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Gerichtsstandsklauseln sind nach Art. 17 ZPO grundsätzlich wirksam. Parteien können schriftlich oder in einer Form mit Textnachweis für bestehende oder künftige Streitigkeiten aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren; eine solche Vereinbarung kann auch als ausschliesslich ausgestaltet sein.
“Soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, können die Parteien für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren. Geht aus der Vereinbarung nichts anderes hervor, so kann die Klage nur am vereinbarten Gerichtsstand erhoben werden. Die Vereinbarung muss schriftlich oder in einer anderen Form erfolgen, die den Nachweis durch Text ermöglicht (Art. 17 ZPO). Wie bereits erwogen, bestehen für deliktische Ansprüche keine zwingenden gesetzlichen Gerichtsstandsbestimmungen. Die Gesuchsgegnerin beruft sich zur Begründung ihrer Einrede der örtlichen Unzuständigkeit des Kantonsgerichts auf den zwischen den Parteien am 21. November 2016 bzw. 6. Dezember 2016 abgeschlossenen Vertreter-Vertrag. Nach Artikel 30 auf Seite 17 dieses als Gesuchsbeilage 12 eingereichten, schriftlichen und von den Parteien unterzeichneten Vertreter-Vertrags haben diese unter dem Titel «Anwendbares Recht und Gerichtsstand» folgendes vereinbart: «Dieser Vertrag unterliegt schweizerischem Recht. Der ausschliessliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem vorliegenden Vertrag, seiner Durchführung und/oder seiner Beendigung ist am Sitz von B. AG, zurzeit Y. . Davon ausgenommen ist der Markenlizenz- und Unter-Lizenzvertrag (Anhang E), der stets v. ischen Recht und der ausschliesslichen Zuständigkeit der Gerichte V’s. unterliegt.» Unstrittig ist unter den Parteien – nach Ansicht des Kantonsgerichts zurecht – dass die Gerichtsstandsklausel in Artikel 30 des Vertreter-Vertrags grundsätzlich den Formerfordernissen und den inhaltlichen Anforderungen nach Art.”
“Nach Artikel 30 auf Seite 17 dieses als Gesuchsbeilage 12 eingereichten, schriftlichen und von den Parteien unterzeichneten Vertreter-Vertrags haben diese unter dem Titel «Anwendbares Recht und Gerichtsstand» folgendes vereinbart: «Dieser Vertrag unterliegt schweizerischem Recht. Der ausschliessliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem vorliegenden Vertrag, seiner Durchführung und/oder seiner Beendigung ist am Sitz von B. AG, zurzeit Y. . Davon ausgenommen ist der Markenlizenz- und Unter-Lizenzvertrag (Anhang E), der stets v. ischen Recht und der ausschliesslichen Zuständigkeit der Gerichte V’s. unterliegt.» Unstrittig ist unter den Parteien – nach Ansicht des Kantonsgerichts zurecht – dass die Gerichtsstandsklausel in Artikel 30 des Vertreter-Vertrags grundsätzlich den Formerfordernissen und den inhaltlichen Anforderungen nach Art. 17 ZPO genügt (im einzelnen vgl. Dominik Infanger, in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 4. Aufl. 2024, Art. 17 ZPO N 7 mit Hinweisen Art. 17 ZPO N 12 ff. und 26 ff.). Somit ist festzuhalten, dass die Parteien eine rechts- und formgültige Gerichtsstandsklausel verabredet haben.”
“In der Ausführungs- und in der Abzahlungsgarantie ist gültig ein ausschliess- licher Gerichtstand in Zürich vereinbart worden (act. 3/2 und 3/3), weshalb die ört- liche Zuständigkeit der Gerichte in Zürich gegeben ist (Art. 13 i.V.m. Art. 17 ZPO). Auch die sachliche Zuständigkeit des Einzelgerichts des Handelsgerichts ist ge- geben, weil eine vorsorgliche Massnahme über eine handelsrechtliche Streitigkeit zu beurteilen ist (Art. 6 Abs. 2 und 5 ZPO i.V.m. § 45 lit. b GOG). - 4 -”
“Die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts stützt sich unbestrittenermas- sen auf eine von den Parteien im Kaufvertrag vereinbarte Gerichtsstandsklausel (act. 3/3 und 3/19; act. 12 S. 2). Das Handelsgericht des Kantons Zürich ist ge- mäss Art. 17 ZPO und Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG örtlich und sach- lich zuständig.”
“1 ZPO der Fristenlauf am ersten Tag nach Ende des Stillstandes, vorliegend am 20. April 2020, begann und am 19. Mai 2020 endete. Mit der gleichentags der Schweizerischen Post übergebenen Eingabe vom 19. Mai 2020 wurde die Rechtsmittelfrist eingehalten. Die Streitwertgrenze ist zudem offensichtlich erreicht. Weiter wurden der eingeforderte Kostenvorschuss sowie die Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung vollumfänglich und rechtzeitig geleistet. Die Berufungsklägerin verfügt als Adressatin des vorinstanzlichen Urteils zweifelsohne über ein schutzwürdiges Interesse. Sie rügt sowohl eine unrichtige respektive unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die unrichtige Rechtsanwendung durch die Vorinstanz im Sinne von Art. 310 ZPO.1.3 Die Parteien haben gemäss Ziffer 10 der allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Werkvertrag vom 21. April 2010 vereinbart, dass für die Beurteilung von Streitigkeiten aus dem entsprechenden Werkvertrag die Gerichte von Basel-Stadt zuständig sein sollen. Diese Klausel ist als gültige Gerichtsstandvereinbarung im Sinne von Art. 17 ZPO zu qualifizieren. Aufgrund der gesetzlichen Vermutung (Art. 17 Abs. 1 Satz 2 ZPO) ist zudem anzunehmen, dass Basel-Stadt als ausschliesslicher Gerichtsstand für die vorliegende Werklohnforderung vereinbart wurde. Ein vertraglich vereinbarter Gerichtsstand begründet allerdings keinen zwingenden Gerichtsstand, weshalb eine Einlassung der beklagten Partei im Sinne von Art. 18 ZPO möglich bleibt (Martin Hedinger/Yannick Sean Hostettler, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 17 N 32). Mangels Einrede durch die Berufungsbeklagten wurde die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost für die Werklohnforderung auf dem Wege der Einlassung begründet. Hinsichtlich der Klage auf Definitiverklärung des provisorischen Bauhandwerkerpfandrechts ist zudem gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost bereits ausschliesslich und, mangels anderslautender Abrede, ohne Einlassung begründet (Luca Tenchio, Basler Kommentar ZPO, 3.”
Die Formerfordernis des Art. 17 Abs. 2 ZPO ist strikt anzuwenden; sie bezweckt insbesondere, zu verhindern, dass eine Gerichtsstandsvereinbarung den Parteien unbemerkt auferlegt wird.
“Im vorliegend unbestrittenermassen anwendbaren Schweizer Recht ist die Gerichtsstandsvereinbarung in Art. 17 ZPO geregelt (act. 1; act. 9; act. 14). Mit- tels dieses eigenständigen Prozessvertrags können die Parteien für einen beste- henden oder künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren, soweit das Gesetz nichts an- deres bestimmt (Art. 17 Abs. 1 ZPO; B OHNET / DROESE, a.a.O., Art. 17 N 4). Die Vereinbarung muss schriftlich oder in einer anderen Form erfolgen, die den Nachweis durch Text ermöglicht (Art. 17 Abs. 2 ZPO). Die gesetzlichen Former- fordernisse sind strikt anzuwenden (vgl. BGer Urteil 4A_507/2021 vom 2. Juni 2022 E. 5. m.H.).”
“1 L’appelant soutient que la remise effective des conditions générales par l’intimée n’a pas été prouvée, si bien qu’il n’avait pas eu connaissance de la clause d’élection de for et ne l’avait pas acceptée. Cette seule probabilité, ni la simple connaissance de l’existence des conditions générales ne suffirait pas à démontrer que l’appelant avait compris, respectivement accepté une telle clause. L’appelant invoque par ailleurs que la clause d’élection de for litigieuse n’était pas mise en évidence ni placée à un endroit bien visible dans les conditions générales, de sorte que, même à considérer que l’appelant aurait reçu les conditions générales, la clause ne lui serait pas opposable. 3.2 En vertu de l’art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend, présent ou à venir, résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu. L’art. 17 al. 2 CPC précise que la convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte. L’exigence de forme prévue à l’art. 17 al. 2 CPC doit être appliquée avec rigueur car l’élection de for déroge au principe général du for du défendeur, et cette exigence est destinée à empêcher qu’une clause d’élection de for ne soit incluse dans le texte d’un contrat à l’insu des parties (ATF 131 III 398 consid. 6 ; TF 4A 592/2014 du 25 février 2015 consid. 2.1). Il n’est pas nécessaire que la clause d’élection de for soit revêtue de signatures manuscrites, un renvoi, dans le contrat principal signé par les parties, aux conditions générales contenant l’élection suffit (Bohnet, Les clauses procédurales abusives, in : Le nouveau droit des conditions générales et des pratiques commerciales déloyales, Bâle/Neuchâtel 2012, n. 8, p. 67). S’agissant de l’accessibilité aux conditions générales et à la clause attributive de compétence, le Tribunal fédéral a retenu que, s’il n’y avait pas d’obligation pour le destinataire des conditions générales de mener une enquête pour en connaître le contenu, son cocontractant devait lui donner la possibilité raisonnable d’accéder aux conditions générales qui contiennent une clause d’attribution de compétence (ATF 139 III 345 consid.”
In den zitierten Entscheiden blieb die örtliche Zuständigkeit nach Art. 17 ZPO häufig unbestritten bzw. wurde als gegeben bezeichnet.
“bzw. 28. Mai 2024 verzichteten die Parteien auf die Durchführung einer Hauptverhandlung (act. 51; act. 52). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Erwägungen 1.Formelles 1.1.Zuständigkeit Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich ist gegeben (Art. 17 ZPO und act. 4 Rz. 7 ff.; act. 11 Rz. 3 f.; Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG ZH) 1.2.Widerklage und Klagenhäufung Die Beklagte erhob in ihrer Klageantwort eine Stufenwiderklage (act. 11 S. 2). Nach Art. 224 Abs. 1 ZPO kann die beklagte Partei in der Klageantwort Widerklage erhe- ben, wenn der geltend gemachte Anspruch nach der gleichen Verfahrensart wie die Hauptklage zu beurteilen ist. Diese Voraussetzung ist vorliegend ohne Weiteres erfüllt. Dasselbe gilt auch für die Voraussetzungen der Klagenhäufung (Art. 90 ZPO). 1.3.Klageänderung Die Klägerin klagte mit ihrer Klage den Betrag von CHF 7'517'077.66 zzgl. Zins ein (act. 1 S. 2). In ihrer Replik änderte sie ihre Klage und beantragte neu die Zuspre- chung von CHF 7'778'248.03 zzgl. Zins (act. 25 S. 2). Auch die Beklagte änderte ihre Widerklage. In ihrer Widerklagebegründung verlangte sie die Verpflichtung der Klägerin zur Zahlung von mindestens CHF 5'422'559.57 zzgl. Zins (act. 11 S. 2). In der Widerklagereplik machte sie neu einen Anspruch von mindestens CHF 5'847'428.”
“Da die Beklagte innert (Nach-)Frist keine Klageantwort eingereicht hat, ist androhungsgemäss zu verfahren. Entsprechend haben die klägerischen Behaup- tungen grundsätzlich als unbestritten zu gelten. Wie sogleich zu zeigen ist, erweist sich die Sache als spruchreif. 1.2.Prozessvoraussetzungen Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Handelsgerichts ist gegeben (act. 3/3 Ziff. 7 und act. 3/4 Ziff. 7; Art. 17 ZPO und Art. 6 Abs. 2 i.V.m. § 44 lit. b GOG). Die übrigen Prozessvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen An- lass; auf die Klage ist mithin einzutreten. 2.Materielles 2.1.Unbestrittener Sachverhalt Gemäss den unbestrittenen klägerischen Vorbringen ist von folgendem Sachver- halt auszugehen (act. 1 Rz. 10 ff.): Am 28. Oktober 2021 schlossen die Parteien (i) einen Werk- und Planervertrag betreffend den Neubau eines Mehrfamilienhau- ses auf dem Grundstück (GBBl. 1) an der D._____-strasse in E._____ (act. 1 Rz. 2 und act. 3/3) und (ii) einen Werk- und Planervertrag betreffend den Neubau eines Mehrfamilienhauses auf dem Grundstück (GBBl. 2) an der F._____-strasse ... in G._____ (act. 1 Rz. 3 und act. 3/4).”
“Zuständigkeit Die örtliche und sachliche Zuständigkeit ist vorliegend zu Recht unbestritten ge- blieben (Art. 17 ZPO; act. 3/1 S. 2; Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V. mit § 44 lit. b GOG).”
“Zuständigkeit Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts ist gegeben (ört- lich: Art. 17 ZPO und Art. 10 Werkvertrag [act. 3/10] [Beklagte 1]; Art. 31 ZPO [Beklagte 2]; sachlich: Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG ZH). Die örtliche Zuständigkeit ist unbestritten geblieben (vgl. act. 12; act. 17; Art. 18 ZPO).”
Die Angabe eines konkreten Ortes (z.B. „Zürich“) oder des Sitzes einer Vertragspartei genügt zur Bestimmung des örtlich zuständigen Gerichts nach Art. 17 ZPO. Die Rechtsprechung hat in zahlreichen Fällen daraus die örtliche Zuständigkeit des benannten Handelsgerichts des Kantons Zürich abgeleitet.
“Die Parteien vereinbarten im Forschungsvertrag vom 15. Juli 2005 unbe- strittenermassen Zürich als ausschliesslichen Gerichtsstand (act. 1 Rz. 2; act. 3/2 Ziff. 9.8). Damit ist das Handelsgericht des Kantons Zürich örtlich zuständig (Art. 17 ZPO).”
“In der Ausführungs- und in der Abzahlungsgarantie ist gültig ein ausschliess- licher Gerichtstand in Zürich vereinbart worden (act. 3/2 und 3/3), weshalb die ört- liche Zuständigkeit der Gerichte in Zürich gegeben ist (Art. 13 i.V.m. Art. 17 ZPO). Auch die sachliche Zuständigkeit des Einzelgerichts des Handelsgerichts ist ge- geben, weil eine vorsorgliche Massnahme über eine handelsrechtliche Streitigkeit zu beurteilen ist (Art. 6 Abs. 2 und 5 ZPO i.V.m. § 45 lit. b GOG). - 4 -”
“Zuständigkeit Die örtliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich ist aufgrund einer Gerichtsstandsvereinbarung gegeben, was unbestritten ist (Art. 17 ZPO; act. 1 Rz. 2; act. 3/2 Ziffer 20.1; act. 13 Rz. I.3.). Die sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG.”
“Formelles In Ziff. 12 Abs. 4 des vorliegend massgebenden Planer-/Bauleitungsvertrages vom 4. Juli 2019 vereinbarten die Parteien als Gerichtsstand den Sitz der Auf- traggeberin, vorliegend also der Beklagten (act. 3/4). Die Beklagte hat ihren Sitz im Kanton Zürich, womit das angerufene Handelsgericht örtlich zuständig ist (Art. 17 ZPO). Beide Parteien sind im Handelsregister eingetragen, es ist die geschäftliche Tä- tigkeit mindestens einer Partei betroffen und der erforderliche Streitwert ist er- reicht, womit das Handelsgericht auch sachlich zuständig ist (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Die weiteren Prozessvoraussetzungen sind ebenfalls er- füllt.”
“Formelles Gemäss dem vorliegend massgebenden Versicherungsvertrag (Police: act. 3/1, S. 13) bzw. gemäss Ziff. A11 der «Allgemeinen Bedingungen ...» kann der Versi- cherungsnehmer an seinem schweizerischen Sitz oder Wohnsitz oder am Sitz der Gesellschaft Klage erheben. Sowohl die Klägerin als auch die Beklagte haben ih- ren Sitz im Kanton Zürich, womit das angerufene Handelsgericht örtlich zuständig ist (Art. 17 ZPO). Beide Parteien sind im Handelsregister eingetragen, es ist die geschäftliche Tätigkeit mindestens einer Partei betroffen und der Streitwert ist er- reicht, womit das Handelsgericht auch sachlich zuständig ist (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Die weiteren Prozessvoraussetzungen sind ebenfalls er- füllt.”
“Örtliche Zuständigkeit Die Parteien haben in Ziff. 12 des Versicherungsvertrages als Gerichtsstand Zürich als schweizerischen Hauptsitz der Beklagten oder alternativ den schweizerischen Sitz der versicherten Bank vereinbart (act. 3/5 S. 28). Die Klägerin wählt das Gericht am Sitz der Beklagten in Zürich (act. 1 Rz. 3). Die örtliche Zuständigkeit ist demnach nach Art. 17 ZPO gegeben, was von der Beklagten denn auch nicht bestritten wird (act. 19 Rz. 2).”
“Örtliche und sachliche Zuständigkeit In Bezug auf die geltend gemachten Ansprüche aus Kaufvertrag haben die Par- teien mit Vereinbarung vom 2. Mai 2016 (act. 3/5) die Streitschlichtungs- und Schiedsklausel im Kaufvertrag (act. 3/4 Ziff. 11) aufgehoben und durch eine Ge- richtsstandklausel ersetzt. Entsprechend sind die Gerichte der Stadt Zürich 8 ‒ konkret das Handelsgericht des Kantons Zürich ‒ zur Beurteilung dieser Streitig- keit örtlich zuständig (Art. 17 ZPO). Dies ist unbestritten geblieben. Die sachliche Zuständigkeit stützt sich auf Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG und ist ebenso gegeben.”
Bei der Auslegung einer Gerichtsstandsvereinbarung nach Art. 17 ZPO ist massgeblich, ob der streitgegenständliche Rechtsstreit im Zeitpunkt der Zustimmung der Partei hinreichend vorhersehbar war.
