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Teilklagen: Wird in einem Erstverfahren nur ein Teilbetrag der geltend gemachten Forderung eingeklagt und dieses Teilerledigungsbegehren abgewiesen, kann die materielle Rechtskraft eine spätere Klage auf einen weiteren Teil derselben Forderung ausschliessen. Das Gericht hat bei einer Teilklage die gesamte vom Kläger behauptete Forderung zu prüfen; daraus folgt die Ausschlusswirkung gegenüber einer identischen Zweitklage über einen weiteren Teilbetrag.
“Mit ihrer Beurteilung zieht die Vorinstanz den Kreis der von der (negativen) Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO erfassten Klagen zu weit: Ausschlusswirkung entfaltet das Ersturteil wie dargelegt lediglich gegenüber einer identischen Zweitklage. Wohl hat das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen, dass die Identität der Klagebegehren nicht grammatikalisch, sondern inhaltlich zu verstehen ist. Nach der dabei verwendeten Formulierung ist der neue prozessuale Anspruch "deshalb trotz abweichender Umschreibung vom beurteilten nicht verschieden, wenn er in diesem bereits enthalten war oder wenn im neuen Verfahren das kontradiktorische Gegenteil zur Beurteilung gestellt wird" (siehe aus der Rechtsprechung seit dem Inkrafttreten der Zivilprozessordnung BGE 142 III 210 E. 2.1; 139 III 126 E. 3.2.3; Urteil 4A_525/2021 vom 28. April 2022, nicht zur Publ. vorgesehene E. 3.3). Mit Blick darauf wird von der Lehre etwa angenommen, dass die Ausschlusswirkung gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nebst der eigentlichen Klagewiederholung auch die Situation erfasst, in der mit der zweiten Klage nur noch ein Teilbetrag der im Erstverfahren rechtskräftig beurteilten Klage geltend gemacht wird oder wenn nach der rechtskräftigen Erledigung einer (positiven) Feststellungsklage eine negative Feststellungsklage mit umgekehrter Stossrichtung geführt wird (siehe im Einzelnen DROESE, Res iudicata ius facit, 2015, S. 229-233). Äussert sich das Urteilsdispositiv des Erstverfahrens demgegenüber zu einer Frage, die sich bei der Beurteilung des im Zweitverfahren geltend gemachten Anspruchs lediglich als Vorfrage stellt, liegt kein Fall der Ausschlusswirkung vor, sondern der Präjudizialitäts- bzw. Bindungswirkung. Dementsprechend ist die zweite Klage zulässig, aber das im Erstverfahren ergangene Urteil der materiellen Beurteilung des Gerichts zugrundezulegen (siehe aus der jüngeren Rechtsprechung etwa BGE 145 III 143 E. 5.3; im Schrifttum insbesondere eingehend DROESE, a.a.O., S. 219-222; ferner etwa BAUMGARTNER UND WEITERE, Schweizerisches Zivilprozessrecht mit Grundzügen des internationalen Zivilprozessrechts, 10.”
“Beschränkt die klagende Partei ihr Klagebegehren wie vorliegend einzig betragsmässig , darf das Gericht dieses nur abweisen, wenn es zur Erkenntnis gelangt ist, dass der klagenden Partei aus dem behaupteten Sachverhalt überhaupt keine Forderung zusteht. Mit anderen Worten hat es vor der Abweisung der Teilklage die gesamte von der klagenden Partei behauptete Forderung zu prüfen. Bei der Auslegung des Urteilsdispositivs (auf Klageabweisung) ist diesem Prüfungsumfang Rechnung zu tragen, mit der Folge, dass die Rechtskraft eine zweite Klage über einen weiteren Teil derselben Forderung ausschliesst. Dagegen widerspräche eine erneute Beurteilung dem Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes, der in Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO zum Ausdruck kommt. Dies muss im Übrigen unabhängig davon gelten, in welcher Verfahrensart (siehe Art. 243 Abs. 1 ZPO) und von welchem Gericht (siehe Art. 4-8 ZPO) die erste Teilklage aufgrund ihres Streitwerts (siehe Art. 91 Abs. 1 ZPO) beurteilt wurde und welche Rechtsmittel gegen den Entscheid über die Teilklage offenstanden (siehe Art. 308 Abs. 2 ZPO und Art. 74 Abs. 1 BGG). Denn die klagende Partei hat es in der Hand, den Gesamtbetrag anstelle eines Teils davon einzuklagen.”
Die Postulationsfähigkeit ist für das Eingangsbegehren eine Zulässigkeitsvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO. Die Entscheidung hierüber gehört zu den prozessleitenden Entscheiden; in einem hängigen Verfahren ist darüber das sachlich zuständige Gericht oder ein ihm delegiertes Mitglied zu entscheiden. Die Zuständigkeit einer kantonalen Aufsichtsbehörde ist ausgeschlossen.
“Elle invoque un « droit à traiter avec le curateur », mais n’indique aucunement de quelle disposition elle tirerait un tel droit. Elle invoque en outre le droit « à la bonne marche de la procédure » qui interdit à l'avocat d'accepter une double représentation qui induit un conflit d'intérêt, en se référant à un arrêt récent du Tribunal fédéral (cf. TF 5A_485/2020 du 25 mars 2021, destiné à publication). Dans cet arrêt, le Tribunal fédéral a retenu que la décision sur la capacité de postuler de l'avocat, qui vise à garantir la bonne marche du procès, entre dans la catégorie des décisions relatives à la conduite du procès au sens de l’art. 124 al. 1 CPC, de sorte que dans une procédure pendante, l’autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même tribunal (art. 124 al. 2 CPC), à l'exclusion de l'autorité de surveillance, étant précisé que s’agissant de l'acte introductif d'instance, la capacité de postuler est en outre une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC) (TF 5A_485/2020 du 25 mars 2021 consid. 6.3). Partant, en se prévalant d’un droit à la bonne conduite du procès, soit de l’art. 124 al. 1 CPC, la recourante n’invoque pas un intérêt juridique qui serait sauvegardé par le droit de la protection de l'adulte (cf. consid. 1.1.1 supra), de sorte qu’elle ne dispose pas d’un intérêt juridiquement protégé à contester la décision du curateur au sens de l’art. 419 CC. La recourante ne saurait en effet se prévaloir, devant l’autorité de protection de l’adulte agissant en faveur de son frère, d’un droit à « la bonne marche de la procédure » l’opposant audit frère dans la succession de feu leur mère. C’est dans le cadre des procédures idoines qu’elle pourrait, cas échéant, s’en prévaloir et contester le mandat de Me E.________. Dans la présente procédure, il s’agit en effet uniquement de savoir si le curateur pouvait maintenir un mandat d’avocat conféré par la personne concernée avant l’instauration de la curatelle. Or, en définitive, X.________ ne disposait pas de la qualité pour contester une telle décision au sens de l’art.”
“Au vu de la jurisprudence précitée, il faut retenir que, en procédure civile, la décision sur la capacité de postuler de l'avocat vise à garantir la bonne marche du procès. Elle entre donc dans la catégorie des décisions relatives à la conduite du procès, au sens de l'art. 124 al. 1 CPC (cf. art. 62 CPP). Pour l'acte introductif d'instance, la capacité de postuler est en outre une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC). Partant, si la capacité de postuler est déniée à l'avocat, un délai doit être fixé à la partie concernée pour remédier à l'irrégularité (art. 132 CPC par analogie; cf. supra 6.2.1: arrêt 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3). Il s'ensuit que, dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même tribunal (art. 124 al. 2 CPC), à l'exclusion de l'autorité de surveillance. Les arguments de la doctrine qui prône la compétence de l'autorité de surveillance ne convainquent pas. L'exclusion de l'avocat des débats relève du contrôle de la capacité de postuler de celui-ci, soit d'une question de procédure. Or, à ses art. 124 et 59, le CPC règle exhaustivement la question et fonde la compétence du tribunal qui conduit le procès au fond ou, sur délégation, d'un de ses membres. BGE 147 III 351 S. 357 En conséquence, la primauté du droit fédéral interdit aux cantons de consacrer la compétence d'une autre autorité.”
Ist über die im Rechtsöffnungsverfahren geltend gemachten Prozesskosten (insbesondere Entscheidgebühr und Parteientschädigung) bereits ein Beschwerdeverfahren hängig, kann dies die Erfüllung der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 (lit. d) ZPO beeinträchtigen; in solchen Fällen kann auf das Rechtsöffnungsgesuch nicht eingetreten werden.
“Juni 2023 trat die Vorinstanz auf das Rechtsöff- nungsgesuch nicht ein (Urk. 3 S. 3 = Urk. 7 S. 3). 1.2. Hiergegen erhob die Gesuchstellerin mit Eingabe vom 6. Juli 2023 rechtzei- tig (vgl. Art. 321 Abs. 2 ZPO und Urk. 5 S. 1) Beschwerde (Urk. 6). 1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-5). Da sich die Be- schwerde – wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird – sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, erübrigt sich das Einholen einer Beschwerdeantwort (Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2. Die Vorinstanz erwog, die Gesuchstellerin beantrage die Erteilung der Rechtsöffnung für die mit Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 15. Mai 2023 im Verfahren EZ230003-I festgelegten Prozesskosten. Dieser Entscheid sei aller- dings noch nicht rechtskräftig; vielmehr sei in dieser Angelegenheit noch ein Be- schwerdeverfahren hängig. Da im Verfahren vor der Beschwerdeinstanz auch über die Entscheidgebühr und die Parteientschädigung zu entscheiden sein wer- de, seien die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO nicht er- füllt und es sei auf das Gesuch nicht einzutreten (Urk. 7 S. 2). 3.1. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des”
Sind die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt — etwa weil sie von den Parteien unbestritten sind oder die Parteien sich diesbezüglich geeinigt haben — ist auf die Klage einzutreten.
“De- zember 2023 auferlegten Gerichtskostenvorschuss leistete er fristgerecht (act. 4 und act. 6). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2023 wurde der Beklagten Frist zur Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 7). Mit Eingabe vom 5. März 2024 teilte die Beklagte mit, auf die Einreichung einer Klageantwort zu verzichten (act. 9). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 2.Prozessvoraussetzungen Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich ist gegeben (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Auch die übrigen Prozess- voraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind unbestrittenermassen erfüllt. Auf die Klage ist einzutreten. 3.Unbestrittener Sachverhalt Nach unbestritten gebliebenem Sachverhalt beabsichtigte der Kläger, von der Be- klagten eine Liegenschaft in C._____ zu erwerben. Zu diesem Zweck unterzeich- nete er am 17. August 2023 ein als "Reservationsvereinbarung" bezeichnetes Do- kument und leistete am 21. August 2023 vereinbarungsgemäss eine Anzahlung in - 3 - der Höhe von CHF 40'000.–. Wenige Tage später entschied sich der Kläger gegen den Kauf und ersuchte mit Schreiben vom 4. September 2023 um Rückerstattung der geleisteten Anzahlung. Die Beklagte bestätigte der Klägerin anschliessend den Rücktritt und stellte die Rücküberweisung in Aussicht. Da die Rückerstattung trotz Ankündigung nie erfolgt ist, erhob der Kläger schliess- lich Betreibung, woraufhin der Beklagte Rechtsvorschlag erhob (act. 1 Ziff. II.B.1 ff.). 4.Würdigung 4.1.Rückerstattungsanspruch Mit der vorliegenden Klage verlangt der Kläger die Rückerstattung der Anzahlung von CHF 40'000.”
“Anwendbares Recht / Prozessvoraussetzungen Betreffend das anwendbare Recht haben sich die Parteien unbestrittenermassen auf Schweizer Recht geeinigt, was nach Art. 116 Abs. 1 IPRG zu beachten ist (act. 1 Rz. 7; act. 16 Rz. 154). Die übrigen Prozessvoraussetzungen (Art. 59 Abs. 2 ZPO) geben zu keinen Bemerkungen Anlass; auf die Klage ist daher einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Bei der Eintretensprüfung und für die Rechtshängigkeit richten sich die objektiven Grenzen nach dem zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriff; auf den konkret angerufenen Rechtsgrund (als angerufene Rechtsnorm) kommt es grundsätzlich nicht an. Das Gericht hat im Normalfall die Pflicht, von Amtes wegen alle in Frage kommenden Rechtsgrundlagen anzuwenden (iura novit curia; vgl. Art. 57 ZPO).
“d ZPO geht das Bundesgericht im Anwendungsbereich der Zivilprozessordnung (ZPO) davon aus, dass sich die objektiven Grenzen der Rechtshängigkeit nach diesem zweigliederigen Streitgegenstandsbegriff richten (ausführlich dazu Urteil 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.4 ff. mit weiteren Hinweisen). Auf den "Rechtsgrund" - verstanden als "angerufene Rechtsnorm" -, auf den die Klagebegehren gestützt werden, kommt es hingegen nicht an (BGE 140 III 278 E. 3.3; 139 III 126 E. 3.2.3; Urteile 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.3; 4A_525/2021 vom 28. April 2022 E. 3.3, nicht publ. in BGE 148 III 371). Das Gericht hat im Normalfall der uneingeschränkten Kognition in Befolgung des Gebots der richterlichen Rechtsanwendung von Amtes wegen gemäss Art. 57 ZPO (iura novit curia; BGE 149 III 268 E. 4.2) alle in Fragen kommenden Rechtsgrundlagen auf den Streitgegenstand anzuwenden (Urteil 4C.384/1995 vom 1. Mai 1997 E. 2e; Lorenz Droese, Res iudicata ius facit, 2015, S. 48 f.; Simon Zingg, Berner Kommentar Zivilprozessordnung, 2012, N. 74 zu Art. 59 ZPO; Stephen V. Berti, Zur materiellen Rechtskraft nach schweizerischem Zivilprozessrecht, in: Bommer/Berti [Hrsg.], Festschrift zum Schweizerischen Juristentag 2011, 2011, S. 225 ff., S. 236 f.; Daniel Schwander, Die objektive Reichweite der materiellen Rechtskraft - Ausgewählte Probleme, 2002, S. 155 Fn. 666, S. 162 f.; vgl. auch BGE 139 III 126 E. 3.2.2).”
Adhäsionsklage: Die Rechtshängigkeit einer Adhäsionsklage kann wegen Litispendenz das Eintreten auf nachfolgende Verfahren (z. B. negative Feststellungsklagen, Schlichtungsgesuche) verhindern; dabei ist zwischen Zuständigkeit und Rechtshängigkeit zu unterscheiden. Anerkennungsklage: Die Rechtshängigkeit einer Anerkennungsklage hindert die Einleitung oder Weiterführung eines Rechtsöffnungsverfahrens nicht.
“Juli 2023 sei die Adhäsionsklage als Folge der in jenem Verfahren eingereichten Beschwerde der Beklagten noch nicht rechtskräftig und daher nach wie vor rechtshängig. Dadurch entfalte sie ihre Sperrwirkung in Bezug auf ein Eintreten auf die negative Feststellungsklage weiter. Keinen Einfluss auf den vorliegenden Entscheid habe, so das Handelsgericht weiter, die neue bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach vertragliche Ansprüche nicht Gegenstand einer strafprozessualen Adhäsionsklage sein könnten. Denn die Fragen der Rechtshängigkeit und der Zuständigkeit seien strikt zu unterscheiden. Erst und nur mit dem rechtskräftigen Entscheid über die allfällige Unzuständigkeit fiele die Rechtshängigkeit der Adhäsionsklage dahin. Die Adhäsionsklage sei rechtshängig, bis über die Zuständigkeit entschieden sei. Andernfalls könne der Sinn und Zweck der Sperrwirkung (keine widersprüchlichen Entscheide über den gleichen Streitgegenstand) gerade nicht gewährleistet werden. Infolge Litispendenz im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO sei demzufolge auf die vorliegende negative Feststellungsklage nicht einzutreten. Damit erübrige sich die Prüfung des seitens der Beklagten ebenfalls in Frage gestellten Feststellungsinteresses. C. Gegen den Beschluss des Handelsgerichts erhebt die Beschwerdeführerin Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht. Sie begehrt, der Beschluss des Handelsgerichts sei aufzuheben und das Handelsgericht sei anzuweisen, auf die Klage der Beschwerdeführerin einzutreten. Die Beschwerdegegnerin beantragt, es sei die Beschwerde abzuweisen. Die Vorinstanz verzichtete auf Vernehmlassung.”
“Die Schlichtungsbehörde hat ihren Nichteintretensentscheid damit begründet, dass die Berufungsklägerin mit ihrer Strafanzeige vom 16. Dezember 2020 eine Adhäsionsklage anhängig gemacht habe, die Sache daher anderweitig rechtshängig sei (vgl. angefochtener Entscheid E. 2), die fehlende anderweitige Rechtshängigkeit eine Prozessvoraussetzung sei (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) und die Schlichtungsbehörde bei Fehlen einer Prozessvoraussetzung in Anwendung von Art. 59 Abs. 1 ZPO auf das Schlichtungsgesuch nicht eintrete (vgl. angefochtener Entscheid E. 1). Die Gesuchstellerin macht geltend, die Schlichtungsbehörde sei zu Unrecht wegen anderweitiger Rechtshängigkeit nicht auf das Schlichtungsgesuch eingetreten (Berufung Ziff. 6). Damit ist die Frage, ob die Schlichtungsbehörde wegen anderweitiger Rechtshängigkeit einen Nichteintretensentscheid fällen durfte, Gegenstand des Prüfungsprogramms der Berufungsinstanz. Die Gesuchstellerin begründet die Unzulässigkeit des angefochtenen Nichteintretensentscheids damit, dass der Streitgegenstand des Schlichtungsgesuchs nicht Streitgegenstand der Adhäsionsklage gewesen sei (vgl. Berufung Ziff. 9 ff. und 17), dass die Gesuchsbeklagte 2 nicht Partei des Adhäsionsverfahrens gewesen sei (vgl. Berufung Ziff. 8), und dass die Adhäsionsklage nicht mehr rechtshängig sei (vgl. Berufung Ziff. 7). Dass die Schlichtungsbehörde unabhängig davon, ob die Prozessvoraussetzung der fehlenden anderweitigen Rechtshängigkeit der Sache erfüllt ist oder nicht, keinen Nichteintretensentscheid hätte fällen dürfen, macht die Gesuchstellerin in ihrer Berufung nicht geltend.”
“Mit der Berufung können die unrichtige Rechtsanwendung und die unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (Art. 310 ZPO). Die Schlichtungsbehörde begründet ihren Nichteintretensentscheid damit, dass die Sache im Sinn von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO anderweitig rechtshängig sei. Die Gesuchstellerin begründet in ihrer Berufung eingehend (Berufung Ziff. 7-14 und 17), weshalb die anderweitige Rechtshängigkeit entgegen der Ansicht der Vorinstanz zu verneinen sei. Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO nennt sie dabei nicht. Die Gesuchsbeklagten wollen daraus schliessen, dass die Gesuchstellerin keine unrichtige Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO rüge (Berufungsantwort S. 5). Dem kann nicht gefolgt werden. Aufgrund der Begründung der Berufung besteht nicht der geringste Zweifel, dass die Gesuchstellerin geltend machen will, die Schlichtungsbehörde habe zu Unrecht eine anderweitige Rechtshängigkeit im Sinn von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO angenommen und sei daher zu Unrecht in Anwendung von Art. 59 Abs. 1 auf das Gesuch nicht eingetreten. Entgegen der Ansicht der Gesuchsbeklagten (Berufungsantwort S. 5 f.) ist die Nennung der angeblich verletzten Rechtsnorm auch keine Voraussetzung für die hinreichende Begründung der Rüge der unrichtigen Rechtsanwendung im Sinn von Art. 310 lit. a und Art. 320 lit. a ZPO (Hungerbühler/Bucher, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 311 N 30 und 38 sowie Art. 321 N 21; Kunz, in: Kunz et al. [Hrsg.], ZPO-Rechtsmittel Berufung und Beschwerde, Basel 2013, Art. 311 N 92 und Art. 321 N 38 f.; Steiner, Die Beschwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Diss. Basel 2018, Zürich 2019, 440, 524 und 529; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2021, Art. 311 N 10 und Art. 321 N 14; vgl. zu Art. 42 Abs. 2 BGG BGE 140 III 86 E. 2 S. 89; Chevalier/Seiler, Das Rügeprinzip vor Bundesgericht und der oberen kantonalen Instanz, in: Fankhauser et al.”
“Regeste a Art. 79, Art. 80 und Art. 82 Abs. 1 SchKG; Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO. Verhältnis der Anerkennungsklage zur Rechtsöffnung. Rechtsnatur der Anerkennungsklage und der Verfahren auf definitive und provisorische Rechtsöffnung. Die Rechtshängigkeit einer Anerkennungsklage hindert die Einleitung oder Weiterführung eines Rechtsöffnungsverfahrens nicht (E. 2). Regeste b Art. 80 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG; Art. 88, Art. 65 und Art. 241 Abs. 2 ZPO. Wirkung des Rückzugs einer negativen Feststellungsklage. Der Rückzug einer negativen Feststellungsklage stellt keinen definitiven Rechtsöffnungstitel dar (E. 3).”
Die Beschwerdeführerin/der Beschwerdeführer muss darlegen, inwiefern sie/er durch den angefochtenen Entscheid persönlich beschwert ist, d.h. welchen konkreten Nachteil sie/er erleidet oder welche Nachteile durch einen Erfolg des Rechtsmittels abgewendet würden. Pauschale Vorbringen oder ein blosses Verweisen auf die Vorakten genügen für die erforderliche Begründung nicht.
“E. 3.2.). Der Beschwerdeführer hätte somit konkret aufzeigen müssen, welche für ihn nachteiligen Einflüsse die im Schlussbericht oder in der Schlussrechnung enthal- tenen Aussagen und Informationen auf die weitere Mandatsführung oder auf die Interessen von B. hätten. Auch dann wären diese nur relevant, wenn sich bei Gutheissung der Beschwerde und einer antragsgemässen Korrektur des strit- tigen Schlussberichts an der tatsächlichen Situation des Beschwerdeführers über- haupt etwas ändern würde. Somit muss aus den Rügen klar erkennbar sein, wel- che persönlichen Nachteile der Beschwerdeführer daraus erleidet oder welche Nachteile abgewendet werden könnten, falls er mit der Beschwerde Erfolg haben sollte. Andernfalls fehlt ein tatsächliches Rechtsschutzinteresse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.”
“Die Prozesskosten aufer- legte sie dem Gesuchsgegner 1 und verpflichtete diesen, der Berufungsbeklagten - 3 - den von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'700. zu ersetzen und eine Parteientschädigung von Fr. 200. zu bezahlen (act. 15 Dispo-Ziff. 3-5). 3.Dagegen erhoben die Berufungsklägerinnen mit Eingabe vom 25. April 2024 fristgerecht Berufung (act. 16; zur Rechtzeitigkeit vgl. act. 12). Sie beantragen wie bereits vor Vorinstanz (vgl. act. 6) sinngemäss, sie seien als Parteien des vorlie- genden Ausweisungsverfahrens zu streichen und weder für Kosten noch für Ent- schädigungen haftbar zu machen (act. 16 S. 2). Die vorinstanzlichen Akten wur- den beigezogen (act. 1-13). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf das Einholen einer Berufungsantwort der Berufungsbeklagten kann verzichtet werden (Art. 312 Abs. 1 ZPO). 4.Die Berufungsinstanz tritt auf eine Berufung ein, wenn die Prozessvoraus- setzungen erfüllt sind (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehört u.a., dass die Berufung erhebende Partei durch den angefochtenen Ent- scheid beschwert ist, also einen Nachteil erleidet (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Zudem setzt das Eintreten eine hinreichende Begründung voraus (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO: "schriftlich und begründet"). Die Berufung erhebende Partei hat dar- zulegen, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leide und aus welchen Gründen er falsch ist. Auch juristische Laien, an deren Begründung keine allzu strengen Anforderungen gestellt werden, dürfen sich nicht darauf beschränken, bloss auf die Vorakten zu verweisen, pauschale Kritik am vorinstanzlichen Ent- scheid zu üben oder das zu wiederholen, was sie bereits vor Vorinstanz vorge- bracht haben (BGer 4A_621/2021 vom 30. August 2022 E. 3.1; BGer 5A_438/2012 vom 27. August 2012 E. 2.2). 5.Die Vorinstanz erwog, die Berufungsklägerinnen hätten in ihrer Stellung- nahme ausgeführt, dass sie nur aufgrund eines formellen Fehlers seitens der Be- rufungsbeklagten als Parteien im vorliegenden Verfahren aufgeführt seien. Der Mietvertrag hätte nach dem Tod ihrer Mutter ausschliesslich auf ihren Bruder, den Gesuchsgegner 1, übertragen werden müssen.”
Die Prüfung des Rechtsschutzinteresses nach Art. 59 Abs. 2 ZPO ist summarisch vorzunehmen. Das Gericht hat die den Anspruch tragenden materiellen Verhältnisse nur so weit zu prüfen, wie es für die Beurteilung des schutzwürdigen Interesses erforderlich ist; der Aufwand ist auf ein Minimum zu beschränken. Auf langwierige (doppelte) Schriftenwechsel oder auf Beweisverfahren ist grundsätzlich zu verzichten, und im Zweifelsfall ist das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu bejahen.
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage ein, wenn die Pro- zessvoraussetzungen erfüllt sind. In diesem Zusammenhang ist in casu einzig umstritten, ob das in der (nicht abschliessenden) Aufzählung gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO unter lit. a aufgeführte Rechtsschutzinteresse auf Seiten des Klägers gegeben ist oder nicht. Wie die Beklagte zutreffend darlegt, ist ein Rechtsschut- zinteresse zu bejahen, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtli- chen Rechtsschutz nötig macht, und muss das Gericht, um den Bestand des schutzwürdigen Interesses zu beurteilen, die dem Prozess zugrundeliegenden materiellen Verhältnisse einer Prüfung unterziehen (Urk. 121 S. 13). Diese Prü- fung ist aber summarischer Natur, denn ob eine Partei am geltend gemachten materiellen Rechtsverhältnis tatsächlich berechtigt ist, muss im Rahmen der Ur- teilsfindung entschieden werden. Im Stadium der Überprüfung des schutzwürdi- gen Interesses ist der Aufwand des Gerichts daher auf ein Minimum zu beschrän- ken, auf langwierige (doppelte) Schriftenwechsel oder gar Beweisverfahren zu verzichten und im Zweifelsfall das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu bejahen (BSK ZPO-Gehri, Art. 59 N 7).”
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage ein, wenn die Pro- zessvoraussetzungen erfüllt sind. In diesem Zusammenhang ist in casu einzig umstritten, ob das in der (nicht abschliessenden) Aufzählung gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO unter lit. a aufgeführte Rechtsschutzinteresse auf Seiten des Klägers gegeben ist oder nicht. Wie die Beklagte zutreffend darlegt, ist ein Rechtsschut- zinteresse zu bejahen, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtli- chen Rechtsschutz nötig macht, und muss das Gericht, um den Bestand des schutzwürdigen Interesses zu beurteilen, die dem Prozess zugrundeliegenden materiellen Verhältnisse einer Prüfung unterziehen (Urk. 121 S. 13). Diese Prü- fung ist aber summarischer Natur, denn ob eine Partei am geltend gemachten materiellen Rechtsverhältnis tatsächlich berechtigt ist, muss im Rahmen der Ur- teilsfindung entschieden werden. Im Stadium der Überprüfung des schutzwürdi- gen Interesses ist der Aufwand des Gerichts daher auf ein Minimum zu beschrän- ken, auf langwierige (doppelte) Schriftenwechsel oder gar Beweisverfahren zu verzichten und im Zweifelsfall das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu bejahen (BSK ZPO-Gehri, Art. 59 N 7).”
Nach Art. 59 Abs. 2 ZPO darf im Rahmen des erforderlichen schutzwürdigen Rechtschutzinteresses nicht vorausgesetzt werden, dass die beantragten Sicherungsmassnahmen dem Ansprecher einen konkreten, zusätzlichen Nutzen bringen. Der Exequaturentscheid als solcher kann ausreichend sein, um ein schutzwürdiges Interesse an der Anordnung von Sicherungsmassnahmen zu begründen. Zu prüfen bleibt dabei allein die Verhältnismässigkeit der beantragten Massnahmen beziehungsweise, ob die Ansprüche aus dem für vollstreckbar erklärten ausländischen Entscheid bereits andersweitig wirksam gesichert sind.
“und N 217 f. [m.w.Hinw.]; Schnyder/Sogo-Sogo, Art. 47 LugÜ N 17; Milani, a.a.O., S. 35 und S. 37; Phurtag, Vorsorgliche Mass- nahmen im internationalen Zivilprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung des schweizerischen und des englischen Rechts, 2019, Rz 676; Staehelin, a.a.O., S. 31 ff.; BGE 143 III 693 E. 3.2; s.a. Bernet, Englische Freezing [Mareva] Orders – Praktische Fragen der Anerkennung und Vollstreckung in der Schweiz, in: Spühler [Hrsg.], Internationales Zivilprozess- und Verfahrensrecht, 2001, S. 69 [zu - 21 - Art. 39 aLugÜ]). Die Anwendbarkeit von Verfahrensbestimmungen des Vollstre- ckungsstaats ist demnach durch deren Vereinbarkeit mit Art. 47 Abs. 2 LugÜ be- grenzt (Schnyder/Sogo-Sogo, Art. 47 LugÜ N 18 m.w.Hinw.). Aus diesem Grund darf entgegen den Erwägungen im angefochtenen Ent- scheid (Urk. 8 S. 10 f. E. 5.2–3) unter dem Gesichtspunkt des Rechtsschutzinter- esses, das nach schweizerischem Recht für die Beurteilung jedes Rechtsbegeh- rens erforderlich ist (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), nicht verlangt werden, dass bean- tragte Sicherungsmassnahmen für den Ansprecher einen konkreten Nutzen ha- ben. Der Exequaturentscheid als solcher, der ebenfalls kein besonderes Rechts- schutzinteresse und insbesondere auch keinen konkreten Nutzen des Gläubigers voraussetzt (vgl. Urk. 21 S. 13 f. E. III.3.4), genügt, um einen Anspruch auf und ein schutzwürdiges Interesse an der Anordnung von Sicherungsmassnahmen zu begründen (vgl. BSK LugÜ-Hofmann/Kunz, Art. 47 N 105 und N 120 [sowie Art. 43 N 148]; Schnyder/Sogo-Sogo, Art. 47 LugÜ N 17 und N 25). Soweit im Entscheid OGer ZH RV120014-O vom 01.03.2013, E. II.2, für die Anordnung von Sicherungsmassnahmen nach Art. 47 Abs. 2 LugÜ ein konkreter Nutzen voraus- gesetzt wurde, kann daran nicht festgehalten werden. Unter diesem Aspekt dürfte einzig geprüft werden, ob die beantragten Massnahmen verhältnismässig oder die Ansprüche aus dem für vollstreckbar erklärten ausländischen Entscheid bereits anderweitig (wirksam) gesichert seien (Arnold, a.”
“und N 217 f. [m.w.Hinw.]; Schnyder/Sogo-Sogo, Art. 47 LugÜ N 17; Milani, a.a.O., S. 35 und S. 37; Phurtag, Vorsorgliche Mass- nahmen im internationalen Zivilprozessrecht unter besonderer Berücksichtigung des schweizerischen und des englischen Rechts, 2019, Rz 676; Staehelin, a.a.O., S. 31 ff.; BGE 143 III 693 E. 3.2; s.a. Bernet, Englische Freezing [Mareva] Orders – Praktische Fragen der Anerkennung und Vollstreckung in der Schweiz, in: Spühler [Hrsg.], Internationales Zivilprozess- und Verfahrensrecht, 2001, S. 69 [zu - 21 - Art. 39 aLugÜ]). Die Anwendbarkeit von Verfahrensbestimmungen des Vollstre- ckungsstaats ist demnach durch deren Vereinbarkeit mit Art. 47 Abs. 2 LugÜ be- grenzt (Schnyder/Sogo-Sogo, Art. 47 LugÜ N 18 m.w.Hinw.). Aus diesem Grund darf entgegen den Erwägungen im angefochtenen Ent- scheid (Urk. 8 S. 10 f. E. 5.2–3) unter dem Gesichtspunkt des Rechtsschutzinter- esses, das nach schweizerischem Recht für die Beurteilung jedes Rechtsbegeh- rens erforderlich ist (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), nicht verlangt werden, dass bean- tragte Sicherungsmassnahmen für den Ansprecher einen konkreten Nutzen ha- ben. Der Exequaturentscheid als solcher, der ebenfalls kein besonderes Rechts- schutzinteresse und insbesondere auch keinen konkreten Nutzen des Gläubigers voraussetzt (vgl. Urk. 21 S. 13 f. E. III.3.4), genügt, um einen Anspruch auf und ein schutzwürdiges Interesse an der Anordnung von Sicherungsmassnahmen zu begründen (vgl. BSK LugÜ-Hofmann/Kunz, Art. 47 N 105 und N 120 [sowie Art. 43 N 148]; Schnyder/Sogo-Sogo, Art. 47 LugÜ N 17 und N 25). Soweit im Entscheid OGer ZH RV120014-O vom 01.03.2013, E. II.2, für die Anordnung von Sicherungsmassnahmen nach Art. 47 Abs. 2 LugÜ ein konkreter Nutzen voraus- gesetzt wurde, kann daran nicht festgehalten werden. Unter diesem Aspekt dürfte einzig geprüft werden, ob die beantragten Massnahmen verhältnismässig oder die Ansprüche aus dem für vollstreckbar erklärten ausländischen Entscheid bereits anderweitig (wirksam) gesichert seien (Arnold, a.”
Erfüllt eine in Art. 59 Abs. 2 ZPO genannte Prozessvoraussetzung (z.B. die Leistung eines Kostenvorschusses) nicht, darf das Gericht nicht sofort nicht eintreten; es hat zunächst eine Frist und anschliessend eine Nachfrist anzusetzen. Wird die Leistung auch nach Ablauf der Nachfrist nicht erbracht, tritt das Gericht nicht ein.
“Nach Art. 101 Abs. 1 ZPO setzt das Gericht eine Frist zur Leistung des Vorschusses. Die fristgerechte Bezahlung ist eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Wird der Vorschuss nicht geleistet, so darf das Gericht nicht sofort einen Nichteintretensentscheid fällen, sondern es muss zunächst eine Nachfrist ansetzen (vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO). Wird der Vorschuss auch nicht innert einer Nachfrist geleistet, so tritt das Gericht nach Art. 101 Abs. 3 ZPO auf die Klage oder auf das Gesuch nicht ein ("le tribunal n'entre pas en matière sur la demande ou la requête"; "il giudice non entra nel merito dell'azione o dell'istanza"). Der Gesetzestext von Art. 101 Abs. 3 ZPO spricht zwar einzig davon, dass das Gericht "auf die Klage oder auf das Gesuch" nicht eintritt; Rechtsmitteleingaben werden nicht erwähnt. Doch ist auch ohne dies klar, dass sie mitgemeint ist. Bereits im Entwurf des Bundesrates ist die entsprechende Bestimmung von Art. 99 Abs. 3 E-ZPO so (verkürzt) formuliert (BBl 2006, S. 7434). In der Botschaft wird dann aber erläuternd klar ausgeführt, dass das Gericht "auf eine Klage, ein Gesuch oder ein Rechtsmittel nicht ein[tritt]", wenn die Leistung auch nach Ablauf einer Nachfrist nicht erfolgt (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO] vom 28.”
“Sofern man in den Ausführungen der Beschwerdeführerin zumindest sinn- gemäss den Vorwurf der Rechtsverzögerung an die Vorinstanz erkennen wollte, wäre auch diesem Standpunkt kein Erfolg beschieden: Die Leitung des Verfah- rens obliegt dem Gericht, und es erlässt die notwendigen prozessleitenden Verfü- gungen, wozu auch die Einforderung des Kostenvorschusses und der Sicherheit für die Parteientschädigung zählen. Da die Leistung des Vorschusses und der Si- cherheit Prozessvoraussetzungen darstellen (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO), deren Nichterfüllung ein Nichteintreten auf eine Klage zur Folge haben (Art. 101 Abs. 3 ZPO), obliegt es dem Gericht gerade in gewöhnlichen Zivilprozessen, wie hier ei- ner vorliegt, den Vorschuss (wo angeordnet: Art. 98 ZPO) auch von Amtes wegen einzufordern (vgl. etwa BSK ZPO-R ÜEGG/RÜEGG, 3. Aufl. 2017, Art. 101 N 3; UR- WYLER /GRÜTTER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 101 N 1). Sinnvollerweise kann daher über den prozessualen Antrag auf Sistierung erst dann entschieden werden, wenn dem Eintreten auf die Klage auch unter dem Gesichtspunkt von - 5 - Art. 101 Abs. 3 ZPO nichts entgegensteht. Entsprechend hat die Vorinstanz zu Recht noch nicht über das Sistierungsgesuch befunden. Die Beschwerde wäre daher – soweit es sich im eine sinngemässe Rechtsverzögerungsbeschwerde handeln sollte – abzuweisen.”
Fehlt die örtliche oder sachliche Zuständigkeit, ist die praxisübliche Sanktion grundsätzlich die Erklärung der Unzulässigkeit; eine automatische Weiterleitung des Eingangs an die zuständige Behörde ist nach der zitierten Rechtsprechung und Literatur im Verfahren der ersten Instanz im Regelfall ausgeschlossen.
“En effet, si un employé travaille dans le canton de Zurich pendant douze ans puis vient à travailler, pour le même employeur, durant l’année précédant son licenciement dans le canton de Vaud où il a par ailleurs transféré son domicile, il ne fait pas de sens de lui imposer d’ouvrir action qu’au siège de son employeur ou à Zurich, au motif qu’il y a travaillé plus longtemps sur la durée globale des rapports de travail. Il convient au contraire, eu égard à la nature protectrice de l’art. 34 CPC (cf. ATF 145 III 14 consid. 9), de considérer que le lieu où le travailleur exerce habituellement son activité professionnelle au sens de cette disposition est le lieu où il a de manière ni éphémère ni temporaire, pour reprendre les termes de la jurisprudence fédérale citée plus haut, exercé son emploi avant la fin des rapports de travail. Cela est au demeurant logique ; aussi lorsque le domicile d’une personne est déterminant pour décider du for, ne calcule-t-on pas la période durant laquelle elle a habité ici ou là, mais prend‑on en compte le domicile qui était le sien lors de l’ouverture d’action. Il convient en définitive de se fonder sur le dernier lieu sérieux de travail de l’employé avant la fin des rapports de travail. 3.2.3 En vertu de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), soit notamment lorsqu’il est compétent à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le CPC ne prévoit pas la transmission d’office de l’acte à l’autorité compétente. La sanction de l’incompétence ratione loci et materiae est donc en principe l’irrecevabilité (TF 4A_332/2015 du 10 février 2016 consid. 4.2, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2016 p. 395 ; cf. déjà CACI 7 mai 2013/242 et CACI 5 septembre 2011/236). 3.3 3.3.1 Le tribunal a retenu que l’intimé avait « exercé son activité professionnelle depuis son domicile à [...] jusqu’en août 2019 » puis à [...] jusqu’à l’expiration des rapports de travail, et qu’il avait ainsi travaillé pendant vingt mois à [...], contre sept mois à [...]. Invoquant la jurisprudence rendue en la matière, le tribunal a jugé que le lieu où l’intimé avait habituellement exercé son activité était la commune de [.”
“En effet, si un employé travaille dans le canton de Zurich pendant douze ans puis vient à travailler, pour le même employeur, durant l’année précédant son licenciement dans le canton de Vaud où il a par ailleurs transféré son domicile, il ne fait pas de sens de lui imposer d’ouvrir action qu’au siège de son employeur ou à Zurich, au motif qu’il y a travaillé plus longtemps sur la durée globale des rapports de travail. Il convient au contraire, eu égard à la nature protectrice de l’art. 34 CPC (cf. ATF 145 III 14 consid. 9), de considérer que le lieu où le travailleur exerce habituellement son activité professionnelle au sens de cette disposition est le lieu où il a de manière ni éphémère ni temporaire, pour reprendre les termes de la jurisprudence fédérale citée plus haut, exercé son emploi avant la fin des rapports de travail. Cela est au demeurant logique ; aussi lorsque le domicile d’une personne est déterminant pour décider du for, ne calcule-t-on pas la période durant laquelle elle a habité ici ou là, mais prend‑on en compte le domicile qui était le sien lors de l’ouverture d’action. Il convient en définitive de se fonder sur le dernier lieu sérieux de travail de l’employé avant la fin des rapports de travail. 3.2.3 En vertu de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), soit notamment lorsqu’il est compétent à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le CPC ne prévoit pas la transmission d’office de l’acte à l’autorité compétente. La sanction de l’incompétence ratione loci et materiae est donc en principe l’irrecevabilité (TF 4A_332/2015 du 10 février 2016 consid. 4.2, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2016 p. 395 ; cf. déjà CACI 7 mai 2013/242 et CACI 5 septembre 2011/236). 3.3 3.3.1 Le tribunal a retenu que l’intimé avait « exercé son activité professionnelle depuis son domicile à [...] jusqu’en août 2019 » puis à [...] jusqu’à l’expiration des rapports de travail, et qu’il avait ainsi travaillé pendant vingt mois à [...], contre sept mois à [...]. Invoquant la jurisprudence rendue en la matière, le tribunal a jugé que le lieu où l’intimé avait habituellement exercé son activité était la commune de [.”
“1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité du recours. L’art. 59 al. 2 let. b précise qu’une de ces conditions est que le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu. L’article 60 CPC impose au juge d’examiner d’office si les conditions de recevabilité sont remplies. Quant à l’art. 63 al. 1 CPC il prévoit qu’en cas de prononcé d’irrecevabilité pour cause d’incompétence de l’acte introductif d’instance, son auteur peut le réintroduire auprès de l’autorité compétente dans le mois qui suit la déclaration d’irrecevabilité, la date de départ de la litispendance demeurant dans ce cas celle du premier dépôt de l’acte. L’incompétence à raison de la matière doit être relevée à tous les stades de la procédure, que le moyen ait été soulevé ou non, y compris au stade du recours (TF 4A_488/2014 consid. 3.1 et 3.2, non publié aux ATF 141 III 137 ; Bohnet, in Bohnet et alii (éd.), Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., 2019, [ci-après : CR-CPC] n. 33 ad art. 59 CPC), sous réserve de la violation des règles de la bonne foi par la partie qui s’en prévaut en deuxième instance (Bohnet, loc. cit. et références). Le législateur a exclu que le juge saisi délègue sa compétence et charge le juge compétent de statuer sur la demande (« Prozessüberweisung », Message du 28 juin 2006 relatif au Code de procédure civile suisse, Feuille fédérale [FF] 2006 pp. 6841 ss, spéc. p. 6892). Cette interdiction aboutit à la prohibition, sous le régime actuel, de la transmission d’office à l’autorité compétente de première instance, à moins que l’acte introductif d’instance ait été adressé au bon tribunal, mais à la mauvaise cour ou au mauvais juge (Bohnet, op. cit., n. 29 ad art. 63 CPC et références). Le but de cette règlementation, spécifique à la première instance, est d’éviter les charges supplémentaires qui en découleraient apparemment pour les tribunaux (ATF 140 III 636 consid. 3 ; Bohnet, loc. cit., et références). L’art. 143 al. 1bis nCPC, non encore entré en vigueur, prévoit la transmission d’office au tribunal compétent s’il est situé en Suisse (cf.”
Negativer Feststellungsanspruch: Eine negative Feststellungsklage kann trotz hängiger Adhäsionsklage erhoben werden, soweit die Rechtshängigkeit der Adhäsionsklage die geltend gemachten (hier: vertraglichen) Ansprüche nicht erfasst (siehe BGer 4A_249/2024). Bei laufender Betreibung kann bereits der Eintrag im Betreibungsregister ein hinreichendes Feststellungsinteresse begründen (vgl. BGE 120 II 20). Erscheint die negative Feststellungsklage als sehr wahrscheinlich begründet, kann das Gericht die Betreibung vorläufig einstellen (vgl. Art. 85a SchKG und die dazu ergangene Rechtsprechung/Lehre).
“Nach dem Ausgeführten gilt für die negative Feststellungsklage der Beschwerdeführerin Folgendes: Die Kognition des Strafgerichts ist für die von der Beschwerdegegnerin anhängig gemachte Adhäsionsklage beschränkt, namentlich auf die von ihr geltend gemachten ausservertraglichen Ansprüche (oben E. 2.3.1). Entsprechend wirkt die Rechtshängigkeitssperre der Adhäsionsklage der Beschwerdegegnerin auch nur für diese ausservertraglichen Ansprüche (oben E. 2.3.2). Die Beschwerdeführerin kann daher gegen die Beschwerdegegnerin eine negative Feststellungsklage einreichen, wonach der Beschwerdegegnerin aus der Bankbeziehung keine vertraglichen Ansprüche zustehen, wie sie das vorliegend gemacht hat. Dieser negativen Feststellungsklage kann die Rechtshängigkeit der Adhäsionsklage der Beschwerdegegnerin nicht entgegen gehalten werden, soweit es um vertragliche Ansprüche geht (dazu oben E. 2.3.3). Das hat die Vorinstanz verkannt und damit Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO und Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO verletzt.”
“Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die richterliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit behindert (BGE 141 III 68 E. 2.3), und diese Ungewissheit nicht auf anderem Weg (Leistungs- oder Gestaltungsklage) als durch gerichtliche Feststellung beseitigt werden kann (BGE 135 III 380 E. 2.2; Zürcher, in Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Auflage, Art. 59 N. 13). Zudem sind die Interessen des Gläubigers gegen jene des Schuldners abzuwägen (BGer 4A_36/2009 E. 3). 2.2.1. Nach der früheren Rechtsprechung des Bundesgerichts war für eine negative Feststellungsklage nicht nur ein schutzwürdiges, sondern ein erhebliches schutzwürdiges Interesse erforderlich (BGer 4A_364/2014 E. 1.2.1, BGer 5A_264/2013 E. 4.2; BGer 4A_145/2013 E. 2.2). In BGE 141 III 68 E. 2.3 liess das Bundesgericht jedoch die Frage offen, ob an dieser Rechtsprechung festzuhalten ist, werde doch nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO bloss das Vorliegen ein schutzwürdiges Interesse vorausgesetzt. Es hielt jedoch fest, dass besondere Grundsätze anzuwenden seien, wenn eine negative Feststellungsklage nach Einleitung einer Betreibung eingereicht werde (vgl. auch BGE 141 III 175 E. 5.3.1.). 2.2.2. In BGE 120 II 20 erblickte das Bundesgericht das Feststellungsinteresse des Schuldners im Umstand, dass der Rechtsvorschlag die Nachteile nicht zu beseitigen vermag, die dem Betriebenen daraus entstehen, dass die gegen ihn angehobene Betreibung im Betreibungsregister eingetragen ist und damit Dritten, die Betreibungsauskünfte einholen, zur Kenntnis gelangt. Der Eintrag führe zu einer Beeinträchtigung der Kredit- und Vertrauenswürdigkeit des Betriebenen. Dies gelte jedenfalls dann, wenn namhafte Summen in Betreibung gesetzt würden. Grundsätzlich vermöge in diesen Fällen bereits die blosse Tatsache der Betreibung ein hinreichendes Feststellungsinteresse des Betriebenen zu begründen (BGE 120 II 20 E. 3b und E. 3c in fine; vgl.”
“Damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch bzw. ein Rechtsmit- tel eintritt, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein. Sie sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 und 60 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechts- mittelverfahren der Beschwer entspricht. Bei einer negativen Feststellungsklage nach Art. 85a SchKG kann der Be- triebene ungeachtet eines allfälligen Rechtsvorschlages jederzeit vom Gericht des Betreibungsortes feststellen lassen, dass die Schuld nicht oder nicht mehr besteht oder gestundet ist. Erscheint die Klage als sehr wahrscheinlich begründet, so stellt das Gericht die Betreibung vorläufig ein. Heisst das Gericht die Klage gut, so hebt es die Betreibung auf oder stellt sie ein. Diese seit 1. Januar 2019 gültige Fassung unterstreicht die von der Rechtsprechung und herrschenden Lehre seit je vertretene Auffassung, wonach die Klage eine Doppelnatur aufweist. Einerseits verfolgt sie einen betreibungsrechtlichen Zweck, nämlich die laufende Betreibung zu stoppen, andererseits hat sie in materiell-rechtlicher Hinsicht die Feststellung des Nichtbestandes der Forderung zum Ziel (BGE 132 III 89 E. 1.1; BGE 125 III 149 E. 2.”
Entscheidet das Gericht über eine prozessuale Einrede oder die Zuständigkeit nach Art. 59 ZPO, kann eine solche Entscheidung, soweit eine gegenteilige Entscheidung der Instanz der Berufung den Prozess sofort beenden und eine erhebliche Zeit‑ oder Kosteneinsparung bewirken würde, als incidente Entscheidung i.S.v. Art. 237 ZPO qualifiziert werden. Eine insofern incident getroffene Entscheidung ist grundsätzlich sofort anfechtbar; die Rechtsmittelfrist richtet sich nach Art. 311 ZPO. Solche incidenten Entscheide können im Rechtsmittel gegen die spätere Endentscheidung nicht mehr erhoben werden.
“Par déterminations du 24 août 2022, l’intimé a conclu principalement au rejet de la requête du 28 juillet 2022. En droit : 1. 1.1 1.1.1 L’appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC), dans les causes non patrimoniales ou dont la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions, est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). L'appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). Une décision est incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable. Tel est par exemple le cas d'une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l'art. 59 CPC (Tappy, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [cité ci-après : CR CPC], n. 3 ad art. 237 CPC ; TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1). Selon l’art. 237 al. 2 CPC, la décision est sujette à recours immédiat ; elle ne peut pas être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale. 1.1.2 Les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en compte que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (art. 317 al. 1 let. a CPC) et ne pouvaient pas être invoqués ou produits en première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (art. 317 al. 1 let. b CPC), ces deux conditions étant cumulatives (TF 5A_451/2020 du 31 mars 2021 consid. 3.1.1 et réf. cit.). 1.2 1.2.1 En l’espèce, la décision entreprise est une décision incidente au sens de l’art. 237 CPC, dès lors que l’instance de céans pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès en jugeant la demande irrecevable. Elle est donc sujette à appel.”
“Nonobstant cela, les parties peuvent déposer leurs actes dans la langue officielle de leur choix, sans égard à la langue de la procédure (ATF 145 I 297 consid. 2.6), ce que l'appelante a choisi de faire en l’espèce en déposant son écriture en langue allemande. 1.2. L'appel est recevable notamment contre les décisions incidentes de première instance, pour autant que, dans les causes patrimoniales, la valeur litigieuse au dernier état des conclusions soit supérieure à CHF 10'000.- (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC). 1.2.1. Aux termes de l'art. 237 al. 1 CPC, le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable. Ainsi, les décisions incidentes sont des décisions qui ne mettent pas fin au procès, mais tranchent une question qui pourrait entraîner cette fin s'il était statué en sens inverse. Sont en particulier incidentes au sens de l'art. 237 CPC les décisions séparées écartant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l'art. 59 CPC (CR CPC – Tappy, 2e éd. 2019, art. 237 CPC n. 3). Il existe dès lors une décision incidente lorsque le tribunal décide si une condition de recevabilité est donnée et dès lors s'il peut être entré en matière sur la demande (BK ZPO – Steck / Brunner, 3e éd. 2017, art. 237 CPC n. 8). En l'espèce, la décision du 11 avril 2022 tranche la question de la compétence matérielle de la Présidente du Tribunal des baux et admet la recevabilité de la demande du 4 novembre 2021. Il s'agit ainsi d'une décision incidente susceptible d'un appel ou d'un recours immédiat en deuxième instance cantonale. La décision attaquée n’arrête toutefois pas de valeur litigieuse, si bien qu’il appartient à la Cour de la déterminer. 1.2.2. Aux termes de l'art. 91 al. 1 CPC, la valeur du litige est déterminée par les conclusions. Selon l'art. 93 al. 1 CPC, en cas de cumul d'actions, les prétentions sont additionnées, à moins qu'elles ne s'excluent. S'agissant de la requête d'expulsion, selon la jurisprudence, lorsque seule cette question est litigieuse, l'intérêt économique des parties réside dans la valeur que représente l'usage des locaux pendant la période de prolongation résultant de la procédure.”
“Une décision est finale au sens de l’art. 236 CPC lorsqu’elle met fin au procès (au sens procédural), que ce soit par une décision d’irrecevabilité – pour un motif de procédure – ou par une décision au fond – pour un motif tiré du droit matériel (ATF 134 Ill 426 consid. 1.1 ; TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1 ; Hohl, Procédure civile, tome I, 2e éd., Berne 2016, n. 2245 p. 374). Une décision est en revanche incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l’instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (TF 4A_545/2014 précité consid. 2.1 ; Jeandin, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [cité ci-après : CR-CPC], n. 9 ad art. 308 CPC ; Hohl, op. cit., n. 2248 p. 374). Tel est par exemple le cas d’une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l’art. 59 CPC, ou un moyen libératoire préjudiciel de fond comme la prescription, l’absence de responsabilité ou de faute dans une action en dommages-intérêts (Tappy, CR-CPC, n. 3 ad art. 237 CPC). Une telle décision ne statue pas définitivement sur l’action, mais elle préjuge de la décision finale en ce sens qu’elle influe sur celle-ci au point qu’une décision contraire pourrait entraîner une décision finale immédiate et qu’elle lie l’instance qui l’a rendue de telle sorte que celle-ci ne la reverra plus lorsqu’elle rendra sa décision finale (TF 4A_545/2014 précité consid. 2.1). 1.2.1.2 L’appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l’instance d’appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). Même si le texte légal ne le précise pas, l’acte d’appel doit en outre comporter des conclusions, qui doivent en principe tendre à la réforme sur le fond. Des conclusions en annulation sont toutefois exceptionnellement recevables lorsqu’en cas d’admission de l’appel, la juridiction d’appel ne pourrait pas statuer sur le fond et devrait de toute manière renvoyer la cause en première instance (cf.”
“La décision partielle – prise à des fins de simplification du procès au sens de l’art. 125 CPC – s’assimile à une décision finale dans la mesure où elle tranche définitivement une partie de litige, pour laquelle le procès prend fin ; elle s’en distancie toutefois puisqu’elle ne met pas fin à la procédure dès lors que l’instance perdure à raison de la partie non tranchée du litige (CR CPC-Jeandin, art. 308 n. 8). Selon l’art. 237 CPC, le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l’instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (al. 1). La décision incidente est sujette à recours immédiat ; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale (al. 2). Il s’agit généralement de décisions rendues au début du procès selon les art. 125 et 222 al. 3 CPC : sont en particulier incidentes selon l’art 237 CPC de telles décisions séparées écartant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l’art. 59 CPC, ou un moyen libératoire préjudiciel de fond comme la prescription ou l’absence d’un des éléments de la responsabilité comme la faute dans une action en dommages-intérêts (alors que si l’irrecevabilité ou le moyen libératoire préjudiciel est admis, le procès prend fin et la décision est finale selon l’art. 236 CPC). Il faut cependant distinguer entre décisions séparées et décisions incidentes (arrêt TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1), car toutes les décisions rendues sur des questions ou des conclusions particulières selon les art. 125 et 222 al. 3 CPC ne remplissent pas les conditions de l’art. 237 CPC : en effet, certaines peuvent être finales et non incidentes selon le résultat auquel le tribunal est parvenu sur la question séparée en question (par exemple si dans les hypothèses évoquées ci-dessus il admet l’irrecevabilité ou le moyen libératoire préjudiciel au lieu de les écarter) ; d’autres peuvent être partielles (ce qui représente dans le système du CPC une variante de décision finale), par exemple si le tribunal a tranché séparément une conclusion du demandeur parmi plusieurs, voire les conclusions reconventionnelles du défenseur en réservant un examen ultérieur de la demande principale (arrêt TF 4A_545/2014 précité).”
Die Zulässigkeit geänderter Schlussanträge ist eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO und wird vom Gericht von Amtes wegen geprüft (vgl. Art. 60 ZPO).
“L'art. 317 al. 2 CPC autorise une modification des conclusions en appel à la condition que les conclusions modifiées relèvent de la même procédure et qu'elles soient en lien de connexité avec la prétention initiale ou que la partie adverse ait consenti à la modification, d'une part (art. 317 al. 2 let. a et 227 al. 1 CPC), et qu'elles reposent sur des faits ou moyens de preuve nouveaux, d'autre part (art. 317 al. 2 let. b CPC). L'admissibilité d'une modification des conclusions est une condition de recevabilité au sens de l'art. 59 CPC qui est examinée d'office (art. 60 CPC), sans qu'il ne soit nécessaire que la partie adverse soulève une exception d'irrecevabilité et formule une conclusion ad hoc (arrêt 4A_395/2017 du 11 octobre 2018 consid. 4.3 et les références). A tout le moins en tant que le juge d'appel envisage de prendre en considération les conclusions modifiées, la partie adverse doit avoir l'occasion, en vertu de son droit d'être entendue, de se déterminer auparavant (ATF 142 III 48 consid. 4.1.2 et les références).”
“Si nécessaire et à l'instar de toute déclaration en procédure, les conclusions doivent être interprétées selon les règles de la bonne foi, en particulier à la lumière de la motivation qui leur est donnée (arrêts du Tribunal fédéral 5A_779/2021 et 5A_787/2021 du 16 décembre 2022 consid. 3.1; 4A_274/2020 du 1er septembre 2020 consid. 4). L'art. 317 al. 2 CPC autorise une modification des conclusions en appel à la condition notamment que les conclusions modifiées reposent sur des faits ou moyens de preuve nouveaux (art. 317 al. 2 let. b CPC), lesquels doivent être recevables en appel en application de l'art. 317 al. 1 CPC (Jeandin, op. cit., n. 12 ad art. 317 CPC). Une réduction (ou une restriction) des conclusions ne constitue pas une conclusion nouvelle au sens de l'art. 317 al. 2 CPC et est donc admissible en tout temps, soit jusqu'aux délibérations (arrêts du Tribunal fédéral 5A_204/2018 du 15 juin 2018 consid. 3.2; 5A_456/2016 du 28 octobre 2016 consid. 4.2.1) L'admissibilité d'une modification des conclusions est une condition de recevabilité au sens de l'art. 59 CPC, qui est examinée d'office (art. 60 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_395/2017 du 11 octobre 2018 consid. 4.3).”
“Selon l'art. 227 al. 1 CPC, la demande ne peut être modifiée que si la prétention nouvelle ou modifiée relève de la même procédure et que l'une des conditions suivantes est remplie: la prétention nouvelle ou modifiée présente un lien de connexité avec la dernière prétention (let. a); la partie adverse consent à la modification de la demande (let. b). Dans la phase des débats principaux, la modification de la demande est soumise à une condition supplémentaire: elle doit reposer sur des faits ou des moyens de preuve nouveaux (art. 230 al. 1 let. b CPC). L'admissibilité d'une modification des conclusions est une condition de recevabilité au sens de l'art. 59 CPC (arrêt 4A_395/2017 du 11 octobre 2018 consid. 4.3 et la doctrine citée). Si les conditions d'une modification ne sont pas réunies, le tribunal n'entre pas en matière sur ladite modification et statue sur la demande initiale, pour autant que celle-ci n'ait pas été retirée (WILLISEGGER, in Basler Kommentar, ZPO, 3ème éd. 2017, n° 55 ad art. 227 CC et n° 17 ad art. 230 CPC; KILLIAS, in Berner Kommentar, 2012, n° 24 ad art. 227 CPC; LEUENBERGER, in Kommentar zum Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3ème éd. 2016, n° 12 ad art. 227 CPC; PAHUD, in DIKE Kommentar, ZPO, 2ème éd. 2016, n° 21 ad art. 227 CPC).”
Beispiele, bei denen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO auf das Verfahren nicht einzutreten ist, sind in der Rechtsprechung genannt worden: die Nichtleistung eines Kostenvorschusses (Folge: Nichteintreten), das Fehlen einer notwendigen Vertretung, verspätet eingereichte oder inhaltsleere/unspezifische Anträge sowie Rügen, die nur eine alternative oder bloss angebliche Anfechtung von Urteilsgründen darstellen; in diesen Fällen fehlt es an einem schutzwürdigen Interesse.
“Das Gericht kann von der klagenden Partei einen Vorschuss bis zur Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten verlangen (Art. 98 ZPO). Darunter ist auch die Partei zu verstehen, die ein Rechtsmittel ergreift (RÜEGG/RÜEGG, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 4 zu Art. 98 ZPO). Das Gericht setzt eine Frist zur Leistung des Vorschusses (Art. 101 Abs. 1 ZPO). Wird der Vorschuss auch nicht innert einer Nachfrist geleistet, so tritt es auf die Klage oder auf das Gesuch nicht ein (Art. 101 Abs. 3 und Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO).”
“1 ZPO), weshalb sich die Berufung mit den Entscheidgründen der Vorinstanz im Einzelnen auseinandersetzen muss, ansonsten nicht auf sie einge- treten werden kann, da die Berufungsschrift des Klägers keinerlei Beanstandungen gegen die Erwägun- gen der angefochtenen Verfügung enthält, womit sie den vorgenannten Begrün- dungsanforderungen nicht genügt, da zwar der Kläger im Sinne von Art. 69 ZPO notwendig vertreten ist (Urk. 44, Urk. 48) und damit nicht selber prozessual handeln kann, sondern zur gültigen Er- hebung einer Berufung der notwendige Vertreter handeln bzw. die Prozesshand- lungen des Klägers genehmigen muss, da jedoch auf eine Fristansetzung an den notwendigen Vertreter für eine Geneh- migung der Berufung verzichtet werden kann, weil auch eine allfällige Genehmi- gung nichts daran ändern würde, dass die Berufung des Klägers mangels jedwel- cher Begründung den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt, da dies auch für einen anderen notwendigen Vertreter gelten würde, weshalb auf das Gesuch des Klägers um Auswechslung des notwendigen Vertreters mangels schutzwürdigem Interesse nicht einzutreten ist (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), weshalb so oder so auf die Berufung nicht einzutreten ist, - 3 - da das vorliegende Berufungsverfahren eine arbeitsrechtliche Streitigkeit mit einem Streitwert von Fr. 26'290.-- beschlägt (Urk. 87 S. 4), weshalb keine Gerichtskosten zu erheben sind (Art. 114 lit. c ZPO), da der Kläger ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (unentgeltliche Rechts- verbeiständung) gestellt hat (Urk. 86), jedoch zufolge gänzlich fehlender Begrün- dung die Voraussetzung der Nicht-Aussichtslosigkeit (vgl. Art. 117 lit. b ZPO) nicht erfüllt ist, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen (betref- fend die unentgeltliche Rechtsverbeiständung) ist, soweit es nicht mangels Kosten- erhebung und -auflage gegenstandslos ist, da für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO), wird beschlossen: 1.Das Gesuch des Klägers um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren wird abgewiesen, soweit es nicht zufolge Gegen- standslosigkeit abgeschrieben wird.”
“Die Vorinstanz regelte in Dispositiv-Ziff. 2 Abs. 2 des angefochtenen Ur- teils die Zahlungsmodalitäten des nachehelichen Unterhalts gerichtsüblich und sah vor, dass die Unterhaltsbeiträge im Voraus, jeweils auf den Ersten eines - 19 - jeden Monats zahlbar seien (act. 540 S. 126). Mit Berufungsantrag a/2.d sowie Eventualantrag i/2.e begehrt der Beklagte die Ergänzung dieser Regelung. Ne- ben der verspäteten Einbringung (vgl. vorstehende E. II/.2.3) fehlt ihm damit of- fensichtlich das schutzwürdige Interesse an der Behandlung dieser Anträge (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auch hierauf ist nicht einzutreten.”
“Mit ihren Ausführungen zum Irrtum, dem sie bei der Formulierung der schrift- lichen Kündigung unterlegen sei, bestreitet die Gesuchsgegnerin sinngemäss die Titelqualität der Kündigungserklärung (in Verbindung mit der Lohnabrechnung). Ihre Rüge richtet sich somit nur gegen die alternative Begründung für das Vorlie- gen eines Titels und ändert im Ergebnis nichts an der unangefochten gebliebenen Hauptbegründung, wonach der Arbeitsvertrag und dessen Ergänzung eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 SchKG darstellten. Hält die Hauptbe- gründung für das Vorliegen eines Rechtsöffnungstitels im Beschwerdeverfahren aber stand, ist auf die gegen die vorinstanzliche Alternativbegründung gerichteten Rügen nicht weiter einzugehen. Denn diese vermöchten selbst dann nichts an der vorinstanzlichen Erkenntnis, wonach ein provisorischer Rechtsöffnungstitel vor- liege, zu ändern, wenn sie begründet sein sollten. Insofern beschränken sie sich auf eine Anfechtung von Urteilsgründen, wofür kein schutzwürdiges Interesse be- steht (vgl. BGer 4A_133/2017 vom 20. Juni 2017, E. 2.2; vorne, E. II.3 und Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). - 27 -”
“Die Beklagte wirft der Vorinstanz vor, zu Unrecht auf eine Anrech- nung der tieferen Lebenshaltungskosten in der Türkei verzichtet zu haben (Urk. 71 Rz 66). In ihrer Begründung (Urk. 71 Rz 68 ff.) setzt sie sich jedoch nicht einmal ansatzweise mit dem vorinstanzlichen Argument auseinander, wonach der Kläger aufgrund der Schadenminderungspflicht nicht zur Ausreise in die Türkei verpflichtet gewesen wäre. Damit hat dieses den Nichtanrechnungsentscheid selbstständig tragende Argument Bestand und beschränken sich die hiergegen erhobenen Rügen im Ergebnis auf eine Anfechtung der Begründung. Dafür be- steht kein schutzwürdiges Interesse. Insoweit ist auf die Berufung nicht einzutre- ten (vgl. BGer 4A_133/2017 vom 20. Juni 2017, Erw. 2.2; BGer 4A_494/2020 vom 24. Juni 2022, E. 5; s.a. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
“Auf den vom Gesuchsteller im Rahmen der Eingabe vom 13. Februar 2023 gestellten prozessualen Antrag, diverse Gesuchsantwortbeilagen aus dem Recht zu weisen, ist mangels schutzwürdigen Interesses (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO) nicht einzutreten, weil sich zeigen wird, dass die betreffenden Beilagen für die Ent- scheidfindung irrelevant sind, zumal auch der Gesuchsteller behauptet, die betref- fenden Beilagen seien "völlig irrelevant" (act. 25 Rz. 6 am Ende).”
Fehlende oder unrichtige Angaben zum Streitwert oder zur anzurufenden Instanz in der Klagebewilligung sind nach der zitierten Rechtsprechung fakultativ und führen nicht per se zur Ungültigkeit der Klagebewilligung.
“Der Beklagten 2 ist insoweit zuzustimmen, als das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO darstellt, die das Gericht nach Art. 60 ZPO von Amtes wegen prüfen muss, und bei Fehlen einer solchen auf die Klage nicht einzutreten ist (BGE 140 III 227 E. 3.2). Eine Klagebewilligung ist insbesondere dann ungültig, wenn sie von einer dafür offen- kundig sachlich oder funktionell unzuständigen Behörde erlassen wurde (BGE 139 III 273 E. 2) oder wenn eine Partei nicht persönlich zur Schlichtungsverhand- lung erschienen ist (Art. 204 ZPO; BGE 140 III 70 E. 5). All dies behauptet die - 8 - Beklagte 2 nicht. Die Klagebewilligung muss, wie gesehen, keine Angaben zum Streitwert enthalten und legt nicht verbindlich fest, bei welchem Gericht (Einzelge- richt oder Kollegialgericht) die Klage einzureichen ist. Entsprechend ist die Anga- be des Streitwerts und des anzurufenden Gerichts in der Klagebewilligung fakulta- tiver Art und keine Gültigkeitsvoraussetzung. Eine unrichtige Nennung oder das Fehlen dieser Angaben führen folglich nicht zur Ungültigkeit der Klagebewilligung.”
Tritt sachliche oder örtliche Zuständigkeit nicht ein, entscheidet das Gericht nicht über das Gesuch/die Klage (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Die Prozessvoraussetzungen, namentlich die sachliche Zuständigkeit, sind von Amtes wegen zu prüfen. Ob das vereinfachte Verfahren gilt, wird grundsätzlich nach Art. 243 ZPO beurteilt (in der Regel anhand des Streitwerts, Fr. 30'000.–), wobei für bestimmte Streitigkeiten das vereinfachte Verfahren unabhängig vom Streitwert gilt.
“Zusammenfassend ist festzuhalten: Streitigkeiten über die Vormerkung von Mietverhältnissen an Wohn- und Geschäftsräumen im Grundbuch nach Art. 261b OR (in Verbindung mit Art. 959 ZGB) fallen unter den Begriff des "Kündigungsschutzes" im Sinne von Art. 243 Abs. 2 lit. c ZPO. Für sie gilt demnach das vereinfachte Verfahren (Art. 243 ff. ZPO) ohne Rücksicht auf den Streitwert. Dies hat das Handelsgericht zutreffend erkannt (Art. 243 Abs. 3 ZPO) und es ist zu Recht mangels sachlicher Zuständigkeit auf die Klage nicht eingetreten (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Einzelgerichts ist zu verneinen (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Auf das Gesuch gegen die Beklagte 2 ist nicht einzutre- ten.”
“Das Gericht prüft die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Dazu gehört unter anderem auch die sachliche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Gemäss § 24 lit. a GOG entscheidet das Einzelgericht über Streitigkeiten im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 243 ZPO, die nicht einer anderen Instanz zugewiesen sind. Art. 243 ZPO sieht das vereinfachte Ver- fahren für vermögensrechtliche Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– vor. Der Streitwert wird gemäss Art. 91 ZPO durch das Rechtsbegeh- - 6 - ren bestimmt. Lautet das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind.”
Ist die Fähigkeit zu prozessieren (z. B. die Befugnis zu postulieren) strittig, können die betroffenen Fragen im Hauptverfahren geltend gemacht werden; die Partei kann beantragen, das Verfahren auf die Frage der Prozessfähigkeit zu beschränken und bis zur Entscheidung hierüber zu suspendieren. Beweis- und Vertretungsfragen können das Vorgehen beeinflussen und sind im Zusammenhang mit der Zulässigkeit der Klage nach Art. 59 Abs. 1 ZPO zu beurteilen.
“2 En l'espèce, la question est de savoir si la recourante peut d'ores et déjà se plaindre, au moyen d'un recours séparé à l'encontre de l'ordonnance querellée, du refus du Tribunal d'entendre les témoins qu'elle a cités à l'appui de sa requête en interdiction de postuler, avant même que ne soit rendue une décision sur ce point. A cet égard, la recourante affirme, en substance, que le fait de ne pouvoir critiquer le refus du Tribunal d'instruire certains faits seulement au stade du recours contre la décision sur la capacité de postuler de l'intimée l'expose au risque de voir cette dernière continuer à représenter sa partie adverse dans le cadre de la procédure en paiement et en inscription définitive de l'hypothèque légale actuellement pendante devant l'autorité de conciliation jusqu'à droit jugé sur cette question. En l'occurrence, la question de savoir si le juge conciliateur saisi de la procédure susmentionnée pourrait statuer sur la question de la capacité de postuler de l'intimée peut demeurer indécise. La capacité de postuler constituant une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC; ATF 147 III 351 consid. 6.3), la recourante pourra en effet, une fois l'autorisation de procéder délivrée, requérir le prononcé d'une telle interdiction dans sa demande au fond. Elle pourra solliciter que la procédure soit limitée à cette seule question (art. 125 let. a CPC) et suspendue jusqu'à droit jugé sur ce point dans la présente cause (art. 126 al. 1 CPC), dont l'issue liera le Tribunal. Au vu de ce qui précède, le fait que la recourante ne puisse se plaindre du refus du premier juge d'administrer certaines preuves que dans le cadre d'un éventuel recours contre la décision que celui-ci doit prochainement rendre sur la question de la capacité de postuler de l'intimée ne l'expose pas à un risque de préjudice difficilement réparable. La recourante ne fait pour le surplus pas valoir que l'un ou l'autre des moyens de preuve écartés par le premier juge ne pourrait plus être administré par la suite ou ne pourrait l'être que dans des conditions notablement plus onéreuses ou difficiles, de manière à lui causer un préjudice difficilement réparable.”
“________ la somme totale de 3'000 fr. à titre de remboursement d’avance de frais et de dépens (V et VI) et a rayé la cause du rôle (VII). Le prononcé indique, comme unique voie de droit, celle du recours en matière de frais de l’art. 110 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272). 7.2 Le prononcé a été notifié le 29 juillet 2021 à Z.________, par l’intermédiaire de sa curatrice H.________. 8. 8.1 Par acte du 12 août 2021 Z.________ (ci-après : le requérant) a saisi la Cour d’appel civile du Tribunal cantonal d’une requête de restitution du « délai pour faire appel » du prononcé précité. 8.2 Le 17 août 2021, L.________ a notamment requis qu’une copie de la requête du 12 août 2021 lui soit transmise. 8.3 Par courrier du 24 août 2021, Me [...] a également conclu à ce que le délai pour attaquer le prononcé du 27 juillet 2021 soit restitué au requérant, sans toutefois indiquer être mandatée par celui-ci pour le représenter ni produire de procuration attestant de tels pouvoirs. 9. 9.1 Aux termes de l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, lesquels comprennent la capacité d’être partie et d’ester en justice des parties (art. 59 al. 2 let. c CPC). La capacité d’être partie (Parteifähigkeit ; cf. art. 66 CPC) représente le pendant procédural de la jouissance des droits civils (ATF 142 III 782 consid. 3.1.2). La capacité d’ester en justice (Handlungsfähigkeit, cf. art. 67 al. 1 CPC), elle consiste en la faculté de mener soi‑même le procès ou de désigner un mandataire qualifié pour le faire. Elle appartient à toute personne qui a la capacité d’être partie, c’est-à-dire à toute personne qui a la faculté de figurer en son propre nom comme partie dans un procès (TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid. 5.1 ; TF 1C_359/2013 du 14 novembre 2013 consid. 2.1, SJ 2014 I 141 ; TF 5A_441/2011 du 16 décembre 2011 consid. 1.2.2), soit à celui qui a l’exercice des droits civils (ATF 142 III 782 consid. 3.1.2). 9.”
Ein Mangel bei den Prozessvoraussetzungen (z. B. formelle oder funktionelle Zuständigkeit bei direkter Klageeinleitung mit nachgeholt durchgeführtem Schlichtungsverfahren) führt nicht automatisch zur Nichtigkeit des Entscheids. Ebenso steht ein Nichteintreten dem Referat der Angelegenheit auf dem ordentlichen Prozessweg nicht entgegen, sofern dadurch kein endgültiger Rechtsverlust für die klagende Partei eintritt.
“E. 1.2 m. H .; Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO; Roger Morf, in: Gehri/Jent-Sørensen/Sarbach [Hrsg.], ZPO Kommentar, 3. Aufl. 2023, N 22 zu Art. 59 ZPO). Diese Frage muss vorliegend nicht beurteilt werden. Genauso kann offengelassen werden, ob es in der vorliegenden Konstellation genügt, wenn die funktionelle Zuständigkeit im für Prozessvoraussetzungen grundsätzlich massgeblichen Zeitpunkt (Sachurteil) gegeben ist, oder, abweichend davon, bereits im Zeitpunkt der Klageeinreichung oder innert Nachfrist vorliegen muss. Das Eintreten auf die Klage bei direkter Klageeinleitung und Nachholen des Schlichtungsverfahrens stellt zumindest nicht einen derart schwerwiegenden Mangel dar, als dass der angefochtene Entscheid nichtig wäre. Das Fehlen der sachlichen oder funktionellen Zuständigkeit wird zwar grundsätzlich als schwerwiegender Mangel bezeichnet, der praxisgemäss zur Nichtigkeit eines Entscheids führt. Vorliegend handelt es sich jedoch um eine spezielle Form der funktionellen Zuständigkeit. Denn es besteht kein Verhältnis wie zwischen Erst- und Rechtsmittelinstanz; die Klagebewilligung ist nicht Anfechtungsobjekt, das sachlogisch bereits zu Beginn vorliegen müsste.”
“Bei einem Nichteintretensentscheid steht der späteren Klage auf dem or- dentlichen Prozessweg die Prozessvoraussetzung der fehlenden abgeurteilten Sache im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht entgegen. Es droht kein Rechtsverlust, denn dies erschiene für die klagende Partei als unbillige Konse- quenz (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7352 Ziff.”
Die sachliche Zuständigkeit zählt zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO und gehört zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen, die das Gericht von Amtes wegen zu prüfen hat. Wird die sachliche Zuständigkeit vermisst, tritt das Gericht nicht in die Sache ein bzw. erklärt es das Begehren für unzulässig.
“Das Fehlen der sachlichen oder funktionellen Zuständigkeit wird grundsätzlich als schwerwiegender Mangel bezeichnet, der praxisgemäss zur Nichtigkeit eines Entscheids führt. Vorliegend ist jedoch nicht von Nichtigkeit auszugehen, da dem Regionalgericht bzw. dessen Einzelrichter auf dem vorliegenden Gebiet (Schuldneranweisung nach Art. 291 ZGB) allgemeine Entscheidungsgewalt zukommt und die Annahme der Nichtigkeit nicht mit der Rechtssicherheit vereinbar wäre, in welchen Fällen auch trotz sachlicher oder funktioneller Unzuständigkeit ergangene Entscheide bloss als anfechtbar gelten (BGE 137 III 217 E. 2.4.3; Urteil des Bundesgerichts 5A_977/2018 vom 22. August 2019 E. 4 f.). Der Berufungskläger hat die Zuständigkeit des Einzelrichters erstinstanzlich anerkannt (vgl. RG-act. I.2, S. 3) und dessen Entscheid nicht wegen fehlender Zuständigkeit, sondern nur in der Sache angefochten. Dies schadet jedoch nicht, da die Zuständigkeit als zwingende Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. b ZPO i.V.m. Art. 60 ZPO). Die Prüfungspflicht besteht in jedem Verfahrensstadium. Gegebenenfalls hat daher auch noch die Rechtsmittelinstanz die sachliche Unzuständigkeit des erstinstanzlichen Gerichts festzustellen, wenn das Fehlen dieser Prozessvoraussetzung in einem Verfahren bis dahin unbemerkt geblieben sein sollte. Eine Einlassung auf ein sachlich unzuständiges Gericht ist grundsätzlich nicht möglich (PKG 2018 Nr. 3 E. 2.2; ERK, Prozessvoraussetzungen, 2022, S. 75, 79, 230 u. 239 f. m.w.H., u.a. auf BGE 142 III 515 E. 2.2.1 und Urteil des Bundesgerichts 4A_595/2019 vom 18. Februar 2020 E. 2.3). Die Berufung ist entsprechend mit abweichender Begründung gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und auf das Gesuch um Schuldneranweisung nicht einzutreten. Damit erübrigt sich eine Beurteilung der in der Sache erhobenen Rügen.”
“4 Les parties doivent formuler leurs griefs de façon complète dans le délai d'appel, respectivement dans la réponse à l'appel; un éventuel second échange d'écritures ou l'exercice d'un droit de réplique ne peut servir à compléter une critique insuffisante ou à formuler de nouveaux griefs (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4 et les arrêts cités; arrêts du Tribunal fédéral 4A_417/2022 du 25 avril 2023 consid. 3.1; 4A_621/2021 du 30 août 2022 consid. 3.1; 4A_412/2021 du 21 avril 2022 consid. 3). En l'espèce, les intimés soutiennent à tort que l'appelant aurait formulé de nouveaux griefs irrecevables à l'encontre du jugement querellé dans sa réplique. L'appelant se contente, en effet, de répondre aux arguments juridiques des intimés, ce qui est admissible au regard de la jurisprudence. La réplique est donc recevable. 1.5 La maxime des débats et le principe de disposition (art. 55 al. 1 et art. 58 al. 1 CPC) sont applicables. 2. L'appelant reproche au Tribunal de s'être déclaré compétent ratione materiae pour connaître de l'action en rectification du registre foncier déposée par les intimés. 2.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Parmi celles-ci figure notamment la compétence matérielle du tribunal saisi (art. 59 al. 2 let. b CPC). Sauf disposition contraire de la loi, le droit cantonal détermine la compétence matérielle des tribunaux (art. 4 al. 1 CPC). A Genève, les tribunaux civils traitent des litiges de droit privé (art. 86 LOJ; RS/GE E 2 05) et les autorités et les tribunaux administratifs des litiges de droit public et de droit administratif (art. 116 LOJ). C'est d'après l'objet du litige qu'il y a lieu de déterminer si l'on se trouve en présence d'un litige relevant du droit civil ou du droit public. Cet objet est déterminé par les conclusions de la demande et par les faits invoqués à l'appui de celle-ci (ATF 142 III 210 consid. 2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_101/2021 du 28 mai 2021 consid. 3.1 et la jurisprudence citée; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2016, n. 56 et 61, p. 22 et 23). 2.1.2 A teneur de l'art. 975 al. 1 CC, celui dont les droits réels ont été lésés par une inscription faite ou par des inscriptions modifiées ou radiées sans cause légitime, peut en exiger la radiation ou la modification.”
“En tant qu'il constate l'incompétence du Tribunal, le jugement entrepris constitue une décision finale de première instance et l'on peut retenir, sur la base des allégations des appelantes non contestées par l'intimée, que la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., de sorte que la voie de l'appel est ouverte. 1.2 Interjeté dans le délai et les formes prescrits par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1, 145 al. 1 let. c et 311 al. 1 CPC) auprès de l'autorité compétente (art. 120 al. 1 let. a LOJ), l'appel est recevable. 1.3 S'agissant d'un appel, la Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC). 1.4 La maxime des débats et le principe de disposition (art. 55 al. 1 et art. 58 al. 1 CPC) sont applicables. 2. Les appelantes font grief au Tribunal d'avoir considéré que l'intimée bénéficiait du droit d'exproprier pour la réalisation de l'Eco-Point litigieux et que, de ce fait, les juridictions civiles étaient incompétentes pour trancher du litige. 2.1.1 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC) et n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Parmi celles-ci figure la compétence matérielle du tribunal saisi (art. 59 al. 2 let. b CPC). Sauf disposition contraire de la loi, le droit cantonal détermine la compétence matérielle des tribunaux (art. 4 al. 1 CPC). A Genève, les tribunaux civils traitent des litiges de droit privé (art. 86 LOJ, RSGE E 2 05) et les autorités et les tribunaux administratifs des litiges de droit public et de droit administratif (art. 116 LOJ). C'est d'après l'objet du litige qu'il y a lieu de déterminer si l'on se trouve en présence d'un litige relevant du droit civil ou du droit public. Cet objet est déterminé par les conclusions de la demande et par les faits invoqués à l'appui de celle-ci (ATF 142 III 210 consid. 2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 5A_101/2021 du 28 mai 2021 consid. 3.1 et la jurisprudence citée ; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2016, n. 56 et 61, p. 22 et 23). 2.1.2 Celui qui est atteint ou menacé d’un dommage parce qu’un propriétaire excède son droit, peut actionner ce propriétaire pour qu’il remette les choses en l’état ou prenne des mesures en vue d’écarter le danger, sans préjudice de tous dommages-intérêts (art.”
“Dans des circonstances exceptionnelles, elle peut aussi l’annuler et renvoyer l’affaire à l’autorité de protection, par exemple pour compléter l’état de fait sur des points essentiels (art. 318 al. 1 let. c ch. 2 CPC, applicable par renvoi des art. 450f CC et 20 al. 1 LVPAE). 2.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). L’incompétence matérielle doit être relevée à tous les stades de la procédure, que le moyen ait été soulevé ou non, y compris au stade du recours (TF 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.1 et 3.2 non publié in ATF 141 III 137 ; Bohnet, Commentaire romand du CPC [ci-après CR-CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 31 et 32 ad art. 59 CPC, p. 186). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR-CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 2.3 2.3.1 Lorsque les parents sont divorcés et en cas d’accord entre les père et mère, l’autorité de protection de l’enfant est compétente pour modifier l’attribution de l’autorité parentale et de la garde ainsi que pour ratifier la convention relative à l’entretien de l’enfant. Dans les autres cas, la décision appartient au juge compétent pour modifier le jugement de divorce (art. 134 al. 3 CC). En outre, lorsqu’il statue sur la modification de l’autorité parentale, de la garde ou de la contribution d’entretien d’un enfant mineur, le juge modifie au besoin la manière dont les relations personnelles ou la participation de chaque parent à sa prise en charge ont été réglées ; dans les autres cas, l’autorité de protection de l’enfant est compétente en la matière (art. 134 al. 4 CC). En vertu de l’art. 7 ch. 5 CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02), le Tribunal d’arrondissement est compétent en matière de modification du jugement de divorce (art.”
Eine bereits hängige Rechtshängigkeit kann eine weitere Klage unzulässig machen, wenn der Streitgegenstand identisch ist und es sich um dieselben Parteien handelt. Dies gilt auch für Feststellungsbegehren bzw. für Klageänderungen, soweit dadurch derselbe Anspruch erneut rechtshängig gemacht würde.
“Die Beschwerdeführerinnen wenden sich zunächst dagegen, dass die Vorinstanz die Änderung des Rechtsbegehrens Ziff. 2 in der Replikschrift als unzulässig beurteilte, was sie mit den Argumenten des fehlenden Rechtsschutzinteresses und der Rechtshängigkeitsperre begründete. Wie die Beschwerdeführerinnen zutreffend ausführen, hat die Rechtshängigkeit zwar die Wirkung, dass der Streitgegenstand nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO), aber einzig zwischen den gleichen Parteien (Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO; Urteil 4A_9/2022 vom 6. Mai 2022 E. 3). An Letzterem fehlt es hier: Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid selbst feststellte, wird das Rechtsbegehren Ziff. 1 von der Beschwerdeführerin 1 gestellt und das Rechtsbegehren Ziff. 2 von der Beschwerdeführerin”
“Die Rechtsbeziehung der Parteien ist ungewiss (vgl. Urk. 41 S. 8). Die Klä- gerin kann diesbezüglich weder eine Leistungs- noch eine Gestaltungsklage er- - 10 - heben. Da die Betreibung durch den Beklagten bis anhin nicht fortgesetzt wurde, stehen auch keine vollstreckungsrechtlichen Behelfe zur Verfügung, die Unsi- cherheit zeitnah zu beseitigen. Im Übrigen steht nunmehr die Rechtshängigkeit der vorliegenden Feststellungsklage (Art. 62 Abs. 1 ZPO) einer allfälligen Aner- kennungs- bzw. Aberkennungsklage entgegen (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO). Das weitere Kriterium gemäss der früher verwendeten Formulierung, wonach die Fort- dauer der Ungewissheit für die Klägerin unzumutbar sein müsse, ist angesichts der angeführten gelockerten bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ohne wei- teres zu bejahen (vgl. E. 5.1.). Die im angefochtenen Beschluss angeführten As- pekte des langjährigen Bestehens der Ungewissheit und der Bezahlung von rund Fr. 25'000.– an den Beklagten führen zu keinem gegenteiligen Schluss. Das Feststellungsinteresse der Klägerin an der Klage ist daher zu bejahen, der ange- fochtene Nichteintretensentscheid aufzuheben und die Sache in Gutheissung der Berufung zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen, oh- ne dass auf die weiterführenden Argumente der Klägerin in der Berufungsschrift eingegangen werden müsste.”
“In beiden Hauptbegehren in der Replik wird die Leistung an die Klägerin 1 verlangt; insofern muss auch von subjektiver Klageidentität ausgegangen werden. Mit der Streichung des Wortes "eventualiter" fällt die Reihenfolge der Anspruchsprüfung weg, weshalb beide Hauptbegehren gutgeheissen werden könnten und die Klägerin 1 dann zweimal den gleichen Unterbrechungsschaden erhielte. Für das geänderte Hauptbegehren Ziff. 2 der Replik fehlt es daher an einem rechtsgenügenden Rechtsschutzinteres- se der Klägerinnen. Es handelt sich deshalb bei der Änderung des Eventualbe- gehrens in ein Hauptbegehren um eine unzulässige Klageänderung. Der identi- sche Streitgegenstand wird bereits mit der Klage bzw. mit der Replik anhängig gemacht. Zudem steht auch die Rechtshängigkeit des ersten Hauptbegehrens dem geänderten Hauptbegehren entgegen, können doch nicht zwei gleiche An- sprüche gleichzeitig rechtshängig gemacht werden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO).”
“Dass das "Dahin- fallen" der vier Betreibungen auf Sicherheitsleistung festgestellt werde, verlangte er hingegen weder explizit noch implizit (vgl. act. 1). Vielmehr führte er einzig aus, "nur am Rande sei erwähnt", das auch die Zahlungsbefehle für die Betreibungen auf Sicherheitsleistung zwischenzeitlich ungültig geworden seien (act. 1 S. 8). Weitere Ausführungen machte der Beschwerdeführer dazu nicht, worauf die Vo- rinstanz zutreffend hinwies. Es liegt am Beschwerdeführer seine Beschwerde hin- reichend zu begründen und mit Anträgen zu versehen (vgl. hiervor E. 2.1). Entge- gen der Ansicht des Beschwerdeführers ist es nicht Aufgabe der Vorinstanz, in anderen Verfahren nach möglichen Anträgen oder Argumenten für den Stand- punkt des Beschwerdeführers zu suchen. Wenn der Beschwerdeführer schliess- lich behauptet, es seien bereits Beschwerdeverfahren gegen "genau" die Betrei- - 5 - bungen auf Sicherheitsleistungen hängig, in welchen "genau" dieser Umstand der ungültigen Zahlungsbefehle gerügt werde (act. 14 S. 3), dann stünde einem Vor- bringen im vorliegenden Verfahren ohnehin die anderweitige Rechtshängigkeit entgegen (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO), weshalb auch deshalb auf einen allfälligen Antrag betreffend Feststellung des Dahinfallens der Betreibungen nicht einzutre- ten gewesen wäre. Die Beschwerde ist diesbezüglich abzuweisen.”
Die Prozessstandschaft (Prozessführungsbefugnis) kann eine Prozessvoraussetzung i.S.v. Art. 59 ZPO bilden. Das Gericht hat das Vorliegen dieser Voraussetzung von Amtes wegen zu prüfen; fehlt sie, tritt es nicht auf die Klage ein. Liegt das Verfahren dem Verhandlungsgrundsatz zugrunde, muss das Gericht indessen nicht von sich aus nach tatsachenbehauptungen forschen; die klagende Partei hat die für ihre Prozessstandschaft relevanten Tatsachen zu behaupten und Beweismittel zu bezeichnen.
“Die Auffassung der Beschwerdeführerin trifft nicht zu. Jeder Gläubiger ist berechtigt, die Abtretung derjenigen Rechtsansprüche der Masse zu verlangen, auf deren Geltendmachung die Gesamtheit der Gläubiger verzichtet (Art. 260 Abs. 1 SchKG). Bei dieser "Abtretung" handelt es sich um ein betreibungs- und prozessrechtliches Institut sui generis, mit dem die Prozessführungsbefugnis übertragen wird. Der Abtretungsgläubiger handelt im Prozess zwar im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko, er wird aber durch die Abtretung nicht Träger des abgetretenen Anspruchs (BGE 149 III 422 E. 3.4.1; 146 III 441 E. 2.5.1; 145 III 101 E. 4.1.1). Vielmehr ist er blosser Prozessstandschafter. Diese Befugnis, Rechte Dritter im eigenen Namen einzuklagen, bildet eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO. Das Sachgericht muss von Amtes wegen prüfen, ob der klagende Gläubiger berechtigt ist, das Verfahren als Prozessstandschafter zu führen (Art. 60 ZPO). Fehlt es an dieser Prozessvoraussetzung, tritt das Sachgericht auf die Klage nicht ein (BGE 145 III 101 E. 4.1.3; 144 III 552 E. 4.1.2). Untersteht ein Verfahren dem Verhandlungsgrundsatz, muss das Gericht nicht von sich aus nach Tatsachen forschen, welche die Eintretensvoraussetzungen begründen. Vielmehr obliegt es der klagenden Partei, diejenigen Tatsachen zu behaupten und Beweismittel zu bezeichnen, welche ihre Prozessstandschaft beweisen (BGE 144 III 552 E. 4.1.3, mit Hinweisen; EVA BACHOFNER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. Aufl. 2021, N. 93 zu Art. 260 SchKG). Vorliegend prüften zu Recht weder das Kantons- noch das Obergericht, ob das Konkursamt die Ansprüche im Sinne von Art. 260 Abs. 1 SchKG rechtsgültig auf die Ab.________ Co. Ltd. übertragen hat. Vielmehr prüften diese beiden Gerichte nur, ob die Beschwerdeführerin berechtigt war, die Ansprüche der Masse als Prozessstandsschafterin einzuklagen.”
“Die Auffassung der Beschwerdeführerin trifft nicht zu. Jeder Gläubiger ist berechtigt, die Abtretung derjenigen Rechtsansprüche der Masse zu verlangen, auf deren Geltendmachung die Gesamtheit der Gläubiger verzichtet (Art. 260 Abs. 1 SchKG). Bei dieser "Abtretung" handelt es sich um ein betreibungs- und prozessrechtliches Institut sui generis, mit dem die Prozessführungsbefugnis übertragen wird. Der Abtretungsgläubiger handelt im Prozess zwar im eigenen Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko, er wird aber durch die Abtretung nicht Träger des abgetretenen Anspruchs (BGE 149 III 422 E. 3.4.1; 146 III 441 E. 2.5.1; 145 III 101 E. 4.1.1). Vielmehr ist er blosser Prozessstandschafter. Diese Befugnis, Rechte Dritter im eigenen Namen einzuklagen, bildet eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO. Das Sachgericht muss von Amtes wegen prüfen, ob der klagende Gläubiger berechtigt ist, das Verfahren als Prozessstandschafter zu führen (Art. 60 ZPO). Fehlt es an dieser Prozessvoraussetzung, tritt das Sachgericht auf die Klage nicht ein (BGE 145 III 101 E. 4.1.3; 144 III 552 E. 4.1.2). Untersteht ein Verfahren dem Verhandlungsgrundsatz, muss das Gericht nicht von sich aus nach Tatsachen forschen, welche die Eintretensvoraussetzungen begründen. Vielmehr obliegt es der klagenden Partei, diejenigen Tatsachen zu behaupten und Beweismittel zu bezeichnen, welche ihre Prozessstandschaft beweisen (BGE 144 III 552 E. 4.1.3, mit Hinweisen; EVA BACHOFNER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs II, 3. Aufl. 2021, N. 93 zu Art. 260 SchKG). Vorliegend prüften zu Recht weder das Kantons- noch das Obergericht, ob das Konkursamt die Ansprüche im Sinne von Art. 260 Abs. 1 SchKG rechtsgültig auf die Ab.________ Co. Ltd. übertragen hat. Vielmehr prüften diese beiden Gerichte nur, ob die Beschwerdeführerin berechtigt war, die Ansprüche der Masse als Prozessstandsschafterin einzuklagen.”
Die Vertretungsbefugnis (Vollmacht) bildet eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO. Das Gericht hat diese von Amtes wegen zu prüfen. Soweit ersichtlich muss die Vertretungsbefugnis spätestens anlässlich der Schlichtungsverhandlung nachgewiesen und überprüfbar sein; fehlt sie, kann dies zur Unzulässigkeit der Klage bzw. zum Nichteintreten führen.
“Aus der Vollmacht für Rechtshandlungen "in Sachen A.________ ag" (also gegen eine juristische Person) könne nicht auf eine solche für ein Verfahren gegen den Beschwerdeführer geschlossen werden. Bei der rechtsgültigen Vertretung handle es sich um eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO. Die Gültigkeit der Vollmacht sei von Amtes wegen zu prüfen. Es spiele keine Rolle, ob die Gegenpartei die Vollmacht anlässlich der Schlichtungsverhandlung bemängle. Da am Schlichtungstermin entschieden werden müsse, ob im Sinne von Art. 206 Abs. 1 ZPO von Säumnis der klagenden Partei auszugehen sei (dies hätte einen Abschreibungsbeschluss zur Folge), sei die Vertretungsbefugnis spätestens anlässlich der Schlichtungsverhandlung nachzuweisen und zu prüfen. Die Rechtsprechung, wonach mit einer neuen und präzisierten Vollmacht sämtliche bisherigen Rechtshandlungen des Rechtsvertreters vor den Vorinstanzen genehmigt würden, könne schon rein verfahrenstechnisch nicht auch hinsichtlich der Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung gelten.”
“Aus der Vollmacht für Rechtshandlungen "in Sachen A.________ ag" (also gegen eine juristische Person) könne nicht auf eine solche für ein Verfahren gegen den Beschwerdeführer geschlossen werden. Bei der rechtsgültigen Vertretung handle es sich um eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO. Die Gültigkeit der Vollmacht sei von Amtes wegen zu prüfen. Es spiele keine Rolle, ob die Gegenpartei die Vollmacht anlässlich der Schlichtungsverhandlung bemängle. Da am Schlichtungstermin entschieden werden müsse, ob im Sinne von Art. 206 Abs. 1 ZPO von Säumnis der klagenden Partei auszugehen sei (dies hätte einen Abschreibungsbeschluss zur Folge), sei die Vertretungsbefugnis spätestens anlässlich der Schlichtungsverhandlung nachzuweisen und zu prüfen. Die Rechtsprechung, wonach mit einer neuen und präzisierten Vollmacht sämtliche bisherigen Rechtshandlungen des Rechtsvertreters vor den Vorinstanzen genehmigt würden, könne schon rein verfahrenstechnisch nicht auch hinsichtlich der Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung gelten.”
Das Gericht tritt nicht auf ein Begehren/Rechtsmittel ein, wenn eine angefochtene Entscheidung fehlt bzw. kein schutzwürdiges Interesse oder kein Streitgegenstand (kein Sachobjekt) gegeben ist. In der Rechtsprechung wird ein Rekurs gegen eine nicht existente Entscheidung als unzulässig erklärt (kein Streitgegenstand bzw. kein schutzwürdiges Interesse), sodass die Instanz nicht auf das Rechtsmittel eintritt bzw. den Rekurs als unzulässig abweist.
“Maillard, juges Greffier : Mme Debétaz Ponnaz ***** Art. 59 al. 1 et 2 let. a et 60 CPC Vu l’écriture, datée du 1er et postée le 2 juillet 2022, adressée au greffe du Tribunal cantonal par X.________, à [...], indiquant sous « Concerne » ce qui suit : « Opposition contre mainlevée d’opposition de l’Etat de Vaud c/X.________ du 2.7.2022 Commandement de payer – poursuite 10242743 du 17.1.2022 » et faisant valoir que « le délai de recours est tenu », vu la demande de transmission du dossier qui serait concerné par ce « recours » adressée le 4 juillet 2022 par le greffe de la cour de céans à la Juge de paix du district de l’Ouest lausannois, vu la réponse de ce magistrat envoyée le jour même, par l’intermédiaire d’un huissier judiciaire, indiquant qu’aucune décision n’a encore été rendue dans le dossier concerné, référencé en première instance « KC22.017815 » ; attendu que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes – ou les recours – qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC [Code de procédure civile ; RS 272]), qu’il examine d’office si ces conditions sont remplies (art. 60 CPC ), que l’autorité de recours n’entre pas en matière sur un recours dirigé contre une décision inexistante, faute d’objet et d’intérêt digne de protection du recourant (art. 59 al. 2 let. a CPC), qu’en l’espèce, le « recours » déposé par X.________, dans la mesure où l’on comprend les griefs formulés dans cet acte, est dirigé contre une décision de mainlevée d’opposition dans la poursuite n° 10’242'743 de l’Office des poursuites du district de l’Ouest lausannois, que, toutefois, une telle décision n’a pas encore été rendue et n’existe donc pas, que, pour le surplus, le recours est incompréhensible, qu’il est par conséquent irrecevable ; attendu que le présent arrêt peut être rendu sans frais. Par ces motifs, la Cour des poursuites et faillites du Tribunal cantonal, statuant à huis clos en sa qualité d'autorité de recours en matière sommaire de poursuites, prononce : I. Le recours est irrecevable.”
Art. 59 Abs. 2 ZPO normiert prozessuale Voraussetzungen der Zulässigkeit. Die in Abs. 2 enthaltene Aufzählung ist beispielhaft und dient der Prüfung dieser Prozessvoraussetzungen (insbesondere der Zulässigkeit bzw. des Eintritts).
“Les conditions de recevabilité (art. 59 CPC), dont l'énumération figurant à l'art. 59 al. 2 CPC est exemplative, sont des conditions de procédure, qui relèvent du CPC.”
Rechtsmissbräuchliche Klagen werden nicht von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO erfasst. In offensichtlichen Fällen ist eine solche Eingabe nach Art. 132 Abs. 3 ZPO zurückzuweisen; der Missbrauch muss wegen der schwerwiegenden Folgen deutlich erkennbar sein (z. B. wenn die Eingabe keinem ernst gemeinten oder keinem schutzwürdigen Anliegen entspricht).
“Rechtsmissbräuchliche Klagen werden nicht von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO erfasst. Vielmehr sieht Art. 132 Abs. 3 ZPO vor, dass rechtsmissbräuchliche Kla- gen ohne Weiteres zurückgeschickt werden. Der Missbrauch muss wegen der schwerwiegenden Folgen offensichtlich sein, beispielsweise wenn eine Eingabe keinem ernst gemeinten oder offensichtlich keinem schutzwürdigen Anliegen ent- - 8 - spricht (M ÜLLER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 51; WEBER, in: Ober- hammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 3. Aufl., 2021, Art. 132 N 19).”
Die Verfahrenslegitimation gehört zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO und wird vom Gericht von Amtes wegen geprüft. Insbesondere ist im Rechtsöffnungsverfahren die Rechtsnachfolge grundsätzlich urkundlich nachzuweisen. Im summarischen Verfahren (Mainlevée) sind die Befugnisse des Unterzeichnenden in der Regel ebenfalls durch Belege zu belegen; die Rechtsprechung lässt jedoch Ausnahmen zu, wenn die Vollmacht nicht bestritten ist oder sich aus schlüssigem Verhalten ergibt.
“Die Vorinstanz erwog, gemäss Art. 60 ZPO prüfe das Gericht von Amtes we- gen, ob die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO gegeben seien, ansonsten auf das Gesuch nicht einzutreten sei (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraus- setzungen zähle unter anderem die Verfahrenslegitimation der Parteien. Zur Ein- leitung des Rechtsöffnungsverfahrens legitimiert sei nur der betreibende Gläubiger bzw. dessen Rechtsnachfolger, wobei die Rechtsnachfolge urkundlich nachzuwei- sen sei. Vorliegend habe die Gesuchstellerin das Rechtsöffnungsverfahren einge- leitet. Die Gesuchstellerin sei jedoch nicht identisch mit dem Betreibenden bzw. dem Gläubiger in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Opfikon (Zahlungs- befehl vom 28. Mai 2024). Eine allfällige Rechtsnachfolge werde sodann weder gel- tend gemacht noch sei eine solche aus den eingereichten Unterlagen ersichtlich. Damit fehle der Gesuchstellerin die Verfahrenslegitimation, weshalb auf das Ge- such nicht einzutreten sei (Urk. 7 E. 3.1 f.).”
“Lorsque la reconnaissance de dette est signée par un représentant du débiteur, la mainlevée provisoire dans la poursuite introduite contre le représenté ne peut être prononcée que sur le vu d'une pièce attestant des pouvoirs du représentant (ATF 132 III 140 consid. 4.1.1; 112 III 88 consid. 2c); de même, quand l'obligé est une personne morale, la mainlevée provisoire dans la poursuite contre celle-ci ne peut être prononcée que si les pouvoirs du représentant (art. 32 al. 1 CO) ou de l'organe (art. 55 al. 2 CC) qui a signé sont documentés par pièces (ATF 132 III 140 consid. 4.1.1; 130 III 87 consid. 3.1; arrêt du Tribunal fédéral 5D_17/2015 du 29 mai 2015 consid. 3.2). La jurisprudence a toutefois admis qu'il n'est pas arbitraire de prononcer la mainlevée même en l'absence d'une procuration écrite lorsque les pouvoirs du représentant ou de l'organe ne sont pas contestés ou s'ils peuvent se déduire d'un comportement concluant du représenté ou de la société au cours de la procédure sommaire de mainlevée, comportement dont il résulte clairement que le représentant ou l'organe a signé en vertu de pouvoirs (ATF 132 III 140 ibid). 3.1.3 Selon l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, parmi lesquelles figurent l'intérêt digne de protection du requérant. La qualité pour agir appartient en principe à celui qui est titulaire du droit d'action, soit à celui qui prétend avoir la légitimation, c'est-à-dire qui prétend être titulaire du droit matériel en cause. Il s'agit d'une condition de recevabilité. La légitimation est la titularité - active ou passive - du droit matériel invoqué; il s'agit d'une condition de droit matériel, qui relève du fond (bien-fondé) et dont l'absence conduit au rejet de la demande. La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art.”
Sind die Prozessvoraussetzungen im Sinn von Art. 59 ZPO erfüllt, so ist auf das Rechtsmittel einzutreten. Dies umfasst in den von den Entscheidungen genannten Fällen etwa Fristwahrung, Zustellung, Zuständigkeit, Streitwert und formelle Erfordernisse. Ergeben sich in den Akten keine Mängel dieser Art, ist das Weiterverfahren zuzulassen.
“Im vorliegenden Verfahren beantragt die Berufungsklägerin die teilweise Abänderung des angefochtenen Urteils und die Abweisung des Unterhaltsbegehrens. Entgegen der Ansicht des Berufungsbeklagten wird im angefochtenen Urteil lediglich über den Unterhalt für die Tochter D. entschieden. Folglich besteht in Bezug auf die Unterhaltspflicht keine Verwechslungsgefahr. Soweit die Aufhebung der Unterhaltspflicht gefordert wird, kann sich der Antrag nur auf die angeordnete Unterhaltspflicht der Tochter D. gegenüber beziehen. Somit liegt in der Hauptsache ein gültiger Antrag vor und es würde an überspitzten Formalismus grenzen, auf das vorliegende Rechtsbegehren bzw. die Berufung nicht einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Dreierkammern der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig. Da auch die weiteren Rechtsmittelvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt sind, kann auf die Berufung eingetreten werden.”
“308 ZPO Berufung erhoben werden, wobei in vermögensrechtlichen Angelegenheiten die Berufung nur zulässig ist, wenn der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt. Die Berufung ist schriftlich und begründet innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheids bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Vorliegend hat das Kantonsgericht die Berufung vom 18. März 2024 gegen den Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts vom 21. November 2023 zu beurteilen. Vorinstanzlich wurde die Bezahlung des Betrags von CHF 30'000.00 gefordert. Der Streitwert liegt damit über der für eine Berufung erforderlichen Streitwertgrenze von CHF 10'000.00. Der angefochtene Entscheid wurde der Berufungsklägerin gemäss Rückschein der Schweizerischen Post am 15. Februar 2024 zugestellt. Die 30-tägige Rechtsmittelfrist endete am 18. März 2024 (Art. 142 Abs. 3 ZPO). Die gleichentags bei der Post zum Versand aufgegebene Berufungsschrift erfolgte daher fristgerecht. Die Berufungsklägerin stützt ihre Berufung auf zulässige Berufungsgründe (Art. 310 ZPO). Da auch die weiteren Formalien und Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), ist auf die Berufung einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 5 Abs. 1 e contrario des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO, SGS 221) ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Präsidien der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig.”
“Die Vorinstanz stellte dem Gesuchsteller die angefochtene Verfügung am 30. September 2021 zu (act. 5/132/2). Der Gesuchsteller erhob am 11. Oktober 2021 (Datum Poststempel; act. 2 S. 1) und damit rechtzeitig Berufung gegen die- sen Entscheid. Seine Berufungsschrift enthält eine Begründung und klare Anträ- ge. Da auch die übrigen Rechtsmittelvoraussetzungen (insbesondere Art. 59 ZPO) erfüllt sind, ist auf die Berufung einzutreten. - 8 -”
“Mit Postaufgabe der Berufung am 12. Juli 2021 wurde die Rechtsmittelfrist demnach gewahrt. Der Berufungskläger rügt die unrichtige Feststellung des Sachverhalts sowie die unrichtige Anwendung von Art. 286 Abs. 2 ZGB, was beides zulässige Berufungsgründe sind (Art. 310 ZPO). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 59 ZPO), ist auf die Berufung einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Dreierkammern der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig.”
Sind prozessuale Einwendungen oder Rügen nicht hinreichend substantiiert, kann das Gericht auf deren Prüfung verzichten und ein Rechtsmittel bzw. eine Eingabe als unzulässig erklären. Die Rechtsprechung verlangt eine hinreichende Begründung mit konkreter Darstellung, welche Prozessvoraussetzung nach Art. 59 ZPO verletzt sein soll und worauf sich die Kritik in der angefochtenen Entscheidung stützt; fehlt diese Substantiierung, wird dem Vorbringen häufig nicht weiter nachgegangen.
“ch2 En fait En droit Par ces motifs RÉPUBLIQUE ET CANTON DE GENÈVE POUVOIR JUDICIAIRE C/8099/2022 ACJC/1207/2024 ARRÊT DE LA COUR DE JUSTICE Chambre civile DU MARDI 1ER OCTOBRE 2024 Entre Monsieur A______, domicilié ______ [GE], recourant contre une ordonnance rendue par la 17ème Chambre du Tribunal de première instance de ce canton le 8 mai 2024, représenté par Me Peter PIRKL, avocat, REGO AVOCATS, Esplanade de Pont-Rouge 4, case postale, 1212 Genève 26, et Monsieur B______, domicilié ______ [GE], intimé, représenté par Me Dimitri TZORTZIS, avocat, NOMOS Avocats, boulevard des Tranchées 4, 1205 Genève. EN FAIT A. a. Par acte du 22 novembre 2022, B______ a saisi le Tribunal de première instance d'une action en responsabilité des organes de la société formée à l'encontre de A______. b. Le Tribunal a imparti à ce dernier un délai pour répondre à la demande. c. Par courrier du 13 mars 2024, A______ a sollicité la limitation de la procédure aux questions d'irrecevabilité de la demande, de constitution de sûretés et de suspension de la procédure. Il a exposé qu'il existait plusieurs motifs d'irrecevabilité au sens de l'art. 59 CPC, sans préciser lesdits motifs, qu'il entendait demander des sûretés et qu'il existait un motif de suspension de la procédure civile vu la procédure pénale portant sur les mêmes faits et actuellement pendante devant le Tribunal fédéral. Le traitement de ces aspects procéduraux pouvait, selon lui, se résoudre sans devoir présenter la réponse aux allégués de la demande. d. B______ s'y est opposé. e. A______ a maintenu sa position par courrier du 6 mai 2024. f. Par ordonnance du 8 mai 2024, le Tribunal a rejeté la demande de limitation de la procédure et a imparti un nouveau délai de trente jours à A______ pour déposer sa réponse, en attirant son attention sur le fait que ce délai ne serait pas prolongé. En substance, le Tribunal a considéré que les motifs d'irrecevabilité et/ou de suspension pouvaient être soulevés dans la réponse. A______ n'avait pas suffisamment explicité sa demande, de sorte qu'on ne voyait pas en quoi la limitation de la procédure permettait de la simplifier, ce d'autant que la demande, de quelque 24 pages, n'était pas d'une ampleur telle qu'on ne pouvait attendre de lui qu'il y réponde d'emblée.”
“Gemäss Art. 60 ZPO hat das Gericht von Amtes wegen zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt seien. Die Gesuchsgegnerin legt in ihrer Be- schwerdeschrift vom 19. Oktober 2022 nicht dar, welche der Prozessvorausset- zungen gemäss Art. 59 ZPO die Vorinstanz inwiefern nicht beachtet bzw. verletzt haben soll. Die Gesuchsgegnerin führt sodann im Beschwerdeverfahren nicht konkret aus, inwiefern die Vorinstanz eine Partei willkürlich bevorzugt haben soll. Somit ist auch auf diese Vorbringen mangels Substantiierung nicht näher einzu- gehen. - 5 -”
“Ce faisant, elle n’indique aucunement quelle disposition légale aurait été violée par l’autorité précédente qui aurait justifié d’entrer en matière sur sa requête de réouverture de la faillite et d’y donner suite, au sens de l’art. 320 let. a CPC. Son recours, à l’instar de sa requête du 30 juin 2021, est en effet totalement dépourvu de motifs juridiques s’agissant de la réouverture de la faillite et il n’appartient pas à la cour de rechercher ceux-ci d’office (ATF 147 III 176 consid. 4.2.1). Ne répondant pas aux exigences légales posées en matière de motivation s’agissant non pas seulement de l’aspect factuel, mais de la violation du droit, le recours est irrecevable. Au demeurant, la faillite de l’intimée a été menée à son terme et la décision de clôture de faillite est une décision ayant autorité de chose jugée (materielle Rechtskraft), en ce sens qu’elle est obligatoire pour les parties et les tribunaux (TF 4A_292/2017 du 29 janvier 2018 consid. 3.1 ; 5A_436/2013 du 20 janvier 20214 consid. 3.2 ; Bohnet, in Commentaire romand, Code de procédure civile, nn. 104 ss ad art. 59 CPC). Elle ne saurait dès lors faire l’objet d’une procédure de reconsidération. VII. Finalement, la recourante indique sous un titre « dénonciation pénale » (recours, p. 9) que « la clôture, respectivement la non-réouverture de la faillite, aurait pour effet de compromettre l’exercice pour l’Office des faillites de ses compétences en matière de poursuite et de l’empêcher d’honorer son obligation de dénoncer pénalement les infractions aux dispositions des organes de la faillie (art. 164 et 222 LPM 163, 164, 169 et 323 CP ; art. 302 al. 2 CPP). ». Un tel argument ne constitue aucunement un fondement juridique pertinent justifiant d’admettre la recevabilité et le bien-fondé du recours d’une prétendue créancière cessionnaire, et d’admettre en conséquence la requête de réouverture de la faillite. VIII. Vu ce qui précède, le recours doit être déclaré irrecevable selon le mode procédural de l’art. 322 CPC et la décision attaquée confirmée. Les frais de deuxième instance, arrêtés à 150 fr., dont la recourante a fait l’avance, sont mis à la charge de celle-ci (art.”
“Selon la jurisprudence, le recourant doit démontrer le caractère erroné de la motivation de la décision attaquée et son argumentation doit être suffisamment explicite pour que l'instance d'appel puisse la comprendre, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision qu'il attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1). 1.2 En l'occurrence, les recourants, qui agissent en personne devant la Cour, se limitent à remettre en cause l'exécution de l'évacuation, soit le chiffre 2 du dispositif de la décision attaquée, lequel les concerne seuls dans la mesure où il est constant que E______ n'occupe pas le logement concerné. L'acte de recours a été déposé dans le délai légal. Même interprété avec indulgence s'agissant de plaideurs procédant en personne, il se révèle cependant ne pas comporter de critique des motifs du jugement entrepris, la seule mention d'une "épée de Damoclès" sur leurs têtes étant inconsistante à cet égard. La circonstance que les recourants annoncent qu'ils quitteront le logement même avant la date fixée par le Tribunal conduit au demeurant à douter de leur intérêt au recours, au sens de l'art. 59 CPC. En tout état, le recours se révèle donc irrecevable. 2. A teneur de l'art. 22 al. 1 LaCC, il n'est pas prélevé de frais dans les causes soumises à la juridiction des baux et loyers (ATF 139 III 182 consid. 2.6). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des baux et loyers : Déclare irrecevable le recours formé le 16 avril 2021 par B______ et A______ contre le jugement JTBL/266/2021 rendu le 25 mars 2021 par le Tribunal des baux et loyers dans la cause C/2288/2021-7-SD. Dit que la procédure est gratuite. Siégeant : Madame Nathalie LANDRY-BARTHE, présidente; Madame Sylvie DROIN, Monsieur Laurent RIEBEN, juges; Madame Maïté VALENTE, greffière. La présidente : Nathalie LANDRY-BARTHE La greffière : Maïté VALENTE Indication des voies de recours : Le Tribunal fédéral connaît des recours constitutionnels subsidiaires; la qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 113 à 119 et 90 ss LTF. Le recours motivé doit être formé dans les trente jours qui suivent la notification de l'expédition complète de l'arrêt attaqué.”
Die in Art. 59 Abs. 2 aufgeführten Prozessvoraussetzungen sind nicht abschliessend; weitere Empfangsbedingungen können bestehen. Der Richter hat unter den in Art. 60 vorgesehenen Grenzen auch den gewählten Verfahrensweg zu prüfen. Soweit in Parallelverfahren prozessrechtliche Voraussetzungen (z. B. die formellen Voraussetzungen für ein Einberufungsgesuch) betroffen sind, ist grundsätzlich nur deren formelle Prüfung vorzunehmen; materielle Fragen bleiben dem anderen Verfahren vorbehalten.
“145/2004 du 2 septembre 2004 consid. 1.2). La valeur litigieuse équivaut à l’augmentation de valeur que la servitude de passage nécessaire procurerait au fonds dominant ou, si elle est plus élevée, à la diminution de valeur du fonds servant (TF 5D_155/2021 du 19 janvier 2022 consid. 1.1.1 et les arrêts cités ; TF 5A_136/2009 du 19 novembre 2009 consid. 1). 3.2.2 L’art. 59 al. 1 et 2 CPC prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité (al. 1), et énumère les plus classiques de ces conditions (al. 2). A contrario, le tribunal est tenu d’entrer en matière lorsque toutes les conditions de recevabilité sont accomplies (TF 4A_432/2018 du 28 septembre 2018 consid. 7, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2019 p. 64 note Jéquier). L’énumération des conditions de recevabilité de l’art. 59 al. 2 CPC n’est pas exhaustive. Une introduction de l’action conforme aux exigences légales fait partie des autres conditions de recevabilité non mentionnées à l’art. 59 al. 2 CPC, à moins qu’elle ne relève du champ d’application de l’art. 132 CPC (Oger-ZH du 10 octobre 2019/NP190016). Fait également partie des conditions de recevabilité que le juge doit examiner d’office (art. 60 CPC) le choix du type de procédure (TF 4A_332/2015 du 10 février 2016 consid. 4.2, in RSPC 2016 p. 395). Le prononcé d’irrecevabilité entraîne la cessation de la litispendance, avec effet rétroactif (cf. art. 63 al. 1 in fine CPC). Un jugement de procédure (« Prozessurteil ») en force ne peut être revêtu de l’autorité de chose jugée, tout au plus, qu’en rapport avec la condition de recevabilité dont le tribunal a admis ou nié l’existence (ATF 134 III 467 consid. 3.2 ; TF 4A_30/2020 du 23 mars 2021 consid. 3.3.1, in RSPC 2021 p. 401 ; TF 4A_536/2018 du 16 mars 2020 consid. 3.1.2 ; TF 4A_394/2017 du 19 décembre 2018 consid. 4.2.2, in RSPC 2019 p. 167 note Bohnet). Elle ne s’oppose pas au dépôt d’une nouvelle demande recevable (TF 4A_58/2021 du 8 décembre 2021 consid. 2, non publié in ATF 148 III 84).”
“Die Gesuchsgegnerin beantragt im Hauptstandpunkt, auf das Gesuch sei wegen Rechtshängigkeit nicht einzutreten bzw. das Verfahren sei zu sistieren bis zum Vorliegen eines Entscheides im bereits hängigen Schiedsverfahren. Zur Be- gründung führt sie aus, sie habe am 17. Januar 2022 ein Schiedsverfahren beim ICC eingeleitet, welches den gleichen Prozessgegenstand betreffe. Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO tritt das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch nicht ein, wenn die Sache bereits anderweitig rechtshängig ist. Die Prozessvoraussetzung der fehlenden Rechtshängigkeit soll verhindern, dass gleichzeitig oder hinterei- nander über die gleiche Streitgegenstand zwischen denselben Parteien mehrere Prozesse stattfinden (BSK ZPO-Gehri, 3. Auflage, Art. 59 Rz. 13). Das vorliegen- de Verfahren betrifft den gesetzlichen Anspruch eines (qualifizierten) Aktionärs auf Einberufung und Durchführung einer Generalversammlung (Art. 699 Abs. 4 OR). Wie zu zeigen sein wird (nachfolgend E. 3.2), ist dabei grundsätzlich nur zu prüfen, ob die formellen Voraussetzungen für ein Einberufungsgesuch erfüllt sind; die Einberufungs- und Traktandierungsbegehren werden nicht materiell geprüft. Im Parallelverfahren vor dem ICC geht es demgegenüber um die materielle Fra- ge, ob die von der Gesuchstellerin angestrebte Zuwahl von drei Verwaltungsräten gegen den von den Aktionären der Gesuchsgegnerin abgeschlossenen Aktionär- bindungsvertrag (act.”
Das Gericht prüft die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen; ist eine Einwendung zur örtlichen Zuständigkeit ausdrücklich erhoben, ist darüber vorab zu befinden.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Ob diese erfüllt sind, prüft das Gericht von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Nachdem die Gesuchsgegnerin die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ausdrücklich bestritten hat und somit Einlassung auf das Verfahren von vornherein ausscheidet (Art. 18 ZPO e contrario), ist vorab darüber zu befinden, ob das Kantonsgericht für die Beurteilung des Gesuchs der Gesuchstellerin um vorsorgliche Massnahmen vom 5. September 2024 örtlich zuständig ist.”
Fehlt es an Prozessvoraussetzungen (z. B. Parteifähigkeit, Prozessfähigkeit, Rechtsschutzinteresse), tritt das Gericht grundsätzlich nicht in die Sache ein. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 59 Abs. 1 i.V.m. Art. 60 ZPO).
“nicht parteifähig ist (act. B.1 S. 3). Denn parteifähig ist, wer rechtsfähig ist oder von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kann (Art. 66 ZPO). Rechtsfähig sind natürliche und juristische Personen (Art. 11 Abs. 1 und Art. 53 ZGB). Einzelunternehmen können nicht von Bundesrechts wegen als Partei auftreten. Zudem handelt es sich weder um körperschaftlich organisierte Personenverbindungen noch um einem besonderen Zweck gewidmete und selbständige Anstalten und damit um keine juristischen Personen. Entsprechend fehlt ihnen auch die Handlungsfähigkeit (vgl. Art. 54 ZGB [womit sie auch nicht Partei eines Arbeitsvertrages oder Auftrags, vgl. Vollmacht RG-act. VI/3, sein können]) und als Folge davon auch die Prozessfähigkeit (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Bei der Partei- und Prozessfähigkeit handelt es sich um Prozessvoraussetzungen, die das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO, Art. 60 ZPO). Das Fehlen von Prozessvoraussetzungen führt grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.2 4.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
Der Richter hat die Legitimation der Parteien (insbesondere die Legitimation passiv) von Amtes wegen zu prüfen. Fehlt bei einer konsortialen Rechtslage oder wegen fehlender Parteifähigkeit einer benannten Einheit eine gesetzlich erforderliche Beteiligung, kann dies zur Abweisung der Klage (Rejet) führen oder dazu, dass das Verfahren auf bestimmte Parteien- oder Legitimationsfragen beschränkt wird.
“En l'espèce, l'appelant n'a pas assigné en conciliation C______ (SUISSE), laquelle n'a pas comparu à l'audience de conciliation, de sorte que l'autorisation de procéder qu'il a obtenu n'était valable qu'à l'encontre de C______, mais non de C______ (SUISSE), de sorte que c'est à raison que le Tribunal a déclaré irrecevable la demande introduite contre cette seconde société. 4.1.4.2 La légitimation passive est une condition matérielle de la prétention litigieuse; elle se détermine selon le droit de fond et son défaut conduit au rejet de l'action (ATF 125 III 82 consid. 1a) et non pas à l'irrecevabilité de celle-ci (HOHL, Procédure civile, tome I, Berne 2001, p. 100 n. 447). Selon l'art. 125 let. a CPC, aux fins de simplifier la procédure le tribunal peut notamment limiter la procédure à certaines questions ou à certaines conclusions. La limitation de la procédure à des questions ou conclusions déterminées recouvre en fait deux hypothèses : celle où il s'agit de trancher une question préjudicielle qui peut permettre de mettre un terme au procès (p. ex. la prescription ou la légitimation), qui débouchera alors sur une décision finale (art. 236 CPC) ou incidente (art. 237 CPC). Cela vise aussi les questions de recevabilité, telles que la compétence, la capacité d'être partie et les autres conditions mentionnées à l'art. 59 CPC (Haldy, in Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019, n. 5 ad art. 125 CPC). En l’espèce, c’est à raison que le Tribunal a limité, concernant C______, la procédure à la question de la légitimation passive de cette dernière, en gardant à juger la cause sur cette question de fond, laquelle était susceptible de mettre fin au litige. C’est également à raison qu’il a rejeté la requête dirigée contre cette entité, celle-ci n’étant pas l’employeur de l’appelant, comme vu supra, et ne disposant par conséquent pas de la légitimation passive. Ainsi, si l'appel avait été déclaré recevable, il aurait dû être rejeté pour l'ensemble des motifs qui précèdent. 5. La valeur litigieuse étant inférieure à 50'000 fr., la procédure est gratuite (art. 71 RTFMC a contrario). Il n'est pas alloué de dépens (art. 22 al. 2 LaCC). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des prud'hommes : Déclare irrecevable l'appel interjeté par A______ contre le jugement JTPH/353/2023 rendu le 26 octobre 2023 par le Tribunal des prud'hommes dans la cause C/619/2023.”
“En application de l’art. 70 CPC, il y a consorité matérielle nécessaire en vertu du droit fédéral lorsque plusieurs personnes sont ensemble titulaires (consorité active) ou le sujet passif (consorité passive) d'un seul droit, de sorte que chaque cotitulaire ne peut pas l'exercer seul ou être actionné seul en justice (Colombini, op. cit., n. 1.1 ad art. 70 CPC et réf. cit.). La légitimation passive dans un procès civil relève du fondement matériel de l’action, elle appartient au sujet passif du droit invoqué en justice (TF 5A_892/2011 du 21 juin 2012 consid. 4.3.1 ; ATF 126 III 59 consid. 1a). Lorsque l'action n'est pas introduite par toutes les parties tenues de procéder en commun ou qu'elle n'est pas dirigée contre celles-ci, il y a défaut de légitimation active ou passive et la demande sera rejetée (ATF 140 III 598 consid. 3.2 et réf. cit. ; ATF 137 III 455 consid. 3.5). Le juge doit vérifier d’office l’existence de la légitimation passive (ATF 136 III 365 consid. 2.1 ; Bohnet, CR-CPC, n. 94 ad art. 59 CPC). 6.2 En l’espèce, par ordonnance de mesures protectrices de l’union conjugale du 1er décembre 2015, l’appelant a été astreint au versement d’une contribution à l’entretien de sa famille de 1'150 fr. par mois. L’appelant a introduit la présente procédure de mesures provisionnelles par requête du 19 décembre 2019. Par acte de cession du 5 février 2020, l’appelante a cédé ses droits (et ceux de sa fille) sur les pensions échues et futures au BRAPA, lequel a arrêté à 940 fr. le montant de l’avance mensuelle. L’appelant a été informé de cette cession par courrier du 26 février 2020. Les droits de l’appelante et de B.________ ayant été cédés au BRAPA après l’introduction de la procédure, il appartenait à l’appelant de réclamer l’intervention du BRAPA en première instance. Toutefois, contrairement à ce que soutient l’intimée, le défaut d’intervention du BRAPA ne devait pas conduire automatiquement au rejet de la requête. En effet, cet organisme était subrogé jusqu’à concurrence des pensions dues à hauteur du montant avancé, soit à hauteur de 940 fr.”
“2 L'appel a été interjeté auprès de l'autorité compétente (art. 124 let. a LOJ), dans le délai utile de trente jours (art. 142 al. 1, 311 CPC) et selon la forme prescrite par la loi (art. 130, 131 et 311 CPC). Il est dès lors recevable. 1.3 Sont également recevables la réponse de l'intimée de même que les répliques et duplique respectives, déposés dans les délais légaux (art. 312 al. 2 CPC), respectivement imparti à cet effet (art. 316 al. 1 CPC). Déposé dans le délai légal (art. 313 al. 1 CPC), l'appel joint de l'intimée est de même recevable de ce point de vue (cf. toutefois infra consid. 5.3). 2. Bien que jouissant d'une certaine autonomie, une succursale est dépourvue d'existence juridique et n'a pas la capacité d'ester en justice. Seule l'entreprise principale à laquelle elle appartient a cette faculté (ATF 120 III 11 consid. 1a; arrêts du Tribunal fédéral 4A_87/2019 du 2 septembre 2019 consid. 1; 4A_510/2016 du 26 janvier 2017 consid. 3.2 et les arrêts cités, résumé in CPC Online, art. 59 CPC, let. D.c; 2C_642/2014 du 22 novembre 2015 consid. 1.2 et les arrêts cités). L'appelant ne s'y est pas trompé en première instance, puisqu'il a dirigé sa requête de conciliation, sa demande et ses conclusions contre "B______ B.V., C______", sise à E______ (Pays-Bas) et possédant une succursale à D______ [GE], soit, à teneur de l'extrait du registre du commerce du canton de Genève que l'appelant a produit, B______ B.V., sise à C______ (Pays-Bas). La succursale [genevoise] de B______ B.V. a toutefois comparu devant le Tribunal en son nom propre, et non en tant que représentante de B______ B.V. en vertu d'un pouvoir de représentation spécial (cf. ATF 120 III 11 consid. 1a). Les premiers juges n'ont ainsi pas relevé que cette succursale ne disposait pas de la capacité d'ester en justice. Ils ont mentionné "B______ B.V., C______, SUCCURSALE DE D______" comme partie défenderesse sur la page de garde et dans le dispositif du jugement entrepris. Cette erreur n'a pas été rectifiée en appel; bien qu'ayant correctement mentionné "B______ B.”
Ob das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch eintritt, setzt ein aktuelles, rechtlich schutzwürdiges Interesse der anrufenden Partei voraus (Qualität zur Anrufung). Dieses Interesse ist als Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen und muss zum Zeitpunkt des Urteils bestehen.
“________ s’agissant des parties au litige. g) Par lettre du 2 octobre 2020, la Présidente du Tribunal des baux a informé L.________ qu’elle maintenait sa décision du 29 septembre 2020. En droit : 1. 1.1 L'appel est recevable contre les décisions finales de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC [Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272]) au sens de l'art. 236 CPC, dans les causes patrimoniales dont la valeur litigieuse au dernier état des conclusions devant l'autorité précédente est de 10’000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). Ecrit et motivé, il doit être introduit dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée ou de la notification postérieure de la motivation (art. 311 al. 1 CPC). 1.2 L’appel a été introduit en temps utile. La réponse et les déterminations des parties des 18 janvier et 15 février 2021 également. 2. Pour que l’appel soit recevable, il faut toutefois encore, notamment, que son auteur ait la qualité pour faire appel. 2.1 L'art. 59 al. 1 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Qu’il s’agisse d’une demande (art. 59 al. 2 let. a CPC) ou d’un appel, l'intéressé doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection, soit un intérêt juridique actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 89 ad art. 59 CPC). Comme toute condition de recevabilité, l'intérêt doit exister au moment du jugement (Bohnet, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC et n. 13 ad art. 60 CPC et les références citées ; Hohl, Procédure civile, tome I, 2e éd., Berne 2016, n. 318, p. 78). Cela signifie que la qualité pour recourir ou appeler suppose un intérêt actuel et pratique à obtenir l’annulation de la décision attaquée (ATF 135 I 79 consid. 1.1 ; ATF 128 II 34 consid. 1b). L’absence d’un intérêt digne de protection, qui doit être constatée d’office, entraîne l’irrecevabilité de l’appel ou du recours (CACI 18 janvier 2019/24 consid.”
Für vorsorgliche (einstweilige) Massnahmen ist das Rechtsschutzinteresse nach Art. 59 Abs. 2 ZPO erforderlich; dieses besteht darin, dass ein der gesuchstellenden Partei zustehender Anspruch verletzt ist oder eine Verletzung zu befürchten ist und ihr daraus ein nicht leicht wieder gutzumachender Nachteil droht (Art. 261 Abs. 1 ZPO). Implizit ist zeitliche Dringlichkeit erforderlich. Die Anordnung vorsorglicher Massnahmen gilt nur für die Dauer eines Hauptverfahrens (Art. 268 Abs. 2 ZPO).
“Das Erfordernis eines Rechtsschutzinteresses nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gilt auch für vorsorgliche Massnahmen. Dieses besteht darin, dass ein der gesuchstellenden Partei zustehender Anspruch verletzt ist oder eine Verletzung zu befürchten ist und ihr aus der Verletzung ein nicht leicht wieder gutzumachen- der Nachteil droht (Art. 261 Abs. 1 ZPO). Implizit vorausgesetzt ist eine zeitliche Dringlichkeit (T HOMAS SPRECHER, in: Basler Kommentar, a.a.O., N. 39 zu Art. 261 ZPO). Die Anordnung vorsorglicher Massnahmen gilt nur für die Dauer eines Hauptverfahrens (Art. 268 Abs. 2 ZPO), welches allenfalls noch einzuleiten ist (Art. 263 ZPO). Die Klägerinnen stehen weder in einem Verfahren gegen die Beklagte 1, noch ziehen sie die Einleitung eines solchen in Betracht (act. 11 Rz. 40, 128, 141; act. 17 S. 7-8). Sie erwägen lediglich eine Klage gegen die J'._____ (act. 1 Rz. 110; dazu Ziffer”
Das Gericht prüft die in Art. 59 genannten Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (vgl. Art. 60 ZPO). Voraussetzung der Zulässigkeit ist insbesondere ein schutzwürdiges Prozessinteresse des Klägers. Die in Art. 59 Abs. 2 aufgeführte Liste ist nicht abschliessend.
“360 à 456 CC) et le droit cantonal ne contiennent pas de règles particulières, la procédure est régie par le CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), applicable à titre de droit cantonal supplétif (art. 12 al. 1, 20 al. 1 LVPAE et 450f CC ; ATF 140 III 167 consid. 2.3 ; CCUR 25 juillet 2022/127 et les références citées). 3.2.2 Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, Bâle 2019, 2e éd. [ci-après : CR CPC], n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277). Le recourant n’a d’intérêt en outre au recours que s’il demande la modification du dispositif de la décision attaquée, de sorte que le recours sur les seuls motifs doit être déclaré irrecevable (ATF 118 II 108 consid. 2c, JdT 1993 I 351 ; TF 8C_558/2016 du 4 mai 2017 consid. 6.2.5 ; CCUR 10 janvier 2023/4 et les références citées). 3.2.3 Sous peine d'irrecevabilité, le recours doit être dûment motivé et interjeté par écrit (art. 450 al. 3 CC). Pour que l’exigence de motivation soit remplie, l’autorité de recours doit pouvoir comprendre ce qui est reproché aux premiers juges sans avoir à rechercher par elle-même les griefs formulés, cette exigence requérant une certaine précision dans l’énoncé et la discussion des critiques formulées (Jeandin, CR CPC, op.”
“Or, dans la présente procédure, il ferait valoir un préjudice consistant dans le fait que son régime de détention en Valais – indépendamment du point de savoir si ledit régime était ou non approprié à la mise en œuvre du traitement préconisé par les experts et conforme aux exigences de l’art. 3 CEDH – était plus restrictif que celui dont il aurait bénéficié si sa détention s’était poursuivie aux EPO ; l’appelant invoque que ce surcroît de restriction à sa liberté personnelle lui aurait causé un tort moral, dont l’intimé serait responsable. Selon l’appelant, le préjudice dont il demande réparation dans la présente cause serait donc différent de celui dont il a vainement demandé la constatation dans la procédure valaisanne. Sa demande du 13 février 2019 serait dès lors recevable. 3.2 3.2.1 II résulte de l’art. 59 al. 2 let. a CPC qu’une demande n’est recevable que si le demandeur justifie d’un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Copt/Chabloz, PC-CPC, n. 21 ad art. 59 CPC). Un tel intérêt suppose que l’allocation – éventuelle – de ses conclusions apporte un avantage de fait ou de droit suffisant au demandeur, ce qui ne sera pas le cas si, par exemple, la demande tend à la constatation d’un droit alors que la voie de l’action condamnatoire ou formatrice est ouverte (Copt/Chabloz, op. cit., n. 24 ad art. 59 CPC). Selon la doctrine, l’intérêt à l’action tombe lorsque, notamment, le litige fait déjà l’objet d’une décision entrée en force (Copt/Chabloz, op. cit., n. 27 ad art. 59 CPC). Il est en tout cas vrai que l’éventuel intérêt du demandeur à voir le juge statuer sur sa demande est indigne de protection si le litige fait déjà l’objet d’une décision définitive, l’autorité de la chose jugée interdisant notamment aux parties de soumettre à nouveau le litige au juge. 3.2.2 En vertu de l’art. 59 al. 2 let. e CPC en relation avec l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre pas en matière sur la demande lorsque le litige a déjà fait l’objet d’une décision entrée en force.”
“125), que si l'une des parties souhaite limiter la procédure à une telle conclusion ou question déterminée, elle devra solliciter le juge de façon à ce que celui-ci ordonne cette limitation (Haldy, op. cit., n. 5 ad. art. 125 CPC), qu'en l'espèce, le requérant considère qu’il convient de statuer sur les motifs d’irrecevabilité invoqués avant toute démarche au fond, que, pour ce faire, il a déposé le 14 juillet 2020 une écriture intitulée « demande de limitation de la procédure à la question de la recevabilité », que l’intimé et les défendeurs au fond ont consenti à limiter dans un premier temps la procédure à la question de la recevabilité ; attendu qu'en vertu de l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1), que la liste des conditions énumérées à l’art. 59 al. 2 CPC n’est pas exhaustive, que cette disposition n’indique en particulier pas si l’existence d’une demande en justice non viciée constitue une condition de recevabilité (Bohnet, in Bohnet et al. [éd.], Code de procédure civil commenté, Bâle 2011, n. 70 ad. art. 59 CPC), que la doctrine est partagée, certains auteurs relevant que l’existence d’une demande valable serait une condition de l’intervention du juge (Bohnet, op. cit., n. 70 ad. art. 59 CPC), qu’une partie de la doctrine considère qu’il faut tout d’abord déterminer si l’acte est existant ou non et, s’il est existant, distinguer suivant que le vice dont il est entaché est irréparable ou réparable au sens de l’art. 132 CPC (Bohnet, op. cit., n. 70 ad. art. 59 CPC), qu’en l’espèce, le requérant soutient que la demande est irrecevable dans la mesure où les faits n’auraient pas été allégués dans un mémoire de demande au sens de l’art. 221 al. 1 let. d CPC, que seule la requête de conciliation déposée devant la Chambre patrimoniale le 31 juillet 2019 a été notifiée aux parties, et que cette écriture ne contiendrait en outre pas de conclusions satisfaisant aux exigences de l’art. 221 al. 1 let. b CPC, qu’il ne prétend pas que la demande litigieuse n’existe pas, mais bien plutôt qu’elle est affectée de vices qui ne pourraient être réparés en vertu de l’art.”
Fehlt eine Prozessvoraussetzung, darf die Instanz nur einen Nichteintretensentscheid fällen; ein materieller Sachentscheid darf nicht ergehen.
“Die Berufungskläger haben formell ein Feststellungsbegehren gestellt. Wird auf ein Feststellungsbegehren mangels Feststellungsinteresse nicht eingetreten, wie das die Vorinstanz bezüglich Ziff. 1 getan hat, so wird damit nicht bindend über den eingeklagten Anspruch als solchen entschieden, es wird kein Sachent- scheid gefällt (Domej, a.a.O., N 12 zu Art. 59 ZPO). Entsprechend wird die Ansicht vertreten, dass bei Fehlen einer Prozessvoraussetzung kein Sachentscheid erge- hen darf (Domej, a.a.O., N 12 zu Art. 59 ZPO; Walther J. Habscheid, Schweizeri- sches Zivilprozess- und Gerichtsorganisationsrecht, 2. Aufl., Basel 1990, Rz. 366 m.H.). Die Berufungskläger verweisen auf ZK1 19 144 vom 9. Juli 2021 E. 4.2. Danach dürfe sich die Rechtsmittelinstanz nur um den Nichteintretensentscheid und nicht auch um den Sachentscheid kümmern. In ZK1 19 144 steht: "Steht end- gültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache ver- handelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 m.w.H.). Aus prozessökonomischen Gründen sollte deshalb die Prüfung hinsicht- lich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Be- handlung der Klage erfolgen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, das Rechtsbegehren sei zu unbestimmt, darf sie auf die Klage nicht eintreten und entsprechend kein Urteil in der Sache fällen.”
Ist ein Urteil durch den ausdrücklichen Verzicht auf die Anfechtung rechtskräftig geworden, fehlt der angerufenen Instanz insoweit die Prüfungsbefugnis über den Inhalt des bereits rechtskräftigen Entscheids; es fehlt damit eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO, so dass in der Sache nicht entschieden werden kann.
“Eine Abänderung könne nur verlangt werden, wenn sich die Verhältnisse nach Rechtskraft des Urteils wesentlich und dauerhaft geändert hätten und diese Änderung nicht vorhersehbar gewesen sei. Die Klägerin beab- sichtige aber keine Anpassung des Scheidungsurteils an solche veränderte Ver- hältnisse. Vielmehr wolle die Klägerin, dass ihr Verzicht auf rückwirkende Unter- haltsbeiträge (gemäss Ziffer 8 der Scheidungsvereinbarung) erneut beurteilt und aufgehoben werde. Falls eine Partei mit einem Urteil nicht einverstanden sei, könne sie dieses grundsätzlich innerhalb der Rechtsmittelfrist bei der zuständigen Rechtsmittelinstanz anfechten. Vorliegend hätten die Parteien indes gemäss Be- stätigung auf dem eingereichten Urteil auf die Anfechtung verzichtet, womit das Urteil am 31. Januar 2024 rechtskräftig geworden sei. Eine erneute Beurteilung der mit dem Scheidungsurteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 31. Januar 2024 genehmigten Scheidungskonvention sei daher nicht möglich, weil die Genehmigung der Scheidungskonvention mit dem Verzicht rechtskräftig geworden sei. Es fehle insoweit an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), d.h. an der Möglichkeit, die Klage inhaltlich zu prüfen. Soweit die Klä- - 5 - gerin nicht eine Abänderung, sondern eine Revision des rechtskräftigen Schei- dungsurteils verlange, wäre dafür nicht das angerufene Bezirksgericht Winterthur, sondern das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland zuständig (Art. 328 Abs. 1 ZPO). Dem angerufenen Gericht würde die örtliche Zuständigkeit für ein Revisi- onsgesuch fehlen, so dass ebenfalls kein Urteil in der Sache ergehen könne (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Falls die Klägerin eine Revision beabsichtigen würde, so wäre das entsprechende Gesuch gemäss Art. 329 Abs. 1 ZPO beim zuständi- gen Gericht innert 90 Tagen seit Entdeckung des Revisionsgrundes (Art. 328 ZPO) schriftlich und begründet einzureichen (act. 12 S. 3 f. E. 4.-6. und 9.). Zum zweiten Rechtsbegehren (Beseitigung des Rechtsvorschlags) hat die Vorinstanz festgehalten, die Klägerin setze mit der fraglichen Betreibung Unterhalt in Betreibung für die Zeit vor Rechtskraft des Scheidungsurteils.”
Sind die Prozessvoraussetzungen (z.B. das schutzwürdige Interesse) nicht mehr gegeben, hat das Gericht dies zu berücksichtigen. Die Voraussetzungen müssen grundsätzlich zum Zeitpunkt der Urteilsfällung vorliegen; fällt eine Voraussetzung während des Verfahrens weg und kann sie nicht mehr hergestellt werden, ist ein nachträglicher Nicht‑Eintretensentscheid zu prüfen bzw. zu treffen. Die Prüfung erfolgt von Amtes wegen.
“Gemäss Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage oder ein Ge- such ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Zu den Prozessvoraus- setzungen gehört insbesondere auch das schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Sie müssen grundsätzlich im Zeitpunkt der Urteilsfällung vorliegen (BSK ZPO-G EHRI, a.a.O., N 3 zu Art. 59 ZPO, mit Hinweis auf BGE 140 III 159 E. 4.2.4; 133 III 539 E. 4.3; 127 III 41 E. 2 und 4). Fällt eine Prozessvo- raussetzung nachträglich weg und kann sie nicht mehr hergestellt werden – wie beispielsweise das Rechtsschutzinteresse während des Verfahrens – so hat das Gericht diese neue Tatsache zu berücksichtigen und einen nachträglichen Nicht- eintretensentscheid zu fällen (vgl. BSK ZPO-G EHRI, a.a.O., N 4 zu Art. 59 ZPO).”
“b) Par ordonnance du 11 juillet 2023, qui faisait suite à une nouvelle requête de mesures superprovisionnelles et provisionnelles formée le même jour par A______ et B______, le Tribunal de première instance a fait interdiction à J______ de donner suite à toute instruction de transfert, d’investissement, de retrait ou d’exécuter tout autre acte de disposition relatif aux avoirs déposés sur tout compte, compte de dépôt de titres et/ou coffre-fort détenu par D______ LTD et E______ LTD, ladite ordonnance déployant ses effets jusqu’à l’exécution de la nouvelle décision devant être rendue après l’audition des parties. Les appelants n’ont pas informé la Cour du prononcé de cette ordonnance. EN DROIT 1.1.1 Le tribunal ordonne les mesures provisionnelles nécessaires lorsque le requérant rend vraisemblable qu’une prétention dont il est titulaire est l’objet d’une atteinte ou risque de l’être, ladite atteinte risque de lui causer un préjudice difficilement réparable (art. 261 al. 1 let. a et b CPC). L'art. 265 al. 1 CPC prévoit qu'en cas d'urgence particulière, notamment s'il y a risque d'entrave à leur exécution, le tribunal peut ordonner des mesures provisionnelles immédiatement, sans entendre la partie adverse. 1.1.2 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Il faut notamment que le demandeur ait un intérêt digne de protection (art. 59 al. 1 et al. 2 let. a CPC) et ait la qualité pour agir. L'absence d'intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades de la procédure (art. 60 CPC; ATF 130 III 430 consid. 3.1). L'intérêt à agir au sens de cette disposition consiste en un intérêt personnel et actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions. Comme toute condition de recevabilité, cet intérêt doit exister non seulement lors de la litispendance, mais également au moment du jugement (arrêts du Tribunal fédéral 5A_717/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.1.1.3; 5A_1035/2019 du 12 mars 2020 consid. 7.2; 5A_2/2019 du 1er juillet 2019 consid. 3.2). L'intérêt à agir fait en principe défaut lorsqu'une demande tend à obtenir un jugement n'aboutissant qu'à la confirmation d'une décision déjà rendue, dans le cas d'une demande en constatation d'un fait, tout comme des conclusions en réserve d'un droit qui sont "inutiles si le droit existe et inopérantes s'il n'existe pas".”
“1.2 La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen, dans les limites posées par les maximes des débats et de disposition applicables au présent litige (art. 55 al. 1, 58 al. 1 et 310 CPC). 1.3 En cas de défaut de l'intimé, la procédure suit son cours, l'autorité d'appel devant tenir compte des allégués, contestations et exceptions qui ressortent du dossier de première instance (Brunner/Gasser/Schwander (éd.), Schweizerische Zivilprozessordnung Kommentar, 2ème éd., 2016, n. 26 ad art. 312 CPC; Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3ème éd. 2016, n. 8 ad art. 312 CPC). L'intimée n'a pas déposé d'écriture responsive. La Cour se fondera donc sur les éléments ressortant du dossier. 2. L'appelante remet en cause la recevabilité des allégués et pièces nouveaux de l'intimée apportés lors des plaidoiries écrites du 14 septembre 2021 devant le Tribunal et relatifs à son existence juridique. 2.1 2.1.1 A teneur de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action. Parmi ces conditions figure, notamment, la capacité des parties d'être partie et d'ester en justice (art. 59 al. 2 let. cCPC). 2.1.2 Le moment déterminant pour apprécier l'existence des conditions de recevabilité est le moment du jugement (ATF 133 III 539 consid. 4.3); il n'y a d'exception à ce principe que pour la compétence en matière d'actions en divorce et en séparation de corps (ATF 116 II 9 consid. 5). Autrement dit, même si toutes les conditions de recevabilité n'étaient pas remplies au moment du début de la litispendance, le tribunal doit entrer en matière si elles se réalisent d'ici au moment du jugement (ATF 133 III 539 consid. 4.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_165/2021 du 18 janvier 2022 consid. 3.2.1). 2.1.3 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Cette obligation imposée au tribunal ne signifie pas qu'il doive rechercher lui-même les faits justifiant la recevabilité de la demande.”
“2; 5A_801/2017 du 14 mai 2018 consid. 3.3.1). 2.2 En l'espèce, la pièce nouvelle produite par l'appelante à l'appui de sa réplique est postérieure au jugement entrepris, n'aurait pas pu être obtenue avant celui-ci et a été versée au dossier sans retard. Elle est par conséquent recevable, de même que les faits qui s'y rapportent. S'agissant des autres pièces produites par l'appelante, à savoir après le début des délibérations, dans la mesure où la Cour examine d'office la question de l'intérêt digne de protection, ces pièces sont recevables, étant souligné que le droit d'être entendu de l'intimé a été respecté puisque lesdites pièces lui ont été transmises le 6 mai 2021 et qu'il n'a pas formulé d'observation. 3. L'appelante reproche au premier juge d'avoir déclaré sa demande irrecevable, retenant qu'elle ne disposait pas d'un intérêt digne de protection à ce que le jugement de divorce français soit complété, dans la mesure où celui-ci n'était ni définitif ni exécutoire. 3.1 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, parmi lesquelles figurent la condition que le demandeur ou le requérant doit bénéficier d'un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). L'absence d'un intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades du procès (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 92 ad art. 59 CPC). Il faut, mais il suffit, que les conditions de recevabilité soient réalisées au moment du jugement. Même s'il se révèle, au moment du jugement, que toutes les conditions de recevabilité n'étaient pas remplies au début de la litispendance, mais qu'elles se sont réalisées au cours du procès, le juge doit statuer au fond (ATF 116 II 9 consid. 5 in JdT 1993 I 620; 127 III 41 consid. 4c in JdT 2000 II 98 et SJ 2001 I 190; 133 III 539 consid.”
“2 En l'espèce, l'appel a été formé en temps utile contre une décision finale de première instance rendue dans une cause patrimoniale dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 francs. L'appel est dès lors recevable sous cet angle. En revanche, l’écriture du 26 juillet 2024 est tardive et partant irrecevable. 2. 2.1 Dans un premier grief, l’appelant invoque une violation de l’art. 59 al. 1 CPC, soutenant que les procurations produites par Mes [...] et [...] comporteraient de fausses signatures fabriquées à Genève par ces derniers. Il expose avoir découvert au moment de la rédaction de l’appel que la « plainte » prétendument envoyée de [...] ne pouvait pas parvenir en Suisse en quatre jours et qu’il ressortirait du procès-verbal de l’audience du 20 septembre 2023 que l’intimée aurait tenté de copier la signature des procurations. Il explique que cette fausse procuration aurait un lien avec une affaire pénale ouverte en […] contre la famille de l’intimée. Il invoque également un conflit d’intérêts entre les avocats et leur cliente et reprochent à ces avocats d’avoir caché la vérité à la justice. 2.2 Aux termes de l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, dont fait partie la compétence à raison de la matière et du lieu de l’autorité saisie (art. 59 al. 2 let. b CPC). Selon l’art. 60 CPC, cet examen des conditions de recevabilité a lieu d’office, même en deuxième instance (ATF 130 III 430 consid. 3.1), le juge d’appel disposant de la cognition nécessaire pour examiner cette question de droit (TF 4A_176/2019 du 2 septembre 2019 consid. 4.3). Le principe de la bonne foi en procédure (art. 52 CPC) et l’interdiction de l’abus de droit imposent en principe que les objections concernant l’absence d’une condition de recevabilité soient formulées dans les écritures introductives d’instance ; les objections soulevées ultérieurement ne sont compatibles avec le principe de la bonne foi et l’interdiction du formalisme excessif que si elles concernent une condition qui était remplie au moment de l’introduction de l’action et a disparu par la suite.”
Die materielle Beschwer (Rechtsschutzinteresse) ist eine Zulässigkeitsvoraussetzung jedes Rechtsmittels. Sie liegt vor, wenn die Rechtsstellung der rechtsmittelnden Partei durch den erstinstanzlichen Entscheid tangiert ist (tatsächlicher oder rechtlicher Nachteil). Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und zum Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch bestehen.
“Es fragt sich, ob die Berufungsklägerin die vorliegende Berufung erheben kann. Dies hängt davon ab, ob sie ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dies ist der Fall, wenn sie durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Ob ein Rechtsschutzinteresse besteht, bestimmt sich nach dem materiellen Recht. Bedarf es zu dessen Durchsetzung gerichtlichen Rechtsschut- zes, ist das Rechtsschutzinteresse zu bejahen. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (statt vieler: ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Auflage 2016, Art. 59 N 12 u. 14).”
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist sodann die Be- schwer; sie ist für das Rechtsmittelverfahren das von Amtes wegen zu beachten- de Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erforder- nis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines - 8 - Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abände- rung des erstinstanzlichen Entscheides besitzt (vgl. BGE 120 II 5 E. 2a; ZK ZPO- R EETZ, 3. Aufl. 2016, Zürich/Basel/Genf, Vor Art. 308–318 N 30). Erforderlich da- für ist grundsätzlich das Vorliegen der formellen und der darin in der Regel enthal- tenen materiellen Beschwer. Die formelle Beschwer ist gegeben, wenn das Dis- positiv des angefochtenen Entscheides von den vor Vorinstanz gestellten Rechts- begehren abweicht. Materielle Beschwer bedeutet, dass die Rechtsstellung der das Rechtsmittel ergreifenden Person durch den erstinstanzlichen Entscheid tan- giert wird, indem dieser in seinen rechtlichen Wirkungen für diese Person nachtei- lig ist und ihr dadurch ein Interesse an seiner Abänderung verschafft (BGE 120 II 5 E. 2a). Ausnahmsweise kann auch eine bloss materielle Beschwer genügen.”
“Die Beschwer ist Zulässigkeitsvoraussetzung jedes Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbegeh- ren der rechtsmittelerhebenden Partei abweicht, d.h. ganz oder teilweise unterle- gen ist. Zudem muss eine materielle Beschwer gegeben sein. Hierfür genügt, dass die Partei durch den angefochtenen Entscheid ein schützenswertes Interes- se (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an dessen Aufhebung oder Abänderung - 4 - hat. Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und im Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch gegeben sein (vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Kann die Gutheissung des Rechtsmittels den von der rechtsmittelerheben- den Partei verfolgten Interessen dann nicht mehr zum Durchbruch verhelfen, ist ein schutzwürdiges Interesse und damit eine materielle Beschwer zu verneinen (BGer 5A_9/2015 vom 10. August 2015, E. 4.3 f.). Auf das erhobene Rechtsmittel ist dann nicht einzutreten (ZK ZPO-Reetz, Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 N 30 m.w.H.).”
“Der Berufungskläger strebt eine Haftung seines Bruders kraft dessen (angeblichen) Erbenstellung gegenüber ihm und der Vermieterin der vormaligen Wohnung der Erblasserin an. Darüber, ob der Bruder des Berufungsklägers aber rechtsgültig ausgeschlagen hat oder nicht, wurde – wie soeben in grundsätzlicher Weise ausgeführt – im angefochtenen Entscheid nicht entschieden. Die Klärung dieser Frage bleibt einem allfälligen ordentlichen Zivilprozess vorbehalten. Somit könnte der Berufungskläger aus der sinngemäss anbegehrten Verweigerung der Protokollierung der Ausschlagungserklärung seines Bruders unmittelbar nichts ableiten. Die Rechtsstellung des Berufungsklägers wird durch den erstinstanzlichen Entscheid, soweit die Ausschlagung seines Bruders betroffen ist, nicht beeinflusst. Mangels rechtlicher Nachteile hat der Berufungskläger kein rechtlich relevantes Interesse an der Abänderung des angefochtenen Entscheids im Sinne seines sinngemässen Antrages. Es fehlt die materielle Beschwer als allgemeine Prozessvoraussetzung (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf die Berufung ist nicht einzutreten.”
Sind die örtliche und die sachliche Zuständigkeit (z. B. bei Werkverträgen massgeblich der Erfüllungsort) sowie die weiteren Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt, ist auf die Klage einzutreten. Dabei sind erforderliche Zustellungen und sonstige formelle Vorgaben zu beachten.
“_____ geleisteten Elektroarbeiten geltend. Bei synallag- matischen Verträgen ist für die charakteristische Leistung nicht auf die Geldleis- tung, sondern auf die mit dieser in einem Austauschverhältnis stehenden Nicht- Geldleistung abzustellen. Entsprechend ist bei Werkverträgen die Leistung des Unternehmers als charakteristisch zu qualifizieren (K AISER JOB, in: Basler Kom- mentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 13, 16 zu Art. 31 ZPO). Somit ist der Erfüllungsort in D._____ für die örtliche Zuständigkeit mass- geblich. Sie ist demzufolge zu bejahen. Die sachliche Zuständigkeit ist ebenfalls gegeben (Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Nachdem – abgesehen vom Recht- schutzinteresse hinsichtlich der eingeklagten Betreibungskosten (vgl. dazu nach- - 4 - stehend Ziff. 4.3) – auch die weiteren Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, ist auf die Klage einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Zustellung Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden erfolgt durch ein- geschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung. Gerichtliche Zustellungen, welche für juristische Personen bestimmt sind, werden oft von einer angestellten Person (Art. 138 Abs. 2 ZPO) entgegengenommen. Die Zustellung kann an jedes zur Vertretung berechtigte Organ und dabei auch an dessen Privatadresse erfolgen. Letztere insbesondere dann, wenn eine Zustel- lung am Domizil nicht möglich war (Urteil des Bundesgerichts 5A_268/2021 vom 12. Juli 2012 E. 3.4; W EBER, in: Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessord- nung, 3. Aufl. 2021, N. 2 zu Art. 141 ZPO). Die Verfügung vom 26. März 2021 konnte der Beklagten an ihrer im Handelsre- gister eingetragenen Domiziladresse postalisch nicht zugestellt werden und wur- de, wie erwähnt, mit dem Vermerk "Empfänger konnte unter angegebener Adres- se nicht ermittelt werden" retourniert (act.”
Das Gericht kann Nachfristen setzen. Wird eine gesetzte Nachfrist nicht eingehalten, kann das Gericht auf die Klage nicht eintreten; im vorliegenden Fall lehnte das Handelsgericht eine weitere Erstreckung der Nachfrist ab.
“April 2021 gewährte das Handelsgericht der Beschwerdeführerin eine einmalige Nachfrist bis 10. Mai 2021 zur Bezahlung des Vorschusses und der Sicherheit, mit der Androhung, bei Säumnis auf die Klage nicht einzutreten. A.________ erhob sowohl gegen den Beschluss vom 6. April 2021 als auch gegen die Verfügung vom 28. April 2021 Beschwerde an das Bundesgericht und beantragte jeweils, die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Verfügungen vom 7. Mai 2021 wies das Bundesgericht die Gesuche um Gewährung der aufschiebenden Wirkung zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerden ab (vgl. Urteile 4A_242/2021 und 4A_246/2021, beide vom 26. Mai 2021). Mit Eingabe vom 10. Mai 2021 ersuchte A.________ das Handelsgericht, ihr die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses und der Sicherheit für die Parteientschädigung abzunehmen. Mit Beschluss vom 25. Mai 2021 wies das Handelsgericht den Antrag vom 10. Mai 2021 auf Abnahme der Fristen ab. Auf die Klage trat es in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO androhungsgemäss nicht ein, mit der Begründung, A.________ habe den Kostenvorschuss und die Sicherheit auch innert der Nachfrist nicht geleistet und eine (weitere) Erstreckung der Nachfrist scheide aus. Am 31. Mai 2021 hat A.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen diesen Beschluss erhoben. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. 2. Die Beschwerde ist hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Unerlässlich ist dabei, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 115 E.”
“April 2021 gewährte das Handelsgericht der Beschwerdeführerin eine einmalige Nachfrist bis 10. Mai 2021 zur Bezahlung des Vorschusses und der Sicherheit, mit der Androhung, bei Säumnis auf die Klage nicht einzutreten. A.________ erhob sowohl gegen den Beschluss vom 6. April 2021 als auch gegen die Verfügung vom 28. April 2021 Beschwerde an das Bundesgericht und beantragte jeweils, die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Verfügungen vom 7. Mai 2021 wies das Bundesgericht die Gesuche um Gewährung der aufschiebenden Wirkung zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerden ab (vgl. Urteile 4A_242/2021 und 4A_246/2021, beide vom 26. Mai 2021). Mit Eingabe vom 10. Mai 2021 ersuchte A.________ das Handelsgericht, ihr die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses und der Sicherheit für die Parteientschädigung abzunehmen. Mit Beschluss vom 25. Mai 2021 wies das Handelsgericht den Antrag vom 10. Mai 2021 auf Abnahme der Fristen ab. Auf die Klage trat es in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO androhungsgemäss nicht ein, mit der Begründung, A.________ habe den Kostenvorschuss und die Sicherheit auch innert der Nachfrist nicht geleistet und eine (weitere) Erstreckung der Nachfrist scheide aus. Am 31. Mai 2021 hat A.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen diesen Beschluss erhoben. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.”
Fehlen die Prozessvoraussetzungen nur für einzelne geltend gemachte Anträge oder Ansprüche, kann das Gericht insoweit nicht eintreten und zugleich zu den übrigen Anträgen einen Sachentscheid erlassen. Vorinstanzliche, selbständig tragende Alternativbegründungen, die nicht erfolgreich gerügt werden, bleiben massgeblich und können den Nichteintretenentscheid tragen.
“Die Beschwerdeführerin führt zudem aus, die Vorinstanz habe die Be- schwerde nicht abweisen können, sofern darauf eingetreten werde. Sie hätte die Beschwerde entweder vollständig oder teilweise gutheissen, abweisen oder dar- auf nicht eintreten müssen. Der teilweise Nichteintretensentscheid zeige, dass die Vorinstanz die Prozessvoraussetzungen nicht pflichtgemäss überprüft habe sowie sich nicht zwischen einem Nichteintretens- und Sachentscheid habe entscheiden können, weshalb die Vorinstanz nicht urteils- und handlungsfähig und der ange- fochtene Entscheid nicht begründet sei (act. 7 S. 4 f. Rz. 1 ff.). Ein Gericht tritt auf eine Beschwerde ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO). Fehlen die Prozessvoraussetzungen in Bezug auf einen geltend ge- machten Anspruch bzw. Antrag, erlässt das Gericht insofern einen Nichteintreten- sentscheid und in Bezug auf die übrigen Ansprüche bzw. Anträge einen Sachent- - 5 - scheid. Die pauschal vorgebrachten Rügen der Beschwerdeführerin erweisen sich als offensichtlich haltlos, weshalb die Beschwerde diesbezüglich abzuweisen ist.”
“- 6 - Die Klägerin äussert sich in ihrer Berufung zwar zum Rechtsschutzinteresse und beziffert – ohne jegliche Erklärung – erstmals ihre in der Klageschrift geltend gemachten Genugtuungs- und Schadenersatzansprüche mit Fr. 600.– (vgl. Urk. 9 S. 1 und 4). Hingegen beanstandet sie die Erwägungen der Vorinstanz betreffend ungenügende Bestimmtheit der Rechtsbegehren sowie fehlende Prozessfüh- rungsbefugnis nicht (Urk. 9 S. 1 ff.), zumal sich ihre Rüge einer Verletzung der richterlichen Fragepflicht nur auf die unterbliebene Nachfrage hinsichtlich ihres Rechtsschutzinteresses bezieht (vgl. Urk. 9 S. 2 oben). Damit bleiben diese den vorinstanzlichen Entscheid selbständig tragenden Begründungen und somit auch der Entscheid betreffend Nichteintreten auf die Klage selbst bestehen. Unter die- sen Umständen liefe die Beurteilung der Berufung auf die blosse Überprüfung der vorinstanzlichen Alternativbegründung hinaus, wofür kein schutzwürdiges Interes- se besteht (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf die Berufung ist deshalb nicht einzu- treten (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
In besonderen Verfahren (z. B. Rechtsöffnung, Aufhebung oder Anordnung fürsorgerischer Unterbringung bzw. Zwangsbehandlung) können die Prozessvoraussetzungen ausdrücklich bestritten werden. Die Frage ihrer Erfüllung ist für das Eintreten bzw. ein Nichteintreten des Gerichts – namentlich im Zusammenhang mit Frist- und Verspätungsfragen – von Bedeutung.
“September 2022 setzte der Kanton Basel-Stadt (Beschwerdegegner), vertreten durch die Steuerverwaltung Basel-Stadt, gegen A____ (Beschwerdeführer) eine Steuerforderung in der Höhe von CHF 291.80 mit Zins zu 4 % seit dem 9. September 2022, zuzüglich CHF 5.25 aufgelaufenem Zins sowie CHF 130.00 Kosten und gesetzliche Gebühren in Betreibung (Betreibung Nr. [...]). Der Zahlungsbefehl wurde am 29. März 2023 dem Beschwerdeführer zugestellt, welcher am 18. April 2023 gegen die gesamte Forderung Rechtsvorschlag erhob. Am 9. August 2023 beantragte der Beschwerdegegner beim Zivilgericht Basel-Stadt die definitive Rechtsöffnung für diesen Zahlungsbefehl. Mit Verfügung vom 15. August 2023 liess der Instruktionsrichter dem Beschwerdeführer das Rechtsöffnungsbegehren zustellen und setzte ihm Frist zur Begründung des von ihm erhobenen Rechtsvorschlags. Am 28. August 2023 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme ein, mit welcher er folgende Anträge stellte: - «Verfahrensantrag: Es sei bis zum rechtskräftigen Entscheid über das Ausstandsbegehren (nächste Seite) dem Verfahren die aufschiebende Wirkung zu erteilen. - Es sei festzustellen, dass die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO nicht oder zumindest noch nicht erfüllt sind. - Ich sei von allen beteiligten Gerichten und Behörden und der Gläubigerin ab sofort mit dem korrekten amtlichen Namen «A____» in exakt dieser Schreibweise anzuschreiben, wobei das Komma alternativ durch eine Zeilenschaltung ersetzt werden kann. - Das Rechtsöffnungsgesuch sei abzuweisen. - Alle Kosten seien von vornherein auf die Staatskasse zu nehmen.» Zudem stellte der Beschwerdeführer ein Ausstandsbegehren gegen alle Richterinnen und Richter, «welche über die Hälfte ihres Erwerbseinkommens direkt oder indirekt durch den Kanton Basel-Stadt bezahlt erhalten». Am 7. September 2023 trat der Zivilgerichtspräsident auf dieses Ausstandsbegehren nicht ein. Mit Eingabe vom 22. September 2023 verlangte des Beschwerdeführer eine schriftliche Begründung dieses Entscheids, welche am 6. Oktober 2023 ausgefertigt wurde. Mit einer als «Beschwerde gegen Entscheide des Zivilgerichts (Ausstandsbegehren) Aktenzeichen V.2023.828 und V.2023.829» bezeichneten Eingabe vom 28.”
“TRIBUNAL CANTONAL QE18.041723-220135 22 CHAMBRE DES CURATELLES ___________________________________ Arrêt du 16 février 2022 __________________ Composition : Mme Rouleau, présidente Mmes Kühnlein et Chollet, juges Greffière : Mme Wiedler ***** Art. 59 CPC La Chambre des curatelles du Tribunal cantonal prend séance pour statuer sur le recours interjeté par P.________, à [...], contre la décision rendue le 12 janvier 2021 par la Justice de paix du district de la Riviera – Pays-d’Enhaut dans la cause le concernant. Délibérant à huis clos, la Chambre voit : En fait et en droit : 1. Par décision rendue le 12 janvier 2021, adressée pour notification aux parties le 25 janvier 2022, la Justice de paix du district de la Riviera – Pays-d’Enhaut (ci-après : la justice de paix) a rejeté la requête de P.________, formée le 9 décembre 2021, tendant à la levée de la mesure de placement à des fins d’assistance prononcée à son égard (I), maintenu, pour une durée indéterminée, la mesure de placement à des fins d’assistance prononcée le 13 juillet 2020 en faveur de P.________ (II) et laissé les frais de la décision à la charge de l’Etat (III). 2. Par courrier du 29 janvier 2021, reçu à la justice de paix le 7 février 2022, P.________ a indiqué ce qui suit : « Madame la Juge, Je souhaiterais vous rencontrer suite au courrier datant du 25 janvier 2022 qui stipule le maintien de la mesure de placement à des fins d’assistance car je souhaiterais des explications.”
“Des Weiteren erachtete sich die Vorinstanz für die Behandlung der Be- schwerde mit Bezug auf die Anordnung der Zwangsmedikation durch die PUK zu- treffend als örtlich und sachlich zuständig und hielt fest, das eine diesbezügliche Beschwerde innert zehntägiger Frist seit der Mitteilung einzureichen ist (act. 12 S. 3 f.; Art. 439 Abs. 1 Ziff. 4 und Abs. 2 ZGB). Aus den Akten ergibt sich einer- seits, dass die Anordnung einer medizinischen Massnahme ohne Zustimmung durch die PUK vom 2. Februar 2022 nicht formgültig unterzeichnet worden war, was die Vorinstanz mit Nichteintretensentscheid vom 16. Februar 2022 festge- stellt hatte (act. 8 und act. 9; act. 12 S. 4). Soweit sich die Beschwerde also er- neut gegen diese Anordnung vom 2. Februar 2022 richtet, ist sie offensichtlich verspätet und es ist darauf nicht einzutreten (Art. 59 ZPO). Andererseits erhellt, - 4 - dass die Anordnung der Zwangsbehandlung nach Angaben der PUK am 18. Februar 2022 nunmehr formgültig unterzeichnet und der Beschwerdeführerin eröffnet wurde (act. 8 und act. 9). Die Anordnung einer Behandlung ohne Zu- stimmung ist schriftlich anzuordnen und der betroffenen Person schriftlich mitzu- teilen (Art. 434 Abs. 2 ZGB). Entsprechende Nachweise fehlen allerdings. Die PUK hat gegenüber der Vorinstanz zudem erklärt, dass bisher keine Zwangsme- dikation habe erfolgen müssen und bei Bedarf auf Grund der genannten Unklar- heiten die Anordnungen vom”
Sind die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt, ist auf die Berufung einzutreten; die Berufungsinstanz kann gestützt auf Art. 316 Abs. 1 ZPO auf Grundlage der Akten entscheiden.
“Da ansonsten auch die übrigen Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt sind, insbesondere auch der bei den Berufungsklägern für das Rechtsmittelverfahren erhobene Kostenvorschuss von CHF 3'000.00 mit Valutadatum vom 29. Dezember 2023 fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Berufung vom 6. Dezember 2023 mit Ausnahme von Ziffer 2 der Rechtsbegehren einzutreten. Nach Art. 243 Abs. 2 lit. c ZPO gelangt unter anderem bei einer Streitigkeit aus einem Mietvertrag über Wohnräume, soweit es eine Anfechtung der Kündigung zufolge Rechtsmissbräuchlichkeit zu beurteilen gilt, unabhängig von der Streitwerthöhe das vereinfachte Verfahren zur Anwendung. Die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts ist für die Beurteilung der Berufung zuständig (§ 6 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 3 Abs. 1 EG ZPO, SGS 221). Gestützt auf Art. 316 Abs. 1 ZPO entscheidet das Kantonsgericht als Berufungsinstanz auf Grundlage der Akten.”
Fehlt die konkrete Bezifferung einer Geldforderung, ist die Klage grundsätzlich unzulässig. Die Chiffrierung gemäss Art. 84 Abs. 2 ZPO gehört zu den Bedingungen der Verfahrenszuständigkeit/Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO und ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen; die nicht chiffrierte Zahlungsforderung ist daher im Regelfall unzulässig, sofern nicht die in Art. 85 Abs. 1 ZPO geregelte Ausnahme (vorläufige Nicht-Quantifizierung, solange der Kläger noch nicht in der Lage zur Bezifferung ist) anwendbar ist. In solchen Fällen ist kein Fristerstrecken nach Art. 132 ZPO vorgesehen.
“1 et les références) -, le tribunal ne peut accorder à une partie ni plus, ni autre chose que ce qui est demandé, ni moins que ce qui est reconnu par la partie adverse ( ne eat iudex ultra petita partium). Les conclusions des parties doivent ainsi être suffisamment précises pour qu'elles puissent être reprises dans le jugement si la demande est admise (ATF 148 III 322 consid. 3.2; 137 III 617 consid. 4.3). Lorsqu'elles portent sur la liquidation du régime matrimonial, elles doivent indiquer à quel résultat le demandeur prétend (arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 5A_618/2012 du 27 mai 2013 consid. 4.3.3; 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.1). Par ailleurs, l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée (art. 84 al. 2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 149 III 405 consid. 4.1; 148 III 322 consid. 3.2 et 3.3; 142 III 102 consid. 3; arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 4A_164/2016 du 18 octobre 2016 consid. 3.2). Le fait de chiffrer les actions tendant au paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4; 5A_871/2020 précité loc. cit.). Le chiffrage des conclusions doit impérativement être contenu dans l'écriture introductive de la procédure, à savoir le mémoire de demande (art. 221 al. 1 let. b en relation avec l'art. 84 al. 2 CPC; ATF 148 III 322 consid. 3.2). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 5A_793/2014 du 18 mai 2015 consid. 3.2.6, non publié in ATF 141 III 302). En matière de liquidation du régime matrimonial, l'action est qualifiée d'actio duplex ou action réciproque, à savoir une action dans le cadre de laquelle la partie intimée peut déposer ses propres conclusions dans sa réponse sans devoir formellement déposer une demande reconventionnelle (ATF 102 II 151 consid.”
“Aux termes de l'art. 58 al. 1 CPC - applicable aux questions relatives à la liquidation du régime matrimonial (arrêt 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.3.1 et les références) -, le tribunal ne peut accorder à une partie ni plus, ni autre chose que ce qui est demandé, ni moins que ce qui est reconnu par la partie adverse ( ne eat iudex ultra petita partium). Les conclusions des parties doivent ainsi être suffisamment déterminées. Lorsqu'elles portent sur la liquidation du régime matrimonial, elles doivent indiquer à quel résultat le demandeur prétend (arrêts 5A_618/2012 du 27 mai 2013 consid. 4.3.3; 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.1). Par ailleurs, l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée (art. 84 al. 2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 142 III 102 consid. 3; arrêt 4A_164/2016 du 18 octobre 2016 consid. 3.2). Le fait de chiffrer des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; arrêt 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4; arrêt 5A_871/2020 précité loc. cit.). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (arrêt 5A_793/2014 du 18 mai 2015 consid. 3.2.6, non publié in ATF 141 III 302).”
“2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 142 III 102 consid. 3; arrêt 5A_368/2018 précité loc. cit.). Selon cette disposition, le demandeur peut intenter une action non chiffrée s'il est dans l'impossibilité d'articuler d'entrée de cause le montant de sa prétention ou si cette indication ne peut être exigée d'emblée. Une fois les preuves administrées ou les informations requises fournies par le défendeur, le demandeur doit toutefois chiffrer sa demande dès qu'il est en état de le faire (art. 85 al. 2, 1ère phr., CPC), autrement dit, dès que possible. L'art. 85 CPC n'a ainsi pas pour effet de limiter la portée de la maxime de disposition, le demandeur n'étant pas libéré de son obligation de chiffrer ses prétentions, mais pouvant seulement différer le moment auquel il doit y procéder (arrêts 4A_516/2019 du 27 avril 2020 consid. 4.2.2; 5A_368/2018 précité loc. cit.). Le chiffrement des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; arrêt 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (arrêt 5A_368/2018 précité loc. cit.).”
Praktischer Hinweis: Fehlt dem Rechtsmittelkläger bei einer Gutheissung des Rechtsmittels ein tatsächlicher Vorteil (keine Verbesserung seiner Lage), fehlt regelmässig das schutzwürdige Interesse an der Beurteilung des Rechtsmittels. Ebenso kann ein Rechtsschutzinteresse fehlen, wenn sich die Rügen lediglich gegen die Begründung richten und kein konkretes Begehren oder kein praktischer Nutzen ersichtlich ist.
“Die Prozessvoraussetzungen für ein Rechtsmittel sind von Amtes wegen zu prüfen, d.h. auch ohne dass eine Partei dies verlangt (Art. 60 ZPO). Für ein Rechtsmittel ist (u.a.) Prozessvoraussetzung, dass der Rechtsmittelkläger ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung des Rechtsmittels hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Ein solches schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung eines Rechtsmittels fehlt, wenn auch eine Gutheissung des Rechtsmittels die Position des Rechtsmittelklägers nicht verbessert, d.h. (vereinfacht ausgedrückt) wenn ihm auch eine Gutheissung des Rechtsmittels nichts nützen würde.”
“Ein schutzwürdiges Interesse der klagenden Partei an der gerichtlichen Beurteilung der Streitsache (sog. Rechtsschutzinteresse) gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ist nach der Rechtsprechung dann zu bejahen, wenn der Kläger ein persönliches Interesse an seiner Klage hat, welches in dem Sinn rechtlicher Natur ist, als die damit verlangte Leistung oder die anbegehrte Feststellung oder Gestal- tung einer Rechtslage ihm einen Nutzen verschafft (vgl. dazu BGE 122 III 279 E. 3a; BGer 4A_630/2012 vom 19. März 2013, E. 3.1; 4A_404/2011 vom 7. November 2011, E. 5.1; BGer 4C.45/2006 vom 26. April 2007, E. 5, nicht publ. BGE 133 III 453; 5P.329/2002 vom 23. Dezember 2002, E. 3.1). Demgegenüber fehlt das Rechtsschutzinteresse, wenn das Urteil dem Kläger auch im Falle des Obsiegens keinen Nutzen bringt (vgl. BGer 4A_127/2019 vom 7. Juni 2019, E. 4, m.w.H.; BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 ZPO N 47). Ein solcher Nutzen fehlt im All- gemeinen, wenn der streitige Anspruch bereits befriedet ist oder überhaupt nicht befriedet werden kann (BGE 122 III 279 E. 3a; BGer 4C.45/2006 vom 26. April 2007, E. 5; BGer 5P.329/2002 vom 23. Dezember 2002, E. 3.1).”
“Es ist nicht ersichtlich, was die Gesuchsgegnerin mit diesen Vorbringen im Rechtsmittelverfahren erreichen möchte. Einerseits fehlt es an einem Beschwer- debegehren zur vorinstanzlichen Dispositiv-Ziffer 1 (vgl. Urk. 21 S. 2), anderer- seits führt sie nicht aus, inwiefern sie durch die von ihr geltend gemachten Mängel beschwert ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Diesbezüglich ist auf die Beschwerde somit nicht einzutreten.”
“Die Beklagte wirft der Vorinstanz vor, zu Unrecht auf eine Anrech- nung der tieferen Lebenshaltungskosten in der Türkei verzichtet zu haben (Urk. 71 Rz 66). In ihrer Begründung (Urk. 71 Rz 68 ff.) setzt sie sich jedoch nicht einmal ansatzweise mit dem vorinstanzlichen Argument auseinander, wonach der Kläger aufgrund der Schadenminderungspflicht nicht zur Ausreise in die Türkei verpflichtet gewesen wäre. Damit hat dieses den Nichtanrechnungsentscheid selbstständig tragende Argument Bestand und beschränken sich die hiergegen erhobenen Rügen im Ergebnis auf eine Anfechtung der Begründung. Dafür be- steht kein schutzwürdiges Interesse. Insoweit ist auf die Berufung nicht einzutre- ten (vgl. BGer 4A_133/2017 vom 20. Juni 2017, Erw. 2.2; BGer 4A_494/2020 vom 24. Juni 2022, E. 5; s.a. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
“Genau besehen hätte aber wohl auch die Angabe eines Mindestbetrags dem Beschwerdeführer nichts genutzt. Er verlangt die Freistellung nur, soweit die Ansprüche des Geschädigten rechtskräftig zugesprochen werden, also erst nach Abschluss des Verfahrens und nur sofern dieses mit einer Klagegutheissung endet. Das für jede Klage notwendige, schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) muss aber aktuell und praktisch sein (Urteil 5A_2/2019 vom 1. Juli 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). Eine Klage auf eine positive künftige Leistung ist nur in bestimmten Fällen zulässig (PASCAL GROLIMUND, in: Zivilprozessrecht, Staehelin und andere [Hrsg.], 3. Aufl. 2019, S. 212 § 14 Rz. 13; FABIENNE HOHL, Procédure civile, Bd. I, 2. Aufl. 2016, S. 48 Rz. 191 f.; ALEXANDER R. MARKUS, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. 1, 2012, N. 7 zu Art. 84 ZPO; SOPHIE DORSCHNER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 6 f. zu Art. 84 ZPO), und auch eine bedingtes Urteil ist nur ausnahmsweise statthaft (vgl. DANIEL STAEHELIN, in: Zivilprozessrecht, Staehelin und andere [Hrsg.], a.a.O., S. 464 § 23 Rz. 14; HOHL, a.a.O., S. 48 f. Rz. 193 ff.; MARKUS, a.a.O., N. 5 zu Art. 84 ZPO; DORSCHNER, a.a.O., N. 8 zu Art. 84 ZPO). Dass die Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines bedingten, zukünftigen Leistungsbegehrens gegeben wären, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf.”
Verschiedene Parteien können gleichzeitig unterschiedliche Rechtsbegehren rechtshängig machen. Die durch Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO bewirkte Rechtshängigkeitsperre verhindert die anderweitige Rechtshängigmachung desselben Streitgegenstands, greift aber nur zwischen denselben Parteien (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO).
“Die Beschwerdeführerinnen wenden sich zunächst dagegen, dass die Vorinstanz die Änderung des Rechtsbegehrens Ziff. 2 in der Replikschrift als unzulässig beurteilte, was sie mit den Argumenten des fehlenden Rechtsschutzinteresses und der Rechtshängigkeitsperre begründete. Wie die Beschwerdeführerinnen zutreffend ausführen, hat die Rechtshängigkeit zwar die Wirkung, dass der Streitgegenstand nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO), aber einzig zwischen den gleichen Parteien (Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO; Urteil 4A_9/2022 vom 6. Mai 2022 E. 3). An Letzterem fehlt es hier: Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid selbst feststellte, wird das Rechtsbegehren Ziff. 1 von der Beschwerdeführerin 1 gestellt und das Rechtsbegehren Ziff. 2 von der Beschwerdeführerin”
Eine vorherige Anhörung der Gegenpartei ist vor einem Eintrittsentscheid nicht erforderlich. Führt das Gericht zum Schluss, auf die Klage nicht einzutreten, unterbleibt eine materielle Sachprüfung und allenfalls notwendige Beweisaufnahme.
