230 LP; Vouilloz, La suspension de la faillite faute d'actifs, in : Jusletter du 28 octobre 2019, p. 20 ss). 4.1.2 Les actes de gérance légale sont décrits aux art. 17 et 18 ORFI relatifs à la saisie, applicables également par analogie à la réalisation de gage (art. 101 al. 1 ORFI) et à la faillite (Defago Gaudin, op. cit., n° 510 et 511). Il s'agit de mesures ordinaires et de mesures exceptionnelles. A teneur de l'art. 17 ORFI, les mesures ordinaires sont toutes celles nécessaires pour entretenir l'immeuble en bon état de rendement ainsi que pour la perception des fruits et autres produits, soit notamment la commande et le paiement de petites réparations, les ensemencements et plantations, la conclusion et le renouvellement des assurances usuelles, la résiliation des baux, l'expulsion des locataires, la conclusion de nouveaux baux, la récolte et la vente des fruits, la rentrée des loyers et fermages au besoin par voie de poursuite, l'exercice du droit de rétention du bailleur, le paiement des redevances courantes (pour le gaz, l'eau, l'électricité, etc.”
Ein in Rechtskraft erwachsenes, publiziertes Verfahrensvorgehen kann das Konkursamt nicht einseitig zu Lasten der Beteiligten abändern. Bei der Anwendung von Art. 230 Abs. 2 SchKG ist zudem zwischen Massaschulden (insbesondere solchen aus einem vorangehenden Nachlassverfahren) und der nach diesem Absatz zu leistenden Kostensicherheit zu unterscheiden; Massaschulden sind vorrangig zu behandeln, während die Kostensicherheit separat zu verlangen ist.
“Mai 2021 sei in Rechtskraft erwachsen, nachdem kein Gläubiger «opponiert» oder Beschwerde dagegen erhoben habe. Auch unter diesem Gesichtspunkt sei es dem Konkursamt verwehrt, die im rechtskräftig gewordenen Zirkularschreiben vorgesehene Vorgehensweise im Verteilungsplan plötzlich abzuändern. 5. 5.1 In seiner Vernehmlassung vom 16. August 2021 im Verfahren ABS 21 233 stellte das Konkursamt den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen. 5.2 Zur Begründung wies das Konkursamt darauf hin, dass die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdeführer 2 übersähen, dass die während der Stundung mit Zustimmung des Sachwalters eingegangenen Verbindlichkeiten die Masse in einem Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung oder in einem nachfolgenden Konkurs verpflichten würden (Art. 310 Abs. 2 SchKG). Diese Verbindlichkeiten seien Massaschulden. Damit würden die Massaschulden aus dem zeitlich vorangehenden Nachlassverfahren einen Bestandteil der Kosten des summarischen Konkursverfahrens bilden. 5.3 Weiter führte das Konkursamt aus, dass die zu verlangende Kostensicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG und die tatsächlichen Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu unterscheiden seien. Die Massaverbindlichkeiten, welche vor der Konkurseröffnung entstanden seien, seien zwar nicht sicherzustellen, jedoch bei der Verteilung vorab zu tilgen. Gebühren dürfe die Konkursverwaltung erst erheben, wenn alle übrigen Massaschulden bezahlt seien. Falls diese nicht bezahlt werden könnten, sei eine schon bezahlte Gebühr dann zurückzugeben, wenn entweder die Verrichtung, welche die Gebühr auslöse, noch nicht vorgenommen worden sei, oder wenn die Gebühr nach dem Zeitpunkt erhoben worden sei, in welchem erkennbar gewesen sei, dass die vorhandenen Aktiven nicht ausreichen würden, um die übrigen Massaschulden zu decken. 5.4 Das Konkursamt gab ausserdem an, dass es – entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführerin 1 und des Beschwerdeführers 2 – die Unterscheidung zwischen Massaschulden des Nachlassverfahrens und Massschulden des Konkursverfahrens konsequent vorgenommen habe. Die Massaschulden des Konkursverfahrens seien auf S.”
Nur noch fortsetzbare vor der Konkurseröffnung eingeleitete Betreibungen können nach der Einstellung des Konkurses wiederaufleben. Die wiederauflebenden Betreibungen werden in dem Zustand fortgeführt, in dem sie bei der Eröffnung standen; die Fortsetzung richtet sich nach den ordentlichen Bestimmungen des SchKG (beispielsweise ist eine Fortsetzung per Pfändung möglich). Die Schliessung der Konkursliquidation kann ohne Erteilung von actes de défaut de biens erfolgen, woraus folgt, dass die vor der Konkurseröffnung eingeleiteten, noch fortsetzbaren Betreibungen wiederaufleben.
“Lorsqu'il est probable que la masse ne suffira pas à couvrir les frais de liquidation sommaire, le juge qui a ordonné la faillite prononce la suspension de celle-ci à la demande de l'office (al. 1). Cette décision est publiée avec l'indication que la faillite sera clôturée si aucun créancier ne fait l'avance des frais nécessaire pour la traiter (al. 2). Dans les deux ans qui suivent la suspension de la liquidation, le débiteur peut aussi être poursuivi par voie de saisie (3). Les poursuites engagées avant l'ouverture de la faillite renaissent après la suspension de celle-ci (al. 4). Exception à la règle de l’art. 206 al. 1 LP, l’art. 230 al. 4 LP ne s’applique qu’aux poursuites encore susceptibles d’être continuées au moment de la faillite. Selon le Tribunal fédéral, la poursuite qui a été menée à son terme par la réquisition de continuer la poursuite et le prononcé de faillite ne peut ainsi renaître après la suspension de celle-ci faute d’actif (ATF 124 III 123; TF 5A_370/2010 du 22 septembre 2010 consid. 3). Pour le reste, l’art. 230 al. 4 LP s’applique à tous les genres et tous les modes de poursuite, les procédures renaissant dans l’état où elles étaient lorsque la faillite a été ouverte (ATF 130 III 481, consid. 2.1). L’office des poursuites doit ainsi donner suite aux requêtes formées en temps utile par le poursuivant (Gilliéron, Poursuite pour dettes, faillite et concordat, 5e éd. revue et complétée, n° 1851). La détermination du mode de poursuite se fait selon les règles ordinaires (Hunkeler [éd.], Kurzkommentar, Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz [ci-après : KuKo, SchKG], 2e éd. 2014, n° 23 ad art. 230 LP). L’art. 230 al. 3 LP étant applicable aux poursuites renaissantes comme à celles engagées postérieurement à l’ouverture de la faillite (CPF 6 juillet 2011/20), le poursuivant peut cependant requérir qu’une poursuite reviviscente soit continuée par voie de saisie même lorsque le poursuivi est une société inscrite au registre du commerce au sens de l’art. 39 al. 1 LP (KuKo SchKG, loc. cit.; Gilliéron, Commentaire, op.”
