Unless the law provides otherwise, the seised court has jurisdiction if the defendant enters an appearance on the merits without objecting to the court's jurisdiction.
39 commentaries
Wenn die beklagte Partei die örtliche Zuständigkeit ausdrücklich bestreitet, schliesst dies eine Einlassung auf das Verfahren aus; das Gericht muss die örtliche Zuständigkeit vorgängig von Amtes wegen prüfen.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Ob diese erfüllt sind, prüft das Gericht von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Nachdem die Gesuchsgegnerin die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ausdrücklich bestritten hat und somit Einlassung auf das Verfahren von vornherein ausscheidet (Art. 18 ZPO e contrario), ist vorab darüber zu befinden, ob das Kantonsgericht für die Beurteilung des Gesuchs der Gesuchstellerin um vorsorgliche Massnahmen vom 5. September 2024 örtlich zuständig ist.”
Die Einlassung der beklagten Partei begründet bzw. bestätigt die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts i.S.v. Art. 18 ZPO, wenn die Beklagte sich zur Sache äussert, ohne die Einrede der fehlenden Zuständigkeit zu erheben. Eine solche Einlassung kann auch dann zur Feststellung der örtlichen Zuständigkeit führen, wenn der Gerichtsstand strittig ist oder eine vertragliche Gerichtsstandsklausel vorliegt, soweit diese keinen zwingenden Gerichtsstand begründet.
“Die örtliche Zuständigkeit der Zürcher Gerichte ist zu bejahen, da die Ge- suchsgegnerin ihren Sitz im Kanton Zürich hat (Art. 31 ZPO). Die örtliche Zustän- digkeit ist nicht bestritten, weshalb auch zufolge Einlassung von der örtlichen Zu- ständigkeit der Zürcher Gerichte auszugehen wäre (Art. 18 ZPO).”
“Örtliche Zuständigkeit Für Klagen aus Vertrag ist das Gericht am Wohnsitz oder Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Vorliegend ist strittig, ob die Parteien eine verbindliche Vereinbarung geschlossen haben. Diese Streitfrage ist sowohl für die Frage der Zuständigkeit des hiesigen Gerichts als auch für die Frage der materiellen Begründheit der Klage relevant. Es liegt somit eine doppelrelevante Tatsache vor, weshalb grundsätzlich auf die Vorbringen der Klägerin abzustellen (vgl. BGE 141 III 294 E. 5) und deshalb von einem gültigen Vertrag auszugehen ist . Damit ist die örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts gestützt auf Art. 31 ZPO zu bejahen. Sodann bliebe das hiesige Gericht auch gestützt auf den allgemeinen - 7 - Sitzgerichtsstand (Art. 10 Abs. 1 lit. b ZPO) und zufolge Einlassung (Art. 18 ZPO) zuständig.”
“Bei Klagen aus unerlaubter Handlung ist das Gericht am Wohnsitz oder Sitz der geschädigten Person oder der beklagten Partei oder am Handlungs- oder am Erfolgsort zuständig (Art. 36 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272)). Die Bestimmung erfasst auch Unfälle mit der Eisenbahn (Hempel, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Auflage 2017, N. 7 zu Art. 36; Marti, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Band I: Art. 1-149 ZPO, 2012, N. 6 zu Art. 36; Haas/Strub, in: Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar zur Zivilprozessordnung, 3. Auflage 2021, N. 5 zu Art. 36). Die Beklagte ist eine ________ (Aktiengesellschaft) mit Sitz in E.________. Das Handelsgericht Bern ist somit örtlich zuständig. Im Übrigen hat sich die Beklagte auch auf das Verfahren eingelassen (Klageantwort, Rz. 6), weshalb das Handelsgericht nach Art. 18 ZPO ebenfalls zuständig wäre.”
“Die Beklagte hat in der Klageantwort zwar erklärt, die Prozessvoraussetzun- gen seien von Amtes wegen zu prüfen (act. 32 S. 2 Ziff. II lit. c). Sie hat sich aber in der Folge zur Sache geäussert, ohne die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit zu erheben. Diese erhob sie auch nicht in ihren früheren Nichteintretensanträgen. Mangels entgegenstehender zwingender Gerichtsstände hat sich die Beklagte somit vorbehaltlos auf das Verfahren eingelassen (Art. 18 ZPO). Das Handelsge- richt des Kantons Zürich ist daher für die Klage örtlich zuständig.”
“Zuständigkeit Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts ist gegeben (ört- lich: Art. 17 ZPO und Art. 10 Werkvertrag [act. 3/10] [Beklagte 1]; Art. 31 ZPO [Beklagte 2]; sachlich: Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG ZH). Die örtliche Zuständigkeit ist unbestritten geblieben (vgl. act. 12; act. 17; Art. 18 ZPO).”
“Weiter wurden der eingeforderte Kostenvorschuss sowie die Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung vollumfänglich und rechtzeitig geleistet. Die Berufungsklägerin verfügt als Adressatin des vorinstanzlichen Urteils zweifelsohne über ein schutzwürdiges Interesse. Sie rügt sowohl eine unrichtige respektive unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die unrichtige Rechtsanwendung durch die Vorinstanz im Sinne von Art. 310 ZPO.1.3 Die Parteien haben gemäss Ziffer 10 der allgemeinen Geschäftsbedingungen zum Werkvertrag vom 21. April 2010 vereinbart, dass für die Beurteilung von Streitigkeiten aus dem entsprechenden Werkvertrag die Gerichte von Basel-Stadt zuständig sein sollen. Diese Klausel ist als gültige Gerichtsstandvereinbarung im Sinne von Art. 17 ZPO zu qualifizieren. Aufgrund der gesetzlichen Vermutung (Art. 17 Abs. 1 Satz 2 ZPO) ist zudem anzunehmen, dass Basel-Stadt als ausschliesslicher Gerichtsstand für die vorliegende Werklohnforderung vereinbart wurde. Ein vertraglich vereinbarter Gerichtsstand begründet allerdings keinen zwingenden Gerichtsstand, weshalb eine Einlassung der beklagten Partei im Sinne von Art. 18 ZPO möglich bleibt (Martin Hedinger/Yannick Sean Hostettler, Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, Art. 17 N 32). Mangels Einrede durch die Berufungsbeklagten wurde die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost für die Werklohnforderung auf dem Wege der Einlassung begründet. Hinsichtlich der Klage auf Definitiverklärung des provisorischen Bauhandwerkerpfandrechts ist zudem gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. c ZPO die örtliche Zuständigkeit des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost bereits ausschliesslich und, mangels anderslautender Abrede, ohne Einlassung begründet (Luca Tenchio, Basler Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2017, Art. 29 N 2). Gemäss § 6 Abs. 1 lit. d des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG ZPO BL; SGS 221) ist die Dreierkammer der Abteilung Zivilrecht des Kantonsgerichts für die Beurteilung von Berufungen gegen Entscheide der Dreierkammern der Zivilkreisgerichte sachlich zuständig. Auf die Berufung ist somit einzutreten und der vorliegende Entscheid ist schriftlich aufgrund der Akten zu eröffnen (Art.”
Die Teilnahme an vor- oder ausserprozessualen Massnahmen (z. B. Verfahren zu provisorischen Massnahmen, Schlichtung) oder die Erwiderung auf ein entsprechendes Begehren begründet nach der Rechtsprechung und Lehre grundsätzlich keine stillschweigende Anerkennung der Zuständigkeit des später angerufenen Gerichts im Sinn von Art. 18 ZPO. Solche Handlungen sind demnach im Regelfall unschädlich für die Erhebung einer Zuständigkeitsrüge, soweit nicht ferneres Verhalten auf eine unmissverständliche Auseinandersetzung mit dem materiellen Rechtsschwerpunkt schliessen lässt.
“Cette partie doit s'être comportée de telle manière, relativement à la demande en justice, que l'exception d'incompétence apparaisse soulevée de manière contraire aux exigences de la bonne foi (ATF 87 I 131, JdT 1961 I 581 ; TF 4A_229/2018 du 12 octobre 2018 consid. 10). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a estimé que le fait de s'opposer à une requête d’assistance judiciaire déposée dans la procédure au fond ne valait pas acceptation du for. Le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne saurait non plus être assimilé à une entrée en matière sans réserve sur le fond ni à une acceptation tacite de la compétence du tribunal saisi au fond (TF 4A_564/2020 du 7 juin 2021 consid. 6.3.2). La jurisprudence ou la doctrine n'a pas indiqué la valeur à donner à une partie qui procèderait non pas au fond, mais, alors que l'action au fond est déposée, déposerait à ce même for, une requête de mesures provisionnelles. La doctrine insiste toutefois unanimement sur le fait que procéder « au fond » ne peut être vu comme une acceptation de la compétence de l'autorité saisie au fond. Ainsi elle souligne qu'une acceptation en procédure de conciliation est toujours exclue (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad. art. 18 CPC n. 7 ; Patricia Dietschy-Martenet, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 1ère éd., 2020 Bâle, ad art. 18 CPC n. 6). L'admission tacite de la compétence de l'autorité de conciliation ne prive ainsi pas le défendeur du droit d'exciper de l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi. En d'autres termes, si le défendeur ne peut plus remettre en cause la compétence de l'autorité de conciliation, il reste néanmoins libre de contester celle du tribunal saisi de la demande (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Dominik Infanger estime de plus qu'il n'y a pas acceptation lorsque la partie procède dans la cause avant la litispendance, citant en exemple la procédure de mesures provisionnelles hors procédure (« ausserprozessuales Massnahmenverfahren ») ou la procédure de conciliation (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad art. 18 CPC ch. 11). Ainsi tout acte ou omission avant le dépôt de la demande est sans pertinence (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, ad art.”
“Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a estimé que le fait de s'opposer à une requête d’assistance judiciaire déposée dans la procédure au fond ne valait pas acceptation du for. Le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne saurait non plus être assimilé à une entrée en matière sans réserve sur le fond ni à une acceptation tacite de la compétence du tribunal saisi au fond (TF 4A_564/2020 du 7 juin 2021 consid. 6.3.2). La jurisprudence ou la doctrine n'a pas indiqué la valeur à donner à une partie qui procèderait non pas au fond, mais, alors que l'action au fond est déposée, déposerait à ce même for, une requête de mesures provisionnelles. La doctrine insiste toutefois unanimement sur le fait que procéder « au fond » ne peut être vu comme une acceptation de la compétence de l'autorité saisie au fond. Ainsi elle souligne qu'une acceptation en procédure de conciliation est toujours exclue (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad. art. 18 CPC n. 7 ; Patricia Dietschy-Martenet, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 1ère éd., 2020 Bâle, ad art. 18 CPC n. 6). L'admission tacite de la compétence de l'autorité de conciliation ne prive ainsi pas le défendeur du droit d'exciper de l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi. En d'autres termes, si le défendeur ne peut plus remettre en cause la compétence de l'autorité de conciliation, il reste néanmoins libre de contester celle du tribunal saisi de la demande (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Dominik Infanger estime de plus qu'il n'y a pas acceptation lorsque la partie procède dans la cause avant la litispendance, citant en exemple la procédure de mesures provisionnelles hors procédure (« ausserprozessuales Massnahmenverfahren ») ou la procédure de conciliation (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad art. 18 CPC ch. 11). Ainsi tout acte ou omission avant le dépôt de la demande est sans pertinence (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, ad art. 18 CPC ch. 6a ; Patricia Dietschy-Martenet, op. cit., ad art. 18 CPC n. 16 et les références citées). L'art.”
“Au demeurant, le Tribunal fédéral a déjà eu l’occasion d’affirmer que la bonne foi impose de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa), règle qui est d’ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (TF 5D_136/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2.2). Il résulte ainsi de ce qui précède que le seul fait que les art. 18 CPC et 186 al. 2 LDIP portent sur deux procédures distinctes – soit l’arbitrage international et la procédure civile – n’est pas déterminant. En effet, ces dispositions sont toutes deux une concrétisation du principe de la bonne foi et de la règle selon laquelle l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense au fond, ceci quelle que soit la procédure applicable. Aussi, la conclusion à laquelle est arrivé le Tribunal fédéral en application de l’art. 186 al. 2 LDIP et du principe de la bonne foi – soit que le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne correspond pas à une acceptation tacite – est également valable s’agissant de l’art. 18 CPC. Au vu de ces éléments, mais également de la jurisprudence précitée, le fait pour l'intimée d'avoir conclu au rejet de la requête de mesures provisionnelles des appelants ne saurait être considéré comme une admission de la compétence rationae loci de la Chambre patrimoniale cantonale pour connaître de l'action au fond. Cela dit, après le blocage dudit compte ordonné par décisions des 14 et 18 février 2020, alors donc que l'action au fond avait été introduite auprès de la Chambre patrimoniale cantonale, l'intimée a déposé elle-même une requête de mesures (super)provisionnelles auprès du Juge délégué de la Chambre patrimoniale cantonale afin d'obtenir le déblocage de ce compte, en date du 6 avril 2020. Même si elle a cité la teneur de l'art. 13 CPC, l’intimée n'a à aucun moment indiqué dans cette écriture qu'elle se fondait sur la compétence prévue par l'art. 13 let. a CPC. De plus, et les appelants le passent sous silence, l'intimée requérait à titre de mesures (super)provisionnelles non seulement le déblocage du compte V.”
Nach Art. 18 ZPO kann die Akzeptanz der Zuständigkeit durch den Beklagten dazu führen, dass das angerufene Gericht zuständig bleibt. In Zusammenhang mit Kollektivversicherungsverträgen wird in den Quellen ausgeführt, dass eine vertraglich bestimmte Gerichtsstandsklausel (z. B. am Arbeitsort; vgl. Art. 158 OS) nur Sinn ergibt, wenn auch die nicht Vertragsparteiberechtigten — namentlich die versicherten Arbeitnehmer — sich auf diese Klausel berufen können. Somit können versicherte Arbeitnehmer einer kollektiven Versicherung sich nach Ansicht der zitierten Lehre zugunsten des vereinbarten Gerichts auf die Gerichtsstandsklausel berufen.
“31 CPC prévoit que le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d'un contrat. Selon l'art. 17 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. (al. 2). L'art. 18 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Les fors de l'art. 31 CPC ne sont pas obligatoires et restent subsidiaires aux fors spéciaux, tels que ceux prévus aux art. 32 ss CPC. Il est également possible de s'écarter des fors de l'art. 31 CPC par accord (art. 17 CPC) ou par acception (art. 18 CPC – HÄBERLI/HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n. 910, p. 270). 1.1.2 L'art. 158 de l’ordonnance sur la surveillance des entreprises d’assurance privées du 9 novembre 2005 (Ordonnance sur la surveillance, OS - RS 961.011) prévoit que lorsqu'elles concluent un contrat collectif d'assurance-maladie d'indemnités journalières avec un employeur, les entreprises d'assurance sont tenues de prévoir un for au lieu de travail du travailleur, en sus du for spécial. Cette disposition n'a de sens que si les assurés non parties au contrat peuvent également se prévaloir de la clause de for correspondante (Christoph HÄBERLI/David HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n 918 p. 272) 1.1.3 En l'occurrence, l'art. A9.2 CGA dispose que les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d'assurance. On peut s'interroger sur le point de savoir si l'art. A9.2 CGA, lu conjointement avec l'art.”
“1______, conclue par l'employeur et la défenderesse, le contrat porte sur une assurance collective d'indemnités journalières et est régi par les conditions générales dans leur édition d'octobre 2018 (ci-après : CGA) et la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.1 1.1.1 S'agissant de la compétence à raison du lieu, l'art. 31 CPC prévoit que le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d'un contrat. Selon l'art. 17 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. (al. 2). L'art. 18 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Les fors de l'art. 31 CPC ne sont pas obligatoires et restent subsidiaires aux fors spéciaux, tels que ceux prévus aux art. 32 ss CPC. Il est également possible de s'écarter des fors de l'art. 31 CPC par accord (art. 17 CPC) ou par acception (art. 18 CPC – HÄBERLI/HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n. 910, p. 270). 1.1.2 L'art. 158 de l’ordonnance sur la surveillance des entreprises d’assurance privées du 9 novembre 2005 (Ordonnance sur la surveillance, OS - RS 961.011) prévoit que lorsqu'elles concluent un contrat collectif d'assurance-maladie d'indemnités journalières avec un employeur, les entreprises d'assurance sont tenues de prévoir un for au lieu de travail du travailleur, en sus du for spécial. Cette disposition n'a de sens que si les assurés non parties au contrat peuvent également se prévaloir de la clause de for correspondante (Christoph HÄBERLI/David HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n 918 p.”
“31 CPC prévoit que le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d'un contrat. Selon l'art. 17 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. (al. 2). L'art. 18 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Les fors de l'art. 31 CPC ne sont pas obligatoires et restent subsidiaires aux fors spéciaux, tels que ceux prévus aux art. 32 ss CPC. Il est également possible de s'écarter des fors de l'art. 31 CPC par accord (art. 17 CPC) ou par acception (art. 18 CPC – HÄBERLI/HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n. 910, p. 270). 1.1.2 L'art. 158 de l’ordonnance sur la surveillance des entreprises d’assurance privées du 9 novembre 2005 (Ordonnance sur la surveillance, OS - RS 961.011) prévoit que lorsqu'elles concluent un contrat collectif d'assurance-maladie d'indemnités journalières avec un employeur, les entreprises d'assurance sont tenues de prévoir un for au lieu de travail du travailleur, en sus du for spécial. Cette disposition n'a de sens que si les assurés non parties au contrat peuvent également se prévaloir de la clause de for correspondante (Christoph HÄBERLI/David HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n 918 p. 272) 1.1.3 En l'occurrence, l'art. A9.2 CGA dispose que les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d'assurance. On peut s'interroger sur le point de savoir si l'art. A9.2 CGA, lu conjointement avec l'art.”