“Soweit der Kläger moniert, die Parteien seien nicht angehört und seine Be- weise seien ignoriert worden, scheint er sich daran zu stören, dass die Vorinstanz ihren Nichteintretensentscheid ohne Weiterungen gefällt hat. - 9 - Das Vorgehen der Vorinstanz ist allerdings nicht zu beanstanden: Das Gericht hat nach Eingang einer Klage von Amtes wegen die ordnungsgemässe Klageerhe- bung und die Prozessvoraussetzungen zu prüfen (vgl. Art. 59 und Art. 60 ZPO). Kommt es wie vorliegend zum Schluss, dass die Prozessvoraussetzungen nicht gegeben sind, hat es auf die Klage nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Einer vorherigen Anhörung der Gegenseite bedarf es nicht. Jedenfalls würde sich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der beklagten Parteien nicht zu deren Nachteil auswirken und könnte sich der Kläger auf eine entsprechende Gehörsverletzung nicht berufen. Ist auf die Klage nicht einzutreten, entfällt sodann eine Prüfung in der Sache und entsprechend auch eine allfällige Beweisabnahme.”
Vor einer Verweisung auf den Zivilweg sind die prozessualen Eintrittsvoraussetzungen des Art. 59 Abs. 2 ZPO zu prüfen (etwa Ablehnung der Leistungspflicht, Partei‑ und Prozessfähigkeit, keine anderweitige Rechtshängigkeit, kein rechtskräftiger Entscheid). Das Gericht hat die betreffenden Zulässigkeitsvoraussetzungen gegebenenfalls von Amtes wegen zu prüfen und tritt nur ein, wenn sie vorliegen.
“1 VRG) und in zweiter Linie sinngemäss auf die für das Zivilverfahren geltenden Bestimmungen (Art. 65 Abs. 2 VRG). Weil sich in den Bestimmungen über das Beschwerdeverfahren vor Obergericht (Art. 38 bis Art. 56 VRG) keine einschlägige Vorschrift findet, ist auf die ZPO abzustellen. Gemäss aArt. 71 Abs. 1 ZPO (in der bis 31. Dezember 2024 geltenden Fassung; vgl. Art. 404 Abs. 1 ZPO und Art. 407f ZPO e contrario) können mehrere Personen gemeinsam beklagt werden, sofern Rechte und Pflichten beurteilt werden sollen, die auf gleichartigen Tatsachen oder Rechtsgründen beruhen. Diese Voraussetzung ist vorliegend unbestrittenermassen erfüllt. 1.4. Für die weiteren Prozessvoraussetzungen ist gestützt auf den Verweis in Art. 65 VRG ebenfalls auf die ZPO abzustellen. Ein schutzwürdiges Interesse der Klägerin ist angesichts der Ablehnung der Leistungspflicht durch die Beklagte 2 mit Schreiben vom 22. Dezember 2021 (act. B.3) gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), ebenso die Partei- und Prozessfähigkeit aller Beteiligten (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Es ist keine anderweitige Rechtshängigkeit gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) und schliesslich liegt in der Streitsache kein rechtskräftiger Entscheid vor (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Damit sind sämtliche prozessualen Voraussetzungen erfüllt und es ist auf die Klage einzutreten. 2. Streitgegenstand Aufgrund des im Recht der beruflichen Vorsorge auf kantonaler Ebene vorgeschriebenen Klageverfahrens ergibt sich der Streitgegenstand einzig aus den Rechtsbegehren der Klage und allenfalls der Widerklage. Innerhalb des Streitgegenstandes ist das Berufsvorsorgegericht in Durchbrechung der Dispositionsmaxime an die Begehren der Parteien nicht gebunden (BGE 135 V 23 E. 3.1; Urteil des Verwaltungsgerichts S 21 124 vom 6. Juni 2023 E. 4). Vorliegend hat die Klägerin auf die grundsätzliche Verpflichtung der zuständigen Pensionskasse zur Leistung einer Invalidenrente der beruflichen Vorsorge ab dem 1. Juni 2021 geklagt und nicht auch auf die Festlegung der Höhe des allfälligen Anspruchs. Dies ist nach der Rechtsprechung zulässig (BGE 129 V 450 E.”
“L’action fondée sur l’art. 694 CC est de nature patrimoniale (ATF 80 II 311 consid. 1, JdT 1955 I 280 ; TF 5D_155/2021 du 19 janvier 2022 consid. 1 ; TF 5C.145/2004 du 2 septembre 2004 consid. 1.2). La valeur litigieuse équivaut à l’augmentation de valeur que la servitude de passage nécessaire procurerait au fonds dominant ou, si elle est plus élevée, à la diminution de valeur du fonds servant (TF 5D_155/2021 du 19 janvier 2022 consid. 1.1.1 et les arrêts cités ; TF 5A_136/2009 du 19 novembre 2009 consid. 1). 3.2.2 L’art. 59 al. 1 et 2 CPC prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité (al. 1), et énumère les plus classiques de ces conditions (al. 2). A contrario, le tribunal est tenu d’entrer en matière lorsque toutes les conditions de recevabilité sont accomplies (TF 4A_432/2018 du 28 septembre 2018 consid. 7, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2019 p. 64 note Jéquier). L’énumération des conditions de recevabilité de l’art. 59 al. 2 CPC n’est pas exhaustive. Une introduction de l’action conforme aux exigences légales fait partie des autres conditions de recevabilité non mentionnées à l’art. 59 al. 2 CPC, à moins qu’elle ne relève du champ d’application de l’art. 132 CPC (Oger-ZH du 10 octobre 2019/NP190016). Fait également partie des conditions de recevabilité que le juge doit examiner d’office (art. 60 CPC) le choix du type de procédure (TF 4A_332/2015 du 10 février 2016 consid. 4.2, in RSPC 2016 p. 395). Le prononcé d’irrecevabilité entraîne la cessation de la litispendance, avec effet rétroactif (cf. art. 63 al. 1 in fine CPC). Un jugement de procédure (« Prozessurteil ») en force ne peut être revêtu de l’autorité de chose jugée, tout au plus, qu’en rapport avec la condition de recevabilité dont le tribunal a admis ou nié l’existence (ATF 134 III 467 consid. 3.2 ; TF 4A_30/2020 du 23 mars 2021 consid. 3.3.1, in RSPC 2021 p. 401 ; TF 4A_536/2018 du 16 mars 2020 consid. 3.1.2 ; TF 4A_394/2017 du 19 décembre 2018 consid.”
Ein Rückzug bzw. der auf Verzicht beruhende unterbliebene Anfechtungsakt gilt als rechtskräftiger Entscheid (vgl. Art. 241 ZPO) und kann die materielle Überprüfung der bereits entschiedenen Streitpunkte ausschliessen. Fehlt dadurch die Möglichkeit einer inhaltlichen Prüfung, liegt eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht vor, sodass ein erneutes Verfahren in der Regel unzulässig ist.
“Vorliegend hätten die Parteien indes gemäss Be- stätigung auf dem eingereichten Urteil auf die Anfechtung verzichtet, womit das Urteil am 31. Januar 2024 rechtskräftig geworden sei. Eine erneute Beurteilung der mit dem Scheidungsurteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 31. Januar 2024 genehmigten Scheidungskonvention sei daher nicht möglich, weil die Genehmigung der Scheidungskonvention mit dem Verzicht rechtskräftig geworden sei. Es fehle insoweit an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), d.h. an der Möglichkeit, die Klage inhaltlich zu prüfen. Soweit die Klä- - 5 - gerin nicht eine Abänderung, sondern eine Revision des rechtskräftigen Schei- dungsurteils verlange, wäre dafür nicht das angerufene Bezirksgericht Winterthur, sondern das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland zuständig (Art. 328 Abs. 1 ZPO). Dem angerufenen Gericht würde die örtliche Zuständigkeit für ein Revisi- onsgesuch fehlen, so dass ebenfalls kein Urteil in der Sache ergehen könne (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Falls die Klägerin eine Revision beabsichtigen würde, so wäre das entsprechende Gesuch gemäss Art. 329 Abs. 1 ZPO beim zuständi- gen Gericht innert 90 Tagen seit Entdeckung des Revisionsgrundes (Art. 328 ZPO) schriftlich und begründet einzureichen (act. 12 S. 3 f. E. 4.-6. und 9.). Zum zweiten Rechtsbegehren (Beseitigung des Rechtsvorschlags) hat die Vorinstanz festgehalten, die Klägerin setze mit der fraglichen Betreibung Unterhalt in Betreibung für die Zeit vor Rechtskraft des Scheidungsurteils. Die Klägerin habe indes in der Scheidungsvereinbarung auf die Geltendmachung allfällig ausstehender Kinderunterhaltsbeiträge bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils verzichtet. Die Scheidungsvereinbarung sei wie ausgeführt mit Urteil vom”
“Ob es sich beim Rückzug der Beschwerdeführerin, der zur Abschrei- bung des vorinstanzlichen Verfahrens führte (Art. 241 Abs. 3 ZPO), um einen Rückzug handelt, der Ausschlusswirkungen hat, hatte nicht die Vorinstanz im an- gefochtenen Beschlussdispositiv festzuhalten. Vielmehr hätte das zweite angeru- fene Gericht im Rahmen der von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvorausset- zungen auf entsprechenden Hinweis der Beschwerdeführerin zu prüfen, ob der (zweiten) Klage insb. die Ausschlusswirkung der Rechtskraft entgegensteht (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Gegen dessen Entscheid stünde sodann ein Rechtsmit- tel zur Verfügung. Es ist nach dem Gesagten von vornherein nicht ersichtlich, inwiefern die Be- schwerdeführerin diesbezüglich beschwert sein könnte. Soweit die Beschwerde- führerin mit ihren Vorbringen diesbezüglich ein Rechtsmittel – nach bisheriger Praxis der Kammer je nach Streitwert eine Berufung oder Beschwerde – erheben will, ist darauf von vornherein mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht ein- zutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). 2.3 Zu prüfen bleibt die Kostenbeschwerde. Eine Beschwerde – so auch die Kostenbeschwerde nach Art. 110 ZPO – ist bei der Beschwerdeinstanz innert der Beschwerdefrist schriftlich und begründet einzureichen (vgl. Art. 321 Abs. 1 ZPO). - 6 - Mit Beschwerde kann unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des”
“Aus den von der KESB beigezogenen Akten ergibt sich, dass die Beschwer- deführerin gegen den Entscheid der KESB vom 11. Dezember 2020 Beschwerde an das Einzelgericht des Bezirksgerichts Dietikon erhoben hatte. Jenes Verfahren wurde mit Verfügung vom 29. Dezember 2020 durch Rückzug erledigt abge- schrieben (vgl. act. 19/520). Ein solcher Rückzug hat die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheides (vgl. Art. 241 ZPO). Das bedeutet, die Sache ist bereits rechtskräftig entschieden, weshalb die Beschwerdeführerin von vornherein nicht erneut Beschwerde erhe- ben konnte (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), insbesondere auch nicht bei der Vo- rinstanz. Mit anderen Worten ist die Vorinstanz im Ergebnis – wenn auch mit einer anderen Begründung – zu Recht auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin nicht eingetreten.”
Die in Art. 59 Abs. 2 ZPO aufgeführten Prozessvoraussetzungen sind nicht abschliessend. In Lehre und Praxis wird zudem diskutiert, ob die formelle Existenz bzw. die formelle Gültigkeit der Klage (insbesondere die gehörige Verfahrenseinleitung und das Vorliegen genügender Schlussbegehren) als eigenständige Prozessvoraussetzung zu qualifizieren ist.
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO). Prozessvoraussetzungen sind insbesondere ein schutzwürdiges Interesse der Klägerin sowie die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. a f. ZPO). Die Liste der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist nicht abschliessend. Als Pro- zessvoraussetzung gilt auch die gehörige Verfahrenseinleitung mittels formell gül- tiger Klage. Demnach muss die Klage ein genügend bestimmtes Rechtsbegehren enthalten (Art. 221 Abs.1 lit. b ZPO; Z INGG in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012 [zit. BK ZPO], Art. 59 N 156 159; ZÜRCHER in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommen- tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016 [zit. ZPO-Komm], Art. - 7 - 59 N 9, 59; M ÜLLER in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische Zivilprozess- ordnung, 2. Aufl. 2016 [zit. DIKE-Komm-ZPO], Art. 59 N 81).”
“125 CPC), que la décision du tribunal de limiter la procédure à des questions ou des conclusions déterminées peut être prise d'office ou sur requête d'une partie au procès (Haldy, op. cit., Bâle 2011, nn. 4 ad. art. 125 CPC; Gschwend/ Bornatico, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bâle 2013, n. 3 ad art. 125), que si l'une des parties souhaite limiter la procédure à une telle conclusion ou question déterminée, elle devra solliciter le juge de façon à ce que celui-ci ordonne cette limitation (Haldy, op. cit., n. 5 ad. art. 125 CPC), qu'en l'espèce, le requérant considère qu’il convient de statuer sur les motifs d’irrecevabilité invoqués avant toute démarche au fond, que, pour ce faire, il a déposé le 14 juillet 2020 une écriture intitulée « demande de limitation de la procédure à la question de la recevabilité », que l’intimé et les défendeurs au fond ont consenti à limiter dans un premier temps la procédure à la question de la recevabilité ; attendu qu'en vertu de l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1), que la liste des conditions énumérées à l’art. 59 al. 2 CPC n’est pas exhaustive, que cette disposition n’indique en particulier pas si l’existence d’une demande en justice non viciée constitue une condition de recevabilité (Bohnet, in Bohnet et al. [éd.], Code de procédure civil commenté, Bâle 2011, n. 70 ad. art. 59 CPC), que la doctrine est partagée, certains auteurs relevant que l’existence d’une demande valable serait une condition de l’intervention du juge (Bohnet, op. cit., n. 70 ad. art. 59 CPC), qu’une partie de la doctrine considère qu’il faut tout d’abord déterminer si l’acte est existant ou non et, s’il est existant, distinguer suivant que le vice dont il est entaché est irréparable ou réparable au sens de l’art. 132 CPC (Bohnet, op. cit., n. 70 ad. art. 59 CPC), qu’en l’espèce, le requérant soutient que la demande est irrecevable dans la mesure où les faits n’auraient pas été allégués dans un mémoire de demande au sens de l’art. 221 al. 1 let. d CPC, que seule la requête de conciliation déposée devant la Chambre patrimoniale le 31 juillet 2019 a été notifiée aux parties, et que cette écriture ne contiendrait en outre pas de conclusions satisfaisant aux exigences de l’art.”
Nach der in Lehre und Rechtsprechung vertretenen Kernpunkttheorie (weiterentwickelter, zweigliedriger Streitgegenstandsbegriff) zieht ein im Kern identischer Streitgegenstand eine Zuständigkeitsattraktion zugunsten des zuerst angerufenen Gerichts nach sich. Bei bloss betragsmässig individualisierten Teilklagen bewirkt dies eine zuständigkeitskoordinierende Rechtshängigkeitssperre für den Gesamtanspruch: Eine weitere Klage über denselben Gesamtanspruch kann demnach nur vor dem Gericht erhoben werden, bei dem die erste Klage anhängig ist.
“Fazit Da es ich bei den beiden Klagen um lediglich betragsmässig individualisierte Teil- ansprüche einer Gesamtforderung handelt, ergibt sich mit der Rechtshängigkeit der ersten Klage beim Bezirksgericht Meilen eine zuständigkeitskoordinierende Rechtshängigkeitssperre für den Gesamtanspruch. Für die am Handelsgericht Zü- rich eingereichte Klage besteht somit Litispendenz im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO, weshalb auf diese nicht einzutreten ist . - 9 - Eine Minderheit des Gerichts vertritt eine andere Meinung (act. 27).”
“Betreffend die Rechtskraftswirkung von Teilklagen hat das Bundesgericht unlängst entschieden, dass die rechtskräftige Abweisung einer bloss betragsmässig beschränkten Teilforderung die Einklagung eines weiteren Teilbetrags derselben Forderung grundsätzlich ausschliesst (BGer 4A_449/2020 vom 23. März 2021 E. 6.5 [zur Publikation vorgesehen]). Dazu hat das Bundesgericht erwogen, dass das Gericht im Falle eines einzig betragsmässig beschränkten Klagebegehrens dieses nur abweisen dürfe, wenn es zur Erkenntnis gelangt sei, dass der klagenden Partei aus dem behaupteten Sachverhalt überhaupt keine Forderung zustehe. Es habe vor der Abweisung der Teilklage die gesamte von der klagenden Partei behauptete Forderung zu prüfen. Bei der Auslegung des Urteilsdispositivs (auf Klageabweisung) sei diesem Prüfungsumfang Rechnung zu tragen, mit der Folge, dass die Rechtskraft eine zweite Klage über einen weiteren Teil derselben Forderung ausschliesse. Dagegen widerspräche eine erneute Beurteilung dem Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes, der in Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO zum Ausdruck komme (BGer 4A_449/2020 vom 23. März 2021 E. 6.4.2). Dieser Rechtsprechung ist auch bei der Frage der Rechtshängigkeitssperre von bloss betragsmässig individualisierten Teilklagen Rechnung zu tragen, da sich das Problem der res iudicata in dem Moment manifestiert, in welchem über die erste Teilklage entschieden wird. Bei an verschiedenen Gerichten rechtshängigen Teilklagen, die den gleichen Gesamtanspruch betreffen, besteht die Gefahr von sich widersprechenden Entscheiden, was es zu verhindern gilt. Der Einleitung einer zweiten Teilklage beim bereits mit der ersten Klage betrauten Gericht steht hingegen nichts entgegen. Das erstangerufene Gericht kann die Verfahren so koordinieren, dass eine einheitliche Beurteilung des Streitgegenstands möglich ist und keine (materiell) widersprüchlichen Entscheide ergehen. Dadurch ergibt sich bei bloss betragsmässig individualisierten Teilklagen eine zuständigkeitskoordinierende Rechtshängigkeitssperre für den Gesamtanspruch, die zur Folge hat, dass eine weitere Klage nur bei jenem Gericht anhängig - 7 - gemacht werden kann, vor welchem die erste Klage hängig ist (zum Ganzen KUKO ZPO-O BERHAMMER/WEBER, 3.”
“yy 2018 zu beurteilen sein wird. Ob die Berufungsklägerin im Basler Verfahren in der Lage sein wird, ihren Gesamtschaden zu beziffern und zu beweisen, ist durch das Zivilgericht Basel-Stadt zu beurteilen. Vorliegend mag zwar die Behauptung der Berufungsklägerin dem Grundsatz nach zutreffend sein, dass sich in der Schweizer Lehre und Rechtsprechung zwischenzeitlich die sog. zweigliedrige Streitgegenstandstheorie durchgesetzt haben dürfte, nach welcher sich der Streitgegenstand aus den Rechtsbegehren einerseits und dem behaupteten Lebenssachverhalt ergibt. Da sich in der Praxis jedoch die Unterscheidung, ob eine Klage einen oder mehrere Lebenssachverhalte und damit Streitgegenstände enthält, als schwierig erweist, hat sich die Rechtsprechung zum Streitgegenstand überwiegend anhand von Fallkonstellationen entwickelt (BGE 139 III 126 E. 3; 144 III 452 E. 2.3.2 ff.; KUKO ZPO-Droese, 3. Aufl., 2021, Art. 64 N 8). In Bezug auf die zuständigkeitsrechtliche Verfahrenskoordination nach einer rechtshängig gemachten Sache (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) hat das Bundesgericht diesen zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriff allerdings erweitert, indem es die vom EuGH in Auslegung von Art. 27 LugÜ entwickelte Kernpunkttheorie auch auf Binnensachverhalte anwendet (BGE 128 III 284 E. 3b f.; 138 III 570 E. 4.2.2; KUKO ZPO-Oberhammer/Weber, 3. Aufl., 2021, Vorbemerkungen zu Art. 84-90 N 14 ff.; KUKO ZPO-Droese, 3. Aufl., 2021, Art. 64 N 8). Gemäss dieser Kernpunkttheorie sind zwei Streitgegenstände identisch, wenn sich im Kern die gleiche Rechtsfrage stellt, so dass die Gefahr widersprüchlicher Entscheide vorliegt (BGE 138 III 570 E. 4.2.2 m.w.H.). Die im Sinne dieser Theorie identische Klage, mit welcher die Rechtshängigkeit begründet wird, wirkt sich derart aus, dass die zweite Klage nur vor dem mit der ersten Klage befassten Gericht eingereicht werden darf. Somit hat die Kernpunkttheorie eine Kompetenzattraktion zugunsten des ersten Gerichts zur Folge, welche auf die Vermeidung widersprüchlicher Entscheide abzielt. Die zweite Klage ist deshalb nur dann unzulässig, wenn sie nicht beim erstangerufenen Gericht eingereicht wird (Bulletti, Kommentar zu BGer 4A_29/2019 vom 10.”
Fehlt bei der klageeinleitenden Rechtshandlung die Postulationsfähigkeit, ist der betroffenen Partei grundsätzlich eine Frist zur Behebung dieses Mangels zu setzen. Eine sofortige Nichtigkeitserklärung oder Nichteintreten kommt nur ausnahmsweise in Betracht, namentlich bei solchen schwerwiegenden, nicht mehr heilbaren Mängeln (z. B. mangelhafte Organisationszuständigkeit oder offensichtliche Verfahrensfehler), die nach der Rechtsprechung die Ausnahme der sofortigen Ungültigerklärung rechtfertigen.
“Der Beschwerdeführer bringt vor, dass bei Gutheissung seiner Beschwerde und des Vertretungsverbots " grundsätzlich alle Rechtsschriften der postulationsunfähigen Rechtsvertretung der Beschwerdegegnerin aus dem Recht zu weisen " seien, die Beschwerdegegnerin somit gar nie eine Forderungsklage gegen den Beschwerdeführer eingereicht habe und das Verfahren in der Hauptsache als gegenstandslos abzuschreiben sei. Für die klageeinleitende Rechtshandlung ist die Postulationsfähigkeit zwar eine Zulässigkeitsvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Bei Fehlen dieser Voraussetzung muss gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung der betroffenen Person jedoch eine Frist angesetzt werden, damit sie den Mangel beheben kann (BGE 147 III 351 E. 6.3, mit Hinweisen). Diese Fristansetzung ist auch Teil des streitgegenständlichen Verfahrensantrags des Beschwerdeführers. Würde sein Verfahrensantrag wie beantragt gutgeheissen, so wäre der Beschwerdegegnerin eine Frist zur Bestellung eines neuen Rechtsbeistandes zu setzen. Inwiefern damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein Beweisverfahren gespart werden könnte, begründet der Beschwerdeführer nicht hinreichend und scheidet offensichtlich aus. Der Beschwerdeführer äussert sich auch nicht zum Widerspruch zwischen seinem erstinstanzlichen Antrag um Fristansetzung und seinem im Beschwerdeverfahren gestellten Antrag um Nichteintreten mangels Postulationsfähigkeit. Damit ist die Zulässigkeit der Beschwerde gegen die angefochtene Verfügung auch unter der Voraussetzung von Art. 93 Abs.”
“Sauf dans les cas expressément prévus par la loi, il ne faut admettre la nullité qu'à titre exceptionnel, lorsque les circonstances sont telles que le système d'annulabilité n'offre manifestement pas la protection nécessaire. Des vices de fond d'une décision n'entraînent qu'exceptionnellement sa nullité. Entrent avant tout en considération comme motifs de nullité l'incompétence fonctionnelle et matérielle de l'autorité appelée à statuer, ainsi qu'une erreur manifeste de procédure (ATF 145 III 436 consid. 4; ATF 137 III 217 consid. 2.4.3; 129 I 361 consid. 2.1, JT 2004 II 47; arrêts du Tribunal fédéral 5D_78/2022 du 31 octobre 2022 consid. 3.1). 2.1.2 Sont autorisés à représenter les parties à titre professionnel, devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail et de contrat de travail, les mandataires professionnellement qualifiés si le droit cantonal le prévoit (art. 68 al. 2 let. d CPC). A Genève, l'art. 15 LaCC le prévoit, à l'instar de ce qui prévalait sous l'empire de l'ancien droit cantonal de procédure. Pour l'acte introductif d'instance, la capacité de postuler du mandataire qui a rédigé la demande est une condition de sa recevabilité (art. 59 al. 1 CPC). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Si la capacité de postuler est déniée à un mandataire, un délai doit être fixé à la partie concernée pour remédier à l'irrégularité (art. 132 CPC par analogie). Il s'ensuit que, dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler du mandataire est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même tribunal (art. 124 al. 2 CPC). La primauté du droit fédéral interdit aux cantons de consacrer la compétence d'une autre autorité (ATF 147 III 351 consid. 6.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3). 2.1.3 Aux termes de l'art. 7 LTPH, le collège des présidents et vice-présidents de groupe réunit les présidents et vice-présidents de groupe et le président des juges conciliateurs et des juges conciliateurs-assesseurs (al. 1). Le collège constitue la séance plénière du tribunal au sens de l'art. 30 LOJ. Selon l'art.”
“En matière civile, la capacité de postuler est une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC). Partant, si la capacité de postuler est déniée à l'avocat qui dépose une demande pour le compte d'un client, un délai doit être fixé à la partie concernée pour remédier à l'irrégularité (art. 132 CPC par analogie; arrêts 5A_485/2020 du 25 mars 2021 consid. 6.3; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3).”
Besteht die Behauptung, dass der Entzug des Kostenvorschusses den Zugang zum Gericht verhindere, so ist dies substantiiert darzulegen. Ein solcher rechtlicher Nachteil droht nur, wenn die vorschusspflichtige Partei tatsächlich nicht in der Lage ist, den verlangten Betrag zu bezahlen; dementsprechend ist ihre Mittellosigkeit zu belegen.
“Die Leistung des Kostenvorschusses bildet eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Wird er auch nicht innert einer Nachfrist geleistet, so tritt das Gericht auf die Klage oder auf das Gesuch nicht ein (Art. 101 Abs. 3 ZPO), weshalb insofern ein Nachteil rechtlicher Natur drohen kann. Art. 101 ZPO findet auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren Anwendung (vgl. Urteile 4A_26/2021 vom 12. Februar 2021 E. 4.2; 5A_654/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 5.1; 5A_728/2013 vom 3. Februar 2014 E. 3). Daher kann die Beschwerde in Zivilsachen offenstehen, wenn die Zahlungsaufforderung mit der Androhung verbunden wird, dass im Säumnisfall auf die Klage oder das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Besteht der behauptete Nachteil aber in der möglichen Verhinderung des Zugangs zum Gericht, muss dargetan werden, dass dieser rechtliche Nachteil - nämlich die Säumnisfolge - wirklich droht. Sie droht aber nur, wenn die vorschusspflichtige Partei nicht in der Lage ist, den verlangten Betrag zu bezahlen. Zur Substanziierung der Eintretensvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gehört daher auch, dass die Beschwerdeführerin in einem solchen Fall ihre Mittellosigkeit darlegt (BGE 142 III 798 E.”
“Die Leistung des Kostenvorschusses bildet eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Wird er auch nicht innert einer Nachfrist geleistet, so tritt das Gericht auf die Klage oder auf das Gesuch nicht ein (Art. 101 Abs. 3 ZPO), weshalb insofern ein Nachteil rechtlicher Natur drohen kann. Art. 101 ZPO findet auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren Anwendung (vgl. Urteile 4A_26/2021 vom 12. Februar 2021 E. 4.2; 5A_654/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 5.1; 5A_728/2013 vom 3. Februar 2014 E. 3). Daher kann die Beschwerde in Zivilsachen offenstehen, wenn die Zahlungsaufforderung mit der Androhung verbunden wird, dass im Säumnisfall auf die Klage oder das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Besteht der behauptete Nachteil aber in der möglichen Verhinderung des Zugangs zum Gericht, muss dargetan werden, dass dieser rechtliche Nachteil - nämlich die Säumnisfolge - wirklich droht. Sie droht aber nur, wenn die vorschusspflichtige Partei nicht in der Lage ist, den verlangten Betrag zu bezahlen. Zur Substanziierung der Eintretensvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG gehört daher auch, dass die Beschwerdeführerin in einem solchen Fall ihre Mittellosigkeit darlegt (BGE 142 III 798 E.”
Die Beschwer (formell oder materiell) ist eine Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 ZPO. Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Beschwer vorliegt; fehlt sie, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
“Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-12). Da sich die Beschwerde sogleich als offensichtlich unzulässig erweist, kann auf weitere Pro- zesshandlungen verzichtet werden (Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2.Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Dazu gehört unter anderem die Frage, ob die Partei, wel- che ein Rechtsmittel einlegt, durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist, d.h. ob sie einen Nachteil erleidet (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). 3.Der Gesuchsgegner wurde durch die angefochtene Verfügung zu nichts verpflichtet. Vielmehr wurde das Rechtsöffnungsgesuch der Gesuchsteller abge- wiesen und damit zu seinen Gunsten entschieden. Mangels Beschwer ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. 4.Für das Beschwerdeverfahren beträgt der Streitwert Fr. 1'223.–. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 300.– festzusetzen und ausgangsgemäss dem Ge- suchsgegner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen, da der Gesuchsgegner unterliegt und den Gesuchstellern keine Aufwendungen entstanden sind (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO). - 3 - Es wird beschlossen: 1.Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2.Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 3.Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsgegner auferlegt. 4.Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.”
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels – so auch der Be- schwerde an die Kammer – ist die Beschwer; sie ist das für das Rechtsmittelver- - 5 - fahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsord- nung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges Interesse (tatsächlicher oder rechtli- cher Natur) an der Abänderung des erstinstanzlichen Entscheides besitzt (vgl. BGE 120 II 5 ff., E. 2a; ZK ZPO-R EETZ, 3. Aufl. 2016, Vor Art. 308 ff. N 30). Vorausgesetzt ist dabei entweder eine (mit materieller Beschwer verbundene) formelle oder in besonderen Fällen ausnahmsweise auch nur eine materielle Be- schwer; fehlt es daran, ist auf das erhobene Rechtsmittel nicht einzutreten. For- melle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheides von den (abschliessenden) Rechtsbegehren der (rechtsmittelwilligen) Partei ab- weicht; mit anderen Worten ist die formelle Beschwer gegeben, wenn der Partei nicht zugesprochen wurde, was sie beantragt hat. Materielle Beschwer bedeutet, dass die Rechtsstellung einer (rechtsmittelwilligen) Partei durch den erstinstanzli- chen Entscheid tangiert wird, indem dieser in seinen rechtlichen Wirkungen nach- teilig für die Partei ist und dadurch der Partei ein Interesse an seiner Abänderung verschafft (vgl.”
“Obschon die ZPO die Legitimation zur Ergreifung eines Rechtsmittels nicht ausdrücklich regelt, wird hierfür eine formelle und materielle Beschwer des Rechtsmittelklägers vorausgesetzt (dies ergibt sich aus Art. 76 Abs. 1 BGG ana- log und Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formell beschwert ist, wer am vorinstanzlichen Verfahren als Haupt- oder Nebenpartei (in gewissen Fällen auch als weiterer Ver- fahrensbeteiligter) teilgenommen und Anträge gestellt hat und damit ganz oder tei lweise unterlegen ist oder wer keine Möglichkeit oder Veranlassung zur Teil- nahme am vorinstanzlichen Verfahren gehabt hat (vgl. Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG). Materiell beschwert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid in seinen recht- lich geschützten oder tatsächlichen Interessen betroffen ist und ein schutzwürdi- ges aktuelles und praktisches Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung - 9 - hat. Aktuell und praktisch ist das Interesse nur, wenn der Rechtsmittelentscheid die tatsächliche oder rechtliche Situation des Rechtsmittelklägers bei einem posi- tiven Ausgang im konkreten Fall zu beeinflussen vermöchte (vgl. zum Ganzen BGer, 5A_916/2016 vom 7. Juli 2017, E. 2.3; 5A_689/2015 vom 1. Februar 2016, E. 5.4; 5D_14/2020 vom 28. Oktober 2020, E. 4.3). Massgeblich ist der Zeitpunkt des Rechtsmittelentscheids.”
“Vorliegend nahm die Zentrale Inkassostelle der Gerichte eine Prüfung der Nachzahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin vor. Sie kam jedoch zum Schluss, dass aufgrund der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin vorerst auf ein weiteres Inkasso verzichtet werde (act. 6/2). Es wurde damit kein Antrag auf Erlass eines nachträglichen Entscheids über die Nachzahlung gestellt und es liegt kein solcher Entscheid des Bezirksgerichtes Uster vor. Damit fehlt es am Anfech- tungsobjekt für eine Beschwerde an die Kammer. Auch ist die Beschwerdeführe- - 4 - rin durch den einstweiligen Verzicht in ihren rechtlich geschützten Interessen nicht tangiert, denn es wurde nichts zu ihren Lasten entschieden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf die Beschwerde ist folglich nicht einzutreten.”
“Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz schriftlich, mit Anträgen versehen und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Dabei soll in der Begründung zum Ausdruck kommen, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet resp. weshalb dieser nach Auffas- sung der beschwerdeführenden Partei unrichtig sein soll, ansonsten auf die Be- schwerde nicht eingetreten wird. Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechts- anwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes gel- tend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Tatsachen und Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO; OGer ZH, PS180175 vom 18. Dezember 2018, E. 4.3). Die vorliegende Beschwerde enthält klare Rechtsbe- gehren und wurde ausreichend begründet. Damit entspricht sie den formellen Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 ZPO. Die Beschwerdeführerin ist durch den - 4 - angefochtenen Entscheid der Vorinstanz, der ihre Betreibung für nichtig erklärte, beschwert. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.”
Die Frage der Nichtigkeit wird in der Praxis typischerweise im Rahmen einer Leistungsklage entschieden; alternativ kommt eine Feststellungsklage in Betracht, wenn ein schutzwürdiges Interesse besteht. Ein Feststellungsbegehren ist daher nicht immer als eigenständiger Rechtsbehelf angezeigt.
“Ein Vertrag ist entweder gültig zustande gekommen oder nicht (Art. 19 f. OR), er muss nicht erst durch Anfechtungserklärung oder gar Anfechtungsklage beseitigt werden (Ernst A. Kramer, Berner Kommentar, Obligationenrecht, Allge- meine Bestimmungen, Inhalt des Vertrages, Artikel 19-22 OR, Bern 1991, N 310 zu Art. 19-20 OR). Die Frage der Nichtigkeit wird meist im Rahmen einer Leis- tungsklage geklärt, allenfalls im Rahmen einer Feststellungsklage, sofern dafür ein schutzwürdiges Interesse vorliegt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Anfechtung eines Vertrages wegen Willensmängeln (Art. 23 ff. OR) muss sodann nicht auf dem Kla- geweg erfolgen, weil es sich dabei um ein Gestaltungsrecht und nicht um ein Ge- staltungsklagerecht handelt (vgl. Art. 31 OR; Bruno Schmidlin, Berner Kommentar, Obligationenrecht, Allgemeine Bestimmungen, Mängel des Vertragsabschlusses, Art. 23-31 OR, 2. Aufl., Bern 2012, N 68 ff. zu Art. 31 OR). Trotz dieser Rechtsla- ge kann der vom Berufungskläger in der Klage gestellte Antrag auf "Nichtiger- klärung" des Schenkungsvertrages (RG act. I.1 Antrag Ziff. 2) nicht als Feststel- lungsbegehren qualifiziert werden. Dem stehen einerseits der Wortlaut des An- trags selber, der dem Wortlaut von Art. 519 ZGB angelehnt ist ("der Schenkungs- vertrag ... sei nichtig zu erklären", RG act. I.1 Antrag Ziff. 2), sowie die eben er- wähnten Ausführungen des Berufungsklägers zur Qualifikation seiner Klage als Ungültigkeits- bzw. Gestaltungsklage entgegen (oben E. 3.5.2). Dass bereits aus der Verwendung des Begriffs "Nichtigkeit" auf eine Nichtigkeits- bzw.”
“Ein Vertrag ist entweder gültig zustande gekommen oder nicht (Art. 19 f. OR), er muss nicht erst durch Anfechtungserklärung oder gar Anfechtungsklage beseitigt werden (Ernst A. Kramer, Berner Kommentar, Obligationenrecht, Allge- meine Bestimmungen, Inhalt des Vertrages, Artikel 19-22 OR, Bern 1991, N 310 zu Art. 19-20 OR). Die Frage der Nichtigkeit wird meist im Rahmen einer Leis- tungsklage geklärt, allenfalls im Rahmen einer Feststellungsklage, sofern dafür ein schutzwürdiges Interesse vorliegt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Anfechtung eines Vertrages wegen Willensmängeln (Art. 23 ff. OR) muss sodann nicht auf dem Kla- geweg erfolgen, weil es sich dabei um ein Gestaltungsrecht und nicht um ein Ge- staltungsklagerecht handelt (vgl. Art. 31 OR; Bruno Schmidlin, Berner Kommentar, Obligationenrecht, Allgemeine Bestimmungen, Mängel des Vertragsabschlusses, Art. 23-31 OR, 2. Aufl., Bern 2012, N 68 ff. zu Art. 31 OR). Trotz dieser Rechtsla- ge kann der vom Berufungskläger in der Klage gestellte Antrag auf "Nichtiger- klärung" des Schenkungsvertrages (RG act. I.1 Antrag Ziff. 2) nicht als Feststel- lungsbegehren qualifiziert werden. Dem stehen einerseits der Wortlaut des An- trags selber, der dem Wortlaut von Art. 519 ZGB angelehnt ist ("der Schenkungs- vertrag ... sei nichtig zu erklären", RG act. I.1 Antrag Ziff. 2), sowie die eben er- wähnten Ausführungen des Berufungsklägers zur Qualifikation seiner Klage als Ungültigkeits- bzw. Gestaltungsklage entgegen (oben E. 3.5.2). Dass bereits aus der Verwendung des Begriffs "Nichtigkeit" auf eine Nichtigkeits- bzw.”
Bei sogenannten actions formatrices hält die Gesetzgebung die Möglichkeit, vor Gericht eine rechtliche Änderung zu erstreben, häufig bestimmten, gesetzlich bestimmten Personen vor. Die Lehre nennt als Beispiel die Klage auf Scheidung; in solchen Fällen kann die Prozessführungsbefugnis eingeschränkt sein. Das Gericht prüft die Empfangsbedürftigkeit der Klage und insbesondere die Qualität zu klagen von Amtes wegen (Art. 59 ff.; vgl. dazu die zitierte Rechtsprechung und Lehre).
“b, 59 et 63 al. 1 LDIP) et l'application du droit suisse (art. 54 al. 1 let. a et 63 al. 2 LDIP) au présent litige. 2. L'appelant conteste la recevabilité de la demande en divorce formée par l'intimée le 25 janvier 2019. Il soutient que l'introduction d'une action judiciaire par les autorités administratives valaisannes tendant à la constatation que les parties ne sont pas mariées ensemble constituent des faits nouveaux justifiant de déclarer la demande en divorce précitée irrecevable. 2.1.1 Selon l'art. 59 al. 1 CO, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Il faut notamment que le demandeur ait un intérêt digne de protection (art. 59 al. 1 et al. 2 let. a CPC) et ait la qualité pour agir. Ce sont des conditions de recevabilité relatives à l'action, qui, si elles font défaut, entraînent l'irrecevabilité de la demande (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 88 ss ad art. 59 CPC). Le Tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). S'agissant de la qualité pour agir, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art. 59 CPC). Dans de nombreux cas, la loi réserve la possibilité d'agir en justice à certains sujets de droit déterminés. Ce sont les actions attitrées au rang desquelles figurent les actions dites formatrices, qui permettent aux personnes définies par la loi, et en raison d'une situation juridique spéciale, de prétendre obtenir une modification juridique, plus spécifiquement, selon la définition de l'art. 87 CPC, la création, la modification ou la dissolution d'un droit ou d'un rapport de droit déterminé. Tel est le cas notamment de la demande en divorce (Bohnet, op.”
“Le Tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). S'agissant de la qualité pour agir, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art. 59 CPC). Dans de nombreux cas, la loi réserve la possibilité d'agir en justice à certains sujets de droit déterminés. Ce sont les actions attitrées au rang desquelles figurent les actions dites formatrices, qui permettent aux personnes définies par la loi, et en raison d'une situation juridique spéciale, de prétendre obtenir une modification juridique, plus spécifiquement, selon la définition de l'art. 87 CPC, la création, la modification ou la dissolution d'un droit ou d'un rapport de droit déterminé. Tel est le cas notamment de la demande en divorce (Bohnet, op. cit., n. 101-102 ad art. 59 CPC). 2.1.2 Le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (art. 237 al. 1 CPC). La décision incidente est sujette à recours immédiat; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale (art. 237 al. 2 CPC). Les décisions incidentes au sens de l'art. 237 CPC sont des décisions qui ne mettent pas fin au procès, mais tranchent une question qui pourrait entraîner cette fin s'il était statué en sens inverse (Tappy, Commentaire romande, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 2 ad art. 237 CPC). Le tribunal est lié par sa propre décision incidente et ne saurait la remettre en cause en rendant la décision finale (Tappy, op. cit., n. 12 ad art. 237 CPC). 2.2 En l'espèce, le Tribunal a rendu une première décision (JTPI/12603/2019 du 10 septembre 2019) statuant sur la reconnaissance du mariage des parties en Suisse, qu'il a admise.”
“Le Tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). S'agissant de la qualité pour agir, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art. 59 CPC). Dans de nombreux cas, la loi réserve la possibilité d'agir en justice à certains sujets de droit déterminés. Ce sont les actions attitrées au rang desquelles figurent les actions dites formatrices, qui permettent aux personnes définies par la loi, et en raison d'une situation juridique spéciale, de prétendre obtenir une modification juridique, plus spécifiquement, selon la définition de l'art. 87 CPC, la création, la modification ou la dissolution d'un droit ou d'un rapport de droit déterminé. Tel est le cas notamment de la demande en divorce (Bohnet, op. cit., n. 101-102 ad art. 59 CPC). 2.1.2 Le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (art. 237 al. 1 CPC). La décision incidente est sujette à recours immédiat; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale (art. 237 al. 2 CPC). Les décisions incidentes au sens de l'art. 237 CPC sont des décisions qui ne mettent pas fin au procès, mais tranchent une question qui pourrait entraîner cette fin s'il était statué en sens inverse (Tappy, Commentaire romande, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 2 ad art. 237 CPC). Le tribunal est lié par sa propre décision incidente et ne saurait la remettre en cause en rendant la décision finale (Tappy, op. cit., n. 12 ad art. 237 CPC). 2.2 En l'espèce, le Tribunal a rendu une première décision (JTPI/12603/2019 du 10 septembre 2019) statuant sur la reconnaissance du mariage des parties en Suisse, qu'il a admise.”
Ist eine Prozessvoraussetzung endgültig nicht erfüllt, tritt das Gericht nicht in die Sache ein und ergeht statt eines materiellen Entscheids ein Nichteintretensentscheid.
“Le recours doit être interjeté par écrit, mais n'a pas besoin d'être motivé (art. 450 al. 3 et 450e al. 1 CC). Il suffit que le recourant manifeste par écrit son désaccord avec la mesure prise (Meier, op. cit., n. 276, p. 154 ; Droit de la protection de l'adulte, Guide pratique COPMA, Zurich/Saint-Gall 2012 [ci-après : Guide pratique COPMA 2012], nn. 12.18 et 12.19, p. 285). 4.2 4.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
“21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision finale (art. 450b al. 1 CC), respectivement dans les dix jours en cas de décision relative aux mesures provisionnelles (art. 445 al. 3 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.2.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR-CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.3 Sous peine d'irrecevabilité, le recours doit être dûment motivé et interjeté par écrit (art. 450 al. 3 CC), les exigences de motivation ne devant cependant pas être trop élevées (Droese, BSK ZGB I, op. cit., n. 42 ad art. 450 CC, p. 2940). Pour que l’exigence de motivation soit remplie, l’autorité de recours doit pouvoir comprendre ce qui est reproché aux premiers juges sans avoir à rechercher par elle-même les griefs formulés, cette exigence requérant une certaine précision dans l’énoncé et la discussion des critiques formulées (Jeandin, CR-CPC, op. cit., n. 3 ad art. 311 CPC, applicable par renvoi des art. 450f CC et 20 al. 1 LVPAE, p. 1251). Le recours doit en outre contenir, sous peine d'irrecevabilité, des conclusions au fond pour permettre, le cas échéant, à l'autorité supérieure de statuer à nouveau, ce principe valant également lorsque la procédure est gouvernée par la maxime d’office (Jeandin, CR-CPC, op.”
“Dans des circonstances exceptionnelles, elle peut aussi l’annuler et renvoyer l’affaire à l’autorité de protection, par exemple pour compléter l’état de fait sur des points essentiels (art. 318 al. 1 let. c ch. 2 CPC, applicable par renvoi des art. 450f CC et 20 al. 1 LVPAE). 2.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). L’incompétence matérielle doit être relevée à tous les stades de la procédure, que le moyen ait été soulevé ou non, y compris au stade du recours (TF 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.1 et 3.2 non publié in ATF 141 III 137 ; Bohnet, Commentaire romand du CPC [ci-après CR-CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 31 et 32 ad art. 59 CPC, p. 186). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR-CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 2.3 2.3.1 Lorsque les parents sont divorcés et en cas d’accord entre les père et mère, l’autorité de protection de l’enfant est compétente pour modifier l’attribution de l’autorité parentale et de la garde ainsi que pour ratifier la convention relative à l’entretien de l’enfant. Dans les autres cas, la décision appartient au juge compétent pour modifier le jugement de divorce (art. 134 al. 3 CC). En outre, lorsqu’il statue sur la modification de l’autorité parentale, de la garde ou de la contribution d’entretien d’un enfant mineur, le juge modifie au besoin la manière dont les relations personnelles ou la participation de chaque parent à sa prise en charge ont été réglées ; dans les autres cas, l’autorité de protection de l’enfant est compétente en la matière (art. 134 al. 4 CC). En vertu de l’art. 7 ch. 5 CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02), le Tribunal d’arrondissement est compétent en matière de modification du jugement de divorce (art.”
“2 Die Berufungsklägerin macht demgegenüber sinngemäss geltend, das Regionalgericht sei bereits auf ihre Klage eingetreten. Erst nachdem die zuständige Gerichtspräsidentin anlässlich der Verhandlung und während der Beweiswürdigung die fehlenden Beweismittel der Berufungsbeklagten erkannt habe, sei nach dem Abbruch der Verhandlung der Nichteintretensentscheid erfolgt. Die Gerichtspräsidentin habe sich anlässlich der Verhandlung auch nicht zum Einwand der Berufungsbeklagten betreffend Gültigkeit der Widerklagebewilligung geäussert, sondern sei direkt zu den Vergleichsverhandlungen übergegangen. Somit sei das Regionalgericht an der Verhandlung vom 3. Februar 2022 auf das Verfahren eingetreten (pag. 209 ff.). Ein Verfahrenseintritt sei zudem auch aufgrund der Verfahrensdauer von 17 Monaten bereits erfolgt (pag. 219). Somit erweise sich der nun erfolgte Nichteintretensentscheid bereits aus diesem Grund als rechtswidrig. 6.2 6.2.1 Damit ein Gericht ein Sachurteil fällen kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsgesuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1). 6.2.2 Die Prozessvoraussetzungen müssen – von gewissen Ausnahmen abgesehen – im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4; Urteil des BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Auch wenn daher die Prüfung hinsichtlich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Behandlung der Klage erfolgen soll, besteht von wenigen Ausnahmen abgesehen keine gesetzliche Regelung, wann sie stattzufinden hat. Es besteht damit auch keine zeitliche oder verfahrensmässige Vorgabe in Art.”
“Lassen sich beide Parteien auf die Schlichtung nicht ein, indem sie an der Ver- handlung Äusserungen zur Sache unterlassen, kommt dies zwar einem an sich unzulässigen Verzicht auf die Schlichtung nahe. Das Gesetz knüpft Säumnisfol- gen aber einzig ans Nichterscheinen der Parteien. Deren Verhalten bleibt daher folgenlos. Die Klagebewilligung erweist sich mithin nicht als mangelhaft. Aus dem Beschluss des Mietgerichts MJ220026-L/Z2 vom 12. September 2022 (prozessleitender Entscheid, der erst mit dem Endentscheid angefochten werden kann; Gerichtsbesetzung: Weber, Renz, Schenk, Gerichtsschreiberin Altieri): «(...) 1. Der Kläger reichte am 1. April 2022 (Poststempel) die vorliegende Klage sowie die ihm am 2. März 2022 zugestellte Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde Zü- rich vom 25. Februar 2022 ein. Nachdem der mit Beschluss vom 7. April 2022 ver- langte Kostenvorschuss über Fr. 4'490.– innert Frist eingegangen war, wurden die Parteien am 4. Mai 2022 zur Hauptverhandlung auf den 8. September 2022 vorge- laden. Anlässlich derselben wurde das Verfahren einstweilen auf die prozessuale Frage der Gültigkeit der Klagebewilligung beschränkt. 2. Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO kann auf eine Klage nur eingetreten werden, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Das Vorliegen einer gültigen Klagebewilli- gung ist, wo ein Schlichtungsobligatorium vorliegt (Art. 197 f. ZPO), Prozessvoraus- setzung im Sinne von Art. 59 ZPO (BGE 141 III 159 E. 2.1; BGE 140 III 70 E. 5; BGE 140 III 227 E. 3.2 = Pra 2015 Nr. 35; BGE 139 III 273 E. 2.1 m.w.H.) und ist von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Das Gericht hat somit auch ohne Ein- wand des Beklagten zu beurteilen, ob eine gültige Klagebewilligung vorliegt. Bei Fehlen einer Prozessvoraussetzung ergeht grundsätzlich ein Nichteintretensent- scheid (BSK ZPO-GEHRI, 3. Aufl., Art. 60 N 11; Art. 236 Abs. 1 ZPO). Die Be- schwerde beim kantonalen Gericht gegen die von einer Schlichtungsbehörde aus- gestellte Klagebewilligung ist unzulässig. Es obliegt dem zuständigen Gericht, bei - 2 - dem die Klage innert der Frist nach Art. 209 Abs. 3 und 4 ZPO einzureichen ist, im Rahmen der Prüfung der Prozessvoraussetzungen (vgl.”
“Mithin konnte der Sohn der Parteien die zuvor ausgesprochene Ermächtigung zur Prozessführung durch die Beschwerdeführerin gültig widerrufen. Soweit die Beschwerdeführerin noch eine Verletzung von Art. 236 Abs. 1 ZPO rügt, wonach das spruchreife Verfahren durch Sach- oder Nichteintretensentscheid beendet wird, ist ihr - ohnehin nicht näher begründeter - Vorwurf verfehlt. Die angerufene Bestimmung gewährt keinen Anspruch auf einen Sachentscheid, wenn die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Damit hält der angefochtene Entscheid mit Bezug auf den Volljährigenunterhalt vor Bundesrecht stand.”
Im familienrechtlichen Bereich stellt die Rechtsprechung fest, dass die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO — insbesondere das Erfordernis, dass die Sache nicht anderweitig rechtshängig ist — zu prüfen sind. Sobald ein Eheschutzverfahren erledigt ist und ein Scheidungsverfahren hängig ist, hat das Scheidungsgericht über Anträge zur Abänderung des Eheschutzentscheids zu befinden. Welche Instanz im konkreten Fall zuständig ist, kann offenbleiben, wenn ein anderes Verfahren bereits hängig ist.
“Der Gesuchsteller erhebt die Berufung auch im Namen der gemeinsamen Kinder (vgl. Urk. 7 S. 1). Allerdings werden im angefochtenen Entscheid lediglich die beiden Ehegatten als Parteien aufgeführt. Inwiefern die beiden Kinder durch den angefochtenen Entscheid betroffen sind, legt der Gesuchsteller nicht konkret dar, sondern rügt pauschal eine Verletzung von Art. 8 EMRK (Urk. 7 S. 2 f. Ziff. 3 f.) . Insoweit ist auf die Berufung daher nicht einzutreten und es bleibt bei den im Rubrum aufgeführten Parteien. Im Übrigen ist das gemeinsame minderjährige Kind in Eheschutzverfahren der Eltern nicht Partei, sondern erlangt nur eine pro- zessuale Stellung sui generis (vgl. Zogg, Das Kind im familienrechtlichen Zivilpro- zess, FamPra.ch 2017 S. 435, mit Verweis auf Rechtsprechung und Lehre). 3. Beurteilung der Berufung 3.1. Die Vorinstanz erwog, gemäss Art. 59 ZPO trete das Gericht auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt seien. Dazu gehöre insbesondere, dass die Sache nicht anderweitig rechtshängig sei (mit Verweis auf Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO). Das Gericht habe die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen. Vorliegend sei gemäss der am 27. September 2021 erfolgten telefoni- schen Auskunft des Scheidungsrichters am Kreisgericht St. Gallen das Ehe- schutzverfahren an jenem Gericht erledigt worden. Bereits am 30. April 2021 sei zwischen den Parteien ein Scheidungsverfahren anhängig gemacht worden. In diesem Verfahren sei über den Antrag auf Abänderung der Eheschutzmassnah- men entschieden worden. Dieser Entscheid sei ans Kantonsgericht und an- schliessend ans Bundesgericht weitergezogen worden. Das Verfahren sei derzeit noch am Bundesgericht hängig, womit das Scheidungsverfahren noch nicht ab- geschlossen sei. Sobald ein Eheschutzverfahren erledigt und ein Scheidungsver- fahren hängig sei, habe – so die Vorinstanz – das Scheidungsgericht über sämtli- che Gesuche betreffend Abänderung des Eheschutzentscheids zu befinden. Wel- che Instanz vorliegend über die Anträge des Gesuchstellers zu entscheiden habe, könne offenbleiben.”
Materiale Rechtskraft (materielle Autorität der Sache entschieden) schliesst nach der Rechtsprechung die erneute rechtliche Geltendmachung desselben Streitgegenstands aus; dies ist im Zusammenhang mit Art. 59 Abs. 1 ZPO zu beachten, da das Gericht nur auf zulässige Klagen eintritt. Die materielle Rechtskraft reicht auf alle Tatsachen, die zum Zeitpunkt des ersten (endgültigen) Urteils bestanden, unabhängig davon, ob sie den Parteien bekannt waren oder im ersten Verfahren vorgebracht bzw. vom ersten Richter als bewiesen angesehen wurden.
“Elle fait grief au Tribunal d'être entré en matière sur la demande du 27 avril 2021 de jugement partiel, alors que l'objet du litige était identique à celui qui avait été définitivement jugé par le Tribunal fédéral le 5 mars 2020. Elle soutient que seuls de nouveaux éléments de la vie personnelle de l'intimé intervenus après le 3 octobre 2018, date à laquelle la troisième cause avait été gardée à juger, pouvaient fonder l'introduction d'une nouvelle demande de jugement partiel. A son avis, le concubinage, la volonté de se remarier et la promesse de mariage dont l'intimé se prévalait étaient strictement les mêmes que ceux dont il avait essayé de se prévaloir de manière tardive devant le Tribunal fédéral dans le cadre de sa troisième demande de jugement partiel. En outre, en produisant une promesse de mariage conclue le 28 août 2019 destinée à établir sa volonté de se remarier (qui visait un nova potestatif et un fait qui existait déjà lors de la précédente procédure), l'intimé commettait un abus de droit. Enfin, une promesse de mariage était dénuée de tout intérêt et utilité dans la vie courante. 2.1 2.1.1 L'art. 59 al. 2 let. e CPC (en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC) s'oppose à ce que le tribunal entre en matière sur une demande lorsque le litige fait déjà l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit de l'effet de l'autorité de chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle (arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid. 4.1.1). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_449/2020 du 23 mars 2021 destiné à la publication consid. 3). L'autorité de la chose jugée s'étend à tous les faits qui existaient au moment du premier jugement, indépendamment du point de savoir s'ils étaient connus des parties, s'ils avaient été allégués par elles ou si le premier juge les avait considérés comme prouvés.”
“Elle fait grief au Tribunal d'être entré en matière sur la demande du 27 avril 2021 de jugement partiel, alors que l'objet du litige était identique à celui qui avait été définitivement jugé par le Tribunal fédéral le 5 mars 2020. Elle soutient que seuls de nouveaux éléments de la vie personnelle de l'intimé intervenus après le 3 octobre 2018, date à laquelle la troisième cause avait été gardée à juger, pouvaient fonder l'introduction d'une nouvelle demande de jugement partiel. A son avis, le concubinage, la volonté de se remarier et la promesse de mariage dont l'intimé se prévalait étaient strictement les mêmes que ceux dont il avait essayé de se prévaloir de manière tardive devant le Tribunal fédéral dans le cadre de sa troisième demande de jugement partiel. En outre, en produisant une promesse de mariage conclue le 28 août 2019 destinée à établir sa volonté de se remarier (qui visait un nova potestatif et un fait qui existait déjà lors de la précédente procédure), l'intimé commettait un abus de droit. Enfin, une promesse de mariage était dénuée de tout intérêt et utilité dans la vie courante. 2.1 2.1.1 L'art. 59 al. 2 let. e CPC (en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC) s'oppose à ce que le tribunal entre en matière sur une demande lorsque le litige fait déjà l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit de l'effet de l'autorité de chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle (arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid. 4.1.1). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_449/2020 du 23 mars 2021 destiné à la publication consid. 3). L'autorité de la chose jugée s'étend à tous les faits qui existaient au moment du premier jugement, indépendamment du point de savoir s'ils étaient connus des parties, s'ils avaient été allégués par elles ou si le premier juge les avait considérés comme prouvés.”
“e CPC, l'appelant considère que la question des contributions d'entretien pour la période du 1er août 2019 au 31 janvier 2020, faisant l’objet de la requête déposée le 30 septembre 2020 par l’intimée, a été réglée définitivement par l'ordonnance de mesures protectrices de l’union conjugale du 9 avril 2020 et que celle-ci a autorité de chose jugée. Il ajoute que cette ordonnance a été confirmée en appel par arrêt du 3 août 2020, que celui-ci est entré en force et que, dans cet arrêt, l’autorité d’appel a rejeté toutes les conclusions de l’intimée, confirmant ainsi l’autorité de chose jugée. Il estime enfin que l’actio duplex doit s’appliquer aux mesures protectrices de l’union conjugale, de sorte que les conclusions prises par l’intimé en cours d’instance permettaient au premier juge de statuer sur le fond du litige. Ainsi, l’appelant reproche à ce dernier d’avoir considéré que seule la question de la recevabilité de la conclusion n° IV prise par l’intimée dans sa requête du 16 octobre 2019 revêtait l’autorité de chose jugée et qu’il pouvait donc entrer en matière sur le fond du présent litige, à savoir sur les aliments sollicités par l’intéressée pour la période concernée. 3.1 3.1.1 Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC), qui comprennent notamment le fait que le litige ne fasse pas l’objet d’une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). L’irrecevabilité de la demande ou requête à une contestation ayant déjà donné lieu à une décision judiciaire repose sur l’absence d’intérêt juridique digne de protection à soumettre une nouvelle fois la question à la justice (Bohnet, Commentaire romand, op. cit., n. 104 ad art. 59 CPC et les références citées). Il faut distinguer l'autorité de chose jugée matérielle, seule visée à l'art. 59 al. 2 let. e CPC, de l'autorité de chose jugée formelle (cf. TF 5A_866/2012 du 1er février 2013 consid. 4.2, SJ 2013 I 314). La nature de la décision visée à l'art. 59 al. 2 let. e CPC est un jugement qui statue sur le fondement de la prétention déduite en justice, intervenant dès le moment où le juge examine le fond, peu importe qu'il rejette la prétention faute d'allégués, de preuve ou pour tout autre motif (Bohnet, op. cit., nn. 104 ss ad art. 59 CPC, spéc. 109). En principe, seul un jugement de fond définitif bénéficie de l'autorité de chose jugée.”
Teilweise Zurücknahmen von Rechtsbegehren sind nach der Rechtsprechung nicht ohne Weiteres aus konkludenten Handlungen zu entnehmen; eine Desistierung erfordert eine ausdrückliche, eindeutige Erklärung. Soweit die Eintretensvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO unverändert erfüllt bleiben und keine Anordnung zur Neubeurteilung erfolgt ist, können Erwägungen der Vorinstanz übernommen werden.
“L’atto d’appello da un lato non dedica alcuna parola alla questione e dall’altro postula l’annullamento e la riforma della sentenza 9 maggio 2019 nel senso di accogliere la petizione e quindi accertare la violazione del contratto e del diritto sui generis previsto dalla direttiva europea, senza fare alcun accenno alla violazione del diritto del marchio comunitario e alle sue conseguenze in termini di divieti alle convenute, come pure nemmeno a quanto stabilito dal Pretore con il dispositivo n. 1. Da questo atteggiamento le appellate e appellanti incidentali hanno preteso poter desumere una desistenza parziale da parte di AP 1 con rinuncia alle pretese relative alla protezione del marchio (risposta all’appello con appello incidentale, n. 4.2.2.). Nella sua risposta all’appello incidentale, l’attrice ha spiegato di non aver rinunciato ad alcunché e negato qualsiasi tipo di desistenza, spiegando di non aver formulato nessuna richiesta di conferma del dispositivo n. 1 della sentenza impugnata poiché in base all’art. 59 CPC non sussiste un interesse degno di protezione alla modifica di una decisione con cui sue richieste sono state accolte. Inoltre sarebbe errato concludere a favore di una desistenza in assenza di un’esplicita dichiarazione in tal senso, non potendosi essa desumere da atti concludenti. A ragione. In effetti, le appellate non possono essere seguite in questo loro pensiero: una desistenza (art. 241 CPC) è una dichiarazione unilaterale, irrevocabile e non soggetta a condizioni della parte attrice, con cui dichiara di ritirare l’azione o parte di essa. In quanto tale, tenuto conto anche delle sue conseguenze, la desistenza deve fondarsi su una comunicazione esplicita e circostanziata e non può essere ammessa in base a semplici atti concludenti (Tappy, Commentaire Romand CPC, 2 ed., n. 23 ad art. 241). Pur essendo incontestabile che l’appello, su questo punto, è decisamente carente e insoddisfacente, non si può dunque concludere che l’attrice abbia rinunciato a quanto riconosciutole con la decisione di primo grado circa la violazione da parte delle convenute del suo diritto alla protezione del marchio comunitario, per il fatto che non abbia specificato di non chiedere l’annullamento e la riforma di tutta la sentenza impugnata, ma solo di quelle parti e quei dispositivi con cui le sue pretese di petizione sono state respinte.”
Wird in einem Zwischenentscheid — etwa durch das Eintreten auf die Klage — eine als Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 ZPO bejaht (auch nur implizit), sind Rügen betreffend Mängel dieser Voraussetzung im Rahmen der Anfechtung des Zwischenentscheids geltend zu machen. Solche Beanstandungen können im späteren Rechtsmittel grundsätzlich nicht mehr neu vorgebracht werden.
“Mit Zwischenentscheid vom 1. November 2021 (RG act. IV.1) bejahte die Vorinstanz ihre örtliche Zuständigkeit und entschied, dass auf die Klage eingetre- ten werde. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz in den Erwägungen des Zwi- schenentscheides lediglich die Frage der örtlichen Zuständigkeit thematisierte und auf die Einwände von A. betreffend das Rechtsschutzinteresse an der Klage nicht einging. Diese (mögliche) Verletzung des rechtlichen Gehörs hätte jedoch im Rahmen einer Anfechtung des Zwischenentscheides geltend gemacht werden können und müssen. Denn der Zwischenentscheid bejahte nicht nur die örtliche Zuständigkeit der Vorinstanz, sondern - wie das Dispositiv unmissverständlich festhält - das Eintreten auf die Klage überhaupt. Damit wurde - wenn auch nur (aber immerhin) implizit - das Rechtsschutzinteresse an der Klage bejaht, da die- ses als Prozessvoraussetzung einer Klage gilt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und auf eine Klage nur eingetreten werden darf, wenn sämtliche Prozessvorausset- zungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Fehlt ein schutzwürdiges Interesse am Rechtsbehelf, tritt das Gericht nach Art. 59 Abs. 1 ZPO nicht in die Klage oder das Gesuch ein; das gilt grundsätzlich auch für prozessleitende Verfügungen. Die Partei muss darlegen, dass sie durch den angefochtenen Entscheid in eigenen Rechten oder in einer konkreten, aktuellen Rechtsstellung betroffen bzw. benachteiligt ist. Das Gericht prüft das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen.
“L’intérêt juridique fait défaut, alors même que la partie invoque un droit dont elle est titulaire, si ce droit affirmé n’a pas besoin de protection en ceci qu’il n’est pas contesté ou parce qu’il n’y pas (ou plus) d’atteinte ou de risque d’atteinte (Bohnet, art. 59 n. 89a). Un intérêt de fait suppose un risque de préjudice de nature économique, idéale, matérielle ou autre et implique que la norme de protection invoquée ait une influence directe sur la situation de fait ou de droit de l’intéressé (ATF 137 II 30 consid. 2.2.3 et 135 III 145 consid. 6.2 ; Bohnet, art. 59 n. 89b). L’intérêt au recours doit être pratique et actuel, le juge ne devant se prononcer que sur des questions concrètes et pas théoriques (ATF 140 III 92 consid. 1.1). Un tel intérêt fait défaut lorsque la prétention du demandeur a été entre-temps satisfaite ou si l’on ne peut y donner suite (ATF 122 III 279 consid. 3a ; Bohnet, art. 59 n. 92). Lorsque l’intérêt au recours fait défaut, le juge n’entre pas en matière et le déclare irrecevable (art. 59 al. 1 CPC). 2.3. En l’espèce, le chiffre VII du dispositif de la décision attaquée prévoit ce qui suit : « Ordre est donné à A.________ d’entreprendre les démarches nécessaires pour obtenir les allocations familiales pour l’enfant C.________, si tant est qu’il n’y a pas encore procédé ». Le Tribunal n’ayant pas assorti sa décision d’une mesure d’exécution, celle-ci n’a qu’une valeur déclarative, si bien qu’elle ne permet pas à l’intimée de recourir à la force publique ou de déposer une plainte pénale. En outre, l’autorité de première instance a expressément réservé l’hypothèse dans laquelle le père aurait déjà entrepris les démarches en question avant même que le jugement de divorce ne soit prononcé. Partant, on ne voit pas quel serait l’intérêt digne de protection de l’appelant à ce que le chiffre VII soit annulé, dès lors qu’il se trouverait dans une situation factuelle identique dans les deux cas. A défaut d’intérêt à recourir, l’appel est par conséquent irrecevable sur ce point. 3. Dans son écriture du 28 octobre 2024, l'appelant fait valoir un fait nouveau, à savoir qu'il a été licencié de son emploi auprès de l'entreprise D.”
“1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Ainsi, le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 3.3 Dans un écrit diffus et prolixe, le recourant semble soutenir en substance que le premier juge n’a pas répondu à ses requêtes tendant à la désignation de Me Katrin Gruber en qualité d’avocate d’office dans le cadre de la procédure de première instance et à la consultation du dossier, qu’il a en outre tenu une audience au lieu de suspendre la procédure « en y maintenant des violations de droits constitutionnels de la défense », et qu’il feint d’ignorer que son domicile légal est à [...]. Il soutient également que le remplacement de la Juge de paix R.________ ne rend pas sans objet sa requête de récusation car « des questions importantes concernant la conduite antérieure de la procédure » doivent être examinées. Ce faisant, le recourant ne démontre aucun intérêt juridique à recourir. En effet, la décision attaquée relève que la Juge R.________ ne fonctionne plus en qualité de juge de paix dans la procédure d’enquête le concernant, le dossier ayant été repris par le Juge T.”
“Die Beschwerdeinstanz fällt ihren Entscheid als reine Kontrollinstanz auf dem Tatsachenfundament der ersten Instanz, weshalb der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt weder abgeändert noch ergänzt werden kann. Neue An- träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerde- verfahren grundsätzlich ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO; Christoph Reut, Noven nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2017, Rz. 366). Das Gericht tritt auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die ge- suchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf ein Rechtsöffnungsbegehren ist mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzu- treten, wenn auf dem Zahlungsbefehl vermerkt wurde, es sei kein Rechtsvor- schlag erhoben worden (Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 86). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Art. 60 ZPO entbindet die gesuchstellende Partei aber nicht davon, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen, aus denen sich das Vorliegen der Prozessvorausset- zungen ergibt (BGE 139 III 278 E. 4.3). Hat das Gericht bei der Prüfung der Pro- zessvoraussetzungen Anhaltspunkte dafür, dass eine davon fehlt, ist eine amts- wegige Sachverhaltsermittlung geboten (BGer 4A_229/2017 v.”
“Das Gericht kann von der klagenden Partei einen Kostenvorschuss bis zur Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten verlangen (Art. 98 ZPO). Dies hat die Vorinstanz mit der Verfügung vom 22. September 2021 getan. Es handelt sich bei dieser um eine prozessleitende Verfügung betreffend die Leistung eines Kosten- - 4 - vorschusses, welche grundsätzlich mit Beschwerde anfechtbar ist (Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO i.V.m. Art. 103 ZPO). Die Beschwerde dient im Rahmen der Bestim- mungen der ZPO der Korrektur unrichtiger Entscheide, es kann die offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung und/oder unrichtige Rechtsanwendung gerügt werden (Art. 320 ZPO). Die Beschwerde muss einem schutzwürdigen Interesse der Beschwerde führenden Partei dienen (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), und das ist dann der Fall, wenn eine konkrete Änderung der Anordnungen im angefochtenen Entscheid angestrebt wird resp. werden kann. Andernfalls wird auf das Rechtsmit- tel nicht eingetreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Spezialfälle: Bei Unterlassungsklagen muss für das Rechtsschutzinteresse dargetan werden, dass das aktuelle Verhalten der Gegenpartei eine künftige Verletzung ernstlich befürchten lässt (bedarf einer genügenden Wahrscheinlichkeit). Bei Informations‑/Auskunftsklagen genügt ein glaubhaft gemachtes Interesse an der Durchsetzung materieller Ansprüche bzw. an der Geltendmachung daraus folgender Rechte; reine Neugier ist unzulässig. Bei Kollokations‑ oder Gemeinschaftsklagen ist das rechtsschutzwürdige Interesse jedes Klägers gesondert nachzuweisen. Ausnahmen ergeben sich aus speziellen Normen, die ein abstraktes kollektivierbares Interesse ermöglichen (z.B. Art. 731b OR).
“Die Klage setzt nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ein schutzwürdiges Interesse der klagenden Partei voraus. Dieses ist gegeben, wenn die Durchsetzung des - 12 - materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht (BSK ZPO-Gehri, Art. 59 N 7). Das Rechtsschutzinteresse beurteilt sich unabhängig von den Erfolg- saussichten der Klage. Ein Richter, der das Interesse des Klägers als schutzwür- dig anerkennt, bejaht damit nicht bereits die materielle Begründetheit der Klage, sondern stellt lediglich fest, dass sich die Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtliche Situation des Klägers auswirken würde (BGer 4C.45/2006 vom 26.04.2007, E. 6 [nicht publ. in BGE 133 III 453]). Bei Unterlassungsklagen muss sodann geprüft werden, ob eine genügende Wahrscheinlichkeit besteht, dass die beklagte Partei die zu unterlassende Handlung in naher Zukunft vorzunehmen beabsichtigt. Ihr aktuelles Verhalten muss eine künftige Verletzung ernstlich be- fürchten lassen (vgl. hierzu BK ZPO-Zingg, Art.”
“Unzulässig sind Auskunftsbegehren, die offensichtlich aus blosser Neugier oder zum Zweck einer beliebigen Ausfor- schung gestellt werden. Der ansprechende Ehegatte muss das Vorliegen eines Rechtsschutzinteresses glaubhaft machen, wobei es genügt, wenn sich aus dem Auskunftsgesuch ausdrücklich oder implizit ergibt, dass die Informationen für ei- - 15 - nen materiell-rechtlichen Anspruch gemäss den allgemeinen Wirkungen der Ehe und/oder dem Güterrecht im Sinne von Art. 170 Abs. 1 ZGB verlangt werden (vgl. BGer 5A_566/2016 vom 2.2.2017, E. 4.3.3.; Kokotek, Die Auskunftspflicht der Ehegatten nach Art. 170 ZGB, 2012, Rz 79). Ist das Rechtsschutzinteresse da- hingehend glaubhaft gemacht, kann der ansprechende Ehegatte gemäss Art. 170 Abs. 2 ZGB die Informationen über Einkommen, Vermögen und Schulden verlan- gen, die für die Beurteilung und Geltendmachung der Ansprüche, für die ein Rechtsschutzinteresse besteht, nötig ist oder geeignet erscheint, Hinweise auf solche Ansprüche zu vermitteln (BGer 5A_1022/2015 vom 29.4.2016, E. 7.1.; Ko- kotek, a.a.O., Rz 205 f.) . Ein Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO an einem ge- stützt auf Art. 170 Abs. 2 ZGB erhobenen Auskunftsbegehren ist vor diesem Hin- tergrund jedenfalls dann zu bejahen, wenn es auf die gerichtliche Durchsetzung von im Eherecht verankerten finanziellen Ansprüchen zielt, die umstritten sind, was vorliegend der Fall ist. Ob die verlangten Auskünfte für die inhalts- oder um- fangmässige Bestimmung des Zielanspruchs nötig sind oder zumindest geeignet erscheinen, beschlägt nicht das Rechtsschutzinteresse als Prozessvorausset- zung, sondern ist Gegenstand der Prüfung in der Sache. Wenn der Vorderrichter das Rechtsschutzinteresse der Beklagten (grundsätzlich) bejahte, weil diese ge- stützt auf die verlangten Informationen Ansprüche aus Güter- und Unterhaltsrecht geltend machen wolle, ist ihm folglich beizupflichten. Weshalb der Vorderrichter entgegen seiner Feststellung hätte davon ausgehen müssen, dass die Beklagte das Auskunftsbegehren aus Neugier oder Schikane gestellt hatte bzw. weshalb er eine "fishing expedition" hätte annehmen müssen, legt der Kläger in der Beru- fungsbegründung nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.”
“Die Gesuchsgegnerin macht geltend, dem Gesuchsteller fehle es an einem Rechtsschutzinteresse, weil "unklar und völlig unsubstantiiert" bleibe, welche Ak- tionärsrechte der Gesuchsteller mit den eingeklagten Informationen ausüben wol- le (act. 10 Rz. 48). Der Gesuchsteller entgegnet dazu im Rahmen der Ausübung des Replikrechts, er mache sein Auskunftsrecht nach Art. 697 OR geltend (act. 17 Rz. 38). Das Vorliegen eine Rechtsschutzinteresses ist eine Prozessvorausset- zung (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), die das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 60 ZPO). Die Relevanz der eingeklagten Informationen für die Ausübung der Aktio- närsrechte ist sowohl für die materielle Begründetheit der Informationsklage (Er- - 7 - forderlichkeit für die Ausübung der Aktionärsrechte gemäss Art. 697 Abs. 2 Satz 1 aOR) als auch für die prozessuale Eintretensfrage (Rechtsschutzinteresse nach Art. 59/60 ZPO) von Bedeutung und insofern "doppelrelevant". In Bezug auf sol- che doppelrelevante Tatsachen ist nach der Rechtsprechung (abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen) bei der Eintretensfrage zunächst auf die Darstel- lung des Gesuchstellers abzustellen und die eigentliche Prüfung der materiellen Beurteilung vorzubehalten (BGE 141 III 294 E. 5.2 S. 298 ff.). Das Rechtsschutz- interesse ist somit zu bejahen.”
“Für die Kollokationsklage ist ein Rechtsschutzinteresse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) erforderlich (BGE 146 III 113 E. 3.1). Bei mehreren Kollokationsklägern, die eine einfache bzw. freiwillige Streitgenossenschaft bilden (VOCK/MEISTER-MÜLLER, SchKG-Klagen nach der Schweizerischen ZPO, 2. Aufl. 2018, S. 290), muss das Rechtsschutzinteresse separat vorliegen (STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 2019, § 13 Rz. 37; SCHAAD, La consorité en procédure civile, 1993, S. 111).”
“Entgegen der Auffassung der Gesuchsgegnerin liegt hier kein Ausnahmefall vor, in dem dies anders wäre. Gemäss Art. 731b OR kann ein Gläubiger einer behauptetermassen man- gelhaft organisierten Gesellschaft gerichtlich die Ergreifung erforderlicher Mass- nahmen verlangen, ohne dass er hierfür ein besonderes Individualinteresse an der (Wieder-)Herstellung des rechtmässigen Zustands nachzuweisen hätte; mit anderen Worten besteht dieser Mängelbehebungsanspruch unabhängig davon, ob zwischen den gerichtlich geltend gemachten Mängeln und den Interessen des Gläubigers ein Zusammenhang besteht (vgl. BSK OR II-W ATTER/PAMER-WIESER, 5. Aufl. 2016, Art. 731b N 12). Art. 731b OR berechtigt insofern jeden Gläubiger bzw. Gesellschafter einzeln dazu, ein abstraktes Kollektivinteresse der Gläubiger bzw. Gesellschafter im Allgemeinen individuell und in eigenem Namen wahrzu- nehmen. Aus diesem Grund kann ein rechtlich geschütztes Interesse (bzw. im Rechtsmittelverfahren eine materielle Beschwer) gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO nur dann verneint werden, wenn es (auch) an einem solchen abstrakten Kollektiv- interesse fehlt. Dass die gesuchstellende Partei kein besonderes persönliches Interesse an den konkret beantragten Massnahmen nachzuweisen hat, gilt hier umso mehr, als im Verfahren gemäss Art. 731b OR ohnehin die Offizialmaxime zur Anwendung - 7 - kommt (BGE 142 III 629, E. 2.3.1), das angerufene Gericht also nicht an die An- träge der Gesuchstellerin gebunden ist. Auch deshalb kann nicht massgebend sein, ob die Gesuchstellerin an den konkret beantragten Massnahmen ein beson- deres Interesse hat, jedenfalls dann, wenn ein – wenigstens kollektives – Interes- se immerhin für andere (nicht beantragte) Massnahmen bestünde. Würde dem Vorbringen der Gesuchsgegnerin gefolgt und ein Interesse der Gesuchstellerin an einer Anordnung gemäss Art. 731b Abs. 1 bis Ziff. 3 OR (Auflösung und Liquidation der Gesuchsgegnerin nach den Vorschriften über den Konkurs) mit der Begrün- dung verneint, dass es der Gesuchstellerin freistünde, eine ordentliche Kon- kurseröffnung zu erwirken, so würde übersehen, dass unter dem Titel von Art.”
Das Gericht tritt nur auf Klagen oder Gesuche ein, die die Prozessvoraussetzungen erfüllen. Fehlt ein rechtlich schutzwürdiges Interesse, ist die Klage unzulässig; dies ist insbesondere der Fall, wenn der Streitgegenstand bereits durch eine rechtskräftige Entscheidung abschliessend entschieden wurde (res judicata). Eine solche Wirkung setzt i.d.R. Identität der Beteiligten, der geltend gemachten Forderung und des zur Stützung der Klage vorgebrachten Sachverhalts voraus.
“a CPC qu’une demande n’est recevable que si le demandeur justifie d’un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Copt/Chabloz, PC-CPC, n. 21 ad art. 59 CPC). Un tel intérêt suppose que l’allocation – éventuelle – de ses conclusions apporte un avantage de fait ou de droit suffisant au demandeur, ce qui ne sera pas le cas si, par exemple, la demande tend à la constatation d’un droit alors que la voie de l’action condamnatoire ou formatrice est ouverte (Copt/Chabloz, op. cit., n. 24 ad art. 59 CPC). Selon la doctrine, l’intérêt à l’action tombe lorsque, notamment, le litige fait déjà l’objet d’une décision entrée en force (Copt/Chabloz, op. cit., n. 27 ad art. 59 CPC). Il est en tout cas vrai que l’éventuel intérêt du demandeur à voir le juge statuer sur sa demande est indigne de protection si le litige fait déjà l’objet d’une décision définitive, l’autorité de la chose jugée interdisant notamment aux parties de soumettre à nouveau le litige au juge. 3.2.2 En vertu de l’art. 59 al. 2 let. e CPC en relation avec l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre pas en matière sur la demande lorsque le litige a déjà fait l’objet d’une décision entrée en force. Il s’agit là de l’effet négatif de l’autorité de chose jugée attachée à la décision entrée en force de chose jugée formelle. La partie adverse peut faire valoir cette cause d’irrecevabilité en soulevant l’exception de chose jugée, étant précisé que le juge doit relever d’office l’irrecevabilité de la demande si la partie omet de soulever l’exception (art. 60 CPC). L’autorité de chose jugée produit son effet sur tout nouveau procès dans lequel la prétention litigieuse est identique à celle qui fait l’objet du jugement passé en force (identité de l’objet du litige). Tel est le cas lorsque, dans l’un et l’autre procès, les mêmes parties ont soumis au juge la même demande en se basant sur les mêmes faits. Du point de vue objectif, le Tribunal fédéral a précisé qu’il n’est, en principe, pas nécessaire d’inclure la cause juridique dans la définition de l’objet du litige, partant que l’identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et par les faits invoqués à l’appui de celle-ci, autrement dit par le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 139 III 126 consid.”
“Par décision du 1er octobre 2021, la Cour a accordé la suspension de l'effet exécutoire attaché au jugement ainsi que la suspension des effets juridiques de l'ouverture de la faillite. c. Invité à formuler des observations sur le recours, le Tribunal s'est, par courrier du 29 septembre 2021, rapporté à l'appréciation de la Cour. d. B______ n'a pas déposé de réponse dans le délai imparti à cet effet. EN DROIT 1. 1.1 L'appel étant irrecevable dans les affaires relevant de la compétence du tribunal de la faillite selon la LP (art. 309 let. b ch. 7 CPC), seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. a CPC; art. 174 LP). Les décisions rendues en matière de faillite sont soumises à la procédure sommaire (art. 251 let. a CPC). 1.2 Formé selon la forme et dans le délai prévus par la loi (art. 321 al. 1 et 2 CPC), le recours est recevable. 2. L'intimée a requis une seconde fois la faillite du recourant, en se fondant sur la même poursuite et la même commination de faillite que dans la cause C/2______/2021. 2.1 L'art. 59 al. 2 let. e CPC (en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC) s'oppose à ce que le tribunal entre en matière sur une demande lorsque le litige fait déjà l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit de l'effet de l'autorité de chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle (arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid. 4.1.1). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_449/2020 du 23 mars 2021 destiné à la publication consid. 3). 2.2 Selon l'art.”
“e CPC, l'appelant considère que la question des contributions d'entretien pour la période du 1er août 2019 au 31 janvier 2020, faisant l’objet de la requête déposée le 30 septembre 2020 par l’intimée, a été réglée définitivement par l'ordonnance de mesures protectrices de l’union conjugale du 9 avril 2020 et que celle-ci a autorité de chose jugée. Il ajoute que cette ordonnance a été confirmée en appel par arrêt du 3 août 2020, que celui-ci est entré en force et que, dans cet arrêt, l’autorité d’appel a rejeté toutes les conclusions de l’intimée, confirmant ainsi l’autorité de chose jugée. Il estime enfin que l’actio duplex doit s’appliquer aux mesures protectrices de l’union conjugale, de sorte que les conclusions prises par l’intimé en cours d’instance permettaient au premier juge de statuer sur le fond du litige. Ainsi, l’appelant reproche à ce dernier d’avoir considéré que seule la question de la recevabilité de la conclusion n° IV prise par l’intimée dans sa requête du 16 octobre 2019 revêtait l’autorité de chose jugée et qu’il pouvait donc entrer en matière sur le fond du présent litige, à savoir sur les aliments sollicités par l’intéressée pour la période concernée. 3.1 3.1.1 Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC), qui comprennent notamment le fait que le litige ne fasse pas l’objet d’une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). L’irrecevabilité de la demande ou requête à une contestation ayant déjà donné lieu à une décision judiciaire repose sur l’absence d’intérêt juridique digne de protection à soumettre une nouvelle fois la question à la justice (Bohnet, Commentaire romand, op. cit., n. 104 ad art. 59 CPC et les références citées). Il faut distinguer l'autorité de chose jugée matérielle, seule visée à l'art. 59 al. 2 let. e CPC, de l'autorité de chose jugée formelle (cf. TF 5A_866/2012 du 1er février 2013 consid. 4.2, SJ 2013 I 314). La nature de la décision visée à l'art. 59 al. 2 let. e CPC est un jugement qui statue sur le fondement de la prétention déduite en justice, intervenant dès le moment où le juge examine le fond, peu importe qu'il rejette la prétention faute d'allégués, de preuve ou pour tout autre motif (Bohnet, op. cit., nn. 104 ss ad art. 59 CPC, spéc. 109). En principe, seul un jugement de fond définitif bénéficie de l'autorité de chose jugée.”
Für Art. 59 Abs. 2 ZPO ist unter den Prozessvoraussetzungen die sachliche Zuständigkeit zu prüfen. Das Mietgericht ist sachlich für Streitigkeiten aus Mietverhältnissen über Wohn- oder Geschäftsräume zuständig; ob ein Vertragsverhältnis als solches Mietverhältnis einzuordnen ist, ist aufgrund der Verweisung auf das kantonale Recht nach den einschlägigen Regeln des Obligationenrechts zu beurteilen.
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen ge- geben sind, wobei die Prüfung von Amtes wegen vorzunehmen ist (Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 ZPO). Prozessvoraussetzung ist unter anderem die sachliche Zustän- digkeit des angerufenen Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Das Mietgericht ist sachlich zur Behandlung von Streitigkeiten aus Mietverhältnissen über Wohn- oder Geschäftsräume zuständig (§ 21 Abs. 1 lit. a GOG). Ob ein solches Mietverhältnis vorliegt, ist aufgrund der Verweisung des kantonalen Rechts nach den einschlägi- gen Regeln des Obligationenrechts zu entscheiden (HAUSER/SCHWERI/LIEBER, Kommentar zum GOG/ZH, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2017, § 21 N 8).”
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen ge- geben sind, wobei die Prüfung von Amtes wegen vorzunehmen ist (Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 ZPO). Prozessvoraussetzung ist unter anderem die sachliche Zustän- digkeit des angerufenen Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Das Mietgericht ist sachlich zur Behandlung von Streitigkeiten aus Mietverhältnissen über Wohn- oder Geschäftsräume zuständig (§ 21 Abs. 1 lit. a GOG). Eine mietrechtliche Streitigkeit liegt vor, wenn sich der Klagegegenstand bzw. Anspruch aus einem Mietverhältnis herleitet, und damit dem entspricht, was unter die Vertragsklage fällt, mit der alle materiell-rechtlichen Ansprüche geltend gemacht werden, die aus einer solchen bestehenden Vertragsbeziehung fliessen (HAUSER/SCHWERI/LIEBER, Kommentar zum GOG/ZH,”
Fällt der objektive Prozessgegenstand weg (der Streit- bzw. Prozessgegenstand besteht nicht mehr), ist die Klage als unzulässig zu erklären; das Gericht hat in diesem Fall nicht in der Sache zu entscheiden.
“Per quanto attiene alla fattispecie, non è contestato, e risulta dall’Ordonnance pénale (doc. 22), che gli averi sul conto sequestrato (e su un altro conto presso la PI 4 il cui riferimento è cancellato) sono stati non solo confiscati, ma anche assegnati all’PI 7 (e a essa trasferiti, tranne la parte versata alla PI 6 in forza di un suo diritto di pegno), di modo che non fanno più parte del substrato esecutivo, ma neppure del patrimonio dell’escusso (né di quello – a dire di lei – dell’appellante). Il sequestro LEF è così diventato senza oggetto, come pure la procedura di contestazione della rivendicazione di AP 1, ciò che il Pretore avrebbe dovuto accertare d’ufficio (art. 60 CPC), dichiarando l’azione irricevibile (art. 59 al. 1 CPC).”
Das Gericht darf die materielle Zuständigkeit nicht voreilig verneinen; es hat zunächst die materielle Connexität der geltend gemachten Nebenforderung zur Hauptsache zu prüfen und die Frage der Zulässigkeit der Nebenklage im Lichte von Art. 59 ZPO im Rahmen einer materiellen Sachverhaltsfeststellung zu prüfen. Eine Ausnahme bei offenkundiger Unzuständigkeit wird in der Rechtsprechung primär für das Schlichtungsverfahren anerkannt und ihre Übertragbarkeit auf andere Verfahrensarten ist nicht allgemein festgestellt; deshalb ist Zurückhaltung geboten.
“En l'état, le seul type de procédure dans lequel la jurisprudence a reconnu à l'autorité la faculté de ne pas procéder si son incompétence est manifeste est la procédure de conciliation, à l'issue de laquelle l'autorité de conciliation délivre une autorisation de procéder (ATF 146 III 265 consid. 4.3 ; ATF 146 III 47 consid. 3 et 4). La question de savoir si cette faculté doit également être accordée, pour des motifs d'économie de procédure, au tribunal qui doit trancher la question de l'admissibilité de l'appel en cause peut demeurer ouverte (TF_4A 336/2022 consid. 2.1 à 2.3). 4.3 La jurisprudence citée ci-dessus démontre que la première juge a tranché prématurément la question de sa compétence ratione loci à connaître de la prétention récursoire invoquée par la recourante. En effet, elle devait préalablement examiner la connexité matérielle de la prétention et de la demande principale, selon les allégations de la recourante dans son appel en cause, puis dans le cadre d'une instruction au fond, avec un plein pouvoir d'examen, le cas échéant selon le principe des faits de double pertinence, la question de la recevabilité de la demande de la recourante à l'encontre de l'appelé en cause, sous l'angle de l'art. 59 CPC. La première juge ne pouvait donc pas examiner les art. 34 et 35 CPC et leur éventuel caractère impératif sans procéder à une instruction au fond. D'ailleurs, la première juge n'a pas examiné les arguments de la recourante, ni sur le fondement contractuel ou délictuel de la créance invoquée ni s'agissant du lieu d'activité habituel du travailleur. C'est en vain que les intimés objectent que l'incompétence serait manifeste et que la première juge pouvait procéder ainsi par économie de procédure. S'il est vrai que le Tribunal fédéral n'écarte pas cette possibilité dans l'arrêt invoqué par la recourante (TF 4A_336/2022 du 4 juillet 2023), on ne se trouve pas dans cette hypothèse, pour les motifs exposés ci-dessus. La juge déléguée devra ainsi instruire les faits pour trancher les questions du fondement contractuel ou délictuel de la créance invoquée et du lieu d'activité habituel du travailleur. Le prononcé attaqué doit être annulé, car la première juge, en déclarant la requête d'appel en cause irrecevable, n'a pas examiné si les conditions posées par l'art.”
“En l'état, le seul type de procédure dans lequel la jurisprudence a reconnu à l'autorité la faculté de ne pas procéder si son incompétence est manifeste est la procédure de conciliation, à l'issue de laquelle l'autorité de conciliation délivre une autorisation de procéder (ATF 146 III 265 consid. 4.3 ; ATF 146 III 47 consid. 3 et 4). La question de savoir si cette faculté doit également être accordée, pour des motifs d'économie de procédure, au tribunal qui doit trancher la question de l'admissibilité de l'appel en cause peut demeurer ouverte (TF_4A 336/2022 consid. 2.1 à 2.3). 4.3 La jurisprudence citée ci-dessus démontre que la première juge a tranché prématurément la question de sa compétence ratione loci à connaître de la prétention récursoire invoquée par la recourante. En effet, elle devait préalablement examiner la connexité matérielle de la prétention et de la demande principale, selon les allégations de la recourante dans son appel en cause, puis dans le cadre d'une instruction au fond, avec un plein pouvoir d'examen, le cas échéant selon le principe des faits de double pertinence, la question de la recevabilité de la demande de la recourante à l'encontre de l'appelé en cause, sous l'angle de l'art. 59 CPC. La première juge ne pouvait donc pas examiner les art. 34 et 35 CPC et leur éventuel caractère impératif sans procéder à une instruction au fond. D'ailleurs, la première juge n'a pas examiné les arguments de la recourante, ni sur le fondement contractuel ou délictuel de la créance invoquée ni s'agissant du lieu d'activité habituel du travailleur. C'est en vain que les intimés objectent que l'incompétence serait manifeste et que la première juge pouvait procéder ainsi par économie de procédure. S'il est vrai que le Tribunal fédéral n'écarte pas cette possibilité dans l'arrêt invoqué par la recourante (TF 4A_336/2022 du 4 juillet 2023), on ne se trouve pas dans cette hypothèse, pour les motifs exposés ci-dessus. La juge déléguée devra ainsi instruire les faits pour trancher les questions du fondement contractuel ou délictuel de la créance invoquée et du lieu d'activité habituel du travailleur. Le prononcé attaqué doit être annulé, car la première juge, en déclarant la requête d'appel en cause irrecevable, n'a pas examiné si les conditions posées par l'art.”
Ausnahmen von der Theorie der doppelten Relevanz sind anzunehmen, wenn die Klage rechtsmissbräuchlich erscheint. Beispielsweise kann das Gericht nicht eintreten, wenn die Klage in ihrer Form darauf angelegt ist, die wahre Natur des Begehrens zu verschleiern, wenn die geltend gemachten Tatsachen offensichtlich falsch sind oder wenn offensichtlich eine Umgehung des Gerichtsstands beabsichtigt wird. In solchen Fällen ist ein Abweisungsentscheid zulässig, um die Gegenpartei vor einer missbräuchlichen Forwahl zu schützen.
“S'il se révèle que le fait doublement pertinent est prouvé, par exemple que l'acte illicite a eu lieu, le tribunal examine alors les autres conditions de la prétention au fond (Ibidem). La théorie de la double pertinence ne dispense pas le tribunal d'examiner d'entrée de cause si les faits doublement pertinents allégués par le demandeur - censés établis - sont concluants ("schlüssig") et permettent juridiquement de fonder sa compétence. Pour permettre au tribunal d'effectuer cette appréciation (juridique), il faut et il suffit que le demandeur allègue le fait doublement pertinent de façon suffisante, c'est-à-dire de telle façon que son contenu permette cette appréciation juridique (ATF 141 III 294 consid. 6.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_619/2020 déjà cité consid. 2.1.2; 4A_264/2018 du 7 juin 2018 consid. 2.3). Il importe peu que les éléments pertinents ressortent de la partie en droit de la demande plutôt que de la partie en fait (ATF 141 III 294 consid. 6.2; COLOMBINI, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, 2018, n. 3.2.2.3 ad art. 59 CPC). 2.1.4 Il est fait exception à l'application de la théorie de la double pertinence - et au renvoi de l'administration des preuves sur les faits doublement pertinents à la phase du procès au fond - en cas d'abus de droit de la part du demandeur, par exemple lorsque la demande est présentée sous une forme destinée à en déguiser la nature véritable, lorsque les allégués sont manifestement faux (ATF 141 III 294 consid. 5.3; 137 III 32 consid. 2.3; 136 III 486 consid. 4; arrêt du Tribunal fédéral précité 4A_619/2020 consid. 2.2), ou encore lorsqu'au regard des allégués, il apparaît exclu de retenir la qualification du contrat ou de l'objet du litige telle que proposée par le demandeur, car la règle de for serait éludée (ATF 137 III 32 consid. 2.2 et consid. 2.4.2). Dans ces cas, qui visent tous des situations d'abus, la partie adverse doit être protégée contre une tentative abusive du demandeur de l'attraire au for de son choix (ATF 137 III 32 consid. 2.3; 136 III 486 consid. 4). En revanche, le demandeur n'a pas à rendre vraisemblables les faits doublement pertinents (ATF 136 III 486 consid.”
Das Gericht prüft Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 1 ZPO von Amtes wegen. Dazu gehört auch die örtliche Zuständigkeit; diese wird, soweit sie nicht zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist, grundsätzlich nur auf Einrede der beklagten Partei überprüft. Zwingende Gerichtsstände sind hingegen von Amtes wegen zu beachten.
“Das Gericht prüft das Vorliegen von Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Dazu gehören auch die sachliche und örtliche Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO), wobei Letztere, wo nicht zwingend, lediglich auf Einrede der beklagten Partei überprüft wird. Grundsätzlich ist für Klagen aus Vertrag das Gericht am Wohnsitz resp. Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Die charakteristische Leistung ist regelmässig diejenige, welche nicht in Geld besteht. Beim Auftrag, Werkvertrag und ähn- lichen Dienstleistungsverträgen ist dies die Dienstleistung (I VO SCHWANDER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 31 N 5 und 12 f.). Für konsumen- tenrechtliche, arbeitsrechtliche, sowie miet- und pachtrechtliche Klagen gel- ten besondere Gerichtsstände (Art. 32-34 ZPO). Zu unterscheiden sind zwingende und nicht zwingende Gerichtsstände. Ein Gerichtsstand ist nur dann zwingend, wenn es das Gesetz ausdrücklich vorschreibt. Von einem - 8 - zwingenden Gerichtsstand können die Parteien nicht abweichen (Art 9 ZPO).”
Wenn die sachliche Zuständigkeit davon abhängt, ist bei Zweifeln von Amtes wegen zu prüfen, ob sich aus den klägerischen Tatsachenbehauptungen auf das Vorliegen einer bestimmten Vertragsgestaltung schliessen lässt (z.B. ob eine Sache mitvermietet wurde). Dabei sind die Abgrenzungskriterien zu beachten, namentlich der funktionelle Zusammenhang zwischen Mietgegenstand und Räumen sowie die Entgeltlichkeit (keine Gebrauchsleihe) und die Beteiligung der gleichen Parteien.
“Die Vorinstanz erwog (Urk. 31 S. 9 ff.), dass wenn die sachliche Zustän- digkeit – wie hier – davon abhänge, ob Ansprüche aus einem Pachtvertrag mit oder ohne Geschäftsräume geltend gemacht würden, die klägerischen Tatsa- chenbehauptungen im Rahmen der Zuständigkeitsprüfung von Amtes wegen da- raufhin zu überprüfen seien (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO; Art. 60 ZPO), ob sich aus ihnen auf das Bestehen eines solchen Vertrages schliessen lasse. Erscheine eine derartige rechtliche Qualifikation als ausgeschlossen, sei auf die Klage nicht einzutreten (BGE 137 III 32 E. 2.2). Sei die Lagerhalle nämlich Bestandteil des Pachtvertrages vom 12. Januar 2010 (in den Akten würden unterschiedliche Be- griffe verwendet: Gebäude, Lagergebäude, Gebäudeteile, Lagerhalle), wäre die Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen und hernach das von Bundes- rechts wegen nicht vorgeschriebene, sondern auch nach neuem Recht auf der Organisationsautonomie des Kantons basierende Mietgericht sachlich zuständig (Art. 200 Abs. 1 ZPO; § 66 Abs. 1 und § 16 Abs. 2 GOG). Die von der Klägerin behaupteten Tatsachen, nämlich die bereits bestehende Lagerhalle sei im Eigen- tum der Beklagten und nicht Bestandteil des Pachtvertrages gewesen, seien so- wohl für die (hier: sachliche) Zuständigkeit des angerufenen Gerichts als auch für die Begründetheit der Klage (insb.”
“ZMP 2023 Nr. 5 Art. 253a Abs. 1 OR; Art. 305 OR; Art. 307 OR; Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO. Mitvermietete Sachen. Abgrenzung von der Gebrauchsleihe. Sachliche Zuständigkeit. Damit von einer Sache gesprochen werden kann, die zusammen mit Wohn- oder Geschäftsräumen vermietet worden ist, ist ein funktioneller Zusammenhang zwi- schen beiden Mietverträgen erforderlich. Dies setzt zunächst voraus, dass auch die Nebensache gegen Entgelt vermietet wird, mithin dass es sich nicht um eine Gebrauchsleihe handelt. Allein der Umstand, dass die Benützer sich zu ordentli- chen oder ausserordentlichen Unterhaltsleistungen verpflichtet haben, macht eine unentgeltliche Gebrauchsüberlassung nicht zur entgeltlichen, denn von Ge- setzes wegen ist der Entlehner nicht nur zum kleinen, sondern zum gewöhnli- chen Unterhalt verpflichtet, und er kann für ausserordentliche Verwendungen vom Verleiher Ersatz verlangen, ohne dass sich durch solche Leistungen am Vertragstyp etwas ändert. Ein funktioneller Zusammenhang zwischen den beiden Verträgen fehlt von vornherein, wenn daran nicht die gleichen Parteien beteiligt sind.”
Fehlt die gültige Vollmacht der gewillkürten Parteivertretung, gilt dies als Prozessvoraussetzung im Sinn von Art. 59 ZPO; das Gericht hat dies von Amtes wegen zu prüfen und darf nur eintreten, wenn die Vollmacht spätestens zum Zeitpunkt des Sachentscheids vorliegt. Ebenso ist eine in Verfahren mit vorgängiger Schlichtung erforderliche Klagebewilligung eine Prozessvoraussetzung; sie muss ebenfalls bis zum Zeitpunkt des Sachentscheids bestehen, andernfalls ist nicht auf die Klage einzutreten.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), was das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 60 ZPO). In diesem Rahmen hat es u.a. zu prüfen, ob prozessuale Vorschriften, wie z.B. die korrekte Durchführung des Schlichtungsverfahrens mit gültiger Klagebewilligung, eingehalten sind (BGE 139 III 273 E. 2). Sämtliche Prozessvoraussetzungen müssen als Sachentscheidvoraussetzungen bis spätestens im Zeitpunkt des Sachentscheids gegeben sein, damit das Gericht auf die Klage eintreten kann (BGE 133 III 539 E. 4.3, 146 III 416 E. 7 m.w.H.). Vorliegend ist nicht bestritten, dass eine gültige Klagebewilligung eine Prozessvoraussetzung darstellt und die Frage des Vorliegens einer Prozessvoraussetzung vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen ist. Ebenso wenig ist bestritten, dass die Klage vom 13. Oktober 2022 einen Tag nach Ablauf der am 12. September 2022 durch die Schlichtungsbehörde ausgestellten Klagebewilligung eingereicht wurde und somit die 30-tägige Klagefrist nicht eingehalten wurde. Das Mietgericht hat demnach zu Recht festgestellt, dass keine gültige Klagebewilligung vorlag.”
“1 OR bestimmt, dass hinterlegte Mietzinse dem Vermieter zufallen, wenn der Mieter seine Ansprüche dem Vermieter gegenüber nicht innert 30 Tagen seit der Fälligkeit des ersten hinterlegten Mietzinses bei der Schlichtungsbehörde geltend gemacht hat. Es handelt sich bei Art. 259h und 273 OR um absolut zwingende Bestimmungen, die der Disposition der Parteien entzogen sind (vgl. CR CO I-Lachat/Bohnet, 3. Aufl., 2021, Art. 259h N. 9 m.H. und 273c N. 1). Bereits aus diesem Grund war es den Parteien versagt, das Schlichtungsverfahren mit einem allfälligen Verzicht auf dessen Durchführung zu umgehen. Dem Mietgericht war es unter diesen Umständen in jedem Fall untersagt, auf eine Klage ohne gültig durchgeführtes Schlichtungsverfahren einzutreten. In casu wurde zwar ein Schlichtungsverfahren durchgeführt und nach erfolglosem Verfahren am 12. September 2022 eine Klagebewilligung ausgestellt. Nach Art. 209 Abs. 4 ZPO war diese Klagebewilligung 30 Tage bis 12. Oktober 2022 gültig. Bei Einreichung der Klage am 13. Oktober 2022 lag somit keine gültige Klagebewilligung mehr vor. Es fehlte somit an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 ZPO). Diese fehlte auch noch im Zeitpunkt der Urteilsberatung, was von Amtes wegen festzustellen war. Der Nichteintretensentscheid des Mietgerichts vom 13. August 2024 ist somit nicht zu beanstanden. Die Berufung ist abzuweisen.”
“Gemäss Art. 68 Abs. 3 ZPO hat sich der Vertreter durch eine Vollmacht auszuweisen. Gemäss der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt das Vorliegen einer Vollmacht der gewillkürten Parteivertretung eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO dar (BGer 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2, 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). In zwei älteren Urteilen hat das Bundesgericht zwar erwogen, eine Vollmacht sei keine Prozessvoraussetzung im Sinn von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO (BGer 5D_142/2017 vom 24. April 2018 E. 3.1, 5A_460/2017 vom 8. August 2017 E. 3.3.2). Eine Begründung für diese Ansicht ist es aber schuldig geblieben. Auch gemäss überwiegender Lehre stellt das Vorliegen einer Vollmacht der gewillkürten Parteivertretung eine Prozessvoraussetzung dar (Gehri, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 59 ZPO N 12; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 59 N 10; Tenchio, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 68 ZPO N 14; Zingg, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 59 ZPO N 62; Zürcher, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 59 N 59; anderer Meinung Domej, in: Oberhammer et al. [Hrsg.], Kurzkommentar ZPO, 3. Auflage, Basel 2021, Art. 59 N 23; Müller, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 59 N 91). Art. 132 Abs. 1 ZPO spricht nicht gegen diese Qualifikation (anderer Meinung Domej, a.a.O., Art. 59 N 23; Müller, a.a.O., Art. 59 N 91). Gemäss dieser Bestimmung ist der im Fehlen einer Vollmacht bestehende Mangel innert einer gerichtlichen Nachfrist zu verbessern und gilt die Eingabe andernfalls als nicht erfolgt. Nach überzeugender Lehre bedeutet dies bei Klagen und Gesuchen, dass darauf nicht einzutreten ist (vgl. Bohnet, in: Commentaire romand, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 132 CPC N 20; Kumschick, in: Baker & McKenzie [Hrsg.”
“L'avocat qui procède pour le compte du demandeur doit disposer d'une procuration valable. Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande, que le juge examine d'office (art. 59 et 60 CPC; arrêt 5A_15/2009 du 2 juin 2009 consid. 4.1; MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 13 ad art. 68 CPC). Il suffit que cette condition soit réalisée au moment du jugement sur le fond (arrêt précité 5A_15/2009 consid. 4.3 i.f.; plus généralement, ATF 140 III 159 consid. 4.2.4; 133 III 539 consid. 4.3; SIMON ZINGG, in Berner Kommentar, op. cit., n° s 17 ss ad art. 59 CPC). Les art. 59 et 60 CPC valent aussi pour la procédure d'appel (arrêt 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3. i.f.; Z INGG, op. cit., n° 24 ad art. 59 CPC; CHRISTOPH HURNI, Zum Rechtsmittelgegenstand im Schweizerischen Zivilprozessrecht, 2018, n. 197 et 720) - étant entendu qu'il faut distinguer entre les conditions de recevabilité de l'appel et celles de la demande (HURNI, op. cit., n. 699-701), qui doivent être examinées en tout état de cause (FABIENNE HOHL, Procédure civile, vol. I, 2e éd. 2016, n. 604-605 et les arrêts cités; ZINGG, op. cit., n° 21 ad art. 59 CPC).”
Bei einem Anschlussbegehren (appel en cause) muss die geltend gemachte Nebenforderung eine materielle Connexität zur Hauptforderung aufweisen. Verfahrensrechtlich ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen: Zuerst ist mit der Antwort bzw. Replik ein Zulassungs- bzw. Aufnahmegesuch einzureichen, das die beabsichtigten Schlussanträge gegen den Angerufenen nennt und knapp zu begründen ist. Die kurze Motivation in dieser ersten Phase genügt, um die materielle Connexität darzutun; eine vertiefte materielle Prüfung sowie die Beurteilung der Beweise erfolgen erst nach Zulassung im weiteren Instruktionsverfahren, wobei die Forderung sodann die allgemeinen Zulässigkeitsvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllen muss. Typische Beispiele hierfür sind Garantierückgriffe, Regress- oder Schadenersatzansprüche sowie vertragliche oder gesetzliche Rückgriffsrechte.
“Si les conditions de l'appel en cause sont réunies, le code de procédure civile n'offre pas au juge la possibilité d'écarter celui-ci en raison de sa complexité (ATF 139 III 67 consid. 2.2. et 2.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_25/2024 précité consid. 4.2.2). 4.1.2 Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC), qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause, décision qui peut faire l'objet d'un recours limité au droit de l'art. 319 let. b ch. 1 CPC (art. 82 al. 4 CPC). Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 147 III 166 consid. 3.2; 142 III 102 consid. 3; 139 III 67 consid. 2.4). 4.1.3 En ce qui concerne la première étape, l'art. 82 al. 1 2e phr. CPC dispose que la requête d'admission de l'appel en cause doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause, et les motiver succinctement (arrêt du Tribunal fédéral 4A_25/2024 précité consid. 3.3). La prétention revendiquée dans l'appel en cause doit présenter un lien de connexité matérielle avec la demande principale. Cela découle de la formulation du texte de la norme, selon laquelle l'action en dénonciation de litige doit avoir pour objet une prétention que la partie dénonçant le litige « estime avoir en cas de défaite contre la partie appelée en cause ». Ainsi, seules les prétentions qui dépendent de l'existence de la demande principale peuvent être exercées dans l'appel en cause. Il s'agit notamment des prétentions en garantie contre un tiers, des prétentions récursoires ou en dommages-intérêts, ainsi que des droits de recours contractuels ou légaux.”
“La prétention revendiquée dans l'appel en cause doit présenter un lien de connexité matérielle avec la demande principale. Ainsi, seules les prétentions qui dépendent de l'existence de la demande principale peuvent être exercées dans l'appel en cause. Il s'agit notamment des prétentions en garantie contre un tiers, des prétentions récursoires ou en dommages-intérêts, ainsi que des droits de recours contractuels ou légaux (ATF 147 III 166 consid. 3.1 et les références citées). Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause. Ce n'est que dans une seconde étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait suffisamment motivées (art. 221 al. 1 let. d CPC) et les moyens de preuves proposés (art. 221 al. 1 let. e CPC) (ATF 147 III 166 consid. 3.2 et les références citées). 2.1.2 En ce qui concerne la première étape, la requête d'admission de l'appel en cause doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause et les motiver succinctement (art. 82 al. 1, 2ème phrase CPC). Le but de cette exigence est de permettre au juge de vérifier qu'est bien remplie la condition de la connexité matérielle entre la créance qui est l'objet de l'appel en cause et la demande principale. Il suffit donc que la motivation présentée par l'auteur de l'appel en cause fasse apparaître que sa propre prétention dépend de l'issue de la procédure principale et qu'il démontre ainsi son potentiel intérêt à l'appel en cause. En effet, dans la première étape, le juge n'a pas à procéder à un examen sommaire de l'appel en cause, de sorte qu'il n'est pas nécessaire que l'appelant en cause rende vraisemblable la réalisation des conditions de la prétention qu'il invoque dans l'appel en cause; il n'a pas non plus à examiner si, dans l'hypothèse où l'auteur de l'appel en cause devait succomber au principal, ses prétentions envers le tiers seraient matériellement fondées (ATF 147 III 166 consid.”
“81 CPC; Hahn, Handkommentar ZPO, n°6 et 7 ad art. 81 CPC). 4.1.2 Aux termes de l'art. 82 al. 1 CPC, la demande d'admission de l'appel en cause doit être introduite avec la réponse ou avec la réplique dans la procédure principale. Le dénonçant énonce les conclusions qu'il entend prendre contre l'appelé en cause et les motive succinctement. Procéduralement, dans cette première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause, qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause. Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (arrêt du Tribunal fédéral 4A_169/2020 précité consid. 3.2 et les références citées). En ce qui concerne la première étape et, plus précisément, la requête d'admission de l'appel en cause, l'art. 82 al. 1 CPC dispose qu'elle doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause et les motiver succinctement. Le but de cette exigence est de permettre au juge de vérifier qu'est bien remplie la condition de la connexité matérielle entre la créance qui est l'objet de l'appel en cause et la demande principale. Il suffit donc que la motivation présentée par l'auteur de l'appel en cause fasse apparaître que sa propre prétention dépend de l'issue de la procédure principale et qu'il démontre ainsi son potentiel intérêt à l'appel en cause (arrêt du Tribunal fédéral 4A_169/2020 précité consid.”
Litispendenz nach Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO verlangt, dass die Sache nicht bereits anderweitig rechtshängig ist. Sie bewirkt eine Sperrwirkung dahingehend, dass derselbe Streitgegenstand zwischen denselben Parteien nicht gleichzeitig in mehreren Verfahren anhängig gemacht werden kann. Zweck dieser Regel ist es, widersprüchliche Entscheide und unnötige Doppelverfahren zu vermeiden.
“Als (negative) Prozessvoraussetzung wird gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO vorausgesetzt, dass die Sache nicht anderweitig rechtshängig ist (sog. Litispendenz). Die Rechtshängigkeit bewirkt nach Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO, dass der Streitgegenstand zwischen den gleichen Parteien nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Sperrwirkung). Wie der Grundsatz der Rechtskraft soll der Grundsatz der Rechtshängigkeit insbesondere verhindern, dass in einer bestimmten Rechtsordnung zwei sich widersprechende Gerichtsentscheide über dieselbe Klage und zwischen denselben Parteien bestehen, die gleichermassen vollstreckbar sind (BGE 128 III 284 E. 3b/bb; 127 III 279 E. 2b; Urteile 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.1; 4A_405/2022 vom 26. Januar 2023 E. 2.1; 5A_455/2022 vom 9. November 2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 vom 22. August 2013 E. 2.2). Anderseits geht es auch darum, unnötige Verfahren zu vermeiden, indem derselbe Streitfall zwischen denselben Parteien Gegenstand mehrerer gleichzeitiger Prozesse wird (Urteile 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.1; 5A_455/2022 vom 9.”
“Beide Verfahren seien von der Beschwerdeführerin gegen dieselben 18 Genossenschaften eingeleitet worden und der Beschwerdegegner 19 sei in beiden Verfahren als Nebenintervenient beteiligt, so dass Parteiidentität gegeben sei. Das Abberufungsverfahren umfasse auch weitere Pflichtverletzungen, die über den vorliegenden Sachverhaltskomplex hinausgingen. Insofern sei das Verfahren betreffend Feststellung der Nichtigkeit der Verwaltungsbeschlüsse vom 15. November 2018 inhaltlich bereits im Abberufungsverfahren enthalten. Da es in beiden Verfahren insbesondere (auch) um die Löschung der Zeichnungsberechtigung des Beschwerdegegners 19 gehe, bestehe die Gefahr von sich widersprechenden Entscheiden. Insofern sei der Streitgegenstand des Abberufungsverfahrens mit dem Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens gemäss der massgebenden Kernpunkttheorie übereinstimmend, wobei das Abberufungsverfahren über diesen Streitgegenstand hinausgehe. Entsprechend stehe der vorliegenden Klage die zuständigkeitskoordinierende Rechtshängigkeitssperre entgegen, so dass es an der Prozessvoraussetzung der nicht anderweitigen Rechtshängigkeit gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO fehle. Vor diesem Hintergrund sei auf die Klage nicht einzutreten und Weiterungen zu den aufgeworfenen prozessualen Fragen (Partei- und Prozessfähigkeit, Rechtsschutzinteresse inkl. Feststellungsinteresse) erübrigten sich.”
Im vorliegenden Entscheid bejahte das Gericht ein schutzwürdiges Interesse nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, weil die Beklagte die Leistungspflicht mit Schreiben vom 22. Dezember 2021 abgelehnt hatte.
“Für die weiteren Prozessvoraussetzungen ist gestützt auf den Verweis in Art. 65 VRG ebenfalls auf die ZPO abzustellen. Ein schutzwürdiges Interesse der Klägerin ist angesichts der Ablehnung der Leistungspflicht durch die Beklagte 2 mit Schreiben vom 22. Dezember 2021 (act. B.3) gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), ebenso die Partei- und Prozessfähigkeit aller Beteiligten (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Es ist keine anderweitige Rechtshängigkeit gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) und schliesslich liegt in der Streitsache kein rechtskräftiger Entscheid vor (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Damit sind sämtliche prozessualen Voraussetzungen erfüllt und es ist auf die Klage einzutreten.”
Sachliche (und örtliche) Zuständigkeit zählt zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO und ist grundsätzlich vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Dabei ist die Pflicht zur Prüfung in der Praxis vorrangig zu beachten; in der Lehre und Rechtsprechung wird jedoch betont, dass die Amtsermittlung in der zweiten Instanz nicht uneingeschränkt gilt: sie ist insbesondere dann angezeigt, wenn Zuständigkeitszweifel bestehen oder die Inkompetenz gerügt wird, aber die zweite Instanz muss nicht zwingend einen nicht geltend gemachten oder offensichtlich nicht zur Nichtigkeit führenden Mangel von Amtes wegen aufwerfen.
“Im Kanton Zürich ist das Sozialversicherungsgericht als einzige kantonale Gerichtsinstanz für Klagen über Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) zuständig (Art. 7 ZPO in Verbindung mit § 2 Abs. 2 lit. b des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer; BGE 138 III 2 E. 1.2.2), ohne dass vorgängig ein Schlichtungsverfahren durchzuführen ist (BGE 138 III 558 E. 4). Zu prüfen ist, ob es sich bei der Privatpatientenversicherung für Unfall INFORTUNA um eine Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung im Sinne von Art. 7 ZPO handelt, was für die Zuständigkeit des hiesigen Gerichts Bedingung ist. Das Gericht prüft seine sachliche Zuständigkeit von Amtes wegen (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Aus den dargelegten Gründen hätte die Vorinstanz das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a und e ZPO bejahen und bereits aus diesem Grund zunächst über ihre Zuständigkeit befinden müssen. Indem sie diese Frage offenlässt, verletzt sie Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO. Bei dieser Sachlage braucht nicht näher auf das grundsätzliche Argument der Vermieterin eingegangen zu werden, "dass die Zuständigkeit des Gerichts (und insbesondere die der Parteidisposition entzogene zwingende sachliche Zuständigkeit) prioritär vor allen anderen Prozessvoraussetzungen geprüft werden muss".”
“5 S'agissant de la question de la nullité ou de l'annulabilité d'une décision rendue par une autorité matériellement incompétente, l'ATF 145 III 436 précité a donné lieu à une contribution doctrinale spécifique sur le sujet. Ainsi, selon Bastons Bulleti, une décision de l'autorité de protection incompétente, si elle ne conduit pas à un constat de nullité, n'en demeure pas moins viciée. Il était discutable dans l'ATF 145 III 436 de ne pas entrer en matière sur l'annulabilité, faute de conclusion sur ce point, dès lors que la nullité avait été invoquée et que le principe a majore ad minus aurait dû s'appliquer et conduire le Tribunal fédéral à examiner la question de l'annulabilité implicitement contenue dans les griefs et les conclusions relatifs à la nullité. Devant la deuxième instance cantonale, une telle solution adoptée par le Tribunal fédéral n'aurait pas été défendable: l'art. 60 CPC impose d'examiner d'office les conditions de recevabilité dont fait partie la compétence matérielle (art. 59 al. 2 lit. b CPC). Le Tribunal fédéral a en effet retenu que lorsqu'une décision rendue par une autorité matériellement incompétente est régulièrement attaquée, la question de la nullité n'a pas besoin d'être résolue, dès lors que cette décision peut être annulée (ATF 140 III 227 consid. 3.3). La situation - toujours au stade d'une procédure de recours cantonale - peut être différente si le recourant n'invoque pas du tout l'incompétence matérielle: certes, l'art. 60 CPC, situé dans la partie générale du code, doit aussi s'appliquer en procédure d'appel ou de recours; cependant, le juge de deuxième instance ne saurait être tenu de relever d'office le vice que nul n'invoque, dans la mesure où ce vice n'a (clairement) pas pour conséquence la nullité de la décision. Le Tribunal fédéral envisage en outre que le vice de la décision, même objet de conclusions et griefs recevables, puisse néanmoins ne pas imposer l'annulation, du fait que les parties ont continué sans réserve la procédure devant l'autorité de protection.”
“5 S'agissant de la question de la nullité ou de l'annulabilité d'une décision rendue par une autorité matériellement incompétente, l'ATF 145 III 436 précité a donné lieu à une contribution doctrinale spécifique sur le sujet. Ainsi, selon Bastons Bulleti, une décision de l'autorité de protection incompétente, si elle ne conduit pas à un constat de nullité, n'en demeure pas moins viciée. Il était discutable dans l'ATF 145 III 436, de ne pas entrer en matière sur l'annulabilité, faute de conclusion sur ce point, dès lors que la nullité avait été invoquée et que le principe a majore ad minus aurait dû s'appliquer et conduire le Tribunal fédéral à examiner la question de l'annulabilité implicitement contenue dans les griefs et les conclusions relatifs à la nullité. Devant la deuxième instance cantonale, une telle solution adoptée par le Tribunal fédéral n'aurait pas été défendable : l'art. 60 CPC impose d'examiner d'office les conditions de recevabilité dont fait partie la compétence matérielle (art. 59 al. 2 lit. b CPC). Le Tribunal fédéral a en effet retenu que lorsqu'une décision rendue par une autorité matériellement incompétente est régulièrement attaquée, la question de la nullité n'a pas besoin d'être résolue, dès lors que cette décision peut être annulée (ATF 140 III 227 consid. 3.3). La situation - toujours au stade d'une procédure de recours cantonale - peut être différente si le recourant n'invoque pas du tout l'incompétence matérielle : certes, l'art. 60 CPC, situé dans la partie générale du code, doit aussi s'appliquer en procédure d'appel ou de recours; cependant, le juge de deuxième instance ne saurait être tenu de relever d'office le vice que nul n'invoque, dans la mesure où ce vice n'a (clairement) pas pour conséquence la nullité de la décision. Le Tribunal fédéral envisage en outre que le vice de la décision, même objet de conclusions et griefs recevables, puisse néanmoins ne pas imposer l'annulation, du fait que les parties ont continué sans réserve la procédure devant l'autorité de protection.”
Das Gericht tritt nur auf Klagen ein, die die Prozessvoraussetzungen erfüllen; dies prüft es von Amtes wegen (vgl. ATAS). Bei Zahlungsklagen besteht die Pflicht zur Bezifferung des geltend gemachten Betrags; unterbleibt diese trotz Möglichkeit oder Aufforderung, kann dadurch eine Prozessvoraussetzung fehlen, was zum Nichteintreten führen kann (vgl. Rechtsprechung 4A_24/2024).
“La jurisprudence applicable avant l'introduction du CPC, prévoyant l'application de la maxime inquisitoire sociale aux litiges relevant de l'assurance-maladie complémentaire, reste pleinement valable (ATF 127 III 421 consid. 2). Selon cette maxime, le juge doit établir d'office les faits, mais les parties sont tenues de lui présenter toutes les pièces nécessaires à l'appréciation du litige. Ce principe n'est pas une maxime officielle absolue, mais une maxime inquisitoire sociale. Le juge ne doit pas instruire d'office le litige lorsqu'une partie renonce à expliquer sa position. En revanche, il doit interroger les parties et les informer de leur devoir de collaboration et de production des pièces ; il est tenu de s'assurer que les allégations et offres de preuves sont complètes uniquement lorsqu'il a des motifs objectifs d'éprouver des doutes sur ce point. L'initiative du juge ne va pas au-delà de l'invitation faite aux parties de mentionner leurs moyens de preuve et de les présenter. La maxime inquisitoire sociale ne permet pas d'étendre à bien plaire l'administration des preuves et de recueillir toutes les preuves possibles (ATF 125 III 231 consid. 4a). 3.4 En vertu de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. L'art. 60 CPC précise que le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies. 4. 4.1 L'art. 84 al. 2 CPC prévoit que l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée. Il s'agit d'une condition de recevabilité, que le juge doit examiner d'office (arrêt du Tribunal fédéral 4A_235/2016 du 7 mars 2017 consid. 2.1). Si d'après les conclusions présentées, le Tribunal fédéral se trouvait requis de fixer lui-même le montant réclamé, le recours était irrecevable (ATF 134 III 325 consid 2 ; arrêt du Tribunal fédéral 4A_107/2008 du 5 juin 2008 consid. 2.2). Le chef de conclusion tendant à condamner la défenderesse à exécuter les prestations découlant du contrat d'assurance est en réalité une conclusion en paiement, dès lors qu'une exécution en nature n'est pas envisageable (arrêt du Tribunal fédéral 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid.”
“La jurisprudence applicable avant l'introduction du CPC, prévoyant l'application de la maxime inquisitoire sociale aux litiges relevant de l'assurance-maladie complémentaire, reste pleinement valable (ATF 127 III 421 consid. 2). Selon cette maxime, le juge doit établir d'office les faits, mais les parties sont tenues de lui présenter toutes les pièces nécessaires à l'appréciation du litige. Ce principe n'est pas une maxime officielle absolue, mais une maxime inquisitoire sociale. Le juge ne doit pas instruire d'office le litige lorsqu'une partie renonce à expliquer sa position. En revanche, il doit interroger les parties et les informer de leur devoir de collaboration et de production des pièces ; il est tenu de s'assurer que les allégations et offres de preuves sont complètes uniquement lorsqu'il a des motifs objectifs d'éprouver des doutes sur ce point. L'initiative du juge ne va pas au-delà de l'invitation faite aux parties de mentionner leurs moyens de preuve et de les présenter. La maxime inquisitoire sociale ne permet pas d'étendre à bien plaire l'administration des preuves et de recueillir toutes les preuves possibles (ATF 125 III 231 consid. 4a). 5. En vertu de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. L'art. 60 CPC précise que le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies. 6. 6.1 L'art. 84 al. 2 CPC prévoit que l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée. Il s'agit d'une condition de recevabilité, que le juge doit examiner d'office (arrêt du Tribunal fédéral 4A_235/2016 du 7 mars 2017 consid. 2.1). Si d'après les conclusions présentées, le Tribunal fédéral se trouvait requis de fixer lui-même le montant réclamé, le recours était irrecevable (ATF 134 III 325 consid 2 ; arrêt du Tribunal fédéral 4A_107/2008 du 5 juin 2008 consid. 2.2). Le chef de conclusion tendant à condamner la défenderesse à exécuter les prestations découlant du contrat d'assurance est en réalité une conclusion en paiement, dès lors qu'une exécution en nature n'est pas envisageable (arrêt du Tribunal fédéral 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid.”
“Der Beschwerdeführer durfte es daher nicht dabei bewenden lassen, mit "weniger als CHF 1'116.50" respektive "weniger als CHF 84.80" zwei Maximalbeträge einzuklagen und später auf deren genaue Bezifferung zu verzichten. Vielmehr bilden diese anfänglich eingeklagten Maximalbeträge nur den "Mindestwert" im Sinne von Art. 85 Abs. 1 Satz 2 ZPO, der verfahrenstechnisch den vorläufigen Streitwert festlegt. Der Beschwerdeführer hätte die Höhe des Anfangsmietzinses spätestens in seinem ersten Schlussvortrag beziffern müssen, was er indessen unterlassen hat. Er ist daher gleich zu behandeln, wie jede andere Partei, die eine unbezifferte Forderungsklage erhebt und später deren genaue Bezifferung versäumt. Unerheblich ist dabei, weshalb diese Bezifferung unterblieben ist. Wie oben dargelegt, muss die klagende Partei ihre Forderung selbst dann beziffern, wenn ihr die nötigen Informationen auch nach dem Beweisverfahren weiterhin fehlen. Da der Beschwerdeführer dies nicht getan hat, fehlt es an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Entsprechend hätte das Mietgericht auf seine Klage nicht eintreten dürfen (DANIEL FÜLLEMANN, in: Schweizerisches Zivilprozessordnung [ZPO], Kommentar, Brunner/Gasser/ Schwander [Hrsg.], Bd. I, 2. Aufl. 2016, N. 3 zu Art. 85 ZPO).”
Auch selbst vertretene Parteien müssen ihr Rechtsmittel so begründen, dass die Beschwerdeinstanz die Rügen nachvollziehen kann. Selbst bei nachsichtiger Behandlung genügt formelle Fristwahrung allein nicht: Die Angriffe auf die Entscheidung müssen hinreichend konkret sein, insbesondere durch präzise Bezeichnung der angegriffenen Entscheidpassagen und der Aktenstücke, auf die sich die Kritik stützt. Fehlt eine derartige hinreichende Begründung, kann das Rechtsmittel nach Art. 59 ZPO als unzulässig erklärt werden.
“Selon la jurisprudence, le recourant doit démontrer le caractère erroné de la motivation de la décision attaquée et son argumentation doit être suffisamment explicite pour que l'instance d'appel puisse la comprendre, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision qu'il attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1). 1.2 En l'occurrence, les recourants, qui agissent en personne devant la Cour, se limitent à remettre en cause l'exécution de l'évacuation, soit le chiffre 2 du dispositif de la décision attaquée, lequel les concerne seuls dans la mesure où il est constant que E______ n'occupe pas le logement concerné. L'acte de recours a été déposé dans le délai légal. Même interprété avec indulgence s'agissant de plaideurs procédant en personne, il se révèle cependant ne pas comporter de critique des motifs du jugement entrepris, la seule mention d'une "épée de Damoclès" sur leurs têtes étant inconsistante à cet égard. La circonstance que les recourants annoncent qu'ils quitteront le logement même avant la date fixée par le Tribunal conduit au demeurant à douter de leur intérêt au recours, au sens de l'art. 59 CPC. En tout état, le recours se révèle donc irrecevable. 2. A teneur de l'art. 22 al. 1 LaCC, il n'est pas prélevé de frais dans les causes soumises à la juridiction des baux et loyers (ATF 139 III 182 consid. 2.6). * * * * * PAR CES MOTIFS, La Chambre des baux et loyers : Déclare irrecevable le recours formé le 16 avril 2021 par B______ et A______ contre le jugement JTBL/266/2021 rendu le 25 mars 2021 par le Tribunal des baux et loyers dans la cause C/2288/2021-7-SD. Dit que la procédure est gratuite. Siégeant : Madame Nathalie LANDRY-BARTHE, présidente; Madame Sylvie DROIN, Monsieur Laurent RIEBEN, juges; Madame Maïté VALENTE, greffière. La présidente : Nathalie LANDRY-BARTHE La greffière : Maïté VALENTE Indication des voies de recours : Le Tribunal fédéral connaît des recours constitutionnels subsidiaires; la qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 113 à 119 et 90 ss LTF. Le recours motivé doit être formé dans les trente jours qui suivent la notification de l'expédition complète de l'arrêt attaqué.”
Die Fähigkeit zu postulieren (Postulationsfähigkeit) gehört zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO. Bestehen ernsthafte Zweifel an der Zulässigkeit oder Befugnis des Vertreters (etwa wegen möglicher Interessenkonflikte oder berufsrechtlicher Verbote), hat das Gericht der betroffenen Partei in der Regel eine Frist zu setzen, damit sie einen vertretungsberechtigten Vertreter benennt bzw. der Vertreter das Mandat niederlegt.
“Il en résulte qu'en l'espèce aucune violation du droit d'être entendus des appelants et recourants ne peut être constatée. 7. 7.1 Les recourants reprochent ensuite au premier juge d'avoir considéré que les conditions d'une interdiction de postuler de Me G.________ et de Me P.________ étaient réalisées. 7.2 Aux termes de l'art. 12 let. c LLCA (loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats ; RS 935.61), l'avocat évite tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé. Celui qui, en violation de cette obligation, accepte ou poursuit la défense d'intérêts contradictoires doit se voir dénier par l'autorité la capacité de postuler (ATF 147 III 351 consid. 6.1.3). Dans le cadre d'une procédure soumise au Code de procédure civile, le Tribunal fédéral a déjà eu l'occasion de préciser que la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition, et que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (art. 132 CPC par analogie ; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3 ; TF 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2 ; TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). Selon la jurisprudence, les critères suivants peuvent permettre de déterminer l'existence ou non de mandats opposés dans un cas concret : l'écoulement du temps entre deux mandats, la connexité (factuelle et/ou juridique) de ceux-ci, la portée du premier mandat – à savoir son importance et sa durée –, les connaissances acquises par l'avocat dans l'exercice du premier mandat, ainsi que la persistance d'une relation de confiance avec l'ancien client (ATF 145 IV 218 consid. 2.1). Il faut éviter toute situation potentiellement susceptible d'entraîner des conflits d'intérêts.”
“4 La mise en place de barrières ou de cloisonnements ("chinese walls") au sein de la nouvelle étude sont généralement impropres à éviter les problématiques liées à l'existence de conflits d'intérêts, faute en particulier de pouvoir empêcher tout échange, par exemple oral, entre les avocats d'une même étude. On peut douter que la seule volonté du nouvel employeur de ne pas impliquer son collaborateur sur un dossier que ce dernier aurait traité dans son précédent emploi offre les garanties nécessaires en matière de conflit d'intérêts. Cela vaut d'autant plus du point de vue de la partie qui supporte en substance le risque de voir les informations confiées diffusées et utilisées à son détriment; il est en effet dénué de tout moyen de vérifier que l'employeur - voire le collaborateur - se conforme à ses obligations (ATF 145 IV 218 consid. 2.4). 4.1.5 La capacité de postuler, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité au sens de l'art. 59 CPC (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_469/2019 du 17 novembre 2020 consid. 3.2). Faute de capacité de revendiquer du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1; arrêts du Tribunal fédéral 5A_761/2022 du 12 janvier 2023 consid. 4; 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; arrêt du Tribunal fédéral 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3). En effet, la nature de la capacité de postuler, purement technique et portant sur l'accomplissement formel des actes de procédure, induit l'octroi d'un tel délai (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et la référence citée). Le principe selon lequel l'interdiction du formalisme excessif ne comprend pas l'obligation d'octroyer un délai supplémentaire au justiciable qui a mandaté une personne non habilitée à le représenter, pour lui permettre de corriger le vice, n'exclut cependant pas qu'un tel délai soit imparti dans des circonstances particulières (ATF 125 I 166 consid.”
“301a al. 2 let. b CC pour parvenir à une nouvelle décision sur la question de la compétence, conformément aux considérants de l'arrêt de renvoi. Cela étant et préalablement, la Cour de céans doit statuer sur la demande d'interdiction de postuler dirigée contre le conseil de B______ formée le 20 avril 2023 par la recourante. 2.1 Il n'est pas contesté que les faits à l'appui de cette demande ont été apportés à la procédure dans le respect de la règle de l'art. 317 CPC, de sorte que cette requête est recevable sous cet angle. 2.2 Dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat d'une partie est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même Tribunal, à l’exclusion de l’autorité de surveillance (ATF 147 III 351 consid. 6.3). La capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition, et que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (art. 132 CPC par analogie; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3; arrêts 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). 2.3 Aux termes de l'art. 12 de la Loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (LLCA - RS 935.61), l'avocat exerce sa profession avec soin et diligence (let. a), exerce son activité professionnelle en toute indépendance, en son nom personnel et sous sa propre responsabilité (let. b), et évite tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé (let. c). Parmi les règles professionnelles que doit respecter l'avocat, l'art. 12 let. c LLCA prévoit que celui-ci doit éviter tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé (art.”
“Atti processuali compiuti da persone prive della capacità di postulare sono inefficaci (Staehelin/Schweizer in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen ZPO, 3ª edizione, n. 26 ad art. 68). Il giudice che ravvisa atti inefficaci per tale motivo deve dunque ingiungere al legale di deporre il mandato e assegna alla parte un termine perché sottoscriva essa medesima gli atti compiuti dal legale, ratificandoli, oppure designi un altro patrocinatore (sentenza del Tribunale federale 4A_87/2012 del 10 aprile 2012 consid. 3.2.3 in fine, in: RSPC 2012 pag. 311 con rinvio a Bohnet, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). La parte in causa conserva difatti, per principio, la capacità di postulare personalmente e potrebbe anche procedere in lite con atti propri (Hrubesch-Millauer in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische ZPO, Kommentar, 2ª edizione, n. 4 ad art. 68). Nel caso specifico la sentenza impugnata andrebbe così annullata e l'incarto rinviato al Pretore perché ingiunga all'avvocato PA 1 di deporre il mandato e assegni a AP 2 e AP 1 un termine per sottoscrivere esse medesime gli atti compiuti dal legale, ratificandoli, o per designare un altro patrocinatore. Non compete invero a questa Camera riprendere il processo sin dall'istanza 28 agosto 2019 delle convenute. Sta di fatto che se quell'istanza fosse in ogni modo da respingere (e la sentenza impugnata da confermare), un rinvio degli atti al Pretore si esaurirebbe in un esercizio di giurisdizione. Conviene vagliare perciò la vertenza legata al forum hereditatis.”
Unbestrittene Teilbegehren können als gegenstandslos abzuschreiben werden. Bei unklaren oder unzureichend bezifferten Anträgen kann das Gericht insoweit nicht eintreten; auf die übrigen Rechtsbegehren ist hingegen einzutreten, sofern die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind.
“Würdigung Die Parteien stimmen darin überein, dass die Beklagte ihrer Auskunftspflichten bezüglich des Zeitraums von November 2008 bis Oktober 2018 vollumfänglich nachgekommen ist, weshalb dieses klägerische Begehren auch als gegenstands- los geworden abzuschreiben ist (vgl. dazu hiervor Ziff. 1.2). Mithin wäre es der Klägerin ab der Auskunftserteilung der Beklagten – jedenfalls mit der Replik – oh- ne Weiteres möglich und zumutbar gewesen, die Zinsforderung genauer zu bezif- fern und insbesondere zu erklären, auf welche Beträge ab welchem Datum Zins geschuldet sei. Dies unterliess die Klägerin genauso wie einen Nachweis, dass ihr die Bezifferung weiterhin nicht möglich wäre. Zudem lassen sich die Beträge, auf welche Verzugszinse zu bezahlen sind, sowie die Fälligkeitszeitpunkte weder den Ausführungen der Parteien noch den im Recht liegenden Urkunden (act. 15/3), in denen die erhaltenen Retrozessionen nur jahrweise ausgewiesen werden, ent- nehmen, sodass auf Ziffer 3.b. der Rechtsbegehren nicht einzutreten ist, soweit sie sich auf den Zeitraum von 17. Februar 2014 bis Oktober 2018 bezieht. - 16 - 1.6. Weitere Prozessvoraussetzungen Die übrigen Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind hinsichtlich der verbleibenden Rechtsbegehren unbestrittenermassen erfüllt. In diesem Um- fang ist auf die Klage einzutreten. 1.7. Noveneingabe Am 29. Januar 2021 reichte die Klägerin eine Noveneingabe samt Ergänzungs- gutachten ins Recht (act. 38). Nach Abschluss des zweiten Schriftenwechsels können neue Tatsachen nur unter den Voraussetzungen von Art. 229 ZPO ins Verfahren eingebracht werden. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Noven ohne Verzug vorgebracht werden (Art. 229 Abs. 1 ZPO). Ausserdem dürfen die Tatsachen und Beweismittel erst nach dem letzten Schriftenwechsel entstanden oder gefunden worden sein (echte Noven, lit. a) oder trotz zumutbarer Sorgfalt nicht früher vorgebracht worden sein können (unechte Noven, lit. b). Im vorliegenden Verfahren ist der Aktenschluss mit dem Abschluss des zweiten Schriftenwechsels, also mit der Duplik der Beklagten vom 12. Januar 2021 (act. 32), eingetreten (BGE 140 III 312 E.”
Auf erneut eingereichte Ausstandsgesuche ist nicht einzutreten, soweit bereits darüber entschieden worden ist; ebenso ist nicht einzutreten, wenn in Bezug auf das Begehren ein Verfahren hängig ist.
“Soweit die Klägerin erneut ein Ausstandsgesuch gegen die Vorderrich- terin C._____ stellt, ist darauf nicht einzutreten, da darüber bereits entschieden wurde (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO; siehe Geschäfts-Nr. RB240007-O). Auf das Ausstandsgesuch gegen die Vorderrichterinnen D._____ und E._____ sowie Ge- richtsschreiberin F._____ ist ebenfalls nicht einzutreten, da diesbezüglich ein Ver- fahren hängig ist (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO; siehe das Beschwerdeverfahren Nr. RB240016-O gegen den Beschluss vom 8. März 2024). Im Übrigen legt die Klä- gerin nicht dar, inwiefern ihr durch den angefochtenen Beschluss ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht. Sollte sie diesen darin erblicken, dass ihre Klage im Säumnisfall als nicht erfolgt gilt, wie die Vorinstanz androhte (Urk. 2 S. 4), so kann dies ohne Weiteres mit dem Rechtsmittel gegen den Endentscheid bean- standet und gegebenenfalls korrigiert werden. Die mit einer Rückweisung der Sa- che an die Vorinstanz zur Gewährung des rechtlichen Gehörs naturgemäss ver- bundenen Nachteile (Zeitverlust, unnötige Kosten) vermögen keinen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil im Sinne von Art.”
Die Frage, ob ein Interesse «würdig des Schutzes» und damit Klagbefugnis vorliegt, richtet sich nach dem materiellen Recht. Der Anspruchstellende muss ein solches Interesse darlegen; z. B. begründet die Stellung als Inhaber eines Mietvertrags gewöhnlich ein schutzwürdiges Interesse an der Klage.
“01]) contre les décisions de l’autorité de protection (Droese, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB, 7e éd., Bâle 2022, n. 21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision finale (art. 450b al. 1 CC). 3.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Ainsi, le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 3.3 Dans un écrit diffus et prolixe, le recourant semble soutenir en substance que le premier juge n’a pas répondu à ses requêtes tendant à la désignation de Me Katrin Gruber en qualité d’avocate d’office dans le cadre de la procédure de première instance et à la consultation du dossier, qu’il a en outre tenu une audience au lieu de suspendre la procédure « en y maintenant des violations de droits constitutionnels de la défense », et qu’il feint d’ignorer que son domicile légal est à [...]. Il soutient également que le remplacement de la Juge de paix R.”
“Dès lors que toute l'argumentation de la recourante consiste à soutenir que sa propre volonté est déterminante, qu'elle n'entendait pas conclure de contrat avec l'époux exclusivement, qu'elle voulait avoir deux locataires débiteurs solidairement responsables (bail commun) et que sa liberté contractuelle a été violée, alors qu'elle reconnaît elle-même que les déclarations du représentant de sa régie différaient des siennes, son grief repose sur une conception erronée de la conclusion du contrat par représentation. Il résulte en effet clairement des déclarations de ce représentant rapportées ci-dessus que s'il avait su que l'épouse était décédée, il aurait libellé le contrat de bail portant sur l'appartement au nom de l'époux seul, ce qu'il a confirmé lors de son interrogatoire par le Ministère public. La recourante commet la même erreur dans ses griefs de violation de l'art. 20 CO, d'erreur essentielle (art. 23-24 CO), de dol (art. 28 CO) et d'invalidation (art. 31 CO), dont les conditions doivent également être appréciées en fonction de ce que savait et voulait son représentant. Quant à son grief de violation de l'art. 59 CPC, il est infondé. Dès lors que l'époux est titulaire des baux, il a la qualité pour agir, laquelle ressortit au droit matériel, et non à l'art. 59 CPC. En tant que titulaire et s'agissant d'une action en contestation du congé, qui est une action formatrice (art. 87 CPC; ATF 140 III 598 consid. 3.2; arrêt 4A_625/2017 du 12 mars 2018 consid. 3.1), il a clairement un intérêt digne de protection à l'action au sens de l'art. 59 al. 2 let. a CPC (cf. HOHL, op. cit., n. 185).”
“L'intérêt juridique fait défaut, alors même que la partie invoque un droit dont elle est titulaire, si ce droit affirmé n'a pas besoin de protection en ceci qu'il n'est pas contesté ou parce qu'il n'y pas (ou plus) d'atteinte ou de risque d'atteinte (intérêt actuel et effectif) ou dont la protection doit être assurée autrement (Bohnet, op. cit., n. 89a ad art. 59 CPC). Un intérêt de fait peut aussi être digne de protection. Cela suppose cependant un risque de préjudice de nature économique, idéale, matérielle ou autre et implique que la norme invoquée et qui protège l'intérêt général ou un tiers ait une influence directe sur la situation de fait ou de droit de l'intéressé (arrêt du Tribunal fédéral 5A_190/2019 du 4 février 2020 consid. 2.1; Bohnet, op. cit., n. 89b ad art. 59 CPC). Il revient au demandeur d'apporter les éléments permettant de conclure à l'existence d'un intérêt, et ce, selon les règles procédurales applicables en matière de présentation des faits et des preuves (arrêts du Tribunal fédéral 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 5.2; 4A_688/2016 du 5 avril 2017 consid. 3.3; Bohnet, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC). L'intérêt digne de protection est déterminé par le droit matériel (Copt/Chabloz, Petit Commentaire, Code de procédure civile, n. 22 ad art. 59 CPC). 3.2. Aux termes de l'art. 64 al. 1 LDIP, les tribunaux suisses sont compétents pour connaître d'une action en complément ou en modification d'un jugement de divorce ou de séparation de corps s'ils ont prononcé ce jugement ou s'ils sont compétents en vertu des art. 59 ou 60 LDIP. Pour connaître du partage de prétentions de prévoyance professionnelle envers une institution suisse de prévoyance professionnelle, la compétence des tribunaux suisses est exclusive. En l'absence de compétence au sens de l'al. 1, les tribunaux suisses du siège de l'institution de prévoyance sont compétents (art. 64 al. 1bis LDIP). L'art. 58 LDIP régit la reconnaissance des décisions étrangères relatives au régime matrimonial. Si le juge suisse reconnaît une décision étrangère qui compense par le régime matrimonial des prétentions de prévoyance non constituées en attribuant au conjoint créancier une partie plus importante des biens à partager, le conjoint créancier devra se faire imputer les valeurs patrimoniales attribuées par la décision étrangère dans le cadre de l'art.”
Auf die Klage darf nur eingetreten werden, wenn sämtliche Prozessvoraussetzungen des Art. 59 Abs. 1 ZPO erfüllt sind. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat das Gericht, namentlich etwa die Gültigkeit einer Klagebewilligung bei vorgängiger Schlichtung, von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 60 ZPO).
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsversuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGer 4A_182/2019; BGE 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1). Die Berufungsklägerin hätte im vorliegenden Fall aufgrund des ausländischen Sitzes der Berufungsbeklagten gestützt auf Art. 199 Abs. 2 lit. a ZPO auf die Durchführung des Schlichtungsverfahrens verzichten können. Trotz dem Fehlen eines umfassenden Schlichtungsobligatoriums, kann die Berufungsklägerin aus diesem Umstand allerdings nichts zu ihren Gunsten ableiten, wenn sie, wie vorliegend erfolgt, nicht auf eine Schlichtung verzichtet hat. Die qualitativen Anforderungen an das gesamte Schlichtungsverfahren, insbesondere bezüglich Pflicht zur Durchführung einer Schlichtungsverhandlung, zur Vornahme eines Schlichtungsversuchs und – bei fehlender Einigung – zur Ausstellung einer Klagebewilligung, sind in einem solchen Fall nicht herabgesetzt, sondern sind die gleichen, wie bei Verfahren, welche unter das strikte Schlichtungsobligatorium nach der ZPO fallen (Art.”
“2 Die Berufungsklägerin macht demgegenüber sinngemäss geltend, das Regionalgericht sei bereits auf ihre Klage eingetreten. Erst nachdem die zuständige Gerichtspräsidentin anlässlich der Verhandlung und während der Beweiswürdigung die fehlenden Beweismittel der Berufungsbeklagten erkannt habe, sei nach dem Abbruch der Verhandlung der Nichteintretensentscheid erfolgt. Die Gerichtspräsidentin habe sich anlässlich der Verhandlung auch nicht zum Einwand der Berufungsbeklagten betreffend Gültigkeit der Widerklagebewilligung geäussert, sondern sei direkt zu den Vergleichsverhandlungen übergegangen. Somit sei das Regionalgericht an der Verhandlung vom 3. Februar 2022 auf das Verfahren eingetreten (pag. 209 ff.). Ein Verfahrenseintritt sei zudem auch aufgrund der Verfahrensdauer von 17 Monaten bereits erfolgt (pag. 219). Somit erweise sich der nun erfolgte Nichteintretensentscheid bereits aus diesem Grund als rechtswidrig. 6.2 6.2.1 Damit ein Gericht ein Sachurteil fällen kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsgesuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1). 6.2.2 Die Prozessvoraussetzungen müssen – von gewissen Ausnahmen abgesehen – im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4; Urteil des BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Auch wenn daher die Prüfung hinsichtlich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Behandlung der Klage erfolgen soll, besteht von wenigen Ausnahmen abgesehen keine gesetzliche Regelung, wann sie stattzufinden hat. Es besteht damit auch keine zeitliche oder verfahrensmässige Vorgabe in Art.”
“Damit ein Gericht ein Sachurteil fällen kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsgesuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1).”
“November 2021 (RG act. IV.1) bejahte die Vorinstanz ihre örtliche Zuständigkeit und entschied, dass auf die Klage eingetre- ten werde. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz in den Erwägungen des Zwi- schenentscheides lediglich die Frage der örtlichen Zuständigkeit thematisierte und auf die Einwände von A. betreffend das Rechtsschutzinteresse an der Klage nicht einging. Diese (mögliche) Verletzung des rechtlichen Gehörs hätte jedoch im Rahmen einer Anfechtung des Zwischenentscheides geltend gemacht werden können und müssen. Denn der Zwischenentscheid bejahte nicht nur die örtliche Zuständigkeit der Vorinstanz, sondern - wie das Dispositiv unmissverständlich festhält - das Eintreten auf die Klage überhaupt. Damit wurde - wenn auch nur (aber immerhin) implizit - das Rechtsschutzinteresse an der Klage bejaht, da die- ses als Prozessvoraussetzung einer Klage gilt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und auf eine Klage nur eingetreten werden darf, wenn sämtliche Prozessvorausset- zungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Fällt ein Antrag weg, weil er bereits erfüllt ist, durch einen Endentscheid gegenstandslos geworden oder durch eine nachfolgende Verfügung/Anordnung ersetzt wurde, oder weil der Antragsteller den streitgegenständlichen Zustand selbst erledigt hat (z.B. Wegzug, Rückgabe der Wohnung), fehlt ihm regelmässig das aktuelle Rechtsschutzinteresse. In solchen Fällen wird nach Art. 59 Abs. 2 ZPO in der Regel nicht eingetreten bzw. wird abgeschrieben.
“Mit Beschluss vom 16. Juli 2024 bestätigte die KESB den Auftrag der Bei- ständin, in Zusammenarbeit mit den Beteiligten für C._____ schulische, therapeu- tische und/oder medizinische Massnahmen in die Wege zu leiten, zu begleiten und für die Finanzierung besorgt zu sein (act. 4, Dispositiv-Ziffer 2c). Insofern be- antragt die Mutter mit ihrem zweiten Antrag in der Beschwerde vom 30. August 2024 (vgl. act. 53, S. 2) die Erteilung eines Auftrags bzw. einer Weisung an die Beiständin, den/die diese bereits erhalten hat. Folglich ist auf diesen Antrag man- gels Rechtsschutzinteresse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) nicht einzutreten.”
“Die Klägerin beantragt, der Beklagte sei zu verpflichten, ihr einen Prozess- kostenvorschuss von Fr. 8'000.– zu bezahlen (act. 604 S. 3 und 42 f.). Mit dem heutigen Endentscheid, mit welchem auch die Kostenfolgen des Berufungsverfah- rens geregelt werden, erübrigt es sich, über diesen Antrag zu entscheiden und die- ser ist mangels Rechtsschutzinteresse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) als gegenstands- los abzuschreiben. Hingegen sind die Gesuche der Parteien um unentgeltliche Rechtspflege zu behandeln. - 49 -”
“Die Vorinstanz hat mit Beschluss vom 22. November 2022 über die Anord- nung vorsorglicher Massnahmen befunden. Dieser Entscheid ist grundsätzlich mit Beschwerde im Sinne von Art. 450 ZGB anfechtbar. Allerdings erachtete die Vor- instanz aufgrund der Eingabe des F._____ vom 2. Dezember 2022 die zehn Tage zuvor getroffene vorläufige Ordnung für nicht mehr gerechtfertigt und passte sie bereits wieder an: Sie erliess mit Verfügung vom 2. Dezember 2022 in der glei- chen Sache superprovisorisch eine neue Anordnung, welche diejenige gemäss Beschluss vom 22. November 2022 ersetzt. Dies ist möglich und zulässig (vgl. BSK ZPO-Sprecher, Art. 268 N 1 f.; s.a. Art. 313 Abs. 1 ZGB). Wurde die vorsorg- liche Massnahme gemäss Beschluss vom 22. November 2022 ersetzt, so fehlt es dem Beschwerdeführer an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse an der Über- prüfung dieses Beschlusses (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. Die Vorinstanz wird nach Einholung der Stellungnahmen der Parteien und der Kindsvertreterin über die Anordnung vorsorglicher Massnahmen neu zu entschei- den haben (s. sogleich E. 2.2). Gegen diesen Entscheid wird alsdann eine Be- schwerde zur Verfügung stehen.”
“Soweit der Berufungskläger im Übrigen geltend machen will, die Wohnung bereits zurückgegeben zu haben (Hinterlassen der Schlüssel in der Wohnung), erschiene ohnehin fraglich, inwiefern an der Beurteilung der Berufung überhaupt noch ein Rechtsschutzinteresse besteht (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Beschwert ist der Beschwerdeführer aber immerhin durch die ihm zusammen mit E._____ durch die Vorinstanz auferlegten Kosten sowie die der Berufungsbeklagten zugespro- chenen Parteientschädigung. Diesbezüglich äussert sich der Berufungskläger aber mit keinem Wort, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.”
“All diese Ausführungen der Mieterin vor der Kammer sind – nachdem sie sich vor Vorinstanz nicht hatte vernehmen lassen – neue Tatsachenvorbringen und daher hier nicht beachtlich. Bereits mangels zu beachtender Vorbringen ist auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten. Hinzu kommt, dass die Mieterin dem vorinstanzlichen Entscheid auch inhalt- lich nichts entgegen hält. Vielmehr bestätigt sie die vorinstanzliche Sachverhalts- feststellung dahingehend, als es zu einem Zahlungsverzug gekommen war, da sie die Miete absichtlich – um eine Kündigung zu erwirken – nicht mehr bezahlt hatte. Auch unter diesem Gesichtspunkt wäre der Beschwerde kein Erfolg beschieden. Aufgrund des Umstandes, dass die Mieterin nach eigener Darstellung die Woh- nung längst verlassen hat, erscheint zudem ohnehin fraglich, inwieweit sie in Be- zug auf die gutgeheissene Ausweisung aus der Wohnung überhaupt noch be- schwert ist, mithin ein Rechtsschutzinteresse an einer Beurteilung der Beschwer- de bestünde (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auch aus diesem Grund wäre auf die Be- schwerde nicht einzutreten. Festzuhalten ist zuhanden der Mieterin sodann, dass die Frage, wer der Vermieterin allenfalls noch Mietzins schuldet und wer diesen zu bezahlen hat, nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens oder des hiesigen Beschwer- deverfahrens bildet. Unter diesen Umständen kann auf die entsprechenden Aus- führungen – auch wenn dies für die Mieterin unbefriedigend erscheinen mag – nicht eingegangen werden.”
Praktische Anforderung: Im Rechtsmittelverfahren müssen Anträge klar darlegen, welchen prozessualen Zweck sie verfolgen und inwiefern der Beschwerdeführer dadurch ein schutzwürdiges Interesse (Rechtsschutzinteresse) hat. Blosse Vermutungen oder eine nicht hinreichend dargetane/unklare Passivlegitimation rechtfertigen in der Regel kein Eintreten auf die Beschwerde (Art. 59 Abs. 2 ZPO).
“Auch ist weder dargetan noch ersichtlich, welchen praktischen Verfah- renszweck die Beschwerdeführerin mit ihren Anträgen 1 und 2 verfolgt und inwie- fern sie an der Aufhebung des Abschreibungsentscheides ein schutzwürdiges In- teresse hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
“Auch insoweit müssen indes die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein, damit das Berufungsgericht auf die Berufung eintreten kann, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 59 und 60 ZPO). Vorliegend stellt sich angesichts dessen, dass über einen Antrag der Gesuchstellerin erstinstanzlich nicht entschieden wurde, was diese in der Folge unangefochten liess, die Frage nach der Beschwer des Gemeindeamtes, dem Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO im Rechtsmittelverfahren. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheides von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer - 7 - Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher, Art. 59 N 14; BGE 120 II 5 Erw. 2a). Das Gemeindeamt hat nicht dargelegt, dass resp. inwieweit es dadurch, dass die Vorinstanz es unterlassen hat, sich zum Antrag der Gesuchstellerin auf Änderung der Personalien ihrer Tochter F._____ zu äussern, beschwert wäre, und dies ist auch nicht ersichtlich. Auf den sinngemässen Berufungsantrag des Gemeindeamtes, es sei über das Begehren der Gesuchstellerin auf Anpassung der Personalien ihrer Tochter F._____ zu entscheiden, ist daher nicht einzutreten.”
“weshalb der angefochtene Ent- scheid nach Auffassung der Beschwerde führenden Partei unrichtig sein soll. Sind auch diese Voraussetzungen nicht gegeben, ist auf die Beschwerde nicht einzu- treten. Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das Novenver- bot ist umfassend und gilt sowohl für echte wie auch für unechte Noven. 2.3.Die Vorinstanz trat auf das Ausweisungsbegehren nicht ein, da die allei- nige Passivlegitimation der Beschwerdeführerin fraglich sei und daher kein klarer Fall im Sinne von Art. 257 Abs. 1 ZPO vorliege (act. 16 E. 4). Es ist nicht ersicht- lich und wird von der Beschwerdeführerin, die sich mit dem vorinstanzlichen Ent- scheid nicht auseinandersetzt, auch nicht dargetan, inwieweit die Beschwerdefüh- rerin als mutmassliche Mieterin infolge Nichteintretens auf das Ausweisungsbe- gehren beschwert ist, mithin ein Rechtsschutzinteresse an einer Beurteilung der Beschwerde besteht (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Da es damit an einer Prozessvor- aussetzung fehlt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 3.Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erhe- ben. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen: der Beschwerdeführerin nicht, weil sie mit ihrer Beschwerde unterliegt, der Beschwerdegegnerin nicht, weil ihr keine zu entschädigenden Aufwendungen entstanden sind. Es wird beschlossen: 1.Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2.Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Kosten erhoben. 3.Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 4.Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 17, sowie an das Bezirksgericht Zürich, Au- dienz, je gegen Empfangsschein. - 5 - Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück. 5.Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge- richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen.”
“Es ist nicht nachvollziehbar, inwiefern die Beschwerdeführerin in der unter- bliebenen Nachfristansetzung zur Nachreichung einer Kopie des Betreibungsbe- gehrens eine Gehörsverletzung erblickt. Die Vorinstanz zog die fragliche Kopie von Amtes wegen bei (act. 3–4) und berücksichtigte sie im Endentscheid (vgl. act. 8 E. 4.1). Damit wurde das gleiche Ergebnis erzielt, wie wenn die Beschwer- deführerin unter Fristansetzung eine Kopie nachgereicht hätte. Vor diesem Hin- tergrund ist eine Gehörsverletzung von Vorneherein zu verneinen. Auf das Be- gehren der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz anzuweisen sei, ihr eine Nachfrist zur Nachreichung des Betreibungsbegehrens anzusetzen, welches be- - 5 - reits bei den Akten liegt, ist mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
“Dass sie mit der Höhe der Kosten nicht einverstanden wäre, macht die Beru- fungsklägerin nicht geltend. Sie begründet auch nicht, weshalb die Kostenauflage – entgegen der Vorinstanz – nicht auf Rechnung des Nachlasses zu erfolgen habe. Vordergründig stört sie sich offenbar daran, dass die Kosten vom Beru- fungsbeklagten 3 bezogen werden. Durch diese Anordnung ist die Berufungsklä- gerin indes nicht beschwert (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; vgl. zum Begriff des Rechts- schutzinteresses im Rechtsmittelverfahren auch: ZK ZPO-REETZ, 3. Aufl. 2016, Vorbemerkungen zu Art. 308 ff. N 30). Auf den Antrag Ziff. 3 ist demnach insge- samt – mangels hinreichender Begründung und mangels Beschwer – nicht einzu- treten.”
Das Gericht kann die Beurteilung von Prozessvoraussetzungen zurückstellen und die Sache bereits materiell verhandeln. Den Parteien steht kein Anspruch zu, das Verfahren vorab auf bestimmte Prozessvoraussetzungen zu beschränken.
“Dass die Zuständigkeit des Regionalgerichts Imbo- den vom Beschwerdeführer bestritten wurde, war der Vorinstanz zwar aus dem (separat geführten) Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen bekannt, wur- de darauf in der Sistierungsverfügung doch explizit Bezug genommen. Im Haupt- verfahren ist aber noch keine Eingabe des Beschwerdeführers erfolgt. Insbeson- dere hat er zu keinem Zeitpunkt - auch nicht nach der rechtskräftigen Erledigung des Massnahmeverfahrens - eine Beschränkung des Hauptverfahrens auf die Frage der Zuständigkeit respektive die Ausfällung eines diesbezüglichen Zwi- schenentscheides verlangt. Insofern handelt es sich bei Ziffer 3 seiner Rechtsbe- gehren um einen neuen Antrag, der im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen ist (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Zudem besteht auf eine derartige Verfahrensbeschränkung ohnehin kein Anspruch. Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO) und tritt auf eine Klage nur ein, sofern die- se erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist nach Art. 59 Abs. 2 ZPO unter anderem die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts (lit. b). Die ZPO regelt jedoch nicht, wann die Prüfung der Prozessvoraussetzungen vor- zunehmen ist. Insbesondere geht aus dem Gesetz nicht hervor, ob sich das Ein- treten auf die Urteilsphase oder bereits auf die Verhandlungsphase bezieht. Aus dem System der ZPO lässt sich aber ableiten, dass das Gericht die Beurteilung einer Prozessvoraussetzung aufschieben und bereits eine Verhandlung zur Sache durchführen kann. Es liegt nämlich in seinem Ermessen, ob es den Prozess zunächst auf eine strittige Prozessvoraussetzung beschränkt (Art. 125 lit. a ZPO) oder ob es diese am Ende des Verfahrens beurteilt. Findet die Beschränkung nicht statt, erfolgt eine parallele Verhandlung über Zulässigkeit und Begründetheit der Klage (vgl. Simon Zingg, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, Bern 2012, N 7 zu Art. 59 ZPO). Ein Anspruch der Parteien auf Vorabprüfung aller oder einzelner bestrittener Prozessvoraussetzungen besteht nicht, weil der Gesetzge- ber die Ausgestaltung des Verfahrens bewusst in das gerichtliche Ermessen stell- te (Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.”
Art. 59 erlaubt eine vorgezogene Prüfung der Prozessvoraussetzungen. Insbesondere kann das Gericht über die Zulässigkeit bzw. Irrecevabilität entscheiden, wenn dadurch eine erhebliche Zeit‑ und Kostenersparnis (z. B. durch Vermeidung von Folgeprozessen) erreicht wird und die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind.
“Gemäss Art. 320 ZPO kann mit Beschwerde die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden. Dabei muss neben der Stellung eines Rechtsbegehrens klar umschrieben sein, inwiefern der Entscheid der Vorinstanz an einem Beschwerdegrund krankt (Freibughaus/Afheldt, ZPO Komm., in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl., 2016, Art. 321 N 15; Sutter-Somm/Seiler, Handkomm. ZPO, 2021, Art. 321 N 13). Der Beschwerdeführer moniert, dass der erstinstanzliche Entscheid in fehlerhafter Anwendung von Art. 32, 33 und 35 ZPO ergangen sei. Damit macht der Beschwerdeführer eine Rechtsverletzung und mithin eine zulässige Rüge im Sinne von Art. 320 ZPO geltend. Da auch die weiteren Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden.”
“..], appartenant au même groupe que celui auquel appartient l’intimée, y figure pour les deux années en question. En droit : 1. 1.1 L’appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC), dans les causes non patrimoniales ou dont la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions, est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). L'appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). Une décision est incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable. Tel est par exemple le cas d'une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l'art. 59 CPC (Tappy, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [cité ci-après : CR CPC], n. 3 ad art. 237 CPC). Il s’agit normalement de décisions rendues sur des conditions de recevabilité de la demande ou de la reconvention ou sur des questions de fond jugées séparément, à la condition que l’instance de recours puisse mettre fin à l’action elle-même et que cela permette d’économiser du temps et des frais (TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1). Selon l’art. 237 al. 2 CPC, la décision est sujette à recours immédiat ; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale. 1.2 En l’espèce, la décision entreprise est une décision incidente au sens de l’art. 237 CPC, dès lors que l’instance de céans pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès en jugeant la demande irrecevable ce qui permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable. Pour le surplus, formé en temps utile par une partie qui y a intérêt (art.”
Nach Art. 59 ZPO tritt das Gericht nur auf Klagen oder Gesuche ein, die die Prozessvoraussetzungen erfüllen. Das Vorliegen dieser Voraussetzungen (z. B. schutzwürdiges Interesse, Zuständigkeit, gültige Klagebewilligung/Schlichtungsverfahren, Prozess‑/Parteifähigkeit und Vertretungsbefugnis) ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen; fehlen die Voraussetzungen, tritt das Gericht nicht in die Sache ein bzw. erklärt die Klage bzw. das Gesuch für unzulässig.
“450 CC, je viens par l’intermédiaire de ce courrier proposer des modifications au texte du rapport concernent l’enquête préalable citée dans le document ci-haut. Je demande également un éclaircissement concernant des parties dudit rapport qui me sont incompréhensibles dues à son caractère flou et abstrait ». 3. 3.1 Le recours de l'art. 450 CC est en principe ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE et 76 al. 2 LOJV [loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) contre les décisions de l’autorité de protection (Droese, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB [CC], 7e éd., Bâle 2022, n. 21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 3.2 3.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 3.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n.”
“1 OR bestimmt, dass hinterlegte Mietzinse dem Vermieter zufallen, wenn der Mieter seine Ansprüche dem Vermieter gegenüber nicht innert 30 Tagen seit der Fälligkeit des ersten hinterlegten Mietzinses bei der Schlichtungsbehörde geltend gemacht hat. Es handelt sich bei Art. 259h und 273 OR um absolut zwingende Bestimmungen, die der Disposition der Parteien entzogen sind (vgl. CR CO I-Lachat/Bohnet, 3. Aufl., 2021, Art. 259h N. 9 m.H. und 273c N. 1). Bereits aus diesem Grund war es den Parteien versagt, das Schlichtungsverfahren mit einem allfälligen Verzicht auf dessen Durchführung zu umgehen. Dem Mietgericht war es unter diesen Umständen in jedem Fall untersagt, auf eine Klage ohne gültig durchgeführtes Schlichtungsverfahren einzutreten. In casu wurde zwar ein Schlichtungsverfahren durchgeführt und nach erfolglosem Verfahren am 12. September 2022 eine Klagebewilligung ausgestellt. Nach Art. 209 Abs. 4 ZPO war diese Klagebewilligung 30 Tage bis 12. Oktober 2022 gültig. Bei Einreichung der Klage am 13. Oktober 2022 lag somit keine gültige Klagebewilligung mehr vor. Es fehlte somit an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 ZPO). Diese fehlte auch noch im Zeitpunkt der Urteilsberatung, was von Amtes wegen festzustellen war. Der Nichteintretensentscheid des Mietgerichts vom 13. August 2024 ist somit nicht zu beanstanden. Die Berufung ist abzuweisen.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), was das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 60 ZPO). In diesem Rahmen hat es u.a. zu prüfen, ob prozessuale Vorschriften, wie z.B. die korrekte Durchführung des Schlichtungsverfahrens mit gültiger Klagebewilligung, eingehalten sind (BGE 139 III 273 E. 2). Sämtliche Prozessvoraussetzungen müssen als Sachentscheidvoraussetzungen bis spätestens im Zeitpunkt des Sachentscheids gegeben sein, damit das Gericht auf die Klage eintreten kann (BGE 133 III 539 E. 4.3, 146 III 416 E. 7 m.w.H.). Vorliegend ist nicht bestritten, dass eine gültige Klagebewilligung eine Prozessvoraussetzung darstellt und die Frage des Vorliegens einer Prozessvoraussetzung vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen ist. Ebenso wenig ist bestritten, dass die Klage vom 13. Oktober 2022 einen Tag nach Ablauf der am 12. September 2022 durch die Schlichtungsbehörde ausgestellten Klagebewilligung eingereicht wurde und somit die 30-tägige Klagefrist nicht eingehalten wurde. Das Mietgericht hat demnach zu Recht festgestellt, dass keine gültige Klagebewilligung vorlag.”
“________, dans les causes en droit du bail qui l’opposaient à S.________ et I.________, le bénéfice de l’assistance judiciaire avec effet au 12 avril 2023, comprenant l’assistance d’office d’une avocate en la personne de Me P.________. 2. Par envoi du 6 mai 2024, Me R.________, agissant en remplacement de Me P.________, a produit auprès du Tribunal des baux la liste relative à leurs opérations. 3. Par acte du 10 mai 2024, Q.________ (ci-après : le recourant) a formé « opposition à la facturation […] du 06.05.24 de R.________ et P.________ ». Par avis du 28 mai 2024, la Juge déléguée de la Chambre de céans a invité la curatrice du recourant, Z.________, assistante sociale auprès du Service des curatelles et tutelles professionnelles, à indiquer dans un délai de 10 jours si elle ratifiait le recours précité. Par courrier du 6 juin 2024, la curatrice a déclaré qu’elle ne ratifiait pas le recours en question. 4. 4.1 4.1.1 L’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), à savoir, notamment, le fait que les parties doivent avoir la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). Les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC – examinées d’office (art. 60 CPC) – sont applicables mutatis mutandis à la procédure de deuxième instance (TF 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1 ; TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3). La capacité d’ester en justice appartient à celui qui a l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne qui n’a pas l’exercice des droits civils doit en revanche agir par l’intermédiaire de son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC et 19 al. 1 CC), sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art. 19c al. 2 CC ; TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid.”
“3), ainsi que ceux ressortant d'une autre procédure entre les mêmes parties (arrêt du Tribunal fédéral 5A_610/2016 du 3 mai 2017 consid. 3.1). 2.2 En l'espèce, l'extrait du Registre du commerce relatif à la nouvelle raison sociale de l'intimée produit par l'appelant constitue un fait notoire, qui est en outre postérieur au 11 novembre 2022, de sorte qu'il est recevable, ainsi que les faits s'y rapportant. A titre préalable, la qualité de la partie intimée sera rectifiée en B______ SA. 3. L'appelant reproche au Tribunal d'avoir déclaré sa demande irrecevable. Il fait valoir que le Tribunal lui a imparti un délai pour introduire son droit en justice, de sorte que la conciliation préalable était exclue. Sa demande aurait ainsi dû être déclarée recevable. 3.1.1 Aux termes de l'article 197 CPC, la procédure au fond est précédée d’une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation. La tentative de conciliation, qui précède la procédure au fond, représente une condition de recevabilité de la demande au sens de l'art. 59 CPC, bien que non mentionné dans cette disposition, et doit être examiné d'office par le juge (art. 60 CPC; ATF 146 III 265, consid. 5.1; 139 III 273, consid. 2.1; arrêt du Tribunal 4A_566/2020 du 27 septembre 2021, consid. 4.2.1; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 7 ad art. 197 CPC et n. 63 ad art. 59 CPC). Les cas dans lesquels le législateur a renoncé à imposer la conciliation préalable obligatoire sont exhaustivement énumérés par les art. 198 et 199 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4A_176/2019 du 2 septembre 2019 consid. 4.3). Selon l'art. 198 let. h CPC, la procédure de conciliation n'a notamment pas lieu lorsque le tribunal a fixé un délai pour le dépôt de la demande. Cette exception vise en particulier la demande en validation de mesures provisionnelles (art. 263 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 30 ad art. 198 CPC). Selon l'art. 263 CPC, si l’action au fond n’est pas encore pendante, le tribunal impartit au requérant un délai pour le dépôt de la demande, sous peine de caducité des mesures ordonnées.”
“Die Berufungskläger haben formell ein Feststellungsbegehren gestellt. Wird auf ein Feststellungsbegehren mangels Feststellungsinteresse nicht eingetreten, wie das die Vorinstanz bezüglich Ziff. 1 getan hat, so wird damit nicht bindend über den eingeklagten Anspruch als solchen entschieden, es wird kein Sachent- scheid gefällt (Domej, a.a.O., N 12 zu Art. 59 ZPO). Entsprechend wird die Ansicht vertreten, dass bei Fehlen einer Prozessvoraussetzung kein Sachentscheid erge- hen darf (Domej, a.a.O., N 12 zu Art. 59 ZPO; Walther J. Habscheid, Schweizeri- sches Zivilprozess- und Gerichtsorganisationsrecht, 2. Aufl., Basel 1990, Rz. 366 m.H.). Die Berufungskläger verweisen auf ZK1 19 144 vom 9. Juli 2021 E. 4.2. Danach dürfe sich die Rechtsmittelinstanz nur um den Nichteintretensentscheid und nicht auch um den Sachentscheid kümmern. In ZK1 19 144 steht: "Steht end- gültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache ver- handelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 m.w.H.). Aus prozessökonomischen Gründen sollte deshalb die Prüfung hinsicht- lich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Be- handlung der Klage erfolgen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Wenn die Vorinstanz zum Schluss kommt, das Rechtsbegehren sei zu unbestimmt, darf sie auf die Klage nicht eintreten und entsprechend kein Urteil in der Sache fällen.”
Sind die formellen Prozessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt (insbesondere richtige Einreichung, Begehren und Begründung, fristgerechte Einreichung, bezahlter Kostenvorschuss), tritt das Gericht auf die Beschwerde ein. Wird etwa der Kostenvorschuss nicht geleistet oder eine gesetzte Nachfrist versäumt (vgl. Zustellung nach Art. 138 ZPO), führt dies zum Nichteintreten (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO).
“Die Vorinstanz stellte den angefochtenen Ent- scheid der Beschwerdeführerin am 3. Juli 2023 zu (act. 49b). Diese übergab ihr Rechtsmittel am 13. Juli 2023 (Datum Poststempel) und damit rechtzeitig inner- halb der 10-Tagesfrist der Schweizerischen Post (act. 52 S. 1). 1.3. Die Beschwerde ist begründet und mit Anträgen versehen bei der Rechts- mittelinstanz einzureichen. Die Beschwerde soll sich dabei sachbezogen mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und darlegen, inwieweit der angefochtene Entscheid unrichtig sei (CHK ZPO-Sutter- Somm/Seiler, Art. 321 N 13 f.). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Die vorliegende Be- schwerde enthält klare Rechtsbegehren und wurde eingehend begründet (act. 52). Damit entspricht sie den formellen Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 ZPO. Die Beschwerdeführerin ist durch den Entscheid der Vorinstanz beschwert. Sie hat zudem den Kostenvorschuss von Fr. 6'000.– fristgerecht bezahlt (act. 58). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten. 1.4. Mit einer Beschwerde kann einerseits die unrichtige Rechtsanwendung und andererseits die offensichtlich unrichtige Feststellung des”
“Diese Verfügung wurde vom Schuldner nicht abgeholt (act. 12), weshalb sie am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch, also am 24. August 2023, als zugestellt gilt (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO), zumal der Schuldner mit einer (weiteren) Zustellung rechnen musste. Die fünftägige Nachfrist begann demnach am darauffolgenden Tag und endete am 29. August 2023 (Art. 142 ZPO). Auch innert dieser Frist leistete der Schuldner den ihm auferlegten Kostenvorschuss - 3 - nicht, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO nicht einzutreten ist.”
“Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz schriftlich, mit Anträgen versehen und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Dabei soll in der Begründung zum Ausdruck kommen, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet resp. weshalb dieser nach Auffas- sung der beschwerdeführenden Partei unrichtig sein soll, ansonsten auf die Be- schwerde nicht eingetreten wird. Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechts- anwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes gel- tend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Tatsachen und Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO; OGer ZH, PS180175 vom 18. Dezember 2018, E. 4.3). Die vorliegende Beschwerde enthält klare Rechtsbe- gehren und wurde ausreichend begründet. Damit entspricht sie den formellen Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 ZPO. Die Beschwerdeführerin ist durch den - 4 - angefochtenen Entscheid der Vorinstanz, der ihre Betreibung für nichtig erklärte, beschwert. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.”
Bei Rechtsöffnung ist gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO auf ein Gesuch nicht einzutreten, wenn der gesuchstellenden Partei ein aktuelles Rechtsschutzinteresse fehlt (z.B. Vermerk auf dem Zahlungsbefehl, dass kein Rechtsvorschlag erhoben worden sei). Gläubigerinnen sind in der Regel als Parteienstellerinnen beschwert und haben typischerweise aktuelles Interesse an der Aufhebung oder Abänderung eines Entscheids. Wird das Rechtsöffnungsverfahren erledigt, ist die Betroffenheit der Gegenpartei in der Sache meist ausgeschlossen; relevant bleibt insoweit in der Regel nur die Kostenbetroffenheit.
“Die Beschwerdeinstanz fällt ihren Entscheid als reine Kontrollinstanz auf dem Tatsachenfundament der ersten Instanz, weshalb der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt weder abgeändert noch ergänzt werden kann. Neue An- träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerde- verfahren grundsätzlich ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO; Christoph Reut, Noven nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2017, Rz. 366). Das Gericht tritt auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die ge- suchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf ein Rechtsöffnungsbegehren ist mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzu- treten, wenn auf dem Zahlungsbefehl vermerkt wurde, es sei kein Rechtsvor- schlag erhoben worden (Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 86). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Art. 60 ZPO entbindet die gesuchstellende Partei aber nicht davon, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen, aus denen sich das Vorliegen der Prozessvorausset- zungen ergibt (BGE 139 III 278 E. 4.3). Hat das Gericht bei der Prüfung der Pro- zessvoraussetzungen Anhaltspunkte dafür, dass eine davon fehlt, ist eine amts- wegige Sachverhaltsermittlung geboten (BGer 4A_229/2017 v.”
“Zunächst macht der Gesuchsgegner im Beschwerdeverfahren geltend, indem die Gesuchstellerin trotz Kenntnis der Fehlerhaftigkeit an der unrichtigen Rechnung und Betreibung festhalte, sei bei ihr kein schützenswertes Interesse ersichtlich, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (Urk. 20 S. 4). Die- ser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Die Beschwer ist Zulässigkeitsvorausset- zung jeden Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbegehren der rechtsmittelerhebenden Partei abweicht, d.h. diese ganz oder teilweise unterlegen ist. Zudem muss eine materielle Be- schwer gegeben sein. Hierfür genügt, dass die Partei durch den angefochtenen Entscheid ein schützenswertes Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an dessen Aufhebung oder Abänderung hat. Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und im Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch gegeben sein (vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Die Gesuchstellerin ist als Partei im vorinstanzlichen Rechtsöffnungsverfahren und Gläubigerin der von ihr hängig gemachten Betreibung zur Anfechtung der abgewiesenen definitiven Rechtsöff- nung legitimiert. Sie hat ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung des ange- fochtenen Entscheids hinsichtlich der Erteilung der definitiven Rechtsöffnung. Die Gesuchstellerin ist damit formell und materiell beschwert, das heisst sie wird durch den vorinstanzlichen Entscheid in ihrer Rechtsstellung tangiert.”
“Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf die weitschweifigen Ausführungen des Schuldners, die mit der Sache nichts zu tun haben (Beleidigungen gegenüber der Vorrichterin) oder nicht in den Zuständigkeitsbereich der Zivilkammern fallen (Strafanzeige). Die Ergreifung eines Rechtsmittels setzt sodann ein Rechtsschutzinteresse voraus (analog Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; vgl. Blickenstorfer, DIKE Kommentar zur ZPO, 2. Auflage 2016, Vor Art. 308-334 N. 95 ff.). Ein solches ist nur vorhanden, wenn die betroffene Partei durch den Entscheid beschwert ist, weil er ganz oder teilweise zu ihren Ungunsten lautet oder sich für sie nachteilig auswirkt. Das ist hier aber in Bezug auf die Erledigungsart des Rechtsöffnungsgesuches (Abschreibung, Nichteintretensentscheid oder blosse Mitteilung nach Art. 132 Abs. 1 ZPO) nicht der Fall. Das Rechtsöffnungsgesuch des Gläubigers ist gescheitert. Durch die prozessuale Form der Erledigung entstehen dem Schuldner indes keine Nachteile und er ist insoweit nicht beschwert. Beschwert ist er einzig im Zusammenhang mit der Kostenregelung, weil er einen Teil der Gerichtskosten zu tragen hat. In der Sache handelt es sich bei Ziff. 2 und 3 der angefochtenen Verfügung um einen erstinstanzlichen Kostenentscheid, der – unabhängig von der Erledigungsart – selbständig mit Beschwerde anfechtbar ist (Art. 110 ZPO). So gesehen liegt ein Entscheid vor, der von der Rechtsmittelinstanz überprüft werden kann.”
In der zitierten Entscheidung wurde aufgrund des Begehrens um unentgeltliche Rechtspflege auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet; dadurch wurden die Prozessvoraussetzungen als erfüllt erachtet, und es wurde auf die Berufung eingetreten.
“Monatslohnes befinden sowie einzelne Bedarfspositionen bei ihm und beim gemeinsamen Sohn C. ____ überprüfen soll. Diese Rügen stellen mithin allesamt zulässige Berufungsgründe im Sinne von Art. 310 ZPO dar. Aufgrund des Begehrens des Berufungsklägers um unentgeltliche Rechtspflege wurde auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beim Rechtsmittelkläger verzichtet. Da demnach sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 59 ZPO), ist auf die Berufung vom 1. Oktober 2020 einzutreten.”
Vor dem Eintreten in die Sache sind die Prozessvoraussetzungen gem. Art. 59 Abs. 1 ZPO zu prüfen. Bei Verfahren mit vorangehendem Schlichtungsverfahren gehört hierzu insbesondere das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung bzw. die Einhaltung der Klagefrist.
“Wie die Vorinstanz bereits zutreffend festhielt (vgl. act. 27 S. 3), tritt das Ge- richt auf eine Klage nur ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Vorausgesetzt wird unter anderem bei Verfahren mit einem voran- gehenden Schlichtungsverfahren (Art. 197 ff. ZPO) das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung bzw. die Einhaltung der Klagefrist (Art. 197 Art. 209 Abs. 4).”