“2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (ATF 118 III 27 précité consid. 3c) Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2a, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation au regard de la LP qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. 3.2 Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; TF 5A_804/2022 du 24 février 2023 consid. 3.1.2). Toutefois une violation du droit d’être entendu qui n’est pas particulièrement grave peut exceptionnellement être guérie si l’intéressé peut s’exprimer devant une instance de recours ayant un libre pouvoir d’examen en fait comme en droit (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 ; ATF 135 I 187 consid. 2.2 ; TF 4D_76/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.2, non publié in ATF 147 III 440). Le droit d'être entendu garanti par l'art.”
Nach Einstellung des Konkursverfahrens gemäss Art. 230 SchKG können Ansprüche der Sozialversicherungen sowie Haftungsansprüche gegen ehemalige Organe (Privatvermögenshaftung) weiterhin bestehen und durch zivilrechtliche Klagen geltend gemacht werden.
“La società è stata affiliata quale datrice di lavoro alla Cassa CO 1 (in seguito: Cassa) dal 1. marzo 2010. Sin dal mese di settembre 2017 la società è entrata in mora col pagamento dei contributi per cui la Cassa ha dovuto sistematicamente diffidarla dal settembre 2017 e precettarla dal mese di ottobre 2017. Al termine di svariate procedure esecutive, l’Ufficio esecuzioni del distretto di __________ha rilasciato, il 18 luglio 2018 e 4 dicembre 2019, attestati carenza beni relativi a crediti fatti valere dalla Cassa per contributi paritetici AVS/AI/IPG/AD/AF non soluti dalla FA 1 nel 2017. Con decreto 3 ottobre 2018 della Pretura del Distretto di __________ è stata dichiarata l’apertura del fallimento della società, ragione per cui la Cassa ha insinuato al competente Ufficio fallimenti un credito di fr. 33'796.35 per contributi paritetici AVS/AI/IPG/AD/AF non soluti negli anni 2017 e 2018, dopo controllo del datore di lavoro. La procedura di fallimento è stata sospesa per mancanza di attivo ai sensi dell’art. 230 LEF con decreto 8 maggio 2019 della Pretura di __________, non avendo nessun creditore anticipato le spese per la sua continuazione, ragione per cui l’importo insinuato dalla Cassa è rimasto scoperto. La ragione sociale è stata radiata d’ufficio il 19 novembre 2019 (cfr. estratto RC). 1.3. Costatato di avere subito un danno, con decisione 29 aprile 2020, confermata con provvedimento su opposizione 15 luglio 2020, la Cassa ha chiesto a RI 1, amministratore unico della società, in via solidale - limitatamente a fr. 12'836.35 - con TERZ 1 (membro del consiglio di amministrazione dal 7 giugno al 1 dicembre 2017) e TERZ 2 (amministratore unico dal 28 febbraio al 7 giugno 2017 e presidente del consiglio di amministrazione dal 7 giugno al 1. dicembre 2017), il risarcimento ex art. 52 LAVS di fr. 33'796.35 per i contributi paritetici non soluti dalla FA 1 negli anni 2017 e 2018, inclusi spese amministrative, spese d’esecuzione, tasse d’ingiunzione e interessi di mora.”
In besonderen Fällen kann die Kenntnis des Schadens bereits früher als mit der Deposition der Graduationsliste bzw. der Einstellung des Konkurses nach Art. 230 SchKG eintreten, etwa durch ein definitives Attest «carenza beni» (definitives Pfändungsprotokoll) oder durch eine Mitteilung der Konkursverwaltung, beispielsweise anlässlich einer Gläubigerversammlung. Massgeblich ist der Zeitpunkt, in dem die betroffene Stelle vom Ausfall Kenntnis erlangt.
“Va inoltre ricordato che, conformemente alla giurisprudenza del TF, in un’esecuzione per via di pignoramento la conoscenza del danno coincide con la notifica di un attestato di carenza beni o di un verbale di pignoramento a valere quale attestato di carenza beni definitivo ai sensi degli artt. 115 cpv. 1 e 149 LEF – che determina parimenti l’insorgenza del danno e sancisce quindi l’irrecuperabilità del credito contributivo – e questo anche nell’ipotesi in cui il datore di lavoro è una persona giuridica non ancora sciolta per il fallimento; da quel momento decorre il termine di prescrizione di tre anni ex art. 52 cpv. 3 LAVS (in vigore dal 1. gennaio 2020 e in concreto applicabile; in argomento vedi le STCA 31.2020.27-28 del 28 luglio 2021 consid. 2.2. e 31.2020.33 dell’8 marzo 2021, consid. 2.2.2.). Con l’attestato di carenza beni (definitivo) a seguito di pignoramento si anticipa quello che è normalmente il momento della conoscenza del danno, ossia prima del deposito della graduatoria nel fallimento o prima della sospensione del fallimento per mancanza di attivi ai sensi dell’art. 230 LEF (Frey/Mosimann/Bollinger, AHVG/IVG Kommentar, Zurigo 2018, n. 22 ad art. 52 LAVS con vari rinvii giurisprudenziali e dottrinali). In concreto, come da giurisprudenza esposta sopra, a seguito degli ACB emessi il 17 novembre 2021 e il 10 giugno 2022 – che segnano l’insorgenza (e anche la conoscenza) del danno e quindi l’insolvenza della società – e della successiva dichiarazione di fallimento della società, la Cassa ha rettamente chiesto in via sussidiaria al ricorrente, quale organo della fallita dal 28 giugno 2021 (data di pubblicazione nel FUSC, cfr. supra consid. 1.1), il risarcimento ex art. 52 LAVS per gli anni 2020 e 2021, quest’ultimo fino al mese di giugno. 2.3. Per definizione, il danno considerato dall'art. 52 LAVS è quello derivante da un atto o da un'omissione in relazione ai compiti che la legge attribuisce al datore di lavoro, segnatamente in materia di versamento dei contributi (Pratique VSI 1994 pag. 99, consid.”