Im Schlichtungsverfahren kann eine unentgeltliche Rechtsbeiständung rückwirkend ab dem Datum des Erstkontakts angeordnet werden.
“Nach dem Gesagten liegen damit im konkreten Fall die Voraussetzungen für den aus Art. 17 lit. a und b ZPO i.V.m. Art. 18 Abs. 1 lit. c ZPO folgenden An- spruch des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Schlichtungsverfahren vor. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. Disposi- tiv -Ziffer 2 der vorinstanzlichen Verfügung vom 21. Oktober 2022 (Geschäfts-Nr. EC220040-U) ist demzufolge aufzuheben und es ist dem Beschwerdeführer ab dem 7. Oktober 2022 (Datum Erstkontakt) in der Person von Rechtsanwältin lic. iur. X._____ eine unentgeltliche Rechtsbeiständin für das Schlichtungsverfahren (Verfahren MO220222-K) gegen die B._____ AG zu bestellen.”
Nach ständiger Lehre und Rechtsprechung setzt die stillschweigende Anerkennung der Zuständigkeit ein unmissverständliches, nicht mehr der Zweifelssphäre unterliegendes Verhalten voraus, das als Eintreten in die Sache (‚à propos du fond‘) und nicht als Einrede gegen die Zuständigkeit verstanden werden kann. Nach der zitierten Rechtsprechung begründet das Sich-Widersetzen gegen ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege keine stillschweigende Annahme der Zuständigkeit; ebenso ist das schlichte Beantworten eines Gesuchs um provisorische Massnahmen nicht als vorbehaltloses Eintreten in die Sache bzw. als stillschweigende Anerkennung der Zuständigkeit zu werten. Lehre und Rechtsprechung haben hingegen nicht abschliessend geklärt, welche Bedeutung ein eigenes Begehren um provisorische Massnahmen hat, wenn das materielle Verfahren bereits anhängig ist. Insgesamt betont die Quelle, dass allein das ‚Eintreten in die Sache‘ Voraussetzung für eine stillschweigende Anerkennung der Zuständigkeit ist.
“________ avant de soutenir, au gré d'une action ouverte dans le canton de Vaud, qu'elle aurait en réalité eu toutes ses attaches et son dernier domicile dans le canton de Vaud, ce sans le début d'une preuve convaincante. Au vu de ces éléments, on ne saurait retenir que la de cujus aurait eu son dernier domicile, ou même sa dernière résidence habituelle dans le canton de Vaud. 4. Les appelants invoquent ensuite que l'intimée aurait tacitement accepté la compétence de la Chambre patrimoniale cantonale, voyant dans l'appréciation contraire de celle-ci une violation des art. 18 et 52 CPC. 4.1 Aux termes de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite du for est acquise à la partie demanderesse lorsque l'adverse partie a manifesté de manière exempte d'équivoque son intention de se défendre sur le fond plutôt que sur la compétence (ATF 123 III 35 consid. 3b, JdT 1997 I 322 ; également Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd., Bâle 2021, ad art. 18 CPC n. 8 et les références citées). Cette partie doit s'être comportée de telle manière, relativement à la demande en justice, que l'exception d'incompétence apparaisse soulevée de manière contraire aux exigences de la bonne foi (ATF 87 I 131, JdT 1961 I 581 ; TF 4A_229/2018 du 12 octobre 2018 consid. 10). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a estimé que le fait de s'opposer à une requête d’assistance judiciaire déposée dans la procédure au fond ne valait pas acceptation du for. Le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne saurait non plus être assimilé à une entrée en matière sans réserve sur le fond ni à une acceptation tacite de la compétence du tribunal saisi au fond (TF 4A_564/2020 du 7 juin 2021 consid. 6.3.2). La jurisprudence ou la doctrine n'a pas indiqué la valeur à donner à une partie qui procèderait non pas au fond, mais, alors que l'action au fond est déposée, déposerait à ce même for, une requête de mesures provisionnelles. La doctrine insiste toutefois unanimement sur le fait que procéder « au fond » ne peut être vu comme une acceptation de la compétence de l'autorité saisie au fond.”
Eine vorherige Teilnahme an einer Schlichtungsverhandlung schadet nicht, wenn die sachliche Unzuständigkeit der Schlichtungsbehörde offensichtlich ist. Eine Einlassung nach Art. 18 ZPO kommt nur bei örtlicher Unzuständigkeit in Betracht, nicht bei offenkundiger sachlicher Unzuständigkeit. Nichtigkeits- bzw. Unzuständigkeitsfragen sind von den Instanzen von Amtes wegen zu beachten; die Schlichtungsbehörde hat sich bei offenkundiger sachlicher Unzuständigkeit für unzuständig zu erklären und darf nicht auf das Schlichtungsgesuch eintreten.
“Nichtigkeit ist jederzeit von sämtlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten und sie kann auch im Rechtsmittelverfahren festgestellt werden (BGer 4A_20/2020 vom 26. Februar 2020 E. 5.1). Die Nichtigkeitseinrede der Berufungsklägerin kann folglich nicht als verspätet bezeichnet werden, jedoch könnte allenfalls eine Einlassung gemäss Art. 18 ZPO dagegen sprechen. Eine solche Einlassung ist allerdings nur in Fällen der örtlichen Unzuständigkeit möglich, nicht jedoch wenn - wie hier - die sachliche Unzuständigkeit der Schlichtungsbehörde behauptet wird (vgl. BGE 146 III 265 E. 4 ff.; KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., 2021, Art. 59 N 10; Sutter-Somm/Seiler, Handkomm. ZPO, 2021, Art. 18 N 1, 7). Es gereicht der Berufungsklägerin demnach nicht zum Nachteil, dass sie an der Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichteramt Sissach teilgenommen und dort keine Unzuständigkeitseinrede erhoben hat. Die Vorschriften über die sachliche Zuständigkeit eines Gerichts bzw. einer Schlichtungsbehörde sind zwingender Natur, so dass sich eine Schlichtungsbehörde - ungeachtet einer allfälligen Einlassung gemäss Art. 18 ZPO respektive fehlenden Unzuständigkeitseinrede - für unzuständig erklären und auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten darf, wenn ihre sachliche Unzuständigkeit offensichtlich ist (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4; siehe auch Bemerkungen von Schwander in ZZZ 2020 S. 86 und 172 f.). Die Einschränkung auf offensichtliche Unzuständigkeitsfälle von Schlichtungsbehörden rechtfertigt sich insofern, als in Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 ZPO einzig vom «Gericht» die Rede ist, welches die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen hat. Die Schlichtungsbehörde ist keine gerichtliche Instanz, indessen haben nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts auch die Schlichtungsbehörden ihre Zuständigkeit zu prüfen und sie haben sich für unzuständig zu erklären, wenn - wie erwähnt - ihre Unzuständigkeit offensichtlich ist. Abgesehen davon hat die Schlichtungsbehörde aber nicht über heikle Verfahrensfragen zu entscheiden (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4.1 ff.; BGE 139 III 273 E. 2.1).”
Nach der Aufsichtsverordnung (Art. 158 OS) müssen bei Kollektivverträgen über Krankentaggeld ein Gerichtsstand am Arbeitsort der versicherten Arbeitnehmer vorgesehen werden. Kommentatoren betonen, dass diese Vorschrift nur sinnvoll ist, wenn auch die nicht Vertragspartei stehenden Versicherten sich auf die entsprechende Gerichtsstandsklausel berufen können.
“1______, conclue par l'employeur et la défenderesse, le contrat porte sur une assurance collective d'indemnités journalières et est régi par les conditions générales dans leur édition d'octobre 2018 (ci-après : CGA) et la LCA. La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.1 1.1.1 S'agissant de la compétence à raison du lieu, l'art. 31 CPC prévoit que le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d'un contrat. Selon l'art. 17 CPC, sauf disposition contraire de la loi, les parties peuvent convenir d'un for pour le règlement d'un différend présent ou à venir résultant d'un rapport de droit déterminé. Sauf disposition conventionnelle contraire, l'action ne peut être intentée que devant le for élu (al. 1). La convention doit être passée en la forme écrite ou par tout autre moyen permettant d'en établir la preuve par un texte. (al. 2). L'art. 18 CPC prévoit que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Les fors de l'art. 31 CPC ne sont pas obligatoires et restent subsidiaires aux fors spéciaux, tels que ceux prévus aux art. 32 ss CPC. Il est également possible de s'écarter des fors de l'art. 31 CPC par accord (art. 17 CPC) ou par acception (art. 18 CPC – HÄBERLI/HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n. 910, p. 270). 1.1.2 L'art. 158 de l’ordonnance sur la surveillance des entreprises d’assurance privées du 9 novembre 2005 (Ordonnance sur la surveillance, OS - RS 961.011) prévoit que lorsqu'elles concluent un contrat collectif d'assurance-maladie d'indemnités journalières avec un employeur, les entreprises d'assurance sont tenues de prévoir un for au lieu de travail du travailleur, en sus du for spécial. Cette disposition n'a de sens que si les assurés non parties au contrat peuvent également se prévaloir de la clause de for correspondante (Christoph HÄBERLI/David HUSMANN, Krankentaggeld, versicherungs- und arbeitsrechtliche Aspekte, 2015, n 918 p.”
Eine blosse Geschäftsadresse oder Präsenz am Ort begründet nach den angeführten Entscheidungsgrundlagen keine Einlassung i.S.v. Art. 18 ZPO; massgeblich ist eine tatsächliche inhaltliche Stellungnahme der beklagten Partei.
“b LugÜ an dem Ort, an dem der Kläger seinen Wohnsitz hat. Gemäss Art. 2 IPRG sind die schweizerischen Gerichte am Sitz der Beklagten zuständig. Der Sitz der Beklagten befindet sich in [...] (vgl. Handelsregisterauszug vom 18. Juni 2024 [AB], Gerichtsakte 8), weshalb dort Klage anzuheben ist. Bei der Regionaldirektion in Basel-Stadt handelt es sich lediglich um eine Geschäftsadresse der Beklagten, weshalb sich dadurch die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts nicht begründen lässt. Gemäss Art. 13 LugÜ können die Parteien in Versicherungssachen einen Gerichtsstand vereinbaren. Gemäss Art. 36 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung nach VVG (AVB), Ausgabe 2012, steht der klagenden Partei ausserdem wahlweise die Anrufung des Gerichts am schweizerischen oder liechtensteinischen Wohnort offen. Da der Kläger weder in der Schweiz noch in Liechtenstein wohnt, lässt sich somit die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts auch nicht durch den Wohnsitz des Klägers herleiten. Eine Einlassung nach Art. 18 ZPO liegt in Anbetracht der Klagantwort vom 15. Juni 2024 nicht vor.”
“b LugÜ an dem Ort, an dem der Kläger seinen Wohnsitz hat. Gemäss Art. 2 IPRG sind die schweizerischen Gerichte am Sitz der Beklagten zuständig. Der Sitz der Beklagten befindet sich in [...] (vgl. Handelsregisterauszug vom 18. Juni 2024 [AB], Gerichtsakte 8), weshalb dort Klage anzuheben ist. Bei der Regionaldirektion in Basel-Stadt handelt es sich lediglich um eine Geschäftsadresse der Beklagten, weshalb sich dadurch die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts nicht begründen lässt. Gemäss Art. 13 LugÜ können die Parteien in Versicherungssachen einen Gerichtsstand vereinbaren. Gemäss Art. 36 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die kollektive Taggeldversicherung nach VVG (AVB), Ausgabe 2012, steht der klagenden Partei ausserdem wahlweise die Anrufung des Gerichts am schweizerischen oder liechtensteinischen Wohnort offen. Da der Kläger weder in der Schweiz noch in Liechtenstein wohnt, lässt sich somit die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts auch nicht durch den Wohnsitz des Klägers herleiten. Eine Einlassung nach Art. 18 ZPO liegt in Anbetracht der Klagantwort vom 15. Juni 2024 nicht vor.”
Wird die Zuständigkeit in den vorliegenden Schriftsätzen ausdrücklich bestritten oder ergibt sich aus früheren Eingaben, dass die Gegenpartei die Kompetenz in Frage stellt, steht dies einer stillschweigenden Anerkennung (tacite Akzeptanz des Gerichtsstands) entgegen. Widersprüchliche Schriftsätze verhindern somit in der Regel, dass durch blosses weiteren Vorgehen ohne ausdrückliche Vorbehalte die Zuständigkeit konstituiert wird.
“En effet, l'instruction portant sur les prétentions du recourant relève de la compétence du tribunal arbitral. En tant que le recourant se plaint du refus du Tribunal d'auditionner des témoins, il lui incombait de soumettre la liste de ceux-ci et d'exposer les faits y relatifs à la vice-présidente du Tribunal. En tout état de cause, le Tribunal est arrivé à la conclusion que les allégations du recourant n'étaient "pas crédibles", de sorte qu'il eût appartenu à ce dernier, le cas échéant, d'invoquer dans son recours du 20 octobre 2022 l'arbitraire dans l'appréciation des preuves, grief qu'il n'a ni soulevé, ni, a fortiori, motivé. Les chances de succès de ce grief du recourant devant la Cour paraissent ainsi, prima facie, très faibles. 5. Le recourant reproche au Tribunal d'avoir soulevé spontanément la question de la compétence pour examiner l'existence et la quotité de la créance invoquée en compensation, dans la mesure où il avait procédé au fond sans émettre de réserves. 5.1 Selon l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon l'art. 61 let. a CPC, lorsque les parties ont conclu une convention d'arbitrage portant sur un litige arbitrable, le tribunal saisi décline sa compétence, sauf lorsque le défendeur a procédé au fond sans émettre de réserve. 5.2 En l'espèce, la vice-présidente du Tribunal a constaté qu'il ressortait des nombreuses écritures de B______ qu'il avait contesté la compétence du Tribunal en ce qui concernait l'exception de compensation. Par conséquent, les chances de succès de ce grief du recourant devant la Cour paraissent, prima facie, très faibles. 6. Le recourant reproche au Tribunal une violation des art. 120 ss CO en raison de son refus de considérer l'objection de compensation, ce qui aurait dû le conduire à suspendre la procédure ou à suspendre le caractère exécutoire de son jugement. A son sens, l'obligation de suspendre la procédure ne résulte pas de l'art.”
“Or il ne fait pas de doute que si elle avait habité dans le canton de Vaud, elle aurait rédigé ces documents en français, très probablement devant un notaire vaudois, par exemple celui ayant instrumenté une donation immobilière en 1994. Enfin, on relèvera que l'appelant A.J.________, agissant alors comme exécuteur testamentaire de sa mère, a laissé la succession de celle-ci être traitée par les autorités M.________ avant de soutenir, au gré d'une action ouverte dans le canton de Vaud, qu'elle aurait en réalité eu toutes ses attaches et son dernier domicile dans le canton de Vaud, ce sans le début d'une preuve convaincante. Au vu de ces éléments, on ne saurait retenir que la de cujus aurait eu son dernier domicile, ou même sa dernière résidence habituelle dans le canton de Vaud. 4. Les appelants invoquent ensuite que l'intimée aurait tacitement accepté la compétence de la Chambre patrimoniale cantonale, voyant dans l'appréciation contraire de celle-ci une violation des art. 18 et 52 CPC. 4.1 Aux termes de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite du for est acquise à la partie demanderesse lorsque l'adverse partie a manifesté de manière exempte d'équivoque son intention de se défendre sur le fond plutôt que sur la compétence (ATF 123 III 35 consid. 3b, JdT 1997 I 322 ; également Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd., Bâle 2021, ad art. 18 CPC n. 8 et les références citées). Cette partie doit s'être comportée de telle manière, relativement à la demande en justice, que l'exception d'incompétence apparaisse soulevée de manière contraire aux exigences de la bonne foi (ATF 87 I 131, JdT 1961 I 581 ; TF 4A_229/2018 du 12 octobre 2018 consid. 10). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a estimé que le fait de s'opposer à une requête d’assistance judiciaire déposée dans la procédure au fond ne valait pas acceptation du for.”
Nach Art. 52 ZPO gebietet Treu und Glauben, Einreden — namentlich die Einrede der Unzuständigkeit — rechtzeitig und vor Verteidigung in der Sache vorzubringen. Unterlässt der Beklagte in der Schlichtung die Rüge der örtlichen Zuständigkeit, kann er diese später grundsätzlich nicht mehr gegen die Schlichtungsbehörde geltend machen; er bleibt jedoch frei, die Unzuständigkeit hinsichtlich des im Hauptverfahren angerufenen Gerichts geltend zu machen. Bei zwingendem Gerichtsstand lässt sich das Unterlassen einer Rüge nicht als konkludente Zustimmung i.S.v. Art. 18 ZPO deuten. Die Annahme von Rechtsmissbrauch ist anhand der konkreten Umstände restriktiv zu prüfen.