“So bezieht sich gemäss Bundesgericht eine allgemein gehaltene Klausel über Ansprüche aus dem Vertrag hinaus auch auf Ansprüche aus unerlaubten Handlungen, wenn diese gleichzeitig eine Vertrags- verletzung darstellen oder mit dem Vertragsgegenstand zusammenhängen (Entscheid des BGer 4C.142/2006 vom 25. September 2006 E. 2). Das Handelsgericht Zürich schloss, dass eine uneingeschränkte Gerichtsstandsvereinbarung in einem Werkvertrag auch eine Klage auf definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts erfasst (Beschluss des Handelsgerichts Zürich HG170237-O vom 24. Juli 2018 E. 2.3). Entscheidend ist im Rahmen der Auslegung, ob der Rechtsstreit für die betroffene Partei im Zeitpunkt ihrer Zustimmung zur Gerichtsstandsvereinbarung hinreichend - 10 - vorhersehbar war (H AAS/SCHLUMPF, a.a.O., N. 21a zu Art. 17 ZPO; siehe auch Entscheid des BGer 4A_433/2019 vom 14. April 2020 E. 4.2.6). Nicht von der Ge- richtsstandsvereinbarung erfasst sind dementsprechend Ansprüche, die ohne Zu- sammenhang mit der vertraglichen Grundlage und nicht in der Hand einer Ver- tragspartei entstehen (Beschluss des Handelsgerichts Zürich HG170237-O vom 24. Juli 2018 E. 2.3.2.3; H AAS/SCHLUMPF, a.a.O., N. 21b). 1.4.1.2.3.2. Ein tatsächlich übereinstimmender Wille der Parteien hinsichtlich der Frage, ob die streitgegenständliche Gerichtsstandsvereinbarung auch ein Ein- sichtsgesuch nach Art. 958e Abs. 2 OR erfasst, wurde nicht behauptet. Daher hat die Vertragsauslegung nach dem Vertrauensprinzip zu erfolgen. Der Wortlaut der Gerichtsstandsvereinbarung, zu lesen zusammen mit der voran- gehenden Rechtswahlklausel, bezieht sich in sachlicher Hinsicht auf "any dispute [...] relating to this Reinsurance or to a claim (including but not limited thereto, the interpretation of any provision of the reinsurance agreement)".”
Die in Art. 17 ZPO geregelte Gerichtsstandsklausel ist eigenständig gegenüber dem Hauptvertrag. Die Nichtigkeit des Hauptvertrags führt nicht notwendigerweise zur Nichtigkeit der Gerichtsstandvereinbarung; die Klausel kann unabhängig vom Bestand des Hauptvertrags bestehen.
“2 ; CACI 13 octobre 2022/523 consid. 2.2.1). 3.2 En l’occurrence, au fil de son écriture, l’appelant invoque de nombreux faits – notamment l’historique de la société et son (in)expérience personnelle en affaires – qui ne résultent pas du jugement entrepris et pour lesquels il ne présente aucun grief de constatation inexacte ou incomplète des faits indiquant au surplus quelle preuve au dossier établirait le fait en question. Les faits ainsi invoqués sont irrecevables, dès lors qu’ils ne résultent pas du jugement entrepris. 4. 4.1 L’appelant estime que le contrat de prêt est nul, ce qui emporterait la nullité de la clause de prorogation de for. A l’appui de ce grief, il invoque que le contrat serait fictif, faisant valoir pour seul motif que le contrat n’a pas été exécuté par l’intimée, qui n’aurait jamais versé le montant de 17'518 fr. 75 « sur le compte de C.________ Sàrl, à tout le moins à partir de la reprise de cette société par la fille de l’appelante en tant que nouvelle gérante ». 4.2 4.2.1 L’art. 17 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (al. 2). Une clause d’élection de for est indépendante du contrat principal, même si ces deux éléments sont prévus dans le même document. Il s’ensuit que l’invalidité du contrat principal n’emporte pas nécessairement celle de l’élection de for et vice versa (ATF 121 III 495 consid. 5c ; TF 4A_486/2021 du 9 mars 2022 consid. 3.1 non publié in ATF 148 III 242 ; TF 4A_386/2016 du 5 septembre 2016 consid. 2.2). 4.2.2 En droit suisse des obligations prévaut le principe de l’autonomie de la volonté, d’après lequel l’objet d’un contrat peut être librement déterminé, dans les limites de la loi (art.”
Gerichtsstandsklauseln sind grundsätzlich nicht eng auszulegen; im Zweifel ist davon auszugehen, dass die Parteien dem prorogierten Gericht eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten. Im Rahmen der Auslegung ist auf Wortlaut, Vertragszweck, Begleitumstände und den nach Treu und Glauben verständlichen Parteiwillen abzustellen. Eine allgemein gehaltene Klausel kann auch sachlich verbundene Nebenansprüche sowie unerlaubte Handlungen erfassen, soweit diese mit dem Vertragsgegenstand zusammenhängen oder zugleich Vertragsverletzungen darstellen. Entscheidend ist, ob der betreffende Rechtsstreit für die zustimmende Partei zum Zeitpunkt der Vereinbarung hinreichend vorhersehbar war.
“Dabei ist gestützt auf die gängigen Auslegungs-mittel, wie den Wortlaut, den Vertragszweck, die Begleitumstände des Vertragsschlusses oder die Interessenlage der Parteien, sowie anhand der anwendbaren Auslegungsregeln in der konkreten Situation auf den entsprechenden hypothetischen Parteiwillen vernünftiger und redlicher Vertragspartner zu schliessen (exemplarisch: BGer 4A_112/2020 E. 4.2.5). Ebenso wenig teilt das Kantonsgericht die implizit geäusserte Ansicht der Gesuchstellerin, dass der Schutzzweck des Kartellrechts generell danach verlange, dass nur die Gerichte an einem bestimmten Markt-ort über den Schutz des betreffenden Wettbewerbs befinden müssten. Dies wäre nur dann der Fall, wenn ein zwingender Gerichtsstand vorgeschrieben wäre, was für kartellrechtliche Ansprüche, wie bereits erwogen, gerade nicht zutrifft. Vielmehr ist generell bzw. im Zweifel bei Gerichtsstandsklauseln keine restriktive Auslegung angezeigt, weil davon auszugehen ist, dass die Parteien einem prorogierten Gerichtsstand eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten (BGE 147 III 153 E. 5.1; Daniel Füllemann, in: Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, Brunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], DIKE-Komm. ZPO; 3. Aufl. 2025, Art. 17 ZPO N 13). Im Rahmen der Auslegung kann sich bspw. ergeben, dass von einer Gerichtsstandsklausel in einem Vertrag auch Streitigkeiten aus Verträgen erfasst sein sollen, die mit dem die Klausel enthaltenden Vertrag in einem engen sachlichen Zusammenhang stehen bzw. mit diesem ein «sinnvolles Ganzes» ergeben. Eine Formulierung, wonach die Gerichtsstandsvereinbarung «für sämtliche Ansprüche aus oder in Zusammenhang mit diesem Vertrag» gelte, erfasst sodann grundsätzlich nicht nur sämtliche Ansprüche aus dem Vertrag selbst, sondern auch die Frage der Gültigkeit sowie alle weiteren Ansprüche, die sich aus einer allfälligen Nichtigkeit, Ungültigkeit, Verletzung oder Auflösung ergeben. Ebenso eingeschlossen sind Ansprüche aus unerlaubter Handlung, wenn sie zugleich eine Vertragsverletzung darstellen oder mit dem Vertrag in einem sachlichen Zusammenhang stehen (Daniel Füllemann a.a.O. mit Hinweis auf BGer 4C.142/2006; BGE 147 III 153 E. 5.1). Welche Streitigkeiten nach dem effektiven Parteiwillen die Gerichtsstandsklausel gemäss Vertreter-Vertrag vom 21.”
“Kann der tatsächliche Wille nicht festgestellt werden, ist ihre Erklärung nach dem Vertrauensprinzip auszulegen. Die Parteien haben danach ihre Erklärung so gelten zu lassen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zu- sammenhang sowie den gesamten Umständen nach Treu und Glauben verstan- den werden durfte und musste (BGE 132 III 268 E. 2.3.2 S. 274 f.; Entscheid des BGer 4A_112/2020 vom 1. Juli 2020 E. 3.2.1; Entscheid des BGer 4A_503/2020 vom 19. Januar 2021 E. 2). Dabei ist vom Wortlaut der Erklärung auszugehen, die jedoch nicht isoliert, sondern aus ihrem konkreten Sinngefüge heraus zu beurtei- len ist (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666; siehe auch BGE 123 III 165 E. 3a S. 168). Gemäss Rechtsprechung ist im Zweifel anzunehmen, dass die Parteien dem prorogierten Gericht eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten (BGE 121 III 495 E. 5c S. 500; siehe auch HAAS/SCHLUMPF, in: Oberham- mer/Domej/Haas [Hsrg.], Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2021, N. 21a zu Art. 17 ZPO). So bezieht sich gemäss Bundesgericht eine allgemein gehaltene Klausel über Ansprüche aus dem Vertrag hinaus auch auf Ansprüche aus unerlaubten Handlungen, wenn diese gleichzeitig eine Vertrags- verletzung darstellen oder mit dem Vertragsgegenstand zusammenhängen (Entscheid des BGer 4C.142/2006 vom 25. September 2006 E. 2). Das Handelsgericht Zürich schloss, dass eine uneingeschränkte Gerichtsstandsvereinbarung in einem Werkvertrag auch eine Klage auf definitive Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts erfasst (Beschluss des Handelsgerichts Zürich HG170237-O vom 24. Juli 2018 E. 2.3). Entscheidend ist im Rahmen der Auslegung, ob der Rechtsstreit für die betroffene Partei im Zeitpunkt ihrer Zustimmung zur Gerichtsstandsvereinbarung hinreichend - 10 - vorhersehbar war (H AAS/SCHLUMPF, a.”
“E. 3.2.1; BGE 132 III 268 E. 2.3.2). Der mutmassliche Parteiwille ist so zu ermitteln, wie er vom jeweiligen Erklärungsempfänger nach den gesamten Umständen nach Treu und Glauben verstanden werden durfte und musste (vgl. BGE 142 III 239 E. 5.2.1). Dabei ist vom Wortlaut der Erklärungen auszugehen, welche jedoch nicht isoliert, sondern aus ihrem konkreten Sinngefüge heraus zu beurteilen sind (BGE 138 III 659 E. 4.2.1). Gerichtsstandsklauseln sind nicht restriktiv auszulegen. Im Zweifel ist davon auszugehen, dass die Parteien dem prorogierten Gericht eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten (BGE 121 III 495; Haas/Schlumpf, a.a.O., Art. 17 ZPO N 21). Entscheidend ist im Rahmen der Auslegung, ob der Rechtsstreit für die betroffene Partei im Zeitpunkt ihrer Zustimmung zur Gerichtsstandsklausel hinreichend vorhersehbar gewesen ist (Haas/Schlumpf, a.a.O., Art. 17 ZPO N 21a, mit Hinweis auf BGer-Urteil 4A_433/2019 vom”
Eine vertragliche Gerichtsstandsklausel begründet die örtliche Zuständigkeit des gewählten Gerichts. Die Rechtsprechung hat dies für verschiedene Vertragstypen (z. B. Agentur-, Werk- und Lizenzverträge) bestätigt und die Anerkennung solcher Klauseln auch im Zusammenhang mit provisorischem Rechtsschutz und summarischen Verfahren bejaht.
“En outre, il relève que la requérante devrait bien plutôt agir à l’encontre de la société [...] devant les autorités judiciaires américaines, puisqu’elle ne pourra plus acquérir la moindre bactérie auprès de cette société qui est tenue contractuellement envers l’intimé de ne pas vendre le produit brut servant à la production de la formulation à des entités autres que celles approuvées par l’intimé. Celui-ci plaide donc que les mesures provisionnelles requises sont inaptes à atteindre le but recherché, à savoir la possibilité pour la requérante de continuer à opérer comme auparavant. II. En vertu de l'art. 60 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008; RS 272), le tribunal examine d'office sa compétence. a) L'art. 13 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, est impérativement compétent pour ordonner des mesures provisionnelles le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale (let. a) ou le tribunal du lieu où la mesure doit être exécutée (let. b). En vertu de l'art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé ; sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu. La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (art. 17 al. 2 CPC). En l'espèce, les parties sont convenues d’une élection de for, expresse et écrite, à Lausanne pour les litiges liés au Know-How License Agreement conclu le 1er février 2018 (art. 11). Les tribunaux vaudois sont donc compétents pour connaître de la requête de mesures provisionnelles. b) Conformément à l'art. 74 al. 3 LOJV (loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979, BLV 173.01), la Cour civile du Tribunal cantonal connaît en instance cantonale unique des affaires civiles ressortissant à l'art. 5 CPC, parmi lesquelles on compte les litiges relevant du droit des cartels et les litiges relevant de la LCD lorsque la valeur litigieuse dépasse 30'000 fr.”
“Erwägung: 1.Prozessverlauf Mit vorstehendem Rechtsbegehren ersuchte die Gesuchstellerin am 19. August 2024 (Datum Poststempel) um Rechtsschutz in klaren Fällen (act. 1). Mit Verfü- gung vom 20. August 2024 wurde ihr Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 3'500.– angesetzt und der Gesuchsgegnerin Gelegenheit zur Stellung- nahme zum Gesuch gegeben (act. 3). Den Kostenvorschuss leistete die Gesuch- stellerin innert Frist (act. 5). Indes ging, obwohl die Verfügung vom 20. August 2024 der Gesuchsgegnerin zugestellt werden konnte (act. 4/2), innert Frist keine Stel- lungnahme zum Gesuch ein. Androhungsgemäss ist aufgrund der Akten zu ent- scheiden. - 3 - 2.Zuständigkeit Das Handelsgericht des Kantons Zürich ist zur Beurteilung des vorliegenden Ge- suchs aufgrund der unbestrittenermassen zwischen den Parteien abgeschlossenen Gerichtsstandsvereinbarung örtlich zuständig (act. 2/1 Ziff. 16; Art. 17 Abs. 1 ZPO). Die sachliche Zuständigkeit des Einzelrichters ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b und § 45 lit. d GOG ZH. 3.Rechtsschutz in klaren Fällen Gemäss Art. 257 Abs. 1 ZPO gewährt das Gericht Rechtsschutz im summarischen Verfahren, wenn der”
“Erwägung: 1. Prozessverlauf Mit vorstehenden Rechtsbegehren ersuchte die Gesuchstellerin am 17. November 2023 (Datum Poststempel) um Rechtsschutz in klaren Fällen (act. 1). Mit Verfügung vom 20. November 2023 wurde der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 3'500.– angesetzt und der Gesuchs- gegnerin Gelegenheit zur Stellungnahme zum Gesuch gegeben (act. 3). Den Kos- tenvorschuss leistete die Gesuchstellerin innert Frist (act. 5). Obwohl die Verfü- gung vom 20. November 2023 der Gesuchsgegnerin am 22. November 2023 zu- gestellt werden konnte (act. 4/2), ging keine Stellungnahme zum Gesuch ein. An- drohungsgemäss ist aufgrund der Akten zu entscheiden. - 3 - 2. Zuständigkeit Das Handelsgericht des Kantons Zürich ist zur Beurteilung des vorliegenden Ge- suchs aufgrund der unbestrittenermassen zwischen den Parteien abgeschlosse- nen Gerichtsstandsvereinbarungen örtlich zuständig (act. 1 Rz. 2; act. 2/2-3; Art. 17 Abs. 1 ZPO). Die sachliche Zuständigkeit des Einzelrichters ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b und § 45 lit. d GOG ZH. 3.”
“Zuständigkeit Die örtliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich für die vorlie- gende Klage sowie die Widerklage beruht unbestrittenermassen auf der im Werk- vertrag enthaltenen Gerichtsstandklausel (act. 1 S. 2; act. 12 Rz. 4; act. 3/1 Ziff. 28). Diese Vereinbarung ist nach Art. 17 Abs. 1 ZPO zulässig und gültig ge- schlossen worden. Die sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG.”
“Or, on doit constater, à l'instar du Tribunal des prud'hommes, que le contrat signé par les parties était expressément qualifié de contrat d'agence et prévoyait notamment l'application des art. 418a ss CO, dispositions réglant précisément le contrat d'agence. Selon les termes contractuels, le demandeur s'engageait à gérer une agence générale en qualité d'entrepreneur indépendant, pour son propre compte. Il a bel et bien été titulaire de l'entreprise individuelle " Agence Générale..., B.________ ". En outre, d'après le contrat, il devait s'inscrire au Registre du commerce et au registre des intermédiaires de l'autorité de surveillance des intermédiaires. Il devait également être au bénéfice d'une assurance responsabilité civile professionnelle requise pour cette dernière inscription. Par ailleurs, le contrat ne prévoyait pas de temps d'essai, ni de droit aux vacances. De plus, les clauses contractuelles convenues entre les parties contenaient une élection de for au siège de la défenderesse, soit à C.________. Ainsi, l'action en lien avec des prétentions découlant du contrat d'agence ne pouvait être introduite qu'à ce for (art. 17 al. 1 CPC). Le demandeur a cependant allégué que les parties étaient en réalité liées par un contrat de travail, et a saisi les autorités compétentes en la matière dans le canton de Genève (cf. art. 34 al. 1 et 35 al. 1 let. d CPC). On doit encore relever que dans sa demande déposée en 2020, l'intéressé a notamment fait valoir un remboursement des frais qu'il aurait dû prendre en charge en lien avec son activité de 2011 à 2014, à hauteur de plus de 1,6 million fr., en prétendant qu'il était lié par un contrat de travail. On peut se demander pour quelles raisons il n'a pas fait valoir ces frais très élevés auparavant - voire d'autres prétentions pécuniaires découlant d'un contrat de travail -, s'il s'estimait réellement lié par un contrat de travail et en droit d'en obtenir le remboursement, comme il tente de le faire croire. Force est donc d'admettre que la thèse du demandeur est, en particulier, réfutée immédiatement et sans équivoque par une pièce, d'ailleurs produite par le demandeur lui-même, à savoir le contrat signé par les parties.”