“1 Dans les affaires patrimoniales, l'appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance, lorsque la valeur litigieuse au dernier état des conclusions atteint 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 et 2 CPC). En l'espèce, le jugement entrepris est une décision finale et la valeur litigieuse devant le Tribunal s'élevait à 10'000 fr. La voie de l'appel est dès lors ouverte. 1.2 Interjeté dans le délai utile de trente jours, dans la forme écrite prévue par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1, et 311 al. 1 CPC) et auprès de l'autorité compétente (art. 120 al. 1 let. a LOJ), l'appel est recevable de ces points de vue. 1.3 La valeur litigieuse étant inférieure à 30'000 fr., la procédure simplifiée s'applique (art. 243 al. 1 CPC). S'agissant d'un appel, la Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). 2. L'intimée conteste la recevabilité de l'appel formé par B______ SA, pour les motifs ayant déjà conduit le Tribunal à déclarer la demande de celle-ci irrecevable. 2.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Il examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.1.1 La procédure au fond est précédée d'une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation (art. 197 CPC). La requête de conciliation est introductive d'instance. Elle fixe la litispendance (Bohnet, in Commentaire romand, Code procédure civile, 3ème éd, 2021, n. 8 ad art. 197 CPC). Lorsque la tentative de conciliation n'aboutit pas, l'autorité de conciliation consigne l'échec au procès-verbal et délivre l'autorisation de procéder (art. 209 al. 1 CPC). L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande, au sens de l'art. 59 CPC (ATF 139 III 273 consid. 2.1; Bohnet, op. cit., n. 7 ad art. 197 CPC). 2.1.2 En cas de consorité nécessaire, les actes de procédure accomplis en temps utile par l'un des consorts valent pour ceux qui n'ont pas agi, à l'exception des déclarations de recours (art. 70 al. 2 CPC).”
Die Vorinstanz stellt fest, dass eine von einer Schlichtungsbehörde ausgestellte Klagebewilligung eine von Amtes wegen zu beachtende Prozessvoraussetzung i.S.v. Art. 59 Abs. 2 ZPO bildet. Die Mitwirkung Dritter (z.B. Bankenombudsmann) ersetzt eine solche Klagebewilligung nicht, ausser es trete eine Ausnahme nach Art. 198 ZPO oder ein einseitiger Verzicht nach Art. 199 ZPO ein.
“Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels beantragte der Kläger, die E1._____ bzw. die E2._____, ... [Adresse] (fortan E2._____) sei in die Klage ein- zubeziehen. Die Vorinstanz wies den Antrag ab, da keine Klagebewilligung betref- fend die E2._____ vorliege. Die Mitwirkung des Bankenombudsmanns vermöge diese nicht zu ersetzen. Denn Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO bilde eine durch eine Schlichtungsbehörde im Sinne der ZPO ausgestellte Klagebewilligung. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 198 ZPO oder ein Fall der Möglichkeit eines einseitigen Verzichts im Sinne von Art. 199 ZPO liege überdies nicht vor (Urk. 80 S. 7 f.). Der Kläger macht geltend, sie hätten genug Mediatio- nen mit der E2._____ über den Bankenombudsmann gemacht - sie hätten über 20 Briefe ausgetauscht und er habe aufgegeben. Es sei offensichtlich, dass Frie- densrichter-Sitzungen mit der E2._____ nirgendwo hinführen würden (Urk. 79 S. 17 f.). Der Kläger zeigt nicht auf, inwiefern die entscheidrelevante Erwägung, wo- nach die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens und die Vorlage einer gülti- - 11 - gen Klagebewilligung eine von Amtes wegen zu beachtende Prozessvorausset- zung sei, rechtsfehlerhaft sein soll.”
Für das Eintreten auf eine Klage oder ein Rechtsmittel nach Art. 59 ZPO ist das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen zu prüfen; dazu gehört namentlich ein schutzwürdiges Interesse (Rechtsschutzinteresse/Beschwer). Der Antragsteller bzw. das Rechtsmittel muss darlegen, dass er in eigenen Rechten betroffen ist bzw. ein rechtlich oder tatsächlich schutzwürdiges Interesse an der Änderung der angefochtenen Entscheidung hat. Das Interesse muss aktuell und praktisch sein; fehlt es bereits bei Einreichung, wird nicht eingetreten und das Rechtsmittel als unzulässig erklärt. Die Behörden haben diese Voraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen und beurteilen gegebenenfalls auch das Fortbestehen des Interesses während des Verfahrens.
“Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC, applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 LVPAE ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198 ; CCUR 17 juin 2021/136). Par ailleurs, le recourant doit avoir un intérêt actuel et pratique au recours, respectivement à l'examen des griefs soulevés, l’autorité de recours ne devant se prononcer que sur des questions concrètes et non pas théoriques (ATF 140 III 92 consid. 1.1, JdT 2014 II 348). L’intérêt actuel fait en particulier défaut lorsque la décision attaquée a été exécutée ou est devenue sans objet (ATF 125 II 86 consid. 5b ; 120 Ia 165 consid. 1a). Il n'est renoncé exceptionnellement à cette condition que si la contestation peut se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues, si sa nature ne permet pas de la soumettre à une autorité judiciaire avant qu'elle ne perde son actualité et s'il existe un intérêt public suffisamment important à la solution des questions litigieuses en raison de leur portée de principe (ATF 146 II 335 consid. 1.3 ; 142 I 135 consid. 1.3.1). Si l’intérêt au recours fait défaut au moment du dépôt de celui-ci, il n’est alors pas entré en matière sur le recours et ce dernier est déclaré irrecevable ; en revanche, si cet intérêt disparaît en cours de procédure, le litige est déclaré sans objet et la cause est rayée du rôle (art.”
“Le 4 mars 2025, le greffe de la Chambre de céans a informé le recourant que l’audience du 5 mars 2025 à laquelle il avait été assigné n’aurait pas lieu. 4. 4.1 Contre une décision du juge de paix statuant sur un appel formé à l’encontre d’un placement à des fins d’assistance ordonné par un médecin, le recours de l'art. 450 CC (Code civil suisse du 10 décembre 1907 ; RS 210) est ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE [loi du 29 mai 2012 d'application du droit fédéral de la protection de l'adulte et de l'enfant ; BLV 211.255] et 76 al. 2 LOJV [loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) dans les dix jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 2 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l’annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.2 4.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 LVPAE, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p.”
“1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, ci-après : CR-CPC, n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.1.3 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277). Le recourant n’a en outre d’intérêt au recours que s’il demande la modification du dispositif de la décision attaquée, de sorte que le recours sur les seuls motifs doit être déclaré irrecevable (ATF 118 II 108 consid. 2c, JdT 1993 I 351 ; TF 8C_558/2016 du 4 mai 2017 consid. 6.2.5 ; CCUR 10 janvier 2023/4 et les références citées). 4.1.4 Sous peine d'irrecevabilité, le recours doit être dûment motivé et interjeté par écrit (art. 450 al. 3 CC), les exigences de motivation ne devant cependant pas être trop élevées (TF 5A_922/2015 du 4 février 2016 consid.”
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist die Beschwer. Sie ist für das Rechtsmittelverfahren das von Amtes wegen zu beachtende Pen- dant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmit- tels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abänderung des erstinstanzlichen Entscheides be- sitzt. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (BGE 120 II 5 E. 2a; Simon Zingg, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Bd. I: Art. 1-149 ZPO, Bern 2012, N 31 ff. zu Art. 59 ZPO).”
Das Gericht tritt nach Art. 59 Abs. 1 ZPO nur auf eine Klage ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Zu diesen Voraussetzungen gehören namentlich die materielle und die örtliche Zuständigkeit (vgl. Art. 59 Abs. 2). Die Erfüllung der Prozessvoraussetzungen ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO).
“1 ci-dessus, admet la modification des conclusions constatatoires lorsque la créance devient, comme en l'espèce, exigible en cours de procédure. Par conséquent, les conclusions en condamnation prises par l'appelante devant la Cour seront déclarées recevables. 4. Les intimés étant domiciliés en France, la présente cause présente un élément d'extranéité. Les intimés contestent la compétence ratione loci des juridictions genevoises, que le Tribunal a admise sur la base de l'élection conventionnelle de for. Ils se prévalent des dispositions relatives au contrat de consommation découlant de la Convention de Lugano. Se considérant comme "consommateurs" au sens de cette convention, ils allèguent que l'élection de for n'est pas valable car elle avait été conclue avant la survenance du litige, contrevenant ainsi à une règle semi-impérative (art. 17 CL). Sans cette clause de prorogation, il n'existe pas de for à Genève. 4.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Ces conditions sont notamment les suivantes: le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 4.1.2 En matière internationale, le for et, partant, l'exception d'incompétence, sont régis par la LDIP, sous réserve des traités internationaux (art. 1 al. 1 et 2 LDIP). La Convention de Lugano (ci-après : CL), signée par la Suisse et Etats membres de l'Union européenne, dont la France, fixe notamment la compétence judiciaire en matière de litiges à caractère international et de nature civile. Selon l'art. 2 § 1 CL, et sous réserve des dispositions de la CL, les personnes domiciliées sur le territoire d'un Etat lié par cette convention sont attraites, quelle que soit leur nationalité, devant les juridictions de cet Etat. Les sociétés et les personnes morales sont domiciliées là où est situé leur siège statutaire (art. 60 § 1 let. a CL). 4.1.3 En vertu de l'art.”
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Was eine Prozessvoraussetzung ist, bestimmt sich auch bei internationalen Sachverhalten, wie dem vorliegenden, nach Art. 59 Abs. 2 ZPO (STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 3. Aufl., Zürich 2019, § 11 N 8). Die Prozessvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO).”
Bei Gesuchen um Auskunft oder Sonderprüfung (z. B. nach Art. 697 ff. OR) verlangt Art. 59 Abs. 1 ZPO nicht nur ein allgemeines aktuelles schutzwürdiges Interesse, sondern zusätzlich die Darlegung eines konkreten besonderen Rechtsschutzinteresses. Insbesondere ist glaubhaft zu machen, inwiefern die begehrte Sachverhaltsklärung für die Ausübung bestimmter Aktionärsrechte (etwa Stimmrechtsbildung, Anfechtung von GV-Beschlüssen, Durchführung einer Sonderprüfung oder Verantwortlichkeitsklage) erforderlich ist.
“Ausserdem ist aus dem Zusammenspiel von Auskunfts- bzw. Einsichtsrecht und Sonderprüfung nach dem Wortlaut von Art. 697 Abs. 2 und Art. 697a Abs. 1 OR stets insofern ein schutzwürdiges Interesse vorzuweisen, als die erfragten Informationen zur Ausübung bestimmter Aktionärsrechte erforderlich sind. Die Einsetzung eines Sonderprüfers setzt nebst einem allgemeinen aktuellen schutzwürdigen Interesse (Art. 59 Abs. 1 lit. a ZPO) mit anderen Worten immer auch ein besonderes Rechtsschutzinteresse voraus. Der gesuchstellende Minderheitsaktionär hat im Kontext mit Art. 697b OR nebst der Umschreibung rechts- oder statutenwidriger Fehlleistungen der Organe und daraus entstandener Schädigung der Gesellschaft oder der Aktionäre immer auch die Rechte zu nennen, für deren Ausübung die beantragte Sachverhaltsklärung erforderlich ist. In Betracht kommen insbesondere das Stimmrecht, das heisst die Meinungsbildung hinsichtlich der Abnahme der Jahresrechnung und der Gewinnverteilung sowie in Bezug auf Wahlen und Décharge-Erteilung, sodann das Recht auf Durchführung einer Sonderprüfung, die Anfechtung von Beschlüssen der Generalversammlung und die Verantwortlichkeitsklage (BGE 132 III 71 E. 1.2 und 1.3). Zur Frage der Erforderlichkeit der Abklärung für die Ausübung bestehender Aktionärsrechte führte das Bundesgericht in einem anderen Entscheid aus, dass es dem Gesuchsteller obliege, einen Zusammenhang zwischen den vom ihm anvisierten Aktionärsrechten und dem Thema der beantragten Untersuchung glaubhaft zu machen.”
Nach erfolglosem Schlichtungsversuch ist das Vorliegen einer gültigen Autorisation de procéder (Ermächtigung zur Klageerhebung) eine Empfangsbarkeitsvoraussetzung, die das Gericht von Amtes wegen zu prüfen hat.
“La procédure au fond est précédée d’une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation (art. 197 CPC). Lorsque la tentative de conciliation n’aboutit pas, le demandeur est en droit de porter l’action devant le tribunal dans un délai de trois mois à compter de la délivrance de l’autorisation de procéder. Bien que l'existence d'une autorisation de procéder valable ne soit pas mentionnée dans les conditions de recevabilité de l'action, énumérées à l'art. 59 al. 2 CPC, il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande que le tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 146 III 265 consid. 5.1 ; ATF 139 III 273 consid. 2.1).”
Die ungenaue oder offensichtlich fehlerhafte Bezeichnung einer Partei wird in der Rechtsprechung als formeller Mangel angesehen. Eine Berichtigung ist nur zulässig, wenn aus der Sache bzw. den Akten und im Verständnis von Gericht und Gegenpartei kein vernünftiger Zweifel an der Identität der gemeinten Partei besteht und somit jegliches Verwechslungsrisiko ausgeschlossen werden kann.
“Sous réserve des vices manifestes, l'application du droit d'office ne signifie pas que l'autorité d'appel doive étendre son examen à des moyens qui n'ont pas été soulevés dans l'acte d’appel. Elle doit se limiter aux griefs motivés contenus dans cet acte et dirigés contre la décision de première instance ; l'acte d’appel fixe en principe le cadre des griefs auxquels l'autorité d’appel doit répondre eu égard au principe d'application du droit d'office (ATF 147 III 176 consid. 4.2.1 et 4.2.2 ; TF 5A_873/2021 du 4 mars 2022 consid 4.2 applicable en appel). 3. 3.1 Les appelants reprochent au tribunal d'avoir violé l'art. 59 al. 2 let. b CPC en entrant en matière sur la demande, alors que celle-ci aurait été formée, non pas en faveur de X.________ et de C.________, mais en faveur des copropriétaires eux-mêmes et de C.________, et que les propriétaires d'étage n'étaient pas au bénéfice d'une autorisation de procéder. 3.2 3.2.1 Bien que l'art. 59 CPC – et notamment l'art. 59 al. 2 let. b CPC, qui concerne la compétence – ne le précise pas, l'existence d'une autorisation de procéder est une condition de recevabilité dans toutes les causes qui ne sont pas dispensées de tentative préalable de conciliation (ATF 139 IIII 273 consid. 2.1). Lorsque la demande ne reprend pas la désignation de la partie figurant dans l'autorisation de procéder, le tribunal doit vérifier que l'objet du litige et les parties demeurent les mêmes (TF 4A_482/2015 du 7 janvier 2016 consid. 2.1 in fine) ; sont réservées les modifications admissibles (TF 4A_560/2015 du 20 mai 2016 consid. 4.1.3). La désignation inexacte d'une partie – que ce soit de son nom ou de son siège – ne vise que l'inexactitude purement formelle qui affecte sa capacité d'être partie. Aussi bien en procédure civile qu'en matière de poursuite pour dettes, la désignation d'une partie qui est entachée d'une inexactitude purement formelle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur son identité, notamment lorsque l'identité résulte de l'objet du litige (TF 4A_116/2015 du 9 novembre 2015 consid.”
“01), de sorte que le juge délégué est compétent pour rendre le présent prononcé en application de l’art. 43 al. 1 let. c CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; BLV 211.01); attendu que selon l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, qu’en principe, seule est légitimée comme partie au procès celle qui est personnellement titulaire d’un droit ou contre laquelle personnellement un droit est exercé, le défaut de légitimation active (ou passive) entraînant le rejet de l’action (TF 4A_79/2010 consid. 2.1 ; ATF 130 III 417 consid. 3.1, rés. in JdT 2004 I 268 ; ATF 128 III 50 consid. 2bb ; ATF 123 III 60 consid. 3a, rés. in JdT 1998 I 25), qu’il convient de distinguer le défaut de qualité pour agir de la désignation inexacte des parties, que la désignation inexacte des parties relève du vice de forme et ne concerne que les erreurs rédactionnelles (Bohnet et alii, Code de procédure civile commenté, n. 103 ad art. 59 CPC), que la notion de vice de forme n’est pas définie par la loi qui se contente d’en mentionner des exemples à l’art. 132 CPC tels que l’absence de signature ou de procuration, les actes illisibles, inconvenants, incompréhensibles ou prolixes, qu’il s’agit d’une irrégularité formelle entachant un acte procédural des parties, que l’analyse des éventuels vices de forme doit respecter les principes de l’interdiction du formalisme excessif et du droit d’être entendu (art. 29 Cst), ceux-ci imposant une retenue dans l’admission des vices de forme (ATF 120 V 413), qu’est réparable tout vice qui ne rend pas l’acte informe ou qui ne l’empêche pas de remplir sa fonction, que l’acte doit donc être suffisamment précis pour permettre au juge et au défendeur, après un examen raisonnable, de déterminer de qui il émane et contre qui il est dirigé, sur quoi la prétention se fonde et en quoi elle consiste (ATF 131 I 57), qu’il doit permettre un déroulement clair et ordonné de l’instance et garantir aux parties le droit de prendre position sur les allégations de leur adversaire, que les conséquences d’un vice réparable dépendent de la gravité de l’informalité et de sa nature, qu’une rectification de la désignation des parties est admissible si tout risque de confusion peut être exclu (TF 4A_116/2015 du 9 novembre 2015), que la désignation erronée des parties doit être considérée comme une erreur réparable lorsqu'elle résulte d'une erreur et que la personne ayant la légitimation passive reconnaît ou doit reconnaître, selon le principe de la confiance, que les prétentions sont formulées, selon la volonté réelle de l'interlocuteur, non pas contre la personne mentionnée dans l’écriture, mais contre elle (ATF 136 III 545), que lorsque l’erreur ne prête pas à discussion, le juge devrait la rectifier, d’office ou sur requête de son auteur, sans requérir de celui-ci qu’il le redresse formellement (Bohnet et alii, op.”
“2), cas d’inexistence, ou, à l’inverse, l’oubli de la mention du prénom du demandeur, cas de désignation inexacte, d’autres peuvent prêter à confusion. Le principe veut qu’une rectification n’est admise qu’en cas d’erreur rédactionnelle (ATF 131 I 57 consid. 2.2; arrêt du Tribunal fédéral 4A_560/2015 du 20 mai 2016 consid. 4.2; arrêt du Tribunal fédéral publié in SJ 1987 p. 22 consid. 3c; voir également ATF 120 III 11 consid. 1b et les réf. en matière de poursuites). Si l’erreur s’avère aisément décelable et rectifiable tant pour la partie adverse que pour le juge, le risque de confusion n’existe pas et la rectification est possible. En d’autres termes, la rectification peut avoir lieu uniquement lorsqu’il n’existe dans l’esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur l’identité de cette partie. Dans le cas inverse, il convient de ne pas entrer en matière (ATF 131 I 57 consid. 2.2; arrêt du Tribunal fédéral 4A_560/2015 du 20 mai 2016 consid. 4.2; voir également ATF 114 II 335 consid. 3 = JdT 1989 I 337) (Bohnet, op. cit., n° 74 et 76 ad art. 59 CPC). Le Tribunal fédéral est entré en matière sur un recours de droit administratif déposé "au nom des membres de la communauté des propriétaires du quartier de X à M. dont les noms n'ont pas été indiqués, représentés par le président G et le vice-président L, ( ), membres de la communauté" car la LOJ en vigueur à l'époque ne subordonnait pas la validité d'un tel recours à l'indication formelle du nom des recourants et que le recours en question pouvait être déposé par chacun des copropriétaires indépendamment des autres. Le recours était ainsi "recevable dans la mesure où il avait été formé par G. et L en leur qualité de copropriétaires" (ATF 103 Ib 76 précité). Selon la jurisprudence du Tribunal cantonal neuchâtelois, il y a simple désignation inexacte lorsqu’une demande est déposée par ou contre une société simple, dépourvue de la capacité d’être partie, mais que l’on peut sans hésitation déterminer les membres de celle-là sur la base des allégués de la demande (arrêt du Tribunal cantonal de Neuchâtel RJN 1990 72 cité par Bohnet in Commentaire Romand, CPC, 2019, n° 76 ad art.”
“Pour ce motif également, une disproportion suffisante pour admettre l’arrêt par mesures provisionnelles de la consignation, malgré le fait que cet instrument soit conçu et voulu par le législateur comme un moyen de pression sur le bailleur, n’était pas non plus rendu suffisamment vraisemblable, ce qui justifiait encore de refuser d’ordonner à titre provisionnelle de cesser la consignation. Par ailleurs, depuis leur emménagement en janvier 2020, les intimés ont envoyé de nombreux courriers à la gérance de l’appelante demandant la réparation des défauts. Certes, certains travaux ont été exécutés, mais d’autres défauts persistent selon les intimés, de sorte qu’au stade de la vraisemblance, les consignations paraissent justifiées et l’appelante ne démontre pas le contraire. 4.4 4.4.1 Dans le cadre de son grief sur la validité de la consignation, impropre à modifier l’appréciation qui précède sur le caractère mal fondé de l’appel, l’appelante invoque encore qu’elle a fait valoir un défaut de légitimation passive, dès lors qu’elle a été désignée dans la demande sans mention du fait qu’elle est constituée en SA. 4.4.2 Conformément à l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1). Ces conditions sont notamment que les parties aient la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). Alors que la qualité pour agir concerne la titularité du droit d'action, la désignation inexacte d’une partie, que ce soit son nom ou son siège, qui ne vise que l’inexactitude purement formelle, même si la désignation erronée correspond à un tiers qui existe réellement, relève du vice de forme (ATF 131 I 57 consid. 2). L'inexactitude purement formelle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du tribunal aucun doute raisonnable sur l'identité de la partie, notamment lorsque son identité résulte de l'objet du litige (ATF 144 III 93 consid. 3.1.1 ; TF 4A_655/2018 du 3 octobre 2019 consid. 4 et les réf. citées). Une rectification n'est possible qu'à la condition supplémentaire que, dans un cas particulier, tout risque de confusion puisse être exclu (TF 5A_741/2020 du 12 avril 2021 consid.”
Bei Berufungen: Ist die Berufung frist- und formgerecht und ist der Streitwert erfüllt (mindestens Fr. 10'000), ist sie zulässig, wenn sie von einer Partei mit einem schutzwürdigen Interesse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO erhoben wird. Die Berufung muss schriftlich eingereicht und hinreichend begründet sein.
“concernant les heures supplémentaires accomplies d’avril à juin 2019, y compris les frais de téléphonie jusqu’en juin, le 11 décembre 2019 pour un montant de 811 fr. concernant les heures supplémentaires accomplies d’octobre à décembre 2019, y compris les frais de téléphonie, et le 5 février 2020 pour un montant de 195 fr. concernant les heures supplémentaires effectuées en décembre 2019. En droit : 1. 1.1 L’appel est ouvert contre les décisions finales de première instance pour autant que la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions devant l’autorité inférieure, soit de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC [Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272). L’appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l’instance d’appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). 1.2 En l’espèce, formé en temps utile par une partie qui a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 CPC), contre une décision finale de première instance rendue dans une cause patrimoniale dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., l’appel est recevable. 2. 2.1 L'appel peut être formé pour violation du droit ainsi que pour constatation inexacte des faits (art. 310 CPC). L'autorité d'appel peut revoir l'ensemble du droit applicable, y compris les questions d'opportunité ou d'appréciation laissées par la loi à la décision du juge, et doit, le cas échéant, appliquer le droit d'office conformément au principe général de l'art. 57 CPC. Elle peut revoir librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu’il a retenus (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 ; TF 5A_902/2020 du 25 janvier 2021 consid. 3.3 ; TF 4A_238/2015 du 22 septembre 2015 consid. 2.2 ; JdT 2011 III 43 consid. 2 et les références citées). 2.2 2.2.1 En vertu de l’art. 317 al. 1 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération que s’ils sont invoqués ou produits sans retard (let.”
“d) Une ordonnance de preuves a été rendue le 12 décembre 2022, laquelle a ordonné notamment l’audition de plusieurs témoins et celles des parties. Les auditions des parties et des témoins ont été tenues lors d’audiences d’instruction séparées les 7 mars, 13 avril, 30 mai et 14 juin 2023. e) Une audience de plaidoiries finales a eu lieu le 16 janvier 2024. f) Le dispositif du jugement a été adressé aux parties le 1er février 2024. L’appelante en a requis la motivation par courrier daté du 7 février 2024. En droit : 1. 1.1 L’appel est ouvert contre les décisions finales de première instance pour autant que la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions devant l’autorité inférieure, soit de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC). L’appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l’instance d’appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). 1.2 Formé en temps utile par une partie qui a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 CPC), contre une décision finale de première instance rendue dans une cause patrimoniale dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., l’appel est recevable. 2. L’appel peut être formé pour violation du droit ainsi que pour constatation inexacte des faits (art. 310 CPC). L’autorité d’appel peut revoir l’ensemble du droit applicable, y compris les questions d’opportunité ou d’appréciation laissées par la loi à la décision du juge, et doit le cas échéant appliquer le droit d’office conformément au principe général de l’art. 57 CPC. Elle peut revoir librement l’appréciation des faits sur la base des preuves administrées en première instance (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1 ; TF 5A_340/2021 du 16 novembre 2021 consid. 5.3.1 ; TF 4A_215/2017 du 15 janvier 2019 consid. 3.4). Sous réserve des vices manifestes, l’application du droit d’office ne signifie pas que l’autorité d’appel doive étendre son examen à des moyens qui n’ont pas été soulevés dans l’acte d’appel.”
“A cette occasion, il a notamment été procédé à l'audition des témoins G.________, R.________, L.________ et T.________, ainsi que de l’intimée. Pour des questions d'agenda, le Président du tribunal a procédé à l'audition anticipée du témoin V.________ en date du 18 juillet 2022. Les déclarations des témoins ont été verbalisées et il y est fait référence dans les faits dans la mesure utile. En droit : 1. L'appel est ouvert contre les décisions finales de première instance pour autant que la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions devant l'autorité inférieure, soit de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC [Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 282]). L'appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). Formé en temps utile par une partie qui a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 CPC), contre une décision finale de première instance rendue dans une cause patrimoniale dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., l'appel est recevable. 2. L'appel peut être formé pour violation du droit (art. 310 let. a CPC) et constatation inexacte des faits (art. 310 let. b CPC). L'instance d'appel dispose d'un plein pouvoir d'examen de la cause en fait et en droit. En particulier, le juge d'appel contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance (art. 157 CPC en relation avec l'art. 310 let. b CPC) et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenus. Il incombe toutefois à l'appelant de motiver son appel (art. 311 al. 1 CPC), c'est-à-dire de démontrer le caractère erroné de la motivation attaquée. Pour satisfaire à cette exigence, il ne lui suffit pas de renvoyer aux moyens soulevés en première instance, ni de se livrer à des critiques toutes générales de la décision attaquée. Sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance d'appel puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision que l'appelant attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 138 III 374 consid.”
“Par courrier du 2 février 2024, le Président du tribunal a imparti un délai à l’appelant pour préciser ses conclusions, en l’informant qu’il était d’usage de retenir que la valeur litigieuse d’une conclusion tendant à la délivrance d’un certificat de travail équivalait en tout cas à un mois de salaire brut et que la compétence du tribunal de prud’hommes n’était donnée que lorsque la valeur litigieuse n’excédait pas 30'000 francs. 3. Le 6 février 2024, l’appelant a déposé auprès de la même instance une demande simplifiée contre l’intimée, en concluant au versement d’un montant de 30'000 fr. à titre d’indemnité pour licenciement abusif et à la délivrance d’un certificat de travail « favorable ». En droit : 1. 1.1 L’appel est ouvert contre les décisions finales de première instance pour autant que la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions devant l’autorité inférieure, soit de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC). L’appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l’instance d’appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). 1.2 En l’espèce, formé en temps utile par une partie qui a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 CPC), contre une décision finale de première instance rendue dans une cause patrimoniale dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., l’appel est recevable à ces égards. 2. 2.1 2.1.1 Conformément à l'art. 311 al. 1 CPC, l'appel doit être présenté par écrit et motivé. Le mémoire d'appel doit contenir des conclusions (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2 ; TF 5A_65/2022 du 16 janvier 2023 consid. 3.3.1). 2.1.2 L’appelant doit en principe, vu la nature réformatoire de l’appel, prendre des conclusions sur le fond qui permettent à l’instance d’appel – dans l’hypothèse où elle aurait décidé d’admettre l’appel – de statuer à nouveau. Il faut donc que l’appelant explicite dans quelle mesure la décision attaquée doit être modifiée ou annulée (ATF 137 III 617 consid. 4.2.2, JdT 2012 III 23 et la réf. citée ; TF 5A_978/2018 du 15 avril 2019 consid. 1.2), ses conclusions pouvant être interprétées à la lumière de la motivation de l'appel. Les conclusions doivent être suffisamment précises pour qu’en cas d’admission de l’appel, elles puissent être reprises telles quelles dans le dispositif (ATF 137 III 617 consid.”
Das Gericht tritt nur auf solche Klagen und Gesuche ein, die die Prozessvoraussetzungen erfüllen; hierzu gehört namentlich die Parteifähigkeit/Verfahrenslegitimation. Fehlt diese Fähigkeit, ist die Sache unzulässig und es ist nicht einzutreten. Der Mangel der Parteifähigkeit ist von Amtes wegen zu prüfen.
“Toute prise de position ou pièce nouvellement versée au dossier doit dès lors être communiquée aux parties pour leur permettre de décider si elles veulent faire usage de leur droit de réplique (ATF 139 I 189 consid. 3.2; 139 II 489 consid. 3.3; 138 I 154 consid. 2.3; 137 I 195 consid. 2.3.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_29/2014 du 7 mai 2014 consid. 3, non publié in ATF 140 III 159). Dans plusieurs causes dans lesquelles une violation du droit d'être entendu a été constatée en relation avec des décisions d'ordre procédural rendues par le Tribunal en début de procédure, la Cour a retenu qu'il était disproportionné d'exiger du recourant qu'il attende le prononcé du jugement final pour se plaindre de cette violation. Le risque de préjudice difficilement réparable était dès lors admis, de sorte qu'il se justifiait d'entrer en matière sur le recours (ACJC/1217/2024 du 17 septembre 2024; ACJC/669/2019 du 30 avril 2019; ACJC/113/2018 du 30 janvier 2018; ACJC/156/2017 du 10 février 2017). 2.1.3 Le Tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC), dont notamment celle qui exige que les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice (art. 59 al. 2 let. c CPC). Le défaut de capacité d'ester en justice doit être relevé d'office (art. 60 CPC). Il n'est pas possible pour le juge de rendre un jugement au fond si cette capacité devait faire défaut au moment du jugement (ATF 133 III 539 consid. 4.3; 116 II 385, in JdT 1993 I 611 consid. 2 et 4). L'exercice des droits civils confère la capacité d'ester en justice; la partie qui n'a pas l'exercice des droits civils agit par l'intermédiaire de son représentant légal (art. 67 al. 1 et 2 CPC). La personne qui n'a pas l'exercice des droits civils peut, pour autant qu'elle soit capable de discernement, exercer ses droits strictement personnels de manière indépendante (art. 67 al. 3 let. a CPC). Les personnes capables de discernement mais privées de l'exercice des droits civils exercent leurs droits strictement personnels de manière autonome (art. 19c al. 1 CC). Les personnes incapables de discernement sont représentées par leur représentant légal, sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art.”
“Die Vorinstanz erwog, gemäss Art. 60 ZPO prüfe das Gericht von Amtes we- gen, ob die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO gegeben seien, ansonsten auf das Gesuch nicht einzutreten sei (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraus- setzungen zähle unter anderem die Verfahrenslegitimation der Parteien. Zur Ein- leitung des Rechtsöffnungsverfahrens legitimiert sei nur der betreibende Gläubiger bzw. dessen Rechtsnachfolger, wobei die Rechtsnachfolge urkundlich nachzuwei- sen sei. Vorliegend habe die Gesuchstellerin das Rechtsöffnungsverfahren einge- leitet. Die Gesuchstellerin sei jedoch nicht identisch mit dem Betreibenden bzw. dem Gläubiger in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Opfikon (Zahlungs- befehl vom 28. Mai 2024). Eine allfällige Rechtsnachfolge werde sodann weder gel- tend gemacht noch sei eine solche aus den eingereichten Unterlagen ersichtlich. Damit fehle der Gesuchstellerin die Verfahrenslegitimation, weshalb auf das Ge- such nicht einzutreten sei (Urk. 7 E. 3.1 f.).”
“Elle n'expose pas davantage, quels seraient les fondements juridiques autres qu'un contrat de travail que le Tribunal aurait dû examiner en application de la théorie des faits de double pertinence, après avoir dénié l'existence d'une relation de travail entre elle-même et B______/2______ LLC. Son grief de violation de la théorie des faits de double pertinence par le Tribunal est dès lors infondé. Reste par conséquent à examiner si le Tribunal a dénié à bon droit la qualité de partie de B______/1______ et la légitimation passive de B______/2______ LLC, ce que l'appelante conteste. 4. L'appelante conclut à l'annulation du chiffre 1 du dispositif entrepris déclarant irrecevable la demande formée le 26 octobre 2020, en tant qu'elle est dirigée contre B______/1______, EN LIQUIDATION et, cela fait, à la recevabilité de ladite demande. Elle fait valoir que B______/1______ n'a pas perdu sa personnalité juridique du fait de sa radiation du Registre du commerce et dispose dès lors toujours de la capacité à être partie à la présente procédure. 4.1.1 Le Tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC), soit notamment la capacité d'être partie et d'ester en justice pour les parties. La capacité d'être partie est subordonnée soit à la jouissance des droits civils, soit à la qualité de partie en vertu du droit fédéral (art. 66 CPC). La capacité d'être partie, entendue dans son acception la plus large, consiste dans la faculté de participer à un procès en qualité de partie. Elle constitue une condition de recevabilité de la demande et son défaut équivaut à une fin de non-recevoir (ATF 128 III 50 consid. 2b/bb et les références). A ce titre, elle doit être examinée d'office (art. 60 CPC; May-Canellas, in Petit Commentaire CPC, 2020, n. 4 ad art. 66 CPC). 4.1.2 Les personnes morales acquièrent la personnalité en se faisant inscrire au registre du commerce (art. 52 al. 1 CC). Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie au procès (May-Canellas, op. cit., n. 3 et 10 ad art. 66 CPC). Selon l'art.”
Das Rechtsschutzinteresse muss aktuell und praktisch sein; die begehrte Feststellung oder Leistung muss dem Gesuchsteller konkret nützen und dazu geeignet sein, einen Nachteil zu verhindern oder zu beheben. Fehlt diese konkrete Nützlichkeit – etwa weil die Forderung bereits erfüllt ist oder die Entscheidung lediglich deklarativen Charakter ohne Vollstreckungsmittel hat – fehlt in der Regel das schutzwürdige Interesse und das Gericht tritt nicht in die Sache ein. Die Prüfung des Interesses erfolgt summarisch; im Zweifelsfall ist zugunsten des Vorliegens eines schutzwürdigen Interesses vorzugehen.
“L’intérêt juridique fait défaut, alors même que la partie invoque un droit dont elle est titulaire, si ce droit affirmé n’a pas besoin de protection en ceci qu’il n’est pas contesté ou parce qu’il n’y pas (ou plus) d’atteinte ou de risque d’atteinte (Bohnet, art. 59 n. 89a). Un intérêt de fait suppose un risque de préjudice de nature économique, idéale, matérielle ou autre et implique que la norme de protection invoquée ait une influence directe sur la situation de fait ou de droit de l’intéressé (ATF 137 II 30 consid. 2.2.3 et 135 III 145 consid. 6.2 ; Bohnet, art. 59 n. 89b). L’intérêt au recours doit être pratique et actuel, le juge ne devant se prononcer que sur des questions concrètes et pas théoriques (ATF 140 III 92 consid. 1.1). Un tel intérêt fait défaut lorsque la prétention du demandeur a été entre-temps satisfaite ou si l’on ne peut y donner suite (ATF 122 III 279 consid. 3a ; Bohnet, art. 59 n. 92). Lorsque l’intérêt au recours fait défaut, le juge n’entre pas en matière et le déclare irrecevable (art. 59 al. 1 CPC). 2.3. En l’espèce, le chiffre VII du dispositif de la décision attaquée prévoit ce qui suit : « Ordre est donné à A.________ d’entreprendre les démarches nécessaires pour obtenir les allocations familiales pour l’enfant C.________, si tant est qu’il n’y a pas encore procédé ». Le Tribunal n’ayant pas assorti sa décision d’une mesure d’exécution, celle-ci n’a qu’une valeur déclarative, si bien qu’elle ne permet pas à l’intimée de recourir à la force publique ou de déposer une plainte pénale. En outre, l’autorité de première instance a expressément réservé l’hypothèse dans laquelle le père aurait déjà entrepris les démarches en question avant même que le jugement de divorce ne soit prononcé. Partant, on ne voit pas quel serait l’intérêt digne de protection de l’appelant à ce que le chiffre VII soit annulé, dès lors qu’il se trouverait dans une situation factuelle identique dans les deux cas. A défaut d’intérêt à recourir, l’appel est par conséquent irrecevable sur ce point. 3. Dans son écriture du 28 octobre 2024, l'appelant fait valoir un fait nouveau, à savoir qu'il a été licencié de son emploi auprès de l'entreprise D.”
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage ein, wenn die Pro- zessvoraussetzungen erfüllt sind. In diesem Zusammenhang ist in casu einzig umstritten, ob das in der (nicht abschliessenden) Aufzählung gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO unter lit. a aufgeführte Rechtsschutzinteresse auf Seiten des Klägers gegeben ist oder nicht. Wie die Beklagte zutreffend darlegt, ist ein Rechtsschut- zinteresse zu bejahen, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtli- chen Rechtsschutz nötig macht, und muss das Gericht, um den Bestand des schutzwürdigen Interesses zu beurteilen, die dem Prozess zugrundeliegenden materiellen Verhältnisse einer Prüfung unterziehen (Urk. 121 S. 13). Diese Prü- fung ist aber summarischer Natur, denn ob eine Partei am geltend gemachten materiellen Rechtsverhältnis tatsächlich berechtigt ist, muss im Rahmen der Ur- teilsfindung entschieden werden. Im Stadium der Überprüfung des schutzwürdi- gen Interesses ist der Aufwand des Gerichts daher auf ein Minimum zu beschrän- ken, auf langwierige (doppelte) Schriftenwechsel oder gar Beweisverfahren zu verzichten und im Zweifelsfall das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu bejahen (BSK ZPO-Gehri, Art.”
“Dans le Canton de Vaud, le certificat d'héritier est régi par les art. 133 ss CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02). Les art. 104 à 109 CDPJ s'appliquent par renvoi de l'art. 111 CDPJ. Le CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) est applicable à titre supplétif (art. 104 et 108 CDPJ). La procédure sommaire s'applique à la juridiction gracieuse (art. 248 let. e CPC), de sorte que seul le recours limité au droit est recevable contre les décisions relatives au certificat d'héritier (art. 109 al. 3 CDPJ ; CREC 3 mai 2022/112 ; CREC 23 juillet 2020/170). Le recours, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l'instance de recours, qui est, dans le Canton de Vaud, la Chambre des recours civile (art. 73 al. 1 LOJV [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]), dans les dix jours à compter de la notification de la décision motivée ou de la notification postérieure de la motivation (art. 321 al. 1 et 2 CPC). 1.2 L'art. 59 al. 1 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Qu’il s’agisse d’une demande (art. 59 al. 2 let. a CPC) ou d’un appel, l'intéressé doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection, soit un intérêt juridique actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 89 ad art. 59 CPC). L'intérêt digne de protection présuppose en général l'existence d'un intérêt personnel du demandeur, qui est de nature juridique, en ce sens que la prestation, la constatation ou le statut faisant l'objet des conclusions lui est concrètement utile et lui épargne un dommage économique ou idéal (TF 5A_441/2020 du 8 décembre 2020 consid. 4.1 ; TF 5A_190/2019 du 4 février 2020 consid. 2.1). En revanche, un tel intérêt fait défaut lorsque le jugement, même en cas de gain du procès, n'est d'aucune utilité au demandeur, ainsi lorsque la prétention litigieuse a déjà été satisfaite ou si elle ne peut l'être (ATF 122 III 279 consid.”
“Ce déni peut être dénoncé par le biais du recours pour retard injustifié (art. 319 let. c CPC ; Jeandin, CR-CPC, n. 27 ad art. 319 CPC ; CREC 17 février 2021/51 consid. 4.2.1 ; CREC 16 janvier 2012/8 consid. 1). L’appelante, représentée par un mandataire professionnel au jour du dépôt de l’appel, n’a pas emprunté cette voie de droit mais a délibérément choisi d’interjeter un appel, ce choix étant d’ailleurs dûment motivé dans son écriture. Il n’y a donc pas lieu de convertir l’appel en un recours (TF 5A_494/2015 du 18 janvier 2016 consid. 4.2.5). 3. 3.1 L’appelante soutient que seule « l’annulation » de la résiliation du bail du 5 février 2020 – conformément à sa demande du 19 juin 2020 – permettrait de rendre valable sa propre résiliation immédiate du 29 mai 2020. Faute pour le premier juge de s’être prononcé sur cette annulation, l’appelante risquerait de devoir payer à l’intimée une indemnité correspondant au montant des loyers dus jusqu’à la relocation ou à la fin du bail, conclu en l’espèce pour une durée de 10 ans. 3.2 3.2.1 L'art. 59 al. 1 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Qu’il s’agisse d’une demande (art. 59 al. 2 let. a CPC) ou d’un appel, l'intéressé doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection, soit un intérêt juridique actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions (Bohnet, CR-CPC, n. 89 ad art. 59 CPC). Comme toute condition de recevabilité, l'intérêt doit exister au moment du jugement (Bohnet, CR-CPC, n. 92 ad art. 59 CPC et n. 13 ad art. 60 CPC et réf. cit. ; Hohl, Procédure civile, tome I, Berne 2001, n. 318, p. 78). Cela signifie que la qualité pour recourir ou appeler suppose un intérêt actuel et pratique à obtenir l’annulation de la décision attaquée (TF 1B_111/2010 du 7 mai 2010; ATF 135 I 79 consid. 1.1; ATF 128 II 34 consid. 1b). L’absence d’un intérêt digne de protection, qui doit être constatée d’office, entraîne l’irrecevabilité de l’appel ou du recours (Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, Lausanne 2018, n.”
Ein schutzwürdiges Interesse kann rechtlicher oder tatsächlicher Natur sein. Sein Vorliegen ist im Rahmen einer summarischen Überprüfung zu beurteilen. Ein solches Interesse ist zu bejahen, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz erfordert bzw. ein nach vernünftigem Ermessen wesentliches Interesse an der gerichtlichen Bestätigung der Rechtsbehauptung besteht.
“Der Gesuchsgegner bestreitet weiter das Rechtsschutzinteresse bzw. schutz- würdige Interesse des Gesuchstellers am vorliegenden Gesuch (act. 11 S. 1 f.). Auch dessen Vorliegen ist, da es sich um eine weitere Prozessvorausset- zung handelt, von Amtes wegen zu überprüfen. - 5 - Ein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO liegt vor, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht bzw. wenn ein nach vernünftigem Ermessen wesentliches Inter- esse daran besteht, die Rechtsbehauptung (Klagebegehren) gerichtlich be- stätigen zu lassen. Das schutzwürdige Interesse kann tatsächlicher oder rechtlicher Natur sein. Dessen Vorliegen ist im Rahmen einer summarischen Überprüfung zu prüfen (zum Ganzen BSK ZPO-Gehri, Art. 59 N 5 f.; BK ZPO- Zingg, Art. 59 N 32 mit weiterem Verweis).”
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraus- setzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu diesen gehört u.a., dass die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht. Das schutzwürdige Interesse kann wirt- schaftlicher oder auch ideeller Natur sein. Fehlt es an einem schutzwürdigen Inte- resse im Zeitpunkt der Prozesseinleitung oder entfällt es im Verlauf des Verfahrens, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen (BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl., Basel 2017, Art. 59 N 6 f.). - 5 - Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO hat die klagende Partei darzutun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an der Fest- stellungsklage hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgericht muss das Inte- resse erheblich sein.”
“Es fragt sich, ob die Berufungsklägerin die vorliegende Berufung erheben kann. Dies hängt davon ab, ob sie ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dies ist der Fall, wenn sie durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Ob ein Rechtsschutzinteresse besteht, bestimmt sich nach dem materiellen Recht. Bedarf es zu dessen Durchsetzung gerichtlichen Rechtsschut- zes, ist das Rechtsschutzinteresse zu bejahen. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (statt vieler: ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Auflage 2016, Art. 59 N 12 u. 14).”
“Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO stellt das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses an einer Klage eine Prozessvoraussetzung dar. Damit will der Gesetz- geber verhindern, dass der Staat mit unnötigen Prozessen belastet wird. Das Inte- resse kann tatsächlicher oder rechtlicher Natur sein. Ein schutzwürdiges Interesse ist zu bejahen, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht. Ob ein Rechtsanspruch besteht, bestimmt sich nach materiellem Recht. Um das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu beurtei- len, müssen die dem Prozess zugrunde liegenden materiellen Verhältnisse sum- marisch geprüft werden. Aus rechtsstaatlichen Überlegungen sollte im Zweifelsfall ein Vorliegen des schutzwürdigen Interesses bejaht werden (BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl. 2017, Art. 59 N 5 ff.; ZÜRCHER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], ZPO Kommentar, 3. Aufl., Basel 2016, Art. 59 N 12; BK ZPO-Z INGG, Band I, Bern 2012, Art. 59 N 35). Bei Gestaltungsklagen ergibt sich das schutzwürdige Interesse regelmässig aus ihrer Zielsetzung, ein bestimmtes Recht oder Rechts- verhältnis durch richterliches Urteil begründen, abändern oder aufheben zu lassen (Z ÜRCHER, a.”
Das Fehlen der Quantifizierung der Forderung in Geld kann einen Mangel der Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO und damit die Unzulässigkeit der Klage begründen. Gleichwohl kann die streng formale Anwendung dieser Vorschrift, sofern sie den Zugang zum Gericht in unvertretbarer Weise erschwert und durch keine schützenswerten Interessen gerechtfertigt ist, als unzulässiger Formalismus (formeller Rechtsverzug) angesehen werden.
“2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 142 III 102 consid. 3; TF 5A_368/2018 précité loc. cit.). Selon cette disposition, le demandeur peut intenter une action non chiffrée s'il est dans l'impossibilité d'articuler d'entrée de cause le montant de sa prétention ou si cette indication ne peut être exigée d'emblée. Une fois les preuves administrées ou les informations requises fournies par le défendeur, le demandeur doit toutefois chiffrer sa demande dès qu'il est en état de le faire (art. 85 al. 2, 1ère phr., CPC), autrement dit, dès que possible. L'art. 85 CPC n'a ainsi pas pour effet de limiter la portée de la maxime de disposition, le demandeur n'étant pas libéré de son obligation de chiffrer ses prétentions, mais pouvant seulement différer le moment auquel il doit y procéder (TF 4A_516/2019 du 27 avril 2020 consid. 4.2.2; 5A_368/2018 précité). Le chiffrage des conclusions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; TF 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (TF 5A_368/2018 précité). Il y a formalisme excessif, constitutif d'un déni de justice formel prohibé par l'art. 29 al. 1 Cst. (Constitution fédérale de la Confédération suisse du 18 avril 1999 ; RS 101), lorsque la stricte application des règles de procédure ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi et complique de manière insoutenable la réalisation du droit matériel ou entrave de manière inadmissible l'accès aux tribunaux (ATF 145 I 201 consid.”
“1 CPC prevede che, se non è possibile o non si può ragionevolmente esigere che l'entità della pretesa sia precisata già all'inizio del processo, l'attore può promuovere un'azione creditoria senza quantificare il valore litigioso. Deve tuttavia indicare un valore minimo quale valore litigioso provvisorio. Per l'art. 85 cpv. 2 CPC l'attore deve precisare l'entità della pretesa appena sia in grado di farlo dopo l'assunzione delle prove o dopo che il convenuto ha fornito informazioni in merito. Il giudice adito rimane competente anche se il valore litigioso eccede la sua competenza per materia. Siccome la quantificazione della pretesa creditoria in denaro determina il valore litigioso (cfr. art. 81), essa rappresenta una componente essenziale del procedimento (Prof. Francesco Trezzini in: Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, 2a edizione, Vol. 1, Parte Prima: Disposizioni generali [art. 1-196], n. 26 ad art. 84). La mancata quantificazione viola un presupposto processuale (cfr. art. 59 CPC) e genera l'inammissibilità dell'azione (Francesco Trezzini, op. cit., n. 2 ad art. 85 con rinvio alla DTF 142 III 102, in particolare consid. 3; cfr. anche DTF 147 III 166, consid. 3.3.2; STF 4A_502/2019 del 15 giugno 2020, consid. 5; STF 4A_618/2017 dell'11 gennaio 2018; STF 4A_566/2014 dell'11 dicembre 2014, consid. 1). La medesima dottrina (Francesco Trezzini, op. cit., n. 3 ad art. 85) rammenta che, per quanto concerne l'applicazione dell'obbligo d'interpello (art. 56 CPC), il Tribunale federale l'ha negata in un caso concreto (STF 4A_375/2015 del 26 gennaio 2016 consid. 7.1, non pubblicato in DTF 142 III 102), perché la parte attrice era patrocinata professionalmente da un avvocato, cosicché l'obbligo d'interpello avrebbe avuto una portata assai ridotta, che in quel caso non entrava in gioco, poiché il contrario avrebbe significato fornire un'indebita consulenza, lesiva del diritto delle parti di essere trattate allo stesso modo. Nello stesso giudizio, al consid. 7.2, l'Alta Corte ha pure negato l'applicazione dell'art.”
“1 CPC prevede che se non è possibile o non si può ragionevolmente esigere che l'entità della pretesa sia precisata già all'inizio del processo, l'attore può promuovere un'azione creditoria senza quantificare il valore litigioso. Deve tuttavia indicare un valore minimo quale valore litigioso provvisorio. Per l'art. 85 cpv. 2 CPC l'attore deve precisare l'entità della pretesa appena sia in grado di farlo dopo l'assunzione delle prove o dopo che il convenuto ha fornito informazioni in merito. Il giudice adito rimane competente anche se il valore litigioso eccede la sua competenza per materia. Siccome la quantificazione della pretesa creditoria in denaro determina il valore litigioso (cfr. art. 81), essa rappresenta una componente essenziale del procedimento (Francesco Trezzini in: Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, 2a edizione, Vol. 1, Parte Prima: Disposizioni generali [art. 1-196], n. 26 ad art. 84). La mancata quantificazione viola un presupposto processuale (cfr. art. 59 CPC) e genera l'inammissibilità dell'azione (Francesco Trezzini, op. cit., n. 2 ad art. 85 con rinvio alla DTF 142 III 102, in particolare consid. 3; cfr. anche DTF 147 III 166, consid. 3.3.2; STF 4A_502/2019 del 15 giugno 2020, consid. 5; STF 4A_618/2017 dell'11 gennaio 2018; STF 4A_566/2014 dell'11 dicembre 2014, consid. 1). La dottrina (Francesco Trezzini, op. cit., n. 3 ad art. 85) rammenta che, per quanto concerne l'applicazione dell'obbligo d'interpello (art. 56 CPC), il Tribunale federale l'ha negata in un caso concreto (STF 4A_375/2015 del 26 gennaio 2016 consid. 7.1, non pubblicato in DTF 142 III 102), perché la parte attrice era patrocinata professionalmente da un avvocato, cosicché l'obbligo d'interpello avrebbe avuto una portata assai ridotta, che in quel caso non entrava in gioco, poiché il contrario avrebbe significato fornire un'indebita consulenza, lesiva del diritto delle parti di essere trattate allo stesso modo. Nello stesso giudizio, al consid. 7.2, l'Alta Corte ha pure negato l'applicazione dell'art.”
Formelle Prozessvoraussetzungen (z. B. Rechtsschutzinteresse, örtliche und sachliche Zuständigkeit, Rechtzeitigkeit, hinreichende Bestimmtheit der Rechtsbegehren, Vorschuss) werden von Amtes wegen geprüft und müssen erfüllt sein, bevor auf die Klage bzw. das Rechtsmittel eingetreten wird. In der Rechtsprechung wird eine Konversion eines als falsches bezeichneten Rechtsmittels in die zulässige Berufung unter den hier zitierten Umständen abgelehnt; im entschiedenen Fall war die Rechtsmittelbelehrung korrekt, weshalb eine Konversion nicht in Betracht kam.
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO). Prozessvoraussetzungen sind insbesondere ein schutzwürdiges Interesse der Klägerin sowie die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. a f. ZPO). Die Liste der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist nicht abschliessend. Als Pro- zessvoraussetzung gilt auch die gehörige Verfahrenseinleitung mittels formell gül- tiger Klage. Demnach muss die Klage ein genügend bestimmtes Rechtsbegehren enthalten (Art. 221 Abs.1 lit. b ZPO; Z INGG in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012 [zit. BK ZPO], Art. 59 N 156 159; ZÜRCHER in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommen- tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016 [zit. ZPO-Komm], Art. - 7 - 59 N 9, 59; M ÜLLER in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische Zivilprozess- ordnung, 2. Aufl. 2016 [zit. DIKE-Komm-ZPO], Art. 59 N 81).”
“April 2021 wurde der Beklagten eine Nachfrist im Sinne von Art. 223 Abs. 1 ZPO zur Erstat- tung der Klageantwort angesetzt, wobei sie darauf hingewiesen wurde, dass das hiesige Gericht bei Säumnis entweder einen Endentscheid allein gestützt auf die klägerischen Vorbringen treffen werde, sofern die Angelegenheit spruchreif sei, oder zur Hauptverhandlung vorgeladen werde. Auch diese Verfügung konnte der Beklagten zugestellt werden (act. 11/2b). Die Beklagte liess die Nachfrist unge- nutzt verstreichen. - 3 - 2. Formelles 2.1. Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts sind gegeben (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Vorbehältlich des Rechtschutzinteresses hinsichtlich der eingeklagten Zahlungsbefehls- und Zu- stellkosten (vgl. dazu nachstehend Ziff. 4.3) sind auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO gegeben, weshalb insoweit auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Versäumte Klageantwort / Spruchreife Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant- wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun- gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage- grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert ist und – darüber hinaus – dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Wenn es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, ist nach dem Klagebegehren zu erkennen; wenn nicht, ist die Klage abzuweisen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu berück- sichtigen, soweit sie in der Klage selbst angeführt sind.”
“November 2012 genehmigten nach- ehelichen Unterhalts der Beklagten und Berufungsbeklagten (nachfolgend Be- klagte) per Antragstellung (Geschäfts-Nr. FE140226 act. 1 und act. 4/1). Die Vo- rinstanz wies die Klage mit Urteil vom 18. Mai 2021 ab (act. 9 und 10). 2. Dagegen wehrt sich der Kläger mit Berufung vom 16. Juni 2021 bei der Kammer (act. 8). Nach Eingang des Vorschusses von CHF 5'000.– (act. 11 und 13) wurde der Beklagten Frist zur Berufungsantwort angesetzt (act. 14). Diese ging rechtzeitig am 6. August 2021 ein (act. 16). Die Akten der Vorinstanz (act. 1- 6), einschliesslich derjenigen des Scheidungsverfahrens (Geschäfts- Nr. FE140226 act. 4/1-70), wurden von Amtes wegen beigezogen. Der gesetzlich vorgesehene Schriftenwechsel ist durchgeführt (Art. 312 Abs. 1 ZPO). Auf Weite- rungen kann verzichtet werden, weil die Sache spruchreif ist. II. 1. Der Kläger ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert und zur Beru- fung legitimiert (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Berufung wurde rechtzeitig er- hoben, begründet und mit Anträgen versehen (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO). Der Vor- schuss wurde fristgerecht bezahlt. Die Rechtsmittelvoraussetzungen sind somit erfüllt. 2. Mit der Berufung kann sowohl die unrichtige Rechtsanwendung als auch die unrichtige Feststellung des”
“Die Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids führe zutreffend die Berufung als zulässiges Rechtsmittel auf. Die Beschwerdeführerin habe jedoch eine Beschwerde eingereicht, die Parteien mit Beschwerdeführerin und Beschwerdegegnerin bezeichnet sowie ausdrücklich auf die Bestimmungen der Beschwerde gemäss Art. 320 ZPO verwiesen. Es handle sich folglich nicht um eine versehentlich falsche Bezeichnung, weshalb das Rechtsmittel auch nicht auf dem Weg der Auslegung als Berufung verstanden werden könne. Eine Konversion in eine Berufung sei ebenfalls ausgeschlossen. Die Konversion einer unzulässigen Beschwerde in eine zulässige Berufung (und umgekehrt) sei selbst bei Vorliegen einer falschen Rechtsmittelbelehrung abzulehnen. Im vorliegenden Fall sei die Rechtsmittelbelehrung korrekt und demnach ohne weiteres erkennbar, dass die Berufung das einzig zulässige Rechtsmittel darstelle. Sollte das angerufene Gericht wider Erwarten auf das falsche Rechtsmittel eintreten, seien die Anträge abzuweisen, zumal die Beschwerdegegnerin nicht passivlegitimiert sei und die Vorinstanz Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO korrekt angewandt habe. Folglich liege keine falsche Rechtsanwendung und keine offensichtlich falsche Feststellung des”
“Die Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids führe zutreffend die Berufung als zulässiges Rechtsmittel auf. Die Beschwerdeführerin habe jedoch eine Beschwerde eingereicht, die Parteien mit Beschwerdeführerin und Beschwerdegegnerin bezeichnet sowie ausdrücklich auf die Bestimmungen der Beschwerde gemäss Art. 320 ZPO verwiesen. Es handle sich folglich nicht um eine versehentlich falsche Bezeichnung, weshalb das Rechtsmittel auch nicht auf dem Weg der Auslegung als Berufung verstanden werden könne. Eine Konversion in eine Berufung sei ebenfalls ausgeschlossen. Die Konversion einer unzulässigen Beschwerde in eine zulässige Berufung (und umgekehrt) sei selbst bei Vorliegen einer falschen Rechtsmittelbelehrung abzulehnen. Im vorliegenden Fall sei die Rechtsmittelbelehrung korrekt und demnach ohne weiteres erkennbar, dass die Berufung das einzig zulässige Rechtsmittel darstelle. Sollte das angerufene Gericht wider Erwarten auf das falsche Rechtsmittel eintreten, seien die Anträge abzuweisen, zumal die Beschwerdegegnerin nicht passivlegitimiert sei und die Vorinstanz Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO korrekt angewandt habe. Folglich liege keine falsche Rechtsanwendung und keine offensichtlich falsche Feststellung des”
Für die Feststellungsklage ist ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO erforderlich. Das Gericht prüft diese Prozessvoraussetzung von Amtes wegen. Die klagende Partei muss das Bestehen des Interesses darlegen und — soweit es den Sachverhalt betrifft — nachweisen. Nach der Rechtsprechung muss das Feststellungsinteresse erheblich sein und kann rechtlicher oder bloss tatsächlicher Natur sein.
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraus- setzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu diesen gehört u.a., dass die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht. Das schutzwürdige Interesse kann wirt- schaftlicher oder auch ideeller Natur sein. Fehlt es an einem schutzwürdigen Inte- resse im Zeitpunkt der Prozesseinleitung oder entfällt es im Verlauf des Verfahrens, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen (BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl., Basel 2017, Art. 59 N 6 f.). - 5 - Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO hat die klagende Partei darzutun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an der Fest- stellungsklage hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgericht muss das Inte- resse erheblich sein. Ein solches Interesse ist gegeben, wenn kumulativ (a) eine erhebliche Ungewissheit über Bestand und Inhalt der Rechtsbeziehungen zwi- schen den Parteien herrscht, und diese Ungewissheit mit einem Feststellungsurteil beseitigt werden kann, (b) das Fortdauern der Ungewissheit eine Unzumutbarkeit für die klagende Partei darstellt, weil es sie in ihrer Bewegungsfreiheit behindert und (c) es der klagenden Partei nicht möglich ist, diese Unsicherheit mit einer Leis- tungs- oder Gestaltungsklage zu beheben/beseitigen (Subsidiarität der Feststel- lungsklage) (BGE 135 III 378 E. 2.2, 133 III 282 E. 3.5; BSK ZPO-W EBER, a.a.O., Art. 88 N 9, N 15).”
“Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststellung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Die klagende Partei muss dartun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn die klagende Partei an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches rechtlicher oder auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die gerichtliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer der klagenden Partei nicht mehr zugemutet werden darf, weil diese in ihrer Bewegungsfreiheit behindert wird (BGE 144 III 175 E. 5; 141 III 68 E. 2.3; 136 III 523 E. 5). Beim Feststellungsinteresse handelt es sich um eine Sachurteilsvoraussetzung, die im Zeitpunkt des Urteils noch gegeben sein muss (BGE 127 III 41 E. 4c). Es ist, soweit es den Sachverhalt betrifft, von der klagenden Partei nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a) und im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren von der beschwerdeführenden Partei hinreichend zu begründen (Art.”
“Die Ausnahmen vom Grundsatz der Subsidiarität der Feststellungsklage müssen restriktiv ausgelegt werden, ansonsten eine Ungewissheit über den einzuschlagenden Rechtsweg geschaffen würde. Nur ganz aussergewöhnliche Umstände können ein genügendes Interesse begründen, materiell auf die Feststellungsklage einzutreten (BGE 135 III 378 E. 2.4). In der bisherigen Rechtsprechung bejahte das Bundesgericht ein selbstständiges Feststellungsinteresse etwa dann, wenn es darum ging, nicht nur die fällige Leistung zu erhalten, sondern die Gültigkeit des ihr zugrunde liegenden Rechtsverhältnisses auch für dessen künftige Abwicklung feststellen zu lassen (BGE 97 II 371 E. 2; 84 II 685 E. 2). Ebenso wurde ein selbstständiges Feststellungsinteresse angenommen, wenn für längere Zeit nicht auf Leistung oder nicht auf vollen Schadenersatz geklagt werden kann (BGE 123 III 49 E. 1a; 118 II 254 E. 1c; 114 II 253 E. 2a; 99 II 172 E. 2). Das schutzwürdige Interesse an der Feststellung ist vom Kläger darzutun (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und, soweit es den Sachverhalt betrifft, von ihm nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a). Im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren ist es vom Beschwerdeführer hinreichend zu begründen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; vgl. zum Ganzen: Urteil 4A_279/2020 vom 23. Februar 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).”
“Neben der Leistungs- und der Gestaltungsklage (Art. 84 und Art. 87 ZPO) sieht das Gesetz die Feststellungsklage als dritte Klageart ausdrücklich vor. Damit verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststellung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO), wobei das in Art. 221 Abs. 1 lit. b ZPO enthaltene Gebot der Bestimmtheit des Rechtsbegeh- rens eine präzise Umschreibung des entsprechenden Rechts oder Rechtsver- hältnisses erfordert (ZK ZPO-Leuenberger, Art. 221 N 28; BSK ZPO-Willisegger, Art. 221 N 18; KUKO ZPO-Richers/Naegeli, Art. 221 N 11). Die Feststellungskla- ge ist, wie jede andere Klage auch, nur zulässig, wenn die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse (Rechtsschutzinteresse) an der anbegehrten Feststel- lung hat (BGer 4A_464/2019 vom 30. April 2020, E. 1.1 m.Hinw. auf BGE 119 II 368 E. 2a S. 370). Dieses Feststellungsinteresse, dessen Notwendigkeit in Art. 88 ZPO zwar nicht ausdrücklich erwähnt ist, sich aber aus Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ergibt (BSK ZPO-Weber, Art. 88 N 2 und N 9), ist aus prozessualer Sicht von der - 34 - klagenden Partei darzutun (und nicht von der beklagten Partei in Frage zu stellen; vgl. Urk. 185 Rz 117) und vom Gericht als Sachurteils- bzw. Prozessvorausset- zung von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 2 lit. a und Art. 60 ZPO; BGE 141 III 68 E. 2.2 S. 71; BGer 4A_282/2020 vom 5. August 2020, E. 2.1; 4A_322/2021 vom 9. August 2021, E. 2.1; vgl. zur gerichtlichen Abklärungspflicht auch BGE 146 III 185 E. 4.4.2 S. 192; BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017, E. 3.4.2; 4A_427/2018 vom 14. September 2018, E. 4). Den hierfür relevanten Sachverhalt hat die klagende Partei nachzuweisen (BGer 4A_464/2019 vom 30. April 2020, E. 1.1; 4A_532/2019 vom 21. April 2020, E. 4.1.2; s.a. ZK ZPO-Leuenberger, Art. 221 N 13; ZK ZPO-Bessenich/Bopp, Art. 88 N 7 m.w.Hinw.; CHK-Sutter- Somm/Seiler ZPO 88 N 5).”
“Mit der Feststellungsklage verlangt der Kläger die gerichtliche Feststellung, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Jede Feststellungsklage setzt ein Feststellungsinteresse voraus (BGE 119 II 368 E. 2a). Der Kläger muss mithin dartun, dass er ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Feststellungsinteresse ist, soweit es den Sachverhalt betrifft, vom Kläger nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a; Urteil 4A_464/2019 vom 30. April 2020 E. 1.1).”
“Mit einer Feststellungsklage verlangt der Kläger die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Jede Feststellungsklage setzt ein Feststellungsinteresse voraus (BGE 119 II 368 E. 2a). Der Kläger muss daher dartun, dass er ein schutzwürdiges Interes- se an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Feststellungsinte- resse ist, soweit es den Sachverhalt betrifft, vom Kläger nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Feststellungs- klage zuzulassen, wenn der Kläger an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich ge- geben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Unge- wissheit durch die gerichtliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt aber nicht jede Ungewissheit. Erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit hindert (BGE 144 III 175 E. 5; BGE 141 III 68 E. 2.3; BGE 136 III 523 E. 5; BGE 135 III 378 E. 2.2; BGer 4A_464/2019 vom 30. April 2020, E. 1.2).”
Die Schlichtungsbehörde hat die Prozessvoraussetzungen zu prüfen; sie soll sich dabei auf für ihre Tätigkeit relevante Fragen beschränken und darf sich in der Regel nicht zu rechtlich komplexen Problemen äussern, sondern nur in klaren Fällen entscheiden.
“Es ist noch auf Folgendes hinzuweisen: Gemäss Art. 59 ZPO müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein, damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch eintritt. Will die Schlichtungsbehörde einen Entscheid im Sinne von Art. 212 ZPO fällen, hat sie die Prozessvoraussetzungen ebenfalls uneinge- schränkt zu prüfen (BK ZPO-Zingg, Art. 60 N 23; BSK ZPO-Infanger, 3. Aufl. 2017, Art. 202 N 12 und Art. 212 N 13a; Müller, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 29; ZK ZPO-Zürcher, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 6d). Eine Prozessvoraus- setzung ist unter anderem, dass die Parteien partei- und prozessfähig sind (Art. 59 Abs. 2 lit. ZPO). Parteifähig ist, wer rechtsfähig ist oder von Bundes- - 13 - rechts wegen als Partei auftreten kann (Art. 66 ZPO). Gemeint ist damit die Fä- higkeit, unter eigenem Namen als Partei in einem Prozess auftreten zu können. Rechts- und damit parteifähig sind insbesondere natürliche und juristische Perso- nen (vgl. Art. 11 und 53 ZGB). Von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kön- nen etwa Kollektivgesellschaften (vgl.”
“Da ultimo ha contestato che la cessione di credito costituisca lo strumento per eludere le norme sulla rappresentanza professionale in giudizio. 4. La decisione di irricevibilità dell’autorità di conciliazione è una decisione finale di prima istanza, impugnabile quindi mediante appello o reclamo a dipendenza del valore litigioso fatto valere con l’istanza di conciliazione (v. Zingg in: Berner Kommentar ZPO, vol. 1, n. 32 ad art. 60; Zürcher in: Sutter-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm. 3a ed., n. 6c ad art. 59). A fronte di una pretesa di fr. 18'808.- la sentenza del Segretario assessore è impugnabile mediante appello e non reclamo come dallo stesso erroneamente indicato. Ciò non conduce tuttavia ad alcun pregiudizio per il RE 1 il cui atto, denominato “Ricorso”, viene trattato come un appello. 5. La dottrina è divisa sulla questione di sapere se, rispettivamente in che misura, l’autorità di conciliazione, che non è un giudice, possa decidere in merito a questioni pregiudiziali, in particolare sui presupposti processuali di cui all’art. 59 CPC. Per quanto attiene al caso in esame è importante ritenere che l’autorità di conciliazione deve poter esaminare i presupposti processuali che sono rilevanti per la sua attività, senza anticipare il giudizio su temi di competenza del giudice, e che le parti devono essere protette da una procedura di conciliazione difettosa e disperata (v. Zürcher, op. cit., n. 6a ad art. 59; Zingg, op. cit., n. 24 ad art. 60; Bohnet in: Code de procédure civile commenté, n. 17 ad art. 60). In ogni modo, l’autorità di conciliazione deve limitarsi a casi chiari e non pronunciarsi su questioni giuridiche complesse (v. Müller in: DIKE - Komm - ZPO, 2a ed, Vol. 1, n. 35 ad art. 59). 6. In concreto il Segretario assessore ha spiegato i motivi per i quali il RE 1 non adempie ai presupposti di una rappresentanza professionale in giudizio (art. 68 cpv. 2 let. d CPC), aggiungendo che al sindacato faceva pure difetto la legittimazione attiva, non essendo cessionario del credito oggetto dell’istanza. Giova ricordare che la legittimazione alla rappresentanza contrattuale (capacità di postulare) rappresenta un presupposto processuale (v.”
Fehlendes Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO kann die Unzulässigkeit von Verfahrensanträgen begründen, namentlich von Gesuchen um aufschiebende Wirkung oder von Anträgen auf Rückweisung (vgl. [0], [2]). Aus dem Erfordernis des Rechtsschutzinteresses folgt ferner, dass prozessuale Rügen für den Beschwerdeführer kausal wesentlich sein müssen; liegen sie nicht vor, ist auf die Rüge nicht einzutreten (vgl. [1]).
“Weiter ist festzuhalten, dass nur die unterliegende Beschwerdegegnerin ein Rechtsmittel gegen den Rückweisungsentscheid hätte erheben und dabei die Ge- währung der aufschiebenden Wirkung hätte verlangen können, während es der obsiegenden Beschwerdeführerin dafür an einem Rechtsschutzinteresse gefehlt hätte (vgl. Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin ein schützenswertes Interesse daran gehabt hätte, dass die Vorinstanz eine Vollstreckbarkeitsbescheinigung einholt oder gar die Rechtsmittelfrist abwartet, ehe sie nach Rückweisung des Verfahrens einen neuen Entscheid fällte. Entsprechend verfügt die Beschwerdeführerin auch über kein schützenswertes Interesse an der (erneuten) Rückweisung des Verfahrens zwecks Ausstellung einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung betreffend den Rück- weisungsentscheid. Folglich ist auf den dahingehenden Antrag nicht einzutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Angesichts dessen, dass die beantragte Rückwei- sung einen sinnlosen Leerlauf bewirken würde, erscheint die Prozessführung der Beschwerdeführerin auch in diesem Punkt als mutwillig, worauf zurückzukommen sein wird (vgl. E. 3).”
“Im Folgenden wird dafür der Begriff der unselbständigen Anfechtung verwendet. Eine solche ist grundsätzlich nur insoweit möglich, als sich die prozessleitende Verfügung auf den Inhalt des Endentscheids ausgewirkt hat (vgl. Steiner, a.a.O., N 127 und 345; Wuillemin, a.a.O., N 756 f. und 776) oder sich zumindest auswirken kann (vgl. Spühler/Aemisegger, in: Spühler et al., BGG Praxiskommentar, 2. Auflage, Zürich 2013, Art. 93 N 37; Uhlmann, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2018, Art. 93 BGG N 29; von Werdt, in: Seiler et al., Stämpflis Handkommentar BGG, 2. Auflage, Bern 2015, Art. 93 N 35). Diese in Art. 93 Abs. 3 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110) für Beschwerden an das Bundesgericht ausdrücklich statuierte Voraussetzung ergibt sich daraus, dass andernfalls ein schutzwürdiges Interesse an der Überprüfung der prozessleitenden Verfügung fehlt (vgl. Uhlmann, a.a.O., Art. 93 BGG N 29; Wuillemin, a.a.O., N 756 f.). Aus dem Erfordernis des Rechtsschutzinteresses (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) ergibt sich, dass eine gerügte Rechtsverletzung insofern wesentlich sein muss, als sie sich für den Beschwerdeführer nachteilig auf das Ergebnis des Entscheids ausgewirkt und damit für den Ausgang des Verfahrens kausal gewesen sein muss. Dies gilt insbesondere für das Verfahrensrecht, weil dieses nicht Selbstzweck ist und die Beschwerde zur Beantwortung bloss theoretischer Fragen nicht gegeben ist. Wenn die gerügte Rechtsverletzung nicht wesentlich ist, ist auf die Rüge nicht einzutreten. Eine Ausnahme vom Erfordernis der Wesentlichkeit besteht grundsätzlich für die Rüge der Verletzung von Verfahrensregeln, denen formelle Natur zukommt (vgl. zum Ganzen BGer 4A_665/2016 vom 15. Februar 2017 E. 2.2.1 und 2.2.3, 4A_532/2015 vom 29. März 2016 E. 3.3 und 4A_221/2015 vom 23. November 2015 E. 3.2 [alle zur Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG]; Staehelin/Bachofner, in: Staehelin/Staehelin/Grolimund, Zivilprozessrecht, 3. Auflage, Zürich 2019, § 26 N 34; Steiner, a.a.O., N 503 f.; Wuillemin, a.a.”
“und II.8). Die Gegenseite teilt diese Rechtsauffassung und auch die Vorinstanz geht von der sofortigen Vollstreckbarkeit aus (vgl. Dispositiv-Ziffer 7a). Hinsichtlich der Frage des Zeitpunkts der Vollstreckbarkeit von bloss im Dispositiv eröffneten Entscheiden (sofort mit Eröffnung im Dispositiv oder erst nach Zustellung der schriftlichen Begründung) gibt es keine ausdrückliche Regelung in der ZPO und es besteht eine Kontroverse in der Lehre und kantonalen Rechtsprechung. Auch das Bundesgericht hat die Frage bisher nicht entschieden. Vorliegend ist sie im Sinne einer Vorfrage zu beantworten, da auf das Gesuch um aufschiebende Wirkung mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten wäre, sollte der Entscheid ohne- hin nicht vollstreckbar sein (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
Bei Gesuchen um Modifikation (z. B. von Unterhaltsbeiträgen) liegt es in der Zuständigkeit des Gerichts, von Amtes wegen zu prüfen, ob eine wesentliche und dauerhafte Veränderung der Verhältnisse vorliegt. Das Modifikationsverfahren dient der Anpassung an solche neuen Umstände und nicht der Korrektur des ursprünglichen Entscheids. Die Autorität der Sacheentscheidung (Rechtskraft) schliesst eine Neufestsetzung des bereits in Rechtskraft stehenden Betrags ausser in den gesetzlich vorgesehenen Fällen aus; diese Grenze ist vom Gericht von Amtes wegen zu beachten und zu prüfen.
“4.1.1 ; ATF 134 III 337 consid. 2.2.2 ; TF 5A_190/2020 du 30 avril 2021 consid. 3 ; TF 5A_230/2019 du 31 janvier 2020 consid. 6.1 et la jurisprudence citée). La procédure de modification n'a pas pour but de corriger le premier jugement, mais de l'adapter aux circonstances nouvelles (ATF 141 III 376 consid. 3.3.1 ; ATF 138 III 289 consid. 11.1.1 ; ATF 131 III 189 consid. 2.7.4 ; TF 5A_971/2020 du 19 novembre 2021 consid. 5.2.3.1 et les réf. citées). Comme tout jugement entré en force qui statue sur une contestation civile, le jugement qui a fixé les contributions d'entretien bénéficie de l'autorité de la chose jugée. Celle-ci interdit de remettre en cause le bien-fondé du dispositif du jugement qu'elle revêt. Dans le cas de la fixation de contributions d'entretien, elle interdit donc de remettre en cause le montant arrêté par le jugement en force, en dehors des cas de modification prévus par la loi. En outre, l'autorité de la chose jugée doit être relevée d'office (cf. art. 59 CPC) : elle n'est pas laissée à la disposition des parties. Il résulte logiquement de tout ce qui précède que, lorsque des contributions d'entretien ont été fixées par un premier jugement, entré en force, il ne suffit pas que les parties demandent toutes deux une nouvelle fixation – souvent l'une à la hausse, l'autre à la baisse –, ni qu'elles affirment de manière toute générale que « les circonstances » ont changé, pour que le juge saisi de la demande de modification soit autorisé à procéder à une nouvelle fixation. Pour que le juge de la modification puisse entrer en matière, il faut, indépendamment de la position des parties, qu'il ait constaté un changement de circonstances notable et durable déterminé, justifiant une modification ; à ce défaut, la nouvelle fixation viole l'autorité de chose jugée attachée au jugement qui a fixé les contributions d'entretien modifiées. 5.3 5.3.1 En l'espèce, le président a motivé l'admission du principe d'une nouvelle fixation des contributions d'entretien par le fait, en premier lieu, que les parties s'accordaient à dire que les circonstances avaient changé (jugement attaqué, consid.”
Materielle Rechtskraft (res iudicata) wirkt im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO sowohl positiv als Bindung des späteren Gerichts an das im dispositiven Teil Festgestellte als auch negativ als Verbot, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem bereits rechtskräftig beurteilten identisch ist. Für die Sperrwirkung verlangt die Rechtsprechung eine doppelte Identität: dieselben Parteien und dieselbe Sache des Rechtsstreits. Die Identität des Streitgegenstands bemisst sich nach den prozessualen Ansprüchen in den Klageanträgen und dem zugrundeliegenden Tatsachenfundament; die materielle Rechtskraft erstreckt sich auf Tatsachen, die zum Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids bestanden.
“Damit ein früher eingeleitetes Verfahren für einen späteren Prozess Sperrwirkung entfalten kann, bedarf es einer doppelten Identität, nämlich der Identität der Parteien und der Identität des Streitgegenstands. Der Begriff des Streitgegenstands wird in der ZPO nicht definiert. Seine zentrale Bedeutung liegt in der Beurteilung, ob zwei Klagen miteinander identisch sind (BGE 144 III 452 E. 2.3.2). Das Bundesgericht geht für die Identität von Streitgegenständen bei der sogenannten negativen Wirkung der materiellen Rechtskraft (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO) vom zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriff aus.”
“Materielle Rechtskraft bedeutet die Massgeblichkeit eines formell rechtskräf- tigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Parteien. Sie hat eine positive und eine negative Wirkung. In positiver Hinsicht bindet die materielle Rechtskraft das Gericht in einem späteren Prozess an alles, was im Urteilsdispo- sitiv des früheren Prozesses festgestellt wurde. In negativer Hinsicht verbietet die materielle Rechtskraft jedem späteren Gericht, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem rechtskräftig beurteilten identisch ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), sofern der Kläger nicht ein schutzwürdiges Interesse an der Wiederholung des früheren Entscheids geltend machen kann. Die materielle Rechtskraft eines Urteils erstreckt sich nach dem Grundsatz der Präklusion auf den individualisier- ten prozessualen Anspruch schlechthin und schliesst Angriffe auf sämtliche Tat- sachen aus, die im Zeitpunkt des Urteils bestanden hatten, unabhängig davon, ob sie den Parteien bekannt waren, von diesen vorgebracht oder vom Gericht be- weismässig als erstellt erachtet wurden. Die Identität von Streitgenständen beur- teilt sich dabei nach den prozessualen Ansprüchen in den Klageanträgen und dem behaupteten Lebenssachverhalt, d.h. dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen (BGE 142 III 210 E. 2.1; BGE 139 III 126 E. 3.2.3; BGE 136 III 123 E. 4.3.1).”
“Dass über eine Sache noch nicht rechtskräftig entschieden worden ist, stellt nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO eine Prozessvoraussetzung dar. In positiver Hinsicht bindet die materielle Rechtskraft das Gericht in einem späteren Prozess an alles, was im Urteilsdispositiv des früheren Prozesses festgestellt wurde. In negativer Hinsicht folgt aus der materiellen Rechtskraft, dass ein später angerufe- nes Gericht auf eine Klage mit identischem Streitgegenstand nicht eintreten darf, sofern der Kläger nicht ein schutzwürdiges Interesse an der Wiederholung des früheren Entscheids geltend machen kann. Die materielle Rechtskraft des Urteils erstreckt sich nach dem Grundsatz der Präklusion auf den individualisierten pro- zessualen Anspruch schlechthin und schliesst Angriffe auf sämtliche Tatsachen aus, die im Zeitpunkt des Urteils bereits bestanden hatten, unabhängig davon, ob sie den Parteien bekannt waren, von diesen vorgebracht oder vom Richter be- weismässig als erstellt erachtet wurden. Die Identität von Streitgegenständen be- urteilt sich gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach den prozessua- len Ansprüchen in den Klageanträgen und dem behaupteten Lebenssachverhalt, d.”
“Materielle Rechtskraft bedeutet die Massgeblichkeit eines formell rechts- kräftigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Parteien. Sie hat eine positive und eine negative Wirkung. In positiver Hinsicht bindet die materiell- le Rechtskraft das Gericht in einem späteren Prozess an alles, was im Urteilsdis- positiv des früheren Prozesses festgestellt wurde (BGE 142 III 210 E. 2; BGE 139 III 126 E. 3.1). Die Identität von Streitgenständen beurteilt sich dabei nach den prozessualen Ansprüchen in den Klageanträgen und dem behaupteten Lebens- sachverhalt, d.h. dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stüt- zen (BGE 142 III 210 E. 2.1; BGE 139 III 126 E. 3.2.3; BGE 136 III 123 E. 4.3.1). In negativer Hinsicht verbietet die materielle Rechtskraft jedem späteren Gericht, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem rechtskräftig beurteil- ten identisch ist (abgeurteilte Sache; Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). "Bereits rechtskräf- tig beurteilt" in diesem Sinne kann nach Massgabe der Bestimmung von Art. 65 ZPO auch ein vor dem materiellen Entscheid zurückgezogenes Begehren sein, wenn der Rückzug erfolgte, nachdem das Begehren der Gegenpartei zugestellt wurde, und ohne dass diese dem Rückzug zugestimmt hätte (statt vieler OGer ZH, LF140001 vom 30. Januar 2014, E. II./7).”
“Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_224/2017 du 27 juin 2017 consid 2.3.1). L'autorité de chose jugée implique que le jugement formellement entré en force est déterminant dans une procédure ultérieure entre les mêmes parties. Elle a un effet positif et un effet négatif. Positivement, l'autorité de chose jugée matérielle lie le tribunal saisi d'un procès ultérieur à tout ce qui a été établi dans le dispositif du jugement antérieur. Négativement, l'autorité de chose jugée matérielle interdit à un tribunal ultérieurement saisi d'entrer en matière sur une demande si l'objet du litige est identique à celui définitivement jugé (chose jugée au sens de l'art. 59 al. 2 lit. e CPC), pour autant que le demandeur ne puisse faire valoir d'intérêt digne de protection à la répétition du jugement précédent (ATF 139 III 126 consid. 3.1). En principe, l'autorité de la chose jugée ne s'attache qu'au seul dispositif de la décision, qui a statué matériellement sur la prétention (ATF 121 III 474 consid. a). Toutefois, pour connaître le sens exact et la portée précise du dispositif de la décision, il faut souvent en examiner les motifs qui permettent de savoir quel a été l'objet de la demande et ce sur quoi le juge s'est réellement prononcé (ATF 116 II 738 consid. 2a in fine); en effet, lorsque le demandeur a réclamé une somme d'argent, il ne résulte pas du dispositif quelle prétention matérielle il a fait valoir. L'autorité de la chose jugée s'étend à tous les faits faisant partie de la cause, y compris les faits et preuves dont le juge n'a pas pu tenir compte parce qu'ils n'ont pas été allégués régulièrement et en temps utile (ATF 115 II 187 consid. 3b; arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid.”
Die Schlichtungsbehörde kann prozessuale Voraussetzungen nach Art. 59 ZPO prüfen, soweit die Mängel offensichtlich sind. Bei klarer örtlicher Unzuständigkeit (offensichtliche Inkompetenz) kann sie die Nichtbefassung anordnen. Liegt keine offensichtliche Unzuständigkeit vor, soll die Schlichtungsbehörde die Parteien zulassen und die Klärung komplexerer oder streitiger prozessualer Fragen dem Gericht überlassen.
“Sulla questione di sapere se e in che misura l'autorità di conciliazione, che non è un giudice, possa decidere in merito ai presupposti processuali (art. 59 CPC), e in particolare sulla competenza per territorio, il Tribunale federale ha avuto modo di stabilire, di recente, che ove la convenuta sollevi l'eccezione di incompetenza, l'autorità di conciliazione – che nel Cantone Ticino in tutte le cause che non competono al Giudice di pace è il Segretario assessore, "riservate le competenze delle autorità di conciliazione in materia di locazione e affitto di abitazioni e di locali commerciali e di parità dei sessi" (art. 3 cpv. 1 LACPC [RL 270.100] e 35 cpv. 2 lett. a LOG) – può emettere una decisione di non entrata in materia, anche se il foro non è imperativo, a condizione che l'incompetenza sia manifesta (DTF 146 III 265 consid. 4.3). Ove ciò non fosse il caso, data la funzione essenzialmente conciliatrice, detta autorità – che di principio non ha competenza giurisdizionale – rilascerà invece all'istante l'autorizzazione ad agire e lascerà al tribunale adito il compito di pronunciarsi sul contestato presupposto (inc. 2021/223 della Chambre des recours civile del Tribunale cantonale vodese del 16 agosto 2021 in: JdT 2022 III pag.”
“Da ultimo ha contestato che la cessione di credito costituisca lo strumento per eludere le norme sulla rappresentanza professionale in giudizio. 4. La decisione di irricevibilità dell’autorità di conciliazione è una decisione finale di prima istanza, impugnabile quindi mediante appello o reclamo a dipendenza del valore litigioso fatto valere con l’istanza di conciliazione (v. Zingg in: Berner Kommentar ZPO, vol. 1, n. 32 ad art. 60; Zürcher in: Sutter-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm. 3a ed., n. 6c ad art. 59). A fronte di una pretesa di fr. 18'808.- la sentenza del Segretario assessore è impugnabile mediante appello e non reclamo come dallo stesso erroneamente indicato. Ciò non conduce tuttavia ad alcun pregiudizio per il RE 1 il cui atto, denominato “Ricorso”, viene trattato come un appello. 5. La dottrina è divisa sulla questione di sapere se, rispettivamente in che misura, l’autorità di conciliazione, che non è un giudice, possa decidere in merito a questioni pregiudiziali, in particolare sui presupposti processuali di cui all’art. 59 CPC. Per quanto attiene al caso in esame è importante ritenere che l’autorità di conciliazione deve poter esaminare i presupposti processuali che sono rilevanti per la sua attività, senza anticipare il giudizio su temi di competenza del giudice, e che le parti devono essere protette da una procedura di conciliazione difettosa e disperata (v. Zürcher, op. cit., n. 6a ad art. 59; Zingg, op. cit., n. 24 ad art. 60; Bohnet in: Code de procédure civile commenté, n. 17 ad art. 60). In ogni modo, l’autorità di conciliazione deve limitarsi a casi chiari e non pronunciarsi su questioni giuridiche complesse (v. Müller in: DIKE - Komm - ZPO, 2a ed, Vol. 1, n. 35 ad art. 59). 6. In concreto il Segretario assessore ha spiegato i motivi per i quali il RE 1 non adempie ai presupposti di una rappresentanza professionale in giudizio (art. 68 cpv. 2 let. d CPC), aggiungendo che al sindacato faceva pure difetto la legittimazione attiva, non essendo cessionario del credito oggetto dell’istanza. Giova ricordare che la legittimazione alla rappresentanza contrattuale (capacità di postulare) rappresenta un presupposto processuale (v.”
Fehlt einer bezeichneten Partei die Parteifähigkeit bzw. besteht sie faktisch nicht (fehlende Rechtspersönlichkeit / nicht existente Partei), führt dies grundsätzlich zur Unzulässigkeit der Klage bzw. des Rechtsbegehrens mangels valabler Instanz. Dem ist die Unterscheidung zur bloss unzutreffenden oder formell fehlerhaften Bezeichnung der Partei gegenüberzustellen. Eine solche leicht erkenn- und berichtbare Falschbezeichnung kann der Richter nach Prüfung von Amtes wegen oder auf Antrag berichtigen, sofern dadurch keine Verwechslungsgefahr mit anderen existierenden Personen besteht.
“La nullité doit être constatée d'office, en tout temps et par l'ensemble des autorités étatiques; elle peut aussi être constatée en procédure de recours (ATF 137 III 217 consid. 2.4.3; 132 II 342 consid. 2.1; 122 I 97 consid. 3a), y compris en dépit de l'irrecevabilité éventuelle du recours (arrêt du Tribunal fédéral 7B.20/2005 du 14 septembre 2005 consid. 1.3 non publié aux ATF 131 III 652). 3.1.2 En application de l'art. 59 al. 1 et al. 2 let. c CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, au nombre desquelles figure la capacité d'être partie (art. 66 CPC) et d'ester en justice (art. 67 CPC). Le juge examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Aux termes de l'art. 66 CPC, la capacité d'être partie est subordonnée soit à la jouissance des droits civils, soit à la qualité de partie en vertu du droit fédéral. Une demande déposée par – ou contre – une partie qui n'a pas la capacité d'être partie – en d'autres termes qui n'existe pas – doit ainsi être déclarée irrecevable, faute d’instance valable (Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 71 art. 59 CPC). 3.1.3 Une association, au sens des art. 60 ss CC, acquiert la personnalité juridique dès qu'elle exprime dans ses statuts la volonté d'être organisée corporativement (art. 60 al. 1 CC; cf. ATF 87 I 301 spéc. p. 304). L'inscription au Registre du commerce est en principe facultative (art. 61 al. 1 CC), sauf dans deux hypothèses (art. 61 al. 2 CC). Qu'elle soit obligatoire ou non, l'inscription n'a qu'un effet déclaratif. Ce n'est donc pas l'inscription qui crée la personnalité juridique (ATF 100 III 19 consid. 2; 88 II 209 consid. I.2b). 3.2 En l'espèce, le bulletin d'adhésion porte une signature pour une association B______, avec mention d'un siège social dans le canton de Vaud (E______). Ce siège résulte également des informations figurant sur le site internet de la Confédération (Office fédéral de la statistique) et de la pièce produite par la recourante. En dépit de la connaissance de ce siège, la recourante a saisi le Tribunal d'une requête dirigée contre l'association en cause, en mentionnant une adresse à Genève, sans aucune explication.”
“2 ; TF 5D_14/2020 du 28 octobre 2020 consid. 4.3.1, RSPC 2021 p. 250, note Bohnet). 1.2.2 La capacité d’être partie et d’ester en justice est une condition de recevabilité de l’appel, comme de la demande au fond (cf. art. 59 al. 2 let. c CPC). Le défaut de personnalité juridique de l’entité désignée par le demandeur comme partie défenderesse entraîne, en principe, l’irrecevabilité de la demande. Toutefois, lorsque l’existence d’une personne morale est au centre du procès, la capacité d’être partie doit être reconnue à l’entité prétendue (ATF 75 II 81 consid. 2 ; Bohnet, in Commentaire romand, Code de procédure civile [ci-après : CR-CPC], n. 72 ad art. 59 p. 193). Ce problème doit cependant être distingué de la mauvaise désignation de la partie. Si une telle erreur est aisément décelable, tant pour la partie adverse que pour le juge, et qu’il n’y ait ainsi aucun risque de confusion entre plusieurs personnes existantes, la mauvaise désignation peut être rectifiée (cf. Bohnet, op. cit., n. 74 ad art. 59 CPC p. 194). Les corporations de droit public fédéral ou cantonal disposent de la capacité d’être partie. Lorsque, dans un procès civil, un plaideur désigne comme partie adverse une autorité administrative cantonale dépourvue de la personnalité juridique et qu’il s’en prend à elle en tant que service ou organe de l’État, la mauvaise désignation est manifeste et le juge doit la rectifier d’office (TF 4A_35/2008 du 13 juin 2008 consid. 2.6, avec des réf. aux ATF 120 III 11 consid. 1 et 114 II 335 consid. 3a). 1.2.3 Pour les questions relatives aux contributions d’entretien, la légitimation active ou passive doit être reconnue notamment au parent détenteur de l'autorité parentale (art. 318 al. 1 CC ; ATF 136 III 365 consid. 2.2). 1.3 En l’espèce, la demande déposée par l’appelant en première instance désignait les parties défenderesses de la manière suivante : « B.D.________, enfant mineure, représentée par : sa mère, N.________, domiciliée (...), dont le conseil est l’avocat (...), et la Direction générale de la Jeunesse et de l’éducation (DGEJ) (suit l’adresse de la Direction générale de l’enfance et de la jeunesse) » L’acte d’appel désigne les parties intimées de la même manière.”
“Conformément à l'art. 59 al. 1 et 2 let. c CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, notamment si les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice. Pour être partie au procès (art. 66 CPC) il faut exister. La notion d'«existence» doit être prise dans un sens large. Elle résulte non seulement de la jouissance des droits civils, dont elle est une des composantes, mais aussi de normes spécifiques qui accordent la capacité d'être partie à des communautés non personnalisées, de même qu'à des organes non personnalisés. Une demande déposée par - ou contre - une partie inexistante doit être déclarée irrecevable, faute d'instance valable (Bohnet, Commentaire Romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 71 ad art. 59 CPC). L'inexistence d'une partie doit être distinguée de sa désignation inexacte, qui se rattache au vice de forme (art. 132 CPC; Bohnet, op. cit., n. 74 ad art. 59 CPC). La désignation inexacte d'une partie - que ce soit de son nom ou de son siège - ne vise que l'inexactitude purement formelle, qui affecte sa capacité d'être partie, même si la désignation erronée correspond à un tiers qui existe réellement (ATF 131 I 57 consid. 2.2). En cas de désignation inexacte d'une partie, le juge peut procéder à une rectification d'office lorsque l'erreur se révèle aisément décelable et rectifiable tant pour la partie adverse que pour le juge et qu'aucun risque de confusion n'existe quant à l'identité de la personne visée, identité qui peut notamment résulter de l'objet du litige (arrêt du Tribunal fédéral 4A_357/2016 du 8 novembre 2016 consid. 3.2.1 et les références).”
Spezielle Konstellationen: (a) Ein Rechtsvertreter kann nur dann in der Sache beschwerdeberechtigt sein, wenn er persönlich durch den angefochtenen Entscheid betroffen ist; andernfalls müsste die tatsächlich persönlich Beschwerte die Beschwerde in eigenem Namen erheben. (b) Blosse Interessen Dritter genügen grundsätzlich nicht; der Beschwerdeführer muss die Verletzung eigener Rechte geltend machen. (c) Adressaten einer Verfügung sind in der Regel beschwerdeberechtigt; selbst wenn eine Anordnung nicht unmittelbar an sie gerichtet ist, kann Legitimation bestehen, wenn die Folge des Entscheids ihre Prozesslage konkret und rechtserheblich beeinträchtigt. (d) Bei Nachlassfragen können Erben oder Gläubiger ein Beschwerderecht haben (z. B. im Zusammenhang mit Fristerstreckungen oder Inventarfragen). (e) Verfahrenspraktisch: Bei Konkurseröffnungen kann Art. 59 Abs. 2 lit. f zur Nichtbefassung führen; dagegen werden die Prozessvoraussetzungen in Marken- und Handelssachen in der Praxis häufig als erfüllt angesehen.
“Im Weitern beantragt der Beklagte, es sei Dispositiv-Ziff. 17 des ange- fochtenen Urteils aufzuheben, mit welcher der Rechtsvertreter des Beklagten verpflichtet wurde, der Klägerin eine Entschädigung von CHF 945.– zu bezah- len (Berufungsantrag f). Die Verpflichtung zur Bezahlung einer Entschädigung betrifft nicht den Beklagten persönlich. Es fehlt ihm deshalb das nötige Rechts- schutzinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO an der Behandlung des Antrags. Es wäre Sache seines Rechtsvertreters gewesen, welcher durch die Zahlungsverpflichtung persönlich beschwert ist, sich in eigenem Namen zu be- schweren. Dies hat der Rechtsvertreter nicht getan, sondern er erhob die Beru- fung als Vertreter des Beklagten und deshalb in dessen Namen. Auf den An- trag ist nicht einzutreten.”
“Zur Erhebung einer Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO ist befugt, wer durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist und daher ein von der Rechtsord- nung geschütztes (schutzwürdiges) Interesse aktueller und praktischer Natur da- ran hat, dass die Rechtsmittelinstanz den Entscheid der unteren Instanz im bean- tragten Sinne abändert. Das bedeutet, dass der Rechtsuchende eine im konkre- ten Fall eingetretene Verletzung seiner eigenen Rechte geltend machen muss; er kann sich nicht damit begnügen, im Interesse Dritter tätig zu werden. Dieses Er- fordernis einer sog. Beschwer ist Prozessvoraussetzung und folgt aus Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, der auch die in der ZPO geregelten Rechtsmittelverfahren er- fasst. Fehlt es daran, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten (vgl. dazu BGer, 5A_689/2015 vom 1. Februar 2016, E. 5.4; OGer ZH, RE140018 vom 20. Februar 2015, E. III.1; OGer ZH, RU200038 vom 9. September 2020, E. 4.). Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, C._____ habe ein eminentes Interesse daran, dass gleichzeitig mit dem Antrag von H._____ auch über den Antrag von C._____ bezüglich Besuchsrecht mit D._____ entschieden werde (act. 2 S. 4), dann macht er nicht die Verletzung seiner eigenen Rechte geltend und plädiert auch nicht mit - 6 - dem Kindesinteresse, sondern es geht ihm um auszutarierende Interessen der behaupteten vier Co-Eltern, insbesondere derjenigen seines Lebenspartners. Da- ran hat der Beschwerdeführer kein schutzwürdiges (Individual-)Interesse und auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.”
“Auf eine Beschwerde ist nur dann einzutreten, wenn die Beschwerde füh- rende Partei dazu berechtigt bzw. legitimiert ist. Beschwerdelegitimiert sind die Parteien des vorinstanzlichen Verfahrens insbesondere, soweit sie durch den Entscheid der Vorinstanz beschwert sind und damit ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung haben (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; ZK ZPO-Reetz, 3. Aufl. 2016, Vorbem. zu den Art. 308-318 N 30 m.w.H.). Mit der vorliegenden Beschwerde richtet sich der Beschwerdeführer unter ande- rem gegen die in der vorinstanzlichen Verfügung vom 12. Juli 2022 erlassene Fristansetzung an den Kläger 2 zur Leistung des Kostenvorschusses. Dabei han- delt es sich grundsätzlich nicht um eine Anordnung, welche sich an den Be- schwerdeführer richtet. Da im Falle der Nichtleistung des verfügten Kostenvor- schusses allerdings ein Nichteintreten auf die durch den Beschwerdeführer und - 5 - den Kläger 2 gemeinsam erhobene Klage in Frage stehen würde, ist die Be- schwerdelegitimation des Beschwerdeführers als gegeben zu erachten.”
“Weitere Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels ist die Be- schwer; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beach- tende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, wel- ches eine Prozessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Beschwerdeführerin ist die überlebende Ehegattin des Erblassers (vgl. oben E. 1.1). Als solche hat sie potentiell güterrechtliche Ansprüche gegenüber dem Nachlass des Erblassers (vgl. act. 1 S. 6, 8 und 15), für welche sie wie eine aussenstehende Gläubigerin zu behandeln ist (vgl. BGE 101 II 218 E. 3). Gläubi- gern steht bei Gewährung der Fristerstreckung nach Art. 587 ZGB ein Beschwer- derecht zu (vgl. PraxKomm Erbrecht-NONN/GEHRER CORDEY, 5. Aufl. 2023, Art. 587 N 20). Gläubiger des Erblassers haben ein Interesse daran, dass der Entscheid über die Annahme oder Ablehnung der Erbschaft nicht allzu sehr ver- zögert wird bzw. sie diesbezüglich nicht zu lange im Ungewissen bleiben (vgl. - 7 - BGE 144 III 313 E. 2.4). Es ist daher davon auszugehen, dass der Beschwerde- führerin ein Beschwerderecht zusteht. 3.Materielles 3.1.1Jeder Erbe, der die Befugnis hat, die Erbschaft auszuschlagen, ist be- rechtigt, ein öffentliches Inventar zu verlangen (Art. 580 Abs. 1 ZGB). Das Verfah- ren der Inventaraufnahme richtet sich nach den Art.”
“Androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist auf die gegen die Konkurseröffnung erhobene Beschwerde daher nicht einzutreten.”
“Weitere Prozessvoraussetzungen Die weiteren Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind hinsichtlich der geltend gemachten Ansprüche aus Markenrecht unbestrittenermassen erfüllt und geben zu keinen Weiterungen Anlass. Auf die Klage ist diesbezüglich einzu- treten.”
“_____ ZH als Gerichtsstand vereinbart. Sie leitet dies aus einer Gerichtsstandsvereinbarung in den streitge- genständlichen Leasingverträgen ab (act. 1 Rz. 4). Die entsprechende Ziffer in den Verträgen lautet jedoch (vgl. jeweils Ziffer 24 in act. 3/3-11): The place of performance and jurisdiction is I._____, in case of ceding the claums to a third party, it is that party's place of residence. Somit vereinbarten die Parteien – entgegen den klägerischen Vorbringen – Diels- dorf als Gerichtsstand, womit die örtliche Zuständigkeit aber trotzdem im Kanton Zürich zu liegen kommt, mithin das angerufene Gericht örtlich zuständig ist. Da die geschäftliche Tätigkeit der Parteien betroffen ist, beide Parteien im Handels- - 6 - register eingetragen sind und der Streitwert CHF 30'000.– übersteigt, ist das Handelsgericht des Kantons Zürich gemäss Art. 6 Abs. 2 und 3 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG sachlich zuständig. Auch die übrigen Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO sind unbestrittenermassen gegeben.”
“Die Beschwerde vom 1. März 2021 gegen den Entscheid der Friedensrichterin vom 12. Februar 2021 wurde frist- und formgerecht beim örtlich und sachlich zuständigen Kantonsgericht Freiburg, Kindes- und Erwachsenenschutzhof, eingereicht (Art. 121 und Art. 321 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 14 Abs. 1 Bst. c des Reglements für das Kantonsgericht vom 22. November 2012 betreffend seine Organisation und seine Arbeitsweise [RKG; SGF 131.11] und Art. 8 des Gesetzes vom 15. Juni 2012 über den Kindes- und Erwachsenenschutz [KESG; SGF 212.5.1]). Der Beschwerdeführer ist als betroffene Person zur Beschwerde befugt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf die Beschwerde ist einzutreten.”
Für Berichtigungs- und Erläuterungsgesuche besteht keine gesetzliche Frist; das Gericht kann auch noch nach längerer Zeit auf ein solches Gesuch eintreten, soweit die übrigen Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt sind.
“334 ZPO nimmt das Gericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen eine Erläuterung oder Berichtigung des Entscheids vor, wenn das Dispositiv unklar, widersprüchlich oder unvollständig ist oder es mit der Begründung im Widerspruch steht. Für die Beurteilung eines entsprechenden Gesuchs ist das Gericht, welches den betreffenden Entscheid gefällt hat, örtlich und sachlich zuständig (Art. 334 Abs. 1 ZPO; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2016, Art. 334 ZPO N 9; Herzog, in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/ Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 334 ZPO N 12). Das vorliegende Gesuch richtet sich gegen den Entscheid der Dreierkammer des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 14. November 2023, weshalb die örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung desselben somit gegeben ist. Eine gesetzliche Frist für die Einreichung eines Berichtigungs- und Erläuterungsgesuchs besteht nicht (Herzog a.a.O. N 13, mit Hinweis auf BGE 139 III 379). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO erfüllt sind, ist auf das Gesuch vom 8. Mai 2024 einzutreten.”
“334 ZPO nimmt das Gericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen eine Erläuterung oder Berichtigung des Entscheids vor, wenn das Dispositiv unklar, widersprüchlich oder unvollständig ist oder es mit der Begründung im Widerspruch steht. Für die Beurteilung eines entsprechenden Gesuchs ist das Gericht, welches den betreffenden Entscheid gefällt hat, örtlich und sachlich zuständig (Art. 334 Abs. 1 ZPO; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2016, Art. 334 ZPO N 9; Herzog, in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/ Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 334 ZPO N 12). Das vorliegende Gesuch richtet sich gegen den Entscheid der Dreierkammer des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 14. November 2023, weshalb die örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung desselben somit gegeben ist. Eine gesetzliche Frist für die Einreichung eines Berichtigungs- und Erläuterungsgesuchs besteht nicht (Herzog a.a.O. N 13, mit Hinweis auf BGE 139 III 379). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO erfüllt sind, ist auf das Gesuch vom 8. Mai 2024 einzutreten. 2.1 Zur Begründung ihres Gesuchs zur Berichtigung der Dispositiv-Ziffer 1.1 des Entscheids des Kantonsgerichts vom 14. November 2023 führen die Gesuchsteller im Wesentlichen aus, das Bundesgericht habe den Entscheid des Kantonsgerichts vom 25. Oktober 2021 (auch) in Bezug auf Dispositiv Ziff. 3.2 a) und b), also die von der Klägerin beantragte (komplette) Löschung sowohl der Berichterstattung «Wirtschaftskammer in Bedrängnis» (Artikel auf der Frontseite) als auch den auf S. 21 der Ausgabe der Basler Zeitung (BaZ) vom 24. Februar 2018 veröffentlichten Artikel «Vertraulicher Bericht zeigt Missstände auf» sowie einen auf «Bazonline» veröffentlichten und abrufbaren Tweet mit Urteil vom 18. April 2023 aufgehoben und die Vor-instanz angewiesen, lediglich noch zu prüfen, welche Aussagen zu löschen seien, um den Interessen der Klägerin gebührend Rechnung zu tragen (vgl. E. 5.1 des Entscheids des Kantonsgerichts vom 14. November 2023 mit Verweis auf BGer 4A_340/2022 E.”
Unterschiedliche Verfahren, die auf demselben Obligationstatbestand beruhen, können unterschiedliche Prozessgegenstände haben (z. B. die Frage der Vollstreckbarkeit eines Titels in einem Mainlevée-Verfahren versus die materielle Feststellung oder Durchsetzung einer Forderung in einem Zahlungs- oder Feststellungsverfahren). Eine parallele Mainlevée gilt danach nicht notwendigerweise als Litispendenz oder als Entscheidungsgrund im materiellen Verfahren und steht dem Eintreten des Gerichts nach Art. 59 ZPO nicht automatisch entgegen; das Ergebnis der Mainlevée hat für das materielle Zahlungsbegehren keine Sachentscheidungssperre (res iudicata).
“dus à l'intimée durant cette période. Il ne subsisterait dès lors, en toute hypothèse, aucun arriéré de contribution d'entretien. 6.6 Conformément à l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Le litige ne doit notamment pas faire l'objet d'une litispendance préexistante ou d'une décision entrée en force (al. 2 let. d et e). Les questions débattues en procédure de reconnaissance de dette et en procédure de mainlevée ne sont pas les mêmes. De la même manière que le résultat de la procédure de mainlevée n'a pas d'autorité de chose jugée dans la procédure en paiement, la litispendance d'une action en reconnaissance de dette n'empêche pas l'introduction ou la continuation d'une procédure de mainlevée. Le fait que le même rapport d'obligation fonde les deux procédures entre les parties ne change rien au fait que les thèmes du procès sont différents (ATF 148 III 30 consid. 2.2 et 2.3 résumé in CPC Online, ad art. 59 CPC). 6.7.1 En l'espèce, la procédure de mainlevée définitive intentée par l'intimée parallèlement à la présente procédure de divorce constituait, conformément à la jurisprudence, un incident de poursuite. Bien qu'elle ait aussi porté sur l'arriéré de contributions d'entretien de la période 2018-2020, cette procédure n'avait pas pour objet de statuer sur le montant de ces arriérés mais uniquement sur la force exécutoire du titre - en l'occurrence l'arrêt de la Cour du 28 août 2020 sur mesures protectrices de l'union conjugale - produit par l'intimée. Le résultat de cette procédure de mainlevée n'a dès lors pas d'autorité de chose jugée dans le cadre de la présente procédure au fond tendant à obtenir le paiement de l'arriéré en question. Peu importe que le rapport d'obligation fondant les prétentions de l'intimée soit le même dans les deux procès. Le grief soulevé par l'appelant est dès lors infondé. 6.7.2 S'agissant du montant de l'arriéré de contributions d'entretien pour la période allant du 28 novembre 2018 au 30 juin 2020, l'appelant ne conteste pas le calcul effectué par l'intimée et repris par le Tribunal, à teneur duquel cet arriéré s'élevait à 57'600 fr.”
“Par jugement du 27 mai 2022, le Tribunal avait prononcé la mainlevée de définitive de l'opposition qu'il avait formée à cette poursuite. Or, le Tribunal l'avait condamné, dans le jugement querellé, à verser à l'intimée la somme de 52'600 fr. à titre d'arriéré de contributions d'entretien pour la même période. Il existerait dès lors deux jugements contradictoires pour le même fondement juridique, ce qui était contraire à l'art. 64 al. 1 let. a CPC. L'appelant soutient également qu'il aurait continué à s'acquitter des contributions d'entretien en faveur de l'intimée durant la présente procédure, alors que celles-ci ne seraient dues que jusqu'au ______ 2020. Il était dès lors fondé à compenser les montants versés en trop avec l'arriéré réclamé par l'intimée. Il aurait en outre versé à l'intimée et au SCARPA la somme totale de 90'213 fr. entre le 28 novembre 2018 et le ______ 2020, soit un montant supérieur aux 82'000 fr. dus à l'intimée durant cette période. Il ne subsisterait dès lors, en toute hypothèse, aucun arriéré de contribution d'entretien. 6.6 Conformément à l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Le litige ne doit notamment pas faire l'objet d'une litispendance préexistante ou d'une décision entrée en force (al. 2 let. d et e). Les questions débattues en procédure de reconnaissance de dette et en procédure de mainlevée ne sont pas les mêmes. De la même manière que le résultat de la procédure de mainlevée n'a pas d'autorité de chose jugée dans la procédure en paiement, la litispendance d'une action en reconnaissance de dette n'empêche pas l'introduction ou la continuation d'une procédure de mainlevée. Le fait que le même rapport d'obligation fonde les deux procédures entre les parties ne change rien au fait que les thèmes du procès sont différents (ATF 148 III 30 consid. 2.2 et 2.3 résumé in CPC Online, ad art. 59 CPC). 6.7.1 En l'espèce, la procédure de mainlevée définitive intentée par l'intimée parallèlement à la présente procédure de divorce constituait, conformément à la jurisprudence, un incident de poursuite.”
Örtliche und sachliche Zuständigkeit gehören zu den Prozessvoraussetzungen. Soweit ein Gerichtsstand nicht zwingend ist, wird die örtliche Zuständigkeit in der Regel nur auf Einrede der beklagten Partei überprüft; äussert sich die beklagte Partei ohne solche Einrede zur Sache, gilt dies als Verzicht auf die Einrede und das angerufene Gericht ist zuständig.
“Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG) wie auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind vorliegend gegeben, weshalb auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“Das Gericht prüft das Vorliegen von Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Dazu gehören auch die sachliche und örtliche Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO), wobei Letztere, wo nicht zwingend, lediglich auf Einrede der beklagten Partei überprüft wird. Grundsätzlich ist für Klagen aus Vertrag das Gericht am Wohnsitz resp. Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Die charakteristische Leistung ist regelmässig diejenige, welche nicht in Geld besteht. Beim Auftrag, Werkvertrag und ähn- lichen Dienstleistungsverträgen ist dies die Dienstleistung (I VO SCHWANDER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 31 N 5 und 12 f.). Für konsumen- tenrechtliche, arbeitsrechtliche, sowie miet- und pachtrechtliche Klagen gel- ten besondere Gerichtsstände (Art. 32-34 ZPO). Zu unterscheiden sind zwingende und nicht zwingende Gerichtsstände. Ein Gerichtsstand ist nur dann zwingend, wenn es das Gesetz ausdrücklich vorschreibt. Von einem - 8 - zwingenden Gerichtsstand können die Parteien nicht abweichen (Art 9 ZPO). Soweit nicht zwingende Gerichtsstandsvorschriften entgegenstehen, wird das angerufene Gericht zuständig, wenn sich die beklagte Partei ohne Einrede der fehlenden Zuständigkeit zur Sache äussert (Art.”
“Das Gericht prüft das Vorliegen von Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Dazu gehören auch die sachliche und örtliche Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO), wobei Letztere, wo nicht zwingend, lediglich auf Einrede der beklagten Partei überprüft wird. Grundsätzlich ist für Klagen aus Vertrag das Gericht am Wohnsitz resp. Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Die charakteristische Leistung ist regelmässig diejenige, welche nicht in Geld besteht. Beim Auftrag, Werkvertrag und ähn- lichen Dienstleistungsverträgen ist dies die Dienstleistung (I VO SCHWANDER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 31 N 5 und 12 f.). Für konsumen- tenrechtliche, arbeitsrechtliche, sowie miet- und pachtrechtliche Klagen gel- ten besondere Gerichtsstände (Art. 32-34 ZPO). Zu unterscheiden sind zwingende und nicht zwingende Gerichtsstände. Ein Gerichtsstand ist nur dann zwingend, wenn es das Gesetz ausdrücklich vorschreibt. Von einem zwingenden Gerichtsstand können die Parteien nicht abweichen (Art 9 ZPO). Soweit nicht zwingende Gerichtsstandsvorschriften entgegenstehen, wird das angerufene Gericht zuständig, wenn sich die beklagte Partei ohne Einrede der fehlenden Zuständigkeit zur Sache äussert (Art.”
Fehlt für ein Gesuch (z.B. Berichtigung oder Erläuterung) eine gesetzliche Frist, steht dem nicht generell ein Nichteintreten nach Art. 59 ZPO entgegen. Nach der zitierten Rechtsprechung/Lehre besteht für Berichtigungs- und Erläuterungsgesuche keine gesetzliche Frist; ist daher ansonsten auf die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO abzustellen, kann ein verspätet eingereichtes Gesuch unter diesen Voraussetzungen hingenommen und betreten werden.
“334 ZPO nimmt das Gericht auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen eine Erläuterung oder Berichtigung des Entscheids vor, wenn das Dispositiv unklar, widersprüchlich oder unvollständig ist oder es mit der Begründung im Widerspruch steht. Für die Beurteilung eines entsprechenden Gesuchs ist das Gericht, welches den betreffenden Entscheid gefällt hat, örtlich und sachlich zuständig (Art. 334 Abs. 1 ZPO; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., 2016, Art. 334 ZPO N 9; Herzog, in: BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/ Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 334 ZPO N 12). Das vorliegende Gesuch richtet sich gegen den Entscheid der Dreierkammer des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 14. November 2023, weshalb die örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung desselben somit gegeben ist. Eine gesetzliche Frist für die Einreichung eines Berichtigungs- und Erläuterungsgesuchs besteht nicht (Herzog a.a.O. N 13, mit Hinweis auf BGE 139 III 379). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO erfüllt sind, ist auf das Gesuch vom 8. Mai 2024 einzutreten.”
In Lehre und Rechtsprechung kann die sogenannte Kernpunkttheorie bei der Bestimmung der Identität des Streitgegenstands nach Art. 59 ZPO herangezogen werden. Danach ist auf das «centre de gravité» der beiden Verfahren abzustellen; massgeblich ist, ob sich die Verfahren thematisch zu kongruenten Kernpunkten verdichten, so dass ein Risiko widersprüchlicher Entscheide oder ein unnötiger Doppelprozess besteht.
“Daraus wurde in Teilen der Lehre abgeleitet, die Kernpunkttheorie müsse gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auch für die Nachfolgebestimmungen des Art. 35 GestG in der ZPO gelten (SUTTER-SOMM/SEILER, in: Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2021, N. 6 zu Art. 64 ZPO; Markus/Droese, Zivilprozessrecht, 2018, S. 240 f.; NADJA ERK, Prozessvoraussetzungen, 2022, S. 390; RAMON MABILLARD, 5 Jahre ZPO aus Sicht der Lehre, in: Schriften des Praxisinstituts für Zivilprozess und Zwangsvollstreckung, Bd. Nr. 5, 2016, S. 7 f.; FRANÇOIS BOHNET, in: Commentaire Romand, Code de procédure civile, 2. Aufl. 2019, N. 48 zu Art. 59 ZPO; ISAAK Meier, Schweizerisches Zivilprozessrecht, eine kritische Darstellung aus der Sicht von Praxis und Lehre, 2010, S. 248).”
“Umstritten ist aber, ob die objektiven Grenzen der Rechtshängigkeit nach einer anderen Theorie, der vom EuGH bei Art. 29 der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2012 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVVO; ABl. L 351 vom 20. Dezember 2012 S. 1 ff.) angewandten - den Streitgegenstand wesentlich weiter definierenden - Kernpunkttheorie bestimmt werden soll (BAUMGARTNER/ LUSTENBERGER, Zur Zulässigkeit der alternativen objektiven Teilklagenhäufung, in: Festschrift für Wolfgang Portmann, 2020, S. 95 ff., 98). Gemäss der Kernpunkttheorie ist bereits dann von demselben Anspruch auszugehen, wenn die Rechtsbegehren im Kern denselben Streit über Rechtsfolgen aus demselben weit verstandenen Lebenssachverhalt betreffen (SIMON ZINGG, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 81 zu Art. 59 ZPO; Urteil des EuGH vom 14. Oktober 2004 C-39/02 Maersk Olie & Gas Slg. 2004 I-9657; Urteil des EuGH vom 8. Mai 2003 C-111/01 Gantner Electronic Slg. 2003 I-4207; Urteil des EuGH vom 6. Dezember 1994 C-406/92 Tatry/Maciej Rataj, Slg.1994 I-5439; Urteil des EuGH vom 8. Dezember 1987 C-144/86 Gubisch Maschinenfabrik/Palumbo, Slg. 1987 I-4861). Bei der Prüfung der Identität des Streitgegenstands ist das Augenmerk gemäss der Kernpunkttheorie im Wesentlichen auf die Rechtsfrage zu legen, die im Mittelpunkt der beiden Verfahren steht. Den springenden Punkt bildet die Frage, ob sich eine thematische Verwandtschaft zwischen zwei Verfahren zu kongruenten Kernpunkten verdichtet, mithin, ob die beiden Verfahren das gleiche "centre de gravité" (vgl. BGE 138 III 570 E. 4.1; vgl. eingehend zit. Urteil des EuGH Tatry/Maciej Rataj, Randnrn. 39 ff.) aufweisen. Exemplarisch werden die Auswirkungen der Kernpunkttheorie hinsichtlich der doppelten Rechtshängigkeit einer negativen Feststellungsklage und einer Leistungsklage über denselben Anspruch.”
“Parmi ces conditions figure en particulier l'absence de litispendance préexistante (art. 59 al. 2 let. d CPC). Une litispendance préexistante existe lorsque le même objet du litige oppose les mêmes parties devant un tribunal saisi au préalable (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 46 ad art. 59 CPC). L’objet du litige se détermine par les conclusions de la demande, à savoir le prononcé requis (l’objet au sens étroit), et par le conglomérat de faits à la base de la demande (la cause) (ATF 139 III 126 consid. 3.2.3, arrêt de principe qui précise la jurisprudence en ce sens que le fondement juridique n’est pas déterminant à moins que les conclusions ne le mentionnent ; cf. aussi ATF 142 III 210 consid. 2.1). Une identité d’objet du litige doit être retenue lorsqu’il existe dans deux procédures parallèles un risque de jugements contradictoires ou un procès inutile (TF 4A_141/2013 du 22 août 2013 consid. 2.2.4). Dès lors, c’est le centre de gravité des deux procès qui est déterminant (Kernpunkttheorie) (Bohnet, op. cit., n. 48 ad art. 59 CPC et les réf. citées). La notion d’identité d’objet ne doit pas être restreinte à l’identité formelle des deux demandes (ATF 138 III 570, RSPC 2012 p. 490). L’identité des parties est réalisée lorsque le procès ouvert met aux prises les mêmes parties que celles qui s’opposent dans la première procédure, même si cette dernière comporte encore d’autres défendeurs. La position procédurale différente des parties dans les deux procédures est sans incidence (ATF 138 III 570 consid. 4.2.1). 3.3 En l’espèce, le recourant a certes ouvert action devant le Tribunal civil de l’arrondissement de Lausanne par le dépôt d’une demande le 7 août 2019, soit avant que l’intimée ne saisisse le juge de paix d’une requête de conciliation, le 8 novembre 2019. Il perd toutefois de vue que sa requête d’appel en cause a pour sa part été déposée le 6 février 2020, et que seule cette date est déterminante dans l’analyse de sa recevabilité, l’appel en cause étant soumis aux conditions de recevabilité valables pour toutes les actions, comme rappelé ci-dessus (cf.”
“1 CPC, le dénonçant peut appeler en cause le dénoncé devant le tribunal saisi de la demande principale en faisant valoir les prétentions qu'il estime avoir contre lui pour le cas où il succomberait. L’art. 82 al. 1, 2e phrase, CPC dispose que l’appelant énonce les conclusions qu’il entend prendre contre l’appelé en cause et les motive succinctement. L'appel en cause est soumis aux conditions de recevabilité valables pour toutes les actions (ATF 142 III 102 consid. 3 ; ATF 139 III 67 consid. 2.4, JdT 2014 II 320). Selon l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action. Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité d'une demande sont remplies (art. 60 CPC). Parmi ces conditions figure en particulier l'absence de litispendance préexistante (art. 59 al. 2 let. d CPC). Une litispendance préexistante existe lorsque le même objet du litige oppose les mêmes parties devant un tribunal saisi au préalable (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 46 ad art. 59 CPC). L’objet du litige se détermine par les conclusions de la demande, à savoir le prononcé requis (l’objet au sens étroit), et par le conglomérat de faits à la base de la demande (la cause) (ATF 139 III 126 consid. 3.2.3, arrêt de principe qui précise la jurisprudence en ce sens que le fondement juridique n’est pas déterminant à moins que les conclusions ne le mentionnent ; cf. aussi ATF 142 III 210 consid. 2.1). Une identité d’objet du litige doit être retenue lorsqu’il existe dans deux procédures parallèles un risque de jugements contradictoires ou un procès inutile (TF 4A_141/2013 du 22 août 2013 consid. 2.2.4). Dès lors, c’est le centre de gravité des deux procès qui est déterminant (Kernpunkttheorie) (Bohnet, op. cit., n. 48 ad art. 59 CPC et les réf. citées). La notion d’identité d’objet ne doit pas être restreinte à l’identité formelle des deux demandes (ATF 138 III 570, RSPC 2012 p. 490). L’identité des parties est réalisée lorsque le procès ouvert met aux prises les mêmes parties que celles qui s’opposent dans la première procédure, même si cette dernière comporte encore d’autres défendeurs.”
Teil- bzw. Teilerledigung: Eine Forderungsklage kann insoweit, als künftige — noch nicht fällige — Forderungen geltend gemacht werden, mangels Fälligkeit «zurzeit unbegründet» abgewiesen werden. Ein solcher Entscheid entfaltet insoweit keine endgültig abweisende Wirkung; eine spätere Klage über nach dem Entscheid fällig werdende Forderungen wird durch die abgeurteilte Sache nach Art. 59 Abs. 2 ZPO nicht verhindert, soweit sie auf neuen Tatsachen oder ausserhalb der materiellen Rechtskraft des Erstverfahrens liegenden Umständen beruht.
“Nachdem der Kläger keine Feststellungsklage betreffend die nach Mai 2022 fällig werdenden Raten erhoben habe, fehle es für diese künftig fällig werdenden Raten im heutigen Zeitpunkt an einer materiell-rechtlichen Klage- voraussetzung. Soweit über den Betrag von CHF 2'250.00 hinausgehend, müsse die Forderungsklage mangels Fälligkeit der weiteren Raten ab Juni 2022 als "zur Zeit unbegründet" abgewiesen werden. Im Ergebnis seien somit die per heute 15 fälligen Raten von CHF 150.00/Mt. für die Zeitperiode von März 2021 bis Mai 2022, mithin der Betrag von CHF 2'250.00, zuzusprechen (act. B.1, E. 3b). Im Um- fang der Differenz von CHF 5'000.00 zwischen Forderung (CHF 7'250.00) und dem Betrag der Klagegutheissung (CHF 2'250.00) entfalte der vorliegende Ent- scheid keine definitiv abweisende, sondern nur eine zeitlich beschränkte Wirkung. Diesbezüglich sei die Klage bloss zurzeit (mangels Fälligkeit) unbegründet. Einer nachgehenden Klage auf Leistung von nach dem Mai 2022 fällig werdenden Ra- ten stehe dem Beklagten nicht die Einrede der abgeurteilten Sache gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO zu (act. B.1, E. 3c).”
“Bei einem Nichteintretensentscheid steht der späteren Klage auf dem or- dentlichen Prozessweg die Prozessvoraussetzung der fehlenden abgeurteilten Sache im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht entgegen. Es droht kein Rechtsverlust, denn dies erschiene für die klagende Partei als unbillige Konse- quenz (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7352 Ziff.”
“Entgegen dem, was die Vorinstanz annimmt, belegen diese Ausführungen jedoch gerade nicht, dass sich die fraglichen Klagebegehren bloss in grammatikalischer Hinsicht unterscheiden, sondern vielmehr, dass sie inhaltlich nicht deckungsgleich sind. Die zum Gegenstand des Zweitverfahrens gemachte Geldforderung im Betrag von Fr. 44'805'529.-- zuzüglich Zins beruht auf der weiteren Nutzung der Mietobjekte durch die Mieterin und damit auf neuen Tatsachen, die ausserhalb der zeitlichen Grenzen der materiellen Rechtskraft des Erstverfahrens liegen. Dass die Vermieterin mit ihren Anträgen im Erstverfahren und demjenigen im Zweitverfahren letztlich dasselbe Ziel verfolgt haben bzw. verfolgen mag, nämlich, den Mietzins für die Dauer des Verbleibs der Mieterin in den Mietobjekten X.________strasse 75/77/79 bis zur vollständigen Rückgabe auf ein den üblichen Verhältnissen entsprechendes Niveau zu erhöhen, ändert daran nichts. Die Ansicht, dass der heute zu beurteilende Streitgegenstand mit demjenigen des Erstreckungsverfahrens MB140015 identisch und die Klage daher nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO unzulässig ist, hält vor Bundesrecht nicht stand.”
Die Leistung des für das Verfahren verlangten Kostenvorschusses nach Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen. Wurde der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet und sind die übrigen Voraussetzungen erfüllt, ist auf die Klage beziehungsweise auf das Rechtsmittel einzutreten.
“Juni 2024 (Datum Poststempel: 19. Juni 2024) eine erneute Stellungnahme ein (act. 35), zu welcher sich die Berufungsbeklagte mit Eingabe vom 3. Juli 2024 äusserte (act. 39). 4.Während des laufenden Berufungsverfahrens zog der Berufungskläger die Scheidungsklage vom 11. Juli 2022 anlässlich der beschränkten Hauptverhand- lung vom 25. April 2024 vor Vorinstanz vorbehaltlos zurück (act. 23, act. 26). 5.Die Akten der Vorinstanz wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 5/1- 48). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. II. Prozessuales 1.Angefochten ist ein erstinstanzlicher Entscheid über vorsorgliche Massnah- men in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit mit einem Streitwert über Fr. 10'000.–, womit die Berufung das zutreffende Rechtsmittel ist (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 ZPO). Die Berufung erfolgte fristgerecht innert zehn Tagen (vgl. act. 5/44), enthält Anträge sowie eine Begründung und der für das Beru- - 9 - fungsverfahren verlangte Kostenvorschuss wurde rechtzeitig geleistet (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Auf die Berufung ist daher einzutreten. 2.Gegenstand des vorliegenden Berufungsverfahrens bilden vorsorgliche Massnahmen während des Scheidungsverfahrens. Bei der Anordnung vorsorgli- cher Massnahmen während des Scheidungsverfahrens sind die (materiell- sowie verfahrensrechtlichen) Bestimmungen über die Massnahmen zum Schutz der ehelichen Gemeinschaft sinngemäss anwendbar (Art. 276 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 271 ff. ZPO und Art. 172 ff. ZGB; DOLGE, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl., Zürich 2016, Art. 276 Rz. 15). Es soll in einem raschen Verfahren eine vorläufige Frie- densordnung hergestellt werden. Es gelangt das summarische Verfahren zur An- wendung (vgl. Art. 248 lit. d ZPO). Die entscheidrelevanten Tatsachen sind nicht strikte zu beweisen, sondern nur glaubhaft zu machen. Folglich genügt es, wenn aufgrund objektiver Anhaltspunkte eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das Beste- hen der fraglichen Tatsachen spricht (vgl. BGer 5A_813/2013 vom 12. Mai 2014 E. 4.3; OGer ZH LY130038 vom 18. März 2014 E.”
“Erwägungen: 1.Prozessverlauf Der Kläger reichte die Klage samt Beilagen am 8. Dezember 2023 (Datum Post- stempel) hierorts ein (act. 1 und act. 3/2-10). Den ihm mit Verfügung vom 11. De- zember 2023 auferlegten Gerichtskostenvorschuss leistete er fristgerecht (act. 4 und act. 6). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2023 wurde der Beklagten Frist zur Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 7). Mit Eingabe vom 5. März 2024 teilte die Beklagte mit, auf die Einreichung einer Klageantwort zu verzichten (act. 9). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 2.Prozessvoraussetzungen Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich ist gegeben (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Auch die übrigen Prozess- voraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind unbestrittenermassen erfüllt. Auf die Klage ist einzutreten. 3.Unbestrittener”
“De- zember 2023 am 23. Dezember 2023 zu (act. 4). Dieser übergab sein Rechtsmit- tel am 27. Dezember 2023 und damit rechtzeitig der Schweizerischen Post (act. 7). 1.2.Die Beschwerde ist begründet und mit Anträgen versehen bei der Rechts- mittelinstanz einzureichen. Sie soll sich dabei sachbezogen mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und darlegen, inwieweit der angefochtene Entscheid unrichtig sei (CHK ZPO-Sutter-Somm/Seiler, Art. 321 N 13 f.). Das vorliegende Rechtsmittel enthält einen sinngemässen Antrag und wurde begründet. Damit entspricht es den formellen Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 ZPO. Der Beschwerdeführer ist durch die Kostenauflage der Vor- instanz beschwert. Er hat zudem den Kostenvorschuss von Fr. 100.– fristgerecht bezahlt (act. 13). Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.”
“Die Beschwerde ist begründet und mit Anträgen versehen bei der Rechts- mittelinstanz einzureichen. Die Beschwerde soll sich dabei sachbezogen mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen und darlegen, inwieweit der angefochtene Entscheid unrichtig sei (CHK ZPO-Sutter- Somm/Seiler, Art. 321 N 13 f.). Die vorliegende Beschwerde enthält klare Rechts- begehren und wurde eingehend begründet (act. 2 S. 2 ff.). Damit entspricht sie den formellen Voraussetzungen von Art. 321 Abs. 1 ZPO. Die Beschwerdeführe- rin ist durch den Entscheid der Vorinstanz beschwert. Sie hat zudem den Kosten- vorschuss von Fr. 750.– fristgerecht bezahlt (act. 11). Da auch die übrigen Pro- zessvoraussetzungen von Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.”
“Prozessleitende Verfügungen sind mit Beschwerde anfechtbar, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Mit der angefochtenen Verfügung wurde Rechtsanwalt lic. iur. Z2._____ untersagt, den Beklagten 1 zu vertreten. Verfügungen dieser Art bewir- ken nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung einen nicht wiedergutzuma- chenden Nachteil i.S.v. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG und demnach erst recht einen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil i.S.v. Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO (BGer 4A_313/2020 vom 1. Oktober 2020 E. 3; BGer 4D_58/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2). Der Beklagte 1 reichte seine Beschwerde am 15. Mai 2023 (Datum Abgabequittung [act. 5/2]) und somit innert 10 Tagen seit Zustellung der ange- fochtenen Verfügung am 4. Mai 2023 (act. 8/215) ein (vgl. Art. 321 Abs. 2 ZPO). Die Beschwerde enthält Anträge sowie eine Begründung und der für das Be- schwerdeverfahren verlangte Kostenvorschuss wurde rechtzeitig geleistet (act. 16; Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.”
“Angefochten ist ein erstinstanzlicher Teilendentscheid in einer vermögens- rechtlichen Angelegenheit mit einem Streitwert von über Fr. 10'000. (zum Streit- wert vgl. unten E. 11.2), womit die Berufung das zutreffende Rechtsmittel ist (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 ZPO). Die Berufungskläger reichten ihre Berufung am 26. Oktober 2022 und somit innert 30 Tagen seit Zustellung der Entscheidbe- gründung am 28. September 2022 ein (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Die Berufung enthält Anträge sowie eine Begründung und der für das Berufungsverfahren verlangte Kostenvorschuss wurde, wie bereits erwähnt, rechtzeitig geleistet (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Auf die Berufung ist daher einzutreten.”
Erweist sich bei Wiedererhebung, dass über dieselbe Sache bereits rechtskräftig entschieden wurde (rechtskräftig abgeurteilte Sache; vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), handelt es sich um eine Prozessvoraussetzung, die die Vorinstanz von Amtes wegen zu prüfen hat (Art. 60 ZPO). Liegt eine solche Rechtskraft vor, ist grundsätzlich auf Nichteintreten zu erkennen; die Vorinstanz hätte folglich einen Nichteintretensentscheid fällen müssen.
“Weiter rügt die Klägerin beschwerdeweise einen Wechsel des Spruchkör- pers, ohne dass die Vorinstanz diesen begründet hätte (vgl. act. 27 und act. 39/26, je Rzn. 17 ff.). Nachdem der an den vorinstanzlichen Urteilen beteiligte Spruchkörper bereits an der Verhandlung vom 28. Juni 2023 anwesend war (vgl. VI Prot. S. 4) – der behauptete Wechsel des Spruchkörpers der Klägerin somit bereits vor der Urteilsfällung bekannt war –, erfolgt die erstmalig in der Be- schwerde erhobene Rüge des Wechsels des Spruchkörpers verspätet. 4.2.In der Sache selbst ist vorab festzuhalten, dass die Klägerin die vorin- stanzliche Feststellung nicht rügt, wonach über den Bestand der streitgegen- ständlichen Forderungen der Beklagten bereits rechtskräftig entschieden wurde. Dasselbe gilt für die Erwägung, wonach die Klägerin ihre erneute Klage weder mit - 6 - Tatsachen begründet, die nach Rechtskraft der ersten Urteile eingetreten sind, noch Einreden aus den ersten Urteilen erhoben hat. Bei der dabei aufgeworfenen Frage handelt es sich um die Thematik der rechtskräftig abgeurteilten Sache gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO, die eine Pro- zessvoraussetzung darstellt und welche die Vorinstanz von Amtes wegen zu be- rücksichtigen hatte (vgl. Art. 60 ZPO). Dass die Vorinstanz unter diesen Umstän- den von einer rechtskräftig abgeurteilten Sache ausging, auf die Vorbringen der Klägerin in ihrer Klage, die sich auf den Bestand der Forderungen richten (act. 27 und act. 39/26, je Rzn. 26 ff.), nicht einging und einen negativen Entscheid fällte, ist folglich nicht zu beanstanden. Richtigerweise hätte die Vorinstanz zwar einen Nichteintretensentscheid fällen müssen. Da dies jedoch keinen Nichtigkeitsgrund darstellt, hat es damit sein Bewenden. Das Gesagte gilt aufgrund von Art. 60 ZPO selbst dann, wenn die Be- klagte – wie von der Klägerin vorgebracht (act. 27 und act. 39/26, je Rzn. 25 und 33 ff.) – keine entsprechenden Behauptungen aufgestellt hätte. Demnach gehen die Vorbringen der Klägerin an der Sache vorbei, die Vorderrichterin habe die Be- klagte vertreten bzw. für die Beklagte gesprochen (vgl. dahingehend act.”
Die Gültigkeit der Vollmacht bzw. der Vertretung gilt als Prozessvoraussetzung i.S. von Art. 59 ZPO und ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Die Parteien haben bei der Feststellung des massgeblichen Sachverhalts mitzuwirken; das Gericht muss aber nicht zu ausgedehnten Nachforschungen gehen und beschränkt seine amtswegige Prüfung auf Anhaltspunkte, die das Fehlen der Prozessvoraussetzung nahelegen.
“eine Tatsache, deren Entstehung vom Willen der vorbringenden Partei abhängt). Die Ausübung des Gestaltungsrechts (d.h. der Widerruf der Vollmacht) sei verspätet erfolgt. Die massgebliche Generalversammlung habe am 13. August 2022 und die erstinstanzliche Hauptverhandlung am 30. August 2022 stattgefunden. Entsprechend hätte die Vollmacht bereits zu diesem Zeitpunkt widerrufen und dieser Widerruf bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht werden können. Die Rüge geht fehl. C.________ übergeht, dass auch in der Rechtsmittelinstanz die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen sind (BENEDIKT SEILER, Die Berufung nach ZPO, 2013, S. 212; vgl. Urteil 4A_488/2014 vom 20. Februar 2015 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 141 III 137). Zur Rechtsvertretung insbesondere juristischer Personen vor schweizerischen Zivilgerichten (Art. 68 ZPO) ist nur berechtigt, wer sich auf eine Vollmacht berufen kann, die von Personen unterzeichnet ist, die ihrerseits die juristische Person gültig vertreten können. Die gültige Vertretung ist eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Die Gültigkeit der Vollmacht ist daher von Amtes wegen zu prüfen, wobei die Parteien an der Feststellung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken haben (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Das Gericht hat von Amtes wegen darüber zu wachen, dass die Prozessvoraussetzungen gegeben sind. Das Gericht ist daher an die Zugeständnisse der Parteien nicht gebunden und muss von Amtes wegen erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzung sprechen. Die Pflicht, Tatsachen nachzugehen oder von Amtes wegen zu berücksichtigen, betrifft lediglich Umstände, welche die Zulässigkeit der Klage hindern und ein Nichteintreten begründen können, wobei, soweit für das Verfahren nicht generell die uneingeschränkte Untersuchungsmaxime gilt, das Gericht allerdings nicht zu ausgedehnten Nachforschungen verpflichtet ist. Eine amtswegige Tatsachenermittlung ist freilich geboten, wenn nach den Parteivorträgen, aufgrund von notorischen Tatsachen oder sonst nach der Wahrnehmung des Gerichts Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine Prozessvoraussetzung fehlen könnte (Urteil 4A_229/2017 vom 7.”
“und so die allgemeine und nicht umstrittene Praxis der Gerichte; differenzierende dogmatische Analysen wie Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kommentar zur Schweize- rischen ZPO, 3. Aufl., Basel 2021, N 23 zu Art. 59 ZPO oder anders Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen ZPO, Bern 2012, N 13 zu Art. 68 ZPO ändern daran nichts). Das ist auch richtig: wenn im Namen einer natürlichen oder juristischen Person, welche das nicht autorisiert hat, eine Klage eingeleitet wird, kann daraus kein für die Partei rechtlich relevantes Urteil entstehen, und es fehlt daher schon am rechtlich relevanten Interesse dieser Person (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Wenn die Partei nicht "persönlich" (oder, was bei einer juristischen Person auf das gleiche hinausläuft, durch ein Organ oder durch Organe) handelt, ist das Vorliegen einer korrekten Vollmacht daher von Am- tes wegen zu prüfen. Die beklagte Seite muss sich ebenso wenig gefallen lassen, von einem "falsus procurator", wörtlich übersetzt von einem "falschen Vertreter" im angeblichen Auftrag einer Gegenpartei in einen Prozess gezwungen zu werden, und daher kann auch diese den Einwand der mangelnden Vollmacht erheben. Da der Punkt von Amtes wegen zu prüfen ist, kann sie die Berechtigung der handeln- den Person(en) als rechtliche Frage (Art.”
“Zur Rechtsvertretung einer Stockwerkeigentümerin vor schweizerischen Zivilgerichten (Art. 68 ZPO) ist nur berechtigt, wer sich auf eine Vollmacht berufen kann, die von Personen unterzeichnet ist, welche ihrerseits die Stockwerkeigen- tümergesellschaft gültig vertreten können. Die Vorinstanz hält zutreffend fest, dass die gültige Vertretung eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO ist und gestützt auf Art. 60 ZPO von Amtes wegen überprüft werden muss (vgl. act. 48 Ziff. II./3.1).”
Fehler oder Unklarheiten in einzelnen Schlussbegehren können von der Vorinstanz bzw. dem Gericht im Lichte des Prozesstextes und der darin enthaltenen Begründung ausgelegt werden; eine Schreib- oder Verweisfehlerhaftigkeit schadet nicht zwingend, soweit die tatsächliche Ausrichtung der Anträge aus der Begründung hervorgeht. Sodann kann die Frage, ob einer Partei ein ausreichendes Rechtsinteresse an der Feststellung bestimmter Ansprüche zusteht, — angesichts des Prozessausgangs — offenbleiben (vgl. zur Auslegbarkeit der Schlussanträge und zur möglichen Unentschiedenheit der Interessenfrage).
“2 L'intimée conteste la recevabilité de l'appel, au motif que les conclusions de l'appelant seraient, pour certaines, erronées et, pour d'autres, insuffisamment motivées. A ce propos, il apparaît que la référence à l'art. 335c CO contenue dans la première conclusion de l'appelant, qui tend à la constatation du caractère injustifié du congé, procède d'une simple erreur de plume, comme celui-ci l'indique, dès lors que ses développements se réfèrent expressément à l'art 337c CO, qui est davantage pertinent à ce propos. Cette erreur ne saurait ainsi prêter à conséquence, dès lors que la Cour applique le droit d'office (art. 57 CPC) et que les conclusions doivent être interprétées à la lumière de la motivation, sous peine de formalisme excessif (cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_498/2018 du 11 avril 2019 consid. 1.1). La question de savoir si l'appelant dispose néanmoins d'un intérêt suffisant à la constatation du caractère injustifié du congé, en sus de l'éventuelle admission de ses autres conclusions au fond, peut au surplus demeurer indécise, vu l'issue du litige (cf. art. 59 al. 2 CPC). S'agissant desdites autres conclusions, qui tendent au paiement de diverses sommes d'argent, la lecture de l'appel permet de comprendre que l'appelant considère que le Tribunal aurait dû y faire droit s'il n'avait pas considéré, à tort selon lui, que la résiliation immédiate de son contrat de travail était justifiée. Cette motivation apparaît suffisante au regard des exigences posées par l'art. 311 CPC (cf. ATF 140 III 86 consid. 2) et l'appel sera donc déclaré recevable, étant précisé que l'appelant supportera sur le fond les conséquences des éventuelles faiblesses de son argumentation. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). La valeur litigieuse en première instance étant supérieure à 30'000 fr., la procédure ordinaire s'applique et le procès est régi par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC, art. 243 et art.”
Der Richter ist bei der Beurteilung, ob es sich um einen patrimonialen Streit handelt, nicht an übereinstimmende Parteiangaben darüber gebunden. In Verfahren betreffend die Prozessvoraussetzungen (Art. 59 ZPO) gilt zudem, dass in einer Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde die Vorinstanz als Beschwerdegegner auftritt; die Beschwerde richtet sich demnach gegen die Vorinstanz und nicht gegen die vorinstanzlichen Parteien.
“1 L'appel est recevable contre les décisions finales (art. 236 CPC [Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272]) et les décisions incidentes (art. 237 CPC) de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC) dans les causes non patrimoniales ou dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr. (art. 308 al. 2 CPC). L'appel, écrit et motivé, doit être introduit dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 CPC). 1.2 Une décision est incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (TF 4A_545/2014 précité consid. 2.1 ; Jeandin, Commentaire romand, CPC, Bâle 2019, 2e éd. [cité ci-après : CR-CPC], n. 9 ad art. 308 CPC). Tel est notamment le cas d'une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l'art. 59 CPC (cf. Tappy, CR-CPC, n. 3 ad art. 237 CPC). Une telle décision ne statue pas définitivement sur l'action, mais elle préjuge de la décision finale en ce sens qu'elle influe sur celle-ci au point qu'une décision contraire pourrait entraîner une décision finale immédiate et qu'elle lie l'instance qui l'a rendue de telle sorte que celle-ci ne la reverra plus lorsqu'elle rendra sa décision finale (TF 4A_545/2014 précité consid. 2.1 ; Colombini, Code de procédure civile, Lausanne, 2018, n. 1.1 ad art. 237 CPC). 1.3 Afin de déterminer si l’appel est recevable, de même que d’autres questions ici pertinentes (cf. supra consid. 3 et 4), il convient de déterminer en premier lieu si le présent litige est de nature patrimoniale, question qui n’a été examinée ni par le premier juge, ni par les appelants. La question de savoir si un litige est de nature patrimoniale est soustraite à la libre disposition des parties et le juge n’est pas lié par des déclarations concordantes des parties sur ce point (ATF 142 III 145 consid.”
“Mit Eingabe vom 17. Juni 2021 (Datum Poststempel: 19. Juni 2021), eingegangen am 21. Juni 2021, erhob die Gesuchstellerin in Bezug auf das vorinstanzliche Scheidungsverfahren Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweige- rungsbeschwerde (fortan Beschwerde vom 19. Juni 2021) mit folgenden pro- zessualen Anträgen (Urk. 1 S. 2): "1. Bis zur Erledigung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens sei das Hauptver- fahren betreffend strittige Scheidungsfolgen (Unterhalt etc.) zu sistieren bzw. der Beschwerdeführerin die Frist zur Einreichung der Klagebegründung über den 27. Juni 2021 hinaus zu erstrecken. 2. Dem Beschwerdegegner sei eine einmalige kurze, angemessene Frist zur Stel- lungnahme anzusetzen." Sodann stellte die Gesuchstellerin folgende Anträge (Urk. 1 S. 2): "1. Die Vorinstanz sei anzuweisen, die Schuldner-Anweisung über Fr. 3'770.00 unverzüg- lich anzuordnen. 2. Die Vorinstanz sei btr. Gesuch Abänderung Eheschutzurteil anzuweisen, unverzüglich über das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen (Art. 59 ZPO) zu entscheiden. 3. Bis zur rechtskräftigen Erledigung der beiden vorsorglichen Massnahmeverfahren sei das Hauptverfahren btr. strittiger Scheidungsfolgen (Unterhalt etc.) zu sistieren. Der Beschwerdeführerin sei die Frist zur Einreichung der Klagebegründung abzunehmen. - 4 - 4. Der Beschwerdeführerin sei für das vorliegende Beschwerdeverfahren die unentgeltli- che Rechtspflege/Rechtsbeistand zu gewähren. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen." 1.3. Praxisgemäss richtet sich die Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsver- weigerungsbeschwerde - entgegen der Eingabe der Gesuchstellerin (Urk. 1 S. 1) - nicht gegen den Gesuchsteller im vorinstanzlichen Verfahren FE200025-H. Die- sem kommt im vorliegenden Verfahren keine Parteistellung zu. Beschwerdegeg- ner ist die Vorinstanz, weshalb das Verfahren entsprechend angelegt wurde (vgl. BGer 5A_378/2013 vom 23. Oktober 2013, E. 2.2 m.H.). 1.4. Mit Verfügung vom 22. Juni 2021 wurde auf die prozessualen Anträge der Gesuchstellerin mangels Zuständigkeit der Rechtsmittelinstanz nicht eingetre- ten (Urk.”
Das Gericht tritt nur auf solche Begehren ein, die die prozessualen Voraussetzungen erfüllen. Formelle Anforderungen und eine genügende Begründung gehören zu diesen Voraussetzungen; fehlen sie, kann nicht eingetreten werden. Spätere Einwendungen wegen fehlender Prozessvoraussetzungen sind nur dann mit dem Gebot der prozessualen Treu und dem Verbot übertriebenen Formalismus vereinbar, wenn es sich um eine Bedingung handelt, die bei Einreichung erfüllt war und erst während des Verfahrens weggefallen ist. Versäumt die Beklagte die Klageantwort definitiv, kann das Gericht die Sache bei Spruchreife dennoch prüfen und einen Endentscheid treffen.
“1 L’art. 110 CPC (code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) ouvre la voie du recours séparé de l’art. 319 let. b ch. 1 CPC contre les décisions sur les frais, lesquels comprennent les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC). Le recours doit s’exercer auprès de la Chambre des recours civile (art. 73 al. 1 LOJV [loi d’organisation judiciaire du 12 septembre 1979 ; BLV 173.01]). Le délai de recours est déterminé par la procédure applicable au litige au fond, compte tenu du caractère accessoire des frais judiciaires (ATF 134 I 159 consid. 1.1). Pour les affaires soumises à la procédure simplifiée comme en l’espèce (art. 295 CPC), le recours doit être déposé dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 321 al. 1 et al. 2 a contrario CPC). 3.1.2 3.1.2.1 Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC). Les conditions formelles que doit remplir la demande ou la requête constituent une des conditions de recevabilité de l’action au sens de la disposition précitée (Juge unique CACI 5 septembre 2022/449 consid. 3.2 ; Copt/Chabloz in Chabloz/Dietschy/Heinzmann [édit.], Petit Commentaire, Code de procédure civile, Bâle 2020, n. 50 ad art. 59 CPC). La réalisation des conditions formelles de recevabilité doit être vérifiée d’office par le juge, même en l’absence de grief, y compris par l’autorité de deuxième instance (TF 5A_231/2018 du 28 septembre 2018 consid. 3.2 ; TF 4A_611/2016 du 20 mars 2017 consid. 2). 3.1.2.2 Aux termes de l’art. 142 al. 1 CPC, les délais déclenchés par la communication ou la survenance d’un événement, tel que le délai de recours de trente jours applicable en l’espèce (art. 321 al. 1 et al. 2 a contrario CPC), courent dès le lendemain de celles-ci. L’art. 142 al. 3 CPC précise que, si le dernier jour est un samedi, un dimanche ou un jour férié reconnu par le droit fédéral ou le droit cantonal du siège du tribunal, le délai expire le premier jour ouvrable qui suit.”
“2 En l'espèce, l'appel a été formé en temps utile contre une décision finale de première instance rendue dans une cause patrimoniale dont la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 francs. L'appel est dès lors recevable sous cet angle. En revanche, l’écriture du 26 juillet 2024 est tardive et partant irrecevable. 2. 2.1 Dans un premier grief, l’appelant invoque une violation de l’art. 59 al. 1 CPC, soutenant que les procurations produites par Mes [...] et [...] comporteraient de fausses signatures fabriquées à Genève par ces derniers. Il expose avoir découvert au moment de la rédaction de l’appel que la « plainte » prétendument envoyée de [...] ne pouvait pas parvenir en Suisse en quatre jours et qu’il ressortirait du procès-verbal de l’audience du 20 septembre 2023 que l’intimée aurait tenté de copier la signature des procurations. Il explique que cette fausse procuration aurait un lien avec une affaire pénale ouverte en […] contre la famille de l’intimée. Il invoque également un conflit d’intérêts entre les avocats et leur cliente et reprochent à ces avocats d’avoir caché la vérité à la justice. 2.2 Aux termes de l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, dont fait partie la compétence à raison de la matière et du lieu de l’autorité saisie (art. 59 al. 2 let. b CPC). Selon l’art. 60 CPC, cet examen des conditions de recevabilité a lieu d’office, même en deuxième instance (ATF 130 III 430 consid. 3.1), le juge d’appel disposant de la cognition nécessaire pour examiner cette question de droit (TF 4A_176/2019 du 2 septembre 2019 consid. 4.3). Le principe de la bonne foi en procédure (art. 52 CPC) et l’interdiction de l’abus de droit imposent en principe que les objections concernant l’absence d’une condition de recevabilité soient formulées dans les écritures introductives d’instance ; les objections soulevées ultérieurement ne sont compatibles avec le principe de la bonne foi et l’interdiction du formalisme excessif que si elles concernent une condition qui était remplie au moment de l’introduction de l’action et a disparu par la suite.”
“Auf eine Beschwerde ist nur einzutreten, sofern die Prozessvoraussetzun- gen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO), was das Gericht von Amtes wegen zu prüfen hat (Art. 60 ZPO). Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung so- wie die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO; J ENT-SØRENSEN, a.a.O., S. 103 f.). Die Beschwerde ist gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO zu begründen. Die Beschwerde führende Partei muss sich sachbezogen und substantiiert mit den Erwägungen des vorinstanzli- chen Entscheids auseinandersetzen und darlegen, inwiefern die Vorinstanz das Recht falsch angewandt bzw. den Sacherhalt offensichtlich unrichtig festgestellt - 4 - hat. Was nicht in genügender Weise beanstandet wird, hat Bestand (vgl. BGE 138 III 374, E. 4.3.1; OGer ZH, PS180175 vom 18. Dezember 2018, E. 2.2; PS180238 vom 14. Januar 2019, E. 2.2). Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (vgl. OGer ZH, NQ110031 vom 9. August 2011, E. 2; PF110034 vom 22. August 2011, E. 3.2; LF170043 vom 7. August 2017, E. 2).”
“1 ZPO zur Erstat- tung der Klageantwort angesetzt, wobei sie darauf hingewiesen wurde, dass das hiesige Gericht bei Säumnis entweder einen Endentscheid allein gestützt auf die klägerischen Vorbringen treffen werde, sofern die Angelegenheit spruchreif sei, oder zur Hauptverhandlung vorgeladen werde. Auch diese Verfügung konnte der Beklagten zugestellt werden (act. 11/2b). Die Beklagte liess die Nachfrist unge- nutzt verstreichen. - 3 - 2. Formelles 2.1. Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts sind gegeben (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Vorbehältlich des Rechtschutzinteresses hinsichtlich der eingeklagten Zahlungsbefehls- und Zu- stellkosten (vgl. dazu nachstehend Ziff. 4.3) sind auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO gegeben, weshalb insoweit auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Versäumte Klageantwort / Spruchreife Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant- wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun- gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage- grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert ist und – darüber hinaus – dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Wenn es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, ist nach dem Klagebegehren zu erkennen; wenn nicht, ist die Klage abzuweisen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu berück- sichtigen, soweit sie in der Klage selbst angeführt sind.”
Bei Beitretungs-/Appel‑en‑cause‑Verfahren findet zunächst eine Zulassungsprüfung statt; nur nach deren Gutheissung muss die in das Appel en cause eingebrachte Klage die Prozessvoraussetzungen von Art. 59 ZPO erfüllen. In Exekutions‑ und Konkursverfahren haben Entscheide rein exekutorischen oder vorwiegend exekutorischen Charakters nur eine beschränkte res iudicata‑Wirkung, die sich typischerweise auf das laufende Vollstreckungsverfahren beschränkt.
“Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC; Zulassungsgesuch), qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause, décision qui peut faire l'objet d'un recours limité au droit de l'art. 319 let. b ch. 1 CPC (art. 82 al. 4 CPC). Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC; Streitverkündungsklage), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 147 III 166 consid. 3.2; 142 III 102 consid. 3; 139 III 67 consid. 2.4) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées (ATF 144 III 519 consid. 5.2.1.1), et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. e CPC) (ATF 147 III 166 consid. 3.2; 144 III 519 consid. 5).”
“1 CPC (« estime avoir contre [le dénoncé], pour le cas où il succomberait ») que la prétention revendiquée dans l’appel en cause doit présenter un lien de connexité matérielle (sachlicher Zusam-menhang) avec la demande principale. Ainsi, seules les prétentions qui dépendent de l’existence de la demande principale peuvent être exercées dans l’appel en cause. Il s’agit notamment des prétentions en garantie contre un tiers, des prétentions récursoires ou en dommages et intérêts, ainsi que des droits de recours contractuels ou légaux (ATF 139 III 67 consid. 2.4.3). Procéduralement, dans une première étape, l’appelant en cause dépose une requête d’admission de l’appel en cause (art. 82 al. 1 CPC). Après avoir entendu la partie adverse et l’appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l’admissibilité de l’appel en cause. Ce n’est que dans une deuxième étape, en cas d’admission de l’appel en cause, que l’appelant déposera sa demande dans l’appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclu-sions, des allégations de fait et les moyens de preuves proposés à l’appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. b, d et e CPC) (TF 4A_169/2020 du 8 mars 2021 consid. 3.2). En ce qui concerne la première étape, et plus précisément la requête d’admission de l’appel en cause, l’art. 82 al. 1, 2e phrase, CPC dispose qu’elle doit énoncer les conclusions que l’appelant en cause entend prendre contre l’appelé en cause et les motiver succinctement. Le but de cette exigence est de permettre au juge de vérifier qu’est bien remplie la condition de la connexité matérielle (sachlicher Zusammenhang) entre la créance qui est l’objet de l’appel en cause et la demande principale. Il suffit donc que la motivation présentée par l’auteur de l’appel en cause fasse apparaître que sa propre prétention dépend de l’issue de la procédure principale et qu’il démontre ainsi son potentiel intérêt à l’appel en cause (ATF 146 III 290 consid. 4.3.1 ; ATF 139 III 69 consid. 2.4.3 ; TF 4A_51/2013 du 8 janvier 2014 consid.”
“81 CPC; Hahn, Handkommentar ZPO, n°6 et 7 ad art. 81 CPC). 4.1.2 Aux termes de l'art. 82 al. 1 CPC, la demande d'admission de l'appel en cause doit être introduite avec la réponse ou avec la réplique dans la procédure principale. Le dénonçant énonce les conclusions qu'il entend prendre contre l'appelé en cause et les motive succinctement. Procéduralement, dans cette première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause, qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause. Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (arrêt du Tribunal fédéral 4A_169/2020 précité consid. 3.2 et les références citées). En ce qui concerne la première étape et, plus précisément, la requête d'admission de l'appel en cause, l'art. 82 al. 1 CPC dispose qu'elle doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause et les motiver succinctement. Le but de cette exigence est de permettre au juge de vérifier qu'est bien remplie la condition de la connexité matérielle entre la créance qui est l'objet de l'appel en cause et la demande principale. Il suffit donc que la motivation présentée par l'auteur de l'appel en cause fasse apparaître que sa propre prétention dépend de l'issue de la procédure principale et qu'il démontre ainsi son potentiel intérêt à l'appel en cause (arrêt du Tribunal fédéral 4A_169/2020 précité consid.”
“La regiudicata delle decisioni emesse in procedure rette dalla LEF di carattere puramente esecutivo oppure principalmente esecutivo con effetti riflessi sul diritto materiale o connesse a una questione pregiudiziale di diritto materiale ha una portata limitata: essa vale unicamente per la procedura esecutiva o fallimentare in corso e se lo stato di fatto resta invariato (DTF 133 III 582 consid. 2.1; Zaugg in: Berner Kommentar, Schweizerische ZPO, vol. I, 2012, n. 118 ad art. 59 CPC). È quindi irricevibile la domanda di revisione delle decisioni che accolgono l’opposizione al decreto di sequestro (DTF 138 III 384 consid. 3), che respingono l’istanza di rigetto dell’opposizione al precetto esecutivo (sentenza della CEF”
“D’un point de vue négatif, elle interdit à tout tribunal postérieur d’entrer en matière sur une demande, dont l’objet est identique (res iudicata), pour autant que le demandeur ne puisse pas faire valoir un intérêt digne de protection à la répétition du précédent procès (ATF 145 III 143 précité. ; ATF 142 III 210 précité consid. 2. 1 et références ; ATF 139 III 126 consid. 3.1; ATF 121 III 474 consid. 2). Il y a identité des litiges, quand dans l’un et l’autre procès, les parties soumettent au tribunal la même prétention, en reprenant les mêmes conclusions et en se basant sur le même complexe de fait (ATF 142 III 210 précité ; ATF 139 III 126 précité consid. 3.2.3 ; TF 5A_216/2018 du 11 septembre 2018 consid. 5.1.1). Ce principe ne s’applique toutefois qu’aux décisions judiciaires au fond, soit celles dans lesquelles le tribunal a apprécié les allégations des parties au regard du droit matériel et statué sur le fondement de la prétention déduite en justice (ATF 123 III 16 consid. 2a ; JdT 1999 I 99 ; TF 4A_481/2017 du 25 juillet 2018 consid. 3.1 ; Bohnet, in Bohnet et alii, Commentaire romand, Procédure civile, 2e éd., n. 109 ad art. 59 CPC). La décision par laquelle le juge ordonne l’exécution et fixe les modalités de celle-ci n’est pas un jugement au fond au sens de la jurisprudence susmentionnée. Elle n’a en conséquence pas d’autorité de la chose jugée et ne déploie formellement d’effet que pour la requête ayant déclenché la saisine du tribunal de l’exécution. Rien n’empêche l’une ou l’autres des parties de revenir vers celui-ci sur la base d’un dossier différend et en particulier réitérer sa requête en se prévalant de faits et moyens de preuves non soumis précédemment au tribunal de l’exécution (Jeandin, in Commentaire romand précité, n. 21 ad art. 341 CPC). Ces principes généraux de la procédure d’exécution s’appliquent également aux prononcés statuant sur une requête mainlevée provisoire ou définitive de l’opposition, qui sont des pures décisions d’exécution forcée, des incidents de la poursuite, dont le seul objet est de dire si la poursuite peut continuer ou si le créancier est renvoyé à agir par la voie d’un procès ordinaire (TF 5A_195/2011 du 12 novembre 2011 consid.”
Das für die vorsorgliche Beweisführung vorausgesetzte «schutzwürdige Interesse» nach Art. 158 ZPO ist vom Prozessvoraussetzungsbegriff des Art. 59 Abs. 2 ZPO zu trennen und darf nicht vermengt werden. Bei der Ermittlung des anspruchsbegründenden Sachverhalts gilt deshalb der Verhandlungsgrundsatz (Art. 55 Abs. 1 ZPO) und nicht die eingeschränkte Untersuchungsmaxime nach Art. 60 ZPO; fehlt das schutzwürdige Interesse im Sinne von Art. 158 Abs. 1 lit. b, ist das Gesuch abzulehnen.
“BSK IPRG-DROESE, 4. Aufl., Basel 2021, Art. 10 N 9). Folglich stellt das schutzwürdige Interesse in Art. 158 Abs. 1 lit. b ZPO eine inhalt- liche Voraussetzung für den Anspruch auf vorsorgliche Beweisführung dar. Mit dem schutzwürdigen Interesse als Prozessvoraussetzung in Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO darf es nicht vermengt werden. Bei der Ermittlung des anspruchsbegründen- den Sachverhaltes ist dementsprechend nicht die sog. eingeschränkte Untersu- chungsmaxime nach Art. 60 ZPO anwendbar (vgl. hierzu einlässlich BGer, 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017, E. 3.3 ff.), sondern es gilt vielmehr der Ver- handlungsgrundsatz (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Fehlt das schutzwürdige Interesse im Sinne von Art. 158 Abs. 1 lit. b, so ist das Gesuch – nicht anders als bei Beweis- mittelanträgen im Hauptsacheverfahren – abzuweisen (vgl. KUKO ZPO- B AUMGARTNER, a.a.O., Art. 158 N 36; ZK ZPO-FELLMANN, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 158 N 43). - 8 - Der Vollständigkeit halber anzumerken bleibt, dass Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Beweisführung seine Bedeu- tung nicht vollständig einbüsst. So kann das schutzwürdige Interesse durchaus auch als Prozessvoraussetzung fehlen, wobei insbesondere an Konstellationen des Rechtsmissbrauchs zu denken ist.”
“BSK IPRG-DROESE, 4. Aufl., Basel 2021, Art. 10 N 9). Folglich stellt das schutzwürdige Interesse in Art. 158 Abs. 1 lit. b ZPO eine inhalt- liche Voraussetzung für den Anspruch auf vorsorgliche Beweisführung dar. Mit dem schutzwürdigen Interesse als Prozessvoraussetzung in Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO darf es nicht vermengt werden. Bei der Ermittlung des anspruchsbegründen- den Sachverhaltes ist dementsprechend nicht die sog. eingeschränkte Untersu- chungsmaxime nach Art. 60 ZPO anwendbar (vgl. hierzu einlässlich BGer, 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017, E. 3.3 ff.), sondern es gilt vielmehr der Ver- handlungsgrundsatz (Art. 55 Abs. 1 ZPO). Fehlt das schutzwürdige Interesse im Sinne von Art. 158 Abs. 1 lit. b, so ist das Gesuch – nicht anders als bei Beweis- mittelanträgen im Hauptsacheverfahren – abzuweisen (vgl. KUKO ZPO- B AUMGARTNER, a.a.O., Art. 158 N 36; ZK ZPO-FELLMANN, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 158 N 43). - 8 - Der Vollständigkeit halber anzumerken bleibt, dass Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Beweisführung seine Bedeu- tung nicht vollständig einbüsst. So kann das schutzwürdige Interesse durchaus auch als Prozessvoraussetzung fehlen, wobei insbesondere an Konstellationen des Rechtsmissbrauchs zu denken ist.”
Die vorgängige Schlichtungs- bzw. Conciliationspflicht (Art. 197 ZPO) ist eine Prozessvoraussetzung im Sinn von Art. 59 ZPO und ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Fehlt die erforderliche vorgängige Conciliation, kann dies zur Unzulässigkeit der gesamten Klage führen, auch soweit mehrere Begehren kumuliert sind. Die Ausnahmen vom Schlichtungsobligatorium sind abschliessend in den Art. 198 und 199 ZPO aufgeführt; dazu gehört namentlich Art. 198 lit. h ZPO (z. B. wenn das Gericht dem Gesuchsteller eine Frist zur Einleitung der Klage setzt, etwa zur Bestätigung vorsorglicher Massnahmen).
“L'appelante fait grief au premier juge d'avoir considéré que l'irrecevabilité pour défaut de conciliation préalable obligatoire de ses conclusions en paiement – irrecevabilité non contestée en appel – entraînait l'irrecevabilité de l'entier des conclusions de la demande, partant, également de celles en inscription définitive d'une hypothèque légale. Elle critique particulièrement deux motivations ayant conduit le Tribunal à ne pas distinguer le sort des deux actions cumulées dans la demande : le premier juge a retenu que les allégués de faits propres à chacune des actions cumulées étaient inextricables et ne pouvaient donc être séparés facilement; il a par ailleurs estimé que les deux actions cumulées relevaient de juridictions cantonales différentes en raison des règles sur la compétence territoriale. L'appelante reproche à cette motivation son caractère erroné et excessivement formaliste. 3.1 Le respect du préalable obligatoire de la tentative de conciliation (art. 197 CPC), est une condition de recevabilité de la demande au sens de l'art. 59 CPC, bien que non mentionné dans cette disposition, et doit être examiné d'office par le juge (art. 60 CPC; ATF 139 III 273 consid. 2.1). L'art. 198 CPC pose des exceptions au préalable obligatoire de la tentative de conciliation, notamment "lorsque le tribunal a fixé un délai pour le dépôt de la demande" (art. 198 let. h CPC). Par cette formulation, le législateur avait essentiellement à l'esprit les demandes précédées de mesures provisionnelles et inscriptions provisoires au Registre foncier, dans le cadre desquelles le juge fixe un délai au requérant pour les valider au moyen d'une action au fond (art. 263 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n° 30 et 33 ad art. 198 CPC). 3.2 L'art. 90 CPC, sous le titre cumul d'actions, autorise le demandeur à réunir dans la même action plusieurs prétentions contre le même défendeur pour autant que : a. le même tribunal soit compétent à raison de la matière; b. elles soient soumises à la même procédure. Le cumul d'actions n'est pas un motif de dispense du préalable obligatoire de la conciliation car il n'appartient pas au catalogue exhaustif des exceptions prévues par l'art.”
“2 En l'espèce, l'extrait du Registre du commerce relatif à la nouvelle raison sociale de l'intimée produit par l'appelant constitue un fait notoire, qui est en outre postérieur au 11 novembre 2022, de sorte qu'il est recevable, ainsi que les faits s'y rapportant. A titre préalable, la qualité de la partie intimée sera rectifiée en B______ SA. 3. L'appelant reproche au Tribunal d'avoir déclaré sa demande irrecevable. Il fait valoir que le Tribunal lui a imparti un délai pour introduire son droit en justice, de sorte que la conciliation préalable était exclue. Sa demande aurait ainsi dû être déclarée recevable. 3.1.1 Aux termes de l'article 197 CPC, la procédure au fond est précédée d’une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation. La tentative de conciliation, qui précède la procédure au fond, représente une condition de recevabilité de la demande au sens de l'art. 59 CPC, bien que non mentionné dans cette disposition, et doit être examiné d'office par le juge (art. 60 CPC; ATF 146 III 265, consid. 5.1; 139 III 273, consid. 2.1; arrêt du Tribunal 4A_566/2020 du 27 septembre 2021, consid. 4.2.1; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 7 ad art. 197 CPC et n. 63 ad art. 59 CPC). Les cas dans lesquels le législateur a renoncé à imposer la conciliation préalable obligatoire sont exhaustivement énumérés par les art. 198 et 199 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4A_176/2019 du 2 septembre 2019 consid. 4.3). Selon l'art. 198 let. h CPC, la procédure de conciliation n'a notamment pas lieu lorsque le tribunal a fixé un délai pour le dépôt de la demande. Cette exception vise en particulier la demande en validation de mesures provisionnelles (art. 263 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 30 ad art. 198 CPC). Selon l'art. 263 CPC, si l’action au fond n’est pas encore pendante, le tribunal impartit au requérant un délai pour le dépôt de la demande, sous peine de caducité des mesures ordonnées. 3.1.2 Le Tribunal fédéral a précisé que l'exclusion de la tentative de conciliation préalable visée par l'art 198 let. h CPC est justifiée non seulement par la rapidité avec laquelle l'affaire doit être traitée, mais aussi par l'inutilité d'une telle procédure lorsque les parties ont déjà effectivement participé à une conciliation sur la demande principale, respectivement ont déjà été opposées, sans trouver un accord, dans une procédure indépendante portant sur le même complexe de faits dans le cadre de mesures provisionnelles (arrêt du Tribunal fédéral 4A_208/2019 du 30 janvier 2020 consid.”
Ist das Dispositiv unklar, empfiehlt es sich, das Abweisen ausdrücklich zu formulieren statt es unbestimmt zu belassen. Die Quelle weist darauf hin, dass dadurch klargestellt wird, ob etwas abgewiesen oder nicht eingetreten worden ist, was wegen der Auswirkungen nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht trivial ist.
“Vorweg ist zu klären, was in der Berufung streitig und zu entscheiden ist. Das angefochtene Urteil sagt zwar im Dispositiv, die Klage werde (nur) "teilweise" gutgeheissen, erläutert aber nicht, was es abweist. Nach den Prinzipien der Men- genlehre ist es zwar erkennbar: abgewiesen werden soll, offenbar, was nicht gut- geheissen wird. Sinnvoll, dem Verständnis dienlich und letztlich dem Begrün- dungsgebot nachkommend wäre es allerdings, das Abweisen ausdrücklich zu formulieren. Nicht zuletzt könnte damit auch klargestellt werden, ob das nicht Gut- geheissene abgewiesen oder ob darauf nicht eingetreten werden soll; das ist we- gen der Wirkungen auf einen späteren Prozess (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO) nicht trivial. Eingeklagt waren zwei Kapitalforderungen je nebst Zins: CHF 799'965.00 nebst Zins zu 5% p.a. seit 10. September 2016 und CHF 251'975.00 nebst Zins zu 5% p.a. seit 13. Dezember”
Wenn das Gericht trotz gestellter Abweisungsbegehren auf Nichteintreten entscheidet, ist die beklagte Partei formell beschwert. Nach der zitierten Lehre umfasst die formelle Beschwer zugleich auch die materielle Beschwer, da die Partei einen Anspruch auf Entscheidung im Sachpunkt hat, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens entspricht das Rechtsschutzinteresse der Beschwer. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von ihren Anträgen abweicht. Beschwert ist auch die beklagte Partei, die auf Abweisung der Klage plädiert hat, wenn der Entscheid hingegen auf Nichteintreten lautet. Denn sie hat einen Anspruch darauf, dass der Streit bei gegebenen Prozessvoraussetzungen durch einen Sachentscheid entschieden wird, damit sie nicht in einem neuen Verfahren mit der gleichen Klage belangt wird. Formelle Beschwer umfasst stets auch die materielle Beschwer (ZÜRCHER, in: Sutter- Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 59 N. 14). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO).”
Die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO sind vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO), auch in Rechtsmittel- und Berufungsverfahren. Fehlt eine Prozessvoraussetzung, kann dies nicht durch ein Parteizugeständnis geheilt werden; das Gericht ist an solche Zugeständnisse nicht gebunden und hat nötigenfalls von Amtes wegen Tatsachenfeststellungen vorzunehmen, wenn Anhaltspunkte für das Fehlen einer Prozessvoraussetzung bestehen.
“Wie oben festgehalten, zählt die Prozessführungsbefugnis gemäss Art. 260 SchKG zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO. Ob eine Klage oder ein Gesuch die erforderlichen Prozessvoraussetzungen erfüllt, muss das Gericht von Amtes wegen überprüfen (Art. 60 ZPO). Fehlt eine Prozessvoraussetzung, kann die beklagte Partei diesen Mangel weder durch Anerkennung noch durch fehlende Bestreitung beseitigen. Auch unter Geltung des Verhandlungsgrundsatzes bindet ein solches Parteizugeständnis das Gericht nicht (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; Urteil 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2). Die Beschwerdeführerin kann somit aus einer allenfalls fehlenden Bestreitung ihrer Prozessführungsbefugnis von vornherein nichts zu ihren Gunsten ableiten. Damit kann offenbleiben, ob und gegebenenfalls wie sich die Beschwerdegegner 1-7 im Einzelnen zur klägerischen Prozessführungsbefugnis geäussert haben.”
“Die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO sind nicht nur in erstinstanzlichen Verfahren, sondern auch in Rechtsmittelverfahren vom Amts wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Nach der nicht abschliessenden Aufzählung von Art. 59 Abs. 2 ZPO werden unter anderem der Bestand eines Rechtsschutzinteresses (lit.”
“eine Tatsache, deren Entstehung vom Willen der vorbringenden Partei abhängt). Die Ausübung des Gestaltungsrechts (d.h. der Widerruf der Vollmacht) sei verspätet erfolgt. Die massgebliche Generalversammlung habe am 13. August 2022 und die erstinstanzliche Hauptverhandlung am 30. August 2022 stattgefunden. Entsprechend hätte die Vollmacht bereits zu diesem Zeitpunkt widerrufen und dieser Widerruf bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht werden können. Die Rüge geht fehl. C.________ übergeht, dass auch in der Rechtsmittelinstanz die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen sind (BENEDIKT SEILER, Die Berufung nach ZPO, 2013, S. 212; vgl. Urteil 4A_488/2014 vom 20. Februar 2015 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 141 III 137). Zur Rechtsvertretung insbesondere juristischer Personen vor schweizerischen Zivilgerichten (Art. 68 ZPO) ist nur berechtigt, wer sich auf eine Vollmacht berufen kann, die von Personen unterzeichnet ist, die ihrerseits die juristische Person gültig vertreten können. Die gültige Vertretung ist eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Die Gültigkeit der Vollmacht ist daher von Amtes wegen zu prüfen, wobei die Parteien an der Feststellung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken haben (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Das Gericht hat von Amtes wegen darüber zu wachen, dass die Prozessvoraussetzungen gegeben sind. Das Gericht ist daher an die Zugeständnisse der Parteien nicht gebunden und muss von Amtes wegen erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzung sprechen. Die Pflicht, Tatsachen nachzugehen oder von Amtes wegen zu berücksichtigen, betrifft lediglich Umstände, welche die Zulässigkeit der Klage hindern und ein Nichteintreten begründen können, wobei, soweit für das Verfahren nicht generell die uneingeschränkte Untersuchungsmaxime gilt, das Gericht allerdings nicht zu ausgedehnten Nachforschungen verpflichtet ist. Eine amtswegige Tatsachenermittlung ist freilich geboten, wenn nach den Parteivorträgen, aufgrund von notorischen Tatsachen oder sonst nach der Wahrnehmung des Gerichts Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine Prozessvoraussetzung fehlen könnte (Urteil 4A_229/2017 vom 7.”
Wird eine Prozessvoraussetzung erst verspätet vorgebracht, kann die Rüge in bestimmten Fällen als unzulässig zurückgewiesen werden; das hängt vom Einzelfall ab. Die Gerichte haben nach Art. 59 ZPO zudem das Ermessen, die Prüfung einer Prozessvoraussetzung aufzuschieben und parallel über Zulässigkeit und Begründetheit zu verhandeln. Aus Gründen des Verbots übertriebenen Formalismus ist es nicht immer geboten, formelle Rügen im Hauptverfahren strikt zu verlangen oder allein mit einer nachträglichen Feststellung der Unzuständigkeit die Sache als unzulässig zu erklären.
“52 CPC) pourrait s'opposer à voir la demande déclarée mal fondée pour ce motif. C'est le cas lorsque le demandeur agit en connaissance de cause devant le Tribunal des baux et loyers, puis soutient en instance de recours que ce tribunal est incompétent (arrêt du Tribunal fédéral 4P.111/2002 du 8 octobre 2002 consid. 2.4). De même, une partie ne peut pas attendre la seconde instance pour prétendre que la valeur litigieuse avancée par l'autre était manifestement erronée afin de contester la compétence du tribunal cantonal et, par voie de conséquence, celle de l'autorité de première instance (arrêt du Tribunal fédéral 5D_136/2014 du 3 février 2015 consid. 4). Dans une telle situation, le juge qui déclarerait par la suite la demande irrecevable faute de compétence matérielle violerait l'interdiction du formalisme excessif (cf. DB 13/2001 35 N 24). Le fait que ce vice doive être relevé d'office n'y change rien (ATF 105 II 149 - JdT 1980 I 177) (BOHNET, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2019, n. 33 ad art. 59 CPC; cf. également arrêt du Tribunal fédéral 5A_347/2018 du 26 octobre 2018 consid. 3.2).”
“Aus dem System der ZPO lässt sich aber ableiten, dass das Gericht die Beurteilung einer Prozessvoraussetzung aufschieben und bereits eine Verhandlung zur Sache durchführen kann. Es liegt nämlich in seinem Ermessen, ob es den Prozess zunächst auf eine strittige Prozessvoraussetzung beschränkt (Art. 125 lit. a ZPO) oder ob es diese am Ende des Verfahrens beurteilt. Findet die Beschränkung nicht statt, erfolgt eine parallele Verhandlung über Zulässigkeit und Begründetheit der Klage (vgl. Simon Zingg, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, Bern 2012, N 7 zu Art. 59 ZPO). Ein Anspruch der Parteien auf Vorabprüfung aller oder einzelner bestrittener Prozessvoraussetzungen besteht nicht, weil der Gesetzge- ber die Ausgestaltung des Verfahrens bewusst in das gerichtliche Ermessen stell- te (Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar Schweize- rische Zivilprozessordnung, 3. Auflage, Basel 2021, N 6 zu Art. 59 ZPO; zum Ganzen auch KGer GR ZK1 17 125 v.”
“Dans ce dernier arrêt, notre Haute Cour a considéré que le Tribunal cantonal zurichois avait violé le droit fédéral, en tant qu'il avait statué à nouveau sur une cause qui aurait dû faire l'objet d'un renvoi à la première instance, celle-ci ayant rendu une décision d'irrecevabilité et n'ayant partant pas examiné le fond de l'affaire, ni à titre principal, ni à titre subsidiaire ("Eventualbegründung"). Le Tribunal fédéral semble surtout avoir fait le reproche à l'autorité précédente de n'avoir pas exposé les motifs l'amenant à statuer à nouveau sur la cause, le seul argument avancé par cette dernière étant que, contrairement à l'avis du Tribunal de district, la compétence des tribunaux civils était donnée. Or, ce motif devait précisément conduire à un renvoi de la cause (cf. arrêt TF 5A_424/2018 précité consid. 4.3). 4.3.2. En l'espèce, le Président du Tribunal a déclaré irrecevable la requête de mesures provisionnelles de l'épouse car il a considéré, à tort comme on l'a vu, que celle-ci ne faisait pas valoir de vrai nova, mais des faits relevant de la révision. Cette situation se distingue de celle où un tribunal n'entre pas en matière à cause du défaut d'une condition de recevabilité de l'art. 59 CPC, l'existence ou non d'un fait nouveau étant bien au contraire une question de fond dans le cadre d'une procédure de modification d'une décision de mesures protectrices de l'union conjugale, qui aurait dû donner lieu à une décision de rejet et non d'irrecevabilité. En outre, bien que l'autorité précédente n'ait pas rendu une décision subsidiaire dans le cadre de la modification des mesures protectrices de l'union conjugale, pour le cas où celle-ci devait être déclarée recevable, elle l'a fait dans la décision sur la révision, dont l'objet est intimement lié à celui de la modification des mesures provisionnelles, étant donné que les conclusions de B.________ sont exactement les mêmes s'agissant de la contribution d'entretien en faveur des enfants et d'elle-même, tant dans sa requête de modification des mesures protectrices de l'union conjugale que dans sa demande de révision. Dans sa décision subsidiaire concernant la demande de révision, le Président du Tribunal a arrêté le revenu de l'époux en 2017 à CHF 9'346.”
Die Prozessführungsbefugnis gehört grundsätzlich dem Inhaber des geltend gemachten materiellen Rechts. Ausnahmsweise kann sie jedoch kraft Gesetzes oder der Rechtsprechung auch Dritten eingeräumt werden (Prozessstandschaft), etwa der Konkursmasse bzw. der Konkursverwaltung oder den an die Masse abgetretenen Gläubigern. Die Regeln über den Verfahrensablauf sind nach der lex fori zu bestimmen.
“La qualité pour agir appartient en principe à celui qui est titulaire du droit d'action, soit à celui qui prétend avoir la légitimation, c'est-à-dire qui prétend être titulaire du droit matériel en cause. Il s'agit d'une condition de recevabilité. La légitimation est la titularité - active ou passive - du droit matériel invoqué; il s'agit d'une condition de droit matériel, qui relève du fond (bien-fondé) et dont l'absence conduit au rejet de la demande. La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art. 207 LP) ou le droit des créanciers cessionnaires de la masse en faillite (art. 260 LP) (Bohnet, Commentaire romand, n. 94-102 ad art. 59 CPC et n. 2-9 ad art. 84-90 CPC; Zingg, Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung ZPO n. 60-61 ad art. 59 ZPO). La problématique de la qualité pour agir est générale. Ainsi, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur. Sauf exception, notre ordre juridique n'autorise pas un justiciable à faire valoir le droit d'un tiers en justice. C'est le fameux adage français «nul ne plaide par procureur» (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art.59 CPC). 4.2 En l'espèce, le Tribunal a relevé à juste titre que, conformément à la doctrine, il convenait d'admettre la qualité pour agir en reconnaissance de l'état de collocation étranger aux personnes auxquelles l'art. 166 LDIP confère la qualité pour requérir la reconnaissance de la décision étrangère, à savoir l'administration de la faillite étrangère ou un créancier, selon la teneur de l'art. 166 LDIP au moment du prononcé du jugement querellé.”