“L'art. 52 CPC impose à quiconque participe à la procédure de se conformer aux règles de la bonne foi, principe qui contraint le plaideur à se prévaloir de ses moyens au moment prévu par la loi et sans tarder. Il est ainsi contraire au principe de la bonne foi d'invoquer après coup des moyens que l'on avait renoncé à faire valoir en temps utile en cours de procédure, parce que la décision intervenue a finalement été défavorable (cf. notamment: ATF 138 III 374 consid. 4.3.2; arrêt du Tribunal fédéral 5A_597/2007 du 17 avril 2008 consid. 2.3; Bohnet, Commentaire romand du Code de procédure civile, 2019, n. 28 ad art. 52 CPC). La bonne foi impose également de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa et la référence), règle qui est d'ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (acceptation tacite de compétence). Le Tribunal fédéral a considéré que, dans les cas où le défendeur participe à la procédure de conciliation sans remettre en question la compétence ratione loci de l'autorité de conciliation, il ne saurait invoquer par la suite la question de l'incompétence de cette autorité. Il reste toutefois libre d'invoquer l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi au fond (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Il a par ailleurs retenu que lorsque le for est impératif, l'absence d'objection des parties au sujet de la compétence ratione loci ne peut être assimilée à une acceptation tacite conformément à la règle de l'art. 18 CPC. L'existence d'un abus de droit se détermine selon les circonstances concrètes du cas (ATF 138 III 425 consid. 5.2; 138 III 401 consid. 2.4.1; 129 III 493 consid. 5.1). Il faut se garder de retenir trop facilement l'existence d'un comportement abusif. Les parties sont en droit de se prévaloir des règles de procédure et d'exiger le respect des formes procédurales (Bohnet, op.”
“L'art. 52 CPC impose à quiconque participe à la procédure de se conformer aux règles de la bonne foi, principe qui contraint le plaideur à se prévaloir de ses moyens au moment prévu par la loi et sans tarder. Il est ainsi contraire au principe de la bonne foi d'invoquer après coup des moyens que l'on avait renoncé à faire valoir en temps utile en cours de procédure, parce que la décision intervenue a finalement été défavorable (cf. notamment: ATF 138 III 374 consid. 4.3.2; arrêt du Tribunal fédéral 5A_597/2007 du 17 avril 2008 consid. 2.3; Bohnet, Commentaire romand du Code de procédure civile, 2019, n. 28 ad art. 52 CPC). La bonne foi impose également de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa et la référence), règle qui est d'ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (acceptation tacite de compétence). Le Tribunal fédéral a considéré que, dans les cas où le défendeur participe à la procédure de conciliation sans remettre en question la compétence ratione loci de l'autorité de conciliation, il ne saurait invoquer par la suite la question de l'incompétence de cette autorité. Il reste toutefois libre d'invoquer l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi au fond (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Il a par ailleurs retenu que lorsque le for est impératif, l'absence d'objection des parties au sujet de la compétence ratione loci ne peut être assimilée à une acceptation tacite conformément à la règle de l'art. 18 CPC. L'existence d'un abus de droit se détermine selon les circonstances concrètes du cas (ATF 138 III 425 consid. 5.2; 138 III 401 consid. 2.4.1; 129 III 493 consid. 5.1). Il faut se garder de retenir trop facilement l'existence d'un comportement abusif. Les parties sont en droit de se prévaloir des règles de procédure et d'exiger le respect des formes procédurales (Bohnet, op.”
Stillschweigende Akzeptanz liegt nur vor, wenn der Beklagte durch eindeutiges, nicht mehrdeutiges Verhalten objektiv zum Ausdruck bringt, dass er sich in der Sache und nicht über die Zuständigkeit verteidigen will. Massgeblich ist eine Verhaltensweise, die nach den Regeln von Treu und Glauben eine nachträgliche Geltendmachung der Zuständigkeitsrüge als unzulässig erscheinen liesse.
“3 CL (ibidem, no 147 ss ad art 5 CL) au lieu où le fait dommageable risque de se produire sans que l'on sache précisément où. Selon l'art. 36 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du lésé ou du défendeur ou le tribunal du lieu de l'acte ou du résultat de celui-ci est compétent pour statuer sur les actions fondées sur un acte illicite. En outre, est impérativement compétent pour ordonner les mesures provisionnelles, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale (art. 13 let. a CPC). Cette compétence avait été admise dans le cadre du prononcé des mesures d'urgence avant audition des parties, eu égard à l'absence d'un autre point de rattachement et de la possibilité offerte dans ce cas au requérant de choisir son for. Il est apparu depuis lors que, au stade de la vraisemblance, le véhicule incriminé ne se trouve pas à Genève, pas plus que son propriétaire allégué, de sorte que l'on voit mal que le dommage puisse se produire à Genève, question qui peut également rester ouverte (cf. infra). 1.2. Au sens de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. La requérante se prévaut de cette disposition estimant que le cité a procédé sans s'opposer à la compétence de la Cour. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite est la renonciation à un for légal opérée par actes concluants dans un procès déjà pendant; elle apparaît ainsi comme une forme particulière de prorogation de for. L'acceptation tacite a lieu par la manifestation sans ambiguïté de la volonté du défendeur de procéder sur le fond devant le tribunal saisi (ATF 87 I 131/JT 1961 I 581). Le défendeur accepte tacitement le for lorsque devant le juge incompétent saisi de la demande, il se comporte de telle manière qu'eu égard aux règles de la bonne foi l'invocation ultérieure de l'exception d'incompétence ne pourrait être approuvée (ATF 67 I 108). Seule importe la volonté du défendeur de procéder au fond (arrêt du Tribunal fédéral 5A_87/2011 c.”
“Or il ne fait pas de doute que si elle avait habité dans le canton de Vaud, elle aurait rédigé ces documents en français, très probablement devant un notaire vaudois, par exemple celui ayant instrumenté une donation immobilière en 1994. Enfin, on relèvera que l'appelant A.J.________, agissant alors comme exécuteur testamentaire de sa mère, a laissé la succession de celle-ci être traitée par les autorités M.________ avant de soutenir, au gré d'une action ouverte dans le canton de Vaud, qu'elle aurait en réalité eu toutes ses attaches et son dernier domicile dans le canton de Vaud, ce sans le début d'une preuve convaincante. Au vu de ces éléments, on ne saurait retenir que la de cujus aurait eu son dernier domicile, ou même sa dernière résidence habituelle dans le canton de Vaud. 4. Les appelants invoquent ensuite que l'intimée aurait tacitement accepté la compétence de la Chambre patrimoniale cantonale, voyant dans l'appréciation contraire de celle-ci une violation des art. 18 et 52 CPC. 4.1 Aux termes de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite du for est acquise à la partie demanderesse lorsque l'adverse partie a manifesté de manière exempte d'équivoque son intention de se défendre sur le fond plutôt que sur la compétence (ATF 123 III 35 consid. 3b, JdT 1997 I 322 ; également Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3e éd., Bâle 2021, ad art. 18 CPC n. 8 et les références citées). Cette partie doit s'être comportée de telle manière, relativement à la demande en justice, que l'exception d'incompétence apparaisse soulevée de manière contraire aux exigences de la bonne foi (ATF 87 I 131, JdT 1961 I 581 ; TF 4A_229/2018 du 12 octobre 2018 consid. 10). Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a estimé que le fait de s'opposer à une requête d’assistance judiciaire déposée dans la procédure au fond ne valait pas acceptation du for.”
“3 CL (ibidem, no 147 ss ad art 5 CL) au lieu où le fait dommageable risque de se produire sans que l'on sache précisément où. Selon l'art. 36 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du lésé ou du défendeur ou le tribunal du lieu de l'acte ou du résultat de celui-ci est compétent pour statuer sur les actions fondées sur un acte illicite. En outre, est impérativement compétent pour ordonner les mesures provisionnelles, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale (art. 13 let. a CPC). Cette compétence avait été admise dans le cadre du prononcé des mesures d'urgence avant audition des parties, eu égard à l'absence d'un autre point de rattachement et de la possibilité offerte dans ce cas au requérant de choisir son for. Il est apparu depuis lors que, au stade de la vraisemblance, le véhicule incriminé ne se trouve pas à Genève, pas plus que son propriétaire allégué, de sorte que l'on voit mal que le dommage puisse se produire à Genève, question qui peut également rester ouverte (cf. infra). 1.2. Au sens de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. La requérante se prévaut de cette disposition estimant que le cité a procédé sans s'opposer à la compétence de la Cour. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite est la renonciation à un for légal opérée par actes concluants dans un procès déjà pendant; elle apparaît ainsi comme une forme particulière de prorogation de for. L'acceptation tacite a lieu par la manifestation sans ambiguïté de la volonté du défendeur de procéder sur le fond devant le tribunal saisi (ATF 87 I 131/JT 1961 I 581). Le défendeur accepte tacitement le for lorsque devant le juge incompétent saisi de la demande, il se comporte de telle manière qu'eu égard aux règles de la bonne foi l'invocation ultérieure de l'exception d'incompétence ne pourrait être approuvée (ATF 67 I 108). Seule importe la volonté du défendeur de procéder au fond (arrêt du Tribunal fédéral 5A_87/2011 c.”
Eine Einlassung im Schlichtungsverfahren ist ausgeschlossen und ersetzt folglich nicht die form‑ und fristgerechte Erhebung der Einrede der fehlenden Zuständigkeit in einem bereits hängigen gerichtlichen Verfahren. Die Beklagte hat die Unzuständigkeits‑Einrede im hängigen Verfahren vorzubringen.
“Grundsätzlich ist für Klagen aus Vertrag das Gericht am Wohnsitz resp. Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Die charakteristische Leistung ist regelmässig diejenige, welche nicht in Geld besteht. Beim Auftrag, Werkvertrag und ähn- lichen Dienstleistungsverträgen ist dies die Dienstleistung (I VO SCHWANDER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 31 N 5 und 12 f.). Für konsumen- tenrechtliche, arbeitsrechtliche, sowie miet- und pachtrechtliche Klagen gel- ten besondere Gerichtsstände (Art. 32-34 ZPO). Zu unterscheiden sind zwingende und nicht zwingende Gerichtsstände. Ein Gerichtsstand ist nur dann zwingend, wenn es das Gesetz ausdrücklich vorschreibt. Von einem zwingenden Gerichtsstand können die Parteien nicht abweichen (Art 9 ZPO). Soweit nicht zwingende Gerichtsstandsvorschriften entgegenstehen, wird das angerufene Gericht zuständig, wenn sich die beklagte Partei ohne Einrede der fehlenden Zuständigkeit zur Sache äussert (Art. 18 ZPO). Eine Einlassung ist auch bei einem aufgrund einer ausschliesslichen Prorogati- onsabrede örtlich unzuständigen Gericht möglich (ZK ZPO-S UTTER-SOMM/ H EDINGER, 3. Auflage 2016, Art. 18 N 4 f.). Unterbleibt die Einrede, so wird die fehlende örtliche Zuständigkeit nicht von Amtes wegen festgestellt (BK ZPO I-Z INGG, Art. 60 N 8). Obschon die Rechtshängigkeit nach Art. 62 Abs. - 7 - 1 ZPO bereits mit Einreichung eines Schlichtungsgesuches eintritt, ist eine Einlassung im Schlichtungsverfahren ausgeschlossen. Die beklagte Partei muss in einem bereits hängigen gerichtlichen Verfahren die Unzuständig- keitseinrede erheben (ZK ZPO-S UTTER-SOMM/HEDINGER, Art. 18 N 10).”
Bei unklarer oder mit Vorbehalt geäusserter Einlassung darf nicht ohne Weiteres von einer Einlassung im Sinn von Art. 18 ZPO ausgegangen werden; die Vorbringen zur Zuständigkeit sind zu berücksichtigen, um das rechtliche Gehör der Gegenpartei zu wahren.
“Zunächst ist festzuhalten, dass der angefochtene Entscheid in einem Zeit- punkt erging, in dem noch nicht feststand, ob sich die Beschwerdegegnerin auf die Widerklage einlassen werde. In ihrer Beschwerdeantwort (act. 10) hat die Be- schwerdegegnerin klargestellt, dass sie sich gegen die Zuständigkeit der Vorin- stanz für das Widerklagebegehren Ziff. 3 ausspreche. Die Vorbringen der Be- schwerdegegnerin zur Zuständigkeit sind im vorliegenden Verfahren zu berück- sichtigen, da andernfalls ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt wäre. Damit ist jedenfalls für das vorliegende Verfahren nicht von einer Einlassung der Be- schwerdegegnerin auszugehen (Art. 18 ZPO).”
“Après examen des plans, il s'est avéré que deux des boxes avaient effectivement été construits sur la parcelle vendue n° ggg, un box se situait à cheval sur la limite des deux parcelles nos ggg et eee et trois boxes étaient entièrement construits sur la parcelle n° eee. B. Par requête de conciliation du 12 novembre 2019, A.________ et B.________ ont ouvert action par-devant le Tribunal civil de l'arrondissement de la Sarine pour actes illicites, enrichissement illégitime et gestion d'affaires sans mandat à l'encontre de D.________ et de C.________ SA, régie qui avait encaissé les loyers et les avait reversés à D.________ dans le cadre d'un mandat de gérance. Ils concluaient, sous suite de frais et dépens, à ce que les loyers perçus depuis le 1er février 2005 sur les quatre garages qui se situent totalement ou partiellement sur leur parcelle leurs soient restitués. Lors de l'audience de conciliation du 14 février 2020, le mandataire de C.________ SA et de D.________ a formulé une réserve quant au for sur la base de l'art. 18 CPC mais a indiqué que C.________ SA ne s'opposait pas à entrer en discussion. Par décision présidentielle du 6 avril 2020, une autorisation de procéder a été délivrée à A.________ et B.________. C. Par mémoire du 19 août 2020, A.________ et B.________ ont déposé leur demande au fond. Dans leur réponse du 26 novembre 2020, C.________ SA et D.________ ont conclu au rejet de la demande, sous suite de frais, dans la mesure où recevable. En outre, ils ont formulé une demande reconventionnelle. Une séance par-devant le tribunal s'est tenue le 9 juillet 2021. Par décision du 8 octobre 2021, le tribunal a déclaré la demande en paiement déposée le 12 novembre 2019 par A.________ et B.________ à l'encontre de C.________ SA et D.________ irrecevable et a mis les frais judiciaires ainsi que les dépens à la charge de A.________ et B.________. D. Par acte du 29 octobre 2021, A.________ et B.________ ont interjeté recours contre la décision rendue le 8 octobre 2021. Ils requièrent, sous suite de frais, que les frais judiciaires et les dépens de première instance soient mis intégralement à la charge du Canton de Fribourg.”
Konkludentes Verhalten kann die Zustimmung zur Zuständigkeit nach Art. 18 ZPO begründen. In der zitierten Rechtsprechung wurde eine solche Annahme der Zuständigkeit aufgrund eines zwischen den Parteien geschlossenen Séquestre-/Sicherungsvertrags festgestellt.
“________ (II), a mis les frais judiciaires, arrêtés à 1'000 fr., à la charge de P.________ (III) et a dit que P.________ était le débiteur de F.________ et lui devait immédiat paiement de la somme de 1'000 fr. à titre de dépens (IV). En droit, le président a cité la jurisprudence selon laquelle, lorsque le tribunal a imparti un délai pour la demande en inscription définitive d’une hypothèque légale des artisans et entrepreneurs, la créance qui fonde ce droit de gage ne peut pas être invoquée sans conciliation préalable. Il a relevé néanmoins que cette jurisprudence était postérieure au dépôt de la demande du 15 janvier 2018 par F.________. Il a constaté que la valeur litigieuse des conclusions de la demande était supérieure à 100'000 fr. et que P.________ avait procédé sans se prévaloir d’une incompétence de l’autorité saisie si bien que la compétence du Tribunal d’arrondissement, en lieu et place de la Chambre patrimoniale cantonale (ci-après : CPat), avait fait l’objet d’une acceptation tacite au sens de l’art. 18 CPC en application de l’art. 199 CPC. Le premier juge a estimé qu’on pouvait au demeurant retenir une acceptation par actes concluants compte tenu du contrat de séquestre conclu le 15 mai 2018 entre les parties à hauteur de 115'000 francs. B. Par acte du 3 novembre 2022, P.________ (ci-après : l’appelant) a interjeté appel contre cette décision en concluant, avec suite de frais et dépens, à sa réforme en ce sens que la demande du 15 janvier 2018 soit déclarée irrecevable. Subsidiairement, il a conclu à l’annulation de la décision entreprise et au renvoi de la cause au premier juge pour nouvelle décision dans le sens des considérants. A l’appui de son appel, il a produit un bordereau de pièces Par réponse du 22 décembre 2022, F.________ (ci-après : l’intimé) a conclu, avec dépens, au rejet de l’appel. Il a produit trois pièces à l’appui de sa réponse, à savoir la convention signée le 15 mai 2018 par les parties (pièce 101), des courriels échangés entre les parties les 8, 9 et 14 mai 2018 (pièce 102) ainsi que des courriels échangés entre les parties les 8 et 14 mai 2018 (pièce 103).”
Die blosse Abwehr von provisorischen Massnahmen oder das Stellen formaler Verfahrensanträge begründet nicht automatisch eine Einlassung im Sinne von Art. 18 ZPO. Nach Art. 18 ZPO und der Rechtsprechung ist die Einrede der fehlenden Zuständigkeit grundsätzlich vor jeder materiellen Verteidigung zu erheben.