“3 LAVS (nella versione in vigore sino al 31 dicembre 2019), rispettivamente decorreva il termine annuo di perenzione ex art. 82 v.OAVS (STCA 5 agosto 1996 [inc. 31. 1995.260]; STFA 28 novembre 2005 [H 188/04], 19 agosto 2003 [H 142/03], 5 giugno 2003 [H 268/01 e H 269/01], 20 marzo 2003 [H 265/00], 19 febbraio 2003 [H 284/02]; DTF 123 V 12, 113 V 256, 112 V 157; RCC 1991 p. 132, 1990 p. 304; Nussbaumer, Les caisses de compensation en tant que parties à une procédure de réparation d’un dommage selon l’art. 52 LAVS, in: RCC 1991 p. 405; Dieterle/Kieser, cit., p. 664). Da tale momento, come accennato, non vi è inoltre motivo per non iniziare una procedura di risarcimento contro i suoi organi sussidiariamente responsabili, anche se il datore di lavoro esiste giuridicamente. Con l'attestato di carenza beni (definitivo) a seguito di pignoramento si anticipa quindi quello che è normalmente il momento della conoscenza del danno, ossia prima del deposito della graduatoria nel fallimento o prima della sospensione del fallimento per mancanza di attivi ai sensi dell'art. 230 LEF. In caso di fallimento invece la cassa conosce sufficientemente il suo pregiudizio, in via di massima, quando è informata del suo collocamento nella liquidazione. La cassa ha, di regola, conoscenza del danno subìto nel fallimento del datore di lavoro soltanto al momento in cui è depositata la graduatoria, e questo anche se è venuto meno il privilegio dei crediti contributivi nel fallimento (SVR 2002 AHV Nr. 18; DTF 126 V 444). Tale conoscenza può, in presenza di particolari circostanze, sussistere già prima del deposito dello stato di graduatoria quando ad esempio la cassa è stata resa edotta dall’amministrazione del fallimento, in seguito ad un’assemblea dei creditori, che nessun dividendo verrà distribuito ai creditori della sua classe (DTF 118 V 196, 116 II 162; RCC 1992 p. 504; riguardo al riconoscimento del danno al momento della prima assemblea dei creditori, Pratique VSI 1996 p. 167 = DTF 121 V 240; per quanto riguarda il caso della sospensione della procedura di fallimento per mancanza di attivo cfr.”
Die nach Art. 230 Abs. 2 SchKG zu leistende Kostensicherheit dient lediglich zur Deckung künftiger, noch möglicher Verfahrenskosten ("frais futurs éventuels"). Aufwendungen oder Massaschulden, die vor der Konkurseröffnung entstanden sind, dürfen nicht durch diese Sicherheitsleistung sichergestellt werden.
“In der aufgehobenen Verfügung habe das Konkursamt verlangt, dass die Massaschulden aus dem Nachlassverfahren durch eine Sicherheit i.S. von Art. 230 Abs. 2 SchKG gedeckt werden müssten, bevor ein Konkursverfahren durchgeführt werde. Dieser Verfügung habe die falsche Überlegung zugrunde gelegen, dass die Massaschulden des Nachlassverfahrens gleich wie die Massaschulden des Konkursverfahrens zu behandeln wären. In E. 17.4 des Entscheids ABS 16 217 vom 14. November 2016 habe die kantonale Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen darauf hingewiesen, dass durch die Sicherheitsleistung keine Kosten gedeckt werden sollten, die in der Vergangenheit angefallen seien. Daraus folge, dass die Sicherheitsleistung zurückerstattet werden müsse, wenn die Einnahmen, die im Konkursverfahren erzielt worden seien, alle Kosten des Konkursverfahrens decken würden. Gegen diese Regel verstosse der angefochtene Verteilungsplan, indem darin Einnahmen des Konkursverfahrens zur Befriedigung von Forderungen verwendet werden sollten, die vor der Konkurseröffnung entstanden seien, und weil die Sicherheit gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG als Folge davon dafür beansprucht werden solle, um Gebühren zu bezahlen, die sich auf die Zeit nach der Konkurseröffnung bezögen.”
“Im Zusammenhang mit dem Entscheid ABS 16 271 ist weiter darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass die Massaschulden aus dem Nachlassverfahren nicht unter Art. 230 Abs. 2 SchKG fallen, nichts zu ihren Gunsten ableiten können. Gemäss dem Entscheid ABS 16 271 hat die in Art. 230 Abs. 2 SchKG vorgesehen Kostensicherheit nur die «frais futurs éventuels» zu decken. Der Zweck der vom Gesetz vorgesehenen Sicherheitsleistung verbiete es, dass durch sie Kosten gedeckt würden, die in der Vergangenheit angefallen seien (E. 17.4). Bestehende Massaschulden aus dem gescheiterten Nachlassverfahren dürften nicht nach Art. 230 Abs. 2 SchKG durch die Gläubiger sichergestellt werden, da es sich dabei nicht um zukünftige Kosten handle (E. 17.5). Deshalb reduzierte die Aufsichtsbehörde den Kostenvorschuss von CHF 1‘928‘000.00 auch auf CHF 31'000.00. Wie das Konkursamt zutreffend ausführt, sind die zu verlangende Kostensicherheit und die tatsächlichen Kosten des summarischen Konkursverfahrens zu unterscheiden. Die Massaschulden aus dem vorangegangenen Nachlassverfahren sind zwar nicht sicherzustellen, jedoch bei der Verteilung vorab zu tilgen (vgl. E. 18.1 des Entscheids ABS 16 271).”
Ist voraussichtlich keine massefähige Substanz vorhanden bzw. sind keine verwertbaren Aktiven zu erwarten, ist die Eröffnung der Konkursliquidation mangels Interesse zurückzuweisen. In diesem Zusammenhang hat der Bundesgerichtshof (BGE/ATF) ausgeführt, dass die freiwillige Konkurserklärung des Schuldners, die darauf abzielt, sich der Lohnpfändung zu entziehen, als Rechtsmissbrauch gewertet werden kann. Die Konkursverfahrensöffnung darf nicht zum Zweck erfolgen, Pfändungen des Einkommens zu vereiteln, wenn keinerlei Aktiven existieren, die der Masse zugutekommen würden (vgl. die zitierte Rechtsprechung zu Art. 230 Abs. 1 SchKG).