“240 LP est une norme cadre qui autorise l'administration de la faillite à prendre toutes les mesures nécessaires pour sauvegarder les intérêts de la masse et pour procéder à la liquidation aux meilleures conditions possibles (Jeandin/ Fischer, op. cit., n. 5 ad art. 240 LP). La défense des intérêts de la masse vise en particulier sa représentation en justice, la gestion de l'ensemble des démarches en relation avec ses propres revendications et celles de tiers et, d'une façon plus générale, les opérations tendant à établir l'inventaire et l'état de collocation. La liquidation de la masse se rapporte à l'encaissement des créances liquides de la masse et aux réalisations d'urgence Jeandin/ Fischer, op. cit., n. 7 ad art. 240 LP). 4.1.6 Le Tribunal fédéral a confirmé dans son arrêt du 30 mars 2020, rendu dans la présente cause, que les dispositions du CPC sont applicables in casu, puisque la détermination des règles sur le déroulement du procès se fait en application de la lex fori par le tribunal saisi (ATF 146 II 247 consid. 4.1.3.1). Selon l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, parmi lesquelles figurent l'intérêt digne de protection du requérant. La qualité pour agir appartient en principe à celui qui est titulaire du droit d'action, soit à celui qui prétend avoir la légitimation, c'est-à-dire qui prétend être titulaire du droit matériel en cause. Il s'agit d'une condition de recevabilité. La légitimation est la titularité - active ou passive - du droit matériel invoqué; il s'agit d'une condition de droit matériel, qui relève du fond (bien-fondé) et dont l'absence conduit au rejet de la demande. La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art.”
“La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art. 207 LP) ou le droit des créanciers cessionnaires de la masse en faillite (art. 260 LP) (Bohnet, Commentaire romand, n. 94-102 ad art. 59 CPC et n. 2-9 ad art. 84-90 CPC; Zingg, Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung ZPO n. 60-61 ad art. 59 ZPO). La problématique de la qualité pour agir est générale. Ainsi, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur. Sauf exception, notre ordre juridique n'autorise pas un justiciable à faire valoir le droit d'un tiers en justice. C'est le fameux adage français «nul ne plaide par procureur» (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art.59 CPC). 4.2 En l'espèce, le Tribunal a relevé à juste titre que, conformément à la doctrine, il convenait d'admettre la qualité pour agir en reconnaissance de l'état de collocation étranger aux personnes auxquelles l'art. 166 LDIP confère la qualité pour requérir la reconnaissance de la décision étrangère, à savoir l'administration de la faillite étrangère ou un créancier, selon la teneur de l'art. 166 LDIP au moment du prononcé du jugement querellé. L'interprétation extensive du Tribunal consistant à admettre la qualité pour agir de l'intimée, en dépit du fait qu'elle n'est pas mentionnée à l'art. 166 al. 1 LDIP, au seul motif que "le législateur semble plutôt aller vers un assouplissement des conditions de la reconnaissance que l'inverse", ne convainc pas. En effet, si le législateur entendait conférer à la masse ancillaire suisse la possibilité de requérir la reconnaissance de l'état de collocation étranger il aurait eu la possibilité de le faire dans le cadre de la novelle entrée en vigueur le 1er janvier 2019.”
“La qualité pour agir appartient en principe à celui qui est titulaire du droit d'action, soit à celui qui prétend avoir la légitimation, c'est-à-dire qui prétend être titulaire du droit matériel en cause. Il s'agit d'une condition de recevabilité. La légitimation est la titularité - active ou passive - du droit matériel invoqué; il s'agit d'une condition de droit matériel, qui relève du fond (bien-fondé) et dont l'absence conduit au rejet de la demande. La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art. 207 LP) ou le droit des créanciers cessionnaires de la masse en faillite (art. 260 LP) (Bohnet, Commentaire romand, n. 94-102 ad art. 59 CPC et n. 2-9 ad art. 84-90 CPC; Zingg, Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung ZPO n. 60-61 ad art. 59 ZPO). La problématique de la qualité pour agir est générale. Ainsi, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur. Sauf exception, notre ordre juridique n'autorise pas un justiciable à faire valoir le droit d'un tiers en justice. C'est le fameux adage français «nul ne plaide par procureur» (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art.59 CPC). 4.2 En l'espèce, le Tribunal a relevé à juste titre que, conformément à la doctrine, il convenait d'admettre la qualité pour agir en reconnaissance de l'état de collocation étranger aux personnes auxquelles l'art. 166 LDIP confère la qualité pour requérir la reconnaissance de la décision étrangère, à savoir l'administration de la faillite étrangère ou un créancier, selon la teneur de l'art.”
“La qualité pour agir appartient en principe à celui qui est titulaire du droit d'action, soit à celui qui prétend avoir la légitimation, c'est-à-dire qui prétend être titulaire du droit matériel en cause. Il s'agit d'une condition de recevabilité. La légitimation est la titularité - active ou passive - du droit matériel invoqué; il s'agit d'une condition de droit matériel, qui relève du fond (bien-fondé) et dont l'absence conduit au rejet de la demande. La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art. 207 LP) ou le droit des créanciers cessionnaires de la masse en faillite (art. 260 LP) (Bohnet, Commentaire romand, n. 94-102 ad art. 59 CPC et n. 2-9 ad art. 84-90 CPC; Zingg, Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung ZPO n. 60-61 ad art. 59 ZPO). La problématique de la qualité pour agir est générale. Ainsi, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur. Sauf exception, notre ordre juridique n'autorise pas un justiciable à faire valoir le droit d'un tiers en justice. C'est le fameux adage français «nul ne plaide par procureur» (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art.59 CPC). 4.2 En l'espèce, le Tribunal a relevé à juste titre que, conformément à la doctrine, il convenait d'admettre la qualité pour agir en reconnaissance de l'état de collocation étranger aux personnes auxquelles l'art. 166 LDIP confère la qualité pour requérir la reconnaissance de la décision étrangère, à savoir l'administration de la faillite étrangère ou un créancier, selon la teneur de l'art.”
Das Gericht prüft das schutzwürdige Interesse nach Art. 59 Abs. 1 ZPO summarisch. Der Prüfungsaufwand ist auf ein Minimum zu beschränken (auf langwierige doppelte Schriftenwechsel oder Beweisverfahren zu verzichten), und im Zweifelsfall ist das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu bejahen.
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage ein, wenn die Pro- zessvoraussetzungen erfüllt sind. In diesem Zusammenhang ist in casu einzig umstritten, ob das in der (nicht abschliessenden) Aufzählung gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO unter lit. a aufgeführte Rechtsschutzinteresse auf Seiten des Klägers gegeben ist oder nicht. Wie die Beklagte zutreffend darlegt, ist ein Rechtsschut- zinteresse zu bejahen, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtli- chen Rechtsschutz nötig macht, und muss das Gericht, um den Bestand des schutzwürdigen Interesses zu beurteilen, die dem Prozess zugrundeliegenden materiellen Verhältnisse einer Prüfung unterziehen (Urk. 121 S. 13). Diese Prü- fung ist aber summarischer Natur, denn ob eine Partei am geltend gemachten materiellen Rechtsverhältnis tatsächlich berechtigt ist, muss im Rahmen der Ur- teilsfindung entschieden werden. Im Stadium der Überprüfung des schutzwürdi- gen Interesses ist der Aufwand des Gerichts daher auf ein Minimum zu beschrän- ken, auf langwierige (doppelte) Schriftenwechsel oder gar Beweisverfahren zu verzichten und im Zweifelsfall das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses zu bejahen (BSK ZPO-Gehri, Art.”
“De la sorte, l'examen sommaire des chances de succès auquel il doit procéder est simplifié. Cet examen ne doit toutefois pas conduire à ce qu'une partie voit quasiment rendu impossible le contrôle d'une décision qu'elle conteste (arrêt du Tribunal fédéral 5A_572/2015 du 8 octobre 2015 consid. 4.1). L'autorité chargée de statuer sur l'assistance ne doit pas se substituer au juge du fond; tout au plus doit-elle examiner s'il y a des chances que le juge adopte la position soutenue par le requérant, chances qui doivent être plus ou moins équivalentes aux risques qu'il parvienne à la conclusion contraire (arrêt du Tribunal fédéral 4A_614/2015 du 25 avril 2016 consid. 3.2). L'absence de chances de succès peut résulter des faits ou du droit. L'assistance sera refusée s'il apparaît d'emblée que les faits pertinents allégués sont invraisemblables ou ne pourront pas être prouvés (arrêt du Tribunal fédéral 4A_614/2015 du 25 avril 2016 consid. 3.2). 2.1.2. Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Le demandeur doit, notamment, avoir un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). Celui qui a pris part à la procédure devant l'autorité précédente ou a été privé de la possibilité de le faire est ainsi légitimé à recourir, pour autant qu'il dispose d'un intérêt digne de protection à l'annulation ou à la modification de la décision entreprise (cf. art. 59 al. 2 let. a CPC également applicable devant l'autorité d'appel; arrêt du Tribunal fédéral 5D_14/2020 du 28 octobre 2020 consid. 4.3.1 et les références citées). Cet intérêt doit être actuel (ATF 131 II 361 consid. 1.2; parmi plusieurs : arrêt du Tribunal fédéral 5A_52/2022 du 9 février 2022 consid. 3). Il doit exister non seulement au moment du dépôt du recours, mais encore au moment où l'arrêt est rendu (ATF 136 II 101 consid. 1.1; parmi plusieurs : arrêt du Tribunal fédéral 4A_306/2022 du 14 juillet 2022). L'absence d'intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades de la procédure (art. 60 CPC; ATF 130 III 430 consid.”
Bei Streitigkeiten um ergänzende Krankenversicherungen sind die ordentlichen Gerichte zuständig; bei vertraglich wählbarem Gerichtsstand kommt der Wohnsitz des Versicherten (oder die vertraglich vorgesehenen Orte wie Sitz des Versicherers bzw. Arbeitsort) zum Tragen. Die Klage ist nur dann zulässig, wenn sie die formellen Anforderungen nach Art. 130 und 244 ZPO sowie die sonstigen Empfangsbarkeitsvoraussetzungen von Art. 59 ZPO erfüllt.
“329 CG prescrit que la défenderesse peut être poursuivie par le preneur d’assurance et la personne assurée à son siège et par les employés assurés disposant d’un droit d’action direct envers Allianz, soit au siège de cette dernière, soit à leur lieu de travail en Suisse. En l’occurrence, l’employeur de la recourante est domicilié dans le canton de Genève, où il développe son activité, de sorte que la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la demande. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l’art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l’art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), comme c’est le cas dans le canton de Genève (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 3. À titre liminaire, il convient d'examiner les conclusions de la demande. 3.1 Aux termes de l’art. 58 CPC, le tribunal ne peut accorder à une partie ni plus ni autre chose que ce qui est demandé ni moins que ce qui est reconnu par la partie adverse (al. 1). Les dispositions prévoyant que le tribunal n’est pas lié par les conclusions des parties sont réservées (al. 2). Selon l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Ces conditions sont examinées d’office (art. 60 CPC). La liste des conditions de recevabilité prévue à l’article 59 al. 2 CPC n’est pas exhaustive (François BOHNET, in Code de procédure civile commenté, n. 9 ad art. 59 CPC). 3.2 Selon l’art. 84 CPC, le demandeur intente une action condamnatoire pour obtenir que le défendeur fasse, s’abstienne de faire ou tolère quelque chose (al. 1). L’action tendant au paiement d’une somme d’argent doit être chiffrée (al. 2). Aux termes de l’art. 85 CPC, si le demandeur est dans l’impossibilité d’articuler d’entrée de cause le montant de sa prétention ou si cette indication ne peut être exigée d’emblée, il peut intenter une action non chiffrée. Il doit cependant indiquer une valeur minimale comme valeur litigieuse provisoire (al. 1). Une fois les preuves administrées ou les informations requises fournies par le défendeur, le demandeur doit chiffrer sa demande dès qu’il est en état de le faire.”
“En l’occurrence, l’art. A9.2 des conditions générales d’assurances (CGA), les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’assuré. Ce dernier étant domicilié à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu. 1.3 Les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/306/2022 du 31 mars 2022 consid. 3 ; ATAS/199/2022 du 4 mars 2022 consid. 2), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC, ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l'art. 59 CPC. Elle est donc recevable. 2. La défenderesse a requis la mise en œuvre d’une expertise judicaire portant sur l’existence de troubles psychiatriques à la santé du demandeur et des conséquences que ceux-ci entraînaient sur sa capacité de travail. 2.1 Selon l’art. 183 al. 1 CPC, un tribunal civil peut, à la demande d’une partie ou d’office, demander une expertise à un ou plusieurs experts. Il entend préalablement les parties. Il s’agit d’une décision d’instruction qui peut être prise par le seul juge instructeur (ATF 147 III 582 consid. 4.4). Une expertise porte sur des faits (arrêt du Tribunal fédéral 4A_37/2019 du 30 avril 2019 consid. 4.5.3) qui sont débattus entre les parties, même si le juge n’est pas tenu par les allégations et déterminations des parties, lorsque la maxime inquisitoire sociale est applicable (ATF 142 III 402 consid. 2.1 ; ATF 139 III 457 consid. 4.4.3.2). L’art. 185 CPC prévoit que le tribunal instruit l’expert et lui soumet, par écrit ou de vive voix à l’audience, les questions soumises à expertise (al.”
“La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (al. 2). L’art. 36 CGA dispose que le preneur d'assurance et la personne assurée peuvent saisir, à leur choix, le for ordinaire ou celui de leur domicile en Suisse, ou dans la Principauté du Liechtenstein. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.4 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art. 59 CPC, de sorte qu’elle est recevable. 2. 2.1 Conformément à l’art. 243 al. 2 let. f CPC, la procédure simplifiée s'applique aux litiges portant sur des assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale au sens de la LAMal. Il en résulte que le tribunal établit les faits d'office (art. 247 al. 2 let. a CPC). Il s'agit donc d'un cas où une disposition spéciale instaure la maxime inquisitoire, en lieu et place de la maxime des débats (ATF 138 III 625 consid.2.1). Ce principe n'est pas une maxime officielle absolue, mais une maxime inquisitoire sociale (arrêt du Tribunal fédéral 9C_541/2010 du 16 juillet 2010 consid. 1). Le juge ne doit pas instruire d'office le litige lorsqu'une partie renonce à expliquer sa position. En revanche, il doit interroger les parties et les informer de leur devoir de collaboration et de production des pièces ; il est tenu de s'assurer que les allégations et offres de preuves sont complètes uniquement lorsqu'il a des motifs objectifs d'éprouver des doutes sur ce point.”
“33 des « conditions générales de l’assurance collective d’une indemnité journalière en cas de maladie selon la LCA » (ci-après : CGA) prévoit qu’en cas de contestations, le preneur d’assurance, l’assuré ou l’ayant droit, peut choisir soit les tribunaux de son domicile suisse, soit ceux du siège de l’assureur, soit ceux du lieu de travail suisse pour l’assuré domicilié à l’étranger. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la demande. 1.3 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l’art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l’art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art. 59 CPC, de sorte qu’elle est recevable. 2. 2.1 À titre liminaire, il convient de se pencher sur la capacité pour défendre de GROUPE MUTUEL ASSURANCES GMA SA, sachant que le demandeur a ouvert action contre MUTUEL ASSURANCES SA. 2.2 La question de la qualité pour défendre relève, comme dans un procès civil, du fondement matériel de l’action (cf. ATAS/1277/2012 du 23 octobre 2012 consid. 4a et la référence citée). A la qualité pour défendre, ou la légitimation passive, la personne qui est débitrice du droit matériel allégué. La légitimation passive relève ainsi du droit de fond puisqu’elle a trait au fondement matériel de l’action, mais elle n’emporte pas encore décision sur l’existence de la prétention de la demanderesse, que ce soit quant à son principe ou quant à la mesure dans laquelle elle la fait valoir. L’absence de légitimation passive conduit au rejet de la demande (ATF 111 V 342 consid. 1c ; 114 II 345 consid. 3a). Selon l’art. 83 al. 4 CPC, en l’absence d’aliénation de l’objet du litige, la substitution de partie est subordonnée au consentement de la partie adverse ; les dispositions spéciales prévoyant la succession d’un tiers aux droits ou obligations des parties sont réservées.”
“En l'occurrence, l'art. 43 des CG prévoit qu'en cas de contestation, le preneur d'assurance, l'assuré ou l'ayant droit peut choisir soit les tribunaux de son domicile suisse, soit ceux du siège de l'assureur, soit ceux du lieu de travail suisse pour l'assuré domicilié à l'étranger. Le demandeur, en sa qualité d'assuré, ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art. 59 CPC, de sorte qu’elle est recevable. 2. 2.1 À titre liminaire, il convient de se pencher sur la capacité pour défendre de GROUPE MUTUEL ASSURANCES GMA SA. 2.2 La question de la qualité pour défendre relève, comme dans un procès civil, du fondement matériel de l'action (ATAS/1277/2012 du 23 octobre 2012 consid. 4a et la référence citée). À la qualité pour défendre, ou la légitimation passive, la personne qui est débitrice du droit matériel allégué. La légitimation passive relève ainsi du droit de fond puisqu'elle a trait au fondement matériel de l'action, mais elle n'emporte pas encore décision sur l'existence de la prétention de la demanderesse, que ce soit quant à son principe ou quant à la mesure dans laquelle elle la fait valoir. L'absence de légitimation passive conduit au rejet de la demande (ATF 111 V 342 consid. 1c ; 114 II 345 consid. 3a). 2.3 En l'espèce, le demandeur a assigné AVENIR, en considérant qu'elle était débitrice des indemnités journalières revendiquées.”
In Sonderkonstellationen (z.B. ein Wiedererwägungsverfahren statt eines ordentlichen Rechtsmittels) kann — wenn das schutzwürdige Interesse an der Fortführung des Verfahrens entfällt — das Verfahren gegenstandslos werden und nach Art. 242 ZPO abgeschrieben werden.
“In der Sache dreht sich der Streit aber um die Frage der örtlichen Zuständigkeit der Vorinstanz für die Konkurseröffnung (act. 2 S. 16 ff. Rz. 41-47). Diese Frage wird infolge des Rückweisungsentscheids des Bundesgerichts vom 14. Dezember 2022 von der Kammer (bereits) im ersten Be- schwerdeverfahren zu beurteilen sein. Beim ersten Beschwerdeverfahren handelt es sich um das ordentliche Rechtsmittelverfahren gegen den Konkurseröffnungs- entscheid vom 12. März 2021 (Art. 194 i.V.m. Art. 174 SchKG). Demgegenüber liegt dem vorliegenden zweiten Beschwerdeverfahren ein Wiedererwägungsge- such gemäss Art. 256 Abs. 2 ZPO zugrunde. Angesichts dessen und weil über- dies die Voraussetzungen für eine Aufhebung des Konkurserkenntnisses auf In- solvenzerklärung im Wiedererwägungsverfahren grundsätzlich enger als im or- dentlichen Rechtsmittelverfahren wären (Art. 256 Abs. 2 ZPO: "es sei denn, das Gesetz oder die Rechtssicherheit ständen entgegen"; vgl. auch OGer ZH PS210122 vom 12. Oktober 2021 E. 3.5), besteht kein schutzwürdiges Interesse mehr an der Fortführung des vorliegenden zweiten Beschwerdeverfahrens (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fällt das Rechtsschutzinteresse während des Verfah- rens weg, so wird der Prozess gegenstandslos (statt vieler: CHK ZPO-S UTTER- - 5 - S OMM/SEILER, Art. 242 N 8). Das vorliegende zweite Beschwerdeverfahren ist deshalb gestützt auf Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben.”
Für die Beurteilung der örtlichen Zuständigkeit ist der Zeitpunkt des Urteils massgebend; die Litispendenz ist nicht der entscheidende Zeitpunkt.
“La Cour examine d'office sa compétence à raison du lieu et de la matière (art. 59 al. 2 let. b et 60 CPC ; art. 31 LaCC). Le moment déterminant pour admettre la compétence à raison du lieu des juridictions suisses est la date du jugement, et non celle de la litispendance, conformément au principe applicable aux conditions de recevabilité énumérées par l'art. 59 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_105/2020 du 16 novembre 2020 consid. 3.4.1 et les références citées).”
“Or, les parties ont déjà été entendues par le Tribunal à l'audience du 24 septembre 2021, lors de laquelle elles ont notamment pu faire valoir leurs arguments respectifs. Elles se sont en outre largement exprimées par écrit dans le cadre du présent appel. La tenue d'une nouvelle audience de comparution personnelle des parties ne se justifie donc pas et la cause est en état d'être jugée. 4. 4.1 En raison de la nationalité brésilienne et du lieu de résidence genevois de l'appelante, de la nationalité et du domicile français de l'intimé, du déplacement des enfants en France et de la saisine des juridictions française et suisse, le litige revêt un caractère international. En matière internationale, la compétence des autorités judiciaires suisses et le droit applicable sont régis par la LDIP, sous réserve des traités internationaux (art. 1 al. 1 LDIP). Le moment déterminant pour admettre la compétence à raison du lieu des juridictions suisses est la date du jugement, et non celle de la litispendance, conformément au principe applicable aux conditions de recevabilité énumérées par l'art. 59 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_105/2020 du 16 novembre 2020 consid. 3.4.1). Le Tribunal fédéral a confirmé ce principe dans une affaire relative à la compétence internationale des tribunaux genevois pour statuer sur l'entretien d'enfants mineurs (arrêt du Tribunal fédéral 5A_105/2020 du 16 novembre 2020 consid. 3.4.1). 4.1.1 Dès qu'une action en divorce est pendante devant un tribunal compétent, des mesures protectrices de l'union conjugale ne peuvent plus être prononcées pour la période postérieure à la litispendance, seules des mesures provisoires pouvant encore être ordonnées pour la durée de la procédure de divorce, règle qui s'applique aussi dans les causes à caractère international (ATF 134 III 326 consid. 3.2, JdT 2009 I 215). Seules des mesures provisoires au sens de l'art. 10 LDIP peuvent être ordonnées (ATF 134 III 326 consid. 3.4 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 5A_929/2016 du 11 mai 2017 consid. 2.2 et 3.3). En vertu de l'art. 10 let. b LDIP, sont notamment compétents pour prononcer des mesures provisoires les tribunaux ou les autorités suisses du lieu de l'exécution de la mesure.”
Die Aufzählung in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist nicht abschliessend; bei Vorliegen einer objektiven Klagehäufung sind daher auch die Voraussetzungen von Art. 90 ZPO zu prüfen.
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die von Amtes wegen zu prüfen- den Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO). Prozessvoraussetzun- gen sind insbesondere ein schutzwürdiges Interesse sowie die sachliche und ört- liche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. a und lit. b ZPO). Die Liste der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist nicht abschliessend. Zu den ungenannten Prozessvoraussetzungen gehört die Erfüllung der Voraussetzungen von Art. 90 ZPO bei Vorliegen einer objektiven Klagehäufung (Z INGG in: Haus- heer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, 2012, Art. 59 N 156, 169; ZÜRCHER und BESSENICH/BOPP in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 9 bzw. Art. 90 N 10).”
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die von Amtes wegen zu prüfen- den Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO). Prozessvoraussetzun- gen sind insbesondere ein schutzwürdiges Interesse sowie die sachliche und ört- liche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. a und lit. b ZPO). Die Liste der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist nicht abschliessend. Zu den ungenannten Prozessvoraussetzungen gehört die Erfüllung der Voraussetzungen von Art. 90 ZPO bei Vorliegen einer objektiven Klagehäufung (Z INGG in: Haus- heer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, 2012, Art. 59 N 156, 169; ZÜRCHER und BESSENICH/BOPP in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 9 bzw. Art. 90 N 10).”
Wurde eine in der Klage genannte beklagte Partei im Schlichtungsverfahren nicht genannt oder nicht vorgeladen, kann das Schlichtungsverfahren als nicht ordnungsgemäss durchgeführt gelten und führt grundsätzlich zum Nichteintreten auf die gegen diese Partei gerichtete Klage.
“Unter diesen Umständen wäre die Rückweisung der Sache an den Einzelrichter, damit dieser die Kläger zu einem (weiteren) Vortrag zur Einwendung des ungenügenden Schlichtungsverfahrens auffordere, im Sinne der Praxis ein Leerlauf, und es ist davon abzusehen. - 9 - 3.3 Damit ist nun zu entscheiden, ob die Einrede der Beklagten "ungenügendes Schlichtungsverfahren mit Bezug auf die Beklagte 2" stichhaltig ist. Die Beklagten betonen, die Beklagte 2 habe nicht als Partei, sondern nur als Begleitperson ihres Mannes an der Schlichtungsverhandlung teilgenommen. Sie habe am Anfang der Verhandlung ausdrücklich erklärt, sie sei gar nicht als Partei genannt und auch nicht vorgeladen worden, und die Friedensrichterin habe sie nie gefragt, ob sie bereit sei, Partei zu werden. Sie habe wohl aktiv mitdiskutiert, aber das stelle keine Einlassung dar, weil eine solche gar nicht möglich sei (act. 14 passim, besonders S. 4). Dem Entscheidverfahren geht ein Schlichtungsversuch vor einer Schlichtungsbehörde voraus (Art. 197 ZPO). Keine der zahlreichen gesetzlichen Ausnahmen von diesem Prinzip (Art. 198 f. ZPO) liegt vor. Das ordnungsgemäss durchgeführte Schlichtungsverfahren ist eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO (noch zum alten kantonalen Recht OGerZH LB110040 vom 20. Okto- ber 2011, zum neuen BGE 139 III 273 E. 2.1). Die Charakterisierung als Prozessvoraussetzung bringt mit sich, dass auf eine Klage nicht eingetreten werden darf, wenn kein Schlichtungsverfahren stattfand (BGE 137 III 380, ferner präzisierend BGer 4A_387/2013 vom 17. Februar 2014). Das Sühnebegehren der Kläger hatte nur den Beklagten 1 genannt (act. 9/1/1), der Kostenvorschuss wurde nur von ihm gefordert, und auch die Eingangsanzeige/Vorladung lautete auf der beklagten Seite nur auf den Beklagten 1. Auf die Besonderheiten des Schlichtungsverfahrens ist zurückzukommen. Fürs Erste ist festzustellen, dass das Schlichtungsverfahren jedenfalls in dem Sinn nicht ordnungsgemäss durchgeführt wurde, als die Beklagte 2 im Begehren nicht genannt und in der Folge auch nicht vorgeladen wurde. Grundsätzlich führt das wie gesehen zum Nichteintreten auf die gegen sie gerichtete Klage (ob ein Fall notwendiger Streitgenossenschaft vorliegt, in der Sache demnach die Einrede der mehreren Streitgenossen erfolgreich sein könnte, ist hier nicht zu entscheiden: das wäre keine Frage der Prozessvoraussetzung, sondern des materiellen Rechts und führt gegebenenfalls - 10 - nicht zum Nichteintreten, sondern zur Abweisung der Klage - wenn auch ohne materielle Rechtskraft für eine später gegen beide Beklagten gerichtete Klage).”
Bei verspäteter Einreichung wird nach Art. 59 ZPO nicht eingetreten. In den zitierten Entscheiden führten formelle Mängel (z. B. fehlende oder nicht formgültige Unterzeichnung) zur Feststellung des Nichteintretens.
“Sie verlangt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Gutheissung der Beschwerde gegen den KESB-Entscheid bzw. des Entlassungsgesuchs. Die Beschwerde enthält im Wesentlichen Ausfüh- rungen zum Entlassungswunsch (act. 16). Eine Auseinandersetzung mit dem an- gefochtenen Entscheid findet nicht statt. Die Beschwerde ist deshalb unbegrün- det, was allerdings zulässig ist (vgl. dazu Art. 450e Abs. 1 ZGB). Der angefochte- ne Entscheid wurde der Beschwerdeführerin indes bereits am 25. Juli 2022 zuge- stellt (act. 13/1). Die zehntägige Frist zur Erhebung der Beschwerde (Art. 450b Abs. 2 ZGB i.V.m.§ 40 EG KESR) begann somit am darauffolgenden Tag zu lau- fen und endete mangels Fristenstillstand in Summarverfahren gemäss Hinweis in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids am Donnerstag, 4. August 2022 (Art. 142 ZPO sowie Art. 145 Abs. 2 lit. b und Abs. 3 ZPO; vgl. act. 15 S. 3). Die am 24. August 2022 zur Post gegebene Beschwerde erweist sich demnach als verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 59 ZPO). - 3 -”
“Des Weiteren erachtete sich die Vorinstanz für die Behandlung der Be- schwerde mit Bezug auf die Anordnung der Zwangsmedikation durch die PUK zu- treffend als örtlich und sachlich zuständig und hielt fest, das eine diesbezügliche Beschwerde innert zehntägiger Frist seit der Mitteilung einzureichen ist (act. 12 S. 3 f.; Art. 439 Abs. 1 Ziff. 4 und Abs. 2 ZGB). Aus den Akten ergibt sich einer- seits, dass die Anordnung einer medizinischen Massnahme ohne Zustimmung durch die PUK vom 2. Februar 2022 nicht formgültig unterzeichnet worden war, was die Vorinstanz mit Nichteintretensentscheid vom 16. Februar 2022 festge- stellt hatte (act. 8 und act. 9; act. 12 S. 4). Soweit sich die Beschwerde also er- neut gegen diese Anordnung vom 2. Februar 2022 richtet, ist sie offensichtlich verspätet und es ist darauf nicht einzutreten (Art. 59 ZPO). Andererseits erhellt, - 4 - dass die Anordnung der Zwangsbehandlung nach Angaben der PUK am 18. Februar 2022 nunmehr formgültig unterzeichnet und der Beschwerdeführerin eröffnet wurde (act. 8 und act. 9). Die Anordnung einer Behandlung ohne Zu- stimmung ist schriftlich anzuordnen und der betroffenen Person schriftlich mitzu- teilen (Art. 434 Abs. 2 ZGB). Entsprechende Nachweise fehlen allerdings. Die PUK hat gegenüber der Vorinstanz zudem erklärt, dass bisher keine Zwangsme- dikation habe erfolgen müssen und bei Bedarf auf Grund der genannten Unklar- heiten die Anordnungen vom”
Die in Art. 59 Abs. 2 ZPO genannten Prozessvoraussetzungen sind zwar nach dem Wortlaut nicht abschliessend. Gleichwohl ist — vor dem Hintergrund der Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) — Zurückhaltung geboten, zusätzliche ungeschriebene Prozessvoraussetzungen zu schaffen. Zusatzforderungen dürfen daher nur mit besonderer Zurückhaltung anerkannt werden.
“1936, N. 17 zu Art. 145 ZGB). Die Lehre ist diesbezüglich geteilter Auffassung (gegen die Zulässigkeit der Androhung des Nichteintretens bzw. einer Vonderhandweisung neben EGGER, a.a.O., auch ERNST ETTER, Die vorsorglichen Massregeln im Ehescheidungs- u. Ehetrennungsprozess nach Art. 145 ZGB, 1933, S. 96; EMIL WEINMANN, Die Prozesskostenvorschusspflicht der Ehegatten im Scheidungsverfahren, 1950, S. 72; R. STEFFEN, Die Parteikostenvorschusspflicht im Scheidungsprozess, ZBJV 122/1986 S. 101; für die Zulässigkeit BÜHLER/SPÜHLER, Berner Kommentar, 3. Aufl. 1980, N. 297 zu Art. 145 ZGB; MICHEL CZITRON, Die vorsorglichen Massnahmen während des Scheidungsprozesses unter Berücksichtigung des am 1. Januar 1988 in Kraft getretenen neuen Eherechts, des in Revision begriffenen Scheidungsrechts sowie des Prozessrechts und der Praxis im Kanton Zürich, 1995, S. 125; unentschieden HINDERLING/STECK, Das schweizerische Ehescheidungsrecht, 4. Aufl. 1995, S. 554). Die Aufzählung der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist zwar nach dessen klaren Wortlaut nicht abschliessend. Allerdings BGE 148 III 21 S. 26 ist vor dem Hintergrund der Rechtsweggarantie von Art. 29a BV mit der Annahme weiterer, ungeschriebener Prozessvoraussetzungen Zurückhaltung geboten (vgl. IVO SCHWANDER, Prozessvoraussetzungen in der neuen Schweizerischen Zivilprozessordnung, ZZZ 2008 S. 201 f.; ALEXANDER ZÜRCHER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], Sutter-Somm/Hasenböhler/ Leuenberger [Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N. 10 f. zu Art. 59 ZPO, der insbesondere die Auffassung vertritt, dass das Gesetz die Sanktionierung von Säumnissen und Verfehlungen der Parteien im Prozessverlauf grundsätzlich abschliessend regle und spätere Säumnisse und Verfahrensverfehlungen regelmässig nicht zu einem Prozessurteil führten, solange die Klage die gesetzlichen Voraussetzungen erfülle [Art. 221 ZPO]). Dies gilt wenigstens insofern, als es nicht um den durch Rechtsprechung und Lehre eindeutig anerkannten Bestand weiterer Prozessvoraussetzungen geht, wozu jedoch die Bezahlung des eherechtlichen Prozesskostenvorschusses nach dem Gesagten nicht gehört.”
Schlussanträge müssen genügend bestimmt sein; bei Zahlungsbegehren ist eine konkrete Bezifferung erforderlich. Die Zulässigkeit von Änderungen der Schlussanträge in der Berufung ist eine Frage der Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO und ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Eine Einschränkung (Reduktion) der Schlussanträge gilt nicht als neue Schlussantragstellung und ist bis zu den Beratungen zulässig. Eine Erweiterung der Schlussanträge in der Berufung ist nur unter den Voraussetzungen von Art. 317 ZPO (insbesondere neue Tatsachen/Mittel) zulässig.
“1 et les références) -, le tribunal ne peut accorder à une partie ni plus, ni autre chose que ce qui est demandé, ni moins que ce qui est reconnu par la partie adverse ( ne eat iudex ultra petita partium). Les conclusions des parties doivent ainsi être suffisamment précises pour qu'elles puissent être reprises dans le jugement si la demande est admise (ATF 148 III 322 consid. 3.2; 137 III 617 consid. 4.3). Lorsqu'elles portent sur la liquidation du régime matrimonial, elles doivent indiquer à quel résultat le demandeur prétend (arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 5A_618/2012 du 27 mai 2013 consid. 4.3.3; 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.1). Par ailleurs, l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée (art. 84 al. 2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 149 III 405 consid. 4.1; 148 III 322 consid. 3.2 et 3.3; 142 III 102 consid. 3; arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 4A_164/2016 du 18 octobre 2016 consid. 3.2). Le fait de chiffrer les actions tendant au paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4; 5A_871/2020 précité loc. cit.). Le chiffrage des conclusions doit impérativement être contenu dans l'écriture introductive de la procédure, à savoir le mémoire de demande (art. 221 al. 1 let. b en relation avec l'art. 84 al. 2 CPC; ATF 148 III 322 consid. 3.2). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (arrêts 5A_847/2021 précité loc. cit.; 5A_793/2014 du 18 mai 2015 consid. 3.2.6, non publié in ATF 141 III 302). En matière de liquidation du régime matrimonial, l'action est qualifiée d'actio duplex ou action réciproque, à savoir une action dans le cadre de laquelle la partie intimée peut déposer ses propres conclusions dans sa réponse sans devoir formellement déposer une demande reconventionnelle (ATF 102 II 151 consid.”
“Si nécessaire et à l'instar de toute déclaration en procédure, les conclusions doivent être interprétées selon les règles de la bonne foi, en particulier à la lumière de la motivation qui leur est donnée (arrêts du Tribunal fédéral 5A_779/2021 et 5A_787/2021 du 16 décembre 2022 consid. 3.1; 4A_274/2020 du 1er septembre 2020 consid. 4). L'art. 317 al. 2 CPC autorise une modification des conclusions en appel à la condition notamment que les conclusions modifiées reposent sur des faits ou moyens de preuve nouveaux (art. 317 al. 2 let. b CPC), lesquels doivent être recevables en appel en application de l'art. 317 al. 1 CPC (Jeandin, op. cit., n. 12 ad art. 317 CPC). Une réduction (ou une restriction) des conclusions ne constitue pas une conclusion nouvelle au sens de l'art. 317 al. 2 CPC et est donc admissible en tout temps, soit jusqu'aux délibérations (arrêts du Tribunal fédéral 5A_204/2018 du 15 juin 2018 consid. 3.2; 5A_456/2016 du 28 octobre 2016 consid. 4.2.1) L'admissibilité d'une modification des conclusions est une condition de recevabilité au sens de l'art. 59 CPC, qui est examinée d'office (art. 60 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_395/2017 du 11 octobre 2018 consid. 4.3).”
“Il convient ainsi de déterminer, lorsque le tribunal n'alloue pas strictement les conclusions du demandeur, s'il reste néanmoins dans le cadre des conclusions prises, sans allouer plus que ce qui est demandé ni étendre l'objet de la contestation à des points qui ne lui ont pas été soumis (arrêt du Tribunal fédéral 4A_627/2015 du 9 juin 2016 consid. 5.2 et les références). Le principe de disposition n'interdit cependant pas au tribunal de déterminer le sens véritable des conclusions et de statuer sur cette base, plutôt que selon leur libellé inexact (arrêts du Tribunal fédéral 5A_657/2014 du 27 avril 2015 consid. 8.1; 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.3.1 et la référence). Les conclusions doivent en effet être interprétées selon le principe de la confiance, à la lumière de la motivation de l'acte (ATF 123 IV 125 consid. 1; 105 II 149 consid. 2a; arrêt du Tribunal fédéral 5A_527/2016/ du 16 novembre 2016 consid. 3.3 et les références). 2.2 Sous l'empire du CPC, une conciliation préalable devant l'autorité de conciliation doit en principe précéder la procédure au fond (art. 197 CPC). La partie qui saisit directement le juge au mépris de cette exigence voit sa demande déclarée irrecevable (cf. art. 221 al. 2 let. b CPC en lien avec l'art. 59 CPC; ATF 139 III 273 consid. 2.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_132/2019 du 5 mai 2020 consid. 3.3.1; 4A_370/2013 du 6 janvier 2014 consid. 2.5). 2.3 En l'espèce, à la lettre, les conclusions en prolongation de bail de la requête soumise par la recourante à l'autorité de conciliation ne spécifient pas l'objet de ladite prolongation. Le corps de cette requête, en revanche, comporte des allégués relatifs tant au parking qu'à l'appartement, ainsi qu'un développement qui se termine par le résumé de ce que la recourante entend obtenir, à savoir une prolongation de bail pour les deux objets. Il apparaît ainsi, en interprétant les conclusions à la lumière de la motivation de l'acte, qu'il n'y a pas lieu de traiter différemment le logement et le parking; la seule conclusion en autorisation de restitution de l'appartement, qui suit la conclusion en prolongation, n'est pas décisive à cet égard. La requête soumise à l'autorité de conciliation tendait ainsi à la prolongation de bail de l'appartement et du parking: l'autorisation de procéder, qui se réfère sans autres développements, à la requête, porte par voie de conséquence sur les deux objets.”
Bei Ansprüchen in der Liquidation des güterrechtlichen Vermögens sind Geldforderungen in der Regel zu beziffern. Das Chiffrierungsgebot (Art. 84 Abs. 2 ZPO) zählt zu den Voraussetzungen der Zulässigkeit (Art. 59 ZPO); eine nicht bezifferte Zahlungsforderung ist grundsätzlich unzulässig, sofern nicht die Ausnahme des Art. 85 Abs. 1 ZPO (Unmöglichkeit der Bezifferung zu Prozessbeginn bzw. vorläufige Angabe eines Mindestwertes und spätere Bezifferung nach Beweisführung) greift.
“A titre préalable, il convient de traiter le grief de l'appelant en lien avec la recevabilité des conclusions chiffrées de l'intimée en liquidation du régime matrimonial, plus précisément concernant les actions L______. 8.1 Aux termes de l'art. 58 al. 1 CPC - applicable aux questions relatives à la liquidation du régime matrimonial -, le tribunal ne peut accorder à une partie ni plus, ni autre chose que ce qui est demandé, ni moins que ce qui est reconnu par la partie adverse (ne eat iudex ultra petita partium). Les conclusions des parties doivent ainsi être suffisamment déterminées. Lorsqu'elles portent sur la liquidation du régime matrimonial, elles doivent indiquer à quel résultat le demandeur prétend. Par ailleurs, l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée (art. 84 al. 2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC. Le fait de chiffrer des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_847/2021 du 10 janvier 2023 consid. 4.2.1 et les références citées). Selon l'art. 85 al. 1 CPC, le demandeur peut intenter une action non chiffrée s'il est dans l'impossibilité d'articuler d'entrée de cause le montant de sa prétention ou si cette indication ne peut être exigée d'emblée. Il doit cependant indiquer une valeur minimale comme valeur litigieuse provisoire. Cette exception vaut en particulier lorsque seule la procédure probatoire permet de fonder une créance chiffrée; le demandeur est alors autorisé à chiffrer ses conclusions après l'administration des preuves ou la délivrance par le défendeur des informations requises. Le demandeur doit toutefois chiffrer sa demande dès qu'il est en état de le faire (art.”
“Aux termes de l'art. 58 al. 1 CPC - applicable aux questions relatives à la liquidation du régime matrimonial (arrêt 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.3.1 et les références) -, le tribunal ne peut accorder à une partie ni plus, ni autre chose que ce qui est demandé, ni moins que ce qui est reconnu par la partie adverse ( ne eat iudex ultra petita partium). Les conclusions des parties doivent ainsi être suffisamment déterminées. Lorsqu'elles portent sur la liquidation du régime matrimonial, elles doivent indiquer à quel résultat le demandeur prétend (arrêts 5A_618/2012 du 27 mai 2013 consid. 4.3.3; 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.1). Par ailleurs, l'action tendant au paiement d'une somme d'argent doit être chiffrée (art. 84 al. 2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 142 III 102 consid. 3; arrêt 4A_164/2016 du 18 octobre 2016 consid. 3.2). Le fait de chiffrer des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; arrêt 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4; arrêt 5A_871/2020 précité loc. cit.). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (arrêt 5A_793/2014 du 18 mai 2015 consid. 3.2.6, non publié in ATF 141 III 302).”
Das Gericht tritt nur auf Klagen oder Gesuche ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Zu diesen Voraussetzungen gehört insbesondere das schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft das Vorliegen dieses Interesses von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Die Prozessvoraussetzungen müssen grundsätzlich zum Zeitpunkt der Entscheidfällung bestehen; fallen sie nachträglich weg, ist dies zu berücksichtigen (Nichteintreten).
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens entspricht das Rechtsschutzinteresse der Beschwer. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von ihren Anträgen abweicht. Beschwert ist auch die beklagte Partei, die auf Abweisung der Klage plädiert hat, wenn der Entscheid hingegen auf Nichteintreten lautet. Denn sie hat einen Anspruch darauf, dass der Streit bei gegebenen Prozessvoraussetzungen durch einen Sachentscheid entschieden wird, damit sie nicht in einem neuen Verfahren mit der gleichen Klage belangt wird. Formelle Beschwer umfasst stets auch die materielle Beschwer (ZÜRCHER, in: Sutter- Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 59 N. 14). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO).”
“2 LOJV [loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) dans les dix jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 2 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l’annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.2 4.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 LVPAE, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC, applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 LVPAE ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198 ; CCUR 17 juin 2021/136). Par ailleurs, le recourant doit avoir un intérêt actuel et pratique au recours, respectivement à l'examen des griefs soulevés, l’autorité de recours ne devant se prononcer que sur des questions concrètes et non pas théoriques (ATF 140 III 92 consid.”
“2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.1.2 En vertu de l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, ci-après : CR-CPC, n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.1.3 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
“21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 3.2 3.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 3.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
“Il suffit que le recourant manifeste par écrit son désaccord avec la mesure prise (Droit de la protection de l'adulte, Guide pratique COPMA, Zurich/Saint-Gall 2012, nn. 12.18 et 12.19, p. 285 ; Meier, Droit de la protection de l’adulte, 2e éd., Genève/Zurich 2022, n. 276, p. 154). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.1.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.1.3 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277).”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvo- raussetzungen erfüllt sind. Diese sind vom Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Art. 59 Abs. 1 ZPO erfasst auch die durch die ZPO geregel- ten Rechtsmittel- und Rechtsbehelfsverfahren (BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 N 24). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat. Im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens entspricht das Rechtsschutzinteresse der Beschwer. Gemeint ist damit, dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtliche Situation des Klägers resp. Gesuchstellers auswirkt und damit ein hinreichendes Interesse für die Beurteilung besteht (z.B.: ZK ZPO-Z ÜRCHER, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 12 ff. ).”
“Wer in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann dem Gericht unter anderem beantragen, eine bestehende Verletzung zu beseitigen (Beseitigungsbegehren) (vgl. Art. 28a Abs. 1 Ziffer 2 ZGB). Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehört insbesondere auch das schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Sie müssen grundsätzlich im Zeitpunkt der Entscheidfällung vorliegen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 S. 165). Fällt eine Prozessvoraussetzung nachträglich weg und kann sie nicht mehr hergestellt werden wie beispielsweise das schutzwürdige Interesse während des Verfahrens , so hat das Gericht diese neue Tatsache zu berücksichtigen und einen Nichteintretensentscheid zu fällen (Gehri, Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 59 ZPO N 4).”
“Wer in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann dem Gericht unter anderem beantragen, eine bestehende Verletzung zu beseitigen (Beseitigungsbegehren) (vgl. Art. 28a Abs. 1 Ziffer 2 ZGB). Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehört insbesondere auch das schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Sie müssen grundsätzlich im Zeitpunkt der Entscheidfällung vorliegen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 S. 165). Fällt eine Prozessvoraussetzung nachträglich weg und kann sie nicht mehr hergestellt werden wie beispielsweise das schutzwürdige Interesse während des Verfahrens , so hat das Gericht diese neue Tatsache zu berücksichtigen und einen Nichteintretensentscheid zu fällen (Gehri, Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 59 ZPO N 4).”
Die amtswegige Prüfung der Prozessvoraussetzungen folgt der eingeschränkten Untersuchungsmaxime: Das Gericht hat von Amts wegen zu prüfen, ob Tatsachen vorliegen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen, verlangt aber nicht eine allgemeine Erforschung des Sachverhalts. In Verfahren nach der Maxime des Dispositionsgrundsatzes (maxime des débats) beschränkt sich diese Prüfungsbefugnis auf den von den Parteien rechtzeitig behaupteten und bewiesenen Streitstoff.
“260 SchKG handelt es sich um ein betrei- bungs- und prozessrechtliches Institut sui generis, welches als eine Art "Prozess- standschaft" betrachtet werden kann, durch welche der Abtretungsempfänger in eigenem Namen und auf eigene Rechnung einen Prozess einleiten oder diesen - 21 - unter denselben Voraussetzungen übernehmen kann, ohne dass er jedoch durch die Abtretung Rechtsträger des streitigen Anspruchs wird. Ihm wird lediglich das Prozessführungsrecht der Masse abgetreten (BGE 146 III 441 E. 2.5.1; BGE 144 III 552 E. 4.1.1 = Pra 108 (2019) Nr. 69). Die Befugnis, in eigenem Na- men das Recht eines Dritten gerichtlich geltend zu machen, ist eine Zulässig- keitsvoraussetzung der Klage. Es handelt sich dabei um eine Prozessvorausset- zung, welche der Richter von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 144 III 552 E. 4.1.2 = Pra 108 (2019) Nr. 69) und deren Fehlen zum Nichteintreten auf die Klage führt (Art. 59 ZPO e contrario). Bei der amtswegigen Prüfung der Prozessvoraussetzungen (Art. 60 ZPO) gilt die eingeschränkte Untersuchungsmaxime. Es handelt sich dabei nicht um eine all- gemeine Feststellung oder Erforschung des Sachverhaltes, sondern um eine be- schränkte richterliche Überprüfung desselben, bei der sich das Gericht vom Be- stehen der behaupteten klagebegründenden Tatsachen zu überzeugen hat. Die eingeschränkte Untersuchungsmaxime zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich für beide Prozessparteien asymmetrisch auswirkt, indem für die klagende Partei weiterhin der Verhandlungsgrundsatz gilt, während der beklagten Partei die Be- streitungslast abgenommen wird. Das Gericht muss lediglich von Amtes wegen erforschen, ob Tatsachen bestehen, welche gegen das Vorliegen der Prozessvo- raussetzungen sprechen. Nicht verlangt wird dagegen, Tatsachen, welche für das Vorhandensein der Prozessvoraussetzungen sprechen, zu berücksichtigen, wenn solche von der klagenden Partei nicht oder verspätet vorgebracht worden sind.”
“Cet accord a été signé le 24 juin 2021, soit avant le dépôt de la requête de mesures provisionnelles du 25 novembre 2021. L’ancien conseil des requérantes a par la suite été remplacé successivement par deux autres conseils depuis le dépôt de la requête de mesures provisionnelles. Au surplus, les intimés, qui ont soulevé ce point dans leurs déterminations du 10 décembre 2021, ne l’ont pas repris ultérieurement et ont même conclu dans leur duplique du 28 janvier 2022 à l’admission à la forme de la conclusion 1. des déterminations du 17 janvier 2022 (« 1. Déclarer recevables les présentes déterminations ») qui avaient pourtant été déposées par le premier conseil des requérantes. Il convient donc d’en conclure que les intimés ont renoncé à ce grief. Le conseil des requérantes était légitimé à déposer les écritures de la présente procédure qui sont recevables. IV. a) Les intimés soutiennent que la requérante S.________ n’a pas la légitimation active dès lors qu’elle n’est pas signataire du Distribution and Licensing Agreement sur lequel les requérantes fondent notamment leurs conclusions. b) Selon l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, notamment s’agissant de l’intérêt à agir du demandeur ou du requérant (al. 2 let. a). Il convient dès lors d'examiner cette question en premier lieu. Le défaut de légitimation active ou passive est un moyen de fond qui doit être examiné d’office par le juge à la lumière des règles de droit matériel et non des règles de procédure. Il s’agit d’un conflit sur la titularité du droit. En principe, seule est légitimée comme partie au procès celle qui est personnellement titulaire d’un droit ou contre laquelle personnellement un droit est exercé. Le défaut de légitimation active (ou passive) entraîne le rejet de l’action (TF 4A_79/2010 consid. 2.1 ; ATF 130 III 417 consid. 3.1, rés. in JdT 2004 I 268 ; ATF 128 III 50 consid. 2bb ; ATF 123 III 60 consid. 3a, rés. in JdT 1998 I 25). Le juge doit vérifier d’office l’existence de la légitimation active et passive. Toutefois, dans les procès soumis à la maxime des débats, il ne le fait qu’au regard des faits allégués par les parties et prouvés, c’est-à-dire uniquement dans le cadre que les parties ont assigné au procès (Hohl, Procédure civile, Tome I, n.”
“Si le tribunal doit vérifier d'office l'existence de la légitimation active (art. 57 CPC), il ne le fait, dans les procès soumis à la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC), que dans le cadre des faits allégués en temps utile par les parties et prouvés (ATF 130 III 550 consid. 2 ; ATF 118 Ia 129 consid. 1 ; TF 4A_217/2017 du 4 août 2017 consid. 3.4.1). La légitimation active étant un fait implicite, elle ne doit être formellement alléguée et prouvée que si elle est contestée par le défendeur (TF 4A_243/2018 du 17 décembre 2018 consid. 4.2 ; TF 4A_404/2016 du 7 décembre 2016 consid. 2 ; TF 4A_283/2008 du 12 septembre 2008 consid. 6, non publié in ATF 134 III 541 ; sur le tout TF 4A_342/2020 du 29 juin 2021 consid. 4.1.2). 4.3 4.3.1 Comme le relève l'ordonnance attaquée, le défaut de légitimation active entraîne le rejet de la demande et non son irrecevabilité, contrairement au défaut de qualité pour agir. Il s'agit d'un moyen de fond, plus précisément d'une objection (Bohnet, op. cit., n. 94 ad art. 59 CPC). Il ne s'agit donc pas d'une condition de recevabilité à examiner d'office par le juge selon l'art. 60 CPC, contrairement à ce que semble laisser penser l'ordonnance entreprise. Néanmoins, l'ordonnance a raison lorsqu'elle rappelle que le juge doit statuer uniquement sur la base des faits allégués. En l'espèce, comme exposé ci-avant (consid. 3.3 supra) et comme le soutient l'appelante, l'intimée a admis les allégués 5, 12 et 23 de la requête. Il en ressort donc que l'intimée admet avoir contracté avec l'appelante. Dans une cause régie par la maxime des débats comme en l’espèce (consid. 2.2.2 supra) et dans la mesure où l’on ne se trouve pas dans une situation dans laquelle le juge aurait des motifs sérieux de douter de la véracité de faits non contestés, c'est à tort que le premier juge a nié, contre l'aveu de l'intimée, l'existence d'une relation contractuelle entre les parties et qu'il a pour ce motif dénié la légitimation active à l'appelante. Le premier juge devait au contraire retenir, au moins au stade de la vraisemblance, que l’appelante avait la légitimation active.”
“Si le tribunal doit vérifier d'office l'existence de la légitimation active (art. 57 CPC), il ne le fait, dans les procès soumis à la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC), que dans le cadre des faits allégués en temps utile par les parties et prouvés (ATF 130 III 550 consid. 2 ; ATF 118 Ia 129 consid. 1 ; TF 4A_217/2017 du 4 août 2017 consid. 3.4.1). La légitimation active étant un fait implicite, elle ne doit être formellement alléguée et prouvée que si elle est contestée par le défendeur (TF 4A_243/2018 du 17 décembre 2018 consid. 4.2 ; TF 4A_404/2016 du 7 décembre 2016 consid. 2 ; TF 4A_283/2008 du 12 septembre 2008 consid. 6, non publié in ATF 134 III 541 ; sur le tout TF 4A_342/2020 du 29 juin 2021 consid. 4.1.2). 5.3 Comme le relève l'ordonnance attaquée, le défaut de légitimation active entraîne le rejet de la demande et non son irrecevabilité, contrairement au défaut de qualité pour agir. Il s'agit d'un moyen de fond, plus précisément d'une objection (Bohnet, op. cit., n. 94 ad art. 59 CPC). Il ne s'agit donc pas d'une condition de recevabilité à examiner d'office par le juge selon l'art. 60 CPC, contrairement à ce que semble laisser penser l'ordonnance entreprise. Néanmoins, l'ordonnance a raison lorsqu'elle rappelle que le juge doit statuer uniquement sur la base des faits allégués. En l'espèce, comme exposé ci-avant (consid. 3.3 supra) et comme le soutient l'appelante, l'intimée a admis les allégués 5, 12 et 23 de la requête. Il en ressort donc que l'intimée admet avoir contracté avec l'appelante. Dans une cause régie par la maxime des débats comme en l’espèce (consid. 2.2.2 supra) et dans la mesure où l’on ne se trouve pas dans une situation dans laquelle le juge aurait des motifs sérieux de douter de la véracité de faits non contestés, c'est à tort que le premier juge a nié, contre l'aveu de l'intimée, l'existence d'une relation contractuelle entre les parties et qu'il a pour ce motif dénié la légitimation active à l'appelante. Le premier juge devait au contraire retenir, au moins au stade de la vraisemblance, que l’appelante avait la légitimation active.”
Die Prüfung der Prozessvoraussetzungen erfolgt von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Dies enthebt die Parteien jedoch nicht von ihrer Behauptungs- und Beweislast: Die klagende Partei hat die Tatsachen vorzutragen und zu belegen, welche die Zulässigkeit ihrer Klage begründen; die beklagte Partei hat die Tatsachen vorzutragen, mit denen sie diese angreift. Die Amtsermittlung des Gerichts ist beschränkt/„partiell“: Es hat insbesondere zu erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen, verlangt wird demgegenüber nicht, fehlende oder verspätete Vorbringen der Partei durch aktive Erforschung von Tatsachen zu ersetzen, die für das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen.
“Die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO, wozu insbeson- dere auch die Zuständigkeit gehört, hat das Gericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Dies enthebt die Parteien jedoch weder der Beweislast noch da- von, an der Sammlung des Prozessstoffes aktiv mitzuwirken (vgl. Art. 160 ZPO) und dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten so- wie die Beweismittel zu bezeichnen. Dabei hat die klagende Partei die Tatsachen vorzutragen und zu belegen, welche die Zulässigkeit ihrer Klage begründen, die beklagte Partei diejenigen Tatsachen, welche sie angreifen (BGE 141 III 294 E.”
“Für die Identität der Streitsache ist es nicht erforderlich, dass es sich um ein und denselben Prozess handelt, weshalb sich diese nicht nach formellen, sondern nach materiellen Gesichtspunkten bestimmt. Keine Identität der Streitsache liegt vor, wenn sich der jeweilige Gegenstand der Vertretung in rechtlicher und sachlicher Hinsicht unterscheidet (Testa, Die zivil- und standesrechtlichen Pflichten des Rechtsanwaltes gegenüber dem Klienten, Diss., Zürich 2001, S. 119 f.). b)Zunächst ist auf die Frage der novenrechtlichen Zulässigkeit des prozessua- len Antrags der Klägerin samt Beilagen bzw. des diesem zugrundliegenden Sach- verhalts (Urk. 7/56 und 7/57/18-20) einzugehen. Bei der Frage der Vertretungsbe- fugnis der Beschwerdeführerin 2 handelt es sich um eine Prozessvoraussetzung (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. c und Art. 68 ZPO). Auf eine eindeutige Zuordnung unter die Fälle von Art. 59 Abs. 2 ZPO kommt es dabei nicht an, weil die Aufzählung der Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO nicht abschliessend ist (vgl. Morf, OFK-ZPO, Art. 59 N 1; demgegenüber: Urk. 17 S. 5 und Urk. 18/78 S. 4). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen (Art. 60 ZPO). Prozessvoraussetzungen müssen in jedem Verfahrensstadium (erneut) ge- - 12 - prüft werden können (vgl. Morf, a.a.O., Art. 60 N 3). Wie die Klägerin korrekt aus- führt (Urk. 11 S. 5 f.), konnte die behauptete Interessenkollision der Beschwerde- führerin 2 entsprechend jederzeit im Verfahren geltend gemacht werden. Bei der Prüfung der Prozessvoraussetzungen gilt gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre- chung eine eingeschränkte bzw. "partielle" Untersuchungsmaxime. Das Gericht muss von Amtes wegen (nur aber immerhin) erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen (vgl. BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017, Erw. 3.3.2, 3.4,”
“Offensichtlich unzulässig ist ein Rechtsöffnungsgesuch, wenn eine Pro- zessvoraussetzung gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO offensichtlich fehlt (Egli, a.a.O., - 12 - S. 75; Seraina Fürst, Das Rechtsöffnungsverfahren, ZZZ 38/2016 S. 117 ff. S. 124; ZK ZPO-Klingler, Art. 253 N 6; BSK SchKG I-Staehelin, Art. 84 N 40c; CHK-Sutter-Somm/Seiler, ZPO 253 N 1). Der Mangel muss offensichtlich sein, d.h. die sehr deutlichen Fälle umfassen (Fürst, a.a.O., S. 124; BSK SchKG I- Staehelin, Art. 84 N 40c). Die Prozessvoraussetzungen sind zwar von Amtes we- gen zu prüfen (Art. 60 ZPO), dabei wird die klagende Partei aber nicht von ihrer Behauptungslast bezüglich der Tatsachen, aus denen sich das Vorliegen der Pro- zessvoraussetzungen ergibt, entbunden (KUKO ZPO-Domej, Art. 60 N 5 m.w.H.). Zutreffend hielt die Vorinstanz fest, dass das Gericht von Amtes wegen lediglich zu erforschen hat, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozess- voraussetzungen sprechen. Nicht verlangt wird dagegen, dass das Gericht Tatsa- chen berücksichtigt, die für das Vorhandensein der Prozessvoraussetzungen sprechen, wenn solche von der gesuchstellenden Partei nicht oder verspätet vor- gebracht werden oder worden sind (Urk.”
Die Existenz einer gültigen Autorisation de procéder bzw. der vorgängigen Schlichtung ist — sofern die Gesetzesordnung die Schlichtung vorsieht — eine Bedingung der Prozessreife im Sinne von Art. 59 ZPO, die der Richter von Amtes wegen zu prüfen hat. Fehlt die Autorisation oder ist sie offensichtlich mangelhaft, führt dies zur Unzulässigkeit der Klage; das Gericht muss dem Kläger jedoch in der Regel Gelegenheit geben, den Mangel innerhalb einer Frist zu beheben (z. B. Nachreichung der Autorisation). Die Pflicht zur Prüfung besteht nur, soweit die Schlichtung gesetzlich erforderlich ist (vgl. die Ausnahmen in Art. 198 ff. ZPO).
“Par ailleurs, le législateur n'a pas limité la possibilité de renoncer à la procédure de conciliation aux cas où le siège à l'étranger du défendeur impliquerait probablement son absence à l'audience ou pourrait entraîner des retards dans sa citation (arrêt du Tribunal fédéral 4A_533/2015 du 20 décembre 2016 consid. 2.3, résumé in CPC Online ad art. 199 CPC). 3.1.2 L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande lorsque celle-ci doit avoir lieu. Bien que l'existence d'une autorisation de procéder valable ne soit pas mentionnée dans les conditions de recevabilité de l'action énumérées à l'art. 59 al. 2 CPC – dont la liste n'est pas exhaustive comme l'indique clairement l'utilisation dans son libellé de l'adverbe "notamment" –, il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande que le juge doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 139 III 273 consid. 2.1; 140 III 227 consid. 3.2). Cette condition ne doit pas être remplie dans les cas où la procédure de conciliation n'a pas lieu (art. 198 CPC) et où le demandeur peut décider unilatéralement d'y renoncer (art. 199 al. 2 CPC; ZINGG, in Berner Kommentar ZPO, n. 161 ad art. 59 CPC; MULLER, in DIKE-Komm-ZPO, 2ème éd. 2016, n. 77 ad art. 59 CPC). Lorsque la demande est déclarée irrecevable faute de préalable de conciliation, ou lorsque la requête de conciliation a été déclarée irrecevable parce qu'elle n'était pas prévue par la procédure applicable (cf. art. 198 CPC), il y a lieu d'appliquer le mécanisme de l'art. 63 CPC – lequel prévoit que si l'acte déclaré irrecevable est redéposé dans un délai d'un mois devant l'autorité de conciliation ou le tribunal compétent, l'instance est réputée intervenir à la date du premier dépôt de l'acte (BOHNET, op. cit., n. 11 et 19 ad art. 63 CPC et les références citées). 3.1.3 La procédure ordinaire est introduite par le dépôt de la demande (art. 220 CPC). L'autorisation de procéder ou la déclaration de renonciation à la procédure de conciliation sont jointes à la demande (art. 221 al. 2 let. b CPC). Si le procès s'ouvre par la demande, il faut prouver le cas échéant que le demandeur était dispensé de conciliation. Lorsque la procédure de conciliation est exclue (art. 198 CPC) ou que le demandeur peut y renoncer unilatéralement (art.”
“1 En procédure ordinaire comme en procédure simplifiée, la loi prévoit que la demande contient les conclusions des parties (art. 221 al. 1 let. b, art. 244 al. 1 let. b CPC) et que sont jointes à la demande, le cas échéant, l'autorisation de procéder ou la déclaration de renonciation à la procédure de conciliation (art. 221 al. 2 let. b, art. 244 al. 3 let. b CPC). En vertu de l'art. 209 al. 2 CPC, l'autorisation de procéder contient notamment les conclusions du demandeur, la description de l'objet du litige et les conclusions reconventionnelles éventuelles (let. b). Les conclusions formulées dans la demande doivent correspondre à celles mentionnées dans l'autorisation de procéder, dès lors qu'une éventuelle modification est soumise aux exigences posées par l'art. 227 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_588/2015 du 9 février 2016 consid. 4.3.1; Heinzmann, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 15 ad art. 221 CPC) 3.1.1 L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande (cf. art. 59 CPC) que le Tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 227 consid. 3.2). Le tribunal doit impartir au demandeur un délai pour corriger le vice si l'autorisation de procéder n'a pas été annexée (art. 132 al. 1 CPC; Heinzmann, op. cit., n. 30 ad art. 221 CPC). Une partie est défaillante lorsqu'elle omet d'accomplir un acte de procédure dans le délai prescrit (art. 147 al. 1 CPC); le tribunal rend les parties attentives aux conséquences du défaut (al. 3). Une simple mention de la disposition spéciale applicable ne suffit pas; l'attention des parties doit être attirée sur les conséquences concrètes de l'omission, en particulier lorsque celles-ci ne sont pas assistées d'un avocat (cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_381/2018 du 7 juin 2019 consid. 2.2 à 2.4 et les références citées). 3.1.2 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l'art. 29 al. 1 Cst. Il est réalisé lorsque la stricte application des règles procédurales ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi et empêche ou complique de manière inadmissible l'accès aux tribunaux.”
“1 CPC, il n'est entré en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. 3.1.1 Parmi les conditions de recevabilité de l'action figure le fait que la partie demanderesse possède un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). L'action en constatation de droit n'est ainsi ouverte que si le demandeur a un intérêt - de fait ou de droit - digne de protection à la constatation immédiate de la situation de droit. L'action en constatation de droit est subsidiaire par rapport à une action condamnatoire ou une action formatrice. Un litige doit en principe être soumis au juge dans son ensemble par la voie de droit prévue à cet effet (ATF 135 III 378 consid. 2.2 arrêt 4A_688/2016 du 5 avril 2017 consid. 3.1). 3.1.2 Dans la procédure ordinaire soumise à l'essai préalable de conciliation, la partie demanderesse ne peut déposer sa demande qu'après avoir reçu du juge conciliateur l'autorisation de procéder (cf. art. 209 CPC; Schweizer, op. cit., n. 63 ad art. 59 CPC). Cette condition de recevabilité de la demande n'est pas inscrite à l'art. 59 CPC. Elle est cependant mentionnée dans le message (FF 2006 p. 6941) et reconnue par la jurisprudence (ATF 139 III 273 consid. 2.1 et les réf.; Schweizer, op. cit., n. 64 ad art. 59 CPC). L'autorisation de procéder doit être valable. Elle ne doit notamment pas être périmée et doit porter sur le même objet du litige et les mêmes parties principales que la demande. Elle ne doit pas être entachée d'un vice, par exemple l'incompétence manifeste de l'autorité qui l'a prononcée, le doute objectif quant à l'impartialité de l'autorité, ou encore le défaut du demandeur sans motif de dispense. Le juge doit s'assurer d'office du respect du préalable de conciliation lorsque la loi l'impose (ATF 139 III 273 consid. 2.1; Schweizer, op. cit., n. 65 ad art. 59 CPC). 3.2 En l'espèce, l'autorité de conciliation saisie était compétente pour concilier les parties en matière prud'homale, l'impartialité du juge conciliateur n'est nullement remise en cause par celles-ci et l'intimée a dûment comparu au stade de la conciliation.”
“2 En l'espèce, l'extrait du Registre du commerce relatif à la nouvelle raison sociale de l'intimée produit par l'appelant constitue un fait notoire, qui est en outre postérieur au 11 novembre 2022, de sorte qu'il est recevable, ainsi que les faits s'y rapportant. A titre préalable, la qualité de la partie intimée sera rectifiée en B______ SA. 3. L'appelant reproche au Tribunal d'avoir déclaré sa demande irrecevable. Il fait valoir que le Tribunal lui a imparti un délai pour introduire son droit en justice, de sorte que la conciliation préalable était exclue. Sa demande aurait ainsi dû être déclarée recevable. 3.1.1 Aux termes de l'article 197 CPC, la procédure au fond est précédée d’une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation. La tentative de conciliation, qui précède la procédure au fond, représente une condition de recevabilité de la demande au sens de l'art. 59 CPC, bien que non mentionné dans cette disposition, et doit être examiné d'office par le juge (art. 60 CPC; ATF 146 III 265, consid. 5.1; 139 III 273, consid. 2.1; arrêt du Tribunal 4A_566/2020 du 27 septembre 2021, consid. 4.2.1; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 7 ad art. 197 CPC et n. 63 ad art. 59 CPC). Les cas dans lesquels le législateur a renoncé à imposer la conciliation préalable obligatoire sont exhaustivement énumérés par les art. 198 et 199 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4A_176/2019 du 2 septembre 2019 consid. 4.3). Selon l'art. 198 let. h CPC, la procédure de conciliation n'a notamment pas lieu lorsque le tribunal a fixé un délai pour le dépôt de la demande. Cette exception vise en particulier la demande en validation de mesures provisionnelles (art. 263 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 30 ad art. 198 CPC). Selon l'art. 263 CPC, si l’action au fond n’est pas encore pendante, le tribunal impartit au requérant un délai pour le dépôt de la demande, sous peine de caducité des mesures ordonnées. 3.1.2 Le Tribunal fédéral a précisé que l'exclusion de la tentative de conciliation préalable visée par l'art 198 let. h CPC est justifiée non seulement par la rapidité avec laquelle l'affaire doit être traitée, mais aussi par l'inutilité d'une telle procédure lorsque les parties ont déjà effectivement participé à une conciliation sur la demande principale, respectivement ont déjà été opposées, sans trouver un accord, dans une procédure indépendante portant sur le même complexe de faits dans le cadre de mesures provisionnelles (arrêt du Tribunal fédéral 4A_208/2019 du 30 janvier 2020 consid.”
Nach Einstellung des Konkurses mangels Aktiven bleibt die Parteifähigkeit der betroffenen Gesellschaft bestehen (vgl. HG200007, E.1.3).
“Nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven bleibt die Parteifä- higkeit der Beklagten bestehen. Die Beklagte kann während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Die Eintragung im Handels- register bleibt für dieselbe Dauer bestehen (Art. 159a lit. a HRegV). Beide Partei- en sind parteifähig (Art. 59 Abs. 1 lit. c ZPO).”
“Nach der Einstellung des Konkurses mangels Aktiven bleibt die Parteifä- higkeit der Beklagten bestehen. Die Beklagte kann während zwei Jahren auf Pfändung betrieben werden (Art. 230 Abs. 3 SchKG). Die Eintragung im Handels- register bleibt für dieselbe Dauer bestehen (Art. 159a lit. a HRegV). Beide Partei- en sind parteifähig (Art. 59 Abs. 1 lit. c ZPO).”
Das Gericht prüft Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen. Partei- und Prozessfähigkeit gelten als solche Prozessvoraussetzungen (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO); fehlen sie, führt dies grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage.
“In der angefochtenen Verfügung hat sich die Vorinstanz indes weder zur Passivlegitimation geäussert noch von entsprechenden Überlegungen leiten lassen. Sie erkannte zu Recht, dass das auf der Beklagtenseite ins Recht gefasste Einzelunternehmen C. nicht parteifähig ist (act. B.1 S. 3). Denn parteifähig ist, wer rechtsfähig ist oder von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kann (Art. 66 ZPO). Rechtsfähig sind natürliche und juristische Personen (Art. 11 Abs. 1 und Art. 53 ZGB). Einzelunternehmen können nicht von Bundesrechts wegen als Partei auftreten. Zudem handelt es sich weder um körperschaftlich organisierte Personenverbindungen noch um einem besonderen Zweck gewidmete und selbständige Anstalten und damit um keine juristischen Personen. Entsprechend fehlt ihnen auch die Handlungsfähigkeit (vgl. Art. 54 ZGB [womit sie auch nicht Partei eines Arbeitsvertrages oder Auftrags, vgl. Vollmacht RG-act. VI/3, sein können]) und als Folge davon auch die Prozessfähigkeit (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Bei der Partei- und Prozessfähigkeit handelt es sich um Prozessvoraussetzungen, die das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO, Art. 60 ZPO). Das Fehlen von Prozessvoraussetzungen führt grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Das Gericht hat die materielle Zuständigkeit von Amtes wegen zu prüfen. Bei konkurrierenden Zuständigkeitsordnungen (z.B. UWG versus Persönlichkeitsschutz) kann dies zur Folge haben, dass getrennte Klagen erforderlich sind.
“En effet, lors de cette audience, l'appelant a fait valoir qu'il ne pouvait pas y avoir substitution des parties et en a exposé les raisons. Le Tribunal a d'ailleurs examiné les arguments de l'appelant portant sur ce point dans sa décision. Dès lors, on ne discerne pas quelle influence aurait pu avoir la violation alléguée sur la procédure. En outre, l'appelant a pu s'exprimer sur la question de la substitution des parties devant la Cour qui dispose d'un plein pouvoir d'examen en droit, de sorte que ses arguments pourront être librement examinés. L'annulation du jugement pour violation du droit d'être entendu de l'appelant ne se justifie dès lors pas. 4. L'appelant fait valoir que la juridiction des baux et loyers n'est pas compétente pour connaitre de la demande en évacuation dès lors qu'il n'avait jamais été lié à l'intimée par un contrat de bail, cette dernière n'ayant pu reprendre un bail ayant déjà pris fin, et que cette dernière, pour obtenir la restitution de ses locaux, devait agir par le biais d'une action réelle devant le Tribunal de première instance. 4.1 4.1.1 Selon l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1), soit notamment à la condition de sa compétence à raison de la matière (al. 2 let. b). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). La compétence ratione materiae de la juridiction genevoise des baux et loyers est définie à l'art. 89 LOJ. Le Tribunal des baux et loyers connaît des litiges relatifs au contrat de bail à loyer (art. 253 à 273c CO) et au contrat de bail à ferme non agricole (art. 275 à 304 CO) portant sur une chose immobilière (art. 89 al. 1 let. a LOJ). Il exerce en outre les compétences que le CPC attribue au tribunal de l'exécution, pour les jugements ordonnant l'évacuation d'un locataire rendus par le Tribunal des baux et loyers et par la Chambre des baux et loyers de la Cour de justice (art. 89 al. 2 LOJ). 4.1.2 Aux termes de l'art. 267 al. 1 CO, à la fin du bail, le locataire doit restituer la chose dans l'état qui résulte d'un usage conforme au contrat.”
“Fehlende anderweitige Rechtshängigkeit Als negative Eintretensvoraussetzung hat die fehlende Litispendenz zum Ziel, zu verhindern, dass gleichzeitig oder hintereinander über die gleiche Sache (Streitgegenstand) zwischen denselben Parteien ein Prozess stattfindet (Myriam A. Gehri, BSK ZPO, Art. 59 ZPO N 14). Die Klägerin führte in diesem Zusammenhang in ihrer Klage (vgl. K Rz 5 ff.) aus, dass ein Teil der in den vorliegenden geltend gemachten Feststellungs-, Beseitigungs- und Unterlassungsbegehren aufgeführten Zitate der Beklagten nicht nur die Wettbewerbsstellung der Klägerin in unlauterer Weise verletzen würden, sondern diese auch ihre Persönlichkeit sowie diejenige ihres Direktors Christoph Buser tangieren würden. Auf Grund der in Art. 5 Abs. 1 lit. d ZPO i.V.m. § 6 Abs. 1 lit. a EG ZPO vorgesehenen Zuständigkeitsordnung, welche bei konkurrierenden Ansprüchen aus UWG und Persönlichkeitsschutz mit einem Streitwert von über CHF 30'000.00 eine Kompetenzattraktion bei einem einzigen Gericht nicht zulässt, auch wenn die Ansprüche wie vorliegend teilweise denselben Sachverhalt beschlagen würden, seien die Klägerin und ihr Direktor gezwungen gewesen, zum Schutz ihrer Persönlichkeitsrechte ein separates Verfahren gegen die Beklagten vor der Schlichtungsbehörde des Zivilgerichts Basel-Stadt einzuleiten.”
Vorgeschriebene kantonale Vorverfahren können eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO bilden. Wird ein solches Vorverfahren nicht durchlaufen, kann dies zum Nichteintreten des Gerichts führen.
“Zuständig zur Regelung der Haftung von öf- fentlichen Beamten oder Angestellten des Kantons und des diesbezüglichen Ver- fahrens sei der Kanton (mit Verweis auf den unechten Vorbehalt von Art. 61 Abs. 1 OR). Der Kanton Zürich habe mit dem Haftungsgesetz vom 14. September 1969 (HG; LS 170.1) eine entsprechende Haftungsregelung einge- führt. § 22 HG schreibe für Begehren Dritter auf Schadenersatz ein Vorverfahren vor. Gemäss § 22 Abs. 1 lit. b HG seien Schadenersatzbegehren, die sich gegen eine Gemeinde richteten, zunächst schriftlich bei der entsprechenden Gemeinde- vorsteherschaft einzureichen. Das Vorverfahren trete an die Stelle des Schlich- tungsverfahrens und sei eine Prozessvoraussetzung für eine allfällige Klage ge- gen den Kanton Zürich. Vorliegend sei das Begehren auf Schadenersatz als Schlichtungsgesuch beim Friedensrichteramt B._____-C._____ eingereicht wor- den. Das Vorverfahren gemäss § 22 HG sei nicht durchlaufen worden. Somit feh- le es an einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Die Klage des Be- schwerdeführers habe deshalb keine Aussicht auf Erfolg und die Voraussetzun- gen zur Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege seien nicht gegeben (act. 3/1 = act. 4/19 S. 3 f. E. 5-8).”
Die Prüfung des Vorliegens der Prozessvoraussetzungen erfolgt durch das Gericht von Amtes wegen (vgl. Art. 60 ZPO).
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob dies der Fall ist (Art. 60 ZPO).”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvo- raussetzungen erfüllt sind. Diese sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Art. 59 Abs. 1 ZPO erfasst auch die durch die ZPO geregelten Rechtsmittel- und Rechtsbehelfsverfahren (BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 N 24). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat. Ge- meint ist damit, dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtli- che Situation des Klägers resp. Gesuchstellers auswirkt und damit ein hinrei- chendes Interesse für die Beurteilung besteht. Für die Zulässigkeit eines Rechts- mittels ist erforderlich, dass die Partei beschwert ist. Entfällt das Rechtsschutzin- teresse, ist das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt das Interesse bereits bei Einreichung, so wird nicht eingetreten (BGE 136 III 497, E. 2.1; BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 N 32 ff. u. Art. 60 N 53; MÜLLER, DIKE Komm ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 22).”
“2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.1.2 En vertu de l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, ci-après : CR-CPC, n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.1.3 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
Zur Parteistellung (inkl. Dritt- und Nebenintervention) verlangt Art. 59 Abs. 2 ZPO, dass die betreffende Person durch den angefochtenen Entscheid in ihren rechtlichen oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. Blosse Behauptungen genügen nicht; die Betroffenheit bzw. die zu erwartende Wirkungs- oder Rechtskraftwirkung muss substantiiert dargelegt werden.
“Die Berechtigung zur Berufung setzt ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids voraus (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; vgl. auch Art. 50 VRG; BGE 144 III 433 E. 5; Renata Trajkova, Die Stif- tungsaufsichtsbeschwerde nach altem und neuem Recht - eine Dauerbaustelle, in: AJP 5/2023, S. 551 f .; je m.w.H.). Die Berufungsklägerin wurde durch das DFG mit Schreiben vom 22. April 2022 in sinngemässer Anwendung von Art. 40 VRG zum Verfahren beigeladen, weil sie vom Ausgang des Verfahrens betroffen sein kann (act. B.1, Rubrum und II.9; DFG act. 12). Der Berufungsklägerin kamen in der Folge die gleichen Rechte zu wie den Hauptparteien und der angefochtene Entscheid wurde auch für sie verbindlich (vgl. Art. 40 Abs. 2 und 3 VRG). Die Be- rufungsklägerin ist durch den angefochtenen Entscheid, der sie nicht als Desti- natärin anerkennt, obschon sie aufgrund der ursprünglichen Zweckumschreibung im Testament als solche in Frage kommt, unmittelbar berührt und hat ein schutz- würdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (vgl. auch Trajkova, a.a.O., S. 558, mit Bezug auf die Stiftungsaufsichtsbeschwerde nach Art.”
“Die sachliche Zuständigkeit des Präsidiums der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts ergibt sich aus § 5 Abs. 1 lit. b des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO, SGS 221). Die Beschwerde ist binnen zehn Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich und begründet bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen (Art. 321 Abs. 1 und Abs. 2 ZPO). Die angefochtene Verfügung des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 25. Mai 2023 wurde dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer gemäss Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post am 30. Mai 2023 zugestellt. Dieser reichte die Beschwerde elektronisch am 7. Juni 2023 und damit innerhalb der Beschwerdefrist von zehn Tagen ein (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid in seinen rechtlichen oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des Entscheids hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Beschwerdeführer sind als Hauptparteien zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Der einverlangte Kostenvorschuss von CHF 800.00 wurde ebenfalls rechtzeitig geleistet. Die Beschwerdeführer rügen die unrichtige Rechtsanwendung und machen somit einen gültigen Beschwerdegrund geltend. Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. 2. Gemäss Art. 74 ZPO kann jede Person, die ein rechtliches Interesse glaubhaft macht, dass eine rechtshängige Streitigkeit zugunsten der einen Partei entschieden werde, im Prozess jederzeit als Nebenpartei intervenieren. Ein rechtliches Interesse ist gegeben, wenn das Urteil aus dem Hauptprozess auf die materielle Rechtslage zwischen Hauptpartei und Nebenintervenient einwirkt. Es ist nicht erforderlich, dass diese Wirkung unmittelbar eintritt, es genügt dafür eine Reflexwirkung des Urteils. Diese Wirkung kann in einer Beeinträchtigung, Gefährdung oder einer Verschlechterung der Rechtslage des Nebenintervenienten liegen. Diese Urteilswirkung wird als Rechtskraftwirkung bezeichnet, wenn der Nebenintervenient das Urteil ohne Weiteres gegen sich gelten lassen muss, was insbesondere bei Gestaltungsurteilen der Fall ist.”
“Wie gezeigt, setzt der Erlass eines gerichtlichen Verbotes gemäss Art. 258 Abs. 2 ZPO u.a. voraus, dass die gesuchstellende Partei eine bestehende oder drohende Störung (Rechtsschutzinteresse) glaubhaft macht. Ansonsten tritt das Gericht mangels einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) auf das Gesuch nicht ein. Die glaubhaft zu machende Störung muss dabei eine gewisse Intensität aufweisen, und es muss dem Gericht aufgrund der Vorbringen der ge- suchstellenden Partei möglich sein, sich ein Bild von der Art und der Häufigkeit - 9 - der Störungen zu machen. Daneben hat die gesuchstellende Partei aber insbe- sondere zu substantiieren und glaubhaft zu machen, dass die Störung durch ei- nen unbekannten Personenkreis erfolgt bzw. droht und ihr damit nicht anders als durch ein allgemeines gerichtliches Verbot begegnet werden kann. Kein Anwen- dungsfall des gerichtliches Verbots ist es, wenn nur eine ganz bestimmte Person als Störer anvisiert wird, wobei Störer ist, wer die Störung veranlasst, duldet, er- möglicht oder begünstigt und damit den beanstandeten Eingriff in das Eigentum oder den Besitz der gesuchstellenden Partei beenden könnte. Ist der Störer be- kannt (z.B. ein bestimmter Nachbar oder eine namentlich bekannte Person bzw. allenfalls von diesen abgeleitete Benützer), hat die Klärung der Rechtsfrage in ei- nem kontradiktorischen Verfahren gegen diesen zu erfolgen und es besteht kein schützenswertes Interesse an einem auf einseitiges Vorbringen erlassenen ge- richtlichen Verbot.”
“Die Berufungsklägerin macht in ihrer Berufung vom 1. Februar 2022 geltend, die Ausführungen der Vorinstanz stünden im Widerspruch zur höchstrichterlichen Rechtsprechung. Das Bundesgericht verlange als schutzwürdiges Interesse neben der Absicht des Aktionärs, die Interessen der Gesellschaft zu wahren, dass durch ein allfälliges gutheissendes Urteil auch die Rechtsstellung des anfechtenden Aktionärs berührt werde. Es seien demnach nur konkret betroffene Aktionäre anfechtungsberechtigt, welche durch einen Generalversammlungsbeschluss in ihren Interessen beeinträchtigt würden. Indem die Vorinstanz annehme, es genüge für die Bejahung des Rechtsschutzinteresses, dass die Interessen der Gesellschaft und allenfalls anderer Aktionäre gewahrt würden, missachte sie die bundesgerichtliche Rechtsprechung und verletze Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO. Hinzu komme, dass die Berufungsbeklagte nicht dargelegt habe, inwiefern die Interessen der Gesellschaft, ihre eigenen oder die Interessen anderer Aktionäre berührt seien. Indem die Vorinstanz von sich aus konstruiere, die Klägerin sei der Auffassung, dass ihr «ihre aktionärsrechtlichen Partizipationsrechte rechtswidrigerweise entzogen» worden seien, gebe sie den Sachverhalt unrichtig wider. Weiter verkenne sie damit, dass die Berufungsbeklagte in Bezug auf den Generalversammlungsbeschluss zum Traktandum”
“Die Berufungsklägerin macht in ihrer Berufung in formeller Hinsicht geltend, die Vorinstanz hätte auf die Klage bei korrekter Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO nicht eintreten dürfen. Das Zivilkreisgericht erwog zur Frage des Rechtsschutzinteresses der Berufungsbeklagten zusammenfassend, die Parteien seien sich in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht dem Grundsatz nach einig, dass zumindest D. ____ im Vorfeld der Generalversammlung fristgerecht einen gültigen Individualantrag betreffend das Nichteintreten bzw. die Verschiebung von Traktandum 6 gestellt und der Verwaltungsrat diesen Antrag nicht zur Abstimmung gebracht habe. Uneinig seien sich die Parteien, ob das Vorgehen des Verwaltungsrates rechtskonform gewesen sei oder nicht. Die Berufungsbeklagte habe den gerichtlichen Weg nicht zu reinem Selbstzweck eingeschlagen, sondern weil sie der Auffassung sei, dass die aktionärsrechtlichen Partizipationsrechte der Aktionäre widerrechtlich entzogen worden seien. Da sie damit sowohl ein eigenes Interesse - nämlich das Interesse über gültige Anträge von anderen Aktionären abzustimmen - als auch das Interesse der Aktiengesellschaft an einer korrekten Beschlussfassung zu wahren beabsichtige und das Abstimmungsergebnis zudem sehr knapp ausgefallen sei, liege das erforderliche Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art.”
Bei teilweiser Gutheissung ist die Beschwer als Prozessvoraussetzung nur hinsichtlich derjenigen Klagepunkte erfüllt, die zuungunsten des Beschwerdeführers entschieden wurden. Auf Rechtsmittel, die sich auf Punkte beziehen, die zu seinen Gunsten entschieden sind, ist daher nicht einzutreten.
“Weitere Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels – und damit auch der vorliegenden Berufung – ist namentlich die Beschwer; sie stellt eine Prozessvoraussetzung dar (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Be- schwer bedeutet, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, der ein (von der Rechtsordnung geschütztes, das heisst) schutzwürdiges Interes- se (tatsächlicher oder rechtlicher) Natur an der Abänderung des vorinstanzlichen - 5 - Entscheides besitzt (vgl. BGE 120 II 5 ff., E. 2a; ZK ZPO-R EETZ, 3. Aufl. 2016, Vor Art. 308 ff. N 30). Da die Vorinstanz die Klage der Berufungsbeklagten nur teilweise gutge- heissen bzw. in einem bestimmten Umfang abgewiesen hat (vgl. dazu unten E. 2.3.2.5 und act. 64 S. 34 Dispositiv-Ziffer 7), ist der Berufungskläger nur bezüg- lich der gutgeheissenen Klagepunkte durch das angefochtene Urteil beschwert. Soweit sich seine Berufung auf abgewiesene Punkte bezieht, ist von vornherein auf seine Berufung nicht einzutreten.”
Fehlende Rechtshängigkeit kann nach Art. 59 Abs. 2 ZPO die Zulässigkeit der Klage betreffen; das Gericht prüft dies von Amtes wegen. Bei der Frage der Identität des Streitgegenstands ist auf die kerngleiche Rechts- und Tatsachenfrage abzustellen, nicht auf blosse formale Übereinstimmung der Anträge. Massgeblich ist der Stand zum relevanten Zeitpunkt (z. B. Zeitpunkt der Einreichung). Bei betragsmässig individualisierten Teilklagen ist die prozessuale Sperrwirkung zu beachten (zuständigkeitskoordinierende Rechtshängigkeitssperre).
“Die Rechtshängigkeit bewirkt nach Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO, dass der Streitgegenstand zwischen den gleichen Parteien nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Sperrwirkung). Nach Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO gehört das Fehlen einer bereits bestehenden Rechtshängigkeit zu den Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Klage. Wie der Grundsatz der Rechtskraft soll der Grundsatz der Rechtshängigkeit insbesondere verhindern, dass in einer bestimmten Rechtsordnung zwei sich widersprechende Gerichtsentscheide über dieselbe Klage und zwischen denselben Parteien bestehen, die gleichermassen vollstreckbar sind (BGE 128 III 284 E. 3b/bb; 127 III 279 E. 2b; Urteil 4A_141/2013 vom 22. August 2013 E. 2.2). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Voraussetzung der fehlenden Rechtshängigkeit erfüllt ist (Art. 60 ZPO). Der Begriff der Identität des Streitgegenstands darf im Hinblick auf das Prozesshindernis der Litispendenz nicht auf die formale Identität der beiden Klagebegehren beschränkt werden. Das Augenmerk ist vielmehr auf die Rechtsfrage zu legen, die im Mittelpunkt der beiden Verfahren steht (sog. Kernpunkttheorie; dazu BGE 138 III 570 E. 4.2.2; 128 III 284 E. 3b; Urteile 5A_1015/2021 vom 4. August 2022 E.”
“Entgegen dem, was die Vorinstanz annimmt, belegen diese Ausführungen jedoch gerade nicht, dass sich die fraglichen Klagebegehren bloss in grammatikalischer Hinsicht unterscheiden, sondern vielmehr, dass sie inhaltlich nicht deckungsgleich sind. Die zum Gegenstand des Zweitverfahrens gemachte Geldforderung im Betrag von Fr. 44'805'529.-- zuzüglich Zins beruht auf der weiteren Nutzung der Mietobjekte durch die Mieterin und damit auf neuen Tatsachen, die ausserhalb der zeitlichen Grenzen der materiellen Rechtskraft des Erstverfahrens liegen. Dass die Vermieterin mit ihren Anträgen im Erstverfahren und demjenigen im Zweitverfahren letztlich dasselbe Ziel verfolgt haben bzw. verfolgen mag, nämlich, den Mietzins für die Dauer des Verbleibs der Mieterin in den Mietobjekten X.________strasse 75/77/79 bis zur vollständigen Rückgabe auf ein den üblichen Verhältnissen entsprechendes Niveau zu erhöhen, ändert daran nichts. Die Ansicht, dass der heute zu beurteilende Streitgegenstand mit demjenigen des Erstreckungsverfahrens MB140015 identisch und die Klage daher nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO unzulässig ist, hält vor Bundesrecht nicht stand.”
“Betreffend die Rechtskraftswirkung von Teilklagen hat das Bundesgericht unlängst entschieden, dass die rechtskräftige Abweisung einer bloss betragsmässig beschränkten Teilforderung die Einklagung eines weiteren Teilbetrags derselben Forderung grundsätzlich ausschliesst (BGer 4A_449/2020 vom 23. März 2021 E. 6.5 [zur Publikation vorgesehen]). Dazu hat das Bundesgericht erwogen, dass das Gericht im Falle eines einzig betragsmässig beschränkten Klagebegehrens dieses nur abweisen dürfe, wenn es zur Erkenntnis gelangt sei, dass der klagenden Partei aus dem behaupteten Sachverhalt überhaupt keine Forderung zustehe. Es habe vor der Abweisung der Teilklage die gesamte von der klagenden Partei behauptete Forderung zu prüfen. Bei der Auslegung des Urteilsdispositivs (auf Klageabweisung) sei diesem Prüfungsumfang Rechnung zu tragen, mit der Folge, dass die Rechtskraft eine zweite Klage über einen weiteren Teil derselben Forderung ausschliesse. Dagegen widerspräche eine erneute Beurteilung dem Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes, der in Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO zum Ausdruck komme (BGer 4A_449/2020 vom 23. März 2021 E. 6.4.2). Dieser Rechtsprechung ist auch bei der Frage der Rechtshängigkeitssperre von bloss betragsmässig individualisierten Teilklagen Rechnung zu tragen, da sich das Problem der res iudicata in dem Moment manifestiert, in welchem über die erste Teilklage entschieden wird. Bei an verschiedenen Gerichten rechtshängigen Teilklagen, die den gleichen Gesamtanspruch betreffen, besteht die Gefahr von sich widersprechenden Entscheiden, was es zu verhindern gilt. Der Einleitung einer zweiten Teilklage beim bereits mit der ersten Klage betrauten Gericht steht hingegen nichts entgegen. Das erstangerufene Gericht kann die Verfahren so koordinieren, dass eine einheitliche Beurteilung des Streitgegenstands möglich ist und keine (materiell) widersprüchlichen Entscheide ergehen. Dadurch ergibt sich bei bloss betragsmässig individualisierten Teilklagen eine zuständigkeitskoordinierende Rechtshängigkeitssperre für den Gesamtanspruch, die zur Folge hat, dass eine weitere Klage nur bei jenem Gericht anhängig - 7 - gemacht werden kann, vor welchem die erste Klage hängig ist (zum Ganzen KUKO ZPO-O BERHAMMER/WEBER, 3.”
“In der Replik vom 8. Januar 2021 wendet die Beschwerdeführerin ein, im vorliegenden Verfahren vor Bundesgericht gehe es einzig um die Frage, ob die Sache im Zeitpunkt der Einreichung der Widerklage im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO bereits anderweitig rechtshängig gewesen sei. Später eingetretene Sachverhalte seien irrelevant. Beim Teilverzicht auf das Streitpatent handle es sich um ein echtes Novum, das erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sei. Es habe daher im bundesgerichtlichen Verfahren unbeachtlich zu bleiben.”
“Materielle Rechtskraft bedeutet die Massgeblichkeit eines formell rechtskräf- tigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Parteien. Sie hat eine positive und eine negative Wirkung. In positiver Hinsicht bindet die materielle Rechtskraft das Gericht in einem späteren Prozess an alles, was im Urteilsdispo- sitiv des früheren Prozesses festgestellt wurde (BGE 142 III 210 E. 2; BGE 139 III 126 E. 3.1). In negativer Hinsicht verbietet die materielle Rechtskraft jedem späte- ren Gericht, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem rechts- kräftig beurteilten identisch ist (abgeurteilte Sache; Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), so- fern der Kläger nicht ein schutzwürdiges Interesse an der Wiederholung des früheren Entscheids geltend machen kann (vgl. Art. 328 ZPO; zum Wiederho- lungsinteresse B EGLINGER, Rechskraft und Rechtskraftdurchbrechung im Zivilpro- zessrecht, ZBJV 133/1997 S. 613). Die Identität von Streitgenständen beurteilt sich dabei nach den prozessualen Ansprüchen in den Klageanträgen und dem behaupteten Lebenssachverhalt, d.h. dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen (BGE 142 III 210 E. 2.1; BGE 139 III 126 E. 3.2.3; BGE 136 III 123 E. 4.3.1). In materielle Rechtskraft erwachsen grundsätzlich nur Sachurteile, Prozessent- scheide – gemäss der zurückhaltenden Formulierung in BGE 134 III 467 E. 3.2 – "höchstens hinsichtlich der beurteilten Zulässigkeitsfrage". Prozessentscheide entfalten damit keine anspruchsbezogene Ausschlusswirkung. Sie werden nach der heute wohl vorherrschenden Auffassung aber mit Bezug auf die behandelte Eintretensfrage rechtskräftig (dazu z.”
Vorgeschriebene Vorverfahren (z. B. die vorgängige Schlichtung bzw. bei Staatshaftungsansprüchen das administrative Vorverfahren) können als Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO gelten. Wird ein derartiges notwendiges Vorverfahren nicht eingehalten, kann dies zur Unzulässigkeit der Klage führen.
“Il convient ainsi de déterminer, lorsque le tribunal n'alloue pas strictement les conclusions du demandeur, s'il reste néanmoins dans le cadre des conclusions prises, sans allouer plus que ce qui est demandé ni étendre l'objet de la contestation à des points qui ne lui ont pas été soumis (arrêt du Tribunal fédéral 4A_627/2015 du 9 juin 2016 consid. 5.2 et les références). Le principe de disposition n'interdit cependant pas au tribunal de déterminer le sens véritable des conclusions et de statuer sur cette base, plutôt que selon leur libellé inexact (arrêts du Tribunal fédéral 5A_657/2014 du 27 avril 2015 consid. 8.1; 5A_621/2012 du 20 mars 2013 consid. 4.3.1 et la référence). Les conclusions doivent en effet être interprétées selon le principe de la confiance, à la lumière de la motivation de l'acte (ATF 123 IV 125 consid. 1; 105 II 149 consid. 2a; arrêt du Tribunal fédéral 5A_527/2016/ du 16 novembre 2016 consid. 3.3 et les références). 2.2 Sous l'empire du CPC, une conciliation préalable devant l'autorité de conciliation doit en principe précéder la procédure au fond (art. 197 CPC). La partie qui saisit directement le juge au mépris de cette exigence voit sa demande déclarée irrecevable (cf. art. 221 al. 2 let. b CPC en lien avec l'art. 59 CPC; ATF 139 III 273 consid. 2.1; arrêts du Tribunal fédéral 4A_132/2019 du 5 mai 2020 consid. 3.3.1; 4A_370/2013 du 6 janvier 2014 consid. 2.5). 2.3 En l'espèce, à la lettre, les conclusions en prolongation de bail de la requête soumise par la recourante à l'autorité de conciliation ne spécifient pas l'objet de ladite prolongation. Le corps de cette requête, en revanche, comporte des allégués relatifs tant au parking qu'à l'appartement, ainsi qu'un développement qui se termine par le résumé de ce que la recourante entend obtenir, à savoir une prolongation de bail pour les deux objets. Il apparaît ainsi, en interprétant les conclusions à la lumière de la motivation de l'acte, qu'il n'y a pas lieu de traiter différemment le logement et le parking; la seule conclusion en autorisation de restitution de l'appartement, qui suit la conclusion en prolongation, n'est pas décisive à cet égard. La requête soumise à l'autorité de conciliation tendait ainsi à la prolongation de bail de l'appartement et du parking: l'autorisation de procéder, qui se réfère sans autres développements, à la requête, porte par voie de conséquence sur les deux objets.”
“Die Klägerin richtet eine Schadenersatzforderung im Betrag von Fr. 40'000.– gegen den Kanton Zürich. Gemäss § 22 Abs. 1 lit. a HaftG sind Be- gehren auf Schadenersatz bei Ansprüchen gegen den Kanton schriftlich beim Regierungsrat einzureichen. Bestreitet dieser den Anspruch ganz oder teilweise, so hat er den Geschädigten auf § 24 Abs. 2 HaftG – Einreichung der Klage innert der Verjährungsfrist von einem Jahr beim zuständigen Gericht – hinzuweisen (§ 22 Abs. 2 HaftG). Wenn die zuständige Behörde innert drei Monaten seit der schriftlichen Geltendmachung des Anspruchs dazu nicht oder ablehnend Stellung genommen hat, kann der Geschädigte die Klage direkt beim zuständigen Gericht erheben (§ 23 HaftG). Nach Massgabe dieser Bestimmungen ist bei Staatshaf- tungsklagen dem gerichtlichen Verfahren ein administratives Vorverfahren vorge- lagert. Die Durchführung des administrativen Vorverfahrens stellt – in Analogie zum Schlichtungsverfahren im Sinne von Art. 197 ff. ZPO – eine Prozessvoraus- setzung im Sinne von Art. 59 ZPO dar.”
Die Identität der Klagebegehren ist inhaltlich und nicht nur grammatikalisch zu prüfen. Als identisch gelten Klagen, die im neuen Verfahren bereits im erstbehandelten Verfahren enthalten waren oder denen das kontradiktorische Gegenteil zur Beurteilung gegenübergestellt wird. Nach Lehre kann die Ausschlusswirkung damit nebst reiner Klagewiederholung auch etwa Teilbetragsklagen oder eine nachträglich mit umgekehrter Stossrichtung erhobene negative Feststellungsklage erfassen.
“Mit ihrer Beurteilung zieht die Vorinstanz den Kreis der von der (negativen) Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO erfassten Klagen zu weit: Ausschlusswirkung entfaltet das Ersturteil wie dargelegt lediglich gegenüber einer identischen Zweitklage. Wohl hat das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen, dass die Identität der Klagebegehren nicht grammatikalisch, sondern inhaltlich zu verstehen ist. Nach der dabei verwendeten Formulierung ist der neue prozessuale Anspruch "deshalb trotz abweichender Umschreibung vom beurteilten nicht verschieden, wenn er in diesem bereits enthalten war oder wenn im neuen Verfahren das kontradiktorische Gegenteil zur Beurteilung gestellt wird" (siehe aus der Rechtsprechung seit dem Inkrafttreten der Zivilprozessordnung BGE 142 III 210 E. 2.1; 139 III 126 E. 3.2.3; Urteil 4A_525/2021 vom 28. April 2022, nicht zur Publ. vorgesehene E. 3.3). Mit Blick darauf wird von der Lehre etwa angenommen, dass die Ausschlusswirkung gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nebst der eigentlichen Klagewiederholung auch die Situation erfasst, in der mit der zweiten Klage nur noch ein Teilbetrag der im Erstverfahren rechtskräftig beurteilten Klage geltend gemacht wird oder wenn nach der rechtskräftigen Erledigung einer (positiven) Feststellungsklage eine negative Feststellungsklage mit umgekehrter Stossrichtung geführt wird (siehe im Einzelnen DROESE, Res iudicata ius facit, 2015, S.”
Bei unklaren oder fehlerhaft formulierten Dispositiven ist eine Auslegung und—soweit möglich—eine Klarstellung geboten. Die Rechtsprechung empfiehlt, das Dispositiv klar und ausdrück- lich zu formulieren oder bei Zweifeln ausdrücklich über die betreffenden Anträge (z. B. Abweisung oder Nichteintreten) zu entscheiden, da unklare Dispositive Auswirkungen auf spätere Verfahren haben können (vgl. insb. Erwägungen im Hinblick auf Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO).
“Vorweg ist zu klären, was in der Berufung streitig und zu entscheiden ist. Das angefochtene Urteil sagt zwar im Dispositiv, die Klage werde (nur) "teilweise" gutgeheissen, erläutert aber nicht, was es abweist. Nach den Prinzipien der Men- genlehre ist es zwar erkennbar: abgewiesen werden soll, offenbar, was nicht gut- geheissen wird. Sinnvoll, dem Verständnis dienlich und letztlich dem Begrün- dungsgebot nachkommend wäre es allerdings, das Abweisen ausdrücklich zu formulieren. Nicht zuletzt könnte damit auch klargestellt werden, ob das nicht Gut- geheissene abgewiesen oder ob darauf nicht eingetreten werden soll; das ist we- gen der Wirkungen auf einen späteren Prozess (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO) nicht trivial. Eingeklagt waren zwei Kapitalforderungen je nebst Zins: CHF 799'965.00 nebst Zins zu 5% p.a. seit 10. September 2016 und CHF 251'975.00 nebst Zins zu 5% p.a. seit 13. Dezember”
“Vorweg ist zu klären, was in der Berufung streitig ist. Die Berufungskläger hatten vor Regionalgericht CHF 400'719.55 als Geldforde- rung eingeklagt, was das angefochtene Urteil im Teilbetrag von CHF 24'398.50 nebst Zins guthiess. Die Berufungsbeklagten fechten das nicht an, und es ist da- her rechtskräftig (Art. 315 Abs. 1 ZPO). Das angefochtene Dispositiv sagt nichts zum Mehrbetrag, ebenso wenig die Zusammenfassung in E. 122 des Urteils. An- zunehmen ist, dass es die Klage im Mehrumfang entweder abweisen oder darauf nicht eintreten will. Das ist für die Zukunft nicht bedeutungslos (nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO schlösse das Nichteintreten einen späteren Prozess nicht aus). Die Par- teien thematisieren den Punkt nicht, vielleicht, weil er für sie eindeutig scheint, und in der Berufung ist er darum nicht weiter zu vertiefen. Generell wäre es aber wünschbar, dass sich das Regionalgericht dazu in Zukunft eindeutig äussern wür- de. In der Berufung verlangen die Berufungskläger nun noch die Verpflichtung der Berufungsbeklagten zur Zahlung von CHF 340'162.50 nebst Zins (act. A.1 S. 2). An einer Verpflichtung der Berufungsbeklagten zur Zahlung von CHF 24'398.50 haben sie kein rechtlich geschütztes Interesse mehr, nachdem das bereits zuge- sprochen wurde. Von da her wäre zu vermuten, sie wollten die CHF 340'162.50 zusätzlich zugesprochen haben - das hielte sich immer noch im Rahmen der ur- sprünglich eingeklagten CHF 400'719.55. Aus der Begründung der Berufung ergibt sich allerdings, dass die Berufungskläger das vom Regionalgericht Zugesproche- ne in ihrem Berufungsantrag einschliessen, vielleicht eine mögliche selbständige oder Anschluss-Berufung der Berufungsbeklagten antizipierend.”
“2 L'intimée conteste la recevabilité de l'appel, au motif que les conclusions de l'appelant seraient, pour certaines, erronées et, pour d'autres, insuffisamment motivées. A ce propos, il apparaît que la référence à l'art. 335c CO contenue dans la première conclusion de l'appelant, qui tend à la constatation du caractère injustifié du congé, procède d'une simple erreur de plume, comme celui-ci l'indique, dès lors que ses développements se réfèrent expressément à l'art 337c CO, qui est davantage pertinent à ce propos. Cette erreur ne saurait ainsi prêter à conséquence, dès lors que la Cour applique le droit d'office (art. 57 CPC) et que les conclusions doivent être interprétées à la lumière de la motivation, sous peine de formalisme excessif (cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_498/2018 du 11 avril 2019 consid. 1.1). La question de savoir si l'appelant dispose néanmoins d'un intérêt suffisant à la constatation du caractère injustifié du congé, en sus de l'éventuelle admission de ses autres conclusions au fond, peut au surplus demeurer indécise, vu l'issue du litige (cf. art. 59 al. 2 CPC). S'agissant desdites autres conclusions, qui tendent au paiement de diverses sommes d'argent, la lecture de l'appel permet de comprendre que l'appelant considère que le Tribunal aurait dû y faire droit s'il n'avait pas considéré, à tort selon lui, que la résiliation immédiate de son contrat de travail était justifiée. Cette motivation apparaît suffisante au regard des exigences posées par l'art. 311 CPC (cf. ATF 140 III 86 consid. 2) et l'appel sera donc déclaré recevable, étant précisé que l'appelant supportera sur le fond les conséquences des éventuelles faiblesses de son argumentation. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). La valeur litigieuse en première instance étant supérieure à 30'000 fr., la procédure ordinaire s'applique et le procès est régi par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC, art. 243 et art.”
Fehlt einem Kläger die für das Rechtsbegehren erforderliche Parteistellung (Qualität zum Klagerecht), ist die Klage unzulässig/irrecevable. Eine Nichtigkeit des Urteils wegen Verstössen gegen Parteirechte kommt nur ausnahmsweise in Betracht, nämlich bei besonders gravierenden, manifesten Verstössen; gewöhnliche Verletzungen des rechtlichen Gehörs führen in der Regel nur zur Anfechtbarkeit (Annullierbarkeit) der Entscheidung.
“Le Tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). S'agissant de la qualité pour agir, un demandeur qui fait valoir un droit dont il ne prétend pas être titulaire et pour lequel l'ordre juridique ne lui accorde pas de qualité pour agir doit voir sa demande déclarée irrecevable. Dans une telle hypothèse, la qualité, tout comme l'intérêt à agir, fait défaut au demandeur (Bohnet, op. cit., n. 99 ad art. 59 CPC). Dans de nombreux cas, la loi réserve la possibilité d'agir en justice à certains sujets de droit déterminés. Ce sont les actions attitrées au rang desquelles figurent les actions dites formatrices, qui permettent aux personnes définies par la loi, et en raison d'une situation juridique spéciale, de prétendre obtenir une modification juridique, plus spécifiquement, selon la définition de l'art. 87 CPC, la création, la modification ou la dissolution d'un droit ou d'un rapport de droit déterminé. Tel est le cas notamment de la demande en divorce (Bohnet, op. cit., n. 101-102 ad art. 59 CPC). 2.1.2 Le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (art. 237 al. 1 CPC). La décision incidente est sujette à recours immédiat; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale (art. 237 al. 2 CPC). Les décisions incidentes au sens de l'art. 237 CPC sont des décisions qui ne mettent pas fin au procès, mais tranchent une question qui pourrait entraîner cette fin s'il était statué en sens inverse (Tappy, Commentaire romande, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 2 ad art. 237 CPC). Le tribunal est lié par sa propre décision incidente et ne saurait la remettre en cause en rendant la décision finale (Tappy, op. cit., n. 12 ad art. 237 CPC). 2.2 En l'espèce, le Tribunal a rendu une première décision (JTPI/12603/2019 du 10 septembre 2019) statuant sur la reconnaissance du mariage des parties en Suisse, qu'il a admise.”
“253 CPC). S'il décide de citer les parties à une audience, il le fait en conformité des art. 133 ss CPC. Le droit d'être entendu protégé par l'art. 29 al. 2 Cst. comprend notamment le droit d'être cité régulièrement aux débats. Cette garantie a pour but d'assurer à chaque partie le droit de ne pas être condamnée sans avoir été mise en mesure de défendre ses intérêts (ATF 131 I 185 consid. 2.1; 117 Ib 347 consid. 2b/bb). L'atteinte causée par le défaut d'une citation valablement notifiée est d'une gravité telle qu'elle ne peut pas être réparée devant l'instance de recours; si cette atteinte est réalisée, la cause doit être renvoyée à l'autorité de première instance (ATF 138 III 225 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 5A_466/2012 du 4 septembre 2012 consid. 4.1.2). 2.2 Les jugements nuls sont dépourvus de tout effet juridique (ATF 129 I 361 consid. 2.3; Zingg, in Berner Kommentar I, 2012, n. 98 ad art. 59 CPC; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civil, 2ème éd 2019, n. 106 ad art. 59 CPC). La nullité d'un jugement ne peut être retenue qu'à titre exceptionnel, lorsqu'il est entaché de vices particulièrement graves qui doivent être manifestes ou aisément reconnaissables, et pour autant que la sécurité juridique ne soit pas sérieusement compromise. Des vices de fond n'entraînent qu'à de rares exceptions la nullité d'une décision. Les principaux motifs de nullité résident dans l'incompétence d'une autorité ou dans des violations crasses de règles procédurales (ATF 138 II 501 consid. 3.1; 137 I 273 consid. 3.1). Les violations du droit d'être entendu sont en soi guérissables et n'entraînent en principe que l'annulabilité de la décision viciée. La nullité doit cependant être retenue en cas d'atteinte spécialement grave aux droits essentiels des parties (ATF 129 I 361 consid. 2.1; arrêt du Tribunal fédéral 4A_141/2015 du 25 juin 2015 consid. 3 et les arrêts cités). Le fait d'utiliser la voie édictale alors que ses conditions ne sont pas réalisées constitue un motif de nullité (ATF 129 I 361 consid.”
Eine zuvor erhobene Teilklage oder eine konkrete Verfahrenslage kann ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse begründen. Das Feststellungsinteresse muss im Zeitpunkt des Entscheids weiterhin bestehen und im Beschwerdeverfahren hinreichend begründet werden.
“Die Klägerin wendet ein, der Beklagten fehle es in Bezug auf ihre Widerklage an einem erheblichen schutzwürdigen Feststellungsinteresse (vgl. act. 24 Rz. 4 ff. und act. 32 Rz. 6 ff.). Entgegen der Ansicht der Klägerin will eine Widerklägerin mit einer negativen Feststellungsklage – ungleich einer im selbstständigen Ver- fahren erhobenen (negativen) Feststellungsklage oder einer von der Klage unab- hängigen 'normalen' Widerklage – nicht einen von der Klage unabhängigen An- spruch erheben, sondern den umstrittenen Anspruch einer Klägerin in seinem ge- samten Betrag zum Gegenstand des hängigen Prozesses machen (vgl. auch Ur- teil OGer ZH NP200042 vom 7. Juni 2021 E. II. 1.1.). Zwar ist ein schutzwürdiges Interesse vorausgesetzt (Urteil OGer ZH NP200042 vom 7. Juni 2021 E. II.5.); dieses wird durch die zuvor erhobene Teilklage aber unweigerlich geschaffen, zumal fraglich ist, ob die Beklagte ihr Begehren auf negative Feststellung ander- weitig rechtshängig machen könnte (Art. 64 Abs. 1 lit. a und Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO; BGE 145 III 299 E. 2.3; Urteil BGer 4A_395/2021 vom 7. Oktober 2021 E. 3.2). Entgegen der Auffassung der Klägerin (vgl. act. 24 Rz.”
“Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststellung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Die klagende Partei muss dartun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn die klagende Partei an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches rechtlicher oder auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die gerichtliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer der klagenden Partei nicht mehr zugemutet werden darf, weil diese in ihrer Bewegungsfreiheit behindert wird (BGE 144 III 175 E. 5; 141 III 68 E. 2.3; 136 III 523 E. 5). Beim Feststellungsinteresse handelt es sich um eine Sachurteilsvoraussetzung, die im Zeitpunkt des Urteils noch gegeben sein muss (BGE 127 III 41 E. 4c). Es ist, soweit es den Sachverhalt betrifft, von der klagenden Partei nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a) und im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren von der beschwerdeführenden Partei hinreichend zu begründen (Art.”
“Die Rechtsbeziehung der Parteien ist ungewiss (vgl. Urk. 41 S. 8). Die Klä- gerin kann diesbezüglich weder eine Leistungs- noch eine Gestaltungsklage er- - 10 - heben. Da die Betreibung durch den Beklagten bis anhin nicht fortgesetzt wurde, stehen auch keine vollstreckungsrechtlichen Behelfe zur Verfügung, die Unsi- cherheit zeitnah zu beseitigen. Im Übrigen steht nunmehr die Rechtshängigkeit der vorliegenden Feststellungsklage (Art. 62 Abs. 1 ZPO) einer allfälligen Aner- kennungs- bzw. Aberkennungsklage entgegen (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO). Das weitere Kriterium gemäss der früher verwendeten Formulierung, wonach die Fort- dauer der Ungewissheit für die Klägerin unzumutbar sein müsse, ist angesichts der angeführten gelockerten bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ohne wei- teres zu bejahen (vgl. E. 5.1.). Die im angefochtenen Beschluss angeführten As- pekte des langjährigen Bestehens der Ungewissheit und der Bezahlung von rund Fr. 25'000.– an den Beklagten führen zu keinem gegenteiligen Schluss. Das Feststellungsinteresse der Klägerin an der Klage ist daher zu bejahen, der ange- fochtene Nichteintretensentscheid aufzuheben und die Sache in Gutheissung der Berufung zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen, oh- ne dass auf die weiterführenden Argumente der Klägerin in der Berufungsschrift eingegangen werden müsste.”
Das Gericht hat die Prozessvoraussetzungen – insbesondere das Fehlen einer bereits rechtskräftig abgeurteilten Sache – von Amtes wegen zu prüfen. Wenn sich endgültig ergibt, dass eine Prozessvoraussetzung fehlt, ist ein Nichteintretensentscheid zu erlassen; es darf nicht zur Sache verhandelt werden. Bei der Prüfung gilt eine eingeschränkte Untersuchungsmaxime; das Gericht ist dabei nicht an die Vorbringen der Parteien gebunden.
“d ZPO das Verfahren nach Eingang der Klage umgehend mit einem Nichteintretensentscheid hätte beenden müssen, weil der Sachverhalt der missbräuchlichen Kündigung mit dem Entscheid vom 12. Oktober 2012 bereits rechtskräftig entschieden gewesen sei. Dass die Rechtsvertreter der Parteien in einem doppelten Schriftenwechsel über eine abgeurteilte Sache gestritten hätten und das Zivilgericht nicht eingeschritten sei, lasse sich nur damit erklären, dass die involvierten Stellen abgesprochen hätten, dass nochmals der bereits abgeurteilte Sachverhalt einer missbräuchlichen Kündigung eingeklagt werde (vgl. Berufung Rz. 38, 4345, 4749, 6066, 75, 78, 161, 276 f. und 348). Wie sich aus den nachstehenden Erwägungen ergibt, ist der Vorwurf einer Pflichtverletzung des Zivilgerichts auch in diesem Zusammenhang unbegründet. Die Behauptungen bezüglich einer Absprache betreffend den Streitgegenstand entbehren erneut jeglicher Grundlage. Zu den Prozessvoraussetzungen gehört, dass die Sache noch nicht rechtskräftig entschieden ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), d.h., dass keine abgeurteilte Sache (res iudicata) vorliegt (Zürcher, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur ZPO, 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 59 N 36). Die Prozessvoraussetzungen müssen von gewissen, im vorliegenden Fall nicht relevanten Ausnahmen abgesehen im Zeitpunkt der Fällung des Sachentscheids gegeben sein (BGE 140 III 159 E. 4.2.4; Gehri, a.a.O., Art. 60 ZPO N 9; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar, Art. 60 N 5; Zürcher, a.a.O., Art. 60 N 10 f.). Ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, prüft das Gericht von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4; Sutter-Somm/Seiler, Handkommentar, Art. 60 N 8; vgl. Gehri, a.a.O., Art. 60 ZPO N 2). Teilweise wird in der Literatur die Ansicht vertreten, es obliege dem Gericht, das Verfahren mittels eines Nichteintretensentscheids umgehend zu beenden, wenn sich schon aufgrund der Klage erkennen lasse, dass es definitiv an einer Prozessvoraussetzung fehle (Morf, in: Gehri et al.”
“Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO tritt das Gericht unter anderem nur dann auf eine Klage ein, wenn die Sache noch nicht rechtskräftig entschieden ist (res iudicata). Hierbei handelt es sich um eine negative Prozessvoraussetzung, deren Prüfung von Amtes wegen erfolgt (Art. 60 ZPO). Dabei gilt eine eingeschränkte Untersuchungsmaxime und das Gericht ist nicht an die Vorbringen der Parteien gebunden. Es hat von Amtes wegen zu erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen (BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.4; KUKO ZPO-D OMEJ, Art. 60 N 5).”
“Denn die Frage der abgeurteilten Sa- che ist eine Frage der Prozessvoraussetzungen, während die Verrechnung eine solche des materiellen Rechts ist. Nachdem eine abgeurteilte Sache vorliegt, stellt sich die Frage der Verrechnung nicht. Entgegen der Auffassung des Berufungsklägers hat die Berufungsbeklagte ihre Behauptung, es liege eine abgeurteilte Sache vor, nicht verspätet vorgebracht. Die Vorinstanz entschied am 27. März 2012 im Parallelverfahren über die Lohnan- sprüche der Ehefrau des Berufungsklägers; am selben Datum erging auch in vor- liegendem Verfahren das erste vorinstanzliche Urteil. Dass mit Bezug auf die Lohnforderungen der Ehefrau des Berufungsklägers eine res iudicata vorliege, konnte die Berufungsbeklagte im davor stattgefundenen Schriftenwechsel offen- sichtlich nicht geltend machen. Echte Noven aber durfte sie auch nach dem Schrif- tenwechsel behaupten und beweisen. Die Berufungsbeklagte brachte das Novum bei erster Gelegenheit und damit rechtzeitig vor. Wichtiger aber ist, dass die Frage der res iudicata eine Frage der Prozessvoraussetzungen ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), worauf bereits hingewiesen worden ist. Prozessvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 60 ZPO). Es darf nicht sein, dass derselbe An- spruch zweimal gerichtlich beurteilt wird, ohne dass ein Rechtsmittelverfahren vor- liegt. Wenn im Verlaufe eines Verfahrens anderweitig über denselben Anspruch ein Entscheid ergeht und rechtskräftig wird, dann ist das in jedem Stadium des Verfahrens von Amtes wegen zu beachten. Nachdem eine res iudicata vorliegt, hätte die Vorinstanz auf die Klage des Berufungsklägers im Umfang von CHF 32'500.00 (den im Parallelverfahren beurteilen Lohnansprüchen der Ehefrau des Berufungsklägers, die unbestrittenermassen auch im Kontokorrentsaldo enthalten sind) nicht eintreten dürfen. Für die Prüfung des Berichtigungsanspruches der Be- rufungsbeklagten, worum es vorliegend einzig noch geht, wirkt sich dies als Abzug von der Berichtigungsgrundlage aus. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass der Berufungskläger in seiner Widerklageduplik im vorinstanzlichen Verfahren zugestanden hat, dass ein Abzug von CHF 32'500.”
Formelle Mängel der Eingabe (z. B. fehlende Unterschrift oder fehlende erforderliche Beilagen) betreffen die Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO und sind vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Fehlt etwas, hat das Gericht der Partei eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels zu setzen (Art. 132 ZPO). Wird der Mangel nicht behoben oder bleibt eine solche Nachfrist aus, kann die Eingabe als unzulässig bzw. als nicht weiterzuverfolgen beurteilt werden.
“Alors que la durée prévisible d’une telle démarche est d’un à trois mois, selon les informations données par l’Office fédéral de la Justice dans le guide de l’entraide qu’il publie sur son site internet, aucune nouvelle de la notification à l’étranger ou de l’intimé n’est parvenue au tribunal à ce jour, en dépit d’une relance de l’autorité [...] en octobre 2021. On doit donc considérer que la notification présente des difficultés extraordinaires au sens de l’art. 141 al. 1 let. b CPC. Il résulte de ce qui précède que l’intimé est réputé avoir été informé de l’appel et de la possibilité de déposer une réponse par l’avis publié à la FAO du 28 janvier 2022, lequel mentionnait expressément qu’il ne serait pas tenu compte d’une écriture déposée après le délai de 10 jours dès parution de l’avis. La cause est donc en état d’être jugée. 3. 3.1 Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC). Les conditions formelles que doit remplir la demande ou la requête constituent une des conditions de recevabilité de l’action au sens de la disposition précitée (Chabloz et alii, Petit commentaire, CPC, Bâle 2021, n. 50 ad art. 59 CPC ; Hohl, Procédure civile, tome II, 2e éd. 2010, n° 591). La réalisation de cette condition de recevabilité doit être vérifiée d’office par le juge, même en l’absence de grief, y compris par l’autorité de deuxième instance (TF 5A_231/2018 du 28 septembre 2018 consid. 3.2 ; TF 4A_611/2016 du 20 mars 2017 consid. 2). Aux termes de l’art. 130 al. 1 CPC, les actes sont adressés au tribunal sous forme de documents papier ou électroniques ; ils doivent être signés. Il en résulte que le juge ne doit pas donner suite à des demandes ou à des requêtes qui ne sont pas signées par leur (soi-disant) auteur, ou certifiées par signature électronique (art. 130 al. 2 CPC). Lorsqu’une demande non signée est déposée, un délai doit être imparti à la partie demanderesse ou requérante pour corriger cette informalité, conformément à l’art. 132 CPC, sous peine d’irrecevabilité. En procédure sommaire, il est toutefois admis qu’une requête soit présentée par dictée au procès-verbal dans les cas simples ou urgents (art.”
“1 En procédure ordinaire comme en procédure simplifiée, la loi prévoit que la demande contient les conclusions des parties (art. 221 al. 1 let. b, art. 244 al. 1 let. b CPC) et que sont jointes à la demande, le cas échéant, l'autorisation de procéder ou la déclaration de renonciation à la procédure de conciliation (art. 221 al. 2 let. b, art. 244 al. 3 let. b CPC). En vertu de l'art. 209 al. 2 CPC, l'autorisation de procéder contient notamment les conclusions du demandeur, la description de l'objet du litige et les conclusions reconventionnelles éventuelles (let. b). Les conclusions formulées dans la demande doivent correspondre à celles mentionnées dans l'autorisation de procéder, dès lors qu'une éventuelle modification est soumise aux exigences posées par l'art. 227 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_588/2015 du 9 février 2016 consid. 4.3.1; Heinzmann, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 15 ad art. 221 CPC) 3.1.1 L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande (cf. art. 59 CPC) que le Tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 227 consid. 3.2). Le tribunal doit impartir au demandeur un délai pour corriger le vice si l'autorisation de procéder n'a pas été annexée (art. 132 al. 1 CPC; Heinzmann, op. cit., n. 30 ad art. 221 CPC). Une partie est défaillante lorsqu'elle omet d'accomplir un acte de procédure dans le délai prescrit (art. 147 al. 1 CPC); le tribunal rend les parties attentives aux conséquences du défaut (al. 3). Une simple mention de la disposition spéciale applicable ne suffit pas; l'attention des parties doit être attirée sur les conséquences concrètes de l'omission, en particulier lorsque celles-ci ne sont pas assistées d'un avocat (cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_381/2018 du 7 juin 2019 consid. 2.2 à 2.4 et les références citées). 3.1.2 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l'art. 29 al. 1 Cst. Il est réalisé lorsque la stricte application des règles procédurales ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi et empêche ou complique de manière inadmissible l'accès aux tribunaux.”
Feststellungsklagen: Die klagende Partei muss ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Art an der Feststellung darlegen; dieses Interesse muss erheblich sein. Fehlt ein solches Interesse, ist die Feststellungsklage unzulässig bzw. nicht einzutreten. Die Feststellungsklage gilt grundsätzlich als subsidiär gegenüber einer durchsetzbaren Leistungs‑ oder Gestaltungs‑Klagerichtung; nur in Ausnahmefällen kann trotz Vorliegens einer durchsetzbaren Handlung die Feststellungsklage gerechtfertigt sein.
“Gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO hat die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Art an der Feststellungsklage nachzuweisen. Ein solches ist gegeben, wenn”
“L'intérêt pratique à une constatation de droit fait normalement défaut pour le titulaire du droit lorsque celui-ci dispose d'une action en exécution, en interdiction ou d'une action formatrice, immédiatement ouverte, qui lui permettrait d'obtenir directement le respect de son droit ou l'exécution de l'obligation. Dans ce sens, l'action en constatation de droit est subsidiaire par rapport à une action condamnatoire ou une action formatrice. Seules des circonstances exceptionnelles pourraient conduire à admettre l'existence d'un intérêt digne de protection à la constatation de droit bien qu'une action en exécution soit ouverte. Un litige doit en principe être soumis au juge dans son ensemble par la voie de droit prévue à cet effet; le créancier qui dispose d'une action condamnatoire ne peut en tout cas pas choisir d'isoler des questions juridiques pour les soumettre séparément au juge par la voie d'une action en constatation, comme s'il sollicitait un avis de droit (ATF 135 III 378 consid. 2.2; 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 5.2; 4A_688/2016 du 5 avril 2017 consid. 3.1; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 16 ad. art. 88 CPC). Il appartient au demandeur d'établir qu'il dispose d'un intérêt digne de protection à la constatation (art. 59 al. 2 lit. a CPC; arrêts du Tribunal fédéral 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 5.2 et 4A_688/2016 du 5 avril 2017 consid. 3.3 résumés in CPC Online, art. 88 CPC). A défaut, la demande est irrecevable (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4; arrêt du Tribunal fédéral 5A_717/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.1.1.3). 4.1.3 La résiliation du bail est un acte formateur (ATF 123 III 124 consid. 3d; 118 II 119 consid. 3a). En tant qu'il s'agit de l'exercice d'un droit formateur, la résiliation revêt un caractère univoque, inconditionnel et irrévocable (ATF 135 III 441 consid. 3.3). 4.2 En l'espèce, quand bien même la nullité du congé est une question qui peut être examinée par le juge d'office et en tout temps, cela ne signifie pas encore que l'intimée ait la faculté de solliciter que cette question juridique soit tranchée de manière abstraite dans le cadre d'une procédure en constatation. Selon les principes développés précédemment, l'action en constatation est subsidiaire à une action condamnatoire. Or, l'intimée soutient, dans sa réponse à l'appel, avoir "droit à des dommages-intérêts pour résiliation anticipée du Contrat […]", qu'elle pourrait donc réclamer dans le cadre d'une action condamnatoire.”
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraus- setzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu diesen gehört u.a., dass die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht. Das schutzwürdige Interesse kann wirt- schaftlicher oder auch ideeller Natur sein. Fehlt es an einem schutzwürdigen Inte- resse im Zeitpunkt der Prozesseinleitung oder entfällt es im Verlauf des Verfahrens, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen (BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl., Basel 2017, Art. 59 N 6 f.). - 5 - Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO hat die klagende Partei darzutun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an der Fest- stellungsklage hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgericht muss das Inte- resse erheblich sein.”
“Ein schutzwürdiges Interesse der klagenden Partei an der gerichtlichen Beurteilung der Streitsache (sog. Rechtsschutzinteresse) gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ist nach der Rechtsprechung dann zu bejahen, wenn der Kläger ein persönliches Interesse an seiner Klage hat, welches in dem Sinn rechtlicher Natur ist, als die damit verlangte Leistung oder die anbegehrte Feststellung oder Gestal- tung einer Rechtslage ihm einen Nutzen verschafft (vgl. dazu BGE 122 III 279 E. 3a; BGer 4A_630/2012 vom 19. März 2013, E. 3.1; 4A_404/2011 vom 7. November 2011, E. 5.1; BGer 4C.45/2006 vom 26. April 2007, E. 5, nicht publ. BGE 133 III 453; 5P.329/2002 vom 23. Dezember 2002, E. 3.1). Demgegenüber fehlt das Rechtsschutzinteresse, wenn das Urteil dem Kläger auch im Falle des Obsiegens keinen Nutzen bringt (vgl. BGer 4A_127/2019 vom 7. Juni 2019, E. 4, m.w.H.; BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 ZPO N 47). Ein solcher Nutzen fehlt im All- gemeinen, wenn der streitige Anspruch bereits befriedet ist oder überhaupt nicht befriedet werden kann (BGE 122 III 279 E. 3a; BGer 4C.45/2006 vom 26. April 2007, E. 5; BGer 5P.329/2002 vom 23. Dezember 2002, E. 3.1).”
“November 2021 hob die Kammer Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Urteils auf, mit welcher die Vorinstanz die Konventions- und Verfassungswidrigkeit der Haftbedingungen festgestellt hatte, und ersetzte sie durch die Fassung "1. Auf das Feststellungsbegehren wird nicht eingetreten" (act. 54). Der Kläger irrt, wenn er annimmt, es handle sich dabei um einen Rückweisungsentscheid. Die Kammer wies zwar mit Dispositiv-Ziff. 1 das Verfahren bezüglich der Leistungsbegehren an die Vorinstanz zurück. Die Rück- weisung umfasste das in Dispositiv-Ziff. 2 beurteilte Feststellungsbegehren jedoch nicht. Zum Feststellungsbegehren erliess die Kammer einen prozessualen End- bzw. einen Nichteintretensentscheid im Sinne von Art. 236 Abs. 1 ZPO. Sie be- gründete dies damit, dem Kläger fehle das nötige Feststellungsinteresse. Der Nichteintre- tensentscheid erfolgte deshalb, weil es an der Prozessvoraussetzung des schüt- zenswerten Interesses im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO mangelte.”
Das Gericht prüft die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 ZPO). Dazu gehört insbesondere das Vorliegen eines schutzwürdigen Rechtschutzinteresses. Weiter sind u.a. das Anfechtungsobjekt, die Legitimation der Partei sowie die sachliche und örtliche Zuständigkeit zu prüfen. Fehlt das Rechtsschutzinteresse bereits beim Eintritt, ist Nicht‑Eintreten anzuordnen; verliert es sich erst im Verlaufe des Verfahrens, ist die Sache wegen Gegenstandslosigkeit abzuschreiben.
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 ZPO). Dazu gehören unter anderem die Fragen, ob ein gültiges Anfechtungsobjekt vorliegt, die beschwerdeführende Partei zur Erhe- bung derselben legitimiert ist und ein Rechtsschutzinteresse besteht.”
“A., Art. 103 N 4). Von der Frage der Zulässigkeit der Beschwerde sind die allgemeinen Pro- zessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO zu unterscheiden. Damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch bzw. ein Rechtsmittel eintritt, müssen die Prozessvor- - 5 - aussetzungen erfüllt sein. Sie sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 und 60 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechtsmittelverfahren der Beschwer ent- spricht. Das Interesse kann rechtlicher oder tatsächlicher Art sein. Formelle Be- schwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von ihren Anträ- gen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher,”
“1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC, applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 LVPAE ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198 ; CCUR 17 juin 2021/136). Par ailleurs, le recourant doit avoir un intérêt actuel et pratique au recours, respectivement à l'examen des griefs soulevés, l’autorité de recours ne devant se prononcer que sur des questions concrètes et non pas théoriques (ATF 140 III 92 consid. 1.1, JdT 2014 II 348). L’intérêt actuel fait en particulier défaut lorsque la décision attaquée a été exécutée ou est devenue sans objet (ATF 125 II 86 consid. 5b ; 120 Ia 165 consid. 1a). Il n'est renoncé exceptionnellement à cette condition que si la contestation peut se reproduire en tout temps dans des circonstances identiques ou analogues, si sa nature ne permet pas de la soumettre à une autorité judiciaire avant qu'elle ne perde son actualité et s'il existe un intérêt public suffisamment important à la solution des questions litigieuses en raison de leur portée de principe (ATF 146 II 335 consid.”
“1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié aux ATF 144 III 277). Le recourant n’a en outre d’intérêt au recours que s’il demande la modification du dispositif de la décision attaquée, de sorte que le recours sur les seuls motifs doit être déclaré irrecevable (ATF 118 II 108 consid. 2c, JdT 1993 I 351 ; TF 8C_558/2016 du 4 mai 2017 consid. 6.2.5 ; CCUR 10 janvier 2023/4 et les références citées). Si l’intérêt au recours fait défaut au moment du dépôt de celui-ci, il n’est alors pas entré en matière sur le recours et ce dernier est déclaré irrecevable ; en revanche, si cet intérêt disparaît en cours de procédure, le litige est déclaré sans objet et la cause est rayée du rôle (ATF 140 III 92 consid.”
“60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié aux ATF 144 III 277). Le recourant n’a en outre d’intérêt au recours que s’il demande la modification du dispositif de la décision attaquée, de sorte que le recours sur les seuls motifs doit être déclaré irrecevable (ATF 118 II 108 consid. 2c, JdT 1993 I 351 ; TF 8C_558/2016 du 4 mai 2017 consid. 6.2.5 ; CCUR 10 janvier 2023/4 et les références citées). Si l’intérêt au recours fait défaut au moment du dépôt de celui-ci, il n’est alors pas entré en matière sur le recours et ce dernier est déclaré irrecevable ; en revanche, si cet intérêt disparaît en cours de procédure, le litige est déclaré sans objet et la cause est rayée du rôle (ATF 140 III 92 consid. 3, JdT 2014 II 348 ; 136 III 497 consid. 2.1, JdT 2010 I 358 ; 131 II 670 consid. 1.2 ; 128 II 34 consid. Ib ; TF 5A_942/2013 du 8 janvier 2014 consid.”
“De- zember 2023 ein, in der bescheinigt wird, dass die Gesuchstellerin bei der Vorin- stanz keine Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts eingereicht und keine Erstreckung der 60-tägigen Frist beantragt habe (act. 90 f.). 2.3.Die Kammer setzte der Gesuchstellerin mit Verfügung vom 8. Januar 2024 Frist an, um zu den Eingaben der Gesuchsgegner Stellung zu nehmen (act. 92). Die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin nahm die Verfügung am - 6 - 10. Januar 2024 entgegen (act. 93). Mit Schreiben vom gleichen Tag teilte sie der Kammer mit, die Gesuchstellerin nicht (mehr) zu vertreten (act. 94). Das Schrei- ben sandte sie (unter Beilage der Verfügung vom 8. Januar 2024) zur Kenntnis- nahme auch an ihre bisherige Klientin (act. 94 unten). Eine Stellungnahme zu den Eingaben der Gesuchsgegner ging bis heute nicht ein. 3.1.Damit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann, müssen die Pro- zessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sein. Insbesondere muss ein schutzwürdiges Interesse vorliegen (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Bei Rechtsmitteln hat derjenige ein Rechtsschutzinteresse, der durch den ange- fochtenen Entscheid beschwert, d.h. benachteiligt, ist (MÜLLER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 59 N 57). Fehlt das Rechtsschutzinteresse bereits bei Eintritt der Rechtshängigkeit, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen. Bei Wegfall nach Eintritt der Rechtshängigkeit ist das Verfahren stattdessen gemäss Art. 242 ZPO infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben (GSCHWEND/STECK in: BSK ZPO, 3. Auflage 2017, Art. 242 N 5 f.).”
Das Nichtvorliegen anderweitiger Rechtshängigkeit gehört zu den Prozessvoraussetzungen des Art. 59 Abs. 2 ZPO. Die Gerichte haben diese Voraussetzung gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen. Besteht anderweitige Rechtshängigkeit, hat das angerufene Gericht in der Regel einen Nichteintretensentscheid zu fällen; diese Prüfung ist in jedem Verfahrensstadium vorzunehmen.
“Die Rechtshängigkeit (Litispendenz) bewirkt nach Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO, dass der Streitgegenstand zwischen den gleichen Parteien nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Sperrwirkung). Nach Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO gehört das Fehlen einer bereits bestehenden Rechtshängigkeit zu den Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Klage. Wie der Grundsatz der Rechtskraft soll der Grundsatz der Rechtshängigkeit insbesondere verhindern, dass in einer bestimmten Rechtsordnung zwei sich widersprechende Gerichtsentscheide über dieselbe Klage und zwischen denselben Parteien bestehen, die gleichermassen vollstreckbar sind (BGE 128 III 284 E. 3b/bb; 127 III 279 E. 2b; Urteile 4A_405/2022 vom 26. Januar 2023 E. 2.1; 5A_455/2022 vom 9. November 2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 vom 22. August 2013 E. 2.2). Anderseits geht es auch darum, unnötige Verfahren zu vermeiden, indem derselbe Streitfall zwischen denselben Parteien Gegenstand mehrerer gleichzeitiger Prozesse wird (zit. Urteile 5A_455/2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Voraussetzung der fehlenden anderweitigen Rechtshängigkeit erfüllt ist (Art. 60 ZPO; zit. Urteile 5A_455/2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 E. 2.2 mit Hinweisen).”
“Den Anträgen der Berufungsklägerin und der Berufungsbeklagten in vorliegendem Verfahren im Zusammenhang mit der Verwendung der hinterlegten Mietzinsen steht mithin die Litispendenz entgegen. Die Vorinstanz hätte daher mit dem vorliegend angefochtenen Entscheid nicht über den Antrag der Berufungsbeklagten auf Herausgabe der hinterlegten Mietzinse befinden dürfen; vielmehr hätte sie auf diesen Antrag nicht eintreten dürfen. Das vorinstanzliche Entscheiddispositiv ist von Amtes wegen entsprechend zu ändern, nachdem es sich bei der Frage der Litispendenz um eine Prozessvoraussetzung handelt (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) und Prozessvoraussetzungen in jedem Stadium des Verfahrens zu berücksichtigen sind (vgl. auch BGer 4A_409/2022 v.”
“Diese Ausführungen betreffen die Regeln über die Rechtshängigkeit und ihre Wirkungen. Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO gehört das Nichtvorliegen einer anderweitigen Rechtshängigkeit zu den Prozessvoraussetzungen. Damit wird der Vorrang des zuerst angerufenen Gerichtes sichergestellt und ausgeschlossen, dass dasselbe Begehren neuerlich rechtshängig gemacht werden kann (Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar zur Schweizeri- schen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 2021, N 25 zu Art. 59 ZPO). Die Ge- richte jeder Stufe haben gemäss Art. 60 ZPO die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen (BGE 141 III 159 E. 2.1; BGE 139 III 273 E. 2.1), und zwar auch ohne Einwand der beklagten Partei und aus eigenem Antrieb, auch "wenn der Mangel erst im Rechtsmittelverfahren offenbar wird, nachdem zunächst in erster Instanz ein Sachentscheid gefällt wurde" (Domej, a.a.O., N 2 zu Art. 60 ZPO). Insoweit geht Art. 60 ZPO den Regeln über die Begründungsanforderungen und die Berücksichtigung bzw. Nichtberücksichtigung neuer Tatsachen und Be- weismittel in der Berufung (Art. 317 ZPO) vor.”
“Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO sieht als weitere Prozessvoraussetzung vor, dass die Sache nicht anderweitig rechtshängig sein darf. Die anderweitige Rechtshängigkeit ist von Amtes wegen zu prüfen und resultiert in einem Prozesshindernis, das die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ausschliesst, weshalb das Gericht bei dessen Vorhandensein einen Nichteintretensentscheid zu fällen hat (Gehri, in: Basler Kommentar ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 3. Aufl. 2017, Art. 59 ZPO N 14).”
Bei Personen mit einer Curatelle de portée générale ist die Ausübung der zivilen Rechte entzogen. Folglich müssen prozessuale Handlungen durch die gesetzliche Vertreterin bzw. den gesetzlichen Vertreter vorgenommen oder von ihr/ihm nachträglich ratifiziert werden. Fehlt eine solche Ratifikation, ist das prozessuale Vorgehen aufgrund der zitierten Entscheide als unzulässig (irrecevable) zu betrachten. Hinweis: Entsprechende Rechtsgrundlagen sind in der ZPO (Art. 59 ff., insbesondere in Verbindung mit Art. 67 ZPO) und im ZGB (Art. 17, Art. 398 Abs. 3 sowie Art. 19) verankert.
“________, a produit auprès du Tribunal des baux la liste relative à leurs opérations. 3. Par acte du 10 mai 2024, Q.________ (ci-après : le recourant) a formé « opposition à la facturation […] du 06.05.24 de R.________ et P.________ ». Par avis du 28 mai 2024, la Juge déléguée de la Chambre de céans a invité la curatrice du recourant, Z.________, assistante sociale auprès du Service des curatelles et tutelles professionnelles, à indiquer dans un délai de 10 jours si elle ratifiait le recours précité. Par courrier du 6 juin 2024, la curatrice a déclaré qu’elle ne ratifiait pas le recours en question. 4. 4.1 4.1.1 L’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), à savoir, notamment, le fait que les parties doivent avoir la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). Les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC – examinées d’office (art. 60 CPC) – sont applicables mutatis mutandis à la procédure de deuxième instance (TF 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1 ; TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3). La capacité d’ester en justice appartient à celui qui a l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne qui n’a pas l’exercice des droits civils doit en revanche agir par l’intermédiaire de son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC et 19 al. 1 CC), sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art. 19c al. 2 CC ; TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid. 5.1). 4.1.2 La personne sous curatelle de portée générale est privée de plein droit de l’exercice des droits civils (art. 17 et 398 al. 3 CC). Ainsi, faute de ratification par le curateur, l’acte de procédure de la personne concernée est irrecevable (cf. CPF 14 mars 2024/47 ; Meier, Droit de la protection de l’adulte, 2e éd.”
“Interpelée par la Juge déléguée de l’Autorité de céans, la curatrice du recourant a déclaré, par courrier du 15 novembre 2023, ne pas ratifier le recours déposé. 7. 7.1 L’art. 59 CPC prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), à savoir, notamment, que les parties doivent avoir la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). La capacité d’être partie et la capacité d’ester en justice sont inséparables des notions, respectivement, de jouissance des droits civils et d’exercice des droits civils appartenant au droit matériel (ATF 142 III 782 consid. 3.1.2). La capacité d’ester en justice appartient à celui qui a l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). En revanche, celui qui n’a pas l’exercice des droits civils doit être représenté en justice par son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC et 19 al. 1 CC), sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art. 19c al. 2 CC ; TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid. 5.1). Les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC – examinées d’office (art. 60 CPC) – sont applicables mutatis mutandis à la procédure de deuxième instance (TF 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1 ; TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3 ; CREC du 13 décembre 2022/287). 7.2 En l’espèce, le recourant bénéficie d’une mesure de curatelle de portée générale, qui lui ôte l’exercice des droits civils (art. 17 CC). Il s’ensuit que le recourant, qui entend contester la décision lui octroyant l’assistance judiciaire et fixant l’indemnité du conseil d’office désigné, devait procéder en étant représenté par sa curatrice. La décision attaquée a du reste été notifiée à cette dernière. Or, le recourant a agi sans le concours de celle-ci et a signé son acte de recours lui-même. Enfin, la curatrice a expressément refusé de ratifier le recours après son dépôt. En conséquence, le recours est irrecevable dès lors que le recourant n’a pas la capacité d’ester en justice au sens de l’art. 59 al. 2 let. c CPC. 8. Le recours étant déclaré irrecevable avant qu’une avance de frais n’ait été demandée, le présent arrêt peut être rendu sans frais judiciaires de deuxième instance (art.”
Bei Ablehnung der Leistungspflicht kann das konkrete Schreiben der Gegenpartei als Nachweis eines schutzwürdigen Interesses im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO genügen. Dies wird in den entschiedenen Fällen insbesondere in Verfahren nach dem VRG/BVG bei Klagen um Versicherungsleistungen so angenommen.
“Für die weiteren Prozessvoraussetzungen ist gestützt auf den Verweis in Art. 65 VRG auf die ZPO abzustellen. Ein schutzwürdiges Interesse des Klägers ist angesichts der Ablehnung der Leistungspflicht durch die beiden Beklagten gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; Schreiben der Beklagten 1 vom 20. Oktober 2022 [act. B.7]; Schreiben der Beklagten 2 vom 26. Januar 2022 [act. B.8]). Sodann sind alle Beteiligten partei- und prozessfähig (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Streitsache ist auch nicht anderweitig rechtshängig (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) oder rechtskräftig entschieden (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Damit sind sämtliche prozessualen Voraussetzungen erfüllt und es ist auf die Klage einzutreten.”
“56 VRG) keine einschlägige Vorschrift findet, ist auf die ZPO abzustellen. Gemäss aArt. 71 Abs. 1 ZPO (in der bis 31. Dezember 2024 geltenden Fassung; vgl. Art. 404 Abs. 1 ZPO und Art. 407f ZPO e contrario) können mehrere Personen gemeinsam beklagt werden, sofern Rechte und Pflichten beurteilt werden sollen, die auf gleichartigen Tatsachen oder Rechtsgründen beruhen. Diese Voraussetzung ist vorliegend unbestrittenermassen erfüllt. 1.4. Für die weiteren Prozessvoraussetzungen ist gestützt auf den Verweis in Art. 65 VRG ebenfalls auf die ZPO abzustellen. Ein schutzwürdiges Interesse der Klägerin ist angesichts der Ablehnung der Leistungspflicht durch die Beklagte 2 mit Schreiben vom 22. Dezember 2021 (act. B.3) gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), ebenso die Partei- und Prozessfähigkeit aller Beteiligten (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Es ist keine anderweitige Rechtshängigkeit gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) und schliesslich liegt in der Streitsache kein rechtskräftiger Entscheid vor (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Damit sind sämtliche prozessualen Voraussetzungen erfüllt und es ist auf die Klage einzutreten. 2. Streitgegenstand Aufgrund des im Recht der beruflichen Vorsorge auf kantonaler Ebene vorgeschriebenen Klageverfahrens ergibt sich der Streitgegenstand einzig aus den Rechtsbegehren der Klage und allenfalls der Widerklage. Innerhalb des Streitgegenstandes ist das Berufsvorsorgegericht in Durchbrechung der Dispositionsmaxime an die Begehren der Parteien nicht gebunden (BGE 135 V 23 E. 3.1; Urteil des Verwaltungsgerichts S 21 124 vom 6. Juni 2023 E. 4). Vorliegend hat die Klägerin auf die grundsätzliche Verpflichtung der zuständigen Pensionskasse zur Leistung einer Invalidenrente der beruflichen Vorsorge ab dem 1. Juni 2021 geklagt und nicht auch auf die Festlegung der Höhe des allfälligen Anspruchs. Dies ist nach der Rechtsprechung zulässig (BGE 129 V 450 E. 3 ff .; Urteil des Bundesgerichts 9C_861/2017 vom 14. Mai 2019 E. 3.5). Streitig und zu klären ist demnach, gegenüber welcher der vier Beklagten die Klägerin ab dem 1.”
Die örtliche Zuständigkeit gehört zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO. Fehlt sie endgültig, darf das Gericht nicht in die Sache eintreten; es ist vielmehr ein Nichteintretensentscheid zu fällen bzw. die Sache an das zuständige Gericht zu überweisen.
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage nicht ein, wenn die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Zu den Prozessvoraussetzungen ge- hört namentlich die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die von Amtes wegen zu prüfen- den Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO; vgl. Art. 5 f. ZPO und § 44 GOG).”
“Bei der Frage der örtlichen Zuständigkeit handelt es sich um eine Prozess- voraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Ob diese erfüllt sind, prüft das Gericht von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Sie müssen, von hier nicht einschlägigen Aus- nahmen abgesehen, im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils zwingend gegeben sein. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, hat ein Nichteintretensentscheid zu ergehen (siehe z.B. BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Auch wenn das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen so früh wie möglich zu prüfen ist , ändert dies daher nichts daran, dass auch dann kein Sachurteil mehr ergehen darf, wenn das urteilende Gericht erst in einem späteren Verfahrensstadium be- merkt, dass es an einer Prozessvoraussetzung wie vorliegend der örtlichen Zu- ständigkeit fehlt. Umso wichtiger ist es aber, dass die Überweisung an das zu- ständige Gericht unverzüglich erfolgt und dieses die Sache so schnell wie möglich inhaltlich beurteilt, um den Anforderungen gemäss Art. 450e Abs. 5 ZGB und Art. 29 Abs. 1 BV bzw. Art. 5 Abs. 4 und Art. 6 Ziff. 1 EMRK dennoch gerecht werden zu können.”
Wurde eine Klage oder ein Gesuch zurückgezogen oder als unzuständig/irrecevable erklärt, sieht Art. 63 ZPO vor, dass die Wiedereinreichung innerhalb eines Monats vor dem zuständigen Gericht bzw. der zuständigen Schlichtungsbehörde als auf das erste Einreichungsdatum zurückgehend gilt; dies gilt auch, wenn die Klage nicht in der vorgeschriebenen Form eingereicht worden war. Art. 65 ZPO enthält darüber hinaus Einschränkungen der Wiedereinreichung gegenüber derselben Partei und zum selben Streitgegenstand. Nach Art. 241 ZPO bewirkt ein Rückzug eines Rechtsbegehrens, dass dieser den Wirkungen einer in Rechtskraft erwachsenen Entscheidung gleichgestellt ist.
“Le Tribunal civil a retenu que la demande initiale du 22 mai 2017 introduite par l’intimée devant la CCIV avait été retirée le 8 décembre 2017, après sa notification à la défenderesse en date du 18 juillet 2017 et sans l’accord de celle-ci. La CCIV n’était pas compétente pour connaître de cette demande. La demande du 8 décembre 2017 portant sur les mêmes prétentions dans le cadre du même litige avait été déclarée irrecevable par jugement du Tribunal civil du 26 septembre 2018, faute pour la demanderesse, d’une part, de disposer d’une autorisation de procéder valable et, d’autre part, d’avoir déposé l’original de la demande du 22 mai 2017. La demande du 30 mars 2022 avait trait au même litige et portait sur les mêmes prétentions que les précédentes procédures. Ces éléments ressortent du dossier et ne sont pas contestés en appel. Le litige porte sur la qualification et les conséquences du retrait de l’action introduite devant la CCIV le 22 mai 2017. 3. Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC), ce qui implique notamment que le litige n’ait pas fait l’objet d’une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). 3.1. Aux termes de l’article 63 CPC, « [s]i l’acte introductif d’instance retiré ou déclaré irrecevable pour cause d’incompétence est réintroduit dans le mois qui suit le retrait ou la déclaration d’irrecevabilité devant le tribunal ou l’autorité de conciliation compétent, l’instance est réputée introduite à la date du premier dépôt de l’acte » (al. 1). Il en va de même lorsque la demande n’a pas été introduite selon la procédure prescrite (al. 2). L’article 65 CPC prévoit quant à lui que « [l]e demandeur qui retire son action devant le tribunal compétent ne peut la réintroduire contre la même partie et sur le même objet que si le tribunal n’a pas notifié sa demande au défendeur ou si celui-ci en a accepté le retrait ». Selon l’article 241 CPC, un désistement d’action a les effets d’une décision entrée en force (al. 2) ; le tribunal raye l’affaire du rôle (al. 3).”
“Le Tribunal civil a retenu que la demande initiale du 22 mai 2017 introduite par l’intimée devant la CCIV avait été retirée le 8 décembre 2017, après sa notification à la défenderesse en date du 18 juillet 2017 et sans l’accord de celle-ci. La CCIV n’était pas compétente pour connaître de cette demande. La demande du 8 décembre 2017 portant sur les mêmes prétentions dans le cadre du même litige avait été déclarée irrecevable par jugement du Tribunal civil du 26 septembre 2018, faute pour la demanderesse, d’une part, de disposer d’une autorisation de procéder valable et, d’autre part, d’avoir déposé l’original de la demande du 22 mai 2017. La demande du 30 mars 2022 avait trait au même litige et portait sur les mêmes prétentions que les précédentes procédures. Ces éléments ressortent du dossier et ne sont pas contestés en appel. Le litige porte sur la qualification et les conséquences du retrait de l’action introduite devant la CCIV le 22 mai 2017. 3. Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC), ce qui implique notamment que le litige n’ait pas fait l’objet d’une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). 3.1. Aux termes de l’article 63 CPC, « [s]i l’acte introductif d’instance retiré ou déclaré irrecevable pour cause d’incompétence est réintroduit dans le mois qui suit le retrait ou la déclaration d’irrecevabilité devant le tribunal ou l’autorité de conciliation compétent, l’instance est réputée introduite à la date du premier dépôt de l’acte » (al. 1). Il en va de même lorsque la demande n’a pas été introduite selon la procédure prescrite (al. 2). L’article 65 CPC prévoit quant à lui que « [l]e demandeur qui retire son action devant le tribunal compétent ne peut la réintroduire contre la même partie et sur le même objet que si le tribunal n’a pas notifié sa demande au défendeur ou si celui-ci en a accepté le retrait ». Selon l’article 241 CPC, un désistement d’action a les effets d’une décision entrée en force (al. 2) ; le tribunal raye l’affaire du rôle (al. 3).”
Fehlt das erforderliche schützenswerte Feststellungsinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, ist auf das Feststellungsbegehren bzw. die negative Feststellungswiderklage nicht einzutreten (Nichteintretensentscheid).
“Mangels eines Feststellungsinteresses des Beklagten hätte die Vorinstanz richtigerweise gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO nicht auf seine negative Feststellungswiderklage eintreten dürfen. Dispositivziffer 2 des angefochtenen Urteils des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost vom 23. September 2021 ist demzufolge aufzuheben und es ist stattdessen in Gutheissung des Berufungsbegehrens Ziffer 4 sowie in Anwendung von Art. 318 Abs. 1 lit. b ZPO reformatorisch festzuhalten, dass auf die Widerklage des Berufungsbeklagten nicht eingetreten wird.”
“Mangels eines Feststellungsinteresses des Beklagten hätte die Vorinstanz richtigerweise gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO nicht auf seine negative Feststellungswiderklage eintreten dürfen. Dispositivziffer 2 des angefochtenen Urteils des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost vom 23. September 2021 ist demzufolge aufzuheben und es ist stattdessen in Gutheissung des Berufungsbegehrens Ziffer 4 sowie in Anwendung von Art. 318 Abs. 1 lit. b ZPO reformatorisch festzuhalten, dass auf die Widerklage des Berufungsbeklagten nicht eingetreten wird.”
“November 2021 hob die Kammer Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Urteils auf, mit welcher die Vorinstanz die Konventions- und Verfassungswidrigkeit der Haftbedingungen festgestellt hatte, und ersetzte sie durch die Fassung "1. Auf das Feststellungsbegehren wird nicht eingetreten" (act. 54). Der Kläger irrt, wenn er annimmt, es handle sich dabei um einen Rückweisungsentscheid. Die Kammer wies zwar mit Dispositiv-Ziff. 1 das Verfahren bezüglich der Leistungsbegehren an die Vorinstanz zurück. Die Rück- weisung umfasste das in Dispositiv-Ziff. 2 beurteilte Feststellungsbegehren jedoch nicht. Zum Feststellungsbegehren erliess die Kammer einen prozessualen End- bzw. einen Nichteintretensentscheid im Sinne von Art. 236 Abs. 1 ZPO. Sie be- gründete dies damit, dem Kläger fehle das nötige Feststellungsinteresse. Der Nichteintre- tensentscheid erfolgte deshalb, weil es an der Prozessvoraussetzung des schüt- zenswerten Interesses im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO mangelte.”
Für die Zulässigkeit verlangt Art. 59 Abs. 2 ZPO ein aktuelles, schutzwürdiges Interesse. Ein solches Interesse fehlt unter anderem, wenn die begehrte Leistung bereits erfüllt oder die Vollstreckung abgeschlossen ist, oder wenn kein Nachteil durch den angefochtenen Entscheid vorliegt. Ebenso begründet ein rein formales Begehren (z. B. eine zusätzliche Zivilstandsbestätigung) kein schutzwürdiges Interesse. Blosse Nähe oder familiäre Verwandtschaft genügt ohne Nachweis einer engen Verbundenheit nicht, um ein schutzwürdiges Interesse zu begründen.
“d) En l'espèce, l'action du demandeur a été formée devant le tribunal compétent à raison du lieu, vu le siège vaudois de la défenderesse et le lieu d’exploitation dans laquelle le demandeur a été engagé. Les conclusions du demandeur tendent à l’octroi de prestations d’invalidité de la prévoyance non réduites. A l’appui de sa demande, le demandeur conteste pour différentes raisons les calculs de surindemnisation auxquels la défenderesse a procédé. La défenderesse plaide l’irrecevabilité de la demande au motif que le demandeur aurait déjà obtenu toutes les informations justifiant les prestations allouées. Selon l’art. 75 LPA-VD, auquel renvoie l’art. 109 al. 1 LPA-VD, a qualité pour former recours toute personne physique ou morale ayant pris part à la procédure devant l’autorité précédente ou ayant été privée de la possibilité de le faire, qui est atteinte par la décision attaquée et qui dispose d’un intérêt digne de protection à ce qu’elle soit annulée ou attaquée, ainsi que toute autre personne ou autorité qu’une loi autorise à recourir. Conformément à l’art. 109 al. 1 LPA-VD, les dispositions de la législation sur la procédure civile sont applicables pour le surplus. L’art. 59 al. 2 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) énumère les conditions de recevabilité et prévoit à sa lettre a que le demandeur doit avoir un intérêt digne de protection. Il faut en déduire que le demandeur doit obtenir un avantage, factuel ou juridique, du résultat de la procédure et que son intérêt doit être actuel et de nature pratique (Corinne Copt/Isabelle Chabloz in Petit commentaire CPC, Code de procédure civile Chabloz/Dietschy-Martenet/Heinzmann [édit.], Bâle 2020, n° 21 ad art. 59 CPC ; David Hofmann, Christian Lüscher, le Code de procédure civile, p. 89). Un tel intérêt fait notamment défaut si la prétention du demandeur a été entre-temps satisfaite (François Bohnet, CPC annoté, 2022, p. 151). Comme l’a précisé la doctrine, un intérêt digne de protection est inhérent à l’action condamnatoire (Corinne Copt/Isabelle Chabloz in Petit commentaire CPC, op. cit., n° 24 ad art. 59 CPC). Dans la mesure où le demandeur agit en l’occurrence pour faire valoir un droit à des prestations d’invalidité non réduites pour cause de surindemnisation, il a un intérêt digne de protection.”
“Im Entscheid vom 14. August 2023 ignoriere die Vorinstanz ihre Kündigungsanfechtung. Im Übrigen sei sie weder angehört noch sei abgeklärt worden, ob ein Härtefall vorliege. Schliesslich kritisiert die Beschwerdeführerin das Vorgehen der Behörde bei der Ausweisung. Sie sei unter der Androhung der Verwendung von Handschellen ohne Kündigungsgrund und Ersatzwohnung auf die Strasse gestellt worden. Die Wohnhilfe habe ihr ein Angebot mit Betreuung unterbreitet, obwohl sie gemäss KESB keine Betreuung benötige (act. 10). b)Die Beschwerde ist nicht mit einer Originalunterschrift versehen. Das Einholen der Unterschrift im Sinne von Art. 132 Abs. 1 ZPO kann jedoch unter- bleiben, da auf die Beschwerde – wie nachfolgend zu zeigen ist – nicht einzutre- ten ist. 3.a) Damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch bzw. ein Rechtsmit- tel eintritt, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein. Sie sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 und 60 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechts- mittelverfahren der Beschwer entspricht. Dieses Interesse kann rechtlicher oder tatsächlicher Natur sein. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dis- positiv des Entscheids von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Beschwer ei- ner Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung be- einträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher, 3. A., Art. 59 N 14; BGE 120 II 5 Erw. 2a). b)Gemäss den Schilderungen der Beschwerdeführerin wurde die Aus- weisung noch vor Erhebung der Beschwerde vollstreckt. Die Vollstreckung kann nicht rückgängig gemacht werden; ist sie abgeschlossen, entfällt die Möglichkeit, die Einstellung zu verlangen (ZK ZPO-Zürcher, 3. A., Art. 337 N 13; BK ZPO- - 4 - Franz / Kellerhans, Art. 337 N 25). Es fehlt somit an einem schützenswerten Inter- esse der Beschwerdeführerin, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.”
“Juli 2022 für Fr. 620.-- nebst Kosten in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts Mittleres Tösstal, Zahlungsbefehl vom 1. Juli 2022 (Vi-Urk. 1 und 2/1), nach Einsicht in die Verfügung des Bezirksgerichts Pfäffikon (Vorinstanz) vom 25. Juli 2022, mit welcher dem Gesuchsteller ein Gerichtskostenvorschuss von Fr. 150.-- auferlegt wurde (Vi-Urk. 3 = Urk. 2), nach Einsicht in die hiergegen von der Gesuchsgegnerin fristgerecht (Vi-Urk. 4/2) erhobene Beschwerde vom 8. August 2022, mit welcher sie im Wesentlichen bloss ihre Weltanschauung darlegt (u.a.: Behörden seien Firmen, weshalb sie keine hoheitliche Legitimation hätten und ihre Handlungen nichtig seien; Urk. 1), da eine Partei ein Rechtsmittel gegen einen gerichtlichen Entscheid nur dann er- heben kann, wenn sie durch den angefochtenen Entscheid einen Nachteil erlei- det, denn ohne einen solchen Nachteil besteht kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung des Entscheids (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), da die Gesuchsgegnerin durch die angefochtene Verfügung keinen Nachteil erlei- det, denn in dieser wurde einzig der Gegenpartei (dem Gesuchsteller) ein Ge- richtskostenvorschuss auferlegt, da daher auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO), da für das Beschwerdeverfahren die Gerichtsgebühr auf Fr. 100.-- festzusetzen (Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG) und ausgangsgemäss der Gesuchs- gegnerin aufzuerlegen ist (Art. 106 Abs. 1), da für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO), wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 100.-- festgesetzt. - 3 - 3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegne- rin auferlegt. 4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage des Doppels von Urk.”
“Daran ändert nichts, dass die Berufungsklägerin zu Recht ausführt, sie habe Anspruch auf Kenntnis ihrer Abstammung, und das alte Recht sei heute, insbeson- dere was die Erbberechtigung betreffe, nicht mehr zeitgemäss. Kenntnis ihrer Abstammung hat die Berufungsklägerin aufgrund der Anerkennung der Vaterschaft durch C. und das entsprechende Dokument des Bezirksge- richts Vorderrhein. An einer zusätzlichen Bestätigung durch das Zivilstandsamt hat sie kein schützenswertes Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach heutiger Auffassung hat auch das nicht eheliche Kind ein Erbrecht gegenüber seinem Vater. Ob die Berufungsklägerin das durchsetzen kann, ist sogleich zu erör- tern. Das tangierte allerdings notwendigerweise die anderen Erben von C. - diese sind in diesem Verfahren nicht bekannt, aber ein völlig erbenloses Versterben ist (letzter Wohnsitz des Verstorbenen in der Schweiz vorausgesetzt) nicht möglich (Art. 466 ZGB). Diese Erben müssten daher in ein Verfahren mit einbezogen wer- den, und im Verfahren auf Berichtigung des Zivilstandregisters ist das nicht vorge- sehen.”
“Ebenso ist die Beschwerdeführerin 2, die sich zwar am Beschwerdeverfahren vor Bezirksrat nicht aktiv beteiligte, als von der Erwachsenenschutzmassnahme direkt betroffene Person zur zweitinstanzlichen Beschwerde berechtigt (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 und 3 ZGB). Demgegenüber ist die Beschwerdelegitimation der Beschwer- deführerin 3 nicht dargetan. Soweit ersichtlich könnte es sich um die Enkelin der Beschwerdeführerin 1 (Tochter der Beschwerdeführerin 2) handeln, die einmal wö- chentlich zum Putzen komme (vgl. BR act. 5 S. 4 E. 5 und KESB act. 20 S. 3). Da- mit würde eine familiäre Verwandtschaft zur betroffenen Person bestehen. Aus der Beschwerde geht jedoch nicht hervor, dass eine enge Verbundenheit im Sinne von Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB zur Beschwerdeführerin 2 vorliegt. Auch ist den Akten nicht zu entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin 3 bisher am Erwachsenen- schutzerfahren in irgendeiner Form beteiligte. Es fehlt ihr daher ein ersichtliches schutzwürdiges Interesse am Ausgang des Beschwerdeverfahrens (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), so dass auf ihre Beschwerde mangels Beschwer nicht einzutreten ist.”
Ergeht die Klageantwort definitiv nicht (auch nach Nachfrist), kann das Gericht nach Art. 223 Abs. 2 ZPO bei Spruchreife einen Endentscheid treffen; alternativ kann es zur Hauptverhandlung laden. Spruchreife liegt vor, wenn die Klage in rechtlicher Hinsicht hinreichend substantiiert ist und das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat; in diesem Rahmen sind auch in der Klage selbst angeführte rechtshemmende, rechtshindernde oder rechtsaufhebende Tatsachen zu berücksichtigen (vgl. Art. 153 Abs. 2 ZPO).
“Die postalische Zustellung der Ver- fügung vom 27. Januar 2021 an die Beklagte scheiterte ebenfalls (act. 10/2). In der Folge wurde die Verfügung vom tt. Januar 2021 am tt. Februar 2021 im Schweizerischen Handelsamtsblatt SHAB publiziert (act. 14). Nachdem sich die Beklagte innert angesetzter Frist nicht hatte vernehmen lassen, wurde ihr mit Ver- fügung vom 6. April 2021 eine Nachfrist im Sinne von Art. 223 Abs. 1 ZPO bis 21. April 2021 zur Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 16). Diese Verfü- gung wurde am tt. April 2021 im Schweizerischen Handelsamtsblatt SHAB publi- ziert (act. 18). Die Beklagte blieb auch innert Nachfrist säumig. - 3 - 2. Formelles 2.1. Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG) wie auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind vorliegend gegeben, weshalb auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Versäumte Klageantwort / Spruchreife Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant- wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun- gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage- grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert ist und – darüber hinaus – dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Wenn es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, ist nach dem Klagebegehren zu erkennen; wenn nicht, ist die Klage abzuweisen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu berück- sichtigen, soweit sie in der Klage selbst angeführt sind.”
“April 2021 wurde der Beklagten eine Nachfrist im Sinne von Art. 223 Abs. 1 ZPO zur Erstat- tung der Klageantwort angesetzt, wobei sie darauf hingewiesen wurde, dass das hiesige Gericht bei Säumnis entweder einen Endentscheid allein gestützt auf die klägerischen Vorbringen treffen werde, sofern die Angelegenheit spruchreif sei, oder zur Hauptverhandlung vorgeladen werde. Auch diese Verfügung konnte der Beklagten zugestellt werden (act. 11/2b). Die Beklagte liess die Nachfrist unge- nutzt verstreichen. - 3 - 2. Formelles 2.1. Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts sind gegeben (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Vorbehältlich des Rechtschutzinteresses hinsichtlich der eingeklagten Zahlungsbefehls- und Zu- stellkosten (vgl. dazu nachstehend Ziff. 4.3) sind auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO gegeben, weshalb insoweit auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Versäumte Klageantwort / Spruchreife Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant- wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun- gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage- grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert ist und – darüber hinaus – dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Wenn es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, ist nach dem Klagebegehren zu erkennen; wenn nicht, ist die Klage abzuweisen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu berück- sichtigen, soweit sie in der Klage selbst angeführt sind.”
“De- zember 2023 auferlegten Gerichtskostenvorschuss leistete er fristgerecht (act. 4 und act. 6). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2023 wurde der Beklagten Frist zur Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 7). Mit Eingabe vom 5. März 2024 teilte die Beklagte mit, auf die Einreichung einer Klageantwort zu verzichten (act. 9). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 2.Prozessvoraussetzungen Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich ist gegeben (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Auch die übrigen Prozess- voraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind unbestrittenermassen erfüllt. Auf die Klage ist einzutreten. 3.Unbestrittener Sachverhalt Nach unbestritten gebliebenem Sachverhalt beabsichtigte der Kläger, von der Be- klagten eine Liegenschaft in C._____ zu erwerben. Zu diesem Zweck unterzeich- nete er am 17. August 2023 ein als "Reservationsvereinbarung" bezeichnetes Do- kument und leistete am 21. August 2023 vereinbarungsgemäss eine Anzahlung in - 3 - der Höhe von CHF 40'000.–. Wenige Tage später entschied sich der Kläger gegen den Kauf und ersuchte mit Schreiben vom 4. September 2023 um Rückerstattung der geleisteten Anzahlung. Die Beklagte bestätigte der Klägerin anschliessend den Rücktritt und stellte die Rücküberweisung in Aussicht. Da die Rückerstattung trotz Ankündigung nie erfolgt ist, erhob der Kläger schliess- lich Betreibung, woraufhin der Beklagte Rechtsvorschlag erhob (act. 1 Ziff. II.B.1 ff.). 4.Würdigung 4.1.Rückerstattungsanspruch Mit der vorliegenden Klage verlangt der Kläger die Rückerstattung der Anzahlung von CHF 40'000.”
Bei Berufungen sind neben den Rechtsmittelfristen auch die sachliche Zuständigkeit der zuständigen Kammer oder des Präsidiums zu prüfen. Sind die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt, kann auf die Berufung eingetreten werden; die konkrete sachliche Zuständigkeit richtet sich nach den einschlägigen Zuständigkeitsnormen (z. B. Dreierkammer oder Präsidium nach EG ZPO).
“Der kapitalisierte Streitwert übersteigt die für die Berufung notwendige Streitwertgrenze von CHF 10'000.00 bei weitem. Gegen einen - wie vorliegend - im summarischen Verfahren ergangenen Entscheid beträgt die Rechtsmittelfrist 10 Tage (Art. 314 Abs. 1 ZPO). Das angefochtene, schriftlich begründete Urteil des Zivilkreisgerichtspräsidenten Basel-Landschaft Ost vom 26. April 2022 wurde der Berufungsklägerin am 25. Mai 2022 fristauslösend zugestellt. Die 10-tägige Rechtsmittelfrist endete am Samstag, 4. Juni 2022 und verlängerte sich gestützt auf Art. 142 Abs. 3 ZPO bis Dienstag, 7. Juni 2022, da der 6. Juni 2022 (Pfingstmontag) ein gesetzlich anerkannter Feiertag war. Die am 7. Juni 2022 postalisch aufgegebene Berufung ist daher rechtzeitig erfolgt. Mit dieser macht die Berufungsklägerin eine unrichtige Feststellung des Sachverhaltes sowie eine unrichtige Rechtsanwendung im Sinne von Art. 310 ZPO geltend (vgl. dazu nachfolgende Erwägung 3.2). Die weiteren Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO sind ebenfalls erfüllt, so dass auf die Berufung eingetreten werden kann. Nach § 5 Abs. 1 lit. a EG ZPO ist das Präsidium der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung der vorliegenden Berufung zuständig. In Anwendung von Art. 316 Abs. 1 ZPO erfolgt der Entscheid auf Grundlage der Akten.”
“Gemäss § 6 Abs. 1 lit. c EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Präsidien der Zivilkreisgerichte, die nicht im summarischen Verfahren ergangen sind, sachlich zuständig. Da auch die weiteren formellen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), ist auf die Berufung einzutreten.”
Bei einem Beizug Dritter (appel en cause) bzw. beim Gesuch um Eintritt/Beitritt sind die in der Zulassungs- bzw. Gesuchsphase vorgebrachten Schlussforderungen grundsätzlich hinreichend bestimmt zu bezeichnen; bei Geldforderungen sind sie zu chiffrieren. Die in der Zulassungsanregung zu bezeichnenden Schlussforderungen sind dieselben wie jene, die später in der Beitrittsschrift geltend gemacht werden. Eine Entbindung von der Chiffrierung besteht nur, wenn die Hauptforderung selbst nach Art. 85 ZPO nicht zu chiffrieren ist.
“L’avantage de l’appel en cause est ainsi de permettre le règlement de plusieurs prétentions litigieuses devant le même juge, dans la même procédure et avec une seule et même administration des preuves. Cependant, il s’agit toujours de juger deux prétentions séparées. L’élargissement à une procédure globale ne change rien au fait que le procès principal et l’appel en cause forment chacun un lien d’instance spécifique avec des parties et des conclusions qui leur sont propres (ATF 145 III 506 consid. 2.3 ; ATF 144 III 526 consid. 3.3). Procéduralement, dans une première étape, l’appelant en cause dépose une requête d’admission de l’appel en cause (art. 82 al. 1 CPC). Après avoir entendu la partie adverse et l’appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l’admissibilité de l’appel en cause. Ce n’est que dans une deuxième étape, en cas d’admission de l’appel en cause, que l’appelant déposera sa demande dans l’appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclusions, des allégations de fait et les moyens de preuves proposés à l’appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. b, d et e CPC) (TF 4A_169/2020 du 8 mars 2021 consid. 3.2). En ce qui concerne la première étape, et plus précisément la requête d’admission de l’appel en cause, l’art. 82 al. 1 2e phr. CPC dispose qu’elle doit énoncer les conclusions que l’appelant en cause entend prendre contre l’appelé en cause et les motiver succinctement. Les conclusions qui, selon cette disposition, doivent être prises dans la requête d’appel en cause sont les mêmes que celles que l’appelant fera valoir dans la demande d’appel en cause elle-même (ATF 146 III 290 consid. 4.3.1). Comme pour toute action tendant au paiement d’une somme d’argent (art. 84 al. 2 CPC), les conclusions doivent être chiffrées. Ce n’est que si la demande principale elle-même n’est pas chiffrée et n’a pas besoin de l’être en vertu de l’art. 85 CPC que l’appelant en cause est dispensé de chiffrer ses conclusions tant dans sa requête d’admission que dans sa demande d’appel en cause.”
“L’avantage de l’appel en cause est ainsi de permettre le règlement de plusieurs prétentions litigieuses devant le même juge, dans la même procédure et avec une seule et même administration des preuves. Cependant, il s’agit toujours de juger deux prétentions séparées. L’élargissement à une procédure globale ne change rien au fait que le procès principal et l’appel en cause forment chacun un lien d’instance spécifique avec des parties et des conclusions qui leur sont propres (ATF 145 III 506 consid. 2.3 ; ATF 144 III 526 consid. 3.3). Procéduralement, dans une première étape, l’appelant en cause dépose une requête d’admission de l’appel en cause (art. 82 al. 1 CPC). Après avoir entendu la partie adverse et l’appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l’admissibilité de l’appel en cause. Ce n’est que dans une deuxième étape, en cas d’admission de l’appel en cause, que l’appelant déposera sa demande dans l’appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclusions, des allégations de fait et les moyens de preuves proposés à l’appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. b, d et e CPC) (TF 4A_169/2020 du 8 mars 2021 consid. 3.2). En ce qui concerne la première étape, et plus précisément la requête d’admission de l’appel en cause, l’art. 82 al. 1 2e phr. CPC dispose qu’elle doit énoncer les conclusions que l’appelant en cause entend prendre contre l’appelé en cause et les motiver succinctement. Les conclusions qui, selon cette disposition, doivent être prises dans la requête d’appel en cause sont les mêmes que celles que l’appelant fera valoir dans la demande d’appel en cause elle-même (ATF 146 III 290 consid. 4.3.1). Comme pour toute action tendant au paiement d’une somme d’argent (art. 84 al. 2 CPC), les conclusions doivent être chiffrées. Ce n’est que si la demande principale elle-même n’est pas chiffrée et n’a pas besoin de l’être en vertu de l’art. 85 CPC que l’appelant en cause est dispensé de chiffrer ses conclusions tant dans sa requête d’admission que dans sa demande d’appel en cause.”
Bei Versicherungsstreitigkeiten kann die prozessuale Zulässigkeit an den formellen Anforderungen des Art. 59 ZPO geprüft werden; die materielle Zuständigkeit bzw. besondere Zuständigkeitsregelungen richten sich nach spezialgesetzlichen Bestimmungen (z. B. Art. 36/90 CGA). Soweit die Kantone eine kantonale Einheitsinstanz vorsehen, entfällt für bestimmte Versicherungsstreitigkeiten das Vorverfahren gem. Art. 197 ZPO, sodass die kantonale Spezialinstanz die Regelung des Verfahrens an Stelle des Vorverfahrens übernimmt.
“La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (al. 2). L’art. 36 CGA dispose que le preneur d'assurance et la personne assurée peuvent saisir, à leur choix, le for ordinaire ou celui de leur domicile en Suisse, ou dans la Principauté du Liechtenstein. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.4 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art. 59 CPC, de sorte qu’elle est recevable. 2. 2.1 Conformément à l’art. 243 al. 2 let. f CPC, la procédure simplifiée s'applique aux litiges portant sur des assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale au sens de la LAMal. Il en résulte que le tribunal établit les faits d'office (art. 247 al. 2 let. a CPC). Il s'agit donc d'un cas où une disposition spéciale instaure la maxime inquisitoire, en lieu et place de la maxime des débats (ATF 138 III 625 consid.2.1). Ce principe n'est pas une maxime officielle absolue, mais une maxime inquisitoire sociale (arrêt du Tribunal fédéral 9C_541/2010 du 16 juillet 2010 consid. 1). Le juge ne doit pas instruire d'office le litige lorsqu'une partie renonce à expliquer sa position. En revanche, il doit interroger les parties et les informer de leur devoir de collaboration et de production des pièces ; il est tenu de s'assurer que les allégations et offres de preuves sont complètes uniquement lorsqu'il a des motifs objectifs d'éprouver des doutes sur ce point.”
“1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. En l'occurrence, selon l'art. 90 des CGA, le preneur d'assurance et l'assuré peuvent élire à leur choix le for ordinaire ou celui de leur domicile suisse ou dans la principauté du Liechtenstein. Le demandeur, en sa qualité d'assuré, ayant son domicile dans le canton de Genève, la chambre de céans est compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.3 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/577/2011 du 31 mai 2011), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC, ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art. 59 CPC, de sorte qu’elle est recevable. 2. 2.1 Sur le plan matériel, la LCA a fait l’objet d’une révision entrée en vigueur le 1er janvier 2022 (modification du 19 juin 2020 ; RO 2020 4969 ; RO 2021 357). 2.2 En cas de changement de règles de droit, la législation applicable reste, en principe, celle qui était en vigueur lors de réalisation de l’état de fait qui doit être apprécié juridiquement ou qui a des conséquences juridiques, sous réserve de dispositions particulières de droit transitoire (ATF 136 V 24 consid. 4.3 et la référence). Selon la disposition transitoire relative à cette modification, seules les prescriptions en matière de forme (let. a) et le droit de résiliation au sens des art. 35a et 35b (let. b) s’appliquent aux contrats qui ont été conclus avant l’entrée en vigueur de cette modification. S’agissant des autres dispositions de la LCA, elles s’appliquent uniquement aux nouveaux contrats (Message concernant la révision de la loi fédérale sur le contrat d’assurance, FF 2017 4812).”
Ob eine Sache bereits abgeurteilt ist (res iudicata) oder ein Rückzug Ausschlusswirkungen hat, fällt in den Bereich der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO und ist vom angerufenen Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Fehlt ein schutzwürdiges Interesse an der Rechtsverfolgung, kann dies zur Folge haben, dass auf das Rechtsmittel bzw. die Klage nicht eingetreten wird.
“Ob es sich beim Rückzug der Beschwerdeführerin, der zur Abschrei- bung des vorinstanzlichen Verfahrens führte (Art. 241 Abs. 3 ZPO), um einen Rückzug handelt, der Ausschlusswirkungen hat, hatte nicht die Vorinstanz im an- gefochtenen Beschlussdispositiv festzuhalten. Vielmehr hätte das zweite angeru- fene Gericht im Rahmen der von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvorausset- zungen auf entsprechenden Hinweis der Beschwerdeführerin zu prüfen, ob der (zweiten) Klage insb. die Ausschlusswirkung der Rechtskraft entgegensteht (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Gegen dessen Entscheid stünde sodann ein Rechtsmit- tel zur Verfügung. Es ist nach dem Gesagten von vornherein nicht ersichtlich, inwiefern die Be- schwerdeführerin diesbezüglich beschwert sein könnte. Soweit die Beschwerde- führerin mit ihren Vorbringen diesbezüglich ein Rechtsmittel – nach bisheriger Praxis der Kammer je nach Streitwert eine Berufung oder Beschwerde – erheben will, ist darauf von vornherein mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht ein- zutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
“Denn die Frage der abgeurteilten Sa- che ist eine Frage der Prozessvoraussetzungen, während die Verrechnung eine solche des materiellen Rechts ist. Nachdem eine abgeurteilte Sache vorliegt, stellt sich die Frage der Verrechnung nicht. Entgegen der Auffassung des Berufungsklägers hat die Berufungsbeklagte ihre Behauptung, es liege eine abgeurteilte Sache vor, nicht verspätet vorgebracht. Die Vorinstanz entschied am 27. März 2012 im Parallelverfahren über die Lohnan- sprüche der Ehefrau des Berufungsklägers; am selben Datum erging auch in vor- liegendem Verfahren das erste vorinstanzliche Urteil. Dass mit Bezug auf die Lohnforderungen der Ehefrau des Berufungsklägers eine res iudicata vorliege, konnte die Berufungsbeklagte im davor stattgefundenen Schriftenwechsel offen- sichtlich nicht geltend machen. Echte Noven aber durfte sie auch nach dem Schrif- tenwechsel behaupten und beweisen. Die Berufungsbeklagte brachte das Novum bei erster Gelegenheit und damit rechtzeitig vor. Wichtiger aber ist, dass die Frage der res iudicata eine Frage der Prozessvoraussetzungen ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), worauf bereits hingewiesen worden ist. Prozessvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 60 ZPO). Es darf nicht sein, dass derselbe An- spruch zweimal gerichtlich beurteilt wird, ohne dass ein Rechtsmittelverfahren vor- liegt. Wenn im Verlaufe eines Verfahrens anderweitig über denselben Anspruch ein Entscheid ergeht und rechtskräftig wird, dann ist das in jedem Stadium des Verfahrens von Amtes wegen zu beachten. Nachdem eine res iudicata vorliegt, hätte die Vorinstanz auf die Klage des Berufungsklägers im Umfang von CHF 32'500.00 (den im Parallelverfahren beurteilen Lohnansprüchen der Ehefrau des Berufungsklägers, die unbestrittenermassen auch im Kontokorrentsaldo enthalten sind) nicht eintreten dürfen. Für die Prüfung des Berichtigungsanspruches der Be- rufungsbeklagten, worum es vorliegend einzig noch geht, wirkt sich dies als Abzug von der Berichtigungsgrundlage aus. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass der Berufungskläger in seiner Widerklageduplik im vorinstanzlichen Verfahren zugestanden hat, dass ein Abzug von CHF 32'500.”