“Au demeurant, le Tribunal fédéral a déjà eu l’occasion d’affirmer que la bonne foi impose de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa), règle qui est d’ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (TF 5D_136/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2.2). Il résulte ainsi de ce qui précède que le seul fait que les art. 18 CPC et 186 al. 2 LDIP portent sur deux procédures distinctes – soit l’arbitrage international et la procédure civile – n’est pas déterminant. En effet, ces dispositions sont toutes deux une concrétisation du principe de la bonne foi et de la règle selon laquelle l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense au fond, ceci quelle que soit la procédure applicable. Aussi, la conclusion à laquelle est arrivé le Tribunal fédéral en application de l’art. 186 al. 2 LDIP et du principe de la bonne foi – soit que le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne correspond pas à une acceptation tacite – est également valable s’agissant de l’art. 18 CPC. Au vu de ces éléments, mais également de la jurisprudence précitée, le fait pour l'intimée d'avoir conclu au rejet de la requête de mesures provisionnelles des appelants ne saurait être considéré comme une admission de la compétence rationae loci de la Chambre patrimoniale cantonale pour connaître de l'action au fond. Cela dit, après le blocage dudit compte ordonné par décisions des 14 et 18 février 2020, alors donc que l'action au fond avait été introduite auprès de la Chambre patrimoniale cantonale, l'intimée a déposé elle-même une requête de mesures (super)provisionnelles auprès du Juge délégué de la Chambre patrimoniale cantonale afin d'obtenir le déblocage de ce compte, en date du 6 avril 2020. Même si elle a cité la teneur de l'art. 13 CPC, l’intimée n'a à aucun moment indiqué dans cette écriture qu'elle se fondait sur la compétence prévue par l'art. 13 let. a CPC. De plus, et les appelants le passent sous silence, l'intimée requérait à titre de mesures (super)provisionnelles non seulement le déblocage du compte V.”
“2 LDIP (loi fédérale sur le droit international privé du 18 décembre 1987 ; RS 291) applicable en matière d’arbitrage international, qui prévoit que l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense sur le fond (TF 4A_564/2020 précité consid. 6.3.1). Cela étant, le Tribunal fédéral précise qu’il s’agit là d’un cas d'application du principe de la bonne foi, ancré à l'art. 2 al. 1 CC, qui régit l'ensemble des domaines du droit, y compris l'arbitrage (TF 4A_564/2020 précité consid. 6.3.1) et la procédure civile (ATF 143 III 462 consid. 2.3), la Haute Cour renvoyant sur ce dernier point à l’art. 52 CPC (ATF 143 III 462 consid. 2.3). Au demeurant, le Tribunal fédéral a déjà eu l’occasion d’affirmer que la bonne foi impose de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa), règle qui est d’ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (TF 5D_136/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2.2). Il résulte ainsi de ce qui précède que le seul fait que les art. 18 CPC et 186 al. 2 LDIP portent sur deux procédures distinctes – soit l’arbitrage international et la procédure civile – n’est pas déterminant. En effet, ces dispositions sont toutes deux une concrétisation du principe de la bonne foi et de la règle selon laquelle l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense au fond, ceci quelle que soit la procédure applicable. Aussi, la conclusion à laquelle est arrivé le Tribunal fédéral en application de l’art. 186 al. 2 LDIP et du principe de la bonne foi – soit que le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne correspond pas à une acceptation tacite – est également valable s’agissant de l’art. 18 CPC. Au vu de ces éléments, mais également de la jurisprudence précitée, le fait pour l'intimée d'avoir conclu au rejet de la requête de mesures provisionnelles des appelants ne saurait être considéré comme une admission de la compétence rationae loci de la Chambre patrimoniale cantonale pour connaître de l'action au fond.”
Im vorliegenden Fall reichte der Beteiligte eine als "Gesuch Art. 18 ZPO" bezeichnete Eingabe beim Verwaltungsgericht ein; das Verwaltungsgericht eröffnete daraufhin das Geschäft (VB.2024.00069). Dies erfolgte trotz vorheriger Zuständigkeitsfragen bzw. -verfahren (Sistierung durch das Friedensrichteramt; Nichterwachsen des Bezirksrats mangels sachlicher Zuständigkeit).
“Auf entsprechendes Neubeurteilungsgesuch von A hin bestätigte der Stadtrat die Kündigung mit Beschluss vom 23. Oktober 2023. D. Am 17. November 2023 reichte A beim Friedensrichteramt Geroldswil ein Schlichtungsgesuch ein, woraufhin das Friedensrichteramt das Verfahren Nr. […] eröffnete und mit Verfügung vom 4. Dezember 2023 "bis […] zur Klärung der sachlichen/örtlichen Zuständigkeit bis auf [W]eiteres" sistierte. II. Bereits am 22. November 2023 hatte A Rekurs gegen den Neubeurteilungsbeschluss des Stadtrats Dietikon vom 23. Oktober 2023 an den Bezirksrat Dietikon erhoben und die Prüfung von aufsichtsrechtlichen Massnahmen verlangt. Der Bezirksrat trat mit Beschluss vom 25. Januar 2024 mangels sachlicher Zuständigkeit nicht auf den Rekurs ein (Dispositiv-Ziff. I), leistete der Aufsichtsbeschwerde keine Folge (Dispositiv-Ziff. II), schrieb ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos ab (Dispositiv-Ziff. III) und erhob keine Verfahrenskosten (Dispositiv-Ziff. IV). III. A. Am 3. Februar 2024 richtete A eine als "Gesuch Art. 18 ZPO Einlassung: Kündigung Pachtverhältnis" bezeichnete Eingabe unter Beilage des Beschlusses des Bezirksrats vom 25. Januar 2024 an das Verwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, dass das Gericht sich nach Art. 18 der Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 (SR 272, ZPO) auf die Prüfung der Frage einlassen solle, ob die Kündigung des Pachtverhältnisses nach zivilprozessualen Regeln gültig erfolgt sei. Das Verwaltungsgericht eröffnete daraufhin das Geschäft VB.2024.00069. A ergänzte mit Eingabe vom 13. Februar 2024 sinngemäss, dass er auch um eine inhaltliche Überprüfung der Kündigung bitte. Er liess dem Gericht am 17. Februar 2024 und am 22. Februar 2024 weitere Eingaben zukommen, wobei er in letzterer sinngemäss finanzielle Ansprüche sowie eine Rechtsverweigerung betreffend die Instandhaltung der Zugangswege gegenüber der Stadt Dietikon geltend machte. Mit Schreiben vom 28. Februar 2024 beantragte er unentgeltliche Rechtsvertretung und Prozessführung. Mit Verfügung vom 5. März 2024 wies der stellvertretende Abteilungspräsident das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung ab und setzte A Frist an, um betreffend sein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung seine Bedürftigkeit zu belegen.”
Der Beginn der Einlassung im Sinn von Art. 18 ZPO ist in der Lehre und Praxis umstritten. Es wird vertreten, dass die Einlassung erst mit dem Einreichen der Klage/Schriften eintreten könne, da der Conciliator ohne Entscheidbefugnis in der Regel weder prozessuale noch materielle Voraussetzungen prüft; andererseits hat das Bundesgericht offengelassen, wann genau der Zeitpunkt ist, stellt aber fest, dass die Teilnahme an der Schlichtungsverhandlung ohne jeglichen Vorbehalt gegenüber der (territorialen) Unzuständigkeit ein späteres Vorbringen dieser Einrede ausschliesst.
“2 CPC, se davanti a un tribunale statale e a un tribunale arbitrale sono pendenti, tra le medesime parti, cause concernenti il medesimo oggetto litigioso, il tribunale successivamente adito sospende la procedura finché il tribunale preventivamente adito abbia deciso sulla sua competenza. Se il primo tribunale si dichiara competente, il secondo dovrà emettere una decisione di non entrata in materia (Habegger, in: Basler Kommentar, CPC, 3a ed., n. 3b e 29-30; Dasser, in: KuKo, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3a ed., n. 15 ad art. 372). Qualora il giudice statale sia stato adito per primo, esso applicherà l’art. 61 CPC ovvero, nel caso in cui dovesse costatare che le parti hanno pattuito di sottoporre ad arbitrato una controversia compromettibile, declinerà la propria competenza a meno che il convenuto si sia incondizionatamente costituito in giudizio (lett. a), il giudice statale accerti la manifesta nullità o inadempibilità del patto d’arbitrato (lett. b) oppure il tribunale arbitrale non possa essere costituito per motivi manifestamente imputabili al convenuto nel procedimento arbitrale (lett. c). La costituzione in giudizio è regolata dall’art. 18 CPC, secondo cui il giudice adito è competente dal momento in cui il convenuto si esprime nel merito senza sollevare l’eccezione d’incompetenza. Il momento a partire dal quale il convenuto può costituirsi in giudizio è discutibile; si può sostenere che ciò sia possibile solo dopo l’inoltro della petizione, dal momento che il conciliatore, in assenza di competenza decisionale o casi eccezionali, non esamina l’adempimento dei presupposti processuali e di merito di un’azione (DTF 87 I 53 consid. 4; Infanger in: Basler Kommentar, CPC, 3a ed., n. 7 ad art. 18). In una più recente decisione, il Tribunale federale ha lasciato aperta la questione, limitandosi a osservare che se la parte convenuta prende parte alla procedura di conciliazione senza esprimere la minima riserva in relazione all’incompetenza (territoriale) del conciliatore, essa non può più invocare tale vizio innanzi al Pretore (STF 4A_400/2019 del 17 marzo 2020 consid. 5.5.3). 8. Nel caso concreto, l’appellante non pretende né tantomeno dimostra che il Tribunale arbitrale sia stato adito per primo, né offre elementi per poter determinare l’esatto momento di consegna dei suoi scritti del 16 novembre 2020 alla posta (e segnatamente i relativi tracciamenti, neppure più visionabili online tramite il servizio “track & trace”).”
Das blosse Eintreten in Verteidigungs- oder in prozessuale Massnahmen (insbesondere die Stellungnahme zu vorsorglichen Anträgen) begründet nicht automatisch eine konkludente Anerkennung der Zuständigkeit des angerufenen Gerichts. Die Rechtsprechung stellt in diesem Zusammenhang klar, dass die Reaktion auf ein Gesuch um vorläufige Massnahmen nicht als stillschweigende Zustimmungswirkung im Sinne von Art. 18 ZPO zu werten ist und dass sich daraus nicht stets ein Verlust des Rechts ergibt, die Zuständigkeit des erstinstanzlichen Gerichts zu rügen.
“On ne saurait toutefois les suivre dans leurs explications. En effet, il est vrai que l’arrêt 4A_564/2020 porte sur l'art. 186 al. 2 LDIP (loi fédérale sur le droit international privé du 18 décembre 1987 ; RS 291) applicable en matière d’arbitrage international, qui prévoit que l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense sur le fond (TF 4A_564/2020 précité consid. 6.3.1). Cela étant, le Tribunal fédéral précise qu’il s’agit là d’un cas d'application du principe de la bonne foi, ancré à l'art. 2 al. 1 CC, qui régit l'ensemble des domaines du droit, y compris l'arbitrage (TF 4A_564/2020 précité consid. 6.3.1) et la procédure civile (ATF 143 III 462 consid. 2.3), la Haute Cour renvoyant sur ce dernier point à l’art. 52 CPC (ATF 143 III 462 consid. 2.3). Au demeurant, le Tribunal fédéral a déjà eu l’occasion d’affirmer que la bonne foi impose de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa), règle qui est d’ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (TF 5D_136/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2.2). Il résulte ainsi de ce qui précède que le seul fait que les art. 18 CPC et 186 al. 2 LDIP portent sur deux procédures distinctes – soit l’arbitrage international et la procédure civile – n’est pas déterminant. En effet, ces dispositions sont toutes deux une concrétisation du principe de la bonne foi et de la règle selon laquelle l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense au fond, ceci quelle que soit la procédure applicable. Aussi, la conclusion à laquelle est arrivé le Tribunal fédéral en application de l’art. 186 al. 2 LDIP et du principe de la bonne foi – soit que le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne correspond pas à une acceptation tacite – est également valable s’agissant de l’art. 18 CPC. Au vu de ces éléments, mais également de la jurisprudence précitée, le fait pour l'intimée d'avoir conclu au rejet de la requête de mesures provisionnelles des appelants ne saurait être considéré comme une admission de la compétence rationae loci de la Chambre patrimoniale cantonale pour connaître de l'action au fond.”
“In una recente decisione il Tribunale federale, tenuto ad esprimersi sulla validità di un'autorizzazione ad agire rilasciata da un'autorità di conciliazione in- competente, ha lasciato aperta la questione a sapere se la costituzione in giudizio ai sensi dell'art. 18 CPC trova applicazione già in conciliazione, ritenendo comun- que che nulla vi si opponga a priori. In tale decisione il Tribunale federale ha ad ogni modo stabilito che l'ammissione tacita della competenza dell'autorità di conci- liazione non priva il convenuto della possibilità di eccepire l'incompetenza del giu- dice di prima istanza. Egli non può più mettere in discussione la competenza dell'- autorità di conciliazione, ma è libero di contestare la competenza del giudice di merito adito (DTF 146 III 265, consid. 5.5.3). Alla luce di tutto quanto precede, avendo l'appellato contestato la competenza ter- ritoriale del giudice adito con la risposta di causa 30 aprile 2018, e prima di essersi espresso nel merito, è da ritenere che non vi è stata alcuna costituzione in giudizio. Anche per quanto concerne tale censura la decisione del Tribunale regionale è quindi da confermare.”
Wird die Einrede der Unzuständigkeit erst verspätet vorgebracht (z. B. erst in der Duplik oder in einem späteren Verfahrensstadium), so ist sie in der Regel verwirkt. Die prozessuale Pflicht zur Treue und zum rechtzeitigen Vorbringen gebietet, die Einrede vor jeder Verteidigung in der Sache zu erheben; ein späteres Vorbringen kann gegen diese Pflicht und damit gegen Art. 18 ZPO sprechen.
“En effet, ce n’est pas seulement à l’aune des seules dispositions de la LPO et de l’OPO que doit être examinée la légalité du refus de l’intimée d’ouvrir une relation bancaire avec la requérante, mais aussi à l’aune des dispositions de la LCart puisque si une telle obligation ressort de la législation postale, il faut alors examiner si une telle obligation découlant de la LCart existe à la place ou à côté de la première. Au surplus, même dans l’hypothèse où l’avis de la COMCO permettait de retenir que la cour de céans était incompétente, il convient de rappeler que, si le juge ne saurait négliger l'opinion de la COMCO, un tel avis ne le lie toutefois pas, puisqu'il applique le droit d'office (ATF 109 II 260 consid. 3, rés. in JdT 1984 I 159; Délégation du Tribunal fédéral et des Tribunaux cantonaux d'une part, et délégation de la Commission de la Concurrence et de son Secrétariat, Les relations entre les tribunaux civils et la Commission de la concurrence, DPC 1997/4, p. 598). Quoiqu’il en soit, il s’agit de relever que l’intimée n’a abordé la question de la compétence territoriale que dans le cadre de sa duplique du 29 juillet 2024 en requérant que la procédure soit limitée à cette question, alors qu’elle a procédé auparavant en déposant sa réponse le 11 juin 2024 sans soulever ce moyen. Elle est donc forclose (cf. art. 18 CPC : « Sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. »). c) Au vu de ce qui précède, la juge déléguée de la cour de céans est compétente pour examiner les prétentions de la requérante. V. a) A teneur de l’art. 261 al. 1 CPC, le tribunal ordonne les mesures provisionnelles nécessaires lorsque le requérant rend vraisemblable qu’une prétention dont il est titulaire remplit les conditions suivantes : cette prétention est l’objet d’une atteinte ou risque de l’être (let. a) et cette atteinte risque de lui causer un préjudice difficilement réparable (let. b). Le tribunal peut renoncer à ordonner des mesures provisionnelles lorsque la partie adverse fournit des sûretés appropriées (art. 261 al. 2 CPC). D’après l’art. 262 CPC, le tribunal peut ordonner toute mesure provisionnelle propre à prévenir ou à faire cesser le préjudice, notamment une interdiction (let. a), l’ordre de cessation de l’état de fait illicite (let.”
“Entrent principalement en ligne de compte comme motifs de nullité la violation grossière de règles de procédure ainsi que l'incompétence qualifiée (fonctionnelle ou matérielle) de l'autorité qui a rendu la décision; en revanche, des vices de fond n'entraînent qu'à de rares exceptions la nullité d'une décision (cf. ATF 145 III 436 consid. 4 et les arrêts cités; 137 I 273 consid. 3; arrêt du Tribunal fédéral 2C_573/2020 du 22 avril 2021 consid. 5). 3.1.3 L'art. 52 CPC impose à quiconque participe à la procédure de se conformer aux règles de la bonne foi, principe qui contraint le plaideur à se prévaloir de ses moyens au moment prévu par la loi et sans tarder. Il est ainsi contraire au principe de la bonne foi d'invoquer après coup des moyens que l'on avait renoncé à faire valoir en temps utile en cours de procédure, parce que la décision intervenue a finalement été défavorable (ATF 138 III 374 consid. 4.3.2; arrêt du Tribunal fédéral 5D_136/2014 du 3 février 2015 consid. 4.2.2). La bonne foi impose également de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa), règle qui est d'ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (acceptation tacite de compétence locale; arrêt du Tribunal fédéral 5D_136/2014 précité, consid. 4.2.2). Dans l'arrêt du 3 février 2015 précité, le Tribunal fédéral a ainsi jugé que sauf à violer le principe de la bonne foi, une partie ne pouvait pas attendre la seconde instance pour prétendre que la valeur litigieuse avancée par l'autre était manifestement erronée afin de contester la compétence du Tribunal cantonal et, par voie de conséquence, celle de l'autorité de première instance. Dans un arrêt rendu le 20 février 2015, le Tribunal fédéral a cependant relevé que la compétence matérielle était une condition de recevabilité s'examinant d'office (art. 60 CPC) et dès lors pas seulement sur exception d'une partie. Si un tribunal incompétent à raison de la matière prononçait une décision, celle-ci souffrait en effet d'un vice important qui selon les circonstances, pouvait avoir pour conséquence sa nullité. L'instance cantonale supérieure devait dès lors examiner d'office la compétence matérielle de l'instance précédente, même sans grief des parties à cet égard.”