“La demande de faillite volontaire du débiteur qui poursuit le but d’échapper à la saisie de son salaire constitue un abus de droit. Il ne saurait y avoir libre choix entre la saisie de revenu et la déclaration d'insolvabilité, car les intérêts des créanciers doivent également être pris en compte et il ne peut s'agir de faire triompher uniquement le point de vue du débiteur (ATF 145 III 26 consid. 2.2 et les références ; TF 5A_433/2019 du 26 septembre 2019 consid. 4.1 ; TF 5A_819/2018 du 4 mars 2019 consid. 2.1). Le Tribunal fédéral a jugé qu’il y avait également abus de droit manifeste de la part d’un débiteur à solliciter sa mise en faillite volontaire alors qu’il sait que la masse ne disposera d’aucun actif réalisable au profit de ses créanciers (ATF 133 III 614 consid. 6.1.2). La LP n'a pas créé une institution permettant à tout débiteur d'obtenir une procédure de mise à l'abri. La procédure de liquidation ne doit être continuée que s'il y a des biens suffisants (art. 230 al. 1 LP). A fortiori, s'il n'y a pas de biens du tout à réaliser, elle ne doit pas être entamée et le juge doit rejeter la requête de faillite présentée par le débiteur, faute d'intérêt (même arrêt). Cet arrêt a été rendu dans le cadre de l’assistance judiciaire (sous l’angle des chances de succès), mais le Tribunal fédéral a confirmé ultérieurement que son raisonnement s’appliquait aussi à la requête de faillite volontaire elle-même (TF 5A_433/2019 précité ; TF 5A_819/2018 précité ; Gapany, op. cit., pp. 20-21 et les références citées à la note infrapaginale 24). En effet, seuls les biens existant au moment de la déclaration de faillite tombent dans la masse active de la faillite (art. 197 LP), et le salaire futur du débiteur n’en fait pas partie ; les saisies de salaire opérées par des créanciers pour une année tombent dès que le débiteur est déclaré en faillite (ATF 114 III 26 ; Marchand, La faillite personnelle, entre abus et regrets, JdT 2018 II 4 ss, 6). Le Tribunal fédéral a donc considéré que commettait un abus de droit le débiteur qui demandait sa faillite personnelle sans aucun actif susceptible de constituer une masse active pouvant désintéresser les créanciers.”
“Il convient de rappeler d’emblée que la faillite volontaire n'est pas une procédure visant à régler la problématique du surendettement des particuliers obérés ; les considérations relatives à la « spirale » de dettes dans lequel se trouverait le débiteur requérant sont dès lors sans pertinence. La demande de faillite volontaire du débiteur qui poursuit le but d’échapper à la saisie de son salaire constitue un abus de droit. Il ne saurait y avoir libre choix entre la saisie de revenu et la déclaration d'insolvabilité, car les intérêts des créanciers doivent également être pris en compte et il ne peut s'agir de faire triompher uniquement le point de vue du débiteur (ATF 145 III 26 consid. 2.2 et les références ; TF 5A_433/2019 du 26 septembre 2019 consid. 4.1 ; TF 5A_819/2018 du 4 mars 2019 consid. 2.1). Le Tribunal fédéral a jugé qu’il y avait également abus de droit manifeste de la part d’un débiteur à solliciter sa mise en faillite volontaire alors qu’il sait que la masse ne disposera d’aucun actif réalisable au profit de ses créanciers (ATF 133 III 614 consid. 6.1.2). La LP n'a pas créé une institution permettant à tout débiteur d'obtenir une procédure de mise à l'abri. La procédure de liquidation ne doit être continuée que s'il y a des biens suffisants (art. 230 al. 1 LP). A fortiori, s'il n'y a pas de biens du tout à réaliser, elle ne doit pas être entamée et le juge doit rejeter la requête de faillite présentée par le débiteur, faute d'intérêt (même arrêt). Cet arrêt a été rendu dans le cadre de l’assistance judiciaire (chances de succès), mais le Tribunal fédéral a confirmé ultérieurement que son raisonnement s’appliquait aussi à la requête de faillite volontaire elle-même (TF 5A_433/2019 précité ; TF 5A_819/2018 précité ; Gapany, op. cit., pp. 20-21 et les références citées à la note infrapaginale 24). En effet, seuls les biens existant au moment de la déclaration de faillite tombent dans la masse active de la faillite (art. 197 LP), et le salaire futur du débiteur n’en fait pas partie ; les saisies de salaire opérées par des créanciers pour une année tombent dès que le débiteur est déclaré en faillite (ATF 114 III 26 ; Marchand, La faillite personnelle, entre abus et regrets, JdT 2018 II 4 ss, 6). Le Tribunal fédéral a donc considéré que commettait un abus de droit le débiteur qui demandait sa faillite personnelle sans aucun actif susceptible de constituer une masse active pouvant désintéresser les créanciers.”
Bei Einstellung des Konkurses mangels Aktiven wird in der Publikation darauf hingewiesen, dass das Verfahren bei Nichtleistung der geforderten Sicherheit geschlossen wird; die anschliessende Löschung der Gesellschaft ist als mögliche Folge in der Rechtsprechung beschrieben. Die Höhe der vom Konkursamt festzusetzenden Sicherheitsleistung kann rasch mehrere tausend Franken betragen, weshalb Gläubiger aus wirtschaftlichen Gründen häufig auf deren Leistung verzichten.
“Reicht die Konkursmasse voraussichtlich nicht aus, um die Kosten für ein summarisches Verfahren zu decken, so verfügt der Konkursrichter auf Antrag des Konkursamtes die Einstellung des Konkursverfahrens (Art. 230 Abs. 1 SchKG). Das Konkursamt publiziert die Einstellung mit dem Hinweis, dass bei Nichtleistung der Sicherheit für die anfallenden Kosten innert angesetzter Frist das Verfahren geschlossen werde (Art. 230 Abs. 2 SchKG). Die anschliessende Löschung der Gesellschaft erfolgt von Amtes wegen, wenn innert drei Monaten ( a Art. 159 Abs. 5 HRegV), bzw. innert zwei Jahren (Art. 159a Abs. 1 lit. a HRegV, in der am 1. Januar 2021 in Kraft getretenen Fassung; AS 2020 971) kein begründeter Einspruch dagegen erfolgt.”