Die Annahme eines Angebots per E‑Mail gilt als durch Text nachweisbarer Willensaustausch und genügt damit für eine formgültige Gerichtsstandsvereinbarung nach Art. 17 Abs. 2 ZPO.
“Die Parteien können gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren. Die Vereinbarung muss schriftlich oder in einer anderen Form erfolgen, die den Nachweis durch Text er- möglicht (Art. 17 Abs. 2 ZPO). Die Gerichtsstandsvereinbarung ist ein prozess- rechtlicher Vertrag, der in analoger Anwendung von Art. 1 ff. OR zu seiner Ent- stehung des Austauschs übereinstimmender Willenserklärungen bedarf (BGE 132 III 268 E. 2.3.2). Notwendig ist, dass die Willenserklärungen beider Parteien durch Text nachweisbar sind. Dabei genügt auch ein Briefwechsel oder der Austausch von E-Mails, in denen die dortige Gerichtsstandbestimmung angenommen wird. Dies gilt auch, wenn sich die Gerichtsstandsvereinbarung in Allgemeinen Ge- schäftsbedingungen (AGB) befindet. Enthält das Angebot zum Abschluss eines - 8 - Vertrages einen ausdrücklichen Verweis auf die AGB, in denen sich eine Ge- richtsstandsvereinbarung befindet und sind Angebot und Allgemeine Geschäfts- bedingungen durch Text nachweisbar, dann ist die Gerichtsstandsvereinbarung formgültig, wenn das entsprechende Angebot integral in einer durch Tex nach- weisbaren Form angenommen wird (DIKE-Komm ZPO-F ÜLLEMANN,”
Gerichtsstandsklauseln in Vertragsbedingungen können auch die Rechtsnachfolgerin der ursprünglichen Vertragspartei binden (vgl. Art. 17 Abs. 1 ZPO).
“Örtliche und sachliche Zuständigkeit Die örtliche Zuständigkeit der Zürcher Gerichte beruht unbestrittenermassen auf der in den E._____-Bedingungen enthaltenen Gerichtsstandklausel, welche eine Zuständigkeit am Sitz der Rechtsvorgängerin der Beklagten vorsieht (act. 1 S. 4; act. 18 Rz. 77; act. 3/6). Diese Gerichtsstandvereinbarung ist zulässig, wurde gül- tig abgeschlossen und bindet auch die Beklagte als Rechtsnachfolgerin der ur- sprünglichen Vertragspartei (Art. 17 Abs. 1 ZPO). Die sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts ist unbestrittenermassen ebenfalls gegeben (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG).”
Eine stillschweigende (tacite) Annahme des gewählten Gerichtsstands liegt vor, wenn der Beklagte in der Sache vorgeht, ohne die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts zu bestreiten. Damit wird die Wirksamkeit der Gerstandsvereinbarung bejaht und das angerufene Gericht als zuständig angesehen.
“La réponse a été transmise au demandeur avec un délai pour se prononcer. Sans nouvelles, la Cour de céans l’a relancé. Le demandeur n’a pas donné suite. EN DROIT 1. 1.1 Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat, étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. Aux termes de l’art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. En l’occurrence, selon l’art. A9.2 CGA, les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’ayant droit. Ce dernier est domicilié sur le canton de Vaud. Toutefois, dès lors que la défenderesse n’a pas soulevé d’exception d’incompétence et a procédé sur le fond sans réserve, elle a tacitement accepté le for à Genève. Partant, la compétence de la chambre de céans est établie tant à raison de la matière que du lieu. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art.”
“La réponse a été transmise au demandeur avec un délai pour se prononcer. Sans nouvelles, la Cour de céans l’a relancé. Le demandeur n’a pas donné suite. EN DROIT 1. 1.1 Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat, étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. Aux termes de l’art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. En l’occurrence, selon l’art. A9.2 CGA, les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’ayant droit. Ce dernier est domicilié sur le canton de Vaud. Toutefois, dès lors que la défenderesse n’a pas soulevé d’exception d’incompétence et a procédé sur le fond sans réserve, elle a tacitement accepté le for à Genève. Partant, la compétence de la chambre de céans est établie tant à raison de la matière que du lieu. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art.”
Wird eine Gerichtsstandvereinbarung von den Parteien geschlossen oder unbestritten vorgelegt, genügt deren Vorliegen zur Begründung der örtlichen Zuständigkeit des gewählten Gerichts (Art. 17 Abs. 1 ZPO).
“Zuständigkeit Das Handelsgericht des Kantons Zürich ist zur Beurteilung des vorliegenden Ge- suchs aufgrund der unbestrittenermassen zwischen den Parteien abgeschlosse- nen Gerichtsstandsvereinbarungen örtlich zuständig (act. 1 Rz. 2; act. 2/2-3; Art. 17 Abs. 1 ZPO). Die sachliche Zuständigkeit des Einzelrichters ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b und § 45 lit. d GOG ZH.”
“Prozessverlauf Mit vorstehendem Rechtsbegehren ersuchte die Gesuchstellerin am 23. Oktober 2023 (überbracht) um Rechtsschutz in klaren Fällen (act. 1). Mit Verfügung vom 23. Oktober 2023 wurde der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Kostenvor- schusses von CHF 5'500.– angesetzt und der Gesuchsgegnerin Gelegenheit zur Stellungnahme zum Gesuch gegeben (act. 4). Den Kostenvorschuss leistete die Gesuchstellerin innert Frist (act. 6). Obwohl die Verfügung vom 23. Oktober 2023 der Gesuchsgegnerin am 26. Oktober 2023 zugestellt werden konnte (act. 5/2), ging keine Stellungnahme zum Gesuch ein. Androhungsgemäss ist aufgrund der Akten zu entscheiden. - 3 - 2. Zuständigkeit Das Handelsgericht des Kantons Zürich ist zur Beurteilung des vorliegenden Ge- suchs aufgrund der unbestrittenermassen zwischen den Parteien abgeschlosse- nen Gerichtsstandsvereinbarungen örtlich zuständig (act. 1 Rz. 5; act. 3/3-4+6 Ziff. 56; Art. 17 Abs. 1 ZPO). Die sachliche Zuständigkeit des Einzelrichters ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b und § 45 lit. d GOG ZH. 3. Rechtsschutz in klaren Fällen Gemäss Art. 257 Abs. 1 ZPO gewährt das Gericht Rechtsschutz im summari- schen Verfahren, wenn der”
Bei der Auslegung von Gerichtsstandsklauseln ist auf die üblichen Auslegungsmittel abzustellen (insbesondere Wortlaut, Vertragszweck, Begleitumstände und die Interessenlage/Treu und Glauben). Gerichtsstandsklauseln sind nicht restriktiv auszulegen; im Zweifel ist davon auszugehen, dass die Parteien dem prorogierten Gericht eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten. Entscheidend ist ferner, ob der betreffende Rechtsstreit für die betroffene Partei zum Zeitpunkt ihrer Zustimmung hinreichend vorhersehbar war.
“Dabei ist gestützt auf die gängigen Auslegungs-mittel, wie den Wortlaut, den Vertragszweck, die Begleitumstände des Vertragsschlusses oder die Interessenlage der Parteien, sowie anhand der anwendbaren Auslegungsregeln in der konkreten Situation auf den entsprechenden hypothetischen Parteiwillen vernünftiger und redlicher Vertragspartner zu schliessen (exemplarisch: BGer 4A_112/2020 E. 4.2.5). Ebenso wenig teilt das Kantonsgericht die implizit geäusserte Ansicht der Gesuchstellerin, dass der Schutzzweck des Kartellrechts generell danach verlange, dass nur die Gerichte an einem bestimmten Markt-ort über den Schutz des betreffenden Wettbewerbs befinden müssten. Dies wäre nur dann der Fall, wenn ein zwingender Gerichtsstand vorgeschrieben wäre, was für kartellrechtliche Ansprüche, wie bereits erwogen, gerade nicht zutrifft. Vielmehr ist generell bzw. im Zweifel bei Gerichtsstandsklauseln keine restriktive Auslegung angezeigt, weil davon auszugehen ist, dass die Parteien einem prorogierten Gerichtsstand eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten (BGE 147 III 153 E. 5.1; Daniel Füllemann, in: Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, Brunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], DIKE-Komm. ZPO; 3. Aufl. 2025, Art. 17 ZPO N 13). Im Rahmen der Auslegung kann sich bspw. ergeben, dass von einer Gerichtsstandsklausel in einem Vertrag auch Streitigkeiten aus Verträgen erfasst sein sollen, die mit dem die Klausel enthaltenden Vertrag in einem engen sachlichen Zusammenhang stehen bzw. mit diesem ein «sinnvolles Ganzes» ergeben. Eine Formulierung, wonach die Gerichtsstandsvereinbarung «für sämtliche Ansprüche aus oder in Zusammenhang mit diesem Vertrag» gelte, erfasst sodann grundsätzlich nicht nur sämtliche Ansprüche aus dem Vertrag selbst, sondern auch die Frage der Gültigkeit sowie alle weiteren Ansprüche, die sich aus einer allfälligen Nichtigkeit, Ungültigkeit, Verletzung oder Auflösung ergeben. Ebenso eingeschlossen sind Ansprüche aus unerlaubter Handlung, wenn sie zugleich eine Vertragsverletzung darstellen oder mit dem Vertrag in einem sachlichen Zusammenhang stehen (Daniel Füllemann a.a.O. mit Hinweis auf BGer 4C.142/2006; BGE 147 III 153 E. 5.1). Welche Streitigkeiten nach dem effektiven Parteiwillen die Gerichtsstandsklausel gemäss Vertreter-Vertrag vom 21.”
“E. 3.2.1; BGE 132 III 268 E. 2.3.2). Der mutmassliche Parteiwille ist so zu ermitteln, wie er vom jeweiligen Erklärungsempfänger nach den gesamten Umständen nach Treu und Glauben verstanden werden durfte und musste (vgl. BGE 142 III 239 E. 5.2.1). Dabei ist vom Wortlaut der Erklärungen auszugehen, welche jedoch nicht isoliert, sondern aus ihrem konkreten Sinngefüge heraus zu beurteilen sind (BGE 138 III 659 E. 4.2.1). Gerichtsstandsklauseln sind nicht restriktiv auszulegen. Im Zweifel ist davon auszugehen, dass die Parteien dem prorogierten Gericht eine umfassende Entscheidungskompetenz zuweisen wollten (BGE 121 III 495; Haas/Schlumpf, a.a.O., Art. 17 ZPO N 21). Entscheidend ist im Rahmen der Auslegung, ob der Rechtsstreit für die betroffene Partei im Zeitpunkt ihrer Zustimmung zur Gerichtsstandsklausel hinreichend vorhersehbar gewesen ist (Haas/Schlumpf, a.a.O., Art. 17 ZPO N 21a, mit Hinweis auf BGer-Urteil 4A_433/2019 vom”
Materielle Zuständigkeit (ratione materiae) unterliegt nicht der freien Disposition der Parteien; Art. 17 ZPO erlaubt primär die Vereinbarung des Gerichtsstands ratione loci, nicht aber die Abänderung gesetzlicher materielle Zuständigkeiten (vgl. Quelle [0]). Bei als Konsumentenvertrag qualifizierten Verhältnissen gelten teilzwingende Gerichtsstände zugunsten des Konsumenten, auf die dieser vorab nicht wirksam verzichten kann (vgl. Quelle [1]).
“L'application du principe de la confiance impose toutefois d'interpréter les conclusions à la lumière de la motivation ; l'interdiction du formalisme excessif commande, pour sa part, de ne pas se montrer trop strict dans la formulation des conclusions si, à la lecture du mémoire, on comprend clairement ce que veut le recourant (TF 5A_496/2020 du 23 octobre 2020 consid. 1.3 ; TF 5A_1023/2018 du 8 juillet 2019 consid. 1.2). 1.3 En l’espèce, l’appel et l’appel joint sont formés en temps utile par des parties qui ont un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). Ils concernent des conclusions patrimoniales supérieures à 10'000 fr. et sont suffisamment motivés. Partant, les deux appels sont recevables, la compétence matérielle étant donnée, comme examiné ci-après. 2. 2.1 L'intimée et appelante par voie de jonction concluant, dans son appel joint, à l'irrecevabilité de la demande formée par l'appelant et intimé par voie de jonction, il convient d'examiner cette question de manière préalable, même si l'appel joint ne fait l'objet que de conclusions subsidiaires. 2.2 2.2.1 La compétence matérielle des tribunaux est soustraite à la libre disposition des parties qui ne peuvent pas convenir de soumettre leur litige à un autre tribunal étatique que celui prévu par la loi – l'art. 17 CPC ne permettant que les clauses de prorogation de for ratione loci – sauf si le droit cantonal prévoit une telle possibilité (ATF 137 III 471 consid. 3.1). La compétence matérielle est en effet déterminée par le droit cantonal, selon l'art. 4 al. 1 CPC (TF 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.2, non publié à l'ATF 141 III 137). L'autorité de recours doit examiner d'office la compétence matérielle du tribunal de première instance, même en l'absence de grief. Si une partie soulève le vice en deuxième instance seulement, l'abus de droit ne peut pas lui être opposé (TF 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.1, non publié à l'ATF 141 III 137). 2.2.2 La séparation entre le contentieux de droit administratif et le contentieux relevant de la compétence du juge civil en matière de fonction publique communale fait l'objet d'une jurisprudence bien établie. En principe, lorsque les rapports de service d'un membre du personnel communal ont leur origine dans un contrat de travail de droit privé, régi par les art.”
“Sie beziehen sich sachlogisch auf Leistungsstreitigkeiten, welche sich aus dem betreffenden Vertrag selbst ergeben. Für rein privatrechtliche Schadenersatzforderungen (namentlich basierend auf dem Bundesgesetz vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht; OR; SR 220]), welche keine in Art. 114 bzw. Art. 243 Abs. 2 ZPO (Art. 248 Abs. 2 lit. a ZPO verweist auf Art. 243 Abs. 2 ZPO) aufgeführte Streitigkeit darstellen (und vorliegend kommt keine der aufgeführten Streitigkeiten in Betracht) gelten diese Grundsätze nicht. Eine Zuständigkeit des Sozialversicherungsgerichts lässt sich somit auch nur im Hinblick auf Leistungsstreitigkeiten begründen, nicht jedoch in Bezug auf Schadenersatz- oder Genugtuungsforderungen, welche ihre Grundlage nicht im Versicherungsvertrag selbst bzw. nicht im VVG haben. (vgl. zum Ganzen auch Urteil des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt ZV.2023.2 vom 5. Februar 2024 E. 2.4.). 1.3. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich grundsätzlich nach Art. 9 ff. ZPO. Nach Art. 17 ZPO können die Parteien, soweit das Gesetz keinen zwingenden Gerichtsstand vorsieht, eine Gerichtsstandsvereinbarung für einen bestehenden oder künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis abschliessen. Geht aus einer Gerichtsstandsvereinbarung nichts Anderes hervor, kann die Klage grundsätzlich nur am vereinbarten Gerichtsstand erhoben werden. Der dem vorliegenden Fall zu Grunde liegende Vertrag ist als Konsumentenvertrag im Sinne von Art. 32 ZPO zu qualifizieren (vgl. Urs Feller/Jürg Bloch, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], Hrsg. Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 32 N 46 f., mit weiteren Hinweisen), wonach das Gericht am Wohnsitz oder Sitz einer der Parteien zuständig ist. Dabei handelt es sich um einen teilzwingenden Gerichtsstand, d.h. der Konsument oder die Konsumentin vorliegend die versicherte Person kann nicht im Voraus oder durch Einlassung auf die in Art. 32 ZPO gewährten Gerichtsstände verzichten (Art.”
Eine vertragliche Gerichtsstandsvereinbarung begründet nach Art. 17 Abs. 1 ZPO die gesetzliche Vermutung, dass ein ausschliesslicher Gerichtsstand vereinbart wurde. Ein vertraglich vereinbarter Gerichtsstand ist jedoch nicht zwingend; wird die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit nicht erhoben, kann die örtliche Zuständigkeit durch Einlassung der beklagten Partei begründet werden.
“1 ZPO der Fristenlauf am ersten Tag nach Ende des Stillstandes, vorliegend am 20. April 2020, begann und am 19. Mai 2020 endete. Mit der gleichentags der Schweizerischen Post übergebenen Eingabe vom 19. Mai 2020 wurde die Rechtsmittelfrist eingehalten. Die Streitwertgrenze ist zudem offensichtlich erreicht. Weiter wurden der eingeforderte Kostenvorschuss sowie die Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung vollumfänglich und rechtzeitig geleistet. Die Berufungsklägerin verfügt als Adressatin des vorinstanzlichen Urteils zweifelsohne über ein schutzwürdiges Interesse. Sie rügt sowohl eine unrichtige respektive unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die unrichtige Rechtsanwendung durch die Vorinstanz im Sinne von Art. 310 ZPO.1.3 Die Parteien haben gemäss Ziffer 10 der allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Werkvertrag vom 21. April 2010 vereinbart, dass für die Beurteilung von Streitigkeiten aus dem entsprechenden Werkvertrag die Gerichte von Basel-Stadt zuständig sein sollen. Diese Klausel ist als gültige Gerichtsstandvereinbarung im Sinne von Art. 17 ZPO zu qualifizieren. Aufgrund der gesetzlichen Vermutung (Art. 17 Abs. 1 Satz 2 ZPO) ist zudem anzunehmen, dass Basel-Stadt als ausschliesslicher Gerichtsstand für die vorliegende Werklohnforderung vereinbart wurde. Ein vertraglich vereinbarter Gerichtsstand begründet allerdings keinen zwingenden Gerichtsstand, weshalb eine Einlassung der beklagten Partei im Sinne von Art. 18 ZPO möglich bleibt (Martin Hedinger/Yannick Sean Hostettler, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 17 N 32). Mangels Einrede durch die Berufungsbeklagten wurde die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost für die Werklohnforderung auf dem Wege der Einlassung begründet. Hinsichtlich der Klage auf Definitiverklärung des provisorischen Bauhandwerkerpfandrechts ist zudem gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost bereits ausschliesslich und, mangels anderslautender Abrede, ohne Einlassung begründet (Luca Tenchio, Basler Kommentar ZPO, 3.”