Schlichtungsbehörden sind keine Gerichte. Liegt ihre sachliche Unzuständigkeit offensichtlich vor, haben sie die Unzuständigkeit von Amtes wegen zu beachten und dürfen auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten. Eine Einlassung gemäss Art. 18 ZPO kommt nach der zitierten Rechtsprechung nur bei örtlicher, nicht bei sachlicher Unzuständigkeit in Betracht.
“Nichtigkeit ist jederzeit von sämtlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten und sie kann auch im Rechtsmittelverfahren festgestellt werden (BGer 4A_20/2020 vom 26. Februar 2020 E. 5.1). Die Nichtigkeitseinrede der Berufungsklägerin kann folglich nicht als verspätet bezeichnet werden, jedoch könnte allenfalls eine Einlassung gemäss Art. 18 ZPO dagegen sprechen. Eine solche Einlassung ist allerdings nur in Fällen der örtlichen Unzuständigkeit möglich, nicht jedoch wenn - wie hier - die sachliche Unzuständigkeit der Schlichtungsbehörde behauptet wird (vgl. BGE 146 III 265 E. 4 ff.; KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., 2021, Art. 59 N 10; Sutter-Somm/Seiler, Handkomm. ZPO, 2021, Art. 18 N 1, 7). Es gereicht der Berufungsklägerin demnach nicht zum Nachteil, dass sie an der Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichteramt Sissach teilgenommen und dort keine Unzuständigkeitseinrede erhoben hat. Die Vorschriften über die sachliche Zuständigkeit eines Gerichts bzw. einer Schlichtungsbehörde sind zwingender Natur, so dass sich eine Schlichtungsbehörde - ungeachtet einer allfälligen Einlassung gemäss Art. 18 ZPO respektive fehlenden Unzuständigkeitseinrede - für unzuständig erklären und auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten darf, wenn ihre sachliche Unzuständigkeit offensichtlich ist (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4; siehe auch Bemerkungen von Schwander in ZZZ 2020 S. 86 und 172 f.). Die Einschränkung auf offensichtliche Unzuständigkeitsfälle von Schlichtungsbehörden rechtfertigt sich insofern, als in Art. 59 Abs. 1 und Art. 60 ZPO einzig vom «Gericht» die Rede ist, welches die Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen hat. Die Schlichtungsbehörde ist keine gerichtliche Instanz, indessen haben nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts auch die Schlichtungsbehörden ihre Zuständigkeit zu prüfen und sie haben sich für unzuständig zu erklären, wenn - wie erwähnt - ihre Unzuständigkeit offensichtlich ist. Abgesehen davon hat die Schlichtungsbehörde aber nicht über heikle Verfahrensfragen zu entscheiden (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4.1 ff.; BGE 139 III 273 E. 2.1).”
Nach Art. 18 ZPO wird das ersuchte Gericht zuständig, wenn der Beklagte ohne Einrede der fehlenden Zuständigkeit und durch eindeutig auf den materiellen Vortrag gerichtetes Verhalten vorgehen will. Tacite Annahme des for liegt vor, wenn das Verhalten des Beklagten nach Treu und Glauben so zu verstehen ist, dass eine spätere Geltendmachung der Einrede der Unzuständigkeit unbillig wäre; entscheidend ist die ungeklärte, aber klare Willensbetätigung, vor dem angerufenen Gericht in der Sache zu verhandeln.
“Le demandeur n’a pas donné suite. EN DROIT 1. 1.1 Conformément à l'art. 7 du Code de procédure civile suisse du 19 décembre 2008 (CPC - RS 272) et à l'art. 134 al. 1 let. c de la loi sur l'organisation judiciaire, du 26 septembre 2010 (LOJ - E 2 05), la chambre des assurances sociales de la Cour de justice connaît en instance unique des contestations relatives aux assurances complémentaires à l’assurance-maladie sociale prévue par la LAMal, relevant de la loi fédérale sur le contrat d'assurance, du 2 avril 1908 (loi sur le contrat d’assurance, LCA - RS 221.229.1). La compétence de la chambre de céans à raison de la matière pour juger du cas d’espèce est ainsi établie. 1.2 Selon l’art. 31 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du défendeur ou celui du lieu où la prestation caractéristique doit être exécutée est compétent pour statuer sur les actions découlant d’un contrat, étant précisé que l’art. 17 al. 1 CPC consacre la possibilité d’une élection de for écrite. Aux termes de l’art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. En l’occurrence, selon l’art. A9.2 CGA, les tribunaux suisses ordinaires sont compétents pour juger les litiges relevant du contrat d’assurance. La prestation caractéristique visant le versement d’indemnités journalières, il s’agit d’une dette portable qui doit être exécutée au lieu du domicile de l’ayant droit. Ce dernier est domicilié sur le canton de Vaud. Toutefois, dès lors que la défenderesse n’a pas soulevé d’exception d’incompétence et a procédé sur le fond sans réserve, elle a tacitement accepté le for à Genève. Partant, la compétence de la chambre de céans est établie tant à raison de la matière que du lieu. 2. Les litiges relatifs aux assurances complémentaires à l'assurance-maladie ne sont pas soumis à la procédure de conciliation préalable de l'art. 197 CPC lorsque les cantons ont prévu une instance cantonale unique selon l'art.”
“3 CL (ibidem, no 147 ss ad art 5 CL) au lieu où le fait dommageable risque de se produire sans que l'on sache précisément où. Selon l'art. 36 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du lésé ou du défendeur ou le tribunal du lieu de l'acte ou du résultat de celui-ci est compétent pour statuer sur les actions fondées sur un acte illicite. En outre, est impérativement compétent pour ordonner les mesures provisionnelles, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale (art. 13 let. a CPC). Cette compétence avait été admise dans le cadre du prononcé des mesures d'urgence avant audition des parties, eu égard à l'absence d'un autre point de rattachement et de la possibilité offerte dans ce cas au requérant de choisir son for. Il est apparu depuis lors que, au stade de la vraisemblance, le véhicule incriminé ne se trouve pas à Genève, pas plus que son propriétaire allégué, de sorte que l'on voit mal que le dommage puisse se produire à Genève, question qui peut également rester ouverte (cf. infra). 1.2. Au sens de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. La requérante se prévaut de cette disposition estimant que le cité a procédé sans s'opposer à la compétence de la Cour. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite est la renonciation à un for légal opérée par actes concluants dans un procès déjà pendant; elle apparaît ainsi comme une forme particulière de prorogation de for. L'acceptation tacite a lieu par la manifestation sans ambiguïté de la volonté du défendeur de procéder sur le fond devant le tribunal saisi (ATF 87 I 131/JT 1961 I 581). Le défendeur accepte tacitement le for lorsque devant le juge incompétent saisi de la demande, il se comporte de telle manière qu'eu égard aux règles de la bonne foi l'invocation ultérieure de l'exception d'incompétence ne pourrait être approuvée (ATF 67 I 108). Seule importe la volonté du défendeur de procéder au fond (arrêt du Tribunal fédéral 5A_87/2011 c.”
Nimmt der Beklagte an der Schlichtungs-/Einigungsversammlung teil, ohne die Kompetenz der Schlichtungsbehörde ratione loci zu rügen, kann er diese Unzuständigkeit vor dem materiell zuständigen Gericht in der Regel nicht mehr geltend machen. Die Entscheidung des Bundesgerichts stützt diese Folge mit Blick auf den Grundsatz von Treu und Glauben und der Pflicht, verteidigungsrechtliche Einreden rechtzeitig zu erheben. Gleichzeitig bleibt es dem Beklagten vorbehalten, die örtliche Unzuständigkeit des später angerufenen Gerichts geltend zu machen. Schliesslich hat das Bundesgericht klargestellt, dass bei zwingenden (imperativen) Gerichtsständen das Unterlassen einer Einrede nicht ohne weiteres als stillschweigende Annahme der Zuständigkeit im Sinne von Art. 18 ZPO gewertet werden darf.
“Le Tribunal fédéral s’est récemment penché sur la question de la validité d'une autorisation de procéder délivrée par une autorité qui s'avère en définitive incompétente, sans que l'incompétence de ladite autorité ne soit manifeste. Après avoir exposé la doctrine pertinente, le Tribunal fédéral a choisi de privilégier une solution nuancée et adaptée aux circonstances. Il a ainsi considéré que bien qu'il faille retenir qu'une autorisation de procéder délivrée par une autorité incompétente à raison du lieu – cas qui se présentait dans la cause en question – n'est en principe pas valable, il y a lieu d'admettre que le défendeur ayant pris part à la procédure de conciliation sans émettre la moindre réserve relative à l'incompétence ratione loci de l'autorité de conciliation ne peut pas invoquer un tel vice devant le tribunal. Le Tribunal fédéral a ensuite relevé que la doctrine était divisée sur le point de savoir si une acceptation tacite de la compétence de l'autorité de conciliation, en appliquant (par analogie) l'art. 18 CPC, était possible. Selon le Tribunal fédéral, rien ne s'opposait a priori à l'application de l'art. 18 CPC au stade de la conciliation déjà. Point n’était toutefois besoin de trancher cette question. En effet, en vertu de l'art. 52 CPC, quiconque participe à la procédure doit se conformer aux règles de la bonne foi. Un des principaux devoirs imposés à une partie par la loyauté veut qu'elle se prévale de ses moyens au moment prévu par la loi et sans tarder, à défaut de quoi elle troublerait inutilement le cours du procès. D'après la jurisprudence, il est contraire au principe de la bonne foi d'invoquer après coup des moyens que l'on avait renoncé à faire valoir en temps utile en cours de procédure, parce que la décision intervenue a finalement été défavorable. Aussi y a-t-il lieu d'admettre que, dans l'hypothèse où le défendeur participe à la procédure de conciliation sans remettre en question la compétence ratione loci de l'autorité de conciliation, le moyen pris de l'incompétence à raison du lieu de ladite autorité ne saurait être accueilli par le tribunal saisi au fond.”
“2; arrêt du Tribunal fédéral 5A_597/2007 du 17 avril 2008 consid. 2.3; Bohnet, Commentaire romand du Code de procédure civile, 2019, n. 28 ad art. 52 CPC). La bonne foi impose également de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa et la référence), règle qui est d'ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (acceptation tacite de compétence). Le Tribunal fédéral a considéré que, dans les cas où le défendeur participe à la procédure de conciliation sans remettre en question la compétence ratione loci de l'autorité de conciliation, il ne saurait invoquer par la suite la question de l'incompétence de cette autorité. Il reste toutefois libre d'invoquer l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi au fond (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Il a par ailleurs retenu que lorsque le for est impératif, l'absence d'objection des parties au sujet de la compétence ratione loci ne peut être assimilée à une acceptation tacite conformément à la règle de l'art. 18 CPC. L'existence d'un abus de droit se détermine selon les circonstances concrètes du cas (ATF 138 III 425 consid. 5.2; 138 III 401 consid. 2.4.1; 129 III 493 consid. 5.1). Il faut se garder de retenir trop facilement l'existence d'un comportement abusif. Les parties sont en droit de se prévaloir des règles de procédure et d'exiger le respect des formes procédurales (Bohnet, op. cit., n. 25 ad art. 52 CPC). En cas d'abus de droit, le droit procédural invoqué n'est pas retenu (Bohnet, op. cit., n. 51 ad art. 52 CPC).”
Bei Klagen aus dem Versicherungsvertrag sind die Gerichte am schweizerischen Wohnort des Versicherungsnehmers bzw. des Anspruchsberechtigten zuständig; ein am Wohnort angerufenes Gericht gilt nach Art. 18 ZPO jedenfalls als örtlich zuständig.
“und 9.1), sind für Klagen aus dem Versicherungsvertrag die Gerichte am schweizerischen Wohnort des Versicherungsnehmers bzw. des Anspruchsberechtigten zuständig. Die Klägerin hat ein für ihren Wohnort zuständiges Gericht angerufen. Dieses ist mit Blick auf Art. 18 ZPO jedenfalls örtlich zuständig, selbst wenn sich der Gerichtsstand bei Qualifikation der Klage als eine solche gestützt auf Art. 62 ff. des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR; SR 220]) grundsätzlich nach Art. 10 Abs. 1 lit. b ZPO bestimmen würde. Das Versicherungsgericht entscheidet gemäss Art. 9 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EG-ZPO; sGS 961.2) i.V.m. Art. 7 ZPO als einzige kantonale Instanz über Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10). Darunter werden praxisgemäss auch Zusatzversicherungen subsumiert, auf die das Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG; SR 221.229.1) zur Anwendung gelangt (vgl. etwa BGE 138 III 2 E. 1.1). Angesichts dessen, dass die Klägerin in diesem Verfahren die von der Beklagten gestützt auf Bestimmungen ihrer AVB bei der IV-Stelle erhältlich gemachte Geldsumme zurückverlangt (vgl.”
Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, ist nicht in der Sache zu verhandeln und es ist ein Nichteintretensentscheid zu erlassen. Zu differenzieren ist jedoch nach der konkret in Frage stehenden Prozessvoraussetzung: Hinsichtlich der örtlichen Zuständigkeit ist in gewissen Fällen eine nachträgliche Einlassung denkbar, die die Zuständigkeit begründen kann; für das Rechtsschutzinteresse ist eine derartige nachträgliche Geltendmachung von bereits im kantonalen Verfahren bekannten Umständen grundsätzlich nicht aus der Rechtsprechung abzuleiten.
“Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Ergeht trotz Fehlens einer Prozessvoraussetzung kein Nichteintretensentscheid, sondern ein Urteil in der Sache, kann dieses deswegen an schwerwiegenden Mängeln leiden und unter Umständen gar nichtig sein (BGE 140 III 227 E. 3.3; 137 III 217 E. 2.4.3 mit Hinweisen). Es gilt indessen in Bezug auf die in Frage stehende Prozessvoraussetzung zu differenzieren, zumal beispielsweise bezüglich der örtlichen Zuständigkeit in gewissen Fällen eine Einlassung denkbar ist (Art. 24 LugÜ; Art. 6 IPRG und Art. 18 ZPO; FABIENNE HOHL, Procédure civile, Bd. 1, 2. Aufl. 2016, S. 111 Rz. 598 f.; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Was das Rechtsschutzinteresse betrifft, darf aus der Rechtsprechung, wonach Tatsachen, die sich nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben (echte Noven), ausnahmsweise zu berücksichtigen sind, wenn es um die Sachurteilsvoraussetzungen vor Bundesgericht geht, nicht abgeleitet werden, es sei in einem der Verhandlungsmaxime unterliegenden Zivilprozess einer Partei gestattet, Umstände, die ihr schon im kantonalen Verfahren bekannt waren und die gegen ein Rechtsschutzinteresse der Gegenpartei sprechen, erstmals vor Bundesgericht vorzubringen (Urteil des Bundesgerichts 4A_50/2019 vom 28. Mai 2019 E. 4.2 f.). Dies erklärt sich aus der Funktion des Rechtsschutzinteresses, dass die Parteien den Staat nicht mit unnötigen Prozessen belasten sollen (GEHRI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017 [Vorauflage], N.”
“Steht endgültig fest, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlt, darf nicht zur Sache verhandelt werden und ergeht ein Nichteintretensentscheid (BGE 140 III 159 E. 4.2.4). Ergeht trotz Fehlens einer Prozessvoraussetzung kein Nichteintretensentscheid, sondern ein Urteil in der Sache, kann dieses deswegen an schwerwiegenden Mängeln leiden und unter Umständen gar nichtig sein (BGE 140 III 227 E. 3.3; 137 III 217 E. 2.4.3 mit Hinweisen). Es gilt indessen in Bezug auf die in Frage stehende Prozessvoraussetzung zu differenzieren, zumal beispielsweise bezüglich der örtlichen Zuständigkeit in gewissen Fällen eine Einlassung denkbar ist (Art. 24 LugÜ; Art. 6 IPRG und Art. 18 ZPO; FABIENNE HOHL, Procédure civile, Bd. 1, 2. Aufl. 2016, S. 111 Rz. 598 f.; vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 4A_229/2017 vom 7. Dezember 2017 E. 3.2). Was das Rechtsschutzinteresse betrifft, darf aus der Rechtsprechung, wonach Tatsachen, die sich nach dem angefochtenen Entscheid ereignet haben (echte Noven), ausnahmsweise zu berücksichtigen sind, wenn es um die Sachurteilsvoraussetzungen vor Bundesgericht geht, nicht abgeleitet werden, es sei in einem der Verhandlungsmaxime unterliegenden Zivilprozess einer Partei gestattet, Umstände, die ihr schon im kantonalen Verfahren bekannt waren und die gegen ein Rechtsschutzinteresse der Gegenpartei sprechen, erstmals vor Bundesgericht vorzubringen (Urteil des Bundesgerichts 4A_50/2019 vom 28. Mai 2019 E. 4.2 f.). Dies erklärt sich aus der Funktion des Rechtsschutzinteresses, dass die Parteien den Staat nicht mit unnötigen Prozessen belasten sollen (GEHRI, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017 [Vorauflage], N.”