Die sachliche Zuständigkeit ist eine zwingende Prozessvoraussetzung, die von Amtes wegen in jeder Verfahrensstufe zu prüfen ist. Fehlt sie, ist grundsätzlich nicht einzutreten; die Partei hat sodann selbst die ihr nötigen weiteren Schritte zu veranlassen.
“Die Berufungsbeklagte wendet ein, der Berufungskläger habe vor der Vorinstanz keinen Nichteintretensantrag stellen lassen und die sachliche Zuständigkeit der Vorinstanz für die Beurteilung ihres Gesuchs offenbar ebenfalls als gegeben angesehen (act. A.2 Ziff. 6). Dass der Berufungskläger die sachliche Zuständigkeit im erstinstanzlichen Verfahren nicht bestritten hat, ist zutreffend. Auch in der Berufung wurde diese Frage von seiner Seite nicht thematisiert. Bei der sachlichen Zuständigkeit handelt es sich indessen um eine zwingende Prozessvoraussetzung, welche von Amtes wegen, unabhängig von einem entsprechenden Einwand der Parteien, zu prüfen ist (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO in Verbindung mit Art. 60 ZPO). Die Prüfungspflicht besteht in jedem Verfahrensstadium. Gegebenenfalls hat daher auch noch die Rechtsmittelinstanz die sachliche Unzuständigkeit des erstinstanzlichen Gerichts festzustellen, wenn das Fehlen dieser Prozessvoraussetzung in einem Verfahren bis dahin unbemerkt geblieben sein sollte. Eine Einlassung auf ein sachlich unzuständiges Gericht ist grundsätzlich nicht möglich (PKG 2018 Nr. 3 E. 2.2 m.w.H .; Nadja Erk, Prozessvoraussetzungen, Basel 2022, S. 75, 79, 230 u. 239 f. m.w.H., u.a. auf BGE 142 III 515 E. 2.2.1 u. BGer 4A_595/2019 v.”
“Zusammenfassend ist in Gutheissung der Berufung das Einzelgericht nicht für sachlich zuständig zu erachten, und es erfolgte zu Unrecht ein Eintretensent- scheid (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Die Verfügung des Einzelgerichts vom 15. April 2021 ist aufzuheben und auf die Klage ist nicht einzutreten. Die schweizerische ZPO kennt das Institut der Prozessüberweisung im Fall feh- lender Zuständigkeit des angerufenen Gerichts nicht. Tritt ein Gericht auf eine Klage nicht ein, weil es zu deren Behandlung unzuständig ist, hat es im Grund- satz mit dem Nichteintretensentscheid sein Bewenden. Danach ist es Sache der klagenden Partei die ihr notwendig erscheinenden weiteren Schritte vorzunehmen (vgl. Art. 63 ZPO). III. Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung keinen Entscheid über die Kosten- und Entschädigungsfolgen gefällt, was bei diesem Ausgang des Verfah- rens nachzuholen ist. Für die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowohl für das erstinstanzliche Verfahren wie auch das Berufungsverfahren ist von einem geschätzten Streitwert von Fr. 50'000.-- auszugehen. Die Entscheidgebühren sind für das erstinstanzliche Verfahren in Anwendung von § 2 Abs.”
Fehlt ein schutzwürdiges Interesse des Klägers an der Wiederholung des früheren Entscheids, steht dies einer Durchbrechung der Ausschlusswirkung der materiellen Rechtskraft entgegen. Ausnahmen (z.B. ein überwiegendes Wiederholungsinteresse) sind restriktiv zu prüfen.
“Materielle Rechtskraft bedeutet die Massgeblichkeit eines formell rechtskräf- tigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Parteien. Sie hat eine positive und eine negative Wirkung. In positiver Hinsicht bindet die materielle Rechtskraft das Gericht in einem späteren Prozess an alles, was im Urteilsdispo- sitiv des früheren Prozesses festgestellt wurde. In negativer Hinsicht verbietet die materielle Rechtskraft jedem späteren Gericht, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem rechtskräftig beurteilten identisch ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), sofern der Kläger nicht ein schutzwürdiges Interesse an der Wiederholung des früheren Entscheids geltend machen kann. Die materielle Rechtskraft eines Urteils erstreckt sich nach dem Grundsatz der Präklusion auf den individualisier- ten prozessualen Anspruch schlechthin und schliesst Angriffe auf sämtliche Tat- sachen aus, die im Zeitpunkt des Urteils bestanden hatten, unabhängig davon, ob sie den Parteien bekannt waren, von diesen vorgebracht oder vom Gericht be- weismässig als erstellt erachtet wurden. Die Identität von Streitgenständen beur- teilt sich dabei nach den prozessualen Ansprüchen in den Klageanträgen und dem behaupteten Lebenssachverhalt, d.h. dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen (BGE 142 III 210 E. 2.1; BGE 139 III 126 E. 3.2.3; BGE 136 III 123 E. 4.3.1).”
“Offen gelassen werden muss, ob mit der Erläuterung – bei der es darum geht, einen klar gedachten und gewollten, aber unklar formulierten Entscheid neu zu formulieren (TANNER, ZZZ 2017/2018 S. 6) – im vorliegenden konkreten Fall die für die Vollstreckung erforderliche Präzision erreicht wird. Es ist denkbar, dass auch eine Erläuterung die Mängel nicht zu beheben vermag und es dem Urteil danach weiterhin an der Vollstreckbarkeit fehlt (vgl. zur Problematik z.B. BGer 5A_533/2017 vom 23. Oktober 2017 E. 4.3.2 [= Pra 107/2018 Nr. 132]). Die Klä- gerin müsste sich in einem solchen Fall fragen, ob – nachdem das zur Verfügung stehende ordentliche Rechtsmittel nicht ergriffen worden war und die Erläuterung nicht weiter hilft – überhaupt noch eine Handhabe besteht, ihren (behaupteten) Anspruch durchzusetzen. Im Wege steht einerseits, wie vorne ausgeführt, die Rechtskraft bzw. das Prozesshindernis der abgeurteilten Sache (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO; E. IV/3.5). Anderseits könnte sich immerhin die Frage stellen, ob aus- nahmsweise ein überwiegendes Wiederholungsinteresse (vgl. vorne E. IV/1) zu bejahen und eine Durchbrechung der materiellen Rechtskraft anzunehmen wäre. Dies wird (für den Fall, dass Erläuterung oder Berichtigung nicht zum Erfolg füh- ren) vereinzelt in der Lehre postuliert (vgl. BSK ZPO-D ROESE, Art. 336 N 17 f.; DROESE, a.a.O., S. 214 Fn. 1101; s.a. BEGLINGER, ZBJV 133/1997, 589, 614 f.). Darüber ist hier aber nicht zu entscheiden.”
Besteht zwischen denselben Parteien ein vorheriges, rechtshängiges Verfahren über denselben Streitgegenstand, kann das Gericht auf eine Widerklage oder auf eine neu eingereichte Klage nicht eintreten. Massgeblich ist die Identität der Parteien und des Streitgegenstands (Schlussanträge und zugrunde liegende Tatsachen); ein Nicht-Eintreten dient insbesondere der Vermeidung widersprüchlicher Entscheide und unnötiger Verfahren.
“________ Ltd. warf der B.________ AG vor, den Schweizer Teil ihres europäischen Patents EP 2 121 272 B1 (Streitpatent) verletzt zu haben. Dieses Verfahren ist noch hängig. A.b. Am 29. April 2020 reichte die B.________ AG beim Bundespatentgericht eine Patentnichtigkeitsklage gegen die A.________ Ltd. ein. Sie beantragte die Feststellung, dass der Schweizer Teil des europäischen Patents EP 2 121 272 B1 nichtig und entsprechend ex tunc zu widerrufen sei. Mit Widerklage vom 28. August 2020 machte die A.________ Ltd. (erneut) eine Patentverletzung geltend. Sie stützte sich wiederum auf den Schweizer Teil des europäischen Patents EP 2 121 272 B1, schränkte den (als verletzt gerügten) Patentanspruch indes - so argumentierte zumindest die A.________ Ltd. - verbal ein (auf eine "gegenüber der erteilten Fassung mit zusätzlichen Merkmalen eingeschränkte[] Version dieses Patents"). A.c. Mit Beschluss vom 16. September 2020 trat das Bundespatentgericht auf die Widerklage nicht ein. Es berief sich auf Art. 59 Abs. 1 lit. d ZPO und erwog, zwischen denselben Parteien sei bereits eine Patentverletzungsklage betreffend dasselbe Streitpatent rechtshängig. B. Die A.________ Ltd. verlangt mit Beschwerde in Zivilsachen, der Beschluss des Bundespatentgerichts sei aufzuheben. Die Sache sei an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Auflage, das Widerklageverfahren im Sinne der bundesgerichtlichen”
“________ (ci-après : le recourant) invoque une violation de l’art. 59 CPC. Il fait en substance valoir, d’une part, qu’il aurait ouvert action devant le Tribunal civil de l’arrondissement de Lausanne avant que le juge de paix ne soit saisi et, d’autre part, qu’il n’y aurait de toute façon pas de litispendance dès lors que seules les conclusions subsidiaires prises par U.________ Sàrl (ci-après : l’intimée) devant le juge de paix le concernent. 3.2 Aux termes de l'art. 81 al. 1 CPC, le dénonçant peut appeler en cause le dénoncé devant le tribunal saisi de la demande principale en faisant valoir les prétentions qu'il estime avoir contre lui pour le cas où il succomberait. L’art. 82 al. 1, 2e phrase, CPC dispose que l’appelant énonce les conclusions qu’il entend prendre contre l’appelé en cause et les motive succinctement. L'appel en cause est soumis aux conditions de recevabilité valables pour toutes les actions (ATF 142 III 102 consid. 3 ; ATF 139 III 67 consid. 2.4, JdT 2014 II 320). Selon l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action. Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité d'une demande sont remplies (art. 60 CPC). Parmi ces conditions figure en particulier l'absence de litispendance préexistante (art. 59 al. 2 let. d CPC). Une litispendance préexistante existe lorsque le même objet du litige oppose les mêmes parties devant un tribunal saisi au préalable (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 46 ad art. 59 CPC). L’objet du litige se détermine par les conclusions de la demande, à savoir le prononcé requis (l’objet au sens étroit), et par le conglomérat de faits à la base de la demande (la cause) (ATF 139 III 126 consid. 3.2.3, arrêt de principe qui précise la jurisprudence en ce sens que le fondement juridique n’est pas déterminant à moins que les conclusions ne le mentionnent ; cf. aussi ATF 142 III 210 consid. 2.1). Une identité d’objet du litige doit être retenue lorsqu’il existe dans deux procédures parallèles un risque de jugements contradictoires ou un procès inutile (TF 4A_141/2013 du 22 août 2013 consid.”
Das Gericht tritt nur auf Klagen oder Gesuche ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Es prüft diese Voraussetzungen von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Zu den einschlägigen Prozessvoraussetzungen gehören unter anderem das schutzwürdige Interesse, die sachliche und örtliche Zuständigkeit sowie die Parteifähigkeit; fehlt eine Voraussetzung, ist die Sache als unzulässig/Nichteintreten zu erklären.
“Subsidiairement, il a sollicité « sous forme super-provisionnelle » la suspension de la procédure de première instance dans l’attente de la décision sur recours. Le 12 février 2024, le juge de paix a écrit à X.________, par l’entremise de Me Katrin Gruber, qu’il bénéficierait de l’assistance judiciaire complète par décision séparée et a invité la mandataire à venir consulter le dossier. 3. 3.1 Le recours de l'art. 450 CC est en principe ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE [Loi du 29 mai 2012 d’application du droit fédéral de la protection de l’adulte et de l’enfant ; BLV 211.255] et 76 al. 2 LOJV [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) contre les décisions de l’autorité de protection (Droese, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB, 7e éd., Bâle 2022, n. 21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision finale (art. 450b al. 1 CC). 3.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Ainsi, le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art.”
“450 CC, je viens par l’intermédiaire de ce courrier proposer des modifications au texte du rapport concernent l’enquête préalable citée dans le document ci-haut. Je demande également un éclaircissement concernant des parties dudit rapport qui me sont incompréhensibles dues à son caractère flou et abstrait ». 3. 3.1 Le recours de l'art. 450 CC est en principe ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE et 76 al. 2 LOJV [loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) contre les décisions de l’autorité de protection (Droese, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB [CC], 7e éd., Bâle 2022, n. 21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 3.2 3.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 3.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n.”
“a CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) est une décision sur frais qui ne peut être attaquée séparément que par un recours selon l’art. 110 CPC (Tappy, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 21 ad art. 122 CPC). L’art. 122 al. 1 let. a CPC règle la rémunération du conseil d’office. Cette disposition figure au chapitre qui réglemente l’assistance judiciaire et qui comprend les art. 117 à 123 CPC. En appliquant par analogie l’art. 119 al. 3 CPC, lequel prévoit la procédure sommaire lorsque le tribunal statue sur la requête d’assistance judiciaire, on en déduit que dite procédure est également applicable lorsque le tribunal statue sur l’indemnité du conseil d’office. Partant, le délai pour interjeter recours est de dix jours (art. 321 al. 2 CPC). Le bénéficiaire de l’assistance judiciaire dispose à titre personnel d’un intérêt à recourir contre la rémunération équitable de son conseil d’office, accordée selon l’art. 122 al. 1 let. a CPC (CREC 4 octobre 2022/231 ; Tappy, op. cit., n. 22 ad art. 122 CPC). 3.1.2 L’art. 59 CPC prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité (al. 1). Dites conditions sont applicables mutatis mutandis à la procédure de deuxième instance (TF 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2023 p. 294 ; TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3) et l’autorité de recours examine d’office la recevabilité d’une voie de droit (art. 60 CPC ; TF 5D_13/2017 du 4 décembre 2017 consid. 5.2). L’intérêt digne de protection à agir constitue l’une des conditions générales de recevabilité d’une action (art. 59 al. 2 let. a CPC). Le demandeur doit obtenir un avantage, factuel ou juridique, du résultat de la procédure. L’absence d’un tel intérêt entraîne l’irrecevabilité de la demande (TF 5A_729/2021 du 23 février 2022 consid. 3.1.2.2 ; TF 4A_122/2019 du 10 avril 2019 consid. 2.2, RSPC 2019 p. 312 ; TF 5A_282/2016 du 17 janvier 2017 consid. 3.2.1, in RSPC 2017 p. 221). En deuxième instance, l’intérêt digne de protection consiste en l’utilité pratique que l’admission du recours apporterait à la partie recourante en lui évitant de subir un préjudice de nature économique, idéale, matérielle ou autre que l’arrêt entrepris lui occasionnerait (ATF 138 III 537 consid.”
“Es ist noch auf Folgendes hinzuweisen: Gemäss Art. 59 ZPO müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein, damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch eintritt. Will die Schlichtungsbehörde einen Entscheid im Sinne von Art. 212 ZPO fällen, hat sie die Prozessvoraussetzungen ebenfalls uneinge- schränkt zu prüfen (BK ZPO-Zingg, Art. 60 N 23; BSK ZPO-Infanger, 3. Aufl. 2017, Art. 202 N 12 und Art. 212 N 13a; Müller, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 29; ZK ZPO-Zürcher, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 6d). Eine Prozessvoraus- setzung ist unter anderem, dass die Parteien partei- und prozessfähig sind (Art. 59 Abs. 2 lit. ZPO). Parteifähig ist, wer rechtsfähig ist oder von Bundes- - 13 - rechts wegen als Partei auftreten kann (Art. 66 ZPO). Gemeint ist damit die Fä- higkeit, unter eigenem Namen als Partei in einem Prozess auftreten zu können. Rechts- und damit parteifähig sind insbesondere natürliche und juristische Perso- nen (vgl. Art. 11 und 53 ZGB). Von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kön- nen etwa Kollektivgesellschaften (vgl.”
Ist die örtliche Unzuständigkeit offensichtlich, kann die Schlichtungsbehörde die Gesuchserhebung abweisen. Fehlt eine derart offensichtliche Unzuständigkeit, erteilt die Schlichtungsbehörde wegen ihrer primär versöhnenden Funktion die Ermächtigung zum Weiterzug und überlässt dem angerufenen Gericht die weitergehende Prüfung der Prozessvoraussetzungen.
“1 En l’occurrence, la seule question devant être examinée est celle de déterminer si les conclusions prises par l’appelant dans sa requête de conciliation rectifiée du 1er mai 2023 sont recevables. A cet égard, on constate que, dans son acte d’appel, l’appelant se prévaut de griefs de droit matériel (soit, en particulier, de l’existence d’un empiétement, d’immissions excessives ainsi que d’une atteinte à sa personnalité et à sa vie privée, éléments qui justifieraient que le projet de l’intimé « ne soit pas construit » selon l’appelant). Néanmoins, ces griefs n’ont pas à être traités par la Cour de céans. En effet, le litige est au stade de la conciliation, de sorte qu’aucune décision sur le fond susceptible d’être soumise au contrôle de la Cour de céans n’a été rendue, étant rappelé que l’autorité de conciliation n’est pas un tribunal : si elle dispose d’un certain pouvoir de proposition (art. 210 al. 1 lit. b CPC) et de décision (art. 212 CPC), elle doit avant tout chercher à concilier les parties et, si la conciliation échoue, délivrer l’autorisation de procéder (ATF 139 III 273 consid. 2.3). 3.2 Aux termes de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), lesquelles comprennent la compétence à raison de la matière et du lieu de l’autorité saisie (al. 2 let. b), le tribunal examinant d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Au stade de la conciliation, seules les conditions de recevabilité propres à l’instance entamée par le dépôt de la requête de conciliation, telles que les compétences ratione loci ou materiae, doivent retenir l’attention particulière de l’autorité de conciliation. Au vu de son rôle essentiellement conciliateur, l'autorité de conciliation ne devra cependant déclarer la requête irrecevable qu'en cas d'incompétence manifeste, ou délivrer à la partie demanderesse une autorisation de procéder et laisser le tribunal saisi le soin de se prononcer sur lesdites conditions, l'autorité de conciliation n'ayant en principe pas de compétence juridictionnelle (CREC 16 août 2021/223, JdT 2022 III 49 ; CREC 12 février 2018/46 ; CREC 9 novembre 2015/388 ; CACI 16 août 2011/469 et les réf.”
“Sulla questione di sapere se e in che misura l'autorità di conciliazione, che non è un giudice, possa decidere in merito ai presupposti processuali (art. 59 CPC), e in particolare sulla competenza per territorio, il Tribunale federale ha avuto modo di stabilire, di recente, che ove la convenuta sollevi l'eccezione di incompetenza, l'autorità di conciliazione – che nel Cantone Ticino in tutte le cause che non competono al Giudice di pace è il Segretario assessore, "riservate le competenze delle autorità di conciliazione in materia di locazione e affitto di abitazioni e di locali commerciali e di parità dei sessi" (art. 3 cpv. 1 LACPC [RL 270.100] e 35 cpv. 2 lett. a LOG) – può emettere una decisione di non entrata in materia, anche se il foro non è imperativo, a condizione che l'incompetenza sia manifesta (DTF 146 III 265 consid. 4.3). Ove ciò non fosse il caso, data la funzione essenzialmente conciliatrice, detta autorità – che di principio non ha competenza giurisdizionale – rilascerà invece all'istante l'autorizzazione ad agire e lascerà al tribunale adito il compito di pronunciarsi sul contestato presupposto (inc. 2021/223 della Chambre des recours civile del Tribunale cantonale vodese del 16 agosto 2021 in: JdT 2022 III pag.”
Ist eine Eingabe formlos oder erfüllen die formellen Voraussetzungen nicht, kann das Gericht die Eingabe unberücksichtigt lassen und tritt nicht in die Sache ein. Andererseits genügt bei einer Laienbeschwerde ein hinreichendes Rechtsbegehren, sodass das Gericht in die Sache eintreten kann.
“1 Les décisions de l'autorité de protection peuvent faire l'objet d'un recours (art. 450 al. 1 CC) dans les trente jours à compter de leur notification (art. 450b al. 1 CC), auprès de la Chambre de surveillance de la Cour de justice (art. 53 al. 1 LaCC). Déposé par la fille de la personne concernée par la mesure de protection, dans les forme et délai prescrits par la loi, le recours est recevable. 2. 2.1 Le curateur a le droit d'être libéré de ses fonctions au plus tôt après une période de quatre ans. Il peut être libéré avant cette échéance s'il fait valoir de justes motifs (art. 422 al. 1 et 2 CC). L'autorité de protection libère le curateur de ses fonctions s'il n'est plus apte à remplir les tâches qui lui sont confiées ou s'il existe un autre juste motif de libération; la personne concernée ou l'un de ses proches peut demander que le curateur soit libéré de ses fonctions (art. 423 al. 1 et 2 CC). 2.2 Le Tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 CPC). La recevabilité formelle est une condition de l'intervention du juge; c'est le préalable à l'examen des conditions de recevabilité. Il faut tout d'abord déterminer si la demande existe ou non. Si l'acte est inexistant, il n'est simplement pas pris en compte par le juge. S'il est existant, une instance est ouverte (bohnet, Code de procédure civile, 2019, n. 70 ad 59; habscheid, Droit judiciaire privé suisse, 1981, p. 253). 2.3 En l'espèce, la requérante a, par courrier du 22 août 2019, demandé au Tribunal de protection de libérer le curateur chargé des aspects administratifs, juridiques et financiers de la mesure de protection instaurée en faveur de son père, en insistant sur le fait que son écriture ne constituait pas une demande de procédure formelle et qu'elle se réservait le droit de déposer ultérieurement une demande en révocation dudit curateur. La libération d'un curateur par le Tribunal de protection suppose toutefois, comme toute autre procédure judiciaire, que la cause soit instruite selon les dispositions de procédure applicables avant qu'une décision ne soit prononcée.”
“August 2020 zwar keinen Antrag formuliert. Mit ihrer Äusserung, sie bestreite die ihr gegenüber gemachte Forderung von CHF 117'145.65, nebst Zins von CHF 16'585.35, sowie eventueller Zinsen und Kosten in vollem Umfang und mit ihrer Bitte, die Beschwerde wohlwollend zu prüfen, ist jedoch zweifelsohne das Ersuchen verbunden, der erstinstanzliche Entscheid sei durch die Rechtsmittelinstanz aufzuheben und es sei das Gesuch um definitive Rechtsöffnung abzuweisen. Dadurch ist dem Erfordernis eines Rechtsbegehrens nach Massgabe einer Laienbeschwerde Genüge getan. Ihre Behauptung, dass die B. ____ AG gemäss Handelsregisterauszug seit dem TT.MM.2013 gelöscht sei und dass für diese Forderung bereits am TT.MM.2009 ein Verlustschein ausgestellt worden sei, impliziert das Monieren einer Rechtsverletzung. Demnach ist auf die Beschwerde einzutreten, zumal auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und insbesondere auch der erhobene Kostenvorschuss mit Valuta 10. September 2020 fristgerecht bezahlt wurde (Art. 59 ZPO).”
Die Prozessvoraussetzungen sind grundsätzlich zum Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben und sind dementsprechend zu prüfen. Wird ein Kostenvorschuss trotz Ablauf einer Nachfrist nicht geleistet, ist erst dann auf die Klage bzw. das Gesuch nicht einzutreten (vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO).
“Zur Rüge der Gesuchsgegnerin, die Vorinstanz habe die Eintretensvoraus- setzungen nach Art. 59 Abs. 1 lit. f ZPO i.V.m. Art. 60 ZPO nicht hinreichend ge- prüft (Urk. 127 S. 5 und 10), ist festzuhalten, dass die Prozessvoraussetzungen grundsätzlich im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein müssen (ZK ZPO-Zürcher, Art. 60 N 10). Ausserdem ist erst, wenn der Kostenvorschuss nach Ablauf der Nachfrist nicht geleistet wurde, auf ein Gesuch nicht einzutreten (Art. 101 Abs. 3 ZPO). Wie eingangs bereits ausgeführt (vgl. E. 1.1.), hielt sich die Vorinstanz an die gesetzlichen Vorgaben.”
Das Gericht tritt nur ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört insbesondere ein schutzwürdiges, persönliches und aktuelles Rechtsschutzinteresse. Dieses ist von Amtes wegen zu prüfen. Das Rechtsschutzinteresse muss sowohl bei der Einreichung als auch noch zum Zeitpunkt der Entscheidung bestehen.
“L’autorité de modération est le juge dont relève le litige lorsqu’une procédure a été ouverte et le président de la Chambre des avocats lorsqu’aucune procédure n’a été ouverte (art. 50 al.1 LPAv). La jurisprudence vaudoise a précisé que, lorsque la cause avait été portée successivement devant des tribunaux de ressorts différents, la modération des honoraires relevait du juge saisi au moment où le mandat avait pris fin (Jomini, Les honoraires et débours de l’avocat vaudois et leur modération, JT 1982 III 2 n° 3 ; Diagne, La procédure de modération des honoraires de l’avocat, thèse Lausanne, 2012, n. 1103, p. 220). Elle a en outre admis que, lorsque la fin du mandat intervenait après un arrêt de l’autorité de recours, sans renvoi au juge de première instance, et que les opérations dont la modération était requise portaient sur la procédure de deuxième instance, le juge ou le président ayant traité de la cause au fond était compétent (Juge délégué CACI 10 mars 2014/111). 3.1.2 L’art. 59 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action. Qu’il s’agisse d’une demande, d’un appel ou d’un recours, l’intéressé doit démontrer qu’il a un intérêt digne de protection, soit un intérêt juridique actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR-CPC], n. 89 ad art. 59 CPC). Comme toute condition de recevabilité, l’intérêt doit exister au moment du dépôt de l’appel ou du recours, mais encore au moment où l’arrêt est rendu (ATF 142 I 135 consid. 1.3.1 ; TF 5A_441/2020 du 8 décembre 2020 consid. 4.1). L’absence d’un tel intérêt, qui doit être constatée d’office, entraîne l’irrecevabilité de l’appel ou du recours (art. 60 CPC ; CACI 26 novembre 2021/547 ; CREC 16 septembre 2021/258). 3.2 3.2.1 En l’espèce, la présente cause porte sur la note d’honoraire que le requérant a établie le 21 mars 2023 dans le cadre du litige en droit du travail opposant l’intimée à [.”
“Pour déterminer les chances de succès d'un recours, le juge peut prendre en considération la décision de première instance, en comparant celle-ci avec les griefs soulevés. De la sorte, l'examen sommaire des chances de succès auquel il doit procéder est simplifié. Cet examen ne doit toutefois pas conduire à ce qu'une partie voit quasiment rendu impossible le contrôle d'une décision qu'elle conteste (arrêt du Tribunal fédéral 5A_572/2015 du 8 octobre 2015 consid. 4.1). La situation doit être appréciée à la date du dépôt de la requête et sur la base d'un examen sommaire (ATF 142 III 138 consid. 5.1 ; 133 III 614 consid. 5). L'absence de chances de succès peut résulter des faits ou du droit. L'assistance sera refusée s'il apparaît d'emblée que les faits pertinents allégués sont invraisemblables ou ne pourront pas être prouvés (arrêt du Tribunal fédéral 4A_614/2015 du 25 avril 2016 consid. 3.2). 2.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Le demandeur doit, notamment, avoir un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). Celui qui a pris part à la procédure devant l'autorité précédente ou a été privé de la possibilité de le faire est ainsi légitimé à recourir, pour autant qu'il dispose d'un intérêt digne de protection à l'annulation ou à la modification de la décision entreprise (cf. art. 59 al. 2 let. a CPC également applicable devant l'autorité d'appel; arrêt du Tribunal fédéral 5D_14/2020 du 28 octobre 2020 consid. 4.3.1 et les références citées). Cet intérêt doit être actuel (ATF 131 II 361 consid. 1.2; parmi plusieurs : arrêt du Tribunal fédéral 5A_52/2022 du 9 février 2022 consid. 3). Il doit exister non seulement au moment du dépôt du recours, mais encore au moment où l'arrêt est rendu (ATF 136 II 101 consid. 1.1; parmi plusieurs : arrêt du Tribunal fédéral 4A_306/2022 du 14 juillet 2022). L'absence d'intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades de la procédure (art. 60 CPC; ATF 130 III 430 consid.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozess- voraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung stellt das schutzwürdige Interesse der klagenden oder gesuchstellenden Partei dar (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dieses sog. Rechtsschutzinteresse muss im Zeit- punkt der Rechtshängigkeit des Prozesses bzw. der Anhängigmachung des Rechtsmittels vorhanden sein, ansonsten auf die Klage bzw. das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann. Das bedeutet für ein Rechtsmittel u.a., dass es geeignet sein muss, den gewünschten Erfolg herbeizuführen und einen wirtschaft- lichen, ideellen oder materiellen Nachteil der das Rechtsmittel ergreifenden Partei zu beseitigen (vgl. S EILER, Die Berufung nach ZPO, N 533 und 546; STEINER, Die Beschwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, N 320). Das war vorliegend der Fall, zumal im Zeitpunkt der Einreichung der Berufung die streitge- genständlich zweite Hälfte der Schulsommerferien 2023 noch bevorstand. Da das Gericht hier aber konkrete Fragen, mithin die Regelung des Ferienbesuchsrechts für die zweite Hälfte der Schulsommerferien 2023, und nicht bloss theoretische Fragen zu entscheiden hat, muss das Rechtsschutzinteresse auch noch im Zeit- punkt der Entscheidung aktuell sein.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozess- voraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dieses sog. Rechtsschutzinteresse muss im Zeitpunkt der Rechtshängigkeit des Prozesses bzw. der Anhängigmachung - 3 - des Rechtsmittels vorhanden sein, ansonsten auf die Klage bzw. das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann. Das bedeutet für ein Rechtsmittel u.a., dass es geeignet sein muss, den gewünschten Erfolg herbeizuführen und einen wirtschaft- lichen, ideellen oder materiellen Nachteil der das Rechtsmittel ergreifenden Partei zu beseitigen (vgl. S EILER, Die Berufung nach ZPO, N 533 und 546; STEINER, Die Beschwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, N 320). Da das Ge- richt konkrete und nicht bloss theoretische Fragen zu entscheiden hat, muss das Rechtsschutzinteresse auch noch im Zeitpunkt der Entscheidung aktuell sein. Fällt das Rechtsschutzinteresse während des Verfahrens definitiv weg, ist das Verfahren i.”
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO kann auf eine Klage nur eingetreten werden, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Das Vorliegen eines schutzwürdigen In- teresses der klagenden Partei ist eine Prozessvoraussetzung und daher von Am- tes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 2 lit. a und Art. 60 ZPO). Bei Fehlen einer Pro- zessvoraussetzung ergeht grundsätzlich ein Nichteintretensentscheid (BSK ZPO- GEHRI, 3. Aufl., Art. 59 N 1; Art. 236 Abs. 1 ZPO.) Ein schutzwürdiges Interesse ist vorhanden, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Recht- schutz nötig macht, mithin die klagende Partei ein hinreichendes, persönliches und aktuelles Interesse am angehobenen Verfahren aufweist, sodass der gutheis- sende Richterspruch deren Lage konkret und nachvollziehbar verbessert. Um den Bestand des schutzwürdigen Interesses zu beurteilen, muss das Gericht die dem Prozess zugrundeliegenden materiellen Verhältnisse einer Prüfung unterziehen. Nur wer aus dem materiellen Recht ein Interesse am Führen eines Prozesses hat, soll diesen auch führen dürfen (BSK ZPO-GEHRI, a.”
Liegt keine sachliche Zuständigkeit vor, entscheidet das Gericht nicht in der Sache; nach Art. 59 ZPO tritt es nicht auf die Klage ein.
“Die Berufung der Berufungsklägerin ist demzufolge gutzuheissen, Disposi- tivziffer 1 der vorinstanzlichen Verfügung vom 9. April 2021 ist, soweit sie sich auf die Berufungsklägerin bezieht, aufzuheben. Auf die Klage gegen die Berufungs- klägerin ist mangels sachlicher Zuständigkeit nicht einzutreten (Art. 59 ZPO). - 14 - IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen”
Materielle Rechtskraft (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO) verbietet einem späteren Gericht, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem bereits rechtskräftig beurteilten identisch ist. Ein Eintreten ist nur dann zulässig, wenn der Kläger ein schutzwürdiges Interesse an der Wiederholung des früheren Entscheids geltend machen kann.
“Materielle Rechtskraft bedeutet die Massgeblichkeit eines formell rechtskräf- tigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Parteien. Sie hat eine positive und eine negative Wirkung. In positiver Hinsicht bindet die materielle Rechtskraft das Gericht in einem späteren Prozess an alles, was im Urteilsdispo- sitiv des früheren Prozesses festgestellt wurde. In negativer Hinsicht verbietet die materielle Rechtskraft jedem späteren Gericht, auf eine Klage einzutreten, deren Streitgegenstand mit dem rechtskräftig beurteilten identisch ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), sofern der Kläger nicht ein schutzwürdiges Interesse an der Wiederholung des früheren Entscheids geltend machen kann. Die materielle Rechtskraft eines Urteils erstreckt sich nach dem Grundsatz der Präklusion auf den individualisier- ten prozessualen Anspruch schlechthin und schliesst Angriffe auf sämtliche Tat- sachen aus, die im Zeitpunkt des Urteils bestanden hatten, unabhängig davon, ob sie den Parteien bekannt waren, von diesen vorgebracht oder vom Gericht be- weismässig als erstellt erachtet wurden. Die Identität von Streitgenständen beur- teilt sich dabei nach den prozessualen Ansprüchen in den Klageanträgen und dem behaupteten Lebenssachverhalt, d.h. dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen (BGE 142 III 210 E. 2.1; BGE 139 III 126 E. 3.2.3; BGE 136 III 123 E. 4.3.1).”
“2 ZPO), dem "Rückzug ange- brachtermassen" bei fehlender Zuständigkeit (Art. 63 ZPO) und dem Rückzug mit Zustimmung der Gegenpartei (Art. 65 ZPO). Während der "Rückzug angebrach- termassen" und der Rückzug mit Zustimmung der Gegenpartei nicht zu Aus- schlusswirkungen führen, tritt beim gewöhnlichen Rückzug nach Zustellung der Klage die Ausschlusswirkung ein (vgl. HGer ZH HG210181 vom 22. März 2022, E. 3.4.9 f.; BGE 148 III 30 ff., E. 3.3; BGer 4A_374/2014 vom 26. Februar 2015, E. 4.3.2.2). Ob es sich beim Rückzug der Beschwerdeführerin, der zur Abschrei- bung des vorinstanzlichen Verfahrens führte (Art. 241 Abs. 3 ZPO), um einen Rückzug handelt, der Ausschlusswirkungen hat, hatte nicht die Vorinstanz im an- gefochtenen Beschlussdispositiv festzuhalten. Vielmehr hätte das zweite angeru- fene Gericht im Rahmen der von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvorausset- zungen auf entsprechenden Hinweis der Beschwerdeführerin zu prüfen, ob der (zweiten) Klage insb. die Ausschlusswirkung der Rechtskraft entgegensteht (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Gegen dessen Entscheid stünde sodann ein Rechtsmit- tel zur Verfügung. Es ist nach dem Gesagten von vornherein nicht ersichtlich, inwiefern die Be- schwerdeführerin diesbezüglich beschwert sein könnte. Soweit die Beschwerde- führerin mit ihren Vorbringen diesbezüglich ein Rechtsmittel – nach bisheriger Praxis der Kammer je nach Streitwert eine Berufung oder Beschwerde – erheben will, ist darauf von vornherein mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht ein- zutreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). 2.3 Zu prüfen bleibt die Kostenbeschwerde. Eine Beschwerde – so auch die Kostenbeschwerde nach Art. 110 ZPO – ist bei der Beschwerdeinstanz innert der Beschwerdefrist schriftlich und begründet einzureichen (vgl. Art. 321 Abs. 1 ZPO). - 6 - Mit Beschwerde kann unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des”
Unklare oder unbestimmte Rechtsbegehren sind nach Treu und Glauben auszulegen; dabei sind sowohl der Wortlaut des Begehrens als auch die Gesuchsbegründung heranzuziehen. Bleibt das Begehren danach unbestimmt, ist auf die Klage bzw. das Gesuch nicht einzutreten, da es an einer Prozessvoraussetzung fehlt.
“hiervor zu verweisen. Ergänzend ist festzuhalten, dass unklare Rechtsbegehren nach Treu und Glauben auszulegen sind. Es ist dabei nicht nur auf den Wortlaut des Begehrens, sondern auch auf die Gesuchsbegründung abzustellen. Bleibt ein Rechtsbegehren unbestimmt und un- klar, ist auf das Gesuch nicht einzutreten, da es diesfalls an einer Prozessvoraus- setzung fehlt (Art. 59 Abs. 1 ZPO e contrario; BGE 142 III 102 E. 5.3.1; 137 III 617 E. 4.3; ZR 118 [2019] Nr. 1 E. III.1 m.w.H.). - 18 -”
“hiervor zu verweisen. Ergänzend ist festzuhalten, dass unklare Rechtsbegehren nach Treu und Glauben auszulegen sind. Es ist dabei nicht nur auf den Wortlaut des Begehrens, sondern auch auf die Gesuchsbegründung abzustellen. Bleibt ein Rechtsbegehren unbestimmt und un- klar, ist auf das Gesuch nicht einzutreten, da es diesfalls an einer Prozessvoraus- setzung fehlt (Art. 59 Abs. 1 ZPO e contrario; BGE 142 III 102 E. 5.3.1; 137 III 617 E. 4.3; ZR 118 [2019] Nr. 1 E. III.1 m.w.H.). - 18 -”
Das Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO kann fehlen, wenn der angefochtene Anspruch oder die angefochtene Verfügung zwischenzeitlich gegenstandslos geworden ist. Als konkrete Konstellationen ergeben sich aus der Rechtsprechung unter anderem: (i) Verfahren zur Anfechtung einer Kündigung oder Ausweisung sind als gegenstandslos zu erklären, wenn der Mieter das Mietobjekt bereits verlassen oder die Ausweisung vollzogen worden ist; (ii) bei familien- bzw. betreuungsrechtlichen Anordnungen können zeitlich gebundene Ferienregelungen oder ähnliche sachbezogene Regelungen dazu führen, dass ein Rechtsmittel insoweit kein schutzwürdiges Interesse mehr hat; (iii) eine Rechtsverzögerungsbeschwerde kann offensichtlich unzulässig sein, wenn das angefochtene Verfahren bereits vor Erhebung der Beschwerde durch Zustellung des Entscheids abgeschlossen wurde.
“Vorab zu prüfende Prozessvoraussetzung ist, dass die Beschwerdeführerin in Bezug auf die vorinstanzlich gutgeheissene Ausweisung aus der Wohnung überhaupt noch beschwert ist, mithin ein Rechtsschutzinteresse an einer Beurtei- lung der Beschwerde besteht(Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Wird ein Mieter zwangs- weise aus einem Mietobjekt ausgewiesen oder verlässt er dieses von sich aus, sind nach der bundesgerichtlichen Praxis insbesondere Verfahren, welche die An- fechtung der Kündigung betreffen, als gegenstandslos abzuschreiben (vgl. BGer, - 5 - 4A_364/2014 vom 18. September 2014, E. 1.1 mit Verweis auf BGE 131 I 242 E. 3.3; BGer, 4A_622/2013 vom 26. Mai 2014). Nicht anders verhält es sich bezüg- lich einer angefochtenen Ausweisung, wenn der Mieter das Mietobjekt in der Zwi- schenzeit verlassen hat.”
“Si les relations personnelles compromettent le développement de l'enfant, si les père et mère qui les entretiennent violent leurs obligations, s'ils ne se sont pas souciés sérieusement de l'enfant ou s'il existe d'autres justes motifs, le droit d'entretenir ces relations peut leur être limité ou retiré (art. 274 al. 2 CC). Cette disposition a pour objet de protéger l'enfant, et non de punir les parents. Ainsi, la violation par eux de leurs obligations et le fait de ne pas se soucier sérieusement de l'enfant ne sont pas en soi des comportements qui justifient le refus ou le retrait des relations personnelles; ils ne le sont que lorsqu'ils ont pour conséquence que ces relations portent atteinte au bien de l'enfant (ATF 118 II 21 c. 3c; 100 II 76 c. 4b). 2.3.2 Dans le cas d'espèce, le Tribunal de protection a estimé à juste titre que les propositions d'élargissement du droit de visite du SEASP pouvaient être reportées au début de l'année scolaire 2024-2025, vu le jeune âge de l'enfant et la nécessité de ne pas modifier la prise en charge en milieu d'année, sans nécessité. Dans ce sens, et pour autant qu'il ait encore un objet et ne soit pas irrecevable de ce fait (art. 59 al. 2 lit. a CPC), puisque l'on se trouve déjà en période de vacances scolaires qui font l'objet d'une réglementation ad hoc non contestée, le recours de A______ doit être rejeté. Quant au recours de B______ sur ce point, comme rappelé plus haut, il vise en fait à ce que les modalités proposées par le SEASP et retenues par le Tribunal de protection du droit de visite du père dès la rentrée scolaire 2024-2025 ne soient pas mises en œuvre, en ce sens que ne doit lui être réservé qu'un droit de visite du mercredi après-midi au dimanche 18h00, à quinzaine, au lieu du mardi à la sortie de l'école au dimanche soir 18h00, à quinzaine, fixé dans l'ordonnance. En résumé, le recours ne porte que sur une différence d'étendue du droit de visite d'un soir, une nuit et un matin. Les griefs formulés à cet égard à l'encontre de l'ordonnance attaquée sont vides de contenu, de sorte que le recours est à la limite de la témérité. Aucun élément du dossier ne vient soutenir la thèse de la recourante selon laquelle l'accroissement proposé serait incompatible avec le bien de l'enfant.”
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Hierzu gehört (unter anderem) die Frage, ob der Beschwerde- führer ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung seines Rechtsmittels hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Ein solches Rechtsschutzinteresse fehlt dem Be- schwerdeführer, da im Rahmen einer Rechtsverzögerungsbeschwerde lediglich das Nichtergehen eines anfechtbaren Entscheids gerügt werden kann (ZK ZPO- Freiburghaus/Afheldt, Art. 319 N 17) und vorliegend die Vorinstanz das bei ihr hängige Abänderungsverfahren mit der Zustellung des (begründeten) Urteils vom 15. September 2022 an die Parteien am 16. Januar 2023 (vgl. Urk. 148 [Emp- - 3 - fangsscheine]) – somit vor Erhebung der Rechtsverzögerungsbeschwerde am 25. Januar 2023 – abgeschlossen hatte. Daher erweist sich die Rechtsverzöge- rungsbeschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb darauf nicht einzutreten ist.”
Bei Geldforderungen gehört die korrekte Chiffrierung nach Art. 84 Abs. 2 ZPO zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO. Weiter fallen litispendente oder bereits rechtskräftig entschiedene Ansprüche ausser Betracht (vgl. Art. 59 Abs. 2 ZPO).
“Au vu de ce qui précède, le chiffre 2 du dispositif de la décision entreprise sera confirmé. 6. L'appelant fait grief au Tribunal d'avoir déclaré irrecevable la conclusion n. 7 de l'appelante en tant qu'elle portait sur les frais médicaux antérieurs au 17 décembre 2016, alors qu'il aurait dû l'en débouter, comme l'a fait le Tribunal dans la cause C/1______/2015. Par ailleurs, l'appelant et les appelants sur appel joint reprochent au Tribunal d'avoir réservé la suite de la procédure s'agissant des frais médicaux postérieurs au 17 décembre 2016, alors qu'il aurait dû débouter l'appelante (selon le premier) ou déclarer ses conclusions irrecevables (selon les deux derniers), motif pris de l'autorité de la chose jugée, subsidiairement de la litispendance. Enfin, l'appelant et les appelants joints invoquent à titre plus subsidiaire encore la prescription de l'ensemble des frais médicaux. 6.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Le litige ne doit faire l'objet ni d'une litispendance préexistante (art. 59 al. 2 let. d CPC) ni d'une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). Une décision formellement entrée en force a pour effet qu'un tribunal ultérieurement saisi ne peut entrer en matière sur une demande dont l'objet est identique à celui qui a été définitivement jugé (ATF 145 III 143). Le chiffrement des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (ATF 142 III 102 consid. 3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_235/2016 du 7 mars 2017 consid. 2.1). 6.1.1 Il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est identique à celle qui a déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Tel est le cas lorsque, dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties ont soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et les faits invoqués à l'appui de celle-ci, autrement dit par le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent.”
Säumige Prozessparteien sind nach der Praxis als durch einen Entscheid betroffen und damit zur Beschwerde legitimiert anzusehen; dies gilt insbesondere, wenn ihnen Verfahrenskosten auferlegt worden sind.
“Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid in seinen rechtlichen oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheids hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin als säumige Prozesspartei ist zweifellos gegeben, zumal ihr auch die Kosten des Schlichtungsverfahrens auferlegt wurden. Die Beschwerdeführerin macht im Beschwerdeverfahren eine unrichtige Rechtsanwendung und darüber hinaus eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend. Dies sind gemäss Art. 320 ZPO zulässige Beschwerdegründe. In Anwendung von Art. 321 Abs. 1 ZPO ist die Beschwerde - entgegen der in der Abschreibungsverfügung des Friedensrichteramts angegebenen Rechtsmittelfrist von zehn Tagen - innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheids schriftlich und begründet bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen. Der angefochtenen Verfügung des Friedensrichteramts ist nicht zu entnehmen, wann diese erlassen wurde. Weiter geht aus den beigezogenen Verfahrensakten auch nicht hervor, wann die besagte Verfügung der Beschwerdeführerin zugestellt wurde. Diesbezüglich behauptet die Beschwerdeführerin in der Beschwerdeschrift vom 9.”
“2 ZPO mit Beschwerde anfechtbar (so auch Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, Nr. 410 11 103 E. 1 vom 21. Juni 2011 m.w.H.). Abgesehen davon erfolgte in der Rechtsmittelbelehrung der Abschreibungsverfügung des Friedensrichteramts kein Hinweis auf das Erfordernis des nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteils, weshalb sich die Beschwerde auch aus diesem Grund - insbesondere unter Berücksichtigung der Kostentragungspflicht im Rechtsmittelverfahren gemäss Art. 104 ff. ZPO - nicht nach Art. 319 lit. b ZPO, sondern nach Art. 319 lit. a ZPO richten sollte. Dem Gesagten entsprechend kommt die Abschreibungsverfügung einem Endentscheid gleich und ist daher gemäss Art. 319 lit. a ZPO ohne Weiteres mit Beschwerde anfechtbar. 1.2 Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid in seinen rechtlichen oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheids hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin als säumige Prozesspartei ist zweifellos gegeben, zumal ihr auch die Kosten des Schlichtungsverfahrens auferlegt wurden. Die Beschwerdeführerin macht im Beschwerdeverfahren eine unrichtige Rechtsanwendung und darüber hinaus eine offensichtlich unrichtige Feststellung des”
Bei gemeinschaftlicher Prozessführung (z. B. mehrere Rechtsnachfolger oder Miterben) ist von den erforderlichen Konsorten zu verlangen, dass sie gemeinsam handeln. Wird die Klage nicht von allen Parteien geführt bzw. nicht gegen alle erforderlichen Parteien gerichtet, kann es an der aktiven oder passiven Legitimation fehlen, was zur Unzulässigkeit der Klage führen kann (Art. 59 ZPO).
“1 CPC, les parties à un rapport de droit qui n’est susceptible que d’une décision unique doivent agir ou être actionnées conjointement. L’exercice des voies de droit doit ainsi être exercé par tous les consorts nécessaires (Jeandin, CR-CPC, n. 14 ad art. 70 CPC, p. 266). Ainsi, lorsque l’action n’est pas introduite par toutes les parties tenues de procéder en commun ou qu’elle n’est pas dirigée contre celles-ci, il y a défaut de légitimation active ou passive et la demande sera rejetée (TF 4A_201/2014 du 2 décembre 2014 consid. 3.2 ; ATF 138 III 737 consid. 2 ; Jeandin, CR-CPC, n. 18 ad art. 70 CPC et références citées, p. 267 ; CCUR 30 novembre 2022/204). 1.2.3 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR-CPC, op. cit. n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). 1.2.4 Le recours sur l’indemnité d’office doit comporter des conclusions chiffrées, sous peine d’irrecevabilité. Une conclusion tendant à la réduction de l’indemnité n’est pas suffisante (CCUR 21 décembre 2022/219). 1.3 Bien qu’interjeté en temps utile, le recours est a priori irrecevable, les recourants semblant en particulier contester la nomination de Me Thibault Blanchard en qualité de curateur ad hoc alors que ce point ne fait pas l’objet de la décision querellée. En outre, ils n’ont pris aucune conclusion chiffrée en modification de l’indemnité d’office qui lui a été allouée, se contentant de critiquer le montant arrêté dans son ensemble. Enfin, il appartenait à tous les héritiers de feu A.W.________ de procéder conjointement contre la décision litigieuse, ce qui n’est pas le cas en l’espèce puisque [.”
“Sous réserve de vices manifestes, il peut se limiter aux arguments développés contre le jugement de première instance dans la motivation écrite (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4, JdT 2017 II 153 ; TF 4A_536/2017 du 3 juillet 2018 consid. 3.2 ; TF 5A_605/2018 du 7 décembre 2018 consid. 5.3 ; TF 5A_437/2020 du 17 novembre 2020 consid. 4.2.1). Cette jurisprudence ne remet pas en cause la liberté conférée aux juges d'admettre l'appel en s'appuyant sur un argument non explicitement discuté par les parties (TF 4A_313/2019 du 19 mars 2020 consid. 3). 2.2 2.2.1 Aux termes de l’art. 317 al. 1 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en compte que s'ils sont invoqués ou produits sans retard et ne pouvaient être invoqués ou produits devant la première instance, bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise, ces deux conditions étant cumulatives (Jeandin, in Bohnet et al.[éd.], Commentaire romand, Code de procédure civile, 2è éd., n. 6 ad art. 317 CPC). L’invocation du décès d’une partie, en tant qu’il entraîne ex lege une substitution de partie (art. 83 al. 1 CPC) ou a un effet sur les conditions de recevabilité (art. 59 CPC) n’est pas soumise aux conditions posées par l’art. 317 CPC (TF 4A_707/2016 du 29 mai 2017 consid. 3.3.2 ; Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, n. 1.13 ad art. 317 CPC). 2.2.2 En l’espèce, la pièce 2 déposée avec la réponse (certificat d’héritiers) est recevable, dès lors qu’elle concerne le changement de partie durant la procédure devant la cour de céans. 2.2.3 Le décès d’un des consorts durant la procédure d’appel, à savoir B.N.________, épouse de A.N.________ et mère de C.N.________ et D.N.________, a pour conséquence que ces deux derniers – en tant que seuls héritiers de B.N.________ – ont désormais la qualité pour défendre. 3. 3.1 L’appelante soutient que le tribunal aurait méconnu la jurisprudence en matière de contrat de courtage d’indication. 3.2 3.2.1 L'art. 412 al. 1 CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220) définit le courtage comme un contrat par lequel le courtier est chargé, moyennant un salaire, soit d'indiquer à l'autre partie l'occasion de conclure une convention (courtage d'indication), soit de lui servir d'intermédiaire pour la négociation d'un contrat (courtage de négociation).”
Die Leistung des für das Rechtsmittel verlangten Kostenvorschusses ist eine Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO; bleibt der Kostenvorschuss trotz Nachfrist aus, führt dies zum Nichteintreten auf das Rechtsmittel.
“Das Gericht tritt auf ein Rechtsmittel ein, sofern die Prozessvoraussetzungen er- füllt sind (Art. 59 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehören u.a. die Leis- tung des erhobenen Kostenvorschusses (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Da die Beru- fungsklägerin auch die am Montag, 19. August 2024, endende Nachfrist unge- nutzt verstreichen liess, ist androhungsgemäss gestützt auf Art. 101 Abs. 3 ZPO auf die Berufung nicht einzutreten.”
“Prozessleitende Verfügungen sind mit Beschwerde anfechtbar, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Mit der angefochtenen Verfügung wurde Rechtsanwalt lic. iur. Z2._____ untersagt, den Beklagten 1 zu vertreten. Verfügungen dieser Art bewir- ken nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung einen nicht wiedergutzuma- chenden Nachteil i.S.v. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG und demnach erst recht einen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil i.S.v. Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO (BGer 4A_313/2020 vom 1. Oktober 2020 E. 3; BGer 4D_58/2014 vom 17. Oktober 2014 E. 4.2). Der Beklagte 1 reichte seine Beschwerde am 15. Mai 2023 (Datum Abgabequittung [act. 5/2]) und somit innert 10 Tagen seit Zustellung der ange- fochtenen Verfügung am 4. Mai 2023 (act. 8/215) ein (vgl. Art. 321 Abs. 2 ZPO). Die Beschwerde enthält Anträge sowie eine Begründung und der für das Be- schwerdeverfahren verlangte Kostenvorschuss wurde rechtzeitig geleistet (act. 16; Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 3.2. Mit Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die offensicht- lich unrichtige Feststellung des”
“Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Leistung des Kostenvorschusses (Art. 98 ZPO) ist eine Prozessvoraussetzung des betreffenden Verfahrens (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO); Nichtleistung trotz Nachfrist hat Nichteintreten zur Folge (Art. 59 Abs. 1 und Art. 101 Abs. 3 ZPO). Inwiefern vor diesem Hintergrund der angefochtene Nichteintretensentscheid gegen Recht verstossen könnte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Er äussert sich ausschliesslich zu Themen, die ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes stehen (unentgeltliche Rechtspflege, dänisches Adoptionsrecht und diesbezügliches Gutachten).”
Reine prozessuale oder abstrakte Verfahrenskritik genügt nicht. Zur Zulässigkeit einer Klage oder eines Rechtsmittels nach Art. 59 Abs. 1 ZPO ist ein schutzwürdiges Interesse erforderlich; es reicht nicht aus, lediglich die Begründung oder das Vorgehen des Vorinstanzgerichts anzufechten, wenn dadurch keine konkrete, praktische Beeinflussung der Rechts- oder Tatsachenlage geltend gemacht und keine abändernden Anträge gestellt werden.
“1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Ainsi, le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid. 1.2, non publié à l'ATF 144 III 277). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 3.3 Dans un écrit diffus et prolixe, le recourant semble soutenir en substance que le premier juge n’a pas répondu à ses requêtes tendant à la désignation de Me Katrin Gruber en qualité d’avocate d’office dans le cadre de la procédure de première instance et à la consultation du dossier, qu’il a en outre tenu une audience au lieu de suspendre la procédure « en y maintenant des violations de droits constitutionnels de la défense », et qu’il feint d’ignorer que son domicile légal est à [...]. Il soutient également que le remplacement de la Juge de paix R.________ ne rend pas sans objet sa requête de récusation car « des questions importantes concernant la conduite antérieure de la procédure » doivent être examinées. Ce faisant, le recourant ne démontre aucun intérêt juridique à recourir. En effet, la décision attaquée relève que la Juge R.________ ne fonctionne plus en qualité de juge de paix dans la procédure d’enquête le concernant, le dossier ayant été repris par le Juge T.”
“2. La recourante ne conteste pas expressément les faits retenus par le Tribunal. Elle lui reproche cependant d'avoir considéré que les modifications successives des conditions générales de la banque avaient été valablement intégrées au contrat entre les titulaires du compte et cette dernière, de sorte qu'ils avaient renoncé aux rétrocessions. Elle invoque pour la première fois en seconde instance l'art. 8 aLCD, et soutient que lesdites conditions générales étaient trompeuses. Elle fait par ailleurs grief au Tribunal d'avoir considéré que les conditions jurisprudentielles à la renonciation étaient réalisées. 2.1 Dans le cadre de son premier grief, la recourante consacre tout un développement à la question relative aux rétrocessions perçues en 2010 par la banque sur la base des conditions générales éd. 2009 de la banque, exposant qu'elle ne conteste pas tant le résultat auquel est parvenu le Tribunal, en sa faveur, mais le raisonnement tenu par lui pour y parvenir. Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, soit notamment que le demandeur ou le requérant ait un intérêt digne de protection. Même si le CPC ne connaît pas de réglementation expresse à cet égard, il suppose, pour la légitimation au recours, une lésion du recourant. Celui qui a pris part comme partie à la procédure devant l’instance précédente, a formulé des conclusions et a ainsi succombé en tout ou partie, est tout d’abord formellement lésé. Pour être légitimé au recours, il faut toutefois aussi une lésion matérielle, c'est à dire un intérêt pratique et actuel au recours. Il n’y a d’intérêt pratique que lorsque la décision sur recours peut influencer la situation de fait ou de droit du recourant (arrêt du Tribunal fédéral 5A_916/2016 consid. 2.3). 2.1.2 En l'espèce, en ne contestant pas le résultat auquel parvient le Tribunal sur le point en question, mais en remettant en cause uniquement le raisonnement suivi par lui, et en ne prenant aucune conclusion spécifique sur ce point, la recourante ne dispose d'aucun intérêt légitime à ce que la Cour statue à ce propos.”
“Die Klägerin äussert sich in ihrer Berufung zwar zum Rechtsschutzinteresse und erklärt überdies, weshalb sie in ihrer Klageschrift die geltend gemachten Ge- nugtuungs- und Schadenersatzansprüche (noch) nicht bezifferte. Hingegen bean- standet sie die Erwägungen der Vorinstanz betreffend ungenügende Bestimmtheit der Rechtsbegehren sowie fehlende Prozessführungsbefugnis nicht (Urk. 8 S. 1 ff. und Urk. 12), zumal sich ihre Rüge einer Verletzung der richterlichen Fra- gepflicht nur auf die unterbliebene Nachfrage hinsichtlich ihres Rechtsschutzinte- resses bezieht (Urk. 8 S. 2 oben). Damit bleiben diese den vorinstanzlichen Ent- scheid selbständig tragenden Begründungen und somit auch der Entscheid be- treffend Nichteintreten auf die Klage selbst bestehen. Unter diesen Umständen liefe die Beurteilung der Berufung auf die blosse Überprüfung der vorinstanzlichen Alternativbegründungen hinaus, wofür kein schutzwürdiges Interesse besteht (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf die Berufung ist deshalb nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Fehlt bereits bei Einreichung ein aktuelles und praktisches Interesse des Klägers/Beschwerdeführers, fehlt die Legitimation zum Rechtsmittel und es ist nicht einzutreten (Unzulässigkeit).
“2. La recourante ne conteste pas expressément les faits retenus par le Tribunal. Elle lui reproche cependant d'avoir considéré que les modifications successives des conditions générales de la banque avaient été valablement intégrées au contrat entre les titulaires du compte et cette dernière, de sorte qu'ils avaient renoncé aux rétrocessions. Elle invoque pour la première fois en seconde instance l'art. 8 aLCD, et soutient que lesdites conditions générales étaient trompeuses. Elle fait par ailleurs grief au Tribunal d'avoir considéré que les conditions jurisprudentielles à la renonciation étaient réalisées. 2.1 Dans le cadre de son premier grief, la recourante consacre tout un développement à la question relative aux rétrocessions perçues en 2010 par la banque sur la base des conditions générales éd. 2009 de la banque, exposant qu'elle ne conteste pas tant le résultat auquel est parvenu le Tribunal, en sa faveur, mais le raisonnement tenu par lui pour y parvenir. Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, soit notamment que le demandeur ou le requérant ait un intérêt digne de protection. Même si le CPC ne connaît pas de réglementation expresse à cet égard, il suppose, pour la légitimation au recours, une lésion du recourant. Celui qui a pris part comme partie à la procédure devant l’instance précédente, a formulé des conclusions et a ainsi succombé en tout ou partie, est tout d’abord formellement lésé. Pour être légitimé au recours, il faut toutefois aussi une lésion matérielle, c'est à dire un intérêt pratique et actuel au recours. Il n’y a d’intérêt pratique que lorsque la décision sur recours peut influencer la situation de fait ou de droit du recourant (arrêt du Tribunal fédéral 5A_916/2016 consid. 2.3). 2.1.2 En l'espèce, en ne contestant pas le résultat auquel parvient le Tribunal sur le point en question, mais en remettant en cause uniquement le raisonnement suivi par lui, et en ne prenant aucune conclusion spécifique sur ce point, la recourante ne dispose d'aucun intérêt légitime à ce que la Cour statue à ce propos.”
“2 En l'espèce, la pièce nouvelle produite devant la Cour par l'appelante, soit des échanges de courriels des 12 et 14 novembre 2023 relatifs à la vente aux enchères du domicile conjugal, est recevable, ainsi que les faits qui s'y rapportent, dès lors qu'elle concerne des faits survenus postérieurement à la clôture des débats de première instance et a été produite sans retard. En revanche, les pièces nouvellement produites par l'intimé, ainsi que les faits qu'elles comportent, sont irrecevables dans la mesure où elles ont été établies avant que le premier juge ne garde la cause à juger et qu'elles auraient donc pu être déposées devant cette autorité en faisant preuve de la diligence requise. 3. L'appelante reproche au Tribunal de ne pas lui avoir accordé un droit d'habitation sur l'ancien domicile conjugal, soit la villa sise chemin 1______ no. ______ à H______. En appel, elle conclut à ce qu'un droit d'habitation lui soit attribué jusqu'à l'entrée en force de l'exécution forcée de l'immeuble. 3.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Le demandeur doit, notamment, avoir un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). Cet intérêt doit être actuel (ATF 131 II 361 consid. 1.2; parmi plusieurs : arrêt du Tribunal fédéral 5A_52/2022 du 9 février 2022 consid. 3). Il doit exister non seulement au moment du dépôt du recours, mais encore au moment où l'arrêt est rendu (ATF 136 II 101 consid. 1.1; parmi plusieurs : arrêt du Tribunal fédéral 4A_306/2022 du 14 juillet 2022). L'absence d'intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades de la procédure (art. 60 CPC; ATF 130 III 430 consid. 3.1). 3.2 En l'espèce, le domicile conjugal a été vendu aux enchères le 30 mai 2024 de sorte que l'appelante n'a plus d'intérêt à ce qu'il soit statué sur le droit d'habitation sollicité. Par conséquent, il ne sera pas entré en matière sur ce point et les chiffres 2 et 3 du dispositif du jugement seront confirmés. 4. L'appelante reproche au Tribunal de l'avoir déboutée de sa conclusion en versement d'une contribution à son entretien.”
“b) Par ordonnance du 11 juillet 2023, qui faisait suite à une nouvelle requête de mesures superprovisionnelles et provisionnelles formée le même jour par A______ et B______, le Tribunal de première instance a fait interdiction à J______ de donner suite à toute instruction de transfert, d’investissement, de retrait ou d’exécuter tout autre acte de disposition relatif aux avoirs déposés sur tout compte, compte de dépôt de titres et/ou coffre-fort détenu par D______ LTD et E______ LTD, ladite ordonnance déployant ses effets jusqu’à l’exécution de la nouvelle décision devant être rendue après l’audition des parties. Les appelants n’ont pas informé la Cour du prononcé de cette ordonnance. EN DROIT 1.1.1 Le tribunal ordonne les mesures provisionnelles nécessaires lorsque le requérant rend vraisemblable qu’une prétention dont il est titulaire est l’objet d’une atteinte ou risque de l’être, ladite atteinte risque de lui causer un préjudice difficilement réparable (art. 261 al. 1 let. a et b CPC). L'art. 265 al. 1 CPC prévoit qu'en cas d'urgence particulière, notamment s'il y a risque d'entrave à leur exécution, le tribunal peut ordonner des mesures provisionnelles immédiatement, sans entendre la partie adverse. 1.1.2 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Il faut notamment que le demandeur ait un intérêt digne de protection (art. 59 al. 1 et al. 2 let. a CPC) et ait la qualité pour agir. L'absence d'intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades de la procédure (art. 60 CPC; ATF 130 III 430 consid. 3.1). L'intérêt à agir au sens de cette disposition consiste en un intérêt personnel et actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions. Comme toute condition de recevabilité, cet intérêt doit exister non seulement lors de la litispendance, mais également au moment du jugement (arrêts du Tribunal fédéral 5A_717/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.1.1.3; 5A_1035/2019 du 12 mars 2020 consid. 7.2; 5A_2/2019 du 1er juillet 2019 consid. 3.2). L'intérêt à agir fait en principe défaut lorsqu'une demande tend à obtenir un jugement n'aboutissant qu'à la confirmation d'une décision déjà rendue, dans le cas d'une demande en constatation d'un fait, tout comme des conclusions en réserve d'un droit qui sont "inutiles si le droit existe et inopérantes s'il n'existe pas".”
“92 al. 1 CPC, les revenus et prestations périodiques ont la valeur du capital qu'ils représentent. 1.2 En l'espèce, l'appel porte sur un jugement déclarant l'action alimentaire déposée par l'appelante irrecevable. Il s'agit d'une décision finale de première instance, dans une affaire pécuniaire. L'appelante sollicite le versement d'une contribution d'entretien en faveur de son fils pour une durée déterminée d'une année sans toutefois chiffrer sa conclusion, de sorte que la Cour n'est pas en mesure de déterminer laquelle des voies de recours est ouverte. Cette question peut toutefois souffrir de demeurer indécise compte tenu de l'issue du litige. Par souci de simplification, l'acte envoyé le 3 octobre 2022 par A______ sera désigné ci-après "l'appel" et celle-ci "l'appelante". 2. 2.1 La Cour examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Elle n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC), soit notamment que le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). 2.1.1 Pour être légitimé au recours, il faut une lésion matérielle, c'est-à-dire un intérêt pratique et actuel au recours. Il n'y a d'intérêt pratique que lorsque la décision sur recours peut influencer la situation de fait ou de droit du recourant (arrêt du Tribunal fédéral 5A_916/2016 du 7 juillet 2017 consid. 2.3). La lésion est une condition de recevabilité de toute voie de droit. L'exigence d'une lésion implique que seul est légitimé à recourir celui qui possède un intérêt digne de protection à la modification de la décision de première instance. Cet intérêt doit en outre être actuel et exister encore au moment de la décision de l'autorité de recours. Un tel intérêt fait défaut lorsque l'admission du recours ne peut pas procurer au recourant les droits qu'il revendique (arrêt du Tribunal fédéral 4P.137/2003 du 17 novembre 2003 consid. 2.1; KGer/BL du 2 décembre 2014 (400 14 248) consid.”
“Die primäre Erwägung der Vorinstanz, wonach das Rechtsöffnungsge- such bereits mangels hinreichender Begründung abzuweisen sei, wird in der Be- schwerde mit keinem Wort beanstandet (Urk. 7). Damit bleibt diese den vorin- stanzlichen Entscheid selbständig tragende Begründung und folglich auch der ge- suchsabweisende Entscheid selbst bestehen. Unter diesen Umständen liefe die Beurteilung der Beschwerde auf die blosse Überprüfung der vorinstanzlichen Al- ternativbegründung (Urk. 8 Erw. 3) hinaus, wofür kein schutzwürdiges Interesse besteht (vgl. Art. 59 lit. a ZPO). Auf die Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“1 CPC contre les décisions sur les frais, lesquels comprennent les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 CPC). Le recours doit être déposé auprès de la Chambre des recours civile, dont la compétence découle de l’art. 73 LOJV (loi d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01). Le délai d'appel ou de recours est respecté lorsque l'appel ou le recours est acheminé en temps utile auprès de l'autorité précédente. Celle-ci doit le transmettre sans délai à l'autorité de deuxième instance (ATF 140 III 636 consid. 3.6, RSPC 2015 p. 147, note Rétornaz/Bohnet, JdT 2020 II 197 ; dans ce sens déjà CREC 4 décembre 2013/410 ; CACI 15 décembre 2015/675). S’agissant du délai de recours, celui-ci est déterminé par la procédure applicable au litige au fond, eu égard au caractère accessoire des frais judiciaires (ATF 134 I 159 consid. 1.1). 3.2 En l'espèce, dès lors que le litige au fond est soumis à la procédure ordinaire (art. 219 ss CPC), le délai de recours est de 30 jours (art. 321 al. 1 CPC). Le recours a donc été formé en temps utile. 4. 4.1 L'art. 59 al. 1 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. La qualité pour recourir ou appeler suppose un intérêt actuel et pratique à obtenir l'annulation ou la réforme de la décision attaquée (ATF 128 II 34 consid. 1b ; ATF 127 III 429 consid. 1b ; TF 4A_555/2014 du 12 mars 2015 consid. 4.3, RSPC 2015 p. 218 note Trezzini). L’intérêt digne de protection consiste en l’utilité pratique que l’admission du recours apporterait à la partie recourante en lui évitant de subir un préjudice de nature économique, idéale, matérielle ou autre que l’arrêt entrepris lui occasionnerait (ATF 138 III 537 consid. 1.2.2 ; TF 5A_453/2017 du 19 juin 2017 consid. 3). L’absence d’un intérêt digne de protection, qui doit être constatée d’office, entraîne l’irrecevabilité de l’appel ou du recours (Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, Lausanne 2018, n. 2.1 ad art. 311 CPC et références citées).”
Aus prozessökonomischen Gründen kann bei fehlerhafter Prozessvertretung eine kurze Frist zur Behebung des Mangels gesetzt werden, sodass etwa eine fehlende Vollmacht nachträglich beigebracht werden kann.
“Mit Bezug auf die weiteren Prozessvoraussetzungen, die von Amtes wegen zu prüfen sind (Art. 60 ZPO), ist sodann festzustellen, dass die 10-tägige Berufungsfrist gewahrt wurde. Die Berufung ist gemäss Art. 311 Abs. 1 i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZPO innert 10 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheides beziehungsweise seit der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung schriftlich und begründet einzureichen. Die vorinstanzliche Verfügung vom 6. Oktober 2021 wurde am 7. Oktober 2021 von der Vorinstanz spediert und gemäss den Angaben der A. AG bzw. deren Rechtsvertreter am 8. Oktober 2021 bei der zustellenden Poststelle in Basel abgeholt. Die Eingabe vom 18. Oktober 2021, welche gleichentags der Post aufgegeben wurde, erfolgte rechtzeitig. 1.4.1 Fraglich und nachfolgend zu prüfen ist weiter, ob vorliegend die Prozessvoraussetzung der Prozessfähigkeit der Rechtsmittelbeklagten gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO gegeben ist und die Vorinstanz zu Recht auf deren Klage vom 19. September 2021 eingetreten ist. Die Partei- und Prozessfähigkeit wird grundsätzlich durch das materielle Recht definiert. Nur wer rechtsfähig ist, oder von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kann, darf in einem Zivilprozess auftreten (Art. 66 ZPO). Prozessfähig ist, wer handlungsfähig ist (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Während fehlende Partei-oder Prozessfähigkeit zwangsläufig zu einem sofortigen Nichteintreten führen muss, rechtfertigt es sich aus prozessökonomischen Gründen, bei fehlerhafter Prozessvertretung eine kurze Frist zur Verbesserung dieses Mangels zu setzen, so dass z. B. nachträglich eine Vollmacht noch beigebracht werden kann (MYRIAM A. GEHRI, in: Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (BSK ZPO), 3. Aufl., 2017, Art. 29 N 12).”
Erhebt eine Partei ein Immunitätsvorbringen, ist vor Eintreten in die Sache vorab zu prüfen, ob Gerichtsbarkeitsimmunität fehlt. Nach der Rechtsprechung kommt staatliche Gerichtsbarkeitsimmunität nur für hoheitliches Handeln (iure imperii), nicht für geschäftliches Handeln (iure gestionis), in Betracht.
“Die Klägerinnen erhoben dagegen ein Rechtsmittel (act. 46 S. 2; act. 47/42-44). Nach letztem Kenntnisstand ist dieses noch hängig. Mit ihrem Gesuch machen die Klägerinnen einen Absonderungsanspruch bezüg- lich der von ihnen hinterlegten Effekten geltend und wollen im Sinne einer vorläu- figen Massnahme deren Veräusserung gegen Einräumung einer obligatorischen Forderung gegen die J'._____ verhindern (act. 1 Rz. 63, 64, 70, 90, 91, 94, 98). 3. Gesuch gegen die Beklagte 2 Das Einzelgericht tritt auf das Gesuch ein, wenn die Prozessvoraussetzungen er- füllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 3.1. Die Beklagte 2 beruft sich auf die Immunität (act. 41 Rz. 55). Die fehlende Gerichtsbarkeit-Immunität ist eine nicht kodifizierte Eintretensvoraussetzung i.S.v. Art. 59 ZPO (BGE 130 III 136 E. 1.1 S. 139 = Pra 93 [2004] Nr. 177; BGE 124 III 382 E. 3b S. 387 = Pra 88 [1999] Nr. 24; M YRIAM A. GEHRI, in: Schweizerische Zi- vilprozessordnung, Basler Kommentar, hrsg. von 3. Aufl. 2017, N. 2 zu Art. 59 ZPO). Beruft sich eine Partei auf die Gerichtsbarkeit-Immunität, ist darüber vorab von Amtes wegen zu entscheiden (Art. 60 ZPO; BGE 124 III 382 E. 3b S. 387). 3.1.1. Nach schweizerischer Rechtsprechung kann sich ein Staat nur im Bereich hoheitlichen Handelns (iure imperii) auf die Gerichtsbarkeit-Immunität berufen, nicht hingegen im Bereich geschäftlichen Handelns (iure gestionis), sofern eine hinreichende Binnenbeziehung vorliegt. Hoheitliches Handeln unterscheidet sich von geschäftlichem Handeln nicht durch das Ziel, sondern durch die Natur des Handelns, welche nötigenfalls unter Berücksichtigung äusserer Umstände zu be- stimmen ist. Geschäftliches Handeln liegt vor, wenn die entsprechende Rechts- beziehung in gleicher oder ähnlicher Form auch von zwei Privatpersonen hätte vorgenommen werden können (zum Ganzen: BGE 134 III 570 E. 2.2 S. 572-573 - 8 - = Pra 98 [2009] Nr. 46; BGE 124 III 382 E. 4a S. 388-389 m.”
Bei summarischer Kognition genügt für die Feststellung der relevanten Tatsachen in der Regel die einfache Voraussicht bzw. die blosse Wahrscheinlichkeitsbetrachtung; die Kognition ist damit auf eine summarische Prüfung des Sachverhalts und des Rechts beschränkt. Das Gericht prüft die Zulässigkeitsvoraussetzungen von Amtes wegen und tritt nur ein, wenn diese erfüllt sind; dies enthebt die Parteien jedoch nicht von der Pflicht, relevante Tatsachen zu behaupten und die dafür geeigneten Beweismittel anzugeben.
“2 Interjetés dans le délai utile de dix jours (art. 271 let. a et 314 al. 1 CPC), suivant la forme prescrite par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. La réponse et la duplique sont également recevables. Sont en revanche irrecevables les courriers transmis les 10 et 23 août 2022 par les parties, soit plus de quinze jours après que la cause ait été gardée à juger. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). Toutefois, les mesures protectrices de l'union conjugale étant soumises à la procédure sommaire, la cognition de la Cour est limitée à la simple vraisemblance des faits et à un examen sommaire du droit, l'exigence de célérité étant privilégiée par rapport à celle de sécurité (ATF 127 III 474 consid. 2b/bb = JdT 2002 I 352; arrêt du Tribunal fédéral 5A_392/2014 du 20 août 2014 consid. 1.5). 1.4 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC) et n'entre en matière sur la demande ou la requête que si celles-ci sont réalisées (art. 59 al. 1 CPC). L'examen d'office ne dispense pas les parties de collaborer à l'établissement des faits, en alléguant ceux qui sont pertinents et en indiquant les moyens de preuve propres à les établir (ATF 141 III 294 consid. 6.1; 139 III 278 consid. 4.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_165/2021 du 18 janvier 2022 consid. 3.2.2). 2. Les parties ont produit des pièces nouvelles. 2.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en compte en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (let. b). Même lorsque le procès au fond est régi par la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC), l'établissement des faits nécessaires pour juger des conditions de recevabilité est soumis à la maxime inquisitoire simple (ATF 139 III 278 consid. 4.3; arrêts du Tribunal fédéral 4A_165/2021 du 18 janvier 2022 consid. 3.2.2 ; 4A_100/2016 du 13 juillet 2016 consid.”
“2 Interjetés dans le délai utile de dix jours (art. 271 let. a et 314 al. 1 CPC), suivant la forme prescrite par la loi (art. 130, 131, 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. La réponse et la duplique sont également recevables. Sont en revanche irrecevables les courriers transmis les 10 et 23 août 2022 par les parties, soit plus de quinze jours après que la cause ait été gardée à juger. 1.3 La Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC). Toutefois, les mesures protectrices de l'union conjugale étant soumises à la procédure sommaire, la cognition de la Cour est limitée à la simple vraisemblance des faits et à un examen sommaire du droit, l'exigence de célérité étant privilégiée par rapport à celle de sécurité (ATF 127 III 474 consid. 2b/bb = JdT 2002 I 352; arrêt du Tribunal fédéral 5A_392/2014 du 20 août 2014 consid. 1.5). 1.4 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC) et n'entre en matière sur la demande ou la requête que si celles-ci sont réalisées (art. 59 al. 1 CPC). L'examen d'office ne dispense pas les parties de collaborer à l'établissement des faits, en alléguant ceux qui sont pertinents et en indiquant les moyens de preuve propres à les établir (ATF 141 III 294 consid. 6.1; 139 III 278 consid. 4.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_165/2021 du 18 janvier 2022 consid. 3.2.2). 2. Les parties ont produit des pièces nouvelles. 2.1 Selon l'art. 317 al. 1 CPC, les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en compte en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (let. b). Même lorsque le procès au fond est régi par la maxime des débats (art. 55 al. 1 CPC), l'établissement des faits nécessaires pour juger des conditions de recevabilité est soumis à la maxime inquisitoire simple (ATF 139 III 278 consid. 4.3; arrêts du Tribunal fédéral 4A_165/2021 du 18 janvier 2022 consid. 3.2.2 ; 4A_100/2016 du 13 juillet 2016 consid.”
Art. 59 ZPO bewirkt, dass das Gericht nicht auf eine Klage eintritt, soweit dieselbe Streitigkeit bereits durch ein formell und materiell rechtskräftiges Urteil entschieden worden ist (Res iudicata/Identität der Streitgegenstände). Die materielle Rechtskraft erstreckt sich dabei im Wesentlichen auf das Dispositiv des früheren Entscheids; Feststellungen in den Erwägungen, Vor- oder Präjudizialfragen sowie sonstige motiverende Ausführungen erwerben regelmässig keine materielle Rechtskraft.
“3 CEDH – était plus restrictif que celui dont il aurait bénéficié si sa détention s’était poursuivie aux EPO ; l’appelant invoque que ce surcroît de restriction à sa liberté personnelle lui aurait causé un tort moral, dont l’intimé serait responsable. Selon l’appelant, le préjudice dont il demande réparation dans la présente cause serait donc différent de celui dont il a vainement demandé la constatation dans la procédure valaisanne. Sa demande du 13 février 2019 serait dès lors recevable. 3.2 3.2.1 II résulte de l’art. 59 al. 2 let. a CPC qu’une demande n’est recevable que si le demandeur justifie d’un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Copt/Chabloz, PC-CPC, n. 21 ad art. 59 CPC). Un tel intérêt suppose que l’allocation – éventuelle – de ses conclusions apporte un avantage de fait ou de droit suffisant au demandeur, ce qui ne sera pas le cas si, par exemple, la demande tend à la constatation d’un droit alors que la voie de l’action condamnatoire ou formatrice est ouverte (Copt/Chabloz, op. cit., n. 24 ad art. 59 CPC). Selon la doctrine, l’intérêt à l’action tombe lorsque, notamment, le litige fait déjà l’objet d’une décision entrée en force (Copt/Chabloz, op. cit., n. 27 ad art. 59 CPC). Il est en tout cas vrai que l’éventuel intérêt du demandeur à voir le juge statuer sur sa demande est indigne de protection si le litige fait déjà l’objet d’une décision définitive, l’autorité de la chose jugée interdisant notamment aux parties de soumettre à nouveau le litige au juge. 3.2.2 En vertu de l’art. 59 al. 2 let. e CPC en relation avec l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre pas en matière sur la demande lorsque le litige a déjà fait l’objet d’une décision entrée en force. Il s’agit là de l’effet négatif de l’autorité de chose jugée attachée à la décision entrée en force de chose jugée formelle. La partie adverse peut faire valoir cette cause d’irrecevabilité en soulevant l’exception de chose jugée, étant précisé que le juge doit relever d’office l’irrecevabilité de la demande si la partie omet de soulever l’exception (art. 60 CPC). L’autorité de chose jugée produit son effet sur tout nouveau procès dans lequel la prétention litigieuse est identique à celle qui fait l’objet du jugement passé en force (identité de l’objet du litige).”
“Die Schlichtungsbehörde Zürich unterbreitete den Parteien mit Beschluss vom 5. März 2019 einen Urteilsvorschlag. Dessen Dispositiv-Ziffer 1 lautet (act. 25/6/10): "Die Kündigung vom 20. November 2018 per 31. März 2019 wird für gültig erklärt." Wie oben dargelegt, ist dieser Entscheid formell und materiell rechtskräftig geworden. Materielle Rechtskraft bedeutet Massgeblichkeit eines formell rechtskräftigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Par- teien (BGE 142 III 210 E. 2). Ein materiell rechtskräftiger Entscheid steht einer er- - 11 - neuten gerichtlichen Beurteilung derselben Angelegenheit im Wege (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Es gilt hier gewissermassen der Grundsatz "ne bis in idem" (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 59 ZPO N 13). Entsprechend darf das vorliegende Verfahren die Gültigkeit der Kündigung nicht mehr in Frage stellen.”
“D’un point de vue négatif, elle interdit à tout tribunal postérieur d’entrer en matière sur une demande, dont l’objet est identique (res iudicata), pour autant que le demandeur ne puisse pas faire valoir un intérêt digne de protection à la répétition du précédent procès (ATF 145 III 143 précité. ; ATF 142 III 210 précité consid. 2. 1 et références ; ATF 139 III 126 consid. 3.1; ATF 121 III 474 consid. 2). Il y a identité des litiges, quand dans l’un et l’autre procès, les parties soumettent au tribunal la même prétention, en reprenant les mêmes conclusions et en se basant sur le même complexe de fait (ATF 142 III 210 précité ; ATF 139 III 126 précité consid. 3.2.3 ; TF 5A_216/2018 du 11 septembre 2018 consid. 5.1.1). Ce principe ne s’applique toutefois qu’aux décisions judiciaires au fond, soit celles dans lesquelles le tribunal a apprécié les allégations des parties au regard du droit matériel et statué sur le fondement de la prétention déduite en justice (ATF 123 III 16 consid. 2a ; JdT 1999 I 99 ; TF 4A_481/2017 du 25 juillet 2018 consid. 3.1 ; Bohnet, in Bohnet et alii, Commentaire romand, Procédure civile, 2e éd., n. 109 ad art. 59 CPC). La décision par laquelle le juge ordonne l’exécution et fixe les modalités de celle-ci n’est pas un jugement au fond au sens de la jurisprudence susmentionnée. Elle n’a en conséquence pas d’autorité de la chose jugée et ne déploie formellement d’effet que pour la requête ayant déclenché la saisine du tribunal de l’exécution. Rien n’empêche l’une ou l’autres des parties de revenir vers celui-ci sur la base d’un dossier différend et en particulier réitérer sa requête en se prévalant de faits et moyens de preuves non soumis précédemment au tribunal de l’exécution (Jeandin, in Commentaire romand précité, n. 21 ad art. 341 CPC). Ces principes généraux de la procédure d’exécution s’appliquent également aux prononcés statuant sur une requête mainlevée provisoire ou définitive de l’opposition, qui sont des pures décisions d’exécution forcée, des incidents de la poursuite, dont le seul objet est de dire si la poursuite peut continuer ou si le créancier est renvoyé à agir par la voie d’un procès ordinaire (TF 5A_195/2011 du 12 novembre 2011 consid.”
“Folgendes ist zu beachten: Einzig das Dispositiv des Ersturteils nimmt an der Rechtskraft teil (BGE 146 III 254 E. 2.1.3), also der Entscheid über das von der Klägerin im Erstprozess verfolgte Rechtsschutzziel. Nicht in Rechtskraft erwachsen Feststellungen zu präjudiziellen Rechtsverhältnissen und zu sonstigen Neben- und Vorfragen sowie weitere Rechtsfolgen, die sich aus dem Inhalt des Ersturteils mit logischer Notwendigkeit ergeben mögen (BGE 121 III 474 E. 4a). Nicht alles, womit sich das Gericht im Erstprozess beschäftigt hat (oder hätte beschäftigen sollen), wird materiell rechtskräftig, andernfalls sich die Parteien mit ins Unabsehbare erweiterten Bindungen konfrontiert sähen (siehe SIMON ZINGG, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. I, 2012, N. 125 zu Art. 59 ZPO). Damit in Zusammenhang steht der Dispositionsgrundsatz (Art. 58 Abs. 1 ZPO), der es verbietet, den Parteien Entscheidungen aufzudrängen, die sie gar nicht verlangt haben (WEBER/OBERHAMMER, a.a.O., N. 53a zu Art. 236 ZPO; vgl. demgegenüber GULDENER, a.a.O., S. 370 f.; ferner DANIEL SCHWANDER, Die objektive Reichweite der materiellen Rechtskraft - Ausgewählte Probleme, 2002, S. 30-41). Ob im Erstprozess vorfrageweise und "implizit" "(mit-)entschieden" wurde, dass sich die Beschwerdegegnerin in Bezug auf die Glattstellung der relevanten Positionen am 10. August 2018 vertragskonform verhalten hat - ansonsten eine Unterdeckung allenfalls zu verneinen gewesen wäre (siehe nicht publ. E. 4.2) -, ist nicht von Belang. Auf den "Entscheid" über diese Vorfrage erstreckt sich die materielle Rechtskraft nicht. Dass die vorliegende Streitsache "thematisch" zum Ersturteil "passt", in beiden Verfahren "Ereignisse im August 2018 betreffend das Trading" zu beurteilen waren und es "im Kern" um Ähnliches geht, macht die Klage der Beschwerdeführerin nicht unzulässig.”
“In assenza di qualsiasi domanda formulata in tal senso in giudizio dall'istante, la questione del diritto di disporre delle azioni della Società e/o di prendere parte all’assemblea generale della stessa (in sintesi: la “titolarità delle azioni” per riprendere il testo del decreto d’accusa) non avrebbe potuto essere oggetto di una constatazione nel dispositivo della sentenza pretorile, sotto pena per il giudice civile di statuire ultra e anche extra petita partium (rispettivamente partis nel caso in esame; cfr. art. 58 cpv. 1 CPC). Il procuratore pubblico nel decreto d’accusa ha rimproverato all’imputato di avere tentato “di conseguenza di ottenere un pregiudizio sulla titolarità delle azioni a danno del patrimonio dei prefati azionisti”, ovverosia degli accusatori privati. Ma le domande di giudizio formulate dall’imputato non concernevano, come visto, la titolarità delle azioni e il pretore non avrebbe potuto emanare una sentenza in cui, con forza di cosa giudicata, si pronunciava su tale tema. La forza di cosa giudicata (art. 59 cpv. 2 lett. e CPC) si estende infatti unicamente al dispositivo di una sentenza (cfr. DTF 141 III 229 consid. 3.2.3; 140 III 278 consid. 3.2; 139 III 126 consid. 3.1; STF 5A_719/2020 del 20 ottobre 2021 consid. 4.2; François Bohnet, in Commentaire romand – Code de procédure civile, 2a ed., 2019, n. 123 ad art. 59 CPC; Philippe Schweizer, in Commentaire romand – Code de procédure civile, 2a ed., 2019, n. 5 ad art. 334 CPC; Steck/Brunner, in Basler Kommentar – Schweizerische Zivilprozessordnung, 3a ed., 2017, n. 35 ad art. 236 ZPO; François Bohnet, CPC annoté, 2016, n. 9 ad art. 236 CPC; Jeandin/Peyrot, Précis de procédure civile, 2015, n. 779 pag. 292; Lorenz Droese, Res iudicata ius facit, 2015, pag. 189 segg.; si veda anche [prima dell'entrata in vigore del CPC] DTF 136 III 345 consid. 2.1; 134 III 467 consid. 3.1; 128 III 191 consid. 4a in fine; 125 III 8 consid. 3b; 115 II 187 consid. 3b). Per giurisprudenza, sebbene occorra talvolta esaminare i motivi di una decisione per determinare la portata del suo dispositivo (DTF 136 III 345 consid. 2.1), le constatazioni fattuali e quelle giuridiche contenute nella stessa non acquistano forza di cosa giudicata e nemmeno le questioni pregiudiziali a cui viene appunto data risposta nelle motivazioni (Daniel Staehelin, in: Adrian Staehelin/Daniel Staehelin/Pascal Grolimund/Eva Bachofner, Zivilprozessrecht, 2019, § 24 n.”
Fehlende oder unklare Parteibezeichnungen in der Klagebewilligung können die Unzulässigkeit der Klage begründen, da eine gültige Autorisation der Schlichtungsbehörde über dasselbe Streitobjekt und dieselben Parteien eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO ist; dies ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Eine Berichtigung der Parteibezeichnung ist nur zulässig, wenn aus Sicht des Gerichts und der Parteien kein vernünftiger Zweifel an der Identität der Partei besteht (z. B. weil sich die Identität aus dem Streitgegenstand ergibt) und die betroffene Partei die Schlichtungsforderung tatsächlich erhalten/kennengelernt hat, sodass jede Verwechslungsgefahr ausgeschlossen ist.
“Sa demande n’avait pas à être rectifiée, dans la mesure où elle était argumentée, précise et détaillée. Il contestait le défaut de légitimation passive. Il avait clairement démontré dans sa demande que le litige l’opposait au C______. Le fait d’avoir uniquement mentionné dans l’autorisation de procéder C______ au lieu de C______ (SUISSE) était une étourderie, puisqu’il était évident que le litige l’opposait à C______ (SUISSE). Selon le principe de la bonne foi, il sollicitait la rectification afin que la procédure puisse avancer. Aucun délai ne devait lui être imposé pour rectifier sa demande, dès lors qu’elle respectait les règles et les conditions de recevabilité. Il concluait à ce que la décision de licenciement soit annulée, à ce qu’un poste lui soit proposé, à la constatation du licenciement abusif en lien avec un conflit d’intérêts. h. C______ a, par courrier du 23 août 2023, confirmé ses conclusions en irrecevabilité de la demande. Faute d’autorisation de procéder valable et délivrée entre les mêmes parties, la demande ne respectait pas les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC. D’autre part, C______ n’avait pas la légitimation passive dès lors que A______ avait été engagé exclusivement par C______ (SUISSE), ce qui était démontré par les pièces, soit la signature de la défenderesse portée sur les documents, l’en-tête figurant sur la lettre de résiliation du contrat de l’employé et les certificats de travail qui lui avaient été remis. Les deux entités juridiques étaient distinctes. i. Les parties ont plaidé, persistant dans leur position respective, sur les questions de recevabilité de la demande et de légitimation passive de C______, lors de l’audience du 28 août 2023, à l’issue de laquelle le Tribunal a gardé la cause à juger sur ces deux questions. D. Dans son jugement, le Tribunal, après avoir rappelé les principes régissant la validité de l’autorisation de procéder, les conditions de recevabilité d’une demande et la notion de légitimation passive, a retenu que A______ avait déposé sa requête en conciliation à l’encontre de C______ et l’autorisation de procéder, qui lui avait été délivrée suite à l’échec de la conciliation, le 14 février 2023, mentionne uniquement C______ comme partie défenderesse.”
“Der Beklagten 2 ist insoweit zuzustimmen, als das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO darstellt, die das Gericht nach Art. 60 ZPO von Amtes wegen prüfen muss, und bei Fehlen einer solchen auf die Klage nicht einzutreten ist (BGE 140 III 227 E. 3.2). Eine Klagebewilligung ist insbesondere dann ungültig, wenn sie von einer dafür offen- kundig sachlich oder funktionell unzuständigen Behörde erlassen wurde (BGE 139 III 273 E. 2) oder wenn eine Partei nicht persönlich zur Schlichtungsverhand- lung erschienen ist (Art. 204 ZPO; BGE 140 III 70 E. 5). All dies behauptet die - 8 - Beklagte 2 nicht. Die Klagebewilligung muss, wie gesehen, keine Angaben zum Streitwert enthalten und legt nicht verbindlich fest, bei welchem Gericht (Einzelge- richt oder Kollegialgericht) die Klage einzureichen ist. Entsprechend ist die Anga- be des Streitwerts und des anzurufenden Gerichts in der Klagebewilligung fakulta- tiver Art und keine Gültigkeitsvoraussetzung. Eine unrichtige Nennung oder das Fehlen dieser Angaben führen folglich nicht zur Ungültigkeit der Klagebewilligung.”
“Elle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur l'identité de la partie, notamment lorsque l'identité résulte de l'objet du litige et si tout risque de confusion peut être exclu (ATF 142 III 782 consid. 3.2.1; 131 I 57 consid. 2.2; 114 II 335 consid. 3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_373/2018 du 13 mars 2019 consid. 2.2.1). Cela présuppose évidemment que la requête de conciliation, respectivement la demande, aient été effectivement communiquées à la partie qui a la qualité pour défendre, et non à un tiers, en d'autres termes qu'elle en ait eu connaissance, à défaut de quoi il n'est évidemment pas possible de lui imputer qu'elle aurait compris ou dû comprendre, selon les règles de la bonne foi, que l'action a été ouverte contre elle (arrêt du Tribunal fédéral 5A_741/2020 précité consid. 5.2.3; ATF 142 III 782 consid. 3.2.1). 3.2. L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande (cf. art. 59 CPC) que le tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 227 consid. 3; 139 III 273 consid. 2.1.). 3.3. Le tribunal doit notamment vérifier que l'autorisation de procéder porte sur le même objet du litige et les mêmes parties (arrêts du Tribunal fédéral 4A_266/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3; 4A_482/2015 du 7 janvier 2016 consid. 2.1 in fine, publié in RSPC 2016 p. 317). En effet, sous réserve de modifications autorisées, il doit y avoir identité entre les parties à la procédure de conciliation et celles à la procédure au fond (cf. arrêts du Tribunal fédéral 4A_266/2016 précité consid. 3; 4A_560/2015 du 20 mai 2016 consid. 4.1.2 et 4.1.3 in fine; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2ème éd. 2016, p. 110 n° 591; ZINGG, in Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, vol. 1, 2012, n° 163 ad art. 59 CPC). Si l'autorisation de procéder ne désigne pas l'une ou l'autre des parties qui sont citées comme défenderesses dans la demande, elle ne permet pas d'ouvrir action contre elles, de sorte qu'une condition de recevabilité de la demande fait défaut.”
Im Rahmen von Art. 59 Abs. 1 ZPO ist zu beachten, dass bei Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen (z. B. zu LAMal) sowie bei bestimmten sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten spezielle Kammern oder Gerichte sachlich zuständig sind; diese Zuständigkeit ist bei der Prüfung der Prozessvoraussetzungen zu berücksichtigen.
“Le 29 août 2024, l'assuré a souligné que SWICA n'avait pas produit les échanges intervenus avec son courtier, comme demandé dans sa réplique. f. Lors de l'audience du 20 janvier 2025, les parties ont chacune persisté dans leurs conclusions. L'assuré a renoncé à son audition. SWICA a indiqué que vérifications faites, il n'existait pas d'échanges concernant la conclusion du contrat avec le demandeur et expliqué que s'il y avait eu des échanges, ils avaient dû avoir lieu par oral. Les parties ont convenu de procéder aux plaidoiries finales par écrit. g. Par plaidoiries finales des 19 et 20 février 2025, les parties ont chacune maintenu leurs conclusions et leur argumentation. h. Sur ce, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. 1.1 Il convient préalablement d'examiner la compétence à raison de la matière. 1.1.1 Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 du code de procédure civile du 19 décembre 2008 - CPC - RS 272). Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC). Parmi ces conditions figure la compétence du tribunal à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC). 1.1.2 Conformément aux art. 3, 4 al. 1 et 7 CPC et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la loi fédérale sur l'assurance-maladie du 18 mars 1994 (LAMal - RS 832.10), relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). Le Tribunal administratif de première instance (ci-après : TAPI) connaît en première instance des litiges portant sur les assurances complémentaires à l’assurance-accidents obligatoire prévue par la LAA (art. 116 al. 2 LOJ). La chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît des recours contre ces décisions du TAPI (art. 134 al.”
“Es sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MwSt.) zu Lasten der Klägerin/Widerbeklagten festzustellen, dass die Beklagte/Widerklägerin der Klägerin/Widerbeklagten keine weiteren Krankentaggeldleistungen schulde. Anlässlich der Duplik beantragt die Beklagte sodann erneut die Veranlassung eines gerichtlichen psychiatrischen Gutachtens. III. Nachdem keine der Parteien die Durchführung einer Parteiverhandlung verlangt hat, findet am 17. Februar 2022 die Urteilsberatung durch die Kammer des Sozialversicherungsgerichts statt. Entscheidungsgründe 1. 1.1. Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen gelten als privatrechtliche Streitigkeiten (BGE 138 III 2, 3 E. 1.1, BGE 133 III 439, 441 f. E. 2.1 und BGE 124 III 44, 46 E. 1a/aa). Demnach richtet sich das Verfahren bei Streitigkeiten betreffend Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundesgesetz über die Schweizerische Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (ZPO; SR 272). 1.2. Das Gericht tritt auf eine Klage ein, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Als solche nennt Art. 59 Abs. 2 ZPO, nebst der bereits behandelten sachlichen und örtlichen Zuständigkeit des Gerichts (lit. b), insbesondere: ein schutzwürdiges Interesse der klagenden Partei (lit. a), die Partei- und Prozessfähigkeit der Parteien (lit. c), keine anderweitige Rechtshängigkeit der Sache (lit. d), kein rechtskräftiger Entscheid in der Sache (lit. e) und die Leistung eines Vorschusses sowie der Sicherheit für die Prozesskosten (lit. f). Das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen wird vom Gericht von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Gemäss § 19 des basel-städtischen Sozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG; SG 154.200) i.V.m. § 12 des basel-städtischen Gesetzes vom 13. Oktober 2010 über die Einführung der Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO; SG 221.100) und § 82 Abs. 2 des Gesetzes betreffend die Organisation der Gerichte und der Staatsanwaltschaft vom 3. Juni 2015 (GOG, SG 154.100) ist das Sozialversicherungsgericht als einzige kantonale Instanz für die Beurteilung von Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung sachlich zuständig (vgl.”
Das Vorliegen eines schutzwürdigen Interesses (Rechtsschutzinteresse) gehört zu den Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO und ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Fehlt das Rechtsschutzinteresse bereits bei Einreichung, wird nicht eingetreten; fällt es im Laufe des Verfahrens weg, ist das Verfahren entweder als gegenstandslos abzuschreiben oder auf die Klage/das Rechtsmittel nicht einzutreten.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvo- raussetzungen erfüllt sind. Diese sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Art. 59 Abs. 1 ZPO erfasst auch die durch die ZPO geregelten Rechtsmittel- und Rechtsbehelfsverfahren (BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 N 24). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat. Ge- meint ist damit, dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtli- che Situation des Klägers resp. Gesuchstellers auswirkt und damit ein hinrei- chendes Interesse für die Beurteilung besteht. Für die Zulässigkeit eines Rechts- mittels ist erforderlich, dass die Partei beschwert ist. Entfällt das Rechtsschutzin- teresse, ist das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt das Interesse bereits bei Einreichung, so wird nicht eingetreten (BGE 136 III 497, E. 2.1; BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 N 32 ff. u. Art. 60 N 53; MÜLLER, DIKE Komm ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 22).”
“Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO verlangt ein schutzwürdiges Interesse der klagenden oder gesuchstellenden Partei, damit das Gericht materiell auf die Sache eintritt. Erforderlich ist im Regelfall ein persönliches Interesse des Klägers, welches in dem Sinn rechtlicher Natur ist, als die verlangte Leistung, die anbegehrte Feststellung oder Gestaltung einer Rechtslage ihm einen Nutzen eintragen muss (BGE 122 III 279 E. 3a). Demgegenüber fehlt das Rechtsschutzinteresse, wenn das Urteil der klagenden oder gesuchstellenden Partei auch im Falle des Obsiegens keinen Nutzen bringt (Zingg, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N 47 zu Art. 59 ZPO; exemplarisch: BGer 4A_127/2019 E. 4). Ebenso fehlt ein Rechtsschutzinteresse, wenn der Anspruch bereits befriedigt ist oder überhaupt nicht mehr befriedigt werden kann (sinngemäss BGE 122 III 279 E. 3a). Ob ein genügendes Rechtsschutzinteresse besteht, muss das Gericht von Amtes wegen prüfen (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens dahin, ist auf die Klage nicht einzutreten (Gehri, in: Basler Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sind. Diese sind vom Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Art. 59 Abs. 1 ZPO erfasst auch die durch die ZPO geregelten Rechtsmittel- und Rechtsbehelfsverfahren (BK ZPO-ZINGG, 2012, Art. 59 N 24). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat. Ge- meint ist damit, dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtli- che Situation des Klägers resp. Gesuchstellers auswirkt und damit ein hinreichen- des Interesse für die Beurteilung besteht. Für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels ist erforderlich, dass die Partei beschwert ist. Entfällt das Rechtsschutzinteresse, ist das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt das Interesse bereits bei Einreichung, so wird nicht eingetreten (BGE 136 III 497, E. 2.1; BK ZPO- ZINGG, 2012, Art. 59 N 32 ff. u. Art. 60 N 53; MÜLLER, DIKE Komm ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 22).”
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Hierzu gehört unter anderem die Frage, ob die Partei, welche ein Rechtsmittel einlegt, durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), das heisst, ob sie dadurch einen Nachteil erleidet.”
Wird eine Kostenauflage (z.B. ein Kostenvorschuss) nicht dem Beschwerdeführer, sondern Dritten auferlegt, fehlt dem Beschwerdeführer die erforderliche Beschwer/Betroffenheit im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO. Soweit die angefochtene Verfügung nur eine solche Kostenauflage gegenüber Dritten enthält, ist insoweit auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
“Damit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann, müssen die Zulässig- keitsvoraussetzungen (sog. Prozessvoraussetzungen) erfüllt sein, wobei die ent- sprechende Prüfung von Amtes wegen vorzunehmen ist. Liegt eine Vorausset- zung nicht vor, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Eine der Rechtsmittelvo- raussetzungen ist, dass die das Rechtsmittel erhebende Person durch den ange- fochtenen Entscheid beschwert ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). In Dispositiv- Ziffer 2 der angefochtenen Verfügung wurden die Beschwerdegegner als Ge- suchsteller verpflichtet, einen Kostenvorschuss zu leisten. Die Beschwerdeführer sind durch den den Beschwerdegegnern auferlegten Kostenvorschuss nicht be- schwert, weshalb diesbezüglich auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.”
“Zur Be- schwerdeführung ist legitimiert, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhe- bung oder Abänderung des Entscheides hat (C OMETTA/MÖCKLI, BSK-SchKG-I, 3. Aufl., Basel 2021, Art. 18 N 11; Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Der Rechtsmittelklä- ger muss durch den angefochtenen Entscheid formell oder materiell beschwert sein und damit ein Interesse an dessen Abänderung haben, ansonsten ist auf das - 3 - Rechtsmittel nicht einzutreten. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheides von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Be- schwer einer Partei spricht man, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beein- trächtigt ist (ZK ZPO-Z ÜRCHER, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 14). Wie sich aus dem vorinstanzlichen Entscheid ergibt, wurde die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses nicht dem Beschwerdeführer, sondern der Beschwerde- gegnerin auferlegt. Die Beschwerdegegnerin hat die mutmasslichen Gerichtskos- ten vorzuschiessen (Art. 98 ZPO). Die Leistung des Vorschusses ist eine Pro- zessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Leistet die Beschwerdegegnerin den Vorschuss auch innert einer Nachfrist nicht, so tritt das Gericht auf ihre Klage nicht ein (Art. 101 Abs. 3 ZPO) und die Durchführung des weiteren Verfahrens wird hinfällig. Der Beschwerdeführer ist demnach durch die angefochtene Verfü- gung weder formell beschwert noch in anderer Weise in seiner Rechtsstellung beeinträchtigt. Daher ist auf die Beschwerde mangels Beschwer nicht einzutreten. Der Beschwerdeführer scheint in seinem Schreiben geltend zu machen, dass er mit der von der Gegenseite geltend gemachten Forderung nicht einverstanden ist (vgl. act. 2). Dies wird er im Verfahren vor dem Friedensrichteramt Opfikon gel- tend machen müssen. In der angefochtenen Verfügung vom 2. März 2022 ging es noch nicht um die Streitsache, sondern erst darum, dass ein Schlichtungsgesuch anhängig gemacht worden ist und dass die Beschwerdegegnerin einen Kosten- vorschuss zu leisten hat.”
Zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO gehört unter anderem die rechtzeitige Leistung des Gerichtskostenvorschusses. Wird dieser geleistet und sind die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt, ist auf die Klage einzutreten.
Für das Eintreten nach Art. 59 Abs. 1 ZPO ist ein schutzwürdiges Interesse erforderlich, das in der Regel persönlich und aktuell sein muss. Dies gilt auch für (super)provisorische Anträge; fehlen diese Voraussetzungen, sind die Anträge/Verfahren wegen Unzulässigkeit abzuweisen.
“] est conforme aux modalités convenues et ratifiées, et, partant, applicables, qu’en outre, l’intimé n'a pas remis en cause en appel la répartition des vacances et ne fait valoir aucun élément nouveau qui justifierait d'empêcher le déroulement des vacances prévues, qu'à toutes fins utiles, il est relevé que la [...] est partie à la Convention de La Haye du 25 octobre 1980 sur les aspects civils de l'enlèvement international d'enfants (CLaH80 ; RS 0.211.230.02) depuis son adhésion le 19 mars 1993 et que la CLaH80 est entrée en vigueur le 1er juin 1993 pour la [...], étant précisé que le risque que la requérante ne revienne pas en Suisse – où elle travaille et est domiciliée – à l'issue de ses vacances, n'est ni établi, ni même vraisemblable, qu'en conséquence, au vu de la réglementation en vigueur, la requérante n'a pas besoin d'autorisation ad hoc pour emmener sa fille L.________ en vacances à l'étranger, que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC), que ces conditions sont notamment que le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC), lequel doit être personnel et actuel, qu’il n'est donné que si l'admission des conclusions du demandeur peut être d'utilité concrète au demandeur et lui évite un dommage économique ou idéal ; en revanche, la procédure judiciaire n'est pas à sa disposition pour répondre à des questions juridiques abstraites (ATF 122 III 279 consid. 3a, JdT 1998 I 605 ; ATF 138 III 354 consid. 1.2.2, JdT 2013 II 351 ; TF 5A_190/2019 du 4 février 2020 consid. 2.1 ; TF 4A_127/2019 du 7 juin 2019 consid. 4 ; TF 5A_885/2018 du 23 janvier 2019 consid. 1.1), qu'au vu de ce qui précède, la requérante n’avait dès lors pas d'intérêt digne de protection, que sa requête de mesures (super)provisionnelles est dès lors irrecevable, qu'il sera statué sur les frais judiciaires et les dépens dans le cadre de l'arrêt sur appel à intervenir (cf. art. 104 al. 3 CPC). Par ces motifs, la Juge unique de la Cour d’appel civile, statuant par voie de mesures superprovisionnelles et provisionnelles, prononce : I.”
“Le 7 décembre 2021, F.________ (ci-après : la requérante) a déposé une requête de mesures superprovisionnelles et provisionnelles en concluant à titre superprovisionnel à ce qu’ordre soit donné à Z.________ (ci-après : l’intimé) de lui verser d’avance le 1er de chaque mois la somme de 2'787 fr. 85, allocations familiales dues en sus, en ses mains, sous la menace de la peine prévue à l’art. 292 CP (Code pénal suisse du 21 décembre 1937 ; RS 311), et à titre provisionnel à ce que ce qu’ordre soit donné à Z.________ de lui verser d’avance le 1er de chaque mois la somme de 2'787 fr. 85, allocations familiales dues en sus et de lui verser immédiatement la somme de 10'910 fr. 35 à titre d’arriérés de pension. A l’appui de cette requête, elle fait valoir que l’intimé persistait à ne pas s’acquitter de l’entier de la contribution d’entretien due malgré le rejet de la requête d’effet suspensif et qu’il était son débiteur de 10'910 fr. 35 à titre d’arriérés de pensions depuis le mois de mars 2021. 6. 6.1 L'art. 59 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008; RS 272) prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Qu’il s’agisse d’une demande (art. 59 al. 2 let. a CPC) ou d’un recours, l’intéressé doit obtenir un avantage, factuel ou juridique, du résultat de la procédure. L'absence d'un tel intérêt - qui doit être constatée d'office (art. 60 CPC) - entraîne l'irrecevabilité de la demande (TF 5A_282/2016 du 17 janvier 2017 consid. 3.2.1, RSPC 2017 p. 221 : TF 4A_122/2019 du 10 avril 2019 consid. 2.2, RSPC 2019 p. 312). L'intérêt digne de protection présuppose en général l'existence d'un intérêt personnel du demandeur, qui est de nature juridique, en ce sens que la prestation, la constatation ou le statut faisant l'objet des conclusions lui est concrètement utile et lui épargne un dommage économique ou idéal (TF 5A_190/2019 du 4 février 2020 consid. 2.1 ; TF 5A_441/2020 du 8 décembre 2020 consid. 4.1). En revanche, un tel intérêt fait défaut lorsque le jugement, même en cas de gain du procès, n'est d'aucune utilité au demandeur, ainsi lorsque la prétention litigieuse a déjà été satisfaite ou si elle ne peut l'être (ATF 122 III 279 consid.”
Sind die Parteien sich über den Streitwert einig und bestehen keine Anhaltspunkte für eine offensichtliche Unrichtigkeit, kann diese übereinstimmende Bezifferung als massgebliche Grundlage für das Vorliegen einer Streitwertgrenze (z. B. CHF 10'000) herangezogen werden.
“Der Streitwert wurde durch die Parteivertreter im erstinstanzlichen Verfahren übereinstimmend mit CHF 150’000.00 beziffert (vgl. Protokoll der zivilkreisgerichtlichen Hauptverhandlung vom 11. November 2021, S. 13). Es bestehen keine Hinweise dafür, dass diese Bezifferung offensichtlich unrichtig sein könnte. Demnach ist an dieser Stelle festzustellen, dass die für eine Berufung erforderliche Streitwertgrenze von CHF 10'000.00 vorliegend zweifellos erreicht ist. Der begründete Entscheid des Zivilkreisgerichts vom 11. November 2021 wurde der Berufungsklägerin gemäss Rückschein der Schweizerischen Post am 20. Dezember 2021 zugestellt. Die Berufungsklägerin hat somit die 30-tägige Rechtsmittelfrist mit ihrer Berufung vom 1. Februar 2022, welche sie gleichentags bei der Schweizerischen Post zum Versand aufgegeben hat, unter Berücksichtigung des Fristenstillstands bis 2. Januar 2022 gewahrt (Art. 142 Abs. 1 i.V.m. Art. 145 Abs. 1 lit. c sowie Art. 146 Abs. 1 und Art. 143 Abs. 1 ZPO). 1.2 Die Berufungsklägerin rügt mit ihrer Berufung vom 1. Februar 2022 zunächst einmal eine Verletzung von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, indem die Vorinstanz der Berufungsbeklagten zu Unrecht ein Rechtsschutzinteresse an der vorliegenden Klage auf Nichtigkeit des fraglichen Generalversammlungsbeschlusses zugesprochen habe. Sodann moniert sie die unrichtige Feststellung des”
Das Gericht prüft die in Art. 59 Abs. 2 aufgeführten Zulässigkeitsvoraussetzungen von Amtes wegen. Es kann die Parteien vor einer Entscheidfindung zur Berichtigung oder Ergänzung ihrer Anträge/Rechtsbegehren auffordern. Nicht oder nicht ausreichend begründete bzw. sonst unzulässige Beweismittel oder Anträge sind als unzulässig/irrecevable zurückzuweisen.
“________(VD) – ne provient pas du canton de Neuchâtel, que, dans ces circonstances, on ne voit pas que l’expert judiciaire puisse partir d’un a priori dans l’appréhension et le traitement du dossier des parties, qu’on ne peut a fortiori reprocher au premier juge d’avoir pris sa décision en écartant des critères essentiels sans aucun motif, ni, à l’inverse, de s’être fondé sur des éléments dépourvus d’importance, que les mêmes considérations peuvent être reprises mutatis mutandis en lien avec les autres pièces visées par la recourante, ainsi qu’en rapport avec les questions posées à l’expert par les intimés, que la recourante entend voir écartées, que le recours doit être rejeté, dans la mesure de sa recevabilité, Expertise privée et contenu des allégués d’une requête de preuve à futur qu’il y a lieu de relever que, dans l’hypothèse (ici non réalisée) où il avait été rendu vraisemblable que l’expertise privée était propre à influencer l’expert judiciaire, la teneur de la requête de preuve à futur aurait été problématique puisqu’elle contient des allégués faisant explicitement état de l’expertise privée (qu’il conviendrait d’écarter du dossier remis à l’expert judiciaire) et des constatations faites par les auteurs de cette expertise, que, toujours dans cette hypothèse, le juge civil devrait se prononcer d’office sur la recevabilité d’une requête de preuve à futur rédigée de la sorte (cf. art. 59 al. 2 CPC en lien avec l’art. 221 al. 1 let. d et e CPC ; sur ce lien : Copt/Chabloz, in PC CPC, 2021, n. 50 ad art. 50) ou après que l’adverse partie aurait remis en cause la teneur de la requête qui, par hypothèse, contiendrait des citations d’une expertise privée, qu’il lui appartiendrait toutefois au préalable d’interpeller les demandeurs pour qu’ils puissent, le cas échéant, rectifier leur requête de preuve à futur (cf. art. 56 CPC), Frais et dépens que la recourante, qui succombe, supportera les frais de la procédure de recours, arrêtés à 600 francs, que les intimés concluent à l’octroi d’une indemnité de dépens, qu’en principe, l’avocat plaidant dans sa propre cause n’a pas droit à des dépens s’il ne justifie pas de dépenses particulières (ATF 129 II 297 cons. 5), qu’en l’espèce, tel est le cas de Y1________ et de Y2________, que le fait que ceux-ci représentent un de leurs parents, soit leur mère (Y3________), ne conduit pas à une autre conclusion puisque, en tant que propriétaires communs de l’immeuble, les deux avocats ont un intérêt personnel à l’issue du litige (cf.”
“La pièce n° 16 de l'intimé est, quant à elle, irrecevable, de même que les faits qui s'y rapportent, dès lors qu'elle date de juin 2019 et que l'intimé n'expose pas les motifs pour lesquels il ne s'en est pas prévalu devant le Tribunal. Déjà présentes à la procédure, les autres pièces produites par l'appelante ne sont pas nouvelles. Par ailleurs, dans la mesure où la présentation d'une motivation juridique nouvelle ne constitue pas un moyen de preuve nouveau au sens de l'art. 317 al. 1 CPC, ce qui découle du principe selon lequel le juge applique le droit d'office (arrêts du Tribunal fédéral 4A_303/2018 du 17 octobre 2018 consid. 3.2 et 4A_519/2011 du 28 novembre 2011 consid. 2.1), la conclusion de l'intimé tendant à ce que la nouvelle argumentation juridique développée par l'appelante à titre subsidiaire dans son mémoire d'appel relativement au droit applicable soit déclarée irrecevable apparaît mal fondée et sera rejetée. 3. L'appelante reproche au premier juge d'avoir admis sa compétence à raison du lieu. 3.1 Aux termes de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. L'art. 59 al. 2 CPC dresse une liste exemplative desdites conditions. Conformément à l'art. 60 CPC, le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies. 3.1.1 Aux termes de l'art. 270 du Code civil français (ci-après : CCF), l'un des époux peut être tenu de verser à l'autre une prestation destinée à compenser, autant que possible, la disparité que la rupture du mariage crée dans les conditions de vie respectives. Cette prestation correspond autant à un dédommagement qu'à une indemnité d'entretien (ATF 131 III 289 consid. 2.8). La prestation compensatoire est fixée selon les besoins de l'époux qui y prétend et les ressources de l'autre, en tenant compte de la situation au moment du divorce et de l'évolution de celle-ci dans un avenir prévisible. La situation des parties en matière de pensions de retraite est ainsi prise en considération (art. 271 CCF). Selon la jurisprudence rendue sous l'empire de l'ancien droit de la prévoyance professionnelle, il existe une différence de nature entre la prestation compensatoire du droit civil français et le partage des avoirs de prévoyance prévu par les art.”
Fällt durch Erledigung der Hauptsache das schutzwürdige Interesse an der Weiterführung eines Verfahrens weg, kann die Rechtsbehelfsinstanz die Beschwerde bzw. Berufung als gegenstandslos abschreiben oder nicht eintreten (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Ein Klagerückzug gilt als Entscheidsurrogat, beendet das Verfahren unmittelbar und macht ein nachträgliches Nichteintreten des Gerichts ausgeschlossen; das Verfahren ist dann in der Regel nur noch abzuschreiben (deklaratorische Wirkung) (vgl. Quellen).
“Der neue Entscheid vom 18. April 2024 der Vorinstanz trägt den Anträgen der Berufungsklägerin in der Berufungsschrift nach dem Gesagten vollumfänglich Rechnung, weshalb ihr schützenswertes Interesse an der Behandlung der Beru- fung weggefallen und demzufolge die Berufung als gegenstandlos geworden ab- zuschreiben ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO und Art. 242 ZPO).”
“a LugÜ die Zuständigkeit am Ort, an dem der Unterhaltsberechtigte seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aufweise, und in Art. 5 Ziff. 2 lit. b LugÜ eine Annexzu- ständigkeit bei Verfahren in Bezug auf den Personenstand vor. Als solches gelte u.a. das Scheidungsverfahren. Zuständig für die Regelung des Kinderunterhalts sei somit grundsätzlich sowohl das Bezirksgericht Hinwil als auch das Gericht am Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt der unterhaltsberechtigten Kinder in Deutschland. Die Klägerin habe mit Anhebung ihrer Scheidungsklage vom 25. Januar 2019 den Antrag verbunden, der Beklagte sei zu verpflichten, angemessene mo- natliche Unterhaltsbeiträge an den Unterhalt und die Erziehung der Kinder zu be- zahlen. Mittlerweile lebten die Kinder aufgrund der am 29. Juni 2020 geschlosse- nen Vereinbarung beim Beklagten in Deutschland. Der Antrag der Klägerin auf Zahlung von Kinderunterhalt an sie sei folglich gegenstandslos geworden bzw. es bestehe kein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO mehr, weshalb darauf nicht einzutreten sein werde. Somit aber entfalle das Argu- ment der zeitlichen Priorität zu Gunsten des Bezirksgerichts Hinwil, da der Be- klagte hier keinen Antrag auf Zahlung von Kinderunterhalt an ihn gestellt habe. - 7 - Dies habe er hingegen am 27. August 2020 beim Amtsgericht ... getan. Somit sei dieses Gericht für die Festsetzung eines allfälligen Kinderunterhalts respektive Bezahlung von Kinderunterhalt an den Beklagten zuständig. Da der Beklagte an einem zuständigen Gericht einen Antrag auf Kinderunterhalt gestellt habe, stelle sich die Frage nicht, ob sich die Klägerin auf den Unterhaltsstreit am Amtsgericht ... eingelassen habe. Allerdings ergänzte die Vorinstanz, es könnte mit Fug eine Einlassung an- genommen werden. Die Klägerin habe dem Rechtsvertreter des Beklagten in Deutschland mit E-Mail vom 31. Juli 2020 mitgeteilt, er solle allfällige Geldforde- rungen beim zuständigen Gericht in Hinwil einreichen. Dieses E-Mail sei rund ei- nen Monat vor Klageanhebung in Deutschland versandt worden.”
“Dieser Klage- rückzug stellt ein Entscheidsurrogat dar, welches das Verfahren unmittelbar be- endete und die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheides hat (vgl. Art. 241 Abs. 2 ZPO). Das Verfahren wurde dadurch gegenstandslos und war demnach nur noch der guten Ordnung halber abzuschreiben (vgl. Art. 241 Abs. 3 ZPO; Bot- schaft ZPO, S. 7221 ff., S. 7345); der Abschreibungsentscheid beurkundet den Verfahrenserledigungsvorgang und hat rein deklaratorische Wirkung (vgl. BSK - 12 - ZPO-G SCHWEND/STECK, 3. Aufl. 2017, Art. 241 N 4 und 16). Die Zivilprozessord- nung sieht aber auch bei einer Beendigung des Verfahrens ohne Entscheid bzw. durch Entscheidsurrogat vor, dass das Gericht die Prozesskosten festsetzt und verteilt (vgl. Art. 105 ZPO; Art. 106 Abs. 1 ZPO bei Klagerückzug oder Klageaner- kennung; Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO bei Gegenstandslosigkeit; Art. 109 ZPO bei Vergleich). Weshalb und zu welchem Zweck die Vorinstanz in dieser Situation die Pro- zessvoraussetzungen – namentlich ihre funktionelle Zuständigkeit (als Einzelge- richt) (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO, BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl. 2017, Art. 59 N 2; ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 2, 15, 18 je m.w.H.; Art. 243 Abs. 1 und 2 e.c. ZPO i.V.m. § 24 lit. a GOG) – noch geprüft und über diese befunden haben soll, erschliesst sich nicht: Da der Klagerückzug das Verfahren unmittelbar been- det, kann in der Folge kein (verfahrensabschliessender) Sach- oder Nichteintre- tensentscheid des Gerichts mehr ergehen (vgl. Art. 241 ZPO e.c.; Art. 236 ZPO). Auch wenn die Vorinstanz nach der Hauptverhandlung vom 11. März 2021 zum Schluss gekommen wäre, der Streitwert übersteige Fr. 30'000.– und es fehle an der Prozessvoraussetzung ihrer funktionellen Zuständigkeit, hätte sie nach dem Klagerückzug der Beschwerdegegnerin keinen Nichteintretensentscheid (mehr) fällen können. Im Übrigen geht die Zivilprozessordnung vom Grundsatz aus, dass es der klagenden Partei obliegt, ihre Klage beim zuständigen Gericht und in der richtigen Verfahrensart anhängig zu machen, und sieht eine Überweisung von Amtes wegen – bereits in der Sache selbst – bewusst nicht vor, weil der Gesetz- geber eine damit einhergehende Zusatzbelastung des Gerichts vermeiden wollte (vgl.”
Für Tatsachen oder Entscheide, die die Prozess‑ bzw. Rechtsmittelvoraussetzungen im Sinn von Art. 59 Abs. 2 ZPO betreffen, gilt kein Novenverbot. Solche nachgereichten Entscheide oder Tatsachen können bis zur gerichtlichen Entscheidfällung im Rechtsmittel vorgebracht und berücksichtigt werden.
“unbeachtlich, ebenso wie die vollumfänglichen, pauschalen Bestreitungen der gegnerischen Ausführungen und Vorbringen in den Eingaben der Parteien vom 9. April 2020 (Urk. 54 S. 3 Ziff. I.1), 11. Juni 2020 (Urk. 71 S. 2), 26. Juni 2020 (Urk. 74 S. 2 Ziff. I.1) und 15. Juli 2020 (Urk. 76 S. 2). Als echtes Novum muss auch der geänderte Beschluss des Regierungs- rates über die Festsetzung und Berechnung der Zinsen für die Staats- und Ge- meindesteuern vom 1. April 2020 (OS 75, 243) unberücksichtigt bleiben (vgl. Urk. 71 Rz 16; Urk. 74 S. 5 Ziff. 10; Urk. 76 Rz 7 ff.). Nicht unter Art. 326 Abs. 1 ZPO fällt demgegenüber das nachgereichte Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juli 2020 (Urk. 80/6). Dieser letztinstanzliche Entscheid über die Gültigkeit des Zahlungsbefehls vom 9. Oktober 2018 (Urk. 2) beschlägt den rechtlichen Bestand der Betreibung und damit das rechtliche Interesse an der Beurteilung der vorlie- genden Beschwerde. Er betrifft mithin eine Prozess- bzw. Rechtsmittelvorausset- zung des Beschwerdeverfahrens (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Für Tatsachen, die sich auf Rechtsmittelvoraussetzungen beziehen, besteht kein Novenverbot.”
“Au- gust 2020 (Urk. 39 S. 3 Ziff. I.1), 4. September 2020 (Urk. 43 S. 2), 25. September 2020 (Urk. 48 S. 2 Ziff. I.1) und 12. Oktober 2020 (Urk. 52 S. 2). Gleiches gilt, so- weit der Gesuchsgegner in der Beschwerde Ausführungen "in Ergänzung und Wiederholung der Gesuchsantwort" macht (vgl. Urk. 23 Rz 29 ff.). Nicht unter Art. 326 Abs. 1 ZPO fallen die erstmals im Beschwerdeverfahren beigebrachten Urteile des Obergerichts des Kantons Zürich als obere kantonale Aufsichtsbehör- de über Schuldbetreibung und Konkurs vom 14. November 2019 (Urk. 41/5b) und des Bundesgerichts vom 28. Juli 2020 (Urk. 50/8). Diese Entscheide über die Gül- tigkeit des Zahlungsbefehls vom 9. Oktober 2018 (Urk. 2; s.a. Urk. 3/4a) beschla- gen den rechtlichen Bestand der Betreibung und damit das rechtliche Interesse an der Beurteilung der vorliegenden Beschwerde. Sie betreffen mithin eine Pro- zess- bzw. Rechtsmittelvoraussetzung des Beschwerdeverfahrens (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Für Tatsachen, die sich auf Rechtsmittelvoraussetzungen be- ziehen, besteht kein Novenverbot. Sie können bis zur Entscheidfällung vorge- bracht und berücksichtigt werden. - 8 -”
Für ein Rechtsmittel nach Art. 59 Abs. 2 ZPO muss die Partei ein schutzwürdiges Interesse (Beschwer) haben. Dies setzt voraus, dass sie durch den angefochtenen Entscheid formell oder materiell beschwert ist. Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von den schliessenden Rechtsbegehren der Partei abweicht. Materielle Beschwer besteht, wenn die Rechtsstellung der Partei durch den Entscheid in ihren rechtlichen Wirkungen nachteilig beeinträchtigt wird, auch wenn ihren Anträgen inhaltlich entsprochen wurde. In besonderen Fällen kann ausnahmsweise bereits die materielle Beschwer genügen.
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist die Beschwer; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum schützenswerten Interesse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abänderung des erstin- stanzlichen Entscheides hat (vgl. BGE 120 II 5 ff., E. 2a; REETZ, in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozess- ordnung, 3. Aufl. 2016, Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 N 30). Vorausge- setzt ist dabei entweder eine (mit materieller Beschwer verbundene) formelle oder in besonderen Fällen ausnahmsweise auch nur eine materielle Beschwer; fehlt es daran, ist auf das erhobene Rechtsmittel nicht einzutreten. Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheides von den (absch- liessenden) Rechtsbegehren einer Partei abweicht. Materielle Beschwer bedeutet, dass die Rechtsstellung einer Partei durch den erstinstanzlichen Entscheid tan- giert wird, indem sich dieser in seinen rechtlichen Wirkungen nachteilig für die - 6 - Partei auswirkt und dadurch der Partei ein Interesse an seiner Abänderung ver- schafft (vgl.”
“Darüber hinaus müssen für die Zulässigkeit der Berufung die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sein, ansonsten das Gericht auf die Berufung nicht eintritt (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Unter anderem wird ein schutzwürdiges Interesse der Rechtsmittelklägerin vorausgesetzt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Rechtsmittel- klägerin muss durch den angefochtenen Entscheid formell oder materiell be- schwert sein und damit ein Interesse an dessen Abänderung haben. Formelle Be- schwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheides von ihren An- trägen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei spricht man, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie gleichwohl durch den angefochtenen Ent- scheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 14).”
“Damit auf ein Rechtsmittel überhaupt eingetreten werden kann, müssen die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sein. Insbesondere muss ein schutzwürdiges Interesse vorliegen (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Bei Rechtsmitteln hat derjenige ein Rechtsschutzinteresse, der durch den angefochtenen Entscheid beschwert, d.h. benachteiligt, ist (M ÜLLER, DIKE-Komm- ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 59 N 57).”
“Es fragt sich, ob die Berufungsklägerin die vorliegende Berufung erheben kann. Dies hängt davon ab, ob sie ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dies ist der Fall, wenn sie durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Ob ein Rechtsschutzinteresse besteht, bestimmt sich nach dem materiellen Recht. Bedarf es zu dessen Durchsetzung gerichtlichen Rechtsschut- zes, ist das Rechtsschutzinteresse zu bejahen. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (statt vieler: ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Auflage 2016, Art. 59 N 12 u. 14).”
Eine Wiedererhebung ist unzulässig, soweit die Sache bereits materiell rechtskräftig entschieden wurde; das angerufene Gericht darf in solchen Fällen nicht eintreten. Eine nochmalige gerichtliche Beurteilung bereits rechtskräftig entschiedener Fragen steht im Widerspruch zum durch die materielle Rechtskraft gewährleisteten Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO).
“Gemäss ihrer Praxis wäre das Verfahren dennoch anhand genommen worden, wenn die beklagte Partei sich ausdrücklich damit einverstan- den erklärt hätte, auf ein vorgängiges Schlichtungsverfahren zu verzichten, was vorliegend aber nicht der Fall gewesen sei. Soweit der Kläger die Abänderung ih- res Urteils vom 23. Oktober 2020 (Geschäfts-Nr. FK190025-F) beantrage, mangle es folglich an einer Klagebewilligung bzw. einer entsprechenden Bestätigung der zuständigen Kindesschutzbehörde. Aufgrund dessen sei auf das Begehren nicht einzutreten. Für die Beurteilung eines allfälligen Revisionsbegehrens betreffend ihr Urteil vom 23. Oktober 2020 sei sie sodann sachlich nicht zuständig, da sie in dieser Sache nicht als letzte Instanz entschieden habe (mit Verweis auf Urk. 3/81 und 3/81A), weshalb darauf nicht einzutreten sei. Schliesslich habe der Kläger be- reits im Rahmen des Verfahrens FK190025-F sinngemäss eine Klage auf Anfech- tung der Anerkennung der Vaterschaft erhoben, über welchen Antrag rechtskräftig entschieden worden sei (mit Verweis auf Urk. 3/74, 3/81 und 3/81A). Diesbezüg- lich liege mithin eine abgeurteilte Sache im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO vor, weshalb auf das Begehren betreffend Anfechtung der Vaterschaft nicht einzu- treten sei (Urk. 26 S. 2 f.). - 4 - 3.1. Das Berufungsverfahren stellt keine Fortsetzung des erstinstanzlichen Ver- fahrens dar, sondern ist nach der gesetzlichen Konzeption als eigenständiges Verfahren ausgestaltet (BGE 142 III 413 E. 2.2.1 m.H. auf die Botschaft zur Schweizerischen ZPO, BBl 2006, S. 7374). Mit der Berufung können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Feststellung des”
“Ändern sich die Verhältnisse, passt das Gericht auf Begehren eines Ehegatten die Eheschutzmassnahmen an (Art. 179 Abs. 1 ZGB). Anlass zu einer Abänderung können grundsätzlich nur echte Noven geben, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Zeitpunkt eingetreten oder verfügbar geworden sind, in dem im früheren, durch rechtskräftiges Urteil abgeschlossenen Verfahren letztmals neue Angriffs- und Verteidigungsmittel vorgebracht werden konnten; umgekehrt sind neue Vorbringen, mit denen geänderte Verhältnisse behauptet und belegt werden, im Abänderungsverfahren nicht zu berücksichtigen, wenn und soweit sie im Verfahren, welches im abzuändernden Entscheid gemündet hat, gestützt auf Art. 229 ZPO oder Art. 317 Abs. 1 ZPO noch hätten vorgebracht wer- den können (vgl. BGE 143 III 42 E. 5.2 f. und BGE 148 III 95 E. 4.3.2 m.H.). Inso- weit greift der Grundsatz, dass das angerufene Gericht auf eine Klage nur eintre- ten darf, wenn die Sache noch nicht rechtskräftig entschieden ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), auch im Abänderungsverfahren. Eine nochmalige gerichtliche Beurtei- lung derselben Frage stände im Widerspruch zum durch die materielle Rechts- kraft verbürgten Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes.”
“Monatslöhne und Spesen bereits im ersten Verfahren VZ.2014.60 vergeblich geltend gemacht worden, hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass auf die erneute Klage nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht hätte eingetreten werden dürfen. Selbst wenn mit dem Beschwerdeführer nicht von einem Klagerückzug ausgegangen wird, ändert dies nichts am Ausgang des Verfahrens.”
Entfällt das schutzwürdige Interesse (Rechtsschutzinteresse) während des Verfahrens, ist die Sache als gegenstandslos abzuschreiben bzw. aus dem Rolle zu radieren.
“2.1. À teneur de l'art. 326 al. 1 CPC, les conclusions et les allégations de faits nouvelles sont irrecevables dans le cadre d'une procédure de recours. Des exceptions existent lorsque le fait ou la preuve nouvelle rendent le recours sans objet (ATF 145 III 422 consid. 5.2 137 III 614 consid. 3.2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_332/2021 du 5 juillet 2022 consid. 2.4). 2.2. En l'occurrence, le recourant a produit la copie de l'arrêt rendu par la Chambre des assurances sociales le 15 février 2025 dans la procédure qui l'opposait au SPC. Dans la mesure où cette décision a pour effet de rendre la présente procédure de recours sans objet (cf. consid. 3.2 ci-dessous), cette pièce et les éléments de fait qu'elle comporte seront pris en considération. 3. 3.1.1. Le Tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité de l'instance sont remplies (art. 60 CPC) et n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Le justiciable qui exerce une voie de droit doit notamment démontrer qu'il a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). Le recourant doit ainsi avoir un intérêt pratique à l’admission du recours, qui doit être propre à lui procurer un avantage, de nature économique, matérielle ou idéale (ATF 138 II 162 consid. 2.1.2). Un intérêt digne de protection suppose un intérêt actuel à obtenir l’annulation de la décision attaquée, exigence qui s’apprécie non seulement au moment du dépôt du recours, mais aussi lors du prononcé de la décision sur recours (ATF 138 II 42 consid. 1); s’il s’éteint pendant la procédure, le recours, devenu sans objet, doit être simplement radié du rôle (ATF 125 V 373 consid. 1) ou déclaré irrecevable si l’intérêt actuel faisait déjà défaut au moment du dépôt du recours (ATF 139 I 206 consid. 1.1). 3.1.2. Selon l'art. 122 al. 2 CPC, lorsque la partie au bénéfice de l’assistance judiciaire obtient gain de cause, le conseil juridique commis d’office est rémunéré équitablement par le canton si les dépens ne peuvent être obtenus de la partie adverse ou qu’ils ne le seront vraisemblablement pas.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sind. Diese sind vom Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Art. 59 Abs. 1 ZPO erfasst auch die durch die ZPO geregelten Rechtsmittel- und Rechtsbehelfsverfahren (BK ZPO-ZINGG, 2012, Art. 59 N 24). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat. Ge- meint ist damit, dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtli- che Situation des Klägers resp. Gesuchstellers auswirkt und damit ein hinreichen- des Interesse für die Beurteilung besteht. Für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels ist erforderlich, dass die Partei beschwert ist. Entfällt das Rechtsschutzinteresse, ist das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt das Interesse bereits bei Einreichung, so wird nicht eingetreten (BGE 136 III 497, E. 2.1; BK ZPO- ZINGG, 2012, Art. 59 N 32 ff. u. Art. 60 N 53; MÜLLER, DIKE Komm ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 22).”
“Per quanto attiene alla fattispecie, non è contestato, e risulta dall’Ordonnance pénale (doc. 22), che gli averi sul conto sequestrato (e su un altro conto presso la PI 4 il cui riferimento è cancellato) sono stati non solo confiscati, ma anche assegnati all’PI 7 (e a essa trasferiti, tranne la parte versata alla PI 6 in forza di un suo diritto di pegno), di modo che non fanno più parte del substrato esecutivo, ma neppure del patrimonio dell’escusso (né di quello – a dire di lei – dell’appellante). Il sequestro LEF è così diventato senza oggetto, come pure la procedura di contestazione della rivendicazione di AP 1, ciò che il Pretore avrebbe dovuto accertare d’ufficio (art. 60 CPC), dichiarando l’azione irricevibile (art. 59 al. 1 CPC).”
Ein Feststellungsinteresse kann auch bloss tatsächlicher bzw. wirtschaftlicher Natur sein. Konkrete Folgen der Unsicherheit, namentlich eine Beeinträchtigung der Kredit‑ oder Vertrauenswürdigkeit, können zur Begründung führen, dass die Fortdauer der Rechtsunsicherheit der klagenden Partei nicht mehr zugemutet werden kann.
“Die Vorinstanz hielt die rechtlichen Prämissen korrekt fest (Urk. 27 E. II.1. S. 3 f.): Mit der Feststellungsklage verlangt die Klägerin die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Das Feststellungsurteil ist somit einer Vollstreckung nicht zugänglich (BK ZPO-Markus, Art. 88 N 6). Jede Feststellungsklage setzt ein Feststellungsinteres- se voraus. Die klagende Partei muss dartun, dass sie ein schutzwürdiges Interes- se an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts ist das Rechtsschutzinteresse an der ge- richtlichen Feststellung von Rechten und Rechtsverhältnissen dann zu bejahen, wenn die Rechtsbeziehung zwischen den Parteien ungewiss ist, die Fortdauer dieser Ungewissheit der klagenden Partei nicht zugemutet werden kann, die Feststellungsklage geeignet ist, diese Ungewissheit zu beseitigen, und (grund- sätzlich) die Ungewissheit nicht auf andere Weise, insbesondere nicht durch Leis- tungs- und Gestaltungsklage, behoben werden kann. Das Feststellungsinteresse muss dabei nicht ein rechtliches, sondern nur ein rechtserhebliches (schutzwürdi- ges) Interesse sein und kann mithin auch faktischer (z.B. wirtschaftlicher) Natur sein (BGE 135 III 378, E.2.2; Füllemann, DIKE-Komm-ZPO, Art. 88 N 7). Es ge- nügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer der Klägerin nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie sie in ihrer Bewegungsfreiheit behindert (BGE 141 III 68 E.”
“Mit der Feststellungsklage verlangt der Kläger die gerichtliche Feststellung, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Jede Feststellungsklage setzt ein Feststellungsinteresse voraus (BGE 119 II 368 E. 2a). Der Kläger muss mithin dartun, dass er ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn der Kläger an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die richterliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit behindert (BGE 144 III 175 E. 5; 141 III 68 E. 2.3; 136 III 523 E. 5). Ein Feststellungsinteresse fehlt in der Regel dem Inhaber eines Rechts, wenn diesem eine Leistungs- oder Gestaltungsklage zur Verfügung steht, die sofort eingereicht werden kann und die es ihm erlauben würde, direkt die Beachtung seines Rechts oder die Erfüllung der Forderung zu erwirken (BGE 135 III 378 E. 2.2; Urteil 4A_279/2020 vom 23.”
“Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die richterliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit behindert (BGE 141 III 68 E. 2.3), und diese Ungewissheit nicht auf anderem Weg (Leistungs- oder Gestaltungsklage) als durch gerichtliche Feststellung beseitigt werden kann (BGE 135 III 380 E. 2.2; Zürcher, in Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Auflage, Art. 59 N. 13). Zudem sind die Interessen des Gläubigers gegen jene des Schuldners abzuwägen (BGer 4A_36/2009 E. 3). 2.2.1. Nach der früheren Rechtsprechung des Bundesgerichts war für eine negative Feststellungsklage nicht nur ein schutzwürdiges, sondern ein erhebliches schutzwürdiges Interesse erforderlich (BGer 4A_364/2014 E. 1.2.1, BGer 5A_264/2013 E. 4.2; BGer 4A_145/2013 E. 2.2). In BGE 141 III 68 E. 2.3 liess das Bundesgericht jedoch die Frage offen, ob an dieser Rechtsprechung festzuhalten ist, werde doch nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO bloss das Vorliegen ein schutzwürdiges Interesse vorausgesetzt. Es hielt jedoch fest, dass besondere Grundsätze anzuwenden seien, wenn eine negative Feststellungsklage nach Einleitung einer Betreibung eingereicht werde (vgl. auch BGE 141 III 175 E. 5.3.1.). 2.2.2. In BGE 120 II 20 erblickte das Bundesgericht das Feststellungsinteresse des Schuldners im Umstand, dass der Rechtsvorschlag die Nachteile nicht zu beseitigen vermag, die dem Betriebenen daraus entstehen, dass die gegen ihn angehobene Betreibung im Betreibungsregister eingetragen ist und damit Dritten, die Betreibungsauskünfte einholen, zur Kenntnis gelangt. Der Eintrag führe zu einer Beeinträchtigung der Kredit- und Vertrauenswürdigkeit des Betriebenen. Dies gelte jedenfalls dann, wenn namhafte Summen in Betreibung gesetzt würden. Grundsätzlich vermöge in diesen Fällen bereits die blosse Tatsache der Betreibung ein hinreichendes Feststellungsinteresse des Betriebenen zu begründen (BGE 120 II 20 E. 3b und E. 3c in fine; vgl.”
“Mit einer Feststellungsklage verlangt der Kläger die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Jede Feststellungsklage setzt ein Feststellungsinteresse voraus (BGE 119 II 368 E. 2a). Der Kläger muss daher dartun, dass er ein schutzwürdiges Interes- se an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Feststellungsinte- resse ist, soweit es den Sachverhalt betrifft, vom Kläger nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Feststellungs- klage zuzulassen, wenn der Kläger an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich ge- geben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Unge- wissheit durch die gerichtliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt aber nicht jede Ungewissheit. Erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit hindert (BGE 144 III 175 E. 5; BGE 141 III 68 E. 2.3; BGE 136 III 523 E. 5; BGE 135 III 378 E. 2.2; BGer 4A_464/2019 vom 30. April 2020, E. 1.2).”
Wird das Verfahren auf eine einzelne Frage beschränkt, gilt die Feststellung der Existenz eines Prozessvoraussetzens im Sinne von Art. 59 ZPO als incidente Entscheidung; die Feststellung des Fehlens eines Prozessvoraussetzens ist hingegen nach Art. 236 Abs. 1 ZPO endgültig.
“La decisione con cui un giudice, dopo avere limitato il procedimento a una singola questione (art. 125 lett. a CPC), accerta l'esistenza di un presupposto processuale nel senso dell'art. 59 CPC, ha natura incidentale (art. 237 CPC), mentre la decisione con cui il giudice accerta la mancanza di un presupposto processuale è finale a norma dell'art. 236 cpv. 1 CPC (RtiD I-2016 pag. 716 n. 39c consid. 1a e 2b; Steck/Brunner in: Basler Kom-mentar, ZPO, 3ª edizione, n. 8 ad art. 237). Finali o incidentali, le decisioni emanate con la procedura semplificata sono impugnabili ad ogni modo con appello (art. 308 cpv. 1 lett. a CPC) entro 30 giorni dalla notificazione (art. 311 cpv. 1 CPC), sempre che il valore litigioso raggiungesse almeno fr. 10 000.– secondo l'ultima conclusione riconosciuta nella decisione impugnata (art. 308 cpv. 2 CPC). Nella fattispecie l'attore ha indicato il valore litigioso in fr. 22 500.– (petizione, pag. 1 in fondo), pari al costo degli interventi necessari, secondo il perito giudiziario, per evitare l'aggravarsi dei danni (referto, pag. 33 in basso). L'importo non è contestato e non appare d'acchito inverosimile.”
“La decisione con cui un giudice, dopo avere limitato il procedimento a una singola questione (art. 125 lett. a CPC), accerta l'esistenza di un presupposto processuale nel senso dell'art. 59 CPC, ha natura incidentale (art. 237 CPC), mentre la decisione con cui il giudice accerta la mancanza di un presupposto processuale è finale a norma dell'art. 236 cpv. 1 CPC (RtiD I-2016 pag. 716 n. 39c consid. 1a e 2b; Steck/Brunner in: Basler Kom-mentar, ZPO, 3ª edizione, n. 8 ad art. 237). Finali o incidentali, le decisioni emanate con la procedura semplificata sono impugnabili ad ogni modo con appello (art. 308 cpv. 1 lett. a CPC) entro 30 giorni dalla notificazione (art. 311 cpv. 1 CPC), sempre che il valore litigioso raggiungesse almeno fr. 10 000.– secondo l'ultima conclusione riconosciuta nella decisione impugnata (art. 308 cpv. 2 CPC). Nella fattispecie l'attore ha indicato il valore litigioso in fr. 22 500.– (petizione, pag. 1 in fondo), pari al costo degli interventi necessari, secondo il perito giudiziario, per evitare l'aggravarsi dei danni (referto, pag. 33 in basso). L'importo non è contestato e non appare d'acchito inverosimile.”
Wird eine Forderung rechtskräftig festgestellt, können bestimmte prozessuale Angriffs- oder Verteidigungspunkte in Bezug auf das zugrunde liegende Rechtsgeschäft — etwa Willensmängel — nicht mehr als Prozessthema erhoben werden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO).
“E. 2.2). Zum ande- ren wurde die Forderung, welche der vorliegenden Betreibung zugrunde liegt, durch Urteilsvorschlag vom 12. Juni 2023 rechtskräftig festgestellt. Allfällige Wil- lensmängel in Bezug auf das Rechtsgeschäft, aus dem die Forderung abgeleitet worden war, können somit nicht mehr zum Prozessthema erhoben werden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO).”
Fehlen Prozessvoraussetzungen, etwa die gemeinschaftliche Klagebefugnis oder eine hinreichende Parteienbezeichnung, ist die Klage als unzulässig abzuweisen (Art. 59 ZPO). Unbestimmte oder nicht identifizierbare Begehren können zu einer prozessualen Nichtbeurteilung führen. Ergibt sich, dass eine Zulässigkeitsvoraussetzung fehlt, kann ein Rückzug ohne Entstehung der Autorität der Sache erfolgen, sodass kein Urteil mit Rechtskraftwirkung ergeht.
“Ainsi, lorsque l’action n’est pas introduite par toutes les parties tenues de procéder en commun ou qu’elle n’est pas dirigée contre celles-ci, il y a défaut de légitimation active ou passive et la demande sera rejetée (TF 4A_201/2014 du 2 décembre 2014 consid. 3.2 ; ATF 138 III 737 consid. 2 ; Jeandin, CR-CPC, n. 18 ad art. 70 CPC et références citées, p. 267 ; CCUR 30 novembre 2022/204). 1.2.3 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [Loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR-CPC, op. cit. n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR-CPC, n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). 1.2.4 Le recours sur l’indemnité d’office doit comporter des conclusions chiffrées, sous peine d’irrecevabilité. Une conclusion tendant à la réduction de l’indemnité n’est pas suffisante (CCUR 21 décembre 2022/219). 1.3 Bien qu’interjeté en temps utile, le recours est a priori irrecevable, les recourants semblant en particulier contester la nomination de Me Thibault Blanchard en qualité de curateur ad hoc alors que ce point ne fait pas l’objet de la décision querellée. En outre, ils n’ont pris aucune conclusion chiffrée en modification de l’indemnité d’office qui lui a été allouée, se contentant de critiquer le montant arrêté dans son ensemble. Enfin, il appartenait à tous les héritiers de feu A.W.________ de procéder conjointement contre la décision litigieuse, ce qui n’est pas le cas en l’espèce puisque [...] n’a pas signé l’acte de recours. Nonobstant ces considérations, la question de la recevabilité peut rester ouverte, puisque le recours, manifestement infondé au vu des considérants qui suivent, doit être rejeté.”
“Il rend une décision procédurale lorsque les assertions ne permettent pas d'identifier la prétention (ATF 115 II 187 consid. 3b, JdT 1989 I 586; 116 II 738 consid 2b). Si le juge refuse d'entrer en matière, les conditions de recevabilité n'étant pas remplies, il prononce un jugement processuel. La distinction s'opère sur la base du contenu de la décision sans égard à sa dénomination (Bohnet op cit., n. 109-110 ad art. 59 CPC). En cas de jugement préjudiciel ou de jugement partiel tranchant une partie du litige, celui-ci n'a pas autorité de la chose jugée, mais le juge est dessaisi dans cette mesure et ne peut revenir sur son prononcé dans son jugement final (ATF 115 Ia 123 consid. 3). L'existence d'une décision entrée en force doit être relevée d'office dans la mesure où les circonstances qui la fondent ressortent du dossier (FF 2006 6890) ou qu'elles parviennent au juge de toute autre manière, par exemple parce que la première cause a été jugée par le même tribunal (Bohnet op cit., n. 136 ad art. 59 CPC). 2.1.2 En l'espèce, dans l'arrêt ACJC/1481/2018 du 29 octobre 2018, rendu dans la cause C/386/2017, - qui était limité à la question de la recevabilité des requêtes en tant qu'elles n'étaient pas dirigées contre l'usufruitière - la Cour de justice s'est prononcée sur la question de la qualité de partie d'G______ et sur ses conséquences. A cet effet, la Cour de justice a indiqué (consid. 2.2) que le Tribunal des baux et loyers, dans son jugement JTBL/107/2018 du 6 février 2018, avait relevé à juste titre que les bailleurs formaient une consorité nécessaire. Toutefois, au vu de l'évolution de la titularité des droits du bailleur dans le temps et de l'absence de communication desdits changements aux intimés et, en particulier, de l'existence d'un usufruit en faveur d'G______, la simple lecture de l'avis de résiliation du bail indiquant « A______, Y., A.- & C______ » en qualité de bailleurs ne pouvait raisonnablement pas suffire aux intimés pour identifier clairement les bailleurs, d'autant plus que la qualité d'usufruitière d'G______ ne figurait pas sur l'extrait du Registre foncier librement accessible en ligne et que seule l'initiale de son prénom figurait sur l'avis de résiliation litigieux.”
“167 note Bohnet). La notification de la demande au défendeur a pour effet un devoir de poursuivre la procédure (Fortführungslast), qui constitue une incombance procédu-rale, en vertu de laquelle le demandeur est lié par sa procédure. Un retrait de la demande ne peut dès lors pas intervenir sans qu’il ait pour effet l’autorité de chose jugée, à moins d’un accord de la partie adverse, si bien qu’il entraîne la perte défini-tive de la prétention (ATF 141 III 376 consid. 3.3.2, RSPC 2016 p. 37, notes Bohnet et Droese ; cf. Bohnet, Effets du retrait d’une requête de mesures provisionnelles en modification de mesures protectrices de l’union conjugale, Newsletter Droit Matrimo-nial.ch novembre 2015 ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.2, JdT 2020 II 131 ; TF 4A_394/-2017 du 19 décembre 2018 consid. 4.2.1). Un désistement peut toutefois intervenir sans autorité de chose jugée ni perte définitive d’un droit – et donc ne constituer qu’un désistement d’instance – lorsqu’une condition de recevabilité de l’action (art. 59 CPC) fait défaut et que la demande devrait faire l’objet d’une décision d’irrecevabilité. En effet, lorsqu’une condition de recevabilité n’est pas réalisée, le bienfondé de la demande n’est pas examiné et l’effet d’autorité de chose jugée ne peut pas intervenir. Il serait dès lors choquant qu’il en aille autrement en cas de désistement (Leumann Liebster, in Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-zessordnung, 3e éd. 2016, n. 18 ad art. 241 CPC ; cf aussi Staehelin, in Staehelin/-Staehelin/ Grolimund (éd.), Zivilprozessrecht, 3e éd., § 23, n. 22, p. 467). cd) En l’espèce, la Juge de paix de l’arrondissement de Lausanne a, le 16 mars 2017, rendu un prononcé qui condamne la recourante à payer à l’intimé la somme de 2’541 fr. 50 en remboursement de ses frais judiciaires, suite à une procé-dure d’exécution forcée. Le recours de T.________ dirigé contre cette décision a été déclaré irrecevable par arrêt cantonal exécutoire du 7 avril 2017. La recourante a produit un jugement du Tribunal des baux du 22 mars 2022 qui rejette, dans la mesure de leur recevabilité, des conclusions prises par l’intimé à son encontre au pied d’une demande déposée le 11 juin 2021.”
Die Prozessvoraussetzungen, namentlich die örtliche Zuständigkeit, werden von Amtes wegen überprüft.
“Gegen erstinstanzliche Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Berufung zulässig (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Bei Eingang der Berufung prüft das Gericht, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt (BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2019, E. 3.2. m.w.H.). Die Prozessvoraussetzungen werden von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen zählt unter anderem die örtliche Zustän- - 6 - digkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“Gleichzeitig wurde den Parteien Frist angesetzt, um zur örtlichen Zuständigkeit der Kammer Stellung zu nehmen. Innert mehrfach erstreckter Frist nahmen der Kläger und die Beklagte je mit Eingaben vom 22. Ja- nuar 2024 Stellung (act. 29-32). Mit Eingabe vom 25. Januar 2024 liess sich auch der Kindesvertreter vernehmen (act. 35-36). Am 19. Februar 2024 reichte die Be- rufungsbeklagte eine weitere Stellungnahme ein (act. 41). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 2. 2.1. Gegen erstinstanzliche Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Berufung zulässig (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Bei Eingang der Berufung prüft das Gericht, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt (BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2019, E. 3.2. m.w.H.). Die Prozessvoraussetzungen werden von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen zählt unter anderem die örtliche Zustän- - 6 - digkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Nach Ergehen des hier angefochtenen Entscheides liess die Beklagte der Vorinstanz mit Eingabe vom 2. März 2023 mitteilen, dass sie per 20. Januar 2023 zusammen mit C._____ die Schweiz verlassen habe, wobei auf die Angabe der aktuellen Adresse und des Wohnorts verzichtet wurde (act. 10/149). Auch in der Folge liess die Beklagte durch ihre Rechtsvertreterin bis heute ihren sowie C._____s Aufenthalt in Portugal konsequent bestätigen (act. 10/154, act. 15/174, act. 15/183). Schliesslich teilte die Beklagte am 28. April 2023 auch der Einwoh- nerkontrolle D._____ mit, dass sie die Schweiz zusammen mit ihren Töchtern im Januar 2023 verlassen habe, und meldete sich rückwirkend ab (act. 15/187). Die von der Vorinstanz in der Folge eingeholten Erkundigungen zum Aufenthalts- ort von C._____ und der Beklagten stützen diese Angaben: Die Besuche der Vorinstanz bei der ehemaligen Adresse der Beklagten sowie Gespräche mit Nachbarn am 15., 17. und 24. März 2023 ergaben, dass die Wohnung verlassen war, die Beklagte und C.”
Fehlende Parteifähigkeit ist eine von Amtes wegen zu prüfende Prozessvoraussetzung (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO) und führt grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage.
“Fehlt die von Amtes wegen zu prüfende Prozessvoraussetzung der Par- teifähigkeit (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO), so führt dies grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage. Gemäss Rechtsprechung kann eine unrichtige Par- teibezeichnung durch den Richter berichtigt werden, während ein Parteiwechsel nur unter den Voraussetzungen von Art. 83 ZPO zulässig ist (BGer 4A_242/2016 v.”
“Fehlt die von Amtes wegen zu prüfende Prozessvoraussetzung der Par- teifähigkeit (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO), so führt dies grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage. Gemäss Rechtsprechung kann eine unrichtige Par- teibezeichnung durch den Richter berichtigt werden, während ein Parteiwechsel nur unter den Voraussetzungen von Art. 83 ZPO zulässig ist (BGer 4A_242/2016 v.”
Erfüllt die Klage oder das Gesuch die Empfangs- bzw. Prozessvoraussetzungen nicht, tritt das Gericht nicht in die Sache ein und erklärt die Eingabe für unzulässig (irrecevable). Die Prüfpflicht hinsichtlich der Zulässigkeitsvoraussetzungen obliegt dem Gericht von Amtes wegen.
“21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision (art. 450b al. 1 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.2 4.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
“Le recours doit être interjeté par écrit, mais n'a pas besoin d'être motivé (art. 450 al. 3 et 450e al. 1 CC). Il suffit que le recourant manifeste par écrit son désaccord avec la mesure prise (Meier, op. cit., n. 276, p. 154 ; Droit de la protection de l'adulte, Guide pratique COPMA, Zurich/Saint-Gall 2012 [ci-après : Guide pratique COPMA 2012], nn. 12.18 et 12.19, p. 285). 4.2 4.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (al. 2 let. a) et que l’autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [ci-après : CR CPC], n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.2 Un intérêt est requis pour exercer toute voie de droit (Aubry et al. [éd.], Commentaire de la LTF [loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 ; RS 173.110], 3e éd., Berne 2022, n. 17 ad art. 76 LTF et les références citées, p. 886). Le justiciable qui fait valoir une prétention doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (art. 59 al. 2 let. a CPC ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 89 ad art. 59 CPC, pp. 196 et 197). L'existence d'un intérêt digne de protection du recourant est ainsi une condition de recevabilité de tout recours et doit être constatée d’office (art. 60 CPC ; Bohnet, CR CPC, op cit., n. 92 ad art. 59 CPC, p. 198). Pour que l'intérêt au recours soit admis, il suffit que le recourant apparaisse atteint dans un droit qui lui appartient (TF 5A_643/2017 du 3 mai 2018 consid.”
In dem zitierten Entscheid trat das Gericht auf die Klage ein, nachdem die Klägerin die bei ihr erhobenen Kostenvorschüsse (insgesamt CHF 50'000.00) fristgerecht bezahlt hatte. Daraus folgt, dass die Bezahlung der verlangten Kostenvorschüsse im vorliegenden Fall als Erfüllung der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO gewertet wurde.
“Eintreten Nachdem die Klägerin auch die bei ihr erhobenen Kostenvorschüsse von insgesamt CHF 50'000.00 fristgerecht einbezahlt hat, sind die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO für die vorliegende Klage vom 23. August 2018 (samt zulässiger Änderungen gemäss Replik vom 14. Oktober 2019 und Noveneingabe vom 24. Februar 2020) erfüllt, weshalb auf diese grundsätzlich einzutreten ist. Ob die einzelnen Begehren mit Blick auf die Vollstreckbarkeit den zivilprozessualen Anforderungen an die hinreichende Bestimmtheit genügen, wird nachstehend in der materiellen Beurteilung der jeweiligen Anträge der Klägerin erwogen.”
Die Wahrung der Rechtsmittelfrist gehört zu den Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO und ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Die fehlende Einhaltung der Frist kann damit die Zulässigkeit des Rechtsmittels ausschliessen.
“Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass eine Wiederherstellung der Rechts- mittelfrist bzw. eine erneute fristauslösende Zustellung durch die Vorinstanz nicht möglich ist. Die Wiederherstellung von Rechtsmittelfristen bei devolutiven Rechts- mitteln obliegt der Rechtsmittelinstanz und damit der Kammer (KUKO ZPO-HOFF- MANN-NOWOTNY/BRUNNER, 3. Aufl. 2021, Art. 149 N 3). Die Begründung der Vorin- stanz für die Verweigerung einer weiteren Zustellung ist somit grundsätzlich uner- heblich. Auch die Anträge der Beschwerdeführerin, wonach die Zustellung des angefochtenen Beschlusses für nichtig zu erklären und die Abweisung ihres Ge- suchs um Wiederherstellung der Frist für nichtig zu erklären und aufzuheben seien (vgl. act. 11, Anträge 1und 2), sind unzulässig. Da es sich bei der Frage der Wahrung der Frist um eine Prozessvoraussetzung nach Art. 59 ZPO handelt, ist von Amtes wegen zu prüfen, ob die Rechtsmittelfrist eingehalten wurde. Noven sind im Beschwerdeverfahren nach Art. 326 ZPO grundsätzlich ausgeschlossen (vgl. oben E. 4). Da aber erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zur Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde gab, müssen vorliegend Noven in Bezug auf die - 5 - Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde zulässig sein (vgl. BGE 139 III 466 E. 3.4; BSK ZPO-SPÜHLER, a.a.O., Art. 326 N 1).”
“Damit auf ein Rechtsmittel überhaupt eingetreten werden kann, müssen die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sein; dies ist von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Dazu gehört auch die Einhaltung der Berufungs- frist, die im vorliegenden Fall zehn Tage beträgt (Art. 314 Abs. 1 ZPO). - 3 -”
Auch wenn Zahlungsansprüche zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht eindeutig fällig sind, kann das Gericht nach Art. 59 Abs. 1 ZPO auf die Klage eintreten, wenn ersichtlich ist, dass die Ansprüche voraussichtlich später fällig werden und ein schutzwürdiges Interesse an einem sofortigen Vorgehen besteht (z. B. wenn es unzumutbar wäre, bis zur formellen Fälligkeit zu warten).
“Comme l'a relevé le Tribunal, le comportement de l'intimée n'apparaît par ailleurs pas critiquable, dès lors que ses prétentions en paiement n'étaient vraisemblablement pas exigibles à l'époque de la conciliation, puisque les rapports de travail n'avaient pas encore formellement pris fin (cf. art. 339 al. 1 CO). Il eût été notamment excessif d'exiger de l'intimée qu'elle attende la fin de son délai de congé pour entamer contre l'appelante une procédure de conciliation, aux seules fins que ses prétentions en paiement soient d'emblée exigibles, alors que les deux parties savaient que le bien-fondé du congé était contesté. Il n'y a dès lors pas lieu d'annuler le jugement entrepris pour ces motifs. 3. L'appelante soutient également que l'autorisation de procéder délivrée à l'intimée ne serait pas valable, indépendamment des conclusions prises ensuite par celle-ci, dès lors que l'intimée ne disposait selon elle d'aucun intérêt digne de protection à agir en constatation de droit. Ne reposant pas sur une autorisation de procéder valable, la demande ne serait dès lors pas recevable. 3.1 En vertu de l'art. 59 al. 1 CPC, il n'est entré en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. 3.1.1 Parmi les conditions de recevabilité de l'action figure le fait que la partie demanderesse possède un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). L'action en constatation de droit n'est ainsi ouverte que si le demandeur a un intérêt - de fait ou de droit - digne de protection à la constatation immédiate de la situation de droit. L'action en constatation de droit est subsidiaire par rapport à une action condamnatoire ou une action formatrice. Un litige doit en principe être soumis au juge dans son ensemble par la voie de droit prévue à cet effet (ATF 135 III 378 consid. 2.2 arrêt 4A_688/2016 du 5 avril 2017 consid. 3.1). 3.1.2 Dans la procédure ordinaire soumise à l'essai préalable de conciliation, la partie demanderesse ne peut déposer sa demande qu'après avoir reçu du juge conciliateur l'autorisation de procéder (cf. art. 209 CPC; Schweizer, op.”
Liegt eine ausschliessliche Gerichtsstandsklausel vor, ist die örtliche Zuständigkeit im Rahmen der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO vorrangig zu prüfen. Eine solche Vereinbarung kann dazu führen, dass das Gericht nicht in Verfahren eintritt und die Klage als unzulässig abgewiesen wird.
“125), que si l'une des parties souhaite limiter la procédure à une telle conclusion ou question déterminée, elle doit solliciter le juge de façon à ce que celui-ci ordonne cette limitation (Haldy, op. cit., n. 5 ad. art. 125 CPC), qu'en l'espèce, les défendeurs considèrent qu’il convient de statuer sur la question de la recevabilité de la demande avant toute démarche au fond, que, pour ce faire, ils ont conclu principalement à l’irrecevabilité de la demande du 24 mars 2021, ceci dans leur réponse du 2 juin 2021 et dans leur duplique du 27 octobre 2021, que les parties ont été entendues lors de l’audience de débats d’instruction du 7 décembre 2021 sur la question de l’exception d’incompétence des autorités vaudoises à connaître du litige, que les parties ont été informées lors de cette audience qu’il serait statué dans un premier temps sur la question de la recevabilité de la demande au regard de la clause de prorogation de for contenue dans le contrat de travail ayant lié le défendeur à la demanderesse ; attendu qu'en vertu de l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1), celles-ci comprenant notamment sa compétence à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b), que les lois d’organisation judiciaire cantonales déterminent la compétence matérielle des tribunaux eu égard à la nature et à l’importance du litige (Bohnet, in Bohnet et al. [éd.], Code de procédure civil commenté, Bâle 2011, n. 29 ad art. 59 CPC), que les règles de compétence territoriale déterminent, en fonction de la situation du litige, devant laquelle des autorités d’un même type le procès se déroulera (Bohnet, op. cit., n. 34 ad art. 59 CPC), qu’en l’espèce, les défendeurs soutiennent que la cour de céans n’est pas compétente ratione loci pour examiner la prétention de la demanderesse en tant qu’elle se base sur une prétendue violation de son contrat de travail par le défendeur, puisque dites parties étaient convenues contractuellement d’une élection de for exclusive en faveur des autorités genevoises ; attendu qu’en vertu de l’art.”
“125 CPC), qu'en l'espèce, les défendeurs considèrent qu’il convient de statuer sur la question de la recevabilité de la demande avant toute démarche au fond, que, pour ce faire, ils ont conclu principalement à l’irrecevabilité de la demande du 24 mars 2021, ceci dans leur réponse du 2 juin 2021 et dans leur duplique du 27 octobre 2021, que les parties ont été entendues lors de l’audience de débats d’instruction du 7 décembre 2021 sur la question de l’exception d’incompétence des autorités vaudoises à connaître du litige, que les parties ont été informées lors de cette audience qu’il serait statué dans un premier temps sur la question de la recevabilité de la demande au regard de la clause de prorogation de for contenue dans le contrat de travail ayant lié le défendeur à la demanderesse ; attendu qu'en vertu de l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1), celles-ci comprenant notamment sa compétence à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b), que les lois d’organisation judiciaire cantonales déterminent la compétence matérielle des tribunaux eu égard à la nature et à l’importance du litige (Bohnet, in Bohnet et al. [éd.], Code de procédure civil commenté, Bâle 2011, n. 29 ad art. 59 CPC), que les règles de compétence territoriale déterminent, en fonction de la situation du litige, devant laquelle des autorités d’un même type le procès se déroulera (Bohnet, op. cit., n. 34 ad art. 59 CPC), qu’en l’espèce, les défendeurs soutiennent que la cour de céans n’est pas compétente ratione loci pour examiner la prétention de la demanderesse en tant qu’elle se base sur une prétendue violation de son contrat de travail par le défendeur, puisque dites parties étaient convenues contractuellement d’une élection de for exclusive en faveur des autorités genevoises ; attendu qu’en vertu de l’art. 90 CPC, le demandeur peut réunir dans la même action plusieurs prétentions contre le même défendeur pour autant que le même tribunal soit compétent à raison de la matière (let. a) et qu’elles soient soumises à la même procédure (let. b), que l’art. 90 let. a CPC ne permet ainsi pas de cumuler dans la même action des prétentions relevant de l’instance cantonale unique et des prétentions qui ne relèvent pas de celle-ci, soit par exemple des prétentions ayant un fondement contractuel, que la doctrine considère en revanche que, dans les cas où le litige porte sur une seule prétention ayant plusieurs fondements, dont l’un d’eux relève de l’instance cantonale unique, celle-ci peut être saisie pour l’intégralité de la prétention (RDS II 2009 p.”
Bei einfacher Konsorität sind die Voraussetzungen der Prozesszuständigkeit/Recevabilité nach Art. 59 Abs. 2 ZPO für jede beteiligte Person gesondert zu prüfen; jede Konsortin/ jeder Konsort handelt für ihre/seine eigene Sache und kann deshalb hinsichtlich der Prozessvoraussetzungen einzeln beurteilt werden.
“Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie au procès. La personne morale radiée du Registre du commerce n’a pas la capacité d’être partie (Jeandin, op.cit., n. 4 ad art. 66 CPC et la référence citée). La capacité d'être partie constitue une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) et, à ce titre, est examinée d'office par le juge (art. 60 CPC) 2.1.2 Selon l'art. 71 CPC, qui traite de la consorité simple, les personnes dont les droits et les devoirs résultent de faits ou de fondements juridiques semblables peuvent agir ou être actionnées conjointement (al. 1). Tel est le cas lorsque le créancier a la faculté de rechercher des débiteurs solidaires séparément ou ensemble (Jeandin, op. cit., n. 6 ad art. 71 CPC). Ainsi, chaque consort simple agit ou défend pour sa propre cause et peut en conséquence procéder indépendamment des autres. Dans ce cas, les conditions de recevabilité (art. 59 al. 2 CPC) seront examinées individuellement pour chaque consort (art. 71 al. 3 CPC; Jeandin, op. cit., n. 10-11 ad art. 71 CPC). 2.1.3 Si le contrat ne comporte aucune clause contraire, le bailleur peut réclamer à tous les colocataires ou au colocataire de son choix la totalité du loyer et des frais accessoires, les indemnités pour occupation illicite des locaux, des sûretés, des dommages-intérêts pour dégâts aux locaux (Lachat, Le bail à loyer, Lausanne, 2019, p. 100 n. 3.3.1; art. 144 al. 1 CO). 2.2 En l'espèce, la Cour constate que D______ Sàrl a été radiée du Registre du commerce de Genève le ______ 2021, soit au cours de la procédure de première instance. Elle a ainsi perdu sa personnalité juridique et de ce fait sa capacité d'être partie à une procédure. Vu le rapport de consorité simple qui lie les locataires s'agissant de la demande en paiement dirigée contre elles par la bailleresse, la radiation de D______ Sàrl n'entraîne pas la perte de qualité de partie de l'appelante, ni d'autres conséquences sur la procédure.”
“Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie au procès. La personne morale radiée du Registre du commerce n’a pas la capacité d’être partie (Jeandin, op.cit., n. 4 ad art. 66 CPC et la référence citée). La capacité d'être partie constitue une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) et, à ce titre, est examinée d'office par le juge (art. 60 CPC) 2.1.2 Selon l'art. 71 CPC, qui traite de la consorité simple, les personnes dont les droits et les devoirs résultent de faits ou de fondements juridiques semblables peuvent agir ou être actionnées conjointement (al. 1). Tel est le cas lorsque le créancier a la faculté de rechercher des débiteurs solidaires séparément ou ensemble (Jeandin, op. cit., n. 6 ad art. 71 CPC). Ainsi, chaque consort simple agit ou défend pour sa propre cause et peut en conséquence procéder indépendamment des autres. Dans ce cas, les conditions de recevabilité (art. 59 al. 2 CPC) seront examinées individuellement pour chaque consort (art. 71 al. 3 CPC; Jeandin, op. cit., n. 10-11 ad art. 71 CPC). 2.1.3 Si le contrat ne comporte aucune clause contraire, le bailleur peut réclamer à tous les colocataires ou au colocataire de son choix la totalité du loyer et des frais accessoires, les indemnités pour occupation illicite des locaux, des sûretés, des dommages-intérêts pour dégâts aux locaux (Lachat, Le bail à loyer, Lausanne, 2019, p. 100 n. 3.3.1; art. 144 al. 1 CO). 2.2 En l'espèce, la Cour constate que D______ Sàrl a été radiée du Registre du commerce de Genève le ______ 2021, soit au cours de la procédure de première instance. Elle a ainsi perdu sa personnalité juridique et de ce fait sa capacité d'être partie à une procédure. Vu le rapport de consorité simple qui lie les locataires s'agissant de la demande en paiement dirigée contre elles par la bailleresse, la radiation de D______ Sàrl n'entraîne pas la perte de qualité de partie de l'appelante, ni d'autres conséquences sur la procédure.”
Ob eine Streitigkeit der Zivilgerichtsbarkeit oder dem öffentlichen Recht zuzuordnen ist, bestimmt sich nach dem Streitgegenstand, der sich aus den Begehren (Klageziel) und den vorgebrachten Tatsachen ergibt. Für die Abgrenzung zieht die Rechtsprechung insbesondere das Interessenkriterium, das funktionale Kriterium, das Subordinationskriterium und das Modalkriterium heran. Soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht, legt das kantonale Recht die konkrete sachliche Zuständigkeit der Gerichte fest.
“2Indem der Berufungskläger mit seinem Gesuch verlangt, dass ihm erlaubt werde, den Standardmodus S wie bisher zu benutzen, will er im Ergebnis errei- chen, dass das am 1. Januar 2024 in Kraft getretene Gesetz über den Personen- transport mit Taxis und Limousinen (PTLG) insoweit für ihn und seine Mitglieder nicht gilt. Während die Vorinstanz sich hierfür als sachlich unzuständig erachtete, ist der Berufungskläger der Ansicht, die Zivilgerichte (bzw. die Vorinstanz) seien sachlich zuständig. 3.4.1Zivilgerichte entscheiden u.a. über streitige Zivilsachen (Art. 1 lit. a ZPO). Die Frage, ob eine Zivilsache vorliegt, ist im Rahmen der streitigen Zivilgerichts- barkeit (vgl. Art. 1 lit. a ZPO) eine Prozessvoraussetzung (BSK ZPO-VOCK/NATER, 3. Aufl. 2017, Art. 1 N 3). Ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, prüft das - 7 - Gericht – so auch die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung – von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Liegt die Prozessvoraussetzung der Zivilsache nicht vor, ist auf die Klage nicht einzutreten (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO e contrario). Denn die Ein- lassung ist im Fall einer öffentlich-rechtlichen Streitigkeit unzulässig (KUKO ZPO- SCHOTT, 3. Aufl. 2021, Art. 1 N 15b). Unter streitigen Zivilsachen versteht man Streitigkeiten zwischen zwei gleichberechtigten Rechtssubjekten, d.h. zwischen zwei oder mehreren natürli- chen oder juristischen Personen in ihrer Eigenschaft als Träger privater Rechte, deren Gegenstand zivilrechtlich geregelt ist und die in einem kontradiktorischen Verfahren durch ein Gericht einer endgültigen Regelung zugeführt werden sollen (KUKO ZPO-SCHOTT, a.a.O., Art. 1 N 8 m.w.H.). Bei der Besorgung seiner öffent- lichen Aufgaben kann der Staat in beschränktem Rahmen auch als Privatrechts- subjekt auftreten. Er verkehrt dann auf gleicher Ebene mit den Privaten (HÄFE- LIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2020, N 1378). Bei der Frage, ob eine Streitigkeit dem öffentlichen Recht oder dem Privatrecht zuzu- ordnen ist, stützt sich das Bundesgericht auf mehrere Kriterien: • das Interessenkriterium, das Rechtsnormen und die Rechtsverhältnisse, denen sie zugrunde liegen, als öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich qualifiziert, je nachdem, ob sie ausschliesslich oder überwiegend öffentli- che oder private Interessen schützen; • das funktionale Kriterium, das Rechtsnormen als öffentlich-rechtlich qua- lifiziert, wenn sie die Erfüllung öffentlicher Aufgaben oder die Ausübung einer öffentlichen Tätigkeit regeln; • das Subjekt- oder Subordinationskriterium, das Beziehungen, in denen eine Partei der anderen faktisch oder rechtlich überlegen ist, dem öffentli- chen Recht zuordnet, und solche, in denen die Parteien in jeder Hinsicht gleichberechtigt sind, dem Privatrecht; und schliesslich • das Modalkriterium (oder Sanktionskriterium), das eine Norm dem einen oder anderen Recht zuordnet, je nachdem, ob ihre Verletzung eine pri- - 8 - vatrechtliche Sanktion (z.”
“4 Les parties doivent formuler leurs griefs de façon complète dans le délai d'appel, respectivement dans la réponse à l'appel; un éventuel second échange d'écritures ou l'exercice d'un droit de réplique ne peut servir à compléter une critique insuffisante ou à formuler de nouveaux griefs (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4 et les arrêts cités; arrêts du Tribunal fédéral 4A_417/2022 du 25 avril 2023 consid. 3.1; 4A_621/2021 du 30 août 2022 consid. 3.1; 4A_412/2021 du 21 avril 2022 consid. 3). En l'espèce, les intimés soutiennent à tort que l'appelant aurait formulé de nouveaux griefs irrecevables à l'encontre du jugement querellé dans sa réplique. L'appelant se contente, en effet, de répondre aux arguments juridiques des intimés, ce qui est admissible au regard de la jurisprudence. La réplique est donc recevable. 1.5 La maxime des débats et le principe de disposition (art. 55 al. 1 et art. 58 al. 1 CPC) sont applicables. 2. L'appelant reproche au Tribunal de s'être déclaré compétent ratione materiae pour connaître de l'action en rectification du registre foncier déposée par les intimés. 2.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Parmi celles-ci figure notamment la compétence matérielle du tribunal saisi (art. 59 al. 2 let. b CPC). Sauf disposition contraire de la loi, le droit cantonal détermine la compétence matérielle des tribunaux (art. 4 al. 1 CPC). A Genève, les tribunaux civils traitent des litiges de droit privé (art. 86 LOJ; RS/GE E 2 05) et les autorités et les tribunaux administratifs des litiges de droit public et de droit administratif (art. 116 LOJ). C'est d'après l'objet du litige qu'il y a lieu de déterminer si l'on se trouve en présence d'un litige relevant du droit civil ou du droit public. Cet objet est déterminé par les conclusions de la demande et par les faits invoqués à l'appui de celle-ci (ATF 142 III 210 consid. 2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_101/2021 du 28 mai 2021 consid. 3.1 et la jurisprudence citée; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2016, n. 56 et 61, p. 22 et 23). 2.1.2 A teneur de l'art. 975 al. 1 CC, celui dont les droits réels ont été lésés par une inscription faite ou par des inscriptions modifiées ou radiées sans cause légitime, peut en exiger la radiation ou la modification.”
“En tant qu'il constate l'incompétence du Tribunal, le jugement entrepris constitue une décision finale de première instance et l'on peut retenir, sur la base des allégations des appelantes non contestées par l'intimée, que la valeur litigieuse est supérieure à 10'000 fr., de sorte que la voie de l'appel est ouverte. 1.2 Interjeté dans le délai et les formes prescrits par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1, 145 al. 1 let. c et 311 al. 1 CPC) auprès de l'autorité compétente (art. 120 al. 1 let. a LOJ), l'appel est recevable. 1.3 S'agissant d'un appel, la Cour revoit la cause avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC). 1.4 La maxime des débats et le principe de disposition (art. 55 al. 1 et art. 58 al. 1 CPC) sont applicables. 2. Les appelantes font grief au Tribunal d'avoir considéré que l'intimée bénéficiait du droit d'exproprier pour la réalisation de l'Eco-Point litigieux et que, de ce fait, les juridictions civiles étaient incompétentes pour trancher du litige. 2.1.1 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC) et n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Parmi celles-ci figure la compétence matérielle du tribunal saisi (art. 59 al. 2 let. b CPC). Sauf disposition contraire de la loi, le droit cantonal détermine la compétence matérielle des tribunaux (art. 4 al. 1 CPC). A Genève, les tribunaux civils traitent des litiges de droit privé (art. 86 LOJ, RSGE E 2 05) et les autorités et les tribunaux administratifs des litiges de droit public et de droit administratif (art. 116 LOJ). C'est d'après l'objet du litige qu'il y a lieu de déterminer si l'on se trouve en présence d'un litige relevant du droit civil ou du droit public. Cet objet est déterminé par les conclusions de la demande et par les faits invoqués à l'appui de celle-ci (ATF 142 III 210 consid. 2.1 ; arrêt du Tribunal fédéral 5A_101/2021 du 28 mai 2021 consid. 3.1 et la jurisprudence citée ; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2016, n. 56 et 61, p. 22 et 23). 2.1.2 Celui qui est atteint ou menacé d’un dommage parce qu’un propriétaire excède son droit, peut actionner ce propriétaire pour qu’il remette les choses en l’état ou prenne des mesures en vue d’écarter le danger, sans préjudice de tous dommages-intérêts (art.”
Es genügt, dass die Prozessvoraussetzungen zum Zeitpunkt des Urteils über den streitigen Anspruch vorliegen; die Rechtsprechung hält diesen Zeitpunkt für grundsätzlich massgeblich. Für einzelne Fragen (etwa die funktionelle Zuständigkeit) lässt die Praxis offen, ob alternatively der Zeitpunkt der Klageeinreichung oder eine Nachfrist genügen muss. In bestimmten Konstellationen (z.B. bei litispendenzrechtlichen Problemen) kann eine rückwirkende Wirkung eintreten.
“E. 1.2 m. H .; Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO; Roger Morf, in: Gehri/Jent-Sørensen/Sarbach [Hrsg.], ZPO Kommentar, 3. Aufl. 2023, N 22 zu Art. 59 ZPO). Diese Frage muss vorliegend nicht beurteilt werden. Genauso kann offengelassen werden, ob es in der vorliegenden Konstellation genügt, wenn die funktionelle Zuständigkeit im für Prozessvoraussetzungen grundsätzlich massgeblichen Zeitpunkt (Sachurteil) gegeben ist, oder, abweichend davon, bereits im Zeitpunkt der Klageeinreichung oder innert Nachfrist vorliegen muss. Das Eintreten auf die Klage bei direkter Klageeinleitung und Nachholen des Schlichtungsverfahrens stellt zumindest nicht einen derart schwerwiegenden Mangel dar, als dass der angefochtene Entscheid nichtig wäre. Das Fehlen der sachlichen oder funktionellen Zuständigkeit wird zwar grundsätzlich als schwerwiegender Mangel bezeichnet, der praxisgemäss zur Nichtigkeit eines Entscheids führt. Vorliegend handelt es sich jedoch um eine spezielle Form der funktionellen Zuständigkeit. Denn es besteht kein Verhältnis wie zwischen Erst- und Rechtsmittelinstanz; die Klagebewilligung ist nicht Anfechtungsobjekt, das sachlogisch bereits zu Beginn vorliegen müsste.”