“1 ZPO der Fristenlauf am ersten Tag nach Ende des Stillstandes, vorliegend am 20. April 2020, begann und am 19. Mai 2020 endete. Mit der gleichentags der Schweizerischen Post übergebenen Eingabe vom 19. Mai 2020 wurde die Rechtsmittelfrist eingehalten. Die Streitwertgrenze ist zudem offensichtlich erreicht. Weiter wurden der eingeforderte Kostenvorschuss sowie die Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung vollumfänglich und rechtzeitig geleistet. Die Berufungsklägerin verfügt als Adressatin des vorinstanzlichen Urteils zweifelsohne über ein schutzwürdiges Interesse. Sie rügt sowohl eine unrichtige respektive unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die unrichtige Rechtsanwendung durch die Vorinstanz im Sinne von Art. 310 ZPO.1.3 Die Parteien haben gemäss Ziffer 10 der allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Werkvertrag vom 21. April 2010 vereinbart, dass für die Beurteilung von Streitigkeiten aus dem entsprechenden Werkvertrag die Gerichte von Basel-Stadt zuständig sein sollen. Diese Klausel ist als gültige Gerichtsstandvereinbarung im Sinne von Art. 17 ZPO zu qualifizieren. Aufgrund der gesetzlichen Vermutung (Art. 17 Abs. 1 Satz 2 ZPO) ist zudem anzunehmen, dass Basel-Stadt als ausschliesslicher Gerichtsstand für die vorliegende Werklohnforderung vereinbart wurde. Ein vertraglich vereinbarter Gerichtsstand begründet allerdings keinen zwingenden Gerichtsstand, weshalb eine Einlassung der beklagten Partei im Sinne von Art. 18 ZPO möglich bleibt (Martin Hedinger/Yannick Sean Hostettler, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 17 N 32). Mangels Einrede durch die Berufungsbeklagten wurde die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost für die Werklohnforderung auf dem Wege der Einlassung begründet. Hinsichtlich der Klage auf Definitiverklärung des provisorischen Bauhandwerkerpfandrechts ist zudem gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost bereits ausschliesslich und, mangels anderslautender Abrede, ohne Einlassung begründet (Luca Tenchio, Basler Kommentar ZPO, 3.”
Bei Connexität von Forderungen gegen denselben Beklagten zieht die Zuständigkeit des Gerichts, das aufgrund einer Gerichtsstandsvereinbarung angerufen worden ist, nach Art. 15 Abs. 2 die Beurteilung auch der übrigen miteinander verknüpften Ansprüche an. Demgegenüber darf eine Forderung, die selbst der gerichtlichen Prorogation unterliegt, nicht zu einem anderen Gericht hinzuzogen werden, um den Willen der Parteien zu wahren.
“Une violation du droit d'être entendu peut être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s'exprimer devant une autorité de recours jouissant d'un plein pouvoir d'examen. Une telle réparation doit cependant rester l'exception et n'est admissible, en principe, que dans l'hypothèse d'une atteinte qui n'est pas particulièrement grave aux droits procéduraux de la partie lésée. Cela étant, une réparation de la violation du droit d'être entendu peut également se justifier, même en présence d'un vice grave, lorsque le renvoi constituerait une vaine formalité et aboutirait à un allongement inutile de la procédure, ce qui serait incompatible avec l'intérêt de la partie concernée à ce que sa cause soit tranchée dans un délai raisonnable (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 5A_644/2022 du 31 octobre 2022 consid. 3.1). 4.1.2 A teneur de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, soit notamment la compétence à raison du lieu (art. 59 al. 2 let. b in fine CPC). Selon l'art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu. A teneur de l'art. 15 al. 2 CPC, lorsque plusieurs prétentions présentant un lien de connexité sont élevées contre un même défendeur, chaque tribunal compétent pour statuer sur l'une d'elles l'est pour l'ensemble. L'on peut tirer a contrario de l'art.15 al.1 CPC que, si un tribunal est saisi pour une prétention en vertu d'une clause de prorogation de for, l'attraction de l'art. 15 al. 2 CPC est opérante pour les autres prétentions connexes (Haldy, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n. 10 ad art. 15 CPC). En revanche, une prétention qui fait l'objet d'une clause de prorogation de for ne pourra pas être attraite à un autre for en vertu de l'art.15 al.2 CPC, cela afin de respecter la volonté commune des parties (Haldy, op.”
“Une violation du droit d'être entendu peut être réparée lorsque la partie lésée a la possibilité de s'exprimer devant une autorité de recours jouissant d'un plein pouvoir d'examen. Une telle réparation doit cependant rester l'exception et n'est admissible, en principe, que dans l'hypothèse d'une atteinte qui n'est pas particulièrement grave aux droits procéduraux de la partie lésée. Cela étant, une réparation de la violation du droit d'être entendu peut également se justifier, même en présence d'un vice grave, lorsque le renvoi constituerait une vaine formalité et aboutirait à un allongement inutile de la procédure, ce qui serait incompatible avec l'intérêt de la partie concernée à ce que sa cause soit tranchée dans un délai raisonnable (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 5A_644/2022 du 31 octobre 2022 consid. 3.1). 4.1.2 A teneur de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, soit notamment la compétence à raison du lieu (art. 59 al. 2 let. b in fine CPC). Selon l'art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu. A teneur de l'art. 15 al. 2 CPC, lorsque plusieurs prétentions présentant un lien de connexité sont élevées contre un même défendeur, chaque tribunal compétent pour statuer sur l'une d'elles l'est pour l'ensemble. L'on peut tirer a contrario de l'art.15 al.1 CPC que, si un tribunal est saisi pour une prétention en vertu d'une clause de prorogation de for, l'attraction de l'art. 15 al. 2 CPC est opérante pour les autres prétentions connexes (Haldy, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n. 10 ad art. 15 CPC). En revanche, une prétention qui fait l'objet d'une clause de prorogation de for ne pourra pas être attraite à un autre for en vertu de l'art.15 al.2 CPC, cela afin de respecter la volonté commune des parties (Haldy, op.”
Wegen der dispositiven Natur bestimmter örtlicher Zuständigkeiten ist eine Prorogation bzw. Einlass im Sinne von Art. 17 ZPO auch dort möglich, wo die Zuständigkeit – etwa am Ort der gelegenen Sache (einschliesslich Ansprüchen aus dem Bauhandwerkerpfandrecht) – typischerweise als ausschliesslich erscheint.
“Obwohl der Gesetzgeber mit dieser Regelung aus naheliegenden Gründen einen zentralen Gerichtsstand am Ort der gelegenen Sache anstrebte, hat er die Zuständigkeit am Ort der gelegenen Sache – aus welchen Gründen auch immer – nicht als zwingend ausgestaltet. Damit sind aufgrund der dispositiven Natur der Bestimmung sowohl die Prorogation eines anderen Gerichtsstands als auch die Einlassung möglich (Haas/Schlumpf, in Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkomm. ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 29 ZPO N 12-14; Peter, Berner Komm., Bern 2012, Art. 29 ZPO N 3; Tenchio, Basler Komm., 3. Aufl. 2017, Art. 29 ZPO N 22; Sutter-Somm/Lötscher, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], Komm. zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 29 ZPO N 12; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Ergänzungsband zur 3. Aufl., Zürich 2011, Rz 533). Dass die Wirksamkeitserfordernisse (Schriftform gemäss Art. 17 Abs. 2 ZPO, Bezeichnung des zuständigen Gerichts und des Rechtsverhältnisses; vgl. Haas/Schlumpf, a.a.O., Art. 17 ZPO N 1 ff., mit Hinweisen) vorliegend erfüllt sind, ist unbestritten.”
“Zuständigkeit Für Klagen auf Errichtung gesetzlicher Pfandrechte – wie das Bauhandwerker- pfandrecht (vgl. Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB) – ist das Gericht am Ort, an dem das Grundstück im Grundbuch aufgenommen ist oder aufzunehmen wäre, zuständig (Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO). Diese Zuständigkeit am Ort der gelegenen Sache ist ausschliesslich, aber nicht zwingend. Eine Prorogation im Sinne von Art. 17 ZPO ist damit möglich (T ENCHIO, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozess- ordnung (ZPO), 3. Aufl. 2017, N. 2 zu Art. 29 ZPO; HAAS/STRUB, in: , Kurzkommen- tar Schweizerische Zivilprozessordnung, Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], 3. Aufl. 2021, N. 14 zu Art. 29 ZPO; SUTTER-SOMM/LÖTSCHER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), Sutter-Somm, Hasenböhler, Leuen- berger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 4 zu Art. 29 ZPO; PETER, in: Berner Kommentar ZPO, 2012, N. 3 zu Art. 29 ZPO; Beschluss des Handelsgerichts Zürich (HG170237) vom 24. Juli 2018 E. 2.3.2). Die Parteien haben unbestrittenermassen im streitgegenständlichen Werkvertrag die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte in Bülach und damit einen Gerichts- stand im Kanton Zürich vereinbart (act. 1 S. 5 Rz. 4.3; act. 11 Rz. 7; act. 3/5 S. 4 Ziff. 28). Die örtliche Zuständigkeit ist somit gegeben. - 6 - Beide Parteien sind im Handelsregister eingetragen.”
Bei mutmasslicher, nicht dokumentierter Verlängerung oder Ablösung einer Vereinbarung bleibt eine zuvor wirksam vereinbarte Gerichtsstandsklausel grundsätzlich bestehen, sofern aus der nachfolgenden Vereinbarung nicht erkennbar hervorgeht, dass die Klausel geändert wurde.
“Da in der Abzahlunsgarantie vom 18. Juli 2023 gültig ein ausschliesslicher Gerichtstand in Zürich vereinbart wurde (act. 3/2), ist die örtliche Zuständigkeit der Gerichte in Zürich zu bejahen (Art. 13 i.V.m. Art. 17 ZPO). Daran ändert auch der Umstand nichts dass diese Garantie mutmasslich durch eine neue, am 1. Oktober 2023 ablaufende und nicht dokumentierte Garantie abgelöst wurde (vgl. E. 1.4), weil nicht anzunehmen ist, dass in der mutmasslich verlängerten Garantie die Ge- richtsstandsklausel geändert wurde. Auch die sachliche Zuständigkeit des Einzel- gerichts des Handelsgerichts ist gegeben, weil eine vorsorgliche Massnahme über eine handelsrechtliche Streitigkeit zu beurteilen ist (Art. 6 Abs. 2 und 5 ZPO i.V.m. § 45 lit. b GOG).”
AGB/Conditions générales d’assurance (CGA) können wirksame Gerichtsstandsklauseln enthalten; in den zitierten Entscheiden wurden etwa Wahlrechte zugelassen, die den Sitz des Versicherers, den Wohnsitz des Versicherten oder den Arbeitsort als Forum vorsehen bzw. mehrere Anspruchsberechtigte Wahlmöglichkeiten einräumen.
“Le même jour, l’assurance a indiqué n’avoir pas de motif de récusation à l’encontre de l’expert. EN DROIT 1. 1.1 Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat, étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. A9.2 des conditions générales d’assurances (CGA), les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’assuré. Ce dernier étant domicilié à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu. 1.3 Les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/306/2022 du 31 mars 2022 consid. 3 ; ATAS/199/2022 du 4 mars 2022 consid. 2), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC, ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l'art.”
“7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la Chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance du 2 avril 1908 (LCA - RS 221.229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. La compétence de la Chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 2. L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre une les personnes morales, le for est celui de son de leur siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. 33 des CGA du GROUPE MUTUEL dispose que l'assuré ou l'ayant droit peut choisir soit les tribunaux de son domicile suisse, soit ceux du siège de l'assureur, soit ceux du lieu de travail suisse pour l'assuré domicilié à l'étranger. L’art. A9.2 des CGA de la défenderesse prévoit que les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d'assurance. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la Cour de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la demande. 3. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.”
“b) s’appliquent aux contrats qui ont été conclus avant l’entrée en vigueur de cette modification. S’agissant des autres dispositions de la LCA, elles s’appliquent uniquement aux nouveaux contrats (Message concernant la révision de la loi fédérale sur le contrat d’assurance, FF 2017 4812). En l'occurrence, le contrat entre la défenderesse et l’ancien employeur de la demanderesse a été conclu avant le 1er janvier 2022 et l’objet du litige n’entre pas dans le champs d’application de la disposition transitoire précitée, de sorte que les dispositions de la LCA applicables seront citées dans leur ancienne teneur. 2.2 L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre une personne physique/personne morale, le for est celui de son domicile/de son siège (art. 10 al. 1 let. a/b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. 29 des Conditions générales pour l’assurance maladie collective (édition 07.2020) (ci-après : CGA) prévoit que pour les actions dirigées par des employés assurés contre l’assureur sont compétents au choix les tribunaux du siège de ce dernier ou ceux du lieu de travail des premiers. La demanderesse ayant travaillé en dernier lieu à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 3. 3.1 La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.01) ne contient pas de règles spécifiques concernant les délais relatifs aux contestations de droit privé qui s’élèvent entre les entreprises d’assurance et les assurés. 3.2 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art.”
“c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 L'art. 46a aLCA, dans sa teneur jusqu’au 31 décembre 2021 applicable au présent ligite, prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre une personne morale, le for est celui de son siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. A8 des conditions générales d’assurances (CGA) pour l’assurance collective d’indemnités journalières en cas de maladie, Edition D 10, prévoit que le preneur d’assurance, les assurés ou les ayants droit ont le choix entre le for ordinaire, celui de leur domicile suisse ou celui de leur lieu de travail suisse. La demanderesse ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 2. Le litige porte sur le droit de la demanderesse au versement des indemnités pour l’incapacité de travail de l’intéressé. 3. La procédure simplifiée s'applique aux litiges portant sur des assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale au sens de la LAMal (art. 243 al. 2 let. f CPC) et la chambre de céans établit les faits d'office (art. 247 al. 2 let. a CPC). La jurisprudence applicable avant l'introduction du CPC, prévoyant l'application de la maxime inquisitoire sociale aux litiges relevant de l'assurance-maladie complémentaire, reste pleinement valable (ATF 127 III 421 consid.”
Bei Fehlen eines zwingenden Gerichtsstands steht den Parteien frei, für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit einen abweichenden Gerichtsstand zu vereinbaren.
“Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach Art. 9 ff. ZPO. Art. 10 Abs. 1 lit. a ZPO sieht – sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht – für Klagen gegen eine natürliche Person grundsätzlich das Gericht an deren Wohnsitz vor. Den Parteien steht es jedoch gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO bei Fehlen eines zwingenden Gerichtsstands frei, für einen bestehenden oder einen künftigen Rechtsstreit einen abweichenden Gerichtsstand zu vereinbaren.”
“Diese Prüfung ist aber nicht im Rahmen der formellen Prüfung der sachlichen Zuständigkeit vorzunehmen, sondern bei der materiellen Beurteilung des Rechtsstreits. Das Kantonsgericht wird die Voraussetzungen wie zum Beispiel, ob und ab welchem Zeitpunkt die Versicherte arbeitsunfähig war und ob sie in diesem Zeitpunkt noch bei der Versicherungsnehmerin angestellt war, in materieller Hinsicht zu prüfen haben. Sollte das Kantonsgericht im Ergebnis zum Schluss kommen, dass – wie dies die Beklagte vorbringt – die Kündigung des Arbeitsverhältnisses rechtmässig per 15. Oktober 2023 erfolgte und die Klägerin erst ab 26. Oktober 2023 arbeitsunfähig war, hätte sie keinen Anspruch auf Taggelder der Beklagten. In diesem Fall wäre die Klage aus materiellen Gründen abzuweisen. Unter diesen Umständen ist die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen. 1.4.1 Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach Art. 9 ff. ZPO. Art. 10 Abs. 1 lit. a ZPO sieht – sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht – für Klagen gegen eine natürliche Person grundsätzlich das Gericht an deren Wohnsitz vor. Den Parteien steht es jedoch gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO bei Fehlen eines zwingenden Gerichtsstands frei, für einen bestehenden oder einen künftigen Rechtsstreit einen abweichenden Gerichtsstand zu vereinbaren. 1.4.2 Im vorliegenden Fall begründete die Klägerin die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gestützt auf Ziff. 42 AVB, Ausgabe 2021. Die Beklagte stellte sich in der Klageantwort auf den Standpunkt, im vorliegenden Verfahren seien die AVB, Ausgabe 2014, anwendbar. Diese Auffassung stimmt mit den Angaben in der Police vom 4. Januar 2021 (Beilage 25 der Beklagten) überein und wurde von der Klägerin in der Folge zurecht nicht bestritten. Ziff. 38 der demzufolge massgebenden AVB, Ausgabe 2014, beinhaltet einen Wahlgerichtsstand am Wohnort der Versicherungsnehmerin (B. ) oder der versicherten Arbeitnehmerin. Die ehemalige Arbeitgeberin der Klägerin hat ihren Sitz in X. /BL, weshalb das angerufene Gericht auch örtlich zuständig ist. 1.4.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Kantonsgericht sowohl sachlich wie örtlich zuständig ist für die Beurteilung der Klage vom 14.”
“Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach Art. 9 ff. ZPO. Art. 10 Abs. 1 lit. a ZPO sieht – sofern das Gesetz nichts anderes vorsieht – für Klagen gegen eine natürliche Person grundsätzlich das Gericht an deren Wohnsitz vor. Den Parteien steht es jedoch gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO bei Fehlen eines zwingenden Gerichtsstands frei, für einen bestehenden oder einen künftigen Rechtsstreit einen abweichenden Gerichtsstand zu vereinbaren.”