Gibt der Beklagte ohne Vorbehalt Erklärungen zum Prozessstoff ab, gilt dies als stillschweigende Anerkennung der Zuständigkeit des angerufenen Gerichts (stillschweigende Annahme; französisch: acceptation tacite). Die stillschweigende Annahme ist als besondere Form der Prorogation zu verstehen; massgeblich ist der eindeutige Wille des Beklagten, in der Sache vor dem angerufenen Gericht zu verfahren, sodass die nachträgliche Geltendmachung der Kompetenzrüge treuwidrig wäre. Dies gilt auch in Verfahren mit internationalem Bezug, wie in der Rechtsprechung unter Hinweis auf Art. 18 ZPO und die einschlägigen Regeln der Lugano-Konvention erörtert wird.
“1 La compétence à raison du lieu au niveau international s'examine à la lumière de la Convention de Lugano du 30 octobre 2007 concernant la compétence judiciaire, la reconnaissance et l'exécution des décisions en matière civile et commerciale (ci-après : CL), à laquelle la Suisse et le Royaume-Uni sont parties (art. 1 al. 2 LDIP). L'art. 2 al. 1 CL prévoit que les personnes domiciliées sur le territoire d'un Etat lié par la présente Convention sont attraites, quelle que soit leur nationalité, devant les juridictions de cet Etat. Si les parties, dont l'une au moins a son domicile sur le territoire d'un Etat lié par la Convention, sont convenues d'un tribunal ou de tribunaux d'un Etat lié par la Convention pour connaître des différends nés ou à naître à l'occasion d'un rapport de droit déterminé, ce tribunal ou les tribunaux de cet Etat sont compétents. Cette compétence est exclusive, sauf convention contraire des parties. Cette convention attributive de juridiction est notamment conclue par écrit (art. 23 al. 1 CL). Lorsque des prétentions présentant un lien de connexité entre elles peuvent être élevées en Suisse contre un même défendeur, chaque tribunal suisse compétent pour connaître de l'une d'elles l'est pour l'ensemble (art. 8a al. 2 LDIP). Aux termes de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite est la renonciation à un for légal opérée par actes concluants dans un procès déjà pendant; elle apparaît ainsi comme une forme particulière de prorogation de for. L'acceptation tacite a lieu par la manifestation sans ambiguïté de la volonté du défendeur de procéder sur le fond devant le tribunal saisi (ATF 87 I 131, in JdT 1961 I 581). Le défendeur accepte tacitement le for lorsque devant le juge incompétent saisi de la demande, il se comporte de telle manière qu'eu égard aux règles de la bonne foi l'invocation ultérieure de l'exception d'incompétence ne pourrait être approuvée (ATF 67 I 108). Seule importe la volonté du défendeur de procéder au fond (arrêt du Tribunal fédéral 5A_87/2011 consid. 3.1.1). Procède au fond celui qui a discuté au fond devant le juge saisi du litige sans soulever préalablement ou à tout le moins en même temps l'exception d'incompétence (ATF 104 Ia 144 consid.”
“Quant à la LCD, il s'agit du lieu où se trouve le siège de l'entreprise affectée par la violation du droit de la concurrence (Bonomi, Commentaire Romand - LDIP/CL, 2011, n. 134 ad art. 5 CL). Selon l'art. 31 CL, les mesures provisoires ou conservatoires prévues par la loi d'un Etat lié par la CL peuvent être demandées aux autorités judiciaires de cet Etat, même si, en vertu de la CL, une juridiction d'un autre Etat lié par la présente Convention est compétente pour connaître du fond. Cet article suppose acquis le fait que l'autorité compétente pour statuer au fond peut aussi statuer sur les mesures provisoires (Bucher, Commentaire Romand - LDIP/CL, 2011, n. 2 ad art. 31 CL). Selon l'art. 13 CPC, sauf disposition contraire de la loi, est impérativement compétent pour ordonner des mesures provisionnelles le tribunal compétent pour statuer sur l'action principale (let. a) ou le tribunal du lieu où la mesure doit être exécutée (let. b). Sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence (art. 18 CPC). A teneur de l'art. 36 CPC, le tribunal du domicile ou du siège du lésé ou du défendeur ou le tribunal du lieu de l'acte ou du résultat de celui-ci est compétent pour statuer sur les actions fondées sur un acte illicite. Les actions défensives fondées sur la LCD et la LDA, notamment, sont régies par la règle de l'art. 36 CPC (Steinauer/Fountoulakis, Droit des personnes physiques et de la protection de l'adulte, 2014, n. 570b). 1.2.2 En l'espèce, les autorités suisses et, plus particulièrement, genevoises sont compétentes pour connaître du présent litige, notamment compte tenu du siège genevois de la requérante, du siège genevois de la troisième citée et étant donné que le droit de propriété intellectuelle dont la protection est demandée est protégé en Suisse. Au surplus, les cités ont procédé sans contester la compétence ratione loci. 1.3 Les mesures provisionnelles sont soumises à la procédure sommaire (art. 248 let. d CPC), dans le cadre de laquelle, sauf exceptions, la maxime des débats s'applique (art.”
“Nella fattispecie tale valore supera pacificamente la soglia testé menzionata. I termini di impugnazione e risposta sono di 30 giorni (art. 311 e 312 CPC). L’appello 14 settembre 2023 contro la decisione 26 luglio 2023 (notificata alla convenuta il 3 agosto 2023) è tempestivo (tenuto conto delle ferie giudiziarie estive), così com’è tempestiva la risposta 21 dicembre 2023 degli appellati. 2. L’atto di appello deve contenere i motivi di fatto e di diritto sui quali si fonda ed essere motivato (art. 310 e 311 cpv. 1 CPC). L’appellante deve spiegare non perché le sue argomentazioni siano fondate, ma perché sarebbero erronee o censurabili le motivazioni del Pretore. Non può dunque limitarsi a proporre una propria tesi e una propria lettura dei fatti, bensì deve offrire critiche puntuali, esplicite e circostanziate al giudizio pretorile, pena l’irricevibilità delle medesime. 3. Con l’impugnata decisione, il Pretore ha innanzitutto rimarcato il carattere internazionale della vertenza e stabilito la propria competenza ex art. 18 CPC (v. anche art. 24 CLug). In seguito, ha riassunto il contenuto dell’art. 62 CO e i presupposti per rivendicare la restituzione dell’indebito (ivi compreso l’onere della prova in capo agli attori), rilevando in special modo che l’art. 62 CO torna applicabile anche ai pagamenti effettuati in esecuzione anticipata di un contratto in corso di negoziazione o stipulazione, quando tale contratto non sia stato concluso (DTF 119 II 20 consid. 2a). In merito alla natura dell’acconto, il Pretore ha evidenziato in primo luogo che non vi sono elementi che smentiscano la ricezione dell’e-mail doc. H (alla quale era stato allegato il doc. G, ove gli attori esplicitavano la propria visione) da parte di AP 1, ritenuto che il suo indirizzo vi è correttamente riportato e che gli altri destinatari della comunicazione hanno confermato di averla ricevuta (testi M__________ e S__________). In secondo luogo, ha rilevato che dagli atti non emerge alcuna concreta prova dell’accettazione da parte degli attori della proposta di cui al doc.”
Eine schriftliche Eingabe, mit der die beklagte Partei ohne Einrede in der Sache Stellung nimmt (z. B. Antwortschrift), gilt als Konstituierung und begründet damit die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts im Sinne von Art. 18 ZPO. Ebenso gelten mündliche Anträge, die ohne Einrede unmittelbar auf die Abweisung der Klage im Sinne des Hauptsacheentscheids zielen, als Konstituierung. Demgegenüber fallen vorbereitende oder vorläufige Verteidigungsakte, etwa Gesuche um Aussetzung oder um Befreiung von der Fortsetzung des Verfahrens, nicht unter den Begriff der Konstituierung.
“18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 6 ad art. 18 CPC; Fornara/Cocchi, op. cit., n. 2 seg. ad art. 18 CPC; Sutter-Somm/Hedinger, op. cit., n. 9 ad art. 18 CPC). Per "costituzione in giudizio" s'intende ogni atto di difesa che mira direttamente alla reiezione della petizione, fermo restando che gli atti preliminari alla difesa, come ad esempio una richiesta di sospensione o di rinvio della procedura, non rientrano in tale nozione (cfr. DTF 133 III 295 consid. 5.1; Haas/Schlumpf, op. cit., n. 6a e 9 ad art. 18 CPC).”
Wer sich ohne Vorbehalt im Rechtssacheverfahren äussert, gilt als Verzicht auf die Einrede der fehlenden Zuständigkeit: Nach Art. 18 ZPO und ständiger Praxis tritt Verwirkung ein, wenn der Beklagte ohne gleichzeitige oder vorherige Rüge der Unzuständigkeit in der Sache vor dem angerufenen Gericht prozessiert. Entscheidend ist eine eindeutige, konkludente Willensäusserung, die erkennen lässt, dass der Beklagte den Stoff des Rechtsstreits vor dem angerufenen Gericht behandeln lassen will. Dagegen zählen nach der Rechtsprechung vorbereitende oder rein vorläufige Verfahrenshandlungen (z. B. Gesuche um Sistierung oder Überweisung) typischerweise nicht zur konstituierenden «Einlassung» im Sinn von Art. 18 ZPO.
“1 La compétence à raison du lieu au niveau international s'examine à la lumière de la Convention de Lugano du 30 octobre 2007 concernant la compétence judiciaire, la reconnaissance et l'exécution des décisions en matière civile et commerciale (ci-après : CL), à laquelle la Suisse et le Royaume-Uni sont parties (art. 1 al. 2 LDIP). L'art. 2 al. 1 CL prévoit que les personnes domiciliées sur le territoire d'un Etat lié par la présente Convention sont attraites, quelle que soit leur nationalité, devant les juridictions de cet Etat. Si les parties, dont l'une au moins a son domicile sur le territoire d'un Etat lié par la Convention, sont convenues d'un tribunal ou de tribunaux d'un Etat lié par la Convention pour connaître des différends nés ou à naître à l'occasion d'un rapport de droit déterminé, ce tribunal ou les tribunaux de cet Etat sont compétents. Cette compétence est exclusive, sauf convention contraire des parties. Cette convention attributive de juridiction est notamment conclue par écrit (art. 23 al. 1 CL). Lorsque des prétentions présentant un lien de connexité entre elles peuvent être élevées en Suisse contre un même défendeur, chaque tribunal suisse compétent pour connaître de l'une d'elles l'est pour l'ensemble (art. 8a al. 2 LDIP). Aux termes de l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon la jurisprudence, l'acceptation tacite est la renonciation à un for légal opérée par actes concluants dans un procès déjà pendant; elle apparaît ainsi comme une forme particulière de prorogation de for. L'acceptation tacite a lieu par la manifestation sans ambiguïté de la volonté du défendeur de procéder sur le fond devant le tribunal saisi (ATF 87 I 131, in JdT 1961 I 581). Le défendeur accepte tacitement le for lorsque devant le juge incompétent saisi de la demande, il se comporte de telle manière qu'eu égard aux règles de la bonne foi l'invocation ultérieure de l'exception d'incompétence ne pourrait être approuvée (ATF 67 I 108). Seule importe la volonté du défendeur de procéder au fond (arrêt du Tribunal fédéral 5A_87/2011 consid. 3.1.1). Procède au fond celui qui a discuté au fond devant le juge saisi du litige sans soulever préalablement ou à tout le moins en même temps l'exception d'incompétence (ATF 104 Ia 144 consid.”
“Giusta l'art. 17 cpv. 1 CPC, salvo che la legge disponga altrimenti, le parti possono pattuire il foro per una controversia esistente o futura in materia di pretese derivanti da un determinato rapporto giuridico. Salva diversa stipulazione, l'azione può essere proposta soltanto al foro pattuito. L'esistenza di una valida proroga di foro non impedisce l'applicazione dell'art. 18 CPC (DTF 123 III 35 consd. 3.b; Dominik Infanger, in: Spühler/tenchio/Infanger [edit.], Basler Kommen- tar ZPO, 3ª ed., Basilea 2017, n. 6 ad art. 18 CPC; Thomas Sutter-Somm/Martin Hedinger, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [edit.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3ª ed., Zurigo 2016, n. 4 ad art. 18 CPC). Secondo l'art. 18 CPC, una parte si costituisce incondizionatamente in giudizio quando procede senza riserve - ovvero senza sollevare l'eccezione d'incompetenza - esprimendosi nel merito della controversia e rinunciando in tal modo, con un atteggiamento concludente che dimostra una volontà non equivoca, a un foro legale o prorogato (DTF 123 III 35 consid. 3.b; Infanger, op. cit., n. 10 ad art. 18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 6 ad art. 18 CPC; Fornara/Cocchi, op.”
“18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 6 ad art. 18 CPC; Fornara/Cocchi, op. cit., n. 2 seg. ad art. 18 CPC; Sutter-Somm/Hedinger, op. cit., n. 9 ad art. 18 CPC). Per "costituzione in giudizio" s'intende ogni atto di difesa che mira direttamente alla reiezione della petizione, fermo restando che gli atti preliminari alla difesa, come ad esempio una richiesta di sospensione o di rinvio della procedura, non rientrano in tale nozione (cfr. DTF 133 III 295 consid. 5.1; Haas/Schlumpf, op. cit., n. 6a e 9 ad art. 18 CPC).”
Wer sich ohne Vorbehalt zur Sache äussert und inhaltlich zur Begründetheit der Klage Stellung nimmt, kann gemäss Art. 18 ZPO dadurch die Einrede der fehlenden Zuständigkeit aufgeben. Als solche konstitutive Handlungen gelten etwa die unvorbehaltene Stellungnahme in der Klageantwort oder das mündliche Vorbringen zur Abweisung der Klage. Vorbereitende prozessuale Schritte, die nicht unmittelbar auf die Abwehr des Begehrens gerichtet sind (z. B. Anträge auf Sistierung oder auf Rückweisung), zählen nach der zitierten Lehre und Rechtsprechung nicht zur Konstituierung.
“Giusta l'art. 17 cpv. 1 CPC, salvo che la legge disponga altrimenti, le parti possono pattuire il foro per una controversia esistente o futura in materia di pretese derivanti da un determinato rapporto giuridico. Salva diversa stipulazione, l'azione può essere proposta soltanto al foro pattuito. L'esistenza di una valida proroga di foro non impedisce l'applicazione dell'art. 18 CPC (DTF 123 III 35 consd. 3.b; Dominik Infanger, in: Spühler/tenchio/Infanger [edit.], Basler Kommen- tar ZPO, 3ª ed., Basilea 2017, n. 6 ad art. 18 CPC; Thomas Sutter-Somm/Martin Hedinger, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [edit.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3ª ed., Zurigo 2016, n. 4 ad art. 18 CPC). Secondo l'art. 18 CPC, una parte si costituisce incondizionatamente in giudizio quando procede senza riserve - ovvero senza sollevare l'eccezione d'incompetenza - esprimendosi nel merito della controversia e rinunciando in tal modo, con un atteggiamento concludente che dimostra una volontà non equivoca, a un foro legale o prorogato (DTF 123 III 35 consid. 3.b; Infanger, op. cit., n. 10 ad art. 18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.”
“L'esistenza di una valida proroga di foro non impedisce l'applicazione dell'art. 18 CPC (DTF 123 III 35 consd. 3.b; Dominik Infanger, in: Spühler/tenchio/Infanger [edit.], Basler Kommen- tar ZPO, 3ª ed., Basilea 2017, n. 6 ad art. 18 CPC; Thomas Sutter-Somm/Martin Hedinger, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [edit.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3ª ed., Zurigo 2016, n. 4 ad art. 18 CPC). Secondo l'art. 18 CPC, una parte si costituisce incondizionatamente in giudizio quando procede senza riserve - ovvero senza sollevare l'eccezione d'incompetenza - esprimendosi nel merito della controversia e rinunciando in tal modo, con un atteggiamento concludente che dimostra una volontà non equivoca, a un foro legale o prorogato (DTF 123 III 35 consid. 3.b; Infanger, op. cit., n. 10 ad art. 18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 6 ad art. 18 CPC; Fornara/Cocchi, op. cit., n. 2 seg. ad art. 18 CPC; Sutter-Somm/Hedinger, op. cit., n. 9 ad art. 18 CPC). Per "costituzione in giudizio" s'intende ogni atto di difesa che mira direttamente alla reiezione della petizione, fermo restando che gli atti preliminari alla difesa, come ad esempio una richiesta di sospensione o di rinvio della procedura, non rientrano in tale nozione (cfr. DTF 133 III 295 consid. 5.1; Haas/Schlumpf, op. cit., n. 6a e 9 ad art. 18 CPC).”