“Demge- mäss kann aus Teilzahlungen nicht ohne Weiteres auf eine Übernahme der gan- zen Schuld geschlossen werden, vielmehr müssen zusätzlich objektive Anhalts- punkte diesen Schluss zulassen (BGer 4C.183/2004 vom 7. März 2005, E. 3; BGer 4D_111/2009 vom 11. November 2009, E. 2.4). In der vorliegenden Sache - 18 - liegen aus folgenden Gründen keine solchen klaren Indizien vor bzw. ist auch ei- ne mündliche Vereinbarung vom 20. Februar 2018 nicht erstellt: 3.3.5.1. Die Vorinstanz hielt dafür, dass die Zedentin ohne verbindliche Schuld- übernahme nicht darauf verzichtet hätte, ihre Forderungen gegenüber der kon- kursiten D._____ dem Konkursamt einzugeben, es sei denn, sie hätte mit einem Totalverlust gerechnet (Urk. 23 S. 12 E. 5.2.2). Das Konkursverfahren über die D._____ wurde mit Entscheid vom 16. Februar 2018 mangels Aktiven eingestellt (Urk. 10/1). Wird ein Konkursverfahren mangels Aktiven eingestellt, so muss der Gläubiger, der die Durchführung eines Konkurs- verfahrens bewirken will, innert 10 Tagen ab Publikation eine Sicherheit für den durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teil der Kosten leisten (Art. 230 Abs. 2 SchKG). Die Höhe der Sicherheitsleistung liegt im Ermessen des Konkursamtes und ist unter Berücksichtigung der vorhandenen Aktiven so hoch anzusetzen, dass alle zukünftigen Kosten – auch nicht genauer abschätzbare Kosten wie Ge- richts- und Anwaltskosten – für das gesamte Konkursverfahren gedeckt werden können (BSK SchKG-Lustenberger/Schenker, Art. 230 N 10 und N 10c); die Si- cherheitsleistung beträgt schnell einmal mehrere tausend Franken. Da die Einstel- lung des Konkurses mangels Aktiven ein untrügliches Anzeichen dafür ist , dass Aktiven entweder nicht oder kaum vorhanden oder nur schwer realisierbar sind, ist es in der Regel wirtschaftlichen Überlegungen geschuldet, wenn ein Gläubiger mit einer Forderung (hier der dritten Klasse) darauf verzichtet, die festgelegte Si- cherheit zu leisten, es sei denn, er hätte klare Anhaltspunkte, dass er durch die Durchführung des Konkurses zumindest den Vorschuss voll zurückerhält.”
Sind die inventarisierten Gegenstände nicht genau bestimmbar oder bereits verschwunden, kann die Wiederholung der Schätzungs- und Unpfändbarkeitsakten in der Praxis unmöglich sein; das Gericht kann deshalb in solchen Fällen auf die Annullation der angefochtenen Massnahmen verzichten und die Beschwerde insoweit abweisen. Potenziell geschädigte Gläubiger behalten die Möglichkeit, ihre allenfalls entstehenden Ansprüche durch die Haftungsklage nach Art. 5 SchKG geltend zu machen.
“Les violations des règles légales constatées ci-dessus devraient en principe conduire à l'annulation des décisions d'estimation et d'insaisissabilité rendues par l'Office, celui-ci devant alors répéter ces opérations. Dans le cas d'espèce toutefois, une telle répétition n'est pas possible, d'une part du fait que les objets inventoriés et estimés ne sont pas déterminés avec précision et d'autre part car leur situation actuelle, pour autant qu'ils n'aient pas disparu par suite de leur utilisation, n'est pas connue avec certitude. La Chambre de céans renoncera donc à prononcer l'annulation des mesures contestées et rejettera dans cette mesure la plainte. Potentiellement lésés par la disparition du produit de réalisation des actifs concernés, les créanciers dans la faillite conservent la possibilité de faire valoir leurs droits éventuels par la voie de l'action en responsabilité prévue par l'art. 5 LP. 4. 4.1.1 Après la prise d'inventaire des biens du failli (art. 221 LP), l'Office des faillites examine si ceux-ci suffisent à couvrir les frais d'une éventuelle liquidation sommaire au sens de l'art. 231 LP (Vouilloz, op. cit., n. 1 ad art. 230 LP). Selon l'art. 39 al. 1 OAOF, au moment où il examine si le produit des biens inventoriés suffit à couvrir les frais d'une liquidation ordinaire, l'Office doit prendre en considération que seul le surplus éventuel de la réalisation des biens remis en gage servira à couvrir les frais généraux de la faillite (cf. art. 262 LP). Si l'Office estime que ce surplus éventuel, ajouté au produit des biens de l'actif non remis en gage, ne suffira pas à couvrir les frais prévus, il doit proposer au juge de la faillite la liquidation sommaire (art. 231 al. 1 ch. 1 LP) ou la suspension de la faillite (art. 230 LP; cf. Vouilloz, op. cit., n. 8 ad art. 231 LP). Après que le mode de liquidation de la faillite a été déterminé et que l’ouverture de la faillite a été publiée (art. 232 LP), c’est l’administration qui est chargée des intérêts de la masse et pourvoit à sa liquidation (art. 240 LP). C'est l'intérêt de la masse, c'est-à-dire l'intérêt des créanciers à obtenir le meilleur désintéressement possible, qui doit guider l'administration de la faillite dans tous ses choix, tant pour la gestion que pour la réalisation des actifs de la masse, dans les limites fixées par la loi (DCSO/143/21 du 15 avril 2021 consid.”
Die Wiedereröffnung eines wegen Mangels an Aktiven eingestellten Konkursverfahrens erfolgt durch das Konkursgericht, das die Einstellung verfügt hat; sie kann auf Antrag erfolgen. Die Rechtsprechung lässt eine Wiedereröffnung zu, wenn der Antragsteller verosimile neue Aktiven darlegt, die voraussichtlich ausreichen, um die Verfahrenskosten zu decken. Die Anforderungen an diese Verosimilsierung sind nicht zu hoch, dürfen aber nicht auf blossen Behauptungen beruhen.