“Prozessverlauf Mit vorstehendem Rechtsbegehren ersuchte die Gesuchstellerin am 23. Oktober 2023 (überbracht) um Rechtsschutz in klaren Fällen (act. 1). Mit Verfügung vom 23. Oktober 2023 wurde der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Kostenvor- schusses von CHF 5'500.– angesetzt und der Gesuchsgegnerin Gelegenheit zur Stellungnahme zum Gesuch gegeben (act. 4). Den Kostenvorschuss leistete die Gesuchstellerin innert Frist (act. 6). Obwohl die Verfügung vom 23. Oktober 2023 der Gesuchsgegnerin am 26. Oktober 2023 zugestellt werden konnte (act. 5/2), ging keine Stellungnahme zum Gesuch ein. Androhungsgemäss ist aufgrund der Akten zu entscheiden. - 3 - 2. Zuständigkeit Das Handelsgericht des Kantons Zürich ist zur Beurteilung des vorliegenden Ge- suchs aufgrund der unbestrittenermassen zwischen den Parteien abgeschlosse- nen Gerichtsstandsvereinbarungen örtlich zuständig (act. 1 Rz. 5; act. 3/3-4+6 Ziff. 56; Art. 17 Abs. 1 ZPO). Die sachliche Zuständigkeit des Einzelrichters ergibt sich aus Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b und § 45 lit. d GOG ZH. 3. Rechtsschutz in klaren Fällen Gemäss Art. 257 Abs. 1 ZPO gewährt das Gericht Rechtsschutz im summari- schen Verfahren, wenn der”
Forumsklauseln können sich zugunsten von Nichtvertragsparteien, namentlich von Begünstigten, auswirken. Bei grenzüberschreitendem Bezug kann statt Art. 17 ZPO auf kollisionsrechtliche Regeln (z. B. Art. 13 LugÜ) abzustellen sein; Art. 13 LugÜ erlaubt dem Begünstigten, sich auf eine in einem Vertrag enthaltene Gerichtsstandvereinbarung zu berufen (dies wird im Entscheid unter Hinweis auf die Praxis und die analoge innerstaatliche Behandlung bestätigt).
“Non si è così in presenza di una (improponibile e sorprendente) mutazione dell’oggetto litigioso da parte del giudice di prime cure, che, per la convenuta, avrebbe dovuto essere sanzionata con l’annullamento e/o la riforma in suo favore della decisione da lui prolata. 6. Nonostante la convenuta abbia ragione - per motivi che non occorre approfondire - a censurare la motivazione fornita dal giudice di prime cure (che non poteva mettere in dubbio il suo interesse degno di protezione ad eccepire l’incompetenza territoriale del giudice adito, non poteva trarre conclusioni particolari dalla clausola contenuta all’art. 4 cpv. 3 delle condizioni generali di assicurazione e nemmeno aveva motivo di richiamarsi alla teoria dei fatti doppiamente rilevanti), resta però il fatto, come meglio si dirà nel prossimo considerando, che in virtù della clausola di proroga di foro contenuta all’art. 8 delle condizioni generali di assicurazione, a cui invero non si applica l’art. 17 CPC ma piuttosto - trattandosi di una fattispecie a carattere internazionale - l’art. 13 n. 2 CLug (che per altro consente anche al beneficiario dell’assicurazione, nonostante non sia parte del contratto concluso tra l’assicuratore e lo stipulante, di prevalersi di una proroga di foro contenuta in quest’ultimo accordo, cfr. Angstmann, Lugano-Übereinkommen, 3ª ed., n. 23 ad art. 13 CLug con rif.; Oetiker/Jenny, Basler Kommentar, 2ª ed., n. 10 ad art. 13 CLug con rif.; per il diritto interno, cfr. per analogia DTF 87 I 53 consid. 3b), l’attrice poteva effettivamente azionarla presso la sede luganese di I__________. 7. Nel caso concreto la clausola qui in discussione (secondo cui “per controversie risultanti dal presente contratto, AP 1 riconosce come foro il domicilio in Svizzera e nel Liechtenstein dello stipulante o del beneficiario della garanzia”) dev’essere interpretata nel senso che tra le “controversie risultanti dal presente contratto” rientrano anche quelle tra l’assicuratore e il beneficiario della garanzia assicurativa, poco importando se quest’ultima sia stata allestita sotto forma di una fideiussione.”
Bei in allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Gerichtsstandsklauseln verlangt Art. 17 Abs. 2 ZPO eine nachweisbare Textform. Weil solche Klauseln in der Regel geschäftsfremd und aussergewöhnlich sind und ein verfassungsmässiges Recht (Art. 30 Abs. 2 BV) beschränken, darf die Zustimmung des Vertragspartners nur unter der Voraussetzung angenommen werden, dass der Verzichtende von der Klausel tatsächlich Kenntnis genommen und ihre Bedeutung richtig erkannt hat.
“Die Vereinbarung muss in einer Form erfolgen, die den Nachweis durch Text ermöglicht (Art. 17 Abs. 2 ZPO). Bei einer Gerichtsstandsvereinbarung han- delt es sich um einen prozessrechtlichen Vertrag (BGE 132 III 268 E. 2.3.2; BGE 121 III 495 E. 5c). Dieser ist wie alle Verträge nach Massgabe des Vertrauens- prinzips zu beurteilen. Ob ein gültiger Verzicht auf den Wohnsitzrichter vorliegt, hängt davon ab, ob der Vertragspartner des Verzichtenden in guten Treuen an- nehmen durfte, sein Kontrahent habe mit dem Akzept zum Vertrag auch der Ge- richtsstandsvereinbarung zugestimmt. Da die in allgemeinen Geschäftsbedingun- gen enthaltene Gerichtsstandsklausel in der Regel eine geschäftsfremde und da- mit ungewöhnliche Bestimmung darstellt und zudem ein verfassungsmässiges Recht (Art. 30 Abs. 2 BV) beschränkt, ist diese Annahme nur dann gerechtfertigt, wenn davon ausgegangen werden kann, der Verzichtende habe von der Ge- richtsstandsklausel tatsächlich Kenntnis genommen und ihre Bedeutung richtig erkannt (BGer Urteil 4A_247/2013 vom 14.”
“Die Vereinbarung muss in einer Form erfolgen, die den Nachweis durch Text ermöglicht (Art. 17 Abs. 2 ZPO). Bei einer Gerichtsstandsvereinbarung han- delt es sich um einen prozessrechtlichen Vertrag (BGE 132 III 268 E. 2.3.2; BGE 121 III 495 E. 5c). Dieser ist wie alle Verträge nach Massgabe des Vertrauens- prinzips zu beurteilen. Ob ein gültiger Verzicht auf den Wohnsitzrichter vorliegt, hängt davon ab, ob der Vertragspartner des Verzichtenden in guten Treuen an- nehmen durfte, sein Kontrahent habe mit dem Akzept zum Vertrag auch der Ge- richtsstandsvereinbarung zugestimmt. Da die in allgemeinen Geschäftsbedingun- gen enthaltene Gerichtsstandsklausel in der Regel eine geschäftsfremde und da- mit ungewöhnliche Bestimmung darstellt und zudem ein verfassungsmässiges Recht (Art. 30 Abs. 2 BV) beschränkt, ist diese Annahme nur dann gerechtfertigt, wenn davon ausgegangen werden kann, der Verzichtende habe von der Ge- richtsstandsklausel tatsächlich Kenntnis genommen und ihre Bedeutung richtig erkannt (BGer Urteil 4A_247/2013 vom 14.”
Parteien können eine Wahl von Gerichtsstand und anwendbarem Recht treffen. In der zitierten Rechtsprechung hat das Gericht eine derartige «élection de for et de droit» beachtet und die Zuständigkeit der Genfer Gerichte sowie die Anwendung des schweizerischen Rechts bestätigt (Art. 17 ZPO).
“70 auquel s'ajoutaient des intérêts moratoires de 12% conformément au chiffre 11 des conditions générales intégrées au contrat, apparaissaient fondées. S'agissant de la quotité des frais judiciaires et dépens, le Tribunal n'a pas précisé les dispositions sur lesquelles il s'était basé, ni la valeur litigieuse prise en compte. EN DROIT 1. 1.1 Interjeté dans le délai utile et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1 et 3 et 311 al. 1 CPC) à l'encontre d'une décision finale de première instance, qui statue sur des conclusions pécuniaires dont la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est supérieure à 10'000 fr. (art. 308 al. 2 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). Elle applique la maxime des débats et le principe de disposition (art. 55 al. 1 et 58 al. 1 CPC). 2. Compte tenu de l'élection de for et de droit prévue par les parties, le Tribunal a admis, à juste titre, la compétence des tribunaux genevois pour connaître du litige et l'application du droit suisse (art. 17 CPC), ce qui n'est au demeurant pas contesté. 3. L'appelante a produit une pièce nouvelle en appel. 3.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et les moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de diligence (let. b). A teneur de l'art. 151 CPC, les faits notoires ou notoirement connus du tribunal ne doivent pas être prouvés. Sont notamment assimilés à des faits notoires les indications figurant au Registre du commerce, accessibles par Internet (ATF 138 II 557 consid. 6.2; arrêt du Tribunal fédéral 4A_510/2018 du 7 mai 2019 consid. 5.3), ainsi que ceux ressortant d'une autre procédure entre les mêmes parties (arrêt du Tribunal fédéral 5A_610/2016 du 3 mai 2017 consid. 3.1). 3.2 En l'espèce, l'extrait du Registre du commerce produit par l'appelante constitue un fait notoire au sens de la jurisprudence précitée et est par conséquent admis en appel.”
“70 auquel s'ajoutaient des intérêts moratoires de 12% conformément au chiffre 11 des conditions générales intégrées au contrat, apparaissaient fondées. S'agissant de la quotité des frais judiciaires et dépens, le Tribunal n'a pas précisé les dispositions sur lesquelles il s'était basé, ni la valeur litigieuse prise en compte. EN DROIT 1. 1.1 Interjeté dans le délai utile et suivant la forme prescrits par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1 et 3 et 311 al. 1 CPC) à l'encontre d'une décision finale de première instance, qui statue sur des conclusions pécuniaires dont la valeur litigieuse au dernier état des conclusions est supérieure à 10'000 fr. (art. 308 al. 2 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). Elle applique la maxime des débats et le principe de disposition (art. 55 al. 1 et 58 al. 1 CPC). 2. Compte tenu de l'élection de for et de droit prévue par les parties, le Tribunal a admis, à juste titre, la compétence des tribunaux genevois pour connaître du litige et l'application du droit suisse (art. 17 CPC), ce qui n'est au demeurant pas contesté. 3. L'appelante a produit une pièce nouvelle en appel. 3.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et les moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de diligence (let. b). A teneur de l'art. 151 CPC, les faits notoires ou notoirement connus du tribunal ne doivent pas être prouvés. Sont notamment assimilés à des faits notoires les indications figurant au Registre du commerce, accessibles par Internet (ATF 138 II 557 consid. 6.2; arrêt du Tribunal fédéral 4A_510/2018 du 7 mai 2019 consid. 5.3), ainsi que ceux ressortant d'une autre procédure entre les mêmes parties (arrêt du Tribunal fédéral 5A_610/2016 du 3 mai 2017 consid. 3.1). 3.2 En l'espèce, l'extrait du Registre du commerce produit par l'appelante constitue un fait notoire au sens de la jurisprudence précitée et est par conséquent admis en appel.”
Ob Gerichtsstandsvereinbarungen nach Art. 17 ZPO gegenüber Dritten wirken, ist nicht geklärt. Der Wortlaut von Art. 17 ZPO regelt eine Wirkungserstreckung auf Dritte nicht. Ebenso erwähnt Art. 23 LugÜ Dritte nicht ausdrücklich; nach Rechtsprechung entfaltet eine solche Vereinbarung grundsätzlich nur Wirkung zwischen den zustimmenden Parteien. Damit bleibt die Frage der Drittwirkung — namentlich im internationalen Kontext des Lugano-Übereinkommens — offen.
“Art. 23 des Lugano-Übereinkommens regelt die Vereinbarung über die Zuständigkeit. Art. 23 Abs. 1 LugÜ sieht dabei vor, dass die Parteien ("les parties"; "le parti"; "the parties") die Zuständigkeit vereinbaren ("sont convenues"; "abbiano convenuto"; "have agreed"). Die Gerichtsstandsvereinbarung entfaltet dabei grundsätzlich nur im Verhältnis zwischen den Parteien Wirkung, welche der Vereinbarung zugestimmt haben (vgl. BGE 87 I 53 E. 3b; Urteil 4A_50/2019 vom 28. Mai 2019 E. 3.2.2; Urteil des EuGH vom 28. Juni 2017 C-436/16 Leventis, Randnr. 35). Die Bestimmung geht dabei davon aus, dass die Parteien der Zuständigkeitsvereinbarung mit den Parteien des Gerichtsverfahrens übereinstimmen. Ein Dritter wird in der Bestimmung nicht erwähnt. Der Wortlaut von Art. 23 LugÜ präzisiert insbesondere nicht, ob eine Gerichtsstandsvereinbarung über den Kreis der ursprünglichen Vertragsparteien hinaus gegenüber einem Dritten wirkt, wie übrigens auch Art. 17 ZPO und Art. 5 IPRG (SR 291) die Frage der Wirkungserstreckung auf Dritte nicht adressieren. Es stellt sich damit vorab die Frage, ob die Bestimmung von Art. 23 LugÜ die hier strittige Wirkungserstreckung regelt, sich also die Wirkung einer Zuständigkeitsvereinbarung auf Dritte bei einem echten Vertrag zu Gunsten Dritter autonom nach dem Lugano-Übereinkommen richtet.”
“Art. 23 des Lugano-Übereinkommens regelt die Vereinbarung über die Zuständigkeit. Art. 23 Ziff. 1 LugÜ sieht dabei vor, dass die Parteien ("les parties"; "le parti"; "the parties") die Zuständigkeit vereinbaren ("sont convenues"; "abbiano convenuto"; "have agreed"). Die Gerichtsstandsvereinbarung entfaltet dabei grundsätzlich nur im Verhältnis zwischen den Parteien Wirkung, welche der Vereinbarung zugestimmt haben (vgl. BGE 87 I 53 E. 3b; Urteil 4A_50/2019 vom 28. Mai 2019 E. 3.2.2; Urteil des EuGH vom 28. Juni 2017 C-436/16 Leventis Rn. 35). Die Bestimmung geht dabei davon aus, dass die Parteien der Zuständigkeitsvereinbarung mit den Parteien des Gerichtsverfahrens übereinstimmen. Ein Dritter wird in der Bestimmung nicht erwähnt. Der Wortlaut von Art. 23 LugÜ präzisiert insbesondere nicht, ob eine Gerichtsstandsvereinbarung über den Kreis der ursprünglichen Vertragsparteien hinaus gegenüber einem Dritten wirkt, wie übrigens auch Art. 17 ZPO und Art. 5 IPRG die Frage der Wirkungserstreckung auf Dritte nicht adressieren. Es stellt sich damit vorab die Frage, ob die Bestimmung von Art. 23 LugÜ die hier strittige Wirkungserstreckung regelt, sich also die Wirkung einer Zuständigkeitsvereinbarung auf Dritte bei einem echten Vertrag zu Gunsten Dritter autonom nach dem Lugano-Übereinkommen richtet.”
“Art. 23 des Lugano-Übereinkommens regelt die Vereinbarung über die Zuständigkeit. Art. 23 Abs. 1 LugÜ sieht dabei vor, dass die Parteien ("les parties"; "le parti"; "the parties") die Zuständigkeit vereinbaren ("sont convenues"; "abbiano convenuto"; "have agreed"). Die Gerichtsstandsvereinbarung entfaltet dabei grundsätzlich nur im Verhältnis zwischen den Parteien Wirkung, welche der Vereinbarung zugestimmt haben (vgl. BGE 87 I 53 E. 3b; Urteil 4A_50/2019 vom 28. Mai 2019 E. 3.2.2; Urteil des EuGH vom 28. Juni 2017 C-436/16 Leventis, Randnr. 35). Die Bestimmung geht dabei davon aus, dass die Parteien der Zuständigkeitsvereinbarung mit den Parteien des Gerichtsverfahrens übereinstimmen. Ein Dritter wird in der Bestimmung nicht erwähnt. Der Wortlaut von Art. 23 LugÜ präzisiert insbesondere nicht, ob eine Gerichtsstandsvereinbarung über den Kreis der ursprünglichen Vertragsparteien hinaus gegenüber einem Dritten wirkt, wie übrigens auch Art. 17 ZPO und Art. 5 IPRG (SR 291) die Frage der Wirkungserstreckung auf Dritte nicht adressieren. Es stellt sich damit vorab die Frage, ob die Bestimmung von Art. 23 LugÜ die hier strittige Wirkungserstreckung regelt, sich also die Wirkung einer Zuständigkeitsvereinbarung auf Dritte bei einem echten Vertrag zu Gunsten Dritter autonom nach dem Lugano-Übereinkommen richtet.”
Liegt eine ausdrückliche, schriftliche Vereinbarung über den Gerichtsstand vor, begründet dies den Nachweis der gewählten Zuständigkeit; die benannten Gerichte sind deshalb als zuständig anzusehen.
“Celui-ci plaide donc que les mesures provisionnelles requises sont inaptes à atteindre le but recherché, à savoir la possibilité pour la requérante de continuer à opérer comme auparavant. II. En vertu de l'art. 60 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008; RS 272), le tribunal examine d'office sa compétence. a) L'art. 13 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, est impérativement compétent pour ordonner des mesures provisionnelles le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale (let. a) ou le tribunal du lieu où la mesure doit être exécutée (let. b). En vertu de l'art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé ; sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu. La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (art. 17 al. 2 CPC). En l'espèce, les parties sont convenues d’une élection de for, expresse et écrite, à Lausanne pour les litiges liés au Know-How License Agreement conclu le 1er février 2018 (art. 11). Les tribunaux vaudois sont donc compétents pour connaître de la requête de mesures provisionnelles. b) Conformément à l'art. 74 al. 3 LOJV (loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979, BLV 173.01), la Cour civile du Tribunal cantonal connaît en instance cantonale unique des affaires civiles ressortissant à l'art. 5 CPC, parmi lesquelles on compte les litiges relevant du droit des cartels et les litiges relevant de la LCD lorsque la valeur litigieuse dépasse 30'000 fr. (art. 5 al. 1 let. b et d CPC). La juridiction ainsi désignée est également compétente pour statuer sur les mesures provisionnelles requises avant litispendance (art. 5 al. 2 CPC). Enfin, il appartient au droit cantonal de prescrire si l'autorité de jugement est composée d'un seul juge ou d'une autorité collégiale (Haldy, La nouvelle procédure civile suisse, p.”