“Die Beklagte hat in der Klageantwort zwar erklärt, die Prozessvoraussetzun- gen seien von Amtes wegen zu prüfen (act. 32 S. 2 Ziff. II lit. c). Sie hat sich aber in der Folge zur Sache geäussert, ohne die Einrede der örtlichen Unzuständigkeit zu erheben. Diese erhob sie auch nicht in ihren früheren Nichteintretensanträgen. Mangels entgegenstehender zwingender Gerichtsstände hat sich die Beklagte somit vorbehaltlos auf das Verfahren eingelassen (Art. 18 ZPO). Das Handelsge- richt des Kantons Zürich ist daher für die Klage örtlich zuständig.”
“Zuständigkeit Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts ist gegeben (ört- lich: Art. 17 ZPO und Art. 10 Werkvertrag [act. 3/10] [Beklagte 1]; Art. 31 ZPO [Beklagte 2]; sachlich: Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG ZH). Die örtliche Zuständigkeit ist unbestritten geblieben (vgl. act. 12; act. 17; Art. 18 ZPO).”
Die Einrede der fehlenden örtlichen Zuständigkeit ist grundsätzlich primär und ohne Bedingung zu erheben; subsidiäre oder vorbehaltartige Rügen genügen im Regelfall nicht und können als stillschweigende Anerkennung der Zuständigkeit gewertet werden. Demgegenüber verhindert eine Bestreitung der Zuständigkeit, die vor oder zumindest gleichzeitig mit einer Stellungnahme zum materiellen Anspruch erfolgt, eine solche stillschweigende Anerkennung.
“Cette partie doit s'être comportée de telle manière, relativement à la demande en justice, que l'exception d'incompétence apparaisse soulevée de manière contraire aux exigences de la bonne foi (art. 2 al. 1 CC), qui régit l'ensemble des domaines du droit (cf. ATF 87 I 131; 67 I 105 consid. 3, relatifs à l'art. 59 aCst.). Il faut que le défendeur soit entré en matière, c'est-à-dire qu'il ait procédé à un acte de défense tendant directement au rejet de l'action au fond. Cette condition se retrouve dans plusieurs autres dispositions légales. Selon l'art. 186 al. 2 LDIP (arbitrage), l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense sur le fond. En relation avec cette disposition légale, le Tribunal fédéral a précisé que le défendeur peut se déterminer à titre éventuel sur le fond, pour le cas où l'exception d'incompétence ne serait pas admise, sans que pareil comportement vaille acceptation tacite de la compétence du tribunal arbitral (ATF 143 III 462 consid. 2.3; 128 III 50 consid. 2c/aa; arrêt 4A_287/2019 du 6 janvier 2020 consid. 3.2). L'art. 18 CPC dispose lui aussi que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent ratione loci lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence (anciennement, art. 10 al. 1 LFors). Le juge doit uniquement vérifier qu'aucun for impératif ou semi-impératif ne s'oppose à une acceptation tacite de la compétence du tribunal saisi. Ainsi, si le défendeur conteste la compétence locale avant de prendre position sur le fond, ou à tout le moins en même temps, une acceptation tacite ne sera pas retenue (arrêt 4C.2/2006 du 21 mars 2006 consid. 3.4). L'exception d'incompétence doit être invoquée principalement et sans condition (ATF 123 III 35 consid. 3b). Le défendeur ne peut pas se contenter d'invoquer subsidiairement l'incompétence du tribunal saisi, une acceptation tacite devant le cas échéant être retenue; tel est le cas s'il formule une réserve à titre subsidiaire, pour le cas où sa légitimation passive devait être admise (arrêts 4A_455/2012 du 8 novembre 2012 consid.”
“Cette partie doit s'être comportée de telle manière, relativement à la demande en justice, que l'exception d'incompétence apparaisse soulevée de manière contraire aux exigences de la bonne foi (art. 2 al. 1 CC), qui régit l'ensemble des domaines du droit (cf. ATF 87 I 131; 67 I 105 consid. 3, relatifs à l'art. 59 aCst.). Il faut que le défendeur soit entré en matière, c'est-à-dire qu'il ait procédé à un acte de défense tendant directement au rejet de l'action au fond. Cette condition se retrouve dans plusieurs autres dispositions légales. Selon l'art. 186 al. 2 LDIP (arbitrage), l'exception d'incompétence doit être soulevée préalablement à toute défense sur le fond. En relation avec cette disposition légale, le Tribunal fédéral a précisé que le défendeur peut se déterminer à titre éventuel sur le fond, pour le cas où l'exception d'incompétence ne serait pas admise, sans que pareil comportement vaille acceptation tacite de la compétence du tribunal arbitral (ATF 143 III 462 consid. 2.3; 128 III 50 consid. 2c/aa; arrêt 4A_287/2019 du 6 janvier 2020 consid. 3.2). L'art. 18 CPC dispose lui aussi que, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent ratione loci lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence (anciennement, art. 10 al. 1 LFors). Le juge doit uniquement vérifier qu'aucun for impératif ou semi-impératif ne s'oppose à une acceptation tacite de la compétence du tribunal saisi. Ainsi, si le défendeur conteste la compétence locale avant de prendre position sur le fond, ou à tout le moins en même temps, une acceptation tacite ne sera pas retenue (arrêt 4C.2/2006 du 21 mars 2006 consid. 3.4). L'exception d'incompétence doit être invoquée principalement et sans condition (ATF 123 III 35 consid. 3b). Le défendeur ne peut pas se contenter d'invoquer subsidiairement l'incompétence du tribunal saisi, une acceptation tacite devant le cas échéant être retenue; tel est le cas s'il formule une réserve à titre subsidiaire, pour le cas où sa légitimation passive devait être admise (arrêts 4A_455/2012 du 8 novembre 2012 consid.”
Eine Einlassung nach Art. 18 ZPO kommt nur bei örtlicher Unzuständigkeit in Betracht, nicht hingegen bei behaupteter sachlicher (materieller) Unzuständigkeit. Liegt die sachliche Unzuständigkeit offensichtlich vor, darf die Behörde auf das Begehren nicht eintreten. Nichtigkeit ist von Amtes wegen jederzeit zu prüfen.
“Die Dreierkammer des Kantonsgerichts, Abteilung Zivilrecht, hält zunächst fest, dass die Berufungsklägerin erstmals in der Berufung die Unzuständigkeit des Friedensrichteramtes Sissach und gestützt darauf die Nichtigkeit der ausgestellten Klagebewilligung moniert hat. Es stellt sich die Frage, ob diese Rüge verspätet erfolgt ist respektive ob sich die Berufungsklägerin mangels rechtzeitiger Unzuständigkeitseinrede auf das Verfahren eingelassen hat. Das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung ist eine von Amtes wegen zu prüfende Prozessvoraussetzung (Art. 60 ZPO). Nichtigkeit ist jederzeit von sämtlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten und sie kann auch im Rechtsmittelverfahren festgestellt werden (BGer 4A_20/2020 vom 26. Februar 2020 E. 5.1). Die Nichtigkeitseinrede der Berufungsklägerin kann folglich nicht als verspätet bezeichnet werden, jedoch könnte allenfalls eine Einlassung gemäss Art. 18 ZPO dagegen sprechen. Eine solche Einlassung ist allerdings nur in Fällen der örtlichen Unzuständigkeit möglich, nicht jedoch wenn - wie hier - die sachliche Unzuständigkeit der Schlichtungsbehörde behauptet wird (vgl. BGE 146 III 265 E. 4 ff.; KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., 2021, Art. 59 N 10; Sutter-Somm/Seiler, Handkomm. ZPO, 2021, Art. 18 N 1, 7). Es gereicht der Berufungsklägerin demnach nicht zum Nachteil, dass sie an der Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichteramt Sissach teilgenommen und dort keine Unzuständigkeitseinrede erhoben hat. Die Vorschriften über die sachliche Zuständigkeit eines Gerichts bzw. einer Schlichtungsbehörde sind zwingender Natur, so dass sich eine Schlichtungsbehörde - ungeachtet einer allfälligen Einlassung gemäss Art. 18 ZPO respektive fehlenden Unzuständigkeitseinrede - für unzuständig erklären und auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten darf, wenn ihre sachliche Unzuständigkeit offensichtlich ist (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4; siehe auch Bemerkungen von Schwander in ZZZ 2020 S.”
Bei zwingenden Gerichtsständen kann das Unterlassen einer Einrede nicht als stillschweigende Annahme der Zuständigkeit im Sinne von Art. 18 ZPO gewertet werden; die Einrede der Unzuständigkeit bleibt in diesen Fällen wirksam.
“2; arrêt du Tribunal fédéral 5A_597/2007 du 17 avril 2008 consid. 2.3; Bohnet, Commentaire romand du Code de procédure civile, 2019, n. 28 ad art. 52 CPC). La bonne foi impose également de soulever l'exception d'incompétence préalablement à toute défense au fond (ATF 128 III 50 consid. 2c/aa et la référence), règle qui est d'ailleurs expressément inscrite à l'art. 18 CPC (acceptation tacite de compétence). Le Tribunal fédéral a considéré que, dans les cas où le défendeur participe à la procédure de conciliation sans remettre en question la compétence ratione loci de l'autorité de conciliation, il ne saurait invoquer par la suite la question de l'incompétence de cette autorité. Il reste toutefois libre d'invoquer l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi au fond (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Il a par ailleurs retenu que lorsque le for est impératif, l'absence d'objection des parties au sujet de la compétence ratione loci ne peut être assimilée à une acceptation tacite conformément à la règle de l'art. 18 CPC. L'existence d'un abus de droit se détermine selon les circonstances concrètes du cas (ATF 138 III 425 consid. 5.2; 138 III 401 consid. 2.4.1; 129 III 493 consid. 5.1). Il faut se garder de retenir trop facilement l'existence d'un comportement abusif. Les parties sont en droit de se prévaloir des règles de procédure et d'exiger le respect des formes procédurales (Bohnet, op. cit., n. 25 ad art. 52 CPC). En cas d'abus de droit, le droit procédural invoqué n'est pas retenu (Bohnet, op. cit., n. 51 ad art. 52 CPC).”
Unterbleibt die Einrede der fehlenden örtlichen Zuständigkeit (Einlassung), prüft das Gericht diese Unzuständigkeit grundsätzlich nicht von Amtes wegen. Eine Einlassung kann damit die örtliche Zuständigkeit begründen; sie ist auch bei einem wegen ausschliesslicher Prorogationsabrede örtlich unzuständigen Gericht möglich.
“Grundsätzlich ist für Klagen aus Vertrag das Gericht am Wohnsitz resp. Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Die charakteristische Leistung ist regelmässig diejenige, welche nicht in Geld besteht. Beim Auftrag, Werkvertrag und ähn- lichen Dienstleistungsverträgen ist dies die Dienstleistung (I VO SCHWANDER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 31 N 5 und 12 f.). Für konsumen- tenrechtliche, arbeitsrechtliche, sowie miet- und pachtrechtliche Klagen gel- ten besondere Gerichtsstände (Art. 32-34 ZPO). Zu unterscheiden sind zwingende und nicht zwingende Gerichtsstände. Ein Gerichtsstand ist nur dann zwingend, wenn es das Gesetz ausdrücklich vorschreibt. Von einem - 8 - zwingenden Gerichtsstand können die Parteien nicht abweichen (Art 9 ZPO). Soweit nicht zwingende Gerichtsstandsvorschriften entgegenstehen, wird das angerufene Gericht zuständig, wenn sich die beklagte Partei ohne Einrede der fehlenden Zuständigkeit zur Sache äussert (Art. 18 ZPO). Eine Einlassung ist auch bei einem aufgrund einer ausschliesslichen Prorogati- onsabrede örtlich unzuständigen Gericht möglich (ZK ZPO-S UTTER-SOMM/ HEDINGER, 3. Auflage 2016, Art. 18 N 4 f.). Unterbleibt die Einrede, so wird die fehlende örtliche Zuständigkeit nicht von Amtes wegen festgestellt (BK ZPO I-Z INGG, Art. 60 N 8). Obschon die Rechtshängigkeit nach Art. 62 Abs. 1 ZPO bereits mit Einreichung eines Schlichtungsgesuches eintritt, ist eine Einlassung im Schlichtungsverfahren ausgeschlossen. Die beklagte Partei muss in einem bereits hängigen gerichtlichen Verfahren die Unzuständig- keitseinrede erheben (ZK ZPO-SUTTER-SOMM/HEDINGER, Art. 18 N 10).”
“Grundsätzlich ist für Klagen aus Vertrag das Gericht am Wohnsitz resp. Sitz der beklagten Partei oder an dem Ort zuständig, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist (Art. 31 ZPO). Die charakteristische Leistung ist regelmässig diejenige, welche nicht in Geld besteht. Beim Auftrag, Werkvertrag und ähn- lichen Dienstleistungsverträgen ist dies die Dienstleistung (I VO SCHWANDER, DIKE-Komm-ZPO, 2. Auflage 2016, Art. 31 N 5 und 12 f.). Für konsumen- tenrechtliche, arbeitsrechtliche, sowie miet- und pachtrechtliche Klagen gel- ten besondere Gerichtsstände (Art. 32-34 ZPO). Zu unterscheiden sind zwingende und nicht zwingende Gerichtsstände. Ein Gerichtsstand ist nur dann zwingend, wenn es das Gesetz ausdrücklich vorschreibt. Von einem - 8 - zwingenden Gerichtsstand können die Parteien nicht abweichen (Art 9 ZPO). Soweit nicht zwingende Gerichtsstandsvorschriften entgegenstehen, wird das angerufene Gericht zuständig, wenn sich die beklagte Partei ohne Einrede der fehlenden Zuständigkeit zur Sache äussert (Art. 18 ZPO). Eine Einlassung ist auch bei einem aufgrund einer ausschliesslichen Prorogati- onsabrede örtlich unzuständigen Gericht möglich (ZK ZPO-S UTTER-SOMM/ HEDINGER, 3. Auflage 2016, Art. 18 N 4 f.). Unterbleibt die Einrede, so wird die fehlende örtliche Zuständigkeit nicht von Amtes wegen festgestellt (BK ZPO I-Z INGG, Art. 60 N 8). Obschon die Rechtshängigkeit nach Art. 62 Abs. 1 ZPO bereits mit Einreichung eines Schlichtungsgesuches eintritt, ist eine Einlassung im Schlichtungsverfahren ausgeschlossen. Die beklagte Partei muss in einem bereits hängigen gerichtlichen Verfahren die Unzuständig- keitseinrede erheben (ZK ZPO-SUTTER-SOMM/HEDINGER, Art. 18 N 10).”
Die sachliche Zuständigkeit ist zwingend zu prüfen. Eine Einlassung der beklagten Partei nach Art. 18 ZPO heilt in der Regel keine offenkundige sachliche Unzuständigkeit; das Gericht darf in solchen Fällen nicht in der Sache entscheiden, und ein trotz offensichtlicher Unzuständigkeit ergangener Entscheid kann unter Umständen nichtig sein.
“S'il est définitivement établi qu'une condition de recevabilité fait défaut, les débats ne peuvent avoir lieu sur le fond et une décision de non-entrée en matière est rendue (ATF 140 III 159 consid. 4.2.4). Si, malgré l'absence d'une condition de recevabilité, une décision de non-entrée en matière n'est pas rendue, mais un jugement au fond, ce dernier peut être entaché de graves vices et même, dans certaines circonstances, être nul (ATF 140 III 227 consid. 3.3; 137 III 217 consid. 2.4.3; cf. ég. arrêts 4A_229/2017 du 7 décembre 2017 consid. 3.2; 4A_100/2016 du 13 juillet 2016 consid. 2.1.1, non publié in ATF 142 III 515; 4A_488/2014 du 20 février 2015 consid. 3.1, non publié in ATF 141 III 137; 4A_291/2015 et 4A_301/2015 du 3 février 2016 consid. 3.2). Il convient toutefois de faire une distinction par rapport à la condition de procédure en question, d'autant plus que, par exemple, en ce qui concerne la compétence territoriale, une admission est envisageable dans certains cas (art. 18 CPC; arrêts 4A_595/2019 du 18 février 2020 consid. 2.3.1; 4A_229/2017 du 7 décembre 2017 consid. 3.2 et les références). Les motifs de nullité entrant en ligne de compte sont avant tout l'incompétence fonctionnelle et matérielle de l'autorité qui statue ainsi que des vices procéduraux flagrants (ATF 150 II 244 consid. 4.2.1; 145 III 436 consid. 4; arrêt 9C_673/2023 du 19 août 2024 consid. 4.1, destiné à la publication). La compétence matérielle des tribunaux (cf. art. 4 ss CPC) est soustraite à la disposition des parties. Celles-ci ne peuvent pas convenir de soumettre un litige à un autre tribunal étatique que celui désigné par la loi, à moins que celle-ci ne prévoie une possibilité de choix (ATF 138 III 471 consid. 3.1 et les références). Une instance cantonale supérieure doit examiner la compétence matérielle de son instance précédente même en l'absence de griefs correspondants (arrêts 4A_77/2018 du 7 mai 2018 consid. 6; 4A_229/2017 du 7 décembre 2017 consid. 3.2; 4A_100/2016 du 13 juillet 2016 consid.”