“Die vorliegend beantragte Wiedereröffnung bezieht sich auf ein Konkursver- fahren, welches durch einen Auflösungsentscheid des (Zivil-)Gerichts gemäss Art. 731b Abs. 1 bis Ziff. 3 OR ausgelöst wurde. Gestützt auf diesen Entscheid wird indes ein normales Konkursverfahren durchgeführt (vgl. BGer 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014, E. 3.2 m.w.H. [zur entsprechenden Bestimmung aArt. 731b Abs. 1 Ziff. 3 OR]). Für den Entscheid, den Konkurs mangels Aktiven gemäss Art. 230 SchKG einzustellen, bleibt daher das Konkursgericht zuständig. Es ent- scheidet als Einzelgericht im summarischen Verfahren auf Antrag des Kon- kursamtes (vgl. Art. 230 SchKG i.V.m. Art. 1 lit. c ZPO i.V.m. Art. 251 lit. a ZPO; § 24 lit. c GOG/ZH). Das Gleiche muss für die Wiedereröffnung des Konkurses, d.h. die Wiederaufnahme der konkursrechtlichen Liquidation der Gesellschaft, gel- ten: Das eingestellte Verfahren wird vom Konkursgericht, welches die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven verfügt hat, auf Antrag wiedereröffnet (vgl. BGE 87 III 72 ff., E. 3; 102 III 78 ff., E. 2b; 110 II 396 ff., E. 2; BGer 5A_306/2014 vom 17. Oktober 2014, E. 3.2; BGer 5A_788/2021 vom 29. Juni 2022, E. 2.1.2; BSK SchKG-L USTENBERGER/SCHENKER, 3. Aufl. 2021, Art. 230 N 13a). - 4 -”
“La riapertura di un fallimento sospeso per mancanza di attivo in seguito alla scoperta di beni nuovi non è previsto dalla legge, ma è ammessa dalla giurisprudenza e della dottrina, in analogia con quanto dispone l’art. 269 LEF per i fallimenti chiusi al termine della liquidazione (DTF 146 III 443 consid. 2.1; sentenze del Tribunale federale 5A_857/2020 del 31 maggio 2021, consid. 2.1.1; 4A_527/ 2020 del 22 aprile 2021, consid. 5.4.2; 4A_467/2018 del 9 maggio 2019, consid. 5.2; Lustenberger/Schenker in: Basler Kommentar, SchKG I, 3a ed. 2021, n. 20g ad art. 230 LEF; Lorandi, op. cit., pag. 58 ad IV/A). È legittimato a chiedere la riapertura della procedura di fallimento al giudice che ne ha ordinata la sospensione – e la reinscrizione della società fallita nel frattempo cancellata dal registro di commercio in virtù dell’art. 159a cpv. 1 lett. a ORC – chiunque rende verosimile un interesse degno di protezione, in particolare i membri dell’amministrazione dell’ente già fallito e da riscrivere, i liquidatori, e i creditori (art. 935 cpv. 1 e 2 n. 4 CO; DTF 140 III 550 consid. 2.1; già citata 5A_857/2020, consid. 2.1.2). Le esigenze di verosimiglianza non devono essere troppo alte, ma neppure troppo basse; semplici allegazioni non bastano (già citata 4A_527/2020, consid. 3.2). Presupposto per la riapertura del fallimento è che l’istante renda verosimile l’esistenza di attivi nuovi appartenenti alla massa, sufficienti a coprire le spese di procedura (già citata 5A_857/2020, consid. 2.1.2; Lorandi, op. cit., pag.”
Nach Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven kann der Gläubiger die Fortsetzung der Betreibung durch Pfändung verlangen; dies gilt auch, wenn zuvor Konkurs eröffnet worden war. Allerdings ist zu beachten, dass eine vor der Konkursöffnung bereits endgültig bestimmte Verfahrensart die Fortsetzung nach einem anderen Verfahrensmodus ausschliessen kann.
“Nach dem Wortlaut von Art. 230 Abs. 3 SchKG - sowie der Entstehungsgeschichte - kann der Gläubiger den Schuldner nach der Eröffnung des Konkurses und der Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven (nicht nur, aber jedenfalls) auf Konkurs betreiben, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat. Dies entspricht einhelliger Lehrmeinung, welche mit Recht ablehnt, dass ein Gläubiger sein Wahlrecht durch Nichtleistung des Kostenvorschusses zur Durchführung des Konkursverfahrens verwirkt habe (LUSTENBERGER/SCHENKER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 22d zu Art. 230; LORANDI, in: <www.konkurseinstellung-praxis.ch>, Kommentar 18; VOUILLOZ, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 9 zu Art. 230; ferner GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd. III, 2001, N. 46 zu Art. 230). Die Beschwerdeführer gehen sodann fehl, wenn sie meinen, Art. 230 Abs. 3 SchKG sei nur anwendbar, wenn der Konkurs über die Gesellschaft nicht eröffnet worden sei. Das Gegenteil trifft zu: Die Bestimmung kommt zur Anwendung, wenn - wie hier - der Konkurs eröffnet und das Verfahren mangels Aktiven wieder eingestellt worden ist; etwas anderes lässt sich aus dem Hinweis der Beschwerdeführer (auf KREN KOSTKIEWICZ, OF-Kommentar SchKG, 20. Aufl. 2020, N. 26 zu Art. 230) nicht ableiten.”