“Il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande, que le juge examine d'office (art. 59 et 60 CPC; arrêt 5A_15/2009 du 2 juin 2009 consid. 4.1; MARTIN STERCHI, in Berner Kommentar, 2012, n° 13 ad art. 68 CPC). Il suffit que cette condition soit réalisée au moment du jugement sur le fond (arrêt précité 5A_15/2009 consid. 4.3 i.f.; plus généralement, ATF 140 III 159 consid. 4.2.4; 133 III 539 consid. 4.3; SIMON ZINGG, in Berner Kommentar, op. cit., n° s 17 ss ad art. 59 CPC). Les art. 59 et 60 CPC valent aussi pour la procédure d'appel (arrêt 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3. i.f.; Z INGG, op. cit., n° 24 ad art. 59 CPC; CHRISTOPH HURNI, Zum Rechtsmittelgegenstand im Schweizerischen Zivilprozessrecht, 2018, n. 197 et 720) - étant entendu qu'il faut distinguer entre les conditions de recevabilité de l'appel et celles de la demande (HURNI, op. cit., n. 699-701), qui doivent être examinées en tout état de cause (FABIENNE HOHL, Procédure civile, vol. I, 2e éd. 2016, n. 604-605 et les arrêts cités; ZINGG, op. cit., n° 21 ad art. 59 CPC).”
“] dès lors que la litispendance rétroactive s’applique, qu’il n’existe pas d’abus de droit puisque la requête de mesures provisionnelles du 9 octobre 2018 n’avait pas le même objet que la requête de conciliation du 31 juillet 2019 et que l’ordonnance de mesures provisionnelles rendue en 2018 par la juge déléguée de la Chambre patrimoniale cantonale laissait ouverte la question de sa compétence, qu’elle relève en outre qu’il n’existe pas de risque de décisions contradictoires dans les procédures ouvertes en Suisse et en [...], puisque les défendeurs et les actes reprochés sont différents ; attendu que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, notamment si le litige ne fait pas l’objet d’une litispendance préexistante (art. 59 al. 2 let. d CPC), qu'il y a litispendance préexistante lorsque le même objet du litige oppose les mêmes parties devant un tribunal saisi au préalable (Bohnet, in Bohnet et alii (éd.), CPC commenté, Bâle, 2011, n. 46 ad art. 59 CPC), que l'objet du litige se détermine par les conclusions de la demande, soit le prononcé requis, le conglomérat de faits à la base de la demande et son rattachement juridique (Bohnet, op. cit., n. 47 ad art. 59 CPC), qu'une identité d'objet doit être retenue lorsqu'il existe dans deux procédures parallèles un risque de jugements contradictoires ou un procès inutile, la règle valant en matière interne et internationale (Bohnet, op. cit., n. 48 ad art. 59 CPC), qu’en vertu de l’art. 126 al. 1 CPC, le tribunal peut ordonner la suspension de la procédure si des motifs d'opportunité le commandent, que la suspension doit correspondre à un vrai besoin (FF 2006 6841 spéc. p. 6916 ; Haldy in Bohnet et alii (éd.), CPC commenté, Bâle 2011, nn. 5 ss ad art. 126 CPC), qu’elle doit en outre être compatible avec le principe constitutionnel de célérité (cf. ATF 135 III 127 consid. 3.4, JdT 2011 II 402 ; Haldy, op. cit., n. 6 ad art. 126 CPC), qu’en matière internationale, lorsqu’une action ayant le même objet est déjà pendante entre les mêmes parties à l’étranger, le tribunal suisse suspend la cause s’il est à prévoir que la juridiction étrangère rendra, dans un délai convenable, une décision pouvant être reconnue en Suisse (art. 9 al. 1 LDIP [loi fédérale sur le droit international privé du 18 décembre 1987; RS 291]), que pour déterminer quand une action a été introduite en Suisse, la date du premier acte nécessaire pour introduire l’instance est décisive et la citation en conciliation suffit (art.”
Die Conciliation‑Behörde kann prozessuale Voraussetzungen prüfen, soweit diese für ihre Tätigkeit relevant sind. Sie hat sich jedoch auf klar erkennbare, einfache Fälle zu beschränken und darf nicht in komplexe materielle Rechtsfragen vorweggreifen.
“Da ultimo ha contestato che la cessione di credito costituisca lo strumento per eludere le norme sulla rappresentanza professionale in giudizio. 4. La decisione di irricevibilità dell’autorità di conciliazione è una decisione finale di prima istanza, impugnabile quindi mediante appello o reclamo a dipendenza del valore litigioso fatto valere con l’istanza di conciliazione (v. Zingg in: Berner Kommentar ZPO, vol. 1, n. 32 ad art. 60; Zürcher in: Sutter-Somm/ Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm. 3a ed., n. 6c ad art. 59). A fronte di una pretesa di fr. 18'808.- la sentenza del Segretario assessore è impugnabile mediante appello e non reclamo come dallo stesso erroneamente indicato. Ciò non conduce tuttavia ad alcun pregiudizio per il RE 1 il cui atto, denominato “Ricorso”, viene trattato come un appello. 5. La dottrina è divisa sulla questione di sapere se, rispettivamente in che misura, l’autorità di conciliazione, che non è un giudice, possa decidere in merito a questioni pregiudiziali, in particolare sui presupposti processuali di cui all’art. 59 CPC. Per quanto attiene al caso in esame è importante ritenere che l’autorità di conciliazione deve poter esaminare i presupposti processuali che sono rilevanti per la sua attività, senza anticipare il giudizio su temi di competenza del giudice, e che le parti devono essere protette da una procedura di conciliazione difettosa e disperata (v. Zürcher, op. cit., n. 6a ad art. 59; Zingg, op. cit., n. 24 ad art. 60; Bohnet in: Code de procédure civile commenté, n. 17 ad art. 60). In ogni modo, l’autorità di conciliazione deve limitarsi a casi chiari e non pronunciarsi su questioni giuridiche complesse (v. Müller in: DIKE - Komm - ZPO, 2a ed, Vol. 1, n. 35 ad art. 59). 6. In concreto il Segretario assessore ha spiegato i motivi per i quali il RE 1 non adempie ai presupposti di una rappresentanza professionale in giudizio (art. 68 cpv. 2 let. d CPC), aggiungendo che al sindacato faceva pure difetto la legittimazione attiva, non essendo cessionario del credito oggetto dell’istanza. Giova ricordare che la legittimazione alla rappresentanza contrattuale (capacità di postulare) rappresenta un presupposto processuale (v.”
Art. 59 Abs. 2 ZPO bestimmt die Prozessvoraussetzungen auch bei internationalen Sachverhalten; diese sind vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Hinsichtlich eherechtlicher Prozesskostenvorschüsse fehlt es nach neuester Rechtsprechung an einer ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage, die das Nichteintreten auf die Klage bei Unterlassung der Zahlung durch den klagenden Ehegatten automatisch erlaubte. Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO stellt insoweit keine eigenständige Rechtsgrundlage dar, sondern wiederholt die Regelung von Art. 101 Abs. 3 ZPO.
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Was eine Prozessvoraussetzung ist, bestimmt sich auch bei internationalen Sachverhalten, wie dem vorliegenden, nach Art. 59 Abs. 2 ZPO (STAEHELIN/STAEHELIN/GROLIMUND, Zivilprozessrecht, 3. Aufl., Zürich 2019, § 11 N 8). Die Prozessvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO).”
“zu Art. 145-147 des Entwurfs). Eine Grundlage für eine solche Abweichung von den üblichen Säumnisfolgen findet sich in Art. 101 Abs. 3 ZPO, wonach das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch nicht eintritt, wenn ein Gerichtskostenvorschuss (Art. 98 ZPO) oder die Sicherheit für eine Parteientschädigung (Art. 99 ZPO) nicht innert Nachfrist geleistet werden. Dasselbe ergibt sich aus Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO, wonach die Leistung des Vorschusses und der Sicherheit für die Prozesskosten Prozessvoraussetzungen darstellen (BGE 140 III 159 E. 4.1). Weder das ZGB noch die ZPO sehen hingegen ausdrücklich vor, dass die Nichtleistung eines eherechtlichen Prozesskostenvorschusses durch den klagenden und vorschusspflichtigen Ehegatten mit dem Nichteintreten auf dessen Klage sanktioniert werden könnte. BGE 148 III 21 S. 25 Insbesondere liesse sich solches nicht auf Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO stützen, denn diese Norm ist trotz ihres unscharfen Wortlauts bloss eine Wiederholung von Art. 101 Abs. 3 ZPO (BORIS MÜLLER, in: Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], 2. Aufl. 2016, N. 74 zu Art. 59 ZPO; MYRIAM A. GEHRI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 20 f. zu Art. 59 ZPO; COPT/CHABLOZ, in: CPC, Code de procédure civile, 2021, N. 46 zu Art. 59 ZPO). Es besteht demnach keine ausdrückliche gesetzliche Grundlage, um für den Fall der Säumnis bei der Bezahlung des eherechtlichen Prozesskostenvorschusses durch den klagenden Ehegatten das Nichteintreten auf dessen Klage anzudrohen.”
Die amtswegige Prüfung nach Art. 59 Abs. 2 nimmt dem Beklagten die Bestreitungslast ab; das Gericht erforscht klagehindernde Sachumstände von Amtes wegen und berücksichtigt auch verspätet bekannt gewordene Tatsachen. Zugleich enthebt sie die Parteien grundsätzlich nicht ihrer Beweis- und Mitwirkungspflicht.
“Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers muss nach dem Gesag- ten eine Unzuständigkeitseinrede an und für sich nicht begründet werden und die Prüfung wird nicht auf die von der Beschwerdegegnerin genannten Gründe be- schränkt. Eine Begründung mit tatsächlichen und rechtlichen Argumenten stellt le- diglich sicher, dass das angerufene Gericht seine Zuständigkeit tatsächlich ent- sprechend den Anträgen überprüft (BSK LugÜ-MABILLARD, 3. Aufl. 2024, Art. 26 N 11). Grundsätzlich hat sich aber das Gericht von seiner Zuständigkeit zu über- zeugen, wobei Verdachtsmomente, wonach die Zuständigkeit doch fehlen könnte, aufzugreifen sind. Wie das angerufene Gericht zu seiner Überzeugung kommt, wird durch die entsprechende lex fori, also hier nach Art. 59 Abs. 2 lit. b und Art. 60 ZPO bestimmt (BGer 4A_27/2013 vom 6. Mai 2013, E. 4.2; BSK LugÜ-MA- BILLARD, 3. Aufl. 2024, Art. 26 N 35). Gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzung der örtlichen Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO) erfüllt ist. Diese amtswegige Prüfung enthebt die Parteien grundsätzlich weder der Beweislast noch davon, an der Sammlung des Prozess- stoffes aktiv mitzuwirken, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Die anwendbare Untersu- chungsmaxime wirkt sich allerdings asymmetrisch auf die Parteien aus. Während für den Kläger weiter die gewöhnliche Verhandlungsmaxime gilt und das Gericht nicht von sich aus nach den Tatsachen forscht, welche die Zulässigkeit der Klage berühren, wird dem Beklagten die Bestreitungslast abgenommen. Das Gericht er- forscht klagehindernde Sachumstände von Amtes wegen, wobei es auch verspä- tet bekannt gewordene Tatsachen berücksichtigt (BGer 4A_94/2020 vom - 10 - 12. Juni 2020, E. 4.2 f.; BGer 4A_229/2017 vom 17. Dezember 2017, E. 3.4; BGer 4A_27/2013 vom 6. Mai 2013, E. 4.3).”
“Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers muss nach dem Gesag- ten eine Unzuständigkeitseinrede an und für sich nicht begründet werden und die Prüfung wird nicht auf die von der Beschwerdegegnerin genannten Gründe be- schränkt. Eine Begründung mit tatsächlichen und rechtlichen Argumenten stellt le- diglich sicher, dass das angerufene Gericht seine Zuständigkeit tatsächlich ent- sprechend den Anträgen überprüft (BSK LugÜ-MABILLARD, 3. Aufl. 2024, Art. 26 N 11). Grundsätzlich hat sich aber das Gericht von seiner Zuständigkeit zu über- zeugen, wobei Verdachtsmomente, wonach die Zuständigkeit doch fehlen könnte, aufzugreifen sind. Wie das angerufene Gericht zu seiner Überzeugung kommt, wird durch die entsprechende lex fori, also hier nach Art. 59 Abs. 2 lit. b und Art. 60 ZPO bestimmt (BGer 4A_27/2013 vom 6. Mai 2013, E. 4.2; BSK LugÜ-MA- BILLARD, 3. Aufl. 2024, Art. 26 N 35). Gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzung der örtlichen Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO) erfüllt ist. Diese amtswegige Prüfung enthebt die Parteien grundsätzlich weder der Beweislast noch davon, an der Sammlung des Prozess- stoffes aktiv mitzuwirken, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Die anwendbare Untersu- chungsmaxime wirkt sich allerdings asymmetrisch auf die Parteien aus. Während für den Kläger weiter die gewöhnliche Verhandlungsmaxime gilt und das Gericht nicht von sich aus nach den Tatsachen forscht, welche die Zulässigkeit der Klage berühren, wird dem Beklagten die Bestreitungslast abgenommen. Das Gericht er- forscht klagehindernde Sachumstände von Amtes wegen, wobei es auch verspä- tet bekannt gewordene Tatsachen berücksichtigt (BGer 4A_94/2020 vom - 10 - 12. Juni 2020, E. 4.2 f.; BGer 4A_229/2017 vom 17. Dezember 2017, E. 3.4; BGer 4A_27/2013 vom 6. Mai 2013, E. 4.3).”
Die örtliche Zuständigkeit für die Streitverkündung gilt als Prozessvoraussetzung i.S.v. Art. 59 Abs. 2 ZPO. Nach dem Schriftenwechsel ist sie mit voller Prüfungsbefugnis zu beurteilen. Bestreitet die streitberufene Partei die örtliche Zuständigkeit, kann das Gericht nach seinem Ermessen entweder ein separates Urteil über die Zuständigkeit fällen oder sofort Beweise erheben und auf dieser Grundlage einen Sachentscheid treffen.
“Das Gericht prüfe nebst den verfahrensmässigen Voraussetzungen – namentlich die zeitliche Voraussetzung gemäss Art. 82 Abs. 1 Satz 1 ZPO, das Erfordernis der Durchführung des Hauptprozesses im ordentlichen Verfahren (Art. 81 Abs. 3 ZPO) sowie die in Art. 81 ZPO implizit enthaltenen Voraussetzungen der gleichen sachlichen Zuständigkeit und Verfahrensart – nur, ob der behauptete Anspruch der streitverkündenden gegen die streitberufene Partei mit dem Hauptklageanspruch sachlich zusammenhänge (BGE 146 III 290 E. 4.3.1 mit Verweis auf BGE 139 III 67 E. 2.4.1 f., so auch 147 III 166 E. 3.3.1). Sei für die Streitverkündungsklage ein beziffertes Rechtsbegehren erforderlich, müsse auch das im Zulassungsgesuch gestellte Rechtsbegehren dem entsprechen (BGE 146 III 290 E. 4.3.1, 142 III 102 E. 6, so auch 147 III 166 E. 3.3.2). In seinem Urteil 4A_336/2022 vom 4. Juli 2023 hielt das Bundesgericht zudem fest, die Frage nach der örtlichen Zuständigkeit für den Entscheid über die Streitverkündungsklage sei eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Somit sei sie nach dem Schriftenwechsel über den vom Streitverkündungskläger gegen die streitberufene Person angerufenen Anspruch im zweiten Schritt mit voller Prüfungsbefugnis zu beurteilen. Bestreite bei diesem Schritt die streitberufene Person die örtliche Zuständigkeit des Gerichts, entscheide dieses nach seinem Ermessen, ob es ein separates Urteil über die Zuständigkeit fällen wolle, oder ob es sofort die Beweisabnahme durchführe und auf dieser Grundlage direkt einen Sachentscheid fällen wolle. Die Frage, ob die Möglichkeit, das Verfahren bei offensichtlicher Unzuständigkeit nicht weiterzuverfolgen – wie es der Behörde im Schlichtungsverfahren eingeräumt wurde (vgl. BGE 146 III 265 E. 4, 146 III 47 E. 3 und 4) – aus Gründen der Verfahrensökonomie auch dem Gericht eingeräumt werden sollte, das über die Frage der Zulässigkeit der Streitverkündungsklage zu entscheiden habe, liess das Bundesgericht offen (BGer-Urteil 4A_336/2022 vom”
“Das Gericht prüfe nebst den verfahrensmässigen Voraussetzungen – namentlich die zeitliche Voraussetzung gemäss Art. 82 Abs. 1 Satz 1 ZPO, das Erfordernis der Durchführung des Hauptprozesses im ordentlichen Verfahren (Art. 81 Abs. 3 ZPO) sowie die in Art. 81 ZPO implizit enthaltenen Voraussetzungen der gleichen sachlichen Zuständigkeit und Verfahrensart – nur, ob der behauptete Anspruch der streitverkündenden gegen die streitberufene Partei mit dem Hauptklageanspruch sachlich zusammenhänge (BGE 146 III 290 E. 4.3.1 mit Verweis auf BGE 139 III 67 E. 2.4.1 f., so auch 147 III 166 E. 3.3.1). Sei für die Streitverkündungsklage ein beziffertes Rechtsbegehren erforderlich, müsse auch das im Zulassungsgesuch gestellte Rechtsbegehren dem entsprechen (BGE 146 III 290 E. 4.3.1, 142 III 102 E. 6, so auch 147 III 166 E. 3.3.2). In seinem Urteil 4A_336/2022 vom 4. Juli 2023 hielt das Bundesgericht zudem fest, die Frage nach der örtlichen Zuständigkeit für den Entscheid über die Streitverkündungsklage sei eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Somit sei sie nach dem Schriftenwechsel über den vom Streitverkündungskläger gegen die streitberufene Person angerufenen Anspruch im zweiten Schritt mit voller Prüfungsbefugnis zu beurteilen. Bestreite bei diesem Schritt die streitberufene Person die örtliche Zuständigkeit des Gerichts, entscheide dieses nach seinem Ermessen, ob es ein separates Urteil über die Zuständigkeit fällen wolle, oder ob es sofort die Beweisabnahme durchführe und auf dieser Grundlage direkt einen Sachentscheid fällen wolle. Die Frage, ob die Möglichkeit, das Verfahren bei offensichtlicher Unzuständigkeit nicht weiterzuverfolgen – wie es der Behörde im Schlichtungsverfahren eingeräumt wurde (vgl. BGE 146 III 265 E. 4, 146 III 47 E. 3 und 4) – aus Gründen der Verfahrensökonomie auch dem Gericht eingeräumt werden sollte, das über die Frage der Zulässigkeit der Streitverkündungsklage zu entscheiden habe, liess das Bundesgericht offen (BGer-Urteil 4A_336/2022 vom”
Das Gericht tritt nur auf Begehren ein, die die prozessualen Zulässigkeitsvoraussetzungen erfüllen. Die Schlussanträge sind objektiv und nach den Regeln von Treu und Glauben auszulegen; unklare oder unzureichend konkretisierte Begehren können daher unzulässig sein (z.B. wenn ein falscher Verfahrensgegenstand bezeichnet wird).
“197 et 198 a contrario CPC; arrêt du Tribunal fédéral 5A_385/2019, 5A_386/2019 du 8 mai 2020 consid. 4.2). 2.1.2 A teneur de l'art. 286 al. 2 CC, si la situation change notablement, le juge modifie ou supprime la contribution d'entretien à la demande du père, de la mère ou de l'enfant. Cette modification ou suppression suppose que des faits nouveaux importants et durables surviennent, qui commandent une réglementation différente. La procédure de modification n'a pas pour but de corriger le premier jugement, mais de l'adapter aux circonstances nouvelles (ATF 137 III 604 consid. 4.1.1; 120 II 177 consid. 3a; arrêt du Tribunal fédéral 5A_760/2016 du 5 septembre 2017 consid. 5.1 et la référence). 2.1.3 Le juge procède à l'interprétation objective des conclusions; il lui incombe de les interpréter selon les règles de la bonne foi, en particulier à la lumière de la motivation qui leur est donnée (ATF 105 II 149 consid. 2a ; arrêt du Tribunal fédéral 4A_312/2019 du 12 mai 2020 consid. 3.2). 2.1.4 A teneur de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Ces conditions sont notamment les suivantes (art. 59 al. 2 let. a à f CPC) : le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection, le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu, les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice, le litige ne fait pas l'objet d'une litispendance préexistante, le litige ne fait pas l'objet d'une décision entrée en force et les avances et les sûretés en garantie des frais de procès ont été versées. 2.2 En l'espèce, l'appelant a conclu à l'irrecevabilité de la requête de l'intimé pour plusieurs raisons. Selon lui, l'intimé avait formé une "action alimentaire" alors qu'il aurait dû s'agir d'une action en modification du jugement de divorce. La requête en conciliation ne contenait aucune conclusion en lien avec la modification du jugement de divorce. L'autorisation de procéder mentionnait comme objet "action alimentaire".”
“197 et 198 a contrario CPC; arrêt du Tribunal fédéral 5A_385/2019, 5A_386/2019 du 8 mai 2020 consid. 4.2). 2.1.2 A teneur de l'art. 286 al. 2 CC, si la situation change notablement, le juge modifie ou supprime la contribution d'entretien à la demande du père, de la mère ou de l'enfant. Cette modification ou suppression suppose que des faits nouveaux importants et durables surviennent, qui commandent une réglementation différente. La procédure de modification n'a pas pour but de corriger le premier jugement, mais de l'adapter aux circonstances nouvelles (ATF 137 III 604 consid. 4.1.1; 120 II 177 consid. 3a; arrêt du Tribunal fédéral 5A_760/2016 du 5 septembre 2017 consid. 5.1 et la référence). 2.1.3 Le juge procède à l'interprétation objective des conclusions; il lui incombe de les interpréter selon les règles de la bonne foi, en particulier à la lumière de la motivation qui leur est donnée (ATF 105 II 149 consid. 2a ; arrêt du Tribunal fédéral 4A_312/2019 du 12 mai 2020 consid. 3.2). 2.1.4 A teneur de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Ces conditions sont notamment les suivantes (art. 59 al. 2 let. a à f CPC) : le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection, le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu, les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice, le litige ne fait pas l'objet d'une litispendance préexistante, le litige ne fait pas l'objet d'une décision entrée en force et les avances et les sûretés en garantie des frais de procès ont été versées. 2.2 En l'espèce, l'appelant a conclu à l'irrecevabilité de la requête de l'intimé pour plusieurs raisons. Selon lui, l'intimé avait formé une "action alimentaire" alors qu'il aurait dû s'agir d'une action en modification du jugement de divorce. La requête en conciliation ne contenait aucune conclusion en lien avec la modification du jugement de divorce. L'autorisation de procéder mentionnait comme objet "action alimentaire".”
Die Leistung der Sicherheit für die Parteientschädigung ist eine Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO. Dies gilt nach Rechtsprechung auch dann, wenn die Sicherheitsforderung in einem administrativ getrennten Unterverfahren erhoben wird: Für die Folgen der Säumnis bilden die Verfahren eine Einheit.
“Entgegen den Vorbringen der Berufungsklägerinnen bleibt sodann unerheb- lich, dass die Säumnisandrohung unter der Proz. Nr. 135-2023-69 erfolgte, dann jedoch auf das Verfahren mit der Proz. Nr. 115-2020-16 nicht eingetreten wurde (vgl. act. A.1 IV. Rz. 5h). Die Aufteilung in ein Hauptverfahren, welches die Preiszu- sicherungsvereinbarung betrifft (Proz. Nr. 115-2020-16), und ein separates Verfah- ren betreffend die Sicherheit für die Parteientschädigung (Proz. Nr. 135-2023-69) unter zwei verschiedenen Verfahrensnummern ist rein administrativer Natur. Sie än- dert nichts daran, dass die beiden Verfahren mit Blick auf die Säumnisfolgen eine Einheit bilden. So stellt die rechtzeitige Leistung der Sicherheit im Sinne von Art. 99 Abs. 1 ZPO eine Prozessvoraussetzung für das Verfahren in der Hauptsache dar (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Sie muss erfüllt sein, damit das Gericht die Streitigkeit materiell beurteilen kann (Hofmann/Baeckert, a.a.O., N 22 zu Art. 101 ZPO). Ist dies nicht der Fall, so tritt das Gericht auf die Klage, d. h. das Begehren in der Hauptsa- che, nicht ein (vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO). Für die anwaltlich vertretenen Berufungs- klägerinnen musste dies offenkundig sein, andernfalls die angedrohten Säumnisfol- gen bereits von vornherein jeglichen Sinngehalts beraubt würden.”
Spezielle Konstellationen: Bei der Rechtsöffnung kann nach der Praxis mangels Rechtsschutzinteresse auf ein Rechtsöffnungsbegehren nicht eingetreten werden, wenn auf dem Zahlungsbefehl vermerkt ist, es sei kein Rechtsvorschlag erhoben worden. Bei Gesuchen um Vollstreckbarerklärung ist – neben weiteren formellen Voraussetzungen – ein rechtlich geschütztes Interesse erforderlich; fehlt dies (oder die für die Vollstreckbarerklärung vorausgesetzte Zuständigkeit), ist nach Art. 59 Abs. 1 ZPO nicht auf das Gesuch einzutreten. Bei Klagen betreffend Anfechtung von Generalversammlungsbeschlüssen bemisst sich der Streitwert für das Rechtsmittelverfahren regelmässig nach dem Interesse der Gesellschaft an der Aufrechterhaltung der angefochtenen Beschlüsse.
“Die Beschwerdeinstanz fällt ihren Entscheid als reine Kontrollinstanz auf dem Tatsachenfundament der ersten Instanz, weshalb der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt weder abgeändert noch ergänzt werden kann. Neue An- träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerde- verfahren grundsätzlich ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO; Christoph Reut, Noven nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2017, Rz. 366). Das Gericht tritt auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die ge- suchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf ein Rechtsöffnungsbegehren ist mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzu- treten, wenn auf dem Zahlungsbefehl vermerkt wurde, es sei kein Rechtsvor- schlag erhoben worden (Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 86). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Art. 60 ZPO entbindet die gesuchstellende Partei aber nicht davon, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen, aus denen sich das Vorliegen der Prozessvorausset- zungen ergibt (BGE 139 III 278 E. 4.3). Hat das Gericht bei der Prüfung der Pro- zessvoraussetzungen Anhaltspunkte dafür, dass eine davon fehlt, ist eine amts- wegige Sachverhaltsermittlung geboten (BGer 4A_229/2017 v.”
“Gemäss Art. 47 Abs. 2 LugÜ gibt die Vollstreckbarerklärung die Befug- nis, Massnahmen, die auf Sicherung gerichtet sind, zu veranlassen. Grundvoraus- setzung für die Anordnung solcher Massnahmen ist mithin die Vollstreckbarerklä- rung. Diese setzt ihrerseits (unter anderem) die in Art. 39 Abs. 2 LugÜ geregelte internationale und örtliche Zuständigkeit des angerufenen Vollstreckungsgerichts (vgl. Anhang II LugÜ und § 24 lit. e GOG) sowie – als allgemeine Prozessvoraus- setzung – ein rechtlich geschütztes Interesse am beantragten Exequatur voraus (Art. 59 Abs. 2 lit. a und b ZPO). Fehlt es an einer dieser Voraussetzungen, ist auf das Gesuch um Vollstreckbarerklärung nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO), wo- mit Massnahmen nach Art. 47 Abs. 2 LugÜ von vornherein ausser Betracht fallen.”
“Erwägungen im Detail eingegangen, soweit sie für die Beurteilung der Berufung rechtserheblich sind. Erwägungen 1. Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Dies gilt selbstverständlich auch im Rechtsmittelverfahren. Das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen ist von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Gegen den angefochtenen Entscheid vom 30. August 2022, der ein erstinstanzlicher Endentscheid im Sinne von Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO darstellt, kann Berufung erhoben werden, sofern in vermögensrechtlichen Angelegenheiten der Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens CHF 10'000.00 beträgt (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Klagen auf Anfechtung von Generalversammlungsbeschlüssen einer Aktiengesellschaft gelten als vermögensrechtliche Streitigkeiten und ihr Streitwert bemisst sich am Interesse der Aktiengesellschaft an der Aufrechterhaltung der angefochtenen Beschlüsse. Dieses ist in der Regel höher als das persönliche Interesse eines klagenden Aktionärs (BGE 133 III 368 E. 1.3.2). Die Streitwertberechnung kann sich am Aktienkapital orientieren, namentlich wenn die Aufhebung sämtlicher Beschlüsse anbegehrt wird (BGer 4C.88/2000 vom 27.”
Sind die Prozessvoraussetzungen strittig, ist das Verfahren in der Regel nicht mit einem einzigen Termin erledigt. Zudem darf die Zulässigkeitsprüfung nicht pauschal durch eine vorgreifliche Beurteilung der materiellen Erfolgsaussichten ersetzt werden; die Frage, ob ein geltend gemachter Anspruch besteht, gehört in die Begründetheitsprüfung des Sachurteils und nicht in die Zulässigkeitsprüfung.
“A., Art. 246 N 2; BK-ZPO-KILIAS, Art. 246 N 1). Gerade wenn die Prozessvo- raussetzungen (vgl. Art. 59 Abs. 2 ZPO) strittig sind, lässt sich das Verfahren nicht am ersten und einzigen Termin erledigen.”
“Dass ihre Rechtsauffassung zur Ausschlusswirkung nicht überzeugt, scheint denn auch die Vorinstanz zu erkennen, führt sie doch in einer Eventualbegründung aus, die Vermieterin habe - wenn man die Identität der Anträge und damit die Ausschlusswirkung verneine - jedenfalls kein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO an ihrer Klage. Wenn nämlich bereits heute klar sei, dass die Vorfrage betreffend Erhöhung des geschuldeten Mietzinses aufgrund der Bindungswirkung negativ zu beantworten sei, ergebe sich daraus, dass auch die Leistungsklage am Ende des Verfahrens abzuweisen sein werde, da diese auf der Erhöhung des Mietzinses aufbaue und sich einzig darauf abstütze. Auch darin kann ihr nicht gefolgt werden, liesse sich mit diesem Argument doch bei jeder nach materieller Anspruchsprüfung abzuweisenden Klage ein Nichteintretensentscheid begründen. Ob der mit der Klage geltend gemachte Anspruch gegeben ist, betrifft aber die Frage ihrer Begründetheit und ist im Sachurteil und nicht im Rahmen der Zulässigkeitsprüfung zu entscheiden. Dementsprechend kann und muss im vorliegenden Stadium nicht beurteilt werden, ob der im Erstverfahren erfolgte Rückzug des Begehrens der Vermieterin um Anpassung des Mietzinses im Zweitverfahren Präjudizialitäts- bzw. Bindungswirkung entfaltet. In diesem Sinne kann an dieser Stelle offenbleiben, ob die von der Vorinstanz unter dem Gesichtspunkt der Prozessvoraussetzungen gemachten Erwägungen zur Rechtskraft zutreffen und gegebenenfalls auf den vorliegenden Fall übertragen werden können.”
Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Zu diesen Voraussetzungen gehören insbesondere die Beschwerdelegitimation (Art. 59 Abs. 2 lit. a), die fehlende Rechtshängigkeit (lit. d) und die Zuständigkeit; die Prüfung erfolgt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht uneingeschränkt, sondern mit einer eingeschränkten bzw. «partiellen» Untersuchungsmaxime.
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Hierzu gehört unter anderem die Frage, ob die Partei, welche ein Rechtsmittel einlegt, durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), das heisst, ob sie dadurch einen Nachteil erleidet.”
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Hierzu gehört unter anderem die Frage, ob die Partei, welche ein Rechtsmittel einlegt, durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), das heisst, ob sie dadurch einen Nachteil erleidet.”
“Die Rechtshängigkeit bewirkt nach Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO, dass der Streitgegenstand zwischen den gleichen Parteien nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Sperrwirkung). Nach Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO gehört das Fehlen einer bereits bestehenden Rechtshängigkeit zu den Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Klage. Wie der Grundsatz der Rechtskraft soll der Grundsatz der Rechtshängigkeit insbesondere verhindern, dass in einer bestimmten Rechtsordnung zwei sich widersprechende Gerichtsentscheide über dieselbe Klage und zwischen denselben Parteien bestehen, die gleichermassen vollstreckbar sind (BGE 128 III 284 E. 3b/bb; 127 III 279 E. 2b; Urteil 4A_141/2013 vom 22. August 2013 E. 2.2). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Voraussetzung der fehlenden Rechtshängigkeit erfüllt ist (Art. 60 ZPO). Der Begriff der Identität des Streitgegenstands darf im Hinblick auf das Prozesshindernis der Litispendenz nicht auf die formale Identität der beiden Klagebegehren beschränkt werden. Das Augenmerk ist vielmehr auf die Rechtsfrage zu legen, die im Mittelpunkt der beiden Verfahren steht (sog. Kernpunkttheorie; dazu BGE 138 III 570 E. 4.2.2; 128 III 284 E. 3b; Urteile 5A_1015/2021 vom 4. August 2022 E.”
“wenn der Anwalt im gleichen Fall, in dem er schon für den Klienten gewirkt hat, die Vertretung des Gegners übernimmt, ist ein Parteiwechsel stets unzulässig, weil sich dies nicht mit der Vertrauensstellung des Anwalts und seiner Treuepflicht vereinbaren lässt. Für die Identität der Streitsache ist es nicht erforderlich, dass es sich um ein und denselben Prozess handelt, weshalb sich diese nicht nach formellen, sondern nach materiellen Gesichtspunkten bestimmt. Keine Identität der Streitsache liegt vor, wenn sich der jeweilige Gegenstand der Vertretung in rechtlicher und sachlicher Hinsicht unterscheidet (Testa, Die zivil- und standesrechtlichen Pflichten des Rechtsanwaltes gegenüber dem Klienten, Diss., Zürich 2001, S. 119 f.). b)Zunächst ist auf die Frage der novenrechtlichen Zulässigkeit des prozessua- len Antrags der Klägerin samt Beilagen bzw. des diesem zugrundliegenden Sach- verhalts (Urk. 7/56 und 7/57/18-20) einzugehen. Bei der Frage der Vertretungsbe- fugnis der Beschwerdeführerin 2 handelt es sich um eine Prozessvoraussetzung (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. c und Art. 68 ZPO). Auf eine eindeutige Zuordnung unter die Fälle von Art. 59 Abs. 2 ZPO kommt es dabei nicht an, weil die Aufzählung der Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 ZPO nicht abschliessend ist (vgl. Morf, OFK-ZPO, Art. 59 N 1; demgegenüber: Urk. 17 S. 5 und Urk. 18/78 S. 4). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen (Art. 60 ZPO). Prozessvoraussetzungen müssen in jedem Verfahrensstadium (erneut) ge- - 12 - prüft werden können (vgl. Morf, a.a.O., Art. 60 N 3). Wie die Klägerin korrekt aus- führt (Urk. 11 S. 5 f.), konnte die behauptete Interessenkollision der Beschwerde- führerin 2 entsprechend jederzeit im Verfahren geltend gemacht werden. Bei der Prüfung der Prozessvoraussetzungen gilt gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre- chung eine eingeschränkte bzw. "partielle" Untersuchungsmaxime. Das Gericht muss von Amtes wegen (nur aber immerhin) erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen sprechen (vgl. BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017, Erw. 3.3.2, 3.”
“Aus den dargelegten Gründen hätte die Vorinstanz das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a und e ZPO bejahen und bereits aus diesem Grund zunächst über ihre Zuständigkeit befinden müssen. Indem sie diese Frage offenlässt, verletzt sie Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO. Bei dieser Sachlage braucht nicht näher auf das grundsätzliche Argument der Vermieterin eingegangen zu werden, "dass die Zuständigkeit des Gerichts (und insbesondere die der Parteidisposition entzogene zwingende sachliche Zuständigkeit) prioritär vor allen anderen Prozessvoraussetzungen geprüft werden muss".”
“Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG) wie auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind vorliegend gegeben, weshalb auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Die Postulationsfähigkeit gehört zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO. Über sie entscheidet das sachzuständige Gericht bzw. ein von ihm delegiertes Mitglied. Bestehen Interessenkonflikte oder Mängel der Unabhängigkeit des Vertreters, kann dem Anwalt die Fähigkeit zu postulieren abgesprochen werden; das Gericht hat die Partei in der Regel zu einer Frist zu verpflichten, innerhalb derer sie einen gesetzeskonformen Vertreter zu benennen hat.
“Il en résulte qu'en l'espèce aucune violation du droit d'être entendus des appelants et recourants ne peut être constatée. 7. 7.1 Les recourants reprochent ensuite au premier juge d'avoir considéré que les conditions d'une interdiction de postuler de Me G.________ et de Me P.________ étaient réalisées. 7.2 Aux termes de l'art. 12 let. c LLCA (loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats ; RS 935.61), l'avocat évite tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé. Celui qui, en violation de cette obligation, accepte ou poursuit la défense d'intérêts contradictoires doit se voir dénier par l'autorité la capacité de postuler (ATF 147 III 351 consid. 6.1.3). Dans le cadre d'une procédure soumise au Code de procédure civile, le Tribunal fédéral a déjà eu l'occasion de préciser que la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition, et que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (art. 132 CPC par analogie ; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3 ; TF 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2 ; TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). Selon la jurisprudence, les critères suivants peuvent permettre de déterminer l'existence ou non de mandats opposés dans un cas concret : l'écoulement du temps entre deux mandats, la connexité (factuelle et/ou juridique) de ceux-ci, la portée du premier mandat – à savoir son importance et sa durée –, les connaissances acquises par l'avocat dans l'exercice du premier mandat, ainsi que la persistance d'une relation de confiance avec l'ancien client (ATF 145 IV 218 consid. 2.1). Il faut éviter toute situation potentiellement susceptible d'entraîner des conflits d'intérêts.”
“301a al. 2 let. b CC pour parvenir à une nouvelle décision sur la question de la compétence, conformément aux considérants de l'arrêt de renvoi. Cela étant et préalablement, la Cour de céans doit statuer sur la demande d'interdiction de postuler dirigée contre le conseil de B______ formée le 20 avril 2023 par la recourante. 2.1 Il n'est pas contesté que les faits à l'appui de cette demande ont été apportés à la procédure dans le respect de la règle de l'art. 317 CPC, de sorte que cette requête est recevable sous cet angle. 2.2 Dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat d'une partie est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même Tribunal, à l’exclusion de l’autorité de surveillance (ATF 147 III 351 consid. 6.3). La capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition, et que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (art. 132 CPC par analogie; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3; arrêts 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). 2.3 Aux termes de l'art. 12 de la Loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (LLCA - RS 935.61), l'avocat exerce sa profession avec soin et diligence (let. a), exerce son activité professionnelle en toute indépendance, en son nom personnel et sous sa propre responsabilité (let. b), et évite tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé (let. c). Parmi les règles professionnelles que doit respecter l'avocat, l'art. 12 let. c LLCA prévoit que celui-ci doit éviter tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé (art.”
“Alors que la capacité d'ester en justice est la capacité de conduire personnellement le procès, de décider de la marche de la procédure, la capacité de postuler (capacité de procéder ou de revendiquer) est de nature purement technique : elle détermine qui peut, sur le plan formel, accomplir les actes de procédure en vertu du droit de procédure applicable (BOHNET, Les parties et leur capacité [d'être partie, d'ester et de postuler] en procédure civile suisse : clarifications terminologiques et dogmatiques, in RSPC 1/2018, p. 69 ss). La capacité de postuler est donnée par le CPC aux parties (principales et accessoires) capables de discernement (art. 68 al. 1 CPC a contrario), à leur représentant légal ou à certains mandataires, suivant les règles établies par l'art. 68 CPC. La représentation à titre professionnel est limitée, en ce sens qu'elle est en principe - sous réserve des atténuations prévues à l'art. 68 al. 2 let. b à d CPC - réservée aux avocats remplissant les conditions d'exercice de leur profession (BOHNET, in CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). Bien que la capacité de postuler ne soit pas mentionnée à l'art. 59 CPC, elle constitue une condition de recevabilité de la demande. Faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal doit fixer un délai à la partie pour qu'elle ratifie l'acte (art. 132 al. 1 CPC par analogie, cf. infra consid. 2.1.3) et, le cas échéant, pour qu'elle désigne un nouveau représentant satisfaisant aux conditions légales. Faute de ratification, l'acte n'est pas pris en considération. En d'autres termes, s'il s'agit d'une demande, le tribunal n'entre pas en matière (arrêt du Tribunal fédéral 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3; BOHNET, in CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). A défaut de règle cantonale contraire, ce régime vaut également lorsque le tribunal constate un conflit d'intérêts ou manque d'indépendance dans la personne de l'avocat de l'une des parties. Dans un tel cas, il doit lui dénier la capacité de postuler et lui faire obligation de renoncer à la défense en cause (BOHNET, in CR CPC, op.”
Das Gericht hat von Amtes wegen zu prüfen, ob ein schutzwürdiges Rechtsschutzinteresse besteht (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fehlt dieses bereits bei Rechtshängigkeit, ist nicht einzutreten; fällt es während des Verfahrens definitiv weg, ist das Verfahren gemäss Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben.
“Das Gericht muss von Amtes wegen prüfen, ob ein genügendes Rechtsschutzinteresse besteht (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens dahin, ist die Klage nach Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben (BGE 146 III 416 E. 7.4 mit Hinweisen).”
“De- zember 2023 ein, in der bescheinigt wird, dass die Gesuchstellerin bei der Vorin- stanz keine Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts eingereicht und keine Erstreckung der 60-tägigen Frist beantragt habe (act. 90 f.). 2.3.Die Kammer setzte der Gesuchstellerin mit Verfügung vom 8. Januar 2024 Frist an, um zu den Eingaben der Gesuchsgegner Stellung zu nehmen (act. 92). Die Rechtsvertreterin der Gesuchstellerin nahm die Verfügung am - 6 - 10. Januar 2024 entgegen (act. 93). Mit Schreiben vom gleichen Tag teilte sie der Kammer mit, die Gesuchstellerin nicht (mehr) zu vertreten (act. 94). Das Schrei- ben sandte sie (unter Beilage der Verfügung vom 8. Januar 2024) zur Kenntnis- nahme auch an ihre bisherige Klientin (act. 94 unten). Eine Stellungnahme zu den Eingaben der Gesuchsgegner ging bis heute nicht ein. 3.1.Damit auf ein Rechtsmittel eingetreten werden kann, müssen die Pro- zessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sein. Insbesondere muss ein schutzwürdiges Interesse vorliegen (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Bei Rechtsmitteln hat derjenige ein Rechtsschutzinteresse, der durch den ange- fochtenen Entscheid beschwert, d.h. benachteiligt, ist (MÜLLER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 59 N 57). Fehlt das Rechtsschutzinteresse bereits bei Eintritt der Rechtshängigkeit, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen. Bei Wegfall nach Eintritt der Rechtshängigkeit ist das Verfahren stattdessen gemäss Art. 242 ZPO infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben (GSCHWEND/STECK in: BSK ZPO, 3. Auflage 2017, Art. 242 N 5 f.).”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozess- voraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dieses sog. Rechtsschutzinteresse muss im Zeitpunkt der Rechtshängigkeit des Prozesses bzw. der Anhängigmachung - 3 - des Rechtsmittels vorhanden sein, ansonsten auf die Klage bzw. das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann. Das bedeutet für ein Rechtsmittel u.a., dass es geeignet sein muss, den gewünschten Erfolg herbeizuführen und einen wirtschaft- lichen, ideellen oder materiellen Nachteil der das Rechtsmittel ergreifenden Partei zu beseitigen (vgl. S EILER, Die Berufung nach ZPO, N 533 und 546; STEINER, Die Beschwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, N 320). Da das Ge- richt konkrete und nicht bloss theoretische Fragen zu entscheiden hat, muss das Rechtsschutzinteresse auch noch im Zeitpunkt der Entscheidung aktuell sein. Fällt das Rechtsschutzinteresse während des Verfahrens definitiv weg, ist das Verfahren i.S.v. Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben (vgl. zum Gan- zen: CHK ZPO-S UTTER-SOMM/SEILER, Art. 242 N 8; PC CPC-HEINZMANN/BRAIDI, Art.”
Eine ungenaue oder fehlerhafte Bezeichnung der Parteien ist nach Art. 59 ZPO typischerweise als Formmangel (vice de forme) einzuordnen und kann reparabel sein. Eine Berichtigung der Parteienbezeichnung ist zulässig, wenn dadurch keine Verwechslungsgefahr besteht und die Gegenpartei in ihren prozessualen Rechten nicht benachteiligt wird; ist die Identität der tatsächlichen Partei klar erkennbar, soll der Richter die Berichtigung in der Regel zulassen.
“01), de sorte que le juge délégué est compétent pour rendre le présent prononcé en application de l’art. 43 al. 1 let. c CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; BLV 211.01); attendu que selon l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, qu’en principe, seule est légitimée comme partie au procès celle qui est personnellement titulaire d’un droit ou contre laquelle personnellement un droit est exercé, le défaut de légitimation active (ou passive) entraînant le rejet de l’action (TF 4A_79/2010 consid. 2.1 ; ATF 130 III 417 consid. 3.1, rés. in JdT 2004 I 268 ; ATF 128 III 50 consid. 2bb ; ATF 123 III 60 consid. 3a, rés. in JdT 1998 I 25), qu’il convient de distinguer le défaut de qualité pour agir de la désignation inexacte des parties, que la désignation inexacte des parties relève du vice de forme et ne concerne que les erreurs rédactionnelles (Bohnet et alii, Code de procédure civile commenté, n. 103 ad art. 59 CPC), que la notion de vice de forme n’est pas définie par la loi qui se contente d’en mentionner des exemples à l’art. 132 CPC tels que l’absence de signature ou de procuration, les actes illisibles, inconvenants, incompréhensibles ou prolixes, qu’il s’agit d’une irrégularité formelle entachant un acte procédural des parties, que l’analyse des éventuels vices de forme doit respecter les principes de l’interdiction du formalisme excessif et du droit d’être entendu (art. 29 Cst), ceux-ci imposant une retenue dans l’admission des vices de forme (ATF 120 V 413), qu’est réparable tout vice qui ne rend pas l’acte informe ou qui ne l’empêche pas de remplir sa fonction, que l’acte doit donc être suffisamment précis pour permettre au juge et au défendeur, après un examen raisonnable, de déterminer de qui il émane et contre qui il est dirigé, sur quoi la prétention se fonde et en quoi elle consiste (ATF 131 I 57), qu’il doit permettre un déroulement clair et ordonné de l’instance et garantir aux parties le droit de prendre position sur les allégations de leur adversaire, que les conséquences d’un vice réparable dépendent de la gravité de l’informalité et de sa nature, qu’une rectification de la désignation des parties est admissible si tout risque de confusion peut être exclu (TF 4A_116/2015 du 9 novembre 2015), que la désignation erronée des parties doit être considérée comme une erreur réparable lorsqu'elle résulte d'une erreur et que la personne ayant la légitimation passive reconnaît ou doit reconnaître, selon le principe de la confiance, que les prétentions sont formulées, selon la volonté réelle de l'interlocuteur, non pas contre la personne mentionnée dans l’écriture, mais contre elle (ATF 136 III 545), que lorsque l’erreur ne prête pas à discussion, le juge devrait la rectifier, d’office ou sur requête de son auteur, sans requérir de celui-ci qu’il le redresse formellement (Bohnet et alii, op.”
“________, avait utilisé son adresse mail pour passer la commande de la montre dont est litige, vu les courriers reçus les 26 mars et 5 avril 2024 par le juge délégué, par lesquels M.________ a reconnu avoir utilisé le prénom M.________ et l’adresse mail de son fils, F.________, afin de procéder à la commande litigieuse, vu le courrier du 1er février 2024 par lequel la demanderesse a requis la rectification du prénom du défendeur M.________ dans l’affaire [...], vu les autres actes et pièces aux dossiers ; attendu que le procès au fond est ouvert devant la Cour civile en vertu des art. 5 al. 1 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2018; RS 272) et 74 al. 3 LOJV (loi vaudoise d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979; BLV 173.01), de sorte que le juge délégué est compétent pour rendre le présent prononcé en application de l’art. 43 al. 1 let. c CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; BLV 211.01); attendu que selon l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, qu’en principe, seule est légitimée comme partie au procès celle qui est personnellement titulaire d’un droit ou contre laquelle personnellement un droit est exercé, le défaut de légitimation active (ou passive) entraînant le rejet de l’action (TF 4A_79/2010 consid. 2.1 ; ATF 130 III 417 consid. 3.1, rés. in JdT 2004 I 268 ; ATF 128 III 50 consid. 2bb ; ATF 123 III 60 consid. 3a, rés. in JdT 1998 I 25), qu’il convient de distinguer le défaut de qualité pour agir de la désignation inexacte des parties, que la désignation inexacte des parties relève du vice de forme et ne concerne que les erreurs rédactionnelles (Bohnet et alii, Code de procédure civile commenté, n. 103 ad art. 59 CPC), que la notion de vice de forme n’est pas définie par la loi qui se contente d’en mentionner des exemples à l’art. 132 CPC tels que l’absence de signature ou de procuration, les actes illisibles, inconvenants, incompréhensibles ou prolixes, qu’il s’agit d’une irrégularité formelle entachant un acte procédural des parties, que l’analyse des éventuels vices de forme doit respecter les principes de l’interdiction du formalisme excessif et du droit d’être entendu (art.”
“ATF 143 IV 380 consid. 1.2). 3. 3.1 Bien que jouissant d'une certaine autonomie, une succursale est dépourvue d'existence juridique et n'a pas la capacité d'ester en justice, ni celle d'être poursuivie, ce qui n'exclut pas la possibilité pour la succursale d'ester en justice au nom de la société en vertu d'un pouvoir de représentation spécial (ATF 120 III 11 consid. 1). En principe, lorsqu'une succursale est indiquée dans le rubrum, il ne peut y avoir de doute sur l'identité de la partie, soit l'entreprise principale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_129/2014 du 1er mai 2014 consid. 2.5; 4A_27/2013 du 6 mai 2013 consid. 2.2 non publié in ATF 139 III 278; 4C.270/2003 du 28 novembre 2003 consid. 1.1). Dès lors qu'ainsi, tout risque de confusion peut être exclu et dans la mesure où l'autre partie n'a pas été lésée dans ses intérêts, une rectification de la désignation de la partie est admissible (arrêts du Tribunal fédéral 4A_510/2016 du 26 janvier 2017 consid. 3.2, résumé in CPC Online, ad art. 59 CPC; 4A_129/2014 du 1er mai 2014 consid. 2.5; 4A_27/2013 du 6 mai 2013 consid. 2.2 non publié in ATF 139 III 278). 3.2 En l'espèce, la nouvelle raison sociale de l'intimée étant établie et non contestée, la Cour rectifiera préalablement la qualité de C______ SA en B______ SA. Pour le surplus, il sera précisé, contrairement à ce qui résulte du rubrum du jugement entrepris, que c'est bien l'entreprise principale, ayant son siège à Zurich, et non sa succursale qui est partie à la présente procédure, tel que cela ressort d'ailleurs des écritures de première instance et d'appel de l'intéressée. 4. L'appelant invoque une constatation inexacte des faits, au motif, notamment, que le jugement ne comporte aucune indication relative à sa situation financière, alors que celle-ci doit être prise en compte parmi les critères de fixation de la rémunération due à l'avocat. Il reproche en outre au premier juge d'avoir omis de prendre en compte le calendrier de garde qu'il était lui-même parvenu à négocier dès le mois de juin 2013, cet élément étant déterminant, selon lui, dans l'examen du résultat obtenu par la suite par l'intimée.”
Ein Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO kann bestehen, obwohl der Gesuchsgegner im Ausland wohnt und obwohl der zu vollstreckende Entscheid bereits strafbewehrt ist. Für das Gebiet der Schweiz beantragte Sicherungsmassnahmen können einen zusätzlichen Nutzen bewirken; eine Strafandrohung im ausländischen Entscheid verletzt dadurch weder das Territorialitätsprinzip noch das Verbot der doppelten Bestrafung. Soweit die schweizerische Zuständigkeit für im Ausland begangene Verfehlungen fraglich ist, hat dies den Bestand eines Rechtsschutzinteresses nicht zwingend ausgeschlossen.
“(Anordnung von Sicherungsmassnahmen gegenüber dem Gesuchsgegner) zu Unrecht verneint zu haben. Dadurch habe sie Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO und letzt- lich Art. 47 Abs. 2 LugÜ verletzt. Ein Rechtsschutzinteresse bestehe ungeachtet des ausländischen Wohnsitzes des Gesuchsgegners sowie des Umstands, dass der zu vollstreckende Entscheid bereits strafbewehrt sei. Insbesondere bewirkten für das Gebiet der Schweiz beantragte Massnahmen für sie einen zusätzlichen Nutzen und verstosse eine Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB weder gegen das Territorialitätsprinzip noch gegen das Verbot der doppelten Bestrafung. Uner- heblich sei ausserdem, dass die schweizerische Justiz für in Zypern begangene Verfehlungen allenfalls nicht zuständig sei (Urk. 7 Rz 11 ff.). Andererseits sei das Gesuch um Anordnung von Sicherungsmassnahmen, soweit es die vier namentlich genannten Banken betreffe (Rechtsbegehren Ziffern”
“(Anordnung von Sicherungsmassnahmen gegenüber dem Gesuchsgegner) zu Unrecht verneint zu haben. Dadurch habe sie Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO und letzt- lich Art. 47 Abs. 2 LugÜ verletzt. Ein Rechtsschutzinteresse bestehe ungeachtet des ausländischen Wohnsitzes des Gesuchsgegners sowie des Umstands, dass der zu vollstreckende Entscheid bereits strafbewehrt sei. Insbesondere bewirkten für das Gebiet der Schweiz beantragte Massnahmen für sie einen zusätzlichen Nutzen und verstosse eine Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB weder gegen das Territorialitätsprinzip noch gegen das Verbot der doppelten Bestrafung. Uner- heblich sei ausserdem, dass die schweizerische Justiz für in Zypern begangene Verfehlungen allenfalls nicht zuständig sei (Urk. 7 Rz 11 ff.). Andererseits sei das Gesuch um Anordnung von Sicherungsmassnahmen, soweit es die vier namentlich genannten Banken betreffe (Rechtsbegehren Ziffern”
Die Einhaltung der Rechtsmittelfristen (Beginn und Ende) sowie die fristgerechte Zustellung sind Prüfungsgegenstand im Rahmen der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO; wird die Frist nicht gewahrt, tritt das Gericht nicht ein.
“Damit auf ein Rechtsmittel überhaupt eingetreten werden kann, müssen die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sein; dies ist von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Dazu gehört auch die Einhaltung der Berufungs- frist, die im vorliegenden Fall zehn Tage beträgt (Art. 314 Abs. 1 ZPO). - 3 -”
“Sie verlangt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Gutheissung der Beschwerde gegen den KESB-Entscheid bzw. des Entlassungsgesuchs. Die Beschwerde enthält im Wesentlichen Ausfüh- rungen zum Entlassungswunsch (act. 16). Eine Auseinandersetzung mit dem an- gefochtenen Entscheid findet nicht statt. Die Beschwerde ist deshalb unbegrün- det, was allerdings zulässig ist (vgl. dazu Art. 450e Abs. 1 ZGB). Der angefochte- ne Entscheid wurde der Beschwerdeführerin indes bereits am 25. Juli 2022 zuge- stellt (act. 13/1). Die zehntägige Frist zur Erhebung der Beschwerde (Art. 450b Abs. 2 ZGB i.V.m.§ 40 EG KESR) begann somit am darauffolgenden Tag zu lau- fen und endete mangels Fristenstillstand in Summarverfahren gemäss Hinweis in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids am Donnerstag, 4. August 2022 (Art. 142 ZPO sowie Art. 145 Abs. 2 lit. b und Abs. 3 ZPO; vgl. act. 15 S. 3). Die am 24. August 2022 zur Post gegebene Beschwerde erweist sich demnach als verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 59 ZPO). - 3 -”
“Januar 2022 ergibt, kann ein Entscheid der Er- wachsenenschutzbehörde auf dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung in- nert zehn Tagen seit Mitteilung beim Einzelgericht des zuständigen Bezirksgerich- tes angefochten werden (Art. 450b und Art. 450e ZGB, § 62 EG KESR). Der ge- nannte Entscheid vom 7. Januar 2022 wurde dem Beschwerdeführer am 31. Januar 2022 zugestellt (act. 5). Die Rechtsmittelfrist lief demnach bis zum Donnerstag, 10. Februar 2022 (Art. 142 ZPO), und gilt als eingehalten, wenn die - 3 - Rechtsmitteleingabe spätestens am letzten Tag der Frist beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wird (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Die Beschwerde des Beschwerdeführers erfolgte demnach offen- sichtlich verspätet. Die Vorinstanz verzichtete daher zu Recht auf eine inhaltliche Überprüfung des Entscheides der KESB Bezirk Meilen vom 7. Januar 2022 und trat auf die dagegen gerichtete Beschwerde des Beschwerdeführers nicht ein (Art. 59 ZPO). Der angefochtene Entscheid ist nicht zu beanstanden und die Be- schwerde ist abzuweisen.”
“Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass eine Wiederherstellung der Rechts- mittelfrist bzw. eine erneute fristauslösende Zustellung durch die Vorinstanz nicht möglich ist. Die Wiederherstellung von Rechtsmittelfristen bei devolutiven Rechts- mitteln obliegt der Rechtsmittelinstanz und damit der Kammer (KUKO ZPO-HOFF- MANN-NOWOTNY/BRUNNER, 3. Aufl. 2021, Art. 149 N 3). Die Begründung der Vorin- stanz für die Verweigerung einer weiteren Zustellung ist somit grundsätzlich uner- heblich. Auch die Anträge der Beschwerdeführerin, wonach die Zustellung des angefochtenen Beschlusses für nichtig zu erklären und die Abweisung ihres Ge- suchs um Wiederherstellung der Frist für nichtig zu erklären und aufzuheben seien (vgl. act. 11, Anträge 1und 2), sind unzulässig. Da es sich bei der Frage der Wahrung der Frist um eine Prozessvoraussetzung nach Art. 59 ZPO handelt, ist von Amtes wegen zu prüfen, ob die Rechtsmittelfrist eingehalten wurde. Noven sind im Beschwerdeverfahren nach Art. 326 ZPO grundsätzlich ausgeschlossen (vgl. oben E. 4). Da aber erst der Entscheid der Vorinstanz Anlass zur Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde gab, müssen vorliegend Noven in Bezug auf die - 5 - Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde zulässig sein (vgl. BGE 139 III 466 E. 3.4; BSK ZPO-SPÜHLER, a.a.O., Art. 326 N 1).”
“27). Die zehntägige Frist zur Erhebung der Beschwerde begann somit am darauffolgenden Tag zu laufen und endete am Montag, 4. Dezember 2023 (Art. 142 ZPO). Die Beschwerde wurde gemäss Sen- dungsverfolgung am 1. Dezember 2023 in Barcelona der Post übergeben (act. 34). Die Aufgabe einer Sendung bei einer Poststelle im Ausland genügt zur Fristwahrung allerdings nicht. Zwecks Fristwahrung muss die Sendung einer in- ländischen Poststelle übergeben werden bzw. muss sie entweder am letzten Tag der Frist beim Gericht eingehen oder vor Fristablauf von der Schweizerischen Post zur Weiterbeförderung übernommen worden sein (M ERZ BARBARA, DIKE- Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 143 N 7; BSK ZPO-BENN, 3. Aufl. 2017, Art. 143 N 9; BGE 125 V 65, E. 1). Die Sendung des Beschwerdeführers erreichte die Grenzstelle der Schweiz am 5. Dezember 2023 und damit einen Tag nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (act. 34). Demnach erweist sich die Beschwerde als verspä- tet, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 59 ZPO).”
Parallel geführte Verfahren können unterschiedliche Streitgegenstände oder Verfahrenszwecke haben (z. B. Mainlevée/Vollstreckungs- vs. Zahlungsprozess). Für eine Litispendenz nach Art. 59 ZPO ist dagegen erforderlich, dass es sich um denselben Streitgegenstand (und dieselben Parteien) handelt. Deshalb liegt nicht in jedem Fall von parallelen Verfahren automatisch Litispendenz vor, wenn die Themen oder Verfahrenszwecke voneinander abweichen.
“dus à l'intimée durant cette période. Il ne subsisterait dès lors, en toute hypothèse, aucun arriéré de contribution d'entretien. 6.6 Conformément à l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Le litige ne doit notamment pas faire l'objet d'une litispendance préexistante ou d'une décision entrée en force (al. 2 let. d et e). Les questions débattues en procédure de reconnaissance de dette et en procédure de mainlevée ne sont pas les mêmes. De la même manière que le résultat de la procédure de mainlevée n'a pas d'autorité de chose jugée dans la procédure en paiement, la litispendance d'une action en reconnaissance de dette n'empêche pas l'introduction ou la continuation d'une procédure de mainlevée. Le fait que le même rapport d'obligation fonde les deux procédures entre les parties ne change rien au fait que les thèmes du procès sont différents (ATF 148 III 30 consid. 2.2 et 2.3 résumé in CPC Online, ad art. 59 CPC). 6.7.1 En l'espèce, la procédure de mainlevée définitive intentée par l'intimée parallèlement à la présente procédure de divorce constituait, conformément à la jurisprudence, un incident de poursuite. Bien qu'elle ait aussi porté sur l'arriéré de contributions d'entretien de la période 2018-2020, cette procédure n'avait pas pour objet de statuer sur le montant de ces arriérés mais uniquement sur la force exécutoire du titre - en l'occurrence l'arrêt de la Cour du 28 août 2020 sur mesures protectrices de l'union conjugale - produit par l'intimée. Le résultat de cette procédure de mainlevée n'a dès lors pas d'autorité de chose jugée dans le cadre de la présente procédure au fond tendant à obtenir le paiement de l'arriéré en question. Peu importe que le rapport d'obligation fondant les prétentions de l'intimée soit le même dans les deux procès. Le grief soulevé par l'appelant est dès lors infondé. 6.7.2 S'agissant du montant de l'arriéré de contributions d'entretien pour la période allant du 28 novembre 2018 au 30 juin 2020, l'appelant ne conteste pas le calcul effectué par l'intimée et repris par le Tribunal, à teneur duquel cet arriéré s'élevait à 57'600 fr.”
“Da ultimo non va trascurato che per risultare irricevibile in ragione di una litispendenza (art. 64 cpv. 1 lett. a CPC) una causa deve vertere, per definizione, sul medesimo oggetto e riguardare le medesime parti di una procedura preesistente (Gehri in: Basler Kommentar, ZPO, 3ª edizione, n. 13 ad art. 59; Bohnet in: Commentaire Romand, Code de procédure civile, op. cit., n. 47 segg. ad art. 59 CPC). Dovendosi – come in concreto – giudicare contestualmente all'azione di divisione anche una pluralità di altre questioni, l'oggetto litigioso non è uno solo, come ha riconosciuto il Pretore (sopra, consid. 3; sul tema: Schaufelberger/Keller Lüscher, loc. cit.; Wolf/Brazerol, Grundsätze für die Vornahme der Erbteilung durch das Gericht in: AJP/PJA 2016 pag. 1434). E fra le due cause sottoposte in concreto al giudizio del Pretore (inc. OR.2017.39 e 2017.59) non v'era completa identità di azioni. Il primo giudice è stato invitato a ordinare la divisione dell'eredità fu A__________ __________ e a regolare gli obblighi di collazione degli eredi, come pure le vicendevoli richieste di rendiconto. Oltre a ciò, egli è stato chiamato a statuire su due azioni di nullità che – come rileva l'appellante – concernevano due testamenti diversi e contrapposti. Infine egli è stato adito da AP 1 per accertare, in caso di divisione non paritaria, anche la porzione legittima di lei (inc.”
In den zitierten Entscheiden wurden die Zivilklagen auf den Zivilweg verwiesen, jeweils vorbehaltlich des tatsächlichen Eintritts auf diesem Rechtsweg (Art. 59 Abs. 2 ZPO).
“Die Zivilklagen der B.________ AG, C.________ AG und D.________ AG gegen E.________ werden auf den Zivilweg verwiesen, sofern darauf eingetreten werden kann (Art. 126 Abs. 2 lit. a StPO sowie Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO).”
Bei Vertretung bedürfen die Voraussetzungen der gültigen Vertretung (z. B. gesetzlicher Vertreter, Beistand, Kurator; minderjährige oder in ihren Rechten beschränkte Personen) der Prüfung im Rahmen der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO. Fehlt eine erforderliche Ratifikation oder behördliche Zustimmungserklärung, kann das Gericht auf die Klage bzw. das Gesuch nicht eintreten; es ist allerdings zulässig, den Vertreter vorgängig zur Ratifikation bzw. zur Nachholung der Zustimmung innerhalb einer Frist aufzufordern.
“________, dans les causes en droit du bail qui l’opposaient à S.________ et I.________, le bénéfice de l’assistance judiciaire avec effet au 12 avril 2023, comprenant l’assistance d’office d’une avocate en la personne de Me P.________. 2. Par envoi du 6 mai 2024, Me R.________, agissant en remplacement de Me P.________, a produit auprès du Tribunal des baux la liste relative à leurs opérations. 3. Par acte du 10 mai 2024, Q.________ (ci-après : le recourant) a formé « opposition à la facturation […] du 06.05.24 de R.________ et P.________ ». Par avis du 28 mai 2024, la Juge déléguée de la Chambre de céans a invité la curatrice du recourant, Z.________, assistante sociale auprès du Service des curatelles et tutelles professionnelles, à indiquer dans un délai de 10 jours si elle ratifiait le recours précité. Par courrier du 6 juin 2024, la curatrice a déclaré qu’elle ne ratifiait pas le recours en question. 4. 4.1 4.1.1 L’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), à savoir, notamment, le fait que les parties doivent avoir la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). Les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC – examinées d’office (art. 60 CPC) – sont applicables mutatis mutandis à la procédure de deuxième instance (TF 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1 ; TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3). La capacité d’ester en justice appartient à celui qui a l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne qui n’a pas l’exercice des droits civils doit en revanche agir par l’intermédiaire de son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC et 19 al. 1 CC), sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art. 19c al. 2 CC ; TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid.”
“September 2022 längst rechtskräftig durch schwei- zerische Massnahmen abgelöst worden seien und keine Geltung mehr hätten. Nach schweizerischem Recht benötige der Sachwalter zur Prozessführung zu- dem eine Zustimmung der KESB Meilen (Art. 416 Abs. 1 Ziff. 9 ZGB). Eine solche habe er nicht vorgelegt. Der Sachwalter sei nur gerade ad interim eingesetzt und habe sich in erster Linie um die dringlichsten Aufgaben zu kümmern; darüber hin- ausgehende Angelegenheiten habe er ohne weiteres mit der KESB Meilen abzu- sprechen. Eine Dringlichkeit sei vorliegend nicht auszumachen: Es bestehe keine Eile in Bezug auf die Eigentumsübertragung, da eine Grundstückübertragung im Rahmen des bestehenden Arrests respektive der erfolgten Pfändung und der Grundbuchsperre unmöglich sei (act. 16/3+4). Mangels Dringlichkeit der Aufhe- bung der Verfahrenssistierung sei auch kein Rechtsschutzinteresse erkennbar (vgl. act. 15 Rz. 3-9, 26 f.) . 3.2. Das Gericht tritt auf ein Rechtsmittel ein, sofern die Prozessvoraussetzun- gen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehören u.a. das Rechtsschutzinteresse und die gültige Vertretung (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a und c ZPO; BGer 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). Benötigt ein Beistand für die Prozessführung in Vertretung der betroffenen Person eine behördliche Zustim- mungserklärung, gehört auch diese zu den von Amtes wegen zu prüfenden Ein- tretensvoraussetzungen (BSK ZGB I-V OGEL, 7. Aufl. 2022, Art. 416/417 N 33; ZÜRCHER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 24; vgl. auch BGer 9C_443/2021 vom 14. März 2022 E. 3). - 6 - 3.3. Die Einwände der Beschwerdegegnerin gegen die Vertretungsbefugnis des Sachwalters sind unbegründet. Das Bezirksgericht Kitzbühel setzte den Sachwal- ter mit Beschluss vom 12. Oktober 2022 nicht ab, sondern widerrief einzig und al- lein dessen Auftrag, die Berichte und Abrechnungen für die Jahre 2020, 2021 und für die ersten drei Quartale des Jahres 2022 vorzulegen (act. 6/69/3 = act. 16/1). Aufgrund der Umsiedelung der Eheleute A.”
“Le recours a ainsi été formé en temps utile. 5.3 5.3.1 L’art. 59 CPC prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), à savoir, notamment, que les parties doivent avoir la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). La capacité d’être partie et la capacité d’ester en justice sont inséparables des notions, respectivement, de jouissance des droits civils et d’exercice des droits civils appartenant au droit matériel (ATF 142 III 782 consid. 3.1.2). La capacité d’ester en justice appartient à celui qui a l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). En revanche, celui qui n’a pas l’exercice des droits civils doit être représenté en justice par son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC et 19 al. 1 CC), sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art. 19c al. 2 CC) (TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid. 5.1). Les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC – examinées d’office (art. 60 CPC) – sont applicables mutatis mutandis à la procédure de deuxième instance (TF 4A_476/2021 du 6 juillet 2022 consid. 4.4.1 ; TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3). 5.3.2 En l’espèce, le recourant bénéficie d’une mesure de curatelle de représentation, avec limitation de l’exercice des droits civils, et de gestion, avec privation de la faculté d’accéder à certains biens, et s’est vu retirer l’exercice de ses droits civils pour tous les actes liés au bien immobilier objet de la procédure d’exécution forcée, en particulier s’agissant de toutes les opérations préalables, pendantes ou postérieures à sa vente de gré à gré. Il s’ensuit que le recourant, qui entend contester la décision arrêtant et répartissant les frais de la procédure d’exécution forcée ayant abouti à son expulsion de l’immeuble en question, devait procéder en étant représenté par sa curatrice. La décision attaquée a du reste été notifiée à cette dernière. Or, le recourant a agi sans le concours de celle-ci et a signé son acte de recours lui-même.”
“Die Verteidigung vermögenswerter Güter gilt im Regelfall nicht als Wah- rung höchstpersönlicher Rechte. Der Kläger, welcher prozessunfähig ist, kann daher nicht selbstständig Schadenersatz geltend machen (BK-Bucher/Aebi- Müller, Art. 19-19c ZGB, N 255; Hausheer/Aebi-Müller, Das Personenrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 5. Aufl. 2020, Rz 302). Da der Vertretungs- beistand des prozessunfähigen Klägers dessen Beschwerde nicht genehmigt hat und somit die Prozessvoraussetzungen nicht vollständig gegeben sind, ist auf die Beschwerde des Klägers vom 23. April 2021 nicht einzutreten (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 ZPO).”
Sind weitere Prozessvoraussetzungen unbestritten, erübrigen sich diesbezügliche Ausführungen; ist ihr Vorliegen nicht bestritten, ist auf die Klage einzutreten.
“Weitere Prozessvoraussetzungen Hinsichtlich der weiteren Prozessvoraussetzungen (Art. 59 ZPO) erübrigen sich Ausführungen; deren Vorliegen wird von den Parteien nicht bestritten. Damit ist auf die Klage einzutreten.”
Das Rechtsschutzinteresse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) ist vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen. Es muss bereits bei Rechtshängigkeit des Prozesses vorliegen und zum Zeitpunkt der Entscheidfällung noch bestehen. Fehlt das Interesse bei Einreichung, wird nicht auf die Klage bzw. das Rechtsmittel eingetreten; fällt es im Laufe des Verfahrens dahin, ist das Verfahren in der Regel als gegenstandslos abzuschreiben bzw. entfällt das Eintreten.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern ein schutz- würdiges Interesse an der Klage besteht (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens dahin, ist die Klage nach Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben (BGE 146 III 416 E. 7.4 m.w.H.; Urteil des Bundesgerichts 4A_226/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 5; BSK ZPO-GSCHWEND, Art. 242 N 11 f.; CHK ZPO-SUTTER-SOMM/SEILER, Art. 242 N 8).”
“Das Gericht muss von Amtes wegen prüfen, ob ein genügendes Rechtsschutzinteresse besteht (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens dahin, ist die Klage nach Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben (BGE 146 III 416 E. 7.4 mit Hinweisen).”
“März 2024 zur Leis- tung eines Kostenvorschusses in Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten von Fr. 2'300.– aufgefordert (Urk. 6/4 = Urk. 2). b)Dagegen erhob die Klägerin mit Eingabe vom 15. April 2024 innert Frist (vgl. Urk. 6/5; Poststempel vom 15. April 2024; eingegangen am 16. April 2024) Beschwerde mit den folgenden Anträgen (Urk. 1 S. 1): "1 - Dispositiv 1 der Verfügung vom 15. März 2024 im Bezug auf FV240036 sei auf- zuheben und den Vorschuss sei von CHF2300 auf CHF1520 zu reduzieren. 2 - Eventuell, sei Dispositiv 1 der Verfügung vom 15. März 2024 im Bezug auf FV240036 aufzuheben und den Vorschuss sei von CHF2300 auf CH760 zu reduzie- ren." c)Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 6/1-10). Aus den beigezogenen Akten geht hervor, dass die Klägerin den Kostenvorschuss in zwei Raten, nämlich am 19. März 2024 in der Höhe von Fr. 1'540.– und am 20. März 2024 in der Höhe von Fr. 760.–, bezahlt hat (Urk. 6/8-9). 2.a)Das Gericht hat von Amtes wegen das Vorliegen der Prozessvor- aussetzungen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvoraussetzungen, dass die klagende oder gesuchstel- lende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat. Als Prozessvoraussetzung muss das Rechtschutzinteresse bei Rechtshängigkeit des Prozesses vorhanden sein, damit auf die Klage eingetreten werden kann. Es muss aber auch im Zeitpunkt der Entscheidung noch aktuell sein. Dieses Erfordernis soll sicherstellen, dass - 3 - das Gericht konkrete und nicht bloss theoretische Fragen entscheidet. Im Rah- men des Rechtsmittelverfahrens entspricht das Rechtsschutzinteresse der Be- schwer, d.h. dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtliche Situation des Klägers respektive Gesuchstellers auswirkt und damit ein hinrei- chendes Interesse für die Beurteilung besteht. Entfällt das Rechtsschutzinteresse, ist das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt das Interesse bereits bei Einreichung, so wird auf das Begehren nicht eingetreten (BGE 142 I 135 E. 1.3.1; BGE 136 III 497 E. 2.1 m.w.H.; BK ZPO-Zingg, Art.”
“Rechtliches 1.6.1.1. Das Rechtsschutzinteresse als weitere Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) muss bereits im Zeitpunkt der Prozesseinleitung vorliegen und im Zeitpunkt der Urteilsfällung noch vorhanden sein (G EHRI, in: SPÜH- LER /TENCHIO/INFANGER [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozess- ordnung,”
“Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO verlangt ein schutzwürdiges Interesse der klagenden oder gesuchstellenden Partei, damit das Gericht materiell auf die Sache eintritt. Erforderlich ist im Regelfall ein persönliches Interesse des Klägers, welches in dem Sinn rechtlicher Natur ist, als die verlangte Leistung, die anbegehrte Feststellung oder Gestaltung einer Rechtslage ihm einen Nutzen eintragen muss (BGE 122 III 279 E. 3a). Demgegenüber fehlt das Rechtsschutzinteresse, wenn das Urteil der klagenden oder gesuchstellenden Partei auch im Falle des Obsiegens keinen Nutzen bringt (Zingg, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N 47 zu Art. 59 ZPO; exemplarisch: BGer 4A_127/2019 E. 4). Ebenso fehlt ein Rechtsschutzinteresse, wenn der Anspruch bereits befriedigt ist oder überhaupt nicht mehr befriedigt werden kann (sinngemäss BGE 122 III 279 E. 3a). Ob ein genügendes Rechtsschutzinteresse besteht, muss das Gericht von Amtes wegen prüfen (Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens dahin, ist auf die Klage nicht einzutreten (Gehri, in: Basler Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, BSK-ZPO, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozess- voraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung stellt das schutzwürdige Interesse der klagenden oder gesuchstellenden Partei dar (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dieses sog. Rechtsschutzinteresse muss im Zeit- punkt der Rechtshängigkeit des Prozesses bzw. der Anhängigmachung des Rechtsmittels vorhanden sein, ansonsten auf die Klage bzw. das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann. Das bedeutet für ein Rechtsmittel u.a., dass es geeignet sein muss, den gewünschten Erfolg herbeizuführen und einen wirtschaft- lichen, ideellen oder materiellen Nachteil der das Rechtsmittel ergreifenden Partei zu beseitigen (vgl. S EILER, Die Berufung nach ZPO, N 533 und 546; STEINER, Die Beschwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, N 320). Das war vorliegend der Fall, zumal im Zeitpunkt der Einreichung der Berufung die streitge- genständlich zweite Hälfte der Schulsommerferien 2023 noch bevorstand. Da das Gericht hier aber konkrete Fragen, mithin die Regelung des Ferienbesuchsrechts für die zweite Hälfte der Schulsommerferien 2023, und nicht bloss theoretische Fragen zu entscheiden hat, muss das Rechtsschutzinteresse auch noch im Zeit- punkt der Entscheidung aktuell sein.”
“Wer in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann dem Gericht unter anderem beantragen, eine bestehende Verletzung zu beseitigen (Beseitigungsbegehren) (vgl. Art. 28a Abs. 1 Ziffer 2 ZGB). Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehört insbesondere auch das schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Sie müssen grundsätzlich im Zeitpunkt der Entscheidfällung vorliegen (BGE 140 III 159 E. 4.2.4 S. 165). Fällt eine Prozessvoraussetzung nachträglich weg und kann sie nicht mehr hergestellt werden wie beispielsweise das schutzwürdige Interesse während des Verfahrens , so hat das Gericht diese neue Tatsache zu berücksichtigen und einen Nichteintretensentscheid zu fällen (Gehri, Basler Kommentar, 3. Auflage 2017, Art. 59 ZPO N 4).”
Fehlt ein schutzwürdiges Interesse, wird in der Regel nicht auf das Rechtsmittel eingetreten. Das Interesse muss zum Zeitpunkt der Einreichung bestehen. Entfällt es erst im Verlauf des Verfahrens, ziehen die Verfahrensergebnisse verfahrensrechtliche Folgen nach sich (z. B. Abschreibung wegen Gegenstandslosigkeit oder Nichteintreten), je nach Rechtsprechung und dogmatischer Einschätzung.
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist die Beschwer; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum schützenswerten Interesse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abänderung des erstin- stanzlichen Entscheides hat (vgl. BGE 120 II 5 ff., E. 2a; REETZ, in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozess- ordnung, 3. Aufl. 2016, Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 N 30). Vorausge- setzt ist dabei entweder eine (mit materieller Beschwer verbundene) formelle oder in besonderen Fällen ausnahmsweise auch nur eine materielle Beschwer; fehlt es daran, ist auf das erhobene Rechtsmittel nicht einzutreten. Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheides von den (absch- liessenden) Rechtsbegehren einer Partei abweicht. Materielle Beschwer bedeutet, dass die Rechtsstellung einer Partei durch den erstinstanzlichen Entscheid tan- giert wird, indem sich dieser in seinen rechtlichen Wirkungen nachteilig für die - 6 - Partei auswirkt und dadurch der Partei ein Interesse an seiner Abänderung ver- schafft (vgl.”
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraus- setzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu diesen gehört u.a., dass die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht. Das schutzwürdige Interesse kann wirt- schaftlicher oder auch ideeller Natur sein. Fehlt es an einem schutzwürdigen Inte- resse im Zeitpunkt der Prozesseinleitung oder entfällt es im Verlauf des Verfahrens, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen (BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl., Basel 2017, Art. 59 N 6 f.). - 5 - Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO hat die klagende Partei darzutun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an der Fest- stellungsklage hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgericht muss das Inte- resse erheblich sein.”
“Damit auf ein Rechtsmittel überhaupt eingetreten werden kann, müssen die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sein. Insbesondere muss ein schutzwürdiges Interesse vorliegen (Art. 60 ZPO i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Bei Rechtsmitteln hat derjenige ein Rechtsschutzinteresse, der durch den angefochtenen Entscheid beschwert, d.h. benachteiligt, ist (M ÜLLER, DIKE-Komm- ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 59 N 57). Fehlt das Rechtsschutzinteresse bereits bei Eintritt der Rechtshängigkeit, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen. Bei Wegfall nach Eintritt der Rechtshängigkeit ist das Verfahren stattdessen gemäss Art. 242 ZPO infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben (G SCHWEND/STECK in: BSK ZPO, 3. Auflage 2017, Art. 242 N 5 f.).”
“Die Prozessvoraussetzungen für ein Rechtsmittel sind von Amtes wegen zu prüfen, d.h. auch ohne dass eine Partei dies verlangt (Art. 60 ZPO). Für ein Rechtsmittel ist (u.a.) Prozessvoraussetzung, dass der Rechtsmittelkläger ein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung des Rechtsmittels hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Ein solches schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung eines Rechtsmittels fehlt, wenn auch eine Gutheissung des Rechtsmittels die Position des Rechtsmittelklägers nicht verbessert, d.h. (vereinfacht ausgedrückt) wenn ihm auch eine Gutheissung des Rechtsmittels nichts nützen würde.”
“Mit Schreiben vom 5. Juni 2024 (Datum Poststempel) erhob die Beschwer- deführerin Beschwerde. Sie erklärte unter anderem, den geschuldeten Betrag be- reits anderweitig beglichen zu haben (act. 2). Mit Verfügung vom 10. Juni 2024 (act. 7) wurde sie aufgefordert, sich dazu zu äussern, gegen welches vorgenannte Urteil der Vorinstanz sie Beschwerde erheben oder ob sie aufgrund der festge- stellten Nichtigkeit der Konkurseröffnung auf ein Rechtsmittel verzichten wolle. Unterbleibe eine Antwort, werde angenommen, dass sie gegen beide Urteile Be- schwerde erheben wolle. Die Beschwerdeführerin liess sich innert Frist nicht ver- nehmen (act. 8/1). Die Akten der Vorinstanz wurden beigezogen (act. 5). Das Ver- fahren ist spruchreif. 2.Auf das von einer Partei ergriffene Rechtsmittel kann nur eingetreten wer- den, wenn diese durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; ZK ZPO-REETZ, 3. Aufl. 2016, Vorbemerkungen zu den Art. 308- 318, N 30 m.w.H.). Das angefochtene Urteil betreffend Konkurseröffnung vom 28. Mai 2024 (act. 5/1) wurde mit Urteil vom 30. Mai 2024 (act. 5/2) für nichtig und wirkungslos erklärt. Die Kosten fielen ausser Ansatz. Der über die Beschwerde- führerin eröffnete Konkurs ist damit vollumfänglich aufgehoben, Kostenfolgen tref- fen sie keine. Folglich wurde letztendlich keine Anordnung getroffen, welche sich zulasten der Beschwerdeführerin auswirken würde. Es ist daher nicht ersichtlich, - 3 - inwiefern die Beschwerdeführerin ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung bzw. Abänderung dieser Urteile haben könnte. Die Beschwerdeführerin scheint sich denn auch nicht an der Konkurseröffnung, sondern an der Zwangsvollstre- ckung der Forderung an sich zu stören. Materiellrechtliche Einwände gegen den Bestand der Forderung können jedoch nicht Gegenstand des Beschwerdeverfah- rens gegen die Konkurseröffnung sein, sondern sind im Rahmen einer gerichtli- chen Klage zu behandeln.”
Bei der gewillkürten Parteivertretung hat das Gericht von Amtes wegen zu prüfen, ob eine Vollmacht vorliegt. Dies enthebt die Parteien jedoch nicht ihrer Beweislast und der Pflicht, aktiv an der Ermittlung des Prozessstoffs mitzuwirken und dem Gericht die in Betracht kommenden Tatsachen und Beweismittel vorzulegen.
“132 CPC N 20; Kumschick, in: Baker & McKenzie [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar ZPO, Bern 2010, Art. 132 N 11; May Canellas, in: Chabloz et al. [Hrsg.], Petit commentaire CPC, Basel 2020, Art. 68 N 21; Weber, a.a.O., Art. 130132 N 18; vgl. ferner BGE 144 III 54 E. 4.1.3.5; AGE BEZ.2018.45 vom 2. November 2018 E. 3 und ZB.2018.18 vom 14. August 2018 E. 2.3 mit Hinweisen [beide betreffend Rechtsmittel]; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 132 N 10; Zürcher, a.a.O., Art. 59 N 60; differenzierend [Nichteintretensentscheid nur wenn der Mangel eine Prozessvoraussetzung betrifft] Gschwend, a.a.O., Art. 132 ZPO N 36a und Jenny/Abegg, in: Gehri et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2023, Art. 132 N 4; anderer Meinung Domej, a.a.O., Art. 59 N 23; Frei, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 132 ZPO N 25; Kramer/Erk, in: Brunner et al. [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 132 N 5 f.; Müller, a.a.O., Art. 59 N 92). Dies entspricht der Rechtsfolge des Fehlens einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO; statt vieler Sutter-Somm/Seiler a.a.O., Art. 59 N 5). Gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amts wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Da es sich dabei um eine Prozessvoraussetzung handelt (vgl. vorstehend), hat das Gericht bei der gewillkürten Parteivertretung von Amts wegen zu prüfen, ob eine Vollmacht vorliegt (BGer 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2, 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). Dies enthebt die Parteien jedoch weder der Beweislast noch davon, an der Sammlung des Prozessstoffs aktiv mitzuwirken und dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Dabei hat die klagende Partei die Tatsachen vorzutragen und zu belegen, welche die Zulässigkeit ihrer Klage begründen, und die beklagte Partei diejenigen Tatsachen, die sie angreifen (BGE 139 III 278 E. 4.3; BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.1). Die Beweislastverteilung hinsichtlich der Prozessvoraussetzungen richtet sich somit grundsätzlich nach Art.”
“Nach überzeugender Lehre bedeutet dies bei Klagen und Gesuchen, dass darauf nicht einzutreten ist (vgl. Bohnet, in: Commentaire romand, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 132 CPC N 20; Kumschick, in: Baker & McKenzie [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar ZPO, Bern 2010, Art. 132 N 11; May Canellas, a.a.O., Art. 68 N 21; Weber, a.a.O., Art. 130132 N 18; vgl. ferner BGE 144 III 54 E. 4.1.3.5; AGE BEZ.2018.45 vom 2. November 2018 E. 3 und ZB.2018.18 vom 14. August 2018 E. 2.3 mit Hinweisen [beide betreffend Rechtsmittel]; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 132 N 10; Zürcher, a.a.O., Art. 59 N 60; differenzierend [Nichteintretensentscheid nur wenn der Mangel eine Prozessvoraussetzung betrifft] Gschwend, a.a.O., Art. 132 ZPO N 36a und Jenny/Abegg, a.a.O., Art. 132 N 4; anderer Meinung Domej, a.a.O., Art. 59 N 23; Frei, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 132 ZPO N 25; Kramer/Erk, a.a.O., Art. 132 N 5 f.; Müller, a.a.O., Art. 59 N 92). Dies entspricht der Rechtsfolge des Fehlens einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO; statt vieler Sutter-Somm/Seiler a.a.O., Art. 59 N 5). Gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amts wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Da es sich dabei um eine Prozessvoraussetzung handelt (vgl. vorstehend), hat das Gericht bei der gewillkürten Parteivertretung von Amts wegen zu prüfen, ob eine Vollmacht vorliegt (BGer 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2, 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). Dies enthebt die Parteien jedoch weder der Beweislast noch davon, an der Sammlung des Prozessstoffs aktiv mitzuwirken und dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Dabei hat die klagende Partei die Tatsachen vorzutragen und zu belegen, welche die Zulässigkeit ihrer Klage begründen, und die beklagte Partei diejenigen Tatsachen, die sie angreifen (BGE 139 III 278 E. 4.3; BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.1). Die Beweislastverteilung hinsichtlich der Prozessvoraussetzungen richtet sich somit grundsätzlich nach Art.”
“Nach überzeugender Lehre bedeutet dies bei Klagen und Gesuchen, dass darauf nicht einzutreten ist (vgl. Bohnet, in: Commentaire romand, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 132 CPC N 20; Kumschick, in: Baker & McKenzie [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar ZPO, Bern 2010, Art. 132 N 11; May Canellas, a.a.O., Art. 68 N 21; Weber, a.a.O., Art. 130132 N 18; vgl. ferner BGE 144 III 54 E. 4.1.3.5; AGE BEZ.2018.45 vom 2. November 2018 E. 3 und ZB.2018.18 vom 14. August 2018 E. 2.3 mit Hinweisen [beide betreffend Rechtsmittel]; Sutter-Somm/Seiler, a.a.O., Art. 132 N 10; Zürcher, a.a.O., Art. 59 N 60; differenzierend [Nichteintretensentscheid nur wenn der Mangel eine Prozessvoraussetzung betrifft] Gschwend, a.a.O., Art. 132 ZPO N 36a und Jenny/Abegg, a.a.O., Art. 132 N 4; anderer Meinung Domej, a.a.O., Art. 59 N 23; Frei, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 132 ZPO N 25; Kramer/Erk, a.a.O., Art. 132 N 5 f.; Müller, a.a.O., Art. 59 N 92). Dies entspricht der Rechtsfolge des Fehlens einer Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO; statt vieler Sutter-Somm/Seiler a.a.O., Art. 59 N 5). Gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amts wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Da es sich dabei um eine Prozessvoraussetzung handelt (vgl. vorstehend), hat das Gericht bei der gewillkürten Parteivertretung von Amts wegen zu prüfen, ob eine Vollmacht vorliegt (BGer 4A_533/2023 vom 18. April 2024 E. 3.2, 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). Dies enthebt die Parteien jedoch weder der Beweislast noch davon, an der Sammlung des Prozessstoffs aktiv mitzuwirken und dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Dabei hat die klagende Partei die Tatsachen vorzutragen und zu belegen, welche die Zulässigkeit ihrer Klage begründen, und die beklagte Partei diejenigen Tatsachen, die sie angreifen (BGE 139 III 278 E. 4.3; BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.1). Die Beweislastverteilung hinsichtlich der Prozessvoraussetzungen richtet sich somit grundsätzlich nach Art.”
Bei Anfechtungen von Kostenentscheiden ist zu prüfen, ob die Partei durch die Kostenauflage in ihrer Rechtsstellung tatsächlich beschwert ist (Rechtsschutzinteresse i.S.v. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Reine Eintreibungsrisiken gegenüber der Gegenpartei oder blosse prozessuale Nebenaspekte begründen für sich genommen häufig kein Rechtsschutzinteresse.
“Den Beschwerdeführern wurden für das vorinstanzliche Verfahren keine Kosten auferlegt. Da die Vorinstanz entsprechend der gesetzlichen Regelung in Art. 111 Abs. 1-2 ZPO die Liquidation der Gerichtskosten durch Verrechnung mit dem von den Beschwerdeführern geleisteten Kostenvorschuss vornahm und die kostenpflichtigen Beschwerdegegner zur Rückerstattung verpflichtete, verbleibt den Beschwerdeführern das Risiko für die Eintreibung der vorgeschossenen Kos- ten bei den Beschwerdegegnern. Es fragt sich, ob den Beschwerdeführern allein aufgrund dessen ein Rechtsschutzinteresse resp. eine Beschwer (was eine Pro- zessvoraussetzung darstellt gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) in Bezug auf die Anfechtung der vorinstanzlichen Kostenregelung zukommt. Die Frage braucht je- - 5 - doch nicht abschliessend beantwortet zu werden, da auf die Beschwerde bereits aus einem anderen Grund nicht eingetreten werden kann:”
“Dass sie mit der Höhe der Kosten nicht einverstanden wäre, macht die Beru- fungsklägerin nicht geltend. Sie begründet auch nicht, weshalb die Kostenauflage – entgegen der Vorinstanz – nicht auf Rechnung des Nachlasses zu erfolgen habe. Vordergründig stört sie sich offenbar daran, dass die Kosten vom Beru- fungsbeklagten 3 bezogen werden. Durch diese Anordnung ist die Berufungsklä- gerin indes nicht beschwert (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; vgl. zum Begriff des Rechts- schutzinteresses im Rechtsmittelverfahren auch: ZK ZPO-REETZ, 3. Aufl. 2016, Vorbemerkungen zu Art. 308 ff. N 30). Auf den Antrag Ziff. 3 ist demnach insge- samt – mangels hinreichender Begründung und mangels Beschwer – nicht einzu- treten.”
“Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch den angefochtenen Entscheid be- schwert ist und damit ein Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Ent- scheides hat. Andernfalls ist gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO mangels - 6 - Rechtsschutzinteresse auf die Beschwerde nicht einzutreten. Durch den vor- instanzlichen Entscheid wurde die Beschwerdeführerin – wie vorstehend geschil- dert (vgl. E. I.3) – zur Bezahlung der gesamten Entscheidgebühr und zur Leistung einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin verpflichtet (act. 44). So- weit die Beschwerdegegnerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren die Erhö- hung der der Beschwerdeführerin auferlegten Entscheidgebühr beantragt, fehlt es ihr am erforderlichen Rechtsschutzinteresse, zumal sie durch die Höhe der Kos- tenauflage an die Gegenpartei nicht in ihrer eigenen Rechtsstellung beeinträchtigt wird. Somit ist in diesem Umfang mangels Rechtsschutzinteresse nicht auf die Beschwerde der Beschwerdegegnerin einzutreten.”
“Von vornherein nicht eingetreten werden kann auf die weitschweifigen Ausführungen des Schuldners, die mit der Sache nichts zu tun haben (Beleidigungen gegenüber der Vorrichterin) oder nicht in den Zuständigkeitsbereich der Zivilkammern fallen (Strafanzeige). Die Ergreifung eines Rechtsmittels setzt sodann ein Rechtsschutzinteresse voraus (analog Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; vgl. Blickenstorfer, DIKE Kommentar zur ZPO, 2. Auflage 2016, Vor Art. 308-334 N. 95 ff.). Ein solches ist nur vorhanden, wenn die betroffene Partei durch den Entscheid beschwert ist, weil er ganz oder teilweise zu ihren Ungunsten lautet oder sich für sie nachteilig auswirkt. Das ist hier aber in Bezug auf die Erledigungsart des Rechtsöffnungsgesuches (Abschreibung, Nichteintretensentscheid oder blosse Mitteilung nach Art. 132 Abs. 1 ZPO) nicht der Fall. Das Rechtsöffnungsgesuch des Gläubigers ist gescheitert. Durch die prozessuale Form der Erledigung entstehen dem Schuldner indes keine Nachteile und er ist insoweit nicht beschwert. Beschwert ist er einzig im Zusammenhang mit der Kostenregelung, weil er einen Teil der Gerichtskosten zu tragen hat. In der Sache handelt es sich bei Ziff. 2 und 3 der angefochtenen Verfügung um einen erstinstanzlichen Kostenentscheid, der – unabhängig von der Erledigungsart – selbständig mit Beschwerde anfechtbar ist (Art. 110 ZPO). So gesehen liegt ein Entscheid vor, der von der Rechtsmittelinstanz überprüft werden kann.”
“Sollte sich der Beklagte mit seiner Eingabe (auch) gegen die Kosten- vorschussverfügung des Friedensrichteramtes vom 7. Januar 2021 zur Wehr setzen wollen, so ist Folgendes anzuführen: Damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch bzw. ein Rechtsmittel eintritt, müssen die Prozessvoraussetzun- gen erfüllt sein. Sie sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 und 60 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechtsmittelverfahren der Beschwer ent- spricht. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Ent- scheides von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher, 3.A., Art. 59 N 14; BGE 120 II 5 Erw. 2a). - 3 - Mit der Verfügung vom 7. Januar 2021 wurde der Klägerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt. Der Beklagte wehrt sich gegen die Forde- rung als solche, ohne auf die Verfügung Bezug zu nehmen. Dabei scheint er zu verkennen, dass die Vorinstanz noch keinen Entscheid in der Sache gefällt hat. Da die Verfügung einzig die Klägerin verpflichtet, die Rechtsstellung des Beklag- ten hingegen unberührt lässt, ist auf die Beschwerde – will der Beklagte über- haupt eine solche erheben – mangels Beschwer nicht einzutreten.”
Art. 59 Abs. 1 ZPO umfasst die Prüfung der Prozessvoraussetzungen; dazu gehört die Zuständigkeit nach Materie und Ort (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. b). Das Gericht hat diese Voraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen.
“L’allégation selon laquelle l’intimé se serait acquitté d’un loyer annuel de 35'000 fr. pour la location de la villa avant 2011 serait tardive ; l’intimé aurait tenté de combler, par le dépôt de son mémoire du 1er juin 2021, ses demandes lacunaires en alléguant – sans le prouver – qu’il se serait acquitté du loyer précité. Les actes de défaut de biens délivrés à l’intimé, pour un total dépassant le million de francs, rendraient le paiement du loyer allégué particulièrement invraisemblable. Dût‑on retenir l’existence d’un tel loyer qu’il y aurait lieu de constater la modification par novation (art. 116 CO) des rapports contractuels entre l’intimé et C.________SA dès la vente des actions de la société en 2011, vu les termes de la convention précitée. L’intimé n’aurait enfin pas démontré qu’il occupait effectivement la villa. En définitive, la thèse de l’intimé, selon laquelle les parties seraient liées par un contrat de bail, serait manifestement spécieuse et la saisine du Tribunal des baux procéderait d’un abus de droit de l’intimé. 3.2 3.2.1 Aux termes de l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, dont font partie la compétence à raison de la matière et du lieu de l’autorité saisie (art. 59 al. 2 let. b CPC). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Le Tribunal des baux est exclusivement compétent pour connaître des contestations relatives aux baux à loyers portant sur des choses immobilières, quelle que soit la valeur litigieuse, et aux baux à ferme non agricole (art. 1 al. 1 et 2 ainsi que 2 al. 1 LJB [loi sur la juridiction en matière de bail du 9 novembre 2010 ; BLV 173.655]). Bien que l’examen des conditions de recevabilité doive se faire aussitôt que possible et avant d’entrer en matière sur le fond de la cause, il n’existe, mis à part quelques exceptions, aucune règle légale sur le moment où le tribunal doit y procéder (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; TF 5A_633/2015 du 18 février 2016 consid. 4.1.”
Fehlt ein aktuell und praktisch bestehendes schutzwürdiges Interesse, ist auf die Klage nicht einzutreten. Das Interesse muss gegenwärtig und konkret sein; rein theoretische, veraltete oder erst künftig eintretende Ansprüche genügen grundsätzlich nicht.
“Genau besehen hätte aber wohl auch die Angabe eines Mindestbetrags dem Beschwerdeführer nichts genutzt. Er verlangt die Freistellung nur, soweit die Ansprüche des Geschädigten rechtskräftig zugesprochen werden, also erst nach Abschluss des Verfahrens und nur sofern dieses mit einer Klagegutheissung endet. Das für jede Klage notwendige, schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) muss aber aktuell und praktisch sein (Urteil 5A_2/2019 vom 1. Juli 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). Eine Klage auf eine positive künftige Leistung ist nur in bestimmten Fällen zulässig (PASCAL GROLIMUND, in: Zivilprozessrecht, Staehelin und andere [Hrsg.], 3. Aufl. 2019, S. 212 § 14 Rz. 13; FABIENNE HOHL, Procédure civile, Bd. I, 2. Aufl. 2016, S. 48 Rz. 191 f.; ALEXANDER R. MARKUS, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Bd. 1, 2012, N. 7 zu Art. 84 ZPO; SOPHIE DORSCHNER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 6 f. zu Art. 84 ZPO), und auch eine bedingtes Urteil ist nur ausnahmsweise statthaft (vgl. DANIEL STAEHELIN, in: Zivilprozessrecht, Staehelin und andere [Hrsg.], a.a.O., S. 464 § 23 Rz. 14; HOHL, a.a.O., S. 48 f. Rz. 193 ff.; MARKUS, a.a.O., N. 5 zu Art. 84 ZPO; DORSCHNER, a.a.O., N. 8 zu Art. 84 ZPO). Dass die Voraussetzungen für die Zulässigkeit eines bedingten, zukünftigen Leistungsbegehrens gegeben wären, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf.”
“Aus diesen Gründen ist nicht ersichtlich, dass die damaligen tatsächlichen Haftbedingungen nachwirken und den Kläger in seiner Persönlichkeit noch immer - 15 - verletzen. Die Haftbedingungen im Bezirksgefängnis Pfäffikon lagen bei Einlei- tung der Klage mehr als drei Jahre zurück und wurden durch die Bedingungen in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies definitiv abgelöst. Damit fehlt das nötige Inte- resse an der Beseitigung einer Störung mittels Feststellung, weshalb es an der Prozessvoraussetzung des schutzwürdigen Interesses im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gebricht. Auf die Feststellungsklage wäre daher nicht einzutreten ge- wesen.”
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die von Amtes wegen zu prüfenden Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO). Prozessvoraussetzungen sind insbesondere ein schutzwürdiges Interesse der Klägerin sowie die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. a f. ZPO). Die Liste der Prozessvoraussetzungen in Art. 59 Abs. 2 ZPO ist nicht abschliessend. Als Pro- zessvoraussetzung gilt auch die gehörige Verfahrenseinleitung mittels formell gül- tiger Klage. Demnach muss die Klage ein genügend bestimmtes Rechtsbegehren enthalten (Art. 221 Abs.1 lit. b ZPO; Z INGG in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012 [zit. BK ZPO], Art. 59 N 156 159; ZÜRCHER in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommen- tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016 [zit. ZPO-Komm], Art. - 7 - 59 N 9, 59; M ÜLLER in: Brunner/Gasser/Schwander, Schweizerische Zivilprozess- ordnung, 2. Aufl. 2016 [zit. DIKE-Komm-ZPO], Art. 59 N 81).”
Für die Zulassung einer Feststellungsklage verlangt die Rechtsprechung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse (Art. 59 Abs. 2 ZPO). Dies ist nach ständiger Rechtsprechung insbesondere dann gegeben, wenn kumulativ erfüllt sind: (a) eine erhebliche Ungewissheit über Bestand oder Inhalt der Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien, (b) die Möglichkeit, diese Ungewissheit durch ein Feststellungsurteil zu beseitigen, und (c) die Unzumutbarkeit der Fortdauer der Ungewissheit für die klagende Partei, weil sie diese in ihrer Bewegungsfreiheit behindert.
“Rechtliches Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraus- setzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu diesen gehört u.a., dass die klagende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Ein schutzwürdiges Interesse liegt vor, wenn die Durchsetzung des materiellen Rechts gerichtlichen Rechtsschutz nötig macht. Das schutzwürdige Interesse kann wirt- schaftlicher oder auch ideeller Natur sein. Fehlt es an einem schutzwürdigen Inte- resse im Zeitpunkt der Prozesseinleitung oder entfällt es im Verlauf des Verfahrens, so ist ein Nichteintretensentscheid zu fällen (BSK ZPO-G EHRI, 3. Aufl., Basel 2017, Art. 59 N 6 f.). - 5 - Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Gestützt auf Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO hat die klagende Partei darzutun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse rechtlicher oder tatsächlicher Natur an der Fest- stellungsklage hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgericht muss das Inte- resse erheblich sein. Ein solches Interesse ist gegeben, wenn kumulativ (a) eine erhebliche Ungewissheit über Bestand und Inhalt der Rechtsbeziehungen zwi- schen den Parteien herrscht, und diese Ungewissheit mit einem Feststellungsurteil beseitigt werden kann, (b) das Fortdauern der Ungewissheit eine Unzumutbarkeit für die klagende Partei darstellt, weil es sie in ihrer Bewegungsfreiheit behindert und (c) es der klagenden Partei nicht möglich ist, diese Unsicherheit mit einer Leis- tungs- oder Gestaltungsklage zu beheben/beseitigen (Subsidiarität der Feststel- lungsklage) (BGE 135 III 378 E. 2.2, 133 III 282 E. 3.5; BSK ZPO-W EBER, a.a.O., Art. 88 N 9, N 15).”
“Mit der Feststellungsklage kann die klagende Partei die gerichtliche Feststellung verlangen, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Über den Wortlaut von Art. 88 ZPO hinaus setzt die Erhe- bung einer Feststellungsklage ein Feststellungsinteresse voraus, das sich letztlich aus Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ergibt. Ein Feststellungsinteresse wird von der Recht- sprechung bejaht, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die richterliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit behin- dert. Ein Feststellungsinteresse wird in der Regel verneint, wenn dem Inhaber eines Rechts eine Leistungs- oder Gestaltungsklage zur Verfügung steht, die sofort ein- gereicht werden kann und die es ihm erlauben würde, direkt die Beachtung seines Rechtes oder die Erfüllung der Forderung zu erwirken. Die Feststellungsklage ist - 12 - im Verhältnis zur Leistungs- oder Gestaltungsklage subsidiär. Dabei müssen die Ausnahmen vom Grundsatz der Subsidiarität restriktiv ausgelegt werden, ansons- ten eine Ungewissheit über den einzuschlagenden Rechtsweg geschaffen würde (BGer 4A_464/2019 vom 30.”
“Mit der Feststellungsklage verlangt die klagende Partei die gerichtliche Feststellung, dass ein Recht oder Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Die klagende Partei muss dartun, dass sie ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn die klagende Partei an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches rechtlicher oder auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die gerichtliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer der klagenden Partei nicht mehr zugemutet werden darf, weil diese in ihrer Bewegungsfreiheit behindert wird (BGE 144 III 175 E. 5; 141 III 68 E. 2.3; 136 III 523 E. 5). Beim Feststellungsinteresse handelt es sich um eine Sachurteilsvoraussetzung, die im Zeitpunkt des Urteils noch gegeben sein muss (BGE 127 III 41 E. 4c). Es ist, soweit es den Sachverhalt betrifft, von der klagenden Partei nachzuweisen (BGE 123 III 49 E. 1a) und im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren von der beschwerdeführenden Partei hinreichend zu begründen (Art.”
Bei Stufenklagen verlangt das Eintreten auf ein Informationsbegehren im Rahmen der Prozessvoraussetzung des Rechtsschutzinteresses, dass der Bestand des geltend gemachten Hauptanspruchs dem Grunde nach plausibel ist. Dazu müssen Anhaltspunkte für den Bestand des Hauptanspruchs substanziiert behauptet und, soweit bestritten, bewiesen worden sein. Die Gutheissung des Informationsbegehrens setzt hingegen voraus, dass der Hauptanspruch dem Grunde nach bei freier Prüfung besteht, soweit dies für den materiellrechtlichen Informationsanspruch erforderlich ist. Wenn nur der Anspruchsinhalt unbekannt ist, muss der Kläger den übrigen Sachverhalt, aus dem er den Hauptanspruch ableitet, vollständig und substanziiert behaupten (nicht nur plausibel darlegen).
“Als Ausfluss der Prozessvoraussetzung des Rechtsschutzinteresses (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) setzt das Eintreten auf das Informationsbegehren jedenfalls bei der Stufenklage voraus, dass der Bestand des geltend gemachten Hauptanspruchs dem Grund nach plausibel ist (vgl. Leumann Liebster, a.a.O., S. 119121; Waldmann, a.a.O., S. 275). Dies bedeutet, dass Anhaltspunkte, die den Bestand des Hauptanspruchs dem Grund nach plausibel erscheinen lassen, substanziiert behauptet und soweit bestritten bewiesen worden sein müssen (vgl. Leumann Liebster, a.a.O., S. 119123 und 177 f.; vgl. ferner Schröder, a.a.O., S. 135137). Dass für das Eintreten auf das Informationsbegehren die Plausibilität des Hauptanspruchs genügt, ändert nichts daran, dass die Gutheissung des Informationsbegehrens voraussetzt, dass der Hauptanspruch dem Grund nach bei freier Prüfung besteht, soweit dies Voraussetzung des geltend gemachten materiellrechtlichen Informationsanspruchs ist. Im Übrigen fordert der vom Zivilgericht zitierte Autor zu Recht, dass der Kläger den Sachverhalt, aus dem er seinen Hauptanspruch ableitet, mit Ausnahme seines Inhalts und damit seines Gegenstands und/oder Umfangs in der Klage vollständig und substanziiert behauptet und nicht bloss plausibel darstellt, wenn ihm nur der Anspruchsinhalt unbekannt ist (vgl.”
“Als Ausfluss der Prozessvoraussetzung des Rechtsschutzinteresses (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) setzt das Eintreten auf das Informationsbegehren jedenfalls bei der Stufenklage voraus, dass der Bestand des geltend gemachten Hauptanspruchs dem Grund nach plausibel ist (vgl. Leumann Liebster, a.a.O., S. 119121; Waldmann, a.a.O., S. 275). Dies bedeutet, dass Anhaltspunkte, die den Bestand des Hauptanspruchs dem Grund nach plausibel erscheinen lassen, substanziiert behauptet und soweit bestritten bewiesen worden sein müssen (vgl. Leumann Liebster, a.a.O., S. 119123 und 177 f.; vgl. ferner Schröder, a.a.O., S. 135137). Dass für das Eintreten auf das Informationsbegehren die Plausibilität des Hauptanspruchs genügt, ändert nichts daran, dass die Gutheissung des Informationsbegehrens voraussetzt, dass der Hauptanspruch dem Grund nach bei freier Prüfung besteht, soweit dies Voraussetzung des geltend gemachten materiellrechtlichen Informationsanspruchs ist. Im Übrigen fordert der vom Zivilgericht zitierte Autor zu Recht, dass der Kläger den Sachverhalt, aus dem er seinen Hauptanspruch ableitet, mit Ausnahme seines Inhalts und damit seines Gegenstands und/oder Umfangs in der Klage vollständig und substanziiert behauptet und nicht bloss plausibel darstellt, wenn ihm nur der Anspruchsinhalt unbekannt ist (vgl.”
Bei Anträgen auf provisorische oder sichernde Massnahmen besteht ein neues, schutzwürdiges Interesse grundsätzlich nur, wenn nach dem ersten Entscheid bzw. der ersten Verfügung nachträglich eingetretene, neue Tatsachen oder Elemente vorliegen. Liegen solche neuen Umstände nicht vor, fehlt es an einem aktuellen Interesse und ein erneuter Antrag ist in der Regel unzulässig (irrecevable / ne bis in idem). Als Beispiel nennen die Entscheide u. a. eine Kontosperre bzw. eine nachträgliche Zahlungsunfähigkeit als mögliche neue Tatsachen; ebenso kann das Interesse entfallen, wenn das beanstandete Verhalten aufgehört hat oder kein Wiederholungsrisiko besteht.
“Faute d’intérêt, la demande nouvelle doit donc être déclarée irrecevable en vertu du principe ne bis in idem (Bohnet, Code de procédure civile commenté, n. 104 ad art. 59 CPC). La sécurité et la paix du droit exigent en effet qu'un jugement, en raison de son autorité de chose jugée, tranche le litige des parties de manière contraignante une fois pour toutes et ne puisse en principe plus être remis en question, même s'il repose sur des bases erronées (TF 5A_163/2017 du 24 novembre 2017 consid. 3.1 ; ATF 127 III 496 consid. 3b ; ATF 115 II 187 consid. 3b). Les principes de la bonne foi et de prohibition de l’abus de droit font obstacle à un deuxième procès entre les mêmes parties, en l’absence de circonstances de fait ou de droit nouvelles (Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, Lausanne 2018, n. 2.5 ad art. 59 CPC). Une nouvelle requête de mesures provisionnelles ne peut donc être introduite que s’il existe des éléments ou des faits nouveaux postérieurs au premier prononcé (Bohnet, op. cit., n. 118 ad art. 59 CPC). c) En l’espèce, depuis le 13 février 2024, soit postérieurement à l’ordonnance de mesures provisionnelles du 6 octobre 2023, la requérante s’est trouvée de nombreuses fois dans l’impossibilité d’honorer des paiements (notamment le loyer, les cotisations AVS de son employée, des dépens judiciaires, des primes d’assurances et des honoraires) et a fait l’objet de menaces de résiliations contractuelles ou de poursuites. Le 12 février 2024, la BCV lui a en outre fait savoir qu’elle ne pouvait plus accepter de fonds entrants ni sortants sur ses comptes. Par courrier du 22 février 2024, elle a résilié leurs relations d’affaires et a confirmé qu’elle n’acceptait plus aucune entrée ni sortie de fonds sur tout compte au nom de la requérante. Il s’avère qu’il n’y a effectivement plus eu aucune opération effectuée sur les comptes de la requérante depuis le 1er janvier 2024. La requérante est donc dans une situation de cessation de paiement, du fait que ses comptes auprès de la BCV sont désormais bloqués.”
“Les parties n’ont pas d’intérêt juridique digne de protection à soumettre une nouvelle fois à la justice une contestation déjà tranchée. Faute d’intérêt, la demande nouvelle doit donc être déclarée irrecevable en vertu du principe ne bis in idem (Bohnet, Code de procédure civile commenté, n. 104 ad art. 59 CPC). La sécurité et la paix du droit exigent en effet qu'un jugement, en raison de son autorité de chose jugée, tranche le litige des parties de manière contraignante une fois pour toutes et ne puisse en principe plus être remis en question, même s'il repose sur des bases erronées (TF 5A_163/2017 du 24 novembre 2017 consid. 3.1 ; ATF 127 III 496 consid. 3b ; ATF 115 II 187 consid. 3b). Les principes de la bonne foi et de prohibition de l’abus de droit font obstacle à un deuxième procès entre les mêmes parties, en l’absence de circonstances de fait ou de droit nouvelles (Colombini, Code de procédure civile, Condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, Lausanne 2018, n. 2.5 ad art. 59 CPC). Une nouvelle requête de mesures provisionnelles ne peut donc être introduite que s’il existe des éléments ou des faits nouveaux postérieurs au premier prononcé (Bohnet, op. cit., n. 118 ad art. 59 CPC). c) En l’espèce, depuis le 13 février 2024, soit postérieurement à l’ordonnance de mesures provisionnelles du 6 octobre 2023, la requérante s’est trouvée de nombreuses fois dans l’impossibilité d’honorer des paiements (notamment le loyer, les cotisations AVS de son employée, des dépens judiciaires, des primes d’assurances et des honoraires) et a fait l’objet de menaces de résiliations contractuelles ou de poursuites. Le 12 février 2024, la BCV lui a en outre fait savoir qu’elle ne pouvait plus accepter de fonds entrants ni sortants sur ses comptes. Par courrier du 22 février 2024, elle a résilié leurs relations d’affaires et a confirmé qu’elle n’acceptait plus aucune entrée ni sortie de fonds sur tout compte au nom de la requérante. Il s’avère qu’il n’y a effectivement plus eu aucune opération effectuée sur les comptes de la requérante depuis le 1er janvier 2024.”
“En principe, ce n'est qu'en présence d'un engagement écrit sans réserves et dénué d'équivoque que l'on admettra qu'il n'y a pas de risque de réitération. Le juge devrait se montrer relativement sévère : le défendeur doit le convaincre qu'il respectera son engagement même en l'absence d'injonction judiciaire. Outre l'engagement écrit, il est des circonstances qui sont susceptibles de conduire le juge à écarter le risque de réitération, singulièrement celles qui sont de nature à rendre toute récidive objectivement impossible (Schlosser, La mise en œuvre de la protection en droit des marques : aperçu à la lumière de la jurisprudence récente, in SJ 2004 II p. 3-4; cf. également arrêt du Tribunal fédéral 4A_45/2012 du 12 juillet 2012 consid. 5.2.2). L'intérêt juridique fait défaut, alors même que la partie invoque un droit dont elle est titulaire, si ce droit affirmé n'a pas besoin de protection en ceci qu'il n'est pas contesté ou parce qu'il n'y a pas, ou plus d'atteinte, ou de risque d'atteinte (intérêt actuel et effectif; Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019, n. 89a ad art. 59 CPC). Un tel intérêt fait également défaut si la prétention du demandeur a été entre-temps satisfaite (ATF 122 III 279 consid. 3a). Lorsqu'une demande en justice ne répond pas à un intérêt digne de protection de son auteur, elle est ainsi irrecevable (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4); lorsque cet intérêt digne de protection existe lors de la litispendance mais disparaît plus tard, la cause doit en revanche être rayée du rôle en application de l'art. 242 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_1035/2019 du 12 mars 2020 consid. 7.2 et les références défendeures). 2.4 En l'espèce, il est constant que la demanderesse est titulaire de la marque internationale A______, protégée en Suisse, et que le défendeur a fait un usage non autorisé de l'acronyme précité. Cela étant, à réception de la demande en justice, le défendeur a mis fin au comportement incriminé, en changeant immédiatement la raison sociale de l'entreprise qu'il avait inscrite au Registre du commerce, sa société se dénommant désormais C______, B______.”
“En principe, ce n'est qu'en présence d'un engagement écrit sans réserves et dénué d'équivoque que l'on admettra qu'il n'y a pas de risque de réitération. Le juge devrait se montrer relativement sévère : le défendeur doit le convaincre qu'il respectera son engagement même en l'absence d'injonction judiciaire. Outre l'engagement écrit, il est des circonstances qui sont susceptibles de conduire le juge à écarter le risque de réitération, singulièrement celles qui sont de nature à rendre toute récidive objectivement impossible (Schlosser, La mise en œuvre de la protection en droit des marques : aperçu à la lumière de la jurisprudence récente, in SJ 2004 II p. 3-4; cf. également arrêt du Tribunal fédéral 4A_45/2012 du 12 juillet 2012 consid. 5.2.2). L'intérêt juridique fait défaut, alors même que la partie invoque un droit dont elle est titulaire, si ce droit affirmé n'a pas besoin de protection en ceci qu'il n'est pas contesté ou parce qu'il n'y a pas, ou plus d'atteinte, ou de risque d'atteinte (intérêt actuel et effectif; Bohnet, Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019, n. 89a ad art. 59 CPC). Un tel intérêt fait également défaut si la prétention du demandeur a été entre-temps satisfaite (ATF 122 III 279 consid. 3a). Lorsqu'une demande en justice ne répond pas à un intérêt digne de protection de son auteur, elle est ainsi irrecevable (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4); lorsque cet intérêt digne de protection existe lors de la litispendance mais disparaît plus tard, la cause doit en revanche être rayée du rôle en application de l'art. 242 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_1035/2019 du 12 mars 2020 consid. 7.2 et les références défendeures). 2.4 En l'espèce, il est constant que la demanderesse est titulaire de la marque internationale A______, protégée en Suisse, et que le défendeur a fait un usage non autorisé de l'acronyme précité. Cela étant, à réception de la demande en justice, le défendeur a mis fin au comportement incriminé, en changeant immédiatement la raison sociale de l'entreprise qu'il avait inscrite au Registre du commerce, sa société se dénommant désormais C______, B______.”
Die Kostenentscheidung kann Gerichts- und Verfahrenskosten pauschal festsetzen; in der zitierten Entscheidung wurden die Gerichtskosten und die zu leistenden «dépens» jeweils als Pauschalen festgelegt.
“Les frais de la procédure sont mis à la charge de la société A.________ Sàrl. Les frais judiciaires sont fixés forfaitairement à CHF 800.-. Les dépens de la société B.________ Sàrl dus par la société A.________ Sàrl sont fixés à CHF 300.-, TVA par CHF 21.45 comprise. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 72 à 77 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF). L'acte de recours motivé doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14. Fribourg, le 8 février 2023/lda La Présidente : Le Greffier-rapporteur : 102 2023 7 102 2023 8 Art. 308 ZPOart. 308 CPCart. 308 CPC Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF 102 2021 160 Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 308 ZPOart. 308 CPCart. 308 CPC Art. 248 ZPOart. 248 CPCart. 248 CPC Art. 314 ZPOart. 314 CPCart. 314 CPC Art. 59 ZPOart. 59 CPCart. 59 CPC Art. 252 ZPOart. 252 CPCart. 252 CPC Art. 248 ZPOart. 248 CPCart. 248 CPC Art. 255 ZPOart. 255 CPCart. 255 CPC Art. 310 ZPOart. 310 CPCart. 310 CPC Art. 316 ZPOart. 316 CPCart. 316 CPC Art. 74 BGGart. 74 LTFart. 74 LTF Art. 72 BGGart. 72 LTFart. 72 LTF 102 2021 160 Art. 62 ORart. 62 COart. 62 CO Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 33 SchKGart. 33 LPart. 33 LEF Art. 85 SchKGart. 85 LPart. 85 LEF 5A_712/2008 Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF BGE 127 III 41ATF 127 III 41DTF 127 III 41 5A_712/2008 BGE 128 III 334ATF 128 III 334DTF 128 III 334 Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF BGE 135 III 1ATF 135 III 1DTF 135 III 1 BGE 127 III 300ATF 127 III 300DTF 127 III 300 BGE 127 III 300ATF 127 III 300DTF 127 III 300 BGE 62 II 42ATF 62 II 42DTF 62 II 42 BGE 143 III 153ATF 143 III 153DTF 143 III 153 Art.”
Die Verfahrenslegitimation (Prozesslegitimation) ist Teil der Prozessvoraussetzungen, die das Gericht nach Art. 59 ZPO von Amtes wegen prüft; bei Nachfolge oder Abtretung muss die Rechtsnachfolge bzw. Abtretung aus den Unterlagen erkennbar bzw. urkundlich nachgewiesen sein. Fehlt dieser Nachweis, kann dies zum Nichteintreten auf die Klage/das Gesuch führen. Wurde die Forderung an den Staat abgetreten, kommt dem Staat die Stellung zu, die Rechtsöffnung zu verlangen; die ursprünglich handelnde Partei kann insoweit an einem schutzwürdigen Interesse fehlen. Ergibt sich die Abtretung erst nach Einleitung des Verfahrens, sind die sich daraus ergebenden subrogatorischen Wirkungen und etwaige Interventionspflichten zu beachten; ein automatischer Abweisungsgrund besteht nicht ohne Weiteres.
“Die Vorinstanz erwog, gemäss Art. 60 ZPO prüfe das Gericht von Amtes we- gen, ob die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO gegeben seien, ansonsten auf das Gesuch nicht einzutreten sei (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Zu den Prozessvoraus- setzungen zähle unter anderem die Verfahrenslegitimation der Parteien. Zur Ein- leitung des Rechtsöffnungsverfahrens legitimiert sei nur der betreibende Gläubiger bzw. dessen Rechtsnachfolger, wobei die Rechtsnachfolge urkundlich nachzuwei- sen sei. Vorliegend habe die Gesuchstellerin das Rechtsöffnungsverfahren einge- leitet. Die Gesuchstellerin sei jedoch nicht identisch mit dem Betreibenden bzw. dem Gläubiger in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Opfikon (Zahlungs- befehl vom 28. Mai 2024). Eine allfällige Rechtsnachfolge werde sodann weder gel- tend gemacht noch sei eine solche aus den eingereichten Unterlagen ersichtlich. Damit fehle der Gesuchstellerin die Verfahrenslegitimation, weshalb auf das Ge- such nicht einzutreten sei (Urk. 7 E. 3.1 f.).”
“1 StGB angeordnete Verwendung des Verwertungserlöses aus eingezoge- nen Gegenständen und Vermögenswerten setze gemäss Abs. 2 dieser Vorschrift voraus, dass der Geschädigte den entsprechenden Teil seiner Forderung an den Staat abtrete. Es sei folglich davon auszugehen, dass die Gesuchstellerin ihre im Strafentscheid anerkannte Forderung gegenüber der Gesuchsgegnerin im Um- fang der eingezogenen Gegenstände und Vermögenswerte an den Staat abgetre- ten habe. Damit sei im betreffenden Umfang aber nicht mehr die Gesuchstellerin "Eigentümerin" (gemeint: Gläubigerin) der Zivilforderung, sondern der Staat, wo- mit es der Gesuchstellerin insoweit offensichtich an einem schutzwürdigen Inter- - 15 - esse an der Rechtsöffnung mangle. Wenn überhaupt, könnte diesbezüglich (nur) der Staat gestützt auf das Strafurteil die definitive Rechtsöffnung verlangen. Im entsprechenden Umfang hätte die Vorinstanz demnach zufolge fehlender Pro- zessvoraussetzung erst gar nicht auf das Rechtsöffungsgesuch eintreten dürfen. Indem sie es dennoch tat, habe sie Art. 59 ZPO verletzt (Urk. 15 Rz 22 ff.).”
“En application de l’art. 70 CPC, il y a consorité matérielle nécessaire en vertu du droit fédéral lorsque plusieurs personnes sont ensemble titulaires (consorité active) ou le sujet passif (consorité passive) d'un seul droit, de sorte que chaque cotitulaire ne peut pas l'exercer seul ou être actionné seul en justice (Colombini, op. cit., n. 1.1 ad art. 70 CPC et réf. cit.). La légitimation passive dans un procès civil relève du fondement matériel de l’action, elle appartient au sujet passif du droit invoqué en justice (TF 5A_892/2011 du 21 juin 2012 consid. 4.3.1 ; ATF 126 III 59 consid. 1a). Lorsque l'action n'est pas introduite par toutes les parties tenues de procéder en commun ou qu'elle n'est pas dirigée contre celles-ci, il y a défaut de légitimation active ou passive et la demande sera rejetée (ATF 140 III 598 consid. 3.2 et réf. cit. ; ATF 137 III 455 consid. 3.5). Le juge doit vérifier d’office l’existence de la légitimation passive (ATF 136 III 365 consid. 2.1 ; Bohnet, CR-CPC, n. 94 ad art. 59 CPC). 6.2 En l’espèce, par ordonnance de mesures protectrices de l’union conjugale du 1er décembre 2015, l’appelant a été astreint au versement d’une contribution à l’entretien de sa famille de 1'150 fr. par mois. L’appelant a introduit la présente procédure de mesures provisionnelles par requête du 19 décembre 2019. Par acte de cession du 5 février 2020, l’appelante a cédé ses droits (et ceux de sa fille) sur les pensions échues et futures au BRAPA, lequel a arrêté à 940 fr. le montant de l’avance mensuelle. L’appelant a été informé de cette cession par courrier du 26 février 2020. Les droits de l’appelante et de B.________ ayant été cédés au BRAPA après l’introduction de la procédure, il appartenait à l’appelant de réclamer l’intervention du BRAPA en première instance. Toutefois, contrairement à ce que soutient l’intimée, le défaut d’intervention du BRAPA ne devait pas conduire automatiquement au rejet de la requête. En effet, cet organisme était subrogé jusqu’à concurrence des pensions dues à hauteur du montant avancé, soit à hauteur de 940 fr.”
Ist die erneut eingereichte Klage inhaltlich identisch mit einem bereits durch eine rechtskräftige Entscheidung abgeschlossenen Streit, tritt das Gericht nicht in die Sache ein. Als Identität des Streitgegenstands gilt, wenn in beiden Prozessen dieselben Parteien dieselben Anträge auf Grundlage desselben Tatsachensubstrats geltend machen; die Bestimmung der Identität richtet sich nach den Schlussanträgen und dem zugrunde liegenden Tatkomplex (Art. 59 Abs. 2 lit. e i.V.m. Abs. 1 ZPO).
“319 CPC) ; elle revoit librement les questions de droit soulevées par le recourant et peut substituer ses propres motifs à ceux de l’autorité précédente ou du recourant (Spühler, op. cit., n. 1 ad art. 320 CPC ; Hohl, Procédure civile, tome II, 2e éd., Berne 2010, n. 2508 p. 452). S’agissant des faits, toutefois, le pouvoir d’examen dont dispose l’autorité saisie d’un recours au sens du CPC est plus restreint qu’en appel, le grief de la constatation manifestement inexacte des faits se recoupant avec celui de l’arbitraire au sens de l’art. 9 Cst. (Jeandin, CR-CPC, op. cit., nn. 4 et 5 ad art. 320 CPC et les références citées). Dans ce cadre, le pouvoir d’examen de la Chambre des curatelles est donc limité à l’arbitraire s’agissant des faits retenus par l’autorité précédente (TF 4D_30/2017 du 5 décembre 2017 consid. 2.2 et les références citées ; CCUR 15 octobre 2021/213 consid. 2). 3. 3.1 La recourante conteste devoir rembourser l’indemnité fixée dans la décision attaquée, une décision ayant déjà été rendue à ce sujet par le Tribunal d’arrondissement de Lausanne. 3.2 3.2.1 En vertu de l’art. 59 al. 2 let. e CPC en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre pas en matière sur la nouvelle demande lorsque le litige a déjà fait l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit là de l'effet de l'autorité de la chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle ; la partie adverse doit soulever l'exception de l'autorité de la chose jugée (res judicata), mais le juge peut aussi en tenir compte d'office (art. 60 CPC). Il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est identique à celle qui a déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Tel est le cas lorsque, dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties ont soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. Le Tribunal fédéral a précisé qu'il n'est, en principe, pas nécessaire d'inclure la cause juridique dans la définition de l'objet du litige, partant que l'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et les faits invoqués à l'appui de celle-ci, autrement dit par le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 139 III 126 consid.”
“Par décision du 1er octobre 2021, la Cour a accordé la suspension de l'effet exécutoire attaché au jugement ainsi que la suspension des effets juridiques de l'ouverture de la faillite. c. Invité à formuler des observations sur le recours, le Tribunal s'est, par courrier du 29 septembre 2021, rapporté à l'appréciation de la Cour. d. B______ n'a pas déposé de réponse dans le délai imparti à cet effet. EN DROIT 1. 1.1 L'appel étant irrecevable dans les affaires relevant de la compétence du tribunal de la faillite selon la LP (art. 309 let. b ch. 7 CPC), seule la voie du recours est ouverte (art. 319 let. a CPC; art. 174 LP). Les décisions rendues en matière de faillite sont soumises à la procédure sommaire (art. 251 let. a CPC). 1.2 Formé selon la forme et dans le délai prévus par la loi (art. 321 al. 1 et 2 CPC), le recours est recevable. 2. L'intimée a requis une seconde fois la faillite du recourant, en se fondant sur la même poursuite et la même commination de faillite que dans la cause C/2______/2021. 2.1 L'art. 59 al. 2 let. e CPC (en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC) s'oppose à ce que le tribunal entre en matière sur une demande lorsque le litige fait déjà l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit de l'effet de l'autorité de chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle (arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid. 4.1.1). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_449/2020 du 23 mars 2021 destiné à la publication consid. 3). 2.2 Selon l'art.”
Im in Art. 59 ZPO genannten Sinne gehört zur Zulässigkeit der Klage, wenn vorher eine Schlichtung vorgeschrieben ist, die Existenz einer gültigen Autorisation de procéder der Schlichtungsbehörde. Der Richter hat diese Bedingung von Amtes wegen zu prüfen. Die Autorisation de procéder muss gültig sein und sich auf denselben Streitgegenstand sowie dieselben Parteien beziehen; ohne entsprechende Bezeichnung einer beklagten Partei fehlt es an der Zulässigkeitsvoraussetzung, wobei die Rechtsprechung unter bestimmten Umständen Korrekturmöglichkeiten anerkennt. Ebenso können schwerwiegende Mängel der Autorisation (z. B. offenkundige Zuständigkeits- oder Befangenheitsprobleme) ihre Gültigkeit beeinträchtigen.
“2 Dans la procédure ordinaire soumise à l'essai préalable de conciliation, la partie demanderesse ne peut déposer sa demande qu'après avoir reçu du juge conciliateur l'autorisation de procéder (cf. art. 209 CPC; Schweizer, op. cit., n. 63 ad art. 59 CPC). Cette condition de recevabilité de la demande n'est pas inscrite à l'art. 59 CPC. Elle est cependant mentionnée dans le message (FF 2006 p. 6941) et reconnue par la jurisprudence (ATF 139 III 273 consid. 2.1 et les réf.; Schweizer, op. cit., n. 64 ad art. 59 CPC). L'autorisation de procéder doit être valable. Elle ne doit notamment pas être périmée et doit porter sur le même objet du litige et les mêmes parties principales que la demande. Elle ne doit pas être entachée d'un vice, par exemple l'incompétence manifeste de l'autorité qui l'a prononcée, le doute objectif quant à l'impartialité de l'autorité, ou encore le défaut du demandeur sans motif de dispense. Le juge doit s'assurer d'office du respect du préalable de conciliation lorsque la loi l'impose (ATF 139 III 273 consid. 2.1; Schweizer, op. cit., n. 65 ad art. 59 CPC). 3.2 En l'espèce, l'autorité de conciliation saisie était compétente pour concilier les parties en matière prud'homale, l'impartialité du juge conciliateur n'est nullement remise en cause par celles-ci et l'intimée a dûment comparu au stade de la conciliation. Aucun des vices envisagés dans les principes rappelés ci-dessus n'affecte donc l'autorisation de procéder litigieuse. Le seul fait que l'autorisation de conciliation ait été saisie de conclusions constatatoires qui auraient par hypothèse été déclarées irrecevables si elles avaient été portées devant le Tribunal, mais qui ne l'étaient pas encore nécessairement au stade de la conciliation, puisque les prétentions en paiement de l'intimée n'étaient alors vraisemblablement pas exigibles (cf. art. 339 al. 1 CO), ne saurait quant à lui entraîner l'invalidité de ladite autorisation de procéder. Une telle conséquence aurait notamment pour effet de priver la partie requérante de la possibilité de modifier ses conclusions dans sa demande, aux conditions de l'art.”
“Par ailleurs, le législateur n'a pas limité la possibilité de renoncer à la procédure de conciliation aux cas où le siège à l'étranger du défendeur impliquerait probablement son absence à l'audience ou pourrait entraîner des retards dans sa citation (arrêt du Tribunal fédéral 4A_533/2015 du 20 décembre 2016 consid. 2.3, résumé in CPC Online ad art. 199 CPC). 3.1.2 L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande lorsque celle-ci doit avoir lieu. Bien que l'existence d'une autorisation de procéder valable ne soit pas mentionnée dans les conditions de recevabilité de l'action énumérées à l'art. 59 al. 2 CPC – dont la liste n'est pas exhaustive comme l'indique clairement l'utilisation dans son libellé de l'adverbe "notamment" –, il s'agit d'une condition de recevabilité de la demande que le juge doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 139 III 273 consid. 2.1; 140 III 227 consid. 3.2). Cette condition ne doit pas être remplie dans les cas où la procédure de conciliation n'a pas lieu (art. 198 CPC) et où le demandeur peut décider unilatéralement d'y renoncer (art. 199 al. 2 CPC; ZINGG, in Berner Kommentar ZPO, n. 161 ad art. 59 CPC; MULLER, in DIKE-Komm-ZPO, 2ème éd. 2016, n. 77 ad art. 59 CPC). Lorsque la demande est déclarée irrecevable faute de préalable de conciliation, ou lorsque la requête de conciliation a été déclarée irrecevable parce qu'elle n'était pas prévue par la procédure applicable (cf. art. 198 CPC), il y a lieu d'appliquer le mécanisme de l'art. 63 CPC – lequel prévoit que si l'acte déclaré irrecevable est redéposé dans un délai d'un mois devant l'autorité de conciliation ou le tribunal compétent, l'instance est réputée intervenir à la date du premier dépôt de l'acte (BOHNET, op. cit., n. 11 et 19 ad art. 63 CPC et les références citées). 3.1.3 La procédure ordinaire est introduite par le dépôt de la demande (art. 220 CPC). L'autorisation de procéder ou la déclaration de renonciation à la procédure de conciliation sont jointes à la demande (art. 221 al. 2 let. b CPC). Si le procès s'ouvre par la demande, il faut prouver le cas échéant que le demandeur était dispensé de conciliation. Lorsque la procédure de conciliation est exclue (art. 198 CPC) ou que le demandeur peut y renoncer unilatéralement (art.”
“in fine; HOHL, Procédure civile, Tome I, 2ème éd. 2016, p. 110 n° 591; ZINGG, in Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, vol. 1, 2012, n° 163 ad art. 59 CPC). Si l'autorisation de procéder ne désigne pas l'une ou l'autre des parties qui sont citées comme défenderesses dans la demande, elle ne permet pas d'ouvrir action contre elles, de sorte qu'une condition de recevabilité de la demande fait défaut (cf. arrêt 4A_482/2015 précité consid. 2.2). Dans les procès soumis à la maxime des débats, il revient au demandeur d'apporter les éléments permettant de conclure au respect des conditions de recevabilité, selon les règles de procédure applicables en matière de présentation des faits et des preuves (cf. ATF 144 III 552 consid. 4.1.3; 141 III 294 consid. 6.1; 139 III 278 consid. 4.3; arrêts 4A_94/2020 du 12 juin 2020 consid. 4.2; 4A_229/2017 du 7 décembre 2017 consid. 3.1, publié in RSPC 2018 p. 86; BOHNET, in Commentaire romand, CPC, 2ème éd. 2019, n° 4 ad art. 60 CPC; COPT/CHABLOZ, Petit commentaire CPC, 2021, n° 3 ad art. 60 CPC).”
“2.1). 3.2. L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande (cf. art. 59 CPC) que le tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 227 consid. 3; 139 III 273 consid. 2.1.). 3.3. Le tribunal doit notamment vérifier que l'autorisation de procéder porte sur le même objet du litige et les mêmes parties (arrêts du Tribunal fédéral 4A_266/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3; 4A_482/2015 du 7 janvier 2016 consid. 2.1 in fine, publié in RSPC 2016 p. 317). En effet, sous réserve de modifications autorisées, il doit y avoir identité entre les parties à la procédure de conciliation et celles à la procédure au fond (cf. arrêts du Tribunal fédéral 4A_266/2016 précité consid. 3; 4A_560/2015 du 20 mai 2016 consid. 4.1.2 et 4.1.3 in fine; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2ème éd. 2016, p. 110 n° 591; ZINGG, in Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, vol. 1, 2012, n° 163 ad art. 59 CPC). Si l'autorisation de procéder ne désigne pas l'une ou l'autre des parties qui sont citées comme défenderesses dans la demande, elle ne permet pas d'ouvrir action contre elles, de sorte qu'une condition de recevabilité de la demande fait défaut. Dans les procès soumis à la maxime des débats, il revient au demandeur d'apporter les éléments permettant de conclure au respect des conditions de recevabilité, selon les règles de procédure applicables en matière de présentation des faits et des preuves (arrêt du Tribunal fédéral 5A_741/2020 du 12 avril 2021 consid. 5.2.2 et les références citées). 3.4. A teneur de l'art. 204 al. 1 CPC, les parties doivent comparaître « en personne » à l'audience de conciliation. Selon la jurisprudence, cette disposition vise non seulement les personnes physiques mais aussi les personnes morales. Celles-ci doivent déléguer à l'audience un organe statutaire, un fondé de procuration selon l'art. 458 CO, ou un mandataire commercial selon l'art. 462 CO. La ou les personnes physiques déléguées par une personne morale doivent jouir du pouvoir de l'obliger par leurs signatures, et elles doivent connaître l'objet du litige.”
“Elle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur l'identité de la partie, notamment lorsque l'identité résulte de l'objet du litige et si tout risque de confusion peut être exclu (ATF 142 III 782 consid. 3.2.1; 131 I 57 consid. 2.2; 114 II 335 consid. 3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_373/2018 du 13 mars 2019 consid. 2.2.1). Cela présuppose évidemment que la requête de conciliation, respectivement la demande, aient été effectivement communiquées à la partie qui a la qualité pour défendre, et non à un tiers, en d'autres termes qu'elle en ait eu connaissance, à défaut de quoi il n'est évidemment pas possible de lui imputer qu'elle aurait compris ou dû comprendre, selon les règles de la bonne foi, que l'action a été ouverte contre elle (arrêt du Tribunal fédéral 5A_741/2020 précité consid. 5.2.3; ATF 142 III 782 consid. 3.2.1). 3.2. L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande (cf. art. 59 CPC) que le tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 227 consid. 3; 139 III 273 consid. 2.1.). 3.3. Le tribunal doit notamment vérifier que l'autorisation de procéder porte sur le même objet du litige et les mêmes parties (arrêts du Tribunal fédéral 4A_266/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3; 4A_482/2015 du 7 janvier 2016 consid. 2.1 in fine, publié in RSPC 2016 p. 317). En effet, sous réserve de modifications autorisées, il doit y avoir identité entre les parties à la procédure de conciliation et celles à la procédure au fond (cf. arrêts du Tribunal fédéral 4A_266/2016 précité consid. 3; 4A_560/2015 du 20 mai 2016 consid. 4.1.2 et 4.1.3 in fine; Hohl, Procédure civile, Tome I, 2ème éd. 2016, p. 110 n° 591; ZINGG, in Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, vol. 1, 2012, n° 163 ad art. 59 CPC). Si l'autorisation de procéder ne désigne pas l'une ou l'autre des parties qui sont citées comme défenderesses dans la demande, elle ne permet pas d'ouvrir action contre elles, de sorte qu'une condition de recevabilité de la demande fait défaut.”
“1 En procédure ordinaire comme en procédure simplifiée, la loi prévoit que la demande contient les conclusions des parties (art. 221 al. 1 let. b, art. 244 al. 1 let. b CPC) et que sont jointes à la demande, le cas échéant, l'autorisation de procéder ou la déclaration de renonciation à la procédure de conciliation (art. 221 al. 2 let. b, art. 244 al. 3 let. b CPC). En vertu de l'art. 209 al. 2 CPC, l'autorisation de procéder contient notamment les conclusions du demandeur, la description de l'objet du litige et les conclusions reconventionnelles éventuelles (let. b). Les conclusions formulées dans la demande doivent correspondre à celles mentionnées dans l'autorisation de procéder, dès lors qu'une éventuelle modification est soumise aux exigences posées par l'art. 227 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_588/2015 du 9 février 2016 consid. 4.3.1; Heinzmann, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 15 ad art. 221 CPC) 3.1.1 L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande (cf. art. 59 CPC) que le Tribunal doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 227 consid. 3.2). Le tribunal doit impartir au demandeur un délai pour corriger le vice si l'autorisation de procéder n'a pas été annexée (art. 132 al. 1 CPC; Heinzmann, op. cit., n. 30 ad art. 221 CPC). Une partie est défaillante lorsqu'elle omet d'accomplir un acte de procédure dans le délai prescrit (art. 147 al. 1 CPC); le tribunal rend les parties attentives aux conséquences du défaut (al. 3). Une simple mention de la disposition spéciale applicable ne suffit pas; l'attention des parties doit être attirée sur les conséquences concrètes de l'omission, en particulier lorsque celles-ci ne sont pas assistées d'un avocat (cf. arrêt du Tribunal fédéral 4A_381/2018 du 7 juin 2019 consid. 2.2 à 2.4 et les références citées). 3.1.2 Le formalisme excessif est un aspect particulier du déni de justice prohibé par l'art. 29 al. 1 Cst. Il est réalisé lorsque la stricte application des règles procédurales ne se justifie par aucun intérêt digne de protection, devient une fin en soi et empêche ou complique de manière inadmissible l'accès aux tribunaux.”
Ist über dieselbe Forderung oder über denselben Teil einer Forderung bereits rechtskräftig entschieden worden, steht dies einer identischen Zweitklage entgegen; dies umfasst auch die erneute Geltendmachung eines nur teilweise beanspruchten Betrags. Infolgedessen ist die zweite Klage in der Regel unbegründet bzw. zurückzuweisen bzw. es ist nicht einzutreten, soweit die Anspruchsidentität gegeben ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO).
“Schliesslich rügt der Berufungskläger, dass sich die Vorinstanz über eine widerklageweise geltend gemachte Teilforderung von CHF 400.25, obwohl diese vom Berufungsbeklagten gar nicht bestritten worden sei, nicht befasst habe. Über die Schuld des Berufungsbeklagten in genannter Höhe sei gemäss dem Urteil vom 11. Januar 2019 rechtskräftig entschieden worden. Trotzdem spreche die Vorinstanz dem Berufungskläger diese bereits gerichtlich zugesprochene und noch unbezahlte Forderung nicht zu. Dass das Zivilkreisgericht implizit auf die Widerklage in diesem Punkt nicht eingetreten ist, verdient nach Ansicht des Kantonsgerichts uneingeschränkte Zustimmung. Wie der Berufungskläger selber einräumt, wurde über diese Schuld bereits mit einem Urteil rechtskräftig entschieden, so dass der Erwirkung eines Zweiturteils eine bereits abgeurteilte Sache entgegensteht (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Daran ändert auch nichts, dass die Schuld noch nicht getilgt wurde, weshalb die Berufung in diesem Punkt abzuweisen ist.”
“Mit ihrer Beurteilung zieht die Vorinstanz den Kreis der von der (negativen) Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO erfassten Klagen zu weit: Ausschlusswirkung entfaltet das Ersturteil wie dargelegt lediglich gegenüber einer identischen Zweitklage. Wohl hat das Bundesgericht wiederholt darauf hingewiesen, dass die Identität der Klagebegehren nicht grammatikalisch, sondern inhaltlich zu verstehen ist. Nach der dabei verwendeten Formulierung ist der neue prozessuale Anspruch "deshalb trotz abweichender Umschreibung vom beurteilten nicht verschieden, wenn er in diesem bereits enthalten war oder wenn im neuen Verfahren das kontradiktorische Gegenteil zur Beurteilung gestellt wird" (siehe aus der Rechtsprechung seit dem Inkrafttreten der Zivilprozessordnung BGE 142 III 210 E. 2.1; 139 III 126 E. 3.2.3; Urteil 4A_525/2021 vom 28. April 2022, nicht zur Publ. vorgesehene E. 3.3). Mit Blick darauf wird von der Lehre etwa angenommen, dass die Ausschlusswirkung gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nebst der eigentlichen Klagewiederholung auch die Situation erfasst, in der mit der zweiten Klage nur noch ein Teilbetrag der im Erstverfahren rechtskräftig beurteilten Klage geltend gemacht wird oder wenn nach der rechtskräftigen Erledigung einer (positiven) Feststellungsklage eine negative Feststellungsklage mit umgekehrter Stossrichtung geführt wird (siehe im Einzelnen DROESE, Res iudicata ius facit, 2015, S.”
“Beschränkt die klagende Partei ihr Klagebegehren wie vorliegend einzig betragsmässig , darf das Gericht dieses nur abweisen, wenn es zur Erkenntnis gelangt ist, dass der klagenden Partei aus dem behaupteten Sachverhalt überhaupt keine Forderung zusteht. Mit anderen Worten hat es vor der Abweisung der Teilklage die gesamte von der klagenden Partei behauptete Forderung zu prüfen. Bei der Auslegung des Urteilsdispositivs (auf Klageabweisung) ist diesem Prüfungsumfang Rechnung zu tragen, mit der Folge, dass die Rechtskraft eine zweite Klage über einen weiteren Teil derselben Forderung ausschliesst. Dagegen widerspräche eine erneute Beurteilung dem Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes, der in Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO zum Ausdruck kommt. Dies muss im Übrigen unabhängig davon gelten, in welcher Verfahrensart (siehe Art. 243 Abs. 1 ZPO) und von welchem Gericht (siehe Art. 4-8 ZPO) die erste Teilklage aufgrund ihres Streitwerts (siehe Art. 91 Abs. 1 ZPO) beurteilt wurde und welche Rechtsmittel gegen den Entscheid über die Teilklage offenstanden (siehe Art. 308 Abs. 2 ZPO und Art. 74 Abs. 1 BGG). Denn die klagende Partei hat es in der Hand, den Gesamtbetrag anstelle eines Teils davon einzuklagen.”
Partei- und Prozessfähigkeit gehören zu den Prozessvoraussetzungen. Das Gericht prüft deren Vorliegen von Amtes wegen. Fehlt eine dieser Prozessvoraussetzungen, tritt das Gericht auf die Klage oder das Gesuch nicht ein.
“nicht parteifähig ist (act. B.1 S. 3). Denn parteifähig ist, wer rechtsfähig ist oder von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kann (Art. 66 ZPO). Rechtsfähig sind natürliche und juristische Personen (Art. 11 Abs. 1 und Art. 53 ZGB). Einzelunternehmen können nicht von Bundesrechts wegen als Partei auftreten. Zudem handelt es sich weder um körperschaftlich organisierte Personenverbindungen noch um einem besonderen Zweck gewidmete und selbständige Anstalten und damit um keine juristischen Personen. Entsprechend fehlt ihnen auch die Handlungsfähigkeit (vgl. Art. 54 ZGB [womit sie auch nicht Partei eines Arbeitsvertrages oder Auftrags, vgl. Vollmacht RG-act. VI/3, sein können]) und als Folge davon auch die Prozessfähigkeit (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Bei der Partei- und Prozessfähigkeit handelt es sich um Prozessvoraussetzungen, die das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO, Art. 60 ZPO). Das Fehlen von Prozessvoraussetzungen führt grundsätzlich zum Nichteintreten auf die Klage (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO), was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt. Zu den Pro- zessvoraussetzungen zählt die Prozessfähigkeit der Parteien (Art. 59 Abs. 2 lit. c - 4 - ZPO) und damit auch die Postulationsfähigkeit. Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO im Umkehrschluss). Die Prozessvoraussetzungen müssen grundsätz- lich im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein. Dennoch ist ihr Vor- liegen möglichst frühzeitig, d.h. grundsätzlich zu Beginn des Verfahrens, und vor der materiellen Beurteilung der Klage oder des Gesuchs zu prüfen (vgl. BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2020, E. 3.2 m.w.H.).”
“Mit der Löschung im Register wird manifestiert, dass die Liquidation erfolgreich abgeschlossen werden konnte und die Rechtseinheit ihre Rechtspersönlichkeit verloren hat. Die Gesellschaft verliert mit der Löschung auch ihre Prozessfähigkeit (vgl. DAVID RÜETSCHI, in Zeitschrift zur Rechtsetzung und Praxis im Gesellschafts- und Handelsregisterrecht [REPRAX], 4/2011 S. 23 f.). Partei- und Prozessfähigkeit sind die prozessualen Gegenstücke zur Rechts- und Handlungsfähigkeit. Nur wer rechtsfähig ist, kann nach Art. 66 ZPO vor Gericht auftreten. Die Prozessfähigkeit beinhaltet das Recht, als Partei selbständig oder durch einen Vertreter vor Gericht aufzutreten (vgl. Urteil 4A_43/2020 vom 16. Juli 2020 E. 3.1). Die Partei- und Prozessfähigkeit zählt zu den Prozessvoraussetzungen (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Das Gericht prüft diese von Amtes wegen (Art. 60 ZPO), was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt. Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO im Umkehrschluss). Die Prozessvoraussetzungen müssen grundsätzlich im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein (vgl. zum Ganzen: Urteil 5A_469/2019 vom 17. November 2020 E. 3.2 mit Hinweisen).”
Die Angabe des Streitwerts, namentlich das Chiffrieren von Zahlungsforderungen (Art. 84 Abs. 2 ZPO), gehört zu den Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO; das Gericht prüft das von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Eine Ausnahme nach Art. 85 ZPO erlaubt nur vorläufige bzw. ausnahmsweise nicht chiffrierte Klagen, wenn der Kläger den Betrag zu Beginn nicht angeben kann; der Kläger muss den Betrag jedoch «sobald wie möglich» nachreichen. Fehlt diese Rechtfertigung, ist die nicht chiffrierte Zahlungsforderung grundsätzlich irrecevable.
“310 let. b CPC). L'instance d'appel dispose ainsi d'un plein pouvoir d'examen de la cause en fait et en droit (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1) ; en particulier, le juge d'appel contrôle librement l'appréciation des preuves effectuée par le juge de première instance (art. 157 CPC en relation avec l'art. 310 let. b CPC) et vérifie si celui-ci pouvait admettre les faits qu'il a retenus (ATF 138 III 374 consid. 4.3.1). S'agissant d'une procédure relative à la protection contre les loyers abusifs (art. 269ss CO), la cause est soumise à la procédure simplifiée (art. 243 al. 2 let. c CPC) et la maxime inquisitoire sociale est applicable (art. 247 al. 2 let. a CPC). 2. 2.1 A titre liminaire, il convient de traiter le grief des intimées portant sur la recevabilité des conclusions non chiffrées prises par les appelants concernant la fixation judiciaire du loyer. 2.2 Le fait de chiffrer des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC ; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC ; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Selon l'art. 85 al. 1 CPC, le demandeur peut intenter une action non chiffrée s'il est dans l'impossibilité d'articuler d'entrée de cause le montant de sa prétention ou si cette indication ne peut être exigée d'emblée. Il doit cependant indiquer une valeur minimale comme valeur litigieuse provisoire. Cette exception vaut en particulier lorsque seule la procédure probatoire permet de fonder une créance chiffrée ; le demandeur est alors autorisé à chiffrer ses conclusions après l'administration des preuves ou la délivrance par le défendeur des informations requises. Le demandeur doit toutefois chiffrer sa demande dès qu'il est en état de le faire (art. 85 al. 2 phr. 1 CPC), autrement dit, dès que possible (arrêt du Tribunal fédéral 5A_368/2018 du 25 avril 2019 consid. 4.3.3 et les références citées). Ce qu'on entend par "dès que possible" n'est pas clairement défini. L'art.”
“2 CPC), sous réserve de l'application de l'art. 85 al. 1 CPC (ATF 142 III 102 consid. 3; arrêt 5A_368/2018 précité loc. cit.). Selon cette disposition, le demandeur peut intenter une action non chiffrée s'il est dans l'impossibilité d'articuler d'entrée de cause le montant de sa prétention ou si cette indication ne peut être exigée d'emblée. Une fois les preuves administrées ou les informations requises fournies par le défendeur, le demandeur doit toutefois chiffrer sa demande dès qu'il est en état de le faire (art. 85 al. 2, 1ère phr., CPC), autrement dit, dès que possible. L'art. 85 CPC n'a ainsi pas pour effet de limiter la portée de la maxime de disposition, le demandeur n'étant pas libéré de son obligation de chiffrer ses prétentions, mais pouvant seulement différer le moment auquel il doit y procéder (arrêts 4A_516/2019 du 27 avril 2020 consid. 4.2.2; 5A_368/2018 précité loc. cit.). Le chiffrement des actions en paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC) compte parmi les conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3), que le tribunal doit examiner d'office (art. 60 CPC; ATF 146 III 290 consid. 4.3.3). Sur le principe, la demande non chiffrée, alors que les conditions de l'art. 85 al. 1 CPC ne sont pas réalisées, est irrecevable, sans qu'il y ait lieu à fixation d'un délai selon l'art. 132 CPC (ATF 140 III 409 consid. 4.3.2; arrêt 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 4.4). Une partie qui a pris des conclusions insuffisantes en première instance ne peut corriger cette négligence procédurale en appel (arrêt 5A_368/2018 précité loc. cit.).”
“2 CPC (de cet avis : Conod/Bohnet, Droit du bail : fond et procédure, 2e éd., 2021, n. 1562). Il ne s'agit pas d'un litige relatif à la question de la protection contre les congés, même dans son acceptation large, les locataires ayant quitté le bien en location de leur plein gré et ne contestant pas la validité de la résiliation en tant que telle, mais seulement le terme contractuel de celle-ci, afin de déterminer le loyer dû pour la période considérée. La question de la valeur litigieuse de cette action en constatation de droit n'a cependant pas fait l'objet de discussion entre les parties ou de la part du Tribunal (cf. art. 91 al. 2 CPC), et ne fait pas l'objet du présent appel. Or, la question de la recevabilité de cette action, au regard de la procédure simplifiée applicable pour l'action en fixation du loyer et les autres prétentions dépendantes directement de celle-ci (supra consid. 3.4), n'est pas d'emblée évidente pour admettre une conformité avec l'art. 90 let. b CPC. Il appartiendra ainsi au Tribunal de déterminer la recevabilité de cette action (art. 59 CPC), ceci au regard de l'art. 90 let. b CPC, en déterminant, préalablement, sa valeur litigieuse, notamment si les parties – après leur avoir donné l'occasion de se déterminer à ce propos – n'arrivent pas à s'entendre à ce propos (art. 91 al. 1 CPC; cf. sur la valeur litigieuse d'une action en constatation : arrêt du Tribunal fédéral arrêt 4C_441/2004 du 27 avril 2005 consid. 1), étant relevé que la jonction des causes opérée d'office par le Tribunal le 29 avril 2021 implique que la procédure applicable entre les différentes actions de la demande principale soit identique. Le Tribunal peut cependant revenir en tout temps sur cette décision et disjoindre les causes cas échéant (cf. Schneuwly in PC CPC, n. 6 ad art. 126 CPC et références citées). Si par hypothèse le Tribunal parvenait à la conclusion que la valeur litigieuse d'une telle action en constatation est incompatible avec la procédure simplifiée, de sorte qu'une disjonction de la cause doit s'opérer, la question de la recevabilité des prétentions de l'appelante – en lien avec les prétendus arriérés de loyers et charges, ainsi que les dégâts causés à la chose louée à la sortie des locataires (ch.”
Die fristgerechte Leistung eines vorgeschriebenen Vorschusses oder einer Sicherheitsleistung ist eine Prozessvoraussetzung. Leistet die Partei den Vorschuss nicht fristgerecht, hat das Gericht eine Nachfrist anzusetzen; erfolgt auch innerhalb dieser Nachfrist keine Leistung, tritt das Gericht nicht ein.
“Nach Art. 101 Abs. 1 ZPO setzt das Gericht eine Frist zur Leistung des Vorschusses. Die fristgerechte Bezahlung ist eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Wird der Vorschuss nicht geleistet, so darf das Gericht nicht sofort einen Nichteintretensentscheid fällen, sondern es muss zunächst eine Nachfrist ansetzen (vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO). Wird der Vorschuss auch nicht innert einer Nachfrist geleistet, so tritt das Gericht nach Art. 101 Abs. 3 ZPO auf die Klage oder auf das Gesuch nicht ein ("le tribunal n'entre pas en matière sur la demande ou la requête"; "il giudice non entra nel merito dell'azione o dell'istanza"). Der Gesetzestext von Art. 101 Abs. 3 ZPO spricht zwar einzig davon, dass das Gericht "auf die Klage oder auf das Gesuch" nicht eintritt; Rechtsmitteleingaben werden nicht erwähnt. Doch ist auch ohne dies klar, dass sie mitgemeint ist. Bereits im Entwurf des Bundesrates ist die entsprechende Bestimmung von Art. 99 Abs. 3 E-ZPO so (verkürzt) formuliert (BBl 2006, S. 7434). In der Botschaft wird dann aber erläuternd klar ausgeführt, dass das Gericht "auf eine Klage, ein Gesuch oder ein Rechtsmittel nicht ein[tritt]", wenn die Leistung auch nach Ablauf einer Nachfrist nicht erfolgt (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO] vom 28.”
Das Gericht tritt nur auf solche Klagen oder Gesuche ein, die die Voraussetzungen der Prozesszulässigkeit erfüllen. Es hat diese Voraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen, namentlich die Kompetenz ratione materiae und ratione loci sowie das Vorliegen einer gültigen Prozessberechtigung/Verfahrensbefugnis, und muss das Nichteintreten feststellen, wenn eine solche Voraussetzung fehlt (auch noch in fortgeschrittenen Verfahrensstadien).
“2 La Cour revoit le fond du litige avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC) et applique le droit d'office (art. 57 CPC). La présente procédure est régie par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC). 2. L'appelant reproche au Tribunal de ne pas avoir retenu dans la partie en fait de son jugement certains de ses allégués; ceux-ci ont été incorporés, en tant qu'ils étaient pertinents, dans l'état de fait dressé ci-dessus. 3. L'appelant fait grief aux premiers juges d'avoir admis la réponse de l'intimée, puis de s'être déclarés incompétents à raison de la matière pour connaître de ses conclusions. 3.1 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Il n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Ces conditions sont notamment: le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. f CPC). 3.2. Le canton de Genève a institué une juridiction spécialisée - le Tribunal des prud'hommes - pour juger " [d]es litiges découlant d'un contrat de travail, au sens du titre dixième du Code des obligations " (art. 1 al. 1 let. a LTPH). Il s'ensuit que l'existence d'un contrat de travail est un fait doublement pertinent, soit un fait déterminant pour la compétence du tribunal comme pour le bien-fondé de l'action (ATF 147 III 159 consid. 2.1.2). Conformément à la théorie de la double pertinence, le juge examine sa compétence uniquement sur la base des allégués, moyens et conclusions de la demande, sans tenir compte des objections de la partie défenderesse, et sans procéder à aucune administration de preuves. Les faits doublement pertinents n'ont pas à être prouvés, mais sont censés établis sur la seule base des écritures du demandeur. Il faut et il suffit que le demandeur allègue correctement les faits doublement pertinents, c'est-à-dire de telle façon que leur contenu permette au tribunal d'apprécier sa compétence.”
“1 CPC, les faits et les moyens de preuve nouveaux ne sont pris en considération en appel que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (let. a) et s'ils ne pouvaient pas être invoqués ou produits devant la première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de diligence (let. b). Lorsque la procédure est soumise à la maxime inquisitoire illimitée, les parties peuvent présenter des novas en appel même si les conditions de l'art. 317 al. 1 CPC ne sont pas réunies (ATF 144 III 349 consid. 4.2.1). 1.4.2 En l'espèce, les pièces nouvelles produites en appel - relatives à la situation personnelle et financière des parties - sont ainsi recevables. 2. L'appelant conclut, tant sur mesures provisionnelles que sur le fond, à ce que soit constatée l'incompétence ratione loci des juridictions suisses et à ce que l'intégralité du jugement soit annulée. 2.1 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC) et n'entre en matière sur la demande ou la requête que si celles-ci sont réalisées (art. 59 al. 1 CPC) parmi lesquelles figurent la compétence à raison du lieu du tribunal saisi (art. 59 al. 2 let. b CPC). L'absence d'une condition de recevabilité doit être constatée d'office à tout stade de la procédure, à savoir également devant l'instance d'appel (arrêt du Tribunal fédéral 4A_229/2017 du 7 décembre 2017 consid. 3.2). 2.2 Au moment de la saisine des autorités suisses, la cause présentait un caractère international en raison de la nationalité des parties. Celles-ci ne remettent, à juste titre, pas en cause la compétence, à ce moment-là, des autorités genevoises (art. 5 de la Convention de La Haye du 19 octobre 1996 concernant la compétence, la loi applicable, la reconnaissance, l'exécution et la coopération en matière de responsabilité parentale et de mesures de protection des enfants (ci-après : CLaH96), signée et ratifiée tant par la Suisse que par la France; arrêt du Tribunal fédéral 5A_884/2013 du 19 décembre 2013 consid. 4.1); art. 79 al. 1 LDIP; 2 et 5 ch. 2 let. a CL) et l'application du droit suisse (art.”
“5.1 L’appelante considère ensuite que le premier juge aurait dû rejeter la demande, subsidiairement la déclarer irrecevable, au motif qu’il n’était pas compétent pour se prononcer sur les prétentions de l’intimée, fondée sur les rapports de travail qui liaient les parties. 5.2 5.2.1 L'organisation judiciaire et, partant, la compétence ratione materiae, ressortissent au droit cantonal (cf. art. 3 et 4 CPC). Il appartient au droit cantonal de déterminer si une règle de compétence matérielle est dispositive ou impérative, soit notamment si un juge incompétent peut statuer lorsque le défendeur est entré en matière sans faire de réserve (TF 4A_509/2015 du 11 février 2016, consid. 3). En droit vaudois, le tribunal de prud'hommes est impérativement compétent pour connaître des contestations civiles relatives à un contrat de travail et dont la valeur litigieuse n'excède pas 30'000 fr. (art. 1 let. a, 2 al. 1 let. a et 3 al. 1 LJT ; CACI 17 février 2016/107 consid. 3.2). 5.2.2 Aux termes de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, soit notamment si le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC) et si le demandeur dispose d'une autorisation de procéder valable (ATF 140 III 310 consid. 1.3.2 ; ATF 140 III 227 consid. 3.2 ; ATF 139 III 273 consid. 2.1 et 2.3). L'art. 60 CPC précise que le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies. Bien que l'examen des conditions de recevabilité doive avoir lieu aussitôt que possible et avant d'entrer en matière sur le fond de la cause, il n'existe, mis à part quelques exceptions, aucune règle légale sur le moment où le tribunal doit y procéder (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; TF 5A_633/2015 du 18 février 2016 consid. 4.1.1). Il n'est pas interdit au tribunal de n'examiner sa compétence qu'à un stade avancé du procès et de rendre une décision d'irrecevabilité, alors même que l'instruction était pratiquement achevée, de telles circonstances ne conférant pas une confiance fondée à l'égard des parties (TF 4A_291/2015 du 3 février 2016 consid.”
Die Existenz einer gültigen Autorisation de procéder ist eine Empfangsbarkeitsvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO. Fehlt eine solche gültige Autorisation, hat das Gericht dies von Amtes wegen zu prüfen und die Klage als unzulässig zu erklären. Die Autorisation muss inhaltlich gültig sein, namentlich die gleichen Parteien und den gleichen Streitgegenstand erfassen, auf die die Klage gestützt wird.
“Ainsi, au vu de l'existence du doute persistant quant à la société que l'appelant entendait réellement attraire en justice, les conditions de la rectification de la désignation de la partie défenderesse n'étaient pas remplies, cette rectification n'ayant, quoi qu'il en soit pas été sollicitée par l'appelant et les premiers juges n'ayant pas à se saisir d'une question qui ne leur a pas été soumise. 4.1.3 Les documents en possession de l’appelant (contrat de travail, entité désignée sous sa propre signature électronique, lettre de résiliation, lettre le libérant de son obligation de travailler, certificats de travail, etc.) ne prêtaient pas à confusion, puisque tous indiquent clairement comme employeur de l’appelant C______ (SUISSE) et non C______. Le fait que le contrat de travail du recourant renvoie aux Règlement du personnel de C______ n’y change rien. C’est ainsi à raison que le Tribunal a retenu que l’appelant avait été exclusivement engagé par C______ (SUISSE) et non par C______. Aucune constatation inexacte des faits ne saurait être retenue. 4.1.4 Pour le surplus, la Cour ne discerne pas de violation du droit par le Tribunal, sur la base des faits retenus. 4.1.4.1 Le Tribunal n’entre, en effet, en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC). Le fait de disposer d’une autorisation de procéder valable figure parmi ces conditions, lorsque la procédure au fond doit être précédée d’une tentative de conciliation. Pour être valable, l'autorisation de procéder doit porter sur le même objets et les mêmes parties principales (art. 209 CPC, arrêt du Tribunal fédéral 4A_560/2015 consid. 4.1.3 notamment). En l'espèce, l'appelant n'a pas assigné en conciliation C______ (SUISSE), laquelle n'a pas comparu à l'audience de conciliation, de sorte que l'autorisation de procéder qu'il a obtenu n'était valable qu'à l'encontre de C______, mais non de C______ (SUISSE), de sorte que c'est à raison que le Tribunal a déclaré irrecevable la demande introduite contre cette seconde société. 4.1.4.2 La légitimation passive est une condition matérielle de la prétention litigieuse; elle se détermine selon le droit de fond et son défaut conduit au rejet de l'action (ATF 125 III 82 consid. 1a) et non pas à l'irrecevabilité de celle-ci (HOHL, Procédure civile, tome I, Berne 2001, p.”
“L’autorisation de procéder contient les noms et les adresses des parties et, le cas échéant, de leurs représentants, les conclusions du demandeur, la description de l’objet du litige et les conclusions reconventionnelles éventuelles, la date de l’introduction de la procédure de conciliation, la décision sur les frais de la procédure de conciliation, la date de l’autorisation de procéder et la signature de l’autorité de conciliation (art. 209 al. 2 CPC). L'autorisation de procéder reprend les noms des parties indiqués dans la requête de conciliation, sous réserve d'un changement de nom ou d'une substitution de partie (art. 83 CPC) intervenue entre-temps (arrêt du Tribunal fédéral 4A_266/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3; Infanger, in Basler Kommentar, 2ème éd. 2013, n. 7 ad art. 209 CPC). L’autorité ne peut pas modifier les conclusions, préciser l’objet du litige ou redéfinir les parties au procès dans son autorisation de procéder compte tenu du principe de disposition (art. 58 al. 1 CPC) (Infanger, op. cit., ibid; Bohnet, Commentaire Romand, Code de procédure civile, 2ème éd. 2019, n. 8 ad art. 209 CPC). 2.1.2 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. L'alinéa 2 de cette disposition dresse une liste non exhaustive de ces conditions. L’existence d'une autorisation de procéder représente une condition de recevabilité de la demande. Faute d’autorisation de procéder valable, le tribunal doit d’office (art. 60 CPC) déclarer la demande irrecevable (ATF 146 III 185 consid. 4.4.2 ; 140 III 70 consid. 5 ; 139 III 273 consid. 2.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 5A_741/2020 du 12 avril 2021 consid. 5.2.1 ; 4A_266/2016, op. cit., consid. 3 ; Bohnet, op. cit., n. 4 ad art. 209 CPC). Dans la procédure simplifiée applicable aux litiges portant sur des baux à loyer d'habitation en ce qui concerne la protection contre les loyers abusifs (art. 243 al. 2 let. c CPC), comme c'est le cas en l'espèce s'agissant d'une procédure en fixation judiciaire du loyer, la procédure est introduite par une demande, qui peut être déposée dans les formes prescrites à l’art.”
Die Beschwer ist Zulässigkeitsvoraussetzung eines Rechtsmittels; fehlt sie, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. In der Regel setzt dies sowohl eine formelle als auch eine materielle Beschwer voraus: Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des angefochtenen Entscheids von den vorgebrachten Anträgen abweicht; materielle Beschwer besteht, wenn die Rechtsstellung der Partei durch den Entscheid tangiert ist. Ausnahmsweise kann eine bloss materielle Beschwer genügen.
“85 SchKG einzuleiten, und das Beschwerdeverfahren sei bis zum Abschluss des Aufhebungsverfahrens zu sistieren. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten der Beschwerde- führerin." In der Folge reichte der Gesuchsgegner eine weitere Eingabe vom 26. Ja- nuar 2023 samt Beilage zu den Akten (Urk. 22 und 23). - 3 - c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-15). Das Be- schwerdeverfahren ist spruchreif. 2. Zunächst macht der Gesuchsgegner im Beschwerdeverfahren geltend, indem die Gesuchstellerin trotz Kenntnis der Fehlerhaftigkeit an der unrichtigen Rechnung und Betreibung festhalte, sei bei ihr kein schützenswertes Interesse ersichtlich, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (Urk. 20 S. 4). Die- ser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Die Beschwer ist Zulässigkeitsvorausset- zung jeden Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbegehren der rechtsmittelerhebenden Partei abweicht, d.h. diese ganz oder teilweise unterlegen ist. Zudem muss eine materielle Be- schwer gegeben sein. Hierfür genügt, dass die Partei durch den angefochtenen Entscheid ein schützenswertes Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an dessen Aufhebung oder Abänderung hat. Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und im Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch gegeben sein (vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Die Gesuchstellerin ist als Partei im vorinstanzlichen Rechtsöffnungsverfahren und Gläubigerin der von ihr hängig gemachten Betreibung zur Anfechtung der abgewiesenen definitiven Rechtsöff- nung legitimiert. Sie hat ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung des ange- fochtenen Entscheids hinsichtlich der Erteilung der definitiven Rechtsöffnung. Die Gesuchstellerin ist damit formell und materiell beschwert, das heisst sie wird durch den vorinstanzlichen Entscheid in ihrer Rechtsstellung tangiert.”
“Zu den Prozessvoraussetzungen gehört nebst der Wahrung der Rechtsmittelfrist unter anderem das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechtsmittelverfahren der Beschwer ent- spricht. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Ent- scheides von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl - 4 - durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher,”
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist sodann die Be- schwer; sie ist für das Rechtsmittelverfahren das von Amtes wegen zu beachten- de Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erforder- nis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines - 8 - Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abände- rung des erstinstanzlichen Entscheides besitzt (vgl. BGE 120 II 5 E. 2a; ZK ZPO- R EETZ, 3. Aufl. 2016, Zürich/Basel/Genf, Vor Art. 308–318 N 30). Erforderlich da- für ist grundsätzlich das Vorliegen der formellen und der darin in der Regel enthal- tenen materiellen Beschwer. Die formelle Beschwer ist gegeben, wenn das Dis- positiv des angefochtenen Entscheides von den vor Vorinstanz gestellten Rechts- begehren abweicht. Materielle Beschwer bedeutet, dass die Rechtsstellung der das Rechtsmittel ergreifenden Person durch den erstinstanzlichen Entscheid tan- giert wird, indem dieser in seinen rechtlichen Wirkungen für diese Person nachtei- lig ist und ihr dadurch ein Interesse an seiner Abänderung verschafft (BGE 120 II 5 E. 2a). Ausnahmsweise kann auch eine bloss materielle Beschwer genügen.”
“Es fragt sich, ob die Berufungsklägerin die vorliegende Berufung erheben kann. Dies hängt davon ab, ob sie ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dies ist der Fall, wenn sie durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Ob ein Rechtsschutzinteresse besteht, bestimmt sich nach dem materiellen Recht. Bedarf es zu dessen Durchsetzung gerichtlichen Rechtsschut- zes, ist das Rechtsschutzinteresse zu bejahen. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (statt vieler: ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Auflage 2016, Art. 59 N 12 u. 14).”
Eine fehlende Prozessvoraussetzung führt dazu, dass das Gericht bzw. die Schlichtungsbehörde nicht in die Sache eintritt; der Richter hat die Unzulässigkeit zu prüfen und muss sie notfalls von Amtes wegen erheben. Eine solche Nichteintretensentscheidung kann endgültig sein, ist anfechtbar und kann formelle sowie materielle Rechtskraft entfalten; materielle Rechtskraft kann spätere Verfahren über denselben Streitgegenstand verhindern.
“La decisione con cui l'autorità di conciliazione non entra nel merito della lite per mancanza di un presupposto processuale (art. 59 CPC) è finale. Come tale essa è quindi impugnabile con appello o reclamo a dipendenza del valore litigioso fatto valere con l'istanza di conciliazione (II CCA inc.”
“3 CEDH – était plus restrictif que celui dont il aurait bénéficié si sa détention s’était poursuivie aux EPO ; l’appelant invoque que ce surcroît de restriction à sa liberté personnelle lui aurait causé un tort moral, dont l’intimé serait responsable. Selon l’appelant, le préjudice dont il demande réparation dans la présente cause serait donc différent de celui dont il a vainement demandé la constatation dans la procédure valaisanne. Sa demande du 13 février 2019 serait dès lors recevable. 3.2 3.2.1 II résulte de l’art. 59 al. 2 let. a CPC qu’une demande n’est recevable que si le demandeur justifie d’un intérêt digne de protection à voir le juge statuer sur sa demande (Copt/Chabloz, PC-CPC, n. 21 ad art. 59 CPC). Un tel intérêt suppose que l’allocation – éventuelle – de ses conclusions apporte un avantage de fait ou de droit suffisant au demandeur, ce qui ne sera pas le cas si, par exemple, la demande tend à la constatation d’un droit alors que la voie de l’action condamnatoire ou formatrice est ouverte (Copt/Chabloz, op. cit., n. 24 ad art. 59 CPC). Selon la doctrine, l’intérêt à l’action tombe lorsque, notamment, le litige fait déjà l’objet d’une décision entrée en force (Copt/Chabloz, op. cit., n. 27 ad art. 59 CPC). Il est en tout cas vrai que l’éventuel intérêt du demandeur à voir le juge statuer sur sa demande est indigne de protection si le litige fait déjà l’objet d’une décision définitive, l’autorité de la chose jugée interdisant notamment aux parties de soumettre à nouveau le litige au juge. 3.2.2 En vertu de l’art. 59 al. 2 let. e CPC en relation avec l’art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre pas en matière sur la demande lorsque le litige a déjà fait l’objet d’une décision entrée en force. Il s’agit là de l’effet négatif de l’autorité de chose jugée attachée à la décision entrée en force de chose jugée formelle. La partie adverse peut faire valoir cette cause d’irrecevabilité en soulevant l’exception de chose jugée, étant précisé que le juge doit relever d’office l’irrecevabilité de la demande si la partie omet de soulever l’exception (art.”
“Das Dispositiv des Urteilsvorschlages erkläre bloss die Kündigung für gültig, äussere sich hingegen nicht zur Frage, ob die vier Schadenersatzvoraussetzungen (Schaden, Vertragsverletzung, Kausal- zusammenhang und Verschulden) erfüllt seien. Der Urteilsvorschlag entfalte diesbezüglich keine materielle Rechtskraftwirkung (act. 56 S. 6–9). 4.2. Die Schlichtungsbehörde Zürich unterbreitete den Parteien mit Beschluss vom 5. März 2019 einen Urteilsvorschlag. Dessen Dispositiv-Ziffer 1 lautet (act. 25/6/10): "Die Kündigung vom 20. November 2018 per 31. März 2019 wird für gültig erklärt." Wie oben dargelegt, ist dieser Entscheid formell und materiell rechtskräftig geworden. Materielle Rechtskraft bedeutet Massgeblichkeit eines formell rechtskräftigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Par- teien (BGE 142 III 210 E. 2). Ein materiell rechtskräftiger Entscheid steht einer er- - 11 - neuten gerichtlichen Beurteilung derselben Angelegenheit im Wege (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Es gilt hier gewissermassen der Grundsatz "ne bis in idem" (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 59 ZPO N 13). Entsprechend darf das vorliegende Verfahren die Gültigkeit der Kündigung nicht mehr in Frage stellen. 4.3. Qualifiziert ein rechtskräftiger Entscheid eine Kündigung als gültig, bindet diese Feststellung alle späteren Behörden. Sie dürfen die Frage der Missbräuch- lichkeit auch dann nicht nochmals aufrollen, wenn die Mieterin eine Schadener- satzklage mit der Begründung erhebt, das nachträgliche Verhalten des Vermieters zeige, dass der behauptete Eigenbedarf bloss vorgeschoben gewesen sei. Viel- mehr müsste die Mieterin in einem solchen Fall zuerst mittels Revision (Art. 328– 333 ZPO) die Bindungswirkung des Entscheides beseitigen (BGE 145 III 143 E. 5.1). Dabei kann auch die fehlende Absicht, eine Wohnung selbst zu nutzen, eine neue Tatsache im Sinne von Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO bilden (vgl. zum Revi- sionsgrund der inneren Tatsachen Tanner, Das Revisionsverfahren nach Art. 328–333 ZPO, ZZZ 2019, S. 191–222, 200). Vorliegend hat die Berufungs- klägerin keine Revision erwirkt.”
In Spezialrechtskonstellationen (z. B. bei der Frage der Anwendbarkeit einer Gesamtarbeitsvereinbarung wie der CCT Nettoyage) ist die sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts im Rahmen der Prüfpflicht nach Art. 59 Abs. 1 ZPO zu prüfen, da ihre Beurteilung für die Zulässigkeit der Klage massgeblich sein kann.
“Elle reproche au Tribunal de s'être déclaré compétent à raison de la matière pour connaître de l'action en paiement formée par l'intimée. Elle conteste l'applicabilité de la CCT Nettoyage à ses employés occupés exclusivement au domaine de la voirie et soutient que le Tribunal aurait omis de statuer sur cette question. Elle relève que l'intimée n'avait plus d'intérêt digne de protection à obtenir une décision puisque la situation des deux employés concernés avait été régularisée. Elle prétend que la transaction judiciaire du 9 janvier 2018 comprenait toutes les irrégularités constatées jusqu'à cette date, et donc également celles ayant mené à la présente procédure, de sorte que le litige faisait l'objet d'une décision entrée en force. En outre, elle soutient que, dans ces circonstances, le fait pour l'intimée de persister dans ses conclusions constituait un abus de droit. Elle fait enfin grief au Tribunal d'avoir retenu que l'intimée disposait de la capacité d'être partie et d'ester en justice. 2.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité (art. 59 al. 1 CPC). Il faut notamment que le tribunal soit compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC), que le demandeur ou le requérant ait un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC), que le litige ne fasse pas l'objet d'une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC) et que les parties aient la capacité d'être partie et d'ester en justice (art. 59 al. 2 let. c CPC). 2.1.1 Selon l'art. 2 al. 1 CCT Nettoyage, celle-ci s'applique aux entreprises qui exercent une activité régulière ou occasionnelle dans les cantons de Genève, de Vaud, de Fribourg, de Neuchâtel, du Valais, du Jura et du Jura bernois, indépendamment de leur siège social, et qui offrent des prestations à titre principal ou accessoire dans le domaine du nettoyage, de la propreté et de l'hygiène et de la désinfection ainsi que les services annexes liés à l'utilisation et à l'entretien de tous types de locaux, bâtiments, installations et équipements ou moyens de transport. Le balayage mécanique de voirie à l'aide d'une balayeuse à moteur (thermique, électrique ou sur batterie) ressort de la catégorie N (annexe 5 CCT Nettoyage).”
“Elle reproche au Tribunal de s'être déclaré compétent à raison de la matière pour connaître de l'action en paiement formée par l'intimée. Elle conteste l'applicabilité de la CCT Nettoyage à ses employés occupés exclusivement au domaine de la voirie et soutient que le Tribunal aurait omis de statuer sur cette question. Elle relève que l'intimée n'avait plus d'intérêt digne de protection à obtenir une décision puisque la situation des deux employés concernés avait été régularisée. Elle prétend que la transaction judiciaire du 9 janvier 2018 comprenait toutes les irrégularités constatées jusqu'à cette date, et donc également celles ayant mené à la présente procédure, de sorte que le litige faisait l'objet d'une décision entrée en force. En outre, elle soutient que, dans ces circonstances, le fait pour l'intimée de persister dans ses conclusions constituait un abus de droit. Elle fait enfin grief au Tribunal d'avoir retenu que l'intimée disposait de la capacité d'être partie et d'ester en justice. 2.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité (art. 59 al. 1 CPC). Il faut notamment que le tribunal soit compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC), que le demandeur ou le requérant ait un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC), que le litige ne fasse pas l'objet d'une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC) et que les parties aient la capacité d'être partie et d'ester en justice (art. 59 al. 2 let. c CPC). 2.1.1 Selon l'art. 2 al. 1 CCT Nettoyage, celle-ci s'applique aux entreprises qui exercent une activité régulière ou occasionnelle dans les cantons de Genève, de Vaud, de Fribourg, de Neuchâtel, du Valais, du Jura et du Jura bernois, indépendamment de leur siège social, et qui offrent des prestations à titre principal ou accessoire dans le domaine du nettoyage, de la propreté et de l'hygiène et de la désinfection ainsi que les services annexes liés à l'utilisation et à l'entretien de tous types de locaux, bâtiments, installations et équipements ou moyens de transport. Le balayage mécanique de voirie à l'aide d'une balayeuse à moteur (thermique, électrique ou sur batterie) ressort de la catégorie N (annexe 5 CCT Nettoyage).”