“Die Dreierkammer des Kantonsgerichts, Abteilung Zivilrecht, hält zunächst fest, dass die Berufungsklägerin erstmals in der Berufung die Unzuständigkeit des Friedensrichteramtes Sissach und gestützt darauf die Nichtigkeit der ausgestellten Klagebewilligung moniert hat. Es stellt sich die Frage, ob diese Rüge verspätet erfolgt ist respektive ob sich die Berufungsklägerin mangels rechtzeitiger Unzuständigkeitseinrede auf das Verfahren eingelassen hat. Das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung ist eine von Amtes wegen zu prüfende Prozessvoraussetzung (Art. 60 ZPO). Nichtigkeit ist jederzeit von sämtlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten und sie kann auch im Rechtsmittelverfahren festgestellt werden (BGer 4A_20/2020 vom 26. Februar 2020 E. 5.1). Die Nichtigkeitseinrede der Berufungsklägerin kann folglich nicht als verspätet bezeichnet werden, jedoch könnte allenfalls eine Einlassung gemäss Art. 18 ZPO dagegen sprechen. Eine solche Einlassung ist allerdings nur in Fällen der örtlichen Unzuständigkeit möglich, nicht jedoch wenn - wie hier - die sachliche Unzuständigkeit der Schlichtungsbehörde behauptet wird (vgl. BGE 146 III 265 E. 4 ff.; KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., 2021, Art. 59 N 10; Sutter-Somm/Seiler, Handkomm. ZPO, 2021, Art. 18 N 1, 7). Es gereicht der Berufungsklägerin demnach nicht zum Nachteil, dass sie an der Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichteramt Sissach teilgenommen und dort keine Unzuständigkeitseinrede erhoben hat. Die Vorschriften über die sachliche Zuständigkeit eines Gerichts bzw. einer Schlichtungsbehörde sind zwingender Natur, so dass sich eine Schlichtungsbehörde - ungeachtet einer allfälligen Einlassung gemäss Art. 18 ZPO respektive fehlenden Unzuständigkeitseinrede - für unzuständig erklären und auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten darf, wenn ihre sachliche Unzuständigkeit offensichtlich ist (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4; siehe auch Bemerkungen von Schwander in ZZZ 2020 S.”
Eine Einlassung im Sinne von Art. 18 ZPO kommt nach der Rechtsprechung nur bei örtlicher Unzuständigkeit in Betracht, nicht aber zur Heilung von Einreden der sachlichen Zuständigkeit einer Schlichtungsbehörde. Die Vorschriften zur sachlichen Zuständigkeit sind zwingender Natur und sind von Amtes wegen zu prüfen; ist die sachliche Unzuständigkeit offensichtlich, darf die Schlichtungsbehörde auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten, auch wenn die Partei vorinstanzlich erschienen ist und keine Unzuständigkeiteinrede erhoben hat.
“Die Dreierkammer des Kantonsgerichts, Abteilung Zivilrecht, hält zunächst fest, dass die Berufungsklägerin erstmals in der Berufung die Unzuständigkeit des Friedensrichteramtes Sissach und gestützt darauf die Nichtigkeit der ausgestellten Klagebewilligung moniert hat. Es stellt sich die Frage, ob diese Rüge verspätet erfolgt ist respektive ob sich die Berufungsklägerin mangels rechtzeitiger Unzuständigkeitseinrede auf das Verfahren eingelassen hat. Das Vorliegen einer gültigen Klagebewilligung ist eine von Amtes wegen zu prüfende Prozessvoraussetzung (Art. 60 ZPO). Nichtigkeit ist jederzeit von sämtlichen Instanzen von Amtes wegen zu beachten und sie kann auch im Rechtsmittelverfahren festgestellt werden (BGer 4A_20/2020 vom 26. Februar 2020 E. 5.1). Die Nichtigkeitseinrede der Berufungsklägerin kann folglich nicht als verspätet bezeichnet werden, jedoch könnte allenfalls eine Einlassung gemäss Art. 18 ZPO dagegen sprechen. Eine solche Einlassung ist allerdings nur in Fällen der örtlichen Unzuständigkeit möglich, nicht jedoch wenn - wie hier - die sachliche Unzuständigkeit der Schlichtungsbehörde behauptet wird (vgl. BGE 146 III 265 E. 4 ff.; KUKO ZPO-Domej, 3. Aufl., 2021, Art. 59 N 10; Sutter-Somm/Seiler, Handkomm. ZPO, 2021, Art. 18 N 1, 7). Es gereicht der Berufungsklägerin demnach nicht zum Nachteil, dass sie an der Schlichtungsverhandlung vor dem Friedensrichteramt Sissach teilgenommen und dort keine Unzuständigkeitseinrede erhoben hat. Die Vorschriften über die sachliche Zuständigkeit eines Gerichts bzw. einer Schlichtungsbehörde sind zwingender Natur, so dass sich eine Schlichtungsbehörde - ungeachtet einer allfälligen Einlassung gemäss Art. 18 ZPO respektive fehlenden Unzuständigkeitseinrede - für unzuständig erklären und auf das Schlichtungsgesuch nicht eintreten darf, wenn ihre sachliche Unzuständigkeit offensichtlich ist (BGer 4A_191/2019 vom 5. November 2019 E. 4; siehe auch Bemerkungen von Schwander in ZZZ 2020 S.”
Wenn sich die Gegenpartei gegen die Zuständigkeit ausspricht, liegt keine Einlassung im Sinne von Art. 18 ZPO vor. Ihre diesbezüglichen Vorbringen sind im Verfahren zu berücksichtigen; andernfalls wäre ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.
“Zunächst ist festzuhalten, dass der angefochtene Entscheid in einem Zeit- punkt erging, in dem noch nicht feststand, ob sich die Beschwerdegegnerin auf die Widerklage einlassen werde. In ihrer Beschwerdeantwort (act. 10) hat die Be- schwerdegegnerin klargestellt, dass sie sich gegen die Zuständigkeit der Vorin- stanz für das Widerklagebegehren Ziff. 3 ausspreche. Die Vorbringen der Be- schwerdegegnerin zur Zuständigkeit sind im vorliegenden Verfahren zu berück- sichtigen, da andernfalls ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt wäre. Damit ist jedenfalls für das vorliegende Verfahren nicht von einer Einlassung der Be- schwerdegegnerin auszugehen (Art. 18 ZPO).”
Einlassung im Sinne von Art. 18 ZPO liegt vor, wenn die beklagte Partei ohne Vorbehalt zur Sache Stellung nimmt und damit die Einrede der fehlenden Zuständigkeit aufgibt. Als Einlassung gelten insbesondere vorbehaltlose schriftliche oder mündliche Klageantworten sowie sonstige inhaltliche Verteidigungsäusserungen.
“Giusta l'art. 17 cpv. 1 CPC, salvo che la legge disponga altrimenti, le parti possono pattuire il foro per una controversia esistente o futura in materia di pretese derivanti da un determinato rapporto giuridico. Salva diversa stipulazione, l'azione può essere proposta soltanto al foro pattuito. L'esistenza di una valida proroga di foro non impedisce l'applicazione dell'art. 18 CPC (DTF 123 III 35 consd. 3.b; Dominik Infanger, in: Spühler/tenchio/Infanger [edit.], Basler Kommen- tar ZPO, 3ª ed., Basilea 2017, n. 6 ad art. 18 CPC; Thomas Sutter-Somm/Martin Hedinger, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [edit.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), 3ª ed., Zurigo 2016, n. 4 ad art. 18 CPC). Secondo l'art. 18 CPC, una parte si costituisce incondizionatamente in giudizio quando procede senza riserve - ovvero senza sollevare l'eccezione d'incompetenza - esprimendosi nel merito della controversia e rinunciando in tal modo, con un atteggiamento concludente che dimostra una volontà non equivoca, a un foro legale o prorogato (DTF 123 III 35 consid. 3.b; Infanger, op. cit., n. 10 ad art. 18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 6 ad art. 18 CPC; Fornara/Cocchi, op. cit., n. 2 seg. ad art.”
“18 CPC, una parte si costituisce incondizionatamente in giudizio quando procede senza riserve - ovvero senza sollevare l'eccezione d'incompetenza - esprimendosi nel merito della controversia e rinunciando in tal modo, con un atteggiamento concludente che dimostra una volontà non equivoca, a un foro legale o prorogato (DTF 123 III 35 consid. 3.b; Infanger, op. cit., n. 10 ad art. 18 CPC; Stefano Fornara/Bruno Cocchi, in: Trezzi- ni/Fornara/Cocchi/Bernasconi/Verda Chiocchetti [edit.], Commentario pratico al Codice di diritto processuale civile svizzero, vol. 1, 2ª ed., Lugano 2017, n. 2 ad art. 18 CPC). Tale è il caso quando nei confronti del tribunale incompetente il convenuto prende senza riserve posizione sul merito della lite in un allegato scritto di risposta oppure postula oralmente la reiezione (nel merito) dell'azione (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in: Oberhammer/Domej/Haas [edit.], Kurzkommentar ZPO, 3ª ed., Basilea 2021, n. 6 ad art. 18 CPC; Fornara/Cocchi, op. cit., n. 2 seg. ad art. 18 CPC; Sutter-Somm/Hedinger, op. cit., n. 9 ad art. 18 CPC). Per "costituzione in giudizio" s'intende ogni atto di difesa che mira direttamente alla reiezione della petizione, fermo restando che gli atti preliminari alla difesa, come ad esempio una richiesta di sospensione o di rinvio della procedura, non rientrano in tale nozione (cfr. DTF 133 III 295 consid. 5.1; Haas/Schlumpf, op. cit., n. 6a e 9 ad art. 18 CPC).”
Wenn die beklagte Partei die Zuständigkeit ausdrücklich bestreitet, findet Art. 18 ZPO/CPC keine Anwendung; das angerufene Gericht hat in diesem Fall vorgängig über seine örtliche und/oder sachliche Zuständigkeit zu befinden.
“Das Gericht tritt auf eine Klage oder ein Gesuch ein, sofern die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 59 ZPO). Ob diese erfüllt sind, prüft das Gericht von Amtes wegen (Art. 60 ZPO). Nachdem die Gesuchsgegnerin die örtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ausdrücklich bestritten hat und somit Einlassung auf das Verfahren von vornherein ausscheidet (Art. 18 ZPO e contrario), ist vorab darüber zu befinden, ob das Kantonsgericht für die Beurteilung des Gesuchs der Gesuchstellerin um vorsorgliche Massnahmen vom 5. September 2024 örtlich zuständig ist.”
“En effet, l'instruction portant sur les prétentions du recourant relève de la compétence du tribunal arbitral. En tant que le recourant se plaint du refus du Tribunal d'auditionner des témoins, il lui incombait de soumettre la liste de ceux-ci et d'exposer les faits y relatifs à la vice-présidente du Tribunal. En tout état de cause, le Tribunal est arrivé à la conclusion que les allégations du recourant n'étaient "pas crédibles", de sorte qu'il eût appartenu à ce dernier, le cas échéant, d'invoquer dans son recours du 20 octobre 2022 l'arbitraire dans l'appréciation des preuves, grief qu'il n'a ni soulevé, ni, a fortiori, motivé. Les chances de succès de ce grief du recourant devant la Cour paraissent ainsi, prima facie, très faibles. 5. Le recourant reproche au Tribunal d'avoir soulevé spontanément la question de la compétence pour examiner l'existence et la quotité de la créance invoquée en compensation, dans la mesure où il avait procédé au fond sans émettre de réserves. 5.1 Selon l'art. 18 CPC, sauf disposition contraire de la loi, le tribunal saisi est compétent lorsque le défendeur procède sans faire de réserve sur la compétence. Selon l'art. 61 let. a CPC, lorsque les parties ont conclu une convention d'arbitrage portant sur un litige arbitrable, le tribunal saisi décline sa compétence, sauf lorsque le défendeur a procédé au fond sans émettre de réserve. 5.2 En l'espèce, la vice-présidente du Tribunal a constaté qu'il ressortait des nombreuses écritures de B______ qu'il avait contesté la compétence du Tribunal en ce qui concernait l'exception de compensation. Par conséquent, les chances de succès de ce grief du recourant devant la Cour paraissent, prima facie, très faibles. 6. Le recourant reproche au Tribunal une violation des art. 120 ss CO en raison de son refus de considérer l'objection de compensation, ce qui aurait dû le conduire à suspendre la procédure ou à suspendre le caractère exécutoire de son jugement. A son sens, l'obligation de suspendre la procédure ne résulte pas de l'art.”
Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung gilt das Tätigwerden vor der Litispendenz oder in bestimmten Verfahrensstadien nicht als Annahme der Zuständigkeit des angerufenen Gerichts. Insbesondere schliesst die Lehre eine Annahme der Zuständigkeit in der Schlichtung aus; ebenso werden ausserprozessuale Massnahmenverfahren bzw. Handlungen vor dem Klageeingang als für die Zuständigkeitsfrage unbeachtlich angesehen. Demnach vermag ein Verhalten in diesen Situationen die Möglichkeit, die örtliche oder sachliche Zuständigkeit später zu bestreiten, nicht zu verhindern.
“La doctrine insiste toutefois unanimement sur le fait que procéder « au fond » ne peut être vu comme une acceptation de la compétence de l'autorité saisie au fond. Ainsi elle souligne qu'une acceptation en procédure de conciliation est toujours exclue (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad. art. 18 CPC n. 7 ; Patricia Dietschy-Martenet, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 1ère éd., 2020 Bâle, ad art. 18 CPC n. 6). L'admission tacite de la compétence de l'autorité de conciliation ne prive ainsi pas le défendeur du droit d'exciper de l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi. En d'autres termes, si le défendeur ne peut plus remettre en cause la compétence de l'autorité de conciliation, il reste néanmoins libre de contester celle du tribunal saisi de la demande (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Dominik Infanger estime de plus qu'il n'y a pas acceptation lorsque la partie procède dans la cause avant la litispendance, citant en exemple la procédure de mesures provisionnelles hors procédure (« ausserprozessuales Massnahmenverfahren ») ou la procédure de conciliation (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad art. 18 CPC ch. 11). Ainsi tout acte ou omission avant le dépôt de la demande est sans pertinence (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, ad art. 18 CPC ch. 6a ; Patricia Dietschy-Martenet, op. cit., ad art. 18 CPC n. 16 et les références citées). L'art. 52 CPC prévoit quant à lui que quiconque participe à la procédure doit se conformer aux règles de la bonne foi. 4.2 En l’occurrence, les juges de première instance ont considéré qu’on ne pouvait retenir une acceptation tacite de la part de l’intimée de la compétence ratione loci de la Chambre patrimoniale cantonale, ni un comportement contradictoire constitutif d'abus de droit, respectivement contraire aux règles de la bonne foi. En effet, l’intimée avait soulevé la question de l’incompétence de la Chambre patrimoniale cantonale dans le cadre de sa réponse, soit dès le dépôt de son premier acte dans la procédure au fond. Le fait que la compétence de cette autorité n’ait pas été contestée dans le cadre de la procédure de conciliation, dans le cadre de la procédure de mesures provisionnelles engagée par les appelants ou dans le cadre des contre-mesures provisionnelles requises par l’intimée elle-même ne pouvait être qualifié d’acceptation tacite de la compétence.”
“Dans ce dernier arrêt, le Tribunal fédéral a estimé que le fait de s'opposer à une requête d’assistance judiciaire déposée dans la procédure au fond ne valait pas acceptation du for. Le simple fait de répondre à une requête de mesures provisionnelles ne saurait non plus être assimilé à une entrée en matière sans réserve sur le fond ni à une acceptation tacite de la compétence du tribunal saisi au fond (TF 4A_564/2020 du 7 juin 2021 consid. 6.3.2). La jurisprudence ou la doctrine n'a pas indiqué la valeur à donner à une partie qui procèderait non pas au fond, mais, alors que l'action au fond est déposée, déposerait à ce même for, une requête de mesures provisionnelles. La doctrine insiste toutefois unanimement sur le fait que procéder « au fond » ne peut être vu comme une acceptation de la compétence de l'autorité saisie au fond. Ainsi elle souligne qu'une acceptation en procédure de conciliation est toujours exclue (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad. art. 18 CPC n. 7 ; Patricia Dietschy-Martenet, in Petit commentaire, Code de procédure civile, 1ère éd., 2020 Bâle, ad art. 18 CPC n. 6). L'admission tacite de la compétence de l'autorité de conciliation ne prive ainsi pas le défendeur du droit d'exciper de l'incompétence à raison du lieu du tribunal saisi. En d'autres termes, si le défendeur ne peut plus remettre en cause la compétence de l'autorité de conciliation, il reste néanmoins libre de contester celle du tribunal saisi de la demande (ATF 146 III 265 consid. 5.5.3). Dominik Infanger estime de plus qu'il n'y a pas acceptation lorsque la partie procède dans la cause avant la litispendance, citant en exemple la procédure de mesures provisionnelles hors procédure (« ausserprozessuales Massnahmenverfahren ») ou la procédure de conciliation (Dominik Infanger, BSK-ZPO, ad art. 18 CPC ch. 11). Ainsi tout acte ou omission avant le dépôt de la demande est sans pertinence (Ulrich Haas/Michael Schlumpf, in Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, ad art. 18 CPC ch. 6a ; Patricia Dietschy-Martenet, op. cit., ad art. 18 CPC n. 16 et les références citées). L'art.”
Use the current page as context for legal research, summaries, comparisons, and drafting.