Eine nach Art. 17 ZPO vereinbarte Wahl des Gerichtsstands verhindert nicht grundsätzlich die Anordnung provisorischer (einstweiliger) Massnahmen ausserhalb des gewählten Forums. Soweit das angerufene Gericht dem Ort entspricht, an dem die Massnahme vollstreckt werden soll (Ort der Vollstreckung), kann dieses Gericht provisorische Massnahmen anordnen.
“La compétence à raison de la matière de la Cour est ainsi donnée pour l'intégralité des prétentions des requérantes. 1.2.1 En matière provisionnelle, est impérativement compétent le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale ou le tribunal du lieu où la mesure doit être exécutée (art. 13 CPC). Le tribunal du domicile ou du siège du lésé ou du défendeur ou le tribunal du lieu de l'acte ou du résultat de celui-ci est compétent pour statuer sur les actions fondées sur un acte illicite (art. 36 CPC). La notion d'acte illicite doit être interprétée de manière large, ce qui signifie que le for de l'art. 36 CPC est notamment ouvert en ce qui concerne les actions fondées sur la LCD (Haldy, op. cit., n. 2 ad art. 36 CPC). En cas d'élection de for, l'action ne peut, sauf convention contraire, être intentée que devant le for élu (art. 17 al. 1 CPC). Une élection de for ne fait pas obstacle à des mesures provisionnelles ordonnées hors du for élu, au lieu d’exécution, lorsque le tribunal saisi correspond à celui du lieu où la mesure doit être exécutée (Haldy, op. cit., n. 5 ad art. 17 CPC). 1.2.2 En l'espèce, la citée a son siège à Genève, qui est dès lors le lieu d'exécution de la mesure. La Cour est ainsi compétente à raison du lieu en application de l'art. 36 CPC. 1.3 Les mesures provisionnelles sont soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), dans le cadre de laquelle, sauf exceptions, la maxime des débats s'applique (art. 55 al. 1 CPC; Bohnet, in Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, Neuchâtel 2010, ch. 23 et 26, p. 201 et 202). La maxime de disposition est par ailleurs applicable (art. 58 al. 1 CPC). 2. 2.1.1 Aux termes de l'art. 261 CPC, le tribunal ordonne les mesures provisionnelles nécessaires, lorsque le requérant rend vraisemblable qu'une prétention dont il est titulaire est l'objet d'une atteinte ou risque de l'être et que cette atteinte risque de lui causer un préjudice difficilement réparable. Dans le cadre des mesures provisionnelles, le juge peut se limiter à la vraisemblance des faits et à l'examen sommaire du droit, en se fondant sur les moyens de preuve immédiatement disponibles (ATF 139 III 86 consid.”
“La compétence à raison de la matière de la Cour est ainsi donnée pour l'intégralité des prétentions des requérantes. 1.2.1 En matière provisionnelle, est impérativement compétent le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale ou le tribunal du lieu où la mesure doit être exécutée (art. 13 CPC). Le tribunal du domicile ou du siège du lésé ou du défendeur ou le tribunal du lieu de l'acte ou du résultat de celui-ci est compétent pour statuer sur les actions fondées sur un acte illicite (art. 36 CPC). La notion d'acte illicite doit être interprétée de manière large, ce qui signifie que le for de l'art. 36 CPC est notamment ouvert en ce qui concerne les actions fondées sur la LCD (Haldy, op. cit., n. 2 ad art. 36 CPC). En cas d'élection de for, l'action ne peut, sauf convention contraire, être intentée que devant le for élu (art. 17 al. 1 CPC). Une élection de for ne fait pas obstacle à des mesures provisionnelles ordonnées hors du for élu, au lieu d’exécution, lorsque le tribunal saisi correspond à celui du lieu où la mesure doit être exécutée (Haldy, op. cit., n. 5 ad art. 17 CPC). 1.2.2 En l'espèce, la citée a son siège à Genève, qui est dès lors le lieu d'exécution de la mesure. La Cour est ainsi compétente à raison du lieu en application de l'art. 36 CPC. 1.3 Les mesures provisionnelles sont soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), dans le cadre de laquelle, sauf exceptions, la maxime des débats s'applique (art. 55 al. 1 CPC; Bohnet, in Procédure civile suisse, Les grands thèmes pour les praticiens, Neuchâtel 2010, ch. 23 et 26, p. 201 et 202). La maxime de disposition est par ailleurs applicable (art. 58 al. 1 CPC). 2. 2.1.1 Aux termes de l'art. 261 CPC, le tribunal ordonne les mesures provisionnelles nécessaires, lorsque le requérant rend vraisemblable qu'une prétention dont il est titulaire est l'objet d'une atteinte ou risque de l'être et que cette atteinte risque de lui causer un préjudice difficilement réparable. Dans le cadre des mesures provisionnelles, le juge peut se limiter à la vraisemblance des faits et à l'examen sommaire du droit, en se fondant sur les moyens de preuve immédiatement disponibles (ATF 139 III 86 consid.”
Versicherungsbedingungen erkennen in einzelnen Fällen den Arbeitsort als zulässigen Gerichtsstand für Klagen von versicherten Arbeitnehmern an; solche Wahlmöglichkeiten der Parteien können insoweit die örtliche Zuständigkeit im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ZPO begründen. Dies wurde in den angeführten Entscheiden (betreffend u. a. Genf) angewendet.
“229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. L’assurance en cause dans le litige déféré à la chambre de céans est une assurance maladie collective d’indemnités journalières soumise à la LCA, comme cela ressort de la police d’assurance conclue par l’employeur de la demanderesse et des conditions générales d’assurance (CG) de la défenderesse. La chambre de céans est donc compétente à raison de la matière pour statuer sur la demande. 1.1 S’agissant de la compétence à raison du lieu, l’art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. L’art. 329 CG prescrit que la défenderesse peut être poursuivie par le preneur d’assurance et la personne assurée à son siège et par les employés assurés disposant d’un droit d’action direct envers Allianz, soit au siège de cette dernière, soit à leur lieu de travail en Suisse. En l’occurrence, l’employeur de la recourante est domicilié dans le canton de Genève, où il développe son activité, de sorte que la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la demande. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l’art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l’art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), comme c’est le cas dans le canton de Genève (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 3. À titre liminaire, il convient d'examiner les conclusions de la demande.”
“Sur ce, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance du 2 avril 1908 (LCA - RS 221.229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. a/b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. L’art. 20 des conditions complémentaires pour l’assurance maladie collective (CG) dans leur édition 2008 reconnaît le lieu de travail en Suisse comme for dans le cadre de litiges relevant de l’assurance collective d'indemnité journalière en cas de maladie souscrite par un employeur. Le demandeur ayant travaillé à Genève pour son employeuse, la chambre de céans est compétente à raison de la matière et du lieu pour connaître de la présente demande. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.01) ne contient pas de règles spécifiques concernant les délais relatifs aux contestations de droit privé qui s’élèvent entre les entreprises d’assurance et les assurés.”
“b) s’appliquent aux contrats qui ont été conclus avant l’entrée en vigueur de cette modification. S’agissant des autres dispositions de la LCA, elles s’appliquent uniquement aux nouveaux contrats (Message concernant la révision de la loi fédérale sur le contrat d’assurance, FF 2017 4812). En l'occurrence, le contrat entre la défenderesse et l’ancien employeur de la demanderesse a été conclu avant le 1er janvier 2022 et l’objet du litige n’entre pas dans le champs d’application de la disposition transitoire précitée, de sorte que les dispositions de la LCA applicables seront citées dans leur ancienne teneur. 2.2 L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre une personne physique/personne morale, le for est celui de son domicile/de son siège (art. 10 al. 1 let. a/b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. 29 des Conditions générales pour l’assurance maladie collective (édition 07.2020) (ci-après : CGA) prévoit que pour les actions dirigées par des employés assurés contre l’assureur sont compétents au choix les tribunaux du siège de ce dernier ou ceux du lieu de travail des premiers. La demanderesse ayant travaillé en dernier lieu à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 3. 3.1 La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.01) ne contient pas de règles spécifiques concernant les délais relatifs aux contestations de droit privé qui s’élèvent entre les entreprises d’assurance et les assurés. 3.2 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art.”
Gerichtsstandsvereinbarungen in Rahmenverträgen oder Allgemeinen Vertragsbedingungen werden in der Praxis als zulässig im Sinne von Art. 17 ZPO anerkannt. Soweit eine Vereinbarung mehrere alternative Gerichtsstände nennt, ist – wie in den zitierten Entscheiden dargestellt – grundsätzlich nur an einem der vereinbarten Orte zu klagen, wobei sich die örtliche Zuständigkeit nach der gewählten Option bestimmt.
“In Bezug auf die örtliche Zuständigkeit vereinbarten die Parteien in Ziff. 13 des Rahmenvertrages die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte des Kantons Zürich (act. 3/1 S. 6). In Ziff. 6 der ersten Zusatzvereinbarung wurde die Zustän- digkeit des Handelsgericht des Kantons Zürich vereinbart (act. 3/2 S. 5). Diese Gerichtstandsvereinbarungen sind zulässig (Art. 17 ZPO). Die örtliche Zuständig- keit der Zürcher Gerichte ist unbestritten (act. 1 Rz. 2 ff. [Gesuchstellerin], act. 14 Rz. 239 [Gesuchsgegnerin]).”
“Örtliche Zuständigkeit Die Klägerinnen berufen sich auf die Gerichtsstandsklausel in Ziff. J.6 der "Allge- meinen Bedingungen für die All Risks ..., Ausgabe September 2018" (act. 4/5 S. 8), welche mit Verweis in Ziff. 7 der aktuellen Police ... vom 27. Januar 2020 zur Anwendung kommt (act. 4/4). Die Klägerinnen wählten den Sitz der Beklagten als Gerichtsstand, was unbestritten blieb (act. 1 Rz. 4 f.; act. 12 Rz. 92). Vorliegend handelt es sich um eine zulässige Gerichtsstandsvereinbarung im Sinne von Art. 17 ZPO, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich gegeben ist. - 6 -”
“Mangels gleicher sachlicher Zuständigkeit für die Beurteilung der eingeklagten Ansprüche sind die Voraussetzungen der objektive Klagenhäufung somit nicht erfüllt. Auf die Begehren betreffend die geltend gemachte Persönlichkeitsverletzung wird nicht eingetreten. Daran vermag auch der vom Kläger angerufene Art. 15 Abs. 2 ZPO, wonach bei Bestand eines sachlichen Zusammenhangs mehrerer Ansprüche jedes Gericht zuständig ist, das für einen Anspruch zuständig ist, nichts zu ändern. Art. 15 ZPO regelt lediglich die örtliche Zuständigkeit bei objektiver Klagenhäufung und greift nur dann, wenn auch die besonderen Voraussetzungen einer objektiven Klagenhäufung nach Art. 90 ZPO erfüllt sind, (vgl. hierzu Sutter-Somm Thomas/Grieder Alain, in: Sutter-Somm Thomas/Hasenböhler Franz/Leuenberger Christoph (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3. Aufl., Zürich - Basel - Genf 2016, Art. 15 Streitgenossenschaft und Klagenhäufung N 3 ff.) was vorliegend wie dargestellt nicht der Fall ist. 1.3. Die örtliche Zuständigkeit für die Beurteilung der versicherungsrechtlichen Ansprüche richtet sich ebenfalls nach der ZPO. Nach Art. 17 ZPO können die Parteien, soweit das Gesetz keinen zwingenden Gerichtsstand vorsieht, schriftlich oder in einer anderen Form, die den Nachweis durch Text ermöglicht, eine Gerichtsstandsvereinbarung für einen bestehenden oder künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis abschliessen. Geht aus einer Gerichtsstandsvereinbarung nichts anderes hervor, kann die Klage vorbehältlich einer Einlassung nach Art. 18 ZPO, grundsätzlich nur am vereinbarten Gerichtsstand erhoben werden. (vgl. Martin Hedinger, Yannick Sean Hostettler, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), Hrsg. Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 17 N 32). Vorliegend sieht die Gerichtsstandvereinbarung gemäss Art. 10.3 AVB als mögliche Gerichtsstände für Streitigkeiten aus dem Versicherungsvertrag der schweizerische Wohnort der klagenden Partei, der schweizerische Arbeitsort der klagenden Partei oder Basel-Stadt zur Verfügung. Die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung der versicherungsrechtlichen Ansprüche ist somit gegeben.”
In Kollektivpolicen bzw. Versicherungsbedingungen werden häufig Gerichtsstandsklauseln zugunsten des Versicherungsnehmers/Versicherten vereinbart. Typischerweise erlauben solche Klauseln die Wahl zwischen den Gerichten des schweizerischen Wohnsitzes des Versicherten, dem Sitz des Versicherers oder dem Ort der Tätigkeit in der Schweiz. Für in Auslanddomizil wohnhafte Versicherte sehen die Bedingungen ebenfalls Wahlmöglichkeiten vor (z. B. Gerichte des schweizerischen Wohnsitzes, des Sitzes des Versicherers oder des Arbeitsortes). Diese Praxis steht in Einklang mit Art. 17 Abs. 1 ZPO, der die Vereinbarung eines Gerichtsstands für gegenwärtige oder künftige Streitigkeiten erlaubt.
“Il s'agit ainsi d'une assurance collective d’indemnités journalières couvrant la maladie et l'accident régie par la LCA, qui doit être considérée comme une assurance complémentaire à l'assurance-maladie sociale, comme toute assurance collective d’indemnités journalières en cas de maladie soumise à la LCA. La chambre des assurances sociales est partant compétente à raison de la matière pour juger du cas d'espèce. 1.2 L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi sur les fors du 24 mars 2000 (aLFors), qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient de se référer. Selon l'art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat. Sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu (art. 17 al. 1 CPC). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (art. 17 al. 2 CPC). En l’occurrence, l’art. X 90 CGA prévoit que le preneur d'assurance et l'assuré peuvent élire à leur choix le for ordinaire ou celui de leur domicile suisse. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Selon la jurisprudence, les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/889/2024 du 15 novembre 2024 consid. 1.3). Cette jurisprudence a été codifiée au 1er janvier 2025, l'art. 198 let. f CPC (applicable également au procédure en cours lors de son entrée en vigueur ; art. 407f CPC) prévoyant désormais expressément que les procédure de conciliation n'a pas lieu dans les litiges qui sont de la compétence d'une instance cantonale unique en vertu de l'art.”
“Sur ce, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance du 2 avril 1908 (LCA - RS 221.229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. a/b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. L’art. 20 des conditions complémentaires pour l’assurance maladie collective (CG) dans leur édition 2008 reconnaît le lieu de travail en Suisse comme for dans le cadre de litiges relevant de l’assurance collective d'indemnité journalière en cas de maladie souscrite par un employeur. Le demandeur ayant travaillé à Genève pour son employeuse, la chambre de céans est compétente à raison de la matière et du lieu pour connaître de la présente demande. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.01) ne contient pas de règles spécifiques concernant les délais relatifs aux contestations de droit privé qui s’élèvent entre les entreprises d’assurance et les assurés.”
“1 Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). Selon l'art. 3 des « Conditions générales de l'assurance collective d'une indemnité journalière selon la LCA », édition 01.01.2022 (ci-après : CG) ici applicables, le contrat est régi notamment par la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Sauf disposition contraire du CPC, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l'occurrence, l'art. 43 des CG prévoit qu'en cas de contestation, le preneur d'assurance, l'assuré ou l'ayant droit peut choisir soit les tribunaux de son domicile suisse, soit ceux du siège de l'assureur, soit ceux du lieu de travail suisse pour l'assuré domicilié à l'étranger. Le demandeur, en sa qualité d'assuré, ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art.”
Die örtliche Zuständigkeit nach Art. 17 ZPO kann am Sitz der Beklagten bestehen, wenn die Streitigkeit die im Handelsregister eingetragene geschäftliche Tätigkeit der Beklagten betrifft.
“Zuständigkeit Die örtliche Zuständigkeit am Sitz der Beklagten ist unbestrittenermassen gege- ben (act. 1 S. 2 f.; act. 11 Rz. 2; Art. 17 ZPO). Die vorliegende Streitigkeit betrifft die geschäftliche Tätigkeit beider Parteien, die im Handelsregister eingetragen sind. Der Kläger beziffert den Streitwert auf CHF 168'826.15.– (act. 1 S. 2). Folg- lich ist auch die sachliche Zuständigkeit gegeben (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GoG).”
Fehlt die Unterschrift der vereinbarenden Partei, kann nach E. 2018 im erwähnten Entscheid der Nachweis ihres Bindungswillens fehlen; fremde Signaturen reichen hierfür nicht aus.
“L'art. 17 CPC imposait la forme écrite. Or, la défenderesse/recourante n'avait pas signé le document en question. Seules les personnes indiquées comme débitrices y avaient apposé leur signature. Il n'existait pas d'autre écrit - et, plus largement, aucune preuve - établissant la volonté de la défenderesse/recourante d'être liée par la clause en question. Finalement, il n'avait été ni allégué, ni prouvé que le document susdit aurait été élaboré par l'intéressée, soit la défenderesse/recourante.”
“L'art. 17 CPC imposait la forme écrite. Or, la défenderesse/recourante n'avait pas signé le document en question. Seules les personnes indiquées comme débitrices y avaient apposé leur signature. Il n'existait pas d'autre écrit - et, plus largement, aucune preuve - établissant la volonté de la défenderesse/recourante d'être liée par la clause en question. Finalement, il n'avait été ni allégué, ni prouvé que le document susdit aurait été élaboré par l'intéressée, soit la défenderesse/recourante.”