“2014, n° 23 ad art. 230 LP). L’art. 230 al. 3 LP étant applicable aux poursuites renaissantes comme à celles engagées postérieurement à l’ouverture de la faillite (CPF 6 juillet 2011/20), le poursuivant peut cependant requérir qu’une poursuite reviviscente soit continuée par voie de saisie même lorsque le poursuivi est une société inscrite au registre du commerce au sens de l’art. 39 al. 1 LP (KuKo SchKG, loc. cit.; Gilliéron, Commentaire, op. cit., n. 46 ad art. 230 LP; cf. dans le même sens TF 5A_784/2015 du 15 janvier 2016 consid. 3.3.1 et 3.3.2). Toutefois, lorsque le mode de la poursuite qui renaît a été définitivement fixé avant l'ouverture de la faillite - par la notification d’une commination de faillite par exemple -, cette poursuite ne peut être continuée à la réquisition du poursuivant que selon le mode qui avait été fixé; si le poursuivant souhaite procéder par la voie de la saisie alors qu’un autre mode avait été fixé, il doit requérir une nouvelle poursuite et l'application de l'art. 230 al. 3 LP (TF 5A_784/2015 précité consid. 3.3.2; Gilliéron, Commentaire précité, n. 58 ad art. 230 LP). 2.1.2 Aux termes de l'art. 17 al. 1 LP, sauf dans les cas où la loi prescrit la voie judiciaire, il peut être porté plainte à l’autorité de surveillance lorsqu’une mesure de l’office est contraire à la loi ou ne paraît pas justifiée en fait. La plainte doit être déposée dans les dix jours de celui où le plaignant a eu connaissance de la mesure (art. 17 al. 2 LP). La qualité pour porter plainte selon l'art. 17 LP est reconnue à toute personne lésée ou exposée à l'être dans ses intérêts juridiquement protégés ou, à tout le moins, atteinte dans ses intérêts de fait par une mesure ou une omission d'un organe de la poursuite. Le plaignant doit dans tous les cas poursuivre un but concret; il doit être matériellement lésé par les effets de la décision attaquée et avoir un intérêt digne de protection à sa modification ou à son annulation (ATF 139 III 384 consid. 2.1 et les références; TF 5A_324/2015 du 21 août 2015 consid.”
“citées). Il a en particulier été jugé que la poursuite dirigée contre un débiteur inscrit au registre du commerce en l’une des qualités indiquées à l’art. 39 LP ne peut être continuée que par la voie de la faillite, sauf les seules exceptions prévues aux art. 41 à 43 LP, l’art. 39 LP étant d’ordre public (ATF 25 I 523, p. 526 consid. 2, JdT 1900 I 66). Dans le cas présent, l’acte de défaut de biens litigieux a été délivré dans la poursuite n° 9'644’558 que la poursuivante a initiée par une réquisition de poursuite du 9 juillet 2020. Une réquisition de continuer cette poursuite a été déposée le 24 août 2020, soit avant le jugement de faillite rendu le 22 septembre 2020. On a par ailleurs vu – et la recourante ne le conteste pas - qu’une poursuite introduite avant la déclaration de faillite du débiteur, que l’ouverture de la faillite a éteinte (art. 206 al. 1 LP) mais qui renaît après la suspension de faillite faute d’actif (art. 230 al. 4 LP), peut-être continuée par la voie de la saisie (art. 230 al. 3 LP) et cela même si le débiteur est inscrit au registre du commerce en l’une des qualités prévues à l’art. 39 al. 1 LP. La jurisprudence n’interdisant cette voie – à tout le moins sans nouvelle réquisition de poursuite – que si un autre mode avait été définitivement fixé avant l’ouverture de la faillite, il est évident qu’une saisie ne pouvait être exclue au seul motif que la réquisition de continuer la poursuite avait été déposée avant le jugement de faillite, cette simple réquisition ne suffisant pas, contrairement à une commination de faillite (art. 159 LP; CPF 6 juillet 2011/20), à fixer irrévocablement le mode de poursuite. Il est en revanche vrai qu’au moment où cette réquisition a été déposée, la voie de la saisie n’était pas possible et que la poursuivante n’a pas expressément requis ce mode de continuation après la suspension de la faillite (cf. sur ce point KuKo SchKG, n° 23 ad art. 230 LP). Il est vrai aussi que pour certains auteurs et tribunaux, les poursuites éteintes par la déclaration de faillite ne renaitraient pas automatiquement mais seulement si le créancier en requiert la continuation (Lustenberger/Schenker, in Staehelin/Bauer/Lorandi [éd.”
Nach Einstellung des Konkursverfahrens steht das Vermögen der ehemaligen Konkursitin grundsätzlich wieder zur freien Verfügung und haftet den Gläubigern. Zivilprozesse, die aufgrund der Konkurseröffnung eingestellt worden waren, sind wieder aufzunehmen und dürfen nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden.
“Gemäss Art. 206 Abs. 1 SchKG führt der Konkurs der Schuldnerin dazu, dass grundsätzlich alle gegen sie hängigen Betreibungen aufgehoben sind. Diese leben jedoch nach Art. 230 Abs. 4 SchKG wieder auf, wenn das Konkursverfahren im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wird und die Be- treibung fortsetzungsfähig ist (BGE 132 III 89 E. 1.4; ZR 115 [2016] Nr. 41, E. 3.2 m.w.H.). Art. 230 Abs. 4 SchKG wurde mit der Revision von 1994, in Kraft seit - 6 - 1. Januar 1997, ins Gesetz eingefügt (AS 1995 1227, 1277), während vor dieser SchKG-Revision hängige Betreibungen auch nach der Einstellung des Konkurses nicht wieder auflebten und die Gläubiger diese von neuem einzuleiten hatten (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, 3. Aufl. 2021, Art. 230 N 18 m.H.). Nach der Einstellung des Konkursverfahrens steht das Vermögen der ehemaligen Kon- kursitin grundsätzlich wieder zur freien Verfügung und haftet deren Gläubigern (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 11a). Zivilprozesse, welche gemäss Art. 207 Abs. 1 SchKG aufgrund der Konkurseröffnung eingestellt worden waren, sind wieder aufzunehmen und dürfen nicht als gegenstandslos ab- geschrieben werden.”