Fehlt eine Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 ZPO, kann die Vorinstanz dies bei der Bemessung der Gerichtsgebühr berücksichtigen und die Gebühr wegen mangelhafter Sachbehandlung reduzieren; nach der zitierten Gebührenpraxis ist eine Reduktion in solchen Fällen grundsätzlich möglich (unter Hinweis auf die in der Gebührenverordnung vorgesehenen Grenzen, namentlich eine Reduktion bis zu 50%).
“Vorliegend reduzierte die Vorinstanz die zu Recht auf Basis des Streitwerts der Klage ermittelte Grundgebühr unter Berücksichtigung des Aufwands (Verfah- rensdauer von 20 Monaten, Erlass von sieben prozessleitenden Entscheiden) sowie der Erledigung ohne Anspruchsprüfung in Anwendung von § 4 Abs. 2 und § 10 Abs. 1 GebV OG auf rund einen Drittel. Damit berücksichtigte die Vorinstanz entgegen der Ansicht der Klägerin hinreichend, dass sie wegen einer fehlenden Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO) nicht in der Sache entscheiden musste, zumal die Gebührenverordnung in solchen Fällen eine Reduktion um maximal 50% vorsieht. Ebenso berücksichtigte die Vorinstanz den aufgrund des Parallelverfahrens FO180005-M reduzierten Aufwand, indem sie eine Reduktion nach § 4 Abs. 2 GebV OG um einen Drittel vornahm. Daher erscheint die von der Vorinstanz festgesetzte Gerichtsgebühr angemessen.”
Erfolgt ein Rückzug der Klage wegen des Fehlens einer Prozessvoraussetzung (z. B. einer Zulässigkeitsvoraussetzung nach Art. 59 ZPO), begründet dies in der Regel keine materielle Rechtskraft über den Anspruch; es handelt sich insoweit typischerweise nur um ein Désistement d’instance. Eine endgültige materiell-rechtliche Festlegung des Anspruchs durch Rechtskraft tritt nur unter anderen Voraussetzungen ein (z. B. durch Vereinbarung der Parteien oder durch ein entsprechendes prozessuales Urteil).
“167 note Bohnet). La notification de la demande au défendeur a pour effet un devoir de poursuivre la procédure (Fortführungslast), qui constitue une incombance procédu-rale, en vertu de laquelle le demandeur est lié par sa procédure. Un retrait de la demande ne peut dès lors pas intervenir sans qu’il ait pour effet l’autorité de chose jugée, à moins d’un accord de la partie adverse, si bien qu’il entraîne la perte défini-tive de la prétention (ATF 141 III 376 consid. 3.3.2, RSPC 2016 p. 37, notes Bohnet et Droese ; cf. Bohnet, Effets du retrait d’une requête de mesures provisionnelles en modification de mesures protectrices de l’union conjugale, Newsletter Droit Matrimo-nial.ch novembre 2015 ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.2, JdT 2020 II 131 ; TF 4A_394/-2017 du 19 décembre 2018 consid. 4.2.1). Un désistement peut toutefois intervenir sans autorité de chose jugée ni perte définitive d’un droit – et donc ne constituer qu’un désistement d’instance – lorsqu’une condition de recevabilité de l’action (art. 59 CPC) fait défaut et que la demande devrait faire l’objet d’une décision d’irrecevabilité. En effet, lorsqu’une condition de recevabilité n’est pas réalisée, le bienfondé de la demande n’est pas examiné et l’effet d’autorité de chose jugée ne peut pas intervenir. Il serait dès lors choquant qu’il en aille autrement en cas de désistement (Leumann Liebster, in Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-zessordnung, 3e éd. 2016, n. 18 ad art. 241 CPC ; cf aussi Staehelin, in Staehelin/-Staehelin/ Grolimund (éd.), Zivilprozessrecht, 3e éd., § 23, n. 22, p. 467). cd) En l’espèce, la Juge de paix de l’arrondissement de Lausanne a, le 16 mars 2017, rendu un prononcé qui condamne la recourante à payer à l’intimé la somme de 2’541 fr. 50 en remboursement de ses frais judiciaires, suite à une procé-dure d’exécution forcée. Le recours de T.________ dirigé contre cette décision a été déclaré irrecevable par arrêt cantonal exécutoire du 7 avril 2017. La recourante a produit un jugement du Tribunal des baux du 22 mars 2022 qui rejette, dans la mesure de leur recevabilité, des conclusions prises par l’intimé à son encontre au pied d’une demande déposée le 11 juin 2021.”
Bei Einsichtsgesuchen kann die Behauptung, die Gewährung der Einsicht würde die rechtliche oder tatsächliche Lage des Gesuchstellers beeinflussen, genügen, um ein schutzwürdiges Interesse zu begründen. Für Feststellungsbegehren ist hingegen ein aktuelles, praktisches Interesse an der Feststellung darzutun. Bei positiven Leistungsklagen gilt in der Regel, dass die Behauptung eines (fälligen) Leistungsanspruchs das Rechtsschutzinteresse begründet.
“Rechtsschutzinteresse Die Gesuchsgegnerin macht geltend, die Gesuchstellerin habe kein schutzwürdi- ges Interesse i.S.v. Art. 59 Abs. 1 lit. a ZPO an der Behandlung des vorliegenden Gesuchs (act. 12 Rz. 29 ff.; act. 23 Rz. 29 ff.). Aufgrund der fortdauernden Beauf- sichtigung der Gesuchsgegnerin durch die FINMA sei die gesuchstellerische Be- hauptung, ihre Forderung sei gefährdet, grundlos, weshalb sie kein schutzwürdi- ges Interesse am von ihr begehrten Rechtsschutz habe (act. 12 Rz. 32). Zudem verweist die Gesuchsgegnerin auf das Verfahren in Peru (act. 12 Rz. 33; act. 23 Rz. 30 ff.). Insbesondere könne die Gesuchstellerin keine Gläubigerstellung nachweisen, solange jenes Verfahren noch hängig sei (act. 23 Rz. 31). - 21 - Die Gesuchstellerin erwidert, dass sich die Gutheissung des Einsichtsgesuchs positiv auf ihre Situation auswirken würde, weshalb sie ein Rechtsschutzinteresse habe (act. 17 Rz. 40). Die Gesuchstellerin macht einen Leistungsanspruch (auf Gewährung von Ein- sicht) geltend, dem ein Rechtsschutzinteresse grundsätzlich inhärent ist (D OMEJ, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen er- füllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO), namentlich ein schutzwürdiges Interesse vorliegt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das schutzwürdige Interesse ist gemäss herrschender Lehre und Rechtsprechung dem Privatrecht zuzuordnen. Um den Bestand des schutzwürdigen Interesses zu beurteilen, muss das Gericht die dem Prozess zu- grunde liegenden materiellen Verhältnisse einer summarischen Prüfung unterzie- hen (BSK ZPO-Gehri, Art. 59 N 5 und N 7). Bei der positiven Leistungsklage ist das schutzwürdige Interesse bereits dann begründet, wenn ein (fälliger) Leis- tungsanspruch behauptet wird und für die Rechtsdurchsetzung ein Gerichtsurteil erforderlich ist (vgl. Füllemann, DIKE-Komm-ZPO, Art. 84 N 2; BK ZPO-Zingg, Art. 59 N 39). Eine besondere Prüfung ist nicht erforderlich, weil der Behauptung eines Leistungsanspruchs das Rechtsschutzinteresse inhärent ist (KUKO ZPO- Domej, Art. 59 N 24). - 10 -”
“En l'espèce, le litige porte notamment sur les droits parentaux et l'entretien des enfants, soit une affaire de nature non pécuniaire dans son ensemble (arrêts du Tribunal fédéral 5A_433/2016 du 15 décembre 2016 consid. 2; 5A_765/2012 du 19 février 2013 consid. 1.1), de sorte que la voie de l'appel est ouverte indépendamment de la valeur litigieuse. 1.2 1.2.1 Selon l'art. 311 al. 1 CPC, il incombe au recourant de motiver son appel, c'est-à-dire de démontrer le caractère erroné de la décision attaquée. Pour satisfaire à cette exigence de motivation, il ne suffit pas à l'appelant de renvoyer aux moyens soulevés en première instance, ni de se livrer à des critiques toutes générales de la décision attaquée. Sa motivation doit être suffisamment explicite pour que l'instance d'appel puisse la comprendre aisément, ce qui suppose une désignation précise des passages de la décision qu'il attaque et des pièces du dossier sur lesquelles repose sa critique (ATF 141 III 569 consid. 2.3.3; 138 III 374 consid. 4.3.1). 1.2.2 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Il faut notamment que le demandeur ait un intérêt digne de protection (art. 59 al. 1 et al. 2 let. a CPC). L'absence d'intérêt digne de protection doit être relevée d'office, à tous les stades de la procédure (art. 60 CPC; ATF 130 III 430 consid. 3.1). A teneur de l'art. 88 CPC, le demandeur intente une action en constatation de droit pour faire constater par un tribunal l'existence ou l'inexistence d'un droit ou d'un rapport de droit. Il appartient au demandeur d'établir qu'il dispose d'un intérêt digne de protection à la constatation (arrêts du Tribunal fédéral 4A_618/2017 du 11 janvier 2018 consid. 5.2; 4A_688/2016 du 5 avril 2017 consid. 3.3). La décision de mesures superprovisionnelles ne peut en principe pas faire l'objet d'un recours (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd. 2019, n. 15 ad art. 265 CPC). 1.2.3 En l'espèce, la recevabilité de l'acte d'appel apparaît douteuse.”
“Dans son mémoire de réponse du 1er septembre 2017, la défenderesse formule également une demande reconventionnelle tendant à la constatation de l'usage de sa marque « sensati-n ail(n° P‑552580) depuis 2006 et jusqu'à la date du jugement (ch. 3.), à la constatation de la nullité de la partie suisse de l'enregistrement international n° 1140666 « E.________ » (ch. 4.), à la constatation de la nullité de la demande de dépôt de la marque suisse n° 62853/2016 « E.________ » pour autant que le titulaire de ce dépôt soit la demanderesse (ch. 5.) et à la condamnation de la demanderesse au paiement de tous les frais et dépens (ch. 6.). 6.1. Le défendeur peut déposer une demande reconventionnelle dans sa réponse si la prétention qu'il invoque est soumise à la même procédure que la demande principale (art. 224 al. 1 CPC). La demande reconventionelle peut être formée au for de l'action principale lorsqu'elle est dans une relation de connexité avec la demande principale (art. 14 al. 1 CPC). Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Figure parmi ces conditions notamment celle pour le demandeur d'avoir un intérêt digne de protection de recourir à un tribunal (art. 59 al. 2 let. a CPC). Cela signifie que le demandeur doit obtenir un avantage factuel ou juridique du résultat de la procédure (arrêt TF 5A_190/2019 du 4 février 2019 consid. 2.1). L'intérêt à la protection juridique doit alors être actuel et de nature pratique, ce qui exclut le seul avantage économique ou théorique. Il disparait si la prétention du demandeur a été satisfaite entre-temps ou si l'on ne peut pas y donner suite (Bohnet, CPC annoté, 2022, art. 59 n. 2). L'intérêt à un constat négatif réside dans un intérêt de fait à ne pas subir certains inconvénients (ATF 144 III 175 consid. 5.3.1 / RSPC 2018 270). 6.2. En l'espèce, les conditions de recevabilité de la demande reconventionnelle sont remplies. L’usage de la marque ayant été constaté, la protection de celle-ci pour les produits cosmétiques pour les ongles de la classe 3 de la classification de Nice court jusqu’au 12 juin 2026, conformément à la prolongation de la protection effectuée le 2 juin 2016 auprès de l’Institut fédéral de la propriété intellectuelle.”
“Dans le Canton de Vaud, le certificat d'héritier est régi par les art. 133 ss CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010 ; BLV 211.02). Les art. 104 à 109 CDPJ s'appliquent par renvoi de l'art. 111 CDPJ. Le CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) est applicable à titre supplétif (art. 104 et 108 CDPJ). La procédure sommaire s'applique à la juridiction gracieuse (art. 248 let. e CPC), de sorte que seul le recours limité au droit est recevable contre les décisions relatives au certificat d'héritier (art. 109 al. 3 CDPJ ; CREC 3 mai 2022/112 ; CREC 23 juillet 2020/170). Le recours, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l'instance de recours, qui est, dans le Canton de Vaud, la Chambre des recours civile (art. 73 al. 1 LOJV [Loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]), dans les dix jours à compter de la notification de la décision motivée ou de la notification postérieure de la motivation (art. 321 al. 1 et 2 CPC). 1.2 L'art. 59 al. 1 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. Qu’il s’agisse d’une demande (art. 59 al. 2 let. a CPC) ou d’un appel, l'intéressé doit démontrer qu'il a un intérêt digne de protection, soit un intérêt juridique actuel à voir le juge statuer sur ses conclusions (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 89 ad art. 59 CPC). L'intérêt digne de protection présuppose en général l'existence d'un intérêt personnel du demandeur, qui est de nature juridique, en ce sens que la prestation, la constatation ou le statut faisant l'objet des conclusions lui est concrètement utile et lui épargne un dommage économique ou idéal (TF 5A_441/2020 du 8 décembre 2020 consid. 4.1 ; TF 5A_190/2019 du 4 février 2020 consid. 2.1). En revanche, un tel intérêt fait défaut lorsque le jugement, même en cas de gain du procès, n'est d'aucune utilité au demandeur, ainsi lorsque la prétention litigieuse a déjà été satisfaite ou si elle ne peut l'être (ATF 122 III 279 consid.”
“92 al. 1 CPC, les revenus et prestations périodiques ont la valeur du capital qu'ils représentent. 1.2 En l'espèce, l'appel porte sur un jugement déclarant l'action alimentaire déposée par l'appelante irrecevable. Il s'agit d'une décision finale de première instance, dans une affaire pécuniaire. L'appelante sollicite le versement d'une contribution d'entretien en faveur de son fils pour une durée déterminée d'une année sans toutefois chiffrer sa conclusion, de sorte que la Cour n'est pas en mesure de déterminer laquelle des voies de recours est ouverte. Cette question peut toutefois souffrir de demeurer indécise compte tenu de l'issue du litige. Par souci de simplification, l'acte envoyé le 3 octobre 2022 par A______ sera désigné ci-après "l'appel" et celle-ci "l'appelante". 2. 2.1 La Cour examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Elle n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC), soit notamment que le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection (art. 59 al. 2 let. a CPC). 2.1.1 Pour être légitimé au recours, il faut une lésion matérielle, c'est-à-dire un intérêt pratique et actuel au recours. Il n'y a d'intérêt pratique que lorsque la décision sur recours peut influencer la situation de fait ou de droit du recourant (arrêt du Tribunal fédéral 5A_916/2016 du 7 juillet 2017 consid. 2.3). La lésion est une condition de recevabilité de toute voie de droit. L'exigence d'une lésion implique que seul est légitimé à recourir celui qui possède un intérêt digne de protection à la modification de la décision de première instance. Cet intérêt doit en outre être actuel et exister encore au moment de la décision de l'autorité de recours. Un tel intérêt fait défaut lorsque l'admission du recours ne peut pas procurer au recourant les droits qu'il revendique (arrêt du Tribunal fédéral 4P.137/2003 du 17 novembre 2003 consid. 2.1; KGer/BL du 2 décembre 2014 (400 14 248) consid.”
Bei der amtswegigen Prüfung der Prozessvoraussetzungen gehört auch die Festsetzung des Streitwerts dazu, soweit dieser für die sachliche Zuständigkeit relevant ist (etwa für das vereinfachte Verfahren nach Art. 243 ZPO). Der Streitwert bemisst sich nach den Rechtsbegehren; nennt das Rechtsbegehren keine bestimmte Geldsumme, setzt das Gericht den Streitwert fest, wenn sich die Parteien nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind.
“Das Gericht prüft die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Dazu gehört unter anderem auch die sachliche Zuständigkeit des Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Gemäss § 24 lit. a GOG entscheidet das Einzelgericht über Streitigkeiten im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 243 ZPO, die nicht einer anderen Instanz zugewiesen sind. Art. 243 ZPO sieht das vereinfachte Ver- fahren für vermögensrechtliche Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 30'000.– vor. Der Streitwert wird gemäss Art. 91 ZPO durch das Rechtsbegeh- - 6 - ren bestimmt. Lautet das Rechtsbegehren nicht auf eine bestimmte Geldsumme, so setzt das Gericht den Streitwert fest, sofern sich die Parteien darüber nicht einigen oder ihre Angaben offensichtlich unrichtig sind.”
Bei Einberufungs- oder prozessualen Spezialbegehren nach Art. 59 ZPO ist insoweit in der Regel nur zu prüfen, ob die formellen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind; materielle Streitfragen bleiben in diesem Stadium unberührt.
“Die Prozessvoraussetzung der fehlenden Rechtshängigkeit soll verhindern, dass gleichzeitig oder hinterei- nander über die gleiche Streitgegenstand zwischen denselben Parteien mehrere Prozesse stattfinden (BSK ZPO-Gehri, 3. Auflage, Art. 59 Rz. 13). Das vorliegen- de Verfahren betrifft den gesetzlichen Anspruch eines (qualifizierten) Aktionärs auf Einberufung und Durchführung einer Generalversammlung (Art. 699 Abs. 4 OR). Wie zu zeigen sein wird (nachfolgend E. 3.2), ist dabei grundsätzlich nur zu prüfen, ob die formellen Voraussetzungen für ein Einberufungsgesuch erfüllt sind; die Einberufungs- und Traktandierungsbegehren werden nicht materiell geprüft. Im Parallelverfahren vor dem ICC geht es demgegenüber um die materielle Fra- ge, ob die von der Gesuchstellerin angestrebte Zuwahl von drei Verwaltungsräten gegen den von den Aktionären der Gesuchsgegnerin abgeschlossenen Aktionär- bindungsvertrag (act. 3/38) verstösst. Es fehlt an der Identität des Streitgegen- standes. Da es an keiner Prozessvoraussetzung fehlt, steht dem Eintreten auf das Gesuch nichts entgegen (Art. 59 ZPO). Für eine Sistierung des Verfahrens ist kein Grund zu sehen (Art. 126 ZPO)”
Die Postulationsfähigkeit ist eine Zulässigkeitsvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 1 ZPO. Fehlt sie oder wird sie geltend gemacht, ist der betroffenen Partei gemäss Rechtsprechung eine Frist zur Behebung des Mangels anzusetzen; ein verspätet erhobener Einwand führt nicht zwingend zum Nichteintreten des Gerichts.
“Autrement dit, ce n'est que rarement qu'une amende disciplinaire peut être prononcée (voir par exemple CAPH/27/2023 du 7 mars 2023, consid. 8; CAPH/16/2023 du 14 février 2023, consid. 2; CAPH/115/2022 du 27 juillet 2022, consid. 4). En l'espèce, la Cour considère que, nonobstant la multiplicité des écritures des parties et les reproches réciproques de propos attentatoires à l'honneur, aucune amende disciplinaire au sens de l'art. 128 CPC ne doit être prononcée contre aucune des parties. 3. Le premier grief de l'appelant porte sur la capacité de postuler en appel de C______, avocat de l'intimé/défendeur. 3.1 En premier lieu, il convient de confirmer la compétence de la Cour pour statuer à ce sujet. En procédure civile, la décision sur la capacité de postuler de l'avocat vise à garantir la bonne marche du procès. Elle entre donc dans la catégorie des décisions relatives à la conduite du procès, au sens de l'art. 124 al. 1 CPC. Pour l'acte introductif d'instance, la capacité de postuler est en outre une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC). Partant, si la capacité de postuler est déniée à l'avocat, un délai doit être fixé à la partie concernée pour remédier à l'irrégularité (art. 132 CPC par analogie; arrêt TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3). Il s'ensuit que, dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même tribunal (art. 124 al. 2 CPC), à l'exclusion de l'autorité de surveillance (ATF 147 III 351, 356 consid. 6.3). La Cour est par conséquent compétente pour statuer sur la capacité de postuler de C______. 3.2 En deuxième lieu, il faut relever que la demande de l'appelant est tardive. En effet, elle n'a eu lieu qu'à partir de son courrier du 14 août 2023, alors que l'échange d'écritures d'appel sur le fond du dossier était terminé. De plus, l'appelant connaissait la qualité de juge suppléant de C______ depuis 2017 en tout cas; il tente d'expliquer que la fonction de juge suppléant à la Cour ne précisait pas qu'il pouvait être attribué à la Chambre des prud'hommes de la Cour civile.”
“Der Beschwerdeführer bringt vor, dass bei Gutheissung seiner Beschwerde und des Vertretungsverbots " grundsätzlich alle Rechtsschriften der postulationsunfähigen Rechtsvertretung der Beschwerdegegnerin aus dem Recht zu weisen " seien, die Beschwerdegegnerin somit gar nie eine Forderungsklage gegen den Beschwerdeführer eingereicht habe und das Verfahren in der Hauptsache als gegenstandslos abzuschreiben sei. Für die klageeinleitende Rechtshandlung ist die Postulationsfähigkeit zwar eine Zulässigkeitsvoraussetzung (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Bei Fehlen dieser Voraussetzung muss gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung der betroffenen Person jedoch eine Frist angesetzt werden, damit sie den Mangel beheben kann (BGE 147 III 351 E. 6.3, mit Hinweisen). Diese Fristansetzung ist auch Teil des streitgegenständlichen Verfahrensantrags des Beschwerdeführers. Würde sein Verfahrensantrag wie beantragt gutgeheissen, so wäre der Beschwerdegegnerin eine Frist zur Bestellung eines neuen Rechtsbeistandes zu setzen. Inwiefern damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein Beweisverfahren gespart werden könnte, begründet der Beschwerdeführer nicht hinreichend und scheidet offensichtlich aus. Der Beschwerdeführer äussert sich auch nicht zum Widerspruch zwischen seinem erstinstanzlichen Antrag um Fristansetzung und seinem im Beschwerdeverfahren gestellten Antrag um Nichteintreten mangels Postulationsfähigkeit. Damit ist die Zulässigkeit der Beschwerde gegen die angefochtene Verfügung auch unter der Voraussetzung von Art. 93 Abs.”
“En matière civile, la capacité de postuler est une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC). Partant, si la capacité de postuler est déniée à l'avocat qui dépose une demande pour le compte d'un client, un délai doit être fixé à la partie concernée pour remédier à l'irrégularité (art. 132 CPC par analogie; arrêts 5A_485/2020 du 25 mars 2021 consid. 6.3; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3).”
Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die prozessualen Voraussetzungen für das Eintreten erfüllt sind; dazu gehört insbesondere die materielle Zuständigkeit. Eine fehlende materielle Zuständigkeit ist in allen Verfahrensstadien, einschliesslich des Rekurses, zu beachten und führt zur Unzulässigkeit (Irrecevabilité) der Klage.
“9 CC, à mandater un avocat et à plaider et transiger au nom de la personne concernée dans le cadre d’une procédure ouverte auprès du tribunal d’arrondissement. 4.2 4.2.1 Le recours de l'art. 450 CC est en principe ouvert à la Chambre des curatelles (art. 8 LVPAE [loi du 29 mai 2012 d’application du droit fédéral de la protection de l’adulte et de l’enfant ; BLV 211.255] et 76 al. 2 LOJV [loi d'organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01]) contre les décisions de l’autorité de protection (Droese, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB [CC], 7e éd., Bâle 2022 [ci-après : BSK ZGB I], n. 21 ad art. 450 CC, p. 2932) dans les trente jours dès la notification de la décision finale (art. 450b al. 1 CC), respectivement dans les dix jours en cas de décision relative aux mesures provisionnelles (art. 445 al. 3 CC). Les personnes parties à la procédure, les proches de la personne concernée et les personnes qui ont un intérêt juridique à l'annulation ou à la modification de la décision attaquée ont qualité pour recourir (art. 450 al. 2 CC). 4.2.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR-CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.2.3 Sous peine d'irrecevabilité, le recours doit être dûment motivé et interjeté par écrit (art. 450 al. 3 CC), les exigences de motivation ne devant cependant pas être trop élevées (Droese, BSK ZGB I, op. cit., n. 42 ad art. 450 CC, p. 2940). Pour que l’exigence de motivation soit remplie, l’autorité de recours doit pouvoir comprendre ce qui est reproché aux premiers juges sans avoir à rechercher par elle-même les griefs formulés, cette exigence requérant une certaine précision dans l’énoncé et la discussion des critiques formulées (Jeandin, CR-CPC, op.”
“Le tribunal, qui a le devoir d'administrer les preuves, n'est cependant pas lié par les offres de preuves des parties. Il décide au contraire, selon sa conviction, quels faits doivent encore être établis et quels sont les moyens de preuves pertinents pour démontrer ces faits (TF 5A_877/2013 du 10 février 2014 consid. 4.1.1). 2.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). L’incompétence matérielle doit être relevée à tous les stades de la procédure, que le moyen ait été soulevé ou non, y compris au stade du recours (TF 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.1 et 3.2 non publié in ATF 141 III 137 ; Bohnet, Commentaire romand du CPC [ci-après CR-CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 31 et 32 ad art. 59 CPC, p. 186) 2.3 La procédure devant l’autorité de protection est régie par les art. 443 ss CC, applicables par renvoi de l’art. 314 al. 1 CC. Les personne concernées doivent être entendues personnellement, à moins que l’audition ne paraisse disproportionnée (art. 447 al. 1 CC). En outre, aux termes de l’art. 314a al. 1 CC, l’enfant est entendu personnellement, de manière appropriée, par l’autorité de protection de l’enfant ou le tiers qui en a été chargé, à moins que son âge ou d’autres justes motifs ne s’y opposent. L’audition ne présuppose pas que l’enfant ait la capacité de discernement au sens de l’art. 16 CC. Selon la ligne directrice suivie par le Tribunal fédéral et développée dans le cadre des procédures de droit matrimonial, l’audition d’un enfant est possible dès qu’il a six ans révolus (ATF 133 III 553 consid. 3 ; 131 III 553 consid. 1.2.3). Le prononcé de mesures provisionnelles au sens des art. 445 et 314 al. 1 CC relève de la seule compétence du président de l’autorité de protection (art.”
“1 La Chambre des curatelles, qui n’est pas tenue par les moyens et les conclusions des parties, examine d’office si la décision n’est pas affectée de vices d’ordre formel. Elle ne doit annuler une décision que s’il ne lui est pas possible de faire autrement, soit parce qu’elle est en présence d’une procédure informe, soit parce qu’elle constate la violation d’une règle essentielle de la procédure à laquelle elle ne peut elle-même remédier et qui est de nature à exercer une influence sur la solution de l’affaire (de Luze/Page/Stoudmann, Droit de la famille, Lausanne 2013, ch 1.1 ad art. 450 ss CC). Dans les affaires relatives à la protection de l'enfant, le juge est lié à la maxime inquisitoire en ce qui concerne l'établissement des faits et l'appréciation des preuves (art. 446 CC). Le tribunal, qui a le devoir d'administrer les preuves, n'est cependant pas lié par les offres de preuves des parties. Il décide au contraire, selon sa conviction, quels faits doivent encore être établis et quels sont les moyens de preuves pertinents pour démontrer ces faits (TF 5A_877/2013 du 10 février 2014 consid. 4.1.1). 2.2 En vertu de l’art. 59 CPC (applicable par renvoi des art. 450f CC et 12 al. 1 LVPAE), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). L’incompétence matérielle doit être relevée à tous les stades de la procédure, que le moyen ait été soulevé ou non, y compris au stade du recours (TF 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.1 et 3.2 non publié in ATF 141 III 137 ; Bohnet, Commentaire romand du CPC [ci-après CR-CPC], 2e éd., Bâle 2019, nn. 31 et 32 ad art. 59 CPC, p. 186) 2.3 La procédure devant l’autorité de protection est régie par les art. 443 ss CC, applicables par renvoi de l’art. 314 al. 1 CC. Les personne concernées doivent être entendues personnellement, à moins que l’audition ne paraisse disproportionnée (art. 447 al. 1 CC). En outre, aux termes de l’art.”
“1 LJT [loi sur la juridiction du travail du 12 janvier 2010 ; BLV 173.61]). Compte tenu de son incompétence ratione materiae, le juge de paix devait déclarer la requête irrecevable. La recourante ne conteste pas que la créance litigieuse relevait du droit du travail et donc que son traitement judiciaire incombait au juge prud’homal, mais soutient que dès lors que le premier juge n’avait pas soulevé d’entrée de cause son incompétence et qu’il avait convoqué les parties à une audience, il aurait ainsi admis sa compétence et il ne pourrait plus revenir sur cette admission sans violer le principe de la bonne foi. La compétence du tribunal de prud’hommes étant impérative, le grief, par hypothèse non soulevé en première instance, peut être invoqué en deuxième instance (Colombini, Code de procédure civile, condensé de la jurisprudence fédérale et vaudoise, Lausanne 2018, n. 2.3.3 ad art. 17 CPC), si bien qu’il n’y a pas place pour une acceptation tacite. De plus si Bohnet (CR-CPC op.cit., n. 33 ad art. 59 CPC) indique que le principe de la bonne foi pourrait s’opposer à ce que la demande soit déclarée non fondée pour incompétence du juge alors que le défendeur ne s’en est pas plaint en première instance, il vise ainsi le comportement d’une partie et non celui du juge. En énonçant d’office dans le jugement au fond, et non à la réception de la demande, ses doutes sur sa compétence, le premier juge n’a pas porté atteinte à la bonne foi d’un participant à la procédure, mais a fait état d’une incompétence devant être relevée à tous les stades de la procédure et entraînant l’irrecevabilité de la demande, si bien que le grief doit être rejeté. L’irrecevabilité pour ce motif était dès lors bien fondée. 3.2 3.2.1 Le procès-verbal de l’audience de jugement du 1er décembre 2021 indique notamment que l’intimée ne conteste pas les allégués de la requête auprès lecture de celle-ci. Cette dernière a toutefois finalement contesté devoir le montant réclamé pour le motif que la recourante aurait mal exécuté son mandat d’avocate.”
Im Rechtsmittelverfahren entspricht das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO vorgesehene Rechtsschutzinteresse der sogenannten Beschwer. Die Beschwer ist eine von Amtes wegen zu prüfende Zulässigkeitsvoraussetzung jedes Rechtsmittels. Der Rechtsmittelkläger muss durch den angefochtenen Entscheid persönlich, aktuell und schutzwürdig betroffen sein. Es wird zwischen formeller Beschwer (Abweichung des Dispositivs von den Anträgen) und materieller Beschwer (nachteilige Auswirkung des Entscheids auf die Rechtsstellung der Partei) unterschieden. Fehlt die Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten.
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist die Beschwer. Sie ist für das Rechtsmittelverfahren das von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozess- voraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Be- schwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels be- fugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abänderung des erstinstanzlichen Entscheides besitzt. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (BGE 120 II 5 E. 2a; ZINGG, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Bd. I: Art. 1-149 ZPO, 2012, Art. 59 ZPO N. 31 ff.).”
“Die Beschwer ist Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Be- schwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels be- fugt ist, welcher ein schutzwürdiges (das heisst ein von der Rechtsordnung ge- schütztes) Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abänderung ei- nes erstinstanzlichen Entscheides besitzt. Dieses Interesse muss zudem aktueller Natur und im Zeitpunkt des Entscheids der Rechtsmittelinstanz noch gegeben sein, da sich das Gericht nur zu konkreten Fragen zu äussern hat (vgl. ZK ZPO- LEUMANN LIEBSTER, 3. Aufl. 2016, Art. 242 N 3 und 7).”
“Die angefochtene Verfügung ist ein prozessleitender Entscheid, wobei ge- gen Dispositiv-Ziffer 1 (Kostenvorschuss) von Gesetzes wegen Beschwerde ge- führt werden kann (Art. 319 lit. b Ziff.1 i.V.m. Art. 103 ZPO) und gegen Dispositiv- Ziffer 2 dann die Beschwerde zulässig ist, wenn ein nicht leicht wiedergutzuma- chender Nachteil droht (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Zur Beschwerdeführung ist le- gitimiert, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des Entscheides hat (C OMETTA/MÖCKLI, BSK-SchKG-I, 3. Aufl., Basel 2021, Art. 18 N 11; Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Der Rechtsmittelkläger muss durch den angefochtenen Entscheid formell oder materiell beschwert sein und damit ein In- teresse an dessen Abänderung haben, ansonsten ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheides von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei spricht man, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO- - 3 - Z ÜRCHER, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 14). Ferner ist die Beschwerde bei der Rechts- mittelinstanz innert der Rechtsmittelfrist schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Aus der Begründungspflicht ergibt sich, dass die Be- schwerde zudem (zu begründende) Rechtsmittelanträge zu enthalten hat. Dabei hat ein Beschwerdeführer der Rechtsmittelinstanz im Einzelnen darzulegen, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid falsch ist und inwiefern er abgeän- dert werden soll.”
“Im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens entspricht das gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO erforderliche Rechtsschutzinteresse der sogenannten Beschwer. Diese ist eine von Amtes wegen zu beachtende Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels. Ist der Rechtsmittelkläger durch den angefochtenen Ent- scheid nicht beschwert und fehlt es ihm damit an einem aktuellen schutzwürdigen Interesse an der Aufhebung bzw. Abänderung desselben, wird auf das Rechtsmit- tel nicht eingetreten. Vorausgesetzt ist dabei in der Regel sowohl eine formelle als auch eine materielle Beschwer; in Ausnahmefällen mag auch eine materielle Be- schwer alleine genügen. Formelle Beschwer liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im Dispositiv von den Anträgen des Rechtsmittelklägers (teilweise) ab- weicht. Materielle Beschwer setzt voraus, dass sich der angefochtene Entscheid in seinen rechtlichen oder tatsächlichen Konsequenzen nachteilig auf die Stellung des Rechtsmittelklägers auswirkt und diesem deshalb ein (aktuelles und schutz- würdiges) Interesse an seiner Aufhebung bzw.”
“A., Art. 103 N 4). Von der Frage der Zulässigkeit der Beschwerde sind die allgemeinen Pro- zessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO zu unterscheiden. Damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch bzw. ein Rechtsmittel eintritt, müssen die Prozessvor- - 5 - aussetzungen erfüllt sein. Sie sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 und 60 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechtsmittelverfahren der Beschwer ent- spricht. Das Interesse kann rechtlicher oder tatsächlicher Art sein. Formelle Be- schwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von ihren Anträ- gen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher,”
Die Prozessvoraussetzungen sind vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen; deren Vorliegen sollte möglichst früh, grundsätzlich zu Beginn des Verfahrens und jedenfalls vor der materiellen Beurteilung, festgestellt werden. Entscheidend ist, dass die Prozessvoraussetzungen im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils erfüllt sind; werden sie bis dahin verwirklicht, steht dem Eintreten des Gerichts nichts entgegen.
“2 Die Berufungsklägerin macht demgegenüber sinngemäss geltend, das Regionalgericht sei bereits auf ihre Klage eingetreten. Erst nachdem die zuständige Gerichtspräsidentin anlässlich der Verhandlung und während der Beweiswürdigung die fehlenden Beweismittel der Berufungsbeklagten erkannt habe, sei nach dem Abbruch der Verhandlung der Nichteintretensentscheid erfolgt. Die Gerichtspräsidentin habe sich anlässlich der Verhandlung auch nicht zum Einwand der Berufungsbeklagten betreffend Gültigkeit der Widerklagebewilligung geäussert, sondern sei direkt zu den Vergleichsverhandlungen übergegangen. Somit sei das Regionalgericht an der Verhandlung vom 3. Februar 2022 auf das Verfahren eingetreten (pag. 209 ff.). Ein Verfahrenseintritt sei zudem auch aufgrund der Verfahrensdauer von 17 Monaten bereits erfolgt (pag. 219). Somit erweise sich der nun erfolgte Nichteintretensentscheid bereits aus diesem Grund als rechtswidrig. 6.2 6.2.1 Damit ein Gericht ein Sachurteil fällen kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsgesuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1). 6.2.2 Die Prozessvoraussetzungen müssen – von gewissen Ausnahmen abgesehen – im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4; Urteil des BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Auch wenn daher die Prüfung hinsichtlich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Behandlung der Klage erfolgen soll, besteht von wenigen Ausnahmen abgesehen keine gesetzliche Regelung, wann sie stattzufinden hat. Es besteht damit auch keine zeitliche oder verfahrensmässige Vorgabe in Art.”
“1.2 La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen, dans les limites posées par les maximes des débats et de disposition applicables au présent litige (art. 55 al. 1, 58 al. 1 et 310 CPC). 1.3 En cas de défaut de l'intimé, la procédure suit son cours, l'autorité d'appel devant tenir compte des allégués, contestations et exceptions qui ressortent du dossier de première instance (Brunner/Gasser/Schwander (éd.), Schweizerische Zivilprozessordnung Kommentar, 2ème éd., 2016, n. 26 ad art. 312 CPC; Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3ème éd. 2016, n. 8 ad art. 312 CPC). L'intimée n'a pas déposé d'écriture responsive. La Cour se fondera donc sur les éléments ressortant du dossier. 2. L'appelante remet en cause la recevabilité des allégués et pièces nouveaux de l'intimée apportés lors des plaidoiries écrites du 14 septembre 2021 devant le Tribunal et relatifs à son existence juridique. 2.1 2.1.1 A teneur de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action. Parmi ces conditions figure, notamment, la capacité des parties d'être partie et d'ester en justice (art. 59 al. 2 let. cCPC). 2.1.2 Le moment déterminant pour apprécier l'existence des conditions de recevabilité est le moment du jugement (ATF 133 III 539 consid. 4.3); il n'y a d'exception à ce principe que pour la compétence en matière d'actions en divorce et en séparation de corps (ATF 116 II 9 consid. 5). Autrement dit, même si toutes les conditions de recevabilité n'étaient pas remplies au moment du début de la litispendance, le tribunal doit entrer en matière si elles se réalisent d'ici au moment du jugement (ATF 133 III 539 consid. 4.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_165/2021 du 18 janvier 2022 consid. 3.2.1). 2.1.3 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Cette obligation imposée au tribunal ne signifie pas qu'il doive rechercher lui-même les faits justifiant la recevabilité de la demande.”
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO), was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt. Zu den Pro- zessvoraussetzungen zählt die Prozessfähigkeit der Parteien (Art. 59 Abs. 2 lit. c - 4 - ZPO) und damit auch die Postulationsfähigkeit. Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO im Umkehrschluss). Die Prozessvoraussetzungen müssen grundsätz- lich im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein. Dennoch ist ihr Vor- liegen möglichst frühzeitig, d.h. grundsätzlich zu Beginn des Verfahrens, und vor der materiellen Beurteilung der Klage oder des Gesuchs zu prüfen (vgl. BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2020, E. 3.2 m.w.H.).”
Bei der Prüfung der sachlichen Zuständigkeit ist primär auf den geltend gemachten Anspruch und dessen Begründung abzustellen. Für die rechtliche Würdigung der Vorbringen ist das Gericht jedoch nicht an die rechtliche Darstellung der Parteien gebunden.
“Im Kanton Zürich ist die Organisation der Behörden und deren Zustän- digkeit in Zivil- und Strafverfahren im Gesetz über die Gerichts- und Behördenor- ganisation im Zivil- und Strafprozess (GOG, LS 211.1) geregelt (§ 1 lit. a GOG). Für Zivil- und Strafverfahren ist in jedem Bezirk ein Bezirksgericht mit Arbeits-, Miet- und Jugendgericht sowie das Obergericht mit Handelsgericht vorgesehen (vgl. § 3 Abs. 1 GOG). Das Mietgericht ist (als Einzelgericht oder Kollegialgericht) erstinstanzlich nicht für alle Mietstreitigkeiten sachlich zuständig, sondern lediglich für solche aus Mietverhältnissen (Art. 253a OR) für Wohn- und Geschäftsräume (vgl. § 21 Abs. 1 lit. a und § 26 GOG; BGer 4A_670/2020 vom 3. Mai 2021 E. 3.1 mit Verweis auf ZR 116 [2017] Nr. 54). Was unter dem Begriff der Streitigkeiten aus Mietverhältnissen im Sinne von § 21 Abs. 1 lit. a GOG zu verstehen ist, wird im GOG nicht eigenständig umschrieben. 3.3.3Die sachliche Zuständigkeit stellt eine Prozessvoraussetzung dar, wes- halb ein Gericht diese von Amtes wegen zu prüfen hat (vgl. Art. 60 i.V.m Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Dabei ist nach einem allgemeinen prozessualen Grundsatz pri- mär auf den vom Kläger eingeklagten Anspruch und dessen Begründung abzu- stellen. Die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts hängt von der gestellten - 9 - Frage ab, nicht von deren Beantwortung, die im Rahmen der materiellen Prüfung zu erfolgen hat. In Bezug auf die rechtliche Würdigung der klägerischen Vorbrin- gen ist das Gericht aber nicht an die Auffassung des Klägers gebunden (vgl. BGer 4A_522/2014 vom 18. März 2015 E. 2.1 mit Verweis auf BGE 137 III 32 E. 2.2).”
Die Zulassung des Streitverkündungsgesuchs (Art. 82 Abs. 1 ZPO) ist die erste Verfahrensstufe; nach dessen Bewilligung ist in einem zweiten Schritt die Streitverkündungsklage einzureichen. Diese Klage muss die allgemeinen Zulässigkeitsvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllen. Soweit in den Quellen ausgeführt, gehören dazu namentlich Schlussanträge (Art. 221 lit. b ZPO), hinreichend begründete tatsächliche Darlegungen (Art. 221 lit. d ZPO), die Angabe der vorgeschlagenen Beweismittel (Art. 221 lit. e ZPO) und – bei Zahlungsverlangen – die Bezifferung.
“Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC; Zulassungsgesuch), qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause, décision qui peut faire l'objet d'un recours limité au droit de l'art. 319 let. b ch. 1 CPC (art. 82 al. 4 CPC). Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC; Streitverkündungsklage), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 147 III 166 consid. 3.2; 142 III 102 consid. 3; 139 III 67 consid. 2.4) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées (ATF 144 III 519 consid. 5.2.1.1), et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. e CPC) (ATF 147 III 166 consid. 3.2; 144 III 519 consid. 5).”
“L'avantage de l'appel en cause est ainsi de permettre le règlement de plusieurs prétentions litigieuses devant le même juge, dans la même procédure et avec une seule et même administration des preuves. Cependant, il s'agit toujours de juger deux prétentions séparées. L'élargissement à une procédure globale ne change rien au fait que le procès principal et l'appel en cause forment chacun un lien d'instance spécifique avec des parties et des conclusions qui leur sont propres (ATF 145 III 506 consid. 2.3 ; ATF 144 III 526 consid. 3.3). Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC ; Zulassungsgesuch). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause. Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC ; Streitverkündungsklage), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclusions, des allégations de fait et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. b, d et e CPC) (TF 4A_169/2020 du 8 mars 2021 consid. 3.2). En ce qui concerne la première étape, et plus précisément la requête d’admission de l’appel en cause, l’art. 82 al. 1 2e phr. CPC dispose qu’elle doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause et les motiver succinctement. Les conclusions qui, selon cette disposition, doivent être prises dans la requête d'appel en cause sont les mêmes que celles que l'appelant fera valoir dans la demande d'appel en cause elle-même (ATF 146 III 290 consid. 4.3.1). Comme pour toute action tendant au paiement d'une somme d'argent (art. 84 al. 2 CPC), les conclusions doivent être chiffrées. Ce n'est que si la demande principale elle-même n'est pas chiffrée et n'a pas besoin de l'être en vertu de l'art. 85 CPC que l'appelant en cause est dispensé de chiffrer ses conclusions tant dans sa requête d'admission que dans sa demande d'appel en cause.”
“Il s'agit notamment des prétentions en garantie contre un tiers, des prétentions récursoires ou en dommages-intérêts, ainsi que des droits de recours contractuels ou légaux (ATF 139 III 67 consid. 2.4.3). Selon la jurisprudence, il est également nécessaire que ces prétentions soient soumises à la même compétence matérielle et à la même procédure (ATF 139 III 67 consid. 2.4.2). Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC ; Zulassungsgesuch), qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause. Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC ; Streitverkündungsklage), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC ; ATF 142 III 102 consid. 3 ; ATF 139 III 67 consid. 67) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées (ATF 144 III 519 consid. 5.2.1.1), et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. e CPC ; ATF 144 III 519 consid. 5). En ce qui concerne la première étape et, plus précisément, la requête d'admission de l'appel en cause (Zulassungsgesuch ; « Antrag zur Zulassung der Streitverkündungsklage »), l'art. 82 al. 1, 2e phr., CPC dispose qu'elle doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause et les motiver succinctement. Le but de cette exigence est de permettre au juge de vérifier qu'est bien remplie la condition de la connexité matérielle (sachlicher Zusammenhang) entre la créance qui est l'objet de l'appel en cause et la demande principale. Il suffit donc que la motivation présentée par l'auteur de l'appel en cause fasse apparaître que sa propre prétention dépend de l'issue de la procédure principale et qu'il démontre ainsi son potentiel intérêt à l'appel en cause (ATF 146 III 290 consid.”
“Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC; Zulassungsgesuch), qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause, décision qui peut faire l'objet d'un recours limité au droit de l'art. 319 let. b ch. 1 CPC (art. 82 al. 4 CPC). Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC; Streitverkündungsklage), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC; ATF 142 III 102 consid. 3; ATF 139 III 67 consid. 67) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées (ATF 144 III 519 consid. 5.2.1.1), et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. e CPC) (ATF 144 III 519 consid. 5).”
Sind Tatsachen sowohl für die Zuständigkeit des Gerichts als auch für die Sachfrage relevant (doppelte Relevanz), gelten sie grundsätzlich als durch das Vorbringen des Klägers hinreichend dargelegt; der Richter prüft seine Zuständigkeit allein auf der Grundlage der behaupteten Tatsachen, der Schlussanträge und der Begründung der Klage, ohne hierfür Beweise zu verlangen. Es genügt, dass der Kläger die doppelt relevanten Tatsachen so darlegt, dass das Gericht seine Zuständigkeit beurteilen kann.
“2 La Cour revoit le fond du litige avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC) et applique le droit d'office (art. 57 CPC). La présente procédure est régie par la maxime des débats, qui prévoit que les parties allèguent les faits sur lesquels elles fondent leurs prétentions et produisent les preuves qui s'y rapportent (art. 55 al. 1 CPC). 2. L'appelant reproche au Tribunal de ne pas avoir retenu dans la partie en fait de son jugement certains de ses allégués; ceux-ci ont été incorporés, en tant qu'ils étaient pertinents, dans l'état de fait dressé ci-dessus. 3. L'appelant fait grief aux premiers juges d'avoir admis la réponse de l'intimée, puis de s'être déclarés incompétents à raison de la matière pour connaître de ses conclusions. 3.1 Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Il n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Ces conditions sont notamment: le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. f CPC). 3.2. Le canton de Genève a institué une juridiction spécialisée - le Tribunal des prud'hommes - pour juger " [d]es litiges découlant d'un contrat de travail, au sens du titre dixième du Code des obligations " (art. 1 al. 1 let. a LTPH). Il s'ensuit que l'existence d'un contrat de travail est un fait doublement pertinent, soit un fait déterminant pour la compétence du tribunal comme pour le bien-fondé de l'action (ATF 147 III 159 consid. 2.1.2). Conformément à la théorie de la double pertinence, le juge examine sa compétence uniquement sur la base des allégués, moyens et conclusions de la demande, sans tenir compte des objections de la partie défenderesse, et sans procéder à aucune administration de preuves. Les faits doublement pertinents n'ont pas à être prouvés, mais sont censés établis sur la seule base des écritures du demandeur. Il faut et il suffit que le demandeur allègue correctement les faits doublement pertinents, c'est-à-dire de telle façon que leur contenu permette au tribunal d'apprécier sa compétence.”
Wird die Leistung fristgerecht erbracht und sind die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt, ist auf die Beschwerde einzutreten.
Bei Gesuchen (z.B. Wiederherstellungsgesuch) verlangt Art. 59 Abs. 2 ZPO, dass der Gesuchsteller ein Rechtsschutzinteresse darlegt. Nach der Rechtsprechung darf dieses Interesse nicht offensichtlich unerheblich sein; das Fehlen eines derart nicht offensichtlich unerheblichen Interesses kann zur Nichteintretung führen.
“Voraussetzung für das Eintreten auf ein Gesuch ist insbesondere, dass der Gesuchsteller über ein Rechtsschutzinteresse verfügt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Gesuchsgegnerin rügt diesbezüglich, dass das Verhalten des Gesuchstellers keinen Rechtsschutz verdiene, da er es unterlassen habe, sich im vorangegange- nen Rechtsöffnungsverfahren vernehmen zu lassen. Es gehe nicht an, in einem gerichtlichen Verfahren von der Einreichung einer Stellungnahme abzusehen, den anschliessenden Entscheid nicht abzuholen und die Rechtsmittelfrist verstreichen zu lassen, in der Folge aber eine Wiederherstellung der Rechtsmittelfrist zu bean- tragen (act. A.2, N 7). Aus dem Erfordernis des Rechtsschutzinteresses ergibt sich insbesondere, dass die Wiederherstellung einer Frist für den Ausgang des Pro- zesses nicht offensichtlich unerheblich sein darf (Adrian Staehelin/Eva Bachofner, in: Staehelin/Staehelin/Grolimund [Hrsg.], Zivilprozessrecht, 3. Aufl., Zürich 2019, § 17 Rz. 14). Das vorliegende Wiederherstellungsgesuch zielt darauf ab, einen für den Gesuchsteller nachteiligen Rechtsöffnungsentscheid trotz abgelaufener Rechtsmittelfrist auf dem Rechtsmittelweg anzufechten.”
Wird eine nach Art. 209 ZPO erforderliche Klagebewilligung nicht innerhalb der vorgesehenen Frist beim Gericht verwendet, tritt das Gericht nach Art. 59 Abs. 1 ZPO nicht auf die verspätet eingereichte Klage ein bzw. erklärt sie für unzulässig. Die Frist nach Art. 209 ZPO ist eine prozessrechtliche Verwirkungsfrist; sie beginnt mit der Eröffnung bzw. Zustellung der Klagebewilligung. Die Fristberechnung unterliegt den Regeln der Art. 142 ff. ZPO; während der Gerichtsferien steht die Frist still. Wird die Frist nicht eingehalten, erlischt die Litispendenz kraft Gesetzes ohne gerichtliche Entscheidung. Dies gilt auch für die in Art. 209 Abs. 4 ZPO vorgesehenen kurzen Fristen (z.B. 30 Tage in Mietsachen).
“Kommt es im Schlichtungsverfahren zu keiner Einigung, so hält die Schlichtungsbehörde dies im Protokoll fest und erteilt die Klagebewilligung (Art. 209 Abs. 1 ZPO). Nach Eröffnung berechtigt diese während dreier Monate zur Einreichung der Klage beim Gericht (Art. 209 Abs. 3 ZPO). Bei dieser Frist handelt es sich um eine prozessrechtliche Verwirkungsfrist (nicht zu verwechseln mit Verwirkungsfristen des materiellen Rechts, bspw. Art. 533 ZGB). Sie beginnt mit der Eröffnung bzw. Zustellung der Klagebewilligung im Sinn von Art. 209 Abs. 2 ZPO zu laufen (BGE 140 III 227 E. 3.1; 138 III 615 E. 2.3; EGLI, in: Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], 2. Aufl. 2016, N. 24 zu Art. 209 ZPO; INFANGER, in: Basler Kommentar, Zivilprozessordnung, N. 16 zu Art. 209 ZPO; BOHNET, in: Commentaire romand, Code de procédure civile, 2. Aufl. 2019, N. 9 zu Art. 209 ZPO; SUTTER-SOMM/SEILER, in: Handkommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2021, N. 13 zu Art. 209 ZPO). Wird die Klage nach Fristablauf eingereicht, tritt das Gericht auf diese nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO; Urteil 4A_30/2020 vom 23. März 2021 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Während den Gerichtsferien steht die Frist zur Klageeinreichung beim Gericht still (BGE 138 III 615 E. 2; 610 E. 2.8).”
“L'action en transfert du bail doit être introduite par une requête de conciliation devant l'autorité de conciliation (art. 197 CPC). Après la délivrance de l'autorisation de procéder, le demandeur doit suivre en cause en introduisant sa demande devant le tribunal dans le délai de péremption fixé par l'art. 209 al. 3 et 4 CO. Il s'agit d'un délai de péremption d'instance du droit de procédure (à ne pas confondre notamment avec le délai de péremption du droit matériel de l'art. 273 al. 1 CO). Le calcul de ce délai est soumis aux règles des art. 142 ss CPC (arrêts 4A_459/2020 du 15 décembre 2020 consid. 3.1.2; 4A_671/2016 du 15 juin 2017 consid. 2.1). Dans les litiges relatifs aux baux à loyer ou à ferme d'habitations ou de locaux commerciaux, ce délai est de 30 jours (art. 209 al. 4 CPC). Si la demande est déposée dans ce délai, la litispendance perdure, et ce même si l'une ou l'autre des conditions de recevabilité de celle-ci ne sont pas réunies (arrêts 4A_459/2020 précité consid. 3.1.2; 4A_671/2016 précité consid. 2.1). Si la demande est déposée hors délai, le tribunal prononce son irrecevabilité (art. 59 al. 1 CPC; arrêts 4A_459/2020 précité consid. 3.1.2; 4A_671/2016 précité consid. 2.2). Si le demandeur ne dépose pas sa demande dans le délai, la litispendance cesse, et ce de par la loi, sans aucune décision d'un tribunal, et l'autorisation de procéder se périme (arrêts 4A_459/2020 précité consid. 3.1.2; 4A_671/2016 précité consid. 2.2). En elle-même, l'inobservation du délai de l'art. 209 al. 4 CPC n'a d'effet que sur l'instance, et non sur le droit lui-même; l'instance seule se périme (ATF 140 III 561 consid. 2.2.2.4).”
“Après la délivrance de l'autorisation de procéder, le demandeur doit suivre en cause en introduisant sa demande devant le tribunal dans le délai de péremption fixé par l'art. 209 al. 3 et 4 CPC. Il s'agit d'un délai de péremption d'instance - à ne pas confondre avec le délai de péremption du droit matériel de l'art. 273 al. 1 CO. Le calcul de ce délai est soumis aux règles des art. 142 ss CPC (arrêt 4A_671/2016 du 15 juin 2017 consid. 2.1). Dans les litiges relatifs aux baux à loyer ou à ferme d'habitations ou de locaux commerciaux, ce délai est de 30 jours (art. 209 al. 4 CPC). Si la demande est déposée dans ce délai, la litispendance perdure, et ce même si l'une ou l'autre des conditions de recevabilité de celle-ci ne sont pas réunies (arrêt 4A_671/2016 précité consid. 2.1). Si la demande est déposée hors délai, le tribunal prononce l'irrecevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC; arrêt 4A_671/2016 précité consid. 2.2). Si le demandeur ne dépose pas sa demande dans le délai, la litispendance cesse, et ce de par la loi, sans aucune décision d'un tribunal, et l'autorisation de procéder se périme (arrêt 4A_671/2016 précité consid. 2.2). En elle-même, l'inobservation du délai de l'art. 209 al. 4 CPC n'a d'effet que sur l'instance, et non sur le droit lui-même; l'instance seule se périme (ATF 140 III 561 consid. 2.2.2.4 p. 565 s.; 124 III 21 consid. 2b p. 24). Toutefois, si le délai de droit matériel de l'art. 273 al. 1 CO a expiré dans l'intervalle et que, par conséquent, le demandeur ne peut plus valablement ouvrir action, la péremption de l'instance entraîne indirectement la perte du droit (ATF 140 III 561 consid. 2.2.2.4 p. 566).”
Summarisches Verfahren: Bei Rechtsmitteln sind die einschlägigen formellen Voraussetzungen (insbesondere Fristwahrung, Begründung und klare Anträge) sowie die allgemeinen Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO zu erfüllen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, ist auf die Berufung einzutreten.
“Die Eingabe wurde der Gesuchstellerin am 13. Januar 2022 zuge- stellt (act. 17). Die Akten der Vorinstanz (act. 5/1–132) wurden von Amtes wegen beigezogen. II. 1. 1.1. Die Berufung richtet sich gegen eine gerichtliche Anordnung, die im sum- marischen Verfahren ergangen ist. In einem solchen Fall beträgt die Rechtsmittel- frist 10 Tage seit Zustellung des begründeten Entscheides (Art. 314 Abs. 1 ZPO). Die Berufung muss begründet werden und einen Antrag enthalten, aus welchem hervorgeht, wie der angefochtene Entscheid abgeändert werden soll (Art. 311 Abs. 1 ZPO; CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 311 ZPO N 7 f.). 1.2. Die Vorinstanz stellte dem Gesuchsteller die angefochtene Verfügung am 30. September 2021 zu (act. 5/132/2). Der Gesuchsteller erhob am 11. Oktober 2021 (Datum Poststempel; act. 2 S. 1) und damit rechtzeitig Berufung gegen die- sen Entscheid. Seine Berufungsschrift enthält eine Begründung und klare Anträ- ge. Da auch die übrigen Rechtsmittelvoraussetzungen (insbesondere Art. 59 ZPO) erfüllt sind, ist auf die Berufung einzutreten. - 8 - 2. 2.1. Mit der Berufung können sowohl die unrichtige Rechtsanwendung als auch die unrichtige Feststellung des”
“Gegen den vorliegend im summarischen Verfahren ergangenen vorinstanzlichen Zwischenentscheid ist die Berufung innert 10 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheides schriftlich und begründet bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen (Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB, Art. 961 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB und Art. 248 ZPO sowie Art. 261 ZPO in Verbindung mit Art. 311 Abs. 1 und Art. 314 Abs. 1 ZPO). Die angefochtene schriftlich begründete Verfügung vom 25. Mai 2021 wurde den Berufungsklägern gemäss Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post am Folgetag zugestellt. Das Ende der 10-tägigen Frist fiel demnach auf einen Samstag (5. Juni 2021), so dass die Rechtsmittelfrist am Montag, 7. Juni 2021, endete (Art. 142 Abs. 1 und 3 ZPO). Die Berufung vom 7. Juni 2021 wurde gleichentags der Schweizerischen Post zuhanden des Kantonsgerichts zum Versand übergeben, so dass die 10-tägige Frist gewahrt wurde (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Der Kostenvorschuss für das Rechtsmittelverfahren in Höhe von CHF 4‘000.00 wurde geleistet. Die übrigen allgemeinen Prozessvoraussetzungen sind genauso erfüllt (Art. 59 ZPO), wie die weiteren Voraussetzungen an eine Berufungsschrift. So nennen die Berufungskläger in ihrer Rechtsmitteleingabe einen zulässigen Berufungsgrund (Art. 310 lit. a ZPO), indem sie der Vorinstanz die unrichtige Anwendung der Art. 961 Abs. 3 ZGB, Art. 263 ZPO sowie Art. 144 Abs. 2 ZPO vorwerfen. Ebenso setzen sie sich inhaltlich hinreichend mit der zivilkreisgerichtlichen Begründung der angefochtenen Verfügung vom 25. Mai 2021 auseinander (Art. 320 ZPO). Gemäss § 5 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zur Zivilprozessordnung (EG ZPO, SGS 221) ist das Präsidium der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Präsidien der Zivilkreisgerichte, die im summarischen Verfahren ergangen sind, sachlich zuständig. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass auf die Berufung vom 7. Juni 2021 einzutreten ist. Das Kantonsgericht entscheidet über die Berufung aufgrund der Akten (Art. 316 Abs. 1 ZPO).”
Anfechtungen prozessleitender (zwischen- oder vorsorglicher) Entscheide sind grundsätzlich nur insoweit zulässig, als sich die beanstandete Verfügung auf den Inhalt oder das Ergebnis des Endentscheids ausgewirkt hat oder sich so auswirken kann (unselbständige Anfechtung; Erfordernis der Wesentlichkeit im Rahmen des Rechtsschutzinteresses, vgl. Art. 59 Abs. 2). Eine behauptete Verletzung des rechtlichen Gehörs ist, soweit sie sich im Zwischenentscheid zeigt, grundsätzlich bereits im Rahmen der Anfechtung dieses Zwischenentscheids geltend zu machen.
“Mit Zwischenentscheid vom 1. November 2021 (RG act. IV.1) bejahte die Vorinstanz ihre örtliche Zuständigkeit und entschied, dass auf die Klage eingetre- ten werde. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz in den Erwägungen des Zwi- schenentscheides lediglich die Frage der örtlichen Zuständigkeit thematisierte und auf die Einwände von A. betreffend das Rechtsschutzinteresse an der Klage nicht einging. Diese (mögliche) Verletzung des rechtlichen Gehörs hätte jedoch im Rahmen einer Anfechtung des Zwischenentscheides geltend gemacht werden können und müssen. Denn der Zwischenentscheid bejahte nicht nur die örtliche Zuständigkeit der Vorinstanz, sondern - wie das Dispositiv unmissverständlich festhält - das Eintreten auf die Klage überhaupt. Damit wurde - wenn auch nur (aber immerhin) implizit - das Rechtsschutzinteresse an der Klage bejaht, da die- ses als Prozessvoraussetzung einer Klage gilt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und auf eine Klage nur eingetreten werden darf, wenn sämtliche Prozessvorausset- zungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“Im Folgenden wird dafür der Begriff der unselbständigen Anfechtung verwendet. Eine solche ist grundsätzlich nur insoweit möglich, als sich die prozessleitende Verfügung auf den Inhalt des Endentscheids ausgewirkt hat (vgl. Steiner, a.a.O., N 127 und 345; Wuillemin, a.a.O., N 756 f. und 776) oder sich zumindest auswirken kann (vgl. Spühler/Aemisegger, in: Spühler et al., BGG Praxiskommentar, 2. Auflage, Zürich 2013, Art. 93 N 37; Uhlmann, in: Basler Kommentar, 3. Auflage 2018, Art. 93 BGG N 29; von Werdt, in: Seiler et al., Stämpflis Handkommentar BGG, 2. Auflage, Bern 2015, Art. 93 N 35). Diese in Art. 93 Abs. 3 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110) für Beschwerden an das Bundesgericht ausdrücklich statuierte Voraussetzung ergibt sich daraus, dass andernfalls ein schutzwürdiges Interesse an der Überprüfung der prozessleitenden Verfügung fehlt (vgl. Uhlmann, a.a.O., Art. 93 BGG N 29; Wuillemin, a.a.O., N 756 f.). Aus dem Erfordernis des Rechtsschutzinteresses (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) ergibt sich, dass eine gerügte Rechtsverletzung insofern wesentlich sein muss, als sie sich für den Beschwerdeführer nachteilig auf das Ergebnis des Entscheids ausgewirkt und damit für den Ausgang des Verfahrens kausal gewesen sein muss. Dies gilt insbesondere für das Verfahrensrecht, weil dieses nicht Selbstzweck ist und die Beschwerde zur Beantwortung bloss theoretischer Fragen nicht gegeben ist. Wenn die gerügte Rechtsverletzung nicht wesentlich ist, ist auf die Rüge nicht einzutreten. Eine Ausnahme vom Erfordernis der Wesentlichkeit besteht grundsätzlich für die Rüge der Verletzung von Verfahrensregeln, denen formelle Natur zukommt (vgl. zum Ganzen BGer 4A_665/2016 vom 15. Februar 2017 E. 2.2.1 und 2.2.3, 4A_532/2015 vom 29. März 2016 E. 3.3 und 4A_221/2015 vom 23. November 2015 E. 3.2 [alle zur Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG]; Staehelin/Bachofner, in: Staehelin/Staehelin/Grolimund, Zivilprozessrecht, 3. Auflage, Zürich 2019, § 26 N 34; Steiner, a.a.O., N 503 f.; Wuillemin, a.a.”
Bei juristischen Personen ist die Parteifähigkeit an die Eintragung im Handelsregister gebunden. Die Ausübung der zivilrechtlichen Befugnisse setzt zudem das Vorhandensein der gesetzlich oder statutarisch erforderlichen Organe voraus. In prozessualer Hinsicht kommt es auf die organschaftliche Exekutive an; diese wirkt nach aussen und kann die Gesellschaft vertreten, sodass das Vorliegen und die Vertretungsbefugnis des exekutiven Organs für die Prozessfähigkeit und Vertretung wesentlich sind.
“Il est recevable sous cet angle. 1.3 La Cour revoit le fond du litige avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC) et applique le droit d'office (art. 57 CPC). 1.4 L'action fondée sur l'art. 731b CO est soumise à la maxime d'office, le juge n'étant pas lié par les conclusions des parties (ATF 138 III 407 consid. 2.3). Il s'agit d'une procédure du droit des sociétés, soumise à la procédure sommaire (art. 250 let. c ch. 6 CPC; ATF 138 III 166 consid. 3.9, 294 consid. 3.1.3). 1.5 Les faits et moyens de preuve nouveaux dont les intimées se prévalent en appel sont recevables, dans la mesure où il s'agit soit de faits notoirement connus du juge et des parties (art. 151 CPC), soit de faits survenus après que le Tribunal a gardé la cause à juger (art. 317 al. 1 CPC). 2. Les intimées concluent à l'irrecevabilité de l'appel, faute pour l'appelante d'être valablement représentée par G______. L'appelante se plaint quant à elle d'une violation de son droit d'être entendue. 2.1.1 L'art. 59 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Ces conditions sont notamment les suivantes : (…) c. les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice (al. 2). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.1.2 La personne morale acquiert la personnalité juridique en se faisant inscrire au registre du commerce (art. 52 al. 1 CC). Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie à la procédure (art. 66 CPC; JEANDIN, in CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 4 ad art. 66 CPC). La capacité d'ester en justice est le corollaire en procédure de l'exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne morale a l'exercice des droits civils, à condition qu'elle possède les organes que la loi et les statuts exigent à cet effet (art. 54 CC). Elle exerce ses droits civils par l'intermédiaire de ses organes, qui expriment sa volonté à l'égard des tiers (art.”
“Compte tenu de la valeur fixée par l'expertise, il est plus avantageux de liquider la société que d'accepter l'offre de I______ SA". A______ SA, "représentée en l'état par D______" s'est opposée à la nomination d'un administrateur. Sur quoi, la cause a été gardée à juger. EN DROIT 1. 1.1 Selon l'art. 308 al. 1 let. b CPC, l'appel est recevable contre les décisions finales et incidentes de première instance, dans les causes dont la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions de première instance, est supérieure à 10'000 fr. (art. 308 al. 1 let. a et al. 2 CPC). La valeur litigieuse de la présente cause, qui correspond à la valeur du capital social (arrêt du Tribunal fédéral 4A_387/2020 du 17 septembre 2020 consid. 1.2), est supérieure au montant précité, de sorte que la voie de l'appel est ouverte. 1.2 L'appel a été interjeté dans le délai (art. 314 al. 1 CPC) prévu par la loi. 2. Les intimés concluent à l'irrecevabilité de l'appel, faute pour l'appelante d'être représentée, et de disposer d'un intérêt digne de protection. 2.1. L'art. 59 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Ces conditions sont notamment les suivantes : a. le demandeur ou le requérant a un intérêt digne de protection; c. les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice. Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.2 La capacité d'ester en justice est le corollaire en procédure de l'exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne morale a l'exercice des droits civils, à condition qu'elle possède les organes que la loi et les statuts exigent à cet effet (art. 54 CC). Elle exerce ses droits civils par l'intermédiaire de ses organes, qui expriment sa volonté à l'égard des tiers (art. 55 al. 1 CC). Il y a lieu d'entendre par là les organes exécutifs, et non l'organe législatif ou l'organe de contrôle (Leuenberger/Uffer-Tobler, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2010, n. 9.127; Bohnet, in La personne morale et l'entreprise en procédure, 2014, p.”
“2 L'appel a été interjeté auprès de l'autorité compétente (art. 124 let. a LOJ), dans le délai utile de trente jours (art. 142 al. 1, 311 CPC) et selon la forme prescrite par la loi (art. 130, 131 et 311 CPC). Il est dès lors recevable. 1.3 Sont également recevables la réponse de l'intimée de même que les répliques et duplique respectives, déposés dans les délais légaux (art. 312 al. 2 CPC), respectivement imparti à cet effet (art. 316 al. 1 CPC). Déposé dans le délai légal (art. 313 al. 1 CPC), l'appel joint de l'intimée est de même recevable de ce point de vue (cf. toutefois infra consid. 5.3). 2. Bien que jouissant d'une certaine autonomie, une succursale est dépourvue d'existence juridique et n'a pas la capacité d'ester en justice. Seule l'entreprise principale à laquelle elle appartient a cette faculté (ATF 120 III 11 consid. 1a; arrêts du Tribunal fédéral 4A_87/2019 du 2 septembre 2019 consid. 1; 4A_510/2016 du 26 janvier 2017 consid. 3.2 et les arrêts cités, résumé in CPC Online, art. 59 CPC, let. D.c; 2C_642/2014 du 22 novembre 2015 consid. 1.2 et les arrêts cités). L'appelant ne s'y est pas trompé en première instance, puisqu'il a dirigé sa requête de conciliation, sa demande et ses conclusions contre "B______ B.V., C______", sise à E______ (Pays-Bas) et possédant une succursale à D______ [GE], soit, à teneur de l'extrait du registre du commerce du canton de Genève que l'appelant a produit, B______ B.V., sise à C______ (Pays-Bas). La succursale [genevoise] de B______ B.V. a toutefois comparu devant le Tribunal en son nom propre, et non en tant que représentante de B______ B.V. en vertu d'un pouvoir de représentation spécial (cf. ATF 120 III 11 consid. 1a). Les premiers juges n'ont ainsi pas relevé que cette succursale ne disposait pas de la capacité d'ester en justice. Ils ont mentionné "B______ B.V., C______, SUCCURSALE DE D______" comme partie défenderesse sur la page de garde et dans le dispositif du jugement entrepris. Cette erreur n'a pas été rectifiée en appel; bien qu'ayant correctement mentionné "B______ B.”
“En l'espèce, l'appelante a produit devant la Cour des pièces nouvelles, relatives à des faits survenus postérieurement à la date à laquelle le jugement attaqué a été rendu. Ils sont donc recevables. 2. L'appelante invoque dans son appel avoir formé une requête afin que l'intimée soit réinscrite au Registre du commerce, laquelle devrait être admise, de sorte que son appel était fondé. 2.1 2.1.1 La capacité d'être partie est subordonnée soit à la jouissance des droits civils, soit à la qualité de partie en vertu du droit fédéral (art. 66 CPC). L'exercice des droits civils confère la capacité d'ester en justice (art. 67 al. 1 CPC). Les personnes morales acquièrent la personnalité en se faisant inscrire au Registre du commerce (art. 52 al. 1 CC). Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie au procès. La radiation d'une personne morale entraîne son défaut de capacité d'être partie, y compris si elle survient en cours de procès (Bohnet, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 77 ad art. 59 CPC). 2.1.2 La capacité d'être partie constitue une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 2 let. c CPC) et, à ce titre, est examinée d'office par le juge (art. 60 CPC). La non réalisation de cette condition aboutira, le cas échéant, à un jugement d'irrecevabilité dépourvu d'autorité de chose jugée (Jeandin, in Commentaire romand, Code de procédure civile, 2ème éd., 2019, n. 11 ad art. 66 CPC). 2.1.3 La réinscription d'une société au Registre du commerce conduit au rétablissement du status quo ante avec un effet ex nunc (Galli/Vischer, Wiedereintragung einer im Handelsregister gelöschten Gesellschaft, GesKR 2019 p. 646 s; Rüetschi, in SHK- Handelsregisterverordnung (HRegV), 2013, n. 5 ad art. 164 ORC; Bilek/Von der Crone, Voraussetzungen und Kognition hinsichtlich der Wiedereintragung einer Gesellschaft, Entscheid des Schweizerischen Bundesgerichts 4A.12/2006 (BGE 132 III 731) vom 19. September 2006, RDS 2007, p. 85). Il n'y a ainsi pas d'effet rétroactif du rétablissement de la personnalité juridique (Lorandi, Löschung einer Gesellschaft im Handelsregister nach Abschluss des Insolvenzverfahrens, PJA 2018, p.”
Die fristgerechte Leistung des Kostenvorschusses wird in den zitierten Entscheidungen regelmässig als eine der Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO genannt; ist sie (neben den übrigen Prozessvoraussetzungen) erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage bzw. auf die Berufung ein.
“eine Klausel enthalten hätten, wonach der Frachtführer von jeglicher Haftung befreit sei, wenn nicht innerhalb von neun Monaten nach der Ablieferung der Güter oder dem Datum, an dem die Güter hätten entladen werden müssen, am richtigen Gerichtsstand Klage erhoben und der Frachtführer schriftlich davon in Kenntnis gesetzt werde. Schliesslich sei durch das Zivilkreisgericht sachverhaltlich nicht erhoben worden, dass die übriggebliebene Warenladung (ein Container des betreffenden Frachtschiffs («D. ») am Bestimmungshafen am 12. April 2021 gelöscht worden sei. In rechtlicher Hinsicht wird berufungsweise die Verletzung der Art. 63 ZPO analog (Rechtshängigkeit bei fehlender Zuständigkeit und falscher Verfahrensart) und Art. 83 ZPO (Parteiwechsel im Schlichtungsverfahren) sowie von Art. 29 Abs. 2 BV (Gehörsverletzung) durch die Vorinstanz gerügt. Zusammenfassend kann dementsprechend festgehalten werden, dass die erwähnten Rügen allesamt zulässige Berufungsgründe gemäss Art. 310 ZPO darstellen. Da auch die weiteren Formalien und Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), insbesondere auch die fristgerechte Bezahlung des Kostenvorschusses, ist auf die Berufung einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Dreierkammern der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig.”
“Da auch die weiteren Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), insbesondere auch der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt wurde, ist auf die Berufung einzutreten. Zuständig für die Beurteilung der Berufung ist gemäss § 5 Abs. 1 lit. a EG ZPO das Präsidium der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts. Gemäss Art. 316 Abs. 1 ZPO entscheidet das Kantonsgericht aufgrund der Akten. Für den Rechtmittelentscheid ist zudem die mit der Berufung vom 18. März 2024 als sog. echtes Novum edierte Berufungsbeilage 6 (Schlichtungsgesuch der Berufungskläger betreffend Vermächtnisklage vom 15. Februar 2024) entgegenzunehmen (Art. 317 ZPO; zum Ganzen statt vieler: BSK ZPO-Spühler, Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 3. Aufl., 2017, Art. 317 ZPO N 3 ff.).”
“Da ansonsten auch die übrigen Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO erfüllt sind, insbesondere auch der bei den Berufungsklägern für das Rechtsmittelverfahren erhobene Kostenvorschuss von CHF 3'000.00 mit Valutadatum vom 29. Dezember 2023 fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Berufung vom 6. Dezember 2023 mit Ausnahme von Ziffer 2 der Rechtsbegehren einzutreten. Nach Art. 243 Abs. 2 lit. c ZPO gelangt unter anderem bei einer Streitigkeit aus einem Mietvertrag über Wohnräume, soweit es eine Anfechtung der Kündigung zufolge Rechtsmissbräuchlichkeit zu beurteilen gilt, unabhängig von der Streitwerthöhe das vereinfachte Verfahren zur Anwendung. Die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts ist für die Beurteilung der Berufung zuständig (§ 6 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 3 Abs. 1 EG ZPO, SGS 221). Gestützt auf Art. 316 Abs. 1 ZPO entscheidet das Kantonsgericht als Berufungsinstanz auf Grundlage der Akten.”
“Da im vorliegenden Fall auch die übrigen Voraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO erfüllt sind, insbesondere auch der beim Berufungskläger für das Rechtsmittelverfahren erhobene Kostenvorschuss von CHF 12’000.00 mit Valutadatum vom 9. Juni 2023 fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Berufung vom 6. Juni 2023 einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO; SGS BL 221) ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung der vorliegenden Berufung zuständig.”
“Der Streitwert im vorliegenden Prozess nach den zuletzt beim Zivilkreisgericht aufrechterhaltenen Rechtsbegehren liegt demnach über der für eine Berufung erforderlichen Streitwertgrenze von CHF 10'000.00. Der begründete Entscheid des Zivilkreisgerichts vom 18. Oktober 2022 wurde dem Berufungskläger gemäss Rückschein der Schweizerischen Post am 3. Februar 2023 zugestellt. Der letzte Tag der 30-tägigen Frist fiel somit auf Sonntag, 5. März 2023, so dass die Rechtsmittelfrist am Montag, 6. März 2023, endete (Art. 142 Abs. 1 und 3 ZPO). Die gleichentags bei der Post zum Versand aufgegebene Berufung erfolgte somit fristgerecht (Art. 142 f. ZPO). Der Berufungskläger rügt mit seiner Berufung vom 6. März 2023 die unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz und Rechtsverletzungen im angefochtenen Entscheid, namentlich die Verletzung des rechtlichen Gehörs sowie eine fehlerhafte Anwendung von Art. 1 OR, Art, 18 OR sowie Art. 364 OR, mithin allesamt zulässige Berufungsgründe (Art. 310 ZPO). Da auch die weiteren Formalien und Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), insbesondere auch der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt wurde, ist auf die Berufung einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. c EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Präsidien der Zivilkreisgerichte, welche, wie im vorliegenden Fall, im vereinfachten Verfahren ergangen sind, sachlich zuständig (§ 6 Abs. 1 lit. c EG ZPO).”
“Da im vorliegenden Fall auch die übrigen Voraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO erfüllt sind, insbesondere auch der beim Berufungskläger für das Rechtsmittelverfahren erhobene Kostenvorschuss von CHF 8'000.00 mit Valutadatum vom 24. Januar 2023 fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Berufung vom 16. Januar 2023 einzutreten. Nach Art. 243 Abs. 2 lit. c ZPO gelangt unter anderem bei einer Streitigkeit aus einem Mietvertrag über Wohnräume, soweit es eine Anfechtung der Kündigung zufolge Rechtsmissbräuchlichkeit zu beurteilen gilt, unabhängig von der Streitwerthöhe das vereinfachte Verfahren zur Anwendung, weshalb die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung der Berufung zuständig ist (§ 6 Abs. 1 lit. c i. V. m. § 3 Abs. 1 EG ZPO, SGS 221). Gestützt auf Art. 316 Abs. 1 ZPO entscheidet das Kantonsgericht als Berufungsinstanz auf Grundlage der Akten.”
“Weitere Prozessvoraussetzungen Nachdem die Klägerin den Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet hat und auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Klage einzutreten (Art. 59 ZPO).”
“Die am 2. März 2022 bei der Post zum Versand aufgegebene Berufung erfolgte somit fristgerecht (Art. 142 f. ZPO). Die Berufungskläger rügen mit ihrer Berufung vom 2. März 2022 namentlich eine Verletzung ihres rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie die unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz und deren rechtsfehlerhafte Anwendung von Art. 63 OR, Art. 372 Abs. 1 bzw. Art. 373 OR und Art. 368 bzw. 107 OR, mithin allesamt zulässige Berufungsgründe (Art. 310 ZPO). Da auch die weiteren Formalien und Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), insbesondere auch die fristgerechte Bezahlung des Kostenvorschusses, ist auf die Berufung einzutreten. Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Dreierkammern der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig.”
“geltend gemacht werden. Die Berufungsklägerin rügt, die Vorinstanz habe das Recht unrichtig angewendet, indem sie dem klägerischen Editionsbegehren betreffend die Belege des geltend gemachten unklaren Verteilschlüssels der Nebenkosten nicht stattgegeben habe. Sie habe zudem den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig bzw. unvollständig festgestellt und insbesondere den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Diese Rügen sind einer Berufung zugänglich und es kann festgehalten werden, dass die Rechtsmitteleingabe den Anforderungen hinsichtlich der Rügepflicht genügt. Sachlich zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Berufung ist laut § 6 Abs. 1 lit. c des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO; SGS 221) die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts. Der Kostenvorschuss für das Rechtsmittelverfahren in Höhe von CHF 2‘200.00 ist mit Valutadatum vom 28. Februar 2022 ebenfalls fristgerecht geleistet worden. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen nach Art. 59 ZPO erfüllt sind, ist auf die Berufung einzutreten.”
“Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d EG ZPO ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Dreierkammern der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig. Da auch die weiteren Formalien und Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO), insbesondere auch die fristgerechte Bezahlung des Kostenvorschusses in Höhe von CHF 7'500.00 mit Valutadatum vom 10. Februar 2022, ist auf die Berufung einzutreten.”
“Eintreten Nachdem die Klägerin auch die bei ihr erhobenen Kostenvorschüsse von insgesamt CHF 50'000.00 fristgerecht einbezahlt hat, sind die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO für die vorliegende Klage vom 23. August 2018 (samt zulässiger Änderungen gemäss Replik vom 14. Oktober 2019 und Noveneingabe vom 24. Februar 2020) erfüllt, weshalb auf diese grundsätzlich einzutreten ist. Ob die einzelnen Begehren mit Blick auf die Vollstreckbarkeit den zivilprozessualen Anforderungen an die hinreichende Bestimmtheit genügen, wird nachstehend in der materiellen Beurteilung der jeweiligen Anträge der Klägerin erwogen.”
“Da der vorliegende Streitgegenstand ähnliche Marken der Par- teien betrifft, welche in einzelnen Elementen gar identisch sind, und sich die Par- teien zudem bereits im Konflikt befinden, u.a. durch Widersprüche beim IGE ge- gen die Markeneintragungen, liegt ohne Weiteres ein ausreichendes Rechts- schutzinteresse des Klägers vor; die entsprechenden Einwände der Beklagten be- treffen ohnehin eher die Frage der Begründetheit. Zur Klageänderung: Da mit der Änderung von Rechtsbegehren-Ziffer 2 in der Replik (act. 30) die Verfahrensart nicht ändert und ein sachlicher Zusammenhang vorliegt, ist die Klageänderung im Sinne von Art. 227 ZPO zulässig. Überdies ist die vorgenommene Klageänderung unter markenrechtlichen Gesichtspunkten ge- - 11 - boten (vgl. R OGER STAUB, in: Noth/Bühler/Thouvenin [Hrsg.], Markenschutzgesetz SHK, 2. Aufl. 2017, N. 50 zu Art. 52 MSchG). Da zudem die geforderten Kostenvorschüsse gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ge- leistet wurden und die übrigen Prozessvoraussetzungen (Art. 59 ZPO) keinen An- lass zu Bemerkungen geben, ist damit auf die Hauptklage einzutreten.”
“Monatslohnes befinden sowie einzelne Bedarfspositionen bei ihm und beim gemeinsamen Sohn C. ____ überprüfen soll. Diese Rügen stellen mithin allesamt zulässige Berufungsgründe im Sinne von Art. 310 ZPO dar. Aufgrund des Begehrens des Berufungsklägers um unentgeltliche Rechtspflege wurde auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beim Rechtsmittelkläger verzichtet. Da demnach sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 59 ZPO), ist auf die Berufung vom 1. Oktober 2020 einzutreten.”
“August 2020 zwar keinen Antrag formuliert. Mit ihrer Äusserung, sie bestreite die ihr gegenüber gemachte Forderung von CHF 117'145.65, nebst Zins von CHF 16'585.35, sowie eventueller Zinsen und Kosten in vollem Umfang und mit ihrer Bitte, die Beschwerde wohlwollend zu prüfen, ist jedoch zweifelsohne das Ersuchen verbunden, der erstinstanzliche Entscheid sei durch die Rechtsmittelinstanz aufzuheben und es sei das Gesuch um definitive Rechtsöffnung abzuweisen. Dadurch ist dem Erfordernis eines Rechtsbegehrens nach Massgabe einer Laienbeschwerde Genüge getan. Ihre Behauptung, dass die B. ____ AG gemäss Handelsregisterauszug seit dem TT.MM.2013 gelöscht sei und dass für diese Forderung bereits am TT.MM.2009 ein Verlustschein ausgestellt worden sei, impliziert das Monieren einer Rechtsverletzung. Demnach ist auf die Beschwerde einzutreten, zumal auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und insbesondere auch der erhobene Kostenvorschuss mit Valuta 10. September 2020 fristgerecht bezahlt wurde (Art. 59 ZPO).”
Für die materielle Beschwer ist ein aktuelles Rechtsschutzinteresse erforderlich. Kann die Gutheissung des Rechtsmittels den verfolgten Interessen nicht mehr zum Durchbruch verhelfen, fehlt ein solches Interesse und damit die materielle Beschwer; auf das Rechtsmittel ist dann nicht einzutreten.
“Die Beschwer ist Zulässigkeitsvoraussetzung jedes Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbegeh- ren der rechtsmittelerhebenden Partei abweicht, d.h. ganz oder teilweise unterle- gen ist. Zudem muss eine materielle Beschwer gegeben sein. Hierfür genügt, dass die Partei durch den angefochtenen Entscheid ein schützenswertes Interes- se (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an dessen Aufhebung oder Abänderung - 4 - hat. Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und im Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch gegeben sein (vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Kann die Gutheissung des Rechtsmittels den von der rechtsmittelerheben- den Partei verfolgten Interessen dann nicht mehr zum Durchbruch verhelfen, ist ein schutzwürdiges Interesse und damit eine materielle Beschwer zu verneinen (BGer 5A_9/2015 vom 10. August 2015, E. 4.3 f.). Auf das erhobene Rechtsmittel ist dann nicht einzutreten (ZK ZPO-Reetz, Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 N 30 m.w.H.).”
“Die Beschwer ist Zulässigkeitsvoraussetzung jedes Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbegeh- ren der rechtsmittelerhebenden Partei abweicht, d.h. ganz oder teilweise unterle- gen ist. Zudem muss eine materielle Beschwer gegeben sein. Hierfür genügt, dass die Partei durch den angefochtenen Entscheid ein schützenswertes Interes- se (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an dessen Aufhebung oder Abänderung - 4 - hat. Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und im Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch gegeben sein (vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Kann die Gutheissung des Rechtsmittels den von der rechtsmittelerheben- den Partei verfolgten Interessen dann nicht mehr zum Durchbruch verhelfen, ist ein schutzwürdiges Interesse und damit eine materielle Beschwer zu verneinen (BGer 5A_9/2015 vom 10. August 2015, E. 4.3 f.). Auf das erhobene Rechtsmittel ist dann nicht einzutreten (ZK ZPO-Reetz, Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 N 30 m.w.H.).”
Sind bestimmte Mängel — etwa das offenkundige Erlöschen eines prozessualen Fristenrechts — von vornherein offensichtlich, kann das Gericht dies im Rahmen der Zulässigkeitsprüfung summarisch prüfen und die Klage bzw. das Gesuch abweisen bzw. als unzulässig erklären. Komplexere oder streitige rechtliche Fragen, die über eine solche offensichtliche Prüfung hinausgehen, sind hingegen im Urteil über den materiellen Anspruch zu klären.
“Une autre partie de la doctrine estime qu’il y a lieu de classer les délais de déchéance en trois catégories, soit, outre les délais de déchéance de fond, les délais de déchéance de nature procédurale et les délais de déchéance en matière de demandes formatrices – comme les demandes en nullité du testament –, qui sont des conditions de recevabilité de la demande ; lorsque le délai de déchéance en matière de demandes formatrices est échu, le droit formateur ne peut plus être invoqué, faute de droit d’action, et le juge doit d’office refuser d’entrer en matière (cf. Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, nn. 9 ad art. 87 CPC et 140 ss ad art. 59 CPC et les références citées). Pour la Cour de céans, la question précitée se recoupe avec l’exigence d’un intérêt digne de protection posée par l’art. 59 al. 2 let. a CPC, exigence qui doit être examinée d’office par le juge (art. 60 CPC). Ainsi, s’il est d’emblée évident que le délai pour ouvrir action est échu, il est tout aussi évident que le demandeur n’a pas d’intérêt à ouvrir action et que sa demande doit par conséquent être déclarée irrecevable. Un tel examen au stade de la recevabilité doit toutefois pouvoir être fait de manière sommaire, alors que ce qui excède cet examen sommaire doit faire l’objet d’un jugement au fond (Gehri, Baler Kommentar, ZPO, 3e éd, n. 7 ad art. 59 CPC). C’est dans ce sens que doit être compris l’arrêt TF 4A_171/2008 du 22 mai 2008. Dans cet arrêt, par ailleurs jamais cité par la suite, le Tribunal fédéral a jugé qu’une demande d’annulation n’était « recevable » – ce qu’avait en l’occurrence nié la cour cantonale –, que si le recourant avait contesté le congé dans le délai de trente jours prévu par l’art. 273 al. 1 CO ; or cela n’avait clairement pas été le cas. Il n’a en revanche aucunement jugé, de manière générale, que les délais pour ouvrir action, lorsqu’ils n’étaient pas respectés, devaient être sanctionnés par une décision d’irrecevabilité, soit que l’examen de cette question, parfois complexe, devait toujours être fait et tranché au stade de l’examen de la recevabilité. 5.3 En l’espèce, il semble avoir échappé à l’autorité précédente que le délai de péremption de l’action en nullité du testament est double. Il est en principe d’un an à compter du jour où le demandeur a eu connaissance de la disposition et de la cause de nullité (art.”
“De même, il est habilité à vérifier si la prestation en cause entre dans les missions médicales attribuées à l’établissement hospitalier concerné par le mandat de prestations passé avec lui; si tel n’est pas le cas, la part cantonale est refusée. Une telle compétence cantonale, comme celle de l’assureur-maladie lorsqu’il statue sur l’octroi ou le refus de prestations d’assurance sociale, suppose un pouvoir de décision. Il sied ainsi de confirmer que la voie suivie en l’espèce, soit celle de la décision, est correcte. bb) La recourante, dont la demande est déclarée irrecevable, dispose de ce fait d'un intérêt digne de protection à la modification de la décision attaquée. Le pourvoi est dès lors recevable. b) La décision attaquée, on l'a vu, prononce l'irrecevabilité de la demande de la recourante. Cependant, le motif invoqué, à savoir que celle-ci ne serait pas titulaire d'une créance contre l'Etat de Vaud, est un motif de fond (du reste, en procédure civile, le fait que le demandeur ne détienne pas de créance contre le défendeur constitue un motif de rejet de la demande et non d'irrecevabilité de celle-ci, cf. art. 59 CPC a contrario). Dès lors, il faut comprendre la décision attaquée en ce sens qu'elle prononce le rejet de la demande. Les développements qui suivent s'inscrivent d'ailleurs dans ce cadre. Il demeure que l’autorité intimée critique la tardiveté de la démarche de la recourante; cela pourrait déboucher sur l’irrecevabilité de la demande formulée par cette dernière (voir à ce propos consid. 5 ci-après). c) On reviendra plus loin sur la question des mesures d’instruction requises. 2. La prétention soulevée par la recourante est fondée sur l'art. 49a al. 3 LAMal; elle concerne ainsi la question de la couverture des soins stationnaires dispensés en milieu hospitalier, en application de la législation sur l'assurance-maladie sociale. Une brève présentation du cadre légal – au demeurant extrêmement complexe et évolutif – est nécessaire avant d'aborder les questions de fond soulevées par la présente cause. a) Il faut tout d'abord souligner que l'exploitation d'un établissement hospitalier par un sujet de droit privé relève de la liberté économique; en revanche, un tel établissement ne peut se prévaloir de cette liberté pour fonder un droit à ce que sa prestation soit prise en charge par l'AOS (voir à ce propos ATF 132 V 6 consid.”
In internationalen Kindschafts- und Kindesschutzsachen ist vor Eintritt in das Verfahren zu prüfen, ob die internationalen Zuständigkeitsregeln (LDIP und CLaH96) anwendbar sind. Ergibt sich aus diesen Regeln, namentlich bei einem bereits vor Verfahrensbeginn dauerhaften Wegzug bzw. einer Verlagerung des gewöhnlichen Aufenthalts des Kindes ins Ausland, dass die schweizerischen Behörden nicht mehr zuständig sind, so fehlt es an einer Prozessvoraussetzung und die Klage ist mangels Erfüllung der Voraussetzungen nach Art. 59 Abs. 1 ZPO unzulässig.
“Il en résulte que l’envoi de la décision attaquée par simple courrier électronique, doublant la communication officielle par pli recommandé, pour une information plus rapide, ne satisfait pas aux conditions d’une notification électronique au sens de l’art. 139 al. 1 CPC et ne peut dès lors pas constituer l’événement déclenchant la computation du délai de recours. 4.5 4.5.1 L’intimée soutient aussi que le recours serait irrecevable parce que les autorités suisses ne seraient plus compétentes dans cette cause, le lieu de résidence habituelle de l’enfant ayant été déplacé au Portugal. 4.5.2 4.5.2.1 En vertu de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), notamment lorsque cette autorité est compétente à raison de la matière et du lieu (al. 2 let. b). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Faute pour la demande de satisfaire aux conditions de recevabilité, le juge refuse d’entrer en matière et déclare la demande irrecevable (art. 59 al. 1 CPC ; ATF 140 III 159 consid. 4.2.4 ; Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 14 ad art. 60 CPC, p. 214). 4.5.2.2 L’art. 85 LDIP (loi fédérale sur le droit international privé du 18 décembre 1987 ; RS 291) prévoit qu'en matière de protection des enfants, la compétence des autorités judiciaires ou administratives suisses, la loi applicable ainsi que la reconnaissance et l'exécution des décisions ou mesures étrangères sont régies par la CLaH96 (Convention de La Haye du 19 octobre 1996 concernant la compétence, la loi applicable, la reconnaissance, l'exécution et la coopération en matière de responsabilité parentale et de mesures de protection des enfants ; RS 0.211.231.011). Cette convention, entrée en vigueur le 1er juillet 2009 pour la Suisse et le 1er août 2011 pour le Portugal, est applicable dans les relations entre ces deux Etats dès lors qu’ils l’ont signée et ratifiée (TF 5A_281/2020 du 27 avril 2021 consid. 3.1). Elle a notamment pour objet de déterminer l’Etat dont les autorités ont la compétence pour prendre des mesures tendant à la protection de la personne ou des biens de l’enfant, singulièrement pour prononcer des mesures portant sur le droit de garde et les relations personnelles (art.”
“Il faut par ailleurs admettre que le changement de résidence de la mineure concernée au Portugal est intervenu dès son départ du territoire helvétique, puisqu’il est destiné à durer, comme en témoignent la requête en modification du lieu de résidence de l’enfant déposée par l’intimée auprès de l’autorité de protection ainsi que sa ferme intention exprimée durant cette procédure de s’établir dans une perspective à long terme au Portugal avec sa fille, dont elle assume de manière prépondérante la prise en charge depuis sa naissance, et compte tenu également du fait que ce déménagement dans son pays d’origine devait en particulier permettre à l’intimée de rejoindre son compagnon, parti vivre au Portugal depuis le début de l’année 2024, ainsi que ses propres parents, en particulier son père, qui a par ailleurs proposé de l’héberger dans l’attente de trouver un logement. Ainsi, conformément à la jurisprudence précitée, cette modification de la résidence habituelle de l’enfant entraîne simultanément un changement de compétence ratione loci, ce qui implique que la présente cause ne relève plus des autorités suisses (art. 5 al. 2 CLaH96) ; partant, la Chambre de céans a perdu la compétence de statuer sur le recours. Le déplacement de la résidence habituelle de l’enfant étant intervenu avant le dépôt du recours, cette incompétence existait déjà au moment de l’ouverture de la présente procédure, de sorte que le recours doit être déclaré irrecevable (art. 59 al. 1 CPC). On relèvera en outre à cet égard qu’à l’instar du cas jugé par le Tribunal fédéral dans l’arrêt TF 5A_739/2023 (consid. 2.2.2), le droit d’accès à un tribunal prévu par l’art. 6 § 1 CEDH (Convention de sauvegarde des droits de l’homme et des libertés fondamentales du 4 novembre 1950 ; RS 0.101) a été garanti en faveur du recourant, dès lors que la question du déplacement du lieu de résidence habituelle de l’enfant à l’étranger a été tranchée par une autorité judiciaire, réunie en collège, au terme d’une procédure complète, et que l’instance de recours s’est de surcroît prononcée sur la requête de restitution de l’effet suspensif. On retiendra pour le surplus que le recourant n’a pas fait usage des voies de droit à sa disposition dans un délai raisonnable, puisque, alors qu’il avait pleinement connaissance de la date du départ, que celui-ci n’a pas eu lieu immédiatement après la communication de la décision litigieuse mais était planifié une dizaine de jours plus tard, le recourant n’a pas sérieusement tenté de retenir sa fille en entreprenant une démarche juridique urgente pour s’opposer au départ de celle-ci et ce, quand bien même il était déjà assisté d’un mandataire professionnel ; au contraire, il a attendu le dernier jour du délai de recours de trente jours, bien après la concrétisation du départ de l’enfant, pour s’opposer à la décision entreprise et demander la restitution de l’effet suspensif, ce qui était, à ce stade, d’emblée voué à l’échec au vu du changement de compétence résultant de la modification de la résidence habituelle de l’enfant.”
“2 CPC). En l'espèce, le litige porte sur l’autorité parentale, de sorte qu’il s’agit d’une affaire non patrimoniale; la voie de l'appel est ouverte (arrêt du Tribunal fédéral 5A_611/2019 du 29 avril 2020 consid. 1). Déposé en temps utile et dans la forme prescrite par la loi (art. 130, 131, 145 al. 1 let. b et 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC), dans la limite des griefs formulés à son encontre (ATF 142 III 413 consid. 2.2.2 et les références citées). 1.3 La présente cause est soumise aux maximes d'office et inquisitoire illimitée dès lors qu'elle concerne les enfants mineurs des parties (art. 296 al. 1 et al. 3 CPC). 2. La présente cause revêt un caractère international compte tenu du domicile en France de l’intimé, les enfants vivant, de fait, avec lui. 2.1.1 Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC). Ces conditions sont notamment les suivantes : le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC). Le tribunal examine d’office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.1.2 Tant la Suisse que la France sont parties à la Convention concernant la compétence, la loi applicable, la reconnaissance, l’exécution et la coopération en matière de responsabilité parentale et de mesures de protection des enfants (ci-après : CLaH96). Ayant pour objet les mesures tendant à la protection de la personne et des biens, cette convention régit notamment l’attribution de l’autorité parentale et le règlement de la garde et des relations personnelles (art. 3 let. a et b CLaH96; ATF 132 III 586 consid. 2.2.1). Selon l’art. 5 CLaH96, les autorités, tant judiciaires qu’administratives, de l’Etat contractant de la résidence habituelle de l’enfant sont compétentes pour prendre des mesures tendant à la protection de sa personne ou de ses biens (al. 1).”
Das Gericht stellte fest, dass die juristische Person weiterhin partei‑ und prozessfähig im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO ist, weil die Liquidation noch nicht abgeschlossen und die Gesellschaft weiterhin im Handelsregister eingetragen war; dies galt im vorliegenden Fall auch nach der Einstellung des Konkursverfahrens gemäss Art. 230 Abs. 1 SchKG.
“Nachdem das Konkursverfahren über die Beklagte zwar mit Urteil vom 15. Januar 2024 im Sinne von Art. 230 Abs. 1 SchKG mangels Aktiven eingestellt wurde (act. 10; act. 12/1 sowie www.zefix.ch, besucht am 22. Mai 2024), deren Li- quidation aber noch nicht beendet und sie noch mindestens bis Mitte Januar 2026 im Handelsregister eingetragen zu sein hat, verfügt sie weiterhin über ihre Rechtspersönlichkeit. Auch ist die Beklagte mit E._____ als Mitglied des Verwal- tungsrates mit Einzelunterschrift handlungsfähig. Entgegen der unzutreffenden Annahme der Klägerin (act. 11) ist die Beklagte daher vorliegend partei- und pro- zessfähig im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO. 1.4.Übrige Prozessvoraussetzungen Auch die weiteren Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO sind erfüllt und geben zu keinen Weiterungen Anlass. 1.5.Versäumte Klageantwort”
Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht nicht auf die Klage oder das Gesuch ein, wenn die Prozessvoraussetzungen fehlen. Zu diesen Voraussetzungen gehören insbesondere die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts und — wie in den Quellen ausgeführt — ein rechtlich geschütztes Interesse.
“Gemäss Art. 47 Abs. 2 LugÜ gibt die Vollstreckbarerklärung die Befug- nis, Massnahmen, die auf Sicherung gerichtet sind, zu veranlassen. Grundvoraus- setzung für die Anordnung solcher Massnahmen ist mithin die Vollstreckbarerklä- rung. Diese setzt ihrerseits (unter anderem) die in Art. 39 Abs. 2 LugÜ geregelte internationale und örtliche Zuständigkeit des angerufenen Vollstreckungsgerichts (vgl. Anhang II LugÜ und § 24 lit. e GOG) sowie – als allgemeine Prozessvoraus- setzung – ein rechtlich geschütztes Interesse am beantragten Exequatur voraus (Art. 59 Abs. 2 lit. a und b ZPO). Fehlt es an einer dieser Voraussetzungen, ist auf das Gesuch um Vollstreckbarerklärung nicht einzutreten (Art. 59 Abs. 1 ZPO), wo- mit Massnahmen nach Art. 47 Abs. 2 LugÜ von vornherein ausser Betracht fallen.”
“Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage nicht ein, wenn die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Zu den Prozessvoraussetzungen ge- hört namentlich die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO).”
Trifft das Bundesgericht auf eine prozessuale Frage, die entscheidend für das Fortbestehen der Klage ist (z. B. Fehlen von Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO), kann es — soweit die Prüfung rein rechtlicher Natur ist und eine Heilung formeller Mängel möglich erscheint — nach Annahme der Rüge verfahrensabschliessend auf Nichteintreten entscheiden oder die betreffenden Rechtsfragen materiell frei prüfen. Sachdifferenten oder beweisrechtlichen Fragen, namentlich im Zusammenhang mit der Theorie der doppelrelevanten Tatsachen, sind gesondert zu beachten.
“Zunächst ist zu prüfen, ob das Bundesgericht, sollte es die Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin teilen, einen verfahrensabschliessenden Endentscheid fällen könnte. Dazu führt die Beschwerdeführerin aus, das Bundesgericht könne sofort einen Endentscheid fällen, nämlich auf die Klage wegen fehlender Prozessvoraussetzungen nicht eintreten. Sie vertritt den Standpunkt, den Beschwerdegegnerinnen mangle es am Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 28 PatG bzw. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO. Zudem liege eine abgeurteilte Sache nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO vor. Beides habe die Vorinstanz jedoch verworfen und daher ihr Rechtsbegehren 1 auf Nichteintreten auf die Klage zu Unrecht abgewiesen. Von diesen zwei Prozessvoraussetzungen hänge das Schicksal der ganzen Klage ab. Wenn das Bundesgericht dem Standpunkt der Beschwerdeführerin folge, könne es deshalb sofort einen Endentscheid fällen. Der Präsident des Bundespatentgerichts habe mit der Abweisung des Rechtsbegehrens 1 gemäss beschränkter Klageantwort zwar die Besetzungsvorschriften verletzt, indem er als Einzelrichter über die Frage der Zulässigkeit der Klage entschieden habe. Gemäss Art. 21 PatGG hätte die Vorinstanz zumindest in Dreierbesetzung entscheiden müssen. Insofern habe sie Art. 35 PatGG i.V.m. Art. 23 Abs. 1 PatGG i.V.m. Art. 21 PatGG und damit auch Art. 30 BV verletzt. Diesen formellen Mangel könne das Bundesgericht aber heilen. Die von der Vorinstanz verletzten Vorschriften über die funktionelle Zuständigkeit, das Rechtsschutzinteresse der Beschwerdegegnerinnen und das Thema einer bereits abgeurteilten Sache beträfen reine Rechtsfragen, die das Bundesgericht frei prüfen und daher ohne Rückweisung direkt selber entscheiden könne.”
“Regeste Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO; Art. 92 und 93 BGG; Theorie der doppelrelevanten Tatsachen; Weigerung, das Verfahren auf die Frage der Zuständigkeit zu beschränken; Eintretensvoraussetzungen der Beschwerde in Zivilsachen. Grundsätze der Rechtsprechung zur Anwendung der Theorie der doppelrelevanten Tatsachen (E. 2). Die Entscheidung, mit der ein Gericht den Antrag auf Beschränkung des Verfahrens auf die Frage der Zuständigkeit abweist, stellt keinen Zwischenentscheid über die Zuständigkeit im Sinne von Art. 92 BGG dar, sondern einen anderen Zwischenentscheid gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG (E. 3). Der Rechtssuchende hat grundsätzlich keinen Anspruch auf einen separaten Entscheid über die Zuständigkeit. Ist die doppelrelevante Tatsache nach durchgeführtem Beweisverfahren nicht erstellt, weist das Gericht die Klage rechtskräftig ab. Kommt es zum gegenteiligen Schluss und heisst die Klage gut, kann die beklagte Partei das Vorliegen der doppelrelevanten Tatsache in der Sache selbst anfechten, indem sie gegen den Endentscheid Beschwerde erhebt, weshalb die Voraussetzung des nicht wiedergutzumachenden Nachteils im Sinne von Art.”
“Zunächst ist zu prüfen, ob das Bundesgericht, sollte es die Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin teilen, einen verfahrensabschliessenden Endentscheid fällen könnte. Dazu führt die Beschwerdeführerin aus, das Bundesgericht könne sofort einen Endentscheid fällen, nämlich auf die Klage wegen fehlender Prozessvoraussetzungen nicht eintreten. Sie vertritt den Standpunkt, den Beschwerdegegnerinnen mangle es am Rechtsschutzinteresse im Sinne von Art. 28 PatG bzw. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO. Zudem liege eine abgeurteilte Sache nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO vor. Beides habe die Vorinstanz jedoch verworfen und daher ihr Rechtsbegehren 1 auf Nichteintreten auf die Klage zu Unrecht abgewiesen. Von diesen zwei Prozessvoraussetzungen hänge das Schicksal der ganzen Klage ab. Wenn das Bundesgericht dem Standpunkt der Beschwerdeführerin folge, könne es deshalb sofort einen Endentscheid fällen. Der Präsident des Bundespatentgerichts habe mit der Abweisung des Rechtsbegehrens 1 gemäss beschränkter Klageantwort zwar die Besetzungsvorschriften verletzt, indem er als Einzelrichter über die Frage der Zulässigkeit der Klage entschieden habe. Gemäss Art. 21 PatGG hätte die Vorinstanz zumindest in Dreierbesetzung entscheiden müssen. Insofern habe sie Art. 35 PatGG i.V.m. Art. 23 Abs. 1 PatGG i.V.m. Art. 21 PatGG und damit auch Art. 30 BV verletzt. Diesen formellen Mangel könne das Bundesgericht aber heilen. Die von der Vorinstanz verletzten Vorschriften über die funktionelle Zuständigkeit, das Rechtsschutzinteresse der Beschwerdegegnerinnen und das Thema einer bereits abgeurteilten Sache beträfen reine Rechtsfragen, die das Bundesgericht frei prüfen und daher ohne Rückweisung direkt selber entscheiden könne.”
Die Autorisation de procéder bildet eine Empfangsbarkeitsvoraussetzung im Sinne von Art. 59 Abs. 1 ZPO. Fehlt eine gültige Autorisation de procéder, hat das Gericht dies von Amtes wegen zu berücksichtigen und die Klage bzw. das Gesuch als unzulässig/irrecevable zu erklären.
“L’autorisation de procéder contient les noms et les adresses des parties et, le cas échéant, de leurs représentants, les conclusions du demandeur, la description de l’objet du litige et les conclusions reconventionnelles éventuelles, la date de l’introduction de la procédure de conciliation, la décision sur les frais de la procédure de conciliation, la date de l’autorisation de procéder et la signature de l’autorité de conciliation (art. 209 al. 2 CPC). L'autorisation de procéder reprend les noms des parties indiqués dans la requête de conciliation, sous réserve d'un changement de nom ou d'une substitution de partie (art. 83 CPC) intervenue entre-temps (arrêt du Tribunal fédéral 4A_266/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3; Infanger, in Basler Kommentar, 2ème éd. 2013, n. 7 ad art. 209 CPC). L’autorité ne peut pas modifier les conclusions, préciser l’objet du litige ou redéfinir les parties au procès dans son autorisation de procéder compte tenu du principe de disposition (art. 58 al. 1 CPC) (Infanger, op. cit., ibid; Bohnet, Commentaire Romand, Code de procédure civile, 2ème éd. 2019, n. 8 ad art. 209 CPC). 2.1.2 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. L'alinéa 2 de cette disposition dresse une liste non exhaustive de ces conditions. L’existence d'une autorisation de procéder représente une condition de recevabilité de la demande. Faute d’autorisation de procéder valable, le tribunal doit d’office (art. 60 CPC) déclarer la demande irrecevable (ATF 146 III 185 consid. 4.4.2 ; 140 III 70 consid. 5 ; 139 III 273 consid. 2.1 ; arrêts du Tribunal fédéral 5A_741/2020 du 12 avril 2021 consid. 5.2.1 ; 4A_266/2016, op. cit., consid. 3 ; Bohnet, op. cit., n. 4 ad art. 209 CPC). Dans la procédure simplifiée applicable aux litiges portant sur des baux à loyer d'habitation en ce qui concerne la protection contre les loyers abusifs (art. 243 al. 2 let. c CPC), comme c'est le cas en l'espèce s'agissant d'une procédure en fixation judiciaire du loyer, la procédure est introduite par une demande, qui peut être déposée dans les formes prescrites à l’art.”
“Il fait ainsi également grief aux premiers juges d'avoir vidé "de substance le principe de l'interdiction du formalisme excessif, qui veut qu'une autorité puisse d'office ou sur requête corriger la désignation incomplète et inexacte d'une partie". 3.1 3.1.1 La procédure au fond est précédée d'une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation (art. 197 CPC). La procédure est introduite par la requête de conciliation. Celle-ci peut être déposée dans la forme prévue à l'art.130 CPC ou dictée au procès-verbal à l'autorité de conciliation. La requête de conciliation contient la désignation de la partie adverse (arrêts du Tribunal fédéral 4A_385/2014 du 29 septembre 2014 consid. 4.1 in RSPC 2015 32; 4A_482/2015 du 7 janvier 2016 consid. 2.1, in RSPC 2016 317), les conclusions et la description de l'objet du litige (art. 202 al. 1 et 2 CPC). Lorsque la tentative de conciliation n'aboutit pas, l'autorité de conciliation consigne l'échec au procès-verbal et délivre l'autorisation de procéder(art. 209 al. 1 CPC). 3.1.2 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action. L'alinéa 2 de cette disposition dresse une liste non exhaustive de ces conditions ("notamment"). L'autorisation de procéder représente une condition de recevabilité de la demande Faute d'autorisation de procéder valable, le tribunal doit d'office (art. 60 CPC) déclarer la demande irrecevable (ATF 146 III 185 consid. 4.4.2 140 III 70 consid. 5; 139 III 273 consid. 2.1; arrêts du Tribunal fédéral 5A_741/2020 du 12 avril 2021 consid. 5.2.1; 4A_266/2016 du 25 juillet 2016 consid. 3; Bohnet, Commentaire Romand, Code de procédure civile, 2ème éd. 2019, n. 4 ad art. 209 CPC). L'autorisation de procéder contientles noms et les adresses des parties et, le cas échéant, de leurs représentants, les conclusions du demandeur, la description de l'objet du litige et les conclusions reconventionnelles éventuelles, la date de l'introduction de la procédure de conciliation, la décision sur les frais de la procédure de conciliation, la date de l'autorisation de procéderet la signature de l'autorité de conciliation (art.”
Bei Nichterfüllung der Prozessvoraussetzungen (z. B. Unzulässigkeit des Verfahrens) kann das Gericht Gerichtskosten auferlegen; dies zeigt die Rechtspraxis, in der Kosten und Dispensenspesen im Entscheidgebot festgesetzt werden.
“Les frais de la procédure sont mis à la charge de la société A.________ Sàrl. Les frais judiciaires sont fixés forfaitairement à CHF 800.-. Les dépens de la société B.________ Sàrl dus par la société A.________ Sàrl sont fixés à CHF 300.-, TVA par CHF 21.45 comprise. IV. Notification. Cet arrêt peut faire l'objet d'un recours en matière civile au Tribunal fédéral dans les trente jours qui suivent sa notification. La qualité et les autres conditions pour interjeter recours sont déterminées par les art. 72 à 77 et 90 ss de la loi sur le Tribunal fédéral du 17 juin 2005 (LTF). L'acte de recours motivé doit être adressé au Tribunal fédéral, 1000 Lausanne 14. Fribourg, le 8 février 2023/lda La Présidente : Le Greffier-rapporteur : 102 2023 7 102 2023 8 Art. 308 ZPOart. 308 CPCart. 308 CPC Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF 102 2021 160 Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 308 ZPOart. 308 CPCart. 308 CPC Art. 248 ZPOart. 248 CPCart. 248 CPC Art. 314 ZPOart. 314 CPCart. 314 CPC Art. 59 ZPOart. 59 CPCart. 59 CPC Art. 252 ZPOart. 252 CPCart. 252 CPC Art. 248 ZPOart. 248 CPCart. 248 CPC Art. 255 ZPOart. 255 CPCart. 255 CPC Art. 310 ZPOart. 310 CPCart. 310 CPC Art. 316 ZPOart. 316 CPCart. 316 CPC Art. 74 BGGart. 74 LTFart. 74 LTF Art. 72 BGGart. 72 LTFart. 72 LTF 102 2021 160 Art. 62 ORart. 62 COart. 62 CO Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 33 SchKGart. 33 LPart. 33 LEF Art. 85 SchKGart. 85 LPart. 85 LEF 5A_712/2008 Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF BGE 127 III 41ATF 127 III 41DTF 127 III 41 5A_712/2008 BGE 128 III 334ATF 128 III 334DTF 128 III 334 Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF Art. 85a SchKGart. 85a LPart. 85a LEF BGE 135 III 1ATF 135 III 1DTF 135 III 1 BGE 127 III 300ATF 127 III 300DTF 127 III 300 BGE 127 III 300ATF 127 III 300DTF 127 III 300 BGE 62 II 42ATF 62 II 42DTF 62 II 42 BGE 143 III 153ATF 143 III 153DTF 143 III 153 Art.”
Die materielle Rechtskraft richtet sich primär nach dem Dispositiv der Entscheidung. Zur Bestimmung des Inhalts des Dispositivs sind die Erwägungen heranzuziehen. Feststellungen, die nicht im Dispositiv enthalten sind — namentlich zu präjudiziellen Rechtsverhältnissen oder sonstigen Neben- und Vorfragen — erwachsen grundsätzlich nicht in materielle Rechtskraft.
“die Vormerknahme eines Nachklagevorbehalts in Bezug auf die Geltendmachung weiteren Schaden- ersatzes für Rechtsverfolgungskosten und andere Schäden einerseits im Zusam- - 18 - menhang mit dem kanadischen sowie dem australischen Verfahren gegen die C._____ und andererseits für den Fall einer Konkurseröffnung über die C._____ (act. 1 S. 3). Die Rechtskraftwirkung einer gerichtlich beurteilten Streitsache ergibt sich aus dem Urteilsdispositiv, zu dessen Auslegung die Erwägungen heranzuziehen sind. Anhand dessen hat später ein Gericht in einem Folgeprozess zu prüfen, ob ge- wisse Ansprüche gegen eine Partei im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO bereits rechtskräftig beurteilt worden sind oder ob der Rechtsweg noch offen steht. Ob im Erstprozess von einem Nachklagevorbehalt Vormerk genommen wurde, spielt bei der Beurteilung dieser Frage hingegen keine Rolle (BGE 142 III 210 E. 2.2, 4A_401/2011 vom 18. Januar 2012, E. 4). Damit fehlt es der Klägerin an einem Rechtsschutzinteresse für die Vormerknah- me eines Nachklagevorbehalts. Auf die Rechtsbegehren Ziffer”
“Regeste Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO; materielle Rechtskraft; Präklusion. Nicht im Dispositiv enthaltene Feststellungen zu präjudiziellen Rechtsverhältnissen und zu sonstigen Neben- und Vorfragen erwachsen nicht in materielle Rechtskraft. Ausgenommen ist der nur in der Begründung zum Ausdruck kommende Entscheid über eine vom Gericht behandelte Verrechnungsforderung (E. 5.3).”
“Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_224/2017 du 27 juin 2017 consid 2.3.1). L'autorité de chose jugée implique que le jugement formellement entré en force est déterminant dans une procédure ultérieure entre les mêmes parties. Elle a un effet positif et un effet négatif. Positivement, l'autorité de chose jugée matérielle lie le tribunal saisi d'un procès ultérieur à tout ce qui a été établi dans le dispositif du jugement antérieur. Négativement, l'autorité de chose jugée matérielle interdit à un tribunal ultérieurement saisi d'entrer en matière sur une demande si l'objet du litige est identique à celui définitivement jugé (chose jugée au sens de l'art. 59 al. 2 lit. e CPC), pour autant que le demandeur ne puisse faire valoir d'intérêt digne de protection à la répétition du jugement précédent (ATF 139 III 126 consid. 3.1). En principe, l'autorité de la chose jugée ne s'attache qu'au seul dispositif de la décision, qui a statué matériellement sur la prétention (ATF 121 III 474 consid. a). Toutefois, pour connaître le sens exact et la portée précise du dispositif de la décision, il faut souvent en examiner les motifs qui permettent de savoir quel a été l'objet de la demande et ce sur quoi le juge s'est réellement prononcé (ATF 116 II 738 consid. 2a in fine); en effet, lorsque le demandeur a réclamé une somme d'argent, il ne résulte pas du dispositif quelle prétention matérielle il a fait valoir. L'autorité de la chose jugée s'étend à tous les faits faisant partie de la cause, y compris les faits et preuves dont le juge n'a pas pu tenir compte parce qu'ils n'ont pas été allégués régulièrement et en temps utile (ATF 115 II 187 consid. 3b; arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid.”
Bei Entscheiden über eine Einrede der Unzulässigkeit nach Art. 59 ZPO ist zu unterscheiden: Wird die Einrede angenommen, so endet das Verfahren und die Entscheidung ist endgültig; wird die Einrede zurückgewiesen, kommt die Entscheidung regelmässig als incidente Entscheidung (Art. 237 ZPO) in Betracht, sofern die Rechtsmittelinstanz eine gegenteilige Entscheidung treffen und dadurch das Verfahren sofort beenden könnte.
“Une décision est finale au sens de l’art. 236 CPC lorsqu’elle met fin au procès (au sens procédural), que ce soit par une décision d’irrecevabilité – pour un motif de procédure – ou par une décision au fond – pour un motif tiré du droit matériel (ATF 134 Ill 426 consid. 1.1 ; TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1 ; Hohl, Procédure civile, tome I, 2e éd., Berne 2016, n. 2245 p. 374). Une décision est en revanche incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l’instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (TF 4A_545/2014 précité consid. 2.1 ; Jeandin, in Bohnet et al., Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [cité ci-après : CR-CPC], n. 9 ad art. 308 CPC ; Hohl, op. cit., n. 2248 p. 374). Tel est par exemple le cas d’une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l’art. 59 CPC, ou un moyen libératoire préjudiciel de fond comme la prescription, l’absence de responsabilité ou de faute dans une action en dommages-intérêts (Tappy, CR-CPC, n. 3 ad art. 237 CPC). Une telle décision ne statue pas définitivement sur l’action, mais elle préjuge de la décision finale en ce sens qu’elle influe sur celle-ci au point qu’une décision contraire pourrait entraîner une décision finale immédiate et qu’elle lie l’instance qui l’a rendue de telle sorte que celle-ci ne la reverra plus lorsqu’elle rendra sa décision finale (TF 4A_545/2014 précité consid. 2.1). 1.2.1.2 L’appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l’instance d’appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). Même si le texte légal ne le précise pas, l’acte d’appel doit en outre comporter des conclusions, qui doivent en principe tendre à la réforme sur le fond. Des conclusions en annulation sont toutefois exceptionnellement recevables lorsqu’en cas d’admission de l’appel, la juridiction d’appel ne pourrait pas statuer sur le fond et devrait de toute manière renvoyer la cause en première instance (cf.”
“La décision partielle – prise à des fins de simplification du procès au sens de l’art. 125 CPC – s’assimile à une décision finale dans la mesure où elle tranche définitivement une partie de litige, pour laquelle le procès prend fin ; elle s’en distancie toutefois puisqu’elle ne met pas fin à la procédure dès lors que l’instance perdure à raison de la partie non tranchée du litige (CR CPC-Jeandin, art. 308 n. 8). Selon l’art. 237 CPC, le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l’instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (al. 1). La décision incidente est sujette à recours immédiat ; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale (al. 2). Il s’agit généralement de décisions rendues au début du procès selon les art. 125 et 222 al. 3 CPC : sont en particulier incidentes selon l’art 237 CPC de telles décisions séparées écartant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l’art. 59 CPC, ou un moyen libératoire préjudiciel de fond comme la prescription ou l’absence d’un des éléments de la responsabilité comme la faute dans une action en dommages-intérêts (alors que si l’irrecevabilité ou le moyen libératoire préjudiciel est admis, le procès prend fin et la décision est finale selon l’art. 236 CPC). Il faut cependant distinguer entre décisions séparées et décisions incidentes (arrêt TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1), car toutes les décisions rendues sur des questions ou des conclusions particulières selon les art. 125 et 222 al. 3 CPC ne remplissent pas les conditions de l’art. 237 CPC : en effet, certaines peuvent être finales et non incidentes selon le résultat auquel le tribunal est parvenu sur la question séparée en question (par exemple si dans les hypothèses évoquées ci-dessus il admet l’irrecevabilité ou le moyen libératoire préjudiciel au lieu de les écarter) ; d’autres peuvent être partielles (ce qui représente dans le système du CPC une variante de décision finale), par exemple si le tribunal a tranché séparément une conclusion du demandeur parmi plusieurs, voire les conclusions reconventionnelles du défenseur en réservant un examen ultérieur de la demande principale (arrêt TF 4A_545/2014 précité).”
“311 al. 1 CPC). Une décision est finale au sens de l'art. 236 CPC lorsqu’elle met fin au procès (au sens procédural), que ce soit par une décision d’irrecevabilité – pour un motif de procédure – ou par une décision au fond – pour un motif tiré du droit matériel (ATF 134 III 426 consid. 1.1 ; TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1 ; Hohl, Procédure civile, tome I, 2e éd., 2016, n. 2245 p. 374). Une décision est incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (TF 4A_545/2014, précité ; Jeandin, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [cité ci-après : CR CPC], n. 9 ad art. 308 CPC ; Hohl, op. cit., n. 2248 p. 374). Tel est par exemple le cas d'une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l'art. 59 CPC ou un moyen libératoire préjudiciel de fond comme la prescription, l'absence de responsabilité ou de faute dans une action en dommage-intérêts (Tappy, CR CPC, n. 3 ad art. 237 CPC). Une telle décision ne statue pas définitivement sur l'action, mais elle préjuge de la décision finale en ce sens qu'elle influe sur celle-ci au point qu'une décision contraire pourrait entraîner une décision finale immédiate et qu'elle lie l'instance qui l'a rendue de telle sorte que celle-ci ne la reverra plus lorsqu'elle rendra sa décision finale. Il s’agit normalement de décisions rendues sur des conditions de recevabilité de la demande ou de la reconvention ou sur des questions de fond jugées séparément, à la condition que l’instance de recours puisse mettre fin à l’action elle-même et que cela permette d’économiser du temps et des frais (TF 4A_545/2014, précité ; Colombini, Code de procédure civile, Lausanne, 2018, n. 1.1 ad art. 237 CPC). 1.2 En l’espèce, la décision attaquée constitue une décision incidente au sens de l’art.”
Die Leistung des Kostenvorschusses zählt zu den Prozessvoraussetzungen. Wird der Vorschuss nicht fristgerecht geleistet und eine gesetzte Nachfrist ungenützt verstreichen gelassen, kann das Gericht nach Art. 101 Abs. 3 ZPO auf das Rechtsmittel nicht eintreten bzw. dieses als unzulässig (irrecevable) erklären.
“Das Gericht tritt auf ein Rechtsmittel ein, sofern die Prozessvoraussetzungen er- füllt sind (Art. 59 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehören u.a. die Leis- tung des erhobenen Kostenvorschusses (Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO). Da die Beru- fungsklägerin auch die am Montag, 19. August 2024, endende Nachfrist unge- nutzt verstreichen liess, ist androhungsgemäss gestützt auf Art. 101 Abs. 3 ZPO auf die Berufung nicht einzutreten.”
“Par ordonnance du 23 mars 2023, la juge de céans a rejeté la requête d’effet suspensif et dit qu’il serait statué sur les frais judiciaires et les dépens de l’ordonnance dans le cadre de l’arrêt sur appel à intervenir. Par ordonnance du 15 mai 2023, la juge de céans a rejeté la requête d’assistance judiciaire de l’appelant et a imparti à ce dernier un délai échéant le 5 juin 2023 pour effectuer l’avance de frais judiciaires de la procédure d’appel, par 600 francs. Sur requête du conseil de l’appelant, le délai imparti pour effectuer l’avance de frais a été prolongé au 17 juin 2023. Par courrier du 17 juin 2023, Me Ana Rita Perez a indiqué qu’elle ne représentait plus l’appelant dans la présente procédure. Par courrier recommandé adressé directement à l’appelant le 27 juin 2023, à son nouveau domicile indiqué dans le système d’identification des tiers de l’Etat de Vaud (SiTi), situé en France, la juge de céans a imparti à l’appelant un ultime délai de cinq jours pour effectuer l’avance de frais en question. Ce courrier n’a toutefois pas été retiré par son destinataire. 2. Selon l'art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008, RS 272), le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), le versement des avances et des sûretés en garantie des frais de procès faisant partie de ces conditions (al. 2 let. f). En l’espèce, l’appelant n’ayant pas effectué l’avance de frais requise, il convient de déclarer son appel irrecevable. 3. L’intimée a requis l’octroi de l’assistance judiciaire pour la procédure d’appel, invoquant être au bénéfice du revenu d’insertion. Une personne a droit à l’assistance judiciaire si elle ne dispose pas de ressources suffisantes et si sa cause ne paraît pas dépourvue de toute chance de succès (art. 117 CPC). En l’espèce, les conditions de l'art. 117 CPC étant réalisées, la requête d'assistance judiciaire de l’intimée doit être admise et Me Juliette Perrin lui être désignée en qualité de conseil d'office pour la procédure d’appel. 4. Il ne sera pas perçu de frais de judiciaires, dès lors que l’appel est déclaré irrecevable pour l’un des motifs de l'article 59 CPC (art.”
Wird trotz formeller Mängel bereits materiell gehandelt bzw. in einem Zwischenentscheid auf die Klage eingetreten, ist eine allenfalls verletzte rechtliche Gehörsverletzung in Bezug auf diesen Zwischenentscheid im Rahmen der Anfechtung geltend zu machen.
“November 2021 (RG act. IV.1) bejahte die Vorinstanz ihre örtliche Zuständigkeit und entschied, dass auf die Klage eingetre- ten werde. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz in den Erwägungen des Zwi- schenentscheides lediglich die Frage der örtlichen Zuständigkeit thematisierte und auf die Einwände von A. betreffend das Rechtsschutzinteresse an der Klage nicht einging. Diese (mögliche) Verletzung des rechtlichen Gehörs hätte jedoch im Rahmen einer Anfechtung des Zwischenentscheides geltend gemacht werden können und müssen. Denn der Zwischenentscheid bejahte nicht nur die örtliche Zuständigkeit der Vorinstanz, sondern - wie das Dispositiv unmissverständlich festhält - das Eintreten auf die Klage überhaupt. Damit wurde - wenn auch nur (aber immerhin) implizit - das Rechtsschutzinteresse an der Klage bejaht, da die- ses als Prozessvoraussetzung einer Klage gilt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und auf eine Klage nur eingetreten werden darf, wenn sämtliche Prozessvorausset- zungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Die Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind vom Gericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Dies gilt in erstinstanzlichen Verfahren wie in Rechtsmittelverfahren. Zu den in den Quellen ausdrücklich genannten Voraussetzungen gehören namentlich das Vorliegen eines Rechtsschutzinteresses, die Partei- bzw. Prozessfähigkeit sowie das Fehlen anderweitiger Rechtshängigkeit oder eines rechtskräftigen Entscheids; liegen die Voraussetzungen vor, ist auf die Klage einzutreten.
“Für die weiteren Prozessvoraussetzungen ist gestützt auf den Verweis in Art. 65 VRG auf die ZPO abzustellen. Ein schutzwürdiges Interesse des Klägers ist angesichts der Ablehnung der Leistungspflicht durch die beiden Beklagten gegeben (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; Schreiben der Beklagten 1 vom 20. Oktober 2022 [act. B.7]; Schreiben der Beklagten 2 vom 26. Januar 2022 [act. B.8]). Sodann sind alle Beteiligten partei- und prozessfähig (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO). Die Streitsache ist auch nicht anderweitig rechtshängig (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO) oder rechtskräftig entschieden (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Damit sind sämtliche prozessualen Voraussetzungen erfüllt und es ist auf die Klage einzutreten.”
“Die Rechtshängigkeit (Litispendenz) bewirkt nach Art. 64 Abs. 1 lit. a ZPO, dass der Streitgegenstand zwischen den gleichen Parteien nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann (Sperrwirkung). Nach Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO gehört das Fehlen einer bereits bestehenden Rechtshängigkeit zu den Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Klage. Wie der Grundsatz der Rechtskraft soll der Grundsatz der Rechtshängigkeit insbesondere verhindern, dass in einer bestimmten Rechtsordnung zwei sich widersprechende Gerichtsentscheide über dieselbe Klage und zwischen denselben Parteien bestehen, die gleichermassen vollstreckbar sind (BGE 128 III 284 E. 3b/bb; 127 III 279 E. 2b; Urteile 4A_405/2022 vom 26. Januar 2023 E. 2.1; 5A_455/2022 vom 9. November 2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 vom 22. August 2013 E. 2.2). Anderseits geht es auch darum, unnötige Verfahren zu vermeiden, indem derselbe Streitfall zwischen denselben Parteien Gegenstand mehrerer gleichzeitiger Prozesse wird (zit. Urteile 5A_455/2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 E. 2.2 mit Hinweisen). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Voraussetzung der fehlenden anderweitigen Rechtshängigkeit erfüllt ist (Art. 60 ZPO; zit. Urteile 5A_455/2022 E. 7.2.1; 4A_141/2013 E. 2.2 mit Hinweisen).”
“Die Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO sind nicht nur in erstinstanzlichen Verfahren, sondern auch in Rechtsmittelverfahren vom Amts wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Nach der nicht abschliessenden Aufzählung von Art. 59 Abs. 2 ZPO werden unter anderem der Bestand eines Rechtsschutzinteresses (lit.”
“Denn die Frage der abgeurteilten Sa- che ist eine Frage der Prozessvoraussetzungen, während die Verrechnung eine solche des materiellen Rechts ist. Nachdem eine abgeurteilte Sache vorliegt, stellt sich die Frage der Verrechnung nicht. Entgegen der Auffassung des Berufungsklägers hat die Berufungsbeklagte ihre Behauptung, es liege eine abgeurteilte Sache vor, nicht verspätet vorgebracht. Die Vorinstanz entschied am 27. März 2012 im Parallelverfahren über die Lohnan- sprüche der Ehefrau des Berufungsklägers; am selben Datum erging auch in vor- liegendem Verfahren das erste vorinstanzliche Urteil. Dass mit Bezug auf die Lohnforderungen der Ehefrau des Berufungsklägers eine res iudicata vorliege, konnte die Berufungsbeklagte im davor stattgefundenen Schriftenwechsel offen- sichtlich nicht geltend machen. Echte Noven aber durfte sie auch nach dem Schrif- tenwechsel behaupten und beweisen. Die Berufungsbeklagte brachte das Novum bei erster Gelegenheit und damit rechtzeitig vor. Wichtiger aber ist, dass die Frage der res iudicata eine Frage der Prozessvoraussetzungen ist (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), worauf bereits hingewiesen worden ist. Prozessvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Art. 60 ZPO). Es darf nicht sein, dass derselbe An- spruch zweimal gerichtlich beurteilt wird, ohne dass ein Rechtsmittelverfahren vor- liegt. Wenn im Verlaufe eines Verfahrens anderweitig über denselben Anspruch ein Entscheid ergeht und rechtskräftig wird, dann ist das in jedem Stadium des Verfahrens von Amtes wegen zu beachten. Nachdem eine res iudicata vorliegt, hätte die Vorinstanz auf die Klage des Berufungsklägers im Umfang von CHF 32'500.00 (den im Parallelverfahren beurteilen Lohnansprüchen der Ehefrau des Berufungsklägers, die unbestrittenermassen auch im Kontokorrentsaldo enthalten sind) nicht eintreten dürfen. Für die Prüfung des Berichtigungsanspruches der Be- rufungsbeklagten, worum es vorliegend einzig noch geht, wirkt sich dies als Abzug von der Berichtigungsgrundlage aus. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass der Berufungskläger in seiner Widerklageduplik im vorinstanzlichen Verfahren zugestanden hat, dass ein Abzug von CHF 32'500.”
Obwohl Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO die Leistung einer Kaution für die Parteientschädigung als Prozessvoraussetzung nennt und Art. 60 ZPO die Prüfung der Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen vorsieht, ist die Auffassung zurückzuweisen, wonach im Verfahren über die Anordnung der Sicherheitsleistung bereits der eingeschränkte Untersuchungsgrundsatz des Art. 60 ZPO gelten sollte. Die Pflicht zur Leistung der Sicherheit wird erst durch die gerichtliche Anordnung der Sicherheitsleistung zu einer Prozessvoraussetzung erhoben.
“Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel (sog. Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das Novenverbot ist umfassend und gilt sowohl für echte als auch für unechte Noven (AGE BEZ.2021.34 vom 2. August 2021 E. 1 mit Nachweisen). Vom umfassenden Novenverbot besteht allerdings eine Ausnahme. Gemäss Art. 99 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes (BGG, SR 173.110) dürfen in der Beschwerde an das Bundesgericht neue Tatsachen und Beweismittel so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Daraus folgt, dass Noven auch im kantonalen Beschwerdeverfahren zumindest so weit vorgebracht werden können, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (BGE 139 III 466 E. 3.4 S. 471; BGer 4A_51/2015 vom 20. April 2015 E. 4.5.1; AGE BEZ.2021.34 vom 11. August 2021 E. 1 mit Nachweisen). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist die Leistung der Sicherheit für die Parteientschädigung eine Prozessvoraussetzung und gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Teilweise wird daraus geschlossen, dass die Prüfung, ob der geltend gemachte Kautionsgrund vorliegt, von Amtes wegen erfolge (vgl. Erk, Prozessvoraussetzungen, Basel 2022, S. 509 f.; Sterchi, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 99 ZPO N 12; Tappy, in Commentaire romand, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 101 CPC N 15; Zingg, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 60 ZPO N 13). Sofern damit für das Verfahren betreffend die Anordnung der Sicherheitsleistung die Geltung des eingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes im Sinn von Art. 60 ZPO statuiert werden sollte, kann dieser Ansicht nicht gefolgt werden. Die Leistung der Sicherheit für die Parteientschädigung wird erst durch die Anordnung der Sicherheitsleistung durch das Gericht zu einer Prozessvoraussetzung erhoben (vgl. Erk, a.a.O., S. 509; Zingg, a.a.O., Art. 60 ZPO N 13).”
“Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel (sog. Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das Novenverbot ist umfassend und gilt sowohl für echte als auch für unechte Noven (AGE BEZ.2021.34 vom 2. August 2021 E. 1 mit Nachweisen). Vom umfassenden Novenverbot besteht allerdings eine Ausnahme. Gemäss Art. 99 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes (BGG, SR 173.110) dürfen in der Beschwerde an das Bundesgericht neue Tatsachen und Beweismittel so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Daraus folgt, dass Noven auch im kantonalen Beschwerdeverfahren zumindest so weit vorgebracht werden können, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (BGE 139 III 466 E. 3.4 S. 471; BGer 4A_51/2015 vom 20. April 2015 E. 4.5.1; AGE BEZ.2021.34 vom 11. August 2021 E. 1 mit Nachweisen). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist die Leistung der Sicherheit für die Parteientschädigung eine Prozessvoraussetzung und gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Teilweise wird daraus geschlossen, dass die Prüfung, ob der geltend gemachte Kautionsgrund vorliegt, von Amtes wegen erfolge (vgl. Erk, Prozessvoraussetzungen, Basel 2022, S. 509 f.; Sterchi, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 99 ZPO N 12; Tappy, in Commentaire romand, 2. Auflage, Basel 2019, Art. 101 CPC N 15; Zingg, in: Berner Kommentar, 2012, Art. 60 ZPO N 13). Sofern damit für das Verfahren betreffend die Anordnung der Sicherheitsleistung die Geltung des eingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes im Sinn von Art. 60 ZPO statuiert werden sollte, kann dieser Ansicht nicht gefolgt werden. Die Leistung der Sicherheit für die Parteientschädigung wird erst durch die Anordnung der Sicherheitsleistung durch das Gericht zu einer Prozessvoraussetzung erhoben (vgl. Erk, a.a.O., S. 509; Zingg, a.a.O., Art. 60 ZPO N 13).”
Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind; hierzu gehören namentlich die örtliche und sachliche Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 60 ZPO). Diese amtswegige Prüfung findet statt etwa bei Zulassungen, in Rechtsmittelverfahren (z. B. Berufung) sowie bei superprovisorischen und vorsorglichen Massnahmen.
“Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers muss nach dem Gesag- ten eine Unzuständigkeitseinrede an und für sich nicht begründet werden und die Prüfung wird nicht auf die von der Beschwerdegegnerin genannten Gründe be- schränkt. Eine Begründung mit tatsächlichen und rechtlichen Argumenten stellt le- diglich sicher, dass das angerufene Gericht seine Zuständigkeit tatsächlich ent- sprechend den Anträgen überprüft (BSK LugÜ-MABILLARD, 3. Aufl. 2024, Art. 26 N 11). Grundsätzlich hat sich aber das Gericht von seiner Zuständigkeit zu über- zeugen, wobei Verdachtsmomente, wonach die Zuständigkeit doch fehlen könnte, aufzugreifen sind. Wie das angerufene Gericht zu seiner Überzeugung kommt, wird durch die entsprechende lex fori, also hier nach Art. 59 Abs. 2 lit. b und Art. 60 ZPO bestimmt (BGer 4A_27/2013 vom 6. Mai 2013, E. 4.2; BSK LugÜ-MA- BILLARD, 3. Aufl. 2024, Art. 26 N 35). Gemäss Art. 60 ZPO prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzung der örtlichen Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO) erfüllt ist. Diese amtswegige Prüfung enthebt die Parteien grundsätzlich weder der Beweislast noch davon, an der Sammlung des Prozess- stoffes aktiv mitzuwirken, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Die anwendbare Untersu- chungsmaxime wirkt sich allerdings asymmetrisch auf die Parteien aus. Während für den Kläger weiter die gewöhnliche Verhandlungsmaxime gilt und das Gericht nicht von sich aus nach den Tatsachen forscht, welche die Zulässigkeit der Klage berühren, wird dem Beklagten die Bestreitungslast abgenommen. Das Gericht er- forscht klagehindernde Sachumstände von Amtes wegen, wobei es auch verspä- tet bekannt gewordene Tatsachen berücksichtigt (BGer 4A_94/2020 vom - 10 - 12. Juni 2020, E. 4.2 f.; BGer 4A_229/2017 vom 17. Dezember 2017, E. 3.4; BGer 4A_27/2013 vom 6. Mai 2013, E. 4.3).”
“Gegen erstinstanzliche Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Berufung zulässig (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Bei Eingang der Berufung prüft das Gericht, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt (BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2019, E. 3.2. m.w.H.). Die Prozessvoraussetzungen werden von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen zählt unter anderem die örtliche Zustän- - 6 - digkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Prozessvoraussetzungen sind insbesondere die sachliche und örtliche Zuständigkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO).”
“Bei der Zulassung eines Verfahrens prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Das Gericht hat dabei unter anderem zu prüfen, ob es sachlich und örtlich zuständig ist (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Gemäss Art. 124 Abs. 1 ZPO leitet das Gericht den Prozess und er- lässt die notwendigen prozessleitenden Verfügungen zur zügigen Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens. Zur Vereinfachung des Prozesses kann das Gericht insbesondere das Verfahren auf einzelne Fragen oder auf einzelne Rechtsbegehren beschränken (Art. 125 lit. a ZPO). Über die Anwendung von pro- zessvereinfachenden Instrumenten entscheidet das Gericht nach seinem Ermes- sen (BSK ZPO-Gschwend, Art. 125 N 1), wobei den Parteien zuvor das rechtliche Gehör zu gewähren ist (Art. 53 Abs. 1 ZPO; BSK ZPO-Gschwend, Art. 125 N 4). Wird die Einrede der sachlichen Unzuständigkeit erhoben, so kann das Gericht das Verfahren vorerst auf die Frage der Zuständigkeit beschränken (Art. 125 lit. a ZPO), ist aber gehalten, der Gegenpartei das rechtliche Gehör zu gewähren (Art. 53 Abs. 1 ZPO).”
“Auch im Rahmen superprovisorischer und vorsorglicher Massnahmen ist zunächst zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO er- füllt sind, namentlich die örtliche und sachliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Das Gericht tritt auf ein Gesuch nur ein, sofern die von Amtes wegen zu überprüfenden Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 f. ZPO).”
Bei Unterlassungsklagen muss das schutzwürdige Rechtsschutzinteresse bis zum Zeitpunkt der Urteilsfällung fortbestehen; das Gericht prüft dieses von Amtes wegen. Ein hinreichendes Interesse erfordert eine konkrete Beurteilung, nicht nur eine rein theoretische Möglichkeit einer Rechtsverletzung; als Indiz für eine gegenwärtige Gefährdung gilt insbesondere eine ernsthafte Wiederholungsgefahr (etwa wegen vergleichbarer früherer Eingriffe) oder dass eine Verwarnung keine Wirkung gezeigt hätte. Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens weg, ist die Klage als gegenstandslos abzuschreiben.
“Rechtliches 1.4.3.1. Das Vorliegen eines aktuellen Rechtsschutzinteresses der auf Unterlassung klagenden Partei ist nach Art. 60 i.V.m. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO von Amtes wegen zu prüfen (BGE 146 III 416 E. 7.4.; Urteil des BGer 4A_570/2022 vom 16. Mai 2023 E. 2.1.). Als Prozessvoraussetzung muss das schutzwürdige Interesse an der Unterlassungsklage im Zeitpunkt der Urteilsfällung noch vorhanden sein (BGE 124 III 72 E. 2a). Fällt das Rechtsschutzinteresse im Laufe des Verfahrens dahin, ist die Klage als gegenstandslos abzuschreiben (BGE 146 III 416 E. 7.4 mit Hinweisen). 1.4.3.2. Ein hinreichendes Rechtsschutzinteresse setzt voraus, dass die widerrechtliche Handlung unmittelbar droht, d.h. wenn das Verhalten des Beklagten die künftige Rechtsverletzung ernsthaft befürchten lässt (BGE 116 II 357 E. 2a = Pra 81 [1992] Nr. 86; Urteil des BGer 5A_758/2020 vom 3. August 2021 E. 4.5.1.). Indiz für einen bevorstehenden Eingriff kann die Tatsache sein, dass analoge Eingriffe in der Vergangenheit stattgefunden haben (Wiederholungsgefahr) und eine Verwarnung keine Wirkung gezeigt hat oder zwecklos wäre.”
Bei internationalen Sachverhalten ist für die Beurteilung der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO auf den Zeitpunkt des Urteils abzustellen, nicht auf den Zeitpunkt der Klageeinreichung bzw. der Litispendenz. (Anmerkung: Diese Aussage stimmt mit den in den nicht-deutschen Quellen zitierten Entscheiden überein, wonach für die Annahme der internationalen Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte der Zeitpunkt des Urteils massgebend ist und nicht jener der Litispendenz. Ebenfalls korrekt ist die Bezugnahme auf die Haager Konvention 1996 (CLaH96) für Kindesschutzfragen; hierbleibt in der deutschen Fassung die Bezeichnung der einschlägigen Bestimmungen und die Verweisung auf die einschlägigen Entscheide unverändert.)
“Elle considère, dès lors, que c'est en violation de la CLaH96 que la France s'est déclarée compétente pour statuer sur le sort des enfants et que le juge genevois a reconnu la décision française sur ce point. Elle admet que le premier juge ne pouvait plus prononcer de mesures protectrices de l'union conjugale compte tenu du dépôt de la demande en divorce en France. Elle considère néanmoins qu'il appartenait au Tribunal de statuer sur mesures provisoires selon l'art. 10 LDIP, puisque "aucune décision concernant le sort des enfants rendue sur France ne pourra être reconnue par la Suisse dans la mesure où cet Etat n'est pas compétent pour statuer de leur sort". 3.1 La cause présente un élément d'extranéité en raison du domicile étranger de l'intimé. En matière internationale, la compétence des autorités judiciaires suisses et le droit applicable sont régis par la LDIP, sous réserve des traités internationaux (art. 1 al. 1 let. a et b et al. 2 LDIP). Le moment déterminant pour admettre la compétence à raison du lieu des juridictions suisses est la date du jugement, et non celle de la litispendance, conformément au principe applicable aux conditions de recevabilité énumérées par l'art. 59 CPC. Le Tribunal fédéral a confirmé ce principe dans une affaire relative à la compétence internationale des tribunaux genevois pour statuer sur l'entretien d'enfants mineurs (arrêt du Tribunal fédéral 5A_105/2020 du 16 novembre 2020 consid. 3.4.1). 3.2 Selon l'art. 85 al. 1 LDIP, en matière de protection des enfants, la compétence des autorités judiciaires suisses est régie par la Convention de la Haye du 19 octobre 1996 (CLaH96), ratifiée tant par la Suisse que la France. Englobant toutes les mesures tendant à la protection de la personne ou des biens de l'enfant (art. 1er), cette convention régit en particulier l'attribution et le retrait de l'autorité parentale, ainsi que le règlement de la garde et des relations personnelles, notamment dans le cadre d'un divorce ou des mesures protectrices de l'union conjugale (ATF 138 III 11 consid. 5.1; 132 III 586 consid. 2.2.1; 124 III 176 consid. 4 et les réf. cit.). Selon l'art. 5 al. 1 CLaH96, les autorités, tant judiciaires qu'administratives, de l'Etat contractant de la résidence habituelle de l'enfant sont compétentes pour prendre des mesures tendant à la protection de sa personne ou de ses biens.”
“Or, les parties ont déjà été entendues par le Tribunal à l'audience du 24 septembre 2021, lors de laquelle elles ont notamment pu faire valoir leurs arguments respectifs. Elles se sont en outre largement exprimées par écrit dans le cadre du présent appel. La tenue d'une nouvelle audience de comparution personnelle des parties ne se justifie donc pas et la cause est en état d'être jugée. 4. 4.1 En raison de la nationalité brésilienne et du lieu de résidence genevois de l'appelante, de la nationalité et du domicile français de l'intimé, du déplacement des enfants en France et de la saisine des juridictions française et suisse, le litige revêt un caractère international. En matière internationale, la compétence des autorités judiciaires suisses et le droit applicable sont régis par la LDIP, sous réserve des traités internationaux (art. 1 al. 1 LDIP). Le moment déterminant pour admettre la compétence à raison du lieu des juridictions suisses est la date du jugement, et non celle de la litispendance, conformément au principe applicable aux conditions de recevabilité énumérées par l'art. 59 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 5A_105/2020 du 16 novembre 2020 consid. 3.4.1). Le Tribunal fédéral a confirmé ce principe dans une affaire relative à la compétence internationale des tribunaux genevois pour statuer sur l'entretien d'enfants mineurs (arrêt du Tribunal fédéral 5A_105/2020 du 16 novembre 2020 consid. 3.4.1). 4.1.1 Dès qu'une action en divorce est pendante devant un tribunal compétent, des mesures protectrices de l'union conjugale ne peuvent plus être prononcées pour la période postérieure à la litispendance, seules des mesures provisoires pouvant encore être ordonnées pour la durée de la procédure de divorce, règle qui s'applique aussi dans les causes à caractère international (ATF 134 III 326 consid. 3.2, JdT 2009 I 215). Seules des mesures provisoires au sens de l'art. 10 LDIP peuvent être ordonnées (ATF 134 III 326 consid. 3.4 et les références citées; arrêt du Tribunal fédéral 5A_929/2016 du 11 mai 2017 consid. 2.2 et 3.3). En vertu de l'art. 10 let. b LDIP, sont notamment compétents pour prononcer des mesures provisoires les tribunaux ou les autorités suisses du lieu de l'exécution de la mesure.”
Sind die Eintretensvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO unverändert, kann das Gericht auf die Erwägungen des Erstentscheids verweisen; eine vollständige Neubeurteilung der bereits getroffenen Erwägungen ist nicht automatisch geboten.
Summarisches Verfahren (Mainlevée): Für die provisorische Mainlevée sind grundsätzlich Belege für die Vertretungsmacht des Unterzeichners erforderlich. Fehlt eine schriftliche Vollmacht, genügt dies nur, wenn die Vertretungsmacht unbestritten ist oder sich aus schlüssigem Verhalten des Vertretenen ergibt. Zudem gehört die Frage der Prozessstandschaft/Qualifikation zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO.
“Lorsque la reconnaissance de dette est signée par un représentant du débiteur, la mainlevée provisoire dans la poursuite introduite contre le représenté ne peut être prononcée que sur le vu d'une pièce attestant des pouvoirs du représentant (ATF 132 III 140 consid. 4.1.1; 112 III 88 consid. 2c); de même, quand l'obligé est une personne morale, la mainlevée provisoire dans la poursuite contre celle-ci ne peut être prononcée que si les pouvoirs du représentant (art. 32 al. 1 CO) ou de l'organe (art. 55 al. 2 CC) qui a signé sont documentés par pièces (ATF 132 III 140 consid. 4.1.1; 130 III 87 consid. 3.1; arrêt du Tribunal fédéral 5D_17/2015 du 29 mai 2015 consid. 3.2). La jurisprudence a toutefois admis qu'il n'est pas arbitraire de prononcer la mainlevée même en l'absence d'une procuration écrite lorsque les pouvoirs du représentant ou de l'organe ne sont pas contestés ou s'ils peuvent se déduire d'un comportement concluant du représenté ou de la société au cours de la procédure sommaire de mainlevée, comportement dont il résulte clairement que le représentant ou l'organe a signé en vertu de pouvoirs (ATF 132 III 140 ibid). 3.1.3 Selon l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, parmi lesquelles figurent l'intérêt digne de protection du requérant. La qualité pour agir appartient en principe à celui qui est titulaire du droit d'action, soit à celui qui prétend avoir la légitimation, c'est-à-dire qui prétend être titulaire du droit matériel en cause. Il s'agit d'une condition de recevabilité. La légitimation est la titularité - active ou passive - du droit matériel invoqué; il s'agit d'une condition de droit matériel, qui relève du fond (bien-fondé) et dont l'absence conduit au rejet de la demande. La qualité pour agir peut aussi exceptionnellement être donnée, par la loi ou la jurisprudence, à celui qui n'a pas la légitimation ni ne prétend l'avoir (cas de Prozessstandschaft : faculté de faire valoir en justice, en son propre nom , le droit d'un tiers), ainsi par exemple le droit de la masse en faillite de continuer les procès en cours, portant sur des droits dont le failli est titulaire - actif ou passif (art.”
Ist ein Schlichtungsverfahren vorgeschrieben, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht von Amtes wegen zu prüfen hat. Besteht einfache Konsorität oder ist für verschiedene Streitgegenstände bzw. Beklagte unterschiedliche Verfahrensart (z. B. vereinfachte vs. ordentliche) relevant, ist die zutreffende Verfahrensart als Zulässigkeitsvoraussetzung zu prüfen; gegebenenfalls ist an Disjunktion oder Nichteintreten zu denken. Wird eine Schiedsklausel gerügt, ist die Zuständigkeitsfrage – insbesondere im Anwendungsbereich des New‑York‑Übereinkommens – mit voller Kognition zu prüfen; die Gerichtsbarkeits‑Immunität ist ebenfalls als Eintretensvoraussetzung von Amtes wegen zu entscheiden.
“Das Gericht tritt auf eine Klage ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsversuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGer 4A_182/2019; BGE 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1). Die Berufungsklägerin hätte im vorliegenden Fall aufgrund des ausländischen Sitzes der Berufungsbeklagten gestützt auf Art. 199 Abs. 2 lit. a ZPO auf die Durchführung des Schlichtungsverfahrens verzichten können. Trotz dem Fehlen eines umfassenden Schlichtungsobligatoriums, kann die Berufungsklägerin aus diesem Umstand allerdings nichts zu ihren Gunsten ableiten, wenn sie, wie vorliegend erfolgt, nicht auf eine Schlichtung verzichtet hat. Die qualitativen Anforderungen an das gesamte Schlichtungsverfahren, insbesondere bezüglich Pflicht zur Durchführung einer Schlichtungsverhandlung, zur Vornahme eines Schlichtungsversuchs und – bei fehlender Einigung – zur Ausstellung einer Klagebewilligung, sind in einem solchen Fall nicht herabgesetzt, sondern sind die gleichen, wie bei Verfahren, welche unter das strikte Schlichtungsobligatorium nach der ZPO fallen (Art.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozess- voraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Das Vorliegen der gültigen Kla- gebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO ist, wo dem Prozess überhaupt ein Schlichtungsversuch vorauszugehen hat, eine Prozessvorausset- zung, die das Gericht von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 139 III 273 E. 2.1; BGE 141 III 159 E. 2.1). Es hat somit selbst ohne Einwand der beklagten Partei zu beurteilen, ob eine gültige Klagebewilligung vorliegt (BGE 146 III 185 E. 4.4.2). Die beklagte Partei kann die Gültigkeit der Klagebewilligung von vornherein erst im erstinstanzlichen Klageverfahren bestreiten. Das Gericht hat alsdann im Rah- men der Klärung der Prozessvoraussetzungen zu prüfen, ob der geltend ge- machte Mangel des Schlichtungsverfahrens die Ungültigkeit der Klagebewilligung bewirkt. Ist die Klagebewilligung ungültig, darf das Gericht auf die Klage nicht ein- treten (BGE 149 III 12 E. 3.1.1.2).”
“Damit ein Gericht ein Sachurteil fällen kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsgesuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1).”
“2 Die Berufungsklägerin macht demgegenüber sinngemäss geltend, das Regionalgericht sei bereits auf ihre Klage eingetreten. Erst nachdem die zuständige Gerichtspräsidentin anlässlich der Verhandlung und während der Beweiswürdigung die fehlenden Beweismittel der Berufungsbeklagten erkannt habe, sei nach dem Abbruch der Verhandlung der Nichteintretensentscheid erfolgt. Die Gerichtspräsidentin habe sich anlässlich der Verhandlung auch nicht zum Einwand der Berufungsbeklagten betreffend Gültigkeit der Widerklagebewilligung geäussert, sondern sei direkt zu den Vergleichsverhandlungen übergegangen. Somit sei das Regionalgericht an der Verhandlung vom 3. Februar 2022 auf das Verfahren eingetreten (pag. 209 ff.). Ein Verfahrenseintritt sei zudem auch aufgrund der Verfahrensdauer von 17 Monaten bereits erfolgt (pag. 219). Somit erweise sich der nun erfolgte Nichteintretensentscheid bereits aus diesem Grund als rechtswidrig. 6.2 6.2.1 Damit ein Gericht ein Sachurteil fällen kann, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Wo dem Prozess ein Schlichtungsgesuch vorauszugehen hat, ist das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung der Schlichtungsbehörde nach Art. 209 ZPO eine Prozessvoraussetzung, die das Gericht gemäss Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen hat (BGE 146 III 185 E. 4.4.2; 141 III 159 E. 2.1; 140 III 227 E. 3.2; 139 III 273 E. 2.1). 6.2.2 Die Prozessvoraussetzungen müssen – von gewissen Ausnahmen abgesehen – im Zeitpunkt der Fällung des Sachurteils gegeben sein. Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4; Urteil des BGer 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Auch wenn daher die Prüfung hinsichtlich jeder Prozessvoraussetzung sobald als möglich und vor der materiellen Behandlung der Klage erfolgen soll, besteht von wenigen Ausnahmen abgesehen keine gesetzliche Regelung, wann sie stattzufinden hat. Es besteht damit auch keine zeitliche oder verfahrensmässige Vorgabe in Art.”
“La consorité simple résulte de la réunion en un seul procès de plusieurs demandes (cumul subjectif d'actions) qui, en soi, pourraient être mises en œuvre séparément, mais le sont conjointement pour des motifs d'opportunité tenant à l'économie de frais et/ou de procédure (Jeandin, Commentaire Romand - CPC, 2ème éd. 2019, n. 1 ad art. 71 CPC). Ainsi, les défendeurs forment une consorité simple passive au sens de l'art. 71 al. 1 CPC, lorsqu'ils auraient pu être assignés en justice séparément l'un de l'autre (arrêt du Tribunal fédéral 4A_335/2018 du 9 mai 2019 consid. 1.2). Selon la doctrine, lorsque la condition de l'identité des procédures pour toutes les demandes n'est pas réunie, le Tribunal ne doit pas entrer en matière sur "la demande correspondante" (Ruggle, Basler Kommentar - ZPO, 3ème éd. 2017, n. 19 ad art. 71 CPC). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral antérieure au CPC, la recevabilité d'un cumul subjectif d'action supposait que la même procédure soit applicable pour tous les consorts (ATF 125 III 95 consid. a/aa). Ainsi, la condition d'une même procédure applicable à tous les consorts est une condition de recevabilité (art. 59 al. 1 CPC) qui doit être examinée d'office (art. 60 CPC; Balz / Zuber, Berner Kommentar - ZPO, 2021, n. 15 ad art. 71 CPC). Dans les cas de consorité simple, le Tribunal conserve toujours la possibilité de disjoindre les causes (art. 125 let. b CPC; Jeandin, op. cit., n. 9 ad art. 71 CPC). Certains auteurs recommandent d'ailleurs la disjonction, lorsqu'une condition de recevabilité fait défaut, pour des raisons d'économie de procédure (Balz / Zuber, loc. cit.). 1.3.3 En l'espèce, l'appelante a, dans son acte introductif d'instance, formé des conclusions globales, réclamant de toutes les personnes désignées le paiement des montants litigieux. Cela étant, il ressort du corps de la demande, ce que reflètent les conclusions rectifiées en audience ultérieurement par l'appelante, que la somme réclamée à C______ INC (BVI) n'a jamais excédé 5'000 fr., de sorte que cette prétention relevait de la procédure simplifiée. Les prétentions dirigées contre les deux autres défendeurs excédaient 30'000 fr. et, partant, étaient soumises à la procédure ordinaire.”
“2 OR sei von den Parteien zugunsten dieser weitergehenden vertraglichen Informa- tionspflichten wegbedungen worden (act. 11 N. 19 f.). Die Gesuchstellerin wendet ein, die Schiedseinrede sei unbeachtlich (act. 15 N. 27). Der Anspruch auf Einsicht i.S.v. Art. 958e Abs. 2 OR stehe ihr (der Ge- suchstellerin) von Gesetzes wegen zu (act. 15 N. 27 f.). Dieses gesetzgeberische Anliegen würde vereitelt, wenn sie (die Gesuchstellerin) zur Durchsetzung ihres Einsichtsrechts ein neues Schiedsverfahren in London nach den Schiedsregeln des London Court of International Arbitration einleiten und durchschreiten müsste (act. 15 N. 28). Der Anspruch auf Einsicht i.S.v. Art. 958e Abs. 2 OR sei sodann nicht von der Schiedsklausel erfasst (act. 15 N. 29). Schliesslich treffe es nicht zu, dass die Parteien diesen Anspruch wegbedungen hätten (act. 15 N. 32). - 7 - 1.5.2. Rechtliches Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Ist dies der Fall, tritt das Gericht auf die Klage ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Gemäss Art. II Abs. 3 des New Yorker Übereinkommens über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche vom 10. Juni 1958 (NYÜ) hat das angerufene Gericht seine Zuständigkeit abzulehnen, wenn die beklagte Partei einwendet, dass der Streit von einer gültigen Schiedsklausel erfasst wird. Im An- wendungsbereich der genannten Bestimmung ist diese Frage mit voller Kognition zu überprüfen ( BGE 121 III 38 E. 2b). Zur Bestimmung der inhaltlichen Tragweite der Schiedsklausel ist in erster Linie der übereinstimmende tatsächliche Wille der Parteien massgebend. Kann ein sol- cher nicht festgestellt werden, sind die Willensäusserungen nach dem Vertrau- ensprinzip auszulegen, d.h. der mutmassliche Parteiwille ist so zu ermitteln, wie er vom jeweiligen Erklärungsempfänger nach den gesamtem Umständen nach Treu und Glauben verstanden werden durfte und musste (BGE 140 III 367 E. 3.1 m.w.H.). 1.5.3. Würdigung Internationales Verhältnis/Anwendbarkeit von Art.”
“Juni 2019 Beschwerde beim I._____ Verwaltungsgericht erster Instanz (act. 1 Rz. 66, 67; act. 11 Rz. 39; act. 17 S. 5; act. 41 Rz. 30; act. 3/28-30; act. 18/36 = - 7 - act. 26/40 [Übersetzung]; act. 18/37 = act. 26/41 [Übersetzung]). Diese wies die Beschwerde mit Urteil vom 22. Juni 2020 ab (act. 41 Rz. 31, 107, 115, Ad 68; act. 43/2 = act. 43/3 [Übersetzung]). Die Klägerinnen erhoben dagegen ein Rechtsmittel (act. 46 S. 2; act. 47/42-44). Nach letztem Kenntnisstand ist dieses noch hängig. Mit ihrem Gesuch machen die Klägerinnen einen Absonderungsanspruch bezüg- lich der von ihnen hinterlegten Effekten geltend und wollen im Sinne einer vorläu- figen Massnahme deren Veräusserung gegen Einräumung einer obligatorischen Forderung gegen die J'._____ verhindern (act. 1 Rz. 63, 64, 70, 90, 91, 94, 98). 3. Gesuch gegen die Beklagte 2 Das Einzelgericht tritt auf das Gesuch ein, wenn die Prozessvoraussetzungen er- füllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 3.1. Die Beklagte 2 beruft sich auf die Immunität (act. 41 Rz. 55). Die fehlende Gerichtsbarkeit-Immunität ist eine nicht kodifizierte Eintretensvoraussetzung i.S.v. Art. 59 ZPO (BGE 130 III 136 E. 1.1 S. 139 = Pra 93 [2004] Nr. 177; BGE 124 III 382 E. 3b S. 387 = Pra 88 [1999] Nr. 24; M YRIAM A. GEHRI, in: Schweizerische Zi- vilprozessordnung, Basler Kommentar, hrsg. von 3. Aufl. 2017, N. 2 zu Art. 59 ZPO). Beruft sich eine Partei auf die Gerichtsbarkeit-Immunität, ist darüber vorab von Amtes wegen zu entscheiden (Art. 60 ZPO; BGE 124 III 382 E. 3b S. 387). 3.1.1. Nach schweizerischer Rechtsprechung kann sich ein Staat nur im Bereich hoheitlichen Handelns (iure imperii) auf die Gerichtsbarkeit-Immunität berufen, nicht hingegen im Bereich geschäftlichen Handelns (iure gestionis), sofern eine hinreichende Binnenbeziehung vorliegt. Hoheitliches Handeln unterscheidet sich von geschäftlichem Handeln nicht durch das Ziel, sondern durch die Natur des Handelns, welche nötigenfalls unter Berücksichtigung äusserer Umstände zu be- stimmen ist.”
Fehlt eine genügende Vollmacht, kann dieser Mangel grundsätzlich geheilt werden; das Gericht hat der betroffenen Partei in der Regel eine Frist zur Berichtigung oder Nachreichung der Vollmacht anzusetzen. Eine nachträgliche Ratifikation wird in der Praxis als möglich erachtet und wirkt rückwirkend auf den Zeitpunkt der vorgenommenen Handlung, sofern die Ratifikation nach den anerkannten Regeln zulässig ist. Soweit das Gesetz oder die Rechtsprechung ein Vertretungsmonopol bzw. eine abschliessende Liste zulässiger Vertreter vorsieht, schliesst dies jedoch eine nachträgliche Heilung unter den gewöhnlichen Voraussetzungen aus oder verlangt die Ernennung eines gesetzlich zugelassenen Vertreters.
“Cela étant, il est également arrivé au Tribunal fédéral d’indiquer que le défaut de procuration valable en faveur de la personne qui représentait une partie n’était en principe qu’un vice formel qui pouvait être rectifié, soit spontanément soit sur injonction du juge, mais que tel n’était pas le cas lorsque le monopole de la représentation est réservé aux avocats admis à la pratique du barreau (TF 5D_142/2017 du 24 avril 2018 consid. 3.1, publ. in SJ 2018 I p. 394 s. ; cf. également TF 4A.2/2005 du 28 novembre 2005 consid. 2.2). Le Tribunal fédéral a toutefois exprimé ici ce principe en tant que généralité qui n’a pas fait l’objet d’une application concrète au cas d’espèce. 3.2.4 Une éventuelle ratification rétroagit au moment auquel le représentant a agi (TF 5A_822/2014 du 4 mai 2015). Le Tribunal fédéral a ainsi admis, dans le cas d’une procuration qui ne mentionnait pas de pouvoirs pour engager une procédure, que la production en instance de recours d’une nouvelle procuration répondant aux exigences légales valait ratification des actes juridiques accomplis jusqu'alors par son mandataire devant les instances précédentes et rendait ainsi ses actes valables (TF 4A_73/2020 du 18 mai 2020 consid. 3.1.2 ; cf. également : CREC 20 août 2020/191, avec référence à Bohnet, Commentaire romand, CPC, Bâle 2019, 2e éd., n. 82 ad art. 59 CPC). 3.3 En l’espèce, en signant une procuration étendue aux « procédures de première instance fondées sur le droit du bail » en faveur d’un avocat faisant partie d’une étude d’avocats, l’intimée ne saurait se voir reprocher d’avoir cru que celui-ci était autorisé à la représenter en justice. Il faut ainsi admettre que des circonstances particulières – d’ailleurs admises largement par le Tribunal fédéral – justifiaient bien de lui impartir un délai pour ratifier les actes accomplis sans droit par son mandataire. Cela va d’ailleurs dans le sens du législateur, dont l’intention est bien de protéger le justiciable contre le risque d’être représenté par une personne incompétente. Le cas d’espèce peut d’ailleurs être assimilé à celui, cité plus haut, de l’agent d’affaire breveté qui avait outrepassé ses compétences procédurales en agissant au-delà de la procédure de conciliation en matière de bail à loyer (TF 4A_87/2012 cité ci-avant au consid. 3.2.3). Les graves conséquences d’une irrecevabilité de la demande en justice pour la partie qui a donné les pouvoirs à un avocat sans être à même de se rendre compte de son absence de capacité conduiraient ici à une violation de l’interdiction du formalisme excessif.”
“L'intimé objecte que l'autorité précédente ne pouvait pas tenir compte de l'inscription parce qu'elle est postérieure à l'échange d'écritures. Il n'en est rien. Le CPC ne dit pas quand les conditions de recevabilité doivent être réunies, ni à quel moment l'examen doit être effectué (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4). Le législateur veut empêcher le prononcé d'un jugement sur le fond alors qu'une condition de recevabilité fait défaut. Aussi le tribunal doit-il pouvoir tenir compte de la guérison du vice affectant (par hypothèse, consid. 4.3 supra) le pouvoir de représentation de l'avocat, même si cette guérison survient après la clôture de l'échange d'écritures (cf. ZINGG, op. cit., n° 21 ad art. 59 CPC, qui s'exprime plus généralement). L'inscription en question est un fait notoire. L'intimé ne soutient pas qu'il eût fallu demander au directeur, une fois l'inscription de ses pouvoirs publiée, de confirmer la procuration signée les 22 décembre 2020 et 5 février 2021, ce qui met un terme à la discussion. Subsiste le litige sur la validité de l'autorisation de procéder et son incidence sur la recevabilité de la demande.”
“251 CPC (let. c) ou encore les mandataires professionnellement qualifiés devant les juridictions spéciales en matière de contrat de bail ou de contrat de travail si le droit cantonal le permet (let. d). La liste des représentants professionnels figurant à l'art. 68 al. 2 CPC est exhaustive (Staehelin/Schweizer, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozess-ordnung, Sutter-Somm/Hasenbôhler/Leuenberger Hrsg, 2e éd. 2013, n. 7 ad art. art. 68 CPC). Cette limitation suit un but de protection du public en matière de conduite du procès, le représentant professionnel ayant à conseiller et à soutenir les justiciables dans la poursuite de leurs intérêts subjectifs juridiquement protégés, tâche sans laquelle le citoyen ne pourrait très souvent pas faire valoir ses prétentions juridiques (cf. Bohnet, Droit des professions judiciaires, 2e éd., 2010, p. 37 et références). La capacité de revendiquer du représentant constitue une condition de recevabilité de la demande (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 82 ad art. 59 CPC). Les actes accomplis par un représentant professionnel non compris dans la liste de l'art. 68 al. 2 CPC sont dénués d'effets, un délai devant être toutefois être imparti à la partie pour corriger le vice (TF 4A 87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3, in Revue suisse de procédure civile [RSPC] 2012, p. 306 ; JdT 2012 III 230 consid. 3a/bb ; Staehelin/Schweizer, op. cit., nn. 25 et 26 ad art. 68 CPC), soit désigner un représentant satisfaisant aux conditions légales (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3 in RSPC 2012, p. 306). L'art. 68 al. 3 CPC exige le dépôt d'une procuration par le mandataire, qu'il soit avocat ou non (Bohnet, CR CPC, op. cit., n. 26 ad art. 68 CPC). La question de la ratification des actes du représentant sans pouvoir n'est pas réglée expressément par le CPC. Dès lors, la problématique de la correction du défaut de pouvoir du mandataire avec effet rétroactif doit être résolue à la lumière des principes inscrits aux art. 32 ss CO (Code des obligations du 30 mars 1911 ; RS 220).”
“L’argument de l’intimé selon lequel l’appelante n’a pas non plus réagi à la citation à une audience de conciliation est vain pour les motifs précités. Enfin, quoi qu’en dise l’intimé, le fait que l’appelante ait été assistée par un mandataire professionnel ne modifie pas l’appréciation qui précède. 4. 4.1 Se pose encore la question du dépôt de la requête en première instance par un agent d’affaires breveté. 4.2 Un acte introductif de l'instance au fond émanant d'un représentant non habilité, soit d'un représentant sans pouvoirs ou falsus procurator, peut être ratifié par la partie en application de l'art. 38 CO (loi fédérale du 30 mars 1911 complétant le code civil suisse [livre cinquième : Droit des obligations] ; RS 220 ; Bohnet, op. cit., n. 31 ad art. 68 CPC et les réf. citées), auquel cas un délai doit être imparti à cette dernière en application de l'art. 132 CPC (Tappy, op. cit., n. 15 ad art. 108 CPC). La capacité de revendiquer constitue une condition de recevabilité de la demande, bien qu’elle ne soit pas mentionnée à l’art. 59 CPC. Lorsque le représentant de la partie n'a pas la capacité de revendiquer (cas de l'agent d'affaires agissant en procédure ordinaire par exemple), le tribunal doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (TF 4A_413/2019 du 28 octobre 2019 consid. 3.3.2 et la réf. citée). 4.3 En l’occurrence, l’agent d’affaires breveté Alexandre Landry a agi sans pouvoirs dans la mesure où il n’est pas autorisé à intervenir en qualité de représentant qualifié dans la cause au fond (consid. 1.2 supra). Vu l'issue de l'appel, il convient d'annuler la décision attaquée et de retourner le dossier de la cause au premier juge afin qu'en premier lieu, il impartisse, en application de l'art. 132 CPC, un bref délai à l’appelante pour ratifier le cas échéant l'écriture déposée le 2 août 2019 par l'agent d'affaires breveté. Le cas échéant, en présence d'une ratification par un représentant autorisé de l’appelante dans le délai imparti à cet effet, il incombera au premier juge d'enregistrer la requête du 2 août 2019, puis d'instruire la cause au fond.”
“Die Be- schwerdeführerin kann aus dem Verweis auf das frühere Ausweisungsverfahren und ein dortiges Nichteintreten auf das Ausweisungsgesuch (act. 17/5) nichts für sich ableiten. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass die Nachreichung des Gemeinderatsbe- schlusses vom 15. November 2023 durch die Beschwerdegegnerin nicht mit de- ren Aktivlegitimation in Zusammenhang steht (vgl. act. 23 S. 2 f.), sondern mit der Vertretungsbefugnis von Rechtsanwalt Dr. iur. X._____. Zur Vertretungsbefugnis ist festzuhalten, dass das Ausweisungsbegehren für die Beschwerdegegnerin durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ eingereicht und unterzeichnet wurde (act. 1). Dieser legte eine Vollmacht vom 26. Juni 2023 an ihn vor, unterzeichnet für die Gemeinde B._____ von der Präsidentin und der Sekretärin der Sozialbehörde B._____ (act. 2). Das Gericht (und damit auch die Rechtsmittelinstanz) hat das Stellvertretungsverhältnis bzw. das Vorliegen einer gültigen Vollmacht nach Art. 68 Abs. 3 ZPO als Prozessvoraussetzung im Sinne von Art. 59 ZPO von Am- tes zu prüfen (Art. 60 ZPO, Untersuchungsmaxime, BGer 4A_229/ 2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2; BSK ZPO-Tenchio, 3. Aufl. 2017, Art. 68 N 14). Nach Art. 12 des Geschäftsreglements der Sozialbehörde B._____ sind Urkunden und Verträge durch das Sozialbehördenpräsidium und den Sekretär/die Sekretärin der Sozialbehörde zu unterzeichnen. Dies ist in Bezug auf die Anwaltsvollmacht ge- schehen. Die Frage, ob für die Unterzeichnung der Prozessvollmacht durch zwei Personen der Sozialbehörde eine genügende gesetzliche Grundlage besteht oder ob eine dahingehend gefestigte Praxis in der Gemeinde B._____ ausreicht – wie - 8 - die Beschwerdegegnerin geltend macht und die Beschwerdeführerin in Abrede stellt (act. 23 S. 3 f.) –, braucht vorliegend nicht abschliessend beantwortet zu werden. Fehlt eine hinreichende Vollmacht, so handelt es sich um einen verbes- serlichen Mangel, zu dessen Behebung Frist anzusetzen ist (vgl. Kramer/Erk, DI- KE-Komm-ZPO, Art. 132 N 1 f.). Hätte die Vorinstanz die Berechtigung der Sozi- albehörde zur Prozessführung geprüft, wäre der Beschwerdegegnerin im vo- rinstanzlichen Verfahren Gelegenheit zu geben gewesen, die Berechtigung zur Unterzeichnung der Anwaltsvollmacht durch zwei Personen der Sozialbehörde (für die Gemeinde B.”
Für bestimmte besondere Verfahrensarten sind die jeweiligen Prozessvoraussetzungen ebenfalls vom Gericht von Amtes wegen zu überprüfen. So ist etwa die Voraussetzungen für das appel en cause und für vorsorgliche Massnahmen als Prozessvoraussetzungen im Sinne von Art. 59 ZPO zu prüfen. Die Klagebewilligung (Schlichtungsergebnis) stellt kein selbständiges Beschwerdeobjekt dar; sie ist nach überwiegender Rechtsprechung keine anfechtbare Verfügung, sondern eine Prozessvoraussetzung, deren Gültigkeit vom in der Sache angerufenen Gericht zu beurteilen ist.
“3), ainsi que ceux ressortant d'une autre procédure entre les mêmes parties (arrêt du Tribunal fédéral 5A_610/2016 du 3 mai 2017 consid. 3.1). 2.2 En l'espèce, l'extrait du Registre du commerce relatif à la nouvelle raison sociale de l'intimée produit par l'appelant constitue un fait notoire, qui est en outre postérieur au 11 novembre 2022, de sorte qu'il est recevable, ainsi que les faits s'y rapportant. A titre préalable, la qualité de la partie intimée sera rectifiée en B______ SA. 3. L'appelant reproche au Tribunal d'avoir déclaré sa demande irrecevable. Il fait valoir que le Tribunal lui a imparti un délai pour introduire son droit en justice, de sorte que la conciliation préalable était exclue. Sa demande aurait ainsi dû être déclarée recevable. 3.1.1 Aux termes de l'article 197 CPC, la procédure au fond est précédée d’une tentative de conciliation devant une autorité de conciliation. La tentative de conciliation, qui précède la procédure au fond, représente une condition de recevabilité de la demande au sens de l'art. 59 CPC, bien que non mentionné dans cette disposition, et doit être examiné d'office par le juge (art. 60 CPC; ATF 146 III 265, consid. 5.1; 139 III 273, consid. 2.1; arrêt du Tribunal 4A_566/2020 du 27 septembre 2021, consid. 4.2.1; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 7 ad art. 197 CPC et n. 63 ad art. 59 CPC). Les cas dans lesquels le législateur a renoncé à imposer la conciliation préalable obligatoire sont exhaustivement énumérés par les art. 198 et 199 CPC (arrêt du Tribunal fédéral 4A_176/2019 du 2 septembre 2019 consid. 4.3). Selon l'art. 198 let. h CPC, la procédure de conciliation n'a notamment pas lieu lorsque le tribunal a fixé un délai pour le dépôt de la demande. Cette exception vise en particulier la demande en validation de mesures provisionnelles (art. 263 CPC; Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 30 ad art. 198 CPC). Selon l'art. 263 CPC, si l’action au fond n’est pas encore pendante, le tribunal impartit au requérant un délai pour le dépôt de la demande, sous peine de caducité des mesures ordonnées.”
“Il s'agit notamment des prétentions en garantie contre un tiers, des prétentions récursoires ou en dommages-intérêts, ainsi que des droits de recours contractuels ou légaux (ATF 147 III 166 consid. 3.1 ; ATF 139 III 67 consid. 2.4.3). 3.3.2 Procéduralement, dans une première étape, l'appelant en cause dépose une requête d'admission de l'appel en cause (art. 82 al. 1 CPC), qui doit être introduite avec la réponse (si l'appel en cause est formé par le défendeur) ou avec la réplique (si l'appel en cause est formé par le demandeur). Après avoir entendu la partie adverse et l'appelé en cause (art. 82 al. 2 CPC), le tribunal statue sur l'admissibilité de l'appel en cause, décision qui peut faire l'objet d'un recours limité au droit de l'art. 319 let. b ch. 1 CPC (art. 82 al. 4 CPC). Ce n'est que dans une deuxième étape, en cas d'admission de l'appel en cause, que l'appelant déposera sa demande dans l'appel en cause (art. 82 al. 3 CPC), laquelle, comme toute demande en justice, doit satisfaire aux conditions de recevabilité (art. 59 CPC) et doit contenir des conclusions (art. 221 al. 1 let. b CPC), des allégations de fait (art. 221 al. 1 let. d CPC), qui doivent être suffisamment motivées, et les moyens de preuves proposés à l'appui de celles-ci (art. 221 al. 1 let. e CPC) (ATF 147 III 166 consid. 3.2 et les références jurisprudentielles citées). 3.3.3 En ce qui concerne la première étape et, plus précisément, la requête d'admission de l'appel en cause, l'art. 82 al. 1 2e phrase CPC dispose qu'elle doit énoncer les conclusions que l'appelant en cause entend prendre contre l'appelé en cause et les motiver succinctement. Le but de cette exigence est de permettre au juge de vérifier qu'est bien remplie la condition de la connexité matérielle (sachlicher Zusammenhang) entre la créance qui est l'objet de l'appel en cause et la demande principale. Il suffit donc que la motivation présentée par l'auteur de l'appel en cause fasse apparaître que sa propre prétention dépend de l'issue de la procédure principale et qu'il démontre ainsi son potentiel intérêt à l'appel en cause.”
“Ob vorliegend ein gültiger Antrag auf Anordnung einer vorsorglichen Massnahme vorliegt, ist eine Prozessvoraussetzung, welche das Gericht gestützt auf Art. 59 ZPO von Amtes wegen zu überprüfen hat. Das”
“Insbesondere habe diese die Klageschrift, welche ihr vom Ge- richt korrekt zugestellt worden sei, nicht an die einzelnen Stockwerkeigentümer weitergeleitet. Somit hätten diese keine Kenntnis der Klage gehabt. Zudem hätten an der Schlichtungsverhandlung nicht alle Vollmachten vorgelegen. Aus diesen Gründen sei die Schlichtungsverhandlung ungültig gewesen. Zudem sei die Kla- gebewilligung fehlerhaft. Aus den Akten geht hervor, dass das Vermittleramt Plessur am 11. Juni 2019 die Klagebewilligung ausgestellt hat. Bei der Klagebewilligung handelt es sich gemäss ständiger Praxis des Bundesgerichts nicht um einen Entscheid, und sie ist dem- entsprechend nicht anfechtbar (vgl. BGE 139 III 273 E. 2.3). Sie schliesst das Ver- fahren nicht ab, sondern hält lediglich die ausgebliebene Einigung zwischen den Parteien fest und öffnet dergestalt dem Kläger den Weg ans Gericht (Art. 209 Abs. 3 ZPO; Alexander Zürcher, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N 6a ff. zu Art. 59 ZPO). Die Klagebewilligung ist somit kein selbstständiges An- fechtungsobjekt. Sie ist vielmehr eine Prozessvoraussetzung, die (erst) vom in der Sache angerufenen Gericht zu prüfen ist. Im konkreten Fall wurde die Klage je- doch durch die Beschwerdeführerin wieder zurückgezogen. Dieser Klagerückzug hat von Gesetzes wegen die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheids (Art. 241 Abs. 2 ZPO) und beendet den Prozess unmittelbar. Das bedeutet, dass das zu- ständige Gericht das Verfahren ohne weitere Prüfung - auch der Prozessvoraus- setzungen - abzuschreiben hat (vgl. Art. 241 Abs. 3 ZPO). Die Frage, ob die Schlichtungsverhandlung gültig durchgeführt und die Klagebewilligung zu Recht ausgestellt worden ist, ist daher nicht mehr von Belang und muss offengelassen werden. Dementsprechend rechtfertigen sich dadurch auch keine Änderungen des Kostenspruchs. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, dass auf diese Konstellation - entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin - Art. 107 Abs.”
Eine nichtige gerichtliche Entscheidung ist rechtlich wirkungslos und muss von den zuständigen Behörden jederzeit von Amtes wegen berücksichtigt werden. Nach der Rechtsprechung sind lediglich besonders gravierende, offensichtliche oder leicht erkennbare Mängel geeignet, zur Nichtigkeit zu führen; insoweit kommen Nichtigkeitsgründe vornehmlich in Betracht, namentlich funktionelle oder materielle Unzuständigkeit sowie ein offensichtlicher Verfahrensfehler. Blosse sachliche Fehler führen dagegen regelmässig nicht zur Nichtigkeit.