Eine in Art. 17 ZPO geregelte Gerichtsstandvereinbarung ist unabhängig vom Hauptvertrag zu beurteilen. Die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit des zugrundeliegenden Vertrags führt nicht notwendigerweise zur Unwirksamkeit der Gerichtsstandsklausel; die Klausel kann getrennt vom Hauptvertrag bestehen.
“2 ; CACI 13 octobre 2022/523 consid. 2.2.1). 3.2 En l’occurrence, au fil de son écriture, l’appelant invoque de nombreux faits – notamment l’historique de la société et son (in)expérience personnelle en affaires – qui ne résultent pas du jugement entrepris et pour lesquels il ne présente aucun grief de constatation inexacte ou incomplète des faits indiquant au surplus quelle preuve au dossier établirait le fait en question. Les faits ainsi invoqués sont irrecevables, dès lors qu’ils ne résultent pas du jugement entrepris. 4. 4.1 L’appelant estime que le contrat de prêt est nul, ce qui emporterait la nullité de la clause de prorogation de for. A l’appui de ce grief, il invoque que le contrat serait fictif, faisant valoir pour seul motif que le contrat n’a pas été exécuté par l’intimée, qui n’aurait jamais versé le montant de 17'518 fr. 75 « sur le compte de C.________ Sàrl, à tout le moins à partir de la reprise de cette société par la fille de l’appelante en tant que nouvelle gérante ». 4.2 4.2.1 L’art. 17 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (al. 2). Une clause d’élection de for est indépendante du contrat principal, même si ces deux éléments sont prévus dans le même document. Il s’ensuit que l’invalidité du contrat principal n’emporte pas nécessairement celle de l’élection de for et vice versa (ATF 121 III 495 consid. 5c ; TF 4A_486/2021 du 9 mars 2022 consid. 3.1 non publié in ATF 148 III 242 ; TF 4A_386/2016 du 5 septembre 2016 consid. 2.2). 4.2.2 En droit suisse des obligations prévaut le principe de l’autonomie de la volonté, d’après lequel l’objet d’un contrat peut être librement déterminé, dans les limites de la loi (art.”
Bei mutmasslicher Fortsetzung oder Ablösung eines Vertrags bleibt die ursprünglich vereinbarte Gerichtsstandsklausel vorbehaltlich gegenteiliger Anhaltspunkte wirksam; es ist nur dann von einer Änderung der Klausel auszugehen, wenn Anzeichen für eine entsprechende Abrede vorliegen.
“Da in der Abzahlunsgarantie vom 18. Juli 2023 gültig ein ausschliesslicher Gerichtstand in Zürich vereinbart wurde (act. 3/2), ist die örtliche Zuständigkeit der Gerichte in Zürich zu bejahen (Art. 13 i.V.m. Art. 17 ZPO). Daran ändert auch der Umstand nichts dass diese Garantie mutmasslich durch eine neue, am 1. Oktober 2023 ablaufende und nicht dokumentierte Garantie abgelöst wurde (vgl. E. 1.4), weil nicht anzunehmen ist, dass in der mutmasslich verlängerten Garantie die Ge- richtsstandsklausel geändert wurde. Auch die sachliche Zuständigkeit des Einzel- gerichts des Handelsgerichts ist gegeben, weil eine vorsorgliche Massnahme über eine handelsrechtliche Streitigkeit zu beurteilen ist (Art. 6 Abs. 2 und 5 ZPO i.V.m. § 45 lit. b GOG).”
In Versicherungsverträgen kann nach Art. 17 Abs. 1 ZPO eine Gerichtsstandswahl getroffen werden; sie kann sich auf gegenwärtige oder auf künftige Streitigkeiten beziehen. Gemäss den in den Entscheidungen zitierten Texten ist eine solche Vereinbarung in der Regel in Schriftform oder in einer sonstigen Form zu treffen, die den Nachweis durch einen Text ermöglicht (vgl. Art. 17 Abs. 2 CPC).
“229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. L’assurance en cause dans le litige déféré à la chambre de céans est une assurance maladie collective d’indemnités journalières soumise à la LCA, comme cela ressort de la police d’assurance conclue par l’employeur de la demanderesse et des conditions générales d’assurance (CG) de la défenderesse. La chambre de céans est donc compétente à raison de la matière pour statuer sur la demande. 1.1 S’agissant de la compétence à raison du lieu, l’art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. L’art. 329 CG prescrit que la défenderesse peut être poursuivie par le preneur d’assurance et la personne assurée à son siège et par les employés assurés disposant d’un droit d’action direct envers Allianz, soit au siège de cette dernière, soit à leur lieu de travail en Suisse. En l’occurrence, l’employeur de la recourante est domicilié dans le canton de Genève, où il développe son activité, de sorte que la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la demande. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l’art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l’art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), comme c’est le cas dans le canton de Genève (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 3. À titre liminaire, il convient d'examiner les conclusions de la demande.”
“Il s'agit ainsi d'une assurance collective d’indemnités journalières couvrant la maladie et l'accident régie par la LCA, qui doit être considérée comme une assurance complémentaire à l'assurance-maladie sociale, comme toute assurance collective d’indemnités journalières en cas de maladie soumise à la LCA. La chambre des assurances sociales est partant compétente à raison de la matière pour juger du cas d'espèce. 1.2 L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi sur les fors du 24 mars 2000 (aLFors), qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient de se référer. Selon l'art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat. Sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu (art. 17 al. 1 CPC). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (art. 17 al. 2 CPC). En l’occurrence, l’art. X 90 CGA prévoit que le preneur d'assurance et l'assuré peuvent élire à leur choix le for ordinaire ou celui de leur domicile suisse. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Selon la jurisprudence, les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/889/2024 du 15 novembre 2024 consid. 1.3). Cette jurisprudence a été codifiée au 1er janvier 2025, l'art. 198 let. f CPC (applicable également au procédure en cours lors de son entrée en vigueur ; art. 407f CPC) prévoyant désormais expressément que les procédure de conciliation n'a pas lieu dans les litiges qui sont de la compétence d'une instance cantonale unique en vertu de l'art.”
“Le même jour, l’assurance a indiqué n’avoir pas de motif de récusation à l’encontre de l’expert. EN DROIT 1. 1.1 Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat, étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. A9.2 des conditions générales d’assurances (CGA), les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’assuré. Ce dernier étant domicilié à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu. 1.3 Les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/306/2022 du 31 mars 2022 consid. 3 ; ATAS/199/2022 du 4 mars 2022 consid. 2), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC, ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l'art.”
“c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 L'art. 46a aLCA, dans sa teneur jusqu’au 31 décembre 2021 applicable au présent ligite, prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre une personne morale, le for est celui de son siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. A8 des conditions générales d’assurances (CGA) pour l’assurance collective d’indemnités journalières en cas de maladie, Edition D 10, prévoit que le preneur d’assurance, les assurés ou les ayants droit ont le choix entre le for ordinaire, celui de leur domicile suisse ou celui de leur lieu de travail suisse. La demanderesse ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 2. Le litige porte sur le droit de la demanderesse au versement des indemnités pour l’incapacité de travail de l’intéressé. 3. La procédure simplifiée s'applique aux litiges portant sur des assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale au sens de la LAMal (art. 243 al. 2 let. f CPC) et la chambre de céans établit les faits d'office (art. 247 al. 2 let. a CPC). La jurisprudence applicable avant l'introduction du CPC, prévoyant l'application de la maxime inquisitoire sociale aux litiges relevant de l'assurance-maladie complémentaire, reste pleinement valable (ATF 127 III 421 consid.”
Für vor Inkrafttreten der ZPO abgeschlossene Gerichtsstandsvereinbarungen bestimmt sich ihre Gültigkeit nach dem zum Zeitpunkt ihres Abschlusses geltenden Recht (Art. 406 ZPO). Dementsprechend ist auf solche Vereinbarungen Art. 9 Abs. 2 GestG anzuwenden: Die Vereinbarung bedarf der Schriftform; textliche Nachweise, namentlich Telex, Telefax und E‑Mail, sind der Schriftform gleichgestellt.
“Gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO können Parteien für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht. Vorliegend datiert der vor Vorinstanz eingereichte Vertrag, wie bereits erwähnt, aus dem Jahre 2009 und wurde somit vor Inkrafttreten der eidgenössischen Zivilprozessordnung (ZPO) abgeschlossen. In den Übergangsbestimmungen der ZPO sieht Art. 406 ZPO vor, dass sich die Gültigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung nach dem Recht, das zur Zeit ihres Abschlusses gegolten hat, bestimmt. Zur Anwendung gelangt demzu- folge Art. 9 Abs. 2 GestG. Danach muss eine Gerichtsstandsvereinbarung schriftlich abgeschlossen werden, wobei Formen der Übermittlung, die den Nachweis durch Text ermöglichen, wie namentlich Telex, Telefax und E-Mail einer schriftlichen Vereinbarung gleichgestellt sind. Das Gerichtsstandsge- - 11 - setz ist nicht nur in Bezug auf die Form, sondern auch auf die Zulässigkeit der Gerichtsstandsvereinbarung im Hinblick auf zwingende und teilzwingen- de Gerichtsstände anzuwenden (Art.”
“Gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO können Parteien für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht. Vorliegend datiert der vor Vorinstanz eingereichte Vertrag, wie bereits erwähnt, aus dem Jahre 2009 und wurde somit vor Inkrafttreten der eidgenössischen Zivilprozessordnung (ZPO) abgeschlossen. In den Übergangsbestimmungen der ZPO sieht Art. 406 ZPO vor, dass sich die Gültigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung nach dem Recht, das zur Zeit ihres Abschlusses gegolten hat, bestimmt. Zur Anwendung gelangt demzu- folge Art. 9 Abs. 2 GestG. Danach muss eine Gerichtsstandsvereinbarung schriftlich abgeschlossen werden, wobei Formen der Übermittlung, die den Nachweis durch Text ermöglichen, wie namentlich Telex, Telefax und E-Mail einer schriftlichen Vereinbarung gleichgestellt sind. Das Gerichtsstandsge- - 11 - setz ist nicht nur in Bezug auf die Form, sondern auch auf die Zulässigkeit der Gerichtsstandsvereinbarung im Hinblick auf zwingende und teilzwingen- de Gerichtsstände anzuwenden (Art.”
“Gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO können Parteien für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht. Vorliegend datiert der vor Vorinstanz eingereichte Vertrag, wie bereits erwähnt, aus dem Jahre 2009 und wurde somit vor Inkrafttreten der eidgenössischen Zivilprozessordnung (ZPO) abgeschlossen. In den Übergangsbestimmungen der ZPO sieht Art. 406 ZPO vor, dass sich die Gültigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung nach dem Recht, das zur Zeit ihres Abschlusses gegolten hat, bestimmt. Zur Anwendung gelangt demzu- folge Art. 9 Abs. 2 GestG. Danach muss eine Gerichtsstandsvereinbarung schriftlich abgeschlossen werden, wobei Formen der Übermittlung, die den Nachweis durch Text ermöglichen, wie namentlich Telex, Telefax und E-Mail einer schriftlichen Vereinbarung gleichgestellt sind. Das Gerichtsstandsge- setz ist nicht nur in Bezug auf die Form, sondern auch auf die Zulässigkeit der Gerichtsstandsvereinbarung im Hinblick auf zwingende und teilzwingen- de Gerichtsstände anzuwenden (Art.”
“Gemäss Art. 17 Abs. 1 ZPO können Parteien für einen bestehenden oder für einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis einen Gerichtsstand vereinbaren, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht. Vorliegend datiert der vor Vorinstanz eingereichte Vertrag, wie bereits erwähnt, aus dem Jahre 2009 und wurde somit vor Inkrafttreten der eidgenössischen Zivilprozessordnung (ZPO) abgeschlossen. In den - 10 - Übergangsbestimmungen der ZPO sieht Art. 406 ZPO vor, dass sich die Gültigkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung nach dem Recht, das zur Zeit ihres Abschlusses gegolten hat, bestimmt. Zur Anwendung gelangt demzu- folge Art. 9 Abs. 2 GestG. Danach muss eine Gerichtsstandsvereinbarung schriftlich abgeschlossen werden, wobei Formen der Übermittlung, die den Nachweis durch Text ermöglichen, wie namentlich Telex, Telefax und E-Mail einer schriftlichen Vereinbarung gleichgestellt sind. Das Gerichtsstandsge- setz ist nicht nur in Bezug auf die Form, sondern auch auf die Zulässigkeit der Gerichtsstandsvereinbarung im Hinblick auf zwingende und teilzwingen- de Gerichtsstände anzuwenden (Art.”
Die Schriftform i.S.v. Art. 17 Abs. 2 ZPO kann durch Textnachweise wie eine Gerichtsstandsklausel in schriftlichen AGB erfüllt werden; ein Verweis auf diese AGB im unterschriebenen Hauptvertrag genügt ebenfalls. Zur Wirksamkeit gehören insbesondere die Bezeichnung des zuständigen Gerichts und des betreffenden Rechtsverhältnisses.
“Die Gerichtsstandsklausel ist in den schriftlichen AGB enthalten. Das Form- erfordernis gemäss Art. 17 Abs. 2 ZPO ist damit erfüllt.”
“1 L’appelant soutient que la remise effective des conditions générales par l’intimée n’a pas été prouvée, si bien qu’il n’avait pas eu connaissance de la clause d’élection de for et ne l’avait pas acceptée. Cette seule probabilité, ni la simple connaissance de l’existence des conditions générales ne suffirait pas à démontrer que l’appelant avait compris, respectivement accepté une telle clause. L’appelant invoque par ailleurs que la clause d’élection de for litigieuse n’était pas mise en évidence ni placée à un endroit bien visible dans les conditions générales, de sorte que, même à considérer que l’appelant aurait reçu les conditions générales, la clause ne lui serait pas opposable. 3.2 En vertu de l’art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend, présent ou à venir, résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu. L’art. 17 al. 2 CPC précise que la convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte. L’exigence de forme prévue à l’art. 17 al. 2 CPC doit être appliquée avec rigueur car l’élection de for déroge au principe général du for du défendeur, et cette exigence est destinée à empêcher qu’une clause d’élection de for ne soit incluse dans le texte d’un contrat à l’insu des parties (ATF 131 III 398 consid. 6 ; TF 4A 592/2014 du 25 février 2015 consid. 2.1). Il n’est pas nécessaire que la clause d’élection de for soit revêtue de signatures manuscrites, un renvoi, dans le contrat principal signé par les parties, aux conditions générales contenant l’élection suffit (Bohnet, Les clauses procédurales abusives, in : Le nouveau droit des conditions générales et des pratiques commerciales déloyales, Bâle/Neuchâtel 2012, n. 8, p. 67). S’agissant de l’accessibilité aux conditions générales et à la clause attributive de compétence, le Tribunal fédéral a retenu que, s’il n’y avait pas d’obligation pour le destinataire des conditions générales de mener une enquête pour en connaître le contenu, son cocontractant devait lui donner la possibilité raisonnable d’accéder aux conditions générales qui contiennent une clause d’attribution de compétence (ATF 139 III 345 consid.”
“3 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs [ZGB; SR 210]) – ist das Gericht am Ort, an dem das Grundstück im Grundbuch aufgenommen ist oder aufzunehmen wäre, zuständig (Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO). Obwohl der Gesetzgeber mit dieser Regelung aus naheliegenden Gründen einen zentralen Gerichtsstand am Ort der gelegenen Sache anstrebte, hat er die Zuständigkeit am Ort der gelegenen Sache – aus welchen Gründen auch immer – nicht als zwingend ausgestaltet. Damit sind aufgrund der dispositiven Natur der Bestimmung sowohl die Prorogation eines anderen Gerichtsstands als auch die Einlassung möglich (Haas/Schlumpf, in Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkomm. ZPO, 3. Aufl. 2021, Art. 29 ZPO N 12-14; Peter, Berner Komm., Bern 2012, Art. 29 ZPO N 3; Tenchio, Basler Komm., 3. Aufl. 2017, Art. 29 ZPO N 22; Sutter-Somm/Lötscher, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], Komm. zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 29 ZPO N 12; Schumacher, Das Bauhandwerkerpfandrecht, Ergänzungsband zur 3. Aufl., Zürich 2011, Rz 533). Dass die Wirksamkeitserfordernisse (Schriftform gemäss Art. 17 Abs. 2 ZPO, Bezeichnung des zuständigen Gerichts und des Rechtsverhältnisses; vgl. Haas/Schlumpf, a.a.O., Art. 17 ZPO N 1 ff., mit Hinweisen) vorliegend erfüllt sind, ist unbestritten.”
Die Wahl des Gerichtsstands ist ein Vertrag sui generis; auf seine Entstehung finden die allgemeinen Regeln über Vertragsabschluss Anwendung. Sie beruht auf Angebot und Annahme. Die Vereinbarung bzw. ihre Annahme muss beweisbar sein; dabei genügt nach Art. 17 ZPO der Beweis durch einen Text, wobei das verwendete Trägermedium unterschiedlich sein kann und es nicht erforderlich ist, dass eine von beiden Seiten unterzeichnete Urkunde vorliegt.
“Aux termes de l'art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu. Selon l'alinéa 2, la convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. L'élection de for est un contrat sui generis (ATF 121 III 495 consid. 5c; ATF 119 II 391 consid. 3 p. 394 [relatif à l'art. 5 al. 1 LDIP]; arrêt 4A_247/2013 du 14 octobre 2013 consid. 2.1.2), vis-à-vis duquel s'appliquent les règles générales relatives à la conclusion des contrats. Une offre et une acceptation en constituent donc le socle. La prorogation de for, c'est-à-dire tant l'offre que l'acceptation de celle-ci, doit pouvoir être prouvée par un texte. Le support utilisé importe donc peu, et peut varier pour chacune des parties. Il n'est pas nécessaire qu'une telle prorogation résulte d'un contrat signé par les deux parties: il peut s'agir également d'un échange de courrier ou - à la différence de l'art.”