“Gemäss Art. 206 Abs. 1 SchKG führt der Konkurs der Schuldnerin dazu, dass grundsätzlich alle gegen sie hängigen Betreibungen aufgehoben sind. Diese leben jedoch nach Art. 230 Abs. 4 SchKG wieder auf, wenn das Konkursverfahren im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wird und die Be- treibung fortsetzungsfähig ist (BGE 132 III 89 E. 1.4; ZR 115 [2016] Nr. 41, E. 3.2 m.w.H.). Art. 230 Abs. 4 SchKG wurde mit der Revision von 1994, in Kraft seit - 6 - 1. Januar 1997, ins Gesetz eingefügt (AS 1995 1227, 1277), während vor dieser SchKG-Revision hängige Betreibungen auch nach der Einstellung des Konkurses nicht wieder auflebten und die Gläubiger diese von neuem einzuleiten hatten (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, 3. Aufl. 2021, Art. 230 N 18 m.H.). Nach der Einstellung des Konkursverfahrens steht das Vermögen der ehemaligen Kon- kursitin grundsätzlich wieder zur freien Verfügung und haftet deren Gläubigern (BSK SchKG I-LUSTENBERGER/SCHENKER, a.a.O., Art. 230 N 11a). Zivilprozesse, welche gemäss Art. 207 Abs. 1 SchKG aufgrund der Konkurseröffnung eingestellt worden waren, sind wieder aufzunehmen und dürfen nicht als gegenstandslos ab- geschrieben werden. Durch die Konkurseinstellung erhält die betroffene Partei die Verfügungsmacht über den Prozessgegenstand zurück. Solange eine juristische Person im Handelsregister eingetragen ist, verliert diese ihre Rechtspersönlichkeit daher nicht, auch wenn über sie der Konkurs eröffnet und anschliessend mangels Aktiven eingestellt worden ist (ZR 115 [2016] Nr.”
Wird die Liquidation einer Erbschaft wegen fehlender Aktiven geschlossen, ist die Erbschaft danach nach Auffassung der Rechtsprechung nicht mehr gewinnbringend gegen Gläubiger vollstreckbar; eine nachträgliche spezielle Zwangsvollstreckung wurde in diesem Stadium als ungeeignet beurteilt.
“Nella decisione impugnata il Pretore ha rilevato che la procedura di liquidazione dell’eredità è stata chiusa per mancanza d’attivo il 19 maggio 2019, sicché la comunione ereditaria non poteva più essere escussa, ricordato che giusta l’art. 49 LEF non si può escutere una successione contro la quale è stata aperta una procedura di liquidazione in via di fallimento (art. 573 CC e art. 193 LEF) e che ciò vale nel caso in cui la liquidazione è stata sospesa e il fallimento chiuso per mancanza d’attivi giusta l’art. 230 LEF. Inoltre, ha aggiunto il primo giudice, in caso di liquidazione di un’ere-dità in via di fallimento, un’esecuzione speciale “postuma” giusta l’art. 230 cpv. 3 LEF è inadatta, l’art. 230a LEF regolando definitivamente la sospensione del fallimento. Il Pretore ha quindi concluso che l’istanza è irricevibile per mancanza di competenza territoriale della Pretura secondo l’art. 49 LEF e che ad ogni modo l’istante non ha nemmeno comprovato la composizione della comunione ereditaria.”
Fehlen verwertbare bzw. realisierbare Aktiven, führt dies nach Art. 230 Abs. 1 SchKG zur Einstellung bzw. Suspendierung des Konkursverfahrens mangels Masse. Die Frage, ob tatsächlich verwertbare Aktiven vorhanden sind, ist damit entscheidend; nur ein Debitor, der über verwertbare Aktiven verfügt, die aber nicht liquiditätsmässig zur Kostenvorauslage genügen, kann nach der Rechtsprechung eine andere Beurteilung erwarten.
“L’avance de frais pour la procédure de faillite après le prononcé d’insolvabilité ne doit pas être intentionnellement dissuasive, soit poursuivre le but de prévenir des faillites personnelles abusives (Brunner/Boller/Fritschi, BSK-SchKG II, n. 33a ad art. 191 LP ; ATF 118 III 27 consid. 3e, JdT 1994 III 66, spéc., pp. 73-74). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a indiqué que le législateur n’avait pas exclu la dispense de l’avance de frais dans la procédure de poursuite pour dettes et de faillite (ATF 118 III 27 précité consid. 2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid.”
“2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (même arrêt, consid. 3c). Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2b/bb, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. b) Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; TF 5A_804/2022 du 24 février 2023 consid. 3.1.2). Toutefois une violation du droit d’être entendu qui n’est pas particulièrement grave peut exceptionnellement être guérie si l’intéressé peut s’exprimer devant une instance de recours ayant un libre pouvoir d’examen en fait comme en droit (ATF 142 II 218 consid.”
“Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a indiqué que le législateur n’avait pas exclu la dispense de l’avance de frais dans la procédure de poursuite pour dettes et de faillite (ATF 118 III 27 précité, consid. 2e) et a rappelé que cette dispense pouvait être obtenue aux conditions de l’assistance judiciaire, à savoir si la partie requérante était indigente, que ses conclusions n’apparaissaient pas d’emblée vouées à l’échec et que les actes de procédure requis n’étaient pas irrecevables (ATF 118 III 27 précité consid. 3c) Dans des arrêts ultérieurs, le Tribunal fédéral a précisé que la requête de faillite personnelle était vouée à l’échec si la liquidation de celle-ci devait être suspendue faute d’actif en application de l’art. 230 al. 1 LP (ATF 119 III 28 consid. 2a, JdT 1995 II 75 ; ATF 119 III 113 consid. 2 et 3, JdT 1996 II 105). Le débiteur-requérant devrait donc disposer de biens réalisables, mais pas des liquidités nécessaires au paiement de l’avance de frais de l’art. 169 LP pour bénéficier de la dispense d’avance de frais (ATF 133 III 614 consid. 5 et 6). Cette exigence supplémentaire trouve son fondement dans le fait que dans le cas de la suspension de faillite selon l’art. 230 al. 1 LP, celle-ci est close sans délivrance d'actes de défaut de biens, avec pour conséquence que les poursuites renaissent (art. 230 al. 4 LP) et sont continuées par voie de saisie. Le débiteur, qui ne pourra pas exciper de son défaut de retour à meilleure fortune selon l'art. 265 LP (ATF 133 III 614 consid. 6.1), se retrouvera ainsi dans la situation au regard de la LP qui était la sienne avant la requête de faillite personnelle, soit sans changement. 3.2 Le droit d'être entendu est une garantie constitutionnelle de caractère formel, dont la violation entraîne en principe l'annulation de la décision attaquée, indépendamment des chances de succès du recours au fond (ATF 144 I 11 consid. 5.3 ; TF 5A_804/2022 du 24 février 2023 consid. 3.1.2). Toutefois une violation du droit d’être entendu qui n’est pas particulièrement grave peut exceptionnellement être guérie si l’intéressé peut s’exprimer devant une instance de recours ayant un libre pouvoir d’examen en fait comme en droit (ATF 142 II 218 consid.”