“148 CPC, et non pas comme une demande en révision, au sens de l'art. 328 CPC, du jugement du Tribunal des Prud'hommes du 8 février 2021. 2.1.1 D'après l'art. 328 CPC, la révision d'un jugement entré en force peut notamment être demandée lorsqu'une partie découvre après coup des faits pertinents ou des moyens de preuve concluants qu'elle n'avait pu invoquer dans la procédure précédente, à l'exclusion des faits et moyens de preuve postérieurs à la décision (art. 328 al. 1 let. a CPC), ou encore lorsqu'il est établi - en principe par une procédure pénale - que la décision a été influencée au préjudice du requérant par un crime ou un délit (art. 328 al. 1 let. b CPC). 2.1.2. Un jugement entré en force est revêtu de l'autorité de chose jugée même s'il repose sur des fondements erronés (ATF 115 II 187 consid. 3b p. 191). Tel n'est en revanche pas le cas des jugements nuls, qui sont dépourvus de tout effet juridique (ATF 129 I 361 consid. 2.3 p. 364; Zingg, in Berner Kommentar I, 2012, n° 98 ad art. 59 CPC; Bohnet, in Code de procédure civile commenté, 2011, n° 106 ad art. 59 CPC). La nullité d'un jugement doit être relevée d'office, en tout temps et par toutes les autorités chargées d'appliquer le droit (ATF 122 I 97 c. 3a; 115 Ia 1, JdT 1991 I 396 et les références). Elle peut également être invoquée dans un recours - et même encore dans la procédure d'exécution (ATF 129 I 361 consid. 2). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, des décisions entachées d'erreurs sont nulles si le vice qui les affecte est particulièrement grave, s'il est manifeste ou du moins facilement décelable et si, de surcroît, la sécurité du droit n'est pas sérieusement mise en danger par l'admission de la nullité (cf. ATF 117 Ia 202 c. 8 pp. 220 s. et les références à la jurisprudence, JdT 1993 I 264; ATF 122 I 97 c. 3a/aa p. 99; 127 II 32 c. 3g pp. 47 s. et les références à la doctrine). Des vices de fond d'une décision n'entraînent qu'exceptionnellement sa nullité. Entrent avant tout en considération comme motifs de nullité l'incompétence fonctionnelle et matérielle de l'autorité appelée à statuer, ainsi qu'une erreur manifeste de procédure (ATF 138 II 501 consid.”
“La sanction d'irrecevabilité de cette demande, au motif qu'elle avait été déposée dans un délai supérieur à dix jours serait disproportionnée, sinon constitutive d'un formalisme excessif. 2.1 2.1.1 La reconsidération de sa décision par l'autorité qui l'a rendue n'est pas prévue par le CPC (Hofmann/Lüscher, Le Code de procédure civile, 2ème éd., 2015, p. 282), à deux exceptions près: l'art. 256 al. 2 prévoit qu'une décision rendue en procédure gracieuse peut être annulée ou modifiée lorsqu'elle «s'avère ultérieurement être incorrecte», tandis que les mesures provisionnelles peuvent aussi être modifiées ou révoquées «s'il s'avère par la suite qu'elles sont injustifiées ou que les circonstances se sont modifiées» (art. 268 al. 1): voir sur ce point DIKE ZPO-Blickenstorfer, Intro. art. 308-334 N 57) (CR CPC-Jeandin, intro. art. 308-334 N 21). Un jugement entré en force est revêtu de l'autorité de chose jugée même s'il repose sur des fondements erronés (ATF 115 II 187 consid. 3b). Tel n'est en revanche pas le cas des jugements nuls, qui sont dépourvus de tout effet juridique (ATF 129 I 361 consid. 2.3; Zingg, in Berner Kommentar I, 2012, n° 98 ad art. 59 CPC; Bohnet, in Code de procédure civile commenté, 2019, n° 106 ad art. 59 CPC). La nullité d'une décision doit être relevée d'office en tout temps et par toutes les autorités chargées d'appliquer le droit (ATF 129 I 361 consid. 2; 122 I 97). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, des décisions entachées d'erreurs sont nulles si le vice qui les affecte est particulièrement grave, s'il est manifeste ou du moins facilement décelable et si, de surcroît, la sécurité du droit n'est pas sérieusement mise en danger par l'admission de la nullité (cf. ATF 117 Ia 202 consid. 8 et les références à la jurisprudence, JdT 1993 I 264; ATF 122 I 97 consid. 3a/aa; 127 II 32 consid. 3g et les références à la doctrine). Des vices de fond d'une décision n'entraînent qu'exceptionnellement sa nullité. Entrent avant tout en considération comme motifs de nullité l'incompétence fonctionnelle et matérielle de l'autorité appelée à statuer, ainsi qu'une erreur manifeste de procédure (cf. ATF cités). Des vices de procédure qui tiennent à des violations du droit d'être entendu sont en soi guérissables et ne conduisent en règle générale qu'à l'annulabilité de la décision entachée du vice.”
Die Prüfung der Prozessvoraussetzungen hat grundsätzlich möglichst früh und vor materieller Behandlung zu erfolgen; das Gesetz bestimmt den Prüfungszeitpunkt jedoch nicht abschliessend. Die Pflicht zur Prüfung besteht in jedem Verfahrensstadium, sodass auch die Rechtsmittelinstanz eine fehlende Prozessvoraussetzung noch feststellen kann. Es ist zulässig, dass das Gericht die Beurteilung einer Prozessvoraussetzung aufschiebt; alternativ kann es Zulässigkeit und Begründetheit parallel verhandeln.
“Dass die Zuständigkeit des Regionalgerichts Imbo- den vom Beschwerdeführer bestritten wurde, war der Vorinstanz zwar aus dem (separat geführten) Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen bekannt, wur- de darauf in der Sistierungsverfügung doch explizit Bezug genommen. Im Haupt- verfahren ist aber noch keine Eingabe des Beschwerdeführers erfolgt. Insbeson- dere hat er zu keinem Zeitpunkt - auch nicht nach der rechtskräftigen Erledigung des Massnahmeverfahrens - eine Beschränkung des Hauptverfahrens auf die Frage der Zuständigkeit respektive die Ausfällung eines diesbezüglichen Zwi- schenentscheides verlangt. Insofern handelt es sich bei Ziffer 3 seiner Rechtsbe- gehren um einen neuen Antrag, der im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen ist (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Zudem besteht auf eine derartige Verfahrensbeschränkung ohnehin kein Anspruch. Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO) und tritt auf eine Klage nur ein, sofern die- se erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist nach Art. 59 Abs. 2 ZPO unter anderem die sachliche und örtliche Zuständigkeit des Gerichts (lit. b). Die ZPO regelt jedoch nicht, wann die Prüfung der Prozessvoraussetzungen vor- zunehmen ist. Insbesondere geht aus dem Gesetz nicht hervor, ob sich das Ein- treten auf die Urteilsphase oder bereits auf die Verhandlungsphase bezieht. Aus dem System der ZPO lässt sich aber ableiten, dass das Gericht die Beurteilung einer Prozessvoraussetzung aufschieben und bereits eine Verhandlung zur Sache durchführen kann. Es liegt nämlich in seinem Ermessen, ob es den Prozess zunächst auf eine strittige Prozessvoraussetzung beschränkt (Art. 125 lit. a ZPO) oder ob es diese am Ende des Verfahrens beurteilt. Findet die Beschränkung nicht statt, erfolgt eine parallele Verhandlung über Zulässigkeit und Begründetheit der Klage (vgl. Simon Zingg, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zum Schweizerischen Privatrecht, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, Bern 2012, N 7 zu Art.”
“3e ; CACI 18 septembre 2019/502). Selon l'art. 253 CO, les deux éléments essentiels à la conclusion d'un contrat de bail sont la cession de l'usage d'une chose au locataire et le versement d'un loyer, lequel comprend les frais liés à l'entretien de l'objet (ATF 110 Il 404 consid. 3a cité in Bohnet/Dietschy, Droit du bail à loyer, 2e éd., 2017, n. 65 ad art. 253 CO). Le montant du loyer doit être déterminé ou déterminable. Le loyer peut consister en une somme d'argent ou être constitué d'une contre-prestation en nature ou en travail, le contrat étant alors mixte ou composé (Bohnet/Dietschy, op. cit., nn. 65 s. et n. 81 ss ad art. 253 CO et réf.). A défaut d'entente sur le montant du loyer, le contrat ne saurait venir à chef, alors même que les parties étaient en principe d'accord sur une cession d'usage à titre onéreux et que l'utilisation avait déjà commencé (ATF 119 Il 347 consid. 5, JdT 1994 1 609, DB 1994 n. 1 cité in Bohnet/Dietschy, op. cit., n. 65 ad art. 253 CO). 3.2.2 Aux termes de l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, soit notamment si le tribunal est compétent à raison de la matière et du lieu (art. 59 al. 2 let. b CPC). L'art. 60 CPC précise que le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies. Bien que l'examen des conditions de recevabilité doive avoir lieu aussitôt que possible et avant d'entrer en matière sur le fond de la cause, il n'existe, mis à part quelques exceptions, aucune règle légale sur le moment où le tribunal doit y procéder (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4, JdT 2020 II 131 ; TF 5A_633/2015 du 18 février 2016 consid. 4.1.1). Il n'est pas interdit au tribunal de n'examiner sa compétence qu'à un stade avancé du procès et de rendre une décision d'irrecevabilité, alors même que l'instruction était pratiquement achevée, de telles circonstances ne conférant pas une confiance fondée à l'égard des parties (TF 4A_291/2015 du 3 février 2016 consid.”
“Gemäss Art. 59 Abs. 1 ZPO tritt das Gericht auf eine Klage oder ein Ge- such ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Zu den Prozessvoraus- setzungen gehört insbesondere auch das schutzwürdige Interesse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Sie müssen grundsätzlich im Zeitpunkt der Urteilsfällung vorliegen (BSK ZPO-G EHRI, a.a.O., N 3 zu Art. 59 ZPO, mit Hinweis auf BGE 140 III 159 E. 4.2.4; 133 III 539 E. 4.3; 127 III 41 E. 2 und 4). Fällt eine Prozessvo- raussetzung nachträglich weg und kann sie nicht mehr hergestellt werden – wie beispielsweise das Rechtsschutzinteresse während des Verfahrens – so hat das Gericht diese neue Tatsache zu berücksichtigen und einen nachträglichen Nicht- eintretensentscheid zu fällen (vgl. BSK ZPO-G EHRI, a.a.O., N 4 zu Art. 59 ZPO).”
“Das Fehlen der sachlichen oder funktionellen Zuständigkeit wird grundsätzlich als schwerwiegender Mangel bezeichnet, der praxisgemäss zur Nichtigkeit eines Entscheids führt. Vorliegend ist jedoch nicht von Nichtigkeit auszugehen, da dem Regionalgericht bzw. dessen Einzelrichter auf dem vorliegenden Gebiet (Schuldneranweisung nach Art. 291 ZGB) allgemeine Entscheidungsgewalt zukommt und die Annahme der Nichtigkeit nicht mit der Rechtssicherheit vereinbar wäre, in welchen Fällen auch trotz sachlicher oder funktioneller Unzuständigkeit ergangene Entscheide bloss als anfechtbar gelten (BGE 137 III 217 E. 2.4.3; Urteil des Bundesgerichts 5A_977/2018 vom 22. August 2019 E. 4 f.). Der Berufungskläger hat die Zuständigkeit des Einzelrichters erstinstanzlich anerkannt (vgl. RG-act. I.2, S. 3) und dessen Entscheid nicht wegen fehlender Zuständigkeit, sondern nur in der Sache angefochten. Dies schadet jedoch nicht, da die Zuständigkeit als zwingende Prozessvoraussetzung von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 59 Abs. 1 lit. b ZPO i.V.m. Art. 60 ZPO). Die Prüfungspflicht besteht in jedem Verfahrensstadium. Gegebenenfalls hat daher auch noch die Rechtsmittelinstanz die sachliche Unzuständigkeit des erstinstanzlichen Gerichts festzustellen, wenn das Fehlen dieser Prozessvoraussetzung in einem Verfahren bis dahin unbemerkt geblieben sein sollte. Eine Einlassung auf ein sachlich unzuständiges Gericht ist grundsätzlich nicht möglich (PKG 2018 Nr. 3 E. 2.2; ERK, Prozessvoraussetzungen, 2022, S. 75, 79, 230 u. 239 f. m.w.H., u.a. auf BGE 142 III 515 E. 2.2.1 und Urteil des Bundesgerichts 4A_595/2019 vom 18. Februar 2020 E. 2.3). Die Berufung ist entsprechend mit abweichender Begründung gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und auf das Gesuch um Schuldneranweisung nicht einzutreten. Damit erübrigt sich eine Beurteilung der in der Sache erhobenen Rügen.”
“Gegen erstinstanzliche Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Berufung zulässig (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Bei Eingang der Berufung prüft das Gericht, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt (BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2019, E. 3.2. m.w.H.). Die Prozessvoraussetzungen werden von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen zählt unter anderem die örtliche Zustän- - 6 - digkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
Das Gericht prüft die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen; dies enthebt die Parteien jedoch nicht ihrer Vortrag‑ und Beweislast. Soweit Formmängel vorliegen (z.B. fehlende Unterschrift), ist in der Regel ein Nachfrist zur Behebung zu setzen; wird die Informalität nicht innerhalb der Frist behoben, kann das Schriftstück unberücksichtigt bleiben.
“Vorbemerkungen zu den Prozessvoraussetzungen Vorliegend beantragt die Beklagte in der Duplik, auf die Klage sei nicht einzutreten (act. 34 S. 2). Sie stellt damit das Vorhandensein von Prozessvoraussetzungen in Frage (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO). Das Bestehen der Prozessvoraussetzungen prüft das Gericht von Amtes wegen (vgl. Art. 60 ZPO), sofern und soweit diese gerügt worden sind (ERK, Prozessvor- aussetzungen, Basel 2022, S. 111 f.). Die amtswegige Prüfung enthebt die Par- teien weder der Beweislast noch daran, an der Sammlung des Prozessstoffes aktiv mitzuwirken (vgl. Art. 160 ZPO), dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachen- material zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen. Dabei hat die kla- gende Partei diejenigen Tatsachen vorzutragen und zu belegen, welche die Zuläs- sigkeit ihrer Klage begründen, und die beklagte Partei diejenigen, welche sie an- greift (BGE 139 III 278 E. 4.3 m.H.; BGE 144 III 552 E. 4.1.3).”
“Die Beschwerdeinstanz fällt ihren Entscheid als reine Kontrollinstanz auf dem Tatsachenfundament der ersten Instanz, weshalb der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt weder abgeändert noch ergänzt werden kann. Neue An- träge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Beschwerde- verfahren grundsätzlich ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO; Christoph Reut, Noven nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich 2017, Rz. 366). Das Gericht tritt auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die ge- suchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Auf ein Rechtsöffnungsbegehren ist mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzu- treten, wenn auf dem Zahlungsbefehl vermerkt wurde, es sei kein Rechtsvor- schlag erhoben worden (Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 86). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Art. 60 ZPO entbindet die gesuchstellende Partei aber nicht davon, dem Gericht das in Betracht fallende Tatsachenmaterial zu unterbreiten und die Beweismittel zu bezeichnen, aus denen sich das Vorliegen der Prozessvorausset- zungen ergibt (BGE 139 III 278 E. 4.3). Hat das Gericht bei der Prüfung der Pro- zessvoraussetzungen Anhaltspunkte dafür, dass eine davon fehlt, ist eine amts- wegige Sachverhaltsermittlung geboten (BGer 4A_229/2017 v.”
“Compte tenu de cette adresse à l’étranger, le juge délégué de céans a tenté, le 31 mai 2021, de notifier par la voie de l’entraide judiciaire internationale l’acte d’appel à l’intimé, ainsi qu’un courrier lui impartissant un délai afin de déposer une réponse et un avis le sommant d’élire un domicile de notification en Suisse. Alors que la durée prévisible d’une telle démarche est d’un à trois mois, selon les informations données par l’Office fédéral de la Justice dans le guide de l’entraide qu’il publie sur son site internet, aucune nouvelle de la notification à l’étranger ou de l’intimé n’est parvenue au tribunal à ce jour, en dépit d’une relance de l’autorité [...] en octobre 2021. On doit donc considérer que la notification présente des difficultés extraordinaires au sens de l’art. 141 al. 1 let. b CPC. Il résulte de ce qui précède que l’intimé est réputé avoir été informé de l’appel et de la possibilité de déposer une réponse par l’avis publié à la FAO du 28 janvier 2022, lequel mentionnait expressément qu’il ne serait pas tenu compte d’une écriture déposée après le délai de 10 jours dès parution de l’avis. La cause est donc en état d’être jugée. 3. 3.1 Le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (art. 59 al. 1 CPC). Les conditions formelles que doit remplir la demande ou la requête constituent une des conditions de recevabilité de l’action au sens de la disposition précitée (Chabloz et alii, Petit commentaire, CPC, Bâle 2021, n. 50 ad art. 59 CPC ; Hohl, Procédure civile, tome II, 2e éd. 2010, n° 591). La réalisation de cette condition de recevabilité doit être vérifiée d’office par le juge, même en l’absence de grief, y compris par l’autorité de deuxième instance (TF 5A_231/2018 du 28 septembre 2018 consid. 3.2 ; TF 4A_611/2016 du 20 mars 2017 consid. 2). Aux termes de l’art. 130 al. 1 CPC, les actes sont adressés au tribunal sous forme de documents papier ou électroniques ; ils doivent être signés. Il en résulte que le juge ne doit pas donner suite à des demandes ou à des requêtes qui ne sont pas signées par leur (soi-disant) auteur, ou certifiées par signature électronique (art. 130 al. 2 CPC). Lorsqu’une demande non signée est déposée, un délai doit être imparti à la partie demanderesse ou requérante pour corriger cette informalité, conformément à l’art.”
“Il peut être considéré comme suffisamment motivé et partant, comprenant des conclusions implicites, dans la mesure où la Cour comprend que la recourante, qui comparaît en personne, sollicite que la décision rendue par la Commission soit annulée. Le recours est ainsi recevable. 1.3 Le recours est recevable pour violation du droit et constatation manifestement inexacte des faits (art. 320 CPC). L'autorité de recours a un plein pouvoir d'examen en droit, mais un pouvoir limité à l'arbitraire en fait, n'examinant par ailleurs que les griefs formulés et motivés par la partie recourante (Hohl, Procédure civile, Tome II, 2ème éd. 2010, n. 2307). 1.4 Les allégués nouveaux et les pièces nouvelles sont irrecevables (art. 326 CPC). Les pièces nouvellement versées à la procédure sont en conséquence irrecevables. 2. La recourante fait état de ce qu'elle a fourni les indications et les pièces requises par l'ordonnance de la Commission du 13 juillet 2020, toutefois auprès d'un autre service de l'Etat. 2.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.2 Le tribunal fixe un délai pour la rectification des vices de forme telle l'absence de signature ou de procuration. A défaut, l'acte n'est pas pris en considération (art. 132 al. 1 CPC). Dans le domaine de la procédure, l'interdiction de l'abus de droit peut être rapprochée de l'interdiction du formalisme excessif. Celle-ci appartient au droit constitutionnel fédéral et elle vise l'autorité saisie plutôt que les parties au procès. Le formalisme excessif, que la jurisprudence assimile à un déni de justice contraire à l'art. 29 al. 1 Cst., est réalisé lorsque des règles de procédure sont appliquées avec une rigueur que ne justifie aucun intérêt digne de protection, au point que la procédure devient une fin en soi et empêche ou complique de manière insoutenable l'application du droit (ATF 130 V 177 consid. 5.4.1; 128 II 139 consid. 2a). L'excès de formalisme peut résider dans la règle de comportement qui est imposée au plaideur ou dans la sanction qui est attachée à cette règle (ATF 132 I 249 consid.”
Eine ungenaue oder irrtümliche Bezeichnung der Partei kann nach Art. 59 ZPO als formulierbarer Mangel angesehen und berichtigt werden, wenn die Eingabe hinreichend bestimmt ist und aus ihr sowie dem Streitgegenstand die Identität der tatsächlichen Partei ohne vernünftigen Zweifel hervorgeht. In solchen Fällen soll der Richter die Berichtigung von Amtes wegen oder auf Begehren vornehmen können, ohne dem Antragsteller notwendigerweise eine Nachfrist zur formellen Korrektur aufzuerlegen. Bei der Behandlung formeller Mängel sind das Gebot der Zurückhaltung gegenüber übertriebenem Formalismus und das Recht auf rechtliches Gehör zu beachten.
“Sa demande n’avait pas à être rectifiée, dans la mesure où elle était argumentée, précise et détaillée. Il contestait le défaut de légitimation passive. Il avait clairement démontré dans sa demande que le litige l’opposait au C______. Le fait d’avoir uniquement mentionné dans l’autorisation de procéder C______ au lieu de C______ (SUISSE) était une étourderie, puisqu’il était évident que le litige l’opposait à C______ (SUISSE). Selon le principe de la bonne foi, il sollicitait la rectification afin que la procédure puisse avancer. Aucun délai ne devait lui être imposé pour rectifier sa demande, dès lors qu’elle respectait les règles et les conditions de recevabilité. Il concluait à ce que la décision de licenciement soit annulée, à ce qu’un poste lui soit proposé, à la constatation du licenciement abusif en lien avec un conflit d’intérêts. h. C______ a, par courrier du 23 août 2023, confirmé ses conclusions en irrecevabilité de la demande. Faute d’autorisation de procéder valable et délivrée entre les mêmes parties, la demande ne respectait pas les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC. D’autre part, C______ n’avait pas la légitimation passive dès lors que A______ avait été engagé exclusivement par C______ (SUISSE), ce qui était démontré par les pièces, soit la signature de la défenderesse portée sur les documents, l’en-tête figurant sur la lettre de résiliation du contrat de l’employé et les certificats de travail qui lui avaient été remis. Les deux entités juridiques étaient distinctes. i. Les parties ont plaidé, persistant dans leur position respective, sur les questions de recevabilité de la demande et de légitimation passive de C______, lors de l’audience du 28 août 2023, à l’issue de laquelle le Tribunal a gardé la cause à juger sur ces deux questions. D. Dans son jugement, le Tribunal, après avoir rappelé les principes régissant la validité de l’autorisation de procéder, les conditions de recevabilité d’une demande et la notion de légitimation passive, a retenu que A______ avait déposé sa requête en conciliation à l’encontre de C______ et l’autorisation de procéder, qui lui avait été délivrée suite à l’échec de la conciliation, le 14 février 2023, mentionne uniquement C______ comme partie défenderesse.”
“01), de sorte que le juge délégué est compétent pour rendre le présent prononcé en application de l’art. 43 al. 1 let. c CDPJ (Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; BLV 211.01); attendu que selon l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, qu’en principe, seule est légitimée comme partie au procès celle qui est personnellement titulaire d’un droit ou contre laquelle personnellement un droit est exercé, le défaut de légitimation active (ou passive) entraînant le rejet de l’action (TF 4A_79/2010 consid. 2.1 ; ATF 130 III 417 consid. 3.1, rés. in JdT 2004 I 268 ; ATF 128 III 50 consid. 2bb ; ATF 123 III 60 consid. 3a, rés. in JdT 1998 I 25), qu’il convient de distinguer le défaut de qualité pour agir de la désignation inexacte des parties, que la désignation inexacte des parties relève du vice de forme et ne concerne que les erreurs rédactionnelles (Bohnet et alii, Code de procédure civile commenté, n. 103 ad art. 59 CPC), que la notion de vice de forme n’est pas définie par la loi qui se contente d’en mentionner des exemples à l’art. 132 CPC tels que l’absence de signature ou de procuration, les actes illisibles, inconvenants, incompréhensibles ou prolixes, qu’il s’agit d’une irrégularité formelle entachant un acte procédural des parties, que l’analyse des éventuels vices de forme doit respecter les principes de l’interdiction du formalisme excessif et du droit d’être entendu (art. 29 Cst), ceux-ci imposant une retenue dans l’admission des vices de forme (ATF 120 V 413), qu’est réparable tout vice qui ne rend pas l’acte informe ou qui ne l’empêche pas de remplir sa fonction, que l’acte doit donc être suffisamment précis pour permettre au juge et au défendeur, après un examen raisonnable, de déterminer de qui il émane et contre qui il est dirigé, sur quoi la prétention se fonde et en quoi elle consiste (ATF 131 I 57), qu’il doit permettre un déroulement clair et ordonné de l’instance et garantir aux parties le droit de prendre position sur les allégations de leur adversaire, que les conséquences d’un vice réparable dépendent de la gravité de l’informalité et de sa nature, qu’une rectification de la désignation des parties est admissible si tout risque de confusion peut être exclu (TF 4A_116/2015 du 9 novembre 2015), que la désignation erronée des parties doit être considérée comme une erreur réparable lorsqu'elle résulte d'une erreur et que la personne ayant la légitimation passive reconnaît ou doit reconnaître, selon le principe de la confiance, que les prétentions sont formulées, selon la volonté réelle de l'interlocuteur, non pas contre la personne mentionnée dans l’écriture, mais contre elle (ATF 136 III 545), que lorsque l’erreur ne prête pas à discussion, le juge devrait la rectifier, d’office ou sur requête de son auteur, sans requérir de celui-ci qu’il le redresse formellement (Bohnet et alii, op.”
“2). 2. L'appelante reproche au Tribunal d'avoir déclaré la requête irrecevable, motif pris de l'absence de production d'une procuration signée par un représentant autorisé de la société, sans lui avoir imparti un délai à cet effet. 2.1 En application de l'art. 59 al. 1 et al. 2 let. c CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, au nombre desquelles figure la capacité d'être partie (art. 66 CPC) et d'ester en justice (art. 67 CPC). Le juge examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Aux termes de l'art. 66 CPC, la capacité d'être partie est subordonnée soit à la jouissance des droits civils, soit à la qualité de partie en vertu du droit fédéral. Une demande déposée par – ou contre – une partie qui n'a pas la capacité d'être partie – en d'autres termes qui n'existe pas – doit ainsi être déclarée irrecevable, faute d'instance valable (Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 71 art. 59 CPC). L'acte du demandeur doit être suffisamment précis pour permettre au juge et au défendeur, après examen raisonnable, de déterminer de qui il émane et contre qui il est dirigé, sur quoi la prétention se fonde et en quoi elle consiste. En matière d'identification des parties, la détermination de l'identité des parties, qui permet à chacune d'elles de connaître exactement son adversaire, suppose une très grande précision et une très grande clarté qui excluent dans l'esprit du juge et le leur, tout doute sur cette identité (Bohnet, op. cit., n. 16 ad art. 132 CPC). 2.2 La désignation inexacte d'une partie - que ce soit de son nom ou de son siège - ne vise que l'inexactitude purement formelle, qui affecte sa capacité d'être partie, même si la désignation erronée correspond à un tiers qui existe réellement (ATF 131 I 57 consid. 2.2). Elle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur l'identité de la partie, notamment lorsque l'identité résulte de l'objet du litige (arrêts du Tribunal fédéral 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid.”
Beschwerdelegitimiert sind in der Regel die Parteien des vorinstanzlichen Verfahrens (Haupt- oder Nebenpartei). Nicht am Verfahren beteiligte Dritte können nur ausnahmsweise beschwerdebefugt sein, wenn sie ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des Entscheids nachweisen können.
“Auf eine Beschwerde kann zudem nur eingetreten werden, wenn die be- schwerdeführende Partei zur Beschwerde legitimiert ist und an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheides ein schutzwürdiges Interesse hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, ZK ZPO-F REIBURGHAUS/AFHELDT, 3. Aufl. 2016, - 5 - Art. 321 N 10 f.). Nach allgemeinen zivilprozessualen Grundsätzen setzt die Be- schwerdelegitimation grundsätzlich voraus, dass sich die beschwerdeführende Partei als Haupt- oder Nebenpartei am Verfahren beteiligt hat, das zum angefoch- tenen Urteil geführt hat. Darüber hinaus können jedoch auch am Verfahren nicht beteiligte Dritte von gerichtlichen Entscheidungen betroffen werden und ein Inte- resse an der Ergreifung eines Rechtsmittels haben (vgl. ZK ZPO-F REIBURGHAUS/ AFHELDT, a.a.O., Art. 321 N 7 f.).”
“Auf eine Beschwerde ist jedoch nur dann einzutreten, wenn die Beschwerde führende Partei dazu berechtigt bzw. legitimiert ist. Beschwerdelegitimiert sind die - 3 - Parteien des vorinstanzlichen Verfahrens, soweit sie durch den Entscheid der Vo- rinstanz beschwert sind und damit ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung haben (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO).”
“Auf eine Beschwerde ist nur dann einzutreten, wenn die Beschwerde füh- rende Partei dazu berechtigt bzw. legitimiert ist. Beschwerdelegitimiert sind die Parteien des vorinstanzlichen Verfahrens insbesondere, soweit sie durch den Entscheid der Vorinstanz beschwert sind und damit ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung haben (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; ZK ZPO-Reetz, 3. Aufl. 2016, Vorbem. zu den Art. 308-318 N 30 m.w.H.). Mit der vorliegenden Beschwerde richtet sich der Beschwerdeführer unter ande- rem gegen die in der vorinstanzlichen Verfügung vom 12. Juli 2022 erlassene Fristansetzung an den Kläger 2 zur Leistung des Kostenvorschusses. Dabei han- delt es sich grundsätzlich nicht um eine Anordnung, welche sich an den Be- schwerdeführer richtet. Da im Falle der Nichtleistung des verfügten Kostenvor- schusses allerdings ein Nichteintreten auf die durch den Beschwerdeführer und - 5 - den Kläger 2 gemeinsam erhobene Klage in Frage stehen würde, ist die Be- schwerdelegitimation des Beschwerdeführers als gegeben zu erachten.”
“Der im Dispositiv eröffnete Entscheid des Zivilgerichts vom 8. Dezember 2023 kann nicht beim Appellationsgericht angefochten werden (vgl. Art. 239 Abs. 2 ZPO) und der Beschwerdeführer ist mangels Parteistellung im vorinstanzlichen Verfahren auch nicht zur Anfechtung dieses Entscheids nach erfolgter schriftlicher Begründung befugt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; BGer 5D_14/2020 vom 28. Oktober 2020 E. 4.3.1 m.w.H.; OGer ZH, in: ZR 120/2021 S. 241 ff., 244). Seinem Anliegen ist aber mit der Behandlung seiner Eingabe als Nebenintervention im Berufungsverfahrens seines durch den angefochtenen Entscheid direkt betroffenen Bruders Rechnung getragen worden. Vor diesem Hintergrund ist auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten.”
“_____, Klägerin und Beschwerdegegnerin betreffend Forderung Beschwerde gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zü- rich, Kreise ... + ..., vom 3. Januar 2023 (GV.2022.00530) - 2 - Nach Einsicht in die Eingangsanzeige und Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreise ...+..., vom 3. Januar 2023, mit welcher der Klägerin eine Frist zur Leistung eines Vorschusses von Fr. 350.-- für die Kosten des Schlich- tungsverfahrens sowie eine Frist zum Rückzug der Klage wegen örtlicher Unzu- ständigkeit angesetzt wurde (Urk. 2), nach Einsicht in die fristgerecht dagegen erhobene Beschwerde des Beklagten vom 23. Januar 2023 (Postaufgabe), mit welcher er Einwendungen gegen die von der Klägerin erhobene Forderung geltend macht (Urk. 1), da eine Partei ein Rechtsmittel nur dann erheben kann, wenn sie durch den ange- fochtenen Entscheid einen Nachteil erleidet, denn ohne einen solchen Nachteil hat sie kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung des Entscheids (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), da der Beklagte durch die angefochtene Verfügung keinen Nachteil erleidet (mit dieser wurde er zu nichts verpflichtet), da daher auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann (Art. 59 Abs. 1 ZPO), mit dem Hinweis, dass der Beklagte seine Einwendungen gegen die Forderung im weiteren Schlichtungsverfahren (an der Schlichtungsverhandlung) wird geltend machen können, da für das Beschwerdeverfahren von der Erhebung von Kosten abgesehen wer- den kann und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO), wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben. - 3 - 3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage des Doppels von Urk. 1, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. Die vorinstanzlichen Akten gehen an die Vorinstanz zurück.”
Nach Art. 59 Abs. 1 ZPO ist die Klägerin/der Kläger nur dann gegebenenfalls einzutreten, wenn die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Insbesondere müssen die in der Klage bzw. in der Begehren formulierten Schlussanträge so klar und bestimmt sein, dass im Falle ihrer Gutheissung der zugesprochene Anspruch in einem entsprechend formulierten Urteil vollstreckbar wäre. Die Schlussanträge müssen daher hinreichend eindeutig die begehrte Rechtsfolge und den Streitgegenstand bestimmen.
“254 CPC), dont le but n'est pas de constater la réalité de la créance en poursuite, mais l'existence d'un titre exécutoire; le juge de la mainlevée examine uniquement la force probante du titre produit par le créancier poursuivant, sa nature formelle, et non pas la validité de la prétention déduite en poursuite (ATF 132 III 140 consid. 4.1.1 et les références citées). Le prononcé de mainlevée ne sortit que des effets de droit des poursuites (ATF 100 III 48 consid. 3) et ne fonde pas l'exception de chose jugée (res iudicata) quant à l'existence de la créance (ATF 136 III 583 consid. 2.3). 2. Les recourants reprochent au Tribunal d'avoir admis la recevabilité des conclusions n° 2 et n° 3 de la requête de mainlevée. Selon eux, l'intimée n'a pas formulé ses conclusions de façon suffisamment précise contre chacun des débiteurs poursuivis, de sorte que lesdites conclusions ne peuvent pas être reprises telles quelles dans le dispositif du jugement de mainlevée. Les recourants font également grief au premier juge d'avoir violé l'art. 58 al. 1 CPC. 2.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Il examine d'office si ces conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). La procédure sommaire est introduite par une requête en justice (art. 252 CPC) qui doit comprendre la désignation des parties, les conclusions et la description de l'objet du litige (BOHNET, CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 7 ad art. 252 CPC). Les conclusions sont l'énoncé des prétentions que le demandeur (le requérant) déduit en justice et espère se voir allouer. Elles déterminent la nature et l'objet de l'action (TAPPY, CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 11 et 12 ad art. 221 CPC). Selon un principe général de procédure civile, les conclusions doivent être formulées de telle manière qu'en cas d'admission, le jugement puisse être exécuté. En d'autres termes, elles doivent être suffisamment claires et précises pour qu'un dispositif qui par hypothèse en reprendrait la formulation soit susceptible d'une exécution forcée (TAPPY, op. cit., n. 12 ad art. 221 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_611/2011 du 3 janvier 2012 consid.”
“254 CPC), dont le but n'est pas de constater la réalité de la créance en poursuite, mais l'existence d'un titre exécutoire; le juge de la mainlevée examine uniquement la force probante du titre produit par le créancier poursuivant, sa nature formelle, et non pas la validité de la prétention déduite en poursuite (ATF 132 III 140 consid. 4.1.1 et les références citées). Le prononcé de mainlevée ne sortit que des effets de droit des poursuites (ATF 100 III 48 consid. 3) et ne fonde pas l'exception de chose jugée (res iudicata) quant à l'existence de la créance (ATF 136 III 583 consid. 2.3). 2. Les recourants reprochent au Tribunal d'avoir admis la recevabilité des conclusions n° 2 et n° 3 de la requête de mainlevée. Selon eux, l'intimée n'a pas formulé ses conclusions de façon suffisamment précise contre chacun des débiteurs poursuivis, de sorte que lesdites conclusions ne peuvent pas être reprises telles quelles dans le dispositif du jugement de mainlevée. Les recourants font également grief au premier juge d'avoir violé l'art. 58 al. 1 CPC. 2.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). Il examine d'office si ces conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). La procédure sommaire est introduite par une requête en justice (art. 252 CPC) qui doit comprendre la désignation des parties, les conclusions et la description de l'objet du litige (BOHNET, CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 7 ad art. 252 CPC). Les conclusions sont l'énoncé des prétentions que le demandeur (le requérant) déduit en justice et espère se voir allouer. Elles déterminent la nature et l'objet de l'action (TAPPY, CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 11 et 12 ad art. 221 CPC). Selon un principe général de procédure civile, les conclusions doivent être formulées de telle manière qu'en cas d'admission, le jugement puisse être exécuté. En d'autres termes, elles doivent être suffisamment claires et précises pour qu'un dispositif qui par hypothèse en reprendrait la formulation soit susceptible d'une exécution forcée (TAPPY, op. cit., n. 12 ad art. 221 CPC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_611/2011 du 3 janvier 2012 consid.”
Mit der Löschung im Handelsregister verliert die Gesellschaft nach ständiger Rechtsprechung ihre Rechtspersönlichkeit und damit Parteifähigkeit; auf Klagen oder Gesuche einer derart gelöschten Rechtseinheit ist von Amtes wegen nicht einzutreten.
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die Betreibungseinleitung bzw. ein diese fortführendes Begehren durch eine nicht oder nicht mehr existierende natürliche oder juristische Person nichtig (BGE 140 III 175 E. 4.1). So kann eine im Handelsregister gelöschte Gesellschaft gegenüber Dritten nicht auftreten, da mit der Löschung im Register manifestiert wird, dass die Liquidation erfolgreich abgeschlossen werden konnte und die Rechtseinheit ihre Rechtspersönlichkeit verloren hat (vgl. BGer 4A_384/2016 vom 1. Februar 2017 E. 2.1.3). Auf eine Klage oder ein Gesuch der gelöschten Rechtseinheit ist von Amtes wegen aufgrund fehlender Partei- und Prozessfähigkeit im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO nicht einzutreten (Rüetschi, in: Siffert/Turin [Hrsg.], SHK zur Handelsregisterverordnung (HRegV), Bern 2013, 1. Aufl., Art. 164 N 13). Die B. ____ AG wurde am TT.MM.2012 infolge Verlegung des Sitzes nach Z. ____ im Handelsregister des Kantons Z. ____ eingetragen und im Handelsregister des Kantons Y. ____ von Amtes wegen gelöscht. Am TT.MM.2013 erfolgte sodann von Amtes wegen die Löschung der Gesellschaft gemäss Art. 159 HRegV, nachdem kein begründeter Einspruch dagegen erhoben worden ist. In der Folge verlor die B. ____ AG mit der Löschung ihre Rechtspersönlichkeit und ist seit dem TT.MM.2013 weder partei- noch prozessfähig.”
“Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die Betreibungseinleitung bzw. ein diese fortführendes Begehren durch eine nicht oder nicht mehr existierende natürliche oder juristische Person nichtig (BGE 140 III 175 E. 4.1). So kann eine im Handelsregister gelöschte Gesellschaft gegenüber Dritten nicht auftreten, da mit der Löschung im Register manifestiert wird, dass die Liquidation erfolgreich abgeschlossen werden konnte und die Rechtseinheit ihre Rechtspersönlichkeit verloren hat (vgl. BGer 4A_384/2016 vom 1. Februar 2017 E. 2.1.3). Auf eine Klage oder ein Gesuch der gelöschten Rechtseinheit ist von Amtes wegen aufgrund fehlender Partei- und Prozessfähigkeit im Sinne von Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO nicht einzutreten (Rüetschi, in: Siffert/Turin [Hrsg.], SHK zur Handelsregisterverordnung (HRegV), Bern 2013, 1. Aufl., Art. 164 N 13). Die B. ____ AG wurde am TT.MM.2012 infolge Verlegung des Sitzes nach Z. ____ im Handelsregister des Kantons Z. ____ eingetragen und im Handelsregister des Kantons Y. ____ von Amtes wegen gelöscht. Am TT.MM.2013 erfolgte sodann von Amtes wegen die Löschung der Gesellschaft gemäss Art. 159 HRegV, nachdem kein begründeter Einspruch dagegen erhoben worden ist. In der Folge verlor die B. ____ AG mit der Löschung ihre Rechtspersönlichkeit und ist seit dem TT.MM.2013 weder partei- noch prozessfähig.”
Das klägerische Begehren muss die Parteien so genau bezeichnen, dass für Gericht und Gegenpartei ohne vernünftigen Zweifel feststellbar ist, wer klagt und gegen wen sich die Klage richtet. Fehlt diese Identitätssicherheit und besteht dadurch Zweifel an der Parteifähigkeit oder an der Existenz der Partei, kann die Sache als unzulässig bzw. durch Nichteintreten beendet werden; eine Korrektur der Parteienbezeichnung ist jedoch zulässig, soweit aus den Akten und dem Streitgegenstand kein vernünftiger Zweifel an der Identität der Partei verbleibt.
“2). 2. L'appelante reproche au Tribunal d'avoir déclaré la requête irrecevable, motif pris de l'absence de production d'une procuration signée par un représentant autorisé de la société, sans lui avoir imparti un délai à cet effet. 2.1 En application de l'art. 59 al. 1 et al. 2 let. c CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, au nombre desquelles figure la capacité d'être partie (art. 66 CPC) et d'ester en justice (art. 67 CPC). Le juge examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Aux termes de l'art. 66 CPC, la capacité d'être partie est subordonnée soit à la jouissance des droits civils, soit à la qualité de partie en vertu du droit fédéral. Une demande déposée par – ou contre – une partie qui n'a pas la capacité d'être partie – en d'autres termes qui n'existe pas – doit ainsi être déclarée irrecevable, faute d'instance valable (Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 71 art. 59 CPC). L'acte du demandeur doit être suffisamment précis pour permettre au juge et au défendeur, après examen raisonnable, de déterminer de qui il émane et contre qui il est dirigé, sur quoi la prétention se fonde et en quoi elle consiste. En matière d'identification des parties, la détermination de l'identité des parties, qui permet à chacune d'elles de connaître exactement son adversaire, suppose une très grande précision et une très grande clarté qui excluent dans l'esprit du juge et le leur, tout doute sur cette identité (Bohnet, op. cit., n. 16 ad art. 132 CPC). 2.2 La désignation inexacte d'une partie - que ce soit de son nom ou de son siège - ne vise que l'inexactitude purement formelle, qui affecte sa capacité d'être partie, même si la désignation erronée correspond à un tiers qui existe réellement (ATF 131 I 57 consid. 2.2). Elle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur l'identité de la partie, notamment lorsque l'identité résulte de l'objet du litige (arrêts du Tribunal fédéral 4A_242/2016 du 5 octobre 2016 consid.”
“Il rend une décision procédurale lorsque les assertions ne permettent pas d'identifier la prétention (ATF 115 II 187 consid. 3b, JdT 1989 I 586; 116 II 738 consid 2b). Si le juge refuse d'entrer en matière, les conditions de recevabilité n'étant pas remplies, il prononce un jugement processuel. La distinction s'opère sur la base du contenu de la décision sans égard à sa dénomination (Bohnet op cit., n. 109-110 ad art. 59 CPC). En cas de jugement préjudiciel ou de jugement partiel tranchant une partie du litige, celui-ci n'a pas autorité de la chose jugée, mais le juge est dessaisi dans cette mesure et ne peut revenir sur son prononcé dans son jugement final (ATF 115 Ia 123 consid. 3). L'existence d'une décision entrée en force doit être relevée d'office dans la mesure où les circonstances qui la fondent ressortent du dossier (FF 2006 6890) ou qu'elles parviennent au juge de toute autre manière, par exemple parce que la première cause a été jugée par le même tribunal (Bohnet op cit., n. 136 ad art. 59 CPC). 2.1.2 En l'espèce, dans l'arrêt ACJC/1481/2018 du 29 octobre 2018, rendu dans la cause C/386/2017, - qui était limité à la question de la recevabilité des requêtes en tant qu'elles n'étaient pas dirigées contre l'usufruitière - la Cour de justice s'est prononcée sur la question de la qualité de partie d'G______ et sur ses conséquences. A cet effet, la Cour de justice a indiqué (consid. 2.2) que le Tribunal des baux et loyers, dans son jugement JTBL/107/2018 du 6 février 2018, avait relevé à juste titre que les bailleurs formaient une consorité nécessaire. Toutefois, au vu de l'évolution de la titularité des droits du bailleur dans le temps et de l'absence de communication desdits changements aux intimés et, en particulier, de l'existence d'un usufruit en faveur d'G______, la simple lecture de l'avis de résiliation du bail indiquant « A______, Y., A.- & C______ » en qualité de bailleurs ne pouvait raisonnablement pas suffire aux intimés pour identifier clairement les bailleurs, d'autant plus que la qualité d'usufruitière d'G______ ne figurait pas sur l'extrait du Registre foncier librement accessible en ligne et que seule l'initiale de son prénom figurait sur l'avis de résiliation litigieux.”
“Elle peut être rectifiée lorsqu'il n'existe dans l'esprit du juge et des parties aucun doute raisonnable sur l'identité de la partie, notamment lorsque l'identité résulte de l'objet du litige et si tout risque de confusion peut être exclu (ATF 142 III 782 consid. 3.2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_741/2020 du 12 avril 2021 consid. 5.2.2). 1.2 Bien que jouissant d'une certaine autonomie, une succursale est dépourvue d'existence juridique et n'a pas la capacité d'ester en justice (ATF 120 III 11 consid. 1a). En principe, lorsqu’une succursale est indiquée dans le rubrum, il ne peut y avoir de doute sur l’identité de la partie, soit l’entreprise principale (arrêts du Tribunal fédéral 4A_129/2014 du 1er mai 2014 consid. 2.5; 4A_27/2013 du 6 mai 2013 consid. 2.2 n.p. in ATF 139 III 278; 4C.270/2003 du 28 novembre 2003 consid. 1.1; cf. également ATF 120 III 11 consid. 1c pour la procédure de poursuite). Dès lors qu’ainsi, tout risque de confusion peut être exclu et dans la mesure où l'autre partie n'a pas été lésée dans ses intérêts, une rectification de la désignation de la partie est admissible (arrêts du Tribunal fédéral 4A_510/2016 du 26 janvier 2017 consid. 3.2, résumé in CPC Online, ad art. 59 CPC; 4A_129/2014 du 1er mai 2014 consid. 2.5; 4A_27/2013 du 6 mai 2013 consid. 2.2 n.p. in ATF 139 III 278). 1.3 En l'espèce, bien que la requête en révocation de mesures provisionnelles introduite par la requérante soit dirigée contre la succursale genevoise de B______ AG, il n'y a aucun doute sur le fait que l'identité réelle de la citée est celle de son entreprise principale, soit B______ AG. En effet, le mémoire de réponse à ladite requête ainsi que la procuration annexée sont établis au nom de B______ AG et la procédure en validation des mesures provisionnelles, à laquelle la présente procédure en révocation a été jointe, a été introduite par B______ AG. En conséquence, la rectification de la désignation de partie de la citée en B______ AG sera ordonnée à titre préalable. 2. 2.1 Saisie en première instance d'une requête en révocation de mesures provisionnelles, la Cour de justice doit en examiner la recevabilité d'office. La compétence pour ordonner la modification ou la révocation de mesures provisionnelles appartient au juge qui a prononcé lesdites mesures.”
Die Fähigkeit zu postulieren gehört nach Rechtsprechung zur Zulässigkeit im Sinne von Art. 59 ZPO. Fehlt sie beim Vertreter, prüft das zuständige Gericht dies; in der Regel ist der Richter der Hauptsache zuständig und hat der Partei eine Frist zur Benennung eines vertretungsfähigen Bevollmächtigten zu setzen (Anwendung von Art. 132 CPC analog).
“301a al. 2 let. b CC pour parvenir à une nouvelle décision sur la question de la compétence, conformément aux considérants de l'arrêt de renvoi. Cela étant et préalablement, la Cour de céans doit statuer sur la demande d'interdiction de postuler dirigée contre le conseil de B______ formée le 20 avril 2023 par la recourante. 2.1 Il n'est pas contesté que les faits à l'appui de cette demande ont été apportés à la procédure dans le respect de la règle de l'art. 317 CPC, de sorte que cette requête est recevable sous cet angle. 2.2 Dans une procédure pendante, l'autorité qui doit statuer sur la capacité de postuler de l'avocat d'une partie est le tribunal compétent sur le fond de la cause ou, sur délégation, un membre de ce même Tribunal, à l’exclusion de l’autorité de surveillance (ATF 147 III 351 consid. 6.3). La capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition, et que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (art. 132 CPC par analogie; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3; arrêts 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). 2.3 Aux termes de l'art. 12 de la Loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (LLCA - RS 935.61), l'avocat exerce sa profession avec soin et diligence (let. a), exerce son activité professionnelle en toute indépendance, en son nom personnel et sous sa propre responsabilité (let. b), et évite tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé (let. c). Parmi les règles professionnelles que doit respecter l'avocat, l'art. 12 let. c LLCA prévoit que celui-ci doit éviter tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé (art.”
“Il a par ailleurs requis que l’effet suspensif soit accordé à son recours et que l’assistance judiciaire lui soit octroyée. Cet acte a été signé uniquement de la main du recourant. 5. 5.1 L’art. 110 CPC ouvre la voie du recours séparé de l’art. 319 let. b ch. 1 CPC contre les décisions sur les frais, lesquels comprennent notamment les frais judiciaires et les dépens (art. 95 al. 1 let. a et b CPC). Le recours doit être déposé auprès de la Chambre des recours civile, dont la compétence découle de l’art. 73 LOJV (Loi d’organisation judiciaire du 12 décembre 1979 ; BLV 173.01). S’agissant du délai de recours, celui-ci est déterminé par la procédure applicable au litige au fond, eu égard au caractère accessoire des frais judiciaires (ATF 134 I 159 consid. 1.1). 5.2 En l’occurrence, le délai de recours était de dix jours (art. 321 al. 2 CPC) dès lors que le litige au fond concernait une procédure d’exécution forcée soumise à la procédure sommaire (art. 248 let. a et 339 al. 2 CPC). Le recours a ainsi été formé en temps utile. 5.3 5.3.1 L’art. 59 CPC prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1), à savoir, notamment, que les parties doivent avoir la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). La capacité d’être partie et la capacité d’ester en justice sont inséparables des notions, respectivement, de jouissance des droits civils et d’exercice des droits civils appartenant au droit matériel (ATF 142 III 782 consid. 3.1.2). La capacité d’ester en justice appartient à celui qui a l’exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). En revanche, celui qui n’a pas l’exercice des droits civils doit être représenté en justice par son représentant légal (art. 67 al. 2 CPC et 19 al. 1 CC), sauf pour les droits qui ne souffrent aucune représentation en raison de leur lien étroit avec la personnalité (art. 19c al. 2 CC) (TF 4A_421/2016 du 13 décembre 2016 consid. 5.1). Les conditions de recevabilité de l’art. 59 CPC – examinées d’office (art.”
Sind Streitgegenstand und Anspruch identisch, kann dieselbe Forderung nicht gleichzeitig in mehreren Verfahren rechtshängig gemacht werden.
“In beiden Hauptbegehren in der Replik wird die Leistung an die Klägerin 1 verlangt; insofern muss auch von subjektiver Klageidentität ausgegangen werden. Mit der Streichung des Wortes "eventualiter" fällt die Reihenfolge der Anspruchsprüfung weg, weshalb beide Hauptbegehren gutgeheissen werden könnten und die Klägerin 1 dann zweimal den gleichen Unterbrechungsschaden erhielte. Für das geänderte Hauptbegehren Ziff. 2 der Replik fehlt es daher an einem rechtsgenügenden Rechtsschutzinteres- se der Klägerinnen. Es handelt sich deshalb bei der Änderung des Eventualbe- gehrens in ein Hauptbegehren um eine unzulässige Klageänderung. Der identi- sche Streitgegenstand wird bereits mit der Klage bzw. mit der Replik anhängig gemacht. Zudem steht auch die Rechtshängigkeit des ersten Hauptbegehrens dem geänderten Hauptbegehren entgegen, können doch nicht zwei gleiche An- sprüche gleichzeitig rechtshängig gemacht werden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO).”
Bei besonderen Verfahren (z.B. Massnahmenverfahren) ist zu prüfen, ob frühere Entscheide — gegebenenfalls auch Verfügungen von Aufsichtsbehörden — als rechtskräftig im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO gelten; dies ist nicht automatisch der Fall.
“Es ist vor diesem Hintergrund fraglich, ob dem neuen Anerkennungs- begehren vom 30. April 2022 (Urk. 1) die materielle Rechtskraft (res iudicata) des Urteils vom 26. Januar 2022 entgegensteht (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Die Frage kann vorliegend jedoch offenbleiben, da die Anerkennung – wie nachfolgend zu zeigen sein wird (E. III.1.) – ohnehin zu verweigern ist. III. Materielle Beurteilung”
“oben). Dieser ist erst nach den Rückzugserklärungen vom 27. März 2017 gefallen. Die Rückzugserklärungen vom 27. März 2017 stehen dem vorliegenden Massnahmenverfahren gegen die Beklagte 1 nicht entgegen. Bei diesem Ergeb- nis ist nicht zu entscheiden, ob der Eintritt der Rechtskraft der Verfügung der FINMA vom 13. März 2017 einen wesentlichen neuen Umstand darstellt (act. 17 S. 2). Eine rechtskräftig entschiedene Sache i.S.v. Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO liegt nicht vor.”
Die Feststellungsklage ist im Verhältnis zu Leistungs‑, Gestaltungs‑ oder Unterlassungsklagen subsidiär. Liegt dem Anspruchsinhaber eine derartige Klagevariante zur sofortigen Geltendmachung zur Verfügung, wird ein Feststellungsinteresse in der Regel verneint. Ausnahmen vom Subsidiaritätsgrundsatz sind restriktiv auszulegen.
“Mit der Feststellungsklage kann die klagende Partei die gerichtliche Feststellung verlangen, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Über den Wortlaut von Art. 88 ZPO hinaus setzt die Erhe- bung einer Feststellungsklage ein Feststellungsinteresse voraus, das sich letztlich aus Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ergibt. Ein Feststellungsinteresse wird von der Recht- sprechung bejaht, wenn die Rechtsbeziehungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die richterliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erforderlich ist, dass ihre Fortdauer dem Kläger nicht mehr zugemutet werden darf, weil sie ihn in seiner Bewegungsfreiheit behin- dert. Ein Feststellungsinteresse wird in der Regel verneint, wenn dem Inhaber eines Rechts eine Leistungs- oder Gestaltungsklage zur Verfügung steht, die sofort ein- gereicht werden kann und die es ihm erlauben würde, direkt die Beachtung seines Rechtes oder die Erfüllung der Forderung zu erwirken. Die Feststellungsklage ist - 12 - im Verhältnis zur Leistungs- oder Gestaltungsklage subsidiär. Dabei müssen die Ausnahmen vom Grundsatz der Subsidiarität restriktiv ausgelegt werden, ansons- ten eine Ungewissheit über den einzuschlagenden Rechtsweg geschaffen würde (BGer 4A_464/2019 vom 30.”
“Mit einer Feststellungsklage verlangt die Klägerin die gerichtliche Feststel- lung, dass ein Recht oder ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht besteht (Art. 88 ZPO). Jede Feststellungsklage setzt ein Feststellungsinteresse voraus (BGE 119 II 368 E. 2a). Die Klägerin muss mithin dartun, dass sie ein schutzwürdiges Inte- resse an der Feststellung hat (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Nach der Rechtspre- - 7 - chung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn die Kläge- rin an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, welches kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tatsächlicher Natur sein kann. Diese Voraussetzung ist namentlich gegeben, wenn die Rechtsbezie- hungen der Parteien ungewiss sind und die Ungewissheit durch die richterliche Feststellung behoben werden kann. Dabei genügt nicht jede Ungewissheit; erfor- derlich ist vielmehr, dass ihre Fortdauer der Klägerin nicht mehr zugemutet wer- den darf, weil sie sie in ihrer Bewegungsfreiheit behindert (BGE 144 III 175 E. 5; 141 III 68 E. 2.3; 136 III 523 E. 5). Ein Feststellungsinteresse fehlt in der Regel, wenn eine Leistungs-, Gestaltungs- oder Unterlassungsklage zur Verfügung steht, die sofort eingereicht werden kann und die es der Klägerin erlauben würde, direkt die Beachtung ihres Rechts oder die Erfüllung der Forderung zu erwirken. In die- sem Sinne ist die Feststellungsklage im Verhältnis zu einer Leistungs- oder Ge- staltungsklage subsidiär (BGE 135 III 378 E.”
“1 Die Beklagte beantragt nicht nur die Abweisung der Klage, sondern erhebt zugleich eine negative Feststellungswiderklage, indem sie beantragt, es sei festzustellen, dass die Beklagte der Klägerin keine weiteren Krankentaggeldleistungen schulde. 1.5.2 Eine Widerklage kann gemäss Art. 12 Abs. 2 LugÜ bei dem Gericht erhoben werden, bei welchem die Klage anhängig gemacht wurde. Dabei ist namentlich ein Konnex zwischen der Haupt- und der Widerklage erforderlich (vgl. dazu Art. 6 Ziff. 2 LugÜ, sowie Luca Angstmann, a.a.O., Art. 12 N 11 ff., und Jolanta Kren Kostkiewicz, IPRG/LugÜ Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2019, Art. 12 N 4). Vorliegend besteht ein direkter sachlicher Zusammenhang zwischen der Klage und der Widerklage: beide sind auf die Ausrichtung von Taggeldleistungen zugunsten der Klägerin gerichtet. Insofern ist eine Widerklage vorliegend grundsätzlich möglich, sofern auch die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. 1.5.3 Beim zweiten Rechtsbegehren der Beklagten handelt es sich um eine Feststellungsklage im Sinne von Art. 88 ZPO. Bei dieser Art von Klagen hat das Rechtsschutzinteresse nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO eine verstärkte Bedeutung (Urs Schenker, in: Baker & McKenzie, Schweizerische Zivilprozessordnung ‑ Stämpflis Handkommentar, Bern 2010, Art. 88 N 4). Ein Feststellungsinteresse liegt vor, wenn eine Ungewissheit, eine Unsicherheit oder eine Gefährdung der Rechtsstellung des Klägers vorliegt, die so stark ist, dass das Fortbestehen derselben für den Kläger unzumutbar ist, weil er durch ihr Fortdauern in seinem Handeln und/oder seinen Entscheidungen behindert wird (Balthasar Bessenich/Lukas Bopp, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Auflage, Zürich 2016, Art. 88 N 7 und Urs Schenker, a.a.O., Art. 88 N 6). Das Feststellungsinteresse kann rechtlicher oder tatsächlicher Natur sein, kann sich jedoch nicht auf Elemente beziehen, die in einem künftigen Prozess angerufen werden könnten (François Bohnet/Lorenz Droese, Präjudizienbuch ZPO, 2018, Art. 88 N 4). Insbesondere von Bedeutung ist diesbezüglich die Subsidiarität der Feststellungsklagen im Verhältnis zu Leistungs- und Gestaltungsklagen.”
Nach Wegfall von Art. 35 GestG enthält die ZPO keine ausdrückliche Regel zur Aussetzung des Verfahrens wegen anderweitiger Rechtshängigkeit. Eine Befugnis zur Sistierung lässt sich allenfalls aus Art. 126 ZPO ableiten (vgl. Domej). In der Lehre wird zudem darauf hingewiesen, dass nach Wegfall von Art. 35 GestG keine zwingende Notwendigkeit mehr bestehe, im Binnenverhältnis an der traditionellen Kernpunkttheorie festzuhalten; somit könne grundsätzlich auch ein engerer Identitätsbegriff in Betracht gezogen werden (vgl. Zingg).
“Art. 35 Abs. 1 GestG sah einen ähnlichen Aussetzungsmechanismus wie Art. 27 Abs. 1 LugÜ und Art. 9 IPRG vor. Ein Nichteintretensentscheid wegen anderweitiger Rechtshängigkeit sollte erst ergehen, nachdem das zuerst angerufene Gericht seine Zuständigkeit bejaht hatte (Art. 35 Abs. 2 GestG). Die ZPO kennt eine entsprechende Vorschrift nicht, wobei eine Befugnis zur Sistierung allenfalls aus Art. 126 ZPO abgeleitet werden kann (TANJA DOMEJ, in: Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, Oberhammer/Domej/ Haas [Hrsg.], 3. Aufl. 2021, N. 26 zu Art. 59 ZPO). Wie ZINGG zutreffend ausführt, fehlt es nach dem Wegfall von Art. 35 GestG an einer zwingenden Notwendigkeit, im Binnenverhältnis an der Kernpunkttheorie festzuhalten, sodass grundsätzlich auch im Bereich der Rechtshängigkeit zu einem engeren Identitätsbegriff zurückgekehrt werden könnte (ZINGG, a.a.O., N. 81 zu Art. 59 ZPO).”
Ein materiell rechtskräftiger Entscheid verhindert eine erneute materielle Beurteilung derselben Angelegenheit in nachfolgenden Verfahren (Art. 59 Abs. 2 ZPO). Die Bindungswirkung lässt sich jedoch mittels Revision beseitigen, wenn revisionstaugliche neue innere Tatsachen vorliegen (vgl. Art. 328 ff. ZPO).
“Ändern sich die Verhältnisse, passt das Gericht auf Begehren eines Ehegatten die Eheschutzmassnahmen an (Art. 179 Abs. 1 ZGB). Anlass zu einer Abänderung können grundsätzlich nur echte Noven geben, d.h. Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Zeitpunkt eingetreten oder verfügbar geworden sind, in dem im früheren, durch rechtskräftiges Urteil abgeschlossenen Verfahren letztmals neue Angriffs- und Verteidigungsmittel vorgebracht werden konnten; umgekehrt sind neue Vorbringen, mit denen geänderte Verhältnisse behauptet und belegt werden, im Abänderungsverfahren nicht zu berücksichtigen, wenn und soweit sie im Verfahren, welches im abzuändernden Entscheid gemündet hat, gestützt auf Art. 229 ZPO oder Art. 317 Abs. 1 ZPO noch hätten vorgebracht wer- den können (vgl. BGE 143 III 42 E. 5.2 f. und BGE 148 III 95 E. 4.3.2 m.H.). Inso- weit greift der Grundsatz, dass das angerufene Gericht auf eine Klage nur eintre- ten darf, wenn die Sache noch nicht rechtskräftig entschieden ist (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO), auch im Abänderungsverfahren. Eine nochmalige gerichtliche Beurtei- lung derselben Frage stände im Widerspruch zum durch die materielle Rechts- kraft verbürgten Grundsatz der Einmaligkeit des Rechtsschutzes.”
“Die Berufungsklägerin macht weiter geltend, sie leite ihren Schadenersatz- anspruch aus einer Vertragsverletzung ab. Das Dispositiv des Urteilsvorschlages erkläre bloss die Kündigung für gültig, äussere sich hingegen nicht zur Frage, ob die vier Schadenersatzvoraussetzungen (Schaden, Vertragsverletzung, Kausal- zusammenhang und Verschulden) erfüllt seien. Der Urteilsvorschlag entfalte diesbezüglich keine materielle Rechtskraftwirkung (act. 56 S. 6–9). 4.2. Die Schlichtungsbehörde Zürich unterbreitete den Parteien mit Beschluss vom 5. März 2019 einen Urteilsvorschlag. Dessen Dispositiv-Ziffer 1 lautet (act. 25/6/10): "Die Kündigung vom 20. November 2018 per 31. März 2019 wird für gültig erklärt." Wie oben dargelegt, ist dieser Entscheid formell und materiell rechtskräftig geworden. Materielle Rechtskraft bedeutet Massgeblichkeit eines formell rechtskräftigen Urteils in jedem späteren Verfahren unter denselben Par- teien (BGE 142 III 210 E. 2). Ein materiell rechtskräftiger Entscheid steht einer er- - 11 - neuten gerichtlichen Beurteilung derselben Angelegenheit im Wege (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO). Es gilt hier gewissermassen der Grundsatz "ne bis in idem" (CHK-Sutter-Somm/Seiler, Art. 59 ZPO N 13). Entsprechend darf das vorliegende Verfahren die Gültigkeit der Kündigung nicht mehr in Frage stellen. 4.3. Qualifiziert ein rechtskräftiger Entscheid eine Kündigung als gültig, bindet diese Feststellung alle späteren Behörden. Sie dürfen die Frage der Missbräuch- lichkeit auch dann nicht nochmals aufrollen, wenn die Mieterin eine Schadener- satzklage mit der Begründung erhebt, das nachträgliche Verhalten des Vermieters zeige, dass der behauptete Eigenbedarf bloss vorgeschoben gewesen sei. Viel- mehr müsste die Mieterin in einem solchen Fall zuerst mittels Revision (Art. 328– 333 ZPO) die Bindungswirkung des Entscheides beseitigen (BGE 145 III 143 E. 5.1). Dabei kann auch die fehlende Absicht, eine Wohnung selbst zu nutzen, eine neue Tatsache im Sinne von Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO bilden (vgl. zum Revi- sionsgrund der inneren Tatsachen Tanner, Das Revisionsverfahren nach Art.”
Fehlt die Postulationsfähigkeit, gilt diese als Bedingung der Empfangsbedürftigkeit nach Art. 59 ZPO. Wird die Postulationsfähigkeit des Vertreters verneint, ist der betroffenen Partei eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels (z. B. Benennung eines vertretungsberechtigten Anwalts oder Ratifizierung) zu setzen (vgl. Art. 132 ZPO bzw. entsprechende Anwendung/Analogie). Wird der Mangel innerhalb der Frist nicht behoben, bleibt die Sache in Bezug auf das einleitende Begehren unzulässig bzw. ist entsprechend abzuweisen.
“c CPC (sentenza del Tribunale federale 5A_469/2019 del 17 novembre 2020 consid. 3.2 con riferimenti; v. anche Bohnet, in: Commentaire romand, CPC, 2a ed., n. 82 ad art. 59 con rinvii). Il Tribunale federale si è pronunciato sulla natura della capacità di postulare dell’avvocato, rispettivamente sull’autorità competente a statuire in proposito in un procedimento pendente (DTF 147 III 351 consid. 6.2). In tale contesto ha evidenziato che la decisione sulla facoltà di rappresentanza dell’avvocato tende a garantire il buon andamento del procedimento, sicché essa rientra nella categoria delle decisioni relative alla direzione del processo giusta l’art. 124 cpv. 1 CPC, e che, conseguentemente, nell’ambito di un procedimento pendente su questo punto deve statuire il tribunale competente nel merito della causa o, in applicazione dell’art. 124 cpv. 2 CPC, su delega un membro di questo tribunale (DTF 147 III 351 consid. 6.3). Trattandosi poi di una condizione di ricevibilità giusta l’art. 59 CPC con riferimento all’atto introduttivo d’istanza, qualora la capacità di postulare fosse negata all’avvocato, alla parte interessata è da fissare un termine (art. 132 CPC) per porre rimedio a tale irregolarità (DTF 147 III 351 consid. 6.2). La decisione che vieta al legale di procedere in giudizio a motivo di un conflitto d’interessi è costitutiva di un pregiudizio non più riparabile in sede di decisione finale, tanto per la parte, quanto per il patrocinatore, che pertanto sono entrambi legittimati ad impugnare (sentenza del Tribunale federale 4A_20/2021 del 12 ottobre 2021 consid. 1 e 2).”
“4 La mise en place de barrières ou de cloisonnements ("chinese walls") au sein de la nouvelle étude sont généralement impropres à éviter les problématiques liées à l'existence de conflits d'intérêts, faute en particulier de pouvoir empêcher tout échange, par exemple oral, entre les avocats d'une même étude. On peut douter que la seule volonté du nouvel employeur de ne pas impliquer son collaborateur sur un dossier que ce dernier aurait traité dans son précédent emploi offre les garanties nécessaires en matière de conflit d'intérêts. Cela vaut d'autant plus du point de vue de la partie qui supporte en substance le risque de voir les informations confiées diffusées et utilisées à son détriment; il est en effet dénué de tout moyen de vérifier que l'employeur - voire le collaborateur - se conforme à ses obligations (ATF 145 IV 218 consid. 2.4). 4.1.5 La capacité de postuler, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité au sens de l'art. 59 CPC (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1; arrêt du Tribunal fédéral 5A_469/2019 du 17 novembre 2020 consid. 3.2). Faute de capacité de revendiquer du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1; arrêts du Tribunal fédéral 5A_761/2022 du 12 janvier 2023 consid. 4; 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; arrêt du Tribunal fédéral 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3). En effet, la nature de la capacité de postuler, purement technique et portant sur l'accomplissement formel des actes de procédure, induit l'octroi d'un tel délai (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et la référence citée). Le principe selon lequel l'interdiction du formalisme excessif ne comprend pas l'obligation d'octroyer un délai supplémentaire au justiciable qui a mandaté une personne non habilitée à le représenter, pour lui permettre de corriger le vice, n'exclut cependant pas qu'un tel délai soit imparti dans des circonstances particulières (ATF 125 I 166 consid.”
“d CPC) - étant soumises à un juge unique (art. 43 al. 1 litt. e CDPJ [Code de droit privé judiciaire vaudois du 12 janvier 2010; RSV 211.01]). e) S’agissant du droit applicable, les parties ne contestent pas l’application du droit suisse qui est d’ailleurs prévu par les deux contrats litigieux (Section XV.16 du Distribution and Licensing Agreement et art. VI du Share Purchase Agreement). III. a) Les intimés soutiennent que la requête de mesures provisionnelles est irrecevable dès lors qu’elle a été déposée par l’ancien conseil des requérantes qui était en présence d’un conflit d’intérêts, puisque la requête repose notamment sur les droits de propriété intellectuelle des intimés, alors qu’il soutenait auparavant que son ancienne mandante [...] en était la détentrice. b) En procédure civile, le Tribunal fédéral a eu l'occasion de relever que la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC (TF 5A_469/2019 du 17 novembre 2020 consid. 3.2; TF 5A_618/2012 du 27 mai 2013 consid. 3.1; TF 4A_410/2017 du 24 août 2017). Il a également précisé que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (TF 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2.3, publié in SJ 2012 I p. 443). Dans un arrêt TF 5A_485/2020 du 25 mars 2021, notre Haute Cour a confirmé qu’en procédure civile, la décision sur la capacité de postuler de l'avocat vise à garantir la bonne marche du procès. Elle entre donc dans la catégorie des décisions relatives à la conduite du procès, au sens de l'art. 124 al. 1 CPC. Pour l'acte introductif d'instance, la capacité de postuler est en outre une condition de recevabilité de la demande (art. 59 al. 1 CPC). Partant, si la capacité de postuler est déniée à l'avocat, un délai doit être fixé à la partie concernée pour remédier à l'irrégularité (art.”
“En l'espèce, le Tribunal fédéral est ainsi compétent pour se prononcer sur la requête de l'intimée tendant à ce que l'incapacité de postuler de l'avocat du recourant soit constatée (cf. par exemple ordonnance 4D_58/2021 du 15 décembre 2021 [s'agissant de la capacité de postuler du conseil de l'intimée pour la procédure fédérale]). Aux termes de l'art. 12 let. c de la loi fédérale du 23 juin 2000 sur la libre circulation des avocats (LLCA; RS 935.61), l'avocat évite tout conflit entre les intérêts de son client et ceux des personnes avec lesquelles il est en relation sur le plan professionnel ou privé. Celui qui, en violation de cette obligation, accepte ou poursuit la défense d'intérêts contradictoires doit se voir dénier par l'autorité la capacité de postuler (ATF 147 III 351 consid. 6.1.3; ordonnance 4D_58/2021 du 15 décembre 2021). Dans le cadre d'une procédure soumise au CPC, le Tribunal fédéral a déjà eu l'occasion de préciser que la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition, et que, faute de capacité de postuler du représentant, le tribunal ou le juge délégué à l'instruction doit fixer un délai à la partie pour qu'elle désigne un représentant satisfaisant aux conditions légales (art. 132 CPC par analogie; ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3; arrêts 5A_536/2021 du 8 septembre 2021 consid. 4.1.2; 4A_87/2012 du 10 avril 2012 consid. 3.2). Rien ne permet de considérer qu'il n'en irait pas de même de la capacité de postuler de l'avocat qui introduit, pour son client, un recours au Tribunal fédéral, soumis à la LTF. Partant, la capacité de postuler de l'avocat constitue une condition de recevabilité du recours au sens de l'art. 42 LTF. En cas de défaut de capacité de postuler de l'avocat, il convient de fixer un délai approprié à la partie concernée pour y remédier, en application de l'art. 42 al. 5 LTF.”
Das Unterlassen einer vorgängigen Schlichtung macht die Klage nicht von vornherein unzulässig. Nach der Rechtsprechung kann das Gericht trotz vertraglicher Schlichtungspflicht in Anwendung von Art. 59 ZPO eintreten, wenn die Nichtbeachtung der Schlichtungspflicht keinen der gesetzlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen berührt oder die Parteien durch vorbehaltloses Weiterverfahren auf die Schlichtung verzichtet haben. Zudem hat das Gericht prozessuale Voraussetzungen (wie die gültige Bewilligung zur Prozessfortsetzung) von Amtes wegen zu prüfen; missbräuchliches Verhalten oder das Unterlassen einer sofortigen Rüge kann die spätere Geltendmachung eines Verfahrensmangels ausschliessen.
“Ce grief, qualifié de constatation inexacte des faits, doit toutefois être considéré comme une violation du droit. 4.2 Le chiffre 1 de la CCT prévoit que la convention régit les contrats individuels de travail conclus d’une part par une école privée vaudoise, d’autre part par une personne (désignée ci-après par l’expression « le maître ») au bénéfice de l’autorisation d’enseignement requise par la loi ou chargée d’un enseignement (ch. 1.1), que les écoles remettent à chaque maître un exemplaire de la convention contre reçu individuel (ch. 1.2) et que les écoles privées (employeurs) ainsi que les maîtres non affiliés aux associations contractantes peuvent se soumettre individuellement à la présente convention, conformément à l’article 356b CO (ch. 1.3). Selon le chiffre 16 de la CCT, tout litige civil s’élevant entre une école et un maître au sujet de l’application de la CCT est soumis, avant toute procédure judiciaire, sauf accord des deux parties au litige, à une commission permanente de conciliation formée de représentants nommés pour 2 ans et rééligibles. L'art. 59 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité (al. 1) et il énumère les plus classiques de ces conditions (al. 2). A contrario, le tribunal est tenu d'entrer en matière lorsque toutes les conditions de recevabilité sont accomplies. Ainsi, le fait que le demandeur ne procède pas conformément à l'art. 16 CCT n'entraîne la défaillance d'aucune des conditions textuellement ou implicitement prescrites par la loi (TF 4A_432/2018 du 28 septembre 2018 consid. 7). 4.3 En l’espèce, tant la directrice de l’intimée que l’appelant ont admis que la CCT avait été intégrée au contrat. Ainsi, il y a lieu d’admettre qu’elle s’appliquait à leurs relations contractuelles. Conformément à l’arrêt du Tribunal fédéral précité, le fait que l’appelant n’ait pas saisi la commission permanente de conciliation comme le commandait l’art. 16 CCT n’était toutefois pas de nature à rendre sa demande irrecevable. Cela est d’autant plus justifié que les deux parties ont procédé sans réserve, ce qui peut être assimilé à une renonciation par actes concluants à saisir préalablement dite commission.”
“La Chambre de céans a jugé qu'un organe ayant un droit de signature collectif à deux ne pouvait pas valablement représenter seul la société à l'audience de conciliation, quand bien même il était assisté d'un avocat au bénéfice d'une procuration générale l'autorisant à transiger pour le compte de cette société (ACJC/924/2019 du 25 juin 2019). 2.1.3 Lorsque la tentative de conciliation n'aboutit pas, l'autorité de conciliation délivre au demandeur une autorisation de procéder (art. 209 al. 1 CPC). L'autorisation de procéder n'est pas une décision, de sorte qu'elle ne peut faire l'objet ni d'un recours, ni d'un appel (ATF 140 III 310 consid. 1.3.2). Sa validité peut en revanche être contestée dans le cadre de la procédure au fond (arrêt du Tribunal fédéral 4A_387/2013 du 17 février 2014 consid. 3.2). 2.1.4 L'existence d'une autorisation de procéder valable, délivrée par l'autorité de conciliation, est une condition de recevabilité de la demande, que le tribunal saisi de la cause doit examiner d'office en vertu de l'art. 60 CPC (ATF 140 III 70 consid. 5; 139 III 273 consid. 2.1). Il ne doit donc pas attendre que le défendeur soulève un moyen pour vérifier que le demandeur dispose d'une autorisation valable de procéder (ATF 139 III 273 consid. 2.1; BOHNET, in CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 66 ad art. 59 CPC). Le tribunal pourra ainsi être amené à constater que le demandeur n'a pas comparu personnellement à l'audience de conciliation (cf. art. 204 al. 1 CPC), que l'autorité de conciliation a méconnu cette situation et délivré ainsi une autorisation de procéder non valable (ATF 140 III 310 consid. 1.3.2). 2.1.5 En vertu de l'art. 2 al. 2 CC, l'abus manifeste d'un droit n'est pas protégé par la loi. Ce principe vaut également dans le domaine de la procédure. Il peut y avoir abus de droit, notamment, lorsque l'exercice d'un droit ne répond à aucun intérêt. En outre, le principe de la bonne foi (art. 52 CPC) s'oppose à ce qu'une partie qui constate un prétendu vice de procédure ne le signale pas immédiatement, à un moment où il pourrait encore être le cas échéant corrigé, mais attende l'issue de la procédure pour l'invoquer ultérieurement si celle-ci lui a été défavorable (ATF 142 III 296 consid. 2.4.3.1). Par exemple, bien qu'il faille retenir qu'une autorisation de procéder délivrée par une autorité incompétente à raison du lieu n'est en principe pas valable, il y a lieu d'admettre que le défendeur ayant pris part à la procédure de conciliation sans émettre la moindre réserve relative à l'incompétence ratione loci de l'autorité de conciliation ne peut pas invoquer un tel vice devant le tribunal (arrêt du Tribunal fédéral 4A_400/2019 du 17 mars 2020 consid.”
Für Zwecke des Eintretens nach Art. 59 ZPO gilt eine Eingabe als fristwahrend nur, wenn sie spätestens am letzten Fristtag beim Gericht eingeht oder vor Ablauf der Frist der Schweizerischen Post bzw. einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung zur Weiterbeförderung übergeben worden ist. Die Aufgabe einer Sendung bei einer Poststelle im Ausland genügt zur Fristwahrung nicht.
“27). Die zehntägige Frist zur Erhebung der Beschwerde begann somit am darauffolgenden Tag zu laufen und endete am Montag, 4. Dezember 2023 (Art. 142 ZPO). Die Beschwerde wurde gemäss Sen- dungsverfolgung am 1. Dezember 2023 in Barcelona der Post übergeben (act. 34). Die Aufgabe einer Sendung bei einer Poststelle im Ausland genügt zur Fristwahrung allerdings nicht. Zwecks Fristwahrung muss die Sendung einer in- ländischen Poststelle übergeben werden bzw. muss sie entweder am letzten Tag der Frist beim Gericht eingehen oder vor Fristablauf von der Schweizerischen Post zur Weiterbeförderung übernommen worden sein (M ERZ BARBARA, DIKE- Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 143 N 7; BSK ZPO-BENN, 3. Aufl. 2017, Art. 143 N 9; BGE 125 V 65, E. 1). Die Sendung des Beschwerdeführers erreichte die Grenzstelle der Schweiz am 5. Dezember 2023 und damit einen Tag nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (act. 34). Demnach erweist sich die Beschwerde als verspä- tet, weshalb darauf nicht einzutreten ist (Art. 59 ZPO).”
“Januar 2022 ergibt, kann ein Entscheid der Er- wachsenenschutzbehörde auf dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung in- nert zehn Tagen seit Mitteilung beim Einzelgericht des zuständigen Bezirksgerich- tes angefochten werden (Art. 450b und Art. 450e ZGB, § 62 EG KESR). Der ge- nannte Entscheid vom 7. Januar 2022 wurde dem Beschwerdeführer am 31. Januar 2022 zugestellt (act. 5). Die Rechtsmittelfrist lief demnach bis zum Donnerstag, 10. Februar 2022 (Art. 142 ZPO), und gilt als eingehalten, wenn die - 3 - Rechtsmitteleingabe spätestens am letzten Tag der Frist beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wird (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Die Beschwerde des Beschwerdeführers erfolgte demnach offen- sichtlich verspätet. Die Vorinstanz verzichtete daher zu Recht auf eine inhaltliche Überprüfung des Entscheides der KESB Bezirk Meilen vom 7. Januar 2022 und trat auf die dagegen gerichtete Beschwerde des Beschwerdeführers nicht ein (Art. 59 ZPO). Der angefochtene Entscheid ist nicht zu beanstanden und die Be- schwerde ist abzuweisen.”
Das Konkursgericht hat seine örtliche und internationale Zuständigkeit von Amtes wegen zu prüfen (Prozessvoraussetzung nach Art. 59 Abs. 2 ZPO). Bestehen hinsichtlich der örtlichen oder internationalen Zuständigkeit erhebliche Zweifel, so ist der Entscheid auszusetzen und die Sache von Amtes wegen der Aufsichtsbehörde zur Prüfung (insbesondere der möglichen Nichtigkeit der Konkursandrohung) zu überweisen.
“internationalen Zuständigkeit des Konkursgerichts kann nur in einem formellen Rechtsmittelverfahren – d.h. im Rahmen einer innert Frist und von einer legitimierten Partei erhobenen Be- schwerde gemäss Art. 174 SchKG – geprüft werden (BGer, 5A_734/2012 vom 31. Mai 2013, E. 3.4; vgl. auch BGer, 5A_576/2010 vom 18. November 2010, E. 3.1 und 3.2; BSK SchKG Erg.bd.-S TAEHELIN, Art. 22 N 18). Wird die von einem örtlich bzw. international unzuständigen Gericht erkannte Konkurseröffnung nicht (innert Frist) angefochten, bleibt es grundsätzlich bei diesem Entscheid. Die Annahme einer Nichtigkeit wäre hier – jedenfalls in nicht völlig offensichtlichen Fällen – mit dem Gebot der Rechtssicherheit nicht vereinbar. - 8 - Damit steht nur auf den ersten Blick im Widerspruch, dass die von einem unzuständigen Betreibungsamt ausgestellte Konkursandrohung nichtig i.S.v. Art. 22 Abs. 1 SchKG ist (BGE 96 III 31, E. 2; 111 III 66, E. 2; 118 III 4, E. 2). Das angerufene Konkursgericht hat seine internationale und örtliche Zuständigkeit von Amtes wegen zu prüfen (Prozessvoraussetzung; vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO); es gilt die Untersuchungsmaxime (Art. 60 und Art. 255 lit. a ZPO). Wird das Kon- kursbegehren auf ordentliche Konkursbetreibung hin gestellt (Art. 159 ff. SchKG), so ist hier indessen die Besonderheit zu beachten, dass das Konkursgericht im Ergebnis nur dann kompetent ist, selbst über seine örtliche bzw. internationale Zuständigkeit zu entscheiden, wenn es diese entweder für klar gegeben oder für klar nicht gegeben hält. Bestehen Zweifel über die örtliche bzw. internationale Zu- ständigkeit, so gehen damit in der Regel (vgl. Art. 46 und Art. 53 SchKG) auch Zweifel über die Zuständigkeit des die Konkursandrohung zustellenden Betrei- bungsamtes – und damit über die Gültigkeit bzw. Nichtigkeit der Konkursandro- hung – einher. In einem solchen Fall hat das Konkursgericht den Entscheid aus- zusetzen und die Sache von Amtes wegen der Aufsichtsbehörde zur Prüfung der Nichtigkeit der Konkursandrohung zu überweisen (Art. 173 Abs. 2 SchKG; BGE 96 III 31, E. 2; 118 III 4, E. 2a; KUKO SchKG-D IGGELMANN, 2.”
“internationalen Zuständigkeit des Konkursgerichts kann nur in einem formellen Rechtsmittelverfahren – d.h. im Rahmen einer innert Frist und von einer legitimierten Partei erhobenen Be- schwerde gemäss Art. 174 SchKG – geprüft werden (BGer, 5A_734/2012 vom 31. Mai 2013, E. 3.4; vgl. auch BGer, 5A_576/2010 vom 18. November 2010, E. 3.1 und 3.2; BSK SchKG Erg.bd.-S TAEHELIN, Art. 22 N 18). Wird die von einem örtlich bzw. international unzuständigen Gericht erkannte Konkurseröffnung nicht (innert Frist) angefochten, bleibt es grundsätzlich bei diesem Entscheid. Die Annahme einer Nichtigkeit wäre hier – jedenfalls in nicht völlig offensichtlichen Fällen – mit dem Gebot der Rechtssicherheit nicht vereinbar. - 8 - Damit steht nur auf den ersten Blick im Widerspruch, dass die von einem unzuständigen Betreibungsamt ausgestellte Konkursandrohung nichtig i.S.v. Art. 22 Abs. 1 SchKG ist (BGE 96 III 31, E. 2; 111 III 66, E. 2; 118 III 4, E. 2). Das angerufene Konkursgericht hat seine internationale und örtliche Zuständigkeit von Amtes wegen zu prüfen (Prozessvoraussetzung; vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO); es gilt die Untersuchungsmaxime (Art. 60 und Art. 255 lit. a ZPO). Wird das Kon- kursbegehren auf ordentliche Konkursbetreibung hin gestellt (Art. 159 ff. SchKG), so ist hier indessen die Besonderheit zu beachten, dass das Konkursgericht im Ergebnis nur dann kompetent ist, selbst über seine örtliche bzw. internationale Zuständigkeit zu entscheiden, wenn es diese entweder für klar gegeben oder für klar nicht gegeben hält. Bestehen Zweifel über die örtliche bzw. internationale Zu- ständigkeit, so gehen damit in der Regel (vgl. Art. 46 und Art. 53 SchKG) auch Zweifel über die Zuständigkeit des die Konkursandrohung zustellenden Betrei- bungsamtes – und damit über die Gültigkeit bzw. Nichtigkeit der Konkursandro- hung – einher. In einem solchen Fall hat das Konkursgericht den Entscheid aus- zusetzen und die Sache von Amtes wegen der Aufsichtsbehörde zur Prüfung der Nichtigkeit der Konkursandrohung zu überweisen (Art. 173 Abs. 2 SchKG; BGE 96 III 31, E. 2; 118 III 4, E. 2a; KUKO SchKG-D IGGELMANN, 2.”
Das Rechtsschutzinteresse setzt ein hinreichendes, persönliches und aktuelles Interesse der Partei voraus; die begehrte Entscheidung muss der Partei bei Gutheissung einen rechtlichen Nutzen verschaffen oder einen für sie bestehenden Nachteil abwenden. Allgemeine Interessen oder rein abstrakte bzw. präventive Anliegen genügen regelmässig nicht.
“E. 3.2.). Der Beschwerdeführer hätte somit konkret aufzeigen müssen, welche für ihn nachteiligen Einflüsse die im Schlussbericht oder in der Schlussrechnung enthal- tenen Aussagen und Informationen auf die weitere Mandatsführung oder auf die Interessen von B. hätten. Auch dann wären diese nur relevant, wenn sich bei Gutheissung der Beschwerde und einer antragsgemässen Korrektur des strit- tigen Schlussberichts an der tatsächlichen Situation des Beschwerdeführers über- haupt etwas ändern würde. Somit muss aus den Rügen klar erkennbar sein, wel- che persönlichen Nachteile der Beschwerdeführer daraus erleidet oder welche Nachteile abgewendet werden könnten, falls er mit der Beschwerde Erfolg haben sollte. Andernfalls fehlt ein tatsächliches Rechtsschutzinteresse (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO) und ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.”
“Voraussetzung gerichtlicher Entscheidungen in der Sache ist das Vorliegen eines Rechtsschutzinteresses (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO), bei Rechtsmitteln als Be- schwer bezeichnet. Die Beschwer fehlt, wenn der Entscheid die betreffende Partei nicht benachteiligt (Max Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl., Zürich 1979, S. 494). Zunächst ist zu klären, inwieweit dieses Beschwerdeverfah- ren dem Beschwerdeführer dient.”
“Es fragt sich, ob der Berufungskläger vorliegende Berufung erheben kann. Dies hängt davon ab, ob er ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Dies ist der Fall, wenn er durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Ob ein Rechtsschutzinteresse besteht, bestimmt sich nach dem materiellen Recht. Bedarf es zu dessen Durchsetzung gerichtlichen Rechtsschutzes, ist das Rechtsschutzinteresse zu bejahen. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das - 4 - Rechtsmittel nicht eingetreten (statt vieler: ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Auflage 2016, Art. 59 N 12 u. 14).”
“Ein schutzwürdiges Interesse der klagenden Partei an der gerichtlichen Beurteilung der Streitsache (sog. Rechtsschutzinteresse) gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ist nach der Rechtsprechung dann zu bejahen, wenn der Kläger ein persönliches Interesse an seiner Klage hat, welches in dem Sinn rechtlicher Natur ist, als die damit verlangte Leistung oder die anbegehrte Feststellung oder Gestal- tung einer Rechtslage ihm einen Nutzen verschafft (vgl. dazu BGE 122 III 279 - 17 - E. 3a; BGer 4A_630/2012 vom 19. März 2013, E. 3.1; 4A_404/2011 vom 7. November 2011, E. 5.1; BGer 4C.45/2006 vom 26. April 2007, E. 5, nicht publ. BGE 133 III 453; 5P.329/2002 vom 23. Dezember 2002, E. 3.1). Demgegenüber fehlt das Rechtsschutzinteresse, wenn das Urteil dem Kläger auch im Falle des Obsiegens keinen Nutzen bringt (vgl. BGer 4A_127/2019 vom 7. Juni 2019, E. 4, m.w.H.; BK ZPO-Z INGG, 2012, Art. 59 ZPO N 47). Ein solcher Nutzen fehlt im All- gemeinen, wenn der streitige Anspruch bereits befriedet ist oder überhaupt nicht befriedet werden kann (BGE 122 III 279 E. 3a; BGer 4C.45/2006 vom 26. April 2007, E. 5; BGer 5P.329/2002 vom 23. Dezember 2002, E. 3.”
“Beim Erfordernis eines schutzwürdigen Interesses der klagenden Partei handelt es sich um eine Prozessvoraussetzung (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Eine Klage ist nur materiell zu beurteilen, wenn die klagende Partei ein hinreichendes, persönliches und aktuelles Interesse am Verfahren hat, welches in dem Sinn rechtlicher Natur ist, als der anbegehrte Entscheid des Gerichts ihr einen Nutzen einbringen würde (vgl. BGE 122 III 279 E. 3). Vorliegend führen die Beklagten für das Fehlen eines Rechtsschutzinteresses Gründe an, die auch für die materielle Beurteilung von Bedeutung sind. Es rechtfertigt sich daher, den Einwand an spä- terer Stelle zu behandeln (hinten E. V.4). Vorab zu prüfen sind Inhalt und Umfang der Dienstbarkeit (sogleich E. V.2) sowie der Einwand der Verwirkung bzw. des Rechtsmissbrauchs (E. V.3).”
“Es ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer den Inhalt und die Wirkungen des vorinstanzlichen Entscheids nicht erfasst hat: Die Vorinstanz hat - 5 - festgestellt, dass die KESB in Abweichung von § 59 Abs. 1 EG KESR ihren Ent- scheid fälschlicherweise nicht begründet, gleichwohl aber mit einer Rechtsmittel- belehrung im Sinne von § 59 Abs. 5 EG KESR versehen hat. Entsprechend hat die Vorinstanz das Verfahren betreffend die Erbausschlagung an die KESB zu- rückgewiesen und dieser auferlegt, ihren Entscheid zu begründen und neu zu er- öffnen. Der Entscheid der Vorinstanz hat damit für den Beschwerdeführer keine rechtlich nachteilige Wirkung, zumal auch keine Kosten erhoben wurden. Der Be- schwerdeführer ist durch den Entscheid der Vorinstanz nicht beschwert, d.h. es fehlt an der Prozessvoraussetzung des Rechtsschutzinteresses (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Er wird die Möglichkeit haben, gegen den begründeten Ent- scheid der KESB (erneut) Beschwerde beim Bezirksrat zu erheben, sobald ihm dieser eröffnet wird.”
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sind. Diese sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 Abs. 1, Art. 60 ZPO). Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO gehört zu den Prozessvorausset- zungen, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Inte- resse an der Abänderung des erstinstanzlichen Entscheids hat. Gemeint ist damit, dass sich eine Gutheissung des Begehrens positiv auf die rechtliche Situation der Klägerin resp. Gesuchstellerin auswirkt und damit ein hinreichendes Interesse für die Beurteilung besteht. Für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels ist erforderlich, dass die Partei beschwert ist. Entfällt das Rechtsschutzinteresse, ist das Verfah- ren als gegenstandslos abzuschreiben; fehlt das Interesse bereits bei Einrei- chung, so wird nicht eingetreten (BGE 136 III 497, E. 2.1; BK ZPO-Z INGG, a.a.O., Art. 59 N 32 ff. u. Art. 60 N 53; MÜLLER, DIKE Komm ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 59 N 22).”
Die Beschwer ist für die Zulässigkeit jedes Rechtsmittels Voraussetzung und entspricht im Rechtsmittelverfahren dem Rechtsschutzinteresse nach Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; sie ist von Amtes wegen zu prüfen. Erforderlich ist grundsätzlich sowohl die formelle Beschwer (Dispositiv weicht von den vorinstanzlichen Anträgen ab) als auch die darin regelmässig enthaltene materielle Beschwer (aktuelles, praktisches Interesse an der Abänderung des Entscheids). In Ausnahmefällen kann ausnahmsweise auch eine bloss materielle Beschwer bzw. ein virtuelles Interesse genügen.
“Da die Ausstellung eines Erb- scheins den gesamten Nachlass betrifft, richtet sich der Streitwert nach dem Brut- towert der Aktiven des Nachlasses (vgl. DIGGELMANN, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl. 2016, Art. 91 N 30). Gemäss Bericht des Steueramtes beträgt der Steuer- wert des Nachlasses Fr. 60'000.–, womit die Berufung zulässig ist (vgl. act. 5/5). Im summarischen Verfahren ist die Berufung innert zehn Tagen seit Zustellung des angefochtenen Entscheides bei der Rechtsmittelinstanz schriftlich und be- gründet einzureichen (Art. 311 Abs. 1 ZPO i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZPO). Die Beru- fung der Berufungsklägerin ist rechtzeitig erfolgt (vgl. act. 5/7 i.V.m. act. 2 S. 1) und enthält Anträge sowie eine Begründung. Insoweit steht dem Eintreten auf die Berufung nichts entgegen. 2.2.1Eine weitere Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels ist die Beschwer; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu be- achtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Beschwer besteht entweder in einer (mit einer materiellen Beschwer verbunde- nen) formellen Beschwer oder in besonderen Fällen ausnahmsweise auch nur in einer materiellen Beschwer (ohne gleichzeitige formelle Beschwer). Wer formell - 4 - beschwert ist, ist in aller Regel auch materiell beschwert. Eine formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbe- gehren der (das Rechtsmittel führenden) Partei abweicht. Materielle Beschwer be- deutet, dass die Rechtsstellung der (das Rechtsmittel führenden) Partei durch den erstinstanzlichen Entscheid tangiert wird, indem dieser in seinen rechtlichen Wir- kungen nachteilig für diese Partei ist und ihr dadurch ein Interesse an seiner Ab- änderung verschafft. Sind die genannten Voraussetzungen nicht gegeben, ist auf das erhobene Rechtsmittel nicht einzutreten (vgl. ZK ZPO-REETZ, 3. Aufl. 2016, Vorbemerkungen zu Art. 308 ff. N 30 ff.). 2.2.2Wer mit seinem Antrag bzw. Rechtsbegehren auf Ausstellung eines Erb- scheins keinen Erfolg hat, ist regelmässig zur Anfechtung legitimiert (vgl.”
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist die Beschwer. Sie ist für das Rechtsmittelverfahren das von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Pro- zessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erfordernis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abänderung des erstinstanzlichen Entscheides be- sitzt. Notwendig ist zunächst eine formelle Beschwer, die gegeben ist, wenn der Partei im Dispositiv des angefochtenen Entscheids nicht zugesprochen worden ist, was sie beantragt hatte. Zudem muss eine materielle Beschwer gegeben sein. Diese liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid die Partei in ihrer Rechtsstel- lung trifft, indem dieser in seinen rechtlichen Wirkungen nachteilig für die Partei ist und ihr dadurch ein Interesse an seiner Abänderung verschafft. Fehlt es an der Beschwer, wird auf das Rechtsmittel nicht eingetreten (BGE 120 II 5 E. 2a; Simon Zingg, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zur Schweizerischen Zivil- prozessordnung, Bd. I, Art. 1-149 ZPO, Bern 2012, N 34 zu Art. 59 ZPO; Alexan- der Zürcher, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.”
“Zulässigkeitsvoraussetzung eines jeden Rechtsmittels ist sodann die Be- schwer; sie ist für das Rechtsmittelverfahren das von Amtes wegen zu beachten- de Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Das Erforder- nis der Beschwer hat die Wirkung, dass nur derjenige zur Erhebung eines Rechtsmittels befugt ist, der ein von der Rechtsordnung geschütztes, d.h. ein schutzwürdiges Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an der Abände- rung des erstinstanzlichen Entscheides besitzt (vgl. BGE 120 II 5 E. 2a; ZK ZPO- R EETZ, 3. Aufl. 2016, Zürich/Basel/Genf, Vor Art. 308–318 N 30). Erforderlich da- für ist grundsätzlich das Vorliegen der formellen und der darin in der Regel enthal- tenen materiellen Beschwer. Die formelle Beschwer ist gegeben, wenn das Dis- positiv des angefochtenen Entscheides von den vor Vorinstanz gestellten Rechts- begehren abweicht. Materielle Beschwer bedeutet, dass die Rechtsstellung der das Rechtsmittel ergreifenden Person durch den erstinstanzlichen Entscheid tan- giert wird, indem dieser in seinen rechtlichen Wirkungen für diese Person nachtei- lig ist und ihr dadurch ein Interesse an seiner Abänderung verschafft (BGE 120 II 5 E. 2a). Ausnahmsweise kann auch eine bloss materielle Beschwer genügen.”
“Zu den Rechtsmittelvoraussetzungen gehört weiter die Beschwer als Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO; Reetz, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm, 3. Aufl., Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 N 30; vgl. Steiner, Die Beschwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2019, N 310; Zürcher, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm, 3. Aufl., Art. 59 N 14). Die Beschwer ist Voraussetzung jedes Anspruchs auf staatlichen Rechtsschutz (BGE 120 II 5 E. 2.a). Beschwert ist, wer am vorinstanzlichen Verfahren als Partei teilgenommen und Anträge gestellt hat, damit aber ganz oder teilweise unterlegen ist (formelle Beschwer), und wer ein aktuelles und praktisches Interesse am Rechtsmittel hat (materielle Beschwer; BGer 5A_916/2016 E. 2.3). Auf das Erfordernis des aktuellen praktischen Interesses kann ausnahmsweise verzichtet werden, wenn die gerügte Rechtsverletzung sich jederzeit wiederholen könnte und eine rechtzeitige gerichtliche Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (sog. virtuelles Interesse; vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1; 136 III 497 E. 1.1 m.w.N.; OGer ZH PA200055 vom 17.”
Bei objektiver Klagehäufung sind die einzelnen Streitwerte für die Bestimmung der Verfahrensart und der Zuständigkeit vorzugsweise zusammenzurechnen. Übersteigt die so ermittelte Summe die Streitwertgrenze von Fr. 30'000, fällt das vereinfachte Verfahren weg und das ordentliche Verfahren gelangt zur Anwendung; in der Praxis kann dies — anstatt eines Nichteintretens — zur Überweisung an das Kollegialgericht führen.
“ZMP 2021 Nr. 14 Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO; Art. 63 ZPO; Art. 91 Abs. 2 ZPO; Art. 93 Abs. 1 ZPO; Art. 243 Abs. 1 ZPO; § 21 und 26 GOG; Art. 259a OR, Art. 259d OR. Streitwert bei Mängelrechten. Festsetzung durch das Gericht. Überweisung an das Kollegialgericht. Verlangen die Mieter neben einer Mietzinsminderung die Beseitigung von Immis- sionen, die von einer anderen Partei im Hause angehen, sind die Streitwerte zu kumulieren. Soll die Vermieterin angehalten werden, zur Bekämpfung von Lärm- immissionen Nachbarn im Hause eine Kündigung anzudrohen und notfalls aus- zusprechen, entspricht der Streitwert mindestens den Prozesskosten eines Kün- digungsschutzverfahrens zwischen Vermieterin und Nachbarn. Übersteigt der Streitwert bei Zusammenrechnung der Streitwerte aller Anträge die Grenze von Fr. 30'000.–, so erfolgt innerhalb des gleichen Spruchkörpers kein Nichteintre- tensentscheid, sondern eine Überweisung des Prozesses an das Kollegialge- richt. Aus der Verfügung des Einzelgerichts des Mietgerichts Zürich MJ210033-L vom 25.”
“3 ZPO, wenn die Klage im vereinfachten Verfahren zu behandeln ist (BGE 143 III 137 E. 2.2 S. 139-140; BGE 142 III 788 E. 4.1 S. 789; BGE 139 III 457 E. 4.4.3.3 S. 463-464). In mietrechtlichen Streitigkeiten ist die handelsgerichtliche Zuständigkeit deshalb ausgeschlossen, wenn der Streitwert nicht höher als CHF 30'000 liegt oder eine der besonderen Streitigkeiten gemäss - 5 - Art. 243 Abs. 2 lit. c ZPO vorliegt (BGE 139 III 457 E. 4.4.3.2 S. 463). Bei objekti- ver Klagehäufung wird der Streitwert zur Bestimmung der Verfahrensart i.S.v. Art. 90 lit. b ZPO vorgängig nach Art. 93 Abs. 1 ZPO addiert (BGE 142 III 788 E. 4.2.3 S. 791-792). Damit entfällt die Prüfung, ob die Klägerin mit ihrem Leis- tungsbegehren über CHF 43'489.15 einen oder mehrere verschiedene Ansprüche geltend macht. Da die Streitwertgrenze von CHF 30'000 überschritten ist, gelangt das ordentliche Verfahren zur Anwendung. Das Handelsgericht ist sachlich zuständig (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO).”
Das Gericht kann das Verfahren gemäss Art. 125 lit. a ZPO auf bestimmte Vorfragen oder Schlussfolgen beschränken. Entscheidet es über eine solche Vorfrage, kann die Entscheidung entweder endgültig (Art. 236 ZPO) oder incidente sein. Eine Entscheidung ist als incidente im Sinne von Art. 237 ZPO zu qualifizieren, wenn die Revisionsinstanz eine gegenteilige Entscheidung treffen könnte, die das Verfahren beenden und eine erhebliche Zeit‑ oder Kostenersparnis bewirken würde. Als typisches Beispiel nennen die Quellen Entscheide, die über eine mögliche Unzulässigkeit der Klage aus prozessualen Gründen (Art. 59 ZPO) entscheiden; in solchen Fällen ist ein sofortiges Rechtsmittel nach Art. 237 ZPO möglich.
“a de la loi sur le Tribunal des prud'hommes (ci-après LTPH) prévoit que sont jugés par ledit Tribunal les litiges découlant d'un contrat de travail, au sens du titre dixième du Code des obligations (ci-après CO). 3.1.3 La légitimation passive (ou qualité pour défendre) est une condition matérielle de la prétention litigieuse; elle se détermine selon le droit de fond et son défaut conduit au rejet de l'action (ATF 125 III 82 consid. 1a) et non pas à l'irrecevabilité de celle-ci (Hohl, Procédure civile, tome I, Berne 2001, p. 100 n. 447). 3.1.4 Selon l'art. 125 let. a CPC, aux fins de simplifier la procédure le tribunal peut notamment limiter la procédure à certaines questions ou à certaines conclusions. La limitation de la procédure à des questions ou conclusions déterminées recouvre en fait deux hypothèses : celle où il s'agit de trancher une question préjudicielle qui peut permettre de mettre un terme au procès (p. ex. la prescription ou la légitimation), qui débouchera alors sur une décision finale (art. 236 CPC) ou incidente (art. 237 CPC). Cela vise aussi les questions de recevabilité, telles que la compétence, la capacité d'être partie et les autres conditions mentionnées à l'art. 59 CPC (Haldy, in Commentaire romand CPC, 2ème éd. 2019, n. 5 ad art. 125 CPC). 3.2 Au considérant no 1 du jugement entrepris, le Tribunal a constaté que l'appelante avait allégué avoir conclu un contrat de travail avec B______/1______, tout en affirmant que B______/2______ LLC était sa réelle employeuse. Celle-ci avait remis en cause l'existence même de ce contrat de travail, alléguant que l'activité de l'appelante relevait du mandat. L'application de la théorie des faits de double pertinence présupposant de ne pas tenir compte des objections de B______/2______ LLC, le Tribunal a considéré qu'il était compétent, prima facie, à raison de la matière et du lieu s'agissant de l'activité déployée par l'appelante à Genève. Il s'est fondé à cet égard sur les art. 34 al. 1 CPC et 1 al. 1 let. a LTPH. Il a ajouté que la situation juridique particulière de B______/1______ et le principe de célérité justifiaient de limiter la procédure à la question de la capacité d'être partie de cette société et de la légitimation passive de B______/2______ LLC.”
“La décision partielle – prise à des fins de simplification du procès au sens de l’art. 125 CPC – s’assimile à une décision finale dans la mesure où elle tranche définitivement une partie de litige, pour laquelle le procès prend fin ; elle s’en distancie toutefois puisqu’elle ne met pas fin à la procédure dès lors que l’instance perdure à raison de la partie non tranchée du litige (CR CPC-Jeandin, art. 308 n. 8). Selon l’art. 237 CPC, le tribunal peut rendre une décision incidente lorsque l’instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable (al. 1). La décision incidente est sujette à recours immédiat ; elle ne peut être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale (al. 2). Il s’agit généralement de décisions rendues au début du procès selon les art. 125 et 222 al. 3 CPC : sont en particulier incidentes selon l’art 237 CPC de telles décisions séparées écartant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l’art. 59 CPC, ou un moyen libératoire préjudiciel de fond comme la prescription ou l’absence d’un des éléments de la responsabilité comme la faute dans une action en dommages-intérêts (alors que si l’irrecevabilité ou le moyen libératoire préjudiciel est admis, le procès prend fin et la décision est finale selon l’art. 236 CPC). Il faut cependant distinguer entre décisions séparées et décisions incidentes (arrêt TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1), car toutes les décisions rendues sur des questions ou des conclusions particulières selon les art. 125 et 222 al. 3 CPC ne remplissent pas les conditions de l’art. 237 CPC : en effet, certaines peuvent être finales et non incidentes selon le résultat auquel le tribunal est parvenu sur la question séparée en question (par exemple si dans les hypothèses évoquées ci-dessus il admet l’irrecevabilité ou le moyen libératoire préjudiciel au lieu de les écarter) ; d’autres peuvent être partielles (ce qui représente dans le système du CPC une variante de décision finale), par exemple si le tribunal a tranché séparément une conclusion du demandeur parmi plusieurs, voire les conclusions reconventionnelles du défenseur en réservant un examen ultérieur de la demande principale (arrêt TF 4A_545/2014 précité).”
“Par déterminations du 24 août 2022, l’intimé a conclu principalement au rejet de la requête du 28 juillet 2022. En droit : 1. 1.1 1.1.1 L’appel est recevable contre les décisions finales et les décisions incidentes de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC), dans les causes non patrimoniales ou dont la valeur litigieuse, au dernier état des conclusions, est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). L'appel, écrit et motivé, doit être introduit auprès de l'instance d'appel dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 al. 1 CPC). Une décision est incidente, au sens de l'art. 237 al. 1 CPC, lorsque l'instance de recours pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès et permettrait de réaliser une économie de temps ou de frais appréciable. Tel est par exemple le cas d'une décision rendue en début de procès en application des art. 125 et 222 al. 3 CPC et rejetant une éventuelle irrecevabilité pour un motif de procédure selon l'art. 59 CPC (Tappy, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019 [cité ci-après : CR CPC], n. 3 ad art. 237 CPC ; TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1). Selon l’art. 237 al. 2 CPC, la décision est sujette à recours immédiat ; elle ne peut pas être attaquée ultérieurement dans le recours contre la décision finale. 1.1.2 Les faits et moyens de preuve nouveaux ne sont pris en compte que s'ils sont invoqués ou produits sans retard (art. 317 al. 1 let. a CPC) et ne pouvaient pas être invoqués ou produits en première instance bien que la partie qui s'en prévaut ait fait preuve de la diligence requise (art. 317 al. 1 let. b CPC), ces deux conditions étant cumulatives (TF 5A_451/2020 du 31 mars 2021 consid. 3.1.1 et réf. cit.). 1.2 1.2.1 En l’espèce, la décision entreprise est une décision incidente au sens de l’art. 237 CPC, dès lors que l’instance de céans pourrait prendre une décision contraire qui mettrait fin au procès en jugeant la demande irrecevable. Elle est donc sujette à appel.”
Fehlt die Fähigkeit zur Ausübung der bürgerlichen Rechte, fehlt in der Regel die Fähigkeit, vor Gericht zu prozessieren; in diesem Fall handelt die betroffene Person grundsätzlich durch ihren gesetzlichen Vertreter. Die Fähigkeit, prozessual zu handeln (Fähigkeit, vor Gericht aufzutreten), gehört zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen nach Art. 59 ZPO. Soweit die betroffene Person über die notwendige Urteilsfähigkeit verfügt, kann sie für streng persönlich gebundene Rechte selbst tätig werden oder einen Bevollmächtigten bezeichnen; die Zulässigkeit nicht‑professioneller Vertretung richtet sich nach den hierfür geltenden Regeln.
“Tel n'est pas le cas de celle qui s'est aperçue de l'erreur, ou aurait dû s'en apercevoir en prêtant l'attention commandée par les circonstances. Seule une négligence procédurale grossière peut faire échec à la protection de la bonne foi. Déterminer si la négligence commise est grossière s'apprécie selon les circonstances concrètes et les connaissances juridiques de la personne en cause (ATF 138 I 49 consid. 8.3.2 ; TF 5A_46/2020 du 17 novembre 2020 consid. 4.1.1, in RSPC 2021 p. 139). Le plaideur dépourvu de connaissances juridiques peut se fier à une indication inexacte des voies de recours, s'il n'est pas assisté d'un avocat et qu'il ne jouit d'aucune expérience particulière résultant, par exemple, de procédures antérieures (ATF 135 III 374 consid. 1.2.2 ; TF 4A_475/2018 du 12 septembre 2019 consid. 5.1). 3.2 3.2.1 Dans le cadre d'une procédure soumise au CPC, la capacité de postuler en général, soit la faculté d'accomplir des actes de procédure en la forme juridique pertinente, fait partie des conditions de recevabilité, au sens de l'art. 59 CPC, bien qu'elle ne soit pas mentionnée dans cette disposition (ATF 147 III 351 consid. 6.2.1 et 6.3 ; TF 5A_407/2021 du 6 mai 2022 consid. 1.2.1). 3.2.2 Selon l’art. 68 al. 1 CPC, toute personne capable d’ester en justice peut se faire représenter au procès. En principe, toute personne peut être désignée comme représentant conventionnel, à condition qu'elle n'agisse pas à titre professionnel (TF 5A_803/2019 du 3 avril 2020 consid. 3.3, in RSPC 2020 p. 350, note PERCASSI). Sont en particulier autorisés à représenter en justice à titre non professionnel les proches de la partie, qu’il s’agisse d’un parent ou d’un ami (Bohnet, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd., Bâle 2019, n. 11a ad art. 68 CPC). En revanche, une personne prête à intervenir dans un nombre indéterminé de cas en faveur de parties à une procédure, sans liens de proximité avec elles, n’intervient pas à titre non professionnel, et ce qu’elle demande ou non une rémunération (ATF 140 III 555 consid.”
“L'appel, écrit et motivé, est introduit dans les trente jours à compter de la notification de la décision motivée (art. 311 CPC). En l’espèce, l’appelante remet notamment en cause l’autorité parentale exclusive, la garde et les contributions d’entretien, de sorte que l’affaire est de nature non pécuniaire dans son ensemble (arrêt TF 5A_837/2017 du 27 février 2018 consid. 1). Motivé, doté de conclusions et interjeté en temps utile le 3 avril 2019, le jugement attaqué ayant été notifié le 3 mars 2019, l’appel est recevable. 1.2. La voie du recours en matière civile au Tribunal fédéral est également ouverte contre le présent arrêt, l’affaire étant de nature non pécuniaire dans son ensemble. 1.3. L’exercice des droits civils ayant été retiré à l’appelante fin août 2018, il se pose la question de savoir si elle dispose de la capacité d’ester en justice, respectivement si elle a pu valablement mandater Me Genillod pour la représenter dans le cadre de la présente procédure. 1.3.1. En vertu de l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1). Une de ces conditions est notamment que les parties disposent de la capacité d’être partie et d’ester en justice (al. 2 let. c). Selon l’art. 67 CPC, l’exercice des droits civils confère la capacité d’ester en justice (al. 1). La personne qui n’a pas l’exercice des droits civils agit par l’intermédiaire de son représentant légal (al. 2). Elle peut, pour autant qu’elle soit capable de discernement, exercer ses droits strictement personnels de manière indépendante et accomplir provisoirement les actes nécessaires s’il y a péril en la demeure (al. 3). En principe, la capacité d’ester en justice confère non seulement la faculté de mener soi-même le procès, mais également celle de désigner soi-même un mandataire qualifié pour le faire (ATF 116 II 385 consid. 4; 112 IV 9 consid. 1b), pour autant que la personne dispose de la capacité de discernement à ce sujet (ATF 112 IV 9 consid.”
Stehen identische Anträge bzw. derselbe Lebenssachverhalt bereits rechtskräftig oder im selben Prozess entschieden entgegen, kann nach Art. 59 Abs. 2 ZPO auf eine erneute Klage/Antrag nicht eingetreten werden; insoweit kommt der bereits beurteilten Prozessvoraussetzung materielle Rechtskraft zu.
“Der Kläger erhob gegen Dispositiv-Ziff. 2 des Urteils vom 9. November 2021 kein Rechtsmittel, obwohl er über die Beschwerdemöglichkeit ans Bundesgericht - 13 - belehrt wurde (act. 54 Dispositiv-Ziff. 7). Nichteintretensentscheiden kommt be- züglich der beurteilten Prozessvoraussetzung materielle Rechtskraft zu (KUKO ZPO-W EBER/OBERHAMMER, Art. 236 N 37 f., ZÜRCHER in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm, 3.A., Art. 59 N 48, BSK- S TECK/BRUNNER, Art. 236 N 36 f., MARKUS KRIECH, DIKE-Komm-ZPO, Art. 236 N 31, BK ZPO-K ILLIAS, Art. 236 N 31; vgl. auch BGE 134 III E. 3.2). Dem erneuten Antrag auf Feststellung der Persönlichkeitsverletzung steht folglich die materielle Rechtskraft von Dispositiv-Ziff. 2 des Urteils der Kammer vom 9. November 2021 entgegen, umso mehr als der Kläger das identische Feststellungsbegehren inner- halb desselben Forderungsprozesses zum zweiten Mal stellt (Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO). Auf Antrag 1 ist folglich nicht einzutreten. IV. Genugtuung (Berufung und Anschlussberufung)”
“5 zum Nachtrag I des Mietvertrags enthaltene Pflicht der [Vermieterin], der [Mieterin] eine Offerte zur Verlängerung des Mietverhältnisses um fünf Jahre zu marktüblichen Konditionen zu unterbreiten, Teil des dem Gericht im Erstverfahren unterbreiteten Tatsachenfundaments" gewesen. Entgegen der Auffassung der Vermieterin habe diese im Erstverfahren nicht bloss ein unselbständiges Nebenbegehren gestützt auf Art. 272c OR auf Anpassung des Mietzinses für die Erstreckungsdauer verlangt. Vielmehr habe sie "unabhängig von einer allfälligen Erstreckung" eine Anpassung des Mietzinses für den Zeitraum ab 1. Februar 2014 bis zur vollständigen Rückgabe für die gesamte Dauer des restlichen Verbleibs der Mieterin in den Mietobjekten verlangt. Diese Anträge habe die Vermieterin nach Eintritt der Fortführungslast und damit gemäss Art. 65 und Art. 241 Abs. 2 ZPO unter Rechtskraftfolge zurückgezogen. Da die vorliegende Klage denselben Lebenssachverhalt und identische Anträge zum Gegenstand hätten - so der Schluss der Vorinstanz -, könne auf diese infolge einer bereits rechtskräftig entschiedenen Sache gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht eingetreten werden.”
“Die Beklagte ersucht um Ansetzung einer Frist zur Stellungnahme, sollte dem "No- vum" bzw. "dem neuen Urteil" Relevanz beigemessen werden (Urk. 30 Rz 58). Dem kann nicht entsprochen werden. Mit Verfügung vom 25. Oktober 2022 war der Beklagten Frist angesetzt worden, um die Berufung (samt Noveneingabe vom 23. September 2022) zu beantworten (Urk. 29). Eine neuerliche Fristansetzung liefe auf eine unzulässige nachträgliche Ergänzung der Berufungsantwort hinaus. In der Berufungsantwort vom 30. November 2022 brachte die Beklagte nicht vor, sie habe das Urteil vom 16. September 2022 angefochten (Urk. 30 Rz 65). Es ist deshalb davon auszugehen, dass es unangefochten geblieben und in Rechtskraft erwachsen ist. Die Rechtshängigkeit endet mit dem rechtskräftigen Abschluss ei- nes Verfahrens. Damit ist im heutigen Zeitpunkt nur noch zu beurteilen, ob die bei der Vorinstanz anhängig gemachte "Sache" durch das Kantonsgericht Zug bereits rechtskräftig entschieden wurde (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO).”
“Monatslöhne und die Spesen jeweils für die Perioden 2010-2013 um dieselben Streitgegenstände handle, die bereits im Verfahren VZ.2014.60 rechtshängig gemacht worden seien, sei die zweite Klage unzulässig und das Bezirksgericht hätte gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO darauf nicht eintreten dürfen.”
“Monatslöhne und Spesen bereits im ersten Verfahren VZ.2014.60 vergeblich geltend gemacht worden, hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass auf die erneute Klage nach Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO nicht hätte eingetreten werden dürfen. Selbst wenn mit dem Beschwerdeführer nicht von einem Klagerückzug ausgegangen wird, ändert dies nichts am Ausgang des Verfahrens.”
Ist die Darstellung einer Privatexpertise in einem Beweisantrag problematisch, kann das Gericht von Amtes wegen über die Zulässigkeit des Begehren nach Art. 59 Abs. 2 ZPO entscheiden. Vor einer solchen Entscheidung hat es die Parteien anzufordern, ihr Begehren zu berichtigen; gegebenenfalls sind Teile, insbesondere Hinweise auf oder Auszüge aus einer Privatexpertise, aus dem Aktendossier zu entfernen bzw. der gerichtlichen Expertise nicht zu übergeben.
“________(VD) – ne provient pas du canton de Neuchâtel, que, dans ces circonstances, on ne voit pas que l’expert judiciaire puisse partir d’un a priori dans l’appréhension et le traitement du dossier des parties, qu’on ne peut a fortiori reprocher au premier juge d’avoir pris sa décision en écartant des critères essentiels sans aucun motif, ni, à l’inverse, de s’être fondé sur des éléments dépourvus d’importance, que les mêmes considérations peuvent être reprises mutatis mutandis en lien avec les autres pièces visées par la recourante, ainsi qu’en rapport avec les questions posées à l’expert par les intimés, que la recourante entend voir écartées, que le recours doit être rejeté, dans la mesure de sa recevabilité, Expertise privée et contenu des allégués d’une requête de preuve à futur qu’il y a lieu de relever que, dans l’hypothèse (ici non réalisée) où il avait été rendu vraisemblable que l’expertise privée était propre à influencer l’expert judiciaire, la teneur de la requête de preuve à futur aurait été problématique puisqu’elle contient des allégués faisant explicitement état de l’expertise privée (qu’il conviendrait d’écarter du dossier remis à l’expert judiciaire) et des constatations faites par les auteurs de cette expertise, que, toujours dans cette hypothèse, le juge civil devrait se prononcer d’office sur la recevabilité d’une requête de preuve à futur rédigée de la sorte (cf. art. 59 al. 2 CPC en lien avec l’art. 221 al. 1 let. d et e CPC ; sur ce lien : Copt/Chabloz, in PC CPC, 2021, n. 50 ad art. 50) ou après que l’adverse partie aurait remis en cause la teneur de la requête qui, par hypothèse, contiendrait des citations d’une expertise privée, qu’il lui appartiendrait toutefois au préalable d’interpeller les demandeurs pour qu’ils puissent, le cas échéant, rectifier leur requête de preuve à futur (cf. art. 56 CPC), Frais et dépens que la recourante, qui succombe, supportera les frais de la procédure de recours, arrêtés à 600 francs, que les intimés concluent à l’octroi d’une indemnité de dépens, qu’en principe, l’avocat plaidant dans sa propre cause n’a pas droit à des dépens s’il ne justifie pas de dépenses particulières (ATF 129 II 297 cons. 5), qu’en l’espèce, tel est le cas de Y1________ et de Y2________, que le fait que ceux-ci représentent un de leurs parents, soit leur mère (Y3________), ne conduit pas à une autre conclusion puisque, en tant que propriétaires communs de l’immeuble, les deux avocats ont un intérêt personnel à l’issue du litige (cf.”
Im Rechtsmittelverfahren entspricht das erforderliche Rechtsschutzinteresse der Beschwer. Zu unterscheiden sind die formelle Beschwer — gegeben, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Anträgen der Partei abweicht — und die materielle Beschwer — gegeben, wenn die Partei durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung tangiert ist bzw. ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Abänderung besteht. Beide Gesichtspunkte sind im Rechtsmittelverfahren zu prüfen.
“Dies begründet er im Wesentlichen damit, dass in der Zwischenzeit vor dem Amtsgericht Bonn ein von der Gesuchstellerin initiier- tes Verfahren betreffend Kinderbelange stattgefunden habe, auf welches er sich vollumfänglich eingelassen habe. Im Verfahren 409 F 120/23 sei festgehalten worden, die Parteien seien sich einig, dass C._____ ihren gewöhnlichen Aufent- halt in D._____ habe, und es sei eine Umgangsvereinbarung geschlossen wor- den, welche genehmigt worden sei. Der Gesuchsgegner habe zudem bereits an der Eheschutzverhandlung vom 19. Januar 2023 erklärt, dass er mit dem Umzug - 11 - der Gesuchstellerin einverstanden sei (mit Verweis auf Prot. I S. 24). C._____ ha- be damit im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids ihren Wohnsitz in Deutsch- land gehabt. Da der Gesuchsgegner dem Umzug zugestimmt habe, gelte er als genehmigt, weshalb Art. 7 HKsÜ keine Anwendung finde. Entsprechend entfalle das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin an der Beurteilung der aufgewor- fenen Fragen (Urk. 72/62 Rz. 3-13). Dem Gesuchsgegner kann nicht gefolgt werden. Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO ist auf eine Klage unter anderem dann einzutreten, wenn die klagende Partei über ein Rechtsschutzinteresse verfügt. Im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens entspricht das Rechtsschutzinteresse der Beschwer (Seiler, Die Berufung nach ZPO, 2013, N 526). Die formelle Beschwer ist gegeben, wenn der Partei nicht zu- gesprochen worden ist, was sie beantragt hatte. Eine materielle Beschwer liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid die Partei in ihrer Rechtsstellung trifft, für sie in ihrer rechtlichen Wirkung nachteilig ist, und die Partei deshalb an der Abän- derung interessiert ist (vgl. BGE 120 II 5 E. 2a). Vorliegend trat die Vorinstanz auf die Rechtsbegehren der Gesuchstellerin betreffend Obhut, Bewilligung zum Um- zug nach Deutschland sowie Kinderunterhalt nicht ein. Insofern ist die Gesuch- stellerin durch den vorinstanzlichen Entscheid ohne Weiteres sowohl formell als auch materiell beschwert und auf die erhobene Berufung ist insoweit einzutreten.”
“85 SchKG einzuleiten, und das Beschwerdeverfahren sei bis zum Abschluss des Aufhebungsverfahrens zu sistieren. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten der Beschwerde- führerin." In der Folge reichte der Gesuchsgegner eine weitere Eingabe vom 26. Ja- nuar 2023 samt Beilage zu den Akten (Urk. 22 und 23). - 3 - c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-15). Das Be- schwerdeverfahren ist spruchreif. 2. Zunächst macht der Gesuchsgegner im Beschwerdeverfahren geltend, indem die Gesuchstellerin trotz Kenntnis der Fehlerhaftigkeit an der unrichtigen Rechnung und Betreibung festhalte, sei bei ihr kein schützenswertes Interesse ersichtlich, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (Urk. 20 S. 4). Die- ser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Die Beschwer ist Zulässigkeitsvorausset- zung jeden Rechtsmittels; sie ist das für das Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu beachtende Pendant zum Rechtsschutzinteresse im erstinstanzlichen Verfahren, welches eine Prozessvoraussetzung darstellt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des erstinstanzlichen Entscheids von den Rechtsbegehren der rechtsmittelerhebenden Partei abweicht, d.h. diese ganz oder teilweise unterlegen ist. Zudem muss eine materielle Be- schwer gegeben sein. Hierfür genügt, dass die Partei durch den angefochtenen Entscheid ein schützenswertes Interesse (tatsächlicher oder rechtlicher Natur) an dessen Aufhebung oder Abänderung hat. Das Rechtsschutzinteresse muss grundsätzlich aktuell und im Zeitpunkt des Entscheids der Beschwerdeinstanz noch gegeben sein (vgl. BGE 140 III 92 E. 1.1). Die Gesuchstellerin ist als Partei im vorinstanzlichen Rechtsöffnungsverfahren und Gläubigerin der von ihr hängig gemachten Betreibung zur Anfechtung der abgewiesenen definitiven Rechtsöff- nung legitimiert. Sie hat ein schutzwürdiges Interesse an der Änderung des ange- fochtenen Entscheids hinsichtlich der Erteilung der definitiven Rechtsöffnung. Die Gesuchstellerin ist damit formell und materiell beschwert, das heisst sie wird durch den vorinstanzlichen Entscheid in ihrer Rechtsstellung tangiert.”
“Soweit sich die Beklagte gegen die der Klägerin bewilligten unentgeltli- chen Rechtspflege zur Wehr setzt, ist ihr Folgendes entgegenzuhalten: Damit das Gericht auf eine Klage oder ein Gesuch bzw. ein Rechtsmittel eintritt, müssen die Prozessvoraussetzungen erfüllt sein. Sie sind von Amtes wegen zu prüfen (Art. 59 und 60 ZPO). Eine Prozessvoraussetzung ist das in Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO aufgeführte Rechtsschutzinteresse, welches im Rechtsmittelverfahren der Beschwer ent- spricht. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Ent- scheides von ihren Anträgen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei wird gesprochen, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie aber gleichwohl durch den angefochtenen Entscheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-Zürcher, 3.A., Art. 59 N 14; BGE 120 II 5 Erw. 2a).”
Bei Berufungen gegen erstinstanzliche Entscheide zu vorsorglichen Massnahmen prüft das Gericht die Prozessvoraussetzungen — namentlich die örtliche Zuständigkeit — von Amtes wegen. Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, kann das Gericht auf die Sache nicht eintreten. Die Abwesenheit bzw. der Wegzug der beklagten Partei ins Ausland kann in diesem Zusammenhang praxisrelevant sein.
“Gegen erstinstanzliche Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Berufung zulässig (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Bei Eingang der Berufung prüft das Gericht, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt (BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2019, E. 3.2. m.w.H.). Die Prozessvoraussetzungen werden von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen zählt unter anderem die örtliche Zustän- - 6 - digkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO).”
“_____ je eine unentgeltli- che Rechtsbeiständin (act. 16). Gleichzeitig wurde den Parteien Frist angesetzt, um zur örtlichen Zuständigkeit der Kammer Stellung zu nehmen. Innert mehrfach erstreckter Frist nahmen der Kläger und die Beklagte je mit Eingaben vom 22. Ja- nuar 2024 Stellung (act. 29-32). Mit Eingabe vom 25. Januar 2024 liess sich auch der Kindesvertreter vernehmen (act. 35-36). Am 19. Februar 2024 reichte die Be- rufungsbeklagte eine weitere Stellungnahme ein (act. 41). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 2. 2.1. Gegen erstinstanzliche Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen ist die Berufung zulässig (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Bei Eingang der Berufung prüft das Gericht, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, was auch für die Rechtsmittelinstanz gilt (BGer 5A_469/2019 vom 17. November 2019, E. 3.2. m.w.H.). Die Prozessvoraussetzungen werden von Amtes wegen geprüft (Art. 60 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen zählt unter anderem die örtliche Zustän- - 6 - digkeit (Art. 59 Abs. 2 lit. b ZPO). Sind die Prozessvoraussetzungen nicht erfüllt, tritt das Gericht auf die Klage nicht ein (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Nach Ergehen des hier angefochtenen Entscheides liess die Beklagte der Vorinstanz mit Eingabe vom 2. März 2023 mitteilen, dass sie per 20. Januar 2023 zusammen mit C._____ die Schweiz verlassen habe, wobei auf die Angabe der aktuellen Adresse und des Wohnorts verzichtet wurde (act. 10/149). Auch in der Folge liess die Beklagte durch ihre Rechtsvertreterin bis heute ihren sowie C._____s Aufenthalt in Portugal konsequent bestätigen (act. 10/154, act. 15/174, act. 15/183). Schliesslich teilte die Beklagte am 28. April 2023 auch der Einwoh- nerkontrolle D._____ mit, dass sie die Schweiz zusammen mit ihren Töchtern im Januar 2023 verlassen habe, und meldete sich rückwirkend ab (act. 15/187). Die von der Vorinstanz in der Folge eingeholten Erkundigungen zum Aufenthalts- ort von C._____ und der Beklagten stützen diese Angaben: Die Besuche der Vorinstanz bei der ehemaligen Adresse der Beklagten sowie Gespräche mit Nachbarn am 15.”
Liegt kein formeller Zwischenentscheid vor, kann die Einrede der Fristwahrung mit dem Rechtsmittel gegen den Endentscheid geltend gemacht werden.
“2 S. 3). Die Vorinstanz hat hierüber jedoch (bislang) formell nicht entschieden, d.h. keinen Zwischenent- scheid im Sinne von Art. 237 Abs. 1 ZPO gefällt. Dies ist insofern von Bedeutung, als ein solcher Zwischenentscheid selbständig angefochten werden könnte und müsste (eine spätere Anfechtung zusammen mit dem Endentscheid ist ausge- schlossen; Art. 237 Abs. 2 ZPO); wenn jedoch kein (formeller) Entscheid vorliegt, kann dies mit dem Rechtsmittel gegen den Endentscheid geltend gemacht wer- den. Dass die Vorinstanz über die Fristwahrung (noch) keinen formellen Ent- scheid gefällt hat, ist sodann aufgrund dessen, dass sich die Aberkennungsbe- klagte dazu (im vorinstanzlichen Verfahren) noch gar nicht äussern konnte, auch - 5 - sachgerecht. Schliesslich erscheint es auch zumindest nicht unsachgemäss, über die Prozessvoraussetzung der Fristwahrung erst nach dem – ebenfalls eine Pro- zessvoraussetzung bildenden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO) – Eingang des Ge- richtskostenvorschusses einen formellen Entscheid zu fällen.”
“August 2023 als fristauslösend erachten dürfen und daher sei von einer fristgerechten Einreichung auszugehen (Urk. 2 S. 3). Die Vorinstanz hat hierüber jedoch (bislang) formell nicht entschieden, d.h. keinen Zwischenent- scheid im Sinne von Art. 237 Abs. 1 ZPO gefällt. Dies ist insofern von Bedeutung, als ein solcher Zwischenentscheid selbständig angefochten werden könnte und müsste (eine spätere Anfechtung zusammen mit dem Endentscheid ist ausge- schlossen; Art. 237 Abs. 2 ZPO); wenn jedoch kein (formeller) Entscheid vorliegt, kann dies mit dem Rechtsmittel gegen den Endentscheid geltend gemacht wer- den. Dass die Vorinstanz über die Fristwahrung (noch) keinen formellen Ent- - 5 - scheid gefällt hat, ist sodann aufgrund dessen, dass sich die Aberkennungsbe- klagte dazu (im vorinstanzlichen Verfahren) noch gar nicht äussern konnte, auch sachgerecht. Schliesslich erscheint es auch zumindest nicht unsachgemäss, über die Prozessvoraussetzung der Fristwahrung erst nach dem – ebenfalls eine Pro- zessvoraussetzung bildenden (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO) – Eingang des Ge- richtskostenvorschusses einen formellen Entscheid zu fällen.”
Ist eine Frage bereits in einem parallelen Verfahren zu prüfen oder liegt ein anderes Verfahren vor, kann das Interesse an einer doppelten Prüfung aus Gründen der Prozessökonomie entfallen (vgl. Art. 59 Abs. 2 ZPO).
“E. 5.3.1). Ist aber das Namensänderungsgesuch einmal eingereicht, der erste Filter mithin überwunden, ändert sich die Situation. Im Rahmen des Na- mensänderungsverfahrens wird geprüft, ob achtenswerte Gründe für die Namens- änderung vorliegen (Art. 30 ZGB). Betrifft das Gesuch ein Kind, ist das Kindeswohl in die Betrachtungen miteinzubeziehen (vgl. BGE 140 III 577 E. 3; Thomas Geiser, Das neue Namensrecht und die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde, in: ZKE 2012, Rz. 3.36). Es liegt dann an der Namensänderungsbehörde, die Interessen des Kindes an der Namensänderung umfassend zu prüfen. Eine Prüfung der glei- chen Frage in einem Parallelverfahren liesse sich unter dem Gesichtspunkt der Prozessökonomie nicht rechtfertigen (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO). Hat der Ver- tretungsbeistand das Gesuch um Namensänderung bei der Namensänderungs- behörde rechtshängig gemacht, fällt das aktuelle Interesse an der separaten Überprüfung seines Entscheids im Rahmen einer Beschwerde nach Art. 419 ZGB folglich dahin.”
Das Gericht kann Nachfristen setzen; werden solche Nachfristen ungenutzt verstreichen gelassen (z. B. zur Leistung eines Kostenvorschusses oder einer Sicherheit), kann das Gericht in Anwendung der Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO auf die Klage nicht eintreten.
“April 2021 gewährte das Handelsgericht der Beschwerdeführerin eine einmalige Nachfrist bis 10. Mai 2021 zur Bezahlung des Vorschusses und der Sicherheit, mit der Androhung, bei Säumnis auf die Klage nicht einzutreten. A.________ erhob sowohl gegen den Beschluss vom 6. April 2021 als auch gegen die Verfügung vom 28. April 2021 Beschwerde an das Bundesgericht und beantragte jeweils, die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Verfügungen vom 7. Mai 2021 wies das Bundesgericht die Gesuche um Gewährung der aufschiebenden Wirkung zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerden ab (vgl. Urteile 4A_242/2021 und 4A_246/2021, beide vom 26. Mai 2021). Mit Eingabe vom 10. Mai 2021 ersuchte A.________ das Handelsgericht, ihr die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses und der Sicherheit für die Parteientschädigung abzunehmen. Mit Beschluss vom 25. Mai 2021 wies das Handelsgericht den Antrag vom 10. Mai 2021 auf Abnahme der Fristen ab. Auf die Klage trat es in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO androhungsgemäss nicht ein, mit der Begründung, A.________ habe den Kostenvorschuss und die Sicherheit auch innert der Nachfrist nicht geleistet und eine (weitere) Erstreckung der Nachfrist scheide aus. Am 31. Mai 2021 hat A.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen diesen Beschluss erhoben. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. 2. Die Beschwerde ist hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Unerlässlich ist dabei, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 140 III 115 E.”
“April 2021 wurde der Beklagten eine Nachfrist im Sinne von Art. 223 Abs. 1 ZPO zur Erstat- tung der Klageantwort angesetzt, wobei sie darauf hingewiesen wurde, dass das hiesige Gericht bei Säumnis entweder einen Endentscheid allein gestützt auf die klägerischen Vorbringen treffen werde, sofern die Angelegenheit spruchreif sei, oder zur Hauptverhandlung vorgeladen werde. Auch diese Verfügung konnte der Beklagten zugestellt werden (act. 11/2b). Die Beklagte liess die Nachfrist unge- nutzt verstreichen. - 3 - 2. Formelles 2.1. Prozessvoraussetzungen Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO). Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts sind gegeben (Art. 31 ZPO; Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Vorbehältlich des Rechtschutzinteresses hinsichtlich der eingeklagten Zahlungsbefehls- und Zu- stellkosten (vgl. dazu nachstehend Ziff. 4.3) sind auch die weiteren Prozessvo- raussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO gegeben, weshalb insoweit auf die Klage einzutreten ist (Art. 59 Abs. 1 ZPO). 2.2. Versäumte Klageantwort / Spruchreife Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageant- wort einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die Klage soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzun- gen nicht eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem Eintreten auf die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klage- grund im Hinblick auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert ist und – darüber hinaus – dass das Gericht an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erheblichen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Wenn es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, ist nach dem Klagebegehren zu erkennen; wenn nicht, ist die Klage abzuweisen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechtsaufhebende Tatsachen zu berück- sichtigen, soweit sie in der Klage selbst angeführt sind.”
Liegt Identität des Streitgegenstands vor — d. h. dieselben Parteien haben dieselbe streitige Anspruchsbegehren gestützt auf denselben Tatsachenkern — und besteht bereits eine rechtskräftige Entscheidung, so tritt das Gericht nicht auf die neue Klage ein (Wirkung der Autorität der Sache). Eine Ausnahme besteht, wenn seit der früheren Entscheidung eine Änderung der Verhältnisse eingetreten ist, die die neue Forderung begründen kann.
“La jurisprudence a aussi déduit du droit d'être entendu l'obligation pour le juge de motiver ses décisions. L'autorité n'a toutefois pas l'obligation d'exposer et de discuter tous les faits, moyens de preuve et griefs invoqués par les parties, mais elle peut au contraire se limiter à ceux qui, sans arbitraire, lui paraissent pertinents (parmi plusieurs : ATF 143 II 65 consid. 5.2 ; ATF 142 II 154 consid. 4.2 ; ATF 134 I 83 consid. 4.1). Une violation du droit d’être entendu peut être réparée dans le cadre de la procédure de recours lorsque le vice n’est pas particulièrement grave et pour autant que la partie lésée ait la possibilité de s’exprimer et de recevoir une décision motivée de la part de l’autorité de recours jouissant d’un plein pouvoir d’examen quant aux faits et au droit (ATF 142 II 218 consid. 2.8.1 ; ATF 136 III 174 consid. 5.1.2 ; TF 4D_76/2020 du 2 juin 2021 consid. 4.2, non publié à l’ATF 147 III 440 ; TF 5A_741/2016 du 6 décembre 2016 consid. 3.1.2). En vertu de l’art. 59 al. 2 let. e CPC en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre pas en matière sur la nouvelle demande lorsque le litige a déjà fait l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit là de l'effet de l'autorité de la chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle ; la partie adverse doit soulever l'exception de l'autorité de la chose jugée (res judicata), mais le juge peut aussi en tenir compte d'office (art. 60 CPC). Il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est identique à celle qui a déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Tel est le cas lorsque, dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties ont soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits (ATF 139 III 126 consid. 3.2.1). L'autorité de la chose jugée ne s'oppose pas à une demande qui se fonde sur une modification des circonstances survenue depuis le premier jugement (ATF 139 III 126 consid. 3.2.1 et les arrêts cités) ou, plus précisément, depuis le moment où, selon le droit déterminant, l'état de fait ayant servi de base audit jugement avait été définitivement arrêté (ATF 116 II 738 consid.”
“Interjeté dans le délai et selon la forme prévus par la loi (art. 130, 131, 142 al. 1 et 3 et 311 al. 1 CPC), l'appel est recevable. 1.2 La Cour revoit la cause en fait et en droit avec un plein pouvoir d'examen (art. 310 CPC), dans la limite des griefs motivés qui sont formulés (ATF 142 III 413 consid. 2.2.4). 2. Les parties ont produit des pièces nouvelles devant la Cour. Il n'est toutefois pas nécessaire de trancher la question de la recevabilité de ces pièces, celles-ci n'ayant pas d'incidence sur l'issue de la procédure. 3. L'appelante reproche au Tribunal d'avoir violé l'art. 59 al. 2 let. d et e CPC en considérant que le jugement de mesures protectrices de l'union conjugale du 24 février 2017, confirmé par arrêt de la Cour du 9 août 2017, valait titre de mainlevée définitive, quand bien même les montants déjà versés par l'intimé n'étaient pas déterminables à teneur de ces décisions. 3.1.1 Le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (art. 59 al. 1 CPC). En particulier, le tribunal n'entrera en matière sur la demande que si le litige ne fait pas l'objet d'une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). Une décision a l'autorité de chose jugée (ou la force de chose jugée au sens matériel) lorsqu'elle est obligatoire, c'est-à-dire qu'elle ne peut plus être remise en discussion ni par les parties, ni par les tribunaux. L'autorité de la chose jugée a deux effets. Un effet négatif : le tribunal saisi d'une nouvelle action ne peut pas entrer en matière lorsque l'objet du litige a déjà fait l'objet d'une décision ayant l'autorité de chose jugée (art. 59 al. 2 let. e CPC); et un effet positif : tout tribunal saisi d'une autre cause et appelé à statuer à titre préjudiciel sur la question tranchée par la décision ayant l'autorité de chose jugée est lié par le dispositif de celle-ci (HOHL, Procédure civile, Tome I, 2016, n. 2323 ss). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est identique à celle qui a déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige).”
“La suspension doit ainsi correspondre à un vrai besoin, par exemple en cas de pourparlers transactionnels entre les parties, d'appel en cause ou lorsqu'une procédure pénale est conduite contre un témoin essentiel pour faux témoignage (Frei, in Berner Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, n. 2 ad art. 126 CPC). Le principal motif d'opportunité sera d'éviter des décisions contradictoires, en veillant cependant à ce qu'il ne justifie pas de requêtes dilatoires (Hofmann/ Lüscher, Le code de procédure civile, 2ème éd., 2015, p. 52). La suspension devra être admise en particulier lorsqu'il se justifie d'attendre la décision d'une autre autorité, ce qui permettrait de trancher une question décisive (ATF 119 II 386 consid. 1b; arrêt du Tribunal fédéral 5A_218/2013 du 17 avril 2013 consid. 3). 2.4 La transaction judiciaire passée durant la procédure de conciliation est consignée au procès-verbal et est signée par les parties (art. 208 al. 1 CPC). Elle a les effets d'une décision entrée en force (art. 208 al. 2 CPC) et est revêtue de l'autorité de la chose jugée (arrêt du Tribunal fédéral 4A_254/2016 du 10 juillet 2017 consid. 4.1.1). 2.5 Selon l'art. 59 al. 1 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, parmi lesquelles celle que le litige ne fasse pas l'objet d'une décision entrée en force (art. 59 al. 2 let. e CPC). L'objet de la nouvelle demande est délimité par les conclusions et par le complexe de faits invoqué à l'appui de celles-ci; la cause juridique n'est pas déterminante, le juge appliquant le droit d'office (art. 57 CPC) (ATF 139 III 126 consid. 3.2.3; 136 III 123 consid. 4.3.1). Pour que l'exception de l'autorité de la chose jugée soit admise, il faut que la prétention qui est invoquée dans le nouveau procès (ou qui est l'objet de la question préjudicielle qui doit y être tranchée) soit identique à celle qui a fait l'objet de la précédente décision. Cela nécessite de comparer le contenu de la décision revêtue de l'autorité de la chose jugée avec l'objet de la nouvelle demande. En principe, l'autorité de la chose jugée ne s'attache qu'au seul dispositif de la décision, qui a statué matériellement sur la prétention (ATF 121 III 474 consid.”
“Elle fait grief au Tribunal d'être entré en matière sur la demande du 27 avril 2021 de jugement partiel, alors que l'objet du litige était identique à celui qui avait été définitivement jugé par le Tribunal fédéral le 5 mars 2020. Elle soutient que seuls de nouveaux éléments de la vie personnelle de l'intimé intervenus après le 3 octobre 2018, date à laquelle la troisième cause avait été gardée à juger, pouvaient fonder l'introduction d'une nouvelle demande de jugement partiel. A son avis, le concubinage, la volonté de se remarier et la promesse de mariage dont l'intimé se prévalait étaient strictement les mêmes que ceux dont il avait essayé de se prévaloir de manière tardive devant le Tribunal fédéral dans le cadre de sa troisième demande de jugement partiel. En outre, en produisant une promesse de mariage conclue le 28 août 2019 destinée à établir sa volonté de se remarier (qui visait un nova potestatif et un fait qui existait déjà lors de la précédente procédure), l'intimé commettait un abus de droit. Enfin, une promesse de mariage était dénuée de tout intérêt et utilité dans la vie courante. 2.1 2.1.1 L'art. 59 al. 2 let. e CPC (en relation avec l'art. 59 al. 1 CPC) s'oppose à ce que le tribunal entre en matière sur une demande lorsque le litige fait déjà l'objet d'une décision entrée en force. Il s'agit de l'effet de l'autorité de chose jugée attachée à la décision qui est entrée en force de chose jugée formelle (arrêt du Tribunal fédéral 4A_66/2016 du 22 août 2016 consid. 4.1.1). Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, il y a autorité de la chose jugée lorsque la prétention litigieuse est de contenu identique à celle ayant déjà fait l'objet d'un jugement passé en force (identité de l'objet du litige). Dans l'un et l'autre procès, les mêmes parties doivent avoir soumis au juge la même prétention en se basant sur les mêmes faits. L'identité des prétentions déduites en justice est déterminée par les conclusions de la demande et le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent (ATF 141 III 257 consid. 3.2; 140 III 278 consid. 3.3; arrêt du Tribunal fédéral 4A_449/2020 du 23 mars 2021 destiné à la publication consid. 3). L'autorité de la chose jugée s'étend à tous les faits qui existaient au moment du premier jugement, indépendamment du point de savoir s'ils étaient connus des parties, s'ils avaient été allégués par elles ou si le premier juge les avait considérés comme prouvés.”
Nach der Rechtsprechung entfaltet die Sperrwirkung (res iudicata) bzw. die Rechtshängigkeit im Sinne von Art. 59 Abs. 2 ZPO nur, wenn eine doppelte Identität vorliegt: dieselben Parteien und derselbe Streitgegenstand. Der Streitgegenstand wird dabei nach einem zweigliedrigen Begriff bestimmt: die Klageanträge sowie der behauptete Lebenssachverhalt (Tatsachenfundament).
“Damit ein früher eingeleitetes Verfahren für einen späteren Prozess Sperrwirkung entfalten kann, bedarf es einer doppelten Identität, nämlich der Identität der Parteien und der Identität des Streitgegenstands. Der Begriff des Streitgegenstands wird in der Zivilprozessordnung nicht definiert. Das Bundesgericht geht für die Identität von Streitgegenständen bei der sogenannten negativen Wirkung der materiellen Rechtskraft (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO) vom zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriff aus. Nach diesem beurteilt sich die Identität von Streitgegenständen nach den Klageanträgen ("les conclusions de la demande") und dem behaupteten Lebenssachverhalt, d.h. dem Tatsachenfundament, auf das sich die Klagebegehren stützen ("le complexe de faits sur lequel les conclusions se fondent"; BGE 144 III 452 E. 2.3.2; 142 III 210 E. 2.1; 141 III 257 E. 3.2; 140 III 278 E. 3.3; 139 III 126 E. 3.2.3; Urteil 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.2 f.). Auch im Hinblick auf das Prozesshindernis der Rechtshängigkeit nach Art. 59 Abs. 2 lit. d ZPO geht das Bundesgericht im Anwendungsbereich der Zivilprozessordnung (ZPO) davon aus, dass sich die objektiven Grenzen der Rechtshängigkeit nach diesem zweigliederigen Streitgegenstandsbegriff richten (ausführlich dazu Urteil 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.4 ff. mit weiteren Hinweisen). Auf den "Rechtsgrund" - verstanden als "angerufene Rechtsnorm" -, auf den die Klagebegehren gestützt werden, kommt es hingegen nicht an (BGE 140 III 278 E. 3.3; 139 III 126 E. 3.2.3; Urteile 4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.3; 4A_525/2021 vom 28. April 2022 E. 3.3, nicht publ. in BGE 148 III 371). Das Gericht hat im Normalfall der uneingeschränkten Kognition in Befolgung des Gebots der richterlichen Rechtsanwendung von Amtes wegen gemäss Art. 57 ZPO (iura novit curia; BGE 149 III 268 E. 4.2) alle in Fragen kommenden Rechtsgrundlagen auf den Streitgegenstand anzuwenden (Urteil 4C.384/1995 vom 1. Mai 1997 E. 2e; Lorenz Droese, Res iudicata ius facit, 2015, S. 48 f.; Simon Zingg, Berner Kommentar Zivilprozessordnung, 2012, N.”
“Damit ein früher eingeleitetes Verfahren für einen späteren Prozess Sperrwirkung entfalten kann, bedarf es einer doppelten Identität, nämlich der Identität der Parteien und der Identität des Streitgegenstands. Der Begriff des Streitgegenstands wird in der ZPO nicht definiert. Seine zentrale Bedeutung liegt in der Beurteilung, ob zwei Klagen miteinander identisch sind (BGE 144 III 452 E. 2.3.2). Das Bundesgericht geht für die Identität von Streitgegenständen bei der sogenannten negativen Wirkung der materiellen Rechtskraft (Art. 59 Abs. 2 lit. e ZPO) vom zweigliedrigen Streitgegenstandsbegriff aus.”
In dem dargestellten Fall waren die Gerichtskostenvorschüsse geleistet; die übrigen Prozessvoraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO gaben keine Bemerkungen Anlass, sodass auf die Klage einzutreten war.
“Weitere Prozessvoraussetzungen / Anwendbares Recht Die geforderten Gerichtskostenvorschüsse wurden von der Klägerin geleistet (act. 6 und 30). Die übrigen Prozessvoraussetzungen (Art. 59 Abs. 2 ZPO) geben zu keinen Bemerkungen Anlass; auf die Klage ist dementsprechend einzutreten. Gestützt auf die Vereinbarung nach Ziff.”
Zu Art. 59 ZPO gehört die amtswegige Prüfung, ob die für das Verfahren erforderlichen Prozessvoraussetzungen vorliegen. Dazu zählen namentlich die Parteifähigkeit bzw. Legitimationsfrage sowie die gültige Vertretungsbefugnis. Erforderliche behördliche Zustimmungen für die Prozessführung durch einen Beistand sind ebenso als Eintrittsvoraussetzung zu prüfen. Das Gericht hat in diesem Rahmen die Parteien zur Mitwirkung bei der Feststellung des massgeblichen Sachverhalts heranzuziehen.
“eine Tatsache, deren Entstehung vom Willen der vorbringenden Partei abhängt). Die Ausübung des Gestaltungsrechts (d.h. der Widerruf der Vollmacht) sei verspätet erfolgt. Die massgebliche Generalversammlung habe am 13. August 2022 und die erstinstanzliche Hauptverhandlung am 30. August 2022 stattgefunden. Entsprechend hätte die Vollmacht bereits zu diesem Zeitpunkt widerrufen und dieser Widerruf bereits im erstinstanzlichen Verfahren vorgebracht werden können. Die Rüge geht fehl. C.________ übergeht, dass auch in der Rechtsmittelinstanz die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen sind (BENEDIKT SEILER, Die Berufung nach ZPO, 2013, S. 212; vgl. Urteil 4A_488/2014 vom 20. Februar 2015 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 141 III 137). Zur Rechtsvertretung insbesondere juristischer Personen vor schweizerischen Zivilgerichten (Art. 68 ZPO) ist nur berechtigt, wer sich auf eine Vollmacht berufen kann, die von Personen unterzeichnet ist, die ihrerseits die juristische Person gültig vertreten können. Die gültige Vertretung ist eine Prozessvoraussetzung gemäss Art. 59 ZPO (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Die Gültigkeit der Vollmacht ist daher von Amtes wegen zu prüfen, wobei die Parteien an der Feststellung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken haben (zit. Urteil 4A_454/2018 E. 2.4). Das Gericht hat von Amtes wegen darüber zu wachen, dass die Prozessvoraussetzungen gegeben sind. Das Gericht ist daher an die Zugeständnisse der Parteien nicht gebunden und muss von Amtes wegen erforschen, ob Tatsachen bestehen, die gegen das Vorliegen der Prozessvoraussetzung sprechen. Die Pflicht, Tatsachen nachzugehen oder von Amtes wegen zu berücksichtigen, betrifft lediglich Umstände, welche die Zulässigkeit der Klage hindern und ein Nichteintreten begründen können, wobei, soweit für das Verfahren nicht generell die uneingeschränkte Untersuchungsmaxime gilt, das Gericht allerdings nicht zu ausgedehnten Nachforschungen verpflichtet ist. Eine amtswegige Tatsachenermittlung ist freilich geboten, wenn nach den Parteivorträgen, aufgrund von notorischen Tatsachen oder sonst nach der Wahrnehmung des Gerichts Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine Prozessvoraussetzung fehlen könnte (Urteil 4A_229/2017 vom 7.”
“September 2022 längst rechtskräftig durch schwei- zerische Massnahmen abgelöst worden seien und keine Geltung mehr hätten. Nach schweizerischem Recht benötige der Sachwalter zur Prozessführung zu- dem eine Zustimmung der KESB Meilen (Art. 416 Abs. 1 Ziff. 9 ZGB). Eine solche habe er nicht vorgelegt. Der Sachwalter sei nur gerade ad interim eingesetzt und habe sich in erster Linie um die dringlichsten Aufgaben zu kümmern; darüber hin- ausgehende Angelegenheiten habe er ohne weiteres mit der KESB Meilen abzu- sprechen. Eine Dringlichkeit sei vorliegend nicht auszumachen: Es bestehe keine Eile in Bezug auf die Eigentumsübertragung, da eine Grundstückübertragung im Rahmen des bestehenden Arrests respektive der erfolgten Pfändung und der Grundbuchsperre unmöglich sei (act. 16/3+4). Mangels Dringlichkeit der Aufhe- bung der Verfahrenssistierung sei auch kein Rechtsschutzinteresse erkennbar (vgl. act. 15 Rz. 3-9, 26 f.) . 3.2. Das Gericht tritt auf ein Rechtsmittel ein, sofern die Prozessvoraussetzun- gen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Zu den Prozessvoraussetzungen gehören u.a. das Rechtsschutzinteresse und die gültige Vertretung (vgl. Art. 59 Abs. 2 lit. a und c ZPO; BGer 4A_454/2018 vom 5. Juni 2019 E. 2.4). Benötigt ein Beistand für die Prozessführung in Vertretung der betroffenen Person eine behördliche Zustim- mungserklärung, gehört auch diese zu den von Amtes wegen zu prüfenden Ein- tretensvoraussetzungen (BSK ZGB I-V OGEL, 7. Aufl. 2022, Art. 416/417 N 33; ZÜRCHER, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 24; vgl. auch BGer 9C_443/2021 vom 14. März 2022 E. 3). - 6 - 3.3. Die Einwände der Beschwerdegegnerin gegen die Vertretungsbefugnis des Sachwalters sind unbegründet. Das Bezirksgericht Kitzbühel setzte den Sachwal- ter mit Beschluss vom 12. Oktober 2022 nicht ab, sondern widerrief einzig und al- lein dessen Auftrag, die Berichte und Abrechnungen für die Jahre 2020, 2021 und für die ersten drei Quartale des Jahres 2022 vorzulegen (act. 6/69/3 = act. 16/1). Aufgrund der Umsiedelung der Eheleute A.”
“Cet accord a été signé le 24 juin 2021, soit avant le dépôt de la requête de mesures provisionnelles du 25 novembre 2021. L’ancien conseil des requérantes a par la suite été remplacé successivement par deux autres conseils depuis le dépôt de la requête de mesures provisionnelles. Au surplus, les intimés, qui ont soulevé ce point dans leurs déterminations du 10 décembre 2021, ne l’ont pas repris ultérieurement et ont même conclu dans leur duplique du 28 janvier 2022 à l’admission à la forme de la conclusion 1. des déterminations du 17 janvier 2022 (« 1. Déclarer recevables les présentes déterminations ») qui avaient pourtant été déposées par le premier conseil des requérantes. Il convient donc d’en conclure que les intimés ont renoncé à ce grief. Le conseil des requérantes était légitimé à déposer les écritures de la présente procédure qui sont recevables. IV. a) Les intimés soutiennent que la requérante S.________ n’a pas la légitimation active dès lors qu’elle n’est pas signataire du Distribution and Licensing Agreement sur lequel les requérantes fondent notamment leurs conclusions. b) Selon l’art. 59 CPC, le tribunal n’entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action, notamment s’agissant de l’intérêt à agir du demandeur ou du requérant (al. 2 let. a). Il convient dès lors d'examiner cette question en premier lieu. Le défaut de légitimation active ou passive est un moyen de fond qui doit être examiné d’office par le juge à la lumière des règles de droit matériel et non des règles de procédure. Il s’agit d’un conflit sur la titularité du droit. En principe, seule est légitimée comme partie au procès celle qui est personnellement titulaire d’un droit ou contre laquelle personnellement un droit est exercé. Le défaut de légitimation active (ou passive) entraîne le rejet de l’action (TF 4A_79/2010 consid. 2.1 ; ATF 130 III 417 consid. 3.1, rés. in JdT 2004 I 268 ; ATF 128 III 50 consid. 2bb ; ATF 123 III 60 consid. 3a, rés. in JdT 1998 I 25). Le juge doit vérifier d’office l’existence de la légitimation active et passive. Toutefois, dans les procès soumis à la maxime des débats, il ne le fait qu’au regard des faits allégués par les parties et prouvés, c’est-à-dire uniquement dans le cadre que les parties ont assigné au procès (Hohl, Procédure civile, Tome I, n.”
“Il est recevable sous cet angle. 1.3 La Cour revoit le fond du litige avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC) et applique le droit d'office (art. 57 CPC). 1.4 L'action fondée sur l'art. 731b CO est soumise à la maxime d'office, le juge n'étant pas lié par les conclusions des parties (ATF 138 III 407 consid. 2.3). Il s'agit d'une procédure du droit des sociétés, soumise à la procédure sommaire (art. 250 let. c ch. 6 CPC; ATF 138 III 166 consid. 3.9, 294 consid. 3.1.3). 1.5 Les faits et moyens de preuve nouveaux dont les intimées se prévalent en appel sont recevables, dans la mesure où il s'agit soit de faits notoirement connus du juge et des parties (art. 151 CPC), soit de faits survenus après que le Tribunal a gardé la cause à juger (art. 317 al. 1 CPC). 2. Les intimées concluent à l'irrecevabilité de l'appel, faute pour l'appelante d'être valablement représentée par G______. L'appelante se plaint quant à elle d'une violation de son droit d'être entendue. 2.1.1 L'art. 59 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Ces conditions sont notamment les suivantes : (…) c. les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice (al. 2). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.1.2 La personne morale acquiert la personnalité juridique en se faisant inscrire au registre du commerce (art. 52 al. 1 CC). Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie à la procédure (art. 66 CPC; JEANDIN, in CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 4 ad art. 66 CPC). La capacité d'ester en justice est le corollaire en procédure de l'exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne morale a l'exercice des droits civils, à condition qu'elle possède les organes que la loi et les statuts exigent à cet effet (art. 54 CC). Elle exerce ses droits civils par l'intermédiaire de ses organes, qui expriment sa volonté à l'égard des tiers (art.”
Sind die Prozessvoraussetzungen erfüllt und ist diese Frage zwischen den Parteien nicht strittig, ergeht in der Regel kein förmlicher Zwischenentscheid. Dagegen kann – etwa bei strittigen Klageänderungen oder deren Zulässigkeit – über diese Fragen ein Zwischenentscheid gefällt werden; die Zulässigkeitsprüfung ist als Prozessvoraussetzung von Amtes wegen vorzunehmen.
“1 ZPO ist dies der Fall, wenn der geänder- te Anspruch nach der gleichen Verfahrensart zu beurteilen ist und mit dem bishe- rigen Anspruch in einem sachlichen Zusammenhang steht. Analog zu Art. 60 ZPO ist davon auszugehen, dass die Prüfung der Zulässigkeit der Klageänderung ebenfalls von Amtes wegen erfolgen muss, handelt es sich doch auch hier um ei- ne Prozessvoraussetzung (Miguel Sogo/Georg Nageli, in: Oberham- mer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar zur schweizerischen Zivilprozessord- nung, 3. Aufl., Basel 2021, N 22 zu Art. 227 ZPO). Entsprechend gilt, dass über die Zulassung der Klageänderung ein Zwischenentscheid gefällt werden kann (vgl. Sogo/Nägeli, a.a.O., N 22 zu Art. 227 ZPO), aber nicht muss. Geht das Gericht davon aus, dass die Prozessvoraussetzungen gegeben sind und ist diese Frage unter den Parteien nicht streitig, so ergeht - wie dies etwa auch bei einer unpro- blematischen und unumstrittenen Zuständigkeitsfrage der Fall wäre - kein förmli- cher Entscheid (Tanja Domej, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommen- tar zur schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2021, N 6 zu Art. 59 ZPO). Dass die Klageänderung von der Vorinstanz als zulässig betrachtet worden sein muss, ergibt sich daraus, dass die Klage (jedenfalls im Wesentlichen) gemäss dem beim Regionalgericht Imboden eingereichten, gegenüber dem Schlichtungsbegehren geänderten Rechtsbegehren gutgeheissen wurde. Das kri- tisiert die Berufungsklägerin; es werde mehr und anderes verlangt als vermittelt worden sei und die Vorinstanz habe das ohne ein Wort der Begründung hinge- nommen (act. A.1 Rz. IV.2 ff.). Das Rechtsbegehren gemäss Klagebewilligung sei nicht prosequiert worden und die Klageänderung sei unzulässig, weshalb auf die Klage nicht einzutreten sei, weil der erstinstanzlich verhandelte Anspruch nicht vermittelt worden sei (act. A.1 Rz. IV.6).”
Im Rechtsmittelverfahren entspricht das erforderliche Rechtsschutzinteresse der Beschwer. Beschwert ist eine Partei, wenn sie formell oder materiell betroffen ist. Formelle Beschwer liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von den Anträgen der Partei abweicht; materielle Beschwer liegt vor, wenn die Rechtsstellung der Partei durch den angefochtenen Entscheid beeinträchtigt ist, obwohl ihren Anträgen entsprochen wurde. Nach Praxis umfasst die formelle Beschwer auch die materielle Beschwer.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder auf ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Prozessvoraussetzung ist insbesondere, dass die klagende oder gesuchstellende Partei ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens entspricht das Rechtsschutzinteresse der Beschwer. Formelle Beschwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheids von ihren Anträgen abweicht. Beschwert ist auch die beklagte Partei, die auf Abweisung der Klage plädiert hat, wenn der Entscheid hingegen auf Nichteintreten lautet. Denn sie hat einen Anspruch darauf, dass der Streit bei gegebenen Prozessvoraussetzungen durch einen Sachentscheid entschieden wird, damit sie nicht in einem neuen Verfahren mit der gleichen Klage belangt wird. Formelle Beschwer umfasst stets auch die materielle Beschwer (ZÜRCHER, in: Sutter- Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 59 N. 14). Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 60 ZPO).”
“Darüber hinaus müssen für die Zulässigkeit der Berufung die Prozessvor- aussetzungen erfüllt sein, ansonsten das Gericht auf die Berufung nicht eintritt (Art. 59 Abs. 1 ZPO). Unter anderem wird ein schutzwürdiges Interesse der Rechtsmittelklägerin vorausgesetzt (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). Die Rechtsmittel- klägerin muss durch den angefochtenen Entscheid formell oder materiell be- schwert sein und damit ein Interesse an dessen Abänderung haben. Formelle Be- schwer einer Partei liegt vor, wenn das Dispositiv des Entscheides von ihren An- trägen abweicht. Von materieller Beschwer einer Partei spricht man, wenn ihren Anträgen zwar entsprochen wurde, sie gleichwohl durch den angefochtenen Ent- scheid in ihrer Rechtsstellung beeinträchtigt ist (ZK ZPO-ZÜRCHER, 3. Aufl. 2016, Art. 59 N 14).”
Liegt ein vorbestehendes gleichlautendes Verfahren (Litispendenz) vor oder ist über dieselbe Streitigkeit bereits ein noch hängiger Zivilrekurs anhängig, kann das Gericht die Klage bzw. das Gesuch als unzulässig (irrecevable) erklären. Dies dient der Vermeidung widersprechender Entscheide und mehrfacher gleichzeitiger Verfahren über dieselbe Streitigkeit zwischen denselben Parteien.
“295 CPC, en tant qu'elle ne portait que sur l'entretien de l'enfant majeur et le respect des conditions de l'art. 277 CC, question qui n'avait pu être examinée dans le cadre de la procédure initiale de divorce. Selon la jurisprudence du Tribunal fédéral, ladite action était en outre soumise à la procédure ordinaire et non simplifiée, la valeur litigieuse étant supérieure à 30'000 fr. compte tenu des montants en jeu (art. 92 al. 2 CPC). Il s'ensuit que dans un cas comme dans l'autre, cette action était soumise à une tentative préalable de conciliation au sens de l'art. 197 CPC. Le Tribunal ne s'y est d'ailleurs pas trompé puisqu'il a qualifié la demande de "requête de conciliation" et a fixé l'avance de frais selon le barème applicable à la procédure de conciliation. Reste à déterminer si le Tribunal était fondé à rendre un jugement d'irrecevabilité au motif que la décision dont la modification était sollicitée faisait l'objet d'un recours en matière civile sur lequel le Tribunal fédéral n'avait pas encore statué. 3.3 Conformément à l'art. 59 CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Ces conditions sont notamment les suivantes : le litige ne fait pas l'objet d'une litispendance préexistante (al. 2 let. d); le litige ne fait pas l'objet d'une décision entrée en force (al. 2 let. e). Le tribunal examine d'office si ces conditions sont remplies (art. 60 CPC). A l'instar du principe de l'autorité de chose jugée, le principe de la litispendance tend en particulier à éviter qu'il existe, dans un ordre juridique déterminé, deux décisions judiciaires contradictoires sur la même action et entre les mêmes parties, qui seraient également et simultanément exécutoires. Plus généralement, il s'agit de prévenir les procédés inutiles de nature à surcharger les tribunaux, en empêchant qu'une contestation identique fasse l'objet de plusieurs procès distincts et simultanés entre les mêmes parties (arrêt du Tribunal fédéral 4A_141/2013 du 22 août 2013 consid.”
“________ (ci-après : le requérant) le 22 mars 2022 et le dépôt simultané d’une requête d’effet suspensif portant sur les chiffres III et IV du dispositif de l’ordonnance précitée, vu les déterminations déposée le 23 mars 2022 par B.H.________ (ci-après : l’intimée), qui a conclu au rejet de la requête d’effet suspensif, tout en expliquant qu’elle s’était présentée le 22 mars 2022 à midi au domicile conjugal pour venir chercher l’enfant C.H.________, que le requérant avait finalement acquiescé à ce transfert, que l’enfant se trouvait désormais auprès d’elle, à ...]Zurich, et que celui-ci avait déjà été inscrit auprès de l’Office de la population de cette commune, ainsi qu’à la crèche, vu les déterminations des parties du 24 mars 2022, vu le rejet de la requête d’effet suspensif par ordonnance du juge de céans du 25 mars 2022, vu le recours déposé au Tribunal fédéral le 25 mars 2022 par le requérant contre l’ordonnance précitée, vu l’appel déposé le 31 mars 2022 par le requérant, qui conclut notamment à ce que la garde de l’enfant C.H.________ lui soit attribuée, vu la nouvelle requête d’effet suspensif portant sur les chiffres III à V de l’ordonnance attaquée que l’appel contient ; attendu que l’art. 59 CPC (Code de procédure civile du 19 décembre 2008 ; RS 272) prévoit que le tribunal n’entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l’action (al. 1) et que parmi celles-ci figurent le fait que le litige ne fasse pas l’objet d’une litispendance préexistante (al. 2 let. d) ; que le principe de la litispendance tend en particulier à éviter qu'il existe, dans un ordre juridique déterminé, deux décisions judiciaires contradictoires sur la même action et entre les mêmes parties, qui seraient également et simultanément exécutoires (ATF 127 III 279 consid. 2b) ; que plus généralement, il s'agit de prévenir les procédés inutiles de nature à surcharger les tribunaux, en empêchant qu'une contestation identique fasse l'objet de plusieurs procès distincts et simultanés entre les mêmes parties (TF 4A_141/2013 du 22 août 2013 consid. 2.2) ; qu’en l’espèce, le juge de céans a déjà rendu, le 25 mars 2022, une ordonnance rejetant la requête d’effet suspensif portant sur les chiffres III et IV du dispositif de l’ordonnance attaquée prévoyant la garde exclusive de l’enfant à sa mère et réglant le droit de visite du requérant ; que cette procédure préalable est par ailleurs toujours pendante dès lors qu’elle a fait l’objet d’un recours au Tribunal fédéral, qui n’a pas encore rendu son arrêt ; que force est ainsi de constater que cette requête d’effet suspensif portant sur les chiffres III et IV du dispositif de l’ordonnance attaquée fait l’objet d’une litispendance préexistante, de sorte qu’il convient de la déclarer irrecevable en vertu de l’art.”
Das Gericht tritt nur auf Begehren ein, die die Prozessvoraussetzungen erfüllen; deren Vorliegen wird von Amtes wegen geprüft (vgl. Art. 60 ZPO). Zu den in der Literatur und Rechtsprechung ausdrücklich genannten Prozessvoraussetzungen gehören namentlich ein schutzwürdiges Interesse sowie die Fähigkeit, Partei zu sein (Parteifähigkeit) und die Fähigkeit, vor Gericht zu prozessieren (Prozessfähigkeit).
“Il est recevable sous cet angle. 1.3 La Cour revoit le fond du litige avec un plein pouvoir d'examen en fait et en droit (art. 310 CPC) et applique le droit d'office (art. 57 CPC). 1.4 L'action fondée sur l'art. 731b CO est soumise à la maxime d'office, le juge n'étant pas lié par les conclusions des parties (ATF 138 III 407 consid. 2.3). Il s'agit d'une procédure du droit des sociétés, soumise à la procédure sommaire (art. 250 let. c ch. 6 CPC; ATF 138 III 166 consid. 3.9, 294 consid. 3.1.3). 1.5 Les faits et moyens de preuve nouveaux dont les intimées se prévalent en appel sont recevables, dans la mesure où il s'agit soit de faits notoirement connus du juge et des parties (art. 151 CPC), soit de faits survenus après que le Tribunal a gardé la cause à juger (art. 317 al. 1 CPC). 2. Les intimées concluent à l'irrecevabilité de l'appel, faute pour l'appelante d'être valablement représentée par G______. L'appelante se plaint quant à elle d'une violation de son droit d'être entendue. 2.1.1 L'art. 59 CPC prévoit que le tribunal n'entre en matière que sur les demandes et les requêtes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action (al. 1). Ces conditions sont notamment les suivantes : (…) c. les parties ont la capacité d'être partie et d'ester en justice (al. 2). Le tribunal examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). 2.1.2 La personne morale acquiert la personnalité juridique en se faisant inscrire au registre du commerce (art. 52 al. 1 CC). Dès qu'elle acquiert la personnalité, la personne morale jouit des droits civils (art. 53 CC) et se voit attribuer la capacité d'être partie à la procédure (art. 66 CPC; JEANDIN, in CR CPC, 2ème éd. 2019, n. 4 ad art. 66 CPC). La capacité d'ester en justice est le corollaire en procédure de l'exercice des droits civils (art. 67 al. 1 CPC). La personne morale a l'exercice des droits civils, à condition qu'elle possède les organes que la loi et les statuts exigent à cet effet (art. 54 CC). Elle exerce ses droits civils par l'intermédiaire de ses organes, qui expriment sa volonté à l'égard des tiers (art.”
“La nullité doit être constatée d'office, en tout temps et par l'ensemble des autorités étatiques; elle peut aussi être constatée en procédure de recours (ATF 137 III 217 consid. 2.4.3; 132 II 342 consid. 2.1; 122 I 97 consid. 3a), y compris en dépit de l'irrecevabilité éventuelle du recours (arrêt du Tribunal fédéral 7B.20/2005 du 14 septembre 2005 consid. 1.3 non publié aux ATF 131 III 652). 3.1.2 En application de l'art. 59 al. 1 et al. 2 let. c CPC, le tribunal n'entre en matière que sur les demandes qui satisfont aux conditions de recevabilité de l'action, au nombre desquelles figure la capacité d'être partie (art. 66 CPC) et d'ester en justice (art. 67 CPC). Le juge examine d'office si les conditions de recevabilité sont remplies (art. 60 CPC). Aux termes de l'art. 66 CPC, la capacité d'être partie est subordonnée soit à la jouissance des droits civils, soit à la qualité de partie en vertu du droit fédéral. Une demande déposée par – ou contre – une partie qui n'a pas la capacité d'être partie – en d'autres termes qui n'existe pas – doit ainsi être déclarée irrecevable, faute d’instance valable (Bohnet, Commentaire Romand, CPC, 2019, n. 71 art. 59 CPC). 3.1.3 Une association, au sens des art. 60 ss CC, acquiert la personnalité juridique dès qu'elle exprime dans ses statuts la volonté d'être organisée corporativement (art. 60 al. 1 CC; cf. ATF 87 I 301 spéc. p. 304). L'inscription au Registre du commerce est en principe facultative (art. 61 al. 1 CC), sauf dans deux hypothèses (art. 61 al. 2 CC). Qu'elle soit obligatoire ou non, l'inscription n'a qu'un effet déclaratif. Ce n'est donc pas l'inscription qui crée la personnalité juridique (ATF 100 III 19 consid. 2; 88 II 209 consid. I.2b). 3.2 En l'espèce, le bulletin d'adhésion porte une signature pour une association B______, avec mention d'un siège social dans le canton de Vaud (E______). Ce siège résulte également des informations figurant sur le site internet de la Confédération (Office fédéral de la statistique) et de la pièce produite par la recourante. En dépit de la connaissance de ce siège, la recourante a saisi le Tribunal d'une requête dirigée contre l'association en cause, en mentionnant une adresse à Genève, sans aucune explication.”
“Ces conditions de recevabilité doivent être examinées d’office en application de l’art. 60 CPC. 1.2.1 La capacité d’être partie et d’ester en justice est dès lors une condition de recevabilité de l’appel, comme de la demande au fond (cf. art. 59 al. 2 let. c CPC). Le défaut de personnalité juridique de l’entité désignée par l’appelant comme partie intimée à son appel entraîne dès lors, en principe, l’irrecevabilité de l’appel. Toutefois, lorsque l’existence d’une personne morale est au centre du procès, la capacité d’être partie doit être reconnue à l’entité prétendue (ATF 75 II 81 consid. 2 ; Bohnet, in Commentaire romand, Code de procédure civile [ci-après : CR-CPC], n. 72 ad art. 59 p. 193). Ce problème doit cependant être distingué de la mauvaise désignation de la partie. Si une telle erreur est aisément décelable, tant pour la partie adverse que pour le juge, et qu’il n’y ait ainsi aucun risque de confusion entre plusieurs personnes existantes, la mauvaise désignation peut être rectifiée (cf. Bohnet, op. cit., n. 74 ad art. 59 CPC p. 194). Les corporations de droit public fédéral ou cantonal disposent de la capacité d’être partie. Lorsque, dans un procès civil, un plaideur désigne comme partie adverse une autorité administrative cantonale dépourvue de la personnalité juridique et qu’il s’en prend à elle en raison d’acte de puissance publique ou d’acte de gestion qu’elle a accomplis en tant que service ou organe de l’Etat, la mauvaise désignation est manifeste et le juge doit la rectifier d’office (TF 4A_35/2008 du 13 juin 2008 consid. 2.6, avec des réf. aux ATF 120 III 11 consid. 1 et 114 II 335 consid. 3a). 1.2.2 L’existence d’un intérêt digne de protection du demandeur est également une condition de recevabilité de l’appel (cf. art. 59 al. 2 let. a CPC). Le CPC ne prévoit pas de disposition traitant expressément de la qualité pour recourir. Certains auteurs se réfèrent aux conditions prévues par l'art. 76 LTF, la légitimation à recourir au niveau cantonal ne devant pas être plus restrictive que devant le Tribunal fédéral.”
“En droit : 1. 1.1 L’appel est recevable contre les décisions finales de première instance (art. 308 al. 1 let. a CPC) au sens de l’art. 236 CPC, dans les causes patrimoniales dont la valeur litigieuse au dernier état des conclusions devant l’autorité précédente est de 10'000 fr. au moins (art. 308 al. 2 CPC). Une décision est finale lorsqu’elle met fin à la procédure, que ce soit par une décision au fond – pour un motif tiré du droit matériel – ou par une décision d’irrecevabilité – pour un motif de procédure (à propos de l’art. 90 LTF, cf. ATF 134 III 426 consid. 1.1 ; TF 4A_545/2014 du 10 avril 2015 consid. 2.1). Dans le cas présent, la décision attaquée déclare irrecevable la requête de conciliation et met ainsi fin à la procédure. Comme les conclusions sur lesquelles l’appelant demandait la tentative de conciliation ont une valeur supérieure à 10'000 fr., la voie de l’appel est ouverte contre le prononcé attaqué. 1.2 Les conditions de recevabilité posées pour la demande au fond à l’art. 59 CPC valent mutatis mutandis pour les voies de recours (cf. TF 5A_418/2019 du 29 août 2019 consid. 3.3). Ces conditions de recevabilité doivent être examinées d’office en application de l’art. 60 CPC. 1.2.1 La capacité d’être partie et d’ester en justice est dès lors une condition de recevabilité de l’appel, comme de la demande au fond (cf. art. 59 al. 2 let. c CPC). Le défaut de personnalité juridique de l’entité désignée par l’appelant comme partie intimée à son appel entraîne dès lors, en principe, l’irrecevabilité de l’appel. Toutefois, lorsque l’existence d’une personne morale est au centre du procès, la capacité d’être partie doit être reconnue à l’entité prétendue (ATF 75 II 81 consid. 2 ; Bohnet, in Commentaire romand, Code de procédure civile [ci-après : CR-CPC], n. 72 ad art. 59 p. 193). Ce problème doit cependant être distingué de la mauvaise désignation de la partie. Si une telle erreur est aisément décelable, tant pour la partie adverse que pour le juge, et qu’il n’y ait ainsi aucun risque de confusion entre plusieurs personnes existantes, la mauvaise désignation peut être rectifiée (cf.”
Das Gericht prüft die Zulässigkeit von Amtes wegen nach Art. 59 ZPO. Es kann Instruktionsmassnahmen anordnen (z. B. gerichtliche Expertise gem. Art. 183 ff. ZPO); der Instruktionsentscheid kann durch den alleinigen Richter getroffen werden. In vereinfachten Verfahren nach Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO gelten besondere Regeln der Amtsermittlung, wobei das Gericht die Tatsachen von Amtes wegen feststellt (vgl. Art. 247 Abs. 2 lit. a ZPO).
“En l’occurrence, l’art. A9.2 des conditions générales d’assurances (CGA), les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’assuré. Ce dernier étant domicilié à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu. 1.3 Les litiges que les cantons ont décidé de soumettre à une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6 ; ATAS/306/2022 du 31 mars 2022 consid. 3 ; ATAS/199/2022 du 4 mars 2022 consid. 2), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). 1.4 Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC, ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l'art. 59 CPC. Elle est donc recevable. 2. La défenderesse a requis la mise en œuvre d’une expertise judicaire portant sur l’existence de troubles psychiatriques à la santé du demandeur et des conséquences que ceux-ci entraînaient sur sa capacité de travail. 2.1 Selon l’art. 183 al. 1 CPC, un tribunal civil peut, à la demande d’une partie ou d’office, demander une expertise à un ou plusieurs experts. Il entend préalablement les parties. Il s’agit d’une décision d’instruction qui peut être prise par le seul juge instructeur (ATF 147 III 582 consid. 4.4). Une expertise porte sur des faits (arrêt du Tribunal fédéral 4A_37/2019 du 30 avril 2019 consid. 4.5.3) qui sont débattus entre les parties, même si le juge n’est pas tenu par les allégations et déterminations des parties, lorsque la maxime inquisitoire sociale est applicable (ATF 142 III 402 consid. 2.1 ; ATF 139 III 457 consid. 4.4.3.2). L’art. 185 CPC prévoit que le tribunal instruit l’expert et lui soumet, par écrit ou de vive voix à l’audience, les questions soumises à expertise (al.”
“La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d’en établir la preuve par un texte (al. 2). L’art. 36 CGA dispose que le preneur d'assurance et la personne assurée peuvent saisir, à leur choix, le for ordinaire ou celui de leur domicile en Suisse, ou dans la Principauté du Liechtenstein. Le demandeur ayant son domicile à Genève, la chambre de céans est également compétente à raison du lieu pour connaître de la présente demande. 1.4 Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art. 7 CPC (ATF 138 III 558 consid. 4.5 et 4.6), étant précisé que le législateur genevois a fait usage de cette possibilité (art. 134 al. 1 let. c LOJ). Pour le reste, la demande respecte les conditions formelles prescrites par les art. 130 et 244 CPC ainsi que les autres conditions de recevabilité prévues par l’art. 59 CPC, de sorte qu’elle est recevable. 2. 2.1 Conformément à l’art. 243 al. 2 let. f CPC, la procédure simplifiée s'applique aux litiges portant sur des assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale au sens de la LAMal. Il en résulte que le tribunal établit les faits d'office (art. 247 al. 2 let. a CPC). Il s'agit donc d'un cas où une disposition spéciale instaure la maxime inquisitoire, en lieu et place de la maxime des débats (ATF 138 III 625 consid.2.1). Ce principe n'est pas une maxime officielle absolue, mais une maxime inquisitoire sociale (arrêt du Tribunal fédéral 9C_541/2010 du 16 juillet 2010 consid. 1). Le juge ne doit pas instruire d'office le litige lorsqu'une partie renonce à expliquer sa position. En revanche, il doit interroger les parties et les informer de leur devoir de collaboration et de production des pièces ; il est tenu de s'assurer que les allégations et offres de preuves sont complètes uniquement lorsqu'il a des motifs objectifs d'éprouver des doutes sur ce point.”
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