Für die Wirksamkeit einer Gerichtsstandswahl nach Art. 17 Abs. 1 ZPO sind Angebot und Annahme erforderlich; die Prorogation muss sich jedoch durch ein Textmittel nachweisen lassen. Es ist nicht notwendig, dass der Vertrag von beiden Parteien eigenhändig unterschrieben ist; die Vereinbarung kann etwa durch Austausch von Schriftverkehr oder sonstige beweisbare Textmittel zustande kommen.
“Aux termes de l'art. 17 al. 1 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu. Selon l'alinéa 2, la convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. L'élection de for est un contrat sui generis (ATF 121 III 495 consid. 5c; ATF 119 II 391 consid. 3 p. 394 [relatif à l'art. 5 al. 1 LDIP]; arrêt 4A_247/2013 du 14 octobre 2013 consid. 2.1.2), vis-à-vis duquel s'appliquent les règles générales relatives à la conclusion des contrats. Une offre et une acceptation en constituent donc le socle. La prorogation de for, c'est-à-dire tant l'offre que l'acceptation de celle-ci, doit pouvoir être prouvée par un texte. Le support utilisé importe donc peu, et peut varier pour chacune des parties. Il n'est pas nécessaire qu'une telle prorogation résulte d'un contrat signé par les deux parties: il peut s'agir également d'un échange de courrier ou - à la différence de l'art.”
Klauseln in Allgemeinen Versicherungsbedingungen (CGA/CG) können als schriftliche Wahl des Gerichtsstands im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ZPO gewertet werden. In den zitierten Entscheiden wurden solche Klauseln dahingehend ausgelegt, dass sie wahlweise den Gerichtsstand des Sitzes des Versicherers oder den Ort der Arbeitsleistung/den Arbeitsort als zuständigen Gerichtsstand vorsehen und dadurch die Zuständigkeit der Gerichte begründen können.
“Sur ce, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance du 2 avril 1908 (LCA - RS 221.229.1). Selon la police d’assurance, le contrat est régi par la LCA. L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. a/b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. L’art. 20 des conditions complémentaires pour l’assurance maladie collective (CG) dans leur édition 2008 reconnaît le lieu de travail en Suisse comme for dans le cadre de litiges relevant de l’assurance collective d'indemnité journalière en cas de maladie souscrite par un employeur. Le demandeur ayant travaillé à Genève pour son employeuse, la chambre de céans est compétente à raison de la matière et du lieu pour connaître de la présente demande. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.01) ne contient pas de règles spécifiques concernant les délais relatifs aux contestations de droit privé qui s’élèvent entre les entreprises d’assurance et les assurés.”
“c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). Le contrat d'assurance d'indemnités journalières en cas de maladie couvrant le risque de perte de gain, soumis à la LCA, relève de l'assurance complémentaire à l'assurance-maladie sociale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_47/2012 du 12 mars 2012 consid. 2 ; 4A_118/2011 du 11 octobre 2011 consid. 1.3 et les références citées). Selon l'art.1 let. b des CGA, le contrat est régi notamment par la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Sauf disposition contraire du CPC, pour les actions dirigées contre les personnes morales, le for est celui de leur siège (art. 10 al. 1 let. b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l'occurrence, selon l'art. 90 des CGA, le preneur d'assurance et l'assuré peuvent élire à leur choix le for ordinaire ou celui de leur domicile suisse ou dans la principauté du Liechtenstein. Le demandeur, en sa qualité d'assuré, ayant son domicile dans le canton de Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC, ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art.”
“b) s’appliquent aux contrats qui ont été conclus avant l’entrée en vigueur de cette modification. S’agissant des autres dispositions de la LCA, elles s’appliquent uniquement aux nouveaux contrats (Message concernant la révision de la loi fédérale sur le contrat d’assurance, FF 2017 4812). En l'occurrence, le contrat entre la défenderesse et l’ancien employeur de la demanderesse a été conclu avant le 1er janvier 2022 et l’objet du litige n’entre pas dans le champs d’application de la disposition transitoire précitée, de sorte que les dispositions de la LCA applicables seront citées dans leur ancienne teneur. 2.2 L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors (LFors) qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient désormais de se référer. Sauf disposition contraire de la loi, pour les actions dirigées contre une personne physique/personne morale, le for est celui de son domicile/de son siège (art. 10 al. 1 let. a/b CPC), étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, l’art. 29 des Conditions générales pour l’assurance maladie collective (édition 07.2020) (ci-après : CGA) prévoit que pour les actions dirigées par des employés assurés contre l’assureur sont compétents au choix les tribunaux du siège de ce dernier ou ceux du lieu de travail des premiers. La demanderesse ayant travaillé en dernier lieu à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 3. 3.1 La loi fédérale sur la surveillance des entreprises d’assurance du 17 décembre 2004 (LSA - RS 961.01) ne contient pas de règles spécifiques concernant les délais relatifs aux contestations de droit privé qui s’élèvent entre les entreprises d’assurance et les assurés. 3.2 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art.”
“7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). La police d'assurance est soumise à la LCA, conformément à l'art. A9.1 des conditions générales d'assurance / Assurance de personnes Professional (CGA) de la défenderesse. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat, étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l’occurrence, selon l’art. A9.2 des conditions générales d’assurances (CGA), les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’ayant droit. Ce dernier était domicilié à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu. 1.3 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6; ATAS/590/2021 du 9 juin 2021 consid. 2), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art.”
Bei Kollektivversicherungen und in Allgemeinen Versicherungsbedingungen können Gerichtsstandsklauseln alternative örtliche Foren vorsehen (beispielsweise schweizerischer Wohnort oder Arbeitsort der klagenden Partei, Sitz des Versicherers oder ein bestimmter Kanton). Nach den zitierten Entscheidungs- und Gesetzesauslegungen ist eine solche Regelung nur sachgerecht, wenn sich unter bestimmten Voraussetzungen auch nichtvertragsparteien (versicherte Personen) auf die Klausel berufen können.
“31 CPC prévoit que le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d'un contrat. Selon l'art. 17 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. (al. 2). L'art. 18 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Les fors de l'art. 31 CPC ne sont pas obligatoires et restent subsidiaires aux fors spéciaux, tels que ceux prévus aux art. 32 ss CPC. Il est également possible de s'écarter des fors de l'art. 31 CPC par accord (art. 17 CPC) ou par acception (art. 18 CPC – HÄBERLI/HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n. 910, p. 270). 1.1.2 L'art. 158 de l’ordonnance sur la surveillance des entreprises d’assurance privées du 9 novembre 2005 (Ordonnance sur la surveillance, OS - RS 961.011) prévoit que lorsqu'elles concluent un contrat collectif d'assurance-maladie d'indemnités journalières avec un employeur, les entreprises d'assurance sont tenues de prévoir un for au lieu de travail du travailleur, en sus du for spécial. Cette disposition n'a de sens que si les assurés non parties au contrat peuvent également se prévaloir de la clause de for correspondante (Christoph HÄBERLI/David HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n 918 p. 272) 1.1.3 En l'occurrence, l'art. A9.2 CGA dispose que les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d'assurance. On peut s'interroger sur le point de savoir si l'art. A9.”
“Par écritures du 18 mars 2024, la défenderesse s'est opposée à l'audition de la demanderesse et à une nouvelle expertise judiciaire, tout en relevant que les experts du centre d'expertises avaient discuté la présence d'un syndrome douloureux somatoforme persistant. EN DROIT 1. a. Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05) en vigueur depuis le 1er janvier 2011, la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance du 2 avril 1908 (LCA - RS 221.229.1). b. Aux termes de l’art. 46a LCA, les assureurs doivent s'acquitter de leurs obligations découlant des contrats d'assurance au domicile suisse de l'assuré ou du preneur d'assurance. Le for se définit selon la loi du 24 mars 2000 sur les fors. Bien que cette disposition n’ait pas été modifiée, c’est désormais le CPC qui s’applique (cf. note de bas de page de la loi). L’art. 17 CPC prévoit que sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte (al. 2). L'art. G17 des conditions contractuelles de l'édition 2010, laquelle est applicable en l'espèce selon le contrat conclu, prévoit un for alternatif au lieu du domicile de l'assuré ou de l'assureur ou au lieu de travail de l'assuré. c. Cela étant, la compétence ratione materiae et ratione loci doit être admise, la demanderesse étant domiciliée dans le canton de Genève. 2. La demande satisfait par ailleurs aux conditions de forme de l'art. 244 CPC. Partant, elle est recevable. 3. L'objet du litige porte sur la capacité de travail de la demanderesse entre le 1er octobre 2019 et le 29 septembre 2021, ainsi que sur son droit aux indemnités journalières pendant cette période.”
“Mangels gleicher sachlicher Zuständigkeit für die Beurteilung der eingeklagten Ansprüche sind die Voraussetzungen der objektive Klagenhäufung somit nicht erfüllt. Auf die Begehren betreffend die geltend gemachte Persönlichkeitsverletzung wird nicht eingetreten. Daran vermag auch der vom Kläger angerufene Art. 15 Abs. 2 ZPO, wonach bei Bestand eines sachlichen Zusammenhangs mehrerer Ansprüche jedes Gericht zuständig ist, das für einen Anspruch zuständig ist, nichts zu ändern. Art. 15 ZPO regelt lediglich die örtliche Zuständigkeit bei objektiver Klagenhäufung und greift nur dann, wenn auch die besonderen Voraussetzungen einer objektiven Klagenhäufung nach Art. 90 ZPO erfüllt sind, (vgl. hierzu Sutter-Somm Thomas/Grieder Alain, in: Sutter-Somm Thomas/Hasenböhler Franz/Leuenberger Christoph (Hrsg.), Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3. Aufl., Zürich - Basel - Genf 2016, Art. 15 Streitgenossenschaft und Klagenhäufung N 3 ff.) was vorliegend wie dargestellt nicht der Fall ist. 1.3. Die örtliche Zuständigkeit für die Beurteilung der versicherungsrechtlichen Ansprüche richtet sich ebenfalls nach der ZPO. Nach Art. 17 ZPO können die Parteien, soweit das Gesetz keinen zwingenden Gerichtsstand vorsieht, schriftlich oder in einer anderen Form, die den Nachweis durch Text ermöglicht, eine Gerichtsstandsvereinbarung für einen bestehenden oder künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsverhältnis abschliessen. Geht aus einer Gerichtsstandsvereinbarung nichts anderes hervor, kann die Klage vorbehältlich einer Einlassung nach Art. 18 ZPO, grundsätzlich nur am vereinbarten Gerichtsstand erhoben werden. (vgl. Martin Hedinger, Yannick Sean Hostettler, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), Hrsg. Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 17 N 32). Vorliegend sieht die Gerichtsstandvereinbarung gemäss Art. 10.3 AVB als mögliche Gerichtsstände für Streitigkeiten aus dem Versicherungsvertrag der schweizerische Wohnort der klagenden Partei, der schweizerische Arbeitsort der klagenden Partei oder Basel-Stadt zur Verfügung. Die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung der versicherungsrechtlichen Ansprüche ist somit gegeben.”
Bei der Prüfung der Wirksamkeit einer Gerichtsstandsvereinbarung ist die persönliche Lage der unterzeichnenden Partei zu berücksichtigen; insbesondere wird zwischen geschäftserfahrenen und unerfahrenen Personen unterschieden. Eine Renunziation des Gerichtsstands am Wohnsitz bedarf einer ausdrücklichen, klaren und unzweideutigen Erklärung und wird restriktiv beurteilt.
“Il fait valoir que le contrat est rédigé en français, qu'il est anglophone et ne parle pas cette langue, que les discussions avec les représentants de B______ SA ont toujours eu lieu en anglais, essentiellement à I______ (sur le lieu d'un des chantiers, alors qu'il était domicilié en Nouvelle-Zélande), que S______ était présent à certaines d'entre elles au début, que le Tribunal s'est déclaré incompétent dans la cause l'opposant à D______ SA, qu'il n'est lui-même pas un professionnel de l'immobilier et qu'il n'est pas crédible que la clause de prorogation de for lui ait été traduite lors des discussions. Il affirme qu'il a signé le contrat du 13 octobre 2006 sans avoir eu connaissance de la clause d'élection de for qu'il contenait et que, dans son esprit, le for des litiges en lien avec les chantiers de F______ et de I______ se trouvait à son domicile, ou à défaut, au lieu de situation des immeubles concernés. 3.1.1 Selon l'art. 406 al. 1 CPC, la validité d'une clause d'élection de for est déterminée selon le droit en vigueur au moment de son adoption. Ainsi, lorsqu'une clause de prorogation de for a été conclue entre le 1er janvier 2001 et le 31 décembre 2010, ce qui est le cas en l'espèce, elle sera appréciée selon l'ancienne Loi sur les fors, laquelle prévoyait que la convention d'élection de for devait être passée par écrit (art 9 al. 2 aLFors). Comme l'art. 17 CPC, l'art. 9 al. 1 in fine aLFors présumait l'exclusivité du for prorogé. Une renonciation au juge de son propre domicile ne doit pas être admise facilement. Elle implique une déclaration expresse, exprimant d'une façon claire et sans équivoque la volonté de créer un for autre que le for ordinaire. Pour décider si ces conditions sont remplies, doit aussi être prise en considération la situation personnelle de la partie qui a renoncé au for ordinaire; le Tribunal fédéral fait en particulier une distinction entre les personnes expérimentées en affaires, disposant de quelques rudiments de droit, et celles qui n'ont aucune connaissance en pareille matière. Le fondement de cette jurisprudence réside dans le principe de la confiance, qui entre également en ligne de compte dans l'interprétation des contrats de procédure. Pour déterminer si une renonciation au juge du domicile est valable, il faut dès lors rechercher si le partenaire contractuel du renonçant pouvait admettre de bonne foi qu'en acceptant de passer le contrat, son cocontractant a également donné son accord à la clause de prorogation de for qui y est contenue (ATF 109 Ia 56 consid.”
Gerichtsstandsklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn die betreffenden AGB tatsächlich Vertragsinhalt geworden sind; es gelten insoweit die allgemeinen Regeln zur Einbeziehung von AGB in den Vertrag.
“Mit der vorliegenden Leistungsklage verlangt die Klägerin diesen Betrag sowie die Beseitigung des Rechtsvorschlags im Umfang der Gutheissung der Klage. Demnach handelt es sich um eine sog. Anerkennungsklage i.S.v. Art. 79 SchKG. Für diese Klage sieht das SchKG keinen Gerichtsstand vor. Demzufolge bestimmt sich die örtliche Zuständigkeit nach der ZPO. Auch die ZPO kennt den Grundsatz, dass am Wohnsitz bzw. Sitz des Beklagten geklagt werden muss ("actor sequitor forum rei"; Art. 10 ZPO). Dies gilt allerdings - 6 - nur, soweit die ZPO nichts anderes vorsieht. Der Beklagten(wohn)sitz nach Art. 10 ZPO ist mit anderen Worten ein bloss subsidiärer Gerichtsstand. Klagen aus Vertrag sind wahlweise entweder an diesem allgemeinen Gerichtsstand oder am Erfüllungsort der vertragscharakteristischen Leistung zu erheben (Art. 31 ZPO). Dieser Wahlgerichtsstand für Vertragsklagen ist nicht zwingend. Es kann deshalb davon abgewichen werden, namentlich durch eine Gerichtsstandsverein- barung (Art. 17 ZPO). Danach können die Parteien für einen bestehenden oder einen künftigen Rechtsstreit über Ansprüche aus einem bestimmten Rechtsver- hältnis einen Gerichtsstand vereinbaren. Geht aus der Vereinbarung nichts ande- res hervor, so kann die Klage nur am vereinbarten Gerichtsstand erhoben wer- den. Die Vereinbarung muss schriftlich oder in einer anderen Form erfolgen, die den Nachweis durch Text ermöglicht. Die Gerichtsstandsvereinbarung kommt in erster Linie in Gestalt eines Vertrags zustande und bedarf daher zu ihrer Wirksamkeit des Austausches übereinstim- mender Parteierklärungen. Die Gerichtsstandsvereinbarung kann auch in Allge- meinen Geschäftsbedingungen enthalten sein. Es gelten dann die allgemeinen Bestimmungen für die Einbeziehung von AGB in Verträgen. Hierfür ist erforder- lich, dass die AGB, welche die Gerichtsstandsklausel enthalten, Vertragsinhalt geworden sind. Vorliegend ist unbestritten und aktenmässig belegt, dass die klägerischen AGB in § 40 C.”
Bei kollektiv versicherungsrechtlichen Streitigkeiten (z. B. kollektive Taggeldversicherung nach LCA) ist die Kammer der Sozialversicherungen sachlich zuständig.
“Il s'agit ainsi d'une assurance collective d’indemnités journalières couvrant la maladie et l'accident régie par la LCA, qui doit être considérée comme une assurance complémentaire à l'assurance-maladie sociale, comme toute assurance collective d’indemnités journalières en cas de maladie soumise à la LCA. La chambre des assurances sociales est partant compétente à raison de la matière pour juger du cas d'espèce. 1.2 L'art. 46a LCA prescrit que le for se définit selon la loi sur les fors du 24 mars 2000 (aLFors), qui a été abrogée au 1er janvier 2011 par l’entrée en vigueur du CPC, auquel il convient de se référer. Selon l'art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat. Sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d’un for pour le règlement d’un différend présent ou à venir résultant d’un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l’action ne peut être intentée que devant le for élu (art. 17 al. 1 CPC). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (art. 17 al. 2 CPC). En l’occurrence, l’art. X 90 CGA prévoit que le preneur d'assurance et l'assuré peuvent élire à leur choix le for ordinaire ou celui de leur domicile suisse. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Selon la jurisprudence, les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/889/2024 du 15 novembre 2024 consid. 1.3). Cette jurisprudence a été codifiée au 1er janvier 2025, l'art. 198 let. f CPC (applicable également au procédure en cours lors de son entrée en vigueur ; art. 407f CPC) prévoyant désormais expressément que les procédure de conciliation n'a pas lieu dans les litiges qui sont de la compétence d'une instance cantonale unique en vertu de l'art.”
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